Prüf- und Anlagenbuch für IDM

Prüf‐ und Anlagenbuch
für IDM‐Wärmepumpen
812057 Rev. 2
gemäß Verordnung (EG) Nr. 842/2006 vom 17.05.2006 über bestimmte fluorierte Treibhausgase
IDM-Energiesysteme GmbH
Seblas 16-18, 9971 Matrei in Osttirol
Telefon: 0043 4875/6172, Fax: 0043 4875/6172-85
E-Mail: team@idm-energie.at, Homepage: www.idm-energie.at
UID-Nr.: ATU 433 604 02
Präambel
Danke, dass Sie sich für ein Gerät der
IDM‐Energiesysteme entschieden haben.
Gemäß Verordnung (EG) Nr. 842/2006 vom 17.05.2006 über bestimmte fluorierte Treibhausgase, gilt für den
Betreiber einer Wärmepumpeanlage die Verpflichtung, regelmäßig Dichtheitskontrollen von einem zertifiziertem
Fachmann (nach Artikel 5) durchführen zu lassen.
Bei einem Kältemittelfüllgewicht von 3 bis 30 kg
(pro Kältemittelkreis), muss diese Überprüfung mindes‐
tens alle 12 Monate stattfinden.
Nach Reparatur eines Lecks, muss die Anlage inner‐
halb eines Monat erneut auf Dichtheit überprüft
werden, um sicher zu stellen, dass die Reparatur erfolgreich war.
Dies muss dann im Prüfbuch vermerkt werden,
welches vom Betreiber die gesamte Lebensdauer
der Anlage aufbewahrt werden muss.
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Name und Anschrift des Betreibers/Verwenders:
Firma:
Name:
Straße:
PLZ:
Ort:
Aufstellungsort:
Firma:
Name:
Straße:
PLZ:
Ort:
Name und Anschrift des Anlagenerstellers:
Firma:
Name:
Straße:
PLZ:
Ort:
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Kurzbetriebsanweisung
Terra Wärmepumpen dürfen nur von kompetenten Fachleuten installiert und nur von einem von der Fa. IDM‐Energiesysteme GmbH dafür ausgebildeten Kundendienst in Betrieb gesetzt und gewartet werden.
Service‐ und Reparaturarbeiten dürfen ebenfalls nur von einem von der Fa. IDM‐Energisysteme GmbH dafür ausgebildeten Kundendienst durchgeführt werden.
An‐ und Abstellen der Anlage:
Das An‐ und Abstellen der Anlage, auch im Notfall erfolgt durch den Hauptschalter oben an der Wärmepumpe bzw. bei CL Wärmepumpen durch den Hauptschalter am abgesetzten Steuerschrank.
Ein gefahrloser Betrieb ist nicht mehr möglich, wenn das Gerät
‐ sichtbare Beschädigungen aufweist,
‐ nicht mehr funktioniert oder
‐ wiederholt Fehlermeldungen angezeigt werden.
Ist das der Fall, so ist das Gerät außer Betrieb zu setzen, gegen unbeabsichtigten Betrieb zu sichern und der Kundendienst zu verständigen.
Im Falle einer Störung wird die Wärmepumpe automatisch abgeschaltet. Am Display der Navigatorregelung wird eine Störungsmeldung ausgegeben (siehe Bedienungsanleitung).
Sicherheitshinweise für das Kältemittel:
Für Reparaturzwecke darf nur das am Typenschild verwendete Kältemittel verwendet werden.
Schnelles Verdampfen des Kältemittels kann Erfrierungen bewirken!
Kältemitteldämpfe sind schwerer als Luft und können durch Luftsauerstoff‐Verdrängung zur Erstickung führen, daher ist im Störfall für eine ausreichende Belüftung des Aufstellungsraumes zu sorgen.
Erste‐Hilfe‐Maßnahmen:
Allgemeine Hinweise:
Bei Bewusstlosigkeit stabile Seitenlage anwenden und ärztlichen Rat einholen. Nie einer ohnmächtigen Person etwas durch den Mund einflößen! Bei unregelmäßiger Atmung oder Atemstillstand künstliche Beatmung einleiten. Bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.
Einatmen:
An die frische Luft gehen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Künstliche Beatmung und/oder Sauerstoff kann notwendig sein.
Hautkontakt:
Mit warmen Wasser abwaschen. Beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen.
Augenkontakt:
Sorgfältig mit viel Wasser ausspülen, auch unter den Augenliedern. Arzt konsultieren.
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Hinweise für einen effizienten Betrieb der Wärmepumpe
→
Die Heizungswasserqualität muss bestimmte Bedingungen erfüllen, die u.a. in der Norm EN 12828 bzw. VDI 2034 festgelegt sind. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Heizungsbauer.
→
Die einzelnen Heizkreise müssen hydraulisch abgeglichen werden, damit die erforderlichen Temperaturen möglichst nieder gehalten werden können. Auch dafür ist Ihr Heizungsbauer der richtige Ansprechpartner.
→
Die Kennlinie bzw. Raumtemperatur muss korrekt eingestellt werden: bei offenen Thermostatventilen die Kennlinie soweit absenken, dass die Räume noch aus‐reichend warm sind. Ihr Heizungsbauer kennt die Auslegung der Heizkreise und ist Ihnen hier gerne behilflich.
→
Nach Möglichkeit die Speicherladung einschränken, d.h. Ladezeiten eingeben, z.B. je nach Warmwasserbedarf morgens und abends, oder ev. nur abends. In dieser Betriebsart muss die Wärmepumpe höhere Temperaturen erreichen, was auch mit einer höheren Stromaufnahme verbunden ist.
→
Vorhandene Warmwasserzirkulation nach Möglichkeit ebenfalls auf die H
Hauptnutzungszeiten einschränken. Jede Art der Warmwasserzirkulation benötigt Energie t t
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und verursacht damit Kosten.
→
In der 1. Heizsaison bzw. während der Bautrocknungsphase ist naturgemäß mit höheren Betriebskosten zu rechnen.
→
Eine eventuelle vorhandene Elektro‐Heizung sollte möglichst nur bei Bedarf von Hand dazugeschaltet werden
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Dichheitsprüfung vor erster Inbetriebnahme
bereits werkseitig durchgeführt (weiter mit wiederkehrende Dichtheitsprüfung)
bauseits wie folgt durchgeführt (Direktverdampfungs‐ und Splitanlagen mit
Kälteverbindungsleitungen)
Datum:
Dichtheitsanfor‐
derungen erfüllt:
Bemerkung
Unterschrift des Sachkundigen
Ja
Nein
Regelmäßige wiederkehrende Dichtheitsprüfungen
gemäß Verordnung (EG) Nr. 842/2006 (mindestens alle 12 Monate)
Datum:
Dichtheitsanfor‐
derungen erfüllt:
Bemerkung
Unterschrift des Sachkundigen:
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
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Regelmäßige wiederkehrende Dichtheitsprüfungen
(mindestens alle 12 Monate)
gemäß Verordnung (EG) Nr. 842/2006
Datum:
Dichtheitsanfor‐
derungen erfüllt:
Bemerkung
Unterschrift des Sachkundigen:
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
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Auflistung aller vorgenommenen Änderungen der
Kältemittelmenge aufgrund von Undichtheiten,
Kältemittel‐Austauschen oder Ähnlichen.
Datum:
nachge‐
füllt [kg]
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entsorgt [kg]
Grund Unterschrift des (Bemerkung)
Sachkundigen:
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Wesentliche Änderungen oder Instandsetzungen der
Wärmepumpenanlage aufgrund von Undichtheiten.
Datum:
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Beschreibung der Unterschrift des vorgenommenen Änderung:
Sachkundigen:
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Festgestellte Mängel und vorgenommene
Reparatur‐, Service‐ und Wartungsarbeiten
Datum:
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Mangel:
Maßnahmen zur Behebung:
Unterschrift des Sachkundigen:
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Technische Daten lt. Typenschild:
Anzahl der Kältemittelkreise
Type:
Baujahr:
Wärmeleistung
Sole/Wasser
Wasser/Wasser
Luft/Wasser
S0/W35
kW
W10/W35
kW
A2/W35
kW
A7/W35
kW
Elektrische Leistungsaufnahme
Sole/Wasser
Wasser/Wasser
Luft/Wasser
S0/W35
kW
W10/W35
kW
A2/W35
kW
A7/W35
kW
S0/W35
kW
COP nach EN 14511
Sole/Wasser
Wasser/Wasser
Luft/Wasser
W10/W35
kW
A2/W35
kW
A7/W35
kW
S0/W35
kW
EER nach 14511
Sole/Wasser
Wasser/Wasser
Luft/Wasser
W10/W35
kW
A2/W35
kW
A7/W35
kW
Spannungsversorgung
V/ Hz
V/ Hz
Strohmaufnahme Kompressor
A
(ohne Berücksichtigung zusätzlicher bauseitiger Komponenten)
Max. Wasservorlauftemperatur
°C
Kältemittel
‐
Kältemittelfüllmenge
kg
Max. Druck
bar
Garantie‐ und Seriennummer
Bitte hier beigelegtes Typenschild überkleben.
Enthält vom Kyotoprotokoll erfasste Treibhausgase
(Kältemittel lt. Typenschild).
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Zusätzliche Ergänzungen durch Anlagenprüfer:
Datum:
Text:
Unterschrift des Sachkundigen:
Anmerkungen:
Die werkseitig Dichtheitsprüfung wird gemäß der harmonisierten
EU‐Norm EN 378, "Kälteanlagen und Wärmepumpen ‐ Sicherheits‐
stechnische und umweltrelevante Anforderungen" durchgeführt.
Der Betreiber der Anlage ist dafür verantwortlich, dass die Wärme‐
pumpenanlage mindestens alle 12 Monate von zertifiziertem Personal
nach EU‐Verordnung (EG) Nr. 303/2008 auf Ihre Dichtheit überprüft
wird.
In diesem Sinne bedeutet "auf Dichtheit kontrolliert", dass die Wärme‐
pumpenanlage mit direkten oder indirekten Messmethoden auf Lecks
hin untersucht wird.
IDM Wärmepumpen arbeiten mit folgenden vom Kyoto‐Protokoll
erfassten Sicherheitskältemitteln:
→ R 134a mit einem Treibhauspotentiel (GWP) von 1.300
→ R 407C mit einem Treibhauspotentiel (GWP) von 1.653
→ R 410A mit einem Treibhauspotentiel (GWP) von 1.975
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Einstellungen Heizkreise und Warmwasser
und System für
Heizen
Kühlen
Bivalenztemperatur
°C
Max. Vorlauftem
°C Min. Vorlauftemper
Mindeststehzeiten der Wärmepu
Min
Navcenter aktiviert
Heizkreis…. für Heizen
Sollraumtemp.
Raumgerät
Heizzeiten
°C
und Kühlen
Heizsystem
Funktion
Heizkurve
Vorlauf Kühlen
Normal °C
Normal °C
Eco °C
Eco: °C
Nein
Ja
Raumeinflussfaktor…….
Mo.‐Fr.
Normal von bis Uhr
Sa.‐So.
Normal von bis Uhr
Warmwasser
Heizkreis…. für Heizen
und Kühlen
Speichersystem
Ja
Nein
Hygienik
Wärmespeicher
Kältespeicher
mit STP
Ja
Nein
Zusatzpuffheizung
Warmwasser
Frischwassertemp
Ladezeiten
Lade‐Solltemp.
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°C
von Uhr
Mindestdrehzahl
bis Uhr
%
Mindestdrehzahl
%
°C
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Notizen
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Notizen
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Notizen
asaa
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