Bedienungsanleitung Automatik-Lader FR/P

Bedienungsanleitung Automatik-Lader FR/P
Bedienungsanleitung
Automatik-Lader FR/P
Inhaltsverzeichnis
1.0
Allgemeine Sicherheitshinweise
2.0
Technische Daten
3.0
Aufstellung und Anschluß
3.1
4.0
5.0
321 818
Netzanschluß
Inbetriebnahme des Ladegerätes
4.1
Gerät einschalten
4.2
Batterie anschließen
Ladeverlauf
5.1
Ladezustandsanzeige
5.2
Parallelladung von Start- und Bordbatterie
5.3
Absicherung
5.4
Netzausfall
6.0
Externe Ladezustandsanzeige (Option)
7.0
Meßinstrument (Option)
8.0
Wartung
9.0
Schaltbild
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ELEKTRON-BREMEN Fabrik für Elektrotechnik GmbH Postfach 10 59 60 · 28059 Bremen ·Telefon (0421) 54 90 6-0 · Telefax (0421) 54 90 619
Bedienungsanleitung Automatik-Lader FR/P
1.0 Allgemeine Sicherheitshinweise
Zur eigenen Sicherheit ist vor Inbetriebnahme des Ladegerätes diese Bedienungsanleitung sorgfältig zu lesen. Das Gerät muß gemäß dieser Anleitung bedient werden.
Die Bedienungsanleitung ist sorgfältig aufzubewahren!
Grundlage für die Bedienung und Handhabung sind die einschlägigen DIN- und VDEVorschriften und im besonderen die DIN VDE 0510, Teil 3.
ACHTUNG!
Vor Öffnen des Gerätes Netzstecker ziehen!
Vor Nässe schützen!
2.0 Technische Daten
Kennlinien:
IUoUo-Kennlinie DIN 41772
I1 =
Gerätenennstrom - ohne Zeitbegrenzung
U1 =
Konstante Ladespannung - 6 h Zeitbegrenzung
o =
automatische Umschaltung „Laden“ auf „Ladeerhalten“
U2 =
Ladeerhalten 2,23 V/Z - ohne Zeitbegrenzung
o =
Neustart „Laden“ bei Unterschreiten einer Ladeerhaltungsspannung von 1,9 V/Z.
Ladeschalter FR:
Ladeelektronik mit Microcontroller-Steuerung
Optimale Ladung bei jedem Entladegrad
Anzeige: Betriebsbereitschaft,
Laden,
Ladeende,
Störung
Störung P
- Automatischer Start nach Batterieanschluß
- Ladestart/Ladeunterbrechung über Fernsteuerung
- Serielle Schnittstelle
- Analysierte und definierte Störmeldung über PC
Umgebungstemperatur: max. 40° C
Schutzart:
Tropfwasserschutz IP21 DIN 40050
Kühlart:
Selbstgekühlt
Netzanschlußspannung:
Stromaufnahme:
Nennladespannung:
Nennladestrom:
)
)
)
)
Optionen
- Fernanzeige des Ladezustandes
- Internes Meßgerät (Spannung/Strom)
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siehe
Typenschild
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3.0 Aufstellung und Anschluß
Das Ladegerät ist zur Verwendung in geschlossenen Räumen bestimmt. Es darf nicht in der Nähe von Heizkörpern oder ähnlichen Wärmequellen aufgestellt werden. Aggressive Gase und übermäßig verstaubte Luft sind vom Gerät fernzuhalten. Die Kühlluft soll das Gerät ungehindert
durchströmen können. Bei Anschluß der Batterie ist auf richtige Polung zu achten. Das rot gekennzeichnete Ladekabel an Plus-Ladestecker (+), das andere Ladekabel an Minus-Ladestecker
(-) anschließen.
VORSICHT! Beim Laden von Batterien kann Knallgas entstehen. Laden nur in gut belüfteten Räumen. Feuer und Funkenbildung vermeiden (DIN VDE 0510, Teil 3)!
VORSICHT beim Hantieren mit Elektrolyten! Gebrauchsanweisung der Batterie beachten!
Schutzbrille, Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen!
Der Abstand zwischen Ladegerät und Batterie muß aus sicherheitstechnischen Gründen mindestens 1 m betragen!
Das Netzkabel und die Ladeleitung müssen in einwandfreiem Zustand sein. Bei beschädigter
Anschlußleitung ist diese durch Fachpersonal auszutauschen.
Das Ladegerät waagerecht auf festen Untergrund stellen. Falls das Ladegerät auf Standorte wie
z. B. Regale gestellt wird, muß der Standort ausreichend stabil sein. Gerätegewicht beachten!
(siehe Anhang)! Ladegerät nicht abdecken!
3.1 Netzanschluß
Die Netzspannung muß mit der Netzspannungsangabe des Typenschildes übereinstimmen. Das
Typenschild befindet sich innen auf der Fronttür.
Die Netzzuleitung zum Ladegerät ist abzusichern! Diese Sicherung muß eine träge Auslösekennlinie haben. Werden Sicherungsautomaten eingesetzt, so müssen solche mit G- oder KCharakteristik verwendet werden.
Der Nennstrom des Ladegerätes ist für die Dimensionierung der Sicherung zu beachten (siehe
Anhang).
4.0 Inbetriebnahme des Ladegerätes
4.1 Gerät einschalten
Das Gerät wird mit dem Netzschalter eingeschaltet. Bei eingeschaltetem Gerät leuchtet die grüne Schaltwippe im Netzschalter. Die gelbe LED „Laden“ blinkt - „Betriebsbereit“.
4.2 Batterie anschließen
Nach dem Zusammenstecken der Ladestecker schaltet sich das Ladegerät mit einer kurzen Zeitverzögerung automatisch ein. Es leuchtet die gelbe LED „Laden“.
Bei Anschluß des Gerätes ist auf guten Kontakt der Ladeleitungen zu achten. Schlechter Kontakt
- z. B. an den Ladesteckvorrichtungen - kann zu ständigen Störungen führen und somit den Ladevorgang unterbrechen.
Beim Anschluß der Batterie ist darauf zu achten, daß die Batteriespannung den Angaben des
Typenschildes entspricht. Richtige Polung beachten!
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5.0 Ladeverlauf
Die Ladung wird mit dem vorgesehen Ladeprogramm nach einer IUoUo-Kennlinie DIN 41772
durchgeführt.
5.1 Der Betriebszustand wird durch 4 LED’s angezeigt:
Gerät lädt:
LED „Laden“ (gelb) leuchtet während der Ladephase.
LED „Batterie geladen“ (grün)
leuchtet in Ladeerhaltungsfunktion.
Gerät zeigt Störung:
LED „Störung“ (rot)
- blinkt bei einem Fehler im Ladegerät
oder in der Elektronik
- leuchtet bei Batteriefehler, falscher Batterie
LED „Störung P“ (orange):
leuchtet bei übermäßiger Belastung der Batterie
z.B. UBatt < 1,9 V/Z für > 10 min
5.2
Parallelladung von Start- und Bordbatterie
Um die Starterbatterie vor unbeabsichtigter Entladung zu schützen, können Start- und Bordbatterie durch Halbleiter entkoppelt werden. In diesem Fall ist eine Fühlerleitung (Meßleitung) zwischen Bordbatterie und Ladegerät zu legen (s. Schaltbild), um der Ladelektonik die an der
Bordbatterie vorhandene Spannung anzuzeigen. Das Gerät ist zum Anschluß eines zusätzlichen Fühlerleiters vorbereitet.
Auch bei Anlagen mit verlängerten Ladeleitungen ist die Verlegung eines Fühlerleiters zum
Ausgleich des Spannungsabfalls in den Ladeleitungen vorteilhaft.
ACHTUNG! Startvorgänge können dem Ladegerät Ströme abfordern, die weit über den Gerätenennstrom hinausgehen. Um das Gerät zu schützen, ist das Ladegerät vor einem Startvorgang auszuschalten.
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Schaltschema zum Anschluß der Fühlerleitung
5.3
Absicherung
Eine Sicherung im Ladestromkreis schützt das Gerät bei Kurzschluß, Falschpolung oder defekter Batterie gegen Beschädigung. Es blinkt die rote LED.
5.4
Netzausfall
Durch einen Netzausfall wird die Ladung unterbrochen, LED’s und Schaltwippe leuchten nicht.
Die Ladung wird nach Netzwiederkehr neu gestartet.
6.0
Externe Ladezustandsanzeige (Option)
Über eine Zusatzelektronik besteht die Möglichkeit, den Ladezustand als Fernanzeige auszuführen.
7.0
Meßinstrument (Option)
Eine dreistellige LCD-Anzeige ist in die Tür des Ladegerätes integriert. Das Meßinstrument
zeigt % INenn oder V/Z im Wechselbetrieb an.
8.0
Wartung
Das Gerät bedarf keinerlei Wartung. Es ist jedoch angebracht, in angemessenen Zeitabständen das Gerät in spannungslosem Zustand zu entstauben.
9.0
Schaltbild
Das zugehörige Schaltbild liegt den Unterlagen bei.
Hinweis:Technische Änderungen im Rahmen der Weiterentwicklung vorbehalten.
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