Meliorationen Grabenbau

Meliorationen Grabenbau
Fachbereichstandard
DK 631.62:626.B61.l
N
-~
Meliorationen
TGL
GRABENBAU
36 873/01
Grundsätze für die Projektierung von Gräben
und zugehörigen baulichen Anlagen
'.)
'7
November 19B7
Gru
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Ameliorations; Ditching; Principles for Oesigning of Ditches an Their Appertaining Structures
Deskriptoren: Melioration; Grabenbau; Projektierung; Grundlagen
Umfang 6 Seiten
Verantwortlich: VEB Ingenieurbüro für Meliorationen Bad Freienwalde
Bestätigt: 23.11.1987, Ministerium für Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft, Bereich Landbau
und Meliorationsbau, Berlin
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Verbindlich ab 1.1.1989
TERMINUS, DEFINITION SOWIE FORMELZEICHEN
1.
Graben
0
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N
Größe
~ BHO
Cl
Q.
~
151
:
1!
'
Maßeinheit
MW
m
MO
m) .s -1
u
-3c
~
fließendes Binnengewässer mit überwiegender Ent- und Bewässerungsfunktion
für landwirtschaftliche Nutzflächen
g.cm -3
Erläuterungen
Bemessungshochwasserdurchfluß
Mittelwasserstand
Mittelwasserdurchfluß
Ungleichförmigkeitsgrad,
d60/dl0
Trockenrohdichte
l - Wassernutzungsrechte
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ALLGEMEINE GRUNDSÄTZE
2.
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innerhaib des Einzugsgebietes sind zu berücksichtigen, wenn eine
Beeinträchtigung dieser Rechte durch den Grabenbau möglich ist. Die Forderungen der sozialistischen Landeskultur und des Umweltschutzes
sind einzuhalten.
Grabenbau ist stets innerhalb eines Systems
von Maßnahmen der Bodenwasserregulierung zu
betrachten, dabei sind geplante Nutzungen zu
berücksichtigen.
Bei vorhandenen Gräben ist zu prüfen, ob durch
Instandhaltungsarbeiten auf einen Ausbau verzichtet werden kann.
Oie Linienführung hat unter Beachtung der
Standortbedingungen und der Schlaggestaltung
auf der Grundlage von TGL 42 200/02 zu erfolgen.
Durch Trassenverlegungen dürfen keine Unlandflächen entstehen. Unvermeidbare Restflächen
sind als Landschafts- und Umweltschutzelement
zu gestalten.
Eine weitgehende Erhaltung des vorhandenen
Grabenverlaufes ~nd Gehölzbewuchses ist anzustreben. Bei Rekonstruktionen ist vorzugsweise
einseitiger Grabenausbau vorzusehen.
Oie Absenkung des Grundwassers soll nicht
größer als zur Bodenwasserregulierung erforderlich sein. Bei Neu- und Ausbau von Gräben
ist die Zweckmäßigkeit des Wasserrückhaltes
zu untersuchen. Bei positivem Ergebnis sind
Staue anzuordnen.
Ein häufiger Wechsel zwischen strömendem und
schießendem Fließzustand ist zu vermeiden.
Oie Fließverhältnisse sind so zu gestalten,
daß der Wechselpunkt zwischen beiden Fließzuständen möglichst nicht wandert.
I~I
-
-
-
Bauliche Anlagen in und an Gräben, wie Wehre,
Sohlabstürze, Durchlässe, Düker und Wege, Gehölzpflanzungen und Anlagen der Binnenfischerei sind so auszubilden, daß die volle Funktionsfähigkeit des Grabens gewährleistet ist.
Die Trasse und das Profil des Grabens sowie
die Abmessungen aller baulichen Anlagen in
oder an diesem haben die sich aus der Bauausführung und Instandhaltung ergebenden Anforderungen, wie Baufreiheit, Bauraum, Böschungslängen, Sohlbreite, Bermen zu berücksichtigen.
Es ist grundsätzlich eine maschinelle lnstandhal tung vorzusehen.
Gräben einschließlich aller baulichen Anlagen
sind in die Landschaft einzupassen, landschaftsgemäß auszubauen und zu nutzen.
Der Ersatz von Gräben durch Rohrleitungen ist
technisch-ökonomisch zu begründen und seine
Auswirkungen auf die Landschaft sind zu überprüfen.
Sicherungen des Ourchflußprofils und der baulichen Anlagen während der Bauausführung sind
nach Einschätzung der zu erwartenden hydrologischen Ereignisse, der Bedeutung des Grabens,
der Jahreszeit, der Bauzeit und Bautechnologie festzulegen.
Sind Sicherungsmaßnahmen bis zur vollen Wirksamkeit der Befestigung erforderlich, so dürfen diese für ein BHO mit einem Wiederkehrintervall, das diesem Zeitraum entspricht,
bemessen werden. Bei Ein- und Anstausystemen
ist die Befestigung während der Bauausführung mit dem Auftraggeber abzustimmen.
Gräben in Vorgebirgslagen sind so zu gestalten, daß auf Sohlbauwerke verzichtet werden
kann.
Bei nicht standfesten Böden ist vorzugsweise
der stufenweise Grabenausbau vorzusehen.
3.
ARBEITSUNTERLAGEN
3.1.
Unterlagen der landwirtschaftlichen
Aufgabenstellung
- langfristiges Programm der Bodennutzung
landwirtschaftliche Zielgrößen wie Grundwasserstände und Vernässungsdauer für BWR-Anlagen nach TGL 42 Bl2/02
- Meliorationskataster, Bestandsunterlagen und
Zustandsanalysen
- Betriebswirtschaftliche Kennzahlen der Landwirtschaftsbetriebe.
___________________!
Seite 2 TGL 36 873/01
3.2.
Karten
Großmaßstäbige KarteR ·nach TGL 26 711/01 bis /05,
/07, /09 und /10; für Bauwerke~ 1:250, für Gräben ~ 1:5000, vorzugsweise ~ 1:2000. Für Übersichtskarten sind Topographische Karten - Ausgabe für die Volkswirtschaft - vorzugsweise im
Maßstab 1:25 000 - zu verwenden.
4.2.
Sohlbreite
In Abhängigkeit vom hydraulischen Nachweis nach
TGL 36 873/02; dabei können Sohlbreiten < 0,6 m
bei Begründung auf 0,6 m erhöht werden. Wenn
kein hydraulischer Nachweis erforderlich ist,
darf eine Sohlbreite von 0,6 m nicht überschritten werden.
3.3.
4.3.
Ausbautiefe
Dienen Gräben nur der Oberflächenentwässerung~
dann sind Ausbautiefen von 0,6 m anzustreben.
Ausbautiefen > 2, 50 m, besonders für Gräben mit
künstlicher Vorflut und in Überf lutungspoldern
sowie für Zuleitungsgräben, sind zu begründen.
Ist eine binnenfischereiliche Nutzung g~plant,
dann ist die Ausbautiefe so zu wählen, daß die
Forde~ungen an die Wassertiefe für diese Mitnutzung ·ständig erfüllt werden können. Als Mindestwassertiefe gilt 0,3 m, dabei müssen einzelne
Grabenabschnitte eine Wassertiefe ~ 1,0 m aufweisen. Die hydraulischen, konstruktiven und
ökonomischen Auswirkungen einer Erhöhung der
auf der Gr~ndlage der Ent- und Bewässerungsfunktion festgelegten Ausbautiefe für eine binnenfischereil iche Nutzung sind z~ untersuchen.
Ergebnisse der Standort- und Baugrunduntersuchung
3.3.1. Standortuntersuchungen für die Trasse
des Grabens
Eine Orientierung zum Bohrabstand ist auf der
Grundlage der Intensitätsstufen der al!grenzenden Flächen nach· TGL 24 300/12 gegeben. Je Graben oder Grabenabschnitt sind jedoch mindestens
2 Sondierungen vorzusehen.
Es ist ~ 0,5 m unter die geplante Sohle abzubohren; bei Mooren bis zum mineralischen Untergrund.
In Abhängigkeit von der zu lösenden Aufgabe hat
das Standortgutachten als Grundlage zur konstruktiven und hydraulischen Bemessung die nach
TGL 36 873/b2 bis /05 notwendigen Werte sowie
bautechnologische Kennwerte wie Gewinnungsklasse nach TGL 24 300/16 und Steinigkeit nach
TGL 24 300/05 zu enthalten.
·
Bei der Standortbegehung sind visuell erkannte
Besonderheiten zu erfassen.
3.3.2. Baugrunduntersuchung
Für Wehre der Klasse III, Durchlässe, Düker,
Sohlbauwerke und Brücken sowie Gräben, wenn
nach Abschnitt 4.4. die Standfestigkeit nachgewiesen werden muß, hat eine Baugrunddokumentation nach TGL 11 45B/Ol vorzuliegen.
3.4.
Hydrologische Arbeitsunterlagen
- Hydrologisches Gutachten sowie ermittelte
Ourchf lüss~ oder Abf lußspenden nach
TGL 24 737/01
- Wiederkehrintervalle nach TGL 24 737/02
- Oränab- oder Oränzuflußspende nach
TGL 42 812/07
- Jährlicher Wasserbedarf nach TGL 42 812/09
- Wasserbilanzentscheidungen und/oder bereits
erteilte wasserrechtliche Nutzungsgenehmigungen für die Ein- und Anstaubewässerung von
angrenzenden Flächen
- Schöpfwerkstagebücher
- Anliegererfahrungen
- Zwangspunkte
- Zu- und Abflüsse in benachbarten, ähnlichen
Einzugsgebieten
- Bedienungsanleitungen zum Betreiben von BWRAnlpgen auf bevorteilten Flächen
- Vorgaben für Entwässerungstiefen durch andere
Nutzer von Grund- und Oberflächenwasser.
3.5.
Weitere Arbeitsunterlagen
Wie:
•
- Forderungen zur Systemgestaltung von BWR-Anlagen nach TGL 42 Bl2/06
- Protokolle der Grabenschaukommission
- Vorbereitungsunterlagen für geplante Baumaßnahmen im Einzugsgebiet, die einen Einfluß
auf den Grabenbau haben
- Territoriale Konzeptionen zu landeskulturellen Maßnahmen und zum·umweltschutz
- Schadensgutachten der Staatlichen Versicherung.
4.
KONSTRUKTIVE FESTLEGUNGEN FÜR GRÄBEN
4.1.
!
iJ
Sohlgelälle
l
4.4.
Böschungsneigung
Die Standfestigkeit von Böschungen ist zu untersuchen und für den kritischen Bruchkörper nachzuweisen; Berechnung nach TGL 36 B73/02. Für
mineralische Lockergesteine können dazu die Bemessungswerte von TGL 35 9B3/02 herangezogen
werden.
Wenn keine besonderen Einzel- und Flächenlasten
im Bereich des möglichen Bruchkörpers und/oder
komplizierte Standortverhältnisse vorliegen,
gelten folgende Werte:
Ausbautiefe ~ 1,0 m
l:~l
Ausbautiefe > 1,0 m
l:~l,5
Bei Fanggräben und Gräben mit starkem Drängewassereinfluß sind vorzugsweise Muldenprofile
vorzusehen. Muldenprofile sind in Vorgebirgslagen zu empfehlen, wenn zeitweise nur geringe
Wassermengen abzuführen sind.
Die Böschungsoberkanten sind vorzugsweise auszurunden.
Notwendige Bermen für die Instandhaltung sind
auf die technologisch erforderliche Breite zu
beschränken.
4.5.
Krümmungen in der Trasse
Es ist ein Radius> 5 x Wasserspiegelbreite bei
MO anzustreben, in Vorgebirgslagen vorzugsweise
5 x Wasserspiegelbreite bei BHO.
Die Anordnung von Übergangsbögen sollte vor allem
bei Fließgeschwindigkeiten > 2 m.s-1 und bei Sohlbrei ten > 1, 5 m erfolgen.
4.6.
Grabenbefestigung
Die Art der Befestigung ist auf cier Grundlage
der Grenzbelastungswerte nach TGL 36 B73/02 festzulegen. Biologische Befestigungen durch Rasenansaat, Rasensoden, Bäume oder Sträucher sind vorrangig anzuwenden.
Oie Anwendung von Steinen, Betonfertigteilen und
Ortbeton ist auf Ausnahmen zu beschränken und zu
begründen. Die Befestigungshöhe für Gesteins- und
Betonbefestigungen ist außerhalb des Bereiches
von Bauwerken bis zu einem Wasserstand bei MW +
0,30 m, maximal für einen Durchfluß 3 x MQ auszubilden.
Rasenansaat ist oberhalb des Wasserspiegels bei
MO vorzusehen. Sie erhält eine Vorrats- und Startdüngung.
Soll kurzfristig eine Sc~utzwirkung erzielt werden, sind Rasensoden oder Kunstrasen vorzusehen.
Durch Emulsion, N~tze u.ä. kann die Anfangsfestigkeit erhöht werden.
Oie Dicke von Steinschüttungen hat ~ des 2fachen
der mittleren Kantenlänge, mindestens jedoch
0,20 m zu betragen.
Bei Steinpackungen sind die Zwischenräume zu
verzwicken.
·
Steinpflaster ist nur fü~ Sichtflächen und für
Anschlüsse an Bauwerke anzuwenden; diagonal
versetzt bei Sohlbreiten ~ 1,0 m. Fugenbreite
· 10 bis 15 mm, die Fugen sind zu verstopfen.
Längsfugen sind nicht zulässig.
Oie Löcher von Betongitterplatten und ähnlichen
Fertigteilen sind unterhalb des Wasserspiegels
bei MQ möglichst mit Kiesen oder gebrochene~
Material zu verfüllen; Durchmesser des Füllmaterials vorzugsweise 0,25 bis 0,5 des Lochdurchmessers.
Ortbeton oder volle Betonplatten sind nur für
Schußgerinne oder Dichtungsstrecken anzuwenden.
Oie Fugen bei Steinen und Platten und die Löcher von Betongitterplatten sind oberhalb des
Wasserspiegels bei MQ mit Kulturboden auszufüllen und mit Rasen a~zusäen. Der Verouß von
Steinschüttungen, Steinpackungen und Pflaster
und die Verwendung von Unterbeton für Steinschüttungen und Pflaster sind nur bei besonderen Gefährdungen zugelassen.
Bei dichten und quasi dichten Befestigungen wie
Steine mit F,ugenverguß ist die Gefährung durch
Auftrieb zu beachten, wenn der Betriebszustand
"Graben leer" oder "weitestgehend abgesenkt"
möglich ist.
Bettungsschichten sind bei bindigen oder feinsandigen Erdstoffen aus verdichtbaren, nicht
bindigen Lockergestcinen mit Qd s~ 1,5 g.cm-3
und U ~ 5 und einer Schichtdicke je nach Einbautechnologie bis 150 mm vorzusehen. Bei Anwendung von Geotextilien kann auf Bettungsschichten verzichtet werden.
Schotterkeile sind al~ Anschluß von Pflaster-,
Steinschütt- und Steinpackungsbefestigungen
vorzusehen; ein Ersatz durch eine Pfahlreihe
oder Herdmauer ist zu begründen.
Pfahlreihen sind als Schlgurte zur Verhinderung
unerwünschter Materialverfrachtungen zulässig.
Als Maßnahmen gegen TrPibgefährdung sind auszuwählen:
- einseitiger Ausbau
- Bauausführung bei ni~drigem Grundwasserstand
- Trassenverschiebunqen
- Querfaschinendräne
- Böschungsneigung 1:~2
- zusätzliches Abstützen der Faschinen durch
Spreizen
- Fangdräne bei Austreten von Druckwasser im
Böschungsbe.reich
- Naßbaggerung
- stufenweiser Grabenaus~au
- Einhaltung der Rangfolge: Schöpfwerk, Vorflut,
Binnengraben
Starke Treibgefährdung liegt vor bei:
- gegenüber dem Grabenwasserstand erhöhtem
Grundwasserstand von ~ 0,30 m bei U < 5
- gegenüber dem Grabenwasserstand erhöhtem
Grundwasserstand von ~ 0,50 m bei U ~ 10
KONSTRUKTIVE FESTLEGUNGEN FÜR BAULICHE
ANLAGEN IN ODER AN GRÄ3EN
Wehre
5. 1.
Wehre der Klasse III n~ch TGL 36 873/03, als
Grabenstaue für BWR-Anlagen zusätzlich nach
TGL 42 Bl2/05; Wehre der Klasse I und II und
Klassifizierung der Wehre nach TGL 28 723/01.
Wehre der Klasse III sind vorzugsweise regulierbar auszubilden; als Grabenstaue sind sie möglichst mit Durchlässen zu kombinieren.
5.2.
Durchlässe
nach TGL 36 873/04
Im Bereich von Einmündungen von Gräben sind
Durchlässe vorzusehen, wenn sie für die Bedienung und Instandhaltung der Gräben und der landwirtschaftlichen Nutzung der angrenzenden Flächen notwendig ·sind.
5.
TGL 36 873/01 Seite 3
Übergang zwischen Graben und Rohrleitung
und Einmündungen von Rohrleitungen und
Gräben
Kombinationen von Rohrleitungen und Gräben nach
TGL 24 909/01
Zur besseren Anpassung an die örtlichen Verhältnisse können Graben-. und Rohrleitungsabschnitte
wechseln, dabei sollten Abschnittslängen < 50 m
vermieden werden. Der oberhalb der Rohrleitung
liegende Grabenabschnitt und an einen Graben angeschlossene wasserführende Hohlformen sollten
zur Hochwasserentlastung der Rohrleitung genutzt
werden. Einmündende•Gräben sind vorzugsweise
sohlgleich oder mittelwasserspiegelgleich anzuschließen. Zum Ausgleich von Höhenunterschieden
i~ der Grabensohle sind vorzugsweise Durchlässe
vorzusehen.
Auswirkungen von Wasserständen im Hauptgraben
auf die Nebengräben sind in diesen örtlich zu
begrenzen, z.B. Wechselsprung durch Sohlabsturz
oder ein anderes Sohlbauwerk; dabei ist die
Kombination BHQ im Hauptgraben und MQ im Nebengraben oder umgekehrt nachzuweisen.
Einmündungswinkel bei Fließgeschwindigkeiten im
einmündenden Graben von ~ l,O m.s-1 ~ 90° bei
größeren Fließgeschwindigkeiten vorzugsweise
45° bis 75°.
Oie sich schneidenden Böschungen sind vorzugsweise als Böschungskegel auszubilden.
Gegenüber der Befestigung der angrenzenden Grabenstrecken ist im Einmündungsbereich nur dann
eine zusätzliche Befestigung notwendig, wenn
Beschädigungen nicht auszuschließen sind.
Werden Gräben im Bereich von Ein- und Ausmündungen von Rohrleitungen befestigt, dann sind
die Befestigungslängen nach TGL 36 873/04 zu
verwenden.
5.3.
5.4.
Düker
für Gräben nach TGL 36 873/04
Düker für Versorgungsleitungen bei Kreuzung von
Gräben nach Abschnitt 5.10.
5.5.
Sohlbauwerke
nach TGL 36 873/05
5.6.
Brücken und Rohrbrücken
Oie Widerl3ger von Brücken, Rohrbrücken und ährrlichen Bauwerken sollen außerha]Jl des Ourcllflußprofils angeordnet werden. Fließwechsel sind im
Brückenbereich auszuschließen. Bi&logische Böschungsbefestigungen unter Brücken sind nicht
zulässig.
Zwischen dem Wasserspiegel bei BHQ und der Unterkante der Tragkonstruktion von Brücken und
Rohrbrücken ist ein Sicherheitsabstand ~ 0,5 m
einzuhalten. Er kann in Abstimmung mit der
Staatlichen Gewässeraufsicht auf 0,3 m - bezogen
auf den Stauspiegel - verringert werden, wen~
dieser 1 0,2 m über dem ungestauten WHsserspiegel liegt.
Bei Brücken mit Viehtrieb sind beidseitig im
Bereich der Böschungsoberkante des Grabens massive Leiteinrichtungen vorzusehen.
5.7.
Furten
Furten sind als Kreuzungsbauwerk zulässig, w&nn:
- nur ein geringes Verkehrsaufkommen bestEht
- Hochwässer im Nutzungszeitraum kurzfristig
ablaufen.
Sie sind ungeeignet in Gräben, die im Rückstau
liegen.
Bei der Querschnittsgestaltung sind die Werte
nach Tabelle 1 einzuhalten.
Tabelle 1
Rampen- Be_estf gung3breite
Nutzungsart
ne i un
wie anschl"eßen~er
VieQ.trieb
Triftweg + ~ r:Fah~zeugbrEite • 1 ~
Fahrzeugverkehr 1
\
Seite 4 TGL 36 B73/0l
Die Wassertiefe hat bei Viehtrieb ~ 0,5 m zu
betragen, bei Milchkühen 1 0,2 m; bei Fahrzeugverkehr in Abhängigkeit von der Achshöhe oder
anderen technischen Kennwerten des Regelfahrzeuges, sonst Richtwerte nach.Tabelle 2.
Tabelle 2
FahrWassertiefe
zeug
m
bei Fließgeschwindigkeit m.s-l
~10
120
>20
Kfz
0,6 bis 1,0 0,5 bis 0,9 0,4 bis O,B
Traktor
O,B
0,7
0,6
Die Furten, bei Viehtrieb auch die Warteflächen
und bei Fahrzeugverkehr beidseitig 10 m lange
Anschlußstrecken, sind rutschsicher zu befestigen, vorzugsweise mit Betongitterplatten.
Leiteinrichtungen sind bei Fahrzeugverkehr
außerhalb des Durchflußquerschnittes anzubringen; bei Viehtrieb müssen sie demontierbar
sein, wenn sie innerhalb des Durchflußquerschnittes liegen, und sind dann außerhalb des
Nutzungszeitraumes zu entfernen. Bei Furten
für den Viehtrieb 5ind die Leiteinrichtungen
massiv herzustellen; Elektrozäune sind nicht
zulässig.
Der Übergang von der Grabenböschung zur Böschung der Furt ist als Böschungskegel auszubilden.
5.8.
Viehtränken
Voraussetzung für eine direkte Tränkwasserentnahme aus dem Graben ist die Zustimmung des zuständigen Kreistierarztes, eine Genehmigung auf
Gewässernutzung der Staatlichen Gewässeraufsicht
und der Nachweis, daß andere Lösungen, wie Anschluß an eine zentrale Wasserversorgung, Einzelbrunnen und Tankfahrzeuge, technisch-ökonomisch nicht vertretbar sind.
Viehtränken sind im Nebenschluß an den Graben
anzuschließen. Sohle, Böschung und die angren~
zenden Warteflächen der Tränke sinrj so zu befestigen, daß ein Pflanzenwuchs und damit die Entwicklung von Weideparasiten und ihren Zwischenwirten ausgeschlossen ist; Böschungsneigung
1: ~4, Breite der Tränke je Tier nach TGL 21 663/02.
Die Trittflächen sind rutschsicher auszubilden.
Viehtränken sind so zu sichern, daß ein Zugang
zum Graben nicht möglich ist.
Bei Anlagen zur Trinkwasserversorgung ist in
der Fassungszone und in der Schutzzone I nach
TGL 24 34B/Ol die Errichtung von Viehtränken
verboten, in der Schutzzone II muß die Zustimmung der zuständigen Trinkwasserschutzzonenkommission vorliegen.
5.9.
Gehölzpflanzungen
nach TGL 2B 039/01, /02, /04, /06 und /OB, bei
Kombination als Schutzpflanzung gegen Winderosion zusätzlich nach TGL 42 200/03.
5.10.
Kreuzungen und Näherungen
Kreuzungen und Näherungen von Gräben mit/oder
an anderen Anlagen sind mit deren Rechtsträger
abzustimmen; konstruktive Mindestforderungen
für:
- Straßen nach TGL 12 098/04
- Wasserleitungen nach TGL 22 769/04
- Abwasserleitungen nach TGL 24 892/03
- Bahnanlagen nach TGL 31 983/01
- Gasleitungen nach TGL 190-354/05 und
TGL 190-363/02 und /03
- Starkstromkabel nach TGL 200-0612/02
- Fernmeldekabel nach TGL 200-0612/06.
Für die Antragstellung bei andtren Rechtsträgern oder durch andere Rechtsträger sind eventuelle spätere Vertiefungen oder Verbreiterungen
des Grabens und damit zusammenhängende Veränderungen bei baulichen Anlagen zu berücksichtigen.
Kreuzungen und Näherungen sind so auszubilden,
daß eine Funktionsbeeinträchtigung des Grabens
ausgeschlossen ist und die Instandhaltung ohne
erheblichen Mehraufwand möglich ist.
Im Bereich von Kreuzungen sind Richtungsänderungen zu vermeiden.
5.11.
Festpunkte und HilfsH:„ .... 1punki:e
In Abständen von etwa 500 m sin~ an massiven
Bauwerken je nach Zweck Festpunkte - Lage- und/
oder Höhenfestpunkte - oder Hilfshöhenpunkte
vorzusehen.
Nach der Bauausführung ist an jedem massiven Bauwerk eine unveränderliche Höhe einzumessen und
in den Bestandsp lsn zu übernehmen.
Meßeinrichtungen
5.12.
Meßeinrichtungen sind dann vorzusehen, wenn die
Erfassung der Wasserstände und/oder der Durchflüsse für das Betreiben des Grabens oder der
bevorteilten Fläche oder für die Wasserbilanz
notwendig· ist, konstruktive Ausbildung nach
TGL 42 Bl2/05.
Lagemäßig sind sie vorzugsweise mit Regulierungs- und Meßeinrichtungen für BWR-Anlagen zu
kombinieren.
Dichtungsstrecken
Liegt der Wasserstand zeitweise oder ständig
über dem Grundwasserstand der angrenzenden Flächen und soll ein Wasseraustritt verhindert werden, dann ist das Grabenprofil zu dichten.
Bei notwendigen Verwallungen muß der Freibord
bei BHQ ~ 0,2 m betragen.
5 .13.
5.14. ~Bauwerke und Moorflächen
liegen Bauwerke in Moorflächen und/oder bevorteilen sie Moorfläche~, dann ist die während der
normativen Nutzungsdauer auftretende Sackung infolge Moorschwund zu berücksichtig'en. Dabei sind
in Abhängigkeit von den örtlichen Verhältnissen
und der gewählten Art der Gründung die Anfangsund Endsituation und falls erforderlich wichtige
Zwischensituationen zu untersuchen.
6.
FORSTWIRTSCHAFTLICH GENUTZTE FLÄCHEN
Vom zuständigen Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb ist eine Zustimmung einzuholen, wenn:
- innerhalb des Einzugsgebietes forstwirtschaftlich genutzte Flächen liegen, die durch den
Grabenbau beeinflußt werden
·
- Gräben an forstwirtschaftliche Entwässerungsanlagen angeschlossen werden sollen.
7.
NACHWEISE
7.1.
Nachweise für Gräben
- Durchflußvermögen nach TGL 36 B73/02
- Hydraulische Bettstabilität nach TGL 36 B73/02;
vorzugsweise über die zulässige Fließgeschwindigkeit
- Standsicherheit der Grabenböschung nach
TGL 36 B73/02; Erfordernis des Nachweises
nach Abschnitt 4.4.
- Wirkungen des Sickerwassers bei Dichtungsstrekken nach TGL 36 873/02.
7.2.
Nachweise für bauliche Anlagen in oder
an Gräben
7. 2 .1. Ourchflußver_mögen.
- Wehre der Klasse III nach TGL 36 B73/03
- Durchlässe und Düker nach TGL 36 873/04
- Sohlbauwerke nach TGL 36 873/05
Sonstige hydraulisch wirksame Bauwerke sind nach
üblichen Verfahren zu bemessen.
Die Anordnung und Ausbildung von baulichen Anlagen sol~te so.erfolgen, daß benachbarte Anlagen
hydraulisch nicht nachteilig beeinflußt werden.
7.2.2. Statische Nachweise
Für alle charakteristischen Lastfälle auf der
Grundlage typischer Graben- und Grundwasserstände und Belastungen durch die Bauausführung,
TGL 36 B73/01 Seite 5
Nutzung, Bedienung und Instandhaltung sind die
statischen Nachweise zu erbringen:
- Wehre der'Klasse III nach TGL 36 B73/03
- Durchlässe und Düker nach TGL 36 B73/04
- Sohlbauwerke nach TGL 36 B73/05
Sonstige Bauwerke sind entsprechend zuzuordnen.
7.3.
Nachweis der Durchflüsse und Wasserstände
Oie für die hydraulische und konstruktive Bemessung von Gräben und Bauwerken notwendigen Durchflüsse und Wasserstände sind auf der Grundlage
der Arbeitsunterlagen nach Abschr.itt 3.festzulegen und nachzuweisen. Schwerpunkte sind dabei:
- Hydrologische Gutachten und Wiederkehrintervalle für die Bestimmung von BHQ und damit
für den maximal abzuführenden Durchfluß
- Hydrologisches Gutachten und/oder Ganglinien
für die Bestimmung von MO und damit für die
Festlegung der Befestigungshöhen
- Forderungen der Nutzer der bevorteilten Flächen an die Entwässerungstiefe und damit für
den Querschnitt, vor allem an die Ausbautiefe.
Je nach den hydrologischen Ver~ältnissen verfügbaren hydrologischen Unterlagen und Fbrderungen an das Betreiben von Graben und Bauwerken,
sind weitere Durchflüsse zu bestimmen. Für
Durchflüsse ~ BHQ sind die hydraulischen Auswirkungen, wie Wasserstände und nutzbares Wasserdargebot, nachzuweisen, für >BHQ sind verbal
die hydraulischen Auswirkungen und die Schadenswirkungen zu beschreiben.
B.
BEDIENUNGSANLEITUNG
Bedienungsanleitungen sind für alle Gräben und/
oder die funktionsbedingt zugehörigen baulichen
Anlagen zu erarbeiten.
Die Bedienungsanleitung muß alle Festlegungen
und Anweisungen für das projektgerechte Betreiben enthalten und die Wirkungsweise auf die bevorteilten Flächen darstellen und ein systemgerechtes Betreiben des Grabens und der baulichen
Anlagen sichern.
Bedienungsanleitungen müssen grundsätzlich enthalten:
- Plan des Grabensystems mit allen funktionsbedingten baulichen Anlagen
- Angaben zu Festpunkten, Hilfshöhenpunkten und
Pegeln.ullhöhen
- Kurzbeschreibung des Grabensystems
- Festlegungen zur Betriebsordnung wie:
erforderliche Kontrollen und Form der Nachweisführung
·
Angaben zur Wartung, Bedienung und Instandhaltung
Anforderungen an die Bedienungskräfte und
deren Qualifizierung
Havarieplan
- Regulierungsziele
- Durchflußkurven der Regulierungsbauwerke, die
gleichzeitig der Durchflußmessung dienen sollen
- Angaben zum GesundheitJ-, Arbeits- und Brandschutz.
Je nach zeitlicher Reihenfolge der Vorbereitung
und Bauausführung für den Graben und für durch
diesen beeinflußte BWR-.~rl:::;;~n und dem Grad der
Abhängigkeit zwischen oeiJen kann eine gemeinsame Bedienungsanleitung erarbeitet werden.
Bei einer gesonderten Bedienungsanleitung sind
d!e Bedienungsanleitungen der Anlagen auf den
bevorteilten FlächElJl zu berücksichtigen; Bedienungsanleitungen für BWR-Anlagen nach
TGL 42 Bl2/09.
Die Bedienungsanleitung ist auf der Grundlage
der Vorbereitungsunterlagen und Bauausführung
zu erarbeiten und im Ergebnis der jährlichen
Analyse des Betriebes der Meliorationsanlage und
eventueller baulicher Veränderungen zu präzisieren, wenn damit der Nutzeffekt verbessert werden
kann.
Hinweise
~rsatz für TGL 36 873/01 Au5g. 12.79
Anderungen: Festlegungen zu den Arbeitsunterlagen, zur Konstruktion und zu den Nachweisen erweitert; Abschnitt Bedienungsanleitung aufgenommen.
Im vorliegenden Standard ist auf folgende Standards Bezug genommen:
TGL 11 45B/Ol; TGL 12 G9&/04; TGL 21 663/02;
TGL 22 769/04; TGL 24 3-00/05, /12 und /16;
TGL 24 34B/Ol; TGL 24 737/01 und /02; TGL 24 892
/03; TGL 24 909/01; TGL 26 711/01 bis /05, /07,
/09 und /10; TGL 2B OJ9/0l, /02, /04, /06 und
/OB; TGL 28 723/01; TGL 31 983/01; TGL 35 9B3/02;
TGL 36 873/02 bis /05; TGL 42 200/02 und /03;
TGL 42 Bl2/03, /05 bis /07 und /09;. TGL 190-354
/05; TGL 190-363/02 und /03; TGL 200-0612/02 und
/06
Erdarbeiten; Zusätzliche Forderungen im Wasserbau siehe TGL 11 482/03
-; Sicherung, Behandlung und Verwendung von
Kulturboden siehe TGL 11 4B2/05
Einordnung von Versorgungsleitungen in den unterirdischen Bauraum; Mindestabstände und Schutzmaßnahmen bei Kreuzungen und Näherungen siehe
TGL 23 425/04
Hydrotechnischer Beton siehe TGL 33 462
Meliorationeh; Grabenbau; Bauausführung siehe
TGL 36 8 73 /06
-; -; Grundsätze der Instandhaltung siehe
TGl 36 873/07
Fließende Binnengewässer mit überregionaler Bedeutung in Fachbereichstandard Ausbau fließender
Binnengewässer; Technische Forderungen an die
Bemessung siehe TGL 42 139
Flurmeliorationen; Reliefmeliorationer. siehe
TGL 42 200/04
Projektierung und Bauausführung von Gräben;
Richtlinie für den stufenweisen Grabenausbau
siehe PROJEKT 29, Arbeitsblatt des EGV Meliorationen, Erzeugnisgruppe Projektierung
Näherungsweise Ermittlung der freien Grundwasseroberfläche und des -gefälles an durchströmten Böschungen siehe F/E-Bericht "Baukonstruktive Lösungen, Böschungen offener Gräben"
Wilhelm-Pieck-Universität Rostock, 1984
Bemessung nach dem Transportvermögen siehe
Richtlinie J.1-102-02, Richtlinie für die Bemessung von Gewässern in Feinsanden; Bearbeiter:
VEB Projektierur.g Wasserwirtschaft, 1975
Gewässerausbau; Stands~cherheit von Böschungen
unter Berücksichtigung von Sicker siehe R'ichtlinie 3.1-102-11; Bearbeiter: VEB Projektierung
Wasserwirtschaft, 1984
Grundwasserregulierungsanlagen; Durchlässe, Einund Auslaufbauwerke, Rohrausmündungen siehe
Katalog 0 B402 PWG
Schwierigkeitsgrade von Baugrunduntersuchungen
und Zulassung zur Durchführung von Baugrunduntersuchungen in Abh~ngigkeit vom Schwierigkeitsgrad siehe'Verfügung über die Durchführung
von Baugrunduntersuchungen vom 31. Januar 1984;
Verfügungen und Mitteilungen des Ministeriums
für Bauwesen Nr. 1/1984 vom 2. März 1984
Katalog Tafelwerk zur Berechnung von Gräben
nach TGl 36 873/01 bis /05, VEB Ingenieurbüro
für Meliorationen, Bad Freienwalde, 198B
Schaffung und Erhaltung von Kleinbiotopen für
Amphibien und Reptilien siehe VO/OY/B601, innerbetriebliche Wiederverwendungsunterlage des
VEB Meliorationskombinat Rostock
Zur Klärung von Einzelheiten beim wasserwirtschaftlichen Zustimmungsverf ahren besteht die
Möglichkeit das Wassernutzungsregister, das bei
der zuständigen Wasserwirtschaftsdirektion geführt wird, einzusehen.
Seite 6 TGL 36 873/01
Stichwortverzeichnis TGL 36 87)/0l bis /07
Teil
Begriff
Absenkzeiten
3
Abstecken
6
1
bis
Arbeitsunterlagen
5;7
Aufstau
3;4
Auftrieb
2;5
Ausbautiefe
1
Auslauf
1;4
Ausufern
2;5
Bauabnahme
6
7
Baufreiheit
Baugrunddokumentation
1; 3 bis 5
Bauliche Anlage
3;4;6;7
Bautagebuch
6
Bedienungsanleitung
1 bis 5
Bedienungssteg
3
Befestigung des Grabens
1;2;3
Befestigungslänge
1;3 bis 5
Bemessungshochwasser
1 bis 5
Berme ·
1
Bestandsunterlagen
6;7
3 bis 5
Betonaggressivität
Betonanmachwasser
3 bis 5
Betongitterplatte
1;2;5
Bettstabilität
2
Bewässerungsfläche
2
2
Binnengraben
1
Binnenfischerei
Bodenwasserregulierung
1; 2
Bodenwasserregulierungsahlage
1;2;3;4
Böschung
6;7
Böschungsbefestigung
1;2;3;4;5
Böschungsneigung
1; 2; 3; 5
Brücke
2
5
Deckwalze
Dichtungsstrecke
1; 2
1;4;7
Düker
Durchlaß
1; 4; 7
Durchfluß
1 bis 5
1;4
Einlauf
Einstau
1;2
Einstausystem
2
Einzugsgebiet
1;2
Energiehöhe
2;4;5
Energieumwandlungsanlage
3;5
5
Endschwelle
4
Erddruck
4;5
Erdstoff
4;5
Erosionsbruch
1;6
Festpunkt
bis 5
Fließgeschwindigkeit
Fließwechsel
1;3;4;5
Forstfläche
1;2
1; 3
Freibord
5
Froudezahl
1;4
Fuge
1
Furt
2
Ganglinie
1 bis 5
Gefälle
4
Gefällebrechpunkt
1; 6
Gehölze
6eschwindigkeitshöhe
3;5
Gleitflächenbruch
2
3 bis 5
Gleitsicherheit
Grabenbefestigung
1;4;5
2;3;4;5
Grenzwassertiefe
3 bis 5
Grundbruchsicherheit
Grundräumung
2;7
5
Grundwalze
1
Grundwasser
1;3;6
Hilfshöhenpunkte
2;3;5
Hochwasserdurchfluß
1;3
Höhenfestpunkt
2
Hydraulischer Kontaktbruch
2;4
Hydraulischer Radius
2
Initialphase
1 bis 3;6;7
Instandhalt.11ng
2
Integrationsmethode
1
I~tensitätsstufe
bis
3
5
K:pps~..:herheit
2
KQlr.>ailcn
2 bis 5
··;:,nsi.i;tenz
5
!(ontakterosion
Begriff
Kopf rasen
Korrosion
Krautung
Kreuzung
Krümme
kst-Wert
Kulturboden
Landeskultur
Lattenpegel
Linienführung
Meliorationskataster
Meßeinrichtung
Mittelwasserdurchfluß
Mittelwasserstand
MoorMuldenprofil
Näherung
Nennweite
(Juali tät
Rasensoden
Rechen
Rohrlagerung
Rohrleitung (Freispiegelrohrleitung)
Sandfang
Schleppspannung
Schießender Fließzustand (Schießen)
Schotterkeil
Senkungslinie
Sickergefälle
Sickerwasser
Sickerweg
Sohlabsturz
Sohlbauwerk
Sohlbreite
Sohlgefälle
Sohlgleite
Sohlübergang
Spülung
Stahlkorrosivität
Standortuntersuchung
Standsicherheit
Staukopf
Staulinie
Staustaffel
Stauziel
Stirnseiten
Stirnwände
Strömender Fließzustand (Strömen)
Suffusion
Tosbecken
Transportvermögen
Treibgefährdung
Treibgut
Trockenrohdichte
Überfallhöhe
Übergangsstrecke
Umläufigkeit
Umweltschutz
Ungleichförmigkeitsgrad
Unterläufigkeit
Überfallwehr
Verkehrslast
Versorgungsleitung
Viehtränke
Vorgebirgslagen
Wasserdruck
Wasserspiegelbreite
Wasserspiegelgefälle
Wassertiefe
Wechselsprung
Wehr
Wiederkehrintervall
Zersetzungsgrad
Zwangspunkt
Teil
4
7
2;4;7
1;4;6
1;2
2;4;5;7
6
1;7
3
1; 6
1;7
l; 3
2;3;4;5
1
1; 4
1; 2
1
4
6
1;6
4;7
4
1; 4; 5
2;5
2
2;4;5
1;5
2;4
5
1;2;3 1
4;5
5
1;5
l; 2; 5
1;2
5
5
4; 7
3 bis 5
1
1;2;3;4;5
3;4
2;3;4
3
3
4
4
2;4;5
2;5
3;5
2
1; 2
3;5;7
1
3
3;5
3
1;7
l; 5
3
3
4
1;7
1
1;2
4
2;5
2
bis 5
3;4
1; J
1
2
1;6
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