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BEDIENUNGSANLEITUNG
SICHERHEITSANWEISUNGEN!
WARNUNG – UM DIE GEFAHR VON FEUER ODER ELEKTRISCHEM SCHOCK ZU VERMEIDEN,
SETZEN SIE DIESES GERÄT KEINER FEUCHTIGKEIT ODER REGEN AUS.
Achten Sie darauf, dass kein Wasser oder Flüssigkeiten in dieses Gerät gelangen. Sollte Regen
oder Flüssigkeit eingedrungen sein, ziehen Sie bitte sofort den Netzstecker aus der Steckdose (mit
TROCKENEN HÄNDEN), und lassen Sie das Gerät von einem qualifizierten Techniker überprüfen.
Halten Sie das Gerät von Wärmequellen wie z.B. Heizkörper, Öfen etc. fern.
Dieses Gerät enthält keine Teile, zu denen der Anwender Zugang haben müsste. Lassen Sie alle
Service Leistungen von ausgebildetem Fachpersonal bei einem autorisierten Phonic Händler
durchführen.
Dieses Dreieck auf Ihrem Gerät macht Sie auf nicht isolierte “gefährliche Spannungen im
Inneren des Gerätes aufmerksam, stark genug um einen Stromschlag zu erzeugen.
Dieses Dreieck auf Ihrem Gerät weist Sie auf wichtige Bedienungs- und Pflegeanweisungen in
den Begleitpapieren hin.
ACHTUNG:
UM DIE GEFAHR VON STROMSCHLÄGEN ZU VERMEIDEN, ENTFERNEN SIE KEINE ÄUSSEREN
TEILE. DIESES GERÄT ENTHÄLT KEINE TEILE, ZU DENEN DER ANWENDER ZUGANG HABEN
MÜSSTE. LASSEN SIE ALLE SERVICE LEISTUNGEN VON AUSGEBILDETEM FACHPERSONAL BEI
EINEM AUTORISIERTEN PHONIC HÄNDLER DURCHFÜHREN.
Halten Sie das Gerät mit einer weichen, trockenen Bürste sauber. Wischen Sie es gelegentlich mit
einem feuchten Tuch ab. Benutzen Sie keine anderen Reinigungs- oder Lösungsmittel, die die
Lackierung oder die Plastikteile angreifen könnten. Regelmäßige Pflege und Überprüfung beschert
Ihnen eine lange Lebensdauer und höchste Zuverlässigkeit.
Ihr Phonic Gerät wurde beim Hersteller sorgfältig verpackt, der Umkarton ist konstruiert um das
Gerät vor rohem Umgang zu schützen. Wir raten Ihnen die Verpackung und den Inhalt sorgfältig
nach etwaigen Zeichen von Beschädigung zu überprüfen, die auf dem Transportwege entstanden
sein kann.
Falls das Gerät beschädigt ist: Benachrichtigen Sie umgehend Ihren Händler und/oder den
Spediteur. Schadensansprüche können nur geltend gemacht werden, wenn der Schaden
fristgerecht gemeldet wurde.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
2
INHALT
EINFÜHRUNG................................................................................................................................................... 4
MERKMALE....................................................................................................................................................... 4
VOR DER INBETRIEBNAHME ......................................................................................................................... 4
ERSTE SCHRITTE............................................................................................................................................ 5
EINBAU IN EIN 19” RACK ................................................................................................................................ 7
TYPISCHE VERBINDUNGSKABEL.................................................................................................................. 8
SYMMETRISCH UND UNSYMMETRISCH ...................................................................................................... 9
BESCHREIBUNG DES ANSCHLUSSFELDS................................................................................................. 11
BESCHREIBUNG DER KANALZÜGE ............................................................................................................ 16
MONOKANAL 1 ~ 8 ................................................................................................................................. 16
STEREOKANAL 9 ~ 12............................................................................................................................ 19
BESCHREIBUNG DER SUMMEN SEKTION ................................................................................................. 20
DIGITAL EFFECT..................................................................................................................................... 23
ANWENDUNGEN............................................................................................................................................ 25
ANWENDUNG 1: LIVE BESCHALLUNG................................................................................................. 25
ANWENDUNG 2: LIVE BESCHALLUNG MIT DELAY LINIEN ................................................................ 26
ANWENDUNG 3: Verwendung eines externen Effektgeräts ................................................................... 27
ABMESSUNGEN............................................................................................................................................. 28
TECHNISCHE DATEN .................................................................................................................................... 29
BLOCKSCHALTBILD ................................................................................. Fehler! Textmarke nicht definiert.
NACHSCHLAGEWERKE ................................................................................................................................ 32
Phonic behält sich Änderungen ohne vorherige Ankündigung vor.
V1.3 Nov. 14, 2002
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
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EINFÜHRUNG
Vielen Dank, dass Sie sich für den Phonic Mixer MR1843X entschieden haben. Basierend auf jahrelanger
Erfahrung in der Entwicklung und im Bau von professionellen Audio Anlagen, haben wir von PHONIC diesen
vielseitigen Mixer für mittlere Beschallungen, Home Recording und Festinstallationen konzipiert. Dieser
kompakte 19” Mixer verfügt über 8 Mono- und 2 Stereokanalzüge, 4 Subgruppen, 4 Aux-Wege, einen
grafischen 9-Band Stereo Equalizer und einen digitalen Effektprozessor.
Damit Sie die Möglichkeiten des Mixers möglichst erschöpfend nutzen können, studieren Sie bitte diese
Bedienungsanleitung sorgfältig. Bewahren Sie die Anleitung gut auf, wenn Sie später noch mal etwas
nachschlagen wollen. Machen Sie sich in Ruhe mit den verschiedenen Funktionen und neuen Möglichkeiten
dieses Mixers vertraut, auch wenn Sie der Ansicht sind, dass Sie ein erfahrener Tontechniker sind und das
Lesen von Bedienungsanleitungen nicht zu Ihren Aufgaben gehört....
MERKMALE
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8 symmetrische Mic/Line Eingangskanäle mit Neutrik Combo Buchsen
3-Band Klangregelung mit parametrischen Mitten in allen Monokanälen
Einschleifpunkte in allen Monokanälen
2 Stereokanäle mit 3-Band EQ
16 digitale Effekte mit der Möglichkeit, den Effekt auf den Monitorweg zu routen
grafischer 9-Band EQ mit separaten Ein- und Ausgängen
+48V Phantomspeisung in allen Mikrofonkanälen
4 Aux Wege, Aux 1& 2 schaltbar pre/post Fader
4 Subgruppenausgänge mit Inserts
Low Cut und Mic/Line Schalter
2 Stereo Returns
2T (TAPE IN) Eingang mit Lautstärkeregler und Solo Funktion
2T (REC OUT) Ausgang
13-stellige Pegelanzeige für Summe und Solo
On/peak, -20/SOLO LED Anzeige
Control room und Kopfhörerausgänge mit pre-/
post-fade Funktion
ZONE 2 Ausgang mit Lautstärkeregler, Mono und
Solo Funktion
Summenausgänge L/R mit Inserts
VOR DER INBETRIEBNAHME
1. Überprüfen Sie die Netzspannung bevor Sie den Netzstecker anschließen. Wählen Sie die
Stromversorgung für die Audioanlage mit Sorgfalt, vermeiden Sie vor allem die gemeinsame Nutzung
von Steckdosen mit der Lichtanlage.
2. Stellen Sie den Mixer so auf, dass Sie den gesamten Bühnenklang beurteilen können, vorzugsweise im
Saal inmitten des Publikums.
3. Verlegen Sie die Audiokabel getrennt von Licht- und Stromkabeln, benutzen Sie, wenn immer möglich,
symmetrische Verbindungen. Falls notwendig, kreuzen Sie Ton- und Lichtkabel in einem Winkel von 90°
zueinander, um Interferenzen möglichst gering zu halten. Unsymmetrische Kabel sollten so kurz wie
möglich sein.
4. Überprüfen Sie Ihre Kabel regelmäßig und beschriften Sie beide Enden, um sie leicht auseinander
halten zu können.
5. Vor dem Anschalten des Geräts müssen alle Ausgangsregler vollkommen herunter gedreht sein, um die
Zerstörung von angeschlossenen Geräten oder übermäßige Nebengeräusche zu vermeiden,
hervorgerufen durch schlechte Pegelanpassung, falsche Verkabelung, defekte Kabel oder schadhafte
Steckverbindungen.
6. Immer zuerst das Mischpult, dann erst den Verstärker einschalten; beim Ausschalten umgekehrt: Zuerst
den Verstärker, dann das Mischpult ausschalten.
7. Schalten Sie das Gerät immer zuerst aus, bevor Sie die Verbindung mit dem Netzteil herstellen oder
unterbrechen.
8. Niemals Reinigungsmittel zum Säubern des Geräts benutzen. Reinigen Sie es mit einem weichen,
trockenen Tuch.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
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ERSTE SCHRITTE
Die im folgenden beschriebene Vorgehensweise ist äußerst wichtig. Auch wenn Sie sonst nicht gerne
Bedienungsanleitungen lesen, sollten Sie den folgenden Abschnitt unbedingt lesen.
Schalten Sie das Gerät erst ein, nachdem Sie alle nötigen Kabelverbindungen hergestellt haben. Sie können
nun mit der Einstellung der einzelnen Kanäle beginnen. Das allerwichtigste ist die richtige Einstellung der
Pegel in den einzelnen Kanälen. Jedes einzelne Detail hat Einfluss auf das Endergebnis. Die Hauptfaktoren
sind im Grunde genommen die einzelnen Eingangsverstärkungsregler (GAIN), die Kanalfader bzw.
Lautstärkeregler und der Summenregler. Die Eingangsverstärkung für ein angeschlossenes Mikrofon sollte
nur gerade so hoch eingestellt werden wie nötig, um eine Ausgewogenheit der einzelnen Signale zu
erhalten. Wenn die Eingangsverstärkung zu niedrig ist, werden Sie am Kanalfader und an den Aux- und
Effektwegen nicht genügend Lautstärkereserven haben, um nachfolgende Geräte richtig ansteuern zu
können. Ist die Vorverstärkung zu hoch, muss zum Ausgleich der Kanalfader entsprechend heruntergezogen
werden, jedoch bleibt immer noch die erhöhte Tendenz zur Rückkopplung, da schon kleine Fader
Bewegungen relativ große Auswirkungen auf den Ausgangspegel haben. Hinzu kommt, dass der geringere
Faderweg nachteilige Auswirkungen bei der Mischung hat.
Bitte folgen Sie den Einstellungsvorschlägen wie nachfolgend beschrieben. Bitte drehen Sie nicht erst mal
alle Regler auf, bis die Kanäle verzerren und rückkoppeln, um dann alles wieder zurückzudrehen.
BITTE FÜHREN SIE NACHFOLGENDE SCHRITTE BEI JEDEM KANAL DURCH
• Drehen Sie alle Kanalfader und Gain Regler ganz runter. Bringen Sie alle Klangregler in die
Mittelposition. Drehen Sie den Pegel des Kopfhörerausgangs (Control Room) ganz runter. Bringen
Sie alle PAN und BALANCE Regler in die Mittelposition. Auch der Summenfader muss unten sein.
• Phantomgespeiste Mikrofone und aktive DI-Boxen müssen erst verkabelt sein, bevor die
Phantomspeisung eingeschaltet wird. Die Phantomspeisung darf erst eingeschaltet werden,
nachdem das Mischpult eingeschaltet wurde.
• Stellen Sie eine Verbindung zwischen EQ Ausgang und dem Eingang einer Endstufe her. Stellen Sie
die Lautstärkeregler Ihrer Endstufe auf ca. 70%.
• Stecken Sie ein Mikrofon in den zu bearbeitenden Kanal. Der MIC/LINE Schalter darf nicht gedrückt
sein.
• Eine E-Gitarre wird entweder in den Line Eingang gesteckt, oder zuerst in eine DI-Box, die wiederum
in den Mikrofoneingang eingesteckt wird.
• Ein Stereo Synthesizer wird an einen der Stereokanäle angeschlossen.
• Drehen Sie den CTRL RM / Kopfhörerpegel ca. 50% auf.
• Betätigen Sie den ON Schalter und den PFL Schalter im Kanal.
• Um weiter zu verfahren brauchen Sie einen Kopfhörer.
• Legen Sie einen realistischen Live-Pegel am Kanal an und überwachen Sie den Pegel auf der LEDAnzeige sowie im Kopfhörer.
• Drehen Sie den Gain Regler so weit auf, bis sich der durchschnittliche Pegelausschlag vornehmlich
im gelben Bereich abspielt. Gelegentlich darf die erste rote LED bei Spitzenpegeln aufleuchten.
• Auf diese Weise haben Sie genügend Spielraum (Headroom) für kurzzeitige Spitzenpegel und
arbeiten immer im optimalen Bereich für durchschnittliche Pegel. Sie hören über den Kopfhörer ab.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
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Bei Mikrofonen hängt die Vorverstärkung vom Typ des Mikrofons ab. Kondensatormikrofone haben
in der Regel einen wesentlich höheren Ausgangspegel als dynamische Mikrofone. Bitten Sie den
Künstler/Sprecher, einen möglichst realistischen Pegel zu produzieren, d.h. so laut zu
singen/sprechen/spielen, wie es bei der Vorstellung der Fall sein wird. Wenn bei diesem sog. Sound
Check nicht mit normalem Pegel gearbeitet wird, laufen sie Gefahr, bei der Vorstellung in den
Clipping Bereich des Mixers zu kommen und/oder Rückkopplungen zu produzieren, weil Sie die
Vorverstärkung beim Sound Check zu hoch einstellen mussten.
Bringen Sie den Kanalfader langsam auf die 0dB Position. Schieben Sie den Summenfader langsam
auf die benötigte Endlautstärke.
Verfahren Sie bei allen Kanälen nach dem beschriebenen Prinzip. Kommen mehr und mehr Kanäle
ins Spiel, wird sich der Gesamtpegel erhöhen und die Pegelanzeige womöglich in den roten Bereich
gelangen. Den Gesamtlautstärkepegel können Sie notfalls mit dem Summenfader kontrollieren.
Das Mischungsverhältnis der einzelnen Kanäle zueinander wird mit den Kanal Fadern verändert.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
6
EINBAU IN EIN 19” RACK
Dieses Gerät wird mit 2 Rackschienen und den entsprechenden
Schrauben geliefert, um es in ein 19” Rack montieren zu können.
Nach Anschluss des Netzteils erfordert das Gerät ca. 10HE.
Beachten Sie die folgenden Hinweise beim Rack Einbau.
ACHTUNG: PHONIC ist nicht für Schäden verantwortlich, die
durch die Verwendung von anderen Rackschienen oder
Schrauben verursacht wurden. Bitte verwenden Sie nur die
mitgelieferten Teile.
1. Legen Sie das Gerät auf eine weiche, glatte Unterlage.
2. Verwenden Sie die Schrauben 1 ~ 6 um die Rackschienen auf
beiden Seiten des Mischpults anzubringen.
3. Legen Sie das Rack auf den Rücken und platzieren Sie das
MR1843X an die gewünschte Stelle. Benutzen Sie die
Schrauben 7 ~ 14, um den Mixer im Rack festzuschrauben.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
7
TYPISCHE VERBINDUNGSKABEL
Abbildung 3 Typische Verbindungskabel
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
8
SYMMETRISCH UND UNSYMMETRISCH
Die meisten Störungen bei Audioinstallationen werden durch falsche und beschädigte Steckverbindungen
hervorgerufen. Um eine ordnungsgemäße Verkabelung Ihrer Anlage zu gewährleisten sollten Sie die
folgenden Abschnitte aufmerksam durchlesen, es sei denn Sie sind schon mit den Begriffen symmetrisch
und unsymmetrisch vertraut.
Was bedeutet unsymmetrische Kabelführung?
Diese Art der Verkabelung findet sich in der Regel bei den meisten Geräten der Unterhaltungselektronik und
Videosystemen. Es gibt einen Leiter der das Signal trägt, der andere ist für die Erdung/Masse bestimmt. Im
Normalfall, bei Signalen mit geringerem Pegel, schirmt der Masseleiter das signalführende Kabel ab. (Siehe
Abbildung 4)
Was bedeutet symmetrische Kabelführung?
Bei einem symmetrierten Aufbau wird das Signal über 2 Leiter und einen zusätzlichen masseführenden
Schutzleiter gesendet. Die beiden signalführenden Leiter übertragen prinzipiell ein identisches Signal, jedoch
ist das eine gegenüber dem anderen um 180° gedreht. Der Symmetrier Aufholverstärker in der
Eingangssektion dreht die Phase des einen Signals und addiert dieses zu dem anderen hinzu.
Störeinstreuungen, die auf dem Kabelweg in das System eingedrungen sind, “reiten” sozusagen auf beiden
Signalwegen und sind deshalb gleichphasig. In der Eingangssektion wird also die Phase des einen
Störsignals wiederum um 180° gegenüber dem anderen gedreht und aufaddiert – und somit löschen sich
diese beiden Signale gegenseitig aus. Fazit: Das Nutzsignal wird übertragen, Störeinstreuungen
ausgelöscht. (Siehe Abbildung 5)
DER UNTERSCHIED ZWISCHEN BEIDEN VERFAHRENSWEISEN
Da eine symmetrische Kabelführung gegen äußere Störeinstreuungen unempfindlich ist, muss der
Masseleiter keinen elektrischen Strom führen, was bedeutet, dass die beiden miteinander verbundenen
Geräte das gleiche Massepotential haben, was wiederum Grundbedingung für ein störungsfreies System ist.
Schauen wir uns noch mal das unsymmetrische System an. Dort fließt der Strom des Signals vom
Signalleiter zum Masseleiter, also von plus nach minus. Das Massepotential der beiden verbundenen Geräte
ist aber nicht identisch. Das bedeutet dass dieses System viel eher von äußeren Störeinstreuungen
beeinflusst wird.
Symmetrische Systeme können im Gegensatz zu unsymmetrischen durchaus über lange Kabelstrecken
verlust- und störungsfrei arbeiten. Das Ergebnis ist ein niedriger Nebengeräuschpegel bei dem
symmetrischen System.
Weil ein symmetrisches System 2 Leiter für das Signal und einen Leiter für die Masse/Abschirmung braucht,
werden mindestens drei Leiter benötigt. Also ist hierbei die abschirmende Masse vollkommen vom Signal
getrennt.
Lesen Sie bitte den folgenden Abschnitt sorgfältig, wenn Sie Anlagen verkabeln, egal ob symmetrisch und
unsymmetrisch.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
9
DIE KORREKTE KABELFÜHRUNG BEI SYMMETRISCHEN VERBINDUNGEN
Verwenden Sie für die Verbindung des Audiosignals Stecker mit drei Anschlussstiften. Stellen Sie sicher,
dass das System ordnungsgemäß geerdet ist. Verwenden Sie niemals einen masseisolierenden Stecker,
ohne das System zusätzlich separat zu erden. Dies ist eine Grundbedingung für eine einwandfrei
Audioverbindung.
Die Masseverbindung (Pin 1 bei einem XLR Stecker) muss beim Quellgerät immer gegeben sein. Sollten sie
die Masseverbindung trennen wollen, tun Sie dies beim Zielgerät, indem Sie die Masseverbindung am
dortigen Pin 1 unterbrechen. Diese Art der Verbindung vermeidet eine Erdschleife zwischen der Signal- und
der Gehäusemasse. Erden Sie das System immer nur über den Netzstecker, da diese Form der Erdung
einen geringeren Widerstand hat und dadurch generell die bessere, umfassendere Erdung bietet.
Eine mögliche Ursache für auftretendes Brummen kann eine schlechte Masseverbindung innerhalb des
Systems sein. Falls Sie den Fehler nicht lokalisieren können, verbinden Sie versuchshalber den Massepin
des Eingangssteckers mit der Erde. Wird das Brummen leiser oder verschwindet es, prüfen Sie die
netzseitige Masseverbindung Ihrer Audioanlage. Besondere Aufmerksamkeit ist geboten, wenn die
Anlagekomponenten und Racks mit einer gewissen Entfernung zueinander aufgestellt sind, und/oder wenn
Sie eine größere Anzahl von Leistungsendstufen verwenden.
Lassen Sie die Erdung zwischen den Racks und dem Stromverteiler von einem Elektriker überprüfen. Stellen
Sie sicher, dass eine, und zwar nur eine, Netzerdung für das komplette Audio- bzw. Videosystem existiert
(sog. sternförmige Stromversorgung). (Siehe Abbildung 6)
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
10
BESCHREIBUNG DES ANSCHLUSSFELDS
1
MIKROFON/LINE EINGANG
Diese Combo Buchse akzeptiert sowohl XLR- als auch 6,3mm Klinkenstecker. Es können
symmetrische und unsymmetrische Signale angeschlossen werden.
MIKROFON EINGANG
Wir empfehlen den Gebrauch von professionellen, symmetrischen Mikrofonen, entweder
dynamische oder Kondensator- bzw. Bändchenmikrofone, da sie den besten Schutz gegen
Einstreuungen bieten.
Sie können natürlich auch preisgünstige, hochohmige Mikrofone benutzen, jedoch sind die
Nebengeräusche wesentlich höher, und die Gefahr von Einstreuungen ist enorm, also sollten
zumindest die benutzten Kabel so kurz wie möglich sein.
Wenn Sie Kondensatormikrofone benutzen, muss die +48V Phantomspeisung eingeschaltet sein. Weitere
Erklärungen finden sich unter Punkt 14.
LINE EINGANG
Hier werden alle Signale angeschlossen, die einen anderen Pegel als Mikrofonpegel haben, also Keyboards,
Drum Computer, CD-Spieler, Kassettenrekorder u.ä. Wenn Sie einen unsymmetrischen 6,3mm
Klinkenstecker verwenden, wird der Ring automatisch mit der Masse verbunden (jawohl, obwohl wir es nicht
empfehlen, können Sie mit diesem Mixer auch unsymmetrische Geräte benutzen!).
ANMERKUNG: Der Ring muss mit der Masse verbunden sein, wenn das Quellsignal unsymmetrisch ist.
2
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aaaaaaaaa
aaaaaaaaa
aaaaaaaaa
aaaaaaaaa
aaaaaaaaa
aaaaaaaaa
aaaaaaaaa
aaaaa
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aaaaa
aaaaa
aaaaa
INSERT
Es gibt einen unsymmetrischen Einschleifpunkt, der den Signalweg im Kanaleingang unterbricht. Dort wird
das vorverstärkte Eingangssignal aus dem Mixer herausgeführt, nach Belieben in einem externen Gerät
bearbeitet, und wieder dem Mixer an gleicher Stelle zugeführt. Der Einschleifpunkt ist eine normalisierte
dreipolige 6,3mm Klinkenbuchse, d.h. das Signal bleibt unberührt solange diese Buchse nicht belegt ist. Wird
hier eine Klinke eingesteckt, wird das Signal zwischen dem Hochpassfilter und der Klangregelung
unterbrochen. Das Signal, das aus dem Mixer herausgeführt wird, liegt an der Spitze des Steckers an, das
zurückgeführte Signal liegt am Ring des Steckers an.
Der Einschleifpunkt dient dem Anschluss von Kompressoren, Noise Gates, Limitern, Effektgeräten und
anderen Klangprozessoren, um die Tonqualität des Signals zu bearbeiten. Eventuelles erhöhtes Rauschen,
hervorgerufen durch das externe Gerät, kann mit Hilfe des Höhenreglers ein wenig reduziert werden.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
11
3
STEREO KANÄLE 9/10, 11/12
Diese 2 Stereo Eingangskanäle sind für stereophone
Leitungspegel ausgelegt, also beispielweise eines Keyboards,
eines Drum Computers, Synthesizers, einer HiFi Anlage oder
eines DAT Players.
Die hochohmigen Eingänge akzeptieren 6,3mm TS (Mono)
Klinken. Ist das Eingangssignal mono, sollte nur der linke
Eingang benutzt werden. Dann verhält sich der Kanal wie ein
reiner Monokanal. Wird nur der rechte Eingang verwendet,
gelangt das Signal nur in die rechte Summenschiene.
Wenn Sie noch mehr Stereokanäle brauchen, können Sie RTN
4 für diesen Zweck benutzen. Außerdem besteht die
Möglichkeit, zwei Monokanäle für eine Stereoquelle zu verwenden, z.B. Kanal 1 für das linke und Kanal 2 für
das rechte Signal. Die jeweiligen PAN Regler 20 müssen ganz nach links bzw. rechts gedreht werden (Siehe
Abbildung 7).
4
RTN 1, 2
Die Eingänge Return 1 und 2 sind für den Anschluss von unsymmetrischen 6,3mm Klinkensteckern
vorgesehen. Sehr oft werden sie zum Anschluss von externen Effektprozessoren benutzt. Wenn sie zu
wenig Stereokanäle haben, können sie auch als zusätzliche Stereoeingänge benutzt werden. Wenn hier
Monoquellen angeschlossen werden, wird nur der linke Eingang benutzt. Das Signal gelangt dann
automatisch auch auf die rechte Summenschiene (Siehe Abbildung 7).
Die Pegel der angeschlossenen Signale können mit dem SOLO Schalter in der RTN Sektion überprüft
werden.
5
GRUPPEN AUSGÄNGE
Es gibt 4 symmetrische Klinkenausgänge und 4 unsymmetrische Einschleifpunkte in der GRUPPEN
AUSGANGS SEKTION. Wenn elektronisch symmetrierte Ausgänge mit einem unsymmetrischen Eingang
verbunden werden, muss für die Ausgangsseite ein dreipoliger TRS Klinkenstecker und für die
Eingangsseite ein 2-poliger Klinkenstecker verwendet werden; an der Ausgangsseite muss der Leiter, der
am Ring angelötet ist, abgelötet werden. Dies garantiert die beste Übertragung. Subgruppen Ausgänge
werden in der Regel mit Mehrspur Aufnahmegeräten verkabelt oder dienen dem Anschluss von zusätzlichen
Beschallungsanlagen.
GRUPPEN INSERTS
Ähnlich den INSERTS in den Monokanälen können hier Signalprozessoren in den Signalweg eingeschleift
werden. Diese unsymmetrischen TRS-Klinkenbuchsen senden ein Linienpegel Signal der Gruppenschiene
(vor dem Gruppenfader) an externe Geräte (z.B. Kompressor, Limiter, Gate, usw.) (Spitze = Ausgang) und
bilden auch gleichzeitig einen Eingang für die Gruppenschiene (Ring = Eingang). Der Schaft ist die
gemeinsame Masse (Siehe Abbildung 8).
6
2T (TAPE IN & REC OUT)
2T, 2 Track, TAPE IN und REC OUT sind für den Anschluss von semiprofessionellen Signalpegeln (-10dBV)
ausgelegt. TAPE IN ist für den Anschluss von Zuspielern wie CD, DAT, MD etc., REC OUT ist für
Aufnahmegeräte wie DAT, MD, CD-Rekorder etc. In Kombination kann auf diese Weise aufgenommen und
abgehört werden. Der Ausgang Ihrer Mastermaschine wird mit den TAPE IN Eingängen verbunden, REC
OUT wird mit den Eingängen Ihrer Mastermaschine verkabelt. Wenn Sie dann die SOLO Taste in der
Sektion 2T TAPE IN CONTROLS betätigen, können Sie abhören, was Sie aufgenommen haben. Der
Lautstärkeregler TAPE IN muss ganz runter gedreht sein, um Rückkopplungen zu vermeiden.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
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7
CTRL RM / HEADPHONES (Kopfhörer)
Es gibt zwei unsymmetrische Klinkenbuchsen (linker und rechter Kanal) für den Anschluss von
Kontrollmonitoren und eine unsymmetrische TRS-Klinkenbuchse zum Anschluss eines Kopfhörers; beide
Ausgänge enthalten das gleiche Signal (siehe Abbildung 7).
8
ST ZONE 2
Der unsymmetrische Ausgang ST ZONE 2 ist für einen TRS-Klinkenstecker ähnlich dem Kopfhörerausgang,
trägt also das rechte und linke Summensignal. Die Spitze ist das linke Signal, der Ring ist das rechte Signal,
der Schaft dient der gemeinsamen Masse. Der einzige Unterschied zum MAIN Ausgang ist die Tatsache,
dass es sich beim ST ZONE 2 Ausgang um ein unsymmetrisches Signal handelt. Hiermit kann eine weitere
Beschallungsanlage versorgt werden.
Wird der MONO Schalter gedrückt, wird das rechte und linke Summensignal zusammengefasst. Der
Ausgang ZONE 2 wird dann symmetrisch! Auf diese Weise kann ein symmetrisches Signal für ein Center
Cluster oder eine andere Zone zur Verfügung gestellt werden.
Wenn elektronisch symmetrierte Ausgänge mit einem unsymmetrischen Eingang verbunden werden, muss
für die Ausgangsseite ein dreipoliger TRS Klinkenstecker und für die Eingangsseite ein 2-poliger
Klinkenstecker verwendet werden; an der Ausgangsseite muss der Leiter, der am Ring angelötet ist,
abgelötet werden. Dies garantiert die beste Übertragung.
9
AUX 1~4
Die Aux Send Ausgänge liegen in Form von symmetrischen Klinkenbuchsen vor, so dass die Signale auch
über längere Strecken ohne Einstreuungen geschickt werden können. Die Signale von Aux 1 und 2 können
wahlweise von pre-fader auf post-fader umgeschaltet werden (Schalter 19 PRE POST). In der Stellung prefade haben die Fader der einzelnen Kanäle keinen Einfluss auf die Ausgangslautstärke des Aux Signals.
Umgekehrt ist die Ausgangslautstärke sehr wohl von deren Stellung abhängig, wenn der Schalter in der
Position “post-fade” ist. Pre-fade wird in der Regel für die Ansteuerung von Bühnenmonitoren verwendet,
post-fade eher für die Ansteuerung von externen Effektgeräten.
Die Werkseinstellung von Aux 3 und 4 ist post-fade, d.h. die Signale an diesen Ausgängen haben erst die
Klangregelung und die Fader der einzelnen Kanäle durchlaufen. Diese Ausgänge sind ideal für den
Anschluss von externen Effektprozessoren oder weiteren Lautsprecheranlagen.
Wenn elektronisch symmetrierte Ausgänge mit einem unsymmetrischen Eingang verbunden werden, muss
für die Ausgangsseite ein dreipoliger TRS Klinkenstecker und für die Eingangsseite ein 2-poliger
Klinkenstecker verwendet werden; an der Ausgangsseite muss der Leiter, der am Ring angelötet ist,
abgelötet werden. Dies garantiert die beste Übertragung (siehe Abbildung 9).
aaaaa
aaaaa
aaaaa
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
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10
SUMME L/R
Bei Verwendung von 6,3mm TRS Klinkensteckern können Sie
symmetrische oder unsymmetrische Linienpegel Signale in
stereo vom Mixer zu anderen, externen Geräten senden, z.B.
grafische Equalizer, Endstufen, etc.
Wenn elektronisch symmetrierte Ausgänge mit einem
unsymmetrischen Eingang verbunden werden, muss für die
Ausgangsseite ein dreipoliger TRS Klinkenstecker und für die
Eingangsseite ein 2-poliger Klinkenstecker verwendet werden;
an der Ausgangsseite muss der Leiter, der am Ring angelötet
ist, abgelötet werden. Dies garantiert die beste Übertragung
(siehe Abbildung 9).
SUMMEN INSERTS L/R
Ähnlich den Einschleifpunkten bei den Monokanälen steht hier ein unsymmetrischer Einschleifpunkt in Form
einer 6,3mm Klinke zur Verfügung. Bei einem Insert wird die Signalkette unterbrochen, damit externe Geräte
in den Signalweg eingeschliffen werden können. Das Signal wird über die Spitze des Klinkensteckers an das
externe Gerät gesendet, über den Ring gelangt das bearbeitete Signal zurück in die Summenschiene,
während der Schaft als gemeinsame Masse dient.
11
GEQ – Grafischer Equalizer
Dies sind die Ein- und Ausgänge des eingebauten 9-Band Equalizers (43), der sowohl intern im Mixer als
auch für externe Anwendungen benutzt werden kann. In der Werkseinstellung ist das Eingangssignal für den
grafischen Equalizer das Signal, das an den Summenausgängen L/R (10) anliegt. Sind jedoch die Eingänge
GEQ IN belegt, so wird stattdessen das Signal, was dort an den Klinkensteckern anliegt, das Eingangssignal
des grafischen Equalizers (das Signal aus den Summenausgängen wird unterbrochen). In diesem Fall
benutzt man die Ausgänge GEQ OUT für das Ausgangssignal des Mixers.
GEQ IN
Sind diese Klinkenbuchsen nicht belegt, so dient das Summensignal L/R als Eingangssignal für den
grafischen Equalizer. Sind die Klinkenbuchsen belegt, wird die ursprüngliche Signalführung unterbrochen, so
dass nur das Signal zum Equalizer gelangt, das an den Klinkenbuchsen anliegt. Die Signale, die am
grafischen EQ anliegen, sollten unsymmetrisch sein (zur Verkabelung siehe Abbildung 7).
GEQ OUT (Ausgang Grafischer Equalizer)
Das symmetrische Ausgangssignal an den Ausgängen GEQ OUT stammt von dem grafischen 9-Band EQ.
Stellen Sie sicher, dass Sie diese Ausgänge benutzen, um in den Genuss des grafischen Equalizers im
Signalweg zu kommen, und nicht die Summenausgänge L/R (Siehe Abbildung 9).
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
14
12
POWER SUPPLY - NETZTEIL ANSCHLUSS
An diese 3-polige Buchse wird das mitgelieferte externe Netzteil angeschlossen. Externe Netzteile
verhindern mögliche Einstreuungen in das Gerät und verbessern somit die Audioeigenschaften. Bevor Sie
das externe Netzteil anschließen, vergewissern Sie sich, dass die Betriebsspannung Ihres Geräts mit der
landesüblichen Spannung aus der Steckdose übereinstimmt. Die folgende Tabelle listet die
Ersatzteilnummer sowie die entsprechende Wechselspannung der angebotenen Netzteile:
Ersatzteilnummer ~ Wechselspannung
353-21902-000-0 ~220VAC
353-21904-000-0 ~230VAC
353-21906-000-0 ~240VAC
353-21907-000-0 ~240VAC
353-21909-000-0 ~240VAC
13
POWER - Netzschalter
Mit diesem Schalter schalten Sie Ihr Gerät ein oder aus. Bevor Sie den Netzschalter betätigen, ziehen Sie
alle Ausgangsregler runter um zu vermeiden, dass unerwünschte, Transienten mit hohem Pegel Ihr
Audiosystem zerstören. Die blaue LED PWR in der rechten oberen Ecke der Summenpegelanzeige leuchtet
wenn der Netzschalter betätigt wurde.
14
PHANTOM PWR – Schalter Phantomspeisung
Kondensatormikrofone und aktive DI Boxen benötigen eine Speisespannung.
Es gibt einen globalen Schalter für die +48V Phantomspeisung sowie individuelle Dip Schalter an allen
Mikrofon Eingangskanälen. Wenn Sie die Phantomspeisung einschalten, sollten alle Eingangs- und
Ausgangsregler herunter geregelt sein. Um übermäßige Störgeräusche in den Bühnenmonitoren und Front
Lautsprechern zu vermeiden, sollten Sie Kondensatormikrofone nicht einstecken solange die
Phantomspeisung eingeschaltet ist.
Also: Erst Mikrofon einstecken, dann Phantomspeisung einschalten....
HINWEIS: Verwenden Sie keine unsymmetrischen Mikrofone bei eingeschalteter Phantomspeisung!
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
15
BESCHREIBUNG DER KANALZÜGE
MONOKANÄLE 1 ~ 8
15
LOW CUT Schalter
Indem Sie den Schalter nach unten schieben, bringen Sie das Hochpassfilter bei 75Hz
mit 18dB/Oktave in den Signalweg. Dieses Filter ist sehr nützlich bei Gesangsstimmen,
weil es Trittschall von Mikrofonstativen auf der Bühne oder Ploppgeräusche bei
Nahbesprechung wirkungsvoll reduziert. Ebenso kann 50Hz-Brummen wirkungsvoll
unterdrückt werden.
16
MIC/LINE Schalter
Jeder Mono Eingangskanal hat zwei Eingänge, einen Mikrofoneingang und einen Line
Eingang. Mit diesem Schalter wird bestimmt, welches der beiden Signale den Kanalzug
durchläuft. Ist der Schalter gedrückt, gelangt das Line Signal in den Kanal, ist er nicht
gedrückt, gelangt das Mikrofonsignal in den Kanalzug.
17
GAIN - Vorverstärkung
Dieser Drehregler kontrolliert den Pegel des Signals im Kanalzug. Ist er zu hoch, wird
das Signal verzerrt und der Kanal überfahren. Ist er zu niedrig, treten die
Nebengeräusche über Gebühr hervor und u.U. ist die Signalstärke für die
Ausgangssektion des Mixers nicht ausreichend. Wird der Pegel korrekt eingestellt
arbeitet der Mixer mit optimalem Betriebspegel. Benutzen Sie den SOLO Schalter 25,
um das Eingangskanal Signal auf die Pegelanzeige zu bringen und es zu kontrollieren.
Justieren Sie die Eingangsverstärkung so, dass sich der Durchschnittspegel um die
0dB-Marke bewegt. Einzelne Signalspitzen dürfen durchaus auch mal die PEAK LED
zum Leuchten bringen. Dann haben Sie den Kanal richtig eingepegelt.
Der Gainregler verfügt über zwei aufgedruckte Skalen für Mikrofon- und Linepegel. Der
innere Ring reicht von 0 bis +60dB für Mikrofonpegel, bei Line Signalen lesen Sie den
Pegel am inneren Ring ab (-20 bis +40dB).
18
KLANGREGELUNG
Die Klangregelung ist so ausgelegt, dass Sie verschiedene Raumakustiken,
Rückkopplungen sowie den Allgemeinklang der PA positiv beeinflussen können. Bei
Aufnahmen hilft Ihnen die Klangregelung, einzelne Instrumente in der Mischung besser
hörbar zu machen. Eine Kanal-Klangreglung ist jedoch nicht in der Lage, aus einer
schlechten Lautsprecheranlage eine gute zu machen. Beginnen Sie immer mit allen
Reglern in 12-Uhr-Stellung, d.h. auf der “0” Position. Vermeiden Sie extreme
Anhebungen oder Absenkungen einzelner Frequenzbereiche, da dadurch der
Dynamikumfang einer Lautsprecheranlage extrem eingeschränkt wird und leicht die
Grenzen des Systems erreicht sind. Außerdem kann es zu unerwünschten
Rückkopplungen kommen.
Um den Klang lebendiger und beeindruckender zu machen, ist die Bearbeitung mit
Dynamikprozessoren angesagt. Kanal Inserts können verwendet werden, um
Kompressoren, Limiter, Noise Gate o.ä. einzuschleifen. Schauen Sie sich zu diesem
Zweck die Phonic Geräte PCL3200 und die Geräte aus der MICRO Serie einmal näher
an.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
16
Jeder Eingangskanal verfügt über eine 3-Band Klangregelung mit parametrischen Mitten:
HIGH (12kHz)
Sie heben die hohen Frequenzen an, indem Sie diesen Regler nach rechts drehen, um Becken, Stimmen
und elektronische Instrumente “silbriger” erscheinen zu lassen. Nach links gedreht, unterdrücken Sie diesen
Frequenzbereich, mit dem Ergebnis, dass Zischlaute unterdrückt werden. Der Regelbereich umfasst +/-15dB
bei 12kHz mit Kuhschwanz Charakteristik. Wollen Sie die Höhen unbearbeitet lassen, sollte der Regler in “0”
Position stehen.
MID (100Hz~8KHz)
Die Mittensektion besteht aus zwei Reglern: Der obere Regler bietet eine Anhebung oder Absenkung um +/15dB, der untere Regler bestimmt die Eckfrequenz, an der die Klangregelung ansetzt – es kann eine
Frequenz zwischen 100Hz und 8kHz eingestellt werden. Gerade bei Live Beschallungen ist dieser Regler ein
enorm wichtiges Handwerkszeug, da sich die Hauptinformation der Musik und Sprache im Mittenbereich
abspielt. Hören Sie auf die teilweise drastischen Unterschiede, die sich im Klangbild eines Gesangs oder
einer Gitarre ergeben, wenn Sie mit beiden Reglern gleichzeitig arbeiten. Der obere Regler sollte in “0”
Position sein, wenn die Mitten-Klangregelung nicht gebraucht wird.
LOW (80Hz)
Der Regelbereich umfasst +/-15dB bei 80Hz mit Kuhschwanz Charakteristik. Sie heben die tiefen
Frequenzen an, indem Sie den Regler nach rechts drehen, um Stimmen mehr Wärme zu geben oder
Gitarren, Drums und Synthesizern mehr Druck zu verleihen. Nach links gedreht reduzieren Sie
Rumpelgeräusche von der Bühne oder Brummeinstreuungen, oder Sie dünnen einen mulmigen Klang aus.
Wollen Sie die Bässe unbearbeitet lassen, sollte der Regler in “0” Position stehen.
19
AUX SEKTION
Diese Sektion besteht aus 2 Paaren von Ausspielwegen: Aux 1 & 2 sowie Aux 3 & 4/EFX. Aux 1 & 2 können
wahlweise so geschaltet werden, dass die Signale entweder vor dem Fader (pre-fader) oder nach dem
Fader (post-fader) abgegriffen werden. Der Schalter PRE POST bestimmt diesen Modus. In der Stellung
pre-fade ist der Ausgangspegel des Ausspielweges unabhängig von der Stellung des Kanal Faders. In der
Stellung post-fade hingegen änderst sich der Ausgangspegel des Ausspielweges, wenn auch der Kanal
Fader verändert wird. Der Modus pre-fade für die Aux Sends 1 & 2 wird in der Regel zur Speisung von
Bühnenmonitoren verwendet. Die Post-fade Stellung eignet sich generell besser für die Ansteuerung von
externen Effektprozessoren.
PRE/POST
Mit diesem Schalter wird das Aux Signal entweder fader-abhängig oder fader-unabhängig geschaltet.
Während sich jeweils zwei Mono Eingangskanäle einen PRE/POST Schalter teilen, hat jeder Stereokanal
seinen eigenen PRE/POST Schalter. Die Werkseinstellung für Aux 3 & 4 ist post-fade, d.h. die Signale
dieser Ausspielwege durchlaufen die Klangregelung und den Kanalfader, sind also auch von den jeweiligen
Stellungen abhängig; somit ist dieser Modus besonders zur Ansteuerung von Effektgeräten oder weiteren
Lautsprechersystemen geeignet. Der Regler Aux 4/EFX jedes Kanalzuges bestimmt gleichzeitig den Pegel,
der in den eingebauten Digitaleffekt gelangt.
20
PAN / BAL
PAN, Kurzform für Panoramaregler, teilt das Signal mit einem regelbaren Verhältnis auf zwei
Sammelschienen auf. In diesem Falle kann mit dem PAN Regler die Position des Signals im Stereobild, also
der linken und rechten Summe (MAIN L/R), bestimmt werden.
Ist der Regler ganz nach links (L) gedreht, wird das Signal nur auf die linke Sammelschiene geleitet. Ganz
nach rechts gedreht, gelangt das Signal nur auf die rechte Sammelschiene. In der Mitte bekommen beide
Schienen den gleichen Signalanteil.
BAL, Kurzform für Balanceregler, gibt es nur in den Stereokanälen. Hier wird das linke und rechte
Eingangssignal ebenfalls im Stereobild platziert.
21
PEAK
Diese rote LED leuchtet auf wenn ein zu hoher Signalpegel am Kanal anliegt. Das Signal wird an zwei
Stellen im Kanal abgegriffen, zum einen direkt am Hochpassfilter, zum anderen nach der Klangregelung. Die
Peak LED leuchtet ungefähr 6dB vor dem tatsächlichen Clipping des Kanals, was zu unerwünschten
Verzerrungen und zu einem undifferenzierten Klang führen würde.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
17
In der Regel sollte der Eingangspegel so eingestellt werden, dass diese LED nur bei
den lautesten Stellen gelegentlich aufleuchtet. Wenn sie fast durchgehend leuchtet,
muss der Eingangspegel mit dem GAIN Regler ein wenig niedriger eingestellt
werden. Damit erhält man den besten Signal-Rauschabstand und den
größtmöglichen Dynamikumfang.
22
ON
Dieser Schalter bestimmt, ob das Kanalsignal tatsächlich in die Ausspielwege sowie
die Gruppen- und Summenschienen gelangt. Im gedrückten Zustand gelangt das
Signal heraus. Ist der Schalter nicht gedrückt, wird das Kanalsignal stumm geschaltet.
Allerdings hat dieser Schalter keinen Einfluss auf die SOLO Funktion. Das bedeutet,
dass ein Vorhören des Kanalsignals möglich ist, ohne dass das Signal in der Summe
(oder PA) oder den Monitoren tatsächlich zu hören ist.
23
1/2, 3/4, L/R
Mit Hilfe dieser Schalter wird bestimmt, auf welche Sammelschienen das jeweilige
Kanalsignal gelangt: Gruppen 1 & 2, 3 & 4, und/oder Summen L/R. Ist der Schalter 1
& 2 gedrückt, gelangt das Signal in die Subgruppen 1 & 2 (abhängig von der Stellung
des PAN Reglers); ist der Schalter 3 & 4 gedrückt, gelangt das Signal in die
Subgruppen 3 & 4 (abhängig von der Stellung des PAN Reglers). Wird nur der
Schalter L/R gedrückt, gelangt das Signal direkt auf die Summenschienen.
24
–20
Diese grüne LED leuchtet auf, wenn am Kanaleingang (also vor dem Fader) ein
Signal mit einem Pegel von mind. –20dB anliegt. Wird der PFL Schalter gedrückt,
leuchtet die LED permanent auf.
25
SOLO
Wird dieser Schalter gedrückt, gelangt das Kanalsignal auf den Control
Room/Kopfhörer Ausgang. Die grüne –20dB LED leuchtet permanent auf. Das
Kanalsignal kann optisch in der Summen LED Kette überprüft werden.
SOLO ermöglicht die Kontrolle einzelner Kanäle, ohne die Gesamtmischung zu
beeinflussen oder auch das Vorhören eines Eingangssignals, bevor es auf die
Summe geschickt wird. Auf diese Weise können Probleme lokalisiert und Pegel
richtig justiert werden. Der ON/Mute Schalter 22 hat keinen Einfluss auf diese
Funktion. Die SOLO Funktion kann global zwischen pre-fade (PFL) und post-fade
(AFL) umgeschaltet werden (siehe auch CTRL RM / KOPFHÖRER REGLER 33).
26
KANAL FADER
Der 60mm Flachbahn Pegelsteller bestimmt den Ausgangspegel des Kanals. Durch
die Stellung des Faders hat man einen ersten Eindruck von der Lautstärke des
Kanals.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
18
STEREOKANÄLE 9 ~ 12
Die hochohmigen Eingänge akzeptieren 6,3mm Monoklinken. Ist das Eingangssignal mono, sollte
linke Eingang benutzt werden. Dann verhält sich der Kanal wie ein reiner Monokanal. Der
Unterschied besteht in dem Schalter für die Eingangsempfindlichkeit +4/-10 sowie der einfachen
Klangregelung. Wird nur der rechte Eingang verwendet, gelangt das Signal nur in die
Summenschiene.
27
nur der
einzige
3-Band
rechte
+4/-10 SCHALTER
Der Stereo Eingangskanal ist für 6,3mm Klinkenstecker vorgesehen. Es gibt zwei Empfindlichkeitsstufen. Die
Stellung –10dBV ist für Konsumenten- oder HiFi-Geräte gedacht, professionelle Geräte arbeiten meist mit
einem Pegel von +4dBu. Mit dem Empfindlichkeitsschalter stellen Sie Ihr Mischpult exakt auf den jeweiligen
Pegel des angeschlossenen Gerätes ein, unabdingbare Voraussetzung für die Wahrung höchster
Audioqualität. Fangen sie immer mit der Stellung +4dBu an, wenn der Pegel im Kanal nicht hoch genug ist,
schalten Sie auf –10dBV.
28
3-BAND KLANGREGELUNG
Jeder Stereo Eingangskanal ist mit einer 3-Band Klangregelung ausgestattet.
HIGH (12kHz)
Sie heben die hohen Frequenzen an, indem Sie diesen Regler nach rechts drehen, um Becken, Stimmen
und elektronische Instrumente “silbriger” erscheinen zu lassen. Nach links gedreht, unterdrücken Sie diesen
Frequenzbereich, mit dem Ergebnis, dass Zischlaute unterdrückt werden. Der Regelbereich umfasst +/-15dB
bei 12kHz mit Kuhschwanz Charakteristik. Gehen Sie prinzipiell erst einmal von der “0”-Position aus. Dann
hat der Höhenregler keinen Einfluss und lässt das Signal unbearbeitet passieren. Benutzen Sie den Regler
nur, wenn Sie es wirklich für nötig erachten.
MID (2,5kHz)
Dieser Regler bietet eine Anhebung oder Absenkung von 15dB bei 2,5kHz mit Glockencharakteristik.
Gerade der Mittenbereich ist derjenige, wo sich die musikalische Hauptinformation abspielt. Mit Hilfe dieses
Reglers können Sie dem Transparenz und Klarheit hinzufügen, so dass es sich in der Mischung besser
durchsetzt. Stellen Sie den Regler auf “0” (12 Uhr), wenn er nicht benötigt wird.
LOW (80Hz)
Der Regelbereich umfasst +/-15dB bei 80Hz mit Kuhschwanz Charakteristik. Sie heben die tiefen
Frequenzen an, indem Sie den Regler nach rechts drehen, um Stimmen mehr Wärme zu geben oder
Gitarren, Drums und Synthesizern mehr Druck zu verleihen. Nach links gedreht reduzieren Sie
Rumpelgeräusche von der Bühne oder Brummeinstreuungen, oder Sie dünnen einen mulmigen Klang aus.
Stellen Sie den Regler auf “0” (12 Uhr), wenn er nicht benötigt wird.
29
PRE/POST
Mit diesem Schalter wird bestimmt, ob das Aux 1 & 2 Signal vor oder nach dem Fader abgegriffen wird.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
19
BESCHREIBUNG DER SUMMEN SEKTION
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RTN 1 & 2
Die Eingänge Return 1 und 2 sind für den Anschluss von unsymmetrischen 6,3mm-Klinkensteckern
vorgesehen. Sehr oft werden sie zum Anschluss von externen Effektprozessoren benutzt. Wenn Sie zu
wenig Stereokanäle haben, können diese auch als zusätzliche Stereoeingänge benutzt werden. Wenn hier
Monoquellen angeschlossen werden, wird nur der linke Eingang benutzt. Das Signal gelangt dann
automatisch auch auf die rechte Summenschiene.
Die Pegel der angeschlossenen Signale können mit dem SOLO Schalter in der RTN Sektion überprüft
werden – die Signale gelangen dann in die CTRL ROOM / Kopfhörer Sektion.
SOLO
Wird dieser Schalter gedrückt, gelangt das RTN Signal auf den Control Room/Kopfhörer Ausgang. Das RTN
Signal kann optisch in der Summen LED Kette überprüft werden.
Die SOLO Funktion kann global zwischen pre-fade (PFL) und post-fade (AFL) umgeschaltet werden (siehe
auch CTRL RM / KOPFHÖRER REGLER 33).
31
AUX SEND MASTER 1~4
Die Pegelregler Aux Send 1 ~ 4 sind die Summenregler der einzelnen Ausspielwege, d.h. der Aux Signale
aus den einzelnen Kanälen. Diese Regler sind unabhängig von der Stellung des Summenfaders L/R. An die
Ausgänge der Schienen Aux 1 & 2 können Bühnenmonitore oder externe Effektgeräte angeschlossen
werden (die Rückführungen geschehen dann in der Regel über die EFX RTN Eingänge). An die Ausgänge
der Schienen Aux 3 & 4 werden in der Regel externe Effektgeräte (die Rückführungen geschehen dann in
der Regel über die EFX RTN Eingänge) oder separate Lautsprechersysteme angeschlossen.
SOLO
Werden diese Schalter gedrückt, werden die Aux Send Signale in die CTRL RM / PHONES Sektion zu
Monitorzwecken gesendet. Aux 1 & 2 teilen sich einen SOLO Schalter, ebenso Aux 3 & 4. Außerdem
erscheint das Solo Signal auf der Summen LED für eine optische Pegelkontrolle. Die linke LED Kette zeigt
das Signal von Aux Send 1 & 3, die rechte das Signal von Aux Send 2 & 4. Die Solo Funktion kann global
von PFL auf AFL umgeschaltet werden (siehe auch CTRL RM / PHONES 33).
32
TAPE IN
Dieser Regler kontrolliert den Pegel des TAPE IN Eingangs in der 2T Sektion 6, der auf die Summe L/R
geschickt wird. Zusammen verwendet können TAPE IN & REC OUT bequem für die Aufnahme und
Wiedergabe der Zweispurmaschine genutzt werden. Sie können mit Hilfe des SOLO Schalters in der 2T
TAPE IN CONTROLS Sektion überprüfen, was Sie aufnehmen. In diesem Fall muss der Lautstärke Regler
TAPE IN ganz nach links (also zu) gedreht sein, um Rückkopplungen zu vermeiden.
SOLO
Wird dieser Schalter gedrückt, wird das TAPE IN Signal in die CTRL RM / PHONES Sektion zu
Monitorzwecken gesendet. Außerdem erscheint das Solo Signal auf der Summen LED für eine optische
Pegelkontrolle. Die Solo Funktion kann global von PFL auf AFL umgeschaltet werden (siehe auch CTRL RM
/ PHONES 33).
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
20
33
CTRL RM/PHONES
Dieser Regler kontrolliert den Signalpegel, der an den Ausgängen CTRL RM sowohl
im Kopfhörerausgang (PHONES) anliegt.
PRE/POST SCHALTER
Dieser globale Schalter bestimmt, ob das Quellsignal der Monitorsektion vor oder
nach den Kanal-, Gruppen- und Summenfadern sowie den Aux Send, RTN und
TAPE IN Reglern abgegriffen wird. Ist der Schalter gedrückt, ist das Signal
abhängig von der Stellung der jeweiligen Lautstärkeregler, da POST für post-fader
steht. Ist der Schalter nicht gedrückt, ist das Signal unabhängig von der Stellung der
jeweiligen Lautstärkeregler, da PRE für pre-fader steht.
34
GRUPPEN SEKTION
L, R
Ist dieser Schalter gedrückt, wird das
Summenschiene L und R (35) gesendet.
jeweilige
Gruppensignal
auf
die
SOLO
Wird dieser Schalter gedrückt, wird das Gruppensignal in die CTRL RM / PHONES
Sektion zu Monitorzwecken gesendet. Außerdem erscheint das Solo Signal auf der
Summen LED für eine optische Pegelkontrolle. Die Solo Funktion kann global von
PFL auf AFL umgeschaltet werden (siehe auch CTRL RM / PHONES 33).
GRUPPEN FADER
Ein 60mm langer Flachbahn Pegelsteller bestimmt die Lautstärke des Gruppensignals. Er gibt gleichzeitig
eine gute optische Kontrolle über den Lautstärkepegel.
35
MAIN L/R SUMMENFADER
Ein 60mm langer Flachbahn Pegelsteller bestimmt die Lautstärke des
Summensignals und somit der Hauptausgänge des Mixers. Seine Stellung
bestimmt auch gleichzeitig den Pegel an den Cinch Ausgängen 2T REC OUT. Er
gibt gleichzeitig eine gute optische Kontrolle über den Lautstärkepegel.
36
ZONE 2
Dieser Regler bestimmt die Ausgangslautstärke der ZONE 2 (8), ein Ausgang, der
das gleiche Quellsignal wie die Summenausgänge führt, jedoch mit dem
Unterschied, dass es sich hier um ein unsymmetrisches Signal handelt (im
Gegensatz zum symmetrischen Summenausgang). Dieser Ausgang ist für den
Anschluss eines weiteren Lautsprechersystems o.ä. vorgesehen. Die Stellung des
Summenfaders L/R hat keinen Einfluss auf diese Sektion!
MONO SCHALTER
Ist dieser Schalter gedrückt, wird aus dem unsymmetrischen Stereosignal der
ZONE 2 ein symmetrisches Monosignal.
SOLO SCHALTER
Wird dieser Schalter gedrückt, wird das Signal von ZONE 2 in die CTRL RM /
PHONES Sektion zu Monitorzwecken gesendet. Außerdem erscheint das Solo
Signal auf der Summen LED für eine optische Pegelkontrolle. Die Solo Funktion
kann global von PFL auf AFL umgeschaltet werden (siehe auch CTRL RM /
PHONES 33).
37
PEGEL LED KETTEN
Diese Pegelanzeigen bieten eine optische Pegelkontrolle der Soloschiene oder der
Summe L/R. Die 13-stelligen LED Ketten bestehen aus 6 grünen, 3 gelben und 4
roten LEDs. Der angezeigte Pegel liegt zwischen –40dBu und +10dBu. Außerdem gibt es jeweils eine
Spitzenpegel LED (Peak), die vor möglichen Übersteuerungen des Signals warnen. Ist nirgendwo ein
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
21
Soloschalter gedrückt, zeigt die LED Kette den Pegel der Summenschiene an, andernfalls wird die
Soloschiene angezeigt. Somit können mit der SOLO Funktion die Pegel einzelner Kanäle etc. kontrolliert
werden.
PWR
Diese blaue LED leuchtet wenn das Gerät mit Netzspannung versorgt ist, d.h. der Netzschalter auf ON steht.
SOLO
Diese LED leuchtet, wenn irgendwo die SOLO Funktion aktiviert ist. Dann wird das entsprechende Signal zu
Monitorzwecken in die CTRL RM/PHONES Sektion gesendet. Die Summen LED Kette zeigt dann den Pegel
des jeweiligen Solo Signals an.
Die LED leuchtet grün, wenn das Solo Signal pre-fader geschaltet ist, und sie leuchtet rot, wenn das Solo
Signal post-fader geschaltet ist (siehe PRE/POST Schalter in der CTRLRM/PHONES Sektion).
PHANTOM
Diese rote LED leuchtet wenn der globale Schalter 14 für die Phantomspeisung eingeschaltet ist.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
22
DIGITAL EFFECT
Die digitale Effektsektion besteht aus 16 Programmen:
(1) VOCAL 1, (2) VOCAL 2, (3) VOCAL 3, (4) ECHO 1, (5) ECHO 2, (6) DELAY, (7) S. HALL, (8) M. HALL,
(9) L. HALL, (10) CATH, (11) ROOM 1, (12) ROOM 2, (13) PLATE 1, (14) PLATE 2, (15) G. REVERB, und
(16) FLANGE.
Das bearbeitete, d.h. das Effektsignal, kann wahlweise auf die Summen L/R, AUX1, AUX2 und die CTRL
RM/PHONES Sektion geschickt werden. Die grüne LED zeigt an, welches Programm gerade eingeschaltet
ist.
38
ON
Drücken Sie diesen Schalter um das eingebaute digitale Effektgerät einzuschalten. Die gelbe LED leuchtet
dann auf. Eine der grünen LEDs muss dann auch aufleuchten, so das Sie wissen, welches Programm
gerade gewählt ist. Wie gesagt, das interne Effektgerät ist nur zu hören, wenn dieser Schalter gedrückt ist.
Ist er nicht gedrückt, haben auch die Schalter und Regler AUX1, AUX2, DRIVE, PROGRAM und TO MAIN
keinen Einfluss.
39
PROGRAM
Mit diesem Regler wird eines der 16 voreingestellten Effekt Programme aufgerufen, womit Sie dem Signal
Effekt hinzugeben können. Eine der grünen LEDs muss aufleuchten, so dass Sie wissen, welches
Programm aufgerufen ist.
40
DRIVE LEVEL PEGEL REGLER
Jeder Kanalzug hat einen AUX4/EFX Regler, der bestimmt, wie viel Signalanteil in die Sammelschiene des
internen Digitaleffekts gesendet wird. Der DRIVE Regler dient gewissermaßen als Summenregler für diese
einzelnen Regler und bestimmt, wie viel Signal tatsächlich in den Effektprozessor gelangt.
41
TO MAIN
Dieser Regler bestimmt den Signalpegel aus dem digitalen Effekt, der auf die Summe L/R geschickt wird.
42
AUX 1, AUX 2
Mit diesen Reglern wird bestimmt, wie viel Signalanteil des mit Effekt versehenen Signals aus dem digitalen
Effektgerät auf die Ausspielwege 1 und 2 gesendet wird. Werden Aux 1 & 2 zur Ansteuerung von
Bühnenmonitoren verwendet, so ist auf diese Weise der Effekt auch in den Bühnenmonitoren zu hören
(Effect to monitor). (Siehe auch Aux 1 ~ 4 [9] für weitere Erläuterungen).
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
23
43
GRAFISCHER 9-BAND EQ
Dieser grafische 9-Band Equalizer verfügt über sog. “Constant Q” Filter, mit den Eckfrequenzen 100Hz,
200Hz, 400Hz, 800Hz, 1,6kHz, 3,2kHz, 6,3kHz, 12,5kHz und 16kHz. Die Frequenzbänder können um 12dB
angehoben (Schieberegler nach oben) oder abgesenkt werden (Schieberegler nach unten bewegen). Mit
diesem Oktav Equalizer hat der Tontechniker die Möglichkeit, die Beschallungsanlage den Räumlichkeiten
anzupassen und die Gefahr von drohenden Rückkopplungen zu vermindern.
Wenn die Anschlüsse GEQ IN nicht belegt sind, so stammt das Eingangssignal des grafischen Equalizers
direkt aus den Summenausgängen L/R. Sind hingegen die Eingänge GEQ IN belegt, so wird die
Werkseinstellung unterbrochen: Dann gelangen jene Signale in den grafischen Equalizer, die an diesen
Eingängen anliegen. Die Eingänge GEQ IN sind unsymmetrisch.
Wollen Sie den eingebauten grafischen Equalizer mit in Ihrem Signalweg haben, müssen Sie die Ausgänge
GEQ OUT und nicht die MAIN L/R benutzen (das Signal der Ausgänge MAIN L/R hat den grafischen
Equalizer noch gar nicht passiert!). Mit dem Pegelregler LEVEL gleichen Sie eventuelle Pegelverluste aus,
die vor allem durch Absenkung einzelner Bänder erzeugt werden. Der Pegelsteller LEVEL sollte in der “0”
Position sein, wenn der Equalizer nicht benutzt wird.
Sollten Sie mit Rückkopplungen zu kämpfen haben, folgen Sie bitte dieser Vorgehensweise:
1.) Bringen Sie alle Regler des grafischen Equalizers in die “0” Position.
2.) Befolgen Sie die Ratschläge für eine richtige Pegeljustierung im Kapitel “Erste Schritte”.
3.) Erhöhen Sie langsam den Ausgangspegel der gewünschten Subgruppen, der Summe L/R, von Aux1 &
2, bis erste Rückkopplungen zu hören sind. Seien Sie bitte vorsichtig, Rückkopplungen treten oftmals
sehr plötzlich und unerwartet auf. Plötzliches lautes Pfeifen kann sogar Ihr Gehör dauerhaft schädigen
und Ihre Lautsprecher zerstören!
4.) Bei auftretendem Feedback (Rückkopplung) versuchen Sie den Frequenzbereich der Rückkopplung
herauszufinden, und senken diesen Bereich am grafischen Equalizer entsprechend ab, bis das
Feedback verschwindet. Danach schieben Sie wieder ein wenig nach, damit Sie möglichst wenig Pegel
verlieren.
Sound Verbesserung
1.) Zu viel Energie im 100Hz Bereich klingt meist ein wenig mulmig, manchmal auch dröhnend, zu wenig
hingegen lässt bei der Bass Drum den nötigen “Wumms” vermissen, ein Bass klingt dann zu dünn ohne
Grundlage.
2.) Zu viel bei 200Hz und vor allem bei 400Hz klingt “topfig”, es klingt ein wenig “nach Badezimmer”, es
scheint sogar Hall oder Rückkopplung in dem Bereich zu sein, zu wenig von diesen Frequenzen klingt
sehr dünn, ausgehöhlt, ohne Substanz, da sich in diesem Bereich die meisten Grundtöne der gespielten
Musik bzw. der menschlichen Sprache befinden!
3.) Ein Zuviel bei 800Hz und auch 1,6kHz klingt nasal, trötig, nach Telefon, zu wenig lässt die Definition der
gespielten Noten vermissen, der ganze Mix geht dann “nach hinten”.
4.) Zuviel um 3,2kHz macht den Ton scheppernd, blechern, hart, zu wenig davon erzeugt einen
undeutlichen Ton ohne klare Konturen, die einzelne Instrumente lassen sich nur schlecht unterscheiden,
da in diesem Bereich wichtige Obertöne liegen.
5.) Vor allem zu viel 6,3kHz, aber auch zu viel 12,5kHz erzeugt zu scharfe S-Laute, es zischt ständig, die
Feedback Gefahr wird übrigens auch höher, zu wenig davon macht den Ton dumpf, mulmig, schiebt
dem Klang einen “Vorhang vor”.
6.) Eine leichte Anhebung bei 16kHz macht den Ton luftiger, offener, lebendiger.
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang unbedingt die Ratschläge, die im Kapitel “Erste Schritte” zu
der richtigen Vorgehensweise beim Justieren des Pegels gemacht werden. Sie haben enormen Einfluss auf
das klangliche Ergebnis, auch auf die Gefahr bzw. die Unterdrückung von Rückkopplungen! Neben allen
technischen Tricks, die ein Tontechniker anwenden kann, darf jedoch nicht vergessen werden, dass der Ton
vor dem Mikrofon gemacht wird, mit anderen Worten, eine schlechte musikalische Darbietung kann auch der
beste Tontechniker mit den teuersten Geräten nicht in einen Kunstgenuss verwandeln.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
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ANWENDUNGEN
ANWENDUNG 1: LIVE BESCHALLUNG
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
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ANWENDUNG 2: LIVE BESCHALLUNG MIT DELAY LINIEN
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
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ANWENDUNG 3: Verwendung eines externen Effektgeräts
1. Sie verwenden die Auxwege 3 & 4, senden über die Ausgänge in die externen Effektgeräte. Die
bearbeiteten Signale müssen selbstverständlich wieder ins Pult zurück geführt werden, z.B. über die
RTN Eingänge. Am Effektgerät den Mix Regler ganz auf „Effekt“ einstellen (wet).
2. Wenn Sie das Signal, das aus den Effektgeräten zurück kommt, in die Stereokanäle 9/10 und 11/12
einstecken, haben Sie mehr Möglichkeiten: Sie können die Klangregelung benutzen, die Signale auf die
Subgruppen routen, die Effekte anteilig in die Monitorwege senden, usw.
Allerdings müssen Sie dann unbedingt darauf achten, die Regler Aux 3 und 4 in den Stereokanälen ganz
nach links zu drehen, sonst kommt es zu einer Rückkopplungsschleife!
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
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ABMESSUNGEN
Abmessungen sind in mm/inch angegeben.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
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TECHNISCHE DATEN
Eingänge
Symmetrische Mono Mic/Line Kanäle
Symmetrische Stereo Line Kanäle
2-Spur Eingang
Aux Rückführungen (Returns)
Ausgänge
Stereo Summen L/R
Mono Summe
Zone 2
Aux Sends
Subgruppen
Kopfhörer
Control Room
Kanalzüge
Aux Regler
Pan/Balance Regler
Kanal An / Mute Funktion
Kanal Solofunktion
LED Anzeigen
Schalter Buszuordnung (Routing)
Lautstärkeregler
M/S Matrix
Inserts
Summensektion
Aux Send Summen
Solofunktion Aux Send Summe
Stereo Aux Rückführungen
Effekt Return auf Monitor
Globale Aux Return Solo Funktion
Globale Solo Umschaltung PFL/AFL
Kopfhörer/Control RM Pegelregler
Fader
Pegelanzeigen
Anzahl LED Ketten
Segmente
Phantomspeisung
Schaltung
Eingebauter Effektprozessor
8
2
1
2 Stereo
TRS Klinke, symmetrisch
TRS Klinke, symmetrisch
Klinke unsymmetrisch
2, TRS, symmetrisch
2, TRS, symmetrisch
1
TRS, unsymmetrisch
10
4
ja
ja, schaltbar
ja
An/Peak, -20/Solo
1/2, 3/4, L/R
60mm Fader
1
8
4
4
2
2
ja
ja
ja
Summe L/R, 4 Gruppen
Stereo
2
13
+48V DC
Global, 8 individuell
24bit / 48 kHz; 16
Programme
Stereo 9-Band
Grafischer Equalizer
Rauschen (20Hz-20kHz, Line Eingänge auf .
Summenausgänge L/R, alle Kanäle aktiviert,
auf L/R geroutet)
Summe @ 0dB, Kanalfader unten
-89dBu
Summe @ 0dB, Kanalfader @ 0dB
-86dBu
Geräuschspannungsabstand, bezogen auf +4dBu >90dB
Verzerrung (THD) (Jeder Ausgang, 1kHz @ <0,005%
+14dBu, 20Hz-20kHz, Kanaleingänge)
CMRR (1kHz @ -60dBu, Gain auf Maximum)
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
80dB
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Übersprechen (1kHz @ 0dBu, 20Hz-20kHz, .
Kanaleingang auf Summenausgänge L/R)
Kanalfader unten, alle anderen Kanäle auf 0dB <-86dB
Kanal gemutet, alle anderen Kanäle auf 0dB
<-85dB
Frequenzumfang (Mic Eingang auf alle
Ausgänge)
20 Hz - 20 kHz
20 Hz - 20 kHz
Maximalpegel
Mikrofonvorverstärker
Alle anderen Eingänge
Symmetrische Ausgänge
Unsymmetrische Ausgänge
Impedanzen
Mikrofoneingang
Alle anderen Eingänge (außer Inserts)
2-Spur RCA (Cinch) Ausgänge
Alle anderen Ausgänge
+0/-1dB
+0/-2dB
+10dBu
+22dBu
+28dBu
+22dBu
2k Ohm
10k Ohm
1,1k Ohm
200 Ohm symmetrisch,
100 Ohm unsymmetrisch
3-Band, +/-15dB
Klangregelung
Bässe
80Hz
Parametrische Mitten (Monokanäle)
100Hz - 8kHz
Mitten (Stereokanäle)
2,5 kHz
Höhen
12kHz
Hochpassfilter
75Hz (-18dB/Oktave)
Äquivalentes
Eingangsrauschen <129,5dBm
Mikrofonvorverstärker E.I.N. (150 Ohm,
maximale Verstärkung)
Stromaufnahme
Gewicht
Abmessungen (B x H x T)
40 Watt
6,5 kg
440 x 60 x 390 mm
Änderungen sind aufgrund ständigen technischen Fortschritts jederzeit vorbehalten.
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
30
BLOCKSCHALTBILD
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
31
NACHSCHLAGEWERKE
Für alle, die an weiterführender Literatur über Beschallungs- und Tontechnik interessiert sind, empfiehlt
Phonic folgende Nachschlagewerke:
●
Sound System Engineering by Don and Carolyn
Davis, Focal Press, ISBN: 0-240-80305-1
● Sound Reinforcement Handbook by Gary D.
Davis, Hal Leonard Publishing Corporation,
ISBN: 0-88188-900-8
● Audio System Design and Installation by Philip
Giddings, Focal Press, ISBN: 0-240-80286-1
● Practical Recording Techniques by Bruce and
Jenny Bartlett, Focal Press, ISBN: 0-24080306-X
● Modern Recording Techniques by Huber &
Runstein, Focal Press, ISBN: 0-240-80308-6
● Sound Advice – The Musician’s Guide to the
Recording Studio by Wayne Wadham,
Schirmer Books, ISBN: 0-02-872694-4
● Professional Microphone Techniques by David
Mills Huber, Philip Williams. Hal Leonard Pub-lishing
Corporation, ISBN: 0-87288-685-9
● Anatomy of a Home Studio: How Everything
Really Works, from Microphones to Midi by
Scott Wilkinson, Steve Oppenheimer, Mark
Isham. Mix Books, ISBN: 091837121X
● Live Sound Reinforcement: A Comprehensive
Guide to P.A. and Music Reinforcement Sys-tems
and Technology by Scott Hunter Stark.
Mix Books, ISBN: 0918371074
● Audiopro Home Recording Course Vol 1: A
Comprehensive Multimedia Audio Recording
Text by Bill Gibson. Mix Books, ISBN:
0918371104
● Audiopro Home Recording Course Vol. 2: A
Comprehensive Multimedia Audio Recording
Text by Bill Gibson. Mix Books, ISBN:
0918371201
PHONIC CORPORATION – Bedienungsanleitung
32
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