Samsung | N640CP4007 | Samsung N640CP4007/SEG Benutzerhandbuch

Verwenden der Dokumentation
Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihres Notebook-Computers! Unabhängig
davon, ob Sie zum ersten Mal einen tragbaren Computer verwenden oder bereits
ein erfahrener Benutzer sind, dieses Benutzerhandbuch hilft Ihnen, den Computer
optimal zu nutzen.
Spezielle Funktionen des Benutzerhandbuchs
In diesem Handbuch werden drei verschiedene Symbole für bestimmte Hinweise
und Warnungen verwendet
Hinweise informieren Sie über bestimmte Umstände.
Vorsichtshinweise weisen Sie auf mögliche Beschädigungen
des Geräts hin.
Warnhinweise verweisen auf die Möglichkeit von
Verletzungen.
Zur Ausführung bestimmter Funktionen erforderliche Tasten stehen in diese
Handbuch in spitzen Klammern. Beispiel:
<Strg>
bezeichnet die Steuerungstaste (Strg auf der Tastatur des Computers).
Sollte es erforderlich sein, zwei Tasten gleichzeitig zu drücken, werden die Namen
der Tasten durch ein Pluszeichen verbunden. Beispiel:
<Fn+F11>
Dies bedeutet, daß Sie die Taste Fn gedrückt halten und dann die Taste F11
drücken müssen.
Verwenden der Dokumentation
1
Wenn Sie vorher noch nie einen Computer verwendet haben, sollten Sie das
Glossar nutzen. Es erläutert allgemeine Computerbegriffe, die in diesem
Handbuch verwendet werden, und geht auf einige Unterschiede zwischen
tragbaren Computern und Desktop-Computern ein.
Verwenden der Benutzerdokumentation zur
Software
Der Computer wird mit mehreren installierten Programmen geliefert. Für diese
Software gibt es eine eigene Online-Dokumentation bzw. eine gedruckte
Dokumentation. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation oder den
Hilfeoptionen zur Software.
2 Benutzerhandbuch
Einführende Hinweise zu Ihrem Computer
Ihr tragbarer Computer ist ein leichter Portable mit allen Funktionen, die Sie für
zuhause oder unterwegs benötigen.
Ihr Computer kommt entweder als All-in-One Notebook (AIO) oder mit Flex-BaySchacht. Diese Computer sind bis auf die unterschiedliche
Komponentenausstattung im Prinzip identisch.
• Das All-In-One Modell verfügt über ein in den Portable integriertes CDROM- und Floppy-Laufwerk.
• An die mit einem CD-ROM-Laufwerk ausgestattete Flex-Bay-SchachtAusführung läßt sich ein externes Floppy-Laufwerk anschließen. Außerdem
unterscheidet sich die Anordnung der Statusanzeigen von der des All-in-One
Modells.
In den Abbildungen 1 bis 4 sind die Funktionen und Merkmale des Computer
dargestellt.
Deckel-Verriegelung
Lautsprecher
LCD-Anzeige
Touchpad
Statusanzeigen
Maustasten
Netzschalter
Lautsprecher
Ventilatoröffnung
Modemanschluß
Diskettenlaufwerk
Infrarotanschluß
Mikrofon
USB-Anschluß
CD-ROM-Laufwerk
Line-in
Kopfhöreran
schluß
Buchse für externes
Mikrofon
Abbildung 1. Vorderansicht des Computers (All-in-One Modell)
Einführende Hinweise zu Ihrem Computer
3
Deckel-Verriegelung
LCD-Anzeige
Lautsprecher
Touchpad
Netzschalter
Maustasten
Lautsprecher
Ventilatoröffnung
Modemanschluß
Infrarotanschluß
Anschlüsse für
externes
Diskettenlaufwerk
Mikrofon
USB-Anschluß
CD-ROM-Laufwerk
Statusanzeigen
Buchse für externes Mikrofon
Line-in
Kopfhöreranschluß
Abbildung 2. Vorderansicht des Computers (Flex-Bay-Schacht-Ausführung)
4 Benutzerhandbuch
Netzanschluß
PS/2™-Maus- und
Tastaturanschluß
Parallele
Schnittstelle
DockingAnschluß
Batteriefach
Video-Anschluß
Serielle
Schnittstelle TVAnschluß
Festplatteneinschub
PC-Kartenfach
Abbildung 3. Rückseite des Computers
Flex-Bay-Schachtverriegelung
Speichermodulfach
Visitenkartenhalterung
Beschriftung mit
Artikel- und
Seriennummer
Abbildung 4. Unterseite des Computers
Einführende Hinweise zu Ihrem Computer
5
Erstmalige Verwendung des Computers
Dieser Abschnitt enthält ausführliche Informationen zur erstmaligen Verwendung
des Computers.
Anschließen des Wechselstromadapters
Ihr Computer wird mit einer Batterie, die bereits in den Computer installiert ist,
oder über die Steckdose mit Spannung versorgt. Schließen Sie vor der erstmaligen
Verwendung des Computers den Wechselstromadapter an den Computer an, und
stecken Sie ihn in eine Steckdose ein, um die Batterie vollständig aufzuladen.
Jede Batterie entlädt sich, wenn sie längere Zeit nicht
verwendet wird. Die Batterie kann sich in 2 bis 3 Monaten
vollständig entladen, wenn das Gerät nicht eingesetzt wird.
Es ist möglich, daß sich die Batterie bis zur Auslieferung des
Geräts entladen hat.
So schließen Sie das Netzkabel an:
1. Schließen Sie den Wechselstromadapter an den Netzanschluß auf der
Rückseite des Computers an (Abb. 5).
2. Schließen Sie das Netzkabel an den Wechselstromadapter an, und stecken Sie
es anschließend in eine Steckdose ein.
Netzanschluß
Wechselstromadapter
Netzkabel
Abbildung 5. Anschließen des Wechselstromadapters
6 Benutzerhandbuch
Der Ladevorgang der Batterie beginnt, sobald Sie den Wechselstromadapter in die
Steckdose einstecken. Die Batterie wird schneller aufgeladen, wenn der Computer
während des Ladevorgangs abgeschaltet ist.
Wenn die Batterie entleert ist und der Computer ist ausgeschaltet, dann braucht die
Batterie 2-3 Stunden zum Aufladen. Wenn der Computer angeschaltert ist, dann
ladet die Batterie in 4-5 Stunden. Während des Ladevorgangs der Batterie ist die
Batterieladestatusanzeige am Computer gelb. Wenn die Batterie vollständig
aufgeladen ist, ist die Anzeige grün
Lesen Sie die Installationsanleitung vor dem Anschließen an
die Stromversorgung.
Für permanent angeschlossene Aüsrustung muß ein leicht
zugänglicher Trennschalter in der festen Verkabelung
vorhanden sein.
Weitere Informationen zur Verwendung der Computerbatterie finden Sie unter
"Verwenden der Batterie" auf Seite 39
Einschalten des Computers
So schalten Sie den Computer zum ersten Mal ein:
1. Drücken Sie die Deckel-Verriegelung auf der Vorderseite des Deckels nach
rechts und halten Sie sie gedrückt.
2. Heben Sie den Deckel an.
3. Drücken Sie kurz den Netzschalter (Abb. 6).
Wenn der Computer eingeschaltet ist, leuchtet die Betriebsanzeige.
Erstmalige Verwendung des Computers
7
Deckel-Verriegelung
Betriebsanzeige
Netzschalter
Abbildung 6. Einschalten des Computers
Die Vorderseite der Flex-Bay-Schacht-Ausführung
unterscheidet sich vom All-in-One Modell. Siehe Abbildung
auf Seite 4.
Die Funktionsweise von POST
Beim Einschalten des Computers wird automatisch eine Routine mit der
Bezeichnung POST (Power-On Self-Test = Einschalttest) ausgeführt, um die
Computerkomponenten zu testen. Während des POST werden mehrere
Meldungen auf dem Bildschirm angezeigt.
Die Bildschirmmeldungen sind in den Computer integriert, um normale und
abnormale Systembedingungen zu melden. Sollte eine Fehlermeldung angezeigt
werden, führen Sie die vorgeschlagenen Schritte zur Behebung des Problems aus.
Wenn in der Meldung die Fehlerbedingung nur bezeichnet, aber keine Schritte zur
Behebung vorgeschlagen werden, schreiben Sie sich die Meldung auf, und setzen
Sie sich mit dem Hersteller oder einem autorisierten Kundendienstzentrum in
Verbindung.
8 Benutzerhandbuch
Anpassen der LCD-Anzeige
Es besteht die Möglichkeit, die LCD-Anzeige des Computers anzupassen. Der
Kontrast einer TFT-LCD-Anzeige muß nicht eingestellt werden, da er stets auf den
maximalen Wert eingestellt ist.
So stellen Sie die CD ein:
• Drücken Sie die <Fn+Nach-rechts-Taste>, um die Helligkeit der Anzeige zu
erhöhen.
• Drücken Sie die <Fn+Nach-links-Taste>, um die Helligkeit der Anzeige zu
reduzieren.
Erstmalige Verwendung des Computers
9
Abschalten des Computers
Wenn Sie Windows als Betriebssystem für Ihren Computer
verwenden, führen Sie die in diesem Abschnitt
beschriebenen Schritte aus, um den Computer
auszuschalten. Andernfalls ist der Verlust von Daten nicht
auszuschließen.
APM (Advanced Power Management) Modus
So schalten Sie den Computer aus:
1. Klicken Sie in der Task-Leiste auf Start.
2. Klicken Sie auf Beenden.
3. Wählen Sie die Option zum Herunterfahren.
4. Klicken Sie auf “OK” oder “Ja”.
• Unter Windows 98 schaltet sich der Computer ab.
• Wenn Sie unter Windows NT die Meldung erhalten, daß Sie den Computer
abschalten können, drücken Sie auf den Netzschalter.
ACPI (Advanced Configuration and Power
Interface) Modus
Ihr Computer unterstützt den ACPI Modus. Wenn Ihr Betriebssystem ACPI
unterstützt und Sie den Computer mit nur einem Tastendruck ausschalten wollen,
dann führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Menüeinstellungen in der
Energieverwaltung zu ändern. Weitere Informationen finden Sie in unter
"Verwenden der Energieverwaltungsfunktionen" auf Seite 88 und in der mit Ihre
Betriebssystem mitgelieferten Dokumentation.
So legen Sie die Menüoptionen fest:
1. Wählen Sie Eigenschaften der Energieverwaltung in der Systemsteuerung.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche operations of power (Energieversorgung)
• Der Standby-Modus wird im Abschalt-Modus betrieben. Weitere
Informationen finden Sie unter "Bereitschaftsmodus" auf Seite 90.
10 Benutzerhandbuch
• Ruhezustandsmodus: wird im Save To Disk Modus betrieben. Für den
Ruhezustandsmodus Untermenü Ruhezustand aktivieren. Weitere
Informationen finden Sie unter "Bereitschaftsmodus" auf Seite 90.
Wenn das System sich nicht abschaltet, dann halten Sie den
Netzschalter weitere 4 Sekunden gedrückt.
Neustart des Computers
Der Computer muß möglicherweise neu gestartet (neu gebootet) werden, um
Hardware oder Software zu installieren, oder wenn der Computer nicht mehr
reagiert. Bei einem Warmstart werden Sie zum Speichern der Dateien
aufgefordert; der Computer wird heruntergefahren und anschließend neu gestartet.
Bei einem Kaltstart wird der Computer abgeschaltet, ohne Dateien zu speichern.
So führen Sie einen Warmstart durch:
1. Klicken Sie in der Task-Leiste auf Start.
2. Klicken Sie auf Beenden.
3. Wählen Sie die Option zum Neustarten.
4. Klicken Sie auf “OK” oder “Ja”.
5. Speichern Sie die Dateien, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Der Computer
wird nun neu gebootet.
Führen Sie einen Kaltstart nur durch, wenn der Computer
nicht mehr auf die Tastatur und den Touchpad reagiert und
kein Warmstart möglich ist.
Bei einem Kaltstart gehen die Daten verloren, wenn sie nicht
vorher auf einen Datenträger gespeichert wurden.
Ein Warmstart kann auch durch Drücken der Tastenkombination <Strg+Alt+Entf>
durchgeführt werden. Bei einem Kaltstart betätigen Sie den Netzschalter, um den
Computer auszuschalten, warten fünf Sekunden und betätigen dann erneut den
Netzschalter, um den Computer einzuschalten.
Erstmalige Verwendung des Computers
11
Tips für den Umgang mit dem Computer
Die folgenden Hinweise helfen Ihnen, potentielle Probleme beim Umgang mit
dem Computer zu vermeiden:
Versuchen Sie nicht, den Computer auseinanderzubauen.
Durch das Öffnen des Systemgehäuses erlischt die Garantie.
Nur ein autorisiertes Kundendienstzentrum darf Teile im
Gehäuse ersetzen oder einbauen.
• Halten Sie sich an alle Anweisungen und Vorsichtshinweise in diesem
Handbuch.
• Die LCD-Anzeige besitzt eine polarisierte Oberfläche, die leicht beschädigt
werden kann. Vermeiden Sie die Berührung des Bildschirms, um eine
Beschädigung auszuschließen.
• Verwenden Sie nur von geprüfte Wechselstromadapter, Autoadapter,
Speichermodule und sonstige Optionen.
• Tragbare Computer sind klein und besitzen eine geringe Rundumbelüftung,
weshalb sie schneller heiß werden als Desktop-Computer. Der Ventilator im
Computer läuft bei Bedarf und eliminiert einen Teil der Hitze. Stellen Sie
sicher, daß die Ventilatoröffnung seitlich des Computers beim Betrieb nicht
blockiert ist (die Position der Ventilatoröffnung entnehmen Sie Abbildung 1
auf Seite 3 und Abbildung 2 auf Seite 4). Überprüfen Sie gelegentlich den
Ventilator, und entfernen Sie Staub, der sich an der Öffnung angesammelt hat.
• Vermeiden Sie den Betrieb und die Lagerung des Computers in extrem heißen
oder kalten Bereichen, wie zum Beispiel im Auto an einem heißen Tag.
Setzen Sie den Computer nicht direktem Sonnenlicht oder der Hitze von
Heizungen aus. Wenn Sie den Computer übermäßiger Hitze aussetzen,
können Computerkomponenten beschädigt werden.
Wenn der Computer an einem heißen Ort aufgestellt war, verwenden Sie ihn
erst, nachdem er sich allmählich auf Zimmertemperatur abgekühlt hat (bei
geöffneter LCD-Anzeige).
• Bei eingeschaltetem Computer dürfen Sie auf keinen Fall die
Speichermodulabdeckung entfernen oder Speichermodule einbauen (die
Position der Abdeckung entnehmen Sie "Unterseite des Computers" auf Seite
5).
(Informationen zur Installation von Speichermodulen finden Sie unter
"Installieren eines Speichermodul " auf Seite 115.)
12 Benutzerhandbuch
• Richten Sie den Computer-Arbeitsbereich so ein, daß körperliche Belastungen
vermieden werden. Sitzen Sie mit geradem Rücken. Der Rücken sollte vom
Stuhl gestützt werden. Stellen Sie den Stuhl oder den Arbeitstisch so ein, daß
sich die Arme und Handgelenke in einer entspannten Haltung und parallel
zum Boden befinden. Vermeiden Sie das Verdrehen der Handgelenke beim
Arbeiten. Die Hände sollten sich in einem geringen Abstand über der Tastatur
befinden. Weitere Informationen zum Einrichten des Arbeitsplatzes finden Sie
in Handbüchern zur Ergonomie am Arbeitsplatz.
• Legen Sie beim Arbeiten am Computer häufige Pausen ein, um die Augen zu
entspannen und die Muskeln zu dehnen.
• Denken Sie daran, die Dateien häufig zu speichern und Sicherungskopien der
Dateien anzulegen.
Reisen mit dem Computer
Beachten Sie beim Fliegen die folgenden Tips:
• Nehmen Sie den Computer als Handgepäck mit in das Flugzeug. Geben Sie
den Computer nicht als Gepäck auf.
• Die Sicherheitsüberprüfung per Röntgenstrahlen ist für den Computer und die
Datenträger kein Problem. Setzen Sie die Datenträger aber auf keinen Fall
Metalldetektoren aus, da dies zum Verlust von Daten führen könnte.
• Vergewissern Sie sich, daß die Batterie aufgeladen oder der
Wechselstromadapter in Reichweite ist. Möglicherweise müssen Sie den
Computer für das Sicherheitspersonal des Flughafens einschalten.
• Beim Starten und Landen müssen Sie den Computer ausschalten.
• Informationen zur Verwendung eines optionalen Wechselstromadapters der
Fluggesellschaft, um den Computer während des Flugs mit Spannung zu
versorgen, erhalten Sie von der jeweiligen Fluggesellschaft.
Umgang mit Flüssigkeiten
Verschütten Sie keine Flüssigkeiten auf dem Computer. Sie sollten deshalb nicht
in der Nähe des Computers essen oder trinken. Sollten Sie dennoch eine
Flüssigkeit auf dem Computer verschütten, schalten Sie den Computer aus,
stecken Sie ihn sofort aus, und führen Sie folgende Schritte aus:
Erstmalige Verwendung des Computers
13
• Wenn Sie Flüssigkeit auf der Tastatur verschüttet haben, gießen Sie möglichst
viel von der Flüssigkeit ab. Achten Sie darauf, daß die Flüssigkeit nicht auf
die LCD-Anzeige gelangt. Lassen Sie den Computer mehrere Tage trocknen,
bevor Sie ihn wieder verwenden.
• Wenn Sie Flüssigkeiten auf einer externen Tastatur oder einem externen
Tastenblock verschütten, stecken Sie die Komponente aus, und gießen Sie
möglichst viel von der Flüssigkeit ab. Lassen Sie die Tastatur bei
Zimmertemperatur einen Tag lang trocknen, bevor Sie sie wieder verwenden.
Süße Flüssigkeiten hinterlassen einen klebrigen Film, durch
den die Tastatur trotz Ihrer Versuche, sie zu trocknen,
verkleben kann.
• Wenn Sie Flüssigkeiten auf der LCD-Anzeige verschütten, reinigen Sie diese
sofort mit einem weichen Tuch und denaturiertem Alkohol. Verwenden Sie
auf keinen Fall Wasser, Fensterreiniger, Azeton, aromatische Lösungen oder
trockene, grobe Tücher.
Manche Flüssigkeiten beschädigen die polarisierte LCDAnzeige. Sollte der Bildschirm beschädigt werden, besorgen
Sie sich bei einem autorisierten Kundendienst einen Ersatz.
Lagern des Computers über lange Zeiträume
Lassen Sie den Wechselstromadapter möglichst am Computer angeschlossen,
wenn dieser nicht verwendet wird. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer der
Batterie und die Batterie ist immer vollständig aufgeladen.
Wenn Sie den Computer für längere Zeit (ein Monat oder länger) nicht verwenden,
sollten Sie die Batterie vollständig aufladen. Entnehmen Sie anschließend die
Batterie aus dem Computer.
14 Benutzerhandbuch
Verwenden der Tastatur
Der Computer ist mit einer Tastatur mit 87/88 Tasten ausgestattet (Abb. 7). Durch
Drücken der entsprechenden Tastenkombinationen stehen Ihnen alle
Funktionstasten einer normalen Tastatur zur Verfügung. Auf der nächsten
Abbildung sehen Sie ein All-in-One-Modell. Bei einem Computer mit Flex-Bay
Schlacht sind die Tasten geringfügig anders angeordnet.
Funktions- und Sonderfunktionstasten
Esc
¥
F1
F2
Druck
S-Abf
F3
!
"
1
2
F4
F5
F6
F7
F8
Backlit
CRT/LCD
Gauge
KeyLock
Mute
⁄
3
2
Q
3
W
Integrierter Tastenblock
F9
F10
$
%
&
/
7
(
8
4
5
6
7
{
8
[
U
4
E
R
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I
F11
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Rest
Rollen
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X
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B
N
M
,
Fn
Strg
Alt
Funktionstasten
.
-Alt Gr
Vollständige Tasten
>
<
:
0
Ende
Strg
Cursor- und Bildschirm-Steuerungstasten
Abbildung 7. Tastatur
Das Layout der Tasten Ihres Computers ist zwar nicht mit
dem eines Desktop-Computers identisch, beim Arbeiten
unterscheidet es sich davon jedoch nur geringfügig. Der
Abstand zwischen den Tasten ist derselbe wie bei einer
normalen Tastatur (19 mm). Bei dem All-in-One-Modell ist der
Tastenhub, d.h. die Tiefe eines Tastendrucks auch identisch
(3 mm). Die Tastatur bei der Flex-Bay-Schacht-Ausführung
weist einen Tastenhub von 2,5 mm auf.
Die Tasten auf der Tastatur lassen sich in die folgenden Kategorien einteilen:
• Vollständige Schreibmaschinentasten, die wie auf einer Standardtastatur
angeordnet sind und zur Texteingabe verwendet werden. Die Windows-
Verwenden der Tastatur
15
Tasten links und rechts von der Leertaste öffnen Windows-Menüs und führen
sonstige spezielle Funktionen aus.
• Funktionstasten, die beim Betätigen in Kombination mit der Taste <Fn>
Sonderfunktionen ermöglichen.
• Die Cursor-Steuerungstasten bewegen den Cursor. Je nach Software können
sie auch andere Funktionen erfüllen.
Verwenden Sie zum Reinigen der Tastatur etwas angefeuchtete Wattetupfer.
Wischen Sie die Tasten und die Oberfläche um die Tasten herum ab.
Achten Sie darauf, daß keine Flüssigkeit in die Tastatur
gelangt, da sie dadurch beschädigt werden könnte.
Verwenden des integrierten Tastenblocks
Auf der Tastatur ist ein numerischer Tastenblock mit mehreren Tasten vorhanden,
über die Zahlen und mathematische Symbole, wie zum Beispiel das Pluszeichen,
eingegeben werden können (Abb. 8). Eine Zahl oder ein Symbol in der rechten
Ecke jeder Taste des Tastenblocks zeigt die numerische Funktion an.
Abbildung 8. Tastenblock
Drücken Sie <Num>, um den integrierten Tastenblock zu aktivieren. Die
numerischen Funktionen werden aktiviert und die Num-Anzeige leuchtet auf.
(Weitere Informationen zur Num-Anzeige finden Sie unter "Systemstatus-LEDs"
auf Seite 21).
Wenn die numerischen Funktionen aktiviert sind, können Sie durch Drücken von
<Fn> und der entsprechenden Taste kurzfristig wieder die normale Funktion für
16 Benutzerhandbuch
eine Taste einstellen. Drücken Sie beispielsweise <Fn+m>, um den Buchstaben m
einzugeben.
Drücken Sie <Num> erneut, um den Tastenblock zu deaktivieren. Die Num
Anzeige erlischt.
Verwenden von Sonderfunktionstasten
Die Taste <Fn> aktiviert Sonderfunktionen, wenn sie in Kombination mit einer
anderen Taste gedrückt wird. In Tabelle 1 sind die Tastenkombinationen für die
Sonderfunktionstasten aufgeführt.
Tabelle 1. Beschreibung der Sonderfunktionstasten
Taste <Fn>
Funktion
Kombination
<Fn+F1>
Bildschirm drucken : Erstellt ein Bild des geöffneten Bildschirms,
das Sie in das Programm Paint einfügen können.
<Fn+F2>
Systemanforderung : Reserviert für die Verwendung in
Softwareprogrammen.
<Fn+F3>
Euro Key: Zeigt die Euro key an.
<Fn+F4>
Hintergrundbeleuchtet: Deaktiviert die LCD-Anzeige. Drücken Sie
eine beliebige Taste (außer der Taste <Fn>), um die LCDAnzeige wieder zu aktivieren.
<Fn+F5>
CRT/LCD: Schaltet die Anzeige zwischen LCD, dem externen
Monitor und der gleichzeitigen Anzeige auf LCD und de
externen Monitor um.
<Fn+F6>
Batterieanzeige: Zeigt die Batterieanzeige in der rechten oberen
Ecke des Bildschirms an. Sie können aber auch <Esc> drücken,
um sie zu schließen (Weitere Informationen zur Batterieanzeige
finden Sie unter "Überwachen des Batterieladestatus" auf Seite
42.
<Fn+F7>
Tastatur sperren: Sperrt die Tastatur und aktiviert den
Kennwortschutz. Geben Sie das Kennwort ein, und drücken Sie <
Eingabe>, um die Sperre der Tastatur aufzuheben. Die
Tastenkombination < Fn+F7> zeigt nur eine Wirkung, wenn in
"System Setup" ein Kennwort aktiviert ist. Die Anzeigen für Num,
Feststelltaste und Rollen blinken, wenn die Tastatur gesperrt ist.
<Fn+F8>
Stumm : Aktiviert bzw. deaktiviert die Audiowiedergabe.
<Fn+F9>
Leiser: Reduziert die Lautstärke.
Verwenden der Tastatur
17
<Fn+F10>
Lauter: Erhöht die Lautstärke.
<Fn+F11>
Bereitschaftsmodus : Versetzt den Computer in den
Bereitschaftsmodus. Drücken Sie den Netzschalter, um den
normalen Betrieb wiederaufzunehmen (Weitere Informationen zu
diesem Modus finden Sie "Verwenden der
Energieverwaltungsfunktionen" auf Seite 88.
<Fn+F12>
Rollen: In bestimmten Anwendungen werden die CursorSteuerungstasten auf das Blättern der Seiten eingestellt, während
die Cursorposition unverändert bleibt. Durch erneutes Drücken
von <Fn+F12> wird diese Funktion deaktiviert.
Heller: Erhöht die LCD-Helligkeit.
<Fn+Nachrechts-Taste>
<Fn+Nachlinks-Taste>
Dunkler: Reduziert die LCD-Helligkeit.
Wenn Sie eine Funktionstastenkombination drücken, kann
die akustische Wiedergabe des Systems vorübergehend
gedämpft sein.
18 Benutzerhandbuch
Verwenden des Touchpad
Ihr Computer ist mit einem Touchpad ausgestattet. Hierbei handelt es sich um ein
integriertes Zeigegerät für Standard-Mausfunktionen (Abb. 9). Der Touchpad ist
ein fortschrittliches und zuverlässiges Zeigegerät, das auf Fingerdruck reagiert.
Touchpad
Maustasten
Abbildung 9. Touchpad
Weitere Informationen zur Funktionsweise des Touchpad finden Sie unter
Tabelle 2.
Drücken Sie sanft auf den Touchpad, da er auf leichten Druck
reagiert.
Tabelle 2. Verwenden des Touchpa
Mausfunktionen
So
Bewegen Sie den
Cursor
Positionieren Sie den Finger auf dem Touchpad, und
bewegen Sie den Finger in die Richtung, in der der
Cursor bewegt werden soll. Je schneller Sie den Finger
bewegen, desto schneller wird der Cursor über den
Bildschirm verschoben.
Klicken
Tippen Sie kurz mit dem Finger auf den Touchpad.
Doppelklicken
Tippen Sie zweimal mit einem Finger auf den
Touchpad.
Verwenden des Touchpad
19
Nach oben/unten
rollen
Positionieren Sie Ihren Finger auf der rechten Seite des
Touchpad und bewegen Sie den Finger nach oben oder
unten, um durch das aktuelle Fenster zu rollen.
Nach links/rechts
rollen
Positionieren Sie Ihren Finger im unteren Bereich des
Touchpad und bewegen Sie den Finger nach links oder
rechts, um durch das aktuelle Fenster zu rollen.
Sie können auch die Tasten unterhalb des Touchpad wie Standardmaustasten
verwenden. Weitere Informationen zu diesen und anderen Funktionen, z.B. die
Zuordnung von Tasten, die von Ihrem Maustreiber unterstützt werden, finden Sie
unter Eigenschaften von Maus in der Systemsteuerung.
Weitere Informationen, wie Sie ein zusätzliches Zeigegerät oder eine externe
Tastatur an den Computer anschließen, finden Sie "Anschließen von
Peripheriegeräten" auf Seite 23.
20 Benutzerhandbuch
Bedeutung der Systemstatus-LEDs
Die Systemstatusanzeigen zeigen den Status der Computerfunktionen an. Bei dem
All-in-One Modell befinden sich die Anzeigen auf der linken Seite (Abb. 10). Bei
der Flex-Bay-Schacht-Ausführung sind die Systemstatusanzeigen auf der rechten
Seite angebracht.
Abbildung 10. Systemstatus-LEDs
Tabelle 3 wird die Bedeutung der Anzeigen erläutert.
Tabelle 3. Systemstatus-LED
Symbol
Funktion der LED-Anzeige
Betriebsanzeige: Diese LED-Anzeige leuchtet grün, wenn der
Computer eingeschaltet ist. Die Anzeige blinkt, wenn der Computer
im Abschalt-Modus betrieben wird. (Weitere Informationen zum
Abschaltmodus finden Sie unter " Bereitschaftsmodus" auf Seite 90).
Num-LED: Diese LED leuchtet auf, wenn die integrierte
Zehnertastatur aktiviert ist. Weitere Informationen zur Zehnertastatur
finden Sie unter "Verwenden des integrierten Tastenblocks" auf
Seite 16.
Feststelltaste: Diese LED-Anzeige leuchtet grün, wenn der
Computer eingeschaltet ist. Alle Buchstaben werden dann als
Großbuchstaben eingegeben.
Bedeutung der Systemstatus-LEDs
21
Rollen-LED: Diese LED leuchtet auf, wenn die Funktion zum Rollen
aktiviert ist. Diese Funktion wirkt sich in manchen Anwendungen auf
die Cursorbewegung und das Blättern in Text aus. Hierbei handelt
es sich um eine softwarespezifische Taste. Weitere Informationen
zur Taste <Rollen>finden Sie in den Handbüchern zu der
entsprechenden Software.
Laufwerk-LED: Diese LED leuchtet auf, wenn auf das Festplattenoder das Diskettenlaufwerk zugegriffen wird. Schalten Sie den
Computer nicht aus, wenn diese LED aufleuchtet. Wenn diese LED
gelb ist, wird auf das Diskettenlaufwerk zugegriffen, wenn sie grün
ist, wird auf das Festplattenlaufwerk zugegriffen. Bei einem CDROM- oder DVD-ROM Laufwerk müssen Sie die Anzeige am
Laufwerk selbst überprüfen, um festzustellen, ob darauf zugegriffen
wird
Batterieladestatus-LED: Diese LED liefert Informationen über den
Batterieladestatus, wenn das Netzkabel angeschlossen ist. Wenn
die Batterie normal geladen wird, leuchtet diese LED gelb. Wenn sie
vollständig aufgeladen ist, leuchtet sie grün. Weitere Informationen
zum Laden der Batterie finden Sie unter " Laden der Batterie" auf
Seite 39.
22 Benutzerhandbuch
Anschließen von Peripheriegeräten
Über die Anschlüsse des Computers werden Peripheriegeräte angeschlossen (Abb.
11). Das in Abb. 11 gezeigte System zeigt ein All-in-One-Modell. Die Flex-BaySchacht-Ausführung verfügt über kein internes Diskettenlaufwerk, stattdessen
können Sie ein externes Diskettenlaufwerk anschließen.
Schalten Sie den Computer aus, bevor Sie ein Peripheriegerät
anschließen. Andernfalls könnte das Gerät oder de
Computer ernsthaft beschädigt werden.
Modemanschluß
USB-Anschluß
Mikrofonbuchse
Kopfhöreranschluß
Line-in-Buchse
Netzanschluß
PS/2-Maus- und
Tastaturanschluß
Parallele Schnittstelle
Docking-Anschluß
Video-Anschluß
Serielle Schnittstelle
TV-Anschluß (S-VHS)
Abbildung 11. Anschlüsse für Peripheriegeräte
Anschließen von Peripheriegeräten
23
In Tabelle 4 sind die Symbole der Anschlüsse und die Geräte, die daran
angeschlossen werden können, aufgeführt
Tabelle 4. Anschließen von Peripheriegeräten
Symbol
Anschluß
Line-in Anschluß: Anschlußmöglichkeit für eine externe
Audioquelle.
Kopfhörerbuchse: Schließen Sie Stereo-Kopfhörer oder
Lautsprecher an diese Buchse an. An diese Buchse
angeschlossene Lautsprecher werden statt den integrierten
Lautsprechern verwendet.
Mikrofonbuchse: Schließen Sie ein externes Mikrofon an diese
Buchse an. Anstelle des integrierten Mikrofons wird das an diese
Buchse angeschlossene Mikrofon verwendet.
USB-Anschluß:Schließen Sie USB-Geräte an diesen Anschluß an.
Zu USB-Ein-/Ausgabegeräten zählen Tastaturen, Zeigegeräte und
Monitore.
Modemanschluß : Verbinden Sie Ihr Modem mit dem
Telefonanschluß, um eine Verbindung mit dem Internet
herzustellen oder um Faxe zu senden oder zu empfangen. Weitere
Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch des
Modemherstellers.
Netzanschluß : Schließen Sie den Wechselstromadapter an, um
den Computer damit zu betreiben und die Batterie aufzuladen.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter "Anschließen des
Wechselstromadapters" auf Seite 6.
PS/2- Maus- und Tastaturanschluß: Schließen Sie eine PS/2kompatible Maus oder eine externe Tastatur an diesen Anschluß
an. Der Computer muß unbedingt ausgeschaltet sein, wenn
Peripheriegeräte angeschlossen werden.
Der Touchpad und eine PS/2-Tastatur können gleichzeitig
verwendet werden. Weitere Informationen zur PS/2
Mauskonfiguration finden Sie im "Das Menü "Advanced"
(Erweitertes Setup)" auf Seite 75.
24 Benutzerhandbuch
Docking-Anschluß: Schließen Sie ein Docking-Gerät an diesen
Anschluß an.
Parallele Schnittstelle: Schließen Sie ein Gerät mit paralleler
Schnittstelle, wie zum Beispiel einen parallelen Drucker oder einen
Netzwerkadapter, an diesen 25-poligen Anschluß an.
Serielle Schnittstelle: Schließen Sie ein Gerät mit einer seriellen
Schnittstelle, wie zum Beispiel einen seriellen Drucker, an diesen
9-poligen Anschluß an. Sollte das Gerät einen 25-poligen
Anschluß aufweisen, benötigen Sie einen seriellen Adapter von 25auf 9-polig.
Videoanschluß: Schließen Sie das Schnittstellenkabel des
externen Monitors an diesen 15-poligen Anschluß an, und stecken
Sie das Netzkabel des Monitors in eine geerdete Steckdose ein.
TV-Anschluß: Verbinden Sie das S-VHS-Kabel mit diesem
Anschluß und das andere Kabelende mit einem externen TVGerät. Über diesen Anschluß wird kein Audio-Signal übertragen.
Verwenden Sie Windows 98 als Betriebssystem, können Sie den USB-Anschluß
verwenden. Das Windows NT 4.0 Betriebssystem unterstützt kein USB.
Anschließen von Peripheriegeräten
25
Verwenden des Flex-Bay-Schachts
Ihr Computer enthält einen Flex-Bay-Schacht, ein Peripherieschacht, an dem eines
der folgenden Geräte angeschlossen werden kann:
• Wird mit Computern in Flex-Bay-Schacht-Ausführung ausgeliefert (All-inOne-Modelle verfügen über ein eingebautes Diskettenlaufwerk).
• CD-ROM-Laufwerk: Wird mit einigen Computern ausgeliefert und ist auch
als Zusatzoption erhältlich.
• DVD-ROM: Wird mit einigen Computern ausgeliefert und ist auch als
Zusatzoption erhältlich.
• Zweites Festplattenlaufwerk: Als Zusatzoption für Ihren Computer erhältlich.
• Zip-Laufwerk / Superdisk LS-120: Als Zusatzoption für Ihren Computer
erhältlich.
Wenn Ihr Computer unter Windows 98 läuft, können Sie di
SmartBay-Funktion zum Wechsel der Geräte bei
eingeschaltetem Computer verwenden. Wenn Sie kein
Windows 98 verwenden, achten Sie darauf, daß der Computer
abgeschaltet ist, bevor Sie Geräte entfernen oder installieren.
So bauen Sie ein Gerät aus dem Flex-BaySchacht aus:
1. Schalten Sie den Computer aus.
2. Klappen Sie den Deckel mit der LCD-Anzeige herunter, und drehen Sie den
Computer um, so daß die Unterseite nach oben zeigt.
3. Öffnen Sie die Flex-Bay-Verriegelung und ziehen Sie das Gerät aus dem
Schacht heraus (Abb. 12).
26 Benutzerhandbuch
Flex-Bay-Schachtverriegelung
Abbildung 12. So bauen Sie ein Gerät aus dem Flex-Bay-Schacht aus:
4. Entfernen Sie das Gerät aus dem Schacht.
So installieren Sie ein Gerät im Flex-BaySchacht:
1. Schalten Sie den Computer aus.
2. Setzen Sie das Gerät im Schacht ein.
3. Schieben Sie das Gerät ein, bis es bündig mit dem Gehäuse abschließt.
4. Drücken Sie auf die Flex-Bay-Verriegelung, bis diese einrastet.
Das Betriebssystem des Computers erkennt das Gerät im Flex-Bay-Schacht
automatisch und konfiguriert den Computer entsprechend.
Wenn Sie das Diskettenlaufwerk und das CD-ROM-Laufwerk
gleichzeitig bei der Flex-Bay-Schacht-Ausführung verwenden
wollen, installieren Sie das CD-ROM-Laufwerk im Flex-BaySchacht. Schließen Sie dann das Diskettenlaufwerk an den
externen Diskettenlaufwerk-Anschluß an.
Verwenden des Flex-Bay-Schachts
27
Verwenden der SmartBay-Funktion
Ist auf Ihrem Computer Windows 98 installiert, können Sie die SmartBayFunktion für einen Hotswap Ihrer Geräte im Flex-Bay-Schacht nutzen.
So starten Sie die SmartBay-Funktion:
1. Klicken Sie auf der Task-Leiste von Windows auf die Schaltfläche Start.
2. Klicken Sie auf SmartBay Hotswap-Funktion.
So entfernen Sie ein Gerät:
1. Rufen Sie die SmartBay Hotswap-Funktion auf.
2. Wählen Sie Gerät entfernen und klicken Sie auf OK.
3. Klicken Sie im Bestätigungsbildschirm auf Ja.
4. Entfernen Sie das Gerät, indem Sie entweder das Kabel aus dem Computer
oder aus dem Gerät herausziehen.
5. Klicken Sie auf OK.
So setzen Sie ein Gerät ein:
1. Rufen Sie die SmartBay Hotswap-Funktion auf.
2. Wählen Sie Gerät einsetzen und klicken Sie auf OK.
3. Schließen Sie das Gerät mit dem Gerätekabel an den Computer an. Prüfen Sie,
ob alle Steckverbinder einwandfrei verbunden sind.
4. Klicken Sie auf OK, damit der Computer das Gerät erkennen kann.
Sollten sich bei der Erkennung des Geräts Probleme ergeben, gehen Sie noch
einmal durch die Menüs für das Entfernen oder Einsetzen von Geräten durch.
28 Benutzerhandbuch
Verwenden des Diskettenlaufwerks
Ihr Computer wird mit einem HD-Diskettenlaufwerk (3.5 Zoll, 1,44 MB) geliefert,
das die folgenden Disketten lesen, beschreiben und formatieren kann:
• 3,5-Zoll-HD-Disketten und 1,44 MB Speicherkapazität.
• 3,5-Zoll-DD-Disketten und einer Speicherkapazität von 720 KB.
Das Diskettenlaufwerk in Ihrem Notebook-Computer ist
kleiner und hat einen günstigeren Stromverbrauch als ein
Diskettenlaufwerk in einem Desktop-Computer. Um eine
optimale Leistung bei Ihrem Diskettenlaufwerk zu erzielen,
sollten Sie nur qualitativ hochwertige Diskettenlaufwerke
verwenden.
Wenn Sie eine Diskette bei einem All-in-One-Modell verwenden wollen, legen
Sie sie in das Laufwerk ein (Abb. 13). Auf der nächsten Abbildung sehen Sie ein
All-in-One Modell. Weitere Informationen zur Verwendung eines
Diskettenlaufwerks bei einer Flex-Bay-Schacht-Ausführung finden Sie unter
"Anschließen des Diskettenlaufwerks an den Diskettenlaufwerkanschluß (nur
Flex-Bay-Schacht-Ausführung)" auf Seite 30.
Diskettenauswurftaste
Abbildung 13. Diskette einlegen (All-in-One Modell)
Drücken Sie die Diskettenauswurftaste, um eine Diskette aus dem
Diskettenlaufwerk zu entnehmen.
Die Laufwerk-LED des Computers leuchtet auf, wenn Schreib- oder Lesezugriffe
auf eine Diskette stattfinden. Entfernen Sie die Diskette auf keinen Fall, wenn
diese Anzeige aufleuchtet.
Verwenden des Diskettenlaufwerks
29
Halten Sie sich an die folgenden Richtlinien, um die Daten auf Disketten zu
schützen:
• Schützen Sie Disketten vor übermäßiger Hitze, direktem Sonnenlicht und
Flüssigkeiten.
• Halten Sie Disketten von Magneten und sonstigen Geräten, die magnetische
Felder erzeugen, fern (zum Beispiel Telefone).
Magnetische Felder können die Daten auf Disketten
zerstören.
• Schreiben Sie nicht direkt auf das Diskettenetikett. Beschriften Sie statt
dessen zuerst das Diskettenetikett, und kleben Sie es erst dann auf die
Diskette.
• Legen Sie Sicherungskopien von allen wichtigen Disketten an.
Anschließen des Diskettenlaufwerks an den
Diskettenlaufwerkanschluß (nur Flex-BaySchacht-Ausführung)
Die Flex-Bay-Schacht-Ausführung wird mit einem Diskettenlaufwerk und einem
CD-ROM-Laufwerk geliefert.
Schalten Sie den Computer aus, bevor Sie Geräte im FlexBay-Schacht installieren bzw. ausbauen oder das
Diskettenlaufwerk und das zugehörige Kabel anschließen
bzw. trennen.
Wenn Sie das Diskettenlaufwerk und das CD-ROM-Laufwerk gleichzeitig
verwenden wollen, installieren Sie das CD-ROM-Laufwerk im Flex-Bay-Schacht.
Schließen Sie dann das Diskettenlaufwerk an den externen DiskettenlaufwerkAnschluß an. Schließen Sie das eine Ende des Diskettenlaufwerkkabels an das
Diskettenlaufwerk und das andere an den externen Diskettenlaufwerksanschluß
am Computer an (Abb. 14).
30 Benutzerhandbuch
Zunge
Kabel
Zunge
Zunge
Zunge
Diskettenlaufwerk
Abbildung 14. Anschließen des Diskettenlaufwerks an den Diskettenlaufwerkanschluß
Wenden Sie keine Gewalt an, wenn sich das Kabel nur schwer
einstecken läßt. Vergewissern Sie sich, daß jeweils das
richtige Ende des Kabels an den Computer bzw. an das
Diskettenlaufwerk angeschlossen ist.
So entfernen Sie das Kabel:
1. Halten Sie die Zungen seitlich der Kabelstecker gedrückt.
2. Ziehen Sie die Kabelstecker vom Diskettenlaufwerk und vom Computer ab.
Wenn Sie das Diskettenlaufwerk im Computer verwenden
wollen, bauen Sie das Diskettenlaufwerk im Flex-Bay-Schacht
ein. Weitere Informationen finden Sie unter "Verwenden des
Flex-Bay-Schachts" auf Seite 26.
Verwenden des Diskettenlaufwerks
31
Verwenden des CD-ROM-Laufwerks
CD-ROMs lassen sich bei Bedarf problemlos in den Computer einlegen und
wieder entnehmen. Weitere Informationen zur Installation des CD-ROMLaufwerks in die Flex-Bay-Schacht-Ausführung finden Sie unter "Verwenden des
Flex-Bay-Schachts" auf Seite 26.
1. Drücken Sie die Taste am CD-ROM-Laufwerk, um den Laufwerkeinschub zu
öffnen. (lehnen Sie sich nicht darauf, da er nicht viel Gewicht aushält).
Wenn der Laufwerkseinschub nicht ausfährt, kann es sein,
daß er irgendwo hängengeblieben ist. Biegen Sie in so einem
Fall eine Büroklammer auseinander und führen Sie den Draht
in die kleine Öffnung auf der Vorderseite der CD-ROM ein und
drücken Sie, bis der Laufwerkseinschub ausfährt.
2. Legen Sie eine CD-ROM mit der Beschriftung nach oben ein (oder entnehmen
Sie eine CD-ROM).
3. Drücken Sie den Laufwerkeinschub leicht nach innen, um ihn zu schließen
(Abb. 15).
Auf dem CD-ROM-Laufwerk leuchtet eine Anzeige auf, wenn von der CDROM gelesen wird. Entnehmen Sie die CD-ROM nicht, wenn diese Anzeige
aufleuchtet.
CD-ROM-Anzeige
Taste
32 Benutzerhandbuch
Notauswurftaste
Abbildung 15. Verwenden des CD-ROM-Laufwerks
Installieren und starten Sie CD-ROM-Programme wie Programme auf Diskette.
Weitere Informationen zum Ausführen von Programmen finden Sie in der
Dokumentation zu Ihrem Betriebssystem.
Als Bezeichnung für das CD-ROM-Laufwerk wird der Buchstabe verwendet, der
auf den dem letzten Festplattenlaufwerk zugewiesenen Buchstaben folgt. Wenn
Sie beispielsweise ein Festplattenlaufwerk mit zwei Partitionen besitzen, ist das
Festplattenlaufwerk Laufwerk C und D und das CD-ROM-Laufwerk Laufwerk E.
Verwenden Sie gegebenenfalls die Notauswurftaste, um das CD-ROM-Laufwerk
zu öffnen. Schalten Sie dazu den Computer aus, und führen Sie ein spitzes Objekt,
wie zum Beispiel eine gebogene Büroklammer, in die Öffnung ein, um die Taste
zu drücken.
Legen Sie wegen möglicher schädlicher Laserstrahlungen
keine reflektierenden Objekte in das CD-ROM-Laufwerk ein.
Der von diesem CD-ROM-Laufwerk verwendete Laserstrahl
kann schädlich für die Augen sein. Versuchen Sie nicht, das
Gerät zu öffnen. Alle Wartungsarbeiten sollten von einem
autorisierten Kundendienstzentrum vorgenommen werden.
Mit der integrierten Audio-Hardware und -Software des Computers können
Audio-CDs wiedergegeben werden. Auf Wunsch können Sie externe Lautsprecher
an die Kopfhörerbuchse anschließen.
So spielen Sie eine Audio-CD ab:
1. Legen Sie eine CD in das CD-ROM-Laufwerk ein:
a. Drücken Sie die Taste am CD-ROM-Laufwerk, um den
Laufwerkeinschub zu öffnen.
b. Legen Sie eine CD mit der Beschriftung nach oben ein.
c. Drücken Sie den Laufwerkeinschub nach innen, um ihn zu schließen.
Die Schaltfläche CD-Wiedergabe wird in der Task-Leiste angezeigt.
Die CD wird nun abgespielt.
Am CD-ROM-Laufwerk leuchtet die Anzeige auf, wenn der Computer die CD
abspielt. Entnehmen Sie auf keinen Fall die CD, wenn diese Anzeige
aufleuchtet.
2. Betätigen Sie zum Einstellen der Lautstärke die folgenden
Tastenkombinationen:
Verwenden des CD-ROM-Laufwerks
33
• <Fn+F9> reduziert die Lautstärke.
• <Fn+F10> erhöht die Lautstärke.
So entnehmen Sie die CD:
1. Klicken Sie in der Task-Leiste von Windows auf die Schaltfläche CDWiedergabe, um das Fenster CD-Wiedergabe zu öffnen (Abb. 16).
Wiedergabe
Stop
Auswerfen
Abbildung 16. CD-Wiedergabe-Fenster
2. Klicken Sie im Fenster CD-Wiedergabe auf die Schaltfläche zum Stoppen.
3. Klicken Sie im Fenster CD-Wiedergabe auf die Schaltfläche zum Auswerfen,
oder drücken Sie die Taste auf dem CD-ROM-Laufwerk. Der
Laufwerkeinschub öffnet sich, und Sie können die CD aus dem CD-ROMLaufwerk entnehmen.
4. Weitere Informationen zur Wiedergabe von CDs finden Sie im Hilfemenü des
Fensters CD-Wiedergabe.
34 Benutzerhandbuch
Verwenden des DVD-ROM-Laufwerks
Weitere Informationen zur Installation des DVD-ROM-Laufwerks im Flex-BaySchacht finden Sie unter "Verwenden des Flex-Bay-Schachts" auf Seite 26.
Das DVD-ROM-Laufwerk funktioniert auf die gleiche Weise
wie das CD-ROM-Laufwerk. Das DVD-ROM-Laufwerk und der
DVD-Player werden nur von Windows 98 unterstützt.
Ihr DVD-ROM-Laufwerk kann DVDs und CDs abspielen.
Installation der ATI DVD Player MPEG-2 Software
Eine CD mit der ATI DVD Player MPEG-2 Software ist im Lieferumfang
enthalten. Das System und weitere Optionen werden mit dem DVD-ROM
Laufwerk mitgeliefert.
1. Starten Sie Windows 98 und legen Sie die CD mit der Bezeichnung DVD
Player in das DVD ROM Laufwerk ein.
2. Das Installationsprogramm startet automatisch. Befolgen Sie die Anweisungen
auf dem Bildschirm, um die Installation durchzuführen.
3. Führen Sie einen Neustart des Computers durch.
4. Vergewissern Sie sich, daß der DMA-Zugriff für das DVD-Laufwerk aktiviert ist:
a. Klicken Sie in der "Systemsteuerung" auf das Symbol "System".
b. Klicken Sie auf die Registerkarte "Geräte-Manager".
c. Klicken Sie auf das "Pluszeichen" neben dem CD-ROM-Eintrag und
klicken Sie auf das DVD-ROM-Laufwerk.
d. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Eigenschaften" und dann auf die
Registerkarte "Einstellungen".
e. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen bei "DMA".
f. Klicken Sie auf "OK" und führen Sie einen Neustart des Computers
durch.
Weitere Informationen zur Wiedergabe von MPEG-2 Filmen und Disketten finden
Sie im Hilfemenü des Fensters DVD-Wiedergabe.
Verwenden des DVD-ROM-Laufwerks
35
Verwenden des Festplattenlaufwerks
Ihr Computer enthält ein IDE-Wechselfestplattenlaufwerk. Das IDEFestplattenlaufwerk kann die auf dem Computer verwendeten Daten und
Programme speichern. Dieses Laufwerk wird über einen Steckverbinder an die
Systemplatine angeschlossen.
Die Speicherkapazität der Festplattenlaufwerke ist zwar je nach Modell
unterschiedlich, dennoch können auf Festplatten viel mehr Daten gespeichert
werden als auf Disketten. Außerdem ist der Lesezugriff auf Festplatten schneller
als bei Disketten.
Auf Festplattenlaufwerken bleiben Daten gespeichert, bis sie überschrieben
werden. Die Festplattenköpfe werden beim Ausschalten des Computers
automatisch geparkt.
Die mit dem Computer gelieferte Festplatte wurde bereits
formatiert. Formatieren Sie die Festplatte nicht, da ansonsten
alle Daten auf der Festplatte verlorengehen. Für den Fall, daß
Sie ein neues Laufwerk formatieren müssen oder alle Daten
auf der bestehenden Festplatte löschen möchten, finden Si
weitere Informationen im Handbuch zu Ihrem
Betriebssystem.
Das Laufwerk in Ihrem Computer ist partitioniert. Jede Partition besteht aus
maximal 2 GB, damit die Partitionen eine 16-Bit-FAT (File Allocation Table =
Dateizuordnungstabelle) verwenden können (FAT-16). Die FAT ermöglicht die
Suche nach Dateien und Verzeichnissen. Ihr Computer erkennt jede Partition al
separates Laufwerk. Wenn ein Festplattenlaufwerk zum Beispiel zwei Partitionen
besitzt, könnten diese als Laufwerk C und Laufwerk D erkannt werden.
Windows 98 kann zwar mit FAT-16 oder FAT-32 (eine 32-Bit-FAT) arbeiten, Ihr
Computer wurde jedoch mit FAT-16 versehen, da es bei FAT-32 Probleme mit der
Softwarekompatibilität gibt. Bei der Verwendung von älterer Software (16-BitSoftware) kann FAT-16 erforderlich sein. In ähnlicher Weise kann Windows NT
4.0 FAT-16 oder NTFS (das Dateisystem von Windows NT) verwenden. Mit den
Dienstprogrammen, die mit Windows 98 und Windows NT 4.0 mitgeliefert
werden, können Sie FAT-16 in FAT-32 oder NTFS konvertieren. Weitere
Informationen finden Sie in der Dokumentation Ihres Betriebssystems.
36 Benutzerhandbuch
Eine Konvertierung von FAT-32 oder NTFS in FAT-16 ist ohne
eine Neuformatierung der Festplatte nicht möglich.
Ausbauen des Festplattenlaufwerks
Um Datenverlust und eine Beschädigung der Festplatte zu
verhindern, sollten Sie die Festplatte auf keinen Fall bei
eingeschaltetem Computer ausbauen. Lassen Sie die
Festplatte nicht fallen und setzen Sie sie keinen
Erschütterungen aus.
Sofern eine Festplatte in diesem Computer installiert werden
soll, verwenden Sie nur eine Festplatte, die weniger als 8 G
und eine maximale Höhe von 9,5 mm hat.
So bauen Sie die Festplatte aus dem Computer aus:
1. Wenn Sie ein neues Festplattenlaufwerk installieren, sichern Sie vor de
Ausbau die Anwendungs- und Datendateien auf der alten Festplatte.
2. Schalten Sie den Computer aus.
3. Klappen Sie den Deckel mit der LCD-Anzeige herunter, und drehen Sie den
Computer um, so daß die Unterseite nach oben zeigt.
4. Lösen Sie die Schraube, mit der das Festplattenlaufwerk befestigt ist (Abb. 17).
Unterseite des
Computers
Festplatten
laufwerk
Abbildung 17. Ausbauen des Festplattenlaufwerks
Verwenden des Festplattenlaufwerks
37
5. Ziehen Sie das Festplattenlaufwerk aus dem Computer.
Installieren eines Festplattenlaufwerks
So installieren Sie ein Festplattenlaufwerk:
1. Bauen Sie, wie im vorherigen Abschnitt beschrieben, das alte
Festplattenlaufwerk aus dem Computer aus.
2. Schieben Sie das neue Laufwerk in das Festplattenlaufwerkfach. Vergewissern
Sie sich, daß das Laufwerk ganz eingeführt ist.
3. Befestigen Sie die Schraube, mit der das Festplattenlaufwerk angebracht ist.
4. Wenn Sie den Modus zum Speichern auf Festplatte verwenden möchten,
finden Sie weitere Informationen unter "Erstellen einer Partition zum
Speichern auf Festplatte" auf Seite 93.
5. Weitere Informationen finden Sie in den Handbüchern des Betriebssystems,
des Originaltreibers und in der Anleitung zur Wiederherstellung von
Anwendungen, die mit Ihrem Gerät mitgeliefert wurden.
38 Benutzerhandbuch
Verwenden der Batterie
Der Computer benutzt eine patente wiederaufladbare Batterie aus Lithium-Ion (LiIon) oder Nickelmetall Hydride (Ni-MH) fuer Energie (zum Arbeiten) wenn der
AC-Adapter nicht in die Steckdose gesteckt ist. Die intelligente Batterie kann die
aktuelle Batteriekapazität genau messen, wodurch sich die Betriebsdauer
verlängern läßt, weil die Energieverwaltungsfunktion des Betriebssystems die von
der Batterie gelieferte exakte Information auf effektive Weise nutzen kann.
Laden der Batterie
Die Batterie des Computers wird automatisch geladen, wenn Sie den Computer
über den Wechselstromadapter mit dem Netz verbinden. Wenn der Computer
ausgeschaltet ist, die Batterie ladet schneller als wenn der Computer angeschaltet
ist.
Ungefaehre Ladezeiten fuer Li-Ion (Ni-MH) Batterien sind:
• 3 (2) Stunden bei ausgeschaltetem Computer.
• 5 (4) Stunden bei eingeschaltetem Computer
Während des Ladevorgangs der Batterie ist die Batterieladestatusanzeige am
Computer gelb (die Position der Batterieladestatusanzeige finden Sie unter
"Systemstatus-LEDs" auf Seite 21). Wenn die Batterie vollständig aufgeladen ist,
ist die Anzeige grün.
Wenn Sie eine neue Batterie zum ersten Mal verwenden oder eine Batterie nach
einer langen Lagerzeit verwenden, ist die verfügbare Betriebszeit anfangs kürzer
als normal. Nach ein paar Ladevorgängen ist die Betriebszeit wieder normal.
Beachten Sie die folgenden Richtlinien zum Laden der Batterie:
• Eine Batterie wird normalerweise entladen, wenn sie lange Zeit nicht
verwendet wird. Laden Sie die Batterie unbedingt alle zwei Monate auf, wenn
sie nicht verwendet wird.
• Entladen Sie die Batterie stets vollständig, bevor sie wieder neu geladen wird.
Dadurch verlängert sich die Lebensdauer der Batterie.
• Laden Sie die Batterie nicht bei Temperaturen unter 5o C oder über 35oC.
Verwenden der Batterie
39
Jede Batterie ist irgendwann erschöpft und kann keine
Ladung mehr speichern. Nach einem Jahr durchschnittlicher
Einsatzzeit muß die Batterie eventuell ersetzt werden.
Sicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit den
Batterien
Beachten Sie die folgenden Richtlinien für einen sicheren Umgang mit den
Batterien:
• Schalten Sie das Gerät aus, und ziehen Sie den Netzstecker, falls Sie
versehentlich:
– das Gerät Flüssigkeit ausgesetzt haben.
– den Computer fallengelassen, erschüttert oder beschädigt haben.
• Verwenden Sie nur zugelassene Batterieladegeräte.
• Bauen Sie die Batterie nicht auseinander. Erhitzen Sie die Batterie nicht über
100° C, und werfen Sie sie in kein Feuer. Die in diesem Computer verwendete
Batterie kann bei unsachgemäßem Umgang Feuer oder chemische
Brandreaktionen verursachen.
• Die wiederaufladbare Batterie ist als Sondermüll zu betrachten. Beachten Sie
folgendes, wenn Sie die Batterie ersetzen:
– Bewahren Sie die Batterie nicht in der Reichweite von Kindern auf.
– Entsorgen Sie die alte Batterie unverzüglich.
– Halten Sie sich beim Entsorgen der Batterie unbedingt an alle örtlichen
Bestimmungen.
Entnehmen der Batterie
Ihr Computer wird mit einer installierten Batterie geliefert. So entnehmen Sie die
Batterie:
1. Schalten Sie den Computer aus.
2. Klappen Sie den Deckel mit der LCD-Anzeige herunter, und drehen Sie den
Computer um, so daß die Unterseite nach oben zeigt.
40 Benutzerhandbuch
3. Schieben Sie die Batterieabdeckung nach oben, und nehmen Sie sie vo
Computer ab (Abb. 18).
Abbildung 18. Entnehmen der Batterie
4. Fassen Sie die Zunge auf der Batterie, und ziehen Sie die Batterie aus dem
Batteriefach.
Weitere Informationen zum Einbau der Batterie finden Sie unter "Einsetzen der
Batterie".
Einsetzen der Batterie
So setzen Sie die Batterie ein:
1. Klappen Sie den Deckel mit der LCD-Anzeige bei ausgeschaltetem Computer
herunter, und drehen Sie den Computer um, so daß die Unterseite nach oben
zeigt.
2. Schieben Sie die Batterieabdeckung nach oben, und nehmen Sie sie vo
Computer ab (Abb. 19).
Setzen Sie die Batterie in das Batteriefach ein. Vergewissern
Sie sich, daß die Batterie richtig herum eingelegt ist. Die
Batterie sollte exakt in das Fach passen.
3. Schieben Sie die Batterie in das Batteriefach. Achten Sie darauf, daß die
Batterie vollständig in das Fach eingesetzt ist.
Verwenden der Batterie
41
4. Richten Sie die Zungen der Batteriefachabdeckung an den Führungsschienen
des Batteriefachs aus.
5. Schieben Sie die Abdeckung nach unten, bis sie einrastet.
Abbildung 19. Einsetzen der Batterie
Überwachen des Batterieladestatus
Die Lebensdauer der Batterie wird von Faktoren wie den Einstellungen für die
Energieverwaltung in “System Setup”, den verwendeten Programmen und den
Einstellungen für Helligkeit der LCD-Anzeige beeinflußt. Bei normaler
Verwendung ist die Batterie etwa 3 Stunden (bei NiMH-Batterien 2,5 Stunden)
einsatzbereit.
Die Lebensdauer der Batterie variiert und ist möglicherweise
niedriger als der in dieser Dokumentation angegebene Wert.
Sie können den Ladestatus der im Computer installierten Batterie mit Hilfe der
Batterieanzeige überwachen.
42 Benutzerhandbuch
Verwenden der Batterieanzeige
Sie können die Batterieanzeige (Abb. 20) von jedem beliebigen Programm au
einblenden. Drücken Sie hierzu < Fn+F6>.
(Li-ion)
(Ni-MH)
Abbildung 20. Batterieanzeige
Die Batterieanzeige besteht aus zwei Komponenten:
• Im oberen Teil der Batterieanzeige zeigt ein Batteriesymbol an, daß der
Computer über Batterie betrieben wird, oder ein Netzsteckersymbol, daß der
Computer über den eingebauten Wechselstromadapter mit Strom versorgt
wird.
• Dieser Teil der Batterieanzeige ist nur dann zu sehen, wenn der Computer
über die Batterie betrieben wird.
Bei eingeblendeter Batterieanzeige sind alle Tasten außer < Esc> deaktiviert. Die
Batterieanzeige erlischt nach ein paar Sekunden. Sie können aber auch <Esc>
drücken, um sie auszuschalten.
Überwachen der Batterie mit PowerProfiler
Mit PowerProfiler können Sie Energieverwaltungsoptionen für Computer
einrichten, auf denen werksseitig Windows NT installiert ist. Zum Überwachen
der Batterieladung mit PowerProfiler plazieren Sie den Cursor auf de
Batteriesymbol in der rechten Ecke der Task-Leiste. PowerProfiler zeigt dann die
verbleibende Batterieladung an.
Die Farbe des Batteriesymbols gibt darüber hinaus Auskunft über die annähernde
Batterieladung:
Verwenden der Batterie
43
• Grün: Die Ladung reicht aus, um den Computer zu speisen.
• Gelb: Es ist wenig Ladung vorhanden.
• Rot: Es ist sehr wenig Ladung vorhanden.
Sie können festlegen, bei welcher Batterielademenge PowerProfiler die Farben für
zu wenig und sehr wenig Ladung anzeigen soll. Die Standardeinstellung für sehr
wenig Ladung liegt bei einer Batterierestladung von 20 Prozent.
So stellen Sie die Batterieüberwachungsoptionen in PowerProfiler ein:
1. Doppelklicken Sie auf das PowerProfiler-Batteriesymbol, um die Software zu
öffnen.
2. Klicken Sie auf die Registerkarte “Battery” (Batterie).
3. Stellen Sie die Optionen unter Battery Status and Alarm Setting
(Batteriestatus und Alarmeinstellungen) ein.
Weitere Informationen zu PowerProfiler finden Sie unter der Option “Help”
(Hilfe) in der PowerProfiler-Software.
44 Benutzerhandbuch
Batteriewarnungen
Ihr Computer gibt bei niedriger Batteriespannung folgende Warnmeldungen aus
(Tabelle 5).
Tabelle 5. Batteriewarnungen
Warnungen
Bedingung
Maßnahme
Der Computer gibt 5
Signaltöne aus (tiefe
Signaltöne).
Niedrige
Batteriespannung: Die
Batteriespannung beträgt
etwa 10 Prozent. Es sind
noch etwa 5 - 10 Minuten
Batteriespannung
vorhanden.
Speichern Sie Ihre Arbeit.
Verwenden Sie den
Wechselstromadapter zur
Spannungsversorgung
des Computers, oder
schalten Sie den
Computer aus, und setzen
Sie eine vollständig
geladene Batterie ein.
Der Computer gibt 5
Signaltöne von sich
(hohe Signaltöne),
wobei zwischen jedem
Signalton eine kurze
Pause liegt. Nach kurzer
Zeit wechselt der
Computer automatisch
in den
Bereitschaftsmodus.
Sehr niedrige
Batteriespannung: Die
Batteriespannung beträgt
etwa 3 Prozent.
Verwenden Sie das
Netzkabel zur
Spannungsversorgung
des Computers und zum
Laden der Batterie.
Die oben beschriebenen Funktionen gelten für Windows 95 oder andere APMkompatible Betriebssysteme. Bei Windows 98 oder anderen APM-kompatiblen
Betriebssystemen, die mit einer APM-Schnittstelle betrieben werden, sollten Sie
die Batteriewarnanzeige mit dem Energieverwaltungsprogramm des
Betriebssystems einstellen (Systemsteuerung > Energieverwaltung in
Windows 98).
Windows 98 kann im APM- oder im ACPI-Modus betrieben werden. Beim APMModus sollten Sie im BIOS-Setup den Bereitschaftsmodus bei niedriger
Batteriespannung (Power On Suspend/Save-to-Disk) einstellen. Weitere
Informationen finden Sie unter "Menü “Power” (Energiesparfunktionen)" auf
Seite 79 bzw. unter "Verwenden der Energieverwaltungsfunktionen" auf Seite 88.
Verwenden der Batterie
45
Sollte es nicht möglich sein, den Computer über Batterie zu betreiben, und wird
die Batterie beim Anschließen des Netzkabels nicht aufgeladen, können folgende
Probleme vorliegen:
• Die Temperatur der Batterie liegt unter 5° C oder über 35° C. Wenn Sie
glauben, daß die Temperatur der Batterie zu hoch oder zu niedrig ist, schalten
Sie den Computer aus, entnehmen Sie die Batterie, und warten Sie, bis sie
Zimmertemperatur erreicht hat. Versuchen Sie dann erneut, die Batterie zu
laden.
• Die Batterie ist beschädigt. Ersetzen Sie die Batterie.
46 Benutzerhandbuch
Verwenden des Modems
Es hängt von dem von Ihnen erworbenen Modell ab, ob Ihr Notebook bereits mit
einem Modem ausgestattet ist. Um das prüfen, sehen Sie nach, ob Ihr Computer
seitlich über einen Modemanschluß verfügt, siehe Abbildung 11. auf Seite 23. Bei
so einem Anschluß ist ein Modem vorhanden. Die Modems sind werksseitig
installiert. Ein Eingriff durch den Benutzer ist nicht erforderlich.
SENS Modem-Benennungskonvention
Der SENS Modemname wird durch die folgende Regel festgelegt.
SENS MM NN P X W Mode
1
2 3 4 5
1. MM: Chipset-Hersteller
LT - Lucent Technologies
RW - Rockwell Semiconductor Systems
2. NN: maximale Geschwindigkeit
56 - 56K
336 - 33,6K
3. P: Schnittstelle
P- PCI-Schnittstelle
Keine - ISA-Schnittstelle
4. X: Unterstützte Funktionen
V - DATEN/FAX/ANRUFBEANTWORTER/Lautsprecher
D - DATEN/FAX
T - DATA/FAX/ANRUFBEANTWORTER
5. W: Weltweiter Support
W - Weltweiter DAA
Kein - DAA im Inland
Verwenden des Modems
47
Vorsichtsmaßnahmen vor der Verwendung
Das SENS-Modem verwendet eine PCI-Schnittstelle. Der
DOS-Modus wird nicht unterstützt, rufen Sie stattdessen in
Windows 95/98 das DOS-Fenster auf.
Verwenden Sie das Modem nur bei einer analogen
Nebenstellenanlage. Wenn Sie Ihr Modem an eine digitale
Telefonleitung anschließen, wird Ihr Modem beschädigt.
Wenn Sie einfaches Terminalprogramm verwenden, sollten
Sie den Befehl "ATX3&W" oder "ATX3" als
Initialisierungsbefehl eingeben.
Wenn Sie ein Windows-Kommunikationsprogramm verwenden, sollten Sie
die folgenden Anweisungen beachten:
1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start und zeigen Sie dann auf Einstellungen.
2. Klicken Sie auf Systemsteuerung.
3. Doppelklicken Sie auf das Symbol Modems und klicken Sie auf die
Schaltfläche Eigenschaften auf der Registerkarte Allgemein.
4. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen bei " Vor dem Wählen auf Freizeichen
warten " auf der Registerkarte Verbindung.
48 Benutzerhandbuch
Abbildung 21. Dialogfeld Modemeigenschaften
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um das Dialogfeld zu schließen.
6. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um das Dialogfeld
"Modemeigenschaften" zu schließen.
Verwenden des Modems
49
Beschreibung eines 56
Bei der 56K Technologie gibt es verschiedene Standards.
• K56Flex.
Diese Technologie wurde von Rockwell Semiconductor Systems und Lucent
Technologies entwickelt.
• X2.
Diese Technologie ist eine Entwicklung von USR (US Robotics, jetzt 3Com).
K56Flex und X2 sind nicht miteinander kompatibel.
• V.90 Standard.
Im Februar 1998 hat sich die ITU-T (Sektion der ITU für die Standardisierung
der Telekommunikation) über die technischen Spezifikationen für 56K
Modems (V.90) geeinigt und Mitte September 1998 gebilligt.
Allerdings besteht die Möglichkeit der Aktualisierung des Modemtreibers zur
Behebung von spezifischen Betriebsproblemen zwischen den Modems
verschiedener Hersteller und bei ungewöhnlichen Bedingungen in der
Telefonleitung.
1. Aufgrund der Beschränkungen der FCC sind 53 KBit/s die
maximal zulässige Übertragungsgeschwindigkeit bei
Download-Übertragungen. Die tatsächliche
Datengeschwindigkeit hängt von den jeweiligen
Leitungsbedingungen ab.
2. Um von 56K-Funktionalität Gebrauch machen zu können,
prüfen Sie, ob die Standards Ihres Online-Service Providers
und Ihres Modems übereinstimmen.
Bei einer Nebenstellenanlage können Sie den 56K-Modus
wegen des Leitungsverlusts wahrscheinlich nicht
verwenden.
50 Benutzerhandbuch
Spezifikation
• Datenkommunikation
V.90, K56Flex, V.34+, V.34, V.32bis, V.32, V22bis, V.22, V.21, BELL212A,
BELL103
• Datendurchsatz
56.000 bps ~ 28.000 bps (V.90, nur Downstream, Schritt: ca. 1333 bps)
56.000 bps ~ 32.000 bps (K56Flex, nur Downstream, Schritt: ca. 2000 bps)
33.600 bps ~ 2.400 bps (V.90, nur Downstream, Schritt: ca. 2400 bps)
1.200 bps
300 bps
• Faxmodus-Unterstützung
V.29, V.27ter, V.21ch2, V.17
• Faxdurchsatz.
14400, 12000, 9600, 7200, 4800, 2400, 300
• Datenkompression
V.42bis, MNP CLASS 5
• Datenkorrektur
V.42 LAPM, MNP CLASS 2~4
• Faxleistung:
CLASS 1
• Multimedia-Funktion:
Lautsprecher, Anrufbeantworter (Unterstützte Funktionen modellabhängig.
Siehe "SENS Modem-Benennungskonvention" auf Seite 47.), V.80
Videophone-fähig (Nur Modelle mit Lautsprecher).
• Plug & Play
Microsoft Windows 95/98 Plug & Play Unterstützung
• PCI 2.1, PPMI 1.0 Unterstützung
Verwenden des Modems
51
Installieren des Modemtreibers unter Windows
95/98
Installieren Sie den Modemtreiber so wie im folgenden beschrieben.
Die in diesem Handbuch verwendeten Abbildungen
unterscheiden sich unter Umständen von denen, die bei
Ihrem System verwendet werden. Für die Abbildungen in
diesem Handbuch wurde die Anleitung zur Modeminstallation
von SENS LT56PTW verwendet.
So installieren Sie den Modemtreiber
Prüfen Sie vor der Installation der Modemtreiber, ob PCI Communication Device
unter Andere Komponenten auf der Registerkarte Geräte-Manager in der
Systemsteuerung von Windows angezeigt wird. Entfernen Sie diesen Eintrag,
wenn er vorhanden ist.
Installieren Sie danach den Modemtreiber gemäß der folgenden Anleitung.
Wenn Windows 98 das Modem automatisch erkennt und das
Dialogfeld Hardware-Assistent anzeigt, können Sie den
Modemtreiber auch durch Angabe des Verzeichnispfads, in
dem sich der Modemtreiber befindet, installieren. Es ist jetzt
allerdings einfacher, auf die Schaltfläche Abbrechen zu
drücken und die nachfolgenden Anweisungen auszuführen.
1. Legen Sie die CD oder die Diskette mit dem Modemtreiber ein.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start und klicken Sie dann auf Ausführen.
Suchen Sie das Verzeichnis, das den Modemtreiber enthält, und führen Sie
setup.exe aus. (In diesem Handbuch bezieht sich "D" auf das CD-ROMLaufwerk).
52 Benutzerhandbuch
Abbildung 22. Dialogfeld Ausführen
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter, wenn das Dialogfeld Willkommen
angezeigt wird.
4. Das Setup-Programm kopiert die Treiberdateien auf den Rechner.
5. Wenn das Kopieren der Dateien abgeschlossen ist, wird das Dialogfeld "Setup
abgeschlossen" angezeigt. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen bei Yes, I want
to restart my computer now(Ja, ich möchte meinen Computer jetzt neu starten)
und klicken Sie auf die Schaltfläche Fertigstellen.
So wählen Sie ein Land aus
Vor der Verwendung des Modems müssen Sie prüfen, ob das Land richtig
ausgewählt wurde.
Das Modem funktioniert unter Umständen nicht einwandfrei,
wenn das Land nicht richtig bei der Option I am in this
country/region (Ich befinde mich in) unte Wahlparameter
ausgewählt wurde. Somit müssen Sie prüfen, ob das Land,
aus dem Sie anrufen, richtig ausgewählt wurde, und erst dann
das Modem verwenden. Wenn Ihr Modem nur "Domestic"
(Inland) unterstützt, müssen Sie das Land wählen, in dem Sie
Ihren Notebook-Computer erworben haben. Wenn Sie das
Modem in anderen Ländern verwenden, kann Ihr Modem
unter Umständen nicht einwandfrei funktionieren. Wenn Ihr
Modem "Worldwide" (Weltweit) unterstützt, wenden Sie sich
an Ihren Händler, um herauszufinden, welche Länder vom
SENS-Modem unterstützt werden.
Verwenden des Modems
53
So wählen Sie ein Land unter Windows 98 aus:
1. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Start", zeigen Sie auf "Einstellungen" und
klicken Sie dann auf "Systemsteuerung".
2. Doppelklicken Sie auf das Symbol "Telefonie".
3. Klicken Sie im Dialogfeld "Wählparameter" auf die Registerkarte "Standorte".
Wählen Sie das Land im Listenfeld "Land:" aus.
Abbildung 23. Wählparameter unter Windows 98
Wählen Sie ein Land unter Windows 95 aus
1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start, zeigen Sie dann auf Einstellungen und
klicken Sie auf Systemsteuerung.
2. Doppelklicken Sie auf das Symbol Modem Country Select (Landauswahl für
Modem).
54 Benutzerhandbuch
3. Überprüfen Sie, ob Original Country (Ursprüngliches Land) im Dialogfeld
Modem Country Select (Landauswahl für Modem) richtig ausgewählt wurde.
Ist das nicht der Fall, wählen Sie das richtige Land in der Liste Select Country
(Land auswählen) aus und drücken Sie auf die Schaltfläche OK.
Abbildung 24. Land für Modem auswählen
So bestätigen Sie die Installation des
Modemtreibers
Nach der Installation des Modemtreibers, können Sie prüfen, ob der Modemtreiber
richtig installiert ist.
1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start, zeigen Sie dann auf Einstellungen und
klicken Sie dann auf Systemsteuerung.
2. Doppelklicken Sie auf das Symbol Modem.
3. Wenn das Dialogfeld Modemeigenschaften angezeigt wird, klicken Sie auf die
Registerkarte Diagnose.
4. Wählen Sie den Anschluß, an den das Modem angeschlossen ist, und klicken
Sie dann auf die Schaltfläche Details.
Verwenden des Modems
55
Abbildung 25. Registerkarte Diagnose unter Modemeigenschaften
Der Anschluß, mit dem Ihr Modem verbunden ist, kann sich
von dem im oben gezeigten Bild unterscheiden.
5. Das Modem ist dann richtig installiert, wenn das folgende Dialogfeld angezeigt
wird.
56 Benutzerhandbuch
Abbildung 26. Dialogfeld Details
Ist das Modem nicht richtig installiert, installieren Sie den
Treiber erneut.
Verwenden des Modems
57
So installieren Sie den Modemtreiber unter
Windows NT 4.0
Installieren Sie den Modemtreiber so wie im folgenden beschrieben.
Die in diesem Handbuch verwendeten Abbildungen
unterscheiden sich unter Umständen von denen, die bei
Ihrem System verwendet werden. Für die Abbildungen in
diesem Handbuch wurde die Anleitung zur Modeminstallation
von SENS LT56PTW verwendet.
Im BIOS-Setup muß als installiertes Betriebssystem "Other/
NT4.0" ausgewählt sein. Wenn Sie den Treiber installieren
oder entfernen, müssen Sie sich als Administrator anmelden.
Um Ihren Modemtreiber zu installieren, müssen Sie zuerst den vorhandenen
Modemtreiber entfernen.
So entfernen Sie den vorhandenen Modemtreiber
1. Legen Sie die CD oder die Diskette mit dem Modemtreiber ein.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start und klicken Sie dann auf Ausführen....
Suchen Sie das Verzeichnis, in dem sich der Modemtreiber befindet, und
führen Sie SETUP.EXE aus. (In diesem Handbuch bezieht sich "D" auf das
CD-ROM-Laufwerk.)
Abbildung 27. Dialogfeld Ausführen unter Windows NT 4.
58 Benutzerhandbuch
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter, wenn das Dialogfeld
Modeminstallation angezeigt wird.
4. Wählen Sie Remove existing modem driver and components und klicken Sie
auf die Schaltfläche Weiter, wenn das Dialogfeld Komponenten auswählen
angezeigt wird.
Abbildung 28. Dialogfeld Komponenten auswählen
5. Wenn der vorhandene Modemtreiber erfolgreich entfernt wurde, wird das
Dialogfeld UnInstall Complete angezeigt. Um die Deinstallation des Treibers
abzuschließen, müssen Sie den Rechner neustarten. Aktivieren Sie das
Kontrollkästchen bei Yes, I want to restart my computer now (Ja, ich möchte
meinen Computer jetzt neu starten) und klicken Sie auf die Schaltfläche
Fertigstellen.
Verwenden des Modems
59
Abbildung 29. Dialogfeld UnInstall Complete
So installieren Sie den Modemtreiber
1. Legen Sie die CD oder die Diskette mit dem Modemtreiber ein.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start und klicken Sie dann auf Ausführen....
Suchen Sie das Verzeichnis, in dem sich der Modemtreiber befindet, und
führen Sie SETUP.EXE aus. (In diesem Handbuch bezieht sich "D" auf das
CD-ROM-Laufwerk.)
Abbildung 30. Dialogfeld Ausführen unter Windows NT 4.
60 Benutzerhandbuch
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter, wenn das Dialogfeld
Modeminstallation angezeigt wird.
4. Wählen Sie Install new modem driver and components (Neuen Modemtreiber
und -komponenten installieren) und klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter,
wenn das Dialogfeld Komponenten auswählen angezeigt wird.
5. Wenn der vorhandene Modemtreiber erfolgreich installiert wurde, wird das
Dialogfeld Setup Complete angezeigt. Um die Installation des Treibers
abzuschließen, müssen Sie den Rechner neustarten. Aktivieren Sie das
Kontrollkästchen bei Yes, I want to restart my computer now (Ja, ich möchte
meinen Computer jetzt neu starten) und klicken Sie auf die Schaltfläche
Fertigstellen.
Abbildung 31. Dialogfeld Setup Complete
Bestätigung der Installation des Modemtreibers
und Auswahl des Landes.
Nach der Installation des Modemtreibers, können Sie prüfen, ob der Modemtreiber
richtig installiert ist.
Verwenden des Modems
61
Das Modem funktioniert unter Umständen nicht einwandfrei,
wenn das Land nicht richtig bei der Option I am in this
country/region unter Wahlparameter ausgewählt wurde.
Somit müssen Sie prüfen, ob das Land, aus dem Sie anrufen,
richtig ausgewählt wurde, und erst dann das Modem
verwenden. Wenn Ihr Modem nu Domesti (Inland)
unterstützt, müssen Sie das Land wählen, in dem Sie Ihren
Notebook-Computer erworben haben. Wenn Sie das Modem
in anderen Ländern verwenden, kann Ihr Modem unte
Umständen nicht einwandfrei funktionieren. Wenn Ihr Modem
Worldwide (Weltweit) unterstützt, wenden Sie sich an Ihren
Händler, um herauszufinden, welche Länder vom SENSModem unterstützt werden.
1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start, zeigen Sie dann auf Einstellungen und
klicken Sie dann auf Systemsteuerung.
2. Doppelklicken Sie auf das Symbol Modem.
62 Benutzerhandbuch
3. Prüfen Sie, ob das Modem richtig mit dem Kommunikationsanschluß
verbunden ist, und klicken Sie auf die Schaltfläche Wahlparameter.
Abbildung 32. Modemeigenschaften unter Windows NT 4.0
4. Wählen Sie im Dialogfeld Wahlparameter das richtige Land im Listenfeld I am
in aus.
Verwenden des Modems
63
Abbildung 33. Wahlparameter unter Windows NT 4.
5. Damit Ihre Einstellungen wirksam werden, müssen Sie das System neustarten.
Modembefehle
Im SENS-Modem sind die Grundbefehle integriert, die vom Smart Modem der
Hayes Corporation verwendet werden. Außerdem gibt es einige Zusatzbefehle, die
seine Leistungsfähigkeit erhöhen sollen.
Was sind AT-Befehle?
AT-Befehle sind Steuerbefehle für Faxmodems, die von der Hayes Corporation
entwickelt wurden. AT-Befehle sind ein Industriestandard und für jedes
Faxmodem erforderlich. Zusammen mit dem S-Register wird der Modemstatus
festgelegt.
64 Benutzerhandbuch
Im allgemeinen werden AT-Befehle durch direkte Eingabe des Befehls in ein
beliebiges Kommunikationsprogramm wie z.B. HyperTerminal eingegeben.
Mit AT-Befehlen lassen sich die nachfolgenden Schritte sehr viel einfacher
ausführen.
• Anrufen oder aufhängen, um über Computermodem zu kommunizieren.
• Modem auswählen, um den besten Kommunikationsstatus erzielen.
Da die Kommunikationsprogramme heutzutage immer leistungsfähiger und
intelligenter werden, müssen die Benutzer nicht alle AT-Befehle kennen. Für die
Kommunikation per Computer reicht die Kenntnis einiger Grundbefehle aus.
Vor der Verwendung von AT-Befehlen
AT-Befehle können direkt in Kommunikationsprogramme mit Terminalfunktion
eingegeben werden. (HyperTerminal, CrossTalk, Procomm, usw.)
Bei den Anwendungen von CompuServe und America On-line handelt es sich
nicht um Terminal-Kommunikationsprogramme, sondern u
Kommunikationsprogramme mit einer graphischen Bedienoberfläche. Bei dieser
Art von Programmen wird die Einstellung des Modems über die Eingabe des ATBefehls in einem Menü für die Modeminitialisierung vorgenommen.
Vor der Eingabe von AT-Befehlen müssen Sie wissen, daß es zwei Betriebsarten
für diese Befehle gibt.
Befehlsmodus:
Wenn Sie den Computer einschalten und die Verbindung mit Hilfe eines
Kommunikationsprogramms aufnehmen, sehen Sie auf dem Terminalbildschir
ein Prompt- oder Anforderungszeichen. Unter diesen Bedingungen können Sie
AT-Befehle wie z.B. Anrufen usw. verwenden.
DATEN-Modus
Im Befehlsmodus können Sie mit den AT-Befehlen anrufen und durch
Verbindungsaufbau mit anderen Modems mit anderen Personen kommunizieren.
Dieser Zustand wird auch als Datenmodus oder Online-Modus bezeichnet. Im
Datenmodus können Sie bis auf den "+++ Befehl", dem "+++" vorausgeht, keine
AT-Befehle verwenden.
Wenn Sie die Verbindung beenden und aufhängen, befindet sich das Faxmodem
wieder im Befehlsmodus.
Verwenden des Befehlsmodus während einer Verbindung
Verwenden des Modems
65
Manchmal müssen Sie während einer Modemverbindung mit anderen einen ATBefehl verwenden. In so einem Fall können Sie den "+++ Befehl" für AT-Befehle
verwenden, ohne aufhängen zu müssen. Durch dreimaliges Drücken von "+"
schalten Sie das Faxmodum auf den Befehlsmodus um. Die Telefonleitung ist
selbstverständlich nicht unterbrochen. (Nach der Eingabe von "+++" bitte nicht die
Eingabetaste drücken.)
Wenn Sie aus dem Befehlsmodus in den Datenmodus wechseln möchten, müssen
Sie nur ATO eingeben und die Eingabetaste drücken, um die Verbindung
wiederherzustellen.
Je nach Server kann die Verbindung unterbrochen sein oder
nicht. Sie können ggf. aus dem Befehlsmode in den
Datenmode wechseln oder nicht.
Verwendung von AT-Befehlen
AT-Befehle können auf folgende Weise verwendet werden. Zwischen Groß- und
Kleinbuchstaben gibt es keinen Unterschied. Bei allen Befehle sollte immer zuerst
"AT" eingegeben werden, bis auf diejenigen, bei denen "A/" vorausgeht.
Außerdem sollte ein im S3-Register gespeicherter Wagenrücklauf eingeben
werden, um das Befehlsende zu kennzeichnen.
Beispiel:
AT-Befehl
Eingabetaste drücken
ATDT 123-4567
Eingabetaste drücken und das Mode
ruft die Nummer 123-4567 an.
Ergebniswert anzeigen
Nach der Eingabe der AT-Befehle wird der Ergebniswert auf dem Bildschirm
angezeigt.
Der Ergebniswert kann auch während der Verbindung angezeigt werden. Im
allgemeinen ist das Ergebnis OK. Je nachdem, wie der ATV-Befehl eingegeben
wird, kann das Ergebnis in Form von Wörtern oder als Zahlen angezeigt werden.
Anzeige von Zahlen, ATV1: Anzeige von Wörtern (auf englisch).
Grundlegende AT-Befehle
A/
Vorherigen Befehl im Pufferspeicher wiederholen
ATA
Manuelle Antwort auf ankommendes RING-Signal (Klingeln)
66 Benutzerhandbuch
+++
Umschalten von Online- in Befehlsmodus
ATO
Umschalten von Befehls- in Online-Modus
ATEn
Befehle anzeigen/nicht anzeigen
E0
Deaktivieren der Befehlsanzeige auf dem Bildschirm
E1
Aktivieren der Befehlsanzeige auf dem Bildschirm
ATDT Telefonnummer
Im MFV-Verfahren wählen
ATDP Telefonnummer
Im Impulston-Verfahren wählen
ATHn
Auflegen bzw. abheben
H0
"Hörer auf der Gabel" (identisch mit auflegen)
H1
"Hörer von der Gabel" (identisch mit abheben)
ATLn
Einstellen der Lautstärke des Modemlautsprecher
L0 bzw. L1
Niedrige Lautstärke
L2
Mittlere Lautstärke
L3
Hohe Lautstärke
ATMn
Ein-/Ausschalten des Monitors für den Modemlautsprecher
M0
Deaktivieren des Modemlautsprechers
M1
Nur bei der Verbindungsaufnahme aktivieren
M2
Immer aktivieren
M3
Aktivieren, bis ein Trägersignal nach Verbindungsherstellung erkannt
wurde
ATS0=n Festlegen des S0-Registerwerts (Bereich von n: 0 bis 255). Festlegen
der Anzahl der Klingelzeichen, ehe das Modem antwortet. Mode
antwortet nach soviel Klingelzeichen wie bei n als Wert festgelegt.
Wenn der Wert von n "0" ist, sollte der Befehl ATA für einen
Antwortton eingegeben werden.
ATS0?
Anzeigen des S0-Registerwerts auf dem Terminal
ATX3
Wählen nach Verstreichen eines bestimmten Zeitraums
ATX4
Wählen nach Erkennen des Freizeichens
ATZ
Initialisieren des Modems
Verwenden des Modems
67
AT&F
Laden der werksseitigen Standardkonfiguration (Profil)
AT&V
Anzeigen der aktuellen Konfiguration
AT&W
Speichern des Benutzerprofils
AT&Zn=xSpeichert die Wählzeichenkette im Modemspeicher (n=0 bis 3,
x=Telefonnummer, z.B. AT&Z0=1235678)
Automatisches Wählen der gespeicherten Telefonnummer durch
Verwenden des folgenden Befehls.
ATDTS0
Erneutes Wählen der gespeicherten Telefonnummer als
AT&Z0 im MFV-Verfahren
ATDPS0
Erneutes Wählen der gespeicherten Telefonnummer als
AT&Z0 im Impulston-Verfahren
Befehle des 56K-Protokolls
K56Flex Downstream Rate
ATS38=0 K56Flex deaktivieren
ATS38=1 K56Flex Auto Rate (Standard) aktivieren
V.90 Downstream Rate
AT-V90=0V.90 deaktivieren
AT-V90=1V.90 Auto Rate (Standard) aktivieren
Die Standardeinstellungen können je nach Treiberversion
geändert werden.
68 Benutzerhandbuch
Verwenden von System Setup
Mit dem Programm "System Setup" konfigurieren Sie die Computer-Hardware
und nehmen Einstellungen für die Sicherheit und die Energiesparfunktionen vor.
Diese Konfiguration wird in einem batteriegespeisten Speicher (CMOS-Speicher)
gespeichert, in dem die Daten selbst bei ausgeschaltetem Computer nicht verloren
gehen. Beim Einschalten des Computers wird der Computer mit den in diese
Speicher gefundenen Werten konfiguriert.
Führen Sie "System Setup" aus, wenn Sie in einer Meldung dazu aufgefordert
werden. Außerdem sollten Sie dieses Programm, insbesondere bei der erstmaligen
Verwendung des Computers, starten, um die Zeit und das Datum einzustellen,
Einstellungen für die Sicherheit oder die Energieverwaltung vorzunehmen, oder
die Einstellungen anderer Funktionen zu ändern.
Die Version von “System Setup” auf Ihrem Computer weist
möglicherweise nicht alle in diesem Abschnitt aufgeführten
Felder auf oder verfügt über zusätzliche Felder. Die Namen
der Felder und die angezeigte Reihenfolge können in
Abhängigkeit von der BIOS-Version des Computers
abweichen.
Verwenden Sie die Konfigurationsliste am Ende dieses Handbuchs, um
Informationen für Ihren Computer aufzuzeichnen. (Weitere Informationen finden
Sie unter "Aufzeichnen der Hardware-Konfiguration" auf Seite 140). Tragen Sie
die entsprechenden Angaben bei der Konfiguration mit "System Setup" ein. Diese
Konfigurationsliste erleichtert die Beschreibung des Computers, wenn Sie sich
zwecks Kundendienst oder Produktinformationen an Ihren autorisierten
Vertriebspartner wenden müssen.
Starten von System Setup
Schalten Sie zum Starten von “System Setup” den Computer ein, und drücken Sie
<F2>, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Der Bildschirm von “System Setup”
wird angezeigt.
Oben im Bildschirm von “System Setup” befindet sich eine Menüleiste mit den in
Tabelle 6 aufgeführten Menüoptionen.
Verwenden von System Setup
69
Tabelle 6. Menüs in “System Setup”
Menü
Funktion
Main
(Hauptmenü)
Ändern der grundlegenden
Systemkonfiguration.
Advanced
(Erweitertes
Setup)
Konfigurieren erweiterter Funktionen des
Computers.
Security
(Sicherheit)
Aktivieren von Sicherheitsfunktionen wie
zum Beispiel Kennwortschutz, Backup und
Hinweise zur Virenüberprüfung.
Power
(Energie)
Konfigurieren der Energiesparfunktionen.
Booten
Festlegen der Reihenfolge der Boot-Geräte
und Konfigurieren der Boot-Funktionen.
Exit (Beenden) Festlegen, wie “System Setup” beendet
wird.
Verwenden Sie zum Öffnen eines Menüs die Nach-links- oder die Nach-rechtsTaste, um den Menünamen auszuwählen, und drücken Sie dann die
<Eingabetaste>.
Tabelle 7 Auflisten der Tasten, die Sie zur Navigation in “System Setup” einsetzen
können.
Tabelle 7. Navigationstasten in “System Setup”
Navigationstaste
Alternative
Taste
<F1>
<Alt+H>
<Esc>
Funktion
Anzeigen des Dialogfelds General Help
(Allgemeine Hilfe).
Beenden des aktuellen Menüs.
<Nach-linksTaste> und
<Nach-rechtsTaste>
Pfeiltasten
der Zehnertastatur
Auswählen eines anderen Menüs. Durch
Drücken von <ESC> im Hauptmenü rufen Sie
das das Menü Exit (Beenden) auf.
<Nach-obenTaste> und
<Nach-untenTaste>
Pfeiltasten
der Zehnertastatur
Bewegen des Cursors nach oben und unten in
den Feldern.
70 Benutzerhandbuch
<Zunge>
Vorwärtsbewegen des Cursors in den Zellen
eines ausgewählten Felds. Besitzt das Feld nur
eine Zelle, wird der Cursor mit der
<Tabulatortaste> nach unten zum nächsten Feld
bewegt.
<Tab+
Umschalt>
Rückwärtsbewegen des Cursors in den Zellen
eines ausgewählten Felds. Besitzt das Feld nur
eine Zelle, wird der Cursor durch die <Tabulatorund die Umschalttaste> nach oben zum
vorherigen Feld bewegt.
<Pos1>
<Bild-auf>
Bewegt den Cursor zum ersten Feld des
Fensters.
<Ende>
<Bild-ab>
Bewegt den Cursor zum letzten Feld des
Fensters.
<F5>
<->
Blättert rückwärts in den Optionen des
ausgewählten Felds.
<F6>
<+> oder
<Leertaste>
Blättert vorwärts in den Optionen des
ausgewählten Felds.
<F9>
Stellt die Parameter für das aktuelle Menü auf
die Standardwerte ein.
<F10>
Stellt die Parameter für das aktuelle Menü auf
die vorherigen Werte ein.
<Eingabetaste>
Führt Befehle aus oder öffnet ein Untermenü.
Ein Zeigersymbol links von einem Feld weist darauf hin, daß ein Untermenü für
dieses Feld vorhanden ist. Das Untermenü enthält weitere Optionen. Wählen Sie
zum Öffnen eines Untermenüs das Feld aus, und drücken Sie die <Eingabetaste>.
Verwenden Sie zur Eingabe von Werten oder zur Navigation in den Feldern eines
Untermenüs die gleichen Tasten wie in den Menüs.
Wenn Sie ein Feld auswählen, werden rechts im Bildschirm Informationen zu
diesem Feld angezeigt. In "System Setup" gibt es außerdem den Bildschirm
General Help (Allgemeine Hilfe), der in jedem Menü durch Drücken von <F1>
oder <Alt+H> geöffnet werden kann. In diesem Bildschirm sind die
Navigationstasten und die entsprechenden alternativen Tasten und Funktionen
aufgeführt.
Verwenden von System Setup
71
Wenn rechts im Hilfefenster eine Bildlaufleiste angezeigt wird, sind weitere
Informationen vorhanden. Verwenden Sie die Tasten <Bild-auf> und <Bild-ab>
oder die <Nach-oben-Taste> und <Nach-unten-Taste>, um im gesamten
Hilfedokument zu blättern. Drücken Sie < Pos1>, um die erste Seite anzuzeigen,
bzw. < Ende>, um die letzte Seite aufzurufen. Drücken Sie die <Eingabetaste>
oder < Esc>, um das Hilfefenster zu schließen.
Sollte der Computer nach der Änderung der Einstellungen in "System Setup" und
dem Beenden des Dienstprogramms nicht booten, starten Sie den Computer
erneut, und drücken Sie < F2>, um "System Setup" aufzurufen. Ändern Sie nun die
Einstellungen, die zum Fehlschlagen des Boot-Vorgangs geführt haben. Sollte das
Problem weiterhin bestehen, drücken Sie < F9>, um die Standardwerte zu laden.
Menü “Main” (Hauptmenü)
Beim Starten von "System Setup" wird das Menü "Main" (Hauptmenü) angezeigt.
In diesem Menü werden Änderungen an der grundlegenden Systemkonfiguration
des Computers vorgenommen. Die Felder des Hauptmenüs werden im folgenden
Abschnitt beschrieben.
System Time (Systemzeit): Stellt die Systemzeit des Computers auf die
angegebene Zeit ein (normalerweise die aktuelle Zeit). Geben Sie die Stunden,
Minuten und Sekunden im Format hh:mm:ss ein. Verwenden Sie das 24-StundenFormat. Mit der Tabulatortaste bewegen Sie sich zwischen den Zellen für die
Stunden, Minuten und Sekunden. Verwenden Sie den Bindestrich < -> oder die <
Leertaste>, um die Systemzeit vor- oder zurückzustellen.
System Date (Systemdatum): Stellt das Datum des Computers auf da
angegebene Datum ein (normalweise das aktuelle Datum). Geben Sie den Monat,
den Tag und das Jahr im Format mm:tt:jjjj ein. Mit der Tabulatortaste bewegen Sie
sich zwischen den Zellen für den Monat, den Tag und das Jahr. Verwenden Sie den
Bindestrich <-> oder die <Leertaste>, um das Systemdatum vor- oder
nachzustellen. Dieses Feld unterstützt Datumsangaben nach dem Jahr 2000.
Diskette A: Legt den Laufwerktyp für das Diskettenlaufwerk A fest. Eine
Standarddiskette (1,44 MB, 3,5 Zoll) kann verwendet werden.
Primary Master (Primäres Master) und Secondary Master (Sekundäres
Master): Ihr Computer unterstützt zwei IDE-Laufwerke. Das Hauptmenü enthält
zwei IDE-Adapter-Felder zur Konfiguration dieser Laufwerke. Primary Master
(Primäres Master) definiert das im Computer installierte Festplattenlaufwerk.
72 Benutzerhandbuch
Secondary Master definiert die CD-ROM- und DVD-ROM-Laufwerke oder
ersetzbare Laufwerke.
Um ein aktualisiertes Festplattenlaufwerk oder ein Ersatzfestplattenlaufwerk zu
konfigurieren, bewegen Sie den Cursor auf das Feld Primary Master (Primäres
Master) im Hauptmenü von “System Setup” und drücken die <Eingabetaste>. Das
Untermenü wird eingeblendet.
Normalerweise können Sie im Untermenü die Option Auto des Felds Type (Typ)
verwenden, um die anderen Felder dieses Untermenüs automatisch einzustellen.
Stellen Sie diese Felder nur dann manuell ein, wenn das im Computer installierte
Festplattenlaufwerk von "System Setup" nicht erkannt wird.
Stellen Sie Option Auto im Feld Typ des Untermenüs
Secondary Master so ein, daß das System von einer
bootfähigen CD-ROM booten kann. Sie müssen auch die
Felder Boot-Gerät-Priorität und Bootfähige CD prüfen.
Wenn Sie in diesem Untermenü alle Einstellungen vorgenommen haben, drücken
Sie <Esc>, um wieder zum Hauptmenü zu wechseln.
Vergewissern Sie sich vor der Konfiguration eines
Festplattenlaufwerks, ob Sie im Besitz der
Konfigurationsinformationen des Festplattenherstellers sind.
Falsche Laufwerkeinstellungen können zu einer Fehlfunktion
des Computers führen.
Die Felder Primary und Secondary Master rufen ein Untermenü auf. Das
Untermenü enthält die folgenden Felder:
Type (Typ): Konfiguriert den Festplattentyp. Normalerweise sollten Sie bei
diesem Feld Auto wählen, damit der Computer den Laufwerkstyp automatisch
erkennt und dann die entsprechenden Werte für die restlichen Felder in
diesem Untermenü einträgt.
Wählen Sie User (Benutzerdefiniert), um ein Laufwerk zu konfigurieren, das
keinem der Standardlaufwerktypen entspricht. Geben Sie die Zahl der
Zylinder, Köpfe und Sektoren pro Spur für das Laufwerk ein. Diese
Informationen finden Sie in der Dokumentation zum Laufwerk oder auf de
Laufwerk selbst.
Wenn kein Laufwerk installiert ist oder ein Laufwerk ausgebaut und nicht
ersetzt wird, wählen Sie None (Kein).
Maximum Capacity (Max. Kapazität): Zeigt die maximale Speicherkapazität
des Laufwerks an. Dieses Feld dient nur zu Informationszwecken.
Verwenden von System Setup
73
Multi-Sector Transfers (Multisektorübertragungen): Stellt die Zahl der
Sektoren pro Block auf den höchsten von diesem Laufwerk unterstützten Wert
ein. Die Konfigurationsoptionen sind Disabled (Deaktiviert) (Vorgabe), 2
Sectors (2 Sektoren), 4 Sectors (4 Sektoren), 8 Sectors (8 Sektoren) und 16
Sectors (16 Sektoren).
LBA Mode Control (LBA-Modussteuerung): Aktiviert oder deaktiviert die
28-Bit-Adressierung des Festplattenlaufwerks, unabhängig von den
Zylindern, Köpfen und Sektoren. Beachten Sie, daß durch Aktivieren dieses
Feldes möglicherweise die Zugriffsgeschwindigkeit auf die Festplatte
reduziert wird.
32 Bit I/O: Aktiviert oder deaktiviert die 32-Bit-Eingabe/Ausgabe. Wenn
dieses Feld aktiviert ist, kann das Festplattenlaufwerk Anwendungen
verwenden, die mit der 32-Bit-Ein- und Ausgabe arbeiten. Wenn dieses Feld
deaktiviert ist, arbeitet der Computer mit der 16-Bit-Ein- und Ausgabe und
zeigt eine geringere Leistungsfähigkeit.
Transfer Mode (Übertragungsmodus): Wählt den Modus für die
Übertragung von Daten zwischen dem Festplattenlaufwerk und dem
Systemspeicher. Diese Informationen finden Sie in der Dokumentation zu
Laufwerk oder auf dem Laufwerk selbst. Mögliche Optionen sind Standard,
Fast PIO 1, Fast PIO 2, Fast PIO 3 und Fast PIO 4.
Ultra DMA Mode (Ultra-DMA-Übertragungsmodus): Aktiviert die
Verwendung des Ultra-DMA-Übertragungsmodus für das
Festplattenlaufwerk zur Übertragung von Daten zwischen dem Laufwerk und
dem Systemspeicher. Mögliche Optionen sind: Mode 0, Mode 1, Mode 2 und
Disabled (Deaktiviert).
CPU Type (Speicher (CPU)-Typ Extended Memory file): Zeigt den CPU-Typ
waehrend des Startens (start up).
CPU Speed (CPU Geschwindigkeit Extended Memory file): Zeigt die
Geschwindigkeit waehrend des start up.
System Memory (Systemspeicher): Zeigt an, wieviel konventioneller Speicher
vom Computer beim Starten gefunden wurde. Dieses Feld dient nur zu
Informationszwecken
Extended Memory (Erweiterter Speicher): Zeigt an, wieviel erweiterter
Speicher vom Computer beim Starten gefunden wurde. Dieses Feld dient nur zu
Informationszwecken.
BIOS Version (BIOS Version Extended Memory file): Zeigt die BIOS Version
des Systems.
74 Benutzerhandbuch
Micom Version (Micom Version Extended Memory file): Zeigt die Firmwave
Version des Systems.
Das Menü "Advanced" (Erweitertes Setup)
Wenn Sie in der Menüleiste Advanced (Erweitertes Setup) auswählen, wird das
Menü Advanced (Erweitertes Setup) angezeigt.
Installed O/S (Installiertes BS): Wählen Sie das auf Ihrem installierte
Betriebssystem, das Sie am häufigsten verwenden werden. Eine falsche
Einstellung kann ein unerwartetes Systemverhalten verursachen.
PS/2 Mouse Configuration (Mauskonfiguration): Disabled (Deaktiviert)
schaltet Touchpad und externen PS/2-Anschluß ab. Single mouse (Einzelmaus)
(aktiviert den externen PS/2-Anschluß oder den Touchpad mit Priorität für den
externen PS/2-Anschluß. Dual Mouse ermöglicht die Verwendung von Touchpad
und PS/2-Anschluß.
Screen Expansion (Bildschirmerweiterung): Aktiviert oder deaktiviert den
Bildschirmerweiterungsmodus. Wenn Sie dieses Feld auf Enabled (Aktiviert)
einstellen, erweitert das System den VGA-Modus (DOS-Modus oder 640 x 480
Graphikmodus), so daß der gesamte LCD-Bildschirm genutzt wird. Wenn dieses
Feld deaktiviert ist, wird der VGA-Modus mit einer Auflösung von 640 x 480 auf
dem LCD-Bildschirm angezeigt.
TV Out Mode (TV Out mode Extended memory file): Wählen Sie eine TVNorm wie z.B. NTSC (Standard), PAL.
Display Configuration (Anzeigekonfiguration): Ermöglicht Ihnen das
Einstellen der Standardanzeige. Die Optionen lauten LCD, CRT und Both (Beide).
Mit "LCD" wird nur die eingebaute Anzeige und mit "CRT" nur ein externer
Monitor verwendet. Mit "Both" (Beide) werden beide Anzeigen al
Standardanzeige verwendet. Wenn Sie "CRT" wählen, ohne daß ein externer
Monitor angeschlossen ist, sehen Sie erst dann eine Anzeige, wenn der externe
Monitor angeschlossen ist. Die Vorgabe lautet LCD.
I/O Device Configuration (E/A-Gerätekonfiguration): Öffnet das Untermenü I/
O Device Configuration (E/A-Gerätekonfiguration), wenn Sie das Feld markieren
und die <Eingabetaste> drücken. Wenn Sie versuchen, an zwei Anschlüssen
dieselben Einstellungen vorzunehmen, werden die Felder durch Sternchen
gekennzeichnet
Das Untermenü enthält folgende Felder:
Verwenden von System Setup
75
Serial port (Serieller Anschluß): Konfiguriert den seriellen Anschluß. Die
Optionen für dieses Feld lauten Enabled (Aktiviert) (Vorgabe) und Disabled
(Deaktiviert). Wenn Sie dieses Feld auf Enabled (Aktiviert) einstellen, können
Sie das Feld Base I/O Address (Basis-E/A-Adresse) auf 3F8 IRQ4 (Vorgabe),
2F8 IRQ3, 3E8 IRQ4 oder 2E8 IRQ3 einstellen. Wenn das Feld auf Enabled
(Aktiviert) eingestellt ist, verwendet das Betriebssystem des Computers die
Standardkonfiguration oder die von Ihnen gewählte Konfiguration. Durch
Auswahl von Disabled (Deaktiviert) wird ein IRQ für die Verwendung durch
ein anderes Gerät zur Verfügung gestellt.
Infrared port (Infrarotanschluß): Konfiguriert den Infrarotanschluß. Die
Optionen für dieses Feld lauten Enabled (Aktiviert) und Disabled
(Deaktiviert) (Vorgabe). Wenn dieses Feld auf Enabled (Aktiviert) eingestellt
ist, können Sie die Felder Base I/O Address (Basis-E/A-Adresse) und Mode
(Modus) einstellen. Die Einstellungen für das Feld Base I/O Address (Basis-E/
A-Adresse) lauten 3F8 IRQ4, 2F8 IRQ3 (Vorgabe), 3E8 IRQ4, 2E8 IRQ3. Mit
Modus FIR (fast infrared = schnelles Infrarot) können Sie den DMA-Kanal auf
3 oder 1 einstellen.
Wenn das Feld Infrared port (Infrarotanschluß) auf Enabled (Aktiviert)
eingestellt ist, verwendet das Betriebssystem des Computers die
Standardkonfiguration oder die von Ihnen gewählte Konfiguration. Wenn Sie
Disabled (Deaktiviert) wählen, wird ein IRQ für die Verwendung durch ein
anderes Gerät zur Verfügung gestellt.
Parallel port (Parallelanschluß): Konfiguriert die Parallel-Schnittstelle. Die
Optionen für dieses Feld sind: Enabled (Standard), Auto oder Disabled. Wenn
Sie dieses Feld auf Enabled stellen, können Sie das Feld Modus und das Feld
Base I/O Address (Basis E/A-Adresse) einstellen. Einstellungen für das Feld
Base I/O Address sind 378 IRQ7 (Standard), 378 IRQ5, 278 IRQ7, 278 IRO5,
3BC IRQ7 und 3BC IRQ5. Einstellungen für das Feld Modus sind Output
only (nur Ausgang), Bi-directional (bidirektional), EPP (Enhanced Parallel
Port) und ECP (Extended Capabilities Port). Wenn Sie die ECP-Einstellung
wählen, können Sie den DMA-Kanal auf 1, 2 oder 3 einstellen.
Wenn das Feld Parallel port (Parallelanschluß) auf Enabled (Aktiviert)
eingestellt ist, verwendet das Betriebssystem des Computers die
Standardkonfiguration oder die von Ihnen gewählte Konfiguration. Durch
Auswahl von Disabled wird ein IRQ für die Verwendung durch ein anderes
Gerät zur Verfügung gestellt.
Floppy disk controller (Disketten-Kontroller): Konfiguriert den DiskettenKontroller. Die Optionen für dieses Feld sind: Enabled (Standard), Auto oder
Disabled. Wenn Sie dieses Feld auf Enabled stellen, konnen Sie das Feld
76 Benutzerhandbuch
Modus und das Feld Base I/O Address (Basis E/A-Adresse) einstellen. Wenn
das Feld Floppy disk controller (Disketten-Controller) auf Enabled (Aktiviert)
eingestellt ist, verwendet das Betriebssystem des Computers die
Standardkonfiguration für den Kontroller.
Local Bus IDE adapter (Local-Bus-IDE-Adapter): Aktiviert die integrierten
IDE-Local-Bus-Adapter. Mögliche Optionen sind Enabled (Aktiviert) (Vorgabe)
und Disabled (Deaktiviert).
Large Disk Access Mode (Zugriffsmodus für große Platten): Ermöglicht dem
Betriebssystem die Verwendung von Festplatten, die größer als 540 MB sind.
Wählen Sie DOS (Vorgabe) für Microsoft-Betriebssysteme. Wählen Sie Other
(Andere) für alle anderen Betriebssysteme.
Verwenden von System Setup
77
Menü “Security” (Sicherheit)
Wählen Sie in der Menüleiste Security (Sicherheit), um das Menü Security
(Sicherheit) aufzurufen. Das erweiterte Sicherheitssystem des Computers
ermöglicht es Ihnen, zwei verschiedene Kennwörter einzugeben, um unerlaubten
Zugriff auf die Systemressourcen, Daten und "System Setup" zu verhindern. Über
das Menü "Security" (Sicherheit) können Sie ein Boot-Kennwort, den
Festplattenzugriff, einen Hinweis auf Systemsicherung sowie einen Hinweis auf
Virensuche aktivieren.
Mit einem Sternchen gekennzeichnete Sicherheitsfelder können nur dann geändert
werden, wenn “System Setup” mit einem Systemverwalterkennwort gestartet wird
oder keine Kennwörter wirksam sind. Mit einem Benutzerkennwort erhalten Sie
keinen Zugriff auf diese Felder.
Set User Password (Benutzerkennwort einrichten): Ermöglicht Ihnen, ein
Benutzerkennwort einzurichten, um den Systemzugriff beim Booten zu steuern.
Anweisungen zum Einrichten eines Kennworts finden Sie unter "Erstellen eines
Kennworts" auf Seite 84. Das Benutzerkennwort ermöglicht begrenzten Zugriff
auf das Menü "System Setup Security" (System Setup-Sicherheit). Hierbei erhält
der Benutzer lediglich die Möglichkeit, sein eigenes Kennwort zu ändern und
Password on boot (Kennwort beim Booten) zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Bevor ein Benutzerkennwort eingerichtet werden kann, muß ein
Verwalterkennwort eingerichtet werden.
User Password Is (Benutzerpasswort ist): Wenn das Benutzerpasswort
festgesetzt ist, zeigt e Set an, und wenn das Benutzerpasswort geloescht ist, zeigt
es Clear.
Set Supervisor Password (Verwalterkennwort einrichten):* Ermöglicht Ihnen,
das Verwalterkennwort einzurichten, um den Zugriff auf das Dienstprogramm
“System Setup” zu steuern. Anweisungen zum Einrichten eines Kennworts finden
Sie unter "Erstellen eines Kennworts" auf Seite 84.
Supervisor Password Is (Supervisor Passwort ist): Wenn Supervisors
(Vorgeszter) Passwort festgesetzt ist, zeigt es Set. Wenn das Supervisor Passwort
geloescht ist, zeigt es Clear.
Password on boot (Kennwort beim Booten): Bestimmt, ob der Computer beim
Starten zur Eingabe eines Kennworts auffordert. Mögliche Optionen sind Enabled
(Aktiviert) und Disabled (Deaktiviert). Diese Option ist nur aktiv, wenn zuvor ein
Verwalterkennworteingerichtet wurde
78 Benutzerhandbuch
Fixed disk boot sector (Fester Datenträger-Boot-Sektor):* Ermöglicht es
Ihnen, den Boot-Sektor des Festplattenlaufwerks mit Schreibschutz zu belegen,
um ihn vor Viren und Änderungen zu schützen. Zugriff auf dieses Feld erhalten
nur Benutzer mit einem Verwalterkennwort. Die Optionen für dieses Feld lauten
Normal (Vorgabe) und Write Protect (Schreibschutz).
Diskette access (Diskettenzugriff):* Ermöglicht es Ihnen, die Verwendung von
Diskettenlaufwerken zu beschränken. Bei Einstellung auf Supervisor (Verwalter)
(Vorgabe) ist die Verwendung von Diskettenlaufwerken auf einen Benutzer mit
Verwalterkennwort beschränkt. Es muß ein Verwalterkennwort aktiviert werden,
bevor die Option Supervisor (Verwalter) in Kraft treten kann. Bei Einstellung auf
User (Benutzer) erhalten Benutzer mit beiden Kennworttypen Zugriff auf die
Diskettenlaufwerke. Wenn das Feld auf Supervisor (Verwalter) eingestellt und ein
Benutzerkennwort aktiviert ist, muß der Benutzer das Verwalterkennwort
eingeben, damit er über das Diskettenlaufwerk booten kann.
Menü “Power” (Energiesparfunktionen)
Das Menü “Power” (Energiesparfunktionen) in “System Setup” ermöglicht die
Aktivierung und Anpassung leistungsstarker Energiesparfunktionen. Dadurch
verlängert sich die Lebensdauer der Batterie.
Wenn Ihr Computer mit Windows 98 geliefert wurde,
verwendet die Energieverwaltung die Einstellungen, die bei
der Option "Energieverwaltung" in der Systemsteuerung
festgelegt wurden. Wenn auf Ihrem Computer jedoch DOS,
Windows 95 oder Windows NT 4.0 installiert sind, verwendet
die Energieverwaltung die Einstellungen aus der
Systemsteuerung.
Modus Power Savings (Energiesparfunktionen): Aktiviert und deaktiviert den
Modus Maximum Performance (Maximalleistung). Die Optionen lauten:
Maximum Performance (Maximalleistung) Maximum Power Saving(Maximale
Energieeinsparung) (Vorgabe), Customized (Benutzerdefiniert) und Disabled
(Deaktiviert). Wenn Sie bei diesem Feld Maximum Performance,
(Maximalleistung) einstellen, werden der Mikroprozessor und das
Festplattenlaufwerk mit maximaler Geschwindigkeit betrieben, sofern dies nicht
durch andere Energiespareinstellungen anders festgelegt wird. Wenn Sie bei
diesem Feld Maximum Power Saving, (Maximale Energieeinsparung) einstellen,
werden der Mikroprozessor und das Festplattenlaufwerk mit niedriger
Verwenden von System Setup
79
Geschwindigkeit betrieben, wenn keine Benutzereingabe erfolgt oder keine
Geräte-Aktivität vorliegt. Wählen Sie Customized (Benutzerdefiniert) zur
Änderung dieser Einstellungen und Disabled (Deaktiviert), um diese
Energiesparfunktion abzustellen.
Idle Mode (Leerlaufmodus): Ein- oder Ausschalten der Energiesparfunktion i
Leerlaufmodus. Bei On (Ein) wird die CPU verlangsamt, wenn das System nicht
aktiv ist.
Standby Timeout (Standby-Zeitüberschreitung): Bestimmt, nach welchem
Zeitraum der Computer-Inaktivität (keine Benutzereingabe oder Geräteaktivität)
der Computer automatisch in den Standby-Modus wechselt. Im Standby-Modu
werden bestimmte Geräte ausgeschaltet (einschließlich LCD-Anzeige) und der
Mikroprozessor wird heruntergefahren. Wählen Sie Off (Aus), um diese Option zu
deaktivieren, oder legen Sie eine Verzögerungszeit für das Standby Timeout
(Standby-Zeitüberschreitung) zwischen 1 und 16 Minuten fest. Die Vorgabe ist 1
Minute.
Rest Timeout (Bereitschaftszeitüberschreitung): Bestimmt, nach welchem
Zeitraum der Computer-Inaktivität der Computer automatisch in den
Bereitschaftsmodus wechselt. Wenn die Bereitschaftszeit abgelaufen ist, geht der
Computer wie bei Rest Mode (Bereitschaftsmodus) festgelegt in den
Bereitschaftsmodus über.
Rest Mode (Bereitschaftsmodus): Legt den Bereitschaftsmodustyp fest, in den
der Computer wechselt:
• Power On Suspend (Abschalten): Dieser Modus spart Energie durch
Abschalten des Mikroprozessors und der DMA-Uhr, des Monitors sowie aller
steuerbarer Peripheriegeräte. In diesem Modus wird immer noch eine gewisse
Energie verbraucht.
• Save To Disk (Auf Festplatte speichern) (Vorgabe): Dieser
Bereitschaftsmodus liefert die größten Energiesparmöglichkeiten, da der
Computer im Prinzip abgeschaltet wird. In diesem Modus ist die gesamte
Systemlogik (außer dem Reaktivierungsschaltkreis und dem
Batterieladegerät) abgeschaltet. In diesem Modus werden der System- und der
Video-Speicher auf der Festplatte gespeichert und beim Beenden des
Bereitschaftsmodus wiederhergestellt.
Wenn der Computer in diesen Modus wechselt, wird der normale Betrieb
nicht mehr zu einem bestimmten Zeitpunkt wiederaufgenommen, ganz gleich
wie das Feld Resume On Time (Wiederaufnahme zu festgelegtem Zeitpunkt)
eingestellt ist.
80 Benutzerhandbuch
Hard Disk Timeout (Festplatten-Zeitüberschreitung): Legt den Zeitraum fest, den
eine Festplatte nicht aktiv sein muß, ehe sie abgeschaltet wird.
Resume On Modem Ring (Wiederaufnahme bei Modemaktivität): Der
Computer wechselt wieder vom Bereitschaftsmodus in den normalen Betrieb,
wenn eine Modemkommunikation stattfindet. Dies ist nur möglich, wenn das Feld
Rest Mode (Bereitschaftsmodus) auf Power On Suspend (Abschalten) und nicht
auf Save To Disk (Auf Festplatte speichern) eingestellt ist. Die Standardeinstellung
ist Off (Aus). Unter Windows 98 kommt diese Funktion nicht zur Anwendung.
Resume On Time (Wiederaufnahme zu festgelegtem Zeitpunkt): Der
Computer wechselt zu einem festgelegten Zeitpunkt wieder vom
Bereitschaftsmodus in den normalen Betrieb. Dies ist nur möglich, wenn das Feld
Rest Mode (Bereitschaftsmodus) auf Power On Suspend (Abschalten) und nicht
auf Save To Disk (Auf Festplatte speichern) eingestellt ist. Die Standardeinstellung
ist Off (Aus). Unter Windows 98 kommt diese Funktion nicht zur Anwendung.
Resume Time (Wiederaufnahmezeitpunkt): Legt den Zeitpunkt fest, zu dem Ihr
Computer aus dem Bereitschaftsmodus in den normalen Betrieb wechselt. Geben
Sie zweistellige Zahlen, um die Stunde, die Minute und die Sekunden im Format
HH:MM:SS einzugeben. Gehen Sie von einer vierundzwanzigstündigen
Zeiteinteilung aus. Verwenden Sie die Tabulatortaste, um zwischen den Feldern
für die Stunden, die Minuten und die Sekunden zu wechseln. Verwenden Sie die
Bindestrichtaste <-> oder die<Leertaste>, um die Zahlen zu erhöhen oder zu
verringern.
Diese Option muß eingestellt werden, wenn Sie Resume On Time
(Wiederaufnahme zu festgelegtem Zeitpunkt) aktivieren.
Smart Battery Calibration (Intelligente Batteriekalibrierung): Mit dieser
Option können Sie die Systembatterie vollständig entladen, um den
Batterieladezustand genauer ermitteln zu können. Dies funktioniert nur bei der
SMART-Batterie, wenn der Wechselstromadapter nicht eingesteckt ist.
Menü “Boot” (Booten)
Mit dem Menü “Boot” (Booten) können Sie ein Boot-Gerät auswählen und BootOptionen einrichten.
Screen Logo Display : Aktiviert (Vorgabe) oder deaktiviert den Logobildschir
während des Boot-Vorgangs. Wenn Sie den POST-Diagnosebildschirm während
des Boot-Vorgangs anzeigen lassen möchten, wählen Sie Disabled (Deaktiviert).
Verwenden von System Setup
81
QuickBoot Modus: Ermöglicht dem System das Überspringen bestimmter Test
während des Boot-Vorgangs, um die Boot-Zeit zu verringern.
Bootable CD check (Prüfung auf bootfähige CD): Aktiviert die Überprüfung
des CD-ROM-Laufwerks während der Tests, die beim Starten des Computers
durchgeführt werden. Wenn dieses Feld aktiviert ist, wird beim Starten POST
vollständig durchgeführt. Mögliche Optionen sind Enabled (Aktiviert) und
Disabled (Deaktiviert) (Vorgabe).
Summary screen (Übersichtsbildschirm): Zeigt die Systemkonfiguration bei
Starten des Computers an. Mögliche Optionen sind Enabled (Aktiviert) und
Disabled (Deaktiviert) (Vorgabe).
Boot Device Priority (Boot-Gerät-Priorität): Ermöglicht die Festlegung der
Reihenfolge, in der der Computer beim Booten auf Geräte zugreift. Mögliche
Optionen sind: Diskette Drive (Diskettenlaufwerk), Hard Drive
(Festplattenlaufwerk), Removable Devices, und DVD/CD-ROM Drive (DVD/CDROM-Laufwerk).
So wählen Sie ein Laufwerk als erstes, zweites oder drittes Boot-Gerät:
1. Drücken Sie beim Feld Boot Device Priority (Boot-Gerät-Priorität) die
<Eingabetaste>.
2. Wählen Sie die Option mit der <Nach-oben-Taste> oder der <Nach-untenTaste>.
3. Drücken Sie die <Leertaste>, um sich in der Optionenliste nach oben oder
unten zu bewegen, bis die Zahl 1, 2 oder 3 neben der Option angezeigt wird.
4. Drücken Sie <Esc>, um zum Menü “Boot” (Booten) zu wechseln.
Die Standardeinstellung ist 1. Diskette Drive, 2. Removable Devices, 3. Hard
Drive, 4.DVD/CD-ROM Drive.
Wenn Sie das System mit einer bootfähigen CD starten
wollen, weisen Sie die 1. Priorität dem ATAPI CD-ROMLaufwerk zu und überprüfen Sie, ob im Feld Type im
Untermenü Secondary Master auf der Hauptseite Auto
eingestellt wurde. Überprüfen Sie auch, ob im Boot-Menü im
Feld Bootable CD (Bootfähige CD) die Option Enabled
(Aktiviert) eingestellt wurde.
Removable Device Format: Selektiert ZIP-Laufwerk-Typen. ZIP Laufwerk hat
zwei Typen. Removable and Fixed. REMOVABLE (ersetzbar) ist aehnlich wie
82 Benutzerhandbuch
Floppy Disketten und FIXED ist aehnlich wie HDD (Festplatten). Jedoch LS-120
ist nicht als fester Typ.
Das Menü "Exit" (Beenden
Wählen Sie in der Menüleiste Exit (Beenden) oder drücken Sie <Esc>, um das
Menü Exit (Beenden) aufzurufen.
Durch Drücken von <Esc> wird dieses Menü nicht beendet.
Sie müssen eine der Menüoptionen oder eine
Menüleistenoption wählen, um dieses Menü zu beenden.
Exit Saving Changes (Beenden und speichern): Mit dieser Option können Sie
“System Setup” beenden und Ihre Änderungen speichern. Wenn Sie dieses
Element auswählen und die <Eingabetaste> drücken, werden Sie in einer Meldung
gefragt, ob Sie Ihre Änderungen speichern und “System Setup” beenden möchten.
Wählen Sie Yes (Ja), und drücken Sie die <Eingabetaste>, um die Änderungen zu
speichern und “System Setup” zu beenden. Wählen Sie No (Nein), und drücken Sie
die <Eingabetaste>, wenn Sie “System Setup” nicht beenden möchten.
Exit Discarding Changes (Beenden ohne zu speichern): Mit dieser Option
können Sie “System Setup” beenden, ohne Ihre Änderungen zu speichern. Wenn
Sie dieses Element auswählen und die <Eingabetaste> drücken, werden Sie in
einer Meldung gefragt, ob Sie die Änderungen vor dem Beenden speichern
möchten. Wählen Sie No (Nein), und drücken Sie die <Eingabetaste>, um “System
Setup” zu beenden, ohne die Änderungen zu speichern. Wählen Sie Yes (Ja), und
drücken Sie die <Eingabetaste>, wenn Sie “System Setup” beenden und die
Änderungen speichern möchten.
Load Setup Defaults (Setup-Vorgaben laden): Lädt die Standardwerte für alle
Parameter in “System Setup”. Wenn Sie diese Option wählen und die
<Eingabetaste> drücken, werden Sie in einer Meldung gefragt, ob Sie die
Standardkonfiguration laden möchten. Wählen Sie Yes (Ja), und drücken Sie die
<Eingabetaste>, um die Standardeinstellungen zu laden und “System Setup” nicht
zu beenden. Wählen Sie No (Nein), und drücken Sie die <Eingabetaste>, wenn
Ihre Änderungen erhalten bleiben sollen und Sie “System Setup” nicht beenden
möchten.
Verwenden von System Setup
83
Verwenden der Systemsicherheit
In diesem Abschnitt werden die Sicherheitsoptionen des Computers beschrieben.
Systemkennwörter
Beim Computer stehen Ihnen zwei Ebenen der Kennwortsicherheit zur
Verfügung: die Verwalterebene (Verwalter) und die Benutzerebene (Benutzer).
Mit beiden Kennwörtern wird ein unerlaubter Zugriff auf den Computer
verhindert. Das Verwalterkennwort bietet vollständigen Zugriff auf alle Felder in
“System Setup”. Mit dem Benutzerkennwort kann nur auf die Sicherheitsfelder Set
User Password (Benutzerkennwort einrichten) und Password on boot (Kennwor
beim Booten) zugegriffen werden; es bietet jedoch Lesezugriff auf alle anderen
Felder in “System Setup” (eine vollständige Liste der Sicherheitsfelder in “System
Setup” finden Sie unter "Menü “Security” (Sicherheit)" auf Seite 78.
Wenn mehrere Benutzer auf den Computer zugreifen kön nen (z.B. in einer
Netzwerkumgebung), kann der unerlaubte Zugriff auf bestimmte
Sicherheitsoptionen durch ein Verwalterkennwort verhindert werden.
Wählen Sie die für Ihre Arbeit passende Art der Kennwortsicherheit. Bevor Sie ein
Benutzerkennwort einrichten können, müssen Sie zuerst ein Verwalterkennwort
einrichten.
Erstellen eines Kennworts
So erstellen Sie ein Kennwort:
1. Drücken Sie beim Starten des Computers <F2>, um “System Setup”
aufzurufen
2. Wählen Sie mit der <Nach-rechts-Taste> das Menü Security (Sicherheit).
3. Wählen Sie mit der <Nach-unten-Taste> Set Supervisor Password
(Verwalterkennwort einrichten) oder Set User Password (Benutzerkennwort
einrichten).
4. Drücken Sie die <Eingabetaste>. Das Dialogfeld “Set Password” (Kennwort
einrichten) wird angezeigt.
84 Benutzerhandbuch
5. Geben Sie ein Kennwort bestehend aus maximal sieben Zeichen ein. Sie dürfen
Buchstaben und Zahlen eingeben, jedoch keine Funktionstast en wie z.B. die
<Umschalttaste> verwenden. Der Computer unterscheidet bei Kennwörtern
nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung. Das Kennwort wird bei der
Eingabe nicht am Bildschirm angezeigt.
6. Drücken Sie die <Eingabetaste>, wenn Sie das Kennwort eingegeben haben.
Sie werden nun aufgefordert, das Kennwort zur Bestätigung erneut
einzugeben.
7. Geben Sie das Kennwort erneut ein, und drücken Sie die <Eingabetaste>. In
einer Meldung werden Sie darauf hingewiesen, daß die Änderungen
gespeichert wurden. Drücken Sie erneut die <Eingabetaste>, um wieder zum
Menü Security (Sicherheit) zu wechseln.
8. Drücken Sie <Esc>, um zum Menü Exit (Beenden) zu wechseln.
9. Wählen Sie Exit Saving Changes (Beenden und speichern), und drücken Sie
die <Eingabetaste>. Drücken Sie die <Eingabetaste> erneut, um den Computer
neu zu starten.
Löschen eines Kennworts
So löschen Sie ein Kennwort:
1. Drücken Sie beim Starten des Computers <F2>, um “System Setup”
aufzurufen.
2. Geben Sie das Kennwort ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden, und drücken
Sie die <Eingabetaste>.
3. Wählen Sie mit der <Nach-rechts-Taste> das Menü Security (Sicherheit).
4. Wählen Sie mit der <Nach-unten-Taste> Set Supervisor Password
(Verwalterkennwort einrichten) oder Set User Password (Benutzerkennwort
einrichten).
5. Drücken Sie die <Eingabetaste>. Der Computer fordert Sie zur Eingabe des
aktuellen Kennworts auf.
6. Drücken Sie die <Eingabetaste>. Sie werden nun zur Eingabe eines Kennworts
aufgefordert. Geben Sie nichts ein.
7. Drücken Sie die <Eingabetaste>. Sie werden nun zur erneuten Eingabe des
Kennworts aufgefordert. Geben Sie nichts ein.
Verwenden der Systemsicherheit
85
8. Drücken Sie die <Eingabetaste>. In einer Meldung werden Sie darauf
hingewiesen, daß die Änderungen gespeichert wurden. Drücken Sie erneut die
<Eingabetaste>, um wieder zum Menü “Security” (Sicherheit) zu wechseln.
9. Drücken Sie <Esc>, um zum Menü Exit (Beenden) zu wechseln.
10. Wählen Sie Exit Saving Changes (Beenden und speichern), und drücken Sie
die <Eingabetaste>. Drücken Sie die <Eingabetaste> erneut, um den Computer
neu zu starten.
Anfordern eines Boot-Kennworts
Wenn Sie ein Verwalter- oder Benutzerkennwort eingerichtet haben, können Sie
den Computer so konfigurieren, daß die Benutzer bei jedem Starten des Computers
zur Kennworteingabe aufgefordert werden.
Wählen Sie hierzu in “System Setup” im Feld Password on boot (Kennwort beim
Booten) die Option Enabled (Aktiviert). Weitere Informationen zum Feld
Password on boot (Kennwort beim Booten) finden Sie "Menü “Security”
(Sicherheit)" auf Seite 78.
Sperren des Boot-Sektors der Festplatte
Wenn Sie über ein Verwalterkennwort verfügen, können Sie den Boot-Sektor der
Festplatte sperren, um einen Schutz vor Viren oder Änderungen zu gewährleisten.
Wählen Sie hierzu in “System Setup” im FeldFixed disk boot sector (Boot-Sekto
der Festplatte) die Option Write protect (Schreibschutz). Weitere Informationen
zum Feld Fixed disk boot sector (Boot-Sektor der Festplatte) finden Sie "Menü
“Security” (Sicherheit)" auf Seite 78.
86 Benutzerhandbuch
Sperren des Diskettenlaufwerks
Wenn sie über ein Verwalterkennwort verfügen, können Sie da
Diskettenlaufwerk sperren, so daß ein Benutzer, der lediglich ein
Benutzerkennwort besitzt, keine persönliche Software installieren kann, die
möglicherweise einen Virus auf den Computer übertragen könnte.
Wählen Sie zum Sperren des Diskettenlaufwerks in “System Setup” die Option
Supervisor (Verwalter) im Feld Lock Floppy (Diskettenlaufwerk sperren). Weitere
Informationen zum Feld Lock Floppy (Diskettenlaufwerk sperren) finden Sie unter
"Menü “Security” (Sicherheit)" auf Seite 78.
Sperren der Tastatur
Durch Sperren der Tastatur können Sie Ihr System schützen, während Sie eine
Zeitlang abwesend sind. Um die Tastatursperre verwenden zu können, müssen Sie
zuerst über “System Setup” ein Kennwort aktivieren (Anweisungen hierzu finden
Sie "Erstellen eines Kennworts" auf Seite 84). Drücken Sie zum Sperren der
Tastatur <Fn+F7>. Zum Entsperren der Tastatur geben Sie Ihr Kennwort ein und
drücken die <Eingabetaste>.
Verwenden der Systemsicherheit
87
Verwenden der
Energieverwaltungsfunktionen
Ihr Computer besitzt Funktionen zur Energieverwaltung, mit denen die Batterie
nicht so schnell entladen und die Lebensdauer der Batterie, der LCD-Anzeige und
sonstiger Komponenten verlängert wird. Die Funktionen zur Energieverwaltung
fahren das System herunter oder schalten es vollständig ab, wenn die
Komponenten nicht verwendet werden.
Die Energieverwaltung kann die Systemleistung reduzieren. Der Computer läuft
am schnellsten, wenn der Computer an das Netz angeschlossen und die
Energieverwaltung nicht aktiviert ist.
Windows 98 verfügt über zwei Energieverwaltungsstrategien:
• APM (Advanced Power Management)-Modus: Bis auf den
Bereitschaftsmodus verwendet die Energieverwaltung von Windows 98 beim
APM-Modus die Einstellungen der Option Energieverwaltung in der
Systemsteuerung.
• ACPI (Advanced Configuration and Power Management Interface)-Modus:
Beim ACPI-Modus haben alle Einstellungen im System Setup keinen Einfluß
auf Windows 98. Die Warnmeldungen bei niedriger bzw. sehr niedriger
Batteriespannung werden mit der Option Energieverwaltung konfiguriert.
Wenn Sie die Ruhezustandsfunktion im ACPI-Modus (Windows 98)
verwenden wollen, dann klicken Sie auf Start >, Einstellungen>,
Systemsteuerung und doppelklicken Sie auf das Symbol
Energieverwaltung. Wählen Sie Ruhezustand im Feld When I press the
sleep button on my computer (Wenn ich die ACPI-Ruhezustandstaste
auf meinem Computer drücke) auf der Registerkarte Advanced
(Erweitert). Dann können Sie den Netzschalter zur Aktivierung der
Ruhezustandsfunktion verwenden.
Weitere Informationen zum Herunterfahren Ihres Computers durch
Drücken des Netzschalters finden Sie unter "ACPI (Advanced
Configuration and Power Interface) Modus" auf Seite 10.
Wenn auf Ihrem Computer jedoch DOS oder Windows 95 installiert sind,
verwendet die Energieverwaltung die Einstellungen aus der Systemsteuerung.
88 Benutzerhandbuch
Wenn auf Ihrem Computer Windows NT vorinstalliert ist, wurde auch die
PowerProfiler-Software zur Energieverwaltung installiert.
Maximaler Energiesparmodus
Beim maximalen Energiesparmodus läuft der Mikroprozessor zur Stromersparnis
mit einer niedrigen Geschwindigkeit. Stellen Sie zum Aktivieren dieses Modus in
“System Setup” im Feld Idle Mode (Leerlaufmodus) die Option Enabled
(Aktiviert) ein.
Standby-Modus
Im Feld Standby Timeout (Standby-Zeitüberschreitung) in "System Setup" können
Sie festlegen, wie lange sich der Computer im Leerlauf befinden muß (keine
Benutzereingabe oder Plattenaktivität), bevor er in den Standby-Modus wechselt.
Wählen Sie Off (Aus), um diese Option zu deaktivieren, oder wählen Sie eine
Standby-Zeitverzögerung zwischen 1 und 16 Minuten.
Im Standby-Modus werden der System- und der Video-Speicher und der GrafikController heruntergefahren. Die LCD-Hintergrundbeleuchtung, die Festplatte,
das Diskettenlaufwerk, der PC-Karten-Controller und einige andere Geräte
werden abgeschaltet, um Energie zu sparen. Für einen externen Monitor wird
DPMS (eine Form der Energieverwaltung für Monitore) für einen externen
Monitor aktiviert.
Drücken Sie auf den Netzschalter oder berühren Sie den Touchpad, um vom
Standby-Modus wieder in den normalen Betrieb zu wechseln. Drücken Sie keine
Tasten auf der Tastatur. Windows 98 verfügt über keinen Standby-Modus.
Unter Windows 98 funktioniert der Standby-Modus genauso
wie der Bereitschaftsmodus im System Setup. Das bedeutet,
daß Windows 98 über einen anderen Standby-Modus als de
Standby-Modus im System Setup verfügt.
Wenn Sie den Standby- und den Bereitschaftsmodus aktivieren, wechselt der
Computer in den Standby-Modus, wenn die dafür eingestellte Zeitverzögerung
verstrichen ist; anschließend wechselt der Computer in den Bereitschaftsmodus,
wenn die dafür eingestellte Zeitverzögerung überschritten wird.
Verwenden der Energieverwaltungsfunktionen
89
Bereitschaftsmodus
Im Feld Rest Timeout (Bereitschaftszeitüberschreitung) in "System Setup" können
Sie festlegen, wie lange sich der Computer im Leerlauf befinden muß (keine
Benutzereingabe oder Geräteaktivität), bevor er in den Bereitschaftsmodus
wechselt. Wählen Sie Off (Aus), um diese Option zu deaktivieren, oder wählen Sie
eine Bereitschaftszeitverzögerung zwischen 5 und 60 Minuten.
Das Feld Rest Mode (Bereitschaftsmodus) in "System Setup" definiert, in welchen
Bereitschaftsmodustyp der Computer wechselt:
• Power On Suspend (Abschalten): Dieser Modus spart Energie durch
Abschalten des Mikroprozessors und der DMA-Uhr, des Monitors sowie aller
steuerbarer Peripheriegeräte. In diesem Modus wird immer noch eine gewisse
Energie verbraucht. Wenn der Computer ohne Netzanschluß mehrere Tage in
diesem Modus läuft, wird die Batterie des Computers entladen.
• Save To Disk (Auf Festplatte speichern): Dieser Bereit-schaftsmodus liefert
die größten Energiesparmöglich-keiten, da der Computer im Prinzip
abgeschaltet wird. In diesem Modus ist die gesamte Systemlogik (außer de
Reaktivierungsschaltkreis und dem Batterieladegerät) abgeschaltet. In diese
Modus werden der DRAM- und der Video-Speicher auf der Festplatte
gespeichert und beim Beenden des Bereitschaftsmodus wiederhergestellt.
Drücken Sie <Fn+F11>, um den Computer manuell in den Bereitschaftsmodus zu
versetzen.
Bei Verwendung der Tastenkombination <Fn+F11> wechselt
der Computer möglicherweise erst später in den
Bereitschaftsmodus, wenn gerade eine kritische Operation
durchgeführt wird, wie zum Beispiel Lese- und
Schreibvorgänge auf der Festplatte
Drücken Sie den Netzschalter, um wieder den normalen Betrieb mit voller
Leistung aufzunehmen.
Wenn die Geräte wieder in den normalen Modus wechseln, wird für alle
Anwendungen und Systemzustände genau der Zustand zum Zeitpunkt des Eintritts
in den Bereitschaftsmodus wiederhergestellt.
Wenn der Computer in den Modus zum Speichern auf Festplatte wechselt oder
diesen beendet, wird der Systemstatus angezeigt. Diese Statusbildschirme werden
nicht eingeblendet, wenn der Computer in den Abschalt-Modus wechselt oder
diesen beendet.
90 Benutzerhandbuch
Vorsichtsmaßnahmen beim
Bereitschaftsmodus
Beachten Sie bei Verwendung des Bereitschaftsmodus die folgenden
Vorsichtsmaßnahmen:
• Speichern Sie alle geöffneten Dateien, bevor Sie <Fn+F11> drücken, um den
Computer manuell in den Bereitschaftsmodus zu versetzen.
• Wenn Sie eine neue Festplatte erworben haben, sollten Sie unbedingt eine
Partition zum Speichern auf der Festplatte erstellen, die der Größe des
Systemspeichers plus die Größe des Videospeichers plus 2 MB entspricht,
bevor Sie den Modus zum Speichern auf Festplatte aktivieren. Weitere
Informationen finden Sie unter "Erstellen einer Partition zum Speichern auf
Festplatte" auf Seite 93.
• Versuchen Sie nicht, den normalen Modus mit voller Leistung
wiederaufzunehmen, wenn die Batterie verwendet wird und die Spannung der
Batterie niedrig ist. Falls die Batteriespannung zu niedrig ist, kann das System
möglicherweise nicht vollständig wieder aktiviert werden. Schließen Sie den
Computer an das Netz an, wenn der Computer aufgrund einer niedrigen
Batteriespannung den normalen Betrieb nicht wieder aufnehmen kann.
Wenn sich der Computer im Abschalt-Modus oder im Modus
zum Speichern auf Festplatte befindet, sollten Sie auf keinen
Fall Geräte (einschließlich PC-Karten oder Speichermodule)
anschließen oder entfernen, da dabei der Computer
beschädigt oder die Wiederaufnahme des normalen Betriebs
bei voller Leistung fehlschlagen könnte. Sollte sich eine
Diskette im Diskettenlaufwerk befinden, entnehmen Sie diese
nicht, und legen Sie keine andere Diskette ein. Sie können
jedoch den Wechselstromadapter anschließen, wenn die
Wiederaufnahme des normalen Betriebs wegen einer
niedrigen Batteriespannung fehlschlägt. Wenn sich der
Computer im Modus zum Speichern auf Festplatte befindet,
können Sie die Batterie ausbauen und ersetzen.
Verwenden der Energieverwaltungsfunktionen
91
Verwenden von PowerProfiler
Mit PowerProfiler können Sie Energieverwaltungsoptionen für Computer
einrichten, auf denen Windows NT vorinstalliert ist. Doppelklicken Sie zum
Öffnen des PowerProfiler-Fensters auf das Batteriesymbol in der rechten Ecke der
Windows-Task-Leiste. Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol
klicken, wird ein Menü mit einer Option angezeigt, mit der Sie den Computer in
den Bereitschaftsmodus versetzen können.
Klicken Sie in PowerProfiler auf die Registerkarte “Standard”, um
Zeitbegrenzungen für die LCD und die Festplatte einzurichten. Sie können die
Aktivierung der Energieverwaltung auch auf Always (Immer), Battery Only (Nur
Batterie) oder Never (Nie) einstellen. Über den Bildschirm “Advanced”
(Erweitertes Setup) in PowerProfiler aktivieren Sie die Wiederaufnahme nach dem
Bereitschaftsmodus; über den Bildschirm “Battery” (Batterie) werden Optionen
zum Sparen der Batterieenergie aktiviert.
Bedenken Sie bei der Verwendung von PowerProfiler folgendes:
• Wenn Sie die Energieverwaltung in PowerProfiler deaktivieren, übergeht die
Einstellung die Energieverwaltungseinstellungen in “System Setup”.
• Wenn Sie in PowerProfiler Zeitüberschreitungen für LCD und
Festplattenlaufwerk sowie die Standby-Zeitüberschreitung in “System Setup”
aktivieren, werden LCD und Festplattenlaufwerk abgeschaltet, wenn die
kürzeste Zeitüberschreitung in einem der beiden Programme erreicht wird.
• Wenn Sie das Feld Resume on Time (Wiederaufnahme zu festgelegte
Zeitpunkt) in “System Setup” deaktivieren, wird dieses Feld auch in
PowerProfiler deaktiviert. Sie können auf einfache Art und Weise mit diesen
beiden Feldern arbeiten, indem Sie die Wiederaufnahmezeit in “System
Setup” auf 0 und die tatsächlich gewünschte Wiederaufnahmezeit in
PowerProfiler einstellen.
PowerProfiler erhält die Genauigkeit der Systemuhr aufrecht,
bis der Computer nach dem Bereitschaftsmodus seine
Tätigkeit wieder aufnimmt. Wenn PowerProfiler geschlossen
oder von der Festplatte entfernt wird, geht die Systemuh
möglicherweise ungenau, wenn der Computer seine Tätigkeit
nach dem Bereitschaftsmodus wieder aufnimmt.
Weitere Informationen zu PowerProfiler finden Sie unter der Option “Help”
(Hilfe) in der PowerProfiler-Software.
92 Benutzerhandbuch
Erstellen einer Partition zum Speichern
auf Festplatte
Die im Computer eingebaute Festplatte verfügt über eine Partition zum Speichern
auf Festplatte, in der die Daten aus dem System- und Video-Speicher im Modus
“Speichern auf Festplatte” gespeichert werden. Die Partition entspricht der
maximal vom Computer benötigten Größe und unterstützt einen Systemspeicher
vo n 256MB. Sie können Speichermodule im Computer einbauen, ohne die Größe
der Partition zu ändern.
Wenn Sie eine neue Festplatte in den Computer einbauen, müssen Sie auf der
neuen Festplatte eine Partition zum Speichern auf Festplatte erstellen.
Wenn Sie nicht beabsichtigen, den Modus zum Speichern auf
Festplatte zu verwenden, müssen Sie keine Partition zum
Speichern auf Festplatte erstellen.
Verwenden Sie das Dienstprogramm Phoenix PHDISK, das im Lieferumfang des
Computers enthalten ist, um die Partition zum Speichern auf Festplatte zu
erstellen.
Wenn Sie Programme oder Dateien vom aktuellen Festplattenlaufwerk auf da
neue Festplattenlaufwerk übertragen möchten, gehen Sie vor der Erstellung einer
Partition zum Speichern auf Festplatte auf dem neuen Laufwerk folgendermaßen
vor:
• Sichern Sie Datendateien auf dem alten Festplattenlaufwerk.
Wenn Sie nicht beabsichtigen, den Modus zum Speichern auf
Festplatte zu verwenden, können Sie die Partition zum
Speichern auf Festplatte mit PHDISK /delete auf der
Festplatte löschen. Anschließend können Sie die Partition
zum Speichern auf Festplatte für eine andere Anwendung neu
partitionieren und formatieren. Sichern Sie die Festplatte,
bevor Sie die Partition löschen, falls Sie sich unsicher sind.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, bevor Sie mit PHDISK eine Partition zu
Speichern auf Festplatte erstellen:
Erstellen einer Partition zum Speichern auf Festplatte
93
• Stellen Sie in System Setup im Menü Boot die Option Diskette Drive
(Diskettenlaufwerk) als erstes Boot-Gerät ein (weitere Informationen zu
Einstellen dieser Option finden Sie "Verwenden von System Setup" auf Seite
69).
• Macht eine PHDISK-Diskette.
So erstellen Sie eine Abschaltpartition:
1. Schalten Sie den Computer aus, bauen Sie die alte Festplatte aus und bauen Sie
die neue Festplatte ein (weitere Informationen finden Sie unter "Verwenden
des Festplattenlaufwerks" auf Seite 36).
2. Legen Sie die PHDISK-Diskette in das Diskettenlaufwerk ein und starten Sie
den Computer.
3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung A: folgendes ein:
phdisk /create 272384 /partition
und drücken Sie die <Eingabetaste>.
PHDISK erstellt automatisch eine Partition zum Speichern auf der Festplatte
mit der für Ihren Computer maximalen Größe.
Wenn die Partition erstellt ist, wird folgende Meldung angezeigt:
Die Partition zum Speichern auf Festplatte wurde erfolgreich erstellt.
4. Nehmen Sie die PHDISK-Diskette aus dem Diskettenlaufwerk heraus.
5. Installieren Sie das Betriebssystem Ihres Computers und die ursprünglichen
Anwendungen und Treiber.
6. Kopieren Sie die gesicherten Programm- und Datendateien wieder auf die
Festplatte.
In diesem oben genannten 8.4GB Festplatte (HDD) sollten Sie
nicht als erstes PHDISK starten lassen. Wenn Sie FDISK
starten und Sie waehlen die entsprechende Groesse (size),
dann koennen Sie PHDISK rennen lassen.
94 Benutzerhandbuch
Wiederherstellen Ihres Betriebssystems
und der ursprünglichen Anwendungen
und Treiber
Notebook-Computer werden mit einer Microsoft Windows 98- oder Windows NT
4.0-CD-ROM und einer Systemprogramme-CD geliefert, die eine Kopie der vom
Betriebssystem des Computers benötigten Anwendungen und Treiber enthält.
Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, daß Programme auf der Festplatte des
Computers beschädigt oder gelöscht werden, können Sie die CD-ROM für das
Microsoft-Betriebssystem und die Systemprogramme-CD zur erneuten
Installation Ihrer ursprünglichen Anwendungen und Treiber verwenden.
Richten Sie im Menü Boot von "System Setup" Diskette Drive
(Diskettenlaufwerk) als erstes Boot-Gerät und CD-ROM Drive
(CD-ROM-Laufwerk) als zweites Boot-Gerät ein.
Informationen zum Einstellen dieses Optionen finden Sie
unter "Verwenden von System Setup" auf Seite 69.
Weitere Informationen zur Installation und zum Setup finden
Sie in der Dokumentation Ihres Betriebssystems, die mit
Ihrem Gerät mitgeliefert wurde.
So installieren Sie Ihr Betriebssystem (erneut)
Windows 98:
1. Schalten Sie den Computer aus und bauen Sie das CD-ROM-Laufwerk in Ihren
Computer ein (weitere Informationen finden Sie unter "Verwenden des CDROM-Laufwerks" auf Seite 32).
2. Legen Sie die CD-ROM mit dem Microsoft Betriebssystem in das CD-ROMLaufwerk ein und starten Sie den Computer.
3. Wählen Sie im Startup-Menü der Microsoft Windows 98 CD-ROM die
OptionBoot from CD-ROM (Von CD-ROM booten).
Wiederherstellen Ihres Betriebssystems und der ursprünglichen Anwendungen und Treiber
95
4. Wenn Sie Ihre Festplatte nicht partitionieren oder formatieren müssen, fahren
Sie mit Schritt 11 fort.
5. Wählen Sie im Startup-Menü von Microsoft Windows 98 die OptionStart
computer with CD-ROM support (Computer mit CD-ROM-Unterstützung
starten).
6. Wenn Sie Ihre Festplatte nicht partitionieren müssen, fahren Sie mit Schritt 9
fort.
7. Geben Sie FDISK neben dem Aufforderungszeichen ein, um Ihre Festplatte zu
partitionieren.
8. Starten Sie Ihren Computer erneut, damit er die neuen Partitionen erkennen
kann.
9. Geben Sie FORMAT C: neben dem Aufforderungszeichen ein, um da
Laufwerk C: zu formatieren. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle weiteren
vorhandenen Laufwerke.
10. Starten Sie Ihren Computer erneut.
11. Wählen Sie Start Windows 98 Setup (Windows 98 Setup starten) .
12. Befolgen Sie die Anweisungen, um Ihr Betriebssystem zu installieren.
Windows NT 4.0 Workstation:
1. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 2.
2. Befolgen Sie die Anweisungen. Das Installationsprogramm wird Ihre
Festplatte bei Bedarf partitionieren und formatieren. Weitere Informationen
zur Installation und zum Setup finden Sie in der Dokumentation Ihres
Betriebssystems, die mit Ihrem Gerät mitgeliefert wurde.
96 Benutzerhandbuch
So installieren Sie Ihre ursprünglichen
Anwendungen und Treiber (erneut):
1. Starten Sie den Computer und warten Sie, bis das Laden des Betriebssystems
beendet ist.
2. Legen Sie die Systemprogramme-CD in das CD-ROM-Laufwerk ein.
3. Wählen Sie die erste Anwendung oder den ersten Treiber, um mit der
Installation zu beginnen.
4. Wiederholen Sie Schritt 3 für jede Anwendung und jeden Treiber. Bei Bedarf
erneut booten.
Wiederherstellen Ihres Betriebssystems und der ursprünglichen Anwendungen und Treiber
97
Video-Funktionen und Konfiguration
Ihr Computer verfügt über einen TFT LCD- oder einen Aktivmatrix- Bildschirm.
Die Qualität des Bildes, die die LCD anzeigen kann, wird von den
Bildschirmfunktionen und den installierten Bildschirmtreibern beeinflußt.
Im folgenden Abschnitt werden die Darstellungsfunktionen Ihres Computers
erläutert.
Auflösung und Farbtiefe
Die Auflösung der LCD-Anzeige bezieht sich auf die Schärfe des angezeigten
Bildes. Die Auflösung wird mit der Anzahl der Pixel (einzelne Punkte), die auf
dem gesamten Bildschirm dargestellt werden, gemessen. Im allgemeinen gilt, je
mehr Pixel der LCD-Monitor anzeigt, desto besser ist die Bildqualität.
Ihr LCD-Bildschirm entspricht dem XGA-Standard mit einer maximalen
Auflösung von 1024 x 768, was 800.000 Pixeln entspricht.
Die Anzahl der Farben, die die LCD-Anzeige darstellen kann, wird daran
gemessen, wieviele Bits zur Darstellung eines Pixels verwendet werden:
•
•
•
•
8-Bit-Farbe unterstützt 256 Farben.
16-Bit-Farbe unterstützt 64 KB (65.536) Farben.
24-Bit-Farbe unterstützt 16 MB (16,8 Millionen) Farben.
32-Bit-Farbe unterstützt 16 MB (16,8 Millionen) Farben.
24-Bit-Farbe verwendet das RGB-Farbmodell.
32-Bit-Farbe verwendet das CMYK-Farbmodell, das eine bessere
Farbübereinstimmung beim Drucken bietet.
Tabelle 8 listet die wichtigsten Grafikmodus-Funktionen und die von Ihrem
Computer maximal unterstützten Farben auf.
98 Benutzerhandbuch
Tabelle 8. Funktionalität der Video-Treiber
SoftwareTreiber
Windows 98
Unterstützte Auflösung bei 4 MB (8 MB) SGRAM
Anzahl der
Farben
640x480, 720x480, 800x600, 848x480, 1024x768,
1152x864, 1280x1024, 1600x1200
256
640x480, 720x480, 800x600, 848x480, 1024x768,
1152x864, 1280x1024, 1600x1200
65,536
640x480, 720x480, 800x600, 848x480, 1024x768,
1152x864, 1280x1024, (1600x1200)
16,8
Millionen
(24 Bit)
640x480, 720x480, 800x600, 848x480, 1024x768,
1152x864, (1280x1024)
16,8
Millionen
(32 Bit)
Windows NT® 640x480, 800x600, 1024x768, 1152x864,
4.0
1280x1024, 1600x1200
640x480, 800x600, 1024x768, 1152x864,
1280x1024, 1600x1200
256
65,536
640x480, 800x600, 1024x768, 1152x864,
1280x1024, (1600x1200)
16,8
Millionen
(24 Bit)
640x480, 800x600, 1024x768, 1152x864,
(1280x1024)
16,8
Millionen
(32 Bit)
Alle diese Videomodi werden von externen Monitoren unterstützt. Wenn Sie
jedoch einen externen Monitor, der an den Computer angeschlossen war, trennen
und den Computer starten, wird für die LCD-Anzeige möglicherweise eine andere
Auflösung gewählt als für den externen Monitor.
Video-Funktionen und Konfiguration
99
Konfigurieren der Monitorfunktionen
In den nachfolgenden Abschnitten wird beschrieben, wie die
Monitoreinstellungen an Ihrem Computer konfiguriert werden.
Auswählen des Monitortyps
Wenn Sie einen externen Monitor an Ihren Computer anschließen, wählt Windows
98 automatisch Bildschirmeinstellungen aus (diese Funktion ist in Windows NT
nicht verfügbar). Gegebenenfalls können Sie diese Einstellungen anpassen, indem
Sie einen Monitortyp auswählen:
1. Klicken Sie in der Task-Leiste von Windows 98 auf die Schaltfläche Start.
2. Klicken Sie auf Einstellungen.
3. Klicken Sie auf Systemsteuerung. Das Fenster “Systemsteuerung” wird
geöffnet.
4. Doppelklicken Sie auf das Symbol Anzeige. Das Fenster Eigenschaften von
Anzeige wird geöffnet.
5. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen. Der Bildschirm Einstellungen
wird angezeigt.
6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Erweiterte Eigenschaften. Das Dialogfeld
Erweiterte Eigenschaften wird geöffnet.
7. Klicken Sie auf die Registerkarte Monitor.
8. Klicken Sie auf die Schaltfläche Ändern. Der Bildschirm Assistent für
Gerätetreiber-Updates wird angezeigt.
9. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter.
10. Wählen Sie Eine Liste der Treiber in einem bestimmten Verzeichnis zum
Auswählen anzeigen, so daß Sie die von Ihnen gewünschten Treiber auswählen
können, und klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter.
11. Wählen Sie Alle Modelle anzeigen.
12. Wählen Sie die Einstellungen für den Hersteller und das Modell, die dem
externen Monitor entsprechen. Ihr Computer ist mit einem intelligenten Chip
ausgestattet, der automatisch die Auflösung und Frequenz der LCD-Anzeige
anpaßt, wenn kein externer Monitor vorhanden ist.
13. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter.
100 Benutzerhandbuch
14. Der Bildschirm Assistent für Gerätetreiber-Updates wird angezeigt. Er enthält
den Treiber-Speicherort des gewählten Geräts. Klicken Sie auf die Schaltfläche
“Weiter”.
15. Befolgen Sie die Anweisungen, die auf dem Bildschirm angezeigt werden.
Ändern der Farbtiefe und der Auflösung
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Farbtiefe und die Auflösung der
LCD-Anzeige oder des externen Monitors zu ändern:
1. Klicken Sie in der Task-Leiste von Windows auf die Schaltfläche Start.
2. Klicken Sie auf Einstellungen.
3. Klicken Sie auf Systemsteuerung. Das Fenster “Systemsteuerung” wird
geöffnet.
4. Doppelklicken Sie auf das Symbol Anzeige. Das Fenster Eigenschaften von
Anzeige wird geöffnet.
5. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen. Der Bildschirm Einstellungen
wird angezeigt.
Video-Funktionen und Konfiguration
101
Abbildung 34. Eigenschaften von Anzeige unter Windows NT 4.
6. Um die Farbtiefe zu ändern, klicken Sie im Dropdown-Listenfeld Farbpalette
auf den Pfeil, und wählen Sie die gewünschte Farbtiefe.
7. Um die Auflösung zu ändern, ziehen Sie im Bereich Bildschirm den
Schieberegler auf die gewünschte Auflösung.
8. Klicken Sie auf OK.
9. Befolgen Sie die Anweisungen, die am Bildschirm angezeigt werden.
102 Benutzerhandbuch
Ändern des Videotreibers
Sie wollen u.U. Ihren Videotreiber aktualisieren, oder der installierte Videotreiber
ist beschädigt worden, so daß die Anzeige nicht einwandfrei funktioniert.
Windows 98:
1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start, um das Startmenü aufzurufen.
2. Wählen Sie Einstellungen aus und klicken Sie auf Systemsteuerung,
doppelklicken Sie auf Anzeige. Es wird das Fenster Eigenschaften von Anzeige
aufgerufen.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Erweitert. Der Bildschirm Eigenschaften für
Ihren derzeit installierten Videotreiber wird angezeigt.
4. Klicken Sie auf das Menü Grafikkarte.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Ändern. Das Fenster Assistent für
Gerätetreiber-Updates wird angezeigt.
6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter.
7. Wählen Sie Eine Liste der Treiber in einem bestimmten Verzeichnis zum
Auswählen anzeigen so daß Sie die von Ihnen gewünschten Treiber auswählen
können, und klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter.
8. Klicken Sie auf die Schaltfläche Diskette. Wenn sich der Treiber auf einer
Diskette befindet, legen Sie sie in das Diskettenlaufwerk ein. Klicken Sie auf
die Schaltfläche Durchsuchen und suchen Sie den Treiber, den Sie installieren
möchten. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
9. Wählen Sie den neuen Treiber auf dem Bildschirm Gerät wählen und klicken
Sie auf die Schaltfläche OK.
10. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter, um den neuen Treiber zu installieren
und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Einstellung der
Anzeigeoptionen abzuschließen.
Windows NT 4.0:
1. Melden Sie sich als Verwalter beim Computer an. Das Fenster “Ungültige
Anzeigeoptionen” wird angezeigt.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start, um das Startmenü aufzurufen.
Video-Funktionen und Konfiguration
103
3. Wählen Sie Einstellungen aus und klicken Sie auf Systemsteuerung,
doppelklicken Sie auf Anzeige. Es wird das Fenster Eigenschaften von Anzeige
aufgerufen.
4. Klicken Sie auf das Menü Einstellungen.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche “Konfiguration”. Das Fenster
“Konfiguration” wird angezeigt. Siehe Abbildung 34. auf Seite 102.
Abbildung 35. Dialogfeld Konfiguration unter Windows NT 4.0
6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Ändern. Das Fenster “Anzeige ändern” wird
angezeigt.
7. Klicken Sie auf die Schaltfläche Diskette. Wenn sich der Treiber auf einer
Diskette befindet, legen Sie sie in das Diskettenlaufwerk ein oder wenn Sie den
werksseitigen Originaltreiber verwenden wollen, legen Sie die
Wiederherstellungs-CD in das CD-ROM-Laufwerk ein. Geben Sie den
Verzeichnispfad für die Treiber ein oder klicken Sie auf die Schaltfläche
Durchsuchen und suchen Sie den Treiber, den Sie installieren möchten.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
104 Benutzerhandbuch
Abbildung 36. Geben Sie den Speicherort der Treiberdateien ein.
8. Bei der Option Anzeige sollte eine Zeile wie ATI 3D RAGE LT PRO AGP 2X
angezeigt werden.
Abbildung 37. Dialogfeld Anzeige ändern unter Windows NT 4.0
9. Klicken Sie auf “OK”. Das Fenster Treiber von einem Fremdanbieter wird
angezeigt.
Video-Funktionen und Konfiguration
105
10. Klicken Sie auf “Ja”. Der Treiber wird kopiert. In einem Fenster werden Sie
darüber informiert, daß der Treiber ohne Fehler kopiert wurde.
11. Klicken Sie auf “OK”. Nehmen Sie die Diskette aus dem Diskettenlaufwerk.
Schließen Sie die geöffneten Fenster auf dem Bildschirm.
12. Klicken Sie bei der Frage, ob der Computer neu gestartet werden soll, auf “Ja”.
Wählen Sie beim Neustart des Computers Windows NT Workstation Version
4.00 als Betriebssystem, und drücken Sie die <Eingabetaste>.
13. Melden Sie sich als Verwalter an. Das Fenster “Ungültige Anzeigeoptionen”
wird angezeigt.Klicken Sie auf "OK".
14. Klicken Sie dann im Fenster “Eigenschaften von Anzeige” auf die Schaltfläche
“Test”, und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um die
Einstellung der Anzeigeoptionen abzuschließen.
Verwenden des TV-Anschlusses
Diese Funktion steht nur bei Windows 98 zur Verfügung. Über den S-VHS-TVAnschluß kann ein kompatibles TV-Gerät oder eine andere kompatible
Anzeigeeinheit angeschlossen und ein Bild angezeigt werden. Ein Audiosignal
wird über den TV-Anschluß nicht übertragen. Weitere Informationen darüber, ob
und wie Ihr TV-Gerät das TV-Signal anzeigen kann, enthält die Ihrem TV-Gerät
beiliegende Produktdokumentation.
Die gleichzeitige Freigabe von LCD und TV wird nicht
unterstützt. Es wird daher entweder LCD oder TV empfohlen.
Ist TV eingeschaltet, verursacht ein Drucken der
Tastenkombination Fn+CRT/LCD ein Sperren des TVAusgangssignals. Danach fahren Sie mit Schritt 4 fort (im
DOS-Modus mussen Sie neustarten.)
So aktivieren Sie den TV-Anschluß:
1. Schließen Sie das TV-Gerät mit einem S-VHS-Kabel an den TV-Anschluß an.
2. Rufen Sie "System Setup" auf und wählen Sie bei TV Standard (TV-Norm) im
Menü Advanced (Erweitert) die entsprechende Norm für Ihr TV-Gerät aus.
Informationen zum Einstellen dieser Optionen finden Sie unter “Verwenden
von System Setup”.
3. Booten Sie Ihren Computer erneut.
106 Benutzerhandbuch
4. Sie koennen TV Bildschirm sehen.
5. Klicken Sie in der Task-Leiste von Windows 98 auf die Schaltfläche Start.
6. Klicken Sie auf Einstellungen.
7. Klicken Sie auf Systemsteuerung. Das Fenster “Systemsteuerung” wird
geöffnet.
8. Doppelklicken Sie auf das Symbol Anzeige. Das Fenster Eigenschaften von
Anzeige wird geöffnet.
9. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen. Der Bildschirm Einstellungen
wird angezeigt.
10. Klicken Sie auf die Schaltfläche Erweiterte Eigenschaften. Das Dialogfeld
Erweiterte Eigenschaften wird geöffnet.
11. Klicken Sie auf die Registerkarte Displays (Bildschirm). Das System versucht
nun, das am TV-Anschluß angeschlossene TV-Gerät zu erkennen.
12. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen unter dem TV-Symbol.
Wenn das TV-Symbol ausgeblendet bleibt, hat das System
das TV-Gerät nicht erkannt. Überprüfen Sie, ob die TV-Norm
im System Setup richtig eingestellt wurde, das TV-Gerät
eingeschaltet und richtig angeschlossen ist.
13. Klicken Sie auf OK und befolgen Sie die Anweisungen, die auf de
Bildschirm angezeigt werden.
Video-Funktionen und Konfiguration
107
Funktionsweise von PC-Karten
Durch die Installation von PC-Karten können Sie Ihrem Notebook-Computer
Funktionen hinzufügen, die denen von Zusatzkarten für Desktop-Computer
entsprechen. Die folgenden PC-Karten sind verfügbar:
• Ein-/Ausgabe-PC-Karten, wie zum Beispiel Karten für Modem, Netzwerk,
Pager, Video-Capture und SCSI.
• Speicher-PC-Karten, wie zum Beispiel Festplattenlaufwerk- und Flash(SRAM) karten.
• Kombinations-PC-Karten, wie zum Beispiel eine Modem-/NetzwerkKombinationskarte.
Ihr Computer weist die folgende Unterstützung für PC-Karten auf:
• Zwei PC-Kartensteckplätze: Sie können Karten vom Typ I, II oder III in
diesen Steckplätzen installieren. Karten vom Typ III sind dicker als die beiden
anderen Typen. Bei der Installation einer Karte vom Typ III im unteren
Steckplatz können Sie im oberen Steckplatz keine Karte mehr installieren.
• CardBus-Hardware und -Software: CardBus ermöglicht es dem Computer,
32-Bit-PC-Karten zu verwenden. Windows 98 unterstützt 32-Bit- und 16-BitPC-Karten. Das Programm “SystemSoft® CardWizard™ für Windows NT”,
das in Systemen enthalten ist, auf denen werksseitig Windows NT installiert
ist, unterstützt ebenfalls 16-Bit- und 32-Bit-Karten.
• Zoom-Video: Der PC-Kartensteckplatz und der Video-Chip des Computers
unterstützen Zoom-Video. Wenn Sie im oberen oder unteren Steckplatz eine
Zoom-Video-PC-Karte installieren, können Daten direkt von der PC-Karte an
Video- und Audiosysteme übertragen werden, ohne daß der Mikroprozessor
dazu erforderlich ist. Geräte für Videokonferenzen und Echtzeit-Multimedia,
wie beispielsweise Videokameras, werden von Zoom-Video unterstützt.
Zum Verwenden der CardBus- und Zoom-Video-Technologi
unter Windows NT müssen Sie die CardBus- und ZoomVideo-Treiber installieren, die mit der PC-Karte geliefert
werden. Sind im Lieferumfang der PC-Karte keine Treiber
vorhanden, setzen Sie sich mit dem Hersteller der Karte in
Verbindung. Für ATA (AT Attachment)- und Modem-PCKarten sind keine zusätzlichen Treiber erforderlich.
108 Benutzerhandbuch
Hinweise zum Umgang mit PC-Karten
Beachten Sie beim Umgang mit PC-Karten die folgenden Richtlinien:
• Setzen Sie die Karten nicht übermäßiger Hitze, direktem Sonnenlicht und
Flüssigkeiten aus.
• Lassen Sie die Karten nicht fallen; biegen und drücken Sie die Karten nicht.
• Setzen Sie die Karten nicht Staub, magnetischen Feldern und elektrostatischen
Ladungen aus.
• Bewahren Sie unbenutzte Karten in der Schutztragetasche auf.
• Bei einigen PC-Karten sind an der Rückseite Kabel angeschlossen. Biegen Sie
die Kabel nicht um, und setzen Sie sie keiner übermäßigen Belastung aus.
Hinweise zum Umgang mit PC-Karten
PC-Karten können bei eingeschaltetem Computer installiert werden.
So setzen Sie eine PC-Karte in einen Steckplatz ein:
1. Drücken Sie die Steckplatzabdeckung mit der PC-Karte hinein.
2. Richten Sie die Karte an einem Steckplatz aus, und führen Sie die Karte in den
Steckplatz ein, bis sie einrastet (Abb. 38).
Das Auswerfen der PC-Karte mit der Auswurftaste erfolgt in zwei Schritten.
So entfernen Sie eine PC-Karte:
1. Drücken Sie einmal auf die Auswurftaste, um die Karte zu entriegeln.
2. Drücken Sie noch einmal auf die Auswurftaste, um die Karte auszuwerfen.
Auswurftaste
PC-Karte
Abbildung 38. Einsetzen einer PC-Karte
Funktionsweise von PC-Karten
109
Windows 98
Windows 98 weist einer in Ihrem Computer installierten PC-Karte automatisch
Computer-Ressourcen (zum Beispiel Kommunikationsanschlüsse und
Speicheradressen) zu. Weitere Informationen zur Konfiguration von PC-Karten in
Windows 98 finden Sie unter dem Indexeintrag PC-Karte in der Windows-Hilfe.
Windows 98 übernimmt auch die Energieverwaltung für PC-Karten.
So entnehmen Sie eine PC-Karte aus Ihrem Computer, wenn Sie Windows 98 al
Betriebssystem verwenden:
Führen Sie genau die folgenden Schritte aus, um PC-Karten
zu entnehmen. Andernfalls könnten Daten, die auf der Kart
gespeichert sind, verlorengehen.
1. Klicken Sie in der Task-Leiste auf das PC-Kartensymbol.
2. Wählen Sie den Namen der Karte, die Sie entfernen möchten, und klicken Sie
auf die Schaltfläche Stop.
3. Drücken Sie die Auswurftaste seitlich des PC-Karten-steckplatzes, wenn Sie
dazu aufgefordert werden.
4. Ziehen Sie die Karte aus dem PC-Kartensteckplatz.
Windows NT
SystemSoft CardWizard wird mit Notebook-Computern geliefert, die unter
Windows NT laufen. Bei der Installation einer PC-Karte versucht CardWizard
automatisch, diese zu konfigurieren. Wenn CardWizard der Karte
Systemressourcen zuweist, gibt der Computer zwei Signaltöne aus.
Wenn CardWizard die PC-Karte nicht automatisch konfigurieren kann, gibt der
Computer einen Signalton aus, und Sie werden in einer Meldung darüber
informiert, daß die Karte nicht konfiguriert wurde. Klicken Sie auf die
Schaltfläche “Assistent” im Fenster “CardWizard”. Anschließend analysiert
CardWizard, warum die Karte nicht konfiguriert wurde und behebt das Proble
oder zeigt Informationen dazu an.
CardWizard arbeitet mit dem PowerProfiler-Programm zusammen, um PC-Karten
zu verwalten, wenn der Computer in den Bereitschaftsmodus versetzt wird oder
seine Tätigkeit nach diesem Modus wieder aufnimmt. CardWizard gibt Ihnen
Anweisungen zur Vermeidung von Datenverlust, bevor der Computer in den
Bereitschaftsmodus versetzt wird. Weiterhin kann CardWizard verhindern, daß
110 Benutzerhandbuch
der Computer in den Bereitschaftsmodus versetzt wird. ATA- und Modemkarten
können jedoch in den Bereitschaftsmodus versetzt werden.
Befolgen Sie bei der Verwendung von PC-Karten mit CardWizard folgende
Richtlinien:
• Einige LAN (Local-Area Network)-Karten können eingesetzt werden,
während der Computer eingeschaltet ist; sie sollten jedoch entfernt werden,
wenn er ausgeschaltet ist.
• SCSI-Karten sollten beim Systemstart eingesetzt werden, damit Windows NT
das mit der SCSI-Karte verbundene Gerät finden kann. SCSI-Karten können
entfernt werden, wenn der Computer ausgeschaltet ist. Wenn Sie den
Computer ohne eingesetzte SCSI-Karte starten, werden Sie möglicherweise in
einer Meldung darüber informiert, daß ein Dienst nicht gestartet wurde. Sie
können diese Meldung ignorieren.
• Modem- und ATA-Karten können eingesetzt und entfernt werden, während
der Computer eingeschaltet ist.
Bevor Sie eine Modem- oder ATA-Karte aus dem Computer
entfernen, stoppen Sie die Karte über das CardWizardProgramm, da Sie ansonsten möglicherweise Daten verlieren.
So stoppen und entfernen Sie eine PC-Karte aus dem Computer:
1. Klicken Sie im Bildschirm “SystemSoft CardWizard” mit der rechten
Maustaste auf den Namen der zu entfernenden Karte.
2. Klicken Sie im Menü “Actions” (Aktionen) auf “Stop”. Wenn die Karte
gestoppt wird, wird auf dem Hauptbildschirm ein rotes Stopschild angezeigt.
3. Klicken Sie auf “OK”.
4. Drücken Sie die Auswurftaste neben dem PC-Kartensteckplatz.
5. Ziehen Sie die Karte aus dem Steckplatz.
Weitere Informationen zur Verwendung des CardWizard-Programms finden Sie in
der CardWizard-Hilfe.
Funktionsweise von PC-Karten
111
Verwenden von optionalen Komponenten
Sie können die folgenden optionalen Komponenten für den Notebook-Computer
bei Ihrem autorisierten Vertragspartner bestellen:
• Einen zusätzlichen Wechselstromadapter.
• Einen Autoadapter, mit dem die Batterie geladen und der Computer im Auto
verwendet werden kann.
• Eine zusätzliche Batterie.
• Ein Upgrade-Festplattenlaufwerk. Optionale Festplattenlaufwerke sind für
den Festplattenlaufwerkeinschub und den Flex-Bay-Schacht erhältlich.
• SDRAM-Speichermodule mit 32, 64 und 128 MB, mit denen sich der
Speicher des Computers bis auf maximal 256 MB erweitern läßt.
•
•
•
•
•
CD-ROM-Laufwerksmodul.
DVD-ROM-Laufwerksmodul.
ZIP-Laufwerksmodul.
Superdisk LS-120-Laufwerk.
Docking-Optionen, mit denen der Computer wie ein Desktop-Computer
eingesetzt werden kann.
Es ist möglich, daß zu einem bestimmten Zeitpunkt unterschiedliche optionale
Komponenten verfügbar sind. Setzen Sie sich mit Ihrem Vertragspartner in
Verbindung, um Informationen zu aktuellen und neuen Optionen zu erhalten.
Wechselstromadapter
Der optionale Wechselstromadapter funktioniert weitgehend wie der
Wechselstromadapter, der im Lieferumfang des Computers enthalten ist. Weitere
Informationen zum Wechselstromadapter finden Sie unter "Anschließen des
Wechselstromadapters" auf Seite 6.
112 Benutzerhandbuch
Auto-Adapter
Der Auto-Adapter ermöglicht die Versorgung des Computers mit Spannung und
das Laden der Batterie.
So verwenden Sie den Adapter:
1. Schließen Sie das Adapterkabel an den Wechselstromadapteranschluß de
Computers an.
2. Schließen Sie den Adapter an den Zigarettenanzünder im Auto an.
Bei ordnungsgemäßem Betrieb ist die Anzeige des Adapters grün. Eventuell ist die
Anzeige einige Sekunden lang rot, wenn der Adapter eingesteckt wird oder
während der Adapter verwendet wird. Dies ist normal. Sollte die Anzeige rot
bleiben, überprüfen Sie, ob der Adapter ordnungsgemäß angeschlossen ist.
Wenn der Adapter eingesteckt ist und die Anzeige für den Adapter nicht erlischt:
• Überprüfen Sie die Anschlüsse des Adapters.
• Wenn Sie sich im Auto befinden, schalten Sie die Zündung ein, um den
Adapter mit Spannung zu versorgen. In manchen Fahrzeugen wird der
Zigarettenanzünder immer mit Spannung versorgt, und es ist nicht
erforderlich, die Zündung einzuschalten.
• Sollte der Adapter durch die oben beschriebenen Maßnahmen nicht aktiviert
werden, müssen Sie möglicherweise die Sicherung des Adapters auswechseln.
Lösen Sie dazu mit einer Zange die Abdeckung des Adapters, und nehmen Sie
die Abdeckung ab. Ersetzen Sie die Sicherung durch eine 8-AmpereSicherung. Im Auto müssen Sie eventuell die Sicherung des
Zigarettenanzünders auswechseln.
Bei Anschluß des Adapters an den Zigarettenanzünder setzt sofort der
Ladevorgang der Batterie ein.
Stecken Sie den Autoadapter beim Starten und Abschalten
des Motors aus, um den Verlust von Daten und eine
Beschädigung des Computers zu verhindern.
Verwenden von optionalen Komponenten
113
Batterie
Sie können für den Computer eine weitere intelligente Lithium-Ionen- oder eine
einfache Nickel-Metall-Hydrid-Batterie bestellen. Weitere Informationen zur
Batterie finden Sie unter "Verwenden der Batterie" auf Seite 39.
Festplattenlaufwerke
Für den Computer können Sie optionale Festplattenlaufwerke bestellen. Das
Festplattenlaufwerk im Festplattenlaufwerkeinschub kann durch eine andere
Festplattenlaufwerk ersetzt werden, oder Sie bestellen ein Festplattenlaufwerk für
den Flex-Bay-Schacht. Weitere Informationen zur Installation eines neuen
Laufwerks im Festplattenlaufwerkeinschub finden Sie unter "Installieren eines
Festplattenlaufwerks" auf Seite 38. Weitere Informationen zur Installation eines
Geräts im Flex-Bay-Schacht finden Sie unter "Verwenden des Flex-BaySchachts" auf Seite 26.
Speichermodule
Der Systemspeicher läßt sich durch die Installation optionaler Speichermodule
erweitern. Es können Module mit 32, 64 oder 128 MB eingebaut werden.
Verwenden Sie nur die von geprüften Speichermodule, um
Probleme zu vermeiden.
Hinweise vor der Installation von
Speichermodulen
Führen Sie vor der Installation von Speicher-modulen die
folgenden Vorsichtsmaßnahmen aus, um eine Beschädigung
des Geräts und Verletzungen zu vermeiden.
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßnahmen, wenn Sie ein Speichermodul
installieren:
114 Benutzerhandbuch
• Schalten Sie vor dem Ausbau des Speichermoduleinschubs den Computer aus,
trennen Sie das Gerät vom Netz und entnehmen Sie die Batterie. Trennen Sie
außerdem alle Peripheriegeräte.
• Entladen Sie vor dem Umgang mit Speichermodulen etwaige elektrostatische
Ladungen, indem Sie eine geerdete Fläche berühren oder ein Erdungsarmband
verwenden.
• Führen Sie keine Objekte mit leitenden Materialien, wie zum Beispiel
Schraubendreher oder Bleistifte, in den Speichermoduleinschub ein.
• Bei der Handhabung der Metallplatte an der Speicherabdeckung besonders
vorsichtig sein.
Installieren eines Speichermoduls
Verwenden Sie die SDRAM- und EDO-Speicherbausteine
niemals zusammen.
So installieren Sie ein Speichermodul:
1. Drehen Sie den Computer um, so daß die Unterseite nach oben zeigt.
2. Lösen Sie die Schraube, mit der die Abdeckung des Speichermoduleinschubs
befestigt ist, mit einem Schraubendreher (Abb. 39).
Abbildung 39. Entfernen der Abdeckung des Speichermoduleinschubs
3. Fassen Sie die Kante der Abdeckung, und nehmen Sie sie vom Gehäuse ab.
4. Bauen Sie gegebenenfalls installierte Module aus:
Verwenden von optionalen Komponenten
115
Ziehen Sie beim Ausbauen von Modulen nur am Plastikteil
der Zungen. Ziehen Sie nicht am Metallteil der
Steckverbinderzungen, da sie dadurch beschädigt werden
könnten.
a. Ziehen Sie Zungen des Einschubs leicht nach außen, bis das
Speichermodul herausspringt (Abb. 40).
Zunge
Zunge
Abbildung 40. Ausbauen eines Speichermoduls
b. Halten Sie das Speichermodul an den Kanten fest, und ziehen Sie es
nach vorne aus dem Einschub.
5. Richten Sie den Steckverbinder des Speichermoduls am Steckverbinder des
Einschubs aus.
6. Drücken Sie das Speichermodul in einem leichten Winkel ein, bis die
Steckverbinder fest miteinander verbunden sind (Abb. 41).
7. Drücken Sie das Speichermodul, bis es einrastet.
116 Benutzerhandbuch
Abbildung 41. Installieren eines Speichermoduls
8. Richten Sie die Abdeckung des Speichermoduls an dem Einschub aus, und
drücken Sie auf die Abdeckung, bis sie einrastet.
9. Befestigen Sie die in Schritt 2 entfernte Schraube wieder.
10. Schalten Sie den Computer ein, und führen Sie einen vollständigen POST
durch, um die Speicherintegrität zu überprüfen.
CD-ROM-Laufwerk
Wenn im Lieferumfang Ihres Systems kein CD-ROM-Laufwerk enthalten war,
können Sie ein CD-ROM-Laufwerk bestellen. Weitere Informationen zur
Installation des CD-ROM-Laufwerks finden Sie unter "Verwenden des CD-ROMLaufwerks" auf Seite 32.
DVD-ROM-Laufwerksmodul
Sie können ein Laufwerk bestellen, wenn Ihr System nicht mit einem DVD-ROMLaufwerk geliefert wurde. Das DVD-ROM-Laufwerksmodul wird genauso in
Ihren Computer eingesetzt wie ein CD-ROM-Laufwerk. Weitere Informationen
zur Installation und Verwendung des CD-ROM-Laufwerks finden Sie unter
"Verwenden des CD-ROM-Laufwerks" auf Seite 32. Mit der mit dem Laufwerk
mitgelieferten MPEG-2 Software können Sie DVD-Filme mit dem DVD-ROMLaufwerk abspielen.
Verwenden von optionalen Komponenten
117
ZIP-120 Laufwerk
Mit einem ZIP-Laufwerk können Sie 100 MB Daten auf einer ZIP-100 Diskette
speichern. Das ZIP-Laufwerk kann in den Flex-Bay-Schacht eingeschoben
werden, siehe "Verwenden des Flex-Bay-Schachts" auf Seite 26. Es gibt ein ZIPLaufwerk von Iomega.
Superdisk LS-120 Laufwerk
Mit dem LS-120-Laufwerk können Sie 120 MB Daten auf einer einzigen, 3.5-Zoll
LS-120 Diskette speichern. Das Gerät ist abwärts kompatibel zu herkömmlichen
1.44MB, 3.5-Zoll HD-Disketten, die bis zu dreimal schneller gelesen und
beschrieben werden können. Das LS-120-Laufwerk kann in den Flex-Bay-Schacht
eingeschoben werden, siehe "Verwenden des Flex-Bay-Schachts" auf Seite 26.
Abbildung 42. So legen Sie eine 120 MB LS-120-Diskette
in das LS-120-Laufwerk ein
Wenn Sie von LS-120 starten moechten, setzen Sie bitte die
Diskette A ausser Betrieb, um BIOS abzusetzen - aufzubauen.
118 Benutzerhandbuch
Docking-Optionen
Eine Liste der für den Notebook-Computer verfügbaren Docking-Optionen
erhalten Sie von Ihrem Händler. Zum Lieferumfang der Docking-Optionen
gehören die entsprechenden Benutzerhandbücher.
Verwenden von optionalen Komponenten
119
Informationen zu Treibern und
Systemressourcen
In diesem Abschnitt erhalten Sie grundlegende Informationen zu Treibern und
System-IRQs.
Treiber
Ein Treiber ist ein Programm, das dem Betriebssystem das Zusammenspiel mit
Hardware ermöglicht. Auf dem Computer sind Treiber für Audio-, Video-,
Infrarot-, Touchpad-, Tastatur-, CD-ROM-Laufwerk-, Festplattenlaufwerk-,
Diskettenlaufwerk- und PC-Karten-Kontroller. Wenn Sie dem Computer ein
Gerät, wie zum Beispiel einen Drucker, hinzufügen, installieren Sie einen Treiber
für das Gerät. Bei den verschiedenen Betriebssystemen werden verschiedene
Treiber verwendet.
IRQs
Die meisten Geräte, die in Ihrem Computer installiert sind oder an diesen
angeschlossen sind, benötigen einen eigenen IRQ (Interrupt Request). Der IRQ is
eine Hardware-Leitung, die ein Gerät zum Senden von Signalen an den
Mikroprozessor verwendet. Benötigt das Gerät den Mikroprozessor, sendet es ein
IRQ-Signal an den Mikroprozessor.
Die Zahl der für einen Computer verfügbaren IRQs ist durch die
Industriestandards beschränkt. Bei diesem Computer sind die meisten verfügbaren
IRQs belegt, weil er mit zahlreichen Optionen geliefert wird. Wenn Sie dem
Computer ein weiteres Gerät hinzufügen, müssen Sie möglicherweise ein
vorhandenes Gerät deaktivieren, um einen IRQ für das neue Gerät freizugeben.
IRQ-Ressourcen sind besonders wichtig, wenn der Computer an ein DockingGerät angeschlossen ist.
In Tabelle 9 sind die normalerweise von Ihrem Computer belegten IRQEinstellungen aufgeführt.
120 Benutzerhandbuch
Tabelle 9. IRQs
IRQ
Windows 98
Windows NT 4.0
0
Systemzeitgeber
Systemzeitgeber
1
Tastatur
Tastatur
2
Interner Controller
Interner Controller
3
IrDA-Anschluß
COM 2, COM 4
4
COM 1, COM 3
COM 1, COM 3
5
Audio/USB
Audio/USB
6
Disketten-Controller
Disketten-Controller
7
LPT1 (parallele
Schnittstelle)
LPT1 (parallele
Schnittstelle)
8
CMOS/Uhr
CMOS/Uhr
9
ACPI-Bus SCI IRQ
Reserviert
10
Reserviert
Reserviert
11
CardBus/Modem
CardBus/Modem
12
Touchpad, PS/2-Maus
Touchpad, PS/2-Maus
13
Numerischer
Datenprozessor
Numerischer
Datenprozessor
14
IDE 1
(Festplattenlaufwerk)
IDE 1
(Festplattenlaufwerk)
15
IDE 2 (CD-ROMLaufwerk)
IDE 2 (CD-ROMLaufwerk)
In Windows 98 können Sie ein Gerät so konfigurieren, daß es deaktiviert wird,
wenn Sie den Computer an eine Docking-Station anschließen, und aktiviert wird,
wenn der Computer nicht an die Docking-Station angeschlossen ist. Bei dieser
Konfiguration ist der IRQ für ein Peripheriegerät verfügbar, das an die DockingStation angeschlossen wird. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch zu
Windows 98.
Informationen zu Treibern und Systemressourcen
121
Service Pack 4 für Windows NT 4.0
Microsoft® Service Pack 4 (SP4) wird mit Computern geliefert, auf denen
werksseitig Windows NT installiert ist. Bei jedem Ändern oder Hinzufügen von
Komponenten zum Windows NT-System müssen Sie SP4 neu installieren.
Die Version von SP4 auf der Festplatte des Computers enthält den richtigen
Video-Treiber für Ihr System. Installieren Sie möglichst immer diese Version auf
dem Computer.
Sie können SP4 mit der Systemprogramme-CD neu installieren (Seite 95).
Wenn die Datei pcmcia.sys als eine OEM-installierte Datei
erkannt wird und Sie gefragt werden, ob die Version der Datei
im System mit der Service Pack-Version überschrieben
werden soll, klicken Sie auf die Schaltfläche Nein, oder Sie
können Ihren Computer unter Umständen nicht mehr
verwenden.
Nach der Installation des Service Pack müssen Sie den Video-Treiber beim ersten
Neustart des Computers erneut installieren. Weitere Informationen finden Sie
unter "Ändern des Videotreibers" auf Seite 103.
122 Benutzerhandbuch
Störungsbeseitigung
Sollten Probleme beim Betrieb des Computers auftreten, führen Sie die folgenden
Schritte aus:
1. Lesen Sie die folgenden Abschnitte, um Hinweise für den Umgang mit
Systemproblemen zu erhalten.
2. Sollte Schritt 1 das Problem nicht beheben, setzen Sie sich mit Ihrem Händler
in Verbindung.
Betriebsprobleme
In diesem Abschnitt erfahren Sie, was zu tun ist, wenn beim Betrieb des
Computers Probleme auftauchen. Sollte ein Problem weiterhin bestehen, nachde
Sie Maßnahmen zu dessen Behebung durchgeführt haben, setzen Sie sich mit
Ihrem Vertragspartner in Verbindung.
Beim Einschalten des Computers passiert nichts.
Ist die Batterie entladen? Schließen Sie den Computer an das Netz und laden Sie
die Batteria auf. Schalten Sie den Computer noch einmal ein.
Der Computer verhält sich nicht wie erwartet.
Der Betrieb des Computers bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit und aktivierte
Cache kann zu Systeminstabilität und Inkompatibilität mit manchen
Anwendungen führen. Sollte sich der Computer nicht wie erwartet verhalten und
keine Fehlermeldung angezeigt werden, deaktivieren Sie im Feld Memory Cache
(Cache-Speicher) in “System Setup” die Option External Cache (Externer
Cache).
Die LCD-Anzeige bleibt beim Einschalten des Computers dunkel.
Stellen Sie die Helligkeit des TFT-LCD-Bildschirms ein. Verwenden Sie einen
externen Monitor? In so einem Fall drücken Sie auf <Fn+F5>, um zum LCDBildschirm zurückzukehren.
Störungsbeseitigung
123
Der externe Monitor bleibt beim Einschalten des Computers dunkel.
Ist der Monitor richtig am Computer angeschlossen? Ist das Monitornetzkabel in
eine Wandsteckdose eingesteckt? Überprüfen Sie die Helligkeit und den Kontrast
des Monitors. Erscheint das Programmbild auf dem LCD-Bildschirm anstatt auf
dem externen Monitor? In so einem Fall drücken Sie auf <Fn+F5>, um zum
Monitor umzuschalten. Schalten Sie den Monitor noch einmal aus und ein.
Der externe Monitor flackert.
Überprüfen Sie die Kabel zwischen dem Monitor und dem Computer. Sind sie
ordnungsgemäß angeschlossen?
Manche Buchstabentasten zeigen am Bildschirm Zahlen statt der Buchstaben
an.
Leuchtet die Num-Anzeige auf? In diesem Fall ist die Zehnertastatur auf der
Tastatur aktiviert. Drücken Sie <Num>, damit für die Tasten der Zehnertastur
wieder die Buchstaben aktiviert werden.
Die Spannung der Batterie scheint schneller als erwartet aufgebraucht zu
sein.
Wenn Sie den Computer nicht über das Netz, sondern über Batterie betreiben,
vergewissern Sie sich, daß das Feld Idle Mode (Leerlaufmodus) in "System
Setup" auf On (Ein) eingestellt ist. Dadurch werden der Mikroprozessor und das
Festplattenlaufwerk heruntergefahren, wenn sich der Computer im Leerlauf
befindet.
Sie können über "System Setup" auch weitere Energiesparoptionen aktivieren.
Stellen Sie die Zeitüberschreitungen für die Felder Standby Timeout (StandbyZeitüberschreitung) und Rest Timeout (Bereitschaftszeitüberschreitung) auf die
kürzeste Zeit ein, um eine maximale Energieeinsparung zu gewährleisten.
Bestimmte Programme hängen sich bei Operationen auf, wenn keine
Interaktion mit der Tastatur oder mit Peripheriegeräten erfolgt.
Der Computer befindet sich möglicherweise im Standby- oder
Bereitschaftsmodus. Berühren Sie zur Wiederaufnahme des normalen Betriebs
den Touchpad, um den Standby-Modus zu beenden, oder betätigen Sie den
Netzschalter, um den Bereitschaftsmodus zu beenden.
Ein serielles oder paralleles Gerät, das an eine serielle oder parallele
Schnittstelle an der Rückseite der Systemeinheit angeschlossen ist,
funktioniert nicht ordnungsgemäß.
Überprüfen Sie das angeschlossene Gerät? Ist es eingeschaltet? Ist das Kabel
ordnungsgemäß zwischen dem Gerät und dem Anschluß angeschlossen? Wenn
124 Benutzerhandbuch
Sie ein Betriebssystem verwenden, das nicht dem Plug&Play-Standard entspricht,
stellen Sie sicher, daß das Feld Plug & Play O/S (Plug&Play-Betriebssystem) in
“System Setup” auf No (Nein) eingestellt ist. Überprüfen Sie, ob die Schnittstelle
in “System Setup” aktiviert ist.
Eine PC-Karte funktioniert nicht ordnungsgemäß
Vergewissern Sie sich, daß die PC-Karte mit der linken Seite nach oben in den
PC-Kartensteckplatz eingesteckt ist. Überprüfen Sie, ob die PC-Karte vollständig
in den Kartensteckplatz eingeführt ist. Wenn Sie ein PC-Kartenmode
verwenden, überprüfen Sie die Kabelverbindungen für das Modem. Stellen Sie
beim Betriebssystem Windows 98 das Feld Plug & Play OS (Plug&PlayBetriebssystem) in "System Setup" auf Yes (Ja) ein, damit Windows 98 eine ältere
PC-Karte automatisch erkennt. Überprüfen Sie beim Betriebssystem Windows
NT, ob Plug & Play OS (Plug & Play-Betriebssystem) in "System Setup" auf No
(Nein) eingestellt ist.
Die Einstellungen von “System Setup” werden beim Ausschalten des
Computers nicht gespeichert.
Die CMOS-Batterie im Computer muß möglicherweise ersetzt werden. Die
CMOS-Batterie liefert Spannung zum Speichern der System-BIOS
Informationen, wenn der Computer ausgeschaltet ist. Normalerweise hat diese
Batterie eine Lebensdauer von mehreren Jahren. Versuchen Sie nicht, das
Gehäuse zu öffnen und die Batterie selbst zu ersetzen, da dadurch Ihre Garantie
erlischt. Lassen Sie die CMOS-Batterie durch ein autorisiertes
Kundendienstzentrum des Herstellers ersetzen.
Störungsbeseitigung
125
Probleme mit dem Infrarotanschluß
Wenn Ihr Computer unter Windows 98 läuft, können sie den Infrarotanschluß
aktivieren und verwenden. Infrarot-Schnittstellen werden vom Betriebssystem NT
4.0 nicht unterstützt.
Sollte es nicht möglich sein, Dateien mit dem Infrarotanschluß zu übertragen,
überprüfen Sie folgendes:
• Stellen Sie sicher, daß die Einstellung der seriellen Schnittstelle B die gleiche
ist wie im Windows\System\Properties\Network\IrDA Treiber.
• Die Sende- und Empfangsgeräte müssen auf der gleichen vertikalen Ebene
angeordnet sein. Die Infrarot-Anschlüsse an den sendenden und
empfangenden Geräten sind zueinander auszurichten, wobei der
Neigungswinkel zwischen den beiden Infrarot-Anschlüssen nicht größer als
30°ý sein darf.
• Zur Verwendung des Infrarot-Anschlusses müssen Sie die serielle
Schnittstelle B im BIOS Setup auf Enabled und das Feld Infrarot in der
Systemsteuerung auf aktiviert stellen. Selbst nachdem alle Einstellungen
abgeschlossen sind, kann es sein, daß der Infrarot-Treiber 4 Mbps nicht
unterstützt oder die Datei nicht in Windows 98 ACPI ubertragen wird. Das ist
ein bekanntes Windows 98 Problem. Verwenden Sie eine direkte
Kabelverbindung oder Hyper Terminal für eine schnellere Übertragung der
Datei. Siehe dazu Windows Hilfe für Informationen zu seiner
Einstellungsmethode. Sie hören u. U. akustische Geräusche bei der
Verwendung des Infrarot-Anschlusses. Stellen Sie das Feld Infrarot in der
Systemsteuerung auf deaktiviert, um diese Geräusche zu vermeiden.
Betriebsprobleme mit dem Modem
Mein Modem nimmt keine Verbindung mit dem Dienstanbieter auf oder
unterbricht die Verbindung
Wenn bei Ihrem Modem Probleme bei der Verbindungsaufnahme oder
Aufrechterhaltung einer Verbindung mit einem Online-Serviceanbieter auftreten,
überprüfen Sie zuerst die Qualität der Telefonleitung. Störungen bestimmter
Geräte oder eine schlechte Leitung können sich nachteilig auf die Qualität Ihrer
Verbindung auswirken. Unter diesen Bedingungen sollten Sie die
Verbindungsgeschwindigkeit Ihres Modems allmählich verringern, bis eine
zuverlässige Verbindung hergestellt ist.
126 Benutzerhandbuch
Überprüfen Sie Ihren Online-Serviceanbieter. Es kann sein, daß der Zugang zu
Ihrem Anbieter oder seinen Diensten nicht möglich ist.
Bei der Nebenstellenanlage kann ich mich nicht mit meinem Modem
einwählen.
Bei einer Nebenstellenanlage müssen Sie unter Umständen eine Zahl drücken, z.
B. "9", wenn Sie die Amtsleitung bekommen wollen. Bevor Sie eine Verbindung
aufnehmen, sollten Sie den folgenden Befehl eingeben. Überprüfen Sie auch die
Modeminitialisierung.
ATX3&W
Und geben Sie "9" als externes Leitungspräfix (in unserem Beispiel) für die
Telefonnummer ein, wenn Sie den Wählbefehl "ATDT9, 123-4567" verwenden.
Während der Verbindung werden auf dem Bildschirm wahllos Zeichen
angezeigt.
Nachdem Ihr Modem eine Verbindung zum Online-Dienst aufgebaut hat, werden
auf dem Bildschirm wahllos Zeichen oder Nachbilder von Bildschirmübergängen
angezeigt. Dieses Problem wird durch eine fehlende Abstimmung zwischen der
Terminal-Betriebsart des Kommunikationsdienstes und des
Kommunikationsprogramms verursacht. Um dieses Problem zu beheben, müssen
Sie die Terminal-Betriebsarten aufeinander abstimmen.
Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch Ihres
Kommunikationsprogramms.
Anzeige der Fehlermeldung: Zu wenig Speicherplatz auf dem Datenträger.
Löschen Sie nach Bedarf alle ein bis drei Monate nicht weiter benötigte
Meldungen oder Daten, die Sie über Modem oder Fax erhalten haben.
Bei der Verwendung des WWW oder des Internets werden bei jedem Besuch
einer Homepage viele Bild-und Datendateien auf Ihre Festplatte heruntergeladen,
wodurch sehr viel Speicherplatz auf Ihrer Festplatte belegt wird. Löschen Sie
nach Bedarf alle ein bis drei Monate nicht weiter benötigte Meldungen oder
Daten, die Sie über Modem oder Fax erhalten haben. Weitere Informationen zum
Löschverfahren finden Sie in der Online-Hilfe Ihres Web-Browsers oder in Ihre
Benutzerhandbuch.
Je nach Zustand der Telefonleitung, des Standortes oder des
angewählten Faxgerätes kann das Modem keine Verbindung
herstellen oder während der Datenübertragung die
Verbindung unterbrechen. Einige Anwendungsprogramme
können in ihrer Funktion beeinträchtigt werden.
Störungsbeseitigung
127
Spezifikationen
Tabelle 10 enthält die Spezifikationen für Ihren Computer.
Tabelle 10. Hardware-Spezifikatione
Abmessungen
LCD-Anzeigebereich
LCD-Anzeigebereich (12.1" TFT)
246 x 184,5 mm
LCD-Anzeigebereich (13.3" TFT)
270,3 x 202,8 mm
All-In-One Modell
Breite
31,0 cm
Höhe
4,04 cm
Tiefe
25,2 cm
Gewicht (mit eingebaute
Diskettenlaufwerk, Li-Ionen-Batterie
und 13,3" TFT-LCD und
Gewichtsersparnis)
2.56g
Flex-Bay-Schacht Ausführung
Breite
31,0 cm
Höhe
3,34 cm
Tiefe
25,2 cm
Gewicht (mit 13,3" TFT-LCD, Li-IonenBatterie und Gewichtsersparnis)
2,25 kg
Gewicht (mit 33,78 cm" TFT-LCD,
eingebautem Diskettenlaufwerk, CDROM-Laufwerk und ohne Batterie)
2,297 kg
Umgebung
Betriebstemperatur
10oC bis 35oC
Lagertemperatur
-5oC bis -40oC
Relative Luftfeuchtigkeit (nichtkondensierend), Betrieb
20–80%
128 Benutzerhandbuch
Relative Luftfeuchtigkeit (nichtkondensierend), Lagerung
5–90%
Höhe, Betrieb
0 bis 2.348
Höhe, Lagerung
0 bis 12.192 m
Erschütterung, Betrieb
10 G für 11 ms Halbsinus
Erschütterung, Nicht-Betrieb
60 G für 11 ms Halbsinus
Intelligente Lithium-Ionen-Batterie
Gewicht
0,45 kg
Nennoberspannung
11,1 Volt Gleichspannung
Durchschnittliche Kapazität
5100 mAh, 56,6 Wattstunden
Ladezeit bei abgeschaltetem Computer 3,0 Stunden
Durchschnittliche Ladezeit bei
eingeschaltetem Computer
5,0 Stunden
Durchschnittliche Lebensdauer der
Batterie bei deaktivierter
Energieverwaltung
3,0 Stunden
Nickel-Metall-Hydrid Batterie
Gewicht
0,62 kg
Nennoberspannung
12.0 Volt Gleichspannung
Durchschnittliche Kapazität
4000 mAh, 48 Wattstunden
Ladezeit bei abgeschaltetem Computer 2,0 Stunden
Durchschnittliche Ladezeit bei
eingeschaltetem Computer
4,0 Stunden
Durchschnittliche Lebensdauer der
Batterie bei deaktivierter
Energieverwaltung
2.5 Stunden
Externer Wechselstromadapter
Betriebsspannung
100 Volt Wechselspannung bis 240
Volt Wechselspannung
Netzfrequenz
50/60 Hz
Eingangsstrom
1,5 A 100 V bis 0,8 A 240 V
Spezifikationen
129
Ausgangsstrom
3,15 A
Ausgangsspannung
19,0 Volt Gleichspannung
130 Benutzerhandbuch
Abkürzungen
In diesem Handbuch werden die folgenden Abkürzungen verwendet:
A . . . . . . . . . Ampere
AC . . . . . . . . Alternating current (Wechselstrom)
ACPI . . . . . . Advanced Configuration and Power management Interface
(Erweiterte Konfigurations- und Energieverwaltungsschnittstelle)
APM . . . . . . Advanced Power Management
ATA. . . . . . . AT Attachment (bezieht sich auf die FestplattenlaufwerkSchnittstelle in einem AT-kompatiblen Computer)
ATAPI. . . . . AT Attachment Packet Interface (Schnittstelle für das ATAPacket)
BIOS . . . . . . Basic Input/Output System (Basis-Ein-/Ausgabe-System)
C . . . . . . . . . Celsius
CD . . . . . . . . Compact Disc
CD-ROM . . Compact Disc Read-Only Memory
cm . . . . . . . . Zentimeter
COM . . . . . . Communication (z. B. COM-Anschluß)
CMOS . . . . . Complementary Metal-Oxide Semiconductor
DC . . . . . . . . Direct current (Gleichstrom)
DMA . . . . . . Direct memory access (Direkter Speicherzugriff)
DPMS . . . . . Display Power-Management Signaling
DRAM . . . . . Dynamic Random Access Memory
DSTN . . . . . Double layer super twist nematic (Doppelte
Polarisationsebenenverdrehung bei LCD-Bildschirmen)
ECP . . . . . . . Extended Capabilities Port (Verbesserter Leistungsanschluß)
EPP . . . . . . . Enhanced parallel port (Verbesserte Parallelschnittstelle)
F. . . . . . . . . . Fahrenheit
FIR . . . . . . . Fast Infrared (Schneller Infrarotanschluß)
ft . . . . . . . . . Feet (Fuß)
g . . . . . . . . . . Gramm
G . . . . . . . . . Gravity (Schwerkraft)
Abkürzungen
131
GB . . . . . . . . Gigabyte
hr . . . . . . . . . Hour (Stunde)
Hz . . . . . . . . Hertz
IDE . . . . . . . Integrated Drive Electronics (Integrierte Laufwerkselektronik)
in . . . . . . . . . Inch (Zoll)
I/O . . . . . . . . Input/Output (Eingabe/Ausgabe)
IrDA . . . . . . Infrared Data Association (Verband für InfrarotDatenübertragung)
IRQ . . . . . . . Interrupt Request Line (Unterbrechungsanforderung)
ISA . . . . . . . Industry Standard Architecture (Industrie-Standard-Architektur)
KB . . . . . . . . Kilobyte
kg . . . . . . . . . Kilogramm
LAN. . . . . . . Local-Area Network (lokales Netz)
lb . . . . . . . . . Pounds (Pfund)
LBA . . . . . . . Logical Block Addressing (Logische Blockadressierung)
LCD. . . . . . . Liquid-Crystal Display (Flüssigkristallanzeige)
Li-Ion . . . . . Lithium-Ionen
m . . . . . . . . . Meter
mA . . . . . . . . Milliampere
mAh. . . . . . . Milliamperestunden
MB. . . . . . . . Megabyte
mm . . . . . . . Millimeter
MPEG . . . . . Motion Picture Experts Group (Expertengruppe für Bewegtbilder,
Komprimierverfahren)
MPU . . . . . . Microprocessor Unit (Mikroprozessoreinheit)
ms . . . . . . . . Millisekunde
NiMH . . . . . Nickel-Metall-Hydrid
PDF . . . . . . . Portable Document Format (Übertragbares Dokumentenformat)
PC . . . . . . . . Personal Computer
PCI . . . . . . . Peripheral Component Interconnect (Periphere
Komponentenverbindung)
PCMCIA. . . Personal Computer Memory Card International Association
(Internationaler Verband für PC-Speicherkarten)
132 Benutzerhandbuch
POST. . . . . . Power-On Self-Test (Einschalttest)
PNP . . . . . . . Plug and play
PS/2 . . . . . . . Personal System/2
RAM . . . . . . Random-Access Memory (Arbeitsspeicher)
ROM . . . . . . Read-Only Memory (Festspeicher)
SVGA . . . . . Super Video Graphics Array
S-VHS . . . . . Super VHS
TFT . . . . . . . Thin-Film Transistor (Dünnfilmtransistor)
USB . . . . . . . Universal Serial Bus (Universeller serieller Bus)
V . . . . . . . . . Volt
VAC . . . . . . Voltage alternating current (Volt Wechselstrom)
VCC . . . . . . Voltage Collector Current (Volt Kollektorstrom)
VDC . . . . . . Voltage Direct Current (Volt Gleichstrom)
Whr . . . . . . . Watt hour (Wattstunde)
Abkürzungen
133
Glossar
ACPI
ACPI(Advanced Configuration and Power Interface)- ein Verfahren zur
Beschreibung von Hardware-Schnittstellen, die einerseits abstrakt genug ist, um
flexible und innovative Hardware-Implementierungen zu ermöglichen, und die
andererseits konkret genug ist, um dem integrierenden Betriebssystemcode die
Verwendung solcher Hardware-Schnittstellen zu ermöglichen.
Auffrischungsrate
Die Auffrischungsrate bestimmt, wie oft das Bild auf der LCD-Anzeige
aktualisiert wird. Eine hohe Auffrischungsrate verhindert das Flimmern des
Bildes.
Auflösung
Die Auflösung bezeichnet die Bildschärfe der LCD-Anzeige. Die Auflösung wird
gemessen an der Anzahl der Pixel, die auf dem Bildschirm dargestellt werden
können. Eine Auflösung von 800 x 600 bedeutet beispielsweise, daß der
Bildschirm 800 Pixel pro Zeile und 600 Zeilen darstellen kann. Je höher die
Anzahl der Pixel, desto höher ist die Auflösung und desto besser die Bildqualität.
Betriebssystem
Ein Programm, das den Betrieb des Computers steuert, einschließlich der
Eingabe/Ausgabe. Anwendungsprogramme und Benutzer können die Dienste des
Betriebssystems anfordern. Ein Benutzer kann beispielsweise mit Hilfe des
Betriebssystems Dateien kopieren oder Datenträger formatieren.
Anwendungsprogramme verwenden das Betriebssystem beispielsweise zum
Abrufen der Tastatureingabe, zum Schreiben von Daten in eine Datei oder zur
Ausgabe von Daten auf dem Bildschirm.
BIOS (Basic Input/Output System (Basis-Ein-/Ausgabe-System)
Vom Betriebssystem unabhängige Software, die die Kommunikation mit dem
Bildschirm, der Tastatur und sonstigen Peripheriegeräten ermöglicht, ohne daß
dazu Programme auf der Festplatte erforderlich sind.
Bei dem BIOS im Computer handelt es sich um Flash-BIOS. Dies bedeutet, daß
das BIOS auf einem Flash-Speicherchip aufgezeichnet wurde, der gegebenenfalls
aktualisiert werden kann.
134 Benutzerhandbuch
Booten
Der Startvorgang des Computers. Ein Kaltstart setzt den gesamten Computer
zurück und führt alle Selbsttests des Computers durch. Bei einem Warmstart wird
nur der RAM-Speicher des Computers gelöscht
Boot-Datenträger
Ein Datenträger, auf dem sich Betriebssystemprogramme befinden, die zu
Starten des Computers erforderlich sind. Bei einem Boot-Datenträger kann es sich
um eine Diskette, eine Festplatte oder eine CD-ROM handeln.
Byte
Die Grundmaßeinheit für Computerspeicher. Für ein Zeichen, wie zum Beispiel
ein Buchstabe des Alphabets, wird ein Byte an Speicher benötigt. Der Speicher
wird oft in KB bzw. Kilobyte (1.024 Byte) oder MB bzw. Megabyte (1.048.576
Byte) gemessen.
Ein Byte besteht aus acht Bits. Weitere Information zu Bytes und Bits finden Sie
in Einführungen zu Computern.
Cache-Speicher
Cache ist ein sehr schneller Speicher ohne Wartezyklen. Cache senkt die für den
Mikroprozessor erforderliche Durchschnittszeit, um die benotigten Daten aus
dem Hauptspeicher zu lesen, indem er die kurz zuvor benötigten Daten im Cache
speichert.
CardBus
Die CardBus-Technologie ermöglicht dem Computer die Verwendung von 32Bit-PC-Karten. Die Hardware im Computer und das Betriebssystem Windows 98
unterstützen 32-Bit-Karten. Die Spannung von 32-Bit-Karten (3,3 Volt) ist
niedriger als bei 16-Bit-Karten (5 Volt). 32-Bit-Karten übertragen mehr Daten al
16-Bit-Karten, wodurch sich die Übertragungsgeschwindigkeit erhöht.
CMOS-Speicher (Complementary Metal-Oxide Semiconductor)
Der CMOS-Speicher wird über die CMOS-Batterie mit Spannung versorgt. Dies
ist der Speicher, in dem die Konfiguration, die Sie über das Setup-Programm des
Computers einrichten, und sonstige Parameter gespeichert werden. Der CMOSSpeicher speichert die Konfigurations-daten selbst bei ausgeschaltete
Computer.
COM-Schnittstelle
COM steht für “Communication”. COM-Schnittstellen sind die seriellen
Schnittstellen des Computers.
Glossar
135
Compact-Disk
Compact-Disk (CD)
Datenträger
Der Datenträger, der vom Computer zum Speichern und Abrufen von Daten
verwendet wird. Bei eine Datenträger kann es sich um Disketten, Festplatten
oder RAM-Platten handeln.
Diskette
Ein herausnehmbarer Datenträger, der auch als Floppy bezeichnet wird.
DMA (Direct Memory Access)
Die Übertragung von Daten zwischen Speicher und Peripheriegeräten ohne den
Mikroprozessor. Die Verwendung von DMA kann die Arbeitsgeschwindigkeit
des Systems erhöhen.
DPMS
Display Power Management Signalling (Bildschirm-Energieverwaltungssignal).
Bildschirme oder Monitore, die mit diesem Standard kompatibel sind, können mit
den im System Setup enthaltenen Energieverwaltungsfunktionen verwaltet
werden.
E/A-Adresse
Bezieht sich auf Peripheriegeräte, wie beispielsweise Drucker, die über eine E/AAdresse adressiert werden.
Festplattenlaufwerk
Festplattenlaufwerke sind an den Computer angeschlossen und können ein- und
ausgebaut werden. Daten bleiben so lange auf Festplatten, bis sie überschrieben
werden oder beschädigt sind.
Das 2,5-Zoll-Festplattenlaufwerk in Ihrem Computer ist für die Verwendung in
tragbaren Computern ausgelegt. Festplattenlaufwerke in tragbaren Computern
sind kleiner als jene in Desktop-Computern, weshalb die maximale
Speicherkapazität geringer ist als bei Desktop-Festplattenlaufwerken. Aufgrund
ihrer geringen Größe können diese Laufwerke besser mit Erschütterungen und
Vibrationen umgehen als größere Laufwerke, was bei tragbaren Computern eine
wichtige Rolle spielt.
I/O (Input/Output)
I/O (Input/Output) steht für Eingabe/Ausgabe (E/A). Peripheriegeräte, wie
beispielsweise Drucker, werden über eine E/A-Adresse adressiert.
136 Benutzerhandbuch
IRQ (Interrupt Request)
Der IRQ ist eine Hardware-Leitung, die von Geräten verwendet wird, um dem
Mikroprozessor mitzuteilen, daß seine Dienste benötigt werden. Die Zahl der
IRQs ist durch Industriestandards begrenzt.
Konventioneller Speicher
Die ersten 640 KB des Systemspeichers. Betriebssysteme und
Anwendungsprogramme können direkt auf diesen Speicher zugreifen, ohne daß
Programme zur Speicherverwaltung notwendig sind.
LCD (Liquid-Crystal Display)
Die LCD-Anzeige (Flüssigkristallanzeige) des Computers unterscheidet sich von
der Anzeige eines Desktop-Monitors. Die meisten Desktop-Monitore verwenden
CRT (Cathode-Ray Tube)-Anzeigen. Dabei wird ein Elektronenstrahl über
Phosphorpunkte an der Innenseite des Bildschirms bewegt. Die Phosphorpunkte
leuchten auf und zeigen das Bild an. LCD-Anzeigen verwenden eine Lösung aus
Flüssigkristall zwischen zwei Lagen aus Polarisierungsmaterial. Elektrische
Spannung, die durch die Flüssigkeit strömt, richtet die Kristalle so aus, daß Licht
durchgelassen wird oder nicht, und setzt so das Bild zusammen.
MB (Megabyte)
1.024 Kilobyte.
MBit (Megabit)
1.048.576 Bits oder etwa 128 KB.
Nebenstellenanlage
Ein privates Telefonnetz, das innerhalb eines Unternehmens verwendet wird. Den
Benutzern einer Nebenstellenanlage steht eine Anzahl von externen Leitungen für
Anrufe über das Amt zur Verfügung.
In den meisten mittleren und großen Unternehmen werden Nebenstellenanlagen
verwendet, weil eine Verbindung zwischen zwei Telefonen in einer Organisation
über eine Nebenstellenanlage sehr viel günstiger ist als die Verwendung der
Amtsleitung. Außerdem ist der Anruf innerhalb einer Nebenstellenanlage
einfacherer, da die benötigte Nummer normalerweise nicht mehr als drei oder vier
Ziffern aufweist.
PC-Karte
PC-Karte steht für Personal Computer-Karte. Die PCMCIA (Personal Computer
Memory Card International Association) definiert die Standards für die
Entwicklung von PC-Karten. Verfügbare PC-Kartentypen sind: Modems,
Ethernet-Adapter, SCSI-Adapter, ATA-Karten und Speicherkarten.
Glossar
137
PC-Kartensteckplatz
An den PC-Kartenstecklatz des Computers wird die PC-Karte angeschlossen.
Pixel
Ein Pixel ist ein einzelner Punkt eines auf dem Computer dargestellten Bildes. Die
Pixel liegen so dicht beieinander, daß es so aussieht, als ob sie miteinander
verbunden wären. Auf der LCD-Anzeige werden Tausende oder Millionen von
Pixeln dargestellt.
Platten-Cache
Ein Programm, das Kopien von kürzlich verwendeten Plattensektoren im
Arbeitsspeicher anlegt. Eine Anwen-dung kann diese Kopien dann aus de
Arbeitsspeicher einlesen, ohne auf die Festplatte zuzugreifen. Dadurch erhöht
sich die Arbeitsgeschwindigkeit der Anwendung.
Ein Cache ist ein Puffer für die Übertragung von Platten-sektoren zum und vom
Arbeitsspeicher. Die im Platten-Cache gespeicherten Daten sind Kopien der
bereits auf der physikalischen Platte gespeicherten Daten.
Plug & Play
Ein Plug & Play-Betriebssystem konfiguriert Computerkomponenten
automatisch für das System. Bei diesem Betriebssystemtyp ist es normalerweise
nicht erforderlich, Steckbrücken von Geräten, Speicheradressen oder IRQs
einzustellen.
POST (Power-On Self-Test)
Ein Einschalttest, der jedes Mal beim Einschalten des Computers durchgeführt
wird. POST überprüft die Systemintegrität.
RAM (Random Access Memory)
Der Systemspeicher des Computers, zu dem konventioneller Speicher und
Extended Memory zählt. In den RAM-Speicher kann geschrieben und von diesem
gelesen werden. Daten werden temporär im RAM-Speicher gespeichert und beim
Ausschalten des Computers gelöscht.
ROM (Read-Only Memory)
Permanenter Computerspeicher, der für bestimmte Funktionen vorgesehen ist.
Die Anweisungen zum Starten des Computers beim Einschalten sind zum
Beispiel im ROM gespeichert. In den ROM-Speicher kann nicht geschrieben
werden (ROM ist nicht identisch mit RAM).
138 Benutzerhandbuch
Sektor
Wird auch als Plattensektor bezeichnet. Der Teil der Spur, die numeriert ist und
eine bestimmte Anzahl an Zeichen speichern kann (gewöhnlich 512 KB).
Shadow-RA
Ein schreibgeschützter Bereich des RAM-Speichers, in dem sich eine Kopie des
BIOS befindet. Beim Starten des Computers wird das BIOS von der permanenten
Speicherstelle im ROM in das RAM kopiert. Im RAM kann das BIOS wesentlich
schneller als im ROM ausgeführt werden. Das BIOS verbleibt bis zu
Abschalten des Computers im Shadow-RAM.
TFT (Thin Film Transistor)-LCD
TFT-LCD-Anzeigen verwenden separate Transistorschaltkreise zur Steuerung
der einzelnen Pixel. Diese Technologie bietet die optimale Auflösung für LCDAnzeigen. TFT-LCD-Anzeigen werden auch als Aktiv-Matrix-LCD bezeichnet.
Wechselstromadapter
Der Wechselstromadapter reguliert die Spannung, die von der Steckdose in den
Computer gelangt. Die Steckdose verwendet Wechselstrom, der vom
Wechselstromadapter in Gleichstrom umgewandelt werden muß, damit der
Computer diese Energie nutzen kann.
Zoom-Video
Die Zoom-Video-Technologie ermöglicht Zoom-Video-PC-Karten die
Übertragung von Daten direkt von der Karte zu Video- und Audiosystemen, ohne
daß der Mikroprozessor dazu erforderlich ist. Dadurch wird die Videoleistung
verbessert. Geräte für Videokonferenzen und Echtzeit-Multimedia, wie
beispielsweise Videokameras, werden von Zoom-Video unterstützt.
Glossar
139
Aufzeichnen der Hardware-Konfiguration
Tragen Sie in die Felder die Einstellungen von "System Setup" ein. Sollte der
Computer die Konfigurationsinformationen verlieren, können Sie diese Daten als
Referenz zum Wiederherstellen der Einstellungen in "System Setup" verwenden.
Diskette A:
1.44/1.25 MB 3,5“
Disabled (Deaktiviert)
Primary Master:
Type (Typ):__________Cylinders (Zylinder):__________
Heads (Köpfe):__________Sectors (Sektoren):__________
Multi-Sector Transfers (Multi-Sektoren-Übertragungen):_____
LBA Mode Control (LBA-Modus-Steuerungen):
Enabled (Aktiviert)
Disabled (Deaktiviert)
32 Bit I/O (32 Bit E/A):
Enabled (Aktiviert)
Disabled (Deaktiviert)
Transfer Mode (Übertragungsmodus):
Standard
Fast PIO 1
Fast PIO 2
Fast PIO 3
Fast PIO 4
Ultra DMA Transfer Mode (Übertragungsmodus):
Mode 0
Mode 1
Mode 2
Disabled (Deaktiviert)
Secondary Master:
Type (Typ):___________ Cylinders (Zylinder):_:__________
Heads (Köpfe):__________Sectors (Sektoren):___________
Multi-Sector Transfers (Multi-Sektoren-Übertragungen):_________
LBA Mode Control:
Enabled (Aktiviert)
Disabled (Deaktiviert)
32 Bit I/O:
Enabled (Aktiviert)
Disabled (Deaktiviert)
Transfer Mode (Übertragungsmodus):
Standard
Fast PIO 1
Fast PIO 2
Fast PIO 3
Fast PIO 4
Ultra DMA Transfer Mode (Übertragungsmodus):
Mode 0
Mode 1
Mode 2
Disabled (Deaktiviert)
140 Benutzerhandbuch
ADVANCED-MENÜ
Installed O/S:
Other/WinNT4.0
Win98ACPI/Win2000
Win95/Win98 APM
PS/2 Mouse Configuration
Disabled (Deaktiviert)
Single Mouse
Dual Mouse
Screen Expansion:
Enabled (Aktiviert)
Disabled (Deaktiviert)
TV Standard:
Dual Display
(Doppelte Anzeige):
NTSC
PAL
LCD
CRT
Both
I/O DEVICE CONFIGURATION-UNTERMEN
Serial port A:
Enabled
(Aktiviert)
Base I/O Addres
Auto
3F8, IRQ 4
3E8, IRQ 4
Serial port B:
2F8, IRQ 3
2E8, IRQ 3
Enabled
(Aktiviert)
Base I/O Address (Basis-E/A-Adresse)
3F8, IRQ 4
3E8, IRQ 4
Mode
FIR
DMA Channel
DMA 3
Parallel port:
Enabled
(Aktiviert)
Disabled
(Deaktiviert)
Auto
Disabled
(Deaktiviert)
2F8, IRQ 3
2E8, IRQ 3
DMA 1
Auto
Disabled
(Deaktiviert)
Mode
Output only
Bi-directional
EPP
ECP
Base I/O Address (Basis-E/A-Adresse)
378, IRQ
378, IRQ 5
278, IRQ 7
278, IRQ 5
3BC, IRQ 7
3BC, IRQ 5
DMA Channel
DMA 1
DMA 2
DMA 3
Aufzeichnen der Hardware-Konfiguration
141
Floppy disk controller:
Enabled
(Aktiviert)
Auto
Disabled
(Deaktiviert)
Local Bus IDE adapter:
Both
Primary
Disabled (Deaktiviert)
Secondary
Large Disk Access Mode:
DOS
Other
SECURITY-MENÜ
Set password
Kennwort beim Booten:
Enabled (Aktiviert)
Disabled (Deaktiviert)
Festplatten-Bootsektor:
Normal
Write Protect
Kennwort beim Booten:
Virus check reminder
(Virus-Check-Erinnerung)::
Supervisor
User
Daily (Täglich)
Monthly
Weekly
Disabled (Deaktiviert)
System backup reminder:
Daily (Täglich)
Monthly
Weekly (Wöchentlich)
Disabled (Deaktiviert)
POWER-MENÜ
Idle Mode (Leerlaufmodus):
Off (Aus)
On (Ein)
Standby Timeout (Standby-Zeitüberschreitung):
Off (Aus) Time (Zeit)_________________
Rest Mode (Bereitschaftsmodus):
Power On Suspend (Abschalten)
Save To Disk (Auf Festplatte speichern)
Rest Timeout:
Off (Aus) Time (Zeit)_________________
Harddisk Timeout:
Off (Aus) Time (Zeit)_________________
Resume On Modem Ring (Wiederaufnahme bei Modemaktivität):
On (Ein)
Off (Aus)
Resume On Time (Wiederaufnahme zu festgelegtem Zeitpunkt):
On (Ein)
Off (Aus)
Resume Time (Wiederaufnahmezeitpunkt):_________________________
142 Benutzerhandbuch
BOOT-MENÜ
QuietBoot Mode (QuietBoot-Modus):
Enabled (Aktiviert)
QuickBoot Mode (QuickBoot-Modus):
Enabled (Aktiviert)
Floppy check (Diskettenprüfung):
Enabled (Aktiviert)
Bootable CD Check (Prüfung bootfähige CD):
Enabled (Aktiviert)
Summary screen (Übersichtsbildschirm):
Enabled (Aktiviert)
Off (Deaktiviert)
Disabled (Deaktiviert)
Disabled (Deaktiviert)
Disabled (Deaktiviert)
Disabled (Deaktiviert)
Wake On Lan:
Enabled (Aktiviert)
Disabled (Deaktiviert)
Boot Device Priority (Boot-Gerät-Priorität):
Boot option 1 (Bootoption 1):________________________
Boot option 2 (Bootoption 2):________________________
Boot option 3 (Bootoption 3):________________________
Aufzeichnen der Hardware-Konfiguration
143
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