Casio | fx-3650P II | Bedienungsanleitung | Casio fx-3650P II Bedienungsanleitung

DE
fx-3650P II
Bedienungsanleitung
CASIO Weltweite Schulungs-Website
http://edu.casio.com
RJA527887-001V01
Einführung
Vielen Dank für den Kauf dieses CASIO-Produkts.
k Bevor Sie diesen Rechner zum ersten Mal benutzen...
Bevor Sie den Rechner verwenden, schieben
Sie sein Schutzgehäuse nach unten, um dieses
abzunehmen, und bringen Sie danach das
Schutzgehäuse an der Rückseite des Rechners an,
wie es in der nachfolgenden Abbildung dargestellt
ist.
A Wenn Sie die Benutzung beenden...
Nehmen Sie das Schutzgehäuse von der Rechnerrückseite ab und bringen Sie es auf der
Vorderseite an.
k Rückstellen des Rechners auf die Werksvorgaben
Zum Zurückstellen des Rechners auf die ursprünglichen Vorgabe-Einstellungen gehen Sie
bitte nach der folgenden Anleitung vor. Bitte beachten Sie, dass durch diesen Vorgang
sämtliche Speicherinhalte (unabhängiger Speicher, Variablenspeicher, Antwortspeicher,
Probendaten für statistische Rechnung und Programmdaten) gelöscht werden.
!9(CLR)3(All)w
k Über diese Bedienungsanleitung
• Die in dieser Bedienungsanleitung gezeigten Anzeigen und Illustrationen (z.B.
Tastenbeschriftungen) dienen nur der Veranschaulichung und können etwas von den
tatsächlichen Anzeigen und Beschriftungen usw. abweichen.
• Änderungen des Inhalts dieser Bedienungsanleitung ohne vorausgehende Ankündigung
vorbehalten.
• CASIO Computer Co., Ltd. übernimmt keine Gewähr für etwaige spezielle, mittelbare oder
beiläufige Schäden oder Folgeschäden, die aus dem Kauf oder der Verwendung dieses
Produkts und der mitgelieferten Artikel resultieren. Weiterhin übernimmt CASIO Computer
Co., Ltd. keine Gewähr für aus der Verwendung dieses Produkts oder der mitgelieferten
Artikel resultierende Ansprüche gleich welcher Art von dritten Parteien.
DE-1
Sicherheitsmaßregeln
Batterie
• Batterien außer Reichweite von Kindern aufbewahren!
• Verwenden Sie ausschließlich den in dieser Bedienungsanleitung für den Rechner
genannten Batterietyp.
Vorsichtsmaßregeln zur Bedienung
• Selbst wenn der Rechner normal arbeitet, sollten Sie die Batterie mindestens alle
drei Jahre (LR44 (GPA76)) austauschen.
Eine leere Batterie kann auslaufen und den Rechner beschädigen oder zu Fehlfunktionen
führen. Lassen Sie eine leere Batterie nie im Rechner. Verwenden Sie den Rechner nicht,
wenn die Batterie vollständig leer ist.
• Die mit dem Gerät mitgelieferte Batterie ist durch Transport und Lagerung bereits
etwas entladen. Dadurch kann das Auswechseln früher als bei der normalerweise
zu erwartenden Batterielebensdauer erforderlich werden.
• Verwenden Sie mit diesem Produkt keine Oxyride-Batterie* oder andere
Primärzelle auf Nickelbasis. Durch Inkompatibilität solcher Batterien mit den
Produkteigenschaften können sich eine Verkürzung der Batterielebensdauer und
Fehlbetrieb des Produkts ergeben.
• Bei niedriger Batterieladung kann der Speicherinhalt beschädigt oder vollständig
gelöscht werden. Sie sollten alle wichtigen Daten daher stets auch schriftlich
festhalten.
• Vermeiden Sie die Benutzung und Lagerung des Gerätes an sehr feuchten oder
staubigen Orten oder in Räumen mit extremen Temperaturen.
• Lassen Sie den Rechner niemals fallen und setzen Sie ihn niemals starken Stößen
aus oder versuchen Sie niemals ihn zu verdrehen oder zu verbiegen.
• Versuchen Sie auf keinen Fall, den Rechner zu zerlegen.
• Verwenden Sie zum Säubern des Rechnergehäuses einen weichen, trockenen
Lappen.
• Immer wenn Sie den Rechner oder die Batterien entsorgen möchten, stellen Sie
sicher, dass dieses gemäß den örtlichen Gesetzen und Reglementierungen erfolgt.
• Bitte bewahren Sie die gesamte Benutzerdokumentation für späteres Nachschlagen
auf.
* In dieser Bedienungsanleitung verwendete Firmen- und Produktnamen sind
möglicherweise eingetragene Marken oder Marken der jeweiligen Eigner.
DE-2
Inhalt
Einführung ................................................................................................1
Sicherheitsmaßregeln ..............................................................................2
Vorsichtsmaßregeln zur Bedienung .......................................................2
Bevor Sie eine Berechnung starten... ....................................................4
Berechnungsmodi und Setup .................................................................5
Eingeben von Berechnungsausdrücken und Werten ...........................8
Grundrechnung ...................................................................................... 11
Berechnungsablauf und Wiederholung ...............................................14
Speicherfunktionen ................................................................................15
Berechnungen mit wissenschaftlichen Funktionen ...........................17
3
Verwendung der technischen 10 Notation (ENG)...............................26
Berechnungen mit komplexen Zahlen (CMPLX)..................................26
Statistische Berechnungen (SD/REG) .................................................30
Berechnungen mit Grundzahl n (BASE) ...............................................42
Programmmodus (PRGM)......................................................................45
Anhang ....................................................................................................55
Spannungsversorgung ..........................................................................60
Technische Daten ...................................................................................61
DE-3
Bevor Sie eine Berechnung starten...
k Einschalten des Rechners
Drücken Sie O. Der Rechner schaltet auf den Berechnungsmodus (Seite 5), der beim
letzten Ausschalten aktiviert war.
A Anpassen des Displaykontrasts
Falls die Zeichen im Display schwer zu erkennen sind, probieren Sie bitte eine andere
Kontrasteinstellung aus.
1. Drücken Sie !N(SETUP) db(Contrast).
L I GHT
DARK
• Dies ruft die Kontrast-Einstellanzeige auf.
CASIO
2. Stellen Sie mit d und e den Displaykontrast wunschgemäß ein.
3. Drücken Sie nach erfolgter Anpassung A oder !p(EXIT).
Hinweis
Sie können auch mit + und - den Kontast einstellen, solange das BerechnungsmodusMenü angezeigt ist, das nach Drücken von , im Display erscheint.
Wichtig!
Falls durch die Einstellung des Anzeigekontrasts das Display nicht besser abgelesen
werden kann, dann liegt wahrscheinlich eine niedrige Batteriespannung vor. Tauschen Sie
die Batterie aus.
A Ausschalten des Rechners
Drücken Sie !A(OFF).
Beim Ausschalten des Rechners werden die folgenden Informationen aufrechterhalten.
• Berechnungsmodus und Setup (Seite 5)
• Inhalte von Antwortspeicher (Seite 15), unabhängigem Speicher (Seite 16) und Variablenspeicher (Seite 17)
k Tastenbeschriftungen
M–
A
M
x!
8
LOGIC
DT CL
Funktionen
Farben
Zum Aufrufen der Funktion
1
M+
2
M–
Text: Gelb
Drücken Sie ! und dann die Taste.
3
M
Text: Rot
Drücken Sie a und dann die Taste.
4
DT
Text: Blau
Die Taste im SD- oder REG-Modus drücken.
5
CL
Text: Gelb
Rahmen: Blau
Drücken Sie im SD- oder REG-Modus ! und
drücken Sie dann die Taste.
Taste drücken.
DE-4
Funktionen
Farben
Zum Aufrufen der Funktion
6
∠
Text: Gelb
Rahmen: Lila
Drücken Sie im CMPLX-Modus ! und drücken Sie
dann die Taste.
7
A
Text: Rot
Rahmen: Grün
Drücken Sie a und drücken Sie dann die Taste
(Variable A). Drücken Sie die Taste im BASE-Modus.
8
LOGIC
Text: Grün
Drücken Sie die Taste im BASE-Modus.
k Ablesen im Display
A Ausdrücke und Berechnungsergebnisse eingeben
Dieser Rechner kann im selben Display sowohl die eingegebenen Ausdrücke als auch die
Ergebnisse der Berechnung anzeigen.
2× ( 5+ 4 ) – 2× - 3
Eingegebener Ausdruck
24
Berechnungsergebnis
A Angezeigte Symbole
Die nachstehend beschriebenen Symbole erscheinen im Rechnerdisplay zur Anzeige von
u. a. aktuellem Berechnungsmodus, Rechner-Setup und Berechungsverlauf. In dieser
Bedienungsanleitung bedeutet „ein“ eines Symbols, dass dieses im Display erscheint, und
„aus“, dass das Symbol erlischt.
Im Beispiel der Illustration ist das Symbol 7 angezeigt.
Berechnungsmodi und Setup
k Wählen eines Berechnungsmodus
Der Rechner besitzt sechs „Berechnungsmodi“.
1. Drücken Sie ,.
• Hieraufhin erscheint das Berechnungsmodus-Menü.
• Das Berechnungsmodus-Menü umfasst zwei Anzeigen. Drücken Sie , zum
Umschalten. Zum Umschalten zwischen den beiden Menüanzeigen eignen sich auch
d und e.
COMP CMPLX BASE
SD
REG
1
4
5
2
3
PRGM
6
2. Wählen Sie den gewünschten Berechnungsmodus nach einem der folgenden Vorgehen.
b(COMP): COMP (Allgemeine Berechnung) c(CMPLX): CMPLX (komplexe Zahl)
e(SD): SD (Statistik mit einer Variablen)
d(BASE): BASE (Grundzahl n)
f(REG): REG (Statistik mit paarweisen Variablen)
g(PRGM): PRGM (Programm)
DE-5
• Drücken einer Zifferntaste von b bis g wählt den anwendbaren Modus, unabhängig
davon, welche der Menüanzeigen gerade angezeigt ist.
k Rechner-Setup
Das Rechner-Setup kann zum Konfigurieren der Ein- und Ausgabe-Einstellungen,
Berechnungsparameter und anderer Einstellungen verwendet werden. Das Setup kann
anhand von Setup-Anzeigen konfiguriert werden. Zum Aufrufen dient die Tastenkombination
!,(SETUP). Insgesamt sind sechs Setup-Anzeigen vorhanden, durch die mit d und
e geblättert werden kann.
A Anweisen der Winkeleinheit
90˚ =
π
Bogenmaß = 100 Neugrad
2
Winkeleinheit
Diese Bedienung vornehmen:
Grad (Altgrad)
!,b(Deg)
Radiant (Bogenmaß)
!,c(Rad)
Gon (Neugrad)
!,d(Gra)
A Festlegen der Anzeigestellenzahl
Exponentialanzeige
Diese Bedienung vornehmen:
Anzahl Dezimalstellen
!,eb(Fix)a(0) bis j(9)
Signifikante Stellen
!,ec(Sci)b(1) bis j(9), a(10)
Bereich der Exponentialanzeige
!,ed(Norm) b(Norm1) oder c(Norm2)
Nachstehend ist erläutert, wie Berechnungsergebnisse entsprechend den festgelegten
Einstellungen angezeigt werden.
• Entsprechend der festgelegten Anzahl Dezimalstellen (Fix) werden null bis zehn
Dezimalstellen angezeigt. Die Berechnungsergebnisse werden auf die festgelegte
Stellenzahl gerundet.
Beispiel: 100 ÷ 7 = 14.286 (Fix = 3)
• Nach dem Festlegen der Anzahl signifikanter Stellen mit Sci werden die
Berechnungsergebnisse mit der festgelegten Anzahl signifikanter Stellen und 10 Stellen
in der anwendbaren Potenz angezeigt. Die Berechnungsergebnisse werden auf die
festgelegte Stellenzahl gerundet.
–1
(Sci = 5)
Beispiel: 1 ÷ 7 = 1.4286 × 10
• Durch Wählen von Norm1 oder Norm2 wechselt das Display auf exponentielle Notation,
wenn das Ergebnis in den nachstehend definierten Bereichen liegt.
–2
10
–9
10
Norm2: 10 > x, x > 10
Norm1: 10 > x, x > 10
–3
Beispiel: 1 ÷ 200 = 5. × 10
(Norm1)
0.005 (Norm2)
DE-6
A Festlegen des Anzeigeformats für Brüche
Bruchformat
Diese Bedienung vornehmen:
Gemischte Brüche
!,eeb(ab/c)
Unechte Brüche
!,eec(d/c)
A Festlegen des Anzeigeformats für komplexe Zahlen
Format von komplexen Zahlen
Diese Bedienung vornehmen:
Rechtwinklige Koordinaten
!,eeeb(a+bi)
Polarkoordinaten
!,eeec(r∠)
A Festlegen der Einstellung der statistischen Häufigkeit
Häufigkeitseinstellung
Diese Bedienung vornehmen:
Häufigkeit ein
!,ddb(FreqOn)
Häufigkeit aus
!,ddc(FreqOff)
k Löschen des Berechnungsmodus und der SetupEinstellungen
Um den aktuellen Berechnungsmodus und sämtliche Setup-Einstellungen zu löschen und
den Rechner wie folgt zu initialisieren, bitte die folgende Bedienung ausführen.
Berechnungsmodus ............................ COMP (allgemeine Berechnungen)
Winkeleinheit ...................................... Deg (Altgrad)
Exponentielle Anzeige ......................... Norm1
Format für Brüche .............................. ab/c (gemischte Brüche)
Format für komplexe Zahlen .............. a+bi (Rechtwinklige Koordinaten)
Häufigkeit-Einstellung ........................ FreqOn (Häufigkeit ein)
Führen Sie zum Löschen des Berechnungsmodus und der Setup-Einstellungen die
folgende Bedienung aus.
!9(CLR)2(Setup)w
Falls die Einstellungen des Rechners nicht gelöscht werden sollen, drücken Sie A anstelle
von w im obigen Vorgang.
DE-7
Eingeben von
Berechnungsausdrücken und Werten
k Eingeben eines Berechnungsausdrucks
Mit dem Rechner können Sie Berechnungsausdrücke so eingeben, wie sie geschrieben
sind; zum Ausführen drücken Sie dann w. Der Rechner bestimmt dann automatisch die
geeignete Prioritätsfolge für Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division, Funktionen und
Klammern.
Beispiel: 2 × (5 + 4) – 2 × (–3) =
2*(5+4)2*-3w
2× ( 5+ 4 ) – 2× - 3
24
A Eingabe wissenschaftlicher Funktionen mit Klammern (sin,
cos, ' usw.)
Der Rechner unterstützt die Eingabe der nachstehend gezeigten wissenschaftlichen
Funktionen mit Klammern. Bitte beachten Sie, dass Sie nach der Eingabe des Arguments
) drücken müssen, um Klammern zu schließen.
–1
–1
–1
–1
–1
–1
sin(, cos(, tan(, sin (, cos (, tan (, sinh(, cosh(, tanh(, sinh (, cosh (, tanh (, log(, ln(,
e^(, 10^(, '(, 3'(, Abs(, Pol(, Rec(, arg(, Conjg(, Not(, Neg(, Rnd(, ∫(, d/dx(
Beispiel: sin 30 =
s30)w
s i n ( 30 )
05
A Weglassen des Multiplikationszeichens
In den folgenden Fällen kann das Multiplikationszeichen weggelassen werden.
• Direkt vor einer offenen Klammer: 2 × (5 + 4)
• Direkt vor einer wissenschaftlichen Funktion mit Klammern: 2 × sin(30), 2 × '(3)
• Vor einem Präfixsymbol (ausgenommen Minuszeichen): 2 × h123
• Vor einem Variablennamen, einer Konstanten oder einer Zufallszahl: 20 × A, 2 × π
Wichtig!
Beim Ausführen einer Berechnung mit Divisions- und Multiplikationsoperationen, bei denen
ein Multiplikationszeichen ausgelassen wurde, werden automatisch Klammern wie in den
nachstehenden Beispielen eingefügt.
• Bei Auslassung eines Multiplikationszeichens direkt vor einer offenen Klammer oder nach
einer Schlussklammer.
6 ÷ 2 (1 + 2) p 6 ÷ (2 (1 + 2))
6 ÷ A (1 + 2) p 6 ÷ (A (1 + 2))
1 ÷ (2 + 3) sin(30) p 1 ÷ ((2 + 3) sin(30))
• Bei Auslassung eines Multiplikationszeichens direkt vor einer Variablen, Konstanten usw.
6 ÷ 2π p 6 ÷ (2π)
2 ÷ 2'(2) p 2 ÷ (2'(2))
4π ÷ 2π p 4π ÷ (2π)
DE-8
• Bei Eingabe einer Funktion, die Kommas verwendet (beispielsweise Pol, Rec) müssen
Sie darauf achten, die für den Ausdruck erforderlichen Schlussklammern einzugeben.
Wenn Sie keine Schlussklammern eingeben, werden die oben beschriebenen Klammern
nicht automatisch eingefügt.
A Letzte Schlussklammer
Sie können eine oder mehrere Schlussklammern weglassen, die am Ende einer
Berechnung vorhanden sind, unmittelbar bevor die w-Taste gedrückt wird.
Beispiel: (2 + 3) × (4 – 1) = 15
(2+3)*
(4-1w
( 2+ 3 ) × ( 4– 1
15
A Weiterrollen nach links und rechts
Eingegebener Ausdruck
12345 + 12345 + 12345
345 + 12345 + 12345I
Angezeigter Teil
Cursor
• Wenn das Symbol b angezeigt ist, können Sie den Cursor mit Taste d nach links
bewegen und die Anzeige weiterrollen.
• Das Bewegen des Cursors nach links schiebt den der Ausdruck im Display entsprechend
weit nach rechts aus dem Display, was durch das Symbol \ auf der rechten Seite
angezeigt wird. Wenn das Symbol \ angezeigt ist, können Sie den Cursor mit Taste e
zum Weiterrollen der Anzeige nach rechts bewegen.
• Sie können auch f drücken, um zum Anfang des Ausdrucks zu springen, oder mit c
zum Ende springen.
A Anzahl der Eingabezeichen (Byte)
Beim Eingeben eines mathematischen Ausdrucks wird dieser im „Eingangsbereich“
gespeichert, der eine Kapazität von 99 Byte besitzt. Dies bedeutet, dass für einen einzigen
mathematischen Ausdruck bis zu 99 Byte eingegeben werden können.
Normalerweise erscheint der Cursor, der die aktuelle Eingabeposition anzeigt, im Display
als ein blinkender vertikaler (|) oder horizontaler Balken ( ). Wenn die Restkapazität des
Eingangsbereichs nur noch 10 Byte oder weniger beträgt, wechselt die Form des Cursors
auf eine blinkende Box (k).
In diesem Falle die Eingabe des aktuellen Ausdrucks an einer geeigneten Stelle beenden
und das Ergebnis berechnen.
k Bearbeiten einer Berechnung
A Einfügungs- und Überschreibungsmodus
Der Rechner besitzt zwei Eingabemodi. Im Einfügungsmodus erscheint das eingegebene
Zeichen an der Cursorposition und schiebt dadurch alle rechts vom Cursor befindlichen
Zeichen nach rechts weiter. Im Überschreibungsmodus wird das an der Cursorposition
vorhandene Zeichen durch die neue Eingabe ersetzt.
DE-9
Ursprünglicher Ausdruck
Einfügungsmodus
Bei Drücken von +
1+2|34
1+2+|34
1+2 3 4
1+2 + 4
Cursor
Überschreibungsmodus
Cursor
Als Vorgabe ist der Rechner auf den Einfügungsmodus eingestellt.
Zum Wechseln in den Überschreibungsmodus drücken Sie: 1D(INS).
A Bearbeiten einer gerade erfolgten Eingabe
Beispiel: Zum Korrigieren von 369 × 13 in 369 × 12
369*13
369 × 13I
D2
369 × 12I
A Löschen einer Eingabe
Beispiel: Zum Korrigieren von 369 × × 12 in 369 × 12
Einfügungsmodus
369**12
ddD
369 ×× 12I
369 ×I12
Überschreibungsmodus
369**12
dddD
369 ×× 12
369 × 12
A Bearbeiten einer Eingabe innerhalb eines Ausdrucks
Im Einfügungsmodus bewegen Sie den Cursor mit d und e rechts neben die zu
bearbeitende Stelle, löschen diese mit D und nehmen die Eingabe dann neu vor. Stellen
Sie im Überschreibungsmodus den Cursor auf die zu korrigierende Eingabestelle und
überschreiben Sie die falsche mit der richtigen Eingabe.
A Einfügen einer Eingabe in einen Ausdruck
Wenn Sie Eingaben in einen Ausdruck einfügen möchten, ist dazu unbedingt auf den
Einfügungsmodus zu schalten. Stellen Sie mit d und e den Cursor an die Stelle, an der
die Eingabe erfolgen soll, und führen Sie diese aus.
k Lokalisieren von Fehlern
Wenn der eingegebene Berechnungsausdruck nicht korrekt ist, erscheint im Display
eine Fehlermeldung, wenn Sie zur Ausführung w drücken. Wenn eine Fehlermeldung
erschienen ist, die Taste d oder e drücken, wodurch der Cursor an die für den
Berechnungsfehler verantwortliche Stelle springt, damit Sie diese korrigieren können.
DE-10
Beispiel: Wenn Sie 14 ÷ 0 × 2 = anstelle von 14 ÷ 10 × 2 = eingegeben haben
(Im nachstehenden Beispiel wird der Einfügungsmodus verwendet.)
14/0*2w
e oder d
Mat h ERROR
14 ÷ 0I×2
Fehlerstelle
d1w
14 ÷ 10 × 2
28
Grundrechnung
Insofern nicht anders angegeben, werden die Berechnungen in diesem Abschnitt im
Berechnungsmodus des Rechners durchgeführt, ausgenommen beim BASE-Modus.
k Arithmetische Berechnungen
Mögliche arithmetische Berechnungen sind Addition (+), Subtraktion (-), Multiplikation
(*) und Division (/).
Beispiel: 7 × 8 − 4 × 5 = 36
7*8-4*5w
36
k Brüche
Die Eingabe von Brüchen erfolgt durch Verwendung eines speziellen Trennungssymbols ({).
A Bruchrechnungsbeispiele
Beispiel 1: 3
Beispiel 2:
1
2
11
+1 =4
4
3
12
3$1$4+
1$2$3w
2
1
7
+
=
(Bruchanzeigeformat: d/c)
3
2
6
2$3+1$2w
4{11{12
7{6
Hinweis
• Falls die Gesamtzahl der Elemente (Ganzzahl + Zähler + Nenner + Trennungssymbole)
eines Bruchrechnungsergebnisses über 10 Stellen beträgt, wird das Ergebnis im
Dezimalformat angezeigt.
• Wenn eine Berechnung sowohl Brüche als auch Dezimalwerte enthält, wird das Resultat
im Dezimalformat angezeigt.
• Sie können für die Elemente eines Bruchs nur Ganzzahlen eingeben. Die Eingabe nicht
ganzer Zahlen ergibt ein Ergebnis im Dezimalformat.
DE-11
A Umschalten des Formats zwischen gemischtem Bruch und
unechtem Bruch
Zum Umwandeln eines gemischten Bruchs in einen unechten Bruch (bzw. eines unechten
Bruchs in einen gemischten Bruch) drücken Sie !$(d/c).
A Umschalten zwischen Dezimal- und Bruchformat
Drücken Sie $, um zwischen dem Anzeigeformat für Dezimalwerte und für Brüche
umzuschalten.
Hinweis
Der Rechner kann nicht vom Dezimal- auf das Bruchformat umschalten, wenn die
Gesamtzahl der Bruchelemente (Ganzzahl + Zähler + Nenner + Trennungssymbole) größer
als 10 Stellen ist.
k Prozentrechnung
Durch Eingeben eines Wertes mit einem Prozentzeichen (%) wird der Wert zu einem
Prozentsatz.
A Prozentrechnungsbeispiele
Beispiel 1: 2 % = 0,02
(
2
)
10 0
Beispiel 2: 150 × 20% = 30
(150 ×
2!((%)w
002
150*20
!((%)w
30
20
)
100
Beispiel 3: Wieviel Prozent von 880 ist 660?
660/880
!((%)w
75
2500+2500*
15!((%)w
2875
Beispiel 4: 2500 um 15% erhöhen
Beispiel 5: 3500 um 25% vermindern
3500-3500*
25!((%)w
2625
Beispiel 6: Summe von 168, 98 und 734 um 20% vermindern
168+98+734w
1000
-G*20!((%)w
800
DE-12
Beispiel 7: 300 g werden zu einer ursprünglich 500 g wiegenden Probe hinzugefügt,
sodass die endgültige Probe 800 g wiegt. Wie viel Prozent von 500 g ist 800 g?
(500+300)
/500!((%)w
160
Beispiel 8: Wie groß ist die Änderung in Prozent, wenn ein Wert von 40 auf 46 zunimmt?
(46-40)/40
!((%)w
15
k Berechnungen in Grad, Minuten und Sekunden
(Sexagesimal-Rechnung)
A Eingeben von Sexagesimalwerten
Zum Eingeben von Sexagesimalwerten gilt die folgende grundlegende Syntax.
{Grad} $ {Minuten} $ {Sekunden} $
Beispiel: Zum Eingeben von 2°30´30˝
2$30$30$w
2 ˚ 30 ˚ 30 ˚
2 ˚ 30 ˚ 30
• Bitte beachten Sie, dass stets eine Eingabe für die Grade und Minuten erfolgen muss,
auch wenn diese null betragen.
A Beispiele für Sexagesimalrechnung
Die nachstehenden Arten von Sexagesimalrechnungen ergeben sexagesimale Ergebnisse.
• Addition oder Subtraktion von zwei sexagesimalen Werten
• Multiplikation oder Division eines sexagesimalen Werts mit einem Dezimalwert
Beispiel: 2°20´30˝ + 39´30˝ = 3°00´00˝
2$20$30$+
0$39$30$w
3 ˚ 0˚ 0
A Umwandeln zwischen sexagesimal und dezimal
Durch Drücken von $ bei angezeigtem Berechnungsergebnis wechselt der Wert zwischen
sexagesimal und dezimal.
Beispiel: Zum Umstellen von 2,255 auf sexagesimal
2.255w$
DE-13
2 ˚ 15˚ 18
Berechnungsablauf und Wiederholung
Im Berechnungsablauf werden alle durchgeführten Berechnungen aufgezeichnet,
einschließlich der eingegebenen Ausdrücke und der Berechnungsergebnisse. Sie können
den Berechnungsablauf in den Modi COMP, CMPLX und BASE verwenden.
k Aufrufen des Berechnungsablaufs
Das Symbol ` in der oberen rechten Ecke des Displays zeigt an, dass Daten im
Berechnungsablauf gespeichert sind. Um die Daten des Berechnungsablaufs einzusehen,
drücken Sie f. Mit jedem Drücken von f läuft die Anzeige um eine Berechnung vor
(zurück), wobei der Berechnungsausdruck und das Ergebnis angezeigt werden.
Beispiel: 1+1w2+2w3+3w
3+ 3
6
f
2+2
4
f
1+1
2
Beim Durchrollen der Ablaufdaten erscheint das Symbol $ im Display, was bezeichnet,
dass sich unter den angezeigten Daten noch weitere (neuere) Aufzeichnungen befinden.
Wenn dieses Symbol angezeigt ist, drücken Sie c um den gespeicherten Ablauf nach
unten (vorwärts) weiterzurollen.
Wichtig!
• Die gesamten Daten des Berechnungsablaufs werden gelöscht, wenn Sie p drücken,
auf einen anderen Berechnungsmodus schalten oder eine Rückstellung vornehmen.
• Die Kapazität des Berechnungsablaufspeichers ist begrenzt. Wenn Sie bei bereits vollem
Berechnungsablaufspeicher eine neue Berechnung durchführen, wird automatisch der
älteste Eintrag im Ablauf gelöscht, um Platz für den neuen zu machen.
k Verwendung der Wiederholung
Während der Anzeige eines Eintrags aus dem Berechnungsablauf d oder e drücken,
um den Cursor anzuzeigen und den Bearbeitungsmodus aufzurufen. Durch Drücken von
e erscheint der Cursor am Anfang des Berechnungsausdrucks, während d den Cursor
am Ende anzeigt. Nach Vornahme der gewünschten Änderungen w drücken, um die
Berechnung auszuführen.
Beispiel: 4 × 3 + 2,5 = 14,5
4 × 3 – 7,1 = 4,9
4*3+2.5w
d
DDDD-7.1w
DE-14
4×3+ 2 . 5
145
4 × 3 + 2 . 5I
4×3 –7 . 1
49
Speicherfunktionen
k Benutzen des Anwortspeichers (Ans)
Das Ergebnis einer neuen Berechnung, die Sie mit dem Rechner vornehmen, wird
automatisch im Antwortspeicher (Ans) gespeichert.
A Aktualisierungs- und Löschzeitpunkte von Ans
Für die Verwendung von Ans in einer Berechnung ist wichtig, sich darüber im Klaren zu
sein, wie und wann sich der Inhalt ändert. Bitte beachten Sie die folgenden Punkte.
• Der Inhalt von Ans wird ersetzt, wenn Sie einen der folgenden Vorgänge ausführen:
Berechnen eines Berechnungsergebnisses, Addieren oder Subtrahieren eines Wertes
vom unabhängigen Speicher, Zuweisen eines Wertes an eine Variable oder Abrufen des
Wertes einer Variablen sowie Eingeben von statistischen Daten im SD- oder REG-Modus.
• Im Falle einer Berechnung, die mehr als ein Ergebnis hat (z.B. Koordinatenberechungen),
wird der zuerst im Display erscheinende Wert in Ans gespeichert.
• Der Inhalt von Ans bleibt unverändert, wenn die aktuelle Berechnung einen Fehler ergibt.
• Wenn Sie eine Berechnung mit komplexen Zahlen im CMPLX-Modus ausführen, wird
sowohl der reelle als auch der imaginäre Teil des Ergebnisses in Ans gespeichert. Bitte
beachten Sie aber, dass der imaginäre Teil des Wertes gelöscht wird, wenn Sie auf einen
anderen Berechnungsmodus schalten.
A Automatische Einfügung von Ans in nachfolgende
Berechnungen
Beispiel: Zum Dividieren des Ergebnisses von 3 × 4 durch 30
12
3*4w
(Fortsetzung) /30w
Ans ÷ 30
04
Durch Drücken von / wird Ans automatisch eingegeben.
Hinweis
Im Falle einer Funktion mit eingeklammertem Argument (Seite 8), wird Ans nur dann
automatisch das Argument, wenn Sie die Funktion allein eingeben, gefolgt von Taste w.
A Manuelles Einfügen von Ans in eine Berechnung
Beispiel: Um das Ergebnis von 123 + 456 wie unten gezeigt in einer anderen Berechnung
zu verwenden
123 + 456 = 579
789 – 579 = 210
123+456w
579
789-Kw
210
DE-15
k Benutzen des unabhängigen Speichers
Der unabhängige Speicher (M) wird hauptsächlich zum Berechnen von Gesamtsummen
verwendet.
Wenn das Symbol M im Display angezeigt ist, enthält der unabhängige Speicher einen
Wert, der nicht null beträgt. Der unabhängige Speicher kann in allen Berechnungsmodi
verwendet werden, ausgenommen SD-Modus und REG-Modus.
Symbol M
10M+
A Addieren zum unabhängigen Speicher
Während im Display ein eingegebener Wert oder das Ergebnis einer Berechnung angezeigt
ist, m drücken, um den Wert zum unabhängigen Speicher (M) zu addieren.
Beispiel: Zum Addieren des Ergebnisses von 105 ÷ 3 zum unabhängigen Speicher (M)
105/3m
35
A Subtrahieren vom unabhängigen Speicher
Während im Display ein eingegebener Wert oder das Ergebnis einer Berechnung angezeigt
ist, 1m(M–) drücken, um den Wert vom unabhängigen Speicher (M) zu subtrahieren.
Beispiel: Zum Subtrahieren des Ergebnisses von 3 × 2 vom unabhängigen Speicher (M)
3*21m(M–)
6
Hinweis
Durch Drücken von m oder 1m(M–) bei im Display angezeigtem Berechnungsergebnis
wird der Wert zum unabhängigen Speicher addiert bzw. von diesem subtrahiert.
Wichtig!
Der im Display erscheinende Wert nach Drücken von m oder 1m(M–) am Ende einer
Berechnung anstelle von w ist das Ergebnis der Berechnung (das zum unabhängigen
Speicher addiert bzw. von diesem subtrahiert wird). Es handelt sich nicht um den aktuellen
Inhalt des unabhängigen Speichers.
A Inhalt des unabhängigen Speichers betrachten
Drücken Sie tm(M).
A Inhalt des unabhängigen Speichers löschen (auf 0)
01t(STO)m(M)
Durch Löschen des unabhängigen Speichers erlischt das Symbol M.
DE-16
k Verwenden von Variablen
Der Rechner unterstützt sechs Variable mit den Namen A, B, C, D, X und Y, die je nach
Bedarf zum Speichern von Werten verwendet werden können. Variablen können in allen
Berechnungsmodi verwendet werden.
A Zuordnen eines Wertes oder Berechnungsergebnisses zu
einer Variablen
Nach dem nachstehenden Vorgehen kann einer Variablen ein Wert oder Rechenergebnis
zugewiesen werden.
Beispiel: Zuweisen von 3 + 5 zur Variablen A
3+51t(STO)-(A)
A Einsehen des einer Variablen zugewiesenen Wertes
Zum Einsehen des einer Variablen zugewiesenen Wertes drücken Sie t und geben dann
den Namen der Variablen ein.
Beispiel: Einsehen des zugewiesenen Wertes der Variablen A
t-(A)
A Verwenden einer Variablen in einer Berechnung
Sie können Variable in gleicher Weise wie Werte in einer Berechnung verwenden.
Beispiel: Zum Berechnen von 5 + A
5+a-(A)w
A Löchen des einer Variablen zugewiesenen Wertes (auf 0)
Beispiel: Zum Löschen der Variablen A
01t(STO)-(A)
k Löschen des Inhalts aller Speicher
Zim Löschen der Inhalte von unabhängigem Speicher, Variablenspeicher und
Antwortspeicher bitte die folgende Tastenbedienung ausführen.
19(CLR)1(Mem)w
• Falls die Einstellungen des Rechners nicht gelöscht werden sollen, drücken Sie A
anstelle von w im obigen Vorgang.
Berechnungen mit
wissenschaftlichen Funktionen
Falls nicht anders angegeben, können die Funktionen in diesem Abschnitt in allen
Berechnungsmodis des Rechners außer dem BASE-Modus verwendet werden.
Vorsichtsmaßregeln zu Berechnungen mit wissenschaftlichen
Funktionen
• Bei Durchführung einer Berechnung, die eine vorprogrammierte wissenschaftliche
Funktion enthält, kann es eine Weile dauern, bis das Berechnungsergebnis erscheint.
Nehmen Sie bis zum Erscheinen des Berechnungsergebnis keine Tastenbedienung an
der Rechnereinheit vor.
• Zum Unterbrechen einer laufenden Berechnungsoperation drücken Sie A.
DE-17
Interpretieren der Syntax von wissenschaftlichen Funktionen
• Text, der das Argument einer Funktion darstellt, ist in Klammern ({ }) eingeschlossen.
Argumente sind normalerweise {Wert} oder {Ausdruck}.
• Wenn geschweifte Klammern ({ }) in runde Klammern gefasst sind, bedeutet dies, dass
alle Eingaben in der Klammer zwingend erforderlich sind.
k Pi (π) und Basen e natürlicher Logarithmen
Der Rechner erlaubt das Einfügen von Pi (π) und Basen e natürlicher Logarithmen in
Berechnungen. π und e werden in allen Modi unterstützt, ausgenommen der BASE-Modus.
Nachstehend sind die Werte aufgeführt, die der Rechner für die vorprogrammierten
Konstanten verwendet.
π = 3,14159265358980 (1e(π))
e = 2,71828182845904 (Si(e))
k Trigonometrische Funktionen und Arcusfunktionen
A Syntax und Eingabe
–1
–1
–1
sin({n}), cos({n}), tan({n}), sin ({n}), cos ({n}), tan ({n})
–1
Beispiel: sin 30 = 0,5, sin 0,5 = 30 (Winkeleinheit: Deg)
s30)w
05
1s(sin )0.5)w
30
–1
A Hinweise
• Diese Funktionen können im CMPLX-Modus verwendet werden, solange keine komplexe
Zahl im Argument verwendet ist. Eine Berechnung wie i × sin(30) z.B. ist verwendbar,
sin(1 + i) dagegen nicht.
• Die in einer Berechnung zu verwendende Winkeleinheit ist diejenige, die aktuell als
Vorgabe-Winkeleinheit gewählt ist.
k Winkeleinheit-Umstellung
Sie können einen Wert, der mit Verwendung einer Winkeleinheit eingegeben wurde,
auf eine andere Winkeleinheit umstellen. Nach der Eingabe eines Wertes drücken Sie
1G(DRG'), um das unten gezeigte Menü aufzurufen.
D
R
G
1 2 3
1(D): Grad (Altgrad)
2(R): Radiant (Bogenmaß)
3(G): Gon (Neugrad)
DE-18
Beispiel: Umwandeln von
π
Radiant in Grad (Winkeleinheit: Deg)
2
(1e(π)/2)
1G(DRG')2(R)E
( π ÷2 ) r
90
k Hyperbolische Funktionen und Areafunktionen
A Syntax und Eingabe
–1
–1
–1
sinh({n}), cosh({n}), tanh({n}), sinh ({n}), cosh ({n}), tanh ({n})
Beispiel: sinh 1 = 1,175201194
ws(sinh)1)E
1175201194
A Hinweise
• Nach Drücken von w zum Spezifizieren einer hyperbolischen Funktion oder 1w
zum Spezifizieren einer Areafunktion drücken Sie s, c oder t.
• Diese Funktionen können im CMPLX-Modus verwendet werden, Argumente mit
komplexen Zahlen sind aber nicht verwendbar.
k Exponentialfunktionen und logarithmische Funktionen
A Syntax und Eingabe
10^({n}) .......................... 10 n
e^({n}) ............................. e{n}
log({n}) ........................... log10{n}
log({m},{n}) ..................... log{m}{n}
ln({n}) ............................. loge{n}
{ }
(Briggscher Logarithmus)
(Basis {m} Logarithmus)
(Natürlicher Logarithmus)
Beispiel 1: log216 = 4, log16 = 1,204119983
4
l2,16)E
l16)E
l o g ( 16 )
1204119983
Wenn keine Basis spezifiziert ist, wird Basis 10 (Briggscher Logarithmus) angenommen.
Beispiel 2: ln 90 (loge 90) = 4,49980967
I90)E
DE-19
449980967
k Potenzfunktionen und Potenzwurzel-Funktionen
A Syntax und Eingabe
2
2
{n} x ............................... {n}
3
3
{n} x ............................... {n}
–1
–1
{n} x ............................. {n}
{ }
{(m)}^({n}) ....................... {m} n
'({n}) .......................... {n}
(Quadrat)
(Kubik)
(Kehrwert)
(Potenz)
(Quadratwurzel)
3
(Kubikwurzel)
(Potenzwurzel)
3
'({n}) ......................... {n}
{ }
({m})x'({n}) .................. m {n}
Beispiel 1: ('
2 + 1) ('
2 – 1) = 1
(92)+1)
(92)-1)E
('( 2 ) + 1 ) ('( 2 ) – 1 )
1
2
Beispiel 2: –2 3 = –1,587401052
-2M2$3)E
– 2 ˆ ( 2{3 )
-1587401052
A Hinweise
2
3
–1
• Die Funktionen x , x und x können in Berechnungen mit komplexen Zahlen im CMPLXModus verwendet werden. Argumente mit komplexen Zahlen sind auch für diese
Funktionen verwendbar.
3
• ^(, '(, '(, x'( werden auch im CMPLX-Modus unterstützt, Argumente mit komplexen
Zahlen sind für diese Funktionen aber nicht verwendbar.
k Koordinaten-Umstellung (rechtwinkelig ↔ polar)
Der Rechner kann Koordinaten von rechtwinkelig in polar bzw. umgekehrt umwandeln.
o
o
Rechtwinkelige Koordinaten (Rec)
Polarkoordinaten (Pol)
A Syntax und Eingabe
Koordinaten-Umwandlung von rechtwinkelig auf polar (Pol)
Pol(x, y)
x: Rechtwinkelige Koordinate x-Wert
y: Rechtwinkelige Koordinate y-Wert
DE-20
Koordinaten-Umwandlung von polar auf rechtwinkelig (Rec)
Rec(r, )
r: Polarkoordinate r-Wert
: Polarkoordinate -Wert
Beispiel 1: Umwandeln der rechteckigen Koordinaten ('
2, '
2 ) in Polarkoordinaten
(Winkeleinheit: Deg)
1+(Pol)92)
,92))E
2
t,(Y)
45
(Ansehen des Wertes von )
Beispiel 2: Umwandeln der Polarkoordinaten (2, 30°) in rechtwinkelige Koordinaten
(Winkeleinheit: Deg)
1-(Rec)2,
30)E
1732050808
t,(Y)
1
(Ansehen des Wertes von y)
A Hinweise
• Diese Funktionen können in den Modi COMP, SD und REG verwendet werden.
• Die Berechnungsergebnisse zeigen nur den ersten r Wert oder x Wert.
• Der r-Wert (oder x-Wert), der aus der Berechnung hervorgeht, wird der Variablen X
zugewiesen, während der -Wert (oder y-Wert) der Variablen Y zugewiesen wird (Seite
17). Zum Ansehen des -Wertes (oder y-Wertes) wie im Beispiel gezeigt den Wert
anzeigen, der der Variablen Y zugewiesen ist.
• Die Werte, die für beim Umwandeln von rechteckigen auf polare Koordinaten erhalten
wurden, liegen im Bereich –180°< < 180°.
• Beim Ausführen einer Koordinaten-Umwandlungsfunktion innerhalb eines
Berechnungsausdrucks wird die Berechnung unter Verwendung des ersten aus der
Umwandlung hervorgehenden Wertes ausgeführt (r-Wert oder x-Wert).
2, '
2)+5=2+5=7
Beispiel: Pol ('
DE-21
k Integralrechnung und Differentialrechnung
A Integralrechnung
Ihr Rechner verwendet für Integralrechnungen die Gauß-Kronrod-Methode.
Syntax und Eingabe
∫ ( f (x), a, b, tol)
f (x):
a:
b:
tol:
Funktion von X (Geben Sie die von der Variable X verwendete Funktion ein.)
Untere Grenze des Integrationsbereichs
Obere Grenze des Integrationsbereichs
Fehlertoleranzbereich
• Dieser Parameter kann ausgelassen werden. In diesem Fall wird als
–5
Toleranz 1 × 10 verwendet.
e
Beispiel: ∫1 In( x ) = 1
fIa0(X)),1,aI(e))E
∫ ( I n ( X ) , 1, e )
1
A Differentialrechnung
Bei Ihrem Rechner wird für die Näherung der Ableitung die Finite-Differenzen-Methode
verwendet.
Syntax und Eingabe
d/dx( f (x), a, tol)
f (x): Funktion von X (Geben Sie die von der Variable X verwendete Funktion ein.)
a: Eingabewert des Punktes (Differentialpunktes) des gewünschten
Differentialkoeffizienten
tol: Fehlertoleranzbereich
• Dieser Parameter kann ausgelassen werden. In diesem Fall wird als
–10
Toleranz 1 × 10 verwendet.
π für die Funktion y = sin(x) (Winkeleinheit: Rad)
Beispiel: Ableitung am Punkt x = 2
1f(d/dx)sa0(X)),
1e(π)/2)E
d/ dx ( s i n ( X ) , π ÷2 )
0
A Was bei der Integral- und Differentialrechnung zu beachten ist
• Integral- und Differentialrechnungen können nur im COMP-Modus und PRGM-Modus
(Laufmodus: COMP) ausgeführt werden.
• Die folgenden Funktionen können in f(x) nicht verwendet werden: Pol, Rec. Die
folgenden Funktionen können in f(x), a, b oder tol nicht verwendet werden: ∫, d/dx.
• Wenn Sie in f(x) eine trigonometrische Funktion verwenden, geben Sie Rad als
Winkeleinheit an.
DE-22
• Ein kleinerer Wert für tol erhöht zwar die Genauigkeit, die Berechnungszeit nimmt aber
ebenfalls zu. Verwenden Sie für tol mindestens 1 × 10–14.
Was bei der Integralrechnung zu beachten ist
• Die Integration nimmt normalerweise viel Zeit in Anspruch.
1
• Für f(x) 0 und a x b (wie bei ∫0 3x2 – 2 = –1) ist das Ergebnis negativ.
• Je nach Art der Funktion f(x) und dem Integrationsbereich kann ein Rechenfehler erzeugt
werden, der die Toleranz übersteigt, wodurch eine Fehlermeldung angezeigt wird.
Was bei der Differentialrechnung zu beachten ist
• Wenn für tol kein Wert eingegeben wird und keine konvergierende Lösung gefunden
werden kann, wird der tol-Wert automatisch angepasst, um die Lösung zu bestimmen.
• Nicht aufeinanderfolgende Punkte, abrupte Schwankungen, Punkte mit äußerst hohen
oder niedrigen Werten, Wendepunkte oder die Einbeziehung von Punkten, an denen eine
Ableitung unmöglich ist, oder ein Punkt oder ein Differentialrechnungsergebnis in der
Nähe von 0 können zu einer niedrigen Genauigkeit oder einem Fehler führen.
A Tipps für Integralrechnungen
Wenn bei einer periodischen Funktion oder einem bestimmten
Integrationsintervall positive und negative Funktionswerte von f(x)
auftreten
Führen Sie für den positiven Teil und den negativen Teil eine separate Integration durch
und fassen Sie die Ergebnisse dann zusammen.
∫
c
a
f(x)dx + (–
∫
b
c
f(x)dx)
Positives S
Negatives S
Positiver Teil Negativer Teil
(Positives S) (Negatives S)
Wenn Integrationswerte bei sehr kleinen Änderungen im
Integrationsintervall stark schwanken
Teilen Sie das Integrationsintervall so in mehrere Abschnitte auf, dass Bereiche mit großen
Schwankungen in kleine Abschnitte unterteilt sind. Führen Sie die Integration auf jedem
Abschnitt aus und fassen Sie die Ergebnisse zusammen.
f (x)
0
∫
a
x1
x2
x3
x4
b
x
b
a
+
∫
f(x)dx =
b
x4
∫
x1
a
f(x)dx +
f(x)dx
DE-23
∫
x2
x1
f(x)dx + .....
k Andere Funktionen
x!, Abs(, Ran#, nPr, nCr, Rnd(
x!, nPr und nCr Funktionen können im CMPLX-Modus verwendet werden, Argumente mit
komplexen Zahlen sind aber nicht verwendbar.
A Faktoriell (!)
Syntax: {n}! ({n} muss eine natürliche Zahl sein oder 0.)
Beispiel: (5 + 3)!
(5+3)
1X(x!)E
40320
A Absolutwert (Abs)
Bei Berechnungen mit reellen Zahlen ergibt Abs( lediglich den Absolutwert. Diese Funktion
kann im CMPLX-Modus zur Bestimmung des Absolutwertes (Größe) einer komplexen Zahl
verwendet werden. Näheres siehe „Berechnungen mit komplexen Zahlen“ auf Seite 26.
Syntax: Abs({n})
Beispiel: Abs (2 – 7) = 5
1)(Abs)2-7)E
5
A Zufallszahl (Ran#)
Diese Funktion generiert eine dreistellige Pseudo-Zufallszahl von weniger als 1 (0,000 bis
0,999). Sie benötigt kein Argument und kann in gleicher Weise verwendet werden wie eine
Variable.
Syntax: Ran#
Beispiel: Verwenden von 1000Ran# zur Erzeugung von drei dreistelligen Zufallszahlen.
10001.(Ran#)E
E
E
287
613
118
• Die obigen Werte sind lediglich als Beispiele angegeben. Die vom Rechner tatsächlich für
diese Funktion erzeugten Werte weichen davon ab.
DE-24
A Permutation (nPr)/Kombination (nCr)
Syntax: {n}P{m}, {n}C{m}
Beispiel: Wie viele Permutationen und Kombinationen von jeweils vier Personen sind für
eine Gruppe von 10 Personen möglich?
101*(nPr)4E
5040
101/(nCr)4E
210
A Rundungsfunktion (Rnd)
Sie können die Rundungsfunktion (Rnd) zum Runden des vom Argument spezifizierten
Wertes, Ausdrucks oder Berechnungsergebnisses verwenden. Die Rundung erfolgt auf
die Zahl der signifikanten Stellen, die durch die Anzahl der eingestellten Anzeigestellen
vorgegeben ist.
Runden für Norm1 oder Norm2
Die Mantisse wird auf 10 Stellen gerundet.
Runden für Fix oder Sci
Der Wert wird auf die spezifizierte Stellenzahl gerundet.
Beispiel: 200 ÷ 7 × 14 = 400
(3 Dezimalstellen)
1Ne1(Fix)3
(Interne Berechnung erfolgt mit 15 Stellen.) 200/7E
*14E
28571
400000
Führen Sie jetzt die gleiche Berechnung mit Verwendung der Rundungsfunktion (Rnd)
durch.
200/7E
(Berechnung erfolgt mit gerundetem Wert.)
10(Rnd)E
*14E
(Gerundetes Ergebnis)
DE-25
28571
399994
Verwendung der technischen 103
Notation (ENG)
Die technische Notation (ENG) drückt Größen als Produkt einer positiven Zahl zwischen
1 und 10 mit einer Zehnerpotenz aus, die immer ein Mehrfaches von drei beträgt. Dabei
stehen zwei Formen der technischen Notation zur Verfügung, ENG/ und ENG,.
Der CMPLX-Modus bietet keine Unterstützung für die technische Notation.
k ENG Berechnungsbeispiele
Beispiel 1: Umwandeln von 1234 in technische Notation mit ENG/
1234
1234 03
1234 00
1234E
W
W
Beispiel 2: Umwandeln von 123 in technische Notation mit ENG,
123
0123 03
06
0000123
123E
1W(,)
1W(,)
Berechnungen mit komplexen
Zahlen (CMPLX)
Zum Durchführen der Beispieloperationen dieses Abschnitts wählen Sie zuerst CMPLX als
den Berechnungsmodus.
k Eingeben von komplexen Zahlen
A Eingeben von imaginären Zahlen (i)
Beispiel: Zum Eingeben von 2 + 3i
2+3W(i)
DE-26
2 + 3 iI
A Eingeben komplexer Zahlen im Format von Polarkoordinaten
Beispiel: Zum Eingeben von 5 ∠ 30
51-(∠)30
5 30I
Wichtig!
Beim Eingeben von Argument einen Wert eingeben, der einen Winkel in Übereinstimmung
mit der aktuell eingestellten Vorgabe-Winkeleinheit des Rechners angibt.
k Ergebnisanzeige bei Berechnungen mit komplexen
Zahlen
Wenn eine Berechnung eine komplexe Zahl zum Ergebnis hat, erscheint das Symbol
R⇔I in der oberen rechten Displayecke und zuerst wird nur der reelle Teil angezeigt. Zum
Umschalten des Displays zwischen dem reellen Teil und dem imaginären Teil drücken Sie
1E(Re⇔Im).
Beispiel: Zum Eingeben von 2 + 1i und Anzeigen des Berechnungsergebnisses
1,(SETUP)eee1(a+bi)
2+W(i)E
2+ i
2
Zeigt den reellen Teil an.
1
1E(Re⇔Im)
Zeigt den imaginären Teil an.
(i-Symbol escheint bei Anzeige des imaginären Teils.)
A Vorgabeformat für Ergebnisanzeige bei Berechnungen mit
komplexen Zahlen
Für die Ergebnisse von Berechnungen mit komplexen Zahlen kann das RechtwinkeligeKoordinaten-Format oder das Polarkoordinaten-Format gewählt werden.
Imaginäre Achse
Imaginäre Achse
o
r ⬔
a + bi
b
a
Reelle Achse
Rechtwinkelige Koordinaten
o
Reelle Achse
Polarkoordinaten
Verwenden Sie die Setup-Anzeigen zum Festlegen des gewünschten VorgabeAnzeigeformats. Näheres finden Sie unter „Festlegen des Anzeigeformats für komplexe
Zahlen“ (Seite 7).
DE-27
k Anzeigebeispiele für Berechnungsergebnisse
A Rechtwinkelige-Koordinaten-Format (a+bi)
1,(SETUP) eee1(a+bi)
3 + i) = 2'
3 + 2i = 3,464101615 + 2i
Beispiel 1: 2 × ('
2*(93)+W(i))E
3464101615
1E(Re⇔Im)
2
Beispiel 2: '
2 ∠ 45 = 1 + 1i (Winkeleinheit: Deg)
92)1-(∠)
45E
1
1E(Re⇔Im)
1
2*(93)+W(i))E
4
1E(Re⇔Im)
30
A Polarkoordinaten-Format (r∠)
1,(SETUP) eee2(r∠)
3 + i) = 2'
3 + 2i = 4 ∠ 30
Beispiel 1: 2 × ('
∠-Symbol erscheint bei Anzeige des -Wertes.
Beispiel 2: 1 + 1i = 1,414213562 ∠ 45 (Winkeleinheit: Deg)
1+1W(i)E
1414213562
1E(Re⇔Im)
45
k Konjugieren von komplexen Zahlen (Conjg)
Beispiel: Ermitteln der konjugierten komplexen Zahl von 2 + 3i
1,(Conjg)2+3W(i))E
1E(Re⇔Im)
DE-28
2
-3
k Absolutwert und Argument (Abs, arg)
Beispiel:
Ermitteln des Absolutwertes und Arguments von 2 + 2i
(Winkeleinheit: Deg)
Imaginäre Achse
b=2
o
Absolutwert:
Argument:
1)(Abs)2+2W(i))E
1((arg)2+2W(i))E
a=2
Reelle Achse
2828427125
45
k Deaktivieren des Vorgabe-Anzeigeformats für komplexe
Zahlen
A Anweisen des Rechtwinkelige-Koordinaten-Formats für eine
Berechnung
Geben Sie 1-('a+bi) am Ende der Berechnung ein.
Beispiel: 2'
2 ∠ 45 = 2 + 2i (Winkeleinheit: Deg)
292)1-(∠)45
1-('a+bi)E
2
1E(Re⇔Im)
2
A Anweisen des Polarkoordinaten-Formats für eine Berechnung
Geben Sie 1+('r∠) am Ende der Berechnung ein.
2 ∠ 45 = 2,828427125 ∠ 45 (Winkeleinheit: Deg)
Beispiel: 2 + 2i = 2'
2+2W(i)
1+('r∠)E
1E(Re⇔Im)
DE-29
2828427125
45
Statistische Berechnungen
(SD/REG)
k Probendaten für statistische Berechnung
A Eingeben von Probendaten
Sie können Probendaten mit eingeschalteter (FreqOn) oder ausgeschalteter (FreqOff)
statistischer Häufigkeit eingeben. Die Werksvoreinstellung des Rechners ist FreqOn. Sie
können wählen, welche Eingabemethode für die Einstellung der statistischen Häufigkeit im
Setup-Bildschirm verwendet werden soll (Seite 7).
A Maximale Anzahl der Eingabedatenpunkte
Die maximale Anzahl der eingebbaren Datenpunkte richtet sich danach, ob die Häufigkeit
ein- (FreqOn) oder ausgeschaltet (FreqOff) ist.
SD-Modus...... 40 Punkte (FreqOn), 80 Punkte (FreqOff)
REG-Modus ... 26 Punkte (FreqOn), 40 Punkte (FreqOff)
A Probendaten löschen
Alle derzeit im Speicher befindlichen Probendaten werden gelöscht, wenn Sie auf einen
anderen Berechnungsmodus schalten oder die Einstellung der statistischen Häufigkeit
ändern.
k Statistische Berechnungen mit einer Variablen
Zum Ausführen der Beispieloperationen dieses Abschnitts wählen Sie zunächst SD als den
Berechnungsmodus.
A Eingeben von Probendaten
Häufigkeit ein (FreqOn)
Nachstehend finden Sie die erforderliche Tastenbedienung zum Eingeben der Klassewerte
x1, x2, ...xn und Frequenzen Freq1, Freq2, ... Freqn.
{x1}1,(;) {Freq1}m(DT)
{x2}1,(;) {Freq2}m(DT)
{xn}1,(;) {Freqn}m(DT)
Hinweis
Wenn die Häufigkeit eines Klassewertes nur Eins beträgt, brauchen Sie zum Eingeben nur
{xn}m(DT) zu drücken (ohne Spezifizieren der Häufigkeit).
Beispiel: Zum Eingeben der folgenden Daten: (x, Freq) = (24,5, 4), (25,5, 6), (26,5, 2)
24.51,(;)4
DE-30
24 .5 ; 4I
0
m(DT)
L i ne =
1
m(DT) gibt dem Rechner an, dass dies das Ende des ersten Datenpunktes ist.
25.51,(;)6m(DT)
26.51,(;)2m(DT)
L i ne =
3
Häufigkeit aus (FreqOff)
In diesem Falle jeden einzelnen Datenpunkt wie unten gezeigt eingeben.
{x1}m(DT) {x2}m(DT) ... {xn}m(DT)
A Ansehen der aktuellen Probendaten
Nach dem Eingeben der Probendaten können Sie mit c in Reihenfolge der Eingabe durch
die Daten blättern. Das Symbol $ bezeichnet, dass sich unterhalb der derzeit angezeigten
Probe noch weitere Daten befinden. Das Symbol ` bezeichnet, dass sich oben Daten
befinden.
Beispiel: Zum Ansehen der im Beispiel unter „Eingeben von Probendaten“ auf Seite 30
eingegebenen Daten (Häufigkeit: FreqOn)
Ac
c
x 1=
245
F r e q 1=
4
Wenn die statistische Häufigkeit auf FreqOn eingestellt ist, erfolgt die Datenanzeige in der
Reihenfolge: x1, Freq1, x2, Freq2 usw. Bei Einstellung FreqOff erfolgt die Anzeige in der
Reihenfolge: x1, x2, x3 usw. Sie können auch mit f in entgegengesetzter Richtung
blättern.
A Bearbeiten einer Datenprobe
Zum Bearbeiten einer Datenprobe rufen Sie diese auf, geben den/die neuen Wert(e) ein
und drücken dann E.
Beispiel: Bearbeiten der Datenprobe „Freq3“, die unter „Eingeben von Probendaten“ auf
Seite 30 eingegeben wurde
Af
3E
DE-31
F r eq3=
2
F r eq3=
3
A Löschen einer Datenprobe
Zum Löschen einer Datenprobe rufen Sie diese auf und drücken dann 1m(CL).
Beispiel: Löschen der „x2“-Datenprobe, die unter „Eingeben von Probendaten“ auf Seite 30
eingegeben wurde
Accc
1m(CL)
x 2=
255
L i ne =
2
Hinweis
• Nachstehend ist gezeigt, wie die Daten vor und nach dem Löschvorgang erscheinen.
Vorher
Nachher
x1: 24.5
Freq1: 4
x1: 24.5
Freq1: 4
x2: 25.5
Freq2: 6
x2: 26.5
Freq2: 2
x3: 26.5
Freq3: 2
Nachgerückt
• Wenn die statistische Häufigkeit eingeschaltet ist (FreqOn), wird das betreffende x- und
Häufigkeitsdatenpaar gelöscht.
A Löschen aller Probendaten
Führen Sie den folgenden Bedienungsvorgang aus, um sämtliche Probendaten zu löschen.
19(CLR)1(Stat)E
Falls nicht alle Probendaten gelöscht werden sollen, drücken Sie im obigen Vorgang A
anstelle von E.
A Statistische Berechnungen mit eingegebenen Probendaten
Zum Durchführen einer statistischen Berechnung geben Sie den entsprechenden Befehl
ein und drücken dann E.
A Referenz für statistische Befehle im SD-Modus
11(S-SUM)1
x2
Ermittelt die Summe der Quadrate der
Probendaten.
Σx
2
n
x
Ermittelt die Summe der Probendaten.
Σx = Σxi
= Σxi
2
11(S-SUM)3
Ermittelt die Anzahl der Proben.
11(S-SUM)2
x̄
12(S-VAR)1
Ermittelt den Mittelwert.
Σx
o= ni
DE-32
σx
12(S-VAR)2
Ermittelt die Gesamtheits-Standardabweichung.
σx =
minX
12(S-VAR)3
sx
Ermittelt die Probedaten-Standardabweichung.
Σ(xi – o)2
n
sx =
12(S-VAR)e1
maxX
Bestimmt den Minimalwert der Probedaten.
Σ(xi – o)2
n–1
12(S-VAR)e2
Bestimmt den Maximalwert der Probedaten.
k Statistische Berechnungen mit paarweisen Variablen
Zum Ausführen der Beispieloperationen dieses Abschnitts wählen Sie zunächst REG als
den Berechnungsmodus.
A Regressionsberechnungsarten
Bei jedem Aufrufen des REG-Modus muss die Art der beabsichtigten Regressionsberechnung gewählt werden.
Wählen der Regressionsberechnungsart
1. REG-Modus aufrufen.
• HIeraufhin erscheint das anfängliche Regressionsberechnungs-Auswahlmenü. Das
Menü umfasst zwei Bildschirme, zwischen denen mit d und e navigiert werden
kann.
2. Führen Sie zum Wählen der gewünschten Regressionsberechnung eine der folgenden
Bedienungen aus.
Um diesen Regressionstyp zu wählen:
Drücken Sie diese Taste:
Linear (y = a + bx)
1(Lin)
Logarithmisch (y = a + b Inx)
2(Log)
Exponentiell e (y = aebx)
3(Exp)
Potenz (y = axb)
4(Pwr)
Invers (y = a + b/x)
e1(Inv)
2
Quadratisch (y = a + bx + cx )
e2(Quad)
Exponentiell ab (y = abx)
e3(AB-Exp)
Hinweis
Wenn Sie möchten, können Sie im REG-Modus in einen anderen Regressionsberechnungsmodus wechseln. Durch Drücken von 12(S-VAR)3(TYPE) erscheint ein MenüBildschirm wie der oben in Schritt 1 gezeigte Bildschirm. Führen Sie die gleiche Bedienung
wie beim obigen Vorgehen aus, um die gewünschte Regressionsberechnungsart zu
wählen.
DE-33
A Eingeben von Probendaten
Häufigkeit ein (FreqOn)
Nachstehend finden Sie die erforderliche Tastenbedienung zum Eingeben der Klassewerte
(x1, y1), (x2, y2), ...(xn, yn) und Häufigkeiten Freq1, Freq2, ... Freqn.
{x1},{y1}1,(;) {Freq1}m(DT)
{x2},{y2}1,(;) {Freq2}m(DT)
{xn},{yn}1,(;) {Freqn}m(DT)
Hinweis
Wenn die Häufigkeit eines Klassewertes nur Eins beträgt, brauchen Sie zum Eingeben nur
{xn},{yn}m(DT) zu drücken (ohne Spezifizieren der Häufigkeit).
Häufigkeit aus (FreqOff)
In diesem Falle jeden einzelnen Datenpunkt wie unten gezeigt eingeben.
{x1},{y1}m(DT)
{x2},{y2}m(DT)
{xn},{yn}m(DT)
A Ansehen der aktuellen Probendaten
Nach dem Eingeben der Probendaten können Sie mit c in Reihenfolge der Eingabe durch
die Daten blättern. Das Symbol $ bezeichnet, dass sich unterhalb der derzeit angezeigten
Probe noch weitere Daten befinden. Das Symbol ` bezeichnet, dass sich oben Daten
befinden.
Wenn statistische Häufigkeit auf FreqOn gestellt ist, erfolgt die Anzeige der Daten in der
Reihenfolge: x1, y1, Freq1, x2, y2, Freq2 usw. Bei Einstellung FreqOff erfolgt die Anzeige in
der Reihenfolge: x1, y1, x2, y2, x3, y3 usw. Sie können auch mit f in entgegengesetzter
Richtung blättern.
A Bearbeiten einer Datenprobe
Zum Bearbeiten einer Datenprobe rufen Sie diese auf, geben den/die neuen Wert(e) ein
und drücken dann E.
A Löschen einer Datenprobe
Zum Löschen einer Datenprobe rufen Sie diese auf und drücken dann 1m(CL).
A Löschen aller Probendaten
Siehe „Löschen aller Probendaten“ (Seite 32).
A Statistische Berechnungen mit eingegebenen Probendaten
Zum Durchführen einer statistischen Berechnung geben Sie den entsprechenden Befehl
ein und drücken dann E.
DE-34
A Referenz zu statistischen Befehlen im REG-Modus
Summe- und Probenzahl-Befehl (S-SUM-Menü)
11(S-SUM)1
x2
Ermittelt die Summe der Quadrate der
Proben-x-Daten.
Σx
2
n
Ermittelt die Summe der Proben-x-Daten.
Σx = Σxi
= Σxi
2
11(S-SUM)3
Ermittelt die Anzahl der Proben.
11(S-SUM)2
x
y2
11(S-SUM)e1
Ermittelt die Summe der Quadrate der
Proben-y-Daten.
Σy2 = Σyi2
y
11(S-SUM)e2
Ermittelt die Summe der Proben-y-Daten.
Σy = Σyi
x2y
xy
Ermittelt die Summe der Produkte der
Proben-x-Daten und y-Daten.
Σxy = Σxiyi
11(S-SUM)d1
Ermittelt die Summe aus den Quadraten
der Proben-x-Daten multipliziert mit den
Proben-y-Daten.
x3
11(S-SUM)d2
Ermittelt die Summe der Kuben der
Proben-x-Daten.
Σx3 = Σxi3
Σx2y = Σxi2yi
x4
11(S-SUM)e3
11(S-SUM)d3
Ermittelt die Summe der vierten Potenzen
der Proben-x-Daten.
Σx4 = Σxi4
Befehle für Mittelwerte und Standardabweichungen (VAR-Menü)
x̄
σx
12(S-VAR)1(VAR)1
Ermittelt den Mittelwert der Proben-xDaten.
12(S-VAR)1(VAR)2
Ermittelt die Gesamtheits-Standardabweichung der Proben-x-Daten.
Σx
o= ni
σx =
DE-35
Σ(xi – o)2
n
sx
12(S-VAR)1(VAR)3
Ermittelt die Probedaten-Standardabweichung der Proben-x-Daten.
sx =
σy
12(S-VAR)1(VAR)e1
ȳ
Ermittelt den Mittelwert der Proben-yDaten.
Σy
p = ni
Σ(xi – o)2
n–1
12(S-VAR)1(VAR)e2
Ermittelt die Gesamtheits-Standardabweichung der Proben-y-Daten.
12(S-VAR)1(VAR)e3
sy
Ermittelt die Probedaten-Standardabweichung der Proben-y-Daten.
σy = Σ (yi – y)
2
sy =
n
Σ (yi – y)2
n–1
Regressionskoeffizient- und Schätzwert-Befehle für
nichtquadratische Regression (VAR-Menü)
12(S-VAR)1(VAR)ee1
a
Ermittelt den Konstantenterm a der Regressionsformel.
12(S-VAR)1(VAR)ee2
b
Ermittelt den Koeffizienten b der Regressionsformel.
12(S-VAR)1(VAR)ee3
r
Ermittelt den Korrelationskoeffizienten r.
12(S-VAR)1(VAR)d1
xˆ
Ermittelt unter Verwendung des unmittelbar vor diesem Befehl eingegebenen Wertes
als y-Wert den Schätzwert x anhand der Regressionsformel für die aktuell gewählte
Regressionsberechnung.
12(S-VAR)1(VAR)d2
yˆ
Ermittelt unter Verwendung des unmittelbar vor diesem Befehl eingegebenen Wertes
als x-Wert den Schätzwert y anhand der Regressionsformel für die aktuell gewählte
Regressionsberechnung.
Regressionskoeffizient- und Schätzwert-Befehle für quadratische
Regression (VAR-Menü)
12(S-VAR)1(VAR)ee1
a
Ermittelt den Konstantenterm a der Regressionsformel.
DE-36
12(S-VAR)1(VAR)ee2
b
Ermittelt den Koeffizienten b der Regressionsformel.
12(S-VAR)1(VAR)ee3
c
Ermittelt den Koeffizienten c der Regressionsformel.
12(S-VAR)1(VAR)d1
xˆ 1
Ermittelt unter Verwendung des unmittelbar vor diesem Befehl eingegebenen Wertes als yWert anhand der Formel von Seite 38 einen Schätzwert zu x.
12(S-VAR)1(VAR)d2
xˆ 2
Ermittelt unter Verwendung des unmittelbar vor diesem Befehl eingegebenen Wertes als yWert anhand der Formel von Seite 38 einen weiteren Schätzwert zu x.
12(S-VAR)1(VAR)d3
yˆ
Ermittelt unter Verwendung des unmittelbar vor diesem Befehl eingegebenen Wertes als xWertes anhand der Formel von Seite 38 den Schätzwert von y.
Minimalwert- und Maximalwert-Befehle (MINMAX-Menü)
12(S-VAR)2(MINMAX)1
minX
Ermittelt den Minimalwert der Proben-x-Daten.
12(S-VAR)2(MINMAX)2
maxX
Ermittelt den Maximalwert der Proben-x-Daten.
12(S-VAR)2(MINMAX)e1
minY
Ermittelt den Minimalwert der Proben-y-Daten.
12(S-VAR)2(MINMAX)e2
maxY
Ermittelt den Maximalwert der Proben-y-Daten.
A Regressionskoeffizient- und Schätzwert-Formelntabelle
Lineare Regression
Befehl
RegressionsformelKonstantenterm a
Regressionskoeffizient b
Berechnungsformel
Σyi – b.Σxi
n
n.Σxiyi – Σxi.Σyi
b= . 2
n Σxi – (Σxi)2
a=
DE-37
Befehl
Berechnungsformel
n.Σxiyi – Σxi.Σyi
{n.Σxi2 – (Σxi)2}{n.Σyi2 – (Σyi)2}
y–a
m=
b
n = a + bx
r=
Korrelationskoeffizient r
Schätzwert m
Schätzwert Quadratische Regression
Befehl
Berechnungsformel
Σyi
Σxi
Σxi2
–b
–c
n
n
n
Sxy.Sx 2x 2 – Sx 2y.Sxx 2
b=
Sxx.Sx2x2 – (Sxx2)2
Sx 2y.Sxx – Sxy.Sxx2
c=
Sxx.Sx2x2 – (Sxx2)2
RegressionsformelKonstantenterm a
a=
Regressionskoeffizient b
Regressionskoeffizient c
Aber
Sxx = Σxi –
2
(Σxi )2
n
(Σx .Σy )
Sxy = Σxi yi – i i
n
( ) ( )
. 2
Sxx2 = Σxi 3 – (Σxi Σxi )
n
2 2
Sx2x2 = Σxi 4 – (Σxi )
n
2.
2
2
Σyi )
(
Σx
i
Sx y = Σxi yi –
n
Befehl
Schätzwert m1
Schätzwert m2
Schätzwert n
Berechnungsformel
– b + b2 – 4c(a – y)
m1 =
2c
– b – b2 – 4c(a – y)
m2 =
2c
n = a + bx + cx 2
Logarithmische Regression
Befehl
RegressionsformelKonstantenterm a
Regressionskoeffizient b
Korrelationskoeffizient r
Berechnungsformel
Σyi – b.Σlnxi
n
n.Σ(lnxi)yi – Σlnxi .Σyi
b=
n.Σ(lnxi)2 – (Σlnxi)2
n.Σ(lnxi)yi – Σlnxi.Σyi
r=
{n.Σ(lnxi)2 – (Σlnxi)2}{n.Σyi2 – (Σyi)2}
a=
DE-38
Befehl
Berechnungsformel
y–a
b
Schätzwert m
Schätzwert n
m=e
n = a + blnx
Exponentielle Regression e
Befehl
RegressionsformelKonstantenterm a
Berechnungsformel
.
a = exp Σlnyi – b Σxi
(
n
)
Schätzwert m
n.Σxilnyi – Σxi.Σlnyi
b=
n.Σxi2 – (Σxi)2
n.Σxilnyi – Σxi.Σlnyi
r=
{n.Σxi2 – (Σxi)2}{n.Σ(lnyi)2 – (Σlnyi)2}
lny – lna
m=
Schätzwert n
n = aebx
Regressionskoeffizient b
Korrelationskoeffizient r
b
Exponentielle Regression ab
Befehl
RegressionsformelKonstantenterm a
Regressionskoeffizient b
Korrelationskoeffizient r
Berechnungsformel
Σlnyi – lnb.Σxi
n
n.Σxilnyi – Σxi.Σlnyi
b = exp
n.Σxi2 – (Σxi)2
n.Σxilnyi – Σxi.Σlnyi
r=
{n.Σxi2 – (Σxi)2}{n.Σ(lnyi)2 – (Σlnyi)2}
(
(
a = exp
)
)
lny – lna
lnb
Schätzwert m
m=
Schätzwert n
n = abx
Potenzregression
Befehl
RegressionsformelKonstantenterm a
Regressionskoeffizient b
Berechnungsformel
.
a = exp Σlnyi – b Σlnxi
(
)
n
n.Σlnxilnyi – Σlnxi.Σlnyi
b=
n.Σ(ln xi)2 – (Σln xi)2
DE-39
Befehl
Berechnungsformel
n.Σlnxilnyi – Σlnxi.Σlnyi
r=
{n.Σ(lnxi)2 – (Σlnxi)2}{n.Σ(lnyi)2 – (Σlnyi)2}
Korrelationskoeffizient r
ln y – ln a
b
Schätzwert m
m=e
n = a xb
Schätzwert n
Inverse Regression
Befehl
Berechnungsformel
Σyi – b.Σxi–1
a=
n
Sxy
b=
Sxx
Sxy
r=
Sxx.Syy
RegressionsformelKonstantenterm a
Regressionskoeffizient b
Korrelationskoeffizient r
Aber
Sxx = Σ(xi ) –
–1 2
(Σxi–1)2
n
Syy = Σyi –
2
Befehl
(Σyi)2
n
Σxi–1.Σyi
Sxy = Σ(xi )yi –
n
–1
Berechnungsformel
b
Schätzwert m
m=
Schätzwert n
n=a+
y–a
b
x
k Beispiel für statistische Berechnungen
Die nebenstehenden Daten zeigen das Gewicht eines
Neugeborenen an verschiedenen Tagen nach der Geburt.
1 Ermitteln Sie die Regressionsformel und den Korrelationskoeffizienten über die lineare Regression der Daten.
2 Ermitteln Sie die Regressionsformel und den Korrelationskoeffizienten über die logarithmische Regression der Daten.
3 Sagen Sie auf Basis der geeignetesten Regressionsformel
für den Datentrend gemäß den Regressionsergebnissen das
350 Tage nach der Geburt zu erwartende Gewicht voraus.
Bedienungsvorgang
REG-Modus aufrufen und lineare Regression wählen:
N5(REG)1(Lin)
DE-40
Zahl der
Tage
20
50
80
110
140
170
200
230
260
290
320
Gewicht
(g)
3150
4800
6420
7310
7940
8690
8800
9130
9270
9310
9390
FreqOff als Einstellung für statistische Häufigkeit wählen:
1N(SETUP) dd2(FreqOff)
Probendaten eingeben:
20,3150m(DT)50,4800m(DT)
80,6420m(DT)110,7310m(DT)
140,7940m(DT)170,8690m(DT)
200,8800m(DT)230,9130m(DT)
260,9270m(DT)290,9310m(DT)
320,9390m(DT)
1 Lineare Regression
Regressionsformel-Konstantenterm a:
12(S-VAR)1(VAR)ee1(a)E
4446575758
Regressionskoeffizient b:
12(S-VAR)1(VAR)ee2(b)E
1887575758
Korrelationskoeffizient:
12(S-VAR)1(VAR)ee3(r)E
0904793561
2 Logarithmische Regression
Logarithmische Regression wählen:
12(S-VAR)3(TYPE)2(Log)
x1=
20
Regressionsformel-Konstantenterm a:
A12(S-VAR)1(VAR)ee1(a)E
–4209356544
Regressionskoeffizient b:
12(S-VAR)1(VAR)ee2(b)E
2425756228
Korrelationskoeffizient:
12(S-VAR)1(VAR)ee3(r)E
0991493123
3 Gewichtsprognose
Da der Absolutwert des Korrelationskoeffizienten für logarithmische Regression näher an 1
liegt, die Gewichtsprognose-Berechnung mit logarithmischer Regression durchführen.
Ermitteln von bei x = 350:
350
12(S-VAR)1(VAR)d2(n)E
DE-41
350 y
1000056129
Berechnungen mit Grundzahl n (BASE)
Zum Durchführen der Musteroperationen dieses Abschnitts wählen Sie zuerst BASE als
den Berechnungsmodus.
k Berechnungen mit Grundzahl n durchführen
A Spezifizieren der Vorgabe-Grundzahl
Verwenden Sie die folgenden Tasten zum Wählen einer Vorgabe-Grundzahl: x(DEC) für
dezimal, M(HEX) für hexadezimal, l(BIN) für binär oder i(OCT) für oktal.
A Beispiele für Berechnungen mit n als Basis
Beispiel: Wählen von binär für die Basis und Berechnen von 12 + 12
Al(BIN)1+1E
1+ 1
10
b
Grundzahl-Indikator
(d: dezimal, H: hexadezimal, b: binär, o: oktal)
• Eingeben eines ungültigen Wertes verursacht einen Syntaxfehler (Syntax ERROR).
• Im BASE-Modus wird die Eingabe von gebrochenen (dezimalen) Werten und
exponentiellen Werten nicht unterstützt. Alles, was sich rechts des Dezimalpunkts eines
Berechnungsergebnisses befindet, wird abgeschnitten.
A Berechnungsbeispiel mit Eingabe von hexadezimalen Werten
Verwenden Sie die folgenden Tasten zum Eingeben der für hexadezimale Werte benötigten
Buchstaben: -(A), $(B), w(C), s(D), c(E), t(F).
Beispiel: Wählen von hexadezimal für die Basis und Berechnen von 1F16 + 116
AM(HEX)1t(F)+1E
A Effektive Berechnungsbereiche
Grundzahl (Basis)
Effektiver Bereich
Binär
Positiv: 0 < x < 111111111
Negativ: 1000000000 < x < 1111111111
Oktal
Positiv: 0 < x < 3777777777
Negativ: 4000000000 < x < 7777777777
Dezimal
–2147483648 < x < 2147483647
Hexadezimal
Positiv: 0 < x < 7FFFFFFF
Negativ: 80000000 < x < FFFFFFFF
Ein Math-Fehler (Math ERROR) tritt auf, wenn ein Berechnungsergebnis nicht im
verwendbaren Bereich für die aktuelle Vorgabe-Grundzahl liegt.
DE-42
20
H
k Umstellen eines angezeigten Ergebnisses auf eine
andere Grundzahl
Drücken von x(DEC), M(HEX), l(BIN) oder i(OCT) bei im Display angezeigtem
Berechnungsergebnis stellt das Ergebnis auf die entsprechende Grundzahl um.
Beispiel: Umwandeln des Dezimalwertes 3010 in das binäre, oktale und hexadezimale
Format
30
11110
36
1E
Ax(DEC)30E
l(BIN)
i(OCT)
M(HEX)
d
b
o
H
k Verwenden des LOGIC-Menüs
Im BASE-Modus wechselt die X-Taste ihre Funktion auf die einer LOGIC-MenüAnzeigetaste. Das LOGIC-Menü umfasst drei Bildschirme, zwischen denen mit d und e
navigiert werden kann.
k Anweisen einer Grundzahl (Basis) für einen bestimmten
Wert
Sie können beim Eingeben eines Wertes eine von der aktuell eingestellten VorgabeGrundzahl abweichende Basis spezifizieren.
A Berechnungsbeispiel mit Basis-n Spezifizierung
Beispiel: Durchführen der Berechnung 510 + 516 und Anzeigen des Ergebnisses binär
Al(BIN)X(LOGIC)d1(d)
5+X(LOGIC)d2(h)5E
DE-43
d5 + h5
1010
b
k Berechnungen mit logischen Operationen und
negativen binären Werten
Der Rechner kann 10-stellige (10-Bit) binäre logische Operationen und Berechnungen
negativer Werte abwickeln. Alle hier geführten Beispiele werden mit BIN (binär) als
Vorgabe-Basis durchgeführt.
A Logisches Produkt (and)
Liefert das Ergebnis eines bitweisen Produkts.
Beispiel: 10102 and 11002 = 10002
1000
b
11011
b
110
b
1111110101
b
1111110101
b
1111010011
b
1010X(LOGIC)1(and)1100E
A Logische Summe (or)
Liefert das Ergebnis einer bitweisen Summe.
Beispiel: 10112 or 110102 = 110112
1011X(LOGIC)2(or)11010E
A Exklusive logische Summe (xor)
Liefert das Ergebnis einer bitweisen exklusiven logischen Summe.
Beispiel: 10102 xor 11002 = 1102
1010X(LOGIC)e1(xor)1100E
A Negation einer exklusiven logischen Summe (xnor)
Liefert das Ergebnis der Negation einer bitweisen exklusiven logischen Summe.
Beispiel: 11112 xnor 1012 = 11111101012
1111X(LOGIC)3(xnor)101E
A Komplement/Inversion (Not)
Liefert das Komplement (bitweise Inversion) eines Wertes.
Beispiel: Not(10102) = 11111101012
X(LOGIC)e2(Not)1010)E
A Negation (Neg)
Liefert das Zweierkomplement eines Wertes.
Beispiel: Neg(1011012) = 11110100112
X(LOGIC)e3(Neg)101101)E
DE-44
Programmmodus (PRGM)
Sie können den PRGM-Modus verwenden, um Programme für regelmäßig durchgeführte
Berechnungen aufzustellen und zu speichern. In ein Programm können alle Berechnungen
einbezogen werden, die in den Modi COMP, CMPLX, BASE, SD und REG durchführbar
sind.
k Übersicht über den Programmmodus
A Festlegen eines Programm-Laufmodus
Programme werden zwar im PRGM-Modus erstellt und ausgeführt, jedes Programm
besitzt aber einen „Laufmodus“, in dem es läuft. Als Laufmodus eines Programms kann
COMP, CMPLX, BASE, SD oder REG spezifiziert werden. Dies bedeutet, dass zunächst
zu überlegen ist, was das Programm für Sie tun soll, um dann den dafür geeigneten
Laufmodus zu wählen.
A Programmspeicher
Der Programmspeicher besitzt eine Gesamtkapazität von 390 Byte, die von bis zu vier
Programmen gemeinsam genutzt werden kann. Wenn der Programmspeicher voll ist,
können keine weiteren Programme mehr gespeichert werden.
k Erstellen eines Programms
A Erstellen eines neuen Programms
Beispiel: Erstellen eines Programms zum Umwandeln von Inch in Zentimeter (1 Inch = 2,54
cm)
? → A : A × 2.54
1. Drücken Sie ,g(PRGM) zum Aufrufen des
PRGM-Modus.
ED I T RUN DEL
1
2. Drücken Sie b(EDIT).
2
3
Programmbereiche, die bereits Programmdaten enthalten (P1 bis P4)
EDI T Pr o g r am
P-1234 380
Restliche Programmspeicher-Kapazität
3. Drücken Sie eine Zifferntaste mit der Nummer eines nicht benutzten Programmbereichs.
• Hieraufhin erscheint das Laufmodus-Auswahlmenü. Verwenden Sie e und d zum
Umschalten zwischen Menü-Bildschirmanzeige 1 und 2.
MODE : COMP CMPLX
1
MODE : BASE SD REG
2
3 45
Bildschirmanzeige 1
Bildschirmanzeige 2
DE-45
4. Drücken Sie die Zifferntaste für den Modus, der dem Programm als Laufmodus
zugewiesen werden soll.
• Hier wählen Sie b(COMP) in Bildschirmanzeige
I
1. Dies wählt COMP als Laufmodus und zeigt die
Bildschirmanzeige für Programmbearbeitung an.
000
Wichtig!
Wenn ein Laufmodus zugewiesen wurde, kann dieser nicht mehr geändert werden. Der
Laufmodus kann nur beim Erstellen eines neuen Programms zugewiesen werden.
? →A : A × 2. 54
5. Das Programm eingeben.
010
• Hier wird das unten gezeigte Programm eingegeben.
Programm
? → A : A × 2.54
Tastenbedienung
!d(P-CMD)b(?)
!~(→)-(A)w
a-(A)*c.fe
• !d(P-CMD) zeigt eine spezielle Eingabe-Bildschirmanzeige für Programmbefehle
an. Näheres siehe „Eingeben von Befehlen“ auf Seite 47.
6. Nach dem Eingeben des Programms drücken Sie A oder !5(EXIT).
• Um das gerade aufgestellte Programm laufen zu lassen, drücken Sie hier w, um
die RUN Program-Bildschirmanzeige aufzurufen. Näheres siehe „Ausführen eines
Programms“ (unten).
• Zum Zurückkehren zum normalen Berechnungs-Bildschirmanzeige rufen Sie mit
,b den COMP-Modus auf.
A Bearbeiten eines bestehenden Programms
1. Drücken Sie ,g(PRGM)b(EDIT) zum Anzeigen der EDIT ProgramBildschirmanzeige.
2. Wählen Sie mit den Zifferntasten b bis e den Programmbereich, der das zu
bearbeitende Programm enthält.
3. Verwenden Sie e und d zum Bewegen des Cursors im Programm und nehmen Sie
die erforderliche Bedienung zum Bearbeiten bzw. Hinzufügen von Programminhalten
vor.
• Durch Drücken von f springen Sie zum Programmanfang, während c zum Ende
springt.
4. Wenn die Bearbeitung des Programms beendet ist, drücken Sie A oder !5(EXIT).
k Ausführen eines Programms
Sie können ein Programm im PRGM-Modus oder aus einem anderen Modus ausführen.
A Ausführen eines Programms von außerhalb des PRGM-Modus
1. Drücken Sie 5.
2. Wählen Sie mit den Zifferntasten b bis e einen Programmbereich und führen Sie
dessen Programm aus.
DE-46
A Ausführen eines Programms im PRGM-Modus
1. Drücken Sie ,g(PRGM) zum Anzeigen der Anfangs-Bildschirmanzeige des PRGMModus.
2. Drücken Sie c(RUN).
• Dies ruft die RUN Program-Bildschirmanzeige auf.
Programmbereiche, die bereits Programmdaten enthalten (P1 bis P4)
RUN Pr o g r am
P-1234 380
Restliche Programmspeicher-Kapazität
3. Wählen Sie mit den Zifferntasten b bis e den Programmbereich, dessen Programm
Sie ausführen möchten.
• Damit wird das Programm des gewählten Programmbereichs ausgeführt.
A Bei Erscheinen einer Fehlermeldung
Drücken Sie d oder e. Dies ruft die Bearbeitungs-Bildschirmanzeige für das Programm
auf, wobei der Cursor an der Stelle steht, an der der Fehler generiert wurde, damit Sie das
Problem beheben können.
k Löschen eines Programms
Sie können ein bestehendes Programm über die entsprechende Programmbereichsnummer
löschen.
A Löschen des Programms in einem bestimmten
Programmbereich
1. Drücken Sie ,g(PRGM) zum Anzeigen der Anfangs-Bildschirmanzeige des PRGMModus.
2. Drücken Sie d(DEL).
Programmbereiche, die bereits Programmdaten enthalten (P1 bis P4)
DELETE Pr o g r am
P-1234 380
Restliche Programmspeicher-Kapazität
3. Wählen Sie mit den Zifferntasten b bis e den Programmbereich, dessen Programm
Sie löschen möchten.
• Das Symbol neben der Nummer des Programmbereichs,
DELETE Pr o g r am
in dem das gerade gelöschte Programm gespeichert war,
erlischt und der Wert der restlichen ProgrammspeicherKapazität nimmt zu.
P-1234 390
k Eingeben von Befehlen
A Eingeben von speziellen Programmbefehlen
1. Drücken Sie bei angezeigter Bildschirmanzeige für Programmbearbeitung !d
(P-CMD).
• Dies ruft Seite 1 des Befehle-Menüs auf.
DE-47
2. Verwenden Sie e und d zum Weiterblättern und zeigen Sie die Seite an, die den
gewünschten Befehl enthält.
3. Verwenden Sie die Zifferntasten b bis e zum Wählen und Eingeben des
gewünschten Befehls.
Hinweis
Zum Eingeben eines Trennungssymbols (:) drücken Sie w.
A Als Programmbefehle eingebbare Funktionen
Sie können die Einstellungen und andere Vorgänge, die Sie bei normalen Berechnungen
ausführen, als Programmbefehle eingeben. Näheres siehe „Befehlsreferenz“ (unten).
k Befehlsreferenz
Dieser Abschnitt enthält Details zu allen in Programmen verwendbaren Befehlen. Befehle
mit g im Titel können in der Bildschirmanzeige eingegeben werden; diese erscheint
nach Drücken von !d(P-CMD) oder 5.
A Grundlegende Operationsbefehle g
? (Eingabe-Prompt)
Syntax
Funktion
Beispiel
? → {Variable}
Zeigt die Eingabeaufforderung „{Variable}?“ an und weist den Eingabewert
einer Variablen zu.
?→A
→ (Variablen-Zuweisung)
Syntax
Funktion
Beispiel
{Ausdruck ; ?} → {Variable}
Weist den vom linken Element erhaltenen Wert der Variablen auf der rechten
Seite zu.
A+5 → A
: (Trennungscode)
Syntax
Funktion
Beispiel
{Anweisung} : {Anweisung} : ... : {Anweisung}
Trennt Anweisungen. Stoppt nicht die Programmausführung.
2
2
? → A : A : Ans
^ (Ausgabebefehl)
Syntax
Funktion
Beispiel
{Anweisung} ^ {Anweisung}
Pausiert die Programmausführung und zeigt das aktuelle Resultat
der Ausführung an. Das Symbol Q wird angezeigt, während die
Programmausführung durch diesen Befehl auf Pause geschaltet ist.
2
2
? → A : A ^ Ans
DE-48
A Unbedingter Sprungbefehl g
Goto ~ Lbl
Syntax
Funktion
Beispiel
Goto n : .... : Lbl n oder Lbl n : .... : Goto n (n = Ganzzahl von 0 bis 9)
Ausführen von Goto n springt zur entsprechenden Lbl n.
? → A : Lbl 1 : ? → B : A × B ÷ 2 ^ Goto 1
Wichtig!
Es ergibt sich ein Syntaxfehler (Syntax ERROR), wenn keine entsprechende Lbl n im
selben Programm vorhanden ist, in dem Goto n gelegen ist.
A Bedingte Sprungbefehle und bedingte Ausdrücke g
S
Syntax
Funktion
Beispiel
1 {Ausdruck} {Verhältnisoperator} {Ausdruck} S {Anweisung1} :
{Anweisung2} : ....
2 {Ausdruck} S {Anweisung1} : {Anweisung2} : ....
Bedingter Sprungbefehl; verwendet in Kombination mit Verhältnisoperatoren
(=, ≠, >, >, <, <).
Syntax 1: {Anweisung1} wird ausgeführt, wenn die Bedingung links vom
S Befehl zutrifft, und dann wird {Anweisung2} und alles Nachfolgende
der Reihe nach ausgeführt. {Anweisung1} wird übersprungen, wenn die
Bedingung links vom S Befehl falsch ist, und dann wird {Anweisung2} und
alles Nachfolgende ausgeführt.
Syntax 2: Eine Nicht-Null-Bewertung, die aus der Bedingung links vom
S Befehl resultiert, wird als „wahr“ interpretiert, so dass {Anweisung1}
ausgeführt wird, der Reihe nach gefolgt von {Anweisung2} und allem
Nachfolgenden. Eine Null-Bewertung, die aus der Bedingung links vom
S Befehl resultiert, wird als „falsch“ interpretiert, so dass {Anweisung1}
übersprungen und {Anweisung2} und alles danach Folgende ausgeführt
wird.
Lbl 1 : ? → A : A> 0 S '(A)^ Goto 1
=, ≠, >, >, <, < (Verhältnisoperatoren)
Syntax
Funktion
Beispiel
{Ausdruck} {Verhältnisoperator} {Ausdruck}
Diese Befehle bewerten die Ausdrücke auf beiden Seiten und ergeben den
Wert wahr (1) oder falsch (0). Diese Befehle werden in Kombination mit dem
Sprungbefehl S und beim Strukturieren des {bedingten Ausdrucks} von Ifund While-Anweisungen verwendet.
Siehe Einträge zu S (Seite 49), If-Anweisung (Seite 50) und WhileAnweisung (Seite 51).
Hinweis
Diese Befehle bewerten die Ausdrücke auf beiden Seiten, ergeben 1 falls wahr und 0 falls
falsch und speichern das Ergebnis in Ans.
DE-49
A Steuerstrukturbefehle/If-Anweisung g
Die If-Anweisung wird verwendet, um Sprünge bei der Prorammausführung abhängig davon
zu steuern, ob der auf If folgende Ausdruck (Sprungbedingung) wahr oder falsch ist.
Vorsichtsmaßregeln zu If-Anweisung
• Ein If muss stets von einem Then begleitet sein. Wenn ein If ohne ein entsprechendes
Then verwendet wird, ergibt sich ein Syntaxfehler (Syntax ERROR).
• Für den auf Then und Else folgenden {Ausdruck*} kann ein Ausdruck, Goto-Befehl oder
Break-Befehl verwendet werden.
If~Then (~Else) ~IfEnd
Syntax
Funktion
Beispiel 1
Beispiel 2
If {bedingter Ausdruck} : Then {Ausdruck*} : Else {Ausdruck*} : IfEnd :
{Anweisung} : ...
• Die auf Then folgenden Anweisungen werden bis Else ausgeführt;
danach werden die auf IfEnd folgenden Anweisungen ausgeführt, falls
die auf If folgende bedingte Anweisung wahr ist. Die auf Else folgenden
Anweisungen und dann die auf IfEnd folgenden Anweisungen werden
ausgeführt, wenn die nach If folgende bedingte Anweisung falsch ist.
• Else {Ausdruck} kann ausgelassen werden.
• Beziehen Sie stets IfEnd:{Anweisung} ein. Bei Auslassung ergibt sich zwar
kein Fehler, es können aber bestimmte Programminhalte unerwartete Ausführungsergebnisse durch etwas ergeben, das nach der If-Anweisung folgt.
? → A : If A < 10 : Then 10A ^ Else 9A ^ IfEnd : Ans×1.05
? → A : If A > 0 : Then A × 10 → A : IfEnd : Ans×1.05
A Steuerstrukturbefehle/For-Anweisung g
Die For-Anweisung wiederholt die Ausführung der Anweisung zwischen For und Next,
solange der zugewiesene Wert der Steuervariablen im spezifizierten Bereich liegt.
Vorsichtsmaßregeln zur For-Anweisung
Eine For-Anweisung muss stets von einer Next-Anweisung begleitet sind. Wenn ein
For ohne entsprechendes Next verwendet wird, ergibt dies einen Syntaxfehler (Syntax
ERROR).
For~To~Next
Syntax
Funktion
Beispiel
For {Ausdruck (Startwert)} → {Variable (Steuervariable)} To {Ausdruck
(Endwert)} : {Anweisung} : ... {Anweisung} : Next : ....
Die Ausführung der Anweisungen von For bis Next wird wiederholt, wobei
die Steuervariable, beginnend mit dem Startwert, mit jeder Ausführung um
1 erhöht wird. Wenn der Wert der Steuervariablen den Endwert erreicht,
springt die Ausführung zur nach Next folgenden Anweisung. Wenn hinter
Next keine Anweisung vorhanden ist, stoppt die Ausführung hier.
2
For 1 → A To 10 : A → B : B ^ Next
DE-50
For~To~Step~Next
Syntax
Funktion
Beispiel
For {Ausdruck (Startwert)} → {Variable (Steuervariable)} To {Ausdruck
(Endwert)} Step {Ausdruck (Schritt)} : {Anweisung} : ... {Anweisung} :
Next : ....
Die Ausführung der Anweisungen von For bis Next wird wiederholt, wobei
die Steuervariable, beginnend mit dem Startwert, mit jeder Ausführung um
die Schrittgröße zunimmt. Davon abgesehen ist dieser Befehl der Gleiche
wie For~To~Next.
2
For 1 → A To 10 Step 0.5 : A → B : B ^ Next
A Steuerstrukturbefehle/While-Anweisung g
While~WhileEnd
Syntax
Funktion
Beispiel
While {bedingter Ausdruck} : {Anweisung} : ... {Anweisung} : WhileEnd : ....
Die Anweisungen von While bis WhileEnd werden wiederholt, solange der
bedingte Ausdruck nach While wahr (nicht Null) ist. Wenn der bedingte
Ausdruck nach While falsch (0) wird, wird die nach WhileEnd folgende
Anweisung ausgeführt.
2
? → A : While A < 10 : A ^ A+1 → A : WhileEnd : A÷2
Hinweis
Wenn die Bedingung der While-Anweisung bei der ersten Ausführung dieses Befehls falsch
ist, springt die Ausführung direkt zu der Anweisung, die nach WhileEnd folgt, ohne die
Anweisungen von While bis WhileEnd auch nur ein einziges Mal auszuführen.
A Programmsteuerbefehle g
Break
Syntax
Funktion
Beispiel
.. : {Then ; Else ; S } Break : ..
Dieser Befehl bricht eine For- oder While-Schleife zwangsweise ab und
springt zum nächsten Befehl. Normalerweise wird dieser Befehl innerhalb
einer Then-Anweisung verwendet, um einen Break-Zustand anzuwenden.
? → A : While A > 0 : If A > 2 : Then Break : IfEnd : WhileEnd : A^
A Setup-Befehle
Diese Befehle haben die gleiche Funktion wie die verschiedenen Setup-Einstellungen des
Rechners. Näheres siehe „Rechner-Setup“ auf Seite 6.
Wichtig!
Bei einigen Setup-Befehlen bleiben die von Ihnen konfigurierten Einstellungen auch dann
wirksam, wenn Sie das Programm beenden.
DE-51
Winkeleinheit-Befehle
Deg, Rad, Gra
Syntax
Bedienung
Funktion
(COMP, CMPLX, SD, REG)
.. : Deg : ..
.. : Rad : ..
.. : Gra : ..
!,(SETUP)b(Deg)
!,(SETUP)c(Rad)
!,(SETUP)d(Gra)
Diese Befehle legen die Winkeleinheit-Einstellung fest.
Anzeigeformatbefehl
Fix
Syntax
Bedienung
Funktion
(COMP, CMPLX, SD, REG)
.. : Fix {n} : .. (n = Ganzzahl von 0 bis 9)
!,(SETUP)eb(Fix)a bis j
Dieser Befehl legt die Anzahl der Dezimalstellen (von 0 bis 9) für die
Ausgabe von Berechnungsergebnissen fest.
Sci
Syntax
Bedienung
Funktion
(COMP, CMPLX, SD, REG)
.. : Sci {n} : .. (n = Ganzzahl von 0 bis 9)
!,(SETUP)ec(Sci)a bis j
Dieser Befehl legt die Anzahl der signifikanten Stellen (von 1 bis 10) für die
Ausgabe von Berechnungsergebnissen fest.
Drücken von !,(SETUP)ec(Sci) und dann a spezifiziert 10
signifikante Stellen.
Norm
Syntax
Bedienung
Funktion
(COMP, CMPLX, SD, REG)
.. : Norm {1 ; 2} : ..
!,(SETUP)ed(Norm)b oder c
Dieser Befehl spezifiziert Norm1 oder Norm2 für die Ausgabe von
Berechnungsergebnissen.
Statistische Häufigkeit-Befehl
FreqOn, FreqOff
Syntax
Bedienung
Funktion
(SD, REG)
.. : FreqOn : ..
.. : FreqOff : ..
!,(SETUP)db(FreqOn)
!,(SETUP)dc(FreqOff)
Dieser Befehl schaltet statistische Häufigkeit ein (FreqOn) oder aus (FreqOff).
DE-52
A Löschbefehle
ClrMemory
Syntax
Bedienung
Funktion
(COMP, CMPLX, BASE)
.. : ClrMemory : ..
!j(CLR)b(Mem)
Dieser Befehl löscht alle Variablen auf null.
Hinweis
Zum Löschen einer bestimmten Variablen dient 0 → {Variable}.
ClrStat
Syntax
Bedienung
Funktion
(SD, REG)
.. : ClrStat : ..
!j(CLR)b(Stat)
Dieser Befehl löscht alle aktuell im Speicher vorhandenen statistischen
Probendaten.
A Befehle für unabhängigen Speicher
M+, M–
Syntax
Bedienung
Funktion
(COMP, CMPLX, BASE)
.. : {Ausdruck} M+ : .. / .. : {Ausdruck} M– : ..
l/!l(M–)
M+ addiert den Wert des Ausdrucks zum unabhängigen Speicher,
wohingegen M– den Wert subtrahiert.
A Rundungsbefehl (Rnd)
Rnd(
Syntax
Bedienung
Funktion
(COMP, CMPLX, SD, REG)
.. : {Ausdruck} : Rnd(Ans : ..
!a(Rnd)
Dieser Befehl rundet ein Berechnungsergebnis gemäß der vom
Anzeigeformat spezifizierten Stellenzahl.
A Grundzahlbefehle
Dec, Hex, Bin, Oct
Syntax
Bedienung
Funktion
(BASE)
.. : Dec : .. / .. : Hex : .. / .. : Bin : .. / .. : Oct : ..
x(DEC)/M(HEX)/l(BIN)/I(OCT)
Diese Befehle spezifizieren die Grundzahl für Basis-n Berechnungen.
DE-53
A Eingabebefehl für statistische Daten
DT
Syntax
(SD, REG)
.. : {Ausdruck (x-Wert)} ; {Ausdruck (Freq-Wert)} DT : ..
................... SD-Modus, FreqOn
.. : {Ausdruck (x-Wert)} DT : ..
................... SD-Modus, FreqOff
.. : {Ausdruck (x-Wert)} , {Ausdruck (y-Wert)} ; {Ausdruck (Freq-Wert)} DT : ..
................ REG-Modus, FreqOn
.. : {Ausdruck (x-Wert)} , {Ausdruck (y-Wert)} DT : ..
................ REG-Modus, FreqOff
Wichtig!
Zum Eingeben eines Semikolons (;) in der obigen Syntax drücken Sie !,(;). Zum
Eingeben eines Kommas (,) drücken Sie ,.
Bedienung
Funktion
l(gibt DT ein.)
Verwenden Sie diesen Befehl zum Eingeben eines Satzes von Probendaten.
Der DT-Befehl hat die gleichen Funktionen wie die l-Taste (DT-Taste) im
SD-Modus und REG-Modus.
A In Programmen nicht unterstützte Funktionen
Die folgenden Funktionen werden innerhalb von Funktionen nicht unterstützt.
• Umwandlungsfunktionen für Berechnungsergebnisse (ENG/, ENG,, Umwandlung
sexagesimal ↔ dezimal, Umwandlung Bruch ↔ dezimal)
• Display-Umschaltung (!w(Re⇔Im)) bei Anzeige eines Berechnungsergebnisses mit
komplexer Zahl
• Rückstellung (!j(CLR)d(All)w)
• Löschen der Setup-Informationen (!j(CLR)c(Setup)w)
DE-54
Anhang
k Prioritätenfolge der Berechnungen
Der Rechner führt die eingegebenen Berechnungen mit der nachstehend gezeigten Prioritätenfolge
aus.
• Berechnungen werden grundsätzlich von links nach rechts ausgeführt.
• Berechnungen in Klammern erhalten Vorrang.
Rangfolge
Operationstyp
Beschreibung
1
Eingeklammerte Funktionen
Pol(, Rec(, ∫(, d/dx(, sin(, cos(, tan(, sin–1(, cos–1(,
tan–1(, sinh(, cosh(, tanh(, sinh–1(, cosh–1(,
tanh–1(, log(, ln(, e^(, 10^(, '(, 3'(, arg(, Abs(,
Conjg(, Not(, Neg(, Rnd(
2
Funktionen mit vorangestellten
Werten
x2, x3, x–1, x!, ° ´ ˝, °, r, g
Potenz, Potenzwurzel
Prozent
^(, x'(
%
3
Brüche
a b/c
4
Präfixsymbole
(–) (Minuszeichen)
d, h, b, o (Grundzahlsymbole)
5
Statistische SchätzwertBerechnungen
m, n, m1, m2
6
Ausgelassenes
Multiplikationszeichen
Auslassung des Multiplikationszeichens möglich
unmittelbar vor π, e, Variablen (2π, 5A, πA, 2i
usw.), eingeklammerten Funktionen (2'(3),
Asin(30) usw.) und Präfixsymbolen (außer dem
Minuszeichen).
7
Permutation, Kombination
nPr, nCr
Symbol für komplexe Zahl
∠
8
Multiplikation, Division
×, ÷
9
Addition, Subtraktion
+, −
10
Verhältnisoperatoren
=, ≠, >, <, >, <
11
Logisches Produkt
and
12
Logische Summe, exklusive
logische Summe, Negation
einer exklusiven logischen
Summe
or, xor, xnor
DE-55
Hinweis
• Wenn eine Berechnung einen negativen Wert enthält, kann es erforderlich sein, den negativen
Wert in runde Klammern einzufassen. Um zum Beispiel das Quadrat des negativen Wertes –2
2
2
zu erhalten, ist einzugeben: (–2) . Der Grund dafür ist, dass x eine Funktion mit einem
vorangestellten Wert (Priorität 2, oben) ist, deren Priorität höher als die des MInuszeichens als
Präfixsymbol ist (Priorität 4).
2
2
(–2) = 4
–2 = –4
(-c)xw
-cxw
• Wie in den nachstehenden Beispielen dargestellt, erhalten Multiplikationsoperationen mit
ausgelassenem Multiplikationszeichen eine höhere Priorität als mit Zeichen versehene
Multiplikations- und Divisionsoperationen.
1
= 0,159154943
2π
1
1÷2×π=
π = 1,570796327
2
1 ÷ 2π =
k Berechnungsbereiche, Stellenzahl und Genauigkeit
Die nachstehende Tabelle zeigt den allgemeinen Rechenbereich (Bereich für Ein- und Ausgabe
von Werten), die Stellenzahl für die internen Berechnungen und die Berechnungsgenauigkeit.
Rechenbereich
±1×10–99 bis ±9,999999999×1099 oder 0
Interne Berechnung
15 Stellen
Genauigkeit
Generell ±1 an der 10. Stelle bei einer einzelnen Berechnung. Bei
Berechnungsergebnissen im Exponentialformat beträgt der Fehler
±1 bei den niederstwertigen Stellen der Mantisse. In fortlaufenden
Berechnungen sind die Fehler kumulativ.
A Eingabebereiche und Genauigkeit der Berechnung nach Funktionen
Funktionen
sinx
cosx
tanx
sin–1x
cos–1x
tan–1x
sinhx
coshx
Eingabebereich
DEG
0 < | x | < 9×109
RAD
0 < | x | < 157079632,7
GRA
0 < | x | < 1×1010
DEG
Wie sinx, außer wenn | x | = (2n–1)×90.
RAD
Wie sinx, außer wenn | x | = (2n–1)×π/2.
GRA
Wie sinx, außer wenn | x | = (2n–1)×100.
0<|x|<1
0 < | x | < 9,999999999×1099
0 < | x | < 230,2585092
sinh–1x
0 < | x | < 4,999999999×1099
cosh–1x
1 < x < 4,999999999×1099
DE-56
Funktionen
Eingabebereich
tanhx
0 < | x | < 9,999999999×1099
tanh–1x
0 < | x | < 9,999999999×10–1
logx/lnx
0 < x < 9,999999999×1099
10x
–9,999999999×1099 < x < 99,99999999
ex
'
x
x2
1/x
3
'
x
x!
–9,999999999×1099 < x < 230,2585092
0 < x < 1×10100
50
| x | < 1×10
100
| x | < 1×10
;x≠0
100
| x | < 1×10
0 < x < 69 (x ist ganzzahlig)
nPr
0 < n < 1×1010, 0 < r < n (n, r sind ganzzahlig)
1 < {n!/(n–r)!} < 1×10100
nCr
0 < n < 1×1010, 0 < r < n (n, r sind ganzzahlig)
1 < n!/r! < 1×10100 oder 1 < n!/(n–r)! < 1×10100
Pol(x, y)
Rec(r, θ )
°’ ”
| x |, | y | < 9,999999999×1099
x2+y2 < 9,999999999×1099
0 < r < 9,999999999×1099
θ : Wie sinx
| a |, b, c < 1×10100
0 < b, c
| x | < 1×10100
Umwandlungen dezimal ↔ sexagesimal
0°0´0˝ < | x | < 9999999°59´59˝
^(xy)
x'
y
a b/c
x > 0: –1×10100 < ylog x < 100
x = 0: y > 0 m
x < 0: y = n, 2n+1 (m, n sind ganzzahlig)
Aber: –1×10100 < ylog | x | < 100
y > 0: x ≠ 0, –1×10100 < 1/x logy < 100
y = 0: x > 0
2n+1
y < 0: x = 2n+1, m (m ≠ 0; m, n sind ganzzahlig)
Aber: –1×10100 < 1/xlog | y | < 100
Die Stellensumme der Ganzzahlen, Zähler und Nenner darf höchstens 10
Stellen betragen (einschließlich Trennungsymbole).
• ^(xy), x'
y, 3', x!, nPr, nCr -Funktionen erfordern aufeinanderfolgende interne Berechnungen,
was zum Auflaufen von Fehlern in den jeweiligen individuellen Berechnungen führen kann.
• Fehler sind kumulativ und tendenziell in der Nähe des singulären Punkts und des Wendepunkts
einer Funktion besonders groß.
DE-57
k Fehlermeldungen
Im Display erscheint eine Fehlermeldung, wenn Sie eine
Berechnung durchführen, die die Grenzen des Rechners
überschreitet oder versuchen, eine nicht zulässige Operation
auszuführen.
Mat h ERROR
Beispiel für Fehlermeldung
A Wiederherstellung nach einer Fehlermeldung
Zur Wiederherstellung nach einer Fehlermeldung gelten unabhängig von der Art des jeweiligen
Fehlers die nachstehenden Tastenbedienungen.
• Drücken Sie d oder e zum Aufrufen des Bearbeitungsbildschirms für den Berechnungsausdruck, der unmittelbar vor Auftreten des Fehlers eingegeben wurde, wobei der Cursor an der
Stelle steht, die für den Fehler verantwortlich ist. Näheres siehe „Lokalisieren von Fehlern“ auf
Seite 10.
• Drücken von A löscht den unmittelbar vor Auftreten des Fehlers eingegebenen
Berechnungsausdruck. Bitte beachten Sie, dass fehlerverursachende Berechnungsausdrücke
nicht im Berechnungsverlauf gespeichert werden.
A Fehlermeldungsreferenz
Dieser Abschnitt enthält eine Liste der Fehlermeldungen, die vom Rechner angezeigt werden
können, zusammen mit deren Ursachen und Maßnahmen zur künftigen Vermeidung.
Math ERROR
Ursache
• Ein Zwischenergebnis oder das Endergebnis der Berechnung liegt nicht
im zulässigen Rechenbereich.
• Ein Eingabewert liegt nicht im zulässigen Eingabebereich.
• Sie versuchen, eine unzulässige mathematische Operation auszuführen
(zum Beispiel Dividieren durch Null).
Aktion
• Kontrollieren Sie die Eingabewerte und reduzieren Sie erforderlichenfalls
die Stellenzahl.
• Bei Verwendung des unabhängigen Speichers oder einer Variablen als
Argument einer Funktion ist sicherzustellen, dass der Wert des Speichers
bzw. der Variablen im zulässigen Bereich für die Funktion liegt.
Näheres zum zulässigen Werte-Eingabebereich siehe „Berechnungsbereiche, Stellenzahl und
Genauigkeit“ auf Seite 56.
Stack ERROR
Ursache
Die Berechnung überschreitet die Kapazität des Nummernstapels oder
Befehlestapels.
Aktion
• Vereinfachen Sie den Berechnungsausdruck so, dass die
Stapelkapazitäten nicht überschritten werden.
• Versuchen Sie, die Berechnung in zwei oder mehr Teile aufzuteilen.
Syntax ERROR
Ursache
Die Berechnung enthält ein Formatproblem.
Aktion
Kontrollieren Sie die Syntax und nehmen Sie die erforderlichen Korrekturen
vor.
DE-58
Argument ERROR
Ursache
Die Berechnung enthält ein Problem im Hinblick auf die Art der Verwendung
eines Arguments.
Aktion
Kontrollieren Sie, wie Argumente verwendet sind, und nehmen Sie die
erforderlichen Korrekturen vor.
Fehler „Time Out“
Ursache
Die aktuelle Differential- oder Integralrechnung endet, ohne dass die
Endbedingung erfüllt ist.
Aktion
Differential- oder Integralrechnung: Erhöhen Sie den tol-Wert. Beachten
Sie, dass damit auch die Lösungsgenauigkeit abnimmt.
Data Full
Ursache
Sie versuchen, Probendaten im SD-Modus oder REG-Modus zu speichern,
obwohl bereits die zulässige Zahl an Datenproben im Speicher gespeichert
ist.
Aktion
Halten Sie die Zahl der Datenproben unter der zulässigen Grenze. Näheres
siehe „Maximale Anzahl der Eingabedatenpunkte“ auf Seite 30.
Go ERROR
Ursache
Ein Programm (das Sie im PRGM-Modus aufgestellt haben) enthält einen
„Goto n“-Befehl ohne entsprechende „Lbl n“-Kennung.
Aktion
Fügen Sie ein „Lbl n“ für den „Goto n“-Befehl ein oder löschen Sie den
entsprechenden „Goto n“-Befehl.
k Bevor Sie auf Fehlbetrieb des Rechners schließen...
Wenn während einer Berechnung ein Fehler auftritt oder wenn der Rechner nicht das erwartete
Berechnungsergebnis liefert, führen Sie bitte die nachfolgenden Schritte aus. Falls das Problem mit
einem Schritt nicht gelöst werden kann, setzen Sie bitte mit dem nächsten fort. Bitte beachten Sie,
dass Sie vor der Ausführung dieser Schritte Kopien aller wichtigen Daten anfertigen sollten.
1 Überprüfen Sie den Berechnungsausdruck auf etwaige Fehler.
2 Vergewissern Sie sich, dass der richtige Modus für die durchzuführende Berechnung eingestellt
ist.
3 Falls die Funktion auch nach den vorstehenden Schritten nicht normal ist, drücken Sie die
p-Taste. Der Rechner führt daraufhin beim Hochlaufen einen Eigentest seines Status
durch. Falls der Rechner ein Problem erkennt, stellt er Berechnungsmodus und Setup auf die
Vorgaben zurück und löscht alle aktuell im Speicher befindlichen Daten.
4 Falls Schritt 3 die normale Funktion nicht wiederherstellt, initialisieren Sie bitte alle Modi und
Einstellungen durch Drücken von !j(CLR)c(Setup)w.
DE-59
Spannungsversorgung
A Auswechseln der Batterie
Blasse Zeichen im Display des Rechners zeigen an, dass die Batterieleistung niedrig ist.
Eine weitere Verwendung des Rechners bei niedriger Batterieleistung kann zu falschen
Rechenoperationen führen. Ersetzen Sie die Batterie möglichst schnell, wenn die Anzeige
der Zeichen verblasst. Sie sollten die Batterie darüber hinaus wenigstens alle drei Jahre
auswechseln, auch wenn die Funktion des Rechners einwandfrei ist.
Wichtig!
Wenn Sie die Batterie aus dem Rechner entfernen, wird der gesamte Inhalt des
Rechnerspeichers gelöscht.
1. Drücken Sie die Tasten 1A(OFF), um den Rechner auszuschalten.
• Um sicherzustellen, dass Sie nicht versehentlich die Stromversorgung einschalten,
während Sie die Batterie austauschen, schieben Sie das Schutzgehäuse über die
Vorderseite des Rechners.
Schraube
2. Entfernen Sie die Schraube und den Batteriefachdeckel, wie in der
Abbildung dargestellt. Tauschen Sie die Batterie aus und achten
Sie dabei darauf, dass der (+)-Pol und der (–)-Pol in die korrekte
Richtung zeigen.
3. Bringen Sie den Batteriefachdeckel wieder an.
4. Initialisieren Sie den Rechner: O19(CLR)3(All)w(Yes)
• Überspringen Sie den obigen Schritt nicht!
A Automatische Abschaltung
Der Rechner schaltet sich automatisch aus, wenn länger als ca. 10 Minuten keine
Bedienung erfolgt. In solchen Fällen drücken Sie die p-Taste, um den Rechner wieder
einzuschalten.
DE-60
Technische Daten
Spannungsversorgung
Solarzelle: In Vorderseite des Rechners eingebaut (fest)
Knopfbatterie: LR44 (GPA76) × 1
Ungefähre Batteriebetriebsdauer:
3 Jahre (bei täglich 1 Stunde Betrieb)
Betriebstemperaturbereich: 0˚C bis 40˚C
Abmessungen: 11,1 (H) × 80 (B) × 162 (T) mm
Gewicht (ca.): 95 g einschließlich Batterie
Mitgeliefertes Zubehör: Schutzgehäuse
DE-61
Manufacturer:
CASIO COMPUTER CO., LTD.
6-2, Hon-machi 1-chome
Shibuya-ku, Tokyo 151-8543, Japan
Responsible within the European Union:
CASIO EUROPE GmbH
Casio-Platz 1
22848 Norderstedt, Germany
Diese Markierung trifft nur auf EU-Länder zu.
CASIO COMPUTER CO., LTD.
6-2, Hon-machi 1-chome
Shibuya-ku, Tokyo 151-8543, Japan
SA1401-A
Printed in China
© 2013 CASIO COMPUTER CO., LTD.
Download PDF

advertising