Garmin | echoMAP™ CHIRP 74cv | User guide | Garmin echoMAP™ CHIRP 74cv Benutzerhandbuch

Garmin echoMAP™ CHIRP 74cv Benutzerhandbuch
echoMAP™ CHIRP 40/50/70/90 Serie
Benutzerhandbuch
© 2016 Garmin Ltd. oder deren Tochtergesellschaften
Alle Rechte vorbehalten. Gemäß Urheberrechten darf dieses Handbuch ohne die schriftliche Genehmigung von Garmin weder ganz noch teilweise kopiert werden. Garmin behält sich das Recht
vor, Änderungen und Verbesserungen an seinen Produkten vorzunehmen und den Inhalt dieses Handbuchs zu ändern, ohne Personen oder Organisationen über solche Änderungen oder
Verbesserungen informieren zu müssen. Unter www.garmin.com finden Sie aktuelle Updates sowie zusätzliche Informationen zur Verwendung dieses Produkts.
Garmin , das Garmin Logo, BlueChart , g2 Vision und Ultrascroll sind Marken von Garmin Ltd. oder deren Tochtergesellschaften und sind in den USA und anderen Ländern eingetragen.
echoMAP™, HomePort™, Panoptix™, Garmin ClearVü™ und Garmin Quickdraw™ sind Marken von Garmin Ltd. oder deren Tochtergesellschaften. Diese Marken dürfen nur mit ausdrücklicher
Genehmigung von Garmin verwendet werden.
®
®
®
®
®
microSD und das microSDHC Logo sind Marken von SD-3D, LLC. NMEA und NMEA 2000 sind eingetragene Marken der National Marine Electronics Association. Windows ist eine in den
USA und anderen Ländern eingetragene Marke der Microsoft Corporation. Weitere Marken und Markennamen sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.
®
®
®
®
Inhaltsverzeichnis
Einführung...................................................................... 1
Vorderansicht .............................................................................. 1
Tasten des Geräts ................................................................. 1
Herunterladen der Handbücher .................................................. 1
Im Handbuch verwendete Konventionen .................................... 1
Einlegen von Speicherkarten ...................................................... 1
Software-Update ......................................................................... 1
Laden der neuen Software auf eine Speicherkarte ............... 2
Aktualisieren der Gerätesoftware ........................................... 2
GPS-Satellitensignale ................................................................. 2
Auswählen der GPS-Quelle ................................................... 2
Anpassen des Kartenplotters ....................................... 2
Anpassen des Hauptmenüs ....................................................... 2
Kombinationen ............................................................................ 2
Wählen eines Kombinationsbildschirms ................................ 2
Anpassen von Kombinationsbildschirmen ............................. 2
Hinzufügen von benutzerdefinierten
Kombinationsbildschirmen ..................................................... 3
Löschen von Kombinationsbildschirmen ............................... 3
Einstellen des Schiffstyps ........................................................... 3
Anpassen der Hintergrundbeleuchtung ...................................... 3
Anpassen des Farbmodus .......................................................... 3
Karten und 3D-Kartenansichten................................... 3
Navigationskarte und Offshore-Angelkarte ................................. 3
Vergrößern und Verkleinern der Karte ................................... 3
Verschieben der Karte mit den Tasten .................................. 3
Auswählen eines Elements auf der Karte mithilfe der
Gerätetasten .......................................................................... 3
Messen von Distanzen auf der Karte ..................................... 3
Kartensymbole ....................................................................... 3
Navigieren zu einem Punkt auf der Karte .............................. 4
Anzeigen von Positions- und Objektinformationen auf einer
Karte ...................................................................................... 4
Anzeigen von Details zu Seezeichen .................................... 4
Steuerkurslinie und Winkelmarkierungen .............................. 4
Premium-Karten .......................................................................... 5
Anzeigen von Gezeitenstationsinformationen ....................... 5
Anzeigen von Satellitenbildern auf der Navigationskarte ...... 5
Anzeigen von Luftbildern von Sehenswürdigkeiten ............... 6
Automatisches Identifikationssystem .......................................... 6
Symbole für AIS-Ziele ............................................................ 6
Steuerkurs und voraussichtlicher Kurs für aktivierte AISZiele ....................................................................................... 6
Anzeigen von AIS-Schiffen auf Karten oder 3DKartenansichten ..................................................................... 6
Aktivieren eines Ziels für ein AIS-Schiff ................................. 7
Anzeigen einer Liste von AIS-Gefahren ................................ 7
Einrichten eines Sicherheitszonen-Kollisionsalarms ............. 7
AIS-Notrufsignal ..................................................................... 7
Deaktivieren des AIS-Empfangs ............................................ 7
Einstellungen für Karten und 3D-Kartenansichten ..................... 8
Navigations- und Angelkarteneinstellungen .......................... 8
Einstellungen für Wegpunkte und Tracks auf den Karten und
Kartenansichten ..................................................................... 9
Anzeigen von Navigationsübersichten ................................... 9
Einstellungen für andere Schiffe auf den Karten und
Kartenansichten ..................................................................... 9
Einstellungen Fish Eye 3D ..................................................... 9
Einstellungen für Überlagerungszahlen ................................. 9
Erstellen von Garmin Quickdraw Contours Karten.. 10
Kartografische Erfassung von Gewässern mit Garmin Quickdraw
Contours ................................................................................... 10
Inhaltsverzeichnis
Hinzufügen einer Bezeichnung zu einer Garmin Quickdraw
Contours Karte .......................................................................... 10
Garmin Quickdraw Community ................................................. 10
Zugriff auf die Garmin Quickdraw Community ..................... 10
Teilen Ihrer Garmin Quickdraw Contours Karten mit der
Garmin Quickdraw Community ............................................ 10
Herunterladen von Garmin Quickdraw Community Karten .. 11
Garmin Quickdraw Contours Einstellungen .............................. 11
Navigation mit einem Kartenplotter ............................ 11
Grundsätzliche Fragen zur Navigation ..................................... 12
Ziele .......................................................................................... 12
Suchen eines Zielorts nach Namen ..................................... 12
Auswählen eines Ziels mithilfe der Navigationskarte ........... 12
Suchen von Zielorten mithilfe von Benutzerdaten ............... 12
Suchen nach einem Marineservice-Ziel ............................... 12
Kurse ........................................................................................ 12
Einstellen und Verfolgen eines direkten Kurses mithilfe von
„Gehe zu“ ............................................................................. 13
Beenden der Navigation ........................................................... 13
Wegpunkte ................................................................................ 13
Markieren der aktuellen Position als Wegpunkt ................... 13
Erstellen eines Wegpunkts an einer anderen Position ........ 13
Markieren einer MOB- oder SOS-Position ........................... 13
Anzeigen einer Liste aller Wegpunkte ................................. 13
Bearbeiten eines gespeicherten Wegpunkts ....................... 13
Suchen nach und Navigieren zu einem gespeicherten
Wegpunkt ............................................................................. 13
Löschen eines Wegpunktes oder einer Mann-über-BordPosition (MOB) ..................................................................... 13
Löschen aller Wegpunkte .................................................... 13
Routen ...................................................................................... 13
Erstellen von und Navigieren auf einer Route ausgehend von
der aktuellen Position ........................................................... 14
Erstellen und Speichern einer Route ................................... 14
Anzeigen einer Liste gespeicherter Routen ......................... 14
Bearbeiten einer gespeicherten Route ................................ 14
Suchen nach und Navigieren auf einer gespeicherten
Route ................................................................................... 14
Suchen nach und Navigieren parallel zu einer gespeicherten
Route ................................................................................... 14
Löschen einer gespeicherten Route .................................... 15
Löschen aller gespeicherten Routen ................................... 15
Tracks ....................................................................................... 15
Anzeigen von Tracks ........................................................... 15
Einstellen der Farbe des aktiven Tracks .............................. 15
Speichern des aktiven Tracks .............................................. 15
Anzeigen einer Liste gespeicherter Tracks .......................... 15
Bearbeiten eines gespeicherten Tracks .............................. 15
Speichern eines Tracks als Route ....................................... 15
Suchen nach und Navigieren auf einem gespeicherten
Track .................................................................................... 15
Löschen eines gespeicherten Tracks .................................. 15
Löschen aller gespeicherten Tracks .................................... 15
Erneutes Verfolgen eines aktiven Tracks ............................ 15
Löschen des aktiven Tracks ................................................ 15
Verwalten des Trackaufzeichnungsspeichers während der
Aufzeichnung ....................................................................... 15
Konfigurieren des Aufzeichnungsintervalls für die
Trackaufzeichnung ............................................................... 16
Löschen aller gespeicherten Wegpunkte, Routen und
Tracks ....................................................................................... 16
Auto Guidance .......................................................................... 16
Einstellen und Folgen einer Auto Guidance-Route .............. 16
Erstellen von Auto Guidance-Routen .................................. 16
Filtern einer Liste gespeicherter Routen und Auto GuidanceRouten ................................................................................. 16
i
Überprüfen einer Auto Guidance-Route .............................. 16
Anpassen einer Auto Guidance-Route ................................ 16
Abbrechen einer laufenden Auto Guidance Berechnung .... 16
Festlegen einer geplanten Ankunftszeit ............................... 16
Anpassen der Distanz zur Küstenlinie ................................. 16
Konfigurationen für Auto Guidance-Routen ......................... 17
Grenzen .................................................................................... 17
Erstellen von Grenzen ......................................................... 17
Konvertieren einer Route in eine Grenze ............................ 17
Konvertieren eines Tracks in eine Grenze ........................... 18
Bearbeiten von Grenzen ...................................................... 18
Einrichten eines Grenzalarms .............................................. 18
Löschen von Grenzen .......................................................... 18
Echolot.......................................................................... 18
Beenden der Aussendung von Echolotsignalen ....................... 18
Ändern der Echolotansicht ....................................................... 18
Echolotansicht Traditionell ........................................................ 18
Echolotansicht „Split-Frequenz“ ........................................... 18
Echolotansicht „Geteilter Zoom“ .......................................... 18
Garmin ClearVü Echolotansicht ................................................ 18
SideVü Echolotansicht .............................................................. 19
SideVü Scanning Technologie ............................................. 19
Panoptix Echolotansichten ....................................................... 19
Echolotansicht „LiveVü nach unten“ .................................... 19
Echolotansicht „LiveVü voraus“ ........................................... 19
Echolotansicht „RealVü 3D voraus“ ..................................... 20
Echolotansicht „RealVü 3D nach unten“ .............................. 20
Echolotansicht „RealVü 3D-Verlauf“ .................................... 20
FrontVü Echolotansicht ........................................................ 20
Auswählen der Geberart ........................................................... 20
Kalibrieren des Kompasses ................................................. 20
Erstellen von Wegpunkten im Echolot-Bildschirm .................... 20
Anhalten der Echolotanzeige .................................................... 20
Anzeigen des Echolotverlaufs .................................................. 21
Gemeinsame Echolotnutzung .................................................. 21
Auswählen einer Echolotquelle ............................................ 21
Umbenennen einer Echolotquelle ........................................ 21
Anpassen des Detailgrads ........................................................ 21
Anpassen der Farbintensität ..................................................... 21
Echolotaufzeichnungen ............................................................ 21
Aufzeichnen der Echolotanzeige ......................................... 21
Anhalten der Echolotaufzeichnung ...................................... 22
Löschen einer Echolotaufzeichnung .................................... 22
Wiedergeben von Echolotaufzeichnungen .......................... 22
Einstellungen für traditionelle, Garmin ClearVü und SideVü
Echolote .................................................................................... 22
Einrichten des Zoom-Maßstabs in der Echolotansicht ........ 22
Einrichten der Bildlaufgeschwindigkeit ................................ 22
Anpassen des Bereichs der Tiefen- oder Breitenskala ........ 22
Einstellungen für die Echolotdarstellung .............................. 23
Echolotalarme ...................................................................... 23
Erweiterte Echoloteinstellungen .......................................... 23
Einstellungen für die Geberinstallation ................................ 23
Echolotfrequenzen ............................................................... 23
Aktivieren des A-Bereichs .................................................... 24
Panoptix Echoloteinstellungen ................................................. 24
Anpassen des RealVü Betrachtungswinkels und ZoomMaßstabs ............................................................................. 24
Anpassen der RealVü Abtastgeschwindigkeit ..................... 24
LiveVü Forward- und FrontVü Echolotmenü ........................ 24
Einstellungen für die LiveVü und FrontVü Darstellung ........ 25
Einstellungen für die RealVü Darstellung ............................ 25
Einstellungen für die Panoptix Geberinstallation ................. 25
Autopilot........................................................................ 26
Autopilotbildschirm .................................................................... 26
Anpassen der Kursänderungs-Stufen .................................. 26
ii
Einrichten der Leistungsbegrenzung ................................... 26
Aktivieren des Autopiloten ........................................................ 26
Steuermuster ............................................................................ 26
Verfolgen des Kehrtwenden-Musters .................................. 26
Einrichten und Folgen des Kreis-Musters ............................ 27
Einrichten und Folgen des Zickzack-Musters ...................... 27
Verfolgen des Williamson-Turn-Musters .............................. 27
Segelfunktionen........................................................... 27
Einstellen des Schiffstyps ......................................................... 27
Segelrennen ............................................................................. 27
Startlinienhilfe ...................................................................... 27
Verwenden des Wettkampftimers ........................................ 27
Einrichten der Distanz zwischen Bug und GPS-Antenne .... 27
Einstellungen für Laylines ......................................................... 28
Einrichten des Kielversatzes ..................................................... 28
Autopilotbetrieb – Segelboot .................................................... 28
Wind-Fixierung ..................................................................... 28
Wenden und Halsen ............................................................ 29
Anzeigen und Grafiken................................................ 29
Anzeigen des Kompasses ........................................................ 29
Anzeigen von Reisedaten ......................................................... 29
Zurücksetzen von Reisedaten ............................................. 29
Anzeigen von Motor- und Tankanzeigen .................................. 29
Auswählen der Anzahl der in den Anzeigen dargestellten
Motoren ................................................................................ 29
Anpassen der in den Anzeigen dargestellten Motoren ........ 29
Aktivieren von Statusalarmen für Motoranzeigen ................ 29
Aktivieren einiger Statusalarme für Motoranzeigen ............. 29
Einrichten des Kraftstoffalarms ................................................. 30
Einstellen der Kraftstoffkapazität des Schiffs ....................... 30
Synchronisieren der Kraftstoffdaten mit dem tatsächlichen
Kraftstoff an Bord ................................................................. 30
Anzeigen der Windanzeigen ..................................................... 30
Konfigurieren der Segelwindanzeige ................................... 30
Konfigurieren der Geschwindigkeitsquelle ........................... 30
Konfigurieren der Steuerkursquelle der Windanzeige ......... 30
Anpassen der Hart-am-Wind-Anzeige ................................. 30
Gezeiten-, Strömungs- und Astroinformationen....... 30
Gezeitenstationsinformationen ................................................. 30
Informationen von Strömungsvorhersagestationen .................. 30
Astroinformationen .................................................................... 30
Anzeigen der Informationen für Gezeitenstation,
Strömungsvorhersagestation oder Astrodaten zu einem anderen
Datum ....................................................................................... 31
Anzeigen von Informationen für eine andere Gezeiten- oder
Strömungsvorhersagestation .................................................... 31
Digitaler Selektivruf ...................................................... 31
Kartenplotter und NMEA 0183 VHF-Funkgeräte ...................... 31
Einschalten der DSC-Funktion ................................................. 31
DSC-Liste ................................................................................. 31
Anzeigen der DSC-Liste ...................................................... 31
Hinzufügen von DSC-Kontakten .......................................... 31
Eingehende Notrufe .................................................................. 31
Navigieren zu einem Schiff in Seenot .................................. 31
Positionsüberwachung ............................................................. 31
Anzeigen einer Positionsmeldung ....................................... 31
Navigieren zu einem verfolgten Schiff ................................. 31
Erstellen eines Wegpunkts an der Position eines verfolgten
Schiffs .................................................................................. 31
Bearbeiten von Informationen in einer Positionsmeldung ... 32
Löschen eines Anrufs mit Positionsmeldung ....................... 32
Anzeigen von Schiffswegen auf der Karte ........................... 32
Routine-Einzelanrufe ................................................................ 32
Auswählen eines DSC-Kanals ............................................. 32
Absetzen eines Routine-Einzelanrufs .................................. 32
Inhaltsverzeichnis
Absetzen eines Routine-Einzelanrufs an ein AIS-Ziel ......... 32
Media Player................................................................. 32
Verwenden des Media Player ................................................... 32
Symbole ............................................................................... 32
Auswählen der Medienquelle ................................................... 33
Wiedergeben von Musik ........................................................... 33
Suchen nach Musik .............................................................. 33
Wiederholte Wiedergabe von Titeln ..................................... 33
Wiederholte Wiedergabe aller Titel ...................................... 33
Zufallswiedergabe von Titeln ............................................... 33
Anpassen der Lautstärke .......................................................... 33
Aktivieren und Deaktivieren von Bereichen ......................... 33
Stummschalten der Medienlautstärke .................................. 33
VHF-Funkgerät ......................................................................... 33
Scannen aller VHF-Kanäle .................................................. 33
Anpassen der VHF-Rauschunterdrückung .......................... 33
Radio ........................................................................................ 33
Einstellen der Tuner-Region ................................................ 33
Ändern des Radiosenders ................................................... 33
Ändern des Einstellungsmodus ........................................... 33
Voreinstellungen .................................................................. 33
DAB-Wiedergabe ...................................................................... 34
Einstellen der DAB-Tuner-Region ........................................ 34
Suchen nach DAB-Rundfunkstationen ................................ 34
Ändern von DAB-Rundfunkstationen ................................... 34
DAB-Voreinstellungen .......................................................... 34
SiriusXM Satellitenradio ............................................................ 34
Finden einer SiriusXM Radio-ID .......................................... 34
Aktivieren eines SiriusXM Abonnements ............................. 34
Anpassen der Kanalliste ...................................................... 34
Speichern eines SiriusXM Kanals in der Auswahlliste ......... 35
Freischalten der SiriusXM Jugendschutzfunktionen ............ 35
Einrichten des Gerätenamens .................................................. 35
Aktualisieren der Media-Player-Software ................................. 35
Kopieren von Daten von einer Speicherkarte ........................... 39
Kopieren von Wegpunkten, Routen und Tracks auf eine
Speicherkarte ............................................................................ 39
Auswählen eines Dateityps für Wegpunkte und Routen von
Drittanbietern ............................................................................ 39
Gemeinsame Nutzung von Wegpunkten und Routen auf
mehreren Geräten .................................................................... 39
Kopieren interner Karten auf eine Speicherkarte ..................... 39
Sichern von Daten auf einem Computer .................................. 39
Wiederherstellen von Sicherungsdaten auf einem Plotter ........ 40
Speichern von Systeminformationen auf einer Speicherkarte .. 40
Anhang.......................................................................... 40
Registrieren des Geräts ............................................................ 40
Reinigen des Bildschirms ......................................................... 40
Screenshots .............................................................................. 40
Speichern von Screenshots ................................................. 40
Kopieren von Screenshots auf einen Computer .................. 40
Fehlerbehebung ....................................................................... 40
Mein Gerät erfasst keine GPS-Signale ................................ 40
Mein Gerät schaltet sich nicht ein oder schaltet sich ständig
aus ....................................................................................... 40
Mein Gerät erstellt Wegpunkte nicht an der richtigen
Position ................................................................................ 41
NMEA 0183 Informationen ....................................................... 41
NMEA 2000 PGN Informationen ............................................... 41
Index.............................................................................. 43
Gerätekonfiguration..................................................... 35
Automatisches Einschalten des Kartenplotters ........................ 35
Systemeinstellungen ................................................................. 35
Anzeigeeinstellungen ........................................................... 36
GPS-Einstellungen ............................................................... 36
Anzeigen des Eventprotokolls ............................................. 36
Anzeigen von Informationen zur Systemsoftware ............... 36
Einstellungen für das eigene Schiff .......................................... 36
Einrichten des Kielversatzes ................................................ 36
Einrichten des Wassertemperaturunterschieds ................... 37
Kalibrieren eines Geräts für die Geschwindigkeit durch
Wasser ................................................................................. 37
Einstellen der Kraftstoffkapazität des Schiffs ....................... 37
Synchronisieren der Kraftstoffdaten mit dem tatsächlichen
Kraftstoff an Bord ................................................................. 37
Anpassen der Grenzwerte für Motor- und Tankanzeigen .... 37
Kommunikationseinstellungen .................................................. 37
NMEA 0183 .......................................................................... 37
NMEA 2000 Einstellungen ................................................... 38
Einstellen von Alarmen ............................................................. 38
Navigationsalarme ............................................................... 38
Systemalarme ...................................................................... 38
Einrichten des Kraftstoffalarms ............................................ 38
Einheiteneinstellungen ............................................................. 38
Navigationseinstellungen .......................................................... 38
Einstellungen für andere Schiffe ............................................... 39
Wiederherstellen der ursprünglichen Werkseinstellungen des
Kartenplotters ........................................................................... 39
Teilen und Verwalten von Benutzerdaten.................. 39
Kopieren von Wegpunkten, Routen und Tracks aus HomePort
auf einen Kartenplotter ............................................................. 39
Inhaltsverzeichnis
iii
Einführung
WARNUNG
Lesen Sie alle Produktwarnungen und sonstigen wichtigen
Informationen der Anleitung "Wichtige Sicherheits- und
Produktinformationen", die dem Produkt beiliegt.
Vorderansicht
2 Laden Sie das Handbuch herunter.
Im Handbuch verwendete Konventionen
In diesem Handbuch werden mit dem Begriff
„auswählen“ folgende Vorgehensweisen beschrieben:
• Das Verwenden der Pfeiltasten zum Markieren eines
Menüelements und das darauffolgende Drücken von
SELECT (nur Geräte mit Tastenbedienung).
• Das Drücken einer Taste wie SELECT oder MENU.
Wenn Sie aufgefordert werden, nacheinander mehrere
Menüelemente auszuwählen, werden im Text kleine Pfeile
angezeigt. Wenn beispielsweise „ MENU >
Hinzufügen“ angegeben ist, müssen Sie die Option MENU oder
die entsprechende Taste am Gerät wählen und danach die
Option Hinzufügen.
Die im Benutzerhandbuch verwendeten Bilder dienen nur zur
Referenz und stimmen möglicherweise nicht vollständig mit dem
Gerät überein.
Einlegen von Speicherkarten
À
Á
Â
Ã
Einschalttaste
Tasten des Geräts
microSD Speicherkartensteckplatz
®
Sensor für die automatische Hintergrundbeleuchtung
HINWEIS
Sie sollten sicherstellen, dass das Gerät sicher in der Halterung
sitzt. Falls das Gerät nicht sicher sitzt, kann die
Stromversorgung unterbrochen werden oder es werden keine
Echolotinformationen angezeigt. Außerdem kann das Gerät aus
der Halterung fallen und beschädigt werden, falls es nicht sicher
sitzt.
Der Kartenplotter unterstützt optional erhältliche Speicherkarten.
Speicherkarten mit Kartenmaterial ermöglichen es Ihnen,
hochauflösende Satellitenbilder und Luftbilder von Häfen,
Jachthäfen und anderen Points of Interest anzuzeigen.
Verwenden Sie leere Speicherkarten, um Garmin Quickdraw™
Contours-Karten aufzuzeichnen, Echolotdaten aufzuzeichnen
(mit einem kompatiblen Geber) und Daten wie Wegpunkte und
Routen auf einen anderen kompatiblen Kartenplotter oder einen
Computer zu übertragen.
Dieses Gerät unterstützt als FAT32 formatierte Speicherkarten
mit bis zu 32 GB Speicherplatz.
1 Öffnen Sie die Abdeckung À an der Vorderseite des
Kartenplotters.
Tasten des Geräts
Schaltet das Gerät ein und aus, wenn sie gedrückt gehalten
wird.
Passt Beleuchtung und Farbmodus an, wenn die Taste
kurz gedrückt wird.
Verkleinert die Anzeige einer Karte oder Ansicht.
Vergrößert die Anzeige einer Karte oder Ansicht.
Führt einen Bildlauf durch, markiert Optionen und
verschiebt den Cursor.
SELECT
Dient zum Bestätigen von Meldungen und Auswählen von
Optionen.
BACK
Kehrt zum vorherigen Bildschirm zurück.
MARK
Speichert die aktuelle Position als Wegpunkt.
HOME
Kehrt zum Hauptmenü zurück.
MENU
Öffnet ein Menü mit Optionen für die Seite (sofern
anwendbar).
Schließt ein Menü (sofern anwendbar).
Herunterladen der Handbücher
Sie können die aktuellste Version des Benutzerhandbuchs
sowie anderssprachige Übersetzungen im Internet
herunterladen.
1 Rufen Sie die Webseite www.garmin.com/manuals/echoMAP
-CHIRPcv auf.
TIPP: Scannen Sie folgenden Code, um die Webseite schnell
zu öffnen:
Einführung
2 Legen Sie die Speicherkarte ein Á.
3 Drücken Sie die Karte ein, bis es klickt.
4 Schließen Sie die Abdeckung.
Software-Update
Möglicherweise müssen Sie die Gerätesoftware aktualisieren,
wenn Sie das Gerät installieren oder Zubehör hinzufügen.
Dieses Gerät unterstützt als FAT32 formatierte Speicherkarten
mit bis zu 32 GB Speicherplatz.
Überprüfen Sie vor dem Aktualisieren der Software, welche
Softwareversion auf dem Gerät installiert ist (Anzeigen von
Informationen zur Systemsoftware, Seite 36). Rufen Sie dann
die Webseite www.garmin.com/support/software/marine.html
auf. Wählen Sie Alle Geräte in diesem Bundle anzeigen, und
vergleichen Sie die Version der installierten Software mit der für
Ihr Produkt aufgeführten Softwareversion.
1
Wenn die Software auf dem Gerät älter ist als die auf der
Website aufgeführte Version, folgen Sie den Schritten zum
Laden der Software auf eine Speicherkarte (Laden der neuen
Software auf eine Speicherkarte, Seite 2). Aktualisieren Sie
anschließend die Gerätesoftware (Aktualisieren der
Gerätesoftware, Seite 2).
Laden der neuen Software auf eine Speicherkarte
Sie müssen das Software-Update mit einem Windows
Computer auf einer Speicherkarte installieren.
HINWEIS: Wenden Sie sich an den Support von Garmin , um
eine vorinstallierte Software-Update-Karte zu erwerben, falls Sie
nicht über einen Windows Computer verfügen.
1 Legen Sie eine Speicherkarte in den Kartensteckplatz des
Computers ein.
2 Rufen Sie die Website www.garmin.com/support/software
/marine.html auf.
TIPP: Auf dieser Webseite können Sie außerdem
aktualisierte Benutzerhandbücher herunterladen, um sie auf
den Kartenplotter zu übertragen.
3 Wählen Sie echoMAP Serie mit SD-Speicherkarte.
4 Wählen Sie neben echoMAP Serie mit SD-Speicherkarte
die Option Herunterladen.
5 Lesen Sie die Bedingungen, und stimmen Sie ihnen zu.
6 Wählen Sie Herunterladen.
7 Wählen Sie einen Speicherort und anschließend die Option
Speichern.
8 Doppelklicken Sie auf die heruntergeladene Datei.
Am ausgewählten Speicherort wird ein Garmin Ordner mit
dem Software-Update erstellt. Ein Dialogfeld mit
Informationen zum Übertragen des Software-Updates auf
eine Speicherkarte wird geöffnet.
9 Wählen Sie Weiter.
10 Wählen Sie das Laufwerk, das mit der Speicherkarte
verbunden ist, und wählen Sie Weiter > Fertigstellen.
Auf der Speicherkarte wird ein Garmin Ordner mit dem
Software-Update erstellt. Es kann mehrere Minuten dauern, das
Software-Update auf die Speicherkarte zu laden.
®
®
Aktualisieren der Gerätesoftware
Zum Aktualisieren der Software benötigen Sie eine
Speicherkarte für Software-Updates oder müssen die aktuelle
Software auf eine Speicherkarte übertragen (Laden der neuen
Software auf eine Speicherkarte, Seite 2).
1 Schalten Sie den Kartenplotter ein.
2 Wenn das Hauptmenü angezeigt wird, legen Sie die
Speicherkarte in den Kartensteckplatz ein.
HINWEIS: Damit die Anweisungen für das Software-Update
angezeigt werden, muss das Gerät vollständig hochgefahren
sein, bevor Sie die Karte einlegen.
3 Folgen Sie den Anweisungen auf dem Display.
4 Das Software-Update kann mehrere Minuten in Anspruch
nehmen.
5 Lassen Sie bei der Aufforderung die Speicherkarte eingelegt,
und starten Sie den Kartenplotter manuell neu.
6 Entfernen Sie die Speicherkarte.
HINWEIS: Falls die Speicherkarte vor dem vollständigen
Neustart des Geräts entnommen wird, kann das SoftwareUpdate nicht abgeschlossen werden.
GPS-Satellitensignale
Beim Einschalten des Plotters muss der GPS-Empfänger
Satellitendaten erfassen und die aktuelle Position bestimmen.
Wenn der Kartenplotter Satellitensignale erfasst, wird oben im
angezeigt. Wenn der Kartenplotter keine
Hauptmenü
2
Satellitensignale mehr empfängt, wird
ausgeblendet und ein
blinkendes Fragezeichen wird auf der Karte über angezeigt.
Weitere Informationen zu GPS finden Sie unter
www.garmin.com/aboutGPS. Informationen zum Erfassen von
Satellitensignalen finden Sie unter (Mein Gerät erfasst keine
GPS-Signale, Seite 40).
Auswählen der GPS-Quelle
Wenn Sie über mehrere GPS-Quellen verfügen, können Sie die
bevorzugte Quelle für GPS-Daten wählen.
1 Wählen Sie Einstellungen > System > GPS.
2 Wählen Sie die Quelle für GPS-Daten.
Anpassen des Kartenplotters
Anpassen des Hauptmenüs
Sie können dem Hauptmenü Elemente hinzufügen und sie neu
anordnen.
1 Wählen Sie im Hauptmenü die Option Hauptmenü
anpassen.
2 Wählen Sie eine Option:
• Ordnen Sie ein Element neu an, indem Sie Neu
anordnen, dann das zu verschiebende Element und
abschließend die neue Position wählen.
• Fügen Sie dem Hauptmenü ein Element hinzu, indem Sie
Hinzufügen und dann das neue Element wählen.
• Entfernen Sie ein Element, das Sie dem Hauptmenü
hinzugefügt haben, indem Sie Entfernen und dann das
Element wählen.
Kombinationen
Mit dem Kombinationsbildschirm können Sie eine Kombination
verschiedener Bildschirme gleichzeitig anzeigen. Die Anzahl der
auf dem Kombinationsbildschirm verfügbaren Optionen ist von
den optionalen Geräten abhängig, die Sie an den Kartenplotter
angeschlossen haben, sowie von der Verwendung von
Premium-Karten.
Wählen eines Kombinationsbildschirms
1 Wählen Sie Kombinationen.
2 Wählen Sie eine Kombination aus.
Anpassen von Kombinationsbildschirmen
1 Wählen Sie Kombinationen.
2 Markieren Sie mithilfe der Pfeiltasten einen
Kombinationsbildschirm.
Wählen
Sie Einstellen.
3
4 Wählen Sie eine Option:
• Ändern Sie den Namen, indem Sie Name wählen und
einen Namen eingeben.
• Ändern Sie die Anordnung der auf dem Bildschirm
angezeigten Informationen, indem Sie Layout ändern
und dann ein neues Layout wählen.
• Ändern Sie die auf dem Bildschirm angezeigten
Informationen, indem Sie Funktion ändern und dann die
neuen Informationen wählen.
• Passen Sie die auf dem Bildschirm angezeigten Daten an,
indem Sie Überlagerungszahlen wählen (Einstellungen
für Überlagerungszahlen, Seite 9).
• Passen Sie die Größe des auf der Seite angezeigten
Informationsbereichs an, indem Sie Größe Komb.seite
änd. wählen.
Anpassen des Kartenplotters
Hinzufügen von benutzerdefinierten Kombinationsbildschirmen
Löschen von Kombinationsbildschirmen
1 Wählen Sie Kombinationen.
2 Markieren Sie mithilfe der Pfeiltasten eine Kombination.
3 Wählen Sie Entfernen.
Fish Eye 3D: Bietet eine Unterwasseransicht, die den
Meeresboden gemäß den Informationen auf der Karte
optisch darstellt. Wenn ein Echolotgeber angeschlossen ist,
werden schwebende Ziele (z. B. Fische) durch rote, grüne
und gelbe Kugeln angezeigt. Rot zeigt die größten, grün die
kleinsten Ziele an.
Angelkarte: Bietet eine detaillierte Darstellung der
Bodenkonturen und Tiefenmessungen auf der Karte. Auf
dieser Karte sind Navigationsdaten ausgeblendet, sie bietet
detaillierte bathymetrische Informationen und optimierte
Bodenkonturen zur Tiefenerkennung. Sie ist optimal für die
Offshore-Hochseefischerei geeignet.
Einstellen des Schiffstyps
Navigationskarte und Offshore-Angelkarte
Sie können den Schiffstyp auswählen, um die
Kartenplottereinstellungen zu konfigurieren und Funktionen zu
nutzen, die speziell für Ihren Schiffstyp angepasst sind.
1 Wählen Sie Einstellungen > Mein Schiff > Schiffstyp.
2 Wählen Sie eine Option.
HINWEIS: Die Offshore-Angelkarte ist in einigen Gebieten mit
Premium-Karten verfügbar.
Mithilfe der Navigations- und Angelkarten können Sie Ihren Kurs
planen, Karteninformationen anzeigen und einer Route folgen.
Die Angelkarte ist für die Offshore-Fischerei geeignet.
Öffnen Sie die Navigationskarte, indem Sie Karten >
Navigationskarte wählen.
Sie können einen Kombinationsbildschirm erstellen, der Ihren
Anforderungen entspricht.
1 Wählen Sie Kombinationen > MENU > Hinzufügen.
2 Folgen Sie den Anweisungen auf dem Display.
Anpassen der Hintergrundbeleuchtung
1 Wählen Sie Einstellungen > System > Anzeige >
Beleuchtung.
TIPP: Drücken Sie auf , um jederzeit auf die
Beleuchtungseinstellungen zugreifen zu können.
2 Passen Sie die Beleuchtung an.
Anpassen des Farbmodus
1 Wählen Sie Einstellungen > System > Anzeige >
Farbmodus.
TIPP: Wählen Sie auf einer beliebigen Seite die Option
Anzeige > Farbmodus, um auf die Farbeinstellungen
zuzugreifen.
2 Wählen Sie eine Option.
>
Karten und 3D-Kartenansichten
Die jeweils verfügbaren Karten und 3D-Kartenansichten sind
von den verwendeten Kartendaten und Zubehörkomponenten
abhängig.
Sie können die Karten und 3D-Kartenansichten öffnen, indem
Sie Karten wählen.
Navigationskarte: Zeigt Navigationsdaten an, die auf den
vorinstallierten Karten und auf möglicherweise vorhandenen
Ergänzungskarten verfügbar sind. Die Daten umfassen u. a.
Informationen zu Tonnen, Leuchtfeuern, Kabeln,
Tiefenmessungen, Jachthäfen und Gezeitenstationen in einer
Ansicht von oben.
Perspective 3D: Bietet eine Ansicht aus der Vogelperspektive
und vom Heck des Schiffs (je nach Kurs) als zusätzliche
optische Navigationshilfe. Diese Ansicht ist hilfreich beim
Navigieren während des Passierens von schwierigen
Untiefen, Riffen, Brücken oder Kanälen und erleichtert das
Finden von Ein- und Auslaufrouten bei unbekannten Häfen
oder Ankerplätzen.
Mariner's Eye 3D: Bietet eine detaillierte, dreidimensionale
Ansicht aus der Vogelperspektive und vom Heck des Schiffs
(je nach Kurs) als zusätzliche optische Navigationshilfe.
Diese Ansicht bietet sich beim Passieren von schwierigen
Untiefen, Riffen, Brücken oder Kanälen an und erleichtert das
Auffinden von Ein- und Auslaufrouten bei unbekannten Häfen
oder Ankerplätzen.
HINWEIS: Die Mariner's Eye 3D- und Fish Eye 3DKartenansichten sind in einigen Gebieten mit PremiumKarten verfügbar.
Karten und 3D-Kartenansichten
Öffnen Sie die Angelkarte, indem Sie Karten > Angelkarte
wählen.
Vergrößern und Verkleinern der Karte
Der Zoom-Maßstab wird in der Skala unten auf der Karte
angezeigt. Der Balken unterhalb der Zahl stellt diese Distanz auf
der Karte dar.
• Wählen Sie , um die Ansicht zu verkleinern.
• Wählen Sie , um die Ansicht zu vergrößern.
Verschieben der Karte mit den Tasten
Sie können die Karte verschieben, um ein anderes Gebiet als
die aktuelle Position anzuzeigen.
1 Wählen Sie auf der Karte die Pfeiltasten.
2 Wählen Sie BACK, um das Verschieben zu beenden und
wieder die aktuelle Position anzuzeigen.
HINWEIS: Wählen Sie SELECT, um die Karte von einem
Kombinationsbildschirm zu verschieben.
Auswählen eines Elements auf der Karte mithilfe der
Gerätetasten
1 Wählen Sie auf einer Karte oder 3D-Kartenansicht die
Option , ,
bzw.
, um den Cursor zu verschieben.
2 Wählen Sie SELECT.
Messen von Distanzen auf der Karte
1 Wählen Sie auf einer Karte eine Position aus.
2 Wählen Sie Distanz messen.
Auf der Seite wird an der aktuellen Position eine Markierung
angezeigt. Die Distanz und der Winkel zur Markierung
werden in der Ecke angegeben.
TIPP: Wählen Sie SELECT, um die Markierung zurückzusetzen
und die Messung von der aktuellen Position des Cursors
durchzuführen.
Kartensymbole
In dieser Tabelle sind einige der gängigen Symbole aufgeführt,
die eventuell auf Detailkarten angezeigt werden.
3
Symbol
Beschreibung
Tonne
Informationen
Marineservices
Gezeitenstation
Strömungsvorhersagestation
Foto aus der Vogelperspektive verfügbar
Perspektivisches Foto verfügbar
Andere auf den meisten Karten vorhandene Merkmale sind
beispielsweise Tiefenkonturen, Gezeitengebiete, Tiefenangaben
(wie auf der herkömmlichen Seekarte dargestellt), Seezeichen
und Symbole, Hindernisse sowie Unterwasserkabelgebiete.
Navigieren zu einem Punkt auf der Karte
ACHTUNG
Auto Guidance liegen elektronische Karteninformationen
zugrunde. Diese Daten schützen nicht vor Hindernissen und
garantieren keine Kielfreiheit. Achten Sie beim Verfolgen des
Kurses unbedingt auf alle visuell erkennbaren Gegebenheiten,
und vermeiden Sie Land, Flachwasser sowie andere
Hindernisse auf der Route.
Bei Verwendung der Option Gehe zu kann ein direkter oder
korrigierter Kurs über Land oder Flachwasser verlaufen.
Orientieren Sie sich an den visuell erkennbaren Gegebenheiten,
und steuern Sie so, dass Sie Land, Flachwasser und andere
gefährliche Objekte vermeiden.
HINWEIS: Die Offshore-Angelkarte ist in einigen Gebieten mit
Premium-Karten verfügbar.
HINWEIS: Auto Guidance ist in einigen Gebieten mit PremiumKarten verfügbar.
1 Wählen Sie auf der Navigationskarte oder der Angelkarte
eine Position aus.
2 Wählen Sie bei Bedarf die Option SELECT.
3 Wählen Sie Navigieren zu.
4 Wählen Sie eine Option:
• Navigieren Sie direkt zur Position, indem Sie Gehe zu
wählen.
• Um eine Route mit Kursänderungen zu erstellen, wählen
Sie Route nach.
• Um die Auto Guidance Funktion zu nutzen, wählen Sie
Auto Guidance.
5 Der Kurs wird in Form einer magentafarbenen Linie
angezeigt.
HINWEIS: Wenn Auto Guidance aktiviert ist, weist ein graues
Teilstück innerhalb der magentafarbenen Linie darauf hin,
dass dieser Abschnitt der Route nicht mit Auto Guidance
berechnet werden kann. Der Grund hierfür sind die
Einstellungen für die minimale sichere Tiefe des Wassers
und die minimale sichere Höhe von Hindernissen.
6 Folgen Sie der magentafarbenen Linie, und steuern Sie so,
dass Sie Land, Flachwasser und andere gefährliche Objekte
umfahren.
Anzeigen von Positions- und Objektinformationen auf
einer Karte
Sie können Informationen zu Positionen oder Objekten auf der
Navigations- oder Angelkarte anzeigen.
HINWEIS: Die Offshore-Angelkarte ist in einigen Gebieten mit
Premium-Karten verfügbar.
1 Wählen Sie auf der Navigationskarte oder der Angelkarte
eine Position oder ein Objekt aus, und wählen Sie SELECT.
4
Auf der rechten Seite der Karte werden verschiedene
Optionen angezeigt. Die jeweiligen Optionen sind von der
ausgewählten Position bzw. vom ausgewählten Objekt
abhängig.
2 Wählen Sie eine Option:
• Navigieren Sie zur ausgewählten Position, indem Sie
Navigieren zu wählen.
• Markieren Sie einen Wegpunkt an der Cursorposition,
indem Sie Neuer Wegpunkt wählen.
• Zeigen Sie die Distanz und die Peilung des Objekts
ausgehend von der aktuellen Position an, indem Sie
Distanz messen wählen.
Distanz und Peilung werden auf dem Bildschirm
angezeigt. Wählen Sie SELECT, um die Messung nicht
von der aktuellen Position, sondern von einer anderen
Position vorzunehmen.
• Zeigen Sie Informationen zu Gezeiten, Strömungen,
astronomischen Daten, Kartenhinweisen oder lokalen
Serviceeinrichtungen an, indem Sie Informationen
wählen.
Anzeigen von Details zu Seezeichen
Über die Navigationskarte, Angelkarte, Perspective 3D- oder
Mariner's Eye 3D-Kartenansicht können Sie Details zu
verschiedenen Arten von Navigationshilfen anzeigen, u. a. zu
Baken, Leuchtfeuern und Hindernissen.
HINWEIS: Die Offshore-Angelkarte ist in einigen Gebieten mit
Premium-Karten verfügbar.
HINWEIS: Die Mariner's Eye 3D- und Fish Eye 3DKartenansichten sind in einigen Gebieten mit Premium-Karten
verfügbar.
1 Wählen Sie auf einer Karte oder einer 3D-Kartenansicht eine
Navigationshilfe aus.
2 Wählen Sie den Namen der Navigationshilfe.
Steuerkurslinie und Winkelmarkierungen
Bei der Steuerkurslinie handelt es sich um eine Verlängerung,
die auf der Karte vom Bug des Schiffs in Fahrtrichtung gezogen
wird. Winkelmarkierungen geben die relative Position vom
Steuerkurs oder vom Kurs über Grund an und bieten sich beim
Angeln beim Auswerfen oder bei der Suche nach
Referenzpunkten an.
Einrichten der Steuerkurs- und Kurs-über-Grund-Linien
Sie können auf der Karte die Steuerkurslinie und die Kurs-überGrund-Linie (Course over Ground, COG) anzeigen.
COG ist die Richtung, in die Sie sich fortbewegen. Der
Steuerkurs ist die Richtung, in die der Bug des Schiffs zeigt,
wenn ein Steuerkurssensor verbunden ist.
1 Wählen Sie in einer Kartenansicht die Option MENU >
Karteneinstellungen > Kartendarstellung >
Steuerkurslinie.
2 Wählen Sie bei Bedarf die Option Quelle und dann eine
Option:
• Wählen Sie Automat., um automatisch die verfügbare
Quelle zu verwenden.
• Wählen Sie GPS-Steuerkurs (KÜG), um den GPSAntennensteuerkurs für den Kurs über Grund zu
verwenden.
• Wählen Sie Richtung, um Daten eines verbundenen
Steuerkurssensors zu verwenden.
• Wählen Sie KÜG und Steuerkurs, um die Daten eines
verbundenen Steuerkurssensors und die Daten der GPSAntenne zu verwenden.
Bei Auswahl dieser Option werden auf der Karte sowohl
die Steuerkurslinie als auch die COG-Linie angezeigt.
Karten und 3D-Kartenansichten
3 Wählen Sie Anzeige und dann eine Option:
2 Wählen Sie den Namen der Station.
• Wählen Sie Distanz > Distanz, und geben Sie die Länge
der auf der Karte angezeigten Linie an.
• Wählen Sie Zeit > Zeit, und geben Sie die Zeit ein, die zur
Berechnung der Distanz verwendet wird, die Ihr Schiff in
der angegebenen Zeit bei der aktuellen Geschwindigkeit
zurücklegt.
Aktivieren von Winkelmarkierungen
Sie können der Karte entlang der Steuerkurslinie
Winkelmarkierungen hinzufügen. Winkelmarkierungen können
beim Angeln beim Auswerfen nützlich sein.
1 Richten Sie die Steuerkurslinie ein (Einrichten der
Steuerkurs- und Kurs-über-Grund-Linien, Seite 4).
2 Wählen Sie Winkelmarkierungen.
Premium-Karten
ACHTUNG
Auto Guidance liegen elektronische Karteninformationen
zugrunde. Diese Daten schützen nicht vor Hindernissen und
garantieren keine Kielfreiheit. Achten Sie beim Verfolgen des
Kurses unbedingt auf alle visuell erkennbaren Gegebenheiten,
und vermeiden Sie Land, Flachwasser sowie andere
Hindernisse auf der Route.
HINWEIS: Nicht alle Modelle unterstützen alle Karten.
Optionale Premium-Karten, z. B. BlueChart g2 Vision ,
ermöglichen Ihnen die optimale Nutzung des Kartenplotters.
Premium-Karten umfassen nicht nur detaillierte Seekarten,
sondern können auch folgende Funktionen enthalten, die in
einigen Gebieten verfügbar sind.
Mariner's Eye 3D: Bietet eine Ansicht vom Heck des Schiffs
aus der Vogelperspektive als zusätzliche dreidimensionale
Navigationshilfe.
Fish Eye 3D: Bietet eine dreidimensionale Unterwasseransicht,
die den Meeresboden gemäß den Informationen der Karte
optisch darstellt.
Angelkarten: Zeigt die Karte mit hervorgehobenen
Bodenkonturen und ohne Navigationsdaten an. Diese Karte
ist optimal für die Offshore-Hochseefischerei geeignet.
Satellitenbilder mit hoher Auflösung: Liefert hochauflösende
Satellitenbilder für eine realistische Darstellung von Land und
Wasser auf der Navigationskarte (Anzeigen von
Satellitenbildern auf der Navigationskarte, Seite 5).
Luftfotos: Zeigt Jachthäfen und andere für die Navigation
wichtige Luftfotos an, um Ihnen die Visualisierung der
Umgebung zu erleichtern (Anzeigen von Luftbildern von
Sehenswürdigkeiten, Seite 6).
Detaillierte Straßen- und POI-Daten: Zeigt detaillierte Straßenund POI-Daten (Point of Interest) an, die genaue
Informationen zu Küstenstraßen und POIs wie Restaurants,
Unterkünfte und lokale Sehenswürdigkeiten umfassen.
Auto Guidance: Legt anhand der angegebenen Informationen
zum Schiff und der Kartendaten die beste Route zum Ziel
fest.
®
®
Anzeigen von Gezeitenstationsinformationen
Das Symbol auf der Karte kennzeichnet eine Gezeitenstation.
Sie können eine detaillierte Grafik für eine Gezeitenstation
anzeigen, um die Gezeitenhöhe zu verschiedenen Zeiten oder
an unterschiedlichen Tagen zu prognostizieren.
HINWEIS: Diese Funktion ist in einigen Gebieten mit PremiumKarten verfügbar.
1 Wählen Sie auf der Navigationskarte oder der Angelkarte
eine Gezeitenstation aus.
Informationen zu Strömungsrichtung und Gezeitenhöhe
werden in der Nähe des Symbols angezeigt.
Karten und 3D-Kartenansichten
Animierte Anzeigen für Gezeiten und Strömungen
HINWEIS: Diese Funktion ist in einigen Gebieten mit PremiumKarten verfügbar.
Sie können Anzeigen für animierte Gezeitenstationen und
Strömungsrichtungen auf der Navigationskarte oder der
Angelkarte anzeigen. Sie müssen in den Karteneinstellungen
auch animierte Symbole aktivieren (Einblenden von Anzeigen
für Gezeiten und Strömungen, Seite 5).
Eine Anzeige für eine Gezeitenstation wird auf der Karte als
vertikales Balkendiagramm mit einem Pfeil angegeben. Ein
roter, nach unten zeigender Pfeil kennzeichnet Ebbe, ein blauer,
nach oben zeigender Pfeil kennzeichnet Flut. Wenn Sie den
Cursor über die Anzeige für die Gezeitenstation bewegen, wird
die Höhe der Ebbe oder Flut über der Stationsanzeige
eingeblendet.
Anzeigen für die Strömungsrichtung werden als Pfeile auf der
Karte angezeigt. Die Richtung der einzelnen Pfeile kennzeichnet
die Richtung der Strömung an einer bestimmten Stelle auf der
Karte. Die Farbe des Strömungspfeils kennzeichnet den
Geschwindigkeitsbereich der Strömung an dieser Stelle. Wenn
Sie den Cursor über die Anzeige für die Strömungsrichtung
bewegen, wird die Geschwindigkeit der Strömung an dieser
Stelle über der Richtungsanzeige angezeigt.
Farbe
Bereich der Strömungsgeschwindigkeit
Gelb
0 bis 1 Knoten
Orange
1 bis 2 Knoten
Rot
2 oder mehr Knoten
Einblenden von Anzeigen für Gezeiten und Strömungen
HINWEIS: Diese Funktion ist in einigen Gebieten mit PremiumKarten verfügbar.
Sie können auf der Navigationskarte oder der Angelkarte
statische oder animierte Anzeigen für Gezeiten- und
Strömungsvorhersagestationen anzeigen.
1 Wählen Sie auf der Navigationskarte oder der Angelkarte die
Option MENU > Karteneinstellungen > Gez. u. Ström..
2 Wählen Sie eine Option:
• Zeigen Sie auf der Karte Anzeigen für
Strömungsvorhersagestationen und für Gezeitenstationen
an, indem Sie Ein wählen.
• Zeigen Sie auf der Karte animierte Anzeigen für
Gezeitenstationen und Strömungsrichtungen an, indem
Sie Animiert wählen.
Anzeigen von Satellitenbildern auf der Navigationskarte
HINWEIS: Diese Funktion ist in einigen Gebieten mit PremiumKarten verfügbar.
Sie können Satellitenbilder mit hoher Auflösung auf der
Navigationskarte über Land oder über Land und See anzeigen.
HINWEIS: Im aktivierten Zustand sind die Satellitenbilder mit
hoher Auflösung nur in kleineren Zoom-Maßstäben verfügbar.
Wenn Sie Bilder mit hoher Auflösung in Ihrer optionalen
Kartenregion nicht sehen können, können Sie die Ansicht mit
vergrößern. Darüber hinaus können Sie die Detailstufe erhöhen,
indem Sie den Detailgrad der Karte ändern.
1 Wählen Sie auf der Navigationskarte die Option MENU >
Karteneinstellungen > Satellitenbilder.
2 Wählen Sie eine Option:
• Wählen Sie Nur Land, um über Wasser
Standardkarteninformationen anzuzeigen, wobei Fotos
über Land gelegt werden.
• Wählen Sie Fotokarte überlagern, um Fotos mit einer
angegebenen Durchsichtigkeit sowohl über Wasser als
5
auch über Land zu legen. Passen Sie die Durchsichtigkeit
der Fotos mit dem Regler an. Je höher die Prozentzahl,
desto stärker die Deckkraft der Satellitenfotos über
Wasser und Land.
Anzeigen von Luftbildern von Sehenswürdigkeiten
Bevor Sie auf der Navigationskarte Luftbilder anzeigen können,
müssen Sie in den Karteneinstellungen die Einstellung für
Satellitenbilder aktivieren.
HINWEIS: Diese Funktion ist in einigen Gebieten mit PremiumKarten verfügbar.
Sie können Luftbilder von Sehenswürdigkeiten, Jachthäfen und
Häfen verwenden, damit Sie sich in Ihrer Umgebung orientieren
oder sich vor dem Einlaufen mit einem Jachthafen bzw. Hafen
vertraut machen können.
1 Wählen Sie auf der Navigationskarte ein Kamerasymbol aus:
• Um ein Luftbild in der Aufsicht sehen zu können, wählen
Sie
.
• Um ein Luftbild aus der seitlichen Perspektive sehen zu
können, wählen Sie
. Der Aufnahmewinkel wird durch
den Kegel gekennzeichnet.
2 Wählen Sie Luftbild.
Automatisches Identifikationssystem
Mit dem automatischen Identifikationssystem (AIS) können Sie
andere Schiffe identifizieren und verfolgen, und Sie werden auf
Schiffsverkehr in Ihrem Gebiet hingewiesen. Wenn der
Kartenplotter an ein externes AIS-Gerät angeschlossen ist,
können Sie AIS-Informationen zu anderen Schiffen anzeigen,
die sich in Reichweite befinden, mit einem Transponder
ausgestattet sind und aktiv AIS-Informationen senden.
Die für jedes Schiff ausgegebenen Informationen umfassen
MMSI (Maritime Mobile Service Identity), Position, GPSGeschwindigkeit, GPS-Steuerkurs, die seit der letzten
Übertragung der Position des Schiffs vergangene Zeit, die
nächste Annäherung sowie die Zeit bis zur nächsten
Annäherung.
Einige Kartenplottermodelle unterstützen auch Blue Force
Tracking. Schiffe, deren Position mit Blue Force Tracking
verfolgt wird, werden auf dem Kartenplotter in blau-grün
gekennzeichnet.
Symbole für AIS-Ziele
Symbol Beschreibung
AIS-Schiff. Das Schiff stellt AIS-Informationen bereit. Die
Richtung, in die das Dreieck weist, kennzeichnet die
Richtung, in die sich das AIS-Schiff bewegt.
Das Ziel ist ausgewählt.
Das Ziel ist aktiviert. Das Ziel wird auf der Karte vergrößert
angezeigt. Eine grüne, mit dem Ziel verbundene Linie kennzeichnet den Steuerkurs des Ziels. MMSI, Geschwindigkeit
und Steuerkurs des Schiffs werden unter dem Ziel angezeigt,
wenn für die Detaileinstellung die Option Einblenden gewählt
wurde. Wird die AIS-Übertragung vom Schiff unterbrochen,
wird eine Meldung angezeigt.
Das Ziel wurde verloren. Ein grünes X zeigt an, dass die AISÜbertragung vom Schiff verloren wurde, und auf dem
Kartenplotter werden Sie in einer Meldung aufgefordert
anzugeben, ob das Schiff weiterhin verfolgt werden soll.
Wenn Sie die Schiffsverfolgung abbrechen, wird das Symbol
für das verlorene Ziel von der Karte bzw. der 3D-Kartenansicht entfernt.
Symbol Beschreibung
Gefährliches Ziel in Reichweite. Das Ziel blinkt, während ein
Alarm ertönt und eine Meldung angezeigt wird. Nach der
Bestätigung des Alarms kennzeichnet ein ausgefülltes rotes
Dreieck mit einer roten Linie die Position und den Steuerkurs
des Ziels. Wenn für den Sicherheitszonen-Kollisionsalarm die
Option Aus gewählt wurde, blinkt das Ziel, jedoch ertönt kein
akustischer Alarm, und die Meldung wird nicht angezeigt.
Wird die AIS-Übertragung vom Schiff unterbrochen, wird eine
Meldung angezeigt.
Ein gefährliches Ziel wurde verloren. Ein rotes X zeigt an,
dass die AIS-Übertragung vom Schiff verloren wurde, und auf
dem Kartenplotter werden Sie in einer Meldung aufgefordert
anzugeben, ob das Schiff weiterhin verfolgt werden soll.
Wenn Sie die Schiffsverfolgung abbrechen, wird das Symbol
für das verlorene gefährliche Ziel von der Karte bzw. der 3DKartenansicht entfernt.
Die Position dieses Symbols kennzeichnet den nächsten
Annäherungspunkt an ein gefährliches Ziel. Die Zahl neben
dem Symbol kennzeichnet die Zeit bis zum nächsten Annäherungspunkt an dieses Ziel.
HINWEIS: Schiffe, deren Position mit Blue Force Tracking
verfolgt wird, werden unabhängig ihres Status in blau-grün
gekennzeichnet.
Steuerkurs und voraussichtlicher Kurs für aktivierte
AIS-Ziele
Wenn von einem aktivierten AIS-Ziel Informationen zu
Steuerkurs und Kurs über Grund bereitgestellt werden, wird der
Steuerkurs des Ziels auf der Karte als durchgehende Linie
angezeigt, die mit dem Symbol für das AIS-Ziel verbunden ist.
Bei einer 3D-Kartenansicht wird keine Steuerkurslinie angezeigt.
Der voraussichtliche Steuerkurs eines aktivierten AIS-Ziels wird
auf einer Karte oder einer 3D-Kartenansicht als gestrichelte
Linie angezeigt. Die Länge der Linie für den voraussichtlichen
Steuerkurs wird durch den Wert für den voraussichtlichen
Steuerkurs bestimmt. Wenn ein aktiviertes AIS-Ziel keine
Geschwindigkeitsinformationen sendet oder wenn sich das
Schiff nicht bewegt, wird keine Linie für den voraussichtlichen
Steuerkurs angezeigt. Änderungen an vom Schiff übertragenen
Informationen zu Geschwindigkeit, Kurs über Grund oder
Geschwindigkeit der Kursänderung können die Berechnung der
Linie für den voraussichtlichen Steuerkurs beeinflussen.
Wenn ein aktiviertes AIS-Ziel Informationen zu Kurs über Grund,
Steuerkurs und Geschwindigkeit der Kursänderung bereitstellt,
wird der voraussichtliche Kurs des Ziels basierend auf den
Informationen für Kurs über Grund und Geschwindigkeit der
Kursänderung berechnet. Die Richtung der vom Ziel
durchgeführten Kursänderung wird ebenfalls basierend auf den
Informationen zur Geschwindigkeit der Kursänderung
angegeben und wird durch den Haken am Ende der
Steuerkurslinie angezeigt. Die Länge des Hakens verändert sich
nicht.
Wenn ein aktiviertes AIS-Ziel zwar Informationen zu Kurs über
Grund und zum Steuerkurs bereitstellt, jedoch nicht zur
Geschwindigkeit der Kursänderung, wird der voraussichtliche
Kurs des Ziels basierend auf den Informationen zu Kurs über
Grund berechnet.
Anzeigen von AIS-Schiffen auf Karten oder 3DKartenansichten
Bevor Sie AIS verwenden können, müssen Sie den
Kartenplotter an ein externes AIS-Gerät anschließen und aktive
Transpondersignale von anderen Schiffen empfangen.
Sie können konfigurieren, wie andere Schiffe auf Karten oder in
3D-Kartenansichten dargestellt werden. Die für eine Karte oder
6
Karten und 3D-Kartenansichten
3D-Kartenansicht konfigurierten Informationen zum
Anzeigebereich werden nur auf diese Karte bzw. 3DKartenansicht angewendet. Die für eine Karte oder eine 3DAnsicht konfigurierten Details, Informationen zum
voraussichtlichen Steuerkurs und Einstellungen für Wege/Pfade
werden auf alle Karten und 3D-Kartenansichten angewendet.
1 Wählen Sie auf einer Karte oder 3D-Kartenansicht die Option
MENU > Andere Schiffe > AIS-Anzeigeeinstellungen.
Wählen
Sie eine Option:
2
• Geben Sie die Distanz zu Ihrer Position an, innerhalb
derer AIS-Schiffe angezeigt werden, indem Sie
Anzeigebereich und dann eine Distanz wählen.
• Zeigen Sie Details zu Schiffen mit aktiviertem AIS an,
indem Sie Details > Einblenden wählen.
• Richten Sie die voraussichtliche Fahrzeit für den
Steuerkurs für Schiffe mit aktiviertem AIS ein, indem Sie
Voraussichtlicher Steuerkurs wählen und die Zeit
eingeben.
• Zeigen Sie die Tracks von AIS-Schiffen an, indem Sie
Wege/Pfade und dann die Länge des Tracks wählen, der
bei Verwendung eines Wegs/Pfads angezeigt wird.
Aktivieren eines Ziels für ein AIS-Schiff
1 Wählen Sie auf einer Karte oder einer 3D-Kartenansicht ein
AIS-Schiff aus.
2 Wählen Sie AIS-Schiff > Ziel aktivieren.
Anzeigen von Informationen zu erfassten AIS-Schiffen
Sie können den AIS-Signalstatus, MMSI, GPS-Geschwindigkeit,
GPS-Steuerkurs und andere Informationen anzeigen, die zu
erfassten AIS-Schiffen gemeldet wurden.
1 Wählen Sie auf einer Karte oder 3D-Kartenansicht ein AISSchiff aus.
2 Wählen Sie AIS-Schiff.
Deaktivieren eines Ziels für ein AIS-Schiff
1 Wählen Sie auf einer Karte oder 3D-Kartenansicht ein AISSchiff aus.
2 Wählen Sie AIS-Schiff > Ziel deaktivieren.
Anzeigen einer Liste von AIS-Gefahren
Wählen Sie auf einer Karte oder 3D-Kartenansicht die Option
MENU > Andere Schiffe > AIS-Liste.
Einrichten eines Sicherheitszonen-Kollisionsalarms
Bevor Sie einen Sicherheitszonen-Kollisionsalarm einrichten
können, müssen Sie über einen kompatiblen Kartenplotter
verfügen, der mit einem AIS-Gerät verbunden ist.
Der Sicherheitszonen-Kollisionsalarm wird nur mit AIS
verwendet. Die Sicherheitszone wird zur Vermeidung von
Kollisionen genutzt und kann angepasst werden.
1 Wählen Sie Einstellungen > Alarme > AIS > AIS-Alarm >
Ein.
Wenn ein Schiff mit aktiviertem AIS in den
Sicherheitszonenring um das Schiff einfährt, wird eine
Meldung angezeigt und ein akustischer Alarm ausgegeben.
Das Objekt wird auf dem Bildschirm zudem als gefährlich
gekennzeichnet. Wenn der Alarm deaktiviert ist, sind die
Meldung und der akustische Alarm deaktiviert, jedoch wird
das Objekt auf dem Bildschirm weiterhin als gefährlich
gekennzeichnet.
2 Wählen Sie Bereich.
3 Wählen Sie eine Distanz für den Sicherheitszonenring um
das Schiff.
4 Wählen Sie Zeit bis.
5 Wählen Sie eine Zeit, zu der der Alarm ausgegeben wird,
wenn erkannt wird, dass ein Ziel in die Sicherheitszone
eintritt.
Karten und 3D-Kartenansichten
Wenn Sie beispielsweise über ein anstehendes
Zusammentreffen 10 Minuten vor dessen Eintreten informiert
werden möchten, richten Sie für Zeit bis den Wert 10 ein. Der
Alarm wird dann 10 Minuten vor der Zeit ausgegeben, zu der
das Schiff in die Sicherheitszone eintritt.
AIS-Notrufsignal
Unabhängige AIS-Notrufsignal-Geräte übertragen
Notfallpositionsberichte, wenn sie aktiviert werden. Der
Kartenplotter kann Signale von SART-Sendern (Search and
Rescue Transmitters), EPIRB-Sendern (Emergency Position
Indicating Radio Beacons) und anderen Mann-über-BordSignalen empfangen. Notrufsignal-Übertragungen
unterscheiden sich von AIS-Standardübertragungen. Daher
werden sie auch auf dem Kartenplotter anders dargestellt. Die
Verfolgung einer Notrufsignal-Übertragung erfolgt nicht zum
Vermeiden einer Kollision, sondern um die Position eines Schiffs
oder einer Person zu ermitteln und diesem Schiff bzw. dieser
Person Hilfe zu leisten.
Navigieren zur Position einer Notrufsignal-Übertragung
Wenn Sie eine Notrufsignal-Übertragung empfangen, wird ein
Alarm für ein Notrufsignal ausgegeben.
Wählen Sie Überprüfen > Gehe zu, um zur Position der
Übertragung zu navigieren.
Symbole für AIS-Notrufsignal-Geräte
Symbol Beschreibung
Übertragung eines AIS-Notrufsignal-Geräts. Wählen Sie das
Symbol aus, um weitere Informationen zur Übertragung
anzuzeigen und mit der Navigation zu beginnen.
Übertragung verloren.
Übertragungstest. Wird angezeigt, wenn ein Schiff einen Test
des Notrufsignal-Geräts initiiert. Es handelt sich dabei nicht
um einen tatsächlichen Notfall.
Übertragungstest verloren.
Aktivieren von Testalarmen von AIS-Übertragungen
Damit in belebten Gebieten wie Jachthäfen nicht eine hohe
Anzahl an Testalarmen und Symbolen ausgegeben wird,
können Sie wählen, AIS-Testmeldungen zu erhalten oder zu
ignorieren. Sie müssen auf dem Kartenplotter den Empfang von
Testalarmen aktivieren, um ein AIS-Notfallgerät zu testen.
1 Wählen Sie Einstellungen > Alarme > AIS.
2 Wählen Sie eine Option:
• Empfangen oder ignorieren Sie Testsignale von
Notfunkbaken (EPIRB), indem Sie AIS-EPIRB-Test
wählen.
• Empfangen oder ignorieren Sie Mann-über-BordTestsignale (MOB), indem Sie AIS-MOB-Test wählen.
• Empfangen oder ignorieren Sie SART-Testsignale
(Search and Rescue Transponder), indem Sie AIS-SARTTest wählen.
Deaktivieren des AIS-Empfangs
Der Empfang von AIS-Signalen ist standardmäßig aktiviert.
Wählen Sie Einstellungen > Andere Schiffe > AIS > Aus.
Die AIS-Funktionen sind auf allen Karten und 3DKartenansichten deaktiviert. Dies umfasst die Zielerfassung
und Verfolgung von AIS-Schiffen, Kollisionsalarme basierend
auf Informationen zu Zielerfassung und Verfolgung von AISSchiffen sowie die Anzeige von Informationen zu AISSchiffen.
7
Einstellungen für Karten und 3D-Kartenansichten
HINWEIS: Es gelten nicht alle Einstellungen für alle Karten und
3D-Kartenansichten. Für einige Optionen sind Premium-Karten
oder verbundene Zubehörkomponenten erforderlich.
Diese Einstellungen gelten für die Karten und 3DKartenansichten mit Ausnahme der Fish Eye 3D-Ansicht
(Einstellungen Fish Eye 3D, Seite 9).
Wählen Sie auf einer Karte oder 3D-Kartenansicht die Option
MENU.
Wegpunkte und Tracks: Siehe Einstellungen für Wegpunkte
und Tracks auf den Karten und Kartenansichten, Seite 9.
Andere Schiffe: Siehe Einstellungen für andere Schiffe auf den
Karten und Kartenansichten, Seite 9.
Seezeichen: Zeigt auf der Angelkarte Navigationshilfen an.
Laylines: Passt im Segelmodus die Laylines an (xxx).
Karteneinstellungen: Siehe Navigations- und
Angelkarteneinstellungen, Seite 8.
Überlagerungszahlen: Siehe Einstellungen für
Überlagerungszahlen, Seite 9. Diese Option kann im Menü
für Karteneinstellungen angezeigt werden.
Kartendarstellung: Siehe Einstellungen für die
Kartendarstellung, Seite 8. Diese Option kann im Menü für
Karteneinstellungen angezeigt werden.
Navigations- und Angelkarteneinstellungen
HINWEIS: Nicht alle Einstellungen gelten für alle Karten und
3D-Kartenansichten. Für einige Einstellungen sind externe
Zubehörkomponenten oder entsprechende Premium-Karten
erforderlich.
Wählen Sie auf der Navigationskarte oder der Angelkarte die
Option MENU > Karteneinstellungen.
Satellitenbilder: Zeigt bei Verwendung bestimmter PremiumKarten auf der Navigationskarte hochauflösende
Satellitenbilder über Land oder sowohl über Land als auch
über See an (Anzeigen von Satellitenbildern auf der
Navigationskarte, Seite 5).
Wasserüberlager.: Aktiviert die plastische Karte, auf der das
Grundgefälle plastisch dargestellt wird, oder Echolotbilder,
die die Identifizierung der Dichte des Grunds erleichtern.
Diese Funktion ist nur mit einigen Premium-Karten verfügbar.
Gez. u. Ström.: Zeigt auf der Karte Anzeigen für
Strömungsvorhersagestationen und Gezeitenstationen an
(Einblenden von Anzeigen für Gezeiten und Strömungen,
Seite 5) und aktiviert den Gezeiten- und Strömungsregler, mit
dem die Zeiten eingestellt werden, für die auf der Karte
Gezeiten und Strömungen gemeldet sind.
Rosen: Zeigt eine Kompassrose um das Schiff an, die die
Kompassrichtung mit Ausrichtung auf den Steuerkurs des
Schiffs angibt. Eine Anzeige für die wahre oder scheinbare
Windrichtung wird angezeigt, wenn der Kartenplotter an
einen kompatiblen Windsensor angeschlossen ist. Im
Segelmodus werden der wahre und der scheinbare Wind auf
der Windrose angezeigt.
Seespiegel: Dient zum Einrichten des aktuellen Wasserstands
des Sees. Diese Funktion ist nur mit einigen Premium-Karten
verfügbar.
Überlagerungszahlen: Siehe Einstellungen für
Überlagerungszahlen, Seite 9.
Wetter: Stellt ein, welche Wetterelemente auf der Karte
angezeigt werden, wenn der Kartenplotter an einen
kompatiblen Wetterdatenempfänger mit aktivem Abonnement
angeschlossen ist. Hierfür sind eine kompatible verbundene
Antenne und ein aktives Abonnement erforderlich.
8
Kartendarstellung: Siehe Einstellungen für die
Kartendarstellung, Seite 8.
Einstellungen für die Kartendarstellung
Sie können die Darstellung der verschiedenen Karten und 3DKartenansichten anpassen. Jede Einstellung gilt für die Art der
Kartenansicht, die derzeit aktiv ist.
HINWEIS: Es gelten nicht alle Einstellungen für alle Karten, 3DKartenansichten und Kartenplottermodelle. Für einige Optionen
sind Premium-Karten oder verbundene Zubehörkomponenten
erforderlich.
Wählen Sie auf einer Karte oder 3D-Kartenansicht die Option
MENU > Karteneinstellungen > Kartendarstellung.
Ausrichtung: Richtet die Perspektive der Karte ein.
Detailgrad: Legt fest, wie detailliert die Karte bei
unterschiedlichen Zoom-Maßstäben angezeigt wird.
Steuerkurslinie: Dient zum Anzeigen und Anpassen der
Steuerkurslinie (einer Linie, die auf der Karte vom Bug des
Schiffs in Fahrtrichtung gezogen wird) und der Datenquelle
für die Steuerkurslinie.
Panoptix-Gebiet: Blendet den Bereich ein und aus, der vom
Panoptix™ Geber gescannt wird. Zum Verwenden dieser
Funktion muss AHRS kalibriert sein (Einstellungen für die
Geberinstallation, Seite 23).
Weltkarte: Verwendet auf der Karte entweder eine einfache
Weltkarte oder eine plastische Karte. Die Unterschiede sind
erst sichtbar, wenn die Ansicht zu weit verkleinert wurde, um
die Detailkarten zu sehen.
Tiefenpunkte: Aktiviert Tiefenangaben und stellt den Wert für
eine gefährliche Tiefe ein. Tiefenpunkte, die der gefährlichen
Tiefe entsprechen oder geringer als diese Tiefe sind, werden
durch roten Text angegeben.
Flachwasserschattierung: Stellt die Darstellung der
Tiefenschattierung ein.
Tiefenbereichschattierung: Gibt eine obere und untere Tiefe
ein, zwischen denen die Schattierung zu sehen ist.
Symbole: Dient zum Anzeigen und Konfigurieren der
Darstellung verschiedener Symbole auf der Karte, z. B.
Schiffsymbol, Seezeichensymbole, Land-POIs und
Leuchtfeuersektoren.
Stil: Stellt ein, wie die Karte über 3D-Untergrund angezeigt wird.
Farben Gef.st.: Zeigt Flachwasser und Land mit einer
Farbskala an. Blau zeigt Tiefwasser, Gelb Flachwasser und
Rot sehr flaches Wasser an.
Sichere Tiefe: Stellt die Darstellung einer sicheren Tiefe für die
Mariner's Eye 3D-Kartenansicht ein.
HINWEIS: Diese Einstellung wirkt sich nur auf die
Darstellung der Farben von Gefahrenstellen in der Mariner's
Eye 3D-Kartenansicht aus. Sie hat keine Auswirkungen auf
die Auto Guidance-Einstellungen für die sichere Wassertiefe
oder auf die Echoloteinstellung für den Flachwasseralarm.
Bereichsringe: Dient zum Anzeigen und Konfigurieren der
Darstellung von Bereichsringen, sodass Sie Distanzen in
einigen Kartenansichten visualisieren können.
Fahrrinnenbreite: Legt die Fahrrinnenbreite fest. Dies ist in
einigen Kartenansichten die magentafarbene Linie, die den
Steuerkurs zum Ziel anzeigt.
Einrichten der Steuerkurs- und Kurs-über-Grund-Linien
Sie können auf der Karte die Steuerkurslinie und die Kurs-überGrund-Linie (Course over Ground, COG) anzeigen.
COG ist die Richtung, in die Sie sich fortbewegen. Der
Steuerkurs ist die Richtung, in die der Bug des Schiffs zeigt,
wenn ein Steuerkurssensor verbunden ist.
1 Wählen Sie in einer Kartenansicht die Option MENU >
Karteneinstellungen > Kartendarstellung >
Steuerkurslinie.
Karten und 3D-Kartenansichten
2 Wählen Sie bei Bedarf die Option Quelle und dann eine
Option:
• Wählen Sie Automat., um automatisch die verfügbare
Quelle zu verwenden.
• Wählen Sie GPS-Steuerkurs (KÜG), um den GPSAntennensteuerkurs für den Kurs über Grund zu
verwenden.
• Wählen Sie Richtung, um Daten eines verbundenen
Steuerkurssensors zu verwenden.
• Wählen Sie KÜG und Steuerkurs, um die Daten eines
verbundenen Steuerkurssensors und die Daten der GPSAntenne zu verwenden.
Bei Auswahl dieser Option werden auf der Karte sowohl
die Steuerkurslinie als auch die COG-Linie angezeigt.
Wählen
Sie Anzeige und dann eine Option:
3
• Wählen Sie Distanz > Distanz, und geben Sie die Länge
der auf der Karte angezeigten Linie an.
• Wählen Sie Zeit > Zeit, und geben Sie die Zeit ein, die zur
Berechnung der Distanz verwendet wird, die Ihr Schiff in
der angegebenen Zeit bei der aktuellen Geschwindigkeit
zurücklegt.
Einstellungen für Wegpunkte und Tracks auf den
Karten und Kartenansichten
Wählen Sie auf einer Karte oder 3D-Kartenansicht die Option
MENU > Wegpunkte und Tracks.
Tracks: Zeigt Tracks auf der Karte oder 3D-Kartenansicht an.
Wegpunkte: Zeigt die Liste der Wegpunkte an (Anzeigen einer
Liste aller Wegpunkte, Seite 13).
Neuer Wegpunkt: Erstellt einen neuen Wegpunkt.
Wegpunktanzeige: Legt fest, wie Wegpunkte auf der Karte
angezeigt werden.
Aktive Tracks: Zeigt das Menü für Optionen für aktive Tracks
an.
Gespeicherte Tracks: Zeigt die Liste gespeicherter Tracks an
(Anzeigen einer Liste gespeicherter Tracks, Seite 15).
Track-Anzeige: Legt basierend auf der Trackfarbe fest, welche
Tracks auf der Karte angezeigt werden.
Anzeigen von Navigationsübersichten
Sie können steuern, ob in einigen Kartenansichten eine
Navigationsübersicht angezeigt wird. Die Navigationsübersicht
wird nur angezeigt, wenn das Schiff zu einem Ziel navigiert.
1 Wählen Sie auf einer Karte oder 3D-Kartenansicht die Option
MENU.
2 Wählen Sie bei Bedarf die Option Karteneinstellungen.
3 Wählen Sie Überlagerungszahlen > Navigationsübersicht
> Automat..
4 Wählen Sie Navigationsübers.-Einst..
5 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Zeigen Sie beim Navigieren einer Route mit mehreren
Abschnitten die gutgemachte Wegpunktgeschwindigkeit
an, indem Sie Routenabschnitt-Info > Ein wählen.
• Zeigen Sie Daten zur nächsten Kursänderung basierend
auf der Distanz an, indem Sie Nächste Kursänderung >
Distanz wählen.
• Zeigen Sie Daten zur nächsten Kursänderung basierend
auf der Zeit an, indem Sie Nächste Kursänderung > Zeit
wählen.
• Geben Sie an, wie die Zieldaten angezeigt werden, indem
Sie Ziel und anschließend eine Option wählen.
Einstellungen für andere Schiffe auf den Karten und
Kartenansichten
HINWEIS: Für die Verwendung dieser Optionen muss Zubehör
angeschlossen sein, z. B. ein AIS-Empfänger oder ein VHFFunkgerät.
Wählen Sie auf einer Karte oder einer 3D-Kartenansicht die
Option MENU > Andere Schiffe.
AIS-Liste: Zeigt die AIS-Liste an (Anzeigen einer Liste von AISGefahren, Seite 7).
DSC-Liste: Zeigt die DSC-Liste an (DSC-Liste, Seite 31).
AIS-Anzeigeeinstellungen: Siehe AIS-Anzeigeeinstellungen,
Seite 9.
DSC-Wege/-Pfade: Zeigt die Tracks von DSC-Schiffen an und
wählt die Länge des Tracks aus, der bei Verwendung eines
Wegs/Pfads angezeigt wird.
AIS-Alarm: Stellt den Sicherheitszonen-Kollisionsalarm ein
(Einrichten eines Sicherheitszonen-Kollisionsalarms, Seite 7).
AIS-Anzeigeeinstellungen
HINWEIS: Für AIS ist die Verwendung eines externen AISGeräts sowie ein aktives Transpondersignal von anderen
Schiffen erforderlich.
Wählen Sie auf einer Karte oder 3D-Kartenansicht die Option
MENU > Andere Schiffe > AIS-Anzeigeeinstellungen.
AIS-Anzeigebereich: Gibt die Distanz von der aktuellen
Position an, innerhalb derer AIS-Schiffe angezeigt werden.
Details: Zeigt Details zu Schiffen mit aktiviertem AIS an.
Voraussichtlicher Steuerkurs: Richtet die voraussichtliche
Fahrzeit für den Steuerkurs für Schiffe mit aktiviertem AIS
ein.
Wege/Pfade: Zeigt die Tracks von AIS-Schiffen an und wählt
die Länge des Tracks aus, der bei Verwendung eines Wegs/
Pfads angezeigt wird.
Einstellungen Fish Eye 3D
HINWEIS: Diese Funktion ist in einigen Gebieten mit PremiumKarten verfügbar.
Wählen Sie in der Fish Eye 3D-Kartenansicht die Option MENU.
Anzeigen: Legt die Perspektive der 3D-Kartenansicht fest.
Tracks: Zeigt Tracks an.
Echolotkegel: Zeigt einen Kegel an, der den vom Geber
abgedeckten Bereich kennzeichnet.
Fischsymbole: Zeigt schwebende Ziele an.
Einstellungen für Überlagerungszahlen
Wählen Sie auf einer Karte, 3D-Kartenansicht, einem
Radarbildschirm oder einem Kombinationsbildschirm die Option
MENU > Überlagerungszahlen.
Wählen Sie auf einer Karte, 3D-Kartenansicht oder einem
Kombinationsbildschirm die Option MENU >
Überlagerungszahlen.
Layout bearbeiten: Legt das Layout der Datenüberlagerung
oder Datenfelder fest. Sie können die Daten auswählen, die
in jedem Datenfeld angezeigt werden sollen.
Navigationsübersicht: Zeigt die Navigationsübersicht an, wenn
das Schiff zu einem Ziel navigiert.
Navigationsübers.-Einst.: Ermöglicht es Ihnen, die
Navigationsübersicht zu konfigurieren, um RoutenabschnittInfo anzuzeigen und zu steuern, wann die Übersicht vor einer
Kursänderung oder vor dem Ziel angezeigt wird.
Kompassband: Zeigt die Kompassband-Datenleiste an, wenn
das Schiff zu einem Ziel navigiert.
Bearbeiten der Datenfelder
Sie können die Daten in den Überlagerungszahlen ändern, die
auf den Karten und anderen Bildschirmen angezeigt werden.
Karten und 3D-Kartenansichten
9
1 Wählen Sie auf einem Bildschirm, der Überlagerungszahlen
2
3
4
5
6
unterstützt, die Option MENU.
Wählen Sie bei Bedarf die Option Karteneinstellungen.
Wählen Sie Überlagerungszahlen > Layout bearbeiten.
Wählen Sie ein Layout aus.
Wählen Sie ein Datenfeld aus.
Wählen Sie den Datentyp aus, der in dem Feld angezeigt
werden soll.
Die verfügbaren Datenoptionen variieren je nach
Kartenplotter und Netzwerkkonfiguration.
Erstellen von Garmin Quickdraw
Contours Karten
WARNUNG
Mit der Funktion zum Erstellen von Garmin Quickdraw Contours
Karten können Benutzer Karten erstellen. Garmin übernimmt
keinerlei Gewähr im Hinblick auf die Genauigkeit,
Zuverlässigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der von Dritten
erstellten Karten. Die Nutzung oder der Verlass auf die von
Dritten erstellten Karten erfolgt auf eigene Gefahr.
Mit der Funktion zum Erstellen von Garmin Quickdraw Contours
Karten können Sie auf jedem Gewässer sofort Karten mit
Tiefenlinien und Tiefenbezeichnungen erstellen.
Wenn Garmin Quickdraw Contours Daten aufzeichnet, wird um
das Schiffsymbol ein farbiger Kreis angezeigt. Dieser Kreis stellt
den ungefähren Kartenbereich dar, der bei jedem Durchgang
vermessen wird.
Ein grüner Kreis kennzeichnet eine gute Tiefe und GPS-Position
und eine Geschwindigkeit unter 16 km/h (10 mph). Ein gelber
Kreis kennzeichnet eine gute Tiefe und GPS-Position und eine
Geschwindigkeit zwischen 16 und 32 km/h (10 und 20 mph). Ein
roter Kreis kennzeichnet eine schlechte Tiefe oder GPS-Position
und eine Geschwindigkeit über 32 km/h (20 mph).
Sie können Garmin Quickdraw Contours auf einer
Kombinationsseite oder als Einzelansicht auf der Karte
anzeigen.
Die Menge der gespeicherten Daten ist von der Kapazität der
Speicherkarte, der Echolotquelle und der Bootsgeschwindigkeit
während der Datenaufzeichnung abhängig. Bei Verwendung
eines Single-Beam-Echolots sind längere Aufzeichnungen
möglich. Sie können voraussichtlich etwa 1.500 Stunden an
Daten auf einer 2-GB-Speicherkarte aufzeichnen.
Wenn Sie Daten auf einer in den Kartenplotter eingelegten
Speicherkarte aufzeichnen, werden die neuen Daten der bereits
vorhandenen Garmin Quickdraw Contours Karte hinzugefügt
und auf der Speicherkarte abgelegt. Wenn Sie eine neue
Speicherkarte einlegen, werden die vorhandenen Daten nicht
auf die neue Karte übertragen.
Kartografische Erfassung von Gewässern
mit Garmin Quickdraw Contours
Zum Verwenden von Garmin Quickdraw Contours benötigen Sie
einen kompatiblen Kartenplotter mit aktualisierter Software, die
Echolottiefe, Ihre GPS-Position und eine Speicherkarte mit
freiem Speicherplatz.
10
HINWEIS: Diese Funktion ist nicht auf allen Modellen verfügbar.
1 Wählen Sie in einer Kartenansicht die Option MENU >
Quickdraw Contours > Aufzeichnung starten.
2 Wählen Sie nach Abschluss der Aufzeichnung die Option
Aufzeichnung anhalten.
3 Wählen Sie Verwalten > Name, und geben Sie einen Namen
für die Karte ein.
Hinzufügen einer Bezeichnung zu einer
Garmin Quickdraw Contours Karte
Fügen Sie einer Garmin Quickdraw Contours Karte
Bezeichnungen hinzu, um Gefahrenstellen oder Points of
Interest zu markieren.
1 Wählen Sie auf der Navigationskarte eine Position aus.
2 Wählen Sie Quickdraw-Bezeichnung hinzufügen.
3 Geben Sie Text für die Bezeichnung ein, und wählen Sie
Fertig.
Garmin Quickdraw Community
Die Garmin Quickdraw Community ist eine kostenlose,
öffentliche Online-Community, in der Sie Ihre Garmin Quickdraw
Contours Karten mit anderen teilen können. Sie können auch
Karten herunterladen, die andere erstellt haben.
Zum Zugriff auf die Garmin Quickdraw Community melden Sie
sich bei Ihrem Garmin Connect™ Konto an. Dann können Sie
Karten mit einer Speicherkarte hoch- und herunterladen.
Zugriff auf die Garmin Quickdraw Community
Sie können über die Garmin Connect Website auf die Garmin
Quickdraw Community zugreifen.
1 Rufen Sie die Website connect.garmin.com auf.
2 Wählen Sie Erste Schritte > Quickdraw Community >
Erste Schritte.
3 Falls Sie nicht über ein Garmin Connect Konto verfügen,
erstellen Sie ein Konto.
4 Melden Sie sich bei Ihrem Garmin Connect Konto an.
5 Wählen Sie oben rechts die Option Marine, um das Garmin
Quickdraw Widget zu öffnen.
TIPP: Stellen Sie sicher, dass eine Speicherkarte mit dem
Computer verbunden ist, um Garmin Quickdraw Contours
Karten mit anderen zu teilen.
Teilen Ihrer Garmin Quickdraw Contours Karten mit
der Garmin Quickdraw Community
Sie können Garmin Quickdraw Contours Karten, die Sie erstellt
haben, mit anderen in der Garmin Quickdraw Community teilen.
Wenn Sie eine Contours Karte mit anderen teilen, wird nur die
Contours Karte geteilt. Ihre Wegpunkte werden nicht geteilt.
1 Nehmen Sie die Speicherkarte aus dem Kartenplotter.
2 Legen Sie die Speicherkarte in den Computer ein.
3 Greifen Sie auf die Garmin Quickdraw Community zu (Zugriff
auf die Garmin Quickdraw Community, Seite 10).
4 Wählen Sie Tiefenlinien teilen.
5 Rufen Sie die Speicherkarte auf, und wählen Sie den Ordner
Garmin aus.
6 Öffnen Sie den Ordner Quickdraw, und wählen Sie die Datei
ContoursLog.svy aus.
Nachdem die Datei hochgeladen wurde, löschen Sie die Datei
ContoursLog.svy von der Speicherkarte, um Probleme mit
zukünftigen Uploads zu vermeiden. Die Daten gehen nicht
verloren.
Erstellen von Garmin Quickdraw Contours Karten
Herunterladen von Garmin Quickdraw Community
Karten
Sie können Garmin Quickdraw Contours Karten herunterladen,
die andere Benutzer erstellt und mit der Garmin Quickdraw
Community geteilt haben.
1 Legen Sie die Speicherkarte in den Computer ein.
2 Greifen Sie auf die Garmin Quickdraw Community zu (Zugriff
auf die Garmin Quickdraw Community, Seite 10).
3 Wählen Sie Tiefenlinien suchen.
4 Verwenden Sie die Karte und die Suchfunktionen, um einen
herunterzuladenden Bereich zu suchen.
Die roten Punkte stellen Garmin Quickdraw Contours Karten
dar, die für diese Region geteilt wurden.
5 Wählen Sie Bereich zum Herunterladen wählen.
6 Ziehen Sie die Ränder des Rahmens, um den Bereich
auszuwählen, den Sie herunterladen möchten.
7 Wählen Sie Download starten.
8 Speichern Sie die Datei auf der Speicherkarte.
TIPP: Wenn Sie die Datei nicht finden können, sehen Sie im
Ordner "Downloads" nach. Möglicherweise wurde die Datei
vom Browser dort gespeichert.
9 Entfernen Sie die Speicherkarte aus dem Computer.
10 Legen Sie die Speicherkarte in den Kartenplotter ein.
Der Kartenplotter erkennt die Contours Karten automatisch.
Es dauert u. U. ein paar Minuten, bis der Kartenplotter die
Karten geladen hat.
Garmin Quickdraw Contours Einstellungen
Wählen Sie auf der Karte die Option MENU > Quickdraw
Contours > Einstellungen.
Anzeige: Zeigt Garmin Quickdraw Contours an. Mit der Option
Benutzer-Tiefenlinien werden Ihre eigenen Garmin
Quickdraw Contours Karten angezeigt. Mit der Option
Community-Tiefenlinien werden die Karten angezeigt, die Sie
aus der Garmin Quickdraw Community heruntergeladen
haben.
Aufzeichnungsversatz: Legt die Distanz zwischen der
Echolottiefe und der aufgezeichneten Tiefenlinie fest. Falls
sich der Wasserstand seit der letzten Aufzeichnung geändert
hat, passen Sie diese Einstellung an, damit die
Aufzeichnungstiefe für beide Aufzeichnungen gleich ist.
Falls bei der letzten Aufzeichnung eine Echolottiefe von
3,1 m (10,5 Fuß) und heute eine Echolottiefe von 3,6 m
(12 Fuß) gemessen wurde, geben Sie für den
Aufzeichnungsversatz den Wert -0,5 m (-1,5 Fuß) ein.
Benutzer-Anzeigeversatz: Legt die Unterschiede von
Tiefenkonturen und Tiefenbezeichnungen auf Ihren eigenen
Contours Karten fest, um Wasserstandsänderungen eines
Gewässers oder Tiefenfehler in aufgezeichneten Karten
anzugleichen.
Community-Anzeigeversatz: Legt die Unterschiede von
Tiefenkonturen und Tiefenbezeichnungen auf den
Community Contours Karten fest, um
Wasserstandsänderungen eines Gewässers oder
Tiefenfehler in aufgezeichneten Karten anzugleichen.
Vermessungsfarbe: Legt die Farbe der Garmin Quickdraw
Contours Anzeige fest. Wenn diese Einstellung aktiviert ist,
kennzeichnen die Farben die Qualität der Aufzeichnung.
Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, verwenden die
Bereiche mit Tiefenlinien die Standardkartenfarben.
Grün kennzeichnet eine gute Tiefe und GPS-Position und
eine Geschwindigkeit unter 16 km/h (10 mph). Gelb
kennzeichnet eine gute Tiefe und GPS-Position und eine
Geschwindigkeit zwischen 16 und 32 km/h (10 und 20 mph).
Navigation mit einem Kartenplotter
Rot kennzeichnet eine schlechte Tiefe oder GPS-Position
und eine Geschwindigkeit über 32 km/h (20 mph).
Tiefenbereichschattierung: Legt die oberen und unteren Werte
eines Tiefenbereichs und eine Farbe für diesen Tiefenbereich
fest.
Navigation mit einem Kartenplotter
ACHTUNG
Wenn das Schiff über ein Autopilotsystem verfügt, muss an
jedem Steuerstand eine spezielle Autopilotsteueranzeige
installiert sein, damit das Autopilotsystem deaktiviert werden
kann.
Auto Guidance liegen elektronische Karteninformationen
zugrunde. Diese Daten schützen nicht vor Hindernissen und
garantieren keine Kielfreiheit. Achten Sie beim Verfolgen des
Kurses unbedingt auf alle visuell erkennbaren Gegebenheiten,
und vermeiden Sie Land, Flachwasser sowie andere
Hindernisse auf der Route.
Bei Verwendung der Option Gehe zu kann ein direkter oder
korrigierter Kurs über Land oder Flachwasser verlaufen.
Orientieren Sie sich an den visuell erkennbaren Gegebenheiten,
und steuern Sie so, dass Sie Land, Flachwasser und andere
gefährliche Objekte vermeiden.
HINWEIS: Einige Kartenansichten sind in einigen Gebieten mit
Premium-Karten verfügbar.
Für die Navigation müssen Sie ein Ziel auswählen, einen Kurs
festlegen bzw. eine Route erstellen und dann diesem Kurs bzw.
dieser Route folgen. Sie können dem Kurs bzw. der Route auf
der Navigationskarte, der Angelkarte, in der Perspective 3DAnsicht bzw. in der Mariner's Eye 3D-Ansicht folgen.
Sie können auf drei Arten einen Kurs zu einem Ziel festlegen
und dorthin navigieren: Gehe zu, Route nach oder Auto
Guidance.
Gehe zu: Bringt Sie direkt zum Ziel. Dies ist die Standardoption
für die Navigation zu einem Ziel. Der Kartenplotter erstellt
eine gerade Kurs- oder Navigationslinie zum Ziel. Der Kurs
kann über Land und andere Hindernisse führen.
Route nach: Erstellt eine Route von der aktuellen Position zu
einem Ziel. Dieser Route können Sie Kursänderungen
hinzufügen. Diese Option erstellt eine gerade Kurslinie zum
Ziel, jedoch können Sie Kursänderungen in die Route
einfügen, um Land und andere Hindernisse zu vermeiden.
Auto Guidance: Legt anhand der angegebenen Informationen
zum Schiff und der Kartendaten die beste Route zum Ziel
fest. Diese Option ist nur verfügbar, wenn Sie eine
kompatible Premium-Karte in einem kompatiblen
Kartenplotter verwenden. Sie bietet eine Navigationsroute
zum Ziel mit Kursänderungshinweisen, sodass Land und
andere Hindernisse vermieden werden (Auto Guidance,
Seite 16).
Wenn Sie einen kompatiblen Garmin Autopiloten über NMEA
2000 mit dem Kartenplotter verbunden haben, folgt der
Autopilot der Auto Guidance-Route.
HINWEIS: Auto Guidance ist in einigen Gebieten mit
Premium-Karten verfügbar.
®
11
Grundsätzliche Fragen zur Navigation
Frage
Antwort
Wie muss ich vorgehen,
damit der Kartenplotter in die
Richtung weist, in die ich
fahren möchte (Peilung)?
Nutzen Sie die Navigationsfunktion
Gehe zu. Siehe Einstellen und
Verfolgen eines direkten Kurses mithilfe
von „Gehe zu“, Seite 13.
Wie muss ich vorgehen,
damit mich das Gerät auf
einer geraden Linie (bei
minimalem Kursversatz) zu
einer Position führt und hierzu
die kürzeste Distanz von der
aktuellen Position nutzt?
Erstellen Sie eine Route, die aus einer
einzigen Teilstrecke besteht, und
navigieren Sie mithilfe der Funktion
Route nach auf dieser Route. Siehe
Erstellen von und Navigieren auf einer
Route ausgehend von der aktuellen
Position, Seite 14.
Wie muss ich vorgehen,
damit mich das Gerät zu einer
Position führt und dabei
Seekartenhindernisse
vermeidet?
Erstellen Sie eine Route, die aus
mehreren Teilstrecken besteht, und
navigieren Sie mithilfe der Funktion
Route nach auf dieser Route. Siehe
Erstellen von und Navigieren auf einer
Route ausgehend von der aktuellen
Position, Seite 14.
Wie muss ich vorgehen,
damit das Gerät den
Autopiloten steuert?
Navigieren Sie mithilfe der Funktion
Route nach. Siehe Erstellen von und
Navigieren auf einer Route ausgehend
von der aktuellen Position, Seite 14.
Kann das Gerät einen zu
navigierenden Weg für mich
anlegen?
Wenn Sie über Premium-Karten mit
Auto Guidance Unterstützung verfügen
und sich in einem Gebiet befinden, das
von Auto Guidance abgedeckt ist,
navigieren Sie mithilfe von Auto
Guidance. Siehe Einstellen und Folgen
einer Auto Guidance-Route, Seite 16.
Wie kann ich die Auto
Guidance-Einstellungen für
das Schiff ändern?
Siehe Konfigurationen für Auto
Guidance-Routen, Seite 17.
Ziele
• Suchen Sie mithilfe des Namens nach einem Ziel, indem
Sie Nach Namen suchen wählen.
3 Wählen Sie ein Ziel aus.
Suchen nach einem Marineservice-Ziel
HINWEIS: Diese Funktion ist in einigen Gebieten mit PremiumKarten verfügbar.
Der Kartenplotter enthält Informationen über tausende Ziele, die
Marineservices anbieten.
1 Wählen Sie Navigationsinformationen.
2 Wählen Sie Offshore-Dienste oder Inland-Dienste.
3 Wählen Sie bei Bedarf die Kategorie des Marineservice aus.
Der Kartenplotter zeigt eine Liste der nächstgelegenen
Positionen sowie die Distanz und Peilung zu diesen
Positionen an.
4 Wählen Sie ein Ziel aus.
Wählen Sie bzw. , um weitere Informationen anzuzeigen
oder die Position auf einer Karte anzuzeigen.
Kurse
ACHTUNG
Auto Guidance liegen elektronische Karteninformationen
zugrunde. Diese Daten schützen nicht vor Hindernissen und
garantieren keine Kielfreiheit. Achten Sie beim Verfolgen des
Kurses unbedingt auf alle visuell erkennbaren Gegebenheiten,
und vermeiden Sie Land, Flachwasser sowie andere
Hindernisse auf der Route.
Bei Verwendung der Option Gehe zu kann ein direkter oder
korrigierter Kurs über Land oder Flachwasser verlaufen.
Orientieren Sie sich an den visuell erkennbaren Gegebenheiten,
und steuern Sie so, dass Sie Land, Flachwasser und andere
gefährliche Objekte vermeiden.
Sie können Ziele mithilfe verschiedener Karten und 3DKartenansichten oder mithilfe der Listen auswählen.
HINWEIS: Auto Guidance ist in einigen Gebieten mit PremiumKarten verfügbar.
Suchen eines Zielorts nach Namen
ACHTUNG
Garmin empfiehlt, die Funktion „Führen nach“ nur bei
Motorbetrieb zu verwenden. Die Verwendung der Funktion
„Führen nach“ unter Segeln kann zu einer unerwarteten Halse
und dadurch zu Schäden am Segelboot führen. Während einer
unerwarteten Halse können unbeaufsichtigte Segel oder
Takelage beschädigt werden oder sich Mannschaft oder
Passagiere verletzen.
Sie können anhand des Namens nach gespeicherten
Wegpunkten, gespeicherten Routen, gespeicherten Tracks und
Marineservice-Zielen suchen.
1 Wählen Sie Navigationsinformationen > Nach Namen
suchen.
2 Geben Sie mindestens einen Teil des Zielnamens ein.
3 Wählen Sie bei Bedarf die Option Fertig.
Die 50 nächstliegenden Ziele, die den Suchkriterien
entsprechen, werden angezeigt.
4 Wählen Sie das Ziel.
Auswählen eines Ziels mithilfe der Navigationskarte
Wählen Sie auf der Navigationskarte ein Ziel.
Suchen von Zielorten mithilfe von Benutzerdaten
1 Wählen Sie Benutzerdaten.
2 Wählen Sie eine Option:
• Zeigen Sie eine Liste vorinstallierter Positionen und zuvor
markierter Positionen an, indem Sie die Option
Wegpunkte wählen.
• Zeigen Sie eine Liste zuvor gespeicherter Routen an,
indem Sie Routen und Auto Guidance-Pfade wählen.
• Zeigen Sie eine Liste aufgezeichneter Tracks an, indem
Sie Tracks wählen.
• Zeigen Sie eine Liste von Slips, Liegeplätzen und anderen
Offshore-POIs an, indem Sie Offshore-Dienste wählen.
• Zeigen Sie eine Liste von Jachthäfen und anderen Points
of Interest im Inland an, indem Sie Inland-Dienste
wählen.
12
Sie können auf drei Arten einen Kurs zu einem Ziel festlegen
und dorthin navigieren: Gehe zu, Route nach oder Führen nach.
Gehe zu: Bringt Sie direkt zum Ziel. Dies ist die Standardoption
für die Navigation zu einem Ziel. Der Kartenplotter erstellt
eine gerade Kurs- oder Navigationslinie zum Ziel. Der Kurs
kann über Land und andere Hindernisse führen.
Route nach: Erstellt eine Route von der aktuellen Position zu
einem Ziel. Dieser Route können Sie Kursänderungen
hinzufügen. Diese Option erstellt eine gerade Kurslinie zum
Ziel, jedoch können Sie Kursänderungen in die Route
einfügen, um Land und andere Hindernisse zu vermeiden.
Auto Guidance: Erstellt mit Auto Guidance einen Weg zum Ziel.
Diese Option ist nur verfügbar, wenn Sie eine kompatible
Premium-Karte in einem kompatiblen Kartenplotter
verwenden. Sie bietet eine Navigationslinie zum Ziel mit
Kursänderungshinweisen, sodass Land und andere
Hindernisse vermieden werden. Die Navigationslinie basiert
auf den Kartendaten und den benutzerdefinierten
Kartenplottereinstellungen zur sicheren Tiefe, sicheren Höhe
und Distanz zur Küstenlinie. Der Kartenplotter erstellt anhand
dieser Einstellungen und Kartendaten eine Navigationslinie,
bei der alle Bereiche vermieden werden, die zwischen der
aktuellen Position und dem Ziel keine Navigation zulassen.
Wenn Sie einen kompatiblen Garmin Autopiloten über NMEA
Navigation mit einem Kartenplotter
2000 mit dem Kartenplotter verbunden haben, folgt der
Autopilot der Auto Guidance-Route.
Einstellen und Verfolgen eines direkten Kurses
mithilfe von „Gehe zu“
ACHTUNG
Bei Verwendung der Option Gehe zu kann ein direkter oder
korrigierter Kurs über Land oder Flachwasser verlaufen.
Orientieren Sie sich an den visuell erkennbaren Gegebenheiten,
und steuern Sie so, dass Sie Land, Flachwasser und andere
gefährliche Objekte vermeiden.
Sie können von der aktuellen Position aus einen direkten Kurs
zu einem ausgewählten Ziel festlegen und diesem Kurs folgen.
1 Wählen Sie ein Ziel aus (Ziele, Seite 12).
2 Wählen Sie Navigieren zu > Gehe zu.
Eine magentafarbene Linie wird angezeigt. In der Mitte der
magentafarbenen Linie wird eine dünnere lilafarbene Linie
angezeigt. Diese Linie kennzeichnet den korrigierten Kurs
von der aktuellen Position bis zum Ziel. Die Linie für den
korrigierten Kurs ist dynamisch, d. h. sie verschiebt sich
zusammen mit dem Schiff, wenn Sie vom Kurs abkommen.
3 Folgen Sie der magentafarbenen Linie, und steuern Sie so,
dass Sie Land, Flachwasser und andere gefährliche Objekte
vermeiden.
Wenn
Sie vom Kurs abgekommen sind, folgen Sie der
4
lilafarbenen Linie (korrigierter Kurs), um zum Ziel zu
gelangen, oder passen Sie den Kurs an, bis Sie wieder der
magentafarbenen Linie (direkter Kurs) folgen.
Beenden der Navigation
Wählen Sie auf der Navigationskarte oder der Angelkarte die
Option MENU > Navigation anhalten.
Wegpunkte
Wegpunkte sind Positionen, die Sie auf dem Gerät aufzeichnen
und speichern. Wegpunkte können anzeigen, wo Sie sich
gerade befinden, wohin Sie sich begeben oder wo Sie waren.
Sie können Details zur Position eingeben, beispielsweise den
Namen, die Höhe und die Tiefe.
Markieren der aktuellen Position als Wegpunkt
Wählen Sie auf einem beliebigen Bildschirm die Option
MARK.
Erstellen eines Wegpunkts an einer anderen Position
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Wegpunkte > Neuer
Wegpunkt.
2 Wählen Sie eine Option:
• Erstellen Sie den Wegpunkt durch die Eingabe von
Positionskoordinaten, indem Sie Koordinaten eingeben
wählen und die Koordinaten eingeben.
• Erstellen Sie den Wegpunkt unter Verwendung einer
Karte, indem Sie Karte benutzen wählen. Wählen Sie die
Position und dann die Option SELECT.
4 Wählen Sie eine Option:
• Fügen Sie einen Namen hinzu, indem Sie Name wählen
und einen Namen eingeben.
• Ändern Sie das Symbol, indem Sie Symbol wählen.
• Ändern Sie die Tiefe, indem Sie Tiefe wählen.
• Ändern Sie die Wassertemperatur, indem Sie
Wassertemperatur wählen.
• Ändern Sie den Kommentar, indem Sie Kommentar
wählen.
• Verschieben Sie die Position des Wegpunkts, indem Sie
Verschieben wählen.
Suchen nach und Navigieren zu einem gespeicherten
Wegpunkt
ACHTUNG
Auto Guidance liegen elektronische Karteninformationen
zugrunde. Diese Daten schützen nicht vor Hindernissen und
garantieren keine Kielfreiheit. Achten Sie beim Verfolgen des
Kurses unbedingt auf alle visuell erkennbaren Gegebenheiten,
und vermeiden Sie Land, Flachwasser sowie andere
Hindernisse auf der Route.
Bei Verwendung der Option Gehe zu kann ein direkter oder
korrigierter Kurs über Land oder Flachwasser verlaufen.
Orientieren Sie sich an den visuell erkennbaren Gegebenheiten,
und steuern Sie so, dass Sie Land, Flachwasser und andere
gefährliche Objekte vermeiden.
HINWEIS: Auto Guidance ist in einigen Gebieten mit PremiumKarten verfügbar.
Bevor Sie zu einem Wegpunkt navigieren können, müssen Sie
diesen erstellen.
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Wegpunkte.
2 Wählen Sie einen Wegpunkt.
3 Wählen Sie Navigieren zu.
4 Wählen Sie eine Option:
• Navigieren Sie direkt zur Position, indem Sie Gehe zu
wählen.
• Erstellen Sie eine Route zur Position, einschließlich
Kursänderungen, indem Sie Route nach wählen.
• Verwenden Sie Auto Guidance, indem Sie Auto
Guidance wählen.
5 Der Kurs wird in Form einer magentafarbenen Linie
angezeigt.
HINWEIS: Wenn Auto Guidance aktiviert ist, weist ein graues
Teilstück innerhalb der magentafarbenen Linie darauf hin,
dass dieser Abschnitt der Route nicht mit Auto Guidance
berechnet werden kann. Der Grund hierfür sind die
Einstellungen für die minimale sichere Tiefe des Wassers
und die minimale sichere Höhe von Hindernissen.
6 Folgen Sie der magentafarbenen Linie, und steuern Sie so,
dass Sie Land, Flachwasser und andere gefährliche Objekte
vermeiden.
Wählen Sie im Hauptmenü die Option Mann über Bord > Ja.
Der aktive MOB-Punkt (Mann über Bord) wird durch ein
internationales MOB-Symbol gekennzeichnet. Der Kartenplotter
legt einen direkten Kurs zurück zur markierten Position fest.
Löschen eines Wegpunktes oder einer Mann-überBord-Position (MOB)
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Wegpunkte.
2 Wählen Sie einen Wegpunkt oder eine MOB-Position.
3 Wählen Sie Löschen.
Anzeigen einer Liste aller Wegpunkte
Löschen aller Wegpunkte
Markieren einer MOB- oder SOS-Position
Wählen Sie Benutzerdaten > Wegpunkte.
Bearbeiten eines gespeicherten Wegpunkts
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Wegpunkte.
2 Wählen Sie einen Wegpunkt.
3 Wählen Sie Wegpunkt bearbeiten.
Navigation mit einem Kartenplotter
Wählen Sie Benutzerdaten > Daten verwalten >
Benutzerdaten löschen > Wegpunkte > Alle.
Routen
Eine Route setzt sich aus einer Reihe von Wegpunkten oder
Positionen zusammen, die zum Endziel führen.
13
Erstellen von und Navigieren auf einer Route
ausgehend von der aktuellen Position
Sie können Routen erstellen und direkt von der aktuellen
Position zu einem Ziel auf der Navigations- oder Angelkarte
navigieren. Die Routen- oder Wegpunktdaten werden jedoch
nicht automatisch gespeichert.
HINWEIS: Die Offshore-Angelkarte ist in einigen Gebieten mit
Premium-Karten verfügbar.
1 Wählen Sie auf der Navigationskarte oder der Angelkarte ein
Ziel aus.
2 Wählen Sie Navigieren zu > Route nach.
3 Wählen Sie die Position der letzten Kursänderung vor dem
Ziel.
4 Wählen Sie Kursänd. hinzufügen.
5 Wiederholen Sie bei Bedarf die Schritte 3 und 4, um
zusätzliche Kursänderungen hinzuzufügen (vom Ziel
rückwärts bis zur aktuellen Position des Schiffs).
Die letzte hinzugefügte Kursänderung sollte der Position
entsprechen, an der Sie von Ihrer aktuellen Position aus die
erste Kursänderung vornehmen möchten. Es handelt sich
hierbei um die Kursänderung in unmittelbarer Nähe Ihrer
aktuellen Position.
6 Wählen Sie bei Bedarf die Option MENU.
7 Wählen Sie Route navigieren.
8 Der Kurs wird in Form einer magentafarbenen Linie
angezeigt.
9 Folgen Sie der magentafarbenen Linie, und steuern Sie so,
dass Sie Land, Flachwasser und andere gefährliche Objekte
vermeiden.
Erstellen und Speichern einer Route
Mit diesem Vorgang werden die Route sowie alle darin
enthaltenen Wegpunkte gespeichert. Beim Ausgangspunkt kann
es sich um die aktuelle Position oder um eine beliebige andere
Position handeln.
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Routen und Auto GuidancePfade > Neue Route > Karte benutzen.
2 Wählen Sie die Ausgangsposition der Route.
3 Folgen Sie den angezeigten Anweisungen, um eine
Kursänderung hinzuzufügen.
4 Wiederholen Sie bei Bedarf Schritt 3, um weitere
Kursänderungen hinzuzufügen.
Wählen
Sie das endgültige Ziel.
5
Anzeigen einer Liste gespeicherter Routen
Wählen Sie Benutzerdaten > Routen und Auto GuidancePfade.
Bearbeiten einer gespeicherten Route
Sie können den Namen einer Route oder die in der Route
enthaltenen Kursänderungen ändern.
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Routen und Auto GuidancePfade.
2 Wählen Sie eine Route.
3 Wählen Sie Route bearbeiten.
4 Wählen Sie eine Option:
• Wenn Sie den Namen ändern möchten, wählen Sie Name
und geben den Namen ein.
• Wenn Sie einen Wegpunkt aus der Kursänderungsliste
auswählen möchten, wählen Sie Kursänd. bearbeiten >
Kursänderungsliste verwenden und wählen einen
Wegpunkt aus der Liste aus.
• Wählen Sie unter Verwendung der Karte eine
Kursänderung aus, indem Sie Kursänd. bearbeiten >
14
Karte benutzen und dann eine Position auf der Karte
wählen.
Suchen nach und Navigieren auf einer gespeicherten
Route
Bevor Sie eine Liste gespeicherter Routen durchsuchen und zu
diesen Routen navigieren können, müssen Sie mindestens eine
Route erstellen und speichern.
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Routen und Auto GuidancePfade.
2 Wählen Sie eine Route.
3 Wählen Sie Navigieren zu.
4 Wählen Sie eine Option:
• Wenn Sie auf der Route ab dem Ausgangspunkt
navigieren möchten, der beim Erstellen der Route
verwendet wurde, wählen Sie Voraus.
• Wenn Sie auf der Route ab dem Zielpunkt navigieren
möchten, der beim Erstellen der Route verwendet wurde,
wählen Sie Rückwärts.
Eine magentafarbene Linie wird angezeigt. In der Mitte der
magentafarbenen Linie wird eine dünnere lilafarbene Linie
angezeigt. Diese Linie kennzeichnet den korrigierten Kurs
von der aktuellen Position bis zum Ziel. Die Linie für den
korrigierten Kurs ist dynamisch, d. h. sie verschiebt sich
zusammen mit dem Schiff, wenn Sie vom Kurs abkommen.
5 Der Kurs wird in Form einer magentafarbenen Linie
angezeigt.
6 Folgen Sie der magentafarbenen Linie entlang den einzelnen
Teilstrecken, und steuern Sie so, dass Sie Land,
Flachwasser und andere Hindernisse vermeiden.
7 Wenn Sie vom Kurs abgekommen sind, folgen Sie der
lilafarbenen Linie (korrigierter Kurs), um zum Ziel zu
gelangen, oder passen Sie den Kurs an, bis Sie wieder der
magentafarbenen Linie (direkter Kurs) folgen.
Suchen nach und Navigieren parallel zu einer
gespeicherten Route
Bevor Sie eine Liste gespeicherter Routen durchsuchen und zu
diesen Routen navigieren können, müssen Sie mindestens eine
Route erstellen und speichern.
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Routen und Auto GuidancePfade.
2 Wählen Sie eine Route.
3 Wählen Sie Navigieren zu.
4 Wählen Sie Versatz, um in einer festgelegten Distanz
parallel zur ursprünglichen Route zu navigieren.
5 Geben Sie an, wie Sie auf der Route navigieren möchten:
• Wenn Sie auf der Route ab dem Ausgangspunkt
navigieren, der beim Erstellen der Route verwendet
wurde, wobei der Versatz links der ursprünglichen Route
liegt, wählen Sie Voraus - Backbord.
• Wenn Sie auf der Route ab dem Ausgangspunkt
navigieren, der beim Erstellen der Route verwendet
wurde, wobei der Versatz rechts der ursprünglichen Route
liegt, wählen Sie Voraus - Steuerbord.
• Wenn Sie auf der Route ab dem Zielpunkt navigieren, der
beim Erstellen der Route verwendet wurde, wobei der
Versatz links der ursprünglichen Route liegt, wählen Sie
Rückwärts – Backbord.
• Wenn Sie auf der Route ab dem Zielpunkt navigieren, der
beim Erstellen der Route verwendet wurde, wobei der
Versatz rechts der ursprünglichen Route liegt, wählen Sie
Rückwärts – Steuerbord.
Eine magentafarbene Linie wird angezeigt. In der Mitte der
magentafarbenen Linie wird eine dünnere lilafarbene Linie
angezeigt. Diese Linie kennzeichnet den korrigierten Kurs
Navigation mit einem Kartenplotter
von der aktuellen Position bis zum Ziel. Die Linie für den
korrigierten Kurs ist dynamisch, d. h. sie verschiebt sich
zusammen mit dem Schiff, wenn Sie vom Kurs abkommen.
6 Der Kurs wird in Form einer magentafarbenen Linie
angezeigt.
7 Folgen Sie der magentafarbenen Linie entlang den einzelnen
Teilstrecken, und steuern Sie so, dass Sie Land,
Flachwasser und andere Hindernisse vermeiden.
8 Wenn Sie vom Kurs abgekommen sind, folgen Sie der
lilafarbenen Linie (korrigierter Kurs), um zum Ziel zu
gelangen, oder passen Sie den Kurs an, bis Sie wieder der
magentafarbenen Linie (direkter Kurs) folgen.
Löschen einer gespeicherten Route
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Routen und Auto Guidance-
Pfade.
2 Wählen Sie eine Route.
3 Wählen Sie Löschen.
Löschen aller gespeicherten Routen
Wählen Sie Benutzerdaten > Daten verwalten >
Benutzerdaten löschen > Routen und Auto GuidancePfade.
Tracks
Als Track wird die Aufzeichnung des mit dem Schiff
zurückgelegten Weges bezeichnet. Der momentan
aufgezeichnete Track wird als aktiver Track bezeichnet und
kann gespeichert werden. Sie können Tracks auf jeder Karte
oder 3D-Kartenansicht einblenden.
Anzeigen von Tracks
Wählen Sie auf einer Karte oder 3D-Kartenansicht die Option
MENU > Wegpunkte und Tracks > Tracks > Ein.
Eine Markierungslinie auf der Karte zeigt den Track an.
Einstellen der Farbe des aktiven Tracks
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Tracks > Einstellung aktiv
Track > Trackfarbe.
2 Wählen Sie eine Trackfarbe.
Speichern des aktiven Tracks
Der momentan aufgezeichnete Track wird als aktiver Track
bezeichnet.
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Tracks > Aktiven Track
speichern.
2 Wählen Sie eine Option:
• Wählen Sie die Zeit, zu der der aktive Track begann.
• Wählen Sie Gesamte Aufzeichnung.
Anzeigen einer Liste gespeicherter Tracks
Wählen Sie Benutzerdaten > Tracks > Gespeicherte
Tracks.
Bearbeiten eines gespeicherten Tracks
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Tracks > Gespeicherte
Tracks.
2 Wählen Sie einen Track.
3 Wählen Sie Track bearbeiten.
4 Wählen Sie eine Option:
• Wählen Sie Name, und geben Sie den neuen Namen ein.
• Wählen Sie Trackfarbe, und wählen Sie eine Farbe.
Speichern eines Tracks als Route
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Tracks > Gespeicherte
3 Wählen Sie Track bearbeiten > Route speichern.
Suchen nach und Navigieren auf einem gespeicherten
Track
Damit Sie eine Liste von Tracks durchsuchen und auf diesen
Tracks navigieren können, müssen Sie mindestens einen Track
aufzeichnen und speichern (Tracks, Seite 15).
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Tracks > Gespeicherte
Tracks.
2 Wählen Sie einen Track.
3 Wählen Sie Track folgen.
4 Wählen Sie eine Option:
• Wenn Sie auf dem Track ab dem Ausgangspunkt
navigieren möchten, der beim Erstellen des Tracks
verwendet wurde, wählen Sie Voraus.
• Wenn Sie auf dem Track ab dem Zielpunkt navigieren
möchten, der beim Erstellen des Tracks verwendet wurde,
wählen Sie Rückwärts.
5 Der Kurs wird in Form einer farbigen Linie angezeigt.
6 Folgen Sie der Linie entlang den einzelnen Teilstrecken der
Route, und steuern Sie so, dass Sie Land, Flachwasser und
andere Hindernisse vermeiden.
Löschen eines gespeicherten Tracks
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Tracks > Gespeicherte
Tracks.
2 Wählen Sie einen Track.
3 Wählen Sie Löschen.
Löschen aller gespeicherten Tracks
Wählen Sie Benutzerdaten > Daten verwalten >
Benutzerdaten löschen > Gespeicherte Tracks.
Erneutes Verfolgen eines aktiven Tracks
Der momentan aufgezeichnete Track wird als aktiver Track
bezeichnet.
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Tracks > Aktivem Track
folgen.
2 Wählen Sie eine Option:
• Wählen Sie die Zeit, zu der der aktive Track begann.
• Wählen Sie Gesamte Aufzeichnung.
3 Der Kurs wird in Form einer farbigen Linie angezeigt.
4 Folgen Sie der farbigen Linie, und steuern Sie so, dass Sie
Land, Flachwasser und andere Hindernisse vermeiden.
Löschen des aktiven Tracks
Wählen Sie Benutzerdaten > Tracks > Aktiven Track
löschen.
Der Trackspeicher wird gelöscht, und die Aufzeichnung des
aktiven Tracks wird fortgesetzt.
Verwalten des Trackaufzeichnungsspeichers während
der Aufzeichnung
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Tracks > Einstellung aktiv
Track.
2 Wählen Sie Aufzeichnungsmodus.
3 Wählen Sie eine Option:
• Wenn Sie eine Trackaufzeichnung aufnehmen möchten,
bis der Speicher voll ist, wählen Sie Füllen.
• Wenn Sie kontinuierlich einen Track aufzeichnen
möchten, wobei die ältesten Trackdaten durch neue Daten
ersetzt werden, wählen Sie Überschr..
Tracks.
2 Wählen Sie einen Track.
Navigation mit einem Kartenplotter
15
Konfigurieren des Aufzeichnungsintervalls für die
Trackaufzeichnung
Filtern einer Liste gespeicherter Routen und Auto
Guidance-Routen
Sie können die Häufigkeit angeben, mit der Trackstücke
aufgezeichnet werden. Je häufiger Trackstücke aufgezeichnet
werden, desto genauer ist das Ergebnis, jedoch wird der
Trackspeicher schneller voll. Für die effektivste
Speicherausnutzung wird das Auflösungsintervall empfohlen.
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Tracks > Einstellung aktiv
Track > Aufz.intervall > Intervall.
2 Wählen Sie eine Option:
• Wenn Sie den Track auf der Grundlage einer Distanz
zwischen Punkten aufzeichnen möchten, wählen Sie
Distanz > Ändern, und geben Sie die Distanz ein.
• Wenn Sie den Track auf der Grundlage eines
Zeitintervalls aufzeichnen möchten, wählen Sie Zeit >
Ändern, und geben Sie das Zeitintervall ein.
• Wenn Sie den Track auf der Grundlage einer Abweichung
vom Kurs aufzeichnen möchten, wählen Sie Auflösung >
Ändern, und geben Sie die maximal zulässige
Abweichung vom rechtweisenden Kurs ein, bevor ein
Trackpunkt aufgezeichnet wird.
Sie können eine Liste gespeicherter Routen und Auto GuidanceRouten filtern, um schnell ein gespeichertes Ziel zu finden.
1 Wählen Sie MENU > Filtern.
2 Wählen Sie eine Option.
Löschen aller gespeicherten Wegpunkte,
Routen und Tracks
Wählen Sie Benutzerdaten > Daten verwalten >
Benutzerdaten löschen > Alle > OK.
Auto Guidance
ACHTUNG
Auto Guidance liegen elektronische Karteninformationen
zugrunde. Diese Daten schützen nicht vor Hindernissen und
garantieren keine Kielfreiheit. Achten Sie beim Verfolgen des
Kurses unbedingt auf alle visuell erkennbaren Gegebenheiten,
und vermeiden Sie Land, Flachwasser sowie andere
Hindernisse auf der Route.
HINWEIS: Auto Guidance ist in einigen Gebieten mit PremiumKarten verfügbar.
Verwenden Sie die Auto Guidance-Funktion, um den besten
Routenvorschlag zu planen. Auto Guidance durchsucht mithilfe
des Kartenplotters Kartendaten, z. B. Wassertiefe und bekannte
Hindernisse, um einen Routenvorschlag zu erstellen. Sie
können die Route während der Navigation anpassen.
Einstellen und Folgen einer Auto Guidance-Route
1 Wählen Sie ein Ziel aus (Ziele, Seite 12).
2 Wählen Sie Navigieren zu > Auto Guidance.
3 Die Route wird in Form einer magentafarbenen Linie
angezeigt.
4 Wählen Sie Navigation beginnen.
5 Folgen Sie der magentafarbenen Linie, und steuern Sie so,
dass Sie Land, Flachwasser und andere gefährliche Objekte
vermeiden.
HINWEIS: Wenn Auto Guidance aktiviert ist, weist ein graues
Teilstück innerhalb der magentafarbenen Linie darauf hin,
dass dieser Abschnitt der Route nicht mit Auto Guidance
berechnet werden kann. Der Grund hierfür sind die
Einstellungen für die minimale sichere Tiefe des Wassers
und die minimale sichere Höhe von Hindernissen.
Erstellen von Auto Guidance-Routen
1 Wählen Sie Navigation > Routen und Auto GuidancePfade > Neue Route > Auto Guidance.
2 Wählen Sie SELECT, und wählen Sie einen Zielpunkt.
16
Überprüfen einer Auto Guidance-Route
1 Wählen Sie auf der Navigationskarte eine Route aus.
2 Wählen Sie eine Option:
• Wählen Sie Gefahrenst. pr., um ein Hindernis
anzuzeigen und den Weg um das Hindernis anzupassen.
• Wählen Sie Bearbeiten, um den Namen der Route zu
ändern oder um die Route anzupassen oder neu zu
berechnen.
• Wählen Sie Löschen, um einer Route zu löschen.
• Wählen Sie Navigieren zu, um zur ausgewählten Route
zu navigieren.
Anpassen einer Auto Guidance-Route
1 Folgen Sie auf der Navigationskarte den angezeigten
Anweisungen, oder verwenden Sie die Pfeiltasten, um den
Zielpunkt an eine neue Position zu verschieben.
2 Wählen Sie SELECT > Punkt verschieben.
3 Wählen Sie BACK, um zur Navigationsseite zurückzukehren.
Abbrechen einer laufenden Auto Guidance
Berechnung
Wählen Sie auf der Navigationskarte die Option MENU >
Abbrechen.
TIPP: Wählen Sie BACK, um die Berechnung schnell
abzubrechen.
Festlegen einer geplanten Ankunftszeit
Sie können diese Funktion auf einer Route oder einer Auto
Guidance Route verwenden, um eine Prognose zu erhalten,
wann Sie an einem bestimmten Punkt ankommen sollten. So
können Sie Ihre Ankunft bei einer Position, z. B. einer
Brückenöffnung oder der Startlinie bei einem Wettkampf, zeitlich
abstimmen.
1 Wählen Sie auf der Navigationskarte die Option MENU.
2 Wählen Sie bei Bedarf die Option Navigationsoptionen.
3 Wählen Sie Geplante Ankunftszeit.
TIPP: Greifen Sie direkt auf das Menü Geplante Ankunftszeit
zu, indem Sie einen Punkt auf der Route auswählen.
Anpassen der Distanz zur Küstenlinie
Die Einstellung für die Distanz zur Küstenlinie gibt an, wie gering
der Abstand der Auto Guidance Route zur Küstenlinie ist. Die
Auto Guidance Route ändert sich u. U., wenn Sie diese
Einstellung während der Navigation ändern. Die verfügbaren
Optionen zur Einstellung der Distanz zur Küstenlinie beziehen
sich auf relative Werte, nicht auf absolute Werte. Damit bei der
Auto Guidance Route die angemessene Distanz zur Küstenlinie
eingehalten wird, können Sie die Anordnung der Auto Guidance
Route anhand mindestens eines der bekannten Ziele
auswerten, das die Navigation durch einen schmalen
Wasserweg erfordert.
1 Legen Sie an, oder suchen Sie einen geeigneten Ankerplatz.
2 Wählen Sie Einstellungen > Navigation > Auto Guidance
> Distanz zur Küstenlinie > Normal.
3 Wählen Sie ein bereits bekanntes Navigationsziel aus.
4 Wählen Sie Navigieren zu > Auto Guidance.
5 Prüfen Sie die Anordnung der Auto Guidance-Route, und
achten Sie darauf, dass der Kurs sicher an bekannten
Navigation mit einem Kartenplotter
Hindernissen vorbeiführt und ausreichend Platz für etwaige
Kursänderungen mit einberechnet.
6 Wählen Sie eine Option:
• Wenn die Anordnung der Auto Guidance-Route die
entsprechenden Abstände einhält, wählen Sie MENU >
Navigation anhalten und fahren mit Schritt 10 fort.
• Wenn die Auto Guidance-Route keinen ausreichenden
Abstand zu bekannten Hindernissen einhält, wählen Sie
Einstellungen > Navigation > Auto Guidance > Distanz
zur Küstenlinie > Weit.
• Wenn bei der Auto Guidance-Route ein zu großer
Abstand für Kursänderungen berechnet wird, wählen Sie
Einstellungen > Navigation > Auto Guidance > Distanz
zur Küstenlinie > Nahe.
7 Wenn Sie in Schritt 6 die Option Nahe oder Weit gewählt
haben, prüfen Sie die Auto Guidance-Route, und achten Sie
darauf, dass der Kurs sicher an bekannten Hindernissen
vorbeiführt und ausreichend Platz für etwaige
Kursänderungen mit einberechnet.
Auf offener See wird bei der Auto Guidance Route ein großer
Abstand zu Hindernissen eingehalten, selbst wenn Sie als
Distanz zur Küstenlinie die Option Nahe oder Am nächsten
gewählt haben. Daher ordnet der Kartenplotter die Auto
Guidance Route eventuell nicht neu an, wenn das
ausgewählte Ziel nicht die Navigation durch einen schmalen
Wasserweg erfordert.
8 Wählen Sie eine Option:
• Wenn die Anordnung der Auto Guidance-Route die
entsprechenden Abstände einhält, wählen Sie MENU >
Navigation anhalten und fahren mit Schritt 10 fort.
• Wenn die Auto Guidance-Route keinen ausreichenden
Abstand zu bekannten Hindernissen einhält, wählen Sie
Einstellungen > Navigation > Auto Guidance > Distanz
zur Küstenlinie > Am weitesten.
• Wenn bei der Auto Guidance-Route ein zu großer
Abstand für Kursänderungen berechnet wird, wählen Sie
Einstellungen > Navigation > Auto Guidance > Distanz
zur Küstenlinie > Am nächsten.
9 Wenn Sie in Schritt 8 die Option Am nächsten oder Am
weitesten gewählt haben, prüfen Sie die Auto Guidance
Route, und achten Sie darauf, dass der Kurs sicher an
bekannten Hindernissen vorbeiführt und ausreichend Platz
für etwaige Kursänderungen mit einberechnet.
Auf offener See wird bei der Auto Guidance Route ein großer
Abstand zu Hindernissen eingehalten, selbst wenn Sie als
Distanz zur Küstenlinie die Option Nahe oder Am nächsten
gewählt haben. Daher ordnet der Kartenplotter die Auto
Guidance Route eventuell nicht neu an, wenn das
ausgewählte Ziel nicht die Navigation durch einen schmalen
Wasserweg erfordert.
10 Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 9 mindestens noch einmal,
und verwenden Sie jedes Mal andere Navigationsziele, bis
Sie mit der Funktionalität zum Einstellen der Distanz zur
Küstenlinie vertraut sind.
Konfigurationen für Auto Guidance-Routen
ACHTUNG
Die Einstellungen unter Sichere Tiefe und Durchfahrtshöhe
beeinflussen die Berechnung von Auto Guidance Routen durch
den Kartenplotter. In Bereichen mit unbekannter Wassertiefe
oder unbekannter Höhe bei Hindernissen wird keine Auto
Guidance Route berechnet. Wenn am Anfang oder am Ende
einer Auto Guidance Route ein Bereich eine geringere Tiefe
aufweist als für Sichere Tiefe festgelegt wurde oder eine
geringere Höhe als für Durchfahrtshöhe festgelegt wurde, wird
in diesem Bereich die Auto Guidance Route je nach
Kartendaten u. U. nicht berechnet. Auf der Karte wird der Kurs
durch diese Bereiche als graue Linie oder als magenta-grauNavigation mit einem Kartenplotter
gestreifte Linie angezeigt. Sobald Sie mit dem Schiff in einen
dieser Bereiche gelangen, wird eine Warnmeldung angezeigt.
HINWEIS: Auto Guidance ist in einigen Gebieten mit PremiumKarten verfügbar.
HINWEIS: Nicht alle Einstellungen gelten für alle Karten.
Sie können die Parameter einstellen, die der Kartenplotter zur
Berechnung einer Auto Guidance Route verwenden soll.
Sichere Tiefe: Legt basierend auf den Tiefendaten der Karte die
minimale Wassertiefe fest, die für das Schiff geeignet ist.
HINWEIS: Die minimale Wassertiefe für Premium-Karten (mit
einem Erstellungsdatum vor 2016) beträgt 3 Fuß. Wenn Sie
einen Wert unter 3 Fuß eingeben, verwenden die Karten nur
Tiefen von 3 Fuß für die Berechnung von Auto Guidance
Routen.
Durchfahrtshöhe: Legt basierend auf den Kartendaten die
minimale Höhe einer Brücke oder eines Hindernisses fest,
unter der das Schiff sicher hindurchfahren kann.
Distanz zur Küstenlinie: Legt fest, wie gering der Abstand der
Auto Guidance Route zur Küstenlinie ist. Die Auto Guidance
Route ändert sich u. U., wenn Sie diese Einstellung während
der Navigation ändern. Die verfügbaren Optionen für diese
Einstellung beziehen sich auf relative Werte, nicht auf
absolute Werte. Damit die Auto Guidance-Route die
angemessene Distanz zur Küstenlinie einhält, können Sie die
Anordnung der Auto Guidance Route anhand mindestens
eines bekannten Ziels auswerten, das die Navigation durch
einen schmalen Wasserweg erfordert (Anpassen der Distanz
zur Küstenlinie, Seite 16).
Grenzen
Grenzen ermöglichen es Ihnen, bestimmte Bereiche eines
Gewässers zu vermeiden bzw. in bestimmten Bereichen zu
bleiben. Sie können einen Alarm einrichten, der bei der Einfahrt
in oder bei der Ausfahrt aus einer Grenze ausgegeben wird.
Sie können Grenzbereiche, -linien und -kreise mit der Karte
erstellen. Es ist auch möglich, gespeicherte Tracks und Routen
in Grenzlinien zu konvertieren. Sie können eine Grenze aus
Wegpunkten erstellen. Dazu müssen Sie zunächst eine Route
aus den Wegpunkten erstellen und die Route dann in eine
Grenzlinie konvertieren.
Wählen Sie eine Grenze aus, die als aktive Grenze dienen soll.
Sie können die aktive Grenzlinie den Datenfeldern auf der Karte
hinzufügen.
Erstellen von Grenzen
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Grenzen > Neue Grenze.
2 Wählen Sie eine Form für die Grenze.
3 Folgen Sie den Anweisungen auf dem Display.
Anzeigeeinstellungen für die Grenze
Wählen Sie Benutzerdaten > Grenzen > Anzeigeoptionen.
Distanz/Peilung: Blendet die Peilung und die Distanz zum Ziel
für die aktive Grenze aus oder ein.
Kartenanzeige: Blendet Grenzen auf der Karte aus oder ein.
Farbe: Legt die Farbe für Grenzen auf der Karte fest.
Konvertieren einer Route in eine Grenze
Zum Konvertieren einer Route in eine Grenze müssen Sie
mindestens eine Route erstellen und speichern (Erstellen und
Speichern einer Route, Seite 14).
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Routen und Auto GuidancePfade.
2 Wählen Sie eine Route.
3 Wählen Sie Route bearbeiten > Als Grenze speichern.
17
Konvertieren eines Tracks in eine Grenze
Zum Konvertieren eines Tracks in eine Grenze müssen Sie
mindestens einen Track aufzeichnen und speichern (Speichern
des aktiven Tracks, Seite 15).
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Tracks.
2 Wählen Sie einen Track.
3 Wählen Sie Track bearbeiten > Als Grenze speichern.
Bearbeiten von Grenzen
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Grenzen.
2 Wählen Sie eine Grenze.
3 Wählen Sie Grenze bearbeiten.
4 Wählen Sie eine Option:
• Wählen Sie Anzeigeoptionen, um die Darstellung der
Grenze auf der Karte zu bearbeiten.
• Wählen Sie Grenze bearbeiten, um die Grenzlinien oder
den Namen zu bearbeiten.
• Wählen Sie Alarm, um den Grenzalarm zu bearbeiten.
Ändern der Echolotansicht
1 Wählen Sie auf einem Kombinationsbildschirm mit Echolot
die Option MENU > Kombination bearbeiten.
2 Wählen Sie das zu ändernde Fenster.
3 Wählen Sie eine Echolotansicht.
Echolotansicht Traditionell
Je nach verbundenen Geräten sind verschiedene
Vollbildansichten verfügbar.
In der Echolotansicht Traditionell wird ein großes Bild der
Echolot-Messwerte eines Gebers angezeigt. Die Skala am
rechten Bildschirmrand zeigt die Tiefe erkannter Objekte an,
während der Bildschirm einen Bildlauf von rechts nach links
durchführt.
Einrichten eines Grenzalarms
Bei Grenzalarmen wird eine Warnung ausgegeben, wenn Sie
sich in einer vorgegebenen Distanz zu einer eingerichteten
Grenze befinden.
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Grenzen.
2 Wählen Sie eine Grenze.
3 Wählen Sie Alarm > Ein.
4 Geben Sie eine Distanz ein.
5 Wählen Sie eine Option.
• Wählen Sie Beenden..., damit ein Alarm ausgegeben
wird, wenn das Boot eine bestimmte Distanz von der
Grenze eines Bereichs entfernt ist, den Sie nicht
verlassen möchten.
• Wählen Sie Bei Einfahrt, damit ein Alarm ausgegeben
wird, wenn das Boot eine bestimmte Distanz von der
Grenze eines Bereichs entfernt ist, den Sie vermeiden
möchten.
Löschen von Grenzen
1 Wählen Sie Benutzerdaten > Grenzen.
2 Wählen Sie eine Grenze.
3 Wählen Sie Grenze bearbeiten > Löschen.
Echolot
Wenn der kompatible Kartenplotter ordnungsgemäß mit einem
optionalen Garmin Echolotmodul und einem Geber verbunden
ist, kann er als Fishfinder eingesetzt werden. Dank
verschiedener Echolotansichten können Sie Fische in der
Umgebung besser erkennen.
Die Echolotansichten können angepasst werden. Welche
Anpassungen möglich sind, hängt von der gewählten Ansicht
sowie vom angeschlossenen Kartenplottermodell, Echolotmodul
und Geber ab.
Weitere Informationen dazu, welcher Geber am besten für Ihre
Ansprüche geeignet ist, rufen Sie www.garmin.com/transducers
auf.
À
Á
Â
Tiefenangaben
Schwebende Ziele oder Fische
Grund des Gewässers
Echolotansicht „Split-Frequenz“
In der Split-Frequenz-Echolotansicht wird auf einer
Bildschirmseite eine Vollbildgrafik von Echolotdaten mit hoher
Frequenz und auf der anderen Bildschirmseite eine
Vollbildgrafik mit Echolotdaten mit niedriger Frequenz angezeigt.
HINWEIS: Für die Split-Frequenz-Echolotansicht ist die
Verwendung eines Zweifrequenzschwingers erforderlich.
Echolotansicht „Geteilter Zoom“
In der Echolotansicht Geteilter Zoom werden eine Vollbildgrafik
der Echolot-Messwerte sowie ein vergrößerter Teil der Grafik
auf demselben Bildschirm angezeigt.
Garmin ClearVü Echolotansicht
HINWEIS: Für den Empfang von Garmin ClearVü
Echolotsignalen benötigen Sie einen kompatiblen Kartenplotter
oder Fishfinder und einen kompatiblen Geber. Informationen zu
kompatiblen Gebern finden Sie unter www.garmin.com
/transducers.
Das Garmin ClearVü Hochfrequenzecholot bietet eine
detaillierte Darstellung von Strukturen unter dem Schiff ein
detailliertes Bild der Umgebung des Schiffs.
Traditionelle Geber senden einen konischen Kegel. Die Garmin
ClearVü Scanning Echolottechnologie sendet zwei schmale
Kegel, die dem Strahl in einem Kopiergerät ähneln. Diese Kegel
produzieren ein klares, realitätsnahes Bild der Ansicht unter
dem Schiff.
Beenden der Aussendung von Echolotsignalen
Wählen Sie in einer Echolotansicht die Option MENU >
Senden.
18
Echolot
Panoptix Echolotansichten
SideVü Echolotansicht
HINWEIS: Nicht alle Modelle unterstützen integrierte SideVü
Echolotfunktionen. Falls Ihr Modell integrierte SideVü
Echolotfunktionen nicht unterstützt, benötigen Sie ein
kompatibles Echolotmodul und einen kompatiblen SideVü
Geber.
Falls Ihr Modell integrierte SideVü Echolotfunktionen unterstützt,
benötigen Sie einen kompatiblen SideVü Geber.
Mit der SideVü Echolottechnologie wird angezeigt, was sich
neben dem Schiff befindet. Sie können sie zum Suchen nach
Strukturen und Fischen verwenden.
À
Á
Â
Ã
Ä
Å
Æ
Ç
HINWEIS: Panoptix Geber werden nicht von allen Modellen
unterstützt.
Für den Empfang von Panoptix Echolotsignalen benötigen Sie
einen kompatiblen Kartenplotter und einen kompatiblen Geber.
Mit den Panoptix Echolotansichten können Sie in Echtzeit die
Gegebenheiten um das Schiff sehen. Außerdem können Sie
Ihre Köder im Wasser sehen sowie Fischschwärme vor oder
unter dem Schiff.
Die LiveVü Echolotansichten stellen dar, was sich derzeit
entweder vor oder unter Ihrem Schiff bewegt. Die Anzeige wird
sehr schnell aktualisiert, sodass die Echolotansichten an ein
Live-Video erinnern.
Die RealVü 3D Echolotansichten stellen in 3D dar, was sich vor
oder unter Ihrem Schiff befindet. Die Anzeige wird bei jeder
erneuten Abtastung durch den Geber aktualisiert.
Wenn Sie alle fünf Panoptix Echolotansichten sehen möchten,
benötigen Sie einen Geber zur Anzeige der Ansichten nach
unten und einen zweiten Geber zur Anzeige der Ansichten nach
vorne.
Wählen Sie Echolot und dann eine Ansicht, um auf die Panoptix
Echolotansichten zuzugreifen.
Echolotansicht „LiveVü nach unten“
In dieser Echolotansicht wird eine zweidimensionale Ansicht der
Gegebenheiten unter dem Schiff dargestellt. Verwenden Sie sie,
um einen Fischschwarm und Fische zu sehen.
Linke Seite des Schiffs
Rechte Seite des Schiffs
À
Der Geber auf dem Schiff
Bäume
Alte Reifen
Baumstämme
Distanz gemessen von der Seite des Schiffs
Wasser zwischen dem Boot und dem Grund
SideVü Scanning Technologie
Der SideVü Geber sendet keinen normalen konischen Kegel
aus, sondern einen flachen Kegel, um Wasser und Grund neben
dem Schiff zu scannen.
Á
Â
Ã
Ä
Å
Schiff
Bereich
Spuren
Drop-Shot-Vorrichtung
Grund
Echolotansicht „LiveVü voraus“
In dieser Echolotansicht wird eine zweidimensionale Ansicht der
Gegebenheiten vor dem Schiff dargestellt. Verwenden Sie sie
beispielsweise, um einen Fischschwarm und Fische zu sehen.
À
Á
Â
Echolot
Verlauf der Ansicht „ Panoptix nach unten“ in einem Bildlauf der
Echolotansicht
Schiff
Bereich
Fisch
19
Spuren
Ã
Ä
Grund
Geber. Eventuell müssen Sie die Software des Gebers
aktualisieren.
Echolotansicht „RealVü 3D voraus“
In dieser Echolotansicht wird eine 3D-Ansicht der
Gegebenheiten vor dem Schwinger dargestellt. Verwenden Sie
diese Ansicht, wenn Sie keine Fahrt machen und den Grund
sehen müssen sowie Fische, die sich dem Schiff nähern.
Auswählen der Geberart
À
Á
Â
Ã
Ä
Å
Farblegende
Schiff
Ping-Anzeige
Fisch
Grund
Bereich
Echolotansicht „RealVü 3D nach unten“
In dieser Echolotansicht wird eine dreidimensionale Ansicht der
Gegebenheiten unter dem Schwinger dargestellt. Verwenden
Sie sie beispielsweise, wenn Sie keine Fahrt machen und sehen
möchten, was sich um das Schiff befindet.
Echolotansicht „RealVü 3D-Verlauf“
Diese Echolotansicht bietet eine dreidimensionale Darstellung
der Gegebenheiten hinter dem Schiff während der Fahrt und
zeigt den gesamten Erfassungsbereich vom Grund bis zur
Wasseroberfläche in 3D an. Diese Ansicht dient zum Suchen
nach Fischen.
À
Á
Â
Ã
Ä
Å
Farblegende
Schiff
Bereich
Grund
Struktur
Fisch
FrontVü Echolotansicht
Die Panoptix FrontVü Echolotansicht verbessert die
Aufmerksamkeit, da Hindernisse angezeigt werden, die sich
unter Wasser bis zu 91 Meter (300 Fuß) vor dem Schiff
befinden.
Die Fähigkeit, mit dem FrontVü Echolot effektiv Kollisionen zu
vermeiden, nimmt bei Geschwindigkeiten über 8 Knoten ab.
Zum Anzeigen der FrontVü Echolotansicht müssen Sie einen
kompatiblen Geber installieren und verbinden, z. B. einen PS21
20
Bevor Sie die Geberart auswählen können, müssen Sie wissen,
welche Art von Geber Sie haben.
Dieser Kartenplotter ist mit dem Garmin ClearVü™ Geber sowie
mit einer Reihe von Zubehörgebern kompatibel, darunter
Garmin GT-Geber, die unter www.garmin.com verfügbar sind.
Informationen zu kompatiblen Gebern finden Sie unter
www.garmin.com/transducers.
Wenn Sie einen Geber verbinden, der nicht im Lieferumfang des
Kartenplotters enthalten war, müssen Sie möglicherweise die
Geberart einrichten, damit das Echolot ordnungsgemäß
funktioniert. Falls das Gerät Ihren Geber automatisch erkannt
hat, wird diese Option nicht angezeigt.
1 Wählen Sie in einer Echolotansicht die Option MENU >
Echoloteinstellungen > Installation > Schwingerart.
2 Wählen Sie eine Option:
• Wählen Sie für einen Dual-Beam-Geber mit 200/77 kHz
die Option Dual Beam (200/77 kHz).
• Wählen Sie für einen Zweifrequenzgeber mit 200/50 kHz
die Option Zweifrequenz (200/50 kHz).
• Wenn Sie eine andere Geberart haben, wählen Sie sie
aus der Liste aus.
Kalibrieren des Kompasses
Zum Kalibrieren des Kompasses muss der Geber am Schaft in
einem ausreichenden Abstand zum Elektro-Bootsmotor
installiert werden, um magnetische Störungen zu vermeiden.
Außerdem muss er sich im Wasser befinden. Die Kalibrierung
muss so gut sein, dass der interne Kompass aktiviert wird.
HINWEIS: Zum Verwenden des Kompasses müssen Sie den
Geber am Schaft montieren. Der Kompass funktioniert nicht,
wenn der Geber am Motor montiert wird.
HINWEIS: Die Kompasskalibrierung ist nur für Geber mit einem
internen Kompass verfügbar, z. B. für den PS21-TR Geber.
Sie können das Boot vor der Kalibrierung wenden, allerdings
müssen Sie das Boot während der Kalibrierung 1,5 Mal drehen.
1 Wählen Sie in einer entsprechenden Echolotansicht die
Option MENU > Echoloteinstellungen > Installation.
2 Wählen Sie bei Bedarf die Option AHRS verwenden, um
den AHRS-Sensor zu aktivieren.
3 Wählen Sie Kompasskalibrierung.
4 Folgen Sie den Anweisungen auf dem Display.
Erstellen von Wegpunkten im EcholotBildschirm
1 Wählen Sie in einer Echolotansicht eine Position aus.
2 Wählen Sie SELECT.
3 Bearbeiten Sie bei Bedarf die Wegpunktinformationen.
Anhalten der Echolotanzeige
Wählen Sie in einer Echolotansicht die Option MENU >
Echolot anhalten.
Echolot
Anzeigen des Echolotverlaufs
Sie können die Echolotanzeige durchblättern, um vorherige
Echolotdaten anzuzeigen.
HINWEIS: Vorherige Echolotdaten werden nicht von allen
Gebern gespeichert.
1 Wählen Sie in einer Echolotansicht die Option MENU >
Echolot anhalten.
2 Verwenden Sie die Pfeiltasten.
Gemeinsame Echolotnutzung
Diese Funktion ist möglicherweise nicht bei allen
Kartenplottermodellen verfügbar.
Sie können die Echolotdaten von anderen Kartenplottern mit
integriertem Echolotmodul anzeigen, die über das Garmin
Marinenetzwerk verbunden sind.
Jeder Kartenplotter im Netzwerk kann Echolotdaten von
anderen kompatiblen Echolotmodulen und Gebern im Netzwerk
anzeigen. Dies ist unabhängig vom Standort der Kartenplotter
und Geber auf dem Schiff. Beispielsweise können Sie die
Echolotdaten eines Gebers mit Garmin ClearVü Funktion, der
hinten am Schiff montiert ist, mit dem 93sv anzeigen, der vorne
auf dem Schiff montiert ist.
Bei der gemeinsamen Nutzung von Echolotdaten werden die
Angaben einiger Echoloteinstellungen wie Bereich und
Verstärkung mit den Geräten im Netzwerk synchronisiert. Die
Angaben für andere Echoloteinstellungen wie Darstellung
werden nicht synchronisiert und sollten auf jedem einzelnen
Gerät konfiguriert werden. Die Bildlaufgeschwindigkeiten der
verschiedenen traditionellen und Garmin ClearVü
Echolotansichten werden ebenfalls synchronisiert, damit die
geteilten Ansichten zusammenhängender sind.
HINWEIS: Die gleichzeitige Verwendung mehrerer Geber kann
zur Übersprechung führen, die aber durch Anpassung der
Echoloteinstellung Störungen beseitigt werden kann.
Auswählen einer Echolotquelle
Diese Funktion ist möglicherweise nicht bei allen Modellen
verfügbar.
Wenn Sie für eine bestimmte Echolotansicht mehrere
Echolotdatenquellen nutzen, können Sie wählen, welche Quelle
für diese Echolotansicht verwendet werden soll. Wenn Sie
beispielsweise zwei Quellen für Garmin ClearVü haben, können
Sie in der Garmin ClearVü Echolotansicht die zu verwendende
Quelle wählen.
1 Öffnen Sie die Echolotansicht, für die Sie die Quelle ändern
möchten.
2 Wählen Sie MENU > Echoloteinstellungen > Quelle.
3 Wählen Sie die Quelle für diese Echolotansicht.
Umbenennen einer Echolotquelle
Sie können eine Echolotquelle umbenennen, damit sie
problemlos identifiziert werden kann. Beispielsweise können Sie
den Schwinger am Bug des Schiffs als „Bug“ bezeichnen.
Die Quelle wird nur für die aktuelle Ansicht umbenannt. Wenn
Sie z. B. die Garmin ClearVü Echolotquelle umbenennen
möchten, öffnen Sie die Garmin ClearVü Echolotansicht.
1 Wählen Sie in der Echolotansicht die Option MENU >
Echoloteinstellungen > Quelle > Quellen umbenennen.
2 Geben Sie den Namen ein.
Anpassen des Detailgrads
Der Detailgrad und die Störungen, die in der Echolotansicht zu
sehen sind, lassen sich bei traditionellen Gebern durch
Anpassen der Verstärkung steuern und bei Garmin ClearVü
Gebern durch Anpassen der Helligkeit.
Echolot
Wenn auf dem Bildschirm Echolotsignale der höchsten Intensität
angezeigt werden sollen, können Sie die Verstärkung oder
Helligkeit reduzieren. Dadurch werden Signale niedriger
Intensität und Störungen entfernt. Wenn Sie alle Signale
anzeigen möchten, können Sie die Verstärkung oder Helligkeit
erhöhen. Dadurch werden mehr Informationen auf dem
Bildschirm eingeblendet. Allerdings sind auch mehr Störungen
zu sehen, und es kann schwierig sein, wichtige Signale zu
erkennen.
1 Wählen Sie in einer Echolotansicht die Taste MENU.
2 Wählen Sie Verstärkung oder Helligkeit.
3 Wählen Sie eine Option:
• Erhöhen oder verringern Sie die Verstärkung oder die
Helligkeit manuell, indem Sie Nach oben oder Nach
unten wählen.
• Damit die Verstärkung oder Helligkeit vom Kartenplotter
automatisch angepasst wird, wählen Sie eine
automatische Option.
Anpassen der Farbintensität
Sie können die Farbintensität anpassen und Bereiche, die für
Sie interessant sind, auf dem Echolot-Bildschirm hervorheben.
Passen Sie dazu bei traditionellen Gebern die Farbverstärkung
und bei Garmin ClearVü und SideVü/ClearVü Gebern den
Kontrast an. Diese Einstellung liefert die besten Ergebnisse,
nachdem Sie über die Verstärkungs- oder
Helligkeitseinstellungen den Detailgrad der Bildschirmanzeige
angepasst haben.
Wenn Sie kleinere Fischziele hervorheben oder Ziele mit einer
höheren Intensität anzeigen möchten, können Sie die
Farbverstärkung oder den Kontrast erhöhen. Signale mit
höherer Intensität am Grund zeichnen sich dadurch jedoch
weniger stark ab. Soll die Intensität des Signals reduziert
werden, können Sie die Farbverstärkung oder den Kontrast
reduzieren.
1 Wählen Sie in einer Echolotansicht die Option MENU.
2 Wählen Sie eine Option:
• Wählen Sie in der Garmin ClearVü oder SideVü
Echolotansicht die Option Kontrast.
• Wählen Sie in einer Panoptix LiveVü Echolotansicht die
Option Farbverstärkung.
• Wählen Sie in einer anderen Echolotansicht die Option
Echoloteinstellungen > Erweitert > Farbverstärkung.
3 Wählen Sie eine Option:
• Erhöhen oder verringern Sie die Farbintensität manuell,
indem Sie Nach oben oder Nach unten wählen.
• Verwenden Sie die Standardeinstellung, indem Sie
Standard wählen.
Echolotaufzeichnungen
Aufzeichnen der Echolotanzeige
HINWEIS: Die Echolotaufzeichnung wird nicht von allen
Modellen unterstützt.
1 Setzen Sie eine Speicherkarte in den Kartensteckplatz ein.
2 Wählen Sie in einer Echolotansicht die Option MENU >
Echoloteinstellungen > Echolotaufzeichnung > Echolot
aufzeichnen.
Eine 15-minütige Echolotaufzeichnung belegt ca. 200 MB
Speicherplatz auf der eingelegten Speicherkarte. Sie können
die Echolotaufzeichnung so lange fortsetzen, bis die
Speicherkapazität erreicht ist.
21
Anhalten der Echolotaufzeichnung
Damit Sie die Aufzeichnung des Echolots anhalten können,
müssen Sie zunächst mit der Aufzeichnung beginnen
(Aufzeichnen der Echolotanzeige, Seite 21).
Wählen Sie in einer Echolotansicht die Option MENU >
Echoloteinstellungen > Echolotaufzeichnung >
Aufzeichnung anhalten.
Löschen einer Echolotaufzeichnung
1 Setzen Sie eine Speicherkarte in den Kartensteckplatz ein.
2 Wählen Sie in einer Echolotansicht die Option MENU >
Echoloteinstellungen > Echolotaufzeichnungen >
Aufzeichnungen anzeigen.
3 Wählen Sie eine Aufzeichnung.
4 Wählen Sie Löschen.
Wiedergeben von Echolotaufzeichnungen
Zum Wiedergeben der Echolotaufzeichnungen müssen Sie die
Anwendung HomePort™ herunterladen und installieren und
außerdem Echolotdaten auf einer Speicherkarte aufzeichnen.
1 Entnehmen Sie die Speicherkarte aus dem Gerät.
2 Legen Sie die Speicherkarte in den an den Computer
angeschlossenen Kartenleser ein.
Öffnen
Sie die Anwendung HomePort.
3
4 Wählen Sie in der Geräteliste eine Echolotaufzeichnung aus.
5 Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den unteren
Bereich.
6 Wählen Sie Wiedergabe.
Einstellungen für traditionelle, Garmin
ClearVü und SideVü Echolote
HINWEIS: Es sind nicht alle Optionen und Einstellungen auf
allen Modellen, Echolotmodulen und Gebern verfügbar.
Wählen Sie in einer Echolotansicht die Option MENU >
Echoloteinstellungen.
Tiefenlinie: Zeigt zur Referenz eine Tiefenlinie an.
Bildlaufgeschwindigkeit: Legt die Geschwindigkeit fest, mit der
das Echolot einen Bildlauf von rechts nach links durchführt.
In Flachwasser ist es u. U. ratsam, die
Bildlaufgeschwindigkeit zu reduzieren, damit die
Informationen länger auf dem Bildschirm zu sehen sind. In
tieferem Wasser können Sie eine höhere
Bildlaufgeschwindigkeit wählen.
Bereichslinien: Zeigt die vertikalen Linien an, die die Distanz
rechts und links vom Schiff angeben. Diese Einstellung ist für
die SideVü Echolotansicht verfügbar.
Farbschema: Legt das Farbschema der Echolotansicht fest.
Diese Einstellung kann im Menü Darstellung verfügbar sein.
Die Farbschemata mit hohem Kontrast liefern im Gegensatz
zu Signalen geringer Intensität dunklere Farben. Die
Farbschemata mit niedrigem Kontrast sorgen bei Signalen
geringer Intensität für Farben, die der Hintergrundfarbe
ähneln.
Darstellung: Siehe Einstellungen für die Echolotdarstellung,
Seite 23.
Überlagerungszahlen: Richtet die auf dem Echolot-Bildschirm
angezeigten Daten ein.
Erweitert: Siehe Erweiterte Echoloteinstellungen, Seite 23.
Installation: Stellt die Werksstandards des Echolots wieder her.
Einrichten des Zoom-Maßstabs in der Echolotansicht
1 Wählen Sie in einer Echolotansicht die Option MENU >
Zoom.
2 Wählen Sie eine Option:
22
• Vergrößern Sie Echolotdaten von der Tiefe des Grunds,
indem Sie Grundverfo. wählen.
• Richten Sie die Tiefenreichweite des vergrößerten
Bereichs manuell ein, indem Sie Manuell und dann Nach
oben oder Nach unten wählen. Hiermit wird die
Tiefenreichweite des vergrößerten Bereichs eingerichtet.
Wählen Sie Vergrößern oder Verkleinern, um die
Vergrößerung des vergrößerten Bereichs zu erhöhen oder
zu verringern.
• Richten Sie Tiefe und Zoom automatisch ein, indem Sie
Automat. wählen.
• Brechen Sie die Zoomfunktion ab, indem Sie Kein Zoom
wählen.
Einrichten der Bildlaufgeschwindigkeit
Sie können die Geschwindigkeit einstellen, mit der sich das
Echolotbild über die Seite bewegt. Bei einer höheren
Bildlaufgeschwindigkeit werden besonders in Fahrt oder beim
Schleppfischen mehr Details angezeigt. Bei einer niedrigeren
Bildlaufgeschwindigkeit werden die Echolotinformationen länger
auf dem Bildschirm angezeigt. Wenn Sie die
Bildlaufgeschwindigkeit in einer Echolotansicht festlegen, wird
die Einstellung auf alle Echolotansichten angewendet.
1 Wählen Sie in einer Echolotansicht die Option MENU >
Echoloteinstellungen > Bildlaufgeschwindigkeit.
2 Wählen Sie eine Option:
• Wählen Sie Automat., um die Bildlaufgeschwindigkeit
automatisch anhand der Daten für die Geschwindigkeit
über Grund oder die Geschwindigkeit durch Wasser
anzupassen.
Bei der automatischen Einstellung wird eine für die
Schiffsgeschwindigkeit angemessene
Bildlaufgeschwindigkeit gewählt, sodass Ziele im Wasser
im richtigen Seitenverhältnis angezeigt werden und
weniger Verzerrungen unterliegen. Beim Anzeigen von
Garmin ClearVü oder SideVü Echolotansichten sollten Sie
die automatische Einstellung verwenden.
• Wählen Sie Ultrascroll®, um eine sehr hohe
Bildlaufgeschwindigkeit zu verwenden.
Bei der Option Ultrascroll werden neue Echolotdaten
schnell fortlaufend angezeigt, jedoch ist die Bildqualität
geringer. In den meisten Situationen bietet die Option für
einen schnellen Bildlauf ein gutes Gleichgewicht zwischen
einem schnellen Bildlauf und weniger verzerrten Zielen.
Anpassen des Bereichs der Tiefen- oder Breitenskala
Sie können für traditionelle und Garmin ClearVü
Echolotansichten den Bereich der Tiefenskala und für die
SideVü Echolotansicht den Bereich der Breitenskala anpassen.
Wenn das Gerät den Bereich automatisch anpasst, bleibt der
Grund im unteren oder äußeren Drittel des Echolot-Bildschirms.
Dies kann bei der Grundverfolgung mit minimalen oder leichten
Geländeänderungen nützlich sein.
Bei der manuellen Bereichsanpassung können Sie einen
bestimmten Bereich anzeigen. Dies kann bei der
Grundverfolgung mit beträchtlichen Geländeänderungen
nützlich sein, z. B. bei Gefällen oder Klippen. Der Grund ist auf
dem Bildschirm zu sehen, sofern er innerhalb des festgelegten
Bereichs liegt.
1 Wählen Sie in einer Echolotansicht die Option MENU >
Bereich.
2 Wählen Sie eine Option:
• Damit der Kartenplotter den Bereich automatisch anpasst,
wählen Sie die Option Automat..
• Erhöhen oder verringern Sie den Bereich manuell, indem
Sie Nach oben oder Nach unten wählen.
Echolot
TIPP: Wählen Sie im Echolot-Bildschirm die Option bzw.
, um den Bereich manuell anzupassen.
TIPP: Bei der Ansicht mehrerer Echolot-Bildschirme können
Sie über SELECT den aktiven Bildschirm auswählen.
Einstellungen für die Echolotdarstellung
Wählen Sie in einer Echolotansicht die Option MENU >
Echoloteinstellungen > Darstellung.
Farbschema: Legt das Farbschema fest.
Kante: Zeigt das vom Grund am stärksten reflektierte Signal an,
um die Beschaffenheit des Bodens besser definieren zu
können.
A-Bereich: Zeigt eine vertikale Echolotdarstellung auf der
rechten Seite des Bildschirms an, auf der auf einem Maßstab
unmittelbar die Reichweite zu Zielen angezeigt wird.
Bilderweiterung: Ermöglicht einen schnelleren Vorlauf des
Echolotbildes, indem mehr Echolotdaten in einer Spalte auf
dem Bildschirm angezeigt werden. Dies bietet sich
besonders bei der Verwendung des Echolots in Tiefwasser
an, da es länger dauert, bis das Echolotsignal den Grund
erreicht und zum Schwinger zurückgeworfen wird.
Mit der Einstellung 1/1 wird für jedes zurückgegebene
Echolotsignal eine Spalte an Daten angezeigt. Mit der
Einstellung 2/1 werden für jedes zurückgegebene
Echolotsignal zwei Spalten an Daten angezeigt. Dasselbe
Prinzip gilt auch für die Einstellungen 4/1 und 8/1.
Fischsymbole: Legt fest, wie das Echolot schwebende Ziele
interpretiert.
Echolotalarme
HINWEIS: Es sind nicht alle Optionen auf allen Gebern
verfügbar.
Wählen Sie in einer entsprechenden Echolotansicht die Option
MENU > Echoloteinstellungen > Alarme.
Sie können die Echolotalarme außerdem öffnen, indem Sie
Einstellungen > Alarme > Echolot wählen.
Flachwasser: Legt fest, dass ein akustisches Alarmsignal
ertönt, wenn die Tiefe unter dem angegebenen Wert liegt.
Tiefwasser: Legt fest, dass ein akustisches Alarmsignal ertönt,
wenn die Tiefe über dem angegebenen Wert liegt.
FrontVü-Alarm: Legt fest, dass ein Alarmsignal ertönt, wenn die
Tiefe vor dem Schiff unter dem angegebenen Wert liegt. Auf
diese Weise kann vermieden werden, dass Sie auf Grund
laufen (Einrichten des FrontVü Tiefenalarms, Seite 25).
Dieser Alarm ist nur bei Panoptix FrontVü Gebern verfügbar.
Wassertemperatur: Legt fest, dass ein akustisches Alarmsignal
ertönt, wenn der Geber eine Temperatur misst, die die
angegebene Temperatur um 1,1 °C (2 °F) unter- oder
überschreitet.
Kontur: Legt fest, dass ein akustisches Alarmsignal ertönt,
wenn der Geber ein schwebendes Ziel mit der angegebenen
Tiefe von der Wasseroberfläche und vom Grund erkennt.
Fisch: Richtet einen Alarm ein, der ertönt, wenn ein
schwebendes Ziel erkannt wird.
• Bei Auswahl von
ertönt der Alarm, wenn Fische aller
Größen erkannt werden.
• Bei Auswahl von
ertönt der Alarm nur, wenn
mittelgroße oder große Fische erkannt werden.
• Bei Auswahl von ertönt der Alarm nur, wenn große
Fische erkannt werden.
Erweiterte Echoloteinstellungen
HINWEIS: Es sind nicht alle Optionen und Einstellungen auf
allen Modellen, Echolotmodulen und Gebern verfügbar.
Wählen Sie in einer Echolotansicht die Option MENU >
Echoloteinstellungen > Erweitert.
Echolot
Störungen: Passt die Empfindlichkeit an, um die Auswirkungen
von Störungen von Störungsquellen in der Nähe zu
reduzieren.
Sie sollten die niedrigste Störungseinstellung verwenden, bei
der die gewünschte Verbesserung erzielt wird, um Störungen
vom Bildschirm zu entfernen. Störungen lassen sich am
besten vermeiden, indem montagebedingte Probleme
beseitigt werden, die Störungen verursachen.
Oberflächenstör.: Blendet Oberflächenstörungen aus, um
Seegangsstörungen zu verringern. Bei breiteren Kegeln
(niedrige Frequenzen) können mehr Ziele angezeigt werden,
allerdings werden u. U. auch mehr Oberflächenstörungen
erzeugt.
Farbverstärkung: Siehe Anpassen des Detailgrads, Seite 21.
TVG: Passt die Darstellung von Signalen an, um eine
Kompensation für geschwächte Echolotsignale in tieferem
Wasser durchzuführen. Reduziert außerdem die Darstellung
von Störungen in der Nähe der Wasseroberfläche. Bei einer
Erhöhung des Werts für diese Einstellung werden die Farben
für Störungen und Fischziele auf niedrigerer Stufe über
verschiedene Wassertiefen hinweg einheitlicher dargestellt.
Mit dieser Einstellung werden auch Störungen in der Nähe
der Wasseroberfläche reduziert.
Einstellungen für die Geberinstallation
HINWEIS: Es sind nicht alle Optionen und Einstellungen auf
allen Modellen, Echolotmodulen und Gebern verfügbar.
Wählen Sie in einer Echolotansicht die Option MENU >
Echoloteinstellungen > Installation.
Echolotstandards wiederherst.: Stellt die Werkseinstellungen
für die Echolotansicht wieder her.
Schwingerart: Ermöglicht es Ihnen, die Art des Gebers
auszuwählen, der mit dem Gerät verbunden ist.
Wechseln: Ermöglicht Ihnen, die Tiefenreichweite einzurichten,
die das Echolot anvisiert. So können Sie einen Bereich
innerhalb der anvisierten Tieife vergrößern.
Li./re. spiegeln: Ändert die Ausrichtung der SideVü
Echolotansicht, wenn der Geber rückwärts installiert ist.
Umkehren: Richtet die Ausrichtung der Panoptix Echolotansicht
ein, wenn der Geber mit den Kabeln in Richtung der
Backbordseite des Schiffs montiert ist.
Kegelbreite: Richtet die Kegelbreite des Panoptix Gebers ein.
Schmalere Kegel ermöglichen es Ihnen, die Gegebenheiten
in größeren Tiefen und weiterer Ferne zu sehen. Breitere
Kegel ermöglichen es Ihnen, einen größeren
Abdeckungsbereich zu sehen.
AHRS verwenden: Die integrierten AHRS-Sensoren können
den Montagewinkel des Panoptix Gebers erkennen. Wenn
diese Einstellung deaktiviert ist, wird davon ausgegangen,
dass der Geber in einem 45-Grad-Winkel installiert ist.
Echolotfrequenzen
HINWEIS: Die verfügbaren Frequenzen sind vom verwendeten
Kartenplotter und Geber und von den verwendeten
Echolotmodulen abhängig.
Durch die Anpassung der Frequenz kann das Echolot für
bestimmte Zwecke und die aktuelle Tiefe des Wassers
angepasst werden.
Bei höheren Frequenzen ist der Kegel schmaler. Diese
Frequenzen eignen sich auch besser bei hohen
Geschwindigkeiten und rauen Seeverhältnissen. Die Definition
des Grunds und die Definition der Sprungschicht kann bei einer
höheren Frequenz besser sein.
Bei niedrigeren Frequenzen ist der Kegel breiter, sodass mehr
Ziele angezeigt werden. Allerdings können bei rauen
Seeverhältnissen auch mehr Oberflächenstörungen
ausgegeben werden, und die Kontinuität des Grundsignals
23
könnte reduziert werden. Breitere Kegel sorgen für größere
Bögen für Fischschwärme und eignen sich daher ausgezeichnet
zur Suche nach Fischen. Breitere Kegel bieten auch eine
bessere Leistung in Tiefwasser, da die niedrigere Frequenz
Tiefwasser besser durchdringt.
CHIRP-Frequenzen ermöglichen es Ihnen, mit jedem Impuls
einen bestimmten Frequenzbereich zu durchlaufen. Dies führt in
Tiefwasser zu einer besseren Echotrennung. Mit CHIRP können
Ziele spezifisch identifiziert werden, beispielsweise einzelne
Fische in einem Schwarm. Die Funktion bietet sich auch in
Tiefwasser an. In der Regel liefert CHIRP eine bessere Leistung
als Einzelfrequenzen. Da einige Fischziele bei einer
festgelegten Frequenz u. U. besser angezeigt werden, sollten
Sie bei der Verwendung von CHIRP-Frequenzen Ihre Ziele und
die Wasserbedingungen in Betracht ziehen.
Bei einigen Echolot-Blackboxen und Gebern besteht zudem die
Möglichkeit, für jede Geberkomponente voreingestellte
Frequenzen anzupassen. So können Sie die Frequenz je nach
geänderten Wasserbedingungen und Zielen schnell mithilfe der
Voreinstellungen umstellen.
Wenn Sie gleichzeitig zwei Frequenzen in der Split-FrequenzAnsicht anzeigen, können Sie mit den Signalen der niedrigeren
Frequenz weiter in die Tiefe blicken und gleichzeitig mit den
Signalen der höheren Frequenz mehr Details sehen.
Auswählen von Frequenzen
HINWEIS: Es ist nicht möglich, die Frequenzen für alle
Echolotansichten und Geber anzupassen.
Sie können angeben, welche Frequenzen auf dem EcholotBildschirm angezeigt werden sollen.
1 Wählen Sie in einer Echolotansicht die Option MENU >
Häufigkeit:.
2 Wählen Sie eine Frequenz, die für Ihre Anforderungen und
die Wassertiefe geeignet ist.
Weitere Informationen zu Frequenzen finden Sie unter
Echolotfrequenzen, Seite 23.
Erstellen einer Frequenzvoreinstellung
HINWEIS: Diese Funktion ist nicht mit allen Gebern verfügbar.
Sie können eine Voreinstellung erstellen, um eine bestimmte
Echolotfrequenz zu speichern. Dies ermöglicht Ihnen einen
schnellen Wechsel zwischen den Frequenzen.
1 Wählen Sie in einer Echolotansicht die Option MENU >
Häufigkeit:.
2 Wählen Sie Hinzufügen.
3 Geben Sie eine Frequenz ein.
Aktivieren des A-Bereichs
HINWEIS: Diese Funktion ist in den Echolotansichten
Traditionell verfügbar.
Der A-Bereich ist eine vertikale Echolotdarstellung auf der
rechten Seite der Ansicht und zeigt die aktuellen Gegebenheiten
unterhalb des Gebers an. Identifizieren Sie mit dem A-Bereich
Echolotsignale, die evtl. übersehen werden, wenn die
Echolotdaten schnell im Bildlauf angezeigt werden,
beispielsweise bei hohen Bootsgeschwindigkeiten. Sie kann
auch beim Erkennen von Fischen in der Nähe des Grunds
hilfreich sein.
24
Im oben abgebildeten A-Bereich sind Fischsignale À und
Signale für einen weichen Boden Á zu sehen.
1 Wählen Sie in einer Echolotansicht die Option MENU >
Echoloteinstellungen > Darstellung > A-Bereich.
2 Wählen Sie eine Anzeigezeit.
Sie können die Anzeigezeit erhöhen, damit die
Echolotsignale länger zu sehen sind.
Panoptix Echoloteinstellungen
Anpassen des RealVü Betrachtungswinkels und
Zoom-Maßstabs
Sie können den Betrachtungswinkel der RealVü
Echolotansichten ändern. Außerdem können Sie die Ansicht
vergrößern und verkleinern.
Wählen Sie in einer RealVü Echolotansicht eine Option:
• Verwenden Sie die Pfeiltasten, um den
Betrachtungswinkel anzupassen.
• Drehen Sie den Knopf, um die Ansicht zu vergrößern oder
zu verkleinern.
Anpassen der RealVü Abtastgeschwindigkeit
Sie können die Abtastgeschwindigkeit des Schwingers ändern.
Bei einer schnelleren Abtastgeschwindigkeit werden weniger
Details angezeigt, allerdings wird die Seite schneller aktualisiert.
Bei einer langsameren Abtastgeschwindigkeit werden mehr
Details angezeigt, allerdings wird die Seite langsamer
aktualisiert.
HINWEIS: Diese Funktion ist nicht in der Echolotansicht RealVü
3D Verlauf verfügbar.
1 Wählen Sie in einer RealVü Echolotansicht die Option MENU
> Abtastgeschwindigkeit.
2 Wählen Sie eine Option.
LiveVü Forward- und FrontVü Echolotmenü
Wählen Sie in der LiveVü Forward- oder FrontVü Echolotansicht
die Option MENU.
Verstärkung: Steuert den Detailgrad und die Störungen, die in
der Echolotansicht zu sehen sind.
Wenn auf dem Bildschirm Echolotsignale der höchsten
Intensität angezeigt werden sollen, können Sie die
Verstärkung reduzieren. Dadurch werden Signale niedriger
Intensität und Störungen entfernt. Wenn Sie alle Signale
anzeigen möchten, können Sie die Verstärkung erhöhen.
Dadurch werden mehr Informationen auf dem Bildschirm
eingeblendet. Allerdings sind auch mehr Störungen zu
sehen, und es kann schwierig sein, wichtige Signale zu
erkennen.
Mögliche Reichweite: Passt den Bereich der Tiefenskala an.
Wenn das Gerät den Bereich automatisch anpasst, bleibt der
Grund im unteren Teil der Echolotansicht. Dies kann bei der
Grundverfolgung mit minimalen oder leichten
Geländeänderungen nützlich sein.
Bei der manuellen Bereichsanpassung können Sie einen
bestimmten Bereich anzeigen. Dies kann bei der
Grundverfolgung mit beträchtlichen Geländeänderungen
nützlich sein, z. B. bei Gefällen oder Klippen. Der Grund ist
auf dem Bildschirm zu sehen, sofern er innerhalb des
festgelegten Bereichs liegt.
Reichweite nach vorne: Passt den Bereich der Skala nach
vorne an.
Wenn das Gerät den Bereich automatisch anpasst, wird die
Skala nach vorne in Relation zur Tiefe angepasst. Wenn Sie
den Bereich manuell anpassen, können Sie einen
festgelegten Bereich anzeigen. Der Grund ist auf dem
Bildschirm zu sehen, sofern er innerhalb des festgelegten
Bereichs liegt. Wird diese Option manuell reduziert, ist der
Echolot
FrontVü-Alarm in seiner Effektivität eingeschränkt, sodass
Sie weniger Zeit haben, auf geringere Tiefen zu reagieren.
Sendewinkel: Passt an, ob sich der Geber auf die Backbordoder die Steuerbordseite konzentriert. Diese Option ist nur
bei RealVü fähigen Panoptix FrontVü Gebern verfügbar, z. B.
bei den Modellen PS30, PS31 und PS60.
Senden: Sorgt dafür, dass der Schwinger keine Daten mehr
überträgt.
FrontVü-Alarm: Legt fest, dass ein Alarmsignal ertönt, wenn die
Tiefe vor dem Schiff unter dem angegebenen Wert liegt
(Einrichten des FrontVü Tiefenalarms, Seite 25). Diese
Option ist nur bei Panoptix FrontVü Gebern verfügbar.
Echoloteinstellungen: Passt die Einstellungen des Gebers und
die Darstellung der Echolotsignale an.
Überlagerungen bearbeiten: Passt die auf der Seite
angezeigten Daten an.
befinden. Bei einem höheren Wert für die Farbverstärkung
können Sie auch zwischen Signalen geringer Intensität im
oberen Teil des Erfassungsbereichs unterscheiden,
allerdings zeichnen sich Signale am Grund dadurch weniger
stark ab. Wählen Sie einen niedrigeren Wert für die
Farbverstärkung, wenn sich Ziele in Grundnähe befinden, um
zwischen Zielen und Signalen mit höherer Intensität wie
Sand, Felsen und Schlick zu unterscheiden.
Wege/Pfade: Legt fest, wie lange die Spuren auf der Seite
angezeigt werden. Die Spuren stellen die Bewegungen der
Ziele dar.
Grund ausfüllen: Stellt den Grund braun dar, um ihn vom
Wasser zu unterscheiden.
Gitterüberlagerung: Zeigt ein Gitter mit Bereichslinien an.
Echolotverlauf durchblättern: Zeigt den Echolotverlauf in einer
traditionellen Echolotansicht an.
Einrichten des Sendewinkels des LiveVü und FrontVü
Gebers
Diese Funktion ist nur bei Panoptix LiveVü und FrontVü Gebern
verfügbar.
Sie können den Sendewinkel des Gebers ändern, damit der
Geber ein bestimmtes Gebiet abtastet. Beispielsweise können
Sie den Geber so ausrichten, dass er einen Fischschwarm
verfolgt oder einen Baum anvisiert, während Sie vorbeifahren.
1 Wählen Sie in einer LiveVü oder FrontVü Echolotansicht die
Option MENU > Sendewinkel.
2 Wählen Sie eine Option.
Einstellungen für die RealVü Darstellung
Einrichten des FrontVü Tiefenalarms
WARNUNG
Der FrontVü Tiefenalarm soll ausschließlich das
Situationsbewusstsein verbessern und verhindert
möglicherweise nicht unter allen Umständen, dass Sie auf
Grund laufen. Der Schiffsführer ist für den sicheren Betrieb des
Schiffs verantwortlich.
Dieser Alarm ist nur bei Panoptix FrontVü Gebern verfügbar.
Sie können einrichten, dass ein Alarm ertönt, wenn die Tiefe
unter einem festgelegten Wert liegt. Sie erzielen die besten
Ergebnisse, wenn Sie bei Verwendung des Kollisionsalarms den
Bugversatz einrichten (Einrichten des Bugversatzes, Seite 26).
1 Wählen Sie in der FrontVü Echolotansicht die Option MENU
> FrontVü-Alarm.
2 Wählen Sie Ein.
3 Geben Sie ein, bei welcher Tiefe der Alarm ausgelöst wird,
und wählen Sie Fertig.
Auf der FrontVü Seite kennzeichnet eine Tiefenlinie die Tiefe,
bei der der Alarm ertönt. Die Linie ist grün, wenn Sie in einer
sicheren Tiefe fahren. Die Linie wird gelb, wenn Sie so schnell
fahren, dass Sie bei der Reichweite nach vorne nicht mehr
angemessen reagieren können (10 Sekunden). Die Linie wird
rot, und es ertönt ein Alarm, wenn das System ein Hindernis
erkennt oder die Tiefe unter dem eingegebenen Wert liegt.
ACHTUNG
Die Fähigkeit, mit dem FrontVü Echolot effektiv nicht auf Grund
zu laufen, nimmt bei Geschwindigkeiten über 8 Knoten ab.
Einstellungen für die LiveVü und FrontVü Darstellung
Wählen Sie in einer LiveVü oder FrontVü Panoptix
Echolotansicht die Option MENU > Echoloteinstellungen >
Darstellung.
Farbschema: Legt die Farbpalette fest.
Farbverstärkung: Passt die Intensität der auf dem Display
angezeigten Farben an.
Wählen Sie einen höheren Wert für die Farbverstärkung, um
Ziele zu sehen, die sich weiter oben im Erfassungsbereich
Echolot
Wählen Sie in einer RealVü Echolotansicht die Option MENU >
Echoloteinstellungen > Darstellung.
Punktfarben: Legt eine andere Farbpalette für die
Echolotsignalpunkte fest.
Farben des Bodens: Legt das Farbschema für den Grund fest.
Art des Bodens: Legt die Einstellung für die
Bodenbeschaffenheit fest. Wenn Sie sich in Tiefwasser
befinden, können Sie die Option Punkte wählen und den
Bereich manuell auf einen flacheren Wert einstellen.
Farbschlüssel: Zeigt eine Legende der Tiefen an, die durch die
Farben dargestellt werden.
Einstellungen für die Panoptix Geberinstallation
Wählen Sie in einer Panoptix Echolotansicht die Option MENU >
Echoloteinstellungen > Installation.
Installationstiefe: Dient zum Einrichten der Tiefe unterhalb der
Wasserlinie, in der der Panoptix Geber montiert ist. Wenn Sie
die Installationstiefe des Gebers eingeben, erhalten Sie eine
genauere visuelle Darstellung der Gegebenheiten im
Wasser.
Bugversatz: Richtet die Distanz zwischen dem Bug und dem
Montageort des Panoptix Gebers für die Sicht voraus ein. So
können Sie die Distanz nach vorne vom Bug und nicht von
der Geberposition anzeigen.
Dies gilt für Panoptix Geber in den FrontVü, LiveVü Forward
und RealVü 3D Forward-Echolotansichten.
Kegelbreite: Richtet die Kegelbreite des Panoptix Gebers für
die Sicht nach unten ein. Schmalere Kegel ermöglichen es
Ihnen, die Gegebenheiten in größeren Tiefen und weiterer
Ferne zu sehen. Breitere Kegel ermöglichen es Ihnen, einen
größeren Abdeckungsbereich zu sehen.
Dies gilt für Panoptix Geber in den FrontVü, LiveVü Down
und LiveVü Forward-Echolotansichten.
AHRS verwenden: Die integrierten AHRS-Sensoren können
den Montagewinkel des Panoptix Gebers automatisch
erkennen. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, können Sie
mit der Einstellung Nickwinkel den spezifischen
Montagewinkel für den Geber eingeben. Viele Geber für die
Sicht voraus werden in einem 45-Grad-Winkel montiert und
Geber für die Sicht nach unten in einem 0-Grad-Winkel.
Umkehren: Richtet die Ausrichtung der Panoptix Echolotansicht
ein, wenn der Geber für die Sicht nach unten mit den Kabeln
in Richtung der Backbordseite des Schiffs montiert ist.
Dies gilt für Panoptix Geber in den LiveVü Down, RealVü 3D
Down und RealVü 3D Historical-Echolotansichten.
Kompasskalibrierung: Kalibriert den internen Kompass des
Panoptix Gebers (Einstellungen für die Geberinstallation,
Seite 23).
25
Dies gilt für Panoptix Geber mit einem internen Kompass,
z. B. für den PS21-TR Geber.
Echolotstandards wiederherst.: Setzt die Echoloteinstellungen
auf die Werksstandards zurück.
Einrichten des Bugversatzes
Bei Panoptix Gebern für die Sicht nach vorne können Sie einen
Bugversatz eingeben, um die Werte für die Distanz nach vorne
entsprechend dem Montageort des Gebers anzugleichen. So
können Sie die Distanz nach vorne vom Bug und nicht vom
Montageort des Gebers anzeigen.
Diese Funktion gilt für Panoptix Geber in den FrontVü, LiveVü
Forward und RealVü 3D Forward-Echolotansichten.
1 Messen Sie die horizontale Distanz À vom Geber zum Bug.
Wenn der Kartenplotter mit einem kompatiblen Garmin
Autopilotsystem verbunden ist, können Sie den Autopiloten über
den Kartenplotter aktivieren und bedienen.
Informationen zu kompatiblen Garmin Autopilotsystemen finden
Sie unter www.garmin.com.
Autopilotbildschirm
À
Á
Â
Ã
Tatsächlicher Steuerkurs
Gewünschter Steuerkurs (vom Autopiloten verwendeter Steuerkurs)
Tatsächlicher Steuerkurs (im Standby-Modus)
Gewünschter Steuerkurs (wenn aktiviert)
Ruderpositionsanzeige (diese Funktion ist nur verfügbar, wenn ein
Rudersensor verbunden ist.)
Anpassen der Kursänderungs-Stufen
1 Wählen Sie im Autopilotbildschirm die Option MENU >
Autopilot-Einstellungen > Weite der Stufenwende.
2 Wählen Sie eine Zunahme.
Einrichten der Leistungsbegrenzung
2 Wählen Sie in einer entsprechenden Echolotansicht die
Option MENU > Echoloteinstellungen > Installation >
Bugversatz.
3 Geben Sie die gemessene Distanz ein, und wählen Sie
Fertig.
In der entsprechenden Echolotansicht verschiebt sich die
Reichweite nach vorne um die eingegebene Distanz.
Autopilot
WARNUNG
Die Autopilot-Funktion kann nur an einer Station verwendet
werden, die neben einem Steuerstand, einem Gashebel und
einem Rudersteuerungsgerät installiert ist.
Sie sind für den sicheren und umsichtigen Betrieb des Boots
verantwortlich. Mit dem Autopiloten können Sie die
Möglichkeiten der Steuerung des Boots erheblich erweitern.
Dies befreit Sie nicht von der Verantwortung, für einen sicheren
Betrieb des Boots zu sorgen. Vermeiden Sie riskante Manöver,
und lassen Sie den Steuerstand niemals unbeaufsichtigt.
Seien Sie stets bereit, unverzüglich die manuelle Steuerung des
Boots zu übernehmen.
Machen Sie sich in ruhigem und ungefährlichem offenen
Wasser mit dem Autopiloten vertraut.
Verwenden Sie den Autopiloten mit Vorsicht in der Nähe von
Hindernissen im Wasser, z. B. Docks, Pfeilern und anderen
Booten.
Das Autopilotsystem passt die Steuerung des Boots fortwährend
an, um einen konstanten Steuerkurs zu gewährleisten
(Steuerkurs-Fixierung). Das System ermöglicht außerdem die
manuelle Steuerung und verfügt über mehrere Modi für
automatische Steuerfunktionen und -muster.
26
Sie können die Ruderaktivität anpassen.
1 Wählen Sie im Autopilotbildschirm die Option MENU >
Autopilot-Einstellungen > Energiesparmodus einrichten
> Leistungseinsparung.
2 Wählen Sie einen Prozentsatz aus.
Ein höherer Prozentsatz reduziert die Ruderaktivität und die
Steuerkurskorrektur. Je höher der Prozentsatz ist, desto
größer ist die Kursabweichung, bevor der Kurs vom
Autopiloten korrigiert wird.
TIPP: Bei rauen Seeverhältnissen und langsamer Fahrt führt
die Erhöhung des Prozentsatzes für die Leistungseinsparung
zu einer geringeren Ruderaktivität.
Aktivieren des Autopiloten
Wenn Sie den Autopiloten aktivieren, übernimmt der Autopilot
das Steuerruder und steuert das Boot, um den Kurs
beizubehalten.
Wählen Sie auf einem beliebigen Bildschirm die Option
Aktivieren.
Der gewünschte Steuerkurs wird in der Mitte des
Autopilotbildschirms angezeigt.
Steuermuster
WARNUNG
Sie sind für den sicheren Betrieb des Boots verantwortlich.
Beginnen Sie ein Muster erst, wenn Sie sicher sind, dass das
Wasser frei von Hindernissen ist.
Der Autopilot kann das Boot zum Angeln nach voreingestellten
Mustern steuern und außerdem weitere besondere Manöver wie
Kehrtwenden und Williamson-Turns ausführen.
Verfolgen des Kehrtwenden-Musters
Verwenden Sie das Kehrtwenden-Muster, damit das Boot eine
Wende um 180 Grad durchführt und den neuen Steuerkurs
beibehält.
Autopilot
1 Wählen Sie im Autopilotbildschirm die Option MENU >
Steuern nach Muster > Kehrtwende.
2 Wählen Sie Backbord aktivieren oder Steuerbord
aktivieren.
Einrichten und Folgen des Kreis-Musters
Verwenden Sie das Kreis-Muster, um das Boot ständig
innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls in eine bestimmte
Richtung im Kreis zu steuern.
1 Wählen Sie im Autopilotbildschirm die Option MENU >
Steuern nach Muster > Kreise.
2 Wählen Sie bei Bedarf die Option Zeit, und wählen Sie eine
Zeit, in der der Autopilot einen ganzen Kreis steuern soll.
3 Wählen Sie Backbord aktivieren oder Steuerbord
aktivieren.
Einrichten und Folgen des Zickzack-Musters
Verwenden Sie das Zickzack-Muster, um das Boot über eine
bestimmte Zeit und einen bestimmten Winkel auf dem aktuellen
Steuerkurs von Backbord nach Steuerbord und wieder zurück
zu steuern.
1 Wählen Sie im Autopilotbildschirm die Option MENU >
Steuern nach Muster > Zickzack.
2 Wählen Sie bei Bedarf die Option Amplitude, und wählen
Sie einen Wert in Grad aus.
3 Wählen Sie bei Bedarf die Option Periode, und wählen Sie
eine Dauer aus.
4 Wählen Sie Zickzack aktivieren.
Verfolgen des Williamson-Turn-Musters
Verwenden Sie den Williamson-Turn, um das Boot zu wenden
und an die Position zu bringen, an der das Williamson-TurnMuster initiiert wurde. Das Williamson-Turn-Muster kann in
Mann-über-Bord-Situationen eingesetzt werden.
1 Wählen Sie im Autopilotbildschirm die Option MENU >
Steuern nach Muster > Williamson-Turn.
2 Wählen Sie Backbord aktivieren oder Steuerbord
aktivieren.
Segelfunktionen
Einstellen des Schiffstyps
Sie können den Schiffstyp auswählen, um die
Kartenplottereinstellungen zu konfigurieren und Funktionen zu
nutzen, die speziell für Ihren Schiffstyp angepasst sind.
1 Wählen Sie Einstellungen > Mein Schiff > Schiffstyp.
2 Wählen Sie eine Option.
Segelrennen
Mithilfe des Geräts können Sie die Wahrscheinlichkeit erhöhen,
dass das Boot die Startlinie bei einem Rennen genau zu Beginn
des Rennens überquert. Wenn Sie den Wettkampftimer mit dem
offiziellen Countdown-Timer synchronisieren, erhalten Sie vor
Beginn des Rennens im Minutenabstand Alarme. Wenn Sie den
Wettkampftimer mit der virtuellen Startlinie kombinieren, misst
das Gerät Ihre Geschwindigkeit, Peilung und verbleibende Zeit
auf dem Countdown-Timer. Anhand dieser Daten zeigt das
Gerät an, ob das Boot die Startlinie vor, nach oder genau zu
Beginn des Rennens überqueren wird.
Startlinienhilfe
Die Startlinienhilfe für das Segeln ist eine visuelle Darstellung
der Informationen, die Sie benötigen, um die Startlinie zur
optimalen Zeit und mit der optimalen Geschwindigkeit zu
überqueren.
Wenn Sie die Startlinienmarkierungen für Steuerbord und
Backbord sowie die Zielgeschwindigkeit und die angestrebte
Segelfunktionen
Zeit festgelegt und außerdem den Wettkampftimer gestartet
haben, wird eine Prognoselinie angezeigt. Die Prognoselinie
erstreckt sich von der aktuellen Position zur Startlinie und zu
den Laylines, die von den jeweiligen Markierungen ausgehen.
Der Endpunkt und die Farbe der Prognoselinie zeigen basierend
auf der aktuellen Schiffsgeschwindigkeit an, wo sich das Boot
bei Ablauf des Timers befinden wird.
Wenn sich der Endpunkt vor der Startlinie befindet, ist die Linie
weiß. Das Boot muss also die Geschwindigkeit erhöhen, um die
Startlinie rechtzeitig zu erreichen.
Wenn sich der Endpunkt hinter der Startlinie befindet, ist die
Linie rot. Das Boot muss also die Geschwindigkeit reduzieren,
um zu vermeiden, aufgrund des Erreichens der Startlinie vor
Ablauf des Timers eine Strafe zu erhalten.
Wenn sich der Endpunkt auf der Startlinie befindet, ist die Linie
weiß. Das Boot hat also die optimale Geschwindigkeit, um die
Startlinie bei Ablauf des Timers zu erreichen.
Standardmäßig werden die Fenster für die Startlinienhilfe und
den Wettkampftimer im Kombinationsbildschirm für Segelrennen
angezeigt.
Einrichten der Startlinie
1 Wählen Sie in der Startlinienhilfeanzeige die Option MENU >
Startlinie.
Wählen
Sie eine Option:
2
• Wählen Sie Ping-Markierungen, um die
Startlinienmarkierungen für Backbord und Steuerbord zu
markieren, wenn Sie daran vorbeisegeln.
• Wählen Sie Koordinaten eingeben, um die
Startlinienmarkierungen für Backbord und Steuerbord
durch Eingabe ihrer Koordinaten zu markieren.
• Wählen Sie Backbord- und Steuerbord-Markierungen
austauschen, um die Position der Backbord- und
Steuerbordmarkierungen zu wechseln, nachdem sie
eingerichtet wurden.
Verwenden der Startlinienhilfe
Verwenden Sie die Startlinienhilfe, um die Startlinie bei einer
Regatta mit der optimalen Geschwindigkeit zu überqueren.
1 Markieren Sie die Startlinie (Einrichten der Startlinie,
Seite 27).
2 Wählen Sie in der Startlinienhilfeanzeige die Option MENU >
Zielgeschwindigkeit, und wählen Sie die
Zielgeschwindigkeit, die Sie beim Überqueren der Startlinie
erreicht haben möchten.
3 Wählen Sie Angestrebte Zeit, und wählen Sie die Zeit, zu
der Sie die Startlinie überqueren möchten.
4 Wählen Sie BACK.
5 Starten Sie den Wettkampftimer (Verwenden des
Wettkampftimers, Seite 27).
Verwenden des Wettkampftimers
1 Wählen Sie in der Startlinienhilfeanzeige die Taste
bzw.
, um den Timer einzurichten.
2 Wählen Sie SELECT, um den Timer zu starten oder zu
stoppen.
Einrichten der Distanz zwischen Bug und GPSAntenne
Sie können die Distanz zwischen dem Bug des Schiffs und der
Position der GPS-Antenne eingeben. Dadurch kann besser
sichergestellt werden, dass der Bug des Schiffs die Startlinie
genau zur Startzeit überquert.
1 Wählen Sie in der Startlinienhilfeanzeige die Option MENU >
Startlinie > GPS-Bugversatz.
Geben
Sie die Distanz ein.
2
3 Wählen Sie SELECT.
27
Einstellungen für Laylines
Zum Verwenden der Laylines-Funktion müssen Sie einen
Windsensor an den Kartenplotter anschließen.
Im Segelmodus (Einstellen des Schiffstyps, Seite 3) können Sie
Laylines auf der Navigationskarte anzeigen. Laylines können
besonders bei Regatten hilfreich sein.
Wählen Sie auf der Navigationskarte die Option MENU >
Laylines.
Anzeige: Legt fest, wie die Laylines und das Schiff auf der Karte
angezeigt werden, und legt auch die Länge der Laylines fest.
Segelwinkel: Ermöglicht es Ihnen zu wählen, wie das Gerät
Laylines berechnet. Bei Auswahl von Tatsächlich werden die
Laylines anhand des von einem Windsensor gemessenen
Windwinkels berechnet. Bei Auswahl von Manuell werden die
Laylines durch die manuelle Eingabe der lee- und
luvwärtigen Winkel berechnet.
Gezeitenkorrektur: Korrigiert die Laylines abhängig von den
Gezeiten.
Filter - Zeitkonstante: Filtert die Layline-Daten basierend auf
dem eingegebenen Zeitintervall. Geben Sie eine höhere Zahl
ein, um eine glattere Layline zu erhalten, bei der einige der
Änderungen des Steuerkurses oder des Winkel des wahren
Winds des Schiffs herausgefiltert werden. Geben Sie eine
niedrigere Zahl ein, um Laylines zu erhalten, die Änderungen
des Steuerkurses oder des Winkel des wahren Winds des
Schiffs genauer anzeigen.
Einrichten des Kielversatzes
Geben Sie einen Kielversatz ein, um den Wert für die
Wassertiefe entsprechend dem Montageort des Gebers
anzugleichen. Auf diese Weise können Sie je nach Ihren
Bedürfnissen die Wassertiefe unter dem Kiel oder die
tatsächliche Wassertiefe anzeigen.
Wenn Sie die Wassertiefe unter dem Kiel oder dem niedrigsten
Punkt des Schiffs kennen möchten und der Geber an der
Wasserlinie oder an einem anderen Ort oberhalb des Kielendes
installiert ist, messen Sie die Distanz von der Geberposition zum
Kiel des Schiffs.
Wenn Sie die tatsächliche Wassertiefe kennen möchten und der
Geber unterhalb der Wasserlinie installiert ist, messen Sie die
Distanz von der Unterseite des Gebers zur Wasserlinie.
HINWEIS: Diese Option ist nur verfügbar, wenn Sie über gültige
Tiefendaten verfügen.
1 Messen Sie die Distanz:
• Wenn der Geber an der Wasserlinie À oder an einem
anderen Ort oberhalb des Kielendes installiert ist, messen
Sie die Distanz von der Geberposition zum Kiel des
Schiffs. Geben Sie diesen Wert als positive Zahl ein.
• Wenn der Geber an der Kielunterkante Á installiert ist und
Sie die tatsächliche Wassertiefe kennen möchten, messen
Sie die Distanz vom Geber zur Wasserlinie. Geben Sie
diesen Wert als negative Zahl ein.
2 Wählen Sie Einstellungen > Mein Schiff > Kielversatz.
3 Wählen Sie , wenn der Geber an der Wasserlinie installiert
ist, oder wählen Sie , wenn der Geber an der
Kielunterkante installiert ist.
Autopilotbetrieb – Segelboot
ACHTUNG
Wenn der Autopilot aktiviert ist, steuert dieser nur das Ruder.
Sie und Ihre Mannschaft sind weiterhin für die Segel zuständig,
wenn der Autopilot aktiviert ist.
Der Autopilot kann nicht nur für die Steuerkurs-Fixierung,
sondern auch für die Wind-Fixierung verwendet werden.
Darüber hinaus kann der Autopilot beim Wenden und Halsen
das Ruder steuern.
Wind-Fixierung
Sie können den Autopiloten so einrichten, dass eine bestimmte
Peilung relativ zum aktuellen Windwinkel beibehalten wird. Das
Gerät muss an einen Windsensor angeschlossen sein, der mit
NMEA 2000 oder NMEA 0183 kompatibel ist, um eine WindFixierung vorzunehmen oder basierend auf dem Wind ein
Wenden- oder Halsenmanöver durchzuführen.
®
Festlegen der Art der Wind-Fixierung
Bevor Sie die Art der Wind-Fixierung aktivieren, müssen Sie
einen NMEA 2000 oder NMEA 0183 Windsensor mit dem
Autopiloten verbinden.
Informationen zur erweiterten Autopilotkonfiguration finden Sie
in den Installationsanweisungen des Autopiloten.
1 Wählen Sie im Autopilotbildschirm die Option MENU >
Autopilot-Einstellungen > Art der Wind-Fixierung.
2 Wählen Sie Scheinbar oder Wahr.
Aktivieren der Wind-Fixierung
Bevor Sie die Art der Wind-Fixierung aktivieren, müssen Sie
einen NMEA 2000 oder NMEA 0183 Windsensor mit dem
Autopiloten verbinden.
Wenn sich der Autopilot im Standby-Modus befindet, wählen
Sie Art der Wind-Fixierung.
Aktivieren der Wind-Fixierung über die SteuerkursFixierung
Bevor Sie die Art der Wind-Fixierung aktivieren, müssen Sie
einen NMEA 2000 oder NMEA 0183 Windsensor mit dem
Autopiloten verbinden.
Vergewissern Sie sich, dass die Steuerkurs-Fixierung
aktiviert ist, und wählen Sie MENU > Art der WindFixierung.
28
Segelfunktionen
Anpassen des Winkels der Wind-Fixierung mit dem
Autopiloten
Sie können den Winkel der Wind-Fixierung des Autopiloten
anpassen, wenn die Wind-Fixierung aktiviert ist.
• Passen Sie den Winkel der Wind-Fixierung in Schritten von
1° an, indem Sie oder wählen.
• Passen Sie den Winkel der Wind-Fixierung in Schritten von
10° an, indem Sie oder wählen.
Wenden und Halsen
Sie können den Autopiloten zum Durchführen eines Wendeoder Halsemanövers einrichten, während die SteuerkursFixierung oder die Wind-Fixierung aktiviert ist.
Wenden und Halsen bei aktivierter Steuerkurs-Fixierung
1 Aktivieren Sie die Steuerkurs-Fixierung (Aktivieren des
Autopiloten, Seite 26).
Wählen
Sie MENU > Wenden/Halsen.
2
3 Wählen Sie eine Richtung.
Der Autopilot steuert ein Wende- oder Halsenmanöver.
Wenden und Halsen bei aktivierter Wind-Fixierung
Bevor Sie die Wind-Fixierung aktivieren können, muss ein
Windsensor montiert sein.
1 Aktivieren Sie die Wind-Fixierung (Aktivieren der WindFixierung, Seite 28).
2 Wählen Sie MENU > Wenden/Halsen.
3 Wählen Sie Tack oder Halsen.
Der Autopilot steuert ein Wende- oder Halsenmanöver, und
auf dem Bildschirm werden Informationen zum Fortschritt des
Wende- oder Halsenmanövers angezeigt.
Einrichten einer Wenden- und Halsen-Verzögerung
Mit der Wenden- und Halsen-Verzögerung können Sie die
Steuerung eines Wende- oder Halsenmanövers verzögern,
nachdem Sie das Manöver initiiert haben.
1 Wählen Sie im Autopilotbildschirm die Option MENU >
Autopilot-Einstellungen > Segeleinstellungen > Wenden-/
Halsen-Verzögerung.
2 Wählen Sie die Dauer der Verzögerung.
3 Wählen Sie bei Bedarf die Option Fertig.
Aktivieren der Halsensperre
HINWEIS: Trotz Halsensperre können Sie weiterhin manuell
über das Steuerruder oder die Stufensteuerung eine Halse
durchführen.
Die Halsensperre verhindert, dass der Autopilot eine Halse
durchführt.
1 Wählen Sie im Autopilotbildschirm die Option MENU >
Autopilot-Einstellungen > Segeleinstellungen >
Halsensperre.
2 Wählen Sie Aktiviert.
Anzeigen von Reisedaten
In den Reisedaten werden Informationen zu Kilometerzähler,
Geschwindigkeit, Zeit und Kraftstoff für die aktuelle Reise
angezeigt.
Wählen Sie Anzeigen > Reise.
Zurücksetzen von Reisedaten
1 Wählen Sie Anzeigen > Reise.
2 Wählen Sie eine Option:
• Setzen Sie alle Messwerte für die aktuelle Reise auf Null
zurück, indem Sie Daten zurücksetzen wählen.
• Setzen Sie die maximale Geschwindigkeit auf Null zurück,
indem Sie Max. Geschw. zurücksetzen wählen.
• Setzen Sie den Kilometerzähler auf Null zurück, indem Sie
Kilometerzähler zurücks. wählen.
• Setzen Sie alle Messwerte auf Null zurück, indem Sie
Reset: Alle Werte wählen.
Anzeigen von Motor- und Tankanzeigen
Bevor Sie Motor- und Tankanzeigen anzeigen können, muss
eine Verbindung mit einem NMEA 2000 Netzwerk bestehen, das
Motor- und Kraftstoffdaten erfassen kann. Weitere Informationen
finden Sie in den Installationsanweisungen.
Wählen Sie Anzeigen > Motor.
Auswählen der Anzahl der in den Anzeigen
dargestellten Motoren
Sie können Informationen für bis zu vier Motoren anzeigen.
1 Wählen Sie auf dem Bildschirm für Motoranzeigen die Option
MENU > Messuhr-Einstellung > Motorauswahl > Anzahl
der Motoren.
2 Wählen Sie eine Option:
• Wählen Sie die Anzahl der Motoren aus.
• Wählen Sie Automatisch konfigurieren, um die Anzahl
der Motoren automatisch zu erkennen.
Anpassen der in den Anzeigen dargestellten Motoren
Bevor Sie anpassen können, wie die Motoren in den Anzeigen
dargestellt werden, müssen Sie die Anzahl der Motoren manuell
auswählen (Auswählen der Anzahl der in den Anzeigen
dargestellten Motoren, Seite 29).
1 Wählen Sie auf dem Bildschirm für Motoranzeigen die Option
MENU > Messuhr-Einstellung > Motorauswahl > Motoren
bearbeiten.
2 Wählen Sie Erster Motor.
3 Wählen Sie den Motor, der in der ersten Anzeige angezeigt
werden soll.
4 Wiederholen Sie den Vorgang für die übrigen Motorleisten.
Aktivieren von Statusalarmen für Motoranzeigen
Die Anzeigen und Grafiken liefern verschiedene Informationen
zu Motor und Umgebung. Damit Sie die Informationen anzeigen
können, muss ein kompatibler Schwinger oder Sensor mit dem
Netzwerk verbunden sein.
Sie können den Kartenplotter so einrichten, dass Statusalarme
für Motoranzeigen angezeigt werden.
Wählen Sie auf dem Bildschirm für Motoranzeigen die Option
MENU > Messuhr-Einstellung > Statusalarme > Ein.
Wenn ein Motoralarm ausgelöst wird, wird eine Alarmmeldung
zum Anzeigenstatus angezeigt, und die Anzeige ändert sich je
nach Art des Alarms zu Rot.
Anzeigen des Kompasses
Aktivieren einiger Statusalarme für Motoranzeigen
1 Wählen Sie auf dem Bildschirm für Motoranzeigen die Option
Anzeigen und Grafiken
Mit dem Kompass können Sie Informationen zu Peilung,
Steuerkurs und Route anzeigen.
Wählen Sie Anzeigen > Kompass.
Anzeigen und Grafiken
MENU > Messuhr-Einstellung > Statusalarme >
Benutzerdefiniert.
2 Wählen Sie mindestens einen Alarm für Motoranzeigen, den
Sie aktivieren oder deaktivieren möchten.
29
Einrichten des Kraftstoffalarms
Konfigurieren der Steuerkursquelle der Windanzeige
Zum Einrichten eines Alarms für den Kraftstofffüllstand muss ein
kompatibler Kraftstoffdurchflusssensor mit dem Kartenplotter
verbunden sein.
Sie können einen Alarm ertönen lassen, wenn der an Bord noch
vorhandene Gesamtkraftstoffvorrat auf den angegebenen
Füllstand absinkt.
1 Wählen Sie Einstellungen > Alarme > Tanken >
Gesamtkraftstoff an Bord einstellen > Ein.
2 Geben Sie die verbleibende Kraftstoffmenge ein, bei der der
Alarm ausgelöst wird, und wählen Sie Fertig.
Sie können die auf der Windanzeige angezeigte
Steuerkursquelle angeben. Beim missweisenden Steuerkurs
handelt es sich um Steuerkursdaten, die von einem
Steuerkurssensor empfangen wurden. Der GPS-Steuerkurs wird
vom GPS des Plotters berechnet (Kurs über Grund).
1 Wählen Sie in der Windanzeige die Option MENU >
Kompassanzeige > Quelle Steuerkurs.
2 Wählen Sie GPS-Kurs oder Magnetisch.
HINWEIS: Bei niedrigen Geschwindigkeiten oder im Stand ist
die Magnetkompassquelle genauer als die GPS-Quelle.
Einstellen der Kraftstoffkapazität des Schiffs
1 Wählen Sie Einstellungen > Mein Schiff >
Anpassen der Hart-am-Wind-Anzeige
Kraftstoffkapazität.
2 Geben Sie die Gesamtkapazität aller Kraftstofftanks ein.
Synchronisieren der Kraftstoffdaten mit dem
tatsächlichen Kraftstoff an Bord
Sie können die Kraftstofffüllstände im Kartenplotter mit dem
tatsächlich auf dem Schiff vorhandenen Kraftstoff
synchronisieren, wenn Sie Kraftstoff im Schiff nachfüllen.
1 Wählen Sie Anzeigen > Motor > MENU.
2 Wählen Sie eine Option:
• Nachdem Sie Kraftstoff in alle Kraftstofftanks auf dem
Schiff nachgefüllt haben, wählen Sie Alle Tanks
auffüllen. Der Kraftstofffüllstand wird auf die maximale
Kapazität zurückgesetzt.
• Wenn Sie den Tank nicht voll aufgefüllt haben, wählen Sie
Kraftstoff im Schiff nachfüllen und geben die
hinzugefügte Menge ein.
• Legen Sie den Gesamtkraftstoff in den Kraftstofftanks fest,
indem Sie Gesamtkraftstoff an Bord einstellen wählen
und die Gesamtkraftstoffmenge in den Tanks eingeben.
Anzeigen der Windanzeigen
Bevor Sie Windinformationen anzeigen können, muss ein
Windsensor mit dem Kartenplotter verbunden sein.
Wählen Sie Anzeigen > Wind.
Konfigurieren der Segelwindanzeige
Sie können die Segelwindanzeige so konfigurieren, dass
Geschwindigkeit und Winkel des wahren oder scheinbaren
Winds angezeigt werden.
1 Wählen Sie in der Windanzeige die Option MENU >
Segelwindanzeige.
2 Wählen Sie eine Option:
• Wählen Sie Nadel und dann eine Option, um den Winkel
des wahren oder scheinbaren Winds anzuzeigen.
• Wählen Sie Windgeschwindigkeit und dann eine Option,
um die Geschwindigkeit des wahren oder scheinbaren
Winds anzuzeigen.
Konfigurieren der Geschwindigkeitsquelle
Sie können angeben, ob die auf der Anzeige dargestellten und
für Windberechnungen verwendeten Daten zur
Schiffsgeschwindigkeit auf der Geschwindigkeit durch Wasser
oder auf der GPS-Geschwindigkeit beruhen sollen.
1 Wählen Sie in der Windanzeige die Option MENU >
Kompassanzeige > Geschwindigkeitsanzeige.
2 Wählen Sie eine Option:
• Berechnen Sie die Schiffsgeschwindigkeit anhand von
Daten des Sensors für die Geschwindigkeit durch Wasser,
indem Sie Geschw. durch Wasser wählen.
• Berechnen Sie die Schiffsgeschwindigkeit anhand von
GPS-Daten, indem Sie GPS-Tempo wählen.
30
Sie können den Bereich für die Hart-am-Wind-Anzeige sowohl
für die Luv- als auch für die Lee-Skala festlegen.
1 Wählen Sie in der Windanzeige die Option MENU >
Kompassanzeige > Messuhrtyp eingeben > Hart-amWind-Anzeige.
2 Wählen Sie eine Option:
• Richten Sie die Maximal- und Mindestwerte ein, die
zusammen mit der Hart-am-Wind-Anzeige für Luv
angezeigt werden, indem Sie Luv-Skala ändern wählen
und die Winkel einrichten.
• Richten Sie die Maximal- und Mindestwerte ein, die
zusammen mit der Hart-am-Wind-Anzeige für Lee
angezeigt werden, indem Sie Lee-Skala ändern wählen
und die Winkel einrichten.
• Zeigen Sie den wahren oder scheinbaren Wind an, indem
Sie Wind und dann eine Option wählen.
Gezeiten-, Strömungs- und Astroinformationen
Gezeitenstationsinformationen
Sie können Informationen von einer Gezeitenstation zu einem
bestimmten Zeitpunkt (Datum und Uhrzeit) anzeigen. Hierzu
gehören Gezeitenhöhe sowie die Zeiten, an denen das nächste
Hoch- bzw. Niedrigwasser eintritt. Standardmäßig zeigt der
Kartenplotter Gezeiteninformationen für die zuletzt angezeigte
Gezeitenstation, den aktuellen Zeitpunkt und die letzte Stunde
an.
Wählen Sie Navigationsinformationen > Gez. u. Ström. >
Gezeiten.
Informationen von Strömungsvorhersagestationen
HINWEIS: Informationen von Strömungsvorhersagestationen
sind mit bestimmten Detailkarten verfügbar.
Sie können Informationen von einer
Strömungsvorhersagestation zu einem bestimmten Zeitpunkt
(Datum und Uhrzeit) anzeigen, einschließlich der
Geschwindigkeit und Höhe der Strömung. In der
Standardeinstellung zeigt der Kartenplotter die
Strömungsinformationen der zuletzt angezeigten
Strömungsvorhersagestation sowie für den aktuellen Zeitpunkt
an.
Wählen Sie Navigationsinformationen > Gez. u. Ström. >
Strömungen.
Astroinformationen
Es sind Informationen zu Auf- und Untergang von Sonne und
Mond, zu Mondphasen und zur ungefähren Himmelsposition
von Sonne und Mond verfügbar. Die Mitte des Bildschirms
kennzeichnet den Himmel über der aktuellen Position, und die
äußeren Ringe kennzeichnen den Horizont. In der
Gezeiten-, Strömungs- und Astroinformationen
Standardeinstellung zeigt der Kartenplotter die
Astroinformationen für den aktuellen Zeitpunkt an.
Wählen Sie Navigationsinformationen > Gez. u. Ström. >
Astro.
Anzeigen der Informationen für Gezeitenstation, Strömungsvorhersagestation oder
Astrodaten zu einem anderen Datum
1 Wählen Sie Navigationsinformationen > Gez. u. Ström..
2 Wählen Sie Gezeiten, Strömungen oder Astro.
3 Wählen Sie eine Option.
• Zeigen Sie Informationen zu einem anderen Datum an,
indem Sie Datum ändern > Manuell wählen und ein
Datum eingeben.
• Zeigen Sie Informationen für den heutigen Tag an, indem
Sie Datum ändern > Aktuell wählen.
• Wenn die entsprechende Option verfügbar ist, können Sie
Informationen zum Tag nach dem angezeigten Datum
anzeigen, indem Sie Nächster Tag wählen.
• Wenn die entsprechende Option verfügbar ist, können Sie
Informationen zum Tag vor dem angezeigten Datum
anzeigen, indem Sie Vorheriger Tag wählen.
Anzeigen von Informationen für eine andere
Gezeiten- oder Strömungsvorhersagestation
1
2
3
4
Wählen Sie Navigationsinformationen > Gez. u. Ström..
Wählen Sie Gezeiten oder Strömungen.
Wählen Sie Stationen in der Nähe.
Wählen Sie eine Station aus.
Digitaler Selektivruf
Kartenplotter und NMEA 0183 VHFFunkgeräte
Wenn der Kartenplotter mit einem NMEA 0183 VHF-Funkgerät
verbunden ist, sind diese Funktionen aktiviert.
• Der Kartenplotter kann Ihre GPS-Position an das Funkgerät
übertragen. Wenn das Funkgerät die entsprechende
Funktion unterstützt, werden GPS-Positionsinformationen mit
DSC-Rufen übertragen.
• Der Kartenplotter kann DSC-Notrufe (Digitaler Selektivruf)
und Positionsinformationen vom Funkgerät empfangen.
• Der Kartenplotter kann die Positionen von Schiffen verfolgen,
die Positionsmeldungen senden.
Einschalten der DSC-Funktion
Wählen Sie Einstellungen > Andere Schiffe > DSC.
DSC-Liste
Die DSC-Liste ist ein Protokoll der letzten DSC-Anrufe und
anderer von Ihnen eingegebenen DSC-Kontakten. Die DSCListe kann bis zu 100 Einträge enthalten. Die DSC-Liste zeigt
den zuletzt von einem Schiff empfangenen Anruf an. Wenn vom
selben Schiff ein zweiter Ruf empfangen wird, ersetzt dieser den
ersten Ruf in der Rufliste.
Anzeigen der DSC-Liste
Bevor Sie die DSC-Liste anzeigen können, muss der
Kartenplotter an ein VHF-Funkgerät angeschlossen sein, das
DSC unterstützt.
Wählen Sie Navigationsinformationen > Andere Schiffe >
DSC-Liste.
Hinzufügen von DSC-Kontakten
Sie können der DSC-Liste ein Schiff hinzufügen. Sie können
einen DSC-Kontakt über den Plotter anrufen.
1 Wählen Sie Navigationsinformationen > Andere Schiffe >
DSC-Liste > Kontakt hinzufügen.
2 Geben Sie die MMSI (Maritime Mobile Service Identity) des
Schiffs ein.
3 Geben Sie den Namen des Schiffs ein.
Eingehende Notrufe
Wenn der kompatible Kartenplotter und das VHF-Funkgerät
über NMEA 0183 verbunden sind, werden Sie vom Kartenplotter
alarmiert, sobald das VHF-Funkgerät einen DSC-Notruf
empfängt. Wenn mit dem Notruf Positionsinformationen
gesendet wurden, sind diese Informationen auch verfügbar und
werden mit dem Notruf aufgezeichnet.
Das Symbol kennzeichnet einen Notruf in der DSC-Liste und
markiert die Position des Schiffs auf der Navigationskarte zu
dem Zeitpunkt, zu dem der DSC-Notruf gesendet wurde.
Navigieren zu einem Schiff in Seenot
Das Symbol kennzeichnet einen Notruf in der DSC-Liste und
markiert die Position eines Schiffs auf der Navigationskarte zu
dem Zeitpunkt, zu dem ein DSC-Notruf gesendet wurde.
1 Wählen Sie Navigationsinformationen > Andere Schiffe >
DSC-Liste.
2 Wählen Sie einen Anruf mit Positionsmeldung.
3 Wählen Sie Navigieren zu.
4 Wählen Sie Gehe zu oder Route nach.
Positionsüberwachung
Wenn Sie den Kartenplotter über NMEA 0183 mit einem VHFFunkgerät verbinden, können Sie Schiffe verfolgen, die
Positionsmeldungen senden.
Diese Funktion steht auch bei NMEA 2000 zur Verfügung,
sofern das Schiff die richtigen PGN-Daten sendet (PGN 129808;
Daten im DSC-Anruf).
Jede empfangene Positionsmeldung wird in der DSC-Liste
protokolliert (DSC-Liste, Seite 31).
Anzeigen einer Positionsmeldung
1 Wählen Sie Navigationsinformationen > Andere Schiffe >
DSC-Liste.
Wählen
Sie einen Anruf mit Positionsmeldung.
2
3 Wählen Sie eine Option:
• Wechseln Sie zu Positionsmeldungsdetails, indem Sie
wählen.
• Wechseln Sie zu einer Navigationskarte mit
Kennzeichnung der Position, indem Sie wählen.
• Wechseln Sie zu einer Navigationskarte mit
Kennzeichnung der Position, indem Sie Nächste Seite
wählen.
• Zeigen Sie die Positionsmeldungsdetails an, indem Sie
Vorherige Seite wählen.
Navigieren zu einem verfolgten Schiff
1 Wählen Sie Navigationsinformationen > Andere Schiffe >
DSC-Liste.
2 Wählen Sie einen Anruf mit Positionsmeldung.
3 Wählen Sie Navigieren zu.
4 Wählen Sie Gehe zu oder Route nach.
Erstellen eines Wegpunkts an der Position eines
verfolgten Schiffs
1 Wählen Sie Navigationsinformationen > Andere Schiffe >
DSC-Liste.
Digitaler Selektivruf
31
2 Wählen Sie einen Anruf mit Positionsmeldung.
3 Wählen Sie Neuer Wegpunkt.
Bearbeiten von Informationen in einer Positionsmeldung
1 Wählen Sie Navigationsinformationen > Andere Schiffe >
DSC-Liste.
2 Wählen Sie einen Anruf mit Positionsmeldung.
3 Wählen Sie Bearbeiten.
• Geben Sie den Namen des Schiffs ein, indem Sie Name
wählen.
• Wählen Sie ein neues Symbol, indem Sie Symbol
wählen, wenn diese Option verfügbar ist.
• Geben Sie einen Kommentar ein, indem Sie Kommentar
wählen.
• Blenden Sie eine Markierungslinie für das Schiff ein, wenn
das Funkgerät die Position des Schiffs verfolgt, indem Sie
Weg/Pfad wählen.
• Wählen Sie eine Farbe für die Markierungslinie, indem Sie
Markierungslinie wählen.
Absetzen eines Routine-Einzelanrufs
HINWEIS: Beim Auslösen eines Anrufs vom Kartenplotter
empfängt das Funkgerät keine Anrufinformationen, wenn im
Funkgerät keine MMSI-Nummer programmiert ist.
1 Wählen Sie Navigationsinformationen > Andere Schiffe >
DSC-Liste.
Wählen
Sie das Schiff bzw. die Station, die Sie anrufen
2
möchten.
3 Wählen Sie Ruf per Funkgerät.
4 Wählen Sie bei Bedarf die Option Kanal und dann einen
neuen Kanal.
5 Wählen Sie Senden.
Der Plotter sendet Informationen über den Anruf an das
Funkgerät.
6 Wählen Sie auf dem VHF-Funkgerät von Garmin die Option
Anruf.
Absetzen eines Routine-Einzelanrufs an ein AIS-Ziel
1 Wählen Sie auf einer Karte oder in einer 3D-Kartenansicht
Löschen eines Anrufs mit Positionsmeldung
1 Wählen Sie Navigationsinformationen > Andere Schiffe >
2
3
2 Wählen Sie einen Anruf mit Positionsmeldung.
3 Wählen Sie Bearbeiten > Bericht löschen.
4
Anzeigen von Schiffswegen auf der Karte
5
DSC-Liste.
Sie können auf einigen Kartenansichten die Wege aller
verfolgten Schiffe anzeigen. Standardmäßig kennzeichnet eine
schwarze Linie den Weg des Schiffs, ein schwarzer Punkt alle
vorher bereits gemeldeten Positionen eines verfolgten Schiffs
und eine blaue Flagge die zuletzt gemeldete Position des
Schiffs.
1 Wählen Sie auf einer Karte oder einer 3D-Kartenansicht die
Option MENU > Andere Schiffe > DSC-Wege/-Pfade.
2 Wählen Sie die Anzahl der Stunden, für die die verfolgten
Schiffe auf der Navigationskarte angezeigt werden sollen.
Wenn Sie beispielsweise die Option 4 Stunden wählen,
werden alle Wegpunkte aller verfolgten Schiffe angezeigt, die
weniger als vier Stunden alt sind.
Routine-Einzelanrufe
Wenn Sie den Kartenplotter an ein Garmin VHF-Funkgerät
anschließen, können Sie die Schnittstelle des Kartenplotters
verwenden, um einen Routine-Einzelanruf einzurichten.
Beim Einrichten eines Routine-Einzelanrufs auf dem
Kartenplotter können Sie den DSC-Kanal auswählen, über den
Sie kommunizieren möchten. Das Funkgerät überträgt diese
Anforderung zusammen mit Ihrem Anruf.
ein AIS-Ziel aus.
Wählen Sie AIS-Schiff > Ruf per Funkgerät.
Wählen Sie bei Bedarf die Option Kanal und dann einen
neuen Kanal.
Wählen Sie Senden.
Der Plotter sendet Informationen über den Anruf an das
Funkgerät.
Wählen Sie auf dem VHF-Funkgerät von Garmin die Option
Anruf.
Media Player
HINWEIS: Der Media Player ist nicht mit allen
Kartenplottermodellen kompatibel.
HINWEIS: Es sind nicht alle Funktionen auf allen verbundenen
Media Playern verfügbar.
Wenn Sie ein kompatibles Radio mit dem NMEA 2000 Netzwerk
verbunden haben, können Sie das Radio über den Kartenplotter
bedienen. Der Kartenplotter sollte den Media Player
automatisch erkennen, wenn er zum ersten Mal angeschlossen
wird.
Sie können Medien von Quellen wiedergeben, die mit dem
Media Player oder mit dem NMEA 2000 Netzwerk verbunden
sind.
Verwenden des Media Player
Bevor Sie den Media Player öffnen können, müssen Sie ein
kompatibles Gerät mit dem Kartenplotter verbinden.
Wählen Sie Medien.
Auswählen eines DSC-Kanals
Symbole
HINWEIS: Die Auswahl eines DSC-Kanals ist auf die in allen
Frequenzbändern verfügbaren Kanäle beschränkt. Der
Standardkanal ist 72. Bei Auswahl eines anderen Kanals
verwendet der Plotter diesen Kanal für alle folgenden Anrufe, bis
Sie den Anruf über einen anderen Kanal absetzen.
1 Wählen Sie Navigationsinformationen > Andere Schiffe >
DSC-Liste.
Wählen
Sie das Schiff bzw. die Station, die Sie anrufen
2
möchten.
3 Wählen Sie Ruf per Funkgerät > Kanal.
4 Wählen Sie einen verfügbaren Kanal.
HINWEIS: Diese Symbole sind nicht auf allen Geräten
verfügbar.
32
Symbol
Beschreibung
Speichert oder löscht einen Kanal als Voreinstellung
Wiederholt alle Titel
Wiederholt einen Titel
Sucht nach Stationen
Sucht nach Stationen oder überspringt Titel
Zufallswiedergabe
Media Player
Auswählen der Medienquelle
Wenn Sie mehrere Mediengeräte mit einen Netzwerk verbunden
haben, z. B. dem NMEA 2000 Netzwerk, können Sie wählen,
welche Medienquelle Sie über den Kartenplotter bedienen.
HINWEIS: Es können nur Medien von Quellen wiedergegeben
werden, die mit dem Gerät verbunden sind.
HINWEIS: Es sind nicht alle Funktionen auf allen Medienquellen
verfügbar.
1 Wählen Sie auf der Medienseite die Option MENU > Quelle.
HINWEIS: Das Menü für die Quelle wird nur für Geräte
angezeigt, die mehrere Medienquellen unterstützen.
2 Wählen Sie eine Quelle.
Wiedergeben von Musik
Suchen nach Musik
1 Wählen Sie auf der Medienseite die Option Suche bzw.
MENU > Suche.
2 Wählen Sie SELECT oder eine Option.
Aktivieren der alphabetischen Suche
Sie können die alphabetische Suche aktivieren, um in einer
langen Liste nach einem Titel oder Album zu suchen.
Wählen Sie auf der Medienseite die Option MENU >
Installation > Alphabet-Suche.
Wiederholte Wiedergabe von Titeln
1 Wählen Sie während der Wiedergabe eines Titels die Option
MENU > Wiederholung.
2 Wählen Sie bei Bedarf die Option Einzelwiedergabe.
Wiederholte Wiedergabe aller Titel
Wählen Sie auf der Medienseite die Option MENU >
Wiederholung > Alle.
Zufallswiedergabe von Titeln
1 Wählen Sie auf der Medienseite die Option MENU >
Zufallswiedergabe.
2 Wählen Sie bei Bedarf eine Option aus.
Anpassen der Lautstärke
Aktivieren und Deaktivieren von Bereichen
Wenn Sie die Lautsprecher des Boots in Bereichen verbunden
haben, können Sie benötigte Bereiche aktivieren und nicht
genutzte Bereiche deaktivieren.
1 Wählen Sie auf der Medienseite die Option MENU >
Audiopegel > Bereiche aktivieren/deaktivieren.
Wählen
Sie einen Bereich aus.
2
Stummschalten der Medienlautstärke
1 Wählen Sie auf der Medienseite die Option .
2 Wählen Sie bei Bedarf die Option SELECT.
VHF-Funkgerät
Scannen aller VHF-Kanäle
Bevor Sie nach VHF-Kanälen suchen können, müssen Sie die
VHF-Option als Quelle wählen.
Sie können als Voreinstellungen gespeicherte VHF-Kanäle nach
Aktivität überwachen und automatisch zu einem aktiven Kanal
wechseln.
Wählen Sie auf der VHF-Medienseite die Option MENU >
Scannen.
Anpassen der VHF-Rauschunterdrückung
HINWEIS: Damit Sie diese Funktion verwenden können, muss
der Media Player VHF-Funk unterstützen.
Media Player
1 Wählen Sie auf der Seite für die VHF-Quelle die Option
MENU > Rauschunterdrückung.
2 Passen Sie die VHF-Rauschunterdrückung mit dem Regler
an.
Radio
Zum Anhören von AM- und UKW-Radio muss eine geeignete
AM-/UKW-Marineantenne ordnungsgemäß mit dem Radio
verbunden sein. Außerdem müssen Sie sich in Reichweite einer
Rundfunkstation befinden. Anweisungen zum Verbinden einer
AM-/UKW-Antenne finden Sie in den Installationsanweisungen
des Radios.
Zum Anhören von SiriusXM Radioübertragungen müssen Sie
über entsprechende Ausrüstung und Abonnements verfügen
SiriusXM Satellitenradio, Seite 34. Anweisungen zum
Verbinden eines SiriusXM Connect Vehicle Tuners finden Sie in
den Installationsanweisungen des Radios.
Zum Anhören von DAB-Sendern müssen Sie über die
entsprechende Ausrüstung verfügen (DAB-Wiedergabe,
Seite 34). Anweisungen zum Verbinden eines DAB-Adapters
und einer Antenne finden Sie in den Installationsanweisungen
des Adapters und der Antenne.
®
Einstellen der Tuner-Region
1 Wählen Sie auf der Medienseite die Option MENU >
Installation > Tuner-Region.
Wählen
Sie eine Option.
2
Ändern des Radiosenders
1 Wählen Sie auf der Medienseite eine entsprechende Quelle
wie UKW aus.
2 Wählen Sie
bzw.
, um einen Sender einzustellen.
Ändern des Einstellungsmodus
Sie können ändern, wie Sie eine Station für einige Medienarten
wie UKW- oder AM-Radio auswählen.
HINWEIS: Nicht alle Einstellungsmodi sind für alle
Medienquellen verfügbar.
1 Wählen Sie auf der Medienseite die Option MENU >
Einstellungsmodus.
2 Wählen Sie eine Option.
3 Wählen Sie bei Bedarf die Option SELECT.
Voreinstellungen
Sie können Ihre AM- und UKW-Lieblingssender als
Voreinstellungen speichern, um problemlos darauf zuzugreifen.
Sie können Ihre SiriusXM Lieblingssender speichern, wenn eine
Verbindung mit einem optionalen SiriusXM Tuner und einer
optionalen Antenne besteht.
Speichern einer Rundfunkstation als Voreinstellung
1 Stellen Sie auf einer entsprechenden Medienseite den
Sender ein, den Sie als Voreinstellung speichern möchten.
2 Wählen Sie Voreinstellungen > Aktuellen Kanal
hinzufügen.
Auswählen von Voreinstellungen
1 Wählen Sie auf einer entsprechenden Medienseite die Option
Voreinstellungen.
2 Wählen Sie eine Voreinstellung aus der Liste aus.
3 Wählen Sie Kanal einstellen.
Entfernen von Voreinstellungen
1 Wählen Sie auf einer entsprechenden Medienseite die Option
Voreinstellungen.
2 Wählen Sie eine Voreinstellung aus der Liste aus.
3 Wählen Sie Aktuellen Kanal entfernen.
33
DAB-Wiedergabe
Auswählen einer DAB-Voreinstellung aus einer Liste
Wenn Sie ein kompatibles DAB-Modul (Digital Audio
Broadcasting) und eine kompatible Antenne (z. B. das FUSION
MS-DAB100A) mit einem kompatiblen Radio verbinden, können
Sie DAB-Rundfunkstationen einstellen und wiedergeben.
Zum Verwenden der Dab Quelle müssen Sie sich in einer
Region befinden, in der DAB verfügbar ist. Außerdem müssen
Sie die Tuner-Region auswählen (Einstellen der DAB-TunerRegion, Seite 34).
®
Einstellen der DAB-Tuner-Region
Sie müssen die Region wählen, in der Sie sich befinden, um
DAB-Rundfunkstationen ordnungsgemäß zu empfangen.
1 Wählen Sie auf der Medienseite die Option MENU >
Installation > Tuner-Region.
2 Wählen Sie die Region, in der Sie sich befinden.
Suchen nach DAB-Rundfunkstationen
Zum Suchen nach DAB-Rundfunkstationen müssen Sie ein
kompatibles DAB-Modul und eine kompatible Antenne (nicht im
Lieferumfang enthalten) mit dem Radio verbinden. Da DABSignale nur in bestimmten Ländern gesendet werden, müssen
Sie außerdem für die Tuner-Region einen Standort wählen, an
dem DAB-Signale gesendet werden.
1 Wählen Sie die Dab Quelle.
2 Wählen Sie Scannen, um nach verfügbaren DABRundfunkstationen zu suchen.
Nach Abschluss der Suche wird die erste verfügbare
Rundfunkstation im ersten gefundenen Ensemble
wiedergegeben.
HINWEIS: Nach der ersten Suche können Sie wieder
Scannen wählen, um erneut nach DAB-Rundfunkstationen zu
suchen. Nach Abschluss der erneuten Suche gibt das
System die erste Rundfunkstation im Ensemble wieder, die
Sie sich zu Beginn der erneuten Suche angehört haben.
1 Wählen Sie auf der DAB-Medienseite die Option Suche >
Voreinstellungen > Voreinstellungen anzeigen.
Wählen
Sie eine Voreinstellung aus der Liste aus.
2
Entfernen von DAB-Voreinstellungen
1 Wählen Sie auf der DAB-Medienseite die Option Suche >
Voreinstellungen.
2 Wählen Sie eine Option:
• Wenn Sie eine Voreinstellung entfernen möchten, wählen
Sie Voreinstellung löschen und dann die Voreinstellung.
• Wenn Sie alle Voreinstellungen entfernen möchten,
wählen Sie Alle Voreinstellungen löschen.
SiriusXM Satellitenradio
Wenn ein FUSION-Link™ fähiges Radio und ein SiriusXM
Connect Tuner installiert und an den Kartenplotter
angeschlossen sind, haben Sie abhängig von Ihrem
Abonnement möglicherweise Zugriff auf SiriusXM
Satellitenradio.
Finden einer SiriusXM Radio-ID
Für die Aktivierung Ihres SiriusXM Abonnements benötigen Sie
die Radio-ID Ihres SiriusXM Connect Tuners.
Sie finden die SiriusXM Radio-ID auf der Rückseite des
SiriusXM Connect Tuners oder auf der Rückseite dessen
Verpackung. Sie können auf dem Kartenplotter auch Kanal 0
wählen.
1 Wählen Sie Medien > Quelle > SiriusXM.
2 Wählen Sie Kanal 0.
Die SiriusXM Radio-ID enthält nicht die Buchstaben I, O, S
oder F.
Aktivieren eines SiriusXM Abonnements
Sie können Ihre DAB-Lieblingssender als Voreinstellungen
speichern, um schnell darauf zuzugreifen.
Sie können bis zu 15 DAB-Rundfunkstationen als
Voreinstellungen speichern.
Für die Aktivierung des SiriusXM Abonnements benötigen Sie
die Radio-ID (Finden einer SiriusXM Radio-ID, Seite 34).
1 Achten Sie darauf, dass SiriusXM als Quelle ausgewählt ist.
Wählen Sie dann Kanal 1.
Sie sollten Informationen in eigener Sachen hören können.
Ist dies nicht der Fall, überprüfen Sie die Installation und die
Verbindungen des SiriusXM Connect Tuners und der
Antenne. Versuchen Sie es dann erneut.
2 Wählen Sie Kanal 0, um die Radio-ID zu finden.
3 Wenn Sie den Dienst in den USA abonnieren möchten,
wenden Sie sich telefonisch unter +1-866-635-2349 an den
SiriusXM Kundenservice, oder besuchen Sie die Webseite
www.siriusxm.com/activatenow. Wenn Sie den Dienst in
Kanada abonnieren möchten, wenden Sie sich telefonisch
unter +1-877-438-9677 an SiriusXM, oder besuchen Sie die
Webseite www.siriusxm.ca/activatexm.
4 Geben Sie die Radio-ID an.
Die Aktivierung dauert in der Regel 10 bis 15 Minuten, unter
Umständen allerdings bis zu einer Stunde. Damit der
SiriusXM Connect Tuner die Aktivierungsmeldung
empfangen kann, muss er eingeschaltet sein und das
SiriusXM Signal erhalten.
5 Wenn der Dienst nicht innerhalb von einer Stunde aktiviert
wurde, rufen Sie die Webseite http://care.siriusxm.com
/refresh auf oder wenden sich telefonisch unter +1-855MYREFRESH (+1-855-697-3373) an SiriusXM.
Speichern einer DAB-Rundfunkstation als Voreinstellung
Anpassen der Kanalliste
Ändern von DAB-Rundfunkstationen
1 Wählen Sie die Dab Quelle.
2 Wählen Sie bei Bedarf die Taste Scannen, um nach einer
lokalen DAB-Rundfunkstation zu suchen.
bzw. , um die Station zu ändern.
Wenn Sie das Ende des aktuellen Ensembles erreicht haben,
wechselt das Radio automatisch zur ersten verfügbaren
Station im nächsten Ensemble.
3 Wählen Sie
Auswählen einer DAB-Rundfunkstation aus einer Liste
1 Wählen Sie auf der DAB-Medienseite die Option Suche >
Sender.
2 Wählen Sie eine Rundfunkstation aus der Liste aus.
Auswählen einer DAB-Rundfunkstation aus einer Kategorie
1 Wählen Sie auf der DAB-Medienseite die Option Suche >
Kategorien.
2 Wählen Sie eine Kategorie aus der Liste aus.
3 Wählen Sie eine Rundfunkstation aus der Liste aus.
DAB-Voreinstellungen
1 Wählen Sie auf der DAB-Medienseite den Sender aus, den
Sie als Voreinstellung speichern möchten.
2 Wählen Sie Suche > Voreinstellungen > Aktuelle
speichern.
34
Kanäle von SiriusXM Radio sind in Kategorien
zusammengefasst. Sie können die Kategorien der Kanäle
auswählen, die in der Kanalliste angezeigt werden.
Media Player
Wählen Sie eine Option:
• Wenn es sich beim Mediengerät um ein FUSION-Link
fähiges Radio handelt, wählen Sie Medien > Suche >
Kanal.
• Wenn es sich beim Mediengerät um eine GXM™ Antenne
handelt, wählen Sie Medien > MENU > Kategorie.
Speichern eines SiriusXM Kanals in der Auswahlliste
Sie können Ihre Lieblingssender in der Auswahlliste speichern.
1 Wählen Sie Medien.
2 Wählen Sie den Kanal, den Sie als Auswahl speichern
möchten.
3 Wählen Sie eine Option:
• Wenn es sich beim Mediengerät um ein FUSION-Link
fähiges Radio handelt, wählen Sie Suche >
Voreinstellungen.
• Wenn es sich beim Mediengerät um eine GXM handelt,
wählen Sie MENU > Voreinstellungen > Aktuellen
Kanal hinzufügen.
Freischalten der SiriusXM Jugendschutzfunktionen
1 Wählen Sie auf der Medienseite die Option Suche >
Kindersicherung > Entsperren.
2 Geben Sie den Kenncode ein.
Der Standardkenncode lautet 0000.
Einrichten von Jugendschutzfunktionen für SiriusXM
Radiosender
Damit Sie Jugendschutzfunktionen einrichten können, müssen
Sie diese entsperren.
Mit Jugendschutzfunktionen können Sie den Zugriff auf
SiriusXM Kanäle einschränken, einschließlich nicht jugendfreier
Kanäle. Wenn die Jugendschutzfunktionen aktiviert sind,
müssen sie zum Anhören gesperrter Kanäle einen Kenncode
eingeben.
Wählen Sie Suche > Kindersicherung > Sperren/
Freischalten.
Eine Liste von Kanälen wird angezeigt. Gesperrte Kanäle
sind durch ein Häkchen gekennzeichnet.
HINWEIS: Wenn Sie nach der Einrichtung von
Jugendschutzfunktionen Kanäle aufrufen, ändert sich die
Displayanzeige:
•
kennzeichnet einen gesperrten Kanal.
•
kennzeichnet einen freigeschalteten Kanal.
Ändern des Kenncodes für die Jugendschutzfunktionen
eines SiriusXM Radios
Damit Sie den Kenncode ändern können, müssen Sie die
Jugendschutzfunktionen freischalten.
1 Wählen Sie auf der Medienseite die Option Suche >
Kindersicherung > PIN ändern.
2 Geben Sie den Kenncode ein, und wählen Sie Fertig.
3 Geben Sie einen neuen Kenncode ein.
4 Bestätigen Sie den neuen Kenncode.
Wiederherstellen der Jugendschutz-Standardeinstellungen
Mit diesem Verfahren werden alle eingegebenen
Einstellungsinformationen gelöscht. Wenn Sie die
Jugendschutzeinstellungen auf die Standards zurücksetzen,
wird der Kenncode auf 0000 zurückgesetzt.
1 Wählen Sie im Medienmenü die Option Installation >
Standard.
2 Wählen Sie Ja.
Freischalten aller gesperrten Kanäle eines SiriusXM Radios
Damit Sie alle gesperrten Kanäle freischalten können, müssen
die Jugendschutzfunktionen freigeschaltet sein.
Gerätekonfiguration
1 Wählen Sie auf der Medienseite die Option Suche >
Kindersicherung > Alle Gesperrten löschen.
2 Geben Sie den Kenncode ein.
Einrichten des Gerätenamens
1 Wählen Sie auf der Medienseite die Option MENU >
Installation > Gerätenamen eingeben.
2 Geben Sie einen Gerätenamen ein.
3 Wählen Sie SELECT oder Fertig.
Aktualisieren der Media-Player-Software
Sie können die Software auf kompatiblen verbundenen Radios
und auf kompatiblem verbundenem Zubehör aktualisieren
1 Rufen Sie www.fusionentertainment.com/marine auf, und
laden Sie das Software-Update auf einen USB-Stick
herunter.
Software-Updates und Anweisungen sind auf der
Produktseite für Ihr Gerät verfügbar.
2 Verbinden Sie den USB-Stick mit dem USB-Anschluss des
Radios.
3 Wählen Sie auf der Kartenplottermedienseite die Option
MENU > Installation > Software aktualisieren.
4 Wählen Sie die Komponente aus, die Sie aktualisieren
möchten.
Gerätekonfiguration
Automatisches Einschalten des
Kartenplotters
Sie können den Kartenplotter so einrichten, dass er sich
automatisch einschaltet, sobald die Stromversorgung
eingeschaltet wird. Andernfalls müssen Sie den Kartenplotter
durch Drücken von einschalten.
Wählen Sie Einstellungen > System > Automatisches
Einschalten.
HINWEIS: Wenn für Automatisches Einschalten die Option
Ein ausgewählt, der Kartenplotter mit ausgeschaltet wurde
und danach die Stromversorgung entfernt und innerhalb von
höchstens zwei Minuten wiederhergestellt wurde, müssen
Sie möglicherweise drücken, um den Kartenplotter neu zu
starten.
Systemeinstellungen
Wählen Sie Einstellungen > System.
Anzeige: Passt die Helligkeit der Beleuchtung und das
Farbschema an.
Signaltöne: Aktiviert bzw. deaktiviert den Ton, der für Alarme
und bei der Auswahl von Elementen ausgegeben wird.
GPS: Bietet Informationen über die Einstellungen und die
Erfassung von GPS-Satelliten.
Automatisches Einschalten: Schaltet das Gerät automatisch
ein, sobald die Stromversorgung eingeschaltet wird
(Automatisches Einschalten des Kartenplotters, Seite 35 ).
Sprache: Stellt die Sprache des auf dem Bildschirm
angezeigten Texts ein.
Geschwindigkeitsquellen: Stellt die Quelle der
Geschwindigkeitsdaten ein, die zur Berechnung der wahren
Windgeschwindigkeit oder des Kraftstoffverbrauchs
verwendet werden soll. Bei der Geschwindigkeit durch das
Wasser handelt es sich um den durch einen Sensor für die
Geschwindigkeit durch Wasser gemessenen
Geschwindigkeitsmesswert. Die GPS-Geschwindigkeit wird
aus der GPS-Position berechnet.
35
Systeminformationen: Bietet Informationen über das Gerät
und die Softwareversion.
Simulator: Aktiviert den Simulator, und ermöglicht es Ihnen, die
Geschwindigkeit und die simulierte Position einzurichten.
Anzeigeeinstellungen
Es sind nicht alle Optionen auf allen Modellen verfügbar.
Wählen Sie Einstellungen > System > Anzeige.
Beleuchtung: Richtet die Beleuchtungshelligkeit ein.
Farbmodus: Richtet das Gerät zur Anzeige von Farben für den
Tag oder die Nacht ein.
Screenshotaufn.: Ermöglicht dem Gerät, Bildschirmaufnahmen
zu speichern.
GPS-Einstellungen
Wählen Sie Einstellungen > System > GPS.
Skyview: Zeigt die relative Position von GPS-Satelliten am
Himmel an.
WAAS/EGNOS: Aktiviert oder deaktiviert WAAS (in
Nordamerika) oder EGNOS (in Europa). So können
genauere GPS-Positionsdaten bereitgestellt werden. Bei
Verwendung von WAAS oder EGNOS kann das Gerät mehr
Zeit zum Erfassen von Satelliten benötigen.
Geschwindigkeitsfilter: Ermittelt den Durchschnittswert der
Geschwindigkeit des Schiffes über einen kurzen Zeitraum,
um besser abgestimmte Geschwindigkeitswerte zu erzielen.
Quelle: Ermöglicht es Ihnen, die bevorzugte GPS-Quelle
auszuwählen.
Anzeigen des Eventprotokolls
Das Eventprotokoll enthält eine Liste der Systemereignisse.
Wählen Sie Einstellungen > System >
Systeminformationen > Eventprotokoll.
Anzeigen von Informationen zur Systemsoftware
Sie können die Softwareversion, die Basiskartenversion, die
Informationen aller zusätzlichen Karten (sofern verfügbar), die
Softwareversion für ein optionales Radargerät von Garmin und
die Geräte-ID anzeigen. Diese Informationen werden eventuell
benötigt, um die Systemsoftware zu aktualisieren oder
zusätzliche Kartendateninformationen zu erwerben.
Sie können die Softwareversion, die Basiskartenversion, die
Informationen aller zusätzlichen Karten (sofern verfügbar) und
die Geräte-ID anzeigen. Diese Informationen werden eventuell
benötigt, um die Systemsoftware zu aktualisieren oder
zusätzliche Kartendateninformationen zu erwerben.
Wählen Sie Einstellungen > System >
Systeminformationen > Softwareinformationen.
Kraftstoffkapazität: Legt die gesamte Kraftstoffkapazität aller
Kraftstofftanks auf dem Schiff fest (Einstellen der
Kraftstoffkapazität des Schiffs, Seite 30).
Schiffstyp: Aktiviert basierend auf dem Schiffstyp einige
Kartenplotterfunktionen.
Alle Tanks auffüllen: Legt den Kraftstofffüllstand auf das
Maximum fest (Synchronisieren der Kraftstoffdaten mit dem
tatsächlichen Kraftstoff an Bord, Seite 30).
Kraftstoff im Schiff nachfüllen: Ermöglicht es Ihnen, die
getankte Kraftstoffmenge einzugeben, wenn Sie den Tank
nicht vollständig aufgefüllt haben (Synchronisieren der
Kraftstoffdaten mit dem tatsächlichen Kraftstoff an Bord,
Seite 30).
Gesamtkraftstoff an Bord einstellen: Legt die gesamte
Kraftstoffmenge aller Kraftstofftanks auf dem Schiff fest
(Synchronisieren der Kraftstoffdaten mit dem tatsächlichen
Kraftstoff an Bord, Seite 30).
Messgrenzen eingeben: Legt die oberen und unteren
Grenzwerte der verschiedenen Anzeigen fest (Anpassen der
Grenzwerte für Motor- und Tankanzeigen, Seite 37).
Einrichten des Kielversatzes
Geben Sie einen Kielversatz ein, um den Wert für die
Wassertiefe entsprechend dem Montageort des Gebers
anzugleichen. Auf diese Weise können Sie je nach Ihren
Bedürfnissen die Wassertiefe unter dem Kiel oder die
tatsächliche Wassertiefe anzeigen.
Wenn Sie die Wassertiefe unter dem Kiel oder dem niedrigsten
Punkt des Schiffs kennen möchten und der Geber an der
Wasserlinie oder an einem anderen Ort oberhalb des Kielendes
installiert ist, messen Sie die Distanz von der Geberposition zum
Kiel des Schiffs.
Wenn Sie die tatsächliche Wassertiefe kennen möchten und der
Geber unterhalb der Wasserlinie installiert ist, messen Sie die
Distanz von der Unterseite des Gebers zur Wasserlinie.
HINWEIS: Diese Option ist nur verfügbar, wenn Sie über gültige
Tiefendaten verfügen.
1 Messen Sie die Distanz:
• Wenn der Geber an der Wasserlinie À oder an einem
anderen Ort oberhalb des Kielendes installiert ist, messen
Sie die Distanz von der Geberposition zum Kiel des
Schiffs. Geben Sie diesen Wert als positive Zahl ein.
• Wenn der Geber an der Kielunterkante Á installiert ist und
Sie die tatsächliche Wassertiefe kennen möchten, messen
Sie die Distanz vom Geber zur Wasserlinie. Geben Sie
diesen Wert als negative Zahl ein.
Einstellungen für das eigene Schiff
HINWEIS: Für einige Einstellungen und Optionen sind
zusätzliche Karten oder Hardware erforderlich.
Wählen Sie Einstellungen > Mein Schiff.
Kielversatz: Gleicht die Kieltiefe gegenüber der
Wasseroberfläche an, sodass die Tiefe ab dem Kiel und nicht
ab der Geberposition gemessen wird (Einrichten des
Kielversatzes, Seite 28).
Temp.untersch.: Gleicht den Wassertemperaturmesswert eines
NMEA 0183-Sensors für die Wassertemperatur oder eines
Gebers mit Temperaturmessung an (Einrichten des
Wassertemperaturunterschieds, Seite 37).
Geschwindigkeit durch das Wasser kalibrieren: Kalibriert den
Geber oder Sensor mit Geschwindigkeitssensor Kalibrieren
eines Geräts für die Geschwindigkeit durch Wasser,
Seite 37.
36
2 Wählen Sie Einstellungen > Mein Schiff > Kielversatz.
Gerätekonfiguration
3 Wählen Sie
, wenn der Geber an der Wasserlinie installiert
ist, oder wählen Sie , wenn der Geber an der
Kielunterkante installiert ist.
Einrichten des Wassertemperaturunterschieds
Zum Einrichten des Wassertemperaturunterschieds müssen Sie
über einen NMEA 0183 Sensor für die Wassertemperatur oder
über einen Geber mit Temperaturmessung verfügen, um die
Wassertemperatur zu messen.
Der Temperaturunterschied kompensiert die
Temperaturmesswerte eines Temperatursensors.
1 Messen Sie die Wassertemperatur mit dem an den
Kartenplotter angeschlossenen Temperatursensor oder mit
dem Geber mit Temperaturmessung.
2 Messen Sie die Wassertemperatur mit einem anderen
Temperatursensor oder einem anderen Thermometer, der
bzw. das bekanntlich genaue Daten liefert.
3 Ziehen Sie die in Schritt 1 gemessene Wassertemperatur von
der in Schritt 2 gemessenen Wassertemperatur ab.
Dies ist der Temperaturunterschied. Geben Sie diesen Wert
in Schritt 5 als positive Zahl ein, wenn der am Kartenplotter
angeschlossene Sensor eine kältere Wassertemperatur als
die tatsächliche Temperatur misst. Geben Sie diesen Wert in
Schritt 5 als negative Zahl ein, wenn der am Kartenplotter
angeschlossene Sensor eine höhere Wassertemperatur als
die tatsächliche Temperatur misst.
4 Wählen Sie Einstellungen > Mein Schiff > Temp.untersch..
5 Geben Sie den in Schritt 3 berechneten
Temperaturunterschied ein.
Kalibrieren eines Geräts für die Geschwindigkeit
durch Wasser
Wenn ein Geber mit Geschwindigkeitssensor an den
Kartenplotter angeschlossen ist, können Sie dieses Gerät mit
Geschwindigkeitssensor kalibrieren, um die Genauigkeit der
Daten für die Geschwindigkeit durch das Wasser zu verbessern,
die auf dem Kartenplotter angezeigt werden.
1 Wählen Sie Einstellungen > Mein Schiff >
Geschwindigkeit durch das Wasser kalibrieren.
2 Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
Bei zu geringer Geschwindigkeit des Schiffs oder wenn der
Geschwindigkeitssensor keine Geschwindigkeit misst, wird
eine Meldung angezeigt.
3 Wählen Sie OK, und erhöhen Sie langsam die
Schiffsgeschwindigkeit.
4 Wird die Meldung erneut angezeigt, stoppen Sie das Schiff
und überprüfen Sie, ob das Messrad klemmt.
5 Dreht sich das Rad frei, überprüfen Sie die Kabelanschlüsse.
6 Wenn Sie die Meldung weiterhin erhalten, wenden Sie sich
an den Support von Garmin.
Einstellen der Kraftstoffkapazität des Schiffs
1 Wählen Sie Einstellungen > Mein Schiff >
Kraftstoffkapazität.
2 Geben Sie die Gesamtkapazität aller Kraftstofftanks ein.
Synchronisieren der Kraftstoffdaten mit dem
tatsächlichen Kraftstoff an Bord
Sie können die Kraftstofffüllstände im Kartenplotter mit dem
tatsächlich auf dem Schiff vorhandenen Kraftstoff
synchronisieren, wenn Sie Kraftstoff im Schiff nachfüllen.
1 Wählen Sie Anzeigen > Motor > MENU.
2 Wählen Sie eine Option:
• Nachdem Sie Kraftstoff in alle Kraftstofftanks auf dem
Schiff nachgefüllt haben, wählen Sie Alle Tanks
auffüllen. Der Kraftstofffüllstand wird auf die maximale
Kapazität zurückgesetzt.
Gerätekonfiguration
• Wenn Sie den Tank nicht voll aufgefüllt haben, wählen Sie
Kraftstoff im Schiff nachfüllen und geben die
hinzugefügte Menge ein.
• Legen Sie den Gesamtkraftstoff in den Kraftstofftanks fest,
indem Sie Gesamtkraftstoff an Bord einstellen wählen
und die Gesamtkraftstoffmenge in den Tanks eingeben.
Anpassen der Grenzwerte für Motor- und
Tankanzeigen
Sie können die oberen und unteren Grenzwerte sowie den
Bereich des gewünschten Standardbetriebs einer Anzeige
einstellen. Wenn ein Wert den Standardbetriebsbereich
überschreitet, ändert sich die Farbe der Anzeige zu Rot.
HINWEIS: Es sind nicht alle Optionen für alle Anzeigen
verfügbar.
1 Wählen Sie eine Anzeige aus.
2 Wählen Sie Messgrenzwerte > Benutzerdefiniert >
Messgrenzwerte bearbeiten.
3 Wählen Sie eine Option:
• Richten Sie den Mindestwert des
Standardbetriebsbereichs ein, indem Sie Minimaler
Messwert wählen.
• Richten Sie den Maximalwert des
Standardbetriebsbereichs ein, indem Sie Maximaler
Messwert wählen.
• Richten Sie den unteren Grenzwert so ein, dass er unter
dem minimalen Messwert liegt, indem Sie Minimaler
Skalenwert wählen.
• Richten Sie den oberen Grenzwert so ein, dass er über
dem maximalen Messwert liegt, indem Sie Maximaler
Skalenwert wählen.
4 Wählen Sie den Grenzwert aus.
5 Wiederholen Sie die Schritte 4 und 5, um weitere
Messgrenzwerte einzustellen.
Kommunikationseinstellungen
HINWEIS: Für einige Einstellungen und Optionen sind
zusätzliche Karten oder Hardware erforderlich.
Wählen Sie Einstellungen > Kommunikation.
Serieller Anschluss 1: Richtet das Eingangs-/Ausgangsformat
für den seriellen Anschluss ein, wenn Sie den Kartenplotter
an externe NMEA Geräte, Computer oder andere Garmin
Geräte anschließen.
NMEA 0183-Einstellungen: Richtet die NMEA 0183 Datensätze
ein, die der Kartenplotter überträgt, wie viele Stellen nach
dem Dezimalkomma bei einer NMEA-Ausgabe übertragen
werden und wie Wegpunkte identifiziert werden (NMEA 0183
Einstellungen, Seite 38).
NMEA 2000-Einstellungen: Ermöglicht es Ihnen, die Geräte im
NMEA 2000 Netzwerk anzuzeigen und ihnen eine
Bezeichnung zuzuweisen (NMEA 2000 Einstellungen,
Seite 38).
Marinenetzwerk: Ermöglicht es Ihnen, die Geräte anzuzeigen,
mit denen Sie Karten, Echolot oder Radar gemeinsam
verwenden. Diese Option ist nicht auf allen
Kartenplottermodellen verfügbar.
HINWEIS: Netzwerkdaten lassen sich nur auf Modellen
anzeigen, die diese Daten unterstützen. Beispielsweise kann
ein Radar im Netzwerk nicht auf einem Modell angezeigt
werden, das keine Radarfunktionen unterstützt.
NMEA 0183
Die Kartenplotter unterstützen den NMEA 0183 Standard, der
zum Verbinden verschiedener NMEA 0183 Geräte genutzt wird,
z. B. VHF-Funkgeräte, NMEA Instrumente, Autopiloten,
Windsensoren und Steuerkurssensoren.
37
Informationen zum Verbinden des Kartenplotters mit optionalen
NMEA 0183 Geräten finden Sie in den Installationsanweisungen
des Kartenplotters.
Für den Kartenplotter sind die NMEA 0183 Datensätze GPAPB,
GPBOD, GPBWC, GPGGA, GPGLL, GPGSA, GPGSV,
GPRMB, GPRMC, GPRTE, GPVTG, GPWPL, GPXTE sowie die
proprietären Garmin Datensätze PGRME, PGRMM und PGRMZ
zulässig.
Dieser Kartenplotter unterstützt auch den WPL-Datensatz, DSC
sowie die NMEA 0183 Eingabe von Echolotdaten mit
Unterstützung der Datensätze DPT (Tiefe) bzw. DBT, MTW
(Wassertemperatur) und VHW (Wassertemperatur,
Geschwindigkeit und Steuerkurs).
NMEA 0183 Einstellungen
Wählen Sie Einstellungen > Kommunikation > NMEA 0183Einstellungen.
Echolot: Aktiviert NMEA 0183 Ausgabesätze für das Echolot
(sofern verfügbar).
Route: Aktiviert NMEA 0183 Ausgabesätze für Routen.
System: Aktiviert NMEA 0183 Ausgabesätze für
Systeminformationen.
Garmin: Aktiviert NMEA 0183 Ausgabesätze für proprietäre
Garmin Datensätze.
Pos.genauigkeit: Passt die Anzahl der Stellen nach dem
Dezimalkomma für die Übertragung von NMEA Ausgaben
an.
Wegpunkt-IDs: Richtet das Gerät so ein, dass Wegpunktnamen
oder Zahlen während der Navigation über NMEA 0183
gesendet werden. Die Verwendung von Zahlen kann
Kompatibilitätsprobleme mit älteren NMEA 0183 Autopiloten
beheben.
Diagnose: Zeigt NMEA 0183 Diagnoseinformationen an.
Standards: Setzt die NMEA 0183 Einstellungen auf die
Werkseinstellungen zurück.
NMEA 2000 Einstellungen
Wählen Sie Einstellungen > Kommunikation > NMEA 2000Einstellungen.
Geräteliste: Zeigt die an das Netzwerk angeschlossenen
Geräte an.
Geräte benennen: Ändert die Bezeichnungen für verfügbare
angeschlossene Geräte.
Benennen von Geräten und Sensoren im Netzwerk
Sie können Geräte und Sensoren benennen, die mit dem
Garmin Marinenetzwerk und dem NMEA 2000 Netzwerk
verbunden sind.
1 Wählen Sie Einstellungen > Kommunikation.
2 Wählen Sie Marinenetzwerk oder NMEA 2000Einstellungen > Geräteliste.
3 Wählen Sie in der Liste auf der linken Seite ein Gerät aus.
4 Wählen Sie Namen ändern.
5 Geben Sie den Namen ein, und wählen Sie Fertig.
Einstellen von Alarmen
Navigationsalarme
Wählen Sie Einstellungen > Alarme > Navigation.
Ankunft: Stellt einen Alarm ein, der ertönt, wenn Sie sich
innerhalb einer vorgegebenen Distanz oder einer
vorgegebenen Zeit zu einer Kursänderung oder einem Ziel
befinden.
Ankerversatz: Stellt einen Alarm ein, der ertönt, wenn eine
angegebene Driftentfernung überschritten wird, während das
Schiff vor Anker liegt.
38
Kursabweichung: Stellt einen Alarm ein, der ertönt, wenn Sie
um eine bestimmte Distanz vom Kurs abgewichen sind.
Systemalarme
Wecker: Richtet einen Wecker ein.
Gerätespannung: Stellt einen Alarm ein, der ertönt, wenn die
Batterie eine vorgegebene niedrige Spannung erreicht.
GPS-Genauigkeit: Stellt einen Alarm ein, der ertönt, wenn die
Genauigkeit der GPS-Position unter einen
benutzerdefinierten Wert sinkt.
Einrichten des Kraftstoffalarms
Zum Einrichten eines Alarms für den Kraftstofffüllstand muss ein
kompatibler Kraftstoffdurchflusssensor mit dem Kartenplotter
verbunden sein.
Sie können einen Alarm ertönen lassen, wenn der an Bord noch
vorhandene Gesamtkraftstoffvorrat auf den angegebenen
Füllstand absinkt.
1 Wählen Sie Einstellungen > Alarme > Tanken >
Gesamtkraftstoff an Bord einstellen > Ein.
2 Geben Sie die verbleibende Kraftstoffmenge ein, bei der der
Alarm ausgelöst wird, und wählen Sie Fertig.
Einheiteneinstellungen
Wählen Sie Einstellungen > Einheiten.
Systemeinheiten: Legt das Einheitenformat für das Gerät fest.
Missweisung: Legt die magnetische Missweisung, den Winkel
zwischen magnetischer und wahrer Nordrichtung, für Ihre
aktuelle Position fest.
Nordreferenz: Legt die Richtungsreferenz für die Berechnung
von Steuerkursinformationen fest. Mit Wahr wird der
geografische Norden als Nordreferenz eingestellt. Mit Gitter
wird Gitter Nord als Nordreferenz (000º) eingestellt. Mit
Magnetisch wird die magnetische Nordrichtung als
Nordreferenz eingestellt.
Positionsformat: Stellt das Positionsformat ein, in dem
Positionsangaben angezeigt werden. Diese Einstellung darf
nur geändert werden, wenn eine Karte verwendet wird, auf
der ein anderes Positionsformat angegeben ist.
Kartenbezugssyst.: Stellt das Koordinatensystem ein, nach
dem die Karte strukturiert ist. Diese Einstellung darf nur
geändert werden, wenn eine Karte verwendet wird, auf der
ein anderes Kartenbezugssystem angegeben ist.
Druckreferenzzeit: Stellt die Referenzzeit ein, die zur
Berechnung der Barometertendenz verwendet wird. Die
Tendenz wird im Barometerfeld angezeigt.
Zeitformat: Stellt die Zeitangabe im 12-Stunden-, 24-Stundenoder UTC-Zeitformat ein.
Zeitzone: Stellt die Zeitzone ein, oder ermöglicht die
automatische Auswahl basierend auf der GPS-Position.
Navigationseinstellungen
HINWEIS: Für einige Einstellungen und Optionen sind
zusätzliche Karten oder Hardware erforderlich.
Wählen Sie Einstellungen > Navigation.
Routenbezeichnungen: Legt die Art der Bezeichnungen fest,
die an den Kursänderungen auf der Karte angezeigt werden.
Auto Guidance: Legt die Parameter fest, die der Kartenplotter
zur Berechnung einer Auto Guidance Route verwenden soll,
wenn Sie einige Premium-Karten verwenden.
Kursänd.akt.: Legt die Kursänderung fest, die anhand von Zeit
oder Distanz berechnet wird.
Zeit bis zur Kursänderung: Legt die Anzahl der Minuten vor
der Kursänderung für das nächste Teilstück fest, wenn für die
Einstellung Kursänd.akt. die Option Zeit ausgewählt ist. Eine
Erhöhung dieses Werts kann die Genauigkeit des Autopiloten
Gerätekonfiguration
bei der Navigation einer Route oder einer Auto Guidance
Route mit häufigen Kursänderungen oder bei höheren
Geschwindigkeiten verbessern. Bei geradlinigeren Kursen
oder niedrigeren Geschwindigkeiten kann eine Verringerung
dieses Werts die Genauigkeit des Autopiloten verbessern.
Dist. bis Kursänd.: Legt die Distanz vor der Kursänderung für
das nächste Teilstück fest, wenn für Kursänd.akt. die Option
Distanz ausgewählt ist. Eine Erhöhung dieses Werts kann die
Genauigkeit des Autopiloten bei der Navigation einer Route
oder einer Auto Guidance Route mit häufigen
Kursänderungen oder bei höheren Geschwindigkeiten
verbessern. Bei geradlinigeren Kursen oder niedrigeren
Geschwindigkeiten kann eine Verringerung dieses Werts die
Genauigkeit des Autopiloten verbessern.
Routenbeginn: Legt einen Startpunkt für die Routennavigation
fest.
Einstellungen für andere Schiffe
Wenn der kompatible Kartenplotter mit einem AIS-Gerät oder
VHF-Funkgerät verbunden ist, können Sie einrichten, wie
andere Schiffe auf dem Kartenplotter angezeigt werden.
Wählen Sie Einstellungen > Andere Schiffe.
AIS: Aktiviert und deaktiviert den Empfang von AIS-Signalen.
DSC: Aktiviert und deaktiviert den digitalen Selektivruf (DSC).
AIS-Alarm: Stellt den Kollisionsalarm ein (Einrichten eines
Sicherheitszonen-Kollisionsalarms, Seite 7 und Aktivieren
von Testalarmen von AIS-Übertragungen, Seite 7).
Wiederherstellen der ursprünglichen Werkseinstellungen des Kartenplotters
HINWEIS: Mit diesem Verfahren werden alle eingegebenen
Einstellungsinformationen gelöscht.
Wählen Sie Einstellungen > System >
Systeminformationen > Werkseinstellungen.
Teilen und Verwalten von
Benutzerdaten
Zum Teilen und Verwalten von Benutzerdaten muss eine
Speicherkarte in den Kartenplotter eingelegt sein. Dieses Gerät
unterstützt als FAT32 formatierte Speicherkarten mit bis zu
32 GB Speicherplatz.
Kopieren von Wegpunkten, Routen und
Tracks aus HomePort auf einen
Kartenplotter
Damit Sie Daten auf den Kartenplotter kopieren können, muss
auf dem Computer die aktuellste Version von HomePort
installiert sein, und es muss eine Speicherkarte in den
Kartenplotter eingelegt sein.
Kopieren Sie die Daten von HomePort auf die vorbereitete
Speicherkarte.
Weitere Informationen finden Sie in der HomePort Hilfedatei.
Kopieren von Daten von einer Speicherkarte
1 Setzen Sie eine Speicherkarte in den Kartensteckplatz ein.
2 Wählen Sie Benutzerdaten > Daten verwalten >
Datenübertragung.
3 Wählen Sie bei Bedarf die Speicherkarte aus, auf die Daten
kopiert werden sollen.
4 Wählen Sie eine Option:
• Übertragen Sie Daten von der Speicherkarte auf den
Kartenplotter, und kombinieren Sie sie mit vorhandenen
Teilen und Verwalten von Benutzerdaten
Benutzerdaten, indem Sie Von Speicherkarte
übernehmen wählen.
• Übertragen Sie Daten von der Speicherkarte auf den
Kartenplotter, und überschreiben Sie vorhandene
Benutzerdaten, indem Sie Von Speicherkarte ersetzen
wählen.
Wählen
Sie den Dateinamen.
5
Kopieren von Wegpunkten, Routen und
Tracks auf eine Speicherkarte
1 Setzen Sie eine Speicherkarte in den Kartensteckplatz ein.
2 Wählen Sie Benutzerdaten > Daten verwalten >
Datenübertragung > Auf Karte speichern.
3 Wählen Sie bei Bedarf die Speicherkarte aus, auf die Daten
kopiert werden sollen.
4 Wählen Sie eine Option:
• Erstellen Sie eine neue Datei, indem Sie Neue Datei
hinzufügen wählen und einen Namen eingeben. Der
Dateiname wird mit der Erweiterung „.ADM“ gespeichert.
• Fügen Sie einer vorhandenen Datei Informationen hinzu,
indem Sie die Datei aus der Liste auswählen.
Auswählen eines Dateityps für Wegpunkte
und Routen von Drittanbietern
Sie können Wegpunkte und Routen von Geräten von
Drittanbietern importieren und exportieren.
1 Wählen Sie Navigationsinformationen > Benutzerdaten >
Datenübertragung > Dateityp.
2 Wählen Sie GPX.
Wenn Sie Daten wieder mit Geräten von Garmin übertragen
möchten, wählen Sie als Dateityp die Option ADM.
Gemeinsame Nutzung von Wegpunkten und
Routen auf mehreren Geräten
Damit Sie Wegpunkte und Routen gemeinsam nutzen können,
müssen Sie die Geräte über ein Kabel zur Datenweitergabe
verbinden. Das Kabel zur Datenweitergabe ist als Zubehör
erhältlich.
Sie können Daten zu Wegpunkten und Routen auf zwei
kompatiblen, auf dem Boot installierten Kartenplottern
gemeinsam nutzen. Zur gemeinsamen Nutzung von Daten muss
auf beiden Geräten die Benutzerdatenweitergabe aktiviert sein.
Wählen Sie auf beiden Geräten die Option Benutzerdaten >
Daten verwalten > Benutzerdatenweitergabe > Ein.
Kopieren interner Karten auf eine
Speicherkarte
Sie können Karten vom Kartenplotter auf eine Speicherkarte
kopieren, um die Karten mit HomePort zu verwenden.
1 Setzen Sie eine Speicherkarte in den Kartensteckplatz ein.
2 Wählen Sie Benutzerdaten > Daten verwalten >
Datenübertragung.
Wählen
Sie Interne Karte kopieren.
3
Sichern von Daten auf einem Computer
1 Setzen Sie eine Speicherkarte in den Kartensteckplatz ein.
2 Wählen Sie Benutzerdaten > Daten verwalten >
Datenübertragung > Auf Karte speichern.
3 Wählen Sie einen Dateinamen in der Liste aus, oder wählen
Sie Neue Datei hinzufügen.
4 Wählen Sie Auf Karte speichern.
Der Dateiname wird mit der Erweiterung „.ADM“ gespeichert.
39
5 Entfernen Sie die Speicherkarte, und legen Sie sie in einen
Kartenleser ein, der an einen Computer angeschlossen ist.
6 Öffnen Sie auf der Speicherkarte den Ordner „Garmin
\UserData“.
7 Kopieren Sie die Sicherungsdatei auf der Karte, und fügen
Sie diese an einem beliebigen Speicherort auf dem
Computer ein.
Wiederherstellen von Sicherungsdaten auf
einem Plotter
1 Legen Sie die Speicherkarte in einen Kartenleser ein, der an
den Computer angeschlossen ist.
2 Kopieren Sie eine Sicherungsdatei vom Computer auf die
Speicherkarte in den Ordner „Garmin\UserData“.
3 Setzen Sie eine Speicherkarte in den Kartensteckplatz ein.
4 Wählen Sie Benutzerdaten > Daten verwalten >
Datenübertragung > Von Speicherkarte ersetzen.
Speichern von Systeminformationen auf
einer Speicherkarte
Sie können als Unterstützung bei der Fehlerbehebung
Systeminformationen auf einer Speicherkarte speichern. Sie
werden u. U. von einem Mitarbeiter des Supports gebeten, diese
Informationen zum Abrufen von Daten über das Netzwerk zu
nutzen.
1 Setzen Sie eine Speicherkarte in den Kartensteckplatz ein.
2 Wählen Sie Einstellungen > System >
Systeminformationen > Garmin-Geräte > Auf Karte
speichern.
3 Wählen Sie bei Bedarf die Speicherkarte aus, auf der
Systeminformationen abgelegt werden sollen.
4 Entnehmen Sie die Speicherkarte.
Anhang
Registrieren des Geräts
Helfen Sie uns, unseren Service weiter zu verbessern, und
füllen Sie die Online-Registrierung noch heute aus. Bewahren
Sie die Originalquittung oder eine Kopie an einem sicheren Ort
auf.
1 Legen Sie eine Speicherkarte in den Kartensteckplatz des
Kartenplotters ein.
2 Warten Sie einen Moment.
Der Kartenplotter erstellt eine Datei mit dem Namen
GarminDevice.xml, die auf der Speicherkarte im Ordner
Garmin abgelegt wird.
3 Entfernen Sie die Speicherkarte.
4 Legen Sie die Speicherkarte in den Computer ein.
5 Rufen Sie auf dem Computer die Website garmin.com
/express auf.
6 Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um die
Anwendung Garmin Express™ herunterzuladen, zu
installieren und zu öffnen.
7 Wählen Sie Gerät hinzufügen.
8 Während die Anwendung die Suche durchführt, wählen Sie
die Option Anmelden, die neben Haben Sie Seekarten oder
Geräte? im unteren Bereich der Seite angezeigt wird.
9 Erstellen Sie ein Garmin Konto, oder melden Sie sich bei
Ihrem Konto an.
10 Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um das
Schiff einzurichten.
11 Wählen Sie Hinzufügen.
40
Die Anwendung Garmin Express durchsucht die
Speicherkarte nach Geräteinformationen.
12 Wählen Sie Gerät hinzufügen, um das Gerät zu registrieren.
Nach Abschluss der Registrierung sucht die Anwendung
Garmin Express nach zusätzlichen Karten und KartenUpdates für das Gerät.
Wenn Sie dem Kartenplotter-Netzwerk Geräte hinzufügen,
wiederholen Sie diese Schritte, um die neuen Geräte zu
registrieren.
Reinigen des Bildschirms
HINWEIS
Die Antireflexionsbeschichtung wird durch ammoniakhaltige
Reinigungsmittel beschädigt.
Das Gerät ist mit einer speziellen Antireflexionsbeschichtung
versehen, die gegenüber Wachs und scheuernden
Reinigungsmitteln sehr empfindlich ist.
1 Tragen Sie einen Brillenreiniger auf das Tuch auf, der laut
Angabe keine Beschädigungen an
Antireflexionsbeschichtungen hervorruft.
2 Wischen Sie den Bildschirm vorsichtig mit einem weichen,
sauberen und fusselfreien Tuch ab.
Screenshots
Sie können einen Screenshot jedes Bildschirms, der auf dem
Kartenplotter angezeigt wird, als Bitmap-Datei (.bmp) speichern.
Sie können den Screenshot auf den Computer übertragen.
Speichern von Screenshots
1 Setzen Sie eine Speicherkarte in den Kartensteckplatz ein.
2 Wählen Sie Einstellungen > System > Anzeige >
Screenshotaufn. > Ein.
3 Rufen Sie den Bildschirm auf, den Sie erfassen möchten.
4 Halten Sie HOME mindestens sechs Sekunden lang
gedrückt.
Kopieren von Screenshots auf einen Computer
1 Entfernen Sie die Speicherkarte aus dem Kartenplotter, und
legen Sie sie in einen Kartenleser ein, der an einen
Computer angeschlossen ist.
2 Öffnen Sie in Windows Explorer den Ordner „Garmin
\scrn“ auf der Speicherkarte.
3 Kopieren Sie eine BMP-Datei von der Karte, und fügen Sie
sie an einem beliebigen Speicherort auf dem Computer ein.
Fehlerbehebung
Mein Gerät erfasst keine GPS-Signale
Wenn das Gerät keine Satellitensignale erfasst, könnte dies
verschiedene Gründe haben. Falls mit dem Gerät seit der
letzten Satellitenerfassung lange Strecken zurückgelegt wurden
oder falls es mehr als ein paar Wochen oder Monate
ausgeschaltet gewesen war, erfasst das Gerät Satelliten
möglicherweise nicht richtig.
• Vergewissern Sie sich, dass die aktuelle Software auf dem
Gerät installiert ist. Ist dies nicht der Fall, aktualisieren Sie die
GerätesoftwareAktualisieren der Gerätesoftware, Seite 2.
• Vergewissern Sie sich, dass das Gerät eine freie Sicht zum
Himmel hat, damit die Antenne das GPS-Signal empfangen
kann. Wenn das Gerät in einer Kabine montiert ist, sollte es
sich in der Nähe eines Fensters befinden, damit es das GPSSignal empfangen kann.
Mein Gerät schaltet sich nicht ein oder schaltet sich
ständig aus
Falls sich Geräte plötzlich ausschalten oder sich nicht
einschalten lassen, könnte ein Problem mit der
Anhang
Stromversorgung vorliegen. Überprüfen Sie folgende Punkte,
um die Ursache der Probleme mit der Stromversorgung zu
beheben.
• Vergewissern Sie sich, dass die Stromquelle Strom liefert.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dies zu überprüfen.
Beispielsweise können Sie überprüfen, ob andere Geräte, die
mit der Stromquelle versorgt werden, ordnungsgemäß
funktionieren.
• Prüfen Sie die Sicherung im Netzkabel.
Die Sicherung sollte sich in einem Halter befinden, der zur
roten Leitung des Netzkabels gehört. Vergewissern Sie sich,
dass die richtige Sicherung eingesetzt ist. Genaue Angaben
zur erforderlichen Sicherung finden Sie auf dem Schild am
Kabel oder in den Installationsanweisungen. Prüfen Sie die
Sicherung, um sicherzustellen, dass die dort enthaltene
Verbindung nicht unterbrochen ist. Sie können die Sicherung
mit einem Multimeter testen. Falls die Sicherung
ordnungsgemäß funktioniert, gibt das Multimeter 0 Ohm aus.
• Stellen Sie sicher, dass das Gerät eine Spannung von
mindestens 10 V erhält. Eine Spannung von 12 V wird jedoch
empfohlen.
Prüfen Sie die Spannung, indem Sie die
Gleichstromspannung der Buchsen für Strom und Masse des
Netzkabels messen. Wenn die Spannung unter 10 V liegt,
schaltet sich das Gerät nicht ein.
• Stellen Sie sicher, dass das Gerät sicher in der Halterung
sitzt. Falls das Modell mit einem Sicherungsbügel befestigt
wird, vergewissern Sie sich, dass der Bügel sicher
eingerastet ist. Wenn das Gerät oder der Sicherungsbügel
ordnungsgemäß einrastet, hören Sie ein Klickgeräusch. Falls
das Gerät nicht sicher sitzt, kann die Stromversorgung
unterbrochen werden. Außerdem kann das Gerät aus der
Halterung fallen und beschädigt werden, falls es nicht sicher
sitzt.
• Wenn das Gerät genug Strom erhält, sich aber nicht
einschaltet, nehmen Sie über die Website
support.garmin.com Kontakt mit dem Produktsupport von
Garmin auf.
3 Wählen Sie die entsprechenden Einstellungen für das
Kartenbezugssystem und Positionsformat.
4 Erstellen Sie den Wegpunkt erneut.
NMEA 0183 Informationen
Typ
Datensatz
Beschreibung
Senden
GPAPB
APB: Steuerkurs- oder TrackController (Autopilot), Datensatz „B“
GPBOD
BOD: Peilung (vom Ausgangspunkt
zum Ziel)
GPBWC
BWC: Peilung und Distanz zum
Wegpunkt
GPGGA
GGA: GPS-Festdaten
GPGLL
GLL: Geografische Position (Breitenund Längengrad)
GPGSA
GSA: GNSS DOP und aktive
Satelliten
GPGSV
GSV: GNSS-Satelliten in Reichweite
GPRMB
RMB: Empfohlene NavigationsMindestdaten
GPRMC
RMC: Empfohlene spezielle GNSSMindestdaten
GPRTE
RTE: Routen
GPVTG
VTG: Kurs über Grund und
Geschwindigkeit über Grund
GPWPL
WPL: Wegpunktposition
GPXTE
XTE: Kursversatzfehler
PGRME
E: Geschätzter Fehler
PGRMM
M: Kartenbezugssystem
PGRMZ
Z: Höhe
SDDBT
DBT: Tiefe unter Geber
SDDPT
DPT: Tiefe
SDMTW
MTW: Wassertemperatur
SDVHW
VHW: Geschwindigkeit durch
Wasser und Steuerkurs
Empfangen DPT
Mein Gerät erstellt Wegpunkte nicht an der richtigen
Position
Sie können Wegpunktpositionen manuell eingeben, um Daten
zwischen Geräten zu übertragen und auszutauschen. Wenn Sie
einen Wegpunkt manuell anhand von Koordinaten eingegeben
haben und die Position des Punkts nicht an der erwarteten
Stelle angezeigt wird, wurden bei der Markierung des
Wegpunkts möglicherweise ein anderes Kartenbezugssystem
und Positionsformat verwendet, als derzeit vom Gerät genutzt
wird.
Das Positionsformat bestimmt, wie die Position des GPSEmpfängers auf der Seite angezeigt wird. Es wird gewöhnlich
als Breite und Länge in Grad und Minuten dargestellt, wobei es
verschiedene Optionen für Grad, Minuten und Sekunden, nur
Grad oder eines von mehreren Gitterformaten gibt.
Das Kartenbezugssystem ist ein mathematisches Modell, das
einen Teil der Erdoberfläche darstellt. Breiten- und Längengrade
auf einer gedruckten Karte verweisen auf ein bestimmtes
Kartenbezugssystem.
1 Ermitteln Sie, welches Kartenbezugssystem und
Positionsformat bei der ursprünglichen Erstellung des
Wegpunkts verwendet wurden.
Wenn der ursprüngliche Wegpunkt auf einer Karte beruht,
sollten auf der Karte das Kartenbezugssystem und
Positionsformat aufgeführt sein, mit dem die Karte erstellt
wurde. In der Regel befinden sich diese Informationen in der
Nähe der Legende.
2 Wählen Sie Einstellungen > Einheiten.
Anhang
Tiefe
DBT
Tiefe unter Geber
MTW
Wassertemperatur
VHW
Geschwindigkeit durch Wasser und
Steuerkurs
WPL
Wegpunktposition
DSC
Informationen zum digitalen
Selektivruf
DSE
Erweiterter digitaler Selektivruf
HDG
Steuerkurs, Deklination und
Missweisung
HDM
Steuerkurs, Magnetkompass
MWD
Windrichtung und -geschwindigkeit
MDA
Meteorologische Zusammenfassung
MWV
Windgeschwindigkeit und -winkel
VDM
AIS VHF Data-Link-Nachricht
Vollständige Informationen zum Format und zu den
Datensätzen der National Marine Electronics Association
(NMEA) können Sie unter folgender Adresse erwerben:
NMEA, Seven Riggs Avenue, Severna Park, MD 21146,
USA (www.nmea.org)
NMEA 2000 PGN Informationen
Typ
PGN
Beschreibung
Senden und
Empfangen
059392 ISO-Zulassung
059904 ISO-Anforderung
060928 ISO-Adressenanforderung
41
Typ
PGN
Beschreibung
126208 NMEA: Gruppenfunktion –
Anforderung, Befehl, Bestätigung
126996 Produktinformationen
127250 Schiffssteuerkurs
128259 Geschwindigkeit: Durch Wasser
128267 Wassertiefe
129539 GNSS DOP-Werte
129799 Funkfrequenz, Modus und Leistung
130306 Winddaten
130312 Temperatur
Senden
126464 PGN-Listen-Gruppenfunktion –
Senden und Empfangen
127258 Magnetische Missweisung
129025 Position: Schnelle Aktualisierung
129026 COG und SOG: Schnelle Aktualisierung
129029 GNSS-Positionsdaten
129283 Kursversatzfehler
129284 Navigationsdaten
129285 Navigation – Informationen zu Route
und Wegpunkt
129540 GNSS-Satelliten in Reichweite
Empfangen
127245 Steuerrad
127250 Schiffssteuerkurs
127488 Motorparameter: Schnelle Aktualisierung
127489 Motorparameter: Dynamisch
127493 Getriebeparameter: Dynamisch
127498 Motorparameter: Statisch
127505 Flüssigkeitsstand
129038 Positionsmeldung der AIS-Klasse A
129039 Positionsmeldung der AIS-Klasse B
129040 AIS-Klasse B, erweiterte Positionsmeldung
129794 Statische Daten und Reisedaten der
AIS-Klasse A
129798 AIS-SAR-Positionsmeldung für Suchund Luftrettung
129802 Sicherheitsrelevante AIS-Nachricht
129808 Daten im DSC-Anruf
130310 Umweltparameter
130311 Umweltparameter (veraltet)
130313 Luftfeuchtigkeit
130314 Tatsächlicher Druck
130576 Kleine Jacht
Diese Daten gelten nur für NMEA 2000 kompatible Produkte.
42
Anhang
Index
A
AIS 6, 7, 9
aktivieren 39
Alarm 7
Gefahren 7
Notrufsignal-Gerät 7
SART 7
Schiffe 6
Zielerfassung 6, 7
Alarme 18, 38
Ankerversatz 38
Ankunft 38
Anzeigen 29
Echolot 23
Flachwasser 23
Kollision 7
Kursabweichung 38
Motor 29
Navigation 38
Tanken 30, 38
Tiefwasser 23
Wassertemperatur 23
AM 33
Andere Schiffe
AIS 9
Wege/Pfade 9
Angelkarte 3
einrichten 8
verschieben 3
Animierte Strömungen, Gezeiten 5
Ankeralarm 38
Ankunftsalarm 38
Antenne, GPS 2
Anzeigeeinstellungen 36
Anzeigen
Grenzwerte 37
Motor 29
Reise 29
Statusalarme 29
Tanken 29, 30, 37
Wind 30
Astroinformationen 30, 31
Auto Guidance 11, 16, 17, 38
Distanz zur Küstenlinie 16
Route 16
Routen 16
Autopilot 26
aktivieren 26
Kehrtwenden-Muster 26
Kreis-Muster 27
Kursänderungs-Zunahme 26
Ruderaktivität reduzieren 26
Steuermuster 26
Steuern nach Muster 26
Williamson-Turn-Muster 27
Zickzack-Muster 27
B
Beleuchtung 3
Benutzerdaten, löschen 16
Bereichsringe 8
D
DAB 33, 34
Daten
kopieren 39
sichern 39, 40
Verwaltung 39
Datenfelder 9
Digitaler Selektivruf (Digital Selective Calling,
DSC) 31
aktivieren 31, 39
Kanäle 32
Kontakte 31
Routine-Einzelanruf 32
Display, Helligkeit 3
Distanz messen, Karten 3
Index
Distanz zur Küstenlinie 16
DSC. Siehe Digitaler Selektivruf (Digital
Selective Calling, DSC)
E
Echolot 18, 20
A-Bereich 23, 24
Alarme 23
Ansichten 18
aufzeichnen 21, 22
Bildlaufgeschwindigkeit 22
Darstellung 23
Farbunterdrückung 23
Farbverstärkung 21
Frequenzen 23, 24
FrontVü 20
Garmin ClearVü 18
gemeinsam nutzen 21
Grundverfolgung 22
Kegel 9
Oberflächenstörungen 23
Panoptix 19, 20, 24, 25
Quelle 21
schwebende Ziele 23
SideVü 19
Störungen 21, 23
Tiefe 22
Tiefenlinie 22
Tiefenskala 22
Überlagerungszahlen 22
Verstärkung 21
Wegpunkt 20
Whiteline 23
Zoom 22
EGNOS 36
Einschalttaste 1, 35
Einstellungen 11, 35, 36, 38
Systeminformationen 36
EPIRB 7
Eventprotokoll 36
F
Fahrrinnenbreite 8
Farben von Gefahrenstellen 8
Farbmodus 3
Fehlerbehebung 40, 41
Fish Eye 3D
Echolotkegel 9
schwebende Ziele 9
Tracks 9
Fotos, Luftbilder 6
Führen nach 12
G
Garmin ClearVü 18
Garmin Marinenetzwerk 37, 38
Geber 18, 20, 23, 25
Gehe zu 12, 13
Gerät
Registrierung 40
reinigen 40
Tasten 1, 3
Geräte-ID 36
Gezeitenstationen 5, 30, 31
Anzeigen 5
GPS 40
EGNOS 36
Quelle 2
Signale 2
WAAS 36
GPS-Genauigkeit 38
Grenzlinie 17, 18
Grenzlinien 17
H
Halsen. Siehe Wenden und Halsen
Hauptmenü, anpassen 2
K
Karten 3, 5, 9, 10. Siehe Karten
Darstellung 8
Details 4
Distanz messen 3
Navigation 4, 5
Quickdraw 10, 11
Steuerkurs, Linie 8
Symbole 3
Verschieben 3
Kielversatz 28, 36
Kollisionsalarm 7
Kombinationen 2, 3
anpassen 2
auswählen 2
benutzerdefiniert 3
Kompass 29
Rose 8
Kraftstoffkapazität 30, 36, 37
Kursabweichungsalarm 38
Kurse 12
L
Löschen, alle Benutzerdaten 16
Luftbilder 6
M
Mann über Bord 13, 27
Marineservices 12
Maßeinheiten 38
Media Player 32–35
alphabetische Suche 33
Bereiche 33
DAB 34
Einstellungsmodus 33
FUSION-Link 32
Gerätename 35
Quelle 33
Radio 34, 35
SiriusXM Satellitenradio 34
stumm schalten 33
Tuner-Region 33, 34
VHF 33
Voreinstellung 33
wiederholen 33
Zufallswiedergabe 33
MOB, Gerät 7
Motoranzeigen 29, 37
konfigurieren 29
Statusalarme 29
Motorboot 3, 27
Music Player 32, 34. Siehe Media Player
N
Navigationsalarme 38
Navigationskarte 3, 5, 12
einrichten 8, 38
Luftbilder 8
Marineservicepunkte 12
Schiffswege 9, 32
verschieben 3
Navigationsübersicht 9
NMEA 0183 31, 37, 38, 41
NMEA 2000 38, 41
Notruf 31
Notrufsignal-Gerät 7
P
Position, Tracking 31
Position speichern 13
Positionsmeldung 31, 32
Premium-Karten 5, 8
Anzeigen für Gezeiten und Strömungen 5
Fish Eye 3D 9
Luftbilder 6
Produktregistrierung 40
R
Radio 33
AM 33
SiriusXM 34, 35
UKW 33
Registrieren des Geräts 40
Reisedaten 29
43
Route nach 11, 12
Routen 13, 17
bearbeiten 14
erstellen 14
gemeinsam nutzen 39
kopieren 39
Liste anzeigen 14
löschen 15
navigieren 14
parallel navigieren 14
Wegpunkte 39
Routenplanung. Siehe Routen
Routenvorschlag 12
S
SART 7
Satellitenbilder 5
Satellitensignale, erfassen 2
Schiffswege 9, 32
schwebende Ziele 9
Screenshots 40
speichern 40
Seezeichen 4
Segelanzeigen 30
Segelboot 3, 27
Segeln 27, 28
Startlinie 27
Wettkampftimer 27
Sicherheitszonen-Kollisionsalarm 7
SideVü 19
SiriusXM 33
Satellitenradio 34
SiriusXM Satellite Radio 35
SiriusXM Satellitenradio 33–35
Software
aktualisieren 1, 2
Updates 2, 35
SOS 13
Spannung 38
Speicherkarte 39, 40
Detailkarten 39
einlegen 1
Steckplatz 1
Sprache 35
Steuerkurs
halten 26
Linie 4, 8
Steuerkurs-Fixierung 28
Strecken 11
Strömungsvorhersagestation 30, 31
Anzeigen 5
Symbole 6
Systeminformationen 36, 40
V
Vergrößern/Verkleinern, Karte 3
VHF-Funkgerät 31
AIS-Ziel anrufen 32
DSC-Kanal 32
Notrufe 31
Routine-Einzelanruf 32
Voreinstellungen 33, 34
DAB 34
W
WAAS 36
Wasser
Geschwindigkeit 37
Temperaturunterschied 37
Wegpunkte 13, 41
bearbeiten 13
dorthin navigieren 13
Echolot 20
einblenden 9
erstellen 13
gemeinsam nutzen 39
kopieren 39
Liste anzeigen 13
löschen 13
Mann über Bord 13
verfolgtes Schiff 31
Weitergeben von Daten 39
Wenden und Halsen 29
Steuerkurs-Fixierung 29
Wind-Fixierung 28
Werkseinstellungen 39
Echolot 23
Wetter 8
Wind-Fixierung 28, 29
anpassen 29
Windanzeigen 30
Z
Ziele
auswählen 12
Navigationskarte 12
Zoom, Echolot 22
Zurücksetzen, Einstellungen 35
T
Tankanzeigen 29, 30, 37
mit tatsächlichem Kraftstoff
synchronisieren 30, 37
Statusalarm 30, 38
Tasten 1
Leistung 1
Tracks 15, 18
aktiv 15
als Route speichern 15
aufzeichnen 15, 16
bearbeiten 15
einblenden 9, 15
kopieren 39
Liste 15
löschen 15
navigieren 15
speichern 15
U
Überlagerungszahlen 9
Uhr 38
Alarm 38
UKW 33
Updates, Software 1, 2
44
Index
support.garmin.com
Mai 2017
190-01951-32_0C
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertising