Garmin | GHP Reactor™ Hydraulic Corepack with SmartPump | Garmin GHP Reactor™ Hydraulic Corepack with SmartPump Installationsanweisungen

Garmin GHP Reactor™ Hydraulic Corepack with SmartPump Installationsanweisungen
die Kabellängen für alle Komponenten ausreichen. Bei Bedarf
sind Verlängerungskabel (separat erhältlich) für verschiedene
Komponenten bei Ihrem Garmin Händler oder unter
www.garmin.com verfügbar.
Sie sollten sich die Seriennummern der einzelnen Komponenten
notieren, damit Sie sie für die Registrierung sowie im
Garantiefall zur Hand haben.
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GHP™ Reactor
SmartPump
Installationsanweisungen
Wichtige Sicherheitsinformationen
WARNUNG
Lesen Sie alle Produktwarnungen und sonstigen wichtigen
Informationen der Anleitung Wichtige Sicherheits- und
Produktinformationen, die dem Produkt beiliegt.
Sie sind für den sicheren und umsichtigen Betrieb des Boots
verantwortlich. Mit dem Autopiloten können Sie die
Möglichkeiten der Steuerung des Boots erheblich erweitern.
Dies befreit Sie nicht von der Verantwortung, für einen sicheren
Betrieb des Boots zu sorgen. Vermeiden Sie riskante Manöver,
und lassen Sie den Steuerstand niemals unbeaufsichtigt.
Seien Sie stets bereit, unverzüglich die manuelle Steuerung des
Boots zu übernehmen.
Machen Sie sich in ruhigem und ungefährlichem offenen
Wasser mit dem Autopiloten vertraut.
Verwenden Sie den Autopiloten mit Vorsicht in der Nähe von
Hindernissen im Wasser, z. B. Docks, Pfeilern und anderen
Booten.
Erforderliches Werkzeug
•
•
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•
•
•
•
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Schutzbrille
Bohrmaschine und Bohrer
Schlüssel
90-mm-Lochsäge (3,5 Zoll) oder Stichsäge
Seitenschneider
Kreuzschlitz- und Flachkopf-Schraubendreher
Kabelbinder
Wasserdichte Kabelverbindung (Lüsterklemmen) oder
Schrumpfschlauch und Heißluftgebläse
• Seewassertaugliches Dichtungsmittel
• Seewassertaugliches Korrosionsschutzspray
• Tragbarer Kompass oder Handkompass (zum Prüfen auf
magnetische Störungen)
• Hydraulikschlauch mit maschinell gepressten oder vor Ort
installierbaren Anschlüssen mit einem Mindestbetriebsdruck
von 70 bar (1.000 lbf/Zoll2)
• Hydraulische T-Anschlüsse
• Zwischenschaltbare hydraulische Abschaltventile
• Hydraulikflüssigkeit
• Gewindedichtungsmittel
• Ausrüstung für die Hydraulikentlüftung
• Fettpaste (optional)
HINWEIS: Befestigungsschrauben sind für die
Hauptkomponenten des Autopilotsystems enthalten. Wenn die
im Lieferumfang enthaltenen Schrauben nicht für die
Montagefläche geeignet sind, müssen Sie die korrekten
Schraubentypen beschaffen.
Hinweise zu Montage und Verbindungen
ACHTUNG
Achten Sie beim Betrieb auf heiße Motor- und
Magnetventilkomponenten. Zudem besteht bei beweglichen
Teilen das Risiko des Einklemmens.
Wenn die Installation und Wartung des Geräts nicht
entsprechend diesen Anweisungen vorgenommen wird, könnte
es zu Schäden oder Verletzungen kommen.
Die Komponenten des Autopiloten werden über die im
Lieferumfang enthaltenen Kabel miteinander verbunden und an
die Stromversorgung angeschlossen. Stellen Sie vor der
Montage oder Verkabelung von Komponenten sicher, dass die
richtigen Kabel jede Komponente erreichen und dass jede
Komponente entsprechend positioniert ist.
HINWEIS
Damit das Boot nicht beschädigt wird, sollte das Autopilotsystem
von einem qualifizierten Installateur für Marinetechnik installiert
werden. Für die ordnungsgemäße Durchführung der Installation
sind spezielle Kenntnisse von Hydrauliksteuerungskomponenten
sowie von elektrischen Marinesystemen erforderlich.
HINWEIS
Montieren Sie das Gerät an einem Ort, an dem es keinen
extremen Temperaturen oder Umweltbedingungen ausgesetzt
ist. Der Temperaturbereich für dieses Gerät ist in den
technischen Daten zum Produkt aufgeführt. Eine längere
Lagerung oder ein längerer Betrieb bei Temperaturen über dem
angegebenen Temperaturbereich kann zu einem Versagen des
Geräts führen. Schäden durch extreme Temperaturen und
daraus resultierende Folgen sind nicht von der Garantie
abgedeckt.
Die Montagefläche muss eben sein, um Schäden am Gerät im
montierten Zustand zu vermeiden.
Installationsvorbereitung
Das Autopilotsystem besteht aus mehreren Komponenten. Sie
sollten sich vor der Installation mit allen Hinweisen zu Montage
und Verkabelung der Komponenten vertraut machen. Sie
müssen wissen, wie die Komponenten miteinander
funktionieren, um die Installation auf dem Boot korrekt zu
planen.
Nutzen Sie die Installationspläne (Installationsplan für Netz- und
Datenkabel), um die Hinweise zu Montage und Verkabelung
nachzuvollziehen.
Legen Sie bei der Planung der Installation alle Komponenten an
den vorgesehenen Montageorten aus, um sicherzustellen, dass
Mai 2015
Hinweise zur Montage der Rudersteuerung
Mithilfe der mitgelieferten Befestigungsteile und Schablone
können Sie das Gerät bündig im Armaturenbrett montieren.
Wenn Sie das Gerät alternativ so montieren möchten, dass es
bündig mit der Vorderseite des Armaturenbretts abschließt,
müssen Sie bei einem Garmin Händler einen Einbausatz für die
flache Montage erwerben (Montage durch Fachpersonal
empfohlen).
Gedruckt in Taiwan
190-01767-72_0B
Beachten Sie bei der Auswahl eines Montageorts folgende
Hinweise.
• Der Montageort sollte während der Bootsführung eine
optimale Sicht auf das Gerät gewähren und sich somit in
oder unterhalb der Augenhöhe befinden.
• Der Montageort sollte problemlos Zugriff auf die Tasten des
Marineinstruments bieten.
• Die Montagefläche muss sich für das Gewicht des
Marineinstruments eignen und sie vor übermäßigen
Vibrationen oder Erschütterungen schützen.
• Damit es nicht zu Interferenzen mit Magnetkompassen
kommt, muss bei der Montage des Geräts der in den
technischen Daten zum Produkt aufgeführte
Sicherheitsabstand zum Kompass eingehalten werden.
• Hinter der Montagefläche muss ausreichend Platz für die
Verlegung und den Anschluss der Kabel vorhanden sein.
Hinweise zum Verbinden der Steuereinheit
• Die Steuereinheit muss mit dem NMEA 2000 Netzwerk
verbunden werden.
• Optionale NMEA 0183 Geräte, z. B. Windsensoren,
Sensoren für die Geschwindigkeit durch Wasser oder GPSGeräte, können über ein Datenkabel mit der Steuereinheit
verbunden werden (Hinweise für NMEA 0183
Verbindungen).
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Hinweise zu Montage und Verkabelung der CCU
• Die CCU ist der Hauptsensor des Autopilotsystems der GHP
Reactor SmartPump. Damit eine optimale Leistung
gewährleistet ist, berücksichtigen Sie bei der Auswahl eines
Montageorts folgende Hinweise:
◦ Prüfen Sie mit einem Handkompass auf magnetische
Störungen im Bereich des Montageorts der CCU.
Wenn sich die Nadel eines Handkompasses am
gewünschten Montageort der CCU bewegt, liegen
magnetische Störungen vor. Wählen Sie in einem solchen
Fall einen anderen Ort, und führen Sie den Test erneut
durch.
◦ Die CCU sollte auf einer festen Oberfläche montiert
werden, um eine optimale Leistung zu gewährleisten.
◦ Die CCU kann mit beliebiger Ausrichtung auf dem Boot
montiert werden. Wenn Sie aber bei der Einrichtung auf
die Definition der Nordrichtung verzichten möchten,
beachten Sie bei der Auswahl eines Montageorts folgende
Hinweise (optional):
◦ Die Anschlüsse der CCU müssen in Richtung des Bugs
weisen.
◦ Die Basis der CCU muss rechtwinklig zur Längs- und
Querachse des Boots sein.
◦ Die CCU muss sich in der Nähe des Drehmittelpunkts
des Boots befinden, kann aber, falls erforderlich, ein
wenig nach vorne verschoben werden.
• Das CCU-Kabel dient als Verbindung zwischen der CCU und
der SmartPump. Es ist 5 m (16 Fuß) lang.
◦ Wenn die CCU nicht innerhalb eines Abstands von 5 m
(16 Fuß) zur SmartPump montiert werden kann, erhalten
Sie Verlängerungskabel bei einem Garmin Händler vor Ort
oder unter www.garmin.com.
◦ Das Kabel darf nicht gekürzt werden.
Ermitteln des besten Montageorts
1 Stellen Sie eine Liste aller geeigneten Montageorte für die
CCU zusammen, die mindestens 60 cm (2 Fuß) von Eisen,
Magneten und Hochstromleitungen entfernt sind.
Ein großer Magnet, wie beispielsweise der Magnet eines
Subwoofer-Lautsprechers, muss mindestens 1,5 m (5 Fuß)
von diesen Montageorten entfernt sein.
2
2 Ermitteln Sie den Drehpunkt des Boots, und messen Sie die
Distanz zwischen dem Drehpunkt und den in Schritt 1
aufgeführten geeigneten Montageorten.
3 Wählen Sie den Ort, der dem Drehlpunkt am nächsten liegt.
Falls mehr Orte in Frage kommen und die Distanz vom
Drehpunkt ungefähr identisch ist, wählen Sie den
Montageort, der diese Aspekte am besten berücksichtigt.
• Der beste Montageort liegt so nahe wie möglich an der
Mittelachse des Boots.
• Der beste Montageort befindet sich weit unten im Boot.
• Der beste Montageort befindet sich leicht in Richtung des
Bugs.
Hinweise zur Montage der Pumpe
Ermitteln Sie anhand der Hydraulik-Installationspläne in diesen
Anweisungen den besten Montageort für die Pumpe
(Hydraulikanordnungen).
• Die Pumpe muss an einem Ort montiert werden, bis zu dem
die hydraulischen Steuerleitungen des Boots verlängert
werden können.
• Die Pumpe sollte nach Möglichkeit horizontal montiert
werden.
• Wenn eine vertikale Montage der Pumpe unumgänglich ist,
montieren Sie die Pumpe so, dass die Hydraulikanschlüsse
nach oben zeigen.
• Die Pumpe weist fünf Anschlussstücke für hydraulische
Anschlüsse auf. Bei der empfohlenen Installationsmethode
werden jedoch nur drei der Anschlüsse genutzt. Die hier
gezeigte Abbildung der Pumpenventile hilft Ihnen, die beste
Anordnung der Anschlussstücke für den Montageort zu
ermitteln (Ventile und Anschlüsse der Pumpe).
Hinweise zur Hydraulik der Pumpe
HINWEIS
Wenn Sie eine Hydraulikleitung einsetzen, verwenden Sie
ausschließlich Hydraulikleitungen mit maschinell gepressten
oder vor Ort installierbaren Anschlüssen mit einem
Mindestbetriebsdruck von 70 bar (1.000 lbf/in2).
Verwenden Sie an den hydraulischen Anschlüssen kein
Teflonband. Tragen Sie auf alle Rohrgewinde ein
entsprechendes Gewindedichtungsmittel auf, das für die
Verwendung auf Wasser geeignet ist.
Verwenden Sie den Autopiloten erst zum Steuern des Boots,
nachdem Sie alle Teile des Hydrauliksystems entlüftet haben.
Ermitteln Sie anhand der Hydraulik-Installationspläne ab
Hydraulikanordnungen, wie Sie die Pumpe am besten im
Hydrauliksystem des Boots installieren können.
Beim empfohlenen Verfahren für die Pumpeninstallation müssen
T-Stücke und Abschaltventile installiert werden, damit die
Pumpe ohne Deaktivierung des Steuerungssystems zu
Wartungszwecken entfernt werden kann. Diese Art der
Installation nutzt nur drei der fünf Anschlüsse des Verteilers. Es
ist möglich, alle fünf Anschlüsse zu verwenden, anstatt
Abschaltventile zu installieren, jedoch wird diese
Vorgehensweise nicht empfohlen. Weitere Informationen zu den
Anschlüssen und zu alternativen Verbindungsmethoden finden
Sie auf Ventile und Anschlüsse der Pumpe.
Ventile und Anschlüsse der Pumpe
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Pumpe mit dem Hydrauliksystem
zu verbinden. Bei der empfohlenen Methode mit drei
Anschlüssen werden nur die Anschlüsse H1 À und H2 Á
verwendet, wobei die Verbindung zwischen Steuerruder und
Zylinder mit einem T-Stück geteilt wird. Der Anschluss für die
Rückleitung  wird nur mit dem Steuerruder verbunden. Die
Rückschlagventile à sollten nicht neu konfiguriert werden, wenn
das Boot über einen symmetrischen Zylinder verfügt. Wenn das
Boot über einen asymmetrischen Zylinder verfügt, müssen die
Rückschlagventile neu konfiguriert werden (Konfigurieren der
Pumpe für einen asymmetrischen Zylinder). Das Bypassventil Ä
wird nur bei der Hydraulikentlüftung geöffnet und muss während
des normalen Betriebs vollständig geschlossen sein.
Bei Bedarf können bei der empfohlenen Installationsmethode
mit drei Anschlüssen die Anschlüsse C1 Å und C2 Æ anstelle
der Anschlüsse H1 und H2 genutzt werden.
Alternativ kann die Pumpe unter Verwendung aller fünf
Anschlüsse installiert werden. Bei dieser Installation wird die
Pumpe über die Anschlüsse C1 und C2 mit dem Zylinder und
über die Anschlüsse H1 und H2 mit dem Steuerruder
verbunden. Diese Art der Installation wird nicht empfohlen, da
die Pumpe nicht zu Wartungszwecken entfernt werden kann,
ohne das Steuerungssystem des Boots zu deaktivieren.
Konfigurieren der Pumpe für einen asymmetrischen
Zylinder
HINWEIS
Damit die Pumpe nicht beschädigt wird, achten Sie darauf, dass
kein Staub oder Schmutz an die Teile gelangt, während Sie die
Pumpe für die Verwendung mit einem Steuerungssystem mit
asymmetrischem Zylinder konfigurieren.
Wenn Sie die Rückschlagventile nach dem Entlüften des
Hydrauliksystems entfernen, müssen Sie das System erneut
entlüften. Bei einer Neukonfiguration der Rückschlagventile
kann Luft in das Hydrauliksystem eindringen.
Wenn das Boot über ein Steuerungssystem mit
asymmetrischem Zylinder verfügt, müssen Sie die Pumpe
konfigurieren, damit sie ordnungsgemäß mit dem
Steuerungssystem funktioniert.
1 Entfernen Sie die Rückschlagventile À aus dem
Pumpenverteiler.
2 Ziehen Sie die Kolben Á aus dem Pumpenverteiler.
Ab Werk ist die Pumpe mit den Kolben in einer
symmetrischen Konfiguration  konfiguriert.
3 Entfernen Sie die O-Ringe à von den Kolben, und entsorgen
Sie sie.
Falls sich die O-Ringe nicht einfach von den Kolben ziehen
lassen, müssen Sie sie eventuell aufschneiden.
4 Setzen Sie die Kolben in der asymmetrischen
Konfiguration Ä wieder in den Pumpenverteiler ein.
5 Bringen Sie die Rückschlagventile am Pumpenverteiler an,
und ziehen Sie sie fest.
Hinweise zur Montage des Shadow Drive™
HINWEIS: Der Shadow Drive ist ein Sensor, der in den
hydraulischen Steuerleitungen des Boots installiert wird. Er
erkennt, wenn Sie manuell das Steuerrad übernehmen, und
setzt die Autopilotsteuerung des Boots vorübergehend außer
Kraft.
• Der Shadow Drive muss horizontal so waagerecht/horizontal
wie möglich montiert werden. Verwenden Sie Kabelbinder,
um ihn fest in dieser Position zu sichern.
• Der Shadow Drive muss in einem Mindestabstand von
305 mm (12 Zoll) von magnetischen Werkstoffen montiert
werden, z. B. Lautsprechern oder Elektromotoren.
• Der Shadow Drive sollte näher am Steuerstand als an der
Pumpe montiert werden.
• Der Shadow Drive sollte unterhalb des Steuerstandes,
jedoch höher als die Pumpe montiert werden.
• Der Shadow Drive darf nicht direkt an den Anschlüssen auf
der Rückseite des Steuerradpumpe montiert werden.
Zwischen dem Anschluss des Steuerradpumpe und dem
Shadow Drive muss ein Schlauchstück angebracht sein.
• Der Shadow Drive darf nicht direkt mit einem hydraulischen
T-Stück in der Hydraulikleitung verbunden werden. Zwischen
einem T-Stück und dem Shadow Drive muss ein
Schlauchstück angebracht sein.
• Bei einer Installation auf einem Boot mit einem Steuerstand
darf zwischen Steuerradpumpe und Shadow Drive kein TStück eingebaut werden.
• Bei einer Installation auf einem Boot mit zwei Steuerständen
sollte der Shadow Drive zwischen der Pumpe und dem
hydraulischen T-Stück installiert werden, das zum oberen
und unteren Steuerstand führt, jedoch näher am Steuerstand
als am T-Stück.
• Der Shadow Drive muss entweder in der Steuerbordleitung
oder der Backbordleitung installiert werden.
Der Shadow Drive darf weder in der Rücklaufleitung noch in
einer Hochdruckleitung installiert werden (falls zutreffend).
Hinweise zu Montage und Verkabelung des Alarms
• Der Alarm sollte in der Nähe des Hauptsteuerstands montiert
werden.
• Der Alarm kann unter dem Armaturenbrett montiert werden.
• Bei Bedarf können die Leitungen des Alarms mit Leitungen
nach AWG 28 (0,08 mm2) verlängert werden.
Hinweise für NMEA 2000 Verbindungen
• Die CCU und die Steuereinheit müssen mit einem NMEA
2000 Netzwerk verbunden werden.
• Wenn auf dem Boot noch kein NMEA 2000 Netzwerk
eingerichtet ist, können Sie dies mithilfe der mitgelieferten
NMEA 2000 Kabel und Anschlüsse nachholen (Einrichten
eines NMEA 2000 Basisnetzwerks für das Autopilotsystem).
• Zur Nutzung der erweiterten Funktionen des Autopiloten
können optionale NMEA 2000 Geräte, z. B. ein Windsensor,
ein Sensor für die Geschwindigkeit durch Wasser oder ein
GPS-Gerät, an das NMEA 2000 Netzwerk angeschlossen
werden.
Installationsplan für Netz- und Datenkabel
WARNUNG
Wenn Sie das Netzkabel anschließen, entfernen Sie nicht den
leitungsinternen Sicherungshalter. Vermeiden Sie mögliche
Verletzungen oder Produktschäden durch Feuer oder
Überhitzung, indem Sie darauf achten, dass die richtige
Sicherung eingesetzt ist (siehe technische Daten zum Produkt).
Darüber hinaus erlischt die Garantie des Produkts, wenn Sie
3
das Netzkabel anschließen und nicht die richtige Sicherung
eingesetzt ist.
Element Beschreibung
È
É
Alarm
Wichtige Hinweise
Der Alarm gibt akustische Signale des Autopilotsystems aus und sollte in der Nähe des
Steuerelements installiert werden (Montieren
des Alarms).
Shadow Drive Der Shadow Drive muss ordnungsgemäß in
der hydraulischen Steuerleitung installiert
und mit dem CCU-Kabel verbunden werden
(Installieren des Shadow Drive).
Anordnung der Komponenten
Boote mit einem Steuerstand
Element Beschreibung
À
Á
Â
Ã
Wichtige Hinweise
Steuerelement
CCU
Die CCU kann mit beliebiger Ausrichtung an
einem Ort in der Nähe der Bootsmitte
montiert werden, der sich nicht unter Wasser
befindet (Hinweise zu Montage und
Verkabelung der CCU).
Die CCU darf sich nicht in der Nähe magnetischer Störquellen befinden.
Datenkabel für Dieses Kabel sollte nur verlegt werden, wenn
das Steuerele- Sie den Autopiloten an optionale NMEA 0183
ment
Geräte anschließen, z. B. an einen
Windsensor, an einen Sensor für die
Geschwindigkeit durch Wasser oder an ein
GPS-Gerät (Hinweise für NMEA 0183
Verbindungen).
NMEA 2000
Netzwerk
Das Steuerelement und die CCU müssen mit
den mitgelieferten T-Stücken an das NMEA
2000 Netzwerk angeschlossen werden
(Hinweise für NMEA 2000 Verbindungen).
Wenn auf dem Boot noch kein NMEA 2000
Netzwerk vorhanden ist, können Sie mithilfe
der mitgelieferten Kabel und Anschlüsse ein
Netzwerk einrichten (Einrichten eines NMEA
2000 Basisnetzwerks für das Autopilotsystem).
Ä
CCU-Kabel
Damit das Kabel bis zum ECU reicht, sind
u. U. (separat erhältliche) Verlängerungen
erforderlich (Hinweise zu Montage und
Verkabelung der CCU).
Dieses Kabel wird mit dem Alarm und dem
Shadow Drive verbunden.
Å
SmartPump
In diesem Schaltplan sind keine Hydraulikanschlüsse dargestellt. Details hierzu finden Sie
in den Hydraulik-Installationsplänen Hydraulikanordnungen.
Æ
NMEA 2000
Netzkabel
Dieses Kabel sollte nur installiert werden,
wenn Sie ein NMEA 2000 Netzwerk
einrichten. Installieren Sie dieses Kabel nicht,
wenn auf dem Boot bereits ein NMEA 2000
Netzwerk vorhanden ist.
Das NMEA 2000 Netzkabel muss mit einer
Gleichstromquelle von 9 bis 16 V verbunden
werden.
Ç
4
Netzkabel der Die Pumpe muss mit einer Gleichstromquelle
Pumpe
von 12 bis 24 V verbunden werden.
Verlängern Sie das Kabel unter Verwendung
des richtigen Leitungsquerschnitts (Verlängerung des Netzkabels).
HINWEIS: Dieser Schaltplan dient ausschließlich zu
Planungszwecken. Bei Bedarf sind spezifische Schaltpläne in
den detaillierten Installationsanweisungen der einzelnen
Komponenten enthalten.
Hydraulikanschlüsse sind in diesem Schaltplan nicht dargestellt.
Element Beschreibung
À
Á
Â
Wichtige Hinweise
Steuerelement
SmartPump
Batterie (12 bis Die Pumpe muss mit einer Gleichstrom24 V
quelle von 12 bis 24 V verbunden werden.
Gleichstrom)
Verlängern Sie das Kabel unter
Verwendung des richtigen Leitungsquerschnitts (Verlängerung des Netzkabels).
Das NMEA 2000 Netzkabel muss mit einer
Gleichstromquelle von 9 bis 16 V
verbunden werden.
Ã
CCU
Die CCU kann mit beliebiger Ausrichtung
an einem Ort in der Nähe der Bootsmitte
montiert werden, der sich nicht unter
Wasser befindet (Hinweise zu Montage und
Verkabelung der CCU).
Die CCU darf sich nicht in der Nähe
magnetischer Störquellen befinden.
Ä
NMEA 2000
Netzwerk
Das Steuerelement und die CCU müssen
mit den mitgelieferten T-Stücken an das
NMEA 2000 Netzwerk angeschlossen
werden (Hinweise für NMEA 2000 Verbindungen).
Wenn auf dem Boot noch kein NMEA 2000
Netzwerk vorhanden ist, können Sie mithilfe
der mitgelieferten Kabel und Anschlüsse ein
Netzwerk einrichten (Einrichten eines
NMEA 2000 Basisnetzwerks für das Autopilotsystem).
Richtlinien für Boote mit zwei Steuerständen
HINWEIS: Dieser Schaltplan dient ausschließlich zu
Planungszwecken. Bei Bedarf sind spezifische Schaltpläne in
den detaillierten Installationsanweisungen der einzelnen
Komponenten enthalten.
Hydraulikanschlüsse sind in diesem Schaltplan nicht dargestellt.
Element Beschreibung
À
Á
Â
Ã
Ä
Boote mit einem Steuerstand und ohne Power-Assist-Modul
Wichtige Hinweise
Steuerelement
Batterie (12 bis Die Pumpe muss mit einer Gleichstrom24 V
quelle von 12 bis 24 V verbunden werden.
Gleichstrom)
Verlängern Sie das Kabel unter
Verwendung des richtigen Leitungsquerschnitts (Verlängerung des Netzkabels).
Das NMEA 2000 Netzkabel muss mit einer
Gleichstromquelle von 9 bis 16 V
verbunden werden.
SmartPump
CCU
NMEA 2000
Netzwerk
Die CCU kann mit beliebiger Ausrichtung
an einem Ort in der Nähe der Bootsmitte
montiert werden, der sich nicht unter
Wasser befindet (Hinweise zu Montage und
Verkabelung der CCU).
Die CCU darf sich nicht in der Nähe
magnetischer Störquellen befinden.
Das Steuerelement und die CCU müssen
mit den mitgelieferten T-Stücken an das
NMEA 2000 Netzwerk angeschlossen
werden (Hinweise für NMEA 2000 Verbindungen).
Wenn auf dem Boot noch kein NMEA 2000
Netzwerk vorhanden ist, können Sie mithilfe
der mitgelieferten Kabel und Anschlüsse ein
Netzwerk einrichten (Einrichten eines
NMEA 2000 Basisnetzwerks für das Autopilotsystem).
À
Á
Â
Ã
Ä
Å
Æ
Ç
Shadow Drive
Steuerbordleitung
Rücklaufleitung
Pumpe
Backbordleitung
Abschaltventile
Steuerstand
Steuerzylinder
Boote mit zwei Steuerständen und ohne Power-AssistModul
Hydraulikanordnungen
HINWEIS
Wenn das Steuerungssystem des Boots nicht den in diesem
Handbuch aufgeführten Hydraulikanordnungen entspricht und
Sie sich bezüglich der Installation der Pumpe nicht sicher sind,
wenden Sie sich an den Support von Garmin.
Identifizieren Sie vor der Installation der Pumpe die Art des
Hydrauliksteuerungssystems des Boots. Alle Boote sind
verschieden, und Sie müssen bestimmte Aspekte der
bestehenden Hydraulikanordnung in Betracht ziehen, bevor Sie
sich für einen Montageort für die Pumpe entscheiden.
Wichtige Hinweise
• Die Pumpe muss neu konfiguriert werden, wenn das Boot
über einen asymmetrischen Steuerzylinder verfügt
(Konfigurieren der Pumpe für einen asymmetrischen
Zylinder).
• Garmin empfiehlt, die Hydraulikleitungen mit T-Stücken an
die Pumpe anzuschließen.
• Damit die Pumpe problemlos getrennt und entfernt werden
kann, empfiehlt Garmin, in den Hydraulikleitungen
Abschaltventile zwischen Pumpenverteiler und T-Stücken zu
installieren.
• An hydraulischen Anschlüssen darf kein Teflon Band
verwendet werden.
• Sie sollten bei allen Rohrgewinden im Hydrauliksystem ein
geeignetes Gewindedichtungsmittel verwenden.
®
À
Á
Â
Ã
Ä
Å
Æ
Ç
È
Rücklaufleitung
Shadow Drive
Steuerbordleitung
Backbordleitung
Abschaltventile
Pumpe
Oberer Steuerstand
Unterer Steuerstand
Steuerzylinder
Boote mit einem Steuerstand und mit Power-Assist-Modul
HINWEIS
Die Pumpe muss zwischen dem Zylinder und dem PowerAssist-Modul installiert werden, um ordnungsgemäß zu
funktionieren.
HINWEIS: Möglicherweise muss das Power-Assist-Modul
entfernt werden, um Zugang zu den Anschlüssen, Schläuchen
und den T-Anschlüssen für die Entlüftung zu erhalten.
5
P L T R
P L T R
À
Á
Â
Ã
Ä
Å
Æ
Ç
È
À
Á
Â
Ã
Ä
Å
Æ
Ç
È
É
Shadow Drive
Steuerbordleitung
Backbordleitung
Steuerzylinder
Backbordleitung
Abschaltventile
Rücklaufleitung
Pumpe
Shadow Drive
Steuerbordleitung
Steuerstände
Uflex MasterDrive Antriebseinheit
Hochdruckleitung – NICHT KÜRZEN
Installationsvorgänge
Rücklaufleitung
ACHTUNG
Tragen Sie beim Bohren, Schneiden und Schleifen immer
Schutzbrille, Gehörschutz und eine Staubschutzmaske.
Steuerstand
Power-Assist-Modul
Abschaltventile
Pumpe
Steuerzylinder
Boote mit einem Steuerstand und Uflex MasterDrive™
®
P L T R
ACHTUNG
Wenn Sie die Pumpe in einem System mit einem Uflex
MasterDrive installieren, dürfen Sie die Hochdruckleitung nicht
kürzen, die von der Antriebseinheit zum Steuerstand führt.
Dadurch sollen Verletzungen oder Sachschäden vermieden
werden.
HINWEIS
Prüfen Sie beim Bohren oder Schneiden stets die andere Seite
der zu bearbeitenden Fläche.
Wenn Sie die Installation des Autopiloten auf dem Boot geplant
und dabei alle Hinweise in Bezug auf Montage und Verkabelung
für Ihre Installation beachtet haben, können Sie mit der Montage
und der Verkabelung der Komponenten beginnen.
Montage der Rudersteuerung
Sie müssen die Rudersteuerung installieren, indem Sie sie
bündig im Armaturenbrett in der Nähe des Steuerruders
montieren und mit einem NMEA 2000 Netzwerk verbinden.
Zur Nutzung der erweiterten Funktionen des Autopiloten können
optionale NMEA 2000 kompatible oder NMEA 0183 kompatible
Geräte, z. B. ein Windsensor, ein Sensor für die
Geschwindigkeit durch Wasser oder ein GPS-Gerät, an das
NMEA 2000 Netzwerk oder über NMEA 0183 an die
Rudersteuerung angeschlossen werden.
Montieren des Steuerelements
À
Á
Â
Ã
Ä
Å
Æ
Ç
È
É
Steuerstand
Shadow Drive
Steuerbordleitung
Steuerzylinder
Backbordleitung
Hochdruckleitung – NICHT KÜRZEN
Rücklaufleitung
Abschaltventile
Uflex MasterDrive Antriebseinheit
Pumpe
Boote mit zwei Steuerständen und Uflex MasterDrive
ACHTUNG
Wenn Sie die Pumpe in einem System mit einem Uflex
MasterDrive installieren, dürfen Sie die Hochdruckleitung nicht
kürzen, die von der Antriebseinheit zum Steuerstand führt.
Dadurch sollen Verletzungen oder Sachschäden vermieden
werden.
6
HINWEIS
Wenn Sie das Gerät in Glasfasermaterial einlassen, wird beim
Bohren der vier Vorbohrungen die Verwendung eines
Senkkopfbohrers empfohlen, um die Ansenkung nur durch die
oberste Gelcoat-Schicht zu bohren. Dadurch wird Rissen in der
obersten Gelschicht beim Anziehen der Schrauben vorgebeugt.
Schrauben aus Edelstahl können sich leicht festklemmen, wenn
sie in Glasfasermaterial zu stark angezogen werden. Garmin
empfiehlt, vor der Installation Fettpaste auf die Schrauben
aufzutragen.
Vor der Montage des Steuerelements müssen Sie einen
Montageort auswählen (Hinweise zur Montage der
Rudersteuerung).
1 Schneiden Sie die Schablone für die bündige Montage zu,
und achten Sie darauf, dass sie an den gewählten
Montageort passt.
Die Schablone für die bündige Montage ist im Lieferumfang
des Steuerelements enthalten.
2 Befestigen Sie die Schablone am gewählten Montageort.
3 Wenn Sie die Aussparung mit einer Stichsäge und nicht mit
einer 90-mm-Lochsäge (3,5 Zoll) ausschneiden, bringen Sie
mit einem 10-mm-Bohrer (3/8 Zoll) an der auf der Schablone
markierten Stelle eine Vorbohrung an, und beginnen Sie mit
dem Zuschnitt der Montagefläche.
Schneiden
Sie mit einer Lochsäge oder mit einer Stichsäge
4
die Montagefläche entlang der Innenseite der gestrichelten
Schablonenlinie aus.
5 Passen Sie den Durchmesser des Ausschnitts bei Bedarf mit
Feile und Sandpapier an.
6 Setzen Sie das Steuerelement in die Aussparung, um zu
überprüfen, ob die vier Montagelöcher auf der Vorlage richtig
positioniert sind.
7 Wenn die Montagelöcher nicht richtig positioniert sind,
markieren Sie die richtigen Positionen der vier
Montagelöcher.
8 Nehmen Sie das Steuerelement aus der Aussparung.
9 Bringen Sie die vier 2,8-mm-Vorbohrungen (7/64 Zoll) an.
Wenn Sie das Steuerelement in Glasfasermaterial einlassen,
sollten Sie wie im entsprechenden Hinweis ausgeführt einen
Senkkopfbohrer verwenden.
10 Entfernen Sie die Rückstände der Schablone.
11 Bringen Sie die mitgelieferte Gummidichtung an der
Rückseite des Geräts an.
Sie können seewassertaugliches Dichtungsmittel um die
Dichtung auftragen, damit kein Wasser hinter das
Armaturenbrett läuft (optional).
12 Setzen Sie das Steuerelement in die Aussparung.
13 Befestigen Sie das Steuerelement mit den mitgelieferten
Schrauben fachgerecht auf der Montagefläche.
Wenn Sie das Steuerelement in Glasfasermaterial einlassen,
sollten Sie wie im entsprechenden Hinweis ausgeführt eine
Fettpaste verwenden.
14 Rasten Sie die Verkleidung À ein.
Montage der CCU
1 Ermitteln Sie den Montageort.
2 Verwenden Sie die CCU als Schablone, und markieren Sie
die späteren Bohrungen auf der Montagefläche.
3 Bringen Sie mit einem 3-mm-Bohrer (1/8 Zoll) die
Vorbohrungen an.
Befestigen
Sie die CCU mit den mitgelieferten Schrauben auf
4
der Montagefläche.
Pumpeninstallation
Montage der Pumpe
Bevor Sie die Pumpe bei Booten mit einem Steuerungssystem
mit asymmetrischem Zylinder montieren können, müssen Sie
die Pumpe neu konfigurieren, damit sie ordnungsgemäß mit
dem asymmetrischem Zylinder funktioniert (Konfigurieren der
Pumpe für einen asymmetrischen Zylinder).
Vor der Montage der Pumpe müssen Sie einen Montageort
auswählen (Hinweise zur Montage der Pumpe) und den
richtigen Montagesatz ermitteln (Erforderliches Werkzeug).
1 Halten Sie die Pumpe am ausgewählten Montageort an, und
markieren Sie die Stellen der Montagelöcher auf der
Montagefläche. Verwenden Sie dabei die Pumpe als Vorlage.
Bohren
Sie mit einem für die Montagefläche und die
2
gewählten Befestigungsteile geeigneten Bohrer die vier
Löcher durch die Montagefläche.
3 Befestigen Sie die Pumpe mit den gewählten
Befestigungsteilen an der Montagefläche.
Verbinden der Hydraulikleitungen mit der Pumpe
Weitere Informationen finden Sie in den Installationsplänen ab
Boote mit einem Steuerstand und mit Power-Assist-Modul.
1 Klemmen Sie die entsprechenden Leitungen vom
Hydrauliksystem ab.
2 Fügen Sie an den Steuerbord- und Backbordleitungen des
Systems zwischen dem Steuerruder und dem Steuerzylinder
ein T-Stück ein.
HINWEIS: Wenn das Boot über ein Power-Assist-Modul
verfügt, bauen Sie das T-Stück zwischen dem Power-AssistModul und dem Steuerzylinder ein.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn das Boot nicht über ein Power-Assist-Modul verfügt,
fügen Sie genug Hydraulikschlauch hinzu, um die
Rückleitung am Steuerruder mit dem Pumpenanschluss
mit der Bezeichnung T zu verbinden.
• Wenn das Boot über ein Power-Assist-Modul verfügt,
sollte bereits eine Rückleitung zwischen dem Steuerruder
und dem Power-Assist-Modul vorhanden sein. Fügen Sie
an der Rückleitung des Systems zwischen dem PowerAssist-Modul und dem Steuerruder ein T-Stück ein.
4 Bauen Sie am nicht verwendeten Anschlussstück der TStücke einen ausreichend langen Hydraulikschlauch ein, mit
dem das T-Stück mit den Pumpenanschlüssen verbunden
wird.
5 Verbinden Sie das T-Stück der Steuerbordleitung mit einem
Pumpenanschluss mit der Bezeichnung C1 oder C2.
6 Verbinden Sie das T-Stück der Backbordleitung mit einem
Pumpenanschluss mit der Bezeichnung C1 oder C2, den Sie
in Schritt 4 nicht verwendet haben.
7 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn das Boot nicht über ein Power-Assist-Modul verfügt,
verbinden Sie die Rückleitung am Steuerruder mit dem
Pumpenanschluss mit der Bezeichnung T.
• Wenn das Boot über ein Power-Assist-Modul verfügt,
verbinden Sie das T-Stück der Rückleitung mit dem
Pumpenanschluss mit der Bezeichnung T.
Installieren
Sie den Shadow Drive an der Backbord- oder
8
Steuerbord-Hydraulikleitung zwischen dem Steuerruder und
dem T-Stück (Installieren des Shadow Drive).
9 Installieren Sie ein Abschaltventil (nicht im Lieferumfang
enthalten) an jeder Hydraulikleitung, die direkt mit der Pumpe
verbunden ist.
10 Setzen Sie die beiliegenden Stopfen in die nicht verwendeten
Pumpenanschlüsse ein, ziehen Sie sie fest, und dichten Sie
sie ab, sofern dies noch nicht geschehen ist.
Verbinden der Pumpe mit der Stromversorgung
WARNUNG
Wenn Sie das Netzkabel anschließen, entfernen Sie nicht den
leitungsinternen Sicherungshalter. Vermeiden Sie mögliche
Verletzungen oder Produktschäden durch Feuer oder
Überhitzung, indem Sie darauf achten, dass die richtige
Sicherung eingesetzt ist (siehe technische Daten zum Produkt).
7
Darüber hinaus erlischt die Garantie des Produkts, wenn Sie
das Netzkabel anschließen und nicht die richtige Sicherung
eingesetzt ist.
Verbinden Sie das Netzkabel der Pumpe nach Möglichkeit direkt
mit der Bootsbatterie. Obwohl die folgende Vorgehensweise
nicht empfohlen wird, verwenden Sie für den Fall des
Anschließens des Netzkabels an einen Anschlussblock oder an
eine andere Quelle eine 40-Ampere-Sicherung.
Wenn Sie die Pumpe über einen Unterbrecher oder einen
Schalter in der Nähe des Steuerruders leiten möchten, sollten
Sie ein entsprechend großes Relais und eine Steuerleitung
verwenden. Verlängern Sie das Netzkabel der Pumpe in diesem
Fall nicht.
1 Verlegen Sie das mit einem Stecker terminierte Ende des
Netzkabels zur Pumpe, stellen Sie die Verbindung jedoch
nicht her.
2 Verlegen Sie das offene Ende des Netzkabels zur
Bootsbatterie.
Falls das Kabel nicht lang genug ist, kann es durch das
Verdrillen einer größeren Leitung verlängert werden
(Verlängerung des Netzkabels).
Beachten Sie die Vorsichtshinweise zum Verlängern des
Netzkabels am Anfang dieses Abschnitts.
3 Verbinden Sie die schwarze Leitung (–) mit dem Minuspol (–)
der Batterie.
4 Verbinden Sie die rote Leitung (+) mit dem Pluspol (+) der
Batterie.
5 Verbinden Sie das Netzkabel zu diesem Zeitpunkt noch nicht
mit der Pumpe.
Sie sollten das Netzkabel erst mit der Pumpe verbinden,
nachdem Sie alle anderen Komponenten des Autopiloten
installiert haben. Dadurch soll ein unerwünschter
Pumpenbetrieb vermieden werden.
Verlängerung des Netzkabels
Bei Bedarf ist eine Verlängerung des Netzkabels unter
Verwendung des entsprechenden Leitungsquerschnitts für die
Länge der Verlängerung möglich.
Element
À
Á
Â
Element
À
Á
Â
Ã
Ä
Å
Æ
8
Beschreibung
Sicherung
Akku
2,7 m (9 Fuß), keine Verlängerung
Beschreibung
Verdrillung
Verlängerungsleitung nach AWG 10 (5,26 mm²)
Sicherung
20,3 cm (8 Zoll)
Akku
20,3 cm (8 Zoll)
Bis zu 4,6 m (15 Fuß)
Element
À
Á
Â
Ã
Ä
Å
Æ
Element
À
Á
Â
Ã
Ä
Å
Æ
Beschreibung
Verdrillung
Verlängerungsleitung nach AWG 8 (8,36 mm²)
Sicherung
20,3 cm (8 Zoll)
Akku
20,3 cm (8 Zoll)
Bis zu 7 m (23 Fuß)
Beschreibung
Verdrillung
Verlängerungleitung nach AWG 6 (13,29 mm²)
Sicherung
20,3 cm (8 Zoll)
Akku
20,3 cm (8 Zoll)
Bis zu 11 m (36 Fuß)
Entlüften der Hydraulik
HINWEIS
Dies ist ein allgemeines Verfahren zum Entlüften von
hydraulischen Steuerungssystemen. Ausführlichere
Informationen zum Entlüften des Systems finden Sie in den
Anweisungen des Herstellers des Steuerungssystems.
Sie sollten sich vor dem Entlüften des Hydrauliksystems
vergewissern, dass alle Schläuche vollständig angeschlossen
und angezogen sind.
1 Wählen Sie eine Option:
• Wenn der Behälter des Steuerrades zu wenig Flüssigkeit
enthält, füllen Sie ihn mit der entsprechenden Menge auf.
• Wenn der Behälter des Steuerrades zu viel Flüssigkeit
enthält, entfernen Sie den Überschuss, damit die
Flüssigkeit während der Entlüftung nicht überläuft.
2 Verwenden Sie zwischen den
Zylinderentlüftungsanschlüssen einen Bypassschlauch.
TIPP: Wenn Sie für diesen Bypass einen durchsichtigen
Kunststoffschlauch verwenden, können Sie während der
Entlüftung auf Luftblasen achten.
3 Bewegen Sie das Steuerrad bis zum Anschlag nach
Backbord.
4 Öffnen Sie die beiden Bypassventile an den
Zylinderanschlüssen.
5 Öffnen Sie das Bypassventil am Pumpenverteiler.
6 Bewegen Sie das Steuerrad langsam manuell über einen
Zeitraum von drei Minuten nach Backbord.
TIPP: Bewegen Sie das Steuerrad nicht weiter, wenn keine
Luft mehr durch den Bypassschlauch fließt.
7 Schalten Sie das Autopilotsystem ein, und deaktivieren Sie
den Shadow Drive.
Weitere Informationen zum Deaktivieren des Shadow Drive
finden Sie in der Dokumentation des Autopilotsystems.
(Pfeil links)
8 Halten Sie an dem Steuerelement die Taste
mindestens 10 Sekunden lang gedrückt.
TIPP: Lassen Sie die Taste
los, wenn keine Luft mehr
durch den Bypassschlauch fließt.
9 Schließen Sie die beiden Bypassventile an den
Zylinderanschlüssen.
10 Schließen Sie das Bypassventil am Pumpenverteiler.
11 Füllen Sie den Behälter des Steuerrades bei Bedarf mit
Flüssigkeit auf.
12 Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 11 für die Steuerbordseite.
(Backbord)
13 Halten Sie an dem Steuerelement die Taste
gedrückt, bis keine weitere Steuerung erfolgt und auf dem
Steuerelement die Meldung Ström.abr. hydr. Pu. angezeigt
wird.
(Pfeil rechts)
14 Halten Sie an der Steuerelement die Taste
gedrückt, bis keine weitere Steuerung erfolgt und auf dem
Steuerelement die Meldung Ström.abr. hydr. Pu. angezeigt
wird.
15 Wählen Sie eine Option:
• Wenn die Meldung Ström.abr. hydr. Pu. nach Erreichen
des Anschlags nicht innerhalb von 2 bis 3 Sekunden
angezeigt wird, wiederholen Sie die Schritte 1 bis 15, um
das System erneut zu entlüften.
• Wenn die Meldung Ström.abr. hydr. Pu. nach Erreichen
des Anschlags innerhalb von 2 bis 3 Sekunden angezeigt
wird, wurde die Entlüftung des Systems erfolgreich
abgeschlossen.
Nach Abschluss der Hydraulikentlüftung können Sie den
Shadow Drive wieder aktivieren.
Korrosionsschutzmittel
HINWEIS
Behandeln Sie zur Gewährleistung einer langen Nutzungsdauer
aller Teile die Pumpe mindestens zweimal jährlich mit
Korrosionsschutzmittel.
Nachdem alle hydraulischen und elektrischen Verbindungen
hergestellt wurden und das Hydrauliksystem entlüftet wurde,
sollte die Pumpe mit einem seewassertauglichen
Korrosionsschutzmittel behandelt werden.
Installieren eines Ruderlagengebers von Garmin
Die Installation eines Ruderlagengeber wie des GRF™ 10
(separat erhältlich) ist nicht erforderlich, damit der Autopilot
ordnungsgemäß funktioniert, allerdings werden dadurch die
Leistung gesteigert, Ruderlage auf dem Display ausgegeben
und die Nutzungsdauer der SmartPump verlängert.
Folgen Sie den Installationsanweisungen aus dem
Lieferumfang des Ruderlagengebers von GRF, um diesen
mit der Rudersteuerung und dem Autopilotsystem zu
verbinden.
Verbinden der CCU
1 Verlegen Sie das Steckerende des CCU-Kabels zur
SmartPump, und stellen Sie die Verbindung her.
2 Verlegen Sie die orangefarbene und die blaue Leitung des
offenen Endes des CCU-Kabels zum vorgesehenen
Montageort für den Alarm (Montieren des Alarms).
Wenn das Kabel nicht lang genug ist, verlängern Sie die
jeweiligen Kabel mit einem Querschnitt von 0,08 mm2
(AWG 28).
3 Verlegen Sie die braune und die schwarze Leitung des
offenen Endes des CCU-Kabels zum vorgesehenen
Montageort des Shadow Drive (Installieren des Shadow
Drive).
Wenn das Kabel nicht lang genug ist, verlängern Sie die
jeweiligen Kabel mit einem Querschnitt von 0,08 mm2
(AWG 28).
Installieren des Shadow Drive
Verbinden des Shadow Drive mit dem Hydrauliksystem
Vor der Installation des Shadow Drive müssen Sie prüfen, wo
der Shadow Drive mit der Hydrauliksteuerung des Boots
verbunden werden kann (Hinweise zur Montage des Shadow
Drive™).
Weitere Informationen finden Sie in den HydraulikInstallationsplänen (Hydraulikanordnungen).
Verwenden Sie Hydraulikverbindungen (nicht im
Lieferumfang), um den Shadow Drive in die entsprechende
Hydraulikleitung einzubauen.
Verbinden des Shadow Drive mit der CCU
1 Verlegen Sie das offene Ende des CCU-Kabels zum Shadow
Drive.
Wenn das Kabel nicht lang genug ist, verlängern Sie die
jeweiligen Leitungen mit Leitungen nach AWG 28
(0,08 mm²).
2 Verbinden Sie die Kabel basierend auf den Angaben in der
nachfolgenden Tabelle.
Leitungsfarbe des Shadow
Drive
Leitungsfarbe des CCUKabels
Rot (+)
Braun (+)
Schwarz (-)
Schwarz (-)
3 Verlöten Sie alle offenen Verbindungen, und isolieren Sie
diese.
Montieren des Alarms
Vor der Montage des Alarms müssen Sie einen Montageort
auswählen (Hinweise zu Montage und Verkabelung des
Alarms).
1 Verlegen Sie das Alarmkabel zum offenen Ende des CCUKabels.
Wenn das Kabel nicht lang genug ist, verlängern Sie die
jeweiligen Leitungen mit Leitungen nach AWG 28
(0,08 mm2).
2 Verbinden Sie die Kabel basierend auf den Angaben in der
nachfolgenden Tabelle.
Leitungsfarbe des Alarms
Leitungsfarbe des CCU-Kabels
Weiß (+)
Orange (+)
Schwarz (-)
Blau (-)
3 Verlöten Sie alle offenen Verbindungen, und isolieren Sie
diese.
4 Sichern Sie den Alarm mit Kabelbindern oder einem anderen
Montagesatz (nicht im Lieferumfang enthalten).
Informationen zu NMEA 2000 und zu den
Komponenten des Autopiloten
HINWEIS
Wenn auf dem Boot bereits ein NMEA 2000 Netzwerk
vorhanden ist, sollte es an das Stromnetz angeschlossen sein.
Schließen Sie das NMEA 2000 Netzkabel nicht an ein
vorhandenes NMEA 2000 Netzwerk an, da ein NMEA 2000
Netzwerk nur an eine Stromquelle angeschlossen sein darf.
Sie können die Steuereinheit und die CCU über ein
vorhandenes NMEA 2000 Netzwerk verbinden. Wenn auf dem
Boot noch kein NMEA 2000 Netzwerk vorhanden ist, finden Sie
alle dafür benötigten Teile im Lieferumfang des Autopiloten
(Einrichten eines NMEA 2000 Basisnetzwerks für das
Autopilotsystem).
Zur Nutzung erweiterter Funktionen des Autopiloten können
optionale NMEA 2000 Geräte, z. B. ein GPS-Gerät, an das
NMEA 2000 Netzwerk angeschlossen werden.
Sollten Sie nicht mit NMEA 2000 vertraut sein, lesen Sie im
Kapitel „NMEA 2000 – Grundlagen zum Netzwerk“ des
Dokuments Technische Informationen für NMEA 2000 Produkte
nach. Laden Sie das Dokument herunter, indem Sie unter
www.garmin.com auf der Produktseite für Ihr Gerät die Option
Handbücher wählen.
9
Einrichten eines NMEA 2000 Basisnetzwerks für das Autopilotsystem
HINWEIS
Wenn Sie ein NMEA 2000 Netzkabel anschließen, müssen Sie
es an den Zündschalter des Boots oder über einen anderen
Leitungsschalter anschließen. NMEA 2000 Geräte können die
Batterie entladen, wenn das NMEA 2000 Netzkabel direkt an die
Batterie angeschlossen ist.
1 Verbinden Sie die drei T-Stücke À jeweils an den Seiten
miteinander.
2 An der Stelle, an der Sie die Steuereinheit anschließen
3
2 Verbinden Sie das mitgelieferte NMEA 2000 Netzkabel Á mit
einer 9- bis 12-V-Gleichstromquelle Â. Verwenden Sie dazu
einen Schalter Ã.
3
4
5
6
Schließen Sie das Netzkabel nach Möglichkeit an den
Zündschalter des Boots an, oder verlegen Sie es über einen
Leitungsschalter (nicht inbegriffen).
HINWEIS: Der geflochtene Erdungsdraht (offen) am NMEA
2000 Netzkabel muss mit derselben Masse verbunden sein
wie der schwarze Draht am NMEA 2000 Netzkabel.
Verbinden Sie das NMEA 2000 Netzkabel mit einem der TStücke.
Schließen Sie die mitgelieferten NMEA 2000 Stichleitungen
Ä an die T-Stücke und an die Steuereinheit Å an.
Schließen Sie die andere mitgelieferte NMEA 2000
Stichleitung an das verbleibende T-Stück und an die CCU Æ
an.
Schließen Sie die Stecker und Buchsen der
Abschlusswiderstände Ç an die Enden der verbundenen TStücke an.
Verbinden der Komponenten des Autopiloten mit einem
vorhandenen NMEA 2000 Netzwerk
1 Legen Sie fest, an welcher Stelle Sie die Steuereinheit À und
die CCU Á an den vorhandenen NMEA 2000 Backbone Â
anschließen möchten.
4
5
6
7
möchten, müssen Sie eine Seite eines NMEA 2000 T-Stücks
à vom Netzwerk trennen.
Schließen Sie bei Bedarf ein NMEA 2000 BackboneVerlängerungskabel (nicht inbegriffen) an das abgezogene TStück an, um den Backbone des NMEA 2000 Netzwerks zu
verlängern.
Bauen Sie das mitgelieferte T-Stück für die Steuereinheit in
den NMEA 2000 Backbone ein, indem Sie es an das
abgezogene T-Stück oder an das BackboneVerlängerungskabel anschließen.
Führen Sie die mitgelieferte Stichleitung Ä zur Steuereinheit
und zur Unterseite des in Schritt 4 hinzugefügten T-Stücks.
Wenn die integrierte Stichleitung nicht lang genug ist, können
Sie eine Stichleitung von maximal 6 m (20 Fuß; nicht
inbegriffen) verwenden.
Schließen Sie die Stichleitung an die Steuereinheit und an
das T-Stück an.
Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 6 für die CCU.
Verbinden optionaler NMEA 2000 Geräte mit dem
Autopilotsystem
Nutzen Sie die erweiterten Funktionen des Autopilotsystems,
indem Sie optionale NMEA 2000 kompatible Geräte, z. B. einen
Windsensor, einen Sensor für die Geschwindigkeit durch
Wasser oder ein GPS-Gerät, an das NMEA 2000 Netzwerk
anschließen.
HINWEIS: Über NMEA 0183 (Hinweise für NMEA 0183
Verbindungen) können Sie optionale Geräte, die nicht mit NMEA
2000 kompatibel sind, an das Steuerelement anschließen.
1 Bauen Sie ein zusätzliches T-Stück (nicht im Lieferumfang
enthalten) in das NMEA 2000 Netzwerk ein.
2 Verbinden Sie das optionale NMEA 2000 Gerät mit dem TStück. Folgen Sie dabei den Anweisungen, die dem Gerät
beiliegen.
Konfigurieren des Autopiloten
Der Autopilot muss entsprechend der Dynamik des Boots
konfiguriert und eingestellt werden. Der Hafenassistent und der
Probefahrtassistent an der Rudersteuerung dienen zur
Konfiguration des Autopiloten. Diese Assistenten führen Sie
durch die erforderlichen Konfigurationsschritte.
Hafenassistent
HINWEIS
Wenn der Hafenassistent ausgeführt wird, während sich das
Boot nicht im Wasser befindet, achten Sie auf ausreichenden
10
Freiraum für Ruderbewegungen, um Schäden am Ruder und an
anderen Objekten zu vermeiden.
Der Hafenassistent kann ausgeführt werden, während sich das
Boot im Wasser oder außerhalb des Wassers befindet.
Wenn sich das Boot im Wasser befindet, darf es sich nicht
bewegen, während Sie den Assistenten abschließen.
Ausführen des Hafenassistent
HINWEIS
Bei Booten mit einem Power-Assist-Steuerungssystem müssen
Sie dieses aktivieren, bevor Sie den Hafenassistent ausführen.
Dadurch werden Schäden am Steuerungssystem vermieden.
1 Aktivieren Sie den Autopiloten.
Wenn Sie den Autopiloten zum ersten Mal einschalten,
werden Sie aufgefordert, einige wenige Einstellungen
vorzunehmen.
2 Wenn der Hafenassistent nach der Einstellung nicht
automatisch gestartet wird, wählen Sie die Option Menü >
Setup > Autopiloteinst. - Händler > Assistenten >
Hafenassistent.
3 Wählen Sie den Schiffstyp aus.
4 Kalibrieren Sie bei Bedarf den Ruderlagensensor (Kalibrieren
des Ruders).
5 Testen Sie die Steuerrichtung (Testen der Steuerrichtung).
6 Wählen Sie bei Bedarf die Geschwindigkeitsquelle aus
(Auswählen der Geschwindigkeitsquelle).
7 Überprüfen Sie bei Bedarf den Tachometer (Überprüfen des
Tachometers).
Bewegen
Sie das Steuerrad von Anschlag zu Anschlag.
8
9 Prüfen Sie die Ergebnisse des Hafenassistent (Prüfen der
Ergebnisse des Hafenassistent).
Kalibrieren des Ruders
HINWEIS: Sollte während dieser Schritte ein Fehler auftreten,
wurde möglicherweise die Grenze des Ruderlagengebers
erreicht. In diesem Fall wurde der Ruderlagengeber
möglicherweise nicht ordnungsgemäß installiert. Wenn das
Problem weiterhin auftritt, können Sie die Kalibrierung
fortsetzen, indem Sie das Ruder auf die weiteste Position
einrichten, bei der kein Fehler ausgegeben wird.
1 Positionieren Sie das Ruder so, dass es vollständig in
Richtung Steuerbord steuern würde, und wählen Sie OK.
2 Positionieren Sie das Ruder nach der Steuerbordkalibrierung
so, dass es vollständig in Richtung Backbord steuern würde,
und wählen Sie OK.
3 Zentrieren Sie die Ruderposition nach Abschluss der
Backbordkalibrierung, lassen Sie los, und wählen Sie Start.
Der Autopilot übernimmt die Steuerung des Ruders.
4 Berühren Sie nicht das Ruder oder das Steuerelement,
sondern überlassen Sie dem Autopiloten die Kalibrierung des
Ruders.
5 Wählen Sie eine Option:
• Wenn die Kalibrierung nicht erfolgreich war, wiederholen
Sie die Schritte 1 bis 4.
• Wenn die Kalibrierung erfolgreich war, wählen Sie OK.
Testen der Steuerrichtung
1 Wählen Sie beim Fahren mit niedriger Geschwindigkeit die
Optionen
und .
Wenn Sie
wählen, muss das Ruder eine Wende nach
links ausführen. Wenn Sie
wählen, muss das Ruder eine
Wende nach rechts ausführen.
2 Wählen Sie Fortfahren.
3 Wählen Sie eine Option:
• Wenn das Boot beim Steuertest in die richtige Richtung
wendet, wählen Sie Ja.
• Wenn das Boot beim Steuertest in die entgegengesetzte
Richtung wendet, wählen Sie Nein und wiederholen die
Schritte 1 bis 3.
Auswählen der Geschwindigkeitsquelle
Wählen Sie eine Option:
• Wenn Sie einen NMEA 2000 kompatiblen Motor (bzw.
Motoren) an das NMEA 2000 Netzwerk angeschlossen
haben, wählen Sie die Option Tachom. - NMEA 2000 o.
propr..
• Falls NMEA 2000 Tachometerdaten nicht verfügbar oder
unbrauchbar sind, wählen Sie als Geschwindigkeitsquelle
die Option GPS.
• Wenn Sie keinen NMEA 2000 Tachometer oder kein
GPS-Gerät als Geschwindigkeitsquelle angeschlossen
haben, wählen Sie die Option Keine.
HINWEIS: Wenn der Autopilot bei Auswahl von Keine als
Geschwindigkeitsquelle nicht ordnungsgemäß funktioniert,
empfiehlt Garmin, über das NMEA 2000 Netzwerk einen
Tachometer anzuschließen oder ein GPS-Gerät als
Geschwindigkeitsquelle zu verwenden.
Überprüfen des Tachometers
Dieses Verfahren wird nicht angezeigt, wenn als
Geschwindigkeitsquelle die Option GPS oder Keine ausgewählt
ist.
Vergleichen Sie bei laufendem Motor (bzw. laufenden
Motoren) die Drehzahl an der Rudersteuerung mit dem
Tachometer (bzw. den Tachometern) am Armaturenbrett des
Boots.
Wenn die Drehzahlen nicht übereinstimmen, liegt
möglicherweise ein Problem mit der NMEA 2000
Geschwindigkeitsquelle oder Verbindung vor.
Prüfen der Ergebnisse des Hafenassistent
Die Rudersteuerung zeigt die Werte an, die Sie bei der
Ausführung des Hafenassistent ausgewählt haben.
1 Werten Sie die Ergebnisse des Hafenassistent aus.
2 Wählen Sie falsche Werte aus, und wählen Sie Wählen.
3 Korrigieren Sie den Wert.
4 Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3 für alle falschen Werte.
5 Wenn Sie mit dem Prüfen der Werte fertig sind, wählen Sie
Fertig.
Probefahrtassistent
Der Probefahrtassistent dient zur Konfiguration der wichtigsten
Sensoren des Autopiloten. Daher ist es von großer Bedeutung,
dass dieser Assistent unter für Ihr Boot angemessenen
Bedingungen ausgeführt wird.
Wichtige Hinweise für den Probefahrtassistent
Der Probefahrtassistent muss bei ruhigem Wasser ausgeführt
werden. Die Wahrnehmung der Wasserbewegung als ruhige
See hängt von der Größe und Form des Boots ab. Bevor der
Probefahrtassistent ausgeführt wird, müssen Sie daher eine
Stelle aufsuchen, an der folgende Bedingungen erfüllt sind:
• Das Boot schaukelt nicht, wenn es still auf dem Wasser liegt
oder sich sehr langsam bewegt.
• Wind wirkt sich nicht oder kaum auf die Bewegung des Boots
aus.
Achten Sie auf folgende Punkte, wenn der Probefahrtassistent
ausgeführt wird:
• Sorgen Sie auf dem Boot für eine ausgewogene
Gewichtsverteilung. Vermeiden Sie Bewegungen an Bord,
während Sie die Schritte des Probefahrtassistent ausführen.
11
Ausführen des Probefahrtassistent
1 Steuern Sie das Boot in einen offenen Bereich in ruhigem
Wasser.
Wählen
Sie die Option Menü > Setup > Autopiloteinst. 2
Händler > Assistenten > Probefahrtassistent.
3 Konfigurieren Sie bei Bedarf die Gleit-UPM.
Dieser Schritt gilt nur für Gleitermotorboote, bei denen für die
Geschwindigkeitsquelle die Option Tachom. - NMEA 2000 o.
propr. ausgewählt ist.
4 Konfigurieren Sie bei Bedarf die Gleitgeschwindigkeit.
Dieser Schritt gilt nur für Gleitermotorboote, bei denen für die
Geschwindigkeitsquelle die Option GPS ausgewählt ist.
5 Konfigurieren Sie bei Bedarf die hohe UPM-Grenze.
Dieser Schritt gilt nur für Motorboote, bei denen für die
Geschwindigkeitsquelle die Option Tachom. - NMEA 2000 o.
propr. oder GPS ausgewählt ist.
6 Konfigurieren Sie bei Bedarf die maximale Geschwindigkeit.
Dieser Schritt gilt nur für Motorboote, bei denen für die
Geschwindigkeitsquelle die Option GPS ausgewählt ist.
7 Kalibrieren Sie den Kompass (Kalibrieren des Kompasses).
8 Führen Sie das Verfahren Automatische Einstellung durch
(Durchführen des Verfahrens Automatische Einstellung).
9 Legen Sie die Nordrichtung fest (Festlegen der
Nordrichtung), falls GPS-Steuerkursdaten verfügbar sind,
oder nehmen Sie die Steuerkurs-Feinanpassung vor
(Vornehmen der Steuerkurs-Feinanpassung), falls keine
GPS-Steuerkursdaten verfügbar sind.
Kalibrieren des Kompasses
1 Wählen Sie eine Option:
• Wenn der Probefahrtassistent während dieses Verfahrens
ausgeführt wird, wählen Sie Start.
• Wenn der Probefahrtassistent während dieses Verfahrens
nicht ausgeführt wird, wählen Sie auf der Steuerkursseite
die Option Menü > Setup > Autopiloteinst. - Händler >
Kompasseinstellungen > Kompasskalibrierung >
Start.
2 Folgen Sie den auf dem Steuerelement angezeigten
Anweisungen, bis die Kalibrierung abgeschlossen ist. Achten
Sie darauf, dass das Boot so gleichmäßig und flach wie
möglich bleibt.
Es darf während der Kalibrierung nicht zur Krängung des
Boots kommen.
3 Wählen Sie eine Option:
• Wenn die Kalibrierung erfolgreich war, wählen Sie Fertig.
• Wenn die Kalibrierung nicht erfolgreich war, wählen Sie
Wiederholen, und wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3.
Nach Abschluss der Kalibrierung werden Kalibrierungswerte
angezeigt. Anhand dieser Werte können Sie ermitteln, wie gut
die Kalibrierung abgeschlossen wurde.
Kompasskalibrierungswerte
Nach Abschluss der Kompasskalibrierung können Sie die
ausgegebenen Ergebnisse auf dem Steuerelement überprüfen,
um den Erfolg der Kalibrierung zu beurteilen.
Magnetische Umgebung: Gibt die Verzerrung des
Erdmagnetfelds am Montageort an.
• Der Wert 100 gibt an, dass das Gerät am Montageort
keinen magnetischen Störungen ausgesetzt ist.
• Ein niedriger Wert bedeutet, dass Sie die CCU evtl.
versetzen und den Kompass erneut kalibrieren müssen.
• Der Wert 100 ist ideal, ist aber keine Voraussetzung für
eine ordnungsgemäße Funktionsweise des Autopiloten.
Wenn die CCU an einem optimalen Standort auf dem
Boot montiert ist, sollten Sie mit der Konfiguration des
12
Autopiloten fortfahren und die Leistung später erneut
auswerten.
Drehbewegung: Gibt an, wie ausgeglichen das Boot während
der Kompasskalibrierung war.
• Bei einem Wert von 100 war das Boot während der
Kompasskalibrierung vollständig ausgeglichen.
• Ein niedriger Wert bedeutet, dass Sie den Kompass evtl.
erneut kalibrieren müssen.
Durchführen des Verfahrens Automatische Einstellung
Für die Durchführung dieser Kalibrierung ist eine weite, offene
Wasserfläche erforderlich.
1 Stellen Sie das Boot auf eine normale Reisegeschwindigkeit
ein, bei der die Steuerung gut funktioniert.
2 Wählen Sie eine Option:
• Wenn der Probefahrtassistent während dieser
Kalibrierung ausgeführt wird wählen Sie Start.
• Wenn der Probefahrtassistent während dieser
Kalibrierung nicht ausgeführt wird, wählen Sie auf der
Steuerkursseite die Option Menü > Setup >
Autopiloteinst. - Händler > Autopilot-Einstellung >
Automatische Einstellung > Start.
Das Boot führt verschiedene Zickzack-Manöver durch,
während Automatische Einstellung vorgenommen wird.
3 Folgen Sie nach Abschluss der Kalibrierung den angezeigten
Anweisungen.
4 Wählen Sie eine Option:
• Wenn die Automatische Einstellung fehlschlägt, aber
Sie nicht die maximale Reisegeschwindigkeit erreicht
haben, erhöhen Sie die Geschwindigkeit, und wiederholen
Sie die Schritte 1 bis 3, bis die Automatische Einstellung
erfolgreich ist.
• Wenn die Automatische Einstellung fehlschlägt und Sie
die maximale Reisegeschwindigkeit erreicht haben,
drosseln Sie die Geschwindigkeit auf die anfängliche
Geschwindigkeit für die Automatische Einstellung.
Wählen Sie dann die Option Autom. Einstell. ändern, um
mit einer alternativen Kalibrierung zu beginnen.
Nach Abschluss des Verfahrens Automatische Einstellung
werden Verstärkungswerte angezeigt. Anhand dieser Werte
können Sie ermitteln, wie gut die Automatische Einstellung
abgeschlossen wurde.
Verstärkungswerte der automatischen Einstellung
Nach Abschluss der automatischen Einstellung können Sie die
ausgegebenen Verstärkungswerte auf dem Steuerelement
überprüfen. Sie können diese Werte als Referenz aufzeichnen,
wenn Sie die automatisch Einstellung zu einem späteren
Zeitpunkt vornehmen möchten oder wenn Sie die
Verstärkungseinstellungen manuell anpassen möchten (nicht
empfohlen) (Anpassen der Verstärkungseinstellungen des
Autopiloten).
Verstärkung: Legt fest, wie hart der Autopilot den Steuerkurs
hält und Wenden ausführt.
Gegenruder: Legt fest, wie stark der Autopilot Übersteuerungen
nach einer Wende ausgleicht.
Festlegen der Nordrichtung
Für die Durchführung dieser Kalibrierung ist eine weite, offene
Wasserfläche erforderlich.
HINWEIS: Wenn Sie sich bei der Montage der CCU an die
Richtlinien gehalten haben, ist diese Kalibrierung evtl. nicht
erforderlich (Hinweise zu Montage und Verkabelung der CCU).
Diese Kalibrierung wird angezeigt, wenn der Autopilot an ein
optionales GPS-Gerät angeschlossen ist (Verbinden optionaler
NMEA 2000 Geräte mit dem Autopilotsystem) und das Gerät
eine GPS-Position erfasst hat. Während der Kalibrierung nutzt
der Autopilot die GPS-Steuerkursinformationen, um auf dem
Autopilotsystem die Nordrichtung zu kalibrieren.
Wenn Sie kein GPS-Gerät angeschlossen haben, werden Sie
stattdessen zum Durchführen der Steuerkurs-Feinanpassung
aufgefordert (Vornehmen der Steuerkurs-Feinanpassung).
1 Steuern Sie das Boot bei Reisegeschwindigkeit geradeaus.
2 Wählen Sie eine Option:
• Wenn der Probefahrtassistent während dieser
Kalibrierung ausgeführt wird, wählen Sie Start.
• Wenn der Probefahrtassistent während dieser
Kalibrierung nicht ausgeführt wird, wählen Sie auf der
Steuerkursseite die Option Menü > Setup >
Autopiloteinst. - Händler > Kompasseinstellungen >
Norden festlegen > Start.
3 Steuern Sie mit dem Boot weiterhin bei Reisegeschwindigkeit
geradeaus, und folgen Sie den angezeigten Anweisungen.
4 Wählen Sie eine Option:
• Wenn die Kalibrierung erfolgreich war, wählen Sie Fertig.
• Wenn die Kalibrierung nicht erfolgreich war, wiederholen
Sie die Schritte 1 bis 3.
Vornehmen der Steuerkurs-Feinanpassung
Diese Vorgehensweise wird nur angezeigt, wenn Sie kein
optionales GPS-Gerät an den Autopiloten angeschlossen haben
(Verbinden optionaler NMEA 2000 Geräte mit dem
Autopilotsystem). Wenn der Autopilot an ein GPS-Gerät
angeschlossen ist, das eine GPS-Position erfasst hat, werden
Sie stattdessen zum Festlegen der Nordrichtung aufgefordert
(Festlegen der Nordrichtung).
1 Identifizieren Sie mithilfe eines Handkompasses die
Nordrichtung.
2 Wählen Sie eine Option:
• Wenn der Probefahrtassistent ausgeführt wird, während
Sie dieses Verfahren durchführen, passen Sie die
Steuerkurseinstellung an, bis sie mit der Nordrichtung des
magnetischen Kompasses übereinstimmt.
• Wenn der Probefahrtassistent nicht ausgeführt wird,
während Sie diese Kalibrierung durchführen, wählen Sie
auf der Steuerkursseite die Option Menü > Setup >
Autopiloteinst. - Händler > Kompasseinstellungen >
Steuerkurs-Feinanpassung. Passen Sie die
Steuerkurseinstellungen an, bis sie mit der Nordrichtung
des magnetischen Kompasses übereinstimmt.
Wählen
Sie Fertig.
3
Testen und Anpassen der Konfiguration
HINWEIS
Testen Sie den Autopiloten bei niedriger Geschwindigkeit.
Nachdem der Autopilot getestet und bei geringer
Geschwindigkeit angepasst wurde, testen Sie ihn bei einer
höheren Geschwindigkeit, um normale Betriebsbedingungen zu
simulieren.
1 Steuern Sie das Boot bei aktiviertem Autopiloten in eine
bestimmte Richtung (Steuerkurs-Fixierung).
Möglicherweise kommt es zu einer leichten Pendelbewegung
des Boots. Es sollte jedoch nicht zu einer starken
Pendelbewegung kommen.
2 Drehen Sie das Boot mithilfe des Autopiloten in eine
beliebige Richtung, und beobachten Sie das Verhalten.
Das Boot sollte eine sanfte Wende vornehmen, die weder zu
schnell noch zu langsam ist.
Wenn Sie mithilfe des Autopiloten eine Wende vornehmen,
sollte das Boot den gewünschten Steuerkurs mit minimalem
Überschwingen und geringen Pendelbewegungen ansteuern
und einschlagen.
3 Wählen Sie eine Option:
• Wenn das Boot zu schnell oder zu schwerfällig wendet,
passen Sie die Beschleunigungsbeschränkung des
Autopiloten an (Anpassen der Einstellung für die
Beschleunigungsbeschränkung).
• Wenn es bei der Steuerkurs-Fixierung zu einer starken
Pendelbewegung kommt oder das Boot bei einer Wende
keine Korrektur vornimmt, passen Sie die Verstärkung des
Autopiloten an (Anpassen der Verstärkungseinstellungen
des Autopiloten).
• Wenn das Boot sanft wendet, es bei der SteuerkursFixierung nur zu einer schwachen oder gar keiner
Pendelbewegung kommt und das Boot den Steuerkurs
richtig anpasst, stimmt die Konfiguration, und es sind
keine weiteren Anpassungen erforderlich.
Anpassen der Einstellung für die Beschleunigungsbeschränkung
1 Aktivieren Sie den Händlermodus (Aktivieren der
Händlerkonfiguration).
2 Wählen Sie die Option Menü > Setup > Autopiloteinst. Händler > Autopilot-Einstellung > Beschl.beschränkung.
3 Wählen Sie eine Option:
• Erhöhen Sie die Einstellung, wenn der Autopilot die
Wende zu schnell vornimmt.
• Verringern Sie die Einstellung, wenn der Autopilot die
Wende zu langsam vornimmt.
Wenn Sie die Beschleunigungsbeschränkung manuell
einstellen, nehmen Sie jeweils nur geringfügige
Anpassungen vor. Testen Sie jede veränderte Einstellung,
bevor Sie weitere Anpassungen vornehmen.
4 Testen Sie die Autopilot-Konfiguration.
5 Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4, bis die Leistung des
Autopiloten zufriedenstellend ist.
Anpassen der Verstärkungseinstellungen des Autopiloten
1 Aktivieren Sie den Händlermodus (Aktivieren der
Händlerkonfiguration).
2 Wählen Sie die Option Menü > Setup > Autopiloteinst. Händler > Autopilot-Einstellung >
Steuerruderverstärkung.
3 Wählen Sie abhängig von der Art des Boots die
entsprechende Option aus:
• Wählen Sie bei Segelbooten, Verdrängermotorbooten
oder Motorbooten, bei denen für die
Geschwindigkeitsquelle die Option Keine ausgewählt ist,
die Option Verstärkung, und passen Sie an, wie hart das
Ruder den Steuerkurs halten und Wenden ausführen soll.
Wird dieser Wert zu hoch eingestellt, ist der Autopilot
möglicherweise überaktiv und versucht ständig bei den
kleinsten Abweichungen, den Steuerkurs zu korrigieren.
Ein überaktiver Autopilot kann zu einem schnelleren
Entladen der Batterie führen.
• Wählen Sie bei Segelbooten, Verdrängermotorbooten
oder Motorbooten, bei denen für die
Geschwindigkeitsquelle die Option Keine ausgewählt ist,
die Option Gegenruder, und passen Sie an, wie hart das
Ruder Korrekturen vornimmt, wenn das Boot bei einer
Wende über den Wendepunkt hinausschwingt.
Wird dieser Wert zu niedrig eingestellt, schwingt der
Autopilot beim Versuch, der ursprünglichen Wende
entgegenzuwirken, bei der Korrektur möglicherweise
wieder über den Wendepunkt hinaus.
• Wählen Sie bei Gleitermotorbooten, bei denen für die
Geschwindigkeitsquelle die Option Tachom. - NMEA
2000 o. propr. oder GPS ausgewählt ist, die Option
Niedr. Tempo oder Hohe Geschwindigkeit, und passen
Sie an, wie hart das Ruder bei niedriger oder hoher
Geschwindigkeit den Steuerkurs hält und Wenden
ausführen soll.
13
Wird dieser Wert zu hoch eingestellt, ist der Autopilot
möglicherweise überaktiv und versucht ständig bei den
kleinsten Abweichungen, den Steuerkurs zu korrigieren.
Ein überaktiver Autopilot kann zu einem schnelleren
Entladen der Batterie führen.
• Wählen Sie bei Gleitermotorbooten, bei denen für die
Geschwindigkeitsquelle die Option Tachom. - NMEA
2000 o. propr. oder GPS ausgewählt ist, die Option
Zähler f. niedr. Gesch. oder Zähler f. hohe Geschw., um
anzupassen, wie hart das Steuerruder Korrekturen
vornimmt, wenn das Boot bei einer Wende über den
Wendepunkt hinausschwingt.
Wird dieser Wert zu niedrig eingestellt, schwingt der
Autopilot beim Versuch, der ursprünglichen Wende
entgegenzuwirken, bei der Korrektur möglicherweise
wieder über den Wendepunkt hinaus.
4 Testen Sie die Konfiguration des Autopiloten, und
wiederholen Sie die Schritte 2 und 3, bis die Leistung des
Autopiloten zufriedenstellend ist.
Erweiterte Konfiguration
Unter normalen Bedingungen stehen für die Rudersteuerung
keine erweiterten Konfigurationsoptionen zur Verfügung.
Aktivieren Sie den Händlermodus (Aktivieren der
Händlerkonfiguration), um auf die Einstellungen für die
erweiterte Konfiguration des Autopiloten zuzugreifen.
Aktivieren der Händlerkonfiguration
1 Wählen Sie im Steuerkursbildschirm die Option Menü >
Setup > System > Systeminformationen.
2 Halten Sie die mittlere Taste 5 Sekunden lang gedrückt.
Der Händlermodus wird angezeigt.
3 Wählen Sie Zurück > Zurück.
Wenn auf dem Einstellungsbildschirm die Option Autopiloteinst.
- Händler verfügbar ist, war das Verfahren erfolgreich.
Einstellungen für die erweiterte Konfiguration
Sie können die automatische Einstellung, die
Kompasskalibrierung und die Definition der Nordrichtung ohne
Ausführung der Assistenten vornehmen. Darüber hinaus können
Sie alle Einstellungen einzeln definieren, ohne die Konfiguration
ausführen zu müssen.
Manuelles Ausführen der automatischen Konfiguration
1 Aktivieren Sie den Händlermodus (Aktivieren der
Händlerkonfiguration).
2 Wählen Sie auf der Steuerkursseite die Option Menü >
Setup > Autopiloteinst. - Händler.
Wählen
Sie einen automatisierten Vorgang:
3
• Wählen Sie Kompasseinstellungen >
Kompasskalibrierung, um die Kompasskalibrierung zu
starten (Kalibrieren des Kompasses).
• Wählen Sie Kompasseinstellungen > Norden festlegen,
um die Kalibrierung zum Festlegen der Nordrichtung zu
starten (Festlegen der Nordrichtung).
• Wählen Sie Autopilot-Einstellung > Automatische
Einstellung, um die automatische Kalibrierung für die
Autopilot-Einstellung zu starten (Durchführen des
Verfahrens Automatische Einstellung).
4 Folgen Sie den angezeigten Anweisungen.
Manuelles Definieren einzelner Konfigurationseinstellungen
Wenn Sie bestimmte Konfigurationseinstellungen konfigurieren,
müssen Sie möglicherweise auch andere Einstellungen ändern.
Lesen Sie vor dem Ändern von Einstellungen den Abschnitt zu
detaillierten Konfigurationseinstellungen (Detaillierte
Konfigurationseinstellungen).
1 Aktivieren Sie den Händlermodus (Aktivieren der
Händlerkonfiguration).
14
2 Wählen Sie im Steuerkursbildschirm die Option Menü >
Setup > Autopiloteinst. - Händler.
3 Wählen Sie eine Einstellungskategorie.
4 Wählen Sie eine Einstellung, die Sie konfigurieren möchten.
Beschreibungen der einzelnen Einstellungen sind im Anhang
zu finden (Detaillierte Konfigurationseinstellungen).
5 Konfigurieren Sie den Wert der Einstellung.
Anhang
NMEA 0183 Schaltpläne
Diese Schaltpläne sollen als Beispiel für verschiedene
Situationen dienen, die beim Verkabeln des NMEA 0183 Geräts
mit der Rudersteuerung auftreten können.
Hinweise für NMEA 0183 Verbindungen
• Die Installationsanweisungen aus dem Lieferumfang des
NMEA 0183 kompatiblen Geräts sollten Informationen zum
Identifizieren der Sende- (Tx) und Empfangsleitungen (Rx)
A (+) und B (-) enthalten.
• Werden NMEA 0183 Geräte mit zwei Sende- und zwei
Empfangsleitungen verbunden, müssen der NMEA 2000 Bus
und das NMEA 0183 Gerät nicht mit einer gemeinsamen
Masse verbunden sein.
• Wenn Sie ein NMEA 0183 Gerät nur mit einer
Sendeleitung (Tx) oder einer Empfangsleitung (Rx)
verbinden, müssen der NMEA 2000 Bus und das
NMEA 0183 Gerät mit einer gemeinsamen Masse verbunden
sein.
NMEA 0183 Zweiwegekommunikation
À
Á
Â
Ã
NMEA 2000 Netzwerk (versorgt die Rudersteuerung mit Strom)
12-V-Gleichstromquelle
Rudersteuerung
NMEA 0183 kompatibles Gerät
Leitung Leitungsfarbe der Rudersteuerung – Funktion
Ê
Ë
Ì
Í
Î
Ï
Funktion der Leitung des
NMEA 0183 kompatiblen
Geräts
Nicht verfügbar
Stromversorgung
Nicht verfügbar
NMEA 0183 Masse
Blau – Tx/A (+)
Rx/A (+)
Weiß – Tx/B (-)
Rx/B (-)
Braun – Rx/A (+)
Tx/A (+)
Grün – Rx/B (-)
Tx/B (-)
HINWEIS: Wird ein NMEA 0183 Gerät mit zwei Sende- und zwei
Empfangsleitungen verbunden, müssen der NMEA 2000 Bus
und das NMEA 0183 Gerät nicht mit einer gemeinsamen Masse
verbunden sein.
Nur eine Empfangsleitung
Wenn das NMEA 0183 kompatible Gerät nur über eine
Empfangsleitung (Rx) verfügt, muss diese mit der blauen
Leitung (Tx/A) der Rudersteuerung verbunden werden.
Schließen Sie die weiße Leitung (Tx/B) der Rudersteuerung
nicht an.
NMEA 0183 Gerät mit einer gemeinsamen Masse verbunden
sein.
Technische Daten
SmartPump
Angabe
Werte
Abmessungen (H × B × T) 197 × 190 × 244 mm (7,75 × 7,48 ×
9,61 Zoll)
À
Á
Â
Ã
7,5 kg (16,5 lb)
Temperaturbereich
-15 °C bis 55 °C (5 °F bis 131 °F)
Material
• Elektronisches Steuergerät (ECU):
Vollständig abgedichtetes AluminiumVerbundmaterial
• Halterung: Kohlenstoffstahl
• Verteiler: Aluminium-Verbundmaterial
• Motor: Aluminium-Verbundmaterial
Länge des Netzkabels
2,7 m (9 Fuß)
Eingangsspannung
11,5 bis 30 V Gleichspannung
Sicherung
40 A, Flachsicherung
Hauptleistungsaufnahme
• Standby: Unter 1 A
• Betrieb: 5 bis 10 A
• Spitze: 34 A
NMEA 2000 Netzwerk (versorgt die Rudersteuerung mit Strom)
12-V-Gleichstromquelle
Rudersteuerung
NMEA 0183 kompatibles Gerät
Leitung Leitungsfarbe der Rudersteuerung – Funktion
Ê
Ë
Ì
Í
Î
Ï
Gewicht
Funktion der Leitung des
NMEA 0183 kompatiblen
Geräts
Nicht verfügbar
Stromversorgung
Nicht verfügbar
NMEA 0183 Masse
Blau – Tx/A (+)
Rx
Weiß – nicht belegt
Nicht verfügbar
CCU
Braun – Rx/A (+)
Tx/A (+)
Angabe
Abmessungen
Grün – Rx/B (-)
Tx/B (-)
Abmessungen (L × B × H)
170 × 90 × 50 mm (6,7 × 3,5 × 2 Zoll)
Gewicht
200 g (7 Unzen)
Temperaturbereich
-15 °C bis 70 °C (5 °F bis 158 °F)
Material
Vollständig abgedichteter, schlagfester Kunststoff
Wasserdichtigkeit
IEC 60529, IPX7*
CCU-Kabellänge
5 m (16 Fuß)
HINWEIS: Wenn ein NMEA 0183 Gerät nur über eine
Empfangsleitung (Rx) verfügt, müssen der NMEA 2000 Bus und
das NMEA 0183 Gerät mit einer gemeinsamen Masse
verbunden sein.
Nur eine Sendeleitung
Wenn das NMEA 0183 kompatible Gerät nur über eine
Sendeleitung (Tx) verfügt, muss diese mit der braunen
Leitung (Rx/A) der Rudersteuerung verbunden werden.
Schließen Sie die grüne Leitung (Rx/B) der Rudersteuerung an
die NMEA 0183 Masse an.
NMEA 2000 Eingangsspannung 9 bis 16 V Gleichspannung
NMEA 2000 LEN-Wert
4 (200 mA)
* Das Gerät ist bis zu einer Tiefe von 1 Meter 30 Minuten wasserbeständig. Weitere Informationen finden Sie unter www.garmin.com
/waterrating.
Steuereinheit
Angabe
Werte
Abmessungen ohne Schutzabdeckung (H × B × T)
110 x 115 x 30 mm (4,33 x 4,53 x
1,18 Zoll)
Abmessungen mit Schutzabdeckung (H × B × T)
115 x 120 x 35,5 mm (4,53 x 4,72 x
1,4 Zoll)
Gewicht ohne Schutzabdeckung
247 g (8,71 Unzen)
Gewicht mit Schutzabdeckung
283 g (9,98 Unzen)
Temperaturbereich
-15 °C bis 70 °C (5 °F bis 158 °F)
Sicherheitsabstand zum Kompass 209 mm (8,25 Zoll)
À
Á
Â
Ã
NMEA 2000 Netzwerk (versorgt die Rudersteuerung mit Strom)
Rudersteuerung
NMEA 0183 kompatibles Gerät
Leitung Leitungsfarbe der Rudersteuerung – Funktion
Ê
Ë
Ì
Í
Î
Material
Gehäuse: Vollständig abgedichtetes Polycarbonat
Display mit Antireflex-Beschichtung
Wasserdichtigkeit
IEC 60529, IPX7*
Leistungsaufnahme
Maximal 2,5 W
Maximale Spannung
32 V Gleichspannung
NMEA 2000 Eingangsspannung
9 bis 16 V Gleichspannung
NMEA 2000 (LEN)
6 (300 mA bei 9 V Gleichspannung)
12-V-Gleichstromquelle
Funktion der Leitung des
NMEA 0183 kompatiblen
Geräts
Nicht verfügbar
Stromversorgung
Grün – Rx/B (-) (an
NMEA 0183 Masse
anschließen)
NMEA 0183 Masse
Blau – Tx/A (+)
Rx/A (+)
Weiß – Tx/B (-)
Rx/B (-)
Braun – Rx/A (+)
Tx/A (+)
* Das Gerät ist bis zu einer Tiefe von 1 Meter 30 Minuten wasserbeständig. Weitere Informationen finden Sie unter www.garmin.com
/waterrating.
HINWEIS: Wenn ein NMEA 0183 Gerät nur über eine
Sendeleitung (Tx) verfügt, müssen der NMEA 2000 Bus und das
15
Alarm
Typ
PGN
Beschreibung
Angabe
Werte
130306 Winddaten
Abmessungen (L × Durchmesser)
23 × 25 mm (29/32 × 1 Zoll)
130576 Kleine Jacht
Gewicht
68 g (2,4 Unzen)
Temperaturbereich
-15 °C bis 60 °C (5 °F bis 140 °F)
Kabellänge
3 m (10 Fuß)
NMEA 2000 – PGN-Informationen
CCU
Typ
PGN
Beschreibung
Senden und
Empfangen
059392 ISO-Zulassung
NMEA 0183 Informationen
Wenn der Autopilot an optionale NMEA 0183 kompatible Geräte
angeschlossen ist, verwendet er folgende NMEA 0183
Datensätze.
Typ
Datensatz
Senden
HDG
Empfangen
WPL
GGA
GRME
059904 ISO-Anforderung
GSA
060928 ISO-Adressenanforderung
GSV
126208 NMEA: Gruppenfunktion – Anforderung/
Befehl/Bestätigung
RMC
BOD
126464 PGN-Listen-Gruppenfunktion – Senden/
Empfangen
BWC
126996 Produktinformationen
DTM
127257 Senden/Empfangen von Daten zur Lage
GLL
127251 Senden/Empfangen der Kursänderung
RMB
Nur Senden
127250 Schiffssteuerkurs
VHW
Nur Empfang
127258 Magnetische Missweisung
MWV
127488 Motorparameter: Schnelle Aktualisierung
XTE
128259 Geschwindigkeit durch Wasser
129025 Position: Schnelle Aktualisierung
129026 COG & SOG: Schnelle Aktualisierung
129283 Kursversatzfehler
129284 Navigationsdaten
Fehler und Warnungen
Fehlermeldung
Ursache
Niedrige ECUSpannung
Die Stromversorgung der • Der Alarm wird
Pumpe ist für mehr als
5 Sekunden lang
6 Sekunden unter 10 V
ausgegeben.
Gleichspannung
• Der normale Betrieb
gesunken.
wird fortgesetzt.
Der Autopilot
empfängt keine
Navigationsdaten.
SteuerkursFixierung des
Autopiloten
aktiviert.
Der Autopilot empfängt
• Der Alarm wird
während einer Route5 Sekunden lang
nach-Aktion keine
ausgegeben.
gültigen Navigations• Der Autopilot wechselt
daten mehr.
zur SteuerkursDiese Meldung wird auch
Fixierung.
angezeigt, wenn die
Navigation vor dem
Deaktivieren des
Autopiloten auf einem
Kartenplotter angehalten
wird.
Verbindung mit
Autopilot unterbrochen
Die Rudersteuerung hat
die Verbindung mit der
CCU verloren.
Winddaten nicht
verfügbar (nur
Segelboote)
Der Autopilot empfängt
• Der Alarm wird
keine gültigen Winddaten
5 Sekunden lang
mehr.
ausgegeben.
• Der Autopilot wechselt
zur SteuerkursFixierung.
130306 Winddaten
Rudersteuerung
Typ
PGN
Beschreibung
Senden und
Empfangen
059392 ISO-Zulassung
059904 ISO-Anforderung
060928 ISO-Adressenanforderung
126208 NMEA – Gruppenfunktion – Anforderung/
Befehl/Bestätigung
126464 PGN-Listen-Gruppenfunktion – Senden/
Empfangen
126996 Produktinformationen
Nur Senden
128259 Geschwindigkeit durch Wasser
129025 Position – schnelle Aktualisierung
129026 COG & SOG – schnelle Aktualisierung
129283 Kursversatzfehler
129284 Navigationsdaten
129540 GNSS-Satelliten in Reichweite
130306 Winddaten
Nur Empfang
127245 Ruderdaten
127250 Schiffssteuerkurs
127488 Motorparameter – schnelle Aktualisierung
128259 Geschwindigkeit durch Wasser
129025 Position – schnelle Aktualisierung
129029 GNSS-Positionsdaten
129283 Kursversatzfehler
129284 Navigationsdaten
129285 Navigation – Informationen zu Route/
Wegpunkt
16
Niedrige GHC™
Die Stromversorgung ist
Stromversorgung unter den Wert
gesunken, der im Menü
für den Alarm bei
niedriger Spannung
angegeben ist.
Fehler: Hohe
ECU-Spannung
Aktion des Autopiloten
Nicht verfügbar
Nicht verfügbar
Die Stromversorgung der • Der Alarm wird
Pumpe ist auf mehr als
5 Sekunden lang
33,5 V Gleichspannung
ausgegeben.
angestiegen.
• Das ECU wird heruntergefahren.
Fehlermeldung
Ursache
Aktion des Autopiloten
Fehler: ECUDie ECU-Spannung ist
Spannung zu
schnell unter 7 V Gleichschnell gesunken spannung gesunken.
• Der Alarm wird
5 Sekunden lang
ausgegeben.
• Der Fehler wird
aufgehoben, wenn die
ECU-Spannung auf
mehr als 7,3 V Gleichspannung ansteigt.
Fehler: Hohe
Die ECU-Temperatur ist
ECU-Temperatur auf über 100 °C (212 °F)
gestiegen.
• Der Alarm wird
5 Sekunden lang
ausgegeben.
• Das ECU wird heruntergefahren.
Fehler: Kommunikation zwischen
ECU und CCU
unterbrochen (bei
aktiviertem
Autopiloten)
Es ist eine Zeitüber• Die Rudersteuerung
schreitung bei der
gibt einen Signalton
Kommunikation zwischen
aus, und der Autopilot
der CCU und der Pumpe
wechselt in den
aufgetreten.
Standby-Modus.
Detaillierte Konfigurationseinstellungen
Obwohl die Konfiguration in der Regel automatisch durch die
Assistenten vorgenommen wird, können Sie die Einstellungen
auch manuell anpassen, um eine Feineinstellung des
Autopiloten vorzunehmen.
Erweiterte Konfigurationseinstellungen sind nur möglich, wenn
der Händlermodus verwendet wird (Aktivieren der
Händlerkonfiguration). Benutzerdefinierte Einstellungen sind
während des normalen Betriebs des Autopiloten verfügbar.
Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch des
Autopiloten im Abschnitt zur Konfiguration.
HINWEIS: Abhängig von der Konfiguration des Autopiloten
werden bestimmte Einstellungen möglicherweise nicht
angezeigt.
HINWEIS: Bei Motorbooten müssen Sie bei jeder Änderung der
Einstellung Quelle Geschwindigkeit je nach Anwendbarkeit die
Einstellungen Tachometer überpr., Unt. Drehz.-Gr., Ob. Drehz.Gr., Gleitdrehzahl, Gleitgeschwindigkeit oder Max. Geschw.
prüfen, bevor Sie das Verfahren für die automatische
Einstellung durchführen (Durchführen des Verfahrens
Automatische Einstellung).
Autopilot-Einstellung
Öffnen Sie die allgemeinen Optionen für die AutopilotEinstellung, indem Sie die Option Menü > Setup >
Autopiloteinst. - Händler auswählen.
Beschl.beschränkung: Begrenzen Sie die Geschwindigkeit der
vom Autopiloten gesteuerten Wendemanöver. Sie können
den Prozentsatz erhöhen, um die Wendemanöverdynamik zu
begrenzen, und Sie können den Prozentsatz verringern, um
spritzigere Wendemanöver zu ermöglichen.
Einstellungen für die Geschwindigkeitsquelle
HINWEIS: Einstellungen für die Geschwindigkeitsquelle sind nur
für Motorboote verfügbar.
Öffnen Sie die Einstellungen für die Geschwindigkeitsquelle,
indem Sie die Option Menü > Setup > Autopiloteinst. Händler > Geschw.quelle einri. auswählen.
Quelle Geschwindigkeit: Wählen Sie die
Geschwindigkeitsquelle aus.
Tachometer überpr.: Vergleichen Sie die Drehzahl an der
Rudersteuerung mit dem Tachometer am Armaturenbrett des
Boots.
Gleitdrehzahl: Passen Sie den Drehzahlwert an der
Rudersteuerung in dem Moment an, in dem das Boot von der
Verdrängerfahrt zur Gleitgeschwindigkeit wechselt. Wenn der
Wert nicht mit dem Wert an der Rudersteuerung
übereinstimmt, können Sie den Wert anpassen.
Gleitgeschwindigkeit: Passen Sie die Gleitgeschwindigkeit des
Boots an. Wenn der Wert nicht mit dem Wert an der
Rudersteuerung übereinstimmt, können Sie den Wert
anpassen.
Unt. Drehz.-Gr.: Passen Sie den niedrigsten Drehzahlpunkt des
Boots an. Wenn der Wert nicht mit dem Wert an der
Rudersteuerung übereinstimmt, können Sie den Wert
anpassen.
Ob. Drehz.-Gr.: Passen Sie den höchsten Drehzahlpunkt des
Boots an. Wenn der Wert nicht mit dem Wert an der
Rudersteuerung übereinstimmt, können Sie den Wert
anpassen.
Max. Geschw.: Passen Sie die maximale Geschwindigkeit des
Boots an. Wenn der Wert nicht mit dem Wert an der
Rudersteuerung übereinstimmt, können Sie den Wert
anpassen.
Einstellungen für die Steuerradverstärkung
HINWEIS: Werden diese Werte zu hoch oder zu niedrig
eingestellt, ist der Autopilot möglicherweise überaktiv und
versucht ständig bei den kleinsten Abweichungen, den
Steuerkurs zu korrigieren. Ein überaktiver Autopilot kann
stärkere Verschleißerscheinungen an der Pumpe hervorrufen
und zu einem schnelleren Entladen der Batterie führen.
Wählen Sie Menü > Setup > Autopiloteinst. - Händler >
Steuerruderverstärkung.
HINWEIS: Diese Einstellungen gelten nur für Segelboote,
Verdrängermotorboote und Motorboote, bei denen für die
Geschwindigkeitsquelle die Option Keine ausgewählt ist.
Verstärkung: Passen Sie an, wie hart das Ruder einen
Steuerkurs hält und Wenden ausführt.
Gegenruder: Passen Sie an, wie hart das Ruder Korrekturen
vornimmt, wenn das Boot über den Wendepunkt hinausfährt.
Wird dieser Wert zu niedrig eingestellt, fährt der Autopilot
beim Versuch, der ursprünglichen Wende entgegenzuwirken,
bei der Korrektur möglicherweise über den Wendepunkt
hinaus.
HINWEIS: Diese Einstellungen gelten nur für Gleitmotorboote,
bei denen für die Geschwindigkeitsquelle die Option Tachom. NMEA 2000 o. propr. oder GPS ausgewählt ist.
Niedr. Tempo: Stellen Sie die Steuerradverstärkung für niedrige
Geschwindigkeiten ein. Diese Einstellung gilt, wenn das Boot
unterhalb der Gleitgeschwindigkeit fährt.
Zähler f. niedr. Gesch.: Stellen Sie die Zählerkorrektur für die
Steuerradverstärkung für niedrige Geschwindigkeiten ein.
Diese Einstellung gilt, wenn das Boot unterhalb der
Gleitgeschwindigkeit fährt.
Hohe Geschwindigkeit: Stellen Sie die Steuerradverstärkung
für hohe Geschwindigkeiten ein. Diese Einstellung gilt, wenn
das Boot oberhalb der Gleitgeschwindigkeit fährt.
Zähler f. hohe Geschw.: Stellen Sie die Zählerkorrektur für die
Steuerradverstärkung für hohe Geschwindigkeiten ein. Diese
Einstellung gilt, wenn das Boot oberhalb der
Gleitgeschwindigkeit fährt.
Einstellungen für das Steuerungssystem
Öffnen Sie die Einstellungen für das Steuerungssystem, indem
Sie die Option Menü > Setup > Autopiloteinst. - Händler >
Steuerungssystem einrichten auswählen.
Steuerri. überprüfen: Legen Sie die Richtung fest, in die sich
das Ruder bewegen muss, um das Boot nach Backbord und
Steuerbord zu wenden. Sie können die Steuerrichtung bei
Bedarf testen und umkehren.
Rudersensoreinstellungen
HINWEIS: Rudersensoreinstellungen gelten nur, wenn ein
Rudersensor mit dem Autopilotsystem verbunden ist.
17
Öffnen Sie die Rudersensoreinstellungen, indem Sie die Option
Menü > Setup > Autopiloteinst. - Händler >
Steuerungssystem einrichten > Rudersensor einrichten
auswählen.
Max. Backbordwinkel: Geben Sie den Winkel für den weitesten
Backbordausschlag des Ruders ein.
Max. Steuerbordwinkel: Geben Sie den Winkel für den
weitesten Steuerbordausschlag des Ruders ein.
Rudersensorkalibrier.: Leitet ein Verfahren ein, bei dem der
maximale Bewegungsbereich des Ruders eingerichtet und
der Sensor für die Ruderposition kalibriert wird. Wenn
während der Kalibrierung ein Fehler angezeigt wird, wurde
möglicherweise die Grenze des Sensors für die
Ruderposition erreicht. Eventuell ist der Sensor nicht
ordnungsgemäß installiert. Wenn das Problem weiterhin
auftritt, können Sie den Fehler umgehen, indem Sie das
Ruder auf die weiteste Position einrichten, bei der kein Fehler
ausgegeben wird.
Rudermitte kalibrieren: Leitet ein Verfahren ein, bei dem die
mittlere Position des Ruders eingerichtet wird. Sie können
diese Kalibrierung verwenden, wenn die
Ruderpositionsanzeige auf dem Bildschirm nicht mit der
tatsächlichen Rudermitte des Boots übereinstimmt.
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®
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®
®
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