Garmin | GHP™ 12 Autopilot System | Garmin GHP™ 12 Autopilot System Installationsanweisungen

Garmin GHP™ 12 Autopilot System Installationsanweisungen
Wichtige Sicherheitsinformationen
GHP™ 12 – Installationsanweisungen
Diese Überarbeitung wurde für Softwareversion 2.2 des GHP 12 verfasst, die die
Funktionen des Geräts um Kompatibilität mit Magnetantriebseinheiten erweitert.
Halten Sie sich beim Einbau des Garmin® GHP 12-Marineautopilotsystems an die
folgenden Anweisungen, um die bestmögliche Leistung zu erzielen und eine mögliche
Beschädigung des Boots zu vermeiden. Es wird nachdrücklich empfohlen, die
Installation des Autopilotsystems von Fachpersonal durchführen zu lassen. Für die
ordnungsgemäße Installation des Autopilotsystems ist eine spezielle Schulung für
Steuerungssysteme und elektrische Verbindungen im Marinebereich erforderlich.
Lesen Sie die gesamten Installationsanweisungen, bevor Sie mit der Installation
beginnen. Sollten bei der Installation Probleme auftreten, wenden Sie sich an den
Support von Garmin.
HINWEIS: Auf der letzten Seite dieser Anweisungen finden Sie eine
Installationscheckliste. Trennen Sie die letzte Seite ab, und nutzen Sie die Checkliste bei
der Installation des GHP 12.
Registrieren des Geräts
• Rufen Sie die Website http://my.garmin.com auf.
• Bewahren Sie die Originalquittung oder eine Fotokopie an einem sicheren Ort auf.
Tragen Sie die Seriennummern, die den einzelnen Bauteilen des GHP 12-Systems
zugewiesen sind, zur späteren Verwendung in die dafür vorgesehenen Bereiche auf
Seite 3 ein. Die Seriennummern befinden sich an den einzelnen Bauteilen auf einem
Aufkleber.
Kontaktaufnahme mit dem Support von Garmin
•
•
•
•
Rufen Sie die Website www.garmin.com/support auf, und klicken Sie auf Contact
Support, um Informationen zum Support in den einzelnen Ländern zu erhalten.
Nutzen Sie als Kunde in den USA die Rufnummern +1-913-397-8200 oder
+1-800-800-1020.
Nutzen Sie als Kunde in Großbritannien die Rufnummer 0808 238 0000.
Nutzen Sie als Kunde in Europa die Rufnummer +44 (0) 870 850 1241.
 Warnungen
Sie sind für den sicheren und umsichtigen Betrieb des Boots verantwortlich. Das
GHP 12 ist ein System, das Ihre Möglichkeiten zur Steuerung des Boots erheblich
erweitert. Es befreit Sie nicht von der Verantwortung, für einen sicheren Betrieb des
Boots zu sorgen. Vermeiden Sie riskante Manöver, und lassen Sie das Steuerruder
niemals unbeaufsichtigt.
Seien Sie stets bereit, unverzüglich die manuelle Steuerung des Boots zu übernehmen.
Machen Sie sich in ruhigem und ungefährlichem offenen Wasser mit dem GHP 12
vertraut.
Verwenden Sie das GHP 12 in der Nähe von Hindernissen im Wasser, z. B. Docks,
Pfeilern und anderen Booten, mit Vorsicht.
Lesen Sie alle Produktwarnungen und sonstigen wichtigen Informationen in der
Anleitung Wichtige Sicherheits- und Produktinformationen, die dem Produkt beiliegt.
 Achtung
Geräte, die an dieses Produkt angeschlossen werden, sollten über eine
Brandschutzumhüllung verfügen oder mit einer Brandschutzumhüllung versehen
werden.
Tragen Sie beim Bohren, Schneiden und Schmirgeln immer Schutzbrille, Gehörschutz
und eine Staubschutzmaske.
Hinweis
Prüfen Sie beim Bohren oder Schneiden immer die andere Seite der Oberfläche. Achten
Sie darauf, keine Kraftstofftanks, elektrischen Kabel und Hydraulikschläuche zu
beschädigen.
Inhaltsverzeichnis
GHP™ 12 – Installationsanweisungen..................................................1
Registrieren des Geräts........................................................................................1
Kontaktaufnahme mit dem Support von Garmin...................................................1
Wichtige Sicherheitsinformationen........................................................................1
Lieferumfang des GHP 12 und erforderliches Werkzeug..................3
Hauptkomponenten...............................................................................................3
CCU................................................................................................................................. 3
ECU................................................................................................................................. 3
GHC 20........................................................................................................................... 3
Shadow Drive.................................................................................................................. 3
Kabel und Anschlüsse...........................................................................................3
CCU/ECU-Verbindungskabel.......................................................................................... 3
Alarm............................................................................................................................... 4
ECU-Netzkabel................................................................................................................ 4
GHC 20-NMEA 0183-Datenkabel.................................................................................... 4
NMEA 2000-Kabel und -Anschlüsse............................................................................... 4
Erforderliches Werkzeug.......................................................................................4
Installationsvorbereitung......................................................................5
Hinweise zu Montage und Verbindungen..............................................................5
Hinweise zu Montage und Verkabelung der Antriebseinheit........................................... 5
Hinweise zu Montage und Verkabelung des ECU........................................................... 5
Hinweise zur Montage der CCU...................................................................................... 5
Hinweise zur Verkabelung der CCU................................................................................ 5
Hinweise zu Montage und Verkabelung des Alarms....................................................... 5
Hinweise zur NMEA 2000-Verkabelung.......................................................................... 5
Hinweise zur Montage des GHC 20................................................................................ 5
Hinweise zur Verkabelung des GHC 20.......................................................................... 5
Hinweise zur Montage des Shadow Drive....................................................................... 6
Allgemeiner Schaltplan..........................................................................................7
Allgemeiner Installationsplan für die Komponenten..............................................8
Installationsvorgänge...........................................................................9
Installation der Antriebseinheit..............................................................................9
Installieren einer Garmin-Antriebseinheit........................................................................ 9
Vorbereiten einer Antriebseinheit eines anderen Herstellers als Garmin........................ 9
Vorbereiten einer Magnetantriebseinheit......................................................................... 9
Installation des ECU............................................................................................10
Montage des ECU......................................................................................................... 10
Anschließen der Antriebseinheit an das ECU............................................................... 10
Anschließen des ECU an die Stromversorgung............................................................ 10
Installation der CCU............................................................................................10
Kalibrieren des Ruders.................................................................................................. 15
Einstellen einer Antriebseinheit eines anderen Herstellers als Garmin......................... 16
Testen der Steuerrichtung............................................................................................. 16
Auswählen der Geschwindigkeitsquelle........................................................................ 16
Überprüfen des Tachometers........................................................................................ 16
Prüfen der Ergebnisse des Hafenassistenten............................................................... 16
Probefahrtassistent.............................................................................................17
Wichtige Hinweise für den Probefahrtassistenten...............................................17
Ausführen des Probefahrtassistenten.................................................................17
Starten des Probefahrtassistenten................................................................................ 17
Konfigurieren der Gleit-UPM......................................................................................... 17
Konfigurieren der Gleitgeschwindigkeit......................................................................... 17
Konfigurieren der hohen UPM-Grenze.......................................................................... 17
Konfigurieren der Maximal-Geschwindigkeit................................................................. 17
Kalibrieren des Kompasses........................................................................................... 17
Durchführen der automatischen Einstellung................................................................. 17
Festlegen der Nordrichtung........................................................................................... 18
Auswertung der Ergebnisse der Autopilot-Konfiguration.....................................18
Testen und Anpassen der Autopilot-Konfiguration......................................................... 18
Verringern des Risikos einer Überlastung des ECU-Schaltkreises............................... 19
Anpassen der Ruderratenbeschränkung....................................................................... 19
Erweiterte Konfiguration......................................................................................19
Aktivieren der Autopilotkonfiguration für Händler.......................................................... 19
Einstellungen für die erweiterte Konfiguration............................................................... 19
Manuelles Ausführen der automatischen Konfiguration................................................ 19
Manuelles Definieren einzelner Konfigurationseinstellungen........................................ 19
Manuelles Anpassen der Einstellungen für Antriebseinheiten anderer Hersteller als
Garmin................................................................................................................... 20
Durchführen von erweiterten Einstellungen für Antriebseinheiten von anderen
Herstellern als Garmin........................................................................................... 20
Anhang.................................................................................................21
NMEA 0183-Schaltpläne.....................................................................................21
Technische Daten................................................................................................23
PGN-Informationen unter NMEA 2000................................................................23
CCU............................................................................................................................... 23
GHC 20......................................................................................................................... 23
NMEA 0183-Informationen..................................................................................24
GHP 12-Konfigurationseinstellungen..................................................................25
Fehler und Warnungen........................................................................................27
Montageschablonen............................................................................................29
ECU-Montageschablone............................................................................................... 29
CCU-Montageschablone............................................................................................... 29
GHP 12-Installationscheckliste............................................................................31
Installieren der CCU-Halterung..................................................................................... 10
Verbinden der CCU....................................................................................................... 11
Installation des Alarms........................................................................................11
Montieren des Alarms.................................................................................................... 11
Anschließen des Alarms................................................................................................ 11
Installation des GHC 20......................................................................................11
Montage des GHC 20.................................................................................................... 11
Verbinden des GHC 20................................................................................................. 12
Hinweise zur Installation mehrerer GHC 20-Geräte...................................................... 12
Anschließen der Geräte an ein NMEA 2000-Netzwerk.......................................12
Einrichten eines NMEA 2000-Basisnetzwerks für das GHC 20 und die CCU............... 13
Verbinden optionaler Geräte mit dem GHP 12-Autopilotsystem.........................14
Verbinden eines optionalen NMEA 2000-kompatiblen Geräts mit dem GHP 12........... 14
Hinweise für NMEA 0183-Verbindungen....................................................................... 14
Anschließen eines optionalen NMEA 0183-kompatiblen Geräts an das GHC 20......... 14
Installation des Shadow Drive.............................................................................14
Anschluss des Shadow Drive an die Hydraulik............................................................. 14
Verbinden des Shadow Drive........................................................................................ 14
Konfigurieren des GHP 12..................................................................15
Hafenassistent.....................................................................................................15
Ausführen des Hafenassistenten........................................................................15
Starten des Hafenassistenten....................................................................................... 15
Wählen der Klasse der Antriebseinheit......................................................................... 15
Auswählen der Spannung der Antriebseinheit.............................................................. 15
Auswählen der Spannung der Kupplung....................................................................... 15
Auswählen der Magnetspannung.................................................................................. 15
Auswählen der Spannung des Bypassventils............................................................... 15
Aktivieren des Shadow Drive........................................................................................ 15
2
GHP 12 – Installationsanweisungen
Lieferumfang des GHP 12 und
erforderliches Werkzeug
GHC 20
Das GHP 12-Autopilotsystem besteht aus mehreren Komponenten. Machen Sie sich
vor der Installation mit allen Komponenten vertraut. Sie müssen wissen, wie die
Komponenten miteinander funktionieren, um die Installation auf dem Boot korrekt zu
planen.
Während Sie sich mit den Komponenten des GHP 12 vertraut machen, vergewissern
Sie sich, dass die folgenden Teile im Lieferumfang enthalten sind. Mit Ausnahme der
Antriebseinheit und dem (optionalen) Shadow Drive sind alle Komponenten in der
primären Verpackungseinheit des GHP 12 enthalten. Die Antriebseinheit wird separat
vertrieben (Seite 9). Nehmen Sie bei fehlenden Teilen unverzüglich Kontakt mit Ihrem
Garmin-Händler auf.
Notieren Sie sich die Seriennummer der einzelnen Komponenten in den dafür
vorgesehenen Bereichen.
Das GHC 20 stellt die primäre Schnittstelle zum Betrieb des GHP 12-Autopilotsystems
dar. Sie aktivieren und steuern das GHP 12 mit dem GHC 20. Zudem erfolgt die
Einrichtung und Anpassung des GHP 12 unter Verwendung des GHC 20.
Das GHP 12-Autopilotsystem besteht aus vier Hauptkomponenten: der
Kursrechnereinheit (CCU), dem elektronischen Steuergerät (ECU), der GHC™ 10Bedieneinheit und der Antriebseinheit (separat erhältlich; siehe Seite 9).
Das GHC 20 wird zur Kommunikation mit der CCU an ein NMEA 2000-Netzwerk
angeschlossen. Das GHC 20 kann auch an optionale NMEA 2000-kompatible Geräte
angeschlossen werden, z. B. an einen Windsensor, einen Sensor für die Geschwindigkeit
durch Wasser oder an ein GPS-Gerät, um erweiterte Funktionen des GHP 12 zu nutzen.
Wenn keine NMEA 2000-kompatiblen Geräte verfügbar sind, können Sie das GHC 20
stattdessen an optionale NMEA 0183-kompatible Geräte anschließen.
CCU
Seriennummer
Hauptkomponenten
Shadow Drive
Die CCU ist das Gehirn des GHP 12. Sie enthält die Sensorausstattung zur Bestimmung
des Steuerkurses und wird über ein einzelnes Kabel an das ECU und an den
GHC 20 angeschlossen. Die CCU wird zur Kommunikation mit dem GHC 20 auch
an das NMEA 2000®-Netzwerk und an optionale NMEA 2000-kompatible Geräte
angeschlossen, z. B. an einen Plotter und einen Windsensor (Seite 12).
Seriennummer
ECU
Beim Shadow Drive (optionales Zubehör) handelt es sich um einen Sensor, der in den
hydraulischen Steuerleitungen des Boots installiert wird. Der Shadow Drive kann nur auf
Booten mit einem Hydrauliksteuerungssystem verwendet werden.
Bei aktiviertem GHP 12 schaltet der Shadow Drive den Autopiloten vorübergehend
aus, wenn Sie das Steuerrad übernehmen. Wenn Sie einen neuen geraden Steuerkurs
aufnehmen, aktiviert der Shadow Drive den Autopiloten automatisch neu.
Kabel und Anschlüsse
Das GHP 12-Autopilotsystem umfasst mehrere Kabel. Über diese Kabel werden die
Komponenten miteinander verbunden sowie an die Stromversorgung, an einen Alarm
und an optionale Geräte angeschlossen.
CCU/ECU-Verbindungskabel
Dieses Kabel verbindet die CCU mit dem ECU. Ein Teil dieses Kabels enthält
farbcodierte Leitungen mit offenen Enden. Über diese Leitungen wird die CCU an
den Alarm und an die gelben Leitungen des GHC 20 angeschlossen.
Das ECU wird an die CCU und an die Antriebseinheit angeschlossen. Das ECU steuert
die Antriebseinheit basierend auf den Informationen von der CCU. Mit dem ECU
werden sowohl die CCU als auch die Antriebseinheit mit Strom versorgt.
Seriennummer
GHP 12 – Installationsanweisungen
3
CCU/ECU-Verbindungs-/Verlängerungskabel
Beim Installieren des GHP 12-Systems müssen Sie die CCU möglicherweise in einem
Abstand von mehr als 5 m (16 Fuß) zum ECU montieren. Garmin bietet bei Bedarf
optionale Ersatz- oder Verlängerungskabel zum Kauf an.
Typ
Länge
Ersatz
10 m (32 Fuß)
Ersatz
20 m (66 Fuß)
Verlängerung
5 m (16 Fuß)
Verlängerung
15 m (50 Fuß)
Verlängerung
25 m (82 Fuß)
NMEA 2000-Kabel und -Anschlüsse
Die NMEA 2000-Kabel verbinden die CCU und das GHC 20 mit dem NMEA 2000Netzwerk. Verbinden Sie die CCU und das GHC 20 entweder unter Verwendung der
mitgelieferten T-Stücke und Stichleitungen mit einem vorhandenen NMEA 2000Netzwerk, oder verwenden Sie alle mitgelieferten NMEA 2000-Kabel und -Anschlüsse,
um bei Bedarf ein NMEA 2000-Netzwerk auf dem Boot einzurichten (Seite 12).
➊
➋
Wenden Sie sich an Ihren Garmin-Händler vor Ort oder an den Support von Garmin, um
weitere Informationen zu erhalten.
Alarm
Der Alarm gibt akustische Alarme vom GHP 12 aus (Seite 11).
➌
ECU-Netzkabel
Über dieses Kabel wird das ECU mit Strom versorgt (Seite 10).
GHC 20-NMEA 0183-Datenkabel
Dieses Kabel dient zur Verbindung des GHC 20 mit der gelben Leitung der CCU sowie
mit derselben Masse wie das ECU. Das Kabel kann auch verwendet werden, um das
GHC 20 an optionale NMEA 0183-kompatible Geräte anzuschließen (Seite 14).
➊
➋
➌
➍
➎
➍
➎
NMEA 2000-Stichleitung, 2 m (6 Fuß; 2 Stück)
NMEA 2000-Netzkabel
NMEA 2000-T-Stück (3 Stück)
NMEA 2000-Abschlusswiderstand, Stecker
NMEA 2000-Abschlusswiderstand, Buchse
NMEA 2000-Verlängerungskabel
NMEA 2000-Verlängerungskabel sind bei Bedarf erhältlich. Wenden Sie sich an Ihren
Garmin-Händler vor Ort oder an den Support von Garmin, um weitere Informationen zu
erhalten.
Erforderliches Werkzeug
•
•
•
•
•
•
•
Schutzbrille
Bohrmaschine und Bohrer
Lochsäge, 90 mm (3 1/2 Zoll)
Drahtabschneider
Kreuzschlitz- und Flachkopf-Schraubendreher
Kabelbinder
Wasserdichte Kabelverbindung (Lüsterklemmen) oder Schrumpfschlauch und
Heißluftgebläse
• Seewassertaugliches Dichtungsmittel
• Tragbarer Kompass oder Handkompass (um bei der Suche nach einem geeigneten
Installationsort für die CCU magnetische Störfelder auszuschließen)
• Schmiermittel (optional)
Hinweis: Befestigungsschrauben sind für GHC 20, CCU, ECU und für die Pumpe im
Lieferumfang enthalten. Wenn die im Lieferumfang enthaltenen Schrauben nicht für die
Montagefläche geeignet sind, müssen Sie die korrekten Schraubentypen beschaffen.
4
GHP 12 – Installationsanweisungen
Installationsvorbereitung
•
Planen Sie vor der Installation des GHP 12-Autopilotsystems, wo sich die einzelnen
Komponenten auf dem Boot befinden werden. Platzieren Sie alle Komponenten vorläufig
am jeweils geplanten Installationsort. Lesen Sie diese Hinweise, und schauen Sie sich
die Abbildungen auf Seite 7 und Seite 8 an, bevor Sie mit der Planung der Installation
beginnen.
•
HINWEIS: Auf der letzten Seite dieser Anweisungen finden Sie eine Installationscheckliste. Trennen Sie die letzte Seite ab, und nutzen Sie die Checkliste bei der
Installation des GHP 12.
Hinweise zu Montage und Verbindungen
Die GHP 12-Komponenten werden über die im Lieferumfang enthaltenen Kabel
miteinander verbunden und an die Stromversorgung angeschlossen. Stellen Sie vor
der Montage oder Verkabelung von Komponenten sicher, dass die richtigen Kabel jede
Komponente erreichen und dass jede Komponente entsprechend positioniert ist.
Hinweise zu Montage und Verkabelung der Antriebseinheit
• Wenn auf dem Boot noch keine kompatible Antriebseinheit installiert ist, ist die
Antriebseinheit separat erhältlich und muss durch Fachpersonal installiert werden,
damit das Boot korrekt gesteuert wird.
• Die Antriebseinheit muss installiert werden, bevor das ECU fest montiert wird.
• Die Kabel der Antriebseinheit können nicht verlängert werden.
• Wenn Sie eine Antriebseinheit eines anderen Herstellers als Garmin verwenden,
müssen Sie ein Netzkabel für die GHP 12-Antriebseinheit (separat erhältlich)
und ein GHP 12-Ruderfeedbackkabel (separat erhältlich) verwenden, um die
Antriebseinheit für die Verwendung mit dem GHP 12 anzupassen (Seite 9).
Das Netzkabel für die GHP 12-Antriebseinheit kann nicht verlängert werden.
Hinweise zu Montage und Verkabelung des ECU
• Das ECU kann in beliebiger Ausrichtung auf einer flachen Oberfläche montiert
werden.
• Befestigungsschrauben sind im Lieferumfang des ECU enthalten. Falls die
mitgelieferten Schrauben nicht für die Montageoberfläche geeignet sind, benötigen
Sie jedoch u. U. andere Schrauben.
• Das ECU-Netzkabel wird an die Bootsbatterie angeschlossen und kann bei Bedarf
verlängert werden (Seite 10).
• Das ECU muss sich in einem Abstand von maximal 0,5 m (19 Zoll) von der
Antriebseinheit befinden.
• Die Kabel der Antriebseinheit können nicht verlängert werden.
Hinweise zur Montage der CCU
• Die Montage der CCU muss in der vorderen Hälfte des Boots und nicht mehr
als 3 m (10 Fuß) oberhalb der Wasseroberfläche erfolgen.
• Montieren Sie die CCU oder das ECU nicht an einem Ort, an dem sie sich unter
Wasser befinden oder abfließendem Wasser ausgesetzt sind.
• Montieren Sie die CCU nicht in der Nähe von magnetischen Werkstoffen,
Magneten (Lautsprechern und Elektromotoren) oder Hochstromleitungen.
• Montieren Sie die CCU in einem Mindestabstand von 0,6 m (24 Zoll) zu
beweglichen oder veränderlichen magnetischen Störquellen, z. B. Ankern,
Ankerketten, Scheibenwischermotoren und Werkzeugkästen.
• Prüfen Sie mit einem Handkompass auf magnetische Störungen im Bereich des
Montageorts der CCU.
Wenn der Handkompass am gewünschten Montageort der CCU nicht nach Norden
zeigt, treten magnetische Störungen auf. Wählen Sie in diesem Fall einen anderen
Ort, und führen Sie den Test erneut durch.
• Sie können die CCU auch unterhalb der Wasseroberfläche montieren, sofern es sich
nicht um einen Ort handelt, an dem sie sich unter Wasser befindet oder abfließendem
Wasser ausgesetzt ist.
GHP 12 – Installationsanweisungen
Montieren Sie die CCU-Halterung an einer vertikalen Fläche oder unter einer
horizontalen Fläche, damit die verbundenen Kabel gerade nach unten hängen.
Befestigungsschrauben sind im Lieferumfang der CCU enthalten. Falls die
mitgelieferten Schrauben nicht für die Montageoberfläche geeignet sind, benötigen
Sie jedoch u. U. andere Schrauben.
Hinweise zur Verkabelung der CCU
• Das CCU/ECU-Verbindungskabel verbindet die CCU mit dem ECU und ist 5 m
(16 Fuß) lang.
◦◦ Wenn Sie die CCU nicht in einem Abstand von maximal 5 m (16 Fuß) zum
ECU montieren können, sind Ersatz- und Verlängerungskabel verfügbar
(Seite 4).
◦◦ Das CCU/ECU-Verbindungskabel darf nicht gekürzt werden.
• Mit dem CCU/ECU-Verbindungskabel wird die CCU mit einer einzelnen gelben
Signalleitung an das GHC 20 angeschlossen (Seite 11). Das Autopilotsystem schaltet
sich nur ein, wenn diese Verbindung hergestellt ist.
Hinweise zu Montage und Verkabelung des Alarms
• Der Alarm sollte in der Nähe des Steuerstands montiert werden.
• Der Alarm kann unter dem Armaturenbrett montiert werden, wenn Sie dies
vorziehen.
• Bei Bedarf können die Leitungen des Alarms mit Leitungen nach AWG 28
(0,08 mm2) verlängert werden.
Hinweise zur NMEA 2000-Verkabelung
• Die CCU und das GHC 20 werden mit dem NMEA 2000-Netzwerk verbunden.
Wenn auf dem Boot noch kein NMEA 2000-Netzwerk eingerichtet ist, können
Sie dies mithilfe der mitgelieferten NMEA 2000-Kabel und -Anschlüsse nachholen
(Seite 13).
• Zur Nutzung erweiterter Funktionen des GHP 12 können optionale
NMEA 2000-kompatible Geräte, z. B. ein Windsensor, ein Sensor für die
Geschwindigkeit durch Wasser oder ein GPS-Gerät, an das NMEA 2000-Netzwerk
angeschlossen werden.
Hinweise zur Montage des GHC 20
Hinweis
Die Montagefläche muss eben sein, um Schäden am Gerät im montierten Zustand zu
vermeiden.
•
•
•
•
•
•
Der Montageort sollte während der Bootsführung eine optimale Sicht auf das Gerät
gewähren.
Der Montageort sollte problemlosen Zugriff auf die Tasten des GHC 20 bieten.
Die Montageoberfläche muss sich für das Gewicht des GHC 20 eignen und das
Gerät vor übermäßigen Vibrationen oder Erschütterungen schützen.
Hinter der Montageoberfläche muss ausreichend Platz für die Verlegung und den
Anschluss der Kabel vorhanden sein.
Hinter dem Gehäuse des GHC 20 muss ein Mindestabstand von 8 cm (3 Zoll)
vorhanden sein.
Der Montageort muss mindestens 209 mm (8 1/4 Zoll) von einem Magnetkompass
entfernt sein, um Störungen zu vermeiden.
Der Montageort muss sich in einem Bereich befinden, der keinen extremen
Temperaturbedingungen ausgesetzt ist (Seite 23).
Hinweise zur Verkabelung des GHC 20
• Sie müssen das GHC 20 mit dem NMEA 2000-Netzwerk verbinden.
• Damit der Autopilot funktioniert, müssen Sie zwei Leitungen des
GHC 20-Datenkabels richtig anschließen:
◦◦ Die gelbe Leitung des GHC 20-Datenkabels muss mit der gelben Leitung des
CCU/ECU-Verbindungskabels verbunden werden.
◦◦ Die schwarze Leitung des GHC 20-Datenkabels muss mit der gleichen Masse
wie das ECU verbunden werden.
• Optionale NMEA 0183-kompatible Geräte, z. B. ein Windsensor, ein Sensor
für die Geschwindigkeit durch Wasser oder ein GPS-Gerät, können mit dem
GHC 20-Datenkabel verkabelt werden (Seite 14).
5
Hinweise zur Montage des Shadow Drive
• Montieren Sie den Shadow Drive horizontal und so waagerecht wie möglich.
Verwenden Sie Kabelbinder, um ihn fest in dieser Position zu sichern.
• Montieren Sie den Shadow Drive in einem Abstand von mindestens 0,3 m (12 Zoll)
von Geräten mit Magnetfeldern, beispielsweise Lautsprechern und elektrischen
Motoren.
• Wählen Sie den Installationsort des Shadow Drive näher am Steuerrad als an der
Pumpe.
• Installieren Sie den Shadow Drive unterhalb des Steuers, jedoch höher als die
Pumpe.
• Vermeiden Sie Schleifen in den Hydraulikleitungen.
• Installieren Sie den Shadow Drive nicht direkt an den Anschlüssen auf der Rückseite
des Steuerrads. Installieren Sie ein Stück Schlauch zwischen dem Anschluss des
Steuerrads und dem Shadow Drive.
• Installieren Sie den Shadow Drive nicht direkt an einem hydraulischen T-Stück in
der Hydraulikleitung. Installieren Sie ein Schlauchstück zwischen einem T-Stück
und dem Shadow Drive.
• Bei einer Installation auf einem Boot mit einem Steuerrad installieren Sie kein
T-Stück zwischen Steuerrad und Shadow Drive.
• Bei einer Installation auf einem Boot mit zwei Steuerrädern installieren Sie den
Shadow Drive zwischen der Pumpe und dem unteren Steuerrad, näher am Steuerrad
als an der Pumpe.
• Installieren Sie den Shadow Drive entweder in der Steuerbord-Steuerungsleitung
oder der Backbord-Steuerungsleitung. Installieren Sie den Shadow Drive nicht in
der Rückleitung.
• Verwenden Sie an den hydraulischen Anschlüsse kein Teflonband. Verwenden
Sie bei allen Rohrgewinden im Hydrauliksystem ein geeignetes GewindeDichtungsmittel, z. B. das anaerobe Mehrzweckgel Loctite® Pro Lock Tight®,
(Teilenummer 51604) oder einen gleichwertigen Dichtstoff.
6
GHP 12 – Installationsanweisungen
Allgemeiner Schaltplan
Beziehen Sie sich nur dann auf diesen Schaltplan, wenn Sie Informationen zur Verkabelung von Komponenten untereinander benötigen. Folgen Sie den ausführlichen
Installationsanweisungen für die einzelnen Komponenten (Seite 9–14).
➊
➋
➍
➌
➏
➎
➐
➑
POWER
CCU
DRIVE
FEEDBACK
➓
➒
Element
Beschreibung
Wichtige Hinweise
➊
➋
GHC 20
GHC 20-Datenkabel
Damit sich der Autopilot einschaltet, muss die gelbe Leitung dieses Kabels mit der gelben Leitung des CCU/ECUVerbindungskabels verbunden werden. Zudem muss die schwarze Leitung dieses Kabels mit der gleichen Masse wie das
ECU verbunden werden (Seite 12).
➌
NMEA 2000-Netzkabel
Dieses Kabel sollte nur installiert werden, wenn Sie ein NMEA 2000-Netzwerk einrichten. Installieren Sie dieses Kabel nicht,
wenn auf dem Boot bereits ein NMEA 2000-Netzwerk vorhanden ist (Seite 13).
Das NMEA 2000-Netzkabel muss mit einer Gleichstromquelle von 9 bis 16 V verbunden werden.
➍
NMEA 2000-Netzwerk
Das GHC 20 und die CCU müssen mit den mitgelieferten T-Stücken an das NMEA 2000-Netzwerk angeschlossen werden
(Seite 12).
Wenn auf dem Boot noch kein NMEA 2000-Netzwerk vorhanden ist, können Sie mithilfe der mitgelieferten Kabel und
Anschlüsse ein Netzwerk einrichten (Seite 13).
➎
➏
Antriebseinheit
Die Antriebseinheit muss durch Fachpersonal installiert werden (Seite 9).
Netz- und Feedbackkabel
der Antriebseinheit
Das Netzkabel für die Antriebseinheit kann nicht gekürzt oder verlängert werden.
Wenn Sie das GHP 12 mit einer Antriebseinheit eines anderen Herstellers als Garmin verwenden, müssen Sie ein Netzkabel
für die GHP 12-Antriebseinheit und ein GHP 12-Ruderfeedbackkabel erwerben (Seite 9).
➐
➑
➒
CCU
Bei der Montage der CCU müssen die Kabel gerade nach unten weisen (Seite 10).
ECU
Das ECU kann in beliebiger Ausrichtung montiert werden.
ECU-Netzkabel
Das ECU kann mit einer Gleichstromquelle von 12 bis 24 V verbunden werden. Verlängern Sie das Kabel unter Verwendung
des richtigen Leitungsquerschnitts (Seite 10).
Die schwarze Leitung des GHC 20-Datenkabels muss mit der gleichen Masse wie dieses Kabel verbunden werden
(Seite 12).
➓
CCU/ECUVerbindungskabel
Damit sich der Autopilot einschaltet, muss die gelbe Leitung dieses Kabels mit der gelben Leitung des GHC 20-Datenkabels
verbunden werden.
Verlängern Sie das Kabel, damit es bis zum ECU reicht, indem Sie die erforderlichen Verlängerungen erwerben (Seite 4).
Die roten und blauen Leitungen dieses Kabels werden mit dem Alarm verbunden (Seite 11).
GHP 12 – Installationsanweisungen
7
Allgemeiner Installationsplan für die Komponenten
Beziehen Sie sich nur dann auf diesen Plan, wenn Sie Informationen zum Installationslayout der Komponenten benötigen. Folgen Sie den ausführlichen Installationsanweisungen für
die einzelnen Komponenten (Seite 9–14).
➊
➌
➋
➍
Element
8
➎
➏
Beschreibung
Wichtige Hinweise
➊
GHC 20
Damit sich der Autopilot einschaltet, muss die gelbe Leitung des GHC 20-Datenkabels mit der gelben Leitung des CCU/
ECU-Verbindungskabels verbunden werden. Zudem muss die schwarze Leitung des GHC 20-Datenkabels mit der gleichen
Masse wie das ECU verbunden werden (Seite 12).
➋
Batterie (12 bis 24 V
Gleichstrom)
Das ECU kann mit einer Gleichstromquelle von 12 bis 24 V verbunden werden.
Das NMEA 2000-Netzkabel muss mit einer Gleichstromquelle von 9 bis 16 V verbunden werden.
➌
CCU
➍
Antriebseinheit
Kürzen oder verlängern Sie die Kabel der Antriebseinheit nicht.
Wenn Sie das GHP 12 mit einer Antriebseinheit eines anderen Herstellers als Garmin verwenden, müssen Sie ein Kabel für
die GHP 12-Antriebseinheit erwerben (Seite 9).
➎
➏
ECU
Das ECU kann mit einer Gleichstromquelle von 12 oder 24 V verbunden werden.
NMEA 2000-Netzwerk
Das GHC 20 und die CCU müssen mit den mitgelieferten T-Stücken an das NMEA 2000-Netzwerk angeschlossen werden
(Seite 12).
Wenn auf dem Boot noch kein NMEA 2000-Netzwerk vorhanden ist, können Sie mithilfe der mitgelieferten Kabel und
Anschlüsse ein Netzwerk einrichten (Seite 13).
Die Montage der CCU muss in der vorderen Hälfte des Boots und nicht mehr als 3 m (10 Fuß) oberhalb der
Wasseroberfläche vorgenommen werden.
GHP 12 – Installationsanweisungen
Installationsvorgänge
Wenn Sie die Installation des GHP 12 auf dem Boot geplant und dabei alle Hinweise in
Bezug auf Montage und Verkabelung für Ihre Installation beachtet haben, können Sie mit
der Montage und der Verkabelung der Komponenten beginnen.
Installation der Antriebseinheit
Die Antriebseinheit bewegt das Ruder und ist separat zum GHP 12 erhältlich. Wenn Sie
eine Antriebseinheit von Garmin erwerben, sind die richtigen Kabel und Anschlüsse im
Lieferumfang enthalten.
Wenn auf dem Boot bereits eine Antriebseinheit installiert ist, können Sie Kabel für
die GHP 12-Antriebseinheit erwerben (nicht im Lieferumfang enthalten), um die
Antriebseinheit zur Verwendung mit dem GHP 12 anzupassen.
Installieren einer Garmin-Antriebseinheit
Installieren Sie die Antriebseinheit anhand der mitgelieferten
Installationsanweisungen auf dem Boot.
Vorbereiten einer Magnetantriebseinheit
Damit Sie eine Magnetantriebseinheit mit dem GHP 12 verwenden können,
müssen Sie sowohl das Netzkabel für die GHP 12-Antriebseinheit als auch das
GHP 12-Ruderfeedbackkabel installieren. Beide Kabel sind separat erhältlich.
Diese Anweisungen gelten ausschließlich für Magnetantriebseinheiten. Informationen
zum Vorbereiten von Einheiten ohne Magnetantrieb finden Sie auf Seite 9.
1. Wenn Kabel mit der Magnetantriebseinheit verbunden sind, trennen Sie diese Kabel.
2. Identifizieren Sie anhand der Dokumentation des Herstellers der
Magnetantriebseinheit die Verbindungen der Antriebseinheit.
3. Schließen Sie das Netzkabel der GHP 12-Antriebseinheit (nicht im Lieferumfang
enthalten) an die Magnetantriebseinheit an. Orientieren Sie sich dabei an den
nachfolgend aufgeführten Plänen und Tabellen.
Das Netzkabel für die GHP 12-Antriebseinheit kann nicht verlängert werden.
➊
Vorbereiten einer Antriebseinheit eines anderen Herstellers als Garmin
Damit Sie eine Antriebseinheit eines anderen Herstellers als Garmin mit dem GHP 12
verwenden können, müssen Sie sowohl das Netzkabel für die GHP 12-Antriebseinheit
als auch das GHP 12-Ruderfeedbackkabel installieren. Beide Kabel sind separat
erhältlich.
+
Diese Anweisungen gelten nicht für Magnetantriebseinheiten. Informationen zum
Vorbereiten von Magnetantriebseinheiten finden Sie auf Seite 9.
Leitungsfarbe
Funktion
Rot
Antriebseinheit, Plus-Anschluss
Schwarz
Antriebseinheit, Minus-Anschluss
Blau
Stromversorgung der Kupplung (Leitung abschneiden und
mit Isolierband umwickeln, wenn die Antriebseinheit nicht
über eine Kupplung verfügt)
Weiß
Masse der Kupplung (Leitung abschneiden und mit
Isolierband umwickeln, wenn die Antriebseinheit nicht über
eine Kupplung verfügt)
Das Netzkabel für die GHP 12-Antriebseinheit kann nicht verlängert werden.
4. Schließen Sie das GHP 12-Ruderfeedbackkabel (nicht im Lieferumfang enthalten)
an die Antriebseinheit an. Orientieren Sie sich dabei an den nachfolgend
aufgeführten Leitungsfarben und -funktionen.
Leitungsfarbe
Funktion
Rot
Feedback, Plus-Anschluss (+)
Schwarz
Feedback, Minus-Anschluss (–)
Gelb
Feedback-Schleifkontakt
Verlängern Sie die entsprechende Leitung bei Bedarf mit Leitungen nach AWG 22
(0,33 mm2).
5. Installieren Sie die Antriebseinheit bei Bedarf anhand der mitgelieferten
Installationsanweisungen auf dem Boot.
GHP 12 – Installationsanweisungen
-
➋
1. Wenn Kabel mit der Antriebseinheit verbunden sind, trennen Sie diese Kabel.
2. Identifizieren Sie anhand der Dokumentation des Herstellers der Antriebseinheit die
Verbindungen der Antriebseinheit.
3. Schließen Sie das Netzkabel der GHP 12-Antriebseinheit (nicht im Lieferumfang
enthalten) an die Antriebseinheit an. Orientieren Sie sich dabei an den nachfolgend
aufgeführten Leitungsfarben und -funktionen.
➌
➋
➊
➎ ➏➐ ➑
➎
➍
+
-
+
➌
➏
-
➍
➐
Element
Beschreibung
Notizen
➊
Netzkabel der
GHP 12-Antriebseinheit
Separat erhältlich
➋
Steuerbordmagnet
➌
Backbordmagnet
➍
Bypassmagnet
Möglicherweise nicht bei allen
Systemen vorhanden
➎
Hilfssteuerungssystem
Möglicherweise nicht bei allen
Systemen vorhanden
➏
Rücklaufdiode
Für alle Installationen erforderlich
➐
Sperrdiode
Erforderlich, wenn ein
Hilfssteuerungssystem vorhanden ist
Leitung
Farbe
Beschreibung
➊
Rot
Schließen Sie die Leitung an den Plus-Anschluss (+) des
Steuerbordmagneten an.
➋
Schwarz
Schließen Sie die Leitung an den Plus-Anschluss (+) des
Backbordmagneten an.
➌
Blau
Schließen Sie die Leitung an den Plus-Anschluss (+) des
Bypassmagneten an.
Schneiden Sie die Leitung ab, und kleben Sie sie ab,
wenn kein Bypassmagnet vorhanden ist.
➍
Weiß
Schließen Sie die Leitung an den gemeinsamen
Minus-Anschluss (–) des Steuerbord-, Backbord- und
Bypassmagneten an.
➎
Nicht
verfügbar
Plus-Anschluss (+) des Steuerbordmagneten der
Hilfssteuerung (sofern vorhanden).
➏
Nicht
verfügbar
Plus-Anschluss (+) des Backbordmagneten der
Hilfssteuerung (sofern vorhanden).
➐
Nicht
verfügbar
Plus-Anschluss (+) des Bypassmagneten der
Hilfssteuerung (sofern vorhanden).
➑
Nicht
verfügbar
Gemeinsamer Minus-Anschluss (–) der Hilfssteuerung
(sofern vorhanden).
9
4. Schließen Sie das GHP 12-Ruderfeedbackkabel (nicht im Lieferumfang enthalten)
an die Antriebseinheit an. Orientieren Sie sich dabei an den nachfolgend
aufgeführten Leitungsfarben und -funktionen.
2. Verlegen Sie das offene Ende des ECU-Netzkabels zur Bootsbatterie.
Wenn die Leitung nicht lang genug ist, kann sie verlängert werden. Informationen
zum richtigen Leitungsquerschnitt für eine verlängerte Verkabelung finden Sie in der
Tabelle.
Leitungsfarbe
Funktion
Rot
Feedback, Plus-Anschluss (+)
Länge der Verlängerung
Empfohlener Leitungsquerschnitt
Schwarz
Feedback, Minus-Anschluss (–)
3 m (10 Fuß)
AWG 12 (3,31 mm2)
Gelb
Feedback-Schleifkontakt
4,5 m (15 Fuß)
AWG 10 (5,26 mm2)
6 m (20 Fuß)
AWG 10 (5,26 mm2)
7,5 m (25 Fuß)
AWG 8 (8,36 mm2)
Verlängern Sie die entsprechende Leitung bei Bedarf mit Leitungen nach AWG 22
(0,33 mm2).
5. Installieren Sie die Antriebseinheit bei Bedarf anhand der mitgelieferten
Installationsanweisungen auf dem Boot.
Installieren der Sicherung des Netzkabels der GHP 12-Antriebseinheit
Das Netzkabel der GHP 12-Antriebseinheit wird mit einer Flachsicherung mit 40 A
ausgeliefert. Verwenden Sie die mitgelieferte Sicherung nur, wenn es sich um die
richtige Sicherung für Ihre Antriebseinheit handelt.
3. Verbinden Sie die schwarze Leitung (–) mit dem Minuspol (–) der Batterie.
4. Verbinden Sie die rote Leitung (+) mit dem Pluspol (+) der Batterie.
5. Verbinden Sie das ECU-Netzkabel nicht mit dem ECU.
Verbinden Sie das Netzkabel erst mit dem ECU, nachdem Sie alle anderen
GHP 12-Komponenten installiert haben.
1. Wenden Sie sich an den Hersteller Ihrer Antriebseinheit, um Informationen zum
richtigen Sicherungstyp zu erhalten.
2. Wählen Sie eine Option:
• Wenn die 40-Ampere-Sicherung angemessen ist, setzen Sie sie in den
Sicherungshalter ein.
• Wenn für die Antriebseinheit eine andere Sicherung erforderlich ist, setzen Sie
die für Ihre Antriebseinheit richtige Sicherung ein.
Installation der CCU
Installation des ECU
Die CCU-Halterung besteht aus zwei Teilen: dem Montageteil und dem Sicherungsteil.
Damit Sie das ECU installieren können, müssen Sie es im Boot montieren, mit der
Antriebseinheit verbinden und die Verkabelung mit der Batterie vorbereiten.
Montage des ECU
Vor der Installation des ECU müssen Sie einen Montageort auswählen und den richtigen
Montagesatz ermitteln (Seite 5).
1.
2.
3.
4.
Schneiden Sie die Montageschablone auf Seite 29 aus.
Befestigen Sie die Schablone mit Klebeband am Montageort.
Bringen Sie an den vier Montagestellen Vorbohrungen an.
Verwenden Sie Schrauben, um das ECU zu montieren.
Anschließen der Antriebseinheit an das ECU
Verbinden Sie die zwei Kabel der Antriebseinheit mit den Steckern DRIVE und
FEEDBACK des ECU.
Die Stecker sind per Code und Farbe den jeweiligen Anschlüssen der Kabel
zugeordnet.
Anschließen des ECU an die Stromversorgung
Hinweis
Entfernen Sie nicht den leitungsinternen Sicherungshalter vom Batteriekabel,
wenn Sie die Batterie anschließen. Wenn Sie den leitungsinternen Sicherungshalter
entfernen, erlischt die Garantie des GHP 12, und das GHP 12-Autopilotsystem wird
möglicherweise beschädigt.
Verbinden Sie das ECU-Netzkabel wenn möglich direkt mit der Bootsbatterie. Obwohl
die folgende Vorgehensweise nicht empfohlen wird, verwenden Sie für den Fall des
Anschließens des Netzkabels an einen Anschlussblock oder an eine andere Quelle eine
40-Ampere-Sicherung.
Wenn Sie das ECU über einen Unterbrecher oder einen Schalter in der Nähe des
Steuerruders leiten möchten, sollten Sie die Verwendung eines entsprechend großen
Relais und einer Steuerleitung in Betracht ziehen, anstatt das ECU-Netzkabel zu
verlängern.
Installieren Sie die CCU, indem Sie sie im Boot montieren und mit dem ECU, einem
NMEA 2000-Netzwerk, dem Alarm und mit der gelben CCU-Signalleitung am GHC 20
verbinden.
Installieren der CCU-Halterung
Vor der Montage der CCU müssen Sie einen Montageort auswählen und den richtigen
Montagesatz ermitteln (Seite 5).
1. Schneiden Sie die Montageschablone auf Seite 29 aus.
2. Befestigen Sie die Schablone mit Klebeband am Montageort.
Wenn Sie die CCU auf einer vertikalen Oberfläche installieren, montieren Sie den
Montageteil der Halterung, der eine Öffnung ➊ aufweist, auf der Unterseite.
➋
➊
3. Bohren Sie Löcher an den drei Montagestellen vor.
4. Verwenden Sie Schrauben ➋, um den Montageteil der CCU-Halterung zu sichern.
Sichern der CCU in der CCU-Halterung
1. Schließen Sie das CCU/ECU-Verbindungskabel und die NMEA 2000-Stichleitung
an die CCU an.
2. Setzen Sie die CCU in das Montageteil
der CCU-Halterung ein. Dabei müssen die
Kabel gerade nach unten hängen ➊.
3. Platzieren Sie den Sicherungsteil der
Halterung oberhalb der Kugel, und lassen
Sie sie im Montageteil der Halterung
einrasten. Beginnen Sie dabei mit den
beiden Armen ➋ ohne Flügelschraube ➌.
➌
1. Verlegen Sie das mit einem Stecker terminierte Ende des ECU-Netzkabels zum
ECU, stellen Sie die Verbindung jedoch nicht her.
➋
➊
10
GHP 12 – Installationsanweisungen
4. Vergewissern Sie sich, dass die Kabel gerade nach unten hängen, und verbinden Sie
den Arm mit der Flügelschraube.
Die Kabel müssen gerade nach unten hängen, damit die CCU den Steuerkurs genau
ermitteln kann.
5. Ziehen Sie die Flügelschraube mit der Hand an, bis die CCU fest in der Halterung
eingespannt ist.
Ziehen Sie die Flügelschraube nicht zu fest an.
Montage des GHC 20
Verbinden der CCU
1. Verlegen Sie das mit einem Stecker terminierte Ende des CCU/ECU-Verbindungskabels zum ECU, und stellen Sie die Verbindung her.
2. Führen Sie die Leitungen vom offenen Ende des Kabels zum CCU/ECUVerbindungskabel.
• Verlegen Sie die rote und blaue Leitung für die Installation des Alarms am
vorgesehenen Montageort (Seite 11).
Wenn das Kabel nicht lang genug ist, verlängern Sie die jeweiligen Leitungen
mit Leitungen nach AWG 28 (0,08 mm2).
• Verlegen Sie die gelbe Leitung für die Installation des GHC 20 am
vorgesehenen Montageort (Seite 11).
Wenn das Kabel nicht lang genug ist, verlängern Sie die gelbe Leitung mit
Leitungen nach AWG 22 (0,33 mm2).
3. Schneiden Sie die übrigen offenen Enden ab, und umwickeln Sie sie mit Isolierband.
Sie werden nicht genutzt.
Wenn Sie das GHC 20 in Glasfasermaterial einlassen, wird beim Bohren der vier
Vorbohrungen die Verwendung eines Senkkopfbohrers empfohlen, um die Ansenkung
nur durch die oberste Gelcoat-Schicht zu bohren. Dadurch wird Rissen in der obersten
Gelschicht beim Anziehen der Schrauben vorgebeugt.
Installation des Alarms
Der Alarm weist Sie mit akustischen Signalen auf wichtige GHP 12-Ereignisse hin. Er
muss in der Nähe des Steuerstands installiert werden.
Montieren des Alarms
Vor der Montage des Alarms müssen Sie einen Montageort auswählen (Seite 5).
Sichern Sie den Alarm mit Kabelbindern oder einem anderen geeigneten
Montagesatz (nicht im Lieferumfang enthalten).
Anschließen des Alarms
1. Verlegen Sie das Alarmkabel zum offenen Ende des CCU/ECU-Verbindungskabels.
Wenn das Kabel nicht lang genug ist, verlängern Sie die jeweiligen Leitungen mit
Leitungen nach AWG 28 (0,08 mm2).
2. Verbinden Sie die Kabel basierend auf den Angaben in der nachfolgenden Tabelle.
Leitungsfarbe
des Alarms
Leitungsfarbe des CCU/ECUVerbindungskabels
Weiß (+)
Rot (+)
Schwarz (-)
Blau (-)
3. Verlöten Sie alle offenen Verbindungen, und isolieren Sie diese.
Installation des GHC 20
Installieren Sie das GHC 20, indem Sie es bündig im Armaturenbrett in der Nähe des
Steuerruders montieren, es an die gelbe Leitung des CCU/ECU-Verbindungskabels
anschließen und mit einem NMEA 2000-Netzwerk verbinden.
Zur Nutzung erweiterter Funktionen des GHP 12 können optionale NMEA 2000oder NMEA 0183-kompatible Geräte, z. B. ein Windsensor, ein Sensor für die
Geschwindigkeit durch Wasser oder ein GPS-Gerät, an das NMEA 2000-Netzwerk oder
über NMEA 0183 an das GHC 20 angeschlossen werden.
GHP 12 – Installationsanweisungen
Hinweis
Der Temperaturbereich für das GHC 20 beträgt -15 °C bis 70 °C (5 °F bis 158 °F).
Eine längere Einwirkung von Temperaturen außerhalb dieses Bereichs (bei Lagerung
und Betrieb) kann zum Ausfall des LCD-Bildschirms oder anderer Komponenten
führen. Derartige Ausfälle und daraus resultierende Folgen sind nicht Bestandteil der
eingeschränkten Herstellergarantie.
Schrauben aus Edelstahl können sich leicht festklemmen, wenn sie in Glasfasermaterial
zu stark angezogen werden. Garmin empfiehlt daher, vor der Installation ein
Schmiermittel auf die Schrauben aufzutragen.
Vor der Montage des GHC 20 müssen Sie einen Montageort auswählen (Seite 5).
1. Schneiden Sie die Schablone für die bündige Montage zu, und stellen Sie sicher,
dass sie auf die Fläche passt, an der Sie das GHC 20 montieren möchten.
Die Schablone für die bündige Montage ist im Lieferumfang enthalten, ist jedoch
nicht Teil dieser Anweisungen.
Die Schablone für die bündige Montage hat eine klebende Rückseite.
2. Entfernen Sie die Schutzfolie vom Klebstoff auf der Rückseite der Schablone, und
setzen Sie die Schablone auf die Fläche auf, an der Sie das GHC 20 montieren
möchten.
3. Wenn Sie die Aussparung mit einer Stichsäge ausschneiden und nicht mit einer
Lochsäge (90 mm/3,5 Zoll), bringen Sie mit einem Bohrer mit 10 mm (3/8 Zoll) an
der auf der Schablone markierten Stelle eine Vorbohrung an, und beginnen Sie mit
dem Zuschnitt der Montageoberfläche.
4. Schneiden Sie mit der Stichsäge oder der Lochsäge (90 mm/3,5 Zoll) entlang der
Innenseite der gestrichelten Linie der Schablone für die bündige Montage die
Montageoberfläche zu.
5. Passen Sie den Durchmesser des Ausschnitts bei Bedarf mit Feile und Sandpapier
an.
6. Setzen Sie das GHC 20 in den Ausschnitt ein, um zu überprüfen, ob die vier
Montagelöcher richtig positioniert sind.
7. Wählen Sie eine Option:
• Wenn die Montagelöcher richtig positioniert sind, fahren Sie mit Schritt 8 fort.
• Wenn die Montagelöcher nicht richtig positioniert sind, markieren Sie die
richtigen Positionen der vier Montagelöcher.
8. Nehmen Sie das GHC 20 aus dem Ausschnitt.
9. Bohren Sie die vier 2,8 mm (7/64 Zoll) großen Vorbohrungen.
Wenn Sie das GHC 20 in Glasfasermaterial einlassen, verwenden Sie, wie im
entsprechenden Hinweis ausgeführt, einen Senkkopfbohrer.
10. Entfernen Sie die Rückstände der Schablone.
11. Setzen Sie die mitgelieferte Dichtung auf die Rückseite des Geräts, und tragen Sie
seewassertaugliches Dichtungsmittel um die Dichtung auf, damit kein Wasser hinter
das Armaturenbrett läuft.
12. Setzen Sie das GHC 20 in den Ausschnitt.
13. Befestigen Sie das GHC 20 mit den mitgelieferten Schrauben sicher auf der
Montageoberfläche.
Wenn Sie das GHC 20 in Glasfasermaterial einlassen, verwenden Sie, wie im
entsprechenden Hinweis ausgeführt, ein Schmiermittel.
11
Anschließen des GHC 20 an ein vorhandenes NMEA 2000-Netzwerk
13. Rasten Sie die Verkleidung ➊ ein.
1. Legen Sie fest, an welcher Stelle das GHC 20 ➊ an den vorhandenen
NMEA 2000-Backbone ➋ angeschlossen werden soll.
➊
➊
Verbinden des GHC 20
Damit das Autopilotsystem ordnungsgemäß funktioniert, müssen Sie zwei Leitungen
vom GHC 20-Datenkabel anschließen (gelb und schwarz).
1. Verbinden Sie die gelbe Leitung des GHC 20-Datenkabels mit der gelben Leitung
des CCU/ECU-Verbindungskabels.
Wenn das Kabel nicht lang genug ist, verlängern Sie die gelbe Leitung mit
Leitungen nach AWG 22 (0,33 mm2).
2. Verbinden Sie die schwarze Leitung des GHC 20-Datenkabels mit der gleichen
Masse wie das ECU.
Wenn das Kabel nicht lang genug ist, verlängern Sie die schwarze Leitung mit
Leitungen nach AWG 22 (0,33 mm2).
3. Verlöten Sie alle offenen Verbindungen, und isolieren Sie diese.
Hinweise zur Installation mehrerer GHC 20-Geräte
Sie können mehrere GHC 20-Geräte (separat erhältlich) installieren, um den Autopiloten
von verschiedenen Standorten auf dem Boot zu steuern.
•
•
Alle zusätzlichen GHC 20-Geräte müssen mit dem NMEA 2000-Netzwerk
verbunden sein (Seite 12).
Wenn Sie den Autopiloten über einen zusätzlichen GHC 20 einschalten möchten,
verbinden Sie die gelbe und die schwarze Leitung des zusätzlichen GHC 20 mit
denselben Leitungen des GHC 20-Hauptgeräts.
◦◦ Wenn Sie zusätzliche GHC 20-Geräte verbinden, um den Autopiloten
einzuschalten, müssen Sie zum Ausschalten des Autopiloten alle
GHC 20-Geräte ausschalten.
◦◦ Wenn Sie den zusätzlichen GHC 20 nicht so anschließen, dass dieser den
Autopiloten einschaltet, wechselt das zusätzliche GHC 20 in den StandbyModus, wenn es ausgeschaltet wird, und der Autopilot bleibt eingeschaltet, bis
er über das GHC 20-Hauptgerät ausgeschaltet wird.
Anschließen der Geräte an ein NMEA 2000-Netzwerk
Hinweis
Wenn auf dem Schiff bereits ein NMEA 2000-Netzwerk vorhanden ist, sollte
es bereits an das Stromnetz angeschlossen sein. Schließen Sie das mitgelieferte
NMEA 2000-Netzkabel nicht an ein vorhandenes NMEA 2000-Netzwerk an, da ein
NMEA 2000-Netzwerk jeweils nur an eine Stromquelle angeschlossen sein darf.
Sie können das GHC 20 über das vorhandene NMEA 2000-Netzwerk mit der CCU
verbinden. Wenn auf dem Boot noch kein NMEA 2000-Netzwerk vorhanden ist, finden
Sie alle dafür benötigten Teile im Lieferumfang des GHP 12 (Seite 13).
➍
➌
➋
2. Trennen Sie eine Seite eines NMEA 2000-T-Stücks vom Netzwerk.
3. Schließen Sie bei Bedarf zum Verlängern des Backbone des NMEA 2000-Netzwerks
ein NMEA 2000-Backbone-Verlängerungskabel (nicht im Lieferumfang enthalten)
an das abgezogene T-Stück an.
4. Bauen Sie das mitgelieferte T‑Stück ➌ für das GHC 20 in den
NMEA 2000-Backbone ein, indem Sie es an das abgezogene T‑Stück oder an das
Backbone-Verlängerungskabel anschließen.
5. Führen Sie die mitgelieferte Stichleitung ➍ zur Unterseite des in Schritt 4
hinzugefügten T-Stücks, und schließen Sie sie an das T-Stück an.
Wenn die integrierte Stichleitung nicht lang genug ist, können Sie eine Stichleitung
von maximal 6 m (20 Fuß; nicht im Lieferumfang enthalten) verwenden.
6. Schließen Sie die Stichleitung an das GHC 20 an.
7. Schließen Sie die Stichleitung an das T-Stück, das Sie in Schritt 3 eingebaut haben,
sowie an das GHC 20 an.
HINWEIS: Damit sich der Autopilot einschaltet, muss die gelbe Leitung des
GHC 20-Datenkabels mit der gelben Leitung des CCU/ECU-Verbindungskabels
verbunden werden. Zudem muss die schwarze Leitung des GHC 20-Datenkabels mit
der gleichen Masse wie das ECU verbunden werden (Seite 12).
Optional können Sie NMEA 2000-kompatible Geräte, z. B. einen Windsensor, einen
Sensor für die Geschwindigkeit durch Wasser oder ein GPS-Gerät, an das NMEA 2000Netzwerk anschließen, um die erweiterten Funktionen des GHP 12 zu nutzen.
Weitere Informationen zu NMEA 2000 finden Sie unter www.garmin.com.
12
GHP 12 – Installationsanweisungen
Anschließen der CCU an ein vorhandenes NMEA 2000-Netzwerk
1. Legen Sie fest, an welcher Stelle die CCU ➊ an den vorhandenen
NMEA 2000-Backbone ➋ angeschlossen werden soll.
➊
Einrichten eines NMEA 2000-Basisnetzwerks für das GHC 20 und die
CCU
Hinweis
Sie müssen das mitgelieferte NMEA 2000-Netzkabel an den Zündschalter des Boots
oder über einen anderen Leitungsschalter anschließen. Das GHC 20 bewirkt die
Entleerung der Batterie, wenn das NMEA 2000-Netzkabel direkt an die Batterie
angeschlossen wird.
1. Verbinden Sie die drei T-Stücke ➊ an den Seiten miteinander.
➏
➐
➍
➍
-
+
➌
➎
➌
➊
➋
➋
2. Trennen Sie eine Seite eines NMEA 2000-T-Stücks vom Netzwerk.
3. Schließen Sie bei Bedarf zum Verlängern des Backbone des NMEA 2000-Netzwerks
ein NMEA 2000-Backbone-Verlängerungskabel (nicht im Lieferumfang enthalten)
an das abgezogene T-Stück an.
4. Bauen Sie das mitgelieferte T‑Stück ➌ für die CCU in den NMEA 2000-Backbone
ein, indem Sie es an das abgezogene T‑Stück oder an das BackboneVerlängerungskabel anschließen.
5. Führen Sie die mitgelieferte Stichleitung ➍ zur Unterseite des in Schritt 4
hinzugefügten T-Stücks, und schließen Sie sie an das T-Stück an.
Wenn die integrierte Stichleitung nicht lang genug ist, können Sie eine Stichleitung
von maximal 6 m (20 Fuß; nicht im Lieferumfang enthalten) verwenden.
6. Schließen Sie die Stichleitung an die CCU an.
GHP 12 – Installationsanweisungen
➑
➑
2. Verbinden Sie das mitgelieferte NMEA 2000-Netzkabel ➋ über einen Schalter mit
einer 12-V-Gleichstromquelle ➌.
Schließen Sie das Netzkabel nach Möglichkeit an den Zündschalter ➍ des Boots
oder an einen Leitungsschalter (nicht im Lieferumfang enthalten) an.
3. Verbinden Sie das NMEA 2000-Netzkabel mit einem der T-Stücke.
4. Schließen Sie eine der mitgelieferten NMEA 2000-Stichleitungen ➎ an eines der
T-Stücke und an das GHC 20 ➏ an.
5. Schließen Sie die andere mitgelieferte NMEA 2000-Stichleitung an das verbleibende
T-Stück und an die CCU ➐ an.
6. Schließen Sie die Stecker und Buchsen der Abschlusswiderstände ➑ an die Enden
der verbundenen T-Stücke an.
HINWEIS: Das GHC 20 muss über die gelbe CCU-Signalleitung des
GHC 20-Datenkabels mit der CCU verbunden werden. Die schwarze Leitung muss
mit der CCU-Masse verbunden werden (Seite 12).
13
Verbinden optionaler Geräte mit dem
GHP 12-Autopilotsystem
Zur Nutzung erweiterter Funktionen des GHP 12 können optionale NMEA 2000oder NMEA 0183-kompatible Geräte, z. B. ein Windsensor, ein Sensor für die
Geschwindigkeit durch Wasser oder ein GPS-Gerät, an das NMEA 2000-Netzwerk oder
über NMEA 0183 an das GHC 20 angeschlossen werden.
Verbinden eines optionalen NMEA 2000-kompatiblen Geräts mit dem
GHP 12
1. Bauen Sie ein zusätzliches T-Stück (nicht im Lieferumfang enthalten) in das
NMEA 2000-Netzwerk ein.
2. Verbinden Sie das Gerät mit dem T-Stück. Folgen Sie dabei den Anweisungen, die
dem Gerät beiliegen.
Hinweise für NMEA 0183-Verbindungen
• Informationen zum Identifizieren der Sendeleitungen (Tx) A(+) und B(–) für das
NMEA 0183-kompatible Gerät finden Sie in den Installationsanweisungen des
Geräts.
• Werden NMEA 0183-Geräte mit zwei Sende- und zwei Empfangsleitungen
verbunden, müssen der NMEA 2000-Bus und das NMEA 0183-Gerät nicht mit einer
gemeinsamen Masse verbunden sein.
• Wenn Sie ein NMEA 0183-Gerät nur mit einer Sendeleitung (Tx) oder einer
Empfangsleitung (Rx) verbinden, müssen der NMEA 2000-Bus und das
NMEA 0183-Gerät mit einer gemeinsamen Masse verbunden sein.
Anschließen eines optionalen NMEA 0183-kompatiblen Geräts an das
GHC 20
1. Ermitteln Sie die NMEA 0183-Leitungsbelegungen des NMEA 0183-kompatiblen
Geräts.
2. Informationen zur Verkabelung des NMEA 0183-kompatiblen Geräts mit dem
GHC 20 finden Sie in der nachstehenden Tabelle.
Leitungsfarbe des
GHC 20-Datenkabels
Funktion
Schwarz
CCU-Signalmasse
Gelb
CCU-Signal
Blau
Tx/A (+)
Weiß
Tx/B (–)
Braun
Rx/A (+)
Grün
Rx/B (–)
Installation des Shadow Drive
Beim Shadow Drive (optionales Zubehör) handelt es sich um einen Sensor, der in den
hydraulischen Steuerleitungen des Boots installiert wird. Der Shadow Drive kann nur auf
Booten mit einem Hydrauliksteuerungssystemen verwendet werden.
Installieren Sie den Shadow Drive, indem Sie ihn mit der hydraulischen Steuerleitung
des Boots sowie mit dem CCU/ECU-Verbindungskabel verbinden.
Anschluss des Shadow Drive an die Hydraulik
Vor der Installation des Shadow Drive müssen Sie einen Ort auswählen, an dem der
Shadow Drive mit der Hydrauliksteuerung des Boots verbunden wird. Zuvor müssen Sie
die Hinweise zu Montage und Verbindungen lesen und einhalten (Seite 6).
Verwenden Sie die im Lieferumfang des Shadow Drive enthaltenen Stecker, um den
Shadow Drive in der Hydraulikleitung zu installieren.
Verbinden des Shadow Drive
Beachten Sie die wichtigen Hinweise, wenn Sie den Shadow Drive mit dem Hydrauliksystem verbinden (Seite 6).
Verbinden Sie den Shadow Drive, indem Sie ihn mit dem CCU/ECU-Verbindungskabel
verbinden.
1. Verlegen Sie das offene Ende des CCU/ECU-Verbindungskabels zum Shadow
Drive.
Wenn das Kabel nicht lang genug ist, verlängern Sie die jeweiligen Leitungen mit
entsprechendem Kabel (AWG 28).
2. Verbinden Sie die Kabel basierend auf den Angaben in der nachfolgenden Tabelle.
Leitungsfarbe des
Shadow Drive
Leitungsfarbe des CCU/ECUVerbindungskabels
Rot (+)
Braun (+)
Schwarz (-)
Schwarz (-)
3. Verlöten Sie alle offenen Verbindungen, und isolieren Sie diese.
Drei Beispiele für verschiedene Verkabelungsszenarien sind im Anhang aufgeführt
(Seite 21).
3. Verwenden Sie bei Bedarf Twisted-Pair-Kabel nach AWG 22 (0,33 mm2) für längere
Kabelwege.
4. Verlöten Sie alle offenen Verbindungen, und isolieren Sie diese.
14
GHP 12 – Installationsanweisungen
Konfigurieren des GHP 12
Auswählen der Spannung der Antriebseinheit
Das GHP 12 muss entsprechend der Dynamik des Boots konfiguriert und eingestellt
werden. Verwenden Sie zur Konfiguration des GHP 12 den Hafen- und den
Probefahrtassistenten des GHC 20. Mithilfe dieser Assistenten führen Sie die
erforderlichen Konfigurationsschritte aus.
Hinweis
Wenn Sie für die Antriebseinheit eines anderen Herstellers als Garmin einen falschen
Wert für die Spannung der Antriebseinheit eingeben, kann dies zur Beschädigung der
Einheit führen.
Hafenassistent
HINWEIS: Diese Einstellung gilt nur für Antriebseinheiten von anderen Herstellern als
Garmin.
Hinweis
Wenn Sie den Hafenassistenten ausführen, während sich das Boot nicht im Wasser
befindet, achten Sie auf ausreichenden Freiraum für Ruderbewegungen, um Schäden am
Ruder und an anderen Objekten zu vermeiden.
1. Wenn die Antriebseinheit nicht von Garmin hergestellt wurde, wenden Sie sich
an den Hersteller der Antriebseinheit, um die Spannung der Antriebseinheit zu
ermitteln.
2. Wählen Sie die Spannung, die für den Motor Ihrer Antriebseinheit zugelassen ist.
Sie können den Hafenassistenten ausführen, während sich das Boot im Wasser oder
außerhalb des Wassers befindet. Wenn sich das Boot im Wasser befindet, darf es sich
nicht bewegen, während Sie den Assistenten abschließen.
Auswählen der Spannung der Kupplung
Ausführen des Hafenassistenten
Hinweis
Bei Booten mit einem Power-Assist-Steuerungssystem müssen Sie die Power-AssistFunktion aktivieren, bevor Sie den Hafenassistenten ausführen. Dadurch werden
Schäden am Steuerungssystem vermieden.
1. Schalten Sie das GHP 12 ein.
Wenn Sie das GHP 12 zum ersten Mal einschalten, werden Sie aufgefordert, eine
kleinere Anzahl von Einstellungen am GHC 20 vorzunehmen.
2. Nehmen Sie diese Einstellungen bei Bedarf vor.
3. Starten Sie den Hafenassistenten (Seite 15).
4. Wählen Sie den Schiffstyp aus.
5. Wählen Sie die Klasse der Antriebseinheit aus (Seite 15).
6. Wählen Sie bei einer Antriebseinheit eines anderen Herstellers als Garmin die
Spannung der Antriebseinheit aus (Seite 15).
7. Wählen Sie bei einer Antriebseinheit eines anderen Herstellers als Garmin die
Spannung der Kupplung aus (Seite 15).
8. Wählen Sie bei einer Magnetantriebseinheit die Spannung des Bypassventils aus
(Seite 15).
9. Aktivieren Sie bei Bedarf den Shadow Drive (Seite 15).
10. Kalibrieren Sie das Ruder (Seite 15).
11. Stellen Sie bei einer Antriebseinheit eines anderen Herstellers als Garmin die
Antriebseinheit ein (Seite 16).
12. Testen Sie die Steuerrichtung (Seite 16).
13. Wählen Sie bei einem Motorboot die Geschwindigkeitsquelle aus, und überprüfen
Sie den Tachometer (Seite 16).
14. Prüfen Sie die Ergebnisse des Assistenten (Seite 16).
Starten des Hafenassistenten
1. Wählen Sie nach Abschluss der Grundeinstellungen eine Option aus:
• Wenn der Hafenassistent automatisch gestartet wird, fahren Sie mit Schritt 2
fort.
• Wenn der Hafenassistent nicht automatisch gestartet wird, wählen Sie Menü >
Einstellungen > Autopilotkonfiguration – Händler > Assistenten >
Hafenassistent.
2. Wählen Sie Start.
Wählen der Klasse der Antriebseinheit
• Wenn Sie eine Garmin-Antriebseinheit der Klasse A installiert haben, wählen
Sie Klasse A.
• Wenn Sie eine Garmin-Antriebseinheit der Klasse B installiert haben, wählen
Sie Klasse B.
• Wenn Sie eine Magnetantriebseinheit verwenden, wählen Sie Magnetantrieb.
• Wenn Sie eine Antriebseinheit eines anderen Herstellers als Garmin verwenden,
wählen Sie Sonstige.
GHP 12 – Installationsanweisungen
Hinweis
Wenn Sie für die Antriebseinheit eines anderen Herstellers als Garmin einen falschen
Wert für die Spannung der Kupplung eingeben, kann dies zur Beschädigung der Einheit
führen.
HINWEIS: Diese Einstellung gilt nur für Antriebseinheiten von anderen Herstellern als
Garmin.
1. Wenn die Antriebseinheit nicht von Garmin hergestellt wurde, wenden Sie
sich an den Hersteller der Antriebseinheit, um die Spannung der Kupplung der
Antriebseinheit zu ermitteln.
2. Wählen Sie die Spannung, die für die Kupplung Ihrer Antriebseinheit zugelassen ist.
Auswählen der Magnetspannung
Hinweis
Wenn Sie für die Antriebseinheit eines anderen Herstellers als Garmin einen falschen
Wert für die Spannung der Antriebseinheit eingeben, kann dies zur Beschädigung der
Einheit führen.
HINWEIS: Diese Einstellung gilt nur für Magnetantriebseinheiten von anderen
Herstellern als Garmin.
1. Wenden Sie sich an den Hersteller der nicht von Garmin hergestellten
Magnetantriebseinheit, um die Spannung der Magnetantriebseinheit zu ermitteln.
2. Wählen Sie die Spannung, die für die Magnetantriebseinheit zugelassen ist.
Auswählen der Spannung des Bypassventils
HINWEIS: Diese Einstellung gilt nur für Magnetantriebseinheiten von anderen
Herstellern als Garmin.
1. Wenden Sie sich an den Hersteller der nicht von Garmin hergestellten
Magnetantriebseinheit, um die Spannung des Bypassventils zu ermitteln.
2. Wählen Sie die Spannung, die für das Magnetbypassventil zugelassen ist.
Aktivieren des Shadow Drive
Wenn Sie das GHP 12 auf einem Boot mit einem Hydrauliksteuerungssystem installiert
haben, können Sie einen Garmin Shadow Drive installieren (separat erhältlich; Seite 3).
•
•
Wählen Sie Nein, wenn Sie keinen Shadow Drive installiert haben.
Wählen Sie Ja, wenn Sie einen Shadow Drive installiert haben (Seite 6).
Kalibrieren des Ruders
Hinweis: Wenn während dieser Schritte ein Fehler auftritt, wurde möglicherweise
die Grenze des Sensors für das Ruderfeedback erreicht. Vergewissern Sie sich, dass der
Feedbacksensor ordnungsgemäß installiert wurde. Wenn das Problem weiterhin auftritt,
umgehen Sie den Fehler, indem Sie das Ruder auf die weiteste Position einrichten, bei
der kein Fehler ausgegeben wird.
1. Positionieren Sie das Ruder so, dass es vollständig in Richtung Steuerbord steuern
würde, und wählen Sie OK.
2. Positionieren Sie das Ruder nach der Steuerbordkalibrierung so, dass es vollständig
in Richtung Backbord steuern würde, und wählen Sie OK.
3. Zentrieren Sie die Ruderposition nach Abschluss der Backbordkalibrierung, lassen
Sie los, und wählen Sie Start.
Der Autopilot übernimmt die Steuerung des Ruders.
4. Warten Sie, während der Autopilot das Ruder kalibriert.
5. Wählen Sie eine Option:
• Wenn die Kalibrierung erfolgreich war, wählen Sie OK.
• Wenn die Kalibrierung nicht erfolgreich war, wiederholen Sie die Schritte
1 bis 4.
15
Einstellen einer Antriebseinheit eines anderen Herstellers als Garmin
HINWEIS: Diese Anweisungen gelten nicht für Magnetantriebseinheiten.
Wenn Sie eine Antriebseinheit eines anderen Herstellers als Garmin installiert haben,
müssen Sie diese zur Verwendung mit dem GHP 12 kalibrieren.
1. Zentrieren Sie die Ruderposition, lassen Sie los, und wählen Sie Fortfahren.
Der Autopilot übernimmt die Steuerung des Ruders, während die Antriebseinheit
eingestellt wird.
2. Wählen Sie nach Abschluss des Vorgangs die Option Fertig.
Falls während der Einstellung ein Fehler auftritt, wiederholen Sie den Vorgang.
Hinweis: Bei Bedarf kann zu einem späteren Zeitpunkt eine Feineinstellung
vorgenommen werden (Seite 20).
Testen der Steuerrichtung
1. Verwenden Sie die Pfeiltasten am GHC 20, um die Steuerrichtung zu prüfen.
Wenn Sie den Pfeil nach rechts wählen, sollte sich das Ruder so drehen, als würde
das Boot nach rechts steuern. Wenn Sie den Pfeil nach links wählen, sollte sich das
Ruder so drehen, als würde das Boot nach links steuern.
2. Wählen Sie Fortfahren.
3. Wählen Sie eine Option:
• Wenn das Boot beim Steuertest in die richtige Richtung gedreht wird, wählen
Sie Ja.
• Wenn das Boot beim Steuertest in die entgegengesetzte Richtung gedreht wird,
wählen Sie Nein.
4. Wenn Sie in Schritt 3 die Option Nein gewählt haben, wiederholen Sie die Schritte
1 und 2.
Überprüfen des Tachometers
HINWEIS: Dieses Verfahren gilt nur für Gleitermotorboote und Verdrängermotorboote.
Bei der Konfiguration des GHP 12 für ein Segelboot, werden die entsprechenden
Optionen nicht angezeigt.
Dieses Verfahren wird nicht angezeigt, wenn als Geschwindigkeitsquelle die Option
GPS oder Keine ausgewählt ist.
1. Vergleichen Sie bei laufendem Motor (bzw. laufenden Motoren) die Drehzahl am
GHC 20 mit dem Tachometer (bzw. den Tachometern) am Armaturenbrett des Boots.
2. Falls die Werte nicht übereinstimmen, passen Sie die Werte für die Option Impulse/
Umdrehung mit den Pfeiltasten an.
HINWEIS: Wenn Sie die Impulse pro Umdrehung mit den Pfeiltasten anpassen,
kommt es vor der Anzeige des neuen Drehzahlwerts am GHC 20 zu einer
Verzögerung. Warten Sie bei jeder Anpassung, bis das GHC 20 auf den neuen Wert
eingestellt ist.
Prüfen der Ergebnisse des Hafenassistenten
Das GHC 20 zeigt die Werte an, die Sie bei der Ausführung des Hafenassistenten
ausgewählt haben.
1.
2.
3.
4.
5.
Werten Sie die Ergebnisse des Hafenassistenten aus.
Wählen Sie falsche Werte aus, und wählen Sie Wählen.
Korrigieren Sie den Wert.
Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3 für alle falschen Werte.
Wenn Sie mit dem Prüfen der Werte fertig sind, wählen Sie Fertig.
Auswählen der Geschwindigkeitsquelle
HINWEIS: Dieses Verfahren gilt nur für Gleitermotorboote und Verdrängermotorboote.
Bei der Konfiguration des GHP 12 für ein Segelboot, werden die entsprechenden
Optionen nicht angezeigt.
Wählen Sie eine Option:
• Wenn Sie einen NMEA 2000-kompatiblen Motor bzw. Motoren an das
NMEA 2000-Netzwerk angeschlossen haben, wählen Sie NMEA 2000.
• Wenn Sie keinen NMEA 2000-kompatiblen Motor (bzw. Motoren) verbunden
haben, wählen Sie den bzw. die Motoren aus, an die Sie den Tachometersensor
der CCU angeschlossen haben.
◦◦ Wählen Sie bei einmotorigen Booten basierend auf den Verbindungen der
Tachometer-Verkabelung die Option Tachometer: Analog – Backbord
oder Tachometer: Analog – Steuerbord.
• Falls Tachometerdaten nicht verfügbar oder unbrauchbar sind, wählen Sie als
Geschwindigkeitsquelle die Option GPS-Daten.
◦◦ Wenn GPS-Daten als Geschwindigkeitsquelle verwendet werden, muss die
Maximal-Geschwindigkeit für alle Schiffstypen konfiguriert werden.
• Wenn Sie keine Geschwindigkeitsquelle angeschlossen haben, wählen Sie
Keine.
◦◦ Wenn der Autopilot bei Auswahl von Keine als Geschwindigkeitsquelle
nicht ordnungsgemäß funktioniert, empfiehlt Garmin, einen Tachometer
oder ein GPS-Gerät als Geschwindigkeitsquelle zu verbinden.
16
GHP 12 – Installationsanweisungen
Probefahrtassistent
Konfigurieren der Gleitgeschwindigkeit
HINWEIS: Diese Einstellung gilt nur für Motorboote und wird nur angezeigt, wenn
für die Geschwindigkeitsquelle die Option GPS und für den Schiffstyp die Option für
Gleitermotorboote ausgewählt wird.
Der Probefahrtassistent muss bei Motorbetrieb und darf nicht mit gesetzten Segeln
ausgeführt werden.
1. Beachten Sie den Wert für die Geschwindigkeit über Grund am Armaturenbrett
des Boots in dem Moment, in dem das Boot von der Verdrängerfahrt zur
Gleitgeschwindigkeit wechselt.
2. Wenn die auf den Instrumenten angezeigte Gleitgeschwindigkeit nicht mit dem Wert
auf dem GHC 20 übereinstimmt, verwenden Sie die Pfeiltasten, um den Wert des
GHC 20 anzupassen.
3. Wählen Sie Fertig.
Mithilfe des Probefahrtassistenten wird die Konfiguration der wichtigsten Sensoren des
Autopiloten vorgenommen. Daher ist es besonders wichtig, dass dieser Assistent unter
für Ihr Boot angemessenen Bedingungen ausgeführt wird.
Wichtige Hinweise für den Probefahrtassistenten
Führen Sie den Probefahrtassistenten bei ruhigem Wasser aus. Da die Wahrnehmung der
Wasserbewegung als ruhige See von der Größe und Form des Boots abhängt, müssen Sie
mit dem Boot vor der Ausführung des Probefahrtassistenten eine Stelle aufsuchen, an der
Folgendes gewährleistet ist:
•
Das Boot schaukelt nicht, wenn es still auf dem Wasser liegt oder sich sehr langsam
bewegt.
• Der Wind wirkt sich nicht oder kaum auf die Bewegung des Boots aus.
Achten Sie beim Ausführen des Probefahrtassistenten in ruhigem Wasser auf Folgendes:
•
•
•
Sorgen Sie auf dem Boot für eine ausgewogene Gewichtsverteilung.
VERMEIDEN Sie Bewegungen an Bord, während die Schritte des
Probefahrtassistenten ausgeführt werden.
Setzen Sie nicht die Segel.
Richten Sie den Motor so aus, dass das Boot geradeaus fährt.
Ausführen des Probefahrtassistenten
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
Steuern Sie das Boot in einen offenen Bereich in ruhigem Wasser.
Starten Sie den Probefahrtassistenten.
Konfigurieren Sie bei Bedarf die Gleit-UPM (Seite 17).
Konfigurieren Sie bei Bedarf die Gleitgeschwindigkeit (Seite 17).
Konfigurieren Sie bei Bedarf die hohe UPM-Grenze (Seite 17).
Konfigurieren Sie bei Bedarf die Maximal-Geschwindigkeit (Seite 17).
Kalibrieren Sie den Kompass.
Führen Sie die automatische Einstellung durch.
Legen Sie die Nordrichtung fest.
Nehmen Sie bei Bedarf die Steuerkurs-Feinanpassung vor.
Starten des Probefahrtassistenten
Bevor Sie den Probefahrtassistenten starten, müssen Sie das Boot in einen offenen
Bereich mit ruhigem Wasser steuern.
1. Wählen Sie Menü > Einstellungen > Autopilotkonfiguration – Händler >
Assistenten > Probefahrtassistent.
2. Wählen Sie Start.
Konfigurieren der Gleit-UPM
HINWEIS: Diese Einstellung gilt nur für Motorboote und wird nicht angezeigt,
wenn für den Schiffstyp die Option für Verdrängermotorboote oder für die
Geschwindigkeitsquelle die Option Keine ausgewählt wird.
1. Beachten Sie den Drehzahlwert des Tachometers am Armaturenbrett des Boots in
dem Moment, in dem das Boot von der Verdrängerfahrt zur Gleitgeschwindigkeit
wechselt.
2. Wenn der Tachometerwert nicht mit dem Wert auf dem GHC 20 übereinstimmt,
verwenden Sie die Pfeiltasten, um den Wert des GHC 20 anzupassen.
3. Wählen Sie Fertig.
GHP 12 – Installationsanweisungen
Konfigurieren der hohen UPM-Grenze
HINWEIS: Diese Einstellung gilt nur für Motorboote und wird nur angezeigt, wenn für
die Geschwindigkeitsquelle die Option GPS ausgewählt wird.
1. Beachten Sie den Drehzahlwert des Tachometers am Armaturenbrett des Boots in
dem Moment, in dem die Motoren die Volllast erreichen.
2. Wenn der Tachometerwert nicht mit dem Wert auf dem GHC 20 übereinstimmt,
verwenden Sie die Pfeiltasten, um den Wert des GHC 20 anzupassen.
3. Wählen Sie Fertig.
Konfigurieren der Maximal-Geschwindigkeit
HINWEIS: Diese Einstellung gilt nur für Motorboote und wird nur angezeigt, wenn für
die Geschwindigkeitsquelle die Option GPS ausgewählt wird.
1. Beachten Sie den Wert für die Geschwindigkeit über Grund am Armaturenbrett des
Boots in dem Moment, in dem die Motoren die Volllast erreichen.
2. Wenn die auf den Instrumenten angezeigte Geschwindigkeit nicht mit dem Wert
auf dem GHC 20 übereinstimmt, verwenden Sie die Pfeiltasten, um den Wert des
GHC 20 anzupassen.
3. Wählen Sie Fertig.
Kalibrieren des Kompasses
1. Steuern Sie das Boot bei Reisegeschwindigkeit geradeaus.
2. Wählen Sie Start, und steuern Sie weiterhin geradeaus.
3. Drehen Sie nach entsprechender Aufforderung das Boot langsam im Uhrzeigersinn,
und achten Sie darauf, den Wendevorgang so gleichmäßig und flach wie möglich
durchzuführen.
Führen Sie die Wende langsam aus, damit es NICHT zur Krängung des Boots
kommt.
Wenn die Kalibrierung erfolgreich abgeschlossen wurde, zeigt das GHC 20 eine
entsprechende Meldung an.
4. Wählen Sie eine Option:
• Wenn die Kalibrierung erfolgreich war, wählen Sie Fertig.
• Wenn die Kalibrierung fehlschlägt, wählen Sie Wiederholen, und wiederholen
Sie die Schritte 1 bis 4.
Durchführen der automatischen Einstellung
Für die Durchführung der automatischen Einstellung ist eine weite, offene Wasserfläche
erforderlich.
1. Stellen Sie das Boot auf eine normale Reisegeschwindigkeit ein, bei der die
Steuerung gut funktioniert.
2. Wählen Sie Start.
Das Boot führt eine Reihe von Zickzack-Bewegungen durch, während die
automatische Einstellung vorgenommen wird.
Das GHC 20 zeigt eine Meldung zum Abschluss des Vorgangs an.
3. Wählen Sie eine Option:
• Wenn die automatische Einstellung erfolgreich war, wählen Sie Fertig, und
übernehmen Sie die manuelle Steuerung des Boots.
• Wenn die automatische Einstellung fehlgeschlagen ist, erhöhen Sie die Drehzahl
des Motors, und wählen Sie Wiederholen.
17
4. Wenn die automatische Einstellung erneut fehlschlägt, wiederholen Sie die
Schritte 1 bis 3, bis die automatische Einstellung erfolgreich ist.
5. Wenn die automatische Einstellung auch nach Erreichen der maximalen
Reisegeschwindigkeit fehlschlägt, drosseln Sie die Geschwindigkeit auf die
anfängliche Geschwindigkeit für die automatische Einstellung, und wählen Sie
Andere automatische Einstellung, um eine andere automatische Einstellung
vorzunehmen.
Festlegen der Nordrichtung
Sie müssen zum Abschließen dieser Konfiguration mindestens 45 Sekunden lang auf
gefahrloser, offener See fahren können.
Diese Vorgehensweise wird angezeigt, wenn Sie ein optionales GPS-Gerät an das
GHP 12 anschließen (Seite 14) und das Gerät eine GPS-Position erfasst hat. Wenn
Sie kein GPS-Gerät angeschlossen haben, werden Sie zur Vornahme der SteuerkursFeinanpassung aufgefordert (Seite 18).
1. Fahren Sie mit dem Boot bei Reisegeschwindigkeit geradeaus, und wählen Sie
Start.
Auf dem GHC 20 wird nach Abschluss der Kalibrierung eine entsprechende
Meldung angezeigt.
2. Wählen Sie eine Option:
• Wenn die Kalibrierung erfolgreich war, wählen Sie Fertig.
• Wenn die Kalibrierung fehlgeschlagen ist, wiederholen Sie die Schritte 1 und 2.
Vornehmen der Steuerkurs-Feinanpassung
Diese Vorgehensweise wird nur angezeigt, wenn Sie kein optionales GPS-Gerät an das
GHP 12 angeschlossen haben (Seite 14). Wenn auf dem Boot ein GPS-Gerät installiert
ist, das eine GPS-Position erfasst hat, werden Sie stattdessen zum Festlegen der
Nordrichtung aufgefordert (Seite 18).
1. Identifizieren Sie mithilfe eines Handkompasses die Nordrichtung.
2. Passen Sie die Steuerkurseinstellung an, bis sie mit der Nordrichtung des
magnetischen Kompasses übereinstimmt.
3. Wählen Sie Fertig.
Auswertung der Ergebnisse der Autopilot-Konfiguration
1. Testen Sie den Autopiloten bei niedriger Geschwindigkeit.
2. Passen Sie bei Bedarf die Einstellung für die Verstärkung an.
3. Falls die Fehlermeldung Fehler: Überlastung des ECU-Schaltkreises. Tipps zur
Reduzierung der Last finden Sie im Handbuch ausgegeben wird, finden Sie Tipps
auf Seite 19.
4. Passen Sie bei Bedarf die Einstellung für die Beschleunigungsbeschränkung an.
5. Testen Sie den Autopiloten bei höherer Geschwindigkeit (normaler Betrieb).
6. Passen Sie bei Bedarf die Einstellungen für die Verstärkung und die
Beschleunigungsbeschränkung an.
Testen und Anpassen der Autopilot-Konfiguration
1. Steuern Sie das Boot bei aktiviertem Autopiloten in eine bestimmte Richtung
(Steuerkurs-Fixierung).
Das Boot sollte nur wenig beiderseitig des Steuerkurses pendeln, wobei eine geringe
Pendelbewegung durchaus normal ist.
2. Drehen Sie das Boot mithilfe des Autopiloten in eine beliebige Richtung, und
beobachten Sie das Verhalten.
• Das Boot sollte eine sanfte Wende vornehmen, die weder zu schnell noch zu
langsam ist.
• Wenn Sie mithilfe des Autopiloten eine Wende vornehmen, sollte das Boot
den gewünschten Steuerkurs mit minimalem Überschwingen und geringen
Pendelbewegungen ansteuern und einschlagen.
18
3. Wählen Sie eine Option:
• Wenn das Boot zu schnell oder zu schwerfällig wendet, passen Sie die
Beschleunigungsbeschränkung des Autopiloten an (Seite 18).
• Wenn es bei der Steuerkurs-Fixierung zu einer starken Pendelbewegung kommt
oder das Boot bei einer Wende keine Korrektur vornimmt, passen Sie die
Verstärkung des Autopiloten an (Seite 18).
• Falls die Fehlermeldung Fehler: Überlastung des ECU-Schaltkreises. Tipps
zur Reduzierung der Last finden Sie im Handbuch ausgegeben wird, finden
Sie Tipps auf Seite 19.
• Wenn das Boot sanft wendet, es bei der Steuerkurs-Fixierung nur zu einer
schwachen oder gar keiner Pendelbewegung kommt und das Boot den
Steuerkurs richtig anpasst, fahren Sie mit Schritt 5 fort.
4. Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3, bis das Boot sanft wendet, es bei der
Steuerkurs-Fixierung nur zu einer schwachen oder gar keiner Pendelbewegung
kommt und das Boot den Steuerkurs richtig anpasst.
5. Wiederholen Sie bei Gleitern die Schritte 1 bis 4 bei höheren Geschwindigkeiten.
Anpassen der Einstellung für die Beschleunigungsbeschränkung
HINWEIS: Wenn Sie die Beschleunigungsbeschränkung manuell einstellen, nehmen Sie
jeweils nur geringfügige Anpassungen vor. Testen Sie jede veränderte Einstellung, bevor
Sie weitere Anpassungen vornehmen.
1. Aktivieren Sie den Händlermodus (Seite 19).
2. Wählen Sie auf dem GHC 20 die Option Menü > Einstellungen >
Autopilotkonfiguration – Händler > Autopilot-Einstellung >
Beschleunigungsbeschränkung.
3. Wählen Sie eine Option:
• Erhöhen Sie die Einstellung, wenn der Autopilot die Wende zu schnell
vornimmt.
• Verringern Sie die Einstellung, wenn der Autopilot die Wende zu langsam
vornimmt.
4. Testen Sie die Autopilot-Konfiguration.
5. Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3, bis die Leistung des GHP 12 zufriedenstellend
ist.
Anpassen der Verstärkungseinstellungen des Autopiloten
HINWEIS: Wenn Sie die Steuerruderverstärkung (oder das Gegenruder) manuell
anpassen, nehmen Sie nur geringfügige Anpassungen vor, und ändern Sie jeweils nur
einen Wert. Testen Sie jede veränderte Einstellung, bevor Sie weitere Anpassungen
vornehmen.
1. Aktivieren Sie den Händlermodus (Seite 19).
2. Wählen Sie auf dem GHC 20 die Option Menü > Einstellungen > Autopilotkonfiguration – Händler > Autopilot-Einstellung > Steuerruderverstärkung.
3. Wählen Sie eine Option:
• Wenn Sie ein Segelboot verwenden, wählen Sie eine Option:
◦◦ Wählen Sie Steuerruderverstärkung, um einzustellen, wie hart das
Ruder den Steuerkurs hält und Wenden ausführt. Wird dieser Wert
zu hoch eingestellt, ist der Autopilot möglicherweise überaktiv und
versucht ständig bei den kleinsten Abweichungen, den Steuerkurs zu
korrigieren. Ein überaktiver Autopilot kann stärkere Verschleiß- und
Abnutzungserscheinungen an der Antriebseinheit hervorrufen und zu einem
schnellerem Entladen der Batterie führen.
◦◦ Wählen Sie Gegenruder, um anzupassen, wie hart das Ruder Korrekturen
vornimmt, wenn das Boot bei einer Wende über den Wendepunkt
hinausschwingt. Wird dieser Wert zu hoch eingestellt, schwingt der
Autopilot beim Versuch, der ursprünglichen Wende entgegenzuwirken, bei
der Korrektur möglicherweise wieder über den Wendepunkt hinaus.
GHP 12 – Installationsanweisungen
•
Wenn Sie ein Motorboot verwenden, wählen Sie eine Option:
◦◦ Wählen Sie Niedrige Geschwindigkeit oder Hohe Geschwindigkeit.
Passen Sie mit den Pfeiltasten am GHC 20 an, wie hart das Ruder den
Steuerkurs hält und Wenden ausführt, wenn das Boot mit niedriger oder
hoher Geschwindigkeit fährt.
Wird dieser Wert zu hoch eingestellt, ist der Autopilot möglicherweise
überaktiv und versucht ständig bei den kleinsten Abweichungen, den
Steuerkurs zu korrigieren. Ein überaktiver Autopilot kann stärkere
Verschleiß- und Abnutzungserscheinungen an der Antriebseinheit
hervorrufen und zu einem schnellerem Entladen der Batterie führen.
◦◦ Wählen Sie Zähler für niedrige Geschwindigkeit oder Zähler für hohe
Geschwindigkeit, um anzupassen, wie hart das Steuerrad Korrekturen
vornimmt, wenn das Boot bei einer Wende über den Wendepunkt
hinausschwingt. Wird dieser Wert zu hoch eingestellt, schwingt der
Autopilot beim Versuch, der ursprünglichen Wende entgegenzuwirken, bei
der Korrektur möglicherweise wieder über den Wendepunkt hinaus.
4. Testen Sie die Konfiguration des Autopiloten, und wiederholen Sie die Schritte 2
und 3, bis die Leistung des GHP 12 zufriedenstellend ist.
5. Wählen Sie Fertig.
6. Testen Sie die Einstellung für die Ruderratenbeschränkung.
7. Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 6, bis die Leistung der Ruderratenbeschränkung
zufriedenstellend ist.
8. Führen Sie die automatische Einstellung durch.
Erweiterte Konfiguration
Unter normalen Bedingungen stehen für das GHC 20 keine erweiterten
Konfigurationsoptionen zur Verfügung. Aktivieren Sie den Händlermodus, um auf
Einstellungen für die erweiterte Konfiguration des GHP 12 zuzugreifen.
Aktivieren der Autopilotkonfiguration für Händler
1. Wählen Sie im Steuerkursbildschirm die Option Menü > Einstellungen > System >
Systeminformationen.
2. Halten Sie den mittleren Softkey ➊ 5 Sekunden lang gedrückt.
Der Händlermodus wird angezeigt.
Verringern des Risikos einer Überlastung des ECU-Schaltkreises
Diese Anweisungen gelten nur bei der Installation des GHP 12 auf einem Motorboot.
Falls die Fehlermeldung Fehler: Überlastung des ECU-Schaltkreises. Tipps zur
Reduzierung der Last finden Sie im Handbuch ausgegeben wird, können diese Tipps
bei der Reduzierung der Last behilflich sein:
•
•
•
•
•
•
•
Vergewissern Sie sich, dass die richtige Pumpe ordnungsgemäß auf dem Boot
installiert wurde.
Verwenden Sie möglichst für Ihr Steuerungssystem Hydraulikschläuche mit einem
größeren Innendurchmesser.
Montieren Sie die Pumpe nahe am Zylinder, damit nur wenig Schlauch verlegt
werden muss.
Entfernen Sie nicht benötigte Hydraulikanschlüsse im Hydrauliksystem.
Falls die Überlastung beim Vornehmen der automatischen Einstellung auftritt,
überspringen Sie dieses Verfahren, und stellen Sie den Autopiloten manuell ein.
Erhöhen Sie die Einstellung für die Ruderratenbeschränkung, um den
Flüssigkeitsdurchsatz zu reduzieren.
Reduzieren Sie die Steuerruderverstärkung, um die Aktivität der Pumpe
einzuschränken.
Anpassen der Ruderratenbeschränkung
Diese Anweisungen gelten nur bei der Installation des GHP 12 auf einem Motorboot.
Falls die Fehlermeldung Überlastung des ECU-Schaltkreises. Tipps zur
Reduzierung der Last finden Sie im Handbuch weiterhin angezeigt wird, müssen Sie
möglicherweise die Ruderratenbeschränkung anpassen.
HINWEIS: Nehmen Sie Anpassungen der Ruderrate nur am Dock vor oder wenn das
Boot ruhig im Wasser liegt.
HINWEIS: Wenn Sie die Ruderratenbeschränkung anpassen, müssen Sie die
automatische Einstellung durchführen.
1. Aktivieren Sie die erweiterte Konfiguration (Seite 19).
2. Wählen Sie auf dem GHC 20 die Option Menü > Einstellungen > Autopilotkonfiguration – Händler > Autopilot-Einstellung > Ruderratenbeschränkung.
3. Wählen Sie Fortfahren.
Der Autopilot übernimmt die Steuerung des Ruders.
4. Verwenden Sie die Pfeiltasten am GHC 20, um die Geschwindigkeit der
Beschränkung anzupassen.
• Die Standardgeschwindigkeit für die Ruderratenbeschränkung ist 0 %.
• Bei einer niedrigeren Einstellung für die Ruderratenbeschränkung kann sich das
Ruder schneller zwischen rechter und linker Reling bewegen.
• Bei einer niedrigeren Einstellung für die Ruderratenbeschränkung wird der
Betriebsstrom erhöht.
• Bei einer höheren Einstellung für die Ruderratenbeschränkung wird der
Betriebsstrom verringert.
GHP 12 – Installationsanweisungen
➊
3. Wählen Sie Zurück > Zurück.
Wenn auf dem Einstellungsbildschirm die Option Autopilotkonfiguration –
Händler verfügbar ist, war das Verfahren erfolgreich.
Einstellungen für die erweiterte Konfiguration
Sie können über das GHC 20 ohne Ausführung der Assistenten die automatische
Konfiguration zur automatischen Einstellung ausführen, den Kompass kalibrieren
und die Nordrichtung auf dem GHP 12 festlegen. Darüber hinaus können Sie alle
Einstellungen einzeln definieren, ohne die Konfiguration ausführen zu müssen.
Manuelles Ausführen der automatischen Konfiguration
1. Aktivieren Sie den Händlermodus (Seite 19).
2. Wählen Sie im Steuerkursbildschirm die Option Menü > Einstellungen >
Autopilotkonfiguration – Händler > Automatisch einrichten.
3. Wählen Sie Automatische Einstellung, Kompasskalibrierung oder Norden
festlegen.
4. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm (Seite 15).
Manuelles Definieren einzelner Konfigurationseinstellungen
1. Aktivieren Sie den Händlermodus (Seite 19).
2. Wählen Sie im Steuerkursbildschirm die Option Menü > Einstellungen >
Autopilotkonfiguration – Händler.
3. Wählen Sie eine Einstellungskategorie.
4. Wählen Sie eine Einstellung, die Sie konfigurieren möchten.
Beschreibungen der einzelnen Einstellungen sind im Anhang aufgeführt (Seite 25).
5. Konfigurieren Sie den Wert der Einstellung.
HINWEIS: Wenn Sie bestimmte Einstellungen beim Verfahren für die erweiterte
Konfiguration ändern, müssen Sie möglicherweise auch andere Einstellungen
anpassen. Lesen Sie vor dem Ändern von Einstellungen den Abschnitt zu
GHP 12-Konfigurationseinstellungen (Seite 25).
19
Manuelles Anpassen der Einstellungen für Antriebseinheiten anderer
Hersteller als Garmin
Hinweis
Wenn Sie für die Antriebseinheit eines anderen Herstellers als Garmin einen falschen
Wert für die Spannung der Antriebseinheit, die Spannung der Kupplung oder die
maximale Spannung eingeben, kann dies zur Beschädigung der Einheit führen.
2. Zentrieren Sie die Ruderposition, geben Sie die Rudersteuerung frei, und wählen Sie
Start.
Ein Diagramm wird angezeigt. Die rote Linie ➊ kennzeichnet die gewünschte
Ruderposition. Die blaue Linie ➋ kennzeichnet die tatsächliche Ruderposition.
➊
HINWEIS: Wenn Sie einen dieser Werte anpassen oder einen dieser
Einstellungsvorgänge ausführen, müssen Sie die automatische Einstellung erneut
ausführen (Seite 19).
1. Aktivieren Sie den Händlermodus (Seite 19).
2. Wählen Sie im Steuerkursbildschirm die Option Menü > Einstellungen >
Autopilotkonfiguration – Händler > Steuerungssystem einrichten > Klasse der
Antriebseinheit.
3. Wählen Sie entsprechend der im Hafenassistenten vorgenommenen Einstellung die
Option Sonstige oder Magnetantrieb.
4. Wählen Sie eine Option:
• Wählen Sie Allgemeine Einstellung, um den Einstellungsvorgang, den Sie
während des Hafenassistenten abgeschlossen haben, erneut auszuführen
(Seite 16).
• Wählen Sie Spannung der Antriebseinheit, um die Spannung der
Antriebseinheit entsprechend den Angaben des Herstellers der Antriebseinheit
einzurichten.
• Wählen Sie Spannung der Kupplung, um die Spannung der Kupplung
entsprechend den Angaben des Herstellers der Antriebseinheit einzurichten.
• Wählen Sie Maximale Spannung der Antriebseinheit, um den Wert für den
Nennstrom der Antriebseinheit entsprechend den Angaben des Herstellers der
Antriebseinheit einzurichten.
• Wählen Sie Erweiterte Einstellung, um Anpassungen der Antriebseinheit auf
hoher Ebene durchzuführen (Seite 20).
• Wählen Sie Werksstandards wiederherstellen, um die Antriebseinheit eines
anderen Herstellers als Garmin auf die Werksstandards zurückzusetzen.
Sie müssen die allgemeine Einstellung durchführen, wenn Sie die
Antriebseinheit auf Werksstandards zurücksetzen.
➋
3. Wählen Sie Einstellen, und achten Sie darauf, wie sich das Diagramm ändert.
• Die gewünschte Ruderposition (rote Linie) verschiebt sich mit jeder Auswahl
von Einstellen um +5° bis -5°, und die Antriebseinheit steuert das Ruder
entsprechend (blaue Linie).
• Wenn die Geschwindigkeit der Antriebseinheit zu langsam konfiguriert ist,
reagiert die Einheit schwerfällig. Nachdem Sie Einstellen ausgewählt haben,
beschreibt die blaue Linie eine große Kurve ➊ in Richtung der roten Linie.
➊
•
Wenn die Geschwindigkeit der Antriebseinheit zu schnell konfiguriert ist,
reagiert die Einheit sofort und bewegt das Ruder hart zum Anschlag. Nachdem
Sie Einstellen ausgewählt haben, beschreibt die blaue Linie eine gerade Linie,
die ohne Kurve auf die rote Linie trifft ➋.
Durchführen von erweiterten Einstellungen für Antriebseinheiten von
anderen Herstellern als Garmin
Hinweis
Führen Sie diese Verfahren nur durch, wenn Sie mit dem im Folgenden aufgeführten
Konzept der Geschwindigkeit der Antriebseinheit und der Fehlertoleranz gänzlich
vertraut sind. Eine falsche Einrichtung dieser Werte kann zu Schäden an der
Antriebseinheit, einem schnelleren Entladen der Batterie oder einer schlechten Leistung
des Autopiloten führen.
Bei fast allen Installationen von Antriebseinheiten anderer Hersteller als Garmin ist die
allgemeine, über den Hafenassistenten durchgeführte Einstellung ausreichend, um die
Antriebseinheit und das GHP 12 zu kalibrieren. Führen Sie die erweiterte Einstellung nur
durch, wenn Sie die Leistung der Antriebseinheit geringfügig anpassen möchten.
➋
•
Wenn die Geschwindigkeit der Antriebseinheit richtig konfiguriert ist, reagiert
die Einheit schnell und bewegt das Ruder weich zum Anschlag. Nachdem Sie
Einstellen ausgewählt haben, beschreibt die blaue Linie eine gerade Linie mit
einer leichten Kurve ➌ in Richtung der roten Linie.
Einstellen der Geschwindigkeit einer Antriebseinheit eines anderen
Herstellers als Garmin
Diese Einstellung gilt nicht für Magnetantriebseinheiten.
Über die Geschwindigkeit der Antriebseinheit wird gesteuert, wie schnell die Einheit auf
Befehle des Autopiloten reagiert.
➌
Bei einem zu niedrigen Geschwindigkeitswert scheint die Antriebseinheit verlangsamt
auf Befehle des Autopiloten zu reagieren.
Bei einem zu hohen Geschwindigkeitswert reagiert die Antriebseinheit zu schnell, was
dazu führen kann, dass das Ruder die Anschläge zu schnell erreicht. Dadurch können
Antriebseinheit oder Ruderanschläge beschädigt werden, und die Batterie kann sich
schneller entladen.
1. Wählen Sie im Steuerkursbildschirm die Option Menü > Einstellungen >
Autopilotkonfiguration – Händler > Steuerungssystem einrichten > Klasse
der Antriebseinheit > Sonstige > Erweiterte Einstellung > Geschwindigkeit
einstellen.
20
4. Wählen Sie bei Bedarf die Option Anpassen.
5. Wählen Sie eine Option:
• Erhöhen Sie den Wert, wenn die Geschwindigkeit der Antriebseinheit zu niedrig
konfiguriert ist, und wiederholen Sie Schritt 3.
• Verringern Sie den Wert, wenn die Geschwindigkeit der Antriebseinheit zu hoch
konfiguriert ist, und wiederholen Sie Schritt 3.
GHP 12 – Installationsanweisungen
Anhang
6. Wählen Sie Fertig, wenn die Geschwindigkeit der Antriebseinheit richtig eingestellt
ist.
Einstellen der Fehlertoleranz einer Antriebseinheit eines anderen
Herstellers als Garmin
NMEA 0183-Schaltpläne
Bei einer zu geringen Fehlertoleranz reagiert die Antriebseinheit auf die geringste
Kursabweichung. Dadurch muss der Antrieb mehr arbeiten, was zu einem schnelleren
Entladen der Batterie führen kann.
Beispiel 1 von 3: NMEA 0183-Zweiwegekommunikation
Anhand der Fehlertoleranz der Antriebseinheit wird bestimmt, wie groß der
Fehlerbereich ist, den der Autopilot zulässt, bevor die Antriebseinheit angepasst wird.
Die folgenden drei Schaltpläne sollen als Beispiel für verschiedene Situationen dienen,
die beim Verkabeln des NMEA 0183-Geräts mit dem GHC 20 auftreten können.
➋
Bei einer zu hohen Fehlertoleranz reagiert die Antriebseinheit erst, wenn Sie sich bereits
beträchtlich vom Kurs entfernt haben. Dies führt zu einer unzuverlässigeren SteuerkursFixierung und kann unnötig große Steuerkurskorrekturen nach sich ziehen.
1. Wählen Sie im Steuerkursbildschirm die Option Menü > Einstellungen >
Autopilotkonfiguration – Händler > Steuerungssystem einrichten > Klasse der
Antriebseinheit.
2. Wählen Sie entsprechend der im Hafenassistenten vorgenommenen Einstellung die
Option Sonstige oder Magnetantrieb.
3. Wählen Sie Erweiterte Einstellung > Fehlertoleranz einstellen.
4. Zentrieren Sie die Ruderposition, geben Sie die Rudersteuerung frei, und wählen Sie
Start.
5. Wählen Sie Einstellen.
Die Ruderposition verschiebt sich mit jeder Auswahl von Einstellen um +5° bis -5°,
und die Antriebseinheit steuert und hält das Ruder entsprechend.
6. Wenn die Antriebseinheit anhält, achten Sie 30 Sekunden lang auf die Felder für den
Ruderfehler und die Leistungsaufnahme.
• Wenn es im Feld für die Leistungsaufnahme zu Schwankungen kommt, ist die
Fehlertoleranz zu gering eingestellt.
• Wenn der Wert im Feld für die Leistungsaufnahme bei 0 % bleibt, im Feld für
den Ruderfehler jedoch ein nicht akzeptabler Fehlergrad angezeigt wird (1 %
oder mehr), ist die Fehlertoleranz zu hoch eingestellt.
TIPP: Wenn die Fehlertoleranz ordnungsgemäß konfiguriert ist, bleibt das
Ruder bei einem akzeptablen Fehlergrad (ca. 0,5 %), die Antriebseinheit wird
nicht unnötig angepasst, und es wird keine Leistung verschwendet (0 % für
mindestens 30 Sekunden).
7. Wählen Sie bei Bedarf die Option Anpassen.
8. Wählen Sie eine Option:
• Verringern Sie den Wert, wenn die Fehlertoleranz zu hoch ist, und wiederholen
Sie die Schritte 3 bis 5.
• Erhöhen Sie den Wert, wenn die Fehlertoleranz zu niedrig ist, und wiederholen
Sie die Schritte 3 bis 5.
9. Wählen Sie Zurück, wenn die Fehlertoleranz der Antriebseinheit richtig eingestellt
ist.
GHP 12 – Installationsanweisungen
+
➊
>
>
>
>
➊
➋
➌
➍
Leitung
➌
-
➌
➍
➎
➏
➊
➋
>
>
➍
>
>
GHC 20
NMEA 2000-Netzwerk (versorgt das GHC 20 mit Strom)
12-V-Gleichstromquelle
NMEA 0183-kompatibles Gerät
Leitungsfarbe des
GHC 20 – Funktion
Funktion der Leitung des
NMEA 0183-kompatiblen Geräts
➊
Nicht verfügbar
Leistung
➋
Nicht verfügbar
NMEA 0183-Masse
➌
Blau – Tx/A (+)
Rx/A (+)
➍
Weiß – Tx/B (–)
Rx/B (–)
➎
Braun – Rx/A (+)
Tx/A (+)
➏
Grün – Rx/B (–)
Tx/B (–)
HINWEIS: Werden NMEA 0183-Geräte mit zwei Sende- und zwei Empfangsleitungen
verbunden, müssen der NMEA 2000-Bus und das NMEA 0183-Gerät nicht mit einer
gemeinsamen Masse verbunden sein.
21
Beispiel 2 von 3: Nur eine Empfangsleitung
Wenn das NMEA 0183-kompatible Gerät nur über eine Empfangsleitung (Rx) verfügt,
verbinden Sie diese Leitung mit der blauen Leitung (Tx/A) des GHC 20, und schließen
Sie die weiße Leitung (Tx/B) vom GHC 20 nicht an.
Beispiel 3 von 3: Nur eine Sendeleitung
Wenn das NMEA 0183-kompatible Gerät nur über eine Sendeleitung (Tx) verfügt,
verbinden Sie diese Leitung mit der braunen Leitung (Rx/A) des GHC 20, und schließen
Sie die grüne Leitung (Rx/B) des GHC 20 an die NMEA-Masse an.
➋
➋
+
➊
>
➍
>
>
➊
➋
➌
➍
Leitung
➌
-
➌
➎
➏
+
➊
➋
>
➍
>
>
>
>
>
GHC 20
NMEA 2000-Netzwerk (versorgt das GHC 20 mit Strom)
12-V-Gleichstromquelle
NMEA 0183-kompatibles Gerät
Leitungsfarbe des
GHC 20 – Funktion
Funktion der Leitung des
NMEA 0183-kompatiblen Geräts
➊
Nicht verfügbar
Leistung
➋
Nicht verfügbar
NMEA 0183-Masse
➌
Blau – Tx/A (+)
Rx
➍
Weiß – nicht belegt
Nicht verfügbar
➎
Braun – Rx/A (+)
➏
Grün – Rx/B (–)
➊
➋
➌
➍
Leitung
-
➋
➌
➍
➎
➊
>
>
➍
>
GHC 20
NMEA 2000-Netzwerk (versorgt das GHC 20 mit Strom)
12-V-Gleichstromquelle
NMEA 0183-kompatibles Gerät
Leitungsfarbe des
GHC 20 – Funktion
Funktion der Leitung des
NMEA 0183-kompatiblen Geräts
➊
Nicht verfügbar
Leistung
➋
Grün – Rx/B – an
NMEA 0183-Masse
anschließen
NMEA 0183-Masse
Tx/A (+)
➌
Blau – Tx/A (+)
Rx/A (+)
Tx/B (–)
➍
Weiß – Tx/B (–)
Rx/B (–)
➎
Braun – Rx/A (+)
Tx/A (+)
HINWEIS: Wenn ein NMEA 0183-Gerät nur über eine Empfangsleitung (Rx) verfügt,
müssen der NMEA 2000-Bus und das NMEA 0183-Gerät mit einer gemeinsamen Masse
verbunden sein.
22
➊
➌
HINWEIS: Wenn ein NMEA 0183-Gerät nur über eine Sendeleitung (Tx) verfügt,
müssen der NMEA 2000-Bus und das NMEA 0183-Gerät mit einer gemeinsamen Masse
verbunden sein.
GHP 12 – Installationsanweisungen
Technische Daten
PGN-Informationen unter NMEA 2000
Gerät
Angabe
Werte
ECU
Abmessungen
(B × H × T) 167,6 × 116,8 × 50,8 mm
(6 19/32 × 4 19/32 × 2 Zoll)
Gewicht
0,68 kg (1,5 lb)
Temperaturbereich
-15 °C bis 60 °C (5 °F bis 140 °F)
CCU
Typ
PGN
Beschreibung
Empfangen
059392
ISO-Zulassung
059904
ISO-Anforderung
060928
ISO-Adressenanforderung
126208
NMEA-Gruppenfunktion – Anforderung/Befehl/
Bestätigung
Gehäusewerkstoffe Vollständig abgedichtet, schlagfestes
Aluminium-Verbundmaterial, wasserdicht
gemäß IEC 529 IPX7
Länge des
Netzkabels
CCU
2,7 m (9 Fuß)
126464
PGN-Liste-Gruppenfunktion – Senden/Empfangen
Leistungsaufnahme 11,5 bis 30 V Gleichspannung
126996
Produktinformationen
Sicherung
40 A, Flachsicherung
Hauptleistungsaufnahme
1 A (nicht im Lieferumfang der Antriebseinheit
enthalten)
127258
Magnetische Missweisung
127488
Motorparameter – schnelle Aktualisierung
Abmessungen
91,4 mm (3 /32 Zoll) Durchmesser
128259
Geschwindigkeit durch Wasser
Gewicht
159 g (5,6 Unzen)
129025
Position – schnelle Aktualisierung
Temperaturbereich
-15 °C bis 60 °C (5 °F bis 140 °F)
129026
COG & SOG – schnelle Aktualisierung
129283
Kursversatzfehler
129284
Navigationsdaten
130306
Winddaten
059392
ISO-Zulassung
059904
ISO-Anforderung
060928
ISO-Adressenanforderung
126208
NMEA-Gruppenfunktion – Anforderung/Befehl/
Bestätigung
126464
PGN-Liste-Gruppenfunktion – Senden/Empfangen
126996
Produktinformationen
127245
Ruderdaten
127250
Schiffssteuerkurs
19
Gehäusewerkstoffe Vollständig abgedichtet, schlagfestes
Aluminium-Verbundmaterial, wasserdicht
gemäß IEC 529 IPX7
Alarm
GHC 20
Länge des
CCU/ECUVerbindungskabels
5 m (16 Fuß)
NMEA 2000-LENWert
2 (100 mA)
Abmessungen
(L × Durchmesser) 23 × 25 mm (29/32 × 1 Zoll)
Gewicht
68 g (2,4 Unzen)
Temperaturbereich
-15 °C bis 60 °C (5 °F bis 140 °F)
Kabellänge
3 m (10 Fuß)
Abmessungen
110 × 115 × 30 mm
(4 21/64 × 4 17/32 × 1 3/16 Zoll)
Gewicht
247 g (8,71 Unzen)
Kabel
NMEA 0183-Datenkabel: 1,8 m (6 Fuß)
Temperaturbereich
Senden
NMEA 2000-Stichleitung und -Netzkabel: 2 m
(6 1/2 Fuß)
GHC 20
Typ
PGN
Beschreibung
-15 °C bis 70 °C (5 °F bis 158 °F)
Empfangen
059392
ISO-Zulassung
059904
ISO-Anforderung
060928
ISO-Adressenanforderung
126208
NMEA-Gruppenfunktion – Anforderung/Befehl/
Bestätigung
126464
PGN-Liste-Gruppenfunktion – Senden/Empfangen
126996
Produktinformationen
127245
Ruderdaten
127250
Schiffssteuerkurs
127488
Motorparameter – schnelle Aktualisierung
128259
Geschwindigkeit durch Wasser
129025
Position – schnelle Aktualisierung
129029
GNSS-Positionsdaten
129283
Kursversatzfehler
129284
Navigationsdaten
129285
Navigation – Informationen zu Route/Wegpunkt
130306
Winddaten
130576
Kleine Jacht
Sicherheitsabstand 209 mm (8 1/4 Zoll)
zum Kompass
Material
Gehäuse: vollständig abgedichtetes
Polycarbonat, wasserdicht gemäß IEC 60529
IPX7
Anzeige: blendfreies Glas
Leistungsaufnahme Maximal 2,5 W
des GHC 20
NMEA 20009 bis 16 V Gleichspannung
Eingangsspannung
NMEA 2000LEN-Wert
GHP 12 – Installationsanweisungen
6 (300 mA)
23
Typ
PGN
Beschreibung
Senden
059392
ISO-Zulassung
059904
ISO-Anforderung
060928
ISO-Adressenanforderung
126208
NMEA-Gruppenfunktion – Anforderung/Befehl/
Bestätigung
126464
PGN-Liste-Gruppenfunktion – Senden/Empfangen
126996
Produktinformationen
128259
Geschwindigkeit durch Wasser
129025
Position – schnelle Aktualisierung
129026
COG & SOG – schnelle Aktualisierung
129283
Kursversatzfehler
129284
Navigationsdaten
129540
GNSS-Satelliten in Reichweite
130306
Winddaten
GHP 12 und GHC 20 sind für NMEA 2000 zertifiziert.
NMEA 0183-Informationen
Wenn das GHC 20 an optionale NMEA 0183-kompatible Geräte angeschlossen ist,
verwendet es folgende NMEA 0183-Datensätze.
Typ
Datensatz
Empfangen
WPL
GGA
GRME
GSA
GSV
RMC
BOD
BWC
DTM
GLL
RMB
VHW
MWV
XTE
Senden
24
HDG
GHP 12 – Installationsanweisungen
GHP 12-Konfigurationseinstellungen
Obwohl die Konfiguration in der Regel automatisch durch die Assistenten vorgenommen wird, können Sie die Einstellungen auch manuell anpassen (Seite 19).
HINWEIS: Abhängig von der Konfiguration des Autopiloten werden möglicherweise bestimmte Einstellungen nicht angezeigt.
HINWEIS: Bei Motorbooten müssen Sie bei jeder Änderung der Einstellung für die Geschwindigkeitsquelle je nach Anwendbarkeit die Einstellungen Tachometer überprüfen,
Niedrige UPM-Grenze, Hohe UPM-Grenze, Gleit-UPM, Gleitgeschwindigkeit oder Maximale Geschwindigkeit prüfen, bevor Sie das Verfahren für die automatische Einstellung
durchführen (Seite 17).
Kategorie
Einstellung
Beschreibung
Autopilotkonfiguration - Händler
Schiffstyp
Wählen Sie den Typ des Schiffs aus, auf dem der Autopilot installiert ist.
Geschwindigkeitsquelle
einrichten
(nur Motorboote)
Geschwindigkeitsquelle
Wählen Sie den NMEA 2000-Tachometer, GPS-Geschwindigkeit oder den Motor bzw. die Motoren aus, an
die Sie den Tachometersensor der CCU angeschlossen haben.
Geschwindigkeitsquelle
einrichten
(nur Motorboote)
Tachometer überprüfen
Vergleichen Sie die Drehzahl am GHC 20 mit dem Tachometer am Armaturenbrett des Boots.
Geschwindigkeitsquelle
einrichten
(nur Motorboote)
Gleit-UPM
Passen Sie den Drehzahlwert am GHC 20 in dem Moment an, in dem das Boot von der Verdrängerfahrt zur
Gleitgeschwindigkeit wechselt. Wenn der Wert nicht mit dem Wert am GHC 20 übereinstimmt, verwenden
Sie die Pfeiltasten zur Anpassung des Werts.
Geschwindigkeitsquelle
einrichten
(nur Motorboote)
Gleitgeschwindigkeit
Passen Sie die Gleitgeschwindigkeit des Boots an. Wenn der Wert nicht mit dem Wert am GHC 20
übereinstimmt, verwenden Sie die Pfeiltasten zur Anpassung des Werts.
Geschwindigkeitsquelle
einrichten
(nur Motorboote)
Niedrige UPM-Grenze
Passen Sie den niedrigsten Drehzahlpunkt des Boots an. Wenn der Wert nicht mit dem Wert am GHC 20
übereinstimmt, verwenden Sie die Pfeiltasten zur Anpassung des Werts.
Geschwindigkeitsquelle
einrichten
(nur Motorboote)
Hohe UPM-Grenze
Passen Sie den höchsten Drehzahlpunkt des Boots an. Wenn der Wert nicht mit dem Wert am GHC 20
übereinstimmt, verwenden Sie die Pfeiltasten zur Anpassung des Werts.
Geschwindigkeitsquelle
einrichten
(nur Motorboote)
MaximalGeschwindigkeit
Passen Sie die maximale Geschwindigkeit des Boots an. Wenn der Wert nicht mit dem Wert am GHC 20
übereinstimmt, verwenden Sie die Pfeiltasten zur Anpassung des Werts.
Autopilot-Einstellung >
Steuerruderverstärkung
(nur Segelboote)
Verstärkung
Passen Sie an, wie hart das Ruder einen Steuerkurs hält und Wenden ausführt.
Wird dieser Wert zu hoch eingestellt, ist der Autopilot möglicherweise überaktiv und versucht ständig bei den
kleinsten Abweichungen, den Steuerkurs zu korrigieren. Ein überaktiver Autopilot kann stärkere Verschleißund Abnutzungserscheinungen an der Antriebseinheit hervorrufen (Seite 18).
Autopilot-Einstellung >
Steuerruderverstärkung
(nur Segelboote)
Gegenruder
Passen Sie an, wie hart das Ruder Korrekturen vornimmt, wenn das Boot bei einer Wende über den
Wendepunkt hinausschwingt.
Wird dieser Wert zu hoch eingestellt, schwingt der Autopilot beim Versuch, der ursprünglichen Wende
entgegenzuwirken, bei der Korrektur möglicherweise wieder über den Wendepunkt hinaus (Seite 18).
Autopilot-Einstellung >
Steuerruderverstärkung
(nur Motorboote)
Niedrige
Geschwindigkeit
Stellen Sie die Steuerruderverstärkung für niedrige Geschwindigkeiten ein.
Diese Einstellung findet Anwendung, wenn das Boot unterhalb der Gleitgeschwindigkeit fährt.
Wird dieser Wert zu hoch eingestellt, ist der Autopilot möglicherweise überaktiv und versucht ständig bei den
kleinsten Abweichungen, den Steuerkurs zu korrigieren. Ein überaktiver Autopilot kann stärkere Verschleißund Abnutzungserscheinungen an der Antriebseinheit hervorrufen (Seite 18).
Autopilot-Einstellung >
Steuerruderverstärkung
(nur Motorboote)
Zähler für niedrige
Geschwindigkeit
Stellen Sie die Zählerkorrektur für die Steuerruderverstärkung für niedrige Geschwindigkeiten ein.
Diese Einstellung findet Anwendung, wenn das Boot unterhalb der Gleitgeschwindigkeit fährt.
Wird dieser Wert zu hoch eingestellt, ist der Autopilot möglicherweise überaktiv und versucht ständig bei den
kleinsten Abweichungen, den Steuerkurs zu korrigieren. Ein überaktiver Autopilot kann stärkere Verschleißund Abnutzungserscheinungen an der Antriebseinheit hervorrufen (Seite 18).
Autopilot-Einstellung >
Steuerruderverstärkung
(nur Motorboote)
Hohe Geschwindigkeit
Passen Sie die Ruderverstärkung für hohe Geschwindigkeiten an.
Diese Einstellung findet Anwendung, wenn das Boot oberhalb der Gleitgeschwindigkeit fährt.
Wird dieser Wert zu hoch eingestellt, ist der Autopilot möglicherweise überaktiv und versucht ständig bei den
kleinsten Abweichungen, den Steuerkurs zu korrigieren. Ein überaktiver Autopilot kann stärkere Verschleißund Abnutzungserscheinungen an der Antriebseinheit hervorrufen (Seite 18).
GHP 12 – Installationsanweisungen
25
Kategorie
Einstellung
Beschreibung
Autopilot-Einstellung >
Steuerruderverstärkung
(nur Motorboote)
Zähler für hohe
Geschwindigkeit
Stellen Sie die Zählerkorrektur für die Steuerruderverstärkung für hohe Geschwindigkeiten ein.
Diese Einstellung findet Anwendung, wenn das Boot oberhalb der Gleitgeschwindigkeit fährt.
Wird dieser Wert zu hoch eingestellt, ist der Autopilot möglicherweise überaktiv und versucht ständig bei den
kleinsten Abweichungen, den Steuerkurs zu korrigieren. Ein überaktiver Autopilot kann stärkere Verschleißund Abnutzungserscheinungen an der Antriebseinheit hervorrufen (Seite 18).
Autopilot-Einstellung
Beschleunigungsbeschränkung
Begrenzen Sie die Geschwindigkeit der vom Autopiloten gesteuerten Wendemanöver.
Erhöhen Sie den Prozentsatz zur Begrenzung der Wendemanöverdynamik, und verringern Sie den
Prozentsatz, um spritzigere Wendemanöver zu ermöglichen.
Navigation einrichten
SteuerkursFeinanpassung
Stellen Sie den Steuerstrich (Steuerkursversatz) für den Autopiloten ein.
Navigation einrichten > NMEAEinstellungen
NMEA-Prüfsumme
Falls das angeschlossene NMEA 0183-GPS-Gerät Prüfsummen falsch berechnet, kann es u. U. dennoch
verwendet werden, wenn Sie diese Einstellung deaktivieren. Wenn die Einstellung deaktiviert ist, ist die
Datenintegrität nicht gewährleistet.
Navigation einrichten > NMEAEinstellungen
Steuerrichtung
umkehren und
wiederholen
Wenn das angeschlossene NMEA 0183-GPS-Gerät mit dem Kursversatzsignal die falsche Steuerrichtung
sendet, verwenden Sie diese Einstellung, um die Steuerrichtung zu korrigieren.
Navigation einrichten
Navigationsverstärkung
Passen Sie an, wie stark der Autopilot beim Halten eines Route-nach-Kurses den Kursversatzfehler
eliminiert.
Ist der Wert zu hoch, kann der Autopilot über längere Distanzen über die Kurslinie hin- und herpendeln.
Ist der Wert zu niedrig, reagiert der Autopilot beim Eliminieren von Kursversatzfehlern möglicherweise
verlangsamt.
Navigation einrichten
Navigationsverstärkung
anpassen
Passen Sie den akzeptablen Wert für langfristige Kursversatzfehler beim Navigieren eines Route-nachMusters an. Passen Sie diese Einstellung nur an, nachdem die Navigationsverstärkung eingerichtet wurde.
Wenn der Wert zu hoch ist, führt der Autopilot eine Überkompensierung für den Kursversatzfehler durch.
Wenn der Wert zu niedrig ist, gestattet der Autopilot einen großen langfristigen Kursversatzfehler.
Steuerungssystem einrichten
Shadow Drive
verbunden
Diese Einstellung gibt an, ob ein Shadow Drive (optional) angeschlossen ist (Seite 6).
Steuerungssystem einrichten
Steuerrichtung
überprüfen
Über diese Einstellung wird der Autopilot angewiesen, in welche Richtung sich das Ruder bewegen muss, um
das Schiff nach Backbord und Steuerbord zu wenden. Sie können die Steuerrichtung bei Bedarf testen und
umkehren.
Steuerungssystem einrichten
Klasse der
Antriebseinheit
Legen Sie die Klasse der Antriebseinheit fest (weitere Informationen finden Sie unter www.garmin.com).
Wählen Sie für Antriebseinheiten von anderen Herstellern als Garmin die Option Sonstige.
Steuerungssystem einrichten >
Klasse der Antriebseinheit >
Sonstige oder Magnetantrieb
Spannung der
Antriebseinheit oder
Magnetspannung
Nur anwendbar, wenn für die Klasse der Antriebseinheit die Option Sonstige oder Magnetantrieb gewählt
wurde.
Über diese Einstellung wird die Spannung festgelegt, die der Autopilot dem Motor der Antriebseinheit
bereitstellen soll. Identifizieren Sie anhand der Dokumentation des Herstellers der Antriebseinheit die
entsprechende Motorspannung.
Eine falsche Einstellung kann zu Schäden am Motor der Antriebseinheit führen.
Steuerungssystem einrichten >
Klasse der Antriebseinheit >
Magnetantrieb
Spannung des
Bypassventils
Nur anwendbar, wenn für die Klasse der Antriebseinheit die Option Magnetantrieb gewählt wurde.
Über diese Einstellung wird die Spannung festgelegt, die der Autopilot dem Magnetbypassventil
bereitstellen soll. Identifizieren Sie anhand der Dokumentation des Herstellers der Magnetantriebseinheit die
entsprechende Spannung des Bypassventils.
Eine falsche Einstellung kann zu Schäden an der Magnetantriebseinheit führen.
Steuerungssystem einrichten >
Klasse der Antriebseinheit >
Sonstige
Maximale Spannung der Nur anwendbar, wenn für die Klasse der Antriebseinheit die Option Sonstige gewählt wurde.
Antriebseinheit
Über diese Einstellung wird der Autopilot angewiesen, welche maximale Spannung dem Motor der
Antriebseinheit bereitgestellt werden soll.
Identifizieren Sie anhand der Dokumentation des Herstellers der Antriebseinheit die entsprechende
Motorspannung.
Eine falsche Einstellung kann zu Schäden am Motor der Antriebseinheit führen.
26
GHP 12 – Installationsanweisungen
Kategorie
Einstellung
Steuerungssystem einrichten >
Klasse der Antriebseinheit >
Sonstige
Spannung der Kupplung Nur anwendbar, wenn für die Klasse der Antriebseinheit die Option Sonstige gewählt wurde.
Über diese Einstellung wird die Spannung festgelegt, die der Autopilot der Kupplung der Antriebseinheit
bereitstellen soll. Identifizieren Sie anhand der Dokumentation des Herstellers der Antriebseinheit die
entsprechende Spannung der Kupplung.
Eine falsche Einstellung kann zu Schäden an der Kupplung der Antriebseinheit führen.
Beschreibung
Steuerungssystem einrichten >
Klasse der Antriebseinheit >
Sonstige
Allgemeine Einstellung
der Antriebseinheit
Nur anwendbar, wenn für die Klasse der Antriebseinheit die Option Sonstige gewählt wurde.
Hiermit wird eine automatische Einstellung initiiert, durch die ein entsprechender Verstärkungswert für die
installierte Antriebseinheit ermittelt wird.
Während diese Einstellung vorgenommen wird, übernimmt der Autopilot kurzzeitig die Steuerung des Ruders.
Steuerungssystem einrichten > Geschwindigkeit
Klasse der Antriebseinheit >
einstellen
Sonstige > Erweiterte Einstellung
der Antriebseinheit
Nur anwendbar, wenn für die Klasse der Antriebseinheit die Option Sonstige gewählt wurde.
Passen Sie an, wie scharf die Antriebseinheit auf eine Eingabe reagiert (Seite 21).
Wenn der Wert zu hoch ist, schwingt und pendelt die Antriebseinheit über die Zielposition hinaus.
Wenn der Wert zu niedrig ist, reagiert die Antriebseinheit verlangsamt auf eine angeforderte
Positionsänderung.
Steuerungssystem einrichten > Fehlertoleranz einstellen
Klasse der Antriebseinheit >
Sonstige > Erweiterte Einstellung
der Antriebseinheit
Nur anwendbar, wenn für die Klasse der Antriebseinheit die Option Sonstige gewählt wurde.
Passen Sie den Wert für den akzeptablen Ruderpositionsfehler an (Seite 21).
Ist der Wert zu hoch, ist ein großer Ruderpositionsfehler zulässig, was sich während der Steuerkurs-Fixierung
negativ auf den Kurs auswirken kann.
Ist der Wert zu niedrig, versucht die Antriebseinheit geringe Fehler zu eliminieren, wodurch die
Leistungsaufnahme erhöht wird.
Steuerungssystem einrichten >
Rudersensor einrichten
Maximaler
Backbordwinkel
Geben Sie den Winkel für den weitesten Backbordausschlag des Ruders ein.
Steuerungssystem einrichten >
Rudersensor einrichten
Maximaler
Steuerbordwinkel
Geben Sie den Winkel für den weitesten Steuerbordausschlag des Ruders ein.
Steuerungssystem einrichten >
Rudersensor einrichten
Rudersensorkalibrierung Leitet ein Verfahren ein, bei dem der maximale Bewegungsbereich des Ruders eingerichtet und der
Rudersensor kalibriert wird.
Wenn während der Kalibrierung ein Fehler angezeigt wird, wurde möglicherweise die Grenze des Sensors
für das Ruderfeedback erreicht. Vergewissern Sie sich, dass der Feedbacksensor ordnungsgemäß installiert
wurde. Wenn das Problem weiterhin auftritt, umgehen Sie den Fehler, indem Sie das Ruder auf die weiteste
Position einrichten, bei der kein Fehler ausgegeben wird.
Steuerungssystem einrichten >
Rudersensor einrichten
Rudermitte kalibrieren
Leitet ein Verfahren ein, bei dem die mittlere Position des Ruders eingerichtet wird.
Verwenden Sie diese Kalibrierung, wenn die Ruderpositionsanzeige auf dem Bildschirm nicht mit der
tatsächlichen Rudermitte des Boots übereinstimmt.
HINWEIS: Erweiterte Konfigurationseinstellungen sind bei Verwendung des Händlermodus verfügbar (Seite 19). Andere Einstellungen sind während des normalen Betriebs des
GHP 12 verfügbar. Weitere Informationen finden Sie im Konfigurationsabschnitt im GHC 20 – Benutzerhandbuch.
Fehler und Warnungen
Fehlermeldung
Ursache
Aktion des Autopiloten
Niedrige ECU-Spannung
Die ECU-Stromversorgung sinkt für mehr als 6 Sekunden unter 10 V Gleichspannung.
•
•
Kein Sensor für
Der Autopilot kann weder ein Gerät für das Ruderfeedback noch eine gültige
Ruderpositionsfeedback erkannt Ruderposition erkennen.
•
Ruderpositionsdaten ungültig
•
Der Autopilot erhält keine gültigen Daten für das Ruderpositionsfeedback mehr.
•
•
•
•
Der Alarm wird 5 Sekunden lang
ausgegeben.
Der normale Betrieb wird fortgesetzt.
Der Alarm wird 5 Sekunden lang
ausgegeben.
Die Antriebseinheit wird deaktiviert.
Der Autopilot wechselt in den StandbyModus.
Der Alarm wird 5 Sekunden lang
ausgegeben.
Die Antriebseinheit wird deaktiviert.
Der Autopilot wechselt in den StandbyModus.
Der Autopilot empfängt keine
Navigationsdaten. SteuerkursFixierung des Autopiloten
aktiviert.
Der Autopilot empfängt während einer Route-nach-Aktion keine gültigen Navigationsdaten •
mehr.
•
Diese Meldung wird auch angezeigt, wenn die Navigation vor dem Deaktivieren des
Autopiloten auf einem Plotter angehalten wird.
Verbindung mit Autopilot
unterbrochen
Das GHC hat die Verbindung mit der CCU verloren.
Nicht verfügbar
Winddaten nicht verfügbar
Der Autopilot empfängt keine gültigen Winddaten mehr.
•
•
Niedrige GHC-Stromversorgung Die Stromversorgung liegt unter dem Wert, der im Menü für den Alarm bei niedriger
Spannung angegeben ist.
GHP 12 – Installationsanweisungen
Der Alarm wird 5 Sekunden lang
ausgegeben.
Der Autopilot wechselt zur SteuerkursFixierung.
Der Alarm wird 5 Sekunden lang
ausgegeben.
Der Autopilot wechselt zur SteuerkursFixierung.
Nicht verfügbar
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Fehlermeldung
Ursache
Überlastung der Antriebseinheit
Der Durchschnittswert für die Spannung der Antriebseinheit überschreitet eine festgelegte •
Schwelle.
•
• Klasse A: 8 Ampere
• Klasse B: 16 Ampere
•
• Sonstige: benutzerdefiniert
•
Aktion des Autopiloten
Der Alarm wird 5 Sekunden lang
ausgegeben.
Die Antriebseinheit wird deaktiviert, bis
der Fehler behoben ist.
Der normale Betrieb wird fortgesetzt.
Tipps zur Reduzierung der Last finden Sie
auf Seite 19.
Der Rudersensor ist nicht
kalibriert.
Der Rudersensor der Antriebseinheit wurde nicht kalibriert.
Kalibrieren Sie das Ruder (Seite 15).
•
Der Alarm wird 5 Sekunden lang
ausgegeben.
Die Antriebseinheit wird deaktiviert.
Der Autopilot wechselt in den StandbyModus.
Ruder nahe an Grenze.
Zentrieren Sie das Ruder.
Das Ruder bleibt für mehr als 5 Sekunden in der Nähe der Grenze (Anschlag).
•
•
In der Titelleiste wird die
Meldung Ruder nahe an
Grenze angezeigt.
Der Autopilot hat das Ruder an seine Grenze bewegt (Anschlag). Der Autopilot kann das
Ruder nicht weiter in diese Richtung bewegen.
Der normale Betrieb wird fortgesetzt.
•
•
Der Alarm wird ausgegeben.
Der normale Betrieb wird fortgesetzt.
Der Autopilot erkennt, dass der Rudersensor möglicherweise nicht ordnungsgemäß
Falsche Kalibrierung des
Ruders erkannt. Bitte Ruder neu kalibriert ist.
kalibrieren.
Kalibrieren Sie das Ruder (Seite 15).
•
Warnung! Halsen wurde initiiert. Der Autopilot hat erkannt, dass der Benutzer eine Halse initiiert hat.
Möchten Sie fortfahren?
•
•
Der Alarm wird ausgegeben.
Das GHC 20 wartet auf eine
Benutzereingabe. Durch Auswahl von
Halsen wird die Halse initiiert. Durch
Auswahl von Abbrechen wird die Halse
abgebrochen.
Fehler: Hohe ECU-Spannung
Die ECU-Stromversorgung überschreitet einen bestimmten Schwellenwert:
• 12-V-System: 20 Volt
• 24-V-System: 36 Volt
•
Der Alarm wird 5 Sekunden lang
ausgegeben.
Die Antriebseinheit wird deaktiviert.
Das GHC 20 startet einen Countdown,
der den Autopiloten nach 60 Sekunden
automatisch abschaltet.
Die ECU-Temperatur steigt über 100 °C (212 °F).
•
Fehler: Hohe ECU-Temperatur
•
•
•
•
•
•
Überlastung des ECUSchaltkreises
Der Durchschnittswert für die ECU-Spannung überschreitet 16 Ampere.
•
•
•
•
Fehler: ECU-Kupplungsfehler
Die Spannung im Schaltkreis der ECU-Kupplung überschreitet 3 Ampere.
•
•
•
Fehler: Kommunikation zwischen Es ist eine Zeitüberschreitung bei der Kommunikation zwischen der CCU und dem ECU
ECU und CCU unterbrochen
aufgetreten.
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•
•
Der Alarm wird 5 Sekunden lang
ausgegeben.
Die Antriebseinheit wird deaktiviert.
Der Autopilot wechselt in den StandbyModus.
Der Alarm wird 5 Sekunden lang
ausgegeben.
Die Antriebseinheit wird deaktiviert.
Das GHC 20 startet einen Countdown,
der den Autopiloten nach 60 Sekunden
automatisch abschaltet.
Der Alarm wird 5 Sekunden lang
ausgegeben.
Die Antriebseinheit wird deaktiviert.
Das GHC 20 startet einen Countdown,
der den Autopiloten nach 60 Sekunden
automatisch abschaltet.
Tipps zur Reduzierung der Last finden Sie
auf Seite 19.
Der Alarm wird 5 Sekunden lang
ausgegeben.
Die Antriebseinheit wird deaktiviert.
Das GHC 20 startet einen Countdown,
der den Autopiloten nach 60 Sekunden
automatisch abschaltet.
Der Alarm wird 5 Sekunden lang
ausgegeben.
Das GHC 20 startet einen Countdown,
der den Autopiloten nach 60 Sekunden
automatisch abschaltet.
GHP 12 – Installationsanweisungen
Montageschablonen
Verwenden Sie bei der Montage folgende Montageschablone.
ECU-Montageschablone
CCU-Montageschablone
➊
➊
Nach oben, bei Montage auf
einer vertikalen Fläche
GHP 12 – Installationsanweisungen
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GHP 12 – Installationsanweisungen
GHP 12-Installationscheckliste
Trennen Sie diese Checkliste von den Installationsanweisungen ab, und verwenden Sie sie während der Installation des GHP 12.
Lesen Sie alle Installationsanweisungen, bevor Sie mit der Installation des GHP 12 beginnen. Wenden Sie sich an den Support von Garmin, falls bei der Installation Fragen auftreten.
Detaillierte Informationen zu den erforderlichen elektrischen Verbindungen und Datenverbindungen finden Sie im Schaltplan auf Seite 7 und in den Hinweisen auf
Seite 5.
Legen Sie zunächst sämtliche Komponenten bereit, und prüfen Sie die Länge der Kabel. Beschaffen Sie sich bei Bedarf entsprechende Verlängerungskabel.
Installieren Sie die Antriebseinheit anhand der im Lieferumfang des Geräts enthaltenen Anweisungen.
Montieren Sie das ECU (Seite 10). Das ECU muss sich in einem Abstand von maximal 0,5 m (19 1/2 Zoll) von der Antriebseinheit befinden.
Schließen Sie die Antriebseinheit an das ECU an.
ontieren Sie die CCU (Seite 10) an einem Ort ohne magnetische Störungen. Prüfen Sie mit einem Handkompass auf magnetische Störungen in diesem Bereich.
M
Setzen Sie die CCU so in die Halterung ein, dass die Kabel gerade nach unten hängen.
Montieren Sie das GHC 20 (Seite 11).
Schließen Sie die gelbe Leitung des GHC 20-Datenkabels an die gelbe Leitung des CCU/ECU-Verbindungskabels an, und verbinden Sie die schwarze Leitung des
GHC 20-Datenkabels mit der ECU-Masse (Seite 11).
Verbinden Sie das GHC 20 und die CCU mit einem NMEA 2000-Netzwerk (Seite 12).
Schließen Sie optionale NMEA 2000-kompatible Geräte an das NMEA 2000-Netzwerk an (Seite 14), oder schließen Sie optionale NMEA 0183-kompatible Geräte an
das GHC 20 an, wenn kein NMEA 2000-kompatibles GPS-Gerät verfügbar ist (Seite 14).
Schließen Sie das ECU an die Batterie des Boots an (Seite 10).
Konfigurieren Sie das GHP 12-System, indem Sie den Hafenassistenten sowie den Probefahrtassistenten ausführen (Seite 15).
Testen Sie die Autopilot-Konfiguration, und passen Sie sie an.
GHP 12 – Installationsanweisungen
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Mai 2013
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