Garmin | GHP™ 20 Marine Autopilot System with SmartPump | Garmin GHP™ 20 Marine Autopilot System with SmartPump Installationsanweisungen

Garmin GHP™ 20 Marine Autopilot System with SmartPump Installationsanweisungen
Notieren Sie sich die Seriennummern der einzelnen
Komponenten, damit Sie sie für die Registrierung sowie im
Garantiefall zur Hand haben (Seite 23).‍
Erforderliches Werkzeug
GHP™ 20 SmartPump –
Installationsanweisungen
Halten Sie sich beim Einbau des Marineautopilotsystems von
Garmin® an die folgenden Anweisungen, um die bestmögliche
Leistung zu erzielen und eine Beschädigung des Boots zu
vermeiden.‍ Es wird nachdrücklich empfohlen, die Installation
des Autopilotsystems von Fachpersonal durchführen zu lassen.‍
Für die ordnungsgemäße Installation des Autopilotsystems ist
eine spezielle Schulung für Steuerungssysteme und elektrische
Verbindungen im Marinebereich erforderlich.‍
Lesen Sie die gesamten Installationsanweisungen, bevor Sie
mit der Installation beginnen.‍ Sollten bei der Installation
Probleme auftreten, wenden Sie sich an den Support von
Garmin (Seite 23).‍
Wichtige Sicherheitsinformationen
WARNUNG
Lesen Sie alle Produktwarnungen und sonstigen wichtigen
Informationen der Anleitung Wichtige Sicherheits- und
Produktinformationen, die dem Produkt beiliegt.‍
Sie sind für den sicheren und umsichtigen Betrieb des Boots
verantwortlich.‍ Mit dem Autopiloten können Sie die
Möglichkeiten zur Steuerung des Boots erheblich erweitern.‍
Dies befreit Sie nicht von der Verantwortung, für einen sicheren
Betrieb des Boots zu sorgen.‍ Vermeiden Sie riskante Manöver,
und lassen Sie das Steuerruder niemals unbeaufsichtigt.‍
Seien Sie stets bereit, unverzüglich die manuelle Steuerung des
Boots zu übernehmen.‍
Machen Sie sich in ruhigem und ungefährlichem offenen
Wasser mit dem Autopiloten vertraut.‍
Verwenden Sie den Autopiloten mit Vorsicht in der Nähe von
Hindernissen im Wasser, z.‍ B.‍ Docks, Pfeilern und anderen
Booten.‍
ACHTUNG
Wenn die Installation und Wartung des Geräts nicht
entsprechend diesen Anweisungen vorgenommen wird, könnte
es zu Schäden oder Verletzungen kommen.‍
Geräte, die an dieses Produkt angeschlossen werden, sollten
über eine Brandschutzumhüllung verfügen oder mit einer
Brandschutzumhüllung versehen werden.‍
Tragen Sie beim Bohren, Schneiden und Schleifen immer
Schutzbrille, Gehörschutz und eine Staubschutzmaske.‍
Installationsvorbereitung
ACHTUNG
Tragen Sie beim Bohren, Schneiden und Schleifen immer
Schutzbrille, Gehörschutz und eine Staubschutzmaske.‍
HINWEIS
Prüfen Sie beim Bohren oder Schneiden stets die andere Seite
der zu bearbeitenden Fläche.‍
Das Autopilotsystem besteht aus mehreren Komponenten.‍
Machen Sie sich vor der Installation mit allen Hinweisen zu
Montage und Verkabelung der Komponenten vertraut.‍ Sie
müssen wissen, wie die Komponenten miteinander
funktionieren, um die Installation auf dem Boot korrekt zu
planen.‍
Nutzen Sie die Installationspläne (Seite 3), um die Hinweise
zu Montage und Verkabelung nachzuvollziehen.‍
Juni 2013
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Schutzbrille
Bohrmaschine und Bohrer
Schlüssel
Lochsäge, 90 mm (3 ½ Zoll)
Drahtabschneider
Kreuzschlitz- und Flachkopf-Schraubendreher
Kabelbinder
Wasserdichte Kabelverbindung (Lüsterklemmen) oder
Schrumpfschlauch und Heißluftgebläse
• Seewassertaugliches Dichtungsmittel
• Seewassertaugliches Korrosionsschutzspray
• Tragbarer Kompass oder Handkompass (zum Prüfen auf
magnetische Störungen)
• Hydraulikschlauch mit maschinell zusammengefügten oder
vor Ort auswechselbaren Anschlüssen mit einem
Mindestbetriebswert von 6.‍895 kPa (1.‍000 lbf/in2)
• Hydraulische T-Anschlüsse
• Zwischengeschaltete hydraulische Abschaltventile
• Hydraulikflüssigkeit
• Gewindedichtungsmittel
• Ausrüstung für die Hydraulikentlüftung
• Schmiermittel (optional)
HINWEIS: Befestigungsschrauben für die Rudersteuerung, die
Kursrechnereinheit (CCU) und die Pumpe sind im Lieferumfang
enthalten.‍ Wenn die im Lieferumfang enthaltenen Schrauben
nicht für die Montagefläche geeignet sind, müssen Sie die
korrekten Schraubentypen beschaffen.‍
Hinweise zu Montage und Verbindungen
Die Komponenten des Autopiloten werden über die im
Lieferumfang enthaltenen Kabel miteinander verbunden und an
die Stromversorgung angeschlossen.‍ Stellen Sie vor der
Montage oder Verkabelung von Komponenten sicher, dass die
richtigen Kabel jede Komponente erreichen und dass jede
Komponente entsprechend positioniert ist.‍
Hinweise zur Montage der CCU
• Die Kursrechnereinheit (CCU; Kompassball) muss in der
vorderen Hälfte des Boots und nicht mehr als 3 m (10 Fuß)
oberhalb der Wasseroberfläche montiert werden.‍
• Montieren Sie die CCU (oder die Pumpe) nicht an einem Ort,
an dem sie sich unter Wasser befindet oder abfließendem
Wasser ausgesetzt ist.‍
• Montieren Sie die CCU nicht in der Nähe von magnetischen
Werkstoffen, Magneten (Lautsprechern und Elektromotoren)
oder Hochstromleitungen.‍
• Montieren Sie die CCU in einem Mindestabstand von 0,6 m
(24 Zoll) zu beweglichen oder veränderlichen magnetischen
Störquellen, z.‍ B.‍ Ankern, Ankerketten,
Scheibenwischermotoren und Werkzeugkästen.‍
• Prüfen Sie mit einem Handkompass auf magnetische
Störungen im Bereich des Montageorts der CCU.‍
Wenn der Handkompass am gewünschten Montageort der
CCU nicht nach Norden zeigt, treten magnetische Störungen
auf.‍ Wählen Sie in diesem Fall einen anderen Ort, und
führen Sie den Test erneut durch.‍
• Sie können die CCU auch unterhalb der Wasseroberfläche
montieren, sofern es sich nicht um einen Ort handelt, an dem
sie sich unter Wasser befindet oder abfließendem Wasser
ausgesetzt ist.‍
190-01454-52_0A
Gedruckt in Taiwan
• Montieren Sie die CCU-Halterung an einer vertikalen Fläche
oder unter einer horizontalen Fläche, damit die verbundenen
Kabel gerade nach unten hängen.‍
• Befestigungsschrauben sind im Lieferumfang der CCU
enthalten.‍ Wenn die beiliegenden Schrauben nicht für die
Montagefläche geeignet sind, benötigen Sie andere
Schrauben.‍
Hinweise zum Verbinden der CCU
• Das CCU-Kabel dient als Verbindung zwischen der CCU und
der Pumpe.‍ Es ist 5 m (16 Fuß) lang.‍
◦ Wenn die CCU nicht innerhalb eines Abstands von 5 m
(16 Fuß) zur Pumpe montiert werden kann, erhalten Sie
Ersatz- und Verlängerungskabel bei einem Garmin
Händler vor Ort oder unter http:​/‍​/‍buy​.garmin​.com.‍
◦ Das CCU-Kabel darf nicht gekürzt werden.‍
Hinweise zu Montage und Verkabelung des Alarms
• Der Alarm sollte in der Nähe des Hauptsteuerstands montiert
werden.‍
• Der Alarm kann unter dem Armaturenbrett montiert werden.‍
• Bei Bedarf können die Leitungen des Alarms mit Leitungen
nach AWG 28 (0,08 mm2) verlängert werden.‍
Hinweise für NMEA 2000® Verbindungen
• Die CCU und die Rudersteuerung müssen mit einem NMEA
2000 Netzwerk verbunden werden.‍
• Wenn auf dem Boot noch kein NMEA 2000 Netzwerk
eingerichtet ist, können Sie dies mithilfe der mitgelieferten
NMEA 2000 Kabel und Anschlüsse nachholen (Seite 13).‍
• Zur Nutzung der erweiterten Funktionen des Autopiloten
können optionale NMEA 2000 kompatible Geräte, z.‍ B.‍ ein
Windsensor, ein Sensor für die Geschwindigkeit durch
Wasser oder ein GPS-Gerät, an das NMEA 2000 Netzwerk
angeschlossen werden.‍
Hinweise zur Montage der Rudersteuerung
HINWEIS
Montieren Sie das Gerät an einem Ort, an dem es keinen
extremen Temperaturen oder Umweltbedingungen ausgesetzt
ist.‍ Der Temperaturbereich für dieses Gerät ist in den
technischen Daten zum Produkt aufgeführt.‍ Eine längere
Lagerung oder ein längerer Betrieb bei Temperaturen über dem
angegebenen Temperaturbereich kann zu einem Versagen des
Geräts führen.‍ Schäden durch extreme Temperaturen und
daraus resultierende Folgen sind nicht von der Garantie
abgedeckt.‍
Die Montagefläche muss eben sein, um Schäden am Gerät im
montierten Zustand zu vermeiden.‍
Mithilfe der mitgelieferten Befestigungsteile und Schablone
können Sie das Gerät bündig im Armaturenbrett montieren.‍
Wenn Sie das Gerät alternativ so montieren möchten, dass es
bündig mit der Vorderseite des Armaturenbretts abschließt,
müssen Sie bei einem Garmin Händler einen Einbausatz für die
flache Montage erwerben (Montage durch Fachpersonal
empfohlen).‍
Beachten Sie bei der Auswahl eines Montageorts folgende
Hinweise.‍
• Der Montageort sollte während der Bootsführung eine
optimale Sicht auf das Gerät gewähren und sich somit in
oder unterhalb der Augenhöhe befinden.‍
• Der Montageort sollte problemlos Zugriff auf die Tasten des
Marineinstruments bieten.‍
• Die Montagefläche muss sich für das Gewicht des
Marineinstruments eignen und sie vor übermäßigen
Vibrationen oder Erschütterungen schützen.‍
• Damit es nicht zu Interferenzen mit Magnetkompassen
kommt, muss bei der Montage des Geräts der in den
2
technischen Daten zum Produkt aufgeführte
Sicherheitsabstand zum Kompass eingehalten werden.‍
• Hinter der Montagefläche muss ausreichend Platz für die
Verlegung und den Anschluss der Kabel vorhanden sein.‍
Hinweise zum Verbinden der Rudersteuerung
• Die Rudersteuerung muss mit dem NMEA 2000 Netzwerk
verbunden werden.‍
• Optionale NMEA® 0183 kompatible Geräte, z.‍ B.‍
Windsensoren, Sensoren für die Geschwindigkeit durch
Wasser oder GPS Geräte, können über ein Datenkabel mit
der Rudersteuerung verbunden werden (Seite 14).‍
Hinweise zur Montage der Pumpe
Ermitteln Sie anhand der Hydraulik-Installationspläne ab
Seite 6 den besten Montageort für die Pumpe.‍
• Die Pumpe muss an einem Ort montiert werden, bis zu dem
die hydraulischen Steuerleitungen des Boots verlängert
werden können.‍
• Die Pumpe weist fünf Anschlussstücke für hydraulische
Anschlüsse auf.‍ Bei der empfohlenen Installationsmethode
werden jedoch nur drei der Anschlüsse genutzt.‍ Verwenden
Sie die Abbildung auf Seite 2, um die für den Montageort
beste Anordnung der Anschlussstücke zu ermitteln.‍
Hinweise zur Hydraulik der Pumpe
HINWEIS
Wenn Sie eine Hydraulikleitung einfügen, verwenden Sie
ausschließlich einen Schlauch mit maschinell
zusammengefügten oder vor Ort auswechselbaren Anschlüssen
mit einem Mindestbetriebswert von 6.‍895 kPa (1.‍000 lbf/in²).‍
Verwenden Sie an den hydraulischen Anschlüssen kein
Teflonband.‍ Tragen Sie auf alle Rohrgewinde ein
entsprechendes Gewindedichtungsmittel auf, das für die
Verwendung auf Wasser geeignet ist.‍
Verwenden Sie den Autopiloten erst zum Steuern des Boots,
nachdem Sie alle Teile des Hydrauliksystems entlüftet haben.‍
Ermitteln Sie anhand der Hydraulik-Installationspläne ab
Seite 6, wie Sie die Pumpe am besten im Hydrauliksystem
des Boots installieren können.‍
Beim empfohlenen Verfahren für die Pumpeninstallation
müssen T-Stücke und Abschaltventile installiert werden, damit
die Pumpe ohne Deaktivierung des Steuerungssystems zu
Wartungszwecken entfernt werden kann.‍ Diese Art der
Installation nutzt nur drei der fünf Anschlüsse des Verteilers.‍ Es
ist möglich, alle fünf Anschlüsse zu verwenden, anstatt
Abschaltventile zu installieren, jedoch wird diese
Vorgehensweise nicht empfohlen.‍ Weitere Informationen zu den
Anschlüssen und zu alternativen Verbindungsmethoden finden
Sie auf Seite 2.‍
Ventile und Anschlüsse der Pumpe
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Pumpe mit dem
Hydrauliksystem zu verbinden.‍ Bei der empfohlenen Methode
mit drei Anschlüssen werden nur die Anschlüsse H1 À und
H2 Á verwendet, wobei die Verbindung zwischen Steuerruder
und Zylinder mit einem T-Stück geteilt wird.‍ Der Anschluss für
die Rückleitung  wird nur mit dem Steuerruder verbunden.‍ Die
Rückschlagventile à sollten nicht neu konfiguriert werden, wenn
das Boot über einen symmetrischen Zylinder verfügt.‍ Wenn das
Boot über einen asymmetrischen Zylinder verfügt, müssen die
Rückschlagventile neu konfiguriert werden (Seite 3).‍ Das
Bypassventil Ä wird nur bei der Hydraulikentlüftung geöffnet
und muss während des normalen Betriebs vollständig
geschlossen sein.‍
2 Ziehen Sie die Kolben Á aus dem Pumpenverteiler.‍
Ab Werk ist die Pumpe mit den Kolben in einer
symmetrischen Konfiguration  konfiguriert.‍
3 Entfernen Sie die O-Ringe à von den Kolben, und entsorgen
Sie sie.‍
Falls sich die O-Ringe nicht einfach von den Kolben ziehen
lassen, müssen Sie sie eventuell aufschneiden.‍
4 Setzen Sie die Kolben in der asymmetrischen
Konfiguration Ä wieder in den Pumpenverteiler ein.‍
5 Bringen Sie die Rückschlagventile am Pumpenverteiler an,
und ziehen Sie sie fest.‍
Bei Bedarf können bei der empfohlenen Installationsmethode
mit drei Anschlüssen die Anschlüsse C1 Å und C2 Æ anstelle
der Anschlüsse H1 und H2 genutzt werden.‍
Alternativ kann die Pumpe unter Verwendung aller fünf
Anschlüsse installiert werden.‍ Bei dieser Installation wird die
Pumpe über die Anschlüsse C1 und C2 mit dem Zylinder und
über die Anschlüsse H1 und H2 mit dem Steuerruder
verbunden.‍ Diese Art der Installation wird nicht empfohlen, da
die Pumpe nicht zu Wartungszwecken entfernt werden kann,
ohne das Steuerungssystem des Boots zu deaktivieren.‍
Konfigurieren der Pumpe für einen asymmetrischen
Zylinder
HINWEIS
Damit die Pumpe nicht beschädigt wird, achten Sie darauf, dass
kein Staub oder Schmutz an die Teile gelangt, während Sie die
Pumpe für die Verwendung mit einem Steuerungssystem mit
asymmetrischem Zylinder konfigurieren.‍
Wenn Sie die Rückschlagventile nach dem Entlüften des
Hydrauliksystems entfernen, müssen Sie das System erneut
entlüften.‍ Bei einer Neukonfiguration der Rückschlagventile
kann Luft in das Hydrauliksystem eindringen.‍
Wenn das Boot über ein Steuerungssystem mit
asymmetrischem Zylinder verfügt, müssen Sie die Pumpe
konfigurieren, damit sie ordnungsgemäß mit dem
Steuerungssystem funktioniert.‍
1 Entfernen Sie die Rückschlagventile À aus dem
Pumpenverteiler.‍
Hinweise zur Montage des Shadow Drive™
• Der Shadow Drive muss horizontal und so waagerecht wie
möglich montiert werden.‍ Verwenden Sie Kabelbinder, um
ihn fest in dieser Position zu sichern.‍
• Der Shadow Drive muss in einem Mindestabstand von
305 mm (12 Zoll) von magnetischen Werkstoffen montiert
werden, z.‍ B.‍ Lautsprechern und Elektromotoren.‍
• Der Shadow Drive sollte näher am Steuerruder als an der
Pumpe montiert werden.‍
• Der Shadow Drive sollte unterhalb des Steuerruders, jedoch
höher als die Pumpe montiert werden.‍
• Der Shadow Drive darf nicht direkt an den Anschlüssen auf
der Rückseite des Steuerruders montiert werden.‍ Zwischen
dem Anschluss des Steuerruders und dem Shadow Drive
muss ein Schlauchstück angebracht sein.‍
• Der Shadow Drive darf nicht direkt mit einem hydraulischen
T-Stück in der Hydraulikleitung verbunden werden.‍ Zwischen
einem T-Stück und dem Shadow Drive muss ein
Schlauchstück angebracht sein.‍
• Bei einer Installation auf einem Boot mit einem Steuerruder
darf zwischen Steuerruder und Shadow Drive kein T-Stück
eingebaut werden.‍
• Bei einer Installation auf einem Boot mit zwei Steuerrudern
sollte der Shadow Drive zwischen der Pumpe und dem
unteren Steuerruder installiert werden, jedoch näher am
Steuerruder als an der Pumpe.‍
• Der Shadow Drive muss entweder in der SteuerbordSteuerungsleitung oder der Backbord-Steuerungsleitung
installiert werden.‍
Der Shadow Drive darf weder in der Rückleitung noch in der
Hochdruckleitung installiert werden (falls zutreffend).‍
Installationsplan für Netz- und Datenkabel
WARNUNG
Wenn Sie das Netzkabel anschließen, entfernen Sie nicht den leitungsinternen Sicherungshalter.‍ Vermeiden Sie mögliche
Verletzungen oder Produktschäden durch Feuer oder Überhitzung, indem Sie darauf achten, dass die richtige Sicherung eingesetzt
ist (siehe technische Daten zum Produkt).‍ Darüber hinaus erlischt die Garantie des Produkts, wenn Sie das Netzkabel anschließen
und nicht die richtige Sicherung eingesetzt ist.‍
3
Element Beschreibung
À
Á
Â
Wichtige Hinweise
Rudersteuerung
CCU
Dies ist der Kugelkompass.‍
Datenkabel für die
Rudersteuerung
Dieses Kabel sollte nur verlegt werden, wenn Sie den Autopiloten an optionale NMEA 0183 kompatible
Geräte anschließen, z.‍ B.‍ an einen Windsensor, an einen Sensor für die Geschwindigkeit durch Wasser oder
an ein GPS-Gerät (Seite 14).‍
Ã
NMEA 2000 Netzwerk
Die Rudersteuerung und die CCU müssen mit den mitgelieferten T-Stücken an das NMEA 2000 Netzwerk
angeschlossen werden (Seite 2).‍
Wenn auf dem Boot noch kein NMEA 2000 Netzwerk vorhanden ist, können Sie mithilfe der mitgelieferten
Kabel und Anschlüsse ein Netzwerk einrichten (Seite 13).‍
Ä
CCU-Kabel
Verlängern Sie das Kabel, damit es bis zur Pumpe reicht, indem Sie die erforderlichen Verlängerungen
erwerben (Seite 2).‍
Dieses Kabel wird mit dem Alarm und dem Shadow Drive verbunden.‍
Å
Pumpe
In diesem Schaltplan sind keine Hydraulikanschlüsse dargestellt.‍ Hydraulik-Installationspläne sind auf Seite 6 verfügbar.‍
4
Element Beschreibung
Wichtige Hinweise
Æ
NMEA 2000 Netzkabel
Dieses Kabel sollte nur installiert werden, wenn Sie ein NMEA 2000 Netzwerk einrichten.‍ Installieren Sie
dieses Kabel nicht, wenn auf dem Boot bereits ein NMEA 2000 Netzwerk vorhanden ist (Seite 2).‍
Das NMEA 2000 Netzkabel muss mit einer Gleichstromquelle von 9 bis 16 V verbunden werden.‍
Ç
Netzkabel der Pumpe
Die Pumpe kann mit einer Gleichstromquelle von 12 bis 24 V verbunden werden.‍ Verlängern Sie das Kabel
unter Verwendung des richtigen Leitungsquerschnitts (Seite 15).‍
Alarm
Informationen zur Verkabelung des Alarms finden Sie auf Seite 13.‍
Shadow Drive
Informationen zur Verkabelung des Shadow Drive finden Sie auf Seite 13.‍
È
É
Anordnung der Komponenten
Boote mit einem Steuerruder
HINWEIS: Dieser Schaltplan dient ausschließlich zu Planungszwecken.‍ Spezifische Schaltpläne sind in den detaillierten
Installationsanweisungen der einzelnen Komponenten enthalten.‍ Hydraulikanschlüsse sind in diesem Schaltplan nicht dargestellt.‍
Element Beschreibung
À
Á
Â
Wichtige Hinweise
Rudersteuerung
Pumpe
Batterie mit 12 bis 24 V
Gleichstrom
Die Pumpe kann mit einer Gleichstromquelle von 12 bis 24 V verbunden werden.‍
Das NMEA 2000 Netzkabel muss mit einer Gleichstromquelle von 9 bis 16 V verbunden werden.‍
Ã
CCU
Die Montage der CCU muss in der vorderen Hälfte des Boots und nicht mehr als 3 m (10 Fuß) oberhalb
der Wasseroberfläche vorgenommen werden.‍
Ä
NMEA 2000 Netzwerk
Die Rudersteuerung und die CCU müssen mit den mitgelieferten T-Stücken an das NMEA 2000 Netzwerk
angeschlossen werden (Seite 2).‍
Wenn auf dem Boot noch kein NMEA 2000 Netzwerk vorhanden ist, können Sie mithilfe der mitgelieferten
Kabel und Anschlüsse ein Netzwerk einrichten (Seite 13).‍
5
Richtlinien für Boote mit zwei Steuerrudern
HINWEIS: Dieser Schaltplan dient ausschließlich zu Planungszwecken.‍ Spezifische Schaltpläne sind in den detaillierten
Installationsanweisungen der einzelnen Komponenten enthalten.‍ Hydraulikanschlüsse sind in diesem Schaltplan nicht dargestellt.‍
Element Beschreibung
À
Á
Â
Ã
Ä
Wichtige Hinweise
Rudersteuerung
Batterie mit 12 bis 24 V
Gleichstrom
Die Pumpe kann mit einer Gleichstromquelle von 12 bis 24 V verbunden werden.‍
Das NMEA 2000 Netzkabel muss mit einer Gleichstromquelle von 9 bis 16 V verbunden werden.‍
Pumpe
NMEA 2000 Netzwerk
Die Rudersteuerung und die CCU müssen mit den mitgelieferten T-Stücken an das NMEA 2000 Netzwerk
angeschlossen werden (Seite 2).‍
Wenn auf dem Boot noch kein NMEA 2000 Netzwerk vorhanden ist, können Sie mithilfe der mitgelieferten
Kabel und Anschlüsse ein Netzwerk einrichten (Seite 13).‍
CCU
Die Montage der CCU muss in der vorderen Hälfte des Boots und nicht mehr als 3 m (10 Fuß) oberhalb
der Wasseroberfläche vorgenommen werden.‍
Hydraulikanordnungen
HINWEIS
Wenn das Steuerungssystem des Boots nicht den in diesem
Handbuch aufgeführten Hydraulikanordnungen entspricht und
Sie sich bezüglich der Installation der Pumpe nicht sicher sind,
wenden Sie sich an den Support von Garmin.‍
Identifizieren Sie vor der Installation der Pumpe die Art des
Hydrauliksteuerungssystems des Boots.‍ Alle Boote sind
verschieden, und Sie müssen bestimmte Aspekte der
bestehenden Hydraulikanordnung in Betracht ziehen, bevor Sie
sich für einen Montageort für die Pumpe entscheiden.‍
Wichtige Hinweise
• Die Pumpe muss neu konfiguriert werden, wenn das Boot
über einen asymmetrischen Steuerzylinder verfügt (Seite 3).‍
6
• Garmin empfiehlt, die Hydraulikleitungen mit T-Stücken an
die Pumpe anzuschließen.‍
• Damit die Pumpe problemlos getrennt und entfernt werden
kann, empfiehlt Garmin, in den Hydraulikleitungen
Abschaltventile zwischen Pumpenverteiler und T-Stücken zu
installieren.‍
• An hydraulischen Anschlüssen darf kein Teflon® Band
verwendet werden.‍
• Sie sollten bei allen Rohrgewinden im Hydrauliksystem ein
geeignetes Gewindedichtungsmittel verwenden.‍
Boote mit einem Steuerruder und ohne Power-Assist-Modul
À
Á
Â
Ã
Ä
Å
Æ
Ç
Shadow Drive
Steuerbordleitung
Rückleitung
Backbordleitung
Abschaltventile
Pumpe
Steuerruder
Steuerzylinder
7
Boote mit zwei Steuerrudern und ohne Power-Assist-Modul
À
Á
Â
Ã
Ä
Å
Æ
Ç
È
Rückleitung
Shadow Drive
Steuerbordleitung
Backbordleitung
Abschaltventile
Pumpe
Oberes Steuerruder
Unteres Steuerruder
Steuerzylinder
Boote mit einem Steuerruder und mit Power-Assist-Modul
HINWEIS
Die Pumpe muss zwischen dem Zylinder und dem Power-Assist-Modul installiert werden, um ordnungsgemäß zu funktionieren.‍
HINWEIS: Möglicherweise muss das Power-Assist-Modul entfernt werden, um Zugang zu den Anschlüssen, Schläuchen und den
T-Anschlüssen für die Entlüftung zu erhalten.‍
8
À
Á
Â
Ã
Ä
Å
Æ
Ç
È
Shadow Drive
Steuerbordleitung
Backbordleitung
Rückleitung
Steuerruder
Power-Assist-Modul
Abschaltventile
Pumpe
Steuerzylinder
9
Boote mit einem Steuerruder und Uflex® MasterDrive™
P L T R
ACHTUNG
Wenn Sie die Pumpe in einem System mit einem Uflex MasterDrive installieren, dürfen Sie die Hochdruckleitung nicht kürzen, die
von der Antriebseinheit zum Steuerruder führt.‍ Dadurch sollen Verletzungen oder Sachschäden vermieden werden.‍
À
Á
Â
Ã
Ä
Å
Æ
Ç
È
É
Steuerruder
Shadow Drive
Steuerbordleitung
Steuerzylinder
Backbordleitung
Hochdruckleitung – NICHT KÜRZEN
Rückleitung
Abschaltventile
Uflex MasterDrive-Antriebseinheit
Pumpe
Boote mit zwei Steuerrudern und Uflex MasterDrive
ACHTUNG
Wenn Sie die Pumpe in einem System mit einem Uflex MasterDrive installieren, dürfen Sie die Hochdruckleitung nicht kürzen, die
von der Antriebseinheit zum Steuerruder führt.‍ Dadurch sollen Verletzungen oder Sachschäden vermieden werden.‍
10
P L T R
P L T R
À
Á
Â
Ã
Ä
Å
Æ
Ç
È
É
Steuerzylinder
Backbordleitung
Abschaltventile
Rückleitung
Pumpe
Shadow Drive
Steuerbordleitung
Steuerruder
Uflex MasterDrive-Antriebseinheit
Hochdruckleitung – NICHT KÜRZEN
Installationsvorgänge
Wenn Sie die Installation des Autopiloten auf dem Boot geplant
und dabei alle Hinweise in Bezug auf Montage und Verkabelung
für Ihre Installation beachtet haben, können Sie mit der
Montage und der Verkabelung der Komponenten beginnen.‍
Installation der CCU
Installieren Sie die CCU, indem Sie sie im Boot montieren
(Seite 11) und mit der Pumpe (Seite 12), einem NMEA 2000
Netzwerk (Seite 2) und dem Alarm (Seite 13) verbinden.‍
Installieren der CCU-Halterung
Vor der Montage der CCU müssen Sie einen Montageort
auswählen (Seite 1) und den richtigen Montagesatz ermitteln
(Seite 1).‍
Die CCU-Halterung besteht aus zwei Teilen: dem Montageteil
und dem Sicherungsteil.‍
1 Verwenden Sie den Montageteil der CCU-Halterung als
Vorlage.‍
Wenn Sie die CCU auf einer vertikalen Fläche montieren,
bringen Sie die Halterung so an, dass sich eine Öffnung
unten befindet.‍ Die Kabel müssen gerade nach unten
hängen und dürfen nicht durch den Montagesatz À blockiert
werden.‍
2 Markieren Sie die Positionen der Vorbohrungen am
Montageort mit einem Bleistift.‍
3 Bringen Sie die Vorbohrungen an.‍
4 Sichern Sie die CCU-Halterung mit Schrauben Á am
Montageort.‍
Sichern der CCU in der CCU-Halterung
1 Schließen Sie das CCU-Kabel und die NMEA 2000
Stichleitung an die CCU an.‍
2 Setzen Sie die CCU in die CCU-Halterung ein.‍ Dabei
müssen die Kabel À gerade nach unten hängen.‍
11
Geräts führen.‍ Schäden durch extreme Temperaturen und
daraus resultierende Folgen sind nicht von der Garantie
abgedeckt.‍
Wenn Sie das Gerät in Glasfasermaterial einlassen, wird beim
Bohren der vier Vorbohrungen die Verwendung eines
Senkkopfbohrers empfohlen, um die Ansenkung nur durch die
oberste Gelcoat-Schicht zu bohren.‍ Dadurch wird Rissen in der
obersten Gelschicht beim Anziehen der Schrauben vorgebeugt.‍
Schrauben aus Edelstahl können sich leicht festklemmen, wenn
sie in Glasfasermaterial zu stark angezogen werden.‍ Garmin
empfiehlt, vor der Installation ein Schmiermittel auf die
Schrauben aufzutragen.‍
3 Platzieren Sie die Oberseite der Halterung oberhalb der
Kugel, und lassen Sie sie in die montierte Halterung
einrasten.‍ Beginnen Sie dabei mit den beiden Armen Á, die
keine Flügelschrauben  aufweisen.‍
4 Vergewissern Sie sich, dass die Kabel gerade nach unten
hängen, und verbinden Sie den Arm mit der Flügelschraube.‍
HINWEIS: Die Kabel müssen gerade nach unten hängen,
damit die CCU den Steuerkurs genau ermitteln kann.‍
5 Ziehen Sie die Flügelschraube mit der Hand an, bis die CCU
fest in der Halterung eingespannt ist.‍
Ziehen Sie die Flügelschraube nicht zu fest an.‍
Verbinden der CCU
1 Verlegen Sie das Steckerende des CCU-Kabels zur Pumpe,
und stellen Sie die Verbindung her.‍
2 Verlegen Sie die rote und die blaue Leitung des offenen
Endes des CCU-Kabels zum vorgesehenen Montageort für
den Alarm (Seite 13).‍
Wenn das Kabel nicht lang genug ist, verlängern Sie die
jeweiligen Leitungen mit Leitungen nach AWG 28
(0,08 mm2).‍
3 Verlegen Sie die braune und die schwarze Leitung des
offenen Endes des CCU-Kabels zum vorgesehenen
Montageort des Shadow Drive (Seite 13).‍
Wenn das Kabel nicht lang genug ist, verlängern Sie die
jeweiligen Leitungen mit Leitungen nach AWG 28
(0,08 mm2).‍
4 Schneiden Sie die übrigen offenen Enden ab, und kleben Sie
sie ab.‍ Die übrigen offenen Enden werden nicht genutzt.‍
Montage der Rudersteuerung
Sie müssen die Rudersteuerung installieren, indem Sie sie
bündig im Armaturenbrett in der Nähe des Steuerruders
montieren und mit einem NMEA 2000 Netzwerk verbinden.‍
Zur Nutzung der erweiterten Funktionen des Autopiloten können
optionale NMEA 2000 kompatible oder NMEA 0183 kompatible
Geräte, z.‍ B.‍ ein Windsensor, ein Sensor für die
Geschwindigkeit durch Wasser oder ein GPS-Gerät, an das
NMEA 2000 Netzwerk oder über NMEA 0183 an die
Rudersteuerung angeschlossen werden.‍
Montieren der Rudersteuerung
HINWEIS
Montieren Sie das Gerät an einem Ort, an dem es keinen
extremen Temperaturen oder Umweltbedingungen ausgesetzt
ist.‍ Der Temperaturbereich für dieses Gerät ist in den
technischen Daten zum Produkt aufgeführt.‍ Eine längere
Lagerung oder ein längerer Betrieb bei Temperaturen über dem
angegebenen Temperaturbereich kann zu einem Versagen des
12
Vor der Montage der Rudersteuerung müssen Sie einen
Montageort auswählen (Seite 2).‍
1 Schneiden Sie die Schablone für die bündige Montage zu,
und achten Sie darauf, dass sie auf die Fläche passt, an der
die Rudersteuerung befestigt werden soll.‍
Die Schablone für die bündige Montage ist im Lieferumfang
der Rudersteuerung enthalten.‍
2 Entfernen Sie die Schutzfolie vom Klebstoff auf der
Rückseite der Schablone, und kleben Sie die Schablone auf
die Fläche, an der die Rudersteuerung montiert werden soll.‍
3 Wenn Sie die Aussparung mit einer Stichsäge ausschneiden
und nicht mit einer 90-mm-Lochsäge (3,5 Zoll), bringen Sie
mit einem 10-mm-Bohrer (3/8 Zoll) an der auf der Schablone
markierten Stelle eine Vorbohrung an, und beginnen Sie mit
dem Zuschnitt der Montagefläche.‍
4 Schneiden Sie die Montagefläche mit der Stichsäge oder der
90-mm-Lochsäge (3,5 Zoll) entlang der Innenseite der
gestrichelten Linie der Schablone für die bündige Montage
zu.‍
5 Passen Sie den Durchmesser des Ausschnitts bei Bedarf mit
Feile und Sandpapier an.‍
6 Setzen Sie die Rudersteuerung in die Aussparung, um zu
überprüfen, ob die vier Montagelöcher auf der Vorlage richtig
positioniert sind.‍
7 Wenn die Montagelöcher nicht richtig positioniert sind,
markieren Sie die richtigen Positionen der vier
Montagelöcher.‍
8 Nehmen Sie die Rudersteuerung aus der Aussparung.‍
9 Bringen Sie die vier 2,8 mm (7/64 Zoll) großen Vorbohrungen
an.‍
Wenn Sie die Rudersteuerung in Glasfasermaterial
einlassen, verwenden Sie, wie im entsprechenden Hinweis
ausgeführt, einen Senkkopfbohrer.‍
10 Entfernen Sie die Rückstände der Schablone.‍
11 Setzen Sie die mitgelieferte Dichtung auf die Rückseite des
Geräts, und tragen Sie seewassertaugliches Dichtungsmittel
um die Dichtung auf, damit kein Wasser hinter das
Armaturenbrett läuft.‍
Setzen Sie die Rudersteuerung in die Aussparung.‍
12
13 Befestigen Sie die Rudersteuerung mit den mitgelieferten
Schrauben sicher auf der Montagefläche.‍
Wenn Sie die Rudersteuerung in Glasfasermaterial
einlassen, verwenden Sie, wie im entsprechenden Hinweis
ausgeführt, ein Schmiermittel.‍
14 Rasten Sie die Verkleidung À ein.‍
Informationen zu NMEA 2000 und zu den
Komponenten des Autopiloten
HINWEIS
Wenn auf dem Boot bereits ein NMEA 2000 Netzwerk
vorhanden ist, sollte es an das Stromnetz angeschlossen sein.‍
Schließen Sie das NMEA 2000 Netzkabel nicht an ein
vorhandenes NMEA 2000 Netzwerk an, da ein NMEA 2000
Netzwerk nur an eine Stromquelle angeschlossen sein darf.‍
Sie können die Rudersteuerung und die CCU über ein
vorhandenes NMEA 2000 Netzwerk verbinden.‍ Wenn auf dem
Boot noch kein NMEA 2000 Netzwerk vorhanden ist, finden Sie
alle dafür benötigten Teile im Lieferumfang des Autopiloten
(Seite 13).‍
Zur Nutzung erweiterter Funktionen des Autopiloten können
optionale NMEA 2000 kompatible Geräte, z.‍ B.‍ ein GPS-Gerät,
an das NMEA 2000 Netzwerk angeschlossen werden.‍
Weitere Informationen zu NMEA 2000 finden Sie unter
www.garmin.com.‍
Einrichten eines NMEA 2000 Basisnetzwerks für das
Autopilotsystem
Montieren des Alarms
Vor der Montage des Alarms müssen Sie einen Montageort
auswählen (Seite 2).‍
1 Verlegen Sie das Alarmkabel zum offenen Ende des CCUKabels.‍
Wenn das Kabel nicht lang genug ist, verlängern Sie die
jeweiligen Leitungen mit Leitungen nach AWG 28
(0,08 mm2).‍
2 Verbinden Sie die Kabel basierend auf den Angaben in der
nachfolgenden Tabelle.‍
Leitungsfarbe des Alarms
Leitungsfarbe des CCU-Kabels
Weiß (+)
Rot (+)
Schwarz (-)
Blau (-)
HINWEIS
Wenn Sie das mitgelieferte NMEA 2000 Netzkabel anschließen,
müssen Sie es an den Zündschalter des Boots oder über einen
anderen Leitungsschalter anschließen.‍ NMEA 2000 Geräte
bewirken die Entleerung der Batterie, wenn das NMEA 2000
Netzkabel direkt an die Batterie angeschlossen ist.‍
1 Verbinden Sie die drei T-Stücke À an den Seiten
miteinander.‍
3 Verlöten Sie alle offenen Verbindungen, und isolieren Sie
diese.‍
4 Sichern Sie den Alarm mit Kabelbindern oder einem anderen
geeigneten Montagesatz (nicht im Lieferumfang enthalten).‍
Installieren des Shadow Drive
Verbinden des Shadow Drive mit dem Hydrauliksystem
Lesen Sie die Hinweise zu Montage und Verkabelung, und
halten Sie sie ein (Seite 3).‍ Wählen Sie dann einen Ort aus, an
dem der Shadow Drive mit der Hydrauliksteuerung des Boots
verbunden wird, und installieren Sie den Shadow Drive.‍
Weitere Informationen finden Sie in den HydraulikInstallationsplänen (Seite 6).‍
Verwenden Sie Hydraulikverbindungen (nicht inbegriffen),
um den Shadow Drive in der entsprechenden
Hydraulikleitung zu installieren.‍
2 Verbinden Sie das mitgelieferte NMEA 2000 Netzkabel Á
über einen Schalter mit einer 12-V-Gleichstromquelle Â.‍
Verbinden des Shadow Drive mit der CCU
3
Drive.‍
Wenn das Kabel nicht lang genug ist, verlängern Sie die
jeweiligen Leitungen mit Leitungen nach AWG 28
(0,08 mm²).‍
2 Verbinden Sie die Kabel basierend auf den Angaben in der
nachfolgenden Tabelle.‍
4
1 Verlegen Sie das offene Ende des CCU-Kabels zum Shadow
Leitungsfarbe des Shadow
Drive
Leitungsfarbe des CCUKabels
Rot (+)
Braun (+)
Schwarz (-)
Schwarz (-)
5
6
Schließen Sie das Netzkabel nach Möglichkeit an den
Zündschalter à des Boots an, oder verlegen Sie es über
einen Leitungsschalter (nicht im Lieferumfang enthalten).‍
Verbinden Sie das NMEA 2000 Netzkabel mit einem der TStücke.‍
Schließen Sie die mitgelieferten NMEA 2000
Stichleitungen Ä an die T-Stücke und an die
Rudersteuerung Å an.‍
Schließen Sie die andere mitgelieferte NMEA 2000
Stichleitung an das verbleibende T-Stück und an die CCU Æ
an.‍
Schließen Sie die Stecker und Buchsen der
Abschlusswiderstände Ç an die Enden der verbundenen TStücke an.‍
3 Verlöten Sie alle offenen Verbindungen, und isolieren Sie
diese.‍
13
Verbinden der Rudersteuerung mit dem vorhandenen
NMEA 2000 Netzwerk
1 Legen Sie fest, an welcher Stelle Sie die Rudersteuerung À
an den vorhandenen NMEA 2000 Backbone Á anschließen
möchten.‍
2 Trennen Sie eine Seite eines NMEA 2000 T-Stücks vom
3
2 Trennen Sie eine Seite eines NMEA 2000 T-Stücks  vom
Netzwerk.‍
3 Schließen Sie bei Bedarf zum Verlängern des Backbone des
NMEA 2000 Netzwerks ein NMEA 2000 BackboneVerlängerungskabel (nicht im Lieferumfang enthalten) an das
abgezogene T-Stück an.‍
4 Bauen Sie das mitgelieferte T-Stück für die Rudersteuerung
in den NMEA 2000 Backbone ein, indem Sie es an das
abgezogene T-Stück oder an das BackboneVerlängerungskabel anschließen.‍
5 Führen Sie die mitgelieferte Stichleitung à zur
Rudersteuerung und zur Unterseite des in Schritt 4
hinzugefügten T-Stücks.‍
Wenn die integrierte Stichleitung nicht lang genug ist,
können Sie eine Stichleitung von maximal 6 m (20 Fuß; nicht
im Lieferumfang enthalten) verwenden.‍
6 Schließen Sie die Stichleitung an die Rudersteuerung und an
das T-Stück an.‍
Verbinden der CCU mit dem vorhandenen NMEA 2000
Netzwerk
1 Legen Sie fest, an welcher Stelle Sie die CCU À an den
vorhandenen NMEA 2000 Backbone Á anschließen
möchten.‍
4
5
6
Netzwerk.‍
Schließen Sie bei Bedarf zum Verlängern des Backbone des
NMEA 2000 Netzwerks ein NMEA 2000 BackboneVerlängerungskabel (nicht im Lieferumfang enthalten) an das
abgezogene T-Stück an.‍
Bauen Sie das mitgelieferte T-Stück  für die CCU in den
NMEA 2000 Backbone ein, indem Sie es an das
abgezogene T-Stück oder an das BackboneVerlängerungskabel anschließen.‍
Verlegen Sie die mitgelieferte Stichleitung à zur CCU und
zur Unterseite des in Schritt 4 hinzugefügten T-Stücks.‍
Wenn die integrierte Stichleitung nicht lang genug ist,
können Sie eine Stichleitung von maximal 6 m (20 Fuß; nicht
im Lieferumfang enthalten) verwenden.‍
Schließen Sie die Stichleitung an die CCU und an das TStück an.‍
Verbinden optionaler Geräte mit dem
Autopilotsystem
Nutzen Sie die erweiterten Funktionen des Autopilotsystems,
indem Sie optionale NMEA 2000 kompatible Geräte, z.‍ B.‍ einen
Windsensor, einen Sensor für die Geschwindigkeit durch
Wasser oder ein GPS-Gerät, an das NMEA 2000 Netzwerk
anschließen.‍
Über NMEA 0183 (Seite 14) können Sie optionale Geräte, die
nicht mit NMEA 2000 kompatibel sind, an die Rudersteuerung
anschließen.‍
1 Bauen Sie ein zusätzliches T-Stück (nicht im Lieferumfang
enthalten) in das NMEA 2000 Netzwerk ein.‍
2 Verbinden Sie das Gerät mit dem T-Stück.‍ Folgen Sie dabei
den Anweisungen, die dem Gerät beiliegen.‍
Hinweise für NMEA 0183 Verbindungen
• Die Installationsanweisungen aus dem Lieferumfang des
NMEA 0183 kompatiblen Geräts sollten Informationen zum
Identifizieren der Sende- (Tx) und Empfangsleitungen (Rx)
A (+) und B (-) enthalten.‍
• Werden NMEA 0183 Geräte mit zwei Sende- und zwei
Empfangsleitungen verbunden, müssen der NMEA 2000 Bus
und das NMEA 0183 Gerät nicht mit einer gemeinsamen
Masse verbunden sein.‍
• Wenn Sie ein NMEA 0183 Gerät nur mit einer
Sendeleitung (Tx) oder einer Empfangsleitung (Rx)
verbinden, müssen der NMEA 2000 Bus und das
NMEA 0183 Gerät mit einer gemeinsamen Masse verbunden
sein.‍
14
Pumpeninstallation
Verbinden der Pumpe mit der Stromversorgung
Montage der Pumpe
Bevor Sie die Pumpe bei Booten mit einem Steuerungssystem
mit asymmetrischem Zylinder montieren können, müssen Sie
die Pumpe neu konfigurieren, damit sie ordnungsgemäß mit
dem asymmetrischem Zylinder funktioniert (Seite 3).‍
Vor der Montage der Pumpe müssen Sie einen Montageort
auswählen (Seite 2) und den richtigen Montagesatz ermitteln
(Seite 1).‍
1 Halten Sie die Pumpe am ausgewählten Montageort an, und
markieren Sie die Stellen der Montagelöcher auf der
Montagefläche.‍ Verwenden Sie dabei die Pumpe als
Vorlage.‍
2 Bohren Sie mit einem für die Montagefläche und die
gewählten Befestigungsteile geeigneten Bohrer die vier
Löcher durch die Montagefläche.‍
3 Befestigen Sie die Pumpe mit den gewählten
Befestigungsteilen an der Montagefläche.‍
WARNUNG
Wenn Sie das Netzkabel anschließen, entfernen Sie nicht den
leitungsinternen Sicherungshalter.‍ Vermeiden Sie mögliche
Verletzungen oder Produktschäden durch Feuer oder
Überhitzung, indem Sie darauf achten, dass die richtige
Sicherung eingesetzt ist (siehe technische Daten zum Produkt).‍
Darüber hinaus erlischt die Garantie des Produkts, wenn Sie
das Netzkabel anschließen und nicht die richtige Sicherung
eingesetzt ist.‍
Verbinden der Hydraulikleitungen mit der Pumpe
Weitere Informationen finden Sie in den Installationsplänen ab
Seite 8.‍
1 Klemmen Sie die entsprechenden Leitungen vom
Hydrauliksystem ab.‍
2 Fügen Sie an den Steuerbord- und Backbordleitungen des
Systems zwischen dem Steuerruder und dem Steuerzylinder
ein T-Stück ein.‍
HINWEIS: Wenn das Boot über ein Power-Assist-Modul
verfügt, bauen Sie das T-Stück zwischen dem Power-AssistModul und dem Steuerzylinder ein.‍
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn das Boot nicht über ein Power-Assist-Modul
verfügt, fügen Sie genug Hydraulikschlauch hinzu, um die
Rückleitung am Steuerruder mit dem Pumpenanschluss
mit der Bezeichnung T zu verbinden.‍
• Wenn das Boot über ein Power-Assist-Modul verfügt,
sollte bereits eine Rückleitung zwischen dem Steuerruder
und dem Power-Assist-Modul vorhanden sein.‍ Fügen Sie
an der Rückleitung des Systems zwischen dem PowerAssist-Modul und dem Steuerruder ein T-Stück ein.‍
4 Bauen Sie am nicht verwendeten Anschlussstück der TStücke einen ausreichend langen Hydraulikschlauch ein, mit
dem das T-Stück mit den Pumpenanschlüssen verbunden
wird.‍
5 Verbinden Sie das T-Stück der Steuerbordleitung mit einem
Pumpenanschluss mit der Bezeichnung C1 oder C2.‍
6 Verbinden Sie das T-Stück der Backbordleitung mit einem
Pumpenanschluss mit der Bezeichnung C1 oder C2, den Sie
in Schritt 4 nicht verwendet haben.‍
7 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn das Boot nicht über ein Power-Assist-Modul
verfügt, verbinden Sie die Rückleitung am Steuerruder mit
dem Pumpenanschluss mit der Bezeichnung T.‍
• Wenn das Boot über ein Power-Assist-Modul verfügt,
verbinden Sie das T-Stück der Rückleitung mit dem
Pumpenanschluss mit der Bezeichnung T.‍
Installieren
Sie den Shadow Drive an der Backbord- oder
8
Steuerbord-Hydraulikleitung zwischen dem Steuerruder und
dem T-Stück (Seite 13).‍
9 Installieren Sie ein Abschaltventil (nicht im Lieferumfang
enthalten) an jeder Hydraulikleitung, die direkt mit der
Pumpe verbunden ist.‍
10 Setzen Sie die beiliegenden Stopfen in die nicht
verwendeten Pumpenanschlüsse ein, ziehen Sie sie fest,
und dichten Sie sie ab, sofern dies noch nicht geschehen ist.‍
Verbinden Sie das Netzkabel der Pumpe nach Möglichkeit
direkt mit der Bootsbatterie.‍ Obwohl die folgende
Vorgehensweise nicht empfohlen wird, verwenden Sie für den
Fall des Anschließens des Netzkabels an einen Anschlussblock
oder an eine andere Quelle eine 40-Ampere-Sicherung.‍
Wenn Sie die Pumpe über einen Unterbrecher oder einen
Schalter in der Nähe des Steuerruders leiten möchten, sollten
Sie ein entsprechend großes Relais und eine Steuerleitung
verwenden.‍ Verlängern Sie das Netzkabel der Pumpe in diesem
Fall nicht.‍
1 Verlegen Sie das mit einem Stecker terminierte Ende des
Netzkabels zur Pumpe, stellen Sie die Verbindung jedoch
nicht her.‍
2 Verlegen Sie das offene Ende des Netzkabels zur
Bootsbatterie.‍
Falls das Kabel nicht lang genug ist, kann es durch das
Verdrillen einer größeren Leitung verlängert werden
(Seite 15).‍
Beachten Sie die Vorsichtshinweise zum Verlängern des
Netzkabels am Anfang dieses Abschnitts.‍
3 Verbinden Sie die schwarze Leitung (–) mit dem Minuspol (–)
der Batterie.‍
4 Verbinden Sie die rote Leitung (+) mit dem Pluspol (+) der
Batterie.‍
5 Verbinden Sie das Netzkabel zu diesem Zeitpunkt noch nicht
mit der Pumpe.‍
Sie sollten das Netzkabel erst mit der Pumpe verbinden,
nachdem Sie alle anderen Komponenten des Autopiloten
installiert haben.‍ Dadurch soll ein unerwünschter
Pumpenbetrieb vermieden werden.‍
Verlängerung des Netzkabels
Bei Bedarf ist eine Verlängerung des Netzkabels unter
Verwendung des entsprechenden Leitungsquerschnitts für die
Länge der Verlängerung möglich.‍
Element
À
Á
Â
Element
À
Á
Â
Ã
Ä
Beschreibung
Sicherung
Akku
2,7 m (9 Fuß), keine Verlängerung
Beschreibung
Verdrillung
Verlängerungsleitung nach AWG 10 (5,26 mm²)
Sicherung
20,3 cm (8 Zoll)
Akku
15
Element
Å
Æ
Element
À
Á
Â
Ã
Ä
Å
Æ
Beschreibung
20,3 cm (8 Zoll)
Bis zu 4,6 m (15 Fuß)
Beschreibung
Verdrillung
Verlängerungsleitung nach AWG 8 (8,36 mm²)
Sicherung
20,3 cm (8 Zoll)
Akku
20,3 cm (8 Zoll)
Bis zu 7 m (23 Fuß)
Weitere Informationen zum Deaktivieren des Shadow Drive
finden Sie im Benutzerhandbuch des Autopilotsystems.‍
11 Halten Sie an der Rudersteuerung die Schaltfläche 10 Sekunden lang gedrückt, und beobachten Sie, ob es zu
Steuerbewegungen kommt.‍
12 Wählen Sie eine Option:
• Falls es zu Steuerbewegungen kommt, fahren Sie mit
Schritt 13 fort.‍
• Falls es nicht zu Steuerbewegungen kommt, halten Sie
die Schaltfläche so lange gedrückt, bis es zu
Steuerbewegungen kommt.‍
13 Halten Sie den Softkey zum Auslösen einer Steuerbewegung
gedrückt, bis der Anschlag erreicht ist.‍
14 Bewegen Sie das Steuerruder mithilfe der Rudersteuerung
an den entgegengesetzten Anschlag.‍
15 Schließen Sie das Bypassventil am Pumpenverteiler.‍
Die Entlüftung der Hydraulik ist jetzt abgeschlossen.‍
Aktivieren Sie den Shadow Drive nach Abschluss der
Hydraulikentlüftung wieder.‍
Korrosionsschutzmittel
Element
À
Á
Â
Ã
Ä
Å
Æ
Beschreibung
Verdrillung
Verlängerungleitung nach AWG 6 (13,29 mm²)
Sicherung
20,3 cm (8 Zoll)
Akku
20,3 cm (8 Zoll)
Bis zu 11 m (36 Fuß)
Entlüften der Hydraulik
HINWEIS
Dies ist ein allgemeines Verfahren zum Entlüften von
Hydrauliksteuerungssystemen.‍ Ausführlichere Informationen
zum Entlüften des Systems finden Sie in den Anweisungen des
Herstellers des Steuerungssystems.‍
Vergewissern Sie sich vor dem Entlüften des Hydrauliksystems,
dass alle Schläuche vollständig angeschlossen und angezogen
sind.‍
1 Wählen Sie eine Option:
• Wenn der Behälter des Steuerruders zu wenig Flüssigkeit
enthält, füllen Sie ihn mit der entsprechenden Menge
Hydraulikflüssigkeit auf.‍
• Wenn der Behälter des Steuerruders zu viel Flüssigkeit
enthält, entfernen Sie den Überschuss, damit die
Flüssigkeit während der Entlüftung nicht überläuft.‍
2 Bewegen Sie das Steuerruder manuell in beide Richtungen
bis zum Zylinderanschlag.‍
3 Bewegen Sie das Steuerruder bis zum Anschlag nach
Backbord.‍
4 Öffnen Sie ein Bypassventil am Zylinderanschluss.‍
5 Bewegen Sie das Steuerruder langsam über einen Zeitraum
von drei Minuten nach Backbord.‍
6 Schließen Sie das Zylinderbypassventil.‍
7 Füllen Sie den Behälter des Steuerruders bei Bedarf mit
Flüssigkeit auf.‍
8 Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 7, bis der Behälter des
Steuerruders vollständig gefüllt bleibt.‍
Öffnen Sie das Bypassventil am Pumpenverteiler.‍
9
10 Schalten Sie das Autopilotsystem ein, und deaktivieren Sie
den Shadow Drive.‍
16
HINWEIS
Behandeln Sie zur Gewährleistung einer langen Nutzungsdauer
aller Teile die Pumpe mindestens zweimal jährlich mit
Korrosionsschutzmittel.‍
Nachdem alle hydraulischen und elektrischen Verbindungen
hergestellt wurden und das Hydrauliksystem entlüftet wurde,
sollte die Pumpe mit einem seewassertauglichen
Korrosionsschutzmittel behandelt werden.‍
Konfigurieren des Autopiloten
Der Autopilot muss entsprechend der Dynamik des Boots
konfiguriert und eingestellt werden.‍ Der Hafenassistent und der
Probefahrtassistent an der Rudersteuerung dienen zur
Konfiguration des Autopiloten.‍ Diese Assistenten führen Sie
durch die erforderlichen Konfigurationsschritte.‍
Hafenassistent
HINWEIS
Wenn der Hafenassistent ausgeführt wird, während sich das
Boot nicht im Wasser befindet, achten Sie auf ausreichenden
Freiraum für Ruderbewegungen, um Schäden am Ruder und an
anderen Objekten zu vermeiden.‍
Der Hafenassistent kann ausgeführt werden, während sich das
Boot im Wasser oder außerhalb des Wassers befindet.‍
Wenn sich das Boot im Wasser befindet, darf es sich nicht
bewegen, während Sie den Assistenten abschließen.‍
Ausführen des Hafenassistent
1 Aktivieren Sie den Autopiloten.‍
2
3
4
5
6
7
8
Wenn Sie den Autopiloten zum ersten Mal einschalten,
werden Sie aufgefordert, einige wenige Einstellungen
vorzunehmen.‍
Wenn der Hafenassistent nach der Einstellung nicht
automatisch gestartet wird, wählen Sie die Option Menü >
Einstellungen > Autopilotkonfiguration – Händler >
Assistenten > Hafenassistenten.‍
Wählen Sie den Schiffstyp aus.‍
Kalibrieren Sie bei Bedarf den Rudersensor.‍
Testen Sie die Steuerrichtung (Seite 17).‍
Wählen Sie bei Bedarf die Geschwindigkeitsquelle aus
(Seite 17).‍
Überprüfen Sie bei Bedarf den Tachometer (Seite 17).‍
Testen Sie das Steuerruder von Anschlag zu Anschlag.‍
9 Prüfen Sie die Ergebnisse des Assistenten (Seite 17).‍
Testen der Steuerrichtung
1 Testen Sie die Steuerrichtung.‍
Wenn Sie die Option auswählen, muss sich das Ruder so
drehen, dass das Boot nach links steuert.‍ Wenn Sie die
Option auswählen, muss sich das Ruder so drehen, dass
das Boot nach rechts steuert.‍
2 Wählen Sie Fortfahren.‍
3 Wählen Sie eine Option:
• Wenn das Boot beim Steuertest in die richtige Richtung
gedreht wird, wählen Sie Ja.‍
• Wenn das Boot beim Steuertest in die entgegengesetzte
Richtung gedreht wird, wählen Sie Nein.‍
4 Wenn Sie in Schritt 3 die Option Nein ausgewählt haben,
wiederholen Sie die Schritte 1 und 2.‍
Auswählen der Geschwindigkeitsquelle
Wählen Sie eine Option:
• Wenn Sie einen NMEA 2000 kompatiblen Motor bzw.‍
Motoren an das NMEA 2000 Netzwerk angeschlossen
haben, wählen Sie die Option NMEA 2000 aus.‍
• Falls NMEA 2000 Tachometerdaten nicht verfügbar oder
unbrauchbar sind, wählen Sie als Geschwindigkeitsquelle
die Option GPS.‍
• Wenn Sie keinen NMEA 2000 Tachometer oder kein
GPS-Gerät als Geschwindigkeitsquelle angeschlossen
haben, wählen Sie die Option Keine.‍
HINWEIS: Wenn der Autopilot bei Auswahl von Keine als
Geschwindigkeitsquelle nicht ordnungsgemäß
funktioniert, empfiehlt Garmin, über NMEA 2000 einen
Tachometer anzuschließen oder ein GPS-Gerät als
Geschwindigkeitsquelle zu verwenden.‍
Überprüfen des Tachometers
Dieses Verfahren wird nicht angezeigt, wenn als
Geschwindigkeitsquelle die Option GPS oder Keine ausgewählt
ist.‍
1 Vergleichen Sie bei laufendem Motor (bzw.‍ laufenden
Motoren) die Drehzahl an der Rudersteuerung mit dem
Tachometer (bzw.‍ den Tachometern) am Armaturenbrett des
Boots.‍
2 Passen Sie bei Bedarf die Werte an der Rudersteuerung an,
bis sie mit dem Tachometer (bzw.‍ den Tachometern) auf
dem Boot übereinstimmen.‍
Prüfen der Ergebnisse des Hafenassistent
Die Rudersteuerung zeigt die Werte an, die Sie bei der
Ausführung des Hafenassistent ausgewählt haben.‍
1 Werten Sie die Ergebnisse des Hafenassistent aus.‍
2 Wählen Sie falsche Werte aus, und wählen Sie Wählen.‍
3 Korrigieren Sie den Wert.‍
4 Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3 für alle falschen Werte.‍
5 Wenn Sie mit dem Prüfen der Werte fertig sind, wählen Sie
Fertig.‍
Probefahrtassistent
Der Probefahrtassistent dient zur Konfiguration der wichtigsten
Sensoren des Autopiloten.‍ Daher ist es von großer Bedeutung,
dass dieser Assistent unter für Ihr Boot angemessenen
Bedingungen ausgeführt wird.‍
Wichtige Hinweise für den Probefahrtassistent
Der Probefahrtassistent muss bei ruhigem Wasser ausgeführt
werden.‍ Die Wahrnehmung der Wasserbewegung als ruhige
See hängt von der Größe und Form des Boots ab.‍ Bevor der
Probefahrtassistent ausgeführt wird, müssen Sie daher eine
Stelle aufsuchen, an der Folgendes gewährleistet ist:
• Das Boot schaukelt nicht, wenn es still auf dem Wasser liegt
oder sich sehr langsam bewegt.‍
• Wind wirkt sich nicht oder kaum auf die Bewegung des Boots
aus.‍
Achten Sie auf Folgendes, wenn der Probefahrtassistent
ausgeführt wird:
• Sorgen Sie auf dem Boot für eine ausgewogene
Gewichtsverteilung.‍ Vermeiden Sie Bewegungen an Bord,
während Sie die Schritte des Probefahrtassistent ausführen.‍
• Bei Segelbooten dürfen die Segel nicht gesetzt sein.‍
• Bei Segelbooten muss der Motor so ausgerichtet sein, dass
das Boot geradeaus fährt.‍
Ausführen des Probefahrtassistent
1 Steuern Sie das Boot in einen offenen Bereich in ruhigem
Wasser.‍
2 Wählen Sie die Option Menü > Einstellungen >
Autopilotkonfiguration – Händler > Assistenten >
Probefahrtassistent.‍
3 Konfigurieren Sie bei Bedarf die Gleit-UPM.‍
Dieser Schritt gilt nur für Gleitermotorboote, bei denen für die
Geschwindigkeitsquelle die Option Keine ausgewählt ist.‍
4 Konfigurieren Sie bei Bedarf die Gleitgeschwindigkeit.‍
Dieser Schritt gilt nur für Gleitermotorboote, bei denen für die
Geschwindigkeitsquelle die Option GPS ausgewählt ist.‍
5 Konfigurieren Sie bei Bedarf die hohe UPM-Grenze.‍
Dieser Schritt gilt nur für Motorboote, bei denen für die
Geschwindigkeitsquelle die Option GPS ausgewählt ist.‍
6 Konfigurieren Sie bei Bedarf die maximale Geschwindigkeit.‍
Dieser Schritt gilt nur für Motorboote, bei denen für die
Geschwindigkeitsquelle die Option GPS ausgewählt ist.‍
7 Kalibrieren Sie den Kompass (Seite 17).‍
8 Führen Sie die automatische Einstellung durch (Seite 17).‍
9 Legen Sie die Nordrichtung fest (Seite 18).‍
10 Nehmen Sie bei Bedarf die Steuerkurs-Feinanpassung vor
(Seite 18).‍
Kalibrieren des Kompasses
1 Steuern Sie das Boot bei Reisegeschwindigkeit geradeaus.‍
2 Wählen Sie eine Option:
• Wenn der Probefahrtassistent ausgeführt wird, während
Sie dieses Verfahren durchführen, wählen Sie Start, und
steuern Sie weiterhin geradeaus.‍
• Wenn der Probefahrtassistent während dieser
Kalibrierung nicht ausgeführt wird, wählen Sie die Option
Menü > Einstellungen > Autopilotkonfiguration –
Händler > Automatisch einrichten >
Kompasskalibrierung > Start.‍
3 Wenn Sie dazu aufgefordert werden, wenden Sie das Boot
langsam im Uhrzeigersinn, bis die Kalibrierung
abgeschlossen ist.‍ Achten Sie darauf, den Wendevorgang so
gleichmäßig und flach wie möglich durchzuführen.‍
Es darf während der Kalibrierung nicht zur Krängung des
Boots kommen.‍
4 Wählen Sie eine Option:
• Wenn die Kalibrierung erfolgreich war, wählen Sie Fertig.‍
• Wenn die Kalibrierung fehlschlägt, wählen Sie
Wiederholen, und wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3.‍
Durchführen der automatischen Einstellung
Für die Durchführung dieses Verfahrens ist eine weite, offene
Wasserfläche erforderlich.‍
1 Stellen Sie das Boot auf eine normale Reisegeschwindigkeit
ein, bei der die Steuerung gut funktioniert.‍
17
2 Wählen Sie eine Option:
• Wenn der Probefahrtassistent ausgeführt wird, während
Sie dieses Verfahren durchführen, wählen Sie Start, und
steuern Sie weiterhin geradeaus.‍
• Wenn Sie die Kalibrierung nicht durchführen, während der
Probefahrtassistent ausgeführt wird , wählen Sie im
Steuerkursbildschirm die Option Menü > Einstellungen >
Autopilotkonfiguration – Händler > Automatisch
einrichten > Automatische Einstellung > Start.‍
Das Boot führt eine Reihe von Zickzack-Bewegungen durch,
während die automatische Einstellung vorgenommen wird.‍
Am Ende wird eine Meldung angezeigt.‍
3 Wählen Sie eine Option:
• Wenn die automatische Einstellung erfolgreich war,
wählen Sie Fertig, und übernehmen Sie die manuelle
Steuerung des Boots.‍
• Wenn die automatische Einstellung fehlschlägt, erhöhen
Sie die Drehzahl, wählen Sie Wiederholen, und lassen
Sie das System die automatische Einstellung erneut
durchführen.‍
Wählen
Sie eine Option:
4
• Wenn die automatische Einstellung fehlschlägt, aber Sie
nicht die maximale Reisegeschwindigkeit erreicht haben,
wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3, bis die automatische
Einstellung erfolgreich ist.‍
• Wenn die automatische Einstellung fehlschlägt und Sie
die maximale Reisegeschwindigkeit erreicht haben,
drosseln Sie die Geschwindigkeit auf die anfängliche
Geschwindigkeit für die automatische Einstellung.‍ Wählen
Sie dann die Option Andere automatische Einstellung,
um eine andere automatische Einstellung vorzunehmen.‍
Festlegen der Nordrichtung:
Für die Durchführung dieses Verfahrens ist eine weite, offene
Wasserfläche erforderlich.‍
Dieses Verfahren wird angezeigt, wenn der Autopilot an ein
optionales GPS-Gerät angeschlossen ist (Seite 14) und das
Gerät eine GPS-Position erfasst hat.‍ Während des Verfahrens
nutzt der Autopilot die GPS-Steuerkursinformationen, um auf
dem Autopilotsystem die Nordrichtung zu kalibrieren.‍
Wenn Sie kein GPS-Gerät angeschlossen haben, werden Sie
stattdessen zur Vornahme der Steuerkurs-Feinanpassung
aufgefordert (Seite 18).‍
1 Steuern Sie das Boot bei Reisegeschwindigkeit geradeaus.‍
2 Wählen Sie eine Option:
• Wenn der Probefahrtassistent ausgeführt wird, während
Sie dieses Verfahren durchführen, wählen Sie Start, und
steuern Sie weiterhin geradeaus.‍
• Wenn der Probefahrtassistent während dieser
Kalibrierung nicht ausgeführt wird, wählen Sie die Option
Menü > Einstellungen > Autopilotkonfiguration –
Händler > Automatisch einrichten > Norden festlegen
> Start.‍
3 Überlassen Sie dem Autopiloten die Kalibrierung der
Nordrichtung.‍
Nach Abschluss der Kalibrierung wird eine Meldung
angezeigt.‍
4 Wählen Sie eine Option:
• Wenn die Kalibrierung erfolgreich war, wählen Sie Fertig.‍
• Wenn die Kalibrierung fehlgeschlagen ist, wiederholen
Sie die Schritte 1 bis 3.‍
Vornehmen der Steuerkurs-Feinanpassung
Diese Vorgehensweise wird nur angezeigt, wenn Sie kein
optionales GPS-Gerät an den Autopiloten angeschlossen haben
(Seite 14).‍ Wenn der Autopilot an ein GPS-Gerät
angeschlossen ist, das eine GPS-Position erfasst hat, werden
18
Sie stattdessen zum Festlegen der Nordrichtung aufgefordert
(Seite 18).‍
1 Identifizieren Sie mithilfe eines Handkompasses die
Nordrichtung.‍
2 Wählen Sie eine Option:
• Wenn der Probefahrtassistent ausgeführt wird, während
Sie dieses Verfahren durchführen, passen Sie die
Steuerkurseinstellung an, bis sie mit der Nordrichtung des
magnetischen Kompasses übereinstimmt.‍
• Wenn der Probefahrtassistent während dieser
Kalibrierung nicht ausgeführt wird, wählen Sie im
Steuerkursbildschirm die Option Menü > Einstellungen >
Autopilotkonfiguration – Händler > Automatisch
einrichten > Steuerkurs-Feinanpassung.‍ Passen Sie
die Steuerkurseinstellung an, bis sie mit der Nordrichtung
des magnetischen Kompasses übereinstimmt.‍
3 Wenn die Steuerkurseinstellung mit der Nordrichtung des
magnetischen Kompasses übereinstimmt, wählen Sie Fertig.‍
Testen und Anpassen der Konfiguration
HINWEIS
Testen Sie den Autopiloten bei niedriger Geschwindigkeit.‍
Nachdem der Autopilot getestet und bei geringer
Geschwindigkeit angepasst wurde, testen Sie ihn bei einer
höheren Geschwindigkeit, um normale Betriebsbedingungen zu
simulieren.‍
1 Steuern Sie das Boot bei aktiviertem Autopiloten in eine
bestimmte Richtung (Steuerkurs-Fixierung).‍
Möglicherweise kommt es zu einer leichten Pendelbewegung
des Boots.‍ Es sollte jedoch nicht zu einer starken
Pendelbewegung kommen.‍
2 Drehen Sie das Boot mithilfe des Autopiloten in eine
beliebige Richtung, und beobachten Sie das Verhalten.‍
Das Boot sollte eine sanfte Wende vornehmen, die weder zu
schnell noch zu langsam ist.‍
Wenn Sie mithilfe des Autopiloten eine Wende vornehmen,
sollte das Boot den gewünschten Steuerkurs mit minimalem
Überschwingen und geringen Pendelbewegungen ansteuern
und einschlagen.‍
3 Wählen Sie eine Option:
• Wenn das Boot zu schnell oder zu schwerfällig wendet,
passen Sie die Beschleunigungsbeschränkung des
Autopiloten an (Seite 18).‍
• Wenn es bei der Steuerkurs-Fixierung zu einer starken
Pendelbewegung kommt oder das Boot bei einer Wende
keine Korrektur vornimmt, passen Sie die Verstärkung
des Autopiloten an (Seite 19).‍
• Wenn das Boot sanft wendet, es bei der SteuerkursFixierung nur zu einer schwachen oder gar keiner
Pendelbewegung kommt und das Boot den Steuerkurs
richtig anpasst, stimmt die Konfiguration, und es sind
keine weiteren Anpassungen erforderlich.‍
Anpassen der Einstellung für die
Beschleunigungsbeschränkung
1 Aktivieren Sie den Händlermodus (Seite 19).‍
2 Wählen Sie die Option Menü > Einstellungen >
Autopilotkonfiguration – Händler > Autopilot-Einstellung
> Beschleunigungsbeschränkung.‍
3 Wählen Sie eine Option:
• Erhöhen Sie die Einstellung, wenn der Autopilot die
Wende zu schnell vornimmt.‍
• Verringern Sie die Einstellung, wenn der Autopilot die
Wende zu langsam vornimmt.‍
Wenn Sie die Beschleunigungsbeschränkung manuell
einstellen, nehmen Sie jeweils nur geringfügige
Anpassungen vor.‍ Testen Sie jede veränderte Einstellung,
bevor Sie weitere Anpassungen vornehmen.‍
4 Testen Sie die Autopilot-Konfiguration.‍
5 Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4, bis die Leistung des
Autopiloten zufriedenstellend ist.‍
Anpassen der Verstärkungseinstellungen des Autopiloten
1 Aktivieren Sie den Händlermodus (Seite 19).‍
2 Wählen Sie die Option Menü > Einstellungen >
Autopilotkonfiguration – Händler > Autopilot-Einstellung
> Steuerruderverstärkung.‍
3 Wählen Sie abhängig von der Art des Boots die
entsprechende Option aus:
• Wählen Sie bei einem Segelboot die Option Verstärkung,
und passen Sie an, wie hart das Ruder den Steuerkurs
halten und Wenden ausführen soll.‍
Wird dieser Wert zu hoch eingestellt, ist der Autopilot
möglicherweise überaktiv und versucht ständig bei den
kleinsten Abweichungen, den Steuerkurs zu korrigieren.‍
Ein überaktiver Autopilot kann zu einem schnelleren
Entladen der Batterie führen.‍
• Wählen Sie bei einem Segelboot die Option Gegenruder,
und passen Sie an, wie hart das Ruder Korrekturen
vornimmt, wenn das Boot bei einer Wende über den
Wendepunkt hinausschwingt.‍
Wird dieser Wert zu hoch eingestellt, schwingt der
Autopilot beim Versuch, der ursprünglichen Wende
entgegenzuwirken, bei der Korrektur möglicherweise
wieder über den Wendepunkt hinaus.‍
• Wählen Sie bei einem Motorboot die Option Niedrige
Geschwindigkeit oder Hohe Geschwindigkeit, und
passen Sie an, wie hart das Ruder bei hoher oder
niedriger Geschwindigkeit den Steuerkurs hält und
Wenden ausführen soll.‍
Wird dieser Wert zu hoch eingestellt, ist der Autopilot
möglicherweise überaktiv und versucht ständig bei den
kleinsten Abweichungen, den Steuerkurs zu korrigieren.‍
Ein überaktiver Autopilot kann zu einem schnelleren
Entladen der Batterie führen.‍
• Wählen Sie bei einem Motorboot die Option Zähler für
niedrige Geschwindigkeit oder Zähler für hohe
Geschwindigkeit, um anzupassen, wie hart das
Steuerruder Korrekturen vornimmt, wenn das Boot bei
einer Wende über den Wendepunkt hinausschwingt.‍
Wird dieser Wert zu hoch eingestellt, schwingt der
Autopilot beim Versuch, der ursprünglichen Wende
entgegenzuwirken, bei der Korrektur möglicherweise
wieder über den Wendepunkt hinaus.‍
4 Testen Sie die Autopilotkonfiguration, und wiederholen Sie
die Schritte 2 und 3, bis die Leistung des Autopiloten
zufriedenstellend ist.‍
Erweiterte Konfiguration
Unter normalen Bedingungen stehen für die Rudersteuerung
keine erweiterten Konfigurationsoptionen zur Verfügung.‍
Aktivieren Sie den Händlermodus (Seite 19), um auf die
Einstellungen für die erweiterte Konfiguration des Autopiloten
zuzugreifen.‍
Aktivieren der Händlerkonfiguration
1 Wählen Sie im Steuerkursbildschirm die Option Menü >
Einstellungen > System > Systeminformationen.‍
2 Halten Sie die mittlere Taste 5 Sekunden lang gedrückt.‍
Der Händlermodus wird angezeigt.‍
3 Wählen Sie Zurück > Zurück.‍
Wenn auf dem Einstellungsbildschirm die Option
Autopilotkonfiguration – Händler verfügbar ist, war das
Verfahren erfolgreich.‍
Einstellungen für die erweiterte Konfiguration
Sie können die automatische Einstellung, die
Kompasskalibrierung und die Definition der Nordrichtung ohne
Ausführung der Assistenten vornehmen.‍ Darüber hinaus
können Sie alle Einstellungen einzeln definieren, ohne die
Konfiguration ausführen zu müssen.‍
Manuelles Ausführen der automatischen Konfiguration
1 Aktivieren Sie den Händlermodus (Seite 19).‍
2 Wählen Sie im Steuerkursbildschirm die Option Menü >
Einstellungen > Autopilotkonfiguration – Händler >
Automatisch einrichten.‍
3 Wählen Sie Kompasskalibrierung, Norden festlegen oder
Automatische Einstellung.‍
4 Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.‍
Manuelles Definieren einzelner Konfigurationseinstellungen
Wenn Sie bestimmte Konfigurationseinstellungen konfigurieren,
müssen Sie möglicherweise auch andere Einstellungen ändern.‍
Lesen Sie vor dem Ändern von Einstellungen den Abschnitt zu
detaillierten Konfigurationseinstellungen (Seite 22).‍
1 Aktivieren Sie den Händlermodus (Seite 19).‍
2 Wählen Sie im Steuerkursbildschirm die Option Menü >
Einstellungen > Autopilotkonfiguration – Händler.‍
3 Wählen Sie eine Einstellungskategorie.‍
4 Wählen Sie eine Einstellung, die Sie konfigurieren möchten.‍
Beschreibungen der einzelnen Einstellungen sind im Anhang
zu finden (Seite 22).‍
5 Konfigurieren Sie den Wert der Einstellung.‍
Anhang
NMEA 0183 Schaltpläne
Diese Schaltpläne sollen als Beispiel für verschiedene
Situationen dienen, die beim Verkabeln des NMEA 0183 Geräts
mit der Rudersteuerung auftreten können.‍
NMEA 0183 Zweiwegekommunikation
À
Á
Â
Ã
NMEA 2000 Netzwerk (versorgt die Rudersteuerung mit Strom)
12-V-Gleichstromquelle
Rudersteuerung
NMEA 0183 kompatibles Gerät
Leitung Leitungsfarbe der
Rudersteuerung – Funktion
Ê
Ë
Ì
Í
Î
Ï
Funktion der Leitung des
NMEA 0183 kompatiblen
Geräts
Nicht verfügbar
Stromversorgung
Nicht verfügbar
NMEA 0183 Masse
Blau – Tx/A (+)
Rx/A (+)
Weiß – Tx/B (-)
Rx/B (-)
Braun – Rx/A (+)
Tx/A (+)
Grün – Rx/B (-)
Tx/B (-)
HINWEIS: Wird ein NMEA 0183 Gerät mit zwei Sende- und
zwei Empfangsleitungen verbunden, müssen der NMEA 2000
Bus und das NMEA 0183 Gerät nicht mit einer gemeinsamen
Masse verbunden sein.‍
19
Nur eine Empfangsleitung
Wenn das NMEA 0183 kompatible Gerät nur über eine
Empfangsleitung (Rx) verfügt, muss diese mit der blauen
Leitung (Tx/A) der Rudersteuerung verbunden werden.‍
Schließen Sie die weiße Leitung (Tx/B) der Rudersteuerung
nicht an.‍
Leitung Leitungsfarbe der
Rudersteuerung – Funktion
Ì
Í
Î
Funktion der Leitung des
NMEA 0183 kompatiblen
Geräts
Blau – Tx/A (+)
Rx/A (+)
Weiß – Tx/B (-)
Rx/B (-)
Braun – Rx/A (+)
Tx/A (+)
HINWEIS: Wenn ein NMEA 0183 Gerät nur über eine
Sendeleitung (Tx) verfügt, müssen der NMEA 2000 Bus und
das NMEA 0183 Gerät mit einer gemeinsamen Masse
verbunden sein.‍
Technische Daten
SmartPump
Angabe
Werte
Abmessungen (H × B × T) 197 x 190 x 244 mm
(7 ¾ × 7 ½ × 9 5/8 Zoll)
À
Á
Â
Ã
Gewicht
7,5 kg (16,5 lb)
NMEA 2000 Netzwerk (versorgt die Rudersteuerung mit Strom)
Temperaturbereich
-15 °C bis 55 °C (5 °F bis 131 °F)
12-V-Gleichstromquelle
Material
Funktion der Leitung des
NMEA 0183 kompatiblen
Geräts
• Elektronisches Steuergerät (ECU):
vollständig abgedichtet, AluminiumVerbundmaterial
• Halterung: Kohlenstoffstahl
• Verteiler: Aluminium-Verbundmaterial
• Motor: Aluminium-Verbundmaterial
Länge des Netzkabels
2,7 m (9 Fuß)
Stromversorgung
Leistungsaufnahme
11,5 bis 30 V Gleichstrom
NMEA 0183 Masse
Sicherung
40 A, Flachsicherung
Blau – Tx/A (+)
Rx
Hauptleistungsaufnahme
Weiß – nicht belegt
Nicht verfügbar
Braun – Rx/A (+)
Tx/A (+)
• Standby: Unter 1 A
• Betrieb: 5 bis 10 A
• Spitze: 34 A
Grün – Rx/B (-)
Tx/B (-)
Rudersteuerung
NMEA 0183 kompatibles Gerät
Leitung Leitungsfarbe der
Rudersteuerung – Funktion
Ê
Ë
Ì
Í
Î
Ï
Nicht verfügbar
Nicht verfügbar
CCU
HINWEIS: Wenn ein NMEA 0183 Gerät nur über eine
Empfangsleitung (Rx) verfügt, müssen der NMEA 2000 Bus und
das NMEA 0183 Gerät mit einer gemeinsamen Masse
verbunden sein.‍
Angabe
Nur eine Sendeleitung
Wenn das NMEA 0183 kompatible Gerät nur über eine
Sendeleitung (Tx) verfügt, muss diese mit der braunen
Leitung (Rx/A) der Rudersteuerung verbunden werden.‍
Schließen Sie die grüne Leitung (Rx/B) der Rudersteuerung an
die NMEA 0183 Masse an.‍
Werte
Abmessungen (Durchmesser) 91,4 mm (3 19/32 Zoll)
Gewicht
159 g (5,6 Unzen)
Temperaturbereich
-15 °C bis 60 °C (5 °F bis 140 °F)
Material
Vollständig abgedichtet, schlagfester
Kunststoff, wasserdicht gemäß
IEC 60529 IPX7
CCU-Kabellänge
5 m (16 Fuß)
NMEA 2000 LEN-Wert
3 (150 mA)
Rudersteuerung
Angabe
Werte
Abmessungen ohne
Sonnenschutz (H × B × T)
110 x 115 x 30 mm (4,33 x 4,53 x
1,18 Zoll)
Abmessungen mit Sonnenschutz
(H × B × T)
115 x 120 x 35,5 mm (4,53 x
4,72 x 1,4 Zoll)
Gewicht ohne Sonnenschutz
247 g (8,71 Unzen)
Gewicht mit Sonnenschutz
283 g (9,98 Unzen)
Temperaturbereich
-15 °C bis 70 °C (5 °F bis 158 °F)
Sicherheitsabstand zum Kompass 209 mm (8,25 Zoll)
À
Á
Â
Ã
20
Gehäuse: vollständig
abgedichtetes Polycarbonat,
wasserdicht gemäß IEC 60529
IPX7
Anzeige: blendfreies Glas
Leistungsaufnahme
Maximal 2,5 W
Maximale Spannung
32 V Gleichspannung
NMEA 2000 Eingangsspannung
9 bis 16 V Gleichspannung
NMEA 2000 Load Equivalency
Number (LEN), Stromaufnahme
des Geräts)
6 (300 mA bei 9 V
Gleichspannung)
NMEA 2000 Netzwerk (versorgt die Rudersteuerung mit Strom)
12-V-Gleichstromquelle
Rudersteuerung
NMEA 0183 kompatibles Gerät
Leitung Leitungsfarbe der
Rudersteuerung – Funktion
Ê
Ë
Material
Nicht verfügbar
Funktion der Leitung des
NMEA 0183 kompatiblen
Geräts
Stromversorgung
Grün – Rx/B (-) (an NMEA 0183 NMEA 0183 Masse
Masse anschließen)
Alarm
Typ
PGN
Beschreibung
Angabe
Werte
128259 Geschwindigkeit durch Wasser
Abmessungen (L × Durchmesser)
23 × 25 mm (29/32 × 1 Zoll)
129025 Position – schnelle Aktualisierung
Gewicht
68 g (2,4 Unzen)
129029 GNSS-Positionsdaten
Temperaturbereich
-15 °C bis 60 °C (5 °F bis 140 °F)
129283 Kursversatzfehler
Kabellänge
3 m (10 Fuß)
129284 Navigationsdaten
NMEA 2000 – PGN-Informationen
129285 Navigation – Informationen zu Route/
Wegpunkt
CCU
130306 Winddaten
130576 Kleine Jacht
Typ
PGN
Beschreibung
Senden und
Empfangen
059392
ISO-Zulassung
NMEA 0183 Informationen
059904
ISO-Anforderung
060928
ISOAdressenanforderung
Wenn der Autopilot an optionale NMEA 0183 kompatible Geräte
angeschlossen ist, verwendet er folgende NMEA 0183
Datensätze.‍
126208
NMEA –
Gruppenfunktion –
Anforderung/Befehl/
Bestätigung
126464
Nur Senden
Nur Empfang
Typ
Datensatz
Senden
HDG
Empfangen
WPL
GGA
PGN-ListenGruppenfunktion –
Senden/Empfangen
GRME
GSA
GSV
126996
Produktinformationen
127245
Ruderdaten
127250
Schiffssteuerkurs
127245
Ruderdaten
BWC
127258
Magnetische
Missweisung
DTM
GLL
127488
Motorparameter –
schnelle
Aktualisierung
RMB
RMC
BOD
VHW
MWV
128259
Geschwindigkeit durch
Wasser
129025
Position – schnelle
Aktualisierung
Fehler und Warnungen
129026
COG & SOG –
schnelle
Aktualisierung
Fehlermeldung
Ursache
129283
Kursversatzfehler
Niedrige ECUSpannung
129284
Navigationsdaten
130306
Winddaten
Die Stromversorgung
• Der Alarm wird
der Pumpe ist für mehr
5 Sekunden lang
als 6 Sekunden unter
ausgegeben.‍
10 V Gleichspannung • Der normale Betrieb
gesunken.‍
wird fortgesetzt.‍
Der Autopilot
empfängt keine
Navigationsdaten.‍
SteuerkursFixierung des
Autopiloten
aktiviert.‍
Der Autopilot empfängt • Der Alarm wird
während einer Route5 Sekunden lang
nach-Aktion keine
ausgegeben.‍
gültigen
• Der Autopilot
Navigationsdaten mehr.‍
wechselt zur
Diese Meldung wird
Steuerkurs-Fixierung.‍
auch angezeigt, wenn
die Navigation vor dem
Deaktivieren des
Autopiloten auf einem
Kartenplotter
angehalten wird.‍
Verbindung mit
Autopilot
unterbrochen
Die Rudersteuerung
hat die Verbindung mit
der CCU verloren.‍
Winddaten nicht
verfügbar (nur
Segelboote)
Der Autopilot empfängt • Der Alarm wird
keine gültigen
5 Sekunden lang
Winddaten mehr.‍
ausgegeben.‍
• Der Autopilot
wechselt zur
Steuerkurs-Fixierung.‍
Niedrige GHC™Stromversorgung
Die Stromversorgung
Nicht verfügbar
ist unter den Wert
gesunken, der im Menü
für den Alarm bei
niedriger Spannung
angegeben ist.‍
Rudersteuerung
Typ
PGN
Senden und
Empfangen
059392 ISO-Zulassung
Beschreibung
059904 ISO-Anforderung
XTE
060928 ISO-Adressenanforderung
126208 NMEA – Gruppenfunktion – Anforderung/
Befehl/Bestätigung
126464 PGN-Listen-Gruppenfunktion – Senden/
Empfangen
126996 Produktinformationen
Nur Senden
128259 Geschwindigkeit durch Wasser
129025 Position – schnelle Aktualisierung
129026 COG & SOG – schnelle Aktualisierung
129283 Kursversatzfehler
129284 Navigationsdaten
129540 GNSS-Satelliten in Reichweite
130306 Winddaten
Nur Empfang
127245 Ruderdaten
127250 Schiffssteuerkurs
127488 Motorparameter – schnelle Aktualisierung
Aktion des
Autopiloten
Nicht verfügbar
21
Fehlermeldung
Ursache
Aktion des
Autopiloten
Fehler: Hohe ECUSpannung
Die Stromversorgung
• Das ECU wird
der Pumpe ist auf mehr
heruntergefahren.‍
als 33,5 V
Gleichspannung
angestiegen.‍
Fehler: ECUSpannung zu
schnell gesunken
Die ECU-Spannung ist
schnell unter 7 V
Gleichspannung
gesunken.‍
• Der Alarm wird
ausgegeben, bis er
bestätigt wird.‍
• Der Fehler wird
aufgehoben, wenn
die ECU-Spannung
auf mehr als 7,3 V
Gleichspannung
ansteigt.‍
Fehler: Hohe ECUTemperatur
Die ECU-Temperatur
ist auf über 100 °C
(212 °F) gestiegen.‍
• Der Alarm wird
5 Sekunden lang
ausgegeben.‍
• Die Pumpe ist
deaktiviert.‍
Fehler:
Kommunikation
zwischen ECU und
CCU unterbrochen
(bei aktiviertem
Autopiloten)
Es ist eine
• Die Rudersteuerung
Zeitüberschreitung bei
gibt einen Signalton
der Kommunikation
aus, und der
zwischen der CCU und
Autopilot wechselt in
der Pumpe aufgetreten.‍
den Standby-Modus.‍
Detaillierte Konfigurationseinstellungen
Obwohl die Konfiguration in der Regel automatisch durch die
Assistenten vorgenommen wird, können Sie die Einstellungen
auch manuell anpassen, um eine Feineinstellung des
Autopiloten vorzunehmen.‍
Erweiterte Konfigurationseinstellungen sind nur möglich, wenn
der Händlermodus verwendet wird (Seite 19).‍
Benutzerdefinierte Einstellungen sind während des normalen
Betriebs des Autopiloten verfügbar.‍ Weitere Informationen
finden Sie im Benutzerhandbuch des Autopiloten im Abschnitt
zur Konfiguration.‍
HINWEIS: Abhängig von der Konfiguration des Autopiloten
werden bestimmte Einstellungen möglicherweise nicht
angezeigt.‍
HINWEIS: Bei Motorbooten müssen Sie bei jeder Änderung der
Einstellung Geschwindigkeitsquelle je nach Anwendbarkeit
die Einstellungen Tachometer überprüfen, Niedrige UPMGrenze, Hohe UPM-Grenze, Gleit-UPM,
Gleitgeschwindigkeit oder Maximale Geschwindigkeit
prüfen, bevor Sie das Verfahren für die automatische
Einstellung durchführen (Seite 17).‍
Autopilot-Einstellung
Öffnen Sie die allgemeinen Optionen für die AutopilotEinstellung, indem Sie die Option Menü > Einstellungen >
Autopilotkonfiguration – Händler auswählen.‍
Beschleunigungsbeschränkung: Begrenzen Sie die
Geschwindigkeit der vom Autopiloten gesteuerten
Wendemanöver.‍ Sie können den Prozentsatz erhöhen, um
die Wendemanöverdynamik zu begrenzen, und Sie können
den Prozentsatz verringern, um spritzigere Wendemanöver
zu ermöglichen.‍
Einstellungen für die Geschwindigkeitsquelle
HINWEIS: Einstellungen für die Geschwindigkeitsquelle sind
nur für Motorboote verfügbar.‍
Öffnen Sie die Einstellungen für die Geschwindigkeitsquelle,
indem Sie die Option Menü > Einstellungen >
Autopilotkonfiguration – Händler > Geschwindigkeitsquelle
einrichten auswählen.‍
Geschwindigkeitsquelle: Wählen Sie die
Geschwindigkeitsquelle aus.‍
22
Tachometer überprüfen: Vergleichen Sie die Drehzahl an der
Rudersteuerung mit dem Tachometer am Armaturenbrett
des Boots.‍
Gleit-UPM: Passen Sie den Drehzahlwert an der
Rudersteuerung in dem Moment an, in dem das Boot von
der Verdrängerfahrt zur Gleitgeschwindigkeit wechselt.‍
Wenn der Wert nicht mit dem Wert an der Rudersteuerung
übereinstimmt, können Sie den Wert anpassen.‍
Gleitgeschwindigkeit: Passen Sie die Gleitgeschwindigkeit
des Boots an.‍ Wenn der Wert nicht mit dem Wert an der
Rudersteuerung übereinstimmt, können Sie den Wert
anpassen.‍
Niedrige UPM-Grenze: Passen Sie den niedrigsten
Drehzahlpunkt des Boots an.‍ Wenn der Wert nicht mit dem
Wert an der Rudersteuerung übereinstimmt, können Sie den
Wert anpassen.‍
Hohe UPM-Grenze: Passen Sie den höchsten Drehzahlpunkt
des Boots an.‍ Wenn der Wert nicht mit dem Wert an der
Rudersteuerung übereinstimmt, können Sie den Wert
anpassen.‍
Maximale Geschwindigkeit: Passen Sie die maximale
Geschwindigkeit des Boots an.‍ Wenn der Wert nicht mit dem
Wert an der Rudersteuerung übereinstimmt, können Sie den
Wert anpassen.‍
Einstellungen für die Steuerruderverstärkung
HINWEIS: Werden diese Werte zu hoch eingestellt, ist der
Autopilot möglicherweise überaktiv und versucht ständig bei
den kleinsten Abweichungen, den Steuerkurs zu korrigieren.‍ Ein
überaktiver Autopilot kann stärkere Verschleißerscheinungen an
der Pumpe hervorrufen und zu einem schnelleren Entladen der
Batterie führen.‍
Öffnen Sie die Einstellungen für die Steuerruderverstärkung,
indem Sie die Option Menü > Einstellungen >
Autopilotkonfiguration – Händler > Steuerruderverstärkung
auswählen.‍
Verstärkung: Passen Sie an, wie hart das Ruder einen
Steuerkurs hält und Wenden ausführt (nur Segelboote).‍
Gegenruder: Passen Sie an, wie hart das Ruder Korrekturen
vornimmt, wenn das Boot bei einer Wende über den
Wendepunkt hinausschwingt (nur Segelboote).‍ Wird dieser
Wert zu hoch eingestellt, schwingt der Autopilot beim
Versuch, der ursprünglichen Wende entgegenzuwirken, bei
der Korrektur möglicherweise über den Wendepunkt hinaus.‍
Niedrige Geschwindigkeit: Stellen Sie die
Steuerruderverstärkung für niedrige Geschwindigkeiten ein
(nur Motorboote).‍ Diese Einstellung findet Anwendung, wenn
das Boot unterhalb der Gleitgeschwindigkeit fährt.‍
Zähler für niedrige Geschwindigkeit: Stellen Sie die
Zählerkorrektur für die Steuerruderverstärkung für niedrige
Geschwindigkeiten ein (nur Motorboote).‍ Diese Einstellung
findet Anwendung, wenn das Boot unterhalb der
Gleitgeschwindigkeit fährt.‍
Hohe Geschwindigkeit: Stellen Sie die
Steuerruderverstärkung für hohe Geschwindigkeiten ein (nur
Motorboote).‍ Diese Einstellung findet Anwendung, wenn das
Boot oberhalb der Gleitgeschwindigkeit fährt.‍
Zähler für hohe Geschwindigkeit: Stellen Sie die
Zählerkorrektur für die Steuerruderverstärkung für hohe
Geschwindigkeiten ein (nur Motorboote).‍ Diese Einstellung
findet Anwendung, wenn das Boot oberhalb der
Gleitgeschwindigkeit fährt.‍
Navigationseinstellungen
Öffnen Sie die Navigationseinstellungen, indem Sie die Option
Menü > Einstellungen > Autopilotkonfiguration – Händler >
Navigation einrichten auswählen.‍
Steuerkurs-Feinanpassung: Stellen Sie den Steuerstrich
(Steuerkursversatz) für den Autopiloten ein.‍
Navigationsverstärkung: Passen Sie an, wie stark der
Autopilot beim Halten eines Route-nach-Kurses den
Kursversatzfehler eliminiert.‍
Ist der Wert zu hoch, kann der Autopilot über längere
Distanzen über die Kurslinie hin- und herpendeln.‍ Ist der
Wert zu niedrig, reagiert der Autopilot beim Eliminieren von
Kursversatzfehlern möglicherweise verlangsamt.‍
Navigationsverstärkung anpassen: Passen Sie den
akzeptablen Wert für langfristige Kursversatzfehler beim
Navigieren eines Route-nach-Musters an.‍ Passen Sie diese
Einstellung nur an, nachdem die Navigationsverstärkung
eingerichtet wurde.‍
Wenn der Wert zu hoch ist, führt der Autopilot eine
Überkompensierung für den Kursversatzfehler durch.‍ Wenn
der Wert zu niedrig ist, gestattet der Autopilot einen großen
langfristigen Kursversatzfehler.‍
NMEA Navigationseinstellungen
HINWEIS: NMEA Navigationseinstellungen gelten nur, wenn
ein NMEA 0183 GPS-Gerät mit dem Autopilotsystem verbunden
ist.‍
Öffnen Sie die NMEA Einstellungen, indem Sie die Option
Menü > Einstellungen > Autopilotkonfiguration – Händler >
Navigation einrichten > NMEA-Einstellungen auswählen.‍
NMEA-Prüfsumme: Wenn für die Einstellung die Option Aus
gewählt ist, können Sie das verbundene NMEA 0183 GPSGerät weiterhin verwenden, wenn Prüfsummen falsch
berechnet werden.‍ Wenn für die Einstellung die Option Aus
gewählt ist, ist die Datenintegrität nicht gewährleistet.‍
Umgekehrter Kursversatzfehler: Sie können die
Steuerrichtung korrigieren, wenn das verbundene
NMEA 0183 GPS-Gerät die falsche Steuerrichtung mit dem
Kursversatzsignal sendet.‍
diese Kalibrierung verwenden, wenn die
Ruderpositionsanzeige auf dem Bildschirm nicht mit der
tatsächlichen Rudermitte des Boots übereinstimmt.‍
Registrieren des Geräts
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füllen Sie die Online-Registrierung noch heute aus.‍
• Rufen Sie die Website http:​/‍​/‍my​.garmin​.com auf.‍
• Bewahren Sie die Originalquittung oder eine Fotokopie an
einem sicheren Ort auf.‍
Kontaktaufnahme mit dem Support von Garmin
• Rufen Sie die Website www.garmin.com/‍support auf, und
klicken Sie auf Contact Support, um Informationen zum
Support in den einzelnen Ländern zu erhalten.‍
• Nutzen Sie als Kunde in den USA die Rufnummern
+1-913-397-8200 oder +1-800-800-1020.‍
• Nutzen Sie als Kunde in Großbritannien die Rufnummer
0808 238 0000.‍
• Nutzen Sie als Kunde in Europa die Rufnummer
+44 (0) 870 850 1241.‍
Einstellungen für das Steuerungssystem
Öffnen Sie die Einstellungen für das Steuerungssystem, indem
Sie die Option Menü > Einstellungen >
Autopilotkonfiguration – Händler > Steuerungssystem
einrichten auswählen.‍
Steuerrichtung überprüfen: Legen Sie die Richtung fest, in die
sich das Ruder bewegen muss, um das Boot nach Backbord
und Steuerbord zu wenden.‍ Sie können die Steuerrichtung
bei Bedarf testen und umkehren.‍
Rudersensoreinstellungen
HINWEIS: Rudersensoreinstellungen gelten nur, wenn ein
Rudersensor mit dem Autopilotsystem verbunden ist.‍
Öffnen Sie die Rudersensoreinstellungen, indem Sie die Option
Menü > Einstellungen > Autopilotkonfiguration – Händler >
Steuerungssystem einrichten > Rudersensor einrichten
auswählen.‍
Maximaler Backbordwinkel: Geben Sie den Winkel für den
weitesten Backbordausschlag des Ruders ein.‍
Maximaler Steuerbordwinkel: Geben Sie den Winkel für den
weitesten Steuerbordausschlag des Ruders ein.‍
Rudersensorkalibrierung: Leitet ein Verfahren ein, bei dem
der maximale Bewegungsbereich des Ruders eingerichtet
und der Sensor für die Ruderposition kalibriert wird.‍ Wenn
während der Kalibrierung ein Fehler angezeigt wird, wurde
möglicherweise die Grenze des Sensors für die
Ruderposition erreicht.‍ Eventuell ist der Sensor nicht
ordnungsgemäß installiert.‍ Wenn das Problem weiterhin
auftritt, können Sie den Fehler umgehen, indem Sie das
Ruder auf die weiteste Position einrichten, bei der kein
Fehler ausgegeben wird.‍
Rudermitte kalibrieren: Leitet ein Verfahren ein, bei dem die
mittlere Position des Ruders eingerichtet wird.‍ Sie können
23
Garmin International, Inc.
1200 East 151st Street
Olathe, Kansas 66062, USA
Garmin (Europe) Ltd.
Liberty House, Hounsdown Business Park
Southampton, Hampshire, SO40 9LR, Vereinigtes
Königreich
Garmin® und das Garmin Logo sind Marken von Garmin Ltd. oder deren Tochtergesellschaften und sind in den USA und anderen
Ländern eingetragen. GHP™, GHC™ und Shadow Drive™ sind Marken von Garmin Ltd. oder deren Tochtergesellschaften. Diese
Marken dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung von Garmin verwendet werden.
NMEA® und NMEA 2000® sind Marken der National Marine Electronics Association. Uflex® und MasterDrive™ sind Marken der
UltraFlex Group. Teflon® ist eine Marke von DuPont™.
Garmin Corporation
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