SoundCraft Signature 22 MTK Mix, record and produce your Signature sound Bedienungsanleitung

SoundCraft Signature 22 MTK Mix, record and produce your Signature sound Bedienungsanleitung
®
Bedienungsanleitung
Soundcraft Signature 16, 22 & 22MTK
®
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
Informationen
Informationen
WICHTIG
Bitte lesen Sie sich diese Bedienungsanleitung vor der ersten
­Inbetriebnahme durch.
Dieses Gerät entspricht den EMC-Richtlinien 2004/108/EC und LVD 2006/95/EC.
Dieses Produkt erfüllt folgende Sicherheitsnormen:
IEC 60065:2005 (Siebte Ausgabe) +A1:2005
EN60065:2006 +A1:2006 +A1:2008
UL60065 2012 7. Ausgabe
CAN/CSA-E60065-03 + A1: 2006
Und den EMC-Normen
EN55103-1: 2009 (E2)
EN55103-2: 2009 (E2)
Warnung: Bei Modifikationen oder Änderungen, die ohne die ausdrückliche Genehmigung von Harman durchgeführt
werden, erlischt die Nutzungserlaubnis. Die Verwendung eines nicht zugelassenen Geräts ist laut Absatz 302 des Telekommunikationsgesetzes von 1934 in der jeweils gültigen Fassung sowie laut Unterabschnitt 1 von Teil 2 in Kapitel 47 des „Code of
Federal Regulations“ verboten.
Anmerkung: Dieses Gerät wurde ausgiebig getestet und entspricht den Grenzwerten von „Part 15“ der FCC-Bestimmungen
für Digital-Geräte der Klasse B. Diese Grenzwerte garantieren einen ausreichenden Schutz vor schädlichen Interferenzen bei
der Installation in einem Haus bzw. einer Wohnung. Dieses Gerät erzeugt und verwendet Radiofrequenzenergie und kann
diese auch abstrahlen und dadurch Funkverbindungen stören, wenn es nicht den Anweisungen entsprechend installiert und
benutzt wird. Allerdings kann nicht garantiert werden, dass bei bestimmten Installationen nicht trotzdem Interferenzen auftreten können. Wenn das Gerät den Radio- oder Fernsehempfang stört, was man sehr leicht durch das Aus- und Einschalten
überprüfen kann, muss der Anwender diese Störungen auf eine der folgenden Arten beheben:
* Durch die Aufstellung der Empfangsantenne an einem anderen Ort.
* Vergrößern Sie den Abstand zwischen dem Gerät und dem Empfänger.
* Schließen Sie das Gerät nicht an denselben Stromkreis an wie ihr Radio- oder Fernsehgerät.
* Bitten Sie Ihren Fachhändler oder einen erfahrenen Radio-/Fernsehtechniker um Hilfe.
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an: Harman International Industries Ltd, Cranbourne House, Cranbourne Road, Potters Bar, Hertfordshire EN6 3JN, UK. Telefon +44 (0)1707 665000, Fax: +44 (0)1707 660742, E-Mail: soundcraft@harman.com
© Harman International Industries Ltd. 2014 Alle Rechte vorbehalten.
Teile des Produktdesigns sind eventuell durch weltweite Patente geschützt.
Part No. 5056808
Rev 1.0
E&OE September 2014
Soundcraft ist eine Geschäftseinheit der Harman International Industries Ltd. Die in dieser Anleitung enthaltenen Informationen können ohne vorherige Bekanntgabe geändert werden und stellen keine Gewährleistung seitens des Verkäufers dar.
Soundcraft haftet nicht für Verluste oder Schäden gleich welcher Art, die sich aus der Nutzung der in dieser Anleitung enthaltenen fehlerhaften Informationen ergeben könnten. Dieses Handbuch darf ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung
von Soundcraft weder vollständig noch teilweise in elektronischer, elektrischer, mechanischer oder optischer Form reproduziert, übertragen bzw. in einem Datenbanksystem gespeichert oder aufgenommen werden.
Harman International Industries Limited
Cranborne House, Cranborne Road, Potters Bar, Hertfordshire, EN6 3JN, Vereinigtes Königreich
Tel: +44 (0)1707 665000
Fax: +44 (0)1707 660742
http://www.soundcraft.com
Informationen
Inhalts­
übersicht
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
Inhalts­übersicht
Informationen
1.0: Einleitung
1.0.1: Die SIGNATURE-Serie
1.0.2: SAPPHYRE-­Equalizer
1.1: Sicherheit
1.2: Garantie
1.3: Technische Daten
2.0: Vorbereitungen
2.1: Vorstellung der Pulte
2.2: Bedienelemente
3.0: Ein- und Ausgänge
3.1: Vorstellung der Anschlüsse
3.2: Mischpulteingänge
3.3: Mischpultausgänge
3.4: Weitere Ein-/Ausgänge
4.0: Signal-Routing
4.1: Mono-Eingänge
4.2: Stereo-Eingänge
4.3: FX Return
4.4: AUX-Busse
4.5: Gruppenbusse
4.6: MASTER-Bus
5.0: Bestückung der Kanäle
5.1: Eingangskanäle
5.1.1: Mono-Eingangs­kanäle
5.1.2: Stereo-Eingangs­kanäle
5.1.3: FX RETURN-Bedien­elemente
5.2: AUX Master-Ausgänge
5.3: Gruppenbusse
5.4: MASTER-Bus
6.0: Solo und Monitoring
7.0: USB-Funktionen
7.1: Signature 16, 22 USB
7.2: Signature 22MTK USB
8.0: LEXICON-Effekte
8.1 Bedienung der Effekte
8.2: Halleffekte
8.3: Delay & Modulation
Anhang 1: Kein ­Signal?
In dieser Anleitung werden statt Seitenverweise Hinweise auf den relevanten Abschnitt verwendet. Viele Kapitel bzw. Abschnitte erstrecken sich nämlich über mehrere Seiten.
Inhalts­übersicht
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
1.0: Einleitung
Vorstellung des SIGNATURE
Die Signature-Serie beruhen auf über 40 Jahren Erfahrung mit der Live-Beschallung: Die Pulte verfügen über
eine süperbe analoge Bedienoberfläche, die entscheidend zum herausragenden Ruf des „Britischen Sounds“
beigetragen hat. Die Pulte dieser Serie sind zwar erstaunlich kompakt, erfüllen aber dennoch professionelle
Ansprüche.
Die Mischpulte der Signature-Serie sind robust gebaut, um Abend für Abend einen satten Sound anbieten
zu können. Dieser Sound ist den Ghost®-Vorverstärkern, der musikalischen Entzerrung, den hervorragenden
Lexicon®-Effekten und den leistungsfähigen dbx®-Prozessoren zu verdanken.
Soundcraft® Ghost-Mikrofonvorverstärker
Wegweisende Leistung mit hoher Aussteuerungsreserve,
einem enormen Dynamikumfang und einem überragenden
Fremdspannungsabstand.
‘Britische’ Soundcraft® Sapphyre-Entzerrung
Um diesen EQ mit dem „typisch britischen Sound“ werden wir
von vielen beneidet.
Soundcraft® GB-Audio-Routing
Flexibler Signalabgriff vor/hinter den Fadern für die AUX-Busse, die außerdem über separate Ausgänge verfügen.
dbx®-Limiter
Leistungsfähige Kompressoren mit hohem Ratio-Wert auf
vielen Eingangskanälen.
Hi-Z-Instrumenteneingänge
Erlauben eine Direktverbindung von E/A- und E-Gitarren
sowie E-Bässen mit dem Pult.
Mehrfach ausgezeichnete Lexicon®-Effekte
Reverb, Delay, Chorus- und Modulationseffekte in Profiqualität für einen satten Sound.
Digitale Signalübertragung (USB)
Ein- und Ausgabe eines Stereosignals per USB von/zu einer
DAW oder einem Digital-Recorder. Das Signature 22MTK bietet einen Mehrspurbetrieb.
Funktionen des Wiedergabekanals
Die „Interval Mute“-Funktion erlaubt das blitzschnelle Stummschalten fast aller Eingangskanäle. Außerdem kann der
Signalabgriff zu bestimmten AUX-Bussen separat Pre/Post
geschaltet werden.
Robust Bauweise für den harten Toureinsatz
Das robustes Metallgehäuse und die hochwertige Komponenten garantieren einen über Jahre störungsfreien Betrieb.
1.0: Einleitung
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
1.0.1: Die SIGNATURE-Serie
Die Signature-Serie
Die Mischpulte der Signature-Serie bieten ein Höchstmaß an Musikalität, Kreativität und technischer Leistung,
die teilweise auf neuen technologischen Errungenschaften und der über 40-jährigen Erfahrung des Herstellers
beruhen. Die Pulte weisen ein „klassisches“ Analog-Design auf, das nach wie vor von vielen Toningenieuren bevorzugt wird.
Ghost®-Vorverstärker
Der ProMic-Vorverstärker der Soundcraft Ghost-Serie
ist weltberühmt für sein extrem niedriges Eigenrauschen und seine hohe Aussteuerungsreserve. Hiermit
kann der Signalpegel bei Bedarf ohne nennenswerte
Qualitätsverluste stark angehoben werden.
‘Britische’ Sapphyre-Entzerrung
Der asymmetrische Soundcraft Sapphyre-EQ des
Mischpults erlaubt eine ebenso kreative wie funktionale Signalentzerrung und arbeitet erstaunlich
intuitiv. Beim Anheben und Absenken eines Frequenzbandes verhält er sich leicht unterschiedlich
und liefert damit schneller das erwartete Ergebnis.
Siehe auch “1.0.2: SAPPHYRE-­Equalizer”.
Routing der GB-Konsolen
Ihr Signature verwendet den Routing-Ansatz der
legendären GB-Konsolen: Die Signale aller AUXBusse können wahlweise vor oder hinter den Fadern
abgegriffen werden und das Routing auf die Gruppenbusse, die über eigene Ausgänge verfügen, ist
erstaunlich flexibel.
Siehe auch “4.0: Signal-Routing”.
1.0.1: Über
dieDie
SIGNATURE-Serie
1.0.1:
SIGNATURE-Serie
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
1.0.2: SAPPHYRE-­
Equalizer
SAPPHYRE-Equalizer
Asymmetrische Soundcraft Sapphyre-Entzerrung
Das Soundcraft Signature verwendet eine asymmetrische Klangregelung, die seinerzeit für das berühmte
Soundcraft Sapphyre entwickelt wurde. Dieser EQ erlaubt eine ebenso kreative wie funktionale Entzerrung
und arbeitet erstaunlich musikalisch.
HF – Kuhschwanzfilter der Höhen
Hiermit kann man verhindern, dass ein
Signal zu schrill wirkt bzw. es etwas heller
machen.
LMF und HMF (Mittenband,
­Glockenfilter)
Mit einer relativ starken Anhebung wird das
Signal wärmer, mit einer leichten Absenkung verbessert man die Definition.
LF – Kuhschwanzfilter im Bass
Hiermit kann man verhindern, dass
ein Signal zu wummerig wirkt bzw. es
druckvoller machen.
Die Kuhschwanzbänder (LF und HF) heben die Eckfrequenz
bei einer Absenkung leicht an und senken sie bei einer Anhebung leicht ab.
Im Bassbereich verhindert man bei Bedarf mit einer leichten Absenkung das gefürchtete Wummern, während die
dabei stattfindende leichte Anhebung der Eckfrequenz
den „Druck“ des Signals erhält. Das HF-Band führt bei einer
leichten Anhebung nicht zu jenem schrillen Klangeindruck
anderer Ansätze, während eine Absenkung des Bandes automatisch eine leichte Anhebung der Eckfrequenz bewirkt,
damit das bearbeitete Signal nicht übertrieben dumpf
wirkt.
Die Mittenbänder (Glockenfilter) haben beim Anheben eine
größere Bandbreite (niedriger Q-Wert) und beim Absenken
eine weitaus schmalere (hoher Q-Wert).
Mit der Anhebung eines breiteren Frequenzbereichs wird
ein harter Klangeindruck vermieden – das Signal klingt entsprechend musikalischer. Das schmalere Band im Falle einer
Absenkung erlaubt dagegen eine gezielte Abschwächung
störender Frequenzen wie Resonanzen, Klingeln, Brummen
oder Frequenzen, die zu Rückkopplung führen könnten.
Wäre das Band breiter, so würden außer den problematischen Frequenzen auch Bereiche abgeschwächt, die zu
einem „dünneren“ Signal führen würden.
1.0.2: SAPPHYRE-­Equalizer
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
1.1: Sicherheit
Einleitung > Sicherheit
SICHERHEITSHINWEISE
Bitte lesen Sie sich diesen Abschnitt komplett durch, um sich mit den
Vorsichtsmaßnahmen vertraut zu machen und Ihren Garantieanspruch
zu wahren.
Wichtige Symbole
Vorsicht
Weist Anwender auf wichtige Betriebs- und Wartungs-, bzw. Reparaturanweisungen im Anleitungstext des Gerätes hin.
Warnung
Weist den Anwender auf nicht isolierte „gefährliche
Spannungen“ im Geräteinneren hin, die so stark
sein können, dass sie einen Stromschlag erzeugen.
DIESES GERÄT MUSS GEERDET WERDEN
Versuchen Sie nie, die Erdung dieses Gerätes zu umgehen.
Die Adern des Netzkabels sind nach folgendem System farblich kodiert:
Erdung: Grün und Gelb (Grün/Gelb in den USA)
Null: Blau (Weiß in den USA)
Phase: Braun (Schwarz in den USA)
Da die Aderfarben des Netzkabels nicht immer mit den Angaben auf/in einem Stecker übereinstimmen, sollten Sie beim Anbringen eines anderen Steckers folgendermaßen verfahren:
Die grün/gelbe Ader muss mit dem Anschluss verbunden werden, der mit einem „E“ oder einem Erdungssymbol gekennzeichnet ist.
Die blaue Ader muss mit dem mit „N“ markierten Anschluss verbunden werden.
Die braune Ader muss mit dem mit „L“ markierten Anschluss verbunden werden.
Falls Sie einen Stecker auswechseln, müssen Sie unbedingt auf eine fachgerechte Stiftbelegung achten.
Diese Gerät eignet sich für Gebiete, in denen die auf dem Typenschild verwendete Netzspannung verwendet wird.
Das interne Netzteil enthält keine Bauteile, die vom Anwender gewartet werden dürfen. Überlassen Sie alle Wartungsarbeiten einem qualifizierten Wartungstechniker und wenden Sie sich grundsätzlich an Ihren SoundcraftHändler.
1.1: Sicherheit
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
1.1: Sicherheit
Einleitung > Sicherheit
• Bitte die gesamte Anleitung durchlesen.
Warnungen
• Bewahren Sie diese Anweisungen auf.
• Befolgen Sie alle Warnungen.
• Befolgen Sie alle Anweisungen.
• Reinigen Sie das Gerät nur mit einem trockenen Tuch.
• Stellen Sie das Gerät niemals in die Nähe einer Wärmequelle (Heizkörper, Ofen usw.) oder eines Gerätes, das sehr heiß wird
(z.B. ein Verstärker).
• Versperren Sie niemals die Lüftungsschlitze. Stellen Sie das Gerät immer den Herstelleranweisungen entsprechend auf.
• Verwenden Sie dieses Gerät niemals in der Nähe von Wasser.
• Versuchen Sie niemals, die Sicherheitsvorkehrung eines polarisierten bzw. Erdungsstiftes zu umgehen. Ein polarisierter Stecker weist zwei Stifte mit unterschiedlicher Breite auf. Ein geerdeter Stecker enthält zwei Stifte und eine Erdungsbuchse. Der
breitere Stift bzw. die Erdungsbuchse dient Ihrer Sicherheit. Wenn der beiliegende Stecker nicht in die Netzsteckdose passt,
bitten Sie einen Elektriker, die Steckdose auszuwechseln.
• Verlegen Sie das Stromkabel so, dass man nicht darüber stolpern kann. Das führt besonders in der Nähe des weiblichen
Steckers am Eingang des Gerätes zu Problemen.
• Verwenden Sie nur Halterungen/Zubehör, die/das vom Hersteller ausdrücklich empfohlen wird/werden.
• Lösen Sie im Falle eines Gewitters bzw. wenn Sie das Gerät längere Zeit nicht verwenden möchten, den Netzanschluss.
• Überlassen Sie alle Wartungsarbeiten einer qualifizierten Kundendienststelle. Das Gerät muss zur Wartung eingereicht werden, wenn es Schäden aufweist, z.B. wenn das Netzteilkabel oder der Stecker beschädigt ist, wenn Wasser oder Fremdkörper
in das Geräteinnere gelangt sind, wenn das Gerät Feuchtigkeit oder Regen ausgesetzt war, wenn es sich nicht normal verhält
oder wenn seine Funktionstüchtigkeit merklich nachgelassen hat.
• Verwenden Sie nur Wagen, Ständer, Halterungen und Unterlagen, die entweder vom Hersteller empfohlen werden oder
zum Lieferumfang das Gerätes gehören. Ein eventuell verwendeter Wagen darf beim Transport nicht umkippen, weil das zu
schweren Verletzungen führen kann.
• Stellen bzw. legen Sie niemals Gegenstände mit offenen Flammen, darunter Kerzen oder Zigaretten, auf dieses Gerät.
• Warten Sie das Produkt niemals selbst. Überlassen Sie alle Wartungsarbeiten einem qualifizierten Wartungstechniker und
wenden Sie sich grundsätzlich an Ihren Soundcraft-Händler.
• Bitte überlassen Sie alle Wartungs- und Reparaturarbeiten einem Soundcraft-Mitarbeiter bzw. einem anerkannten Agenten. Soundcraft haftet nicht für Verluste, Schäden usw., die sich aus der Wartung, Reparatur oder
Modifizierung des Geräts durch Unbefugte ergeben.
Warnung: Um Stromschläge und Brand zu vermeiden, darf dieses Gerät niemals Regen oder Feuchtigkeit
ausgesetzt werden. Verhindern Sie, dass Flüssigkeiten auf/in das Gerät tropfen oder spritzen und stellen Sie
niemals Flüssigkeitsbehälter wie Vasen usw. auf das Gerät. Stellen bzw. legen Sie niemals Gegenstände mit
offenen Flammen auf dieses Gerät.
• Versperren Sie die Lüftungsschlitze des Geräts niemals mit Zeitungen, Tischdecken, Gardinen usw.
1.1: Sicherheit
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
1.1: Sicherheit
Einleitung > Sicherheit
Warnungen
TIPPS FÜR ANWENDER, DIE PRINZIPIELL BIS AN DIE GRENZE GEHEN
Obwohl Ihr neues Mischpult erst hörbare Signale ausgibt, wenn Sie eine Signalquelle anschließen, kann
es Signale erzeugen, die bei der Wiedergabe über Lautsprecherboxen oder im Kopfhörer zu dauerhaften
Hörschäden führen.
Deshalb sollten dauerhafte, hohe Schallpegel grundsätzlich vermieden werden. Bevor Sie Bedienfunktionen
ausprobieren, deren Zweck Ihnen nicht ganz klar ist (was bei einem neuen Gerät durchaus normal ist), sollten
Sie den Pegel der Abhöre/Kopfhörer drastisch absenken. Denken Sie daran, dass Ihre Ohren Ihr mit Abstand wichtigstes Werkzeug darstellen und daher eine schonende Behandlung verdienen.
Umgekehrt sollten Sie sich aber nicht vor Versuchen und Experimenten scheuen, weil man nur so in Erfahrung bringt, für welche kreative Zwecke die Funktionen sonst noch gut sind.
Anmerkung: Dieses Gerät wurde ausgiebig getestet und entspricht den Grenzwerten von „Part 15“ der
FCC-Bestimmungen für Digital-Geräte der Klasse A. Diese Grenzwerte garantieren einen ausreichenden Schutz
vor schädlichen Interferenzen bei der Installation in einem kommerziellen Umfeld. Dieses Gerät erzeugt und
verwendet Radiofrequenzenergie und kann diese auch abstrahlen und dadurch Funkverbindungen stören,
wenn es nicht den Anweisungen entsprechend installiert und benutzt wird. Die Verwendung dieses Geräts in
einer Wohngegend könnte schädliche Interferenzen verursachen, die vom Anwender selbst und auf eigene
Kosten beseitigt werden müssen.
This Class A digital apparatus meets the requirements of the Canadian Interference-Causing
Equipment Regulations.
Cet appareil numérique de la Classe A respecte toutes les exigences du Règlement sur le matériel brouilleur du Canada.
Anmerkung: Die Lieferverpackung Ihres Mischpults ist fester Bestandteil des Produkts und muss daher für die
spätere Verwendung aufbewahrt werden.
1.1: Sicherheit
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
1.2: Garantie
Einleitung > Sicherheit
Garantie
1. Soundcraft ist eine Geschäftseinheit der Harman International Industries Ltd.
Mit „Endanwender“ ist die Person gemeint, die das Produkt zuerst für seinen Bestimmungszweck nutzt.
Mit „Händler“ ist die Person (außer Soundcraft-Mitarbeitern) gemeint, bei welcher der Endanwender das Produkt kauft.
Diese juristische Person muss von Soundcraft oder einer bevollmächtigten Vertriebsstelle anerkannt sein.
Mit „Produkt“ ist das Produkt gemeint, auf welches sich diese Bedienungsanleitung bezieht.
2. Wenn das Produkt innerhalb von 12 Monaten nach der Auslieferung an den Endanwender Schäden aufweist, die auf
defekte Bauteile und/oder eine mangelhafte Verarbeitung zurückzuführen sind und dazu führen, dass die Zweckerfüllung
und/oder der Einsatzbereich des Produkts entscheidend eingeschränkt wird, muss das Produkt bzw. das defekte Bauteil
beim Händler oder bei Soundcraft eingereicht werden. Der Händler oder Soundcraft wird die defekten Bauteile dann den
folgenden Bedingungen entsprechend reparieren oder ersetzen. Alle ausgetauschten Komponenten werden Eigentum
von Soundcraft.
3. Produkte oder Komponenten werden immer auf Kosten und Risiko des Endanwenders (von und zum Händler/Soundcraft)
versandt. Das Porto für die Rückerstattung ist vorab zu bezahlen.
4. Diese Garantie greift nur in folgenden Fällen:
a) Wenn das Produkt ordnungsgemäß und den Anweisungen in der Soundcraft-Bedienungsanleitung entsprechend
aufgestellt wurde.
b) Wenn der Endanwender Soundcraft oder den Händler innerhalb von 14 Tagen nach der Entdeckung über den Mangel
informiert –und–
c) Wenn das Produkt entweder nicht oder ausschließlich von anerkannten Vertretern von Soundcraft bzw. dem Händler
modifiziert, repariert oder gewartet wurde –und–
d) Wenn der Endanwender das Produkt ausschließlich für die von Soundcraft empfohlenen Einsatzbereiche und nur mit
Zusatzgeräten verwendet, welche die Spezifikationen von Soundcraft oder sonstige relevante Anforderungen in Bezug
auf die von Soundcraft erwähnten Empfehlungen erfüllt.
5. Schäden, die auf einen der folgenden Umstände zurückzuführen sind, werden von den Garantiebestimmungen nicht
gedeckt: Falsche oder fahrlässige Handhabung, chemische, elektro-chemische oder elektrische Einwirkungen, Zufallsschäden, höhere Gewalt, Nachlässigkeit, fehlerhafte Stromversorgung, Einwirkung der Klimaanlage oder Luftfeuchtigkeitsregelung.
6. Diese Garantieansprüche können vom Endanwender nicht auf Dritte übertragen werden.
7. Endanwender mit Endverbraucherstatus werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ihre rechtlichen Ansprüche in
Bezug auf den Verkäufer dieses Produkts von den hiesigen Garantiebestimmungen in keiner Weise berührt werden.
1.2: Garantie
1.3: Technische
Daten
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
Einleitung > Technische Daten
TYPISCHE SPEZIFIKATIONEN
Frequenzgang
Mikrofon/Line-Signal zu einem beliebigen Ausgang:
±1.5dB, 20Hz~20kHz
Klirrfaktor
Mono-Mikrofonempfindlichkeit –30dBu, Eingangspegel
–16dBu, +14dBu Am Mischpultausgang: < 0.002% @ 1kHz
Stereo-Mikrofonempfindlichkeit –30dBu, Eingangspegel
–16dBu, +14dBu Am Mischpultausgang: < 0.007% @ 1kHz
Rauschen
Mono-Mikrofoneingang E.I.N. (max. Anhebung):
<–124dBu
(150Ω-Signalquelle)
Stereo-Mikrofoneingang E.I.N. (max. Anhebung):
<–124dBu
(150Ω-Signalquelle)
Kanaltrennung (@ 1kHz)
Kanalstummschaltung: >–90dB
Fader-Abschwächung (im Vergleich zu +10): >–90dB
Aus-Zustand der AUX-Regler: >–82dB
Klangregelung (Mono-Eingänge)
HF: 12kHz, ±15dB
HMF (Einstellbereich): 400Hz~8kHz, ±15dB
LMF (Einstellbereich): 80Hz~2kHz, ±15dB
LF: 60Hz, ±15dB
Klangregelung (Stereo-Eingänge)
HF: 12kHz, ±15dB
MF (Einstellbereich): 140Hz~3kHz, ±15dB
LF: 60Hz, ±15dB
Leistungsaufnahme
Signature 16: <80VA
Signature 22: <100VA
Signature 22MTK: <120VA
Betriebsbedingungen
Temperaturbereich: 5°C~40°C
Ein- und Ausgangspegel
Mikrofoneingang: Max. +12.5dBu
Line-Eingang: Max. >+26dBu
Stereo-Eingänge: Max. >+26dBu
Mischpultausgang: Max. +21.5dBu
Kopfhörer (@150Ω): 300mW
Ein- und Ausgangsimpedanzen
Mikrofoneingang: 1.2kΩ
Hi-Z-Eingang: 968kΩ
Line-Eingang: 10kΩ
Stereo-Eingang: 21.5kΩ
Ausgänge: 150Ω (symmetrisch), 75Ω (unsymmetrisch)
USB-Audio (16, 22)
Ein-/Ausgänge: 2 Eingänge, 2 Ausgänge
Wortbreite: 16, 24 Bit
Sampling-Frequenz: 44.1kHz/48kHz/88.2kHz/96kHz/176.4
kHz/192kHz
USB-Mehrkanal-Audio (22MTK)
Ein-/Ausgänge: 24 Eingänge, 22 Ausgänge
Wortbreite: 16, 24 Bit
Sampling-Frequenz: 44.1kHz/48kHz
Nettogewicht
Signature 16: 8,66kg
Signature 22: 11,06kg
Signature 22MTK: 11,36kg
Abmessungen (B × H × T)
Signature 16: 630mm x 595mm x 210mm
Signature 22: 750mm x 630mm x 210mm
Signature 22MTK: 750mm x 630mm x 210mm
1.3: Technische Daten
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
2.0: Vorbereitungen
Vorbereitungen > Vorstellung dieser Bedienungsanleitung
Anwender mit ein wenig Audio-Erfahrung können die Mischpulte der Soundcraft Signature-Serie wahrscheinlich bedienen, ohne je einen Blick in diese Anleitung zu werfen. Die Lektüre lohnt sich aber dennoch.
Am besten beginnen Sie dann mit dem Funktionsüberblick unter “Vorstellung des SIGNATURE”, wo die Möglichkeiten und Funktionen vorgestellt werden.
Hinweis:
Die meisten Abbildungen in dieser Anleitung zeigen das
Signature 22 Mischpult. Etwaige Unterschiede zwischen dem
Signature 16, 22 und 22MTK werden an Ort und Stelle erläutert.
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Wenn Sie sich die Anleitung im PDF-Format
durchlesen,
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nen Sie mit Hilfe des Vorschaumenüs direkt zum gewünschten
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Kapitel oder Abschnitt springen.
In dieser Anleitung werden statt Seitenverweise Hinweise
auf den relevanten Abschnitt verwendet. Viele Kapitel bzw.
Abschnitte erstrecken sich nämlich über mehrere Seiten.
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2.0: Vorbereitungen
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
2.1: Vorstellung der
Pulte
Vorbereitungen > Vorstellung der Mischpulte
Zweck eines Mischpults ist die Kombination mehrerer Quellsignale im gewünschten Pegel- und Frequenzverhältnis, um ein ansprechendes Ganzes (die „Abmischung“) zu erzielen. Nur mit einem Mischpult lässt sich eine gute
Balance aller Signale erzielen, ganz gleich, ob es sich um ein Duo oder ein ganzes Orchester handelt.
Die meisten Mischpulte (darunter die Signature-Serie) bieten jedoch weit mehr. Dank zahlreicher Funktionen
lassen sich mühelos ansprechende Abmischungen erzielen, während die gebotenen Routing-Optionen es erlauben, externe Effekte einzubeziehen, eine Monitor-Abmischung für die Künstler auf der Bühne vorzubereiten, die
gewünschten Signale mit einem Kopfhörer zu überwachen, Signale digital aufzuzeichnen und digitale Signalquellen als Einspieler zu benutzen.
Fader
Mit Fadern kann man das Pegelverhältnis der einzelnen
Quellen intuitiv einstellen und nachprüfen. Sie veranschaulichen die Abmischung quasi.
Flexible Quellenwahl
Eingangsmäßig bietet Ihr Pult alles, was Sie erwarten:
Mikro­fon- und Instrumenteneingänge, Hi-Z-Eingänge für
elektrische Instrumente, 48V-Phantomspeisung für Kondensatormikrofone usw. Alle Signale können selbstverständlich auch ordnungsgemäß eingepegelt werden.
Entzerrung (EQ)
Hier finden Sie ein Hochpassfilter zur Unterdrückung
tieffrequenter Störgeräusche und einen 4-Band-EQ für die
„Entzerrung“ der Signalquellen.
Dynamikprozessoren
Diese dienen zum Bändigen der Amplitude (Lautstärke) der
Eingangsquellen. Bestimmte Kanäle Ihres Signature-Pultes
bieten einen Limiter, der verhindert, dass die betreffenden
Signale bei Pegelspitzen unangenehm übersteuern.
Ausgangsoptionen
Die abgemischten Signale können nicht nur an den
MASTER-Bus angelegt, sondern auch separaten Gruppenausgängen zugeordnet werden. Außerdem stehen AUXBusse für unterschiedliche Monitor-Abmischungen und
ein bzw. zwei Effektprozessoren mit separaten Bussen zur
Verfügung. Wer einen Kopfhörer anschließt, kann wahlweise die Stereo-Abmischung oder das Signal des Solo-Busses
überwachen.
Solo/Monitor-System
Mit dem „Solo-System“ ist gemeint, dass man gezielt Kanäle
mit Hilfe eines Kopfhörers überwachen kann, falls man
vermutet, dass sie noch nicht optimal eingestellt sind.
Interne Effekte
Mit Algorithmen wie Reverb, Delay, Chorus, Phaser usw.
verfügen Sie aus dem Stand über alle Effekte, die im LiveBetrieb oft und gerne verlangt werden. Sie brauchen also
nicht unbedingt Außenbordgeräte. Der Lexicon-Effektprozessor des Signature kann über den AUX 4/FX-Bus angesprochen werden. Das Ausgangssignal des Effektprozessors
liegt dann am FX Return-Kanal an. Das 22 und 22MTK Pult
bieten noch einen zweiten Effektprozessor, der über AUX 5/
FX2 angesprochen wird und dessen Ausgänge mit dem FX
Return 2-Kanal verbunden sind.
Digitale Ein- und Ausgänge
Digitale Ein- und Ausgänge werden vor allem für digitale
Audiolösungen wie DAWs, Tablets usw. benötigt.
Die Signature-Serie bietet eine USB-Schnittstelle für die
Aufnahme der beiden Kanäle der AUX 1-2-Busse oder des
MASTER-Busses und die Wiedergabe von 2 Kanälen. Die
MTK-Version unterstützt das Mehrspurformat (jeder Kanal
wird separat übertragen) und erlaubt die Verwendung
ausgewählter Digital-Kanäle anstelle der analogen Signalquellen. Eine Möglichkeit der MTK-Version wäre: Die
gewünschten Kanäle übertragen ihr analog empfangenes
Eingangssignal zur DAW, wo sie mit Plug-Ins aufgemotzt
und in dieser Form dann wieder zum Pult übertragen werden. Eine andere wäre die Nutzung der Mehrspuraufnahme
eines anderen Konzerts für den „virtuellen Soundcheck“
(d.h. während die Musiker bereits an der Bar sitzen)… Hier
bieten sich völlig neue Möglichkeiten.
Weitere Infos
Alle Funktionen der Signature-Pulte werden in dieser Bedienungsanleitung vorgestellt.
2.1: Vorstellung der Pulte
2.2: Bedienelemente
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
Vorbereitungen > Bedienelemente
In den Abbildungen werden zunächst die verschiedenen Sektionen der Signature-Pulte vorgestellt. Danach
folgt dann eine eingehende Beschreibung dieser Sektionen. Die übrigen Kapitel beschreiben schließlich die
einzelnen Bedienelemente.
Ein- und Ausgänge
Anschlussbuchsen für Mikrofone,
Instrumente, Gitarren, Kopfhörer, Boxen/Beschallungsanlage,
MP3-/CD-Spieler und einen Mac
oder PC über USB.
Bedienung der Lexicon-Effekte
Algorithmuswahl und Parameter. Das Signature 22 und 22 MTK besitzen
zwei Effektprozessoren. Das Signature 16 hat einen.
Mono-Eingangskanäle
Master-Stereo-Ausgänge
Phantomspeisung, GAIN-Regler, HPF,
4-Band-EQ, AUX-Hinwege, PFL, Spitzenpegelanzeige, Fader und Routing
für jeweils ein Signal (Mono).
Fader und „Interval Mute“ (nur
der Wiedergabekanal ist offen).
Fest zugewiesene Effektrückwege
Stereo-Rückwege für den/die
internen Lexicon-Prozessor/en.
Stereo-Eingangskanäle
Phantomspeisung, GAIN-Regler, HPF,
4-Band-EQ, AUX-Hinwege, PFL, Spitzenpegelanzeige, Fader und Routing für
jeweils zwei Signale (Stereo). Bestimmte
Kanäle erlauben den Mono-Betrieb.
Der Stereokanal mit der höchsten Nummer ist der „Wiedergabekanal“ (siehe
„Interval Mute“-Funktion).
Kopfhörerpegel, globale
Phantomumschaltung, USBPort (nur Speisung).
AUX-Master
Ausgangspegel der AUX-Busse
und globale Einstellungstaster.
Gruppenbusse
Hinwegpegel der Gruppenbusse und Routing-Taster.
2.2: Bedienelemente
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
2.2: Bedienelemente
Vorbereitungen > Bedienelemente
Ein- & Ausgänge
Alle Signature-Pulte bieten mehrere Ein- und Ausgangsbuchsen, mit denen man Audiosignale einerseits einspeist und andererseits zur Außenwelt überträgt: XLR-, Klinken- und RCA-Buchsen für analoge Signale und einen USB-Port für digitale Audiosignale. Diese werden in den Abschnitten 3.0 und 7.0 (USB-Funktionen) vorgestellt. Hinweis: Die USB-Implementierung des
MTK-Modells (Signature 22MTK) ist weitaus differenzierter als bei den übrigen Pulten (Signature 16 und 22). Das wird unter
“7.0: USB-Funktionen” erläutert.
Mono-Eingangskanäle
Die Mono-Eingangskanäle dienen zum Einstellen und Abmischen individueller Audiosignale (jeweils ein Kanal). Alle MonoEingangskanäle erlauben das Anschließen von Mikrofonen und Line-Quellen. Bestimmte Kanäle bieten außerdem Hi-Z-Eingänge für hochimpedante Quellen (z.B. elektrische Gitarren). Siehe Abschnitt 4.2 und 5.2.
Stereo-Eingangskanäle
Das Signature 16, 22 und 22MTK bieten zwei Stereo-Eingangstypen. An den einen Typ kann man ein Mikrofon oder zwei LineQuellen anschließen (XLR-Buchse und Klinken; bei ausschließlicher Verwendung von Left/Mono ist das Line-Signal mono). Der
Kanal mit der höchsten Nummer (der „Wiedergabekanal“) ist mit RCA-Buchsen ausgestattet. Er ist der einzige Kanal, der bei
Drücken von INTERVAL MUTE in der MASTER-Sektion nicht stummgeschaltet wird. Siehe Abschnitt 4.3 und 5.3.
FX Return
Ein FX Return-Kanal empfängt das Stereo-Ausgangssignal des zugehörigen Lexicon-Effektprozessors. Hierbei handelt es sich
um einen Stereo-Kanal ohne Eingangspegelregler und ohne Entzerrung. Siehe Abschnitt 4.4 und 5.4.
2.2: Bedienelemente
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
2.2: Bedienelemente
Vorbereitungen > Bedienelemente
AUX-Ausgänge
Die AUX-Ausgangskanäle erlauben das Einstellen der Lautstärke für den jeweiligen Bus und bieten einen PRE/POST-Schalter,
mit dem man den Signalabgriff aller Eingangskanäle vor oder hinter ihren Fader legen kann. Mit dem AFL-Taster können diese
Busse im Solo-Betrieb abgehört werden. Siehe Abschnitt 4.5 und 5.5.
GRP-Ausgänge
Die GROUP-Kanäle dienen zum Routen und für die Pegeleinstellung der Gruppenbusse. Gruppenbus 1 und 2 bzw. 3 und 4
können wahlweise in Stereo oder Mono an den MASTER-Bus angelegt werden. Siehe Abschnitt 4.6 und 5.6.
MASTER-Kanal
Hiermit regelt man den Ausgangspegel der Stereo-Abmischung (MASTER, MST). Hier gibt es einen INTERVAL MUTE-Taster, mit
dem man alle Kanäle bis auf den Wiedergabekanal stummschalten kann. Siehe Abschnitt 4.7 und 5.7.
Meteranzeigen
Die Meter zeigen den Pegel der gewählten Abhörquelle an: MST L und R im Normalbetrieb bzw. Solo-Bus, wenn mindestens
ein PFL- oder AFL-Taster gedrückt ist. Wenn die AFL/PFL ACTIVE-Diode unter der Meteranzeige leuchtet, ist mindestens ein
AFL- oder PFL-Taster gedrückt. Siehe Abschnitt 6.0.
2.2: Bedienelemente
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
2.2: Bedienelemente
Vorbereitungen > Bedienelemente
Bedienung der Lexicon-Effekte
Das Signature 16 bietet einen internen Lexicon-Effektprozessor und einen zugehörigen Send/Return-Bus für die Verwendung
eines Hall-, Delay-, Chorus-, Rotary-, LoFi-, Bandemulations- und weiterer Effekte. Das Signature 22 und 22MTK sind mit zwei
Effektprozessoren und Send/Return-Bussen ausgestattet. Pro Effekt können jeweils zwei Parameter eingestellt werden. Siehe
Abschnitt 8.0.
POWER-Diode
Leuchtet grün, wenn das Pult eingeschaltet ist. Mit dem Netzschalter auf der Rückseite (unten) kann das Pult ein- und ausgeschaltet werden. Am besten stellen Sie den Ausgangspegel vor dem Ein- und Ausschalten zunächst auf den Mindestwert.
USB POWER-Port
Hier können USB-Geräte angeschlossen werden, die nur gespeist zu werden brauchen, so z.B. eine LED-Lampe oder ein Smartphone, das dringend aufgeladen werden muss. Dieser Port überträgt keine Daten. Schließen Sie keine Geräte an, die mehr als
500mA Strom benötigen.
Globaler Schalter für Phantomspeisung
Versieht alle Mikrofoneingänge des Mischpults mit 48V-Phantomspeisung, die man z.B. für Kondensatormikrofone und aktive
DI-Boxen benötigt. Siehe Abschnitt 5.1.
Pegelregler für den Kopfhörer
Hiermit kann der Kopfhörerpegel eingestellt werden. Der Kopfhörer gibt entweder das MASTER- oder das Solo-Signal aus.
Siehe auch “6.0: Solo und Monitoring”.
2.2: Bedienelemente
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
3.0: Ein- und Ausgänge
Ein- und Ausgänge
Jedes Signature-Pult weist unterschiedliche Eingangstypen auf. Außer Ghost-Mikrofonvorverstärkern bieten
einige Kanäle einen dbx®-Limiter und/oder eine Hi-Z-Funktion für hochohmige Signale. Bitte lesen Sie sich
dieses Kapitel sorgfältig durch, um alle Vorteile des Signature zu nutzen.
Digitale Ein- und Ausgänge im USB-Format
Analog-Eingänge
Analog-Ausgänge
3.0: Ein- und Ausgänge
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
3.1: Vorstellung der
Anschlüsse
Ein- und Ausgänge > Ein- und Ausgänge
Jedes Signature-Pult ist mit branchenüblichen Buchsen ausgestattet. Alle Klinken- und XLR-Buchsen sind
symmetrisch ausgeführt. Nachstehend finden Sie eine Erklärung wichtiger Begriffe für die Handhabung Ihres
Mischpults.
AUX-Ausgang oder -Bus
Ein Ausgangsbus, an den man die Signale der gewünschten
Kanäle anlegen und mischen kann. Der AUX1-Bus enthält z.B.
die Abmischung aller Kanäle, deren AUX1-Regler sich nicht
auf dem Mindestwert befindet. AUX-Busse werden für unterschiedliche Zwecke genutzt: Für die Bühnenmonitore, zum
Ansteuern externer Effektgeräte usw.
1/4”-Buchse (Klinke)
Dieser 6.3mm-Buchsentyp auf dem Signature erlaubt das
Anschließen von Quellen und Zielgeräten mit Line-Pegel, z.B.
Keyboards, externe Effektprozessoren, analoge Aufnahmeund Wiedergabegeräte usw. Alle Signature-Pulte sind mit
symmetrischen Klinkenbuchsen (TRS, 3 Pole) ausgestattet.
Die Klinkenausgänge sind impedanzsymmetriert.
Symmetrisch
Ein symmetrisches Signal wird über zwei Adern/Steckerstifte
mit der gleichen Impedanz transportiert. Ein Differenzial-Eingang verstärkt die Unterschiede zwischen den beiden Leitern
und unterdrückt damit Rauschen, das sich zwischen dem
Aus- und Eingang einschleicht (Gleichtaktunterdrückung).
Line-Pegel
Verweist auf den Signalpegel elektronischer Geräte. Dieses
Signal hat eine höhere Spannung als der „Mikrofonpegel“.
GRP (Gruppe)
Ein Ausgangsbus, der ebenfalls eine Abmischung der angelegten Signale enthält. Alle Eingangskanäle, deren 1-2-Taster
gedrückt ist, werden an den GRP1- und GRP2-Bus angelegt.
Mit dem Pan/Balance-Regler stellt man ein, wie laut das
Signal im Gruppenbus 1 und 2 ist (Gruppe 1= links; Gruppe
2= rechts).
Hi-Z
Hohe Impedanz (hochohmig). Elektrische und E/A-Gitarren
besitzen in der Regel einen „hochohmigen“ Ausgang und
können daher nicht ohne weiteres direkt (d.h. ohne den Umweg über einen Verstärker und eines davor platzierten Mikrofons) an einen beliebigen Mischpulteingang angeschlossen
werden. Daher gibt es ein paar Eingänge mit Hi-Z-Funktion.
Diese kann man mit dem Hi-Z-Taster aktivieren.
MIC
Mikrofon. Verweist auf den Signalpegel bestimmter Geräte.
Dieser ist weitaus niedriger als der Line-Pegel.
MST (Master)
MASTER-Kanal: Der wichtigste Ausgangsbus, der die
Hauptabmischung der angelegten Signale enthält. Die
Eingangskanäle werden mit ihrem MST-Taster auf diesen Bus
geroutet.
RCA
Eine kleinere Anschlussbuchse für Line-Signale. Diesen Typ
findet man auf CD-Spielern und anderen Geräten für den
Heimgebrauch. Kanal 15/16 (Signature 16) bzw. 21/22 (Signature 22/22MTK) ist mit RCA-Eingängen ausgestattet (und
heißt daher „Wiedergabekanal“).
USB – Universal Serial Bus
Ein serieller Anschlussport, über den das Signature digitale
Audiosignale überträgt und empfängt.
XLR
Eine runde Buchse mit drei Stiften. Auf dem Signature werden diese Buchsen für die Mikrofoneingänge und die MSTAusgänge verwendet.
3.1: Vorstellung der Anschlüsse
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
3.2: Mischpulteingänge
Ein- und Ausgänge > Mischpulteingänge
Ihr Mischpult bietet mehrere Eingangstypen für unterschiedliche Signalquellen. Im Sinne eines optimalen
Ergebnisses sollten Sie immer den richtigen Eingangstyp verwenden.
Mikrofoneingang – XLR
Eingang für Mikrofonsignale mit herkömmlicher XLR-Stiftbelegung (Pin 2= heiß).
Bei Verwendung von Kondensatormikrofonen müssen Sie den 48V-Taster rechts auf dem Pult drücken, um
die Phantomspeisung zu aktivieren. Für unsymmetrische oder Instrumentensignale sollte die Phantomspeisung NICHT aktiviert werden. In alle anderen Fällen dürfen Sie die Phantomspeisung erst einschalten,
NACHDEM Sie den Stecker angeschossen haben (bitte ausschalten, BEVOR Sie die Verbindung lösen).
Line-Eingang – Klinke
Symmetrische Buchse für Signalquellen mit Line-Pegel.
Bestimmte Signale bieten einen Hi-Z-Taster und eignen sich daher auch für elektrische Gitarren und Bässe,
die direkt mit dem Pult verbunden werden sollen.
Line-Eingang – RCA
Unsymmetrische Eingänge für Consumer-Geräte mit Line-Pegel.
3.2: Mischpulteingänge
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
3.3: Mischpultausgänge
Ein- und Ausgänge > Mischpultausgänge
Ihr Mischpult bietet mehrere Ausgangstypen für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Wählen Sie immer
den für Ihre Anlage optimalen Ausgangstyp.
MST L/MST R
Hauptausgänge (für die Stereo-Abmischung), die als XLR-Buchsen ausgeführt sind.
Hierbei handelt es sich um impedanzsymmetrierte Line-Ausgänge (Stift 2= Signal). Die XLR-Ausgänge
heißen „MST L“ und „MST R“, d.h. Master links und Master rechts (des Stereobusses). Verbinden Sie sie mit
der Endstufe, der Beschallungsanlage, dem Recorder usw.
AUX 1/AUX 2/AUX 3
AUX-Ausgänge – 6,3mm-Klinkenbuchse.
TRS-Buchse mit Line-Pegel. Impedanzsymmetriert.
HEADPHONES
Stereo-Kopfhörerbuchse – 6,3mm-Klinkenbuchse (TRS).
In der Regel hört man im Kopfhörer die Stereo-Abmischung. Wenn jedoch mindestens ein PFL- oder AFLTaster gedrückt ist, gibt er das Signal des Solo-Busses aus.
GRP 1/GRP 2/GRP 3/GRP 4
Gruppenausgänge 1, 2, 3 und 4 – 6,3mm-Klinkenbuchsen.
TRS-Buchsen mit Line-Pegel. Impedanzsymmetriert.
3.3: Mischpultausgänge
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
3.4: Weitere Ein-/
Ausgänge
Ein- und Ausgänge > Weitere Ein-/Ausgänge
Ihr Mischpult bietet mehrere Ausgangstypen für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Wählen Sie immer
den für Ihre Anlage optimalen Ausgangstyp.
USB – Signature 16 und 22
USB-Port für die Übertragung und den Empfang von Audiosignalen.
Der Kanal mit der höchsten Nummer kann sowohl das USB-Eingangssignal (USB-Kanäle 1 und 2) als auch
das über die RCA-Buchsen empfangene Signal in Stereo ausgeben. Das USB-Ausgangssignal stammt wahlweise von der Stereo-Abmischung (MST) oder dem AUX 1-2-Bus (das kann mit dem Taster unter diesem
USB-Port eingestellt werden). Siehe auch “7.0: USB-Funktionen”.
USB – Signature 22MTK (24 Ein- und Ausgangskanäle)
USB-Port für die Übertragung und den Empfang von Audiosignalen.
Der USB-Port des Signature MTK (MultiTrack) kann die Signale aller Eingangskanäle separat zu einem externen Gerät übertragen (Signalabgriff hinter dem GAIN-Regler) und diese Einzelsignale danach wieder an
die Kanäle mit der jeweils entsprechenden Nummer anlegen. In gewisser Hinsicht handelt es sich um eine
Send/Return-Schleife für die Eingangskanäle. Die USB-Ausgangskanäle 23 und 24 übertragen das Signal
der Stereo-Abmischung (MST). Siehe auch “7.0: USB-Funktionen”.
USB POWER
Stromversorgung für USB-fähige Geräte (kann auch zum Laden verwendet werden).
Beispiele wären ein LED-Strahler mit USB-Port und ein Smartphone. Dieser Port überträgt keine Daten.
Dies ist eine USB 2.0-konforme 500mA-Stromquelle. Geräte mit einer höheren Leistungsaufnahme sollten
nicht angeschlossen werden.
FOOTSWITCH
Hier kann ein Fußtaster mit TRS-Klinke für die Effektstummschaltung angeschlossen
werden.
Wählen Sie den Fußtaster immer im Hinblick auf den beabsichtigten Einsatzbereich. Wenn die Spitze mit
dem Ring verbunden wird, ist der interne Effektprozessor stummgeschaltet.
POWER
Eine männliche IEC60320 C14-Buchse für einen weiblichen C13-Stecker.
Betriebsspannung: 110~240V, 50Hz~60Hz. Der Netzschalter befindet sich an der Unterseite des SignaturePultes.
3.4: Weitere Ein-/Ausgänge
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
4.0: Signal-Routing
Signal-Routing
Wenn man den internen Signalfluss und die Abwandlungsmöglichkeiten des Mischpults kennt, kann man es
viel effizienter bedienen.
Diese Sektion erklärt die möglichen Signalflussvarianten für alle Eingangskanäle und Busse anhand klarer Grafiken. Wenn dies Ihr erstes Mischpult ist, sollten Sie sich dieses Kapitel sorgfältig durchlesen, um sich ein Bild
von den Möglichkeiten zu machen.
In der Regel gehen die Signale von einem Eingangskanal zu einem Bus (AUX, Gruppe, MASTER, Solo) und von
dort aus zu einem oder mehreren Ausgängen (MST L/R-Buchsen, GRP-Buchsen, AUX-Buchsen, Kopfhöreranschluss).
Weitere Hinweise zu den Routing-Einstellungen finden Sie unter “2.1: Vorstellung der Pulte”.
4.0: Signal-Routing
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
4.1: Mono-Eingänge
Signal-Routing > Mono-Eingänge
Mikrofoneingang
Mischpult­
eingänge
Line-Eingang
Hi-Z-Eingang
48V-Phantomspeisung
Speist Kondensatormikrofone und DI-Boxen.
PEAK-Diode
Übersteuerungsanzeige
GAIN
Anheben/
Absenken des
Signalpegels.
Hi-Z-Eingangswahl
Nur auf
bestimmten
Kanälen.
USB-Mehrspurhinweg (nur beim MTK)
HPF
Hochpassfilter – kann als Trittschallfilter genutzt werden.
USB-Mehrspurrückweg (nur beim MTK)
Limiter (auf bestimmten
Kanälen)
Hard-Knee-Kompressor
Klangregelung
4-Band-Equalizer
Fader
Pegelregler für die
Abmischung und das
Post-Fader-Signal.
PAN
Links/RechtsVerhältnis
AUX-Hinweg
(Pre-Fader)
AUX-Hinweg
(Post-Fader)
Routing
MST L/R
GRP 1-2 &
3-4
Alle Mono-Eingangskanäle können bei Bedarf an
folgende Busse angelegt
werden: AUX 1, AUX 2,
AUX 3, AUX 4/FX, AUX 5/
FX (nur beim Signature
22/22MTK), MST (StereoMaster), Solo-Bus und GRP
1~4.
Wie beim MASTER-Bus
werden die Signale der
Gruppenbusse hinter
dem Pan/Balance-Regler
abgegriffen (ungeradzahlige Busse vertreten den
linken, geradzahlige den
rechten Kanal)..
PFL-Soloquelle
MUTE
Signalstummschaltung vor dem
Fader
Alle Mono-Eingangskanäle bieten eine XLR- (für
ein Mikrofon) und eine
Klinkenbuchse (LineSignale). Die beiden
Mono-Eingangskanäle mit
der höchsten Nummer
sind mit einem Hi-Z-Taster
für die Klinkenbuchse
ausgestattet. Die Kanäle
1~4 (oder mehr) bieten
außerdem einen ein-/ausschaltbaren Limiter.
AUX-Hinwege
Zu den Bussen AUX 1,
2, 3, 4 und 5.
(AUX 5 nur beim Signature 22/22MTK)
Zum Master-Bus und den Gruppenbussen.
4.1: Mono-Eingänge
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
4.2: Stereo-Eingänge
Signal-Routing > Stereo-Eingänge
Es gibt zwei Stereo-Eingangskanaltypen.
Mikrofoneingang
Links/
Mono
Nur bestimmte
Kanäle
Line-Eingang – Links/Mono
Line-Eingang – Rechts
48V-Phantomspeisung
Speist Kondensatormikrofone und DI-Boxen.
GAIN
Anheben/Absenken
des Signalpegels.
Spitzenpegelanzeige
Übersteuerungsanzeige.
USB-Mehrspurhinwege (nur beim MTK)
HPF: Hochpassfilter
Für Stereo-Kanäle mit Mikrofoneingängen.
USB-Mehrspurrückwege (nur beim MTK)
Klangregelung
4-Band-Equalizer
PFL-Soloquelle
MUTE
Signalstummschaltung vor dem
Fader
AUX-Hinweg
(Pre-Fader)
Fader
Pegelregler für die
Abmischung und
das Post-FaderSignal.
AUX-Hinweg
(Post-Fader).
Balance
Links/Rechts-Balance
Routing
MST L/R
GRP 1-2 &
3-4
AUX-Hinwege
Zu den Bussen AUX 1,
2, 3, 4 und 5.
(AUX 5 nur beim Signature 22/22MTK)
Zum Master-Bus und den
­Gruppenbussen.
Die einen besitzen einen
Mikrofon- und zwei LineEingänge (stereo). Wenn
man nur die ungeradzahlige Klinkenbuchse verwendet, verhält sich der Kanal
wie ein Mono-Kanal. Beim
Signature 22 und 22MTK
bietet Kanal 19/20 keine
Mikrofonbuchse.
Der Stereo-Eingang mit
der höchsten Nummer
summiert die Signale der
L/R-Eingangsbuchsen
und der USB-Stereokanäle
(falls vorhanden). Diesen
Kanal nennen wir den
„Wiedergabekanal“: Er
bleibt als einziger aktiv,
wenn man den INTERVAL
MUTE-Taster aktiviert (und
kann beispielsweise für
die Pausenmusik genutzt
werden).
Die Stereo-Eingangskanäle bieten die gleichen
Routing-Möglichkeiten
wie die Mono-Eingangskanäle. Die AUX-Hinwege
dieser Kanäle übertragen
jedoch summierte Signale
des linken und rechten
Kanals.
Die Hinwegsignale zu den
Gruppenbussen können
mit Hilfe des Pan/BalanceRegler anteilig auf die beiden Busse verteilt werden.
Will heißen: Regler ganz
links= Gruppe 1 (oder 3).
4.2: Stereo-Eingänge
4.3: FX Return
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
Signal-Routing > FX Return
Ein FX Return-Kanal empfängt das Stereo-Ausgangssignal des zugeordneten internen Effektprozessors.
Ein FX Return kann an die AUX-Busse (außer jenem derselben AUX-Nummer), an den MASTER-Bus und die
Gruppenbusse angelegt werden – genau wie Mono- und Stereo-Eingangskanäle. Das Signature 22 und 22MTK
bieten zwei FX Return-Kanäle – einen je Prozessor.
Signature 16
Signature 22 /
22MTK
Vom AUX 4/FX-Bus
Vom AUX 5/FX-Bus zu FX 2
(nur Signature 22/22MTK)
PEAK-Diode
PFL-Abgriff für den
Solo-Bus
Übersteuerungsanzeige
MUTE
Signalstummschaltung vor dem Fader
AUX-Hinweg
(Pre-Fader)
AUX-Hinwege
Fader
Pegelregler für die
Abmischung und das
Post-Fader-Signal.
AUX-Hinweg
(Post-Fader)
Balance
Links/Rechts-Balance
Routing
MST L/R
GRP 1-2 &
3-4
Signature 12/12MTK.
Zu den Bussen AUX 1, 2 und 3.
Auf dem Signature 22/22MTK können FX Return 1 an AUX 5/FX und
FX Return 2 an AUX 4/FX angelegt
werden.
Zum Master-Bus und den
­Gruppenbussen.
4.3: FX Return
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
4.4: AUX Master
Signal-Routing > AUX Master
Die AUX-Busse sind mit den AUX-Buchsen derselben Nummer verbunden. Für jeden Bus kann man einstellen,
ob ihre Quellsignale vor oder hinter den Fadern abgegriffen werden sollen. Das kann einen entscheidenden
Einfluss auf den Hinwegpegel der Quellkanäle haben: Signale, die vor dem Fader abgegriffen werden, werden
von der Pegeleinstellung der betreffenden Fader nicht beeinflusst. Wenn man ein AUX-Hinwegsignal dagegen
hinter den Fadern abgreift, kann man ihren Anteil zusätzlich mit den Fader-Einstellungen (statt nur mit dem
betreffenden AUX-Regler) beeinflussen.
Der AUX 1- und 2-Hinweg des Stereo-Kanals mit der höchsten Nummer können separat hinter den Fader
gelegt werden. Das ist praktisch, um die AUX 1/2-Ausgänge im Pre-Modus für die Bühnenmonitore zu verwenden. Wenn man den Wiedergabekanal (der z.B. für die Pausenmusik genutzt wird) hinter dem Fader abgreift,
hören die Musiker das Signal, sobald es eingeblendet wird. Davor hört nur der Toningenieur die Pausenmusik
(im PFL-Betrieb) – in den Monitoren taucht das Signal erst auf, wenn der Pegel angehoben wird.
Die AUX-Busse können an den Solo-Bus angelegt werden (AFL-Taster). Siehe auch “6.0: Solo und Monitoring”.
Von AUX 1, 2, 3, 4 oder 5
(AUX 5: Nur beim Signature 22/22MTK)
POST Fader
PRE Fader
PRE/POST-Anwahl
Wahl des Signalpunkts für
diesen AUX-Bus
AUX MST-Regler
Regelt den Ausgangspegel dieses AUXBusses
AFL-Abgriff für den
Solo-Bus
AUX-Ausgang
Hier liegt die AUX-Abmischung an
4.4: AUX Master
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
4.5: Gruppenbusse
Signal-Routing > Gruppenbusse
Die GRP-Busse beziehen ihre Signale von den Eingangskanälen (Signalabgriff hinter dem Fader und hinter
dem Pan-Regler), sobald man den 1-2- oder 3-4-Taster der betreffenden Kanalzüge drückt.
Die Gruppenbusse können bei Bedarf an den MASTER-Bus angelegt werden.
Ein Praxisbeispiel hierfür wäre die Nutzung der Gruppenbusse für Pegeländerungen mehrerer Eingangssignale (z.B. des gesamten Schlagzeugs). Damit das vernünftig funktioniert, müssen Sie z.B. den GRP 1-2-Taster jener
Eingangskanäle aktivieren – nicht aber den MST-Taster. Routen Sie die betreffenden Gruppenbusse anschließend auf den MASTER-Bus – schon können Sie das komplette Schlagzeug bzw. den kompletten Chor mit den
GROUP 1-2-Fadern einstellen.
Vom GRP 1- oder
GRP 3-Bus
Fader
Gruppen-Ausgangspegel
Vom GRP 2oder GRP 4-Bus
Fader
Gruppen-Ausgangspegel
GRP 1/GRP
3-Ausgang
Hier liegen die
ungeradzahligen
Gruppenbusse an.
GRP 2/GRP
4-Ausgang
MONO-Taster der Gruppen
MST-Taster
Zuordnung zum
MASTER-Bus (links)
Zum MST LAusgang (links)
Hier liegen die geradzahligen Gruppenbusse an.
MST-Taster
Zuordnung zum
MASTER-Bus (rechts)
Zum MST RAusgang (rechts)
4.5: Gruppenbusse
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
4.6: MASTER-Bus
Signal-Routing > MASTER-Bus
Der MASTER-Bus führt das wichtigste Signal – die Stereo-Abmischung. Bedenken Sie, dass nur jene Eingangskanäle an diesen Bus angelegt werden, deren MST-Taster aktiv ist.
Vom Wiedergabekanal
(hinter Balance)
Vom MASTER-Bus
(stereo)
INTERVAL MUTE
Lässt nur den Wiedergabekanal durch.
Fader
Ausgangspegel des
MASTER-Busses (stereo)
Übertragung von 2 USB-Kanälen (LR)
Zum Monitor-Bus (Kopfhörer)
MST L- und MST R-Ausgang
Geben den linken bzw. rechten
MASTER-Kanal aus
4.6: MASTER-Bus
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
5.0: Bestückung der
Kanäle
Bestückung der Kanäle
Alle Signature-Pulte besitzen drei Eingangskanaltypen: Mono-Eingänge, Stereo-Eingänge und Effektrückwege.
Ausgangsseitig stehen folgende Kanäle zur Verfügung: AUX-Busse, MASTER-Bus und Gruppenbusse (GRP).
5.0: Bestückung der Kanäle
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
5.1: Eingangskanäle
Bestückung der Kanäle > Eingangskanäle
Eingangskanäle dienen zum Empfangen, Routen und Bearbeiten von Signalquellen. Ihr Signature kann MonoQuellen (ein Kanal), Stereo-Quellen und interne Quellen (FX Return-Kanäle) empfangen.
Limiter & Hi-Z-Anwahl
Eingangspegel & Hochpassfilter
Phantomspeisung für
alle Mikrofoneingänge
4-Band-Klangregelung
AUX- und FX-Hinwege
Pan- oder Balance-Regler
Die Bedienelemente werden in
der Reihenfolge ihrer Anordnung –von oben nach unten–
vorgestellt. Das entspricht
nicht unbedingt dem internen
Signalfluss. Den Signalfluss entnehmen Sie bitte den Diagrammen in Kapitel 4.
Bedienelemente, die in allen
Kanalzügen vorhanden sind,
werden nur für die MonoEingangskanäle erklärt (5.1.1).
Bedienelemente, die es nur auf
Stereo- oder FX Return-Kanälen
gibt, werden in den betreffenden Abschnitten (5.1.2 und
5.1.3) vorgestellt.
MUTE-Taster, PEAK-Diode,
PFL
Routing auf den MASTER-Bus und/
oder die Gruppenbusse
Kanal-Fader
5.1: Eingangskanäle
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
5.1.1: Mono-Eingangs­
kanäle
Bestückung der Kanäle > Mono-Eingangskanäle
48V-Phantomspeisung
Aktiviert die 48V-Phantomspeisung für alle Mikrofonkanäle.
Dieser Taster befindet sich rechts auf dem Mischpult, in der Nähe des Kopfhörerpegelreglers – also nicht in
den betreffenden Kanalzügen.
Wenn die Phantomspeisung aktiv ist, sollten nur symmetrische Quellen an die XLR-Mikrofoneingänge des
Pultes angeschlossen werden. Symmetrische Dynamikmikrofone (zum Beispiel) werden von der Phantomspeisung nicht beeinflusst. Kondensatormikrofone und bestimmte aktive DI-Boxen benötigen dagegen
Phantomspeisung.
LIMITER
Hiermit kann der Eingangs-Limiter aktiviert werden.
Die dbx®-Limiter des Signature verwenden fest eingestellte Zeitkonstanten und eine feste Pegelschwelle
zum „Zähmen“ von besonders dynamischen Signalen. Hiermit kann Übersteuerung vermieden werden.
Wenn Sie möchten, können Sie den Limiter voll ausreizen (und die Dynamik entsprechend reduzieren),
indem Sie den GAIN-Regler so weit aufdrehen, bis die Limiter-Diode leuchtet. Wenn die Diode des LIMITERTasters leuchtet, ist die Pegelbegrenzung aktiv.
GR-Diode
Leuchtet, wenn der Limiter den Pegel reduziert.
Wenn der Limiter aktiv ist, leuchtet diese Diode. Bei zunehmend stärkerer Pegelbegrenzung leuchtet sie
entsprechend intensiver.
HI-Z
Aktiviert den Hi-Z-Modus (hochimpedanter Betrieb) des betreffenden Line-Eingangs
(Klinke).
Im Hi-Z-Modus wird die Quelle mit einer weitaus höheren Impedanz empfangen, was z.B. für elektrische
Gitarren und Bässe sowie andere Instrumente mit Tonabnehmern wichtig ist, die man direkt an das Pult
anschließen möchte. Die Verwendung der normalen Impedanz würde bestenfalls zu einem schwachen
und dumpfen Signal führen.
GAIN
Dient zum Einstellen des Eingangspegels.
Der Einstellbereich lautet –5dB bis +58dB. Um beim Einpegeln Übersteuerung zu vermeiden, sollten Sie
gut zuhören und ab und zu einen Blick auf die PEAK-Diode werfen. Vor dem Abtrennen oder Anschließen
einer Quelle an einen Eingang muss der GAIN-Regler auf den Mindestwert gestellt werden.
5.1.1: Mono-Eingangs­kanäle
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
5.1.1: Mono-Eingangs­
kanäle
Bestückung der Kanäle > Mono-Eingangskanäle
HPF 100Hz
Aktiviert das Hochpassfilter.
Das Hochpassfilter (HPF) ist ein Trittschallfilter mit einer Flankensteilheit von 18dB/Oktave. Hiermit können
Rumpelgeräusche, z.B. des Verkehrs, von Luftströmen usw., unterdrückt werden.
USB RTN (nur beim 22MTK)
Aktiviert die USB Return-Funktion.
Wenn er aktiv ist, gibt der betreffende Kanalzug den USB-Kanal der gleichen Nummer statt das an seinem
Analog-Eingang anliegende Signal aus. Die Einspeisung erfolgt hinter dem GAIN-Regler (aber vor dem
HPF/EQ). Der analoge Signalweg wird hier demnach unterbrochen. Siehe auch Kapitel 7.
HF
Hiermit kann das Höhenband (Kuhschwanzfilter) angehoben oder abgesenkt werden.
Das HF-Filter hat eine fest eingestellte Eckfrequenz von 12kHz. Es werden jeweils alle Frequenzen ab diesem Wert angehoben oder abgesenkt. Dieser asymmetrische Sapphyre-EQ hebt die Eckfrequenz bei negativen Werten leicht an und senkt sie bei positiven Werten leicht ab. Siehe auch “1.0.2: SAPPHYRE-­Equalizer”.
HMF/LMF-Frequenz
Hiermit werden die Filterfrequenzen des hohen und tiefen Mittenbandes angehoben
oder abgesenkt.
Das HMF- und LMF-Band der Signature-Entzerrung sind halbparametrische Glockenfilter. Mit diesem Regler kann die Filterfrequenz von HMF zwischen 400Hz (ungefähr ein G3) bis 8kHz (ungefähr ein B8) und von
LMF im Bereich 80Hz (ungefähr ein D#1) bis 2kHz (ungefähr ein B6) gewählt werden.
HMF/LMF-Pegel
Regelt die Anhebung oder Absenkung des hohen oder tiefen Mittenbandes.
Hiermit kann das betreffende Frequenzband lauter oder leiser gestellt werden. Es wird vor allem der
Bereich um die gewählte Filterfrequenz bearbeitet. Da es sich um eine asymmetrische Klangregelung handelt, bezieht sich eine Anhebung auf ein breiteres Frequenzband (kleiner Q-Wert), während beim Absenken ein schmaleres Band (hoher Q-Wert) bearbeitet wird. Siehe auch “1.0.2: SAPPHYRE-­Equalizer”.
5.1.1: Mono-Eingangs­kanäle
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
5.1.1: Mono-Eingangs­
kanäle
Bestückung der Kanäle > Mono-Eingangskanäle
LF-Pegel
Hiermit kann das Bassband (Kuhschwanzfilter) angehoben oder abgesenkt werden.
Das LF-Filter hat eine fest eingestellte Eckfrequenz von 60Hz. Es werden jeweils alle Frequenzen unterhalb
dieses Wertes angehoben oder abgesenkt. Dieser asymmetrische Sapphyre-EQ hebt die Eckfrequenz bei
negativen Werten leicht an und senkt sie bei positiven Werten leicht ab.
AUX1/AUX2/AUX3
Hiermit stellt man den Hinwegpegel des betreffenden Kanals zum AUX 1-, AUX 2- bzw.
AUX 3-Bus ein.
Ein AUX-Bus kann für eine alternative Abmischung der zugeordneten Kanäle verwendet werden. Das
Prinzip funktioniert folgendermaßen: Am AUX 1-Ausgang liegen alle Kanäle an, deren AUX 1-Regler NICHT
auf „–∞“ gestellt wurde. Die Abmischung ergibt sich aus dem für die Kanäle eingestellten AUX 1-Pegelwert.
Das kann man z.B. für die Bühnenmonitore (bzw. In-Ears) oder zum Ansteuern eines externen Effektprozessors nutzen. Die Signale für die AUX-Busse können entweder vor oder hinter den Kanal-Fadern abgegriffen
werden. Das stellt man mit den PRE/POST-Tastern in der AUX MST-Sektion ein.
AUX4/FX, AUX5/FX
Hinwegpegel dieses Kanals zu SOWOHL dem betreffenden AUX-Bus (wie für AUX 1, 2
und 3) ALS AUCH zum internen Effektprozessor.
Das Signature 22 und 22MTX bieten zwei interne Effektprozessoren und daher noch einen zusätzlichen
AUX/FX-Regler (AUX5/FX). Der AUX 4- und FX-Bus (sowie AUX 5/FX 2 beim Signature 22/22MTK) sind zwar
separate Busse, allerdings bekommen sie jeweils denselben Hinwegpegel. Das Signal für einen FX-Bus wird
immer hinter dem Fader abgegriffen. Sein Pegel richtet sich demnach auch nach der Fader-Einstellung des
betreffenden Kanals. Das Signal für den AUX-Bus kann wahlweise vor oder hinter dem Fader abgegriffen
werden (wie bei den übrigen AUX-Hinwegen).
PAN
Einstellen der Stereoposition und des Gruppen-Routings.
Mit diesem Regler legt man die Stereoposition des betreffenden Kanals in der Master-Summe (MST) und
das Zuordnungsverhältnis dieses Kanal zum ungeradzahligen (links) und geradzahligen (rechts) Gruppenbus fest. Beispiel: Wenn Sie den 1-2- und MST-Taster eines Kanalzuges aktivieren und den Pan-Regler dann
nach rechts drehen, befindet sich das Signal eher rechts im Stereobus und ist im Gruppenbus 2 lauter.
Drehen Sie den Regler komplett nach rechts, befindet sich das Signal ausschließlich rechts und NUR im
Gruppenbus 2.
MUTE
Schaltet das Signal stumm.
Diese Stummschaltung befindet sich vor dem Fader und hat keinen Einfluss auf das USB-Signal, das vom
Signature 22MTK zu einem USB-Empfänger übertragen wird. Das Signal wird jedoch nicht mehr an die
AUX-Busse, den MASTER-Stereobus und die Gruppenbusse angelegt. Einen stummgeschalteten Kanal
erkennt man an der leuchtenden PEAK & MUTE-Diode.
5.1.1: Mono-Eingangs­kanäle
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
5.1.1: Mono-Eingangs­
kanäle
Bestückung der Kanäle > Mono-Eingangskanäle
PEAK & MUTE-Diode
Leuchtet, wenn ein Signal den Maximalpegel erreicht bzw. wenn der Kanal stummgeschaltet ist.
Die PEAK-Diode leuchtet jeweils bei Pegeln, die zu Übersteuerung führen. Diese Messung erfolgt an allen
Stellen im Signalweg, wo sich der Pegel drastisch ändern kann (siehe “4.1: Mono-Eingänge”): Hinter dem
Hochpassfilter, hinter dem EQ und hinter dem Fader. Wenn ein Signalpegel so stark angehoben wird, dass
die Aussteuerungsreserve überschritten wird, entsteht Verzerrung, die man tunlichst vermeiden sollte.
PFL
Routet das Signal auf den Solo-Bus und schaltet alle nicht solo geschalteten Kanäle
stumm.
Wenn auch nur ein PFL-Taster aktiv ist, gibt die Kopfhörerbuchse das Signal des Solo-Busses aus. Siehe
auch “6.0: Solo und Monitoring”.
Fader
Regelt den Signalpegel.
Der Einstellbereich der Fader lautet –∞ (kein Signal) bis +10dB. Der 0dB-Strich verweist auf den Nennpegel
(keine Pegeländerung). Die Fader sind die mit Abstand wichtigsten Bedienelemente für eine Abmischung.
Ihre Einstellungen bestimmen nämlich die MASTER- (MST) und Gruppenabmischungen (GRP) sowie die
Pegelbalancen der AUX-Busse, für welche der POST-Signalabgriff gewählt wurde.
GRP 1-2/3-4
Routet das Kanalsignal auf die entsprechenden Gruppenbusse.
Mit dem Pan-Regler stellt man das Verhältnis ein, in dem das Kanalsignal anteilig an die beiden Kanäle
eines Paares angelegt wird.
MST
Routet das Kanalsignal auf den MASTER-Bus (Stereo-Abmischung).
Mit den Pan/Balance-Reglern legt man die Stereoposition des Kanals im MASTER-Bus fest.
5.1.1: Mono-Eingangs­kanäle
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
5.1.2: Stereo-Eingangs­
kanäle
Bestückung der Kanäle > Stereo-Eingangskanäle
Das Signature bietet zwei Stereo-Eingangskanaltypen. Der „normale“ Typ bietet zwei Klinkeneingänge, die
„normalisiert“ sind, d.h. wenn man nur eine Buchse verwendet, verhalten sie sich wie Mono-Kanäle (die
Balance-Funktion ändert sich dann zu Pan).
Anmerkung: Bedienelemente, die in allen Kanalzügen vorhanden sind, werden unter “5.1.1: Mono-Eingangs­
kanäle” vorgestellt.
TRIM
Hiermit stellen Sie den Eingangspegel ein (nur für den Stereo-Kanal mit der höchsten
Nummer).
Der Pegelbereich reicht für Stereo-Quellen mit Line-Pegel (z.B. CD- oder MP3-Player) völlig aus.
AUX 1, 2, 3, 4/FX, 5/FX
Hiermit stellt man den Hinwegpegel des betreffenden Kanals zum AUX-Bus ein.
Die AUX-Regler eines Stereo-Eingangskanals funktionieren genau wie bei den Mono-Eingangskanälen.
Bedenken Sie jedoch, dass die Stereokanäle zu einem Mono-Signal kombiniert und in dieser Form auf den
Bus geroutet werden.
AUX 1-2 PRE/POST
Legt AUX 1 und 2 hinter den Fader (gilt nur für den Wiedergabekanal).
Der AUX 1- und 2-Hinweg des Kanals mit der höchsten Nummer können separat hinter den Fader gelegt
werden. Das ist praktisch, um die AUX 1/2-Ausgänge im PRE-Modus für die Bühnenmonitore zu verwenden. Wenn man den Wiedergabekanal (der z.B. für die Pausenmusik genutzt wird) hinter dem Fader
abgreift, hören die Musiker das Signal, sobald es eingeblendet wird. Davor hört nur der Toningenieur die
Pausenmusik (im PFL-Betrieb) – in den Monitoren taucht das Signal erst auf, wenn der Pegel angehoben
wird.
PAN/BAL
Einstellen des Panoramas/der Balance (Stereoposition oder Signalverteilung auf zwei
Kanäle).
Wenn der Stereo-Eingangskanal für ein Mono-Signal benutzt wird (d.h. wenn an die R-Buchse kein Stecker
angeschlossen ist), verhält sich der Pan/Balance-Regler wie ein herkömmlicher Pan-Regler und beeinflusst
demnach die Stereoposition. Im Stereo-Betrieb fungiert er als Balance-Regler und ändert die Stereoverteilung der beiden Kanäle im Stereobild.
5.1.2: Stereo-Eingangs­kanäle
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
5.1.2: Stereo-Eingangs­
kanäle
Bestückung der Kanäle > Stereo-Eingangskanäle
BAL
Bestimmt die Stereo-Balance dieses Kanals.
Hiermit regeln Sie die relative Links/Rechts-Balance dieses Kanals und „verschieben“ also sein Stereobild im
MASTER-Bus und/oder dem Gruppenpaar (je nach der Zuordnung).
GRP 1-2/3-4
Routen das Kanalsignal auf die entsprechenden Gruppenbusse.
Mit dem PAN/BAL- oder BAL-Regler stellt man das Verhältnis ein, in dem das Kanalsignal anteilig an die
beiden Kanäle eines Paares angelegt wird.
5.1.2: Stereo-Eingangs­kanäle
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
5.1.3: FX RETURN-Bedien­
elemente
Bestückung der Kanäle > FX RETURN-Bedienelemente
Ein FX RETURN-Kanal empfängt das Stereo-Ausgangssignal des zugeordneten
Effektprozessors. Das Signature 16 bietet einen FX Return-Kanal und einen
Effektprozessor. Auf dem Signature 22 und 22MTX gibt es deren zwei. Ein FX
Return-Kanal ist im Grunde ein „gestutzter“ Stereokanal, weil es keinen GAINRegler, keine Entzerrung und keinen AUX-Hinweg zum eigenen Bus gibt (FX
Return 1 bietet beispielsweise keinen AUX4/FX-Hinweg).
Als Beispiel wollen wir einen Halleffekt nehmen (den wir auf dem Signature 22
oder 22MTX dem FX 1-Prozessor zuordnen). Mit dem AUX 4/FX-Regler der einzelnen Kanäle stellt man den Hinwegpegel zum Hallalgorithmus des Prozessors
und somit den Hallanteil für die einzelnen Kanäle ein. Mit dem FX RETURN-Fader
stellt man den Ausgangspegel des Effektprozessors im gewählten Bus (MASTER,
Gruppe 1-2, 3-4) ein.
Der Hinwegpegel zu den internen Effekten wird immer hinter den Kanal-Fadern
abgegriffen, damit der Hallanteil der einzelnen Kanäle proportional zu ihrem
Pegel in der Abmischung bleibt.
BAL
Bestimmt die Stereo-Balance dieses Kanals.
Hiermit regeln Sie die relative Links/Rechts-Balance dieses Kanals und „verschieben“ also sein Stereobild im
MST-Bus. Wenn der Kanal auf Gruppe 1-2 oder 3-4 geroutet wird, bestimmt man mit der Balance außerdem, in welchem Verhältnis er an die Gruppenbusse angelegt wird.
GRP 1-2/3-4
Routen das Kanalsignal auf die entsprechenden Gruppenbusse.
Mit dem PAN/BAL- oder BAL-Regler stellt man das Verhältnis ein, in dem das Kanalsignal anteilig an die
beiden Kanäle eines Paares angelegt wird.
5.1.3: FX RETURN-Bedien­elemente
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
5.2: AUX-Busse
Bestückung der Kanäle > AUX Master-Ausgänge
Die AUX-Kanäle erlauben die Pegeleinstellung einer ganzen AUX-Abmischung (d.h. der Summe aller daran
angelegten Signale). Mit AUX 1 Master stellt man den Ausgangspegel der AUX 1-Abmischung (die ihre Signale
von den Eingangskanälen bezieht) ein.
AUXn MST
Hiermit bestimmen Sie den Ausgangspegel des betreffenden AUX-Busses.
AUXn PRE/POST
Bestimmt, ob die Signale für diesen AUX-Bus vor oder hinter den Fadern der einzelnen
Kanäle abgegriffen werden.
Hier können Sie folglich festlegen, ob sich die jeweilige AUX-Abmischung auch nach den Fader-Positionen
der einzelnen Eingangskanäle richten soll. Die PRE/POST-Schaltung des Wiedergabekanals für AUX 1 und 2
kann separat festgelegt werden.
AFL
Routet das Signal auf den Solo-Bus und schaltet alle nicht solo geschalteten Kanäle
stumm.
Wenn ein AFL-Taster aktiv ist, gibt die Kopfhörerbuchse das Signal des Solo-Busses aus. Siehe auch “6.0:
Solo und Monitoring”.
5.2: AUX-Busse
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
5.3: Gruppenbusse
Bestückung der Kanäle > Gruppenbusse
Mit diesen Fadern stellt man den Ausgangspegel der Gruppenbusse
ein.
Das Signature 16, 22 und 22MTK bieten vier Gruppenbusse (deren
Signale hinter den Fadern abgegriffen werden). Diesen kann man
mit den Tastern 1-2 und 3-4 die gewünschten Kanäle zuordnen. Die
Busse sind Stereopaare – die Zuordnung erfolgt daher mit den Pan-/
Balance-Reglern (1 & 3= links, 2 & 4= rechts).
MONO
Hiermit schalten Sie die Ausgabe beider Gruppen an den MASTER-Bus mono.
Wenn eine Gruppe an die MASTER-Ausgänge angelegt ist, erfolgt die Ausgabe beider Gruppen in Mono.
Die separaten Gruppenausgänge sind von dieser Einstellung nicht betroffen.
MST
Routet die betreffende Gruppe auf den MASTER-Bus (der zugehörige Gruppenausgang
wird jedoch weiterhin angesprochen).
Solange der MONO-Taster nicht gedrückt ist, werden Gruppe 1 und 3 an den linken und Gruppe 2 und 4 an
den rechten MASTER-Kanal angelegt.
FADER
Regelt den Ausgangspegel der betreffenden Gruppe.
Jede Gruppe verfügt über einen separaten Fader.
5.3: Gruppenbusse
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
5.4: MASTER-Bus
Bestückung der Kanäle > MASTER-Bus
Der MASTER-Fader (MST) regelt den Ausgangspegel der Stereo-Abmischung. Die Signale dieses Stereobusses liegen an den Buchsen
MST L und MST R an.
Dieser Bus gibt nur die Signale jener Kanäle wieder, deren MST-Taster gedrückt ist.
INTERVAL MUTE
Hiermit werden alle Kanäle bis auf den Wiedergabekanal, d.h. 15/16 (Signature 16) bzw.
21/22 (Signature 22/22MTK), stummgeschaltet.
Hiermit kann man bequem (und vor allem ohne Änderungen) alle Eingänge stummschalten und trotzdem
Pausenmusik abspielen. Schließen Sie eine Stereo-Signalquelle an den Wiedergabekanal an (d.h. den Kanal
mit der höchsten Nummer; RCA-Buchsen). Drücken Sie am Beginn der Pause den INTERVAL MUTE-Taster.
Alle anderen Kanäle werden stummgeschaltet. Hinweis: Die AUX- und Gruppenausgänge bleiben aktiv.
Fader
Hiermit stellen Sie den Ausgangspegel der MASTER-Stereo-Abmischung ein.
5.4: MASTER-Bus
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
6.0: Solo und Monitoring
Solo und Monitoring
Die Möglichkeit, bestimmte Signale separat abzuhören, wird von den meisten Toningenieuren einfach vorausgesetzt. Mit den PFL-Tastern können Sie gezielt Eingangskanäle abhören, ohne die Abmischung zu ändern.
Die AFL-Taster sind dagegen für Feinkorrekturen der Abmischung für den betreffenden AUX- oder Effektbus
gedacht.
LED-Meterkette
Kopfhörerbuchse
Zeigt den aktuellen
Abhörpegel an.
Kann für die Überwachung genutzt werden. Die Kopfhörerimpedanz sollte 75Ω~200Ω betragen.
Kopfhörerpegel
Die Lautstärke im
Kopfhörer kann separat
eingestellt werden.
AFL/PFL-Diode
Leuchtet, wenn ein PFLoder AFL-Taster aktiv ist.
AUX AFL
Ordnet diesen AUX-Bus dem Solo-Bus
zu (Signalabgriff hinter dem Fader).
PFL
Ordnet diesen Kanal
dem Solo-Bus zu (Signalabgriff vor dem Fader).
Das Solo- und Abhörsystem des Signature erlaubt es dem Toningenieur, die Stereo-Abmischung (MST) oder nur die gewünschten Kanäle (Solo-Bus) mit einem Kopfhörer zu überwachen.
Wenn man einen PFL-Taster drückt, wird das Signal des betreffenden Eingangskanals unmittelbar vor dem Fader (vor dem
MUTE-Taster, hinter dem EQ) abgegriffen und über den Solo-Bus an den Kopfhörerausgang angelegt.
Wenn man einen AFL-Taster drückt, wird das Signal des betreffenden AUX-Busses hinter dem Fader (der den Ausgangspegel
des AUX-Busses festlegt) abgegriffen und an die Kopfhörerbuchse angelegt.
Es können beliebig viele AFL- und PFL-Taster gleichzeitig aktiv sein. Will heißen: Wenn Sie mehrere PFL- und/oder AFL-Taster
drücken, werden alle entsprechenden Signale an den Solo-Bus angelegt. Solange kein einziger PFL- oder AFL-Taster aktiv ist,
überträgt die Kopfhörerbuchse die Stereo-Abmischung (MST).
6.0: Solo und Monitoring
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
6.0: Solo und Monitoring
Solo und Monitoring
PFL
Aktiviert den Signalabgriff zum Solo-Bus für Eingangskanäle.
Das Signal dieses Eingangskanals wird zum Solo-Bus übertragen. Es wird vor dem Fader und dem MUTETaster, aber hinter dem EQ abgegriffen. Sobald man einen PFL- oder AFL-Taster aktiviert, gibt die Kopfhörerbuchse das Signal des Solo-Busses aus. Aktive PFL-Taster erkennt man an der rot leuchtenden Diode.
AFL
Aktiviert den Signalabgriff zum Solo-Bus für AUX-Busse.
Überträgt das Ausgangssignal dieses AUX-Busses zum Solo-Bus. Das Signal wird hinter dem Bus-Fader
abgegriffen.
PHONES LEVEL
Hiermit wird die Lautstärke im Kopfhörer geregelt.
Die Kopfhörerbuchse gibt entweder die MASTER-Abmischung (Vorgabe) oder den Solo-Bus aus (wenn
mindestens ein PFL- oder AFL-Taster aktiv ist).
LED-Meterkette
Diese LED-Kette zeigt den aktuellen Abhörpegel (Kopfhörer) an.
Wenn ein PFL- oder AFL-Taster aktiv ist, zeigen die Meter den Ausgangspegel des Solo-Busses an.
Andernfalls bezieht sich die Pegelanzeige auf den MASTER-Bus.
PFL/AFL-Diode
Leuchtet, wenn ein PFL- oder AFL-Taster aktiv ist.
Wenn man auch nur einen Solo-Taster aktiviert, beginnt diese Diode zu leuchten. Diese Diode ist als Sicherheit gedacht – im Eifer des Gefechts vergisst man schon einmal, dass noch ein Kanal solo geschaltet ist.
Schauen Sie bei vermeintlichen Problemen immer zuerst nach, ob diese Diode leuchtet.
6.0: Solo und Monitoring
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
7.0: USB-Funktionen
USB-Funktionen
Die Mischpulte der Soundcraft Signature-Serie bieten einen USB 2.0-Port für die Übertragung und den Empfang digitaler Audiosignale. Das Signature 16 und 22 enthalten ein zweikanaliges USB-System, das Signature
22MTK („Multi-Track“) unterstützt dagegen 22 Audiokanäle, die direkt von den Eingangskanälen abgezweigt
und bei Bedarf wieder in diese eingespeist werden. Zusätzlich steht ein 2-Kanal-Stream zur Verfügung. Dieser
kann an den Wiedergabekanal angelegt und für die Aufnahme der MASTER-Abmischung genutzt werden.
7.0: USB-Funktionen
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
7.1: Signature 16, 22 USB
USB > Signature 16, 22
Signature 16 und 22: 2-Spur-USB
Die USB-Kanäle 1 und 2 können dem Stereo-Wiedergabekanal (15/16 beim Signature 16, 21/22 beim Signature 22)
zugeordnet werden.
Den USB-Kanälen 1 und 2 kann man entweder die MASTERAbmischung oder die AUX 1-2-Busse zuordnen.
Das Signature 16 und 22 können 2 Audiokanäle via USB übertragen und empfangen. Somit können Sie die
Stereo-Abmischung mit einem Laptop oder Tablet aufnehmen – und Ihren Computer als Zuspieler nutzen.
Kanal 1 und 2 sind dem Wiedergabekanal (15/16 beim Signature 16, 21/22 beim Signature 22) zugeordnet.
Es gibt zwei USB-Ausspielmöglichkeiten: Entweder die Stereo-Abmischung (MST) oder die Signale des AUX 1und 2-Busses. Diese Signale werden als USB-Ausgangskanäle 1 und 2 ausgegeben.
USB-Ein-/Ausgang
Ein USB-Port vom Typ B, der Audiodaten überträgt und empfängt.
Der USB-Port im Kanalzug mit der höchsten Nummer ist für die Übertragung und den Empfang von Audiodaten gedacht. Achtung: Der USB-Port vom Typ A neben dem PHANTOM POWER-Taster ist lediglich eine
Speisungsquelle für USB-Geräte (Lader, USB-Lampe usw.).
USB SEND
Hiermit wählt man den USB-Übertragungsmodus.
Wenn der Taster gedrückt ist, übertragen die USB-Kanäle 1 und 2 die Signale des AUX 1- und AUX 2-Busses.
Dann kann man mit den AUX 1- und 2-Reglern eine separate USB-Abmischung erstellen. Wenn er nicht
gedrückt ist, übertragen die USB-Kanäle 1 und 2 die Signale des linken und rechten MASTER-Kanals.
7.1: Signature 16, 22 USB
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
7.2: Signature 22MTK USB
USB > Signature 22MTK
Signature MTK: Mehrspur-USB
Die Eingangskanäle übertragen ihr Direktsignal zu den entsprechenden
USB-Kanälen.
Mit den USB RTN-Tastern können Sie das von einer DAW usw. kommende Signal auf den betreffenden Kanalzug routen (praktisch für virtuelle
Soundchecks oder das Einschleifen von Plug-Ins).
Das Signature 22MTK unterstützt außerdem eine mehrkanalige (MTK) Ausspielung aller Eingangskanäle.
Umgekehrt können die betreffenden USB-Signale nach der Aufnahme an die betreffenden Eingangskanäle
angelegt werden.
Die mehrkanalige Ausspielung ist praktisch für die separate Aufnahme aller Eingangssignale mit einer DAW.
Die mehrkanalige Wiedergabefunktion kann dagegen für virtuelle Soundchecks benutzt werden (bei dem
man die Signale des vorigen Auftritts für die Einpegelung benutzt).
Die Mehrspurkanäle verwenden dieselbe Nummerierung wie die Eingangskanäle: Die Eingangskanäle 1~22
des Signature entsprechen folglich den USB-Ausgangskanälen 1~22.
Die Signale der Eingangskanäle auf dem Signature 22MTK werden hinter dem GAIN-Regler abgegriffen und
folglich ohne EQ-Einstellungen zum USB-Empfänger übertragen.
Die 2-Spurversion (Master L/R) wird auf den USB-Kanälen 23 und 24 übertragen und ist immer aktiv.
Welche Eingangskanäle das entsprechende USB-Signal wiedergeben sollen, kann man mit ihrem USB RTNTaster einstellen. Wenn er gedrückt ist, gibt der zugehörige Signature-Kanal nur noch das per USB empfangene
Signal aus. Das USB-Signal wird hinter dem GAIN-Regler, aber vor dem EQ eingespeist.
7.2: Signature 22MTK USB
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
7.2: Signature 22MTK USB
USB > Signature 22MTK
USB-Ein-/Ausgang
Ein USB-Port vom Typ B, der Audiodaten überträgt und empfängt.
Der USB-Port im Kanalzug mit der höchsten Nummer ist für die Übertragung und den Empfang von Audiodaten gedacht. Achtung: Der USB-Port vom Typ A neben dem PHANTOM POWER-Taster ist lediglich eine
Speisungsquelle für USB-Geräte (Lader, USB-Lampe usw.).
USB RTN
Drücken, um diesen Kanalzug für die Wiedergabe eines USB-Signals zu verwenden.
Dann gibt der betreffende Eingangskanal den USB-Audiokanal derselben Nummer wieder und ignoriert
die an den Audiobuchsen anliegenden Signale. Wenn diese Funktion aktiv ist, leuchtet der Taster rot.
Anmerkung: Das analoge Signal eines Eingangskanals wird IMMER auf dem entsprechenden USB-Audiokanal übertragen. Wenn Sie möchten, können Sie es daher über eine USB SEND > DAW > USB
RTN-Verbindung mit den Plug-Ins ihrer DAW bearbeiten und in dieser Form wieder in den
Eingangskanal einspeisen.
7.1: Signature 16, 22 USB
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
8.0: LEXICON-Effekte
LEXICON-Effekte
Das Signature 16 bietet einen internen Effektprozessor, das Signature 22 und 22MTK dagegen zwei (FX 1, FX
2) – mit separaten Hin- und Rückwegen. Es stehen 22 Effektalgorithmen zur Verfügung. Zwei Effektparameter
können jeweils mit dem PARAM 1- und PARAM 2-Regler eingestellt werden.
Für Effekt 1 bestimmt man mit dem AUX 4/FX-Regler den Hinwegpegel (und gleichzeitig den Hinwegpegel
zum AUX 4-Bus). Für Effekt 2 (nur beim Signature 22 und 22MTK) bestimmt man mit dem AUX 5/FX2-Regler
den Hinwegpegel zum FX 2-Prozessor (und gleichzeitig den Hinwegpegel zum AUX 5-Bus).
Das Ausgangssignal der Effektprozessoren wird an den jeweiligen FX Return-Kanal (in Stereo) angelegt. Das
Signature 22 und 22 MTK bieten zwei FX Return-Kanäle – einen je Prozessor.
Lexicon-Effektprozessor
Dieser interne Effektprozessor ist stereo ausgeführt und bietet zahlreiche Reverb-, Delay-,
Modulations- und kombinierte Algorithmen.
Für jeden Algorithmus können jeweils zwei
Parameter eingestellt werden.
Das Signature 22 und 22MTK besitzen zwei
Prozessoren.
FX Return-Kanal
Ein Stereo-Kanal, mit dem man den Ausgangspegel des zugeordneten Lexicon-Effektprozessors einstellen kann.
AUX 4/FX- und AUX 5/FX-Hinwege
Mit dem AUX 4/FX- und AUX 5/FX-Regler (nur
beim Signature 22 und 22MTK) stellt man den
Hinwegpegel zum betreffenden AUX-Bus UND
zum Effektprozessor ein.
Nur das Signature 22 und 22 MTK bieten einen
AUX 5/FX-Regler und einen zweiten Effektprozessor.
8.0: LEXICON-Effekte
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
8.1 Bedienung der
Effekte
LEXICON-Effekte > Bedienung der Effekte
Dank des fest zugeordneten Routings kann man mit dem/den internen Effektbus/sen nicht viel falsch machen.
Um ein Signal mit einem Effekt zu bearbeiten, brauchen Sie nur an seinem AUX/FX-Regler zu drehen. Wählen
Sie mit dem FX TYPE-Regler den gewünschten Algorithmus und drücken Sie den Regler, um Ihre Wahl zu bestätigen. Fahren Sie jetzt den FX Return-Fader hoch. Überprüfen Sie schließlich, ob der FX Return-Kanal an den
richtigen Ausgangsbus (MST/GRP 1-2/GRP 3-4) angelegt wird.
PARAM 1/PARAM 2
Dienen für die Einstellung der beiden zugeordneten Parameter.
Die Parameterzuordnung der Regler richtet sich nach dem gewählten Algorithmus und ändert sich eventuell, wenn man danach einen anderen Algorithmus wählt. Die Parameterzuordnungen der einzelnen
Algorithmen finden Sie unter “8.2: Halleffekte” und “8.3: Delay & Modulation”.
FX TYPE
Anwahl eines Effektalgorithmus’ (drücken, um die Wahl zu bestätigen)
Der gewählte Algorithmus wird jeweils hervorgehoben. Um ihn zu aktivieren, müssen Sie den FX TYPERegler drücken. Dem PARAM 1- und PARAM 2-Regler werden immer die wichtigsten zwei Parameter zugeordnet. In Abschnitt 8.2 werden die verfügbaren Algorithmen vorgestellt.
8.1 Bedienung der Effekte
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
8.2: Halleffekte
LEXICON-Effekte > Reverb
Reverb (oder Hall) ist ein komplexer Effekt, der die Akustik eines Raums simuliert. Schallwellen, die auf eine
harte Oberfläche treffen, halten nicht einfach an und verschwinden. Ein Teil des Signals wird zwar absorbiert,
aber der Großteil wird reflektiert und verstreut. Dieser Halleffekt wird von vielen Faktoren eines Raums beeinflusst: Größe, Form und Beschaffenheit der Oberflächen (Wände usw.). Selbst mit geschlossenen Augen
erkennt man anhand der Schallreflexionen sofort, ob man sich in einem Schrank, einem Umkleideraum oder
einem großen Saal befindet. Schallreflexionen (die den Hall erzeugen) sind so selbstverständlich, dass man
völlig trockene Signale als unnatürlich empfindet.
ROOM
Dieser Algorithmus erzeugt eine perfekte Simulation eines kleinen Raumes und eignet sich besonders für
Sprache oder zum Anfetten eines Signals mit viel Energie – beispielsweise einen Gitarrenverstärker.
Parameter 1: Lebendigkeit
Parameter 2: Abklingrate
PLATE
Dies ist eine Simulation eines Plattenhalls. Früher wurden hauchdünne Metallplatten an Federn aufgehängt und für die Simulation von Hall verwendet. An der Platte waren Lautsprecher befestigt, die sie zum
Schwingen brachten – und das erweckte den Schalleindruck eines großen, offenen Raumes. Ein Plattenhall wird in der Regel als klanggestalterisches Element verwendet, um das bearbeitete Signal wärmer und
zugleich fetter zu machen. Plattenhall wird bis heute bevorzugt für Percussion-Instrumente benutzt.
Parameter 1: Lebendigkeit
Parameter 2: Abklingrate
ROOM MOD
Zimmerhall mit Modulation. Modulierte Halleffekte gibt es zwar nicht wirklich in der Natur, allerdings versehen sie das Schallbild mit einer Lebendigkeit, die man durchaus als angenehm empfindet.
Parameter 1: Lebendigkeit
Parameter 2: Abklingrate
PLATE MOD
Plattenhall mit Modulation. Modulierte Halleffekte gibt es zwar nicht wirklich in der Natur, allerdings versehen sie das Schallbild mit einer Lebendigkeit, die man durchaus als angenehm empfindet.
Parameter 1: Lebendigkeit
Parameter 2: Abklingrate
8.2: Halleffekte
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
8.2: Halleffekte
LEXICON-Effekte > Reverb
SPRING
Ein Federhall wird von zwei piezoelektrischen Kristallen erzeugt: Der eine fungiert als Lautsprecher, der
andere als Mikrofon. Sie sind mit herkömmlichen Federn miteinander verbunden. Der unverkennbare
„Boing“-Sound eines Federhalls ist zumal für Rock- und Rockabilly-Gitarrenparts quasi Pflicht.
Parameter 1: Lebendigkeit
Parameter 2: Abklingrate
GATED
Ein Halleffekt mit einem Gate hört urplötzlich auf (d.h. die Hallfahne wird unterdrückt). In der Pop-Musik
wird dieser Effekt bis heute gerne benutzt.
Parameter 1: Lebendigkeit
Parameter 2: Abklingrate
HALL & CHORUS
Dieser Saalhall wird mit einem Chorus bearbeitet und wirkt entsprechend voller und breiter.
Parameter 1: Abklingrate
Parameter 2: Modulationsgeschwindigkeit
PLATE & CHORUS
Dieser Plattenhall wird mit einem Chorus bearbeitet und wirkt entsprechend voller und breiter.
Parameter 1: Abklingrate
Parameter 2: Modulationsgeschwindigkeit
HALL & DELAY
Ein Saalhall mit nachgeschaltetem Delay.
Parameter 1: Abklingrate
Parameter 2: Verzögerungszeit
PLATE & DELAY
Ein Plattenhall mit nachgeschaltetem Delay.
Parameter 1: Abklingrate
Parameter 2: Verzögerungszeit
8.2: Halleffekte
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
8.3: Delay & Modulation
LEXICON-Effekte > Delay & Modulation
Ein Delay-Effekt wiederholt das Eingangssignal. Um einen Echoeffekt zu erzielen, muss das Ausgangssignal
erneut an den Effekteingang angelegt werden (Rückkopplung, alias Feedback). Dann entstehen nämlich entsprechend mehr Wiederholungen, die allmählich leiser werden.
Modulationseffekte beruhen auf einem LFO (Niederfrequenzoszillator), der die Frequenz, die Amplitude und
die Filteröffnung periodisch ändert.
SLAP (KARAOKE)
Slap-Echo ist der kurze Echoeffekt, den man bei Rock’n’Roll- und Rockabilly-Einspielungen und auch anderswo hört. Denken Sie z.B. nur an Karaoke-Veranstaltungen…
Parameter 1: Anzahl der Wiederholungen
Parameter 2: Verzögerungszeit
DELAY (2 SEC)
Ein herkömmlicher Delay-Effekt mit einer maximalen Verzögerungszeit von 2 Sekunden.
Parameter 1: Anzahl der Wiederholungen
Parameter 2: Verzögerungszeit
DELAY MOD
Dieser Delay wird von einem LFO (Oszillator) moduliert, der die Wiederholungen mit einem Chorus-Effekt
versieht. Er eignet sich besonders für Gitarren und Instrumente, denen „noch etwas zum großen Wurf
fehlt“.
Parameter 1: Anzahl der Wiederholungen
Parameter 2: Verzögerungszeit
TAPE
Vor dem digitalen Zeitalter wurden Delay-Effekte zeitweise von einem abgewandelten Tonbandgerät
erzeugt. Das Band drehte sich in einer Endlosschleife und wurde vom Aufnahmekopf bespielt und von
den nachgeschalteten Wiedergabeköpfen ausgelesen. Die Wiederholungszeit richtete sich nach dem
Abstand zwischen dem Aufnahme- und den Wiedergabeköpfen sowie nach der Bandlaufgeschwindigkeit.
Das klang damals zwar ziemlich musikalisch, allerdings eierte das Band in der Regel (Wow & Flutter) und
erzeugte zudem einen relativ dumpfen und drucklosen Sound. Genau diese Mankos gelten heutzutage als
Vorteil für einen organischen Sound.
Parameter 1: Anzahl der Wiederholungen
Parameter 2: Verzögerungszeit
LO FI
Ein Delay-Effekt mit geringer Übertragungsbandbreite, die zu einer absichtlichen Verschlechterung des
Signals führt. Für Percussion und andere Signale kann das aber genau zu einem eindrucksvolleren Sound
beitragen.
Parameter 1: Anzahl der Wiederholungen
Parameter 2: Verzögerungszeit
8.3: Delay & Modulation
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
8.3: Delay & Modulation
LEXICON-Effekte > Delay & Modulation
STUDIO CHORUS
Ein Chorus-Effekt macht das bearbeitete Signal breiter/fetter. Er beruht auf einer Kombination des Eingangssignals mit einer Signalkopie, deren Tonhöhe moduliert wird. Chorus wird oft als „Breitmacher“ oder
zum Anfetten von Gitarren verwendet. Wenn man ihn geschickt einsetzt, kann ein Chorus-Effekt auch eine
Gesangsstimme imposanter machen. „Studio Chorus“ ist ein hochwertiger Chorus-Effekt mit einem breiten
Stereobild.
Parameter 1: Modulationsgeschwindigkeit
Parameter 2: Modulationsintensität
MODERN CHORUS
Zweistimmiger Chorus-Effekt, der zwar voll aber auch überraschend diskret wirkt.
Parameter 1: Modulationsgeschwindigkeit
Parameter 2: Modulationsintensität
TREMOLO
Ein Stereo-Effekt, der die Amplitude (Lautstärke) moduliert.
Parameter 1: Modulationsgeschwindigkeit
Parameter 2: Modulationsintensität
ROTARY
Dieser Effekt simuliert das Lautsprechersystem, das eigens für elektrische Orgeln entwickelt wurde und
bei Bedarf einen Vibrato/Chorus-Effekt erzeugt. Der Algorithmus simuliert die unerreichte Leslie™-Box, die
zwei bewegliche Elemente enthält, die sich in entgegengesetzten Richtungen drehen: Einen Hochtöner
und einen Tieftöner. Die Rotationsgeschwindigkeit kann entweder schnell oder langsam sein.
Parameter 1: Modulationsgeschwindigkeit
Parameter 2: Modulationsintensität
VIBRATO
Vibrato entsteht durch die Variation der Tonhöhe in einem relativ kleinen Bereich. Die meisten Sänger/
innen sind an ihrem Vibrato zu erkennen, bei Streich- und Saiteninstrumenten spielt es ebenfalls eine
wichtige Rolle.
Parameter 1: Modulationsgeschwindigkeit
Parameter 2: Modulationsintensität
VIBRAPAN
Dieser Vibratoeffekt erzeugt eine Dopplung des Eingangssignals und eignet sich besonders für Stimme.
Parameter 1: Modulationsgeschwindigkeit
Parameter 2: Änderungsintensität/Phase
PHASER
Ein Phaser blendet festgelegte Frequenzbereiche schrittweise aus und erzeugt damit einen „Kammfiltereffekt“. Die Geschwindigkeit der Schrittabfolge wird von einem Niederfrequenzoszillator (LFO) vorgegeben.
Dieser Effekt eignet sich besonders für Keyboards (z.B. Synthiflächen) und Gitarren.
Parameter 1: Modulationsgeschwindigkeit
Parameter 2: Modulationsintensität
8.3: Delay & Modulation
16, 22, 22MTK Bedienungsanleitung
Anhang 1: Kein
­Signal?
Kein Signal
Fehlersuche
Kommt ein Eingangssignal nicht beim gewünschten Ausgang an? Am besten überprüfen Sie zunächst, ob der
Eingang überhaupt ein Signal empfängt. Verfolgen Sie anschließend den gesamten Signalweg, um die „Unterbrechung“ ausfindig zu machen… Für die Überprüfung des Signalwegs orientieren Sie sich am besten an der
Grafik unter “4.0: Signal-Routing”.
Überprüfen Sie die Solo-Schaltungen
Überprüfen Sie die weiteren Signalstationen
Wenn die PFL-Diode eines Eingangs oder die AFL/PFL
ACTIVE-Diode (unter der MST METER-Kette) leuchtet, ist
eine Solo-Funktion aktiv. Folglich hören Sie nur die solo
geschalteten Kanäle. Das gilt allerdings nur für die Kopfhörerbuchse.
Wenn das Signal bei aktivem PFL-Taster am Solo-Bus anliegt, liegt das Problem woanders. Vielleicht ist MUTE aktiv
bzw. der Fader in der Mindestposition. Vielleicht haben Sie
auch ein falsches Routing gewählt.
Für Kanäle, die an den MASTER- oder einen Gruppenbus
angelegt werden sollen, muss man den entsprechenden
Taster drücken (MST, 1-2 oder 3-4). Auch ein Pan- oder
Balance-Regler kann einen entscheidenden Einfluss haben:
Wenn man ein Signal auf die Gruppen 1-2 routet und den
Pan-Regler ganz nach links dreht, liegt das Signal nur an
Gruppe 1 an (im Gruppenbus 2 taucht es nicht auf ).
Überprüfen Sie den MUTE- und Fader-Status sowie das
Routing des Kanals.
Deaktivieren Sie alle Solo-Schaltungen: Deaktivieren Sie
den PFL-Taster der betreffenden Eingangskanäle bzw. den
AFL-Taster der betreffenden AUX-Busse.
Überprüfen Sie, was der Eingangskanal zum
Solo-Bus überträgt
Die Solo-Funktion kann auch zu Kontrollzwecken genutzt
werden. Ein solo geschalteter Kanal überträgt ein entzerrtes Signal zum Solo-Bus (Abgriff vor dem MUTE-Taster). Im
Prinzip wird sein Pegel dann von den MST-Metern angezeigt und das Signal wird über den Kopfhörer ausgegeben.
Wenn das nicht der Fall ist, überprüfen Sie die GAINEinstellung, aktivieren Sie die Phantomspeisung (nur für
Kondensatormikros, aktive DI-Boxen usw.) bzw. deaktivieren Sie den SUB RTN-Taster für Kanäle, die kein USB-Signal
empfangen sollen (nur auf MTK-Modellen).
Schauen Sie sich das Routing-Diagramm (“4.1: MonoEingänge”) an und überprüfen Sie, ob alle Bedienelemente
ordnungsgemäß eingestellt wurden.
Überprüfen Sie die Buseinstellungen
Wenn Sie ein Signal auf den MASTER- oder einen Gruppenbus routen bzw. an einen AUX-Bus anlegen, darf sich der
Fader des betreffenden Busses nicht in der „–∞“-Position
befinden. Beispiel: Wenn Sie das Signal auf den MASTERBus routen, hören Sie es nur, solange sich der MASTERFader nicht in der „–∞“-Position befindet.
Überprüfen Sie die Einstellungen der relevanten Busse.
Keine Effekte?
Einen internen Effekt hört man nur, wenn man mindestens
ein Signal daran anlegt. Erhöhen Sie den Signalpegel für
den FX-Bus mit dem AUX/FX-Regler (AUX 4/FX beim Signature 16, AUX 4/FX und AUX 5/FX beim Signature 22 und
22MTK).
Das Ausgangssignal des Effekts liegt am zugeordneten FX
RETURN-Kanal an. Überprüfen Sie die Einstellungen jenes
Signalweges nach dem gleichen Prinzip wie für Eingangskanäle.
Die drei Signalstationen für die internen Effekte lauten:
Hinweg, Prozessor, Rückweg (Return). Alle drei müssen
ordnungsgemäß eingestellt sein.
Anhang 1: Kein ­Signal?
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