Omega | CL310 | Owner Manual | Omega CL310 Benutzerhandbuch

Omega CL310 Benutzerhandbuch
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Fester Bestandteil in OMEGAs Unternehmensphilosophie ist die Beachtung aller einschlägigen Sicherheits- und
EMV-Vorschriften. Produkte werden sukzessive auch nach europäischen Standards zertifiziert und nach entsprechender
Prüfung mit dem CE-Zeichen versehen.
Die Informationen in diesem Dokument wurden mit großer Sorgfalt zusammengestellt.
OMEGA Engineering, Inc. kann jedoch keine Haftung für eventuelle Fehler übernehmen und behält sich Änderungen
der Spezifkationen vor.
WARNUNG: Diese Produkte sind nicht für den medizinischen Einsatz konzipiert und dürfen nicht an Menschen
eingesetzt werden.
Inhaltsverzeichnis
1.
Einführung
1.1
1.2
1.3
2.
Bedieneroberfläche..........................................................................9
2.1
2.2
2.3
3.
Messen von Spannungen und mA ..........................................34
Messen von Strom mit Speisung.............................................34
Messen von Drücken ..............................................................35
Verwenden der oberen und unteren Anzeigezeilen für
Kalibrierung und Prüfung
6.1
6.2
6.3
6.4
M4291-D
Einstellung der Ausgangsparameter 0% und 100% ...............25
Verwenden der automatischen Ausgangsfunktion ..................25
Geben von mA .......................................................................26
Simulieren eines Transmitters .................................................28
Geben von Spannung .............................................................28
Geben von Frequenzen...........................................................29
Geben von Impulsen ...............................................................29
Simulieren von Thermoelementen ..........................................30
Simulieren von Widerstandsfühlern/Widerständen .................31
Verwendung der isolierten Messen-Betriebsarten (Obere
Anzeige)
5.1
5.2
5.3
6.
Messen von Spannungen und Frequenzen.............................19
Messen von mA.......................................................................20
Messen von Temperaturen ......................................................20
Messen von Drücken ..............................................................22
Verwendung der Geben-Betriebsarten (Untere Anzeigenzeile)
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
4.7
4.8
4.9
5.
Hauptanzeige .........................................................................11
Menüzeile ................................................................................12
Cursorsteuerung/Sollwerteinstellung ......................................17
Verwendung der Messen-Betriebsarten (Untere Anzeigenzeile)
3.1
3.2
3.3
3.4
4.
Kundendienst ............................................................................5
Standardausstattung ................................................................ 5
Sicherheitsinformationen...........................................................6
Prüfen eines Geräteeingangs..................................................38
Kalibrieren eines I/P-Umformers .............................................38
Kalibrieren eines Transmitters .................................................39
Kalibrieren eines Drucktransmitters ........................................40
3
Inhaltsverzeichnis
7.
Fernbedienung
7.1
7.2
7.3
7.4
7.5
8.
Dokumentations-Modus
8.1
8.2
8.3
8.4
8.5
8.6
8.7
8.8
8.9
9.
Einrichtung der RS232-Schnittstelle zur Fernbedienung ........42
Wechsel zwischen Fernbedienung und lokaler Bedienung .....43
Verwenden von Befehlen.........................................................44
Befehle und Fehlerkodes zur Fernbedienung .........................49
Eingabe von Befehlen .............................................................53
Einführung...............................................................................67
Neue Messstelle als Vorher-Prüfung .......................................80
Einstellung...............................................................................96
Heruntergeladene Vorher-Prüfung für die Messstelle .............99
Nachher-Prüfung ...................................................................101
Anzeige der Prüfergebnisse ..................................................103
Drucken der Prüfergebnisse..................................................105
Löschen der Prüfergebnisse .................................................106
Einstellung von Datum und Zeit ............................................107
CL9-SW Utility-Programm
9.1
9.2
9.3
9.4
9.5
9.6
9.7
9.8
9.9
9.10
Systemanforderungen ...........................................................109
Installation .............................................................................109
Übersicht ...............................................................................109
Dateimenü .............................................................................110
Upload-Menü.........................................................................112
Löschen-Menü ......................................................................114
Download-Menü ....................................................................114
Konfigurieren-Menü...............................................................115
Details zur Kalibrierprozedur.................................................118
Details zur Gruppenkonfiguration..........................................121
10. Technische Daten.........................................................................122
11. Wartung / Garantie
11.1
11.2
11.3
11.4
4
Austauschen der Batterien ....................................................127
Reinigung des Geräts ...........................................................127
Kalibrierung oder Instandsetzung im Wartungscenter ..........127
Ersatzteile und Zubehör ........................................................128
M4291-D
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
1.
Einführung
Der Omega CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator ist ein
batteriebetriebenes Handheld-Gerät zum Messen und Geben
elektrischer und physikalischer Parameter. Der Kalibrator hat folgende
Merkmale und Funktionen:
• Ein zweizeiliges Display. Die obere Zeile wird zum Messen von
Spannung, Strom und Druck verwendet. Die untere Zeile kann zum
Messen von Spannung, Strom, Druck, Temperatur
(Widerstandsfühler oder Thermoelemente), Frequenz und
Widerstand sowie zum Geben von Impulssignalen verwendet
werden.
• Ein Thermoelement-Eingang/Ausgang mit automatischer
Vergleichsstellen-Temperaturkompensation.
• Fünf Sollwerte in jedem Bereich für Schrittfunktion/Rampen
• Ein interaktives Menü
• RS232-Schnittstelle zur Fernbedienung
• Galvanisch getrennter Ausgang zur Messumformer-Kalibrierung.
• Dokumentationsfunktion für bis zu 50 Messstellen erstellen.
1.1
Kundendienst
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Telefon: 07056-9398-0
Telefax: 07056-9398-29
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1.2
Standardausstattung
Vergewissern Sie sich, dass Sie alle Teile erhalten haben:
CL310 Kalibrator, Bedienungsanleitung, Prüfleitungen,
Gummistoßschutz, RS232-Kabel, USB-Adapterkabel, Prüfzertifikat und
Software-CD.
M4590
5
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
1.3
Sicherheitsinformationen
Verwendete Symbole
Die folgende Tabelle zeigt einige internationale elektrotechnische
Symbole. Auf dem Gerät und in dieser Anleitung können einige oder alle
dieser Symbole verwendet werden.
Symbol
Beschreibung
AC (Wechselstrom)
AC-DC
Batterie
CE in Übereinstimmung mit EG-Richtlinien
DC (Gleichstrom)
Doppelt isoliert
Elektrischer Schlag
Sicherung
Schutzerde
Heiße Oberfläche (Verbrennungsgefahr)
Bedienungsanleitung lesen (wichtige Informationen)
Aus
Ein
6
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Für die Begriffe „Warnung“ und „Vorsicht“ gelten folgende Definitionen.
• „Warnung“ weist auf Zustände und Handlungen hin, die eine Gefahr
für den Benutzer darstellen können.
• “Vorsicht“ weist auf Zustände und Handlungen hin, die zu Schäden
am verwendeten Gerät führen können.
Verwenden Sie den Kalibrator ausschließlich wie in dieser Anleitung
angegeben, anderenfalls drohen Verletzungen und Beschädigung des
Kalibrators.
1 WARNUNG
Beachten Sie die folgenden Hinweise, um einem elektrischen Schlag
und Verletzungen vorzubeugen:
• Legen Sie keine höheren Spannungen an als die spezifizierte
Spannung. Die unterstützten Bereiche sind in den technischen Daten
angegeben.
• Beachten Sie alle Sicherheitshinweise und -anweisungen.
• Berühren Sie mit der Prüfspitze nie eine Spannungsquelle, wenn die
Prüfkabel an die Strombuchsen angeschlossen sind.
• Verwenden Sie den Kalibrator nicht, wenn dieser beschädigt ist.
Prüfen Sie das Gehäuse, bevor Sie den Kalibrator verwenden.
Achten Sie auf Risse oder fehlende Kunststoffteile, insbesondere im
Bereich der Isolierung um die Buchsen herum.
• Wählen Sie Funktion und Bereich wie für Ihre Messaufgabe
geeignet.
• Achten Sie darauf, dass die Batteriefachabdeckung in der
geschlossenen Position eingerastet ist, bevor Sie den Kalibrator in
Betrieb nehmen.
• Ziehen Sie die Prüfkabel am Kalibrator ab, bevor Sie das
Batteriefach öffnen.
• Prüfen Sie die Prüfkabel auf beschädigte Isolierung oder freiliegende
Leiter. Prüfen Sie die Prüfkabel auf Durchgang. Ersetzen Sie
beschädigte Prüfkabel, bevor Sie den Kalibrator verwenden.
• Wenn Sie Prüfspitzen verwenden, halten Sie Ihre Finger von den
Prüfspitzen fern. Halten Sie die Finger immer hinter dem Schutzsteg
an den Prüfspitzen.
• Schließen Sie immer zuerst die Masseleitung der Prüfkabel an, dann
die spannungsführende Leitung. Klemmen Sie zuerst die
spannungsführende Leitung der Prüfkabel ab, dann die
Masseleitung.
M4590
7
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
•
•
•
•
•
•
•
Verwenden Sie den Kalibrator nicht, wenn er nicht einwandfrei
funktioniert. Möglicherweise sind Schutzfunktionen unwirksam
geworden. Wenn Sie unsicher sind, geben Sie den Kalibrator zum
Service.
Setzen Sie den Kalibrator nicht in explosionsgefährdeten Bereichen
ein (z. B. Gas, Dämpfe, Staub).
Wenn Sie ein Druckmodul verwenden, achten Sie darauf, dass die
Prozessdruckleitung abgesperrt und druckfrei ist, bevor Sie diese an
das Druckmodul anschließen oder sie davon trennen.
Klemmen Sie die Prüfkabel ab, bevor Sie auf eine andere Funktion
zum Messen oder Geben umschalten.
Verwenden Sie beim Service des Kalibrators ausschließlich die
spezifizierten Ersatzteile.
Um Messfehler zu vermeiden, die unter Umständen zu einem
elektrischen Schlag oder Verletzungen führen können, tauschen Sie
die Batterie aus, sobald die Batterieanzeige erscheint.
Um einen plötzlichen, möglicherweise Schäden verursachenden
Druckabbau eines Systems zu verhindern, schließen Sie das
Absperrventil und entlasten Sie das System langsam, bevor Sie das
Druckmodul an die Druckleitung anschließen.
1Vorsicht
Beachten Sie die folgenden Punkte, um eventuellen Schäden an
Kalibrator oder Prüfobjekt vorzubeugen:
• Verwenden Sie zum Messen oder Geben die korrekten Buchsen,
Funktionen und Bereiche.
• Um mechanische Beschädigungen des Druckmoduls zu verhindern,
darf am Druckanschluss des Druckmoduls sowie zwischen
Druckanschluss und Druckmodulgehäuse ein Drehmoment von
13,5 Nm nicht überschritten werden.
• Um Beschädigungen des Druckmoduls durch Überdruck zu
verhindern, darf das Modul nicht mit einem größeren Druck als auf
dem Modul angegeben beaufschlagt werden.
• Um Beschädigungen des Druckmoduls durch Korrosion zu
verhindern, darf das Modul nur mit den angegebenen Medien
verwendet werden. Die geeigneten Medien entnehmen Sie bitte der
Dokumentation des Druckmoduls.
8
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
2.
Bedieneroberfläche
Abbildung 1 zeigt Eingangs- und Ausgangsbuchsen des Kalibrators,
Tabelle 1 beschreibt deren Funktion.
Abbildung 1. Ein- und Ausgangsbuchsen
Tabelle 1: Ein- und Ausgangsbuchsen
Nr.
Name
Beschreibung
1, 2
Galv. getrennte
Buchsen mA/V
Eingangsbuchsen zum Messen von Strom und
Spannung sowie zur Messkreisspeisung.
3
ThermoelementEingang/Ausgang
Buchsen zum Messen oder Geben von
Thermoelementen. Für Thermoelementstecker in
Miniaturgröße, mit Flachkontakten in einem Abstand
von 7,9 mm (0,312 in) zwischen den Mitten.
4, 5
Messen/Geben
V, Widerstandsfühler
(2-Leiteranschluss), Hz
Buchsen zum Messen und Geben von Spannung,
Frequenz, Impulssignalen und Widerstandsfühlern
6, 7
Messen/Geben
mA-Buchsen sowie
für 3- und 4-Leiteranschluss
Buchsen zum Messen und Geben von Strom
sowie Messen von Widerstandsfühlern mit
3-Leiteranschluss oder 4-Leiteranschluss.
8
Druckmodulanschluss
Anschluss des Kalibrators für ein Druckmodul
zur Druckmessung.
9
Serielle Schnittstelle
Anschluss des Kalibrators an einen PC zum
Hochladen der Daten oder zur Fernbedienung bzw.
zum Anschluss eines seriellen Druckers zum Ausdruck
von Kalibrierzertifikaten.
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9
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Abbildung 2 zeigt die Position der Tasten am Kalibrator. Tabelle 2
beschreibt die Funktionen der einzelnen Tasten.
Abbildung 2. Tastatur
Tabelle 2. Tastenfunktionen
10
Nr.
Name
Funktion
1
Funktionstasten
F1, F2, F3
Bedienung der Menüzeile unten in der
Kalibratoranzeige. F1 wählt die Option im linken
Feld, F2 die Option im mittleren Feld und F3 die
Option im rechten Feld.
2
Home
Führt zum Startmenü in der Menüzeile zurück.
3
Ein/Aus
Schaltet den Kalibrator ein und aus.
4
Cursortasten
Die Pfeiltasten links und rechts wählen die zu
ändernde Stelle im Ausgangswert. Die
Pfeiltasten auf und ab verringern oder erhöhen
den Ausgangswert oder ändern diesen über eine
Rampenfunktion.
5
Ziffernblock
Dient zur Eingabe numerischer Werte.
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
2.1
Hauptanzeige
Abbildung 3. Anzeige
Die in Abbildung 3 dargestellte Anzeige des Kalibrators ist in drei
Hauptbereiche unterteilt: die obere Zeile, die untere Zeile und die
Menüzeile.
Die obere Zeile zeigt Messwerte für Gleichspannung, Gleichstrom (mit
oder ohne Speisung) und Druck an.
Die untere Zeile zeigt Mess- oder ausgegebene Werte an.
Die Menüzeile dient zum Einrichten der oberen und unteren Zeilen auf
die gewünschte Funktion.
Tabelle 3 erläutert die verschiedenen Teile der Anzeige:
M4590
11
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Tabelle 3: Funktionen der Anzeige
12
Nr.
Name
Beschreibung
1
Primäre Parameter
Einstellung, welche Messgrößen gemessen oder
gegeben werden. In der oberen Zeile sind
folgende Optionen verfügbar: VOLTS IN (V EIN),
PRESSURE (DRUCK), mA IN (mA EIN) und mA
LOOP (mA Speisung). In der unteren Zeile sind
folgende Optionen verfügbar: Volts, TC
(Thermoelement), RTD (Widerstandsfühler),
FREQ (Frequenz), PULSE (Impuls),
PRESSURE (Druck), mA, und mA 2W SIM (mA
2-Leitersimulation).
2
Auswahl Eingang/Ausgang Einstellung der unteren Zeile auf Eingang
(Messen, READ) oder Ausgang (Geben,
SOURCE).
3
Weitere Einstellungen
Nur für das Messen von Thermoelementen (TC)
und Widerstandsfühlern (RTD). Beim Messen
von Thermoelementen kann die
Vergleichsstellenkompensation (CJC) ein- (ON)
und ausgeschaltet (OFF) werden. Beim Messen
von Widerstandsfühlern (RTD IN) kann ein 2Leiteranschluss (2W), 3-Leiteranschluss (3W)
oder 4-Leiteranschluss (4W) benutzt werden.
4
Anzeige der Spanne
Nur für mA und mA LOOP. Zeigt an, wo der
Messwert innerhalb der eingestellten Spanne
liegt. Für mA fest auf 4 (0%) und 20 (100%)
eingestellt.
5
Einheiten
Anzeige der Einheit für den gemessenen oder
gegebenen Wert. Verfügbar sind °C oder °F für
Widerstandsfühler (RTD) und Thermoelemente
(TC) sowie CPM (Zyklen pro Minute), Hz oder
kHz für Frequenz (FREQ) und Impuls (PULSE).
6
Sensortypen
Anzeige des Widerstandsfühler- oder
Thermoelement-Typs. Die verfügbaren Typen
sind in den technischen Daten angegeben.
Weiterhin können hier Druckeinheiten oder beim
Geben von Impulsen und Frequenzen die
Amplitude angezeigt werden.
7
Numerische Anzeigen
Anzeige der numerischen Werte des
gemessenen oder gegebenen Signals. Bei
einem Bereichsüberlauf oder Überlastzustand
erscheint die Anzeige „OL“.
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CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
2.2
Menüzeile
Die Menüzeile unten in der Anzeige steuert, welche Parameter in der
Anzeige erscheinen. Zur Navigation durch die Optionen in der
Menüzeile werden die Funktionstasten (F1, F2 und F3) verwendet. Die
Anordnung aller Ebenen und Optionen entnehmen Sie bitte dem
Menübaum.
Die oberste Ebene des Menüs ist das Startmenü. Das Startmenü kann
jederzeit mit der Taste HOME aufgerufen werden. Es gibt drei
Startmenüs: Das Eingangs-Startmenü, das Ausgangs-Startmenü und
das Impuls-Startmenü.
Im Eingangs-Startmenü sind nur die Optionen [MENU] und [LIGHT]
verfügbar. Die Option [MENU] ruft die nächste Menüebene in der
Menüzeile auf, das Hauptmenü. Betätigen Sie die entsprechende
Funktionstaste (F1), um das Hauptmenü aufzurufen. Die Option [LIGHT]
schaltet die Beleuchtung der Anzeige ein. Betätigen Sie die
entsprechende Funktionstaste (F2), um die Beleuchtung der Anzeige
einzuschalten.
Das Ausgangs-Startmenü enthält drei Optionen, [MENU], [LIGHT] und
[STEP] (Schrittfunktion) oder [RAMP] (Rampenfunktion). Die ersten
beiden Optionen haben die gleiche Funktion wie im EingangsStartmenü. Die dritte Option wird im Menü für die automatische
Ausgangsfunktion ausgewählt und hier ein- und ausgeschaltet. S.
Abschnitt 4.2, Verwenden der automatischen Ausgangsfunktion. Beim
Verlassen dieses Menüs oder Betätigen der Home-Taste wird die
automatische Ausgangsfunktion beendet.
Das Impuls-Startmenü enthält ebenfalls drei Optionen, [MENU], [TRIG]
(Trigger) und [COUNTS] (Anzahl). Die Optionen [TRIG] und [COUNTS]
werden zum Geben von Impulsen verwendet. Die Funktion dieser
Optionen wird in Abschnitt 4.2-6 erläutert (Geben von Impulsen).
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13
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Die nächste Menüebene in der Menüzeile ist das Hauptmenü. Die
Inhalte der Ebene unterhalb des Hauptmenüs hängen von der
Betriebsart des Kalibrators ab.
Das Hauptmenü enthält die drei Optionen [UPPER] (Obere), [LOWER]
(Untere) und [MORE] (Mehr).
Die Option [UPPER] ruft das Parameterauswahl-Menü für die obere
Zeile der Anzeige auf. Die Option [LOWER] ruft das ParameterauswahlMenü für die untere Zeile der Anzeige auf. [MORE] ruft die nächste
Menüebene auf.
Das nächste Menü ist die Auswahl des Dokumentations-Modus. Es
enthält die Optionen [DOCUMENT] (Dokumentieren), [NEXT] (Weiter)
und [DONE] (Fertig). Mit der Auswahl von [DOCUMENT] wird das
Menüsystem des Dokumentations-Modus aufgerufen, das in Abschnitt 8
dieser Anleitung beschrieben wird. [NEXT] führt zur nächsten
Menüebene und [DONE] führt zum Startmenü zurück.
Das nächste Menü im Geben-Modus ist das Menü für die automatische
Ausgangsfunktion. Es enthält die Optionen [AUTO FUNC] (Automatische
Ausgangsfunktion), [NEXT] (Weiter) und [DONE] (Fertig). [AUTO FUNC]
erlaubt die Einstellung der Parameter für die automatische
Ausgangsfunktion. [NEXT] führt zur nächsten Menüebene und [DONE]
führt zum Startmenü zurück. S. Abschnitt 4.2, Verwenden der
automatischen Ausgangsfunktion.
Die nächste Menüebene ist in der Regel das Kontrast-Menü. Es enthält
die Optionen [CONTRAST] (Kontrast), [NEXT] (Weiter) und [DONE]
(Fertig). Die Option [CONTRAST] dient zur Einstellung des
Anzeigenkontrasts. [NEXT] führt zum Menü für die automatische
Abschaltung und [DONE] führt zum Startmenü zurück. Der Kontrast wird
mit den Pfeiloptionen eingestellt, die nach Auswahl von [CONTRAST]
angezeigt werden.
14
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Anmerkung: Der Kalibrator CL310 erlaubt die Einstellung des Kontrasts
über einen weiten Bereich, damit der Kalibrator auch bei extremen
Temperaturen eingesetzt werden kann.
Unter Umständen kann eine größere Änderung des Kontrastes dazu
führen, dass die Anzeige unter normalen Bedingungen schwer ablesbar
ist. In diesem Fall oder wenn die Anzeige zu schwach oder zu dunkel ist,
können Sie den Kontrast wie folgt auf die Grundeinstellung
zurücksetzen:
1. Halten Sie die Taste „HOME“ gedrückt und schalten Sie das Gerät
ein.
2. Halten Sie die Taste für etwa 10 Sekunden gedrückt, um den
Kontrast wieder auf die Grundeinstellung zu setzen.
Wenn die Anzeige so kontrastarm ist, dass nicht erkennbar ist, ob das
Gerät eingeschaltet ist, betätigen Sie die Taste für die
Anzeigenbeleuchtung.
Das Menü für die automatische Abschaltung enthält die Optionen [AUTO
OFF], [NEXT] und [DONE].
Die Option [AUTO OFF] dient zum Aktivieren/Deaktivieren der
automatischen Abschaltung sowie zur Einstellung der Zeit ohne
Aktivitäten, nach der sich das Gerät abschaltet. [NEXT] führt zum UhrMenü und [DONE] führt zum Startmenü zurück.
Das Uhr-Menü ist das nächste Menü in der [MORE]-Menüfolge. Es
enthält die Optionen [CLOCK] (Uhr), [NEXT] (Weiter) und [DONE]
(Fertig). Wählen Sie [CLOCK], um Datum und Uhrzeit des Kalibrators
einzustellen wie in Abschnitt 8 dieser Anleitung beschrieben. [NEXT]
führt zum Terminalemulations-Menü und [DONE] führt zum Startmenü
zurück.
Das Terminalemulations-Menü ist das letzte Menü, das mit [MORE] aus
dem Hauptmenü aufgerufen wird. Es enthält die Optionen [TERMINAL],
[NEXT] und [DONE]. Wählen Sie [TERMINAL], um die
M4590
15
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Terminalemulation aufzurufen. Wählen Sie [NEXT] oder [DONE], um
zum Startmenü zurückzukehren.
Wenn für die untere Zeile der Frequenz- oder Impulsmodus eingestellt
ist, erscheint nach dem Hauptmenü das Frequenzpegel-Menü. Das
Menü enthält die Optionen [FREQ LEVEL] (Pegel für Frequenzen),
[NEXT] und [DONE]. Die Option [FREQ LEVEL] dient zur Einstellung der
Amplitude des Frequenzsignals. [NEXT] ruft das Kontrast-Menü auf und
[DONE] führt zum Startmenü zurück.
Im Modus für einen eigenen Widerstandsfühler (RTD CUSTOM) folgt
nach dem Hauptmenü das Menü zum Einrichten des eigenen
Widerstandsfühlers. Es enthält die Optionen [SET CUSTOM] (Eigenen
einrichten), [NEXT] und [DONE]. [SET CUSTOM] dient zum Einrichten
und Speichern eines eigenen Widerstandsfühlers im Kalibrator. Die
Anleitung entnehmen Sie bitte dem Abschnitt 4.1-8a. [NEXT] ruft das
Kontrast-Menü auf und [DONE] führt zum Startmenü zurück.
Die letzte Variation bei der Auswahl von [MORE] aus dem Hauptmenü ist
das Menü zur Nullstellung des Drucks. Es enthält die Optionen [ZERO]
zur Nullstellung des Drucks sowie [NEXT] und [DONE] mit den bereits
beschriebenen Funktionen. Die Anleitung zur Nullstellung entnehmen
Sie bitte dem Abschnitt 5.3.
Das Parameterauswahl-Menü erscheint, wenn im Hauptmenü [UPPER]
oder [LOWER] gewählt wurde. Es enthält die folgenden Optionen:
[SELECT], [NEXT] und [DONE]. Wenn die Zeile ausgewählt wird, beginnt
ein Parameter zu blinken. Verwenden Sie die Option [SELECT] zum
Ändern des Parameters und die Option [NEXT], um zu einer anderen
Variablen zu wechseln. [DONE] führt zum Startmenü zurück und aktiviert
die gewählte Betriebsart.
16
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
2.3
Cursorsteuerung/Sollwerteinstellung
Der Ausgangswert kann über die vier Pfeiltasten zur Steuerung des
Cursors verändert werden. Bei Betätigung einer der Pfeiltasten erscheint
unter der letzten Stelle des Ausgangswerts ein Cursor. Die Pfeiltasten
links und rechts wählen die zu ändernde Stelle im Ausgangswert. Die
Pfeiltasten auf und ab verringern oder erhöhen den Ausgangswert oder
ändern diesen über eine Rampenfunktion.
Bei Betätigung einer der vier Pfeiltasten wechselt die Menüzeile zum
Sollwert-Menü.
Den drei Funktionstasten sind die Werte 0, 25 und 100% zugeordnet.
Um die Werte für 0 und 100% zu speichern, geben Sie den Wert ein und
halten Sie den anschließend die entsprechende Funktionstaste gedrückt.
Die 25%-Taste durchläuft dann automatisch die 25%-Werte.
M4590
17
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Startmenü
MENU
LIGHT
RAMP
Auswahlmenü
UPPER
Parameterauswahl
SELECT
NEXT
LOWER
MORE
Dokumentations-Modus Auswahl
DONE
DOCUMENT
DONE
DokumentationsModus
Startmenü
Automatischer
Geben-Modus?
NEXT
Ja
Auto-Funktionsmenü
AUTO FUNC
NEXT
DONE
Nein
Frequenzausgang
oder Impulsmodus?
Ja
Frequenzpegelmenü
FREQ LEVEL
NEXT
DONE
Nein
Menü „Eigene
Widerstandsfühler“?
Ja
Menü „Eigene Widerstandsfühler“
SET CUSTOM
NEXT
DONE
Nein
Einen Wert im
Druckmodus
anzeigen?
Nulldruckmenü
Ja
ZERO
NEXT
DONE
Nein
Abbildung 4a. Der Menübaum
18
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Kontrastmenü
CONTRAST
NEXT
DONE
Menü „Autom. Abschaltung“
AUTO OFF
NEXT
DONE
Uhrmenü
CLOCK
NEXT
DONE
Anschlussmenü
TERMINAL
NEXT
DONE
Startmenü
Abbildung 4b. Der Menübaum
3.
Verwendung der Messen-Betriebsarten (Untere Anzeigenzeile)
3.1
Messen von Spannungen und Frequenzen
Die elektrischen Größen Spannung und Frequenz können über die
untere Zeile gemessen werden. Führen Sie zur Messung die folgenden
Schritte aus:
1. Wechseln Sie aus dem Hauptmenü zur unteren Zeile [LOWER].
2. Wählen Sie die gewünschte Messgröße.
3. Schließen Sie die Prüfkabel an wie in Abbildung 5 gezeigt.
Abbildung 5.
Messen von Spannungen und Frequenzen mit Ein- und Ausgangsbuchsen
M4590
19
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
3.2
Messen von mA
Führen Sie zum Messen von mA die folgenden Schritte aus:
1. Wechseln Sie aus dem Hauptmenü zur unteren Zeile [LOWER] und
wählen Sie mA.
2. Vergewissern Sie sich, dass für die Auswahl von Eingang/Ausgang
„mA IN“ angezeigt wird.
3. Schließen Sie die Prüfkabel an wie in Abbildung 6 gezeigt.
Abbildung 6. Messen von mA mit Ein- und Ausgangsbuchsen
3.3
Messen von Temperaturen
3.3-1 Messen mit Thermoelementen
Der Kalibrator unterstützt folgende Thermoelement-Typen: B, C, E, J, K,
L, N, R, S, T, U, BP und XK. Die Kenndaten der einzelnen Typen sind im
Abschnitt „Technische Daten“ angegeben. Weiterhin verfügt der
Kalibrator über eine Vergleichsstellenkompensations-Funktion (CJC). In
der Regel sollte diese Funktion aktiviert sein (ON), so dass die
tatsächliche Temperatur des Thermoelements gemessen wird. Bei
abgeschalteter Vergleichsstellenkompensation misst der Kalibrator die
Differenz zwischen der Thermoelement-Temperatur an der Messspitze
und den Thermoelement-Eingangsbuchsen.
Anmerkung: Die Vergleichsstellenkompensation sollte nur abgeschaltet
werden (CJC OFF), wenn die Kalibrierung mit einen (externen) Eisbad
erfolgt.
Um die Temperatur mit einem Thermoelement zu messen, führen Sie die
folgenden Schritte aus:
1. Schließen Sie die Thermoelementleitungen an einen
Thermoelementstecker in Miniaturgröße an und stecken Sie diesen
an der Thermoelementbuchse des Kalibrators ein wie in Abbildung 7
gezeigt.
20
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Anmerkung: Um eine genaue Messung zu erhalten, warten Sie etwa
2 bis 5 Minuten ab, damit sich die Temperaturen von Stecker und
Kalibrator angleichen und stabilisieren können, bevor Sie die Messung
vornehmen.
2. Wechseln Sie aus dem Hauptmenü zur unteren Zeile [LOWER].
3. Wählen Sie aus den primären Parametern ein Thermoelement aus.
Wählen Sie bei der Auswahl von Eingang/Ausgang [IN] und
anschließend aus den Sensortypen den Thermoelement-Typ aus.
Wenn gewünscht, können Sie auch die Temperatureinheit von Grad
Celsius auf Fahrenheit ändern.
Falls der Kalibrator den gewünschten Thermoelement-Typ nicht
unterstützt, können Sie die EMK des Thermoelements in mV messen
und in der entsprechenden Referenztabelle nachschlagen. Gehen Sie
dazu vor wie oben beschrieben und wählen Sie als Sensortyp „mV“.
Thermoelementstecker
Anmerkung: Verwenden
Sie Thermoelementleitung
des gleichen Typs wie das
zu kalibrierende Thermoelement.
Abbildung 7. Messen von Temperaturen mit den Thermoelement-Buchsen
3.3-2 Messen mit Widerstandsfühlern
Die unterstützten Widerstandsfühler-Typen finden Sie in Abschnitt 10.
Technische Daten. angegeben Widerstandsfühler werden durch ihren
Widerstand bei 0°C Widerstand charakterisiert. Widerstandsfühler
können in 2-, 3- oder 4-Leiterschaltung an den Kalibrator angeschlossen
werden, wobei der 4-Leiteranschluss die höchste Genauigkeit bietet.
Um die Temperatur mit einem Widerstandsfühler zu messen, führen
Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wechseln Sie aus dem Hauptmenü zur unteren Zeile [LOWER].
2. Wählen Sie aus den primären Parametern einen
Widerstandsfühler aus. Wählen Sie bei der Auswahl von
Eingang/Ausgang [IN].
3. Wählen Sie zwischen 2-, 3- oder 4-Leiteranschluss [2W, 3W
bzw. 4W]. (Der 4-Leiteranschluss bietet die höchste Genauigkeit
bei der Messung.)
4. Wählen Sie den Widerstandsfühler-Typ aus den Sensortypen
aus.
M4590
21
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
5. Schließen Sie die Leitungen des Widerstandsfühlers an wie in
Abbildung 8 gezeigt.
3W
Widerstandsfühler
2W
Widerstandsfühler
4W
Widerstandsfühler
Abbildung 8. Messen von Temperaturen mit den Widerstandsfühler-Buchsen
Mit dieser Funktion kann auch der Widerstand gemessen werden.
Folgen Sie dazu dem obigen Ablauf und wählen Sie als Sensortyp
„OHMS“. In Verbindung mit einer Temperaturtabelle können so auch
Widerstandsfühler gemessen werden, deren Kurve nicht im
Kalibrator hinterlegt sind.
3.4
Messen von Drücken
Anmerkung: Der CL310 ist zu den Kalibrator-Druckmodulen von
OMEGA kompatibel. Für die Druckmessung wird das Zubehör PCL-PMA
benötigt.
Anmerkung: Wenn der Frequenz- oder Impulsmodus aktiviert ist, wird
der Druck nicht aus dem Modul ausgelesen.
Anmerkung: Bei Modulen für hohen Druck sind die technischen
Einheiten, die normalerweise mit kleineren Druckbereichen verwendet
werden, keine gültige Auswahl (z. B. inH2O oder cmH2O). Wenn eine
dieser Einheiten gewählt wird, wenn ein Druckmodul für hohen Druck
angeschlossen ist, erscheint in der Anzeige „- - - -“.
Warnung!
Um einen plötzlichen, möglicherweise Schäden verursachenden
Druckabbau eines Systems zu verhindern, schließen Sie das
Absperrventil und entlasten Sie das System langsam, bevor Sie das
Druckmodul an die Druckleitung anschließen.
22
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Vorsicht
Um mechanische Beschädigungen des Druckmoduls zu verhindern, darf
am Druckanschluss des Druckmoduls sowie zwischen Druckanschluss
und Druckmodulgehäuse ein Drehmoment von 13,5 Nm nicht
überschritten werden.
Um Beschädigungen des Druckmoduls durch Überdruck zu verhindern,
darf das Modul nicht mit einem größeren Druck als auf dem Modul
angegeben beaufschlagt werden.
Um Beschädigungen des Druckmoduls durch Korrosion zu verhindern,
darf das Modul nur mit den angegebenen Medien verwendet werden. Die
geeigneten Medien entnehmen Sie bitte der Dokumentation des
Druckmoduls.
Führen Sie zum Messen von Drücken die folgenden Schritte aus:
1. Schließen Sie das Druckmodul an den Kalibrator an wie in
Abbildung 9 gezeigt.
Der Kalibrator kann Druck in der oberen und der unteren Zeile
messen. Dadurch kann der Druck in zwei verschiedenen Einheiten
gleichzeitig gemessen werden.
2. Wechseln Sie aus dem Hauptmenü zur oberen [UPPER] oder
unteren Zeile [LOWER].
3. Wählen Sie aus den primären Parametern [PRESSURE] (Druck)
aus.
4. Wählen Sie die gewünschte Einheit.
5. Gleichen Sie den Nullpunkt des Druckmoduls ab. Die Funktion zur
Nullstellung des Kalibrators befindet sich im Menü zur Nullstellung
des Drucks.
M4590
23
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Ventil
Druckmodul
Abbildung 9. Anschlüsse zur Druckmessung
3.4-1 Nullstellung von Druckmodulen für Absolutdruck
Zur Nullstellung stellen Sie den Kalibrator auf einen bekannten
Druck ein, wie z. B. den barometrischen Druck.
Führen Sie zur Nullstellung des Kalibrators die folgenden Schritte
aus:
1. Rufen Sie das Menu zur Nullstellung des Druckes auf.
2. Wählen Sie [ZERO] (Null). Die Meldung [SET REFERENCE
ABOVE] zur Eingabe des Referenzwertes erscheint. Geben Sie
den Druck über die Tastatur ein.
3. Der Kalibrator speichert den Nullpunkt-Offset im nichtflüchtigen
Speicher.
Der Nullpunkt-Offset wird jeweils nur für ein Druckmodul für
Absolutdruck gleichzeitig abgespeichert. Wenn ein neues
Druckmodul für Absolutdruck angeschlossen wird, muss dieser
Vorgang wiederholt werden.
24
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
4.
Verwendung der Geben-Betriebsarten (Untere Anzeigenzeile)
Der Kalibrator kann kalibrierte Signale zum Prüfen und Kalibrieren von
Prozessinstrumenten ausgeben. Er kann Spannungen, Strom,
Widerstand, Frequenzen, Impulse geben sowie die elektrischen Signale
von Widerstandsfühlern und Thermoelementen simulieren.
4.1
Einstellung der Ausgangsparameter 0% und 100%
Um die Werte für 0% und 100% einzustellen, führen Sie folgende
Schritte aus:
1. Wählen Sie aus dem Hauptmenü die untere Zeile [LOWER] und
wählen Sie den gewünschten primären Parameter.
2. Wählen Sie bei der Auswahl von Eingang/Ausgang [OUT] und geben
Sie den gewünschten Wert ein. Wählen Sie zum Beispiel [VOLTS
OUT], um eine Spannung zu geben.
3. Geben Sie über die Tastatur eine Spannung von 5 V ein und drücken
Sie „Enter“.
4. Betätigen Sie eine beliebige der vier Pfeiltasten, um das Menü zur
Sollwerteinstellung aufzurufen.
5. Halten Sie die Funktionstaste für 0% [F1] gedrückt. 0% blinkt, und
der Sollwert ist gespeichert.
6. Wiederholen Sie diese Schritte sinngemäß für 100%: geben Sie
20 V ein und halten Sie die Funktionstaste für 100% [F3] gedrückt.
7. Betätigen Sie die Taste für 25%, um den Bereich von 5 bis 20 V in
Schritten von 25% zu durchlaufen.
4.1-1 Schrittfunktion für das Geben von Strom
Um die 25%-Funktion für den mA-Ausgang zu verwenden, führen
Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie aus dem Hauptmenü die untere Zeile [LOWER] und
wählen Sie [mA]
2. Betätigen Sie die Taste für 25%, um den Bereich von 4 bis
20 mA in Schritten von 25% zu durchlaufen.
4.2
Verwenden der automatischen Ausgangsfunktion
Der Kalibrator verfügt über zwei automatische Ausgangsfunktionen,
Schritt und Rampe. Die gewählte Funktion kann über das AusgangsHauptmenü deaktiviert werden. Die Parameter der automatischen
Ausgangsfunktion werden im Menü für die automatische
Ausgangsfunktion eingestellt.
M4590
25
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Die Parameter sind:
1. Funktionsart – welche automatische Funktion soll verwendet werden
(Schritt oder Rampe).
2. Ausgabedauer, also die Zeit zwischen den Schritten oder die Zeit,
innerhalb der der Ausgang von einem Grenzwert auf den anderen
gefahren wird.
Als Grenzwerte für die Rampen- und Schrittfunktionen werden die 0%und 100%-Werte verwendet. S. Abschnitt 4.1, Einstellung der
Ausgangsparameter 0% und 100% Die Schrittfunktion fährt den
Ausgang in Schritten von 25% von 0% auf 100%.
4.3
Geben von mA
Um einen Strom zu geben, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie aus dem Hauptmenü die untere Zeile [LOWER]. Wählen
Sie aus den primären Parametern [mA] aus.
2. Wechseln Sie zur Auswahl von Eingang/Ausgang und wählen Sie
[OUT] Ausgang.
3. Schließen Sie die Prüfkabel an die mA-Buchsen an wie in
Abbildung 10 gezeigt.
4. Geben Sie den gewünschten Wert für den Strom über die Tastatur
ein.
1000 Ohm max.
Prüfling
Abbildung 10. Anschlüsse zum Geben von Strom
26
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
4.3-1 HART™-Widerstand zuschalten
Der CL310 verfügt über einen internen 250 Ohm-Widerstand für die
HART™-Kommunikation, der bei Bedarf zugeschaltet werden kann.
Wenn die interne Terminierung des CL310 aktiviert ist, muss bei der
Kalibrierung von HART™-Geräten kein zusätzlicher externer Widerstand
angeschlossen werden.
Anmerkung: Wenn der interne 250-Ohm-Widerstand des CL310 aktiviert
ist, sinkt die maximale Bürde von 1000 Ohm bei 20 mA auf 750 Ohm bei
20 mA.
Aktivieren/Deaktivieren
1. Nehmen Sie die Batteriefachabdeckung ab und entfernen Sie
die 2 Schrauben oben am Gehäuse.
2. Entfernen Sie die 2 Schrauben im unteren Bereich des
Gehäuses.
3. Ziehen Sie vorsichtig die obere Gehäusehälfte von der unteren
ab.
4. Abbildung 10a. zeigt die Lage der Brücken für den HART™Widerstand.
HART®-Widerstand
OFF
OFF
ON
ON
Leiterplatte
Abbildung 10a.
M4590
27
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
4.4
Simulieren eines Transmitters
Um einen Transmitter zu simulieren, also den Kalibrator anstelle eines
Transmitters ein variables Stromsignal ausgeben zu lassen, führen Sie
die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie aus dem Hauptmenü die untere Zeile [LOWER].
2. Wählen Sie als primären Parameter die mA-Simulation [mA 2W SIM]
und geben Sie den gewünschten Wert für den Strom ein.
3. Schließen Sie den mit 24 V versorgten Messkreis an wie in
Abbildung 11 gezeigt.
Prüfling
30 V DC
MAX
Transmitter/
Messkreisspeisung
Abbildung 11. Anschlüsse zum Simulieren eines Transmitters
4.5
Geben von Spannung
Um eine Spannung zu geben, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie aus dem Hauptmenü die untere Zeile [LOWER].
2. Wählen Sie aus den primären Parametern [VOLTS] für Spannungen
aus. Wechseln Sie zur Auswahl von Eingang/Ausgang und wählen
Sie [OUT].
3. Schließen Sie die Prüfkabel an die Spannungsausgangs-Buchsen
an wie in Abbildung 12 gezeigt.
28
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
4. Geben Sie den gewünschten Wert für die Spannung über die
Tastatur ein.
Prüfling
Abbildung 12. Anschlüsse zum Geben von Spannung und Frequenzen
4.6
Geben von Frequenzen
Um ein Frequenzsignal zu geben, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie aus dem Hauptmenü die untere Zeile [LOWER] und
wählen Sie [FREQ OUT] (Frequenz) als primären Parameter.
2. Wählen Sie in der Auswahl von Eingang/Ausgang den Ausgang und
dann die Einheit für die Frequenz.
3. Schließen Sie die Prüfkabel an die Frequenzausgangs-Buchsen an
wie in Abbildung 12 gezeigt.
4. Geben Sie den gewünschten Wert für die Frequenz über die Tastatur
ein.
5. Um die Signalamplitude zu ändern, wählen Sie [FREQ LEVEL] aus
dem Frequenzpegel-Menü.
6. Geben Sie die gewünschte Amplitude ein.
M4590
29
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
4.7
Geben von Impulsen
Der Kalibrator kann eine Impulsfolge mit einer einstellbaren Anzahl von
Impulsen und einer einstellbaren Frequenz ausgeben. So gibt der
Kalibrator zum Beispiel bei einer Einstellung der Frequenz auf 60 Hz und
der Anzahl der Impulse auf 60 innerhalb von 1 Sekunde 60 Impulse aus.
Verwenden Sie zum Geben von Impulsen die gleichen Anschlüsse wie
für Frequenzen und führen Sie folgende Schritte aus:
1. Wählen Sie aus dem Hauptmenü die untere Zeile [LOWER] und
wählen Sie [PULSE] (Impulse) als primären Parameter.
2. Wählen Sie die gewünschte Einheit und geben Sie die Frequenz
über die Tastatur ein.
3. Wählen Sie die Option [COUNTS] (Anzahl) aus dem Menü und
geben Sie die Anzahl der Impulse ein. Verwenden Sie [TRIG], um
das Signal zu starten und zu stoppen.
4. Die Amplitude der Impulse kann eingestellt werden wie für
Frequenzen beschrieben.
4.8
Simulieren von Thermoelementen
Um ein Thermoelement zu simulieren, führen Sie folgende Schritte aus:
1. Schließen Sie die Thermoelementleitungen an einen
Thermoelementstecker in Miniaturgröße an und stecken Sie diesen
an der Thermoelementbuchse des Kalibrators ein wie in Abbildung
13 gezeigt.
2. Wählen Sie aus dem Hauptmenü die untere Zeile [LOWER] und
wählen Sie [TC] (Thermoelement) als primären Parameter.
3. Wählen Sie bei der Auswahl von Eingang/Ausgang [OUT].
4. Wählen Sie den gewünschten Thermoelement-Typ aus den
Sensortypen aus.
5. Geben Sie die gewünschte Temperatur über die Tastatur ein.
30
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Thermoelementstecker
Anmerkung: Verwenden Sie Thermoelementleitung des
gleichen Typs wie das zu kalibrierende Thermoelement.
Abbildung 13. Anschlüsse zum Simulieren von Thermoelementen
4.9
Simulieren von Widerstandsfühlern/Widerständen
Um einen Widerstandsfühler zu simulieren, führen Sie die folgenden
Schritte aus:
1. Wählen Sie aus dem Hauptmenü die untere Zeile [LOWER] und
wählen Sie [RTD] (Widerstandsfühler) als primären Parameter.
2. Wählen Sie bei der Auswahl von Eingang/Ausgang [OUT] und
wählen Sie den gewünschten Widerstandsfühler-Typ aus den
Sensortypen aus.
3. Schließen Sie den Kalibrator an das zu prüfende Instrument an wie
in Abbildung 14 gezeigt.
4. Geben Sie Temperatur oder Widerstand über die Tastatur ein.
M4590
31
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Abbildung 14. Simulieren von Widerstandsfühlern mit 2-Leiteranschluss
Verwenden Sie für
gemeinsam benutzte
Anschlüsse
Prüfleitungen mit
Buchsen zur
Weitersteckung
3W
4W
Abbildung 15. 3- oder 4-Leiteranschluss für Widerstandsfühler
Anmerkung: Der Kalibrator simuliert einen Widerstandsfühler mit 2Leiteranschluss. Verwenden Sie für Transmitter mit 3- oder 4Leiteranschluss Prüfleitungen mit Buchsen zur Weitersteckung wie in
Abbildung 15 gezeigt.
32
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
4.9-1 Eigene Widerstandsfühler
Im Kalibrator kann ein Widerstandsfühler mit einer eigenen
Linearisierungskurve zum Messen und Geben hinterlegt werden.
Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus:
1. Wechseln Sie aus dem Hauptmenü zur unteren Zeile [LOWER].
Wählen Sie [RTD] (Widerstandsfühler) und als Sensortyp
[CUSTOM] (Eigen).
2. Rufen Sie das Menü zum Einrichten des eigenen
Widerstandsfühlers auf und wählen Sie [SET CUSTOM]
(Eigenen einrichten).
3. Geben Sie über die Tastatur die Werte ein, die der Kalibrator
abfragt: Untere und obere Temperaturgrenzwerte, R0 und die
Werte für die einzelnen Temperaturkoeffizienten.
Die Funktion verwendet die Calendar-Van Dusen-Gleichung zum
Messen und Geben des eigenen Widerstandsfühlers. Der Koeffizient
C wird nur für Temperaturen unter 0°C verwendet. Für Bereiche
über 0°C werden nur die Koeffizienten A und B benötigt, Koeffizient
C sollte in diesem Fall auf 0 gesetzt werden. R0 ist der Widerstand
des Fühlers bei 0°C. Die Koeffizienten für PT385, PT3926 und
PT3616 sind in der folgenden Tabelle 4 gezeigt.
Tabelle 4. Widerstandsfühler-Koeffizienten
Fühler
Bereich (°C)
PT385
-260 - 0
100
3,9083x10-3
-5,775x10-7
-4,183x10-12
PT385
0 - 630
100
3,9083x10-3
-5,775x10-7
—
PT3926
Unter 0
100
3,9848x10-3
-5,87x10-7
-4x10-12
PT3926
Über 0
100
3,9848x10-3
-5,87x10-7
—
PT3916
Unter 0
100
3,9692x10-3
-5,8495x10-7
-4,2325x10-12
PT3916
Über 0
100
3,9692x10-3
-5,8495x10-7
—
M4590
R0
Koeffizient A
Koeffizient B
Koeffizient C
33
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
5.
Verwendung der isolierten Messen-Betriebsarten (Obere Anzeige)
5.1
Messen von Spannungen und mA
Um das Spannungs- oder Stromausgangssignal eines Transmitters zu
messen, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie aus dem Hauptmenü die obere Zeile [UPPER].
2. Wählen Sie den gewünschten primären Parameter für die Messung.
Schließen Sie die Prüfkabel an die isolierten Eingänge des
Kalibrators an wie in Abbildung 16 gezeigt.
Abbildung 16. Isolierter Eingangsanschluss
5.2
Messen von Strom mit Speisung
Um einen aus dem Messkreis gespeisten Transmitter mit 2Leiteranschluss zu prüfen, können sie die Speisefunktion des Kalibrators
verwenden. Diese Funktion aktiviert die 24-V-Versorgung in Reihe mit
dem Messkreis. Um diese Option zu verwenden, führen Sie folgende
Schritte aus:
1. Wählen Sie [mA LOOP] (mA mit Speisung) als primären Parameter
in der oberen Zeile.
2. Schließen Sie den Kalibrator an die Stromausgangsklemmen des
Transmitters an wie in Abbildung 17 gezeigt.
Abbildung 17. Anschluss für Stromschleife mit Speisung
34
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
5.2-1 HART™-Widerstand zuschalten
Der CL310 verfügt über einen internen 250-Ohm-Widerstand für die
HART™-Kommunikation, der bei Bedarf zugeschaltet werden kann.
Wenn die interne Terminierung des CL310 aktiviert ist, muss bei der
Kalibrierung von HART™-Geräten kein zusätzlicher externer Widerstand
angeschlossen werden.
Anmerkung: Wenn der interne 250-Ohm-Widerstand des CL310 aktiviert
ist, sinkt die maximale Bürde von 1000 Ohm bei 20 mA auf 750 Ohm bei
20 mA.
Aktivieren/Deaktivieren
1. Nehmen Sie die Batteriefachabdeckung ab und entfernen Sie
die 2 Schrauben oben am Gehäuse.
2. Entfernen Sie die 2 Schrauben im unteren Bereich des
Gehäuses.
3. Ziehen Sie vorsichtig die obere Gehäusehälfte von der unteren
ab.
4. Abbildung 10a. (siehe Seite 27) zeigt die Lage der Brücken für
den HART™-Widerstand.
5.3
Messen von Drücken
Anmerkung: Der CL310 ist zu den Kalibrator-Druckmodulen von
OMEGA kompatibel. Für die Druckmessung wird das Zubehör PCL-PMA
benötigt.
Anmerkung: Wenn der Frequenz- oder Impulsmodus aktiviert ist, wird
der Druck nicht aus dem Modul ausgelesen.
Warnung!
Um einen plötzlichen, möglicherweise Schäden verursachenden
Druckabbau eines Systems zu verhindern, schließen Sie das
Absperrventil und entlasten Sie das System langsam, bevor Sie das
Druckmodul an die Druckleitung anschließen.
M4590
35
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Vorsicht
Um mechanische Beschädigungen des Druckmoduls zu verhindern, darf
am Druckanschluss des Druckmoduls sowie zwischen Druckanschluss
und Druckmodulgehäuse ein Drehmoment von 13,5 Nm nicht
überschritten werden.
Um Beschädigungen des Druckmoduls durch Überdruck zu verhindern,
darf das Modul nicht mit einem größeren Druck als auf dem Modul
angegeben beaufschlagt werden.
Um Beschädigungen des Druckmoduls durch Korrosion zu verhindern,
darf das Modul nur mit den angegebenen Medien verwendet werden. Die
geeigneten Medien entnehmen Sie bitte der Dokumentation des
Druckmoduls.
Führen Sie zum Messen von Drücken die folgenden Schritte aus:
1. Schließen Sie das Druckmodul an den Kalibrator an wie in Abbildung
18 gezeigt.
Der Kalibrator kann Druck in der oberen und der unteren Zeile
messen. Dadurch kann der Druck in zwei verschiedenen Einheiten
gleichzeitig gemessen werden.
2. Wechseln Sie aus dem Hauptmenü zur oberen [UPPER] oder
unteren Zeile [LOWER].
3. Wählen Sie aus den primären Parametern [PRESSURE] (Druck)
aus.
4. Wählen Sie die gewünschte Einheit.
5. Gleichen Sie den Nullpunkt des Druckmoduls ab. Die Funktion zur
Nullstellung des Kalibrators befindet sich im Menü zur Nullstellung
des Drucks.
36
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Ventil
Druckmodul
Abbildung 18. Messen eines Drucktransmitters
Anmerkung: Bei Modulen für hohen Druck sind die technischen
Einheiten, die normalerweise mit kleineren Druckbereichen verwendet
werden, keine gültige Auswahl (z. B. inH2O oder cmH2O). Wenn eine
dieser Einheiten gewählt wird, wenn ein Druckmodul für hohen Druck
angeschlossen ist, erscheint in der Anzeige „- - - -“.
M4590
37
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
6.
6.1
Verwenden der oberen und unteren Anzeigezeilen für Kalibrierung
und Prüfung
Prüfen eines Geräteeingangs
Um Geräte mit Eingang, wie z. B. Stellantriebe, Schreiber oder Anzeiger
mit den Kalibratorfunktionen zum Geben zu prüfen und zu kalibrieren,
führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie aus dem Hauptmenü die untere Zeile [LOWER] und
wählen Sie den entsprechenden primären Parameter.
2. Wählen Sie bei der Auswahl von Eingang/Ausgang [OUT].
3. Schließen Sie die Prüfkabel an das Gerät und die Kalibratorbuchsen
an wie in Abbildung 19 gezeigt.
Max. Strom 1 mA
Abbildung 19. Anschlüsse zum Prüfen eines Geräteeingangs
6.2
Kalibrieren eines I/P-Umformers
Um ein Gerät zu kalibrieren, das einen Strom als Eingangssignal erhält
und den Druck regelt, führen Sie folgende Schritte aus:
1. Wählen Sie aus dem Hauptmenü die obere Zeile [UPPER] und
wählen Sie [PRESSURE] (Druck) als primären Parameter.
2. Wählen Sie aus dem Hauptmenü die untere Zeile [LOWER] und
wählen Sie [mA OUT] (mA Geben) als primären Parameter.
3. Schließen Sie den Kalibrator an das Gerät an wie in Abbildung 20
gezeigt. Der Kalibrator simuliert den Transmitterstrom und misst den
Druckausgang.
4. Geben Sie den gewünschten Wert für den Strom über die Tastatur
ein.
38
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Abbildung 20. Kalibrieren eines I/P-Umformers
6.3
Kalibrieren eines Transmitters.
Für die Kalibrierung eines Transmitters werden beide Zeilen der Anzeige
verwendet, eine zum Messen und eine zum Geben. Dieser Abschnitt gilt
für alle Transmitter außer für Drucktransmitter. In diesem Beispiel wird
ein Temperaturtransmitter verwendet.
Um den Temperaturtransmitter zu kalibrieren, führen Sie folgende
Schritte aus:
1. Wählen Sie aus dem Hauptmenü die obere Zeile [UPPER] und
wählen Sie [mA LOOP] (mA mit Speisung) als primären Parameter.
2. Wählen Sie aus dem Hauptmenü die untere Zeile [LOWER] und
wählen Sie [TC] (Thermoelement) als primären Parameter. Wählen
Sie bei der Auswahl von Eingang/Ausgang [OUT] und wählen Sie
den Thermoelement-Typ.
3. Stellen Sie die Spanne mit 0% und 100% über die Tastatur und die
0%- und 100%-Funktionstasten ein (S. Abschnitt 4.1 zur Einstellung
der Ausgangsparameter 0% und 100).
4. Schließen Sie den Kalibrator an den Transmitter an wie in Abbildung
21 gezeigt.
5. Prüfen Sie den Transmitter mit der 25%-Schrittfunktion (25%Funktionstaste) bei 0, 25, 50, 75 und 100%.
Gleichen Sie den Transmitter ab wie erforderlich.
M4590
39
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Um einen anderen Transmitter zu kalibrieren, folgen Sie den
Anweisungen oben. Wählen Sie dabei in der unteren Zeile [LOWER] TC
aus. Ersetzen Sie TC dann durch den korrekten Parameter für den
Transmitter.
Abbildung 21. Kalibrieren eines Transmitters
6.4
Kalibrieren eines Drucktransmitters
Um einen Drucktransmitter zu kalibrieren, führen Sie folgende Schritte
aus:
1. Wählen Sie aus dem Hauptmenü die obere Zeile [UPPER] und
wählen Sie [mA LOOP] (mA mit Speisung) als primären Parameter.
Kehren Sie zum Hauptmenü zurück.
2. Wählen Sie aus dem Hauptmenü die untere Zeile [LOWER] und
wählen Sie [PRESSURE] (Druck) als primären Parameter.
3. Schließen Sie den Kalibrator an den Transmitter und das
Druckmodul an wie in Abbildung 22 gezeigt.
4. Gleichen Sie den Nullpunkt des Druckmoduls ab.
5. Prüfen Sie den Transmitter bei 0% und 100% der Spanne und
gleichen Sie den Transmitter ab wie erforderlich.
40
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Druck
modul
Handpumpe
Abbildung 22. Kalibrieren eines Drucktransmitters
M4590
41
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
7.
Fernbedienung
Der Kalibrator kann über ein PC-Terminal fernbedient oder über ein
Programm in ein automatisiertes System eingebunden werden. Für die
Fernbedienung wird der serielle RS232-Port verwendet. Diese
Schnittstelle erlaubt die Erstellung von Programmen zur Steuerung
sowie für den Datenabruf, zum Beispiel mit Visual Basic unter Windows.
Alternativ lassen sich Befehle auch über ein Terminalprogramm wie
Hyper Terminal vom PC aus an den Kalibrator senden. Abbildung 23
zeigt eine typische RS-232-Konfiguration zur Fernsteuerung.
COM-Port
Abbildung 23. Verbindung von Kalibrator und Computer
7.1
Einrichtung der RS232-Schnittstelle zur Fernbedienung
Anmerkung: Das RS232-Kabel sollte eine maximale Länge von 15 m
nicht überschreiten, außer wenn die gemessene Kapazität zwischen den
Endpunkten weniger als 2500 pF beträgt.
Werte der seriellen Parameter:
9600 Baud
8 Datenbits
1 Stoppbit
Keine Parität
Xon/Xoff
EOL- (End-of-Line), CR-Zeichen (Carriage Return) oder beide.
Zur Einrichtung der Fernbedienung des an die serielle Schnittstelle des
PCs angeschlossenen Kalibrators (s. Abbildung 23) über Windows Hyper
Terminal führen Sie folgende Schritte aus:
42
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
1. Starten Sie Hyper Terminal (zu finden unter Zubehör/Kommunikation
im Windows-Startmenü).
2. Wählen Sie „Neue Verbindung“.
3. Geben Sie als Namen „CL310“ ein. Wählen Sie die serielle
Schnittstelle, an die das Gerät angeschlossen ist.
4. Geben Sie für die Anschlusseinstellungen die oben angegebenen
Werte ein.
5. Wählen Sie Datei > Eigenschaften und klicken Sie auf der
Registerkarte „Einstellung“ auf die Schaltfläche „ASCIIKonfiguration“. Markieren Sie folgende Kontrollkästchen:
Eingegebene Zeichen lokal ausgeben (Echo)
Zu lange Zeilen im Terminalfenster umbrechen
6. Wählen Sie OK.
7. Geben Sie *IDN? ein, um die Verbindung zu prüfen. Dieser Befehl
fragt Informationen zum Gerät ab.
7.2
Wechsel zwischen Fernbedienung und lokaler Bedienung
Der Kalibrator verfügt über drei Betriebsarten: Lokal, Fernbedienung und
Fernbedienung mit Sperre. Als Grundeinstellung ist die lokale Bedienung
aktiviert. Befehle können über die Tastatur am Gerät oder über einen
Computer eingegeben werden. In der Fernbedienungs-Betriebsart ist die
Tastatur deaktiviert, und Befehle können nur über den Computer
eingegeben werden. Die Auswahl von [GO TO LOCAL] aus dem Menü in
der Kalibratoranzeige aktiviert die Tastatur wieder. In der
Fernbedienungs-Betriebsart mit Sperre sind keinerlei Tastaturfunktionen
verfügbar. Die Betriebsarten werden wie folgt umgeschaltet:
1. Um die Fernbedienung zu aktivieren, geben Sie über die serielle
Schnittstelle am Computer den Befehl REMOTE ein.
2. Um die Fernbedienungs-Betriebsart mit Sperre zu aktivieren, geben
Sie REMOTE und LOCKOUT in beliebiger Reihenfolge ein.
3. Um wieder auf die lokale Bedienung zurückzuschalten, geben Sie
am Computer LOCAL ein. Dieser Befehl deaktiviert ggf. auch die mit
LOCKOUT eingerichtete Sperre. Weitere Informationen zu den
Befehlen finden Sie im Abschnitt zu den Befehlen zur Fernbedienung
(Abschitt 7.4, siehe Seite 49).
M4590
43
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
7.3
Verwenden von Befehlen
7.3-1 Befehlsarten
Eine Aufstellung aller verfügbaren Befehle finden Sie im Abschnitt zu
den Befehlen zur Fernbedienung.
Der Kalibrator wird über Befehle und Abfragen gesteuert. Alle Befehle
können in Groß- und Kleinbuchstaben eingegeben werden. Diese
Befehle sind in folgende Kategorien unterteilt:
Kalibratorbefehle
Diese Befehle werden nur vom Kalibrator verwendet. Beispiel:
LOWER_MEAS DCV
Stellt den Kalibrator auf die Messung der Spannung in der unteren
Zeile ein.
Allgemeine Befehle
Die Standardbefehle werden von den meisten Geräten verwendet.
Diese Befehle beginnen immer mit einem „*“. Beispiel:
*IDN?
Fordert den Identifikationsstring vom Kalibrator an.
Abfragebefehle
Befehle, die Informationen abfragen. Sie enden immer mit einem „?“.
Beispiel:
FUNC?
Fragt die Betriebsarten der oberen und unteren Anzeigenzeilen ab.
Zusammengesetzte Befehle
Befehle, die mehr als einen Befehl in einer Zeile enthalten. Beispiel:
LOWER_MEAS RTD; RTD_TYPE CU10
Stellt den Kalibrator auf die Messung von Widerstandsfühlern in der
unteren Zeile sowie den Widerstandsfühler-Typ auf Cu 10 ein.
Überlappende Befehle
Befehle, die eine längere Ausführungszeit erfordern als normale
Befehle. Der Befehl *WAI weist den Kalibrator an, die Ausführung
des überlappten Befehls abzuwarten, bevor der nächste Befehl
ausgeführt wird. Beispiel:
TRIG; *WAI
44
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Triggert die Impulsfolge. Nachdem die Impulsfolge getriggert wurde,
fährt der Kalibrator mit dem nächsten Befehl fort.
Sequenzielle Befehle
Befehle, die sofort nach Empfang ausgeführt werden. Die meisten
Befehle gehören diesem Typ an.
7.3-2 Zeichenverarbeitung
Die in den Kalibrator eingegebenen Daten werden wie folgt verarbeitet:
• ASCII-Zeichen unter 32 (Leerzeichen) außer 10 (LF) und 13 (CR)
werden ignoriert:
• Daten werden als 7-Bit-ASCII-Daten interpretiert
• Das höchstwertige Bit wird ignoriert.
• Es können Groß- oder Kleinbuchstaben verwendet werden.
7.3-3 Antwort-Datentypen
Die vom Kalibrator zurückgegebenen Daten können in vier Typen
unterteilt werden:
Integer
Bei den meisten Computern und Steuerungen sind dies
Dezimalzahlen im Bereich von 32768 bis 32768. Beispiel:
*ESE 140; *ESE? gibt 140 zurück
Fließkomma
Zahlen in diesem Format haben bis zu 15 signifikante Stellen und
Exponenten. Beispiel:
CPRT_COEFA? gibt 3.908000E-03 zurück.
Zeichenbasierte Daten (CRD)
Daten, die in Form von Schlüsselworten zurückgegeben werden.
Beispiel:
RTD_TYPE? gibt PT385_10 zurück.
Freie ASCII-Dateien (IAD)
Beliebige ASCII-Daten, die mit einem Endezeichen abgeschlossen
werden. Beispiel:
*IDN? gibt OMEGA, ASC300, 250, 1.00 zurück.
M4590
45
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
7.3-4 Kalibratorstatus
Statusinformationen des Kalibrators werden in Statusregistern,
Freigaberegistern und Queues abgespeichert. Jedes Statusregister und
jeder Queue ist durch ein Sammelbit im Statusbyte der serielle Abfrage
vertreten. Freigaberegister generieren Sammelbits im Statusbyte der
seriellen Abfrage. Die folgende Aufstellung enthält eine Liste aller
Register und Queues sowie ihrer Funktionen.
Statusbyte der seriellen Abfrage (STB)
Das STB wird als Antwort des Kalibrators auf den Befehl *STB?
gesendet. Abbildung 24 zeigt die Funktionsweise. Das Byte wird
beim Rücksetzen der Spannungsversorgung gelöscht.
Serviceanforderungs-Freigaberegister (SRE)
Aktiviert oder deaktiviert Bits für das Statusbyte STB. Das Byte wird
beim Rücksetzen der Spannungsversorgung gelöscht. Bits, die auf 0
gesetzt sind, werden im STB nicht ausgegeben. Auf 1 gesetzte Bits
werden ausgegeben. Die folgende Abbildung zeigt die Zuordnung von
SRE und STB.
7
6
5
4
3
2
1
0
0
MSS
ESB
0
EAV
0
0
0
MSS
Master-Sammelstatus. Auf 1 gesetzt, wenn ESB oder EAV
gesetzt (1) ist. Der Status wird mit dem Befehl *STB?
ausgelesen.
ESB
Auf 1 gesetzt, wenn mindestens ein Bit in ESR gesetzt (1) ist.
EAV
Fehler verfügbar. Ein Fehler wurde im Fehlerqueue abgelegt und
kann mit dem Befehl FAULT? ausgelesen werden.
Ereignis-Statusregister (ESR)
Ein zwei Byte breites Register, in dessen unteren Bits Informationen
über Zustände des Kalibrators abgelegt sind. Das Register wird nach
dem Lesen und dem Rücksetzen der Spannungsversorgung gelöscht.
46
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Ereignisstatus-Freigaberegister (ESE)
Aktiviert und deaktiviert Bits im ESR. Setzen eines Bits auf 1 aktiviert
das entsprechende Bit im ESR, Setzen des Bits auf 0 deaktiviert das
entsprechende Bit. Wird beim Rücksetzen der Spannungsversorgung
gelöscht. Die folgende Abbildung zeigt die Zuordnung von ESR und
ESE.
15
14
13
12
11
10
9
8
0
0
0
0
0
0
0
0
7
6
5
4
3
2
1
0
PON
0
CME
EXE
DDE
QYE
0
OPC
PON
Einschalten. Das Bit ist gesetzt (1), wenn die
Spannungsversorgung ein- und ausgeschaltet wurde, bevor das
Ereignis-Statusregister ESR gelesen wurde.
CME
Befehlsfehler. Das Bit ist gesetzt (1), wenn der Kalibrator einen
ungültigen Befehl erhalten hat. Ein Beispiel für einen derartigen
Fehler ist die Eingabe eines nicht unterstützten
Widerstandsfühler-Typs.
EXE
Ausführungsfehler. Das Bit ist gesetzt, wenn der Kalibrator beim
Ausführen des letzten Befehls auf einen Fehler gestoßen ist. Ein
Beispiel für einen derartigen Fehler ist ein Parameter mit zu
vielen signifikanten Stellen.
DDE
Geräteabhängiger Fehler. Dieses Bit wird zum Beispiel gesetzt
(1), wenn der Ausgang des Kalibrator überlastet ist.
QYE
Abfragefehler.
M4590
47
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
OPC
Vorgang abgeschlossen. Dieses Bit wird gesetzt (1), wenn der
Kalibrator beim Empfang des Befehls *OPC alle anderen Befehle
ausgeführt hatte.
Fehlerqueue
Wenn durch eine ungültige Eingabe oder einen Pufferüberlauf ein Fehler
auftritt, wird der entsprechende Fehlerkode an den Fehlerqueue
gesendet. Dieser Fehlerkode kann mit dem Befehl FAULT? aus dem
Queue ausgelesen werden. Der Fehlerqueue nimmt maximal 15
Fehlerkodes auf. Wenn der Fehlerqueue leer ist, gibt das Gerät auf den
Befehl FAULT? „0“ zurück. Der Fehlerqueue wird beim Rücksetzen der
Spannungsversorgung oder mit dem Befehl *CLS gelöscht.
Eingangspuffer
Der Kalibrator speichert alle empfangenen Daten im Eingangspuffer. Der
Puffer hält 250 Zeichen. Die Verarbeitung der Zeichen erfolgt nach dem
„First In-First Out“-Prinzip.
48
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
7.4
Befehle und Fehlerkodes zur Fernbedienung
Die folgenden Tabellen listen und beschreiben alle Befehle, die der
Kalibrator akzeptiert.
Tabelle 5: Allgemeine Befehle
Befehl
Beschreibung
*CLS
*CLS (Status löschen.) Löscht das Ereignisstatus-Freigaberegister ESR, den
Fehlerqueue und das RQS-Bit im Statusbyte. Bricht noch ausstehende OPCBefehle (Vorgang abgeschlossen) ab.
*ESE
Lädt ein Byte in das Ereignisstatus-Freigaberegister.
*ESE?
Gibt den Inhalt des Ereignisstatus-Freigaberegisters aus.
*ESR?
Gibt den Inhalt des Ereignis-Statusregisters aus und löscht das Register.
*IDN?
Abfrage der Geräteidentifikation. Gibt Hersteller, Modellnummer und FirmwareVersion des Kalibrators aus.
*OPC
Aktiviert das Setzen von Bit 0 (OPC, „Vorgang abgeschlossen“) im EreignisStatusregister auf 1, wenn alle ausstehenden Vorgänge am Gerät abgeschlossen
sind.
*OPC?
Gibt eine 1 zurück, wenn alle ausstehenden Vorgänge abgeschlossen sind.
Dieser Befehl bewirkt, dass die Programmausführung angehalten wird, bis alle
Vorgänge abgeschlossen sind.
*RST
Setzt den Gerätestatus auf den Status beim Einschalten zurück. Dieser Befehl
setzt die Ausführung der nachfolgenden Befehle aus, bis er fertig ausgeführt ist.
*SRE
Lädt ein Byte in das Serviceanforderungs-Freigaberegister.
*SRE
Gibt den Inhalt (1 Byte) des Serviceanforderungs-Freigaberegisters aus.
*STB?
Gibt das Statusbyte aus.
*WAI
Unterbindet die Ausführung weiterer Befehle zur Fernbedienung, bis alle
vorhergehenden Befehle zur Fernbedienung ausgeführt wurden.
M4590
49
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Tabelle 6: Kalibratorbefehle
Befehl
Beschreibung
CAL_START
Versetzt den Kalibrator in die Kalibrierungs-Betriebsart.
CJC_STATUS
Schaltet die Vergleichsstellenkompensation ein oder aus.
CJC_STATUS?
Gibt den Status der Vergleichsstellenkompensation aus.
CPRT_COEFA
Stellt den Koeffizienten A des eigenen Widerstandsfühlers ein.
CPRT_COEFA
Gibt den Koeffizienten A des eigenen Widerstandsfühlers aus.
CPRT_COEFB
Stellt den Koeffizienten B des eigenen Widerstandsfühlers ein.
CPRT_COEFB?
Gibt den Koeffizienten B des eigenen Widerstandsfühlers aus.
CPRT_COEFC
Stellt den Koeffizienten C des eigenen Widerstandsfühlers ein.
CPRT_COEFC?
Gibt den Koeffizienten C des eigenen Widerstandsfühlers aus.
CPRT_MIN_T
Stellt die Mindesttemperatur des eigenen Widerstandsfühlers ein.
CPRT_MIN_T?
Gibt die Mindesttemperatur des eigenen Widerstandsfühlers aus.
CPRT_MAX_T
Stellt die Höchsttemperatur des eigenen Widerstandsfühlers ein.
CPRT_MAX_T?
Gibt die Höchsttemperatur des eigenen Widerstandsfühlers aus.
CPRT_R0
Stellt den Widerstand R0 des eigenen Widerstandsfühlers ein.
CPRT_R0?
Gibt den Widerstand R0 des eigenen Widerstandsfühlers aus.
FAULT?
Gibt den Fehlerkode eines aufgetretenen Fehlers aus.
FREQ_LEVEL
Stellt Frequenz und Impulsamplitude ein.
FREQ_LEVEL?
Gibt Frequenz und Impulsamplitude aus.
FREQ_TYPE
Stellt die Betriebsart des Frequenzausgangs auf Kontinuierlich
(Frequenz) oder Impuls ein.
FREQ_TYPE?
Gibt die Betriebsart des Frequenzausgangs aus, kontinuierlich
(Frequenz) oder Impuls.
FREQ_UNIT
Stellt die Einheit für Frequenz- und Impulssignale ein.
FREQ_UNIT
Gibt die Einheit für Frequenz- und Impulssignale aus.
FUNC?
Gibt die Betriebsart der oberen und unteren Anzeigenzeilen aus.
GET_CLOCK
Gibt Datum und Zeit des Kalibrators aus.
GET_SN
Gibt die Seriennummer des Kalibrators aus.
LOCAL
Stellt den Kalibrator auf die lokale Betriebsart ein.
LOCKOUT
Sperrt die Tastatur des Kalibrators, so dass ausschließlich eine
Fernbedienung möglich ist.
LOWER_MEAS
Stellt die Messbetriebsart der unteren Zeile ein.
L_PRES_UNIT
Stellt die Druckeinheit für die untere Zeile ein.
OUT
Stellt den Ausgang des Kalibrators ein.
OUT?
Gibt den Ausgangswert des Kalibrators aus.
PRES?
Gibt Modell- und Seriennummer des angeschlossenen Druckmoduls aus.
50
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Befehl
Beschreibung
PRES_UNIT?
Gibt die Druckeinheiten für die obere und untere Zeile aus.
PULSE_CNT
Stellt die Anzahl der Impulse für die Impulsfolge ein.
PULSE_CNT?
Gibt die Anzahl der Impulse für die Impulsfolge aus.
REMOTE
Stellt den Kalibrator auf die Fernbedienungs-Betriebsart ein.
RTD_TYPE
Stellt den Widerstandsfühler-Typ ein.
RTD_TYPE?
Gibt den Widerstandsfühler-Typ aus.
RTD_WIRE
Stellt die Anzahl der Leitungen für den Anschluss von
Widerstandsfühlern ein.
RTD_WIRE?
Gibt die eingestellte Anzahl der Leitungen für den Anschluss von
Widerstandsfühlern aus.
SET_CLOCK
Stellt die Uhr des Kalibrators ein.
SIM
Stellt den Ausgang für die mA-Simulation ein.
SIM?
Gibt den Ausgangswert der mA-Simulation aus.
TAG_CLEAR
Löscht die Prüfdaten der angegebenen Messstelle.
TAG_CLEAR_ALL
Löscht die Prüfdaten aller Messstellen.
TAG_DNLD
Lädt Messstellen-Konfigurationsdaten vom PC an den Kalibrator herunter
TAG_UPLD
Lädt Messstellen-Kalibrierungsergebnisse vom Kalibrator an den PC
hoch
TAGS?
Lädt eine Liste aller Messstellen-IDs an den PC hoch.
TC_TYPE
Stellt den Thermoelement-Typ ein.
TC_TYPE?
Gibt den Thermoelement-Typ aus.
TEMP_UNIT
Stellt die Temperatureinheit für Ein- und Ausgänge mit
Widerstandsfühlern und Thermoelementen ein.
TEMP_UNIT
Gibt die Temperatureinheit für Widerstandsfühler und Thermoelemente
aus.
TRIG
Startet und stoppt Impulsfolgen im Impulsmodus.
TRIG?
Gibt TRIGGERED aus, wenn eine Impulsfolge aktiv ist, oder
UNTRIGGERED, wenn keine Impulsfolge aktiv ist.
TSENS_TYPE
Stellt den Temperaturfühler-Typ ein.
TSENS_TYPE?
Gibt den Temperaturfühler-Typ aus.
Befehl
Beschreibung
UPPER_MEAS
Stellt die Messbetriebsart der oberen Zeile ein.
U_PRES_UNIT
Stellt die Druckeinheit für die obere Zeile ein.
VAL?
Gibt die Messwerte aus.
ZERO_MEAS
Führt die Nullstellung des Druckmoduls aus.
ZERO_MEAS?
Gibt den Nullpunktoffset des Druckmoduls aus.
M4590
51
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Tabelle 7: Parametereinheiten
Einheiten
Bedeutung
MA
Strom in mA
MV
V
CPM
Frequenz in Schwingungen pro Minute
Hz
Frequenz in Hz
KHz
Frequenz in kHz
Ohms
Widerstand in Ohm
Cel
Temperatur in Grad Celsius
Far
Temperatur in Grad Fahrenheit
Psi
Druck in Pfund pro Quadratzoll
InH2O4C
Druck in Zoll Wassersäule bei 4 °C
InH2O20C
Druck in Zoll Wassersäule bei 20 °C
CmH2O4C
Druck in Zentimetern Wassersäule bei 4 °C
CmH2O20C
bar
52
Spannung in mV
Spannung in V
Druck in Zentimetern Wassersäule bei 20 °C
Druck in bar
Mbar
Druck in mbar
KPal
Druck in kPa
InHg
Druck in Zoll Quecksilbersäule bei 0 °C
MmHg
Druck in Millimeter Quecksilbersäule bei 0 °C
Kg/cm2
Druck in kg/cm²
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Tabelle 8: Fehlerkodes
Fehlernummer
Fehlerbeschreibung
100
Eine nicht-numerische Eingabe wurde empfangen, wo ein Zahlenwert
erwartet wurde
101
Zu viele signifikante Stellen eingegeben.
102
Ungültige Einheit oder Parameterwert empfangen.
103
Eingabe liegt über dem zulässigen oberen Bereichsgrenzwert.
104
Eingabe liegt unter dem zulässigen unteren Bereichsgrenzwert.
105
Ein erforderlicher Befehlsparameter fehlte.
106
Eine ungültige Druckeinheit wurde empfangen.
107
Ein ungültiger Status der Vergleichsstelle (CJC_STATE) wurde
empfangen.
108
Ein ungültiger Temperaturfühler-Typ (TSENS_TYPE) wurde empfangen.
109
Kein Druckmodul angeschlossen.
110
Ein unbekannter Befehl wurde empfangen.
111
Ein ungültiger Widerstandsfühler- oder Thermoelement-Parameterwert
wurde empfangen.
112
Überlauf des seriellen Eingangspuffers
113
Zu viele Einträge in der Befehlszeile
114
Überlauf des seriellen Ausgangspuffers
115
Ausgang überlastet
116
Kalibrator befand sich beim Empfang des TRIG-Befehls nicht im
Impulsfolgemodus.
117
Eine ungültige Betriebsart des Frequenzausgangs (FREQ_TYPE) wurde
empfangen.
7.5
Eingabe von Befehlen
Die Befehle für den Kalibrator können mit Groß- oder Kleinbuchstaben
eingegeben werden. Zwischen Befehl und Parameter ist mindestens
eine Leerstelle erforderlich, alle weiteren Leerstellen sind optional. Fast
alle Befehle für den Kalibrator sind sequenzielle Befehle, überlappende
Befehle werden ausdrücklich als solche gekennzeichnet. Dieser
Abschnitt erläutert kurz die einzelnen Befehle und beschreibt die
allgemeine Verwendung mit eventuell erforderlichen Parametern sowie
den Ausgaben, die der Befehl bewirkt.
M4590
53
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
7.5-1 Allgemeine Befehle
*CLS
Löscht das Ereignisstatus-Freigaberegister ESR, den Fehlerqueue und
das RQS-Bit. Außerdem werden alle noch ausstehenden Vorgänge
abgebrochen. Verwenden Sie diesen Befehl beim Schreiben von
Programmen vor jeder Prozedur, um einen Pufferüberlauf zu verhindern.
*ESE
ESE lädt ein Byte in das Ereignisstatus-Freigaberegister. Als Parameter
für diesen Befehl wird eine Bitmaske als Dezimalzahl eingegeben, deren
gesetzten Bits die entsprechenden Bits im Ereignisstatus-Register
freigeben. Beispiel:
*ESE 133
133 ergibt in Binärschreibweise „10000101“. Dementsprechend
werden die Bits 7, 2 und 0 aktiviert.
*ESE?
Gibt den Inhalt es Ereignisstatus-Freigaberegisters aus. Als Wert wird
eine Dezimalzahl ausgegeben. Wenn das Register zum Beispiel wie folgt
gesetzt ist:
10000101
wird der Wert 133 ausgegeben.
*ESR?
Gibt den Inhalt des Ereignis-Statusregisters als Dezimalzahl aus.
Beispiel:
Wenn das ESR den Wert 10111001 enthält, wird auf den Befehl
*ESR? der Wert 185 ausgegeben.
*IDN?
Gibt Hersteller, Modellnummer und Firmware-Version des Kalibrators
aus. Beispiel:
*IDN?
IDN? gibt OMEGA,CL310,0,2.00 aus.
*OPC
Aktiviert das Setzen des Vorgang-abgeschlossen-Bits im EreignisStatusregister ESR. Diese Einstellung ermöglicht eine Prüfung, ob ein
Vorgang abgeschlossen ist, nachdem er einmal initialisiert wurde.
Ein Anwendungsbeispiel hierfür ist der Triggerbefehl TRIG.
54
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
*OPC?
Gibt einen Wert von 1 aus, wenn alle Vorgänge abgeschlossen sind und
hält die Programmausführung an, bis alle Vorgänge abgeschlossen sind.
Beispiel:
TRIG ; *OPC? gibt „1“ aus, wenn die mit TRIG angestoßene
Impulsfolge abgeschlossen ist.
*RST
Setzt den Status des Kalibrators auf den Status beim Einschalten
zurück. Die Ausführung aller nachfolgenden Befehle wird ausgesetzt, bis
dieser Befehl abgeschlossen ist.
*SRE
Lädt ein Byte in das Serviceanforderungs-Freigaberegister. Geben Sie
eine Dezimalzahl ein, deren Binärdarstellung den gewünschten
Einstellungen entspricht.
Beispiel:
*SRE 8 entspricht der Binärzahl 00001000 für *SRE. Damit wird Bit 3
aktiviert. Bit 6 wird nicht verwendet.
*SRE?
Liest das Serviceanforderungs-Freigaberegister (SRE) aus. Das Byte
wird als Dezimalzahl ausgegeben. Beispiel:
Der Wert „40“ bedeutet, dass die Bits 5 und 3 aktiviert sind.
*STB
Gibt das Statusbyte der seriellen Abfrage als Dezimalzahl aus. Beispiel;
Der Wert „72“ bedeutet, dass die Bits 6 und 3 aktiviert sind.
*WAI
Unterbindet die Ausführung weiterer Befehle zur Fernbedienung, bis alle
vorhergehenden Befehle zur Fernbedienung ausgeführt wurden.
Beispiel:
OUT 10 MA ; *WAI ; OUT 5 V gibt 10 mA aus und wartet, bis sich der
Ausgang stabilisiert hat, anschließend wird der Befehl zur
Spannungsausgabe abgearbeitet.
M4590
55
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
7.5-2 Kalibratorbefehle
CAL_START
Versetzt den Kalibrator in die Kalibrierungs-Betriebsart. Auf der
Hauptanzeige erscheint „CALIBRATION MODE“, und auf dem Terminal
wird ein Kalibrierungsmenü angezeigt.
CJC_STATE
Schaltet die Vergleichsstellenkompensation (CJC) ein oder aus, wenn
sich der Kalibrator im Thermoelementmodus (TC) befindet. Auf den
Befehl muss ein ON oder OFF folgen.
Beispiel:
CJC_ STATE OFF
schaltet die
Vergleichsstellenkompensation aus.
CJC_STATE?
Bestimmt, ob die Vergleichsstellenkompensation in der ThermoelementBetriebsart ein- oder ausgeschaltet ist. Bei ausgeschalteter
Vergleichsstellenkompensation gibt der Kalibrator OFF aus und ON bei
eingeschalteter Vergleichsstellenkompensation.
CPRT_COEFA
Dieser Befehl dient zur Eingabe der Parameter eines eigenen
Widerstandsfühlers im Kalibrator. Der numerische Wert, der auf den
Befehl folgt, gibt den ersten Koeffizienten des Polynoms des eigenen
Widerstandsfühlers an.
Beispiel:
CPRT_COEF A 3.908E-03
definiert den Koeffizienten A als
3.908e-3.
CPRT_COEFA?
Gibt den Wert des ersten Koeffizienten des Polynoms für den eigenen
Widerstandsfühler aus. Im Falle des obigen Beispielkoeffizienten gibt
CPRT_COEFA? folgenden Wert aus:
3.908000E-03
CPRT_COEFB
Dieser Befehl dient zur Eingabe der Parameter eines eigenen
Widerstandsfühlers im Kalibrator. Der numerische Wert, der auf den
Befehl folgt, gibt den zweiten Koeffizienten des Polynoms des eigenen
Widerstandsfühlers an.
56
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Beispiel:
CPRT_COEF B -5.8019E-07 definiert den Koeffizienten B als
5.8019e-7.
CPRT_COEFB?
Gibt den Wert des ersten Koeffizienten des Polynoms für den eigenen
Widerstandsfühler aus. Im Falle des obigen Beispielkoeffizienten gibt
CPRT_COEFB? folgenden Wert aus:
-5.801900E-07
CPRT_COEFC
Dieser Befehl dient zur Eingabe der Parameter eines eigenen
Widerstandsfühlers im Kalibrator. Der numerische Wert, der auf den
Befehl folgt, gibt den ersten Koeffizienten des Polynoms des eigenen
Widerstandsfühlers an.
Beispiel:
CPRT_COEFC 5.8019E-12
definiert den Koeffizienten A als
5.8019e-12.
CPRT_COEFC?
Gibt den Wert des ersten Koeffizienten des Polynoms für den eigenen
Widerstandsfühler aus. Im Falle des obigen Beispielkoeffizienten gibt
CPRT_COEFC? folgenden Wert aus:
-5.801900E-12
CPRT_MIN_T
Definiert den unteren Grenzwert des Temperaturbereichs für den
eigenen Widerstandsfühler. Der Temperaturwert muss mit Einheit
angegeben werden, CEL für Celsius und FAR für Fahrenheit.
Beispiel:
CPRT_MIN_T -260 CEL
definiert den unteren
Temperaturgrenzwert als -260°C.
CPRT_MIN_T?
Gibt den unteren Grenzwert des Temperaturbereichs für den eigenen
Widerstandsfühler aus. Bitte beachten Sie, dass der Kalibrator diesen
Wert immer in wissenschaftlicher Notation ausgibt. Der Wert aus dem
obigen Beispiel wird ausgegeben als:
-2.600000E+02, CEL
M4590
57
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
CPRT_MAX_T
Definiert den oberen Grenzwert des Temperaturbereichs für den eigenen
Widerstandsfühler. Der Temperaturwert muss mit Einheit angegeben
werden, CEL für Celsius und FAR für Fahrenheit.
Beispiel:
CPRT_MAX_T 0.0 CEL
definiert den oberen
Temperaturgrenzwert als 0.0°C.
CPRT_MAX_T?
Gibt den oberen Grenzwert des Temperaturbereichs für den eigenen
Widerstandsfühler aus. Der Wert aus dem obigen Beispiel wird
ausgegeben als:
0.000000E+00, CEL
CPRT_R0
Definiert den Widerstand bei 0°, R0, des eigenen Widerstandsfühlers.
Der Wert muss mit Einheit angegeben werden. Informationen zu den
Einheiten finden Sie in der Parametereinheiten-Tabelle.
Beispiel:
CPRT_R0 100 OHM
stellt R0 auf 100 Ohm ein.
CPRT_R0?
Gibt den Widerstandswert des eigenen Widerstandsfühlers bei 0° aus.
Der Wert aus dem obigen Beispiel wird ausgegeben als:
1.000000E+02, OHM
FAULT?
Gibt den Fehlerkode eines aufgetretenen Fehlers aus. Dieser Befehl
kann zum Beispiel verwendet werden, wenn ein vorheriger Befehl nicht
das gewünschte Ergebnis erreicht hat.
Wenn der Stromausgang auf einem größeren Wert als für den Bereich
(0-24 mA) zulässig gesetzt wurde, gibt FAULT? folgenden Wert aus:
103
Dies ist der Kode für eine Eingabe,
die über dem zulässigen oberen
Bereichsgrenzwert liegt.
Weitere Informationen zu den Fehlerkodes finden Sie in der FehlerkodeTabelle.
58
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
FREQ_LEVEL
Stellt die Amplitude der Signalkurven für die Frequenzausgabe- und
Impulsmodi ein. Den zulässigen Bereich für die Amplitude finden Sie im
Abschnitt „Technische Daten“ (siehe Seite 122).
Beispiel:
FREQ_LEVEL 5 V
stellt die Amplitude auf 5 Vss ein.
FREQ_LEVEL?
Gibt die Amplitude der Signalkurven für die Frequenzausgabe- und
Impulsmodi aus.
FREQ_LEVEL?
Der Wert aus dem obigen Beispiel
wird ausgegeben als:
5.000000E+00, V
FREQ_TYPE
Im Frequenzmodus stellt dieser Befehl den Kalibrator auf die
kontinuierliche Ausgabe einer Signalkurve (Frequenzausgabe) oder
einer Impulsfolge ein. Zur Einstellung des Kalibrators auf die
kontinuierliche Ausgabe eines Frequenzsignals geben Sie nach dem
Befehl „CONT“ an. Zur Einstellung des Kalibrators auf Ausgabe einer
Impulsfolge geben Sie nach dem Befehl „PULSE“ an. Beispiel:
FREQ_TYPE CONT
stellt den Kalibrator auf die Ausgabe
einer Frequenz FREQ OUT ein.
Anmerkung: Dieser Befehl versetzt den Kalibrator nicht in den
Frequenzausgabemodus. Verwenden Sie den OUT-Befehl, um den
Kalibrator in den Frequenzausgabemodus zu versetzen.
FREQ_TYPE?
Gibt aus, ob der Kalibrator eine Impulsfolge oder ein kontinuierliches
Frequenzsignal ausgibt. Dieser Befehl gibt CONT aus, wenn der
Kalibrator auf die Ausgabe einer Frequenz eingestellt ist und gibt PULSE
aus, wenn er auf die Ausgabe einer Impulsfolge eingestellt ist.
FREQ_UNIT
Stellt die Frequenzeinheit ein. Das Gerät verfügt über drei
Frequenzbereiche für die Frequenz- und Impuls-Betriebsarten: CPM
(Schwingungen pro Minute), Hz und kHz. Wählen Sie den gewünschten
Bereich mit diesem Befehl. Beispiel:
FREQ_UNIT HZ
stellt die Frequenz auf Hz ein.
M4590
59
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
FREQ_UNIT?
Gibt die Frequenzeinheit aus, die gerade für die Frequenz- und ImpulsBetriebsarten verwendet wird.
FUNC?
Fragt die aktuelle Betriebsart der oberen und unteren Anzeigenzeilen ab.
Wenn der Kalibrator zum Beispiel auf Spannung in Volt in der oberen
Zeile und Druck in der unteren Zeile eingestellt ist, gibt FUNC?
folgenden Wert aus:
DCV, PRESSURE
GET_CLOCK
Gibt die Einstellung von Datum und Uhrzeit des Kalibrators im Format
„JJJJ/MM/TT SS::MM:ss:“ aus, zum Beispiel:
2006/03/25 19:02:56
GET_SN
Gibt die Seriennummer des Kalibrators mit bis zu 10 Stellen aus, zum
Beispiel:
12345678
LOCAL
Stellt den Kalibrator auf die lokale Betriebsart ein, wenn sich dieser in
der Fernbedienungs-Betriebsart befand. Wenn die Tastatur mit dem
LOCKOUT-Befehl gesperrt wurde, hebt dieser Befehl die Sperre auf.
LOWER_MEAS
Stellt die untere Zeile auf den Messen-Modus ein. Außer bei Impulsen
und der mA-Simulation, bei denen nur Geben möglich ist, folgt auf
diesen Befehl einer der nachstehend aufgeführten Parameter. Geben Sie
DCI für mA, DCV für Volt, TC für Thermoelement, RTD für
Widerstandsfühler, FREQUENCY für Frequenz und PRESSURE für
Druck ein. Beispiel:
LOWER_MEAS DCV
stellt die untere Zeile auf VOLTS IN,
die Spannungsmessung ein.
L_PRES_UNIT
Stellt die Einheit für die Druckmessung in der unteren Zeile ein. Geben
Sie nach dem Befehl die Einheit an. Tabelle 7 gibt die verfügbaren
60
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Druckeinheiten und die Syntax an. „Parametereinheiten“.
Beispiel:
L_PRES_UNIT KPAL
stellt die Druckeinheit auf kPa ein.
AUS
Stellt den Ausgang des Kalibrators ein. Dieser Befehl kann zur Ausgabe
von Strom-, Spannungs-, Frequenz-, Temperatur- und
Widerstandssignalen verwendet werden. Die mit dem Befehl
FREQ_TYPE eingestellte Frequenzausgabe kann entweder
kontinuierliche Frequenzen oder Impulsfolgen ausgeben. Der Kalibrator
wird mit diesem Befehl automatisch auf den Geben-Modus eingestellt.
Im Anschluss an diesen Befehl müssen ein numerischer Wert und eine
Einheit eingegeben werden. Eine Liste der verfügbaren Einheiten finden
Sie in Tabelle 7. „Parametereinheiten“. Beispiel:
OUT 10 MA
stellt den Kalibrator auf das Geben
von mA-Signalen ein und setzt den
Ausgang auf 10 mA.
OUT?
Gibt den Ausgangswert des Kalibrators aus. Für das obige Beispiel gibt
OUT? folgenden Wert aus:
1.000000E-02, A
PRES?
Gibt Modell- und Seriennummer des angeschlossenen Druckmoduls
aus. Wenn kein Druckmodul angeschlossen ist, gibt der Kalibrator NONE
aus. Beispiel:
PRES?
Gibt OMEGA,001PNS,3,0 aus.
PRES_UNIT?
Gibt die Druckeinheit für die oberen und unteren Anzeigenzeilen aus.
Wenn das Gerät zum Beispiel auf bar für die oberen und psi für die
untere Zeile eingestellt ist, lautet die Ausgabe:
BAR, PSI
PULSE_CNT
Stellt die Anzahl der Impulse ein, die der Kalibrator nach dem Triggern
im Impulsmodus ausgibt. Beispiel;
PULSE_CNT 3000
stellt die Anzahl der Impulse auf 3000
ein.
M4590
61
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
PULSE_CNT?
Gibt die Anzahl der Impulse für die Impulsfolge aus. Für das obige
Beispiel würde der folgende Wert zurückgegeben werden:
3000
REMOTE
Stellt den Kalibrator auf die Fernbedienungs-Betriebsart ein. Sofern die
Tastatur nicht vor dem Aufrufen der Fernbedienungs-Betriebsart mit dem
Befehl LOCKOUT gesperrt wurde, kann die lokale Betriebsart wieder
über die Tastatur aktiviert werden. Wenn die Tastatur gesperrt ist, muss
der Befehl LOCAL gesendet werden, um die lokale Betriebsart zu
aktivieren.
RTD_TYPE
Wählt den Widerstandsfühler-Typ. Geben Sie nach dem Befehl einen der
folgenden Widerstandsfühler-Typen an:
PT385_10;
PT385_50;
PT385_100;
PT385_200;
PT385_500;
PT385_1000; PT392_100;
PTJIS_100;
Ni120;
Cu10; Cu50; Cu100;
YSI_400;
OHMS;
CUSTOM;
Beispiel:
RTD_TYPE PT385_10 stellt den Widerstandsfühler-Typ auf Pt38510 ein.
RTD_TYPE?
Gibt den Widerstandsfühler-Typ aus.
RTD_WIRE
Stellt die Anzahl der Leitungen ein, mit denen der Widerstandsfühler
angeschlossen ist. Der Kalibrator misst Widerstandsfühler mit 2-, 3- und
4-Drahtanschluss. Geben Sie nach dem Befehl 2W für einen 2Leiteranschluss, 3W für einen 3-Leiteranschluss oder 4W für einen 4Leiteranschluss ein. Beispiel:
RTD_WIRE 4W
stellt einen 4-Leiteranschluss ein.
RTD_WIRE?
Gibt die Anzahl der Leitungen aus, mit denen der Widerstandsfühler
angeschlossen ist.
62
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
SET_CLOCK JJJJ MM TT HH mm ss
Stellt Datum und Zeit des Kalibrators ein. Dabei ist JJJJ das Jahr
(vierstellig, 2006 bis 2100), MM ist der Monat (zweistellig, 01 bis 12), TT
der Tag (zweistellig, 01 bis Anzahl der Tage im jeweiligen Monat), HH
sind die Stunden im 24-Stundenformat (00 bis 23), mm sind die Minuten
(zweistellig, 00 bis 59), und ss sind die Sekunden (zweistellig, 00 bis 59).
Bitte beachten Sie, dass bei allen Werten unter 10 die führende Null mit
eingegeben werden muss. Es wird <Complete> ausgegeben, ansonsten
ist in den spitzen Klammern eine Fehlermeldung angegeben. Beispiel:
SET_CLOCK 2006 03 20 09 16 33
SIM
Stellt den Ausgang für die Stromausgangssimulation ein. Gleichzeitig
schaltet dieser Befehl den Kalibrator in den mA-Simulationsmodus. Im
Anschluss an diesen Befehl müssen ein numerischer Wert und eine
Einheit eingegeben werden. Beispiel:
SIM 5 MA setzt den Stromausgang auf 5 mA.
SIM?
Gibt den Ausgangswert der Stromausgangssimulation aus. Für das
obige Beispiel würde der folgende Wert zurückgegeben werden:
5.000000E-03, A
TAG_CLEAR Messstelle
Löscht die Prüfdaten für die angegebene Messstelle aus dem Kalibrator.
Prüfdaten können nach dem Löschen nicht mehr wiederhergestellt
werden. Es wird <Complete> ausgegeben, ansonsten ist in den spitzen
Klammern eine Fehlermeldung angegeben. Beispiel:
TAG_CLEAR FT-8567
TAG_CLEAR_ALL
Löscht die Prüfdaten aller Messstellen aus dem Kalibrator. Prüfdaten
können nach dem Löschen nicht mehr wiederhergestellt werden. Es
wird <Complete> ausgegeben, ansonsten ist in den spitzen Klammern
eine Fehlermeldung angegeben.
TAG_DNLD
Der Gebrauch dieses Befehls zum Download von Konfigurationsdaten
für Kalibrationstests von Messstellen vom PC zum Kalibrator wird im
Handbuch zum Herunterladen separater Messstellen und HochladeVerfahren genau beschrieben.
M4590
63
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
TAG_UPLD
Das Handbuch zum Herunterladen separater Messstellen und HochladeVerfahren beinhaltet genaue Anweisungen zum Gebrauch dieses
Befehls zum hochladen von Ergebnissen der Kalibrationstests von
Messstellen vom Kalibrator zu einem PC.
TAGS?
Sendet eine Liste aller im Kalibrator gespeicherten Messstellen-IDs an
den PC. Gibt eine Liste aller Messstellen-IDs mit einer ID pro Zeile aus,
nach erfolgreichem Abschluss wird <Complete> ausgegeben, ansonsten
ist in den spitzen Klammern eine Fehlermeldung angegeben. Jede Zeile
enthält drei voneinander durch Leerzeichen getrennte Datenelemente.
Das erste Element gibt Position der Messstelle im Kalibrator als
Ganzzahl von 1 bis 50 an. Das zweite Element gibt den Status der
Messstelle als einzelnes Zeichen an. Ein ‘U’ bedeutet „unkalibriert
heruntergeladen“, ein ‘C’ bedeutet „kalibriert“. Das dritte Element gibt die
Nummer der Messstelle in einem String von bis zu 16 Zeichen an.
TC_TYPE
Stellt den Thermoelement-Typ ein. Die verfügbaren Typen sind in der
Thermoelement-Tabelle in Abschnitt 8 aufgeführt. (Technische Daten).
Beispiel:
TC_TYPE B
stellt den Thermoelement-Typ B ein.
TC_TYPE?
Gibt den Typ des Thermoelements aus, auf den der Kalibrator
eingestellt ist.
TEMP_UNIT
Stellt die Temperatureinheit zum Geben und Messen von
Widerstandsfühlern und Thermoelementen ein. Geben Sie nach dem
Befehl CEL für Celsius oder FAR für Fahrenheit ein. Beispiel:
TEMP_UNIT CEL
stellt die Temperatur für Messen und
Geben auf Celsius ein.
TEMP_UNIT?
Gibt die Temperatureinheit aus, die zum Messen und Geben von
Widerstandsfühlern und Thermoelementen verwendet wird.
TRIG
Startet und stoppt die Impulsfolge, wenn sich der Kalibrator im
Impulsmodus befindet. Die Parameter der Impulsfolge werden mit den
64
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Befehlen PULSE_CNT und FREQ_LEVEL eingestellt. Der Befehl TRIG
initialisiert die Impulsfolge. Wenn eine Impulsfolge ausgegeben wird,
stoppt dieser Befehl die Ausgabe.
TRIG?
Wenn eine Impulsfolge ausgegeben wird, lautet die Rückmeldung
TRIGGERED, anderenfalls UNTRIGGERED. Wenn sich der Kalibrator
nicht im Impulsmodus befindet, gibt er auf diesen Befehl NONE aus.
TSENS_TYPE
Stellt die Art des Temperatursensors für die Temperaturmessung auf
Thermoelement oder Widerstandsfühler ein. Geben Sie nach dem Befehl
TC für Thermoelement oder RTD für Widerstandsfühler ein. Beispiel:
TSENS_TYPE TC
stellt den Sensortyp auf
Thermoelemente ein.
TSENS_TYPE?
Gibt den Sensortyp aus, auf den das Gerät zur Temperaturmessung
eingestellt ist, entweder Thermoelement oder Widerstandsfühler.
UPPER_MEAS
Stellt die Messbetriebsart der oberen Zeile ein. Geben Sie nach dem
Befehl DCI für mA, DCI_LOOP für mA mit Speisung, DCV für Volt und
PRESS für Druck ein. Beispiel:
UPPER_MEAS DCV
stellt die obere Zeile auf die
Spannungsmessung in Volt ein.
U_PRES_UNIT
Stellt die Einheit für die Druckmessung in der oberen Zeile ein. Geben
Sie nach dem Befehl die Einheit an. Tabelle 7 gibt die verfügbaren
Druckeinheiten und die Syntax an. „Parametereinheiten“. Beispiel:
U_PRES_UNIT MMHG
stellt die Druckeinheit auf Millimeter
Quecksilbersäule bei 0°C ein.
M4590
65
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
VAL?
Gibt die Messwerte für laufende Messungen in der oberen und unteren
Zeile aus. Wenn zum Beispiel in der oberen Zeile 5 mA und in der
unteren Zeile 10 V gemessen werden, gibt VAL? folgende Werte aus:
5.000000E-03, A, 1.000000E+01, V
ZERO_MEAS
Führt die Nullstellung des Druckmoduls aus. Geben Sie bei der
Nullstellung eines Absolutdruck-Moduls nach dem Befehl den
Nullstellungswert in PSI an.
ZERO_MEAS?
Gibt den Nullpunktoffset oder Referenzwert für Absolutdruck-Module
aus.
66
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
8.
Dokumentations-Modus
8.1. Einführung
Im Dokumentations-Modus kann der Prüftechniker im Feld
Kalibrierungsprüfungen für bis zu 50 Messstellen erstellen. Alternativ ist
es auch möglich, vordefinierte Kalibrierungsprüfungen für bis zu 50
Messstellen aus einer PC-Datenbank herunterzuladen. Beide
Möglichkeiten lassen sich bis zu einem Maximum von 50 Messstellen
miteinender kombinieren. Jede Prüfung kann aus 1 bis 21 wählbaren
Prüfpunkten bestehen, und kann so oft wiederholt werden, wie es für die
vollständige Einstellung und Kalibrierung der Messstelle erforderlich ist.
Für jede Messstelle werden zwei Prüfergebnissätze gespeichert, je ein
Satz für den ursprünglichen Status vor der Prüfung (Vorher, „As Found“)
und den Status danach (Nachher, „As Left“). Wenn die Kalibrierung der
Messstelle lediglich geprüft wurde, sind die Vorher- und NachherErgebnisse identisch.
Zur Erstellung eines Feldtests wählt der Techniker den zu verwendenden
Kalibrator-Eingang und -Ausgang, bevor mit der Vorher-Prüfung
begonnen wird. Hierzu gehören die Standardmess- und Quellenarten
des Kalibrators sowie zwei Sonderarten, manuelles Messen und
manuelles Geben. Das manuelle Messen und Geben bietet dem
Prüftechniker zusätzliche Flexibilität, indem sich Daten von
Hilfsmessungen oder anderen Geräten eingeben lassen, oder von
Feldgeräten, die nicht direkt an das Instrument angeschlossen werden
können wie zum Beispiel eine konventionelle mechanische Anzeige. Die
Kalibrierungspunkte beim Geben werden für die Vorher-Prüfung
nacheinander eingegeben. Die Werte der Kalibrierungspunkte können in
beliebiger Reihenfolge eingegeben werden, üblicherweise wird jedoch
eine fallende oder steigende Reihenfolge eingehalten. Nachdem das
jeweilige Ausgangssignal erzeugt wurde, wartet der Prüftechniker ab, bis
sich der Eingang stabilisiert hat. Nach der Stabilisierung werden mit
Funktionstasten verschiedene Schritte für eine eventuelle manuelle
Eingabe, zum Speichern der gegebenen und gemessenen Werte und
zum Fortfahren mit dem nächsten Kalibrierungspunkt ausgeführt. Nach
Eingabe aller erforderlichen Kalibrierungspunkte wird eine andere
Funktionstaste betätigt, um die Vorher-Prüfung mit der Eingabe der
Messstellenbezeichnung und der Gültigkeitsdauer der Prüfung
abzuschließen. Die Echtzeituhr vermerkt automatisch Datum und Uhrzeit
der Prüfung. Wenn die Testvalidierung gewählt wurde, kann der
Techniker die Ergebnisse der Vorher-Prüfung anzeigen.
M4590
67
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Zur Durchführung der heruntergeladenen Prüfung wählt der Techniker
die zu prüfende Messstelle aus einer Liste in der Anzeige der VorherPrüfung. Während der Vorher-Prüfung durchläuft der Kalibrator
automatisch die einzelnen Kalibrierungspunkte und generiert
automatisch den entsprechenden (heruntergeladen) VoherAusgangswert bzw. zeigt den entsprechenden Wert beim manuellen
Geben an. Nach der Stabilisierung führt der Prüftechniker mit den
Funktionstasten verschiedene Schritte für eine eventuelle manuelle
Eingabe, zum Speichern der gegebenen und gemessenen Vorher-Werte
und zum Fortfahren mit dem nächsten Kalibrierungspunkt aus. Nach
Prüfung des letzten Punktes wird die Vorher-Prüfung automatisch
beendet und mit dem Zeitstempel der Echtzeituhr gespeichert
Anschließend kann der Prüftechniker alle Identifikationsdaten der
Messstelle ändern außer der Messtellen-Nummer. Wenn die
Testvalidierung gewählt wurde, kann der Techniker die Ergebnisse der
Vorher-Prüfung anzeigen.
Nach der Vorher-Prüfung hat der Prüftechniker die Möglichkeit, die
Vorher-Ergebnisse als Nachher-Ergebnis zu speichern und damit die
Kalibrierung der Messstelle zu beenden, vor Beginn der NachherPrüfung einen Abgleich vorzunehmen und am Kalibrator anzuzeigen
oder direkt mit der Nachher-Prüfung fortzufahren.
Während des Abgleichs kann der Prüftechniker die Liste der
Kalibrierungspunkte in beide Richtungen durchlaufen. Der CL310
generiert den entsprechenden Ausgangswert automatisch bzw. zeigt den
entsprechenden Wert beim manuellen Geben an. Auf diese Weise
können die Änderungen nach einem Abgleich gegenüber den
ursprünglichen Messwerten geprüft werden. Alternativ kann der
Prüftechniker die zu gebenden Werte für die verschiedenen
Kalibrierungspunkte eingeben und die entsprechenden Werte am
Eingang in der Anzeige ablesen. Nach Abschluss des Abgleichs wird die
Nachher-Prüfung mit einer Funktionstaste beendet.
Während der Nachher-Prüfung durchläuft der CL310 automatisch die
einzelnen Kalibrierungspunkte und generiert den entsprechenden
Ausgangswert bzw. zeigt den entsprechenden Wert beim manuellen
Geben an. Nach der Stabilisierung führt der Prüftechniker mit den
Funktionstasten verschiedene Schritte für eine eventuelle manuelle
Eingabe, zum Speichern der gegebenen und gemessenen NachherWerte und zum Fortfahren mit dem nächsten Kalibrierungspunkt aus.
Nach Prüfung des letzten Punktes wird die Nachher-Prüfung
automatisch beendet. Bei aktivierter Gültigkeitsprüfung kann der
Techniker die Ergebnisse der Nachher-Prüfung anzeigen lassen. Zum
Schluss hat der Prüftechniker die Möglichkeit, die Kalibrierung der
68
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Messstelle zu beenden, vor Beginn einer weiteren Nachher-Prüfung
einen Abgleich vorzunehmen und am Kalibrator anzuzeigen oder direkt
mit einer weiteren Nachher-Prüfung fortzufahren.
Sofern die Originaldaten der betreffenden Messstelle nicht aus dem
Speicher gelöscht wurden, kann eine weitere Nachher-Prüfung
ausgeführt werden. Auswahl der Messstelle sowie Starten einer weiteren
Nachher-Prüfung erfolgen über entsprechende Menüpunkte.
Zur Ansicht der Prüfungsergebnisse in der Anzeige des Kalibrators
stehen entsprechende Funktionen zur Verfügung.
Die Prüfungsergebnisse einzelner oder aller Messstellen lassen sich
unter Verwendung der Menü-Funktionen aus dem Speicher löschen.
M4590
69
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Menübaum des Dokumentations-Modus
Dokumentations-Modus
Funktionsauswahl-Menü
TEST
REVIEW
EXIT
Startmenü
Menü "Abruffunktion"
Auswahlmenü der Prüffunktionen
AS FOUND
AS LEFT
EXIT
Startmenü
Menü "Nachher-Prüfung"
Menü "Messstellenauswahl für
Vorher-Prüfung"
NEW
SELECT
EXIT
Startmenü
Heruntergeladene
Vorher-Prüfung
für die Messstelle
Einstellmenü der Vorher-Prüfung
UPPER
LOWER
DONE
A
Parameterauswahl
SELECT
70
NEXT
DONE
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
A
Frequenzausgang
oder Impulsmodus?
Impuls-/Frequenzpegelmenü
Ja
DONE
Nein
Nein
Impulsmodus?
Ja
Impulsparameter-Menü
FREQ
Obere Zeile =
manueller Typ?
Ja
COUNTS
DONE
Menü "Obere Einheiten"
DONE
Nein
Untere Zeile =
manueller Typ?
Ja
Menü "Untere Einheiten"
DONE
Nein
Einen Wert im
Druckmodus
anzeigen?
Nulldruckmenü
Ja
ZERO
DONE
Nein
B
M4590
71
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
B
Impulsmodus?
VP-Datenerfassung - Impuls-Trigger
Ja
TRIGGER
READY
Nein
VP-Datenerfassung - Impuls-Stopp
STOP
Manuelle Eingabe
oder Ausgang?
VP-Datenerfassung - Manuelle Eingabe
Ja
NEXT
DONE
ABORT
LEFT KEY
Nein
B
C
Ausgang im
Handbetrieb?
Manuelle Ausgangseingabe
Ja
DONE
BACK
Nein
Manuelle
Eingabe?
Manuelle Eingangseingabe
Ja
DONE
BACK
Nein
VP-Datenerfassung - Prüfpunkt speichern
VP = Vorher-Prüfung
72
SAVE
DONE
B
C
ABORT
LEFT KEY
B
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
C
Messstellen-ID-Feldauswahl
SELECT
NEXT
SAVE
Dateneingabe für Messstellenfeld
DONE
NEXT
SAVE
VP-Daten und Zeitstempel speichern
Prüfergebnisse validieren?
YES
NO
Toleranzfeldmenü
SELECT
DONE
Dateneingabe für Toleranzfeld
DONE
Prüfergebnisse anzeigen?
YES
NO
Ansicht "Prüfergebnisse"
DONE
VP-Ergebnisse als NP speichern?
YES
NO
Dokumentations-Modus
Gerät einstellen?
VP = Vorher-Prüfung
NP = Nachher-Prüfung
M4590
YES
NO
D
E
73
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Heruntergeladene
Vorher-Prüfung
für die Messstelle
Einen Wert im
Druckmodus
anzeigen?
Nulldruckmenü
Ja
ZERO
DONE
Nein
K
Impulsmodus?
Ja
VP-Datenerfassung - Impuls-Trigger
TRIGGER
READY
Nein
VP-Datenerfassung - Impuls-Stopp
STOP
Manuelle
Eingabe?
Ja
VP-Datenerfassung - Manuelle Eingabe
NEXT
ABORT
REPEAT
LEFT KEY
Nein
K
Manuelle Eingangseingabe
DONE
Nein
K
BACK
VP-Datenerfassung - Prüfpunkt speichern
Letzter
Datenpunkt?
SAVE
ABORT
REPEAT
LEFT KEY
Ja
K
VP-Daten und Zeitstempel speichern
VP = Vorher-Prüfung
74
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
L
Messstellen-ID-Feldauswahl
SELECT
NEXT
SAVE
Dateneingabe für Messstellenfeld
DONE
NEXT
SAVE
Messstellen-IDÄnderungen
speichern
Ergebnisse
validieren?
Ja
Prüfergebnisse anzeigen?
YES
NO
Nein
Ansicht "Prüfergebnisse"
DONE
VP-Ergebnisse als NP speichern?
YES
NO
Dokumentations-Modus
Gerät einstellen?
M4590
YES
NO
D
E
VP = Vorher-Prüfung
NP = Nachher-Prüfung
75
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
D
Einen Wert im
Druckmodus
anzeigen?
Nulldruckmenü
Ja
ZERO
DONE
Nein
Impulsmodus?
Ja
Einstellen - Impuls-Trigger
TRIGGER
READY
Nein
Einstellen - Impuls-Stopp
STOP
Einstellen - Überwachen/Schritt/Eingeben
UP
DOWN
AS LEFT
E
Menü "Nachher-Prüfung"
Messstellen-Auswahl für Nachher-Prüfung
SELECT
EXIT
Startmenü
NP-Ergebnis
schon vorhanden?
Ja
NP-Ergebnisse überschreiben
YES
NO
Nein
E
Einen Wert im
Druckmodus
anzeigen?
Nulldruckmenü
Ja
ZERO
DONE
Nein
F
76
NP = Nachher-Prüfung
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
F
Impulsmodus?
Ja
NP-Datenerfassung - Impuls-Trigger
TRIGGER
READY
Nein
NP-Datenerfassung - Impuls-Stopp
STOP
Manuelle
Eingabe?
Ja
NP-Datenerfassung - Manuelle Eingabe
NEXT
ABORT
REPEAT
LEFT KEY
Nein
Manuelle Eingangseingabe
DONE
Nein
F
BACK
NP-Datenerfassung - Prüfpunkt speichern
Letzter
Datenpunkt?
SAVE
ABORT
REPEAT
LEFT KEY
Ja
F
Daten der NachherPrüfung und Zeitstempel
speichern
Ergebnisse
validieren?
Ja
Prüfergebnisse anzeigen?
YES
NO
Nein
Ansicht "Prüfergebnisse"
DONE
NP-vollständig, Einstellung erforderlich?
YES
NO
NP = Nachher-Prüfung
D
M4590
Dokumentations-Modus
77
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Menü "Abruffunktion"
Abruffunktion auswählen
VIEW
PRINT
CLEAR
Ansicht "Messstellenauswahl"
SELECT
EXIT
Messstellenauswahl drucken
SELECT
EXIT
Ansicht "Messstelle" anzeigen
DONE
EXIT
Menü "Abruffunktion"
G
Messstellen-Auswahl löschen
SELECT
Löschen der Messstelle bestätigen
YES
NO
CLEAR ALL
EXIT
Löschen aller Messstellen bestätigen
YES
NO
G
Menü "Abruffunktion"
G
Löschen aller Messstellen endgültig bestätigen
YES
NO
G
78
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Funktionsauswahl-Menü
TEST
REVIEW
EXIT
Abruffunktion auswählen
VIEW
PRINT
CLEAR
Auswahlmenü der Prüffunktionen
AS LEFT
AS FOUND
Neu
EXIT
Download
Messstelle für Prüfung
auswählen
Messstellenquelle?
Obere und untere Zeilen
konfigurieren
Messstelle für Prüfung
auswählen
Vorher Prüfung-Daten
erfassen
Vorher Prüfung-Daten
erfassen
Messstellen-ID-Daten
eingeben
Wenn gewünscht, einige
Messstellen-ID-Daten ändern
Nachher-Prüfungsdaten
erfassen
Wenn gewünscht,
Validierungsergebnisse
anzeigen
Nachher-Prüfung vollständig,
Einstellung erforderlich?
Wenn gewünscht, MessstellenValidierungsdaten eingeben,
Messstelle validieren und
Ergebnisse anzeigen
Wenn gewünscht,
Validierungsergebnisse
anzeigen
Nein
Ja
Messstelle einstellen
Nachher-Prüfung erforderlich?
Nein
Ja
Einstellung erforderlich?
Nein
Ja
Messstelle
einstellen
M4590
79
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
8.2 Neue Messstelle als Vorher-Prüfung
8.2.1 Einstellung
Betätigen Sie aus dem Hauptmenü nacheinander die Funktionstasten
MENU, MORE und DOCUMENT, um die erste Menüebene des
Dokumentations-Modus anzuzeigen.
Betätigen Sie die Funktionstaste TEST, um das Auswahlmenü der
Prüffunktionen anzuzeigen.
Betätigen Sie die Funktionstaste AS FOUND, um das Auswahlmenü der
Vorher-Messstelle anzuzeigen. Dieses Menü listet alle unkalibrierten
Messstellen auf, die heruntergeladen wurden.
Der Buchstabe U bezeichnet unkalibrierte Messstellen, die
heruntergeladen wurden. Betätigen Sie die Funktionstaste NEW, um
das Auswahlmenü für die Vorher-Messstellen anzuzeigen und im Feld
eine neue Messstelle einzurichten.
80
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Betätigen Sie die Funktionstasten UPPER und LOWER, um Menüs zur
Auswahl von Typ und Parameter anzuzeigen.
Die beiden Menüs werden auf die gleiche Weise bedient wie die normale
Auswahl von Typ und Parameter für die obere und untere Zeile, die
bereits beschrieben wurde. Außerdem sind zwei weitere Typen
anwählbar, MANUAL IN und MANUAL OUT. Das aktuell angewählte
Parameterfeld blinkt (oben durch fett-kursiven Text dargestellt). Betätigen
Sie die Funktionstaste SELECT, um die Auswahlmöglichkeiten für dieses
Feld zu durchlaufen. Betätigen Sie die Funktionstaste NEXT, um zum
nächsten Parameterfeld zu gelangen. Wenn alle Parameter für die
gewählte Anzeigenzeile eingestellt sind, betätigen Sie die Funktionstaste
DONE, um zum Einstellmenü für die Vorher-Prüfung zurückzukehren.
Die eine Anzeigenzeile muss als Kalibratoreingang (Messen), die andere
als Kalibratorausgang (Geben) eingestellt werden. Der Druck kann nicht
gleichzeitig für beide Anzeigen gewählt werden, da der Kalibrator nur
eine Druckfunktion gleichzeitig unterstützt. Für den Druck wird Geben
oder Messen auf die entgegengesetzte Einstellung der anderen
Anzeigenzeile gesetzt.
M4590
81
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Nachdem Sie die obere und untere Zeile wie gewünscht eingestellt
haben, betätigen Sie die Funktionstaste DONE im Einstellmenü der
Vorher-Prüfung, um mit der Einstellung fortzufahren.
Je nach gewählter Art der Anzeige müssen unter Umständen weitere
Daten eingegeben werden wie unten beschrieben. Ist dies nicht der Fall,
führt die Funktionstaste DONE direkt zur DatenerfassungsEingabeaufforderung der Vorher-Prüfung.
Optionale Einstellung - Manuelles Messen oder Geben in der oberen
Zeile
Wenn Sie für die obere Zeile eine manuelle Funktionsart gewählt haben,
erscheint eine Eingabeaufforderung zur Eingabe der Einheit für die
obere Zeile.
Die Einheit kann mit bis zu 5 Zeichen eingegeben werden. Die Eingabe
erfolgt ähnlich wie bei einer SMS auf dem Mobiltelefon. Die vier unteren
Zeilen zeigen die Zuordnung der zulässigen Zeichen zu den Tasten des
Ziffernblocks. Um ein Zeichen einzugeben, betätigen Sie die
entsprechende Zahlentaste so oft, bis das gewünschte Zeichen
angezeigt wird. Um zum Beispiel ein „E“ einzugeben, betätigen Sie die
Taste „8“ dreimal. Wenn sich das nächste Zeichen auf einer anderen
Zahlentaste befindet, betätigen Sie einfach diese Taste, um das erste der
Taste zugeordnete Zeichen an der nächsten Cursorposition anzuzeigen.
Wenn sich das nächste Zeichen auf der gleichen Taste befindet,
betätigen Sie die ENTER-Taste, um den Cursor auf die nächste
Zeichenposition zu stellen, bevor Sie die gleiche Taste erneut betätigen.
Um ein Leerzeichen einzugeben, betätigen Sie die ENTER-Taste
zweimal. Zum Löschen von Zeichen betätigen Sie CE. Betätigen Sie die
Funktionstaste DONE, wenn Sie die Einheit vollständig eingegeben
haben.
82
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Optionale Einstellung - Manuelles Messen oder Geben in der unteren
Zeile
Wenn Sie für die untere Zeile eine manuelle Funktionsart gewählt haben,
erscheint eine Eingabeaufforderung zur Eingabe der Einheit für die
untere Zeile. Außer dem Titel in der ersten Zeile sind Anzeigen und
Bedienung identisch mit denen der oberen Zeile, die im vorhergehenden
Abschnitt beschrieben wurden.
Optionale Einstellung - Druck in der oberen oder unteren Zeile
Wenn für die obere oder untere Zeile ein Druckbereich gewählt wurde,
erscheint eine Eingabeaufforderung zur Nullpunkteinstellung. Bitte
beachten Sie, dass die Eingabeaufforderung vor jedem Abgleich oder
folgenden Test angezeigt wird. Wenn kein Absolutdruck-Modul installiert
ist, erscheint die folgende Eingabeaufforderung.
In der oberen Zeile wird der aktuelle Druckmesswert angezeigt, der auf
den aktuellen Nullpunkt bezogen ist. Betätigen Sie die Funktionstaste
ZERO, um den Nullpunkt für den Druck einzustellen, oder betätigen Sie
die Funktionstaste DONE, wenn Sie die bisherige Einstellung
unverändert übernehmen möchten. Wenn der korrekte Nullpunkt
eingestellt ist, betätigen Sie die Funktionstaste DONE, um fortzufahren.
Wenn ein Absolutdruck-Modul installiert ist, erscheint die folgende
Eingabeaufforderung.
M4590
83
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
In der oberen Zeile wird der aktuelle Druckmesswert angezeigt, der auf
den aktuellen Referenzdruck bezogen ist. Geben Sie den gewünschten
Referenzdruck mit den Zahlentasten ein und betätigen Sie die ENTERTaste oder betätigen Sie die Funktionstaste DONE, wenn Sie den
angezeigten Referenzwert unverändert übernehmen möchten. Wenn der
korrekte Referenzdruck eingestellt ist, betätigen Sie die Funktionstaste
DONE, um fortzufahren.
Optionale Einstellung – Geben einer Frequenz in der unteren Zeile
Wenn Sie in der unteren Zeile das Geben einer Frequenz gewählt
haben, erscheint eine Eingabeaufforderung für die Spitze-SpitzeSpannung (Vss).
Geben Sie die gewünschte Spannung Vss mit den Zahlentasten ein und
betätigen Sie die ENTER-Taste oder betätigen Sie die Funktionstaste
DONE, wenn Sie die angezeigte Spannung unverändert übernehmen
möchten. Wenn der korrekte Spannungswert angezeigt wird, betätigen
Sie die Funktionstaste DONE, um fortzufahren.
Optionale Einstellung – Geben einer Impulsfolge in der unteren Zeile
Wenn Sie in der unteren Zeile das Geben einer Impulsfolge gewählt
haben, erscheint eine Eingabeaufforderung für die Spitze-Spitze-
84
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Spannung (Vss), gefolgt von der Eingabeaufforderung für eine feste
Frequenz oder Anzahl von Impulsen. Die Eingabeaufforderung für die
Spitze-Spitze-Spannung wird wie folgt bedient:
Geben Sie die gewünschte Spannung Vss mit den Zahlentasten ein und
betätigen Sie die ENTER-Taste oder betätigen Sie die Funktionstaste
DONE, wenn Sie die angezeigte Spannung unverändert übernehmen
möchten. Wenn der korrekte Spannungswert angezeigt wird, betätigen
Sie die Funktionstaste DONE, um fortzufahren.
Impulsfolgen besitzen zwei Variablen, Frequenz und Anzahl der Impulse.
Da der Kalibrator nur eine Variable pro Prüfung speichern kann, muss
eine der beiden auf einen festen Wert für alle Kalibrierungspunkte
eingestellt werden, während der andere verändert wird. Eine zweite
Eingabeaufforderung erlaubt die Auswahl des fest eingestellten
Parameters sowie die Eingabe seines Wertes. Im unten abgebildeten
Beispiel ist die Frequenz als fester Parameter mit einem Wert von 2,0 Hz
gewählt.
Betätigen Sie die Funktionstaste FREQ oder COUNTS, um den fest
vorgegebenen Parameter zu wählen. Die obere Zeile ändert sich auf die
Anzeige des Wertes für diesen Parameter. Geben Sie den gewünschten
M4590
85
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Parameterwert mit den Zahlentasten ein und betätigen Sie die ENTERTaste oder betätigen Sie die Funktionstaste DONE, wenn Sie den
angezeigten Wert unverändert übernehmen möchten. Wenn der korrekte
Parameter und dessen Wert angezeigt werden, betätigen Sie die
Funktionstaste DONE, um fortzufahren.
8.2.2 Datenerfassung
Die Prüfung der einzelnen Kalibrierungspunkte besteht aus dem Geben
des Ausgangswertes, Warten auf das Stabilisieren des Eingangs und
Speichern der Daten. Dieser Ablauf wird wiederholt, bis die gewünschte
Anzahl von Kalibrierungspunkten aufgezeichnet wurde. Zur einfacheren
Analyse sollten die Kalibrierungspunkte gleichmäßig über den
Prüfbereich verteilt und in einer aufsteigenden, fallenden, erst
aufsteigenden, dann fallenden oder erst fallenden und dann
aufsteigenden Reihenfolge eingegeben werden.
Die während der Prüfung angezeigte Eingabeaufforderung hängt von
den gewählten Eingangs- und Ausgangsarten ab. Alle Kombinationen mit
Geben von Impulsfolgen, manuellem Geben oder manuellem Messen
haben eigene spezielle Eingabeaufforderungen. Für alle anderen
Kombinationen wird eine Standard-Eingabeaufforderung verwendet.
Standard-Eingabeaufforderung
Für jeden Kalibrierungspunkt wird eine Eingabeaufforderung ähnlich der
nachstehend abgebildeten angezeigt, außer wenn Ein- oder Ausgänge
auf Geben einer Impulsfolge, manuelles Geben und/oder manuelles
Messen eingestellt sind.
Oben rechts in der Anzeige werden der aktuelle Prüfungstyp, AF für
Vorher-Prüfung, sowie die Nummer des Kalibrierungspunktes angezeigt.
Bitte beachten Sie, dass die Nummer des Kalibrierungspunktes den
nächsten zu prüfenden Punkt angibt, dessen Daten noch nicht
gespeichert wurden.
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M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Wenn der Kalibrator auf das Geben eines Druckes eingestellt ist, stellen
Sie die externe Druckquelle so ein, dass der angezeigte Ausgangswert
mit dem gewünschten Prüfwert übereinstimmt. Bei allen anderen
Ausgangsarten geben Sie über die Zahlentasten den gewünschten
Ausgangswert ein und drücken Sie ENTER.
Nachdem sich die Anzeige des Eingangswertes stabilisiert hat, betätigen
Sie die Funktionstaste SAVE, um die Daten zu speichern und mit dem
nächsten Kalibrierungspunkt fortzufahren. Die Nummer des
Kalibrierungspunktes oben rechts in der Anzeige wird inkrementiert, um
anzuzeigen, dass die Daten gespeichert wurden.
Nachdem die gewünschte Anzahl von Kalibrierungspunkten geprüft
wurde, betätigen Sie die Funktionstaste DONE, um die Datenerfassung
zu beenden und mit der Eingabe der Prüfbeschreibung fortzufahren.
Falls Sie die Datenerfassung ohne Speichern von Daten abbrechen
möchten, betätigen Sie die Taste HOME oder die Funktionstaste ABORT.
Daraufhin bittet Sie eine Eingabeaufforderung um Bestätigung, dass die
bisher erfassten Prüfdaten verloren gehen. Betätigen Sie die
Funktionstaste NO, um die Datenerfassung wieder dort fortzusetzen, wo
sie unterbrochen wurde. Betätigen Sie die Funktionstaste YES, um die
erfassten Daten zu verwerfen.
Eingabeaufforderung bei Impulsfolgen
Wenn Ein- oder Ausgänge auf das Geben einer Impulsfolge eingestellt
sind, erscheint für jeden Kalibrierungspunkt die folgende Anzeige.
Oben rechts in der Anzeige werden der aktuelle Prüfungstyp, AF für
Vorher-Prüfung, sowie die Nummer des Kalibrierungspunktes angezeigt.
Bitte beachten Sie, dass die Nummer des Kalibrierungspunktes den
nächsten zu prüfenden Punkt angibt, dessen Daten noch nicht
gespeichert wurden.
M4590
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CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Geben Sie über die Zahlentasten den gewünschten Ausgangswert ein
und drücken Sie ENTER. Betätigen Sie die Funktionstaste TRIG, um die
Impulsfolge zu erzeugen. Während die Impulsfolge generiert wird, ändert
sich die untere Zeile auf die folgende Anzeige.
Betätigen Sie die Funktionstaste STOP, um die Ausgabe der Impulsfolge
vorzeitig abzubrechen. Nach Ausgabe der Impulsfolge oder Abbrechen
der Ausgabe kehrt die untere Zeile wieder zu ihrer ursprünglichen
Anzeige zurück.
Nachdem sich das Eingangssignal des Kalibrators stabilisiert hat und die
Ergebnisse akzeptabel sind, betätigen Sie die Funktionstaste READY,
um mit der Eingabeaufforderung zum Speichern der Daten fortzufahren.
Wenn der Eingang des Kalibrators auf manuelle Eingabe eingestellt ist,
ändert sich die untere Zeile auf folgende Eingabeaufforderungen.
Betätigen Sie die Funktionstaste NEXT, um den Eingangswert manuell
einzugeben wie im nachstehenden Abschnitt „Eingabeaufforderung zur
manuellen Dateneingabe“ beschrieben. Eine Beschreibung der
Funktionstasten DONE und ABORT entnehmen Sie bitte den folgenden
Absätzen.
Wenn der Kalibrator nicht auf eine manuelle Eingabe eingestellt ist oder
die Daten bereits eingegeben wurden, erscheinen in der unteren Zeile
die folgende Eingabeaufforderung.
Wenn die angezeigten Daten korrekt sind, betätigen Sie die
Funktionstaste SAVE, um die Daten zu speichern und mit dem nächsten
Kalibrierungspunkt fortzufahren. Die Nummer des Kalibrierungspunktes
oben rechts in der Anzeige wird inkrementiert, um anzuzeigen, dass die
Daten gespeichert wurden. Wenn die Impulsfolge- oder manuell
eingegebenen Daten vor dem Speichern korrigiert werden müssen,
betätigen Sie die Pfeiltaste links, um zur Eingabeaufforderung
TRIG/READY zurückzukehren und die Prüfung zu wiederholen.
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M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Nachdem die gewünschte Anzahl von Kalibrierungspunkten geprüft
wurde, betätigen Sie die Funktionstaste DONE, um die Datenerfassung
zu beenden und mit der Eingabe der Prüfbeschreibung fortzufahren.
Falls Sie die Datenerfassung ohne Speichern von Daten abbrechen
möchten, betätigen Sie die Taste HOME oder die Funktionstaste ABORT.
Daraufhin bittet Sie eine Eingabeaufforderung um Bestätigung, dass die
bisher erfassten Prüfdaten verloren gehen. Betätigen Sie die
Funktionstaste NO, um die Datenerfassung wieder dort fortzusetzen, wo
sie unterbrochen wurde. Betätigen Sie die Funktionstaste YES, um die
erfassten Daten zu verwerfen.
Eingabeaufforderung für manuelles Geben/manuelles Messen
Wenn Ein- oder Ausgänge auf manuelles Geben und/oder manuelles
Messen eingestellt sind, erscheint für jeden Kalibrierungspunkt eine
Eingabeaufforderung ähnlich der nachstehend gezeigten.
Oben rechts in der Anzeige werden der aktuelle Prüfungstyp, AF für
Vorher-Prüfung, sowie die Nummer des Kalibrierungspunktes angezeigt.
Bitte beachten Sie, dass die Nummer des Kalibrierungspunktes den
nächsten zu prüfenden Punkt angibt, dessen Daten noch nicht
gespeichert wurden.
Wenn der Kalibrator auf das Geben eines Druckes eingestellt ist, stellen
Sie die externe Druckquelle so ein, dass der angezeigte Ausgangswert
mit dem gewünschten Prüfwert übereinstimmt. Wenn der
Kalibratorausgang auf manuelles Geben eingestellt ist, stellen Sie die
externe Quelle auf den gewünschten Messwert ein. Bei allen anderen
Ausgangsarten geben Sie über die Zahlentasten den gewünschten
Ausgangswert ein und drücken Sie ENTER.
Wenn der Kalibratoreingang nicht auf manuelles Messen eingestellt ist,
warten Sie ab, bis sich der angezeigte Wert am Kalibratoreingang
stabilisiert hat und betätigen Sie die Funktionstaste NEXT, um die
M4590
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CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Eingabeaufforderung zur manuellen Eingabe zu erhalten, die im
folgenden Abschnitt beschrieben ist.
Wenn der Kalibratoreingang auf manuelles Messen eingestellt ist,
warten Sie ab, bis sich das externe Gerät stabilisiert hat und betätigen
Sie die Funktionstaste NEXT, um die Eingabeaufforderung zur
manuellen Eingabe zu erhalten, die im folgenden Abschnitt beschrieben
ist.
Nach Rückkehr von den Eingabeaufforderungen zur manuellen Eingabe
ändert sich die Belegung der Funktionstaste NEXT auf SAVE. Wenn die
angezeigten Daten korrekt sind, betätigen Sie die Funktionstaste SAVE,
um die Daten zu speichern und mit dem nächsten Kalibrierungspunkt
fortzufahren. Die Nummer des Kalibrierungspunktes oben rechts in der
Anzeige wird inkrementiert, um anzuzeigen, dass die Daten gespeichert
wurden. Wenn manuell eingegebene Daten vor dem Speichern korrigiert
werden müssen, betätigen Sie die Pfeiltaste links, um von der
Funktionstaste SAVE zur Funktionstaste NEXT zurückzukehren,
betätigen Sie die Taste und wiederholen Sie die manuelle Eingabe(n).
Nachdem die gewünschte Anzahl von Kalibrierungspunkten geprüft
wurde, betätigen Sie die Funktionstaste DONE, um die Datenerfassung
zu beenden und mit der Eingabe der Prüfbeschreibung fortzufahren.
Falls Sie die Datenerfassung ohne Speichern von Daten abbrechen
möchten, betätigen Sie die Taste HOME oder die Funktionstaste ABORT.
Daraufhin bittet Sie eine Eingabeaufforderung um Bestätigung, dass die
bisher erfassten Prüfdaten verloren gehen. Betätigen Sie die
Funktionstaste NO, um die Datenerfassung wieder dort fortzusetzen, wo
sie unterbrochen wurde. Betätigen Sie die Funktionstaste YES, um die
erfassten Daten zu verwerfen.
Eingabeaufforderung zur manuellen Dateneingabe
Zur manuellen Dateneingabe für Ein- und Ausgänge wird eine
Eingabeaufforderung ähnlich der folgenden angezeigt. Wenn sowohl
Eingang als auch Ausgang auf manuelle Eingabe eingestellt sind, wird
zuerst die Eingabeaufforderung für den Ausgang angezeigt.
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CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Geben Sie über die Zahlentasten den gewünschten Wert ein und
drücken Sie ENTER. Wenn der Wert korrekt ist, betätigen Sie die
Funktionstaste DONE, um fortzufahren. Wenn erforderlich, betätigen Sie
die Funktionstaste BACK, um zur vorhergehenden Eingabeaufforderung
zurückzukehren.
8.2.3 Eingabe der Prüfbeschreibung
Wenn die Funktionstaste DONE zum Abschluss der Datenerfassung
betätigt wird, erscheint die erste von zwei Seiten zur Eingabe der
Prüfbeschreibung. Anfangs sind alle Felder leer, aber im Zuge der
Dateneingabe werden die aktuellen Werte für die einzelnen Felder rechts
neben den Beschreibung angezeigt.
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CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Diese beiden Seiten bieten Platz zur Eingabe von acht Textzeilen mit
jeweils 16 Zeichen zur Beschreibung der ausgeführten Prüfung. Die
ersten sieben Textzeilen sind als Messstellennummer,
Instrumentenhersteller, Modellnummer, Seriennummer des Instruments,
Name oder ID des Prüftechnikers, Temperatur und Feuchte vorbelegt.
Die letzte Textzeile kann für einen beliebigen Text verwendet werden.
Außer der Messstellennummer unterliegen die Texte keinerlei
Beschränkung. Die Messstellennummer darf nicht mit einem
Leerzeichen beginnen und muss unter allen im Kalibrator gespeicherten
Messstellennummern eindeutig sein.
Betätigen Sie die Funktionstaste NEXT, um zwischen den beiden Seiten
zu wechseln.
Betätigen Sie die Funktionstaste SAVE, um die Daten zu speichern und
mit der Validierung der Ergebnisse fortzufahren.
Betätigen Sie die Aufwärts- und Abwärtspfeiltasten, um zwischen den
einzelnen Feldern zu springen. Um im markierten Feld Daten
einzugeben, betätigen Sie die Funktionstaste SELECT. Daraufhin
erscheint eine Eingabeaufforderung ähnlich der unten abgebildeten, in
der Feldname und aktueller Feldinhalt in der oberen Zeile angezeigt
werden.
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M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Der Text kann mit bis zu 16 Zeichen eingegeben werden. Die Eingabe
erfolgt ähnlich wie bei einer SMS auf dem Mobiltelefon. Die vier unteren
Zeilen zeigen die Zuordnung der zulässigen Zeichen zu den Tasten des
Ziffernblocks. Um ein Zeichen einzugeben, betätigen Sie die
entsprechende Zahlentaste so oft, bis das gewünschte Zeichen
angezeigt wird. Um zum Beispiel ein „E“ einzugeben, betätigen Sie die
Taste „8“ dreimal. Wenn sich das nächste Zeichen auf einer anderen
Zahlentaste befindet, betätigen Sie einfach diese Taste, um das erste der
Taste zugeordnete Zeichen an der nächsten Cursorposition anzuzeigen.
Wenn sich das nächste Zeichen auf der gleichen Taste befindet,
betätigen Sie die ENTER-Taste, um den Cursor auf die nächste
Zeichenposition zu stellen, bevor Sie die gleiche Taste erneut betätigen.
Um ein Leerzeichen einzugeben, betätigen Sie die ENTER-Taste
zweimal. Zum Löschen von Zeichen betätigen Sie CE.
Betätigen Sie die Funktionstaste DONE, um zur Eingabeseite der
Prüfbeschreibung zurückzukehren.
Betätigen Sie die Funktionstaste NEXT, um das nächste Feld
anzuzeigen und zu bearbeiten.
Betätigen Sie die Funktionstaste SAVE, um die Daten zu speichern und
mit der Validierung der Ergebnisse fortzufahren.
8.2.4 Validierung der Ergebnisse
Nachdem die Prüfbeschreibung gespeichert wurde, fragt eine
Eingabeaufforderung ab, ob die Prüfergebnisse validiert werden sollen
oder nicht. Bei der Validierung wird jedem Kalibrierungspunkt in den
Anzeigen und Berichten ein IO- oder NIO-Status (PASS/FAIL)
zugeordnet. Die Validierung erfolgt automatisch nach Abschluss einer
jeden Nachher-Prüfung. Wenn keine Validierung gewählt wurde,
erscheint in den Anzeigen und Berichten kein Status, und es erfolgt
keine Validierung.
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CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Die Validierung basiert auf einer linearen Beziehung zwischen Ein- und
Ausgangswerten des Kalibrators. Für Eingang und Ausgang werden
Nullpunkt und Spanne sowie eine Fehlertoleranz in Prozent der Spanne
eingegeben. Nullpunkt und Spanne werden zur Berechnung der zu
erwartenden Eingangswerte des Kalibrators für die am Ausgang des
Kalibrators tatsächlich gegebenen Werte verwendet. Diese erwarteten
Eingangswerte werden dann mit dem tatsächlich gemessenen Wert
verglichen. Der IO/NIO-Status wird dann anhand der eingegebenen
Fehlertoleranz bewertet.
Wenn zwischen Ein- und Ausgangswerten des Kalibrators keine lineare
Beziehung besteht, sollte die Ergebnisvalidierung nicht verwendet
werden.
Betätigen Sie die Funktionstaste YES, um die Ergebnisse zu validieren.
Betätigen Sie die Funktionstaste NO, um die Validierung zu überspringen
und mit dem Abschluss der Prüfung fortzufahren.
Wenn eine Validierung gewählt wurde, erscheint die folgende
Eingabeaufforderung mit der Anzeige der aktuellen Einstellungen für
Nullpunkt und Spanne des Ausgangs, Nullpunkt und Spanne des
Eingangs und Fehlertoleranz in % der Spanne.
Anfangs ist die Toleranz auf 0,25% eingestellt, die Werte für Eingang und
Ausgang sind auf Minimum und Maximum der Prüfergebnisse
eingestellt. Da die Prüfergebnisse den tatsächlichen Bereich des
Instruments nur annähernd erreichen, müssen diese auf die genauen
Bereichsgrenzwerte eingestellt werden, damit die Validierung korrekt
funktioniert. Verwenden Sie die Pfeiltasten (Auf, Ab, Links und Rechts),
um die zu ändernden Werte zu markieren und betätigen Sie die
Funktionstaste SELECT, um die unten beschriebene
Eingabeaufforderung zu erhalten. Wenn Sie alle Werte wie erforderlich
geändert haben, betätigen Sie die Funktionstaste DONE, um mit der
Anzeige des Prüfungs-Gesamtstatus fortzufahren.
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M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Wenn ein Wert zur Änderung ausgewählt wurde, erscheint eine
Eingabeaufforderung ähnlich der hier für die Fehlertoleranz gezeigten.
In der oberen Zeile wird der zu ändernde Wert angezeigt, in der unteren
Zeile der aktuelle Wert. Geben Sie über die Zahlentasten den neuen
gewünschten Wert ein und drücken Sie ENTER. Betätigen Sie die
Funktionstaste DONE, um zur Anzeige der aktuellen Einstellungen
zurückzukehren.
Die Anzeige für den Prüfungs-Gesamtstatus bietet die Möglichkeit,
Details zu den einzelnen Kalibrierungspunkten anzuzeigen.
Der Prüfungs-Gesamtstatus wird in der oberen Zeile angezeigt. Wenn
alle Punkte in Ordnung sind, wird PASSED angezeigt. Falls mindestens
ein Punkt nicht in Ordnung ist, wird FAILED angezeigt.
Betätigen Sie die Funktionstaste NO, um die Detailanzeige zu
überspringen und mit dem Abschluss der Prüfung fortzufahren.
Betätigen Sie die Funktionstaste YES, um Detailinformationen zur
Prüfung anzuzeigen. Inhalte und Funktion dieser Anzeigen sind identisch
mit denen, die im Abschnitt zur Anzeige der Prüfergebnisse beschrieben
wurden. Wenn Sie alle gewünschten Werte betrachtet haben, betätigen
M4590
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CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Sie die Funktionstaste DONE, um mit dem Abschluss der Prüfung
fortzufahren.
8.2.5 Abschluss der Prüfung
Eine Eingabeaufforderung fragt ab, ob die Ergebnisse der VorherPrüfung auch als Ergebnis der Nachher-Prüfung gespeichert werden
sollen und die Prüfung der Messstelle damit beendet werden soll.
Wenn die Prüfung erfolgreich verlaufen war und kein weiterer Test
erforderlich ist, betätigen Sie die Funktionstaste YES, um zur ersten
Menüebene des Dokumentations-Modus zurückzukehren.
Wenn weitere Prüfungen erforderlich sind, betätigen Sie die
Funktionstaste NO. Daraufhin erscheint eine Eingabeaufforderung und
fragt ab, ob ein Abgleich erforderlich ist, bevor Sie mit der ersten
Nachher-Prüfung fortfahren.
Wenn ein Abgleich erforderlich ist, betätigen Sie die Funktionstaste YES,
anderenfalls die Funktionstaste NO, um direkt mit der Erfassung der
Daten für die Nachher-Prüfung fortzufahren.
8.3
Abgleich
Während des Abgleichs können die bei der Vorher-Prüfung
eingegebenen Ausgangswerte ausgegeben werden, indem die
Kalibrierungspunkte nach oben oder unten durchlaufen werden. Wenn
eine Ausgangsart gewählt wurde, die vom Kalibrator selbst generiert
wird (d. h. weder Druck noch manuell), kann ein vom Benutzer
eingegebener Wert generiert werden, der nicht auf einem der
Kalibrierungspunkte liegt.
Wenn für die obere oder untere Zeile ein Druck gewählt wurde, erscheint
zuerst eine Eingabeaufforderung zur Nullpunkteinstellung, die wie bei
der Vorher-Prüfung beschrieben bedient wird.
Die während der Prüfung angezeigte Eingabeaufforderung hängt von
den gewählten Eingangs- und Ausgangsarten ab. Wenn Ein- oder
Ausgänge auf das Geben einer Impulsfolge eingestellt sind, erscheinen
die Eingabeaufforderungen in einer besonderen Abfolge. Für alle
anderen Kombinationen wird eine Standard-Eingabeaufforderung
verwendet.
Standard-Eingabeaufforderung
Wenn für den Ausgang keine Impulsfolge eingestellt wurde, erscheint für
jeden Kalibrierungspunkt eine Eingabeaufforderung ähnlich der
nachstehend abgebildeten.
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CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Das PT oben rechts in der Anzeige gibt an, dass es sich hier um die
Anzeige zum Abgleich handelt. Wenn ein Datenpunkt der VorherPrüfung generiert wird, erscheint dessen Nummer in der Anzeige. Bei
einem vom Benutzer eingegebenen Wert werden zwei Striche angezeigt.
Betätigen Sie die Funktionstaste UP oder DOWN, um die
Kalibrierungspunkte der Vorher-Prüfung zu durchlaufen. Bei allen
Ausgangsarten außer Druck oder manueller Eingabe generiert der
Kalibrator das entsprechende Signal. Bei einem Druck oder manuellen
Wert wird der Ausgangswert angezeigt, damit dieser an der externen
Quelle eingestellt werden kann.
Bei allen Ausgangsarten außer Druck oder manueller Eingabe können
Sie andere Werte als die der Kalibrierungspunkte über die Zahlentasten
eingeben. Drücken Sie anschließend ENTER.
Betätigen Sie die Funktionstaste AS LEFT, um direkt mit den Daten der
Vorher-Prüfung fortzufahren.
Eingabeaufforderung bei Impulsfolgen
Wenn der Ausgang auf das Geben einer Impulsfolge eingestellt ist,
erscheint für jeden Kalibrierungspunkt die folgende Anzeige.
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CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Das PT oben rechts in der Anzeige gibt an, dass es sich hier um die
Anzeige zum Abgleich handelt. Wenn ein Datenpunkt der VorherPrüfung gewählt wird, erscheint dessen Nummer in der Anzeige. Bei
einem vom Benutzer eingegebenen Wert werden zwei Striche angezeigt.
Geben Sie den zu generierenden Wert mit den Zahlentasten und
ENTER ein oder betätigen Sie die Funktionstaste READY, um zum
nächsten Menü zu wechseln. Dort können sie die Kalibrierungspunkte
der Vorher-Prüfung mit den Funktionstasten UP und DOWN durchlaufen.
Betätigen Sie die Funktionstaste TRIG, um die Impulsfolge zu erzeugen.
Während die Impulsfolge generiert wird, ändert sich die untere Zeile auf
die folgende Anzeige.
Betätigen Sie die Funktionstaste STOP, um die Ausgabe der Impulsfolge
vorzeitig abzubrechen. Nach Ausgabe der Impulsfolge oder Abbrechen
der Ausgabe kehrt die untere Zeile wieder zu ihrer ursprünglichen
Anzeige zurück.
Betätigen Sie die Funktionstaste READY, um die untere Zeile auf die
Eingabeaufforderungen zum Durchlaufen der Kalibrierungspunkte der
Vorher-Prüfung zu ändern, oder mit der Erfassung der Daten der
Nachher-Prüfung fortzufahren.
Betätigen Sie die Funktionstaste UP oder DOWN, um die
Kalibrierungspunkte der Vorher-Prüfung zu durchlaufen.
Betätigen Sie die Funktionstaste AS LEFT, um direkt mit den Daten der
Vorher-Prüfung fortzufahren.
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M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Betätigen Sie die Pfeiltaste links, um zum Trigger-Menü zurückzukehren
und eine neue Impulsfolge zu generieren.
8.4
Heruntergeladene Vorher-Prüfung für die Messstelle
8.4.1 Auswahl der Messstelle
Betätigen Sie aus dem Hauptmenü nacheinander die Funktionstasten
MENU, MORE und DOCUMENT, um die erste Menüebene des
Dokumentations-Modus anzuzeigen.
Betätigen Sie die Funktionstaste TEST, um das Auswahlmenü der
Prüffunktionen anzuzeigen.
Betätigen Sie die Funktionstaste AS FOUND, um das Auswahlmenü der
Vorher-Messstelle anzuzeigen. Dieses Menü listet alle unkalibrierten
Messstellen auf, die heruntergeladen wurden.
Die Nummern der Messstellen werden auf mehreren Seiten mit jeweils
sechs Messstellen pro Seite angezeigt. Der Buchstabe U bezeichnet
eine unkalibrierte Messstelle, die heruntergeladen wurde. Betätigen Sie
die Aufwärts- und Abwärtspfeiltasten, um die Auswahlmarkierung auf die
nächste bzw. die vorhergehende Messstelle einer Seite zu positionieren.
Betätigen Sie die Pfeiltasten Links oder Rechts, um die
Auswahlmarkierung auf die nächste bzw. die vorhergehende Seite zu
positionieren.
M4590
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CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Betätigen Sie die Funktionstaste EXIT, um ohne Auswahl einer
Messstelle zum Hauptmenü zurückzukehren.
Wenn Sie die gewünschte Messstelle markiert haben, betätigen Sie die
Funktionstaste SELECT, um mit der Datenerfassung fortzufahren.
8.4.2 Datenerfassung
Wenn für die obere oder untere Zeile ein Druck gewählt wurde, erscheint
zuerst eine Eingabeaufforderung zur Nullpunkteinstellung, die wie bei
der „Neue Messstelle als Vorher-Prüfung“ beschrieben bedient wird.
Die Datenerfassung für heruntergeladene Vorher-Messstellen
unterscheidet sich von der Datenerfassung für neue Vorher-Messstellen
nur in drei kleineren Punkten.
1) Die Prüfausgänge können nicht geändert werden, sie blieben auf
den vordefinierten Werten, die heruntergeladen wurden. Für die
Druck- und manuellen Ausgangsarten wird der Wert der
heruntergeladene Werte angezeigt, damit der Prüftechniker die
externe Quelle auf diesen Wert einstellen kann. Für alle anderen
Ausgangsarten generiert der Kalibrator automatisch den Wert der
Vorher-Prüfung.
2) Nachdem die Funktionstaste SAVE beim letzten Kalibrierungspunkt
betätigt wurde, fährt der Kalibrator automatisch mit der Eingabe der
Prüfbeschreibung fort.
3) Die Funktionstaste REPEAT ermöglicht einen Neustart der NachherPrüfung mit dem ersten Kalibrierungspunkt.
8.4.3 Eingabe der Prüfbeschreibung
Dieser Schritt ermöglicht es dem Prüftechniker, alle Felder der
Prüfbeschreibung der heruntergeladenen Messstellen zu aktualisieren
außer der Messstellen-Nummer. Diese muss unverändert bleiben, damit
das PC-Programm die Resultate der Prüfung während des Hochladens
mit der Datenbank synchronisieren kann. Davon abgesehen entspricht
der Vorgang dem unter „Neue Messstelle als Vorher-Prüfung“
beschriebenen. Durch Betätigen der Funktionstaste SAVE fährt der
Vorgang automatisch mit dem Abschluss der Prüfung fort.
8.4.4 Abschluss der Prüfung
Bei Validierung wird der globale IO/NIO-Status der Prüfung angezeigt.
Eine Eingabeaufforderung fragt ab, ob weitere Einzelheiten angezeigt
werden sollen. Betätigen Sie die Funktionstaste YES, um die
Einzelheiten anzuzeigen, oder die Funktionstaste NO, um diesen Punkt
100
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
zu überspringen. In beiden Fällen erscheint anschließend die
Eingabeaufforderung für den Abgleich.
Eine Eingabeaufforderung fragt ab, ob ein weiterer Abgleich oder eine
weitere Prüfung gewünscht ist. Betätigen Sie die Funktionstaste YES,
um zum Einstellungs-Menü zu gelangen oder die Funktionstaste NO, um
zur ersten Menüebene des Dokumentations-Modus zu springen.
8.5
Nachher-Prüfung
Eine Nachher-Prüfung kann unmittelbar im Anschluss an eine VorherPrüfung oder eine andere Nachher-Prüfung ausgeführt werden.
Außerdem kann sie für alle abgespeicherten Messstellen auch später
ausgeführt werden. Wenn sie direkt nach einer anderen Prüfung
ausgeführt wird, ist keine Auswahl der Messstelle erforderlich, und die
Datenerfassung beginnt sofort. Wenn sie zu einem späteren Zeitpunkt
ausgeführt wird, muss zuvor eine Messstelle ausgewählt werden.
8.5.1 Auswahl der Messstelle
Betätigen Sie aus dem Hauptmenü nacheinander die Funktionstasten
MENU, MORE und DOCUMENT, um die erste Menüebene des
Dokumentations-Modus anzuzeigen.
Betätigen Sie die Funktionstaste TEST, um das Auswahlmenü der
Prüffunktionen anzuzeigen.
Betätigen Sie die Funktionstaste AS LEFT, um die Eingabeaufforderung
zur Auswahl der Messstelle anzuzeigen, die alle zuvor kalibrierten und
zur erneuten Kalibrierung verfügbaren Messstellen enthält.
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101
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Die Nummern der Messstellen werden auf mehreren Seiten mit jeweils
sechs Messstellen pro Seite angezeigt. Betätigen Sie die Aufwärts- und
Abwärtspfeiltasten, um die Auswahlmarkierung auf die nächste bzw. die
vorhergehende Messstelle einer Seite zu positionieren. Betätigen Sie die
Pfeiltasten Links oder Rechts, um die Auswahlmarkierung auf die
nächste bzw. die vorhergehende Seite zu positionieren.
Betätigen Sie die Funktionstaste EXIT, um ohne Auswahl einer
Messstelle zum Hauptmenü zurückzukehren.
Wenn Sie die gewünschte Messstelle markiert haben, betätigen Sie die
Funktionstaste SELECT.
Wenn keine vorherige Nachher-Prüfung vorhanden ist, fahren Sie direkt
mit der Datenerfassung fort.
Wenn bereits eine vorherige Nachher-Prüfung vorhanden ist, fordert Sie
eine Eingabeaufforderung zur Bestätigung auf, dass die Daten der
vorhandenen Nachher-Prüfung überschrieben werden. Betätigen Sie die
Funktionstaste YES, um mit der Datenerfassung fortzufahren. Betätigen
Sie die Funktionstaste NO, um zur Auswahl der Messstelle
zurückzukehren.
8.5.2 Datenerfassung
Wenn für die obere oder untere Zeile ein Druck gewählt wurde, erscheint
zuerst eine Eingabeaufforderung zur Nullpunkteinstellung, die wie bei
der Vorher-Prüfung beschrieben bedient wird.
Bis auf vier kleine Unterschiede ist die Erfassung der Daten bei der
Nachher-Prüfung identisch mit der bei der Vorher-Prüfung.
1) Anstelle des AF oben rechts in der Anzeige steht AL, das für die
Nachher-Prüfung (As Left) steht.
2) Die gegebenen Werte können nicht geändert werden, sie sind die
gleichen wie bei der Vorher-Prüfung. Damit ist die Vergleichbarkeit
der Ergebnisse der Vorher- und Nachher-Prüfungen gewährleistet.
Für die Druck- und manuellen Ausgangsarten wird der Wert der
102
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CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Vorher-Prüfung angezeigt, damit der Prüftechniker die externe
Quelle auf diesen Wert einstellen kann. Für alle anderen
Ausgangsarten generiert der Kalibrator automatisch den Wert der
Vorher-Prüfung.
3) Nachdem die Funktionstaste SAVE beim letzten Kalibrierungspunkt
betätigt wurde, fährt der Kalibrator automatisch mit dem Abschluss
der Prüfung fort.
4) Die Funktionstaste REPEAT ermöglicht einen Neustart der NachherPrüfung mit dem ersten Kalibrierungspunkt.
8.5.3 Abschluss der Prüfung
Bei Validierung wird der gesamte IO/NIO-Status der Prüfung angezeigt.
Eine Eingabeaufforderung fragt ab, ob weitere Einzelheiten angezeigt
werden sollen. Betätigen Sie die Funktionstaste YES, um die
Einzelheiten anzuzeigen, oder die Funktionstaste NO, um diesen Punkt
zu überspringen. In beiden Fällen erscheint anschließend die
Eingabeaufforderung für den Abgleich.
Eine Eingabeaufforderung fragt ab, ob ein weiterer Abgleich oder eine
weitere Prüfung gewünscht ist. Betätigen Sie die Funktionstaste YES,
um zum Einstellungs-Menü zu gelangen oder die Funktionstaste NO, um
zur ersten Menüebene des Dokumentations-Modus zu springen.
8.6
Anzeige der Prüfergebnisse
Betätigen Sie aus dem Hauptmenü nacheinander die Funktionstasten
MENU, MORE und DOCUMENT, um die erste Menüebene des
Dokumentations-Modus anzuzeigen.
Betätigen Sie die Funktionstaste REVIEW, um das Auswahlmenü der
Abruffunktionen anzuzeigen.
Betätigen Sie die Funktionstaste VIEW, um die Eingabeaufforderung zur
Auswahl der Messstelle anzuzeigen.
M4590
103
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Der Buchstabe U bezeichnet eine unkalibrierte Messstelle, die
heruntergeladen wurde, die übrigen wurden kalibriert. Die Nummern der
Messstellen werden auf mehreren Seiten mit jeweils sechs Messstellen
pro Seite angezeigt. Betätigen Sie die Aufwärts- und Abwärtspfeiltasten,
um die Auswahlmarkierung auf die nächste bzw. die vorhergehende
Messstelle einer Seite zu positionieren. Betätigen Sie die Pfeiltasten
Links oder Rechts, um die Auswahlmarkierung auf die nächste bzw. die
vorhergehende Seite zu positionieren.
Betätigen Sie die Funktionstaste EXIT, um ohne Auswahl einer
Messstelle zum Auswahlmenü der Abruffunktionen zurückzukehren.
Wenn Sie die gewünschte Messstelle markiert haben, betätigen Sie die
Funktionstaste SELECT, um die erste Datenseite anzuzeigen. Sie enthält
die Messstellennummer, Datum und Zeit der Kalibrierung sowie die
ersten Beschreibungsfelder.
Betätigen Sie die Aufwärts- und Abwärtspfeiltasten, um vorwärts oder
rückwärts durch die weiteren Seiten mit Daten zu blättern. Die zweite
Seite enthält die übrigen Felder der Prüfbeschreibung und die
Fehlertoleranz für die Validierung. Auf der dritten Seite befindet sich die
Eingangseinstellung des Instruments. Auf der vierten Seite befindet sich
die Ausgangseinstellung des Instruments. Die fünfte und alle folgenden
104
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CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Seiten enthalten die Prüfergebnisse. Auf diesen Seiten (und nur dort)
können Sie mit den Pfeiltasten Links oder Rechts zwischen den
Ergebnissen von Vorher- und Nachher-Prüfung wechseln.
Bitte beachten Sie, dass die Signalrichtung auf diesen Seiten im Bezug
auf das geprüfte Gerät angegeben ist. Dies weicht von der Richtung bei
der Prüfung ab, wo die Signalrichtung im Bezug auf den Kalibrator
angegeben wird.
Betätigen Sie die Funktionstaste DONE, um das Menü zur Auswahl der
Messstelle anzuzeigen. Betätigen Sie die Funktionstaste EXIT, um zum
Auswahlmenü der Abruffunktionen zurückzukehren.
8.7
Drucken der Prüfergebnisse
Betätigen Sie aus dem Hauptmenü nacheinander die Funktionstasten
MENU, MORE und DOCUMENT, um die erste Menüebene des
Dokumentations-Modus anzuzeigen.
Betätigen Sie die Funktionstaste REVIEW, um das Auswahlmenü der
Abruffunktionen anzuzeigen.
Betätigen Sie die Funktionstaste PRINT, um die Eingabeaufforderung
zur Auswahl der Messstelle anzuzeigen.
Die Nummern der Messstellen werden auf mehreren Seiten mit jeweils
sechs Messstellen pro Seite angezeigt. Betätigen Sie die Aufwärts- und
Abwärtspfeiltasten, um die Auswahlmarkierung auf die nächste bzw. die
M4590
105
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
vorhergehende Messstelle einer Seite zu positionieren. Betätigen Sie die
Pfeiltasten Links oder Rechts, um die Auswahlmarkierung auf die
nächste bzw. die vorhergehende Seite zu positionieren.
Schließen Sie einen Drucker mit serieller Schnittstelle an den seriellen
Anschluss des CL310 an, schalten Sie den Drucker ein und stellen Sie
sicher, dass der Drucker nach dem Aufwärmen druckbereit ist.
Wenn Sie die gewünschte Messstelle markiert haben, betätigen Sie die
Funktionstaste SELECT, um die Messstelle auszudrucken. Um weitere
Messstellen auszudrucken, markieren Sie diese und betätigen Sie
jeweils die Funktionstaste SELECT.
Wenn Sie alle gewünschten Messstellen ausgedruckt haben, betätigen
Sie die Funktionstaste EXIT, um zum Auswahlmenü der Abruffunktionen
zurückzukehren.
8.8
Löschen der Prüfergebnisse
Betätigen Sie aus dem Hauptmenü nacheinander die Funktionstasten
MENU, MORE und DOCUMENT, um die erste Menüebene des
Dokumentations-Modus anzuzeigen.
Betätigen Sie die Funktionstaste REVIEW, um das Auswahlmenü der
Abruffunktionen anzuzeigen.
Betätigen Sie die Funktionstaste CLEAR, um die Eingabeaufforderung
zur Auswahl der Messstelle und die Optionen des Löschmenüs
anzuzeigen.
Um alle Messstellen aus dem Speicher des Kalibrators zu löschen,
betätigen Sie die Funktionstaste CLEAR ALL. Weitere
Eingabeaufforderungen fordern Sie auf, den Vorgang zu bestätigen.
Betätigen Sie bei der jeweiligen Eingabeaufforderung die Funktionstaste
YES, um alle Messstellen zu löschen. Um das Löschen abzubrechen,
106
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
betätigen Sie bei einer beliebigen Eingabeaufforderung die
Funktionstaste NO.
Um eine einzelne Messstelle aus dem Speicher des Kalibrators zu
löschen, markieren Sie die Messstelle wie bei der Anzeige der
Prüfergebnisse beschrieben. Betätigen Sie die Funktionstaste SELECT,
um die Messstelle zu löschen. Eine weitere Eingabeaufforderung fordert
Sie auf, den Vorgang zu bestätigen. Betätigen Sie die Funktionstaste
YES, um die Messstelle zu löschen, oder die Funktionstaste NO, um den
Vorgang abzubrechen. Um weitere Messstellen zu löschen, markieren
Sie diese und betätigen Sie jeweils die Funktionstaste SELECT. Wenn
Sie alle gewünschten Messstellen gelöscht haben, betätigen Sie die
Funktionstaste EXIT, um zum Auswahlmenü der Abruffunktionen
zurückzukehren.
8.9
Einstellung von Datum und Zeit
Betätigen Sie aus dem Hauptmenü nacheinander die Funktionstasten
MENU, MORE und mehrmals NEXT, um das Auswahlmenü der Uhr
anzuzeigen.
Betätigen Sie die Funktionstaste CLOCK, um Eingabeanzeige der Uhr
aufzurufen.
Anfangs werden in der oberen Anzeigenzeile genau die Werte für Datum
und Uhrzeit vom Zeitpunkt der ersten Anzeige dargestellt. Anschließend
zeigt die Seite statisch Ihre Eingaben an. Die Uhr wird erst wieder
aktualisiert, nachdem Sie die Funktionstaste SAVE betätigt haben. Für
eine genaue Einstellung empfehlen wir, die Uhrzeit auf die nächste volle
Minute und die Sekunden auf Null einzustellen. Warten Sie ab, bis die
M4590
107
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
volle Minute erreicht ist, und betätigen Sie dann die Funktionstaste
SAVE.
Betätigen Sie die Funktionstasten NEXT und BACK, um zwischen den
Feldern für Datum und Uhrzeit zu wechseln. Die obere Zeile ändert sich
auf die Anzeige des aktuellen Wertes für dieses Feld. Ändern Sie den
Wert mit den Zahlentasten und drücken Sie ENTER. Geben Sie das Jahr
mit 2006 bis 2100 ein, den Monat mit 1 bis 12, den Tag mit 1 bis zur
Anzahl der Tage im angegebenen Monat, die Stunden mit 0 bis 23, die
Minuten mit 0 bis 59, und die mit Sekunden 0 bis 59. Wenn der Tag
durch einen Wechsel zu einem kürzeren Monat ungültig wird, setzt das
Gerät den Tag auf den letzten Tag dieses Monats.
Betätigen Sie die Funktionstaste SAVE, um die Einstellung der Uhr zu
speichern und zum Startmenü zurückzukehren.
Betätigen Sie die Taste HOME, um die Dateneingabe ohne Änderung
von Datum und Uhrzeit zu verlassen.
108
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
9.
CL9-SW Utility-Programm
Die Software CL310-SW ist eine Microsoft Windows-basierte
Anwendung zum Einrichten und Hochladen von Kalibrierprozeduren an
den Kalibrator sowie zum Abrufen der Kalibrierdaten aus dem CL310,
um die Kalibrierdaten auf dem PC zu speichern und anzuzeigen sowie
ein Kalibrierzertifikat auszudrucken.
9.1
Systemanforderungen
Die Software stellt folgende Mindestanforderungen an das System:
• Windows XP, Windows 2000, Windows Vista, oder höher
• 500 kB freier Festplatten-Speicherplatz für die Anwendung
• Ausreichend freier Festplatten-Speicherplatz für Prüfberichte
9.2
Installation
Legen Sie die CD mit dem Schulungsvideo in Ihren PC ein. Es erscheint
automatisch ein Menü
Wählen Sie die Option „Install Omega CL310-SW Utility Software“
(Omega CL310-SW Utility-Software installieren) aus dem Menü. Folgen
Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Installation
abzuschließen.
Alternativ können Sie mit dem Explorer zum Verzeichnis „\Omega
CL310-SW“ auf der CD navigieren und SETUP.EXE ausführen. Folgen
Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Anwendung zu
installieren.
9.3
Übersicht
Funktionen der Software:
• Erstellen und Speichern von Kalibrierprozeduren
• Organisieren von Kalibrierprozeduren in Gruppen zum einfacheren
Laden in den Kalibrator
• Laden einzelner Kalibrierprozeduren in den Kalibrator
• Auswahl mehrerer Prozeduren einer Gruppe zum Laden in den
Kalibrator
• Hochladen aller oder ausgewählter Kalibrierberichte vom Kalibrator
• Speichern der Kalibrierberichte im Text- oder Tabellenformat
• Löschen aller oder ausgewählter Kalibrierprozeduren im Kalibrator
• Drucken von Kalibrierberichte, gespeicherten Kalibrierprozeduren
und Prozedurengruppen
M4590
109
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
• Abfragen der Gerätenummer des an den Computer
angeschlossenen Kalibrators
Datei enthält Funktionen zum Speichern von hochgeladenen
Kalibrierberichten in drei verschiedenen Formaten, zum Drucken von
Kalibrierberichten und zum Öffnen bereits gespeicherter
Kalibrierberichte. Nach dem Öffnen von Dateien mit mehreren
kalibrierten Parametern können die einzelnen Parameter in separaten
Dateien gespeichert werden.
Upload enthält Funktionen zur Auflistung aller konfigurierten
Kalibrierprozeduren im Gerät, zum Laden aller oder ausgewählter
Kalibrierberichte sowie zur Anzeige der Kalibrator-Gerätenummer.
Löschen enthält Funktionen zum Löschen einzelner oder aller
Kalibrierprozeduren im Kalibrator.
Download enthält Funktionen zum Herunterladen einzelner
Kalibrierprozeduren oder ausgewählter Prozeduren aus einer Gruppe an
den Kalibrator.
Konfigurieren enthält Funktionen zur Eingabe und Änderung von
Kalibrierprozeduren, Prozedurgruppen, des im Kalibrierbericht
angegebenen Firmennamens sowie zur Einstellung des verwendeten
Kommunikationsports.
Hilfe enthält Hilfe-, Support- und Programminformationen.
9.4
Dateimenü
Anfangs ist der CL310-SW auf das Speichern der Berichte im
Stammverzeichnis ‘Eigene Dateien’/’OMEGA CL310-SW’ eingestellt.
Falls Sie die Berichte in einem anderen Ordner speichern möchten,
navigieren Sie zum gewünschten Ordner, bevor Sie den ersten Bericht
dort speichern. Der angegebene Ordner wird bis zur Auswahl eines
anderen Ordners als Standard-Ordner verwendet.
Öffnen
Eine bestehende Datei mit Kalibrierbericht öffnen und den Inhalt in
das Berichtslistenfeld laden. Verwenden Sie das Auswahlfeld des
Dateityps im „Datei öffnen“-Dialog, um das Dateiformat der zu
öffnenden Datei, TXT oder CSV anzugeben.
Berichte als einzelne Datei speichern
Kalibrierberichte aus dem Berichtslistenfeld in einem
benutzerdefinierten Stammverzeichnis in einer einzelnen vom
Benutzer zu benennenden Datei speichern. Wenn die Berichte von
einem Kalibrator hochgeladen wurden, lautet die Dateierweiterung
110
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
TXT oder CSV, abhängig von dem beim Hochladen gewählten
Format des Berichts. Wurden die Berichte aus einer Datei geladen,
entspricht die Dateierweiterung der Erweiterung der Quelldatei.
Berichte in separaten Dateien speichern
Die Kalibrierberichte aus dem Berichtslistenfeld in einem
benutzerdefinierten Stammverzeichnis in separaten vom Benutzer zu
benennenden Dateien speichern. Der Dateiname setzt sich aus der
Messstellen-Kennzeichnung der einzelnen Berichte plus Datum und
Uhrzeit zusammen. Wenn die Berichte von einem Kalibrator
hochgeladen wurden, lautet die Dateierweiterung TXT oder CSV,
abhängig von dem beim Hochladen gewählten Format des Berichts.
Wurden die Berichte aus einer Datei geladen, entspricht die
Dateierweiterung der Erweiterung der Quelldatei.
Speichern der Berichte in separaten Ordnern für die Messstellen
Die Kalibrierberichte aus dem Berichtslistenfeld in separaten vom
Benutzer zu benennenden Dateien und separaten Unterordnern
innerhalb eines benutzerdefinierten Stammverzeichnisses
speichern. Der Dateiname setzt sich aus der MessstellenKennzeichnung der einzelnen Berichte plus Datum und Uhrzeit des
Computers zusammen. Die Unterverzeichnisse sind nach den
jeweiligen Messstellen benannt. Wenn im Stammverzeichnis bereits
ein entsprechendes Unterverzeichnis vorhanden ist, wird die Datei
dort gespeichert. Wenn kein entsprechendes Unterverzeichnis im
Stammverzeichnis vorhanden ist, wird es erstellt, und die Datei wird
dort gespeichert. Wenn die Berichte von einem Kalibrator
hochgeladen wurden, lautet die Dateierweiterung TXT oder CSV,
abhängig von dem beim Hochladen gewählten Format des Berichts.
Wurden die Berichte aus einer Datei geladen, entspricht die
Dateierweiterung der Erweiterung der Quelldatei.
Drucken
Die Kalibrierberichte im Berichtslistenfeld ausdrucken.
Einrichten des Druckfunktion
Die Schriftgröße für alle Druckfunktionen auswählen.
Beenden
Beenden der Anwendung
M4590
111
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
9.5
Upload-Menü
Messstellen-ID
Eine Liste aller Kalibrierprozeduren in den Kalibrator hochladen und
im Listenfeld der Messstellen-ID anzeigen lassen. Jede Zeile
beinhaltet die physikalische Position der Messstelle im Kalibrator.
Dabei bezeichnet ein C kalibrierte Messstellen und ein U
unkalibrierte. Darüber hinaus wird die Messstellen-ID angezeigt.
Beide Listenfelder werden vor dem Hochladen gelöscht. Wählen Sie
den Kommunikationsport im Konfigurationsmenü aus.
Alle Kalibrierberichte
Alle Kalibrierberichte der Messstellen aus dem Kalibrator in das
Berichtslistenfeld hochladen. Das Listenfeld wird vor dem
Hochladen gelöscht. Wählen Sie den Kommunikationsport im
Konfigurationsmenü aus.
Es können nur Berichte für kalibrierte Messstellen hochgeladen
werden. Nach einer Warnmeldung werden heruntergeladene
Messstellen, die noch nicht kalibriert wurden übersprungen.
Bei mehreren in das Berichtslistenfeld geladenen Messstellen
werden diese durch eine Zeile mit Strichen von einander getrennt.
Die Striche werden beim Speichern der Messstellen in separaten
Dateien wieder entfernt.
Die Berichte lassen sich entweder in Text-Format herunterladen, um
direktes Drucken und die Verwendung von TexterarbeitungsApplikationen zu ermöglichen oder im CSV-Format
(kommaseparierte Werte) zum Import in TabellenkalkulationsProgramme. Das Format wird unten ausgewählt.
Oben im Bericht kann ein Firmenname eingefügt werden.
Verwenden Sie das Konfigurationsmenü, um den Namen
einzugeben, der dann in allen Kalibrierberichten eingefügt wird.
Bleibt der Konfigurationspunkt leer, wird nichts eingefügt.
Ausgewählte Messstellen-Berichte
Kalibrierberichte der ausgewählten Messstellen aus dem Kalibrator
in das Berichtslistenfeld hochladen. Laden Sie mithilfe der oben
beschriebenen Messstellen-ID-Funktion eine Liste der im Kalibrator
befindlichen Kalibrierprozeduren hoch, bevor Sie diese Funktion
ausführen. Markieren Sie im Listenfeld der Messstellen-ID die
Messstellen, die Sie hochladen möchten. Dann wählen Sie diese
Funktion, um mit dem Hochladen zu beginnen. Das
112
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Berichtslistenfeld wird vor dem Hochladen gelöscht. Wählen Sie den
Kommunikationsport im Konfigurationsmenü aus.
Es können nur Berichte für kalibrierte Messstellen hochgeladen
werden. Nach einer Warnmeldung werden heruntergeladene
Messstellen, die noch nicht kalibriert wurden übersprungen.
Für eine Mehrfachauswahl einzelner Messstellen halten Sie die StrgTaste gedrückt, während Sie nacheinander auf die gewünschten
Messstellen klicken. Für eine Mehrfachauswahl
aufeinanderfolgender Messstellen klicken Sie entweder auf die erste
Messstelle und ziehen die Maus zur letzten Messstelle oder klicken
Sie auf die erste Messstelle und halten Sie die Umschalttaste
gedrückt, während Sie auf die letzte Messstelle klicken.
Bei mehreren in das Berichtslistenfeld geladenen Messstellen
werden diese durch eine Zeile mit Strichen von einander getrennt.
Die Striche werden beim Speichern der Messstellen in separaten
Dateien wieder entfernt.
Die Berichte lassen sich entweder in Text-Format herunterladen, um
direktes Drucken und die Verwendung von TexterarbeitungsApplikationen zu ermöglichen oder im CSV-Format
(kommaseparierte Werte) zum Import in TabellenkalkulationsProgramme. Das Format wird unten ausgewählt.
Oben im Bericht kann ein Firmenname eingefügt werden.
Verwenden Sie das Konfigurationsmenü, um den Namen
einzugeben, der dann in allen Kalibrierberichten eingefügt wird.
Bleibt der Konfigurationspunkt leer, wird nichts eingefügt.
In Text-Format hochladen
Klicken Sie auf dieses Element, um Kalibrierberichte in Text-Format
hochzuladen. Ein Häkchen zeigt an, dass dieses Format für alle
folgenden Ladevorgänge ausgewählt wurde. Das ausgewählte
Format wird auch in der Statusleiste am unteren Bildschirmrand
angezeigt.
In CSV-Format hochladen
Klicken Sie auf dieses Element, um Kalibrierberichte in CSV-Format
(für Tabellenkalkulationsprogramme) hochladen. Ein Häkchen zeigt
an, dass dieses Format für alle folgenden Ladevorgänge ausgewählt
wurde. Das ausgewählte Format wird auch in der Statusleiste am
unteren Bildschirmrand angezeigt.
M4590
113
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Kalibrator-ID
Die ID des angeschlossenen Kalibrators anzeigen.
9.6
Löschen-Menü
Alle Messstellen
Alle Kalibrierprozeduren aus dem Kalibrator löschen. Beide
Listenfelder werden nach dem Löschvorgang gelöscht. Wählen Sie
den Kommunikationsport im Konfigurationsmenü aus.
Ausgewählte Messstellen
Ausgewählte Kalibrierprozeduren aus dem Kalibrator löschen.
Laden Sie vor Verwendung dieser Funktion eine Liste der im
Kalibrator befindlichen Kalibrierprozeduren in das Listenfeld für die
Messstellen-ID hoch. Nutzen Sie dazu die Messstellen-ID-Funktion.
Markieren Sie im Listenfeld der Messstellen-ID die Messstellen, die
Sie löschen möchten. Dann wählen Sie diese Funktion, um mit dem
Löschen zu beginnen. Das Berichtslistenfeld wird gelöscht, und das
Listenfeld der Messstellen-ID wird nach erfolgtem Löschvorgang
aktualisiert. Wählen Sie den Kommunikationsport im
Konfigurationsmenü aus.
Für eine Mehrfachauswahl einzelner Messstellen halten Sie die StrgTaste gedrückt, während Sie nacheinander auf die gewünschten
Messstellen klicken. Für eine Mehrfachauswahl aufeinanderfolgender
Messstellen klicken Sie entweder auf die erste Messstelle und ziehen
die Maus zur letzten Messstelle oder klicken Sie auf die erste
Messstelle und halten Sie die Umschalttaste gedrückt, während Sie
auf die letzte Messstelle klicken.
9.7
Download-Menü
Messstelle
Eine einzelne Messstelle auswählen und in den Kalibrator laden.
Die Messstellen-ID muss eindeutig sein, andernfalls wird sie nicht
heruntergeladen. Wählen Sie den Kommunikationsport im
Konfigurationsmenü aus.
Nach Beginn des Ladevorgangs können Sie den Ladevorgang
abbrechen, indem Sie im angezeigten Status-Listenfeld auf die
Schaltfläche „Abbrechen“ klicken.
114
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Gruppe
Eine Gruppe auswählen, aus der mehrere Messstellen
heruntergeladen werden sollen. Markieren Sie alle
herunterzuladenden Messstellen in der Liste und klicken Sie auf OK.
Für eine Mehrfachauswahl einzelner Messstellen halten Sie die StrgTaste gedrückt, während Sie nacheinander auf die gewünschten
Messstellen klicken. Für eine Mehrfachauswahl
aufeinanderfolgender Messstellen klicken Sie entweder auf die erste
Messstelle und ziehen die Maus zur letzten Messstelle oder klicken
Sie auf die erste Messstelle und halten Sie die Umschalttaste
gedrückt, während Sie auf die letzte Messstelle klicken.
Messstellen-IDs, die im Kalibrator nicht eindeutig sind, werden nicht
heruntergeladen. Wählen Sie den Kommunikationsport im
Konfigurationsmenü aus.
Eine Status-Anzeige zeigt den Fortschritt des Ladevorgangs an und
bietet über die Schaltfläche „Abbrechen“ die Möglichkeit, den
Ladevorgang abzubrechen. Während des Ladevorgangs werden die
gerade verarbeiteten Messstellen in eckigen Klammern zusammen
mit dem Status „Loading“ (Wird geladen) angezeigt. Alle noch
herunterzuladenden Messstellen zeigen den Status „Pending“
(Ausstehend). Falls eine Messstelle aus irgendeinem Grund nicht
heruntergeladen werden kann, wird eine Fehlermeldung mit einem
Hinweis zum Problem angezeigt. In diesem Fall ist der Status
„FAILED“ (Fehlgeschlagen). Alle erfolgreich heruntergeladenen
Messstellen haben den Status „Loaded“ (Geladen).
Wenn der Ladevorgang mit der Schaltfläche „Abbrechen“
abgebrochen wird, bleiben alle bereits heruntergeladenen
Messstellen im Kalibrator und müssen gegebenenfalls einzeln
gelöscht werden.
Die Status-Anzeige wird auch nach Abschluss des Ladevorgangs
angezeigt und ermöglicht so eine Überprüfung. Zum Schließen der
Anzeige klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
9.8
Konfigurieren-Menü
Messstellen
Anfangs ist der CL310-SW auf das Speichern der Messstellen und
Gruppen im Stammverzeichnis ‘Eigene Dateien’/’OMEGA CL310SW’ eingestellt. Falls Sie einen anderen Ordner zum Speichern
verwenden möchten, navigieren Sie zum gewünschten Ordner, bevor
Sie die erste Messstelle oder Gruppe dort speichern. Der
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115
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
angegebene Ordner wird bis zur Auswahl eines anderen Ordners als
Standard-Ordner verwendet.
Neu
Eine neue Kalibrierprozedur erstellen. Zur Eingabe der
Konfigurationsdaten wird ein Dialog mit den Registerkarten
„Kennung“, „Instrumenten-Eingang“, „Instrumenten-Ausgang“
„Toleranz“ und „Kalibrierpunkte“ angezeigt. Eine detaillierte
Beschreibung dieses Dialogs finden Sie weiter unten in Abschnitt
9.9. Nach Abschluss der Konfiguration wird diese in einer vom
Benutzer benannten Datei mit der Erweiterung UTG gespeichert.
Bearbeiten
Bearbeiten einer bestehenden Kalibrierprozedur. Nach Auswahl
einer Kalibrierprozedur-Datei wird ein Dialog mit den Registerkarten
„Kennung“, „Instrumenten-Eingang“, „Instrumenten-Ausgang“
„Toleranz“ und „Kalibrierpunkte“ angezeigt. Eine detaillierte
Beschreibung dieses Dialogs finden Sie weiter unten in
Abschnitt 9.9. Nach Abschluss der Konfiguration wird diese in einer
vom Benutzer benannten Datei mit der Erweiterung UTG
gespeichert. Dies kann der ursprüngliche Dateiname oder ein neuer
Name sein.
Aus Bericht entnehmen
Eine Kalibrierprozedur aus einer zuvor erstellten und gespeicherten
Bericht-Datei entnehmen. Falls die ausgewählte Datei mehrere
Messstellen beinhaltet, wird eine Liste zur Auswahl der zu
entnehmenden Messstelle angezeigt. Nach Auswahl der Messstelle
(oder bei Berichtsdateien mit nur einer Messstelle sofort) werden die
Konfigurationsdaten entnommen und in einem Dialog mit den
Registerkarten „Kennung“, „Instrumenten-Eingang“, „InstrumentenAusgang“, „Toleranz“ und „Prüfpunkte“ zur Bearbeitung angezeigt.
Eine detaillierte Beschreibung dieses Dialogs finden Sie weiter unten
in Abschnitt 9.9. Nach Abschluss der Konfiguration wird diese in
einer vom Benutzer benannten Datei mit der Erweiterung UTG
gespeichert.
Anzeigen/Drucken
Anzeigen und Ausdrucken einer Kalibrierprozedur.
Gruppe
Anfangs ist der CL310-SW auf das Speichern der Messstellen und
Gruppen im Stammverzeichnis ‘Eigene Dateien’/’OMEGA CL310SW’ eingestellt. Falls Sie einen anderen Ordner zum Speichern
verwenden möchten, navigieren Sie zum gewünschten Ordner, bevor
116
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Sie die erste Messstelle oder Gruppe dort speichern. Der
angegebene Ordner wird bis zur Auswahl eines anderen Ordners als
Standard-Ordner verwendet.
Neu
Erstellen einer neuen Messstellen-Gruppe. Nach Auswahl der
ersten Messstelle für eine Gruppe mit dem Standard-Dateidialog
wird eine Bestätigungs-Meldung zur Bearbeitung des
Gruppeninhalts angezeigt. Eine detaillierte Beschreibung dieses
Dialogs finden Sie weiter unten in Abschnitt 9.10. Alle Messstellen
einer Gruppe müssen sich im Verzeichnis der Gruppe befinden.
Nach Erstellung der Gruppe wird diese in einer vom Benutzer
benannten Datei mit der Erweiterung UGP gespeichert.
Bearbeiten
Bearbeiten einer bestehenden Messstellen-Gruppe. Nach Auswahl
einer Gruppen-Datei erscheint ein Konfigurations-Bildschirm zur
Bearbeitung des Gruppeninhalts. Eine detaillierte Beschreibung
dieses Dialogs finden Sie weiter unten in Abschnitt 9.10. Alle
Messstellen einer Gruppe müssen sich im Verzeichnis der Gruppe
befinden. Nach Erstellung der Gruppe wird diese in einer vom
Benutzer benannten Datei mit der Erweiterung UGP gespeichert.
Dies kann der ursprüngliche Dateiname oder ein neuer Name sein.
Anzeigen/Drucken
Anzeigen und Ausdrucken der Messstellen einer Gruppe.
Firmenname
Dialog zur Eingabe und Änderung des Firmennamens anzeigen.
Dieser Firmenname wird oben im Messstellen-Bericht eingefügt. Die
maximale Länge beträgt 50 Zeichen. Wenn dieses Feld leer bleibt,
wird kein Text oben im Messstellen-Bericht eingefügt.
COM-Port
Der Kommunikationsport kann durch Klicken auf einen der folgenden
Menüpunkte ausgewählt werden. Der ausgewählte Anschluss wird
einmal durch das Menüpunkt mit dem Häkchen angezeigt, und
darüber hinaus in der Statuszeile am unteren Bildschirmrand.
COM1 verwenden
COM2 verwenden
COM3 verwenden
COM4 verwenden
COM5 verwenden
M4590
117
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
COM6 verwenden
COM7 verwenden
COM8 verwenden
9.9
Details zur Kalibrierprozedur
Registerkarte „Messstellen-ID“
Das Feld „Messstellen-ID“ ist ein Pflichtfeld. Als erstes Zeichen darf
kein Leerzeichen stehen. Die übrigen Felder sind optional. Alle
Felder haben eine maximale Länge von 16 Zeichen.
Registerkarte „Instrumenten-Eingang“
Das Feld Typ enthält ein Drop-Down-Menü, in dem alle verfügbaren
Optionen für Standard-Kalibratoren aufgelistet werden. Wählen Sie
die den Typ entsprechend des zu kalibrierenden Instruments aus.
Falls Ihr Kalibrator spezielle Software enthält, durch die ein
kundenspezifischer Typ implementiert wird, geben Sie den
entsprechenden Textstring ein wie im Anhang der
Bedienungsanleitung Ihres Kalibrators beschrieben.
Das Feld Einheiten enthält ein Drop-Down-Menü, in dem alle
Standard-Einheiten für den zuvor gewählten Modells aufgelistet
werden. Wählen Sie die Einheit entsprechend des zu kalibrierenden
Instruments aus. Für manuelle Typen ist immer eine
benutzerdefinierte Einheit erforderlich, die bis zu 5 Zeichen lang sein
darf. Falls Ihr Kalibrator spezielle Software enthält, durch die eine
kundenspezifische Einheit implementiert wird, geben Sie den
entsprechenden Textstring ein wie im Anhang der
Bedienungsanleitung Ihres Kalibrators beschrieben.
Das Feld Kurve wird nur für Thermoelemente und Widerstandfühler
angezeigt. Es enthält ein Drop-Down-Menü, in dem alle verfügbaren
Optionen für Standard-Kalibratoren aufgelistet werden. Wählen Sie
die Kurve entsprechend des zu kalibrierenden Instruments aus.
Falls Ihr Kalibrator spezielle Software enthält, durch die eine
kundenspezifische Kurve implementiert wird, geben Sie den
entsprechenden Textstring ein wie im Anhang der
Bedienungsanleitung Ihres Kalibrators beschrieben.
Das Feld Vergleichsstelle wird nur für Thermoelemente angezeigt. Es
enthält ein Drop-Down-Menü, in dem alle verfügbaren Optionen für
Standard-Kalibratoren aufgelistet werden. Wählen Sie die
Vergleichsstellen-Option entsprechend des zu kalibrierenden
Instruments aus. Falls Ihr Kalibrator spezielle Software enthält, durch
118
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
die eine kundenspezifische Vergleichsstelle implementiert wird,
geben Sie den entsprechenden Textstring ein wie im Anhang der
Bedienungsanleitung Ihres Kalibrators beschrieben.
Das Feld Amplitude wird nur für Frequenzen und Impulse angezeigt.
Geben Sie die zu generierende Spitze-zu-Spitze-Amplitude ein.
Die Felder Fester Typ und Fester werden nur für Impulse angezeigt.
Stellen Sie die Anzahl oder Frequenz auf „Fester Typ“ ein und geben
Sie den zu verwendenden Wert ein.
Registerkarte „Instrumenten-Ausgang“
Das Feld Typ enthält ein Drop-Down-Menü, in dem alle verfügbaren
Optionen für Standard-Kalibratoren aufgelistet werden. Wählen Sie
die den Typ entsprechend des zu kalibrierenden Instruments aus.
Falls Ihr Kalibrator spezielle Software enthält, durch die ein
kundenspezifischer Typ implementiert wird, geben Sie den
entsprechenden Textstring ein wie im Anhang der
Bedienungsanleitung Ihres Kalibrators beschrieben.
Das Feld Einheiten enthält ein Drop-Down-Menü, in dem alle
Standard-Einheiten für den zuvor gewählten Modells aufgelistet
werden. Wählen Sie die Einheit entsprechend des zu kalibrierenden
Instruments aus. Für manuelle Typen ist immer eine
benutzerdefinierte Einheit erforderlich, die bis zu 5 Zeichen lang sein
darf. Falls Ihr Kalibrator spezielle Software enthält, durch die eine
kundenspezifische Einheit implementiert wird, geben Sie den
entsprechenden Textstring ein wie im Anhang der
Bedienungsanleitung Ihres Kalibrators beschrieben.
Das Feld Kurve wird nur für Thermoelemente und Widerstandfühler
angezeigt. Es enthält ein Drop-Down-Menü, in dem alle verfügbaren
Optionen für Standard-Kalibratoren aufgelistet werden. Wählen Sie
die Kurve entsprechend des zu kalibrierenden Instruments aus.
Falls Ihr Kalibrator spezielle Software enthält, durch die eine
kundenspezifische Kurve implementiert wird, geben Sie den
entsprechenden Textstring ein wie im Anhang der
Bedienungsanleitung Ihres Kalibrators beschrieben.
Das Feld Vergleichsstelle wird nur für Thermoelemente angezeigt.
Es enthält ein Drop-Down-Menü, in dem alle verfügbaren Optionen
für Standard-Kalibratoren aufgelistet werden. Wählen Sie die
Vergleichsstellen-Option entsprechend des zu kalibrierenden
Instruments aus. Falls Ihr Kalibrator spezielle Software enthält,
durch die eine kundenspezifische Vergleichsstelle implementiert
M4590
119
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
wird, geben Sie den entsprechenden Textstring ein wie im Anhang
der Bedienungsanleitung Ihres Kalibrators beschrieben.
Das Feld Leitungen wird nur für Widerstandsfühler angezeigt. Es
enthält ein Drop-Down-Menü, in dem alle verfügbaren Optionen für
Standard-Kalibratoren aufgelistet werden. Wählen Sie die
Verbindungs-Option entsprechend des zu kalibrierenden Instruments
aus. Falls Ihr Kalibrator spezielle Software enthält, durch die eine
kundenspezifische Anschlussoption implementiert wird, geben Sie
den entsprechenden Textstring ein wie im Anhang der
Bedienungsanleitung Ihres Kalibrators beschrieben.
Registerkarte „Toleranz“
Eine Toleranzprüfung basiert auf einem linearen Fehlerwert in
Prozent des Bereichs, der unter Verwendung der vorgegebenen
Parameter berechnet wird. Wenn aktiviert, wird am Ende einer
Kalibrierung jedem Prüfpunkte-Paar ein NIO-Satus zugeordnet, der
auf dem tatsächlichen Prozentwert des Endwertfehlers basiert.
Dieser Wert wurde anhand der oberen und unteren Grenzwerte für
Eingang und Ausgang des Gerätes berechnet.
Ist die Toleranzprüfung deaktiviert, ist müssen keine Parameter
angegeben werden.
Ist die Toleranzprüfung aktiviert, müssen alle Parameter angegeben
werden. Der Eingangsbereich des Instruments, (die Differenz
zwischen dem unteren und dem oberen Grenzwert) muss
mindestens 0,0001 betragen.
Registerkarte „Prüfpunkte“
Geben Sie die Anzahl der Prüfpunkte und die Eingangswerte des
Instruments für die Prüfpunkte ein.
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Einfügen“, um einen neuen Wert in
die Mitte der Prüfpunkte-Liste einzufügen. Der angegebene Wert
des Prüfpunkts wird eine Position nach oben verschoben. Dies gilt
auch für alle folgenden Werte. Der angegebene Wert des Prüfpunkts
wird auf Null gesetzt. Der 21. Prüfpunkt geht verloren
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Löschen“, um einen Wert aus der
Mitte der Prüfpunkte-Liste zu löschen. Der angegebene Wert des
Prüfpunkts geht verloren und alle folgenden Werte werden eine
Position nach unten verschoben. Der 21. Prüfpunkt wird auf Null
gesetzt.
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Generieren“, um einen PrüfpunkteSatz in einem vordefinierten Schema zu erstellen. Wenn die
120
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Toleranzprüfung aktiviert ist, werden der Nullpunkt und Endwert für
die Erstellung auf unteren und oberen Grenzwert aus dem Register
„Toleranz“ gesetzt. Andernfalls werden sie auf das Minimum und
Maximum der Prüfpunkt-Werte gesetzt. Die Anzahl der zu
generierenden Punkte wird auf die aktuelle Anzahl von Punkten
gesetzt. Nach Erstellung der gewünschten Parameter wählen Sie
ein Schema aus und klicken Sie auf OK, um einen neuen Satz zu
generieren.
9.10 Details zur Gruppenkonfiguration
Die Anzeige enthält zwei Listen. Die linke Liste enthält alle verfügbaren
Messstellen, die derzeit keiner Gruppe zugeordnet sind. Die rechte Liste
enthält die Messstellen, die einer Gruppe zugeordnet sind. Alle
Messstellen einer Gruppe müssen sich im Verzeichnis der Gruppe
befinden.
Um Messstellen zu einer Gruppe hinzuzufügen, markieren Sie sie in der
entsprechenden Liste und klicken Sie auf den Pfeil nach rechts.
Doppelklicken Sie auf eine einzelne Messstelle, um sie hinzuzufügen.
Um Messstellen aus einer Gruppe zu löschen, markieren Sie sie in der
Gruppen-Liste und klicken Sie auf den Pfeil nach links. Doppelklicken
Sie auf eine einzelne Messstelle, um sie zu löschen.
Für eine Mehrfachauswahl einzelner Messstellen halten Sie die StrgTaste gedrückt, während Sie nacheinander auf die gewünschten
Messstellen klicken. Für eine Mehrfachauswahl aufeinanderfolgender
Messstellen klicken Sie entweder auf die erste Messstelle und ziehen die
Maus zur letzten Messstelle oder klicken Sie auf die erste Messstelle
und halten Sie die Umschalttaste gedrückt, während Sie auf die letzte
Messstelle klicken.
M4590
121
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
10.
Technische Daten
Alle Messungen beziehen sich auf 23°C ± 5°C, sofern nicht anders
angegeben. Außerhalb dieses Bereichs liegt die Stabilität der Messung
bei ± 0,005% des Messwerts/°C.
Tabelle 9: Allgemeine technische Daten
Betriebstemperatur
-10°C bis 50°
Lagertemperatur
-20°C bis 70°C
Stromversorgung
4 Batterien der Größe AA; Alkalizellen oder als
Option Akkus
Warnung bei niedriger Batteriespannung
Ja
Serielle Kommunikation
Ja, ASCII
CE - EMV
EN50082-1: 1992 und EN55022: 1994 Klasse B
Sicherheit
CSA C22.2 No. 1010.1: 1992
Tabelle 10: Messen/Geben von DC-Spannung
Bereich
Genauigkeit (% des
Messwerts ± Basiswert)
Messen: Galv. getrennt (Obere Zeile)
0,000 V - 30,000 V
0,015% ± 2 mV
Messen: Nicht galv. getrennt (Untere Zeile)
0,000 V - 20,000 V
0,015% ± 2 mV
Geben
0,000 V - 20,000 V
0,015% ± 2 mV
Der maximale Ausgangsstrom in Spannungsbereichen beträgt 3 mA mit einer Ausgangsimpedanz
von < 1 Ω.
Tabelle 11: Messen/Geben von DC mA
Bereich
Genauigkeit (% des
Messwerts ± Basiswert)
Messen: Galv. getrennt (Obere Zeile)
0,000 mA - 24,000 mA
0,015% ± 2 µA
Messen: Nicht galv. getrennt (Untere Zeile)
0,000 mA - 24,000 mA
0,015% ± 2 µA
Geben
0,000 mA - 24,000 mA
0,015% ± 2 µA
Die maximale Bürde beim Geben von mA ist 1000 Ω. Spannungseingangsbereich im GebenModus 5 V - 30 V.
122
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Tabelle 12: Messen/Geben von Frequenzen
Bereich
Messen
2,0 CPM - 600,0 CPM
1,0 Hz – 1000,0 Hz
1,00 kHz - 10,00 kHz
Geben
Genauigkeit (% des
Messwerts ± Basiswert)
0,05% ± 0,1 CPM
0,05% ± 0,1 Hz
0,05% ± 0,01 kHz
2,0 CPM - 600,0 CPM
0,05%
1,0 Hz – 1000,0 Hz
0,05%
1,00 kHz - 10,00 kHz
0,125%
Der Amplitudenbereich beim Messen von Frequenzen beträgt 1 V bis 20 V (Rechtecksignal mit
Eingangsspannung größer Null). Die Ausgangamplitude ist von 1 V bis 20 V einstellbar
(Rechtecksignal mit 50% Tastverhältnis). Bei der Ausgabe von Frequenzen stellt ein leichter
Versatz gegen Null (-0,1 V) sicher, dass ein Nulldurchgang erfolgt.
Tabelle 13: Widerstandsmessung
Bereich
Genauigkeit (% des
Messwerts ± Basiswert)
Ohm niedrig
0,00 Ω – 400,0 Ω
0,015% ± 0,03 Ω
Ohm, hoch
401,0 Ω – 4000,0 Ω
0,015% ± 0,3 Ω
Tabelle 14: Widerstand, Geben
Bereich
Ohm, niedrig
Ohm, hoch
5,0 Ω – 400,0 Ω
Messstrom
Genauigkeit (% des
Messwerts ± Basiswert)
0,1 mA – 0,5 mA
0,015% ± 0,1 Ω
5,0 Ω – 400,0 Ω
0,5 mA – 3 mA
0,015% ± 0,03 Ω
400 Ω – 1500 Ω
0,05 mA – 0,8 mA
0,015% ± 0,3 Ω
1500 Ω – 4000 Ω
0,05 mA – 0,4 mA
0,015% ± 0,3 Ω
Anmerkung: Das Gerät ist für intelligente Messumformer und SPS geeignet. Der Frequenzbereich
ist < 5 ms.
Tabelle 15: Messen/Geben von Thermoelementen
Bereich
Genauigkeit (% des
Messwerts ± Basiswert)
Messen: (mV)
-10,000 mV - 75,000 mV
0,02% ± 10 µV
Geben (mV)
-10,000 mV - 75,000 mV
0,02% ± 10 µV
Der maximale Ausgangsstrom in Spannungsbereichen beträgt 1 mA mit einer Ausgangsimpedanz
von < 1 Ω.
M4590
123
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Tabelle 16: Thermoelemente, Messen und Geben (Fehler in °C)
Thermoelement-Typ
J
K
Bereich °C
-210,0 bis 0,0
0,4
0,0 bis 800,0
0,2
800,0 bis 1200,0
0,3
-200,0 bis 0,0
0,6
0,0 bis 1000,0
0,3
1000,0 bis 1372,0
0,5
-250,0 bis 0,0
0,0 bis 400,0
E
Genauigkeit
0,6
0,2
-250,0 bis -100,0
0,6
-100,0 bis 1000,0
0,2
R
0,0 bis 1767,0
1,2
S
0,0 bis 1767,0
1,2
B
C
XK
BP
L
600,0 bis 800,0
1,2
800,0 bis 1000,0
1,3
1000,0 bis 1820,0
1,5
0,0 bis 1000,0
0,6
1000,0 bis 2316,0
2,3
-200,0 bis 800,0
0,2
0,0 bis 800,0
0,9
800,0 bis 2500,0
2,3
-200,0 bis 0,0
0,0 bis 900,0
U
-200,0 bis 0,0
0,0 bis 600,0
N
-200,0 bis 0,0
0,0 bis 1300,0
0,25
0,2
0,5
0,25
0,8
0,4
In den angegebenen Thermoelementfehlern sind die Vergleichsstellenkompensations-Fehler
(CJC) enthalten.
Außerhalb des Bereichs von 23 ± 5°C beträgt der Vergleichsstellenkompensations-Fehler (CJC)
0,05°C/°C.
(Fehler der Vergleichsstellenkompensation bei der Einheit °C zzgl. 0,2°C)
124
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
Tabelle 17: Widerstandsfühler, Messen und Geben
WiderstandsfühlerTyp
PT385, 10 Ohm
PT385, 50 Ohm
PT385, 100 Ohm
PT3926, 100 Ohm
PT3916, 100 Ohm
M4590
Bereich (°C)
Miniumum
Maximum
-200
-80
Messunsicherheit
1 Jahr (°C)
0,78
-80
0
0,82
0
100
0,84
100
300
0,95
300
400
0,99
400
630
1,09
630
800
1,19
-200
-80
0,18
-80
0
0,25
0
100
0,21
100
300
0,26
300
400
0,29
400
630
0,34
630
800
0,39
-200
-80
0,10
-80
100
0,13
100
300
0,18
300
400
0,20
400
630
0,25
630
800
0,29
-200
-80
0,10
-80
0
0,11
0
100
0,13
100
300
0,17
300
400
0,19
400
630
0,24
-200
-190
0,08
-190
80
0,10
-80
0
0,11
0
100
0,13
100
260
0,17
260
300
0,17
300
400
0,19
400
630
0,25
125
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
WiderstandsfühlerTyp
PT385, 200 Ohm
PT385, 500 Ohm
PT385, 1000 Ohm
Bereich (°C)
Miniumum
Maximum
-200
-80
Messunsicherheit
1 Jahr (°C)
0,40
-80
0
0,42
0
100
0,45
100
260
0,45
260
300
0,52
300
400
0,53
400
630
0,66
-200
-80
0,18
-80
0
0,19
0
100
0,21
100
260
0,25
260
300
0,26
300
400
0,29
400
630
0,34
-200
-80
0,10
-80
0
0,12
0
100
0,14
100
260
0,17
260
300
0,18
300
400
0,19
400
630
0,25
NI120
-80
260
0,06
Cu10
-100
260
0,82
Cu50
-180
199
0,20
Cu100
-180
199
0,13
15
50
0,05
YSI 400
Die Messgenauigkeit ist für einen 4-Leiteranschluss angegeben. Bei einem 3-Leiteranschluss
muss ± 0,05 Ohm zum angegebenen Wert addiert werden, sofern alle drei Fühlerleitungen den
gleichen Widerstand haben.
126
M4590
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
11.
Wartung / Garantie
11.1 Austauschen der Batterien
Tauschen Sie die Batterien aus, sobald die Anzeige eine zu niedrige
Batteriespannung meldet, anderenfalls sind Messfehler möglich. Wenn
die Batterien zu weit entladen sind, schaltet sich der CL310 automatisch
ab, um Leckagen der Batterie zu verhindern.
Anmerkung: Verwenden Sie ausschließlich Batterien der Größe LR6
oder einen wiederaufladbaren Akkupack.
11.2 Reinigung des Geräts
Warnung
Um Verletzungen und Schäden am Kalibrator vorzubeugen, verwenden
Sie nur die spezifizierten Ersatzteile und lassen Sie kein Wasser in das
Gehäuse eindringen.
Vorsicht
Um Beschädigungen von Kunststofffenster und Gehäuse zu vermeiden,
verwenden Sie keine Lösemittel und keine scheuernden
Reinigungsmittel.
Reinigen Sie den Kalibrator mit einem weichen Tuch, das mit Wasser
oder mit einer milden Seifenlösung in Wasser angefeuchtet ist.
11.3 Kalibrierung oder Instandsetzung im Wartungscenter
Nicht in diesem Handbuch beschriebene Arbeiten wie Kalibrierung,
Instandsetzung oder Service dürfen nur von qualifiziertem Personal
ausgeführt werden. Prüfen Sie bei einem Fehler oder Ausfall des
Kalibrators zunächst die Batterien und tauschen Sie diese wie
erforderlich aus.
Vergewissern Sie sich, dass der Kalibrator wie in diesem Handbuch
beschrieben bedient wurde. Sollte der Kalibrator fehlerhaft arbeiten,
senden Sie den Kalibrator ein und legen Sie eine Beschreibung des
Fehlers bei. Verpacken Sie den Kalibrator sicher, wenn möglich in seiner
Originalverpackung.
M4590
127
CL310 Multifunktions-Prozesskalibrator
11.4 Ersatzteile und Zubehör
PCL-PMA
DPG4000-C32
PCL422-TL
CL20-Kit-2
128
OMEGA Druckmoduladapter
RS232-Kabel mit Klinkenstecker
Anreihbare Prüfkabel, 1,2 m
Thermoelement-Prüfleitungssatz
M4590
GARANTIEBEDINGUNGEN
OMEGA garantiert, dass die Geräte frei von Material- und Verarbeitungsfehlern sind. Die Garantiedauer beträgt 13 Monate,
gerechnet ab dem Verkaufsdatum. Weiterhin räumt OMEGA eine zusätzliche Kulanzzeit von einem Monat ein, um
Bearbeitungs- und Transportzeiten Rechnung zu tragen und sicherzustellen, dass diese nicht zu Lasten des Anwenders
gehen.
Wenn eine Fehlfunktion auftreten sollte, muss das betroffene Instrument zur Überprüfung an OMEGA eingeschickt
werden. Bitte wenden Sie sich schriftlich oder telefonisch an die Kundendienstabteilung, um eine Rückgabenummer (AR)
zu erhalten. Wenn OMEGA das Instrument bei der Überprüfung als defekt befindet, wird es kostenlos ausgetauscht oder
instandgesetzt. OMEGAs Garantie erstreckt sich nicht auf Defekte, die auf Handlungen des Käufers zurückzuführen sind.
Dies umfasst, jedoch nicht ausschließlich, fehlerhafter Umgang mit dem Instrument, falscher Anschluss an andere Geräte,
Betrieb außerhalb der spezifizierten Grenzen, fehlerhafte Reparatur oder nicht autorisierte Modifikationen. Diese Garantie
ist ungültig, wenn das Instrument Anzeichen unbefugter Eingriffe zeigt oder offensichtlich aufgrund einer der folgenden
Ursachen beschädigt wurde: exzessive Korrosion, zu hoher Strom, zu starke Hitze, Feuchtigkeit oder Vibrationen, falsche
Spezifikationen, Einsatz in nicht dem Gerät entsprechenden Applikationen, zweckfremder Einsatz oder andere
Betriebsbedingungen, die außerhalb OMEGAs Einfluss liegen. Verschleißteile sind von dieser Garantie ausgenommen.
Hierzu zählen, jedoch nicht ausschließlich, Kontakte, Sicherungen oder Triacs.
OMEGA ist gerne bereit, Sie im Bezug auf Einsatz- und Verwendungs möglichkeiten unserer Produkte zu beraten.
OMEGA übernimmt jedoch keine Haftung für Fehler, Irrtümer oder Unterlassungen sowie für Schäden, die durch den
Einsatz der Geräte entsprechend der von OMEGA schriftlich oder mündlich erteilten Informationen entstehen.
OMEGA garantiert ausschließlich, dass die von OMEGA hergestellten Produkte zum Zeitpunkt des Versandes den
Spezifikationen entsprachen und frei von Verarbeitungs- und Materialfehlern sind. Jegliche weitere Garantie, ob
ausdrückliche oder implizit angenommene, einschließlich der der Handelsfähigkeit sowie der Eignung für einen
bestimmten Zweck ist ausdrücklich ausgeschlossen. Haftungsbeschränkung: Der Anspruch des Käufers ist auf den Wert
des betroffenen Produkts/Teiles begrenzt. Ein darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen, unabhängig davon, ob
diese aus Vertragsbestimmungen, Garantien, Entschädigung oder anderen Rechtsgründen hergeleitet werden.
Insbesondere haftet OMEGA nicht für Folgeschäden und Folgekosten.
SONDERBEDINGUNGEN: Die von OMEGA verkauften Produkte sind weder für den Einsatz in medizintechnischen
Applikationen noch für den Einsatz in kerntechnischen Anlagen ausgelegt. Sollten von OMEGA verkaufte Produkte in
medizintechnischen Applikationen, in kerntechnischen Einrichtungen, an Menschen oder auf andere Weise missbräuchlich
oder zweckfremd eingesetzt werden, übernimmt OMEGA keinerlei Haftung. Weiterhin verpflichtet sich der Käufer,
OMEGA von jeglichen Ansprüchen und Forderungen schadlos zu halten, die aus einem derartigen Einsatz der von OMEGA
verkauften Produkte resultieren.
RÜCKGABEN/REPARATUREN
Bitte richten Sie alle Reparaturanforderungen und Anfragen an unsere Kundendienst abteilung. Bitte erfragen Sie vor dem
Rücksenden von Produkten eine Rückgabenummer (AR), um Verzögerungen bei der Abwicklung zu vermeiden. Die
Rückgabenummer muss außen auf der Verpackung sowie in der entsprechenden Korrespondenz angegeben sein.
Der Käufer ist für Versandkosten, Fracht und Versicherung sowie eine ausreichende Verpackung verantwortlich, um
Beschädigungen während des Versands zu vermeiden.
Wenn es sich um einen Garantiefall handelt, halten Sie bitte
die folgenden Informationen bereit, bevor Sie sich an
OMEGA wenden:
1.
Die Auftragsnummer, unter der das Produkt bestellt
wurde.
2.
Modell und Seriennummer des Produkts.
3.
Reparaturanweisungen und/oder Fehlerbeschreibung.
Wenn es sich nicht um einen Garantiefall handelt, teilt
Ihnen OMEGA gerne die aktuellen Preise für Reparaturen
mit. Bitte halten Sie die folgenden Informationen bereit,
bevor Sie sich an OMEGA wenden:
1.
Die Auftragsnummer, unter der die Instandsetzung
bestellt wird.
2.
Modell und Seriennummer des Produkts.
3.
Reparaturanweisungen und/oder Fehlerbeschreibung.
OMEGA behält sich technische Änderungen vor. Um Ihnen jederzeit den neuesten Stand der Technologie zur Verfügung stellen
zu können, werden technische Verbesserungen auch ohne Modellwechsel implementiert.
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TEMPERATUR
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U
V
U
V
U
V
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V
U
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Kalibriergeräte und Eispunkt-Referenz
Schreiber, Regler und Anzeiger
Infrarot-Pyrometer
DRUCK UND KRAFT
V
U
V
U
V
U
V
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Dehnungsmessstreifen, DMS-Brücken
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Positions- und Wegaufnehmer
Instrumente und Zubehör
DURCHFLUSS UND FÜLLSTAND
V
U
V
U
V
U
V
U
Massedurchflussmesser und Durchflussrechner
Strömungsgeschwindigkeit
Turbinendurchflussmesser
Summierer und Instrumente für Chargenprozesse
pH/LEITFÄHIGKEIT
V
U
V
U
V
U
V
U
pH-Elektroden, pH-Messgeräte und Zubehör
Tisch- und Laborgeräte
Regler, Kalibratoren, Simulatoren und Kalibriergeräte
Industrielle pH- und Leitfähigkeitsmessung
DATENERFASSUNG
V
U
V
U
V
U
V
U
V
U
Kommunikations-gestützte Erfassungssysteme
PC-Einsteckkarten
Drahtlose Sensoren, Messumformer, Empfänger und Anzeigen
Datenlogger, Schreiber, Drucker und Plotter
Software zur Datenerfassung und -analyse
HEIZELEMENTE
V
U
V
U
V
U
V
U
V
U
Heizkabel
Heizpatronen und -streifen
Eintauchelemente und Heizbänder
Flexible Heizelemente
Laborheizungen
UMWELTMESSTECHNIK
V
U
V
U
V
U
V
U
V
U
V
U
Mess- und Regelinstrumentierung
Refraktometer
Pumpen und Schläuche
Testkits für Luft, Boden und Wasser
Industrielle Brauchwasser- und Abwasserbehandlung
Instrumente für pH, Leitfähigkeit und gelösten Sauerstoff
M4590-DE / 11.2010
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Thank you for your participation!

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