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Omega DPi1701 Benutzerhandbuch
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Horizontale Balkengrafik
DPi1701
Einbaumessgerät mit
Universaleingang, USB-Schnittstelle,
Relais, Analogausgang und
Datenloggerfunktion
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Fester Bestandteil in OMEGAs Unternehmensphilosophie ist die Beachtung aller einschlägigen Sicherheits- und
EMV-Vorschriften. Produkte werden sukzessive auch nach europäischen Standards zertifiziert und nach entsprechender
Prüfung mit dem CE-Zeichen versehen.
Die Informationen in diesem Dokument wurden mit großer Sorgfalt zusammengestellt.
OMEGA Engineering, Inc. kann jedoch keine Haftung für eventuelle Fehler übernehmen und behält sich Änderungen
der Spezifkationen vor.
WARNUNG: Diese Produkte sind nicht für den medizinischen Einsatz konzipiert und dürfen nicht an Menschen
eingesetzt werden.
DPi1701Einbaumessgerät mit Universaleingang
Inhaltsverzeichnis
Abschnitt
Seite
Sicherheit ................................................................................................................ III
Abschnitt 1 – Einführung ................................................................................... 1-1
Abschnitt 2 - Verdrahtung .................................................................................. 2-1
2.1 Frontplatte ................................................................................................. 2-1
2.2 Geräterückseite .......................................................................................... 2-1
Abschnitt 3 - Bedienung ..................................................................................... 3-1
3.1 Echtzeit (Normaler Betrieb) .................................................................... 3-1
3.2 Konfigurationsmodus ............................................................................... 3-1
3.3 Thermoelement-Eingangskonfiguration ............................................... 3-9
3.4 Widerstandsfühler-Eingangskonfiguration ..........................................3-10
3.5 Prozesssignal-Eingangskonfiguration: Spannung ............................. 3-10
3.6 Prozesssignal-Eingangskonfiguration: Strom .................................... 3-10
3.7 Linien-/Balkenanzeigen-Konfiguration .............................................. 3-10
3.8 Alarmausgangs-Konfiguration ............................................................. 3-11
3.9 Anzeigen ................................................................................................... 3-11
3.10 Max./Min.-Anzeigenmodi .................................................................. 3-12
3.11 Sperren/Entsperren der Anzeige ....................................................... 3-12
3.12 Datenlogger-Funktion .......................................................................... 3-12
3.13 PC-Schnittstelle ..................................................................................... 3-14
Abschnitt 4 - Technische Daten ......................................................................... 4-1
i
DPi1701 Einbaumessgerät mit Universaleingang
Abbildungsverzeichnis
Abbildung Beschreibung
Seite
2-1
DPi1701 Einbaumessgerät –
Frontplatte und Gesamt-Abmessungen ..................................... 2-1
ii
2-2
Versorgungs- und Relaisausgangsanschlüsse ........................... 2-1
2-3
Ansicht der DPi1701 Geräterückseite
mit USB- und Drahtlos-Option .................................................... 2-2
2-4
Eingangsanschlüsse für verschiedene Eingangsarten .............. 2-2
2-5
Aufnehmerversorgungs- und Analogausgangsanschlüsse ..... 2-3
2-6
RS232-Anschlüsse .......................................................................... 2-3
3-1
Flussdiagramm der Konfigurationsmenüs ................................ 3-1
3-2
Flussdiagramm des Konfigurationsmenüs 1 ............................. 3-2
3-3
Flussdiagramm des Konfigurationsmenüs 2 ............................. 3-3
3-4
Flussdiagramm des Konfigurationsmenüs 3 ............................. 3-4
3-5
Flussdiagramm des Konfigurationsmenüs 4 ............................. 3-5
3-6
Flussdiagramm des Konfigurationsmenüs 5 ............................. 3-6
3-7
Flussdiagramm des Konfigurationsmenüs 6 ............................. 3-7
3-8
Flussdiagramm des Konfigurationsmenüs 7 ............................. 3-8
3-9
Flussdiagramm des Konfigurationsmenüs 8 ............................. 3-9
3-10
Flussdiagramm zur Anzeigenauswahl ..................................... 3-11
3-11
Max./Min.-Flussdiagramm ........................................................ 3-12
3-12
Flussdiagramm zum Sperren/Entsperren ............................... 3-12
3-13
Flussdiagramm zur Datenlogger-Einstellung ......................... 3-13
3-14
Datenübertragungs-Menü ........................................................... 3-14
3-15
Konfigurationseinstellungen-Anzeige ...................................... 3-15
Sicherheit
Sicherheit
Dieses Gerät ist mit dem internationalen Warnzeichen für Vorsicht gekennzeichnet. Bitte lesen Sie
unbedingt diese Anleitung, bevor Sie das Gerät installieren oder in Betrieb nehmen, da sie wichtige
Informationen zur Sicherheit und elektromagnetischen Verträglichkeit enthält.
Dieses Instrument ist ein Gerät für den Tafeleinbau, mit einem Schutz entsprechend Klasse 1 der
EN 61010-1:2010, Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte.
Die Installation des Geräts darf nur durch entsprechend qualifiziertes Personal erfolgen. Um einen
sicheren Betrieb zu gewährleisten, sind die folgenden Anweisungen unbedingt einzuhalten.
Das Instrument verfügt über keinen eigenen Netzschalter. Daher sollte ein externer Schalter oder
Trennschalter in der Installation vorgesehen werden. Der Schalter muss mit seiner Funktion beschriftet
sein und sollte in der Nähe des Gerätes installiert werden. Der Schalter muss für den Bediener einfach zu
erreichen sein. Der Schalter oder Trennschalter muss alle anwendbaren Anforderungen nach IEC 947–1
und IEC 947-3 erfüllen. Für diesen Schalter darf kein Schnurschalter, also ein in die Leitung integrierter
Schalter verwendet werden.
Weiterhin sollte eine Sicherung als Überstromschutzvorrichtung installiert werden, um zu verhindern,
dass bei Gerätefehlern ein zu hoher Strom fließt.
• Die auf Aufklebern oben auf dem Gehäuse angegebenen Spannungen dürfen nicht überschritten
werden.
• Schalten Sie vor jedweden Arbeiten an Signal- und Versorgungsanschlüssen immer die
Spannungsversorgung des Instruments ab.
• Aus Sicherheitsgründen darf das Instrument auch auf der Werkbank oder dem Labortisch nicht
außerhalb des Gehäuses betrieben werden.
• Das Gerät darf nicht in Umgebungen mit brennbaren oder explosiven Atmosphären betrieben
werden.
• Das Instrument darf nicht Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt werden.
• Bei der Installation des Instruments ist auf eine ausreichende Lüftung zu achten, um sicherzustellen,
dass die spezifizierte Betriebstemperatur des Instruments nicht überschritten wird.
• Dimensionieren Sie elektrische Leitungen entsprechend der Anforderungen an elektrische Leistung
und mechanische Belastung. Um der Gefahr elektrischer Schläge und Kurzschlüsse vorzubeugen,
sollten Leitungen immer nur soweit abisoliert werden, dass außerhalb der Schraubklemmen keine
blanken Leitungen freiliegen.
• Berühren Sie den Netzklemmenblock nicht, wenn dieser an Spannung angeschlossen ist.
Hinweise zum EMV-Schutz
• Um einen effektiven EMV-Schutz sicherzustellen, sollten immer abgeschirmte Kabel verwendet
werden.
• Führen Sie Signal- und Netzkabel nie in der gleichen Durchführung oder dem gleichen Kabelkanal.
• Verwenden Sie für die Signalleitungen verdrillte Kabel.
• Sollten weiterhin Probleme im Bereich EMV auftreten, installieren Sie über den Signalleitungen nahe
am Instrument Ferritringe.
• Verwenden Sie für beste Ergebnisse bei der Messung mit Widerstandsfühlern abgeschirmtes Kabel.
Schließen Sie den Schirm an Pin 7 des Eingangsklemmenblocks an.
• Für eine optimale Störfestigkeit gegenüber leitungsgebundenen Störungen bei Strommessungen
kann ein Ferritring (z. B. Fair-Rite 2675102002) verwendet werden, durch den das Kabel in drei
Wicklungen geführt wird.
• Für eine optimale Störfestigkeit gegenüber leitungsgebundenen Störungen bei
Spannungsmessungen kann ein Ferritring (z. B. Fair-Rite 0443167251) verwendet werden, durch den
das Kabel in drei Wicklungen geführt wird.
Beachten Sie alle Anweisungen und Warnungen, anderenfalls können Verletzungen drohen!
iii
1
Einführung
Abschnitt 1 – Einführung
Der DPi1701 ist ein Einbaumessgerät mit den Abmessungen 48 x 92 mm
und einer beleuchteten Grafikanzeige mit 240 x 64 Pixeln. Die Anzeige ist
vielseitig konfigurierbar. Der Messwert kann entweder als numerischer
Wert (Digitalanzeige), horizontale Balkengrafik oder Liniengrafik dargestellt
werden. Im internen Speicher des Anzeigers können bis zu 85.000 Datenpunkte
mit Zeit- und Datumsmarke abgelegt werden. Das Gerät ist mit einer
kondensatorgepufferten Echtzeituhr ausgestattet. Die gespeicherten Messwerte
können im der Anzeige betrachtet oder über die serielle Schnittstelle (USB oder
RS232) an einen PC übertragen werden. An das Gerät können Thermoelemente
Typ J, K, T, E, R und S angeschlossen werden. Weiterhin lassen sich
Widerstandsfühler mit 2- oder 3-Leiteranschluss sowie Prozessspannungs- oder
Stromsignale verwenden. Zur Versorgung externer Messumformer stellt das
Gerät eine galvanisch getrennte 24-V-DC-Speisung bereit.
Als Option kann der DPi1701 mit zwei Relaiskontaktausgängen und
einem galvanisch getrennten Analogausgang (0 bis 5 V DC, 0 bis 10 V DC
oder 4 bis 20 mA) zur Ausgabe der Messgröße ausgestattet werden. Der
Alarmausgang kann für eine einfache EIN/AUS-Regelung verwendet werden.
Eine PID-Regelung steht nicht zur Verfügung.
Das Gerät kann mit einer galvanisch getrennten Schnittstelle (entweder RS232
oder USB) geliefert werden. In Verbindung mit der RS232-Schnittstellenoption
sind 24-V-DC-Speisung und Analogausgang nicht verfügbar. Weiterhin bietet
das Gerät eine Drahtlos-Option zum Empfang von Funksignalen anderer
Produkte von OMEGA, die im 2,4-GHz-Band arbeiten, zum Beispiel:
• UWTC drahtlose Thermoelement-Steckverbinder
• UWRTD drahtloser Widerstandsfühler-Messumformer
• UWRH drahtloser Messumformer für Temperatur und relative Feuchte
• UWIR drahtloser Infrarot-Messumformer
• UWPH drahtloser pH-Messumformer
• UWPC drahtloser Prozesssignal-Messumformer
• HHF1000 drahtloser Luftgeschwindigkeitsmesser
Die folgende Tabelle enthält eine Aufstellung aller Modelle.
Modellnr.
Beschreibung
DPi1701
Einbaumessgerät mit Universaleingang, galv. getrennter
RS232-Schnittstelle und Datenloggerfunktion
DPi1701-USB-R
Einbaumessgerät mit Universaleingang und
Datenloggerfunktion, USB-Schnittstelle, 2 Relais, 24-V-DCSpeisung
DPi1701-USB-AR
Einbaumessgerät mit Universaleingang und
Datenloggerfunktion, USB-Schnittstelle, 2 Relais und
Analogausgang
DPi1701-USB-ARW Einbaumessgerät mit Universaleingang und
Datenloggerfunktion, USB-Schnittstelle, 2 Relais,
Analogausgang und Drahtlos-Empfänger
1-1
2
Verdrahtung
Abschnitt 2 - Verdrahtung
2.1 Frontplatte
Abbildung 2-1 zeigt die Frontplatte und die Gesamt-Abmessungen des
Einbaumessgeräts. An der Frontplatte befinden sich die folgenden vier Tasten:
Dies ist die Menü-Taste. Sie ruft das Konfigurationsmenü auf und blättert
durch die Untermenüs.
Dies ist die Aufwärtspfeiltaste. Sie erhöht einen angezeigten Wert oder
blättert durch verschiedene Parameter in den Konfigurationsmenüs.
Dies ist die Abwärtspfeiltaste. Sie verringert einen angezeigten Wert oder
blättert durch verschiedene Parameter in den Konfigurationsmenüs.
Dies ist die ENTER-Taste. Sie speichert die ausgewählten Werte der
verschiedenen Parameter in den Konfigurationsmenüs.
96,0
91,4
7,62
567.3 °C
19,0
UNLOCK
INPUT: TC-J
ALARM1: ON
48,0
ALARM 2: OFF
Abmessngen in mm
Abbildung 2-1. DPi1701 Einbaumessgerät – Frontplatte und Gesamt-Abmessungen
2.2 Anschlüsse an der Geräterückseite
VORSICHT:
Schließen Sie das Gerät erst an die Stromversorgung an,
wenn Sie alle Ein- und Ausgänge angeschlossen haben.
Nichtbeachtung kann zu Verletzungen führen!
Abbildung 2-2 zeigt die Verdrahtung von Versorgung und Relaisausgang.
Versorgungs- und Relaisausgangsanschlüsse
Schalter
L
Sicherung 1
POWER (Versorgung)
OUTPUT (Ausgang)
NO = Schließer
NC = Öffner
C = Mittelkontakt
C
NC
NO
OUTPUT 2
C
NC
OUTPUT 1
NO
N(-)
L(+)
POWER
Sicherung 2
L
90/240 V AC
N
Externe Last
Sicherung 2
Sicherung 1 = 100 mA (T)
Sicherung 2 = 3 A (T)
Externe Last
N
N
L
Abbildung 2-2. Versorgungs- und Relaisausgangsanschlüsse
2-1
2
Verdrahtung
Anmerkung
Der Anschluss von Spannungsversorgung und externen Lasten an die Ausgangsrelais
darf nur von qualifiziertem Personal ausgeführt werden. Wenn an die Ausgangsrelais
Spannungen von mehr als 40 V AC angeschlossen werden, muss der Bereich um
die Relaisanschlüsse als spannungsführend betrachtet werden. Zur Vermeidung von
Verletzungen sind die einschlägigen Sicherheitsvorschriften zu beachten. Vorzugsweise
sollten an die Ausgangsrelais des DPI1701 ohmsche Lasten angeschlossen werden.
Beim Anschluss von induktiven Lasten reduziert sich der zulässige geschaltete Strom
auf die in den technischen Daten angegebenen Werte. In allen Fällen muss qualifiziertes
Personal sicherstellen, dass der Relaisausgang korrekt abgesichert ist. Falls Motoren
oder andere induktive Lasten mit höheren Strömen geschaltet werden sollen, empfiehlt
sich der Einsatz von Halbleiterrelais wie z. B. SSR330DC10 von Omega. Wenn Sie
technischen Support benötigen, wenden Sie sich bitte an OMEGA.
Abbildung 2-3 zeigt die Rückansicht des DPi1701 Einbaumessgeräts. Bei
Modellen mit Drahtlos-Empfänger muss die mitgelieferte Antenne an den
entsprechenden Anschluss an der Geräterückseite angeschlossen werden.
POWER (Versorgung)
8
9
RX TX
–EXC+
10
6
7
4
5
3
2(+)
1(-)
V
–
USB Port
GND
OUT
+
–
INPUT (Eingang)
OUT = Aus
RS 232
INPUT
C
NC
OUTPUT 2
NO
C
NC
OUTPUT 1
NO
L(+)
N(-)
POWER
OUTPUT (Ausgang)
NO = Schließer
NC = Öffner
C = Mittelkontakt
Antenna
+
–
I
–
+
+
Antenna = Antenne
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Abbildung 2-3. Ansicht der DPi1701 Geräterückseite mit USB- und DrahtlosOptionen
Abbildung 2-4 die Eingangsverdrahtung für die verschiedenen Eingangsarten
wie Thermoelement, Widerstandsfühler (2- oder 3-Leiteranschluss),
Prozessspannung (0 bis 10 V DC), und Prozessstrom (0 bis 20 mA).
Thermoelement-Anschluss
Prozesssignalanschluss (Spannung)
9
10
9
10
8
7
6
5
V
4
–
3(+)
2
10
8
9
7
6
5
4
3
INPUT
1(-)
–
2(+)
1(-)
INPUT
+
+
0 – 10 V
Widerstandsfühler-Anschluss (100 Ohm)
Prozesssignalanschluss (Strom)
8
7
6
5
4(+)
3
2
1(-)
10
8
9
7
INPUT
6
5
4
3
2
1(-)
INPUT
3-Leiteranschluss
2-Leiteranschluss
–
I
+
0/20mA oder 4/20mA
2-2
Abbildung 2-4. Eingangsanschlüsse für verschiedene Eingangsarten
Verdrahtung
2
Abbildung 2-5 zeigt die Verwendung der integrierten 24-V-DC-Speisung zur
Versorgung eines externen Messumformers mit 2-Leiteranschluss, dessen
Stromausgang (4 bis 20 mA) an den Stromeingang des Einbaumessgeräts
angeschlossen wird. Weiterhin ist die Verdrahtung des Analogausgangs gezeigt.
Als Analogausgang kann entweder ein Signal von 0 bis 5 V DC oder von 4 bis
20 mA verwendet werden. Dieses Signal erlaubt die Ausgabe des Messwertes an
ein anderes Gerät.
Interner Speisungsanschluss
-EXC+
GND = Masse
–
–
10
8
9
6
7
GND +EXC
5
4(+)
2
3
1(-)
INPUT
EXC. +
+
2-Leiter-Transmitteranschluss
Analogausgangs-Anschluss
+
10(-)
9
7
6
4
5
3
2
1
8
+ OUT –
INPUT
V/I
–
Abbildung 2-5. Aufnehmerversorgungs- und Analogausgangsanschlüsse
Abbildung 2-6 zeigt die serielle RS232-Schnittstelle. In Verbindung mit der
RS232-Option sind Analogausgang und Speisung nicht verfügbar. In Verbindung
mit der USB-Schnittstelle und der Analogausgangs-Option ist die Speisung nicht
verfügbar.
RS232-Anschluss
GND
RX
TX
8
9
10
7
6
4
5
3
2
1
GND = Masse
RS232
INPUT
Speisung und Analogausgang
sind nicht verfügbar
Abbildung 2-6. RS232-Anschlüsse
2-3
3
Bedienung
Abschnitt 3 - Bedienung
3.1 Echtzeit (Normaler Betrieb)
Dies ist die normale Betriebsart. In dieser Betriebsart werden die am Eingang
gemessenen Werte in Echtzeit angezeigt. Weiterhin werden Informationen zur
Messung angezeigt, wie Eingangsart, Status von Alarm 1 und Alarm 2 sowie
ein Feld, ob das Gerät gesperrt ist. Abbildung 2-1 zeigt eine typische EchtzeitAnzeige.
3.2 Konfigurationsmodus
Abbildung 3-1 zeigt eine typisches Flussdiagramm zur Konfiguration. Um vom
normalen Betrieb zum Konfigurationsmodus zu gelangen, drücken Sie
. Der
Konfigurationsmodus verfügt über 8 Menüseiten.
Nachstehend werden die einzelnen Konfigurationsmenüs beschrieben:
Echtzeit
(Normaler Betrieb)
UNLOCK
Taste
Anmerkung: Konfig.-Menü 8
wird nur angezeigt,
wenn die Eingangsart auf
"Drahtlos" eingestellt ist.
INPUT: TC-J
567.3 °C
ALARM1: ON
Taste
CONFIG. MENU 8
CONFIG. MENU 1
TRANS ADDR: 1
RECEIVER ADDR: 0
TIME OUT: 6
WIRELESS CHANNEL: 12
WIRELESS NETWORK ID: 13106
LINE GRAPH TIME SPEED: 1 sec
LINE/BAR GRAPH TOP VALUE: 800.0
LINE/BAR GRAPH BOTTOM VALUE: 300.0
INPUT TYPE: TC-J
Taste
Taste
CONFIG. MENU 2
CONFIG. MENU 7
START LOGGING
KEY PRESS
CATEGORY: Temperature E. UNIT: °C
DECIMAL POINT: xxx.x
MIN. DISPLAY VALUE: -148.0
MAX. DISPLAY VALUE: 1400.0
STOP LOGGING
KEY PRESS
Taste
Taste
CONFIG. MENU 6
CONFIG. MENU 3
CURRENT TIME: 03:53:45 PM
CURRENT DATE: 01/03/2012
TIME FORMAT: 12 Hour MM/DD/YYYY
LOG MODE: STOP WHEN FULL
SET POINT: 450.0
DEAD BAND: 10.0
[ALARM 1]
STATUS: ENABLED
UNLATCH
LOW
Taste
Taste
CONFIG. MENU 5
DISPLAY ZERO ADJUST: 10
DISPLAY SPAN ADJUST: 0
OUTPUT TYPE: 0-5V
DISPLAY MODE: NORMAL
ALARM 2: OFF
CONFIG. MENU 4
Taste
568.3 °C
SET POINT: 700.0
DEAD BAND: 10.0
[ALARM 2]
STATUS: ENABLED
LATCH
HIGH
Enter-Taste. Speichern der Auswahl und blättern
durch Einträge im Konfig.-Untermenü
Vergrößern eines Parameterwerts/Auswahl
Verkleinern eines Parameterwerts/Auswahl
Abbildung 3-1. Flussdiagramm des Konfigurationsmenüs
3-1
Bedienung
3
Konfigurationsmenü 1:
1. Line Graph Time Speed (Liniengrafik-Geschwindigkeit:):
Dieser Parameter legt die Geschwindigkeit der Liniengrafik fest. Der
Einstellbereich beträgt 1 bis 60 Sekunden. Dieser Parameter legt auch das
Aufzeichnungsintervall zum Speichern von Daten im internen Speicher fest.
2. Line/Bar Graph, Top Value (Oberer Grenzwert Linien/Balkengrafik):
Dieser Parameter legt den maximalen (oberen) Wert für die Liniengrafik fest.
3. Line/Bar Graph, Bottom Value (Unterer Grenzwert Linien/Balkengrafik):
Dieser Parameter legt den minimalen (unteren) Wert für die Liniengrafik fest.
4. Input Type (Eingangsart): Dieser Parameter wählt die Eingangsart aus. Die
folgenden Eingangsarten stehen zur Auswahl:
TC-J
TC-K
TC-T
TC-R
TC-S
TC-E
RTD-2
Widerstandsfühler, 2-Leiteranschluss, 100 Ohm, DIN 43760
RTD-3
Widerstandsfühler, 3-Leiteranschluss, 100 Ohm, DIN 43760
0-20 mA
4-20 mA
0-10 V
Wireless (Drahtlos)
Abbildung 3-2 zeigt das Flussdiagramm für Konfigurationsmenü 1.
Echtzeit
(Normaler Betrieb)
Taste
LINE GRAPH
TIME SPEED
Taste
Taste
LINE/BAR GRAPH
Taste
TOP VALUE
Taste
LINE/BAR GRAPH
Taste
BOTTOM VALUE
Taste
Taste
INPUT TYPE
Taste
Konfig.Menü 2
Vergrößern eines Parameterwerts/Auswahl
Verkleinern eines Parameterwerts/Auswahl
Abbildung 3-2. Flussdiagramm des Konfigurationsmenüs 1
3-2
3
Bedienung
Konfigurationsmenü 2:
1. Category (Kategorie): In dieser Einstellung können Sie eine Kategorie für die
Messgröße auswählen, z. B. Temperatur, Druck, Versorgung, pH, Feuchte usw.
2. Engineering Unit (Technische Einheit): In dieser Einstellung können Sie die
technische Einheit für die gewählte Kategorie festlegen.
3. Decimal Point (Dezimalpunkt): In dieser Einstellung können Sie den
Dezimalpunkt zur Anzeige des Messwerts festlegen.
4. Minimum Display Value (Min. Anzeigewert): In dieser Einstellung können
Sie den minimalen Anzeigenbereich für den Eingang festlegen.
5. Maximum Display Value (Max. Anzeigewert): In dieser Einstellung können
Sie den maximalen Anzeigenbereich für den Eingang festlegen.
Abbildung 3-3 zeigt das Flussdiagramm für Konfigurationsmenü 2.
Konfig.Menü 2
Taste
CATEGORY
Taste
Taste
ENGINEERING
UNIT
Taste
Taste
DECIMAL POINT
Taste
Taste
MIN. DISPLAY
VALUE
Taste
Taste
Taste
MAX. DISPLAY
VALUE
Taste
Konfig.Menü 3
Vergrößern eines Parameterwerts/Auswahl
Verkleinern eines Parameterwerts/Auswahl
Abbildung 3-3. Flussdiagramm des Konfigurationsmenüs 2
3-3
Bedienung
3
Konfigurationsmenü 3:
1. Set Point (Sollwert): In dieser Einstellung können Sie den 1. Alarmsollwert
auf einen beliebigen Wert innerhalb des Anzeigenbereichs einstellen.
2. Dead Band (Totbereich): In dieser Einstellung können Sie Totbereich für das
1. Alarmrelais einstellen.
3. Status: In dieser Einstellung können Sie den 1. Alarm aktivieren oder
deaktivieren. Wenn das Relais noch nicht quittiert wurde und angezogen ist,
wird es beim Aktivieren/Deaktivieren zurückgesetzt.
Wenn der Alarm aktiviert ist, können Sie das Relais auf Betrieb mit oder ohne
Quittierung einstellen. In dieser Einstellung können Sie das Relais auf einen Hioder Lo-Alarm eingestellt werden.
Abbildung 3-4 zeigt das Flussdiagramm für Konfigurationsmenü 3.
Konfig.Menü 3
Taste
ALARM
SET POINT 1
Taste
Taste
DEAD BAND
Taste
Taste
STATUS
Taste
Deaktiviert
Aktiviert
Taste
UNLATCH/LATCH
HIGH/LOW
Taste
Konfig.Menü 4
Vergrößern eines Parameterwerts/Auswahl
Verkleinern eines Parameterwerts/Auswahl
Abbildung 3-4. Flussdiagramm des Konfigurationsmenüs 3
3-4
3
Bedienung
Konfigurationsmenü 4
1. Set Point (Sollwert): In dieser Einstellung können Sie den 2. Alarmsollwert
auf einen beliebigen Wert innerhalb des Anzeigenbereichs einstellen.
2. Dead Band (Totbereich): In dieser Einstellung können Sie Totbereich für das
2. Alarmrelais einstellen.
3. Status: In dieser Einstellung können Sie den 2. Alarm aktivieren oder
deaktivieren. Wenn das Relais noch nicht quittiert wurde und angezogen ist,
wird es beim Aktivieren/Deaktivieren zurückgesetzt.
Wenn der Alarm aktiviert ist, können Sie das Relais auf Betrieb mit oder ohne
Quittierung einstellen. In dieser Einstellung können Sie das Relais auf einen Hioder Lo-Alarm eingestellt werden.
Abbildung 3-5 zeigt das Flussdiagramm für Konfigurationsmenü 4.
Konfig.Menü 4
Taste
ALARM 2
SET POINT
Taste
Taste
DEAD BAND
Taste
Taste
STATUS
Taste
Deaktiviert
Aktiviert
Taste
UNLATCH/LATCH
HIGH/LOW
Taste
Konfig.Menü 5
Vergrößern eines Parameterwerts/Auswahl
Verkleinern eines Parameterwerts/Auswahl
Abbildung 3-5. Flussdiagramm des Konfigurationsmenüs 4
3-5
Bedienung
3
Konfigurationsmenü 5:
1. Display Zero Adjust (Nullpunkteinstellung der Anzeige): Sie können den
Nullpunkt der Anzeige um einen beliebigen positiven oder negativen Betrag
bis 9999 Digits verschieben. Während der Einstellung wird der aktuelle
Messwert in einem Fenster eingeblendet. Beispiel: Wenn die angezeigte
Temperatur 24,5°C beträgt, bewirkt die Eingabe eines Wertes von 4 für die
Nullpunktverschiebung eine Anzeige von 24,9°C. Eine Einstellung von -4
bewirkt eine Anzeige von 24,1°C .
2. Display Span Adjust (Einstellen der Anzeigenspanne): Sie können die
Anzeigenspanne um einen beliebigen positiven oder negativen Betrag bis 9999
Digits verschieben. Während der Einstellung wird der aktuelle Messwert in
einem Fenster eingeblendet.
3. Output Type (Ausgangsart): In dieser Einstellung können Sie die Art
des Analogausgangs wählen, 0-5 V DC, 0-10 V DC oder 4-20 mA. Der
Analogausgang entspricht dem Eingangs-Anzeigenbereich. Beispiel:
Input Type (Eingangsart):
Min. Display Value (Min. Anzeigewert):
Max. Display Value (Max. Anzeigewert):
Analog Output (Analogausgang):
TC-K (Thermoelement Typ K)
0
500
0-5 Vdc
4. Display Mode (Anzeigemodus): In dieser Einstellung können Sie die Anzeige
bei Bedarf invertieren.
Abbildung 3-6 zeigt das Flussdiagramm für Konfigurationsmenü 5.
Konfig.Menü 5
Taste
DISPLAY ZERO
ADJUST
Taste
Taste
DISPLAY SPAN
ADJUST
Taste
Taste
OUTPUT
TYPE
Taste
Taste
Taste
DISPLAY
MODE
Taste
Konfig.Menü 6
Abbildung 3-6. Flussdiagramm des Konfigurationsmenüs 5
3-6
3
Bedienung
Konfigurationsmenü 6:
1. Current Time (Aktuelle Zeit): In dieser Einstellung können Sie die Uhrzeit
einstellen. Sie kann entweder im 12-Stundenformat (AM/PM) oder im
24-Stundenformat angezeigt werden.
2. Current Date (Aktuelles Datum): In dieser Einstellung können Sie das Datum
einstellen. Das Datumsformat ist einstellbar. Die Grundeinstellung ist MM/
TT/JJJJ.
3. Time Format (Zeitformat): In dieser Einstellung können Sie die Zeit- und
Datumsformate einstellen. Die Zeit kann auf 12 Stunden/24 Stunden
eingestellt werden. Als Datumsformat stehen MM/TT/JJJJ, TT/MM/JJJJ oder
JJJJ/MM/TT zur Auswahl.
Anmerkung
Die Einstellungen für Datum und Uhrzeit gehen nach dem
Abschalten der Versorgung nicht verloren.
4. Log Mode (Loggermodus): In dieser Einstellung können Sie den
Loggermodus einstellen. Zur Auswahl stehen „Stop When Full“ (Stopp, wenn
voll), d. h. die Aufzeichnung wird beendet, wenn der interne Speicher voll
ist, oder „Circular Buffer“ (Ringpuffer), d. h. bei vollem Speicher werden die
jeweils ältesten Daten überschrieben.
Abbildung 3-7 zeigt das Flussdiagramm für Konfigurationsmenü 6.
Konfig.Menü 6
Taste
SET CURRENT
TIME
Taste
Taste
SET CURRENT
DATE
Taste
Taste
SET TIME
FORMAT
Taste
Taste
Taste
SET LOGGING
MODE
Taste
Konfig.Menü 7
3-7
Abbildung 3-7. Flussdiagramm des Konfigurationsmenüs 6
Bedienung
3
Konfigurationsmenü 7:
1. Start Logging (Aufzeichnung starten): In dieser
Einstellung können Sie die Startbedingung für die
Datenlogger-Funktion wie folgt auswählen:
• Key Press (Taste) - Drücken Sie im Liniengrafik-Modus
, um die Aufzeichnung zu starten.
• Alarm 1 Ein – Die Aufzeichnung wird gestartet, wenn
der Alarm 1 aktiv ist.
• Alarm 1 Aus – Die Aufzeichnung wird gestartet, wenn
der Alarm 1 nicht aktiv ist.
• Alarm 2 Ein – Die Aufzeichnung wird gestartet, wenn
der Alarm 2 aktiv ist.
• Alarm 2 Aus – Die Aufzeichnung wird gestartet, wenn
der Alarm 2 nicht aktiv ist.
Konfig.Menü 7
DATA LOGGING
FLUSSDIAGRAMM 2
Taste
SET START
LOGGING
Taste
SET STOP
LOGGING
• Alarm 2 Ein – Die Aufzeichnung wird gestoppt, wenn
der Alarm 2 aktiv ist.
Nein
• Alarm 2 Aus – Die Aufzeichnung wird gestoppt, wenn
der Alarm 2 nicht aktiv ist.
Ja
Konfig.Menü 8
• Key Press (Taste) - Drücken Sie im Liniengrafik-Modus
• Alarm 1 Aus – Die Aufzeichnung wird gestoppt, wenn
der Alarm 1 nicht aktiv ist.
Taste
WIRELESS
INPUT
2. Stop Logging (Aufzeichnung stoppen): In dieser
Einstellung können Sie die Stoppbedingung für die
Datenlogger-Funktion wie folgt auswählen:
, um die Aufzeichnung zu stoppen.
• Alarm 1 Ein – Die Aufzeichnung wird gestoppt, wenn
der Alarm 1 aktiv ist.
Taste
Taste
• Time/Date (Zeit/Datum) – Die Aufzeichnung wird
bei Erreichen der definierten Zeit am definierten
Datum gestartet. Zeit und Datum für das Starten der
Aufzeichnung können eingestellt werden.
Echtzeit
(Normaler Betrieb)
Vergrößern eines Parameterwerts/Auswahl
Verkleinern eines Parameterwerts/Auswahl
• Time/Date (Zeit/Datum) – Die Aufzeichnung wird
bei Erreichen der definierten Zeit am definierten
Datum gestoppt. Zeit und Datum für das Stoppen der
Aufzeichnung können eingestellt werden.
Abbildung 3-8 zeigt das Flussdiagramm für
Konfigurationsmenü 7.
Abbildung 3-8. Flussdiagramm des Konfigurationsmenüs 7
3-8
3
Bedienung
Konfigurationsmenü 8:
Konfig.Menü 8
DRAHTLOS-EINGANG
FLUSSDIAGRAMM
Taste
SET TRANS.
ADDRESS
Taste
Taste
Taste
SET TIME
OUT
Taste
3. Timeout (Zeitüberschreitung): Dieser Parameter gibt die
Zeit an, die das Gerät auf Daten von einem drahtlosen
Messumformer wartet, bevor eine Zeitüberschreitung
gemeldet wird. Der Einstellbereich beträgt 6 bis 360
Sekunden.
4. Wireless Channel (Drahtlos-Kanal): In dieser Einstellung
können Sie den Drahtlos-Kanal von 12 bis 23 einstellen. Dies
ist der Funkkanal.
Taste
Taste
1. Transmitter Address (Messumformer-Adresse): In dieser
Einstellung können Sie die Messumformer-Adresse von 1 bis
99 einstellen.
2. Receiver Address (Empfänger-Adresse): In dieser
Einstellung können Sie die Empfänger-Adresse von 0 bis 99
einstellen.
Taste
SET RECEIVER
ADDRESS
Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn im Konfigurationsmenü 1 als Eingangsart „Wireless“ (Drahtlos) gewählt wurde.
SET CHANNEL
& NETWORK ID
5. Wireless Network ID (Drahtlosnetzwerk/ID): In dieser
Einstellung können Sie die Netzwerk-ID von 0 bis 65533
einstellen.
Taste
Echtzeit
(Normaler Betrieb)
Abbildung 3-9 zeigt das Flussdiagramm für
Konfigurationsmenü 8.
Vergrößern eines Parameterwerts/Auswahl
Verkleinern eines Parameterwerts/Auswahl
Abbildung 3-9. Flussdiagramm des Konfigurationsmenüs 8
3.3 Thermoelement-Eingangskonfiguration
Nach der Verdrahtung des Thermoelement-Anschlusses an der Geräterückseite
(siehe Abbildung 2-4) kann der Thermoelementeingang wie im folgenden
Beispiel gezeigt konfiguriert werden:
Input Type (Eingangsart):
Category (Kategorie):
ENG. Unit (Techn. Einheit):
Decimal Point (Dezimalpunkt):
Min. Display Value (Min. Anzeigewert):
Max. Display Value (Max. Anzeigewert):
3-9
TC-K (Thermoelement Typ K)
Temperature (Temperatur)
ºC
xxx.x
-100.0
1260,0
Bedienung
3
3.4 Widerstandsfühler-Eingangskonfiguration
Nach der Verdrahtung des Widerstandsfühler-Anschlusses an der
Geräterückseite (siehe Abbildung 2-4) kann der Widerstandsfühlereingang wie
im folgenden Beispiel gezeigt konfiguriert werden:
Input Type (Eingangsart):
Category (Kategorie):
Eng. Unit (Techn. Einheit):
Decimal Point (Dezimalpunkt):
Min. Display Value (Min. Anzeigewert):
Max. Display Value (Max. Anzeigewert):
RTD-3 (Widerstandsfühler-3)
Temperature (Temperatur)
ºC
xxx.x
-200,0
850,0
3.5 Prozesssignal-Eingangskonfiguration: Spannung
Nach der Verdrahtung des Prozessspannungsanschlusses an der Geräterückseite
(siehe Abbildung 2-4) kann der Prozessspannungseingang wie im folgenden
Beispiel gezeigt konfiguriert werden:
Input Type (Eingangsart):
Category (Kategorie):
Eng. Unit (Techn. Einheit):
Decimal Point (Dezimalpunkt):
Min. Display Value (Min. Anzeigewert):
Max. Display Value (Max. Anzeigewert):
0-5 V
Flow (Durchfluss)
gpm
xxxx
0
4500
3.6 Prozesssignal-Eingangskonfiguration: Strom
Nach der Verdrahtung des Prozessstromanschlusses an der Geräterückseite
(siehe Abbildung 2-4) kann der Prozessstromeingang wie im folgenden Beispiel
gezeigt konfiguriert werden:
Input Type (Eingangsart):
Category (Kategorie):
Eng. Unit (Techn. Einheit):
Decimal Point (Dezimalpunkt):
Min. Display Value (Min. Anzeigewert):
Max. Display Value (Max. Anzeigewert):
4-20 mA
Pressure (Druck)
Bar
xxx.x
0,0
100,0
3.7 Linien-/Balkenanzeigen-Konfiguration
Das folgende Beispiel zeigt die Konfiguration des Einbaumessgeräts auf eine
Anzeige mit Linien- oder horizontaler Balkengrafik:
Line Graph Time Speed (Liniengrafik-Geschwindigkeit):
1 sec (1 Sek.)
Line/Bar Graph Top value (Oberer Grenzwert Linien/Balkengrafik):
800,0
Line/Bar Graph Bottom Value (Unterer Grenzwert Linien/Balkengrafik): 300,0
Die Liniengrafik-Geschwindigkeit gibt das Zeitintervall an, mit dem die
Liniengrafik aktualisiert wird. Diese Zeit wird auch für das DatenloggerIntervall verwendet. Die Liniengrafik gibt den Mittelwert aller Eingangswerte
innerhalb des definierten Zeitintervalls wieder. Die oberen und unteren
Grenzwerte für Linien-/Balkengrafik dienen zur Skalierung der Grafikanzeige.
3-10
3
Bedienung
3.8 Alarmausgangs-Konfiguration
Das folgende Beispiel zeigt die Konfiguration der Alarmausgänge für einen
Thermoelementeingang:
[Alarm 1]
Set Point (Sollwert):
Dead Band (Totbereich):
Status:
450,0
10,0
Enabled (Aktiviert)
Unlatch (Ohne Quittierung)
Low
[Alarm 2]
Set Point (Sollwert):
Dead Band (Totbereich):
Status:
700,0
10,0
Enabled (Aktiviert)
Latch (Mit Quittierung)
High
Wenn ein Alarm deaktiviert wird, werden die übrigen Einstellungen (Latch/
Unlatch, High/Low) nicht mehr angezeigt.
3.9 Anzeigemodi
Der DPi1701 verfügt über die 4 Anzeigemodi: Digitalanzeige, Großanzeige,
horizontale Balkengrafik und Liniengrafik. Abbildung 3-10 zeigt das
Flussdiagramm zur Anzeigenauswahl. Um die verschiedenen Anzeigemodi zu
durchlaufen, drücken Sie die Taste
.
567.3 °FC
UNLOCK
INPUT: TC-J
ALARM1: ON
Digitalanzeige
(Grundeinstellung)
ALARM 2: OFF
Taste
567.3
C
°F
Große Anzeige
Taste
567.3
°C
INPUT: TC-J
AL1:1
Balkenanzeige
Display
AL2:0
Taste
800
Taste
Liniengrafik
Display
300
SPEED:1s
ELAPS:00:01:08
567.3 °C
Abbildung 3-10. Flussdiagramm zur Anzeigenauswahl
3-11
Im Balkengrafik-Modus werden außerdem der aktuelle Eingangswert,
Eingangsart, und Alarmstatus angezeigt. Hi- und Lo-Alarmsollwerte werden
durch zwei Pfeile an der Balkengrafik angezeigt.
3
Bedienung
Im Liniengrafikmodus werden weiterhin der aktuelle Wert, die Geschwindigkeit
und die vergangene Zeit (HH:MM:SS) angezeigt. Die vergangene Zeit wird
mit dem angegebenen Intervall fortgezählt. Wenn das Geschwindigkeit z.B.
auf 10 Sekunden eingestellt wird, erhöht das Gerät die vergangene Zeit alle 10
Sekunden.
3.10 Max./Min.-Anzeigenmodi
Um die Maximum- und Minimumwerte anzuzeigen, drücken Sie die Taste
.
In der oberen linken Ecke wird ein Aufwärtspfeil eingeblendet, um den
Maximum- Anzeigemodus anzuzeigen. Entsprechend zeigt ein Abwärtspfeil den
Minimum-Anzeigemodus an. Sie können die Taste
und Maximum-Werte zurückzusetzen.
drücken, um Minimum
Abbildung 3-11 zeigt das Flussdiagramm zur Anzeigenauswahl.
567.3 °C
UNLOCK
INPUT: TC-J
ALARM1: ON
Digitalanzeige
(Grundeinstellung)
ALARM 2: OFF
Taste
INPUT: TC-J
784.2
ALARM1: ON
UNLOCK
°C
Max. Anzeige
Modus
ALARM 2: OFF
Taste
Taste
zum Zurücksetzen
der Min.-/Max.-Werte
395.6 °C
UNLOCK
Taste
INPUT: TC-J
ALARM1: ON
Min. Anzeige
Modus
ALARM 2: OFF
Abbildung 3-11. Max./Min.-Flussdiagramm
3.11 Sperren/Entsperren der Anzeige
Das Einbaumessgerät kann durch Sperren der Tastatur gegen unbefugte
Bedieneingriffe geschützt werden. Drücken Sie dazu die Tasten
+
und
halten Sie diese für 3 Sekunden gedrückt.
Im gesperrten Modus können die Konfigurationsmenüs nicht aufgerufen
werden, und es können keine Änderungen vorgenommen werden.
Abbildung 3-12 zeigt das Flussdiagramm zur Anzeigenauswahl.
567.3
INPUT: TC-J
ALARM1: ON
UNLOCK
°C
ALARM 2: OFF
DRÜCKEN
und HALTEN
für 3 Sekunden
+
567.3
INPUT: TC-J
ALARM1: ON
LOCK
°C
ALARM 2: OFF
Abbildung 3-12. Flussdiagramm zum Sperren/Entsperren
3.12 Datenlogger-Funktion
Im internen Speicher des Anzeigers können bis zu 85.000 Datenpunkte abgelegt
werden. Jeder Eintrag wird mit einer Zeit- und Datumsmarke versehen.
Als Aufzeichnungsintervall wird die gleiche Zeit verwendet wie für den
Geschwindigkeits-Parameter eingegeben.
3-12
3
Bedienung
Als Start- und Stoppbedingungen für die Aufzeichnung können verschiedene
Kriterien definiert werden: Drücken der Taste
, Alarm 1 oder 2 Ein, Alarm 1
oder 2 Aus oder voreingestellte Zeit/Datum. Die Datenlogger-Funktion werden
in den Konfigurationsmenüs 6 und 7 eingestellt. Während der
Datenaufzeichnung werden links im Display das Symbol "LOG" sowie eine
Dateinummer angezeigt, wenn die Aufzeichnung im Modus "Stopp, wenn voll"
erfolgt. Außerdem blinkt das Symbol "LOG" Log alle 2 Sekunden (während der
Aufzeichnung) auch im Digitalanzeige-Modus. Um die aufgezeichneten Daten
anzuzeigen und durch die Daten zu blättern, drücken Sie die Taste
.
oder
vorwärts und rückwärts durch die
Sie können mit den Tasten
aufgezeichneten Daten blättern. Die aufgezeichneten Daten werden zusammen
mit dem jeweiligen Datum und der Uhrzeit der zuletzt aufgezeichneten Datei
angezeigt. Abbildung 3-13 zeigt das Flussdiagramm zur Datenlogger-Einstellung.
Anmerkung
Um die Datenaufzeichnung im Datenloggermodus abzuschalten, drücken
Sie die jederzeit die Taste
. Die aufgezeichneten Daten werden im nicht-
flüchtigen Speicher abgelegt.
800
Liniengrafik
Anzeige
(Echtzeit)
R/T
300
SPEED:1s
Taste
567.3 °C
ELAPS:00:01:08
je nach
Zeit/Datum oder
Alarm 1
Taste
-ODER800
Liniengrafik
Display
LOG
F:1
300
SPEED:1s
ELAPS:00:01:08
567.3 °C
Echtzeit
Loggingmodus
Taste
800
LOG
F:1
Taste
300
01/03/2012
03:54:35 PM
517.8 °C
Liniengrafik
Display
Vergangene Zeit
Loggingmodus
Vorwärts durch Daten blättern.
Auf Zeitachse vorwärts bewegen.
Rückwärts durch Daten blättern.
Auf Zeitachse rückwärts bewegen.
567.3 °C
UNLOCK
INPUT: TC-J
ALARM1: ON
Digitalanzeige
(Grundeinstellung)
ALARM 2: OFF
Abbildung 3-13. Flussdiagramm der Datenlogger-Anzeige
• Wenn der Loggingmodus auf „Stopp, wenn voll“ eingestellt ist, können Sie bis zu 8 Messläufe
aufzeichnen. Das Gerät kann maximal 8 Datendateien speichern. Wenn diese Anzahl erreicht
ist, müssen Sie die Daten auf einen PC übertragen und den Speicher löschen, bevor Sie weitere
Messläufe aufzeichnen können.
• Wenn der Loggingmodus auf „Ringpuffer“ eingestellt ist, fordert Sie das Gerät zum Löschen
des Speichers auf, bevor Sie die Aufzeichnung starten können. Sie können dann die vorher
aufgezeichneten Dateien auf Ihren PC übertragen und den Speicher löschen, bevor Sie die
Aufzeichnung im Ringpuffer-Modus starten. Im Ringpuffer-Modus erfolgt die Aufzeichnung
kontinuierlich (in einer einzigen Datei), und die Aufzeichnung endet nicht, wenn der Speicher
voll ist. Vielmehr werden die jeweils ältesten Daten überschrieben.
3-13
Bedienung
3
• Während der Loggingmodus aktiv ist, können Liniengrafik-Geschwindigkeit, Eingangsart,
Kategorie, Technische Einheit, Dezimalpunkt, Min.- und Max.-Werte, Datum und Zeit, Zeitformat
und Einstellung des Loggingmodus nicht geändert werden.
• Bei der Aufzeichnung im Ringpuffermodus schließt das Gerät nach einem Ausfall der
Spannungsversorgung die Datendatei, sobald es wieder versorgt wird. Der Anwender muss
dann eine neue Aufzeichnung veranlassen. Im Loggingmodus „Stopp wenn voll“ schließt das
Gerät nach einem Ausfall der Spannungsversorgung die Datendatei, sobald es wieder versorgt
wird. Anschließend legt es eine neue Datendatei an und setzt die Aufzeichnung fort.
3.13 PC-Schnittstelle
Über die PC-Anwendungssoftware können die folgenden Aufgaben ausgeführt
werden:
1. Herunterladen und Löschen der aufgezeichneten Daten vom Einbaumessgerät
2. Anzeigen und Ändern der Gerätekonfiguration
Abbildung 3-14 zeigt das Menü zum Herunterladen der aufgezeichneten
AnmerkDaten. Sie können bis zu 8 Dateien vom
Einbaumessgerät herunterladen,
ung
indem Sie die Dateinummer markieren und auf die Schaltfläche „Save
Selected File“ (Ausgewählte Datei speichern) klicken. Für den Import in
Tabellenkalkulationsprogramme wie MS Excel können die Datendateien mit der
Erweiterung „.CSV“ gespeichert werden.
Weiterhin können Sie alle Datendateien aus dem Speicher des Einbaumessgeräts
löschen, indem Sie auf die Schaltfläche „Erase All From Device“ (Alle vom Gerät
löschen) klicken.
Stellen Sie bei Änderungen der Gerätekonfiguration vom PC aus
sicher, dass sich das Einbaumessgerät nicht im Konfigurationsmodus
befindet, sondern im normalen Betrieb.
Abbildung 3-14. Dateiübertragungsmenü
3-14
3
Bedienung
Abbildung 3-15 zeigt das Menü zum Anzeigen und Ändern der
Konfigurationseinstellungen für das Einbaumessgerät. Sie können die
Einstellungen des Einbaumessgeräts anzeigen, indem Sie auf die Schaltfläche
„Read from Device“ (Aus Gerät auslesen) klicken. Anschließend können Sie die
Einstellung wie gewünscht ändern und zurück an das Gerät übertragen, indem
Sie auf die Schaltfläche „Save to Device“ (Im Gerät speichern) klicken. Die
Einstellungen sind die gleichen wie in den Konfigurationsmenüs des Gerätes.
Die Einstellungen sind in Eingang/ Ausgang, Anzeige, Alarm 1, Alarm 2,
Logging, und Drahtlos (Option) unterteilt. Damit bietet der PC eine komfortable
Alternative zur Einstellung der Parameter direkt am Gerät.
Abbildung 3-15. Konfigurationseinstellungs-Anzeige
Anmerkung
Falls beim Ändern der Dezimalpunktposition eine
Fehlermeldung auftritt, können Sie die Anzahl der
Dezimalstellen manuell eingeben, um die Fehlermeldung
zu umgehen.
3-15
Bedienung
3
PC-Befehle:
Die folgende Aufstellung listet die PC-Befehle zur Kommunikation mit dem Gerät auf.
ENQ<CR>
Gerätekennung (Unit ID) und Firmware-Version anzeigen
ERASE
Gesamten internen EEPROM-Speicher löschen, internes Dateisystem zurücksetzen
BEISPIEL:
AMPM
Antwort
Erased<CRLF>
Zeitformat anzeigen oder auf 24-/12-Stundenformat einstellen
[0 = 24 Stunden, 1 = 12 Stunden]
BEISPIEL:
Zeitformat anzeigen:
Auf 24 Stunden einstellen:
Auf 12 Stunden einstellen:
TIME
Befehl
ERASE<CR>
Befehl
AMPM<CR>
AMPM 0<CR>
AMPM 1<CR>
Antwort
12 Hr<CRLF>
24 Hr<CRLF>
12 Hr<CRLF>
Zeit anzeigen oder einstellen [AMPM auf 12 Stunden eingestellt]
BEISPIEL:
Zeit anzeigen:
Zeit auf 15 einstellen:
Zeit auf 15:30 einstellen:
Zeit auf 15:30:10 einstellen:
Befehl
TIME<CR>
TIME 15<CR>
TIME 15 30<CR>
TIME 15 30 10<CR>
Antwort
01:00:00 PM<CRLF>
03:00:00 PM<CRLF>
03:30:00 PM<CRLF>
03:30:10 PM<CRLF>
Zeit anzeigen oder einstellen [AMPM auf 24 Stunden eingestellt]
BEISPIEL:
Zeit anzeigen:
Zeit auf 15 einstellen:
Zeit auf 15:30 einstellen:
Zeit auf 15:30:10 einstellen:
DATUM
Befehl
TIME<CR>
TIME 15<CR>
TIME 15 30<CR>
TIME 15 30 10<CR>
Datum anzeigen oder einstellen
BEISPIEL:
Datum anzeigen:
Datum auf 06/04/2012 einstellen:
Datum auf 05 einstellen:
Datum auf 06/12 einstellen:
XD
Antwort
13:00:00 PM<CRLF>
15:00:00 PM<CRLF>
15:30:00 PM<CRLF>
15:30:10 PM<CRLF>
Befehl
DATE<CR>
DATE 06 04 2012<CR>
DATE 05<CR>
DATE 06 12<CR>
Antwort
01/05/2012<CRLF>
06/04/2012<CRLF>
05/04/2012<CRLF>
06/12/2012<CRLF>
Istwert, technische Einheit, Eingangsart, Status der Sperre und Alarmstatus anzeigen
BEISPIEL:
Befehl
XD<CR>
In diesem Beispiel sind:
Process value (Istwert):
Engineering Unit (Technische Einheit):
Input Type (Eingangsart):
Lock Status (Sperre):
Alarm 1 Status:
Alarm 2 Status:
Antwort
+103°C TC-K UNLOCK 0 1<CRLF>
+103
°C
TC-K (Thermoelement Typ K)
UNLOCK (nicht gesperrt)
0 = Aus
1 = Ein
Anmerkung: <CR> steht für Carriage Return (Wagenrücklauf), <CRLF> bedeutet Carriage
Return and Line Feed (Wagenrücklauf und Zeilenvorschub). In der Befehlsstruktur angegebene
Leerstellen sind erforderlich und dürfen nicht weggelassen werden.
3-16
4
Technische Daten
Abschnitt 4 - Technische Daten
ALLGEMEINES
Thermoelementgenauigkeit:
Typ J:
Typ K:
Typ E:
Typ T:
Typ R und S:
Thermoelementbereiche:
Typ J:
Typ K:
Typ E:
Typ T:
Typ R und S:
Thermoelement-Aufwärmzeit:
Thermoelement-Nullpunktdrift:
Thermoelement-Brucherkennung:
Thermoelement-Leitungswiderstand:
Widerstandsfühler:
Widerstandsfühler-Genauigkeit:
Widerstandsfühler-Bereich:
Fühlerbrucherkennung:
0,5ºC (0,9ºF)
0,5ºC (0,9ºF)
0,5°C (0,9°F)
0,5ºC (0,9ºF)
1,0°C oder 0,5% des Endwerts
-100 bis 760ºC
(-148 bis 1400ºF)
-100 bis 1260ºC
(-148 bis 2300ºF)
-200 bis 849°C
(-328 bis 1560°F)
-200 bis 400ºC
(-328 bis 752ºF)
100 bis 1760ºC
(212 bis 3200ºF)
45 Minuten
0,06°C/°C
zum oberen Skalenrand
100 Ohm max.
Pt100 Ohm, 2- oder 3-Leiteranschluss, IEC751
0,5ºC (0,9ºF)
-200 bis 850ºC (-328 bis1562ºF)
zum oberen Skalenrand
Prozesssignal (Spannung oder Strom)
Eingangsgenauigkeit:
Spannungseingangsbereich:
Stromeingangsbereich:
Samplingrate:
Dezimalstellen:
0,1% der Anzeige
0 bis 10 V DC
0 bis 20 mA und 4 bis 20 mA
4 Samples pro Sekunde
Aus|0,1| – Temperatureingang
Aus|0,1|0,01|0,001| – Prozesseingang
Liniengrafik-Geschwindigkeit:
Einstellbereich 1 bis 60 Sekunden
PC-Schnittstelle:
Galv. getrennt, USB oder RS232,
Baudrate 9600, 8 Datenbits, keine Parität,
1 Stoppbit - Andert sich beim Herunterladen
der Daten auf den PC auf eine Baudrate von
57600 bps
PC-Software:
Lauffähig unter Windows® 7, 8* und 10
Anmerkung: Für Windows 8.1 muss .NET-Framework 3.5 installiert sein.
Datenlogger-Funktion
Aufgezeichnete Daten:
Aufzeichnungsintervall:
Max. Anzahl Dateien:
Loggingmodus:
Logging-Start:
Logging-Stopp:
Echtzeituhr:
4-1
Bis zu 85.000 Datenpunkte
Einstellbereich 1 bis 60 Sekunden
8 - nur im Modus „Stopp, wenn voll“
„Stopp, wenn voll“ oder „Ringpuffer“
Tastendruck, Alarm 1/2 Ein,
Alarm 1/2 Aus, Zeit/Datum
Tastendruck, Alarm 1/2 Ein,
Alarm 1/2 Aus, Zeit/Datum
Gepuffert, Gangreserve
Technische Daten
4
DRAHTLOS-SYSTEM
HF-Frequenzband:
HF-Ausgangsleistung:
HR-Reichweite
Innenraum/städtisches Umfeld:
Im Freien/ohne Hindernisse:
Senderadresse:
Empfängeradresse:
Timeout (Zeitüberschreitung):
Drahtlos-Kanal:
Drahtlosnetzwerk/ID:
ISM 2,4 GHz. DSSS (Direct Sequence Spread
Spectrum), weltweit lizenzfrei (in den USA,
Kanada und Europa verwendet)
10 dBm (10 mW)
Bis zu 40 m (130')
Bis zu 120 m (400')
1-99 (Grundeinstellung 1)
0-99 (Grundeinstellung 0)
6 bis 360 Sekunden
12-23 (Grundeinstellung 12)
0-65533 (Grundeinstellung 13106)
Alarmerelais:
SPDT (einpoliger Wechsler),
250 V AC oder 30 V DC bei 3 A ohmscher Last,
250 V AC oder 30 V DC bei 1 A induktiver Last
Alarm 1:
Aktivieren/deaktivieren:
Hi/Lo-Alarm:
Mit/Ohne Quittierung:
SPDT (einpoliger Wechsler)
Einstellung über Anzeigenauswahl
Einstellung über Anzeigenauswahl
Einstellung über Anzeigenauswahl
Alarm 2:
Aktivieren/deaktivieren:
Hi/Lo-Alarm:
Mit/Ohne Quittierung:
SPDT (einpoliger Wechsler)
Einstellung über Anzeigenauswahl
Einstellung über Anzeigenauswahl
Einstellung über Anzeigenauswahl
Ausgang:
4 bis 20 mA, 0 bis 5 V DC oder 0 bis 10 V DC
galv. getrennt
Ausgangslast:
0 bis 5 V DC: min. 1 kOhm
4 bis 20 mA : max. 350 Ohm
Aufnehmerversorgung
Spannung:
24 V DC bei 25 mA, galv. getrennt
Isolierung zwischen
• Versorgungsspannung und
Eingang/Ausgang:
• Versorgung und Relais:
• Eingang und Relais:
• USB und Ein-/Ausgängen:
• RS232 und Eingängen:
• Analogausgang und Eingängen:
Allgemeine Versorgung:
Betriebsbedingungen:
Schutzart:
Abmessungen:
Tafelausschnitt:
Gewicht:
3000 V AC für 1 Minute
3000 V AC für 1 Minute
1110 V AC für 1 Minute
1110 V AC für 1 Minute
1100 V AC für 1 Minute
1110 V AC für 1Minute
90-240 V AC ±10%, 50-400 Hz
0 bis 50ºC, 90% r. F. nicht kondensierend
NEMA-1/Typ 1 frontseitig
48 × 96 × 118 mm (H × B × T)
45 × 92 mm (H × B)
295 g
4-2
GARANTIEBEDINGUNGEN
OMEGA garantiert, dass die Geräte frei von Material- und Verarbeitungsfehlern sind. Die Garantiedauer beträgt 13 Monate,
gerechnet ab dem Verkaufsdatum. Weiterhin räumt OMEGA eine zusätzliche Kulanzzeit von einem Monat ein, um
Bearbeitungs- und Transportzeiten Rechnung zu tragen und sicherzustellen, dass diese nicht zu Lasten des Anwenders
gehen.
Wenn eine Fehlfunktion auftreten sollte, muss das betroffene Instrument zur Überprüfung an OMEGA eingeschickt
werden. Bitte wenden Sie sich schriftlich oder telefonisch an die Kundendienstabteilung, um eine Rückgabenummer (AR)
zu erhalten. Wenn OMEGA das Instrument bei der Überprüfung als defekt befindet, wird es kostenlos ausgetauscht oder
instandgesetzt. OMEGAs Garantie erstreckt sich nicht auf Defekte, die auf Handlungen des Käufers zurückzuführen sind.
Dies umfasst, jedoch nicht ausschließlich, fehlerhafter Umgang mit dem Instrument, falscher Anschluss an andere Geräte,
Betrieb außerhalb der spezifizierten Grenzen, fehlerhafte Reparatur oder nicht autorisierte Modifikationen. Diese Garantie
ist ungültig, wenn das Instrument Anzeichen unbefugter Eingriffe zeigt oder offensichtlich aufgrund einer der folgenden
Ursachen beschädigt wurde: exzessive Korrosion, zu hoher Strom, zu starke Hitze, Feuchtigkeit oder Vibrationen, falsche
Spezifikationen, Einsatz in nicht dem Gerät entsprechenden Applikationen, zweckfremder Einsatz oder andere
Betriebsbedingungen, die außerhalb OMEGAs Einfluss liegen. Verschleißteile sind von dieser Garantie ausgenommen.
Hierzu zählen, jedoch nicht ausschließlich, Kontakte, Sicherungen oder Triacs.
OMEGA ist gerne bereit, Sie im Bezug auf Einsatz- und Verwendungs möglichkeiten unserer Produkte zu beraten.
OMEGA übernimmt jedoch keine Haftung für Fehler, Irrtümer oder Unterlassungen sowie für Schäden, die durch den
Einsatz der Geräte entsprechend der von OMEGA schriftlich oder mündlich erteilten Informationen entstehen.
OMEGA garantiert ausschließlich, dass die von OMEGA hergestellten Produkte zum Zeitpunkt des Versandes den
Spezifikationen entsprachen und frei von Verarbeitungs- und Materialfehlern sind. Jegliche weitere Garantie, ob
ausdrückliche oder implizit angenommene, einschließlich der der Handelsfähigkeit sowie der Eignung für einen
bestimmten Zweck ist ausdrücklich ausgeschlossen. Haftungsbeschränkung: Der Anspruch des Käufers ist auf den Wert
des betroffenen Produkts/Teiles begrenzt. Ein darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen, unabhängig davon, ob
diese aus Vertragsbestimmungen, Garantien, Entschädigung oder anderen Rechtsgründen hergeleitet werden.
Insbesondere haftet OMEGA nicht für Folgeschäden und Folgekosten.
SONDERBEDINGUNGEN: Die von OMEGA verkauften Produkte sind weder für den Einsatz in medizintechnischen
Applikationen noch für den Einsatz in kerntechnischen Anlagen ausgelegt. Sollten von OMEGA verkaufte Produkte in
medizintechnischen Applikationen, in kerntechnischen Einrichtungen, an Menschen oder auf andere Weise missbräuchlich
oder zweckfremd eingesetzt werden, übernimmt OMEGA keinerlei Haftung. Weiterhin verpflichtet sich der Käufer,
OMEGA von jeglichen Ansprüchen und Forderungen schadlos zu halten, die aus einem derartigen Einsatz der von OMEGA
verkauften Produkte resultieren.
RÜCKGABEN/REPARATUREN
Bitte richten Sie alle Reparaturanforderungen und Anfragen an unsere Kundendienst abteilung. Bitte erfragen Sie vor dem
Rücksenden von Produkten eine Rückgabenummer (AR), um Verzögerungen bei der Abwicklung zu vermeiden. Die
Rückgabenummer muss außen auf der Verpackung sowie in der entsprechenden Korrespondenz angegeben sein.
Der Käufer ist für Versandkosten, Fracht und Versicherung sowie eine ausreichende Verpackung verantwortlich, um
Beschädigungen während des Versands zu vermeiden.
Wenn es sich um einen Garantiefall handelt, halten Sie bitte
die folgenden Informationen bereit, bevor Sie sich an
OMEGA wenden:
1.
Die Auftragsnummer, unter der das Produkt bestellt
wurde.
2.
Modell und Seriennummer des Produkts.
3.
Reparaturanweisungen und/oder Fehlerbeschreibung.
Wenn es sich nicht um einen Garantiefall handelt, teilt
Ihnen OMEGA gerne die aktuellen Preise für Reparaturen
mit. Bitte halten Sie die folgenden Informationen bereit,
bevor Sie sich an OMEGA wenden:
1.
Die Auftragsnummer, unter der die Instandsetzung
bestellt wird.
2.
Modell und Seriennummer des Produkts.
3.
Reparaturanweisungen und/oder Fehlerbeschreibung.
OMEGA behält sich technische Änderungen vor. Um Ihnen jederzeit den neuesten Stand der Technologie zur Verfügung stellen
zu können, werden technische Verbesserungen auch ohne Modellwechsel implementiert.
OMEGA ist eine eingetragene Marke der OMEGA ENGINEERING, INC.
© Copyright OMEGA ENGINEERING, INC. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument darf ohne vorherige schriftliche
Zustimmung der OMEGA ENGINEERING, INC weder vollständig noch teilweise kopiert, reproduziert, übersetzt oder in ein
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