Omega | FMA-1600A Serie | Owner Manual | Omega FMA-1600A Serie Benutzerhandbuch

Omega FMA-1600A Serie Benutzerhandbuch
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FMA-1600A, FVL-1600A
Massen- und
Volumendurchflussmesser
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Fester Bestandteil in OMEGAs Unternehmensphilosophie ist die Beachtung aller einschlägigen Sicherheits- und
EMV-Vorschriften. Produkte werden sukzessive auch nach europäischen Standards zertifiziert und nach entsprechender
Prüfung mit dem CE-Zeichen versehen.
Die Informationen in diesem Dokument wurden mit großer Sorgfalt zusammengestellt.
OMEGA Engineering, Inc. kann jedoch keine Haftung für eventuelle Fehler übernehmen und behält sich Änderungen
der Spezifkationen vor.
WARNUNG: Diese Produkte sind nicht für den medizinischen Einsatz konzipiert und dürfen nicht an Menschen
eingesetzt werden.
Inhaltsverzeichnis
Seite
Installation
Anschluss der Rohrleitungen
Montage
Anwendung
Versorgungs- und Signalanschlüsse
Digitales RS232-Ausgangssignal
Standard-Spannungsausgangssignal (0-5 V DC)
Optionales 0-10 V DC-Spannungsausgangssignal
Optionales Stromausgangssignal (4-20 mA)
Optionales zweites Analogausgangssignal
Bedienung der Massendurchflussmesser FMA-1600A
Hauptbetriebsart
Tara
Gasabsolutdruck
Gastemperatur
Volumendurchfluss
Massendurchflussrate
Blinkende Fehlermeldung
Hauptmenü (Select Menu)
Gasauswahl (Gas Select Mode)
Kommunikationsparameter (Communication Select)
Unit ID
Baud
Data Rate
Herstellerdaten
Verschiedene Einstellungen (Misc)
LCD-Kontrast
Automatische Nullsetzung der Anzeige
Mittelwertbildung der Druckwerte
Mittelwertbildung der Durchflusswerte
Bedienung der Volumendurchflussmesser FVL-1600A
Hauptbetriebsart
Tara
Blinkende Fehlermeldung
Hauptmenü (Select Menu Mode)
Gasauswahl (Gas Select Mode)
Einstellung der Kommunikationsparameter
Herstellerdaten (Manufacturer Data Mode)
Verschiedene Einstellungen (Misc)
Datenübertragung über die RS232-Schnittstelle
3
5
5
5
5
6
7
7
7
7
7
10
10
10
11
11
11
11
11
12
12
13
13
13
13
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15
15
15
15
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16
16
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17
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17
17
17
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Inhaltsverzeichnis
Konfigurieren von HyperTerminal®
Wechseln vom Streaming- in den Pollingmodus
Tara
Gasauswahl (Gas Select)
Erfassen von Daten
Datenformat
Senden einer einfachen Skriptdatei an HyperTerminal®
Funktionsprinzip
Gasviskosität
Andere Gase
Volumen- und Massendurchflussmessung im Vergleich
Umrechnung Massen- in Volumendurchfluss
Kompressibilität
Spez. Gasdaten aus Standard-Gastabellen
Gasviskositäten, Dichten und Kompressibilitäten von Gasen bei 25°C
Gasviskositäten, Dichten und Kompressibilität von Gasen bei 0°C
Abhängigkeit Volumendurchflussmessung und Druckverhältnisse
Fehlersuche
Wartung und Neukalibrierung
Technische Daten
Zeichnungen mit Abmessungen
Zusätzliche Informationen
Geräteoption: Summiererfunktion (Totalizing Mode Screen)
Geräteoption: 9-Volt-Batteriepaket
Zubehör
Umrechnungstabelle für Durchflusswerte
Umschlag für das Kalibrierzertifikat
Garantie/Rücksendungen
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1. 8-poliger Mini-DIN-Stecker
Abbildung 2. Anschlüsse von Mini-DIN-Stecker auf DB-9-Stecker für RS232-Signale
Abbildung 3. Typische Anschlussbelegung für mehrere adressierbare Geräte
Abbildung 4. Anschlussbelegung für optionalen Industriestecker
Abbildung 5. Externe Tarierung der Messgeräte
Abbildung 6. Anzeige in der Hauptbetriebsart der FMA-1600A-Durchflussmesser
Abbildung 7. Anzeige des Hauptmenüs (Select Menu)
Abbildung 8. Anzeige der Gasauswahl (Gas Select Display)
Abbildung 9. Anzeige zur Einstellung der Kommunikationsparameter
Abbildung 10. Anzeige der Herstellerdaten
Abbildung 11. Anzeige „Verschiedenes“
Abbildung 12. Anzeige in der Hauptbetriebsart der FVL-1600A-Durchflussmesser
4
Seite
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Vielen Dank, dass Sie sich für den Kauf eines Gasdurchflussmessers der FMA/FVL-1600A-Serie
entschieden haben! Nehmen Sie sich die Zeit, um alle Informationen in dieser Anleitung zu lesen. Diese
Informationen werden Ihnen sehr nützlich sein, um Ihr neues Gerät optimal einzusetzen. In diesem
Handbuch werden die folgenden Geräte von Omega Engineering beschrieben:
FMA-1600A, Massendurchflussmesser mit 16 Bit Auflösung für Gase
FVL-1600A, Volumendurchflussmesser mit 16 Bit Auflösung für Gase
Installation
Anschluss der Rohrleitungen
Alle Gasdurchflussmesser der Serien FMA-1600A und FVL-1600A haben Einlass- und
Auslassanschlüsse mit Innengewinde. Da die Durchflussmesser den Mediendurchfluss mit einem
laminaren Strömungselement messen, ist keine Ein- oder Auslaufstrecke vor bzw. hinter dem
Durchflussmesser erforderlich. Die Einlass- und Auslassanschlüsse haben den gleichen Durchmesser
und sind symmetrisch (in-line). Die Größen der Prozessanschlüsse und die Abmessungen der
Durchflussmesser für die verschiedenen Durchflussbereiche werden auf den Seiten 31-34 angezeigt.
Durchflussmesser mit M5-Anschluss werden mit einem O-Ring abgedichtet, weitere Dichtmittel oder
Dichtband sind nicht erforderlich. Achten Sie bei allen anderen Durchflussmessern darauf, dass keine
Dichtmittel oder Dichtband in die Rohre gelangt. Wenn dies in den Medienstrom gelangt, kann der
Durchflussmesser beschädigt werden. Zur Abdichtung der Anschlüsse wird empfohlen, das Gewinde mit
PTFE-Band zu umwickeln. Lassen Sie dabei die ersten beiden Gewindegänge frei, um zu verhindern,
dass Teile des Bandes abreißen und in die Leitungen gelangen können. Reinigen Sie bei Arbeiten an
den Anschlüssen immer die Gewinde, um das Eindringen von Fremdkörpern in den Durchflussmesser
zu verhindern.
Weiterhin sollte vor dem Durchflussmesser ein Filter installiert werden. Bei Geräten mit einem Endwert
von 1 sl/min wird ein 20-μm-Filter empfohlen, bei Geräten ab 1 sl/min ein 50-μm-Filter.
Montage
Alle Geräte der Serien FMA-1600A und FVL-1600A sind mit Befestigungsbohrungen zur einfachen
Montage auf ebenem Untergrund ausgestattet. Diese Geräte sind gegenüber der Einbaulage
unempfindlich und können in einer beliebigen Ausrichtung montiert werden. Die Größen und
Abmessungen der Befestigungsbohrungen finden Sie auf den Seiten 35-37.
Anwendung
Der maximale Betriebsdruck beträgt 1 MPa (145 psig).
ACHTUNG: Eine Überschreitung des maximalen Betriebsdrucks kann zu dauerhaften Schäden des
Differenzdrucksensors führen.
Wenn der Betriebsdruck über 1 MPa (145 psig) liegt, installieren Sie vor dem Durchflussmesser einen
Druckminderer und begrenzen Sie den Druck auf maximal 1 MPa (145 psig). Der Durchflussmesser
ist für den unidirektionalen Betrieb ausgelegt. Eine Umkehr der Fließrichtung führt jedoch zu keinen
Schäden, solange die spezifizierten Grenzwerte nicht überschritten werden.
Anmerkung: Vermeiden Sie Installationen, bei denen der Durchflussmesser Druckschlägen
ausgesetzt ist, z. B. bei einem schnell schließenden Ventil vor dem Durchflussmesser. Dies kann
den Druckaufnehmer dauerhaft schädigen. Derartige Schäden deckt die Garantie nicht ab.
5
Versorgungs- und Signalanschlüsse
Die Versorgungsspannung des FMA-1600A oder FVL-1600A wird entweder über die Netzteilbuchse
oder den 8-poligen Mini-DIN-Stecker angeschlossen (siehe Abbildung 1). Für die Versorgung über die
Netzteilbuchse ist ein Netzteil mit einer Ausgangsspannung von 7-30 Volt DC erforderlich. (Anmerkung:
Für den 4-20 mA-Ausgang muss die Spannung mindestens 15 V DC betragen.) Das Netzteil muss einen
Strom von mindestens 100 mA bereitstellen. An die Spannungsbuchse werden 2,1-mm-Stecker (Plus auf
Mittelkontakt) angeschlossen. Kabel und Netzteile können von Omega erworben werden (siehe Zubehör,
Seite 41), sind aber auch im Elektrofachhandel erhältlich. Wahlweise kann die Spannungsversorgung
auch über den Mini-DIN-Stecker angeschlossen werden, so wie hier dargestellt:
AC/DC-Netzadapterbuchse
1
3
6
Pin
1
2
2
4
7
Funktion
Inaktiv oder primäres Ausgangssignal von 4-20 mA
Statisch 5,12 V DC oder sekundärer Analogausgang (4-20 mA, 5 V DC,
10 V DC) oder Allgemeiner Alarm
5
8
Mini-DIN
Kabelfarbe
Schwarz
Braun
3
RS232-Eingangssignal
Rot
4
Analoges Eingangssignal = Externe Tarierung (gegen Masse legen)
Orange
5
Digitales RS232-Ausgangssignal
Gelb
6
Ausgangssignal 0-5 V DC (oder 0-10 V DC)
Grün
Blau
7
Versorgungsspannung (7-30 V DC, 100mA) oder (15-30 V DC für 4-20-mA-Modelle)
8
Masse (für Versorgung, Kommunikation und Signale)
Violett
Anmerkung: Die obige Anschlussbelegung gilt für alle Durchflussmesser und -regler mit Mini-DIN-Stecker.
Welcher Ausgangssignaltyp zur Verfügung steht, hängt vom jeweils bestellten Gerätetyp des Durchflussmessers ab.
Fett gedruckte Positionen in der obigen Tabelle sind optionale Konfigurationen,
die ggf. auf dem Kalibrierungsblatt des Gerätes angegeben sind.
Abbildung 1. 8-poliger Mini-DIN-Stecker
VORSICHT: Legen Sie die Versorgungsspannung nicht an die Pins 1 bis 6 an,
Sie beschädigen sonst das Gerät!
Anmerkung: Bei einem flüchtigen Blick auf die Anschlussbelegung in Abbildung 1 wird häufig der
Pin 2 (der 5,12-V-DC-Ausgang) mit dem analogen 0-5 V DC-Ausgangssignal verwechselt. An Pin 2
liegt eine konstante Spannung von 5,12 V DC (die Systembusspannung) an, die als Speisung für das
Sollwertsignal verwendet werden kann.
6
Digitales RS232-Ausgangssignal
Wenn Sie das RS232-Ausgangssignal verwenden möchten, dann müssen Sie das RS232Ausgangssignal (Pin 5), das RS232-Eingangssignal (Pin 3) und die Masse an Ihren seriellen PCAnschluss gemäß der Abbildung 2 anschließen. Adapterkabel können vom Hersteller erworben oder
selbst angefertigt werden. Die dazu nötigen Bauteile sind im Elektronikhandel erhältlich. Beachten
Sie, dass Abbildung 2 jeweils die Steckverbinder in den Geräten darstellt, d. h. den Steckanschluss
auf dem Messgerät und den seriellen DB-9 Anschluss am Rechner. Die Leitungsenden wiederum
sind spiegelbildlich zu den Anschlussbelegungen der Abbildung 2 zu sehen. Seite 17 enthält weitere
Angaben zum Anschluss des RS232-Ausgangs.
Standard-Spannungsausgangssignal (0-5 V DC)
Alle Gasdurchflussmesser der Serien FMA-1600A und FVL-1600A geben an Pin 6 ein Ausgangssignal
von 0-5 V DC aus (optional 0-10 V DC). Dieses Signal ist standardmäßig vorhanden, zusätzlich zu
anderen, eventuell als Option bestellten Ausgängen. Die Spannung liegt üblicherweise im Bereich
zwischen 0,010 V DC (Leerlauf) und 5,0 V DC (Endwert). Die Ausgangsspannung verläuft über den
gesamten Bereich linear. Die Masse liegt für alle Signale an Pin 8 an.
Optionales 0-10 V DC-Spannungsausgangssignal
Wenn Sie ein Gerät mit 0-10 V-DC-Ausgang bestellt haben, liegt das Signal an Pin 6 an. (Mit welchen
Ausgängen Ihr Gerät ausgestattet ist, können Sie bei Bedarf dem mitgelieferten Kalibrierungsdatenblatt
entnehmen.) Die Spannung liegt üblicherweise im Bereich zwischen 0,010 V DC (Leerlauf) und 10,0 V
DC (Endwert). Die Ausgangsspannung verläuft über den gesamten Bereich linear. Die Masse liegt für
alle Signale an Pin 8 an.
Optionales Stromausgangssignal (4-20 mA)
Wenn Sie ein Gerät mit 4-20-mA-Ausgang bestellt haben, liegt das Signal an Pin 1 an. (Mit welchen
Ausgängen Ihr Gerät ausgestattet ist, können Sie bei Bedarf dem mitgelieferten Kalibrierungsdatenblatt
entnehmen.) Der Strom liegt im Bereich zwischen 4 mA (Leerlauf) und 20 mA DC (Endwert). Der
Ausgangsstrom verläuft über den gesamten Bereich linear. Die Masse liegt für alle Signale an Pin 8 an
(Geräte mit einem Stromausgang benötigen eine Spannungsversorgung von 15-30 V DC).
Anmerkung: Dieses Gerät fungiert als Stromquelle. Schließen Sie das Gerät nicht an
schleifengespeiste Systeme an.
Optionales zweites Analogausgangssignal
Als Option kann das Gerät mit einem zweiten analogen Ausgangssignal bestellt werden. (Mit welchen
Ausgängen Ihr Gerät ausgestattet ist, können Sie bei Bedarf dem mitgelieferten Kalibrierungsdatenblatt
entnehmen.) Mit diesem Ausgang lässt sich eine beliebige Messgröße als Analogsignal von 0-5 V DC,
0-10 V DC oder 4-20 mA abbilden. Mit diesem optionalen Ausgangssignal kann ein Volumendurchflussmesser zum Beispiel den Volumendurchfluss an Pin 6 (0-5 V DC) und Pin 2 (4-20 mA)
ausgeben, oder ein Massendurchflussmesser kann den Massendurchfluss an Pin 6 (als 0-5 V-DCSignal) und den absoluten Gasdruck über Pin 2 (als 0-5 V-DC-Signal) ausgeben.
Anmerkung: Dieses Gerät fungiert als Stromquelle. Schließen Sie das Gerät nicht an
schleifengespeiste Systeme an.
7
DB-9-Schnittstellenstecker
8-poliger Mini-DIN-Stecker
1
1
2
6
3
7
4
5
8
4
3
9
2
6
7
5
8
5----------Masse-----------------------------------Masse---------8
3----------Senden---------------------------------Empfangen---3
2----------Empfangen----------------------------Senden--------5
Abbildung 2. Anschlüsse von Mini-DIN-Stecker auf DB-9-Stecker für RS232-Signale
5. Violett (Masse)
3. Rot (Senden)
2. Gelb (Empfangen)
Gerät A
Violett
Rot
Gelb
Gerät B
Violett
Rot
Gelb
2
Gerät C
2
3
4
1
5
3
5
9
8
7
6
Vorderseite der seriellen Schnittstellenbuchse
Abbildung 3. Typische Anschlussbelegung für mehrere adressierbare Geräte
8
Als Option ist das Gerät mit Industriestecker verfügbar:
Pin
1
Funktion
Kabelfarbe
Rot
2
3
4
5
Versorgungsspannung ( + )
RS232-Schnittstelle
RS232-Eingangssignal
Externe Tarierung (gegen Masse legen)
Masse (für Versorgung,
Kommunikation und Signale)
6
Signalausgang (Spannung oder Strom, wie bestellt)
Blau
Weiß
Grün
Schwarz
6
1
5
2
3
4
Braun
Abbildung 4. Anschlussbelegung für optionalen Industriestecker
Anmerkung: Die obige Anschlussbelegung des optionalen Industriesteckers gilt für alle Durchflussmesser
und -regler. Welcher Ausgangssignaltyp zur Verfügung steht, hängt vom jeweils bestellten Gerätetyp
des Durchflussmessers ab.
Abbildung 5. Externe Tarierung des Gerätes (Pin 4 kurzzeitig gegen Masse)
9
Bedienung der Massendurchflussmesser FMA-1600A
Die Massendurchflussmesser der FMA-1600A-Serie liefern mit einem einfachen und robusten Gerät eine
Vielzahl von auswertbaren Daten. Die FMA-1600A-Serie kann je nach Ausführung mit verschiedenen
Displayfunktionen ausgestattet sein. Alle Geräte der FMA-1600A-Serie verfügen über Anzeigen für
Hauptbetriebsart (Main Mode), Hauptmenü (Select Menu Mode), Gasauswahl (Gas Select Mode, außer
bei Geräten, die auf spezielle Mess- oder Mischgase kalibriert sind), Kommunikationseinstellungen
(Communication Select Mode), Herstellerdaten (Manufacturer Data Mode) und Verschiedenes
(Miscellaneous Mode). Zusätzlich kann Ihr Gerät mit der integrierten Summierer-Option ausgestattet
sein (siehe Seite 38). Das Gerät schaltet nach dem Einschalten immer auf die Hauptbetriebsart (Main
Mode).
Hauptbetriebsart
Nach dem Einschalten wird in der Hauptbetriebsart als Standard der Massendurchfluss angezeigt. In
der Hauptbetriebsart werden die folgenden, in Abbildung 6 angegebenen Parameter angezeigt:
PSIA
+13.49
°C
+22.73
Tare
MASS
SCCM
Air
+0.000
Volume
+0.000
Mass
MAIN
Abbildung 6. Anzeige in der Hauptbetriebsart der FMA-1600A-Durchflussmesser
Mit der Taste „Mode“ (unten rechts) kann die Anzeige zwischen Hauptbetriebsart und dem Hauptmenü
umgeschaltet werden.
Tara: Durch Drücken der Tara-Taste (oben rechts) wird der Durchflussmesser tariert und erhält dadurch
einem Referenzpunkt für den Leerlaufbetrieb. Dieser einfache Bedienschritt ist sehr wichtig, um stets
genaue Messwerte zu erhalten. Wir empfehlen Ihnen, das Gerät jedesmal nach dem Einschalten zu
tarieren. Sollte der Messwert nach der ersten Tarierung noch erheblich von Null abweichen, dann lassen
Sie dem Gerät noch ca. eine Minute aufwärmen und tarieren Sie es dann erneut.
Wenn möglich, tarieren Sie das Gerät in der Nähe des erwarteten Betriebsdruckwerts. Sperren Sie
dann vor Drücken der Tara-Taste den Gasstrom hinter dem Gerät ab. Wenn Sie das Gerät tarieren,
während Gas durch den Durchflussmesser strömt, wird ein falscher Nullpunkt eingestellt, was zu einem
Messfehler führt. Wenn Sie sicherstellen möchten, dass definitiv kein Gas durch das Gerät strömt,
dann nehmen Sie das Gerät aus der Leitung und verschließen Sie vor Betätigen der Tara-Taste beide
Anschlüsse. Wenn das Gerät nach den Ausbau aus der Leitung und mit abgesperrten Anschlüssen
einen hohen negativen Wert angezeigt, ist dies ein klares Anzeichen für einen Nullpunktfehler. Es ist
besser, das Gerät ohne Durchfluss unter atmosphärischem Druck zu tarieren als bei Betriebsdruck
einen falschen Nullpunkt zu setzen.
Anmerkung: Das Gerät kann extern tariert werden, indem Pin 4 kurz gegen Masse gelegt wird (siehe
Abbildung 5, Seite 9).
10
Gasabsolutdruck: Der Gasdruck in der Leitung wird von den Durchflussmessern der FMA-1600ASerie mit einem Absolutdrucksensor gemessen. Um eine genaue Messung bei Drücken oberhalb und
unterhalb des atmosphärischen Druckes zu erhalten, misst der Sensor den Druck gegen Vakuum als
Referenz. Sie finden diesen Parameter in der oberen, linken Ecke des Displays unter der Bezeichnung
„PSIA“. Dieser Parameter kann mit der oberen linken Taste (PSIA) zur Anzeige in die Hauptbetriebsart
übernommen werden. Der Absolutdruck wird in PSIA gemessen (pounds per square inch absolute,
bzw. Pfund pro Quadratzoll, angloamerikanische Druckeinheit). Der absolute Druck kann in relativen
Druck (psig = pounds-force per square inch gauge, der Nullwert des relativen Druckes wird bei
Atmosphärendruck gemessen) konvertiert werden, indem der lokale atmosphärische Druck von dem
gemessenen absoluten Druckwert abgezogen wird:
PSIG = PSIA – (Lokaler Atmosphärischer Druck)
Der absolute Druck des Gases wird vom Durchflussmesser zur Berechnung des Massendurchflusses
verwendet. Wenn Sie mit metrischen Einheiten arbeiten möchten, beachten Sie, dass 1 psi = 6,89 kPa
entspricht.
Gastemperatur: Die Temperatur des erfassten Gasflusses in der Leitung wird von den Durchflussmessern der FMA-1600A-Serie mithilfe eines Temperatursensors gemessen. Die Temperatur wird als
technische Einheit in Grad Celsius (°C) dargestellt und vom Durchflussmesser zur Berechnung des
Massendurchflusses verwendet. Dieser Parameter befindet sich in der oberen Hälfte des Displays unter
„°C“. Dieser Parameter kann mit der oberen mittleren Taste (°C) zur Anzeige in der Hauptbetriebsart
übernommen werden.
Volumendurchfluss: Der Volumendurchfluss wird gemessen wie unter dem „Funktionsprinzip“ an
anderer Stelle in diesem Handbuch beschrieben. Die Angabe des Volumendurchflusses befindet sich
in der unteren linken Ecke des Displays über der Anzeige „Volume“. Dieser Parameter kann mit der
unteren linken Taste (Volume) zur Anzeige in der Hauptbetriebsart übernommen werden. Um aber einen
genauen Messwert des Volumendurchflusses zu erhalten, muss zuerst das Messgas gewählt werden
(siehe Abschnitt zur Gasauswahl). Dies ist deswegen so wichtig, weil das Messgerät den Durchflusswert
auf der Basis des Gasviskositätswerts und der gemessenen Temperatur errechnet. Entspricht der
gemessene Gastyp nicht der Voreinstellung, wird zur Berechnung des Durchflusswerts ein falscher
Viskositätswert herangezogen. Der errechnete Anzeigewert wird dann verfälscht wiedergegeben, und
zwar im direkt proportionalen Verhältnis der beiden Gasviskositätswerte.
Massendurchflussrate: Die Massendurchflussrate entspricht dem um Standard-Temperatur und
-Druck korrigierten Volumendurchfluss (typischerweise bei 25°C und 14,696 psia). Die Angabe des
Massendurchflusses befindet sich im unteren mittleren Abschnitt des Displays über der Anzeige „Mass“.
Dieser Parameter kann mit der unteren mittleren Taste (Mass) zur Anzeige in der Hauptbetriebsart
übernommen werden. Der Durchflussmesser verwendet die gemessenen Temperatur- und Absolutdruckangaben, um den Messwert auf den Druck von 1 Atmosphäre und eine Temperatur von 25°C zu
beziehen. Dadurch wird ein fester solider Referenzpunkt zum Vergleich verschiedner Durchflusswerte
miteinander vorgegeben.
Blinkende Fehlermeldung: Sowohl Volumendurchflussmesser- als auch -regler zeigen bei
Überschreitung des spezifizierten Messbereiches der Messsensoren folgende Fehlermeldungen an:
MOV= Bereichsüberschreitung Massenwert,
VOV = Bereichsüberschreitung Volumenwert,
POV = Bereichsüberscheitung Druckwert,
TOV = Bereichsüberschreitung Temperaturwert.
Wenn Elemente auf dem Display blinkend angezeigt werden, sind weder der blinkende Parameter noch
der Massendurchfluss korrekt. Wird der Wert des blinkenden Parameters so reduziert, dass er sich in
seinem spezifizierten Bereich befindet, dann kehrt das Gerät wieder in den normalen Betriebszustand
zurück.
11
Hauptmenü (Select Menu )
Wenn Sie die Taste „Mode“ einmal drücken, wird auf dem Display „Select Menu“ für das Hauptmenü
angezeigt. Drücken Sie die Taste über der gewünschten Funktion, um diese aufzurufen. Drücken Sie
die Taste „Mode“ erneut, um wieder zur Hauptbetriebsart (Main Mode) zu gelangen.
(Anmerkung: Wenn Sie ein Gerät mit Summiererfunktion bestellt haben (s. Seite 38), dann gelangen
Sie nach einmaligem Druck der Mode-Taste in die Summiereranzeige (Totalizing Mode). Bei erneuter
Betätigung der Taste „Mode“ wird auf dem Display „Select Menu“ für das Hauptmenü angezeigt.
Misc
Gas
Select
menu
Comm.
RS232
Mfg.
Data
Menu
Abbildung 7. Anzeige des Hauptmenüs (Select Menu)
Gasauswahl (Gas Select Mode)
Rufen Sie Gasauswahl auf, indem Sie im Hauptmenü (Select Menü) die Taste über „Gas“ drücken.
Abbildung 8 zeigt die entsprechende Anzeige.
PgUP
H2
He
>N2
N2O
Ne
O2
UP
PgDWN
Hydrogen
Helium
Nitrogen
Nitrous Oxide
Neon
Oxygen
DOWN
Main
Gas
Abbildung 8. Anzeige der Gasauswahl (Gas Select Display)
In der Hauptbetriebsart wird das ausgewählte Gas angezeigt wie in Abbildung 6 dargestellt. Abbildung
8 zeigt, wie das entsprechende Gas bei der Gasauswahl (Gas Select Mode) mit einem Pfeil
gekennzeichnet wird. Um das zu messende Gas zu ändern, drücken Sie die Tasten „UP“ und „DOWN“
bzw. „PgUP“ und „PgDWN“, um den Pfeil vor dem gewünschten Gas zu positionieren. Wenn Sie wieder
zur Hauptbetriebsart zurückkehren, wird das gewählte Gas dort angezeigt.
Anmerkung: Bei Geräten, die speziell für ein bestimmtes Gas oder Gasgemisch bestellt wurden, ist
keine Gasauswahl verfügbar.
12
Kommunikationsparameter (Communication Select)
Rufen Sie die Einstellung der Kommunikationsparameter auf, indem Sie im Hauptmenü (Select Menu)
die Taste unter „Comm. RS-232“ betätigen. Abbildung 9 zeigt die entsprechende Anzeige.
Select
>
Unit ID (A).....A
Baud (19200)....19200
Data Rate......Fast
UP
DOWN
Comm.
RS-232
Abbildung 9. Anzeige zur Einstellung der Kommunikationsparameter
Unit ID – Gerätekennung. Gültige Zeichen sind die Buchstaben A-Z sowie das @ (s. Anmerkung
unten). Diese Gerätekennung ermöglicht die Zuweisung einer eindeutigen Adresse für das Gerät, um
mehrere Messgeräte an einer RS232-Schnittstelle eines Computers anzuschließen. In der Anzeige
zur Einstellung der Kommunikationsparameter (Communication Select Mode) können Sie die Adresse
der einzelnen Geräte anzeigen und einstellen. Um die Adresse eines Gerätes zu ändern, betätigen
Sie so lange die Select-Taste (am Display oben links), bis sich der Cursorpfeil vor „Unit ID“ befindet.
Stellen Sie dann mit den Tasten UP und DOWN (am Display unten) den Buchstaben der gewünschten
Geräteadresse ein. Änderungen der Adresse werden bei Verlassen der Anzeige zur Einstellung
der Kommunikationsparameter (mit der Tatse MODE) wirksam.
Anmerkung: Wird einem Gerät als Adresse das @-Symbol zugewiesen, geht es nach dem Verlassen
der Anzeige zur Einstellung der Kommunikationsparameter in den Streamingmodus über. Weitere
Informationen über den Streamingmodus finden Sie im Abschnitt zur RS232-Kommunikation.
Baud – Die Baudrate (Bits pro Sekunde) bestimmt die Geschwindigkeit, mit der Daten zwischen Gerät
und Rechner übertragen werden. Beide Kommunikationspartner müssen die Daten über die RS232Schnittstelle mit der gleichen Baudrate senden und empfangen. Der voreingestellte Standardwert
beträgt 19200 Baud (bzw. 19,2 KBaud). Um die Baudrate in der Anzeige zur Einstellung der
Kommunikationsparameter zu ändern, betätigen Sie so lange die Select-Taste (Display oben links), bis
der Cursorpfeil sich vor „Baud“ befindet. Wählen Sie dann mit den Tasten UP und DOWN (am Display
unten) die erforderliche Baudrate für Ihren angeschlossenen PC oder für die SPS aus. Sie können
zwischen 38400, 19200 und 2400 Baud wählen. Änderungen der Baudrate werden allerdings erst
nach Neustart des Geräts wirksam.
Data Rate – Änderungen der Datenübertragungsrate (Data Rate) wirken sich auf die Geschwindigkeit
aus, mit der das Gerät seine Daten weitergibt. Mit der Einstellung „Slow“ (Langsame Datenübertragung)
wird nur die Hälfte der schnellen Datenübertragung (Fast Rate) erreicht. Die Geschwindigkeit der
schnellen Datenübertragung (Fast rate) wird wiederum von der gewählten Baudrate bestimmt.
Oft muss die Datenübertragungsrate reduziert werden. Dies ist dann notwendig, wenn die
Kommunikationsgeschwindigkeit den Prozessor des Rechners ausbremst (was bei älteren Rechnern
durchaus vorkommen kann), oder um die Größe der im Streamingmodus empfangenen Dateien zu
verringern. Um die Datenrate (Data Rate) in der Anzeigen zur Einstellung der Kommunikationsparameter
zu ändern, betätigen Sie so lange die Select-Taste (Display oben links), bis der Cursorpfeil sich vor „Data
Rate“ befindet. Wählen Sie dann mit den Tasten UP und DOWN (unterer Displaybereich) entweder
„Fast“ oder „Slow“ (Schnell bzw. langsam) aus. Änderungen an der Datenrate werden sofort nach
dem Wechsel zwischen „Fast“ und „Slow“ wirksam.
13
Herstellerdaten
Rufen Sie die Herstellerdaten (Manufacturer Data) auf, indem Sie im Hauptmenü (Menu Select Mode)
die Taste „Mfg. Data“ im Hauptmenü (Select Menu) betätigen werden (Abbildung 7). In der Anzeige „Mfg
1“ werden Name und Telefonnummer des Herstellers angezeigt. Die Anzeige „Mfg 2“ enthält wichtige
Angaben zu Ihrem Durchflussmesser, wie Modellnummer, Seriennummer und Herstellungsdatum.
Main
Omega
Ph 800-826-6342
Fax 203-359-7700
Mfg 1
Main
Model MC-10SLPM-D
Serial No 27117
Date Mfg.11/07/2005
Calibrated By . DL
Software GP07R23
Mfg 2
Abbildung 10. Anzeige der Herstellerdaten
Verschiedene Einstellungen (Misc)
Rufen Sie das Menü „Verschiedenes“ (Misc) auf, indem Sie die Taste „Misc“ (oben rechts) im Hauptmenü
(Menu Select Mode) betätigen. Abbildung 11 zeigt die entsprechende Anzeige. Drücken Sie die Taste
über „Select“, bis sich der Cursor neben dem Parameter befindet, den Sie einstellen möchten. Drücken
Sie die Tasten „UP“ und „DOWN“, um den Parameter einzustellen.
Anmerkung: Alle Änderungen in der Anzeige „Verschiedenes“ (Misc)
werden nach Verlassen der Anzeige gespeichert.
14
Select
Main
LCD Contrast (10) . . . .
PVM DBand (0.5% FS) . .
PRESS Avg (008) . . . .
FLOW Avg (100) . . . .
10
>
UP
DOWN
008
100
Misc
Abbildung 11. Anzeige „Verschiedenes“
LCD-Kontrast: Der Kontrast der LCD-Anzeige kann zwischen 0 und 30 eingestellt werden. Mit
dem Wert 0 bekommen Sie eine sehr helle Kontrasteinstellung, während der Wert 30 eine dunkle
Kontrasteinstellung bedeutet. Um den Kontrast zu ändern, betätigen Sie so lange die Select-Taste
(Display oben links), bis der Cursorpfeil sich vor „LCD Contrast (X)“ befindet. Ändern Sie dann mit den
Tasten UP und DOWN (im unteren Bereich des Displays) den Kontrast auf den gewünschten Wert. Der
Kontrast ändert sich unmittelbar während der Einstellung.
Automatische Nullsetzung der Anzeige: Automatische Nullsetzung der Anzeige bedeutet, dass bei
Unterschreitung eines bestimmten Eingangsmesswerts die Anzeige auf Null gesetzt wird. Dadurch wird
verhindert, dass speziell durch elektrische Störstrahlung verursachte Scheinmesswerte als Durchfluss
interpretiert werden. Der Wert für die automatische Nullsetzung der Anzeige wirkt sich nicht auf den
Ausgang (weder analog noch digital) aus. Die automatische Nullsetzung der Anzeigewerte kann zwischen
0 und 3,2% des Sensor-Gesamtmessbereichs (Full Scale (FS) eingestellt werden. Die automatische
Nullsetzung bezieht sich auf die Anzeigen von Druck (Pressure), Volumenfluss (Volumetric Flow) und
Massenfluss (Mass Flow), am Gerät abgekürzt mit PVM. Um die automatische Nullsetzung einzustellen,
betätigen Sie so lange die Select-Taste (Display oben links), bis der Cursorpfeil sich vor der Anzeige
„PVM DBand (X %F.S.)“ befindet. Ändern Sie dann mit den Tasten UP und DOWN (Displayunterseite)
die automatische Nullsetzung der Anzeigewerte auf den gewünschten Einstellwert.
Mittelwertbildung der Druckwerte: Um schnell schwankende Druckwerte messen und auswerten
zu können, kann der Druckausgangswert gemittelt werden. Sie können die Mittelwertbildung der
Druckwerte zwischen 1 (keine Mittelwertbildung) und 256 (maximale Wertmittelung) einstellen. Dabei
handelt es sich um eine geometrische Mittelwertbildung. Die Werte zwischen 1 und 256 entsprechen
grob einer Ansprechzeitkonstanten (in Millisekunden). Die Mittelwertbildung kann zur effektiven Glättung
von hochfrequenten Prozessschwingungen verwendet werden, welche z. B. von Membranpumpen
ausgehen. Um die Mittelwertbildung einzustellen, betätigen Sie so lange die Select-Taste (Display oben
links), bis der Cursorpfeil sich vor „PRESS Avg (XXX)“ befindet. Ändern Sie dann mit den UP und
DOWN-Tasten (unten am Display) den Faktor der Druck-Mittelwertbildung auf den gewünschten Wert.
Mittelwertbildung der Durchflusswerte: Um schnell schwankende Durchflusswerte messen und
auswerten zu können, kann der Durchflusswert gemittelt werden. Sie können die Mittelwertbildung der
Durchflusswerte zwischen 1 (keine Mittelwertbildung) und 256 (maximale Wertmittelung) einstellen.
Dabei handelt es sich um eine geometrische Mittelwertbildung. Die Werte zwischen 1 und 256
entsprechen grob einer Ansprechzeitkonstante (in Millisekunden). Die Mittelwertbildung kann zur
effektiven Glättung von hochfrequenten Prozessschwingungen verwendet werden, welche z. B. von
Membranpumpen ausgehen. Um die Mittelwertbildung einzustellen, betätigen Sie so lange die SelectTaste (Display oben links), bis der Cursorpfeil sich vor „FLOW Avg (XXX)“ befindet. Ändern Sie dann
mit den Tasten UP und DOWN (unten am Display) den Faktor der Durchfluss-Mittelwertbildung auf den
gewünschten Wert.
15
Bedienung der Volumendurchflussmesser FVL-1600A
Die FVL-1600A-Serie kann je nach Ausführung mit verschiedenen Displayfunktionen ausgestattet
sein. Alle Geräte der FVL-1600A-Serie verfügen über Anzeigen für Hauptbetriebsart (Main Mode),
Hauptmenü (Select Menu Mode), Gasauswahl (Gas Select Mode, außer bei Geräten, die auf spezielle
Mess- oder Mischgase kalibriert sind), Kommunikationseinstellungen (Communication Select Mode),
Herstellerdaten (Manufacturer Data Mode) und Verschiedenes (Miscellaneous Mode). Zusätzlich
kann Ihr Gerät mit der integrierten Summierer-Option ausgestattet sein (siehe Seite 38). Das Gerät
schaltet nach dem Einschalten immer auf die Hauptbetriebsart (Main Mode). Beachten Sie, dass
Volumendurchflussmesser für den Betrieb unter atmosphärischen Druck bestimmt sind (siehe
Seite 28).
Hauptbetriebsart
Der Volumendurchfluss wird in der Hauptbetriebsart in den bei der Gerätebestellung spezifizierten
Einheiten anzeigt. Während des Messbetriebes sind nur die zwei in Abbildung 12 gezeigten Tasten
verfügbar. Das ausgewählte Messgas wird unter der Einheit angezeigt.
Tare
Volume
CCM
Air
+0.000
Volume
Volume
CCM
Air
Main
Abbildung 12. Anzeige in der Hauptbetriebsart der FVL-1600A-Durchflussmesser
Mit der Taste „Mode“ (unten rechts) kann die Anzeige zwischen Hauptbetriebsart und dem Hauptmenü
umgeschaltet werden.
Tara: Durch Drücken der Tara-Taste (am Display oben rechts) wird der Durchflussmesser tariert und
erhält einen Referenz-Nullpunkt. Dieser einfache Bedienschritt ist sehr wichtig, um stets genaue
Messwerte zu erhalten. Tarieren Sie den Durchflussmesser nach jedem Einschalten und wenn Sie
sicher sind, dass kein Gas durch das Gerät strömt. Sollte der Messwert nach der ersten Tarierung
noch erheblich von Null abweichen, dann lassen Sie dem Gerät noch ca. eine Minute aufwärmen und
tarieren Sie es dann erneut.
Wenn Sie das Gerät tarieren, während Gas durch den Durchflussmesser strömt, wird ein falscher
Nullpunkt eingestellt, was zu einem Messfehler führt. Wenn Sie sicherstellen möchten, dass definitiv
kein Gas durch das Gerät strömt, dann nehmen Sie das Gerät aus der Leitung und verschließen Sie
vor Betätigen der Tara-Taste beide Anschlüsse. Wenn das Gerät nach den Ausbau aus der Leitung und
mit abgesperrten Anschlüssen einen hohen negativen Wert angezeigt, ist dies ein klares Anzeichen
für einen Nullpunktfehler. Es ist besser, das Gerät ohne Durchfluss unter atmosphärischem Druck zu
tarieren als bei Betriebsdruck einen falschen Nullpunkt zu setzen.
Anmerkung: Das Gerät kann extern tariert werden, indem Pin 4 kurz gegen Masse gelegt wird (siehe
Abbildung 5, Seite 9).
16
Blinkende Fehlermeldung: Sowohl Volumendurchflussmesser- als auch -regler zeigen bei
Überschreitung des spezifizierten, maximalen Messbereiches des Sensors eine Fehlermeldung an
(VOV = volumetric overrange, volumetrische Bereichsüberschreitung). Blinkende Displayelemente
bedeuten, dass beim entsprechenden Parameter Fehler vorliegen. Wird der Wert des blinkenden
Parameters so reduziert, dass er sich in seinem spezifizierten Bereich befindet, dann kehrt das Gerät
wieder in den normalen Betriebszustand zurück.
Hauptmenü (Select Menu Mode)
Wenn Sie die Taste „Mode“ einmal drücken, wird auf dem Display „Select Menu“ für das Hauptmenü
angezeigt (Abbildung 7, Seite 12). Drücken Sie die Taste über der gewünschten Funktion, um diese
aufzurufen. Drücken Sie die Taste „Mode“ erneut, um wieder zur Hauptbetriebsart (Main Mode) zu
gelangen. (Anmerkung: Wenn Sie ein Gerät mit Summiererfunktion bestellt haben (s. Seite 38), dann
gelangen Sie nach einmaligem Druck der Mode-Taste in die Summiereranzeige (Totalizing Mode).
Bei erneuter Betätigung der Taste „Mode“ wird auf dem Display „Select Menu“ für das Hauptmenü
angezeigt.)
Gasauswahl (Gas Select Mode)
Rufen Sie Gasauswahl auf, indem Sie im Hauptmenü (Select Menü) die Taste über „Gas“ drücken.
Abbildung 8 zeigt die entsprechende Anzeige (Seite 12). In der Hauptbetriebsart wird das ausgewählte
Gas angezeigt wie in Abbildung 11 dargestellt. Abbildung 8 zeigt, wie das entsprechende Gas bei der
Gasauswahl (Gas Select Mode) mit einem Pfeil gekennzeichnet wird. Um das zu messende Gas zu
ändern, drücken Sie die Tasten „UP“ und „DOWN“ bzw. „PgUP“ und „PgDWN“, um den Pfeil vor dem
gewünschten Gas zu positionieren. Wenn Sie wieder zur Hauptbetriebsart zurückkehren, wird das
gewählte Gas dort angezeigt.
Anmerkung: Bei Geräten, die speziell für ein bestimmtes Gas oder Gasgemisch bestellt wurden, ist
keine Gasauswahl verfügbar.
Einstellung der Kommunikationsparameter
Rufen Sie die Einstellung der Kommunikationsparameter auf, indem Sie im Hauptmenü (Select
Menu) die Taste unter „Comm. RS-232“ betätigen. Weitere Informationen zur Einstellung der
Kommunikationsparameter finden Sie auf Seite 13.
Herstellerdaten (Manufacturer Data Mode)
Rufen Sie die Herstellerdaten (Manufacturer Data) auf, indem Sie im Hauptmenü (Menu Select Mode)
die Taste „Mfg. Data“ drücken (Abbildung 7, Seite 12). In der Anzeige „Mfg 1“ werden Name und
Telefonnummer des Herstellers angezeigt. Die Anzeige „Mfg 2-Display“ enthält wichtige Angaben zu
Ihrem Durchflussmesser, wie Modellnummer, Seriennummer und Herstellungsdatum (Abbildung 10,
Seite 14).
Verschiedene Einstellungen (Misc)
Rufen Sie das Menü „Verschiedenes“ (Misc) auf, indem Sie im Hauptmenü (Menu Select Mode) die
Taste „Misc“ (oben rechts) betätigen. Abbildung 11 zeigt die entsprechende Anzeige. Drücken Sie die
Taste über „Select“, bis sich der Cursor neben dem Parameter befindet, den Sie einstellen möchten.
Drücken Sie die Tasten „UP“ und „DOWN“, um den Parameter einzustellen. Siehe Seiten 14 und 15.
Anmerkung: Alle Änderungen in der Anzeige „Verschiedenes“ (Misc)
werden nach Verlassen der Anzeige gespeichert.
Datenübertragung über die RS232-Schnittstelle
Konfigurieren von HyperTerminal®:
1. Öffnen Sie Ihr HyperTerminal® RS232-Programm. Dieses finden Sie auf allen Windows®-Plattformen
im Menüpunkt „Zubehör“ des Startmenüs.
2. Wählen Sie „Eigenschaften“ aus dem Menü „Datei“
3. Klicken Sie in der Registerkarte „Verbinden mit…“ auf „Konfigurieren“. Konfigurieren Sie das
Programm folgendermaßen: Bits pro Sekunde: 19.200 (bzw. die am Gerät eingestellte Baudrate der
RS232-Schnittstelle). Protokoll: 8-N-1 (8 Datenbits, keine Parität, 1 Stoppbit, keine Flusssteuerung)
17
4. Wählen Sie auf der Registerkarte „Einstellungen“ die Option „Emulation“ auf „ANSI“ oder „AutoErkenn.“
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „ASCII-Konfiguration“ und vergewissern Sie sich, dass „Gesendete
Zeilen enden mit Zeilenvorschub“ nicht aktiviert wurde, dafür aber die Kontrollkästchen für
„Eingegebene Zeichen lokal ausgeben (lokales Echo)“ und „Beim Empfang Zeilenvorschub am
Zeilenende anhängen“ aktiviert wurden. Alle anderen, hier nicht aufgeführten Einstellmöglichkeiten
können auf der Voreinstellung belassen werden.
6. Speichern Sie die Einstellungen, schließen Sie HyperTerminal® und öffnen Sie es erneut.
Wenn sich das Gerät im Pollingmodus befindet, ist der Bildschirm bis auf einen blinkenden Cursor
leer. Um Daten auf dem Bildschirm anzuzeigen, betätigen Sie mehrmals die Enter-Taste. Damit werden
überflüssige Informationen aus dem Bildschirm geschoben. Geben Sie „*@=@“ ein und drücken Sie
„Enter“ oder rufen Sie das RS232-Kommunikationsmenü auf, wählen Sie „@“ als Kennzeichner und
verlassen Sie das Menü wieder. Wenn immer noch keine Daten angezeigt werden, dann überprüfen
Sie alle Steckverbindungen und Einstellungen der Com-Ports.
Wechseln vom Streaming- in den Pollingmodus:
Wenn sich das Gerät im Streamingmodus befindet, wird die Anzeige auf dem Bildschirm ca. 10-60 mal
pro Sekunde aktualisiert (abhängig von der Datenmenge pro Zeile). Somit werden dem Anwender die
Daten beinahe in Echtzeit angezeigt. Bei mehreren Geräten an einer RS232-Leitung ist es notwendig,
dass die Daten des Gerätes gepollt (Daten angefordert) werden.
Im Pollingmodus misst das Gerät den Durchfluss wie sonst auch, gibt die Daten aber nur nach
Anforderung (Polling) über die Schnittstelle aus. Jedem Gerät kann eine eigene Gerätekennung oder
Adresse zugewiesen werden. Standardmäßig ist bei Auslieferung die Adresse A eingestellt, andere
gültige Adressbezeichnungen lauten B bis Z.
Wenn eine Kommunikationsverbindung mit dem Messgerät hergestellt wurde und auf dem Bildschirm
der Datenstrom angezeigt wird, gehen Sie wie folgt vor:
1. Geben Sie „*@=A“ ein und drücken Sie „Enter“ oder rufen Sie das RS232-Kommunikationsmenü
auf, wählen Sie „@“ als Kennzeichner und verlassen Sie das Menü wieder, um den Streamingmodus
zu stoppen. Beachten Sie, dass der Datenstrom während Ihrer Eingabe nicht unterbrochen wird,
sodass Sie nicht lesen können, was Sie eingeben. Beachten Sie außerdem, dass das Gerät weder
die Lösch- noch die Rückschritt-Taste annimmt, sodass alle Eingaben korrekt durchgeführt werden
müssen. Drücken Sie im Zweifelfall die Enter-Taste drücken und beginnen Sie die Eingabe erneut.
Unerwartete Eingaben werden vom Gerät ignoriert. Wurde die Eingabe korrekt durchgeführt, dann
stoppt der Datenstrom.
2. Sie können die Daten des Geräts nun pollen, indem Sie „A“ eingeben und „Enter“ drücken. Dadurch
wird ein Messwert von Gerät „A“ abgerufen, das daraufhin einmal den Messwert ausgibt. Sie können
die Enter-Taste beliebig oft betätigen. Alternativ können Sie durch Eingabe von „*@=@“ (mit Enter
abschließen) in den Streamingmodus wechseln. Wiederholen Sie Schritt 1, um den Streamingmodus
zu beenden.
3. Um dem Gerät eine neue Adresse zu geben, tippen Sie „*@=[Neue Adresse]“ ein, z. B. „*@=B“.
Führen Sie diesen Befehl nicht aus, wenn mehrere Geräte an der RS232-Leitung angeschlossen
sind, da sonst alle Messgeräte die gleiche neue Adresse erhalten würden. Schließen Sie stattdessen
jedes Messgerät einzeln an die RS232-Leitung an, stellen Sie die Geräteadresse ein und trennen Sie
es dann wieder von der Leitung. Wurde nun allen Einzelgeräten eine eigene Adresse zugewiesen,
dann können die Messgeräte wieder zusammen an die RS232-Leitung angeschlossen und einzeln
gepollt werden.
Tara: Durch das Tarieren (oder Nullen) des Durchflussmessers wird ein Referenzwert für Nulldurchfluss
eingegeben. Dieser einfache Bedienschritt ist sehr wichtig, um stets genaue Messwerte zu erhalten.
Wir empfehlen Ihnen, dass Gerät jedesmal nach dem Einschalten zu tarieren. Das Messgerät kann
entweder manuell (wie auf Seite 10 beschrieben) oder über den RS232-Eingang tariert werden.
18
Um einen Tara-Befehl über RS232 zu senden, geben Sie Folgendes ein:
Im Streamingmodus: $$V<Enter>
Im Pollingmodus:
Adresse$$V<Enter>
(z. B. B$$V<Enter>)
Gasauswahl (Gas Select) – Das Messgas kann auch über die RS232-Schnittstelle gewählt werden.
Um die Gasart einzustellen, geben Sie folgende Befehle ein:
Im Streamingmodus:
Im Pollingmodus:
$$#<Enter>
Adresse$$#<Enter>
(z. B. B$$#<Enter>)
Dabei ist # die Nummer des Gases wie in der Tabelle unten angegeben. Beachten Sie, dass die
Nummern identisch mit den Identifikationsnummern des Gasauswahlmenüs (Gas Select Mode) sind:
#
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
GAS
Luft
Argon
Methan
Kohlenmonoxid
Kohlendioxid
Ethan
Wasserstoff
Helium
Stickstoff
Stickoxid
Neon
Sauerstoff
Propan
Normal-Butan
Azetylen
Ethylen
Isobutan
Krypton
Xenon
Schwefelhexafluorid
75% Argon / 25% CO2
90% Argon / 10% CO2
92% Argon / 8% CO2
98% Argon / 2% CO2
75% CO2 / 25% Argon
75% Argon / 25% Helium
75% Helium / 25% Argon
90% Helium / 7,5% Argon / 2,5% CO2
(Praxair - Helistar® A1025)
90% Argon / 8% CO2 / 2% Sauerstoff
(Praxair - Stargon® CS)
95% Argon / 5% Methan
Luft
Ar
CH4
CO
CO2
C2H6
H2
He
N2
N2O
Ne
O2
C3H8
n-C4H10
C 2H 2
C2H4
i-C2H10
Kr
Xe
SF6
C-25
C-10
C-8
C-2
C-75
A-75
A-25
A1025
Star29
Um zum Beispiel Propan einzustellen, geben Sie Folgendes ein: $$12<Enter>
19
P-5
Erfassen von Daten:
Die RS232-Schnittstelle aktualisiert die Daten auf dem Display einige Mal pro Sekunde. Ganz
kurzfristige Ereignisse können einfach erfasst werden, indem die Verbindung unmittelbar nach Auftreten
des Ereignisses getrennt wird. Dazu wird das Telefonsymbol zum Trennen der Verbindung in der
HyperTerminal®-Oberfläche verwendet (das andere Telefonsymbol dient zum Herstellen der Verbindung).
Es kann dann bis zu dem Ereignis gescrollt werden, um die mit dem Ereignis verbundenen Daten
auszuwählen, zu kopieren und in Microsoft® Excel® oder einem anderen Tabellenkalkulationsprogramm
zu verarbeiten (siehe Beschreibung unten).
Für längere Aufzeichnungen ist es sinnvoll, die Daten in einem Textdokument abzulegen. Während
der aufzuzeichnende Messwertdatenstrom auf dem Bildschirm angezeigt wird, wählen Sie aus dem
Menü „Übertragung“ die Option „Text aufzeichnen“. Geben Sie die gewünschten Pfad- und Dateinamen
an. Drücken Sie die Starttaste. Wenn die Datenerfassung abgeschlossen ist, wählen Sie im Menü
„Übertragung“ einfach „Text aufzeichnen“ und klicken Sie im dann im folgenden Untermenü auf
„Stopp“.
Aus HyperTerminal® oder einer Textdatei ausgewählte und kopierte Daten können direkt in Excel®
eingefügt werden. Die eingefügten Daten werden dann alle in der ausgewählten Spalte angezeigt.
Wählen Sie in der Excel®-Menüleiste unter „Daten“ die Option „Text in Spalten“. Es wird ein Dialogfeld
geöffnet. Stellen Sie unter „Ursprünglicher Datentyp“ die Option „Feste Breite“ ein und klicken Sie
dann auf „Weiter“. Im zweiten Dialogfeld kann je nach Wunsch die Spaltenbreite eingestellt werden,
der Standardwert reicht aber im Normalfall aus. Klicken Sie wieder auf „Weiter“. Achten Sie im dritten
Dialogfeld darauf, dass Sie das Datenformat der Daten auf „Allgemein“ belassen. Klicken Sie dann
auf „Fertig stellen“. Nun werden die Daten in Spalten aufgeteilt, so dass sie besser bearbeitet werden
können. Außerdem werden von den Zahlen Symbole wie etwa das Pluszeichen entfernt. Sind die Daten
erst einmal in dieses Format konvertiert worden, dann können sie je nach Wunsch grafisch dargestellt
oder anders weiterverarbeitet werden. Informationen zur Erfassung von Daten über einen längeren
Zeitraum hinweg finden Sie in: „Erstellen einer einfachen Skriptdatei für HyperTerminal“ auf Seite 21.
Datenformat:
Die Datenreihen auf dem Bildschirm stellen ein Abbild der Durchflusswerte dar, die auf dem Display
des Durchflussmessers mit den entsprechenden Einheiten angezeigt werden. Die Daten der
Volumendurchflussmesser nehmen zwei Spalten in der Tabelle ein. Spalte 1 enthält den Wert des
Volumendurchflusses in der bei der Bestellung angegebenen Einheit, Spalte 2 enthält das gewählte
Gas.
+4.123 Luft
+4.123 Luft
+4.123 Luft
+4.123 Luft
+4.123 Luft
+4.123 Luft
Datenformat der Volumendurchflussmesser FVL-1600A
Massendurchflussmesser geben Daten mit 5 Spalten aus, und zwar für Druck, Temperatur, Volumenund Massendurchflusswerte sowie das gewählte Gas. Genauer gesagt enthält die 1. Spalte die Angabe
über den absoluten Druck (in psia), die 2. Spalte die Temperaturangabe (normalerweise in °C), die
3. Spalte enthält den Volumendurchflusswert und die 4. Spalte den Wert des Massendurchflusses in
den bei der Bestellung spezifizierten Einheiten. Wenn die Anzeige zum Beispiel mit der Einheit SCFM
(Standard Kubikfuß/Min) bestellt wurde, zeigt das Display einen Wert von 2,004 SCFM an. Die letzten
beiden Spalten der Messwertausgabe enthalten dann Volumendurchfluss und Massendurchfluss in
CFM bzw. SCFM.
+014.70 +025.00 +02.004 +02.004 Luft
+014.70 +025.00 +02.004 +02.004 Luft
+014.70 +025.00 +02.004 +02.004 Luft
+014.70 +025.00 +02.004 +02.004 Luft
+014.70 +025.00 +02.004 +02.004 Luft
+014.70 +025.00 +02.004 +02.004 Luft
Datenformat der Massendurchflussmesser FMA-1600A
20
Senden einer einfachen Skriptdatei an HyperTerminal®
Mit dieser Funktion können Sie Ihre Messdaten über einen längeren Zeitraum hinweg aufzeichnen.
Kurzfristige, wichtige Messereignisse können mit dem Streamingmodus des Messgeräts erfasst werden.
Wenn Sie aber Messdaten über einen längeren Zeitraum erfassen möchten, kann die Datenmenge
und demzufolge die Dateigröße schnell zu groß werden. Um Daten als Text über einen gewünschten
Zeitraum aufzuzeichnen, können Sie dafür auch ohne Programmierkenntnisse die Programme
HyperTerminal (Bestandteil von Windows) und Microsoft Word benutzen.
1.
2.
3.
Öffnen Sie Ihr Textverarbeitungsprogramm (z. B. MS Word).
Aktivieren Sie die Feststelltaste, um nur noch in Großbuchstaben zu schreiben.
Fangen Sie oben auf der Seite an und geben Sie wiederholt den Großbuchstaben A ein, jeweils
gefolgt von der Enter-Taste. Wenn Sie MS Word verwenden, dann können Sie in der unteren
Programmleiste sehen, wieviele Zeilen Sie erstellt haben. Diese Zeilenzahl entspricht der Anzahl,
wie oft Datensätze aus dem Durchflussmesser gepollt und wieviele Zeilen mit Daten insgesamt
erstellt werden.
Zum Beispiel erhalten Sie mit:
A
A
A
A
A
A
insgesamt 6 Zeilen mit Datensätzen aus dem Durchflussmesser. Sie können aber so viele
Zeilen eingeben wie gewünscht.
Wieviel Zeit zwischen den einzelnen Zeilen pro Datensatz verstreichen soll, können Sie in
HyperTerminal festlegen.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
Wenn Sie nun so viele Zeilen wie nötig erstellt haben, dann wählen Sie im Menü „Datei“ den
Befehl „Speichern“. Geben Sie im Dialogfeld „Speichern unter“ den gewünschten Speicherort
und Dateinamen an. Als Dateityp wählen Sie „Nur Text“ (.txt). HyperTerminal verlangt einfache
Textdateien. Andere Textformate können nicht bearbeitet werden.
Klicken Sie auf „Speichern“.
Es wird ein Dialogfeld für die Dateikonvertierung geöffnet. In „Zeilen beenden mit“ wählen Sie
„Nur Wagenrücklauf“. Alle anderen Einstellungen können in ihrer jeweiligen Standardeinstellung
belassen werden.
Klicken Sie auf „OK“.
Sie haben jetzt eine Skript-Datei erstellt, welche an HyperTerminal gesendet werden kann.
Schließen Sie die Datei und das Textverarbeitungsprogramm.
Öffnen Sie HyperTerminal und stellen Sie eine Kommunikationsverbindung her wie in diesem
Handbuch beschrieben.
Stellen Sie den Durchflussmesser auf den Pollingmodus ein. Jedesmal, wenn Sie A<Enter>
eingeben, gibt das Messgerät eine Zeile mit Daten auf dem Bildschirm aus.
Wählen Sie in HyperTerminal das Menü „Datei“ und dann „Eigenschaften“.
Wählen Sie die Registerkarte „Einstellungen“.
Klicken Sie auf die Schaltfläche „ASCII-Konfiguration“.
In „Zeilenverzögerung“ ist ein Wert von 0 Millisekunden eingetragen. Hierdurch weisen Sie das
Programm an, wie oft es eine Zeile aus der von Ihnen erstellten Skriptdatei herauslesen soll.
1000 Millisekunden entsprechen einer Sekunde. Wenn Sie alle 30 Sekunden eine Datenzeile
auslesen möchten, müssen Sie also die Zahl 30.000 in das Feld eingeben. Möchten Sie hingegen
alle 5 Minuten eine Datenzeile auslesen, dann müssen Sie die Zahl 300.000 eingeben.
Nachdem Sie den gewünschten Wert eingegeben haben, bestätigen Sie alle Eingaben durch
mehrmaliges Klicken auf „OK“.
Wählen Sie im Menü „Übertragung“ den Befehl „ Textdatei senden…“ und nicht „Datei senden“.
Wählen Sie nun die selbst erstellte Textskriptdatei aus.
Klicken Sie auf „Öffnen“.
21
19. Das Programm führt Ihre Datei nun aus, indem es Zeile für Zeile mit der spezifizierten Verzögerung
einliest und ausgibt. Der Durchflussmesser antwortet mit jeweils einem Datensatz auf jede
Pollanweisung.
Sie können die Daten allerdings auch in eine andere Datei einlesen wie im Handbuch unter „Erfassen
von Daten“ beschrieben. Auf diese Weise wird eine Skriptdatei gesendet und Dateien in einer externen
Datei für die spätere Auswertung abgelegt.
Funktionsprinzip
Alle Gasdurchflussmesser der Serien FMA-1600A und FVL-1600A beruhen auf der präzisen Messung
des Volumendurchflusses. Der Volumendurchfluss wird durch den Druckabfall an einem laminaren
Strömungselement (Laminar Flow Element, LFE) gemessen. Über den Druckabfall wird der Differenzdruck
gemessen. Die Verengung bewirkt, dass die Gasmoleküle in parallelen Pfaden entlang der gesamten
Verengungsstelle verlaufen. Dadurch wird über den gesamten Betriebsbereich des Geräts eine laminare,
verwirbelungsfreie Strömung hergestellt. Im Gegensatz zu anderen Messprinzipien ist das Verhältnis
zwischen Druckabfall und Durchfluss bei laminaren Durchflussmessern linear. Das Funktionsprinzip
der Durchflussmesser-Serien FMA-1600A und FLV-1600A wird durch die Poiseuilleschen Gleichung
ausgedrückt:
Q = (P1-P2) r4/8ηL
Wobei:
Q
P1
P2
r
η
L
(Gleichung 1)
=
=
=
=
=
=
Volumendurchflussrate
Statischer Druck am Einlass
Statischer Druck am Auslass
Radius der Verengung
(eta) Absolute Viskosität des Mediums
Länge der Verengungsstelle
Da , r und L konstant sind, kann die Gleichung 1 wie folgt umgeschrieben werden:
Q = K (∆P/η)
(Gleichung 2)
K ist eine Konstante, die durch die Geometrie der Verengung bestimmt wird. Gleichung 2 zeigt die
lineare Beziehung zwischen Volumendurchfluss (Q), Differenzdruck (∆P) und absoluter Viskosität (η) in
vereinfachter Form.
Gasviskosität: Um einen genauen Messwert des Volumendurchflusses zu erhalten, muss zuerst das
Messgas gewählt werden (siehe Abschnitt zur Gasauswahl, Seite 12). Dies ist deswegen so wichtig,
weil das Messgerät den Durchflusswert auf der Basis des Gasviskositätswerts und der gemessenen
Temperatur errechnet. Weicht der gemessene vom eingestellten Gastyp ab, dann wird zur Berechnung
des Durchflusswerts ein falscher Viskositätswert herangezogen. Der errechnete Messwert wird
proportional zur Differenz der beiden Gasviskositätswerte verfälscht.
Die Gasviskosität, und somit auch die Gaszusammensetzung, ist für die Messgenauigkeit sehr wichtig.
Alles, was einen Einfluss auf die Gasviskosität nimmt (z. B. Wasserdampfanteile, Geruchszusätze,
etc.), hat einen direkt proportionalen Einfluss auf die Messgenauigkeit. Wenn Sie als Messgas Methan
angeben, aber in Wirklichkeit Erdgas messen, werden Sie zwar ein gutes Messergebnis erreichen. Dies
ist jedoch nicht sehr genau (der Messfehler liegt typischerweise bei < 0,6%), weil Erdgas kleine und
wechselnde Anteile an anderen Gasen wie Butan und Propan enthält. Dies führt zu einer Viskosität, die
sich etwas von reinem Methan unterscheidet.
Die absolute Viskosität ändert sich nur wenig durch Druckeinwirkung (innerhalb des Betriebsbereichs
dieser Messgeräte), deswegen benötigt eine Volumenmessung keine Korrektur hinsichtlich
der auftretenden Druckwerte. Änderungen in der Gastemperatur wirken sich auf jedoch auf die
Viskosität aus. Deswegen kompensieren Durchflussmesser der Serien FMA-1600A und FVL-1600A
Temperaturänderungen intern.
22
Andere Gase: Die Durchflussmesser der Serie FMA-1600A können andere Gase als die hier
angegebenen messen, solange es sich dabei um nicht-korrosive Gase handelt. So kann beispielsweise
ein auf Luft eingestellter Durchflussmesser auch zur Messung von Argon verwendet werden.
Der Umrechnungsfaktor für die unterschiedlichen Gase ist linear und wird einfach über das Verhältnis
der absoluten Viskosität der Gase bestimmt. Dieser Faktor kann wie folgt berechnet werden:
Qog = Q1 [η1 / ηog ]
Wobei:
Q1
η1
Qog
ηog
=
=
=
=
Vom Durchflussmesser angezeigter Durchflusswert
Viskosität des kalibrierten Gases bei Messtemperatur
Durchflusswert des gemessenen Gases
Viskosität des gemessenen Gases bei Messtemperatur
Angenommen, mit einem auf Luft eingestellten Durchflussmesser soll der Durchfluss von Argon
ermittelt werden. Der Argon-Durchfluss wird mit sl/min (Standardliter/Min) angezeigt. Zur einfacheren
Berechnung sei die Gastemperatur 25°C. Wie hoch ist nun der Durchflusswert von Argon?
Qog
Q1
η1
=
=
=
ηog
=
Tatsächlicher Durchflusswert von Argon
Vom Durchflussmesser angezeigter Wert (110 sl/min)
Viskosität des Gases, auf welches das Messgerät
bei gegebener Temperatur kalibriert wurde
Viskosität des Durchflussgases bei gemessener Temperatur
Bei 25°C beträgt die absolute Viskosität von Luft (η1) 184,918 Mikropoise.
Bei 25°C beträgt die absolute Viskosität von Argon (ηog) 225,593 Mikropoise.
Qog
Qog
Qog
=
=
=
Q1 (η 1 / ηog)
110 sl/min (184,918 / 225,593)
90,17 sl/min
Somit beträgt der tatsächliche Durchfluss von Argon durch das Messgerät 90,17 sl/min (Standardliter/
Min). Wie Sie nun feststellen können, zeigt der Durchflussmesser einen höheren Durchflusswert an
als den tatsächlichen, da Argon eine höhere Viskosität als die Luft hat, auf die das Messgerät kalibriert
wurde.
Als Faustregel gilt: „Bei einem gegebenen Durchfluss wird bei höherer Viskosität ein höherer
Durchflusswert angezeigt.“
Volumen- und Massendurchfluss im Vergleich: Bei Raumtemperatur und niedrigen Druckverhältnissen
sind Volumen- und Massendurchfluss fast identisch. Diese können jedoch ganz unterschiedlich
ausfallen, wenn sich einer der beiden Parameter ändert, weil Temperatur- und Druckveränderungen
sich auf das Volumen des zu messenden Gases auswirken. Nehmen wir beispielsweise an, es wurden
Ballons mit je 250 ml Helium gefüllt (Messwert des Geräts). Die Zufuhrleitung verlief jedoch an einer
Heizung, die zeitweise an- und abgeschaltet wurde und dadurch das einströmende Helium unstetig
aufheizte. Da der Volumendurchflussmesser nur das Volumen des Gasflusses misst, hätten die
Ballons zuerst alle die gleiche Ursprungsgröße. Werden die Ballons dann jedoch in einem Raum mit
gleichmäßiger Temperatur gelagert, so würden sie alle nach und nach eine unterschiedliche Größe
aufweisen. Werden nun aber die Ballons, selbst bei unterschiedlichen Befülltemperaturen, diesmal mit
einheitlichen 250 ml laut eines Massendurchflussmessers aufgefüllt, dann hätten die Ballons zwar gleich
nach der Befüllung schon eine unterschiedliche Größe. Lagerte man sie aber wieder bei gleichmäßiger
Temperatur, dann würden die Ballons bald alle die gleiche Größe annehmen.
Dieser Parameter wird korrigierter Massendurchfluss genannt, weil der resultierende Messwert auf
Temperatur und Druck kompensiert wurde und so die Masse des Gases widerspiegelt. Die Masse
des durchgeflossenen Gases kann nur bestimmt werden, wenn Angaben über die Temperatur- und
Druckwerte (und demzufolge der Gasdichte) verfügbar sind.
23
Wurde erst einmal der korrigierte Massendurchfluss unter Standardbedingungen ermittelt und ist die
Dichte bekannt (siehe Tabelle mit Dichtewerten im Anhang dieses Handbuchs), so kann nun der wahre
Massendurchfluss errechnet werden, wie im folgenden Beispiel gezeigt:
Messwert des Massendurchflussmessers = 250 sml/min (Standardmilliliter pro Minute)
Gas: Helium
Gasdichte bei 25°C und 14,696 psia = 0,16353 Gramm/Liter
Wahrer Massendurchfluss = (Messwert des Massendurchflusses) × (Gasdichte)
Wahrer Massendurchfluss = (250 cc/min) × (1 Liter / 1000 cc) × (0,16353 Gramm/Liter)
Wahrer Massendurchfluss = 0,0409 Gramm/Min (Helium)
Umrechnung Massen- in Volumendurchfluss:
Um Volumendurchflusswerte in Massenwerte umzurechnen, muss die Dichte des Gases bekannt sein.
Die Beziehung zwischen Volumen und Masse ist wie folgt:
Masse = Volumen × Dichte
Die Dichte des Gases ist abhängig von Temperatur und Druck, deswegen müssen bei der Umrechnung
von Volumendurchfluss in Massendurchfluss die Änderungen der Dichte berücksichtigt werden. Nach
dem Gesetz idealer Gase ist der Einfluss der Temperatur auf die Gasdichte wie folgt:
ρa / ρs = Ts / Ta
Wobei:
ρa
Ta
ρs
ρs
°K
=
=
=
=
=
Dichte unter Strömungsbedingung
absolute Temperatur unter Strömungsbedingung in °Kelvin
Dichte unter Norm- bzw. Referenzbedingung
absolute Temperatur unter Norm- bzw. Referenzbedingung in °Kelvin
°C + 273,15 Anmerkung: °K = °Kelvin
Die durch Druck hervorgerufene Änderung der Dichte kann auch folgendermaßen beschrieben
werden:
ρa / ρs = Pa / Ps
Wobei :
ρa
Ta
ρs
Ps
=
=
=
=
Dichte unter Strömungsbedingung
Strömungsdruck absolut
Dichte unter Norm- bzw. Referenzbedingung
Absolutdruck unter Norm- bzw. Referenzbedingung
Deswegen müssen zur Bestimmung des Massendurchflusses zwei korrigierende Faktoren beim
Volumendurchfluss berücksichtigt werden, nämlich der Temperatureffekt und die Auswirkung des
Druckes auf die Dichte.
Kompressibilität: Bis hierher sind wir von idealen Gasen ausgegangen. Das Gesetz für ideale Gase
lautet wie folgt:
PV=nRT
Wobei:
P = Absolutdruck
V = Volumen (oder Volumendurchfluss)
n = Molzahl (oder molarer Durchfluss)
R = Gaskonstante (bezogen auf das Molekulargewicht)
T = Absolute Temperatur
Die meisten Gase verhalten sich annähernd ideal, wenn sie innerhalb der Druck- und Temperaturbetriebsbereiche dieses Gerätes gemessen werden. Einige Gase wie Propan und Butan verhalten sich
jedoch innerhalb dieser Grenzbereiche etwas weniger ideal. Das Gesetz für nicht-ideale Gase lautet
wie folgt:
PV=ZnRT
Wobei: Z = Kompressibilitätsfaktor. Dies wird immer offensichtlicher, wenn Gase Bedingungen erreichen,
unter denen sie kondensieren und verflüssigen. Nimmt der Kompressibilitätsfaktor ab (Z=1 stellt die
ideale Gasbedingung dar), dann nimmt das Gas ein geringeres Volumen ein als aus der Berechnung
des idealen Gases zu erwarten gewesen wäre. 24
Dies führt zu: Pa Va / Za Ta = Ps Vs / Zs Ts , wobei R und n entfallen.
Unsere Massendurchflussmesser bilden Gasdurchflüsse ab, welche auf Eigenschaften nicht-idealer Gase
des im Gerät kalibrierten Gases beruhen. Die Korrekturen des Durchflusses werden normalerweise bei
25°C und 14,696 psia vorgenommen. Dies sind auch die Bedingungen für den Kompressibilitätsfaktor.
Dadurch ist es dem Anwender möglich, den Massendurchfluss unter diesen Bedingungen mit der Dichte
des realen Gases zu multiplizieren, um den Massendurchflusswert in Gramm pro Minute zu erhalten.
Weil wir den Kompressibilitätsfaktor in unser „Gesamtgasmodell“ einbezogen haben, werden die
Versuche, Massendurchflüsse nur unter Berücksichtigung von Druck, Volumen und Temperatur
sozusagen von Hand zu berechnen, manchmal zu geringen Fehlern führen.
Anmerkung: Obwohl die korrekten Masseeinheiten in metrischen Einheiten wie Gramm, Kilogramm usw.
ausgedrückt werden, spezifiziert man Massendurchflüsse standardmäßig in sl/min (Standardliter pro
Minute), scc/min (Standardkubikzentimeter pro Minute) oder sml/min (Standardmilliliter pro Minute).
Dies bedeutet, dass der Massendurchfluss durch Normierung des Volumendurchflusses auf Standardbedingungen von Temperatur und Druck berechnet wird (standard temperature and pressure, STP). Ist
die Dichte unter einem bestimmten STP-Zustand bekannt, so kann der Massendurchfluss in Gramm
pro Minute, Kilogramm pro Stunde, usw. berechnet werden.
STP wird normalerweise auf Bedingungen auf Meeresspiegelhöhe (Normalnull) festgelegt, obwohl
für diese Konvention kein festgelegter Standard existiert. Einige anerkannte Referenzbedingungen
enthalten beispielsweise:
0°C und 14,696 psia
25°C und 14,696 psia
0°C und 760 torr (mmHG, mm bezogen auf Quecksilber)
70° F und 14,696 psia
68° F und 29,92 inHG (Zoll bezogen auf Quecksilbersäule)
20°C und 760 torr (mmHG, mm bezogen auf Quecksilber)
Die Durchflussmesser der FMA-1600A-Serie beziehen sich auf die Normbedingung 25ºC und
14,696 psia (101,32 kPa) - falls bei der Bestellung nicht anders angegeben. Die Referenzwerte
entnehmen Sie dem Kalibrierungsdatenblatt.
Spez. Gasdaten aus Standard-Gastabellen: Wenn Sie noch ältere Geräte der Serie FMA/FVL1600A besitzen (Herstelldatum vor Oktober 2005), dann werden Sie sicher bemerkt haben, dass nun
leichte Unterschiede bei den Gaseigenschaftswerten in den beigefügten Tabellen bestehen. Wir haben
kürzlich die neuesten Datensätze der NIST (inklusive REFPROP 7-Daten) über Gaseigenschaften für
unsere Produkte übernommen und in die Geräte integriert. Beachten Sie stets, dass Ihre auf unsere
Durchflussmesser angewendeten Kalibriergeräte noch mit älteren Datensätzen arbeiten, beispielsweise
mit den weit verbreiteten von Air Liquide. Dies kann zu Kalibrierungsunterschieden von bis zu 0,6% des
Messwertes bei stabilen Gasen führen, bei Gasen wie Propan oder Butan sogar bis zu 3%. Dies ist nur
dann nicht der Fall, wenn der Standard schon auf das entsprechende Gas kalibriert wurde. Da die älteren
Standardwerte in der Branche nach und nach ersetzt werden, spielen solche Messunterschiede bald
keine Rolle mehr. Stellen Sie einen Unterschied zwischen Messgerät und Ihrem eigenen verwendeten
Standard fest, so wenden Sie sich einerseits an uns und erkundigen Sie sich andererseits beim Ersteller
des Standards, welcher Datensatz zur Kalibrierung verwendet wurde. Ein solcher Vergleich wird mit
hoher Wahrscheinlichkeit das Problem lösen.
25
Gas
Nummer
Kurzform
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
Luft
Ar
CH4
CO
CO2
C 2H 6
H2
He
N2
N 2O
Ne
O2
C 3H 8
n-C4H10
C 2H 2
C 2H 4
i-C4H10
Kr
Xe
SF6
C-25
C-10
C-8
C-2
C-75
A-75
A-25
Viskosität*
25°C
14,696 psia
184.918
225.593
111.852
176.473
149.332
93.540
89.153
198.457
178.120
148.456
311.149
204.591
81.458
74.052
104.448
103.177
74.988
251.342
229.785
153.532
205.615
217.529
219.134
223.973
167.451
230.998
234.306
Langform
Luft
Argon
Methan
Kohlenmonoxid
Kohlendioxid
Ethan
Wasserstoff
Helium
Stickstoff
Stickoxid
Neon
Sauerstoff
Propan
Normal-Butan
Azetylen
Ethylen
Isobutan
Krypton
Xenon
Schwefelhexafluorid
75% Argon / 25% CO2
90% Argon / 10% CO2
92% Argon / 8% CO2
98% Argon / 2% CO2
75% CO2 / 25% Argon
75% Argon / 25% Helium
75% Helium / 25% Argon
90% Helium / 7,5% Argon /
214.840
27
A1025
2,5% CO2
(Praxair - Helistar® A1025)
90% Argon / 8% CO2
218.817
28
Star29
/ 2% Sauerstoff
(Praxair - Stargon® CS)
29
P-5
95% Argon / 5% Methan
223.483
* in Mikropoise (1 Poise = Gramm / (cm) (sec))
** Gramm/Liter
(NIST REFPROP 7 database)
Dichte**
25°C
14,696 psia
1.1840
1.6339
0.6569
1.1453
1.8080
1.2385
0.08235
0.16353
1.1453
1.8088
0.8246
1.3088
1.8316
2.4494
1.0720
1.1533
2.4403
3.4274
5.3954
6.0380
1.6766
1.6509
1.6475
1.6373
1.7634
1.2660
0.5306
Kompressibilität
25°C
14,696 psia
0.9997
0.9994
0.9982
0.9997
0.9949
0.9924
1.0006
1.0005
0.9998
0.9946
1.0005
0.9994
0.9841
0.9699
0.9928
0.9943
0.9728
0.9994
0.9947
0.9887
0.9987
0.9991
0.9992
0.9993
0.9966
0.9997
1.0002
0.3146
1.0003
1.6410
0.9992
1.5850
0.9993
Gasviskositäten, Dichten und Kompressibilitäten von Gasen bei 25°C
26
Gas
Nummer
Kurzform
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
Luft
Ar
CH4
CO
CO2
C 2H 6
H2
He
N2
N 2O
Ne
O2
C 3H 8
n-C4H10
C 2H 2
C 2H 4
i-C4H10
Kr
Xe
SF6
C-25
C-10
C-8
C-2
C-75
A-75
A-25
Viskosität*
0°C
14,696 psia
172.588
209.566
103.657
165.130
137.129
86.127
83.970
186.945
166.371
136.350
293.825
190.555
74.687
67.691
97.374
94.690
68.759
232.175
212.085
140.890
190.579
201.897
203.423
208.022
154.328
214.808
218.962
Langform
Luft
Argon
Methan
Kohlenmonoxid
Kohlendioxid
Ethan
Wasserstoff
Helium
Stickstoff
Stickoxid
Neon
Sauerstoff
Propan
Normal-Butan
Azetylen
Ethylen
Isobutan
Krypton
Xenon
Schwefelhexafluorid
75% Argon / 25% CO2
90% Argon / 10% CO2
92% Argon / 8% CO2
98% Argon / 2% CO2
75% CO2 / 25% Argon
75% Argon / 25% Helium
75% Helium / 25% Argon
90% Helium / 7,5% Argon
201.284
27
A1025
/ 2,5% CO2
(Praxair - Helistar® A1025)
90% Argon / 8% CO2
203.139
28
Star29
/ 2% Sauerstoff
(Praxair - Stargon® CS)
29
P-5
95% Argon / 5% Methan
207.633
*in Mikropoise (1 Poise = Gramm / (cm) (sec))
** Gramm/Liter
(NIST REFPROP 7 database)
Dichte**
0°C
14,696 psia
1.2927
1.7840
0.7175
1.2505
1.9768
1.3551
0.08988
0.17849
1.2504
1.9778
0.8999
1.4290
2.0101
2.7048
1.1728
1.2611
2.6893
3.7422
5.8988
6.6154
1.8309
1.8027
1.7989
1.7877
1.9270
1.3821
0.5794
Kompressibilität
0°C
14,696 psia
0.9994
0.9991
0.9976
0.9994
0.9933
0.9900
1.0007
1.0005
0.9995
0.9928
1.0005
0.9990
0.9787
0.9587
0.9905
0.9925
0.9627
0.9991
0.9931
0.9850
0.9982
0.9987
0.9988
0.9990
0.9954
0.9995
1.0002
0.3434
1.0002
1.7918
0.9988
1.7307
0.9990
Gasviskositäten, Dichten und Kompressibilität von Gasen bei 0°C
27
Abhängigkeit Volumendurchflussmessung und Druckverhältnisse
Die Volumendurchflussmesser der Serie FVL-1600A sind für den Gebrauch in
Niederdruckanlagen konstruiert. Denn für genaue Messungen des Volumendurchflusses
über den Differenzdruck muss der Volumenstrom im Differenzdrucksensor laminar verlaufen.
Die Strömung wird über die Reynoldszahl wiedergegeben. Steigt die Reynoldszahl über einen
Wert von 2000 an, so erhalten wir eine nicht-laminare Strömung. Die Reynoldszahl für eine
gegebene Newtonschen Mediumströmung wird definiert als:
Re = ρVL/η
Wobei:
ρ=
V=
L=
η=
Dichte
Durchschnittsgeschwindigkeit
Konstante, welche von der Länge und Geometrie
des Pfades bestimmt wird
Absolute Viskosität
Wir können an dieser Beziehung erkennen, dass durch Erhöhung der Gasdichte oder Gasgeschwindigkeit die Reynoldszahl ansteigt. Eine Erhöhung der Gasviskosität verkleinert
hingegen die Reynoldszahl. Für ein gegebenes Gas in einem gegebenem Messgerät bei
gegebener Temperatur können L und η als festgelegte Konstanten betrachtet werden.
Zur Veranschaulichung werden zwei fast identische Durchflussmesser des Typs 100 (s)l/min
(eines davon ein Volumen-, und das andere ein Massendurchflussmesser) in Reihe in einer
Gasleitung eingebaut. Wir lassen jetzt einen geringen, aber konstanten Luftstrom durch die
Messgeräte fließen und setzen damit die Geschwindigkeit des Luftstroms durch beide Geräte
fest. Wir erhöhen jetzt bei weiterhin gleichmäßigem Luftstrom den Druck und damit auch die
Dichte der Luft ρ. Der Massendurchflussmesser, welcher den absoluten Druck aufnimmt und
somit die Dichte kompensiert, registriert die Druckerhöhung als Erhöhung der durchfließenden
Masse, denn die Anzahl der Moleküle im Gas steigt im weiterhin gleichbleibenden Volumen des
Stromes an. Zusätzlich ist die Reynoldszahl proportional zum Druck angestiegen, weil auch
die Dichte mit dem Druck ansteigt. Wenn wir nun den Druck noch weiter erhöhen, wird der
Massendurchflussmesser bis zu 100 sl/min (Standardliter/Min) anzeigen, und die Reynoldszahl
ziemlich dramatisch ansteigen. Doch der Volumendurchflussmesser wird weiterhin den
geringen, von Ihnen festgelegten Durchfluss anzeigen.
Wenn wir jetzt den Druck weiter erhöhen und nun außerdem versuchen, den Volumendurchflussmesser bis auf den Endwert von 100 l/min (Liter/Minute) zu bringen, dann wird die
Dichte ρ UND die Geschwindigkeit V auf einen hohen Wert ansteigen. Dies führt oftmals zu
einer sehr hohen Reynoldszahl und einer nicht-laminaren Strömung. Wenn wir aber eine nichtlaminare Strömung erhalten, dann ist die Grundlage für die Poiseuillesche Gleichung nicht
mehr gegeben. Die Ablesewerte des Messgeräts sind dann nicht mehr gültig.
Die Gaseigenschaften müssen auch für Ihre Entscheidung berücksichtigt werden, ob Sie bei
einem bestimmten Leitungsdruck einen Volumendurchflussmesser verwenden können. Helium,
welches eine relativ geringe Dichte und eine relativ hohe Viskosität unter Standardbedingungen
aufweist, kann bei höheren Druckverhältnissen von einem Volumendurchflussmesser
besser erfasst werden. Propan hingegen besitzt eine relativ hohe Dichte und eine relativ
geringe Viskosität, weswegen es unter hohem Druck von einem Volumendurchflussmesser
erheblich schwieriger gemessen werden kann. Luftströme wiederum werden von den meisten
Volumendurchflussmessern auch noch in hohen Messbereichen unter Leitungsdrücken von bis
zu 10 bis 15 psig getreu wiedergegeben.
28
FEHLERSUCHE
Das Display ist entweder ganz aus oder zeigt nur schwach an.
Überprüfen Sie die Anschlüsse von Netzspannung und Erdung.
Die Anzeige des Messgeräts zeigt dauerhaft ungeachtet des tatsächlichen
Leitungsdurchflusses entweder fast den Endwert oder fast den Nullwert an.
Der Differenzdrucksensor kann defekt sein. Bauen Sie das Messgerät nicht in Leitungen ein, in denen
der Druck bis zu 10 psid abrupt ansteigen oder abfallen kann. Eine Ursache dieses Problems ist die
dauerhafte Anwendung von hohem Druck, welcher von vor dem Messgerät eingebauten und sprunghaft
wirkenden Magnetventilen ausgeht. Beschädigungen, welche durch übermäßige Druckunterschiede
hervorgerufen werden, deckt die Gerätegarantie nicht ab.
Die angezeigten Massen-, Volumen-, Druck- oder Temperaturwerte blinken,
gleichzeitig wird die Meldung MOV, VOV, POV oder TOV angezeigt.
Sowohl die Volumendurchflussmesser- als auch -regler zeigen bei Überschreitung des spezifizierten
Messbereiches der Messsensoren folgende Fehlermeldungen an:
MOV= Bereichsüberschreitung Massenwert (mass overrange),
POV = Bereichsüberscheitung Druckwert (pressure overrange),
TOV = Bereichsüberschreitung Temperaturwert (temperature overrange).
Wenn Parameter oder Massendurchflusswerte auf dem Display blinkend angezeigt werden, dann
weist das auf einen Fehler der jeweiligen Elemente hin. Wird der Wert des blinkenden Parameters so
reduziert, dass er sich in seinem spezifizierten Bereich befindet, dann kehrt das Gerät wieder in den
normalen Betriebszustand zurück.
Das Messgerät zeigt einen negativen Durchflusswert an,
obwohl tatsächlich kein Durchfluss vorliegt.
Dies ist ein Anzeichen für eine falsche Tarierung (Tara). Wurde das Messgerät bei Gasdurchfluss tariert,
dann wird dieser Durchflusswert als Nulldurchfluss gewertet. Liegt nun tatsächlich null Gasdurchfluss
vor, dann zeigt das Messgerät einen negativen Durchfluss an. Tarieren Sie das Messgerät erneut
bei einem tatsächlichen Nulldurchfluss. Obwohl das Durchflussgerät nur für positiven Gasdurchfluss
vorgesehen ist, kann es auch ohne Beschädigung des Messgeräts mit einer gewissen Genauigkeit
negativen Durchfluss messen. Es ist aber nicht für bidirektionalen Gasdurchfluss kalibriert.
Das Messgerät stimmt nicht mit anderen Messgeräten in der Leitung überein.
Mehrere Volumendurchflussmesser stimmen in einer Reihenanordnung oftmals nicht überein, da sie
von Druckabfällen beeinflusst werden. Werte von Volumen- und Massendurchflussmessern dürfen nicht
miteinander verglichen werden. Werte von Massendurchflussmessern dürfen hingegen miteinander
verglichen werden. Voraussetzung dafür ist, dass sich zwischen den beiden Messgeräten keine Lecks
befinden und sie auf gleicher Standardtemperatur und Druck eingestellt sind. Beide Messgeräte müssen
ferner auf das zu messende Gas kalibriert (bzw. eingestellt) sein. Die Massendurchflussmesser der
Serie FMA-1600A sind grundsätzlich auf eine Standardtemperatur von 25°C und auf Standarddruck von
14,696 psia eingestellt. Anmerkung: Auf Wunsch können Sie spezielle Messgeräte bestellen, die auf
Ihre Anwendungsbedürfnisse zugeschnitten sind. Das jedem Messgerät beigelegte Kalibrier-Datenblatt
enthält die jeweiligen Standardwerte.
Sprunghafte oder flatterhafte Messwertanzeige.
Die Messgeräte geben die Messwerte sehr schnell wieder und bilden somit jede aktuelle
Strömungsänderung ab, verursacht etwa von Membranpumpen. Kontrollieren Sie ebenfalls das
Leitungsinnere der Zuleitung auf Fremdkörper wie z. B. PTFE-Bandreste. Anmerkung: Die Messgeräte
der Serien FMA-1600A und FVL-1600A können mit einem geometrischen Mittelwert (GRA) programmiert
werden, welcher es erlaubt, Werte trotz schneller Strömungsänderungen abzulesen (siehe Abschnitt
„Mittelwertbildung der Druckwerte“ und „Mittelwertbildung der Durchflusswerte“ auf Seite 15).
Das Ausgangssignal ist kleiner als der Ablesewert auf dem Display.
Dies kommt vor, wenn das Ausgangssignal in einiger Entfernung vom Messgerät gemessen wird, da mit
größerer Entfernung vom Messort der Spannungsabfall in der Leitung steigt. Wenn Sie eine Messleitung
größeren Querschnitts verwenden, vor allem beim Schutzleiter, kann dieser Effekt aufgehoben werden.
29
Mein Volumendurchflussmesser liefert seltsame, inkonsistente oder falsche Messwerte.
Verwenden Sie Ihren Volumendurchflussmesser nur unter Niederdruckbedingungen (wie etwa
atmosphärischen Druck) und achten Sie darauf, dass für genaue Ablesewerte geringe bis keine
Gegendrücke auftreten. Für Anwendungen unter höherem Druck sollten Sie Massendurchflussmesser
verwenden. Siehe Seite 28.
Die RS232-Schnittstelle antwortet nicht.
Kontrollieren Sie, ob Netzspannung an Ihrem Messgerät anliegt und alle Verbindungen in Ordnung
sind. Kontrollieren Sie, ob der Port des mit dem Messgerät verbundenen Rechners aktiv ist. Überprüfen
Sie anhand des RS232-Abschnittes dieses Handbuchs, ob die Portsettings korrekt eingestellt wurden
.(Kontrollieren Sie, ob im Displaymenü „Comm. RS-232“ die aktuellen Messwerte angezeigt werden.)
Schließen Sie HyperTerminal® und starten Sie das Programm erneut. Starten Sie Ihren PC neu.
Langsamere Ansprechzeit als vorgegeben.
Die Messgeräte der Serien FMA-1600A und FVL-1600A sind mit einer programmierbaren geometrischen
Mittelwertbildung (GRA) ausgestattet. Je nach Ausschlagbereich des Messgeräts kann die GRAFunktion aktiviert sein, um die Stabilität und Lesbarkeit des Displays zu verbessern. Das führt aber
auch zu einer langsameren Ansprechzeit. Siehe Abschnitt „Mittelwertbildung der Druckwerte“ und
„Mittelwertbildung der Durchflusswerte“ auf Seite 15.
Anzeige springt bei geringem Gasdurchfluss auf Null.
Die Messgeräte der Serien FMA-1600A und FVL-1600A sind mit einem programmierbaren Unempfindlichkeitsbereich ausgestattet. Werksseitig ist ein Wert von 0,5% des Endwerts eingestellt. Der Wert kann
zwischen NONE (Null) und 3,2% des Endwerts eingestellt werden. Siehe Abschnitt „Automatische
Nullsetzung der Anzeigewerte“ auf Seite 15.
Unterschiede im Messwert zwischen alten und neuen Einheiten.
Siehe Abschnitt zu „Spez. Gasdaten aus Standard-Gastabellen“ auf Seite 25.
Wartung und Neukalibrierung
Allgemeines: Die Volumendurchflussmesser der Serie FMA/FVL-1600A sind wartungsarm. Sie
enthalten keine mechanisch beweglichen Teile. Einzig die Qualität des zu messenden Gases ist der
entscheidende Faktor, welcher die Lebensdauer und Genauigkeit unserer Geräte beeinflusst. Das
Messgerät ist für die Messung von SAUBEREN, TROCKENEN UND NICHTKORROSIVEN Gasen
ausgelegt. Wir empfehlen Ihnen dringend, vor dem Messgerät einen 20 μm-Filter einzusetzen. Für
Messwerte ab 50 l/min verwenden Sie einen 50 μm-Filter. Feuchtigkeit, Öl und andere Schmutzstoffe
beeinflussen die laminaren Strömungselemente, indem beispielsweise deren Fläche reduziert wird, die
für die Berechnung des Durchflusses nötig ist. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Genauigkeit.
Neukalibrierung: Wir empfehlen Ihnen, Ihre Messgeräte jährlich neu zu kalibrieren. Wenn Sie diese
drei Vorgaben (nur SAUBERE, TROCKENE UND NICHTKORROSIVE Gase messen!) beachten, ist
dieser Zeitraum ausreichend. Auf der Rückseite des Geräts befindet sich ein Aufkleber, auf dem das
Neukalibrierungsdatum angegeben ist. Das Messgerät sollte noch vor Ablauf des Fälligkeitsdatums
zur Neukalibrierung an uns gesendet werden. Notieren Sie sich vor Vereinbarung eines Termins zur
Neukalibrierung die Seriennummer. Diese finden Sie auf der Rückseite des Geräts. Seriennummer,
Modellnummer und Herstellungsdatum können Sie auch über das Display unter „Manufacturer Data“
(Anzeige der Herstellerangaben) aufrufen, siehe Seite 14.
Reinigung: Die Volumendurchflussmesser der Serie FMA/FVL-1600A müssen nicht regelmäßig gereinigt
werden. Falls nötig, dann kann die Außenseite mit einem weichen, trockenen Lappen gereinigt werden.
Vermeiden Sie übermäßige Feuchtigkeit und Lösungsmittel.
Weitere Angaben zu Reparatur, Neukalibrierung oder zum Recycling dieses Produktes können Sie dem
hinteren Innenteil des Einbands entnehmen.
30
Technische Daten der Massen- und Volumendurchflussmesser
für mikro- und ultrakleinen Durchfluss
Endwerte von 0 bis 0,5 sml/min bis 0 bis 50 sml/min
Technische Daten
Massendurchflussmesser
Volumendurchflussmesser
Genauigkeit
± (0,8% des angezeigten Werts
+ 0,2% des Endwerts)
Hochgenauigkeitsoption
± (0,4% des angezeigten Werts
+ 0,2% des Endwerts)
Wiederholbarkeit
Betriebsbereich
Typische Ansprechzeit
Standardbedingungen (STP)
Betriebstemperatur
Nullpunktverschiebung
Endwertverschiebung
Feuchtebereich
Messbarer Durchfluss
Maximaler Druck
Digitales Ausgangssignal
± 0.2%
1% bis 100% des Endwerts
10
25°C und 14,696 psia
Nicht anwendbar
−10 bis +50
0.02%
0.02%
0 bis 100%
128%
145
Masse, Volumen,
Druck und Temperatur
Massendurchfluss
1451
Volumendurchfluss
Beschreibung
unter
Kalibrierungsbedingungen,
nach Tarierung
unter
Kalibrierungsbedingungen,
nach Tarierung
Endwert
Messen
Millisekunden (einstellbar)
Referenzbedingungen für
Massendurchflussmessung
°Celsius
Endwert / °Celsius / Atm
Endwert / °Celsius / Atm
nicht kondensierend
Endwert
psig
RS232-Seriell
Analogausgangssignal
Volumendurchfluss 0-5 V DC
Zweites
0-5 V DC oder 0-10 V DC
Masse, Volumen,
Volumendurchfluss
Analogausgangssignal
oder 4-20 mA
Druck oder Temperatur
(Optional)
Elektrische Anschlüsse
8-polig
Mini-DIN
Betriebsspannung
7 bis 30 V DC (15-30 V DC für 4-20 mA-Ausgänge)
Stromaufnahme
0,035 A (plus Ausgangsstrom für 4-20 mA-Signal)
Empfindlichkeit
0%
Nach Installation tarieren
gegenüber Einbaulage
Aufwärmzeit
<1
Sekunden
Material für
Edelstahl (303, 302), FPM, Silikon RTV (Gummi), glasfaserverstärktes Nylon,
medienberührte Teile2
Aluminium
1. Nur für Volumendurchflussmesser: Max. Betriebdruck wird durch Grenzwerte der Reynoldszahl bestimmt.
Für Betriebsdrücke >10 psig wenden Sie sich bitte an den technischen Vertrieb.
2. Wenn für Ihre Anwendung ein anderes Material benötigt wird, wenden Sie sich wegen der verfügbaren Optionen
bitte an unseren technischen Vertrieb.
Mechanische Kenndaten
Max. Durchflusswerte
Massendurchflussmesser
Max. Durchflusswerte
Volumendurchflussmesser
0,5 sml/min bis 1 sml/min
2 sml/min bis 50 sml/min
0,5 ml/min bis 1 ml/min
2 ml/min bis 50 ml/min
Mechanische
Abmessungen
(H x B x T) 99 mm x
61 mm x 28 mm
Prozess
Anschlüsse1
M5 (10-32)
Innengewinde
Druckverlust2
(psid)
1.0
1.0
1. Kompatibel mit Schlauchanschlüssen von Beswick®, Swagelok®, Parker®, sowie Verbindungsstücken für
Gleitringdichtung, Steckanschluss und Quetschverschraubung.
2. Atmosphärische Entlüftung: Kleinere Druckverluste auf Anfrage, wenden Sie sich an den technischen Vertrieb.
Abmessungen: Seite 35
31
Technische Daten der Massen- und Volumendurchflussmesser für kleinen Durchfluss
Endwerte von 0 bis 100 sml/min bis 0 bis 20 sml/min
Technische Daten
Massendurchflussmesser
Volumendurchflussmesser
Genauigkeit
± (0,8% des angezeigten Werts
+ 0,2% des Endwerts)
Hochgenauigkeitsoption
± (0,4% des angezeigten Werts
+ 0,2% des Endwerts)
Wiederholbarkeit
Betriebsbereich
Typische Ansprechzeit
Standardbedingungen (STP)
Betriebstemperatur
Nullpunktverschiebung
Endwertverschiebung
Feuchtebereich
Messbarer Durchfluss
Maximaler Druck
Digitales Ausgangssignal
± 0.2%
1% bis 100% des Endwerts
10
25°C und 14,696 psia
Nicht anwendbar
−10 bis +50
0.02%
0.02%
0 bis 100%
128%
145
1451
Masse, Volumen,
Volumendurchfluss
Druck und Temperatur
Massendurchfluss
Volumendurchfluss
Masse, Volumen,
Volumendurchfluss
Druck oder Temperatur
8-polig
7 bis 30 V DC (15-30 V DC für 4-20 mA Ausgänge)
0,035 A (plus Ausgangsstrom für 4-20 mA-Signal)
Beschreibung
unter
Kalibrierungsbedingungen,
nach Tarierung
unter
Kalibrierungsbedingungen,
nach Tarierung
Endwert
Messen
Millisekunden (einstellbar)
Referenzbedingungen für
Massendurchflussmessung
°Celsius
Endwert / °Celsius / Atm
Endwert / °Celsius / Atm
nicht kondensierend
Endwert
psig
RS232-Seriell
Analogausgangssignal
0-5 V DC
0-5 V DC oder 0-10 V DC
Zweites Analogausgangssignal
oder 4-20 mA
(Optional)
Elektrische Anschlüsse
Mini-DIN
Betriebsspannung
Stromaufnahme
Empfindlichkeit
0%
Nach Installation tarieren
gegenüber Einbaulage
Aufwärmzeit
<1
Sekunden
Material für
Edelstahl (303, 302), FPM, Silikon RTV (Gummi), glasfaserverstärktes Nylon,
medienberührte Teile2
Aluminium
1. Nur für Volumendurchflussmesser: Max. Betriebdruck wird durch Grenzwerte der Reynoldszahl bestimmt. Für
Betriebsdrücke >10 psig wenden Sie sich bitte an den technischen Vertrieb.
2. Wenn für Ihre Anwendung ein anderes Material benötigt wird, wenden Sie sich wegen der verfügbaren Optionen
bitte an unseren technischen Vertrieb.
Mechanische Kenndaten
Mechanische
ProzessDruckverlust2
1
Abmessungen
anschlüsse
(psid)
100 sml/min bis
100 ml/min bis
(H x B x T) 104,1 mm x
1/8" NPT
1.0
10 sl/min
10 l/min
61 mm x 28 mm
Innengewinde
(H x B x T) 107 mm x
1/8" NPT
1.0
20 sl/min
20 l/min
61 mm x 28 mm
Innengewinde
1. Kompatibel mit Schlauchanschlüssen von Beswick®, Swagelok®, Parker®, sowie Verbindungsstücken für
Gleitringdichtung, Steckanschluss und Quetschverschraubung.
2. Atmosphärische Entlüftung Kleinere Druckverluste auf Anfrage, wenden Sie sich an den technischen Vertrieb.
Max. Durchfluss
Massendurchflussmesser
Max. Durchfluss
Volumendurchflussmesser
Abmessungen: Seiten 35, 36
32
Technische Daten der Massen- und Volumendurchflussmesser für mittleren Durchfluss
Endwerte von 0 bis 50 sl/min bis 0 bis 250 sl/min
MassenVolumendurchflussmesser
durchflussmesser
± (0,8% des angezeigten Werts
+ 0,2% des Endwerts)
± (0,4% des angezeigten Werts
+ 0,2% des Endwerts)
± 0.2%
1% bis 100% des Endwerts
10
Technische Daten
Genauigkeit
Hochgenauigkeitsoption
Wiederholbarkeit
Betriebsbereich
Typische Ansprechzeit
Standardbedingungen (STP)
25°C und 14,696 psia
Betriebstemperatur
Nullpunktverschiebung
Endwertverschiebung
Feuchtebereich
Messbarer Durchfluss
Maximaler Druck
Nicht anwendbar
−10 bis +50
0.02%
0.02%
0 bis 100%
128%
145
Masse, Volumen,
Druck und Temperatur
Massendurchfluss
Digitales Ausgangssignal
1451
Volumendurchfluss
Beschreibung
unter Kalibrierungsbedingungen,
nach Tarierung
unter Kalibrierungsbedingungen,
nach Tarierung
Endwert
Messen
Millisekunden (einstellbar)
Referenzbedingungen für
Massendurchflussmessung
°Celsius
Endwert / °Celsius / Atm
Endwert / °Celsius / Atm
nicht kondensierend
Endwert
psig
RS232-Seriell
Analogausgangssignal
Volumendurchfluss 0-5 V DC
Zweites
0-5 V DC oder 0-10 V DC
Masse, Volumen,
Volumendurchfluss
Analogausgangssignal
oder 4-20 mA
Druck oder Temperatur
(Optional)
Elektrische Anschlüsse
8-polig
Mini-DIN
Betriebsspannung
7 bis 30 V DC (15-30 V DC für 4-20 mA Ausgänge)
Stromaufnahme
0,035 A (plus Ausgangsstrom für 4-20 mA-Signal)
Empfindlichkeit
0%
Nach Installation tarieren
gegenüber Einbaulage
Aufwärmzeit
<1
Sekunden
Material für
Edelstahl (303, 302), FPM, Silikon RTV (Gummi), glasfaserverstärktes Nylon,
medienberührte Teile2
Aluminium
1. Nur für Volumendurchflussmesser: Max. Betriebdruck wird durch Grenzwerte der Reynoldszahl bestimmt. Für
Betriebsdrücke >10 psig wenden Sie sich bitte an den technischen Vertrieb.
2. Wenn für Ihre Anwendung ein anderes Material benötigt wird, wenden Sie sich wegen der verfügbaren Optionen
bitte an unseren technischen Vertrieb.
Mechanische Kenndaten
Max. Durchfluss
Massendurchflussmesser
Max. Durchfluss
Volumendurchflussmesser
50 sl/min
100 sl/min
50 l/min
100 l/min
Mechanische
Abmessungen
(H x B x T) 112 mm x
102 mm x 28 mm
Prozessanschlüsse1
1/4" NPT Innengewinde
Druckverlust2
(psid)
2.0
2.5
(H x B x T) 127 mm x
1/2" NPT Innengewinde
4.0
102 mm x 41 mm
1. Kompatibel mit Schlauchanschlüssen von Beswick®, Swagelok®, Parker®, sowie Verbindungsstücken für
Gleitringdichtung, Steckanschluss und Quetschverschraubung.
2. Atmosphärische Entlüftung: Kleinere Druckverluste auf Anfrage, wenden Sie sich an den technischen Vertrieb.
250 sl/min
250 l/min
Abmessungen: Seiten 36, 37
33
Technische Daten der Massen- und Volumendurchflussmesser für hohen Durchfluss
Endwerte von 0 bis 500 sl/min bis 0 bis 1500 sl/min
Technische Daten
Massendurchflussmesser
Volumendurchflussmesser
Genauigkeit
± (0,8% des angezeigten Werts
+ 0,2% des Endwerts)
Hochgenauigkeitsoption
± (0,4% des angezeigten Werts
+ 0,2% des Endwerts)
Wiederholbarkeit
Betriebsbereich
Typische Ansprechzeit
Standardbedingungen (STP)
Betriebstemperatur
Nullpunktverschiebung
Endwertverschiebung
Feuchtebereich
Messbarer Durchfluss
Maximaler Druck
Digitales Ausgangssignal
± 0.2%
1% bis 100% des Endwerts
10
25°C und 14,696 psia
Nicht anwendbar
−10 bis +50
0.02%
0.02%
0 bis 100%
128%
145
Masse, Volumen,
Druck und Temperatur
Massendurchfluss
1451
Volumendurchfluss
Beschreibung
unter
Kalibrierungsbedingungen,
nach Tarierung
unter
Kalibrierungsbedingungen,
nach Tarierung
Endwert
Messen
Millisekunden (einstellbar)
Referenzbedingungen für
Massendurchflussmessung
°Celsius
Endwert / °Celsius / Atm
Endwert / °Celsius / Atm
Nicht kondensierend
Endwert
psig
RS232-Seriell
Analogausgangssignal
Volumendurchfluss 0-5 V DC
Zweites
0-5 V DC oder 0-10 V DC
Masse, Volumen,
Volumendurchfluss
Analogausgangssignal
oder 4-20 mA
Druck oder Temperatur
(Optional)
Elektrische Anschlüsse
8-polig
Mini-DIN
Betriebsspannung
7 bis 30 V DC (15-30 V DC für 4-20 mA Ausgänge)
Stromaufnahme
0,035 A (plus Ausgangsstrom für 4-20 mA-Signal)
Empfindlichkeit
0%
Nach Installation tarieren
gegenüber Einbaulage
Aufwärmzeit
<1
Sekunden
Material
Edelstahl (303, 302), FPM, Silikon RTV (Gummi), glasfaserverstärktes Nylon,
für medienberührte Teile2
Aluminium
1. Nur für Volumendurchflussmesser: Max. Betriebdruck wird durch Grenzwerte der Reynoldszahl bestimmt. Für
Betriebsdrücke >10 psig wenden Sie sich bitte an den technischen Vertrieb.
2. Wenn für Ihre Anwendung ein anderes Material benötigt wird, wenden Sie sich wegen der verfügbaren Optionen
bitte an unseren technischen Vertrieb.
Mechanische Kenndaten
Druckverlust2
(psid)
500 sl/min
500 l/min
4.0
(H x B x T) 127 mm x
3/4" NPT
1000 sl/min
1000 l/min
6.0
102 mm x 41 mm
Innengewinde
1500 sl/min
1500 l/min
9.0
®
®
®
1. Kompatibel mit Schlauchanschlüssen von Beswick , Swagelok , Parker , sowie Verbindungsstücken für
Gleitringdichtung, Steckanschluss und Quetschverschraubung.
2. Atmosphärische Entlüftung: Kleinere Druckverluste auf Anfrage, wenden Sie sich an den technischen Vertrieb.
Max. Durchfluss
Massendurchflussmesser
Max. Durchfluss
Volumendurchflussmesser
Abmessungen
Abmessungen: Seite 37
34
Prozessanschlüsse1
FMA-1600A / FVL-1600A
0 – 0,5 sml/min
0 – 1 sml/min
0 – 2 sml/min
0 – 5 sml/min
0 – 10 sml/min
0 – 20 sml/min
0 – 50 sml/min
98,98
8,53
8,53
13,33
M5 × 0,8 - 6H
0,200
Beide Seiten
60,33
13,33
26,67
56,51
3,175
3,81
2 × 8-32 UNC
4,445
23,49
Abmessungen in mm
FMA-1600A / FVL-1600A
0 – 100 sml/min
0 – 200 sml/min
0 – 500 sml/min
0 – 1 sl/min
0 – 2 sl/min
0 – 5 sl/min
0 – 10 sl/min
103,30
1/8" NPT
Beide Seiten
8,89
8,89
60,33
13,33
13,33
26,67
56,51
3,175
Abmessungen in mm
3,81
23,49
2 × 8-32 UNC - 2B
35
8,89
FMA-1600A / FVL-1600A
0 – 20 sl/min
103,30
8,89
8,89
13,33
60,33
1/8" NPT
Beide Seiten
13,33
26,67
3,81
3,175
2 × 8-32 UNC - 2B
23,49
8,89
Abmessungen in mm
FMA-1600A / FVL-1600A
0 – 50 sl/min
0 – 100 sl/min
110,92
12,7
12,7
20,32
1/4" NPT
An beiden
Seiten
101,6
20,32
40,64
82,55
4,44
19,05
4 × ø 3,45
8-32 UNC
36,19
Abmessungen in mm
36
11,12
9,52
FMA-1600A / FVL-1600A
0 – 250 sl/min
126,16
20,32
20,32
20,32
1/2" NPT
An beiden
Seiten
101,6
20,32
40,64
82,55
4,44
19,05
4 × 8-32 UNC
36,19
9,52
Abmessungen in mm
Modelle FMA-1600A / FVL-1600A
0 – 500 sl/min
0 – 1000 sl/min
0 – 1500 sl/min
126,16
20,32
20,32
20,32
3/4" NPT
An beiden
Seiten
101,6
20,32
40,64
82,55
4,44
19,05
4 × 8-32 UNC
Abmessungen in mm
36,19
37
9,52
Geräteoption: Summiererfunktion (Totalizing Mode Screen)
Die Durchflussmesser der Serien FMA-1600A und FVL-1600A sowie die FMA/FVL-2600A Durchflussregler können mit einer Summiererfunktion bestellt werden. Mit dieser zusätzlichen Geräteoption
wird auf dem Gerät eine weitere Displayfunktion angezeigt, welche den Gesamtdurchfluss des
Durchflussmessers oder Reglers (in der für das Gerät festgelegten Einheit) seit dem letzten Rücksetzen
angibt. Rufen Sie die Summiereranzeige auf, indem Sie die Taste „Mode“ drücken, bis darüber „Total“ für
die Summiererfunktion angezeigt wird. Wenn Sie ein Messgerät mit Summiererfunktion bestellt haben
(Seite 38), dann werden Sie durch einmaliges Betätigen der Mode-Taste in die Summiereranzeige
(Totalizing Mode) geführt. Bei erneuter Betätigung der Taste „Mode“ wird auf dem Display „Select
Menu“ für das Hauptmenü angezeigt. Wenn Sie die Taste nun ein drittes Mal betätigen, dann kehren
Sie wieder zur Hauptbetriebsart zurück.
Hours
0.3
Mass
0.00
Clear
Mass Mass
SLtr
SLtr
Air
Air
+0.0 SCCM
Total
Zähler (Counter) – Die Zählwertanzeige kann bis zu sechs Stellen anzeigen. Bei der Bestellung
des Messgeräts muss die gewünschte Messwertauflösung angegeben werden. Diese Auflösung hat
direkten Einfluss auf den maximalen Zählstand der Funktion. Wenn beispielsweise bei einem Gerät
mit Summierung in Litern eine Auflösung von 0,01 Liter spezifiziert wird, dann kann ein maximaler
Summiererwert von 9999,99 Litern angezeigt werden. Wird hingegen das gleiche Gerät mit einer
Auflösung von 1 Liter spezifiziert, dann beträgt der maximale Summiererwert 999999 Liter.
Automatische Rücksetzung (Rollover) – Bei der Bestellung kann außerdem festgelegt werden, wie der
Summierer nach Erreichen des maximalen Summiererwerts weiter vorgehen soll. Folgende Optionen
stehen dafür zur Verfügung:
Keine Zählerrücksetzung (No Rollover) – Erreicht der Zähler seinen Maximalwert, dann wird die Zählung
bis zur manuellen Rücksetzung gestoppt.
Zählerrücksetzung (Rollover) – Erreicht der Zähler seinen Maximalwert, dann wird die Zählung
automatisch auf Null gesetzt und zählt dann bis zur manuellen Löschung weiter.
Zählerrücksetzung mit Meldung (Rollover with Notification) – Erreicht der Zähler seinen Maximalwert,
dann wird die Zählung automatisch auf Null gesetzt. Zusätzlich wird eine Überlaufmeldung angezeigt
(overflow error). Danach zählt der Summenzähler bis zur manuellen Löschung weiter.
Betriebsstundenzähler (Hours) – Auf der Anzeige wird die abgelaufene Betriebszeit in 0,1Stundenschritten angezeigt. Der Maximalwert der angezeigten Betriebsdauer beträgt 6553,5 Stunden
(ca. 9 Monate). Der Betriebsstundenzähler wird entweder über die Taste CLEAR, ein RS232-Signal
oder bei Unterbrechung der Spannungsversorgung zurückgesetzt.
Clear (Löschen) – Der Zähler kann jederzeit auf Null zurückgesetzt werden, indem die dynamisch
beschriftete Taste CLEAR (im Display oben rechts) gedrückt wird. Um den Zähler über die RS232Verbindung zurückzusetzen, stellen Sie zunächst eine Verbindung zum Gerät her (siehe Anweisungen
im Abschnitt „RS232-Schnittstellen“ des Handbuchs). Um den Zähler zurückzusetzen, geben Sie
folgende Befehle ein:
Im Streamingmodus: $$T <Enter>
Im (adressierbaren) Pollingmodus: Adresse$$T <Enter>
(z. B. B$$T <Enter>)
38
Geräteoption: 9-Volt-Batteriepaket
Oben auf dem Durchflussmesser der Serie FMA/FVL-1600A kann ein Batteriepaket mit einer 9-VoltBlockbatterie angebracht werden. Es versorgt das Gerät über einen 8-poligen Mini-DIN-Stecker mit
Spannung. Die Ausgangssignale des Durchfluss- oder Druckmessers werden durch den Stecker an
der Unterseite des Batteriepaketes zum Steckanschluss oben weitergegeben, sodass die Signale
weiterhin zur Verfügung stehen. Schalten Sie das Batteriepaket über seinen Schalter aus, wenn das
Gerät nicht verwendet wird. (Anmerkung: Das Batteriepaket kann nicht mit den FMA/FVL-2600A
Durchflussreglern verwendet werden.)
Die normale Betriebsdauer einer alkalischen 9-Volt-Blockbatterie beträgt ca. 8 Stunden, die einer 9-VLithiumbatterie ungefähr 30-40 Stunden. Die Betriebsdauer ist aber von mehreren Faktoren abhängig.
Achten Sie deswegen darauf, regelmäßig die Batterie zu wechseln. Deutliches Zeichen für eine fast
leere Batterie ist ein deutlicher Anstieg der angezeigten Temperatur. Ursache dieser verfälschten
Temperaturanzeige ist eine zu geringe Batteriespannung. Dadurch kann die Genauigkeit des Messgeräts
beeinflusst werden. Daher ist es empfehlenswert, öfters die angezeigte Temperatur auf Genauigkeit
zu überprüfen (Richtwert 25°C, entspricht etwa Raumtemperatur) und die Batterie regelmäßig zu
wechseln.
Austausch der Batterie:
Für einen Austausch der Batterie muss das Batteriepaket nicht vom Gerät abgenommen werden.
1. Lösen Sie die vier Kreuzschlitzschrauben an der rückseitigen Abdeckung und nehmen Sie diese
vorsichtig ab wie unten dargestellt.
2. Ziehen Sie nun an der Oberseite die 9 V-Batterie heraus.
3. Sie können nun die alte Batterie ab- und eine neue Batterie anklemmen.
4. Bauen Sie dann die Batterie mit der Unterseite zuerst wieder ein. Bringen Sie die rückseitige
Abdeckung so an, indem das Kissen direkt auf die Batterie drückt.
5. Befestigen Sie die Abdeckung wieder mit den 4 Kreuzschlitzschrauben.
39
Ein- und Ausbau des Batteriepakets:
Vor Ein- oder Ausbau des Batteriepakets muss die Batterie entfernt werden!
1. Entfernen Sie die rückseitige Abdeckung des Batteriepakets und nehmen Sie die Batterie heraus
(siehe Abschnitt zum „Austausch der Batterie“).
2. Setzen Sie vorsichtig das Batteriepaket auf die Oberseite des Messgeräts auf. Achten Sie dabei
besonders darauf, dass der 8-polige Mini-DIN-Stecker guten Kontakt mit der entsprechenden Buchse
des Messgeräts hat. Die beiden unverlierbaren Schrauben unten im Batteriepaket verhindern einen
vollständigen Kontakt von Stecker und Buchse, bis die Schrauben angezogen werden.
3. Führen Sie nun den beigefügten Inbusschlüssel in eines der beiden oberen Durchgangslöcher des
Batteriepaketes ein (siehe unten stehende Zeichnung) und ziehen Sie die Schraube im vorgesehenen
Gewindeloch oben auf dem Messgerät fest.
4. Bevor Sie nun die Schraube ganz festziehen, ziehen Sie erst die zweite Schraube vorsichtig an.
Achten Sie darauf, die Schraube nicht zu fest anzuziehen.
5. Ziehen Sie jetzt die erste Schraube vorsichtig fest an. Achten Sie darauf, die Schraube nicht zu fest
anzuziehen.
6. Setzen Sie nun die Batterie ein und bauen Sie wieder die rückseitige Abdeckung an.
7. Gehen Sie beim Abbau des Batteriepaketes umgekehrt wie beim Anbau vor.
Durchgangsloch für
Schraubschlüssel
Durchgangsloch für
Schraubschlüssel
Inbusschlüssel
(3/32")
9 VBatterie
Unverlierbare
Befestigungsschraube
Unverlierbare
Befestigungsschraube
8-poliger Mini-DIN-Stecker
Rückseite
des
Messgeräts
Ein- und Ausbau des Batteriepakets
40
Zubehör
Teilenummer
FMA1600-BP
Beschreibung
9-Volt-Batteriepaket (nur für Messgeräte)
Kabel mit 8-poligem Mini-DIN-Stecker an einer Seite, Länge: 1,8 m
Kabel mit 8-poligen Mini-DIN-Steckern an beiden Seiten, Länge: 1,8 m
Adapterkabel von 8-poligem Mini DIN-Stecker auf DB9, Länge: 1,8 m
FMA1600-C1
FMA1600-C2
FMA1600-C3
Umrechnungstabelle für Durchflusswerte:
CCH
(ml/std)
0,00003
LPM
(l/min)
2,1189
LPH
(l/std)
0,035
CFM
CFH
CFH
CCM
(ml/min)
0,0021
60,0
1,0
CFM
0,000035
0,0000005
0,035
0,00059
1,0
0,0166
LPH
(l/std)
LPM
(l/min)
CCH
(ml/std)
CCM
(ml/min)
0,06
0,001
60,0
1,0
1699,,0
28,316
0,001
0,000017
1,0
0,0166
28,316
0,4719
60,0
1,0
60000,0
1000,0
1699011,0 28317,0
1,0
0,0167
1000,0
16,667
28317,0
41
471,947
Seriennummer: ____________________________
Modellnummer: ____________________________
Kalibrierzertifikat
(Bewahren Sie das Kalibrierzertifikat
im angehefteten Umschlag dieser Seite auf.)
42
GARANTIEBEDINGUNGEN
OMEGA garantiert, dass die Geräte frei von Material- und Verarbeitungsfehlern sind. Die Garantiedauer beträgt 13 Monate,
gerechnet ab dem Verkaufsdatum. Weiterhin räumt OMEGA eine zusätzliche Kulanzzeit von einem Monat ein, um
Bearbeitungs- und Transportzeiten Rechnung zu tragen und sicherzustellen, dass diese nicht zu Lasten des Anwenders
gehen.
Wenn eine Fehlfunktion auftreten sollte, muss das betroffene Instrument zur Überprüfung an OMEGA eingeschickt
werden. Bitte wenden Sie sich schriftlich oder telefonisch an die Kundendienstabteilung, um eine Rückgabenummer (AR)
zu erhalten. Wenn OMEGA das Instrument bei der Überprüfung als defekt befindet, wird es kostenlos ausgetauscht oder
instandgesetzt. OMEGAs Garantie erstreckt sich nicht auf Defekte, die auf Handlungen des Käufers zurückzuführen sind.
Dies umfasst, jedoch nicht ausschließlich, fehlerhafter Umgang mit dem Instrument, falscher Anschluss an andere Geräte,
Betrieb außerhalb der spezifizierten Grenzen, fehlerhafte Reparatur oder nicht autorisierte Modifikationen. Diese Garantie
ist ungültig, wenn das Instrument Anzeichen unbefugter Eingriffe zeigt oder offensichtlich aufgrund einer der folgenden
Ursachen beschädigt wurde: exzessive Korrosion, zu hoher Strom, zu starke Hitze, Feuchtigkeit oder Vibrationen, falsche
Spezifikationen, Einsatz in nicht dem Gerät entsprechenden Applikationen, zweckfremder Einsatz oder andere
Betriebsbedingungen, die außerhalb OMEGAs Einfluss liegen. Verschleißteile sind von dieser Garantie ausgenommen.
Hierzu zählen, jedoch nicht ausschließlich, Kontakte, Sicherungen oder Triacs.
OMEGA ist gerne bereit, Sie im Bezug auf Einsatz- und Verwendungs möglichkeiten unserer Produkte zu beraten.
OMEGA übernimmt jedoch keine Haftung für Fehler, Irrtümer oder Unterlassungen sowie für Schäden, die durch den
Einsatz der Geräte entsprechend der von OMEGA schriftlich oder mündlich erteilten Informationen entstehen.
OMEGA garantiert ausschließlich, dass die von OMEGA hergestellten Produkte zum Zeitpunkt des Versandes den
Spezifikationen entsprachen und frei von Verarbeitungs- und Materialfehlern sind. Jegliche weitere Garantie, ob
ausdrückliche oder implizit angenommene, einschließlich der der Handelsfähigkeit sowie der Eignung für einen
bestimmten Zweck ist ausdrücklich ausgeschlossen. Haftungsbeschränkung: Der Anspruch des Käufers ist auf den Wert
des betroffenen Produkts/Teiles begrenzt. Ein darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen, unabhängig davon, ob
diese aus Vertragsbestimmungen, Garantien, Entschädigung oder anderen Rechtsgründen hergeleitet werden.
Insbesondere haftet OMEGA nicht für Folgeschäden und Folgekosten.
SONDERBEDINGUNGEN: Die von OMEGA verkauften Produkte sind weder für den Einsatz in medizintechnischen
Applikationen noch für den Einsatz in kerntechnischen Anlagen ausgelegt. Sollten von OMEGA verkaufte Produkte in
medizintechnischen Applikationen, in kerntechnischen Einrichtungen, an Menschen oder auf andere Weise missbräuchlich
oder zweckfremd eingesetzt werden, übernimmt OMEGA keinerlei Haftung. Weiterhin verpflichtet sich der Käufer,
OMEGA von jeglichen Ansprüchen und Forderungen schadlos zu halten, die aus einem derartigen Einsatz der von OMEGA
verkauften Produkte resultieren.
RÜCKGABEN/REPARATUREN
Bitte richten Sie alle Reparaturanforderungen und Anfragen an unsere Kundendienst abteilung. Bitte erfragen Sie vor dem
Rücksenden von Produkten eine Rückgabenummer (AR), um Verzögerungen bei der Abwicklung zu vermeiden. Die
Rückgabenummer muss außen auf der Verpackung sowie in der entsprechenden Korrespondenz angegeben sein.
Der Käufer ist für Versandkosten, Fracht und Versicherung sowie eine ausreichende Verpackung verantwortlich, um
Beschädigungen während des Versands zu vermeiden.
Wenn es sich um einen Garantiefall handelt, halten Sie bitte
die folgenden Informationen bereit, bevor Sie sich an
OMEGA wenden:
1.
Die Auftragsnummer, unter der das Produkt bestellt
wurde.
2.
Modell und Seriennummer des Produkts.
3.
Reparaturanweisungen und/oder Fehlerbeschreibung.
Wenn es sich nicht um einen Garantiefall handelt, teilt
Ihnen OMEGA gerne die aktuellen Preise für Reparaturen
mit. Bitte halten Sie die folgenden Informationen bereit,
bevor Sie sich an OMEGA wenden:
1.
Die Auftragsnummer, unter der die Instandsetzung
bestellt wird.
2.
Modell und Seriennummer des Produkts.
3.
Reparaturanweisungen und/oder Fehlerbeschreibung.
OMEGA behält sich technische Änderungen vor. Um Ihnen jederzeit den neuesten Stand der Technologie zur Verfügung stellen
zu können, werden technische Verbesserungen auch ohne Modellwechsel implementiert.
OMEGA ist eine eingetragene Marke der OMEGA ENGINEERING, INC.
© Copyright OMEGA ENGINEERING, INC. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument darf ohne vorherige schriftliche
Zustimmung der OMEGA ENGINEERING, INC weder vollständig noch teilweise kopiert, reproduziert, übersetzt oder in ein
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M3704-DE /05.2007
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