Omega | INFCT German | Owner Manual | Omega INFCT German Benutzerhandbuch

Omega INFCT German Benutzerhandbuch
Handbuch
Online-Webshop
omega.de
E-Mail: info@omega.de
Aktuelle Handbücher:
www.omegamanual.info
INFCT
Messgerät für
Thermoelemente J, K, T und L
www.omega.de
E-Mail: info@omega.de
Technische Unterstützung und Applikationsberatung erhalten Sie unter:
Deutschland,
Österreich,
Schweiz
OMEGA Engineering GmbH
Daimlerstraße 26
D-75392 Deckenpfronn
Tel: +49 (0) 7056 9398-0, Fax: +49 (0) 7056 9398-29
Gebührenfrei: 0800 8266342
E-Mail: info@omega.de
Weltweit: www.omega.com/worldwide/
USA
OMEGA Engineering, Inc.
Customer Service: 1-800-622-2378 (nur USA und Kanada)
Engineering Service: 1-800-872-9436 (nur USA und Kanada)
Tel: (203) 359-1660, Fax: (203) 359-7700
Gebührenfrei: 1-800-826-6342 (nur USA und Kanada)
Website: www.omega.com
E-Mail: info@omega.com
Fester Bestandteil in OMEGAs Unternehmensphilosophie ist die Beachtung aller einschlägigen Sicherheits- und
EMV-Vorschriften. Produkte werden sukzessive auch nach europäischen Standards zertifiziert und nach entsprechender
Prüfung mit dem CE-Zeichen versehen.
Die Informationen in diesem Dokument wurden mit großer Sorgfalt zusammengestellt.
OMEGA Engineering, Inc. kann jedoch keine Haftung für eventuelle Fehler übernehmen und behält sich Änderungen
der Spezifkationen vor.
WARNUNG: Diese Produkte sind nicht für den medizinischen Einsatz konzipiert und dürfen nicht an Menschen
eingesetzt werden.
Allgemeine Beschreibung
Modell INFCT ist ein modernes 4-stelliges Mikroprozessor-Einbaumeßgerät für die Temperaturmessung in Verbindung
mit den Thermoelementen J, K T, und L. Die 21 mm-9-Segment-LED-Anzeige ermöglicht eine einfache Programmierung.
Die mehrstufige Programmiersperre verhindert ein unbefugtes Verstellen der programmierten Parameter.
Standardfunktionen:
- Für die Thermoelemente J, K, T und L
- Genauigkeit ±0,5 °C
- DIN-Gehäuse 96 x 48 mm
- MAX-Wert Speicher
- Anzeige in °C oder °F
- 21 mm-9-Segment-Anzeige
- Programmierbare Displayfarbe rot, orange oder grün
- Interne Klemmstellenkompensation
- 2 Grenzwerte mit Relaisausgang max. 230 VAC/30 VDC, 6 A
- Einfachste Programmierung
- Mehrstufige Programmiersperre
- Nichtflüchtiger Speicher
- Digitaler Filter
- 230 VAC, 115 VAC und 9 - 32 VDC Versorgungsspannung lieferbar
Optionen:
- 2 Grenzwerte mit Relaisausgang max. 230 VAC/30 VDC, 6 A
- Skalierbarer Analogausgang 0 - 10 V, 0/4 - 20 mA
- Skalierbarer Analogausgang 0 - 10 V, 0/4 - 20 mA galvanisch getrennt
- 9 - 32 VDC Versorgungsspannung
- Frontseitige IP65 Schutzabdeckung
Lieferbare Versionen
Bestell Nr.
Beschreibung
INFCT-x00
INFCT-x1x
INFCT-xx1
INFCT-xx2
INFCT-x11
INFCT-x12
nur Anzeige, ohne Analogausgang, ohne Grenzwerte
Ausführung mit 2-fach Grenzwertgeber
Ausführung mit Analogausgang 0/4 - 20 mA, 0 - 10 V
Ausführung mit galv. getrenntem Analogausgang 0/4 - 20 mA, 0 - 10 V
Ausführung mit 2-fach Grenzwertgeber und galvanisch nicht getrenntem Analogausgang 0/4 - 20 mA, 0 - 10 V
Ausführung mit 2-fach Grenzwertgeber und galvanisch getrenntem Analogausgang 0/4 - 20 mA, 0 - 10 V
Allgemeine Hinweise
Wichtiger Hinweis
Schutzleiter muß angeschlossen werden.
Servicearbeiten
Vor dem Öffnen des Gerätes Netzspannung abklemmen.
Empfehlung: Not-Aus- oder Ein-/Aus-Schalter am Rack anbringen.
Achtung! Servicearbeiten dürfen nur durch qualifiziertes Personal durchgeführt werden.
Bei Reinigung Gerät vor Feuchtigkeit schützen.
-2-
Inhaltsverzeichnis
1.0
2.0
2.1
3.0
4.0
5.0
6.0
7.0
8.0
8.1
9.0
10.0
11.0
11.1
12.0
12.1
12.2
12.3
13.0
14.0
Mechanischer Einbau
Sicherheitsbestimmungen
Konformitätserklärung
Pinbelegung des Anschlußklemmblockes
Ansicht des Anschlußklemmblocks
Aktivieren der Programmiersperren
Anschluß des Thermoelementes
Anschluß der Versorgungsspannung 230/115 VAC bzw. 9 – 32 VDC Geräten
Anschluß des galv. nicht getrennten Analogausgangs
Anschluß des galv. getrennten Analogausgangs
Anschluß der Relaisausgänge
Einstellung der Grenzwerte
Programmierung
INPT (INPUT), Einstellung des Meßbereiches
DEC.P Einstellung der Auflösung
RD.CF Anzeige in °C oder °F
COLR (Color) Displayfarbe rot grün oder orange
S1 CF (Setpoint 1 Configuration), Funktion des Grenzwertes 1
S2 CF (Setpoint 2 Configuration), Funktion des Grenzwertes 2
S1.DB (Setpoint 1 Deadband), Einstellung Hysterese Grenzwert 1
S2.DB (Setpoint 2 Deadband), Einstellung Hysterese Grenzwert 2
OT.CF (Output Configuration), Konfiguration des Analogausgangs
OT.S.O (Output Scale und Offset), Zuordnung der Anzeige zum Analogausgang
P.BAND (Proportional-Band bei P-Regelfunktion)
M.RST (Manual Reset), Komp. Abweichung vom Sollwert bei P-Regelfunk. des Analogausg.
CJ.OF (Cold-Junction-Offset). Nullpunkt-Einstellung
LK.CF (Lockout Configuration), Programmiersperren für Grenzwerte und Reset
bRit (Brightness) Helligkeit der Anzeige
Menü in der Übersicht
Funktion der Tastatur im RUN-Mode
Abruf des gespeicherten MAX-Wertes
Abfrage Soll/Istwert-Abweichung bei P-Regelfunktion
Quittierung bei Grenzwertüberschreitung
Meldungen während dem Programmieren und Fehlermeldungen
Spezifikationen
S. 3
S. 3
S. 3
S. 4
S. 4
S. 5
S. 6
S. 6
S. 6
S. 7
S. 7
S. 7
S. 8
S. 8
S. 8
S. 8
S. 9
S. 9
S. 9
S. 10
S. 10
S. 10
S. 11
S. 11
S. 12
S. 12
S. 13
S. 13
S. 14
S. 16
S. 16
S. 16
S. 16
S. 16
S. 17
1.0 Mechanischer Einbau
Die Frontmaße des Gehäuses sind 96 x 48 mm, die Ausschnittsmaße 92 x 45 mm. Schieben Sie das Gerät von vorne durch den
Ausschnitt und fixieren Sie das Gehäuse mit den beiliegenden Befestigungsteilen.
2.0 Sicherheitsbestimmungen
Bitte beachten Sie beim Anschluß eines Aufnehmers folgenden Zusammenhang:
Entfernen Sie vor dem Ausbau eines INFCT aus dem Gehäuse alle Anschlußstecker.
2.1 Konformitätserklärung
INFCT-xxx-B
wird hiermit bestätigt, daß sie den Anforderungen für elektromagnetische Verträglichkeit (89/336/EWG) entsprechen.
Zur Beurteilung dieser Erzeugnisses hinsichtlich elektromagnetischer Verträglichkeit wurden folgende Normen herangezogen:
EN50081-1:1992 Generic-Emission-Standard
EN50082-1:1992 Generic-Immunity-Standard
-3-
3.0 Pinbelegung des Anschlußklemmblockes
Pin
Funktion
TB1-1
TB1-2
TB1-3
TB1-4
TB1-5
TB1-6
TB1-7
TB1-8
TB1-9
TB1-10
TB1-11
TB1-12
Grenzwert 1 Schließer, 230 VAC/30 VDC, 6 A
Grenzwert 1 Öffner, 230 VAC/30 VDC, 6 A
Grenzwert 1 Mittelkontakt
Grenzwert 2 Schließer, 230 VAC/30 VDC, 6 A
Grenzwert 2 Öffner, 230 VAC/30 VDC, 6 A
Grenzwert 2 Mittelkontakt
Phase AC-Versorgung
bei DC-Versorgung nicht belegt
MP AC-Versorgung,
+ DC-Versorgung
Schutzleiter AC-Versorgung
– DC-Versorgung
+ Analogausgang 0 - 10 V galv. nicht getrennt
+ Analogausgang 0/4 - 20 mA galv. nicht getrennt
Analogausgang GND galv. nicht getrennt
TB4-B
TB4-C
Thermoelement +
Thermoelement –
TB5-1
TB5-2
TB5-3
+ Analogausgang 0 - 10 V galv. getrennt
+ Analogausgang 0/4 - 20 mA galv. getrennt
Analogausgang GND galv. getrennt
J1-1
J1-2
+ Logikausgang 5 V TTL-Pegel (nur bei P-Regelfunktion OT.CF O.3=P des Analogausgangs INFCT-xx1/2)
– Logikausgang (nur bei P-Regelfunktion OT.CF O.3=P des Analogausgangs INFCT-xx1/2)
(Klemmblock ist nur bei der Ausführung INFCT-xx2 vorhanden)
(Klemmblock ist nur bei der Ausführung INFCT-xx2 vorhanden)
(Klemmblock ist nur bei der Ausführung INFCT-xx2 vorhanden)
4.0 Ansicht des Anschlußklemmblocks
TB5
TB1
Relais 1
Relais2
Galv. getr. Analogausgang
+ 0 - 10 V
+ 0/4 - 20 mA
GND
∼
TC +
J1
N
Phase
Neutralleite
Schutzleiter
DC-Geräte
+ 9...32 V
GND
TC –
Thermoelement +
Thermoelement –
Analogausgang GND
+ Analogausgang 0/4 - 20 mA
+ Analogausgang 0 - 10 V
-4-
5.0 Aktivieren der Programmiersperren
Mit Hilfe der Steckbrückengruppe S3 werden die Programmiersperren aktiviert.
E
D
C
B
A
S3
Steckbrücke
Funktion
S3-A
S3-A
Gesteckt: Alle Fronttasten sind aktiv
Entfernt: Alle Fronttasten sind inaktiv
S3 B
S3 B
Gesteckt: werksinterne Kalibrierpunkte frei
Entfernt: werksinterne Kalibrierpunkte gesperrt
S3-C
S3-C
Gesteckt: Analogausgang ohne Vorwiderstand
Entfernt: Analogausgang mit Vorwiderstand
S3-C sollte nur gesteckt werden, wenn an den Analogausgang Geräte mit niedrigem Eingangswiderstand
angeschlossen werden. Bitte beachten Sie, daß bei gesteckter S3-C der Analogausgang nicht mehr
kurzschlußsicher ist.
S3-D
Werksinterne Funktion, Steckbrücke nicht verändern
S3-E/A
Gesteckt: Grenzwerte können bei der Programmierung LK.CF (Lockout Configuration) SP.=D mit der SetpointTaste kontrolliert, jedoch nicht verändert werden. Bei der Programmierung SP.=E lassen sich die Grenzwerte
verstellen. Beim Betätigen der MENU-Taste erscheint LOCK in der Anzeige.
-5-
6.0 Anschluß des Thermoelementes
TB1
Relais 1
∼
Relais2
TC +
TC –
J1
N
Thermoelement +
Thermoelement –
7.0 Anschluß der Versorgungsspannung 230/115 VAC bzw. 9 - 32 VDC
TB1
Relais 1
∼
Relais2
TC +
TC –
J1
N
Phase
Neutralleiter
Schutzleiter
Thermoelement +
Thermoelement –
DC-Geräte
+ 9...32 V
GND
8.0 Anschluß galv. nicht getrennter Analogausg. INFCT-xx1 0/4 – 20 mA bzw. 0 – 10 V
TB1
Relais 1
∼
Relais2
TC +
TC –
J1
N
Thermoelement +
Thermoelement –
Analogausgang GND
+ Analogausgang 0/4 - 20 mA
+ Analogausgang 0 - 10 V
Der galv. nicht getrennte
Analogausgang 0 – 10 V bzw.
0/4 – 20 mA ist nur bei Modell
INFCT-xx1 vorhanden
-6-
8.1 Anschluß des galv. getrennten Analogausg. INFCT-xx2 0/4 – 20 mA bzw. 0 – 10 V
TB5
TB1
Relais 1
Galv. getr. Analogausgang
Relais2
TB5 mit dem galv. getrennten
Analogausgang 0 – 10 V bzw.
0/4 – 20 mA ist nur bei Modell
INFCT-xx2 vorhanden
+ 0 - 10 V
+ 0/4 - 20 mA
GND
∼
TC +
TC –
J1
N
Thermoelement +
Thermoelement –
9.0 Anschluß der Relaisausgänge
TB1
Relais 1
Grenzwertfunktionen und
Relaisausgänge sind nur bei
Modell INFCT-x1x vorhanden
Relais2
Relay 1 = Grenzwertrelais 1
Relay 2 = Grenzwertrelais 2
∼
TC +
TC –
J1
N
Thermoelement +
N. O. = Schließer
N. C. = Öffner
Com = Mittelkontakt
Thermoelement –
10.0 Einstellung der Grenzwerte
Grenzwertfunktionen und Relaisausgänge sind nur bei Modell INFCT-x1x vorhanden
Zur Einstellung der Grenzwerte und des Programmenüs muß die Steckbrücke S3-A gesteckt und S3-E entfernt werden.
Zur ausschließlichen Einstellung der Grenzwerte müssen der Programmpunkt LF.CF auf SP=E (Enable) gestellt und die
Steckbrücken S3-A und S3-E gesteckt werden. In dieser Konfiguration ist das eigentliche Programmenü gesperrt. Beim Betätigen
der MENU-Taste erscheint LOCK in der Anzeige. Die Grenzwerte lassen sich durch Drücken der SETPTS-Taste aufrufen und
verstellen. Wird LF.CF auf SP=D (Disable) gestellt, lassen sich die Grenzwerte durch Drücken der SETPTS-Taste aufrufen,
jedoch nicht verstellen.
Einstellung der Grenzwerte:
Nach dem Drücken der SETPTS-Taste erscheint kurz SP1, danach erscheint der eingestellte Grenzwert 1 in der Anzeige. Mit der
DEV- und MAX-Taste wird der Grenzwert eingestellt. Mittels der DEV-Taste wird die blinkende Ziffer verschoben, mit der MAXTaste wird der Zahlenwert eingestellt.
Mit der SETPTS-Taste wird Grenzwert 1 gespeichert. Es erscheint kurzzeitig SP2, Grenzwert 2 wird in der gleichen Weise wie
Grenzwert 1 eingestellt. Erfolgt ca. 15 sec. keine Eingabe, geht INFCT in die normale Anzeigenfunktion zurück.
-7-
11.0 Programmierung
Zum Programmieren des INFCT muß die Steckbrücke S3A gesteckt und S3-E entfernt
werden.
Programmpunkt INPT (INPUT), Einstellung des Thermoelementtyps. Die Anzeige INPT erscheint nach dem Drücken der
MENU-Taste.
Drücken Sie die DEV-Taste. Es erscheint eine der folgenden Einstellungen:
Menü
Auswahl
Beschreibung
INPT
J.TC
Thermoelement J (Fe-Konst nach amerikanischer Norm IEC 584)
INPT
K.TC
Thermoelement K (NiCr-Ni)
INPT
T.TC
Thermoelement T (Cu-Konst)
INPT
DJ.TC
Thermoelement L (Fe-Konst nach deutscher Norm DIN 43710))
Die einzelnen Thermoelementtypen werden nacheinander mit der MAX-Taste aufgerufen. Mit der MENU-Taste wird das
gewählte Thermoelement gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges Drücken der
RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
____ Einstellung ab Werk
Programmpunkt DEC.P, Einstellung der Auflösung.
Menü
Auswahl
Beschreibung
DEC.P
FFFF.
1 °C (1 °F) Auflösung
DEC.P
FFF.F
0,1 °C (1 °F ) Auflösung
Die eingestellte Auflösung erscheint nach dem Drücken der DEV-Taste in der Anzeige, mit der MAX-Taste wird der
Dezimalpunkt an die gewünschte Stelle verschoben. Mit der MENU-Taste wird die gewählte Auflösung gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
____ Einstellung ab Werk
Programmpunkt RD.CF Reading Configuration, Anzeige in °C oder °F.
Menü
Auswahl
Beschreibung
RD.CF
R1=C
Anzeige in °C
RD.CF
R1=F
Anzeige in °F
Die gewählte Einstellung wird mit der DEV-Taste aufgerufen und mit MAX-Taste wird die Anzeige auf °C oder °F eingestellt.
Mit der MENU-Taste wird die vorgenommene Einstellung gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
____ Einstellung ab Werk
-8-
Programmpunkt COLR (Color), Displayfarbe rot, orange oder grün
Menü
Auswahl
Beschreibung
COLR
COLR
COLR
REd
AMbR
GRN
Displayfarbe rot
Displayfarbe orange
Displayfarbe grün
Der gewünschte Programmpunkt wird mit der TARE-Taste angefahren, mit der MAX-Taste wird der Parameter
eingestellt. Mit der MENU-Taste wird die vorgenommene Einstellung gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
____ Einstellung ab Werk
Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCT-x1x
Programmpunkt S1 CF (Setpoint 1 Configuration), Funktion des Grenzwertes 1.
Menü
Auswahl
Beschreibung
S1.CF
S1.CF
S.1=A
S.1=B
Grenzwert 1 arbeitet als Hi-Alarm (bei Überschreitung aktiv)
Grenzwert 1 arbeitet als Lo-Alarm (bei Unterschreitung aktiv)
S1.CF
S1.CF
S.2=U
S.2=L
Grenzwert 1 arbeitet im Nicht-Quittierbetrieb
Grenzwert 1 arbeitet im Quittierbetrieb (Grenzwertüberschreitung muß quittiert werden)
Der gewünschte Programmpunkt wird mit der DEV-Taste angefahren, mit der MAX-Taste wird der Parameter eingestellt.
Mit der MENU-Taste wird die vorgenommene Einstellung gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
____ Einstellung ab Werk
Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCT-x1x
Programmpunkt S2 CF (Setpoint 2 Configuration), Funktion des Grenzwertes 2.
Menü
Auswahl
Beschreibung
S2.CF
S2.CF
S.1=A
S.1=B
Grenzwert 2 arbeitet als Hi-Alarm (bei Überschreitung aktiv)
Grenzwert 2 arbeitet als Lo-Alarm (bei Unterschreitung aktiv)
S2.CF
S2.CF
S.2=U
S.2=L
Grenzwert 2 arbeitet im Nicht-Quittierbetrieb
Grenzwert 2 arbeitet im Quittierbetrieb (Grenzwertüberschreitung muß quittiert werden)
Der gewünschte Programmpunkt wird mit der DEV-Taste angefahren, mit der MAX-Taste wird der Parameter eingestellt.
Mit der MENU-Taste wird die vorgenommene Einstellung gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
____ Einstellung ab Werk
-9-
Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCT-x1x
Programmpunkt S1.DB (Setpoint 1 Deadband), Einstellung Hysterese Grenzwert 1.
Menü
Auswahl
Beschreibung
S1.DB
0...9999
Hysterese für Grenzwert 1 in Digit
Mit der DEV- und MAX-Taste wird die Hysterese eingestellt. Mittels der DEV-Taste wird die blinkende Ziffer verschoben,
mit der MAX-Taste wird der Zahlenwert eingestellt. Mit der MENU-Taste wird die vorgenommene Hysterese-Einstellung
gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCT-x1x
Programmpunkt S2.DB (Setpoint 2 Deadband), Einstellung Hysterese Grenzwert 2.
Menü
Auswahl
Beschreibung
S2.DB
0...9999
Hysterese für Grenzwert 2 in Digit
Mit der DEV- und MAX-Taste wird die Hysterese eingestellt. Mittels der DEV-Taste wird die blinkende Ziffer verschoben,
mit der MAX-Taste wird der Zahlenwert eingestellt. Mit der MENU-Taste wird die vorgenommene Hysterese-Einstellung
gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCT-xx1
Programmpunkt OT.CF (Output Configuration), Konfiguration des Analogausgangs.
Menü
Auswahl
Beschreibung
OT.CF
O.1=D
Analogausgang inaktiv (disabled)
OT.CF
O.1=E
Analogausgang aktiv (enabled)
OT.CF
O.2=V
Analogausgang 0 - 10 V (Volt)
OT.CF
O.2=C
Analogausgang 0/4 - 20 mA (Current)
OT.CF
O.3=A
Analogausgang arbeitet im Normalbetrieb
OT.CF
O.3=P
Analogausgang arbeitet als P-Regler
Der nachfolgende Programmpunkt erscheint nur bei der Einstellung O.3=P
OT.CF
O.4=D
P-Regler Analogausgang arbeitet in direkter Funktion (Direct)
OT.CF
O.4=R
P-Regler Analogausgang arbeitet in umgekehrter Funktion (Reverse)
Der nachfolgende Programmpunkt erscheint nur bei der Einstellung O.2=V und O.3=P
OT.CF
O.5=F
P-Regler Analogausgang arbeitet mit 0 - 10 V
OT.CF
O.5=H
P-Regler Analogausgang arbeitet mit 0 - 5 V
Der gewünschte Programmpunkt wird mit der DEV-Taste angefahren, mit der MAX-Taste wird der Parameter eingestellt.
Mit der MENU-Taste wird die vorgenommene Einstellung gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
___ Einstellung ab Werk
-10-
Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCT-xx1/2
Programmpunkt OT.S.O (Output Scale und Offset), Zuordnung der Anzeige zum Analogausgang. Dieser
Programmpunkt erscheint nur bei der Einstellung O.3=A, (Analogausgang arbeitet im Normalbetrieb) z.B. Anzeige 0 150,0 °C entspricht Analogausgang 0 - 10 V, z.B. Anzeige 0 - 80,0 °C entspricht Analogausgang 4 - 20 mA.
Zuordnung der Anzeige zum Analogausgang Beispiel 1: Anzeige 0 - 150,0 °C entspricht Analogausgang 0 - 10 V,
Beispiel 2: Anzeige 0 - 80,0 °C entspricht Analogausgang 4 - 20 mA.
Menü
Auswahl
Beschreibung
Auswahl
Beschreibung
OT.S.O
Beispiel 1: 0 - 150,0 °C = 0 - 10 V
Beispiel 2: 0 - 80,0 °C = 4 - 20 mA
RD 1
000.0
Anzeige Lo = 0
000.0
Anzeige Lo = 0
OUT.1
00.00
Analogausgang Lo = 0 V
04.00
Analogausgang Lo = 4 mA
RD 2
150.0
Anzeige Hi = 150,0
80.0
Anzeige Hi = 80,0
OUT.2
10.00
Analogausgang Hi = 10 V
20.00*
Analogausgang Hi = 20 mA
* Die 2 für 20.00 mA Analogausgang läßt sich nur programmieren, wenn die letzten 3 Stellen auf 000 eingestellt werden.
Skalierung des Analogausganges mit der MENU-Taste speichern.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCT-xx1/2
Programmpunkt P.BND (Proportional-Band bei P-Regelfunktion). Dieser Programmpunkt erscheint nur bei der
Einstellung O.3=P (Analogausgang arbeitet als P-Regler). Mit dem Programmpunkt P.BAND wird der
Proportionalbereich des Analogausganges eingestellt.
Menü
Auswahl
Beschreibung
P.BND
0..9999
Proportionalbereich des Analogausganges
Mit der DEV- und MAX-Taste wird der Proportionalbereich eingestellt. Mittels der DEV-Taste wird die blinkende Ziffer
verschoben, mit der MAX-Taste wird der Zahlenwert eingestellt. Mit der MENU-Taste wird die vorgenommene HystereseEinstellung gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
-11-
Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCT-xx1/2
Programmpunkt M.RST (Manual Reset), Kompensierung der Abweichung vom Sollwert bei der P-Regelfunktion des
Analogausganges. Dieser Programmpunkt erscheint nur bei der Einstellung O.3=P. Als Wert wird die ermittelte
Abweichung vom Meßwert zum Grenzwert 1 (Sollwert) programmiert.
Menü
Auswahl
Beschreibung
M.RST
0..9999
Abweichung
Mit der DEV- und MAX-Taste wird die Abweichung Meßwert zum Grenzwert 1 (Sollwert) kompensiert. Mittels der DEVTaste wird die blinkende Ziffer verschoben, mit der MAX-Taste wird der Zahlenwert eingestellt. Mit der MENU-Taste wird
die vorgenommene Einstellung gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
Programmpunkt CJ.OF (Cold-Junction-Offset). Mit diesem Programmpunkt wird der Nullpunkt eingestellt.
Vorgehensweise
- CJ.OF auf 0000 Stellen
- Mit dem Thermoelement Kalibrieraufbau und Meßsignale 0 mV, Restanzeige ablesen. Z.B. Anzeige statt
0,0 °C = 0, 3 °C.
Methode 1: Manuelle Eingabe des Nullpunktkorrekturwertes. Die Temperatur am Thermoelement muß 0 °C betragen
bzw. durch den Thermoelement Kalibrieraufbau über eine Eisreferenzquelle müssen 0 mV am Thermoelementeingang
anliegen.
CJ.OF
z.B. 0,3
Wert bei 0,3 °C Nullpunktabweichung
Mit der DEV- und MAX-Taste wird die Nullpunktabweichung eingestellt. Mittels der DEV-Taste wird die blinkende Ziffer
verschoben, mit der MAX-Taste wird der Zahlenwert eingestellt. Mit der MENU-Taste wird die Nullpunktabweichung
gespeichert. Die Anzeige geht auf 0000.
Methode 2: Automatische Übernahme des Nullpunktkorrekturwertes. Die Temperatur am Thermoelement muß 0 °C
betragen bzw. durch den Thermoelement Kalibrieraufbau über eine Eisreferenzquelle müssen 0 mV am
Thermoelementeingang anliegen.
Menü
Eingabe
DEV-Taste drücken
DEV-Taste nochmals drücken
MENU-Taste drücken
Beschreibung
Der zuletzt manuell eingestellte Offsetwert erscheint
Die momentane Nullpunktabweichung wird angezeigt
Die ermittelte Nullpunktabweichung wird gespeichert, die Anzeige geht auf
000.0
Bitte beachten Sie, daß ein Kurzschluß am Thermoelementeingang keine 0 °C Anzeige ergibt. Durch die interne
Klemmstellenkompensation wird die Raumtemperatur angezeigt.
Verwenden Sie zum Überprüfen eines Thermoelementmeßgerätes generell einen Kalibrator wie z. B. aus unserer
Gerätereihe HHCT. Die mV-Signalspannung wird bei der Kalibrator-Gerätereihe HHCT um die Klemmstellentemperatur
kompensiert ausgegeben. Alternativ kann eine Eisreferenzquelle in Verbindung mit einem mV-Geber verwendet werden.
-12-
Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCT-x1x
Programmpunkt LK.CF (Lockout Configuration), Programmiersperren für Grenzwerte und Reset.
Menü
Auswahl
Beschreibung
LK.CF
LK.CF
SP=D*
SP=E*
Grenzwerte nicht einstellbar.
Grenzwerte einstellbar.
LK.CF
LK.CF
RS=D
RS=E
RESET-Taste inaktiv
RESET-Taste aktiv
* Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die Einstellung der Hardware-Programmiersperren (Steckbrückengruppe
S3, Manual Seite 5).
Lockout Configuration-Einstellung mit der MENU-Taste speichern.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
___ Einstellung ab Werk
Programmpunkt bRit (Brightness) Helligkeit der Anzeige
Menü
Auswahl
Beschreibung
bRit
bRit
bRit
M.brt
L.brt
H.brt
Mittlere Helligkeit (Medium Brightness)
Geringe Helligkeit (Low Brightness)
Hohe Helligkeit (High Brightness)
Der gewünschte Programmpunkt wird mit der TARE-Taste angefahren, mit der MAX-Taste wird der Parameter
eingestellt. Mit der MENU-Taste wird die vorgenommene Einstellung gespeichert.
Durch einmaliges Drücken der RESET-Taste wird der vorherige Programmpunkt nochmals aufgerufen, durch 2-maliges
Drücken der RESET-Taste nacheinander wird die Programmierung abgebrochen.
____ Einstellung ab Werk
-13-
11.1 Menü in der Übersicht
INPT Einstellung des Thermoelementtyps
INPT
INPT
INPT
INPT
J.TC
K.TC
T.TC
DJ.TC
Thermoelement J (Fe-Konst nach amerikanischer Norm IEC 584)
Thermoelement K (NiCr-Ni)
Thermoelement T (Cu-Konst)
Thermoelement L (Fe-Konst nach deutscher Norm DIN 43710))
DEC.P Einstellung der Auflösung.
DEC.P
DEC.P
FFFF.
FFF.F
1 °C (1 °F) Auflösung
0,1 °C (1 °F ) Auflösung
RD.CF Reading Configuration, Anzeige in °C oder °F.
RD.CF
RD.CF
R1=C
R1=F
Anzeige in °C
Anzeige in °F
COLR (Color), Displayfarbe rot, orange oder grün
COLR
COLR
COLR
REd
AMbR
GRN
Displayfarbe rot
Displayfarbe orange
Displayfarbe grün
S1 CF Funktion des Grenzwertes 1. Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCT-x1x.
S1.CF
S1.CF
S.1=A
S.1=B
Grenzwert 1 arbeitet als Hi-Alarm (bei Überschreitung aktiv)
Grenzwert 1 arbeitet als Lo-Alarm (bei Unterschreitung aktiv)
S1.CF
S1.CF
S.2=U
S.2=L
Grenzwert 1 arbeitet im Nicht-Quittierbetrieb
Grenzwert 1 arbeitet im Quittierbetrieb (Grenzwertüberschreitung muß quittiert werden)
S2 CF Funktion des Grenzwertes 2. Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCT-x1x.
S2.CF
S2.CF
S.1=A
S.1=B
Grenzwert 2 arbeitet als Hi-Alarm (bei Überschreitung aktiv)
Grenzwert 2 arbeitet als Lo-Alarm (bei Unterschreitung aktiv)
S2.CF
S2.CF
S.2=U
S.2=L
Grenzwert 2 arbeitet im Nicht-Quittierbetrieb
Grenzwert 2 arbeitet im Quittierbetrieb (Grenzwertüberschreitung muß quittiert werden)
S1.DB Einstellung Hysterese Grenzwert 1. Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCT-x1x.
S1.DB
0...9999
Hysterese für Grenzwert 1 in Digit
S2.DB Einstellung Hysterese Grenzwert 2. Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCT-x1x.
S2.DB
0...9999
Hysterese für Grenzwert 2 in Digit
-14-
OT.CF Konfiguration des Analogausgangs. Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCT-xx1.
OT.CF
OT.CF
O.1=D
O.1=E
Analogausgang inaktiv (disabled)
Analogausgang aktiv (enabled)
OT.CF
OT.CF
O.2=V
O.2=C
Analogausgang 0 - 10 V (Volt)
Analogausgang 0/4 - 20 mA (Current)
OT.CF
OT.CF
O.3=A
O.3=P
Analogausgang arbeitet im Normalbetrieb
Analogausgang arbeitet als P-Regler
Der nachfolgende Programmpunkt erscheint nur bei der Einstellung O.3=P
OT.CF
OT.CF
O.4=D
O.4=R
P-Regler Analogausgang arbeitet in direkter Funktion (Direct)
P-Regler Analogausgang arbeitet in umgekehrter Funktion (Reverse)
Der nachfolgende Programmpunkt erscheint nur bei der Einstellung O.2=V und O.3=P
OT.CF
OT.CF
O.5=F
O.5=H
P-Regler Analogausgang arbeitet mit 0 - 10 V
P-Regler Analogausgang arbeitet mit 0 - 5 V
OT.S.O Zuordnung der Anzeige zum Analogausgang. Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCT-xx1.
OT.S.O
OT.S.O
OT.S.O
OT.S.O
RD 1
OUT.1
RD 2
OUT.2
Anzeige für Analogausgang Lo
Analogausgang bei RD1
Anzeige für Analogausgang Hi
Analogausgang bei RD2
P.BAND Proportional-Band bei P-Regelfunktion. Dieser Programmpunkt erscheint nur bei der Einstellung O.3=P.
P.BAND
0...9999
Proportionalbereich des Analogausgangs
M.RST Kompensierung der Abweichung vom Sollwert bei der P-Regelfunktion des Analogausgangs.
M.RST
Dieser Programmpunkt erscheint nur bei der Einstellung O.3=P
CJ.OF (Cold-Junction-Offset). Mit diesem Programmpunkt wird der Nullpunkt eingestellt.
CJ.OF
Mit diesem Programmpunkt wird der Nullpunkt des Thermoelementeingangs eingestellt
LK.CF Programmiersperren für Grenzwerte und Reset, Programmpunkt erscheint nur bei Modell INFCT-x1x
LK.CF
LK.CF
SP=D
SP=E
Grenzwerte nicht einstellbar.
Grenzwerte einstellbar.
LK.CF
LK.CF
RS=D
RS=E
RESET-Taste inaktiv
RESET-Taste aktiv
bRit (Brightness) Helligkeit der Anzeige
bRit
bRit
bRit
M.brt
L.brt
H.brt
Mittlere Helligkeit (Medium Brightness)
Geringe Helligkeit (Low Brightness
Hohe Helligkeit (High Brightness)
___ Einstellung ab Werk
-15-
12.0 Funktion der Tastatur im RUN-Mode
12.1 Abruf des gespeicherten MAX-Wertes.
MAX-Taste drücken
Es wird zwischen momentanem Meßwert und gespeichertem Max-Wert
umgeschaltet. Zur Unterscheidung wird der Max-Wert blinkend angezeigt.
12.2 Abfrage Soll/Istwert-Abweichung bei P-Regelfunktion
Der Programmpunkt OT.CF muß auf O3=P eingestellt sein.
DEV-Taste drücken
Es erscheint kurzzeitig DEV in der Anzeige, die Soll/Istwert-Abweichnung wird
blinkend angezeigt. (Sollwert = Grenzwert 1)
DEV-Taste nochmals drücken Anzeige geht in den Normalbetrieb zurück.
Wird die DEV-Taste beim Normalbetrieb des Analogausganges Programmpunkt OT.CF O3=A gedrückt erscheint blinkend die
Istwertanzeige.
12.3 Quittierung bei Grenzwertüberschreitung
Eine Quittierung bei Grenzwertüberschreitung ist nur bei Programmierung S1.CF / S2.CF S.2=L (Quittierbetrieb der Grenzwerte)
nötig.
Drücken Sie die RESET-Taste
Es erscheint kurzzeitig SP.RS (Setpoint Reset) in der Anzeige,
die Grenzwertüberschreitung wird quittiert.
13.0 Meldungen während dem Programmieren und Fehlermeldungen
Meldung
Funktion
Beschreibung
LOCK
Tastatur gesperrt
RST
T/C
INPT
DEC.P
RD.CF
S1.CF
S2.CF
S1.DB
S2.DB
OT.CF
Reset
T/C-Meßgerät
Input
Decimal Point
Reading Configuration
Setpoint 1 Configuration
Setpoint 2 Configuration
Setpoint 1 Deadband
Setpoint 2 Deadband
Output Configuration
Steckbrücke S3-E gesteckt, Tastatur bis auf Abfrage bzw. Einstellung
der Grenzwerte gesperrt. Ggf. S3-E entfernen.
Hard-Reset beim Einschalten bzw. beim Beenden der Programmierung
INFCT ist für Thermoelemente Typ J, K, T und L ausgelegt
Anschlußtechnik: 2-Draht, 3-Draht. 4-Draht
Auflösung 1°C oder 0,1°C
Anzeige in °C oder °F
Funktion Grenzwert 1
Funktion Grenzwert 2
Hysterese Grenzwert 1
Hysterese Grenzwert 2
Funktion des Analogausgangs
-16-
OT.S.O
Output Scale und Offset
P.BND
Proportional-Band
M.RST
Manuell Reset
Analogausgangs
T.OFF
Temperatur-Offset
LK.CF
Programmiersperren
+ OPN
+ Offen
– OPN
– Offen
9999
-1999
PEAK
Peak-Anzeige
PK.RS
Peak-Reset
DEV
Abweichung
SP.RS
Setpoint Reset
TUNE
Optimierung
SP1
Setpoint 1
SP2
Setpoint 2
Nullpunktabgleichs Pt100-Eingang
Programmiersperren für Grenzwerte und Reset
Meßbereichs Überschreitung, offener Eingang
Meßbereichs Unterschreitung
Überschreitung des darstellbaren Anzeigebereiches bei Max-Wert-Abfrage
Unterschreitung des darstellbaren Anzeigebereiches bei Min-Wert-Abfrage
Anzeige des gespeicherten Max-Werts
Reset des gespeicherten Max-Werts
Abweichung zwischen Soll- und Istwert bei P-Regel-Applikationen
Quittierung bei Grenzwertüberschreitung
Optimierung des P-Reglers
Wert Grenzwert 1
Wert Grenzwert 2
NT.CF
Gerät ins Werk einschicken
EEPROM-Fehler
Skalierung des Analogausgangs im Normalbetrieb
Proportional-Band bei P-Regler Applikationen
Kompensierung der Abw. vom Sollwert bei der P-Regelfunktion des
14.0 Spezifikationen
Thermoelementeingang
Thermoelemente
Isolationsspannung
NMR
CMR
Max. Signalsp.
Eingangswiderst.
J Fe-Konst nach IEC 584 Temperaturbereich -210...+760 °C
K NiCr-Ni nach IEC 584 Temperaturbereich -270...+1372 °C
T Cu-Konst nach IEC 584 Temperaturbereich –270...+400 °C
L Fe-Konst nach DIN 43710 Temperaturbereich -200...+900 °C
354 V Spitze nach IEC Vorschriften
60 dB
120 dB
Maximal 240 V eff
> 100 MOhm
Anzeige
21 mm-9-Segment LED-Anzeige mit Anzeige mit programmierbarer Displayfarbe rot, orange oder grün
Analog/Digitalumsetzer
Technik
Interne Auflösung
Meßrate
Polaritätsanzeige
Dual-Slope
15 Bit
3 M/sec.
Automatisch
Genauigkeit bei 25 °C
Größter Fehler
Temperaturkoeffizent
Ansprechzeit
Warmlaufzeit
±0,5 °C
0,05 °C/°C
1 - 2 sec.
30 Min.
-17-
Analogausgang INFCT-xx1-B galv. nicht getrennt
Signalpegel
Funktion
Linearität
Lastregulierung
Netzspannungsreg.
Sprungantwort
0 - 10 V, 4 - 20 mA oder 0 - 20 mA
Feste Zuordnung der Anzeige zum Analogausgang oder P-Regelfunktion in Verbindung mit
Grenzwert 1
0,2 %
1,1 %
0,02 % pro Änderung der Netzspannung um 1 V
2 - 3 sec. auf 99 % des Endwertes
Analogausgang INFCT-xx2-B galv. getrennt
Isolationsspannung
Signalpegel
Funktion
Linearität
Sprungantwort
1000 V zwischen Pt100-Eingang und Analogausgang
0 - 10 V, 4 - 20 mA oder 0 - 20 mA
Feste Zuordnung der Anzeige zum Analogausgang oder P-Regelfunktion in Verbindung mit
Grenzwert 1
0,2 %
2 - 3 sec. auf 99 % des Endwertes
Stromversorgung
Spannung
Frequenz
Leistung
115 VAC oder 230 VAC ±15 %
9 - 32 VDC, galvanisch getrennt
50 - 60 Hz
6 Watt
Umgebungsbedingungen
Betriebstemperatur
Lagertemperatur
Relative Luftfeuchtigkeit
0 - 50 °C
-40...+85 °C
90 % bei 40 °C (nicht kondensierend)
Mechanische Daten
Ausschnittsmaße
Abmessungen
Gewicht
Gehäusematerial
92x 45 mm
96 x 48 x 156 mm (B x H x T)
574 g
Polykarbonat, 94 V-0 UL
Relaiskontakte
Belastbarkeit
Ausführung
Entstörung
max. 230 VAC/30 VDC, 6 A
Wechselkontakte
RC-Glied mit 2500 pF, 200 Ω
Schutzart
Frontseitig
Rückseitig
IP20 nach DIN 40050.
IP20 nach DIN 40050.
-18-
GARANTIEBEDINGUNGEN
OMEGA garantiert, dass die Geräte frei von Material- und Verarbeitungsfehlern sind. Die Garantiedauer beträgt 13 Monate,
gerechnet ab dem Verkaufsdatum. Weiterhin räumt OMEGA eine zusätzliche Kulanzzeit von einem Monat ein, um
Bearbeitungs- und Transportzeiten Rechnung zu tragen und sicherzustellen, dass diese nicht zu Lasten des Anwenders
gehen.
Wenn eine Fehlfunktion auftreten sollte, muss das betroffene Instrument zur Überprüfung an OMEGA eingeschickt
werden. Bitte wenden Sie sich schriftlich oder telefonisch an die Kundendienstabteilung, um eine Rückgabenummer (AR)
zu erhalten. Wenn OMEGA das Instrument bei der Überprüfung als defekt befindet, wird es kostenlos ausgetauscht oder
instandgesetzt. OMEGAs Garantie erstreckt sich nicht auf Defekte, die auf Handlungen des Käufers zurückzuführen sind.
Dies umfasst, jedoch nicht ausschließlich, fehlerhafter Umgang mit dem Instrument, falscher Anschluss an andere Geräte,
Betrieb außerhalb der spezifizierten Grenzen, fehlerhafte Reparatur oder nicht autorisierte Modifikationen. Diese Garantie
ist ungültig, wenn das Instrument Anzeichen unbefugter Eingriffe zeigt oder offensichtlich aufgrund einer der folgenden
Ursachen beschädigt wurde: exzessive Korrosion, zu hoher Strom, zu starke Hitze, Feuchtigkeit oder Vibrationen, falsche
Spezifikationen, Einsatz in nicht dem Gerät entsprechenden Applikationen, zweckfremder Einsatz oder andere
Betriebsbedingungen, die außerhalb OMEGAs Einfluss liegen. Verschleißteile sind von dieser Garantie ausgenommen.
Hierzu zählen, jedoch nicht ausschließlich, Kontakte, Sicherungen oder Triacs.
OMEGA ist gerne bereit, Sie im Bezug auf Einsatz- und Verwendungs möglichkeiten unserer Produkte zu beraten.
OMEGA übernimmt jedoch keine Haftung für Fehler, Irrtümer oder Unterlassungen sowie für Schäden, die durch den
Einsatz der Geräte entsprechend der von OMEGA schriftlich oder mündlich erteilten Informationen entstehen.
OMEGA garantiert ausschließlich, dass die von OMEGA hergestellten Produkte zum Zeitpunkt des Versandes den
Spezifikationen entsprachen und frei von Verarbeitungs- und Materialfehlern sind. Jegliche weitere Garantie, ob
ausdrückliche oder implizit angenommene, einschließlich der der Handelsfähigkeit sowie der Eignung für einen
bestimmten Zweck ist ausdrücklich ausgeschlossen. Haftungsbeschränkung: Der Anspruch des Käufers ist auf den Wert
des betroffenen Produkts/Teiles begrenzt. Ein darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen, unabhängig davon, ob
diese aus Vertragsbestimmungen, Garantien, Entschädigung oder anderen Rechtsgründen hergeleitet werden.
Insbesondere haftet OMEGA nicht für Folgeschäden und Folgekosten.
SONDERBEDINGUNGEN: Die von OMEGA verkauften Produkte sind weder für den Einsatz in medizintechnischen
Applikationen noch für den Einsatz in kerntechnischen Anlagen ausgelegt. Sollten von OMEGA verkaufte Produkte in
medizintechnischen Applikationen, in kerntechnischen Einrichtungen, an Menschen oder auf andere Weise missbräuchlich
oder zweckfremd eingesetzt werden, übernimmt OMEGA keinerlei Haftung. Weiterhin verpflichtet sich der Käufer,
OMEGA von jeglichen Ansprüchen und Forderungen schadlos zu halten, die aus einem derartigen Einsatz der von OMEGA
verkauften Produkte resultieren.
RÜCKGABEN/REPARATUREN
Bitte richten Sie alle Reparaturanforderungen und Anfragen an unsere Kundendienst abteilung. Bitte erfragen Sie vor dem
Rücksenden von Produkten eine Rückgabenummer (AR), um Verzögerungen bei der Abwicklung zu vermeiden. Die
Rückgabenummer muss außen auf der Verpackung sowie in der entsprechenden Korrespondenz angegeben sein.
Der Käufer ist für Versandkosten, Fracht und Versicherung sowie eine ausreichende Verpackung verantwortlich, um
Beschädigungen während des Versands zu vermeiden.
Wenn es sich um einen Garantiefall handelt, halten Sie bitte
die folgenden Informationen bereit, bevor Sie sich an
OMEGA wenden:
1.
Die Auftragsnummer, unter der das Produkt bestellt
wurde.
2.
Modell und Seriennummer des Produkts.
3.
Reparaturanweisungen und/oder Fehlerbeschreibung.
Wenn es sich nicht um einen Garantiefall handelt, teilt
Ihnen OMEGA gerne die aktuellen Preise für Reparaturen
mit. Bitte halten Sie die folgenden Informationen bereit,
bevor Sie sich an OMEGA wenden:
1.
Die Auftragsnummer, unter der die Instandsetzung
bestellt wird.
2.
Modell und Seriennummer des Produkts.
3.
Reparaturanweisungen und/oder Fehlerbeschreibung.
OMEGA behält sich technische Änderungen vor. Um Ihnen jederzeit den neuesten Stand der Technologie zur Verfügung stellen
zu können, werden technische Verbesserungen auch ohne Modellwechsel implementiert.
OMEGA ist eine eingetragene Marke der OMEGA ENGINEERING, INC.
© Copyright OMEGA ENGINEERING, INC. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument darf ohne vorherige schriftliche
Zustimmung der OMEGA ENGINEERING, INC weder vollständig noch teilweise kopiert, reproduziert, übersetzt oder in ein
elektronisches Medium oder eine maschinenlesbare Form übertragen werden.
Für Ihren gesamten Bedarf
der Mess- und Regeltechnik
OMEGA … Ihr Partner
Online-Webshop www.omega.de
TEMPERATUR
V
U
V
U
V
U
V
U
V
U
Thermoelement-, Pt100- und Thermistorfühler, Steckverbinder, Zubehör
Leitungen: für Thermoelemente, Pt100 und Thermistoren
Kalibriergeräte und Eispunkt-Referenz
Schreiber, Regler und Anzeiger
Infrarot-Pyrometer
DRUCK UND KRAFT
V
U
V
U
V
U
V
U
Dehnungsmessstreifen, DMS-Brücken
Wägezellen und Druckaufnehmer
Positions- und Wegaufnehmer
Instrumente und Zubehör
DURCHFLUSS UND FÜLLSTAND
V
U
V
U
V
U
V
U
Massedurchflussmesser und Durchflussrechner
Strömungsgeschwindigkeit
Turbinendurchflussmesser
Summierer und Instrumente für Chargenprozesse
pH/LEITFÄHIGKEIT
V
U
V
U
V
U
V
U
pH-Elektroden, pH-Messgeräte und Zubehör
Tisch- und Laborgeräte
Regler, Kalibratoren, Simulatoren und Kalibriergeräte
Industrielle pH- und Leitfähigkeitsmessung
DATENERFASSUNG
V
U
V
U
V
U
V
U
V
U
Kommunikations-gestützte Erfassungssysteme
PC-Einsteckkarten
Drahtlose Sensoren, Messumformer, Empfänger und Anzeigen
Datenlogger, Schreiber, Drucker und Plotter
Software zur Datenerfassung und -analyse
HEIZELEMENTE
V
U
V
U
V
U
V
U
V
U
Heizkabel
Heizpatronen und -streifen
Eintauchelemente und Heizbänder
Flexible Heizelemente
Laborheizungen
UMWELTMESSTECHNIK
V
U
V
U
V
U
V
U
V
U
V
U
Mess- und Regelinstrumentierung
Refraktometer
Pumpen und Schläuche
Testkits für Luft, Boden und Wasser
Industrielle Brauchwasser- und Abwasserbehandlung
Instrumente für pH, Leitfähigkeit und gelösten Sauerstoff
INFCT_08.2001
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertising