KTM 500 EXC AU 2013 Enduro Bike Benutzerhandbuch

KTM 500 EXC AU 2013 Enduro Bike Benutzerhandbuch
BEDIENUNGSANLEITUNG 2013
450 EXC EU
450 EXC AUS
450 EXC SIX DAYS EU
450 XC-W USA
500 EXC EU
500 EXC AUS
500 EXC SIX DAYS EU
500 XC-W USA
Art.-Nr. 3211864de
LIEBER KTM KUNDE
1
Wir möchten Sie recht herzlich zu Ihrer Entscheidung für ein KTM Motorrad beglückwünschen. Sie sind nun Besitzer eines modernen
sportlichen Motorrades, das Ihnen bestimmt viel Freude bereiten wird, wenn Sie es entsprechend warten und pflegen.
LIEBER KTM KUNDE
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Fahren!
Bitte tragen Sie unten die Seriennummern Ihres Fahrzeuges ein.
Fahrgestellnummer (
Motornummer (
S. 12)
Händlerstempel
S. 12)
Schlüsselnummer (alle EXC Modelle) (
S. 12)
Die Bedienungsanleitung entsprach zum Zeitpunkt der Drucklegung dem neuesten Stand dieser Baureihe. Kleine Abweichungen, die
sich aus der konstruktiven Weiterentwicklung der Motorräder ergeben, sind jedoch nie ganz auszuschließen.
Alle enthaltenen Angaben sind unverbindlich. Die KTM-Sportmotorcycle AG behält sich insbesondere das Recht vor, technische Angaben, Preise, Farben, Formen, Materialien, Dienst- und Serviceleistungen, Konstruktionen, Ausstattungen und Ähnliches ohne vorherige Ankündigung und ohne Angabe von Gründen zu ändern bzw. ersatzlos zu streichen, sie an lokale Gegebenheiten anzupassen
sowie die Fertigung eines bestimmten Modells ohne vorherige Ankündigung einzustellen. KTM übernimmt keine Haftung für Liefermöglichkeiten, Abweichungen von Abbildungen und Beschreibungen sowie Druckfehler und Irrtümer. Die abgebildeten Modelle enthalten zum Teil Sonderausstattungen, die nicht zum serienmäßigen Lieferumfang gehören.
© 2012 KTM-Sportmotorcycle AG, Mattighofen Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Nachdruck, auch auszugsweise sowie Vervielfältigungen jeder Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Urhebers.
ISO 9001(12 100 6061)
Im Sinne der internationalen Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 wendet KTM Qualitätssicherungsprozesse an, die
zu höchstmöglicher Produktqualität führen.
Ausgestellt durch: TÜV Management Service
KTM-Sportmotorcycle AG
5230 Mattighofen, Österreich
INHALTSVERZEICHNIS
INHALTSVERZEICHNIS
1
2
3
4
5
6
DARSTELLUNGSMITTEL .............................................. 5
1.1
Verwendete Symbole ......................................... 5
1.2
Benutzte Formatierungen................................... 5
SICHERHEITSHINWEISE.............................................. 6
2.1
Einsatzdefinition - Bestimmungsgemäßer
Gebrauch ......................................................... 6
2.2
Sicherheitshinweise .......................................... 6
2.3
Gefahrengrade und Symbole .............................. 6
2.4
Warnung vor Manipulationen .............................. 6
2.5
Sicherer Betrieb................................................ 7
2.6
Schutzkleidung................................................. 7
2.7
Arbeitsregeln .................................................... 7
2.8
Umwelt ............................................................ 8
2.9
Bedienungsanleitung......................................... 8
WICHTIGE HINWEISE .................................................. 9
3.1
Garantie, Gewährleistung ................................... 9
3.2
Betriebsstoffe, Hilfsstoffe .................................. 9
3.3
Ersatzteile, Zubehör .......................................... 9
3.4
Service ............................................................ 9
3.5
Abbildungen..................................................... 9
3.6
Kundendienst ................................................... 9
FAHRZEUGANSICHT.................................................. 10
4.1
Fahrzeugansicht vorne links
(Symboldarstellung) ........................................ 10
4.2
Fahrzeugansicht hinten rechts
(Symboldarstellung) ........................................ 11
SERIENNUMMERN.................................................... 12
5.1
Fahrgestellnummer ......................................... 12
5.2
Typenschild.................................................... 12
5.3
Schlüsselnummer (alle EXC Modelle) ................ 12
5.4
Motornummer................................................. 12
5.5
Gabelartikelnummer ........................................ 12
5.6
Federbeinartikelnummer .................................. 13
BEDIENELEMENTE.................................................... 14
6.1
Kupplungshebel.............................................. 14
6.2
Handbremshebel............................................. 14
6.3
Gasdrehgriff ................................................... 14
6.4
Kurzschlusstaster (alle EXC Modelle) ................ 14
6.5
Kurzschlusstaster (alle XC‑W Modelle) .............. 14
6.6
Hupentaster (alle EXC Modelle) ........................ 15
6.7
Lichtschalter (alle EXC Modelle) ....................... 15
6.8
Lichtschalter (alle XC‑W Modelle) ..................... 15
6.9
Blinkerschalter (alle EXC Modelle) .................... 15
6.10 Not-Aus-Schalter (EXC AUS) ............................ 15
6.11 E-Starterknopf (EXC AUS)................................ 16
6.12 E-Starterknopf (EXC EU, EXC SIX DAYS,
XC-W) ............................................................ 16
6.13 Kontrolllampenübersicht (alle EXC Modelle) ...... 16
6.14 Kontrolllampenübersicht (alle XC‑W Modelle) .... 16
6.15 Tacho ............................................................ 17
6.15.1
Übersicht ................................................... 17
6.15.2
Aktivierung und Test ................................... 17
6.15.3
Tripmasterschalter ...................................... 17
6.15.4
Kilometer oder Meilen einstellen .................. 17
6.15.5
Uhrzeit einstellen ....................................... 18
6.15.6
Tachofunktionen einstellen .......................... 18
6.15.7
Rundenzeit abfragen ................................... 19
6.15.8
Anzeigemodus SPEED (Geschwindigkeit) ...... 19
6.15.9
Anzeigemodus SPEED/H (Betriebsstunden) ... 19
6.15.10 Anzeigemodus SPEED/CLK (Uhrzeit) ............ 20
6.15.11 Anzeigemodus SPEED/LAP (Rundenzeit)....... 20
6.15.12 Anzeigemodus SPEED/ODO (Odometer) ........ 20
2
6.15.13
6.15.14
6.15.15
Anzeigemodus SPEED/TR1 (Tripmaster 1).....
Anzeigemodus SPEED/TR2 (Tripmaster 2).....
Anzeigemodus SPEED/A1
(Durchschnittsgeschwindigkeit 1) .................
6.15.16 Anzeigemodus SPEED/A2
(Durchschnittsgeschwindigkeit 2) .................
6.15.17 Anzeigemodus SPEED/S1 (Stoppuhr 1).........
6.15.18 Anzeigemodus SPEED/S2 (Stoppuhr 2).........
6.15.19 Funktionsübersicht .....................................
6.15.20 Übersicht Bedingungen und Aktivierbarkeit ...
6.16 Tankverschluss öffnen .....................................
6.17 Tankverschluss schließen.................................
6.18 Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube ...................
6.19 Schalthebel ....................................................
6.20 Kickstarter .....................................................
6.21 Fußbremshebel...............................................
6.22 Seitenständer .................................................
6.23 Lenkungsschloss (alle EXC Modelle) .................
6.24 Lenkung absperren (alle EXC Modelle) ..............
6.25 Lenkung entsperren (alle EXC Modelle) .............
7
INBETRIEBNAHME....................................................
7.1
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme .................
7.2
Motor einfahren ..............................................
7.3
Fahrzeug auf erschwerte Einsatzbedingungen
vorbereiten .....................................................
7.4
Vorbereitungen für Fahrten im trockenen
Sand..............................................................
7.5
Vorbereitungen für Fahrten im nassen Sand.......
7.6
Vorbereitungen für Fahrten bei nasser und
schlammiger Strecke .......................................
7.7
Vorbereitungen für Fahrten bei hoher
Temperatur und langsamer Fahrt ......................
7.8
Vorbereitungen für Fahrten bei niedriger
Temperatur oder bei Schnee ............................
8
FAHRANLEITUNG......................................................
8.1
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder
Inbetriebnahme ..............................................
8.2
Startvorgang ...................................................
8.3
Anfahren ........................................................
8.4
Schalten, Fahren ............................................
8.5
Abbremsen.....................................................
8.6
Anhalten, Parken ............................................
8.7
Transport .......................................................
8.8
Kraftstoff tanken.............................................
9
SERVICEPLAN ...........................................................
9.1
Serviceplan ....................................................
9.2
Servicearbeiten (als Zusatzauftrag) ...................
10 FAHRWERK ABSTIMMEN...........................................
10.1 Fahrwerksgrundeinstellung zum Fahrergewicht
kontrollieren ...................................................
10.2 Druckstufendämpfung Federbein ......................
10.3 Druckstufendämpfung Low Speed des
Federbeins einstellen ......................................
10.4 Druckstufendämpfung High Speed des
Federbeins einstellen ......................................
10.5 Zugstufendämpfung des Federbeins
einstellen .......................................................
10.6 Maß Hinterrad entlastet ermitteln .....................
10.7 Statischen Durchhang des Federbeins
kontrollieren ...................................................
10.8 Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren.....
10.9 Federvorspannung des Federbeins
einstellen
..................................................
x
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21
21
21
21
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22
22
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23
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25
25
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37
37
38
38
39
39
39
40
INHALTSVERZEICHNIS
10.10
10.11
10.12
10.13
10.14
3
Fahrtdurchhang einstellen ...........................
Grundeinstellung der Gabel kontrollieren...........
Druckstufendämpfung der Gabel einstellen........
Zugstufendämpfung der Gabel einstellen...........
Federvorspannung der Gabel einstellen
(EXC EU, EXC AUS, alle XC‑W Modelle) ............
10.15 Lenkerposition ................................................
10.16 Lenkerposition einstellen
............................
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL ............................
11.1 Motorrad mit Hubständer aufheben ..................
11.2 Motorrad vom Hubständer nehmen ...................
11.3 Gabelbeine entlüften .......................................
11.4 Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen .......
11.5 Gabelschutz lösen ...........................................
11.6 Gabelschutz positionieren ................................
11.7 Gabelbeine ausbauen ......................................
11.8 Gabelbeine einbauen
..................................
11.9 Gabelschutz ausbauen
................................
11.10 Gabelschutz einbauen
................................
11.11 Untere Gabelbrücke ausbauen
(EXC EU,
EXC AUS, alle XC‑W Modelle)...........................
11.12 Untere Gabelbrücke ausbauen
(EXC SIX DAYS) ..............................................
11.13 Untere Gabelbrücke einbauen
(EXC EU,
EXC AUS, alle XC‑W Modelle)...........................
11.14 Untere Gabelbrücke einbauen
(EXC SIX DAYS) ..............................................
11.15 Steuerkopflagerspiel kontrollieren .....................
11.16 Steuerkopflagerspiel einstellen
(EXC EU,
EXC AUS, alle XC‑W Modelle)...........................
11.17 Steuerkopflagerspiel einstellen
(EXC SIX DAYS) ..............................................
11.18 Steuerkopflager schmieren
..........................
11.19 Kotflügel vorne ausbauen.................................
11.20 Kotflügel vorne einbauen .................................
11.21 Federbein ausbauen
...................................
11.22 Federbein einbauen
....................................
11.23 Sitzbank abnehmen.........................................
11.24 Sitzbank montieren .........................................
11.25 Luftfilterkastendeckel ausbauen .......................
11.26 Luftfilterkastendeckel einbauen........................
11.27 Luftfilter ausbauen
.....................................
11.28 Luftfilter einbauen
.....................................
11.29 Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen
..........
11.30 Luftfilterkasten abdichten
...........................
11.31 Enddämpfer ausbauen.....................................
11.32 Enddämpfer einbauen .....................................
11.33 Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers
wechseln
...................................................
11.34 Kraftstofftank ausbauen
..............................
11.35 Kraftstofftank einbauen
..............................
11.36 Kettenverschmutzung kontrollieren ...................
11.37 Kette reinigen.................................................
11.38 Kettenspannung kontrollieren...........................
11.39 Kettenspannung einstellen...............................
11.40 Kette, Kettenrad, Kettenritzel und
Kettenführung kontrollieren .............................
11.41 Kettenführung einstellen .............................
11.42 Rahmen kontrollieren
.................................
11.43 Schwingarm kontrollieren
............................
11.44 Gasbowdenzugverlegung kontrollieren ...............
11.45 Griffgummi kontrollieren..................................
x
x
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x
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41
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43
43
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45
45
45
45
46
46
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48
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12
x
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55
55
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56
56
56
57
57
57
58
58
58
59
69
69
70
71
71
71
71
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72
72
73
75
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x
15
68
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x
x
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14
68
74
75
x
13
68
x
x
59
60
61
62
62
63
64
64
66
66
67
67
67
11.46 Griffgummi zusätzlich sichern ..........................
11.47 Grundstellung des Kupplungshebels
einstellen .......................................................
11.48 Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung
kontrollieren/berichtigen ..................................
11.49 Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung
wechseln
...................................................
11.50 Motorschutz ausbauen (EXC SIX DAYS,
EXC AUS).......................................................
11.51 Motorschutz einbauen (EXC SIX DAYS,
EXC AUS).......................................................
BREMSANLAGE.........................................................
12.1 Leerweg am Handbremshebel kontrollieren........
12.2 Leerweg des Handbremshebels einstellen (alle
EXC Modelle)..................................................
12.3 Grundstellung des Handbremshebels einstellen
(alle XC‑W Modelle).........................................
12.4 Bremsscheiben kontrollieren ............................
12.5 Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse
kontrollieren ...................................................
12.6 Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse
nachfüllen
.................................................
12.7 Bremsbeläge der Vorderradbremse
kontrollieren ...................................................
12.8 Bremsbeläge der Vorderradbremse
wechseln
...................................................
12.9 Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren ..........
12.10 Grundstellung des Fußbremshebels
einstellen
..................................................
12.11 Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse
kontrollieren ...................................................
12.12 Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse
nachfüllen
.................................................
12.13 Bremsbeläge der Hinterradbremse
kontrollieren ...................................................
12.14 Bremsbeläge der Hinterradbremse
wechseln
...................................................
RÄDER, REIFEN ........................................................
13.1 Vorderrad ausbauen
....................................
13.2 Vorderrad einbauen
....................................
13.3 Hinterrad ausbauen
....................................
13.4 Hinterrad einbauen
....................................
13.5 Reifenzustand kontrollieren..............................
13.6 Reifenluftdruck kontrollieren............................
13.7 Speichenspannung kontrollieren .......................
ELEKTRIK .................................................................
14.1 Batterie ausbauen
......................................
14.2 Batterie einbauen .......................................
14.3 Batterie laden
............................................
14.4 Hauptsicherung wechseln ................................
14.5 Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher
wechseln........................................................
14.6 Sicherung des Kühlerlüfters wechseln...............
14.7 Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer
ausbauen .......................................................
14.8 Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer
einbauen........................................................
14.9 Scheinwerferlampe wechseln ...........................
14.10 Blinkerlampe wechseln....................................
14.11 Scheinwerfereinstellung kontrollieren................
14.12 Leuchtweite des Scheinwerfers einstellen..........
14.13 Tachobatterie wechseln ...................................
KÜHLSYSTEM ...........................................................
15.1 Kühlsystem ....................................................
76
76
77
78
80
80
80
81
81
82
83
83
85
85
85
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88
89
89
90
90
91
91
92
93
93
INHALTSVERZEICHNIS
4
15.2
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand
kontrollieren ................................................... 93
15.3 Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren ................... 94
15.4 Kühlflüssigkeit ablassen
............................. 94
15.5 Kühlflüssigkeit einfüllen
............................. 95
16 MOTOR ABSTIMMEN ................................................. 96
16.1 Gasbowdenzugspiel kontrollieren ...................... 96
16.2 Gasbowdenzugspiel einstellen
..................... 96
16.3 Leerlaufdrehzahl einstellen
......................... 97
16.4 Grundstellung des Schalthebels kontrollieren..... 97
16.5 Grundstellung des Schalthebels einstellen
.... 97
17 SERVICEARBEITEN MOTOR ....................................... 98
17.1 Kraftstoffsieb wechseln ............................... 98
17.2 Motorölstand kontrollieren ............................... 98
17.3 Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe
reinigen ..................................................... 99
17.4 Motoröl nachfüllen ........................................ 101
18 REINIGUNG, PFLEGE............................................... 102
18.1 Motorrad reinigen.......................................... 102
18.2 Kontroll- und Pflegearbeiten für den
Winterbetrieb................................................ 103
19 LAGERUNG ............................................................. 104
19.1 Lagerung...................................................... 104
19.2 Inbetriebnahme nach der Lagerung................. 104
20 FEHLERSUCHE ....................................................... 105
21 BLINKCODE ............................................................ 107
22 TECHNISCHE DATEN............................................... 109
22.1 Motor........................................................... 109
22.2 Anzugsdrehmomente Motor............................ 109
22.3 Füllmengen .................................................. 111
22.3.1
Füllmenge - Motoröl .................................. 111
22.3.2
Füllmenge - Kühlflüssigkeit ....................... 111
22.3.3
Füllmenge - Kraftstoff ............................... 111
22.4 Fahrgestell ................................................... 111
22.5 Elektrik ........................................................ 112
22.6 Reifen.......................................................... 112
22.7 Gabel........................................................... 113
22.7.1
EXC EU, EXC AUS, alle XC‑W Modelle ........ 113
22.7.2
EXC SIX DAYS .......................................... 113
22.8 Federbein..................................................... 114
22.9 Anzugsdrehmomente Fahrgestell .................... 114
23 BETRIEBSSTOFFE ................................................... 116
24 HILFSSTOFFE ......................................................... 118
25 NORMEN ................................................................ 120
INDEXVERZEICHNIS ....................................................... 121
x
x
x
x
x
x
x
1
DARSTELLUNGSMITTEL
1.1
Verwendete Symbole
Nachfolgend wird die Verwendung von bestimmten Symbolen erklärt.
Kennzeichnet eine erwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).
Kennzeichnet eine unerwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).
Alle Arbeiten, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, erfordern Fachkenntnisse und technisches Verständnis. Lassen Sie diese Arbeiten, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt
durchführen! Dort wird Ihr Motorrad von speziell geschulten Fachkräften mit dem erforderlichen Spezialwerkzeug
optimal betreut.
Kennzeichnet einen Seitenverweis (Mehr Informationen sind auf der angegebenen Seite nachzulesen).
1.2
Benutzte Formatierungen
Nachfolgend werden die verwendeten Schriftformatierungen erklärt.
Eigenname
Kennzeichnet einen Eigennamen.
Name®
Kennzeichnet einen geschützten Namen.
Marke™
Kennzeichnet eine Marke im Warenverkehr.
5
2
SICHERHEITSHINWEISE
2.1
Einsatzdefinition - Bestimmungsgemäßer Gebrauch
6
(alle EXC Modelle)
KTM-Sportmotorräder sind so konzipiert und konstruiert, dass sie gängigen Beanspruchungen bei regulärem Wettbewerbseinsatz
standhalten. Die Motorräder entsprechen den derzeit gültigen Reglements und Kategorien der obersten internationalen Motorsportverbände.
Info
Das Motorrad ist nur in der homologierten (gedrosselten) Version für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
In der entdrosselten Version ist das Motorrad nur auf abgesperrten Strecken, außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs,
zu betreiben.
Das Motorrad ist für den Geländesport-Ausdauerwettbewerb konzipiert und nicht für den überwiegenden Motocross-Einsatz.
(alle XC‑W Modelle)
KTM-Sportmotorräder sind so konzipiert und konstruiert, dass sie gängigen Beanspruchungen bei regulärem Wettbewerbseinsatz
standhalten. Die Motorräder entsprechen den derzeit gültigen Reglements und Kategorien der obersten internationalen Motorsportverbände.
Info
Das Motorrad ist für den Geländesport-Ausdauerwettbewerb konzipiert und nicht für den überwiegenden Motocross-Einsatz.
2.2
Sicherheitshinweise
Für einen sicheren Umgang mit dem Fahrzeug sind einige Sicherheitshinweise zu beachten. Lesen Sie deshalb diese Anleitung aufmerksam durch. Die Sicherheitshinweise sind im Text optisch hervorgehoben und an den relevanten Stellen verlinkt.
Info
Am Fahrzeug sind an gut sichtbaren Stellen verschiedene Hinweis-/Warnhinweisaufkleber angebracht. Entfernen Sie keine
Hinweis-/Warnhinweisaufkleber. Fehlen diese, können Sie oder andere Personen Gefahren nicht erkennen und sich deshalb
verletzen.
2.3
Gefahrengrade und Symbole
Gefahr
Hinweis auf eine Gefahr, die unmittelbar und mit Sicherheit zum Tod oder zu schweren bleibenden Verletzungen führt, wenn
nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Warnung
Hinweis auf eine Gefahr, die wahrscheinlich zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden
Vorkehrungen getroffen werden.
Vorsicht
Hinweis auf eine Gefahr, die möglicherweise zu leichten Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen
getroffen werden.
Hinweis
Hinweis auf eine Gefahr, die zu erheblichen Maschinen- oder Materialschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen
getroffen werden.
Warnung
Hinweis auf eine Gefahr, die zu Umweltschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
2.4
Warnung vor Manipulationen
Es ist verboten, Änderungen an Bauteilen der Geräuschdämpfung vorzunehmen. Folgende Maßnahmen oder das Herstellen der entsprechenden Zustände sind gesetzlich verboten:
2
SICHERHEITSHINWEISE
1
Entfernen oder Außerkraftsetzen jeglicher der Geräuschdämpfung dienender Einrichtungen oder Bauteile eines Neufahrzeugs vor
dessen Verkauf oder Auslieferung an den Endkunden oder während der Nutzungsdauer des Fahrzeugs zu anderen Zwecken als für
Wartung, Reparatur oder Austausch sowie
2
Nutzung des Fahrzeugs, nachdem eine derartige Einrichtung oder ein derartiges Bauteil entfernt oder außer Kraft gesetzt wurde.
7
Beispiele für gesetzwidrige Manipulation:
1
Entfernen oder Durchbohren von Enddämpfer, Prallblechen, Krümmern oder anderen Bauteilen, die Abgase leiten.
2
Entfernen oder Durchbohren irgendwelcher Teile des Ansaugsystems.
3
Verwendung in nicht ordnungsgemäßem Wartungszustand.
4
Ersetzen irgendwelcher beweglicher Teile des Fahrzeugs oder von Teilen der Auspuffanlage oder des Ansaugsystems durch vom
Hersteller nicht zugelassene Teile.
2.5
Sicherer Betrieb
Gefahr
Unfallgefahr Gefahr durch mangelhafte Verkehrstüchtigkeit.
–
Das Fahrzeug nicht in Betrieb nehmen, wenn Sie durch Konsumieren von Alkohol, Medikamenten oder Drogen verkehrsuntüchtig sind bzw. physisch als auch psychisch nicht in der Lage sind.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und/oder zum Tode führen.
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor nicht in einem geschlossenen Raum starten oder
laufen lassen ohne eine geeignete Absauganlage.
Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Heiße Teile wie z. B. Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer und Bremsanlage nicht berühren. Bevor mit Arbeiten an
diesen Teilen begonnen wird, Teile abkühlen lassen.
Das Fahrzeug nur in einem technisch einwandfreien Zustand, bestimmungsgemäß, sicherheits− und umweltbewusst betreiben.
Im Straßenverkehr ist eine entsprechende Fahrerlaubnis notwendig.
Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen, umgehend in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt beseitigen lassen.
Am Fahrzeug angebrachte Hinweis-/Warnhinweisaufkleber beachten.
2.6
Schutzkleidung
Warnung
Verletzungsgefahr Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.
–
Schutzkleidung (Helm, Stiefel, Handschuhe, Hose und Jacke mit Protektoren) bei allen Fahrten tragen. Verwenden Sie
immer Schutzkleidung, die sich in einwandfreiem Zustand befindet und den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit empfiehlt KTM das Betreiben des Fahrzeuges nur mit geeigneter Schutzkleidung.
2.7
Arbeitsregeln
Für einige Arbeiten sind Spezialwerkzeuge notwendig. Diese sind nicht Bestandteil des Fahrzeuges, können aber unter der angegebenen Nummer in Klammern bestellt werden. Bsp.: Lagerauszieher (15112017000)
Beim Zusammenbau müssen nicht wiederverwendbare Teile (z. B. selbstsichernde Schrauben und Muttern, Dichtungen, Dichtringe,
O-Ringe, Splinte, Sicherungsbleche) durch neue Teile ersetzt werden.
Für einige Schraubfälle ist ein Schraubensicherungsmittel (z. B. Loctite®) erforderlich. Es müssen die spezifischen Hinweise des Herstellers bei der Verwendung eingehalten werden.
Teile, die nach dem Zerlegen wiederverwendet werden sollen, sind zu reinigen und auf Beschädigung bzw. Verschleiß zu kontrollieren.
Beschädigte bzw. verschlissene Teile wechseln.
Nach Abschluss der Reparatur oder eines Service ist die Betriebssicherheit des Fahrzeuges sicherzustellen.
2
SICHERHEITSHINWEISE
2.8
Umwelt
8
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ihrem Motorrad sorgt dafür, dass keine Probleme und Konflikte auftauchen müssen. Um die
Zukunft des Motorradfahrens zu sichern, versichern Sie sich, dass Sie das Motorrad im Rahmen der Legalität benutzen, zeigen Sie
Umweltbewusstsein und respektieren Sie die Rechte anderer.
Beachten Sie bei der Entsorgung von Altöl, anderen Betriebs- und Hilfsstoffen und Altteilen die jeweiligen Gesetze und Richtlinien
des jeweiligen Landes.
Da Motorräder nicht der EU-Richtlinie für die Entsorgung von Altfahrzeugen unterliegen, gibt es keine gesetzliche Regelung zur Entsorgung eines Altmotorrads. Ihr autorisierter KTM‑Händler hilft Ihnen gerne.
2.9
Bedienungsanleitung
Lesen Sie unbedingt diese Bedienungsanleitung genau und vollständig, bevor Sie die erste Ausfahrt unternehmen. Die Bedienungsanleitung enthält viele Informationen und Tipps, die Ihnen die Bedienung, Handhabung und Wartung erleichtern werden. Nur so erfahren Sie, wie Sie das Fahrzeug am besten für sich abstimmen und wie Sie sich vor Verletzungen schützen können.
Bewahren Sie die Bedienungsanleitung an einem gut zugänglichen Ort auf, damit sie bei Bedarf jederzeit nachschlagen können.
Falls Sie mehr über das Fahrzeug wissen wollen oder Unklarheiten beim Lesen auftreten, wenden Sie sich an einen autorisierten
KTM‑Händler.
Die Bedienungsanleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrzeuges und muss beim Verkauf an den neuen Eigentümer übergeben
werden.
3
WICHTIGE HINWEISE
3.1
Garantie, Gewährleistung
9
Die im Serviceplan vorgeschriebenen Arbeiten müssen ausschließlich in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt durchgeführt und im
Serviceheft als auch im KTM dealer.net bestätigt werden, da sonst jeglicher Garantieanspruch verloren geht. Bei Schäden und Folgeschäden, die durch Manipulationen und/oder Umbauten am Fahrzeug verursacht wurden, kann keine Garantie gewährt werden.
Weiterführende Informationen zur Garantie oder Gewährleistung und deren Abwicklung entnehmen Sie bitte dem Serviceheft.
3.2
Betriebsstoffe, Hilfsstoffe
Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.
Es sind die in der Bedienungsanleitung genannten Betriebs- und Hilfsstoffe (z. B. Kraft- und Schmierstoffe) gemäß Spezifikation zu
verwenden.
3.3
Ersatzteile, Zubehör
Verwenden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nur Ersatzteile und Zubehörprodukte, die von KTM freigegeben und/oder empfohlen sind
und lassen Sie diese in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt montieren. Für andere Produkte und daraus entstandene Schäden übernimmt KTM keine Haftung.
Einige Ersatzteile und Zubehörprodukte sind bei den jeweiligen Beschreibungen in Klammern angegeben. Ihr KTM-Händler berät Sie
gerne.
Die aktuellen KTM PowerParts für Ihr Fahrzeug finden Sie auf der KTM Website.
Internationale KTM Website: http://www.ktm.com
3.4
Service
Die Voraussetzung für den fehlerfreien Betrieb und die Vermeidung von vorzeitigem Verschleiß ist die Einhaltung der in der Bedienungsanleitung genannten Service-, Pflege- und Einstellarbeiten von Motor und Fahrwerk. Eine falsche Fahrwerksabstimmung kann
Beschädigungen und Brüche an Fahrwerkskomponenten hervorrufen.
Der Einsatz des Fahrzeuges unter erschwerten Bedingungen, z. B. Sand, nasser oder schlammiger Strecke/Gelände, kann zu deutlich
erhöhtem Verschleiß an Komponenten wie Antriebsstrang, Bremsanlagen oder Federungskomponenten führen. Darum kann eine Kontrolle oder der Austausch von Teilen schon vor Erreichen des nächsten Serviceintervalls erforderlich sein.
Beachten Sie unbedingt die vorgeschriebenen Einfahrzeiten und Serviceintervalle. Deren genaue Einhaltung trägt wesentlich zur Erhöhung der Lebensdauer Ihres Motorrades bei.
3.5
Abbildungen
Die in der Anleitung dargestellten Abbildungen enthalten zum Teil Sonderausstattungen.
Zur besseren Darstellung und Erklärung können einige Teile ausgebaut oder nicht abgebildet sein. Ein Ausbau für die jeweilige
Beschreibung ist nicht immer zwingend notwendig. Beachten Sie die textlichen Angaben.
3.6
Kundendienst
Für Fragen zu Ihrem Fahrzeug und zu KTM steht Ihnen der autorisierte KTM-Händler gerne zur Verfügung.
Die Liste der autorisierten KTM-Händler finden Sie auf der KTM Website.
Internationale KTM Website: http://www.ktm.com
4
FAHRZEUGANSICHT
4.1
Fahrzeugansicht vorne links (Symboldarstellung)
10
101626-10
1
Tankverschluss
2
Luftfilterkastendeckel
3
Gabel Druckstufeneinstellung
4
Schalthebel (
5
Motornummer (
S. 12)
6
Seitenständer (
S. 25)
S. 24)
4
FAHRZEUGANSICHT
4.2
Fahrzeugansicht hinten rechts (Symboldarstellung)
11
101627-10
1
Kurzschlusstaster (
S. 14)
1
Hupentaster (
1
Lichtschalter (
1
Blinkerschalter (
2
Not-Aus-Schalter (
2
E-Starterknopf (
3
Gasdrehgriff (
4
Gabel Zugstufeneinstellung und Einstellung Federvorspannung
5
Federbein Zugstufeneinstellung
6
Schauglas Bremsflüssigkeit hinten
7
Federbein Druckstufeneinstellung
8
Schauglas Motoröl
S. 15)
S. 15)
S. 15)
S. 15)
S. 16)
S. 14)
9
Fußbremshebel (
10
Kickstarter (
S. 25)
S. 24)
5
SERIENNUMMERN
5.1
Fahrgestellnummer
12
Die Fahrgestellnummer 1 ist auf dem Steuerkopf rechts eingeprägt.
101289-10
5.2
Typenschild
Das Typenschild 1 ist auf dem Steuerkopf vorn angebracht.
101290-10
5.3
Schlüsselnummer (alle EXC Modelle)
Die Schlüsselnummer 1 für das Lenkungsschloss ist am Schlüsselverbinder eingeprägt.
500125-10
5.4
Motornummer
Die Motornummer 1 ist an der linken Motorseite unterhalb des Kettenritzels eingeprägt.
601612-10
5.5
Gabelartikelnummer
Die Gabelartikelnummer 1 ist auf der Innenseite der Gabelfaust eingeprägt.
101654-10
5
SERIENNUMMERN
5.6
Federbeinartikelnummer
13
Die Federbeinartikelnummer 1 ist am Federbeinoberteil über dem Einstellring zur
Motorseite hin eingeprägt.
601613-10
6
BEDIENELEMENTE
6.1
Kupplungshebel
14
Der Kupplungshebel 1 ist am Lenker links angebracht.
Die Kupplung wird hydraulisch betätigt und stellt sich automatisch nach.
101628-10
6.2
Handbremshebel
Der Handbremshebel 1 befindet sich am Lenker rechts.
Mit dem Handbremshebel wird die Vorderradbremse betätigt.
101629-10
6.3
Gasdrehgriff
Der Gasdrehgriff 1 ist am Lenker rechts angebracht.
101630-10
6.4
Kurzschlusstaster (alle EXC Modelle)
Der Kurzschlusstaster 1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
• Kurzschlusstaster in der Grundstellung – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis geschlossen, der Motor kann gestartet werden.
• Kurzschlusstaster gedrückt – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbrochen, der laufende Motor geht aus, der stehende Motor springt nicht an.
101631-10
6.5
Kurzschlusstaster (alle XC‑W Modelle)
Der Kurzschlusstaster 1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
• Kurzschlusstaster in der Grundstellung – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis geschlossen, der Motor kann gestartet werden.
• Kurzschlusstaster gedrückt – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbrochen, der laufende Motor geht aus, der stehende Motor springt nicht an.
101646-10
6
BEDIENELEMENTE
6.6
Hupentaster (alle EXC Modelle)
15
Der Hupentaster 1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
• Hupentaster in der Grundstellung
• Hupentaster gedrückt – In dieser Stellung wird die Hupe betätigt.
101631-11
6.7
Lichtschalter (alle EXC Modelle)
Der Lichtschalter 1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
Licht aus – Lichtschalter ist nach rechts geschwenkt. In dieser Stellung
ist das Licht ausgeschaltet.
Abblendlicht ein – Lichtschalter ist in der Mittelstellung. In dieser Stellung ist das Abblendlicht und Rücklicht eingeschaltet.
Fernlicht ein – Lichtschalter ist nach links geschwenkt. In dieser Stellung ist das Fernlicht und Rücklicht eingeschaltet.
101632-10
6.8
Lichtschalter (alle XC‑W Modelle)
Der Lichtschalter 1 befindet sich rechts neben dem Tacho.
Mögliche Zustände
• Licht aus – Lichtschalter ist bis zum Anschlag hineingedrückt. In dieser Stellung
ist das Licht ausgeschaltet.
• Licht ein – Lichtschalter ist bis zum Anschlag gezogen. In dieser Stellung ist das
Abblendlicht und Rücklicht eingeschaltet.
101303-10
6.9
Blinkerschalter (alle EXC Modelle)
Der Blinkerschalter 1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
Blinker aus – Blinkerschalter ist in der Mittelstellung.
Blinker links ein – Blinkerschalter nach links geschwenkt.
Blinker rechts ein – Blinkerschalter nach rechts geschwenkt.
101633-10
6.10
Not-Aus-Schalter (EXC AUS)
Der Not-Aus-Schalter 1 ist am Lenker rechts angebracht.
Mögliche Zustände
Zündung aus – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbrochen,
der laufende Motor geht aus, der stehende Motor springt nicht an.
Zündung ein – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis geschlossen,
der Motor kann gestartet werden.
101634-10
6
BEDIENELEMENTE
6.11
E-Starterknopf (EXC AUS)
16
Der E-Starterknopf 1 ist am Lenker rechts angebracht.
Mögliche Zustände
• E-Starterknopf
• E-Starterknopf
in der Grundstellung
gedrückt – In dieser Stellung wird der E-Starter betätigt.
101634-11
6.12
E-Starterknopf (EXC EU, EXC SIX DAYS, XC-W)
Der E-Starterknopf 1 ist am Lenker rechts angebracht.
Mögliche Zustände
• E-Starterknopf
• E-Starterknopf
in der Grundstellung
gedrückt – In dieser Stellung wird der E-Starter betätigt.
101635-10
6.13
Kontrolllampenübersicht (alle EXC Modelle)
Mögliche Zustände
Fernlichtkontrolllampe leuchtet blau – Fernlicht ist eingeschaltet.
FI Warnlampe (MIL) leuchtet/blinkt orange – Die OBD hat einen
emissions- oder sicherheitskritischen Fehler erkannt.
Kraftstoffpegelwarnlampe leuchtet orange – Kraftstoffpegel hat die
Reservemarke erreicht.
101304-01
6.14
Blinkerkontrolllampe blinkt grün – Blinker ist eingeschaltet.
Kontrolllampenübersicht (alle XC‑W Modelle)
Mögliche Zustände
FI Warnlampe (MIL) leuchtet/blinkt orange – Die OBD hat einen
emissions- oder sicherheitskritischen Fehler erkannt.
Kraftstoffpegelwarnlampe leuchtet orange – Kraftstoffpegel hat die
Reservemarke erreicht.
101302-01
6
BEDIENELEMENTE
6.15
Tacho
6.15.1
Übersicht
17
–
Mit der Taste
Setup-Menüs.
wird der Anzeigemodus gewechselt oder man wechselt in eines der
–
Mit der Taste
werden verschiedene Funktionen gesteuert.
–
Mit der Taste
werden verschiedene Funktionen gesteuert.
Info
Im Auslieferungszustand ist nur der Anzeigemodus SPEED/H und SPEED/ODO
aktiviert.
400312-01
6.15.2
Aktivierung und Test
Tacho aktivieren
Der Tacho wird aktiviert, wenn eine der Tasten betätigt wird oder vom Raddrehzahlgeber ein Impuls kommt.
Display-Test
Zur Funktionskontrolle des Displays leuchten kurz alle Anzeigesegmente auf.
400313-01
WS (wheel size)
Nach der Funktionskontrolle des Displays wird kurz der Radumfang WS (wheel size)
eingeblendet.
Info
Die Zahl 2205 entspricht dem Umfang des 21" Vorderrades mit Serienreifen.
Danach wechselt die Anzeige in den zuletzt gewählten Modus.
400314-01
6.15.3
Tripmasterschalter
(Option: Tripmasterschalter)
Mit dem Tripmasterschalter können Sie die Funktionen des Tachos vom Lenker aus steuern.
Info
Der Tripmaster ist optional erhältlich.
6.15.4
Kilometer oder Meilen einstellen
Info
Wenn man die Einheit wechselt, bleibt der Wert ODO erhalten und wird entsprechend umgerechnet.
Die Werte TR1, TR2, A1, A2 und S1 werden beim Umstellen gelöscht.
Bedingung
Das Motorrad steht.
–
Taste
so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im Display erscheint.
–
Taste
3 - 5 Sekunden drücken.
Das Setup-Menü wird angezeigt und die aktivierten Funktionen werden eingeblendet.
–
Die Taste
so oft drücken, bis die Anzeige Km/h/Mph blinkt.
Km/h einstellen
– Taste drücken.
400329-01
6
BEDIENELEMENTE
18
Mph einstellen
– Taste drücken.
–
Taste
3 - 5 Sekunden drücken.
Die Einstellungen werden gespeichert und das Setup-Menü geschlossen.
Info
Wird 20 Sekunden keine Taste betätigt oder ein Impuls vom Raddrehzahlgeber kommt, werden die Einstellungen automatisch gespeichert und das
Setup-Menü geschlossen.
6.15.5
Uhrzeit einstellen
Bedingung
Das Motorrad steht.
–
Taste
so oft kurz drücken, bis die Anzeige CLK rechts unten im Display erscheint.
–
Taste
3 - 5 Sekunden drücken.
Stundenanzeige blinkt.
–
Stundenanzeige mit der Taste
–
Taste
–
Durch Drücken der Taste und der Taste können die folgenden Segmente, analog der Stundenanzeige, eingestellt werden.
bzw. Taste
einstellen.
kurz drücken.
Das nächste Segment der Anzeige blinkt und kann eingestellt werden.
400330-01
Info
Die Sekunden können nur auf Null gesetzt werden.
–
Taste
3 - 5 Sekunden drücken.
Die Einstellungen werden gespeichert und das Setup-Menü geschlossen.
Info
Wird 20 Sekunden keine Taste betätigt oder ein Impuls vom Raddrehzahlgeber kommt, werden die Einstellungen automatisch gespeichert und das
Setup-Menü geschlossen.
6.15.6
Tachofunktionen einstellen
Info
Im Auslieferungszustand ist nur der Anzeigemodus SPEED/H und SPEED/ODO aktiviert.
Bedingung
Das Motorrad steht.
–
Taste
so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im Display erscheint.
–
Taste
3 - 5 Sekunden drücken.
Das Setup-Menü wird angezeigt und die aktivierten Funktionen werden eingeblendet.
–
Durch kurzes Drücken der Taste
zur gewünschten Funktion wechseln.
Die gewählte Funktion blinkt.
Funktion aktivieren
– Taste drücken.
Symbol bleibt im Display erhalten und Anzeige wechselt zur nächsten
Funktion.
400318-01
Funktion deaktivieren
– Taste drücken.
Symbol im Display erlischt und Anzeige wechselt zur nächsten Funktion.
–
Alle gewünschten Funktionen entsprechend aktivieren oder deaktivieren.
–
Taste
3 - 5 Sekunden drücken.
Die Einstellungen werden gespeichert und das Setup-Menü geschlossen.
6
BEDIENELEMENTE
19
Info
Wird 20 Sekunden keine Taste betätigt oder ein Impuls vom Raddrehzahlgeber kommt, werden die Einstellungen automatisch gespeichert und das
Setup-Menü geschlossen.
6.15.7
Rundenzeit abfragen
Info
Diese Funktion kann nur dann aufgerufen werden, wenn Rundenzeiten gestoppt wurden.
Bedingung
Das Motorrad steht.
–
Taste
so oft kurz drücken, bis die Anzeige LAP rechts unten im Display erscheint.
–
Taste
kurz drücken.
–
Die Runden 1-10 können mit der Taste
–
Taste
keine Funktion.
–
Taste
kurz drücken.
Auf der linken Seite des Display wird LAP 1 angezeigt.
abgerufen werden.
nächster Anzeigemodus
Info
400321-01
Kommt ein Impuls vom Raddrehzahlgeber, wechselt die linke Seite des Displays in den SPEED-Modus zurück.
6.15.8
Anzeigemodus SPEED (Geschwindigkeit)
–
so oft kurz drücken, bis die Anzeige SPEED links im Display erscheint.
Taste
Im Anzeigemodus SPEED wird die aktuelle Geschwindigkeit angezeigt.
Die aktuelle Geschwindigkeit kann in Km/h oder in Mph angezeigt werden.
Info
Länderspezifische Einstellung vornehmen.
Sobald ein Impuls vom Vorderrad kommt, wechselt die linke Seite des TachoDisplays in den Modus SPEED und aktuelle Geschwindigkeit wird eingeblendet.
400317-02
6.15.9
Anzeigemodus SPEED/H (Betriebsstunden)
Bedingung
• Das Motorrad steht.
–
so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im Display erscheint.
Taste
Im Anzeigemodus H werden die Betriebsstunden des Motors angezeigt.
Der Betriebsstundenzähler speichert die Gesamtfahrzeit.
Info
Der Betriebsstundenzähler ist für die Einhaltung der Servicearbeiten notwendig.
Ist der Tacho beim Anfahren im Anzeigemodus H, wechselt er automatisch in
den Anzeigemodus ODO.
Der Anzeigemodus H wird während der Fahrt unterdrückt.
400316-01
Taste
drücken.
Taste
drücken.
keine Funktion
keine Funktion
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
Anzeige wechselt in das Setup-Menü der Tachofunktionen.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
6
BEDIENELEMENTE
20
6.15.10 Anzeigemodus SPEED/CLK (Uhrzeit)
–
so oft kurz drücken, bis die Anzeige CLK rechts unten im Display erscheint.
Taste
Im Anzeigemodus CLK wird die Uhrzeit angezeigt.
Taste
drücken.
Taste
drücken.
keine Funktion
keine Funktion
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
Anzeige wechselt in das Setup-Menü der Uhr.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
400319-01
6.15.11 Anzeigemodus SPEED/LAP (Rundenzeit)
–
so oft kurz drücken, bis die Anzeige LAP rechts unten im Display erscheint.
Taste
Im Anzeigemodus LAP können mit der Stoppuhr bis zu 10 Rundenzeiten gestoppt werden.
Info
Wenn die Rundenzeit nach dem Drücken der Taste weiter läuft, sind 9 Speicherplätze belegt.
Die Runde 10 muss mit der Taste gestoppt werden.
400320-01
Taste
drücken.
Startet oder stoppt die Uhr.
Taste
drücken.
Stoppt die laufende Rundenzeit, speichert diese und die
Stoppuhr startet die nächste Runde.
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
Die Stoppuhr und die Rundenzeit werden zurückgesetzt.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
6.15.12 Anzeigemodus SPEED/ODO (Odometer)
–
so oft kurz drücken, bis die Anzeige ODO rechts unten im Display erscheint.
Taste
Im Anzeigemodus ODO wird die gefahrene Gesamtwegstrecke angezeigt.
Taste
drücken.
Taste
drücken.
keine Funktion
keine Funktion
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
–
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
400317-01
6.15.13 Anzeigemodus SPEED/TR1 (Tripmaster 1)
–
so oft kurz drücken, bis die Anzeige TR1 rechts oben im Display erscheint.
Taste
Der TR1 (Tripmaster 1) läuft immer mit und zählt bis 999,9.
Mit ihm kann die Streckenlänge bei Ausfahrten oder die Distanz zwischen zwei Tankstopps gemessen werden.
TR1 ist mit A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1) und S1 (Stoppuhr 1) gekoppelt.
Info
Wird 999,9 überschritten, werden die Werte TR1, A1 und S1 automatisch auf
0,0 zurückgesetzt.
400323-01
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0 gesetzt.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
6
BEDIENELEMENTE
21
6.15.14 Anzeigemodus SPEED/TR2 (Tripmaster 2)
–
so oft kurz drücken, bis die Anzeige TR2 rechts oben im Display erscheint.
Taste
Der TR2 (Tripmaster 2) läuft immer mit und zählt bis 999,9.
Der angezeigte Wert kann manuell mit der Taste und der Taste
Eine sehr praktische Funktion bei Fahrten nach dem Roadbook.
eingestellt werden.
Info
Der TR2 Wert kann auch während der Fahrt manuell mit der Taste und der
Taste korrigiert werden.
Wird 999,9 überschritten, wird der Wert TR2 automatisch auf 0,0 zurückgesetzt.
400324-01
Taste
drücken.
Erhöht Wert TR2.
Taste
drücken.
Verringert Wert TR2.
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
Löscht Werte TR2.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
6.15.15 Anzeigemodus SPEED/A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1)
–
so oft kurz drücken, bis die Anzeige A1 rechts oben im Display erscheint.
Taste
A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1) zeigt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf
Berechnungsbasis von TR1 (Tripmaster 1) und S1 (Stoppuhr 1) an.
Die Berechnung dieses Wertes wird mit dem ersten Impuls des Raddrehzahlgebers aktiviert und endet 3 Sekunden nach dem letzten Impuls.
400325-01
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0 gesetzt.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
6.15.16 Anzeigemodus SPEED/A2 (Durchschnittsgeschwindigkeit 2)
–
so oft kurz drücken, bis die Anzeige A2 rechts oben im Display erscheint.
Taste
A2 (Durchschnittsgeschwindigkeit 2) zeigt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Basis
der aktuellen Geschwindigkeit, wenn die Stoppuhr S2 (Stoppuhr 2) läuft.
Info
Der angezeigte Wert kann von der tatsächlichen Durchschnittsgeschwindigkeit
abweichen, wenn S2 nach der Fahrt nicht gestoppt wurde.
400326-01
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
–
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
6.15.17 Anzeigemodus SPEED/S1 (Stoppuhr 1)
–
Taste
so oft kurz drücken, bis die Anzeige S1 rechts oben im Display erscheint.
S1 (Stoppuhr 1) zeigt die Fahrzeit auf Basis von TR1 an und läuft weiter, sobald vom
Raddrehzahlgeber ein Impuls kommt.
Die Berechnung dieses Wertes startet mit dem ersten Impuls des Raddrehzahlgebers
und endet 3 Sekunden nach dem letzten Impuls.
400327-01
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0 gesetzt.
6
BEDIENELEMENTE
22
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
6.15.18 Anzeigemodus SPEED/S2 (Stoppuhr 2)
–
Taste
so oft kurz drücken, bis die Anzeige S2 rechts oben im Display erscheint.
S2 (Stoppuhr 2) ist eine manuelle Stoppuhr.
Wenn S2 im Hintergrund läuft, blinkt die Anzeige S2 im Tacho-Display.
400328-01
Taste
drücken.
Taste
drücken.
Startet oder stoppt S2.
keine Funktion
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
Anzeigen von S2 und A2 werden auf 0,0 gesetzt.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
6.15.19 Funktionsübersicht
Anzeige
Taste
Anzeigemodus SPEED/H
(Betriebsstunden)
keine Funktion
Anzeigemodus
SPEED/CLK (Uhrzeit)
drücken.
Taste
drücken.
Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
Taste
kurz drücken.
keine Funktion
Anzeige wechselt in das
Setup-Menü der Tachofunktionen.
nächster Anzeigemodus
keine Funktion
keine Funktion
Anzeige wechselt in das
Setup-Menü der Uhr.
nächster Anzeigemodus
Anzeigemodus
SPEED/LAP (Rundenzeit)
Startet oder stoppt die
Uhr.
Stoppt die laufende
Rundenzeit, speichert
diese und die Stoppuhr startet die nächste
Runde.
Die Stoppuhr und die
Rundenzeit werden
zurückgesetzt.
nächster Anzeigemodus
Anzeigemodus
SPEED/ODO (Odometer)
keine Funktion
keine Funktion
–
nächster Anzeigemodus
Anzeigemodus
SPEED/TR1
(Tripmaster 1)
keine Funktion
keine Funktion
Anzeigen von TR1, A1
und S1 werden auf 0,0
gesetzt.
nächster Anzeigemodus
Anzeigemodus
SPEED/TR2
(Tripmaster 2)
Erhöht Wert TR2.
Verringert Wert TR2.
Löscht Werte TR2.
nächster Anzeigemodus
Anzeigemodus SPEED/A1
(Durchschnittsgeschwindigkeit 1)
keine Funktion
keine Funktion
Anzeigen von TR1, A1
und S1 werden auf 0,0
gesetzt.
nächster Anzeigemodus
Anzeigemodus SPEED/A2
(Durchschnittsgeschwindigkeit 2)
keine Funktion
keine Funktion
–
nächster Anzeigemodus
Anzeigemodus SPEED/S1
(Stoppuhr 1)
keine Funktion
keine Funktion
Anzeigen von TR1, A1
und S1 werden auf 0,0
gesetzt.
nächster Anzeigemodus
Anzeigemodus SPEED/S2
(Stoppuhr 2)
Startet oder stoppt S2.
keine Funktion
Anzeigen von S2 und A2
werden auf 0,0 gesetzt.
nächster Anzeigemodus
6.15.20 Übersicht Bedingungen und Aktivierbarkeit
Anzeige
Anzeigemodus SPEED/H (Betriebsstunden)
Das Motorrad steht.
Menü aktivierbar
•
Anzeigemodus SPEED/CLK (Uhrzeit)
•
Anzeigemodus SPEED/LAP (Rundenzeit)
•
Anzeigemodus SPEED/TR1 (Tripmaster 1)
•
Anzeigemodus SPEED/TR2 (Tripmaster 2)
•
Anzeigemodus SPEED/A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1)
•
Anzeigemodus SPEED/A2 (Durchschnittsgeschwindigkeit 2)
•
Anzeigemodus SPEED/S1 (Stoppuhr 1)
•
6
BEDIENELEMENTE
23
Anzeige
Das Motorrad steht.
Menü aktivierbar
Anzeigemodus SPEED/S2 (Stoppuhr 2)
6.16
•
Tankverschluss öffnen
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
–
Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
–
Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstoff tanken beachten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungsgemäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.
Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.
–
Entriegelungsknopf 1 drücken, Tankverschluss gegen den Uhrzeigersinn drehen
und nach oben abnehmen.
–
Tankverschluss aufsetzen und im Uhrzeigersinn drehen, bis der Entriegelungsknopf 1 einrastet.
101305-10
6.17
Tankverschluss schließen
Info
Schlauch der Kraftstofftankentlüftung 2 knickfrei verlegen.
101306-10
6
BEDIENELEMENTE
6.18
Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube
24
Die Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube 1 befindet ist am Drosselklappenkörper links
oben.
Die Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube hat 2 Funktionen.
Durch Drehen kann die Leerlaufdrehzahl reguliert werden.
Durch Herausziehen bis zum Anschlag kann für den Kaltstart die Leerlaufdrehzahl
angehoben werden.
Mögliche Zustände
• Drehzahlanhebung aktiviert – Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube ist bis zum
Anschlag herausgezogen.
• Drehzahlanhebung deaktiviert – Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube ist bis zum
Anschlag hineingedrückt.
101724-10
6.19
Schalthebel
Der Schalthebel 1 ist am Motor links montiert.
601614-10
Die Lage der Gänge ist aus der Abbildung ersichtlich.
Die Neutral- oder Leerlaufstellung befindet sich zwischen dem 1. und 2. Gang.
601615-10
6.20
Kickstarter
Der Kickstarter 1 ist am Motor rechts angebracht.
Der Motor kann wahlweise mit dem Kickstarter oder dem E-Starter in Betrieb genommen werden.
Das Oberteil des Kickstarters ist schwenkbar.
Info
Vor der Fahrt das Kickstarteroberteil zum Motor schwenken.
601616-10
6
BEDIENELEMENTE
6.21
Fußbremshebel
25
Der Fußbremshebel 1 befindet sich vor der rechten Fußraste.
Mit dem Fußbremshebel wird die Hinterradbremse betätigt.
601618-10
6.22
Seitenständer
Der Seitenständer 1 befindet sich an der linken Fahrzeugseite.
C00077-01
Der Seitenständer dient zum Abstellen des Motorrades.
Info
Während der Fahrt muss der Seitenständer 1 hochgeklappt und mit dem Gummiband 2 gesichert sein.
C00078-01
6.23
Lenkungsschloss (alle EXC Modelle)
Das Lenkungsschloss 1 ist am Steuerkopf links angebracht.
Durch das Lenkungsschloss kann die Lenkung gesperrt werden. Ein Lenken und damit
Fahren ist nicht mehr möglich.
101313-10
6.24
Lenkung absperren (alle EXC Modelle)
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
6
BEDIENELEMENTE
26
–
Fahrzeug abstellen.
–
Den Lenker ganz nach rechts einschlagen.
–
Schlüssel in das Lenkungsschloss stecken, nach links drehen, eindrücken und
nach rechts drehen. Schlüssel abziehen.
Eine Lenkbewegung ist nicht mehr möglich.
Info
Schlüssel nie im Lenkungsschloss stecken lassen.
400732-01
6.25
Lenkung entsperren (alle EXC Modelle)
–
Schlüssel in das Lenkungsschloss stecken, nach links drehen, herausziehen und
nach rechts drehen. Schlüssel abziehen.
Eine Lenkbewegung ist wieder möglich.
Info
Schlüssel nie im Lenkungsschloss stecken lassen.
400731-01
7
INBETRIEBNAHME
7.1
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme
27
Gefahr
Unfallgefahr Gefahr durch mangelhafte Verkehrstüchtigkeit.
–
Das Fahrzeug nicht in Betrieb nehmen, wenn Sie durch Konsumieren von Alkohol, Medikamenten oder Drogen verkehrsuntüchtig sind bzw. physisch als auch psychisch nicht in der Lage sind.
Warnung
Verletzungsgefahr Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.
–
Schutzkleidung (Helm, Stiefel, Handschuhe, Hose und Jacke mit Protektoren) bei allen Fahrten tragen. Verwenden Sie
immer Schutzkleidung, die sich in einwandfreiem Zustand befindet und den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Warnung
Sturzgefahr Beeinträchtigung des Fahrverhaltens durch unterschiedliche Reifenprofile an Vorder- und Hinterrad.
–
Vorder- und Hinterrad dürfen nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift sein, sonst könnte das Fahrzeug unkontrollierbar werden.
Warnung
Unfallgefahr Kritisches Fahrverhalten durch nicht angepasste Fahrweise.
–
Passen Sie die Fahrgeschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen und Ihrem Fahrkönnen an.
Warnung
Unfallgefahr Unfallgefahr durch Mitnahme eines Beifahrers.
–
Ihr Fahrzeug ist nicht für die Mitnahme eines Beifahrers ausgelegt. Nehmen Sie keinen Beifahrer mit.
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Wird der Fußbremshebel nicht freigegeben, schleifen die Bremsbeläge ununterbrochen. Die Hinterradbremse kann durch
Überhitzung ausfallen. Nehmen Sie den Fuß vom Fußbremshebel, wenn Sie nicht bremsen wollen.
Warnung
Unfallgefahr Instabiles Fahrverhalten.
–
Höchstzulässiges Gesamtgewicht und Achslasten nicht überschreiten.
Warnung
Entwendungsgefahr Benutzung durch Unbefugte.
–
Fahrzeug nie unbeaufsichtigt stehen lassen solange der Motor läuft. Das Fahrzeug ist vor dem Zugriff Unbefugter zu
sichern.
Info
Bedenken Sie beim Betreiben Ihres Motorrades, dass sich andere Menschen durch übermäßigen Lärm belästigt fühlen.
–
Vergewissern Sie sich, dass die Arbeiten der Auslieferungsinspektion von einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt durchgeführt wurden.
Sie erhalten die Auslieferungsurkunde und das Serviceheft bei der Fahrzeugübergabe.
–
Lesen Sie vor der ersten Fahrt die gesamte Bedienungsanleitung aufmerksam durch.
–
Machen Sie sich mit den Bedienelementen vertraut.
–
Grundstellung des Kupplungshebels einstellen. (
(alle EXC Modelle)
– Leerweg des Handbremshebels einstellen. (
S. 68)
S. 71)
(alle XC‑W Modelle)
– Grundstellung des Handbremshebels einstellen. (
S. 71)
–
Grundstellung des Fußbremshebels einstellen.
–
Grundstellung des Schalthebels einstellen.
–
Gewöhnen Sie sich auf einem geeigneten Gelände an das Handling des Motorrades, bevor Sie eine größere Ausfahrt machen.
x ( S. 75)
x ( S. 97)
Info
Im Gelände ist es empfehlenswert mit einer weiteren Person auf einem zweiten Fahrzeug unterwegs zu sein, um sich
gegenseitig zu helfen.
7
INBETRIEBNAHME
28
–
Versuchen Sie auch einmal möglichst langsam und im Stehen zu fahren, um mehr Gefühl für das Motorrad zu bekommen.
–
Machen Sie keine Geländefahrten, die Ihre Fähigkeiten und Erfahrung überfordern.
–
Halten Sie während der Fahrt den Lenker mit beiden Händen fest und lassen Sie die Füße auf den Fußrasten.
–
Wenn Sie Gepäck mitnehmen, ist auf eine sichere Befestigung möglichst nahe an der Fahrzeugmitte und eine gleichmäßige
Gewichtsverteilung auf Vorderrad und Hinterrad zu achten.
Info
Motorräder reagieren empfindlich auf Veränderung der Gewichtsverteilung.
–
Das höchstzulässige Gesamtgewicht und die höchstzulässigen Achslasten sind einzuhalten.
Vorgabe
–
Höchstzulässiges Gesamtgewicht
335 kg
Höchstzulässige Achslast vorne
145 kg
Höchstzulässige Achslast hinten
190 kg
Motor einfahren. (
7.2
–
S. 28)
Motor einfahren
Während der Einlaufphase die angegebene Motordrehzahl und Motorleistung nicht überschreiten.
Vorgabe
maximale Motordrehzahl
während der ersten Betriebsstunde
7.000 1/min
maximale Motorleistung
≤ 75 %
während der ersten 3 Betriebsstunden
–
Vollgasfahrten vermeiden!
7.3
Fahrzeug auf erschwerte Einsatzbedingungen vorbereiten
Info
Die Benutzung der Motorräder bei erschwerten Einsatzbedingungen, kann zu überdurchschnittlichem Verschleiß von Komponenten wie etwa Antriebsstrang oder Bremsen führen. Demzufolge kann eine Wartung bzw. der Austausch von Verschleißteilen
bereits vor Erreichen der Verschleißgrenze laut Serviceplan notwendig sein.
–
KTM empfiehlt, bei erschwerten Einsatzbedingungen und zur Laufleistungssteigerung, das angegebene Motoröl zu verwenden.
Motoröl (SAE 10W/60) (00062010035) (
–
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen.
x(
S. 116)
S. 58)
Info
Luftfilter ca. alle 30 Minuten kontrollieren.
–
Luftfilterkasten abdichten.
x(
S. 58)
–
Griffgummi zusätzlich sichern. (
S. 68)
–
Elektrische Stecker auf Feuchtigkeit, Korrosion und festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn Feuchtigkeit, Korrosion oder Beschädigung vorhanden ist:
–
Stecker reinigen und trocknen ggf. wechseln.
Erschwerte Einsatzbedingungen sind:
– Fahrten im trockenen Sand. (
401198-01
S. 29)
–
Fahrten im nassen Sand. (
–
Fahrten bei nasser und schlammiger Strecke. (
S. 29)
S. 30)
–
Fahrten bei hoher Temperatur und langsamer Fahrt. (
–
Fahrten bei niedriger Temperatur oder bei Schnee. (
S. 30)
S. 30)
7
INBETRIEBNAHME
7.4
Vorbereitungen für Fahrten im trockenen Sand
29
–
Staubschutz für Luftfilter montieren.
Staubschutz für Luftfilter (77206920000)
Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.
600869-01
–
Sandschutz für Luftfilter montieren.
Sandschutz für Luftfilter (59006022000)
Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.
600871-01
–
Kette reinigen.
Kettenreinigungsmittel (
–
S. 118)
Stahlkettenrad montieren.
Tipp
Kette nicht schmieren.
600868-01
7.5
–
Kühlerlamellen reinigen.
–
Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.
Vorbereitungen für Fahrten im nassen Sand
–
Wasserschutz für Luftfilter montieren.
Wasserschutz für Luftfilter (77206921000)
Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.
600870-01
–
Kette reinigen.
Kettenreinigungsmittel (
–
S. 118)
Stahlkettenrad montieren.
Tipp
Kette nicht schmieren.
600868-01
–
Kühlerlamellen reinigen.
–
Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.
7
INBETRIEBNAHME
7.6
Vorbereitungen für Fahrten bei nasser und schlammiger Strecke
30
–
Wasserschutz für Luftfilter montieren.
Wasserschutz für Luftfilter (77206921000)
Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.
600870-01
–
Stahlkettenrad montieren.
–
Motorrad reinigen. (
–
Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.
S. 102)
600868-01
7.7
Vorbereitungen für Fahrten bei hoher Temperatur und langsamer Fahrt
–
Sekundärübersetzung an die Strecke anpassen.
Info
Das Motoröl wird schnell heiß, wenn die Kupplung wegen einer zu langen
Sekundärübersetzung oft betätigt werden muss.
–
Kette reinigen.
Kettenreinigungsmittel (
600868-01
7.8
S. 118)
–
Kühlerlamellen reinigen.
–
Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
S. 94)
Vorbereitungen für Fahrten bei niedriger Temperatur oder bei Schnee
–
Wasserschutz für Luftfilter montieren.
Wasserschutz für Luftfilter (77206921000)
Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.
600870-01
8
FAHRANLEITUNG
8.1
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme
31
Info
Vor jeder Fahrt den Zustand des Fahrzeugs und die Betriebssicherheit kontrollieren.
Das Fahrzeug muss beim Betrieb in einem technisch einwandfreien Zustand sein.
–
Motorölstand kontrollieren. (
–
Elektrische Anlage kontrollieren.
–
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 72)
–
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 76)
–
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 73)
–
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 77)
–
Funktion der Bremsanlage kontrollieren.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
S. 94)
S. 62)
S. 98)
–
Kettenverschmutzung kontrollieren. (
–
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren. (
–
Kettenspannung kontrollieren. (
–
Reifenzustand kontrollieren. (
–
Reifenluftdruck kontrollieren. (
S. 64)
S. 63)
S. 82)
S. 83)
–
Speichenspannung kontrollieren. (
–
Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen. (
–
Gabelbeine entlüften. (
–
Luftfilter kontrollieren.
–
Einstellung und Leichtgängigkeit aller Bedienelemente kontrollieren.
–
Alle Schrauben, Muttern und Schlauchschellen regelmäßig auf festen Sitz kontrollieren.
–
Kraftstoffvorrat kontrollieren.
8.2
S. 83)
S. 45)
S. 45)
Startvorgang
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und/oder zum Tode führen.
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor nicht in einem geschlossenen Raum starten oder
laufen lassen ohne eine geeignete Absauganlage.
Hinweis
Motorschaden Hohe Drehzahlen bei kaltem Motor wirken sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
–
Motor immer mit niedriger Drehzahl warmfahren.
–
Motorrad vom Ständer nehmen und Ständer mit Gummiband 1 sichern.
–
Getriebe in Leerlauf schalten.
(EXC AUS)
– Not-Aus-Schalter in die Stellung
drücken.
Bedingung
Umgebungstemperatur: < 20 °C
–
Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube bis zum Anschlag herausziehen.
C00078-11
–
E-Starterknopf drücken oder Kickstarter über den vollen Weg kraftvoll durchtreten.
Info
E-Starterknopf maximal 5 Sekunden drücken. Bis zum nächsten Startversuch mindestens 5 Sekunden warten.
Während des Startvorganges leuchtet die FI Warnlampe kurz zur Funktionskontrolle.
400733-01
8
FAHRANLEITUNG
8.3
Anfahren
32
Info
Schalten Sie vor der Fahrt, bei Fahrzeugen mit Lichtanlage, das Licht ein. Damit werden Sie von anderen Verkehrsteilnehmern
früher gesehen.
Während der Fahrt muss der Seitenständer hochgeklappt und mit dem Gummiband gesichert sein.
–
Kupplungshebel ziehen, 1. Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und gleichzeitig vorsichtig Gas geben.
8.4
Schalten, Fahren
Warnung
Unfallgefahr Zurückschalten bei hoher Motordrehzahl führt zum Blockieren des Hinterrades.
–
Nicht bei hoher Motordrehzahl in einen kleineren Gang zurückschalten. Der Motor wird überdreht und das Hinterrad kann
blockieren.
Info
Treten beim Betrieb betriebsunübliche Geräusche auf, ist sofort anzuhalten, der Motor abzustellen und eine autorisierte KTMFachwerkstatt zu kontaktieren.
Der 1. Gang stellt den Anfahr- oder Berggang dar.
–
Wenn die Verhältnisse (Steigung, Fahrsituation usw.) es erlauben, können Sie in höhere Gänge schalten. Dazu Gas wegnehmen,
gleichzeitig Kupplungshebel ziehen, nächsten Gang einlegen, Kupplungshebel freigeben und Gas geben.
–
Nach dem Erreichen der Höchstgeschwindigkeit durch volles Aufdrehen des Gasdrehgriffes, diesen auf ¾ Gas zurückdrehen. Die
Geschwindigkeit verringert sich kaum, der Kraftstoffverbrauch geht jedoch stark zurück.
–
Geben Sie immer nur so viel Gas, wie der Motor gerade verarbeiten kann - abruptes Aufreißen des Gasdrehgriffes erhöht den Verbrauch.
–
Zum Zurückschalten Motorrad abbremsen und gleichzeitig Gas wegnehmen.
–
Kupplungshebel ziehen und niedrigeren Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und Gas geben bzw. nochmals schalten.
–
Stellen Sie den Motor ab, wenn längerer Betrieb im Leerlauf oder im Stand bevorsteht.
Vorgabe
≥ 2 min
–
Vermeiden Sie oftmaliges und längeres Schleifen der Kupplung. Dieses erhitzt das Motoröl und damit den Motor und das Kühlsystem.
–
Fahren Sie mit niedriger Drehzahl anstatt mit hoher Drehzahl und schleifender Kupplung.
8.5
Abbremsen
Warnung
Unfallgefahr Zu starkes Abbremsen führt zum Blockieren der Räder.
–
Die Bremsweise ist der Fahrsituation und den Fahrbahnverhältnissen anzupassen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch schwammigen Druckpunkt der Vorder- bzw. Hinterradbremse.
–
Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch nasse oder verschmutzte Bremsanlage.
–
Verschmutzte oder nasse Bremsanlage vorsichtig sauber- bzw. trockenbremsen.
–
Auf sandigem, regennassem oder schlüpfrigem Untergrund soll vorwiegend die Hinterradbremse betätigt werden.
–
Der Bremsvorgang sollte immer vor Kurvenbeginn abgeschlossen sein. Schalten Sie dabei, der Geschwindigkeit entsprechend, in
einen kleineren Gang.
–
Nutzen Sie bei langen Talfahrten die Bremswirkung des Motors. Schalten Sie dazu einen oder zwei Gänge zurück, überdrehen Sie
jedoch den Motor nicht. So brauchen sie wesentlich weniger zu bremsen und die Bremsanlage wird nicht überhitzt.
8
FAHRANLEITUNG
8.6
Anhalten, Parken
33
Warnung
Entwendungsgefahr Benutzung durch Unbefugte.
–
Fahrzeug nie unbeaufsichtigt stehen lassen solange der Motor läuft. Das Fahrzeug ist vor dem Zugriff Unbefugter zu
sichern.
Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Heiße Teile wie z. B. Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer und Bremsanlage nicht berühren. Bevor mit Arbeiten an
diesen Teilen begonnen wird, Teile abkühlen lassen.
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
Hinweis
Brandgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Fahrzeug nicht an Stellen mit leicht brennbaren und/oder entzündlichen Materialien abstellen. Keine Gegenstände über das
betriebswarme Fahrzeug legen. Fahrzeug immer erst abkühlen lassen.
Hinweis
Materialschaden Beschädigung und Zerstörung von Bauteilen durch übermäßige Belastung.
–
Der Seitenständer ist nur für das Gewicht des Motorrades ausgelegt. Setzen Sie sich nicht auf das Motorrad, wenn es auf dem Seitenständer steht. Der Seitenständer bzw. der Rahmen können beschädigt werden und das Motorrad kann umfallen.
–
Motorrad abbremsen.
–
Getriebe in Leerlauf schalten.
(alle XC‑W Modelle)
– Kurzschlusstaster
bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis der Motor stillsteht.
(alle EXC Modelle)
– Kurzschlusstaster
bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis der Motor stillsteht.
–
Motorrad auf festem Untergrund abstellen.
8.7
Transport
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
Hinweis
Brandgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Fahrzeug nicht an Stellen mit leicht brennbaren und/oder entzündlichen Materialien abstellen. Keine Gegenstände über das
betriebswarme Fahrzeug legen. Fahrzeug immer erst abkühlen lassen.
401475-01
–
Motor abstellen.
–
Motorrad mit Spanngurten oder anderen geeigneten Befestigungsvorrichtungen
gegen Umfallen und Wegrollen sichern.
8
FAHRANLEITUNG
8.8
Kraftstoff tanken
34
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
–
Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
–
Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstoff tanken beachten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt, sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln.
Hinweis
Materialschaden Vorzeitiges Zusetzen des Kraftstofffilters.
–
In einigen Ländern und Regionen kann es vorkommen, dass die verfügbare Kraftstoffqualität und -sauberkeit nicht ausreicht. Probleme im Kraftstoffsystem sind die Folge. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Nur sauberen Kraftstoff tanken, der der angegebenen Norm entspricht.
Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.
–
Motor abstellen.
–
Tankverschluss öffnen. (
–
Kraftstofftank bis maximal an das Maß A mit Kraftstoff auffüllen.
S. 23)
Vorgabe
Maß A
A
401226-10
–
A
35 mm
Kraftstofftankinhalt gesamt ca.
(alle EXC Modelle)
9l
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)
( S. 117)
Kraftstofftankinhalt gesamt
ca. (alle XC‑W
Modelle)
8,5 l
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)
( S. 117)
Tankverschluss schließen. (
S. 23)
9
SERVICEPLAN
9.1
Serviceplan
35
Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool auslesen.
x
Funktion der elektrischen Anlage kontrollieren.
Batterie kontrollieren und laden.
S1N
S15A
S30A
•
•
•
•
x
•
•
•
•
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 73)
•
•
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 77)
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Bremsscheiben kontrollieren. (
S. 72)
Bremsleitungen auf Beschädigung und Dichtheit kontrollieren.
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. (
Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren. (
Rahmen und Schwingarm kontrollieren.
Schwingarmlagerung kontrollieren.
S. 75)
x
•
x
Schwenklager am Federbein oben und unten kontrollieren.
Reifenzustand kontrollieren. (
Reifenluftdruck kontrollieren. (
Radlager auf Spiel kontrollieren.
Radnaben kontrollieren.
S. 76)
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
x
S. 82)
S. 83)
x
x
Felgenschlag kontrollieren.
•
x
S. 83)
Speichenspannung kontrollieren. (
•
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren. (
Kettenspannung kontrollieren. (
S. 64)
S. 63)
•
Alle beweglichen Teile (z. B. Seitenständer, Handhebel, Kette, ...) schmieren und auf Leichtgängigkeit
kontrollieren.
x
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren/berichtigen. (
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. (
Leerweg am Handbremshebel kontrollieren. (
Steuerkopflagerspiel kontrollieren. (
S. 68)
S. 72)
S. 71)
S. 53)
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Ventilspiel kontrollieren.
x
Kupplung kontrollieren. x
•
•
•
•
•
Alle Schläuche (z. B. Kraftstoff-, Kühl-, Entlüftungs-, Drainageschläuche, ...) und Manschetten auf
Risse, Dichtheit und korrekte Verlegung kontrollieren.
•
•
•
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
•
Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen.
x(
S. 99)
x
S. 93)
Kabel auf Beschädigung und knickfreie Verlegung kontrollieren.
x
Bowdenzüge auf Beschädigung, knickfreie Verlegung und Einstellung kontrollieren.
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen.
•
x
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln.
x ( S. 59)
Schrauben und Muttern auf festen Sitz kontrollieren. x
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. ( S. 91)
Kraftstoffsieb wechseln. x ( S. 98)
Kraftstoffdruck kontrollieren. x
Leerlaufdrehzahl einstellen. x ( S. 97)
Funktion des Kühlerlüfters kontrollieren. x
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Endkontrolle: Fahrzeug auf Verkehrssicherheit kontrollieren und Probefahrt durchführen.
•
•
•
Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool nach der Probefahrt auslesen.
•
•
•
•
•
•
Serviceeintrag im KTM DEALER.NET und im Serviceheft durchführen.
S1N: einmalig nach 1 Betriebsstunde
S15A: alle 15 Betriebsstunden
S30A: alle 30 Betriebsstunden / nach jedem Rennen
x
x
9
SERVICEPLAN
9.2
Servicearbeiten (als Zusatzauftrag)
36
S15N
S45A
S105A
•
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse wechseln.
x
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse wechseln. x
Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln. x ( S. 69)
Steuerkopflager schmieren. x ( S. 55)
Sparkarrestor reinigen. x (alle XC‑W Modelle)
Gabelservice durchführen. (EXC SIX DAYS) x
Gabelservice durchführen. (EXC EU, EXC AUS, alle XC‑W Modelle) x
Federbeinservice durchführen. x
Zündkerze und Zündkerzenstecker wechseln. x
Kolben wechseln. x
Zylinder kontrollieren/vermessen. x
Zylinderkopf kontrollieren. x
Ventile, Ventilfedern und Ventilfederauflagen kontrollieren. x
Nockenwelle und Schlepphebel kontrollieren. x
Pleuel, Pleuellager und Hubzapfen wechseln. x
Getriebe und Schaltung kontrollieren. x
Öldruckregelventil kontrollieren. x
Ölpumpen und Schmiersystem kontrollieren. x
Steuertrieb kontrollieren. x
Alle Motorlager wechseln. x
S15N: einmalig nach 15 Betriebsstunden
S45A: alle 45 Betriebsstunden
S105A: alle 105 Betriebsstunden / alle 50 Betriebsstunden bei Sporteinsatz
J1A: jährlich
J1A
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
10
FAHRWERK ABSTIMMEN
10.1
Fahrwerksgrundeinstellung zum Fahrergewicht kontrollieren
37
Info
Bei der Fahrwerksgrundeinstellung zuerst das Federbein und danach die Gabel einstellen.
–
Um optimale Fahreigenschaften des Motorrades zu erzielen und um Beschädigungen an Gabel, Federbein, Schwingarm und Rahmen zu vermeiden, muss die Grundeinstellung der Federungskomponenten zum Fahrergewicht passen.
–
KTM Offroad-Motorräder sind im Auslieferungszustand auf ein Standard Fahrergewicht (mit kompletter Schutzkleidung) eingestellt.
Vorgabe
Standard Fahrergewicht
75… 85 kg
–
Wenn das Fahrergewicht außerhalb dieses Bereiches liegt, muss die Grundeinstellung der Federungskomponenten entsprechend angepasst werden.
–
Kleinere Gewichtsabweichungen können durch Ändern der Federvorspannung ausgeglichen werden, bei größeren Abweichungen müssen entsprechende Federn montiert werden.
401030-01
10.2
Druckstufendämpfung Federbein
Die Druckstufendämpfung des Federbeines ist in zwei Bereiche aufgeteilt, High Speed und Low Speed.
High- und Low Speed bezieht sich auf die Einfedergeschwindigkeit des Hinterrades und nicht auf die Fahrgeschwindigkeit.
Die High Speed Einstellung wirkt sich z. B. bei der Landung nach einem Sprung aus, das Hinterrad federt dabei schnell ein.
Die Low Speed Einstellung wirkt sich z. B. bei der Fahrt über lange Bodenwellen aus, das Hinterrad federt dabei langsam ein.
Diese zwei Bereiche sind getrennt einstellbar, der Übergang zwischen High- und Low Speed ist jedoch fließend. Demzufolge wirken
sich Änderungen im High Speed Bereich der Druckstufe auch im Low Speed Bereich aus und umgekehrt.
10.3
Druckstufendämpfung Low Speed des Federbeins einstellen
Vorsicht
Unfallgefahr Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.
–
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Info
Die Low Speed Einstellung zeigt ihre Wirkung beim langsamen bis normalen Einfedern des Federbeins.
–
Einstellschraube 1 mit einem Schraubendreher bis zum letzten spürbaren Klick im
Uhrzeigersinn drehen.
Info
Verschraubung 2 nicht lösen!
–
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
Vorgabe
101314-10
Druckstufendämpfung Low Speed
Komfort
25 Klicks
Standard
20 Klicks
Sport
15 Klicks
10
FAHRWERK ABSTIMMEN
38
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung.
10.4
Druckstufendämpfung High Speed des Federbeins einstellen
Vorsicht
Unfallgefahr Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.
–
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Info
Die High Speed Einstellung zeigt ihre Wirkung beim schnellen Einfedern des Federbeins.
–
Einstellschraube 1 mit einem Steckschlüssel bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn
drehen.
Info
Verschraubung 2 nicht lösen!
–
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn zurückdrehen.
Vorgabe
Druckstufendämpfung High Speed
101314-11
Komfort
2 Umdrehungen
Standard
1,5 Umdrehungen
Sport
1,25 Umdrehungen
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung.
10.5
Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen
Vorsicht
Unfallgefahr Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.
–
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Einstellschraube 1 bis zum letzten spürbaren Klick im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Verschraubung 2 nicht lösen!
–
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
Vorgabe
Zugstufendämpfung
101315-10
Komfort
28 Klicks
Standard
24 Klicks
Sport
22 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
10
FAHRWERK ABSTIMMEN
10.6
Maß Hinterrad entlastet ermitteln
39
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 45)
Hauptarbeit
– Einen möglichst senkrechten Abstand zwischen der Hinterachse und einem Fixpunkt messen - z. B. eine Markierung an der Seitenverkleidung.
–
Wert als Maß A notieren.
400988-10
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
10.7
S. 45)
Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren
A
0
–
Maß A Hinterrad entlastet ermitteln. (
–
Das Motorrad mithilfe eines Helfers senkrecht halten.
–
Erneut den Abstand zwischen der Hinterachse und dem Fixpunkt messen.
–
Wert als Maß B notieren.
S. 39)
Info
Der statische Durchhang ist die Differenz der Maße A und B.
–
Statischen Durchhang kontrollieren.
Statischer Durchhang
»
33… 35 mm
Wenn der statische Durchhang kleiner oder größer als das angegebene Maß ist:
–
Federvorspannung des Federbeins einstellen.
x(
S. 40)
B
0
400989-10
10.8
A
Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren
–
Maß A Hinterrad entlastet ermitteln. (
–
Mithilfe einer Person, die das Motorrad hält, setzt sich der Fahrer mit kompletter
Schutzkleidung in normaler Sitzposition (Füße auf den Fußrasten) auf das Motorrad
und wippt einige Male auf und nieder.
A
0
0
S. 39)
Die Hinterradaufhängung pendelt sich ein.
–
Eine weitere Person misst nun erneut den Abstand zwischen der Hinterachse und
dem Fixpunkt.
–
Wert als Maß C notieren.
Info
Der Fahrtdurchhang ist die Differenz der Maße A und C.
–
C
0
400990-10
A
Fahrtdurchhang kontrollieren.
Fahrtdurchhang
»
105… 115 mm
Wenn der Fahrtdurchhang vom angegebenen Maß abweicht:
–
Fahrtdurchhang einstellen.
x(
S. 40)
10
FAHRWERK ABSTIMMEN
10.9
Federvorspannung des Federbeins einstellen
40
x
Vorsicht
Unfallgefahr Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.
–
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Info
Bevor Sie die Federvorspannung ändern, sollten Sie sich die aktuelle Einstellung notieren - z. B. Federlänge messen.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 45)
–
Federbein ausbauen.
–
Federbein im ausgebauten Zustand gründlich reinigen.
x(
S. 55)
Hauptarbeit
– Schraube 1 lösen.
–
Einstellring 2 drehen, bis die Feder vollständig entspannt ist.
Hakenschlüssel (T106S)
–
–
Gesamte Federlänge im entspannten Zustand messen.
Feder durch Drehen des Einstellrings 2 auf das vorgegebene Maß A spannen.
Vorgabe
Federvorspannung
Komfort
9 mm
Standard
9 mm
Sport
9 mm
Info
In Abhängigkeit vom statischen Durchhang bzw. Fahrtdurchhang kann eine
höhere oder niedrigere Federvorspannung notwendig sein.
–
Schraube 1 festziehen.
Vorgabe
401026-10
Schraube Einstellring Federbein
Nacharbeit
– Federbein einbauen.
–
10.10
Fahrtdurchhang einstellen
x(
M5
5 Nm
S. 56)
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 45)
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 45)
x
–
Federbein ausbauen.
–
Federbein im ausgebauten Zustand gründlich reinigen.
x(
S. 55)
Hauptarbeit
– Eine entsprechende Feder auswählen und montieren.
Vorgabe
Federrate
B00292-10
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
69 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
72 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
76 N/mm
Info
Die Federrate ist an der Federaußenseite angeführt.
Kleinere Gewichtsabweichungen können durch Ändern der Federvorspannung ausgeglichen werden.
Nacharbeit
– Federbein einbauen.
x(
S. 56)
10
FAHRWERK ABSTIMMEN
10.11
41
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren. (
–
Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren. (
–
Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen. (
S. 45)
S. 39)
S. 39)
S. 38)
Grundeinstellung der Gabel kontrollieren
Info
Bei der Gabel kann aus verschiedenen Gründen kein exakter Fahrtdurchhang festgelegt werden.
–
Kleinere Abweichungen des Fahrergewichtes können wie beim Federbein durch die
Federvorspannung ausgeglichen werden.
–
Wenn die Gabel öfter durchschlägt (harter Endanschlag beim Einfedern), müssen
härtere Gabelfedern montiert werden, um Beschädigungen an Gabel und Rahmen
zu vermeiden.
401000-01
10.12
Druckstufendämpfung der Gabel einstellen
Info
Die hydraulische Druckstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Einfedern der Gabel.
(EXC EU, EXC AUS, alle XC‑W Modelle)
– Schutzkappen 1 abnehmen.
–
Einstellschrauben 2 bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Die Einstellschrauben 2 befinden sich am unteren Ende der Gabelbeine.
Die Einstellung an beiden Gabelbeinen gleichmäßig vornehmen.
100020-10
–
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
Vorgabe
Druckstufendämpfung
Komfort
22 Klicks
Standard
20 Klicks
Sport
18 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Einfedern.
–
Schutzkappen 1 montieren.
(EXC SIX DAYS)
– Weiße Einstellschraube 3 bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Die Einstellschraube 3 befindet sich am oberen Ende des linken Gabelbeines.
Die Druckstufendämpfung befindet sich im linken Gabelbein (weiße Einstellschraube). Die Zugstufendämpfung befindet sich im rechten Gabelbein (rote Einstellschraube).
101647-10
–
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
10
FAHRWERK ABSTIMMEN
42
Vorgabe
Druckstufendämpfung
Komfort
24 Klicks
Standard
22 Klicks
Sport
16 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Einfedern.
10.13
Zugstufendämpfung der Gabel einstellen
Info
Die hydraulische Zugstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Ausfedern der Gabel.
(EXC EU, EXC AUS, alle XC‑W Modelle)
– Einstellschrauben 1 bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Die Einstellschrauben 1 befinden sich am oberen Ende der Gabelbeine.
Die Einstellung an beiden Gabelbeinen gleichmäßig vornehmen.
–
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
Vorgabe
101316-10
Zugstufendämpfung
Komfort
20 Klicks
Standard
18 Klicks
Sport
16 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
(EXC SIX DAYS)
– Rote Einstellschraube 2 bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Die Einstellschraube 2 befindet sich am oberen Ende des rechten
Gabelbeines.
Die Zugstufendämpfung befindet sich im rechten Gabelbein (rote Einstellschraube). Die Druckstufendämpfung befindet sich im linken Gabelbein (weiße Einstellschraube).
101648-10
–
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
Vorgabe
Zugstufendämpfung
Komfort
20 Klicks
Standard
18 Klicks
Sport
18 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
10
FAHRWERK ABSTIMMEN
10.14
Federvorspannung der Gabel einstellen (EXC EU, EXC AUS, alle XC‑W Modelle)
–
43
Einstellschrauben bis zum Anschlag gegen Uhrzeigersinn drehen.
Info
Die Einstellung an beiden Gabelbeinen gleichmäßig vornehmen.
–
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Umdrehungen im Uhrzeigersinn zurückdrehen.
Vorgabe
Federvorspannung - Preload Adjuster
101317-01
Komfort
1 Umdrehung
Standard
2 Umdrehungen
Sport
2 Umdrehungen
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Federvorspannung, drehen gegen den
Uhrzeigersinn verringert die Federvorspannung.
Das Einstellen der Federvorspannung hat keinen Einfluss auf die Dämpfungseinstellung der Zugstufe.
Grundsätzlich sollte jedoch bei mehr Federvorspannung auch eine höhere
Zugstufendämpfung eingestellt werden.
10.15
Lenkerposition
An der oberen Gabelbrücke befinden sich 2 Bohrungen im Abstand A zueinander.
Bohrungsabstand A
15 mm
Die Bohrungen an den Lenkeraufnahmen sind im Abstand B aus der Mitte platziert.
A
0
Bohrungsabstand B
B
0
3,5 mm
Die Lenkeraufnahmen können in 4 verschiedenen Positionen montiert werden.
101487-10
10.16
Lenkerposition einstellen
x
Warnung
Unfallgefahr Bruch des Lenkers.
–
Wird der Lenker gebogen oder ausgerichtet, ermüdet das Material und der Lenker kann brechen. Lenker immer wechseln.
A
–
0
1
2
0
B
Die vier Schrauben 1 entfernen. Lenkerklemmbrücken abnehmen. Lenker abnehmen und zur Seite legen.
Info
Motorrad und Anbauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.
Kabel und Leitungen nicht knicken.
–
Die zwei Schrauben 2 entfernen. Lenkeraufnahmen abnehmen.
–
Lenkeraufnahmen in die gewünschte Position bringen. Die zwei Schrauben 2 montieren und festziehen.
101488-10
Vorgabe
Schraube Lenkeraufnahme
M10
40 Nm
Loctite® 243™
Info
Lenkeraufnahmen links und rechts gleichmäßig positionieren.
–
Lenker positionieren.
Info
Auf die richtige Verlegung der Kabel und Leitungen achten.
0
2
10
FAHRWERK ABSTIMMEN
–
44
Lenkerklemmbrücken positionieren. Die vier Schrauben 1 montieren und gleichmäßig festziehen.
Vorgabe
Schraube Lenkerklemmbrücke
M8
Info
Auf gleichmäßige Spaltmaße achten.
20 Nm
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.1
Motorrad mit Hubständer aufheben
45
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
–
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
Motorrad am Rahmen unterhalb des Motors aufheben.
Hubständer (54829055000)
Die Räder dürfen den Boden nicht mehr berühren.
601620-01
11.2
–
Motorrad gegen Umfallen sichern.
Motorrad vom Hubständer nehmen
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
–
Motorrad vom Hubständer nehmen.
–
Hubständer entfernen.
–
Zum Abstellen des Motorrades den Seitenständer 1 mit dem Fuß bis zum Boden
ausklappen und mit dem Motorrad belasten.
Info
Während der Fahrt muss der Seitenständer hochgeklappt und mit dem
Gummiband gesichert sein.
C00077-01
11.3
Gabelbeine entlüften
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 45)
Hauptarbeit
– Entlüftungsschrauben 1 kurz entfernen.
Eventuell vorhandener Überdruck aus dem Gabelinneren entweicht.
–
Entlüftungsschrauben montieren und festziehen.
101319-10
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
11.4
S. 45)
Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Gabelschutz lösen. (
S. 45)
S. 46)
Hauptarbeit
– Staubmanschette 1 an beiden Gabelbeinen nach unten schieben.
Info
Die Staubmanschetten sollen Staub und groben Schmutz von den Gabelinnenrohren abstreifen. Mit der Zeit kann Schmutz hinter die Staubmanschetten gelangen. Wird dieser Schmutz nicht entfernt, können die dahinter
liegenden Öldichtringe undicht werden.
101320-10
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
46
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
–
–
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
Staubmanschette und Gabelinnenrohr an beiden Gabelbeinen reinigen und einölen.
Universal Ölspray (
S. 119)
–
Staubmanschetten in die Einbaulage zurückdrücken.
–
Überflüssiges Öl entfernen.
Nacharbeit
– Gabelschutz positionieren. (
11.5
S. 46)
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Schrauben 1 entfernen und Klemme abnehmen.
–
Schrauben 2 am linken Gabelbein entfernen. Gabelschutz nach unten schieben.
–
Schrauben am rechten Gabelbein entfernen. Gabelschutz nach unten schieben.
–
Gabelschutz am linken Gabelbein positionieren. Schrauben 1 montieren und festziehen.
S. 45)
Gabelschutz lösen
101321-10
11.6
Gabelschutz positionieren
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
–
Kabelstrang positionieren.
–
Bremsleitung positionieren. Klemme aufsetzen, Schrauben 2 montieren und festziehen.
–
Gabelschutz am rechten Gabelbein positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
101321-11
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
11.7
M6
10 Nm
Gabelbeine ausbauen
Vorarbeit
– Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen. (
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Vorderrad ausbauen.
x(
S. 89)
S. 45)
S. 80)
Hauptarbeit
– Schrauben 1 entfernen und Klemme abnehmen.
–
101322-10
Kabelbinder 2 entfernen.
–
Schrauben 3 entfernen und Bremszange abnehmen.
–
Bremszange mit Bremsleitung spannungsfrei zur Seite hängen.
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
47
(EXC EU, EXC AUS, alle XC‑W Modelle)
– Schrauben 4 lösen. Gabelbein links entnehmen.
–
Schrauben 5 lösen. Gabelbein rechts entnehmen.
101323-10
(EXC SIX DAYS)
– Schrauben 4 lösen. Gabelbein links entnehmen.
–
Schrauben 5 lösen. Gabelbein rechts entnehmen.
101324-10
11.8
Gabelbeine einbauen
x
Hauptarbeit
– Gabelbeine positionieren.
Info
Am oberen Ende der Gabelbeine sind seitlich Nuten eingefräst. Die zweite
eingefräste Nut (von oben) muss mit der Oberkante der oberen Gabelbrücke
abschließen.
Die Entlüftungsschrauben 1 nach vorne positionieren.
101325-10
(EXC EU, EXC AUS, alle XC‑W Modelle)
– Schrauben 2 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
M8
20 Nm
M8
15 Nm
M8
17 Nm
M8
12 Nm
Schrauben 3 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten
101323-11
(EXC SIX DAYS)
– Schrauben 2 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
Schrauben 3 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten
101324-11
–
Bremszange positionieren, Schrauben 4 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Bremszange
vorne
101326-10
M8
25 Nm
Loctite® 243™
–
Kabelbinder 5 montieren.
–
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen. (
–
Bremsleitung, Kabelstrang und Klemme positionieren. Schrauben 6 montieren und
festziehen.
S. 89)
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
Nacharbeit
– Vorderrad einbauen.
11.9
Gabelschutz ausbauen
48
x(
S. 80)
x
Vorarbeit
– Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen. (
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Vorderrad ausbauen.
–
Gabelbeine ausbauen. (
x(
S. 89)
S. 45)
S. 80)
S. 46)
Hauptarbeit
– Schrauben 1 am linken Gabelbein entfernen. Gabelschutz nach oben abnehmen.
–
Schrauben am rechten Gabelbein entfernen. Gabelschutz nach oben abnehmen.
101327-10
11.10
Gabelschutz einbauen
x
Hauptarbeit
– Gabelschutz am linken Gabelbein positionieren. Schrauben 1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
–
M6
10 Nm
Gabelschutz am rechten Gabelbein positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
101327-10
M6
10 Nm
Nacharbeit
– Gabelbeine einbauen.
–
11.11
Untere Gabelbrücke ausbauen
Vorderrad einbauen.
x ( S. 47)
x ( S. 80)
x (EXC EU, EXC AUS, alle XC‑W Modelle)
Vorarbeit
– Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen. (
S. 89)
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Vorderrad ausbauen.
–
Gabelbeine ausbauen. (
–
Kotflügel vorne ausbauen. (
–
Lenkerpolster abnehmen.
–
Kabelhalter vor dem rechten Kühler öffnen und Kabelstrang lösen.
x(
S. 45)
S. 80)
S. 46)
S. 55)
Hauptarbeit
– Schrauben 1 entfernen und Spannungsregler zur Seite hängen.
–
Schraube 2 und Schraube 3 entfernen. Obere Gabelbrücke mit Lenker abnehmen
und zur Seite legen.
Info
Motorrad und Anbauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.
Kabel und Leitungen nicht knicken.
101328-10
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
49
–
O-Ring 4 entfernen. Schutzring 5 entfernen.
–
Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr entnehmen.
–
Oberes Steuerkopflager entnehmen.
101329-10
11.12
Untere Gabelbrücke ausbauen
x (EXC SIX DAYS)
Vorarbeit
– Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen. (
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Vorderrad ausbauen.
–
Gabelbeine ausbauen. (
x(
S. 89)
S. 45)
S. 80)
S. 46)
–
Kotflügel vorne ausbauen. (
–
Lenkerpolster abnehmen.
–
Kabelhalter vor dem rechten Kühler öffnen und Kabelstrang lösen.
S. 55)
Hauptarbeit
– Schrauben 1 entfernen und Spannungsregler zur Seite hängen.
–
Schraube 2 entfernen. Schraube 3 entfernen, obere Gabelbrücke mit Lenker
abnehmen und zur Seite legen.
Info
Motorrad und Anbauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.
Kabel und Leitungen nicht knicken.
101335-10
101336-10
–
O-Ring 4 entfernen. Schutzring 5 entfernen.
–
Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr entnehmen.
–
Oberes Steuerkopflager entnehmen.
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.13
Untere Gabelbrücke einbauen
50
x (EXC EU, EXC AUS, alle XC‑W Modelle)
Hauptarbeit
– Lager und Dichtelemente reinigen, auf Beschädigungen kontrollieren und fetten.
3
0
2
0
0
1
Hochviskoses Schmierfett (
S. 118)
–
Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr einsetzen. Oberes Steuerkopflager montieren.
–
Kontrollieren, ob die Steuerkopfabdichtung oben 1 richtig positioniert ist.
–
Schutzring 2 und O-Ring 3 aufschieben.
–
Obere Gabelbrücke mit Lenker positionieren.
–
Schraube 4 montieren, aber noch nicht festziehen.
–
Kupplungsleitung, Kabelstrang und Spannungsregler positionieren. Schrauben 5
montieren und festziehen.
101330-10
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
101427-10
–
Gabelbeine positionieren.
Info
Am oberen Ende der Gabelbeine sind seitlich Nuten eingefräst. Die zweite
eingefräste Nut (von oben) muss mit der Oberkante der oberen Gabelbrücke
abschließen.
Die Entlüftungsschrauben 6 nach vorne positionieren.
101332-10
–
Schrauben 7 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten
M8
15 Nm
M20x1,5
12 Nm
101333-10
–
Schraube 4 festziehen.
Vorgabe
Schraube Steuerkopf oben
101428-10
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
–
51
Schraube 8 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelschaftrohr oben
M8
20 Nm
M8
20 Nm
101334-11
–
Schrauben 9 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
Kabelstrang mit Kabelhalter bk fixieren.
–
Bremszange positionieren. Schrauben bl montieren und festziehen.
101333-11
Vorgabe
Schraube Bremszange
vorne
M8
25 Nm
Loctite® 243™
–
Kabelbinder bm montieren.
–
Bremsleitung, Kabelstrang und Klemme positionieren. Schrauben bn montieren
und festziehen.
101326-11
Nacharbeit
– Kotflügel vorne einbauen. (
S. 55)
–
Lenkerpolster montieren.
–
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen. (
–
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
S. 89)
S. 91)
–
Vorderrad einbauen.
–
Kabelstrang, Bowdenzüge, Brems- und Kupplungsleitung auf Freigängigkeit und
Verlegung kontrollieren.
–
Steuerkopflagerspiel kontrollieren. (
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
x(
S. 80)
S. 53)
S. 45)
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.14
Untere Gabelbrücke einbauen
52
x (EXC SIX DAYS)
Hauptarbeit
– Lager und Dichtelemente reinigen, auf Beschädigungen kontrollieren und fetten.
3
0
2
0
0
1
Hochviskoses Schmierfett (
S. 118)
–
Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr einsetzen. Oberes Steuerkopflager montieren.
–
Kontrollieren, ob die Steuerkopfabdichtung oben 1 richtig positioniert ist.
–
Schutzring 2 und O-Ring 3 aufschieben.
–
Obere Gabelbrücke mit Lenker positionieren.
–
Schraube 4 montieren, aber noch nicht festziehen.
–
Kupplungsleitung, Kabelstrang und Spannungsregler positionieren. Schrauben 5
montieren und festziehen.
101331-10
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
101337-10
–
Gabelbeine positionieren.
Info
Am oberen Ende der Gabelbeine sind seitlich Nuten eingefräst. Die zweite
eingefräste Nut (von oben) muss mit der Oberkante der oberen Gabelbrücke
abschließen.
Die Entlüftungsschrauben 6 nach vorne positionieren.
101338-10
–
Schrauben 7 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten
M8
12 Nm
M20x1,5
12 Nm
101339-10
–
Schraube 4 festziehen.
Vorgabe
Schraube Steuerkopf oben
101340-10
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
–
53
Schraube 8 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelschaftrohr
oben
M8
17 Nm
Loctite® 243™
101341-10
–
Schrauben 9 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
M8
17 Nm
–
Kabelstrang mit Kabelhalter bk fixieren.
–
Bremszange positionieren. Schrauben bl montieren und festziehen.
101339-11
Vorgabe
Schraube Bremszange
vorne
M8
25 Nm
Loctite® 243™
–
Kabelbinder bm montieren.
–
Bremsleitung, Kabelstrang und Klemme positionieren. Schrauben bn montieren
und festziehen.
101326-11
Nacharbeit
– Kotflügel vorne einbauen. (
11.15
S. 55)
–
Lenkerpolster montieren.
–
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen. (
–
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
S. 89)
S. 91)
–
Vorderrad einbauen.
–
Kabelstrang, Bowdenzüge, Brems- und Kupplungsleitung auf Freigängigkeit und
Verlegung kontrollieren.
–
Steuerkopflagerspiel kontrollieren. (
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
x(
S. 80)
S. 53)
S. 45)
Steuerkopflagerspiel kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Unsicheres Fahrverhalten durch nicht korrektes Steuerkopflagerspiel.
–
Steuerkopflagerspiel unverzüglich einstellen. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Info
Wird über längere Zeit mit Spiel in der Steuerkopflagerung gefahren, werden die Lager und in weiterer Folge die Lagersitze im
Rahmen beschädigt.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 45)
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
54
Hauptarbeit
– Lenker in Geradeausstellung bringen. Gabelbeine in Fahrtrichtung hin und her
bewegen.
Es darf kein Spiel am Steuerkopflager spürbar sein.
»
Wenn ein spürbares Spiel vorhanden ist:
(EXC SIX DAYS)
– Steuerkopflagerspiel einstellen.
x(
(EXC EU, EXC AUS, alle XC‑W Modelle)
– Steuerkopflagerspiel einstellen. x (
400738-11
–
S. 54)
S. 54)
Lenker über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.
Der Lenker muss sich leicht über den gesamten Lenkbereich bewegen lassen. Es
dürfen keine Raststellungen spürbar sein.
»
Wenn Raststellungen spürbar sind:
(EXC SIX DAYS)
– Steuerkopflagerspiel einstellen.
(EXC EU, EXC AUS, alle XC‑W Modelle)
– Steuerkopflagerspiel einstellen.
–
Steuerkopflagerspiel einstellen
S. 54)
S. 54)
Steuerkopflager kontrollieren ggf. erneuern.
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
11.16
x(
x(
S. 45)
x (EXC EU, EXC AUS, alle XC‑W Modelle)
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 45)
Hauptarbeit
– Schrauben 1 und 2 lösen.
–
Schraube 3 lösen und wieder festziehen.
Vorgabe
Schraube Steuerkopf oben
M20x1,5
12 Nm
–
Mit einem Kunststoffhammer leicht auf die obere Gabelbrücke klopfen, um Verspannungen zu vermeiden.
–
Schrauben 1 festziehen.
101343-10
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
M8
20 Nm
M8
20 Nm
Schraube 2 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelschaftrohr oben
Nacharbeit
– Steuerkopflagerspiel kontrollieren. (
–
11.17
Steuerkopflagerspiel einstellen
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 53)
S. 45)
x (EXC SIX DAYS)
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 45)
Hauptarbeit
– Schrauben 1 lösen. Schraube 2 entfernen.
–
Schraube 3 lösen und wieder festziehen.
Vorgabe
Schraube Steuerkopf oben
101342-10
M20x1,5
12 Nm
–
Mit einem Kunststoffhammer leicht auf die obere Gabelbrücke klopfen, um Verspannungen zu vermeiden.
–
Schrauben 1 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
M8
17 Nm
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
–
55
Schraube 2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelschaftrohr
oben
M8
Nacharbeit
– Steuerkopflagerspiel kontrollieren. (
–
11.18
Steuerkopflager schmieren
17 Nm
Loctite® 243™
S. 53)
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 45)
x
(EXC SIX DAYS)
– Untere Gabelbrücke ausbauen.
x(
x(
(EXC EU, EXC AUS, alle XC‑W Modelle)
– Untere Gabelbrücke ausbauen. x (
– Untere Gabelbrücke einbauen. x (
–
Untere Gabelbrücke einbauen.
S. 49)
S. 52)
S. 48)
S. 50)
800010-10
11.19
Kotflügel vorne ausbauen
–
Schrauben 1 entfernen. Kotflügel vorne abnehmen.
–
Auf den Verbleib der Distanzbuchsen achten.
–
Sicherstellen, dass die Distanzbuchsen im Kotflügel montiert sind.
101345-10
11.20
Kotflügel vorne einbauen
–
Kotflügel vorne positionieren. Schrauben 1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
Info
Auf den Eingriff der Haltenasen zur Startnummerntafel bzw. Scheinwerfermaske achten.
101345-10
11.21
Federbein ausbauen
x
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 45)
Hauptarbeit
– Schraube 1 entfernen und das Hinterrad mit dem Schwingarm so weit absenken,
dass sich das Hinterrad noch drehen lässt. Hinterrad in dieser Position fixieren.
–
601621-10
Schraube 2 entfernen, Spritzschutz 3 zur Seite drücken und Federbein entnehmen.
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.22
Federbein einbauen
56
x
Hauptarbeit
– Spritzschutz 1 zur Seite drücken und Federbein positionieren. Schraube 2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Federbein oben
–
M12
80 Nm
Loctite® 2701
80 Nm
Loctite® 2701
Schraube 3 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Federbein unten
M12
601621-11
Info
Das Schwenklager für das Federbein am Schwingarm ist teflonbeschichtet.
Es darf weder mit Fett noch mit anderen Gleitmitteln geschmiert werden.
Schmiermittel lösen die Teflonbeschichtung auf, wodurch die Lebensdauer
drastisch verkürzt wird.
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
11.23
S. 45)
Sitzbank abnehmen
–
Schraube 1 entfernen.
–
Die Sitzbank hinten anheben, zurückziehen und dann nach oben abnehmen.
–
Sitzbank vorne an der Bundbuchse vom Kraftstofftank einhängen, hinten absenken
und gleichzeitig nach vorne schieben.
–
Sicherstellen, dass die Sitzbank richtig eingerastet ist.
–
Schraube der Sitzbankbefestigung montieren und festziehen.
101346-10
11.24
Sitzbank montieren
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
101347-01
11.25
Luftfilterkastendeckel ausbauen
–
601622-10
Luftfilterkastendeckel im Bereich A seitlich abziehen und nach vorne abnehmen.
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.26
Luftfilterkastendeckel einbauen
–
57
Luftfilterkastendeckel im hinteren Bereich A einhängen und im vorderen
Bereich B einrasten.
601622-11
11.27
Luftfilter ausbauen
x
Hinweis
Motorschaden Nicht gefilterte Ansaugluft wirkt sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
–
Fahrzeug nie ohne Luftfilter in Betrieb nehmen, da Staub und Schmutz in den Motor gelangen und zu erhöhtem Verschleiß führen.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Vorarbeit
– Luftfilterkastendeckel ausbauen. (
S. 56)
Hauptarbeit
– Luftfilterhaltebügel 1 unten aushängen und zur Seite schwenken. Luftfilter mit
Luftfilterträger abnehmen.
–
Luftfilter vom Luftfilterträger abnehmen.
101350-10
11.28
Luftfilter einbauen
x
Hauptarbeit
– Sauberen Luftfilter auf den Luftfilterträger montieren.
–
Luftfilter im Bereich A einfetten.
Langzeitfett (
S. 118)
101351-10
–
Beide Teile gemeinsam einsetzen, positionieren und mit Luftfilterhaltebügel 1
fixieren.
Info
Wenn der Luftfilter nicht korrekt montiert ist, kann Staub und Schmutz in
den Motor gelangen und Schäden verursachen.
101350-10
Nacharbeit
– Luftfilterkastendeckel einbauen. (
S. 57)
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.29
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen
58
x
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Luftfilter nicht mit Kraftstoff oder Petroleum reinigen, da diese Mittel den Schaumstoff angreifen.
Vorarbeit
– Luftfilterkastendeckel ausbauen. (
–
Luftfilter ausbauen.
x(
S. 56)
S. 57)
Hauptarbeit
– Luftfilter in spezieller Reinigungsflüssigkeit gründlich auswaschen und gut trocknen lassen.
Luftfilter-Reinigungsmittel (
S. 118)
Info
Luftfilter nur ausdrücken, keinesfalls auswringen.
101352-01
–
Trockenen Luftfilter mit einem hochwertigen Filteröl einölen.
Öl für Schaumstoff-Luftfilter (
–
Luftfilterkasten reinigen.
–
Ansaugstutzen auf Beschädigung und festen Sitz kontrollieren.
Nacharbeit
– Luftfilter einbauen.
11.30
Luftfilterkasten abdichten
S. 119)
x(
S. 57)
–
Luftfilterkastendeckel einbauen. (
–
Luftfilterkasten im markierten Bereich A abdichten.
S. 57)
x
401527-10
11.31
Enddämpfer ausbauen
Warnung
Verbrennungsgefahr Die Auspuffanlage wird beim Betrieb des Fahrzeugs sehr heiß.
–
Auspuffanlage abkühlen lassen. Heiße Teile nicht berühren.
101353-10
–
Feder 1 aushängen.
–
Schrauben 2 entfernen und Enddämpfer abnehmen.
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.32
Enddämpfer einbauen
–
59
Enddämpfer montieren. Schrauben 1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
–
M6
10 Nm
Feder 2 einhängen.
101353-11
11.33
Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln
x
Warnung
Verbrennungsgefahr Die Auspuffanlage wird beim Betrieb des Fahrzeugs sehr heiß.
–
Auspuffanlage abkühlen lassen. Heiße Teile nicht berühren.
Info
Im Laufe der Zeit verflüchtigen sich die Fasern des Dämmstoffes ins Freie, der Dämpfer "brennt" aus.
Neben einem erhöhten Geräuschpegel verändert sich dadurch auch die Leistungscharakteristik.
Vorarbeit
– Enddämpfer ausbauen. (
S. 58)
Hauptarbeit
(alle EXC Modelle)
– Schrauben 1 der Anschlusskappe 2 entfernen.
–
Anschlusskappe mit Lochrohr, O-Ring 3 und Glasfasergarnfüllung 4 abnehmen.
–
Schrauben 5 entfernen, Endkappe 6 mit O-Ring 7 und Dämmstoffmatte 8
abnehmen.
–
Teile die wieder verbaut werden, reinigen und auf Beschädigungen kontrollieren.
–
O-Ring auf die Endkappe montieren.
–
Neue Dämmstoffmatte auf die Endkappe montieren und mit Klebeband fixieren.
–
Endkappe positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
–
O-Ring auf Anschlusskappe montieren.
–
Neue Glasfasergarnfüllung über Lochrohr schieben.
–
Anschlusskappe samt Glasfasergarnfüllung in den Enddämpfer montieren.
Info
Glasfasergarnfüllung mit einem stumpfen Werkzeug in den Enddämpfer
schieben.
101425-10
–
Schrauben montieren und festziehen.
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
60
(alle XC‑W Modelle)
– Schrauben 1 der Anschlusskappe 2 entfernen.
–
Anschlusskappe mit Lochrohr, O-Ring 3 und Glasfasergarnfüllung 4 abnehmen.
–
Schrauben 5 entfernen und Endkappe 6 mit O-Ring 7 abnehmen.
–
Schraube 8 entfernen und Einsatz 9 samt Dämmstoffmatte bk entnehmen.
–
Teile die wieder verbaut werden, reinigen und auf Beschädigungen kontrollieren.
–
Neue Dämmstoffmatte auf den Einsatz montieren und mit Klebeband fixieren.
–
Einsatz mit Dämmstoffmatte in den Enddämpfer schieben und mit Schraube
fixieren.
–
O-Ring auf Anschlusskappe montieren.
–
Neue Glasfasergarnfüllung über Lochrohr schieben.
–
Anschlusskappe samt Glasfasergarnfüllung in den Enddämpfer montieren.
Info
Glasfasergarnfüllung mit einem stumpfen Werkzeug in den Enddämpfer
schieben.
101426-10
–
Schrauben montieren und festziehen.
–
O-Ring auf die Endkappe montieren.
–
Endkappe positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
Nacharbeit
– Enddämpfer einbauen. (
11.34
Kraftstofftank ausbauen
S. 59)
x
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
–
Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
–
Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstoff tanken beachten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungsgemäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.
Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. (
S. 56)
Hauptarbeit
– Elektrische Steckverbindung 1 der Kraftstoffpumpe trennen.
–
101354-10
Schlauch der Kraftstofftankentlüftung abziehen.
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
–
61
Steckverbindung der Kraftstoffleitung gründlich mit Druckluft reinigen.
Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrungener Schmutz verstopft das Einspritzventil!
–
Steckverbindung der Kraftstoffleitung trennen.
–
Waschkappen-Set 2 montieren.
Waschkappen-Set (81212016000)
101636-10
–
Schrauben 3 mit Bundbuchsen und Hupe entfernen.
–
Schraube 4 mit Gummibuchse entfernen.
–
Beide Spoiler seitlich von der Kühlerbefestigung ziehen und Kraftstofftank nach
oben abnehmen.
101356-10
101357-10
101358-01
11.35
Kraftstofftank einbauen
x
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
–
Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
–
Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstoff tanken beachten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt, sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln.
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
62
Hauptarbeit
– Gasbowdenzugverlegung kontrollieren. (
S. 67)
–
Kraftstofftank positionieren und beide Spoiler seitlich an der Kühlerbefestigung
einhängen.
–
Sicherstellen, dass keine Kabel bzw. Bowdenzüge eingeklemmt oder beschädigt
werden.
–
Schlauch der Kraftstofftankentlüftung aufstecken.
–
Schraube 1 mit Gummibuchse montieren und festziehen.
Vorgabe
101357-11
Restliche Schrauben Fahrgestell
–
M6
10 Nm
Hupe positionieren, Schrauben 2 mit Bundbuchsen montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
101356-11
–
Elektrische Steckverbindung 3 anschließen.
–
Steckverbindung der Kraftstoffleitung gründlich mit Druckluft reinigen.
Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrungener Schmutz verstopft das Einspritzventil!
–
Waschkappen-Set entfernen. O-Ring schmieren und Steckverbindung 4 der Kraftstoffleitung zusammenstecken.
101637-10
Info
Kabel und Kraftstoffleitung in sicherem Abstand zur Auspuffanlage verlegen.
Nacharbeit
– Sitzbank montieren. (
11.36
S. 56)
Kettenverschmutzung kontrollieren
–
Kette auf grobe Verschmutzung kontrollieren.
»
Wenn die Kette stark verschmutzt ist:
–
Kette reinigen. (
S. 62)
400678-01
11.37
Kette reinigen
Warnung
Unfallgefahr Schmiermittel auf den Reifen verringert deren Haftfähigkeit.
–
Schmiermittel mit einem geeigneten Reinigungsmittel entfernen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
–
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
63
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Die Lebensdauer der Kette hängt zum Großteil von der Pflege ab.
–
Kette regelmäßig reinigen und anschließend mit Kettenspray behandeln.
Kettenreinigungsmittel (
Kettenspray Offroad (
S. 118)
S. 118)
400725-01
11.38
Kettenspannung kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Gefährdung durch falsche Kettenspannung.
–
Ist die Kette zu stark gespannt, werden die Komponenten der Sekundär-Kraftübertragung (Kette, Kettenritzel, Kettenrad,
Lager im Getriebe und im Hinterrad) zusätzlich belastet. Neben vorzeitigem Verschleiß kann im Extremfall die Kette reißen
oder die Abtriebswelle des Getriebes brechen. Ist die Kette hingegen zu locker, kann sie vom Kettenritzel bzw. Kettenrad
fallen und das Hinterrad blockieren oder den Motor beschädigen. Auf korrekte Kettenspannung achten, ggf. einstellen.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 45)
Hauptarbeit
– Kette am Ende des Kettengleitstückes nach oben drücken und die Kettenspannung A ermitteln.
Info
Der untere Kettenteil 1 muss dabei gespannt sein.
Bei montiertem Kettenschutz muss sich die Kette mindestens bis zum
Anschlag am Kettenschutz B nach oben ziehen lassen.
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, die Messung an verschiedenen Stellen der Kette wiederholen.
Kettenspannung
»
55… 58 mm
Wenn die Kettenspannung nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Kettenspannung einstellen. (
S. 64)
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 45)
101430-10
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.39
Kettenspannung einstellen
64
Warnung
Unfallgefahr Gefährdung durch falsche Kettenspannung.
–
Ist die Kette zu stark gespannt, werden die Komponenten der Sekundär-Kraftübertragung (Kette, Kettenritzel, Kettenrad,
Lager im Getriebe und im Hinterrad) zusätzlich belastet. Neben vorzeitigem Verschleiß kann im Extremfall die Kette reißen
oder die Abtriebswelle des Getriebes brechen. Ist die Kette hingegen zu locker, kann sie vom Kettenritzel bzw. Kettenrad
fallen und das Hinterrad blockieren oder den Motor beschädigen. Auf korrekte Kettenspannung achten, ggf. einstellen.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Kettenspannung kontrollieren. (
S. 45)
S. 63)
Hauptarbeit
– Mutter 1 lösen.
–
Muttern 2 lösen.
–
Kettenspannung durch Drehen der Einstellschrauben 3 links und rechts einstellen.
Vorgabe
Kettenspannung
55… 58 mm
Einstellschrauben 3 links und rechts so verdrehen, dass die Markierungen am
linken und rechten Kettenspanner in derselben Position zu den Referenzmarken A stehen. Damit ist das Hinterrad korrekt ausgerichtet.
–
Muttern 2 festziehen.
–
Sicherstellen, dass die Kettenspanner 4 an den Einstellschrauben 3 anliegen.
–
Mutter 1 festziehen.
Vorgabe
Mutter Steckachse hinten
M20x1,5
80 Nm
Info
Durch den großen Verstellbereich der Kettenspanner (32 mm) können verschiedene Sekundärübersetzungen bei gleicher Kettenlänge gefahren werden.
Die Kettenspanner 4 können um 180° gedreht werden.
101360-10
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
11.40
S. 45)
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 45)
Hauptarbeit
– Getriebe in Leerlauf schalten.
–
Kettenrad und Kettenritzel auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn Kettenrad bzw. Kettenritzel eingelaufen sind:
–
Kettenrad bzw. Kettenritzel wechseln.
x
Info
400227-01
Kettenritzel, Kettenrad und Kette sollten nur zusammen gewechselt
werden.
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
–
65
Am oberen Kettenteil mit dem angegebenen Gewicht A ziehen.
Vorgabe
Gewicht Kettenverschleißmessung
–
10… 15 kg
Den Abstand B von 18 Kettenrollen am unteren Kettenteil messen.
Info
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, die Messung an verschiedenen Stellen der Kette wiederholen.
Maximaler Abstand B an der längsten
Stelle der Kette
»
272 mm
Wenn der Abstand B größer ist als das angegebene Maß:
–
Kette wechseln.
x
Info
Wenn eine neue Kette montiert wird, sollten auch das Kettenrad und
Kettenritzel gewechselt werden.
Neue Ketten nutzen sich auf einem alten, eingelaufenen Kettenrad
bzw. Kettenritzel schneller ab.
400987-10
–
Kettengleitschutz auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn sich die Bolzenunterkante der Kette auf Höhe oder unter dem
Kettengleitschutz befindet:
–
–
Kettengleitschutz wechseln.
x
Kettengleitschutz auf festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn der Kettengleitschutz lose ist:
–
Kettengleitschutz festziehen.
Vorgabe
Schraube Kettengleitschutz
M6
6 Nm
Loctite® 243™
401343-01
–
Kettengleitstück auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn sich die Bolzenunterkante der Kette auf Höhe oder unter dem
Kettengleitstück befindet:
–
–
Kettengleitstück wechseln.
x
Kettengleitstück auf festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn das Kettengleitstück lose ist:
–
Kettengleitstück festziehen.
Vorgabe
Schraube Kettengleitstück
401344-01
M8
15 Nm
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
–
66
Kettenführung auf Verschleiß kontrollieren.
Info
Der Verschleiß ist an der Vorderseite der Kettenführung zu erkennen.
»
Wenn der helle Teil der Kettenführung abgenutzt ist:
–
Kettenführung wechseln.
x
400985-01
–
Kettenführung auf festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn die Kettenführung lose ist:
–
Kettenführung festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
Restliche Muttern Fahrgestell
M6
10 Nm
101361-01
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
11.41
Kettenführung einstellen
S. 45)
x
–
Mutter der Schraube 1 entfernen.
–
Schrauben 1 und 2 entfernen. Kettenführung abnehmen.
Bedingung
Zähnezahl: ≤ 44 Zähne
–
Mutter 3 in Bohrung A stecken. Kettenführung positionieren.
–
Schraube 1 und 2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
–
M6
10 Nm
Mutter an der Schraube 1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Muttern Fahrgestell
M6
10 Nm
Bedingung
Zähnezahl: ≥ 45 Zähne
–
Mutter 3 in Bohrung B stecken. Kettenführung positionieren.
–
Schraube 1 und 2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
101362-10
–
M6
10 Nm
Mutter an der Schraube 1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Muttern Fahrgestell
11.42
Rahmen kontrollieren
M6
10 Nm
x
–
Rahmen auf Rissbildung und Verformung kontrollieren.
»
Wenn der Rahmen durch eine mechanische Krafteinwirkung Risse oder Verformungen aufweist:
–
Rahmen wechseln.
x
Info
Ein Rahmen der durch eine mechanische Krafteinwirkung beschädigt wurde, ist immer zu wechseln. Eine Reparatur am Rahmen ist
seitens KTM nicht zugelassen.
401340-01
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.43
Schwingarm kontrollieren
67
x
–
Schwingarm auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung kontrollieren.
»
Wenn der Schwingarm Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist:
–
Schwingarm wechseln.
x
Info
Ein beschädigter Schwingarm ist immer zu wechseln. Eine Reparatur am Schwingarm ist seitens KTM nicht zugelassen.
401341-01
11.44
Gasbowdenzugverlegung kontrollieren
Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. (
S. 56)
–
x(
Kraftstofftank ausbauen.
S. 60)
Hauptarbeit
– Gasbowdenzugverlegung kontrollieren.
Beide Gasbowdenzüge müssen nebeneinander an der Hinterseite des Lenkers,
oberhalb des Kraftstofftanklagers, zum Drosselklappenkörper verlegt sein.
»
Wenn die Gasbowdenzugverlegung nicht der Vorgabe entspricht:
–
Gasbowdenzugverlegung korrigieren.
601624-10
11.45
Nacharbeit
– Kraftstofftank einbauen.
x(
–
Sitzbank montieren. (
S. 56)
–
Griffgummis am Lenker auf Beschädigung, Verschleiß und festen Sitz kontrollieren.
S. 61)
Griffgummi kontrollieren
»
Wenn ein Griffgummi beschädigt, verschlissen oder lose ist:
–
Griffgummi wechseln und sichern.
Griffgummikleber (00062030051) (
401197-01
S. 118)
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.46
Griffgummi zusätzlich sichern
Vorarbeit
– Griffgummi kontrollieren. (
68
S. 67)
Hauptarbeit
– Griffgummi mit Sicherungsdraht an zwei Stellen sichern.
Sicherungsdraht (54812016000)
Drahtzwirbelzange (U6907854)
Die verdrillten Drahtenden zeigen von den Handflächen weg und sind zum
Griffgummi eingebogen.
401198-01
11.47
Grundstellung des Kupplungshebels einstellen
–
Grundstellung des Kupplungshebels mit der Einstellschraube 1 an die Handgröße
anpassen.
Info
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn verdreht wird, entfernt sich der
Kupplungshebel vom Lenker.
Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn verdreht wird, nähert
sich der Kupplungshebel dem Lenker.
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und wenden Sie keine
Gewalt an.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.
101638-10
11.48
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren/berichtigen
Info
Der Flüssigkeitsstand steigt mit zunehmendem Verschleiß der Kupplungsbelaglamellen.
–
Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in waagrechte Position bringen.
–
Schrauben 1 entfernen.
–
Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.
–
Flüssigkeitsstand kontrollieren.
Flüssigkeitsstand unter Behälteroberkante
»
101365-10
4 mm
Wenn der Flüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
–
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
S. 116)
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.49
Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln
69
x
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
–
Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in waagrechte Position bringen.
–
Schrauben 1 entfernen.
–
Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.
–
Entlüftungsspritze 4 mit der passenden Flüssigkeit füllen.
101365-10
Entlüftungsspritze (50329050000)
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
S. 116)
–
Am Kupplungsnehmerzylinder die Entlüftungsschraube 5 entfernen und Entlüftungsspritze 4 montieren.
–
Nun so lange die Flüssigkeit in das System drücken, bis sie an den Öffnungen 6
des Geberzylinders blasenfrei austritt.
–
Zwischendurch Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter des Geberzylinders absaugen,
um ein Überlaufen zu verhindern.
–
Entlüftungsspritze entfernen. Entlüftungsschraube montieren und festziehen.
–
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.
C00076-01
Vorgabe
Flüssigkeitsstand unter Behälteroberkante
101367-10
–
11.50
4 mm
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
Motorschutz ausbauen (EXC SIX DAYS, EXC AUS)
–
601637-10
Schnellverschluss 1 gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis er ausrastet. Motorschutz abnehmen.
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.51
Motorschutz einbauen (EXC SIX DAYS, EXC AUS)
601638-10
–
Motorschutz hinten am Rahmen einhängen und vorne nach oben schwenken.
–
Schnellverschluss 1 bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
70
12
BREMSANLAGE
12.1
Leerweg am Handbremshebel kontrollieren
71
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Ist der Leerweg am Handbremshebel nicht vorhanden, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Vorderradbremse auf.
Die Vorderradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Leerweg am Handbremshebel nach Vorgabe einstellen.
(alle EXC Modelle)
– Handbremshebel zum Lenker drücken und Leerweg A kontrollieren.
Leerweg am Handbremshebel
»
≥ 3 mm
Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Leerweg des Handbremshebels einstellen. (
S. 71)
101640-10
(alle XC‑W Modelle)
– Handbremshebel nach vorne drücken und Leerweg A kontrollieren.
Leerweg am Handbremshebel
»
≥ 3 mm
Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Grundstellung des Handbremshebels einstellen. (
S. 71)
101639-10
12.2
Leerweg des Handbremshebels einstellen (alle EXC Modelle)
–
Leerweg am Handbremshebel kontrollieren. (
–
Leerweg des Handbremshebels mit der Einstellschraube 1 einstellen.
S. 71)
Info
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn verdreht wird, verkleinert sich
der Leerweg. Der Druckpunkt entfernt sich vom Lenker.
Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn verdreht wird, vergrößert sich der Leerweg. Der Druckpunkt nähert sich dem Lenker.
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und wenden Sie keine
Gewalt an.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.
101641-10
12.3
Grundstellung des Handbremshebels einstellen (alle XC‑W Modelle)
–
Leerweg am Handbremshebel kontrollieren. (
–
Grundstellung des Handbremshebels mit der Einstellschraube 1 an die Handgröße
anpassen.
S. 71)
Info
101641-10
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn verdreht wird, entfernt sich der
Handbremshebel vom Lenker.
Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn verdreht wird, nähert
sich der Handbremshebel dem Lenker.
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und wenden Sie keine
Gewalt an.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.
12
BREMSANLAGE
12.4
Bremsscheiben kontrollieren
72
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsscheibe(n).
–
Abgenutzte Bremsscheibe(n) unverzüglich wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Bremsscheibenstärke vorne und hinten, an mehreren Stellen der Bremsscheibe, auf
das Maß A kontrollieren.
Info
A
Durch Verschleiß reduziert sich die Stärke der Bremsscheibe im Bereich der
Anlagefläche der Bremsbeläge.
Bremsscheiben - Verschleißgrenze
400257-10
»
hinten
3,5 mm
Bremsscheibe wechseln.
Bremsscheiben vorne und hinten auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung
kontrollieren.
»
Wenn die Bremsscheibe Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist:
–
12.5
2,5 mm
Wenn die Bremsscheibenstärke unter dem Vorgabewert liegt:
–
–
vorne
Bremsscheibe wechseln.
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung, deutet dies auf Undichtheit in der Bremsanlage bzw. total
abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft
Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Den am Lenker montierten Bremsflüssigkeitsbehälter in waagerechte Position bringen.
–
Bremsflüssigkeitsstand am Schauglas 1 kontrollieren.
»
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung gesunken ist:
–
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen.
x(
S. 72)
C00123-10
12.6
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen
x
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung, deutet dies auf Undichtheit in der Bremsanlage bzw. total
abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft
Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.
–
Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
12
BREMSANLAGE
73
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!
Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!
–
Den am Lenker montierten Bremsflüssigkeitsbehälter in waagerechte Position bringen.
–
Schrauben 1 entfernen.
–
Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.
–
Bremsflüssigkeit bis zum Maß A auffüllen.
Vorgabe
Maß A (Bremsflüssigkeitsstand unter
Behälteroberkante)
101374-10
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
5 mm
S. 116)
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
12.7
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsbeläge.
–
Abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke A kontrollieren.
Mindestbelagstärke A
»
Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
–
–
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln.
x(
S. 74)
Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.
»
Sind Beschädigungen oder Risse zu erkennen:
–
101375-10
≥ 1 mm
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln.
x(
S. 74)
12
BREMSANLAGE
12.8
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln
74
x
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Wartungsarbeiten und Reparaturen müssen fachgerecht durchgeführt werden. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft
Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.
–
Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
–
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch Verwendung von nicht zugelassenen Bremsbelägen.
–
Im Zubehörhandel erhältliche Bremsbeläge sind oft nicht für den Betrieb von KTM-Fahrzeugen geprüft und
zugelassen. Aufbau und Reibwert der Bremsbeläge und damit auch die Bremsleistung können stark von den Original
KTM-Bremsbelägen abweichen. Werden Bremsbeläge verwendet, die von der Erstausrüstung abweichen, ist nicht
gewährleistet, dass diese der Originalzulassung entsprechen. Das Fahrzeug entspricht dann nicht mehr dem
Auslieferungszustand und es erlischt die Garantie.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!
Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!
–
Den am Lenker montierten Bremsflüssigkeitsbehälter in waagerechte Position bringen.
–
Schrauben 1 entfernen.
–
Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.
–
Bremszange mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um die Bremskolben zurückzudrücken. Sicherstellen, dass keine Bremsflüssigkeit aus dem Bremsflüssigkeitsbehälter überläuft ggf. absaugen.
Info
101374-11
101376-10
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken der Bremskolben die Bremszange
nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
–
Federstecker 4 entfernen, Bolzen 5 herausziehen und Bremsbeläge entnehmen.
–
Bremszange und Bremszangenträger reinigen.
12
BREMSANLAGE
7
0
06
75
–
Blattfeder 6 in der Bremszange und Gleitblech 7 im Bremszangenträger auf richtigen Sitz kontrollieren.
–
Bremsbeläge einsetzen, Bolzen einsetzen und Federstecker montieren.
–
Handbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe
anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
–
Bremsflüssigkeitsstand auf das Maß A berichtigen.
100397-01
100398-10
Vorgabe
Maß A
5 mm
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
S. 116)
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
101374-12
12.9
Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Ist der Leerweg am Fußbremshebel nicht vorhanden, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf. Die
Hinterradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe einstellen.
–
Feder 1 aushängen.
–
Fußbremshebel zwischen Endanschlag und Anlage zum Fußbremszylinderkolben
hin und her bewegen und Leerweg A kontrollieren.
Vorgabe
Leerweg am Fußbremshebel
»
Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
601626-10
12.10
–
3… 5 mm
Grundstellung des Fußbremshebels einstellen.
x(
S. 75)
Feder 1 einhängen.
Grundstellung des Fußbremshebels einstellen
x
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Ist der Leerweg am Fußbremshebel nicht vorhanden, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf. Die
Hinterradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe einstellen.
12
BREMSANLAGE
76
–
Feder 1 aushängen.
–
Mutter 4 lösen und mit Druckstange 5 zurückdrehen, bis der maximale Leerweg
vorhanden ist.
–
Zur individuellen Anpassung der Grundstellung des Fußbremshebels Mutter 2
lösen und Schraube 3 entsprechend drehen.
Info
Der Verstellbereich ist begrenzt.
–
Druckstange 5 entsprechend drehen, bis der Leerweg A vorhanden ist. Gegebenenfalls Grundstellung des Fußbremshebels anpassen.
Vorgabe
Leerweg am Fußbremshebel
–
3… 5 mm
Schraube 3 gegenhalten und Mutter 2 festziehen.
Vorgabe
Mutter Fußbremshebelanschlag
–
M8
20 Nm
Druckstange 5 gegenhalten und Mutter 4 festziehen.
Vorgabe
601627-10
Restliche Muttern Fahrgestell
–
12.11
M6
10 Nm
Feder 1 einhängen.
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung, deutet dies auf Undichtheit in der Bremsanlage bzw. total
abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft
Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
–
Fahrzeug senkrecht stellen.
Bremsflüssigkeitsstand am Schauglas 1 kontrollieren.
»
Wenn im Schauglas 1 eine Luftblase sichtbar ist:
–
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen.
x(
S. 76)
101642-10
12.12
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen
x
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung, deutet dies auf Undichtheit in der Bremsanlage bzw. total
abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft
Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.
–
Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
12
BREMSANLAGE
77
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!
Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!
–
Fahrzeug senkrecht stellen.
–
Schraubdeckel 1 mit Membran 2 und O-Ring entfernen.
–
Bremsflüssigkeit bis zur Markierung A auffüllen.
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
S. 116)
Schraubdeckel mit Membran und O-Ring montieren.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
101643-10
12.13
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsbeläge.
–
Abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke A kontrollieren.
Mindestbelagstärke A
»
Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
–
–
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln.
x(
S. 78)
Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.
»
Sind Beschädigungen oder Risse zu erkennen:
–
101381-10
≥ 1 mm
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln.
x(
S. 78)
12
BREMSANLAGE
12.14
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln
78
x
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Wartungsarbeiten und Reparaturen müssen fachgerecht durchgeführt werden. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft
Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.
–
Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
–
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch Verwendung von nicht zugelassenen Bremsbelägen.
–
Im Zubehörhandel erhältliche Bremsbeläge sind oft nicht für den Betrieb von KTM-Fahrzeugen geprüft und
zugelassen. Aufbau und Reibwert der Bremsbeläge und damit auch die Bremsleistung können stark von den Original
KTM-Bremsbelägen abweichen. Werden Bremsbeläge verwendet, die von der Erstausrüstung abweichen, ist nicht
gewährleistet, dass diese der Originalzulassung entsprechen. Das Fahrzeug entspricht dann nicht mehr dem
Auslieferungszustand und es erlischt die Garantie.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!
Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!
–
Fahrzeug senkrecht stellen.
–
Schraubdeckel 1 mit Membran 2 und O-Ring entfernen.
–
Bremskolben in die Grundstellung zurückdrücken und sicherstellen, dass keine
Bremsflüssigkeit aus dem Bremsflüssigkeitsbehälter überläuft ggf. absaugen.
Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken des Bremskolbens die Bremszange
nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
101644-10
101383-10
–
Federstecker 3 entfernen, Bolzen 4 herausziehen und Bremsbeläge entnehmen.
–
Bremszange und Bremszangenträger reinigen.
12
BREMSANLAGE
79
–
Blattfeder 5 in der Bremszange und Gleitblech 6 im Bremszangenträger auf richtigen Sitz kontrollieren.
–
Bremsbeläge einsetzen, Bolzen einsetzen und Federstecker montieren.
–
Fußbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe
anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
–
Bremsflüssigkeitsstand bis zur Markierung A berichtigen.
100407-10
101384-01
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
S. 116)
Schraubdeckel 1 mit Membran 2 und O-Ring montieren.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
101643-10
13
RÄDER, REIFEN
13.1
Vorderrad ausbauen
80
x
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 45)
Hauptarbeit
– Bremszange mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um die Bremskolben zurückzudrücken.
Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken der Bremskolben die Bremszange
nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
101385-01
–
Schraube 1 entfernen.
–
Schrauben 2 lösen.
–
Vorderrad halten und Steckachse herausziehen. Vorderrad aus der Gabel nehmen.
101386-10
Info
Handbremshebel bei ausgebautem Vorderrad nicht betätigen.
Das Rad immer so ablegen, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.
101387-10
–
Distanzbuchsen 3 entfernen.
101388-10
13.2
Vorderrad einbauen
x
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
–
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
–
Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist:
–
–
Radlager wechseln.
Wellendichtringe 1 und Lauffläche A der Distanzbuchsen reinigen und fetten.
Langzeitfett (
–
101388-11
x
S. 118)
Distanzbuchsen einsetzen.
13
RÄDER, REIFEN
81
–
Vorderrad in die Gabel heben, positionieren und Steckachse einsetzen.
–
Schraube 2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Steckachse vorne
101386-11
M24x1,5
45 Nm
–
Handbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe
anliegen.
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Vorderradbremse betätigen und Gabel einige Male kräftig einfedern, damit sich die
Gabelbeine ausrichten.
–
Schrauben 3 festziehen.
S. 45)
Vorgabe
Schraube Gabelfaust
13.3
Hinterrad ausbauen
M8
15 Nm
x
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 45)
Hauptarbeit
– Bremszange mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um den Bremskolben
zurückzudrücken.
Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken des Bremskolbens die Bremszange
nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
–
Mutter 1 entfernen.
–
Kettenspanner 2 abnehmen. Steckachse 3 nur so weit herausziehen, dass sich
das Hinterrad nach vorne schieben lässt.
–
Hinterrad so weit als möglich nach vorne schieben. Kette vom Kettenrad nehmen.
–
Hinterrad halten und Steckachse herausziehen. Hinterrad aus dem Schwingarm
nehmen.
Info
Fußbremshebel bei ausgebautem Hinterrad nicht betätigen.
Das Rad immer so ablegen, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.
101389-10
–
Distanzbuchsen 4 entfernen.
101390-10
13.4
Hinterrad einbauen
x
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
–
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
13
RÄDER, REIFEN
82
Hauptarbeit
– Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist:
–
–
Radlager wechseln.
x
Wellendichtringe 1 und Lauffläche A der Distanzbuchsen reinigen und fetten.
Langzeitfett (
S. 118)
–
Distanzbuchsen einsetzen.
–
Hinterrad in den Schwingarm heben, positionieren und Steckachse 2 einsetzen.
–
Kette auflegen.
–
Kettenspanner 3 positionieren. Mutter 4 montieren, aber noch nicht festziehen.
101390-11
101391-10
–
Sicherstellen, dass die Kettenspanner 3 an den Einstellschrauben 5 anliegen.
–
Kettenspannung kontrollieren. (
–
Mutter 4 festziehen.
S. 63)
Vorgabe
Mutter Steckachse hinten
M20x1,5
80 Nm
Info
Durch den großen Verstellbereich der Kettenspanner (32 mm) können verschiedene Sekundärübersetzungen bei gleicher Kettenlänge gefahren werden.
Die Kettenspanner 3 können um 180° gedreht werden.
–
Fußbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe
anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
101392-10
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
13.5
S. 45)
Reifenzustand kontrollieren
Info
Nur von KTM freigegebene und/oder empfohlene Reifen montieren.
Andere Reifen können sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken.
Reifentyp, Reifenzustand und Reifenluftdruck beeinflussen das Fahrverhalten des Motorrades.
Vorder- und Hinterrad dürfen nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift sein.
Abgefahrene Reifen wirken sich besonders auf nassem Untergrund ungünstig auf das Fahrverhalten aus.
–
Vorder- und Hinterreifen auf Schnitte, eingefahrene Gegenstände und andere
Beschädigungen kontrollieren.
»
Wenn der Reifen Schnitte, eingefahrene Gegenstände oder andere Beschädigungen aufweist:
–
–
Reifen wechseln.
Profiltiefe kontrollieren.
Info
400602-10
Beachten Sie die gesetzliche landesspezifische Mindestprofiltiefe.
13
RÄDER, REIFEN
83
≥ 2 mm
Mindestprofiltiefe
»
Wenn die Mindestprofiltiefe unterschritten ist:
–
–
Reifen wechseln.
Reifenalter kontrollieren.
Info
Das Herstellungsdatum der Reifen ist üblicherweise in der Reifenbeschriftung enthalten und wird mit den letzten vier Ziffern der DOT Bezeichnung
gekennzeichnet. Die ersten beiden Ziffern weisen auf die Herstellungswoche
und die letzten beiden Ziffern auf das Herstellungsjahr hin.
KTM empfiehlt einen Wechsel der Reifen, unabhängig vom tatsächlichen
Verschleiß, spätestens nach 5 Jahren.
»
Wenn der Reifen älter als 5 Jahre ist:
–
13.6
Reifen wechseln.
Reifenluftdruck kontrollieren
Info
Zu geringer Reifenluftdruck führt zu abnormalem Verschleiß und zur Überhitzung des Reifens.
Richtiger Reifenluftdruck gewährleistet optimalen Fahrkomfort und maximale Lebensdauer des Reifens.
–
Staubkappe entfernen.
–
Reifenluftdruck bei kalten Reifen kontrollieren.
Reifenluftdruck Gelände
vorne
1,0 bar
hinten
1,0 bar
Reifenluftdruck Straße (alle EXC Modelle)
400695-01
»
13.7
1,5 bar
hinten
1,5 bar
Wenn der Reifenluftdruck nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
–
vorne
Reifenluftdruck berichtigen.
Staubkappe montieren.
Speichenspannung kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Instabiles Fahrverhalten durch eine falsche Speichenspannung.
–
Achten Sie auf eine korrekte Speichenspannung. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Info
Durch eine lockere Speiche wird das Rad unwuchtig und es lockern sich innerhalb kurzer Zeit andere Speichen.
Sind die Speichen zu fest gespannt, können sie durch lokale Überlastung reißen.
Kontrollieren Sie die Speichenspannung, besonders am neuen Motorrad, regelmäßig.
–
Mit der Klinge eines Schraubendrehers jede Speiche kurz anschlagen.
Info
Die Tonfrequenz ist abhängig von der Speichenlänge und vom Speichendurchmesser.
Kommt es zu unterschiedlichen Tonfrequenzen an den einzelnen gleichlangen und gleichdicken Speichen, deutet das auf eine unterschiedliche Speichenspannung hin.
Es muss ein heller Ton erklingen.
400694-01
»
Wenn die Speichenspannung unterschiedlich ist:
–
Speichenspannung korrigieren.
x
13
RÄDER, REIFEN
84
–
Speichendrehmoment kontrollieren.
Vorgabe
Speichennippel Vorderrad
M4,5
5… 6 Nm
Speichennippel Hinterrad
M5
5… 6 Nm
Drehmomentschlüssel mit diversen Aufsätzen im Set (58429094000)
14
ELEKTRIK
14.1
Batterie ausbauen
85
x
Warnung
Verletzungsgefahr Batteriesäure und Batteriegase verursachen schwere Verätzungen.
–
Batterien außer Reichweite von Kindern halten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Kontakt mit Batteriesäure und Batteriegasen vermeiden.
–
Funken oder offene Flammen von der Batterie fern halten. Laden nur in gut belüfteten Räumen.
–
Bei Hautkontakt mit reichlich Wasser abspülen. Wenn Batteriesäure in die Augen gelangt, mindestens 15 Minuten lang mit
Wasser ausspülen und einen Arzt aufsuchen.
Vorarbeit
– Alle Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
–
Sitzbank abnehmen. (
S. 56)
Hauptarbeit
– Minuskabel 1 der Batterie abklemmen.
–
Pluspolabdeckung 2 zurückziehen und Pluskabel der Batterie abklemmen.
–
Gummiband 3 unten aushängen.
–
Batterie nach oben entnehmen.
101393-10
14.2
Batterie einbauen
x
Hauptarbeit
– Batterie mit den Polen nach vorne in das Batteriefach einsetzen.
Batterie (YTX5L-BS) (
S. 112)
–
Gummiband 1 einhängen.
–
Pluskabel 2 und Minuskabel 3 anklemmen.
Vorgabe
Schraube Batteriepol
M5
2,5 Nm
Info
Die Kontaktscheiben A müssen zwischen Schrauben 4 und
Kabelschuhe 5 mit den Krallen nach unten montiert werden.
–
Pluspolabdeckung 6 über Pluspol schieben.
101645-10
Nacharbeit
– Sitzbank montieren. (
14.3
Batterie laden
S. 56)
x
Warnung
Verletzungsgefahr Batteriesäure und Batteriegase verursachen schwere Verätzungen.
–
Batterien außer Reichweite von Kindern halten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Kontakt mit Batteriesäure und Batteriegasen vermeiden.
–
Funken oder offene Flammen von der Batterie fern halten. Laden nur in gut belüfteten Räumen.
–
Bei Hautkontakt mit reichlich Wasser abspülen. Wenn Batteriesäure in die Augen gelangt, mindestens 15 Minuten lang mit
Wasser ausspülen und einen Arzt aufsuchen.
14
ELEKTRIK
86
Warnung
Umweltgefährdung Bau- und Bestandteile der Batterie belasten die Umwelt.
–
Batterien nicht in den Hausmüll werfen. Entsorgen Sie eine defekte Batterie umweltgerecht. Geben Sie die Batterie bei
Ihrem KTM-Händler oder bei einer Rücknahmestelle für Altbatterien ab.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Auch wenn die Batterie nicht belastet wird, verliert sie täglich an Ladung.
Sehr wichtig für die Lebensdauer der Batterie sind der Ladezustand und die Art der Ladung.
Schnellladungen mit höherem Ladestrom wirken sich negativ auf die Lebensdauer aus.
Wird Ladestrom, Ladespannung und Ladezeit überschritten, entweicht Elektrolyt über die Sicherheitsventile. Dadurch verliert
die Batterie an Kapazität.
Wenn die Batterie leergestartet wurde, ist sie unverzüglich zu laden.
Bei längerer Standzeit in entladenem Zustand treten Tiefentladung und Sulfatierung ein und die Batterie wird zerstört.
Die Batterie ist wartungsfrei, das heißt die Kontrolle des Säurestandes entfällt.
Vorarbeit
– Alle Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
–
Sitzbank abnehmen. (
–
Minuskabel der Batterie abklemmen, um Schäden an der Bordelektronik zu vermeiden.
S. 56)
Hauptarbeit
– Ladegerät an die Batterie anklemmen. Ladegerät einschalten.
Batterieladegerät (58429074000)
Zusätzlich können Sie mit diesem Ladegerät Ruhespannung, Startfähigkeit der Batterie und den Generator testen. Außerdem ist mit diesem Gerät ein Überladen der
Batterie unmöglich.
Info
Deckel 1 keinesfalls entfernen.
Batterie mit maximal 10 % der Kapazität, die auf dem Batteriegehäuse 2
angegeben ist, laden.
400240-10
–
Ladegerät nach dem Laden ausschalten. Batterie anklemmen.
Vorgabe
Ladestrom, Ladespannung und Ladezeit dürfen nicht überschritten werden.
Batterie regelmäßig nachladen, wenn
das Motorrad nicht in Betrieb genommen wird
Nacharbeit
– Sitzbank montieren. (
14.4
3 Monate
S. 56)
Hauptsicherung wechseln
Warnung
Brandgefahr Durch die Verwendung falscher Sicherungen kann die elektrische Anlage überlastet werden.
–
Nur Sicherungen mit der vorgeschriebenen Ampere-Zahl verwenden. Sicherungen niemals überbrücken oder instandsetzen.
Info
Mit der Hauptsicherung sind alle Stromverbraucher des Fahrzeuges abgesichert. Sie befindet sich im Gehäuse des Startrelais
unter dem Luftfilterkastendeckel.
14
ELEKTRIK
87
Vorarbeit
– Alle Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
–
Luftfilterkastendeckel ausbauen. (
S. 56)
Hauptarbeit
– Schraube 1 entfernen.
101395-10
–
Heckverkleidung 2 etwas abheben und Startrelais 3 von der Halterung ziehen.
–
Schutzkappen 4 abnehmen.
–
Defekte Hauptsicherung 5 entfernen.
101396-10
Info
Eine defekte Sicherung erkennen Sie am unterbrochenen Schmelzdraht A.
Im Startrelais steckt eine Ersatzsicherung 6.
–
101397-10
Neue Hauptsicherung einsetzen.
Sicherung (58011109120) (
–
S. 112)
Funktion der elektrischen Anlage kontrollieren.
Tipp
Neue Ersatzsicherung einsetzen, um sie bei Bedarf verfügbar zu haben.
–
Schutzkappen aufstecken.
–
Startrelais auf den Halter stecken und Kabel verlegen.
–
Heckverkleidung positionieren. Schraube montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
Nacharbeit
– Luftfilterkastendeckel einbauen. (
14.5
M6
10 Nm
S. 57)
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln
Info
Der Sicherungskasten mit den Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher befindet sich unter der Sitzbank.
Vorarbeit
– Alle Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
–
Sitzbank abnehmen. (
S. 56)
14
ELEKTRIK
88
Hauptarbeit
– Sicherungskastendeckel 1 öffnen.
101398-10
–
Defekte Sicherung entfernen.
Vorgabe
Sicherung 1 - 10 A - EFI‑Steuergerät
Sicherung 2 - 10 A - Kraftstoffpumpe
Sicherung 3 - 10 A - Fernlicht, Abblendlicht, Begrenzungslicht, Rücklicht, Kennzeichenbeleuchtung
Sicherung 4 - 10 A - Hupe, Bremslicht, Blinker, Kühlerlüfter
Sicherung 5 - 10 A - Zündschloss (optional)
101399-10
Sicherungen res - 10 A - Ersatzsicherungen
Info
Eine defekte Sicherung erkennen Sie am unterbrochenen Schmelzdraht A.
Warnung
Brandgefahr Durch die Verwendung falscher Sicherungen kann die elektrische Anlage überlastet werden.
–
–
Nur Sicherungen mit der vorgeschriebenen Ampere-Zahl verwenden.
Sicherungen niemals überbrücken oder instandsetzen.
Ersatzsicherung in passender Stärke einsetzen.
Sicherung (58011109110) (
S. 112)
Tipp
Neue Ersatzsicherung in den Sicherungskasten einsetzen, um sie bei Bedarf
verfügbar zu haben.
–
Funktion des Stromverbrauchers kontrollieren.
–
Sicherungskastendeckel schließen.
Nacharbeit
– Sitzbank montieren. (
14.6
S. 56)
Sicherung des Kühlerlüfters wechseln
Warnung
Brandgefahr Durch die Verwendung falscher Sicherungen kann die elektrische Anlage überlastet werden.
–
Nur Sicherungen mit der vorgeschriebenen Ampere-Zahl verwenden. Sicherungen niemals überbrücken oder instandsetzen.
Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. (
S. 56)
–
x(
Kraftstofftank ausbauen.
S. 60)
Hauptarbeit
– Schutzkappe abnehmen.
Info
Die Sicherung 1 des Kühlerlüfters befindet sich im Bereich des rechten
Kühlers.
–
C00075-01
Defekte Sicherung entfernen.
14
ELEKTRIK
89
–
Neue Sicherung einsetzen.
Sicherung (58011109105) (
S. 112)
Info
Eine defekte Sicherung nur durch eine gleichwertige Sicherung ersetzen.
–
14.7
Schutzkappe montieren.
Nacharbeit
– Kraftstofftank einbauen.
x(
–
S. 56)
Sitzbank montieren. (
S. 61)
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen
–
Alle elektrischen Verbraucher ausschalten.
–
Schraube 1 entfernen und Klemme abnehmen.
–
Gummiband 2 lösen. Scheinwerfermaske nach oben schieben und nach vorne
schwenken.
–
Elektrische Steckverbindung 3 trennen und Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer
abnehmen.
101401-10
C00124-11
14.8
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen
Hauptarbeit
– Elektrische Steckverbindung 1 anschließen.
C00124-10
–
Scheinwerfermaske positionieren und mit Gummiband 2 fixieren.
Info
Auf den Eingriff der Haltenasen am Kotflügel achten.
–
Bremsleitung und Kabelstrang positionieren. Klemme aufsetzen, Schraube 3 montieren und festziehen.
101401-11
Nacharbeit
– Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
S. 91)
14
ELEKTRIK
14.9
Scheinwerferlampe wechseln
90
Hinweis
Schaden am Reflektor Verringerte Leuchtkraft.
–
Fett am Glaskolben der Lampe verdampft durch die Hitze und setzt sich am Reflektor fest. Glaskolben vor der Montage reinigen
und fettfrei halten.
Vorarbeit
– Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen. (
S. 89)
Hauptarbeit
– Gummikappe 1 mit der darunterliegenden Lampenfassung bis zum Anschlag
gegen den Uhrzeigersinn drehen und abheben.
–
Lampenfassung 2 des Begrenzungslichtes aus dem Reflektor ziehen.
–
Scheinwerferlampe 3 leicht in die Lampenfassung drücken, bis zum Anschlag
gegen den Uhrzeigersinn drehen und herausziehen.
–
Neue Scheinwerferlampe einsetzen.
101403-10
Scheinwerfer (S2 / Sockel BA20d) (
–
S. 112)
Gummikappe mit Lampenfassung in den Reflektor einsetzen und bis zum Anschlag
im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Auf korrekten Sitz des O-Ringes 4 achten.
100862-10
–
Lampenfassung des Begrenzungslichtes in den Reflektor stecken.
Nacharbeit
– Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen. (
–
14.10
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
S. 89)
S. 91)
Blinkerlampe wechseln
Hinweis
Schaden am Reflektor Verringerte Leuchtkraft.
–
Fett am Glaskolben der Lampe verdampft durch die Hitze und setzt sich am Reflektor fest. Glaskolben vor der Montage reinigen
und fettfrei halten.
14
ELEKTRIK
91
Hauptarbeit
(alle EXC Modelle)
– Schraube an der Rückseite des Blinkergehäuses entfernen.
–
Streuscheibe 1 vorsichtig abnehmen.
–
Die orange Kappe 2 im Bereich der Haltenasen leicht zusammendrücken und
abnehmen.
–
Blinkerlampe leicht in die Fassung drücken, ca. 30° gegen den Uhrzeigersinn
drehen und aus der Fassung ziehen.
Info
Reflektor nicht mit den Fingern berühren und fettfrei halten.
–
Neue Blinkerlampe leicht in die Fassung drücken und bis zum Anschlag im
Uhrzeigersinn drehen.
Blinker (R10W / Sockel BA15s) (
S. 112)
–
Orange Kappe montieren.
–
Streuscheibe positionieren.
–
Schraube einsetzen und zuerst gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis sie mit
einem kleinen Ruck in den Gewindegang einrastet. Schraube leicht anziehen.
101722-10
Nacharbeit
– Funktion der Blinkanlage kontrollieren.
14.11
Scheinwerfereinstellung kontrollieren
A
0
–
Fahrzeug auf einer waagrechten Fläche vor einer hellen Mauer abstellen und in
Höhe der Scheinwerfermitte eine Markierung anbringen.
–
Eine weitere Markierung mit dem Abstand B unterhalb der ersten Markierung
anbringen.
Vorgabe
B
0
Abstand B
–
5 cm
Fahrzeug im Abstand A senkrecht vor die Mauer stellen.
Vorgabe
400726-10
Abstand A
5m
–
Nun setzt sich der Fahrer auf das Motorrad.
–
Abblendlicht einschalten.
–
Scheinwerfereinstellung kontrollieren.
Die Hell-Dunkelgrenze muss beim einsatzfertigen Motorrad mit Fahrer genau auf
der unteren Markierung liegen.
»
A
14.12
Wenn die Hell-Dunkelgrenze nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Leuchtweite des Scheinwerfers einstellen. (
S. 91)
Leuchtweite des Scheinwerfers einstellen
0
B
Vorarbeit
– Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
S. 91)
Hauptarbeit
– Schraube 1 lösen.
–
Durch Schwenken des Scheinwerfers die Leuchtweite einstellen.
Vorgabe
Die Hell-Dunkelgrenze muss beim einsatzfertigen Motorrad mit Fahrer genau auf
der unteren Markierung (angebracht bei: Scheinwerfereinstellung kontrollieren)
liegen.
101404-10
Info
Eine Gewichtsveränderung kann möglicherweise eine Korrektur der Leuchtweite des Scheinwerfers erfordern.
14
ELEKTRIK
92
–
14.13
Schraube 1 festziehen.
Tachobatterie wechseln
Vorarbeit
– Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen. (
S. 89)
Hauptarbeit
– Schrauben 1 entfernen.
–
Tacho nach oben aus der Halterung ziehen.
–
Verschlusskappe 2 mit einer Münze bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn
drehen und abnehmen.
–
Tachobatterie 3 entfernen.
–
Neue Batterie mit Beschriftung nach oben einsetzen.
101405-10
Tachobatterie (CR 2430) (
S. 112)
–
O-Ring der Verschlusskappe auf korrekten Sitz kontrollieren.
–
Verschlusskappe 2 positionieren und mit einer Münze bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
–
Eine beliebige Taste am Tacho betätigen.
101406-10
Der Tacho wird aktiviert.
–
Tacho in der Halterung positionieren.
–
Schrauben mit Scheiben montieren und festziehen.
101407-10
Nacharbeit
– Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen. (
–
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
–
Kilometer oder Meilen einstellen. (
–
Tachofunktionen einstellen. (
–
Uhrzeit einstellen. (
S. 18)
S. 91)
S. 17)
S. 18)
S. 89)
15
KÜHLSYSTEM
15.1
Kühlsystem
93
Durch die Wasserpumpe 1 im Motor ist ein Zwangsumlauf der Kühlflüssigkeit gegeben.
Der bei Erwärmung entstehende Druck im Kühlsystem wird durch ein Ventil im Kühlerverschluss 2 geregelt. Dadurch ist die angegebene Kühlflüssigkeitstemperatur zulässig, ohne dass mit Funktionsstörungen zu rechnen ist.
120 °C
Die Kühlung erfolgt durch den Fahrtwind.
Je niedriger die Geschwindigkeit, desto geringer die Kühlwirkung. Ebenso verringern
schmutzige Kühlrippen die Kühlwirkung.
Eine zusätzliche Kühlung erfolgt durch den Kühlerlüfter. Dieser wird über einen Thermoschalter gesteuert.
601628-10
15.2
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühlsystem abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und
einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt
sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaktierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von
Kindern halten.
Bedingung
Motor ist kalt.
–
Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
–
Kühlerverschluss abnehmen.
–
Frostschutz der Kühlflüssigkeit kontrollieren.
−25… −45 °C
»
Wenn der Frostschutz der Kühlflüssigkeit nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
–
–
Frostschutz der Kühlflüssigkeit korrigieren.
Kühlflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.
400243-10
Kühlflüssigkeitsstand A über den Kühlerlamellen.
»
10 mm
Wenn der Kühlflüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
–
Kühlflüssigkeitsstand korrigieren.
Alternativ 1
Kühlflüssigkeit (
S. 116)
Alternativ 2
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt) (
–
Kühlerverschluss montieren.
S. 116)
15
KÜHLSYSTEM
15.3
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren
94
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühlsystem abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und
einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt
sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaktierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von
Kindern halten.
Bedingung
Motor ist kalt.
–
Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
–
Kühlerverschluss abnehmen.
–
Kühlflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.
Kühlflüssigkeitsstand A über den Kühlerlamellen.
»
10 mm
Wenn der Kühlflüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
–
Kühlflüssigkeitsstand korrigieren.
Alternativ 1
400243-10
Kühlflüssigkeit (
S. 116)
Alternativ 2
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt) (
–
15.4
Kühlflüssigkeit ablassen
S. 116)
Kühlerverschluss montieren.
x
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühlsystem abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und
einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt
sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaktierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von
Kindern halten.
Bedingung
Motor ist kalt.
–
Motorrad senkrecht stellen.
–
Geeignetes Gefäß unter den Wasserpumpendeckel bereitstellen.
–
Schraube 1 entfernen. Kühlerverschluss 2 abnehmen.
–
Kühlflüssigkeit vollständig ablaufen lassen.
–
Schraube 1 mit neuem Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Wasserpumpendeckel
601629-10
M6x25
10 Nm
15
KÜHLSYSTEM
15.5
Kühlflüssigkeit einfüllen
95
x
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und
einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt
sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaktierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von
Kindern halten.
–
Sicherstellen, dass die Schraube 1 festgezogen ist.
–
Motorrad senkrecht stellen.
–
Kühlflüssigkeit bis zum Maß A über den Kühlerlamellen einfüllen.
Vorgabe
10 mm
Kühlflüssigkeit
1,2 l
Kühlflüssigkeit (
S. 116)
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig
gemischt) ( S. 116)
601630-10
–
Kühlerverschluss montieren.
–
Kurze Probefahrt durchführen.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
S. 94)
16
MOTOR ABSTIMMEN
16.1
Gasbowdenzugspiel kontrollieren
96
–
Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
–
Lenker in Geradeausstellung bringen. Gasdrehgriff leicht hin und her bewegen und
das Gasbowdenzugspiel ermitteln.
Gasbowdenzugspiel
»
3… 5 mm
Wenn das Gasbowdenzugspiel nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Gasbowdenzugspiel einstellen.
S. 96)
x(
Gefahr
400192-10
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
–
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne
eine geeignete Absauganlage.
Motor starten und im Leerlauf laufen lassen. Lenker über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.
Die Leerlaufdrehzahl darf sich nicht ändern.
»
Wenn sich die Leerlaufdrehzahl ändert:
–
16.2
Gasbowdenzugspiel einstellen
Gasbowdenzugspiel einstellen.
S. 96)
x(
x
Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. (
S. 56)
–
Kraftstofftank ausbauen.
x(
–
Gasbowdenzugverlegung kontrollieren. (
S. 60)
S. 67)
Hauptarbeit
– Lenker in Geradeausstellung bringen.
–
Manschetten 1 zurückschieben.
–
Mutter 2 lösen. Einstellschraube 3 ganz eindrehen.
–
Mutter 4 lösen. Einstellschraube 5 so drehen, dass am Gasdrehgriff das Gasbowdenzugspiel vorhanden ist.
Vorgabe
Gasbowdenzugspiel
C00126-10
3… 5 mm
–
Mutter 4 festziehen.
–
Gasdrehgriff in die geschlossene Endstellung drücken und halten.
Einstellschraube 3 herausdrehen, bis der Bowdenzug 6 spielfrei ist.
–
Mutter 2 festziehen.
–
Manschetten 1 aufschieben. Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
Nacharbeit
– Kraftstofftank einbauen.
x(
–
Sitzbank montieren. (
S. 56)
–
Gasbowdenzugspiel kontrollieren. (
S. 61)
S. 96)
16
MOTOR ABSTIMMEN
16.3
Leerlaufdrehzahl einstellen
97
x
–
Motor warmfahren und Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube 1 bis zum Anschlag
hineindrücken.
–
Durch Drehen der Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube die gewünschte Leerlaufdrehzahl einstellen.
Vorgabe
Leerlaufdrehzahl
1.800… 1.900 1/min
Info
Drehen gegen den Uhrzeigersinn erhöht die Leerlaufdrehzahl.
Drehen im Uhrzeigersinn senkt die Leerlaufdrehzahl.
101724-10
16.4
Grundstellung des Schalthebels kontrollieren
–
In Fahrtposition auf das Fahrzeug setzen und den Abstand A zwischen Stiefeloberkante und Schalthebel ermitteln.
Abstand Schalthebel zu Stiefeloberkante
»
A
0
10… 20 mm
Wenn der Abstand nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Grundstellung des Schalthebels einstellen.
x(
S. 97)
400692-10
16.5
Grundstellung des Schalthebels einstellen
x
–
Schraube 1 entfernen und Schalthebel 2 abnehmen.
–
Verzahnung A von Schalthebel und Schaltwelle reinigen.
–
Schalthebel in gewünschter Position auf die Schaltwelle stecken und Verzahnung
in Eingriff bringen.
601631-10
A
Info
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Der Schalthebel darf beim Schalten keine Bauteile des Fahrzeuges berühren.
601632-10
–
Schraube montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Schalthebel
M6
14 Nm
Loctite® 243™
17
SERVICEARBEITEN MOTOR
17.1
Kraftstoffsieb wechseln
98
x
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
–
Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
–
Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstoff tanken beachten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt, sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln.
Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.
–
Steckverbindung 1 der Kraftstoffleitung gründlich mit Druckluft reinigen.
Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrungener Schmutz verstopft das Einspritzventil!
–
Steckverbindung der Kraftstoffleitung trennen.
–
Kraftstoffsieb 2 aus dem Anschlussstück ziehen.
–
Neues Kraftstoffsieb, bis zum Anschlag, in das Anschlussstück schieben.
–
Steckverbindung der Kraftstoffleitung zusammenstecken.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
–
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne
eine geeignete Absauganlage.
Motor starten und Ansprechverhalten kontrollieren.
101721-10
17.2
Motorölstand kontrollieren
Bedingung
Motor ist betriebswarm.
Vorarbeit
– Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
Hauptarbeit
– Motorölstand kontrollieren.
Info
Nach dem Abstellen des Motors eine Minute warten und erst dann kontrollieren.
Das Motoröl steht zwischen A und B.
601633-10
»
Wenn das Motoröl unter der Markierung A ist:
–
»
Motoröl nachfüllen. (
S. 101)
Wenn das Motoröl an der Markierung B oder darüber ist:
–
Motorölstand berichtigen.
17
SERVICEARBEITEN MOTOR
17.3
Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen
99
x
Warnung
Verbrühungsgefahr Motoröl bzw. Getriebeöl wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß.
–
Geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe tragen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Das Motoröl ist bei betriebswarmem Motor abzulassen.
Vorarbeit
(EXC SIX DAYS, EXC AUS)
– Motorschutz ausbauen. (
–
S. 69)
Motorrad auf waagrechter Fläche abstellen.
Hauptarbeit
– Geeignetes Gefäß unter den Motor bereitstellen.
–
Ölablassschraube 1 mit Magnet und Dichtring entfernen.
–
Verschlussschraube 2 mit Getriebeölsieb und O-Ringen entfernen.
C00065-10
Info
Schraube A nicht entfernen.
C00067-10
–
Verschlussschraube 3 mit Motorölsieb 4 und O-Ringen entfernen.
–
Motoröl vollständig ablaufen lassen.
–
Teile und Dichtflächen gründlich reinigen.
–
Verschlussschraube 2 mit Getriebeölsieb und O-Ringen montieren und festziehen.
C00066-10
Vorgabe
Verschlussschraube Getriebeölsieb
C00067-11
M20x1,5
15 Nm
17
SERVICEARBEITEN MOTOR
100
–
Motorölsieb mit O-Ringen auf einen Stiftschlüssel aufschieben.
–
Stiftschlüssel durch die Öffnung in die Bohrung der gegenüberliegenden Motorgehäusewand stecken und das Ölsieb bis zum Anschlag in das Motorgehäuse schieben.
–
Verschlussschraube 3 mit O-Ring montieren und festziehen.
C00068-10
Vorgabe
Verschlussschraube Motorölsieb
–
M20x1,5
15 Nm
Ölablassschraube 1 mit Magnet und neuem Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
Ölablassschraube mit Magnet
M12x1,5
20 Nm
C00069-10
–
Schrauben 5 entfernen. Ölfilterdeckel mit O-Ring abnehmen.
–
Ölfilter 6 aus dem Ölfiltergehäuse ziehen.
C00070-10
Seegerringzange verkehrt (51012011000)
–
Motoröl vollständig ablaufen lassen.
–
Teile und Dichtfläche gründlich reinigen.
–
Motorrad seitlich legen und Ölfiltergehäuse etwa ⅓ mit Motoröl füllen.
C00071-10
–
O-Ring des Ölfilterdeckels ölen und mit Ölfilterdeckel 7 montieren.
–
Schrauben montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Ölfilterdeckel
M5
6 Nm
–
Motorrad aufstellen.
–
Öleinfüllschraube 8 mit O-Ring am Kupplungsdeckel entfernen und Motoröl einfüllen.
C00072-10
Motoröl
C00073-10
1,5 l
Motoröl (SAE 10W/50) (
S. 116)
alternatives
Motoröl (SAE
Motoröl für
10W/60)
erschwerte Ein(00062010035)
satzbedingungen
( S. 116)
und Laufleistungssteigerung
17
SERVICEARBEITEN MOTOR
101
Info
Zu wenig Motoröl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Verschleiß des Motors.
–
Öleinfüllschraube mit O-Ring montieren und festziehen.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
–
–
17.4
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne
eine geeignete Absauganlage.
Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
Nacharbeit
(EXC SIX DAYS, EXC AUS)
– Motorschutz einbauen. (
S. 70)
–
S. 98)
Motorölstand kontrollieren. (
Motoröl nachfüllen
Info
Zu wenig Motoröl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Verschleiß des Motors.
–
Öleinfüllschraube 1 mit O-Ring am Kupplungsdeckel entfernen.
–
Das gleiche Motoröl nachfüllen, welches auch beim Motorölwechsel verwendet
wurde.
Motoröl (SAE 10W/50) (
S. 116)
Alternativ 1
Motoröl (SAE 10W/60) (00062010035) (
S. 116)
Info
C00074-10
Für die optimale Leistungsfähigkeit des Motoröls ist es nicht ratsam unterschiedliche Motoröle zu mischen.
Wir empfehlen gegebenenfalls einen Motorölwechsel durchzuführen.
–
Öleinfüllschraube mit O-Ring montieren und festziehen.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
–
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne
eine geeignete Absauganlage.
Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
18
REINIGUNG, PFLEGE
18.1
Motorrad reinigen
102
Hinweis
Materialschaden Beschädigung und Zerstörung von Bauteilen durch Hochdruckreiniger.
–
Beim Reinigen des Fahrzeuges mit einem Hochdruckreiniger, den Wasserstrahl nicht direkt auf elektrische Bauteile, Stecker, Bowdenzüge, Lager usw. richten. Einen Mindestabstand von 60 cm zwischen der Düse des Hochdruckreinigers und dem Bauteil einhalten. Zu hoher Druck kann Störungen verursachen bzw. zur Zerstörung dieser Teile führen.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Reinigen Sie das Motorrad regelmäßig, der Wert und die Optik bleiben so über eine lange Zeit erhalten.
Direkte Sonneneinstrahlung auf das Motorrad während der Reinigung vermeiden.
–
Auspuffanlage verschließen, um das Eindringen von Wasser zu verhindern.
–
Groben Schmutz vorher mit einem weichen Wasserstrahl entfernen.
–
Stark verschmutzte Stellen mit einem handelsüblichen Motorradreiniger einsprühen
und zusätzlich mit einem Pinsel bearbeiten.
Motorradreiniger (
S. 118)
Info
Warmes Wasser, dem ein handelsüblicher Motorradreiniger zugesetzt ist und
einen weichen Schwamm verwenden.
Motorradreiniger nie auf das trockene Fahrzeug auftragen, vorher immer mit
Wasser abspülen.
401061-01
–
Nachdem das Motorrad gründlich mit einem weichen Wasserstrahl abgespült
wurde, sollte es gut trocknen.
–
Verschluss der Auspuffanlage entfernen.
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch nasse oder verschmutzte
Bremsanlage.
–
–
Verschmutzte oder nasse Bremsanlage vorsichtig sauber- bzw. trockenbremsen.
Nach der Reinigung ein kurzes Stück fahren, bis der Motor die Betriebstemperatur
erreicht hat.
Info
Durch die Wärme verdunstet das Wasser auch an den unzugänglichen Stellen des Motors und der Bremsanlage.
–
Nach dem Abkühlen des Motorrades alle Gleit- und Lagerstellen schmieren.
–
Kette reinigen. (
–
Blanke Metallteile (Ausnahme Bremsscheiben und Auspuffanlage) mit Korrosionsschutzmittel behandeln.
S. 62)
Reinigungs- und Konservierungsmittel für Metall und Gummi (
–
S. 119)
Alle Kunststoffteile und pulverbeschichteten Teile mit einem milden Reinigungsund Pflegemittel behandeln.
Reiniger und Politur für glänzende und matte Lacke, Metall- und Kunststoffflächen ( S. 119)
18
REINIGUNG, PFLEGE
18.2
Kontroll- und Pflegearbeiten für den Winterbetrieb
103
Info
Wird das Motorrad auch im Winter benutzt, muss mit Streusalz auf den Straßen gerechnet werden. Es müssen daher Vorkehrungen gegen das aggressive Streusalz getroffen werden.
Wurde das Fahrzeug im Streusalz betrieben, ist es nach Fahrtende mit kaltem Wasser zu reinigen. Warmes Wasser würde die
Salzwirkung verstärken.
–
Motorrad reinigen. (
–
Bremsanlage reinigen.
S. 102)
Info
Nach JEDEM Fahrtende auf gesalzenen Straßen sind die Bremszangen und
Bremsbeläge, im abgekühlten und eingebauten Zustand, gründlich mit kaltem Wasser zu reinigen und gut zu trocknen.
Nach Fahrten auf gesalzenen Straßen ist das Motorrad gründlich mit kaltem
Wasser zu reinigen und gut zu trocknen.
401060-01
–
Motor, Schwingarm und alle anderen blanken oder verzinkten Teile (Bremsscheiben
ausgenommen) mit Korrosionsschutzmittel auf Wachsbasis behandeln.
Info
Es darf kein Korrosionsschutzmittel auf die Bremsscheiben gelangen,
dadurch wird die Bremswirkung stark vermindert.
–
Kette reinigen. (
S. 62)
19
LAGERUNG
19.1
Lagerung
104
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungsgemäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.
Info
Wenn Sie das Motorrad für längere Zeit stilllegen wollen, sollten Sie folgende Maßnahmen durchführen oder durchführen lassen.
Kontrollieren Sie vor der Stilllegung des Motorrades alle Teile auf Funktion und Verschleiß. Wenn Servicearbeiten, Reparaturen
oder Umbauten notwendig sind, sollten diese während der Stilllegung (geringere Auslastung der Werkstätten) durchgeführt werden. So können Sie lange Wartezeiten in den Werkstätten zu Saisonbeginn vermeiden.
–
Motorrad reinigen. (
–
Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen.
–
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
–
Beim letzten Auftanken vor der Stilllegung des Motorrades, Kraftstoffzusatz beimengen.
Kraftstoffzusatz (
401058-01
S. 102)
x(
S. 99)
S. 93)
S. 118)
–
Reifenluftdruck kontrollieren. (
–
Batterie ausbauen.
–
Batterie laden.
S. 83)
x ( S. 85)
x ( S. 85)
Vorgabe
Lagertemperatur der Batterie ohne
direkte Sonneneinstrahlung
–
0… 35 °C
Fahrzeug an einem trockenen Lagerplatz, der keinen großen Temperaturschwankungen unterliegt, abstellen.
Info
KTM empfiehlt, das Motorrad aufzuheben.
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Das Motorrad decken Sie am besten mit einer luftdurchlässigen Plane oder Decke
ab. Luftundurchlässige Materialien sollten keinesfalls verwendet werden, da Feuchtigkeit nicht entweichen kann und dadurch Korrosion entsteht.
S. 45)
Info
Es ist sehr schlecht, den Motor des stillgelegten Motorrades kurzzeitig laufen zu lassen. Da der Motor dabei nicht genügend warm wird, kondensiert
der beim Verbrennungsvorgang entstehende Wasserdampf und bringt Ventile
und Auspuff zum Rosten.
19.2
Inbetriebnahme nach der Lagerung
–
401059-01
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Batterie einbauen.
–
Kraftstoff tanken. (
x(
S. 45)
S. 85)
S. 34)
–
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme durchführen. (
–
Probefahrt durchführen.
S. 31)
20
FEHLERSUCHE
105
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
Motor dreht nicht durch (E-Starter)
Bedienungsfehler
–
Arbeitsschritte zum Startvorgang durchführen.
( S. 31)
Batterie entladen
–
Batterie laden.
–
Ladespannung kontrollieren.
–
Ruhestrom kontrollieren.
Motor dreht durch, springt aber nicht
an
Motor dreht nicht hoch
x(
S. 85)
x
x
–
Statorwicklung des Generators kontrollieren.
Hauptsicherung durchgeschmolzen
–
Hauptsicherung wechseln. (
Startrelais defekt
–
Startrelais kontrollieren.
Startermotor defekt
–
Bedienungsfehler
–
Arbeitsschritte zum Startvorgang durchführen.
( S. 31)
Kupplung der Kraftstoffschlauchverbindung nicht zusammengesteckt
–
Kraftstoffschlauchverbindung zusammenstecken.
Sicherung 1 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher
wechseln. ( S. 87)
Sicherung 2 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher
wechseln. ( S. 87)
Leerlaufdrehzahl falsch eingestellt
–
Leerlaufdrehzahl einstellen.
Zündkerze verrußt oder nass
–
Zündkerze reinigen und trocknen ggf. wechseln.
Elektrodenabstand der Zündkerze zu
groß
–
Elektrodenabstand einstellen.
Zündanlage defekt
–
Zündsystem kontrollieren.
Kurzschlusskabel im Kabelstrang aufgescheuert, Kurzschlusstaster bzw.
Not-Aus-Schalter defekt
–
Kabelstrang kontrollieren. (Sichtprüfung)
–
Elektrische Anlage kontrollieren.
Stecker vom EFI‑Steuergerät, Impulsgeber oder Zündspule oxydiert
–
Stecker reinigen und mit Kontaktspray behandeln.
Fehler im Kraftstoffeinspritzsystem
–
Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool auslesen.
Fehler im Kraftstoffeinspritzsystem
–
Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool auslesen.
Zündanlage defekt
–
Zündspule - Sekundärwicklung
kontrollieren.
x
S. 86)
x
Startermotor kontrollieren. x
x(
S. 97)
Vorgabe
Elektrodenabstand Zündkerze
0,9 mm
x
x
x
x
Motor hat zu wenig Leistung
–
Zündkerzenstecker kontrollieren.
–
Statorwicklung des Generators kontrollieren.
Luftfilter stark verschmutzt
–
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen.
( S. 58)
Kraftstofffilter stark verschmutzt
–
Kraftstofffilter wechseln.
Fehler im Kraftstoffeinspritzsystem
–
Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool auslesen.
Auspuffanlage undicht, deformiert
oder zu wenig Glasfasergarnfüllung
im Enddämpfer
–
Auspuffanlage auf Beschädigungen kontrollieren.
–
Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln.
( S. 59)
x
x
x
x
x
x
Ventilspiel zu gering
–
Ventilspiel einstellen.
Zündanlage defekt
–
Zündspule - Sekundärwicklung
kontrollieren.
x
x
Motor geht während der Fahrt aus
–
Zündkerzenstecker kontrollieren.
–
Statorwicklung des Generators kontrollieren.
Kraftstoffmangel
–
Kraftstoff tanken. (
Sicherung 1 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher
wechseln. ( S. 87)
x
x
S. 34)
20
FEHLERSUCHE
106
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
Motor geht während der Fahrt aus
Sicherung 2 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher
wechseln. ( S. 87)
Motor wird übermäßig heiß
zu wenig Kühlflüssigkeit im Kühlsystem
–
Kühlsystem auf Dichtheit kontrollieren.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
zu wenig Fahrtwind
–
Motor im Stand abstellen.
Kühlerlamellen stark verschmutzt
–
Kühlerlamellen reinigen.
Schaumbildung im Kühlsystem
–
Kühlflüssigkeit ablassen.
–
geknickter Kühlerschlauch
–
Thermostat defekt
–
x(
Kühlflüssigkeit einfüllen. x (
Kühlerschlauch wechseln. x
Thermostat kontrollieren. x
S. 94)
S. 94)
S. 95)
Vorgabe
Öffnungstemperatur: 70 °C
Defekt am Kühlerlüftersystem
FI Warnlampe (MIL) leuchtet bzw.
blinkt
Fehler im Kraftstoffeinspritzsystem
–
Sicherung Kühlerlüfter kontrollieren.
–
Sicherung 4 kontrollieren.
–
Kühlerlüfter kontrollieren.
–
Motorrad anhalten und mit Hilfe des Blinkcodes das fehlerhafte Bauteil identifizieren.
x
Info
siehe Blinkcode
–
Verkabelung auf Beschädigung und elektrische
Steckverbindungen auf Korrosion und Beschädigung kontrollieren.
–
Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool auslesen.
Schlauch der Motorentlüftung
geknickt
–
Entlüftungsschlauch knickfrei verlegen ggf.
wechseln.
Motorölstand zu hoch
–
Motorölstand kontrollieren. (
zu dünnflüssiges Motoröl (Viskosität)
–
Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen.
( S. 99)
Kolben bzw. Zylinder verschlissen
–
Kolben/Zylinder - Einbauspiel ermitteln.
Batterie wird vom Generator nicht
geladen
–
Ladespannung kontrollieren.
–
Statorwicklung des Generators kontrollieren.
ungewollter Stromverbraucher
–
Ruhestrom kontrollieren.
Tachowerte gelöscht (Uhrzeit, Stoppuhr, Rundenzeiten)
Die Batterie im Tacho ist leer
–
Tachobatterie wechseln. (
Fernlicht, Abblendlicht, Begrenzungslicht, Rücklicht und Kennzeichenbeleuchtung funktionieren nicht
Sicherung 3 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher
wechseln. ( S. 87)
Tacho, Hupe, Bremslicht, Blinker und
Kühlerlüfter (optional) funktionieren
nicht
Sicherung 4 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher
wechseln. ( S. 87)
x
hoher Ölverbrauch
S. 98)
x
Batterie entladen
x
x
x
x
S. 92)
21
BLINKCODE
107
Blinkcode FI Warnlampe (MIL)
02 FI Warnlampe (MIL) blinkt 2x kurz
Fehlersetzbedingung
Impulsgeber - Fehlfunktion im Schaltkreis
Blinkcode FI Warnlampe (MIL)
06 FI Warnlampe (MIL) blinkt 6x kurz
Fehlersetzbedingung
Drosselklappensensor Kreis A - Eingangssignal zu niedrig
Drosselklappensensor Kreis A - Eingangssignal zu hoch
Blinkcode FI Warnlampe (MIL)
09 FI Warnlampe (MIL) blinkt 9x kurz
Fehlersetzbedingung
Drucksensor‑Saugrohr Zylinder 1 - Eingangssignal zu niedrig
Drucksensor‑Saugrohr Zylinder 1 - Eingangssignal zu hoch
Blinkcode FI Warnlampe (MIL)
12 FI Warnlampe (MIL) blinkt 1x lang, 2x kurz
Fehlersetzbedingung
Temperatursensor‑Kühlflüssigkeit - Eingangssignal zu niedrig
Temperatursensor‑Kühlflüssigkeit - Eingangssignal zu hoch
Blinkcode FI Warnlampe (MIL)
13 FI Warnlampe (MIL) blinkt 1x lang, 3x kurz
Fehlersetzbedingung
Temperatursensor‑Ansaugluft - Eingangssignal zu niedrig
Temperatursensor‑Ansaugluft - Eingangssignal zu hoch
Blinkcode FI Warnlampe (MIL)
15 FI Warnlampe (MIL) blinkt 1x lang, 5x kurz
Fehlersetzbedingung
Neigungswinkelsensor (A/D type) - Eingangssignal zu niedrig
Neigungswinkelsensor (A/D type) - Eingangssignal zu hoch
Blinkcode FI Warnlampe (MIL)
17 FI Warnlampe (MIL) blinkt 1x lang, 7x kurz
Fehlersetzbedingung
EXC EU, EXC SIX DAYS
Lambdasonde Zylinder 1, Sonde 1 - Fehlfunktion im Schaltkreis
Blinkcode FI Warnlampe (MIL)
33 FI Warnlampe (MIL) blinkt 3x lang, 3x kurz
Fehlersetzbedingung
Einspritzventil Zylinder 1 - Fehlfunktion im Schaltkreis
Blinkcode FI Warnlampe (MIL)
37 FI Warnlampe (MIL) blinkt 3x lang, 7x kurz
Fehlersetzbedingung
Zündspule 1, Zylinder 1 - Fehlfunktion im Schaltkreis
Blinkcode FI Warnlampe (MIL)
41 FI Warnlampe (MIL) blinkt 4x lang, 1x kurz
Fehlersetzbedingung
Kraftstoffpumpensteuerung - Unterbrechung/Kurzschluss nach Masse
Kraftstoffpumpensteuerung - Eingangssignal zu niedrig
21
BLINKCODE
108
Blinkcode FI Warnlampe (MIL)
45 FI Warnlampe (MIL) blinkt 4x lang, 5x kurz
Fehlersetzbedingung
EXC EU, EXC SIX DAYS
Heizung‑Lambdasonde Zylinder 1, Sonde 1 - Unterbrechung/Kurzschluss nach Masse
EXC EU, EXC SIX DAYS
Heizung‑Lambdasonde Zylinder 1, Sonde 1 - Eingangssignal zu hoch
22
TECHNISCHE DATEN
22.1
Motor
109
Bauart
1-Zylinder 4-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt
Hubraum (alle 450 Modelle)
449,3 cm³
Hubraum (alle 500 Modelle)
510,4 cm³
Hub (alle 450 Modelle)
63,4 mm
Hub (alle 500 Modelle)
72 mm
Bohrung
95 mm
Verdichtung
11,8:1
Leerlaufdrehzahl
1.800… 1.900 1/min
Steuerung
OHC, 4 Ventile über Kipphebel gesteuert, Antrieb über Zahnkette
Ventildurchmesser Einlass
40 mm
Ventildurchmesser Auslass
33 mm
Ventilspiel
Auslass bei: 20 °C
0,12… 0,17 mm
Einlass bei: 20 °C
0,10… 0,15 mm
Kurbelwellenlagerung
2 Rillenkugellager
Pleuellager
Nadellager
Kolbenbolzenlager
keine Lagerbuchse - DLC beschichteter Kolbenbolzen
Kolben
Leichtmetall geschmiedet
Kolbenringe
1 Kompressionsring, 1 Ölabstreifring
Motorschmierung
Druckumlaufschmierung mit 2 Rotorpumpen
Primärübersetzung
32:76
Kupplung
Mehrscheibenkupplung im Ölbad / hydraulisch betätigt
Getriebeübersetzung
1. Gang
14:36
2. Gang
17:32
3. Gang
19:28
4. Gang
22:26
5. Gang
24:23
6. Gang
26:21
Generator
12 V, 200 W
Zündanlage
kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage mit digitaler
Zündverstellung, Typ Kokusan
Zündkerze
NGK LKAR 8AI - 9
Elektrodenabstand Zündkerze
0,9 mm
Kühlung
Flüssigkeitskühlung, permanente Umwälzung der Kühlflüssigkeit
durch Wasserpumpe
Starthilfe
E-Starter/Kickstarter
22.2
Anzugsdrehmomente Motor
Öldüse zur Kolbenkühlung
M4
2 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kabelhalter im Generatordeckel
M4
4 Nm
Loctite® 243™
Öldüse zur Kipphebelschmierung
M5
2 Nm
Loctite® 243™
Öldüse zur Kolbenkühlung
M5
2 Nm
Loctite® 243™
Schraube Arretierhebel
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Federteller Kupplung
M5
6 Nm
–
Schraube Impulsgeber
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Lagersicherung
M5
6 Nm
Loctite® 2701
Schraube Ölfilterdeckel
M5
6 Nm
–
Schraube Ölpumpendeckel
M5
6 Nm
Loctite® 243™
22
TECHNISCHE DATEN
110
Schraube Stator
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Mutter Wasserpumpenrad
M6
8 Nm
Loctite® 243™
Schraube Anschlagstück Kickstarter
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Auspuffflansch
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Drehmomentbegrenzer
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Federlasche Kickstarter
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Generatordeckel
M6x25
10 Nm
–
Schraube Kupplungsdeckel
M6x25
10 Nm
–
Schraube Motorgehäuse
M6x40
10 Nm
–
Schraube Motorgehäuse
M6x60
10 Nm
–
Schraube Motorgehäuse
M6x75
10 Nm
–
Schraube Motorgehäuse
M6x80
10 Nm
–
Schraube Motorgehäuse
M6x85
10 Nm
–
Schraube Nockenwellenhalteblech
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Ölpumpendeckel
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Schaltarretierung
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Schalthebel
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Schraube Startermotor
M6
10 Nm
–
Schraube Steuerkettenausfallsicherung
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Steuerkettenführungsschiene
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Steuerkettenspanner
M6
10 Nm
–
Schraube Steuerkettenspannschiene
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Ventildeckel
M6
10 Nm
–
Schraube Wasserpumpendeckel
M6x25
10 Nm
–
Schraube Wasserpumpendeckel
M6x55
10 Nm
–
Schraube Zwischenrad
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Zylinderkopf
M6
10 Nm
–
Verschlussschraube Unterdruckanschluss
M6
2,5 Nm
Loctite® 243™
Öldüse zur Ausgleichswellenschmierung
M6x0,75
4 Nm
–
Öldüse zur Pleuellagerschmierung
M6x0,75
4 Nm
–
Verschlussschraube Ölkanal
M7
9 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kipphebellagerung
M7x1
15 Nm
–
Schraube Kickstarter
M8
25 Nm
Loctite® 2701
Schraube Kupplungsdeckel
M8
10 Nm
–
Verschlussschraube Kurbelwellenfixierung
M8
10 Nm
–
Verschlussschraube Steuerkettenspanner
M8x1
8 Nm
–
Schraube Kettenritzel
M10
60 Nm
Loctite® 2701
Verschlussschraube Ölkanal
M10
15 Nm
Loctite® 243™
Schraube Zylinderkopf
M10x1,25
Anzugsreihenfolge:
Diagonal anziehen,
beginnend bei der
hinteren Schraube am
Steuerkettenschacht.
1. Stufe
10 Nm
2. Stufe
30 Nm
3. Stufe
50 Nm
geölt mit Motoröl
Mutter Rotor
M12x1
60 Nm
–
Zündkerze
M12x1,25
15… 20 Nm
–
22
TECHNISCHE DATEN
111
Ölablassschraube mit Magnet
M12x1,5
20 Nm
–
Temperatursensor‑Kühlflüssigkeit
M12x1,5
12 Nm
–
Verschlussschraube Öldruckregelventil
M12x1,5
20 Nm
–
Verschlussschraube SLS
M12x1,5
20 Nm
–
Verschlussschraube Kipphebel
M14x1,25
20 Nm
–
Mutter Kupplungsmitnehmer
M18x1,5
100 Nm
–
Mutter Primärrad
M20LHx1,5
100 Nm
Loctite® 648™
Verschlussschraube Getriebeölsieb
M20x1,5
15 Nm
–
Verschlussschraube Motorölsieb
M20x1,5
15 Nm
–
22.3
Füllmengen
22.3.1
Füllmenge - Motoröl
Motoröl
1,5 l
Motoröl (SAE 10W/50) (
S. 116)
alternatives Motoröl
für erschwerte
Einsatzbedingungen und
Laufleistungssteigerung
22.3.2
Motoröl (SAE 10W/60)
(00062010035) ( S. 116)
Füllmenge - Kühlflüssigkeit
Kühlflüssigkeit
1,2 l
Kühlflüssigkeit (
S. 116)
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt) (
22.3.3
Füllmenge - Kraftstoff
Kraftstofftankinhalt gesamt ca.
(alle EXC Modelle)
9l
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (
S. 117)
Kraftstofftankinhalt gesamt ca.
(alle XC‑W Modelle)
8,5 l
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (
S. 117)
Kraftstoffreserve ca.
22.4
S. 116)
1,5 l
Fahrgestell
Rahmen
Zentralrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahlrohren
Gabel (EXC EU, EXC AUS, alle XC‑W Modelle)
WP Suspension Up Side Down 4860 MXMA PA
Gabel (EXC SIX DAYS)
WP Suspension Up Side Down 4860 4CS
Federweg (EXC EU, EXC AUS, alle XC‑W Modelle)
vorne
300 mm
Federweg (EXC SIX DAYS)
vorne
292 mm
Federweg
hinten
335 mm
Gabelversatz
20 mm
Federbein
WP Suspension PDS 5018 DCC
Bremsanlage
Scheibenbremsen, Bremszangen schwimmend gelagert
Bremsscheiben - Durchmesser
vorne
260 mm
hinten
220 mm
Bremsscheiben - Verschleißgrenze
vorne
2,5 mm
hinten
3,5 mm
Reifenluftdruck Gelände
vorne
1,0 bar
hinten
1,0 bar
22
TECHNISCHE DATEN
112
Reifenluftdruck Straße (alle EXC Modelle)
vorne
1,5 bar
hinten
1,5 bar
Sekundärübersetzung (alle 450 EXC Modelle)
14:52 (13:52)
Sekundärübersetzung (alle 500 EXC Modelle)
14:50 (13:50)
Sekundärübersetzung (450 XC-W USA)
13:52
Sekundärübersetzung (500 XC-W USA)
13:50
Kette
5/8 x 1/4"
Lieferbare Kettenräder
38, 40, 42, 45, 48, 49, 50, 51, 52
Steuerkopfwinkel
63,5°
Radstand
1.482±10 mm
Sitzhöhe unbelastet
970 mm
Bodenfreiheit unbelastet
345 mm
Gewicht ohne Kraftstoff ca. (alle 450 EXC Modelle)
112 kg
Gewicht ohne Kraftstoff ca. (alle 500 EXC Modelle)
112,5 kg
Gewicht ohne Kraftstoff ca. (450 XC-W USA)
111 kg
Gewicht ohne Kraftstoff ca. (500 XC-W USA)
112 kg
Höchstzulässige Achslast vorne
145 kg
Höchstzulässige Achslast hinten
190 kg
Höchstzulässiges Gesamtgewicht
335 kg
22.5
Elektrik
Batterie
YTX5L-BS
Batteriespannung: 12 V
Nennkapazität: 4 Ah
wartungsfrei
Tachobatterie
CR 2430
Batteriespannung: 3 V
Sicherung
58011109105
5A
Sicherung
58011109110
10 A
Sicherung
58011109120
20 A
Scheinwerfer
S2 / Sockel BA20d
12 V
35/35 W
Begrenzungslicht
W5W / Sockel W2,1x9,5d
12 V
5W
Kontrolllampen (alle EXC Modelle)
W2,3W / Sockel W2x4,6d
12 V
2,3 W
Blinker (alle EXC Modelle)
R10W / Sockel BA15s
12 V
10 W
Brems-/Rücklicht
LED
Kennzeichenbeleuchtung (alle EXC
Modelle)
W5W / Sockel W2,1x9,5d
12 V
5W
Gültigkeit
Reifen vorne
Reifen hinten
(alle EXC Modelle)
80/100 - 21 M/C 51M TT
MAXXIS MAXX CROSS SI
140/80 - 18 M/C 70R TT
MAXXIS MAXX ENDURO
(alle XC‑W Modelle)
80/100 - 21 51M TT
Dunlop GEOMAX MX51
110/100 - 18 64M TT
Dunlop GEOMAX MX51
22.6
Reifen
Weitere Informationen finden Sie im Bereich Service unter:
http://www.ktm.com
22
TECHNISCHE DATEN
22.7
Gabel
22.7.1
EXC EU, EXC AUS, alle XC‑W Modelle
113
Gabelartikelnummer
14.18.7L.69
Gabel
WP Suspension Up Side Down 4860 MXMA PA
Druckstufendämpfung
Komfort
22 Klicks
Standard
20 Klicks
Sport
18 Klicks
Zugstufendämpfung
Komfort
20 Klicks
Standard
18 Klicks
Sport
16 Klicks
Federvorspannung - Preload Adjuster
Komfort
1 Umdrehung
Standard
2 Umdrehungen
Sport
2 Umdrehungen
Federlänge mit Vorspannbuchse(n)
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
513 mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
513 mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
513 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
4,2 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
4,4 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
4,6 N/mm
Gabellänge
940 mm
Luftkammerlänge
110+10
−20 mm
Gabelöl pro Gabelbein
22.7.2
618 ml
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1) (
S. 116)
EXC SIX DAYS
Gabelartikelnummer
24.18.7M.69
Gabel
WP Suspension Up Side Down 4860 4CS
Druckstufendämpfung
Komfort
24 Klicks
Standard
22 Klicks
Sport
16 Klicks
Zugstufendämpfung
Komfort
20 Klicks
Standard
18 Klicks
Sport
18 Klicks
Federlänge mit Vorspannbuchse(n)
470 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
4,4 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
4,6 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
4,8 N/mm
Gabellänge
Ölmenge pro Gabelbein
932 mm
607 ml
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1) (
S. 116)
22
TECHNISCHE DATEN
22.8
Federbein
114
Federbeinartikelnummer
12.18.7L.69
Federbein
WP Suspension PDS 5018 DCC
Druckstufendämpfung Low Speed
Komfort
25 Klicks
Standard
20 Klicks
Sport
15 Klicks
Druckstufendämpfung High Speed
Komfort
2 Umdrehungen
Standard
1,5 Umdrehungen
Sport
1,25 Umdrehungen
Zugstufendämpfung
Komfort
28 Klicks
Standard
24 Klicks
Sport
22 Klicks
Federvorspannung
Komfort
9 mm
Standard
9 mm
Sport
9 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
69 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
72 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
76 N/mm
Federlänge
250 mm
Gasdruck
10 bar
Statischer Durchhang
33… 35 mm
Fahrtdurchhang
105… 115 mm
Einbaulänge
417 mm
Stoßdämpferöl
Stoßdämpferöl (SAE 2,5) (50180342S1) (
22.9
S. 117)
Anzugsdrehmomente Fahrgestell
Speichennippel Vorderrad
M4,5
5… 6 Nm
–
Schraube Batteriepol
M5
2,5 Nm
–
Schraube Einstellring Federbein
M5
5 Nm
–
Schraube Spoiler an Kraftstofftank
(alle XC‑W Modelle)
M5x12
1,5 Nm
–
Schraube Temperatursensor‑Ansaugluft
M5
2 Nm
–
Speichennippel Hinterrad
M5
5… 6 Nm
–
Restliche Muttern Fahrgestell
M6
10 Nm
–
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
–
Schraube Bremsscheibe hinten
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Schraube Bremsscheibe vorne
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Schraube Gasdrehgriff
M6
3 Nm
–
Schraube Kettengleitschutz
M6
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kugelgelenk Druckstange am
Fußbremszylinder
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Kraftstoffanschluss an Kraftstoffpumpe
M8
10 Nm
–
Mutter Fußbremshebelanschlag
M8
20 Nm
–
Mutter Kettenradschraube
M8
35 Nm
Loctite® 2701
Mutter Reifenhalter
M8
10 Nm
–
Restliche Muttern Fahrgestell
M8
25 Nm
–
22
TECHNISCHE DATEN
115
Restliche Schrauben Fahrgestell
M8
25 Nm
–
Schraube Bremszange vorne
M8
25 Nm
Loctite® 243™
Schraube Gabelbrücke oben
(EXC SIX DAYS)
M8
17 Nm
–
Schraube Gabelbrücke oben (EXC EU,
EXC AUS, alle XC‑W Modelle)
M8
20 Nm
–
Schraube Gabelbrücke unten
(EXC SIX DAYS)
M8
12 Nm
–
Schraube Gabelbrücke unten (EXC EU,
EXC AUS, alle XC‑W Modelle)
M8
15 Nm
–
Schraube Gabelfaust
M8
15 Nm
–
Schraube Gabelschaftrohr oben
(EXC SIX DAYS)
M8
17 Nm
Loctite® 243™
Schraube Gabelschaftrohr oben
(EXC EU, EXC AUS, alle XC‑W
Modelle)
M8
20 Nm
–
Schraube Kettengleitstück
M8
15 Nm
–
Schraube Lenkerklemmbrücke
M8
20 Nm
–
Schraube Motorstreben
M8
33 Nm
–
Schraube Rahmenausleger
M8
35 Nm
Loctite® 2701
Schraube Seitenständerbefestigung
M8
45 Nm
Loctite® 2701
Motortragschraube
M10
60 Nm
–
Restliche Muttern Fahrgestell
M10
45 Nm
–
Restliche Schrauben Fahrgestell
M10
45 Nm
–
Schraube Lenkeraufnahme
M10
40 Nm
Loctite® 243™
Mutter Kraftstoffpumpe Befestigung
M12
15 Nm
–
Schraube Federbein oben
M12
80 Nm
Loctite® 2701
Schraube Federbein unten
M12
80 Nm
Loctite® 2701
Mutter Sitzbankbefestigung
M12x1
20 Nm
–
Mutter Schwingarmbolzen
M16x1,5
100 Nm
–
Einschraubstutzen Kühlsystem
M20x1,5
12 Nm
Loctite® 243™
Mutter Steckachse hinten
M20x1,5
80 Nm
–
Schraube Steuerkopf oben
M20x1,5
12 Nm
–
Schraube Steckachse vorne
M24x1,5
45 Nm
–
23
BETRIEBSSTOFFE
116
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1
nach
– DOT
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Bremsflüssigkeit, welche der angegebenen Norm entspricht (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzt. KTM empfiehlt Castrol und Motorex® Produkte.
Lieferant
Castrol
– RESPONSE BRAKE FLUID SUPER DOT 4
Motorex®
– Brake Fluid DOT 5.1
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1)
nach
– SAE (
S. 120) (SAE 4)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Öle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden
Eigenschaften besitzen.
Kühlflüssigkeit
Vorgabe
– Nur geeignete Kühlflüssigkeit verwenden (auch in Ländern mit hohen Temperaturen). Bei minderwertigen Frostschutzmitteln kann
es zu Korrosion und Schaumbildung kommen. KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Mischungsverhältnis
Gefrierschutz: −25… −45 °C
50 % Korrosions-/Frostschutzmittel
50 % destilliertes Wasser
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt)
−40 °C
Gefrierschutz
Lieferant
Motorex®
– COOLANT G48
Motoröl (SAE 10W/60) (00062010035)
nach
– JASO T903 MA (
–
SAE (
–
KTM LC4 2007+
S. 120)
S. 120) (SAE 10W/60)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Motoröle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzen. KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
vollsynthetisches Motoröl
Lieferant
Motorex®
– Cross Power 4T
Motoröl (SAE 10W/50)
nach
– JASO T903 MA (
–
SAE (
S. 120)
S. 120) (SAE 10W/50)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Motoröle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzen. KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
vollsynthetisches Motoröl
23
BETRIEBSSTOFFE
117
Lieferant
Motorex®
– Cross Power 4T
Stoßdämpferöl (SAE 2,5) (50180342S1)
nach
– SAE (
S. 120) (SAE 2,5)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Öle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden
Eigenschaften besitzen.
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)
nach
– DIN EN 228 (ROZ 95)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur bleifreien Superkraftstoff, welcher der angegebenen Norm entspricht oder gleichwertig ist.
–
Ein Anteil von bis zu 10 % Ethanol (E10 Kraftstoff) ist dabei unbedenklich.
Info
Verwenden Sie keinen Kraftstoff aus Methanol (z. B. M15, M85, M100) oder mit einem Anteil von mehr als 10 % Ethanol
(z. B. E15, E25, E85, E100).
24
HILFSSTOFFE
Griffgummikleber (00062030051)
Lieferant
KTM-Sportmotorcycle AG
– GRIP GLUE
Hochviskoses Schmierfett
Vorgabe
– KTM empfiehlt SKF® Produkte.
Lieferant
SKF®
– LGHB 2
Kettenreinigungsmittel
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Chain Clean
Kettenspray Offroad
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Chainlube Offroad
Kraftstoffzusatz
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Fuel Stabilizer
Langzeitfett
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Bike Grease 2000
Luftfilter-Reinigungsmittel
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Twin Air Dirt Bio Remover
Motorradreiniger
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Moto Clean 900
118
24
HILFSSTOFFE
Öl für Schaumstoff-Luftfilter
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Twin Air Liquid Bio Power
Reiniger und Politur für glänzende und matte Lacke, Metall- und Kunststoffflächen
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Clean & Polish
Reinigungs- und Konservierungsmittel für Metall und Gummi
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Protect & Shine
Universal Ölspray
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Joker 440 Synthetic
119
25
NORMEN
120
SAE
Die SAE-Viskositätsklassen wurden von der Society of Automotive Engineers festgelegt und dienen der Einteilung der Öle nach ihrer
Viskosität. Die Viskosität beschreibt nur eine Eigenschaft eines Öls und enthält keinerlei Aussage zur Qualität.
JASO T903 MA
Unterschiedliche technische Entwicklungsrichtungen erforderten eine eigene Spezifikation für 4-Takt Motorräder - die JASO T903
MA Norm. Früher wurden für 4-Takt Motorräder Motoröle aus dem PKW Bereich eingesetzt, weil es keine eigene Motorradspezifikation gab. Werden bei PKW Motoren lange Serviceintervalle gefordert, so stehen bei Motorrad Motoren hohe Leistungsausbeute bei
hohen Drehzahlen im Vordergrund. Bei den meisten Motorrad Motoren wird auch das Getriebe und die Kupplung mit dem gleichen
Öl geschmiert. Die JASO MA Norm geht auf diese speziellen Anforderungen ein.
INDEXVERZEICHNIS
121
INDEXVERZEICHNIS
F
A
Abbildungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Arbeitsregeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
B
Batterie
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
laden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Bedienungsanleitung . . . . . . .
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Betriebsstoffe . . . . . . . . . . . .
Blinkcode . . . . . . . . . . . . . .
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..... 8
..... 6
..... 9
107-108
Blinkerlampe
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Blinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Bremsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71-79
Bremsbeläge
der Hinterradbremse kontrollieren
der Hinterradbremse wechseln . .
der Vorderradbremse kontrollieren
der Vorderradbremse wechseln . .
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77
78
73
74
Bremsflüssigkeit
der Hinterradbremse nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
der Vorderradbremse nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Bremsflüssigkeitsstand
der Hinterradbremse kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . 76
der Vorderradbremse kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Bremsscheiben
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
D
Druckstufendämpfung
der Gabel einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Druckstufendämpfung High Speed
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Druckstufendämpfung Low Speed
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
E
Einsatzdefinition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Enddämpfer
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Glasfasergarnfüllung wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Ersatzteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Erschwerte Einsatzbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
hohe Temperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
langsame Fahrt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
nasse Strecke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
nasser Sand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
niedrige Temperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
schlammige Strecke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schnee . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
trockener Sand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
28
30
30
30
29
30
30
30
29
E-Starterknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Fahrgestellnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Fahrtdurchhang
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Fahrwerksgrundeinstellung
zum Fahrergewicht kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Fahrzeugansicht
hinten rechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
vorne links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Federbein
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . .
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrtdurchhang kontrollieren . . . .
Federvorspannung einstellen . . . .
statischen Durchhang kontrollieren
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55
56
39
40
39
Fehlersuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105-106
Frostschutz
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Füllmenge
Kühlflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95, 111
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100, 111
Fußbremshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Leerweg kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
G
Gabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Gabelbeine
ausbauen . . . . . . . . . . . . . .
einbauen . . . . . . . . . . . . . . .
entlüften . . . . . . . . . . . . . . .
Federvorspannung einstellen .
Grundeinstellung kontrollieren
Staubmanschetten reinigen . .
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46
47
45
43
41
45
Gabelschutz
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Garantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Gasbowdenzugspiel
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Gasbowdenzugverlegung
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Gasdrehgriff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Gewährleistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Griffgummi
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
sichern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
H
Handbremshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Leerweg einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Leerweg kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
14
71
71
71
Hauptsicherung
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Hilfsstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
INDEXVERZEICHNIS
122
Hinterrad
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Lenkung
absperren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
entsperren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Hupentaster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Lichtschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
I
Luftfilter
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Inbetriebnahme
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . 27
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme . . 31
nach der Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
K
Kette
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Kettenführung
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
Luftfilterkasten
abdichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Luftfilterkastendeckel
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
M
Motor
einfahren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Kettenrad
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
Motornummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Kettenritzel
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
Motoröl
nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Kettenspannung
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Kickstarter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Kontrolllampenübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Kotflügel vorne
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Kraftstoffsieb
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Motorölstand
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Motorrad
mit Hubständer aufheben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
vom Hubständer nehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Motorschutz
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
N
Kraftstofftank
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Not-Aus-Schalter
Kühlflüssigkeit
ablassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
einfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Ölfilter
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Kühlflüssigkeitsstand
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93-94
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Kundendienst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
O
Ölsiebe
reinigen
R
Rahmen
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Reifenluftdruck
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Kupplungshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Reifenzustand
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Kurzschlusstaster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
S
L
Schalthebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Grundstellung kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Kupplung
Flüssigkeit wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Flüssigkeitsstand kontrollieren/berichtigen . . . . . . . . . . 68
Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
Leerlaufdrehzahl
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Lenkerposition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Scheinwerfer
Leuchtweite einstellen
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Scheinwerfereinstellung
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Scheinwerferlampe
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
INDEXVERZEICHNIS
123
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Schlüsselnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Schutzkleidung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Schwingarm
kontrollieren
Seitenständer . .
Service . . . . . .
Serviceplan . . .
Sicherer Betrieb
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
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. . 25
... 9
35-36
... 7
Sicherung
der einzelnen Stromverbraucher wechseln . . . . . . . . . . 87
des Kühlerlüfters wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Hauptsicherung wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Sitzbank
abnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
montieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Speichenspannung
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Startvorgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Steuerkopflager
schmieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Steuerkopflagerspiel
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
T
Tacho
Batterie wechseln . . . . . . . . . .
einstellen . . . . . . . . . . . . . . .
Kilometer oder Meilen einstellen
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . .
Uhrzeit einstellen . . . . . . . . . .
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92
18
17
17
18
Tanken
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Tankverschluss
öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Technische Daten
Anzugsdrehmomente Fahrgestell
Anzugsdrehmomente Motor . . .
Elektrik . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrgestell . . . . . . . . . . . . . .
Federbein . . . . . . . . . . . . . . .
Füllmengen . . . . . . . . . . . . . .
Gabel . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motor . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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114
109
112
111
114
111
113
109
112
Transport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Typenschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
U
Umwelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Untere Gabelbrücke
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48-49
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50, 52
V
Vorderrad
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
W
Winterbetrieb
Kontroll- und Pflegearbeiten
. . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Z
Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Zugstufendämpfung
der Gabel einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
*3211864de*
3211864de
05/2012
KTM-Sportmotorcycle AG
5230 Mattighofen/Österreich
http://www.ktm.com
Foto: Mitterbauer/KTM
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