KTM 300 XC US EU 2012 Cross Country Bike Benutzerhandbuch

KTM 300 XC US EU 2012 Cross Country Bike Benutzerhandbuch
BEDIENUNGSANLEITUNG 2012
125 SX
150 SX
250 SX
150 XC USA
250 XC EU/USA
300 XC EU/USA
Art.-Nr. 3211714de
LIEBER KTM KUNDE
1
Wir möchten Sie recht herzlich zu Ihrer Entscheidung für ein KTM Motorrad beglückwünschen. Sie sind nun Besitzer eines modernen
sportlichen Motorrades, das Ihnen bestimmt viel Freude bereiten wird, wenn Sie es entsprechend warten und pflegen.
LIEBER KTM KUNDE
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Fahren!
Bitte tragen Sie unten die Seriennummern Ihres Fahrzeuges ein.
Fahrgestellnummer (
Motornummer (
S. 9)
Händlerstempel
S. 9)
Die Bedienungsanleitung entsprach zum Zeitpunkt der Drucklegung dem neuesten Stand dieser Baureihe. Kleine Abweichungen, die
sich aus der konstruktiven Weiterentwicklung ergeben, sind jedoch nie ganz auszuschließen.
Alle enthaltenen Angaben sind unverbindlich. Die KTM-Sportmotorcycle AG behält sich insbesondere das Recht vor, technische Angaben, Preise, Farben, Formen, Materialien, Dienst- und Serviceleistungen, Konstruktionen, Ausstattungen und ähnliches ohne vorheriger Ankündigung und ohne Angabe von Gründen zu ändern bzw. ersatzlos zu streichen, sie an lokale Gegebenheiten anzupassen sowie
die Fertigung eines bestimmten Modells ohne vorherige Ankündigung einzustellen. KTM übernimmt keine Haftung für Liefermöglichkeiten, Abweichungen von Abbildungen und Beschreibungen sowie Druckfehler und Irrtümer. Die abgebildeten Modelle enthalten zum
Teil Sonderausstattungen, die nicht zum serienmäßigen Lieferumfang gehören.
© 2011 KTM-Sportmotorcycle AG, Mattighofen Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Nachdruck, auch auszugsweise, sowie Vervielfältigungen jeder Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Urhebers.
ISO 9001(12 100 6061)
Im Sinne der internationalen Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 wendet KTM Qualitätssicherungsprozesse an, die
zu höchstmöglicher Produktqualität führen.
Ausgestellt durch: TÜV Management Service
KTM-Sportmotorcycle AG
5230 Mattighofen, Österreich
INHALTSVERZEICHNIS
INHALTSVERZEICHNIS
DARSTELLUNGSMITTEL ..................................................... 4
WICHTIGE HINWEISE.......................................................... 5
FAHRZEUGANSICHT ........................................................... 7
Fahrzeugansicht vorne links (Symboldarstellung) ................ 7
Fahrzeugansicht hinten rechts (Symboldarstellung)............. 8
SERIENNUMMERN ............................................................. 9
Fahrgestellnummer .......................................................... 9
Typenschild .................................................................... 9
Motornummer ................................................................. 9
Gabelartikelnummer ........................................................ 9
Federbeinartikelnummer .................................................. 9
BEDIENUNGSELEMENTE .................................................. 10
Kupplungshebel ............................................................ 10
Handbremshebel ........................................................... 10
Gasdrehgriff .................................................................. 10
Kurzschlusstaster .......................................................... 10
E-Starterknopf (250/300 XC).......................................... 11
Tankverschluss öffnen.................................................... 11
Tankverschluss schließen ............................................... 11
Kraftstoffhahn (alle XC Modelle) ..................................... 12
Kraftstoffhahn (alle SX Modelle) ..................................... 12
Choke........................................................................... 12
Schalthebel .................................................................. 13
Kickstarter .................................................................... 13
Fußbremshebel ............................................................. 13
Seitenständer (alle XC Modelle) ...................................... 14
Plug-in-Ständer (alle SX Modelle).................................... 14
INBETRIEBNAHME ........................................................... 15
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme................................ 15
Motor einfahren............................................................. 16
Fahrzeug auf erschwerte Einsatzbedingungen
vorbereiten.................................................................... 16
Vorbereitungen für Fahrten im trockenen Sand ................. 17
Vorbereitungen für Fahrten im nassen Sand ..................... 17
Vorbereitungen für Fahrten bei nasser und schlammiger
Strecke......................................................................... 18
Vorbereitungen für Fahrten bei hoher Temperatur und
langsamer Fahrt ............................................................ 18
Vorbereitungen für Fahrten bei niedrigen Temperaturen
oder bei Schnee ............................................................ 19
FAHRANLEITUNG ............................................................. 20
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme ...... 20
Startvorgang.................................................................. 20
Anfahren ...................................................................... 21
Schalten, Fahren ........................................................... 21
Abbremsen ................................................................... 21
Anhalten, Parken........................................................... 22
Kraftstoff tanken ........................................................... 22
SERVICEPLAN (SX) ........................................................... 24
Serviceplan................................................................... 24
Servicearbeiten (als Zusatzauftrag).................................. 25
SERVICEPLAN (XC) ........................................................... 26
Serviceplan................................................................... 26
Servicearbeiten (als Zusatzauftrag).................................. 27
FAHRWERK ABSTIMMEN .................................................. 28
Fahrwerksgrundeinstellung zum Fahrergewicht
kontrollieren.................................................................. 28
Druckstufendämpfung Federbein .................................... 28
Druckstufendämpfung Low Speed des Federbeins
einstellen...................................................................... 28
Druckstufendämpfung High Speed des Federbeins
einstellen...................................................................... 29
2
Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen .................
Maß Hinterrad entlastet ermitteln ...................................
Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren ..........
Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren ...................
Federvorspannung des Federbeins einstellen
...............
Fahrtdurchhang einstellen
.........................................
Grundeinstellung der Gabel kontrollieren .........................
Druckstufendämpfung der Gabel einstellen ......................
Zugstufendämpfung der Gabel einstellen .........................
Lenkerposition ..............................................................
Lenkerposition einstellen
...........................................
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL....................................
Motorrad mit Hubständer aufheben .................................
Motorrad vom Hubständer nehmen..................................
Gabelbeine entlüften .....................................................
Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen......................
Gabelschutz lösen .........................................................
Gabelschutz positionieren ..............................................
Gabelbeine ausbauen
................................................
Gabelbeine einbauen
................................................
Gabelschutz ausbauen
..............................................
Gabelschutz einbauen
...............................................
Untere Gabelbrücke ausbauen
...................................
Untere Gabelbrücke einbauen
....................................
Steuerkopflagerspiel kontrollieren ...................................
Steuerkopflagerspiel einstellen ...................................
Steuerkopflager schmieren
........................................
Startnummerntafel ausbauen..........................................
Startnummerntafel einbauen ..........................................
Kotflügel vorne ausbauen ...............................................
Kotflügel vorne einbauen................................................
Federbein ausbauen
..................................................
Federbein einbauen
..................................................
Sitzbank abnehmen .......................................................
Sitzbank montieren........................................................
Luftfilterkastendeckel ausbauen......................................
Luftfilterkastendeckel einbauen ......................................
Luftfilter ausbauen
...................................................
Luftfilter einbauen
....................................................
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen
........................
Enddämpfer ausbauen ...................................................
Enddämpfer einbauen....................................................
Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln
.........
Kraftstofftank ausbauen
............................................
Kraftstofftank einbauen
.............................................
Kettenverschmutzung kontrollieren..................................
Kette reinigen ...............................................................
Kettenspannung kontrollieren .........................................
Kettenspannung einstellen .............................................
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung
kontrollieren..................................................................
Kettenführung einstellen
...........................................
Rahmen kontrollieren
................................................
Schwingarm kontrollieren
..........................................
Gasbowdenzugverlegung kontrollieren..............................
Griffgummi kontrollieren ................................................
Griffgummi zusätzlich sichern.........................................
Grundstellung des Kupplungshebels einstellen .................
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung
kontrollieren..................................................................
Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln
........
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
30
31
31
31
32
32
33
33
34
35
35
36
36
36
36
37
37
37
38
38
39
39
39
40
41
42
42
42
42
43
43
43
44
44
44
45
45
45
45
46
46
47
47
47
48
49
49
50
50
51
52
53
53
53
55
55
55
56
56
INHALTSVERZEICHNIS
3
BREMSEN ........................................................................
Leerweg am Handbremshebel kontrollieren ......................
Grundstellung des Handbremshebels einstellen ................
Bremsscheiben kontrollieren...........................................
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse
kontrollieren..................................................................
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen
........
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren................
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln
...............
Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren ........................
Grundstellung des Fußbremshebels einstellen
.............
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse
kontrollieren..................................................................
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen
........
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren................
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln ................
RÄDER, REIFEN ...............................................................
Vorderrad ausbauen
..................................................
Vorderrad einbauen
...................................................
Hinterrad ausbauen
..................................................
Hinterrad einbauen
...................................................
Reifenzustand kontrollieren ............................................
Reifenluftdruck kontrollieren ..........................................
Speichenspannung kontrollieren .....................................
ELEKTRIK ........................................................................
Batterie ausbauen
(250/300 XC)................................
Batterie einbauen
(250/300 XC) ................................
Batterie laden
(250/300 XC) .....................................
Hauptsicherung ausbauen (250/300 XC) .........................
Hauptsicherung einbauen (250/300 XC)..........................
KÜHLSYSTEM ..................................................................
Kühlsystem...................................................................
Kühlerabdeckung (alle SX Modelle) .................................
Kühlerabdeckung ausbauen (alle SX Modelle) ..................
Kühlerabdeckung einbauen (alle SX Modelle) ...................
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren ..........
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren ..................................
Kühlflüssigkeit ablassen
............................................
Kühlflüssigkeit einfüllen
............................................
MOTOR ABSTIMMEN ........................................................
Gasbowdenzugspiel kontrollieren.....................................
Gasbowdenzugspiel einstellen
....................................
Vergaser .......................................................................
Vergaser - Leerlauf einstellen
.....................................
Schwimmerkammer des Vergasers entleeren ................
Steckerverbindung Zündkurve.........................................
Zündkurve ändern..........................................................
Grundstellung des Schalthebels kontrollieren ...................
Grundstellung des Schalthebels einstellen
..................
Motorcharakteristik - Hilfsfeder (alle 250/300 Modelle) ....
Motorcharakteristik - Hilfsfeder einstellen
(alle
250/300 Modelle) .........................................................
SERVICEARBEITEN MOTOR...............................................
Getriebeölstand kontrollieren ..........................................
Getriebeöl wechseln
..................................................
Getriebeöl ablassen ...................................................
Getriebeöl einfüllen
..................................................
Getriebeöl nachfüllen
................................................
REINIGUNG, PFLEGE........................................................
Motorrad reinigen ..........................................................
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
59
59
59
59
60
60
61
61
63
63
64
64
65
65
67
67
67
68
68
69
70
70
71
71
71
71
72
73
74
74
74
74
75
75
76
76
77
78
78
78
78
79
80
81
81
81
82
82
82
84
84
84
85
85
86
87
87
LAGERUNG ...................................................................... 88
Lagerung ...................................................................... 88
Inbetriebnahme nach der Lagerung ................................. 88
FEHLERSUCHE................................................................. 89
TECHNISCHE DATEN - MOTOR .......................................... 91
125 SX......................................................................... 91
150 SX......................................................................... 91
150 XC USA ................................................................. 92
250 SX......................................................................... 92
250 XC EU/USA ............................................................ 93
300 XC EU/USA ............................................................ 94
Füllmenge - Getriebeöl................................................... 94
Füllmenge - Kühlflüssigkeit ............................................ 94
TECHNISCHE DATEN - ANZUGSDREHMOMENTE MOTOR.... 95
alle 125/150 Modelle .................................................... 95
250 SX......................................................................... 95
250/300 XC.................................................................. 96
TECHNISCHE DATEN - VERGASER..................................... 98
125 SX......................................................................... 98
Vergaser - Grundeinstellung Sandstrecken (125 SX) ......... 98
Vergaserkonfiguration (125 SX)....................................... 99
150 SX....................................................................... 100
Vergaser - Grundeinstellung Sandstrecken (150 SX) ....... 100
Vergaserkonfiguration (150 SX)..................................... 101
250 SX....................................................................... 102
Vergaser - Grundeinstellung Sandstrecken (250 SX) ....... 102
Vergaserkonfiguration (250 SX)..................................... 103
150 XC USA ............................................................... 104
Vergaserkonfiguration (150 XC USA) ............................. 104
250 XC EU/USA .......................................................... 105
Vergaserkonfiguration (250 XC EU/USA) ........................ 106
300 XC EU/USA .......................................................... 107
Vergaserkonfiguration (300 XC EU/USA)
................... 107
TECHNISCHE DATEN - FAHRGESTELL ............................. 109
Reifen ........................................................................ 110
Füllmenge - Kraftstoff .................................................. 110
TECHNISCHE DATEN - GABEL......................................... 111
125/150 SX................................................................ 111
250 SX....................................................................... 111
150 XC USA ............................................................... 112
250/300 XC................................................................ 112
TECHNISCHE DATEN - FEDERBEIN ................................. 113
125/150 SX................................................................ 113
250 SX....................................................................... 113
150 XC USA ............................................................... 114
250/300 XC................................................................ 114
TECHNISCHE DATEN - ANZUGSDREHMOMENTE
FAHRGESTELL ............................................................... 116
BETRIEBSSTOFFE .......................................................... 117
HILFSSTOFFE................................................................. 119
NORMEN........................................................................ 121
INDEXVERZEICHNIS ....................................................... 122
x
DARSTELLUNGSMITTEL
4
Verwendete Symbole
Nachfolgend wird die Verwendung von bestimmten Symbolen erklärt.
Kennzeichnet eine erwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).
Kennzeichnet eine unerwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).
Alle Arbeiten, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, erfordern Fachkenntnisse und technisches Verständnis. Lassen Sie diese Arbeiten, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, in einer autorisierten KTM-Fachwerkstätte
durchführen! Dort wird Ihr Motorrad von speziell geschulten Fachkräften mit dem erforderlichen Spezialwerkzeug
optimal gewartet.
Kennzeichnet einen Seitenverweis (Mehr Informationen sind auf der angegebenen Seite nachzulesen).
Benutzte Formatierungen
Nachfolgend werden die verwendeten Schriftformatierungen erklärt.
Eigenname
Kennzeichnet einen Eigennamen.
Name®
Kennzeichnet einen geschützten Namen.
Marke™
Kennzeichnet eine Marke im Warenverkehr.
WICHTIGE HINWEISE
5
Einsatzdefinition
KTM Sportmotorräder sind so konzipiert und konstruiert, dass sie gängigen Beanspruchungen bei regulärem Wettbewerbseinsatz
standhalten. Die Motorräder entsprechen den derzeit gültigen Reglements und Kategorien der obersten internationalen
Motorsportverbände.
Info
Das Motorrad ist nur auf abgesperrten Strecken, außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs, zu betreiben.
Service
Voraussetzung für den fehlerfreien Betrieb und die Vermeidung von vorzeitigem Verschleiß sind die Einhaltung der in der Bedienungsanleitung genannten Service-, Pflege- und Abstimmungsarbeiten von Motor und Fahrwerk. Schlechte Fahrwerksabstimmung kann
Beschädigungen und Brüche an Fahrwerkskomponenten hervorrufen.
Die Benutzung der Motorräder bei erschwerten Einsatzbedingungen, z. B. Sand, stark schlammiges und feuchtes Gelände, kann zu
überdurchschnittlichem Verschleiß von Komponenten wie etwa Antriebsstrang oder Bremsen führen. Demzufolge kann ein Service
bzw. der Austausch von Verschleißteilen bereits vor Erreichen der Verschleißgrenze laut Serviceplan notwendig sein.
Beachten Sie unbedingt die vorgeschriebenen Einfahrzeiten und Serviceintervalle. Deren genaue Einhaltung trägt wesentlich zur Erhöhung der Lebensdauer Ihres Motorrades bei.
Garantie
Die im Serviceplan vorgeschriebenen Arbeiten müssen ausschließlich in einer autorisierten KTM-Fachwerkstätte durchgeführt und im
Serviceheft als auch im KTM dealer.net bestätigt werden, da sonst jeglicher Garantieanspruch verloren geht. Bei Schäden und Folgeschäden, die durch Manipulationen und/oder Umbauten am Fahrzeug verursacht wurden, kann keine Garantie gewährt werden.
Betriebsmittel
Es sind die in der Bedienungsanleitung genannten Kraft- und Schmierstoffe bzw. Betriebsstoffe gemäß Spezifikation zu verwenden.
Ersatzteile, Zubehör
Verwenden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nur Ersatzteile und Zubehörprodukte, die von KTM freigegeben und/oder empfohlen sind
und lassen Sie diese in einer autorisierten KTM-Fachwerkstätte montieren. Für andere Produkte und daraus entstandene Schäden
übernimmt KTM keine Haftung.
Einige Ersatzteile und Zubehörprodukte sind bei den jeweiligen Beschreibungen in Klammern angegeben. Ihr KTM-Händler berät Sie
gerne.
Die aktuellen KTM PowerParts für Ihr Fahrzeug finden Sie auf der KTM Website.
Internationale KTM Website: http://www.ktm.com
Arbeitsregeln
Für einige Arbeiten sind Spezialwerkzeuge notwendig. Diese sind nicht Bestandteil des Fahrzeuges, können aber unter der angegebenen Nummer in Klammern bestellt werden. Bsp.: Lagerauszieher (15112017000)
Beim Zusammenbau müssen nicht wiederverwendbare Teile (z. B. selbstsichernde Schrauben und Muttern, Dichtungen, Dichtringe,
O-Ringe, Splinte, Sicherungsbleche) durch neue Teile ersetzt werden.
Wird bei Schraubverbindungen ein Schraubensicherungsmittel (z. B. Loctite®) verwendet, sind die spezifischen Hinweise des Herstellers zu dessen Verwendung einzuhalten.
Teile, die nach dem Zerlegen wiederverwendet werden sollen, sind zu reinigen und auf Beschädigung bzw. Verschleiß zu kontrollieren.
Beschädigte bzw. verschlissene Teile wechseln.
Nach Abschluss der Reparatur bzw. Wartung ist die Verkehrssicherheit des Fahrzeuges sicherzustellen.
Transport
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
Hinweis
Brandgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Fahrzeug nicht an Stellen mit leicht brennbaren und/oder entzündlichen Materialien abstellen. Keine Gegenstände über das
betriebswarme Fahrzeug legen. Fahrzeug immer erst abkühlen lassen.
–
Motor abstellen.
WICHTIGE HINWEISE
6
(alle SX Modelle)
– Drehgriff  am Kraftstoffhahn in Stellung OFF drehen. (Abbildung 601185-10
S. 12)
(alle XC Modelle)
– Drehgriff  am Kraftstoffhahn in Stellung OFF drehen. (Abbildung 601157-11
S. 12)
–
Motorrad mit Spannbändern oder anderen geeigneten Befestigungsvorrichtungen gegen Umfallen und Wegrollen sichern.
Umwelt
Motorradfahren ist ein wunderbarer Sport und wir hoffen natürlich, dass Sie ihn in vollen Zügen genießen können. Jedoch – er
birgt Potential für Probleme mit der Umwelt wie auch für Konflikte mit anderen Personen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit
dem Motorrad sorgt aber dafür, dass diese Probleme und Konflikte nicht auftauchen müssen. Um die Zukunft des Motorradsports
zu sichern, versichern Sie sich, dass Sie das Motorrad im Rahmen der Legalität benutzen, zeigen Sie Umweltbewusstsein und
respektieren Sie die Rechte anderer.
Hinweise/Warnhinweise
Beachten Sie unbedingt die angegebenen Hinweise/Warnhinweise.
Info
Am Fahrzeug sind verschiedene Hinweis-/Warnhinweisaufkleber angebracht. Entfernen Sie keine Hinweis/Warnhinweisaufkleber. Fehlen diese, können Sie oder andere Personen Gefahren nicht erkennen und sich deshalb
verletzen.
Gefahrengrade
Gefahr
Hinweis auf eine Gefahr, die unmittelbar und mit Sicherheit zum Tod oder zu schweren bleibenden Verletzungen führt, wenn
nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Warnung
Hinweis auf eine Gefahr, die wahrscheinlich zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden
Vorkehrungen getroffen werden.
Vorsicht
Hinweis auf eine Gefahr, die möglicherweise zu leichten Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen
getroffen werden.
Hinweis
Hinweis auf eine Gefahr, die zu erheblichen Maschinen- oder Materialschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen
getroffen werden.
Warnung
Hinweis auf eine Gefahr, die zu Umweltschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Bedienungsanleitung
–
Lesen Sie unbedingt diese Bedienungsanleitung genau und vollständig, bevor Sie die erste Ausfahrt unternehmen. Sie enthält
viele Informationen und Tipps, die Ihnen die Bedienung und Handhabung Ihres Motorrades erleichtern werden. Nur so erfahren
Sie, wie Sie das Motorrad am besten für sich abstimmen und wie Sie sich vor Verletzungen schützen können. Außerdem enthält
diese Bedienungsanleitung wichtige Informationen über die Wartung des Motorrades.
–
Die Bedienungsanleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Motorrades und muss beim Weiterverkauf an den neuen Eigentümer
übergeben werden.
FAHRZEUGANSICHT
7
Fahrzeugansicht vorne links (Symboldarstellung)
3.1
800192-10
1
Handbremshebel (
S. 10)
2
Kurzschlusstaster (
3
Kupplungshebel (
4
Luftfilterkastendeckel
5
Kraftstoffhahn
6
Choke (
7
Schalthebel (
8
Kettenführung
S. 10)
S. 10)
S. 12)
S. 13)
FAHRZEUGANSICHT
8
Fahrzeugansicht hinten rechts (Symboldarstellung)
3.2
800193-10
1
Sitzbank
2
Tankverschluss
3
Lenkerpolster
4
Gasdrehgriff (
5
Federbein Zugstufeneinstellung
6
Schauglas Bremsflüssigkeit hinten
7
Federbein Druckstufeneinstellung
8
Fußbremshebel (
9
Kickstarter (
S. 10)
S. 13)
S. 13)
SERIENNUMMERN
9
Fahrgestellnummer
4.1
Die Fahrgestellnummer  ist auf dem Steuerkopf rechts eingeprägt.
601177-10
Typenschild
4.2
Das Typenschild  ist auf dem Steuerkopf vorn angebracht.
601177-11
Motornummer
4.3
Die Motornummer  ist an der linken Motorseite unterhalb des Kettenritzels eingeprägt.
601178-10
Gabelartikelnummer
4.4
Die Gabelartikelnummer  ist auf der Innenseite der Gabelfaust eingeprägt.
B00265-01
Federbeinartikelnummer
4.5
Die Federbeinartikelnummer  ist am Federbeinoberteil über dem Einstellring zur
Motorseite hin eingeprägt.
800194-10
BEDIENUNGSELEMENTE
10
Kupplungshebel
5.1
(alle 125/150 Modelle)
Der Kupplungshebel  ist am Lenker links angebracht.
Die Kupplung wird hydraulisch betätigt und stellt sich automatisch nach.
B00001-10
(alle 250/300 Modelle)
Der Kupplungshebel  ist am Lenker links angebracht.
Die Kupplung wird hydraulisch betätigt und stellt sich automatisch nach.
B00009-10
Handbremshebel
5.2
Der Handbremshebel  befindet sich am Lenker rechts.
Mit dem Handbremshebel wird die Vorderradbremse betätigt.
400196-10
Gasdrehgriff
5.3
Der Gasdrehgriff  ist am Lenker rechts angebracht.
B00060-10
Kurzschlusstaster
5.4
Der Kurzschlusstaster  ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
• Kurzschlusstaste in der Grundstellung – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis geschlossen, der Motor kann gestartet werden.
• Kurzschlusstaster gedrückt – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbrochen, der laufende Motor geht aus, der stehende Motor springt nicht an.
B00002-10
BEDIENUNGSELEMENTE
11
E-Starterknopf (250/300 XC)
5.5
Der E-Starterknopf  ist am Lenker rechts angebracht.
Mögliche Zustände
• E-Starterknopf
• E-Starterknopf
in der Grundstellung
gedrückt – In dieser Stellung wird der E-Starter betätigt.
B00080-10
Tankverschluss öffnen
5.6
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
–
Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
–
Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstoff tanken beachten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungsgemäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.
Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.
–
Entriegelungsknopf  drücken, Tankverschluss gegen den Uhrzeigersinn drehen
und nach oben abnehmen.
–
Tankverschluss aufsetzen und im Uhrzeigersinn drehen, bis der Entriegelungsknopf  einrastet.
303502-10
Tankverschluss schließen
5.7
Info
Schlauch der Kraftstofftankentlüftung  knickfrei verlegen.
303503-10
BEDIENUNGSELEMENTE
12
Kraftstoffhahn (alle XC Modelle)
5.8
Der Kraftstoffhahn befindet sich an der linken Kraftstofftankseite.
Mit dem Drehgriff  am Kraftstoffhahn kann man die Kraftstoffzufuhr zum Vergaser
öffnen oder schließen.
Mögliche Zustände
• Kraftstoffzufuhr geschlossen OFF – Es kann kein Kraftstoff vom Tank zum Vergaser
fließen.
• Kraftstoffzufuhr offen ON – Es kann Kraftstoff vom Tank zum Vergaser fließen. Der
Tank entleert sich bis zur Reserve.
• Reservekraftstoffzufuhr offen RES – Es kann Kraftstoff vom Tank zum Vergaser
fließen. Der Tank entleert sich vollständig.
601157-11
Kraftstoffhahn (alle SX Modelle)
5.9
Der Kraftstoffhahn befindet sich an der linken Kraftstofftankseite.
Mit dem Drehgriff  am Kraftstoffhahn kann man die Kraftstoffzufuhr zum Vergaser
öffnen oder schließen.
Mögliche Zustände
• Kraftstoffzufuhr geschlossen OFF – Es kann kein Kraftstoff vom Tank zum Vergaser
fließen.
• Kraftstoffzufuhr offen ON – Es kann Kraftstoff vom Tank zum Vergaser fließen. Der
Tank entleert sich vollständig.
601185-10
Choke
5.10
Der Chokeknopf  ist am Vergaser links angebracht.
Bei aktivierter Chokefunktion wird im Vergaser eine Bohrung freigegeben, über die der
Motor zusätzlich Kraftstoff ansaugen kann. Dadurch ergibt sich ein fetteres KraftstoffLuftgemisch, wie es beim Kaltstart benötigt wird.
Info
Bei betriebswarmen Motor muss die Chokefunktion deaktiviert sein.
B00004-10
Mögliche Zustände
• Chokefunktion aktiviert – Chokeknopf ist bis zum Anschlag herausgezogen.
• Chokefunktion deaktiviert – Chokeknopf ist bis zum Anschlag hineingedrückt.
BEDIENUNGSELEMENTE
13
Schalthebel
5.11
Der Schalthebel  ist am Motor links montiert.
B00005-10
(alle 125/150 Modelle, alle XC Modelle)
Die Lage der Gänge ist aus der Abbildung ersichtlich.
Die Neutral- oder Leerlaufstellung befindet sich zwischen dem 1. und 2. Gang.
B00005-12
(250 SX)
Die Lage der Gänge ist aus der Abbildung ersichtlich.
Die Neutral- oder Leerlaufstellung befindet sich zwischen dem 1. und 2. Gang.
B00005-11
Kickstarter
5.12
Der Kickstarter  ist am Motor rechts angebracht. Der Oberteil ist schwenkbar.
800195-10
Fußbremshebel
5.13
Der Fußbremshebel  befindet sich vor der rechten Fußraste.
Mit dem Fußbremshebel wird die Hinterradbremse betätigt.
B00007-10
BEDIENUNGSELEMENTE
14
Seitenständer (alle XC Modelle)
5.14
Der Seitenständer  befindet sich an der linken Fahrzeugseite.
800211-10
Der Seitenständer dient zum Abstellen des Motorrades.
Info
Während der Fahrt muss der Seitenständer  hochgeklappt und mit dem Gummiband  gesichert sein.
800212-10
Plug-in-Ständer (alle SX Modelle)
5.15
Die Aufnahme für den Plug-in-Ständer  ist die linke Seite der Steckachse.
Der Plug-in-Ständer dient zum Abstellen des Motorrades.
Info
Vor der Fahrt den Plug-in-Ständer entfernen.
100950-10
INBETRIEBNAHME
15
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme
6.1
Gefahr
Unfallgefahr Gefahr durch mangelhafte Verkehrstüchtigkeit.
–
Das Fahrzeug nicht in Betrieb nehmen, wenn Sie durch Konsumieren von Alkohol, Medikamenten oder Drogen verkehrsuntüchtig sind bzw. physisch als auch psychisch nicht in der Lage sind.
Warnung
Verletzungsgefahr Fehlende oder mangelhafte Schutzbekleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.
–
Schutzbekleidung (Helm, Stiefel, Handschuhe, Hose und Jacke mit Protektoren) bei allen Fahrten tragen. Verwenden Sie
immer Schutzbekleidung, die sich in einwandfreiem Zustand befindet und den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Warnung
Sturzgefahr Beeinträchtigung des Fahrverhaltens durch unterschiedliche Reifenprofile an Vorder- und Hinterrad.
–
Vorder- und Hinterrad dürfen nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift sein, sonst könnte das Fahrzeug unkontrollierbar werden.
Warnung
Unfallgefahr Kritisches Fahrverhalten durch nicht angepasste Fahrweise.
–
Passen Sie die Fahrtgeschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen und Ihrem Fahrkönnen an.
Warnung
Unfallgefahr Unfallgefahr durch Mitnahme eines Beifahrers.
–
Ihr Fahrzeug ist nicht für die Mitnahme eines Beifahrers ausgelegt. Nehmen Sie keinen Beifahrer mit.
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Wird der Fußbremshebel nicht freigegeben, schleifen die Bremsbeläge ununterbrochen. Die Hinterradbremse kann durch
Überhitzung ausfallen. Nehmen Sie den Fuß vom Fußbremshebel, wenn Sie nicht bremsen wollen.
Warnung
Unfallgefahr Instabiles Fahrverhalten.
–
Höchstzulässiges Gesamtgewicht und Achslasten nicht überschreiten.
Warnung
Entwendungsgefahr Benutzung durch Unbefugte.
–
Fahrzeug nie unbeaufsichtigt stehen lassen solange der Motor läuft. Das Fahrzeug ist vor dem Zugriff Unbefugter zu
sichern.
Info
Bedenken Sie beim Betreiben Ihres Motorrades, dass sich andere Menschen durch übermäßigen Lärm belästigt fühlen.
–
Vergewissern Sie sich, dass die Arbeiten der Auslieferungsinspektion von einer autorisierten KTM-Fachwerkstätte durchgeführt
wurden.
–
Lesen Sie vor der ersten Fahrt die gesamte Bedienungsanleitung aufmerksam durch.
–
Machen Sie sich mit den Bedienungselementen vertraut.
–
Grundstellung des Kupplungshebels einstellen. (
–
Grundstellung des Handbremshebels einstellen. (
–
Grundstellung des Fußbremshebels einstellen.
–
Gewöhnen Sie sich auf einem geeigneten Gelände an das Handling des Motorrades.
Sie erhalten die Auslieferungsurkunde und das Serviceheft bei der Fahrzeugübergabe.
x(
S. 55)
S. 59)
S. 63)
Info
Ihr Motorrad ist nicht für den Betrieb auf öffentlichen Straßen zugelassen.
Im Gelände ist es empfehlenswert mit einer weiteren Person auf einem zweiten Fahrzeug unterwegs zu sein, um sich
gegenseitig zu helfen.
–
Versuchen Sie auch einmal möglichst langsam und im Stehen zu fahren, um mehr Gefühl für das Motorrad zu bekommen.
–
Machen Sie keine Geländefahrten, die Ihre Fähigkeiten und Erfahrung überfordern.
INBETRIEBNAHME
16
–
Halten Sie während der Fahrt den Lenker mit beiden Händen fest und lassen Sie die Füße auf den Fußrasten.
–
Nehmen Sie kein Gepäck mit.
–
Das höchstzulässige Gesamtgewicht und die höchstzulässigen Achslasten sind einzuhalten.
Vorgabe
–
Höchstzulässiges Gesamtgewicht
335 kg
Höchstzulässige Achslast vorne
145 kg
Höchstzulässige Achslast hinten
190 kg
Speichenspannung kontrollieren. (
S. 70)
Info
Die Speichenspannung muss nach einer halben Betriebsstunde kontrolliert werden.
–
Motor einfahren.
Motor einfahren
6.2
–
Während der Einlaufphase die angegebene Motorleistung nicht überschreiten.
Vorgabe
maximale Motorleistung
–
während der ersten 3 Betriebsstunden
< 70 %
während der ersten 5 Betriebsstunden
< 100 %
Vollgasfahrten vermeiden!
Fahrzeug auf erschwerte Einsatzbedingungen vorbereiten
6.3
Info
Die Benutzung der Motorräder bei erschwerten Einsatzbedingungen, kann zu überdurchschnittlichem Verschleiß von Komponenten wie etwa Antriebsstrang oder Bremsen führen. Demzufolge kann eine Wartung bzw. der Austausch von Verschleißteilen
bereits vor Erreichen der Verschleißgrenze laut Serviceplan notwendig sein.
–
Luftfilterkasten abdichten.
x
Tipp
Luftfilterkasten an den Kanten gegen das Eindringen von Schmutz abdichten.
–
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen.
x(
S. 46)
Info
Luftfilter ca. alle 30 Minuten kontrollieren.
–
Griffgummi zusätzlich sichern. (
–
Elektrische Stecker auf Feuchtigkeit, Korrosion und festen Sitz kontrollieren.
»
S. 55)
Wenn Feuchtigkeit, Korrosion oder Beschädigung vorhanden ist:
–
Stecker reinigen und trocknen ggf. wechseln.
Erschwerte Einsatzbedingungen sind:
– Fahrten im trockenen Sand. (
S. 17)
–
Fahrten im nassen Sand. (
–
Fahrten bei nasser und schlammiger Strecke. (
–
Fahrten bei hoher Temperatur und langsamer Fahrt. (
–
Fahrten bei niedrigen Temperaturen oder bei Schnee. (
S. 17)
S. 18)
S. 18)
S. 19)
INBETRIEBNAHME
17
Vorbereitungen für Fahrten im trockenen Sand
6.4
–
Kühlerverschluss kontrollieren.
Wert am Kühlerverschluss
»
1,8 bar
Wenn der angezeigte Wert nicht dem Sollwert entspricht:
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
600872-10
–
–
Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems
nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühlsystem
abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
Kühlerverschluss wechseln.
Staubschutz für Luftfilter montieren.
Staubschutz für Luftfilter (59006019000)
Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.
B00435-01
–
Sandschutz für Luftfilter montieren.
Sandschutz für Luftfilter (59006022000)
Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.
–
Vergaserbedüsung und Einstellung anpassen.
Info
B00436-01
Die Empfehlung für die Vergaserabstimmung hat Ihre autorisierte KTMFachwerkstätte.
–
Kette reinigen.
Kettenreinigungsmittel (
–
S. 119)
Stahlkettenrad montieren.
Tipp
Kette nicht schmieren.
600868-01
–
Kühlerlamellen reinigen.
–
Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.
–
Bei regelmäßigem Einsatz im Sand – Kolben alle 10 Betriebsstunden wechseln.
Vorbereitungen für Fahrten im nassen Sand
6.5
–
Kühlerverschluss kontrollieren.
Wert am Kühlerverschluss
»
1,8 bar
Wenn der angezeigte Wert nicht dem Sollwert entspricht:
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
600872-10
Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems
nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühlsystem
abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
INBETRIEBNAHME
18
–
–
Kühlerverschluss wechseln.
Wasserschutz für Luftfilter montieren.
Wasserschutz für Luftfilter (59006021000)
Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.
–
Vergaserbedüsung und Einstellung anpassen.
Info
B00437-01
Die Empfehlung für die Vergaserabstimmung hat Ihre autorisierte KTMFachwerkstätte.
–
Kette reinigen.
Kettenreinigungsmittel (
–
S. 119)
Stahlkettenrad montieren.
Tipp
Kette nicht schmieren.
600868-01
–
Kühlerlamellen reinigen.
–
Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.
–
Bei regelmäßigem Einsatz im Sand – Kolben alle 10 Betriebsstunden wechseln.
Vorbereitungen für Fahrten bei nasser und schlammiger Strecke
6.6
–
Wasserschutz für Luftfilter montieren.
Wasserschutz für Luftfilter (59006021000)
Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.
–
Vergaserbedüsung und Einstellung anpassen.
Info
B00437-01
Die Empfehlung für die Vergaserabstimmung hat Ihre autorisierte KTMFachwerkstätte.
–
Stahlkettenrad montieren.
–
Motorrad reinigen. (
–
Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.
S. 87)
600868-01
Vorbereitungen für Fahrten bei hoher Temperatur und langsamer Fahrt
6.7
–
Kühlerverschluss kontrollieren.
Wert am Kühlerverschluss
»
1,8 bar
Wenn der angezeigte Wert nicht dem Sollwert entspricht:
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
600872-10
Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems
nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühlsystem
abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
INBETRIEBNAHME
19
–
–
Kühlerverschluss wechseln.
Sekundärübersetzung an die Strecke anpassen.
Info
Das Motoröl wird schnell heiß, wenn die Kupplung wegen einer zulangen
Sekundärübersetzung oft betätigt werden muss.
–
Kette reinigen.
Kettenreinigungsmittel (
600868-01
S. 119)
–
Kühlerlamellen reinigen.
–
Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
S. 76)
Vorbereitungen für Fahrten bei niedrigen Temperaturen oder bei Schnee
6.8
–
Wasserschutz für Luftfilter montieren.
Wasserschutz für Luftfilter (59006021000)
Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.
–
B00437-01
Vergaserbedüsung und Einstellung anpassen.
Info
Die Empfehlung für die Vergaserabstimmung hat Ihre autorisierte KTMFachwerkstätte.
FAHRANLEITUNG
20
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme
7.1
Info
Vor jeder Fahrt den Zustand des Fahrzeugs und die Betriebssicherheit kontrollieren.
Das Fahrzeug muss beim Betrieb in einem technisch einwandfreien Zustand sein.
–
Getriebeölstand kontrollieren. (
–
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 60)
–
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 64)
–
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 61)
–
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 65)
–
Funktion der Bremsanlage kontrollieren.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
S. 76)
–
Kettenverschmutzung kontrollieren. (
S. 49)
–
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren. (
–
Kettenspannung kontrollieren. (
–
Reifenzustand kontrollieren. (
–
Reifenluftdruck kontrollieren. (
–
Speichenspannung kontrollieren. (
–
Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen. (
–
Gabelbeine entlüften. (
–
Luftfilter kontrollieren.
–
Einstellung und Leichtgängigkeit aller Bedienelemente kontrollieren.
–
Alle Schrauben, Muttern und Schlauchschellen regelmäßig auf festen Sitz kontrollieren.
–
Kraftstoffvorrat kontrollieren.
S. 84)
S. 51)
S. 50)
S. 69)
S. 70)
S. 70)
S. 37)
S. 36)
Startvorgang
7.2
Gefahr
Vergiftungsgefahr Auspuffgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und/oder zum Tode führen.
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor nicht in einem geschlossenen Raum starten oder
laufen lassen ohne eine geeignete Absauganlage.
Hinweis
Motorschaden Hohe Drehzahlen bei kaltem Motor wirken sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
–
Motor immer mit niedriger Drehzahl warmfahren.
Info
Wenn das Motorrad schlecht anspringt, kann alter Kraftstoff in der Schwimmerkammer die Ursache sein. Die leicht entflammbaren Anteile der Kraftstoffe verflüchtigen sich bei längerer Standzeit.
Wenn die Schwimmerkammer mit frischem, zündfähigem Kraftstoff gefüllt ist, wird der Motor sofort anspringen.
Stillstand des Motorrades von mehr als 1 Woche
– Schwimmerkammer des Vergasers entleeren.
x(
S. 80)
(alle SX Modelle)
– Drehgriff  am Kraftstoffhahn in Stellung ON drehen. (Abbildung 601185-10
S. 12)
Es kann Kraftstoff vom Kraftstofftank zum Vergaser fließen.
(alle XC Modelle)
– Drehgriff  am Kraftstoffhahn in Stellung ON drehen. (Abbildung 601157-11
Es kann Kraftstoff vom Kraftstofftank zum Vergaser fließen.
–
Motorrad vom Ständer nehmen.
–
Getriebe in Leerlauf schalten.
Motor kalt
– Chokeknopf bis zum Anschlag herausziehen.
S. 12)
FAHRANLEITUNG
21
(250/300 XC)
– E-Starterknopf drücken oder Kickstarter über den vollen Weg kraftvoll durchtreten.
Info
Kein Gas geben.
(150 XC, alle SX Modelle)
– Kickstarter über den vollen Weg kraftvoll durchtreten.
Info
Kein Gas geben.
Anfahren
7.3
Info
Vor der Fahrt muss der Plug-In Ständer entfernt werden.
Während der Fahrt muss der Seitenständer hochgeklappt und mit dem Gummiband gesichert sein.
–
Kupplungshebel ziehen, 1. Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und gleichzeitig vorsichtig Gas geben.
Schalten, Fahren
7.4
Warnung
Unfallgefahr Zurückschalten bei hoher Motordrehzahl führt zum Blockieren des Hinterrades.
–
Nicht bei hoher Motordrehzahl in einen kleineren Gang zurückschalten. Der Motor wird überdreht und das Hinterrad kann
blockieren.
Info
Treten beim Betrieb betriebsunübliche Geräusche auf, ist sofort anzuhalten, der Motor abzustellen und eine autorisierte KTMFachwerkstätte zu kontaktieren.
Der 1. Gang stellt den Anfahr- oder Berggang dar.
–
Wenn die Verhältnisse (Steigung, Fahrsituation usw.) es erlauben, können Sie in höhere Gänge schalten. Dazu Gas wegnehmen,
gleichzeitig Kupplungshebel ziehen, nächsten Gang einlegen, Kupplungshebel freigeben und Gas geben.
–
Wurde die Chokefunktion aktiviert, ist diese nach dem Erwärmen des Motors zu deaktivieren.
–
Nach dem Erreichen der Höchstgeschwindigkeit durch volles Aufdrehen des Gasdrehgriffes, diesen auf ¾ Gas zurückdrehen. Die
Geschwindigkeit verringert sich kaum, der Kraftstoffverbrauch geht jedoch stark zurück.
–
Geben Sie immer nur so viel Gas wie der Motor gerade verarbeiten kann - abruptes Aufreißen des Gasdrehgriffes erhöht den Verbrauch.
–
Zum Zurückschalten Motorrad abbremsen und gleichzeitig Gas wegnehmen.
–
Kupplungshebel ziehen und niedrigeren Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und Gas geben bzw. nochmals schalten.
–
Stellen Sie den Motor ab, wenn längerer Betrieb im Leerlauf oder im Stand bevorsteht.
Vorgabe
≥ 2 min
–
Vermeiden Sie oftmaliges und längeres Schleifen der Kupplung. Dieses erhitzt das Motoröl und damit den Motor und das Kühlsystem.
–
Fahren Sie mit niedriger Drehzahl anstatt mit hoher Drehzahl und schleifender Kupplung.
Abbremsen
7.5
Warnung
Unfallgefahr Zu starkes Abbremsen führt zum Blockieren der Räder.
–
Die Bremsweise ist der Fahrsituation und den Fahrbahnverhältnissen anzupassen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch schwammigen Druckpunkt der Vorder- bzw. Hinterradbremse.
–
Bremssystem kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen gerne.)
FAHRANLEITUNG
22
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch nasse oder verschmutzte Bremsen.
–
Verschmutzte oder nasse Bremsen vorsichtig sauber- bzw. trockenbremsen.
–
Auf sandigem, regennassem oder schlüpfrigem Untergrund soll vorwiegend die Hinterradbremse betätigt werden.
–
Der Bremsvorgang sollte immer vor Kurvenbeginn abgeschlossen sein. Schalten Sie dabei, der Geschwindigkeit entsprechend, in
einen kleineren Gang.
–
Nutzen Sie bei langen Talfahrten die Bremswirkung des Motors. Schalten Sie dazu einen oder zwei Gänge zurück, überdrehen Sie
jedoch den Motor nicht. So brauchen sie wesentlich weniger zu bremsen und die Bremsen werden nicht überhitzt.
Anhalten, Parken
7.6
Warnung
Entwendungsgefahr Benutzung durch Unbefugte.
–
Fahrzeug nie unbeaufsichtigt stehen lassen solange der Motor läuft. Das Fahrzeug ist vor dem Zugriff Unbefugter zu
sichern.
Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Heiße Teile wie z. B. Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer und Bremsen nicht berühren. Bevor mit Arbeiten an diesen Teilen begonnen wird, Teile abkühlen lassen.
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
Hinweis
Brandgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Fahrzeug nicht an Stellen mit leicht brennbaren und/oder entzündlichen Materialien abstellen. Keine Gegenstände über das
betriebswarme Fahrzeug legen. Fahrzeug immer erst abkühlen lassen.
Hinweis
Materialschaden Beschädigung und Zerstörung von Bauteilen durch übermäßige Belastung.
–
Der Seitenständer ist nur für das Gewicht des Motorrades ausgelegt. Setzen Sie sich nicht auf das Motorrad, wenn es auf dem Seitenständer steht. Der Seitenständer bzw. der Rahmen können beschädigt werden und das Motorrad kann umfallen.
–
Motorrad abbremsen.
–
Getriebe in Leerlauf schalten.
–
Kurzschlusstaster
bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis der Motor stillsteht.
(alle XC Modelle)
– Drehgriff  am Kraftstoffhahn in Stellung OFF drehen. (Abbildung 601157-11
S. 12)
(alle SX Modelle)
– Drehgriff  am Kraftstoffhahn in Stellung OFF drehen. (Abbildung 601185-10
S. 12)
–
Fahrzeug am Seitenständer abstellen.
Kraftstoff tanken
7.7
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
–
Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
–
Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstoff tanken beachten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt, sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln.
FAHRANLEITUNG
23
Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.
–
Motor abstellen.
–
Tankverschluss öffnen. (
–
Kraftstofftank bis maximal an das Maß  mit Kraftstoff auffüllen.
S. 11)
Vorgabe
Maß 
A
Kraftstofftankinhalt gesamt ca.
35 mm
7,5 l
Superkraftstoff bleifrei mit 2-Takt
Motoröl gemischt (1:40) ( S. 118)
(125/150 SX)
Superkraftstoff bleifrei mit 2-Takt
Motoröl gemischt (1:60) ( S. 118)
(250 SX)
400382-10
Kraftstofftankinhalt gesamt ca.
11,5 l
Superkraftstoff bleifrei mit 2-Takt
Motoröl gemischt (1:40) ( S. 118)
(150 XC USA)
Superkraftstoff bleifrei mit 2-Takt
Motoröl gemischt (1:60) ( S. 118)
(250/300 XC)
Motoröl 2-Takt (
–
S. 118)
Tankverschluss schließen. (
S. 11)
SERVICEPLAN (SX)
24
Serviceplan
8.1
Getriebeöl wechseln.
Getriebeöl wechseln.
x (125/150 SX)
x (250 SX)
S10A
S20A
S30A
•
•
•
•
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 61)
•
•
•
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 65)
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Bremsscheiben kontrollieren. (
S. 59)
Bremsleitungen auf Beschädigung und Dichtheit kontrollieren.
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. (
Dichtmanschetten Fußbremszylinder wechseln.
Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren. (
Rahmen und Schwingarm kontrollieren.
S. 64)
•
x
S. 63)
x
•
•
•
•
•
•
•
Schwingarmlagerung kontrollieren.
x
Federbeinanlenkung kontrollieren. x
•
•
•
Kleinen Gabelservice durchführen. (alle SX Modelle)
x
Großen Gabelservice durchführen. (alle SX Modelle) x
•
•
•
Reifenzustand kontrollieren. (
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Alle beweglichen Teile (z. B. Handhebel, Kette, ...) schmieren und auf Leichtgängigkeit
kontrollieren.
•
•
•
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren. (
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Reifenluftdruck kontrollieren. (
Radlager auf Spiel kontrollieren.
Radnaben kontrollieren.
•
S. 69)
S. 70)
x
x
Felgenschlag kontrollieren.
x
Speichenspannung kontrollieren. (
S. 70)
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren. (
Kettenspannung kontrollieren. (
S. 51)
S. 50)
x
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. (
Leerweg am Handbremshebel kontrollieren. (
Steuerkopflagerspiel kontrollieren. (
S. 56)
S. 60)
S. 59)
S. 41)
•
Kolben wechseln und Zylinder kontrollieren.
x
Kolben wechseln und Zylinder kontrollieren. (bei erschwerten Einsatzbedingungen) x
Zündkerze und Zündkerzenstecker wechseln. x (125/150 SX)
Zündkerze und Zündkerzenstecker wechseln. x (250 SX)
Einlassmembran kontrollieren. x
Auslasssteuerung auf Funktion und Leichtgängigkeit kontrollieren. x
Kupplung kontrollieren. x
Alle Schläuche (z. B. Kraftstoff-, Kühl-, Entlüftungs-, Drainageschläuche, ...) und Manschetten auf
Risse, Dichtheit und korrekte Verlegung kontrollieren. x
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. ( S. 75)
Kabel auf Beschädigung und knickfreie Verlegung kontrollieren. x
Bowdenzüge auf Beschädigung, knickfreie Verlegung und Einstellung kontrollieren.
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen. x ( S. 46)
Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln. x ( S. 47)
Schrauben und Muttern auf festen Sitz kontrollieren. x
Leerlauf kontrollieren. x
Endkontrolle: Fahrzeug auf Betriebssicherheit kontrollieren und Probefahrt durchführen.
Serviceeintrag im KTM DEALER.NET und im Serviceheft durchführen. x
S10A: alle 10 Betriebsstunden - entspricht ca. 70 Liter Kraftstoff / nach jedem Rennen
S20A: alle 20 Betriebsstunden - entspricht ca. 140 Liter Kraftstoff
S30A: alle 30 Betriebsstunden - entspricht ca. 210 Liter Kraftstoff
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
SERVICEPLAN (SX)
25
Servicearbeiten (als Zusatzauftrag)
8.2
S20N
S40A
J1A
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse wechseln.
•
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse wechseln.
•
x
x
Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln. x (
Steuerkopflager schmieren. x ( S. 42)
Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen. x
Federbeinservice durchführen. (alle SX Modelle) x
Pleuel, Pleuellager und Hubzapfen wechseln. x
Getriebe und Schaltung kontrollieren. x
Alle Motorlager wechseln. x
•
S. 56)
S20N: einmalig nach 20 Betriebsstunden - entspricht ca. 140 Liter Kraftstoff
S40A: alle 40 Betriebsstunden - entspricht ca. 280 Liter Kraftstoff
J1A: jährlich
•
•
•
•
•
•
•
•
SERVICEPLAN (XC)
26
Serviceplan
9.1
Batterie kontrollieren und laden.
Getriebeöl wechseln.
x (250/300 XC)
x
S20A
S40A
•
•
•
•
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 61)
•
•
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 65)
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Bremsscheiben kontrollieren. (
S. 59)
Bremsleitungen auf Beschädigung und Dichtheit kontrollieren.
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. (
Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren. (
Rahmen und Schwingarm kontrollieren.
S. 64)
S. 63)
x
•
Schwingarmlagerung kontrollieren.
x
Federbeinanlenkung kontrollieren. x
Kleinen Gabelservice durchführen. (alle XC Modelle)
Reifenzustand kontrollieren. (
Reifenluftdruck kontrollieren. (
S. 70)
Radlager auf Spiel kontrollieren.
Radnaben kontrollieren.
x
S. 69)
x
x
Felgenschlag kontrollieren.
x
Speichenspannung kontrollieren. (
S. 70)
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren. (
Kettenspannung kontrollieren. (
S. 51)
S. 50)
Alle beweglichen Teile (z. B. Handhebel, Kette, ...) schmieren und auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren. (
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. (
Leerweg am Handbremshebel kontrollieren. (
Steuerkopflagerspiel kontrollieren. (
S. 56)
S. 60)
S. 59)
S. 41)
Zündkerze und Zündkerzenstecker wechseln.
Einlassmembran kontrollieren.
x
x
Auslasssteuerung auf Funktion und Leichtgängigkeit kontrollieren.
Kupplung kontrollieren.
x
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
x
•
x
Alle Schläuche (z. B. Kraftstoff-, Kühl-, Entlüftungs-, Drainageschläuche, ...) und Manschetten auf Risse, Dichtheit und korrekte Verlegung kontrollieren.
•
•
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
•
•
•
•
Bowdenzüge auf Beschädigung, knickfreie Verlegung und Einstellung kontrollieren.
•
•
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen.
•
•
x ( S. 47)
Schrauben und Muttern auf festen Sitz kontrollieren. x
Leerlauf kontrollieren. x
•
•
•
•
•
•
Endkontrolle: Fahrzeug auf Betriebssicherheit kontrollieren und Probefahrt durchführen.
•
•
Serviceeintrag im KTM DEALER.NET und im Serviceheft durchführen.
•
•
x
S. 75)
Kabel auf Beschädigung und knickfreie Verlegung kontrollieren.
x(
x
S. 46)
Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln.
x
S20A: alle 20 Betriebsstunden - entspricht ca. 140 Liter Kraftstoff
S40A: alle 40 Betriebsstunden - entspricht ca. 280 Liter Kraftstoff / nach jedem Rennen
SERVICEPLAN (XC)
27
Servicearbeiten (als Zusatzauftrag)
9.2
S40A
S80A
J1A
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse wechseln.
•
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse wechseln.
•
x
x
Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln. x ( S. 56)
Steuerkopflager schmieren. x ( S. 42)
Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen. x
Großen Gabelservice durchführen. (alle XC Modelle) x
Federbeinservice durchführen. (alle XC Modelle) x
Startertrieb kontrollieren. x (250/300 XC)
Kolben wechseln und Zylinder kontrollieren. x (alle 125/150 Modelle)
Pleuel, Pleuellager und Hubzapfen wechseln. x
Getriebe und Schaltung kontrollieren. x
Alle Motorlager wechseln. x
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
S40A: alle 40 Betriebsstunden - entspricht ca. 280 Liter Kraftstoff
S80A: alle 80 Betriebsstunden - entspricht ca. 560 Liter Kraftstoff / alle 40 Betriebsstunden bei Sporteinsatz - entspricht ca.
280 Liter Kraftstoff
J1A: jährlich
•
FAHRWERK ABSTIMMEN
28
Fahrwerksgrundeinstellung zum Fahrergewicht kontrollieren
10.1
Info
Bei der Fahrwerksgrundeinstellung zuerst das Federbein und danach die Gabel einstellen.
–
Um optimale Fahreigenschaften des Motorrades zu erzielen und um Beschädigungen an Gabel, Federbein, Schwingarm und Rahmen zu vermeiden, muss die Grundeinstellung der Federungskomponenten zum Fahrergewicht passen.
–
KTM Offroad-Motorräder sind im Auslieferungszustand auf ein Standard Fahrergewicht (mit kompletter Schutzkleidung) eingestellt.
Vorgabe
Standard Fahrergewicht
75… 85 kg
–
Wenn das Fahrergewicht außerhalb dieses Bereiches liegt, muss die Grundeinstellung der Federungskomponenten entsprechend angepasst werden.
–
Kleinere Gewichtsabweichungen können durch Ändern der Federvorspannung ausgeglichen werden, bei größeren Abweichungen müssen entsprechende Federn montiert werden.
401030-01
Druckstufendämpfung Federbein
10.2
Die Druckstufendämpfung des Federbeines ist in zwei Bereiche aufgeteilt, High Speed und Low Speed.
High- und Low Speed bezieht sich auf die Einfedergeschwindigkeit des Hinterrades und nicht auf die Fahrgeschwindigkeit.
Die High Speed Einstellung wirkt sich z. B. bei der Landung nach einem Sprung aus, das Hinterrad federt dabei schnell ein.
Die Low Speed Einstellung wirkt sich z. B. bei der Fahrt über lange Bodenwellen aus, das Hinterrad federt dabei langsam ein.
Diese zwei Bereiche sind getrennt einstellbar, der Übergang zwischen High- und Low Speed ist jedoch fließend. Demzufolge wirken
sich Änderungen im High Speed Bereich der Druckstufe auch im Low Speed Bereich aus und umgekehrt.
Druckstufendämpfung Low Speed des Federbeins einstellen
10.3
Vorsicht
Unfallgefahr Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.
–
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen gerne.)
Info
Die Low Speed Einstellung zeigt ihre Wirkung beim langsamen bis normalen Einfedern des Federbeins.
–
Einstellschraube  mit einem Schraubendreher bis zum letzten spürbaren Klick im
Uhrzeigersinn drehen.
Info
Verschraubung  nicht lösen!
–
B00290-10
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
FAHRWERK ABSTIMMEN
29
Vorgabe
Druckstufendämpfung Low Speed (125/150 SX)
Komfort
17 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
13 Klicks
Druckstufendämpfung Low Speed (250 SX)
Komfort
17 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
13 Klicks
Druckstufendämpfung Low Speed (150 XC USA)
Komfort
17 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
13 Klicks
Druckstufendämpfung Low Speed (250/300 XC)
Komfort
17 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
13 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung.
Druckstufendämpfung High Speed des Federbeins einstellen
10.4
Vorsicht
Unfallgefahr Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.
–
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen gerne.)
Info
Die High Speed Einstellung zeigt ihre Wirkung beim schnellen Einfedern des Federbeins.
–
Einstellschraube  mit einem Steckschlüssel bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn
drehen.
Info
Verschraubung  nicht lösen!
–
B00289-10
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn zurückdrehen.
FAHRWERK ABSTIMMEN
30
Vorgabe
Druckstufendämpfung High Speed (125/150 SX)
Komfort
2,5 Umdrehungen
Standard
2 Umdrehungen
Sport
1,5 Umdrehungen
Druckstufendämpfung High Speed (250 SX)
Komfort
2,5 Umdrehungen
Standard
2 Umdrehungen
Sport
1,5 Umdrehungen
Druckstufendämpfung High Speed (150 XC USA)
Komfort
2,5 Umdrehungen
Standard
2 Umdrehungen
Sport
1,5 Umdrehungen
Druckstufendämpfung High Speed (250/300 XC)
Komfort
2,5 Umdrehungen
Standard
2 Umdrehungen
Sport
1,5 Umdrehungen
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung.
Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen
10.5
Vorsicht
Unfallgefahr Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.
–
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen gerne.)
–
Einstellschraube  bis zum letzten spürbaren Klick im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Verschraubung  nicht lösen!
–
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
Vorgabe
Zugstufendämpfung (125/150 SX)
B00291-10
Komfort
17 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
13 Klicks
Zugstufendämpfung (250 SX)
Komfort
17 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
13 Klicks
Zugstufendämpfung (150 XC USA)
Komfort
17 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
13 Klicks
Zugstufendämpfung (250/300 XC)
Komfort
17 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
13 Klicks
FAHRWERK ABSTIMMEN
31
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
Maß Hinterrad entlastet ermitteln
10.6
A
0
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Einen möglichst senkrechten Abstand zwischen der Hinterradachse und einem Fixpunkt messen - z. B. eine Markierung an der Seitenverkleidung.
–
Wert als Maß  notieren.
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 36)
S. 36)
400988-10
Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren
10.7
A
0
–
Maß  Hinterrad entlastet ermitteln. (
–
Das Motorrad mithilfe eines Helfers senkrecht halten.
–
Erneut den Abstand zwischen der Hinterradachse und dem Fixpunkt messen.
–
Wert als Maß  notieren.
S. 31)
Info
Der statische Durchhang ist die Differenz der Maße  und .
–
Statischen Durchhang kontrollieren.
B
0
Statischer Durchhang (125/150 SX)
30 mm
Statischer Durchhang (250 SX)
30 mm
Statischer Durchhang (150 XC USA)
34 mm
Statischer Durchhang (250/300 XC)
34 mm
»
Wenn der statische Durchhang kleiner oder größer als das angegebene Maß ist:
–
Federvorspannung des Federbeins einstellen.
x(
S. 32)
400989-10
Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren
10.8
–
Maß  Hinterrad entlastet ermitteln. (
–
Mithilfe einer Person, die das Motorrad hält, setzt sich der Fahrer mit kompletter
Schutzkleidung in normaler Sitzposition (Füße auf den Fußrasten) auf das Motorrad
und wippen einige Male auf und nieder.
A
0
S. 31)
Die Hinterradaufhängung pendelt sich ein.
–
Eine weitere Person misst nun erneut den Abstand zwischen der Hinterradachse
und dem Fixpunkt.
–
Wert als Maß  notieren.
Info
Der Fahrtdurchhang ist die Differenz der Maße  und .
–
Fahrtdurchhang kontrollieren.
Vorgabe
C
0
400990-10
Fahrtdurchhang (125/150 SX)
90 mm
Fahrtdurchhang (250 SX)
90 mm
Fahrtdurchhang (150 XC USA)
100 mm
Fahrtdurchhang (250/300 XC)
100 mm
FAHRWERK ABSTIMMEN
32
»
Wenn der Fahrtdurchhang vom angegebenen Maß abweicht:
–
Federvorspannung des Federbeins einstellen
10.9
Fahrtdurchhang einstellen.
x(
S. 32)
x
Vorsicht
Unfallgefahr Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.
–
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen gerne.)
Info
Bevor Sie die Federvorspannung ändern, sollten Sie sich die aktuelle Einstellung notieren - z. B. Federlänge messen.
–
Federbein ausbauen.
–
Federbein im ausgebauten Zustand gründlich reinigen.
–
Schraube  lösen.
–
Einstellring  drehen, bis die Feder vollständig entspannt ist.
x(
S. 43)
Hakenschlüssel (T106S)
–
Gesamte Federlänge im entspannten Zustand messen.
–
Feder durch Drehen des Einstellrings  auf das vorgegebene Maß  spannen.
Vorgabe
Federvorspannung (125/150 SX)
15 mm
Federvorspannung (250 SX)
15 mm
Federvorspannung (150 XC USA)
12 mm
Federvorspannung (250/300 XC)
12 mm
Info
In Abhängigkeit vom statischen Durchhang bzw. Fahrtdurchhang kann eine
höhere oder niedrigere Federvorspannung notwendig sein.
–
Schraube  festziehen.
Vorgabe
Schraube Einstellring Federbein
401025-10
Fahrtdurchhang einstellen
10.10
M5
–
Federbein einbauen.
x(
S. 44)
–
Federbein ausbauen.
x(
S. 43)
–
Federbein im ausgebauten Zustand gründlich reinigen.
–
Eine entsprechende Feder auswählen und montieren.
x
B00292-10
5 Nm
FAHRWERK ABSTIMMEN
33
Vorgabe
Federrate (125/150 SX)
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
45 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
48 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
51 N/mm
Federrate (250 SX)
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
51 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
54 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
57 N/mm
Federrate (150 XC USA)
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
48 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
51 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
54 N/mm
Federrate (250/300 XC)
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
51 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
54 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
57 N/mm
Info
Die Federrate ist an der Feder-Außenseite angeführt.
–
Federbein einbauen.
–
Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren. (
–
Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren. (
–
Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen. (
x(
S. 44)
S. 31)
S. 31)
S. 30)
Grundeinstellung der Gabel kontrollieren
10.11
Info
Bei der Gabel kann aus verschiedenen Gründen kein exakter Fahrtdurchhang festgelegt werden.
–
Kleinere Abweichungen des Fahrergewichtes können wie beim Federbein durch die
Federvorspannung ausgeglichen werden.
–
Wenn die Gabel öfter durchschlägt (harter Endanschlag beim Einfedern), müssen
härtere Gabelfedern montiert werden, um Beschädigungen an Gabel und Rahmen
zu vermeiden.
401000-01
Druckstufendämpfung der Gabel einstellen
10.12
Info
Die hydraulische Druckstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Einfedern der Gabel.
–
Einstellschrauben  bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Die Einstellschrauben  befinden sich am oberen Ende der Gabelbeine.
Die Einstellung an beiden Gabelbeinen gleichmäßig vornehmen.
–
101275-10
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn zurückdrehen.
FAHRWERK ABSTIMMEN
34
Vorgabe
Druckstufendämpfung (125/150 SX)
Komfort
14 Klicks
Standard
12 Klicks
Sport
10 Klicks
Druckstufendämpfung (250 SX)
Komfort
14 Klicks
Standard
12 Klicks
Sport
10 Klicks
Druckstufendämpfung (150 XC USA)
Komfort
14 Klicks
Standard
12 Klicks
Sport
10 Klicks
Druckstufendämpfung (250/300 XC)
Komfort
14 Klicks
Standard
12 Klicks
Sport
10 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Einfedern.
Zugstufendämpfung der Gabel einstellen
10.13
Info
Die hydraulische Zugstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Ausfedern der Gabel.
–
Schutzkappen  abnehmen.
–
Einstellschrauben  bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Die Einstellschrauben  befinden sich am unteren Ende der Gabelbeine.
Die Einstellung an beiden Gabelbeinen gleichmäßig vornehmen.
–
B00295-10
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn zurückdrehen.
Vorgabe
Zugstufendämpfung (125/150 SX)
Komfort
14 Klicks
Standard
12 Klicks
Sport
10 Klicks
Zugstufendämpfung (250 SX)
Komfort
14 Klicks
Standard
12 Klicks
Sport
10 Klicks
Zugstufendämpfung (150 XC USA)
Komfort
14 Klicks
Standard
12 Klicks
Sport
10 Klicks
Zugstufendämpfung (250/300 XC)
Komfort
14 Klicks
Standard
12 Klicks
Sport
10 Klicks
FAHRWERK ABSTIMMEN
35
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
–
Schutzkappen  montieren.
Lenkerposition
10.14
An der oberen Gabelbrücke befinden sich 2 Bohrungen im Abstand  zueinander.
Bohrungsabstand A
15 mm
Die Bohrungen an der Lenkeraufnahme sind im Abstand  aus der Mitte platziert.
0
A
Bohrungsabstand B
B
0
3,5 mm
Der Lenker kann in 4 verschiedenen Positionen montiert werden. Dadurch besteht die
Möglichkeit, den Lenker in die für den Fahrer angenehmste Position zu bringen.
B00025-11
Lenkerposition einstellen
10.15
x
Warnung
Unfallgefahr Bruch des Lenkers.
–
Wird der Lenker gebogen oder ausgerichtet, ermüdet das Material und der Lenker kann brechen. Lenker immer wechseln.
–
1
2
0
1
0
2
0
Schrauben  entfernen. Lenkerklemmbrücken abnehmen. Lenker abnehmen und
zur Seite legen.
Info
Motorrad und Anbauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.
Kabel und Leitungen nicht knicken.
–
Schrauben  entfernen. Lenkeraufnahme abnehmen.
–
Lenkeraufnahme in die gewünschte Position bringen. Schrauben  montieren und
festziehen.
B00375-10
Vorgabe
Schraube Lenkeraufnahme
M10
40 Nm
Loctite® 243™
Info
Lenkeraufnahmen links und rechts gleichmäßig positionieren.
–
Lenker positionieren.
Info
Auf die richtige Verlegung der Kabel und Leitungen achten.
–
Lenkerklemmbrücken positionieren. Schrauben  montieren und gleichmäßig festziehen.
Vorgabe
Schraube Lenkerklemmbrücke
M8
20 Nm
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
36
Motorrad mit Hubständer aufheben
11.1
(alle 125/150 Modelle)
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
–
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
Motorrad am Rahmen unterhalb des Motors aufheben.
Hubständer (54829055000)
Die Räder dürfen den Boden nicht mehr berühren.
800196-10
–
Motorrad gegen Umfallen sichern.
(alle 250/300 Modelle)
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
–
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
Motorrad am Rahmen unterhalb des Motors aufheben.
Hubständer (54829055000)
Die Räder dürfen den Boden nicht mehr berühren.
800208-10
–
Motorrad gegen Umfallen sichern.
Motorrad vom Hubständer nehmen
11.2
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
(alle SX Modelle)
– Motorrad vom Hubständer nehmen.
–
Hubständer entfernen.
–
Zum Abstellen des Motorrades den Plug-in-Ständer  in die linke Seite der
Steckachse einsetzen.
Info
Vor der Fahrt den Plug-in-Ständer entfernen.
100950-10
(alle XC Modelle)
– Motorrad vom Hubständer nehmen.
–
Hubständer entfernen.
–
Zum Abstellen des Motorrades den Seitenständer  mit dem Fuß bis zum
Boden ausklappen und mit dem Motorrad belasten.
Info
Während der Fahrt muss der Seitenständer hochgeklappt und mit dem
Gummiband gesichert sein.
800211-10
Gabelbeine entlüften
11.3
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Entlüftungsschrauben  kurz entfernen.
S. 36)
Eventuell vorhandener Überdruck aus dem Gabelinneren entweicht.
101276-10
–
Entlüftungsschrauben montieren und festziehen.
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 36)
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
37
Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen
11.4
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Gabelschutz lösen. (
–
Staubmanschette  an beiden Gabelbeinen nach unten schieben.
S. 36)
S. 37)
Info
Die Staubmanschetten sollen Staub und groben Schmutz von den Gabelholmen abstreifen. Mit der Zeit kann Schmutz hinter die Staubmanschetten
gelangen. Wird dieser Schmutz nicht entfernt, können die dahinter liegenden Öldichtringe undicht werden.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
B00297-10
–
–
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
Staubmanschette und Gabelinnenrohr an beiden Gabelbeinen reinigen und einölen.
Universal Ölspray (
S. 120)
–
Staubmanschetten in die Einbaulage zurückdrücken.
–
Überflüssiges Öl entfernen.
–
Gabelschutz positionieren. (
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Schrauben  entfernen und Klemme abnehmen.
–
Schrauben  am linken Gabelbein entfernen. Gabelschutz nach unten schieben.
–
Schrauben am rechten Gabelbein entfernen. Gabelschutz nach unten schieben.
–
Gabelschutz am linken Gabelbein positionieren. Schrauben  montieren und festziehen.
S. 37)
S. 36)
Gabelschutz lösen
11.5
800197-11
Gabelschutz positionieren
11.6
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
800197-10
M6
10 Nm
–
Bremsleitung positionieren. Klemme aufsetzen, Schrauben  montieren und festziehen.
–
Gabelschutz am rechten Gabelbein positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
Gabelbeine ausbauen
11.7
38
x
–
Vorderrad ausbauen.
–
Schrauben  entfernen und Klemme abnehmen.
–
Schrauben  entfernen und Bremszange abnehmen.
–
Bremszange mit Bremsleitung spannungsfrei zur Seite hängen.
–
Schrauben  lösen. Gabelbein links entnehmen.
–
Schrauben  lösen. Gabelbein rechts entnehmen.
–
Gabelbeine positionieren.
x(
S. 67)
800191-10
800217-10
Gabelbeine einbauen
11.8
x
Info
Die oberste eingefräste Nut im Gabelbein muss mit der Oberkante der oberen Gabelbrücke abschließen.
Die Entlüftungsschrauben  nach vorne positionieren.
101276-10
–
Schrauben  festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
M8
17 Nm
M8
12 Nm
Schrauben  festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten
800217-11
–
Bremszange positionieren, Schrauben  montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Bremszange
vorne
800191-11
M8
25 Nm
Loctite® 243™
–
Bremsleitung positionieren. Klemme aufsetzen, Schrauben  montieren und festziehen.
–
Vorderrad einbauen.
x(
S. 67)
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
Gabelschutz ausbauen
11.9
39
x
–
Gabelbeine ausbauen.
–
Schrauben  am linken Gabelbein entfernen. Gabelschutz nach oben abnehmen.
–
Schrauben am rechten Gabelbein entfernen. Gabelschutz nach oben abnehmen.
–
Gabelschutz am linken Gabelbein positionieren. Schrauben  montieren und festziehen.
x(
S. 38)
B00306-10
Gabelschutz einbauen
11.10
x
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
–
M6
10 Nm
Gabelschutz am rechten Gabelbein positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
B00306-10
Untere Gabelbrücke ausbauen
11.11
M6
–
Gabelbeine einbauen.
x(
S. 38)
–
Gabelbeine ausbauen.
x(
S. 38)
–
Startnummerntafel ausbauen. (
–
Kotflügel vorne ausbauen. (
–
Lenkerpolster abnehmen.
–
Schraube  entfernen.
–
Schraube  entfernen.
–
Obere Gabelbrücke mit Lenker abnehmen und zur Seite legen.
10 Nm
x
S. 42)
S. 43)
Info
Motorrad und Anbauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.
Kabel und Leitungen nicht knicken.
800218-10
B00310-10
–
O-Ring  entfernen. Schutzring  entfernen.
–
Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr entnehmen.
–
Oberes Steuerkopflager entnehmen.
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
Untere Gabelbrücke einbauen
11.12
40
x
–
Lager und Dichtelemente reinigen, auf Beschädigungen kontrollieren und fetten.
Hochviskoses Schmierfett (
3
0
2
0
1
0
S. 119)
–
Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr einsetzen. Oberes Steuerkopflager montieren.
–
Kontrollieren, ob die Steuerkopfabdichtung oben  richtig positioniert ist.
–
Schutzring  und O-Ring  aufschieben.
–
Obere Gabelbrücke mit Lenker positionieren.
–
Schraube  montieren, aber noch nicht festziehen.
–
Gabelbeine positionieren.
B00024-10
800218-11
Info
Die oberste eingefräste Nut im Gabelbein muss mit der Oberkante der oberen Gabelbrücke abschließen.
Die Entlüftungsschrauben  nach vorne positionieren.
800219-10
–
Schrauben  festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten
M8
12 Nm
M20x1,5
12 Nm
B00378-10
–
Schraube  festziehen.
Vorgabe
Schraube Steuerkopf oben
303508-10
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
–
41
Schraube  montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelschaftrohr
oben
M8
17 Nm
Loctite® 243™
800218-12
–
Schrauben  festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
M8
17 Nm
B00378-11
–
Bremszange positionieren. Schrauben  montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Bremszange
vorne
800220-10
M8
25 Nm
Loctite® 243™
–
Bremsleitung und Klemme positionieren. Schrauben  montieren und festziehen.
–
Kotflügel vorne einbauen. (
–
Lenkerpolster montieren.
–
Startnummerntafel einbauen. (
–
Kabelstrang, Bowdenzüge, Brems- und Kupplungsleitung auf Freigängigkeit und
Verlegung kontrollieren.
–
Vorderrad einbauen.
–
Steuerkopflagerspiel kontrollieren. (
x(
S. 43)
S. 42)
S. 67)
S. 41)
Steuerkopflagerspiel kontrollieren
11.13
Warnung
Unfallgefahr Unsicheres Fahrverhalten durch nicht korrektes Steuerkopflagerspiel.
–
Steuerkopflagerspiel unverzüglich einstellen. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen gerne.)
Info
Wird über längere Zeit mit Spiel in der Steuerkopflagerung gefahren, werden die Lager und in weiterer Folge die Lagersitze im
Rahmen beschädigt.
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Lenker in Geradeausstellung bringen. Gabelbeine in Fahrtrichtung hin und her
bewegen.
S. 36)
Es darf kein Spiel am Steuerkopflager spürbar sein.
»
Wenn ein spürbares Spiel vorhanden ist:
–
–
Steuerkopflagerspiel einstellen.
x(
S. 42)
Lenker über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.
Der Lenker muss sich leicht über den gesamten Lenkbereich bewegen lassen. Es
dürfen keine Raststellungen spürbar sein.
400738-11
»
–
Wenn Raststellungen spürbar sind:
–
Steuerkopflagerspiel einstellen.
–
Steuerkopflager kontrollieren ggf. erneuern.
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
x(
S. 36)
S. 42)
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
Steuerkopflagerspiel einstellen
11.14
42
x
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Schrauben  lösen. Schraube  entfernen.
–
Schraube  lösen und wieder festziehen.
S. 36)
Vorgabe
Schraube Steuerkopf oben
M20x1,5
12 Nm
–
Mit einem Kunststoffhammer leicht auf die obere Gabelbrücke klopfen, um Verspannungen zu vermeiden.
–
Schrauben  festziehen.
Vorgabe
303536-10
Schraube Gabelbrücke oben
–
M8
17 Nm
Schraube  montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelschaftrohr
oben
Steuerkopflager schmieren
11.15
M8
17 Nm
–
Steuerkopflagerspiel kontrollieren. (
S. 41)
–
Untere Gabelbrücke ausbauen.
S. 39)
Loctite® 243™
x
–
x(
Untere Gabelbrücke einbauen. x (
–
Schraube  entfernen und Klemme abnehmen.
–
Schraube  entfernen. Startnummerntafel abnehmen.
–
Startnummerntafel positionieren. Schraube  montieren und festziehen.
S. 40)
800010-10
Startnummerntafel ausbauen
11.16
101278-10
Startnummerntafel einbauen
11.17
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
Info
Auf den Eingriff der Haltenasen am Kotflügel achten.
–
101278-11
Bremsleitung positionieren. Klemme aufsetzen, Schraube  montieren und festziehen.
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
43
Kotflügel vorne ausbauen
11.18
–
Schrauben  entfernen. Kotflügel vorne abnehmen.
–
Auf den Verbleib der Distanzbuchsen achten.
–
Sicherstellen, dass die Distanzbuchsen im Kotflügel montiert sind.
–
Kotflügel vorne positionieren. Schrauben  montieren und festziehen.
B00307-10
Kotflügel vorne einbauen
11.19
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
Info
Auf den Eingriff der Haltenasen zur Startnummerntafel achten.
B00307-10
Federbein ausbauen
11.20
x
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Enddämpfer ausbauen. (
–
Schraube  entfernen.
–
Verschraubung  entfernen.
–
Winkelhebel  nach hinten drücken.
–
Verbindungshebel  nach unten drücken.
–
Schraube  entfernen.
–
Federbein nach oben entfernen.
S. 36)
S. 46)
B00408-10
B00268-10
800207-10
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
Federbein einbauen
11.21
44
x
–
Federbein von oben einfädeln.
–
Federbein positionieren.
–
Schraube  montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Federbein oben
M10
60 Nm
Loctite® 2701
800207-11
–
Winkelhebel und Verbindungshebel positionieren.
–
Verschraubung  montieren und festziehen.
Vorgabe
Mutter Verbindungshebel an Winkelhebel
–
M14x1,5
80 Nm
Schraube  montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Federbein unten
B00408-12
M10
60 Nm
Loctite® 2701
–
Enddämpfer einbauen. (
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Schraube  entfernen. Die Sitzbank hinten anheben, zurückziehen und dann nach
oben abnehmen.
–
Sitzbank vorne an der Bundbuchse vom Kraftstofftank einhängen, hinten absenken
und gleichzeitig nach vorne schieben.
–
Sicherstellen, dass die Sitzbank richtig eingerastet ist.
–
Schraube  der Sitzbankbefestigung montieren und festziehen.
S. 47)
S. 36)
Sitzbank abnehmen
11.22
800198-10
Sitzbank montieren
11.23
B00318-01
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
800198-10
M6
10 Nm
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
45
Luftfilterkastendeckel ausbauen
11.24
–
Luftfilterkastendeckel im Bereich  seitlich abziehen und nach vorne abnehmen.
–
Luftfilterkastendeckel im hinteren Bereich  einhängen und im vorderen
Bereich  einrasten.
800200-10
Luftfilterkastendeckel einbauen
11.25
800200-11
Luftfilter ausbauen
11.26
x
Hinweis
Motorschaden Nicht gefilterte Ansaugluft wirkt sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
–
Fahrzeug nie ohne Luftfilter in Betrieb nehmen, da Staub und Schmutz in den Motor gelangen und zu erhöhtem Verschleiß führen.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
–
Luftfilterkastendeckel ausbauen. (
–
Luftfilterhaltebügel  unten aushängen und zur Seite schwenken. Luftfilter mit
Luftfilterträger abnehmen.
–
Luftfilter vom Luftfilterträger abnehmen.
–
Sauberen Luftfilter auf den Luftfilterträger montieren.
–
Luftfilter im Bereich  einfetten.
S. 45)
601196-10
Luftfilter einbauen
11.27
x
Langzeitfett (
301262-10
S. 119)
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
–
46
Beide Teile gemeinsam einsetzen, positionieren und mit Luftfilterhaltebügel 
fixieren.
Info
Wenn der Luftfilter nicht korrekt montiert ist, kann Staub und Schmutz in
den Motor gelangen und Schäden verursachen.
–
Luftfilterkastendeckel einbauen. (
S. 45)
601196-10
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen
11.28
x
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Luftfilter nicht mit Kraftstoff oder Petroleum reinigen, da diese Mittel den Schaumstoff angreifen.
–
Luftfilter ausbauen.
–
Luftfilter in spezieller Reinigungsflüssigkeit gründlich auswaschen und gut trocknen lassen.
x(
S. 45)
Luftfilter-Reinigungsmittel (
S. 119)
Info
Luftfilter nur ausdrücken, keinesfalls auswringen.
–
Trockenen Luftfilter mit einem hochwertigen Filteröl einölen.
Öl für Schaumstoff-Luftfilter (
B00325-01
S. 119)
–
Luftfilterkasten reinigen.
–
Ansaugstutzen reinigen, auf Beschädigung und festen Sitz kontrollieren.
–
Luftfilter einbauen.
x(
S. 45)
Enddämpfer ausbauen
11.29
Warnung
Verbrennungsgefahr Die Auspuffanlage wird beim Betrieb des Fahrzeugs sehr heiß.
–
Auspuffanlage abkühlen lassen. Heiße Teile nicht berühren.
800199-10
–
Schrauben  entfernen.
–
Enddämpfer an der Gummimuffe  vom Krümmer abziehen.
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
47
Enddämpfer einbauen
11.30
–
Enddämpfer mit der Gummimuffe  montieren.
–
Schrauben  montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
800199-11
Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln
11.31
x
Warnung
Verbrennungsgefahr Die Auspuffanlage wird beim Betrieb des Fahrzeugs sehr heiß.
–
Auspuffanlage abkühlen lassen. Heiße Teile nicht berühren.
Info
Im Laufe der Zeit verflüchtigen sich die Fasern des Dämmstoffes ins Freie, der Dämpfer "brennt" aus.
Neben einem erhöhten Geräuschpegel verändert sich dadurch auch die Leistungscharakteristik.
0
4
1
0
–
Enddämpfer ausbauen. (
–
Schrauben  entfernen. Innenrohr  herausziehen.
–
Glasfasergarnfüllung  vom Innenrohr ziehen.
–
Teile die wieder verbaut werden, reinigen.
–
Neue Glasfasergarnfüllung  auf dem Innenrohr montieren.
–
Außenrohr  über das Innenrohr mit der neuen Glasfasergarnfüllung schieben.
–
Alle Schrauben  montieren und festziehen.
–
Enddämpfer einbauen. (
S. 46)
S. 47)
2
0
3
0
401045-10
Kraftstofftank ausbauen
11.32
x
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
–
Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
–
Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstoff tanken beachten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungsgemäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
48
–
Sitzbank abnehmen. (
–
Kraftstoffhahn schließen.
–
Kraftstoffschlauch abziehen.
S. 44)
Info
Aus dem Kraftstoffschlauch kann ein Rest Kraftstoff auslaufen.
–
Schrauben  mit Bundbuchse entfernen.
–
Schraube  mit Bundbuchse entfernen.
–
Schlauch der Kraftstofftankentlüftung abziehen.
–
Beide Spoiler seitlich von der Kühlerbefestigung ziehen und Kraftstofftank nach
oben abnehmen.
B00315-12
B00316-12
B00319-10
Kraftstofftank einbauen
11.33
x
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
–
Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
–
Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstoff tanken beachten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt, sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln.
B00319-10
–
Gasbowdenzugverlegung kontrollieren. (
–
Kraftstofftank positionieren und beide Spoiler seitlich an der Kühlerbefestigung
einhängen.
–
Sicherstellen, dass keine Kabel bzw. Bowdenzüge eingeklemmt oder beschädigt
werden.
S. 53)
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
49
–
Schlauch der Kraftstofftankentlüftung aufstecken.
–
Schraube  mit Bundbuchse montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
B00316-11
–
Schrauben  mit Bundbuchse montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
–
Kraftstoffschlauch anschließen.
–
Sitzbank montieren. (
–
Kette auf grobe Verschmutzung kontrollieren.
10 Nm
S. 44)
B00315-13
Kettenverschmutzung kontrollieren
11.34
»
Wenn die Kette stark verschmutzt ist:
–
Kette reinigen. (
S. 49)
400678-01
Kette reinigen
11.35
Warnung
Unfallgefahr Schmiermittel auf den Reifen verringert deren Haftfähigkeit.
–
Schmiermittel mit einem geeigneten Reinigungsmittel entfernen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
–
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Die Lebensdauer der Kette hängt zum Großteil von der Pflege ab.
–
Kette regelmäßig reinigen und anschließend mit Kettenspray behandeln.
Kettenreinigungsmittel (
Kettenspray Offroad (
400725-01
S. 119)
S. 119)
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
50
Kettenspannung kontrollieren
11.36
Warnung
Unfallgefahr Gefährdung durch falsche Kettenspannung.
–
Ist die Kette zu stark gespannt, werden die Komponenten der Sekundär-Kraftübertragung (Kette, Kettenritzel, Kettenrad,
Lager im Getriebe und im Hinterrad) zusätzlich belastet. Neben vorzeitigem Verschleiß kann im Extremfall die Kette reißen
oder die Abtriebswelle des Getriebes brechen. Ist die Kette hingegen zu locker, kann sie vom Kettenritzel bzw. Kettenrad
fallen und das Hinterrad blockieren oder den Motor beschädigen. Auf korrekte Kettenspannung achten, ggf. einstellen.
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Kette am Ende des Kettengleitstückes nach oben drücken und die Kettenspannung  ermitteln.
S. 36)
Info
Der untere Kettenteil  muss dabei gespannt sein.
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, die Messung an verschiedenen Stellen der Kette wiederholen.
Kettenspannung
B00421-10
»
Wenn die Kettenspannung nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
–
55… 58 mm
Kettenspannung einstellen. (
S. 50)
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 36)
Kettenspannung einstellen
11.37
Warnung
Unfallgefahr Gefährdung durch falsche Kettenspannung.
–
Ist die Kette zu stark gespannt, werden die Komponenten der Sekundär-Kraftübertragung (Kette, Kettenritzel, Kettenrad,
Lager im Getriebe und im Hinterrad) zusätzlich belastet. Neben vorzeitigem Verschleiß kann im Extremfall die Kette reißen
oder die Abtriebswelle des Getriebes brechen. Ist die Kette hingegen zu locker, kann sie vom Kettenritzel bzw. Kettenrad
fallen und das Hinterrad blockieren oder den Motor beschädigen. Auf korrekte Kettenspannung achten, ggf. einstellen.
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Kettenspannung kontrollieren. (
–
Mutter  lösen.
–
Muttern  lösen.
–
Kettenspannung durch Drehen der Einstellschrauben  links und rechts einstellen.
S. 36)
S. 50)
Vorgabe
Kettenspannung
55… 58 mm
Einstellschrauben  links und rechts so verdrehen, dass die Markierungen am
linken und rechten Kettenspanner in derselben Position zu den Referenzmarken  stehen. Damit ist das Hinterrad korrekt ausgerichtet.
–
Muttern  festziehen.
–
Sicherstellen, dass die Kettenspanner  an den Einstellschrauben  anliegen.
–
Mutter  festziehen.
Vorgabe
Mutter Steckachse hinten
M20x1,5
80 Nm
Info
Durch den großen Verstellbereich der Kettenspanner (32 mm) können verschiedene Sekundärübersetzungen bei gleicher Kettenlänge gefahren werden.
Die Kettenspanner  können um 180° gedreht werden.
B00343-11
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 36)
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
51
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren
11.38
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Getriebe in Leerlauf schalten.
–
Kettenrad und Kettenritzel auf Verschleiß kontrollieren.
»
S. 36)
Wenn Kettenrad bzw. Kettenritzel eingelaufen sind:
–
Kettenrad bzw. Kettenritzel wechseln.
x
Info
Kettenritzel, Kettenrad und Kette sollten nur zusammen gewechselt
werden.
400227-01
–
Am oberen Kettenteil mit dem angegebenen Gewicht  ziehen.
Vorgabe
Gewicht Kettenverschleißmessung
0
A
–
10… 15 kg
Den Abstand  von 18 Kettenrollen am unteren Kettenteil messen.
Info
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, die Messung an verschiedenen Stellen der Kette wiederholen.
Maximaler Abstand  an der längsten
Stelle der Kette
»
Wenn der Abstand  größer ist als das angegebene Maß:
–
B
0
1 2 3
272 mm
Kette wechseln.
x
Info
Wenn eine neue Kette montiert wird, sollten auch das Kettenrad und
Kettenritzel gewechselt werden.
Neue Ketten nutzen sich auf einem alten, eingelaufenen Kettenrad
bzw. Kettenritzel schneller ab.
16 17 18
400987-10
–
Kettengleitschutz auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn sich die Bolzenunterkante der Kette auf Höhe oder unter dem
Kettengleitschutz befindet:
–
–
Kettengleitschutz wechseln.
x
Kettengleitschutz auf festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn der Kettengleitschutz lose ist:
–
Kettengleitschutz festziehen.
Vorgabe
Schraube Kettengleitschutz
800201-10
M6
6 Nm
Loctite® 243™
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
–
Kettengleitstück auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn sich die Bolzenunterkante der Kette auf Höhe oder unter dem
Kettengleitstück befindet:
–
–
52
Kettengleitstück wechseln.
x
Kettengleitstück auf festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn das Kettengleitstück lose ist:
–
Kettengleitstück festziehen.
Vorgabe
Schraube Kettengleitstück
M8
15 Nm
800202-10
–
Die Materialstärke  an der Unterseite der Kettenführung messen.
Minimaler Abstand  an der tiefsten
Stelle
»
12 mm
Wenn der Abstand  kleiner ist als das angegebene Maß:
–
Kettenführung wechseln.
x
400984-10
–
Kettenführung auf festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn die Kettenführung lose ist:
–
Kettenführung festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Schraube  lösen. Schraube  entfernen. Kettenführung nach unten schwenken.
S. 36)
B00347-01
Kettenführung einstellen
11.39
x
Bedingung
Zähnezahl: ≤ 44 Zähne
–
Bundbüchse  in Bohrung  stecken. Kettenführung positionieren.
–
Schraube  montieren und festziehen. Schraube  festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
Bedingung
Zähnezahl: ≥ 45 Zähne
–
Bundbüchse  in Bohrung  stecken. Kettenführung positionieren.
–
Schraube  montieren und festziehen. Schraube  festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
B00348-10
M6
10 Nm
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
Rahmen kontrollieren
11.40
53
x
–
Rahmen auf Rissbildung und Verformung kontrollieren.
»
Wenn der Rahmen durch eine mechanische Krafteinwirkung Risse oder Verformungen aufweist:
–
Rahmen wechseln.
x
Info
Ein Rahmen der durch eine mechanische Krafteinwirkung beschädigt wurde, ist immer zu wechseln. Eine Reparatur am Rahmen ist
seitens KTM nicht zugelassen.
800206-10
Schwingarm kontrollieren
11.41
x
–
Schwingarm auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung kontrollieren.
»
Wenn der Schwingarm Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist:
–
Schwingarm wechseln.
x
Info
Ein beschädigter Schwingarm ist immer zu wechseln. Eine Reparatur am Schwingarm ist seitens KTM nicht zugelassen.
500285-01
Gasbowdenzugverlegung kontrollieren
11.42
–
Kraftstofftank ausbauen.
x(
S. 47)
(125/150 SX)
– Gasbowdenzugverlegung kontrollieren.
Der Gasbowdenzug muss an der Hinterseite des Lenkers, links am Rahmenoberrohr, zum Vergaser verlegt sein.
»
Wenn die Gasbowdenzugverlegung nicht der Vorgabe entspricht:
–
800203-10
Gasbowdenzugverlegung korrigieren.
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
54
(150 XC USA)
– Gasbowdenzugverlegung kontrollieren.
Der Gasbowdenzug muss an der Hinterseite des Lenkers, links am Rahmenoberrohr, zum Vergaser verlegt sein.
»
Wenn die Gasbowdenzugverlegung nicht der Vorgabe entspricht:
–
Gasbowdenzugverlegung korrigieren.
800214-10
(250 SX)
– Gasbowdenzugverlegung kontrollieren.
Der Gasbowdenzug muss an der Hinterseite des Lenkers, links am Rahmenoberrohr, zum Vergaser verlegt sein.
»
Wenn die Gasbowdenzugverlegung nicht der Vorgabe entspricht:
–
Gasbowdenzugverlegung korrigieren.
800209-10
(250/300 XC)
– Gasbowdenzugverlegung kontrollieren.
Der Gasbowdenzug muss an der Hinterseite des Lenkers, links am Rahmenoberrohr, zum Vergaser verlegt sein.
»
Wenn die Gasbowdenzugverlegung nicht der Vorgabe entspricht:
–
–
800213-10
Gasbowdenzugverlegung korrigieren.
Kraftstofftank einbauen.
x(
S. 48)
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
55
Griffgummi kontrollieren
11.43
–
Griffgummis am Lenker auf Beschädigung, Verschleiß und festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn ein Griffgummi beschädigt, verschlissen oder lose ist:
–
Griffgummi wechseln und sichern.
Griffgummikleber (00062030051) (
S. 119)
401197-01
Griffgummi zusätzlich sichern
11.44
–
Griffgummi kontrollieren. (
–
Griffgummi mit Sicherungsdraht an zwei Stellen sichern.
S. 55)
Sicherungsdraht (54812016000)
Drahtzwirbelzange (U6907854)
Die verdrillten Drahtenden zeigen von den Handflächen weg und sind zum
Griffgummi eingebogen.
401198-01
Grundstellung des Kupplungshebels einstellen
11.45
(alle 125/150 Modelle)
– Grundstellung des Kupplungshebels mit der Einstellschraube  an die Handgröße anpassen.
Info
B00001-11
Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn verdreht wird, entfernt sich der Kupplungshebel vom Lenker.
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn verdreht wird, nähert sich
der Kupplungshebel dem Lenker.
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und wenden Sie keine
Gewalt an.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.
(alle 250/300 Modelle)
– Grundstellung des Kupplungshebels mit der Einstellschraube  an die Handgröße anpassen.
Info
B00009-11
Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn verdreht wird,
nähert sich der Kupplungshebel dem Lenker.
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn verdreht wird, entfernt sich
der Kupplungshebel vom Lenker.
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und wenden Sie keine
Gewalt an.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
56
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren
11.46
Info
Der Flüssigkeitsstand steigt mit zunehmendem Verschleiß der Kupplungsbelaglamellen.
(alle 125/150 Modelle)
– Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in
waagrechte Position bringen.
–
Schrauben  entfernen.
–
Deckel  mit Membran  abnehmen.
–
Flüssigkeitsstand kontrollieren.
Flüssigkeitsstand unter Behälteroberkante
400245-10
»
Wenn der Flüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
–
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.
Hydrauliköl (15) (
–
4 mm
S. 117)
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
(alle 250/300 Modelle)
– Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in
waagrechte Position bringen.
–
Schrauben  entfernen.
–
Deckel  mit Membran  abnehmen.
–
Flüssigkeitsstand kontrollieren.
Flüssigkeitsstand unter Behälteroberkante
B00040-10
»
4 mm
Wenn der Flüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
–
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln
11.47
S. 117)
x
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
(alle 125/150 Modelle)
– Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in
waagrechte Position bringen.
–
Schrauben  entfernen.
–
Deckel  mit Membran  abnehmen.
–
Entlüftungsspritze  mit der passenden Flüssigkeit füllen.
400245-10
Entlüftungsspritze (50329050000)
Hydrauliköl (15) (
–
800204-10
S. 117)
Am Nehmerzylinder die Entlüftungsschraube  entfernen und Entlüftungsspritze  montieren.
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
57
–
Nun so lange die Flüssigkeit in das System drücken, bis sie an der Bohrung 
des Geberzylinders blasenfrei austritt.
–
Zwischendurch Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter des Geberzylinders absaugen, um ein Überlaufen zu verhindern.
–
Entlüftungsspritze entfernen. Entlüftungsschraube montieren und festziehen.
–
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.
Vorgabe
Flüssigkeitsstand unter Behälteroberkante
400247-10
–
4 mm
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
(250 SX)
– Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in
waagrechte Position bringen.
–
Schrauben  entfernen.
–
Deckel  mit Membran  abnehmen.
–
Entlüftungsspritze  mit der passenden Flüssigkeit füllen.
B00040-10
Entlüftungsspritze (50329050000)
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
S. 117)
–
Am Nehmerzylinder die Entlüftungsschraube  entfernen und Entlüftungsspritze  montieren.
–
Nun so lange die Flüssigkeit in das System drücken, bis sie an der Bohrung 
des Geberzylinders blasenfrei austritt.
–
Zwischendurch Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter des Geberzylinders absaugen, um ein Überlaufen zu verhindern.
–
Entlüftungsspritze entfernen. Entlüftungsschraube montieren und festziehen.
–
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.
800210-10
Vorgabe
Flüssigkeitsstand unter Behälteroberkante
B00042-10
–
4 mm
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
(250/300 XC)
– Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in
waagrechte Position bringen.
–
Schrauben  entfernen.
–
Deckel  mit Membran  abnehmen.
–
Entlüftungsspritze  mit der passenden Flüssigkeit füllen.
B00040-10
Entlüftungsspritze (50329050000)
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
800215-10
S. 117)
Am Nehmerzylinder die Entlüftungsschraube  entfernen und Entlüftungsspritze  montieren.
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
58
–
Nun so lange die Flüssigkeit in das System drücken, bis sie an der Bohrung 
des Geberzylinders blasenfrei austritt.
–
Zwischendurch Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter des Geberzylinders absaugen, um ein Überlaufen zu verhindern.
–
Entlüftungsspritze entfernen. Entlüftungsschraube montieren und festziehen.
–
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.
Vorgabe
Flüssigkeitsstand unter Behälteroberkante
B00042-10
–
4 mm
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
BREMSEN
59
Leerweg am Handbremshebel kontrollieren
12.1
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Ist der Leerweg am Handbremshebel nicht vorhanden, baut sich im Bremssystem Druck auf die Vorderradbremse auf. Die
Vorderradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Leerweg am Handbremshebel nach Vorgabe einstellen.
–
Handbremshebel nach vorne drücken und Leerweg  kontrollieren.
Leerweg am Handbremshebel
»
≥ 3 mm
Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Grundstellung des Handbremshebels einstellen. (
S. 59)
400196-11
Grundstellung des Handbremshebels einstellen
12.2
–
Leerweg am Handbremshebel kontrollieren. (
–
Grundstellung des Handbremshebels mit der Einstellschraube  an die Handgröße
anpassen.
S. 59)
Info
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn verdreht wird, entfernt sich der
Handbremshebel vom Lenker.
Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn verdreht wird, nähert
sich der Handbremshebel dem Lenker.
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und wenden Sie keine
Gewalt an.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.
400196-12
Bremsscheiben kontrollieren
12.3
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsscheibe(n).
–
Abgenutzte Bremsscheibe(n) unverzüglich wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen gerne.)
–
Bremsscheibenstärke vorne und hinten, an mehreren Stellen der Bremsscheibe, auf
das Maß  kontrollieren.
Info
A
Durch Verschleiß reduziert sich die Stärke der Bremsscheibe im Bereich der
Anlagefläche der Bremsbeläge.
Bremsscheiben - Verschleißgrenze
400257-10
»
2,5 mm
hinten
3,5 mm
Wenn die Bremsscheibenstärke unter dem Vorgabewert liegt:
–
–
vorne
Bremsscheibe wechseln.
Bremsscheiben vorne und hinten auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung
kontrollieren.
»
Wenn die Bremsscheibe Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist:
–
Bremsscheibe wechseln.
BREMSEN
60
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren
12.4
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung, deutet dies auf Undichtheit im Bremssystem bzw. total abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremssystem kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen
gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen gerne.)
–
Den am Lenker montierten Bremsflüssigkeitsbehälter in waagerechte Position bringen.
–
Bremsflüssigkeitsstand am Schauglas  kontrollieren.
»
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung gesunken ist:
–
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen.
x(
S. 60)
B00070-10
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen
12.5
x
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung, deutet dies auf Undichtheit im Bremssystem bzw. total abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremssystem kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen
gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.
–
Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!
Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!
BREMSEN
61
–
Den am Lenker montierten Bremsflüssigkeitsbehälter in waagerechte Position bringen.
–
Schrauben  entfernen.
–
Deckel  mit Membran  abnehmen.
–
Bremsflüssigkeit bis zum Maß  auffüllen.
Vorgabe
Maß  (Bremsflüssigkeitsstand unter
Behälteroberkante)
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
5 mm
S. 117)
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
600706-10
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren
12.6
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsbeläge.
–
Abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen gerne.)
–
Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke  kontrollieren.
Mindestbelagstärke 
»
Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
–
–
≥ 1 mm
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln.
x(
S. 61)
Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.
»
Sind Beschädigungen oder Risse zu erkennen:
–
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln.
x(
S. 61)
B00350-10
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln
12.7
x
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Wartungsarbeiten und Reparaturen müssen fachgerecht durchgeführt werden. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstätte hilft
Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.
–
Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
–
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
BREMSEN
62
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch Verwendung von nicht zugelassenen Bremsbelägen.
–
Im Zubehörhandel erhältliche Bremsbeläge sind oft nicht für den Betrieb von KTM-Fahrzeugen geprüft und
zugelassen. Aufbau und Reibwert der Bremsbeläge und damit auch die Bremsleistung können stark von den Original
KTM-Bremsbelägen abweichen. Werden Bremsbeläge verwendet, die von der Erstausrüstung abweichen, ist nicht
gewährleistet, dass diese der Originalzulassung entsprechen. Das Fahrzeug entspricht dann nicht mehr dem
Auslieferungszustand und es erlischt die Garantie.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!
Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!
–
Den am Lenker montierten Bremsflüssigkeitsbehälter in waagerechte Position bringen.
–
Schrauben  entfernen.
–
Deckel  mit Membran  abnehmen.
–
Bremszange mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um die Bremskolben zurückzudrücken. Sicherstellen, dass keine Bremsflüssigkeit aus dem Bremsflüssigkeitsbehälter überläuft ggf. absaugen.
Info
100395-10
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken der Bremskolben die Bremszange
nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
–
Sicherungssplinte  entfernen, Bolzen  herausziehen und Bremsbeläge entnehmen.
–
Bremszange und Bremszangenträger reinigen.
–
Blattfeder  in der Bremszange und Gleitblech  im Bremszangenträger auf richtigen Sitz kontrollieren.
–
Bremsbeläge einsetzen, Bolzen einsetzen und Sicherungssplinte montieren.
–
Handbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe
anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
100396-10
7
0
06
100397-01
100398-10
BREMSEN
63
–
Bremsflüssigkeitsstand auf das Maß  berichtigen.
Vorgabe
Maß  (Bremsflüssigkeitsstand unter
Behälteroberkante)
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
5 mm
S. 117)
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
Info
100399-10
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren
12.8
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Ist der Leerweg am Fußbremshebel nicht vorhanden, baut sich im Bremssystem Druck auf die Hinterradbremse auf. Die
Hinterradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe einstellen.
–
Feder  aushängen.
–
Fußbremshebel zwischen Endanschlag und Anlage zum Fußbremszylinderkolben
hin und her bewegen und Leerweg  kontrollieren.
Vorgabe
Leerweg am Fußbremshebel
»
Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
B00028-10
–
Grundstellung des Fußbremshebels einstellen.
x(
S. 63)
Feder  einhängen.
Grundstellung des Fußbremshebels einstellen
12.9
3… 5 mm
x
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Ist der Leerweg am Fußbremshebel nicht vorhanden, baut sich im Bremssystem Druck auf die Hinterradbremse auf. Die
Hinterradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe einstellen.
–
Feder  aushängen.
–
Mutter  lösen und mit Druckstange  zurückdrehen, bis der maximale Leerweg
vorhanden ist.
–
Zur individuellen Anpassung der Grundstellung des Fußbremshebels Mutter 
lösen und Schraube  entsprechend drehen.
Info
Der Verstellbereich ist begrenzt.
B00008-10
–
Druckstange  entsprechend drehen, bis der Leerweg  vorhanden ist. Gegebenenfalls Grundstellung des Fußbremshebels anpassen.
Vorgabe
Leerweg am Fußbremshebel
–
3… 5 mm
Schraube  gegenhalten und Mutter  festziehen.
Vorgabe
Mutter Fußbremshebelanschlag
–
M8
30 Nm
Druckstange  gegenhalten und Mutter  festziehen.
Vorgabe
Restliche Muttern Fahrgestell
–
Feder  einhängen.
M6
10 Nm
BREMSEN
64
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren
12.10
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung, deutet dies auf Undichtheit im Bremssystem bzw. total abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremssystem kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen
gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen gerne.)
–
Fahrzeug senkrecht stellen.
–
Bremsflüssigkeitsstand am Schauglas  kontrollieren.
»
Wenn im Schauglas  eine Luftblase sichtbar ist:
–
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen.
x(
S. 64)
800205-10
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen
12.11
x
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung, deutet dies auf Undichtheit im Bremssystem bzw. total abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremssystem kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen
gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.
–
Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!
Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!
BREMSEN
65
–
Fahrzeug senkrecht stellen.
–
Schraubdeckel  mit Membran  und O-Ring entfernen.
–
Bremsflüssigkeit bis zur Markierung  auffüllen.
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
S. 117)
Schraubdeckel mit Membran und O-Ring montieren.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
B00360-10
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren
12.12
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsbeläge.
–
Abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen gerne.)
–
Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke  kontrollieren.
Mindestbelagstärke 
»
Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
–
–
≥ 1 mm
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln.
x(
S. 65)
Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.
»
Sind Beschädigungen oder Risse zu erkennen:
–
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln.
x(
S. 65)
B00355-10
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln
12.13
x
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.
–
Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!
Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!
BREMSEN
66
–
Fahrzeug senkrecht stellen.
–
Schraubdeckel  mit Membran  und O-Ring entfernen.
–
Bremszange mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um den Bremskolben
zurückzudrücken und sicherstellen, dass keine Bremsflüssigkeit aus dem
Bremsflüssigkeitsbehälter überläuft ggf. absaugen.
B00356-10
Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken des Bremskolbens die Bremszange
nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
B00357-10
–
Sicherungssplinte  entfernen, Bolzen  herausziehen und Bremsbeläge entnehmen.
–
Bremszange und Bremszangenträger reinigen.
–
Blattfeder  in der Bremszange und Gleitblech  im Bremszangenträger auf richtigen Sitz kontrollieren.
Info
Der Pfeil auf der Blattfeder zeigt in Drehrichtung der Bremsscheibe.
B00358-10
–
Bremsbeläge einsetzen, Bolzen  einsetzen und Sicherungssplinte  montieren.
Info
Sicherstellen, dass das Entkoppelungsblech  am kolbenseitigen Bremsbelag montiert ist.
–
Fußbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe
anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
–
Bremsflüssigkeitsstand bis zur Markierung  berichtigen.
B00359-10
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
S. 117)
Schraubdeckel  mit Membran  und O-Ring montieren und festziehen.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
B00360-10
RÄDER, REIFEN
Vorderrad ausbauen
13.1
67
x
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Bremszange mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um die Bremskolben zurückzudrücken.
S. 36)
Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken der Bremskolben die Bremszange
nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
B00301-10
–
Schraube  entfernen.
–
Schrauben  lösen.
–
Vorderrad halten und Steckachse herausziehen. Vorderrad aus der Gabel nehmen.
B00302-10
Info
Handbremshebel bei ausgebautem Vorderrad nicht betätigen.
Das Rad immer so ablegen, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.
B00303-10
–
Distanzbuchsen  entfernen.
B00304-10
Vorderrad einbauen
13.2
x
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
–
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
–
Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist:
–
–
Radlager wechseln.
Langzeitfett (
–
B00304-11
x
Wellendichtringe  und Lauffläche  der Distanzbuchsen reinigen und fetten.
S. 119)
Distanzbuchsen einsetzen.
RÄDER, REIFEN
68
–
Vorderrad in die Gabel heben, positionieren und Steckachse einsetzen.
–
Schraube  montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Steckachse vorne
B00302-11
M24x1,5
45 Nm
–
Handbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe
anliegen.
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Vorderradbremse betätigen und Gabel einige Male kräftig einfedern, damit sich die
Gabelbeine ausrichten.
–
Schrauben  festziehen.
S. 36)
Vorgabe
Schraube Gabelfaust
Hinterrad ausbauen
13.3
M8
15 Nm
x
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Bremszange mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um den Bremskolben
zurückzudrücken.
S. 36)
Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken des Bremskolbens die Bremszange
nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
–
Mutter  entfernen.
–
Kettenspanner  abnehmen. Steckachse  nur so weit herausziehen, dass sich
das Hinterrad nach vorne schieben lässt.
–
Hinterrad so weit als möglich nach vorne schieben. Kette vom Kettenrad nehmen.
–
Hinterrad halten und Steckachse herausziehen. Hinterrad aus dem Schwingarm
nehmen.
Info
Fußbremshebel bei ausgebautem Hinterrad nicht betätigen.
Das Rad immer so ablegen, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.
B00340-10
–
Distanzbuchsen  entfernen.
B00341-10
Hinterrad einbauen
13.4
x
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
–
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
RÄDER, REIFEN
69
–
Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist:
–
–
Radlager wechseln.
x
Wellendichtringe  und Lauffläche  der Distanzbuchsen reinigen und fetten.
Langzeitfett (
S. 119)
–
Distanzbuchsen einsetzen.
–
Hinterrad in den Schwingarm heben, positionieren und Steckachse  einsetzen.
–
Kette auflegen.
–
Kettenspanner  positionieren. Mutter  montieren, aber noch nicht festziehen.
–
Sicherstellen, dass die Kettenspanner  an den Einstellschrauben  anliegen.
–
Kettenspannung kontrollieren. (
–
Mutter  festziehen.
B00341-11
B00342-10
S. 50)
Vorgabe
Mutter Steckachse hinten
M20x1,5
80 Nm
Info
Durch den großen Verstellbereich der Kettenspanner (32 mm) können verschiedene Sekundärübersetzungen bei gleicher Kettenlänge gefahren werden.
Die Kettenspanner  können um 180° gedreht werden.
–
Fußbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe
anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 36)
B00343-10
Reifenzustand kontrollieren
13.5
Info
Nur von KTM freigegebene und/oder empfohlene Reifen montieren.
Andere Reifen können sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken.
Reifentyp, Reifenzustand und Reifenluftdruck beeinflussen das Fahrverhalten des Motorrades.
Vorder- und Hinterrad dürfen nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift sein.
Abgefahrene Reifen wirken sich besonders auf nassem Untergrund ungünstig auf das Fahrverhalten aus.
–
Vorder- und Hinterreifen auf Schnitte, eingefahrene Gegenstände und andere
Beschädigungen kontrollieren.
»
Wenn der Reifen Schnitte, eingefahrene Gegenstände oder andere Beschädigungen aufweist:
–
–
Reifen wechseln.
Profiltiefe kontrollieren.
Info
400602-10
Beachten Sie die gesetzliche landesspezifische Mindestprofiltiefe.
Mindestprofiltiefe
≥ 2 mm
RÄDER, REIFEN
70
»
Wenn die Mindestprofiltiefe unterschritten ist:
–
–
Reifen wechseln.
Reifenalter kontrollieren.
Info
Das Herstellungsdatum der Reifen ist üblicherweise in der Reifenbeschriftung enthalten und wird mit den letzten vier Ziffern der DOT Bezeichnung
gekennzeichnet. Die ersten beiden Ziffern weisen auf die Herstellungswoche
und die letzten beiden Ziffern auf das Herstellungsjahr hin.
KTM empfiehlt einen Wechsel der Reifen, unabhängig vom tatsächlichen
Verschleiß, spätestens nach 5 Jahren.
»
Wenn der Reifen älter als 5 Jahre ist:
–
Reifen wechseln.
Reifenluftdruck kontrollieren
13.6
Info
Zu geringer Reifenluftdruck führt zu abnormalem Verschleiß und zur Überhitzung des Reifens.
Richtiger Reifenluftdruck gewährleistet optimalen Fahrkomfort und maximale Lebensdauer des Reifens.
–
Staubkappe entfernen.
–
Reifenluftdruck bei kalten Reifen kontrollieren.
Reifenluftdruck Gelände
»
–
1,0 bar
hinten
1,0 bar
Wenn der Reifenluftdruck nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
400695-01
vorne
Reifenluftdruck berichtigen.
Staubkappe montieren.
Speichenspannung kontrollieren
13.7
Warnung
Unfallgefahr Instabiles Fahrverhalten durch eine falsche Speichenspannung.
–
Achten Sie auf eine korrekte Speichenspannung. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstätte hilft Ihnen gerne.)
Info
Durch eine lockere Speiche wird das Rad unwuchtig und es lockern sich innerhalb kurzer Zeit andere Speichen.
Sind die Speichen zu fest gespannt, können sie durch lokale Überlastung reißen.
Kontrollieren Sie die Speichenspannung, besonders am neuen Motorrad, regelmäßig.
–
Mit der Klinge eines Schraubendrehers jede Speiche kurz anschlagen.
Info
Die Tonfrequenz ist abhängig von der Speichenlänge und vom Speichendurchmesser.
Kommt es zu unterschiedlichen Tonfrequenzen an den einzelnen gleichlangen und gleichdicken Speichen, deutet das auf eine unterschiedliche Speichenspannung hin.
Es muss ein heller Ton erklingen.
400694-01
»
Wenn die Speichenspannung unterschiedlich ist:
–
–
Speichenspannung korrigieren.
x
Speichendrehmoment kontrollieren.
Vorgabe
Speichennippel Vorderrad
M4,5
5… 6 Nm
Speichennippel Hinterrad
M4,5
5… 6 Nm
Drehmomentschlüssel mit diversen Aufsätzen im Set (58429094000)
ELEKTRIK
Batterie ausbauen
14.1
71
x (250/300 XC)
Warnung
Verletzungsgefahr Batteriesäure und Batteriegase verursachen schwere Verätzungen.
–
Batterien außer Reichweite von Kindern halten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Kontakt mit Batteriesäure und Batteriegasen vermeiden.
–
Funken oder offene Flammen von der Batterie fern halten. Laden nur in gut belüfteten Räumen.
–
Bei Hautkontakt mit reichlich Wasser abspülen. Wenn Batteriesäure in die Augen gelangt, mindestens 15 Minuten lang mit
Wasser ausspülen und einen Arzt aufsuchen.
–
Alle Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
–
Sitzbank abnehmen. (
–
Minuskabel  der Batterie abklemmen.
–
Pluspolabdeckung  zurückziehen und Pluskabel der Batterie abklemmen.
–
Gummiband  unten aushängen.
–
Batterie nach oben entnehmen.
–
Batterie in das Batteriefach einsetzen.
S. 44)
B00361-10
Batterie einbauen
14.2
x (250/300 XC)
Batterie (YTX4L-BS) (
S. 109)
–
Gummiband  einhängen.
–
Pluskabel anklemmen und Pluspolabdeckung  anbringen.
–
Minuskabel  anklemmen.
–
Sitzbank montieren. (
S. 44)
B00361-11
Batterie laden
14.3
x (250/300 XC)
Warnung
Verletzungsgefahr Batteriesäure und Batteriegase verursachen schwere Verätzungen.
–
Batterien außer Reichweite von Kindern halten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Kontakt mit Batteriesäure und Batteriegasen vermeiden.
–
Funken oder offene Flammen von der Batterie fern halten. Laden nur in gut belüfteten Räumen.
–
Bei Hautkontakt mit reichlich Wasser abspülen. Wenn Batteriesäure in die Augen gelangt, mindestens 15 Minuten lang mit
Wasser ausspülen und einen Arzt aufsuchen.
Warnung
Umweltgefährdung Bau- und Bestandteile der Batterie belasten die Umwelt.
–
Batterien nicht in den Hausmüll werfen. Entsorgen Sie eine defekte Batterie umweltgerecht. Geben Sie die Batterie bei
Ihrem KTM-Händler oder bei einer Rücknahmestelle für Altbatterien ab.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
ELEKTRIK
72
Info
Auch wenn die Batterie nicht belastet wird, verliert sie täglich an Ladung.
Sehr wichtig für die Lebensdauer der Batterie ist der Ladezustand und die Art der Ladung.
Schnellladungen mit höherem Ladestrom wirken sich negativ auf die Lebensdauer aus.
Wird Ladestrom, Ladespannung und Ladezeit überschritten, entweicht Elektrolyt über die Sicherheitsventile. Dadurch verliert
die Batterie an Kapazität.
Wenn die Batterie leergestartet wurde, ist sie unverzüglich zu laden.
Bei längerer Standzeit in entladenem Zustand tritt Tiefentladung und Sulfatierung ein und die Batterie wird zerstört.
Die Batterie ist wartungsfrei, das heißt die Kontrolle des Säurestandes entfällt.
–
Alle Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
–
Sitzbank abnehmen. (
–
Minuskabel der Batterie abklemmen, um Schäden an der Bordelektronik zu vermeiden.
–
Ladegerät an die Batterie anklemmen. Ladegerät einschalten.
S. 44)
Batterieladegerät (58429074000)
Zusätzlich können Sie mit diesem Ladegerät Ruhespannung, Startfähigkeit der Batterie und den Generator testen. Außerdem ist mit diesem Gerät ein Überladen der
Batterie unmöglich.
Info
Deckel  keinesfalls entfernen.
Batterie mit maximal 10 % der Kapazität, die auf dem Batteriegehäuse 
angegeben ist, laden.
400240-10
–
Ladegerät nach dem Laden ausschalten. Batterie anklemmen.
Vorgabe
Ladestrom, Ladespannung und Ladezeit dürfen nicht überschritten werden.
Batterie regelmäßig nachladen, wenn
das Motorrad nicht in Betrieb genommen wird
–
Sitzbank montieren. (
3 Monate
S. 44)
Hauptsicherung ausbauen (250/300 XC)
14.4
–
Alle Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
–
Luftfilterkastendeckel ausbauen. (
–
Startrelais  von der Halterung ziehen.
S. 45)
Info
Die Hauptsicherung befindet sich im Startrelais  unter dem Filterkastendeckel.
B00362-10
B00363-10
–
Schutzkappe  abnehmen.
–
Hauptsicherung entfernen.
ELEKTRIK
73
Hauptsicherung einbauen (250/300 XC)
14.5
Warnung
Brandgefahr Durch die Verwendung falscher Sicherungen kann die elektrische Anlage überlastet werden.
–
Nur Sicherungen mit der vorgeschriebenen Ampere-Zahl verwenden. Sicherungen niemals überbrücken oder instandsetzen.
–
Hauptsicherung einsetzen.
Sicherung (58011109110)
Info
Im Startrelais steckt eine Ersatzsicherung .
Eine defekte Sicherung  nur durch eine gleichwertige Sicherung ersetzen.
B00363-11
–
Schutzkappe aufstecken.
–
Startrelais auf die Halterung montieren.
–
Luftfilterkastendeckel einbauen. (
S. 45)
KÜHLSYSTEM
74
Kühlsystem
15.1
(alle 125/150 Modelle)
Durch die Wasserpumpe  im Motor ist ein Zwangsumlauf der Kühlflüssigkeit
gegeben.
Der bei Erwärmung entstehende Druck im Kühlsystem wird durch ein Ventil im
Kühlerverschluss  geregelt. Dadurch ist die angegebene Kühlflüssigkeitstemperatur zulässig, ohne dass mit Funktionsstörungen zu rechnen ist.
120 °C
Die Kühlung erfolgt durch den Fahrtwind.
Je niedriger die Geschwindigkeit, desto geringer die Kühlwirkung. Ebenso verringern schmutzige Kühlrippen die Kühlwirkung.
601186-10
(alle 250/300 Modelle)
Durch die Wasserpumpe  im Motor ist ein Zwangsumlauf der Kühlflüssigkeit
gegeben.
Der bei Erwärmung entstehende Druck im Kühlsystem wird durch ein Ventil im
Kühlerverschluss  geregelt. Dadurch ist die angegebene Kühlflüssigkeitstemperatur zulässig, ohne dass mit Funktionsstörungen zu rechnen ist.
120 °C
Die Kühlung erfolgt durch den Fahrtwind.
Je niedriger die Geschwindigkeit, desto geringer die Kühlwirkung. Ebenso verringern schmutzige Kühlrippen die Kühlwirkung.
601187-10
Kühlerabdeckung (alle SX Modelle)
15.2
Die Kühlerabdeckung wird vor dem linken Kühler, zwischen Kühlerschutz und Kühler,
montiert.
Durch die Kühlerabdeckung wird die Kühlflüssigkeitstemperatur im optimalen Bereich
gehalten.
Kühlflüssigkeitstemperatur
65… 70 °C
601198-10
Die Kühlerabdeckung wird in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur vor dem linken Kühler verbaut.
Kühlerabdeckung  ohne
Kerbe
< 7 °C
Kühlerabdeckung  mit
Kerbe
7… 16 °C
ohne Kühlerabdeckung
> 16 °C
401055-10
Info
Nicht beide Kühlerabdeckungen gleichzeitig verwenden!
Kühlerabdeckung ausbauen (alle SX Modelle)
15.3
601227-10
–
Kraftstofftank ausbauen.
–
Kühlerschutz  an den Montagepunkten  aushängen und entfernen. Kühlerabdeckung  abnehmen.
x(
S. 47)
KÜHLSYSTEM
75
–
Kühlerschutz an den Haltenasen  einhängen. Montagepunkte  am Kühler einhängen.
–
Kraftstofftank einbauen.
x(
S. 48)
x(
S. 47)
601224-10
Kühlerabdeckung einbauen (alle SX Modelle)
15.4
–
Kraftstofftank ausbauen.
–
Kühlerschutz  an den Montagepunkten  aushängen und entfernen.
–
Entsprechende Kühlerabdeckung  positionieren und Kühlerschutz an den Haltenasen  einhängen. Montagepunkte  am Kühler einhängen.
–
Kraftstofftank einbauen.
601225-10
x(
S. 48)
601226-10
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren
15.5
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühlsystem abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und
einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt
sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaktierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von
Kindern halten.
Bedingung
Motor ist kalt.
–
Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
–
Kühlerverschluss abnehmen.
–
Frostschutz der Kühlflüssigkeit kontrollieren.
−25… −45 °C
»
Wenn der Frostschutz der Kühlflüssigkeit nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
–
–
400243-10
Frostschutz der Kühlflüssigkeit korrigieren.
Kühlflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.
Kühlflüssigkeitsstand  über den Kühlerlamellen.
10 mm
KÜHLSYSTEM
76
»
Wenn der Kühlflüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
–
Kühlflüssigkeitsstand korrigieren.
Alternativ 1
Kühlflüssigkeit (
S. 117)
Alternativ 2
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt) (
–
S. 117)
Kühlerverschluss montieren.
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren
15.6
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühlsystem abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und
einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt
sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaktierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von
Kindern halten.
Bedingung
Motor ist kalt.
–
Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
–
Kühlerverschluss abnehmen.
–
Kühlflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.
Kühlflüssigkeitsstand  über den Kühlerlamellen.
»
10 mm
Wenn der Kühlflüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
–
Kühlflüssigkeitsstand korrigieren.
Alternativ 1
400243-10
Kühlflüssigkeit (
S. 117)
Alternativ 2
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt) (
–
Kühlflüssigkeit ablassen
15.7
S. 117)
Kühlerverschluss montieren.
x
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühlsystem abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und
einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt
sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaktierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von
Kindern halten.
Bedingung
Motor ist kalt.
–
Motorrad senkrecht stellen.
–
Geeignetes Gefäß unter den Wasserpumpendeckel bereitstellen.
KÜHLSYSTEM
77
(alle 125/150 Modelle)
– Schraube  entfernen. Kühlerverschluss  abnehmen.
–
Kühlflüssigkeit vollständig ablaufen lassen.
–
Schraube  mit neuem Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
Ablassschraube Wasserpumpendeckel
M10x1
15 Nm
601186-11
(alle 250/300 Modelle)
– Schraube  entfernen. Kühlerverschluss  abnehmen.
–
Kühlflüssigkeit vollständig ablaufen lassen.
–
Schraube  mit neuem Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
Ablassschraube Wasserpumpendeckel
M10x1
15 Nm
601187-11
Kühlflüssigkeit einfüllen
15.8
x
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und
einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt
sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaktierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von
Kindern halten.
(alle 125/150 Modelle)
– Sicherstellen, dass die Schraube  festgezogen ist.
B00071-10
(alle 250/300 Modelle)
– Sicherstellen, dass die Schraube  festgezogen ist.
B00072-10
–
Motorrad senkrecht stellen.
–
Kühler mit Kühlflüssigkeit vollständig auffüllen.
Kühlflüssigkeit
1,2 l
Kühlflüssigkeit (
S. 117)
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig
gemischt) ( S. 117)
B00073-10
–
Kühlerverschluss  montieren.
–
Motor warm laufen lassen.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
S. 76)
MOTOR ABSTIMMEN
78
Gasbowdenzugspiel kontrollieren
16.1
–
Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
–
Lenker in Geradeausstellung bringen. Gasdrehgriff leicht hin und her bewegen und
das Gasbowdenzugspiel ermitteln.
Gasbowdenzugspiel
»
2… 3 mm
Wenn das Gasbowdenzugspiel nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Gasbowdenzugspiel einstellen.
x(
S. 78)
Gefahr
400192-10
Vergiftungsgefahr Auspuffgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
–
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne
eine geeignete Absauganlage.
Motor starten und im Leerlauf laufen lassen. Lenker über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.
Die Leerlaufdrehzahl darf sich nicht ändern.
»
Wenn sich die Leerlaufdrehzahl ändert:
–
Gasbowdenzugspiel einstellen
16.2
Gasbowdenzugspiel einstellen.
x(
S. 78)
x
–
Kraftstofftank ausbauen.
–
Gasbowdenzug freilegen.
–
Lenker in Geradeausstellung bringen.
–
Manschette  zurückschieben.
–
Sicherstellen, dass die Gasbowdenzughülle in der Einstellschraube  auf Anschlag
eingeschoben ist.
–
Manschette  zurückschieben.
–
Mutter  lösen.
–
Einstellschraube  so drehen, dass an der Gasbowdenzughülle unten das Gasbowdenzugspiel  vorhanden ist.
x(
S. 47)
Vorgabe
Gasbowdenzugspiel
2… 3 mm
–
Mutter  festziehen.
–
Manschette  und  aufschieben.
–
Gasbowdenzug verlegen und befestigen.
–
Kraftstofftank einbauen.
–
Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
x(
S. 48)
800216-10
Vergaser
16.3
Die Leerlaufeinstellung des Vergasers wirkt sich stark auf das Startverhalten, einen stabilen Leerlauf und das Ansprechverhalten beim Gas geben aus. Das heißt, ein Motor
mit korrekt eingestelltem Leerlauf wird sich leichter starten lassen als einer mit falsch
eingestelltem Leerlauf.
Info
Der Vergaser und seine Bauteile unterliegen durch Motorvibration erhöhtem Verschleiß. Durch Abnutzung kann es zu Fehlfunktionen kommen.
B00048-11
Die Werkseinstellung des Vergasers entspricht folgenden Werten.
(alle 125/150 Modelle)
Höhenlage über Meeresspiegel
500 m
Umgebungstemperatur
20 °C
Superkraftstoff bleifrei mit 2-Takt Motoröl gemischt (1:40) (
S. 118)
MOTOR ABSTIMMEN
79
(alle 250/300 Modelle)
Höhenlage über Meeresspiegel
500 m
Umgebungstemperatur
20 °C
Superkraftstoff bleifrei mit 2-Takt Motoröl gemischt (1:60) (
S. 118)
Die Leerlaufdrehzahl wird mit der Stellschraube  eingestellt.
Das Leerlaufgemisch wird mit der Leerlaufluft-Regulierschraube  eingestellt.
D
0
0
C
0
B
A
0
500282-01
Leerlaufbereich A
Betrieb bei geschlossenem Gasschieber. Dieser Bereich wird von der Stellschraube 
und der Leerlaufluft-Regulierschraube  beeinflusst.
Übergangsbereich B
Verhalten des Motors beim Öffnen des Gasschiebers. Dieser Bereich wird von der Leerlaufdüse und von der Form des Gasschiebers beeinflusst.
Setzt der Motor, trotz guter Leerlauf- und Teillasteinstellung, beim Öffnen des Gasschiebers stotternd und stark rauchend ein und bekommt er die volle Leistung bei
höherer Drehzahl schlagartig, ist der Vergaser zu fett reguliert bzw. das Schwimmerniveau zu hoch oder das Schwimmernadelventil undicht.
Teillastbereich C
Betrieb bei teilweise geöffnetem Gasschieber. Dieser Bereich wird durch die Düsennadel (Form und Stellung) beeinflusst. Im unteren Bereich beeinflusst die Leerlaufeinstellung und im oberen Bereich die Hauptdüse die Motorabstimmung.
Wenn der Motor, beim Beschleunigen mit teilweise geöffnetem Gasschieber, nur mit
stotternder Leistung läuft, muss die Düsennadel um eine Raste gesenkt werden. Klingelt der Motor speziell beim Beschleunigen, wenn er in den Drehzahlbereich der vollen
Leistung kommt, muss die Düsennadel gehoben werden. Treten die oben beschriebenen Erscheinungen im Leerlauf oder knapp darüber auf, ist bei stotternder Leistungabgabe das Leerlaufsystem magerer zu regulieren und bei Klingeln fetter.
Volllastbereich D
Betrieb bei offenem Gasschieber (Vollgas). Dieser Bereich wird durch die Hauptdüse
und die Düsennadel beeinflusst.
Ist der Isolator einer neuen Zündkerze nach kurzer Vollgasfahrt sehr hell oder weiß,
bzw. klingelt der Motor, muss eine größere Hauptdüse eingesetzt werden. Ist der Isolator dunkelbraun oder verrußt, muss eine kleinere Hauptdüse eingesetzt werden.
Vergaser - Leerlauf einstellen
16.4
x
–
Leerlaufluft-Regulierschraube  bis zum Anschlag eindrehen und auf die vorgegebene Grundeinstellung drehen.
Vorgabe
Leerlaufluft-Regulierschraube (125 SX)
offen
1,5 Umdrehungen
Leerlaufluft-Regulierschraube (150 SX)
offen
2 Umdrehungen
Leerlaufluft-Regulierschraube (150 XC USA)
B00048-11
offen
1,5 Umdrehungen
Leerlaufluft-Regulierschraube (250 SX)
offen
2 Umdrehungen
Leerlaufluft-Regulierschraube (250 XC EU/USA)
offen
1,5 Umdrehungen
Leerlaufluft-Regulierschraube (300 XC EU/USA)
offen
–
2 Umdrehungen
Motor warmfahren.
Vorgabe
Warmfahrzeit
≥ 5 min
MOTOR ABSTIMMEN
80
Gefahr
Vergiftungsgefahr Auspuffgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
–
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne
eine geeignete Absauganlage.
Mit der Stellschraube  die Leerlaufdrehzahl einstellen.
Vorgabe
Chokefunktion deaktiviert – Chokeknopf ist bis zum Anschlag hineingedrückt.
( S. 12)
Leerlaufdrehzahl
1.400… 1.500 1/min
–
Leerlaufluft-Regulierschraube  langsam im Uhrzeigersinn drehen, bis die Leerlaufdrehzahl zu sinken beginnt.
–
Stellung merken und die Leerlaufluft-Regulierschraube nun langsam gegen den
Uhrzeigersinn drehen, bis die Leerlaufdrehzahl wieder sinkt.
–
Zwischen diesen beiden Stellungen den Punkt mit der höchsten Leerlaufdrehzahl
einstellen.
Info
Sollte es dabei zu einem größeren Drehzahlanstieg kommen, die Leerlaufdrehzahl auf normales Niveau reduzieren und die vorangegangenen Arbeitsschritte nochmals durchführen.
Kommt man mit der hier beschriebenen Vorgehensweise zu keinem befriedigendem Ergebnis, kann eine falsch dimensionierte Leerlaufdüse die Ursache dafür sein.
Sollte die Leerlaufluft-Regulierschraube bis zum Anschlag eingedreht sein
und es gab keine Drehzahlveränderung, muss eine kleinere Leerlaufdüse
eingesetzt werden.
Nach einem Düsenwechsel ist mit den Einstellarbeiten von vorne zu beginnen.
Bei größeren Außentemperaturveränderungen und extrem verschiedenen
Höhenlagen sollte der Leerlauf erneut eingestellt werden.
Schwimmerkammer des Vergasers entleeren
16.5
x
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
–
Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
–
Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstoff tanken beachten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungsgemäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.
Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.
Info
Führen Sie diese Arbeit bei kaltem Motor aus.
Wasser in der Schwimmerkammer führt zu Funktionsstörungen.
MOTOR ABSTIMMEN
81
(alle SX Modelle)
– Drehgriff  am Kraftstoffhahn in Stellung OFF drehen.
(Abbildung 601185-10 S. 12)
Es fließt kein Kraftstoff mehr vom Tank zum Vergaser.
(alle XC Modelle)
– Drehgriff  am Kraftstoffhahn in Stellung OFF drehen.
(Abbildung 601157-11 S. 12)
Es fließt kein Kraftstoff mehr vom Tank zum Vergaser.
–
Ein Tuch unter den Vergaser legen, damit der auslaufende Kraftstoff aufgefangen
wird.
–
Verschlussschraube  entfernen.
–
Kraftstoff vollständig ablaufen lassen.
–
Verschlussschraube montieren und festziehen.
B00047-10
Steckerverbindung Zündkurve
16.6
Die Steckerverbindung  befindet sich vor dem Kraftstofftank an der linken Rahmenseite.
Mögliche Zustände
• Soft – Die Steckerverbindung ist getrennt, eine bessere Fahrbarkeit wird erreicht.
• Performance – Die Steckerverbindung ist zusammengesteckt, eine höhere Leistung wird erreicht.
601190-10
Zündkurve ändern
16.7
Zündkurve von Performance auf Soft umschalten.
– Steckerverbindung  trennen. (Abbildung 601190-10
S. 81)
Soft – bessere Fahrbarkeit
Zündkurve von Soft auf Performance umschalten.
– Steckerverbindung  zusammenstecken. (Abbildung 601190-10
S. 81)
Performance – höhere Leistung
Grundstellung des Schalthebels kontrollieren
16.8
–
In Fahrtposition auf das Fahrzeug setzen und den Abstand  zwischen Stiefeloberkante und Schalthebel ermitteln.
Abstand Schalthebel zu Stiefeloberkante
»
A
0
Wenn der Abstand nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
400692-10
10… 20 mm
Grundstellung des Schalthebels einstellen.
x(
S. 82)
MOTOR ABSTIMMEN
82
Grundstellung des Schalthebels einstellen
16.9
x
–
Schraube  entfernen und Schalthebel  abnehmen.
–
Verzahnung  von Schalthebel und Schaltwelle reinigen.
–
Schalthebel in gewünschter Position auf die Schaltwelle stecken und Verzahnung
in Eingriff bringen.
B00065-10
Info
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Der Schalthebel darf beim Schalten keine Bauteile des Fahrzeuges berühren.
B00066-10
–
Schraube montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Schalthebel
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Motorcharakteristik - Hilfsfeder (alle 250/300 Modelle)
16.10
Die Hilfsfeder befindet sich auf der rechten Motorseite unterhalb des Wasserpumpendeckels.
Mögliche Zustände
• Hilfsfeder mit gelber Farbmarkierung – Im Auslieferungszustand montierte Hilfsfeder mit mittlerer Abstimmung (Standard) für gute Fahrbarkeit.
• Hilfsfeder mit grüner Farbmarkierung – Im Beipack enthalten Hilfsfeder für noch
weicheren Leistungseinsatz.
• Hilfsfeder mit roter Farbmarkierung – Im Beipack enthalten Hilfsfeder für aggressiven Leistungseinsatz.
1
0
B00056-10
Durch verschiedene Federstärken der Hilfsfeder  kann die Motorcharakteristik verändert werden.
Motorcharakteristik - Hilfsfeder einstellen
16.11
x (alle 250/300 Modelle)
Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Heiße Teile wie z. B. Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer und Bremsen nicht berühren. Bevor mit Arbeiten an diesen Teilen begonnen wird, Teile abkühlen lassen.
B00057-10
–
Motorrad ca. 45º nach links neigen und in dieser Lage gegen Umfallen sichern.
–
Schrauben  entfernen.
MOTOR ABSTIMMEN
0
2
3
0
83
–
Verschlussdeckel , Einstellfeder , Hilfsfeder  und Federeinsatz  aus dem
Kupplungsdeckel nehmen.
–
Beide Federn vom Federneinsatz ziehen.
–
Gewünschte Hilfsfeder  und Einstellfeder  montieren und gemeinsam so in den
Kupplungsdeckel schieben.
4
0
0
5
B00056-11
Hilfsfeder mit gelber Farbmarkierung (54637072300)
Hilfsfeder mit grüner Farbmarkierung (54837072100)
Hilfsfeder mit roter Farbmarkierung (54837072000)
Die Ausnehmung des Federeinsatzes  greift in den Winkelhebel ein.
Info
B00058-10
Die Schraube  darf auf keinen Fall verdreht werden, da sonst die Motorcharakteristik verschlechtert wird.
–
O-Ring im Verschlussdeckel kontrollieren.
–
Verschlussdeckel positionieren.
–
Schrauben montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Auslasssteuerungsdeckel
M5
5 Nm
SERVICEARBEITEN MOTOR
84
Getriebeölstand kontrollieren
17.1
Info
Der Getriebeölstand muss bei kaltem Motor kontrolliert werden.
–
Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
(alle 125/150 Modelle)
– Schraube Getriebeölstandskontrolle  entfernen.
–
Getriebeölstand kontrollieren.
Eine geringe Menge Getriebeöl muss aus der Bohrung herauslaufen.
»
Wenn kein Getriebeöl herausläuft:
–
–
Getriebeöl nachfüllen.
x(
S. 86)
Schraube Getriebeölstandskontrolle montieren und festziehen.
Vorgabe
B00049-10
Schraube Getriebeölstandskontrolle
M6
10 Nm
(alle 250/300 Modelle)
– Schraube Getriebeölstandskontrolle  entfernen.
–
Getriebeölstand kontrollieren.
Eine geringe Menge Getriebeöl muss aus der Bohrung herauslaufen.
»
Wenn kein Getriebeöl herausläuft:
–
–
Getriebeöl nachfüllen.
x(
Vorgabe
B00050-10
Schraube Getriebeölstandskontrolle
Getriebeöl wechseln
17.2
x
–
Getriebeöl ablassen.
x(
S. 85)
–
Getriebeöl einfüllen.
x(
S. 85)
400721-01
400722-01
S. 86)
Schraube Getriebeölstandskontrolle montieren und festziehen.
M6
10 Nm
SERVICEARBEITEN MOTOR
Getriebeöl ablassen
17.3
85
x
Warnung
Verbrühungsgefahr Motoröl bzw. Getriebeöl wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß.
–
Geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe tragen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Das Getriebeöl ist bei betriebswarmem Motor abzulassen.
–
Motorrad auf waagrechter Fläche abstellen.
–
Geeignetes Gefäß unter den Motor bereitstellen.
(alle 125/150 Modelle)
– Getriebeölablassschraube mit Magnet  entfernen.
–
Getriebeölablassschraube  entfernen.
–
Getriebeöl vollständig ablaufen lassen.
–
Getriebeölablassschrauben gründlich reinigen.
–
Dichtfläche am Motor reinigen.
–
Getriebeölablassschraube mit Magnet  und Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
B00051-10
Getriebeölablassschraube mit Magnet
–
M12x1,5
20 Nm
Getriebeölablassschraube  mit Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
Getriebeölablassschraube
M10x1
15 Nm
(alle 250/300 Modelle)
– Getriebeölablassschraube mit Magnet  entfernen.
–
Getriebeöl vollständig ablaufen lassen.
–
Getriebeölablassschraube mit Magnet gründlich reinigen.
–
Dichtfläche am Motor reinigen.
–
Getriebeölablassschraube mit Magnet  und Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
Getriebeölablassschraube mit Magnet
B00052-10
Getriebeöl einfüllen
17.4
M12x1,5
20 Nm
x
Info
Zu wenig Getriebeöl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Verschleiß des Getriebes.
–
–
B00053-10
Verschraubung  entfernen und Getriebeöl einfüllen.
Getriebeöl (alle
125/150 Modelle)
0,70 l
Motoröl (15W/50) (
S. 117)
Getriebeöl (alle
250/300 Modelle)
0,80 l
Motoröl (15W/50) (
S. 117)
Verschraubung montieren und festziehen.
SERVICEARBEITEN MOTOR
86
Gefahr
Vergiftungsgefahr Auspuffgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
–
Getriebeöl nachfüllen
17.5
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne
eine geeignete Absauganlage.
–
Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
–
Getriebeölstand kontrollieren. (
S. 84)
x
Info
Zu wenig Getriebeöl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Verschleiß des Getriebes.
Der Getriebeölstand muss bei kaltem Motor nachgefüllt werden.
–
Motorrad auf waagrechter Fläche abstellen.
(alle 125/150 Modelle)
– Schraube Getriebeölstandskontrolle  entfernen.
B00049-10
(alle 250/300 Modelle)
– Schraube Getriebeölstandskontrolle  entfernen.
B00050-10
–
Verschraubung  entfernen.
–
Getriebeöl einfüllen, bis es aus der Bohrung der Schraube Getriebeölstandskontrolle austritt.
Motoröl (15W/50) (
–
S. 117)
Schraube Getriebeölstandskontrolle montieren und festziehen.
Vorgabe
(alle 125/150 Modelle)
Schraube Getriebeölstandskontrolle
B00053-11
M6
10 Nm
M6
10 Nm
(alle 250/300 Modelle)
Schraube Getriebeölstandskontrolle
–
Verschraubung  montieren und festziehen.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Auspuffgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
–
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne
eine geeignete Absauganlage.
Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
REINIGUNG, PFLEGE
87
Motorrad reinigen
18.1
Hinweis
Materialschaden Beschädigung und Zerstörung von Bauteilen durch Hochdruckreiniger.
–
Reinigen Sie das Fahrzeug nie mit einem Hochdruckreiniger oder einem starken Wasserstrahl. Der zu hohe Druck kann in elektrische Bauteile, Steckverbinder, Bowdenzüge, Lager usw. eindringen und Störungen verursachen bzw. zur Zerstörung dieser Teile
führen.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Reinigen Sie das Motorrad regelmäßig, der Wert und die Optik bleiben so über eine lange Zeit erhalten.
Direkte Sonneneinstrahlung auf das Motorrad während der Reinigung vermeiden.
–
Auspuffanlage verschließen, um das Eindringen von Wasser zu verhindern.
–
Groben Schmutz mit einem weichen Wasserstrahl entfernen.
–
Stark verschmutzte Stellen mit einem handelsüblichen Motorradreiniger einsprühen
und zusätzlich mit einem Pinsel bearbeiten.
Motorradreiniger (
S. 119)
Info
Fahrzeug mit warmem Wasser, dem ein handelsüblicher Motorradreiniger
zugesetzt ist und einen weichen Schwamm reinigen.
401061-01
–
Nachdem das Motorrad gründlich mit einem weichen Wasserstrahl abgespült
wurde, sollte es gut trocknen.
–
Schwimmerkammer des Vergasers entleeren.
x(
S. 80)
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch nasse oder verschmutzte
Bremsen.
–
–
Verschmutzte oder nasse Bremsen vorsichtig sauber- bzw. trockenbremsen.
Nach der Reinigung ein kurzes Stück fahren, bis der Motor die Betriebstemperatur
erreicht hat.
Info
Durch die Wärme verdunstet das Wasser auch an den unzugänglichen Stellen des Motors und der Bremsen.
–
Schutzkappen von den Lenkerarmaturen zurückschieben, damit das eingedrungene
Wasser verdunsten kann.
–
Nach dem Abkühlen des Motorrades alle Gleit- und Lagerstellen schmieren.
–
Kette reinigen. (
–
Blanke Metallteile (Ausnahme Bremsscheiben und Auspuffanlage) mit Korrosionsschutzmittel behandeln.
S. 49)
Reinigungs- und Konservierungsmittel für Metall und Gummi (
–
S. 120)
Alle Kunststoffteile und pulverbeschichteten Teile mit einem milden Reinigungsund Pflegemittel behandeln.
Reinigungs- und Konservierungsmittel für Metall und Gummi (
S. 120)
LAGERUNG
88
Lagerung
19.1
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungsgemäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.
Info
Wenn Sie das Motorrad für längere Zeit stilllegen wollen, sollten Sie folgende Maßnahmen durchführen oder durchführen lassen.
Prüfen Sie vor der Stilllegung des Motorrades alle Teile auf Funktion und Verschleiß. Wenn Servicearbeiten, Reparaturen oder
Umbauten notwendig sind, sollten diese während der Stilllegung (geringere Auslastung der Werkstätten) durchgeführt werden.
So können Sie lange Wartezeiten in den Werkstätten zu Saisonbeginn vermeiden.
–
Motorrad reinigen. (
–
Getriebeöl wechseln.
–
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
–
Kraftstoff aus dem Tank in einen entsprechenden Behälter ablassen.
–
Schwimmerkammer des Vergasers entleeren.
–
Reifenluftdruck kontrollieren. (
–
Fahrzeug an einem trockenen Lagerplatz, der keinen großen Temperaturschwankungen unterliegt, abstellen.
S. 87)
x(
S. 84)
x(
S. 75)
S. 80)
S. 70)
401058-01
Info
KTM empfiehlt das Motorrad aufzuheben.
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Fahrzeug mit einer luftdurchlässigen Plane oder Decke abdecken.
S. 36)
Info
Luftundurchlässige Materialien sollten keinesfalls verwendet werden, da
Feuchtigkeit nicht entweichen kann und dadurch Korrosion entsteht.
Es ist sehr schlecht, den Motor des stillgelegten Motorrades kurzzeitig laufen zu lassen. Da der Motor dabei nicht genügend warm wird, kondensiert
der beim Verbrennungsvorgang entstehende Wasserdampf und bringt Teile
vom Motor und Auspuff zum Rosten.
Inbetriebnahme nach der Lagerung
19.2
401059-01
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Kraftstoff tanken. (
–
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme durchführen. (
–
Probefahrt durchführen.
S. 36)
S. 22)
S. 20)
FEHLERSUCHE
89
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
Motor dreht nicht durch (E-Starter)
(250/300 XC)
Bedienungsfehler
–
Arbeitsschritte zum Startvorgang durchführen.
( S. 20)
Batterie entladen
–
Batterie laden.
–
Ladespannung kontrollieren.
–
Ruhestrom kontrollieren.
Hauptsicherung durchgeschmolzen
Motor dreht durch, springt aber nicht
an
x(
S. 71)
x
–
x
Generator kontrollieren. x
–
Hauptsicherung ausbauen. (
S. 72)
S. 73)
–
Hauptsicherung einbauen. (
Startrelais defekt
–
Startrelais kontrollieren.
Startermotor defekt
–
Bedienungsfehler
–
Arbeitsschritte zum Startvorgang durchführen.
( S. 20)
Motorrad war längere Zeit nicht in
Betrieb, daher alter Kraftstoff in der
Schwimmerkammer
–
Schwimmerkammer des Vergasers
entleeren.
( S. 80)
Kraftstoffzufuhr unterbrochen
–
Kraftstofftankentlüftung kontrollieren.
–
Kraftstoffhahn reinigen.
–
Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.
Zündkerze verrußt oder nass
–
Zündkerze reinigen und trocknen ggf. wechseln.
Elektrodenabstand der Zündkerze zu
groß
–
Elektrodenabstand einstellen.
x
Startermotor kontrollieren. x
x
Vorgabe
(alle 125/150 Modelle)
Elektrodenabstand Zündkerze
0,60 mm
(alle 250/300 Modelle)
Elektrodenabstand Zündkerze
0,60 mm
Motor hat keinen Leerlauf
Motor dreht nicht hoch
Motor hat zu wenig Leistung
Defekt im Zündsystem
–
Zündsystem kontrollieren.
Kurzschlusskabel im Kabelstrang aufgescheuert, Kurzschlusstaster defekt
–
Kurzschlusstaster kontrollieren.
Steckerverbinder oder Zündspule
locker oder oxydiert
–
Steckerverbindung reinigen und mit Kontaktspray behandeln.
Wasser im Vergaser bzw. Düsen verstopft
–
Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.
Leerlaufdüse verstopft
–
Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.
Einstellschrauben am Vergaser verdreht
–
Vergaser - Leerlauf einstellen.
Zündkerze defekt
–
Zündkerze wechseln.
Zündanlage defekt
–
Zündspule kontrollieren.
–
Zündkerzenstecker kontrollieren.
Vergaser läuft über, weil Schwimmernadel verschmutzt oder abgenutzt ist
–
Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.
lockere Vergaserdüsen
–
Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.
Defekt im Zündsystem
–
Zündsystem kontrollieren.
Kraftstoffzufuhr unterbrochen
–
Kraftstofftankentlüftung kontrollieren.
–
Kraftstoffhahn reinigen.
–
Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.
Luftfilter stark verschmutzt
–
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen.
( S. 46)
Auspuffanlage undicht, deformiert
oder zu wenig Glasfasergarnfüllung
im Enddämpfer
–
Auspuffanlage auf Beschädigungen kontrollieren.
–
Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln.
( S. 47)
x
–
x(
S. 79)
x
Zündsystem kontrollieren.
x
x
x
Defekt im Zündsystem
x
x
x
FEHLERSUCHE
90
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
Motor hat zu wenig Leistung
Membran oder Membrangehäuse
beschädigt
–
Motor setzt aus oder patscht in den
Vergaser
Kraftstoffmangel
(alle SX Modelle)
– Drehgriff  am Kraftstoffhahn
in Stellung ON drehen.
(Abbildung 601185-10 S. 12)
Membran und Membrangehäuse kontrollieren.
(alle XC Modelle)
– Drehgriff  am Kraftstoffhahn
in Stellung ON drehen.
(Abbildung 601157-11 S. 12)
–
Kraftstoff tanken. (
Motor saugt Falschluft an
–
Ansaugflansch und Vergaser auf festen Sitz
kontrollieren.
Steckerverbinder oder Zündspule
locker oder oxydiert
–
Steckerverbindung reinigen und mit Kontaktspray behandeln.
zu wenig Kühlflüssigkeit im Kühlsystem
–
Kühlsystem auf Dichtheit kontrollieren.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
zu wenig Fahrtwind
–
Motor im Stand abstellen.
Kühlerlamellen stark verschmutzt
–
Kühlerlamellen reinigen.
Schaumbildung im Kühlsystem
–
Kühlflüssigkeit ablassen.
–
Kühlflüssigkeit einfüllen.
Zylinderkopf oder Zylinderkopfdichtung beschädigt
–
Zylinderkopf oder Zylinderkopfdichtung kontrollieren.
geknickter Kühlerschlauch
–
Kühlerschlauch wechseln.
falscher Zündzeitpunkt durch lockeren Stator
–
Zündung einstellen.
Weiße Rauchentwicklung (Dampf im
Abgas)
Zylinderkopf oder Zylinderkopfdichtung beschädigt
–
Zylinderkopf oder Zylinderkopfdichtung kontrollieren.
Getriebeöl tritt am
Entlüftungsschlauch aus
zu viel Getriebeöl eingefüllt
–
Getriebeölstand kontrollieren. (
Wasser im Getriebeöl
Wellendichtring oder Wasserpumpe
beschädigt
–
Wellendichtring und Wasserpumpe kontrollieren.
Motor wird übermäßig heiß
S. 22)
x(
x(
S. 76)
S. 76)
S. 77)
x
x
S. 84)
TECHNISCHE DATEN - MOTOR
91
125 SX
21.1
Bauart
1-Zylinder 2-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt, mit Membraneinlass und Auslasssteuerung
Hubraum
124,8 cm³
Hub
54,5 mm
Bohrung
54 mm
Kurbelwellenlagerung
1 Rillenkugellager / 1 Zylinderrollenlager
Pleuellager
Nadellager
Kolbenbolzenlager
Nadellager
Kolben
Alu gegossen
Kolbenringe
2 Trapezringe
X-Maß (Kolbenoberkante zur Zylinderoberkante)
0… 0,10 mm
Z-Maß (Höhe der Steuerklappe)
43,7 mm
Primärübersetzung
23:73
Kupplung
Mehrscheibenkupplung im Ölbad / hydraulisch betätigt
Getriebe
6-Gang klauengeschaltet
Getriebeübersetzung
1. Gang
13:32
2. Gang
15:30
3. Gang
17:28
4. Gang
20:28
5. Gang
19:23
6. Gang
22:24
Zündanlage
kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage mit digitaler
Zündverstellung, Typ Kokusan
Zündzeitpunkt (vor OT)
1,4 mm
Zündkerze
NGK BR9 ECMVX
Elektrodenabstand Zündkerze
0,60 mm
Starthilfe
Kickstarter
150 SX
21.2
Bauart
1-Zylinder 2-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt, mit Membraneinlass und Auslasssteuerung
Hubraum
143,6 cm³
Hub
58,4 mm
Bohrung
56 mm
Kurbelwellenlagerung
1 Rillenkugellager / 1 Zylinderrollenlager
Pleuellager
Nadellager
Kolbenbolzenlager
Nadellager
Kolben
Alu gegossen
Kolbenringe
2 Trapezringe
X-Maß (Kolbenoberkante zur Zylinderoberkante)
0… 0,10 mm
Z-Maß (Höhe der Steuerklappe)
44,3 mm
Primärübersetzung
23:73
Kupplung
Mehrscheibenkupplung im Ölbad / hydraulisch betätigt
Getriebe
6-Gang klauengeschaltet
Getriebeübersetzung
1. Gang
13:32
2. Gang
15:30
3. Gang
17:28
4. Gang
20:28
5. Gang
19:23
TECHNISCHE DATEN - MOTOR
6. Gang
92
22:24
Zündanlage
kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage mit digitaler
Zündverstellung, Typ Kokusan
Zündzeitpunkt (vor OT)
1,4 mm
Zündkerze
NGK BR9 ECMVX
Elektrodenabstand Zündkerze
0,60 mm
Starthilfe
Kickstarter
150 XC USA
21.3
Bauart
1-Zylinder 2-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt, mit Membraneinlass und Auslasssteuerung
Hubraum
143,6 cm³
Hub
58,4 mm
Bohrung
56 mm
Kurbelwellenlagerung
1 Rillenkugellager / 1 Zylinderrollenlager
Pleuellager
Nadellager
Kolbenbolzenlager
Nadellager
Kolben
Alu gegossen
Kolbenringe
2 Trapezringe
X-Maß (Kolbenoberkante zur Zylinderoberkante)
0… 0,10 mm
Z-Maß (Höhe der Steuerklappe)
44,3 mm
Primärübersetzung
23:73
Kupplung
Mehrscheibenkupplung im Ölbad / hydraulisch betätigt
Getriebe
6-Gang klauengeschaltet
Getriebeübersetzung
1. Gang
13:32
2. Gang
15:30
3. Gang
17:28
4. Gang
19:26
5. Gang
21:25
6. Gang
22:23
Zündanlage
kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage mit digitaler
Zündverstellung, Typ Kokusan
Zündzeitpunkt (vor OT)
1,4 mm
Zündkerze
NGK BR9 ECMVX
Elektrodenabstand Zündkerze
0,60 mm
Starthilfe
Kickstarter
250 SX
21.4
Bauart
1-Zylinder 2-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt, mit Membraneinlass und Auslasssteuerung
Hubraum
249 cm³
Hub
72 mm
Bohrung
66,4 mm
Auslasssteuerung - Verstellbeginn
5.600 1/min
Auslasssteuerung - Verstellende mit roter Hilfsfeder
7.200 1/min
Auslasssteuerung - Verstellende mit gelber Hilfsfeder
7.900 1/min
Auslasssteuerung - Verstellende mit grüner Hilfsfeder
8.400 1/min
Kurbelwellenlagerung
1 Rillenkugellager / 1 Zylinderrollenlager
Pleuellager
Nadellager
Kolbenbolzenlager
Nadellager
Kolben
Alu gegossen
Kolbenringe
2 Trapezringe
TECHNISCHE DATEN - MOTOR
93
X-Maß (Kolbenoberkante zur Zylinderoberkante)
0… 0,10 mm
Z-Maß (Höhe der Steuerklappe)
48 mm
Primärübersetzung
26:72
Kupplung
Mehrscheibenkupplung im Ölbad / hydraulisch betätigt
Getriebe
5-Gang klauengeschaltet
Getriebeübersetzung
1. Gang
14:28
2. Gang
15:24
3. Gang
18:24
4. Gang
21:24
5. Gang
22:21
Zündanlage
kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage mit digitaler
Zündverstellung, Typ Kokusan
Zündzeitpunkt (vor OT)
1,9 mm
Zündkerze
NGK BR 8 ECM
Elektrodenabstand Zündkerze
0,60 mm
Starthilfe
Kickstarter
250 XC EU/USA
21.5
Bauart
1-Zylinder 2-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt, mit Membraneinlass und Auslasssteuerung
Hubraum
249 cm³
Hub
72 mm
Bohrung
66,4 mm
Auslasssteuerung - Verstellbeginn
5.600 1/min
Auslasssteuerung - Verstellende mit roter Hilfsfeder
7.200 1/min
Auslasssteuerung - Verstellende mit gelber Hilfsfeder
7.900 1/min
Auslasssteuerung - Verstellende mit grüner Hilfsfeder
8.400 1/min
Kurbelwellenlagerung
1 Rillenkugellager / 1 Zylinderrollenlager
Pleuellager
Nadellager
Kolbenbolzenlager
Nadellager
Kolben
Alu gegossen
Kolbenringe
2 Trapezringe
X-Maß (Kolbenoberkante zur Zylinderoberkante)
0… 0,10 mm
Z-Maß (Höhe der Steuerklappe)
48 mm
Primärübersetzung
26:72
Kupplung
Mehrscheibenkupplung im Ölbad / hydraulisch betätigt
Getriebe
6-Gang klauengeschaltet
Getriebeübersetzung
1. Gang
15:31
2. Gang
16:25
3. Gang
20:25
4. Gang
22:23
5. Gang
25:22
6. Gang
26:20
Zündanlage
kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage mit digitaler
Zündverstellung, Typ Kokusan
Zündzeitpunkt (vor OT)
1,9 mm
Zündkerze
NGK BR 7 ES
Elektrodenabstand Zündkerze
0,60 mm
Starthilfe
Kickstarter und E-Starter
TECHNISCHE DATEN - MOTOR
94
300 XC EU/USA
21.6
Bauart
1-Zylinder 2-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt, mit Membraneinlass und Auslasssteuerung
Hubraum
293 cm³
Hub
72 mm
Bohrung
72 mm
Auslasssteuerung - Verstellbeginn
5.600 1/min
Auslasssteuerung - Verstellende mit roter Hilfsfeder
7.200 1/min
Auslasssteuerung - Verstellende mit gelber Hilfsfeder
7.900 1/min
Auslasssteuerung - Verstellende mit grüner Hilfsfeder
8.400 1/min
Kurbelwellenlagerung
1 Rillenkugellager / 1 Zylinderrollenlager
Pleuellager
Nadellager
Kolbenbolzenlager
Nadellager
Kolben
Alu gegossen
Kolbenringe
2 Rechteckringe
X-Maß (Kolbenoberkante zur Zylinderoberkante)
0… 0,10 mm
Z-Maß (Höhe der Steuerklappe)
48,5 mm
Primärübersetzung
26:72
Kupplung
Mehrscheibenkupplung im Ölbad / hydraulisch betätigt
Getriebe
6-Gang klauengeschaltet
Getriebeübersetzung
1. Gang
15:31
2. Gang
16:25
3. Gang
20:25
4. Gang
22:23
5. Gang
25:22
6. Gang
26:20
Zündanlage
kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage mit digitaler
Zündverstellung, Typ Kokusan
Zündzeitpunkt (vor OT)
1,9 mm
Zündkerze
NGK BR 7 ES
Elektrodenabstand Zündkerze
0,60 mm
Starthilfe
Kickstarter und E-Starter
Füllmenge - Getriebeöl
21.7
Getriebeöl (alle 125/150
Modelle)
0,70 l
Motoröl (15W/50) (
S. 117)
Getriebeöl (alle 250/300
Modelle)
0,80 l
Motoröl (15W/50) (
S. 117)
1,2 l
Kühlflüssigkeit (
Füllmenge - Kühlflüssigkeit
21.8
Kühlflüssigkeit
S. 117)
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt) (
S. 117)
TECHNISCHE DATEN - ANZUGSDREHMOMENTE MOTOR
95
alle 125/150 Modelle
22.1
Schraube Membran
M4
2 Nm
Loctite® 243™
Schraube Arretierhebel
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Auslasssteuerungsdeckel
M5
5 Nm
–
Schraube Auspuffflansch
M5
6 Nm
–
Schraube Generatordeckel
M5
5 Nm
–
Schraube Lagersicherung
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Sicherungsblech Steuerklappenachse
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Wasserpumpenrad
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Zündanlage/Stator
M5
6 Nm
Loctite® 222
Entlüftungsschraube Zyinderkopf
M6
10 Nm
–
Schraube Ansaugflansch/Membrangehäuse
M6
10 Nm
–
Schraube Auslasssteuerung
M6
10 Nm
–
Schraube Getriebeölstandskontrolle
M6
10 Nm
–
Schraube Kickstarter-Anschlagblech
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kupplungsdeckel
M6
10 Nm
–
Schraube Kupplungsfeder
M6
10 Nm
–
Schraube Kupplungsnehmerzylinder
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Motorgehäuse
M6
10 Nm
–
Schraube Schalthebel
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Schraube Schaltkulisse
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Wasserpumpendeckel
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Zylinderkopf
M7
18 Nm
–
Mutter Zylinderfuß
M8
30 Nm
–
Schraube Kickstarter
M8
25 Nm
Loctite® 243™
Schraube Schaltarretierung
M8
25 Nm
Loctite® 243™
Steuerklappenachse Auslasssteuerung
M8
1. Stufe
3 Nm
2. Stufe (lösen, gegen den
Uhrzeigersinn)
1/4 Umdrehung
–
Stiftschraube Zylinderfuß
M8
35 Nm
–
Ablassschraube Wasserpumpendeckel
M10x1
15 Nm
–
Getriebeölablassschraube
M10x1
15 Nm
–
Mutter Rotor
M12x1
60 Nm
–
Getriebeölablassschraube mit Magnet
M12x1,5
20 Nm
–
Zündkerze
M14x1,25
25 Nm
–
Mutter Primärrad
M16LHx1,5
130 Nm
Loctite® 243™
Mutter Kupplungsmitnehmer
M18x1,5
130 Nm
Loctite® 243™
Verschlussmutter Auslasssteuerung
M26x1
35 Nm
–
Schraube Arretierhebel
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Auslasssteuerungsdeckel
M5
5 Nm
–
Schraube Generatordeckel
M5
5 Nm
–
Schraube Halteblech der Auslasssteuerung
M5
7 Nm
Loctite® 243™
Schraube Impulsgeber
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Stator
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Wasserpumpenrad
M5
6 Nm
Loctite® 243™
250 SX
22.2
TECHNISCHE DATEN - ANZUGSDREHMOMENTE MOTOR
96
Schraube Winkelhebel Auslasssteuerung
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Ansaugflansch/Membrangehäuse
M6
10 Nm
–
Schraube Auspuffflansch
M6
8 Nm
–
Schraube Getriebeölstandskontrolle
M6
10 Nm
–
Schraube Kickstarter-Anschlagblech
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kickstarterfeder
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kupplungsdeckel
M6
10 Nm
–
Schraube Kupplungsfeder
M6
10 Nm
–
Schraube Kupplungsnehmerzylinder
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Lagersicherung Schaltwalze
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Motorgehäuse
M6x40
10 Nm
–
Schraube Motorgehäuse
M6x55
10 Nm
–
Schraube Motorgehäuse
M6x60
10 Nm
–
Schraube Schaltarretierung
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Schalthebel
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Schraube Steuerklappe Auslasssteuerung
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Wasserpumpendeckel
M6
10 Nm
–
Schraube Kickstarter
M8
25 Nm
Loctite® 2701
Schraube Zylinderkopf
M8
27 Nm
–
Mutter Zylinderfuß
M10
35 Nm
–
Ablassschraube Wasserpumpendeckel
M10x1
15 Nm
–
Mutter Rotor
M12x1
60 Nm
–
Getriebeölablassschraube mit Magnet
M12x1,5
20 Nm
–
Zündkerze
M14x1,25
25 Nm
–
Mutter Kupplungsmitnehmer
M18x1,5
100 Nm
Loctite® 2701
Mutter Primärrad
M18LHx1,5
150 Nm
Loctite® 243™
Schraube Arretierhebel
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Auslasssteuerungsdeckel
M5
5 Nm
–
Schraube Halteblech der Auslasssteuerung
M5
7 Nm
Loctite® 243™
Schraube Impulsgeber
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Wasserpumpenrad
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Winkelhebel Auslasssteuerung
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Ansaugflansch/Membrangehäuse
M6
10 Nm
–
Schraube Auspuffflansch
M6
8 Nm
–
Schraube Generatordeckel
M6
8 Nm
–
Schraube Getriebeölstandskontrolle
M6
10 Nm
–
Schraube Kickstarter-Anschlagblech
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kickstarterfeder
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kupplungsdeckel
M6
10 Nm
–
Schraube Kupplungsfeder
M6
10 Nm
–
Schraube Kupplungsnehmerzylinder
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Lagersicherung Schaltwalze
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Motorgehäuse
M6x40
10 Nm
–
Schraube Motorgehäuse
M6x55
10 Nm
–
Schraube Motorgehäuse
M6x60
10 Nm
–
250/300 XC
22.3
TECHNISCHE DATEN - ANZUGSDREHMOMENTE MOTOR
97
Schraube Schaltarretierung
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Schalthebel
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Schraube Startermotor
M6
8 Nm
–
Schraube Stator
M6
8 Nm
Loctite® 243™
Schraube Steuerklappe Auslasssteuerung
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Wasserpumpendeckel
M6
10 Nm
–
Schraube Kickstarter
M8
25 Nm
Loctite® 2701
Schraube Zylinderkopf
M8
27 Nm
–
Mutter Zylinderfuß
M10
35 Nm
–
Ablassschraube Wasserpumpendeckel
M10x1
15 Nm
–
Mutter Rotor
M12x1
60 Nm
–
Getriebeölablassschraube mit Magnet
M12x1,5
20 Nm
–
Zündkerze
M14x1,25
25 Nm
–
Mutter Kupplungsmitnehmer
M18x1,5
100 Nm
Loctite® 2701
Mutter Primärrad
M18LHx1,5
150 Nm
Loctite® 243™
TECHNISCHE DATEN - VERGASER
98
125 SX
23.1
Vergasertyp
KEIHIN PWK 38S AG
Vergaserkennnummer
AQ7_0
Nadelposition
3. Position von oben
Düsennadel
NOZI (NOZH, NOZJ)
Hauptdüse
182 (180, 185)
Leerlaufdüse
42 (40, 45)
Startdüse
85
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
1,5 Umdrehungen
Schieber
7 mit Ausschnitt
Vergaser - Grundeinstellung Sandstrecken (125 SX)
23.2
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
1,5 Umdrehungen
Leerlaufdüse
45
Düsennadel
NOZH
Nadelposition
4. Position von oben
Hauptdüse
208
Info
Wenn der Motor unrund läuft, ist eine kleinere Hauptdüse einzusetzen.
TECHNISCHE DATEN - VERGASER
99
Vergaserkonfiguration (125 SX)
23.3
400709-01
M/FT ASL
Meereshöhe
TEMP
Temperatur
ASO
Leerlaufluftregulierschraube offen
IJ
Leerlaufdüse
NDL
Nadel
POS
Nadelposition von oben
MJ
Hauptdüse
1... 5
0
1
30
5
0
Nadelposition von oben
Die Vergaserkonfiguration hängt von den definierten Umgebungs- und Einsatzbedingungen ab.
0
2
4
0
Info
Nicht für Sandstrecken
B00075-10
TECHNISCHE DATEN - VERGASER
100
150 SX
23.4
Vergasertyp
KEIHIN PWK 38S AG
Vergaserkennnummer
BC0_0
Nadelposition
2. Position von oben
Düsennadel
NOZI (NOZH, NOZJ)
Hauptdüse
182 (180, 185)
Leerlaufdüse
40 (42)
Startdüse
85
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
2 Umdrehungen
Schieber
6,5 mit Ausschnitt
Vergaser - Grundeinstellung Sandstrecken (150 SX)
23.5
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
1,5 Umdrehungen
Leerlaufdüse
45
Düsennadel
NOZH
Nadelposition
3. Position von oben
Hauptdüse
208
Info
Wenn der Motor unrund läuft, ist eine kleinere Hauptdüse einzusetzen.
TECHNISCHE DATEN - VERGASER
101
Vergaserkonfiguration (150 SX)
23.6
401037-01
M/FT ASL
Meereshöhe
TEMP
Temperatur
ASO
Leerlaufluftregulierschraube offen
IJ
Leerlaufdüse
NDL
Nadel
POS
Nadelposition von oben
MJ
Hauptdüse
1... 5
0
1
30
5
0
Nadelposition von oben
Die Vergaserkonfiguration hängt von den definierten Umgebungs- und Einsatzbedingungen ab.
0
2
4
0
Info
Nicht für Sandstrecken
B00075-10
TECHNISCHE DATEN - VERGASER
102
250 SX
23.7
Vergasertyp
KEIHIN PWK 36S AG
Vergaserkennnummer
FK0181
Nadelposition
3. Position von oben
Düsennadel
N1EI (N1EH, N1EJ)
Hauptdüse
158 (155, 160)
Leerlaufdüse
42 (40)
Startdüse
85
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
2 Umdrehungen
Schieber
6,5 mit Ausschnitt
Vergaser - Grundeinstellung Sandstrecken (250 SX)
23.8
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
1,0 Umdrehung
Leerlaufdüse
45
Düsennadel
NOZG
Nadelposition
4. Position von oben
Hauptdüse
175
Info
Wenn der Motor unrund läuft, ist eine kleinere Hauptdüse einzusetzen.
TECHNISCHE DATEN - VERGASER
103
Vergaserkonfiguration (250 SX)
23.9
401038-01
M/FT ASL
Meereshöhe
TEMP
Temperatur
ASO
Leerlaufluftregulierschraube offen
IJ
Leerlaufdüse
NDL
Nadel
POS
Nadelposition von oben
MJ
Hauptdüse
1... 5
0
1
30
5
0
Nadelposition von oben
Die Vergaserkonfiguration hängt von den definierten Umgebungs- und Einsatzbedingungen ab.
0
2
4
0
Info
Nicht für Sandstrecken
B00075-10
TECHNISCHE DATEN - VERGASER
104
150 XC USA
23.10
Vergasertyp
KEIHIN PWK 36S AG
Vergaserkennnummer
BC1_0
Nadelposition
3. Position von oben
Düsennadel
NOZI (NOZH, NOZJ)
Hauptdüse
170 (168, 172)
Leerlaufdüse
42 (40, 45)
Startdüse
85
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
1,5 Umdrehungen
Schieber
7 mit Ausschnitt
Vergaserkonfiguration (150 XC USA)
23.11
401039-01
M/FT ASL
Meereshöhe
TEMP
Temperatur
ASO
Leerlaufluftregulierschraube offen
IJ
Leerlaufdüse
NDL
Nadel
TECHNISCHE DATEN - VERGASER
105
POS
Nadelposition von oben
MJ
Hauptdüse
1... 5
0
1
30
5
0
Nadelposition von oben
Die Vergaserkonfiguration hängt von den definierten Umgebungs- und Einsatzbedingungen ab.
0
2
4
0
Info
Nicht für Sandstrecken
B00075-10
250 XC EU/USA
23.12
Vergasertyp
KEIHIN PWK 36S AG
Vergaserkennnummer
BC3_0
Nadelposition
4. Position von oben
Düsennadel
N8RW (N8RH)
Hauptdüse
168 (170)
Leerlaufdüse
35
Startdüse
85
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
Schieber
1,5 Umdrehungen
7 mit Ausschnitt
TECHNISCHE DATEN - VERGASER
106
Vergaserkonfiguration (250 XC EU/USA)
23.13
401040-01
M/FT ASL
Meereshöhe
TEMP
Temperatur
ASO
Leerlaufluftregulierschraube offen
IJ
Leerlaufdüse
NDL
Nadel
POS
Nadelposition von oben
MJ
Hauptdüse
1... 5
0
1
30
5
0
Nadelposition von oben
Die Vergaserkonfiguration hängt von den definierten Umgebungs- und Einsatzbedingungen ab.
0
2
4
0
Info
Nicht für Sandstrecken
B00075-10
TECHNISCHE DATEN - VERGASER
107
300 XC EU/USA
23.14
Vergasertyp
KEIHIN PWK 36S AG
Vergaserkennnummer
BC5_0
Nadelposition
4. Position von oben
Düsennadel
N2ZK (N2ZJ, N2ZL)
Hauptdüse
165 (162)
Leerlaufdüse
35
Startdüse
85
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
2 Umdrehungen
Schieber
7 mit Ausschnitt
Vergaserkonfiguration (300 XC EU/USA)
23.15
x
401044-01
M/FT ASL
Meereshöhe
TEMP
Temperatur
ASO
Leerlaufluftregulierschraube offen
IJ
Leerlaufdüse
NDL
Nadel
TECHNISCHE DATEN - VERGASER
POS
Nadelposition von oben
MJ
Hauptdüse
1... 5
0
1
30
5
0
108
Nadelposition von oben
Die Vergaserkonfiguration hängt von den definierten Umgebungs- und Einsatzbedingungen ab.
0
2
4
0
Info
Nicht für Sandstrecken
B00075-10
TECHNISCHE DATEN - FAHRGESTELL
109
Rahmen
Zentralrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahlrohren
Gabel
WP Suspension Up Side Down 4860 MXMA CC
Federweg
vorne
300 mm
Federweg (alle SX Modelle)
hinten
330 mm
Federweg (alle XC Modelle)
hinten
317 mm
Gabelversatz
22 mm
Federbein
WP Suspension 5018 BAVP DCC
Bremsanlage
Scheibenbremsen, Bremszangen schwimmend gelagert
Bremsscheiben - Durchmesser
vorne
260 mm
hinten
220 mm
Bremsscheiben - Verschleißgrenze
vorne
2,5 mm
hinten
3,5 mm
Reifenluftdruck Gelände
vorne
1,0 bar
hinten
1,0 bar
Sekundärübersetzung (125 SX, 150 XC USA)
13:50
Sekundärübersetzung (250/300 XC, 150 SX)
14:50
Sekundärübersetzung (250 SX)
13:48
Kette
5/8 x 1/4"
Lieferbare Kettenräder
38, 40, 42, 45, 48, 49, 50, 51, 52
Steuerkopfwinkel
63,5°
Radstand (alle 125/150 Modelle)
1.480±10 mm
Radstand (alle 250/300 Modelle)
1.495±10 mm
Sitzhöhe unbelastet
992 mm
Bodenfreiheit unbelastet (alle 125/150 Modelle,
250 XC EU/USA)
395 mm
Bodenfreiheit unbelastet (250 SX, 300 XC EU/USA)
385 mm
Gewicht ohne Kraftstoff ca. (125/150 SX)
91,6 kg
Gewicht ohne Kraftstoff ca. (150 XC USA)
94,2 kg
Gewicht ohne Kraftstoff ca. (250 SX)
97 kg
Gewicht ohne Kraftstoff ca. (250/300 XC)
104 kg
Höchstzulässige Achslast vorne
145 kg
Höchstzulässige Achslast hinten
190 kg
Höchstzulässiges Gesamtgewicht
335 kg
Batterie
YTX4L-BS
Batteriespannung: 12 V
Nennkapazität: 3 Ah
wartungsfrei
TECHNISCHE DATEN - FAHRGESTELL
110
Reifen
24.1
Gültigkeit
Bereifung vorne
Bereifung hinten
(125/150 SX)
80/100 - 21 51M TT
Pirelli SCORPION MX Midsoft 32
100/90 - 19 57M TT
Pirelli SCORPION MX Midsoft 32
(250 SX)
80/100 - 21 51M TT
Pirelli SCORPION MX Midsoft 32
110/90 - 19 62M TT
Pirelli SCORPION MX Midsoft 32
(150 XC USA)
80/100 - 21 51M TT
Dunlop GEOMAX MX51F
100/100 - 18 59M TT
Dunlop GEOMAX MX51
(250/300 XC)
80/100 - 21 51M TT
Dunlop GEOMAX MX51F
110/100 - 18 64M TT
Dunlop GEOMAX MX51
Weitere Informationen finden Sie im Bereich Service unter:
http://www.ktm.com
Füllmenge - Kraftstoff
24.2
Kraftstofftankinhalt gesamt ca.
7,5 l
Superkraftstoff bleifrei mit 2-Takt Motoröl gemischt (1:40)
( S. 118) (125/150 SX)
Superkraftstoff bleifrei mit 2-Takt Motoröl gemischt (1:60)
( S. 118) (250 SX)
Kraftstofftankinhalt gesamt ca.
11,5 l
Superkraftstoff bleifrei mit 2-Takt Motoröl gemischt (1:40)
( S. 118) (150 XC USA)
Superkraftstoff bleifrei mit 2-Takt Motoröl gemischt (1:60)
( S. 118) (250/300 XC)
TECHNISCHE DATEN - GABEL
111
125/150 SX
25.1
Gabelartikelnummer
14.18.7L.01
Gabel
WP Suspension Up Side Down 4860 MXMA CC
Druckstufendämpfung
Komfort
14 Klicks
Standard
12 Klicks
Sport
10 Klicks
Zugstufendämpfung
Komfort
14 Klicks
Standard
12 Klicks
Sport
10 Klicks
Federlänge mit Vorspannbuchse(n)
494 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
4,0 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
4,2 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
4,4 N/mm
Gasdruck
1,2 bar
Gabellänge
940 mm
Ölmenge pro Cartridge
195 ml
Gabelöl (SAE 5) (
S. 117)
Ölmenge pro Gabelbein ohne
Cartridge
360 ml
Gabelöl (SAE 5) (
S. 117)
250 SX
25.2
Gabelartikelnummer
14.18.7L.05
Gabel
WP Suspension Up Side Down 4860 MXMA CC
Druckstufendämpfung
Komfort
14 Klicks
Standard
12 Klicks
Sport
10 Klicks
Zugstufendämpfung
Komfort
14 Klicks
Standard
12 Klicks
Sport
10 Klicks
Federlänge mit Vorspannbuchse(n)
494 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
4,2 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
4,4 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
4,6 N/mm
Gasdruck
1,2 bar
Gabellänge
940 mm
Ölmenge pro Cartridge
195 ml
Gabelöl (SAE 5) (
S. 117)
Ölmenge pro Gabelbein ohne
Cartridge
390 ml
Gabelöl (SAE 5) (
S. 117)
TECHNISCHE DATEN - GABEL
112
150 XC USA
25.3
Gabelartikelnummer
14.18.7L.71
Gabel
WP Suspension Up Side Down 4860 MXMA CC
Druckstufendämpfung
Komfort
14 Klicks
Standard
12 Klicks
Sport
10 Klicks
Zugstufendämpfung
Komfort
14 Klicks
Standard
12 Klicks
Sport
10 Klicks
Federlänge mit Vorspannbuchse(n)
492 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
4,0 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
4,2 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
4,4 N/mm
Gasdruck
1,2 bar
Gabellänge
940 mm
Ölmenge pro Cartridge
195 ml
Gabelöl (SAE 5) (
S. 117)
Ölmenge pro Gabelbein ohne
Cartridge
365 ml
Gabelöl (SAE 5) (
S. 117)
250/300 XC
25.4
Gabelartikelnummer
14.18.7L.75
Gabel
WP Suspension Up Side Down 4860 MXMA CC
Druckstufendämpfung
Komfort
14 Klicks
Standard
12 Klicks
Sport
10 Klicks
Zugstufendämpfung
Komfort
14 Klicks
Standard
12 Klicks
Sport
10 Klicks
Federlänge mit Vorspannbuchse(n)
492 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
4,2 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
4,4 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
4,6 N/mm
Gasdruck
1,2 bar
Gabellänge
940 mm
Ölmenge pro Cartridge
195 ml
Gabelöl (SAE 5) (
S. 117)
Ölmenge pro Gabelbein ohne
Cartridge
365 ml
Gabelöl (SAE 5) (
S. 117)
TECHNISCHE DATEN - FEDERBEIN
113
125/150 SX
26.1
Federbeinartikelnummer
18.18.7L.01
Federbein
WP Suspension 5018 BAVP DCC
Druckstufendämpfung Low Speed
Komfort
17 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
13 Klicks
Druckstufendämpfung High Speed
Komfort
2,5 Umdrehungen
Standard
2 Umdrehungen
Sport
1,5 Umdrehungen
Zugstufendämpfung
Komfort
17 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
13 Klicks
Federvorspannung
15 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
45 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
48 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
51 N/mm
Federlänge
260 mm
Gasdruck
10 bar
Statischer Durchhang
30 mm
Fahrtdurchhang
90 mm
Einbaulänge
Stoßdämpferöl (
490 mm
S. 118)
SAE 2,5
250 SX
26.2
Federbeinartikelnummer
18.18.7L.03
Federbein
WP Suspension 5018 BAVP DCC
Druckstufendämpfung Low Speed
Komfort
17 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
13 Klicks
Druckstufendämpfung High Speed
Komfort
2,5 Umdrehungen
Standard
2 Umdrehungen
Sport
1,5 Umdrehungen
Zugstufendämpfung
Komfort
17 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
13 Klicks
Federvorspannung
15 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
51 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
54 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
57 N/mm
Federlänge
260 mm
Gasdruck
10 bar
Statischer Durchhang
30 mm
Fahrtdurchhang
90 mm
Einbaulänge
490 mm
TECHNISCHE DATEN - FEDERBEIN
Stoßdämpferöl (
S. 118)
114
SAE 2,5
150 XC USA
26.3
Federbeinartikelnummer
18.18.7L.71
Federbein
WP Suspension 5018 BAVP DCC
Druckstufendämpfung Low Speed
Komfort
17 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
13 Klicks
Druckstufendämpfung High Speed
Komfort
2,5 Umdrehungen
Standard
2 Umdrehungen
Sport
1,5 Umdrehungen
Zugstufendämpfung
Komfort
17 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
13 Klicks
Federvorspannung
12 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
48 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
51 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
54 N/mm
Federlänge
260 mm
Gasdruck
10 bar
Statischer Durchhang
34 mm
Fahrtdurchhang
100 mm
Einbaulänge
486 mm
Stoßdämpferöl (
S. 118)
SAE 2,5
250/300 XC
26.4
Federbeinartikelnummer
18.18.7L.75
Federbein
WP Suspension 5018 BAVP DCC
Druckstufendämpfung Low Speed
Komfort
17 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
13 Klicks
Druckstufendämpfung High Speed
Komfort
2,5 Umdrehungen
Standard
2 Umdrehungen
Sport
1,5 Umdrehungen
Zugstufendämpfung
Komfort
17 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
13 Klicks
Federvorspannung
12 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
51 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
54 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
57 N/mm
Federlänge
260 mm
Gasdruck
10 bar
Statischer Durchhang
34 mm
TECHNISCHE DATEN - FEDERBEIN
115
Fahrtdurchhang
100 mm
Einbaulänge
486 mm
Stoßdämpferöl (
S. 118)
SAE 2,5
TECHNISCHE DATEN - ANZUGSDREHMOMENTE FAHRGESTELL
Speichennippel Hinterrad
M4,5
5… 6 Nm
–
Speichennippel Vorderrad
M4,5
5… 6 Nm
–
Schraube Einstellring Federbein
M5
5 Nm
–
Mutter Startermotor (250/300 XC)
M6
10 Nm
–
Restliche Muttern Fahrgestell
M6
10 Nm
–
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
–
Schraube Bremsscheibe hinten
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Schraube Bremsscheibe vorne
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kettengleitschutz
M6
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kugelgelenk Druckstange am
Fußbremszylinder
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Mutter Fußbremshebelanschlag
M8
30 Nm
–
Mutter Kettenradschraube
M8
35 Nm
Loctite® 2701
Mutter Reifenhalter
M8
10 Nm
–
Restliche Muttern Fahrgestell
M8
25 Nm
–
Restliche Schrauben Fahrgestell
M8
25 Nm
–
Schraube Bremszange vorne
M8
25 Nm
Loctite® 243™
Schraube Gabelbrücke oben
M8
17 Nm
–
Schraube Gabelbrücke unten
M8
12 Nm
–
Schraube Gabelfaust
M8
15 Nm
–
Schraube Gabelschaftrohr oben
M8
17 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kettengleitstück
M8
15 Nm
–
Schraube Lenkerklemmbrücke
M8
20 Nm
–
Schraube Motorstreben
M8
33 Nm
–
Schraube Rahmenausleger
M8
35 Nm
Loctite® 2701
Schraube Seitenständerbefestigung
M8
40 Nm
Loctite® 2701
Motortragschraube
M10
60 Nm
–
Restliche Muttern Fahrgestell
M10
45 Nm
–
Restliche Schrauben Fahrgestell
M10
45 Nm
–
Schraube Federbein oben
M10
60 Nm
Loctite® 2701
Schraube Federbein unten
M10
60 Nm
Loctite® 2701
Schraube Lenkeraufnahme
M10
40 Nm
Loctite® 243™
Mutter Sitzbankbefestigung
M12x1
20 Nm
–
Mutter Rahmen an Verbindungshebel
M14x1,5
80 Nm
–
Mutter Verbindungshebel an Winkelhebel
M14x1,5
80 Nm
–
Mutter Winkelhebel an Schwingarm
M14x1,5
80 Nm
–
Mutter Schwingarmbolzen
M16x1,5
100 Nm
–
Einschraubstutzen Kühlsystem
M20x1,5
12 Nm
Loctite® 243™
Mutter Steckachse hinten
M20x1,5
80 Nm
–
Schraube Steuerkopf oben
M20x1,5
12 Nm
–
Schraube Steckachse vorne
M24x1,5
45 Nm
–
116
BETRIEBSSTOFFE
117
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1
nach
– DOT
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Bremsflüssigkeit, welche der angegebenen Norm entspricht (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzt. KTM empfiehlt Castrol und Motorex® Produkte.
Lieferant
Castrol
– RESPONSE BRAKE FLUID SUPER DOT 4
Motorex®
– Brake Fluid DOT 5.1
Gabelöl (SAE 5)
nach
– SAE (
S. 121) (SAE 5)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Öle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden
Eigenschaften besitzen. KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Racing Fork Oil
Hydrauliköl (15)
nach
– ISO VG (15)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Hydrauliköl, welches der angegebenen Norm entspricht (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzt. KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Hydraulic Fluid 75
Kühlflüssigkeit
Vorgabe
– Nur geeignete Kühlflüssigkeit verwenden (auch in Ländern mit hohen Temperaturen). Bei minderwertigen Frostschutzmitteln kann
es zu Korrosion und Schaumbildung kommen. KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Mischungsverhältnis
Gefrierschutz: −25… −45 °C
50 % Korrosions-/Frostschutzmittel
50 % destilliertes Wasser
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt)
−40 °C
Gefrierschutz
Lieferant
Motorex®
– Anti Freeze
Motoröl (15W/50)
nach
– JASO T903 MA (
–
SAE (
S. 121)
S. 121) (15W/50)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Motoröle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzen. KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Top Speed 4T
BETRIEBSSTOFFE
118
Motoröl 2-Takt
nach
– JASO FC (
S. 121)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur hochwertiges 2-Takt Motoröl bekannter Marken. KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
vollsynthetisch
Lieferant
Motorex®
– Cross Power 2T
Stoßdämpferöl (SAE 2,5) (50180342S1)
nach
– SAE (
S. 121) (SAE 2,5)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Öle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden
Eigenschaften besitzen.
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)
nach
– DIN EN 228 (ROZ 95)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur bleifreien Superkraftstoff, welcher der angegebenen Norm entspricht oder gleichwertig ist.
–
Ein Anteil von bis zu 10 % Ethanol (E10 Kraftstoff) ist dabei unbedenklich.
Info
Verwenden Sie keinen Kraftstoff aus Methanol (z. B. M15, M85, M100) oder mit einem Anteil von mehr als 10 % Ethanol
(z. B. E15, E25, E85, E100).
Superkraftstoff bleifrei mit 2-Takt Motoröl gemischt (1:40)
nach
– DIN EN 228
–
JASO FC (
S. 121) (1:40)
Mischungsverhältnis
1:40
Motoröl 2-Takt ( S. 118)
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (
S. 118)
Lieferant
Motorex®
– Cross Power 2T
Superkraftstoff bleifrei mit 2-Takt Motoröl gemischt (1:60)
nach
– DIN EN 228
–
JASO FC (
S. 121) (1:60)
Mischungsverhältnis
1:60
Lieferant
Motorex®
– Cross Power 2T
Motoröl 2-Takt ( S. 118)
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (
S. 118)
HILFSSTOFFE
Griffgummikleber (00062030051)
Lieferant
KTM-Sportmotorcycle AG
– GRIP GLUE
Hochviskoses Schmierfett
Vorgabe
– KTM empfiehlt SKF® Produkte.
Lieferant
SKF®
– LGHB 2
Kettenreinigungsmittel
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Chain Clean
Kettenspray Offroad
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Chainlube Offroad
Langzeitfett
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Bike Grease 2000
Luftfilter-Reinigungsmittel
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Twin Air Dirt Bio Remover
Motorradreiniger
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Moto Clean 900
Öl für Schaumstoff-Luftfilter
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Twin Air Liquid Bio Power
119
HILFSSTOFFE
Reinigungs- und Konservierungsmittel für Metall und Gummi
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Protect & Shine
Universal Ölspray
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Joker 440 Synthetic
120
NORMEN
121
SAE
Die SAE-Viskositätsklassen wurden von der Society of Automotive Engineers festgelegt und dienen der Einteilung der Öle nach ihrer
Viskosität. Die Viskosität beschreibt nur eine Eigenschaft eines Öls und enthält keinerlei Aussage zur Qualität.
JASO T903 MA
Unterschiedliche technische Entwicklungsrichtungen erforderten eine eigene Spezifikation für 4-Takt Motorräder - die JASO T903
MA Norm. Früher wurden für 4-Takt Motorräder Motoröle aus dem PKW Bereich eingesetzt, weil es keine eigene Motorradspezifikation gab. Werden bei PKW Motoren lange Wartungsintervalle gefordert, so stehen bei Motorrad Motoren hohe Leistungsausbeute bei
hohen Drehzahlen im Vordergrund. Bei den meisten Motorrad Motoren wird auch das Getriebe und die Kupplung mit dem gleichen Öl
geschmiert. Die JASO MA Norm geht auf diese speziellen Anforderungen ein.
JASO FC
JASO FC ist eine Klassifizierung für ein 2-Takt Motorenöl, welches speziell für die extremen Anforderungen im Rennsport entwickelt
wurde. Dank den erstklassigen synthetischen Estern und den speziell darauf abgestimmten Additiven wird auch unter extremen Bedingungen eine einwandfreie Verbrennung erreicht.
INDEXVERZEICHNIS
122
INDEXVERZEICHNIS
A
Arbeitsregeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
B
Batterie
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
laden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Bedienungsanleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Betriebsmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Bremsbeläge
der Hinterradbremse kontrollieren
der Hinterradbremse wechseln . .
der Vorderradbremse kontrollieren
der Vorderradbremse wechseln . .
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
65
65
61
61
Bremsflüssigkeit
der Hinterradbremse nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
der Vorderradbremse nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Bremsflüssigkeitsstand
der Hinterradbremse kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . 64
der Vorderradbremse kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Bremsscheiben
kontrollieren
Federbein
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . .
Druckstufendämpfung Allgemein .
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrtdurchhang kontrollieren . . . .
Federvorspannung einstellen . . . .
statischen Durchhang kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
D
Druckstufendämpfung
der Gabel einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Druckstufendämpfung High Speed
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Druckstufendämpfung Low Speed
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
E
Einsatzdefinition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Enddämpfer
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Glasfasergarnfüllung wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Ersatzteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Erschwerte Einsatzbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
hohe Temperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
langsame Fahrt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
nasse Strecke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
nasser Sand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
niedrige Temperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
schlammige Strecke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schnee . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
trockener Sand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
16
18
18
18
17
19
18
19
17
E-Starterknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
F
Fahrgestellnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Fahrtdurchhang
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Fahrwerksgrundeinstellung
zum Fahrergewicht kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
43
28
44
31
32
31
Federbeinartikelnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Fehlersuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89-90
Frostschutz
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Fußbremshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Leerweg kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
G
Gabel
Grundeinstellung kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Gabelartikelnummer
C
Choke
Fahrzeugansicht
hinten rechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
vorne links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
............................. 9
Gabelbeine
ausbauen . . . . . . . . . . . .
einbauen . . . . . . . . . . . . .
entlüften . . . . . . . . . . . . .
Staubmanschetten reinigen
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
38
38
36
37
Gabelschutz
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Garantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Gasbowdenzugspiel
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Gasbowdenzugverlegung
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Gasdrehgriff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Getriebeöl
ablassen .
einfüllen .
nachfüllen
wechseln .
.
.
.
.
Getriebeölstand
kontrollieren
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
85
85
86
84
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Griffgummi
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
sichern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
H
Handbremshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Leerweg kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Hauptsicherung
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Hinterrad
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
INDEXVERZEICHNIS
123
I
M
Inbetriebnahme
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . 15
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme . . 20
nach der Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Motor
einfahren
K
Kette
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Kettenführung
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Kettenrad
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Kettenritzel
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Kotflügel vorne
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Kraftstoffhahn
Motorcharakteristik
Hilfsfeder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Hilfsfeder einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Motornummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Motorrad
mit Hubständer aufheben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
vom Hubständer nehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
P
Plug-in-Ständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Kettenspannung
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Kickstarter
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Kraftstofftank
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Kühlerabdeckung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Kühlflüssigkeit
ablassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
einfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Kühlflüssigkeitsstand
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75-76
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Kupplung
Flüssigkeit wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Flüssigkeitsstand kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Kupplungshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Kurzschlusstaster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
L
Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Lenkerposition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Luftfilter
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
R
Rahmen
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Reifenluftdruck
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Reifenzustand
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
S
Schalthebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Grundstellung kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Schwingarm
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Seitenständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Service . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Serviceplan
SX . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24-25
XC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26-27
Sicherung
Hauptsicherung ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Hauptsicherung einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Sitzbank
abnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
montieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Speichenspannung
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Startnummerntafel
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Startvorgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Steuerkopflager
schmieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Steuerkopflagerspiel
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
T
Luftfilterkasten
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Tanken
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Luftfilterkastendeckel
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Tankverschluss
öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
INDEXVERZEICHNIS
Technische Daten
Anzugsdrehmomente Fahrgestell
Anzugsdrehmomente Motor . . .
Fahrgestell . . . . . . . . . . . . . .
Federbein . . . . . . . . . . . . . . .
Gabel . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motor . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vergaser . . . . . . . . . . . . . . . .
124
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
. . . 116
. . 95-97
109-110
113-115
111-112
. . 91-94
. 98-108
Transport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Typenschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
U
Umwelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Untere Gabelbrücke
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
V
Vergaser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Leerlauf einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Schwimmerkammer entleeren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Vorderrad
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Z
Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Zugstufendämpfung
der Gabel einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Zündkurve
ändern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Steckerverbindung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
*3211714de*
3211714de
04/2011
Foto: Mitterbauer
KTM-Sportmotorcycle AG
5230 Mattighofen/Österreich
http://www.ktm.com
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement