KTM 200 EXC EU 2013 Enduro Bike Benutzerhandbuch

KTM 200 EXC EU 2013 Enduro Bike Benutzerhandbuch
BEDIENUNGSANLEITUNG 2013
125 EXC EU
125 EXC SIX DAYS EU
200 EXC EU
200 EXC AUS
200 XC‑W USA
250 EXC EU
250 EXC AUS
250 EXC SIX DAYS EU
250 XC‑W USA
300 EXC EU
300 EXC AUS
300 EXC SIX DAYS EU
300 XC‑W USA
Art.-Nr. 3211861de
LIEBER KTM KUNDE
1
Wir möchten Sie recht herzlich zu Ihrer Entscheidung für ein KTM Motorrad beglückwünschen. Sie sind nun Besitzer eines modernen
sportlichen Motorrades, das Ihnen bestimmt viel Freude bereiten wird, wenn Sie es entsprechend warten und pflegen.
LIEBER KTM KUNDE
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Fahren!
Bitte tragen Sie unten die Seriennummern Ihres Fahrzeuges ein.
Fahrgestellnummer (
Motornummer (
S. 12)
Händlerstempel
S. 12)
Schlüsselnummer (alle EXC Modelle) (
S. 12)
Die Bedienungsanleitung entsprach zum Zeitpunkt der Drucklegung dem neuesten Stand dieser Baureihe. Kleine Abweichungen, die
sich aus der konstruktiven Weiterentwicklung ergeben, sind jedoch nie ganz auszuschließen.
Alle enthaltenen Angaben sind unverbindlich. Die KTM-Sportmotorcycle AG behält sich insbesondere das Recht vor, technische Angaben, Preise, Farben, Formen, Materialien, Dienst- und Serviceleistungen, Konstruktionen, Ausstattungen und Ähnliches ohne vorherige Ankündigung und ohne Angabe von Gründen zu ändern bzw. ersatzlos zu streichen, sie an lokale Gegebenheiten anzupassen
sowie die Fertigung eines bestimmten Modells ohne vorherige Ankündigung einzustellen. KTM übernimmt keine Haftung für Liefermöglichkeiten, Abweichungen von Abbildungen und Beschreibungen sowie Druckfehler und Irrtümer. Die abgebildeten Modelle enthalten zum Teil Sonderausstattungen, die nicht zum serienmäßigen Lieferumfang gehören.
© 2012 KTM-Sportmotorcycle AG, Mattighofen Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Nachdruck, auch auszugsweise sowie Vervielfältigungen jeder Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Urhebers.
ISO 9001(12 100 6061)
Im Sinne der internationalen Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 wendet KTM Qualitätssicherungsprozesse an, die
zu höchstmöglicher Produktqualität führen.
Ausgestellt durch: TÜV Management Service
KTM-Sportmotorcycle AG
5230 Mattighofen, Österreich
INHALTSVERZEICHNIS
INHALTSVERZEICHNIS
1
2
3
4
5
6
DARSTELLUNGSMITTEL .............................................. 5
1.1
Verwendete Symbole ......................................... 5
1.2
Benutzte Formatierungen................................... 5
SICHERHEITSHINWEISE.............................................. 6
2.1
Einsatzdefinition - Bestimmungsgemäßer
Gebrauch ......................................................... 6
2.2
Sicherheitshinweise .......................................... 6
2.3
Gefahrengrade und Symbole .............................. 6
2.4
Warnung vor Manipulationen .............................. 6
2.5
Sicherer Betrieb................................................ 7
2.6
Schutzkleidung................................................. 7
2.7
Arbeitsregeln .................................................... 7
2.8
Umwelt ............................................................ 7
2.9
Bedienungsanleitung......................................... 8
WICHTIGE HINWEISE .................................................. 9
3.1
Garantie, Gewährleistung ................................... 9
3.2
Betriebsstoffe, Hilfsstoffe .................................. 9
3.3
Ersatzteile, Zubehör .......................................... 9
3.4
Service ............................................................ 9
3.5
Abbildungen..................................................... 9
3.6
Kundendienst ................................................... 9
FAHRZEUGANSICHT.................................................. 10
4.1
Fahrzeugansicht vorne links
(Symboldarstellung) ........................................ 10
4.2
Fahrzeugansicht hinten rechts
(Symboldarstellung) ........................................ 11
SERIENNUMMERN.................................................... 12
5.1
Fahrgestellnummer ......................................... 12
5.2
Typenschild.................................................... 12
5.3
Schlüsselnummer (alle EXC Modelle) ................ 12
5.4
Motornummer................................................. 12
5.5
Gabelartikelnummer ........................................ 12
5.6
Federbeinartikelnummer .................................. 13
BEDIENELEMENTE.................................................... 14
6.1
Kupplungshebel.............................................. 14
6.2
Handbremshebel............................................. 14
6.3
Gasdrehgriff ................................................... 14
6.4
Kurzschlusstaster (alle EXC Modelle) ................ 14
6.5
Kurzschlusstaster (XC‑W) ................................. 15
6.6
Hupentaster (alle EXC Modelle) ........................ 15
6.7
Lichtschalter (alle EXC Modelle) ....................... 15
6.8
Lichtschalter (XC‑W) ....................................... 15
6.9
Blinkerschalter (alle EXC Modelle) .................... 15
6.10 Not-Aus-Schalter (EXC AUS) ............................ 16
6.11 E-Starterknopf (200/250/300 EXC EU,
250/300 EXC SIX DAYS EU, XC‑W) .................. 16
6.12 E-Starterknopf (EXC AUS)................................ 16
6.13 Kontrolllampenübersicht (alle EXC Modelle) ...... 16
6.14 Tacho ............................................................ 16
6.14.1
Übersicht ................................................... 16
6.14.2
Aktivierung und Test ................................... 17
6.14.3
Tripmasterschalter ...................................... 17
6.14.4
Kilometer oder Meilen einstellen .................. 17
6.14.5
Tachofunktionen einstellen .......................... 17
6.14.6
Uhrzeit einstellen ....................................... 18
6.14.7
Rundenzeit abfragen ................................... 18
6.14.8
Anzeigemodus SPEED (Geschwindigkeit) ...... 19
6.14.9
Anzeigemodus SPEED/H (Betriebsstunden) ... 19
6.14.10 Anzeigemodus SPEED/CLK (Uhrzeit) ............ 19
6.14.11 Anzeigemodus SPEED/LAP (Rundenzeit)....... 20
6.14.12 Anzeigemodus SPEED/ODO (Odometer) ........ 20
6.14.13 Anzeigemodus SPEED/TR1 (Tripmaster 1)..... 20
2
6.14.14
6.14.15
Anzeigemodus SPEED/TR2 (Tripmaster 2).....
Anzeigemodus SPEED/A1
(Durchschnittsgeschwindigkeit 1) .................
6.14.16 Anzeigemodus SPEED/A2
(Durchschnittsgeschwindigkeit 2) .................
6.14.17 Anzeigemodus SPEED/S1 (Stoppuhr 1).........
6.14.18 Anzeigemodus SPEED/S2 (Stoppuhr 2).........
6.14.19 Funktionsübersicht .....................................
6.14.20 Übersicht Bedingungen und Aktivierbarkeit ...
6.15 Tankverschluss öffnen .....................................
6.16 Tankverschluss schließen.................................
6.17 Kraftstoffhahn ................................................
6.18 Choke ............................................................
6.19 Schalthebel ....................................................
6.20 Kickstarter .....................................................
6.21 Fußbremshebel...............................................
6.22 Seitenständer .................................................
6.23 Lenkungsschloss (alle EXC Modelle) .................
6.24 Lenkung absperren (alle EXC Modelle) ..............
6.25 Lenkung entsperren (alle EXC Modelle) .............
7
INBETRIEBNAHME....................................................
7.1
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme .................
7.2
Motor einfahren ..............................................
7.3
Fahrzeug auf erschwerte Einsatzbedingungen
vorbereiten .....................................................
7.4
Vorbereitungen für Fahrten im trockenen
Sand..............................................................
7.5
Vorbereitungen für Fahrten im nassen Sand.......
7.6
Vorbereitungen für Fahrten bei nasser und
schlammiger Strecke .......................................
7.7
Vorbereitungen für Fahrten bei hoher
Temperatur und langsamer Fahrt ......................
7.8
Vorbereitungen für Fahrten bei niedriger
Temperatur oder bei Schnee ............................
8
FAHRANLEITUNG......................................................
8.1
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder
Inbetriebnahme ..............................................
8.2
Startvorgang ...................................................
8.3
Anfahren ........................................................
8.4
Schalten, Fahren ............................................
8.5
Abbremsen.....................................................
8.6
Anhalten, Parken ............................................
8.7
Transport .......................................................
8.8
Kraftstoff tanken.............................................
9
SERVICEPLAN ...........................................................
9.1
Serviceplan ....................................................
9.2
Servicearbeiten (als Zusatzauftrag) ...................
10 FAHRWERK ABSTIMMEN...........................................
10.1 Fahrwerksgrundeinstellung zum Fahrergewicht
kontrollieren ...................................................
10.2 Druckstufendämpfung Federbein ......................
10.3 Druckstufendämpfung Low Speed des
Federbeins einstellen ......................................
10.4 Druckstufendämpfung High Speed des
Federbeins einstellen ......................................
10.5 Zugstufendämpfung des Federbeins
einstellen .......................................................
10.6 Maß Hinterrad entlastet ermitteln .....................
10.7 Statischen Durchhang des Federbeins
kontrollieren ...................................................
10.8 Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren.....
10.9 Federvorspannung des Federbeins
einstellen
..................................................
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21
21
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22
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38
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39
40
40
41
41
INHALTSVERZEICHNIS
10.10
10.11
10.12
10.13
10.14
3
Fahrtdurchhang einstellen ...........................
Grundeinstellung der Gabel kontrollieren...........
Druckstufendämpfung der Gabel einstellen........
Zugstufendämpfung der Gabel einstellen...........
Federvorspannung der Gabel einstellen
(EXC EU/AUS, XC‑W).......................................
10.15 Lenkerposition ................................................
10.16 Lenkerposition einstellen
............................
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL ............................
11.1 Motorrad mit Hubständer aufheben ..................
11.2 Motorrad vom Hubständer nehmen ...................
11.3 Gabelbeine entlüften .......................................
11.4 Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen .......
11.5 Gabelschutz lösen ...........................................
11.6 Gabelschutz positionieren ................................
11.7 Gabelbeine ausbauen
.................................
11.8 Gabelbeine einbauen
..................................
11.9 Gabelschutz ausbauen
................................
11.10 Gabelschutz einbauen
................................
11.11 Untere Gabelbrücke ausbauen
(EXC EU/AUS, XC‑W).......................................
11.12 Untere Gabelbrücke ausbauen
(EXC SIX DAYS) ..............................................
11.13 Untere Gabelbrücke einbauen
(EXC EU/AUS, XC‑W).......................................
11.14 Untere Gabelbrücke einbauen
(EXC SIX DAYS) ..............................................
11.15 Steuerkopflagerspiel kontrollieren .....................
11.16 Steuerkopflagerspiel einstellen
....................
11.17 Steuerkopflager schmieren
..........................
11.18 Kotflügel vorne ausbauen.................................
11.19 Kotflügel vorne einbauen .................................
11.20 Federbein ausbauen
...................................
11.21 Federbein einbauen
....................................
11.22 Sitzbank abnehmen.........................................
11.23 Sitzbank montieren .........................................
11.24 Luftfilterkastendeckel ausbauen .......................
11.25 Luftfilterkastendeckel einbauen........................
11.26 Luftfilter ausbauen
.....................................
11.27 Luftfilter einbauen
.....................................
11.28 Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen
..........
11.29 Luftfilterkasten abdichten
...........................
11.30 Enddämpfer ausbauen.....................................
11.31 Enddämpfer einbauen .....................................
11.32 Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers
wechseln
...................................................
11.33 Kraftstofftank ausbauen
..............................
11.34 Kraftstofftank einbauen
..............................
11.35 Kettenverschmutzung kontrollieren ...................
11.36 Kette reinigen.................................................
11.37 Kettenspannung kontrollieren...........................
11.38 Kettenspannung einstellen...............................
11.39 Kette, Kettenrad, Kettenritzel und
Kettenführung kontrollieren .............................
11.40 Kettenführung einstellen .............................
11.41 Rahmen kontrollieren
.................................
11.42 Schwingarm kontrollieren
............................
11.43 Gasbowdenzugverlegung kontrollieren ...............
11.44 Griffgummi kontrollieren..................................
11.45 Griffgummi zusätzlich sichern ..........................
11.46 Grundstellung des Kupplungshebels
einstellen .......................................................
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45
45
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48
49
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59
59
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60
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61
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74
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75
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15
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x
x
x
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14
71
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72
73
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77
x
13
70
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61
62
63
64
64
64
65
66
68
68
68
68
69
70
11.47 Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung
kontrollieren/berichtigen ..................................
11.48 Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung
wechseln
...................................................
11.49 Motorschutz ausbauen (EXC SIX DAYS).............
11.50 Motorschutz einbauen (EXC SIX DAYS) .............
BREMSANLAGE.........................................................
12.1 Leerweg am Handbremshebel kontrollieren........
12.2 Leerweg des Handbremshebels einstellen (alle
EXC Modelle)..................................................
12.3 Grundstellung des Handbremshebels einstellen
(XC‑W) ...........................................................
12.4 Bremsscheiben kontrollieren ............................
12.5 Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse
kontrollieren ...................................................
12.6 Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse
nachfüllen
.................................................
12.7 Bremsbeläge der Vorderradbremse
kontrollieren ...................................................
12.8 Bremsbeläge der Vorderradbremse
wechseln
...................................................
12.9 Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren ..........
12.10 Grundstellung des Fußbremshebels
einstellen
..................................................
12.11 Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse
kontrollieren ...................................................
12.12 Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse
nachfüllen
.................................................
12.13 Bremsbeläge der Hinterradbremse
kontrollieren ...................................................
12.14 Bremsbeläge der Hinterradbremse
wechseln
...................................................
RÄDER, REIFEN ........................................................
13.1 Vorderrad ausbauen
....................................
13.2 Vorderrad einbauen
....................................
13.3 Hinterrad ausbauen
....................................
13.4 Hinterrad einbauen
....................................
13.5 Reifenzustand kontrollieren..............................
13.6 Reifenluftdruck kontrollieren............................
13.7 Speichenspannung kontrollieren .......................
ELEKTRIK .................................................................
14.1 Batterie ausbauen
(alle 200/250/300 Modelle) ............................
14.2 Batterie einbauen
(alle 200/250/300 Modelle) ............................
14.3 Batterie laden
(alle 200/250/300 Modelle) ............................
14.4 Hauptsicherung wechseln
(alle 200/250/300 Modelle) ............................
14.5 Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer
ausbauen .......................................................
14.6 Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer
einbauen........................................................
14.7 Scheinwerferlampe wechseln ...........................
14.8 Blinkerlampe wechseln (alle EXC Modelle) ........
14.9 Scheinwerfereinstellung kontrollieren................
14.10 Leuchtweite des Scheinwerfers einstellen..........
14.11 Tachobatterie wechseln ...................................
KÜHLSYSTEM ...........................................................
15.1 Kühlsystem ....................................................
15.2 Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand
kontrollieren ...................................................
15.3 Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren ...................
15.4 Kühlflüssigkeit ablassen
.............................
x
78
78
79
79
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83
83
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90
90
91
91
92
92
94
94
94
95
95
INHALTSVERZEICHNIS
4
15.5 Kühlflüssigkeit einfüllen
............................. 96
16 MOTOR ABSTIMMEN ................................................. 98
16.1 Gasbowdenzugspiel kontrollieren ...................... 98
16.2 Gasbowdenzugspiel einstellen
..................... 98
16.3 Vergaser - Leerlauf .......................................... 98
16.4 Vergaser - Leerlauf einstellen
...................... 99
16.5 Schwimmerkammer des Vergasers
entleeren
................................................. 100
16.6 Grundstellung des Schalthebels
kontrollieren ................................................. 101
16.7 Grundstellung des Schalthebels
einstellen
................................................ 101
16.8 Motorcharakteristik - Hilfsfeder (alle 250/300
Modelle) ...................................................... 101
16.9 Motorcharakteristik - Hilfsfeder einstellen
(alle 250/300 Modelle) ................................. 102
17 SERVICEARBEITEN MOTOR ..................................... 103
17.1 Getriebeölstand kontrollieren.......................... 103
17.2 Getriebeöl wechseln
................................. 103
17.3 Getriebeöl ablassen
.................................. 104
17.4 Getriebeöl einfüllen
.................................. 104
17.5 Getriebeöl nachfüllen
............................... 105
18 REINIGUNG, PFLEGE............................................... 107
18.1 Motorrad reinigen.......................................... 107
18.2 Kontroll- und Pflegearbeiten für den
Winterbetrieb................................................ 108
19 LAGERUNG ............................................................. 109
19.1 Lagerung...................................................... 109
19.2 Inbetriebnahme nach der Lagerung................. 109
20 FEHLERSUCHE ....................................................... 110
21 TECHNISCHE DATEN............................................... 112
21.1 Motor........................................................... 112
21.1.1
125 EXC EU, 125 EXC SIX DAYS EU ......... 112
21.1.2
alle 200 Modelle ...................................... 112
21.1.3
alle 250 Modelle ...................................... 113
21.1.4
alle 300 Modelle ...................................... 113
21.2 Anzugsdrehmomente Motor............................ 114
21.2.1
alle 125/200 Modelle ............................... 114
21.2.2
alle 250/300 Modelle ............................... 115
21.3 Füllmengen .................................................. 116
21.3.1
Getriebeöl ................................................ 116
21.3.2
Kühlflüssigkeit ......................................... 116
21.3.3
Kraftstoff ................................................. 116
21.4 Fahrgestell ................................................... 116
21.5 Elektrik ........................................................ 117
21.6 Reifen.......................................................... 117
21.7 Gabel........................................................... 118
21.7.1
125 EXC EU, alle 200 Modelle .................. 118
21.7.2
250/300 EXC EU, 250/300 EXC AUS,
250/300 XC‑W ......................................... 118
21.7.3
125 EXC SIX DAYS EU.............................. 119
21.7.4
250/300 EXC SIX DAYS EU....................... 119
21.8 Federbein..................................................... 120
21.8.1
alle 125/200 Modelle ............................... 120
21.8.2
alle 250/300 Modelle ............................... 120
21.9 Anzugsdrehmomente Fahrgestell .................... 121
21.10 Vergaser....................................................... 122
21.10.1 125 EXC EU, 125 EXC SIX DAYS EU ......... 122
21.10.2 200 EXC EU ............................................ 122
21.10.3 200 EXC AUS .......................................... 122
21.10.4 200 XC‑W USA......................................... 122
21.10.5 250 EXC EU, 250 EXC SIX DAYS EU ......... 123
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
21.10.6
21.10.7
21.10.8
21.10.9
21.10.10
250/300 EXC AUS....................................
250 XC‑W USA.........................................
300 EXC EU, 300 EXC SIX DAYS EU .........
300 XC‑W USA.........................................
Vergaserabstimmung (125 EXC EU,
125 EXC SIX DAYS EU)
........................
21.10.11 Vergaserabstimmung
(alle 200 Modelle)
...............................
21.10.12 Vergaserabstimmung (alle 250
Modelle)
.............................................
21.10.13 Vergaserabstimmung (alle 300
Modelle)
.............................................
21.10.14 Vergaserabstimmung allgemein
.............
22 BETRIEBSSTOFFE ...................................................
23 HILFSSTOFFE .........................................................
24 NORMEN ................................................................
INDEXVERZEICHNIS .......................................................
x
x
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123
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131
133
134
1
DARSTELLUNGSMITTEL
1.1
Verwendete Symbole
Nachfolgend wird die Verwendung von bestimmten Symbolen erklärt.
Kennzeichnet eine erwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).
Kennzeichnet eine unerwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).
Alle Arbeiten, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, erfordern Fachkenntnisse und technisches Verständnis. Lassen Sie diese Arbeiten, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt
durchführen! Dort wird Ihr Motorrad von speziell geschulten Fachkräften mit dem erforderlichen Spezialwerkzeug
optimal betreut.
Kennzeichnet einen Seitenverweis (Mehr Informationen sind auf der angegebenen Seite nachzulesen).
1.2
Benutzte Formatierungen
Nachfolgend werden die verwendeten Schriftformatierungen erklärt.
Eigenname
Kennzeichnet einen Eigennamen.
Name®
Kennzeichnet einen geschützten Namen.
Marke™
Kennzeichnet eine Marke im Warenverkehr.
5
2
SICHERHEITSHINWEISE
2.1
Einsatzdefinition - Bestimmungsgemäßer Gebrauch
KTM-Sportmotorräder sind so konzipiert und konstruiert, dass sie gängigen Beanspruchungen bei regulärem Wettbewerbseinsatz
standhalten. Die Motorräder entsprechen den derzeit gültigen Reglements und Kategorien der obersten internationalen
Motorsportverbände.
Info
Das Motorrad ist nur in der homologierten (gedrosselten) Version für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
In der entdrosselten Version ist das Motorrad nur auf abgesperrten Strecken, außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs, zu
betreiben.
Das Motorrad ist für den Geländesport-Ausdauerwettbewerb konzipiert und nicht für den überwiegenden Motocross-Einsatz.
2.2
Sicherheitshinweise
Für einen sicheren Umgang mit dem Fahrzeug sind einige Sicherheitshinweise zu beachten. Lesen Sie deshalb diese Anleitung aufmerksam durch. Die Sicherheitshinweise sind im Text optisch hervorgehoben und an den relevanten Stellen verlinkt.
Info
Am Fahrzeug sind an gut sichtbaren Stellen verschiedene Hinweis-/Warnhinweisaufkleber angebracht. Entfernen Sie keine
Hinweis-/Warnhinweisaufkleber. Fehlen diese, können Sie oder andere Personen Gefahren nicht erkennen und sich deshalb
verletzen.
2.3
Gefahrengrade und Symbole
Gefahr
Hinweis auf eine Gefahr, die unmittelbar und mit Sicherheit zum Tod oder zu schweren bleibenden Verletzungen führt, wenn
nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Warnung
Hinweis auf eine Gefahr, die wahrscheinlich zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden
Vorkehrungen getroffen werden.
Vorsicht
Hinweis auf eine Gefahr, die möglicherweise zu leichten Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen
getroffen werden.
Hinweis
Hinweis auf eine Gefahr, die zu erheblichen Maschinen- oder Materialschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen
getroffen werden.
Warnung
Hinweis auf eine Gefahr, die zu Umweltschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
2.4
Warnung vor Manipulationen
Es ist verboten, Änderungen an Bauteilen der Geräuschdämpfung vorzunehmen. Folgende Maßnahmen oder das Herstellen der entsprechenden Zustände sind gesetzlich verboten:
1
Entfernen oder Außerkraftsetzen jeglicher der Geräuschdämpfung dienender Einrichtungen oder Bauteile eines Neufahrzeugs vor
dessen Verkauf oder Auslieferung an den Endkunden oder während der Nutzungsdauer des Fahrzeugs zu anderen Zwecken als für
Wartung, Reparatur oder Austausch sowie
2
Nutzung des Fahrzeugs, nachdem eine derartige Einrichtung oder ein derartiges Bauteil entfernt oder außer Kraft gesetzt wurde.
Beispiele für gesetzwidrige Manipulation:
1
Entfernen oder Durchbohren von Enddämpfer, Prallblechen, Krümmern oder anderen Bauteilen, die Abgase leiten.
2
Entfernen oder Durchbohren irgendwelcher Teile des Ansaugsystems.
3
Verwendung in nicht ordnungsgemäßem Wartungszustand.
4
Ersetzen irgendwelcher beweglicher Teile des Fahrzeugs oder von Teilen der Auspuffanlage oder des Ansaugsystems durch vom
Hersteller nicht zugelassene Teile.
6
2
SICHERHEITSHINWEISE
2.5
Sicherer Betrieb
7
Gefahr
Unfallgefahr Gefahr durch mangelhafte Verkehrstüchtigkeit.
–
Das Fahrzeug nicht in Betrieb nehmen, wenn Sie durch Konsumieren von Alkohol, Medikamenten oder Drogen verkehrsuntüchtig sind bzw. physisch als auch psychisch nicht in der Lage sind.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und/oder zum Tode führen.
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor nicht in einem geschlossenen Raum starten oder
laufen lassen ohne eine geeignete Absauganlage.
Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Heiße Teile wie z. B. Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer und Bremsanlage nicht berühren. Bevor mit Arbeiten an
diesen Teilen begonnen wird, Teile abkühlen lassen.
Das Fahrzeug nur in einem technisch einwandfreien Zustand, bestimmungsgemäß, sicherheits− und umweltbewusst betreiben.
Das Fahrzeug ist nur von eingewiesenen Personen zu verwenden. Im Straßenverkehr ist eine entsprechende Fahrerlaubnis notwendig.
Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen, umgehend in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt beseitigen lassen.
Am Fahrzeug angebrachte Hinweis-/Warnhinweisaufkleber beachten.
2.6
Schutzkleidung
Warnung
Verletzungsgefahr Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.
–
Schutzkleidung (Helm, Stiefel, Handschuhe, Hose und Jacke mit Protektoren) bei allen Fahrten tragen. Verwenden Sie
immer Schutzkleidung, die sich in einwandfreiem Zustand befindet und den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit empfiehlt KTM das Betreiben des Fahrzeuges nur mit geeigneter Schutzkleidung.
2.7
Arbeitsregeln
Für einige Arbeiten sind Spezialwerkzeuge notwendig. Diese sind nicht Bestandteil des Fahrzeuges, können aber unter der angegebenen Nummer in Klammern bestellt werden. Bsp.: Lagerauszieher (15112017000)
Beim Zusammenbau müssen nicht wiederverwendbare Teile (z. B. selbstsichernde Schrauben und Muttern, Dichtungen, Dichtringe,
O-Ringe, Splinte, Sicherungsbleche) durch neue Teile ersetzt werden.
Für einige Schraubfälle ist ein Schraubensicherungsmittel (z. B. Loctite®) erforderlich. Es müssen die spezifischen Hinweise des Herstellers bei der Verwendung eingehalten werden.
Teile, die nach dem Zerlegen wiederverwendet werden sollen, sind zu reinigen und auf Beschädigung bzw. Verschleiß zu kontrollieren.
Beschädigte bzw. verschlissene Teile wechseln.
Nach Abschluss der Reparatur oder eines Service ist die Betriebssicherheit des Fahrzeuges sicherzustellen.
2.8
Umwelt
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ihrem Motorrad sorgt dafür, dass keine Probleme und Konflikte auftauchen müssen. Um die
Zukunft des Motorradfahrens zu sichern, versichern Sie sich, dass Sie das Motorrad im Rahmen der Legalität benutzen, zeigen Sie
Umweltbewusstsein und respektieren Sie die Rechte anderer.
Beachten Sie bei der Entsorgung von Altöl, anderen Betriebs- und Hilfsstoffen und Altteilen die jeweiligen Gesetze und Richtlinien
des jeweiligen Landes.
Da Motorräder nicht der EU-Richtlinie für die Entsorgung von Altfahrzeugen unterliegen, gibt es keine gesetzliche Regelung zur Entsorgung eines Altmotorrads. Ihr autorisierter KTM‑Händler hilft Ihnen gerne.
2
SICHERHEITSHINWEISE
2.9
Bedienungsanleitung
8
Lesen Sie unbedingt diese Bedienungsanleitung genau und vollständig, bevor Sie die erste Ausfahrt unternehmen. Die Bedienungsanleitung enthält viele Informationen und Tipps, die Ihnen die Bedienung, Handhabung und Wartung erleichtern werden. Nur so erfahren Sie, wie Sie das Fahrzeug am besten für sich abstimmen und wie Sie sich vor Verletzungen schützen können.
Bewahren Sie die Bedienungsanleitung an einem gut zugänglichen Ort auf, damit sie bei Bedarf jederzeit nachschlagen können.
Falls Sie mehr über das Fahrzeug wissen wollen oder Unklarheiten beim Lesen auftreten, wenden Sie sich an einen autorisierten
KTM‑Händler.
Die Bedienungsanleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrzeuges und muss beim Verkauf an den neuen Eigentümer übergeben
werden.
3
WICHTIGE HINWEISE
3.1
Garantie, Gewährleistung
9
Die im Serviceplan vorgeschriebenen Arbeiten müssen ausschließlich in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt durchgeführt und im
Serviceheft als auch im KTM dealer.net bestätigt werden, da sonst jeglicher Garantieanspruch verloren geht. Bei Schäden und Folgeschäden, die durch Manipulationen und/oder Umbauten am Fahrzeug verursacht wurden, kann keine Garantie gewährt werden.
Weiterführende Informationen zur Garantie oder Gewährleistung und deren Abwicklung entnehmen Sie bitte dem Serviceheft.
3.2
Betriebsstoffe, Hilfsstoffe
Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.
Es sind die in der Bedienungsanleitung genannten Betriebs- und Hilfsstoffe (z. B. Kraft- und Schmierstoffe) gemäß Spezifikation zu
verwenden.
3.3
Ersatzteile, Zubehör
Verwenden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nur Ersatzteile und Zubehörprodukte, die von KTM freigegeben und/oder empfohlen sind
und lassen Sie diese in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt montieren. Für andere Produkte und daraus entstandene Schäden übernimmt KTM keine Haftung.
Einige Ersatzteile und Zubehörprodukte sind bei den jeweiligen Beschreibungen in Klammern angegeben. Ihr KTM-Händler berät Sie
gerne.
Die aktuellen KTM PowerParts für Ihr Fahrzeug finden Sie auf der KTM Website.
Internationale KTM Website: http://www.ktm.com
3.4
Service
Die Voraussetzung für den fehlerfreien Betrieb und die Vermeidung von vorzeitigem Verschleiß ist die Einhaltung der in der Bedienungsanleitung genannten Service-, Pflege- und Einstellarbeiten von Motor und Fahrwerk. Eine falsche Fahrwerksabstimmung kann
Beschädigungen und Brüche an Fahrwerkskomponenten hervorrufen.
Der Einsatz des Fahrzeuges unter erschwerten Bedingungen, z. B. Sand, nasser oder schlammiger Strecke/Gelände, kann zu deutlich
erhöhtem Verschleiß an Komponenten wie Antriebsstrang, Bremsanlagen oder Federungskomponenten führen. Darum kann eine Kontrolle oder der Austausch von Teilen schon vor Erreichen des nächsten Serviceintervalls erforderlich sein.
Beachten Sie unbedingt die vorgeschriebenen Einfahrzeiten und Serviceintervalle. Deren genaue Einhaltung trägt wesentlich zur Erhöhung der Lebensdauer Ihres Motorrades bei.
3.5
Abbildungen
Die in der Anleitung dargestellten Abbildungen enthalten zum Teil Sonderausstattungen.
Zur besseren Darstellung und Erklärung können einige Teile ausgebaut oder nicht abgebildet sein. Ein Ausbau für die jeweilige
Beschreibung ist nicht immer zwingend notwendig. Beachten Sie die textlichen Angaben.
3.6
Kundendienst
Für Fragen zu Ihrem Fahrzeug und zu KTM steht Ihnen der autorisierte KTM-Händler gerne zur Verfügung.
Die Liste der autorisierten KTM-Händler finden Sie auf der KTM Website.
Internationale KTM Website: http://www.ktm.com
4
FAHRZEUGANSICHT
4.1
Fahrzeugansicht vorne links (Symboldarstellung)
10
B01138-10
1
Handbremshebel (
S. 14)
2
Kurzschlusstaster (
S. 14)
3
Kupplungshebel (
4
Luftfilterkastendeckel
5
Kraftstoffhahn (
6
Kettenführung
7
Seitenständer (
8
Schalthebel (
S. 14)
S. 24)
S. 25)
S. 24)
4
FAHRZEUGANSICHT
4.2
Fahrzeugansicht hinten rechts (Symboldarstellung)
11
B01137-10
1
Tankverschluss
2
Entlüftungsschraube Gabelbein
3
Gasdrehgriff (
4
Fahrgestellnummer (
5
Kickstarter (
6
Fußbremshebel (
7
Schauglas Bremsflüssigkeit hinten
S. 14)
S. 12)
S. 25)
S. 25)
5
SERIENNUMMERN
5.1
Fahrgestellnummer
12
Die Fahrgestellnummer 1 ist auf dem Steuerkopf rechts eingeprägt.
303438-10
5.2
Typenschild
Das Typenschild 1 ist auf dem Steuerkopf vorn angebracht.
303439-10
5.3
Schlüsselnummer (alle EXC Modelle)
Die Schlüsselnummer 1 für das Lenkungsschloss ist am Schlüsselverbinder eingeprägt.
500125-10
5.4
Motornummer
Die Motornummer 1 ist an der linken Motorseite unterhalb des Kettenritzels eingeprägt.
B01139-10
5.5
Gabelartikelnummer
Die Gabelartikelnummer 1 ist auf der Innenseite der Gabelfaust eingeprägt.
B00265-01
5
SERIENNUMMERN
5.6
Federbeinartikelnummer
13
Die Federbeinartikelnummer 1 ist am Federbeinoberteil über dem Einstellring zur
Motorseite hin eingeprägt.
B00786-10
6
BEDIENELEMENTE
6.1
Kupplungshebel
14
(alle 125/200 Modelle)
Der Kupplungshebel 1 ist am Lenker links angebracht.
Die Kupplung wird hydraulisch betätigt und stellt sich automatisch nach.
B01140-10
(alle 250/300 Modelle)
Der Kupplungshebel 1 ist am Lenker links angebracht.
Die Kupplung wird hydraulisch betätigt und stellt sich automatisch nach.
B01146-10
6.2
Handbremshebel
Der Handbremshebel 1 befindet sich am Lenker rechts.
Mit dem Handbremshebel wird die Vorderradbremse betätigt.
B01141-10
6.3
Gasdrehgriff
Der Gasdrehgriff 1 ist am Lenker rechts angebracht.
B01142-10
6.4
Kurzschlusstaster (alle EXC Modelle)
Der Kurzschlusstaster 1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
• Kurzschlusstaster in der Grundstellung – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis geschlossen, der Motor kann gestartet werden.
• Kurzschlusstaster gedrückt – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbrochen, der laufende Motor geht aus, der stehende Motor springt nicht an.
B01143-10
6
BEDIENELEMENTE
6.5
Kurzschlusstaster (XC‑W)
15
Der Kurzschlusstaster 1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
• Kurzschlusstaster in der Grundstellung – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis geschlossen, der Motor kann gestartet werden.
• Kurzschlusstaster gedrückt – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbrochen, der laufende Motor geht aus, der stehende Motor springt nicht an.
B01144-10
6.6
Hupentaster (alle EXC Modelle)
Der Hupentaster 1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
• Hupentaster in der Grundstellung
• Hupentaster gedrückt – In dieser Stellung wird die Hupe betätigt.
B01143-11
6.7
Lichtschalter (alle EXC Modelle)
Der Lichtschalter 1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
Licht aus – Lichtschalter ist nach rechts geschwenkt. In dieser Stellung
ist das Licht ausgeschaltet.
Abblendlicht ein – Lichtschalter ist in der Mittelstellung. In dieser Stellung ist das Abblendlicht und Rücklicht eingeschaltet.
Fernlicht ein – Lichtschalter ist nach links geschwenkt. In dieser Stellung ist das Fernlicht und Rücklicht eingeschaltet.
B01143-12
6.8
Lichtschalter (XC‑W)
Der Lichtschalter 1 befindet sich rechts neben dem Tacho.
Mögliche Zustände
• Der Lichtschalter ist im Auslieferungszustand ohne Funktion – Er kann zum Nachrüsten einer Lichtanlage verwendet werden.
500146-10
6.9
Blinkerschalter (alle EXC Modelle)
Der Blinkerschalter 1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
Blinker aus – Blinkerschalter ist in der Mittelstellung.
Blinker links ein – Blinkerschalter nach links geschwenkt.
Blinker rechts ein – Blinkerschalter nach rechts geschwenkt.
B01147-10
6
BEDIENELEMENTE
6.10
Not-Aus-Schalter (EXC AUS)
16
Der Not-Aus-Schalter 1 ist am Lenker rechts angebracht.
Mögliche Zustände
Zündung aus – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbrochen,
der laufende Motor geht aus, der stehende Motor springt nicht an.
Zündung ein – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis geschlossen,
der Motor kann gestartet werden.
B01148-10
6.11
E-Starterknopf (200/250/300 EXC EU, 250/300 EXC SIX DAYS EU, XC‑W)
Der E-Starterknopf 1 ist am Lenker rechts angebracht.
Mögliche Zustände
• E-Starterknopf
• E-Starterknopf
in der Grundstellung
gedrückt – In dieser Stellung wird der E-Starter betätigt.
B01145-10
6.12
E-Starterknopf (EXC AUS)
Der E-Starterknopf 1 ist am Lenker rechts angebracht.
Mögliche Zustände
• E-Starterknopf
• E-Starterknopf
in der Grundstellung
gedrückt – In dieser Stellung wird der E-Starter betätigt.
B01148-11
6.13
Kontrolllampenübersicht (alle EXC Modelle)
Mögliche Zustände
Fernlichtkontrolllampe leuchtet blau – Fernlicht ist eingeschaltet.
Blinkerkontrolllampe blinkt grün – Blinker ist eingeschaltet.
500147-01
6.14
Tacho
6.14.1
Übersicht
–
Mit der Taste
Setup-Menüs.
wird der Anzeigemodus gewechselt oder man wechselt in eines der
–
Mit der Taste
werden verschiedene Funktionen gesteuert.
–
Mit der Taste
werden verschiedene Funktionen gesteuert.
Info
Im Auslieferungszustand ist nur der Anzeigemodus SPEED/H und SPEED/ODO
aktiviert.
400312-01
6
BEDIENELEMENTE
6.14.2
Aktivierung und Test
17
Tacho aktivieren
Der Tacho wird aktiviert, wenn eine der Tasten betätigt wird oder vom Raddrehzahlgeber ein Impuls kommt.
Display-Test
Zur Funktionskontrolle des Displays leuchten kurz alle Anzeigesegmente auf.
400313-01
WS (wheel size)
Nach der Funktionskontrolle des Displays wird kurz der Radumfang WS (wheel size)
eingeblendet.
Info
Die Zahl 2205 entspricht dem Umfang des 21" Vorderrades mit Serienreifen.
Danach wechselt die Anzeige in den zuletzt gewählten Modus.
400314-01
6.14.3
Tripmasterschalter
(Option: Tripmasterschalter)
Mit dem Tripmasterschalter können Sie die Funktionen des Tachos vom Lenker aus steuern.
Info
Der Tripmaster ist optional erhältlich.
6.14.4
Kilometer oder Meilen einstellen
Info
Wenn man die Einheit wechselt, bleibt der Wert ODO erhalten und wird entsprechend umgerechnet.
Die Werte TR1, TR2, A1, A2 und S1 werden beim Umstellen gelöscht.
Bedingung
Das Motorrad steht.
–
Taste
so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im Display erscheint.
–
Taste
3 - 5 Sekunden drücken.
Das Setup-Menü wird angezeigt und die aktivierten Funktionen werden eingeblendet.
–
Die Taste
so oft drücken, bis die Anzeige Km/h/Mph blinkt.
Km/h einstellen
– Taste drücken.
400329-01
Mph einstellen
– Taste drücken.
–
Taste
3 - 5 Sekunden drücken.
Die Einstellungen werden gespeichert und das Setup-Menü geschlossen.
Info
Wird 20 Sekunden keine Taste betätigt oder ein Impuls vom Raddrehzahlgeber kommt, werden die Einstellungen automatisch gespeichert und das
Setup-Menü geschlossen.
6.14.5
Tachofunktionen einstellen
Info
Im Auslieferungszustand ist nur der Anzeigemodus SPEED/H und SPEED/ODO aktiviert.
6
BEDIENELEMENTE
18
Bedingung
Das Motorrad steht.
–
Taste
so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im Display erscheint.
–
Taste
3 - 5 Sekunden drücken.
Das Setup-Menü wird angezeigt und die aktivierten Funktionen werden eingeblendet.
–
Durch kurzes Drücken der Taste
zur gewünschten Funktion wechseln.
Die gewählte Funktion blinkt.
Funktion aktivieren
– Taste drücken.
Symbol bleibt im Display erhalten und Anzeige wechselt zur nächsten
Funktion.
400318-01
Funktion deaktivieren
– Taste drücken.
Symbol im Display erlischt und Anzeige wechselt zur nächsten Funktion.
–
Alle gewünschten Funktionen entsprechend aktivieren oder deaktivieren.
–
Taste
3 - 5 Sekunden drücken.
Die Einstellungen werden gespeichert und das Setup-Menü geschlossen.
Info
Wird 20 Sekunden keine Taste betätigt oder ein Impuls vom Raddrehzahlgeber kommt, werden die Einstellungen automatisch gespeichert und das
Setup-Menü geschlossen.
6.14.6
Uhrzeit einstellen
Bedingung
Das Motorrad steht.
–
Taste
so oft kurz drücken, bis die Anzeige CLK rechts unten im Display erscheint.
–
Taste
3 - 5 Sekunden drücken.
Stundenanzeige blinkt.
–
Stundenanzeige mit der Taste
–
Taste
–
Durch Drücken der Taste und der Taste können die folgenden Segmente, analog der Stundenanzeige, eingestellt werden.
bzw. Taste
einstellen.
kurz drücken.
Das nächste Segment der Anzeige blinkt und kann eingestellt werden.
400330-01
Info
Die Sekunden können nur auf Null gesetzt werden.
–
Taste
3 - 5 Sekunden drücken.
Die Einstellungen werden gespeichert und das Setup-Menü geschlossen.
Info
Wird 20 Sekunden keine Taste betätigt oder ein Impuls vom Raddrehzahlgeber kommt, werden die Einstellungen automatisch gespeichert und das
Setup-Menü geschlossen.
6.14.7
Rundenzeit abfragen
Info
Diese Funktion kann nur dann aufgerufen werden, wenn Rundenzeiten gestoppt wurden.
Bedingung
Das Motorrad steht.
6
BEDIENELEMENTE
19
–
Taste
so oft kurz drücken, bis die Anzeige LAP rechts unten im Display erscheint.
–
Taste
kurz drücken.
Auf der linken Seite des Display wird LAP 1 angezeigt.
–
Die Runden 1-10 können mit der Taste
–
Taste
keine Funktion.
–
Taste
kurz drücken.
abgerufen werden.
nächster Anzeigemodus
Info
400321-01
Kommt ein Impuls vom Raddrehzahlgeber, wechselt die linke Seite des Displays in den SPEED-Modus zurück.
6.14.8
Anzeigemodus SPEED (Geschwindigkeit)
–
so oft kurz drücken, bis die Anzeige SPEED links im Display erscheint.
Taste
Im Anzeigemodus SPEED wird die aktuelle Geschwindigkeit angezeigt.
Die aktuelle Geschwindigkeit kann in Km/h oder in Mph angezeigt werden.
Info
Länderspezifische Einstellung vornehmen.
Sobald ein Impuls vom Vorderrad kommt, wechselt die linke Seite des TachoDisplays in den Modus SPEED und aktuelle Geschwindigkeit wird eingeblendet.
400317-02
6.14.9
Anzeigemodus SPEED/H (Betriebsstunden)
Bedingung
• Das Motorrad steht.
–
so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im Display erscheint.
Taste
Im Anzeigemodus H werden die Betriebsstunden des Motors angezeigt.
Der Betriebsstundenzähler speichert die Gesamtfahrzeit.
Info
Der Betriebsstundenzähler ist für die Einhaltung der Servicearbeiten notwendig.
Ist der Tacho beim Anfahren im Anzeigemodus H, wechselt er automatisch in
den Anzeigemodus ODO.
Der Anzeigemodus H wird während der Fahrt unterdrückt.
400316-01
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
Anzeige wechselt in das Setup-Menü der Tachofunktionen.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
6.14.10 Anzeigemodus SPEED/CLK (Uhrzeit)
–
Taste
so oft kurz drücken, bis die Anzeige CLK rechts unten im Display erscheint.
Im Anzeigemodus CLK wird die Uhrzeit angezeigt.
400319-01
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
Anzeige wechselt in das Setup-Menü der Uhr.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
6
BEDIENELEMENTE
20
6.14.11 Anzeigemodus SPEED/LAP (Rundenzeit)
–
so oft kurz drücken, bis die Anzeige LAP rechts unten im Display erscheint.
Taste
Im Anzeigemodus LAP können mit der Stoppuhr bis zu 10 Rundenzeiten gestoppt werden.
Info
Wenn die Rundenzeit nach dem Drücken der Taste weiter läuft, sind 9 Speicherplätze belegt.
Die Runde 10 muss mit der Taste gestoppt werden.
400320-01
Taste
drücken.
Startet oder stoppt die Uhr.
Taste
drücken.
Stoppt die laufende Rundenzeit, speichert diese und die
Stoppuhr startet die nächste Runde.
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
Die Stoppuhr und die Rundenzeit werden zurückgesetzt.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
6.14.12 Anzeigemodus SPEED/ODO (Odometer)
–
so oft kurz drücken, bis die Anzeige ODO rechts unten im Display erscheint.
Taste
Im Anzeigemodus ODO wird die gefahrene Gesamtwegstrecke angezeigt.
400317-01
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
–
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
6.14.13 Anzeigemodus SPEED/TR1 (Tripmaster 1)
–
so oft kurz drücken, bis die Anzeige TR1 rechts oben im Display erscheint.
Taste
Der TR1 (Tripmaster 1) läuft immer mit und zählt bis 999,9.
Mit ihm kann die Streckenlänge bei Ausfahrten oder die Distanz zwischen zwei Tankstopps gemessen werden.
TR1 ist mit A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1) und S1 (Stoppuhr 1) gekoppelt.
Info
Wird 999,9 überschritten, werden die Werte TR1, A1 und S1 automatisch auf
0,0 zurückgesetzt.
400323-01
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0 gesetzt.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
6.14.14 Anzeigemodus SPEED/TR2 (Tripmaster 2)
–
so oft kurz drücken, bis die Anzeige TR2 rechts oben im Display erscheint.
Taste
Der TR2 (Tripmaster 2) läuft immer mit und zählt bis 999,9.
Der angezeigte Wert kann manuell mit der Taste und der Taste
Eine sehr praktische Funktion bei Fahrten nach dem Roadbook.
eingestellt werden.
Info
Der TR2 Wert kann auch während der Fahrt manuell mit der Taste und der
Taste korrigiert werden.
Wird 999,9 überschritten, wird der Wert TR2 automatisch auf 0,0 zurückgesetzt.
400324-01
Taste
drücken.
Erhöht Wert TR2.
6
BEDIENELEMENTE
21
Taste
drücken.
Verringert Wert TR2.
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
Löscht Werte TR2.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
6.14.15 Anzeigemodus SPEED/A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1)
–
so oft kurz drücken, bis die Anzeige A1 rechts oben im Display erscheint.
Taste
A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1) zeigt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf
Berechnungsbasis von TR1 (Tripmaster 1) und S1 (Stoppuhr 1) an.
Die Berechnung dieses Wertes wird mit dem ersten Impuls des Raddrehzahlgebers aktiviert und endet 3 Sekunden nach dem letzten Impuls.
400325-01
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0 gesetzt.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
6.14.16 Anzeigemodus SPEED/A2 (Durchschnittsgeschwindigkeit 2)
–
so oft kurz drücken, bis die Anzeige A2 rechts oben im Display erscheint.
Taste
A2 (Durchschnittsgeschwindigkeit 2) zeigt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Basis
der aktuellen Geschwindigkeit, wenn die Stoppuhr S2 (Stoppuhr 2) läuft.
Info
Der angezeigte Wert kann von der tatsächlichen Durchschnittsgeschwindigkeit
abweichen, wenn S2 nach der Fahrt nicht gestoppt wurde.
400326-01
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
–
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
6.14.17 Anzeigemodus SPEED/S1 (Stoppuhr 1)
–
Taste
so oft kurz drücken, bis die Anzeige S1 rechts oben im Display erscheint.
S1 (Stoppuhr 1) zeigt die Fahrzeit auf Basis von TR1 an und läuft weiter, sobald vom
Raddrehzahlgeber ein Impuls kommt.
Die Berechnung dieses Wertes startet mit dem ersten Impuls des Raddrehzahlgebers
und endet 3 Sekunden nach dem letzten Impuls.
400327-01
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0 gesetzt.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
6.14.18 Anzeigemodus SPEED/S2 (Stoppuhr 2)
–
Taste
so oft kurz drücken, bis die Anzeige S2 rechts oben im Display erscheint.
S2 (Stoppuhr 2) ist eine manuelle Stoppuhr.
Wenn S2 im Hintergrund läuft, blinkt die Anzeige S2 im Tacho-Display.
Taste
drücken.
Startet oder stoppt S2.
Taste
drücken.
keine Funktion
Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
400328-01
Anzeigen von S2 und A2 werden auf 0,0 gesetzt.
6
BEDIENELEMENTE
22
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
6.14.19 Funktionsübersicht
Anzeige
Taste
drücken.
Anzeigemodus SPEED/H
(Betriebsstunden)
keine Funktion
Anzeigemodus
SPEED/CLK (Uhrzeit)
Taste
drücken.
Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
Taste
kurz drücken.
keine Funktion
Anzeige wechselt in das
Setup-Menü der Tachofunktionen.
nächster Anzeigemodus
keine Funktion
keine Funktion
Anzeige wechselt in das
Setup-Menü der Uhr.
nächster Anzeigemodus
Anzeigemodus
SPEED/LAP (Rundenzeit)
Startet oder stoppt die
Uhr.
Stoppt die laufende
Rundenzeit, speichert
diese und die Stoppuhr startet die nächste
Runde.
Die Stoppuhr und die
Rundenzeit werden
zurückgesetzt.
nächster Anzeigemodus
Anzeigemodus
SPEED/ODO (Odometer)
keine Funktion
keine Funktion
–
nächster Anzeigemodus
Anzeigemodus
SPEED/TR1
(Tripmaster 1)
keine Funktion
keine Funktion
Anzeigen von TR1, A1
und S1 werden auf 0,0
gesetzt.
nächster Anzeigemodus
Anzeigemodus
SPEED/TR2
(Tripmaster 2)
Erhöht Wert TR2.
Verringert Wert TR2.
Löscht Werte TR2.
nächster Anzeigemodus
Anzeigemodus SPEED/A1
(Durchschnittsgeschwindigkeit 1)
keine Funktion
keine Funktion
Anzeigen von TR1, A1
und S1 werden auf 0,0
gesetzt.
nächster Anzeigemodus
Anzeigemodus SPEED/A2
(Durchschnittsgeschwindigkeit 2)
keine Funktion
keine Funktion
–
nächster Anzeigemodus
Anzeigemodus SPEED/S1
(Stoppuhr 1)
keine Funktion
keine Funktion
Anzeigen von TR1, A1
und S1 werden auf 0,0
gesetzt.
nächster Anzeigemodus
Anzeigemodus SPEED/S2
(Stoppuhr 2)
Startet oder stoppt S2.
keine Funktion
Anzeigen von S2 und A2
werden auf 0,0 gesetzt.
nächster Anzeigemodus
6.14.20 Übersicht Bedingungen und Aktivierbarkeit
Anzeige
Anzeigemodus SPEED/H (Betriebsstunden)
Das Motorrad steht.
Menü aktivierbar
•
Anzeigemodus SPEED/CLK (Uhrzeit)
•
Anzeigemodus SPEED/LAP (Rundenzeit)
•
Anzeigemodus SPEED/TR1 (Tripmaster 1)
•
Anzeigemodus SPEED/TR2 (Tripmaster 2)
•
Anzeigemodus SPEED/A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1)
•
Anzeigemodus SPEED/A2 (Durchschnittsgeschwindigkeit 2)
•
Anzeigemodus SPEED/S1 (Stoppuhr 1)
•
Anzeigemodus SPEED/S2 (Stoppuhr 2)
•
6
BEDIENELEMENTE
6.15
Tankverschluss öffnen
23
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
–
Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
–
Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstoff tanken beachten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungsgemäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.
Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.
–
Entriegelungsknopf 1 drücken, Tankverschluss gegen den Uhrzeigersinn drehen
und nach oben abnehmen.
–
Tankverschluss aufsetzen und im Uhrzeigersinn drehen, bis der Entriegelungsknopf 1 einrastet.
B01211-10
6.16
Tankverschluss schließen
Info
Schlauch der Kraftstofftankentlüftung 2 knickfrei verlegen.
B01212-10
6
BEDIENELEMENTE
6.17
Kraftstoffhahn
24
Der Kraftstoffhahn befindet sich an der linken Kraftstofftankseite.
Mit dem Drehgriff 1 am Kraftstoffhahn kann man die Kraftstoffzufuhr zum Vergaser
öffnen oder schließen.
Mögliche Zustände
• Kraftstoffzufuhr geschlossen OFF – Es kann kein Kraftstoff vom Kraftstofftank zum
Vergaser fließen.
• Kraftstoffzufuhr offen ON – Es kann Kraftstoff vom Kraftstofftank zum Vergaser
fließen. Der Kraftstofftank entleert sich bis zur Reserve.
• Kraftstoffreservezufuhr offen RES – Es kann Kraftstoff vom Kraftstofftank zum Vergaser fließen. Der Kraftstofftank entleert sich vollständig.
601157-10
6.18
Choke
Der Chokeknopf 1 ist am Vergaser links angebracht.
Bei aktivierter Chokefunktion wird im Vergaser eine Bohrung freigegeben, über die der
Motor zusätzlich Kraftstoff ansaugen kann. Dadurch ergibt sich ein fetteres KraftstoffLuft-Gemisch, wie es beim Kaltstart benötigt wird.
Info
Bei betriebswarmem Motor muss die Chokefunktion deaktiviert sein.
B00004-10
6.19
Mögliche Zustände
• Chokefunktion aktiviert – Chokeknopf ist bis zum Anschlag herausgezogen.
• Chokefunktion deaktiviert – Chokeknopf ist bis zum Anschlag hineingedrückt.
Schalthebel
Der Schalthebel 1 ist am Motor links montiert.
B01149-10
Die Lage der Gänge ist aus der Abbildung ersichtlich.
Die Neutral- oder Leerlaufstellung befindet sich zwischen dem 1. und 2. Gang.
B01149-11
6
BEDIENELEMENTE
6.20
Kickstarter
25
Der Kickstarter 1 ist am Motor rechts angebracht. Der Oberteil ist schwenkbar.
B00787-10
6.21
Fußbremshebel
Der Fußbremshebel 1 befindet sich vor der rechten Fußraste.
Mit dem Fußbremshebel wird die Hinterradbremse betätigt.
B00788-10
6.22
Seitenständer
Der Seitenständer 1 befindet sich an der linken Fahrzeugseite.
B00789-10
Der Seitenständer dient zum Abstellen des Motorrades.
Info
Während der Fahrt muss der Seitenständer 1 hochgeklappt und mit dem Gummiband 2 gesichert sein.
B00790-10
6.23
Lenkungsschloss (alle EXC Modelle)
Das Lenkungsschloss 1 ist am Steuerkopf links angebracht.
Durch das Lenkungsschloss kann die Lenkung gesperrt werden. Ein Lenken und damit
Fahren ist nicht mehr möglich.
B00791-10
6
BEDIENELEMENTE
6.24
Lenkung absperren (alle EXC Modelle)
26
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
–
Fahrzeug abstellen.
–
Den Lenker ganz nach rechts einschlagen.
–
Schlüssel in das Lenkungsschloss stecken, nach links drehen, eindrücken und
nach rechts drehen. Schlüssel abziehen.
Eine Lenkbewegung ist nicht mehr möglich.
Info
Schlüssel nie im Lenkungsschloss stecken lassen.
400732-01
6.25
Lenkung entsperren (alle EXC Modelle)
–
Schlüssel in das Lenkungsschloss stecken, nach links drehen, herausziehen und
nach rechts drehen. Schlüssel abziehen.
Eine Lenkbewegung ist wieder möglich.
Info
Schlüssel nie im Lenkungsschloss stecken lassen.
400731-01
7
INBETRIEBNAHME
7.1
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme
27
Gefahr
Unfallgefahr Gefahr durch mangelhafte Verkehrstüchtigkeit.
–
Das Fahrzeug nicht in Betrieb nehmen, wenn Sie durch Konsumieren von Alkohol, Medikamenten oder Drogen verkehrsuntüchtig sind bzw. physisch als auch psychisch nicht in der Lage sind.
Warnung
Verletzungsgefahr Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.
–
Schutzkleidung (Helm, Stiefel, Handschuhe, Hose und Jacke mit Protektoren) bei allen Fahrten tragen. Verwenden Sie
immer Schutzkleidung, die sich in einwandfreiem Zustand befindet und den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Warnung
Sturzgefahr Beeinträchtigung des Fahrverhaltens durch unterschiedliche Reifenprofile an Vorder- und Hinterrad.
–
Vorder- und Hinterrad dürfen nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift sein, sonst könnte das Fahrzeug unkontrollierbar werden.
Warnung
Unfallgefahr Kritisches Fahrverhalten durch nicht angepasste Fahrweise.
–
Passen Sie die Fahrgeschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen und Ihrem Fahrkönnen an.
Warnung
Unfallgefahr Unfallgefahr durch Mitnahme eines Beifahrers.
–
Ihr Fahrzeug ist nicht für die Mitnahme eines Beifahrers ausgelegt. Nehmen Sie keinen Beifahrer mit.
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Wird der Fußbremshebel nicht freigegeben, schleifen die Bremsbeläge ununterbrochen. Die Hinterradbremse kann durch
Überhitzung ausfallen. Nehmen Sie den Fuß vom Fußbremshebel, wenn Sie nicht bremsen wollen.
Warnung
Unfallgefahr Instabiles Fahrverhalten.
–
Höchstzulässiges Gesamtgewicht und Achslasten nicht überschreiten.
Warnung
Entwendungsgefahr Benutzung durch Unbefugte.
–
Fahrzeug nie unbeaufsichtigt stehen lassen solange der Motor läuft. Das Fahrzeug ist vor dem Zugriff Unbefugter zu
sichern.
Info
Bedenken Sie beim Betreiben Ihres Motorrades, dass sich andere Menschen durch übermäßigen Lärm belästigt fühlen.
–
Vergewissern Sie sich, dass die Arbeiten der Auslieferungsinspektion von einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt durchgeführt wurden.
Sie erhalten die Auslieferungsurkunde und das Serviceheft bei der Fahrzeugübergabe.
–
Lesen Sie vor der ersten Fahrt die gesamte Bedienungsanleitung aufmerksam durch.
–
Machen Sie sich mit den Bedienelementen vertraut.
–
Grundstellung des Kupplungshebels einstellen. (
(alle EXC Modelle)
– Leerweg des Handbremshebels einstellen. (
S. 70)
S. 73)
(XC‑W)
– Grundstellung des Handbremshebels einstellen. (
S. 73)
–
Grundstellung des Fußbremshebels einstellen.
–
Grundstellung des Schalthebels einstellen.
–
Gewöhnen Sie sich auf einem geeigneten Gelände an das Handling des Motorrades, bevor Sie eine größere Ausfahrt machen.
x ( S. 77)
x ( S. 101)
Info
Im Gelände ist es empfehlenswert mit einer weiteren Person auf einem zweiten Fahrzeug unterwegs zu sein, um sich
gegenseitig zu helfen.
7
INBETRIEBNAHME
28
–
Versuchen Sie auch einmal möglichst langsam und im Stehen zu fahren, um mehr Gefühl für das Motorrad zu bekommen.
–
Machen Sie keine Geländefahrten, die Ihre Fähigkeiten und Erfahrung überfordern.
–
Halten Sie während der Fahrt den Lenker mit beiden Händen fest und lassen Sie die Füße auf den Fußrasten.
–
Wenn Sie Gepäck mitnehmen, ist auf eine sichere Befestigung möglichst nahe an der Fahrzeugmitte und eine gleichmäßige
Gewichtsverteilung auf Vorderrad und Hinterrad zu achten.
Info
Motorräder reagieren empfindlich auf Veränderung der Gewichtsverteilung.
–
Das höchstzulässige Gesamtgewicht und die höchstzulässigen Achslasten sind einzuhalten.
Vorgabe
–
Höchstzulässiges Gesamtgewicht
335 kg
Höchstzulässige Achslast vorne
145 kg
Höchstzulässige Achslast hinten
190 kg
Speichenspannung kontrollieren. (
S. 85)
Info
Die Speichenspannung muss nach einer halben Betriebsstunde kontrolliert werden.
–
Motor einfahren. (
7.2
–
S. 28)
Motor einfahren
Während der Einlaufphase die angegebene Motorleistung nicht überschreiten.
Vorgabe
maximale Motorleistung
–
während der ersten 3 Betriebsstunden
< 70 %
während der ersten 5 Betriebsstunden
< 100 %
Vollgasfahrten vermeiden!
7.3
Fahrzeug auf erschwerte Einsatzbedingungen vorbereiten
Info
Der Einsatz des Fahrzeuges unter erschwerten Bedingungen, z. B. Sand, nasser oder schlammiger Strecke/Gelände, kann zu
deutlich erhöhtem Verschleiß an Komponenten wie Antriebsstrang, Bremsanlagen oder Federungskomponenten führen. Darum
kann eine Kontrolle oder der Austausch von Teilen schon vor Erreichen des nächsten Serviceintervalls erforderlich sein.
–
Luftfilterkasten abdichten.
–
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen.
x(
S. 60)
x(
S. 60)
Info
Luftfilter ca. alle 30 Minuten kontrollieren.
–
Griffgummi zusätzlich sichern. (
–
Elektrische Stecker auf Feuchtigkeit, Korrosion und festen Sitz kontrollieren.
»
S. 70)
Wenn Feuchtigkeit, Korrosion oder Beschädigung vorhanden ist:
–
Stecker reinigen und trocknen ggf. wechseln.
Erschwerte Einsatzbedingungen sind:
– Fahrten im trockenen Sand. (
S. 29)
–
Fahrten im nassen Sand. (
–
Fahrten bei nasser und schlammiger Strecke. (
–
Fahrten bei hoher Temperatur und langsamer Fahrt. (
–
Fahrten bei niedriger Temperatur oder bei Schnee. (
S. 29)
S. 30)
S. 30)
S. 31)
7
INBETRIEBNAHME
7.4
Vorbereitungen für Fahrten im trockenen Sand
29
–
Kühlerverschluss kontrollieren.
Wert am Kühlerverschluss
»
1,8 bar
Wenn der angezeigte Wert nicht dem Sollwert entspricht:
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
600872-10
–
–
Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems
nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühlsystem
abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
Kühlerverschluss wechseln.
Staubschutz für Luftfilter montieren.
Staubschutz für Luftfilter (59006019000)
Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.
600869-01
–
Sandschutz für Luftfilter montieren.
Sandschutz für Luftfilter (59006022000)
Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.
–
Vergaserbedüsung und Einstellung anpassen.
Info
600871-01
Die Empfehlung für die Vergaserabstimmung hat Ihre autorisierte KTMFachwerkstatt.
–
Kette reinigen.
Kettenreinigungsmittel (
–
S. 131)
Stahlkettenrad montieren.
Tipp
Kette nicht schmieren.
600868-01
7.5
–
Kühlerlamellen reinigen.
–
Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.
–
Bei regelmäßigem Einsatz im Sand – Kolben alle 10 Betriebsstunden wechseln.
Vorbereitungen für Fahrten im nassen Sand
–
Kühlerverschluss kontrollieren.
Wert am Kühlerverschluss
»
1,8 bar
Wenn der angezeigte Wert nicht dem Sollwert entspricht:
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
600872-10
Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems
nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühlsystem
abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
7
INBETRIEBNAHME
30
–
–
Kühlerverschluss wechseln.
Wasserschutz für Luftfilter montieren.
Wasserschutz für Luftfilter (59006021000)
Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.
–
Vergaserbedüsung und Einstellung anpassen.
Info
600870-01
Die Empfehlung für die Vergaserabstimmung hat Ihre autorisierte KTMFachwerkstatt.
–
Kette reinigen.
Kettenreinigungsmittel (
–
S. 131)
Stahlkettenrad montieren.
Tipp
Kette nicht schmieren.
600868-01
7.6
–
Kühlerlamellen reinigen.
–
Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.
–
Bei regelmäßigem Einsatz im Sand – Kolben alle 10 Betriebsstunden wechseln.
Vorbereitungen für Fahrten bei nasser und schlammiger Strecke
–
Wasserschutz für Luftfilter montieren.
Wasserschutz für Luftfilter (59006021000)
Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.
–
Vergaserbedüsung und Einstellung anpassen.
Info
600870-01
Die Empfehlung für die Vergaserabstimmung hat Ihre autorisierte KTMFachwerkstatt.
–
Stahlkettenrad montieren.
–
Motorrad reinigen. (
–
Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.
S. 107)
600868-01
7.7
Vorbereitungen für Fahrten bei hoher Temperatur und langsamer Fahrt
–
Kühlerverschluss kontrollieren.
Wert am Kühlerverschluss
»
1,8 bar
Wenn der angezeigte Wert nicht dem Sollwert entspricht:
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
600872-10
Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems
nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühlsystem
abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
7
INBETRIEBNAHME
31
–
–
Kühlerverschluss wechseln.
Sekundärübersetzung an die Strecke anpassen.
Info
Das Motoröl wird schnell heiß, wenn die Kupplung wegen einer zu langen
Sekundärübersetzung oft betätigt werden muss.
–
Kette reinigen.
Kettenreinigungsmittel (
600868-01
7.8
S. 131)
–
Kühlerlamellen reinigen.
–
Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
S. 95)
Vorbereitungen für Fahrten bei niedriger Temperatur oder bei Schnee
–
Wasserschutz für Luftfilter montieren.
Wasserschutz für Luftfilter (59006021000)
Info
KTM PowerParts Montageanleitung beachten.
–
600870-01
Vergaserbedüsung und Einstellung anpassen.
Info
Die Empfehlung für die Vergaserabstimmung hat Ihre autorisierte KTMFachwerkstatt.
8
FAHRANLEITUNG
8.1
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme
32
Info
Vor jeder Fahrt den Zustand des Fahrzeugs und die Betriebssicherheit kontrollieren.
Das Fahrzeug muss beim Betrieb in einem technisch einwandfreien Zustand sein.
–
Getriebeölstand kontrollieren. (
–
Elektrische Anlage kontrollieren.
–
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 74)
–
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 78)
–
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 75)
–
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 79)
–
Funktion der Bremsanlage kontrollieren.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
S. 95)
–
Kettenverschmutzung kontrollieren. (
S. 64)
–
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren. (
–
Kettenspannung kontrollieren. (
–
Reifenzustand kontrollieren. (
–
Reifenluftdruck kontrollieren. (
–
Speichenspannung kontrollieren. (
–
Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen. (
–
Gabelbeine entlüften. (
–
Luftfilter kontrollieren.
–
Einstellung und Leichtgängigkeit aller Bedienelemente kontrollieren.
–
Alle Schrauben, Muttern und Schlauchschellen regelmäßig auf festen Sitz kontrollieren.
–
Kraftstoffvorrat kontrollieren.
8.2
S. 103)
S. 66)
S. 64)
S. 84)
S. 85)
S. 85)
S. 48)
S. 47)
Startvorgang
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und/oder zum Tode führen.
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor nicht in einem geschlossenen Raum starten oder
laufen lassen ohne eine geeignete Absauganlage.
Hinweis
Motorschaden Hohe Drehzahlen bei kaltem Motor wirken sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
–
Motor immer mit niedriger Drehzahl warmfahren.
Info
Wenn das Motorrad schlecht anspringt, kann alter Kraftstoff in der Schwimmerkammer die Ursache sein. Die leicht entflammbaren Anteile der Kraftstoffe verflüchtigen sich bei längerer Standzeit.
Wenn die Schwimmerkammer mit frischem, zündfähigem Kraftstoff gefüllt ist, wird der Motor sofort anspringen.
Stillstand des Motorrades von mehr als 1 Woche
– Schwimmerkammer des Vergasers entleeren.
x(
S. 100)
–
Drehgriff 1 am Kraftstoffhahn in Stellung ON drehen. (Abbildung 601157-10
–
Motorrad vom Ständer nehmen.
–
Getriebe in Leerlauf schalten.
S. 24)
Es kann Kraftstoff vom Kraftstofftank zum Vergaser fließen.
(EXC AUS)
– Not-Aus-Schalter in die Stellung
drücken.
Motor kalt
– Chokeknopf bis zum Anschlag herausziehen.
(alle 200/250/300 Modelle)
– E-Starterknopf drücken oder Kickstarter über den vollen Weg kraftvoll durchtreten.
8
FAHRANLEITUNG
33
Info
Kein Gas geben.
(125 EXC EU, 125 EXC SIX DAYS EU)
– Kickstarter über den vollen Weg kraftvoll durchtreten.
Info
Kein Gas geben.
8.3
Anfahren
Info
Schalten Sie vor der Fahrt, bei Fahrzeugen mit Lichtanlage, das Licht ein. Damit werden Sie von anderen Verkehrsteilnehmern
früher gesehen.
Während der Fahrt muss der Seitenständer hochgeklappt und mit dem Gummiband gesichert sein.
–
Kupplungshebel ziehen, 1. Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und gleichzeitig vorsichtig Gas geben.
8.4
Schalten, Fahren
Warnung
Unfallgefahr Zurückschalten bei hoher Motordrehzahl führt zum Blockieren des Hinterrades.
–
Nicht bei hoher Motordrehzahl in einen kleineren Gang zurückschalten. Der Motor wird überdreht und das Hinterrad kann
blockieren.
Info
Treten beim Betrieb betriebsunübliche Geräusche auf, ist sofort anzuhalten, der Motor abzustellen und eine autorisierte KTMFachwerkstatt zu kontaktieren.
Der 1. Gang stellt den Anfahr- oder Berggang dar.
–
Wenn die Verhältnisse (Steigung, Fahrsituation usw.) es erlauben, können Sie in höhere Gänge schalten. Dazu Gas wegnehmen,
gleichzeitig Kupplungshebel ziehen, nächsten Gang einlegen, Kupplungshebel freigeben und Gas geben.
–
Wurde die Chokefunktion aktiviert, ist diese nach dem Erwärmen des Motors zu deaktivieren.
–
Nach dem Erreichen der Höchstgeschwindigkeit durch volles Aufdrehen des Gasdrehgriffes, diesen auf ¾ Gas zurückdrehen. Die
Geschwindigkeit verringert sich kaum, der Kraftstoffverbrauch geht jedoch stark zurück.
–
Geben Sie immer nur so viel Gas, wie der Motor gerade verarbeiten kann - abruptes Aufreißen des Gasdrehgriffes erhöht den Verbrauch.
–
Zum Zurückschalten Motorrad abbremsen und gleichzeitig Gas wegnehmen.
–
Kupplungshebel ziehen und niedrigeren Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und Gas geben bzw. nochmals schalten.
–
Stellen Sie den Motor ab, wenn längerer Betrieb im Leerlauf oder im Stand bevorsteht.
Vorgabe
≥ 2 min
–
Vermeiden Sie oftmaliges und längeres Schleifen der Kupplung. Dieses erhitzt das Motoröl und damit den Motor und das Kühlsystem.
–
Fahren Sie mit niedriger Drehzahl anstatt mit hoher Drehzahl und schleifender Kupplung.
8.5
Abbremsen
Warnung
Unfallgefahr Zu starkes Abbremsen führt zum Blockieren der Räder.
–
Die Bremsweise ist der Fahrsituation und den Fahrbahnverhältnissen anzupassen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch schwammigen Druckpunkt der Vorder- bzw. Hinterradbremse.
–
Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
8
FAHRANLEITUNG
34
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch nasse oder verschmutzte Bremsanlage.
–
Verschmutzte oder nasse Bremsanlage vorsichtig sauber- bzw. trockenbremsen.
–
Auf sandigem, regennassem oder schlüpfrigem Untergrund soll vorwiegend die Hinterradbremse betätigt werden.
–
Der Bremsvorgang sollte immer vor Kurvenbeginn abgeschlossen sein. Schalten Sie dabei, der Geschwindigkeit entsprechend, in
einen kleineren Gang.
8.6
Anhalten, Parken
Warnung
Entwendungsgefahr Benutzung durch Unbefugte.
–
Fahrzeug nie unbeaufsichtigt stehen lassen solange der Motor läuft. Das Fahrzeug ist vor dem Zugriff Unbefugter zu
sichern.
Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Heiße Teile wie z. B. Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer und Bremsanlage nicht berühren. Bevor mit Arbeiten an
diesen Teilen begonnen wird, Teile abkühlen lassen.
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
Hinweis
Brandgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Fahrzeug nicht an Stellen mit leicht brennbaren und/oder entzündlichen Materialien abstellen. Keine Gegenstände über das
betriebswarme Fahrzeug legen. Fahrzeug immer erst abkühlen lassen.
Hinweis
Materialschaden Beschädigung und Zerstörung von Bauteilen durch übermäßige Belastung.
–
Der Seitenständer ist nur für das Gewicht des Motorrades ausgelegt. Setzen Sie sich nicht auf das Motorrad, wenn es auf dem Seitenständer steht. Der Seitenständer bzw. der Rahmen können beschädigt werden und das Motorrad kann umfallen.
–
Motorrad abbremsen.
–
Getriebe in Leerlauf schalten.
(alle EXC Modelle)
– Kurzschlusstaster
bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis der Motor stillsteht.
(XC‑W)
– Kurzschlusstaster
bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis der Motor stillsteht.
–
Drehgriff 1 am Kraftstoffhahn in Stellung OFF drehen.
–
Motorrad auf festem Untergrund abstellen.
8.7
Transport
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
Hinweis
Brandgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Fahrzeug nicht an Stellen mit leicht brennbaren und/oder entzündlichen Materialien abstellen. Keine Gegenstände über das
betriebswarme Fahrzeug legen. Fahrzeug immer erst abkühlen lassen.
8
FAHRANLEITUNG
35
–
Motor abstellen.
–
Motorrad mit Spanngurten oder anderen geeigneten Befestigungsvorrichtungen
gegen Umfallen und Wegrollen sichern.
401475-01
8.8
Kraftstoff tanken
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
–
Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
–
Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstoff tanken beachten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt, sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln.
Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.
–
Motor abstellen.
–
Tankverschluss öffnen. (
–
Kraftstofftank bis maximal an das Maß A mit Kraftstoff auffüllen.
S. 23)
Vorgabe
Maß A
400382-10
–
35 mm
Kraftstofftankinhalt gesamt
ca. (EXC EU,
EXC SIX DAYS)
9,5 l
Superkraftstoff bleifrei (95 Oktan)
mit 2-Takt Motoröl gemischt (1:60)
( S. 130)
Kraftstofftankinhalt gesamt ca.
(EXC AUS, XC‑W)
10 l
Superkraftstoff bleifrei (95 Oktan)
mit 2-Takt Motoröl gemischt (1:60)
( S. 130)
Motoröl 2-Takt (
S. 130)
Tankverschluss schließen. (
S. 23)
9
SERVICEPLAN
9.1
Serviceplan
36
Funktion der elektrischen Anlage kontrollieren.
S20A
S40A
•
•
•
•
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 75)
•
•
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 79)
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Batterie kontrollieren und laden.
Bremsscheiben kontrollieren. (
x (alle 200/250/300 Modelle)
S. 74)
Bremsleitungen auf Beschädigung und Dichtheit kontrollieren.
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. (
Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren. (
Rahmen und Schwingarm kontrollieren.
Schwingarmlagerung kontrollieren.
S. 78)
S. 77)
x
•
x
•
•
•
•
•
•
•
•
x
•
•
Felgenschlag kontrollieren.
•
•
•
•
•
•
•
•
Alle beweglichen Teile (z. B. Seitenständer, Handhebel, Kette, ...) schmieren und auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
•
•
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren/berichtigen. (
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Schwenklager am Federbein oben und unten kontrollieren.
Reifenzustand kontrollieren. (
S. 84)
Reifenluftdruck kontrollieren. (
S. 85)
Radlager auf Spiel kontrollieren.
Radnaben kontrollieren.
x
x
x
Speichenspannung kontrollieren. (
S. 85)
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren. (
Kettenspannung kontrollieren. (
S. 66)
S. 64)
x
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. (
Leerweg am Handbremshebel kontrollieren. (
Steuerkopflagerspiel kontrollieren. (
S. 74)
S. 73)
S. 55)
Zündkerze und Zündkerzenstecker wechseln.
Einlassmembran kontrollieren.
S. 70)
x
x
Auslasssteuerung auf Funktion und Leichtgängigkeit kontrollieren.
•
x
•
Kupplung kontrollieren.
x
x(
•
•
Alle Schläuche (z. B. Kraftstoff-, Kühl-, Entlüftungs-, Drainageschläuche, ...) und Manschetten auf Risse, Dichtheit und korrekte Verlegung kontrollieren.
•
•
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
•
•
•
•
Getriebeöl wechseln.
S. 103)
x
S. 94)
Kabel auf Beschädigung und knickfreie Verlegung kontrollieren.
x
Bowdenzüge auf Beschädigung, knickfreie Verlegung und Einstellung kontrollieren.
•
•
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen.
•
•
x ( S. 61)
Schrauben und Muttern auf festen Sitz kontrollieren. x
•
•
•
•
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
•
•
Leerlauf kontrollieren.
•
•
Endkontrolle: Fahrzeug auf Betriebssicherheit kontrollieren und Probefahrt durchführen.
•
•
Serviceeintrag im KTM DEALER.NET und im Serviceheft durchführen.
•
•
x(
S. 60)
Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln.
S. 91)
S20A: alle 20 Betriebsstunden
S40A: alle 40 Betriebsstunden / nach jedem Rennen
x
9
SERVICEPLAN
9.2
Servicearbeiten (als Zusatzauftrag)
37
S10N
S40A
S80A
•
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse wechseln.
x
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse wechseln. x
Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln. x ( S. 71)
Steuerkopflager schmieren. x ( S. 56)
Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen. x
Gabelservice durchführen. (EXC SIX DAYS) x
Gabelservice durchführen. (EXC EU/AUS, XC‑W) x
Federbeinservice durchführen. x
Startertrieb kontrollieren. x (alle 200/250/300 Modelle)
Kolben wechseln und Zylinder kontrollieren. x (125 EXC EU, 125 EXC SIX DAYS EU)
Kolben wechseln und Zylinder kontrollieren. x (alle 200/250/300 Modelle)
Pleuel, Pleuellager und Hubzapfen wechseln. x
Getriebe und Schaltung kontrollieren. x
Alle Motorlager wechseln. x
S10N: einmalig nach 10 Betriebsstunden
S40A: alle 40 Betriebsstunden
S80A: alle 80 Betriebsstunden / alle 40 Betriebsstunden bei Sporteinsatz
J1A: jährlich
J1A
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
10
FAHRWERK ABSTIMMEN
10.1
Fahrwerksgrundeinstellung zum Fahrergewicht kontrollieren
38
Info
Bei der Fahrwerksgrundeinstellung zuerst das Federbein und danach die Gabel einstellen.
–
Um optimale Fahreigenschaften des Motorrades zu erzielen und um Beschädigungen an Gabel, Federbein, Schwingarm und Rahmen zu vermeiden, muss die Grundeinstellung der Federungskomponenten zum Fahrergewicht passen.
–
KTM Offroad-Motorräder sind im Auslieferungszustand auf ein Standard Fahrergewicht (mit kompletter Schutzkleidung) eingestellt.
Vorgabe
Standard Fahrergewicht
75… 85 kg
–
Wenn das Fahrergewicht außerhalb dieses Bereiches liegt, muss die Grundeinstellung der Federungskomponenten entsprechend angepasst werden.
–
Kleinere Gewichtsabweichungen können durch Ändern der Federvorspannung ausgeglichen werden, bei größeren Abweichungen müssen entsprechende Federn montiert werden.
401030-01
10.2
Druckstufendämpfung Federbein
Die Druckstufendämpfung des Federbeines ist in zwei Bereiche aufgeteilt, High Speed und Low Speed.
High- und Low Speed bezieht sich auf die Einfedergeschwindigkeit des Hinterrades und nicht auf die Fahrgeschwindigkeit.
Die High Speed Einstellung wirkt sich z. B. bei der Landung nach einem Sprung aus, das Hinterrad federt dabei schnell ein.
Die Low Speed Einstellung wirkt sich z. B. bei der Fahrt über lange Bodenwellen aus, das Hinterrad federt dabei langsam ein.
Diese zwei Bereiche sind getrennt einstellbar, der Übergang zwischen High- und Low Speed ist jedoch fließend. Demzufolge wirken
sich Änderungen im High Speed Bereich der Druckstufe auch im Low Speed Bereich aus und umgekehrt.
10.3
Druckstufendämpfung Low Speed des Federbeins einstellen
Vorsicht
Unfallgefahr Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.
–
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Info
Die Low Speed Einstellung zeigt ihre Wirkung beim langsamen bis normalen Einfedern des Federbeins.
–
Einstellschraube 1 mit einem Schraubendreher bis zum letzten spürbaren Klick im
Uhrzeigersinn drehen.
Info
Verschraubung 2 nicht lösen!
–
B00794-10
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
Vorgabe
(alle 125/200 Modelle)
Druckstufendämpfung Low Speed
Komfort
25 Klicks
Standard
20 Klicks
Sport
15 Klicks
10
FAHRWERK ABSTIMMEN
39
(alle 250/300 Modelle)
Druckstufendämpfung Low Speed
Komfort
25 Klicks
Standard
20 Klicks
Sport
15 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung.
10.4
Druckstufendämpfung High Speed des Federbeins einstellen
Vorsicht
Unfallgefahr Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.
–
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Info
Die High Speed Einstellung zeigt ihre Wirkung beim schnellen Einfedern des Federbeins.
–
Einstellschraube 1 mit einem Steckschlüssel bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn
drehen.
Info
Verschraubung 2 nicht lösen!
–
B00793-10
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn zurückdrehen.
Vorgabe
(alle 125/200 Modelle)
Druckstufendämpfung High Speed
Komfort
2 Umdrehungen
Standard
1,5 Umdrehungen
Sport
1,25 Umdrehungen
(alle 250/300 Modelle)
Druckstufendämpfung High Speed
Komfort
2 Umdrehungen
Standard
1,5 Umdrehungen
Sport
1,25 Umdrehungen
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung.
10.5
Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen
Vorsicht
Unfallgefahr Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.
–
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
10
FAHRWERK ABSTIMMEN
–
40
Einstellschraube 1 bis zum letzten spürbaren Klick im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Verschraubung 2 nicht lösen!
–
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
Vorgabe
(alle 125/200 Modelle)
Zugstufendämpfung
B00792-10
Komfort
28 Klicks
Standard
24 Klicks
Sport
22 Klicks
(alle 250/300 Modelle)
Zugstufendämpfung
Komfort
28 Klicks
Standard
24 Klicks
Sport
22 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
10.6
Maß Hinterrad entlastet ermitteln
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 47)
Hauptarbeit
– Einen möglichst senkrechten Abstand zwischen der Hinterachse und einem Fixpunkt messen - z. B. eine Markierung an der Seitenverkleidung.
–
Wert als Maß A notieren.
400988-10
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
10.7
S. 47)
Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren
–
Maß A Hinterrad entlastet ermitteln. (
–
Das Motorrad mithilfe eines Helfers senkrecht halten.
–
Erneut den Abstand zwischen der Hinterachse und dem Fixpunkt messen.
–
Wert als Maß B notieren.
S. 40)
Info
Der statische Durchhang ist die Differenz der Maße A und B.
–
Statischen Durchhang kontrollieren.
(alle 125/200 Modelle)
Statischer Durchhang
33… 35 mm
(alle 250/300 Modelle)
Statischer Durchhang
»
Wenn der statische Durchhang kleiner oder größer als das angegebene Maß ist:
–
400989-10
33… 35 mm
Federvorspannung des Federbeins einstellen.
x(
S. 41)
10
FAHRWERK ABSTIMMEN
10.8
Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren
41
–
Maß A Hinterrad entlastet ermitteln. (
–
Mithilfe einer Person, die das Motorrad hält, setzt sich der Fahrer mit kompletter
Schutzkleidung in normaler Sitzposition (Füße auf den Fußrasten) auf das Motorrad
und wippt einige Male auf und nieder.
–
Eine weitere Person misst nun erneut den Abstand zwischen der Hinterachse und
dem Fixpunkt.
–
Wert als Maß C notieren.
S. 40)
Die Hinterradaufhängung pendelt sich ein.
Info
Der Fahrtdurchhang ist die Differenz der Maße A und C.
–
Fahrtdurchhang kontrollieren.
Vorgabe
(alle 125/200 Modelle)
Fahrtdurchhang
105… 115 mm
(alle 250/300 Modelle)
Fahrtdurchhang
»
400990-10
Wenn der Fahrtdurchhang vom angegebenen Maß abweicht:
–
10.9
105… 115 mm
Fahrtdurchhang einstellen.
Federvorspannung des Federbeins einstellen
x(
S. 42)
x
Vorsicht
Unfallgefahr Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.
–
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Info
Bevor Sie die Federvorspannung ändern, sollten Sie sich die aktuelle Einstellung notieren - z. B. Federlänge messen.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 47)
–
Federbein ausbauen.
–
Federbein im ausgebauten Zustand gründlich reinigen.
x(
S. 57)
Hauptarbeit
– Schraube 1 lösen.
–
Einstellring 2 drehen, bis die Feder vollständig entspannt ist.
Hakenschlüssel (T106S)
–
Gesamte Federlänge im entspannten Zustand messen.
–
Feder durch Drehen des Einstellrings 2 auf das vorgegebene Maß A spannen.
Vorgabe
(alle 125/200 Modelle)
Federvorspannung
Komfort
6 mm
Standard
6 mm
Sport
6 mm
(alle 250/300 Modelle)
Federvorspannung
401026-10
Komfort
7 mm
Standard
7 mm
Sport
7 mm
10
FAHRWERK ABSTIMMEN
42
Info
In Abhängigkeit vom statischen Durchhang bzw. Fahrtdurchhang kann eine
höhere oder niedrigere Federvorspannung notwendig sein.
–
Schraube 1 festziehen.
Vorgabe
Schraube Einstellring Federbein
Nacharbeit
– Federbein einbauen.
–
10.10
Fahrtdurchhang einstellen
x(
M5
5 Nm
S. 57)
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 47)
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 47)
x
–
Federbein ausbauen.
–
Federbein im ausgebauten Zustand gründlich reinigen.
x(
S. 57)
Hauptarbeit
– Eine entsprechende Feder auswählen und montieren.
Vorgabe
(alle 125/200 Modelle)
Federrate
B00292-10
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
63 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
66 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
69 N/mm
(alle 250/300 Modelle)
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
66 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
69 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
72 N/mm
Info
Die Federrate ist an der Federaußenseite angeführt.
Nacharbeit
– Federbein einbauen.
10.11
x(
S. 57)
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren. (
–
Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren. (
–
Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen. (
S. 47)
S. 40)
S. 41)
S. 39)
Grundeinstellung der Gabel kontrollieren
Info
Bei der Gabel kann aus verschiedenen Gründen kein exakter Fahrtdurchhang festgelegt werden.
401000-01
–
Kleinere Abweichungen des Fahrergewichtes können wie beim Federbein durch die
Federvorspannung ausgeglichen werden.
–
Wenn die Gabel öfter durchschlägt (harter Endanschlag beim Einfedern), müssen
härtere Gabelfedern montiert werden, um Beschädigungen an Gabel und Rahmen
zu vermeiden.
10
FAHRWERK ABSTIMMEN
10.12
Druckstufendämpfung der Gabel einstellen
43
Info
Die hydraulische Druckstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Einfedern der Gabel.
(EXC EU/AUS, XC‑W)
– Schutzkappen 1 abnehmen.
–
Einstellschrauben 2 bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Die Einstellschrauben 2 befinden sich am unteren Ende der Gabelbeine.
Die Einstellung an beiden Gabelbeinen gleichmäßig vornehmen.
B00295-10
–
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
Vorgabe
(125 EXC EU, alle 200 Modelle)
Druckstufendämpfung
Komfort
22 Klicks
Standard
20 Klicks
Sport
18 Klicks
(250/300 EXC EU, 250/300 EXC AUS, 250/300 XC‑W)
Druckstufendämpfung
Komfort
22 Klicks
Standard
20 Klicks
Sport
18 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Einfedern.
–
Schutzkappen 1 montieren.
(EXC SIX DAYS)
– Weiße Einstellschraube 3 bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Die Einstellschraube 3 befindet sich am oberen Ende des linken Gabelbeines.
Die Druckstufendämpfung befindet sich im linken Gabelbein (weiße Einstellschraube). Die Zugstufendämpfung befindet sich im rechten Gabelbein (rote Einstellschraube).
B01206-10
–
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
Vorgabe
(125 EXC SIX DAYS EU)
Druckstufendämpfung
Komfort
24 Klicks
Standard
22 Klicks
Sport
16 Klicks
(250/300 EXC SIX DAYS EU)
Druckstufendämpfung
Komfort
24 Klicks
Standard
22 Klicks
Sport
16 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Einfedern.
10
FAHRWERK ABSTIMMEN
10.13
Zugstufendämpfung der Gabel einstellen
44
Info
Die hydraulische Zugstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Ausfedern der Gabel.
(EXC EU/AUS, XC‑W)
– Einstellschrauben 1 bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Die Einstellschrauben 1 befinden sich am oberen Ende der Gabelbeine.
Die Einstellung an beiden Gabelbeinen gleichmäßig vornehmen.
–
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
Vorgabe
(125 EXC EU, alle 200 Modelle)
800017-10
Zugstufendämpfung
Komfort
20 Klicks
Standard
18 Klicks
Sport
16 Klicks
(250/300 EXC EU, 250/300 EXC AUS, 250/300 XC‑W)
Zugstufendämpfung
Komfort
20 Klicks
Standard
18 Klicks
Sport
16 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
(EXC SIX DAYS)
– Rote Einstellschraube 2 bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Die Einstellschraube 2 befindet sich am oberen Ende des rechten
Gabelbeines.
Die Zugstufendämpfung befindet sich im rechten Gabelbein (rote Einstellschraube). Die Druckstufendämpfung befindet sich im linken Gabelbein (weiße Einstellschraube).
B01207-10
–
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
Vorgabe
(125 EXC SIX DAYS EU)
Zugstufendämpfung
Komfort
20 Klicks
Standard
18 Klicks
Sport
18 Klicks
(250/300 EXC SIX DAYS EU)
Zugstufendämpfung
Komfort
20 Klicks
Standard
18 Klicks
Sport
18 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
10
FAHRWERK ABSTIMMEN
10.14
Federvorspannung der Gabel einstellen (EXC EU/AUS, XC‑W)
–
45
Einstellschrauben bis zum Anschlag gegen Uhrzeigersinn drehen.
Info
Die Einstellung an beiden Gabelbeinen gleichmäßig vornehmen.
–
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Umdrehungen im Uhrzeigersinn zurückdrehen.
Vorgabe
(125 EXC EU, alle 200 Modelle)
Federvorspannung - Preload Adjuster
B00795-01
Komfort
1 Umdrehung
Standard
2 Umdrehungen
Sport
2 Umdrehungen
(250/300 EXC EU, 250/300 EXC AUS, 250/300 XC‑W)
Federvorspannung - Preload Adjuster
Komfort
1 Umdrehung
Standard
2 Umdrehungen
Sport
2 Umdrehungen
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Federvorspannung, drehen gegen den
Uhrzeigersinn verringert die Federvorspannung.
Das Einstellen der Federvorspannung hat keinen Einfluss auf die Dämpfungseinstellung der Zugstufe.
Grundsätzlich sollte jedoch bei mehr Federvorspannung auch eine höhere
Zugstufendämpfung eingestellt werden.
10.15
Lenkerposition
An der oberen Gabelbrücke befinden sich 2 Bohrungen im Abstand A zueinander.
Bohrungsabstand A
15 mm
Die Bohrungen an der Lenkeraufnahme sind im Abstand B aus der Mitte platziert.
Bohrungsabstand B
3,5 mm
Der Lenker kann in 4 verschiedenen Positionen montiert werden. Dadurch besteht die
Möglichkeit, den Lenker in die für den Fahrer angenehmste Position zu bringen.
400223-11
10.16
Lenkerposition einstellen
x
Warnung
Unfallgefahr Bruch des Lenkers.
–
Wird der Lenker gebogen oder ausgerichtet, ermüdet das Material und der Lenker kann brechen. Lenker immer wechseln.
–
Schrauben 1 entfernen. Lenkerklemmbrücken abnehmen. Lenker abnehmen und
zur Seite legen.
Info
Motorrad und Anbauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.
Kabel und Leitungen nicht knicken.
400223-10
–
Schrauben 2 entfernen. Lenkeraufnahme abnehmen.
–
Lenkeraufnahme in die gewünschte Position bringen. Schrauben 2 montieren und
festziehen.
Vorgabe
Schraube Lenkeraufnahme
M10
40 Nm
Loctite® 243™
10
FAHRWERK ABSTIMMEN
46
Info
Lenkeraufnahmen links und rechts gleichmäßig positionieren.
–
Lenker positionieren.
Info
Auf die richtige Verlegung der Kabel und Leitungen achten.
–
Lenkerklemmbrücken positionieren. Schrauben 1 montieren und gleichmäßig festziehen.
Vorgabe
Schraube Lenkerklemmbrücke
M8
20 Nm
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.1
Motorrad mit Hubständer aufheben
47
(alle 125/200 Modelle)
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
–
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
Motorrad am Rahmen unterhalb des Motors aufheben.
Hubständer (54829055000)
B00796-01
Die Räder dürfen den Boden nicht mehr berühren.
–
Motorrad gegen Umfallen sichern.
(alle 250/300 Modelle)
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
–
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
Motorrad am Rahmen unterhalb des Motors aufheben.
Hubständer (54829055000)
B00803-10
11.2
Die Räder dürfen den Boden nicht mehr berühren.
–
Motorrad gegen Umfallen sichern.
Motorrad vom Hubständer nehmen
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
(alle 125/200 Modelle)
– Motorrad vom Hubständer nehmen.
–
Hubständer entfernen.
–
Zum Abstellen des Motorrades den Seitenständer 1 mit dem Fuß bis zum
Boden ausklappen und mit dem Motorrad belasten.
Info
Während der Fahrt muss der Seitenständer hochgeklappt und mit dem
Gummiband gesichert sein.
B00789-10
(alle 250/300 Modelle)
– Motorrad vom Hubständer nehmen.
–
Hubständer entfernen.
–
Zum Abstellen des Motorrades den Seitenständer 1 mit dem Fuß bis zum
Boden ausklappen und mit dem Motorrad belasten.
Info
Während der Fahrt muss der Seitenständer hochgeklappt und mit dem
Gummiband gesichert sein.
B00802-10
11.3
Gabelbeine entlüften
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 47)
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
48
Hauptarbeit
– Entlüftungsschrauben 1 kurz entfernen.
Eventuell vorhandener Überdruck aus dem Gabelinneren entweicht.
–
Entlüftungsschrauben montieren und festziehen.
303391-10
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
11.4
S. 47)
Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Gabelschutz lösen. (
S. 47)
S. 48)
Hauptarbeit
– Staubmanschette 1 an beiden Gabelbeinen nach unten schieben.
Info
Die Staubmanschetten sollen Staub und groben Schmutz von den Gabelinnenrohren abstreifen. Mit der Zeit kann Schmutz hinter die Staubmanschetten gelangen. Wird dieser Schmutz nicht entfernt, können die dahinter
liegenden Öldichtringe undicht werden.
Warnung
B00797-10
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
–
–
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
Staubmanschette und Gabelinnenrohr an beiden Gabelbeinen reinigen und einölen.
Universal Ölspray (
S. 132)
–
Staubmanschetten in die Einbaulage zurückdrücken.
–
Überflüssiges Öl entfernen.
Nacharbeit
– Gabelschutz positionieren. (
11.5
S. 49)
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Schrauben 1 entfernen und Klemme abnehmen.
–
Schrauben 2 am linken Gabelbein entfernen. Gabelschutz nach unten schieben.
–
Schrauben am rechten Gabelbein entfernen. Gabelschutz nach unten schieben.
S. 47)
Gabelschutz lösen
B00800-10
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.6
Gabelschutz positionieren
–
49
Gabelschutz am linken Gabelbein positionieren. Schrauben 1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
Bremsleitung positionieren. Klemme aufsetzen, Schrauben 2 montieren und festziehen.
–
Gabelschutz am rechten Gabelbein positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
Gabelbeine ausbauen
10 Nm
–
B00800-11
11.7
M6
M6
10 Nm
x
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 47)
–
Vorderrad ausbauen.
–
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen. (
x(
S. 82)
S. 89)
Hauptarbeit
– Schrauben 1 entfernen und Klemme abnehmen.
–
Kabelbinder 2 entfernen.
–
Schrauben 3 entfernen und Bremszange abnehmen.
–
Bremszange mit Bremsleitung spannungsfrei zur Seite hängen.
B00798-10
(EXC EU/AUS, XC‑W)
– Schrauben 4 lösen. Gabelbein links entnehmen.
–
Schrauben 5 lösen. Gabelbein rechts entnehmen.
B00799-10
(EXC SIX DAYS)
– Schrauben 4 lösen. Gabelbein links entnehmen.
–
Schrauben 5 lösen. Gabelbein rechts entnehmen.
B01214-10
11.8
Gabelbeine einbauen
x
Hauptarbeit
(EXC EU/AUS, XC‑W)
– Gabelbeine positionieren.
Info
Am oberen Ende der Gabelbeine sind seitlich Nuten eingefräst. Die
zweite eingefräste Nut (von oben) muss mit der Oberkante der oberen
Gabelbrücke abschließen.
Die Entlüftungsschrauben 1 nach vorne positionieren.
303637-10
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
50
(EXC SIX DAYS)
– Gabelbeine positionieren.
Info
Die Zugstufendämpfung befindet sich im rechten Gabelbein (rote Einstellschraube). Die Druckstufendämpfung befindet sich im linken Gabelbein (weiße Einstellschraube).
Am oberen Ende der Gabelbeine sind seitlich Nuten eingefräst. Die
zweite eingefräste Nut (von oben) muss mit der Oberkante der oberen
Gabelbrücke abschließen.
Die Entlüftungsschrauben 1 nach vorne positionieren.
B01215-10
(EXC EU/AUS, XC‑W)
– Schrauben 2 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
M8
20 Nm
M8
15 Nm
M8
17 Nm
M8
12 Nm
Schrauben 3 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten
B00799-11
(EXC SIX DAYS)
– Schrauben 2 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
Schrauben 3 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten
B01214-11
–
Bremszange positionieren, Schrauben 4 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Bremszange
vorne
M8
25 Nm
Loctite® 243™
–
Kabelbinder 5 montieren.
–
Bremsleitung und Kabelstrang positionieren. Klemme aufsetzen, Schrauben 6
montieren und festziehen.
B00798-11
Nacharbeit
– Vorderrad einbauen.
11.9
Gabelschutz ausbauen
x(
S. 82)
–
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen. (
–
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
S. 90)
S. 91)
x
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
–
–
S. 47)
Vorderrad ausbauen.
x ( S. 82)
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen. (
Gabelbeine ausbauen. x ( S. 49)
S. 89)
Hauptarbeit
– Schrauben 1 am linken Gabelbein entfernen. Gabelschutz nach oben abnehmen.
–
B00801-10
Schrauben am rechten Gabelbein entfernen. Gabelschutz nach oben abnehmen.
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.10
Gabelschutz einbauen
51
x
Hauptarbeit
– Gabelschutz am linken Gabelbein positionieren. Schrauben 1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
–
M6
10 Nm
Gabelschutz am rechten Gabelbein positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
B00801-10
M6
10 Nm
Nacharbeit
– Gabelbeine einbauen.
11.11
Untere Gabelbrücke ausbauen
–
x ( S. 49)
Vorderrad einbauen. x ( S. 82)
–
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen. (
–
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
S. 90)
S. 91)
x (EXC EU/AUS, XC‑W)
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
S. 47)
–
x ( S. 82)
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen. (
Gabelbeine ausbauen. x ( S. 49)
–
Kotflügel vorne ausbauen. (
–
Lenkerpolster abnehmen.
–
Vorderrad ausbauen.
S. 89)
S. 57)
Hauptarbeit
– Schraube 1 entfernen. Schraube 2 lösen. Obere Gabelbrücke mit Lenker abnehmen und zur Seite legen.
Info
Motorrad und Anbauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.
Kabel und Leitungen nicht knicken.
B00805-10
–
O-Ring 3 entfernen. Schutzring 4 entfernen.
–
Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr entnehmen.
–
Oberes Steuerkopflager entnehmen.
B00806-10
11.12
Untere Gabelbrücke ausbauen
x (EXC SIX DAYS)
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
S. 47)
–
x ( S. 82)
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen. (
Gabelbeine ausbauen. x ( S. 49)
–
Kotflügel vorne ausbauen. (
–
Lenkerpolster abnehmen.
–
Vorderrad ausbauen.
S. 57)
S. 89)
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
52
Hauptarbeit
– Schraube 1 entfernen. Schraube 2 entfernen, obere Gabelbrücke mit Lenker
abnehmen und zur Seite legen.
Info
Motorrad und Anbauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.
Kabel und Leitungen nicht knicken.
B01216-10
–
O-Ring 3 entfernen. Schutzring 4 entfernen.
–
Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr entnehmen.
–
Oberes Steuerkopflager entnehmen.
B01217-10
11.13
Untere Gabelbrücke einbauen
x (EXC EU/AUS, XC‑W)
Hauptarbeit
– Lager und Dichtelemente reinigen, auf Beschädigungen kontrollieren und fetten.
Hochviskoses Schmierfett (
S. 131)
–
Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr einsetzen. Oberes Steuerkopflager montieren.
–
Kontrollieren, ob die Steuerkopfabdichtung oben 1 richtig positioniert ist.
–
Schutzring 2 aufschieben.
–
Obere Gabelbrücke mit Lenker positionieren.
–
Kupplungsleitung und Kabelstrang positionieren.
–
Schraube 3 montieren, aber noch nicht festziehen.
–
Gabelbeine positionieren.
500151-10
B00805-11
Info
Am oberen Ende der Gabelbeine sind seitlich Nuten eingefräst. Die zweite
eingefräste Nut (von oben) muss mit der Oberkante der oberen Gabelbrücke
abschließen.
Die Entlüftungsschrauben 4 nach vorne positionieren.
B00809-10
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
–
53
Schrauben 5 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten
M8
15 Nm
M20x1,5
12 Nm
M8
20 Nm
M8
20 Nm
B00799-12
–
Schraube 3 festziehen.
Vorgabe
Schraube Steuerkopf oben
B00810-10
–
Schraube 6 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelschaftrohr oben
B00810-11
–
Schrauben 7 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
B00799-13
–
Bremszange positionieren. Schrauben 8 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Bremszange
vorne
M8
25 Nm
Loctite® 243™
–
Kabelbinder 9 montieren.
–
Bremsleitung, Kabelstrang und Klemme positionieren. Schrauben bk montieren
und festziehen.
B00798-12
Nacharbeit
– Lenkerpolster montieren.
–
Kotflügel vorne einbauen. (
–
Vorderrad einbauen.
–
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen. (
–
Kabelstrang, Bowdenzüge, Brems- und Kupplungsleitung auf Freigängigkeit und
Verlegung kontrollieren.
–
Steuerkopflagerspiel kontrollieren. (
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
x(
S. 57)
S. 82)
S. 55)
S. 47)
S. 91)
S. 90)
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.14
Untere Gabelbrücke einbauen
54
x (EXC SIX DAYS)
Hauptarbeit
– Lager und Dichtelemente reinigen, auf Beschädigungen kontrollieren und fetten.
Hochviskoses Schmierfett (
S. 131)
–
Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr einsetzen. Oberes Steuerkopflager montieren.
–
Kontrollieren, ob die Steuerkopfabdichtung oben 1 richtig positioniert ist.
–
Schutzring 2 und O-Ring 3 aufschieben.
–
Obere Gabelbrücke mit Lenker positionieren.
–
Schraube 4 montieren, aber noch nicht festziehen.
–
Kupplungsleitung und Kabelstrang positionieren.
–
Gabelbeine positionieren.
B01218-10
B01219-10
Info
Die oberste eingefräste Nut im Gabelbein muss mit der Oberkante der oberen Gabelbrücke abschließen.
Die Entlüftungsschrauben 5 nach vorne positionieren.
B01215-11
–
Schrauben 6 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten
M8
12 Nm
M20x1,5
12 Nm
B01214-12
–
Schraube 4 festziehen.
Vorgabe
Schraube Steuerkopf oben
B01215-12
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
–
55
Schraube 7 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelschaftrohr
oben
M8
17 Nm
Loctite® 243™
B01220-10
–
Schrauben 8 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
M8
17 Nm
B01214-13
–
Bremszange positionieren. Schrauben 9 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Bremszange
vorne
B00798-13
M8
25 Nm
Loctite® 243™
–
Kabelbinder bk montieren.
–
Bremsleitung, Kabelstrang und Klemme positionieren. Schrauben bl montieren
und festziehen.
–
Kotflügel vorne einbauen. (
–
Lenkerpolster montieren.
–
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen. (
–
Vorderrad einbauen.
x(
S. 57)
S. 90)
S. 82)
Nacharbeit
– Kabelstrang, Bowdenzüge, Brems- und Kupplungsleitung auf Freigängigkeit und
Verlegung kontrollieren.
11.15
–
Steuerkopflagerspiel kontrollieren. (
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 55)
S. 47)
Steuerkopflagerspiel kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Unsicheres Fahrverhalten durch nicht korrektes Steuerkopflagerspiel.
–
Steuerkopflagerspiel unverzüglich einstellen. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Info
Wird über längere Zeit mit Spiel in der Steuerkopflagerung gefahren, werden die Lager und in weiterer Folge die Lagersitze im
Rahmen beschädigt.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 47)
Hauptarbeit
– Lenker in Geradeausstellung bringen. Gabelbeine in Fahrtrichtung hin und her
bewegen.
Es darf kein Spiel am Steuerkopflager spürbar sein.
»
Wenn ein spürbares Spiel vorhanden ist:
–
–
400738-11
Steuerkopflagerspiel einstellen.
x(
S. 56)
Lenker über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.
Der Lenker muss sich leicht über den gesamten Lenkbereich bewegen lassen. Es
dürfen keine Raststellungen spürbar sein.
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
»
56
Wenn Raststellungen spürbar sind:
–
Steuerkopflagerspiel einstellen.
–
Steuerkopflager kontrollieren ggf. erneuern.
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
11.16
Steuerkopflagerspiel einstellen
x(
S. 56)
S. 47)
x
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 47)
Hauptarbeit
(EXC EU/AUS, XC‑W)
– Schrauben 1 und 2 lösen.
–
Schraube 3 lösen und wieder festziehen.
Vorgabe
Schraube Steuerkopf oben
B00812-10
M20x1,5
12 Nm
–
Mit einem Kunststoffhammer leicht auf die obere Gabelbrücke klopfen, um Verspannungen zu vermeiden.
–
Schrauben 1 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
M8
20 Nm
M8
20 Nm
Schraube 2 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelschaftrohr oben
(EXC SIX DAYS)
– Schrauben 1 lösen. Schraube 2 entfernen.
–
Schraube 3 lösen und wieder festziehen.
Vorgabe
Schraube Steuerkopf oben
M20x1,5
12 Nm
–
Mit einem Kunststoffhammer leicht auf die obere Gabelbrücke klopfen, um Verspannungen zu vermeiden.
–
Schrauben 1 festziehen.
B01221-10
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
M8
17 Nm
Schraube 2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelschaftrohr oben
M8
Nacharbeit
– Steuerkopflagerspiel kontrollieren. (
–
11.17
Steuerkopflager schmieren
17 Nm
S. 55)
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
x
(EXC EU/AUS, XC‑W)
– Untere Gabelbrücke ausbauen.
x(
– Untere Gabelbrücke einbauen. x (
(EXC SIX DAYS)
– Untere Gabelbrücke ausbauen. x (
– Untere Gabelbrücke einbauen. x (
800010-10
S. 47)
S. 51)
S. 52)
S. 51)
S. 54)
Loctite® 243™
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.18
Kotflügel vorne ausbauen
57
–
Schrauben 1 entfernen. Kotflügel vorne abnehmen.
–
Auf den Verbleib der Distanzbuchsen achten.
–
Sicherstellen, dass die Distanzbuchsen im Kotflügel montiert sind.
–
Kotflügel vorne positionieren. Schrauben 1 montieren und festziehen.
B00814-10
11.19
Kotflügel vorne einbauen
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
Info
Auf den Eingriff der Haltenasen zur Startnummerntafel achten.
B00814-10
11.20
Federbein ausbauen
x
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 47)
Hauptarbeit
(alle 125/200 Modelle)
– Schraube 1 entfernen und das Hinterrad mit dem Schwingarm so weit absenken, dass sich das Hinterrad noch drehen lässt. Hinterrad in dieser Position
fixieren.
–
Schraube 2 entfernen, Spritzschutz 3 zur Seite drücken und Federbein entnehmen.
B00815-10
(alle 250/300 Modelle)
– Schraube 1 entfernen und das Hinterrad mit dem Schwingarm so weit absenken, dass sich das Hinterrad noch drehen lässt. Hinterrad in dieser Position
fixieren.
–
Schraube 2 entfernen, Spritzschutz 3 zur Seite drücken und Federbein entnehmen.
B00816-10
11.21
Federbein einbauen
x
Hauptarbeit
(alle 125/200 Modelle)
– Spritzschutz 1 zur Seite drücken und Federbein positionieren. Schraube 2
montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Federbein oben
–
M12
80 Nm
Loctite® 2701
80 Nm
Loctite® 2701
Schraube 3 montieren und festziehen.
Vorgabe
B00815-11
Schraube Federbein
unten
M12
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
58
Info
Das Schwenklager für das Federbein am Schwingarm ist teflonbeschichtet. Es darf weder mit Fett noch mit anderen Gleitmitteln geschmiert
werden. Schmiermittel lösen die Teflonbeschichtung auf, wodurch die
Lebensdauer drastisch verkürzt wird.
(alle 250/300 Modelle)
– Spritzschutz 1 zur Seite drücken und Federbein positionieren. Schraube 2
montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Federbein oben
–
M12
80 Nm
Loctite® 2701
80 Nm
Loctite® 2701
Schraube 3 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Federbein
unten
B00816-11
M12
Info
Das Schwenklager für das Federbein am Schwingarm ist teflonbeschichtet. Es darf weder mit Fett noch mit anderen Gleitmitteln geschmiert
werden. Schmiermittel lösen die Teflonbeschichtung auf, wodurch die
Lebensdauer drastisch verkürzt wird.
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
11.22
S. 47)
Sitzbank abnehmen
–
Schraube 1 entfernen. Die Sitzbank hinten anheben, zurückziehen und dann nach
oben abnehmen.
–
Sitzbank vorne an der Bundbuchse vom Kraftstofftank einhängen, hinten absenken
und gleichzeitig nach vorne schieben.
–
Sicherstellen, dass die Sitzbank richtig eingerastet ist.
–
Schraube 1 der Sitzbankbefestigung montieren und festziehen.
B00817-10
11.23
Sitzbank montieren
B00818-01
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
B00817-10
M6
10 Nm
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.24
Luftfilterkastendeckel ausbauen
–
59
Luftfilterkastendeckel im Bereich A seitlich abziehen und nach vorne abnehmen.
B00819-10
11.25
Luftfilterkastendeckel einbauen
–
Luftfilterkastendeckel im hinteren Bereich A einhängen und im vorderen
Bereich B einrasten.
B00819-11
11.26
Luftfilter ausbauen
x
Hinweis
Motorschaden Nicht gefilterte Ansaugluft wirkt sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
–
Fahrzeug nie ohne Luftfilter in Betrieb nehmen, da Staub und Schmutz in den Motor gelangen und zu erhöhtem Verschleiß führen.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Vorarbeit
– Luftfilterkastendeckel ausbauen. (
S. 59)
Hauptarbeit
– Luftfilterhaltebügel 1 unten aushängen und zur Seite schwenken. Luftfilter mit
Luftfilterträger abnehmen.
–
Luftfilter vom Luftfilterträger abnehmen.
B01222-10
11.27
Luftfilter einbauen
x
Hauptarbeit
– Sauberen Luftfilter auf den Luftfilterträger montieren.
–
Luftfilter im Bereich A einfetten.
Langzeitfett (
301262-10
S. 131)
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
–
60
Beide Teile gemeinsam einsetzen, positionieren und mit Luftfilterhaltebügel 1
fixieren.
Pfeil der Markierung UP zeigt nach oben.
Info
Wenn der Luftfilter nicht korrekt montiert ist, können Staub und Schmutz in
den Motor gelangen und Schäden verursachen.
B01223-10
Nacharbeit
– Luftfilterkastendeckel einbauen. (
11.28
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen
S. 59)
x
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Luftfilter nicht mit Kraftstoff oder Petroleum reinigen, da diese Mittel den Schaumstoff angreifen.
Vorarbeit
– Luftfilterkastendeckel ausbauen. (
–
Luftfilter ausbauen.
x(
S. 59)
S. 59)
Hauptarbeit
– Luftfilter in spezieller Reinigungsflüssigkeit gründlich auswaschen und gut trocknen lassen.
Luftfilter-Reinigungsmittel (
S. 131)
Info
Luftfilter nur ausdrücken, keinesfalls auswringen.
S00044-10
–
Trockenen Luftfilter mit einem hochwertigen Filteröl einölen.
Öl für Schaumstoff-Luftfilter (
–
Luftfilterkasten reinigen.
–
Ansaugstutzen reinigen, auf Beschädigung und festen Sitz kontrollieren.
Nacharbeit
– Luftfilter einbauen.
11.29
Luftfilterkasten abdichten
S. 132)
x(
S. 59)
–
Luftfilterkastendeckel einbauen. (
–
Luftfilterkasten im markierten Bereich A abdichten.
S. 59)
x
401527-10
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.30
Enddämpfer ausbauen
61
Warnung
Verbrennungsgefahr Die Auspuffanlage wird beim Betrieb des Fahrzeugs sehr heiß.
–
Auspuffanlage abkühlen lassen. Heiße Teile nicht berühren.
–
Schrauben 1 entfernen.
–
Enddämpfer an der Gummimuffe 2 vom Krümmer abziehen.
–
Enddämpfer mit der Gummimuffe 1 montieren.
–
Schrauben 2 montieren und festziehen.
B00821-10
11.31
Enddämpfer einbauen
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
B00821-11
11.32
Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln
x
Warnung
Verbrennungsgefahr Die Auspuffanlage wird beim Betrieb des Fahrzeugs sehr heiß.
–
Auspuffanlage abkühlen lassen. Heiße Teile nicht berühren.
Info
Im Laufe der Zeit verflüchtigen sich die Fasern des Glasfasergarns ins Freie, der Dämpfer "brennt" aus.
Neben einem erhöhten Geräuschpegel verändert sich dadurch auch die Leistungscharakteristik.
Vorarbeit
– Enddämpfer ausbauen. (
S. 61)
10 Nm
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
62
Hauptarbeit
– Schrauben 1 entfernen. Innenrohr 2 herausziehen.
0
4
1
0
–
Glasfasergarnfüllung 3 vom Innenrohr ziehen.
–
Teile die wieder verbaut werden, reinigen.
–
Neue Glasfasergarnfüllung 3 auf dem Innenrohr montieren.
–
Außenrohr 4 über das Innenrohr mit der neuen Glasfasergarnfüllung schieben.
–
Alle Schrauben 1 montieren und festziehen.
2
0
3
0
401045-10
Nacharbeit
– Enddämpfer einbauen. (
11.33
Kraftstofftank ausbauen
S. 61)
x
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
–
Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
–
Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstoff tanken beachten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungsgemäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.
Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. (
S. 58)
Hauptarbeit
– Drehgriff 1 am Kraftstoffhahn in Stellung OFF drehen.
(Abbildung 601157-10 S. 24)
–
Kraftstoffschlauch abziehen.
Info
Aus dem Kraftstoffschlauch kann ein Rest Kraftstoff auslaufen.
–
B00090-10
B00822-10
Schrauben 1 mit Bundbuchse entfernen.
(alle EXC Modelle)
– Hupe mit Hupenhalter zur Seite hängen.
–
Schraube 2 mit Gummibuchse entfernen.
–
Schlauch der Kraftstofftankentlüftung abziehen.
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
–
63
Beide Spoiler seitlich von der Kühlerbefestigung 3 ziehen und Kraftstofftank nach
oben abnehmen.
B00032-10
11.34
Kraftstofftank einbauen
x
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
–
Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
–
Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstoff tanken beachten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt, sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln.
Hauptarbeit
– Gasbowdenzugverlegung kontrollieren. (
S. 68)
–
Kraftstofftank positionieren und beide Spoiler seitlich an der Kühlerbefestigung
einhängen.
–
Sicherstellen, dass keine Kabel bzw. Bowdenzüge eingeklemmt oder beschädigt
werden.
–
Schlauch der Kraftstofftankentlüftung aufstecken.
–
Schraube 1 mit Gummibuchse montieren und festziehen.
B00032-01
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
(alle EXC Modelle)
– Hupe mit Hupenhalter positionieren.
B00822-11
–
Schrauben 2 mit Bundbuchse montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
–
Kraftstoffschlauch anschließen.
B00090-11
Nacharbeit
– Sitzbank montieren. (
S. 58)
M6
10 Nm
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.35
Kettenverschmutzung kontrollieren
–
64
Kette auf grobe Verschmutzung kontrollieren.
»
Wenn die Kette stark verschmutzt ist:
–
Kette reinigen. (
S. 64)
400678-01
11.36
Kette reinigen
Warnung
Unfallgefahr Schmiermittel auf den Reifen verringert deren Haftfähigkeit.
–
Schmiermittel mit einem geeigneten Reinigungsmittel entfernen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
–
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Die Lebensdauer der Kette hängt zum Großteil von der Pflege ab.
–
Kette regelmäßig reinigen und anschließend mit Kettenspray behandeln.
Kettenreinigungsmittel (
Kettenspray Offroad (
S. 131)
S. 131)
400725-01
11.37
Kettenspannung kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Gefährdung durch falsche Kettenspannung.
–
Ist die Kette zu stark gespannt, werden die Komponenten der Sekundär-Kraftübertragung (Kette, Kettenritzel, Kettenrad,
Lager im Getriebe und im Hinterrad) zusätzlich belastet. Neben vorzeitigem Verschleiß kann im Extremfall die Kette reißen
oder die Abtriebswelle des Getriebes brechen. Ist die Kette hingegen zu locker, kann sie vom Kettenritzel bzw. Kettenrad
fallen und das Hinterrad blockieren oder den Motor beschädigen. Auf korrekte Kettenspannung achten, ggf. einstellen.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 47)
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
65
Hauptarbeit
– Kette am Ende des Kettengleitstückes nach oben drücken und die Kettenspannung A ermitteln.
Info
Der untere Kettenteil 1 muss dabei gespannt sein.
Bei montiertem Kettenschutz muss sich die Kette mindestens bis zum
Anschlag am Kettenschutz B nach oben ziehen lassen.
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, die Messung an verschiedenen Stellen der Kette wiederholen.
Kettenspannung
»
55… 58 mm
Wenn die Kettenspannung nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Kettenspannung einstellen. (
S. 65)
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 47)
101430-10
11.38
Kettenspannung einstellen
Warnung
Unfallgefahr Gefährdung durch falsche Kettenspannung.
–
Ist die Kette zu stark gespannt, werden die Komponenten der Sekundär-Kraftübertragung (Kette, Kettenritzel, Kettenrad,
Lager im Getriebe und im Hinterrad) zusätzlich belastet. Neben vorzeitigem Verschleiß kann im Extremfall die Kette reißen
oder die Abtriebswelle des Getriebes brechen. Ist die Kette hingegen zu locker, kann sie vom Kettenritzel bzw. Kettenrad
fallen und das Hinterrad blockieren oder den Motor beschädigen. Auf korrekte Kettenspannung achten, ggf. einstellen.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 47)
Hauptarbeit
– Kette am Ende des Kettengleitstückes nach oben drücken und die Kettenspannung A ermitteln.
Info
Der untere Kettenteil 1 muss dabei gespannt sein.
Bei montiertem Kettenschutz muss sich die Kette mindestens bis zum
Anschlag am Kettenschutz B nach oben ziehen lassen.
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, die Messung an verschiedenen Stellen der Kette wiederholen.
101430-10
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
66
–
Mutter 2 lösen.
–
Muttern 3 lösen.
–
Kettenspannung durch Drehen der Einstellschrauben 4 links und rechts einstellen.
Vorgabe
Kettenspannung
55… 58 mm
Einstellschrauben 4 links und rechts so verdrehen, dass die Markierungen am
linken und rechten Kettenspanner in derselben Position zu den Referenzmarken B stehen. Damit ist das Hinterrad korrekt ausgerichtet.
–
Muttern 3 festziehen.
–
Sicherstellen, dass die Kettenspanner 5 an den Einstellschrauben 4 anliegen.
–
Mutter 2 festziehen.
Vorgabe
Mutter Steckachse hinten
M20x1,5
80 Nm
Info
Durch den großen Verstellbereich der Kettenspanner (32 mm) können verschiedene Sekundärübersetzungen bei gleicher Kettenlänge gefahren werden.
Die Kettenspanner 5 können um 180° gedreht werden.
B00825-10
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
11.39
S. 47)
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 47)
Hauptarbeit
– Getriebe in Leerlauf schalten.
–
Kettenrad und Kettenritzel auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn Kettenrad bzw. Kettenritzel eingelaufen sind:
–
Kettenrad bzw. Kettenritzel wechseln.
x
Info
Kettenritzel, Kettenrad und Kette sollten nur zusammen gewechselt
werden.
400227-01
–
Am oberen Kettenteil mit dem angegebenen Gewicht A ziehen.
Vorgabe
Gewicht Kettenverschleißmessung
–
10… 15 kg
Den Abstand B von 18 Kettenrollen am unteren Kettenteil messen.
Info
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, die Messung an verschiedenen Stellen der Kette wiederholen.
Maximaler Abstand B an der längsten
Stelle der Kette
»
272 mm
Wenn der Abstand B größer ist als das angegebene Maß:
–
Kette wechseln.
x
Info
400987-10
Wenn eine neue Kette montiert wird, sollten auch das Kettenrad und
Kettenritzel gewechselt werden.
Neue Ketten nutzen sich auf einem alten, eingelaufenen Kettenrad
bzw. Kettenritzel schneller ab.
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
–
Kettengleitschutz auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn sich die Bolzenunterkante der Kette auf Höhe oder unter dem
Kettengleitschutz befindet:
–
–
67
Kettengleitschutz wechseln.
x
Kettengleitschutz auf festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn der Kettengleitschutz lose ist:
–
Kettengleitschutz festziehen.
Vorgabe
Schraube Kettengleitschutz
M6
6 Nm
Loctite® 243™
B00823-01
–
Kettengleitstück auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn sich die Bolzenunterkante der Kette auf Höhe oder unter dem
Kettengleitstück befindet:
–
–
Kettengleitstück wechseln.
x
Kettengleitstück auf festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn das Kettengleitstück lose ist:
–
Kettengleitstück festziehen.
Vorgabe
Schraube Kettengleitstück
M8
15 Nm
B00824-01
–
Kettenführung auf Verschleiß kontrollieren.
Info
Der Verschleiß ist an der Vorderseite der Kettenführung zu erkennen.
»
Wenn der helle Teil der Kettenführung abgenutzt ist:
–
Kettenführung wechseln.
x
400985-01
–
Kettenführung auf festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn die Kettenführung lose ist:
–
Kettenführung festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
100865-10
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 47)
M6
10 Nm
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.40
Kettenführung einstellen
68
x
–
Mutter der Schraube 1 entfernen.
–
Schrauben 1 und 2 entfernen. Kettenführung abnehmen.
Bedingung
Zähnezahl: ≤ 44 Zähne
–
Mutter 3 in Bohrung A stecken. Kettenführung positionieren.
–
Schraube 1 und 2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
–
M6
10 Nm
Mutter an der Schraube 1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Muttern Fahrgestell
M6
10 Nm
Bedingung
Zähnezahl: ≥ 45 Zähne
–
Mutter 3 in Bohrung B stecken. Kettenführung positionieren.
–
Schraube 1 und 2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
400252-10
–
M6
10 Nm
Mutter an der Schraube 1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Muttern Fahrgestell
11.41
Rahmen kontrollieren
M6
10 Nm
x
–
Rahmen auf Rissbildung und Verformung kontrollieren.
»
Wenn der Rahmen durch eine mechanische Krafteinwirkung Risse oder Verformungen aufweist:
–
Rahmen wechseln.
x
Info
Ein Rahmen der durch eine mechanische Krafteinwirkung beschädigt wurde, ist immer zu wechseln. Eine Reparatur am Rahmen ist
seitens KTM nicht zugelassen.
401347-01
11.42
Schwingarm kontrollieren
x
–
Schwingarm auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung kontrollieren.
»
Wenn der Schwingarm Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist:
–
Schwingarm wechseln.
x
Info
Ein beschädigter Schwingarm ist immer zu wechseln. Eine Reparatur am Schwingarm ist seitens KTM nicht zugelassen.
401341-01
11.43
Gasbowdenzugverlegung kontrollieren
Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. (
S. 58)
–
x(
Kraftstofftank ausbauen.
S. 62)
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
69
Hauptarbeit
(alle 125/200 Modelle)
– Gasbowdenzugverlegung kontrollieren.
Der Gasbowdenzug muss an der Hinterseite des Lenkers, rechts am Rahmenoberrohr, zum Vergaser verlegt sein.
»
Wenn die Gasbowdenzugverlegung nicht der Vorgabe entspricht:
–
Gasbowdenzugverlegung korrigieren.
B01150-01
(alle 250/300 Modelle)
– Gasbowdenzugverlegung kontrollieren.
Der Gasbowdenzug muss an der Hinterseite des Lenkers, rechts am Rahmenoberrohr, zum Vergaser verlegt sein.
»
Wenn die Gasbowdenzugverlegung nicht der Vorgabe entspricht:
–
Gasbowdenzugverlegung korrigieren.
B01151-01
11.44
Nacharbeit
– Kraftstofftank einbauen.
x(
–
Sitzbank montieren. (
S. 58)
–
Griffgummis am Lenker auf Beschädigung, Verschleiß und festen Sitz kontrollieren.
S. 63)
Griffgummi kontrollieren
»
Wenn ein Griffgummi beschädigt, verschlissen oder lose ist:
–
Griffgummi wechseln und sichern.
Griffgummikleber (00062030051) (
401197-01
S. 131)
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.45
Griffgummi zusätzlich sichern
Vorarbeit
– Griffgummi kontrollieren. (
70
S. 69)
Hauptarbeit
– Griffgummi mit Sicherungsdraht an zwei Stellen sichern.
Sicherungsdraht (54812016000)
Drahtzwirbelzange (U6907854)
Die verdrillten Drahtenden zeigen von den Handflächen weg und sind zum
Griffgummi eingebogen.
401198-01
11.46
Grundstellung des Kupplungshebels einstellen
(alle 125/200 Modelle)
– Grundstellung des Kupplungshebels mit der Einstellschraube 1 an die Handgröße anpassen.
Info
Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn verdreht wird, entfernt sich der Kupplungshebel vom Lenker.
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn verdreht wird, nähert sich
der Kupplungshebel dem Lenker.
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und wenden Sie keine
Gewalt an.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.
B01152-10
(alle 250/300 Modelle)
– Grundstellung des Kupplungshebels mit der Einstellschraube 1 an die Handgröße anpassen.
Info
Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn verdreht wird,
nähert sich der Kupplungshebel dem Lenker.
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn verdreht wird, entfernt sich
der Kupplungshebel vom Lenker.
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und wenden Sie keine
Gewalt an.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.
B01153-10
11.47
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren/berichtigen
Info
Der Flüssigkeitsstand steigt mit zunehmendem Verschleiß der Kupplungsbelaglamellen.
(alle 125/200 Modelle)
– Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in
waagrechte Position bringen.
–
Schrauben 1 entfernen.
–
Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.
–
Flüssigkeitsstand kontrollieren.
Flüssigkeitsstand unter Behälteroberkante
400245-10
»
4 mm
Wenn der Flüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
–
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.
Hydrauliköl (15) (
S. 129)
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
–
71
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
(alle 250/300 Modelle)
– Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in
waagrechte Position bringen.
–
Schrauben 1 entfernen.
–
Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.
–
Flüssigkeitsstand kontrollieren.
Flüssigkeitsstand unter Behälteroberkante
B00040-10
»
4 mm
Wenn der Flüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
–
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
S. 129)
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser
abwaschen.
11.48
Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln
x
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
(alle 125/200 Modelle)
– Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in
waagrechte Position bringen.
–
Schrauben 1 entfernen.
–
Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.
–
Entlüftungsspritze 4 mit der passenden Flüssigkeit füllen.
400245-10
Entlüftungsspritze (50329050000)
Hydrauliköl (15) (
S. 129)
–
Am Kupplungsnehmerzylinder die Entlüftungsschraube 5 entfernen und Entlüftungsspritze 4 montieren.
–
Nun so lange die Flüssigkeit in das System drücken, bis sie an der Bohrung 6
des Geberzylinders blasenfrei austritt.
–
Zwischendurch Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter des Geberzylinders absaugen, um ein Überlaufen zu verhindern.
–
Entlüftungsspritze entfernen. Entlüftungsschraube montieren und festziehen.
–
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.
B01224-10
Vorgabe
Flüssigkeitsstand unter Behälteroberkante
400247-10
–
4 mm
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
11
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
72
(alle 250/300 Modelle)
– Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in
waagrechte Position bringen.
–
Schrauben 1 entfernen.
–
Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.
–
Entlüftungsspritze 4 mit der passenden Flüssigkeit füllen.
B00040-10
Entlüftungsspritze (50329050000)
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
S. 129)
–
Am Kupplungsnehmerzylinder die Entlüftungsschraube 5 entfernen und Entlüftungsspritze 4 montieren.
–
Nun so lange die Flüssigkeit in das System drücken, bis sie an der Bohrung 6
des Geberzylinders blasenfrei austritt.
–
Zwischendurch Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter des Geberzylinders absaugen, um ein Überlaufen zu verhindern.
–
Entlüftungsspritze entfernen. Entlüftungsschraube montieren und festziehen.
–
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.
303440-10
Vorgabe
Flüssigkeitsstand unter Behälteroberkante
B00042-10
–
11.49
4 mm
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
Motorschutz ausbauen (EXC SIX DAYS)
–
Schnellverschluss 1 gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis er ausrastet. Motorschutz abnehmen.
B01204-10
11.50
Motorschutz einbauen (EXC SIX DAYS)
B01205-10
–
Motorschutz hinten am Rahmen einhängen und vorne nach oben schwenken.
–
Schnellverschluss 1 bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
12
BREMSANLAGE
12.1
Leerweg am Handbremshebel kontrollieren
73
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Ist der Leerweg am Handbremshebel nicht vorhanden, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Vorderradbremse auf.
Die Vorderradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Leerweg am Handbremshebel nach Vorgabe einstellen.
(alle EXC Modelle)
– Handbremshebel zum Lenker drücken und Leerweg A kontrollieren.
Leerweg am Handbremshebel
»
≥ 3 mm
Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Leerweg des Handbremshebels einstellen. (
S. 73)
B01155-10
(XC‑W)
– Handbremshebel nach vorne drücken und Leerweg A kontrollieren.
Leerweg am Handbremshebel
»
≥ 3 mm
Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Grundstellung des Handbremshebels einstellen. (
S. 73)
B01154-10
12.2
Leerweg des Handbremshebels einstellen (alle EXC Modelle)
–
Leerweg am Handbremshebel kontrollieren. (
–
Leerweg des Handbremshebels mit der Einstellschraube 1 einstellen.
S. 73)
Info
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn verdreht wird, verkleinert sich
der Leerweg. Der Druckpunkt entfernt sich vom Lenker.
Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn verdreht wird, vergrößert sich der Leerweg. Der Druckpunkt nähert sich dem Lenker.
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und wenden Sie keine
Gewalt an.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.
B01156-10
12.3
Grundstellung des Handbremshebels einstellen (XC‑W)
–
Leerweg am Handbremshebel kontrollieren. (
–
Grundstellung des Handbremshebels mit der Einstellschraube 1 an die Handgröße
anpassen.
S. 73)
Info
B01156-10
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn verdreht wird, entfernt sich der
Handbremshebel vom Lenker.
Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn verdreht wird, nähert
sich der Handbremshebel dem Lenker.
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und wenden Sie keine
Gewalt an.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.
12
BREMSANLAGE
12.4
Bremsscheiben kontrollieren
74
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsscheibe(n).
–
Abgenutzte Bremsscheibe(n) unverzüglich wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Bremsscheibenstärke vorne und hinten, an mehreren Stellen der Bremsscheibe, auf
das Maß A kontrollieren.
Info
Durch Verschleiß reduziert sich die Stärke der Bremsscheibe im Bereich der
Anlagefläche der Bremsbeläge.
Bremsscheiben - Verschleißgrenze
400257-10
»
hinten
3,5 mm
Bremsscheibe wechseln.
Bremsscheiben vorne und hinten auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung
kontrollieren.
»
Wenn die Bremsscheibe Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist:
–
12.5
2,5 mm
Wenn die Bremsscheibenstärke unter dem Vorgabewert liegt:
–
–
vorne
Bremsscheibe wechseln.
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung, deutet dies auf Undichtheit in der Bremsanlage bzw. total
abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft
Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Den am Lenker montierten Bremsflüssigkeitsbehälter in waagerechte Position bringen.
–
Bremsflüssigkeitsstand am Schauglas 1 kontrollieren.
»
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN‑Markierung gesunken ist:
–
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen.
x(
S. 74)
B01225-10
12.6
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen
x
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung, deutet dies auf Undichtheit in der Bremsanlage bzw. total
abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft
Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.
–
Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
12
BREMSANLAGE
75
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!
Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!
–
Den am Lenker montierten Bremsflüssigkeitsbehälter in waagerechte Position bringen.
–
Schrauben 1 entfernen.
–
Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.
–
Bremsflüssigkeit bis zum Maß A auffüllen.
Vorgabe
Maß A (Bremsflüssigkeitsstand unter
Behälteroberkante)
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
5 mm
S. 129)
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
600706-10
12.7
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsbeläge.
–
Abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke A kontrollieren.
Mindestbelagstärke A
»
Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
–
–
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln.
x(
S. 76)
Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.
»
Sind Beschädigungen oder Risse zu erkennen:
–
100394-10
≥ 1 mm
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln.
x(
S. 76)
12
BREMSANLAGE
12.8
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln
76
x
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Wartungsarbeiten und Reparaturen müssen fachgerecht durchgeführt werden. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft
Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.
–
Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
–
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch Verwendung von nicht zugelassenen Bremsbelägen.
–
Im Zubehörhandel erhältliche Bremsbeläge sind oft nicht für den Betrieb von KTM-Fahrzeugen geprüft und
zugelassen. Aufbau und Reibwert der Bremsbeläge und damit auch die Bremsleistung können stark von den Original
KTM-Bremsbelägen abweichen. Werden Bremsbeläge verwendet, die von der Erstausrüstung abweichen, ist nicht
gewährleistet, dass diese der Originalzulassung entsprechen. Das Fahrzeug entspricht dann nicht mehr dem
Auslieferungszustand und es erlischt die Garantie.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!
Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!
–
Den am Lenker montierten Bremsflüssigkeitsbehälter in waagerechte Position bringen.
–
Schrauben 1 entfernen.
–
Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.
–
Bremszange mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um die Bremskolben zurückzudrücken. Sicherstellen, dass keine Bremsflüssigkeit aus dem Bremsflüssigkeitsbehälter überläuft, ggf. absaugen.
Info
100395-10
100396-10
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken der Bremskolben die Bremszange
nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
–
Federstecker 4 entfernen, Bolzen 5 herausziehen und Bremsbeläge entnehmen.
–
Bremszange und Bremszangenträger reinigen.
12
BREMSANLAGE
77
–
Blattfeder 6 in der Bremszange und Gleitblech 7 im Bremszangenträger auf richtigen Sitz kontrollieren.
–
Bremsbeläge einsetzen, Bolzen einsetzen und Federstecker montieren.
–
Handbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe
anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
–
Bremsflüssigkeitsstand auf das Maß A berichtigen.
100397-01
100398-10
Vorgabe
Maß A (Bremsflüssigkeitsstand unter
Behälteroberkante)
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
S. 129)
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
Info
100399-10
12.9
5 mm
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Ist der Leerweg am Fußbremshebel nicht vorhanden, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf. Die
Hinterradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe einstellen.
–
Feder 1 aushängen.
–
Fußbremshebel zwischen Endanschlag und Anlage zum Fußbremszylinderkolben
hin und her bewegen und Leerweg A kontrollieren.
Vorgabe
Leerweg am Fußbremshebel
»
Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
B00028-10
12.10
–
3… 5 mm
Grundstellung des Fußbremshebels einstellen.
x(
S. 77)
Feder 1 einhängen.
Grundstellung des Fußbremshebels einstellen
x
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Ist der Leerweg am Fußbremshebel nicht vorhanden, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf. Die
Hinterradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe einstellen.
12
BREMSANLAGE
78
–
Feder 1 aushängen.
–
Mutter 4 lösen und mit Druckstange 5 zurückdrehen, bis der maximale Leerweg
vorhanden ist.
–
Zur individuellen Anpassung der Grundstellung des Fußbremshebels Mutter 2
lösen und Schraube 3 entsprechend drehen.
Info
Der Verstellbereich ist begrenzt.
B00828-10
–
Druckstange 5 entsprechend drehen, bis der Leerweg A vorhanden ist. Gegebenenfalls Grundstellung des Fußbremshebels anpassen.
Vorgabe
Leerweg am Fußbremshebel
–
3… 5 mm
Schraube 3 gegenhalten und Mutter 2 festziehen.
Vorgabe
Mutter Fußbremshebelanschlag
–
M8
20 Nm
Druckstange 5 gegenhalten und Mutter 4 festziehen.
Vorgabe
Restliche Muttern Fahrgestell
–
12.11
M6
10 Nm
Feder 1 einhängen.
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung, deutet dies auf Undichtheit in der Bremsanlage bzw. total
abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft
Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Fahrzeug senkrecht stellen.
–
Bremsflüssigkeitsstand am Schauglas 1 kontrollieren.
»
Wenn im Schauglas 1 eine Luftblase sichtbar ist:
–
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen.
x(
S. 78)
B00829-10
12.12
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen
x
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung, deutet dies auf Undichtheit in der Bremsanlage bzw. total
abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft
Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.
–
Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
12
BREMSANLAGE
79
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!
Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!
–
Fahrzeug senkrecht stellen.
–
Schraubdeckel 1 mit Membran 2 und O-Ring entfernen.
–
Bremsflüssigkeit bis zur Markierung A auffüllen.
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
S. 129)
Schraubdeckel mit Membran und O-Ring montieren.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
400233-10
12.13
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsbeläge.
–
Abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke A kontrollieren.
Mindestbelagstärke A
»
Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
–
–
≥ 1 mm
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln.
x(
S. 79)
Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.
»
Sind Beschädigungen oder Risse zu erkennen:
–
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln.
x(
S. 79)
400238-10
12.14
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln
x
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Wartungsarbeiten und Reparaturen müssen fachgerecht durchgeführt werden. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft
Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.
–
Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
12
BREMSANLAGE
80
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch Verwendung von nicht zugelassenen Bremsbelägen.
–
Im Zubehörhandel erhältliche Bremsbeläge sind oft nicht für den Betrieb von KTM-Fahrzeugen geprüft und
zugelassen. Aufbau und Reibwert der Bremsbeläge und damit auch die Bremsleistung können stark von den Original
KTM-Bremsbelägen abweichen. Werden Bremsbeläge verwendet, die von der Erstausrüstung abweichen, ist nicht
gewährleistet, dass diese der Originalzulassung entsprechen. Das Fahrzeug entspricht dann nicht mehr dem
Auslieferungszustand und es erlischt die Garantie.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!
Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!
–
Fahrzeug senkrecht stellen.
–
Schraubdeckel 1 mit Membran 2 und O-Ring entfernen.
–
Bremskolben in die Grundstellung zurückdrücken und sicherstellen, dass keine
Bremsflüssigkeit aus dem Bremsflüssigkeitsbehälter überläuft ggf. absaugen.
Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken des Bremskolbens die Bremszange
nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
303395-10
–
Federstecker 3 entfernen, Bolzen 4 herausziehen und Bremsbeläge entnehmen.
–
Bremszange und Bremszangenträger reinigen.
–
Blattfeder 5 in der Bremszange und Gleitblech 6 im Bremszangenträger auf richtigen Sitz kontrollieren.
101383-10
100407-10
12
BREMSANLAGE
81
–
Bremsbeläge einsetzen, Bolzen einsetzen und Federstecker montieren.
–
Fußbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe
anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
–
Bremsflüssigkeitsstand bis zur Markierung A berichtigen.
101384-01
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
S. 129)
Schraubdeckel 1 mit Membran 2 und O-Ring montieren.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
400233-10
13
RÄDER, REIFEN
13.1
Vorderrad ausbauen
82
x
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 47)
Hauptarbeit
– Bremszange mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um die Bremskolben zurückzudrücken.
Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken der Bremskolben die Bremszange
nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
B00055-10
–
Schraube 1 entfernen.
–
Schrauben 2 lösen.
–
Vorderrad halten und Steckachse herausziehen. Vorderrad aus der Gabel nehmen.
500084-10
Info
Handbremshebel bei ausgebautem Vorderrad nicht betätigen.
Das Rad immer so ablegen, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.
500085-10
–
Distanzbuchsen 3 entfernen.
500086-10
13.2
Vorderrad einbauen
x
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
–
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
–
Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist:
–
–
Radlager wechseln.
Wellendichtringe 1 und Lauffläche A der Distanzbuchsen reinigen und fetten.
Langzeitfett (
–
500086-11
x
S. 131)
Distanzbuchsen einsetzen.
13
RÄDER, REIFEN
83
–
Vorderrad in die Gabel heben, positionieren und Steckachse einsetzen.
–
Schraube 2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Steckachse vorne
500084-11
M24x1,5
45 Nm
–
Handbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe
anliegen.
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Vorderradbremse betätigen und Gabel einige Male kräftig einfedern, damit sich die
Gabelbeine ausrichten.
–
Schrauben 3 festziehen.
S. 47)
Vorgabe
Schraube Gabelfaust
13.3
Hinterrad ausbauen
M8
15 Nm
x
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 47)
Hauptarbeit
– Bremszange mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um den Bremskolben
zurückzudrücken.
Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken des Bremskolbens die Bremszange
nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
–
Mutter 1 entfernen.
–
Kettenspanner 2 abnehmen. Steckachse 3 nur so weit herausziehen, dass sich
das Hinterrad nach vorne schieben lässt.
–
Hinterrad so weit als möglich nach vorne schieben. Kette vom Kettenrad nehmen.
–
Hinterrad halten und Steckachse herausziehen. Hinterrad aus dem Schwingarm
nehmen.
Info
Fußbremshebel bei ausgebautem Hinterrad nicht betätigen.
Das Rad immer so ablegen, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.
B00830-10
–
Distanzbuchsen 4 entfernen.
400260-11
13.4
Hinterrad einbauen
x
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
–
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
13
RÄDER, REIFEN
84
Hauptarbeit
– Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist:
–
–
Radlager wechseln.
x
Wellendichtringe 1 und Lauffläche A der Distanzbuchsen reinigen und fetten.
Langzeitfett (
S. 131)
–
Distanzbuchsen einsetzen.
–
Hinterrad in den Schwingarm heben, positionieren und Steckachse 2 einsetzen.
–
Kette auflegen.
–
Kettenspanner 3 positionieren. Mutter 4 montieren, aber noch nicht festziehen.
–
Sicherstellen, dass die Kettenspanner 3 an den Einstellschrauben 5 anliegen.
–
Kettenspannung kontrollieren. (
–
Mutter 4 festziehen.
400260-10
B00831-10
S. 64)
Vorgabe
Mutter Steckachse hinten
M20x1,5
80 Nm
Info
Durch den großen Verstellbereich der Kettenspanner (32 mm) können verschiedene Sekundärübersetzungen bei gleicher Kettenlänge gefahren werden.
Die Kettenspanner 3 können um 180° gedreht werden.
–
Fußbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe
anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
B00825-11
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
13.5
S. 47)
Reifenzustand kontrollieren
Info
Nur von KTM freigegebene und/oder empfohlene Reifen montieren.
Andere Reifen können sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken.
Reifentyp, Reifenzustand und Reifenluftdruck beeinflussen das Fahrverhalten des Motorrades.
Vorder- und Hinterrad dürfen nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift sein.
Abgefahrene Reifen wirken sich besonders auf nassem Untergrund ungünstig auf das Fahrverhalten aus.
–
Vorder- und Hinterreifen auf Schnitte, eingefahrene Gegenstände und andere
Beschädigungen kontrollieren.
»
Wenn der Reifen Schnitte, eingefahrene Gegenstände oder andere Beschädigungen aufweist:
–
–
Reifen wechseln.
Profiltiefe kontrollieren.
Info
400602-10
Beachten Sie die gesetzliche landesspezifische Mindestprofiltiefe.
13
RÄDER, REIFEN
85
≥ 2 mm
Mindestprofiltiefe
»
Wenn die Mindestprofiltiefe unterschritten ist:
–
–
Reifen wechseln.
Reifenalter kontrollieren.
Info
Das Herstellungsdatum der Reifen ist üblicherweise in der Reifenbeschriftung enthalten und wird mit den letzten vier Ziffern der DOT Bezeichnung
gekennzeichnet. Die ersten beiden Ziffern weisen auf die Herstellungswoche
und die letzten beiden Ziffern auf das Herstellungsjahr hin.
KTM empfiehlt einen Wechsel der Reifen, unabhängig vom tatsächlichen
Verschleiß, spätestens nach 5 Jahren.
»
Wenn der Reifen älter als 5 Jahre ist:
–
13.6
Reifen wechseln.
Reifenluftdruck kontrollieren
Info
Zu geringer Reifenluftdruck führt zu abnormalem Verschleiß und zur Überhitzung des Reifens.
Richtiger Reifenluftdruck gewährleistet optimalen Fahrkomfort und maximale Lebensdauer des Reifens.
–
Staubkappe entfernen.
–
Reifenluftdruck bei kalten Reifen kontrollieren.
Reifenluftdruck Gelände
vorne
1,0 bar
hinten
1,0 bar
Reifenluftdruck Straße (alle EXC Modelle)
400695-01
»
13.7
1,5 bar
hinten
1,5 bar
Wenn der Reifenluftdruck nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
–
vorne
Reifenluftdruck berichtigen.
Staubkappe montieren.
Speichenspannung kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Instabiles Fahrverhalten durch eine falsche Speichenspannung.
–
Achten Sie auf eine korrekte Speichenspannung. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Info
Durch eine lockere Speiche wird das Rad unwuchtig und es lockern sich innerhalb kurzer Zeit andere Speichen.
Sind die Speichen zu fest gespannt, können sie durch lokale Überlastung reißen.
Kontrollieren Sie die Speichenspannung, besonders am neuen Motorrad, regelmäßig.
–
Mit der Klinge eines Schraubendrehers jede Speiche kurz anschlagen.
Info
Die Tonfrequenz ist abhängig von der Speichenlänge und vom Speichendurchmesser.
Kommt es zu unterschiedlichen Tonfrequenzen an den einzelnen gleichlangen und gleichdicken Speichen, deutet das auf eine unterschiedliche Speichenspannung hin.
Es muss ein heller Ton erklingen.
400694-01
»
Wenn die Speichenspannung unterschiedlich ist:
–
Speichenspannung korrigieren.
x
13
RÄDER, REIFEN
86
–
Speichendrehmoment kontrollieren.
Vorgabe
Speichennippel Vorderrad
M4,5
5… 6 Nm
Speichennippel Hinterrad
M4,5
5… 6 Nm
Drehmomentschlüssel mit diversen Aufsätzen im Set (58429094000)
14
ELEKTRIK
14.1
Batterie ausbauen
87
x (alle 200/250/300 Modelle)
Warnung
Verletzungsgefahr Batteriesäure und Batteriegase verursachen schwere Verätzungen.
–
Batterien außer Reichweite von Kindern halten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Kontakt mit Batteriesäure und Batteriegasen vermeiden.
–
Funken oder offene Flammen von der Batterie fern halten. Laden nur in gut belüfteten Räumen.
–
Bei Hautkontakt mit reichlich Wasser abspülen. Wenn Batteriesäure in die Augen gelangt, mindestens 15 Minuten lang mit
Wasser ausspülen und einen Arzt aufsuchen.
Vorarbeit
– Alle Stromverbraucher ausschalten und Motor abstellen.
–
Sitzbank abnehmen. (
S. 58)
Hauptarbeit
– Minuskabel 1 der Batterie abklemmen.
–
Pluspolabdeckung 2 zurückziehen und Pluskabel der Batterie abklemmen.
–
Gummiband 3 unten aushängen.
–
Batterie nach oben entnehmen.
101711-10
14.2
Batterie einbauen
x (alle 200/250/300 Modelle)
Hauptarbeit
– Batterie mit den Polen nach vorne in das Batteriefach einsetzen.
Batterie (YTX4L-BS) (
S. 117)
–
Gummiband 1 einhängen.
–
Pluskabel 2 anklemmen.
Vorgabe
Schraube Batteriepol
M5
2,5 Nm
Info
Die Kontaktscheibe A muss zwischen Schraube 4 und Kabelschuh 5 mit
den Krallen nach unten montiert werden.
–
Pluspolabdeckung 6 über Pluspol schieben.
–
Minuskabel 3 anklemmen.
Vorgabe
Schraube Batteriepol
M5
2,5 Nm
101712-10
Nacharbeit
– Sitzbank montieren. (
14.3
Batterie laden
S. 58)
x (alle 200/250/300 Modelle)
Warnung
Verletzungsgefahr Batteriesäure und Batteriegase verursachen schwere Verätzungen.
–
Batterien außer Reichweite von Kindern halten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Kontakt mit Batteriesäure und Batteriegasen vermeiden.
–
Funken oder offene Flammen von der Batterie fern halten. Laden nur in gut belüfteten Räumen.
–
Bei Hautkontakt mit reichlich Wasser abspülen. Wenn Batteriesäure in die Augen gelangt, mindestens 15 Minuten lang mit
Wasser ausspülen und einen Arzt aufsuchen.
14
ELEKTRIK
88
Warnung
Umweltgefährdung Bau- und Bestandteile der Batterie belasten die Umwelt.
–
Batterien nicht in den Hausmüll werfen. Entsorgen Sie eine defekte Batterie umweltgerecht. Geben Sie die Batterie bei
Ihrem KTM-Händler oder bei einer Rücknahmestelle für Altbatterien ab.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Auch wenn die Batterie nicht belastet wird, verliert sie täglich an Ladung.
Sehr wichtig für die Lebensdauer der Batterie ist der Ladezustand und die Art der Ladung.
Schnellladungen mit höherem Ladestrom wirken sich negativ auf die Lebensdauer aus.
Wird Ladestrom, Ladespannung und Ladezeit überschritten, entweicht Elektrolyt über die Sicherheitsventile. Dadurch verliert
die Batterie an Kapazität.
Wenn die Batterie leergestartet wurde, ist sie unverzüglich zu laden.
Bei längerer Standzeit in entladenem Zustand tritt Tiefentladung und Sulfatierung ein und die Batterie wird zerstört.
Die Batterie ist wartungsfrei, das heißt die Kontrolle des Säurestandes entfällt.
Vorarbeit
– Alle Stromverbraucher ausschalten und Motor abstellen.
–
Sitzbank abnehmen. (
–
Minuskabel der Batterie abklemmen, um Schäden an der Bordelektronik zu vermeiden.
S. 58)
Hauptarbeit
– Ladegerät an die Batterie anklemmen. Ladegerät einschalten.
Batterieladegerät (58429074000)
Zusätzlich können Sie mit diesem Ladegerät Ruhespannung, Startfähigkeit der Batterie und den Generator testen. Außerdem ist mit diesem Gerät ein Überladen der
Batterie unmöglich.
Info
Deckel 1 keinesfalls entfernen.
Batterie mit maximal 10% der Kapazität, die auf dem Batteriegehäuse 2
angegeben ist, laden.
400240-10
–
Ladegerät nach dem Laden ausschalten. Batterie anklemmen.
Vorgabe
Ladestrom, Ladespannung und Ladezeit dürfen nicht überschritten werden.
Batterie regelmäßig nachladen, wenn
das Motorrad nicht in Betrieb genommen wird
Nacharbeit
– Sitzbank montieren. (
14.4
3 Monate
S. 58)
Hauptsicherung wechseln (alle 200/250/300 Modelle)
Warnung
Brandgefahr Durch die Verwendung falscher Sicherungen kann die elektrische Anlage überlastet werden.
–
Nur Sicherungen mit der vorgeschriebenen Ampere-Zahl verwenden. Sicherungen niemals überbrücken oder instandsetzen.
Info
Mit der Hauptsicherung sind alle Stromverbraucher des Fahrzeuges abgesichert. Sie befindet sich im Gehäuse des Startrelais
unter dem Luftfilterkastendeckel.
14
ELEKTRIK
89
Vorarbeit
– Alle Stromverbraucher ausschalten und Motor abstellen.
–
Luftfilterkastendeckel ausbauen. (
S. 59)
Hauptarbeit
– Schraube 1 entfernen.
101395-10
–
Heckverkleidung 2 etwas abheben und Startrelais 3 vom Halter ziehen.
–
Schutzkappen abnehmen.
–
Defekte Hauptsicherung 4 entfernen.
101396-10
Info
Eine defekte Sicherung erkennen Sie am unterbrochenen Schmelzdraht A.
Im Startrelais steckt eine Ersatzsicherung 5.
–
B01226-10
Neue Hauptsicherung einsetzen.
Sicherung (58011109110)
–
Funktion der elektrischen Anlage kontrollieren.
Tipp
Neue Ersatzsicherung einsetzen, um sie bei Bedarf verfügbar zu haben.
–
Schutzkappen aufstecken.
–
Startrelais auf den Halter stecken und Kabel verlegen.
–
Heckverkleidung positionieren. Schraube montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
Nacharbeit
– Luftfilterkastendeckel einbauen. (
14.5
M6
10 Nm
S. 59)
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen
B00833-10
–
Alle elektrischen Verbraucher ausschalten.
–
Schraube 1 entfernen und Klemme abnehmen.
–
Gummiband 2 lösen. Scheinwerfermaske nach oben schieben und nach vorne
schwenken.
14
ELEKTRIK
90
–
Elektrische Steckverbindung 3 trennen und Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer
abnehmen.
303402-10
14.6
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen
Hauptarbeit
– Elektrische Steckverbindung 1 anschließen.
303402-11
–
Scheinwerfermaske positionieren und mit Gummiband 2 fixieren.
Info
Auf den Eingriff der Haltenasen am Kotflügel achten.
–
Bremsleitung und Kabelstrang positionieren. Klemme aufsetzen, Schraube 3 montieren und festziehen.
B00833-11
Nacharbeit
– Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
14.7
S. 91)
Scheinwerferlampe wechseln
Hinweis
Schaden am Reflektor Verringerte Leuchtkraft.
–
Fett am Glaskolben der Lampe verdampft durch die Hitze und setzt sich am Reflektor fest. Glaskolben vor der Montage reinigen
und fettfrei halten.
Vorarbeit
– Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen. (
S. 89)
Hauptarbeit
– Gummikappe 1 mit der darunterliegenden Lampenfassung bis zum Anschlag
gegen den Uhrzeigersinn drehen und abheben.
–
100861-10
Lampenfassung 2 des Begrenzungslichtes aus dem Reflektor ziehen.
14
ELEKTRIK
91
–
Scheinwerferlampe 3 leicht in die Lampenfassung drücken, bis zum Anschlag
gegen den Uhrzeigersinn drehen und herausziehen.
–
Neue Scheinwerferlampe einsetzen.
Scheinwerfer (S2 / Sockel BA20d) (
–
S. 117)
Gummikappe mit Lampenfassung in den Reflektor einsetzen und bis zum Anschlag
im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Auf korrekten Sitz des O-Ringes 4 achten.
100862-10
–
Lampenfassung des Begrenzungslichtes in den Reflektor stecken.
Nacharbeit
– Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen. (
–
14.8
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
S. 90)
S. 91)
Blinkerlampe wechseln (alle EXC Modelle)
Hinweis
Schaden am Reflektor Verringerte Leuchtkraft.
–
Fett am Glaskolben der Lampe verdampft durch die Hitze und setzt sich am Reflektor fest. Glaskolben vor der Montage reinigen
und fettfrei halten.
Hauptarbeit
– Schraube an der Rückseite des Blinkergehäuses entfernen.
–
Blinkerglas 1 vorsichtig abnehmen.
–
Die orange Kappe 2 im Bereich der Haltenasen leicht zusammendrücken und
abnehmen.
–
Blinkerlampe leicht in die Fassung drücken, ca. 30° gegen den Uhrzeigersinn drehen und aus der Fassung ziehen.
Info
Reflektor nicht mit den Fingern berühren und fettfrei halten.
–
Neue Blinkerlampe leicht in die Fassung drücken und bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Blinker (R10W / Sockel BA15s) (
S. 117)
–
Orange Kappe montieren.
–
Blinkerglas positionieren.
–
Schraube einsetzen und zuerst gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis sie mit einem
kleinen Ruck in den Gewindegang einrastet. Schraube leicht anziehen.
101722-10
Nacharbeit
– Funktion der Blinkanlage kontrollieren.
14.9
Scheinwerfereinstellung kontrollieren
–
Fahrzeug auf einer waagrechten Fläche vor einer hellen Mauer abstellen und in
Höhe der Scheinwerfermitte eine Markierung anbringen.
–
Eine weitere Markierung mit dem Abstand B unterhalb der ersten Markierung
anbringen.
Vorgabe
Abstand B
–
5 cm
Fahrzeug im Abstand A senkrecht vor die Mauer stellen.
Vorgabe
400726-10
Abstand A
5m
–
Nun setzt sich der Fahrer auf das Motorrad.
–
Abblendlicht einschalten.
14
ELEKTRIK
92
–
Scheinwerfereinstellung kontrollieren.
Die Hell-Dunkelgrenze muss beim einsatzfertigen Motorrad mit Fahrer genau auf
der unteren Markierung liegen.
»
Wenn die Hell-Dunkelgrenze nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
14.10
Leuchtweite des Scheinwerfers einstellen. (
S. 92)
Leuchtweite des Scheinwerfers einstellen
Vorarbeit
– Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
S. 91)
Hauptarbeit
– Schraube 1 lösen.
–
Durch Schwenken des Scheinwerfers die Leuchtweite einstellen.
Vorgabe
Die Hell-Dunkelgrenze muss beim einsatzfertigen Motorrad mit Fahrer genau auf
der unteren Markierung (angebracht bei: Scheinwerfereinstellung kontrollieren)
liegen.
Info
301251-10
Zuladung kann möglicherweise eine Korrektur der Leuchtweite des Scheinwerfers erfordern.
–
14.11
Schraube 1 festziehen.
Tachobatterie wechseln
Vorarbeit
– Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen. (
S. 89)
Hauptarbeit
– Schrauben 1 entfernen.
–
Tacho nach oben aus dem Halter ziehen.
–
Schutzkappe 2 mit einer Münze bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn drehen und abnehmen.
–
Tachobatterie 3 entfernen.
–
Neue Batterie mit Beschriftung nach oben einsetzen.
100859-10
Tachobatterie (CR 2430) (
S. 117)
–
O-Ring der Schutzkappe auf korrekten Sitz kontrollieren.
–
Schutzkappe 2 positionieren und mit einer Münze bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
–
Eine beliebige Taste am Tacho betätigen.
100860-10
Der Tacho wird aktiviert.
–
Tacho im Halter positionieren.
–
Schrauben mit Scheiben montieren und festziehen.
100864-10
Nacharbeit
– Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen. (
–
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
–
Kilometer oder Meilen einstellen. (
–
Tachofunktionen einstellen. (
S. 91)
S. 17)
S. 17)
S. 90)
14
ELEKTRIK
93
–
Uhrzeit einstellen. (
S. 18)
15
KÜHLSYSTEM
15.1
Kühlsystem
94
(alle 125/200 Modelle)
Durch die Wasserpumpe 1 im Motor ist ein Zwangsumlauf der Kühlflüssigkeit
gegeben.
Der bei Erwärmung entstehende Druck im Kühlsystem wird durch ein Ventil im
Kühlerverschluss 2 geregelt. Dadurch ist die angegebene Kühlflüssigkeitstemperatur zulässig, ohne dass mit Funktionsstörungen zu rechnen ist.
120 °C
Die Kühlung erfolgt durch den Fahrtwind.
Je niedriger die Geschwindigkeit, desto geringer die Kühlwirkung. Ebenso verringern schmutzige Kühlrippen die Kühlwirkung.
B00834-10
(alle 250/300 Modelle)
Durch die Wasserpumpe 1 im Motor ist ein Zwangsumlauf der Kühlflüssigkeit
gegeben.
Der bei Erwärmung entstehende Druck im Kühlsystem wird durch ein Ventil im
Kühlerverschluss 2 geregelt. Dadurch ist die angegebene Kühlflüssigkeitstemperatur zulässig, ohne dass mit Funktionsstörungen zu rechnen ist.
120 °C
Die Kühlung erfolgt durch den Fahrtwind.
Je niedriger die Geschwindigkeit, desto geringer die Kühlwirkung. Ebenso verringern schmutzige Kühlrippen die Kühlwirkung.
B00835-10
15.2
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühlsystem abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und
einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt
sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaktierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von
Kindern halten.
Bedingung
Motor ist kalt.
–
Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
–
Kühlerverschluss abnehmen.
–
Frostschutz der Kühlflüssigkeit kontrollieren.
−25… −45 °C
»
Wenn der Frostschutz der Kühlflüssigkeit nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
–
–
Frostschutz der Kühlflüssigkeit korrigieren.
Kühlflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.
400243-10
Kühlflüssigkeitsstand A über den Kühlerlamellen.
»
10 mm
Wenn der Kühlflüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
–
Kühlflüssigkeitsstand korrigieren.
Alternativ 1
Kühlflüssigkeit (
S. 129)
Alternativ 2
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt) (
–
Kühlerverschluss montieren.
S. 129)
15
KÜHLSYSTEM
15.3
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren
95
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühlsystem abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und
einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt
sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaktierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von
Kindern halten.
Bedingung
Motor ist kalt.
–
Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
–
Kühlerverschluss abnehmen.
–
Kühlflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.
Kühlflüssigkeitsstand A über den Kühlerlamellen.
»
10 mm
Wenn der Kühlflüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
–
Kühlflüssigkeitsstand korrigieren.
Alternativ 1
400243-10
Kühlflüssigkeit (
S. 129)
Alternativ 2
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt) (
–
15.4
Kühlflüssigkeit ablassen
S. 129)
Kühlerverschluss montieren.
x
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühlsystem abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und
einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt
sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaktierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von
Kindern halten.
Bedingung
Motor ist kalt.
–
Motorrad senkrecht stellen.
–
Geeignetes Gefäß unter den Wasserpumpendeckel bereitstellen.
(alle 125/200 Modelle)
– Schraube 1 entfernen. Kühlerverschluss 2 abnehmen.
–
Kühlflüssigkeit vollständig ablaufen lassen.
–
Schraube 1 mit neuem Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
Ablassschraube Wasserpumpendeckel
B00834-11
M10x1
15 Nm
15
KÜHLSYSTEM
96
(alle 250/300 Modelle)
– Schraube 1 entfernen. Kühlerverschluss 2 abnehmen.
–
Kühlflüssigkeit vollständig ablaufen lassen.
–
Schraube 1 mit neuem Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
Ablassschraube Wasserpumpendeckel
M10x1
15 Nm
B00835-11
15.5
Kühlflüssigkeit einfüllen
x
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und
einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt
sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaktierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von
Kindern halten.
(alle 125/200 Modelle)
– Sicherstellen, dass die Schraube 1 festgezogen ist.
–
Motorrad senkrecht stellen.
–
Kühler mit Kühlflüssigkeit vollständig auffüllen.
Kühlflüssigkeit
1,2 l
Kühlflüssigkeit (
S. 129)
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig
gemischt) ( S. 129)
B00071-10
–
Schraube 3 herausdrehen, bis die Kühlflüssigkeit blasenfrei austritt.
Schraube 3 wieder montieren und festziehen.
Vorgabe
Entlüftungsschraube Zylinderkopf
M6
10 Nm
B00091-10
(alle 250/300 Modelle)
– Sicherstellen, dass die Schraube 1 festgezogen ist.
–
Motorrad senkrecht stellen.
–
Kühler mit Kühlflüssigkeit vollständig auffüllen.
Kühlflüssigkeit
1,2 l
Kühlflüssigkeit (
S. 129)
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig
gemischt) ( S. 129)
B00072-10
–
Fahrzeug in die abgebildete Lage bringen und gegen Wegrollen sichern. Der
Höhenunterschied A muss erreicht werden.
Vorgabe
Höhenunterschied A
75 cm
Info
400677-10
Damit die gesamte Luft aus dem Kühlsystem entweichen kann, muss
das Fahrzeug vorne angehoben werden. Ein schlecht entlüftetes
Kühlsystem hat eine verminderte Kühlleistung, der Motor kann dadurch
überhitzen.
15
KÜHLSYSTEM
97
–
Fahrzeug wieder auf waagrechte Fläche stellen.
–
Kühler mit Kühlflüssigkeit vollständig auffüllen.
–
Kühlerverschluss 2 montieren.
–
Motor warm laufen lassen.
B00836-10
Nacharbeit
– Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
S. 95)
16
MOTOR ABSTIMMEN
16.1
Gasbowdenzugspiel kontrollieren
98
–
Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
–
Lenker in Geradeausstellung bringen. Gasdrehgriff leicht hin und her bewegen und
das Gasbowdenzugspiel ermitteln.
Gasbowdenzugspiel
»
3… 5 mm
Wenn das Gasbowdenzugspiel nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Gasbowdenzugspiel einstellen.
x(
S. 98)
Gefahr
400192-10
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
–
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne
eine geeignete Absauganlage.
Motor starten und im Leerlauf laufen lassen. Lenker über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.
Die Leerlaufdrehzahl darf sich nicht ändern.
»
Wenn sich die Leerlaufdrehzahl ändert:
–
16.2
Gasbowdenzugspiel einstellen
Gasbowdenzugspiel einstellen.
x(
S. 98)
x
Hauptarbeit
– Lenker in Geradeausstellung bringen.
–
Manschette 1 zurückschieben.
–
Sicherstellen, dass die Gasbowdenzughülle in der Einstellschraube 2 auf Anschlag
eingeschoben ist.
–
Mutter 3 lösen.
–
Einstellschraube 2 so drehen, dass am Gasdrehgriff das Gasbowdenzugspiel A
vorhanden ist.
Vorgabe
Gasbowdenzugspiel
–
Mutter 3 festziehen.
–
Manschette 1 aufschieben.
3… 5 mm
B01159-10
Nacharbeit
– Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
16.3
Vergaser - Leerlauf
Die Leerlaufeinstellung des Vergasers wirkt sich stark auf das Startverhalten, einen stabilen Leerlauf und das Ansprechverhalten beim Gas geben aus. Das heißt, ein Motor
mit korrekt eingestelltem Leerlauf wird sich leichter starten lassen als einer mit falsch
eingestelltem Leerlauf.
Info
Der Vergaser und seine Bauteile unterliegen durch Motorvibration erhöhtem Verschleiß. Durch Verschleiß kann es zu Fehlfunktionen kommen.
B00048-11
Die Werkseinstellung des Vergasers entspricht folgenden Werten.
Höhenlage über Meereshöhe 500 m
Umgebungstemperatur
20 °C
Superkraftstoff bleifrei (95 Oktan) mit 2-Takt Motoröl gemischt (1:60) (
S. 130)
16
MOTOR ABSTIMMEN
99
Die Leerlaufdrehzahl wird mit der Stellschraube 1 eingestellt.
Das Leerlaufgemisch wird mit der Leerlaufluft-Regulierschraube 2 eingestellt.
Leerlaufbereich A
Betrieb bei geschlossenem Gasschieber. Dieser Bereich wird von der Stellschraube 1
und der Leerlaufluft-Regulierschraube 2 beeinflusst.
500282-01
Übergangsbereich B
Verhalten des Motors beim Öffnen des Gasschiebers. Dieser Bereich wird von der Leerlaufdüse und von der Form des Gasschiebers beeinflusst.
Setzt der Motor, trotz guter Leerlauf- und Teillasteinstellung, beim Öffnen des Gasschiebers stotternd und stark rauchend ein und bekommt er die volle Leistung bei
höherer Drehzahl schlagartig, ist der Vergaser zu fett reguliert bzw. das Schwimmerniveau zu hoch oder das Schwimmernadelventil undicht.
Teillastbereich C
Betrieb bei teilweise geöffnetem Gasschieber. Dieser Bereich wird durch die Düsennadel (Form und Stellung) beeinflusst. Im unteren Bereich beeinflusst die Leerlaufeinstellung und im oberen Bereich die Hauptdüse die Motorabstimmung.
Wenn der Motor, beim Beschleunigen mit teilweise geöffnetem Gasschieber, nur mit
stotternder Leistung läuft, muss die Düsennadel um eine Raste gesenkt werden. Klingelt der Motor speziell beim Beschleunigen, wenn er in den Drehzahlbereich der vollen
Leistung kommt, muss die Düsennadel gehoben werden. Treten die oben beschriebenen Erscheinungen im Leerlauf oder knapp darüber auf, ist bei stotternder Leistungsabgabe das Leerlaufsystem magerer zu regulieren und bei Klingeln fetter.
Volllastbereich D
Betrieb bei offenem Gasschieber (Vollgas). Dieser Bereich wird durch die Hauptdüse
und die Düsennadel beeinflusst.
Ist der Isolator einer neuen Zündkerze nach kurzer Vollgasfahrt sehr hell oder weiß,
bzw. klingelt der Motor, muss eine größere Hauptdüse eingesetzt werden. Ist der Isolator dunkelbraun oder verrußt, muss eine kleinere Hauptdüse eingesetzt werden.
16.4
Vergaser - Leerlauf einstellen
x
–
Leerlaufluft-Regulierschraube 2 bis zum Anschlag eindrehen und auf die vorgegebene Grundeinstellung drehen.
Vorgabe
Leerlaufluft-Regulierschraube (125 EXC EU, 125 EXC SIX DAYS EU)
offen
2,75 Umdrehungen
Leerlaufluft-Regulierschraube (XC‑W)
offen
2,0 Umdrehungen
Leerlaufluft-Regulierschraube (200 EXC EU)
B00048-11
offen
1,5 Umdrehungen
Leerlaufluft-Regulierschraube (200 EXC AUS)
offen
1,0 Umdrehung
Leerlaufluft-Regulierschraube (250/300 EXC AUS)
offen
3,5 Umdrehungen
Leerlaufluft-Regulierschraube (250 EXC EU, 250 EXC SIX DAYS EU)
offen
1,5 Umdrehungen
Leerlaufluft-Regulierschraube (300 EXC EU, 300 EXC SIX DAYS EU)
offen
–
1,75 Umdrehungen
Motor warmfahren.
Vorgabe
Warmfahrzeit
≥ 5 min
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne
eine geeignete Absauganlage.
16
MOTOR ABSTIMMEN
–
100
Mit der Stellschraube 1 die Leerlaufdrehzahl einstellen.
Vorgabe
Chokefunktion deaktiviert – Chokeknopf ist bis zum Anschlag hineingedrückt.
( S. 24)
Leerlaufdrehzahl
1.400… 1.500 1/min
–
Leerlaufluft-Regulierschraube 2 langsam im Uhrzeigersinn drehen, bis die Leerlaufdrehzahl zu sinken beginnt.
–
Stellung merken und die Leerlaufluft-Regulierschraube nun langsam gegen den
Uhrzeigersinn drehen, bis die Leerlaufdrehzahl wieder sinkt.
–
Zwischen diesen beiden Stellungen den Punkt mit der höchsten Leerlaufdrehzahl
einstellen.
Info
Sollte es dabei zu einem größeren Drehzahlanstieg kommen, die Leerlaufdrehzahl auf normales Niveau reduzieren und die vorangegangenen Arbeitsschritte nochmals durchführen.
Kommt man mit der hier beschriebenen Vorgehensweise zu keinem befriedigendem Ergebnis, kann eine falsch dimensionierte Leerlaufdüse die Ursache dafür sein.
Sollte die Leerlaufluft-Regulierschraube bis zum Anschlag eingedreht sein
und es gab keine Drehzahlveränderung, muss eine kleinere Leerlaufdüse
eingesetzt werden.
Nach einem Düsenwechsel ist mit den Einstellarbeiten von vorne zu beginnen.
Bei größeren Außentemperaturveränderungen und extrem verschiedenen
Höhenlagen sollte der Leerlauf erneut eingestellt werden.
16.5
Schwimmerkammer des Vergasers entleeren
x
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
–
Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort aufwischen.
–
Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben
zum Kraftstoff tanken beachten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungsgemäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.
Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.
Info
Führen Sie diese Arbeit bei kaltem Motor aus.
Wasser in der Schwimmerkammer führt zu Funktionsstörungen.
Vorarbeit
– Drehgriff 1 am Kraftstoffhahn in Stellung OFF drehen.
Es fließt kein Kraftstoff mehr vom Kraftstofftank zum Vergaser.
16
MOTOR ABSTIMMEN
101
Hauptarbeit
– Ein Tuch unter den Vergaser legen, damit der auslaufende Kraftstoff aufgefangen
wird.
–
Verschlussschraube 1 entfernen.
–
Kraftstoff vollständig ablaufen lassen.
–
Verschlussschraube montieren und festziehen.
B01158-10
16.6
Grundstellung des Schalthebels kontrollieren
–
In Fahrtposition auf das Fahrzeug setzen und den Abstand A zwischen Stiefeloberkante und Schalthebel ermitteln.
Abstand Schalthebel zu Stiefeloberkante
»
10… 20 mm
Wenn der Abstand nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Grundstellung des Schalthebels einstellen.
x(
S. 101)
400692-10
16.7
Grundstellung des Schalthebels einstellen
x
–
Schraube 1 entfernen und Schalthebel 2 abnehmen.
–
Verzahnung A von Schalthebel und Schaltwelle reinigen.
–
Schalthebel in gewünschter Position auf die Schaltwelle stecken und Verzahnung
in Eingriff bringen.
B00065-10
Info
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Der Schalthebel darf beim Schalten keine Bauteile des Fahrzeuges berühren.
B00066-10
–
Schraube montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Schalthebel
16.8
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Motorcharakteristik - Hilfsfeder (alle 250/300 Modelle)
Die Hilfsfeder befindet sich auf der rechten Motorseite unterhalb des Wasserpumpendeckels.
Mögliche Zustände
• Hilfsfeder mit gelber Farbmarkierung – Im Auslieferungszustand montierte Hilfsfeder mit mittlerer Abstimmung (Standard) für gute Fahrbarkeit.
• Hilfsfeder mit grüner Farbmarkierung – Im Beipack enthalten Hilfsfeder für noch
weicheren Leistungseinsatz.
• Hilfsfeder mit roter Farbmarkierung – Im Beipack enthalten Hilfsfeder für aggressiven Leistungseinsatz.
B00056-10
Durch verschiedene Federstärken der Hilfsfeder 1 kann die Motorcharakteristik verändert werden.
16
MOTOR ABSTIMMEN
16.9
Motorcharakteristik - Hilfsfeder einstellen
102
x (alle 250/300 Modelle)
Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Heiße Teile wie z. B. Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer und Bremsanlage nicht berühren. Bevor mit Arbeiten an
diesen Teilen begonnen wird, Teile abkühlen lassen.
Vorarbeit
– Motorrad ca. 45º nach links neigen und in dieser Lage gegen Umfallen sichern.
Hauptarbeit
– Schrauben 1 entfernen.
B00057-10
–
Verschlussdeckel 2, Einstellfeder 3, Hilfsfeder 4 und Federeinsatz 5 aus dem
Kupplungsdeckel nehmen.
–
Beide Federn vom Federneinsatz ziehen.
–
Gewünschte Hilfsfeder 4 und Einstellfeder 3 montieren und gemeinsam so in den
Kupplungsdeckel schieben.
B00056-11
Hilfsfeder mit gelber Farbmarkierung (54637072300)
Hilfsfeder mit grüner Farbmarkierung (54837072100)
Hilfsfeder mit roter Farbmarkierung (54837072000)
Die Aussparung des Federeinsatzes 5 greift in den Winkelhebel ein.
Info
B00058-10
Die Schraube 6 darf auf keinen Fall verdreht werden, da sonst die Motorcharakteristik verschlechtert wird.
–
O-Ring im Verschlussdeckel kontrollieren.
–
Verschlussdeckel positionieren.
–
Schrauben montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Auslasssteuerungsdeckel
M5
6 Nm
17
SERVICEARBEITEN MOTOR
17.1
Getriebeölstand kontrollieren
103
Info
Der Getriebeölstand muss bei kaltem Motor kontrolliert werden.
Vorarbeit
– Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
Hauptarbeit
(alle 125/200 Modelle)
– Schraube Getriebeölstandskontrolle 1 entfernen.
–
Getriebeölstand kontrollieren.
Eine geringe Menge Getriebeöl muss aus der Bohrung herauslaufen.
»
Wenn kein Getriebeöl herausläuft:
–
–
B00049-10
Getriebeöl nachfüllen.
x(
S. 105)
Schraube Getriebeölstandskontrolle montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Getriebeölstandskontrolle
M6
10 Nm
(alle 250/300 Modelle)
– Schraube Getriebeölstandskontrolle 1 entfernen.
–
Getriebeölstand kontrollieren.
Eine geringe Menge Getriebeöl muss aus der Bohrung herauslaufen.
»
Wenn kein Getriebeöl herausläuft:
–
–
Getriebeöl nachfüllen.
x(
Vorgabe
B00050-10
Schraube Getriebeölstandskontrolle
17.2
Getriebeöl wechseln
x
–
Getriebeöl ablassen.
x(
S. 104)
–
Getriebeöl einfüllen.
x(
S. 104)
400721-01
400722-01
S. 105)
Schraube Getriebeölstandskontrolle montieren und festziehen.
M6
10 Nm
17
SERVICEARBEITEN MOTOR
17.3
Getriebeöl ablassen
104
x
Warnung
Verbrühungsgefahr Motoröl bzw. Getriebeöl wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß.
–
Geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe tragen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Das Getriebeöl ist bei betriebswarmem Motor abzulassen.
Vorarbeit
– Motorrad auf waagrechter Fläche abstellen.
–
Geeignetes Gefäß unter den Motor bereitstellen.
Hauptarbeit
(alle 125/200 Modelle)
– Getriebeölablassschraube mit Magnet 1 entfernen.
–
Getriebeölablassschraube 2 entfernen.
–
Getriebeöl vollständig ablaufen lassen.
–
Getriebeölablassschrauben gründlich reinigen.
–
Dichtfläche am Motor reinigen.
–
Getriebeölablassschraube mit Magnet 1 und Dichtring montieren und festziehen.
B00051-10
Vorgabe
Getriebeölablassschraube mit Magnet
–
M12x1,5
20 Nm
Getriebeölablassschraube 2 mit Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
Getriebeölablassschraube
M10x1
15 Nm
(alle 250/300 Modelle)
– Getriebeölablassschraube mit Magnet 1 entfernen.
–
Getriebeöl vollständig ablaufen lassen.
–
Getriebeölablassschraube mit Magnet gründlich reinigen.
–
Dichtfläche am Motor reinigen.
–
Getriebeölablassschraube mit Magnet 1 und Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
B00052-10
17.4
Getriebeöl einfüllen
Getriebeölablassschraube mit Magnet
M12x1,5
20 Nm
x
Info
Zu wenig Getriebeöl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Verschleiß des Getriebes.
Hauptarbeit
– Verschraubung 1 entfernen und Getriebeöl einfüllen.
B00053-10
Getriebeöl
(alle 125/200
Modelle)
0,70 l
Motoröl (15W/50) (
S. 129)
Getriebeöl (alle
250/300 Modelle)
0,80 l
Motoröl (15W/50) (
S. 129)
17
SERVICEARBEITEN MOTOR
–
105
Verschraubung montieren und festziehen.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
–
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne
eine geeignete Absauganlage.
Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
Nacharbeit
– Getriebeölstand kontrollieren. (
17.5
Getriebeöl nachfüllen
S. 103)
x
Info
Zu wenig Getriebeöl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Verschleiß des Getriebes.
Der Getriebeölstand muss bei kaltem Motor nachgefüllt werden.
Vorarbeit
– Motorrad auf waagrechter Fläche abstellen.
Hauptarbeit
(alle 125/200 Modelle)
– Schraube Getriebeölstandskontrolle 1 entfernen.
B00049-10
(alle 250/300 Modelle)
– Schraube Getriebeölstandskontrolle 1 entfernen.
B00050-10
–
Verschraubung 2 entfernen.
–
Getriebeöl einfüllen, bis es aus der Bohrung der Schraube Getriebeölstandskontrolle austritt.
Motoröl (15W/50) (
–
S. 129)
Schraube Getriebeölstandskontrolle montieren und festziehen.
Vorgabe
(alle 125/200 Modelle)
Schraube Getriebeölstandskontrolle
B00053-11
M6
10 Nm
M6
10 Nm
(alle 250/300 Modelle)
Schraube Getriebeölstandskontrolle
–
Verschraubung 2 montieren und festziehen.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne
eine geeignete Absauganlage.
17
SERVICEARBEITEN MOTOR
–
Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
106
18
REINIGUNG, PFLEGE
18.1
Motorrad reinigen
107
Hinweis
Materialschaden Beschädigung und Zerstörung von Bauteilen durch Hochdruckreiniger.
–
Beim Reinigen des Fahrzeuges mit einem Hochdruckreiniger, den Wasserstrahl nicht direkt auf elektrische Bauteile, Stecker, Bowdenzüge, Lager usw. richten. Einen Mindestabstand von 60 cm zwischen der Düse des Hochdruckreinigers und dem Bauteil einhalten. Zu hoher Druck kann Störungen verursachen bzw. zur Zerstörung dieser Teile führen.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsorgen.
Info
Reinigen Sie das Motorrad regelmäßig, der Wert und die Optik bleiben so über eine lange Zeit erhalten.
Direkte Sonneneinstrahlung auf das Motorrad während der Reinigung vermeiden.
–
Auspuffanlage verschließen, um das Eindringen von Wasser zu verhindern.
–
Groben Schmutz mit einem weichen Wasserstrahl entfernen.
–
Stark verschmutzte Stellen mit einem handelsüblichen Motorradreiniger einsprühen
und zusätzlich mit einem Pinsel bearbeiten.
Motorradreiniger (
S. 131)
Info
Warmes Wasser, dem ein handelsüblicher Motorradreiniger zugesetzt ist und
einen weichen Schwamm verwenden.
Motorradreiniger nie auf das trockene Fahrzeug auftragen, vorher immer mit
Wasser abspülen.
401061-01
–
Nachdem das Motorrad gründlich mit einem weichen Wasserstrahl abgespült
wurde, sollte es gut trocknen.
–
Schwimmerkammer des Vergasers entleeren.
–
Verschluss der Auspuffanlage entfernen.
x(
S. 100)
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch nasse oder verschmutzte
Bremsanlage.
–
–
Verschmutzte oder nasse Bremsanlage vorsichtig sauber- bzw. trockenbremsen.
Nach der Reinigung ein kurzes Stück fahren, bis der Motor die Betriebstemperatur
erreicht hat.
Info
Durch die Wärme verdunstet das Wasser auch an den unzugänglichen Stellen des Motors und der Bremsanlage.
–
Schutzkappen von den Lenkerarmaturen zurückschieben, damit das eingedrungene
Wasser verdunsten kann.
–
Nach dem Abkühlen des Motorrades alle Gleit- und Lagerstellen schmieren.
–
Kette reinigen. (
–
Blanke Metallteile (Ausnahme Bremsscheiben und Auspuffanlage) mit Korrosionsschutzmittel behandeln.
S. 64)
Reinigungs- und Konservierungsmittel für Metall und Gummi (
–
S. 132)
Alle Kunststoffteile und pulverbeschichteten Teile mit einem milden Reinigungsund Pflegemittel behandeln.
Reinigungs- und Konservierungsmittel für Metall und Gummi (
S. 132)
18
REINIGUNG, PFLEGE
108
(alle EXC Modelle)
– Lenkungsschloss einölen.
Universal Ölspray (
18.2
S. 132)
Kontroll- und Pflegearbeiten für den Winterbetrieb
Info
Wird das Motorrad auch im Winter benutzt, muss mit Streusalz auf den Straßen gerechnet werden. Es müssen daher Vorkehrungen gegen das aggressive Streusalz getroffen werden.
Wurde das Fahrzeug im Streusalz betrieben, ist es nach Fahrtende mit kaltem Wasser zu reinigen. Warmes Wasser würde die
Salzwirkung verstärken.
–
Motorrad reinigen. (
–
Bremsen reinigen.
S. 107)
Info
Nach JEDEM Fahrtende auf gesalzenen Straßen sind die Bremszangen und
Bremsbeläge, im abgekühlten und eingebauten Zustand, gründlich mit kaltem Wasser zu reinigen und gut zu trocknen.
Nach Fahrten auf gesalzenen Straßen ist das Motorrad gründlich mit kaltem
Wasser zu reinigen und gut zu trocknen.
401060-01
–
Motor, Schwingarm und alle anderen blanken oder verzinkten Teile (Bremsscheiben
ausgenommen) mit Korrosionsschutzmittel auf Wachsbasis behandeln.
Info
Es darf kein Korrosionsschutzmittel auf die Bremsscheiben gelangen,
dadurch wird die Bremswirkung stark vermindert.
–
Kette reinigen. (
S. 64)
19
LAGERUNG
19.1
Lagerung
109
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt
sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde
Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungsgemäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.
Info
Wenn Sie das Motorrad für längere Zeit stilllegen wollen, sollten Sie folgende Maßnahmen durchführen oder durchführen lassen.
Prüfen Sie vor der Stilllegung des Motorrades alle Teile auf Funktion und Verschleiß. Wenn Servicearbeiten, Reparaturen oder
Umbauten notwendig sind, sollten diese während der Stilllegung (geringere Auslastung der Werkstätten) durchgeführt werden.
So können Sie lange Wartezeiten in den Werkstätten zu Saisonbeginn vermeiden.
–
Motorrad reinigen. (
–
Getriebeöl wechseln.
–
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
–
Beim letzten Auftanken vor der Stilllegung des Motorrades, Kraftstoffzusatz beimengen.
Kraftstoffzusatz (
401058-01
S. 107)
x(
S. 103)
S. 94)
S. 131)
–
Kraftstoff aus dem Kraftstofftank in einen entsprechenden Behälter ablassen.
–
Schwimmerkammer des Vergasers entleeren.
–
Reifenluftdruck kontrollieren. (
x(
S. 100)
S. 85)
(alle 200/250/300 Modelle)
– Batterie ausbauen.
–
Batterie laden.
x ( S. 87)
x ( S. 87)
Vorgabe
Lagertemperatur der Batterie ohne
direkte Sonneneinstrahlung
–
0… 35 °C
Fahrzeug an einem trockenen Lagerplatz, der keinen großen Temperaturschwankungen unterliegt, abstellen.
Info
KTM empfiehlt, das Motorrad aufzuheben.
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Fahrzeug mit einer luftdurchlässigen Plane oder Decke abdecken.
S. 47)
Info
Luftundurchlässige Materialien sollten keinesfalls verwendet werden, da
Feuchtigkeit nicht entweichen kann und dadurch Korrosion entsteht.
Es ist sehr schlecht, den Motor des stillgelegten Motorrades kurzzeitig laufen zu lassen. Da der Motor dabei nicht genügend warm wird, kondensiert
der beim Verbrennungsvorgang entstehende Wasserdampf und bringt Teile
vom Motor und Auspuff zum Rosten.
19.2
Inbetriebnahme nach der Lagerung
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
(alle 200/250/300 Modelle)
– Batterie laden.
(
x
–
401059-01
Batterie einbauen.
S. 47)
S. 87)
x(
S. 87)
–
Kraftstoff tanken. (
–
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme durchführen. (
–
Probefahrt durchführen.
S. 35)
S. 32)
20
FEHLERSUCHE
110
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
Motor dreht nicht durch (E-Starter)
(alle 200/250/300 Modelle)
Bedienungsfehler
–
Arbeitsschritte zum Startvorgang durchführen.
( S. 32)
Batterie entladen
–
Batterie laden.
–
Ladespannung kontrollieren.
–
Ruhestrom kontrollieren.
Hauptsicherung durchgeschmolzen
Motor dreht durch, springt aber nicht
an
x(
S. 87)
–
x
Generator kontrollieren. x
–
Hauptsicherung ausbauen.
x
–
Hauptsicherung einbauen.
Startrelais defekt
–
Startrelais kontrollieren.
Startermotor defekt
–
Bedienungsfehler
–
Arbeitsschritte zum Startvorgang durchführen.
( S. 32)
Motorrad war längere Zeit nicht in
Betrieb, daher alter Kraftstoff in der
Schwimmerkammer
–
Schwimmerkammer des Vergasers
entleeren.
( S. 100)
Kraftstoffzufuhr unterbrochen
–
Kraftstofftankentlüftung kontrollieren.
–
Kraftstoffhahn reinigen.
–
Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.
Zündkerze verrußt oder nass
–
Zündkerze reinigen und trocknen ggf. wechseln.
Elektrodenabstand der Zündkerze zu
groß
–
Elektrodenabstand einstellen.
x
Startermotor kontrollieren. x
x
Vorgabe
(alle 125/200 Modelle)
Elektrodenabstand Zündkerze
0,60 mm
(alle 250/300 Modelle)
Elektrodenabstand Zündkerze
0,60 mm
Motor hat keinen Leerlauf
Motor dreht nicht hoch
Motor hat zu wenig Leistung
Defekt im Zündsystem
–
Zündsystem kontrollieren.
Kurzschlusskabel im Kabelstrang aufgescheuert, Kurzschlusstaster defekt
–
Kurzschlusstaster kontrollieren.
Stecker oder Zündspule locker oder
oxydiert
–
Stecker reinigen und mit Kontaktspray behandeln.
Wasser im Vergaser bzw. Düsen verstopft
–
Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.
x
x
Leerlaufdüse verstopft
–
Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.
Einstellschrauben am Vergaser verdreht
–
Vergaser - Leerlauf einstellen.
Zündkerze defekt
–
Zündkerze wechseln.
Zündanlage defekt
–
Zündspule kontrollieren.
–
Zündkerzenstecker kontrollieren.
Vergaser läuft über, weil Schwimmernadel verschmutzt oder abgenutzt ist
–
Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.
lockere Vergaserdüsen
–
Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.
Defekt im Zündsystem
–
Zündsystem kontrollieren.
Kraftstoffzufuhr unterbrochen
–
Kraftstofftankentlüftung kontrollieren.
–
Kraftstoffhahn reinigen.
–
Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.
Luftfilter stark verschmutzt
–
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen.
( S. 60)
Auspuffanlage undicht, deformiert
oder zu wenig Glasfasergarnfüllung
im Enddämpfer
–
Auspuffanlage auf Beschädigungen kontrollieren.
–
Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln.
( S. 61)
–
S. 99)
x
Zündsystem kontrollieren.
x
x
x
Defekt im Zündsystem
x(
x
x
20
FEHLERSUCHE
111
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
Motor hat zu wenig Leistung
Membran oder Membrangehäuse
beschädigt
–
Membran und Membrangehäuse kontrollieren.
Motor setzt aus oder patscht in den
Vergaser
Kraftstoffmangel
–
Drehgriff 1 am Kraftstoffhahn in Stellung ON
drehen.
–
Kraftstoff tanken. (
Motor saugt Falschluft an
–
Ansaugflansch und Vergaser auf festen Sitz
kontrollieren.
Stecker oder Zündspule locker oder
oxydiert
–
Stecker reinigen und mit Kontaktspray behandeln.
zu wenig Kühlflüssigkeit im Kühlsystem
–
Kühlsystem auf Dichtheit kontrollieren.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
zu wenig Fahrtwind
–
Motor im Stand abstellen.
Kühlerlamellen stark verschmutzt
–
Kühlerlamellen reinigen.
Schaumbildung im Kühlsystem
–
Kühlflüssigkeit ablassen.
–
Kühlflüssigkeit einfüllen.
Zylinderkopf oder Zylinderkopfdichtung beschädigt
–
Zylinderkopf oder Zylinderkopfdichtung kontrollieren.
geknickter Kühlerschlauch
–
Kühlerschlauch wechseln.
Motor wird übermäßig heiß
falscher Zündzeitpunkt durch lockeren Stator
S. 35)
x(
x(
S. 95)
S. 95)
S. 96)
x
(alle 125/200 Modelle)
– Zündung einstellen. x
Weiße Rauchentwicklung (Dampf im
Abgas)
Zylinderkopf oder Zylinderkopfdichtung beschädigt
–
Zylinderkopf oder Zylinderkopfdichtung kontrollieren.
Getriebeöl tritt am
Entlüftungsschlauch aus
zu viel Getriebeöl eingefüllt
–
Getriebeölstand kontrollieren. (
Wasser im Getriebeöl
Wellendichtring oder Wasserpumpe
beschädigt
–
Wellendichtring und Wasserpumpe kontrollieren.
S. 103)
21
TECHNISCHE DATEN
21.1
Motor
21.1.1
125 EXC EU, 125 EXC SIX DAYS EU
112
Bauart
1-Zylinder 2-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt, mit Membraneinlass und Auslasssteuerung
Hubraum
124,8 cm³
Hub
54,5 mm
Bohrung
54 mm
Kurbelwellenlagerung
1 Rillenkugellager / 1 Zylinderrollenlager
Pleuellager
Nadellager
Kolbenbolzenlager
Nadellager
Kolben
Alu gegossen
Kolbenringe
2 Trapezringe
X-Maß (Kolbenoberkante zur Zylinderoberkante)
0… 0,10 mm
Z-Maß (Höhe der Steuerklappe)
43,7 mm
Primärübersetzung
23:73
Kupplung
Mehrscheibenkupplung im Ölbad / hydraulisch betätigt
Getriebe
6-Gang klauengeschaltet
Getriebeübersetzung
1. Gang
12:33
2. Gang
15:31
3. Gang
17:28
4. Gang
19:26
5. Gang
21:25
6. Gang
20:20
Zündanlage
kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage mit digitaler
Zündverstellung, Typ Kokusan
Zündzeitpunkt (vor OT)
1,4 mm
Zündkerze
NGK BR9 ECMVX
Elektrodenabstand Zündkerze
0,60 mm
Starthilfe
Kickstarter
21.1.2
alle 200 Modelle
Bauart
1-Zylinder 2-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt, mit Membraneinlass und Auslasssteuerung
Hubraum
193 cm³
Hub
60 mm
Bohrung
64 mm
Kurbelwellenlagerung
1 Rillenkugellager / 1 Zylinderrollenlager
Pleuellager
Nadellager
Kolbenbolzenlager
Nadellager
Kolben
Alu gegossen
Kolbenringe
2 Rechteckringe
X-Maß (Kolbenoberkante zur Zylinderoberkante)
0… 0,10 mm
Z-Maß (Höhe der Steuerklappe)
47 mm
Primärübersetzung
23:73
Kupplung
Mehrscheibenkupplung im Ölbad / hydraulisch betätigt
Getriebe
6-Gang klauengeschaltet
Getriebeübersetzung
1. Gang
12:33
2. Gang
15:31
3. Gang
17:28
4. Gang
19:26
21
TECHNISCHE DATEN
113
5. Gang
17:19
6. Gang
22:20
Zündanlage
kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage mit digitaler
Zündverstellung, Typ Kokusan
Zündzeitpunkt (vor OT)
1,6 mm
Zündkerze
NGK BR 8 EG
Elektrodenabstand Zündkerze
0,60 mm
Starthilfe
Kickstarter und E-Starter
21.1.3
alle 250 Modelle
Bauart
1-Zylinder 2-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt, mit Membraneinlass und Auslasssteuerung
Hubraum
249 cm³
Hub
72 mm
Bohrung
66,4 mm
Auslasssteuerung - Verstellbeginn
5.600 1/min
Auslasssteuerung - Verstellende mit roter Hilfsfeder
7.200 1/min
Auslasssteuerung - Verstellende mit gelber Hilfsfeder
7.900 1/min
Auslasssteuerung - Verstellende mit grüner Hilfsfeder
8.400 1/min
Kurbelwellenlagerung
1 Rillenkugellager / 1 Zylinderrollenlager
Pleuellager
Nadellager
Kolbenbolzenlager
Nadellager
Kolben
Alu gegossen
Kolbenringe
2 Trapezringe
X-Maß (Kolbenoberkante zur Zylinderoberkante)
0… 0,10 mm
Z-Maß (Höhe der Steuerklappe)
48 mm
Primärübersetzung
26:72
Kupplung
Mehrscheibenkupplung im Ölbad / hydraulisch betätigt
Getriebe
6-Gang klauengeschaltet
Getriebeübersetzung
1. Gang
14:32
2. Gang
16:26
3. Gang
20:25
4. Gang
22:23
5. Gang
25:22
6. Gang
26:20
Zündanlage
kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage mit digitaler
Zündverstellung, Typ Kokusan
Zündzeitpunkt (vor OT)
1,9 mm
Zündkerze
NGK BR 7 ES
Elektrodenabstand Zündkerze
0,60 mm
Starthilfe
Kickstarter und E-Starter
21.1.4
alle 300 Modelle
Bauart
1-Zylinder 2-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt, mit Membraneinlass und Auslasssteuerung
Hubraum
293 cm³
Hub
72 mm
Bohrung
72 mm
Auslasssteuerung - Verstellbeginn
5.600 1/min
Auslasssteuerung - Verstellende mit roter Hilfsfeder
7.200 1/min
Auslasssteuerung - Verstellende mit gelber Hilfsfeder
7.900 1/min
Auslasssteuerung - Verstellende mit grüner Hilfsfeder
8.400 1/min
21
TECHNISCHE DATEN
114
Kurbelwellenlagerung
1 Rillenkugellager / 1 Zylinderrollenlager
Pleuellager
Nadellager
Kolbenbolzenlager
Nadellager
Kolben
Alu gegossen
Kolbenringe
2 Rechteckringe
X-Maß (Kolbenoberkante zur Zylinderoberkante)
0… 0,10 mm
Z-Maß (Höhe der Steuerklappe)
48,5 mm
Primärübersetzung
26:72
Kupplung
Mehrscheibenkupplung im Ölbad / hydraulisch betätigt
Getriebe
6-Gang klauengeschaltet
Getriebeübersetzung
1. Gang
14:32
2. Gang
16:26
3. Gang
20:25
4. Gang
22:23
5. Gang
25:22
6. Gang
26:20
Zündanlage
kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage mit digitaler
Zündverstellung, Typ Kokusan
Zündzeitpunkt (vor OT)
1,9 mm
Zündkerze
NGK BR 7 ES
Elektrodenabstand Zündkerze
0,60 mm
Starthilfe
Kickstarter und E-Starter
21.2
Anzugsdrehmomente Motor
21.2.1
alle 125/200 Modelle
Schraube Membran
M4
2 Nm
Loctite® 243™
Schraube Arretierhebel
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Auslasssteuerungsdeckel
M5
5 Nm
–
Schraube Auspuffflansch
M5
6 Nm
–
Schraube Fliehkraftversteller
M5
8 Nm
Loctite® 243™
Schraube Generatordeckel
M5
5 Nm
–
Schraube Lagersicherung
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Sicherungsblech Steuerklappenachse
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Wasserpumpenrad
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Zündanlage/Stator
M5
6 Nm
Loctite® 222
Entlüftungsschraube Zylinderkopf
M6
10 Nm
–
Schraube Ansaugflansch/Membrangehäuse
M6
10 Nm
–
Schraube Auslasssteuerung
M6
10 Nm
–
Schraube Getriebeölstandskontrolle
M6
10 Nm
–
Schraube Kickstarter-Anschlagblech
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kupplungsdeckel
M6
10 Nm
–
Schraube Kupplungsfeder
M6
10 Nm
–
Schraube Kupplungsnehmerzylinder
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Motorgehäuse
M6
10 Nm
–
Schraube Schalthebel
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Schraube Schaltkulisse
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Wasserpumpendeckel
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Verstellwelle Auslasssteuerung
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Zylinderkopf
M7
18 Nm
–
21
TECHNISCHE DATEN
115
Mutter Zylinderfuß
M8
30 Nm
–
Schraube Kickstarter
M8
25 Nm
Loctite® 243™
Schraube Schaltarretierung
M8
25 Nm
Loctite® 243™
Steuerklappenachse Auslasssteuerung
M8
1. Stufe
3 Nm
2. Stufe (lösen, gegen den
Uhrzeigersinn)
1/4 Umdrehung
–
Stiftschraube Zylinderfuß
M8
35 Nm
–
Ablassschraube Wasserpumpendeckel
M10x1
15 Nm
–
Getriebeölablassschraube
M10x1
15 Nm
–
Mutter Rotor
M12x1
60 Nm
–
Getriebeölablassschraube mit Magnet
M12x1,5
20 Nm
–
Zündkerze
M14x1,25
25 Nm
–
Mutter Primärrad
M16LHx1,5
130 Nm
Loctite® 243™
Mutter Kupplungsmitnehmer
M18x1,5
130 Nm
Loctite® 243™
Verschlussmutter Auslasssteuerung
M26x1
35 Nm
–
Schraube Arretierhebel
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Auslasssteuerungsdeckel
M5
6 Nm
–
Schraube Halteblech der Auslasssteuerung
M5
7 Nm
Loctite® 243™
Schraube Impulsgeber
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Verschlussdeckel Auslasssteuerung
M5
5 Nm
–
Schraube Wasserpumpenrad
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Winkelhebel Auslasssteuerung
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Ansaugflansch/Membrangehäuse
M6
10 Nm
–
Schraube Auspuffflansch
M6
8 Nm
–
Schraube Generatordeckel
M6
8 Nm
–
Schraube Getriebeölstandskontrolle
M6
10 Nm
–
Schraube Kickstarter-Anschlagblech
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kickstarterfeder
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kupplungsdeckel
M6
10 Nm
–
21.2.2
alle 250/300 Modelle
Schraube Kupplungsfeder
M6
10 Nm
–
Schraube Kupplungsnehmerzylinder
M6
10 Nm
–
Schraube Lagersicherung
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Motorgehäuse
M6
10 Nm
–
Schraube Schaltarretierung
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Schalthebel
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Schraube Startermotor
M6
8 Nm
–
Schraube Stator
M6
8 Nm
Loctite® 243™
Schraube Steuerklappe Auslasssteuerung
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Wasserpumpendeckel
M6
10 Nm
–
Schraube Zwischenradbolzen
M6
8 Nm
Loctite® 648™
Schraube Kickstarter
M8
25 Nm
Loctite® 243™
Schraube Zylinderkopf
M8
27 Nm
–
Mutter Zylinderfuß
M10
35 Nm
–
Ablassschraube Wasserpumpendeckel
M10x1
15 Nm
–
Mutter Rotor
M12x1
60 Nm
–
21
TECHNISCHE DATEN
116
Getriebeölablassschraube mit Magnet
M12x1,5
20 Nm
–
Zündkerze
M14x1,25
25 Nm
–
Mutter Kupplungsmitnehmer
M18x1,5
120 Nm
Loctite® 2701
Mutter Primärrad
M18LHx1,5
150 Nm
Loctite® 648™
21.3
Füllmengen
21.3.1
Getriebeöl
Getriebeöl (alle 125/200
Modelle)
0,70 l
Motoröl (15W/50) (
S. 129)
Getriebeöl (alle 250/300
Modelle)
0,80 l
Motoröl (15W/50) (
S. 129)
1,2 l
Kühlflüssigkeit (
21.3.2
Kühlflüssigkeit
Kühlflüssigkeit
S. 129)
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt) (
21.3.3
S. 129)
Kraftstoff
Kraftstofftankinhalt gesamt ca.
(EXC EU, EXC SIX DAYS)
9,5 l
Superkraftstoff bleifrei (95 Oktan) mit 2-Takt Motoröl gemischt
(1:60) ( S. 130)
Kraftstofftankinhalt gesamt ca.
(EXC AUS, XC‑W)
10 l
Superkraftstoff bleifrei (95 Oktan) mit 2-Takt Motoröl gemischt
(1:60) ( S. 130)
Kraftstoffreserve ca. (EXC EU, EXC SIX DAYS)
2l
Kraftstoffreserve ca. (EXC AUS, XC‑W)
2,5 l
21.4
Fahrgestell
Rahmen
Zentralrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahlrohren
Gabel (EXC EU/AUS, XC‑W)
WP Suspension Up Side Down 4860 MXMA PA
Gabel (EXC SIX DAYS)
WP Suspension Up Side Down 4860 4CS
Federweg (EXC EU/AUS, XC‑W)
vorne
300 mm
Federweg (EXC SIX DAYS)
vorne
292 mm
Federweg
hinten
335 mm
Gabelversatz (alle 125/200 Modelle)
22 mm
Gabelversatz (alle 250/300 Modelle)
20 mm
Federbein
WP Suspension PDS 5018 DCC
Bremsanlage
Scheibenbremsen, Bremszangen schwimmend gelagert
Bremsscheiben - Durchmesser
vorne
260 mm
hinten
220 mm
Bremsscheiben - Verschleißgrenze
vorne
2,5 mm
hinten
3,5 mm
Reifenluftdruck Straße (alle EXC Modelle)
vorne
1,5 bar
hinten
1,5 bar
Reifenluftdruck Gelände
vorne
1,0 bar
hinten
1,0 bar
Sekundärübersetzung (125 EXC EU, 125 EXC SIX DAYS EU)
14:50 (13:50)
21
TECHNISCHE DATEN
117
Sekundärübersetzung (200 EXC EU, 200 EXC AUS)
14:45
Sekundärübersetzung (alle 250/300 EXC Modelle)
14:50 (13:50)
Sekundärübersetzung (250/300 XC‑W)
13:50
Sekundärübersetzung (200 XC‑W USA)
14:48
Kette
5/8 x 1/4"
Lieferbare Kettenräder
38, 40, 42, 45, 48, 49, 50, 51, 52
Steuerkopfwinkel
63,5°
Radstand (alle 125/200 Modelle)
1.471±10 mm
Radstand (alle 250/300 Modelle)
1.482±10 mm
Sitzhöhe unbelastet
960 mm
Bodenfreiheit unbelastet
355 mm
Gewicht ohne Kraftstoff ca. (alle 200 Modelle)
100,2 kg
Gewicht ohne Kraftstoff ca. (125 EXC EU,
125 EXC SIX DAYS EU)
95 kg
Gewicht ohne Kraftstoff ca. (alle 250/300 Modelle)
102,4 kg
Höchstzulässige Achslast vorne
145 kg
Höchstzulässige Achslast hinten
190 kg
Höchstzulässiges Gesamtgewicht
335 kg
21.5
Elektrik
Batterie (alle 200/250/300 Modelle)
YTX4L-BS
Batteriespannung: 12 V
Nennkapazität: 3 Ah
wartungsfrei
Tachobatterie
CR 2430
Batteriespannung: 3 V
Scheinwerfer
S2 / Sockel BA20d
12 V
35/35 W
Begrenzungslicht
W5W / Sockel W2,1x9,5d
12 V
5W
Kontrolllampen
W2,3W / Sockel W1x4,6d
12 V
2,3 W
Blinker
R10W / Sockel BA15s
12 V
10 W
Brems-/Rücklicht
LED
Kennzeichenbeleuchtung
W5W / Sockel W2,1x9,5d
12 V
5W
Gültigkeit
Reifen vorne
Reifen hinten
(alle 125/200 EXC Modelle)
80/100 - 21 M/C 51M TT
MAXXIS MAXX CROSS SI
120/90 - 18 M/C 65R TT
MAXXIS MAXX ENDURO
(alle 250/300 EXC Modelle)
80/100 - 21 M/C 51M TT
MAXXIS MAXX CROSS SI
140/80 - 18 M/C 70R TT
MAXXIS MAXX ENDURO
(200 XC‑W USA)
80/100 - 21 51M TT
Dunlop GEOMAX MX 51
100/100 - 18 59M TT
Dunlop GEOMAX MX 51
(250/300 XC‑W)
80/100 - 21 51M TT
Dunlop GEOMAX MX 51
110/100 - 18 64M TT
Dunlop GEOMAX MX 51
21.6
Reifen
Weitere Informationen finden Sie im Bereich Service unter:
http://www.ktm.com
21
TECHNISCHE DATEN
21.7
Gabel
21.7.1
125 EXC EU, alle 200 Modelle
118
Gabelartikelnummer
14.18.7L.61
Gabel
WP Suspension Up Side Down 4860 MXMA PA
Druckstufendämpfung
Komfort
22 Klicks
Standard
20 Klicks
Sport
18 Klicks
Zugstufendämpfung
Komfort
20 Klicks
Standard
18 Klicks
Sport
16 Klicks
Federvorspannung - Preload Adjuster
Komfort
1 Umdrehung
Standard
2 Umdrehungen
Sport
2 Umdrehungen
Federlänge mit Vorspannbuchse(n)
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
513 mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
513 mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
513 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
3,8 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
4,0 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
4,2 N/mm
Gabellänge
940 mm
Luftkammerlänge
110+10
−20 mm
Gabelöl pro Gabelbein
21.7.2
620 ml
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1) (
S. 129)
250/300 EXC EU, 250/300 EXC AUS, 250/300 XC‑W
Gabelartikelnummer
14.18.7L.63
Gabel
WP Suspension Up Side Down 4860 MXMA PA
Druckstufendämpfung
Komfort
22 Klicks
Standard
20 Klicks
Sport
18 Klicks
Zugstufendämpfung
Komfort
20 Klicks
Standard
18 Klicks
Sport
16 Klicks
Federvorspannung - Preload Adjuster
Komfort
1 Umdrehung
Standard
2 Umdrehungen
Sport
2 Umdrehungen
Federlänge mit Vorspannbuchse(n)
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
513 mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
513 mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
513 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
4,0 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
4,2 N/mm
21
TECHNISCHE DATEN
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
119
4,4 N/mm
Gabellänge
940 mm
Luftkammerlänge
110+10
−20 mm
Gabelöl pro Gabelbein
21.7.3
625 ml
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1) (
S. 129)
125 EXC SIX DAYS EU
Gabelartikelnummer
24.18.7M.61
Gabel
WP Suspension Up Side Down 4860 4CS
Druckstufendämpfung
Komfort
24 Klicks
Standard
22 Klicks
Sport
16 Klicks
Zugstufendämpfung
Komfort
20 Klicks
Standard
18 Klicks
Sport
18 Klicks
Federlänge mit Vorspannbuchse(n)
470 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
3,8 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
4,0 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
4,2 N/mm
Gabellänge
932 mm
Luftkammerlänge
110 mm
Gabelöl pro Gabelbein
21.7.4
607 ml
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1) (
S. 129)
250/300 EXC SIX DAYS EU
Gabelartikelnummer
24.18.7M.63
Gabel
WP Suspension Up Side Down 4860 4CS
Druckstufendämpfung
Komfort
24 Klicks
Standard
22 Klicks
Sport
16 Klicks
Zugstufendämpfung
Komfort
20 Klicks
Standard
18 Klicks
Sport
18 Klicks
Federlänge mit Vorspannbuchse(n)
470 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
4,0 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
4,2 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
4,4 N/mm
Gabellänge
932 mm
Luftkammerlänge
110 mm
Gabelöl pro Gabelbein
607 ml
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1) (
S. 129)
21
TECHNISCHE DATEN
21.8
Federbein
21.8.1
alle 125/200 Modelle
120
Federbeinartikelnummer
12.18.7L.61
Federbein
WP Suspension PDS 5018 DCC
Druckstufendämpfung Low Speed
Komfort
25 Klicks
Standard
20 Klicks
Sport
15 Klicks
Druckstufendämpfung High Speed
Komfort
2 Umdrehungen
Standard
1,5 Umdrehungen
Sport
1,25 Umdrehungen
Zugstufendämpfung
Komfort
28 Klicks
Standard
24 Klicks
Sport
22 Klicks
Federvorspannung
Komfort
6 mm
Standard
6 mm
Sport
6 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
63 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
66 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
69 N/mm
Federlänge
250 mm
Gasdruck
10 bar
Statischer Durchhang
33… 35 mm
Fahrtdurchhang
105… 115 mm
Einbaulänge
417 mm
Stoßdämpferöl (
21.8.2
S. 130)
SAE 2,5
alle 250/300 Modelle
Federbeinartikelnummer
12.18.7L.63
Federbein
WP Suspension PDS 5018 DCC
Druckstufendämpfung Low Speed
Komfort
25 Klicks
Standard
20 Klicks
Sport
15 Klicks
Druckstufendämpfung High Speed
Komfort
2 Umdrehungen
Standard
1,5 Umdrehungen
Sport
1,25 Umdrehungen
Zugstufendämpfung
Komfort
28 Klicks
Standard
24 Klicks
Sport
22 Klicks
Federvorspannung
Komfort
7 mm
Standard
7 mm
Sport
7 mm
Federrate
21
TECHNISCHE DATEN
121
Gewicht Fahrer: 65… 75 kg
66 N/mm
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
69 N/mm
Gewicht Fahrer: 85… 95 kg
72 N/mm
Federlänge
250 mm
Gasdruck
10 bar
Statischer Durchhang
33… 35 mm
Fahrtdurchhang
105… 115 mm
Einbaulänge
417 mm
Stoßdämpferöl (
21.9
S. 130)
SAE 2,5
Anzugsdrehmomente Fahrgestell
Speichennippel Hinterrad
M4,5
5… 6 Nm
–
Speichennippel Vorderrad
M4,5
5… 6 Nm
–
Schraube Batteriepol
(alle 200/250/300 Modelle)
M5
2,5 Nm
–
Schraube Einstellring Federbein
M5
5 Nm
–
Mutter Kabel an Startermotor
(alle 200/250/300 Modelle)
M6
4 Nm
–
Restliche Muttern Fahrgestell
M6
10 Nm
–
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
–
Schraube Bremsscheibe hinten
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Schraube Bremsscheibe vorne
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Schraube Gasdrehgriff
M6
3 Nm
–
Schraube Kettengleitschutz
M6
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kugelgelenk Druckstange am
Fußbremszylinder
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Mutter Fußbremshebelanschlag
M8
20 Nm
–
Mutter Kettenradschraube
M8
35 Nm
Loctite® 2701
Mutter Reifenhalter
M8
10 Nm
–
Restliche Muttern Fahrgestell
M8
25 Nm
–
Restliche Schrauben Fahrgestell
M8
25 Nm
–
Schraube Bremszange vorne
M8
25 Nm
Loctite® 243™
Schraube Gabelbrücke oben
(EXC EU/AUS, XC‑W)
M8
20 Nm
–
Schraube Gabelbrücke oben
(EXC SIX DAYS)
M8
17 Nm
–
Schraube Gabelbrücke unten
(EXC EU/AUS, XC‑W)
M8
15 Nm
–
Schraube Gabelbrücke unten
(EXC SIX DAYS)
M8
12 Nm
–
Schraube Gabelfaust
M8
15 Nm
–
Schraube Gabelschaftrohr oben
(EXC EU/AUS, XC‑W)
M8
20 Nm
–
Schraube Gabelschaftrohr oben
(EXC SIX DAYS)
M8
17 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kettengleitstück
M8
15 Nm
–
Schraube Lenkerklemmbrücke
M8
20 Nm
–
Schraube Motorstreben
M8
33 Nm
–
Schraube Rahmenausleger
M8
35 Nm
Loctite® 2701
Schraube Seitenständerbefestigung
M8
45 Nm
Loctite® 2701
Motortragschraube
M10
60 Nm
–
Restliche Muttern Fahrgestell
M10
45 Nm
–
Restliche Schrauben Fahrgestell
M10
45 Nm
–
Schraube Lenkeraufnahme
M10
40 Nm
Loctite® 243™
21
TECHNISCHE DATEN
122
Schraube Federbein oben
M12
80 Nm
Loctite® 2701
Schraube Federbein unten
M12
80 Nm
Loctite® 2701
Mutter Sitzbankbefestigung
M12x1
20 Nm
–
Mutter Schwingarmbolzen
M16x1,5
100 Nm
–
Einschraubstutzen Kühlsystem
M20x1,5
12 Nm
Loctite® 243™
Mutter Steckachse hinten
M20x1,5
80 Nm
–
Schraube Steuerkopf oben
M20x1,5
12 Nm
–
Schraube Steckachse vorne
M24x1,5
45 Nm
–
21.10
Vergaser
21.10.1 125 EXC EU, 125 EXC SIX DAYS EU
Vergasertyp
KEIHIN PWK 36S AG
Vergaserkennnummer
FK125
Nadelposition
4. Position von oben
Düsennadel
N84I (NOZF / NOZG / NOZH)
Hauptdüse
100 (168 / 170 / 172)
Leerlaufdüse
38x38 (45)
Startdüse
50 (85)
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
2,75 Umdrehungen
Schieber
7 mit Ausschnitt
Schieberanschlag
-
21.10.2 200 EXC EU
Vergasertyp
KEIHIN PWK 36S AG
Vergaserkennnummer
FK027
Nadelposition
3. Position von oben
Düsennadel
NPRH (N1EH / N1EI / N1EJ)
Hauptdüse
100 (158 / 160)
Leerlaufdüse
35x35 (40)
Startdüse
50 (85)
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
1,5 Umdrehungen
Schieber
7 mit Ausschnitt
Schieberanschlag
vorhanden
21.10.3 200 EXC AUS
Vergasertyp
KEIHIN PWK 36S AG
Vergaserkennnummer
FK0121
Nadelposition
3. Position von oben
Düsennadel
R1475J (N1EH / N1EI / N1EJ)
Hauptdüse
162 (158 / 160)
Leerlaufdüse
35 (40)
Startdüse
85
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
1,0 Umdrehung
Schieber
7 mit Ausschnitt
Schieberanschlag
vorhanden
21.10.4 200 XC‑W USA
Vergasertyp
KEIHIN PWK 36S AG
21
TECHNISCHE DATEN
123
Vergaserkennnummer
BM9 0
Nadelposition
3. Position von oben
Düsennadel
N1EI (N1EH / N1EJ)
Hauptdüse
158 (160)
Leerlaufdüse
40
Startdüse
85
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
2,0 Umdrehungen
Schieber
7 mit Ausschnitt
Schieberanschlag
-
21.10.5 250 EXC EU, 250 EXC SIX DAYS EU
Vergasertyp
KEIHIN PWK 36S AG
Vergaserkennnummer
FK028
Nadelposition
2. Position von oben
Düsennadel
N84K (N8RW / N8RJ / N8RK)
Hauptdüse
110 (162 / 165)
Leerlaufdüse
38X38 (35)
Startdüse
50 (85)
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
1,5 Umdrehungen
Schieber
7 mit Ausschnitt
Schieberanschlag
vorhanden
21.10.6 250/300 EXC AUS
Vergasertyp
KEIHIN PWK 36S AG
Vergaserkennnummer
3600C
Nadelposition
1. Position von oben
Düsennadel
N3CJ (N8RW / N8RJ / N8RK / N2ZK / N2ZJ / N2ZL)
Hauptdüse
160 (162 / 165)
Leerlaufdüse
35
Startdüse
85
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
3,5 Umdrehungen
Schieber
7 mit Ausschnitt
Schieberanschlag
vorhanden
21.10.7 250 XC‑W USA
Vergasertyp
KEIHIN PWK 36S AG
Vergaserkennnummer
BC4 0
Nadelposition
4. Position von oben
Düsennadel
N8RJ (N8RW / N8RK)
Hauptdüse
165 (162)
Leerlaufdüse
35
Startdüse
85
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
2,0 Umdrehungen
Schieber
7 mit Ausschnitt
Schieberanschlag
-
21
TECHNISCHE DATEN
124
21.10.8 300 EXC EU, 300 EXC SIX DAYS EU
Vergasertyp
KEIHIN PWK 36S AG
Vergaserkennnummer
FK029
Nadelposition
2. Position von oben
Düsennadel
N84K (N2ZJ / N2ZK / N2ZL)
Hauptdüse
115 (162 / 165)
Leerlaufdüse
38X38 (35)
Startdüse
50 (85)
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
1,75 Umdrehungen
Schieber
7 mit Ausschnitt
Schieberanschlag
vorhanden
21.10.9 300 XC‑W USA
Vergasertyp
KEIHIN PWK 36S AG
Vergaserkennnummer
BC5 0
Nadelposition
4. Position von oben
Düsennadel
N2ZK (N2ZJ / N2ZL)
Hauptdüse
165 (162)
Leerlaufdüse
35
Startdüse
85
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
2,0 Umdrehungen
Schieber
7 mit Ausschnitt
Schieberanschlag
-
21.10.10 Vergaserabstimmung (125 EXC EU, 125 EXC SIX DAYS EU)
x
Gefahr
Erlöschen der Straßenzulassung und des Versicherungsschutzes
für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
–
Das Motorrad ist nur in der homologierten (gedrosselten) Version
In der entdrosselten Version ist das Motorrad nur auf abgesperrten Strecken, außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs,
zu betreiben.
21
TECHNISCHE DATEN
125
401348-01
M/FT ASL
Meereshöhe
TEMP
Temperatur
ASO
Leerlaufluft-Regulierschraube offen
IJ
Leerlaufdüse
NDL
Nadel
POS
Nadelposition von oben
MJ
Hauptdüse
Gilt nicht für Sandstrecken!
21.10.11 Vergaserabstimmung (alle 200 Modelle)
x
Gefahr
Erlöschen der Straßenzulassung und des Versicherungsschutzes
für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
–
Das Motorrad ist nur in der homologierten (gedrosselten) Version
In der entdrosselten Version ist das Motorrad nur auf abgesperrten Strecken, außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs,
zu betreiben.
21
TECHNISCHE DATEN
126
401526-01
M/FT ASL
Meereshöhe
TEMP
Temperatur
ASO
Leerlaufluft-Regulierschraube offen
IJ
Leerlaufdüse
NDL
Nadel
POS
Nadelposition von oben
MJ
Hauptdüse
Gilt nicht für Sandstrecken!
21.10.12 Vergaserabstimmung (alle 250 Modelle)
x
Gefahr
Erlöschen der Straßenzulassung und des Versicherungsschutzes
für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
–
Das Motorrad ist nur in der homologierten (gedrosselten) Version
In der entdrosselten Version ist das Motorrad nur auf abgesperrten Strecken, außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs,
zu betreiben.
21
TECHNISCHE DATEN
127
401043-01
M/FT ASL
Meereshöhe
TEMP
Temperatur
ASO
Leerlaufluft-Regulierschraube offen
IJ
Leerlaufdüse
NDL
Nadel
POS
Nadelposition von oben
MJ
Hauptdüse
Gilt nicht für Sandstrecken!
21.10.13 Vergaserabstimmung (alle 300 Modelle)
x
Gefahr
Erlöschen der Straßenzulassung und des Versicherungsschutzes
für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
–
Das Motorrad ist nur in der homologierten (gedrosselten) Version
In der entdrosselten Version ist das Motorrad nur auf abgesperrten Strecken, außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs,
zu betreiben.
21
TECHNISCHE DATEN
128
401044-01
M/FT ASL
Meereshöhe
TEMP
Temperatur
ASO
Leerlaufluft-Regulierschraube offen
IJ
Leerlaufdüse
NDL
Nadel
POS
Nadelposition von oben
MJ
Hauptdüse
Gilt nicht für Sandstrecken!
21.10.14 Vergaserabstimmung allgemein
x
1... 5
0
1
30
5
0
Nadelposition von oben
Hier sind die fünf möglichen Nadelpositionen abgebildet.
Die Vergaserabstimmung hängt von den definierten Umgebungs- und Einsatzbedingungen ab.
0
2
4
0
B00075-10
22
BETRIEBSSTOFFE
129
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1
nach
– DOT
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Bremsflüssigkeit, welche der angegebenen Norm entspricht (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzt. KTM empfiehlt Castrol und Motorex® Produkte.
Lieferant
Castrol
– RESPONSE BRAKE FLUID SUPER DOT 4
Motorex®
– Brake Fluid DOT 5.1
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1)
nach
– SAE (
S. 133) (SAE 4)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Öle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden
Eigenschaften besitzen.
Hydrauliköl (15)
nach
– ISO VG (15)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Hydrauliköl, welches der angegebenen Norm entspricht (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzt. KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Hydraulic Fluid 75
Kühlflüssigkeit
Vorgabe
– Nur geeignete Kühlflüssigkeit verwenden (auch in Ländern mit hohen Temperaturen). Bei minderwertigen Frostschutzmitteln kann
es zu Korrosion und Schaumbildung kommen. KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Mischungsverhältnis
Gefrierschutz: −25… −45 °C
50 % Korrosions-/Frostschutzmittel
50 % destilliertes Wasser
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt)
−40 °C
Gefrierschutz
Lieferant
Motorex®
– COOLANT G48
Motoröl (15W/50)
nach
– JASO T903 MA (
–
SAE (
S. 133)
S. 133) (15W/50)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Motoröle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzen. KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Top Speed 4T
22
BETRIEBSSTOFFE
130
Motoröl 2-Takt
nach
– JASO FC (
S. 133)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur hochwertiges 2-Takt Motoröl bekannter Marken. KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
vollsynthetisch
Lieferant
Motorex®
– Cross Power 2T
Stoßdämpferöl (SAE 2,5) (50180342S1)
nach
– SAE (
S. 133) (SAE 2,5)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Öle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden
Eigenschaften besitzen.
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)
nach
– DIN EN 228 (ROZ 95)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur bleifreien Superkraftstoff, welcher der angegebenen Norm entspricht oder gleichwertig ist.
–
Ein Anteil von bis zu 10 % Ethanol (E10 Kraftstoff) ist dabei unbedenklich.
Info
Verwenden Sie keinen Kraftstoff aus Methanol (z. B. M15, M85, M100) oder mit einem Anteil von mehr als 10 % Ethanol
(z. B. E15, E25, E85, E100).
Superkraftstoff bleifrei (95 Oktan) mit 2-Takt Motoröl gemischt (1:60)
nach
– DIN EN 228
–
JASO FC (
S. 133) (1:60)
Mischungsverhältnis
1:60
Lieferant
Motorex®
– Cross Power 2T
Motoröl 2-Takt ( S. 130)
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (
S. 130)
23
HILFSSTOFFE
Griffgummikleber (00062030051)
Lieferant
KTM-Sportmotorcycle AG
– GRIP GLUE
Hochviskoses Schmierfett
Vorgabe
– KTM empfiehlt SKF® Produkte.
Lieferant
SKF®
– LGHB 2
Kettenreinigungsmittel
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Chain Clean
Kettenspray Offroad
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Chainlube Offroad
Kraftstoffzusatz
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Fuel Stabilizer
Langzeitfett
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Bike Grease 2000
Luftfilter-Reinigungsmittel
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Twin Air Dirt Bio Remover
Motorradreiniger
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Moto Clean 900
131
23
HILFSSTOFFE
Öl für Schaumstoff-Luftfilter
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Twin Air Liquid Bio Power
Reinigungs- und Konservierungsmittel für Metall und Gummi
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Protect & Shine
Universal Ölspray
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Joker 440 Synthetic
132
24
NORMEN
133
SAE
Die SAE-Viskositätsklassen wurden von der Society of Automotive Engineers festgelegt und dienen der Einteilung der Öle nach ihrer
Viskosität. Die Viskosität beschreibt nur eine Eigenschaft eines Öls und enthält keinerlei Aussage zur Qualität.
JASO T903 MA
Unterschiedliche technische Entwicklungsrichtungen erforderten eine eigene Spezifikation für 4-Takt Motorräder - die JASO T903
MA Norm. Früher wurden für 4-Takt Motorräder Motoröle aus dem PKW Bereich eingesetzt, weil es keine eigene Motorradspezifikation gab. Werden bei PKW Motoren lange Serviceintervalle gefordert, so stehen bei Motorrad Motoren hohe Leistungsausbeute bei
hohen Drehzahlen im Vordergrund. Bei den meisten Motorrad Motoren wird auch das Getriebe und die Kupplung mit dem gleichen
Öl geschmiert. Die JASO MA Norm geht auf diese speziellen Anforderungen ein.
JASO FC
JASO FC ist eine Klassifizierung für ein 2-Takt Motorenöl, welches speziell für die extremen Anforderungen im Rennsport entwickelt
wurde. Dank den erstklassigen synthetischen Estern und den speziell darauf abgestimmten Additiven wird auch unter extremen Bedingungen eine einwandfreie Verbrennung erreicht.
INDEXVERZEICHNIS
134
INDEXVERZEICHNIS
F
A
Abbildungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Arbeitsregeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
B
Batterie
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
laden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Bedienungsanleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Bestimmungsgemäßer Gebrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Betriebsstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Blinkerlampe
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Blinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Bremsbeläge
der Hinterradbremse kontrollieren
der Hinterradbremse wechseln . .
der Vorderradbremse kontrollieren
der Vorderradbremse wechseln . .
Fahrgestellnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Fahrtdurchhang
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Fahrwerksgrundeinstellung
zum Fahrergewicht kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Fahrzeugansicht
hinten rechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
vorne links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Federbein
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . .
Druckstufendämpfung Allgemein .
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrtdurchhang kontrollieren . . . .
Federvorspannung einstellen . . . .
statischen Durchhang kontrollieren
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57
38
57
41
41
40
79
79
75
76
Federbeinartikelnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Fehlersuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110-111
Bremsflüssigkeit
der Hinterradbremse nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
der Vorderradbremse nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Füllmengen
Getriebeöl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104, 116
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35, 116
Kühlflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96, 116
.
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Bremsflüssigkeitsstand
der Hinterradbremse kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . 78
der Vorderradbremse kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Bremsscheiben
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
C
Choke
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Frostschutz
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Fußbremshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Leerweg kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
G
Gabel
Grundeinstellung kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
D
Gabelartikelnummer
Druckstufendämpfung
der Gabel einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Gabelbeine
ausbauen . . . . . . . . . . . .
einbauen . . . . . . . . . . . . .
entlüften . . . . . . . . . . . . .
Federvorspannung einstellen
Staubmanschetten reinigen
Druckstufendämpfung High Speed
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Druckstufendämpfung Low Speed
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
E
Einsatzdefinition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
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49
49
47
45
48
Gabelschutz
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Enddämpfer
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Glasfasergarnfüllung wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Garantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Ersatzteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Gasbowdenzugverlegung
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Erschwerte Einsatzbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
hohe Temperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
langsame Fahrt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
nasse Strecke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
nasser Sand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
niedrige Temperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
schlammige Strecke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schnee . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
trockener Sand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
28
30
30
30
29
31
30
31
29
E-Starterknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Gasbowdenzugspiel
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Gasdrehgriff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Getriebeöl
ablassen .
einfüllen .
nachfüllen
wechseln .
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Getriebeölstand
kontrollieren
Gewährleistung
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104
104
105
103
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
................................ 9
INDEXVERZEICHNIS
135
Griffgummi
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
sichern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
H
Handbremshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Leerweg einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Leerweg kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
14
73
73
73
Hauptsicherung
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Hilfsstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Hinterrad
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Hupentaster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
I
Inbetriebnahme
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . 27
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme . . 32
nach der Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
K
Kette
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
Kettenführung
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Kettenrad
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Kettenritzel
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Kettenspannung
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
Kurzschlusstaster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14-15
L
Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Lenkerposition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Lenkung
absperren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
entsperren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Lichtschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Luftfilter
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Luftfilterkasten
abdichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Luftfilterkastendeckel
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
M
Motor
einfahren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Motorcharakteristik
Hilfsfeder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Hilfsfeder einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Motornummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Motorrad
mit Hubständer aufheben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
vom Hubständer nehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Motorschutz
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
N
Kickstarter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Kontrolllampenübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Not-Aus-Schalter
Kotflügel vorne
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Rahmen
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Reifenluftdruck
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Kraftstofftank
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Reifenzustand
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Kraftstoffhahn
Kühlflüssigkeit
ablassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
einfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
R
Reinigung, Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107-108
S
Kühlflüssigkeitsstand
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94-95
Schalthebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Grundstellung kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Kundendienst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Scheinwerfer
Leuchtweite einstellen
Kupplung
Flüssigkeit wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Flüssigkeitsstand kontrollieren/berichtigen . . . . . . . . . . 70
Scheinwerfereinstellung
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Kupplungshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Scheinwerferlampe
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
INDEXVERZEICHNIS
136
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Schlüsselnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Schutzkleidung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Schwingarm
kontrollieren
Seitenständer . .
Service . . . . . .
Serviceplan . . .
Sicherer Betrieb
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
.
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. . 25
... 9
36-37
... 7
Sicherung
Hauptsicherung wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Sitzbank
abnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
montieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Speichenspannung
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Startvorgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Steuerkopflager
schmieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Steuerkopflagerspiel
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
T
Tacho
Batterie wechseln . . . . . . . . . .
einstellen . . . . . . . . . . . . . . .
Kilometer oder Meilen einstellen
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . .
Uhrzeit einstellen . . . . . . . . . .
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92
17
17
16
18
Tanken
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Tankverschluss
öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Technische Daten
Anzugsdrehmomente Fahrgestell
Anzugsdrehmomente Motor . . .
Elektrik . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrgestell . . . . . . . . . . . . . .
Federbein . . . . . . . . . . . . . . .
Füllmengen . . . . . . . . . . . . . .
Gabel . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motor . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vergaser . . . . . . . . . . . . . . . .
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121
114
117
116
120
116
118
112
117
122
Transport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Typenschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
U
Umwelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Untere Gabelbrücke
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52, 54
V
Vergaser
Leerlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Leerlauf einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Schwimmerkammer entleeren . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Vorderrad
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
W
Winterbetrieb
Kontroll- und Pflegearbeiten
. . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Z
Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Zugstufendämpfung
der Gabel einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
*3211861de*
3211861de
06/2012
KTM-Sportmotorcycle AG
5230 Mattighofen/Österreich
http://www.ktm.com
Foto: Mitterbauer/KTM
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