KTM 50 SX Mini 2019 Mini Bike Benutzerhandbuch

KTM 50 SX Mini 2019 Mini Bike Benutzerhandbuch
BEDIENUNGSANLEITUNG 2019
50 SX
50 SX Mini
Art.-Nr. 3213844de
LIEBER KTM‑KUNDE
Wir möchten Sie recht herzlich zu Ihrer Entscheidung für ein KTM‑Motorrad beglückwünschen. Sie sind nun
Besitzer eines modernen, sportlichen Motorrades, das Ihnen und Ihrem Kind bestimmt viel Freude bereiten wird,
wenn Sie es entsprechend warten und pflegen.
LIEBER KTM‑KUNDE
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Fahren!
Bitte tragen Sie unten die Seriennummern Ihres Fahrzeuges ein.
Fahrzeugidentifikationsnummer (
Motornummer (
S. 14)
Händlerstempel
S. 14)
Die Bedienungsanleitung entsprach zum Zeitpunkt der Drucklegung dem neuesten Stand dieser Baureihe. Kleine
Abweichungen, die sich aus der konstruktiven Weiterentwicklung ergeben, sind jedoch nie ganz auszuschließen.
Alle enthaltenen Angaben sind unverbindlich. Die KTM Sportmotorcycle GmbH behält sich insbesondere das
Recht vor, technische Angaben, Preise, Farben, Formen, Materialien, Dienst- und Serviceleistungen, Konstruktionen, Ausstattungen und Ähnliches ohne vorherige Ankündigung und ohne Angabe von Gründen zu ändern bzw.
ersatzlos zu streichen, sie an lokale Gegebenheiten anzupassen sowie die Fertigung eines bestimmten Modells
ohne vorherige Ankündigung einzustellen. KTM übernimmt keine Haftung für Liefermöglichkeiten, Abweichungen
von Abbildungen und Beschreibungen sowie Druckfehler und Irrtümer. Die abgebildeten Modelle enthalten zum
Teil Sonderausstattungen, die nicht zum serienmäßigen Lieferumfang gehören.
© 2018 KTM Sportmotorcycle GmbH, Mattighofen Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Nachdruck, auch auszugsweise sowie Vervielfältigungen jeder Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Urhebers.
ISO 9001(12 100 6061)
Im Sinne der internationalen Qualitätsmanagementnorm ISO 9001 wendet KTM Qualitätssicherungsprozesse an, die zu höchstmöglicher Produktqualität führen.
Ausgestellt durch: TÜV Management Service
KTM Sportmotorcycle GmbH
Stallhofnerstraße 3
5230 Mattighofen, Österreich
Dieses Dokument ist gültig für folgende Modelle:
50 SX (F6001S4)
50 SX Mini (F6001S5)
*3213844de*
3213844de
11/2018
INHALTSVERZEICHNIS
INHALTSVERZEICHNIS
1
1.1
1.2
2
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
2.7
2.8
2.9
2.10
6
6
6
6
7
7
8
8
8
8
7.2
8
Garantie, Gewährleistung ..................
Betriebsmittel, Hilfsstoffe .................
Ersatzteile, Zubehör .........................
Service ...........................................
Abbildungen....................................
Kundendienst ..................................
10
10
10
10
10
10
8.1
8.2
8.3
8.4
8.5
8.6
8.7
8.8
8.9
9
SERIENNUMMERN..................................... 14
Fahrzeugidentifikationsnummer.........
Typenschild.....................................
Motornummer..................................
Gabelartikelnummer .........................
Federbein‑Artikelnummer .................
14
14
14
15
15
BEDIENELEMENTE..................................... 16
6.7
6.8
6.9
6.10
6.11
6.12
6.13
Handbremshebel..............................
Gasdrehgriff ....................................
Kurzschlusstaster.............................
Kraftstofftankverschluss öffnen .........
Kraftstofftankverschluss schließen.....
Öltankverschluss öffnen
(50 SX Mini) ...................................
Öltankverschluss schließen
(50 SX Mini) ...................................
Kraftstoffhahn .................................
Choke (50 SX) .................................
Choke (50 SX Mini)..........................
Kickstarter ......................................
Fußbremshebel................................
Plug-in-Ständer ...............................
16
16
16
16
17
17
18
18
18
18
19
19
19
Kontroll- und Pflegearbeiten vor
jeder Inbetriebnahme .......................
Fahrzeug starten ..............................
Anfahren .........................................
Fahren ............................................
Abbremsen......................................
Anhalten, Parken .............................
Transportieren .................................
Kraftstoff tanken..............................
Öl tanken (50 SX Mini).....................
23
23
24
24
25
25
26
26
27
SERVICEPLAN ............................................ 28
9.1
9.2
9.3
Zusätzliche Informationen................. 28
Pflichtarbeiten................................. 28
Empfohlene Arbeiten........................ 29
10 FAHRWERK ABSTIMMEN............................ 30
10.2
10.3
Fahrzeugansicht vorn links
(Symboldarstellung) ......................... 12
Fahrzeugansicht hinten rechts
(Symboldarstellung) ......................... 13
Hinweise zur ersten
Inbetriebnahme ............................... 20
Motor einfahren ............................... 22
FAHRANLEITUNG....................................... 23
4.1
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
2
7.1
10.1
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
6
Einsatzdefinition Bestimmungsgemäßer Gebrauch .........
Fehlgebrauch.....................................
Sicherheitshinweise ...........................
Gefahrengrade und Symbole ...............
Warnung vor Manipulationen ...............
Sicherer Betrieb.................................
Schutzkleidung..................................
Arbeitsregeln .....................................
Umwelt .............................................
Bedienungsanleitung..........................
Betriebsstundenzähler ...................... 19
INBETRIEBNAHME..................................... 20
FAHRZEUGANSICHT................................... 12
4.2
5
7
WICHTIGE HINWEISE ................................. 10
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
4
Verwendete Symbole .......................... 5
Benutzte Formatierungen.................... 5
SICHERHEITSHINWEISE............................... 6
2.1
3
6.14
DARSTELLUNGSMITTEL ............................... 5
10.4
10.5
10.6
10.7
10.8
10.9
10.10
10.11
10.12
10.13
10.14
10.15
10.16
10.17
Fahrwerksgrundeinstellung zum
Fahrergewicht kontrollieren ...............
Luftfederung AER 35 (50 SX) ...........
Druckstufendämpfung Federbein
(50 SX)...........................................
Druckstufendämpfung Lowspeed des
Federbeins einstellen (50 SX) ...........
Druckstufendämpfung Highspeed
des Federbeins einstellen (50 SX) .....
Zugstufendämpfung des Federbeins
einstellen ........................................
Maß Hinterrad entlastet ermitteln ......
Statischen Durchhang des
Federbeins kontrollieren ...................
Fahrtdurchhang des Federbeins
kontrollieren ....................................
Federvorspannung des Federbeins
einstellen ....................................
Fahrtdurchhang einstellen .............
Grundeinstellung der Gabel
kontrollieren ....................................
Gabelluftdruck einstellen (50 SX) ......
Zugstufendämpfung der Gabel
einstellen (50 SX) ............................
Lenkerposition .................................
Lenkerposition einstellen ..............
Sitzhöhe einstellen .......................
30
30
31
31
32
32
34
34
35
35
37
38
38
39
40
40
41
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL ............. 42
11.1
11.2
Motorrad mit Hubständer aufheben ... 42
Motorrad vom Hubständer nehmen .... 42
INHALTSVERZEICHNIS
11.3
11.4
11.5
11.6
11.7
11.8
11.9
11.10
11.11
11.12
11.13
11.14
11.15
11.16
11.17
11.18
11.19
11.20
11.21
11.22
11.23
11.24
11.25
11.26
11.27
11.28
11.29
11.30
11.31
11.32
11.33
11.34
11.35
11.36
11.37
11.38
11.39
11.40
11.41
11.42
Gabelbeine entlüften ........................
Staubmanschetten der Gabelbeine
reinigen ..........................................
Gabelschutz ausbauen......................
Gabelschutz einbauen ......................
Gabelbeine ausbauen ....................
Gabelbeine einbauen ....................
Untere Gabelbrücke ausbauen .......
Untere Gabelbrücke einbauen ........
Steuerkopflager-Spiel kontrollieren ....
Steuerkopflager-Spiel einstellen .....
Steuerkopflager schmieren ............
Kraftstofftank ausbauen ................
Kraftstofftank einbauen ................
Startnummerntafel ausbauen ............
Startnummerntafel einbauen.............
Kotflügel vorn ausbauen ...................
Kotflügel vorn einbauen....................
Federbein ausbauen .....................
Federbein einbauen ......................
Sitzbank abnehmen..........................
Sitzbank montieren ..........................
Luftfilter ausbauen .......................
Luftfilter einbauen ........................
Luftfilter und Luftfilterkasten
reinigen .......................................
Endschalldämpfer ausbauen .............
Endschalldämpfer einbauen ..............
Glasfasergarnfüllung des
Endschalldämpfers wechseln .........
Kettenritzelabdeckung ausbauen ....
Kettenritzelabdeckung einbauen ....
Kettenverschmutzung kontrollieren ....
Kette reinigen..................................
Kettenspannung kontrollieren............
Kettenspannung einstellen................
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und
Kettenführung kontrollieren ..............
Kettenführung einstellen ...............
Rahmen kontrollieren ....................
Schwinge kontrollieren ..................
Gasbowdenzug-Verlegung
kontrollieren ....................................
Griffgummi kontrollieren...................
Griffgummi zusätzlich sichern ...........
42
12.5
43
44
44
45
45
47
47
50
51
52
52
53
54
54
55
55
56
57
58
58
58
59
12.6
59
60
60
60
61
62
62
63
63
64
65
67
67
68
68
69
69
12 BREMSANLAGE.......................................... 70
12.1
12.2
12.3
12.4
Spiel des Handbremshebels
kontrollieren ....................................
Spiel des Handbremshebels
einstellen ........................................
Grundstellung des Handbremshebels
einstellen ........................................
Bremsscheiben kontrollieren .............
70
70
70
71
12.7
12.8
12.9
12.10
12.11
12.12
12.13
12.14
12.15
Bremsflüssigkeitsstand der
Vorderradbremse kontrollieren ...........
Bremsflüssigkeit der
Vorderradbremse nachfüllen ..........
Bremsbeläge der Vorderradbremse
kontrollieren ....................................
Bremsbeläge der Vorderradbremse
wechseln .....................................
Leerweg am Fußbremshebel
kontrollieren ....................................
Leerweg des Fußbremshebels
einstellen ....................................
Grundstellung des Fußbremshebels
einstellen ....................................
Bremsflüssigkeitsstand der
Hinterradbremse kontrollieren ...........
Bremsflüssigkeit der
Hinterradbremse nachfüllen ..........
Bremsbeläge der Hinterradbremse
kontrollieren ....................................
Bremsbeläge der Hinterradbremse
wechseln .....................................
72
73
74
74
77
78
78
79
79
81
81
13 RÄDER, REIFEN ......................................... 84
13.1
13.2
13.3
13.4
13.5
13.6
13.7
Vorderrad ausbauen ......................
Vorderrad einbauen ......................
Hinterrad ausbauen ......................
Hinterrad einbauen .......................
Reifenzustand kontrollieren...............
Reifendruck kontrollieren..................
Speichenspannung kontrollieren ........
84
84
85
86
87
88
88
14 KÜHLSYSTEM ............................................ 89
14.1
14.2
14.3
14.4
14.5
Kühlsystem .....................................
Frostschutz und
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren ....
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren ....
Kühlflüssigkeit ablassen ................
Kühlflüssigkeit einfüllen ...............
89
89
90
91
91
15 MOTOR ABSTIMMEN .................................. 93
15.1
Gasdrehgriff‑Einbaulage
kontrollieren .................................... 93
15.2 Gasbowdenzug-Spiel kontrollieren ..... 93
15.3 Gasbowdenzug-Spiel einstellen ...... 94
15.4 Vergaser - Leerlauf (50 SX) ............... 94
15.5 Vergaser - Leerlauf (50 SX Mini)........ 95
15.6 Vergaser - Leerlaufdrehzahl
einstellen (50 SX) ........................ 95
15.7 Vergaser - Leerlaufdrehzahl
einstellen (50 SX Mini) ................. 96
15.8 Kupplungseinstellung
kontrollieren ................................ 97
15.9 Kupplungsdeckel ausbauen ........... 98
15.10 Kupplung einstellen ...................... 98
15.11 Kupplungsdeckel einbauen .......... 100
3
INHALTSVERZEICHNIS
16 SERVICEARBEITEN MOTOR ...................... 101
16.1
16.2
16.3
16.4
16.5
Ölstand kontrollieren
(50 SX Mini) .................................
Ölpumpe entlüften
(50 SX Mini) .................................
Getriebeölstand kontrollieren...........
Getriebeöl wechseln ....................
Getriebeöl nachfüllen ..................
101
101
102
103
104
17 VERGASER ............................................... 106
17.1
17.2
17.3
17.4
Vergaser ausbauen
(50 SX Mini) .................................
Vergaser ausbauen (50 SX)..........
Vergaser einbauen
(50 SX Mini) .................................
Vergaser einbauen (50 SX) ..........
106
107
109
110
18 REINIGUNG, PFLEGE................................ 112
18.1
Motorrad reinigen........................... 112
19 LAGERUNG .............................................. 114
19.1
19.2
Lagerung....................................... 114
Inbetriebnahme nach der
Lagerung....................................... 115
20 FEHLERSUCHE ........................................ 116
21 TECHNISCHE DATEN................................ 119
21.1
21.2
21.3
21.3.1
21.3.2
21.4
21.4.1
21.4.2
21.4.3
21.5
21.6
21.7
21.7.1
21.7.2
21.8
21.8.1
21.8.2
21.9
Motor............................................
Anzugsdrehmomente Motor.............
Vergaser mit Vergaserabstimmung ...
50 SX .......................................
50 SX Mini ...............................
Füllmengen ...................................
Getriebeöl .................................
Kühlflüssigkeit ..........................
Kraftstoff ..................................
Fahrgestell ....................................
Reifen...........................................
Gabel............................................
50 SX .......................................
50 SX Mini ...............................
Federbein......................................
50 SX .......................................
50 SX Mini ...............................
Anzugsdrehmomente Fahrgestell .....
119
119
120
120
120
121
121
121
121
121
122
122
122
122
123
123
123
124
22 BETRIEBSSTOFFE .................................... 126
23 HILFSSTOFFE .......................................... 128
24 NORMEN ................................................. 130
25 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS..................... 131
INDEXVERZEICHNIS ........................................ 132
4
DARSTELLUNGSMITTEL 1
1.1
Verwendete Symbole
Nachfolgend wird die Verwendung von bestimmten Symbolen erklärt.
Kennzeichnet eine erwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).
Kennzeichnet eine unerwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).
Alle Arbeiten, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, erfordern Fachkenntnisse und
technisches Verständnis. Lassen Sie diese Arbeiten, im Interesse der Sicherheit Ihres Kindes,
in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt durchführen! Dort wird Ihr Motorrad von speziell
geschulten Fachkräften mit dem erforderlichen Spezialwerkzeug optimal betreut.
Kennzeichnet einen Seitenverweis (Mehr Informationen sind auf der angegebenen Seite nachzulesen).
Kennzeichnet eine Angabe mit weiterführenden Informationen oder Tipps.
Kennzeichnet das Ergebnis aus einem Prüfschritt.
1.2
Benutzte Formatierungen
Nachfolgend werden die verwendeten Schriftformatierungen erklärt.
Eigenname
Kennzeichnet einen Eigennamen.
Name®
Kennzeichnet einen geschützten Namen.
Marke™
Kennzeichnet eine Marke im Warenverkehr.
Unterstrichene Begriffe
Verweisen auf technische Details des Fahrzeuges oder kennzeichnen Fachwörter, die im Fachwortverzeichnis erklärt sind.
5
2 SICHERHEITSHINWEISE
2.1
Einsatzdefinition - Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Dieses Fahrzeug ist so konzipiert und konstruiert, dass es gängigen Beanspruchungen bei regulärem Wettbewerbseinsatz standhält. Dieses Fahrzeug entspricht den derzeit gültigen Reglements und Kategorien der obersten
internationalen Motorsportverbände.
Info
Betreiben Sie dieses Fahrzeug nur auf abgesperrten Strecken außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs.
2.2
Fehlgebrauch
Setzen Sie das Fahrzeug nur bestimmungsgemäß ein.
Bei nicht bestimmungsgemäßem Einsatz können Gefahren für Personen, Material und die Umwelt entstehen.
Jegliche Verwendung des Fahrzeuges, die über den bestimmungsgemäßen Gebrauch und die Einsatzdefinition
hinausgeht, stellt Fehlgebrauch dar.
Fehlgebrauch umfasst darüber hinaus die Verwendung von Betriebs- und Hilfsstoffen, die die geforderten Spezifikationen für den jeweiligen Einsatz nicht erfüllen.
2.3
Sicherheitshinweise
Für einen sicheren Umgang mit dem beschriebenen Produkt sind einige Sicherheitshinweise zu beachten. Lesen
Sie deshalb diese Anleitung und alle weiteren Anleitungen im Lieferumfang aufmerksam durch. Die Sicherheitshinweise sind im Text optisch hervorgehoben und an den relevanten Stellen verlinkt.
Info
An gut sichtbaren Stellen des beschriebenen Produktes sind verschiedene Hinweis- und Warnhinweisaufkleber angebracht. Entfernen Sie keine Hinweis- oder Warnhinweisaufkleber. Fehlen diese, können Sie
oder andere Personen Gefahren nicht erkennen und sich deshalb verletzen.
2.4
Gefahrengrade und Symbole
Gefahr
Hinweis auf eine Gefahr, die unmittelbar und mit Sicherheit zum Tod oder zu schweren bleibenden Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Warnung
Hinweis auf eine Gefahr, die wahrscheinlich zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt, wenn nicht
die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Vorsicht
Hinweis auf eine Gefahr, die möglicherweise zu leichten Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Hinweis
Hinweis auf eine Gefahr, die zu erheblichen Maschinen- oder Materialschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Hinweis
Hinweis auf eine Gefahr, die zu Umweltschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen
getroffen werden.
6
SICHERHEITSHINWEISE 2
2.5
Warnung vor Manipulationen
Es ist verboten, Änderungen an Bauteilen der Geräuschdämpfung vorzunehmen. Folgende Maßnahmen oder das
Herstellen der entsprechenden Zustände sind gesetzlich verboten:
1
Entfernen oder Außerkraftsetzen jeglicher der Geräuschdämpfung dienender Einrichtungen oder Bauteile
eines Neufahrzeugs vor dessen Verkauf oder Auslieferung an den Endkunden oder während der Nutzungsdauer des Fahrzeugs zu anderen Zwecken als zum Service, zur Reparatur oder zum Austausch sowie
2
Nutzung des Fahrzeugs, nachdem eine derartige Einrichtung oder ein derartiges Bauteil entfernt oder außer
Kraft gesetzt wurde.
Beispiele für gesetzwidrige Manipulation:
1
Entfernen oder Durchbohren von Endschalldämpfern, Prallblechen, Krümmern oder anderen Bauteilen, die
Abgase leiten.
2
Entfernen oder Durchbohren von Teilen des Einlasssystems.
3
Verwendung in nicht ordnungsgemäßem Wartungszustand.
4
Ersetzen beweglicher Teile des Fahrzeugs oder von Teilen der Auspuffanlage oder des Einlasssystems durch
vom Hersteller nicht zugelassene Teile.
2.6
Sicherer Betrieb
Gefahr
Unfallgefahr Ein verkehrsuntüchtiger Fahrer gefährdet sich und andere.
–
Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn Sie durch Alkohol, Drogen oder Medikamente verkehrsuntüchtig sind.
–
Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn Sie dazu physisch oder psychisch nicht in der Lage
sind.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung, wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Berühren Sie keine Teile wie Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer oder Bremsanlage, bevor die
Fahrzeugteile abgekühlt sind.
–
Lassen Sie die Fahrzeugteile abkühlen, bevor Sie Arbeiten durchführen.
Das Fahrzeug nur in einem technisch einwandfreien Zustand, bestimmungsgemäß, sicherheits− und umweltbewusst betreiben.
Das Fahrzeug ist nur von eingewiesenen Personen zu verwenden.
Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen, umgehend in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt beseitigen
lassen.
Am Fahrzeug angebrachte Hinweis-/Warnhinweisaufkleber beachten.
7
2 SICHERHEITSHINWEISE
2.7
Schutzkleidung
Warnung
Verletzungsgefahr Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.
–
Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind bei allen Fahrten geeignete Schutzkleidung wie Helm, Stiefel, Handschuhe sowie Hose und Jacke mit Protektoren trägt.
–
Verwenden Sie für Ihr Kind immer Schutzkleidung, die sich in einwandfreiem Zustand befindet und
den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
–
Seien Sie Ihrem Kind ein Vorbild und tragen auch Sie, wenn Sie selbst Motorrad fahren, geeignete
Schutzkleidung.
Im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit empfiehlt KTM das Betreiben des Fahrzeuges nur mit geeigneter Schutzkleidung.
2.8
Arbeitsregeln
Für einige Arbeiten sind Spezialwerkzeuge notwendig. Diese sind nicht Bestandteil des Fahrzeuges, können aber
unter der angegebenen Nummer in Klammern bestellt werden. Beispiel: Lagerauszieher (15112017000)
Teile, die nicht wiederverwendet werden können (z. B. selbstsichernde Schrauben und Muttern, Dichtungen,
Dichtringe, O-Ringe, Splinte, Sicherungsbleche), beim Zusammenbau durch neue Teile ersetzen.
Für einige Schraubfälle ist eine Schraubensicherung (z. B. Loctite®) erforderlich. Spezifische Hinweise des Herstellers bei der Verwendung beachten.
Teile, die nach dem Zerlegen wiederverwendet werden sollen, reinigen und auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren. Beschädigte oder verschlissene Teile wechseln.
Nach Abschluss einer Reparatur oder eines Service die Betriebssicherheit des Fahrzeuges sicherstellen.
2.9
Umwelt
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ihrem Motorrad sorgt dafür, dass keine Probleme und Konflikte auftauchen
müssen. Um die Zukunft des Motorradfahrens zu sichern, versichern Sie sich, dass Sie das Motorrad im Rahmen
der Legalität benutzen, zeigen Sie Umweltbewusstsein und respektieren Sie die Rechte anderer.
Beachten Sie bei der Entsorgung von Altöl, anderen Betriebs- und Hilfsstoffen und Altteilen die jeweiligen
Gesetze und Richtlinien des jeweiligen Landes.
Da Motorräder nicht der EU-Richtlinie für die Entsorgung von Altfahrzeugen unterliegen, gibt es keine gesetzliche
Regelung zur Entsorgung eines Altmotorrads. Ihr autorisierter KTM‑Händler hilft Ihnen gerne.
2.10
Bedienungsanleitung
Lesen Sie unbedingt diese Bedienungsanleitung genau und vollständig, bevor Sie die erste Ausfahrt unternehmen. Die Bedienungsanleitung enthält viele Informationen und Tipps, die Ihnen Bedienung, Handhabung und
Service erleichtern werden. Nur so erfahren Sie, wie Sie das Fahrzeug am besten für sich abstimmen und wie Sie
sich vor Verletzungen schützen können.
Bewahren Sie die Bedienungsanleitung an einem gut zugänglichen Ort auf, damit Sie bei Bedarf jederzeit nachschlagen können.
Falls Sie mehr über das Fahrzeug wissen wollen oder Unklarheiten beim Lesen auftreten, wenden Sie sich an
einen autorisierten KTM‑Händler.
Die Bedienungsanleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrzeuges und muss beim Verkauf an den neuen
Eigentümer übergeben werden.
8
SICHERHEITSHINWEISE 2
Die Bedienungsanleitung steht außerdem zum Download bei Ihrem autorisierten KTM‑Händler und auf der
KTM‑Website zur Verfügung.
Internationale KTM‑Website: http://www.ktm.com
9
3 WICHTIGE HINWEISE
3.1
Garantie, Gewährleistung
Die im Serviceplan vorgeschriebenen Arbeiten müssen ausschließlich in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt
durchgeführt und sowohl im Service- & Garantieheft als auch im KTM Dealer.net bestätigt werden, da sonst
jeglicher Garantieanspruch verloren geht. Bei Schäden und Folgeschäden, die durch Manipulationen und/oder
Umbauten am Fahrzeug verursacht wurden, kann keine Garantie gewährt werden.
Weiterführende Informationen zur Garantie oder Gewährleistung und deren Abwicklung entnehmen Sie bitte dem
Service- & Garantieheft.
3.2
Betriebsmittel, Hilfsstoffe
Hinweis
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht in das Grundwasser, den Boden oder die Kanalisation gelangen.
Betriebsmittel und Hilfsstoffe laut Bedienungsanleitung und Spezifikation verwenden.
3.3
Ersatzteile, Zubehör
Verwenden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nur Ersatzteile und Zubehörprodukte, die von KTM freigegeben
und/oder empfohlen sind und lassen Sie diese in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt montieren. Für andere
Produkte und daraus entstandene Schäden übernimmt KTM keine Haftung.
Einige Ersatzteile und Zubehörprodukte sind bei den jeweiligen Beschreibungen in Klammern angegeben. Ihr
autorisierter KTM‑Händler berät Sie gerne.
Die aktuellen KTM PowerParts für Ihr Fahrzeug finden Sie auf der KTM‑Website.
Internationale KTM‑Website: http://www.ktm.com
3.4
Service
Die Voraussetzung für den fehlerfreien Betrieb und die Vermeidung von vorzeitigem Verschleiß ist die Einhaltung
der in der Bedienungsanleitung genannten Service­, Pflege- und Einstellarbeiten von Motor und Fahrwerk. Eine
falsche Fahrwerksabstimmung kann Beschädigungen und Brüche an Fahrwerkskomponenten hervorrufen.
Der Einsatz des Fahrzeuges unter erschwerten Bedingungen, z. B. Sand, nasser oder schlammiger
Strecke/Gelände, kann zu deutlich erhöhtem Verschleiß an Komponenten wie Antriebsstrang, Bremsanlagen oder
Federungskomponenten führen. Darum kann eine Kontrolle oder der Austausch von Teilen schon vor Erreichen
des nächsten Serviceintervalls erforderlich sein.
Beachten Sie unbedingt die vorgeschriebenen Einfahrzeiten und Serviceintervalle. Deren genaue Einhaltung trägt
wesentlich zur Erhöhung der Lebensdauer Ihres Motorrades bei.
3.5
Abbildungen
Die in der Anleitung dargestellten Abbildungen enthalten zum Teil Sonderausstattungen.
Zur besseren Darstellung und Erklärung können einige Teile ausgebaut oder nicht abgebildet sein. Ein Ausbau für
die jeweilige Beschreibung ist nicht immer zwingend notwendig. Beachten Sie die textlichen Angaben.
3.6
Kundendienst
Für Fragen zu Ihrem Fahrzeug und zu KTM steht Ihnen Ihr autorisierter KTM‑Händler gerne zur Verfügung.
10
WICHTIGE HINWEISE 3
Die Liste der autorisierten KTM‑Händler finden Sie auf der KTM‑Website.
Internationale KTM‑Website: http://www.ktm.com
11
4 FAHRZEUGANSICHT
4.1
Fahrzeugansicht vorn links (Symboldarstellung)
K01117-10
1
2
3
4
5
6
12
Tankverschluss
Schnellverschluss der Sitzbank
Kettenführung
Plug-in-Ständer (
S. 19)
Choke
Kraftstoffhahn (
S. 18)
FAHRZEUGANSICHT 4
4.2
Fahrzeugansicht hinten rechts (Symboldarstellung)
K01118-10
1
2
3
4
5
6
7
Kurzschlusstaster (
Gasdrehgriff (
S. 16)
S. 16)
Handbremshebel (
S. 16)
Fahrzeugidentifikationsnummer (
Kickstarter (
S. 14)
S. 19)
Fußbremshebel (
S. 19)
Schauglas Bremsflüssigkeit hinten
13
5 SERIENNUMMERN
5.1
Fahrzeugidentifikationsnummer
Die Fahrzeugidentifikationsnummer
rechts eingeprägt.
1 ist auf dem Steuerkopf
401945-10
5.2
Typenschild
(50 SX)
Das Typenschild
1 ist am Rahmenrohr vorn angebracht.
(50 SX Mini)
Das Typenschild
1 ist auf dem Steuerkopf vorn angebracht.
402154-10
401946-10
5.3
Motornummer
1
Die Motornummer
ist an der linken Motorseite unterhalb des
Kettenritzels eingeprägt.
401949-11
14
SERIENNUMMERN 5
5.4
Gabelartikelnummer
Die Gabelartikelnummer
eingeprägt.
1 ist auf der Außenseite der Gabelfaust
401947-10
5.5
Federbein‑Artikelnummer
(50 SX)
Die Federbein‑Artikelnummer
rechten Seite hin eingeprägt.
1 ist unten am Federbein zur
(50 SX Mini)
Die Federbein‑Artikelnummer
Heck hin eingeprägt.
1 ist oben am Federbein zum
H01186-10
1
0
401948-11
15
6 BEDIENELEMENTE
6.1
Handbremshebel
1
Der Handbremshebel
ist am Lenker rechts angebracht.
Mit dem Handbremshebel wird die Vorderradbremse betätigt.
K01119-11
6.2
Gasdrehgriff
Der Gasdrehgriff
1 ist am Lenker rechts angebracht.
K01119-10
6.3
Kurzschlusstaster
Der Kurzschlusstaster
1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
• Kurzschlusstaster in der Grundstellung – In dieser Stellung
ist der Zündstromkreis geschlossen, der Motor kann gestartet
werden.
• Kurzschlusstaster gedrückt – In dieser Stellung ist der
Zündstromkreis unterbrochen, der laufende Motor geht aus,
der stehende Motor springt nicht an.
H00049-10
6.4
Kraftstofftankverschluss öffnen
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
16
–
Tanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
–
Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
–
Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
–
Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
–
Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.
BEDIENELEMENTE 6
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
–
Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in
die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
–
Bewahren Sie Kraftstoff in einem geeigneten Kanister ordnungsgemäß und außerhalb der Reichweite
von Kindern auf.
Hinweis
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht in das Grundwasser, den Boden oder die Kanalisation gelangen.
–
1
Kraftstofftankverschluss
gegen den Uhrzeigersinn drehen
und nach oben abnehmen.
V00252-10
6.5
Kraftstofftankverschluss schließen
–
Kraftstofftankverschluss aufsetzen und im Uhrzeigersinn drehen, bis der Kraftstofftank fest verschlossen ist.
Info
Schlauch der Kraftstofftankentlüftung
legen.
1 knickfrei ver-
V00252-11
6.6
Öltankverschluss öffnen (50 SX Mini)
–
1
Öltankverschluss
gegen den Uhrzeigersinn drehen und
nach oben abnehmen.
V00253-10
17
6 BEDIENELEMENTE
6.7
Öltankverschluss schließen (50 SX Mini)
–
Öltankverschluss aufsetzen und im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Schlauch der Öltankentlüftung
1 knickfrei verlegen.
V00253-11
6.8
Kraftstoffhahn
Der Kraftstoffhahn
seite.
V00278-10
6.9
1 befindet sich an der linken Kraftstofftank-
Mögliche Zustände
• Kraftstoffhahn geschlossen – Die Rändelschraube ist bis zum
Anschlag im Uhrzeigensinn gedreht. Es kann kein Kraftstoff
aus dem Kraftstofftank fließen.
• Kraftstoffhahn geöffnet – Die Rändelschraube ist bis zum
Anschlag gegen den Uhrzeigensinn gedreht. Es kann Kraftstoff aus dem Kraftstofftank fließen.
Choke (50 SX)
1
Der Chokeknopf
ist am Vergaser links angebracht.
Bei aktivierter Chokefunktion wird im Vergaser eine Bohrung freigegeben, über die der Motor zusätzlich Kraftstoff ansaugen kann.
Dadurch ergibt sich ein fetteres Kraftstoff-Luft-Gemisch, wie es
beim Kaltstart benötigt wird.
Info
Bei betriebswarmem Motor muss die Chokefunktion deaktiviert sein.
S03217-10
Mögliche Zustände
• Chokefunktion aktiviert – Chokeknopf ist bis zum Anschlag
herausgezogen.
• Chokefunktion deaktiviert – Chokeknopf ist bis zum Anschlag
hineingedrückt.
6.10
Choke (50 SX Mini)
1
Der Chokehebel
ist am Vergaser rechts angebracht.
Bei aktivierter Chokefunktion wird im Vergaser eine Bohrung freigegeben, über die der Motor zusätzlich Kraftstoff ansaugen kann.
Dadurch ergibt sich ein fetteres Kraftstoff-Luft-Gemisch, wie es
beim Kaltstart benötigt wird.
Info
Bei betriebswarmem Motor muss die Chokefunktion deaktiviert sein.
H00086-10
18
BEDIENELEMENTE 6
Mögliche Zustände
• Chokefunktion aktiviert – Chokehebel ist bis zum Anschlag
nach oben gedrückt.
• Chokefunktion deaktiviert – Chokehebel ist bis zum Anschlag
nach unten gedrückt.
6.11
Kickstarter
1
Der Kickstarter
ist am Motor rechts angebracht.
Der Kickstarter ist schwenkbar.
Info
Vor der Fahrt den Kickstarter zum Motor schwenken.
H01184-10
6.12
Fußbremshebel
1
Der Fußbremshebel
befindet sich vor der rechten Fußraste.
Mit dem Fußbremshebel wird die Hinterradbremse betätigt.
401956-10
6.13
Plug-in-Ständer
1
Die Aufnahme für den Plug-in-Ständer
befindet sich am Rahmen auf der linken Fahrzeugseite.
Der Plug-in-Ständer dient zum Abstellen des Motorrades.
Info
Vor der Fahrt den Plug-in-Ständer entfernen.
402581-10
6.14
Betriebsstundenzähler
1
Der Betriebsstundenzähler
ist links am Rahmen angebracht.
Er zeigt die Gesamtbetriebstunden des Motors an.
Der Betriebsstundenzähler beginnt zu zählen, wenn der Motor
gestartet wird und er stoppt, wenn der Motor abgestellt wird.
Info
Am Betriebsstundenzähler kann nichts gelöscht oder eingestellt werden.
V00491-10
19
7 INBETRIEBNAHME
7.1
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme
Warnung
Unfallgefahr Fehlende physische oder psychische Eignung des Kindes stellt ein großes Risiko dar.
Kinder können Gefahren oft unterschätzen oder nicht erkennen.
–
Ihr Kind muss bereits mit einem Fahrrad fahren können.
–
Ihr Kind muss das Fahrzeug nach einem Sturz selbstständig wieder aufstellen können.
–
Ihr Kind muss verstehen, dass Vorschriften und Anweisungen von Ihnen oder einer anderen Aufsichtsperson befolgt werden müssen.
–
Weisen Sie Ihr Kind an, dass es unter keinen Umständen ohne Aufsichtsperson mit dem Fahrzeug
fahren darf.
–
Weisen Sie Ihr Kind an, dass es nur so schnell fahren darf, wie es sein Fahrkönnen und die Verhältnisse erlauben.
–
Überfordern Sie Ihr Kind nicht.
Erwägen Sie erst dann die Teilnahme an einem Wettbewerb, wenn Kondition, Fahrtechnik und Motivation stimmen.
–
Lassen Sie Ihr Kind nur mit dem Fahrzeug fahren, wenn Ihr Kind sowohl physisch als auch psychisch
geeignet ist.
Warnung
Verletzungsgefahr Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.
–
Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind bei allen Fahrten geeignete Schutzkleidung wie Helm, Stiefel, Handschuhe sowie Hose und Jacke mit Protektoren trägt.
–
Verwenden Sie für Ihr Kind immer Schutzkleidung, die sich in einwandfreiem Zustand befindet und
den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
–
Seien Sie Ihrem Kind ein Vorbild und tragen auch Sie, wenn Sie selbst Motorrad fahren, geeignete
Schutzkleidung.
Warnung
Sturzgefahr Unterschiedliche Reifenprofile an Vorder‑ und Hinterrad beeinträchtigen das Fahrverhalten.
Unterschiedliche Reifenprofile können die Kontrolle über das Fahrzeug erheblich erschweren.
–
Stellen Sie sicher, dass Vorder- und Hinterrad nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift
sind.
Warnung
Unfallgefahr Unangepasste Fahrweise stellt ein großes Risiko dar.
–
Achten Sie darauf, dass Ihr Kind die Fahrgeschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen und seinem
Fahrkönnen anpasst.
Warnung
Unfallgefahr Das Fahrzeug ist nicht für die Mitnahme eines Sozius ausgelegt.
–
Weisen Sie Ihr Kind an, dass es keinen Sozius mitnehmen darf.
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn der Fußbremshebel nicht freigegeben wird, schleifen die Bremsbeläge ununterbrochen.
–
20
Achten Sie darauf, dass Ihr Kind den Fuß vom Fußbremshebel nimmt, wenn es nicht bremsen will.
INBETRIEBNAHME 7
Warnung
Unfallgefahr Die Fahrwerkskomponenten werden bei Überlastung beschädigt oder zerstört.
–
Überschreiten Sie das höchstzulässige Fahrergewicht nicht.
Warnung
Entwendungsgefahr Unbefugt handelnde Personen gefährden sich und andere.
–
Lassen Sie das Fahrzeug nie unbeaufsichtigt, wenn der Motor läuft.
–
Sichern Sie das Fahrzeug vor dem Zugriff Unbefugter.
Info
Beim Betrieb des Motorrades bedenken, dass sich andere Menschen durch übermäßigen Lärm belästigt
fühlen.
–
Sicherstellen, dass die Arbeiten der Auslieferungsinspektion von einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt
durchgeführt wurden.
Die Auslieferungsurkunde und das Service & Garantieheft werden bei der Fahrzeugübergabe ausgehändigt.
Info
Die Auslieferungsurkunde und das Service & Garantieheft gelten als Nachweis für Garantieleistungen.
–
Vor der ersten Fahrt zusammen mit Ihrem Kind die gesamte Bedienungsanleitung aufmerksam durchlesen.
Info
Insbesondere auf die Gefahrenhinweise und die Verletzungsgefahr eingehen.
Ihrem Kind Fahr- und Sturztechnik erklären, z. B. wie sich eine Gewichtsverlagerung auf das Fahrverhalten auswirkt.
–
Ihr Kind mit den Bedienelementen vertraut machen.
–
Grundstellung des Handbremshebels einstellen. (
–
Grundstellung des Fußbremshebels einstellen.
–
Vor der ersten Inbetriebnahme kontrollieren, ob die Grundeinstellung des Fahrwerks für das Gewicht Ihres
Kindes geeignet ist.
–
Gewöhnen Sie Ihr Kind auf einer geeigneten Fläche, am besten auf einer großen freien Wiese, an das Handling des Motorrades.
S. 70)
(
S. 78)
Info
Damit Ihr Kind ein Gefühl für die Betätigung der Bremsanlage bekommt, Ihr Kind zunächst schieben.
Erst wenn Ihr Kind die Vorderradbremse dosieren kann, sollte der Motor gestartet werden.
Ihr Kind soll anfänglich zu einer anderen Person fahren, die Ihrem Kind beim Anhalten und Wenden
hilft.
–
Hindernisse aufstellen, die Ihr Kind umfahren soll, um sich an das Handling des Fahrzeuges zu gewöhnen.
–
Ihr Kind sollte auch versuchen, möglichst langsam und im Stehen zu fahren, um mehr Gefühl für das Motorrad zu bekommen.
–
Ihr Kind soll keine Geländefahrten unternehmen, die die Fähigkeiten und Erfahrung Ihres Kindes überfordern.
–
Ihr Kind sollte während der Fahrt den Lenker mit beiden Händen fest halten und die Füße auf den Fußrasten
lassen.
–
Sicherstellen, dass das höchstzulässige Fahrergewicht nicht überschritten wird.
Vorgabe
maximales Fahrergewicht
≤ 45 kg
maximale Fahrergröße
< 130 cm
21
7 INBETRIEBNAHME
–
Speichenspannung kontrollieren. (
S. 88)
Info
Die Speichenspannung muss nach einer halben Betriebsstunde kontrolliert werden.
–
Motor einfahren. (
7.2
–
S. 22)
Motor einfahren
Während der Einlaufphase die angegebene Motorleistung nicht überschreiten.
Vorgabe
maximale Motorleistung
–
22
während der ersten 3 Betriebsstunden
< 70 %
während der ersten 5 Betriebsstunden
< 100 %
Vollgasfahrten vermeiden!
FAHRANLEITUNG 8
8.1
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme
Info
Vor jeder Fahrt den Zustand des Fahrzeugs und die Betriebssicherheit kontrollieren.
Das Fahrzeug muss beim Betrieb in einem technisch einwandfreien Zustand sein.
–
Getriebeölstand kontrollieren. (
(50 SX Mini)
– Ölstand kontrollieren. (
H02217-01
S. 102)
S. 101)
–
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren.
( S. 72)
–
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren.
( S. 79)
–
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 74)
–
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 81)
–
Funktion der Bremsanlage kontrollieren.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
S. 90)
–
Kettenverschmutzung kontrollieren. (
S. 62)
–
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren.
( S. 65)
–
Kettenspannung kontrollieren. (
–
Reifenzustand kontrollieren. (
–
Reifendruck kontrollieren. (
–
Speichenspannung kontrollieren. (
S. 63)
S. 87)
S. 88)
S. 88)
Info
Die Speichenspannung muss regelmäßig kontrolliert
werden, da bei falscher Speichenspannung die Fahrsicherheit stark beeinträchtigt wird.
8.2
–
Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen. (
–
Gabelbeine entlüften. (
–
Luftfilter kontrollieren.
–
Einstellung und Leichtgängigkeit aller Bedienelemente kontrollieren.
–
Alle Schrauben, Muttern und Schlauchschellen regelmäßig auf
festen Sitz kontrollieren.
–
Kraftstoffvorrat kontrollieren.
S. 43)
S. 42)
Fahrzeug starten
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung, wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
23
8 FAHRANLEITUNG
Hinweis
Motorschaden Hohe Drehzahlen bei kaltem Motor wirken sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
–
Stellen Sie sicher, dass der Motor immer mit niedriger Drehzahl warmgefahren wird.
Info
Wenn das Motorrad schlecht anspringt, kann alter Kraftstoff in der Schwimmerkammer die Ursache sein.
Die leicht entflammbaren Anteile der Kraftstoffe verflüchtigen sich bei längerer Standzeit.
Wenn die Schwimmerkammer mit frischem, zündfähigem Kraftstoff gefüllt ist, wird der Motor sofort
anspringen.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 42)
Stillstand des Motorrades von mehr als 1 Woche
– Schwimmerkammer des Vergasers entleeren.
–
Rändelschraube am Kraftstoffhahn bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Es kann Kraftstoff vom Kraftstofftank zum Vergaser fließen.
Motor kalt
(50 SX)
– Chokeknopf bis zum Anschlag nach oben ziehen und um max. eine ¼ Umdrehung drehen.
(50 SX Mini)
– Chokehebel bis zum Anschlag nach oben drücken.
–
Kickstarterhebel über den vollen Weg kraftvoll nach vorn durchtreten.
Info
Kein Gas geben.
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
8.3
S. 42)
Anfahren
Info
Vor der Fahrt muss der Plug-in-Ständer entfernt werden.
–
Vorsichtig Gas geben.
8.4
Fahren
Info
Wenn beim Betrieb betriebsunübliche Geräusche auftreten, sofort anhalten, den Motor abstellen und eine
autorisierte KTM‑Fachwerkstatt kontaktieren.
–
Wurde die Chokefunktion aktiviert, diese nach dem Erwärmen des Motors deaktivieren.
–
Nach dem Erreichen der Höchstgeschwindigkeit durch volles Aufdrehen des Gasdrehgriffes, diesen auf ¾ Gas
zurückdrehen. Die Geschwindigkeit verringert sich kaum, der Kraftstoffverbrauch geht jedoch stark zurück.
–
Ihr Kind soll immer nur so viel Gas geben, wie der Motor gerade verarbeiten kann - abruptes Aufreißen des
Gasdrehgriffes erhöht den Verbrauch.
–
Ihr Kind sollte den Motor abstellen, wenn längerer Betrieb im Leerlauf oder im Stand bevorsteht.
24
FAHRANLEITUNG 8
Vorgabe
≥ 2 min
8.5
Abbremsen
Warnung
Unfallgefahr Zu starkes Abbremsen blockiert die Räder.
–
Weisen Sie Ihr Kind an, dass es die Bremsweise der Fahrsituation und den Fahrbahnverhältnissen
anpassen muss.
Warnung
Unfallgefahr Ein schwammiger Druckpunkt der Vorder- oder Hinterradbremse verringert die Bremswirkung.
–
Kontrollieren Sie die Bremsanlage und lassen Sie Ihr Kind nicht weiterfahren, bevor das Problem
behoben ist. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Nässe und Schmutz beeinträchtigen die Bremsanlage.
–
Weisen Sie Ihr Kind an, mehrmals vorsichtig abzubremsen, um die Bremsbeläge und Bremsscheiben
zu trocknen und von Schmutz zu befreien.
–
Auf sandigem, regennassem oder schlüpfrigem Untergrund soll vorwiegend die Hinterradbremse betätigt werden.
–
Der Bremsvorgang sollte immer vor Kurvenbeginn abgeschlossen sein.
8.6
Anhalten, Parken
Warnung
Entwendungsgefahr Unbefugt handelnde Personen gefährden sich und andere.
–
Lassen Sie das Fahrzeug nie unbeaufsichtigt, wenn der Motor läuft.
–
Sichern Sie das Fahrzeug vor dem Zugriff Unbefugter.
Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Berühren Sie keine Teile wie Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer oder Bremsanlage, bevor die
Fahrzeugteile abgekühlt sind.
–
Lassen Sie die Fahrzeugteile abkühlen, bevor Sie Arbeiten durchführen.
Hinweis
Materialschaden Falsches Vorgehen beim Parken beschädigt das Fahrzeug.
Wenn das Fahrzeug wegrollt oder umfällt, können erhebliche Schäden entstehen.
Die Bauteile zum Abstellen des Fahrzeuges sind nur für das Fahrzeuggewicht ausgelegt.
–
Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
–
Stellen Sie sicher, dass sich niemand auf das Fahrzeug setzt, wenn das Fahrzeug auf einem Ständer geparkt
ist.
25
8 FAHRANLEITUNG
Hinweis
Brandgefahr Heiße Fahrzeugteile stellen eine Brand- und Explosionsgefahr dar.
–
Stellen Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe leicht brennbarer oder explosionsfähiger Materialien ab.
–
Lassen Sie das Fahrzeug abkühlen, bevor Sie das Fahrzeug abdecken.
–
Motorrad abbremsen.
–
Kurzschlusstaster
–
Rändelschraube am Kraftstoffhahn bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
–
Motorrad auf festem Untergrund abstellen.
8.7
bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis der Motor stillsteht.
Transportieren
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
–
Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
Hinweis
Brandgefahr Heiße Fahrzeugteile stellen eine Brand- und Explosionsgefahr dar.
–
Stellen Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe leicht brennbarer oder explosionsfähiger Materialien ab.
–
Lassen Sie das Fahrzeug abkühlen, bevor Sie das Fahrzeug abdecken.
–
Motor abstellen.
–
Motorrad mit Spanngurten oder anderen geeigneten Befestigungsvorrichtungen gegen Umfallen und Wegrollen sichern.
401475-01
8.8
Kraftstoff tanken
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
26
–
Tanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
–
Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
–
Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
–
Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
–
Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.
FAHRANLEITUNG 8
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
–
Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in
die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
Hinweis
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht in das Grundwasser, den Boden oder die Kanalisation gelangen.
0
–
Motor abstellen.
–
Kraftstofftankverschluss öffnen. (
–
Kraftstofftank bis maximal an das Maß
füllen.
A mit Kraftstoff auf-
Vorgabe
A
Maß
400214-10
–
8.9
S. 16)
35 mm
A
Kraftstofftankinhalt
ca. (50 SX Mini)
2,1 l
Superkraftstoff
bleifrei (ROZ 95)
( S. 127)
Kraftstofftankinhalt
ca. (50 SX)
2,3 l
Superkraftstoff
bleifrei (95 Oktan)
mit 2-Takt Motoröl
gemischt (1:60)
( S. 127)
Kraftstofftankverschluss schließen. (
S. 17)
Öl tanken (50 SX Mini)
Warnung
Motorschaden Ohne 2‑Takt‑Öl im Öltank wird der Motor nicht geschmiert.
–
Füllen Sie den Öltank für eine Kraftstofftankfüllung mindestens bis zur MIN‑Markierung.
–
Motor abstellen.
–
Öltankverschluss öffnen. (
–
Öltank mindestens bis an die MIN‑Markierung
S. 17)
A auffüllen.
Vorgabe
MIN‑Markierung
Öltankinhalt ca.
–
ausreichend für eine Tankfüllung
0,2 l
Öltankverschluss schließen. (
Motoröl 2-Takt
( S. 127)
S. 18)
H00056-10
27
9 SERVICEPLAN
9.1
Zusätzliche Informationen
Alle weiterführenden Arbeiten, die sich aus den Pflichtarbeiten bzw. aus den empfohlenen Arbeiten ergeben, sind
gesondert zu beauftragen und werden gesondert verrechnet.
In Abhängigkeit von lokalen Einsatzbedingungen können in Ihrem Land abweichende Serviceintervalle gelten.
Im Zuge technischer Weiterentwicklungen können sich einzelne Serviceintervalle und Umfänge ändern. Der letztgültige Serviceplan ist immer im KTM Dealer.net hinterlegt. Ihr autorisierter KTM‑Händler berät Sie gern.
9.2
Pflichtarbeiten
alle 80 Betriebsstunden
alle 40 Betriebsstunden
alle 20 Betriebsstunden
einmalig nach 10 Betriebsstunden
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 74)
○
●
●
●
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 81)
○
●
●
●
○
●
●
●
○
●
●
●
●
●
●
○
●
●
●
○
●
●
●
●
●
●
●
●
●
Schwingenlager auf Spiel kontrollieren.
●
●
●
Schwenklager auf Spiel kontrollieren.
●
●
●
○
●
●
●
○
●
●
●
●
●
●
Bremsscheiben kontrollieren. (
S. 71)
Bremsleitungen auf Beschädigung und Dichtheit kontrollieren.
Dichtmanschette Fußbremszylinder wechseln.
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. (
Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren. (
Rahmen kontrollieren.
(
Schwinge kontrollieren.
S. 79)
S. 77)
S. 67)
(
S. 68)
Reifenzustand kontrollieren. (
Reifendruck kontrollieren. (
S. 87)
S. 88)
Radlager auf Spiel kontrollieren.
●
●
●
○
●
●
●
○
●
●
●
○
●
●
●
○
●
●
●
Alle beweglichen Teile (z. B. Handhebel, Kette, ...) schmieren und auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
○
●
●
●
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. (
○
●
●
●
○
●
●
●
○
●
●
●
●
●
●
●
●
Radnaben kontrollieren.
Felgenschlag kontrollieren.
Speichenspannung kontrollieren. (
S. 88)
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren. (
Kettenspannung kontrollieren. (
S. 65)
S. 63)
Spiel des Handbremshebels kontrollieren. (
Steuerkopflager-Spiel kontrollieren. (
S. 72)
S. 70)
S. 50)
Zündkerze und Zündkerzenstecker wechseln.
Getriebeöl wechseln.
(
○
S. 103)
Getriebeölstand kontrollieren. (
●
S. 102)
Alle Schläuche (z. B. Kraftstoff­, Kühl­, Entlüftungs­, Drainageschläuche, ...) und Manschetten auf Risse, Dichtheit und korrekte Verlegung kontrollieren.
○
●
●
●
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
○
●
●
●
Kabel auf Beschädigung und knickfreie Verlegung kontrollieren.
○
●
●
●
Bowdenzüge auf Beschädigung, knickfreie Verlegung und Einstellung kontrollieren.
○
●
●
●
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen.
○
●
●
●
●
●
●
(
S. 59)
Glasfasergarnfüllung des Endschalldämpfers wechseln.
28
S. 89)
(
S. 60)
SERVICEPLAN 9
alle 80 Betriebsstunden
alle 40 Betriebsstunden
alle 20 Betriebsstunden
einmalig nach 10 Betriebsstunden
Gabelservice durchführen. (50 SX Mini)
●
●
Gabelservice durchführen. (50 SX)
●
●
Federbeinservice durchführen. (50 SX Mini)
●
Federbeinservice durchführen. (50 SX)
●
Schrauben und Muttern auf festen Sitz kontrollieren.
○
●
●
●
Leerlaufdrehzahl kontrollieren.
○
●
●
●
●
●
●
Kupplungseinstellung kontrollieren.
(
S. 97)
Endkontrolle: Fahrzeug auf Betriebssicherheit kontrollieren und Probefahrt durchführen.
○
●
●
●
Serviceeintrag im KTM Dealer.net und im Service- & Garantieheft durchführen.
○
●
●
●
○
einmaliges Intervall
●
periodisches Intervall
9.3
Empfohlene Arbeiten
jährlich
alle 80 Betriebsstunden
einmalig nach 20 Betriebsstunden / alle 20 Betriebsstunden
einmalig nach 10 Betriebsstunden
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse wechseln.
●
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse wechseln. (50 SX)
●
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse wechseln. (50 SX Mini)
●
Gabelservice durchführen. (50 SX Mini)
○
Gabelservice durchführen. (50 SX)
○
Federbeinservice durchführen. (50 SX Mini)
○
Federbeinservice durchführen. (50 SX)
○
Steuerkopflager schmieren.
(
●
S. 52)
Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen. (50 SX)
●
Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen. (50 SX Mini)
●
Kleinen Motorservice durchführen. (Zylinder und Kolben kontrollieren. Einlassmembran kontrollieren.)
Großen Motorservice durchführen, inklusive Motor Aus- und Einbau. (Kupplung kontrollieren.
Kolben wechseln. Pleuel, Pleuellager und Hubzapfen wechseln. Getriebe kontrollieren. Kurbelwellenlager wechseln. Alle Motorlager wechseln.)
○
einmaliges Intervall
●
periodisches Intervall
●
●
●
29
10 FAHRWERK ABSTIMMEN
10.1
Fahrwerksgrundeinstellung zum Fahrergewicht kontrollieren
Info
Bei der Fahrwerksgrundeinstellung zuerst das Federbein und danach die Gabel einstellen.
–
Um optimale Fahreigenschaften des Motorrades zu erzielen
und um Beschädigungen an Gabel, Federbein, Schwingarm
und Rahmen zu vermeiden, muss die Grundeinstellung der
Federungskomponenten zum Fahrergewicht passen.
–
KTM Offroad-Motorräder sind im Auslieferungszustand auf ein
Standard‑Fahrergewicht (mit kompletter Schutzkleidung) eingestellt.
Vorgabe
Standard‑Fahrergewicht
25 … 35 kg
–
Wenn das Fahrergewicht außerhalb dieses Bereiches liegt,
muss die Grundeinstellung der Federungskomponenten entsprechend angepasst werden.
–
Kleinere Gewichtsabweichungen können durch Ändern der
Federvorspannung ausgeglichen werden, bei größeren Abweichungen müssen entsprechende Federn montiert werden.
401030-01
10.2
Luftfederung AER 35 (50 SX)
In der Gabel WP Performance Systems AER 35 kommt eine Luftfederung zum Einsatz.
Bei diesem System befindet sich die Federung im linken Gabelbein und die Dämpfung im rechten Gabelbein.
Da die Gabelfedern entfallen, wird ein deutlicher Gewichtsvorteil im Vergleich zu konventionellen Gabeln erreicht.
Auch das Ansprechverhalten bei kleinen Unebenheiten ist deutlich verbessert.
Im normalen Fahrbetrieb übernimmt ausschließlich ein Luftpolster die Federung. Als Endanschlag befindet sich
eine Stahlfeder im linken Gabelbein.
Info
Wenn die Gabel öfter durchschlägt, muss der Luftdruck in der Gabel erhöht werden, um Beschädigungen
an Gabel und Rahmen zu vermeiden.
Der Luftdruck in der Gabel kann mit einer Gabelluftpumpe schnell an das Fahrergewicht, die Streckenverhältnisse und den Fahrerwunsch angepasst werden. Die Gabel muss nicht zerlegt werden. Die aufwendige Montage
härterer oder weicherer Gabelfedern entfällt.
Falls die Luftkammer aufgrund einer beschädigten Dichtung Luft verlieren sollte, sackt die Gabel trotzdem nicht
ein. Die Luft wird in diesem Fall in der Gabel zurückgehalten. Der Federweg bleibt weitestgehend erhalten. Die
Dämpfung wird härter und der Fahrkomfort sinkt.
Die Dämpfung kann in der Zugstufe eingestellt werden.
Die Zugstufeneinstellung befindet sich am oberen Ende des rechten Gabelbeines.
30
FAHRWERK ABSTIMMEN 10
10.3
Druckstufendämpfung Federbein (50 SX)
Die Druckstufendämpfung des Federbeines ist in zwei Bereiche aufgeteilt, High Speed und Low Speed.
High und Low Speed bezieht sich auf die Einfedergeschwindigkeit des Hinterrades und nicht auf die Fahrgeschwindigkeit.
Die High‑Speed‑Einstellung wirkt sich z. B. bei der Landung nach einem Sprung aus, das Hinterrad federt dabei
schnell ein.
Die Low‑Speed‑Einstellung wirkt sich z. B. bei der Fahrt über lange Bodenwellen aus, das Hinterrad federt dabei
langsam ein.
Diese zwei Bereiche sind getrennt einstellbar, der Übergang zwischen High und Low Speed ist jedoch fließend.
Demzufolge wirken sich Änderungen im High‑Speed‑Bereich der Druckstufe auch im Low‑Speed‑Bereich aus und
umgekehrt.
10.4
Druckstufendämpfung Lowspeed des Federbeins einstellen (50 SX)
Vorsicht
Verletzungsgefahr Teile des Federbeins werden umhergeschleudert, wenn das Federbein unsachgemäß
zerlegt wird.
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt.
–
Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Info
Die Low‑Speed‑Einstellung zeigt ihre Wirkung beim langsamen bis normalen Einfedern des Federbeins.
–
1
Einstellschraube
mit einem Schraubendreher bis zum letzten spürbaren Klick im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Verschraubung
–
V00254-10
2 nicht lösen!
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den
Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
Druckstufendämpfung Lowspeed
Komfort
18 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
12 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen
gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung.
31
10 FAHRWERK ABSTIMMEN
10.5
Druckstufendämpfung Highspeed des Federbeins einstellen (50 SX)
Vorsicht
Verletzungsgefahr Teile des Federbeins werden umhergeschleudert, wenn das Federbein unsachgemäß
zerlegt wird.
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt.
–
Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Info
Die High‑Speed‑Einstellung zeigt ihre Wirkung beim schnellen Einfedern des Federbeins.
–
Spritzschutz zur Seite drücken.
–
Einstellschraube
mit einem Gabelschlüssel bis zum
Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
1
Info
Verschraubung
–
V00255-10
2 nicht lösen!
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Umdrehungen
gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
Druckstufendämpfung Highspeed
Komfort
2,5 Umdrehungen
Standard
2 Umdrehungen
Sport
1,5 Umdrehungen
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen
gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung.
–
10.6
Spritzschutz positionieren.
Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen
Vorsicht
Verletzungsgefahr Teile des Federbeins werden umhergeschleudert, wenn das Federbein unsachgemäß
zerlegt wird.
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt.
–
32
Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
FAHRWERK ABSTIMMEN 10
(50 SX)
– Einstellschraube
bis zum letzten spürbaren Klick im
Uhrzeigersinn drehen.
1
–
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen
den Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
Zugstufendämpfung
Komfort
E00742-10
17 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
13 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
(50 SX Mini)
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 42)
–
Mutter
–
Schraube
–
Federbein aus der Aufnahme ziehen und Hinterrad nach
oben drücken.
–
Einstellschraube
bis zum letzten spürbaren Klick im
Uhrzeigersinn drehen.
–
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen
den Uhrzeigersinn drehen.
1 entfernen.
V00257-10
2 entfernen.
V00258-10
3
Vorgabe
Zugstufendämpfung
Standard
V00259-10
12 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
33
10 FAHRWERK ABSTIMMEN
–
Hinterrad und Federbein positionieren.
–
Schraube
2 und Mutter 1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube
Federbein
unten
–
M10
45 Nm
Loctite® 243™
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 42)
V00260-10
10.7
Maß Hinterrad entlastet ermitteln
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
A
0
S. 42)
Hauptarbeit
– Einen möglichst senkrechten Abstand zwischen der Hinterradachse und einem Fixpunkt messen - z. B. eine Markierung an
der Seitenverkleidung.
–
Wert als Maß
A notieren.
400988-10
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
10.8
S. 42)
Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren
A
0
–
Maß
–
Das Motorrad mithilfe eines Helfers senkrecht halten.
–
Erneut den Abstand zwischen der Hinterradachse und dem
Fixpunkt messen.
–
Wert als Maß
A Hinterrad entlastet ermitteln. (
S. 34)
B notieren.
Info
Der statische Durchhang ist die Differenz der Maße
und
.
A
B
–
Statischen Durchhang kontrollieren.
B
0
»
400989-10
34
Statischer Durchhang
(50 SX)
12 mm
Statischer Durchhang
(50 SX Mini)
10 mm
Wenn der statische Durchhang kleiner oder größer als das
angegebene Maß ist:
–
Federvorspannung des Federbeins einstellen.
( S. 35)
FAHRWERK ABSTIMMEN 10
10.9
Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren
–
Maß
–
Mithilfe einer Person, die das Motorrad hält, setzt sich der
Fahrer mit kompletter Schutzkleidung in normaler Sitzposition
(Füße auf den Fußrasten) auf das Motorrad und wippt einige
Male auf und nieder.
A
0
A Hinterrad entlastet ermitteln. (
S. 34)
Die Hinterradaufhängung pendelt sich ein.
–
Eine weitere Person misst nun erneut den Abstand zwischen
der Hinterradachse und dem Fixpunkt.
–
Wert als Maß
C notieren.
Info
Der Fahrtdurchhang ist die Differenz der Maße
und
.
A
C
C
0
–
Fahrtdurchhang kontrollieren.
400990-10
»
Fahrtdurchhang (50 SX)
80 mm
Fahrtdurchhang
(50 SX Mini)
65 mm
Wenn der Fahrtdurchhang vom angegebenen Maß
abweicht:
–
10.10
Fahrtdurchhang einstellen.
(
S. 37)
Federvorspannung des Federbeins einstellen
Vorsicht
Verletzungsgefahr Teile des Federbeins werden umhergeschleudert, wenn das Federbein unsachgemäß
zerlegt wird.
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt.
–
Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Vorarbeit
(50 SX)
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 42)
(50 SX Mini)
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 42)
–
Hinterrad ausbauen.
(
S. 85)
–
Federbein ausbauen.
–
Federbein im ausgebauten Zustand gründlich reinigen.
(
S. 56)
35
10 FAHRWERK ABSTIMMEN
Hauptarbeit
(50 SX)
– Gesamte Federlänge im gespannten Zustand messen und
den Wert notieren.
–
–
1 lösen.
Einstellring 2 drehen, bis die Feder vollständig entspannt
Konterring
ist.
Hakenschlüssel (T304)
V00261-10
Hakenschlüssel (T1533)
–
Gesamte Federlänge im entspannten Zustand messen.
–
Feder durch Drehen des Einstellrings
bene Maß spannen.
2 auf das vorgege-
Vorgabe
Federvorspannung
Standard
3 mm
Info
Die Federvorspannung ist die Differenz zwischen
der entspannten Federlänge und der gespannten
Federlänge.
In Abhängigkeit vom statischen Durchhang bzw.
Fahrtdurchhang kann eine höhere oder niedrigere
Federvorspannung notwendig sein.
–
Konterring
1 festziehen.
(50 SX Mini)
– Gesamte Federlänge im gespannten Zustand messen und
den Wert notieren.
–
–
1 lösen.
Einstellring 2 drehen, bis die Feder vollständig entspannt
Konterring
ist.
Hakenschlüssel (T304)
V00262-10
Hakenschlüssel (T1533)
–
Gesamte Federlänge im entspannten Zustand messen.
–
Feder durch Drehen des Einstellrings
bene Maß spannen.
2 auf das vorgege-
Vorgabe
Federvorspannung
Standard
5 mm
Info
Die Federvorspannung ist die Differenz zwischen
der entspannten Federlänge und der gespannten
Federlänge.
In Abhängigkeit vom statischen Durchhang bzw.
Fahrtdurchhang kann eine höhere oder niedrigere
Federvorspannung notwendig sein.
–
36
Konterring
1 festziehen.
FAHRWERK ABSTIMMEN 10
Nacharbeit
– Federbein einbauen.
–
10.11
(
S. 57)
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 42)
Fahrtdurchhang einstellen
Vorarbeit
(50 SX)
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 42)
(50 SX Mini)
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 42)
–
Hinterrad ausbauen.
(
S. 85)
–
Federbein ausbauen.
–
Federbein im ausgebauten Zustand gründlich reinigen.
(
S. 56)
Hauptarbeit
– Eine entsprechende Feder auswählen und montieren.
Vorgabe
Federrate (50 SX)
B00292-10
Gewicht Fahrer: 15 …
25 kg
30 N/mm
Gewicht Fahrer (Standard): 25 … 35 kg
35 N/mm
Gewicht Fahrer: 35 …
45 kg
40 N/mm
Federrate (50 SX Mini)
Gewicht Fahrer: 15 …
25 kg
65 N/mm
Gewicht Fahrer (Standard): 25 … 35 kg
75 N/mm
Gewicht Fahrer: 35 …
45 kg
85 N/mm
Info
Die Federrate ist an der Federaußenseite angeführt.
Kleinere Gewichtsabweichungen können durch Ändern
der Federvorspannung ausgeglichen werden.
Nacharbeit
– Federbein einbauen.
(
S. 57)
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren. (
–
Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren. (
–
Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen. (
S. 42)
S. 34)
S. 35)
S. 32)
37
10 FAHRWERK ABSTIMMEN
10.12
Grundeinstellung der Gabel kontrollieren
Info
Bei der Gabel kann aus verschiedenen Gründen kein exakter Fahrtdurchhang festgelegt werden.
(50 SX)
– Kleinere Abweichungen des Fahrergewichtes können durch
den Gabelluftdruck ausgeglichen werden.
–
401000-01
(50 SX Mini)
– Kleinere Abweichungen des Fahrergewichtes können wie
beim Federbein durch die Federvorspannung ausgeglichen
werden.
–
10.13
Wenn die Gabel öfter durchschlägt (harter Endanschlag
beim Einfedern), muss der Gabelluftdruck im Rahmen der
Vorgabe erhöht werden, um Beschädigungen an Gabel und
Rahmen zu vermeiden.
Wenn die Gabel öfter durchschlägt (harter Endanschlag
beim Einfedern), müssen härtere Gabelfedern montiert
werden, um Beschädigungen an Gabel und Rahmen zu vermeiden.
Gabelluftdruck einstellen (50 SX)
Warnung
Unfallgefahr Änderungen der Fahrwerkseinstellung können das Fahrverhalten stark verändern.
Extreme Änderungen der Fahrwerkseinstellung können das Fahrverhalten wesentlich verschlechtern und
Bauteile überlasten.
–
Nehmen Sie Einstellungen nur innerhalb des empfohlenen Bereiches vor.
–
Lassen Sie Ihr Kind nach Änderungen zuerst langsam fahren, um das Fahrverhalten abzuschätzen.
Info
Luftdruck frühestens 5 Minuten nach Abstellen des Motors unter gleichen Bedingungen kontrollieren oder
einstellen.
Die Luftfederung befindet sich im linken Gabelbein. Die Zugstufendämpfung befindet sich im rechten
Gabelbein.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
Hauptarbeit
– Schutzkappe
–
S. 42)
1 entfernen.
2 ganz zusammenschieben.
Gabelluftpumpe
Gabelluftpumpe (79412966000)
Info
Die Gabelluftpumpe befindet sich im Beipack des
Motorrades.
V00226-10
–
38
Gabelluftpumpe mit dem linken Gabelbein verbinden.
FAHRWERK ABSTIMMEN 10
Die Anzeige der Gabelluftpumpe schaltet sich automatisch
ein.
Beim Verbinden entweicht etwas Luft aus dem Gabelbein.
Info
Dies ist durch das Volumen des Schlauches bedingt
und stellt keinen Defekt der Gabelluftpumpe oder der
Gabel dar.
Beiliegende KTM PowerParts‑Anleitung beachten.
–
Luftdruck nach Vorgabe einstellen.
Vorgabe
Luftdruck
2 bar
Änderung des Luftdruckes
schrittweise um
0,2 bar
Minimaler Luftdruck
1,4 bar
Maximaler Luftdruck
4 bar
Info
Luftdruck keinesfalls außerhalb des angegebenen
Bereiches einstellen.
–
Gabelluftpumpe vom linken Gabelbein trennen.
Beim Trennen entweicht Überdruck aus dem Schlauch,
das Gabelbein selbst verliert keine Luft.
Die Anzeige der Gabelluftpumpe schaltet sich nach
80 Sekunden automatisch ab.
–
Schutzkappe montieren.
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
10.14
S. 42)
Zugstufendämpfung der Gabel einstellen (50 SX)
Info
Die hydraulische Zugstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Ausfedern der Gabel.
–
Einstellschraube
hen.
1 bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn dre-
Info
1
Die Einstellschraube
befindet sich am oberen Ende
des rechten Gabelbeines.
–
V00263-10
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den
Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
Zugstufendämpfung
Komfort
15 Klicks
Standard
12 Klicks
Sport
10 Klicks
39
10 FAHRWERK ABSTIMMEN
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen
gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim
Ausfedern.
10.15
Lenkerposition
An der oberen Gabelbrücke befinden sich 2 Bohrungen im
Abstand
zueinander.
A
Bohrungsabstand
15 mm
A
0
A
Die Bohrungen an der Lenkeraufnahme sind im Abstand
der Mitte platziert.
B
0
Bohrungsabstand
B aus
3,5 mm
B
400565-10
Die Lenkeraufnahme kann in 4 verschiedenen Positionen montiert
werden. Dadurch besteht die Möglichkeit, den Lenker in die angenehmste Position für den Fahrer zu bringen.
10.16
Lenkerposition einstellen
Warnung
Unfallgefahr Ein reparierter Lenker stellt ein Sicherheitsrisiko dar.
Wenn der Lenker gebogen oder gerichtet wird, ermüdet das Material. Als Folge ist ein Lenkerbruch möglich.
–
Wechseln Sie den Lenker, wenn der Lenker beschädigt oder verbogen ist.
–
1
0
1
Schrauben
entfernen. Lenkerklemmbrücken abnehmen.
Lenker abnehmen und zur Seite legen.
Info
2
0
Bauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.
Kabel und Leitungen nicht knicken.
400564-10
–
Schrauben
–
Lenkeraufnahme in die gewünschte Position bringen. Schrauben
montieren und festziehen.
2 entfernen. Lenkeraufnahme abnehmen.
2
Vorgabe
Schraube Lenkeraufnahme
–
M10
40 Nm
Loctite® 243™
Lenker positionieren.
Info
Auf die korrekte Verlegung der Kabel und Leitungen
achten.
–
40
Lenkerklemmbrücken positionieren. Schrauben
und gleichmäßig festziehen.
1 montieren
FAHRWERK ABSTIMMEN 10
Vorgabe
Schraube Lenkerklemmbrücke
M8
20 Nm
Info
Auf gleichmäßige Spaltmaße achten.
10.17
Sitzhöhe einstellen
Warnung
Unfallgefahr Änderungen der Fahrwerkseinstellung können das Fahrverhalten stark verändern.
–
Fahren Sie nach Änderungen zuerst langsam, um das Fahrverhalten abzuschätzen.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
Hauptarbeit
– Mutter
S. 42)
1 entfernen.
E00746-10
–
Hinterrad mit Schwinge halten und Schraube
–
Federbein abhängig von der gewünschten Sitzhöhe positionieren.
2 entfernen.
Vorgabe
E00745-10
–
–
niedrige Sitzposition (Standard)
A
hohe Sitzposition
B
2 positionieren.
Mutter 1 montieren und Verschraubung festziehen.
Schraube
Vorgabe
Schraube Federbein oben
M10
45 Nm
Loctite® 243™
E00746-10
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 42)
41
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.1
Motorrad mit Hubständer aufheben
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
–
Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
–
Motorrad am Rahmen unterhalb des Motors aufheben.
Hubständer (78929955100)
Beide Räder haben keinen Bodenkontakt.
–
Motorrad gegen Umfallen sichern.
401942-01
11.2
Motorrad vom Hubständer nehmen
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
–
Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
–
Motorrad vom Hubständer nehmen.
–
Hubständer entfernen.
–
Zum Abstellen des Motorrades den Plug-in-Ständer
in die
Aufnahme für den Plug-in-Ständer auf der linken Seite des
Fahrzeuges einsetzen.
1
Info
Vor der Fahrt den Plug-in-Ständer entfernen.
402581-10
11.3
Gabelbeine entlüften
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
Hauptarbeit
(50 SX)
– Entlüftungsschrauben
S. 42)
1 lösen.
Eventuell vorhandener Überdruck aus dem Gabelinneren entweicht.
–
H01162-10
42
Entlüftungsschrauben festziehen.
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11
(50 SX Mini)
– Entlüftungsschrauben
1 lösen.
Eventuell vorhandener Überdruck aus dem Gabelinneren entweicht.
–
Entlüftungsschrauben festziehen.
H01183-11
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
11.4
S. 42)
Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Gabelschutz ausbauen. (
Hauptarbeit
– Staubmanschetten
schieben.
S. 42)
S. 44)
1 an beiden Gabelbeinen nach unten
Info
Die Staubmanschetten sollen Staub und groben
Schmutz von den Gabelinnenrohren abstreifen. Mit
der Zeit kann Schmutz hinter die Staubmanschetten
gelangen. Wird dieser Schmutz nicht entfernt, können
die dahinter liegenden Dichtringe undicht werden.
S00886-10
Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
–
–
Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
–
Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit
Bremsenreiniger.
Staubmanschetten und Gabelinnenrohre an beiden Gabelbeinen reinigen und einölen.
Universal Ölspray (
S. 129)
–
Staubmanschetten in die Einbaulage zurückdrücken.
–
Überflüssiges Öl entfernen.
Nacharbeit
– Gabelschutz einbauen. (
–
S. 44)
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 42)
43
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.5
Gabelschutz ausbauen
–
–
1 entfernen und Klemme abnehmen.
Schrauben 2 am linken Gabelbein entfernen. Gabelschutz
Schrauben
abnehmen.
V00266-10
–
Schrauben
abnehmen.
–
Gabelschutz am rechten Gabelbein positionieren. Schrauben
montieren und festziehen.
3 am rechten Gabelbein entfernen. Gabelschutz
V00267-11
11.6
Gabelschutz einbauen
1
Vorgabe
Restliche Schrauben
Fahrwerk
M6
10 Nm
V00267-10
–
Gabelschutz am linken Gabelbein positionieren.
Schrauben
montieren und festziehen.
2
Vorgabe
Restliche Schrauben
Fahrwerk
–
V00266-11
44
M6
10 Nm
Bremsleitung und Klemme positionieren. Schrauben
tieren und festziehen.
3 mon-
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11
11.7
Gabelbeine ausbauen
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Vorderrad ausbauen.
(
S. 42)
S. 84)
Hauptarbeit
– Schrauben
–
1 entfernen und Klemme abnehmen.
Schrauben 2 entfernen und Bremssattel abnehmen.
–
Bremssattel mit Bremsleitung spannungsfrei zur Seite hängen.
Info
Bremsleitung nicht knicken.
V00270-10
(50 SX)
– Schrauben
–
3 lösen. Gabelbein links entfernen.
Schrauben 4 lösen. Gabelbein rechts entfernen.
V00269-10
(50 SX Mini)
– Schrauben
–
3 lösen. Gabelbein links entfernen.
Schrauben 4 lösen. Gabelbein rechts entfernen.
V00268-10
11.8
Gabelbeine einbauen
Hauptarbeit
(50 SX)
– Gabelbeine positionieren.
Die Entlüftungsschrauben
niert.
1 sind nach vorn positio-
Info
H01162-10
Die zweite eingefräste Nut im Gabelbein muss mit
der Oberkante der oberen Gabelbrücke abschließen.
45
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
–
Schrauben
2 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
Schrauben
M8
20 Nm
3 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten
V00269-11
M8
15 Nm
(50 SX Mini)
– Gabelbeine positionieren.
Die Entlüftungsschrauben
niert.
1 sind nach vorn positio-
Info
Die zweite eingefräste Nut (von oben) muss mit der
Oberkante der oberen Gabelbrücke abschließen.
H01183-11
–
Schrauben
2 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
Schrauben
M8
20 Nm
3 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten
V00268-11
–
M8
Bremssattel positionieren, Schraube
ziehen.
15 Nm
4 montieren und fest-
Vorgabe
Schraube
Bremssattel
vorn
–
Schraube
20 Nm
Loctite® 243™
5 montieren und festziehen.
Vorgabe
E00762-10
Schraube
Bremssattel
vorn
–
M8x40
20 Nm
Loctite® 243™
Bremsleitung und Klemme positionieren. Schrauben
tieren und festziehen.
Nacharbeit
– Vorderrad einbauen.
46
M8x60
(
S. 84)
6 mon-
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11
11.9
Untere Gabelbrücke ausbauen
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Vorderrad ausbauen.
–
Gabelbeine ausbauen.
–
Startnummerntafel ausbauen. (
–
Kotflügel vorn ausbauen. (
(
Hauptarbeit
– Kraftstofftankentlüftung
–
–
S. 42)
S. 84)
(
S. 45)
S. 54)
S. 55)
1 aus dem Gabelschaftrohr ziehen.
2 entfernen.
Schraube 3 lösen, obere Gabelbrücke mit Lenker abnehmen
Mutter
und zur Seite legen.
Info
Bauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.
Kabel und Leitungen nicht knicken.
V00272-10
–
Schutzring
–
Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr entfernen.
–
Oberes Steuerkopflager entfernen.
4 entfernen.
V00273-10
11.10
Untere Gabelbrücke einbauen
Hauptarbeit
– Lager und Dichtelemente reinigen, auf Beschädigungen kontrollieren und fetten.
Hochviskoses Schmierfett (
S. 128)
–
Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr einsetzen. Oberes
Steuerkopflager
montieren.
–
Kontrollieren, ob die Steuerkopfdichtung oben
tioniert ist.
–
Schutzring
1
2 richtig posi-
3 aufschieben.
601602-10
47
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
–
Obere Gabelbrücke mit Lenker positionieren.
–
Mutter
4 montieren, aber noch nicht festziehen.
V00282-10
(50 SX)
– Gabelbeine positionieren.
Die Entlüftungsschrauben
niert.
5 sind nach vorn positio-
Info
Die zweite eingefräste Nut (von oben) muss mit der
Oberkante der oberen Gabelbrücke abschließen.
H01162-12
–
Schrauben
6 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten
M8
15 Nm
V00274-10
–
Mutter
4 festziehen.
Vorgabe
Mutter Steuerkopf
M20x1,5
10 Nm
Mutter Steuerkopf
M20x1,5
9 Nm
Gilt nur unter Verwendung von:
Halteschlüssel
(45229050000)
V00275-10
–
Kraftstofftankentlüftung
ren.
–
Schraube
7 im Gabelschaftrohr positionie-
8 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
V00275-11
20 Nm
–
Mit einem Kunststoffhammer leicht auf die obere Gabelbrücke klopfen, um Verspannungen zu vermeiden.
–
Schrauben
9 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
48
M8
M8
20 Nm
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11
(50 SX Mini)
– Gabelbeine positionieren.
Die Entlüftungsschrauben
niert.
5 sind nach vorn positio-
Info
Die zweite eingefräste Nut (von oben) muss mit der
Oberkante der oberen Gabelbrücke abschließen.
H01183-10
–
Schrauben
6 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten
M8
15 Nm
V00274-10
–
Mutter
4 festziehen.
Vorgabe
Mutter Steuerkopf
M20x1,5
10 Nm
Mutter Steuerkopf
M20x1,5
9 Nm
Gilt nur unter Verwendung von:
Halteschlüssel
(45229050000)
V00283-11
–
Kraftstofftankentlüftung
ren.
–
Schraube
7 im Gabelschaftrohr positionie-
8 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
M8
20 Nm
–
Mit einem Kunststoffhammer leicht auf die obere Gabelbrücke klopfen, um Verspannungen zu vermeiden.
–
Schrauben
9 festziehen.
Vorgabe
V00283-10
Schraube Gabelbrücke oben
–
M8
Bremssattel positionieren, Schraube
ziehen.
20 Nm
bk montieren und fest-
Vorgabe
Schraube
Bremssattel
vorn
–
Schraube
M8x60
20 Nm
Loctite® 243™
bl montieren und festziehen.
E00763-10
49
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
Vorgabe
Schraube
Bremssattel
vorn
–
M8x40
Loctite® 243™
Bremsleitung und Klemme positionieren. Schrauben
tieren und festziehen.
Nacharbeit
– Kotflügel vorn einbauen. (
11.11
20 Nm
bm mon-
S. 55)
–
Startnummerntafel einbauen. (
–
Kabelstrang, Bowdenzüge, Brems- und Kupplungsleitung auf
Freigängigkeit und Verlegung kontrollieren.
–
Vorderrad einbauen.
–
Steuerkopflager-Spiel kontrollieren. (
S. 50)
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 42)
(
S. 54)
S. 84)
Steuerkopflager-Spiel kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Falsches Steuerkopflager-Spiel beeinträchtigt das Fahrverhalten und beschädigt Bauteile.
–
Korrigieren Sie falsches Steuerkopflager-Spiel unverzüglich. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft
Ihnen gerne.)
Info
Wird über längere Zeit mit Spiel in der Steuerkopflagerung gefahren, werden die Lager und in weiterer
Folge die Lagersitze im Rahmen beschädigt.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 42)
Hauptarbeit
– Lenker in Geradeausstellung bringen. Gabelbeine in Fahrtrichtung hin und her bewegen.
Es darf kein Spiel am Steuerkopflager spürbar sein.
»
Wenn ein spürbares Spiel vorhanden ist:
–
–
Steuerkopflager-Spiel einstellen.
S. 51)
Der Lenker muss sich leicht über den gesamten Lenkbereich
bewegen lassen. Es dürfen keine Raststellungen spürbar
sein.
H01167-01
»
Wenn Raststellungen spürbar sind:
–
Steuerkopflager-Spiel einstellen.
–
Steuerkopflager kontrollieren ggf. erneuern.
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
50
(
Lenker über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.
(
S. 42)
S. 51)
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11
11.12
Steuerkopflager-Spiel einstellen
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
Hauptarbeit
(50 SX)
– Kraftstofftankentlüftung
hen.
–
–
–
S. 42)
1 aus dem Gabelschaftrohr zie-
2 lösen.
Schraube 3 lösen.
Mutter 4 lösen und wieder festziehen.
Schrauben
Vorgabe
H01424-10
Mutter Steuerkopf
M20x1,5
10 Nm
Mutter Steuerkopf
M20x1,5
9 Nm
Gilt nur unter Verwendung von:
Halteschlüssel
(45229050000)
–
Mit einem Kunststoffhammer leicht auf die obere Gabelbrücke klopfen, um Verspannungen zu vermeiden.
–
Schraube
3 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
Schrauben
M8
20 Nm
2 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
M8
Kraftstofftankentlüftung
ren.
(50 SX Mini)
– Kraftstofftankentlüftung
hen.
–
–
–
20 Nm
1 im Gabelschaftrohr positionie1 aus dem Gabelschaftrohr zie-
2 lösen.
Schraube 3 lösen.
Mutter 4 lösen und wieder festziehen.
Schrauben
Vorgabe
H01423-10
Mutter Steuerkopf
M20x1,5
10 Nm
Mutter Steuerkopf
M20x1,5
9 Nm
Gilt nur unter Verwendung von:
Halteschlüssel
(45229050000)
–
Mit einem Kunststoffhammer leicht auf die obere Gabelbrücke klopfen, um Verspannungen zu vermeiden.
–
Schraube
3 festziehen.
51
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
Schrauben
M8
20 Nm
2 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
11.13
M8
Kraftstofftankentlüftung
ren.
20 Nm
1 im Gabelschaftrohr positionie-
Nacharbeit
– Steuerkopflager-Spiel kontrollieren. (
S. 50)
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 42)
–
Untere Gabelbrücke ausbauen.
(
S. 47)
–
Untere Gabelbrücke einbauen.
(
S. 47)
Steuerkopflager schmieren
H02387-01
11.14
Kraftstofftank ausbauen
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
–
Tanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
–
Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
–
Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
–
Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
–
Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
52
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
–
Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in
die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
–
Bewahren Sie Kraftstoff in einem geeigneten Kanister ordnungsgemäß und außerhalb der Reichweite
von Kindern auf.
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11
Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. (
–
S. 58)
Rändelschraube am Kraftstoffhahn bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Hauptarbeit
– Schraube
1 entfernen.
R00530-10
–
Kraftstofftank anheben.
–
Kraftstoffschlauch
2 abziehen.
Info
Aus dem Kraftstoffschlauch kann ein Rest Kraftstoff
auslaufen.
R00531-10
11.15
–
Kraftstofftankentlüftung aus dem Gabelschaftrohr ziehen.
–
Kraftstofftank abnehmen.
Kraftstofftank einbauen
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
–
Tanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
–
Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
–
Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
–
Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
–
Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
–
Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in
die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
–
Bewahren Sie Kraftstoff in einem geeigneten Kanister ordnungsgemäß und außerhalb der Reichweite
von Kindern auf.
Hauptarbeit
– Gasbowdenzug-Verlegung kontrollieren. (
S. 68)
53
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
–
Kraftstoffschlauch
–
Kraftstofftank positionieren.
–
Sicherstellen, dass keine Kabel oder Bowdenzüge eingeklemmt
oder beschädigt werden.
–
Schraube
1 montieren.
R00531-11
2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben
Fahrwerk
R00530-11
–
10 Nm
Kraftstofftankentlüftung im Gabelschaftrohr positionieren.
Nacharbeit
– Sitzbank montieren. (
11.16
M6
S. 58)
Startnummerntafel ausbauen
–
Schraube
–
Startnummerntafel an der Bremsleitung aushängen und
abnehmen.
–
Startnummerntafel an der Bremsleitung einhängen.
–
Startnummerntafel positionieren.
1 entfernen.
H01425-10
11.17
Startnummerntafel einbauen
Die Haltenasen
H01426-10
54
1 greifen am Kotflügel ein.
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11
–
Schraube
2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Startnummerntafel
M6
4 Nm
H01427-10
11.18
Kotflügel vorn ausbauen
–
Schrauben
–
Kotflügel mit den Bohrungen
nummerntafel positionieren.
–
Kotflügel vorn positionieren. Schrauben
festziehen.
1 entfernen. Kotflügel vorn abnehmen.
H01428-10
11.19
Kotflügel vorn einbauen
1 in den Haltenasen der Start-
H00064-10
2 montieren und
Vorgabe
Schraube Kotflügel
M6
6 Nm
H01428-11
55
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.20
Federbein ausbauen
Vorarbeit
(50 SX)
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 42)
(50 SX Mini)
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 42)
–
Hinterrad ausbauen.
Hauptarbeit
(50 SX)
– Mutter
(
S. 85)
1 und 2 entfernen.
H01429-10
–
Schraube
entfernen und das Hinterrad mit der
Schwinge so weit absenken, dass sich das Hinterrad noch
drehen lässt. Hinterrad in dieser Position fixieren.
–
Schraube
entfernen, Spritzschutz
drücken und Federbein entnehmen.
3
4
5 zur Seite
H01430-10
(50 SX Mini)
– Mutter
1 und 2 entfernen.
V00279-10
V00280-10
56
–
Schraube
absenken.
–
Schraube
entfernen, Spritzschutz
drücken und Federbein entnehmen.
3 entfernen und die Schwinge vorsichtig
4
5 zur Seite
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11
11.21
Federbein einbauen
Warnung
Unfallgefahr Änderungen der Fahrwerkseinstellung können das Fahrverhalten stark verändern.
–
Fahren Sie nach Änderungen zuerst langsam, um das Fahrverhalten abzuschätzen.
Hauptarbeit
(50 SX)
– Spritzschutz
–
1 zur Seite drücken.
Federbein mit Schraube 2, abhängig von der gewünschten Sitzhöhe, positionieren.
–
Schwinge anheben, Federbein mit Schraube
nieren.
–
Mutter
3 positio-
H01430-11
4 montieren und Verschraubung festziehen.
Vorgabe
Schraube
Federbein oben
–
Mutter
M10
45 Nm
Loctite® 243™
5 montieren und Verschraubung festziehen.
Vorgabe
Schraube
Federbein
unten
H01429-11
M10
45 Nm
Loctite® 243™
(50 SX Mini)
– Spritzschutz
–
1 zur Seite drücken.
Federbein mit Schraube 2, abhängig von der gewünschten Sitzhöhe, positionieren.
–
Schwinge anheben, Federbein mit Schraube
nieren.
–
Mutter
3 positio-
V00280-11
4 montieren und Verschraubung festziehen.
Vorgabe
Schraube
Federbein oben
–
Mutter
M10
45 Nm
Loctite® 243™
5 montieren und Verschraubung festziehen.
Vorgabe
Schraube
Federbein
unten
V00279-11
–
M10
Hinterrad einbauen.
45 Nm
Loctite® 243™
(
S. 86)
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 42)
57
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.22
Sitzbank abnehmen
–
Schnellverschluss
ben.
–
Sitzbank zurückziehen und abnehmen.
–
Die Sitzbank an der Schraube
und nach vorn schieben.
1 öffnen und die Sitzbank hinten anhe-
H00066-10
11.23
Sitzbank montieren
Haltenase
1 einhängen, hinten absenken
2 hängt am Kraftstofftank ein.
H01431-10
–
Schnellverschluss
3 schließen.
H00066-11
11.24
Luftfilter ausbauen
Hinweis
Motorschaden Ungefilterte Ansaugluft wirkt sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
Ohne Luftfilter gelangen Staub und Schmutz in den Motor.
–
Nehmen Sie das Fahrzeug nie ohne Luftfilter in Betrieb.
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. (
58
S. 58)
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11
Hauptarbeit
– Hintere Haltenase
leicht zusammendrücken und
Luftfilterkasten-Deckel nach oben schwenken.
1
–
Vordere Haltenase ausfädeln und Luftfilterkasten-Deckel
abnehmen.
–
Luftfilter abnehmen.
H01432-10
11.25
Luftfilter einbauen
Hauptarbeit
– Sauberen Luftfilter positionieren.
–
Hintere Haltenase positionieren. Luftfilterkasten-Deckel absenken und vordere Haltenase
einrasten lassen.
1
Info
Wenn der Luftfilter nicht korrekt montiert ist, können
Staub und Schmutz in den Motor gelangen und Schäden verursachen.
H01477-10
Nacharbeit
– Sitzbank montieren. (
11.26
S. 58)
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Luftfilter nicht mit Kraftstoff oder Petroleum reinigen, da diese Mittel den Schaumstoff angreifen.
Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. (
–
Luftfilter ausbauen.
S. 58)
(
S. 58)
Hauptarbeit
– Luftfilter in spezieller Reinigungsflüssigkeit gründlich auswaschen und gut trocknen lassen.
Luftfilter-Reinigungsmittel (
S. 128)
Info
Luftfilter nur ausdrücken, keinesfalls auswringen.
M01457-01
–
Trockenen Luftfilter mit einem hochwertigen Luftfilteröl einölen.
Öl für Schaumstoff-Luftfilter (
S. 129)
–
Luftfilterkasten reinigen.
–
Ansaugstutzen auf Beschädigung und festen Sitz kontrollieren.
59
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
Nacharbeit
– Luftfilter einbauen.
–
11.27
(
Sitzbank montieren. (
S. 59)
S. 58)
Endschalldämpfer ausbauen
Warnung
Verbrennungsgefahr Die Auspuffanlage wird beim Betrieb des Fahrzeugs sehr heiß.
–
Lassen Sie die Auspuffanlage abkühlen, bevor Sie Arbeiten durchführen.
–
Schraube
–
Schraube
–
Endschalldämpfer an der Muffe
–
Endschalldämpfer positionieren.
–
Endschalldämpfer mit der Muffe
1 entfernen.
2 entfernen.
3 vom Krümmer abziehen.
H01476-10
11.28
Endschalldämpfer einbauen
–
1 montieren.
Schwingelement mit der Schraube 2 montieren.
Vorgabe
Restliche Schrauben
Fahrwerk
H01476-11
M6
–
Bundbuchsen positionieren.
–
Schraube
10 Nm
3 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben
Fahrwerk
11.29
M6
10 Nm
Glasfasergarnfüllung des Endschalldämpfers wechseln
Warnung
Verbrennungsgefahr Die Auspuffanlage wird beim Betrieb des Fahrzeugs sehr heiß.
–
Lassen Sie die Auspuffanlage abkühlen, bevor Sie Arbeiten durchführen.
Info
Im Laufe der Zeit verflüchtigen sich die Fasern des Dämmstoffes ins Freie, der Dämpfer "brennt" aus.
Neben einem erhöhten Geräuschpegel verändert sich dadurch auch die Leistungscharakteristik.
Vorarbeit
– Endschalldämpfer ausbauen. (
60
S. 60)
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11
Hauptarbeit
– Schrauben
–
–
700514-01
1 der Endkappe 2 mit Zahnscheiben entfernen.
Endkappe und Außenrohr 3 abnehmen.
Glasfasergarnfüllung 4 vom Innenrohr entfernen.
–
Teile, die wieder verbaut werden, reinigen und auf Beschädigungen kontrollieren.
–
Neue Glasfasergarnfüllung auf dem Innenrohr montieren.
–
Außenrohr über die Glasfasergarnfüllung schieben.
–
Endkappe in das Außenrohr stecken.
–
Schrauben mit Zahnscheiben montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben
Fahrwerk
M6
Nacharbeit
– Endschalldämpfer einbauen. (
11.30
10 Nm
S. 60)
Kettenritzelabdeckung ausbauen
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 42)
Hauptarbeit
(50 SX)
– Schrauben
–
1 entfernen.
Schraube 2 entfernen.
–
Kettenritzelabdeckung abnehmen.
H01437-10
(50 SX Mini)
– Schrauben
–
1 entfernen.
Schraube 2 entfernen.
–
Kettenritzelabdeckung abnehmen.
H01436-10
61
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
11.31
Kettenritzelabdeckung einbauen
Hauptarbeit
(50 SX)
– Kettenritzelabdeckung positionieren. Schrauben
tieren, aber noch nicht festziehen.
–
Schraube
1 mon-
2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Kettenritzelabdeckung
–
H01437-10
Schrauben
M8
12 Nm
1 festziehen.
Vorgabe
Schraube Kettenritzelabdeckung
M6
10 Nm
(50 SX Mini)
– Kettenritzelabdeckung positionieren. Schrauben
tieren, aber noch nicht festziehen.
–
Schraube
2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Kettenritzelabdeckung
–
H01436-10
Schrauben
M8
1 festziehen.
Vorgabe
Schraube Kettenritzelabdeckung
M6
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
11.32
10 Nm
S. 42)
Kettenverschmutzung kontrollieren
–
Kette auf grobe Verschmutzung kontrollieren.
»
Wenn die Kette stark verschmutzt ist:
–
400678-01
62
12 Nm
Kette reinigen. (
S. 63)
1 mon-
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11
11.33
Kette reinigen
Warnung
Unfallgefahr Schmierstoff auf den Reifen verringert die Bodenhaftung.
–
Entfernen Sie Schmierstoffe mit einem geeigneten Reinigungsmittel von den Reifen.
Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
–
Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
–
Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Die Lebensdauer der Kette hängt zum Großteil von der Pflege ab.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 42)
Hauptarbeit
– Groben Schmutz mit weichem Wasserstrahl abspülen.
–
Verbrauchte Schmierreste mit Kettenreinigungsmittel entfernen.
Kettenreinigungsmittel (
–
S. 128)
Nach dem Trocknen Kettenspray auftragen.
Kettenspray Offroad (
S. 128)
400725-01
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
11.34
S. 42)
Kettenspannung kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Eine falsche Kettenspannung beschädigt Bauteile und führt zu Unfällen.
Wenn die Kette zu stark gespannt ist, verschleißen die Kette, das Kettenritzel, das Kettenrad sowie die
Getriebe- und Hinterradlager schneller. Einige Bauteile können bei Überlastung reißen oder brechen.
Wenn die Kette zu locker ist, kann die Kette vom Kettenritzel oder vom Kettenrad fallen. Als Folge blockiert das Hinterrad oder der Motor wird beschädigt.
–
Kontrollieren Sie die Kettenspannung regelmäßig.
–
Stellen Sie die Kettenspannung nach Vorgabe ein.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 42)
63
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
Hauptarbeit
(50 SX)
– Kette am Ende des Kettengleitstückes nach oben drücken
und die Kettenspannung
ermitteln.
A
Info
1
Der obere Kettenteil
muss dabei gespannt sein.
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab,
die Messung an verschiedenen Stellen der Kette
wiederholen.
H01438-10
Kettenspannung
»
5 … 8 mm
Wenn die Kettenspannung nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Kettenspannung einstellen. (
S. 64)
(50 SX Mini)
– Kette am Ende des Kettengleitstückes nach oben drücken
und die Kettenspannung
ermitteln.
A
Info
1
Der obere Kettenteil
muss dabei gespannt sein.
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab,
die Messung an verschiedenen Stellen der Kette
wiederholen.
H01439-10
Kettenspannung
»
5 … 8 mm
Wenn die Kettenspannung nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Kettenspannung einstellen. (
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
11.35
S. 64)
S. 42)
Kettenspannung einstellen
Warnung
Unfallgefahr Eine falsche Kettenspannung beschädigt Bauteile und führt zu Unfällen.
Wenn die Kette zu stark gespannt ist, verschleißen die Kette, das Kettenritzel, das Kettenrad sowie die
Getriebe- und Hinterradlager schneller. Einige Bauteile können bei Überlastung reißen oder brechen.
Wenn die Kette zu locker ist, kann die Kette vom Kettenritzel oder vom Kettenrad fallen. Als Folge blockiert das Hinterrad oder der Motor wird beschädigt.
–
Kontrollieren Sie die Kettenspannung regelmäßig.
–
Stellen Sie die Kettenspannung nach Vorgabe ein.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
64
Kettenspannung kontrollieren. (
S. 42)
S. 63)
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11
Hauptarbeit
– Mutter
–
1 lösen.
Kettenspannung durch Drehen der Einstellmuttern
und rechts einstellen.
2 links
Vorgabe
Kettenspannung
5 … 8 mm
2
Einstellmuttern
links und rechts gleichmäßig drehen.
Das Hinterrad muss mit dem Vorderrad fluchten.
101947-10
–
Sicherstellen, dass die Kettenspannerstützbleche
Einstellmuttern
anliegen.
–
Mutter
3 an den
2
1
festziehen.
Vorgabe
Mutter Steckachse
hinten
11.36
M12x1
40 Nm
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 42)
–
S. 61)
Kettenritzelabdeckung ausbauen.
(
Hauptarbeit
– Kettenritzelabdeckung auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn die Kettenritzelabdeckung im markierten
Bereich
durchgeschliffen ist:
A
–
Kettenritzelabdeckung wechseln.
100896-10
–
Kettenrad und Kettenritzel auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn Kettenrad oder Kettenritzel eingelaufen sind:
–
Antriebssatz wechseln.
Info
Kettenritzel, Kettenrad und Kette sollten nur
zusammen gewechselt werden.
Beim Montieren des Kettenschlosses muss die
geschlossene Seite der Sicherung immer in
Laufrichtung weisen.
400227-01
–
Kette auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn die Kette verschlissen ist:
–
Antriebssatz wechseln.
65
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
Info
Wenn eine neue Kette montiert wird, sollten
auch das Kettenrad und Kettenritzel gewechselt
werden.
Neue Ketten nutzen sich auf einem alten, eingelaufenen Kettenrad bzw. Kettenritzel schneller ab.
–
Kettengleitschutz auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn sich der Steg bis auf Höhe des Grundkörpers abgenutzt hat:
–
–
Kettengleitschutz wechseln.
Kettengleitschutz auf festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn der Kettengleitschutz locker ist:
–
Schraube des Kettengleitschutzes festziehen.
Vorgabe
Schraube Kettengleitstück
M6
3 Nm
V00284-01
–
Kettengleitstück auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn sich die Bolzenunterkante der Kette auf Höhe oder
unter dem Kettengleitstück befindet:
–
–
Kettengleitstück wechseln.
Kettengleitstück auf festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn das Kettengleitstück locker ist:
–
Schraube des Kettengleitstückes festziehen.
Vorgabe
Schraube Kettengleitstück
V00285-01
66
M8
15 Nm
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11
–
Kettenführung auf Verschleiß kontrollieren.
Info
Der Verschleiß ist an der Vorderseite der Kettenführung
zu erkennen.
»
Wenn der helle Teil der Kettenführung abgenutzt ist:
–
Kettenführung wechseln.
400985-01
–
Kettenführung auf festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn die Kettenführung locker ist:
–
Schrauben der Kettenführung festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrwerk
M6
10 Nm
H00095-01
Nacharbeit
– Kettenritzelabdeckung einbauen.
–
11.37
(
S. 62)
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 42)
Kettenführung einstellen
Info
Abhängig von der Zähnezahl variiert die Größe des Kettenrades. Bei einem kleineren Kettenrad kann die
Kettenführung angepasst werden.
–
Schraube
–
Kettenführung positionieren.
–
Schraube festziehen.
1 lösen.
Vorgabe
Restliche Schrauben
Fahrwerk
M6
10 Nm
H00096-10
11.38
Rahmen kontrollieren
–
Rahmen auf Rissbildung und Verformung kontrollieren.
»
Wenn der Rahmen durch eine mechanische Krafteinwirkung Risse oder Verformungen aufweist:
–
Rahmen wechseln.
S00876-01
67
11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
Info
Einen Rahmen, der durch eine mechanische
Krafteinwirkung beschädigt wurde, immer wechseln. Eine Reparatur am Rahmen ist seitens
KTM nicht zugelassen.
11.39
Schwinge kontrollieren
–
Schwinge auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung kontrollieren.
»
Wenn die Schwinge Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist:
–
Schwinge wechseln.
Info
Eine beschädigte Schwinge immer wechseln.
Eine Reparatur an der Schwinge ist seitens
KTM nicht zugelassen.
S00877-01
11.40
Gasbowdenzug-Verlegung kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Der Gasbowdenzug kann bei falscher Verlegung aus der Führung rutschen.
Der Gasschieber wird dann nicht mehr geschlossen und die Geschwindigkeit kann nicht mehr kontrolliert
werden.
–
Stellen Sie sicher, dass die Gasbowdenzug-Verlegung und das Gasbowdenzug-Spiel der Vorgabe entspricht.
Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. (
S. 58)
–
Rändelschraube am Kraftstoffhahn bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
–
Kraftstofftank ausbauen.
(
S. 52)
Hauptarbeit
– Gasbowdenzug-Verlegung kontrollieren.
Der Gasbowdenzug muss an der Hinterseite des Lenkers,
oberhalb des Kraftstofftanklagers, zum Vergaser verlegt sein.
»
Wenn die Gasbowdenzug-Verlegung nicht der Vorgabe entspricht:
–
Gasbowdenzug-Verlegung korrigieren.
E00747-01
Nacharbeit
– Kraftstofftank einbauen.
–
68
Sitzbank montieren. (
(
S. 58)
S. 53)
SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11
11.41
Griffgummi kontrollieren
–
Griffgummis am Lenker auf Beschädigung, Verschleiß und festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn ein Griffgummi beschädigt, verschlissen oder locker
ist:
–
Griffgummi wechseln.
Griffgummikleber (00062030051) (
–
Griffgummi zusätzlich sichern. (
S. 128)
S. 69)
401197-01
11.42
Griffgummi zusätzlich sichern
Vorarbeit
– Griffgummi kontrollieren. (
S. 69)
Hauptarbeit
– Griffgummi mit Sicherungsdraht an zwei Stellen sichern.
Sicherungsdraht (54812016000)
Drahtzwirbelzange (U6907854)
Die verdrillten Drahtenden zeigen von den Handflächen
weg und sind zum Griffgummi eingebogen.
401198-01
69
12 BREMSANLAGE
12.1
Spiel des Handbremshebels kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn am Handbremshebel kein Leerweg vorhanden ist, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Vorderradbremse auf.
–
Stellen Sie den Leerweg am Handbremshebel nach Vorgabe ein.
–
Handbremshebel nach vorn drücken und Spiel
ren.
Spiel am Handbremshebel
»
A kontrollie-
3 … 5 mm
Wenn das Spiel nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Spiel des Handbremshebels einstellen. (
S. 70)
H00073-10
12.2
Spiel des Handbremshebels einstellen
–
Spiel des Handbremshebels kontrollieren. (
–
Spiel des Handbremshebels mit der Einstellschraube
stellen.
S. 70)
1 ein-
Vorgabe
Spiel am Handbremshebel
3 … 5 mm
H00098-10
12.3
Grundstellung des Handbremshebels einstellen
–
Schraube
–
Spiel des Handbremshebels kontrollieren. (
–
Grundstellung des Handbremshebels mit der
Einstellschraube
an die Handgröße des Fahrers anpassen.
1 entfernen. Abdeckung 2 abnehmen.
H00098-11
3
H00099-10
70
S. 70)
BREMSANLAGE 12
Info
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn gedreht
wird, entfernt sich der Handbremshebel vom Lenker.
Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn
gedreht wird, nähert sich der Handbremshebel dem
Lenker.
Der Einstellbereich ist begrenzt.
–
Abdeckung
festziehen.
2 positionieren. Schraube 1 montieren und
H00098-11
12.4
Bremsscheiben kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Abgenutzte Bremsscheiben verringern die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass abgenutzte Bremsscheiben unverzüglich gewechselt werden. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Bremsscheibenstärke vorn und hinten, an mehreren Stellen
der Bremsscheibe, auf das Maß
kontrollieren.
A
Info
A
Durch Verschleiß reduziert sich die Stärke der Bremsscheibe im Bereich der Anlagefläche der Bremsbeläge.
Bremsscheiben - Verschleißgrenze
400257-10
»
–
vorn
2,2 mm
hinten
2,2 mm
Wenn die Bremsscheibenstärke unter dem Vorgabewert
liegt:
–
Bremsscheibe der Vorderradbremse wechseln.
–
Bremsscheibe der Hinterradbremse wechseln.
Bremsscheiben vorn und hinten auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung kontrollieren.
»
Wenn die Bremsscheibe Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist:
–
Bremsscheibe der Vorderradbremse wechseln.
–
Bremsscheibe der Hinterradbremse wechseln.
71
12 BREMSANLAGE
12.5
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die angegebene Markierung oder den angegebenen Wert sinkt,
ist die Bremsanlage undicht oder die Bremsbeläge sind abgenutzt.
–
Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre
autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
–
Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder‑ und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.
–
Den am Lenker montierten Bremsausgleichsbehälter in waagerechte Position bringen.
–
Schrauben
–
Deckel
–
Bremsflüssigkeitsstand kontrollieren.
1 entfernen.
2 mit Membran 3 abnehmen.
Bremsflüssigkeitsstand unter
Behälteroberkante
»
H01440-10
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand nicht mit der Vorgabe
übereinstimmt:
–
–
72
5 mm
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen.
( S. 73)
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und
festziehen.
BREMSANLAGE 12
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit
sofort mit Wasser abwaschen.
12.6
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die angegebene Markierung oder den angegebenen Wert sinkt,
ist die Bremsanlage undicht oder die Bremsbeläge sind abgenutzt.
–
Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre
autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
–
Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder‑ und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.
Vorarbeit
– Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 74)
73
12 BREMSANLAGE
Hauptarbeit
– Den am Lenker montierten Bremsausgleichsbehälter in waagerechte Position bringen.
–
–
1 entfernen.
Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.
–
Bremsflüssigkeitsstand berichtigen.
Schrauben
Vorgabe
Bremsflüssigkeitsstand unter
Behälteroberkante
H01440-10
5 mm
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
S. 126)
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und
festziehen.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit
sofort mit Wasser abwaschen.
12.7
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Abgenutzte Bremsbeläge verringern die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich gewechselt werden. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke
Mindestbelagstärke
»
12.8
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln.
( S. 74)
Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.
»
H01441-10
≥ 1 mm
Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
–
–
A
A kontrollieren.
Sind Beschädigungen oder Risse zu erkennen:
–
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln.
( S. 74)
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unsachgemäßem Service aus.
–
74
Stellen Sie sicher, dass Servicearbeiten und Reparaturen fachgerecht durchgeführt werden. (Ihre
autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
BREMSANLAGE 12
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
–
Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder‑ und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Nicht zugelassene Bremsbeläge verändern die Bremswirkung.
Nicht alle Bremsbeläge sind für KTM‑Motorräder geprüft und zugelassen. Aufbau und Reibwert der
Bremsbeläge und damit auch die Bremsleistung können stark von den Originalbremsbelägen abweichen.
Wenn Bremsbeläge verwendet werden, die von der Erstausrüstung abweichen, ist eine Übereinstimmung
mit der Originalzulassung nicht gewährleistet. Das Fahrzeug entspricht in diesem Fall nicht mehr dem
Auslieferungszustand und die Garantie erlischt.
–
Verwenden Sie nur Bremsbeläge, die von KTM freigegeben und empfohlen sind.
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.
–
Den am Lenker montierten Bremsausgleichsbehälter in waagerechte Position bringen.
–
Schrauben
–
Deckel
1 entfernen.
2 mit Membran 3 abnehmen.
H01440-10
75
12 BREMSANLAGE
–
Schraube
–
Bremsbeläge durch leichtes seitliches Kippen des Bremssattels auf der Bremsscheibe zurückdrücken. Bremssattel vorsichtig nach hinten von der Bremsscheibe ziehen.
–
Bremskolben in die Grundstellung zurückdrücken und sicherstellen, dass keine Bremsflüssigkeit aus dem Bremsausgleichsbehälter überläuft, ggf. absaugen.
–
Sicherungsring
–
Schraube
–
Bremsbeläge entfernen.
–
Bremssattel reinigen.
–
Neue Bremsbeläge positionieren.
4 und 5 entfernen.
E00748-10
6 entfernen.
7 entfernen.
Info
Bremsbeläge immer satzweise wechseln.
Sicherstellen, dass die Bremsbeläge richtig in der Haltefeder positioniert sind.
–
Schraube
7 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Bremsbeläge
–
Sicherungsring
M5
8 Nm
6 montieren.
Warnung
E00750-10
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
–
Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
–
Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit
Bremsenreiniger.
–
Bremsscheiben kontrollieren. (
–
Bremssattel positionieren.
–
Schraube
S. 71)
4 montieren, aber noch nicht festziehen.
Vorgabe
Schraube
Bremssattel
vorn
–
Schraube
20 Nm
Loctite® 243™
5 montieren, aber noch nicht festziehen.
Vorgabe
E00748-10
Schraube
Bremssattel
vorn
–
76
M8x60
M8x40
20 Nm
Loctite® 243™
Handbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an
der Bremsscheibe anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
Handbremshebel betätigt fixieren.
BREMSANLAGE 12
Bremssattel richtet sich aus.
–
Schraube
4 festziehen.
Vorgabe
Schraube
Bremssattel
vorn
–
Schraube
M8x60
20 Nm
Loctite® 243™
5 festziehen.
Vorgabe
Schraube
Bremssattel
vorn
M8x40
20 Nm
Loctite® 243™
–
Fixierung des Handbremshebels entfernen.
–
Bremsflüssigkeitsstand berichtigen.
Vorgabe
Bremsflüssigkeitsstand unter
Behälteroberkante
5 mm
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
–
S. 126)
2 mit Membran 3 positionieren.
Schrauben 1 montieren und festziehen.
Deckel
H01440-10
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit
sofort mit Wasser abwaschen.
12.9
Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn am Fußbremshebel kein Leerweg vorhanden ist, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf.
–
Stellen Sie den Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe ein.
–
Feder
–
Fußbremshebel zwischen Endanschlag und Anlage zum Fußbremszylinderkolben hin und her bewegen und Leerweg
kontrollieren.
1 aushängen.
A
Vorgabe
Leerweg am Fußbremshebel
»
H01445-10
Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
–
3 … 5 mm
Feder
Leerweg des Fußbremshebels einstellen.
(
S. 78)
1 einhängen.
77
12 BREMSANLAGE
12.10
Leerweg des Fußbremshebels einstellen
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn am Fußbremshebel kein Leerweg vorhanden ist, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf.
–
Stellen Sie den Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe ein.
–
Feder des Fußbremshebels aushängen.
–
Mutter
–
Druckstange
vorhanden ist.
1 lösen.
2 entsprechend drehen, bis der Leerweg A
Vorgabe
Leerweg am Fußbremshebel
H01446-10
–
Druckstange
–
Feder des Fußbremshebels einhängen.
–
Kontrollieren, ob die Grundstellung des Fußbremshebels für
den Fahrer geeignet ist.
»
2 gegenhalten und Mutter 1 festziehen.
Wenn die Grundstellung des Fußbremshebels angepasst
werden muss:
–
12.11
3 … 5 mm
Grundstellung des Fußbremshebels einstellen.
( S. 78)
Grundstellung des Fußbremshebels einstellen
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn am Fußbremshebel kein Leerweg vorhanden ist, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf.
–
Stellen Sie den Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe ein.
–
Feder aushängen.
–
Mutter
–
Druckstange
handen ist.
–
Zur individuellen Anpassung der Grundstellung des Fußbremshebels die Schraube
lösen und den exzentrischen Bremshebelanschlag
entsprechend drehen.
1 lösen.
2 zurückdrehen, bis der maximale Leerweg vor3
4
–
H01447-10
Schraube
3 festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben
Fahrwerk
–
M6
10 Nm
2 entsprechend drehen, bis der Leerweg A
Druckstange
vorhanden ist.
Vorgabe
Leerweg am Fußbremshebel
78
3 … 5 mm
BREMSANLAGE 12
12.12
–
Druckstange
–
Feder einhängen.
–
Kontrollieren, ob die Grundstellung des Fußbremshebels für
den Fahrer geeignet ist.
2 gegenhalten und Mutter 1 festziehen.
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die angegebene Markierung oder den angegebenen Wert sinkt,
ist die Bremsanlage undicht oder die Bremsbeläge sind abgenutzt.
–
Kontrollieren Sie die Bremsanlage und stellen Sie sicher, dass niemand mit dem Fahrzeug fährt,
bevor das Problem behoben ist. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder‑ und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Fahrzeug senkrecht stellen.
–
Bremsflüssigkeitsstand am Schauglas
»
Wenn im Schauglas
–
1 kontrollieren.
1 eine Luftblase sichtbar ist:
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen.
( S. 79)
H01654-11
12.13
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die angegebene Markierung oder den angegebenen Wert sinkt,
ist die Bremsanlage undicht oder die Bremsbeläge sind abgenutzt.
–
Kontrollieren Sie die Bremsanlage und stellen Sie sicher, dass niemand mit dem Fahrzeug fährt,
bevor das Problem behoben ist. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
–
Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
79
12 BREMSANLAGE
Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder‑ und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
S. 42)
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 81)
Hauptarbeit
– Schrauben
–
1 entfernen.
Deckel 2 mit Scheibe 3 und Membran 4 abnehmen.
–
Bremsflüssigkeitsstand bis zum Maß
H01448-10
A berichtigen.
Vorgabe
A
Maß
(Bremsflüssigkeitsstand unter Behälteroberkante)
10 mm
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
H01654-10
S. 126)
–
Deckel mit Scheibe und Membran positionieren.
–
Schrauben montieren und festziehen.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit
sofort mit Wasser abwaschen.
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
80
S. 42)
BREMSANLAGE 12
12.14
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Abgenutzte Bremsbeläge verringern die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich gewechselt werden. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke
Mindestbelagstärke
»
12.15
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln.
( S. 81)
Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.
»
700491-01
≥ 1 mm
Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
–
–
A
A kontrollieren.
Sind Beschädigungen oder Risse zu erkennen:
–
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln.
( S. 81)
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unsachgemäßem Service aus.
–
Stellen Sie sicher, dass Servicearbeiten und Reparaturen fachgerecht durchgeführt werden. (Ihre
autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
–
Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder‑ und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
–
Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
–
Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.
81
12 BREMSANLAGE
Warnung
Unfallgefahr Nicht zugelassene Bremsbeläge verändern die Bremswirkung.
Nicht alle Bremsbeläge sind für KTM‑Motorräder geprüft und zugelassen. Aufbau und Reibwert der
Bremsbeläge und damit auch die Bremsleistung können stark von den Originalbremsbelägen abweichen.
Wenn Bremsbeläge verwendet werden, die von der Erstausrüstung abweichen, ist eine Übereinstimmung
mit der Originalzulassung nicht gewährleistet. Das Fahrzeug entspricht in diesem Fall nicht mehr dem
Auslieferungszustand und die Garantie erlischt.
–
Verwenden Sie nur Bremsbeläge, die von KTM freigegeben und empfohlen sind.
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
Hauptarbeit
– Sicherungsring
S. 42)
1 entfernen.
–
Schraube
–
Schrauben
–
Bremssattel abnehmen und Bremsleitung aus dem Halter
ziehen.
2
3 entfernen.
entfernen.
S00868-10
4
Info
Bremsleitung nicht knicken oder beschädigen.
H01449-10
–
Bremsbeläge entfernen.
–
Bremssattel und Bremssattelträger reinigen.
–
Bremssattel mit Bremsleitung spannungsfrei zur Seite hängen.
–
Bremsscheiben kontrollieren. (
–
Schrauben
–
–
H01448-11
82
S. 71)
5 entfernen.
Deckel 6 mit Scheibe 7 und Membran 8 abnehmen.
Bremskolben in die Grundstellung zurückdrücken und sicherstellen, dass keine Bremsflüssigkeit aus dem Bremsausgleichsbehälter überläuft, ggf. absaugen.
BREMSANLAGE 12
–
Neue Bremsbeläge positionieren.
Info
Bremsbeläge immer satzweise wechseln.
Sicherstellen, dass die Bremsbeläge richtig in der Haltefeder positioniert sind.
–
Bremssattel auf der Bremsscheibe positionieren.
Bremsbeläge sind korrekt positioniert.
H01450-10
–
Bremsleitung in Halter
–
Schrauben
4 einhängen.
3 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube
Bremssattel
hinten
–
Schraube
M6
10 Nm
Loctite® 243™
2 montieren.
Vorgabe
Schraube Bremsbeläge
S00880-10
M5
8 Nm
–
Sicherungsring
–
Fußbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an
der Bremsscheibe anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
–
Bremsflüssigkeitsstand bis zum Maß
1 montieren.
A berichtigen.
Vorgabe
A
Maß
(Bremsflüssigkeitsstand unter Behälteroberkante)
10 mm
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
H01654-10
S. 126)
–
Deckel mit Scheibe und Membran positionieren.
–
Schrauben montieren und festziehen.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit
sofort mit Wasser abwaschen.
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 42)
83
13 RÄDER, REIFEN
13.1
Vorderrad ausbauen
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 42)
Hauptarbeit
– Schraube
–
1 entfernen.
Schrauben 2 lösen.
H01451-10
Warnung
Unfallgefahr Beschädigte Bremsscheiben verringern
die Bremswirkung.
–
–
H01452-10
Legen Sie das Rad immer so ab, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.
Vorderrad halten und Steckachse herausziehen. Vorderrad aus
der Gabel nehmen.
Info
Handbremshebel bei ausgebautem Vorderrad nicht
betätigen.
–
Distanzbuchsen
3 entfernen.
H00934-10
13.2
Vorderrad einbauen
Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
84
–
Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
–
Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.
RÄDER, REIFEN 13
–
Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist:
–
–
Radlager vorn wechseln.
Laufflächen
A der Distanzbuchsen reinigen und fetten.
Langzeitfett (
S. 128)
–
Distanzbuchsen einsetzen.
–
Steckachse reinigen und leicht fetten.
H01198-10
Langzeitfett (
–
S. 128)
Vorderrad positionieren.
Bremsbeläge sind korrekt positioniert.
–
Steckachse einsetzen.
–
Schraube
H01452-11
1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube
Steckachse vorn
H01451-10
M10
40 Nm
Loctite® 243™
–
Handbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an
der Bremsscheibe anliegen.
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Vorderradbremse betätigen und Gabel einige Male kräftig einfedern.
S. 42)
Die Gabelbeine richten sich aus.
–
Schrauben
2 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelfaust
13.3
M6
10 Nm
Hinterrad ausbauen
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
Hauptarbeit
– Mutter
S. 42)
1 mit Scheibe 2 entfernen.
Info
Bauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.
–
Steckachse
–
Kette vom Kettenrad nehmen.
3 mit Scheibe 4 herausziehen.
V00281-10
85
13 RÄDER, REIFEN
Warnung
Unfallgefahr Beschädigte Bremsscheiben verringern
die Bremswirkung.
–
–
Legen Sie das Rad immer so ab, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.
Hinterrad aus der Schwinge nehmen.
Info
Fußbremshebel bei ausgebautem Hinterrad nicht betätigen.
–
Distanzbuchsen
5 entfernen.
H00936-12
13.4
Hinterrad einbauen
Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
–
Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
–
Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.
Hauptarbeit
– Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist:
–
–
Radlager hinten wechseln.
Laufflächen
A der Distanzbuchsen reinigen und fetten.
Langzeitfett (
–
H01199-10
S. 128)
Distanzbuchsen einsetzen.
Info
Die breite Distanzbuchse in Laufrichtung links einsetzen.
–
Steckachse
1 reinigen und leicht fetten.
Langzeitfett (
–
S. 128)
Hinterrad positionieren und Kette auflegen.
Bremsbeläge sind korrekt positioniert.
V00281-12
86
–
Steckachse
–
Scheibe
positionieren. Mutter
nicht festziehen.
1 mit Scheibe 2 einsetzen.
3
4 montieren, aber noch
RÄDER, REIFEN 13
–
Sicherstellen, dass die Kettenspannerstützbleche an den Einstellmuttern anliegen.
–
Kettenspannung kontrollieren. (
–
Mutter
S. 63)
4 festziehen.
Vorgabe
Mutter Steckachse
hinten
–
M12x1
40 Nm
Fußbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an
der Bremsscheibe anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
13.5
S. 42)
Reifenzustand kontrollieren
Info
Nur von KTM freigegebene und/oder empfohlene Reifen montieren.
Andere Reifen können sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken.
Reifentyp, Reifenzustand und Reifendruck beeinflussen das Fahrverhalten des Motorrades.
Vorder- und Hinterrad dürfen nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift sein.
Abgefahrene Reifen wirken sich besonders auf nassem Untergrund ungünstig auf das Fahrverhalten aus.
–
Vorder- und Hinterreifen auf Schnitte, eingefahrene Gegenstände und andere Beschädigungen kontrollieren.
»
Wenn der Reifen Schnitte, eingefahrene Gegenstände oder
andere Beschädigungen aufweist:
–
–
Reifen wechseln.
Profiltiefe kontrollieren.
Info
Gesetzliche landesspezifische Mindestprofiltiefe beachten.
400602-10
Mindestprofiltiefe
»
Wenn die Mindestprofiltiefe unterschritten ist:
–
–
≥ 2 mm
Reifen wechseln.
Reifenalter kontrollieren.
Info
Das Herstellungsdatum der Reifen ist üblicherweise in
der Reifenbeschriftung enthalten und wird mit den letzten vier Ziffern der DOT Bezeichnung gekennzeichnet.
Die ersten beiden Ziffern weisen auf die Herstellungswoche und die letzten beiden Ziffern auf das Herstellungsjahr hin.
KTM empfiehlt einen Wechsel der Reifen, unabhängig
vom tatsächlichen Verschleiß, spätestens nach 5 Jahren.
H01144-10
»
Wenn der Reifen älter als 5 Jahre ist:
–
Reifen wechseln.
87
13 RÄDER, REIFEN
13.6
Reifendruck kontrollieren
Info
Zu geringer Reifendruck führt zu abnormalem Verschleiß und zur Überhitzung des Reifens.
Richtiger Reifendruck gewährleistet optimalen Fahrkomfort und maximale Lebensdauer des Reifens.
–
Schutzkappe entfernen.
–
Reifendruck bei kalten Reifen kontrollieren.
Reifendruck Gelände
»
–
13.7
1,0 bar
hinten
1,0 bar
Wenn der Reifendruck nicht mit der Vorgabe
übereinstimmt:
–
400695-01
vorn
Reifendruck berichtigen.
Schutzkappe montieren.
Speichenspannung kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Falsch gespannte Speichen beeinträchtigen das Fahrverhalten und führen zu Folgeschäden.
Wenn die Speichen zu fest gespannt sind, reißen die Speichen durch Überlastung. Wenn die Speichen
zu locker gespannt sind, bildet sich ein Seiten- oder Höhenschlag im Rad. Als Folge lockern sich weitere
Speichen.
–
Kontrollieren Sie die Speichenspannung regelmäßig, insbesondere an einem neuen Fahrzeug. (Ihre
autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Mit der Klinge eines Schraubendrehers jede Speiche kurz
anschlagen.
Info
Die Tonfrequenz ist abhängig von der Speichenlänge
und vom Speichendurchmesser.
Kommt es zu unterschiedlichen Tonfrequenzen an den
einzelnen gleichlangen und gleichdicken Speichen,
deutet das auf eine unterschiedliche Speichenspannung hin.
400694-01
Es muss ein heller Ton erklingen.
»
Wenn die Speichenspannung unterschiedlich ist:
–
–
Speichenspannung korrigieren.
Speichendrehmoment kontrollieren.
Vorgabe
Speichennippel
M3,5
3 Nm
Drehmomentschlüsselkit (58429094000)
88
KÜHLSYSTEM 14
14.1
Kühlsystem
1
Durch die Wasserpumpe
im Motor ist ein Zwangsumlauf der
Kühlflüssigkeit gegeben.
Der bei Erwärmung entstehende Druck im Kühlsystem wird durch
ein Ventil im Kühlerverschluss
geregelt. Dadurch ist die angegebene Kühlflüssigkeitstemperatur zulässig, ohne dass mit Funktionsstörungen zu rechnen ist.
2
120 °C
H01453-10
14.2
Die Kühlung erfolgt durch den Fahrtwind.
Je niedriger die Geschwindigkeit, desto geringer die Kühlwirkung.
Ebenso verringern schmutzige Kühlrippen die Kühlwirkung.
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Öffnen Sie weder den Kühler, die Kühlerschläuche noch sonstige Bauteile des Kühlsystems, wenn der
Motor oder das Kühlsystem betriebswarm sind.
–
Lassen Sie das Kühlsystem und den Motor abkühlen, bevor Sie den Kühler, die Kühlerschläuche oder
sonstige Bauteile des Kühlsystems öffnen.
–
Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Bewahren Sie Kühlflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Lassen Sie Kühlflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühlflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
–
Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
–
Kühlerverschluss
–
Frostschutz der Kühlflüssigkeit kontrollieren.
1 abnehmen.
−25 … −45 °C
»
Wenn der Frostschutz der Kühlflüssigkeit nicht mit der
Vorgabe übereinstimmt:
–
Frostschutz der Kühlflüssigkeit korrigieren.
H01454-10
89
14 KÜHLSYSTEM
–
Kühlflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.
10 mm
A
Kühlflüssigkeitsstand
über den Kühlerlamellen
»
Wenn der Kühlflüssigkeitsstand nicht mit der Vorgabe
übereinstimmt:
–
Kühlflüssigkeitsstand korrigieren.
Kühlflüssigkeit (
400243-10
14.3
–
S. 126)
Kühlerverschluss montieren.
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Öffnen Sie weder den Kühler, die Kühlerschläuche noch sonstige Bauteile des Kühlsystems, wenn der
Motor oder das Kühlsystem betriebswarm sind.
–
Lassen Sie das Kühlsystem und den Motor abkühlen, bevor Sie den Kühler, die Kühlerschläuche oder
sonstige Bauteile des Kühlsystems öffnen.
–
Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Bewahren Sie Kühlflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Lassen Sie Kühlflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühlflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
–
Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
–
Kühlerverschluss abnehmen.
–
Kühlflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.
10 mm
A
Kühlflüssigkeitsstand
über den Kühlerlamellen
»
Wenn der Kühlflüssigkeitsstand nicht mit der Vorgabe
übereinstimmt:
–
400243-10
Kühlflüssigkeitsstand korrigieren.
Kühlflüssigkeit (
–
90
S. 126)
Kühlerverschluss montieren.
KÜHLSYSTEM 14
14.4
Kühlflüssigkeit ablassen
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Öffnen Sie weder den Kühler, die Kühlerschläuche noch sonstige Bauteile des Kühlsystems, wenn der
Motor oder das Kühlsystem betriebswarm sind.
–
Lassen Sie das Kühlsystem und den Motor abkühlen, bevor Sie den Kühler, die Kühlerschläuche oder
sonstige Bauteile des Kühlsystems öffnen.
–
Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Bewahren Sie Kühlflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Lassen Sie Kühlflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühlflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Bedingung
Motor ist kalt.
–
Motorrad senkrecht stellen.
–
Geeigneten Behälter unter den Wasserpumpendeckel stellen.
–
Schraube
–
Kühlflüssigkeit vollständig ablaufen lassen.
–
Schraube
1 entfernen. Kühlerverschluss abnehmen.
1 mit neuem Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
H00076-10
14.5
Ablassschraube
Wasserpumpendeckel
M6
6 Nm
Kühlflüssigkeit einfüllen
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Bewahren Sie Kühlflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Lassen Sie Kühlflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühlflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
91
14 KÜHLSYSTEM
Hauptarbeit
– Sicherstellen, dass die Schraube
–
Motorrad senkrecht stellen.
–
Kühlflüssigkeit bis zum Maß
1 festgezogen ist.
A einfüllen.
Vorgabe
10 mm
A über den Kühlerla-
Maß
mellen
Kühlflüssigkeit
H00105-10
–
0,7 l
Kühlflüssigkeit
( S. 126)
Fahrzeug in die abgebildete Lage bringen und gegen Wegrollen
sichern. Der Höhenunterschied
muss erreicht werden.
B
Vorgabe
Höhenunterschied
50 cm
B
Info
B
A
0
Damit die gesamte Luft aus dem Kühlsystem entweichen kann, muss das Fahrzeug vorn angehoben werden.
Ein schlecht entlüftetes Kühlsystem hat eine verminderte Kühlleistung, der Motor kann dadurch überhitzen.
400677-11
–
Fahrzeug wieder auf waagrechte Fläche stellen.
–
Kühlflüssigkeit bis zum Maß
–
Kühlerverschluss montieren.
A auffüllen.
Nacharbeit
– Kurze Probefahrt durchführen.
92
–
Kühlsystem auf Dichtheit kontrollieren.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
S. 90)
MOTOR ABSTIMMEN 15
15.1
Gasdrehgriff‑Einbaulage kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Der Gasbowdenzug kann bei falscher Gasdrehgriff‑Einbaulage aus der Führung rutschen.
Der Gasschieber wird dann nicht mehr geschlossen und die Geschwindigkeit kann nicht mehr kontrolliert
werden.
–
Stellen Sie sicher, dass die Gasdrehgriff‑Einbaulage der Vorgabe entspricht.
–
Lenker in Geradeausstellung bringen.
–
Gasdrehgriff‑Einbaulage kontrollieren.
Einstellwinkel
griff
»
A Gasdreh-
Wenn der Einstellwinkel nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Gasdrehgriff‑Einbaulage korrigieren.
Vorgabe
V00277-10
Schraube Gasdrehgriff
15.2
35°
M6
4,5 Nm
Gasbowdenzug-Spiel kontrollieren
Vorarbeit
– Gasdrehgriff‑Einbaulage kontrollieren. (
S. 93)
Hauptarbeit
– Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
–
Lenker in Geradeausstellung bringen. Gasdrehgriff leicht hin
und her bewegen und das Gasbowdenzug-Spiel
ermitteln.
A
Gasbowdenzug-Spiel
»
Wenn das Gasbowdenzug-Spiel nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
400192-11
3 … 5 mm
Gasbowdenzug-Spiel einstellen.
(
S. 94)
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu
Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung,
wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Motor starten und mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen. Lenker
über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.
Die Leerlaufdrehzahl darf sich nicht ändern.
»
Wenn sich die Leerlaufdrehzahl ändert:
–
Gasbowdenzug-Spiel einstellen.
(
S. 94)
93
15 MOTOR ABSTIMMEN
15.3
Gasbowdenzug-Spiel einstellen
Vorarbeit
– Gasdrehgriff‑Einbaulage kontrollieren. (
S. 93)
–
Sitzbank abnehmen. (
–
Rändelschraube am Kraftstoffhahn bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
–
Kraftstofftank ausbauen.
–
Gasbowdenzug-Verlegung kontrollieren. (
S. 58)
(
S. 52)
S. 68)
Hauptarbeit
– Lenker in Geradeausstellung bringen.
–
Manschette
–
Sicherstellen, dass die Gasbowdenzughülle in der Einstellschraube
auf Anschlag eingeschoben ist.
–
1 zurückschieben.
2
Mutter 3 lösen.
H00077-10
–
2
Einstellschraube
so drehen, dass am Gasdrehgriff das
Gasbowdenzug-Spiel
vorhanden ist.
A
Vorgabe
Gasbowdenzug-Spiel
–
Mutter
–
Manschette
3 … 5 mm
3 festziehen.
1 aufschieben.
400192-11
Nacharbeit
– Kraftstofftank einbauen.
15.4
(
S. 53)
–
Sitzbank montieren. (
–
Gasbowdenzug-Spiel kontrollieren. (
S. 58)
S. 93)
Vergaser - Leerlauf (50 SX)
Die Leerlaufeinstellung des Vergasers wirkt sich stark auf das
Startverhalten, einen stabilen Leerlauf und das Ansprechverhalten
beim Gas geben aus. Das heißt, ein Motor mit korrekt eingestelltem Leerlauf wird sich leichter starten lassen als einer mit falsch
eingestelltem Leerlauf.
Info
S03218-10
Der Vergaser und seine Bauteile unterliegen durch Motorvibration erhöhtem Verschleiß. Durch Verschleiß kann es zu
Fehlfunktionen kommen.
Die Leerlaufdrehzahl wird mit der LeerlaufdrehzahlRegulierschraube
eingestellt.
Das Leerlaufgemisch wird mit der LeerlaufgemischRegulierschraube
eingestellt.
1
2
94
MOTOR ABSTIMMEN 15
15.5
Vergaser - Leerlauf (50 SX Mini)
Die Leerlaufeinstellung des Vergasers wirkt sich stark auf das
Startverhalten, einen stabilen Leerlauf und das Ansprechverhalten
beim Gas geben aus. Das heißt, ein Motor mit korrekt eingestelltem Leerlauf wird sich leichter starten lassen als einer mit falsch
eingestelltem Leerlauf.
Info
Der Vergaser und seine Bauteile unterliegen durch Motorvibration erhöhtem Verschleiß. Durch Verschleiß kann es zu
Fehlfunktionen kommen.
H00078-10
Die Leerlaufdrehzahl wird mit der LeerlaufdrehzahlRegulierschraube
eingestellt.
Das Leerlaufgemisch wird mit der LeerlaufluftRegulierschraube
eingestellt.
1
2
15.6
Vergaser - Leerlaufdrehzahl einstellen
–
(50 SX)
2
Leerlaufluft-Regulierschraube
bis zum Anschlag eindrehen
und auf die vorgegebene Grundeinstellung drehen.
Vorgabe
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
–
3 Umdrehungen
Motor warmfahren.
Vorgabe
Warmlaufphase
S03218-10
≥ 5 min
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu
Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung,
wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Mit der Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube
drehzahl einstellen.
1 die Leerlauf-
Vorgabe
Chokefunktion deaktiviert – Chokeknopf ist bis zum
Anschlag hineingedrückt. ( S. 18)
Leerlaufdrehzahl
1.400 … 1.500 1/min
–
Leerlaufluft-Regulierschraube
langsam im Uhrzeigersinn
drehen, bis die Leerlaufdrehzahl zu sinken beginnt.
–
Stellung merken und die Leerlaufluft-Regulierschraube nun
langsam gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis die Leerlaufdrehzahl wieder sinkt.
–
Zwischen diesen beiden Stellungen den Punkt mit der höchsten Leerlaufdrehzahl einstellen.
2
95
15 MOTOR ABSTIMMEN
Info
Sollte es dabei zu einem größeren Motordrehzahlanstieg kommen, die Leerlaufdrehzahl auf
normales Niveau reduzieren und die vorangegangenen
Arbeitsschritte nochmals durchführen.
Kommt man mit der hier beschriebenen Vorgehensweise zu keinem befriedigenden Ergebnis, kann eine
falsch dimensionierte Leerlaufdüse die Ursache dafür
sein.
Sollte die Leerlaufluft-Regulierschraube bis
zum Anschlag eingedreht sein und es gab keine
Drehzahlveränderung, muss eine kleinere Leerlaufdüse
eingesetzt werden.
Nach einem Düsenwechsel ist mit den Einstellarbeiten
von vorn zu beginnen.
Bei größeren Außentemperaturveränderungen
und extrem verschiedenen Höhenlagen sollte die
Leerlaufdrehzahl erneut eingestellt werden.
15.7
Vergaser - Leerlaufdrehzahl einstellen
–
(50 SX Mini)
2
Leerlaufluft-Regulierschraube
bis zum Anschlag eindrehen
und auf die vorgegebene Grundeinstellung drehen.
Vorgabe
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
–
1 Umdrehung
Motor warmfahren.
Vorgabe
Warmlaufphase
H00078-10
≥ 5 min
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu
Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung,
wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Mit der Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube
drehzahl einstellen.
1 die Leerlauf-
Vorgabe
Chokefunktion deaktiviert – Chokehebel ist bis zum
Anschlag nach unten gedrückt. ( S. 19)
Leerlaufdrehzahl
–
96
1.400 … 1.500 1/min
2
Leerlaufluft-Regulierschraube
langsam im Uhrzeigersinn
drehen, bis die Leerlaufdrehzahl zu sinken beginnt.
MOTOR ABSTIMMEN 15
–
Stellung merken und die Leerlaufluft-Regulierschraube nun
langsam gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis die Leerlaufdrehzahl wieder sinkt.
–
Zwischen diesen beiden Stellungen den Punkt mit der höchsten Leerlaufdrehzahl einstellen.
Info
Sollte es dabei zu einem größeren Motordrehzahlanstieg kommen, die Leerlaufdrehzahl auf
normales Niveau reduzieren und die vorangegangenen
Arbeitsschritte nochmals durchführen.
Kommt man mit der hier beschriebenen Vorgehensweise zu keinem befriedigenden Ergebnis, kann eine
falsch dimensionierte Leerlaufdüse die Ursache dafür
sein.
Sollte die Leerlaufluft-Regulierschraube bis
zum Anschlag eingedreht sein und es gab keine
Drehzahlveränderung, muss eine kleinere Leerlaufdüse
eingesetzt werden.
Nach einem Düsenwechsel ist mit den Einstellarbeiten
von vorn zu beginnen.
Bei größeren Außentemperaturveränderungen
und extrem verschiedenen Höhenlagen sollte die
Leerlaufdrehzahl erneut eingestellt werden.
15.8
Kupplungseinstellung kontrollieren
–
Spezialwerkzeug
1 anschließen.
Drehzahlmesser (45129075000)
102041-10
–
Fahrzeug mit dem Vorderrad an einem festen Gegenstand
anstehen lassen.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu
Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
401521-01
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung,
wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
–
Motorrad starten.
–
Vollgas geben, bis die Höchstdrehzahl erreicht ist.
97
15 MOTOR ABSTIMMEN
Vorgabe
≤3s
Betrieb mit Vollgas
–
Drehzahl ablesen.
Rutschdrehzahl
»
Wird der angegebene Wert nicht erreicht:
–
15.9
8.700 … 9.300 1/min
Kupplung einstellen.
(
S. 98)
Kupplungsdeckel ausbauen
Hinweis
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht in das Grundwasser, den Boden oder die Kanalisation gelangen.
Info
Kraftstoff kann über den Vergaser austreten.
Austretenden Kraftstoff mit geeignetem Behälter auffangen.
–
Rändelschraube am Kraftstoffhahn bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
–
Fahrzeug wie abgebildet auf die linke Seite legen.
–
Schrauben
H01456-01
–
1 entfernen.
Kupplungsdeckel 2 mit Dichtring abnehmen.
H01458-10
15.10
Kupplung einstellen
Vorarbeit
– Kupplungsdeckel ausbauen.
98
(
S. 98)
MOTOR ABSTIMMEN 15
Hauptarbeit
– Kupplungskorb
zugänglich sind.
1 drehen, bis die Einstellschrauben 2
H01459-10
Bedingung
Wenn kein Anhaltspunkt vorhanden ist:
–
Einstellschrauben
gegen Uhrzeigersinn bis zum letzten
spürbaren Klick drehen.
–
Einstellschrauben
im Uhrzeigersinn um 9 Klicks auf
die Basiseinstellung drehen.
2
2
Vorgabe
Basiseinstellung der
Rutschdrehzahl
H01479-10
8.700 … 9.300 1/min
Info
Vom Anschlag dürfen die Federn über die Einstellschrauben maximal um 17 Klicks vorgespannt werden.
Bedingung
Wenn Rutschdrehzahl zu niedrig:
–
Einstellschrauben
2 im Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
1 Klick erhöht die Rutschdrehzahl um
250 … 350 1/min
Info
Vom Anschlag dürfen die Federn über die Einstellschrauben maximal um 17 Klicks vorgespannt werden.
Bedingung
Wenn Rutschdrehzahl zu hoch:
–
Einstellschrauben
2 gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
1 Klick senkt die Rutschdrehzahl um
Nacharbeit
– Kupplungsdeckel einbauen.
250 … 350 1/min
(
S. 100)
–
Getriebeölstand kontrollieren. (
–
Kupplungseinstellung kontrollieren.
S. 102)
(
S. 97)
99
15 MOTOR ABSTIMMEN
15.11
Kupplungsdeckel einbauen
Hauptarbeit
– Kupplungsdeckel
–
Schrauben
1 mit Dichtring positionieren.
2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Kupplungsdeckel
M6
10 Nm
H01458-11
Nacharbeit
– Getriebeölstand kontrollieren. (
100
S. 102)
SERVICEARBEITEN MOTOR 16
16.1
Ölstand kontrollieren (50 SX Mini)
Vorarbeit
– Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
Hauptarbeit
– Ölstand im Öltank kontrollieren.
Für eine Kraftstofftankfüllung muss der Öltank mindestens
bis an die MIN‑Markierung
aufgefüllt sein.
A
»
Wenn der Ölstand nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Öl tanken. (
S. 27)
H00056-10
16.2
Ölpumpe entlüften
(50 SX Mini)
Bedingung
Kraftstofftank ausgebaut.
–
Ölleitung
–
Ölleitung mit einer Spritze füllen.
1 abziehen.
H00080-10
Motoröl 2-Takt (
S. 127)
300652-10
–
Ölleitung
1 anschließen.
H00080-10
101
16 SERVICEARBEITEN MOTOR
–
Schrauben
–
Ölpumpe abnehmen.
–
Ölleitung
–
Ölpumpen-Zahnrad
gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis
Öl blasenfrei aus der Ölleitung
austritt.
2 entfernen.
3 am Vergaser abziehen.
300651-10
4
3
V00276-10
–
Ölleitung
–
Ölpumpe positionieren.
–
Schrauben
3 anschließen.
2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Ölpumpe
M5
6 Nm
300651-10
16.3
Getriebeölstand kontrollieren
Bedingung
Motor ist kalt.
Vorarbeit
– Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
Hauptarbeit
(50 SX)
– Schraube
–
1 entfernen.
Getriebeölstand kontrollieren.
Eine geringe Menge Getriebeöl muss aus der Bohrung
herauslaufen.
»
H00083-10
Wenn kein Getriebeöl herausläuft:
–
–
Getriebeöl nachfüllen.
Schraube
(
S. 104)
1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Getriebeölstandskontrolle
102
M6
6 Nm
SERVICEARBEITEN MOTOR 16
(50 SX Mini)
– Schraube
–
1 entfernen.
Getriebeölstand kontrollieren.
Eine geringe Menge Getriebeöl muss aus der Bohrung
herauslaufen.
»
Wenn kein Getriebeöl herausläuft:
–
S00882-10
–
Getriebeöl nachfüllen.
Schraube
(
S. 104)
1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Getriebeölstandskontrolle
16.4
M6
6 Nm
Getriebeöl wechseln
Warnung
Verbrühungsgefahr Motor‑ und Getriebeöl wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe.
–
Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Getriebeöl bei betriebswarmem Motor ablassen.
Vorarbeit
– Motorrad auf waagrechter Fläche am Plug‑in‑Ständer abstellen.
Hauptarbeit
(50 SX)
– Geeigneten Behälter unter den Motor stellen.
H00145-10
–
Ölablassschraube
–
Getriebeöl vollständig ablaufen lassen.
–
Ölablassschraube mit Magnet gründlich reinigen.
–
Dichtfläche am Motor reinigen.
–
Ölablassschraube mit Magnet und neuem Dichtring montieren und festziehen.
1 mit Magnet entfernen.
Vorgabe
Ölablassschraube
mit Magnet
M12x1,5
20 Nm
103
16 SERVICEARBEITEN MOTOR
(50 SX Mini)
– Geeigneten Behälter unter den Motor stellen.
S00883-10
–
Ölablassschraube
–
Getriebeöl vollständig ablaufen lassen.
–
Ölablassschraube mit Magnet gründlich reinigen.
–
Dichtfläche am Motor reinigen.
–
Ölablassschraube mit Magnet und neuem Dichtring montieren und festziehen.
1 mit Magnet entfernen.
Vorgabe
Ölablassschraube
mit Magnet
–
Öleinfüllschraube
einfüllen.
Getriebeöl
M12x1,5
20 Nm
2 mit O‑Ring entfernen und Getriebeöl
0,20 l
Getriebeöl
(ATF Dexron 3)
( S. 126)
Info
Zu wenig Getriebeöl oder qualitativ minderwertiges Öl
führt zu vorzeitigem Verschleiß des Getriebes.
H01460-10
–
Öleinfüllschraube
2 mit O‑Ring montieren und festziehen.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu
Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung,
wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
Nacharbeit
– Getriebeölstand kontrollieren. (
16.5
S. 102)
Getriebeöl nachfüllen
Info
Zu wenig Getriebeöl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Verschleiß des Getriebes.
Vorarbeit
– Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
104
SERVICEARBEITEN MOTOR 16
Hauptarbeit
(50 SX)
– Schraube Getriebeölstandskontrolle
1 entfernen.
(50 SX Mini)
– Schraube Getriebeölstandskontrolle
1 entfernen.
H00083-10
S00882-10
–
Öleinfüllschraube
–
Getriebeöl einfüllen, bis es aus der Bohrung der Getriebeölstandsschraube austritt.
2 mit O‑Ring entfernen.
Getriebeöl (ATF Dexron 3) (
–
S. 126)
Schraube Getriebeölstandskontrolle
hen.
1 montieren und festzie-
Vorgabe
Schraube Getriebeölstandskontrolle
H01460-10
–
Öleinfüllschraube
M6
6 Nm
2 mit O‑Ring montieren und festziehen.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu
Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung,
wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
105
17 VERGASER
17.1
Vergaser ausbauen
(50 SX Mini)
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
–
Tanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
–
Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
–
Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
–
Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
–
Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
–
Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in
die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
–
Bewahren Sie Kraftstoff in einem geeigneten Kanister ordnungsgemäß und außerhalb der Reichweite
von Kindern auf.
Vorarbeit
– Rändelschraube am Kraftstoffhahn bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Hauptarbeit
– Kraftstoffschlauch
1 abziehen.
Info
Aus dem Kraftstoffschlauch kann ein Rest Kraftstoff
auslaufen.
T00390-10
T00391-10
106
–
Ölleitung abschließen.
–
Ölleitung mit geeignetem Gegenstand verschließen.
VERGASER 17
–
–
2 lösen.
Schlauchschelle 3 lösen.
–
Vergaser aus dem Ansaugflansch ziehen.
–
Vergaser nach vorn aus der Ansaugmanschette ziehen.
–
Schraube
–
Gasschieberdeckel abnehmen und Gasschieber aus dem Vergaser ziehen.
–
Restlichen Kraftstoff entleeren.
–
Federtasse
–
Gasseil aushängen.
Schlauchschelle
T00392-10
4 entfernen.
R04499-10
5 und Gasschieberfeder zurückziehen.
T00393-10
17.2
Vergaser ausbauen
(50 SX)
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
–
Tanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
–
Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
–
Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
–
Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
–
Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.
107
17 VERGASER
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
–
Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in
die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
–
Bewahren Sie Kraftstoff in einem geeigneten Kanister ordnungsgemäß und außerhalb der Reichweite
von Kindern auf.
Vorarbeit
– Rändelschraube am Kraftstoffhahn bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Hauptarbeit
– Kraftstoffschlauch
1 abziehen.
Info
Aus dem Kraftstoffschlauch kann ein Rest Kraftstoff
auslaufen.
R00564-10
–
–
2 lösen.
Schlauchschelle 3 lösen.
Schlauchschelle
R04489-10
R00566-10
108
–
Schlauchklemme
abziehen.
–
Vergaser aus dem Ansaugflansch ziehen.
–
Vergaser nach vorn aus der Ansaugmanschette ziehen.
4 zurückschieben und Entlüftungsschlauch
VERGASER 17
–
Gasschieberdeckel
–
Gasschieber aus dem Vergaser ziehen.
–
Restlichen Kraftstoff entleeren.
–
Federtasse und Gasschieberfeder zurückziehen.
–
Gasseil
–
Gasschieber abnehmen.
5 entfernen.
R04490-10
6 aushängen.
G01287-10
17.3
Vergaser einbauen
(50 SX Mini)
Hauptarbeit
– Gasseil
1 einhängen.
300903-10
–
Federtasse
–
Gasschieberfeder positionieren.
–
Gasschieber und Gasschieberdeckel positionieren.
–
Schraube
2 positionieren.
300902-11
3 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Gasschieberdeckel
M5
3 Nm
R04499-11
109
17 VERGASER
–
Vergaser montieren.
–
Schlauchschelle
–
4 positionieren und festziehen.
Schlauchschelle 5 positionieren und festziehen.
–
Verschlussstopfen entfernen.
–
Ölleitung anschließen.
–
Kraftstoffschlauch
T00392-11
T00391-10
6 anschließen.
T00390-11
Nacharbeit
– Ölpumpe entlüften.
17.4
Vergaser einbauen
S. 101)
Gasbowdenzug-Spiel kontrollieren. (
–
Vergaser - Leerlaufdrehzahl einstellen.
S. 93)
(
S. 96)
(50 SX)
Hauptarbeit
– Gasseil
–
G01287-11
110
(
–
1 einhängen.
Federtasse und Gasschieberfeder positionieren.
VERGASER 17
–
Gasschieber und Gasschieberdeckel positionieren.
–
Gasschieberdeckel
–
Das Maß
2 handfest festziehen.
A darf den Vorgabewert nicht überschreiten.
Vorgabe
Abstand zwischen Vergasergehäuse und Gasschieberdeckel
3 mm
T03275-10
–
Vergaser montieren.
–
Motorentlüftungsschlauch montieren und Klemme
nieren.
–
Ansaugmanschette montieren.
–
Schlauchschelle
3 positio-
R00566-11
–
4 positionieren und festziehen.
Schlauchschelle 5 positionieren und festziehen.
–
Kraftstoffschlauch
R04489-11
6 montieren.
R00564-11
Nacharbeit
– Gasbowdenzug-Spiel kontrollieren. (
–
Vergaser - Leerlaufdrehzahl einstellen.
S. 93)
(
S. 95)
111
18 REINIGUNG, PFLEGE
18.1
Motorrad reinigen
Hinweis
Materialschaden Bei falscher Verwendung eines Hochdruckreinigers werden Bauteile beschädigt oder zerstört.
Das Wasser dringt durch den hohen Druck in elektrische Bauteile, Stecker, Bowdenzüge, Lager usw. ein.
Zu hoher Druck verursacht Störungen und zerstört Bauteile.
–
Richten Sie den Wasserstrahl nicht direkt auf elektrische Bauteile, Stecker, Bowdenzüge oder Lager.
–
Halten Sie einen Mindestabstand zwischen der Düse des Hochdruckreinigers und dem Bauteil ein.
Mindestabstand
60 cm
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Das Motorrad regelmäßig reinigen, um den Wert und die Optik über eine lange Zeit zu erhalten.
Direkte Sonneneinstrahlung auf das Motorrad während der Reinigung vermeiden.
–
Auspuffanlage verschließen, um das Eindringen von Wasser zu
verhindern.
–
Groben Schmutz vorher mit einem weichen Wasserstrahl entfernen.
–
Stark verschmutzte Stellen mit einem handelsüblichen Motorradreiniger einsprühen und zusätzlich mit einem Pinsel bearbeiten.
Motorradreiniger (
S. 128)
401061-01
Info
Warmes Wasser, dem ein handelsüblicher Motorradreiniger zugesetzt ist und einen weichen Schwamm verwenden.
Motorradreiniger nie auf das trockene Fahrzeug auftragen, vorher immer mit Wasser abspülen.
–
Nachdem das Motorrad gründlich mit einem weichen Wasserstrahl abgespült wurde, sollte es gut trocknen.
–
Verschluss der Auspuffanlage entfernen.
–
Schwimmerkammer des Vergasers entleeren.
Warnung
Unfallgefahr Nässe und Schmutz beeinträchtigen die
Bremsanlage.
–
–
112
Weisen Sie Ihr Kind an, mehrmals vorsichtig abzubremsen, um die Bremsbeläge und Bremsscheiben
zu trocknen und von Schmutz zu befreien.
Nach der Reinigung sollte Ihr Kind ein kurzes Stück fahren,
bis der Motor die Betriebstemperatur erreicht hat und die
Bremsanlage durch vorsichtiges Bremsen abgetrocknet ist.
REINIGUNG, PFLEGE 18
Info
Durch die Wärme verdunstet das Wasser auch an den
unzugänglichen Stellen des Motors und der Bremsanlage.
–
Schutzkappen an den Lenkerarmaturen zurückschieben, damit
auch hier eingedrungenes Wasser verdunsten kann.
–
Nach dem Abkühlen des Motorrades alle Gleit- und Lagerstellen schmieren.
–
Kette reinigen. (
–
Blanke Metallteile (Ausnahme Bremsscheiben und Auspuffanlage) mit Korrosionsschutzmittel behandeln.
S. 63)
Konservierungsmittel für Lacke, Metall und Gummi
( S. 128)
–
Alle Kunststoffteile und pulverbeschichteten Teile mit einem
milden Reinigungs- und Pflegemittel behandeln.
Spezialreiniger für glänzende und matte Lacke, Metall- und
Kunststoffflächen ( S. 129)
113
19 LAGERUNG
19.1
Lagerung
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
–
Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in
die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
–
Bewahren Sie Kraftstoff in einem geeigneten Kanister ordnungsgemäß und außerhalb der Reichweite
von Kindern auf.
Info
Wenn Sie das Motorrad für längere Zeit stilllegen wollen, sollten Sie folgende Maßnahmen durchführen
oder durchführen lassen.
Kontrollieren Sie vor der Stilllegung des Motorrades alle Teile auf Funktion und Verschleiß. Wenn Servicearbeiten, Reparaturen oder Umbauten notwendig sind, sollten diese während der Stilllegung (geringere
Auslastung der Werkstätten) durchgeführt werden. So können Sie lange Wartezeiten in den Werkstätten zu
Saisonbeginn vermeiden.
–
401058-01
Beim letzten Auftanken vor der Stilllegung des Motorrades,
Kraftstoffzusatz beimengen.
Kraftstoffzusatz (
S. 128)
–
Kraftstoff tanken. (
S. 26)
–
Motorrad reinigen. (
–
Getriebeöl wechseln.
–
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
–
Schwimmerkammer des Vergasers entleeren.
–
Reifendruck kontrollieren. (
–
Fahrzeug an einem trockenen Lagerplatz, der keinen großen
Temperaturschwankungen unterliegt, abstellen.
S. 112)
(
S. 103)
S. 89)
S. 88)
Info
KTM empfiehlt, das Motorrad aufzuheben.
114
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Das Motorrad mit einer luftdurchlässigen Plane oder Decke
abdecken.
S. 42)
LAGERUNG 19
Info
Luftundurchlässige Materialien sollten keinesfalls verwendet werden, da Feuchtigkeit nicht entweichen kann
und dadurch Korrosion entsteht.
Es ist sehr schlecht, den Motor des stillgelegten
Motorrades kurzzeitig laufen zu lassen. Da der Motor
dabei nicht genügend warm wird, kondensiert der beim
Verbrennungsvorgang entstehende Wasserdampf und
bringt Teile des Motors und der Auspuffanlage zum
Rosten.
19.2
Inbetriebnahme nach der Lagerung
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme durchführen. ( S. 23)
–
Probefahrt durchführen.
S. 42)
401059-01
115
20 FEHLERSUCHE
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
Motor dreht durch, springt aber
nicht an
Bedienungsfehler
–
Arbeitsschritte zum Startvorgang
durchführen. ( S. 23)
Motorrad war längere Zeit nicht
in Betrieb, daher alter Kraftstoff in der Schwimmerkammer
–
Schwimmerkammer des Vergasers entleeren.
Kraftstoffzufuhr unterbrochen
–
Kraftstofftankentlüftung kontrollieren.
–
Kraftstoffhahn reinigen.
(50 SX)
– Vergaserbauteile
kontrollieren/einstellen.
(50 SX Mini)
– Vergaserbauteile
kontrollieren/einstellen.
Zündkerze verrußt oder nass
–
Zündkerze reinigen und trocknen ggf.
wechseln.
Elektrodenabstand der Zündkerze zu groß
–
Elektrodenabstand einstellen.
Defekt im Zündsystem
–
Zündsystem kontrollieren.
Kurzschlusskabel im Kabelstrang aufgescheuert, Kurzschlusstaster defekt
–
Kurzschlusstaster kontrollieren.
Stecker oder Zündspule locker
oder oxydiert
–
Steckverbindung reinigen und mit Kontaktspray behandeln.
Wasser im Vergaser bzw. Düsen
verstopft
(50 SX)
– Vergaserbauteile
kontrollieren/einstellen.
Vorgabe
Elektrodenabstand Zündkerze
0,60 mm
(50 SX Mini)
– Vergaserbauteile
kontrollieren/einstellen.
Motor hat keinen Leerlauf
Leerlaufdüse verstopft
(50 SX)
– Vergaserbauteile
kontrollieren/einstellen.
(50 SX Mini)
– Vergaserbauteile
kontrollieren/einstellen.
Einstellschrauben am Vergaser
verdreht
(50 SX)
– Vergaser - Leerlaufdrehzahl einstellen. ( S. 95)
(50 SX Mini)
– Vergaser - Leerlaufdrehzahl einstellen. ( S. 96)
116
Zündkerze defekt
–
Zündkerze wechseln.
Zündanlage defekt
–
Zündspule kontrollieren.
–
Zündkerzenstecker kontrollieren.
FEHLERSUCHE 20
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
Motor dreht nicht hoch
Vergaser läuft über, weil
Schwimmernadel verschmutzt
oder abgenutzt ist
(50 SX)
– Vergaserbauteile
kontrollieren/einstellen.
(50 SX Mini)
– Vergaserbauteile
kontrollieren/einstellen.
lockere Vergaserdüsen
(50 SX)
– Vergaserbauteile
kontrollieren/einstellen.
(50 SX Mini)
– Vergaserbauteile
kontrollieren/einstellen.
Motor hat zu wenig Leistung
Defekt im Zündsystem
–
Zündsystem kontrollieren.
Kraftstoffzufuhr unterbrochen
–
Kraftstofftankentlüftung kontrollieren.
–
Kraftstoffhahn reinigen.
(50 SX)
– Vergaserbauteile
kontrollieren/einstellen.
(50 SX Mini)
– Vergaserbauteile
kontrollieren/einstellen.
Motor setzt aus oder patscht in
den Vergaser
Motor wird übermäßig heiß
Luftfilter stark verschmutzt
–
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen. ( S. 59)
Auspuffanlage undicht, deformiert oder zu wenig Glasfasergarnfüllung im Enddämpfer
–
Auspuffanlage auf Beschädigungen
kontrollieren.
–
Glasfasergarnfüllung des Endschalldämpfers wechseln. ( S. 60)
Zündanlage defekt
–
Zündspule kontrollieren.
–
Zündkerzenstecker kontrollieren.
Membran oder Membrangehäuse beschädigt
–
Membran und Membrangehäuse kontrollieren.
Verschleißerscheinung
–
Motor überholen.
Eingriffsdrehzahl zu niedrig
oder zu hoch
–
Kupplungseinstellung kontrollieren.
( S. 97)
Kraftstoffmangel
–
Rändelschraube am Kraftstoffhahn bis
zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn
drehen.
–
Kraftstoff tanken. (
Motor saugt Falschluft an
–
Ansaugflansch und Vergaser auf festen
Sitz kontrollieren.
Stecker oder Zündspule locker
oder oxydiert
–
Steckverbindung reinigen und mit Kontaktspray behandeln.
zu wenig Kühlflüssigkeit im
Kühlsystem
–
Kühlsystem auf Dichtheit kontrollieren.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren.
( S. 90)
zu wenig Fahrtwind
–
Motor im Stand abstellen.
Kühlerlamellen stark
verschmutzt
–
Kühlerlamellen reinigen.
S. 26)
117
20 FEHLERSUCHE
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
Motor wird übermäßig heiß
Schaumbildung im Kühlsystem
–
Kühlflüssigkeit ablassen.
(
S. 91)
(
S. 91)
–
Kühlflüssigkeit einfüllen.
Zylinderkopf oder Zylinderkopfdichtung beschädigt
–
Zylinderkopf oder Zylinderkopfdichtung
kontrollieren.
geknickter Kühlerschlauch
–
Kühlerschlauch wechseln.
Weiße Rauchentwicklung
(Dampf im Abgas)
Zylinderkopf oder Zylinderkopfdichtung beschädigt
–
Zylinderkopf oder Zylinderkopfdichtung
kontrollieren.
Getriebeöl tritt am Entlüftungsschlauch aus
zu viel Getriebeöl eingefüllt
–
Getriebeölstand kontrollieren.
( S. 102)
Wasser im Getriebeöl
Wellendichtring oder Wasserpumpe beschädigt
–
Wellendichtring und Wasserpumpe
kontrollieren.
118
TECHNISCHE DATEN 21
21.1
Motor
Bauart
1-Zylinder 2-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt, mit
Membraneinlass
Hubraum
49,0 cm³
Hub
40 mm
Bohrung
39,5 mm
Kurbelwellenlagerung
2 Rillenkugellager
Pleuellager
Nadellager
Kolbenbolzenlager
Nadellager
Kolben
Alu gegossen
Kolbenringe
1 Rechteckring
Motorschmierung (50 SX)
Gemischölschmierung
Motorschmierung (50 SX Mini)
Getrenntschmierung
Primärübersetzung
33:61 gerade verzahnter Stirnradtrieb
Kupplung
Mehrscheiben-Fliehkraftkupplung auf der Antriebswelle
Getriebe
starres 1-stufiges Untersetzungsgetriebe
Getriebeübersetzung
14:31
Zündanlage
SELETTRA 2p D36
Zündkerze
NGK LR 8 B
Elektrodenabstand Zündkerze
0,60 mm
Kühlung
Flüssigkeitskühlung
Starthilfe
Kickstartersystem
21.2
Anzugsdrehmomente Motor
Schraube Kickstarterhebel
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Lagersicherung
M5
5 Nm
Schraube Ölpumpe (50 SX Mini)
M5
6 Nm
Schraube Statorbefestigung
M5
6 Nm
Loctite® 222™
Schraube Wasserpumpenrad
M5
4 Nm
Loctite® 243™
Ablassschraube Wasserpumpendeckel
M6
6 Nm
Entlüftungsstutzen Motorgehäuse
M6
4 Nm
Loctite® 243™
Schraube Ansaugflansch
M6
5 Nm
Loctite® 243™
Schraube Auspuffflansch
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Druckplatte
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Generatordeckel
M6
6 Nm
Schraube Getriebeölstandskontrolle
M6
6 Nm
Schraube Kettenritzelabdeckung
M6
10 Nm
119
21 TECHNISCHE DATEN
Schraube Kupplungsdeckel
M6
10 Nm
Schraube Motorgehäuse
M6
10 Nm
Schraube Passbolzen
M6
10 Nm
Loctite® 648™
Schraube Wasserpumpendeckel
M6
10 Nm
Schraube Zündspule
M6
4 Nm
Loctite® 243™
Schraube Zylinderkopf
M7
18 Nm
Muttern Zylinderfuß
M8
20 Nm
Schraube Kupplungskorb
M8
35 Nm
Loctite® 243™
Stiftschraube Zylinderfuß
M8
10 Nm
Zündkerze
M10x1
10 … 12 Nm
Mutter Primärzahnrad
M10x1,25
40 Nm
Loctite® 243™
Mutter Rotor
M10x1,25
15 Nm
Loctite® 243™
Ölablassschraube mit Magnet
M12x1,5
21.3
Vergaser mit Vergaserabstimmung
21.3.1
50 SX
20 Nm
Vergasertyp
Dell`Orto PHBG 19BS
Nadelposition
2. Position von oben
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
3 Umdrehungen
Hauptdüse
95
Düsennadel
W7
Leerlaufdüse
50
Nadeldüse
262AU
Gasschieber
40
Chokedüse
60
21.3.2
50 SX Mini
Vergasertyp
Dell`Orto PHVA 12XS
Nadelposition
3. Position von oben
Leerlaufluft-Regulierschraube
offen
1 Umdrehung
Hauptdüse
65
Düsennadel
A8
Leerlaufdüse
30
Nadeldüse
211FA
Gasschieber
40
Chokedüse
60
120
TECHNISCHE DATEN 21
21.4
Füllmengen
21.4.1
Getriebeöl
Getriebeöl
0,20 l
Getriebeöl (ATF Dexron 3)
( S. 126)
0,7 l
Kühlflüssigkeit (
Kraftstofftankinhalt ca. (50 SX)
2,3 l
Superkraftstoff bleifrei (95 Oktan)
mit 2-Takt Motoröl gemischt (1:60)
( S. 127)
Kraftstofftankinhalt ca.
(50 SX Mini)
2,1 l
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)
( S. 127)
21.4.2
Kühlflüssigkeit
Kühlflüssigkeit
21.4.3
21.5
S. 126)
Kraftstoff
Fahrgestell
Rahmen
Zentralrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahlrohren,
pulverbeschichtet
Gabel (50 SX)
WP Performance Systems Up Side Down AER 35
Gabel (50 SX Mini)
WP Performance Systems USD 35
Federbein (50 SX)
WP Performance Systems 3614 DCC
Federbein (50 SX Mini)
WP Performance Systems 3614 BAEM
Federweg (50 SX)
vorn
205 mm
hinten
185 mm
Federweg (50 SX Mini)
vorn
100 mm
hinten
171 mm
Gabelversatz
22 mm
Bremsanlage
vorn
Scheibenbremse mit Vierkolben-Bremssattel
hinten
Scheibenbremse mit Zweikolben-Bremssattel
Bremsscheiben - Durchmesser
vorn
160 mm
hinten
160 mm
Bremsscheiben - Verschleißgrenze
vorn
2,2 mm
hinten
2,2 mm
Reifendruck Gelände
vorn
1,0 bar
hinten
1,0 bar
Sekundärübersetzung (50 SX)
11:40
Sekundärübersetzung (50 SX Mini)
10:42
Kette
1/2 x 3/16”
121
21 TECHNISCHE DATEN
Lieferbare Kettenräder
38, 39, 40, 41, 42
Steuerkopfwinkel (50 SX)
66°
Steuerkopfwinkel (50 SX Mini)
67,4°
Radstand (50 SX)
1.032 ± 10 mm
Radstand (50 SX Mini)
914 ± 10 mm
Sitzhöhe unbelastet (50 SX)
684 mm
Sitzhöhe unbelastet (50 SX Mini)
558 mm
Bodenfreiheit unbelastet (50 SX)
252 mm
Bodenfreiheit unbelastet (50 SX Mini)
184 mm
Gewicht ohne Kraftstoff ca. (50 SX)
41,5 kg
Gewicht ohne Kraftstoff ca. (50 SX Mini)
40,5 kg
21.6
Reifen
Gültigkeit
Reifen vorn
Reifen hinten
(50 SX)
60/100 - 12 36M TT
Maxxis MAXX CROSS SI
2,75 - 10 38J TT
Maxxis MAXX CROSS SI
(50 SX Mini)
2,50 - 10 33J TT
Maxxis MAXX CROSS SI
2,75 - 10 38J TT
Maxxis MAXX CROSS SI
Die angegebenen Reifen stellen eine der möglichen Serienbereifungen dar. Weitere Informationen finden Sie
im Bereich Service unter:
http://www.ktm.com
21.7
Gabel
21.7.1
50 SX
Gabelartikelnummer
07.18.6Q.02
Gabel
WP Performance Systems Up Side Down AER 35
Zugstufendämpfung
Komfort
15 Klicks
Standard
12 Klicks
Sport
10 Klicks
Luftdruck
2 bar
Gabellänge
685 mm
Ölmenge Außenwerk links
25 ± 5 ml
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1)
( S. 126)
Ölmenge Cartridge rechts
240 ml
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1)
( S. 126)
Fettmenge Cartridge links
6 ml
Vielzweckfett (00062010051)
( S. 129)
21.7.2
50 SX Mini
Gabelartikelnummer
07.18.1Q.01
Gabel
WP Performance Systems USD 35
Gabellänge
580 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 15 … 25 kg
122
1,8 N/mm
TECHNISCHE DATEN 21
Gewicht Fahrer (Standard): 25 … 35 kg
2,0 N/mm
Gewicht Fahrer: 35 … 45 kg
2,2 N/mm
Federlänge mit Vorspannbuchse(n)
Gabelöl pro Gabelbein
21.8
Federbein
21.8.1
50 SX
337,5 mm
240 ± 10 ml
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1)
( S. 126)
Federbein‑Artikelnummer
03.18.7Q.02
Federbein
WP Performance Systems 3614 DCC
Druckstufendämpfung Lowspeed
Komfort
18 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
12 Klicks
Druckstufendämpfung Highspeed
Komfort
2,5 Umdrehungen
Standard
2 Umdrehungen
Sport
1,5 Umdrehungen
Zugstufendämpfung
Komfort
17 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
13 Klicks
Federvorspannung
Standard
3 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 15 … 25 kg
30 N/mm
Gewicht Fahrer (Standard): 25 … 35 kg
35 N/mm
Gewicht Fahrer: 35 … 45 kg
40 N/mm
Federlänge
130 mm
Gasdruck
10 bar
Statischer Durchhang
12 mm
Fahrtdurchhang
80 mm
Einbaulänge
275 mm
Stoßdämpferöl
21.8.2
Stoßdämpferöl (SAE 2,5)
(50180751S1) ( S. 127)
50 SX Mini
Federbein‑Artikelnummer
03.18.9Q.01
Federbein
WP Performance Systems 3614 BAEM
Zugstufendämpfung
Standard
12 Klicks
Federvorspannung
Standard
5 mm
Federrate
123
21 TECHNISCHE DATEN
Gewicht Fahrer: 15 … 25 kg
65 N/mm
Gewicht Fahrer (Standard): 25 … 35 kg
75 N/mm
Gewicht Fahrer: 35 … 45 kg
85 N/mm
Federlänge
120 mm
Gasdruck
10 bar
Statischer Durchhang
10 mm
Fahrtdurchhang
65 mm
Einbaulänge
245 mm
Stoßdämpferöl
21.9
Stoßdämpferöl (SAE 2,5)
(50180751S1) ( S. 127)
Anzugsdrehmomente Fahrgestell
Speichennippel
M3,5
3 Nm
Schraube Bremsbeläge
M5
8 Nm
Schraube Bremsleitungsklemme
M5
2 Nm
Mutter Kugelgelenk Druckstange
am Fußbremszylinder
M6
10 Nm
Restliche Muttern Fahrwerk
M6
10 Nm
Restliche Schrauben Fahrwerk
M6
10 Nm
Schraube Bremssattel hinten
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Bremsscheibe hinten
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Schraube Bremsscheibe vorn
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Schraube Gabelfaust
M6
10 Nm
Schraube Gasdrehgriff
M6
4,5 Nm
Schraube Kettengleitstück
M6
3 Nm
Schraube Kotflügel
M6
6 Nm
Schraube Startnummerntafel
M6
4 Nm
Motortragschraube
M8
25 Nm
Loctite® 243™
Mutter Fußbremshebel
M8
22 Nm
Mutter Reifenhalter
M8
10 Nm
Restliche Muttern Fahrwerk
M8
25 Nm
Restliche Schrauben Fahrwerk
M8
25 Nm
Schraube Bremssattel vorn
M8x60
20 Nm
Loctite® 243™
Schraube Bremssattel vorn
M8x40
20 Nm
Loctite® 243™
Schraube Gabelbrücke oben
M8
20 Nm
Schraube Gabelbrücke unten
M8
15 Nm
Schraube Gabelschaftrohr
M8
20 Nm
Schraube Kettengleitstück
M8
15 Nm
Schraube Kettenrad
M8
25 Nm
Loctite® 243™
124
TECHNISCHE DATEN 21
Schraube Lenkerklemmbrücke
M8
20 Nm
Mutter Schwingenbolzen
M10
45 Nm
Restliche Muttern Fahrwerk
M10
45 Nm
Restliche Schrauben Fahrwerk
M10
45 Nm
Schraube Federbein oben
M10
45 Nm
Loctite® 243™
Schraube Federbein unten
M10
45 Nm
Loctite® 243™
Schraube Lenkeraufnahme
M10
40 Nm
Loctite® 243™
Schraube Steckachse vorn
M10
40 Nm
Loctite® 243™
Mutter Steckachse hinten
M12x1
40 Nm
Mutter Steuerkopf
M20x1,5
10 Nm
Mutter Steuerkopf
M20x1,5
9 Nm
Gilt nur unter Verwendung von:
Halteschlüssel (45229050000)
125
22 BETRIEBSSTOFFE
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1
Norm / Klassifizierung
– DOT
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Bremsflüssigkeit, welche der angegebenen Norm entspricht (siehe Angaben auf dem
Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzt.
Empfohlener Lieferant
Castrol
– REACT PERFORMANCE DOT 4
MOTOREX®
– Brake Fluid DOT 5.1
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1)
Norm / Klassifizierung
– SAE ( S. 130) (SAE 4)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Öle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und
die entsprechenden Eigenschaften besitzen.
Getriebeöl (ATF Dexron 3)
Norm / Klassifizierung
– Dexron III (ATF Dexron 3)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur ATF-Getriebeöle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem
Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzen.
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– ATF Dexron 3
Kühlflüssigkeit
Vorgabe
– Verwenden Sie nur hochwertige, silikatfreie Kühlflüssigkeit mit Korrosionsschutz-Additiv für Aluminiummotoren. Minderwertige und ungeeignete Frostschutzmittel verursachen Korrosion, Ablagerungen und Schaumbildung.
–
Verwenden Sie kein reines Wasser, da Anforderungen wie Korrosionsschutz und Schmiereigenschaften nur
von Kühlflüssigkeit erfüllt werden können.
–
Verwenden Sie nur Kühlflüssigkeit, die den angegebenen Vorgaben entspricht (siehe Angaben am Behälter)
und die entsprechenden Eigenschaften besitzt.
Gefrierschutz mindestens bis
−25 °C
Das Mischungsverhältnis muss an den notwendigen Gefrierschutz angepasst werden. Verwenden Sie destilliertes
Wasser, wenn die Kühlflüssigkeit verdünnt werden muss.
Die Verwendung vorgemischter Kühlflüssigkeit wird empfohlen.
126
BETRIEBSSTOFFE 22
Beachten Sie die Angaben des Kühlflüssigkeitsherstellers zu Gefrierschutz, Verdünnung und Mischbarkeit (Verträglichkeit) mit anderen Kühlflüssigkeiten.
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– COOLANT M3.0
Motoröl 2-Takt
Norm / Klassifizierung
– JASO FD ( S. 130)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur hochwertiges 2-Takt Motoröl bekannter Marken.
vollsynthetisch
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Cross Power 2T
Stoßdämpferöl (SAE 2,5) (50180751S1)
Norm / Klassifizierung
– SAE ( S. 130) (SAE 2,5)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Öle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und
die entsprechenden Eigenschaften besitzen.
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)
Norm / Klassifizierung
– DIN EN 228 (ROZ 95)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur bleifreien Superkraftstoff, welcher der angegebenen Norm entspricht oder gleichwertig ist.
–
Ein Anteil von bis zu 10 % Ethanol (E10 Kraftstoff) ist dabei unbedenklich.
Info
Verwenden Sie keinen Kraftstoff aus Methanol (z. B. M15, M85, M100) oder mit einem Anteil von
mehr als 10 % Ethanol (z. B. E15, E25, E85, E100).
Superkraftstoff bleifrei (95 Oktan) mit 2-Takt Motoröl gemischt (1:60)
Norm / Klassifizierung
– DIN EN 228
–
JASO FD (
S. 130) (1:60)
Mischungsverhältnis
1:60
Motoröl 2-Takt ( S. 127)
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (
S. 127)
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Cross Power 2T
127
23 HILFSSTOFFE
Griffgummikleber (00062030051)
Empfohlener Lieferant
KTM AG
– GRIP GLUE
Hochviskoses Schmierfett
Empfohlener Lieferant
SKF®
– LGHB 2
Kettenreinigungsmittel
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Chain Clean
Kettenspray Offroad
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Chainlube Offroad
Konservierungsmittel für Lacke, Metall und Gummi
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Moto Protect
Kraftstoffzusatz
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Fuel Stabilizer
Langzeitfett
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Bike Grease 2000
Luftfilter-Reinigungsmittel
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Racing Bio Dirt Remover
Motorradreiniger
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Moto Clean
128
HILFSSTOFFE 23
Öl für Schaumstoff-Luftfilter
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Racing Bio Liquid Power
Spezialreiniger für glänzende und matte Lacke, Metall- und Kunststoffflächen
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Quick Cleaner
Universal Ölspray
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Joker 440 Synthetic
Vielzweckfett (00062010051)
Empfohlener Lieferant
Klüber Lubrication®
– CENTOPLEX 2 EP
129
24 NORMEN
SAE
Die SAE-Viskositätsklassen wurden von der Society of Automotive Engineers festgelegt und dienen der Einteilung
der Öle nach ihrer Viskosität. Die Viskosität beschreibt nur eine Eigenschaft eines Öls und enthält keinerlei Aussage zur Qualität.
JASO FD
JASO FD ist eine Klassifizierung für ein 2‑Takt‑Motoröl, welches speziell für die extremen Anforderungen im
Rennsport entwickelt wurde. Dank den erstklassigen synthetischen Estern und den speziell darauf abgestimmten
Additiven wird auch unter extremen Bedingungen eine einwandfreie Verbrennung erreicht.
130
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 25
Art.‑Nr.
Artikelnummer
bzw.
beziehungsweise
ca.
zirka
etc.
et cetera
evtl.
eventuell
ggf.
gegebenenfalls
Nr.
Nummer
u. a.
unter anderem
u. Ä.
und Ähnliches
usw.
und so weiter
vgl.
vergleiche
z. B.
zum Beispiel
131
INDEXVERZEICHNIS
Fahrtdurchhang kontrollieren . . . . . . . . . . . . 35
Federvorspannung einstellen . . . . . . . . . . . . 35
Statischen Durchhang kontrollieren . . . . . . . . 34
INDEXVERZEICHNIS
A
Abbildungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Arbeitsregeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
B
Bedienungsanleitung . . . . . . .
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Betriebsmittel . . . . . . . . . . .
Betriebsstundenzähler . . . . . .
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. 8
. 6
10
19
Bremsbeläge
der Hinterradbremse kontrollieren
der Hinterradbremse wechseln . .
der Vorderradbremse kontrollieren
der Vorderradbremse wechseln . .
.
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81
81
74
74
Bremsflüssigkeit
der Hinterradbremse nachfüllen . . . . . . . . . . 79
der Vorderradbremse nachfüllen . . . . . . . . . . 73
Bremsflüssigkeitsstand
der Hinterradbremse kontrollieren . . . . . . . . . 79
der Vorderradbremse kontrollieren . . . . . . . . . 72
Bremsscheiben
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
C
Choke
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
D
Druckstufendämpfung Highspeed
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . 32
Druckstufendämpfung Lowspeed
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . 31
E
Einsatzdefinition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Endschalldämpfer
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Glasfasergarnfüllung wechseln . . . . . . . . . . . 60
Ersatzteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
F
Fahrtdurchhang
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Fahrwerksgrundeinstellung
zum Fahrergewicht kontrollieren . . . . . . . . . . 30
Fahrzeugansicht
hinten rechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
vorn links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Fahrzeugidentifikationsnummer . . . . . . . . . . . . . . 14
Federbein
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
132
Federbein‑Artikelnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Fehlersuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116-118
Fehlgebrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Frostschutz
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Füllmenge
Getriebeöl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104, 121
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27, 121
Kühlflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92, 121
Fußbremshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . .
Leerweg einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Leerweg kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . .
19
78
78
77
G
Gabelartikelnummer
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Gabelbeine
ausbauen . . . . . . . . . . . . . .
einbauen . . . . . . . . . . . . . . .
entlüften . . . . . . . . . . . . . . .
Grundeinstellung kontrollieren
Luftdruck einstellen . . . . . . .
.
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.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
45
45
42
38
38
Gabelschutz
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Garantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Gasbowdenzug-Spiel
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Gasbowdenzug-Verlegung
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Gasdrehgriff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Getriebeöl
nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Getriebeölstand
kontrollieren
Gewährleistung
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Griffgummi
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
sichern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
H
Handbremshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . .
Spiel einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Spiel kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
16
70
70
70
Hilfsstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
INDEXVERZEICHNIS
Hinterrad
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Kupplungsdeckel
Kupplungsdeckel ausbauen . . . . . . . . . . . . . 98
Kupplungsdeckel einbauen . . . . . . . . . . . . 100
I
Kurzschlusstaster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Inbetriebnahme
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme . . . . . . . 20
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
nach der Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
L
K
Kette
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Kettenführung
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Kettenrad
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Kettenritzel
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Kettenritzelabdeckung
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Kettenspannung
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Kickstarter
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Kotflügel vorn
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Kraftstoffhahn
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Kraftstofftank
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Kraftstofftankverschluss
öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Kühlflüssigkeit
ablassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
einfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Kühlflüssigkeitsstand
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89-90
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Kundendienst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Kupplung
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Einstellung kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . 97
Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
Lenkerposition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Luftfederung AER 35 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Luftfilter
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Luftfilterkasten
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
M
Motor
einfahren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Motornummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Motorrad
mit Hubständer aufheben . . . . . . . . . . . . . . 42
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
vom Hubständer nehmen . . . . . . . . . . . . . . . 42
O
Ölpumpe
entlüften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Ölstand
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Öltankverschluss
öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
P
Plug-in-Ständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
R
Rahmen
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Reifendruck
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Reifenzustand
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Reinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112-113
S
Schutzkleidung
Schwinge
kontrollieren
......................... 8
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Service . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
133
INDEXVERZEICHNIS
Serviceplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28-29
Sicherer Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Sitzbank
abnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
montieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Sitzhöhe
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Speichenspannung
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Startnummerntafel
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Startvorgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Staubmanschetten
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Steuerkopflager
schmieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Steuerkopflager-Spiel
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
T
Tanken
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Öl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Technische Daten
Anzugsdrehmomente Fahrgestell
Anzugsdrehmomente Motor . . .
Fahrgestell . . . . . . . . . . . . . .
Federbein . . . . . . . . . . . . . . .
Füllmengen . . . . . . . . . . . . . .
Gabel . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motor . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vergaser . . . . . . . . . . . . . . . .
.
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.
124
119
121
123
121
122
119
122
120
Transportieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Typenschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
U
Umwelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Untere Gabelbrücke
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
V
Vergaser
ausbauen . . . . . . . . . . .
einbauen . . . . . . . . . . . .
Leerlauf . . . . . . . . . . . .
Leerlaufdrehzahl einstellen
Vorderrad
ausbauen
134
....
....
....
...
.
.
.
.
.
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. 106-107
. 109-110
. . . 94-95
. . . 95-96
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Z
Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Zugstufendämpfung
der Gabel einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . 32
*3213844de*
3213844de
11/2018
KTM Sportmotorcycle GmbH
5230 Mattighofen/Österreich
http://www.ktm.com
Foto: Mitterbauer/KTM
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