KTM RC 200 AR 2019 Sport Bike Benutzerhandbuch

KTM RC 200 AR 2019 Sport Bike Benutzerhandbuch
BEDIENUNGSANLEITUNG 2019
RC 200
Art.-Nr. 3213932de
LIEBER KTM‑KUNDE
Wir möchten Sie recht herzlich zu Ihrer Entscheidung für ein KTM‑Motorrad beglückwünschen. Sie sind nun
Besitzer eines modernen, sportlichen Fahrzeuges, das Ihnen bei angemessener Pflege lange Freude bereiten wird.
LIEBER KTM‑KUNDE
Wir wünschen Ihnen allzeit gute und sichere Fahrt!
Bitte tragen Sie unten die Seriennummern Ihres Fahrzeuges ein.
Fahrzeugidentifikationsnummer (
Motornummer (
S. 26)
Händlerstempel
S. 27)
Schlüsselnummer (
S. 27)
Die Bedienungsanleitung entsprach zum Zeitpunkt der Drucklegung dem neuesten Stand dieser Baureihe. Kleine
Abweichungen, die sich aus der konstruktiven Weiterentwicklung ergeben, sind jedoch nie ganz auszuschließen.
Alle enthaltenen Angaben sind unverbindlich. Die KTM Sportmotorcycle GmbH behält sich insbesondere das
Recht vor, technische Angaben, Preise, Farben, Formen, Materialien, Dienst- und Serviceleistungen, Konstruktionen, Ausstattungen und Ähnliches ohne vorherige Ankündigung und ohne Angabe von Gründen zu ändern bzw.
ersatzlos zu streichen, sie an lokale Gegebenheiten anzupassen sowie die Fertigung eines bestimmten Modells
ohne vorherige Ankündigung einzustellen. KTM übernimmt keine Haftung für Liefermöglichkeiten, Abweichungen
von Abbildungen und Beschreibungen sowie Druckfehler und Irrtümer. Die abgebildeten Modelle enthalten zum
Teil Sonderausstattungen, die nicht zum serienmäßigen Lieferumfang gehören.
© 2019 KTM Sportmotorcycle GmbH, Mattighofen Österreich
Alle Rechte vorbehalten
*3213932de*
3213932de
01/2019
LIEBER KTM‑KUNDE
Nachdruck, auch auszugsweise sowie Vervielfältigungen jeder Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Urhebers.
ISO 9001(12 100 6061)
Im Sinne der internationalen Qualitätsmanagementnorm ISO 9001 wendet KTM Qualitätssicherungsprozesse an, die zu höchstmöglicher Produktqualität führen.
Ausgestellt durch: TÜV Management Service
KTM Sportmotorcycle GmbH
Stallhofnerstraße 3
5230 Mattighofen, Österreich
Dieses Dokument ist gültig für folgende Modelle:
RC 200 EU (F5103S1)
RC 200 AR (F5142S1)
RC 200 CO (F5141S1)
RC 200 MY (F5189S1)
RC 200 PH (F5182S1)
RC 200 TH (F5183S1)
2
INHALTSVERZEICHNIS
INHALTSVERZEICHNIS
1
DARSTELLUNGSMITTEL ............................... 9
1.1
1.2
2
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
2.7
2.8
2.9
2.10
Einsatzdefinition bestimmungsgemäßer Gebrauch ........
Fehlgebrauch...................................
Sicherheitshinweise .........................
Gefahrengrade und Symbole .............
Warnung vor Manipulationen .............
Sicherer Betrieb...............................
Schutzkleidung................................
Arbeitsregeln ...................................
Umwelt ...........................................
Bedienungsanleitung........................
11
11
11
13
14
15
16
16
17
17
WICHTIGE HINWEISE ................................. 18
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
Garantie, Gewährleistung ..................
Betriebsmittel, Hilfsstoffe .................
Ersatzteile, Zubehör .........................
Service ...........................................
Abbildungen....................................
Kundendienst ..................................
18
18
18
19
19
19
FAHRZEUGANSICHT................................... 22
4.1
Verwendete Symbole .......................... 9
Benutzte Formatierungen.................. 10
4.2
SICHERHEITSHINWEISE............................. 11
2.1
3
4
5
SERIENNUMMERN..................................... 26
5.1
5.2
5.3
5.4
6
Fahrzeugansicht vorn links
(Symboldarstellung) ......................... 22
Fahrzeugansicht hinten rechts
(Symboldarstellung) ......................... 24
Fahrzeugidentifikationsnummer.........
Typenschild.....................................
Motornummer..................................
Schlüsselnummer ............................
26
26
27
27
BEDIENELEMENTE..................................... 28
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
6.8
6.9
6.10
6.11
6.12
Kupplungshebel...............................
Handbremshebel..............................
Gasdrehgriff ....................................
Hupentaster ....................................
Lichtschalter ...................................
Lichthupentaster..............................
Blinkerschalter ................................
Not-Aus-Schalter .............................
E-Starterknopf .................................
Zünd- und Lenkschloss.....................
Lenkung absperren...........................
Lenkung entsperren..........................
28
28
29
29
30
30
31
31
32
32
33
34
3
INHALTSVERZEICHNIS
6.13
6.14
6.15
6.16
6.17
6.18
6.19
6.20
6.21
7
34
37
38
38
39
39
40
41
41
7.14
7.15
7.16
7.17
7.18
7.19
7.20
7.21
7.22
7.23
KOMBIINSTRUMENT .................................. 43
7.1
7.2
7.3
7.4
7.5
7.6
7.7
7.8
7.9
7.10
7.11
7.12
7.13
4
Kraftstofftankverschluss öffnen .........
Kraftstofftankverschluss schließen.....
Sitzbankschloss ...............................
Bordwerkzeug ..................................
Haltegriffe.......................................
Soziusfußrasten ...............................
Schalthebel .....................................
Fußbremshebel................................
Seitenständer ..................................
Kombiinstrument .............................
Aktivierung und Test ........................
Warnungen......................................
Kontrollleuchten ..............................
Schaltblitz.......................................
Display ...........................................
Kraftstoffstandanzeige......................
Anzeige der
Kühlflüssigkeitstemperatur ...............
Funktionstasten ...............................
TRIP F‑Anzeige................................
ODO‑Anzeige ...................................
TRIP 1‑Anzeige................................
TRIP 2‑Anzeige................................
43
44
45
49
51
53
54
55
56
57
58
59
60
8
61
61
62
63
64
65
65
67
68
69
INBETRIEBNAHME..................................... 71
8.1
8.2
8.3
9
Menü Fahrzeit/Durchschnittsgeschwindigkeit .....
Menü Durchschnittsgeschwindigkeit/Durchschnittsverbrauch 1...........
Menü Durchschnittsverbrauch 1/Durchschnittsverbrauch 2 ...
Menü
Durchschnittsverbrauch 2/Service......
Menü Service/Reichweite ..................
Menü Reichweite/Fahrzeit.................
Kilometer oder Meilen einstellen .......
Uhrzeit einstellen.............................
Schaltdrehzahl RPM1 einstellen........
Schaltdrehzahl RPM2 einstellen........
Hinweise zur ersten
Inbetriebnahme ............................... 71
Motor einfahren ............................... 73
Fahrzeug beladen............................. 74
FAHRANLEITUNG....................................... 76
9.1
9.2
9.3
Kontroll- und Pflegearbeiten vor
jeder Inbetriebnahme ....................... 76
Startvorgang .................................... 77
Anfahren ......................................... 79
INHALTSVERZEICHNIS
9.4
9.5
9.6
9.7
9.8
Schalten, Fahren .............................
Abbremsen......................................
Anhalten, Parken .............................
Transport ........................................
Kraftstoff tanken..............................
80
84
86
88
89
10 SERVICEPLAN ............................................ 92
10.1
10.2
10.3
Zusätzliche Informationen................. 92
Pflichtarbeiten................................. 92
Empfohlene Arbeiten........................ 94
11 FAHRWERK ABSTIMMEN............................ 96
11.1
11.2
Federvorspannung des Federbeines
einstellen .................................... 96
Schalthebel einstellen ...................... 97
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK .................. 99
12.1
12.2
12.3
12.4
Motorrad mit Hebevorrichtung
hinten aufheben .............................. 99
Motorrad von Hebevorrichtung
hinten nehmen ................................ 99
Motorrad mit Hebevorrichtung vorn
aufheben....................................... 100
Motorrad von Hebevorrichtung vorn
nehmen ........................................ 102
12.5
12.6
12.7
12.8
12.9
12.10
12.11
12.12
12.13
12.14
12.15
12.16
12.17
12.18
12.19
12.20
12.21
12.22
12.23
Staubmanschetten der Gabelbeine
reinigen ........................................
Fahrersitzbank abnehmen ...............
Fahrersitzbank montieren................
Soziussitzbank abnehmen...............
Soziussitzbank montieren ...............
Kettenverschmutzung
kontrollieren ..................................
Kette reinigen................................
Kettenspannung kontrollieren..........
Kettenspannung einstellen..............
Kette, Kettenrad und Kettenritzel
kontrollieren ..................................
Batterieabdeckung abnehmen .........
Batterieabdeckung montieren..........
Bugspoiler ausbauen ......................
Bugspoiler einbauen.......................
Seitenverkleidung links
ausbauen ...................................
Seitenverkleidung links
einbauen ...................................
Seitenverkleidung rechts
ausbauen ...................................
Seitenverkleidung rechts
einbauen ...................................
Kotflügel vorn ausbauen .................
103
105
106
106
107
109
109
111
113
115
118
119
119
122
124
125
127
128
129
5
INHALTSVERZEICHNIS
12.24 Kotflügel vorn einbauen.................. 129
13 BREMSANLAGE........................................ 130
13.1
13.2
13.3
13.4
13.5
13.6
13.7
13.8
13.9
Bremsscheiben kontrollieren ...........
Bremsflüssigkeitsstand der
Vorderradbremse kontrollieren .........
Bremsflüssigkeit der
Vorderradbremse nachfüllen ........
Bremsbeläge der Vorderradbremse
kontrollieren ..................................
Bremsflüssigkeitsstand der
Hinterradbremse kontrollieren .........
Bremsflüssigkeit der
Hinterradbremse nachfüllen ........
Bremsbeläge der Hinterradbremse
kontrollieren ..................................
Leerweg am Fußbremshebel
kontrollieren ..................................
Leerweg des Fußbremshebels
einstellen ..................................
130
131
132
135
136
137
141
142
144
14 RÄDER, REIFEN ....................................... 146
14.1
14.2
14.3
14.4
6
Vorderrad ausbauen ....................
Vorderrad einbauen ....................
Hinterrad ausbauen ....................
Hinterrad einbauen .....................
146
147
149
151
14.5
14.6
14.7
Dämpfungsgummis der
Hinterradnabe kontrollieren ......... 154
Reifenzustand kontrollieren............. 156
Reifendruck kontrollieren................ 158
15 ELEKTRIK ................................................ 160
15.1
15.2
15.3
15.4
12-V-Batterie ausbauen ..............
12-V-Batterie einbauen ...............
12-V-Batterie laden ....................
Sicherungen der einzelnen
Stromverbraucher wechseln ............
15.5 Abblendlichtlampe wechseln...........
15.6 Fernlichtlampe wechseln ................
15.7 ScheinwerfereinstellungAbblendlicht kontrollieren...............
15.8 Scheinwerfereinstellung-Fernlicht
kontrollieren ..................................
15.9 ScheinwerferleuchtweiteAbblendlicht einstellen...................
15.10 Scheinwerferleuchtweite-Fernlicht
einstellen ......................................
15.11 Diagnosestecker.............................
15.12 ACC1 und ACC2 vorn .....................
160
162
163
166
169
171
173
175
176
177
178
178
16 KÜHLSYSTEM .......................................... 179
16.1
Kühlsystem ................................... 179
INHALTSVERZEICHNIS
16.2
16.3
16.4
16.5
16.6
Kühlflüssigkeitsstand im
Ausgleichsbehälter kontrollieren ......
Frostschutz
und Kühlflüssigkeitsstand
kontrollieren ..................................
Kühlflüssigkeit ablassen ..............
Kühlsystem befüllen/entlüften .....
Kühlflüssigkeit wechseln .............
20 LAGERUNG .............................................. 212
181
183
186
188
191
17 MOTOR ABSTIMMEN ................................ 195
17.1
17.2
17.3
17.4
Gasbowdenzug-Spiel kontrollieren ...
Gasbowdenzug-Spiel einstellen ....
Kupplungshebelspiel kontrollieren ...
Kupplungshebelspiel einstellen ....
195
196
196
198
18 SERVICEARBEITEN MOTOR ...................... 199
18.1
18.2
18.3
Motorölstand kontrollieren .............. 199
Motoröl und Ölfilter wechseln,
Ölsieb reinigen ........................... 200
Motoröl nachfüllen ......................... 203
19 REINIGUNG, PFLEGE................................ 206
19.1
19.2
Motorrad reinigen........................... 206
Kontroll- und Pflegearbeiten für
den Winterbetrieb .......................... 210
20.1
20.2
Lagerung....................................... 212
Inbetriebnahme nach der
Lagerung....................................... 214
21 FEHLERSUCHE ........................................ 215
22 TECHNISCHE DATEN................................ 218
22.1
22.2
22.3
22.3.1
22.3.2
22.3.3
22.4
22.5
22.6
22.7
22.8
22.9
Motor............................................
Anzugsdrehmomente Motor.............
Füllmengen ...................................
Motoröl .....................................
Kühlflüssigkeit ..........................
Kraftstoff ..................................
Fahrwerk .......................................
Elektrik .........................................
Reifen...........................................
Gabel............................................
Federbein......................................
Anzugsdrehmomente Fahrwerk ........
218
219
223
223
223
223
224
226
227
227
227
228
23 BETRIEBSSTOFFE .................................... 234
24 HILFSSTOFFE .......................................... 238
25 NORMEN ................................................. 240
26 FACHWORTVERZEICHNIS ......................... 241
7
INHALTSVERZEICHNIS
27 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS..................... 242
28 SYMBOLVERZEICHNIS.............................. 243
28.1
28.2
Gelbe und orange Symbole ............. 243
Grüne und blaue Symbole............... 243
INDEXVERZEICHNIS ........................................ 244
8
DARSTELLUNGSMITTEL 1
1.1
Verwendete Symbole
Nachfolgend wird die Verwendung bestimmter Symbole erklärt.
Kennzeichnet eine erwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).
Kennzeichnet eine unerwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).
Alle Arbeiten, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, erfordern Fachkenntnisse und technisches Verständnis. Lassen Sie diese Arbeiten, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, in einer
autorisierten KTM-Fachwerkstatt durchführen! Dort wird Ihr Motorrad von speziell geschulten
Fachkräften mit dem erforderlichen Spezialwerkzeug optimal betreut.
Kennzeichnet einen Seitenverweis (Mehr Informationen sind auf der angegebenen Seite nachzulesen).
Kennzeichnet eine Angabe mit weiterführenden Informationen oder Tipps.
Kennzeichnet das Ergebnis aus einem Prüfschritt.
9
1 DARSTELLUNGSMITTEL
Kennzeichnet eine Spannungsmessung.
Kennzeichnet eine Strommessung.
Kennzeichnet das Ende einer Tätigkeit inklusive eventueller Nacharbeiten.
1.2
Benutzte Formatierungen
Nachfolgend werden die verwendeten Schriftformatierungen erklärt.
Eigenname
Kennzeichnet einen Eigennamen.
Name®
Kennzeichnet einen geschützten Namen.
Marke™
Kennzeichnet eine Marke im Warenverkehr.
Unterstrichene Begriffe
Verweisen auf technische Details des Fahrzeuges oder kennzeichnen Fachwörter, die im Fachwortverzeichnis erklärt sind.
10
SICHERHEITSHINWEISE 2
2.1
Einsatzdefinition - bestimmungsgemäßer Gebrauch
Dieses Fahrzeug ist so konzipiert und konstruiert, dass es gängigen Beanspruchungen bei regulärem Straßenbetrieb standhält. Dieses Fahrzeug ist nicht für die Benutzung auf Rennstrecken und abseits asphaltierter Straßen
geeignet.
Info
Dieses Fahrzeug ist nur in der homologierten Version für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
2.2
Fehlgebrauch
Setzen Sie das Fahrzeug nur bestimmungsgemäß ein.
Bei nicht bestimmungsgemäßem Einsatz können Gefahren für Personen, Material und die Umwelt entstehen.
Jegliche Verwendung des Fahrzeuges, die über den bestimmungsgemäßen Gebrauch und die Einsatzdefinition
hinausgeht, stellt Fehlgebrauch dar.
Fehlgebrauch umfasst darüber hinaus die Verwendung von Betriebs- und Hilfsstoffen, die die geforderten Spezifikationen für den jeweiligen Einsatz nicht erfüllen.
2.3
Sicherheitshinweise
Für einen sicheren Umgang mit dem beschriebenen Produkt sind einige Sicherheitshinweise zu beachten. Lesen
Sie deshalb diese Anleitung und alle weiteren Anleitungen im Lieferumfang aufmerksam durch. Die Sicherheitshinweise sind im Text optisch hervorgehoben und an den relevanten Stellen verlinkt.
11
2 SICHERHEITSHINWEISE
Info
An gut sichtbaren Stellen des beschriebenen Produktes sind verschiedene Hinweis- und Warnhinweisaufkleber angebracht. Entfernen Sie keine Hinweis- oder Warnhinweisaufkleber. Fehlen diese, können Sie
oder andere Personen Gefahren nicht erkennen und sich deshalb verletzen.
12
SICHERHEITSHINWEISE 2
2.4
Gefahrengrade und Symbole
Gefahr
Hinweis auf eine Gefahr, die unmittelbar und mit Sicherheit zum Tod oder zu schweren bleibenden Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Warnung
Hinweis auf eine Gefahr, die wahrscheinlich zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt, wenn nicht
die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Vorsicht
Hinweis auf eine Gefahr, die möglicherweise zu leichten Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Hinweis
Hinweis auf eine Gefahr, die zu erheblichen Maschinen- oder Materialschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Hinweis
Hinweis auf eine Gefahr, die zu Umweltschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen
getroffen werden.
13
2 SICHERHEITSHINWEISE
2.5
Warnung vor Manipulationen
Es ist verboten, Änderungen an Bauteilen der Geräuschdämpfung vorzunehmen. Folgende Maßnahmen oder das
Herstellen der entsprechenden Zustände sind gesetzlich verboten:
1
Entfernen oder Außerkraftsetzen jeglicher der Geräuschdämpfung dienender Einrichtungen oder Bauteile
eines Neufahrzeugs vor dessen Verkauf oder Auslieferung an den Endkunden oder während der Nutzungsdauer des Fahrzeugs zu anderen Zwecken als zum Service, zur Reparatur oder zum Austausch sowie
2
Nutzung des Fahrzeugs, nachdem eine derartige Einrichtung oder ein derartiges Bauteil entfernt oder außer
Kraft gesetzt wurde.
Beispiele für gesetzwidrige Manipulation:
1
Entfernen oder Durchbohren von Endschalldämpfern, Prallblechen, Krümmern oder anderen Bauteilen, die
Abgase leiten.
2
Entfernen oder Durchbohren von Teilen des Einlasssystems.
3
Verwendung in nicht ordnungsgemäßem Wartungszustand.
4
Ersetzen beweglicher Teile des Fahrzeugs oder von Teilen der Auspuffanlage oder des Einlasssystems durch
vom Hersteller nicht zugelassene Teile.
14
SICHERHEITSHINWEISE 2
2.6
Sicherer Betrieb
Gefahr
Unfallgefahr Ein verkehrsuntüchtiger Fahrer gefährdet sich und andere.
–
Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn Sie durch Alkohol, Drogen oder Medikamente verkehrsuntüchtig sind.
–
Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn Sie dazu physisch oder psychisch nicht in der Lage
sind.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung, wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Berühren Sie keine Teile wie Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer oder Bremsanlage, bevor die
Fahrzeugteile abgekühlt sind.
–
Lassen Sie die Fahrzeugteile abkühlen, bevor Sie Arbeiten durchführen.
Das Fahrzeug nur in einem technisch einwandfreien Zustand, bestimmungsgemäß, sicherheits- und umweltbewusst betreiben.
Im Straßenverkehr ist eine entsprechende Fahrerlaubnis notwendig.
15
2 SICHERHEITSHINWEISE
Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen, umgehend in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt beseitigen
lassen.
Am Fahrzeug angebrachte Hinweis-/Warnhinweisaufkleber beachten.
2.7
Schutzkleidung
Warnung
Verletzungsgefahr Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.
–
Tragen Sie bei allen Fahrten geeignete Schutzkleidung wie Helm, Stiefel, Handschuhe sowie Hose
und Jacke mit Protektoren.
–
Verwenden Sie immer Schutzkleidung, die in einwandfreiem Zustand ist und den gesetzlichen Vorgaben entspricht.
Im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit empfiehlt KTM das Betreiben des Fahrzeuges nur mit geeigneter Schutzkleidung.
2.8
Arbeitsregeln
Für einige Arbeiten sind Spezialwerkzeuge notwendig. Diese sind nicht Bestandteil des Fahrzeuges, können aber
unter der angegebenen Nummer in Klammern bestellt werden. Beispiel: Lagerauszieher (15112017000)
Teile, die nicht wiederverwendet werden können (z. B. selbstsichernde Schrauben und Muttern, Dichtungen,
Dichtringe, O-Ringe, Splinte, Sicherungsbleche), beim Zusammenbau durch neue Teile ersetzen.
Für einige Schraubfälle ist eine Schraubensicherung (z. B. Loctite®) erforderlich. Spezifische Hinweise des Herstellers bei der Verwendung beachten.
Teile, die nach dem Zerlegen wiederverwendet werden sollen, reinigen und auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren. Beschädigte oder verschlissene Teile wechseln.
Nach Abschluss einer Reparatur oder eines Service die Betriebssicherheit des Fahrzeuges sicherstellen.
16
SICHERHEITSHINWEISE 2
2.9
Umwelt
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ihrem Motorrad sorgt dafür, dass keine Probleme und Konflikte auftauchen
müssen. Um die Zukunft des Motorradfahrens zu sichern, versichern Sie sich, dass Sie das Motorrad im Rahmen
der Legalität benutzen, zeigen Sie Umweltbewusstsein und respektieren Sie die Rechte anderer.
Beachten Sie bei der Entsorgung von Altöl, anderen Betriebs- und Hilfsstoffen und Altteilen die jeweiligen
Gesetze und Richtlinien des jeweiligen Landes.
Da Motorräder nicht der EU-Richtlinie für die Entsorgung von Altfahrzeugen unterliegen, gibt es keine gesetzliche
Regelung zur Entsorgung eines Altmotorrads. Ihr autorisierter KTM‑Händler hilft Ihnen gerne.
2.10
Bedienungsanleitung
Lesen Sie unbedingt diese Bedienungsanleitung genau und vollständig, bevor Sie die erste Ausfahrt unternehmen. Die Bedienungsanleitung enthält viele Informationen und Tipps, die Ihnen Bedienung, Handhabung und
Service erleichtern werden. Nur so erfahren Sie, wie Sie das Fahrzeug am besten für sich abstimmen und wie Sie
sich vor Verletzungen schützen können.
Bewahren Sie die Bedienungsanleitung an einem gut zugänglichen Ort auf, damit Sie bei Bedarf jederzeit nachschlagen können.
Falls Sie mehr über das Fahrzeug wissen wollen oder Unklarheiten beim Lesen auftreten, wenden Sie sich an
einen autorisierten KTM‑Händler.
Die Bedienungsanleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrzeuges und muss beim Verkauf an den neuen
Eigentümer übergeben werden.
Die Bedienungsanleitung steht außerdem zum Download bei Ihrem autorisierten KTM‑Händler und auf der
KTM‑Website zur Verfügung.
Internationale KTM‑Website: http://www.ktm.com
17
3 WICHTIGE HINWEISE
3.1
Garantie, Gewährleistung
Die im Serviceplan vorgeschriebenen Arbeiten müssen ausschließlich in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt
durchgeführt und sowohl im Service- & Garantieheft als auch im KTM Dealer.net bestätigt werden, da sonst
jeglicher Garantieanspruch verloren geht. Bei Schäden und Folgeschäden, die durch Manipulationen und/oder
Umbauten am Fahrzeug verursacht wurden, kann keine Garantie gewährt werden.
Weiterführende Informationen zur Garantie oder Gewährleistung und deren Abwicklung entnehmen Sie bitte dem
Service- & Garantieheft.
3.2
Betriebsmittel, Hilfsstoffe
Hinweis
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht in das Grundwasser, den Boden oder die Kanalisation gelangen.
Betriebsmittel und Hilfsstoffe laut Bedienungsanleitung und Spezifikation verwenden.
3.3
Ersatzteile, Zubehör
Verwenden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nur Ersatzteile und Zubehörprodukte, die von KTM freigegeben
und/oder empfohlen sind und lassen Sie diese in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt montieren. Für andere
Produkte und daraus entstandene Schäden übernimmt KTM keine Haftung.
Einige Ersatzteile und Zubehörprodukte sind bei den jeweiligen Beschreibungen in Klammern angegeben. Ihr
autorisierter KTM‑Händler berät Sie gerne.
18
WICHTIGE HINWEISE 3
Die aktuellen KTM PowerParts für Ihr Fahrzeug finden Sie auf der KTM‑Website.
Internationale KTM‑Website: http://www.ktm.com
3.4
Service
Die Voraussetzung für den fehlerfreien Betrieb und die Vermeidung von vorzeitigem Verschleiß ist die Einhaltung
der in der Bedienungsanleitung genannten Service­, Pflege- und Einstellarbeiten von Motor und Fahrwerk. Eine
falsche Fahrwerksabstimmung kann Beschädigungen und Brüche an Fahrwerkskomponenten hervorrufen.
Der Einsatz des Fahrzeuges unter erschwerten Bedingungen, z. B. starker Regen, große Hitze oder hohe Zuladung, kann zu deutlich erhöhtem Verschleiß an Komponenten wie Antriebsstrang, Bremsanlagen oder Federungskomponenten führen. Darum kann eine Kontrolle oder der Austausch von Teilen schon vor Erreichen des nächsten
Serviceintervalls erforderlich sein.
Beachten Sie unbedingt die vorgeschriebenen Einfahrzeiten und Serviceintervalle. Deren genaue Einhaltung trägt
wesentlich zur Erhöhung der Lebensdauer Ihres Motorrades bei.
Bei Laufleistungs- und Zeitintervallen ist das zuerst eintretende Intervall ausschlaggebend.
3.5
Abbildungen
Die in der Anleitung dargestellten Abbildungen enthalten zum Teil Sonderausstattungen.
Zur besseren Darstellung und Erklärung können einige Teile ausgebaut oder nicht abgebildet sein. Ein Ausbau für
die jeweilige Beschreibung ist nicht immer zwingend notwendig. Beachten Sie die textlichen Angaben.
3.6
Kundendienst
Für Fragen zu Ihrem Fahrzeug und zu KTM steht Ihnen Ihr autorisierter KTM‑Händler gerne zur Verfügung.
19
3 WICHTIGE HINWEISE
Die Liste der autorisierten KTM‑Händler finden Sie auf der KTM‑Website.
Internationale KTM‑Website: http://www.ktm.com
20
WICHTIGE HINWEISE 3
21
4 FAHRZEUGANSICHT
4.1
Fahrzeugansicht vorn links (Symboldarstellung)
S03381-10
22
FAHRZEUGANSICHT 4
1
1
1
1
2
3
4
5
6
Hupentaster (
S. 29)
Lichtschalter (
S. 30)
Lichthupentaster (
Blinkerschalter (
Kupplungshebel (
S. 30)
S. 31)
S. 28)
Kraftstofftankverschluss
Sitzbankschloss (
Schalthebel (
Seitenständer (
S. 38)
S. 40)
S. 41)
23
4 FAHRZEUGANSICHT
4.2
Fahrzeugansicht hinten rechts (Symboldarstellung)
S03382-10
24
FAHRZEUGANSICHT 4
1
2
3
4
4
5
6
7
8
9
Haltegriffe (
S. 39)
Bordwerkzeug (
S. 38)
Zünd- und Lenkschloss (
Not-Aus-Schalter (
E-Starterknopf (
Gasdrehgriff (
S. 32)
S. 31)
S. 32)
S. 29)
Handbremshebel (
S. 28)
Motoröl-Schauglas
Fußbremshebel (
S. 41)
Soziusfußrasten (
S. 39)
25
5 SERIENNUMMERN
5.1
Fahrzeugidentifikationsnummer
Die Fahrzeugidentifikationsnummer
Steuerkopf rechts eingeprägt.
1 ist im Rahmen hinter dem
402174-10
5.2
Typenschild
Das Typenschild
H01135-10
26
1 befindet sich rechts am Rahmen.
SERIENNUMMERN 5
5.3
Motornummer
1
Die Motornummer
ist an der linken Motorseite unterhalb des
Kettenritzels eingeprägt.
402486-10
5.4
Schlüsselnummer
Die Schlüsselnummer
1 ist auf der KEYCODECARD angeführt.
Info
402245-10
Sie benötigen die Schlüsselnummer zum Bestellen eines
Ersatzschlüssels. Bewahren Sie die KEYCODECARD an einem
sicheren Ort auf.
Wenn noch mindestens ein Zündschlüssel vorhanden ist,
kann ein Ersatzschlüssel angefertigt werden. Wenn kein
Zündschlüssel mehr vorhanden ist, muss das gesamte
Schlosssystem getauscht werden.
27
6 BEDIENELEMENTE
6.1
Kupplungshebel
Der Kupplungshebel
1 ist am Lenker links angebracht.
S01645-10
6.2
Handbremshebel
1
Der Handbremshebel
ist am Lenker rechts angebracht.
Mit dem Handbremshebel wird die Vorderradbremse betätigt.
S01648-10
28
BEDIENELEMENTE 6
6.3
Gasdrehgriff
Der Gasdrehgriff
1 ist am Lenker rechts angebracht.
Der Hupentaster
1 ist am Lenker links angebracht.
S01648-11
6.4
Hupentaster
Mögliche Zustände
• Hupentaster in der Grundstellung
• Hupentaster gedrückt – In dieser Stellung wird die Hupe
betätigt.
S01646-10
29
6 BEDIENELEMENTE
6.5
Lichtschalter
Der Lichtschalter
1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
Abblendlicht ein – Lichtschalter ist nach unten
geschwenkt. In dieser Stellung sind das Abblendlicht
und Rücklicht eingeschaltet.
Fernlicht ein – Lichtschalter ist nach oben
geschwenkt. In dieser Stellung sind das Fernlicht und
Rücklicht eingeschaltet.
S01646-11
6.6
Lichthupentaster
Der Lichthupentaster
1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
• Lichthupentaster in der Grundstellung
• Lichthupentaster gedrückt – In dieser Stellung wird die Lichthupe (Fernlicht) betätigt.
S01647-10
30
BEDIENELEMENTE 6
6.7
Blinkerschalter
Der Blinkerschalter
1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
Blinker aus – Blinkerschalter zum Schaltergehäuse
gedrückt.
Blinker links ein – Blinkerschalter nach links
gedrückt. Der Blinkerschalter geht nach dem
Betätigen in die Mittelstellung zurück.
S01646-12
6.8
Blinker rechts ein – Blinkerschalter nach rechts
gedrückt. Der Blinkerschalter geht nach dem
Betätigen in die Mittelstellung zurück.
Not-Aus-Schalter
Der Not-Aus-Schalter
1 ist am Lenker rechts angebracht.
Mögliche Zustände
Not-Aus-Schalter aus – In dieser Stellung ist der
Zündstromkreis unterbrochen, der laufende Motor
geht aus, der Motor kann nicht gestartet werden.
Not-Aus-Schalter ein – Diese Stellung ist für den
Betrieb notwendig, der Zündstromkreis ist geschlossen.
S01649-10
31
6 BEDIENELEMENTE
6.9
E-Starterknopf
Der E-Starterknopf
1 ist am Lenker rechts angebracht.
Mögliche Zustände
• E-Starterknopf in der Grundstellung
• E-Starterknopf gedrückt – In dieser Stellung wird der Startermotor betätigt.
S01649-11
6.10
Zünd- und Lenkschloss
Das Zünd- und Lenkschloss befindet sich vor der oberen Gabelbrücke.
Mögliche Zustände
Zündung aus OFF – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbrochen, der laufende Motor geht aus,
der stehende Motor springt nicht an. Der Zündschlüssel kann abgezogen werden.
L02115-01
32
Zündung ein ON – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis geschlossen, der Motor kann gestartet werden.
BEDIENELEMENTE 6
Lenkung blockiert – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbrochen und die Lenkung blockiert.
Der Zündschlüssel kann abgezogen werden.
6.11
Lenkung absperren
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
–
Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
–
Fahrzeug abstellen.
–
Den Lenker ganz nach links einschlagen.
–
Zündschlüssel in das Zünd- und Lenkschloss stecken, eindrücken und nach links drehen. Zündschlüssel abziehen.
Eine Lenkbewegung ist nicht mehr möglich.
400732-01
33
6 BEDIENELEMENTE
6.12
Lenkung entsperren
–
Zündschlüssel in das Zünd- und Lenkschloss stecken, eindrücken und nach rechts drehen. Zündschlüssel abziehen.
Eine Lenkbewegung ist wieder möglich.
400731-01
6.13
Kraftstofftankverschluss öffnen
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
34
–
Tanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
–
Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
–
Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
–
Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
–
Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.
BEDIENELEMENTE 6
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
–
Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in
die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
–
Bewahren Sie Kraftstoff in einem geeigneten Kanister ordnungsgemäß und außerhalb der Reichweite
von Kindern auf.
Hinweis
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht in das Grundwasser, den Boden oder die Kanalisation gelangen.
35
6 BEDIENELEMENTE
–
1
Abdeckung
am Kraftstofftankverschluss hochklappen und
Zündschlüssel in das Schloss stecken.
Hinweis
Beschädigungsgefahr Der Zündschlüssel kann bei Überlastung
brechen.
Beschädigte Zündschlüssel müssen ausgetauscht werden.
–
L02116-10
36
Drücken Sie auf den Kraftstofftankverschluss, um den
Zündschlüssel zu entlasten.
–
Zündschlüssel 90° im Uhrzeigersinn drehen.
–
Kraftstofftankverschluss hochklappen.
–
Zündschlüssel abziehen.
BEDIENELEMENTE 6
6.14
Kraftstofftankverschluss schließen
Warnung
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar, giftig
und gesundheitsschädlich.
L02117-01
–
Kontrollieren Sie den Kraftstofftankverschluss nach
dem Schließen auf korrekte Verriegelung.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die
Kleidung gelangt ist.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle
sofort mit viel Wasser ab.
–
Kraftstofftankverschluss zuklappen.
–
Kraftstofftankverschluss niederdrücken, bis das Schloss einrastet.
37
6 BEDIENELEMENTE
6.15
Sitzbankschloss
1
Das Sitzbankschloss
befindet sich links neben der Sitzbank.
Das Sitzbankschloss kann mit dem Zündschlüssel entriegelt werden.
S01651-10
6.16
Bordwerkzeug
Das Bordwerkzeug
bank.
S01652-10
38
1 befindet sich im Staufach unter der Sitz-
BEDIENELEMENTE 6
6.17
Haltegriffe
1
Die Haltegriffe
dienen zum Rangieren des Motorrades.
Im Soziusbetrieb kann sich der Sozius während der Fahrt daran
festhalten.
E01191-10
6.18
Soziusfußrasten
Die Soziusfußrasten sind klappbar ausgeführt.
Mögliche Zustände
• Soziusfußrasten eingeklappt – Für Betrieb ohne Sozius.
• Soziusfußrasten ausgeklappt – Für Betrieb mit Sozius.
S01654-01
39
6 BEDIENELEMENTE
6.19
Schalthebel
Der Schalthebel
1 ist am Motor links montiert.
401950-10
Die Lage der Gänge ist aus der Abbildung ersichtlich.
Die Neutral- oder Leerlaufstellung befindet sich zwischen dem 1.
und 2. Gang.
401950-11
40
BEDIENELEMENTE 6
6.20
Fußbremshebel
1
Der Fußbremshebel
befindet sich vor der rechten Fußraste.
Mit dem Fußbremshebel wird die Hinterradbremse betätigt.
402177-10
6.21
Seitenständer
1
Der Seitenständer
befindet sich an der linken Fahrzeugseite.
Der Seitenständer dient zum Abstellen des Motorrades.
Info
Während der Fahrt muss der Seitenständer hochgeklappt
sein.
Der Seitenständer ist mit dem Sicherheitsstartsystem
gekoppelt, die Fahranleitung beachten.
402029-10
41
6 BEDIENELEMENTE
Mögliche Zustände
• Seitenständer ausgeklappt – Fahrzeug kann auf dem Seitenständer abgestellt werden. Das Sicherheitsstartsystem ist
aktiv.
• Seitenständer eingeklappt – Diese Stellung ist bei allen Fahrten notwendig. Das Sicherheitsstartsystem ist inaktiv.
42
KOMBIINSTRUMENT 7
7.1
Kombiinstrument
Das Kombiinstrument ist vor dem Lenker angebracht.
Kontrollleuchten ( S. 49)
Display ( S. 53)
Funktionstasten ( S. 56)
1
2
3
E01184-10
43
7 KOMBIINSTRUMENT
7.2
Aktivierung und Test
Aktivierung
Das Kombiinstrument wird mit der Zündung eingeschaltet.
Info
Die Helligkeit der Anzeigen wird von einem Umgebungslichtsensor im Kombiinstrument gesteuert.
Test
Beim Einschalten der Zündung leuchten alle
Kontrollleuchten außer der Blinkerkontrollleuchte und der
Wegfahrsperren‑Kontrollleuchte kurz auf.
Die Segmente des Drehzahlmessers und der Ganganzeige leuchten
der Reihe nach auf und gehen wieder aus.
Die Geschwindigkeitsanzeige zählt von 0 bis 199 und wieder
zurück.
Die restlichen Anzeigesegmente des Displays leuchten kurz auf.
Im Display erscheint der Schriftzug READY TO >> RACE.
Danach wechselt die Anzeige in den zuletzt gewählten Modus.
Info
F01487-10
44
Die Fehlfunktion‑Kontrollleuchte leuchtet immer, solange
der Motor nicht läuft. Wenn der Motor läuft und die
Fehlfunktion-Kontrollleuchte leuchtet, verkehrsgerecht
anhalten und eine autorisierte KTM-Fachwerkstatt
kontaktieren.
KOMBIINSTRUMENT 7
7.3
Warnungen
Info
Alle vorhandenen Warnungen werden in der Info‑Anzeige
angezeigt, bis diese nicht mehr aktiv sind.
Sobald ein Fehler auftritt, leuchten die jeweiligen
Kontrollleuchten, wodurch signalisiert wird, dass ein
Hinweis/Warnhinweis für die Betriebssicherheit erkannt
wurde.
Sobald eine Warnung für die Betriebssicherheit erkannt
wurde, blinkt zusätzlich die allgemeine Warnleuchte .
Wenn ein Fehler im CAN‑Bus aufgetreten ist, können verschiedene
Warnungen im Display erscheinen:
Es können CAN FAILURE und CAN EMS FAILURE auftreten.
F01437-01
45
7 KOMBIINSTRUMENT
Clutch Switch Failure erscheint im Display, wenn der Kupplungsschalter fehlerhaft ist.
F01488-01
Transport Lock erscheint im Display, wenn der Transportmodus
aktiviert ist.
Side Stand Down erscheint im Display, wenn der Seitenständer ausgeklappt ist.
F01438-01
46
KOMBIINSTRUMENT 7
Kill Switch erscheint im Display, wenn der Not‑Aus‑Schalter betätigt ist.
Not Legal! erscheint im Display, wenn durch Modifikationen die
Straßenzulassung erloschen ist.
F01438-02
Low Oil Pressure erscheint im Display, wenn der Öldruck zu niedrig
ist.
Low Battery erscheint im Display, wenn die Batteriespannung unter
den angegebenen Wert gefallen ist.
Batteriespannung
≤ 10,5 V
F01438-04
47
7 KOMBIINSTRUMENT
Coolant Sensor Failure erscheint im Display, wenn der Kühlflüssigkeit‑Temperatursensor fehlerhaft ist.
High Coolant Temperature erscheint im Display, wenn die Kühlflüssigkeitstemperatur über den angegebenen Wert steigt.
Kühlflüssigkeitstemperatur
> 110 °C
F01438-06
Fuel Level Sensor Failure erscheint im Display, wenn der Kraftstoffstandsensor fehlerhaft ist.
Low Fuel Level erscheint im Display, wenn der Kraftstoffstand die
Reservemarke erreicht hat.
F01438-05
48
KOMBIINSTRUMENT 7
7.4
Kontrollleuchten
Die Kontrollleuchten geben zusätzliche Informationen über den
Betriebszustand des Motorrades.
Beim Einschalten der Zündung leuchten alle
Kontrollleuchten außer der Blinkerkontrollleuchte und der
Wegfahrsperren‑Kontrollleuchte kurz auf.
Sobald eine Warnung für die Betriebssicherheit erkannt wurde,
blinkt zusätzlich die allgemeine Warnleuchte .
Info
Die Fehlfunktion‑Kontrollleuchte leuchtet immer, solange
der Motor nicht läuft. Wenn der Motor läuft und die
Fehlfunktion-Kontrollleuchte leuchtet, verkehrsgerecht
anhalten und eine autorisierte KTM-Fachwerkstatt
kontaktieren.
Mögliche Zustände
Blinkerkontrollleuchte blinkt grün im Blinkrhythmus
– Blinker ist eingeschaltet.
E01187-01
Fehlfunktion-Kontrollleuchte leuchtet gelb – Die OBD
hat einen Fehler in der Fahrzeugelektronik erkannt.
Verkehrsgerecht anhalten und eine autorisierte
KTM‑Fachwerkstatt kontaktieren.
49
7 KOMBIINSTRUMENT
Schaltblitz leuchtet/blinkt rot – Der Schaltblitz blinkt
rot, wenn die eingestellte Schaltdrehzahl RPM1
erreicht wurde. Der Schaltblitz leuchtet rot, wenn die
eingestellte Schaltdrehzahl RPM2 erreicht wurde.
Leerlauf‑Kontrollleuchte leuchtet grün – Getriebe ist
in Leerlaufstellung geschaltet.
Fernlicht‑Kontrollleuchte leuchtet blau – Fernlicht ist
eingeschaltet.
Wegfahrsperren‑Kontrollleuchte leuchtet rot – Statusoder Fehlermeldung bei der Wegfahrsperre.
Allgemeine Warnleuchte blinkt gelb – Ein
Hinweis/Warnhinweis für die Betriebssicherheit wurde
erkannt. Dieser wird zusätzlich im Display dargestellt.
50
KOMBIINSTRUMENT 7
7.5
Schaltblitz
Der Schaltblitz
1 befindet sich in der Mitte über dem Display.
Info
Der Schaltblitz kann in der Trip 1‑Anzeige und
Trip 2‑Anzeige, durch Gedrückthalten der MODE‑Taste
konfiguriert werden.
Während der Einfahrphase (bis 1000 km / 621 miles) ist der
Schaltblitz immer aktiv. Erst danach kann der Schaltblitz
deaktiviert werden und die Werte für RPM1 und RPM2 können
verstellt werden. Bei RPM1 blinkt der Schaltblitz rot und bei RPM2
leuchtet der Schaltblitz rot.
Info
Im 6. Gang ist der Schaltblitz bei betriebswarmem Motor
nach dem ersten Service deaktiviert.
F01467-10
Kühlflüssigkeitstemperatur
≤ 35 °C
ODO
< 1.000 km
Schaltblitz leuchtet
immer bei
6.500 1/min
51
7 KOMBIINSTRUMENT
52
Kühlflüssigkeitstemperatur
> 35 °C
ODO
> 1.000 km
RPM1 Schaltblitz
blinkt
RPM2 Schaltblitz
leuchtet
KOMBIINSTRUMENT 7
7.6
Display
1
Der Drehzahlmesser
zeigt die Motordrehzahl in Umdrehungen
pro Minute an.
Die Ganganzeige
zeigt den im Getriebe eingelegten Gang an.
Die Geschwindigkeit
wird in Kilometer pro Stunde km/h bzw.
in Meilen pro Stunde mph angezeigt.
Die Kraftstoffstandanzeige wird im Bereich
angezeigt.
Das Display
bildet zusätzliche Informationen ab.
Die Uhrzeit wird im Bereich
angezeigt.
Die Anzeige der Kühlflüssigkeitstemperatur wird im Bereich
angezeigt.
2
3
4
5
6
7
Info
Die Uhrzeit muss eingestellt werden, wenn die
12-V-Batterie vom Fahrzeug getrennt wurde oder wenn die
Sicherung ausgebaut war.
Die Helligkeit der Anzeigen wird von einem Umgebungslichtsensor im Kombiinstrument gesteuert.
F01465-10
53
7 KOMBIINSTRUMENT
7.7
Kraftstoffstandanzeige
1
Der Kraftstofftankinhalt wird im Bereich
des Displays angezeigt.
Die Anzeige des Kraftstoffstandes besteht aus Balken. Je mehr
Balken leuchten, desto mehr Kraftstoff befindet sich im Kraftstofftank.
Info
F01466-10
54
Wenn der Kraftstoffvorrat zur Neige geht, erscheint im Display zusätzlich die Warnung Low Fuel Level.
Um ein ständiges Schwanken der Anzeige während der
Fahrt zu vermeiden, wird der Kraftstoffstand leicht verzögert angezeigt.
Während der Seitenständer ausgeklappt oder
der Not‑Aus‑Schalter ausgeschaltet ist, wird die
Kraftstoffstandanzeige nicht aktualisiert.
Wenn der Seitenständer eingeklappt und der
Not‑Aus‑Schalter eingeschaltet wird, erfolgt die nächste
Aktualisierung erst nach 2 Minuten.
Wenn das Kombiinstrument kein Signal vom Kraftstoffstandsensor empfängt, blinkt die Kraftstoffstandanzeige.
KOMBIINSTRUMENT 7
7.8
Anzeige der Kühlflüssigkeitstemperatur
1
Die Anzeige der Kühlflüssigkeitstemperatur wird im Bereich
des Displays angezeigt.
Die Anzeige der Kühlflüssigkeitstemperatur besteht aus Balken. Je
mehr Balken leuchten, desto heißer ist die Kühlflüssigkeit.
Hinweis
Motorschaden Der Motor wird bei Überhitzung beschädigt.
–
Halten Sie sofort verkehrsgerecht an und stellen Sie den Motor
ab, wenn die Kühlflüssigkeitstemperatur-Warnung angezeigt
wird.
–
Lassen Sie den Motor und das Kühlsystem abkühlen.
–
Kontrollieren bzw. korrigieren Sie bei abgekühltem Kühlsystem
den Kühlflüssigkeitsstand.
Info
F01466-11
Beim Aufleuchten aller Balken erscheint im Display zusätzlich die Warnung High Coolant Temperature.
Wenn das Kühlsystem überhitzt, wird die maximale Motordrehzahl begrenzt.
Mögliche Zustände
• Motor kalt – Bis zu drei Balken leuchten.
• Motor betriebswarm – Vier bis zehn Balken leuchten.
55
7 KOMBIINSTRUMENT
•
•
7.9
Motor heiß – Elf bis dreizehn Balken leuchten.
Motor sehr heiß – Alle dreizehn Balken leuchten.
Funktionstasten
1
Mit der MODE‑Taste
werden die Anzeigemodi gewechselt.
Mögliche Anzeigemodi sind TRIP F (ab Erreichen der
Kraftstoffreserve), Info, zurückgelegte Gesamtwegstrecke (ODO),
Wegstrecke 1 (TRIP 1) und Wegstrecke 2 (TRIP 2).
Mit der SET‑Taste
werden die Menüs innerhalb eines Anzeigemodus gewechselt.
Die Taste
ist funktionslos.
2
3
F01464-10
56
KOMBIINSTRUMENT 7
7.10
TRIP F‑Anzeige
–
MODE‑Taste so oft kurz drücken, bis die TRIP F‑Anzeige im Display erscheint.
TRIP F zeigt die Wegstrecke, die seit dem Erreichen der Kraftstoffreserve zurückgelegt wurde.
Info
F01453-01
Wenn der Kraftstoffstand die Reservemarke erreicht,
erscheint im Display die Warnung Low Fuel Level.
Durch kurzes Drücken der MODE‑Taste wechselt der
Anzeigemodus auf TRIP F und beginnt bei 0.0 zu zählen,
unabhängig davon, welcher Anzeigemodus vorher aktiviert
war.
In der TRIP F‑Anzeige können zusätzlich die Menüs
Fuel Range und Actual F.C. angezeigt werden.
Sobald eine Warnung für die Betriebssicherheit erkannt
wurde, blinkt zusätzlich die allgemeine Warnleuchte .
Kurzes Drücken der SET‑Taste wechselt zum nächsten
Menü im Display.
Kurzes Drücken der MODE‑Taste wechselt zum nächsten
Anzeigemodus im Display.
57
7 KOMBIINSTRUMENT
7.11
ODO‑Anzeige
–
MODE‑Taste so oft kurz drücken, bis die ODO‑Anzeige im Display erscheint.
ODO zeigt die gefahrene Gesamtwegstrecke an.
Info
Dieser Wert bleibt auch erhalten, wenn die 12-V-Batterie
vom Fahrzeug getrennt wird oder die Sicherung durchgeschmolzen ist.
F01469-01
58
SET‑Taste
kurz drücken.
nächstes Menü im Display
MODE‑Taste
kurz drücken.
nächster Anzeigemodus im Display
KOMBIINSTRUMENT 7
7.12
TRIP 1‑Anzeige
–
MODE‑Taste so oft kurz drücken, bis die TRIP 1‑Anzeige im Display erscheint.
TRIP 1 zeigt die Wegstrecke seit der letzten Rückstellung an, z. B.
die Wegstrecke von einem Tankstopp bis zum nächsten Tankstopp. TRIP 1 läuft immer mit und zählt bis 9999.9.
F01470-01
SET‑Taste
kurz drücken.
nächstes Menü im Display
SET‑Taste 3
Sekunden
drücken.
Anzeige von TRIP 1 wird zurückgesetzt
MODE‑Taste
kurz drücken.
nächster Anzeigemodus im Display
59
7 KOMBIINSTRUMENT
7.13
TRIP 2‑Anzeige
–
MODE‑Taste so oft kurz drücken, bis die TRIP 2‑Anzeige im Display erscheint.
TRIP 2 zeigt die Wegstrecke seit der letzten Rückstellung an, z. B.
die Wegstrecke von einem Tankstopp bis zum nächsten Tankstopp. TRIP 2 läuft immer mit und zählt bis 9999.9.
F01471-01
60
SET‑Taste
kurz drücken.
nächstes Menü im Display
SET‑Taste 3
Sekunden
drücken.
Anzeige von TRIP 2 wird zurückgesetzt
MODE‑Taste
kurz drücken.
nächster Anzeigemodus im Display
KOMBIINSTRUMENT 7
7.14
Menü Fahrzeit/Durchschnittsgeschwindigkeit
–
SET‑Taste so oft kurz drücken, bis das gewünschte Menü im
Display erscheint.
In diesem Menü wird die Fahrzeit und die Durchschnittsgeschwindigkeit angezeigt.
F01472-01
7.15
SET‑Taste
kurz drücken.
nächstes Menü im Display
MODE‑Taste
kurz drücken.
nächster Anzeigemodus im Display
Menü Durchschnittsgeschwindigkeit/Durchschnittsverbrauch 1
–
SET‑Taste so oft kurz drücken, bis das gewünschte Menü im
Display erscheint.
In diesem Menü wird die Durchschnittsgeschwindigkeit und der
Durchschnittsverbrauch 1 in L/100km (oder L/100mile) angezeigt.
Info
Der Durchschnittsverbrauch 1 wird nach dem Einschalten
der Zündung erst nach einigen 100 Metern angezeigt.
F01472-02
SET‑Taste
kurz drücken.
nächstes Menü im Display
61
7 KOMBIINSTRUMENT
MODE‑Taste
kurz drücken.
7.16
nächster Anzeigemodus im Display
Menü Durchschnittsverbrauch 1/Durchschnittsverbrauch 2
–
SET‑Taste so oft kurz drücken, bis das gewünschte Menü im
Display erscheint.
In diesem Menü wird der Durchschnittsverbrauch 1 in L/100km
(oder L/100mile) und der Durchschnittsverbrauch 2 in km/L (oder
mile/L) angezeigt.
Info
F01472-03
62
Der Durchschnittsverbrauch 1 und 2 wird nach dem Einschalten der Zündung erst nach einigen 100 Metern angezeigt.
SET‑Taste
kurz drücken.
nächstes Menü im Display
MODE‑Taste
kurz drücken.
nächster Anzeigemodus im Display
KOMBIINSTRUMENT 7
7.17
Menü Durchschnittsverbrauch 2/Service
–
SET‑Taste so oft kurz drücken, bis das gewünschte Menü im
Display erscheint.
In diesem Menü wird der Durchschnittsverbrauch 2 in km/L (oder
mile/L) und die Distanz bis zum nächsten Service angezeigt.
Info
Der Durchschnittsverbrauch 2 wird nach dem Einschalten
der Zündung erst nach einigen 100 Meter angezeigt.
F01472-04
SET‑Taste
kurz drücken.
nächstes Menü im Display
MODE‑Taste
kurz drücken.
nächster Anzeigemodus im Display
63
7 KOMBIINSTRUMENT
7.18
Menü Service/Reichweite
–
SET‑Taste so oft kurz drücken, bis das gewünschte Menü im
Display erscheint.
In diesem Menü wird die Distanz bis zum nächsten Service und
die Reichweite angezeigt.
Info
F01472-05
64
Die Reichweite ist abhängig vom Durchschnittsverbrauch
und der Kraftstoffmenge im Kraftstofftank.
Die Reichweite wird nach dem Einschalten der Zündung
erst nach einigen 100 Metern angezeigt.
SET‑Taste
kurz drücken.
nächstes Menü im Display
MODE‑Taste
kurz drücken.
nächster Anzeigemodus im Display
KOMBIINSTRUMENT 7
7.19
Menü Reichweite/Fahrzeit
–
SET‑Taste so oft kurz drücken, bis das gewünschte Menü im
Display erscheint.
In diesem Menü wird die Reichweite und die Fahrzeit angezeigt.
Info
Die Reichweite ist abhängig vom Durchschnittsverbrauch
und der Kraftstoffmenge im Kraftstofftank.
Die Reichweite wird nach dem Einschalten der Zündung
erst nach einigen 100 Metern angezeigt.
F01472-06
7.20
SET‑Taste
kurz drücken.
nächstes Menü im Display
MODE‑Taste
kurz drücken.
nächster Anzeigemodus im Display
Kilometer oder Meilen einstellen
Info
Länderspezifische Einstellung vornehmen.
Wenn man die Einheit wechselt, bleibt der Wert ODO erhalten und wird entsprechend umgerechnet.
Bedingung
Das Motorrad steht.
65
7 KOMBIINSTRUMENT
–
MODE‑Taste so oft kurz drücken, bis die ODO‑Anzeige im Display erscheint.
–
MODE‑Taste 5 Sekunden drücken.
Die Anzeige wechselt von km/h auf mph oder von mph auf
km/h.
Info
Die Einheiten können in der ODO‑Anzeige bei jedem
Menü durch Gedrückthalten der MODE‑Taste eingestellt
werden.
F01473-01
66
KOMBIINSTRUMENT 7
7.21
Uhrzeit einstellen
Info
Die Uhrzeit wird im 24‑Stunden‑Format angezeigt.
Die Uhrzeit muss eingestellt werden, wenn die 12-V-Batterie vom Fahrzeug getrennt wurde oder wenn die
Sicherung ausgebaut war.
Bedingung
Das Motorrad steht.
–
MODE‑Taste so oft kurz drücken, bis die ODO‑Anzeige im Display erscheint.
–
MODE‑Taste und SET‑Taste gleichzeitig 5 Sekunden drücken.
Die Uhrzeit beginnt zu blinken.
Info
Die Uhrzeit kann in der ODO‑Anzeige bei jedem Menü
durch gleichzeitiges Gedrückthalten der MODE‑Taste
und SET‑Taste eingestellt werden.
F01474-10
–
Stundenanzeige mit der MODE‑Taste einstellen.
–
Minutenanzeige mit der SET‑Taste einstellen.
–
MODE‑Taste und SET‑Taste gleichzeitig drücken.
Die eingestellte Uhrzeit wird übernommen und gespeichert.
67
7 KOMBIINSTRUMENT
7.22
Schaltdrehzahl RPM1 einstellen
Bedingung
Das Motorrad steht.
ODO > 1000 km (621 mi).
–
MODE‑Taste so oft kurz drücken, bis die TRIP 1‑Anzeige im Display erscheint.
–
MODE‑Taste 5 Sekunden drücken.
Die RPM1‑Anzeige erscheint.
Info
Die RPM1‑Anzeige erscheint in der TRIP 1‑Anzeige bei
jedem Menü durch Gedrückthalten der MODE‑Taste.
RPM1 ist die Drehzahl, ab der der Schaltblitz einsetzt
und blinkt.
Die Drehzahl kann in 50er Schritten eingestellt werden.
Die Schaltdrehzahl RPM1 kann nur bis maximal 50
Umdrehungen pro Minute unter der Schaltdrehzahl
RPM2 eingestellt werden.
F01456-01
–
Die Drehzahl mit der MODE‑Taste und SET‑Taste einstellen.
Info
Die MODE‑Taste erhöht den Wert.
Die SET‑Taste verringert den Wert.
68
KOMBIINSTRUMENT 7
–
MODE‑Taste und SET‑Taste gleichzeitig drücken.
Die RPM1‑Anzeige erlischt und die eingestellte Schaltdrehzahl RPM1 wird übernommen und gespeichert.
7.23
Schaltdrehzahl RPM2 einstellen
Bedingung
Das Motorrad steht.
ODO > 1000 km (621 mi).
–
MODE‑Taste so oft kurz drücken, bis die TRIP 2‑Anzeige im Display erscheint.
–
MODE‑Taste 5 Sekunden drücken.
Die RPM2‑Anzeige erscheint.
Info
Die RPM2‑Anzeige erscheint in der TRIP 2‑Anzeige bei
jedem Menü durch Gedrückthalten der MODE‑Taste.
RPM2 ist die Drehzahl, ab der der Schaltblitz leuchtet.
Die Drehzahl kann in 50er Schritten eingestellt werden.
Die Schaltdrehzahl RPM2 kann ab mindestens 50
Umdrehungen pro Minute über der Schaltdrehzahl
RPM1 eingestellt werden.
F01457-01
–
Die Drehzahl mit der MODE‑Taste und SET‑Taste einstellen.
69
7 KOMBIINSTRUMENT
Info
Die MODE‑Taste erhöht den Wert.
Die SET‑Taste verringert den Wert.
–
MODE‑Taste und SET‑Taste gleichzeitig drücken.
Die RPM2‑Anzeige erlischt und die eingestellte Schaltdrehzahl RPM2 wird übernommen und gespeichert.
70
INBETRIEBNAHME 8
8.1
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme
Gefahr
Unfallgefahr Ein verkehrsuntüchtiger Fahrer gefährdet sich und andere.
–
Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn Sie durch Alkohol, Drogen oder Medikamente verkehrsuntüchtig sind.
–
Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn Sie dazu physisch oder psychisch nicht in der Lage
sind.
Warnung
Verletzungsgefahr Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.
–
Tragen Sie bei allen Fahrten geeignete Schutzkleidung wie Helm, Stiefel, Handschuhe sowie Hose
und Jacke mit Protektoren.
–
Verwenden Sie immer Schutzkleidung, die in einwandfreiem Zustand ist und den gesetzlichen Vorgaben entspricht.
Warnung
Sturzgefahr Unterschiedliche Reifenprofile an Vorder‑ und Hinterrad beeinträchtigen das Fahrverhalten.
Unterschiedliche Reifenprofile können die Kontrolle über das Fahrzeug erheblich erschweren.
–
Stellen Sie sicher, dass Vorder- und Hinterrad nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift
sind.
71
8 INBETRIEBNAHME
Warnung
Unfallgefahr Nicht freigegebene oder empfohlene Reifen und Räder beeinträchtigen das Fahrverhalten.
–
Verwenden Sie nur von KTM freigegebene und empfohlene Reifen und Räder mit dem entsprechenden Geschwindigkeitsindex.
Warnung
Unfallgefahr Neue Reifen verfügen über reduzierte Bodenhaftung.
Bei neuen Reifen ist die Lauffläche noch nicht aufgeraut.
–
Fahren Sie neue Reifen bei gemäßigter Fahrweise und in wechselnder Schräglage ein.
Einfahrphase
200 km
Info
Beim Betreiben des Fahrzeugs bedenken, dass sich andere Menschen durch übermäßigen Lärm belästigt
fühlen können.
–
Sicherstellen, dass die Arbeiten der Vorverkaufskontrolle von einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt durchgeführt wurden.
Die Auslieferungsurkunde und das Service- & Garantieheft werden bei der Fahrzeugübergabe ausgehändigt.
–
Vor der ersten Fahrt die gesamte Bedienungsanleitung durchlesen.
–
Mit den Bedienelementen vertraut machen.
72
INBETRIEBNAHME 8
–
Auf einer geeigneten Fläche an das Fahrverhalten des Motorrades gewöhnen, bevor eine anspruchsvollere
Fahrt unternommen wird. Auch einmal möglichst langsam fahren, um mehr Gefühl für das Motorrad zu
bekommen.
–
Den Lenker während der Fahrt mit beiden Händen festhalten und die Füße auf den Fußrasten lassen.
–
Motor einfahren. (
8.2
–
S. 73)
Motor einfahren
Während der Einlaufphase die angegebene Motordrehzahl nicht überschreiten.
Vorgabe
Maximale Motordrehzahl
Während der ersten: 1.000 km
7.500 1/min
Info
Während der Einlaufphase ist der Schaltblitz auf einen vorgegebenen Wert eingestellt und kann nicht
geändert werden.
–
Vollgasfahrten vermeiden!
73
8 INBETRIEBNAHME
8.3
Fahrzeug beladen
Warnung
Unfallgefahr Gesamtgewicht und Achslasten beeinflussen das Fahrverhalten.
Das Gesamtgewicht ergibt sich aus: Motorrad betriebsbereit und vollgetankt, Fahrer und Sozius mit
Schutzkleidung und Helm, Gepäck.
–
Überschreiten Sie weder das höchstzulässige Gesamtgewicht noch die Achslasten.
Warnung
Unfallgefahr Unsachgemäße Montage der Koffer oder des Tankrucksacks beeinträchtigt das Fahrverhalten.
–
Montieren und sichern Sie Koffer und Tankrucksack gemäß Herstellervorschrift.
Warnung
Unfallgefahr Das Koffersystem wird bei Überlastung beschädigt.
–
Beachten Sie die Herstellerangaben zur maximalen Zuladung, wenn Sie Koffer montieren.
Warnung
Unfallgefahr Verrutschte Gepäckstücke beeinträchtigen die Sichtbarkeit.
Wenn das Rücklicht verdeckt ist, sind Sie insbesondere bei Dunkelheit für nachkommende Verkehrsteilnehmer schlechter sichtbar.
–
74
Kontrollieren Sie die Befestigung des mitgeführten Gepäcks regelmäßig.
INBETRIEBNAHME 8
Warnung
Unfallgefahr Hohe Zuladung verändert das Fahrverhalten und verlängert den Bremsweg.
–
Passen Sie die Geschwindigkeit der Zuladung an.
Warnung
Unfallgefahr Verrutschte Gepäckstücke beeinträchtigen das Fahrverhalten.
–
Kontrollieren Sie die Befestigung des mitgeführten Gepäcks regelmäßig.
–
Wenn Gepäck mitgenommen wird, eine sichere Befestigung möglichst nahe an der Fahrzeugmitte und gleichmäßige Gewichtsverteilung auf Vorderrad und Hinterrad sicherstellen.
–
Höchstzulässiges Gesamtgewicht und höchstzulässige Achslasten einhalten.
Vorgabe
Höchstzulässiges Gesamtgewicht
335 kg
Höchstzulässige Achslast vorn
125 kg
Höchstzulässige Achslast hinten
210 kg
75
9 FAHRANLEITUNG
9.1
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme
Info
Vor jeder Fahrt den Zustand des Fahrzeugs und die Verkehrssicherheit kontrollieren.
Das Fahrzeug muss beim Betrieb in einem technisch einwandfreien Zustand sein.
H02217-01
76
–
Motorölstand kontrollieren. (
–
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren.
( S. 131)
–
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren.
( S. 136)
–
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 135)
–
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 141)
–
Funktion der Bremsanlage kontrollieren.
–
Kühlflüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter kontrollieren.
( S. 181)
–
Kettenverschmutzung kontrollieren. (
–
Kettenspannung kontrollieren. (
–
Reifenzustand kontrollieren. (
–
Reifendruck kontrollieren. (
–
Einstellung und Leichtgängigkeit aller Bedienelemente kontrollieren.
–
Funktion der elektrischen Anlage kontrollieren.
–
Gepäck auf korrekte Befestigung kontrollieren.
S. 199)
S. 109)
S. 111)
S. 156)
S. 158)
FAHRANLEITUNG 9
9.2
–
Auf das Motorrad setzen und die Einstellung der Rückspiegel
kontrollieren.
–
Kraftstoffvorrat kontrollieren.
Startvorgang
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung, wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Vorsicht
Unfallgefahr Elektronische Bauteile und Sicherheitsvorrichtungen werden bei entladener oder fehlender
12-V-Batterie beschädigt.
–
Betreiben Sie das Fahrzeug nie mit entladener 12-V-Batterie oder ohne 12-V-Batterie.
Hinweis
Motorschaden Ungefilterte Ansaugluft wirkt sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
Ohne Luftfilter gelangen Staub und Schmutz in den Motor.
–
Nehmen Sie das Fahrzeug nie ohne Luftfilter in Betrieb.
77
9 FAHRANLEITUNG
Hinweis
Motorschaden Hohe Drehzahlen bei kaltem Motor wirken sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
–
Fahren Sie den Motor immer mit niedriger Drehzahl warm.
–
Lenkung entsperren. (
–
Auf das Fahrzeug setzen, Seitenständer entlasten und mit dem
Fuß bis zum Anschlag nach oben schwenken.
–
Not-Aus-Schalter in die Stellung
–
Zündung einschalten, dazu den Zündschlüssel in die Stellung drehen.
S. 34)
drücken.
Nach dem Einschalten der Zündung ist ca. 2 Sekunden
das Arbeitsgeräusch der Kraftstoffpumpe hörbar. Gleichzeitig wird die Funktionskontrolle des Kombiinstrumentes
durchgeführt.
B00782-10
–
Getriebe in Leerlaufstellung schalten.
Die grüne Leerlauf-Kontrollleuchte N leuchtet.
–
78
E-Starterknopf
drücken.
FAHRANLEITUNG 9
Info
E-Starterknopf erst drücken, wenn die Funktionskontrolle des Kombiinstrumentes abgeschlossen ist.
Beim Starten KEIN Gas geben. Wenn während des Startvorganges Gas gegeben wird, wird vom Motormanagementsystem kein Kraftstoff eingespritzt, der Motor kann
dadurch nicht anspringen.
Maximal 5 Sekunden ununterbrochen starten. Bis zum
nächsten Startversuch mindestens 5 Sekunden warten.
Dieses Motorrad ist mit einem Sicherheitsstartsystem ausgerüstet. Der Motor kann nur gestartet werden,
wenn das Getriebe in Leerlaufstellung geschaltet ist
oder bei eingelegtem Gang der Kupplungshebel gezogen ist. Wenn bei ausgeklapptem Seitenständer ein
Gang eingelegt wird und der Kupplungshebel losgelassen wird, bleibt der Motor stehen.
9.3
–
Anfahren
Kupplungshebel ziehen, 1. Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und gleichzeitig vorsichtig Gas
geben.
79
9 FAHRANLEITUNG
Tipp
Wenn der Motor beim Anfahren abstirbt, nur den Kupplungshebel ziehen und E-Startknopf betätigen.
Das Getriebe muss nicht in die Leerlaufstellung gebracht werden.
9.4
Schalten, Fahren
Warnung
Unfallgefahr Bei abruptem Lastwechsel kann das Fahrzeug außer Kontrolle geraten.
–
Vermeiden Sie abrupte Lastwechsel und starke Bremsmanöver.
–
Passen Sie die Geschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen an.
Warnung
Unfallgefahr Zurückschalten bei hoher Motordrehzahl blockiert das Hinterrad und überdreht den Motor.
–
Schalten Sie bei hoher Motordrehzahl nicht in einen kleineren Gang zurück.
Warnung
Unfallgefahr Eine falsche Zündschlüsselstellung löst Fehlfunktionen aus.
–
Ändern Sie die Zündschlüsselstellung während der Fahrt nicht.
Warnung
Unfallgefahr Einstelltätigkeiten am Fahrzeug lenken vom Verkehrsgeschehen ab.
–
80
Nehmen Sie alle Einstelltätigkeiten bei Stillstand des Fahrzeuges vor.
FAHRANLEITUNG 9
Warnung
Verletzungsgefahr Der Sozius kann bei falschem Verhalten vom Motorrad fallen.
–
Stellen Sie sicher, dass sich der Sozius ordnungsgemäß auf die Soziussitzbank setzt, die Füße auf die
Soziusfußrasten stellt und sich am Fahrer oder an den Haltegriffen festhält.
–
Beachten Sie die Vorschriften über das Sozius‑Mindestalter in Ihrem Land.
Warnung
Unfallgefahr Riskante Fahrweise stellt ein großes Risiko dar.
–
Befolgen Sie die Verkehrsvorschriften und fahren Sie defensiv und vorausschauend, um Gefahren
möglichst früh zu erkennen.
Warnung
Unfallgefahr Kalte Reifen verfügen über reduzierte Bodenhaftung.
–
Fahren Sie bei jeder Fahrt die ersten Kilometer vorsichtig mit mäßiger Geschwindigkeit, bis die Reifen
ihre Betriebstemperatur erreicht haben.
Warnung
Unfallgefahr Neue Reifen verfügen über reduzierte Bodenhaftung.
Bei neuen Reifen ist die Lauffläche noch nicht aufgeraut.
–
Fahren Sie neue Reifen bei gemäßigter Fahrweise und in wechselnder Schräglage ein.
Einfahrphase
200 km
81
9 FAHRANLEITUNG
Warnung
Unfallgefahr Verrutschte Gepäckstücke beeinträchtigen das Fahrverhalten.
–
Kontrollieren Sie die Befestigung des mitgeführten Gepäcks regelmäßig.
Warnung
Unfallgefahr Ein Sturz kann das Fahrzeug stärker beschädigen, als auf den ersten Blick ersichtlich ist.
–
Kontrollieren Sie nach einem Sturz das Fahrzeug wie vor jeder Inbetriebnahme.
Hinweis
Motorschaden Der Motor wird bei Überhitzung beschädigt.
–
Halten Sie sofort verkehrsgerecht an und stellen Sie den Motor ab, wenn die KühlflüssigkeitstemperaturWarnung angezeigt wird.
–
Lassen Sie den Motor und das Kühlsystem abkühlen.
–
Kontrollieren bzw. korrigieren Sie bei abgekühltem Kühlsystem den Kühlflüssigkeitsstand.
Info
Wenn beim Betrieb betriebsunübliche Geräusche auftreten, sofort verkehrsgerecht anhalten, den Motor
abstellen und eine autorisierte KTM-Fachwerkstatt kontaktieren.
82
FAHRANLEITUNG 9
–
Wenn die Verhältnisse (Steigung, Fahrsituation, usw.) es erlauben, in höhere Gänge schalten.
–
Gas wegnehmen, gleichzeitig Kupplungshebel ziehen, nächsten Gang einlegen, Kupplungshebel freigeben und Gas geben.
Info
Die Lage der Gänge ist aus der Abbildung ersichtlich.
Die Neutral- oder Leerlaufstellung befindet sich zwischen dem 1. und 2. Gang. Der 1. Gang stellt den
Anfahr- oder Berggang dar.
Die Betriebstemperatur ist erreicht, wenn 4 Balken der
Temperaturanzeige leuchten.
401950-11
–
Nur so viel Gas geben, wie der Motor gerade verarbeiten kann
- abruptes Aufreißen des Gasdrehgriffes erhöht den Verbrauch.
Nur so viel Gas geben, wie es Fahrbahn und Witterungsverhältnisse erlauben. Besonders in Kurven sollte nicht geschaltet
und nur sehr vorsichtig Gas gegeben werden.
–
Zum Zurückschalten Motorrad nötigenfalls abbremsen und
gleichzeitig Gas wegnehmen.
–
Kupplungshebel ziehen und niedrigeren Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und Gas geben oder nochmals
schalten.
–
Motor abstellen, wenn längerer Betrieb mit Leerlaufdrehzahl
oder im Stand bevorsteht.
83
9 FAHRANLEITUNG
–
9.5
Beginnt während der Fahrt die Fehlfunktion-Kontrollleuchte
zu leuchten, sofort verkehrsgerecht anhalten, den Motor
abstellen und eine autorisierte KTM-Fachwerkstatt
kontaktieren.
Abbremsen
Warnung
Unfallgefahr Nässe und Schmutz beeinträchtigen die Bremsanlage.
–
Bremsen Sie mehrmals vorsichtig ab, um die Bremsbeläge und Bremsscheiben zu trocknen und von
Schmutz zu befreien.
Warnung
Unfallgefahr Ein schwammiger Druckpunkt der Vorder- oder Hinterradbremse verringert die Bremswirkung.
–
Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre
autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn der Fußbremshebel nicht freigegeben wird, schleifen die Bremsbeläge ununterbrochen.
–
84
Nehmen Sie den Fuß vom Fußbremshebel, wenn Sie nicht bremsen wollen.
FAHRANLEITUNG 9
Warnung
Unfallgefahr Höheres Gesamtgewicht verlängert den Bremsweg.
–
Berücksichtigen Sie den längeren Bremsweg, wenn Sie einen Sozius oder Gepäck mitnehmen.
Warnung
Unfallgefahr Streusalz auf den Straßen beeinträchtigt die Bremsanlage.
–
Bremsen Sie mehrmals vorsichtig ab, um die Bremsbeläge und Bremsscheiben von Streusalz zu
befreien.
Warnung
Unfallgefahr Zu starkes Abbremsen blockiert die Räder.
–
Passen Sie die Bremsweise der Fahrsituation und den Fahrbahnverhältnissen an.
Warnung
Unfallgefahr Das Hinterrad kann durch die Motorbremswirkung blockieren.
–
Ziehen Sie die Kupplung, wenn Sie eine Not- oder Vollbremsung durchführen oder auf rutschigem
Untergrund abbremsen.
Warnung
Unfallgefahr Schräglage oder seitlich abschüssiger Untergrund verringert die maximal mögliche Verzögerung.
–
–
Beenden Sie nach Möglichkeit den Bremsvorgang vor Kurvenbeginn.
Zum Bremsen Gas wegnehmen und mit Vorderrad- und Hinterradbremse gleichzeitig bremsen.
85
9 FAHRANLEITUNG
–
Auf sandigem, regennassem oder schlüpfrigem Untergrund soll vorwiegend die Hinterradbremse betätigt werden.
–
Der Bremsvorgang sollte immer vor Kurvenbeginn abgeschlossen sein. Der Geschwindigkeit entsprechend in
einen kleineren Gang schalten.
–
Bei langen Talfahrten die Bremswirkung des Motors nutzen. Einen oder zwei Gänge zurückschalten, jedoch
den Motor dabei nicht überdrehen. So muss wesentlich weniger gebremst werden und die Bremsanlage überhitzt nicht.
9.6
Anhalten, Parken
Warnung
Verletzungsgefahr Unbefugt handelnde Personen gefährden sich und andere.
–
Lassen Sie das Fahrzeug nie unbeaufsichtigt, wenn der Motor läuft.
–
Sichern Sie das Fahrzeug vor dem Zugriff Unbefugter.
–
Sperren Sie die Lenkung und ziehen Sie den Zündschlüssel ab, wenn Sie das Fahrzeug unbeaufsichtigt lassen.
Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
86
–
Berühren Sie keine Teile wie Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer oder Bremsanlage, bevor die
Fahrzeugteile abgekühlt sind.
–
Lassen Sie die Fahrzeugteile abkühlen, bevor Sie Arbeiten durchführen.
FAHRANLEITUNG 9
Hinweis
Materialschaden Falsches Vorgehen beim Parken beschädigt das Fahrzeug.
Wenn das Fahrzeug wegrollt oder umfällt, können erhebliche Schäden entstehen.
Die Bauteile zum Abstellen des Fahrzeuges sind nur für das Fahrzeuggewicht ausgelegt.
–
Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
–
Stellen Sie sicher, dass sich niemand auf das Fahrzeug setzt, wenn das Fahrzeug auf einem Ständer geparkt
ist.
Hinweis
Brandgefahr Heiße Fahrzeugteile stellen eine Brand- und Explosionsgefahr dar.
–
Stellen Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe leicht brennbarer oder explosionsfähiger Materialien ab.
–
Lassen Sie das Fahrzeug abkühlen, bevor Sie das Fahrzeug abdecken.
–
Motorrad abbremsen.
–
Getriebe in Leerlaufstellung schalten.
–
Zündung ausschalten, dazu den Zündschlüssel in die Stellung
drehen.
Info
Wenn der Motor mit dem Not-Aus-Schalter abgestellt wird und am Zündschloss bleibt die Zündung
eingeschaltet, wird die Stromversorgung der meisten Stromverbraucher nicht unterbrochen und die
12-V-Batterie dadurch entladen. Motor daher immer mit dem Zündschloss abstellen, der Not-AusSchalter ist nur für Notsituationen vorgesehen.
–
Motorrad auf festem Untergrund parken.
–
Seitenständer mit dem Fuß bis zum Anschlag nach vorn schwenken und mit dem Fahrzeug belasten.
87
9 FAHRANLEITUNG
–
Lenkung absperren. (
9.7
S. 33)
Transport
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
–
Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
Hinweis
Brandgefahr Heiße Fahrzeugteile stellen eine Brand- und Explosionsgefahr dar.
–
Stellen Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe leicht brennbarer oder explosionsfähiger Materialien ab.
–
Lassen Sie das Fahrzeug abkühlen, bevor Sie das Fahrzeug abdecken.
401448-01
88
–
Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
–
Motorrad mit Spanngurten oder anderen geeigneten Befestigungsvorrichtungen gegen Umfallen und Wegrollen sichern.
FAHRANLEITUNG 9
9.8
Kraftstoff tanken
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
–
Tanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
–
Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
–
Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
–
Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
–
Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
–
Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in
die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
89
9 FAHRANLEITUNG
Hinweis
Materialschaden Unzureichende Kraftstoffqualität setzt den Kraftstofffilter vorzeitig zu.
In einigen Ländern und Regionen ist die verfügbare Kraftstoffqualität und ‑sauberkeit unter Umständen nicht
ausreichend. Probleme im Kraftstoffsystem sind die Folge.
–
Tanken Sie nur sauberen Kraftstoff, der der angegebenen Norm entspricht. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Hinweis
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
90
Lassen Sie Kraftstoff nicht in das Grundwasser, den Boden oder die Kanalisation gelangen.
FAHRANLEITUNG 9
–
Motor abstellen.
–
Kraftstofftankverschluss öffnen. (
–
Kraftstofftank bis maximal an die Unterkante
stutzens mit Kraftstoff auffüllen.
Kraftstofftankinhalt
gesamt ca.
S. 34)
10 l
Kraftstofftankinhalt
gesamt ca.
–
Kraftstofftankverschluss schließen. (
1 des Einfüll-
Superkraftstoff
bleifrei (ROZ
95) ( S. 237)
(RC 200
EU/AR/CO/MY/PH)
Gasohol 95 E20
(ROZ 95)
( S. 234)
(RC 200 TH)
S. 37)
S03383-10
91
10 SERVICEPLAN
10.1
Zusätzliche Informationen
Alle weiterführenden Arbeiten, die sich aus den Pflichtarbeiten bzw. aus den empfohlenen Arbeiten ergeben, sind
gesondert zu beauftragen und werden gesondert verrechnet.
In Abhängigkeit von lokalen Einsatzbedingungen können in Ihrem Land abweichende Serviceintervalle gelten.
Im Zuge technischer Weiterentwicklungen können sich einzelne Serviceintervalle und Umfänge ändern. Der letztgültige Serviceplan ist immer im KTM Dealer.net hinterlegt. Ihr autorisierter KTM‑Händler berät Sie gern.
10.2
Pflichtarbeiten
alle 24 Monate
alle 12 Monate
alle 15.000 km
alle 7.500 km
nach 1.000 km
Fehlerspeicher mit KTM‑Diagnosetool auslesen.
Funktion der elektrischen Anlage kontrollieren.
Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsieb reinigen.
(
S. 200)
○
●
●
●
●
○
●
●
●
●
○
●
●
●
●
○
●
●
●
●
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 135)
○
●
●
●
●
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 141)
○
●
●
●
●
○
●
●
●
●
○
●
●
●
●
○
●
●
●
●
Bremsscheiben kontrollieren. (
Reifenzustand kontrollieren. (
Reifendruck kontrollieren. (
S. 130)
S. 156)
S. 158)
Bremsleitungen auf Beschädigung und Dichtheit kontrollieren.
92
SERVICEPLAN 10
alle 24 Monate
alle 12 Monate
alle 15.000 km
alle 7.500 km
nach 1.000 km
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 131)
○
●
●
●
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 136)
○
●
●
●
○
●
●
●
●
●
●
Federbein und Gabel auf Dichtheit kontrollieren.
Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen. (
S. 103)
Kette, Kettenrad und Kettenritzel kontrollieren. (
Kettenspannung kontrollieren. (
●
●
●
●
○
●
●
●
●
○
●
●
●
●
○
●
●
●
●
●
●
S. 115)
S. 111)
Kühlflüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter kontrollieren. (
S. 181)
Funktion des Kühlerlüfters kontrollieren.
Luftfilter wechseln, Luftfilterkasten reinigen.
Bowdenzüge auf Beschädigung, knickfreie Verlegung und Einstellung kontrollieren.
○
●
●
●
●
Kabel auf Beschädigung und knickfreie Verlegung kontrollieren.
○
●
●
●
●
●
Ventilspiel kontrollieren, Zündkerze wechseln.
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse wechseln.
●
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse wechseln.
●
Steuerkopflager-Spiel kontrollieren.
Scheinwerfereinstellung-Abblendlicht kontrollieren. (
Scheinwerfereinstellung-Fernlicht kontrollieren. (
S. 173)
S. 175)
○
●
●
○
●
●
○
●
●
●
●
93
10 SERVICEPLAN
alle 24 Monate
alle 12 Monate
alle 15.000 km
alle 7.500 km
nach 1.000 km
Endkontrolle: Fahrzeug auf Verkehrssicherheit kontrollieren und Probefahrt durchführen.
○
●
●
●
●
Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool nach der Probefahrt auslesen.
○
●
●
●
●
Serviceintervallanzeige zurücksetzen.
○
●
●
●
●
Serviceeintrag im KTM Dealer.net und im Service- & Garantieheft durchführen.
○
●
●
●
●
○
einmaliges Intervall
●
periodisches Intervall
10.3
Empfohlene Arbeiten
alle 48 Monate
alle 12 Monate
alle 30.000 km
alle 7.500 km
nach 1.000 km
Rahmen kontrollieren.
●
Schwinge kontrollieren.
●
94
SERVICEPLAN 10
alle 48 Monate
alle 12 Monate
alle 30.000 km
alle 7.500 km
nach 1.000 km
Schwingenlager auf Spiel kontrollieren.
●
●
●
●
Alle beweglichen Teile (z. B. Seitenständer, Handhebel, Kette, ...) schmieren und auf
Leichtgängigkeit kontrollieren.
○
●
●
●
●
Drainageschläuche entleeren.
○
●
●
●
●
Alle Schläuche (z. B. Kraftstoff­, Kühl­, Entlüftungs­, Drainageschläuche, ...) und
Manschetten auf Risse, Dichtheit und korrekte Verlegung kontrollieren.
○
●
●
●
●
Frostschutz kontrollieren.
○
●
●
●
○
●
●
●
Radlager auf Spiel kontrollieren.
Kühlflüssigkeit wechseln.
(
○
einmaliges Intervall
●
periodisches Intervall
●
S. 191)
Schrauben und Muttern auf festen Sitz kontrollieren.
●
95
11 FAHRWERK ABSTIMMEN
11.1
Federvorspannung des Federbeines einstellen
Warnung
Unfallgefahr Änderungen der Fahrwerkseinstellung können das Fahrverhalten stark verändern.
–
Fahren Sie nach Änderungen zuerst langsam, um das Fahrverhalten abzuschätzen.
Info
Die Federvorspannung bestimmt die Ausgangslage des Federvorgangs am Federbein.
Eine optimal eingestellte Federvorspannung ist an das Fahrergewicht mit eventuellem Gepäck und Sozius
angepasst und gewährleistet so einen Kompromiss zwischen Handlichkeit und Stabilität.
–
1
Durch Drehen des Einstellrings
mit dem Hakenschlüssel
aus dem Bordwerkzeug die Federvorspannung einstellen.
Vorgabe
Federvorspannung
Standard
5 Klicks
Hakenschlüssel Federbein (90529077000)
Verlängerung für Hakenschlüssel (90129099025)
E01200-10
Info
Die Federvorspannung kann auf 10 verschiedene Positionen eingestellt werden.
96
FAHRWERK ABSTIMMEN 11
11.2
Schalthebel einstellen
Info
Der Einstellbereich des Schalthebels ist begrenzt.
–
Mutter
ten.
1 lösen, dabei an der Gewindestange 2 gegenhalInfo
Mutter
1 hat ein Linksgewinde.
–
Mutter
ten.
–
Schalthebel durch Drehen der Schaltstange
3 lösen, dabei an der Gewindestange 2 gegenhal2 einstellen.
Vorgabe
Einstellbereich
stange
A Schalt-
150 … 162 mm
Info
Die Einstellung gleichmäßig an beiden Seiten vornehmen.
Mindestens 5 Gewindegänge müssen in der Lagerung
verschraubt sein.
S01657-10
97
11 FAHRWERK ABSTIMMEN
–
Einstellwinkel
B kontrollieren.
Vorgabe
B
Einstellwinkel
Schaltstange Umlenkung Schalthebel
–
Mutter
halten.
75°
3 festziehen, dabei an der Gewindestange 2 gegen-
Vorgabe
Mutter Schaltstange
–
Mutter
halten.
M6
10 Nm
1 festziehen, dabei an der Gewindestange 2 gegen-
Vorgabe
Mutter Schaltstange
–
98
M6LH
10 Nm
Schalthebel auf Funktion und Freigängigkeit kontrollieren.
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
12.1
Motorrad mit Hebevorrichtung hinten aufheben
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
–
Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
–
Aufnahmen der Hebevorrichtung montieren.
–
Adapter in die Hebevorrichtung hinten einsetzen.
Aufnahmeadapter (61029955244)
Hinterrad-Hebevorrichtung (69329955000)
–
Motorrad senkrecht stellen, Hebevorrichtung zur Schwinge und
den Adaptern ausrichten und Motorrad aufheben.
402346-01
12.2
Motorrad von Hebevorrichtung hinten nehmen
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
–
Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
99
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
–
Motorrad gegen Umfallen sichern.
–
Hebevorrichtung hinten entfernen und Fahrzeug am Seitenständer
abstellen.
–
Buchsenkit entfernen.
1
402029-10
12.3
Motorrad mit Hebevorrichtung vorn aufheben
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
–
Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hebevorrichtung hinten aufheben. (
100
S. 99)
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
Bedingung
– Schutzkappe
1 entfernen.
S01659-10
–
Lenker in Geradeausstellung bringen. Hebevorrichtung positionieren.
Aufnahmebolzen (69329965030)
Vorderrad-Hebevorrichtung groß (69329965100)
Info
Motorrad immer hinten zuerst aufheben.
402345-01
–
Motorrad vorn aufheben.
101
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.4
Motorrad von Hebevorrichtung vorn nehmen
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
–
Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
Hauptarbeit
– Motorrad gegen Umfallen sichern.
–
402777-01
102
Hebevorrichtung vorn entfernen.
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
–
Schutzkappe
1 montieren.
S01659-10
Nacharbeit
– Motorrad von Hebevorrichtung hinten nehmen. (
12.5
S. 99)
Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen
Vorarbeit
– Motorrad mit Hebevorrichtung hinten aufheben. (
–
Motorrad mit Hebevorrichtung vorn aufheben. (
S. 99)
S. 100)
103
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
Hauptarbeit
– Schutzkappen
ben.
–
1 an beiden Gabelbeinen nach unten schie-
Staubmanschetten
schieben.
2 an beiden Gabelbeinen nach unten
Info
Die Staubmanschetten sollen Staub und groben
Schmutz von den Gabelinnenrohren abstreifen. Mit
der Zeit kann Schmutz hinter die Staubmanschetten
gelangen. Wird dieser Schmutz nicht entfernt, können
die dahinter liegenden Öldichtringe undicht werden.
E01193-10
Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
–
–
Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
–
Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit
Bremsenreiniger.
Staubmanschetten und Gabelinnenrohre an beiden Gabelbeinen reinigen und einölen.
Universal Ölspray (
104
S. 239)
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
–
Staubmanschetten
lage zurückdrücken.
–
Überflüssiges Öl entfernen.
–
Schutzkappen
ben.
2 an beiden Gabelbeinen in die Einbau-
1 an beiden Gabelbeinen nach oben schie-
Nacharbeit
– Motorrad von Hebevorrichtung vorn nehmen. (
12.6
S. 102)
–
Motorrad von Hebevorrichtung hinten nehmen. (
–
Zündschlüssel in das Sitzbankschloss
zeigersinn drehen.
–
Fahrersitzbank hinten anheben, in Richtung Heck ziehen und
nach oben abnehmen.
–
Zündschlüssel aus dem Sitzbankschloss ziehen.
S. 99)
Fahrersitzbank abnehmen
1 stecken und im Uhr-
S01651-10
105
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.7
Fahrersitzbank montieren
–
1
Aussparungen
der Fahrersitzbank am Kraftstofftank einhängen, Fahrersitzbank nach vorn schieben und hinten absenken.
Der Bolzen
–
2 rastet hörbar ein.
Kontrollieren, ob die Fahrersitzbank korrekt montiert ist.
H01084-10
12.8
Soziussitzbank abnehmen
Vorarbeit
– Fahrersitzbank abnehmen. (
106
S. 105)
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
Hauptarbeit
– Schraube
–
1 mit Scheibe entfernen.
Soziussitzbank anheben und abnehmen.
L02191-10
12.9
Soziussitzbank montieren
Hauptarbeit
– Soziussitzbank positionieren.
Beide Haken
–
1 greifen in den Haltern 2 ein.
Soziussitzbank vorn absenken und nach hinten schieben.
S01661-10
107
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
–
Schraube
3 mit Scheibe montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Soziussitzbank
M6
7 Nm
Warnung
Unfallgefahr Die Sitzbank kann bei falscher Montage
aus der Verankerung springen.
L02191-11
–
–
Kontrollieren Sie nach der Montage, ob die Sitzbank korrekt verriegelt ist und sich nicht hochziehen lässt.
Kontrollieren, ob die Soziussitzbank korrekt montiert ist.
Nacharbeit
– Fahrersitzbank montieren. (
108
S. 106)
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
12.10
Kettenverschmutzung kontrollieren
–
Kette auf grobe Verschmutzung kontrollieren.
»
Wenn die Kette stark verschmutzt ist:
–
Kette reinigen. (
S. 109)
400678-01
12.11
Kette reinigen
Warnung
Unfallgefahr Schmierstoff auf den Reifen verringert die Bodenhaftung.
–
Entfernen Sie Schmierstoffe mit einem geeigneten Reinigungsmittel von den Reifen.
Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
–
Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
–
Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.
109
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Die Lebensdauer der Kette hängt zum Großteil von der Pflege ab.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hebevorrichtung hinten aufheben. (
S. 99)
Hauptarbeit
– Kette regelmäßig reinigen.
–
Groben Schmutz mit weichem Wasserstrahl abspülen.
–
Verbrauchte Schmierreste mit Kettenreinigungsmittel entfernen.
Kettenreinigungsmittel (
–
400725-01
S. 238)
Nach dem Trocknen Kettenspray auftragen.
Kettenspray Street (
S. 238)
Nacharbeit
– Motorrad von Hebevorrichtung hinten nehmen. (
110
S. 99)
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
12.12
Kettenspannung kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Eine falsche Kettenspannung beschädigt Bauteile und führt zu Unfällen.
Wenn die Kette zu stark gespannt ist, verschleißen die Kette, das Kettenritzel, das Kettenrad sowie die
Getriebe- und Hinterradlager schneller. Einige Bauteile können bei Überlastung reißen oder brechen.
Wenn die Kette zu locker ist, kann die Kette vom Kettenritzel oder vom Kettenrad fallen. Als Folge blockiert das Hinterrad oder der Motor wird beschädigt.
–
Kontrollieren Sie die Kettenspannung regelmäßig.
–
Stellen Sie die Kettenspannung nach Vorgabe ein.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hebevorrichtung hinten aufheben. (
S. 99)
111
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
Hauptarbeit
– Getriebe in Leerlaufstellung schalten.
–
Im Bereich nach dem Kettengleitschutz die Kette nach oben
in Richtung Schwinge drücken und Kettenspannung
ermitteln.
A
Info
B
Der obere Teil der Kette
muss dabei gespannt sein.
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, die
Messung an verschiedenen Stellen der Kette wiederholen.
Kettenspannung
»
Wenn die Kettenspannung nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
–
S01665-10
112
5 … 7 mm
Kettenspannung einstellen. (
S. 113)
Motorrad von Hebevorrichtung hinten nehmen. (
S. 99)
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
12.13
Kettenspannung einstellen
Warnung
Unfallgefahr Eine falsche Kettenspannung beschädigt Bauteile und führt zu Unfällen.
Wenn die Kette zu stark gespannt ist, verschleißen die Kette, das Kettenritzel, das Kettenrad sowie die
Getriebe- und Hinterradlager schneller. Einige Bauteile können bei Überlastung reißen oder brechen.
Wenn die Kette zu locker ist, kann die Kette vom Kettenritzel oder vom Kettenrad fallen. Als Folge blockiert das Hinterrad oder der Motor wird beschädigt.
–
Kontrollieren Sie die Kettenspannung regelmäßig.
–
Stellen Sie die Kettenspannung nach Vorgabe ein.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hebevorrichtung hinten aufheben. (
–
Kettenspannung kontrollieren. (
S. 99)
S. 111)
113
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
Hauptarbeit
– Mutter
–
–
1 lösen.
Muttern 2 lösen.
Kettenspannung durch Drehen der Einstellschrauben
und rechts einstellen.
3 links
Vorgabe
Kettenspannung
5 … 7 mm
3
Einstellschrauben
links und rechts so drehen, dass die
Markierungen am linken und rechten Kettenspanner
in derselben Position zu den Referenzmarken
stehen.
Damit ist das Hinterrad korrekt ausgerichtet.
4
A
Info
Der obere Teil der Kette muss dabei gespannt sein.
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, deshalb die Einstellung an verschiedenen Stellen der Kette
kontrollieren.
S01662-10
–
Muttern
–
Sicherstellen, dass die Kettenspanner
schrauben
anliegen.
2 festziehen.
3
–
114
Mutter
1 festziehen.
4 an den Einstell-
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
Vorgabe
Mutter Steckachse
hinten
M14x1,5
90 Nm
Nacharbeit
– Motorrad von Hebevorrichtung hinten nehmen. (
12.14
S. 99)
Kette, Kettenrad und Kettenritzel kontrollieren
Vorarbeit
– Motorrad mit Hebevorrichtung hinten aufheben. (
S. 99)
Hauptarbeit
– Getriebe in Leerlaufstellung schalten.
–
Kettenrad und Kettenritzel auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn Kettenrad bzw. Kettenritzel eingelaufen sind:
–
Antriebssatz wechseln.
Info
100132-10
Kettenritzel, Kettenrad und Kette sollten nur
zusammen gewechselt werden.
115
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
–
Am unteren Teil der Kette mit dem angegebenen Gewicht
ziehen.
A
Vorgabe
Gewicht Kettenverschleißmessung
–
15 kg
B von 20 Kettenrollen am unteren Teil der
Den Abstand
Kette messen.
Info
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, die
Messung an verschiedenen Stellen der Kette wiederholen.
B
Maximaler Abstand
von
20 Kettenrollen an der
längsten Stelle der Kette
»
401288-10
116
Wenn der Abstand
–
301,6 mm
B größer ist als das angegebene Maß:
Antriebssatz wechseln.
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
Info
Wenn eine neue Kette montiert wird, sollten
auch das Kettenrad und Kettenritzel gewechselt
werden.
Neue Ketten nutzen sich auf einem alten, eingelaufenen Kettenrad bzw. Kettenritzel schneller ab.
–
Im Bereich nach dem Kettengleitschutz die Kette nach oben
drücken.
–
Kettengleitschutz auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn der Kettengleitschutz durch Verschleiß so viel Material verloren hat, dass im Bereich
die Bohrung der
Schraube
von oben sichtbar ist:
C
1
–
–
S01666-10
Kettengleitschutz wechseln.
Kettengleitschutz auf festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn der Kettengleitschutz locker ist:
–
Schrauben des Kettengleitschutzes festziehen.
Nacharbeit
– Motorrad von Hebevorrichtung hinten nehmen. (
S. 99)
117
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.15
Batterieabdeckung abnehmen
Vorarbeit
– Fahrersitzbank abnehmen. (
Hauptarbeit
– Schlaufe
–
1 nach hinten ziehen.
Batterieabdeckung 2 nach vorn ziehen und nach oben
abnehmen.
S01667-10
118
S. 105)
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
12.16
Batterieabdeckung montieren
Hauptarbeit
– Batterieabdeckung
1 positionieren und nach hinten ziehen.
Batterieabdeckung rastet mit einem hörbaren Klicken ein.
–
Batterieabdeckung auf korrekten Sitz kontrollieren.
S01668-10
Nacharbeit
– Fahrersitzbank montieren. (
12.17
S. 106)
Bugspoiler ausbauen
Vorarbeit
– Seitenverkleidung rechts ausbauen.
–
Seitenverkleidung links ausbauen.
(
(
S. 127)
S. 124)
119
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
Hauptarbeit
– Schrauben
1 entfernen.
G01029-10
–
S01669-10
120
Schraube
2 entfernen.
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
–
Schrauben
–
Schraube
3 entfernen.
S01670-10
–
4 entfernen.
Schraube 5 entfernen.
–
Bugspoiler abnehmen.
G01721-13
121
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.18
Bugspoiler einbauen
Hauptarbeit
– Bugspoiler positionieren.
–
Schraube
1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Bugspoilerhalteblech hinten an
Motor
G01721-14
–
Schraube
M6
9 Nm
2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Bugspoilerhalteblech hinten an
Motor
–
Schrauben
M6
9 Nm
3 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Bugspoilerhalteblech hinten
S01670-10
122
M6
6 Nm
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
–
Schraube
4 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Bugspoiler
rechts an Fußrastenträger
M6
7 Nm
S01669-11
–
Schrauben
5 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Bugspoiler
M6
7 Nm
G01029-11
Nacharbeit
– Seitenverkleidung links einbauen.
–
Seitenverkleidung rechts einbauen.
(
S. 125)
(
S. 128)
123
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.19
Seitenverkleidung links ausbauen
–
–
1 entfernen.
Schrauben 2 entfernen.
Haltenase im Bereich A abziehen.
–
Spreiznieten
–
Schrauben
S01672-10
S01683-10
124
3 entfernen.
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
–
Seitenverkleidung nach außen schwenken.
–
Schlauch
–
Seitenverkleidung abnehmen.
4 aus der Schlauchführung 5 ziehen.
S01685-11
12.20
Seitenverkleidung links einbauen
–
Schlauch
1 in der Schlauchführung 2 positionieren.
S01685-10
125
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
–
Seitenverkleidung positionieren.
–
Schrauben
3 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Seitenverkleidung
–
Im Bereich
M6
7 Nm
A auf die Seitenverkleidung drücken.
Haltenase greift in die Bohrung am Bugspoiler ein.
S01672-11
–
Schrauben
4 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Seitenverkleidung an Frontmaske
–
S01683-11
126
Spreiznieten
M6
5 montieren.
6 Nm
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
12.21
Seitenverkleidung rechts ausbauen
–
–
1 entfernen.
Schrauben 2 entfernen.
Haltenase im Bereich A abziehen.
–
Spreiznieten
–
Seitenverkleidung abnehmen.
–
Schrauben
S01671-10
3 entfernen.
S01684-10
127
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.22
Seitenverkleidung rechts einbauen
–
Seitenverkleidung positionieren.
–
Schrauben
1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Seitenverkleidung
–
Im Bereich
M6
7 Nm
A auf die Seitenverkleidung drücken.
Haltenase greift in die Bohrung am Bugspoiler ein.
S01671-10
–
Schrauben
2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Seitenverkleidung an Frontmaske
–
S01684-10
128
Spreiznieten
M6
3 montieren.
6 Nm
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
12.23
Kotflügel vorn ausbauen
–
–
Schrauben
1 entfernen.
Kotflügel vorn abnehmen und Gabelschutz
2 entfernen.
E01194-11
12.24
Kotflügel vorn einbauen
–
–
1 und Kotflügel vorn positionieren.
Schrauben 2 montieren und festziehen.
Gabelschutz
Vorgabe
Schraube Kotflügel
vorn an Gabelfaust
M6
7 Nm
E01194-10
129
13 BREMSANLAGE
13.1
Bremsscheiben kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Abgenutzte Bremsscheiben verringern die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass abgenutzte Bremsscheiben unverzüglich gewechselt werden. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Bremsscheibenstärke vorn und hinten, an mehreren Stellen
der Bremsscheibe, auf das Maß
kontrollieren.
A
Info
Durch Verschleiß reduziert sich die Stärke der Bremsscheibe im Bereich der Anlagefläche
der Bremsbeläge.
1
Bremsscheiben - Verschleißgrenze
400480-10
»
–
130
vorn
4,5 mm
hinten
3,6 mm
Wenn die Bremsscheibenstärke unter dem Vorgabewert
liegt.
–
Bremsscheibe der Vorderradbremse wechseln.
–
Bremsscheibe der Hinterradbremse wechseln.
Bremsscheiben vorn und hinten auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung kontrollieren.
BREMSANLAGE 13
»
13.2
Wenn die Bremsscheibe Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist:
–
Bremsscheibe der Vorderradbremse wechseln.
–
Bremsscheibe der Hinterradbremse wechseln.
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN‑Markierung sinkt, ist die Bremsanlage undicht oder die
Bremsbeläge sind abgenutzt.
–
Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre
autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder‑ und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
131
13 BREMSANLAGE
–
Den am Lenker montierten Bremsausgleichsbehälter in waagerechte Position bringen.
–
Bremsflüssigkeitsstand am Schauglas
»
1 kontrollieren.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN‑Markierung
gesunken ist:
–
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen.
( S. 132)
S01673-10
13.3
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN‑Markierung sinkt, ist die Bremsanlage undicht oder die
Bremsbeläge sind abgenutzt.
–
132
Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre
autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
BREMSANLAGE 13
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
–
Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder‑ und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
133
13 BREMSANLAGE
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.
Vorarbeit
– Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 135)
Hauptarbeit
– Den am Lenker montierten Bremsausgleichsbehälter in waagerechte Position bringen.
–
–
–
1 entfernen.
Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.
Bremsflüssigkeit bis zum Maß A auffüllen.
Schrauben
Vorgabe
Maß
S01674-10
A
5 mm
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
134
S. 234)
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und
festziehen.
BREMSANLAGE 13
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit
sofort mit Wasser abwaschen.
13.4
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Abgenutzte Bremsbeläge verringern die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich gewechselt werden. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Beschädigte Bremsscheiben verringern die Bremswirkung.
Wenn die Bremsbeläge zu spät gewechselt werden, schleifen die Bremsbelagträger an der Bremsscheibe.
Als Folge wird die Bremswirkung stark vermindert und die Bremsscheiben werden zerstört.
–
Kontrollieren Sie die Bremsbeläge regelmäßig.
135
13 BREMSANLAGE
–
Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke
Mindestbelagstärke
»
≥ 1 mm
Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
–
–
A
A kontrollieren.
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln.
Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.
»
Wenn Beschädigungen oder Risse vorhanden sind:
–
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln.
S01675-10
13.5
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN‑Markierung sinkt, ist die Bremsanlage undicht oder die
Bremsbeläge sind abgenutzt.
–
Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre
autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
–
136
Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder‑ und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
BREMSANLAGE 13
–
Fahrzeug senkrecht stellen.
–
Bremsflüssigkeitsstand am Bremsausgleichsbehälter kontrollieren.
»
Wenn der Flüssigkeitsstand die MIN-Markierung
erreicht hat:
–
1
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen.
( S. 137)
S01676-10
13.6
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN‑Markierung sinkt, ist die Bremsanlage undicht oder die
Bremsbeläge sind abgenutzt.
–
Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre
autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
137
13 BREMSANLAGE
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
–
Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder‑ und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
138
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
BREMSANLAGE 13
Info
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.
Vorarbeit
– Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 141)
Hauptarbeit
Bedingung
Schraubdeckel gesichert.
–
1 entfernen und Schraubdeckelsicherung
Schraube
abnehmen.
H01142-10
139
13 BREMSANLAGE
–
Fahrzeug senkrecht stellen.
–
Schraubdeckel
–
2 mit Membran 3 entfernen.
Bremsflüssigkeit bis zur Markierung A auffüllen.
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
S. 234)
Schraubdeckel mit Membran montieren.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit
sofort mit Wasser abwaschen.
S01677-10
Bedingung
Schraubdeckel gesichert.
–
Schraubdeckelsicherung positionieren, Schraube
tieren und festziehen.
Vorgabe
H01142-10
140
Schraube Deckelsicherung Ausgleichsbehälter Hinterradbremse
M5
7 Nm
1 mon-
BREMSANLAGE 13
13.7
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Abgenutzte Bremsbeläge verringern die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich gewechselt werden. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Beschädigte Bremsscheiben verringern die Bremswirkung.
Wenn die Bremsbeläge zu spät gewechselt werden, schleifen die Bremsbelagträger an der Bremsscheibe.
Als Folge wird die Bremswirkung stark vermindert und die Bremsscheiben werden zerstört.
–
Kontrollieren Sie die Bremsbeläge regelmäßig.
–
Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke
Mindestbelagstärke
»
≥ 1 mm
Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
–
–
A
A kontrollieren.
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln.
Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.
»
Wenn Beschädigungen oder Risse vorhanden sind:
–
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln.
S01678-10
141
13 BREMSANLAGE
13.8
Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn am Fußbremshebel kein Leerweg vorhanden ist, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf.
–
142
Stellen Sie den Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe ein.
BREMSANLAGE 13
–
Feder
–
Fußbremshebel zwischen Endanschlag und Anlage zum Fußbremszylinderkolben hin und her bewegen und Leerweg
kontrollieren.
1 aushängen.
A
Vorgabe
Leerweg am Fußbremshebel
»
Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
–
3 … 5 mm
Feder
Leerweg des Fußbremshebels einstellen.
1
(
S. 144)
einhängen.
S01679-10
143
13 BREMSANLAGE
13.9
Leerweg des Fußbremshebels einstellen
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn am Fußbremshebel kein Leerweg vorhanden ist, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf.
–
144
Stellen Sie den Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe ein.
BREMSANLAGE 13
–
–
1 aushängen.
Mutter 2 lösen und mit der Schraube 3 den vorgegebenen
Leerweg A einstellen.
Feder
Vorgabe
Leerweg am Fußbremshebel
3 … 5 mm
Info
Der Einstellbereich ist begrenzt.
–
Schraube
–
Feder
3 gegenhalten und Mutter 2 festziehen.
1 einhängen.
S01679-11
145
14 RÄDER, REIFEN
14.1
Vorderrad ausbauen
Vorarbeit
– Motorrad mit Hebevorrichtung hinten aufheben. (
–
Motorrad mit Hebevorrichtung vorn aufheben. (
S. 99)
S. 100)
Hauptarbeit
– Schraube
–
–
1 einige Umdrehungen lösen.
2 lösen.
Auf die Schraube 1 drücken, um die Steckachse aus der
Schrauben
Gabelfaust zu schieben.
–
Schraube
Warnung
S01682-10
Unfallgefahr Beschädigte Bremsscheiben verringern
die Bremswirkung.
–
–
146
1 entfernen.
Legen Sie das Rad immer so ab, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.
Vorderrad halten und Steckachse herausziehen. Vorderrad aus
der Gabel nehmen.
RÄDER, REIFEN 14
Info
Handbremshebel bei ausgebautem Vorderrad nicht
betätigen.
14.2
Vorderrad einbauen
Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
–
Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
–
Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.
147
14 RÄDER, REIFEN
–
Distanzbuchsen
–
Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist:
–
–
1 entfernen.
Radlager vorn wechseln.
2
Wellendichtringe
und Laufflächen
reinigen und fetten.
Langzeitfett (
A der Distanzbuchsen
S. 239)
–
Distanzbuchsen einsetzen.
–
Gewinde der Steckachse und Schraube
–
Steckachse reinigen und fetten.
Langzeitfett (
3 reinigen.
S. 239)
–
Vorderrad positionieren und Steckachse einsetzen.
–
Schraube
Bremsbeläge sind korrekt positioniert.
3 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Steckachse
vorn
S01680-10
148
M8
26 Nm
–
Handbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an
der Bremsscheibe anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
–
Motorrad von Hebevorrichtung vorn nehmen. (
–
Motorrad von Hebevorrichtung hinten nehmen. (
S. 102)
S. 99)
RÄDER, REIFEN 14
–
Vorderradbremse betätigen und Gabel einige Male kräftig einfedern.
Gabelbeine richten sich aus.
–
Schrauben
4 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelfaust
14.3
M8
15 Nm
Hinterrad ausbauen
Vorarbeit
– Motorrad mit Hebevorrichtung hinten aufheben. (
S. 99)
Hauptarbeit
– Schraube
–
1 entfernen.
Schraube 2 mit Buchse entfernen.
S01681-10
149
14 RÄDER, REIFEN
–
Mutter
men.
–
Hinterrad festhalten und Steckachse
tenspanner
herausziehen.
–
Hinterrad so weit wie möglich nach vorn schieben und Kette
vom Kettenrad nehmen.
–
Kettenschutz nach oben und zur Seite drücken.
3 und Scheibe entfernen. Kettenspanner 4 abneh5 mit Scheibe und Ket-
4
Warnung
Unfallgefahr Beschädigte Bremsscheiben verringern
die Bremswirkung.
–
–
Legen Sie das Rad immer so ab, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.
Hinterrad nach hinten ziehen und aus der Schwinge nehmen.
Info
S01686-10
150
Fußbremshebel bei ausgebautem Hinterrad nicht betätigen.
RÄDER, REIFEN 14
14.4
Hinterrad einbauen
Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
–
Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
–
Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.
Warnung
Unfallgefahr Nach dem Einbau des Hinterrades ist an der Hinterradbremse zunächst keine Bremswirkung vorhanden.
–
Betätigen Sie die Fußbremse mehrmals vor Fahrtantritt, bis ein fester Druckpunkt spürbar ist.
Hauptarbeit
– Dämpfungsgummis der Hinterradnabe kontrollieren.
( S. 154)
151
14 RÄDER, REIFEN
–
Distanzbuchsen entfernen.
–
Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist:
–
–
Radlager hinten wechseln.
1
Wellendichtringe
und Laufflächen
reinigen und fetten.
Langzeitfett (
S01687-10
S. 239)
–
Distanzbuchsen einsetzen.
–
Gewinde der Steckachse und Mutter
–
Steckachse reinigen und fetten.
Langzeitfett (
A der Distanzbuchsen
2 reinigen.
S. 239)
–
Eingriffstellen an Bremssattelträger und Schwinge reinigen.
–
Hinterrad positionieren.
–
Kettenschutz zur Seite drücken.
–
Hinterrad so weit wie möglich nach vorn schieben und Kette
auf das Kettenrad legen.
Bremsbeläge sind korrekt positioniert.
152
RÄDER, REIFEN 14
–
Hinterrad nach hinten ziehen und Steckachse
ben und Kettenspannern
montieren.
3 mit Schei-
4
Info
Kettenspanner
montieren.
4 links und rechts in gleicher Position
–
Mutter
–
Sicherstellen, dass die Kettenspanner an den Schrauben anliegen und Mutter
festziehen.
2 montieren, aber noch nicht festziehen.
2
Vorgabe
Damit das Hinterrad korrekt ausgerichtet ist, müssen die
Markierungen an den Kettenspannern links und rechts in
der selben Position zu den Referenzmarken
stehen.
B
Mutter Steckachse
hinten
M14x1,5
90 Nm
S01688-10
153
14 RÄDER, REIFEN
–
Kettenschutz positionieren.
–
Schraube
5 montieren und festziehen
Vorgabe
EJOT PT®
K60x30
Schraube Kettenschutz
–
Schraube
4 Nm
6 mit Buchse montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Kettenschutz
S01681-11
M6
Nacharbeit
– Kettenspannung kontrollieren. (
–
14.5
7 Nm
S. 111)
Motorrad von Hebevorrichtung hinten nehmen. (
S. 99)
Dämpfungsgummis der Hinterradnabe kontrollieren
Info
Die Kraft des Motors wird vom Kettenrad über 6 Dämpfungsgummis auf das Hinterrad übertragen. Sie nutzen sich im Betrieb ab. Werden die Dämpfungsgummis nicht rechtzeitig gewechselt, wird der Kettenradträger und die Hinterradnabe beschädigt.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hebevorrichtung hinten aufheben. (
–
154
Hinterrad ausbauen.
(
S. 149)
S. 99)
RÄDER, REIFEN 14
Hauptarbeit
– Lager
1 kontrollieren.
»
Wenn das Lager beschädigt bzw. verschlissen ist:
–
–
2
Dämpfungsgummis
der Hinterradnabe auf Beschädigung
und Verschleiß kontrollieren.
»
S01689-10
Radlager hinten wechseln.
Wenn die Dämpfungsgummis der Hinterradnabe beschädigt bzw. verschlissen sind:
–
Alle Dämpfungsgummis der Hinterradnabe wechseln.
Warnung
Unfallgefahr Beschädigte Bremsscheiben verringern
die Bremswirkung.
–
Legen Sie das Rad immer so ab, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.
–
Hinterrad mit dem Kettenrad nach oben auf eine Werkbank
legen und die Steckachse in die Nabe stecken.
–
Um das Spiel
zu kontrollieren, Hinterrad festhalten und
versuchen das Kettenrad zu verdrehen.
S01690-10
A
Info
Das Spiel wird am Kettenrad außen gemessen.
155
14 RÄDER, REIFEN
≤ 5 mm
Spiel Dämpfungsgummis
Hinterrad
»
Wenn das Spiel
–
Alle Dämpfungsgummis der Hinterradnabe wechseln.
Nacharbeit
– Hinterrad einbauen.
14.6
A größer ist als der angegebene Wert:
(
S. 151)
–
Kettenspannung kontrollieren. (
–
Motorrad von Hebevorrichtung hinten nehmen. (
S. 111)
S. 99)
Reifenzustand kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Wenn ein Reifen während der Fahrt platzt, wird das Fahrzeug unkontrollierbar.
–
Stellen Sie sicher, dass beschädigte oder abgefahrene Reifen sofort gewechselt werden. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Sturzgefahr Unterschiedliche Reifenprofile an Vorder‑ und Hinterrad beeinträchtigen das Fahrverhalten.
Unterschiedliche Reifenprofile können die Kontrolle über das Fahrzeug erheblich erschweren.
–
156
Stellen Sie sicher, dass Vorder- und Hinterrad nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift
sind.
RÄDER, REIFEN 14
Warnung
Unfallgefahr Nicht freigegebene oder empfohlene Reifen und Räder beeinträchtigen das Fahrverhalten.
–
Verwenden Sie nur von KTM freigegebene und empfohlene Reifen und Räder mit dem entsprechenden Geschwindigkeitsindex.
Info
Reifentyp, Reifenzustand und Reifendruck beeinflussen das Fahrverhalten des Motorrades.
Abgefahrene Reifen wirken sich besonders auf nassem Untergrund ungünstig auf das Fahrverhalten aus.
–
Vorder- und Hinterreifen auf Schnitte, eingefahrene Gegenstände und andere Beschädigungen kontrollieren.
»
Wenn der Reifen Schnitte, eingefahrene Gegenstände oder
andere Beschädigungen aufweist:
–
–
Reifen wechseln.
Profiltiefe kontrollieren.
Info
Gesetzliche landesspezifische Mindestprofiltiefe beachten.
400602-10
Mindestprofiltiefe
»
≥ 2 mm
Wenn die Mindestprofiltiefe unterschritten ist:
–
Reifen wechseln.
157
14 RÄDER, REIFEN
–
Reifenalter kontrollieren.
Info
Das Herstellungsdatum der Reifen ist üblicherweise in
der Reifenbeschriftung enthalten und wird mit den letzten vier Ziffern der DOT Bezeichnung gekennzeichnet.
Die ersten beiden Ziffern weisen auf die Herstellungswoche und die letzten beiden Ziffern auf das Herstellungsjahr hin.
KTM empfiehlt einen Wechsel der Reifen, unabhängig
vom tatsächlichen Verschleiß, spätestens nach 5 Jahren.
H01144-10
»
Wenn der Reifen älter als 5 Jahre ist:
–
14.7
Reifen wechseln.
Reifendruck kontrollieren
Info
Zu geringer Reifendruck führt zu abnormalem Verschleiß und zur Überhitzung des Reifens.
Richtiger Reifendruck gewährleistet optimalen Fahrkomfort und maximale Lebensdauer des Reifens.
158
RÄDER, REIFEN 14
–
Schutzkappe entfernen.
–
Reifendruck bei kalten Reifen kontrollieren.
Reifendruck Solo
vorn
2,0 bar
hinten
2,0 bar
Reifendruck mit Sozius / volle Nutzlast
400695-01
»
2,0 bar
hinten
2,2 bar
Wenn der Reifendruck nicht mit der Vorgabe
übereinstimmt:
–
–
vorn
Reifendruck berichtigen.
Schutzkappe montieren.
159
15 ELEKTRIK
15.1
12-V-Batterie ausbauen
Warnung
Verletzungsgefahr Batteriesäure und Batteriegase verursachen schwere Verätzungen.
–
Bewahren Sie 12‑V‑Batterien außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Vermeiden Sie den Kontakt mit Batteriesäure und Batteriegasen.
–
Halten Sie Funken oder offene Flammen von der 12‑V‑Batterie fern.
–
Laden Sie 12-V-Batterien nur in gut belüfteten Räumen.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen mindestens 15 Minuten mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn
Batteriesäure oder Batteriegase in die Augen gelangt sind.
Vorarbeit
– Zündung ausschalten, dazu den Zündschlüssel in die Stellung drehen.
160
–
Fahrersitzbank abnehmen. (
–
Batterieabdeckung abnehmen. (
S. 105)
S. 118)
ELEKTRIK 15
Hauptarbeit
– Minuskabel
1 von der 12-V-Batterie trennen.
S01691-10
–
Pluspolabdeckung
–
Pluskabel
2 zurückziehen.
–
3 von der 12-V-Batterie trennen.
Haltegummi 4 aushängen.
–
12-V-Batterie nach oben aus dem Batteriefach entfernen.
Info
S01692-10
Motorrad nie mit entladener 12-V-Batterie oder ohne
12-V-Batterie betreiben. In beiden Fällen können elektrische Bauteile und Sicherheitsvorrichtungen beschädigt werden. Das Fahrzeug ist in diesem Fall nicht
mehr verkehrssicher.
161
15 ELEKTRIK
15.2
12-V-Batterie einbauen
Hauptarbeit
– 12-V-Batterie im Batteriefach positionieren.
Vorgabe
Die Batteriepole müssen nach oben zeigen.
12-V-Batterie (ETZ-9-BS) (
–
–
S. 226)
1 einhängen.
Pluskabel 2 positionieren, Schraube montieren und festzieHaltegummi
hen.
S01692-11
–
Pluspolabdeckung
–
Minuskabel
hen.
3 positionieren.
4 positionieren, Schraube montieren und festzie-
S01691-11
Nacharbeit
– Batterieabdeckung montieren. (
–
162
Fahrersitzbank montieren. (
S. 119)
S. 106)
ELEKTRIK 15
–
15.3
Uhrzeit einstellen. (
S. 67)
12-V-Batterie laden
Warnung
Verletzungsgefahr Batteriesäure und Batteriegase verursachen schwere Verätzungen.
–
Bewahren Sie 12‑V‑Batterien außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Vermeiden Sie den Kontakt mit Batteriesäure und Batteriegasen.
–
Halten Sie Funken oder offene Flammen von der 12‑V‑Batterie fern.
–
Laden Sie 12-V-Batterien nur in gut belüfteten Räumen.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen mindestens 15 Minuten mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn
Batteriesäure oder Batteriegase in die Augen gelangt sind.
Hinweis
Umweltgefährdung 12‑V‑Batterien enthalten umweltschädliche Stoffe.
–
Entsorgen Sie 12‑V‑Batterien nicht im Hausmüll.
–
Geben Sie 12‑V‑Batterien bei einer Rücknahmestelle für Altbatterien ab.
163
15 ELEKTRIK
Info
Auch wenn die 12-V-Batterie nicht belastet wird, verliert sie täglich an Ladung.
Sehr wichtig für die Lebensdauer der 12-V-Batterie sind der Ladezustand und die Art der Ladung.
Schnellladungen mit höherem Ladestrom wirken sich negativ auf die Lebensdauer aus.
Werden Ladestrom, Ladespannung oder Ladezeit überschritten, entweicht Elektrolyt über die Sicherheitsventile. Dadurch verliert die 12-V-Batterie an Kapazität.
Wenn die 12-V-Batterie leergestartet wurde, die 12-V-Batterie unverzüglich laden.
Bei längerer Standzeit in entladenem Zustand treten Tiefentladung und Sulfatierung ein und die 12-VBatterie wird zerstört.
Die 12-V-Batterie ist wartungsfrei. Die Kontrolle des Säurestandes entfällt.
Vorarbeit
– Zündung ausschalten, dazu den Zündschlüssel in die Stellung drehen.
164
–
Fahrersitzbank abnehmen. (
–
Batterieabdeckung abnehmen. (
–
Minuskabel von der 12-V-Batterie trennen, um Schäden an der
Bordelektronik zu vermeiden.
S. 105)
S. 118)
ELEKTRIK 15
Hauptarbeit
– Ladegerät mit der 12-V-Batterie verbinden. Ladegerät einschalten.
Batterieladegerät (58429074000)
Zusätzlich können mit diesem Ladegerät die Ruhespannung,
die Startfähigkeit der 12-V-Batterie und der Generator getestet
werden. Mit diesem Gerät ist das Überladen der 12-V-Batterie
unmöglich.
Info
Deckel
–
1 keinesfalls entfernen.
Ladegerät nach dem Laden ausschalten und von der 12-VBatterie trennen.
Vorgabe
Ladestrom, Ladespannung und Ladezeit dürfen nicht überschritten werden.
12-V-Batterie regelmäßig
nachladen, wenn das Motorrad nicht in Betrieb genommen wird
M00729-11
–
3 Monate
Minuskabel positionieren, Schraube montieren und festziehen.
Nacharbeit
– Batterieabdeckung montieren. (
–
Fahrersitzbank montieren. (
S. 119)
S. 106)
165
15 ELEKTRIK
–
15.4
Uhrzeit einstellen. (
S. 67)
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln
Info
Der Sicherungskasten mit der Hauptsicherung und den Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher
befindet sich neben dem Pluspol der 12-V-Batterie.
Vorarbeit
– Zündung ausschalten, dazu den Zündschlüssel in die Stellung drehen.
–
Fahrersitzbank abnehmen. (
–
Batterieabdeckung abnehmen. (
S. 105)
Hauptarbeit
– Sicherungskastendeckel öffnen.
–
S01693-10
166
Defekte Sicherung entfernen.
S. 118)
ELEKTRIK 15
Vorgabe
Sicherung 1 - 30 A - Hauptsicherung
Sicherung 2 - 15 A - Diagnosestecker, Fernlicht, Kombiinstrument, Alarmanlage (optional)
Sicherung 3 - 15 A - Kraftstoffpumpe, Hauptrelais
Sicherung 4 - 15 A - Zündspule, Startrelais
Sicherung 5 - 15 A - Kühlerlüfter
Sicherung 6 - 15 A - Hupe, Bremslicht, Blinker, Abblendlicht, Positionslicht, Rücklicht, Kennzeichenbeleuchtung
Sicherung 7 - 10 A - Kombiinstrument, EFI‑Steuergerät
Sicherung 8 - nicht belegt
Sicherung 9 - 10 A - Dauerplus für Zusatzgeräte (ACC1
vorn)
Sicherung 10 - 10 A - Zündungsplus für Zusatzgeräte (ACC2
vorn)
Sicherung SPARE - 10 A/15 A/30 A - Ersatzsicherungen
Info
Eine defekte Sicherung hat einen unterbrochenen
Schmelzdraht
.
A
167
15 ELEKTRIK
Warnung
Brandgefahr Falsche Sicherungen überlasten die elektrische Anlage.
–
–
Verwenden Sie nur Sicherungen mit dem vorgeschriebenen Ampere‑Wert.
–
Überbrücken oder reparieren Sie keine Sicherungen.
Ersatzsicherung in passender Stärke einsetzen.
Sicherung (75011088010) (
S. 226)
Sicherung (75011088015) (
S. 226)
Sicherung (75011088030) (
S. 226)
Tipp
Neue Ersatzsicherung in den Sicherungskasten einsetzen, um sie bei Bedarf verfügbar zu haben.
–
Funktion des Stromverbrauchers kontrollieren.
–
Sicherungskastendeckel schließen.
Nacharbeit
– Batterieabdeckung montieren. (
–
168
Fahrersitzbank montieren. (
S. 119)
S. 106)
ELEKTRIK 15
15.5
Abblendlichtlampe wechseln
Hinweis
Schaden am Reflektor Fett am Reflektor verringert die Lichtstärke.
Fett am Glaskolben der Glühlampe verdampft durch die Hitze und setzt sich am Reflektor fest.
–
Reinigen und entfetten Sie den Glaskolben vor der Montage.
–
Berühren Sie den Glaskolben nicht mit bloßen Händen.
Vorarbeit
– Zündung ausschalten, dazu den Zündschlüssel in die Stellung drehen.
169
15 ELEKTRIK
Hauptarbeit
– Fassung
–
1 gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Fassung mit Abblendlichtlampe 2 aus dem Scheinwerfergehäuse ziehen.
–
Fassung mit Abblendlichtlampe vom Stecker
entfernen.
–
Neue Fassung mit Abblendlichtlampe am Stecker anstecken.
Abblendlicht (H11 / Sockel PGJ19-2) (
L02161-10
170
3 trennen und
S. 226)
ELEKTRIK 15
–
Fassung mit Abblendlichtlampe im Scheinwerfergehäuse positionieren.
–
Fassung im Uhrzeigersinn drehen.
–
Funktion der Beleuchtung kontrollieren.
L02166-10
Nacharbeit
– Scheinwerfereinstellung-Abblendlicht kontrollieren.
( S. 173)
15.6
Fernlichtlampe wechseln
Hinweis
Schaden am Reflektor Fett am Reflektor verringert die Lichtstärke.
Fett am Glaskolben der Glühlampe verdampft durch die Hitze und setzt sich am Reflektor fest.
–
Reinigen und entfetten Sie den Glaskolben vor der Montage.
–
Berühren Sie den Glaskolben nicht mit bloßen Händen.
171
15 ELEKTRIK
Vorarbeit
– Zündung ausschalten, dazu den Zündschlüssel in die Stellung drehen.
Hauptarbeit
– Fassung
–
1 gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Fassung mit Fernlichtlampe 2 aus dem Scheinwerfergehäuse
ziehen.
–
Fassung mit Fernlichtlampe vom Stecker
fernen.
–
Neue Fassung mit Fernlichtlampe am Stecker anstecken.
Fernlicht (H9 / Sockel PGJ19-5) (
L02162-10
172
3 trennen und ent-
S. 226)
ELEKTRIK 15
–
Fassung mit Fernlichtlampe im Scheinwerfergehäuse positionieren.
–
Fassung im Uhrzeigersinn drehen.
–
Funktion der Beleuchtung kontrollieren.
L02165-10
Nacharbeit
– Scheinwerfereinstellung-Fernlicht kontrollieren. (
15.7
S. 175)
Scheinwerfereinstellung-Abblendlicht kontrollieren
–
Fahrzeug auf einer waagrechten Fläche vor einer hellen Wand
abstellen und in Höhe der Scheinwerfermitte eine Markierung
anbringen.
–
Eine weitere Markierung mit dem Abstand
ersten Markierung anbringen.
B unterhalb der
Vorgabe
Abstand
400726-10
–
5 cm
B
A
Fahrzeug im Abstand
senkrecht vor die Wand stellen und
das Abblendlicht einschalten.
173
15 ELEKTRIK
Vorgabe
Abstand
A
5m
–
Nun setzt sich der Fahrer, gegebenenfalls mit Gepäck und
Sozius, auf das Motorrad.
–
Scheinwerfereinstellung-Abblendlicht kontrollieren.
Die Hell-Dunkel-Grenze muss beim einsatzfertigen Motorrad
mit Fahrer, eventuellem Gepäck und Sozius, genau auf der
unteren Markierung liegen.
»
Wenn die Hell-Dunkel-Grenze nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
174
Scheinwerferleuchtweite-Abblendlicht einstellen.
( S. 176)
ELEKTRIK 15
15.8
Scheinwerfereinstellung-Fernlicht kontrollieren
–
Fahrzeug auf einer waagrechten Fläche vor einer hellen Wand
abstellen und in Höhe der Scheinwerfermitte eine Markierung
anbringen.
–
Eine weitere Markierung mit dem Abstand
ersten Markierung anbringen.
B unterhalb der
Vorgabe
Abstand
–
5 cm
B
A
Fahrzeug im Abstand
senkrecht vor die Wand stellen und
das Fernlicht einschalten.
Vorgabe
Abstand
A
5m
–
Nun setzt sich der Fahrer, gegebenenfalls mit Gepäck und
Sozius, auf das Motorrad.
–
Scheinwerfereinstellung-Fernlicht kontrollieren.
Die Leuchtkegelmitte muss beim einsatzfertigen Motorrad
mit Fahrer, eventuellem Gepäck und Sozius, genau auf der
unteren Markierung liegen.
400575-10
»
Wenn die Leuchtkegelmitte nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Scheinwerferleuchtweite-Fernlicht einstellen.
( S. 177)
175
15 ELEKTRIK
15.9
Scheinwerferleuchtweite-Abblendlicht einstellen
Hauptarbeit
– Durch Drehen der Schraube
lichts einstellen.
1 die Leuchtweite des Abblend-
Vorgabe
Die Hell-Dunkel-Grenze muss beim einsatzfertigen
Motorrad mit Fahrer, eventuellem Gepäck und Sozius,
genau auf der unteren Markierung (angebracht bei:
Scheinwerfereinstellung-Abblendlicht kontrollieren) liegen.
S01694-10
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Leuchtweite, Drehen gegen den Uhrzeigersinn reduziert die Leuchtweite.
Nacharbeit
– Scheinwerfereinstellung-Abblendlicht kontrollieren.
( S. 173)
176
ELEKTRIK 15
15.10
Scheinwerferleuchtweite-Fernlicht einstellen
Hauptarbeit
– Durch Drehen der Schraube
einstellen.
1 die Leuchtweite des Fernlichts
Vorgabe
Die Leuchtkegelmitte muss beim einsatzfertigen
Motorrad mit Fahrer, eventuellem Gepäck und Sozius,
genau auf der unteren Markierung (angebracht bei:
Scheinwerfereinstellung-Fernlicht kontrollieren) liegen.
S01695-10
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Leuchtweite, Drehen gegen den Uhrzeigersinn reduziert die Leuchtweite.
Nacharbeit
– Scheinwerfereinstellung-Fernlicht kontrollieren. (
S. 175)
177
15 ELEKTRIK
15.11
Diagnosestecker
Der Diagnosestecker
1 befindet sich unter der Fahrersitzbank.
H01911-10
15.12
ACC1 und ACC2 vorn
Einbauort
– Die Spannungsversorgungen ACC1
und ACC2
vorn
befinden sich unter dem Ausgleichsbehälter der Kühlflüssigkeit.
1
F01484-10
178
2
KÜHLSYSTEM 16
16.1
Kühlsystem
1
Durch die Wasserpumpe
im Motor ist ein Zwangsumlauf der
Kühlflüssigkeit gegeben.
Der bei Erwärmung entstehende Druck im Kühlsystem wird durch
ein Ventil im Kühlerverschluss
geregelt. Durch die Wärmeausdehnung wird der überschüssige Teil der Kühlflüssigkeit in den
Ausgleichsbehälter
geleitet. Fällt die Temperatur, wird dieser
Anteil wieder in das Kühlsystem zurückgesaugt. Dadurch ist die
angegebene Kühlflüssigkeitstemperatur zulässig, ohne dass mit
Funktionsstörungen zu rechnen ist.
2
3
S01705-10
110 °C
179
16 KÜHLSYSTEM
Die Kühlung erfolgt durch den Fahrtwind und einen Kühlerlüfter
, der bei hoher Temperatur zugeschaltet wird.
Je niedriger die Geschwindigkeit, desto geringer die Kühlwirkung.
Ebenso verringern schmutzige Kühlrippen die Kühlwirkung.
4
Info
Wenn das Kühlsystem überhitzt, wird die maximale Motordrehzahl begrenzt.
402242-10
180
KÜHLSYSTEM 16
16.2
Kühlflüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter kontrollieren
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Öffnen Sie weder den Kühler, die Kühlerschläuche noch sonstige Bauteile des Kühlsystems, wenn der
Motor oder das Kühlsystem betriebswarm sind.
–
Lassen Sie das Kühlsystem und den Motor abkühlen, bevor Sie den Kühler, die Kühlerschläuche oder
sonstige Bauteile des Kühlsystems öffnen.
–
Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Bewahren Sie Kühlflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Lassen Sie Kühlflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühlflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Bedingung
Motor ist kalt.
Kühler ist vollständig gefüllt.
181
16 KÜHLSYSTEM
–
Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
–
Kühlflüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter
1 kontrollieren.
Der Kühlflüssigkeitsstand muss zwischen MIN und MAX sein.
»
Wenn sich im Ausgleichsbehälter keine Kühlflüssigkeit
befindet:
–
Info
R04378-10
Motorrad nicht in Betrieb nehmen!
–
»
Kühlsystem befüllen/entlüften.
(
S. 188)
Wenn der Kühlflüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter
nicht mit der Vorgabe übereinstimmt, aber noch nicht leer
ist:
–
182
Kühlsystem auf Dichtheit kontrollieren.
Kühlflüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter korrigieren.
KÜHLSYSTEM 16
16.3
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Öffnen Sie weder den Kühler, die Kühlerschläuche noch sonstige Bauteile des Kühlsystems, wenn der
Motor oder das Kühlsystem betriebswarm sind.
–
Lassen Sie das Kühlsystem und den Motor abkühlen, bevor Sie den Kühler, die Kühlerschläuche oder
sonstige Bauteile des Kühlsystems öffnen.
–
Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Bewahren Sie Kühlflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Lassen Sie Kühlflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühlflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Bedingung
Motor ist kalt.
183
16 KÜHLSYSTEM
Vorarbeit
– Seitenverkleidung rechts ausbauen.
(
S. 127)
Hauptarbeit
– Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
–
Verschluss
–
Frostschutz der Kühlflüssigkeit kontrollieren.
1 des Ausgleichsbehälters abnehmen.
−25 … −45 °C
»
S01696-11
Wenn der Frostschutz der Kühlflüssigkeit nicht mit der
Vorgabe übereinstimmt:
–
–
Frostschutz der Kühlflüssigkeit korrigieren.
Kühlflüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter kontrollieren.
Der Kühlflüssigkeitsstand muss zwischen MIN und MAX sein.
»
Wenn der Kühlflüssigkeitsstand nicht mit der Vorgabe
übereinstimmt:
–
Kühlflüssigkeitsstand korrigieren.
Kühlflüssigkeit (
–
184
S. 235)
Verschluss des Ausgleichsbehälters montieren.
KÜHLSYSTEM 16
–
Kühlerverschluss
–
Frostschutz der Kühlflüssigkeit kontrollieren.
2 abnehmen.
−25 … −45 °C
»
Wenn der Frostschutz der Kühlflüssigkeit nicht mit der
Vorgabe übereinstimmt:
–
–
Frostschutz der Kühlflüssigkeit korrigieren.
Kühlflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.
S01697-10
Der Kühler muss vollständig gefüllt sein.
»
Wenn der Kühlflüssigkeitsstand nicht mit der Vorgabe
übereinstimmt:
–
Kühlflüssigkeitsstand korrigieren und Ursache des Verlustes feststellen.
Kühlflüssigkeit (
»
Wenn mehr Kühlflüssigkeit nachgefüllt werden musste als
der Vorgabewert:
> 0,20 l
–
–
S. 235)
Kühlsystem befüllen/entlüften.
(
S. 188)
Kühlerverschluss montieren.
Nacharbeit
– Seitenverkleidung rechts einbauen.
(
S. 128)
185
16 KÜHLSYSTEM
16.4
Kühlflüssigkeit ablassen
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Öffnen Sie weder den Kühler, die Kühlerschläuche noch sonstige Bauteile des Kühlsystems, wenn der
Motor oder das Kühlsystem betriebswarm sind.
–
Lassen Sie das Kühlsystem und den Motor abkühlen, bevor Sie den Kühler, die Kühlerschläuche oder
sonstige Bauteile des Kühlsystems öffnen.
–
Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Bewahren Sie Kühlflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Lassen Sie Kühlflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühlflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Bedingung
Motor ist kalt.
186
KÜHLSYSTEM 16
Vorarbeit
– Seitenverkleidung rechts ausbauen.
–
Seitenverkleidung links ausbauen.
–
Bugspoiler ausbauen. (
(
(
S. 127)
S. 124)
S. 119)
Hauptarbeit
– Motorrad senkrecht stellen.
S01698-10
–
Geeigneten Behälter unter den Motor bereitstellen.
–
Schraube
–
Kühlerverschluss abnehmen.
–
Kühlflüssigkeit vollständig ablaufen lassen.
–
Schraube
1 entfernen.
1 mit neuem Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
Verschlussschraube
Ablassbohrung der
Wasserpumpe
M6
10 Nm
187
16 KÜHLSYSTEM
16.5
Kühlsystem befüllen/entlüften
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Bewahren Sie Kühlflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Lassen Sie Kühlflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühlflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Hauptarbeit
– Kühlerverschluss
S01697-11
188
1 entfernen.
KÜHLSYSTEM 16
–
Entlüftungsschraube
2 lösen.
Vorgabe
3 Umdrehungen
–
Fahrzeug leicht nach rechts neigen.
–
Kühlflüssigkeit einfüllen, bis diese blasenfrei an der Entlüftungsschraube austritt und Entlüftungsschraube sofort festziehen.
Kühlflüssigkeit (
S01699-10
S. 235)
–
Kühler mit Kühlflüssigkeit vollständig auffüllen. Kühlerverschluss montieren.
–
Fahrzeug am Seitenständer abstellen.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu
Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung,
wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Motor starten und warmlaufen lassen.
189
16 KÜHLSYSTEM
–
Motor abstellen und abkühlen lassen.
–
Nach dem Abkühlen nochmals den Kühlflüssigkeitsstand im
Kühler kontrollieren und nötigenfalls Kühlflüssigkeit nachfüllen.
–
Verschluss
des Ausgleichsbehälters entfernen und Kühlflüssigkeitsstand bis zur MAX‑Markierung auffüllen.
–
Verschluss des Ausgleichsbehälters montieren.
3
S01696-12
Nacharbeit
– Bugspoiler einbauen. (
190
S. 122)
–
Seitenverkleidung links einbauen.
–
Seitenverkleidung rechts einbauen.
(
S. 125)
(
S. 128)
KÜHLSYSTEM 16
16.6
Kühlflüssigkeit wechseln
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Öffnen Sie weder den Kühler, die Kühlerschläuche noch sonstige Bauteile des Kühlsystems, wenn der
Motor oder das Kühlsystem betriebswarm sind.
–
Lassen Sie das Kühlsystem und den Motor abkühlen, bevor Sie den Kühler, die Kühlerschläuche oder
sonstige Bauteile des Kühlsystems öffnen.
–
Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Bewahren Sie Kühlflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Lassen Sie Kühlflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühlflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Bedingung
Motor ist kalt.
191
16 KÜHLSYSTEM
Vorarbeit
– Seitenverkleidung rechts ausbauen.
–
Seitenverkleidung links ausbauen.
–
Bugspoiler ausbauen. (
(
(
S. 127)
S. 124)
S. 119)
Hauptarbeit
– Motorrad senkrecht stellen.
–
Geeigneten Behälter unter den Motor bereitstellen.
–
Schraube
–
Kühlerverschluss
–
Kühlflüssigkeit vollständig ablaufen lassen.
–
Schraube
1 entfernen.
S01698-10
2 entfernen.
1 mit neuem Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
Verschlussschraube
Ablassbohrung der
Wasserpumpe
S01697-10
192
M6
10 Nm
KÜHLSYSTEM 16
–
Entlüftungsschraube
3 lösen.
Vorgabe
3 Umdrehungen
–
Fahrzeug leicht nach rechts neigen.
–
Kühlflüssigkeit einfüllen, bis diese blasenfrei an der Entlüftungsschraube austritt und Entlüftungsschraube sofort festziehen.
Kühlflüssigkeit (
S01699-11
S. 235)
–
Kühler mit Kühlflüssigkeit vollständig auffüllen. Kühlerverschluss montieren.
–
Fahrzeug am Seitenständer abstellen.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu
Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung,
wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Motor starten und warmlaufen lassen.
193
16 KÜHLSYSTEM
–
Motor abstellen und abkühlen lassen.
–
Nach dem Abkühlen nochmals den Kühlflüssigkeitsstand im
Kühler kontrollieren und nötigenfalls Kühlflüssigkeit nachfüllen.
–
Verschluss
des Ausgleichsbehälters entfernen und Kühlflüssigkeitsstand bis zur MAX‑Markierung auffüllen.
–
Verschluss des Ausgleichsbehälters montieren.
4
S01696-13
Nacharbeit
– Bugspoiler einbauen. (
194
S. 122)
–
Seitenverkleidung links einbauen.
–
Seitenverkleidung rechts einbauen.
(
S. 125)
(
S. 128)
MOTOR ABSTIMMEN 17
17.1
Gasbowdenzug-Spiel kontrollieren
–
Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
–
Lenker in Geradeausstellung bringen. Gasdrehgriff leicht hin
und her bewegen und das Gasbowdenzug-Spiel
ermitteln.
A
Gasbowdenzug-Spiel
»
3 … 5 mm
Wenn das Gasbowdenzug-Spiel nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
400192-11
A
Gasbowdenzug-Spiel einstellen.
(
S. 196)
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu
Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung,
wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Motor starten und mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen. Lenker
über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.
Die Leerlaufdrehzahl darf sich nicht ändern.
»
Wenn sich die Leerlaufdrehzahl ändert:
195
17 MOTOR ABSTIMMEN
–
17.2
Gasbowdenzug-Verlegung kontrollieren.
Gasbowdenzug-Spiel einstellen
–
Lenker in Geradeausstellung bringen.
–
Manschette
–
1 zurückschieben.
Kontermutter 2 lösen.
–
Gasbowdenzug-Spiel mit der Einstellschraube
3 einstellen.
Vorgabe
Gasbowdenzug-Spiel
–
S01700-10
17.3
–
3 … 5 mm
2 festziehen.
Manschette 1 aufschieben.
Kontermutter
Kupplungshebelspiel kontrollieren
Hinweis
Kupplungsschaden Wenn am Kupplungshebel kein Leerweg vorhanden ist, beginnt die Kupplung zu rutschen.
–
Überprüfen Sie vor jedem Betrieb des Motorrades den Leerweg des Kupplungshebels.
–
Stellen Sie den Leerweg des Kupplungshebels bei Bedarf nach Vorgabe ein.
196
MOTOR ABSTIMMEN 17
–
Kupplungshebel auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
–
Lenker in Geradeausstellung bringen.
–
Kupplungshebel bis zum spürbaren Widerstand ziehen und das
Kupplungshebelspiel
ermitteln.
A
Kupplungshebelspiel A
»
Wenn das Kupplungshebelspiel nicht mit der Vorgabe
übereinstimmt:
–
S01706-10
–
1 … 3 mm
Kupplungshebelspiel einstellen.
(
S. 198)
Lenker über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.
Das Kupplungshebelspiel darf sich nicht ändern.
»
Wenn sich das Kupplungshebelspiel ändert:
–
Verlegung des Kupplungsbowdenzugs kontrollieren.
197
17 MOTOR ABSTIMMEN
17.4
Kupplungshebelspiel einstellen
–
Lenker in Geradeausstellung bringen.
–
Manschette
–
–
1 zurückschieben.
Kontermutter 2 lösen.
Kupplungshebelspiel A mit der Einstellschraube 3 einstellen.
Vorgabe
Kupplungshebelspiel
–
–
S01707-10
198
A
2 festziehen.
Manschette 1 positionieren.
Kontermutter
1 … 3 mm
SERVICEARBEITEN MOTOR 18
18.1
Motorölstand kontrollieren
Bedingung
Motor ist betriebswarm.
Vorarbeit
– Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
Hauptarbeit
– Motorölstand kontrollieren.
Info
Nach dem Abstellen des Motors eine Minute warten
und erst dann kontrollieren.
S01701-10
Das Motoröl muss zwischen den Markierungen
stehen.
»
Wenn das Motoröl unter der Markierung
–
»
Motoröl nachfüllen. (
A steht:
S. 203)
Wenn das Motoröl über der Markierung
–
A und B
B steht:
Motorölstand berichtigen.
199
18 SERVICEARBEITEN MOTOR
18.2
Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsieb reinigen
Warnung
Verbrühungsgefahr Motor‑ und Getriebeöl wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe.
–
Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Das Motoröl bei betriebswarmem Motor ablassen.
Vorarbeit
– Seitenverkleidung rechts ausbauen.
200
(
S. 127)
–
Seitenverkleidung links ausbauen.
–
Bugspoiler ausbauen. (
–
Motorrad auf waagrechter Fläche am Seitenständer abstellen.
(
S. 124)
S. 119)
SERVICEARBEITEN MOTOR 18
Hauptarbeit
– Geeigneten Behälter unter den Motor stellen.
–
Ölablassschraube
–
Ölsieb
–
Motoröl vollständig ablaufen lassen.
–
Ölablassschraube und Ölsieb gründlich reinigen.
–
Ölsieb
positionieren und Ölablassschraube
montieren und festziehen.
S01702-10
1 mit O-Ring entfernen.
2 mit O-Ring entfernen.
2
1 mit O-Ring
Vorgabe
Ölablassschraube
–
Schrauben
men.
M24x1,5
15 Nm
3 entfernen. Ölfilterdeckel 4 mit O-Ring abneh-
S01703-10
201
18 SERVICEARBEITEN MOTOR
–
Ölfilter
–
Motoröl vollständig ablaufen lassen.
–
Teile und Dichtfläche gründlich reinigen.
–
Neuen Ölfilter
–
O-Ring des Ölfilterdeckels ölen. Ölfilterdeckel
–
Schrauben
5 aus dem Ölfiltergehäuse ziehen.
5 einsetzen.
4 montieren.
3 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Ölfilterdeckel
S01704-10
M6
10 Nm
Info
Zu wenig Motoröl oder qualitativ minderwertiges Öl
führt zu vorzeitigem Verschleiß des Motors.
–
6
Öleinfüllschraube
mit O-Ring am Kupplungsdeckel entfernen und Motoröl einfüllen.
Motoröl
Umgebungstemperatur: 0 … 50 °C
Motoröl
Umgebungstemperatur: −10 … 40 °C
L02203-10
202
–
1,5 l
Motoröl (SAE
15W/50)
( S. 236)
Motoröl (SAE
10W/40)
( S. 236)
Öleinfüllschraube mit O-Ring montieren und festziehen.
SERVICEARBEITEN MOTOR 18
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu
Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung,
wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
Nacharbeit
– Bugspoiler einbauen. (
18.3
S. 122)
–
Seitenverkleidung links einbauen.
–
Seitenverkleidung rechts einbauen.
–
Motorölstand kontrollieren. (
(
S. 125)
(
S. 128)
S. 199)
Motoröl nachfüllen
Info
Zu wenig Motoröl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Verschleiß des Motors.
203
18 SERVICEARBEITEN MOTOR
Hauptarbeit
– Öleinfüllschraube
mit O-Ring am Kupplungsdeckel entfernen und Motoröl einfüllen.
1
Motoröl (SAE 15W/50) (
S. 236)
Motoröl (SAE 10W/40) (
S. 236)
Info
Für die optimale Leistungsfähigkeit des Motoröls ist es
nicht ratsam unterschiedliche Motoröle zu mischen.
Wir empfehlen gegebenenfalls einen Motorölwechsel
durchzuführen.
401955-10
–
Öleinfüllschraube mit O-Ring montieren und festziehen.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu
Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
204
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung,
wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
SERVICEARBEITEN MOTOR 18
Nacharbeit
– Motorölstand kontrollieren. (
S. 199)
205
19 REINIGUNG, PFLEGE
19.1
Motorrad reinigen
Hinweis
Materialschaden Bei falscher Verwendung eines Hochdruckreinigers werden Bauteile beschädigt oder zerstört.
Das Wasser dringt durch den hohen Druck in elektrische Bauteile, Stecker, Bowdenzüge, Lager usw. ein.
Zu hoher Druck verursacht Störungen und zerstört Bauteile.
–
Richten Sie den Wasserstrahl nicht direkt auf elektrische Bauteile, Stecker, Bowdenzüge oder Lager.
–
Halten Sie einen Mindestabstand zwischen der Düse des Hochdruckreinigers und dem Bauteil ein.
Mindestabstand
60 cm
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Das Motorrad regelmäßig reinigen, um den Wert und die Optik über eine lange Zeit zu erhalten.
Direkte Sonneneinstrahlung auf das Motorrad während der Reinigung vermeiden.
206
REINIGUNG, PFLEGE 19
–
Auspuffanlage verschließen, um das Eindringen von Wasser zu
verhindern.
–
Groben Schmutz vorher mit einem weichen Wasserstrahl entfernen.
–
Stark verschmutzte Stellen mit einem handelsüblichen Motorradreiniger einsprühen und zusätzlich mit einem Pinsel bearbeiten.
Motorradreiniger (
S. 239)
401061-01
Info
Warmes Wasser, dem ein handelsüblicher Motorradreiniger zugesetzt ist und einen weichen Schwamm verwenden.
Motorradreiniger nie auf das trockene Motorrad auftragen, vorher immer mit Wasser abspülen.
Wenn das Motorrad im Streusalz betrieben wurde, das
Motorrad mit kaltem Wasser reinigen. Warmes Wasser
verstärkt die Salzwirkung.
–
Nachdem das Motorrad gründlich mit einem weichen Wasserstrahl abgespült wurde, sollte es gut trocknen.
–
Verschluss der Auspuffanlage entfernen.
207
19 REINIGUNG, PFLEGE
Warnung
Unfallgefahr Nässe und Schmutz beeinträchtigen die
Bremsanlage.
–
–
Bremsen Sie mehrmals vorsichtig ab, um die
Bremsbeläge und Bremsscheiben zu trocknen und
von Schmutz zu befreien.
Nach der Reinigung ein kurzes Stück fahren, bis der Motor die
Betriebstemperatur erreicht hat.
Info
Durch die Wärme verdunstet das Wasser auch an den
unzugänglichen Stellen des Motors und der Bremsanlage.
–
Manschetten von den Lenkerarmaturen zurückschieben, damit
das eingedrungene Wasser verdunsten kann.
–
Nach dem Abkühlen des Motorrades alle Gleit- und Lagerstellen schmieren.
–
Kette reinigen. (
–
Blanke Metallteile (Ausnahme Bremsscheiben und Auspuffanlage) mit Korrosionsschutzmittel behandeln.
S. 109)
Konservierungsmittel für Lacke, Metall und Gummi
( S. 238)
208
REINIGUNG, PFLEGE 19
–
Alle lackierten Teile mit einem milden Lackpflegemittel behandeln.
Perfect Finish und Hochglanzpolitur für Lacke (
S. 239)
Info
Im Auslieferungszustand matte Kunststoffteile nicht
polieren, da die Materialqualität sonst stark beeinträchtigt wird.
–
Alle Kunststoffteile und pulverbeschichteten Teile mit einem
milden Reinigungs- und Pflegemittel behandeln.
Spezialreiniger für glänzende und matte Lacke, Metall- und
Kunststoffflächen ( S. 239)
–
Zünd- und Lenkschloss ölen.
Universal Ölspray (
S. 239)
209
19 REINIGUNG, PFLEGE
19.2
Kontroll- und Pflegearbeiten für den Winterbetrieb
Info
Wird das Motorrad auch im Winter benutzt, muss mit Salzstreuung auf den Straßen gerechnet werden. Es
müssen daher Vorkehrungen gegen das aggressive Streusalz getroffen werden.
Wenn das Motorrad im Streusalz betrieben wurde, das Motorrad mit kaltem Wasser reinigen. Warmes Wasser verstärkt die Salzwirkung.
–
Motorrad reinigen. (
–
Bremsen reinigen.
S. 206)
Info
Nach JEDEM Fahrtende auf gesalzenen Straßen das
Motorrad und insbesondere die Bremssättel und Bremsbeläge, im abgekühlten und eingebauten Zustand,
gründlich mit kaltem Wasser reinigen und gut trocknen.
401060-01
–
Motor, Schwinge und alle anderen blanken oder verzinkten
Teile (Bremsscheiben ausgenommen) mit Korrosionsschutzmittel auf Wachsbasis behandeln.
Info
Es darf kein Korrosionsschutzmittel auf die Bremsscheiben gelangen, dadurch wird die Bremswirkung
stark vermindert.
210
REINIGUNG, PFLEGE 19
–
Kette reinigen. (
S. 109)
211
20 LAGERUNG
20.1
Lagerung
Info
Wenn Sie das Motorrad für längere Zeit stilllegen wollen, sollten Sie folgende Maßnahmen durchführen
oder durchführen lassen.
Kontrollieren Sie vor der Stilllegung des Motorrades alle Teile auf Funktion und Verschleiß. Wenn Servicearbeiten, Reparaturen oder Umbauten notwendig sind, sollten diese während der Stilllegung (geringere
Auslastung der Werkstätten) durchgeführt werden. So können Sie lange Wartezeiten in den Werkstätten zu
Saisonbeginn vermeiden.
–
401058-01
212
Beim letzten Auftanken vor der Stilllegung des Motorrades
Kraftstoffzusatz beimengen.
Kraftstoffzusatz (
S. 238)
–
Kraftstoff tanken. (
S. 89)
–
Motorrad reinigen. (
–
Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsieb reinigen.
–
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren.
( S. 183)
–
Reifendruck kontrollieren. (
–
12-V-Batterie ausbauen.
(
–
12-V-Batterie laden.
S. 163)
S. 206)
(
S. 158)
S. 160)
(
S. 200)
LAGERUNG 20
Vorgabe
Lagertemperatur der 12-VBatterie ohne direkte Sonneneinstrahlung
–
0 … 35 °C
Fahrzeug an einem trockenen Lagerplatz, der keinen großen
Temperaturschwankungen unterliegt, abstellen.
Info
KTM empfiehlt, das Motorrad aufzuheben.
–
Motorrad mit Hebevorrichtung hinten aufheben. (
–
Motorrad mit Hebevorrichtung vorn aufheben. (
–
Das Motorrad mit einer luftdurchlässigen Plane oder Decke
abdecken.
S. 99)
S. 100)
Info
Luftundurchlässige Materialien sollten keinesfalls verwendet werden, da Feuchtigkeit nicht entweichen kann
und dadurch Korrosion entsteht.
Es ist sehr schlecht, den Motor des stillgelegten
Motorrades kurzzeitig laufen zu lassen. Da der Motor
dabei nicht genügend warm wird, kondensiert der beim
Verbrennungsvorgang entstehende Wasserdampf und
bringt Ventile und Auspuffanlage zum Rosten.
213
20 LAGERUNG
20.2
Inbetriebnahme nach der Lagerung
401059-01
214
–
Motorrad von Hebevorrichtung vorn nehmen. (
–
Motorrad von Hebevorrichtung hinten nehmen. (
–
12-V-Batterie einbauen.
–
Uhrzeit einstellen. (
–
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme durchführen. ( S. 76)
–
Probefahrt durchführen.
(
S. 102)
S. 99)
S. 162)
S. 67)
FEHLERSUCHE 21
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
Motor dreht beim Betätigen des
E-Starterknopfes nicht durch
Bedienungsfehler
–
Arbeitsschritte zum Startvorgang
durchführen. ( S. 77)
12-V-Batterie entladen
–
12-V-Batterie laden.
Sicherung 1, 3, 4 oder 7 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 166)
Keine Masseverbindung vorhanden
–
Masseverbindung kontrollieren.
Motor dreht nur durch, wenn
der Kupplungshebel gezogen ist
Ein Gang ist eingelegt
–
Getriebe in Leerlaufstellung schalten.
Ein Gang ist eingelegt und der
Seitenständer ist ausgeklappt
–
Getriebe in Leerlaufstellung schalten.
Motor dreht durch, springt aber
nicht an
Bedienungsfehler
–
Arbeitsschritte zum Startvorgang
durchführen. ( S. 77)
Fehler in der elektronischen
Kraftstoffeinspritzung
–
Fehlerspeicher mit KTM‑Diagnosetool
auslesen.
Luftfilter stark verschmutzt
–
Luftfilter wechseln.
Kraftstofffilter stark
verschmutzt
–
Kraftstoffdruck kontrollieren.
Fehler in der elektronischen
Kraftstoffeinspritzung
–
Fehlerspeicher mit KTM‑Diagnosetool
auslesen.
zu wenig Kühlflüssigkeit im
Kühlsystem
–
Kühlsystem auf Dichtheit kontrollieren.
–
Kühlflüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter kontrollieren. ( S. 181)
Motor hat zu wenig Leistung
Motor wird übermäßig heiß
(
S. 163)
215
21 FEHLERSUCHE
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
Motor wird übermäßig heiß
Kühlerlamellen stark
verschmutzt
–
Kühlerlamellen reinigen.
Schaumbildung im Kühlsystem
–
Kühlflüssigkeit ablassen.
( S. 186)
–
Kühlsystem befüllen/entlüften.
( S. 188)
Thermostat defekt
–
Thermostat kontrollieren.
Sicherung 5 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 166)
Defekt am Kühlerlüftersystem
–
Kühlerlüftersystem kontrollieren.
Fehlfunktion-Kontrollleuchte
leuchtet gelb
Fehler in der elektronischen
Kraftstoffeinspritzung
–
Fehlerspeicher mit KTM‑Diagnosetool
auslesen.
Motor geht während der Fahrt
aus
Kraftstoffmangel
–
Kraftstoff tanken. (
Sicherung 1, 3, 4 oder 7 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 166)
hoher Ölverbrauch
Schlauch der Motorentlüftung
geknickt
–
Entlüftungsschlauch knickfrei verlegen
ggf. wechseln.
Motorölstand zu hoch
–
Motorölstand kontrollieren. (
zu dünnflüssiges Motoröl (Viskosität)
–
Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsieb
reinigen. ( S. 200)
Sicherung 6 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 166)
Scheinwerfer und Positionslicht
funktionieren nicht
216
S. 89)
S. 199)
FEHLERSUCHE 21
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
Blinker, Bremslicht und Hupe
funktionieren nicht
Sicherung 6 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 166)
12-V-Batterie entladen
Zündung beim Abstellen des
Fahrzeuges nicht ausgeschaltet
–
12-V-Batterie laden.
12-V-Batterie wird vom Generator nicht geladen
–
Ladespannung kontrollieren.
–
Ruhestrom kontrollieren.
Sicherung 2 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 166)
–
Uhrzeit einstellen. (
–
Kabelstrang und Steckerverbindung
kontrollieren.
Kombiinstrument zeigt nichts
im Display an
Geschwindigkeitsanzeige im
Kombiinstrument funktioniert
nicht
Kabelstrang für die Geschwindigkeitsanzeige beschädigt oder
Steckerverbindung oxydiert
(
S. 163)
S. 67)
217
22 TECHNISCHE DATEN
22.1
Motor
Bauart
1-Zylinder 4-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt
Hubraum
200 cm³
Hub
49 mm
Bohrung
72 mm
Verdichtung
11,5:1
Steuerung
DOHC, 4 Ventile über Schlepphebel gesteuert, Antrieb
über Kette
Durchmesser Einlassventil
28,5 mm
Durchmesser Auslassventil
24 mm
Ventilspiel Einlass kalt
0,08 … 0,12 mm
Ventilspiel Auslassventil kalt
0,13 … 0,17 mm
Kurbelwellenlagerung
2 Kugellager
Pleuellager
Gleitlager
Kolben
Leichtmetall gegossen
Kolbenringe
1 Kompressionsring, 1 Minutenring, 1 Ölabstreifring
Motorschmierung
Druckumlaufschmierung mit 1 Rotorpumpe
Primärübersetzung
22:72
Kupplung
Kupplung im Ölbad / mechanisch betätigt
Getriebe
6-Gang-Getriebe klauengeschaltet
Getriebeübersetzung
218
TECHNISCHE DATEN 22
1. Gang
12:34
2. Gang
15:31
3. Gang
18:28
4. Gang
21:26
5. Gang
22:23
6. Gang
24:22
Gemischaufbereitung
elektronische Kraftstoffeinspritzung
Zündanlage
kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage
mit digitaler Zündverstellung
Generator
12 V, 296 W
Zündkerze
BOSCH VR5NEU
Elektrodenabstand Zündkerze
1 mm
Kühlung
Flüssigkeitskühlung, permanente Umwälzung der
Kühlflüssigkeit durch Wasserpumpe
Leerlaufdrehzahl
1.450 … 1.550 1/min
Starthilfe
Startermotor
22.2
Anzugsdrehmomente Motor
Öldüse
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Halteblech
M5
6 Nm
Loctite® 243™
219
22 TECHNISCHE DATEN
Schraube Halteblech Statorkabel
M5
8 Nm
Loctite® 243™
Schraube Motorentlüftungsblech
M5
7 Nm
Loctite® 243™
Schraube Stator
M5
8 Nm
Loctite® 243™
Mutter Wasserpumpenrad
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Arretierhebel
M6
12 Nm
Loctite® 243™
Schraube Generatordeckel
M6
12 Nm
Schraube Halteblech
M6
12 Nm
Loctite® 243™
Schraube Halteblech Freilaufzahnrad
M6
Schraube Halteblech Wellendichtring Kupplungsdeckel
M6
Schraube Kettenausfallschutz
M6
12 Nm
Loctite® 243™
12 Nm
Loctite® 243™
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kettenritzel
M6
12 Nm
Schraube Kupplungsdeckel
M6
12 Nm
Schraube Lagersicherung
M6
12 Nm
Loctite® 243™
Schraube Motorgehäuse
220
M6x40
12 Nm
TECHNISCHE DATEN 22
Schraube Motorgehäuse
M6x60
12 Nm
Loctite® 243™
Schraube NockenwellenLagerbrücke
M6
10 Nm
Schraube Ölfilterdeckel
M6
10 Nm
Schraube Ölpumpe
M6
12 Nm
Loctite® 243™
Schraube Schaltarretierung
M6
12 Nm
Loctite® 243™
Schraube Startermotor
M6
12 Nm
Schraube Steuerkettenspanner
M6
12 Nm
Schraube Steuerkettenspannschiene
M6
12 Nm
Schraube Ventildeckel
M6
12 Nm
Schraube Wasserpumpendeckel
M6
12 Nm
Schraube Zylinderkopf
M6
12 Nm
Verschlussschraube Ablassbohrung
der Wasserpumpe
M6
10 Nm
Schraube Pleuellager
M7
24 Nm
Loctite® 243™
Mutter Auspuffflansch
M8
8 Nm
Schraube AusgleichswellenZahnrad
M8
40 Nm
Loctite® 243™
221
22 TECHNISCHE DATEN
Schraube Nockenwellen-Zahnrad
M8
32 Nm
Loctite® 243™
Schraube Rückholfeder Schaltautomat
M8
20 Nm
Loctite® 243™
Stiftschraube Auspuffflansch
M8
22 Nm
Kühlflüssigkeit-Temperatursensor
M10
14 Nm
Öldruckschalter
M10
14 Nm
Schraube Rotor
M10
70 Nm
Loctite® 243™
Schraube Zylinderkopf
M10
1. Stufe
25 Nm
2. Stufe
50 Nm
Gewinde geölt, Kopfauflage gefettet
Verschlussschraube Schlepphebelachse
M10x1
10 Nm
Zündkerze
M12
15 Nm
Mutter Kupplungsmitnehmer
M14LH
60 Nm
Loctite® 243™
Mutter Primärzahnrad / Steuerkettenritzel
M14
Ölablassschraube
M24x1,5
222
55 Nm
Loctite® 243™
15 Nm
TECHNISCHE DATEN 22
22.3
Füllmengen
22.3.1
Motoröl
Motoröl
Umgebungstemperatur: 0 … 50 °C
1,5 l
Motoröl
Umgebungstemperatur: −10 …
40 °C
22.3.2
S. 236)
Motoröl (SAE 10W/40) (
S. 236)
Kühlflüssigkeit
Kühlflüssigkeit
22.3.3
Motoröl (SAE 15W/50) (
1l
Kühlflüssigkeit (
S. 235)
Kraftstoff
Kennzeichnung an EU-Zapfsäulen beachten.
A00420-10
223
22 TECHNISCHE DATEN
Kraftstofftankinhalt gesamt ca.
10 l
Superkraftstoff bleifrei (ROZ
95) ( S. 237) (RC 200
EU/AR/CO/MY/PH)
Kraftstofftankinhalt gesamt ca.
Kraftstoffreserve ca.
22.4
Gasohol 95 E20 (ROZ 95)
( S. 234) (RC 200 TH)
1,5 l
Fahrwerk
Rahmen
Gitterrohrrahmen aus Stahlrohren, pulverbeschichtet
Gabel
WP Suspension
Federbein
WP Suspension
Bremsanlage
vorn
Scheibenbremse mit 4-Kolben-Bremssattel
hinten
Scheibenbremse mit Einkolben-Bremssattel, schwimmend gelagert
Federweg
vorn
125 mm
hinten
150 mm
Bremsscheiben - Durchmesser
224
vorn
300 mm
hinten
230 mm
TECHNISCHE DATEN 22
Bremsscheiben - Verschleißgrenze
vorn
4,5 mm
hinten
3,6 mm
Reifendruck Solo
vorn
2,0 bar
hinten
2,0 bar
Reifendruck mit Sozius / volle Nutzlast
vorn
2,0 bar
hinten
2,2 bar
Sekundärübersetzung
14:42
Kette
5/8 x 1/4” (520) O‑Ring
Steuerkopfwinkel
66,5°
Radstand
1.340 ± 15 mm
Sitzhöhe unbelastet
820 mm
Bodenfreiheit unbelastet
148 mm
Trockengewicht
137,5 kg
Höchstzulässige Achslast vorn
125 kg
Höchstzulässige Achslast hinten
210 kg
Höchstzulässiges Gesamtgewicht
335 kg
225
22 TECHNISCHE DATEN
22.5
Elektrik
12-V-Batterie
ETZ-9-BS
Batteriespannung: 12 V
Nennkapazität: 8 Ah
wartungsfrei
Sicherung
75011088010
10 A
Sicherung
75011088015
15 A
Sicherung
90111088025
25 A
Sicherung
75011088030
30 A
Abblendlicht
H11 / Sockel PGJ19-2
12 V
55 W
Fernlicht
H9 / Sockel PGJ19-5
12 V
65 W
Positionslicht
LED
Kombiinstrumentbeleuchtung und
Kontrollleuchten
LED
Blinker
LED
Brems-/Rücklicht
LED
Kennzeichenbeleuchtung
LED
226
TECHNISCHE DATEN 22
22.6
Reifen
Reifen vorn
Reifen hinten
110/70 R 17 M/C 54S TL
MRF REVZ‑FC
150/60 R 17 M/C 66S TL
MRF REVZ‑C
Die angegebenen Reifen stellen eine der möglichen Serienbereifungen dar. Weitere Informationen finden Sie
im Bereich Service unter:
http://www.ktm.com
22.7
Gabel
Gabelartikelnummer
93601001000
Gabel
WP Suspension
Gabellänge
736 mm
Gabelöl
22.8
460 ml
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1)
( S. 234)
Federbein
Federbein‑Artikelnummer
93504110100
Federbein
WP Suspension
Federvorspannung
Standard
5 Klicks
227
22 TECHNISCHE DATEN
Statischer Durchhang
15 mm
Fahrtdurchhang
45 … 50 mm
Einbaulänge
300 mm
22.9
Anzugsdrehmomente Fahrwerk
Auspuffschelle
-
19 Nm
Schraube Kettenschutz
EJOT PT® K60x30
4 Nm
Restliche Muttern Fahrwerk
M4
3 Nm
Restliche Schrauben Fahrwerk
M4
4 Nm
Schraube EFI-Steuergerät
M4
3 Nm
Mutter Halteplatte an Kennzeichenhalter
M5
4 Nm
Mutter Rückstrahler an Halteplatte
M5
7 Nm
Restliche Muttern Fahrwerk
M5
5 Nm
Restliche Schrauben Fahrwerk
M5
5 Nm
Schraube Abdeckung vor Batteriefach
M5
4 Nm
Schraube Batteriefach
M5
4 Nm
Schraube Heckunterteil
M5
4 Nm
Schraube Kettenschutz
M5
7 Nm
Loctite® 204™
228
TECHNISCHE DATEN 22
Schraube Kraftstoffpumpe
M5
5 Nm
Schraube Kraftstofftankdeckel
M5
5 Nm
Schraube Neigungswinkelsensor
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Seitenständerschalter
M5
5 Nm
Loctite® 243™
Schraube Verdrehsicherung Lenkerstummel
M5
4 Nm
Hutschraube Fußraste
M6
9 Nm
Mutter Einstellung Fußbremshebel
M6
9 Nm
Mutter Kennzeichenträger
M6
8,5 Nm
Mutter Rücklicht
M6
7 Nm
Mutter Schaltstange
M6
10 Nm
Mutter Schaltstange
M6LH
10 Nm
Restliche Muttern Fahrwerk
M6
10 Nm
Restliche Schrauben Fahrwerk
M6
10 Nm
Schraube Ausgleichsbehälter
M6
9 Nm
Schraube Batteriefach
M6
6 Nm
Schraube Bremsausgleichsbehälter
Hinterradbremse
M6
7 Nm
Schraube Bremsausgleichsbehälter
Vorderradbremse
M6
8 Nm
229
22 TECHNISCHE DATEN
Schraube Bremsleitungsführung an
Gabelbrücke unten
M6
7 Nm
Schraube Bugspoiler
M6
7 Nm
Schraube Bugspoiler rechts an
Fußrastenträger
M6
7 Nm
Schraube Bugspoilerhalteblech
hinten
M6
6 Nm
Schraube Bugspoilerhalteblech
hinten an Motor
M6
9 Nm
Loctite® 243™
Schraube Frontmaske
M6
7 Nm
Schraube Frontmaskenstruktur an
Scheinwerferträger
M6
6 Nm
Schraube Fußbremszylinder
M6
9 Nm
Loctite® 243™
Schraube Fußrastenträger
M6
7 Nm
Schraube Halteblech
EFI‑Steuergerät
M6
6 Nm
Schraube Halter Spannungsregler
M6
11 Nm
Schraube Kabelhalter Seitenständerschalter
M6
9 Nm
Schraube Kennzeichenhalter an
Kennzeichenträger
M6
7 Nm
Schraube Kettengleitschutz
M6
7 Nm
230
Loctite® 243™
TECHNISCHE DATEN 22
Schraube Kettenritzelabdeckung
an Rahmen
M6
8 Nm
Schraube Kettenschutz
M6
7 Nm
Schraube Kotflügel hinten
M6
7 Nm
Schraube Kotflügel vorn an Gabelfaust
M6
7 Nm
Schraube Kotflügel vorn Oberseite
M6
7 Nm
Schraube Kühlerhalter
M6
6 Nm
Schraube Lenkerstummel
M6
7 Nm
Loctite® 243™
Schraube Lufteinlass Kühler an
Rahmen
M6
6 Nm
Schraube Luftfilterkasten an Rahmen
M6
6 Nm
Schraube Luftfilterkasten‑Deckel
M6
3 Nm
Schraube Magnethalter Seitenständer
M6
5 Nm
Schraube Massekabel an Rahmen
M6
7 Nm
Schraube Schalthebel Umlenkung
M6
11 Nm
Loctite® 243™
Loctite® 243™
Schraube Seitenverkleidung
M6
7 Nm
Schraube Seitenverkleidung an
Frontmaske
M6
6 Nm
231
22 TECHNISCHE DATEN
Schraube Sitzbankbefestigung vorn
M6
6 Nm
Schraube Soziussitzbank
M6
7 Nm
Schraube Spannungsregler
M6
11 Nm
Schraube Spiegelhalter
M6
9 Nm
Schraube Windschild
M6
9 Nm
Schraube Zündschloss
M6
11 Nm
Schraube Zündspule
M6
9 Nm
Restliche Muttern Fahrwerk
M8
25 Nm
Restliche Schrauben Fahrwerk
M8
25 Nm
Schraube Bremsscheibe hinten
M8
30 Nm
Loctite® 243™
Schraube Bremsscheibe vorn
M8
30 Nm
Loctite® 243™
Schraube Endschalldämpfer
M8
24 Nm
Schraube Fußbremshebel
M8
17 Nm
Loctite® 243™
Schraube Gabelbrücke oben
M8
15 Nm
Schraube Hupe
M8
7 Nm
Schraube Kettenschutz
M8
11 Nm
Schraube Kraftstofftankbefestigung hinten an Rahmen
M8
16 Nm
Schraube Motorträger an Rahmen
M8
24 Nm
232
TECHNISCHE DATEN 22
Schraube Schalthebel
M8
17 Nm
Loctite® 243™
Schraube Soziusfußrasten‑Träger
M8
26 Nm
Loctite® 243™
Schraube Steckachse vorn
M8
26 Nm
Schraube Bremssattel vorn
M8x1
30 Nm
Loctite® 204™
Hohlschraube Bremsleitung
M10
24 Nm
Restliche Muttern Fahrwerk
M10
45 Nm
Restliche Schrauben Fahrwerk
M10
45 Nm
Verschraubung Motoraufhängung
M10
45 Nm
Mutter Kettenradschraube
M10x1,25
27 Nm
Loctite® 243™
Mutter Seitenständerkonsole
M10x1,25
35 Nm
Schraube Fußrastenträger vorn /
Motorträger
M10x1,25
49 Nm
Stehbolzen Kettenrad
M10x1,25
50 Nm
Verschraubung Federbein unten
M10x1,25
50 Nm
Loctite® 243™
Mutter Steckachse hinten
M14x1,5
90 Nm
Schraube Steuerkopf oben
M16x1,5
52 Nm
Loctite® 204™
Lambdasonde
M18x1,5
20 Nm
233
23 BETRIEBSSTOFFE
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1
Norm / Klassifizierung
– DOT
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Bremsflüssigkeit, welche der angegebenen Norm entspricht (siehe Angaben auf dem
Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzt.
Empfohlener Lieferant
Castrol
– REACT PERFORMANCE DOT 4
MOTOREX®
– Brake Fluid DOT 5.1
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1)
Norm / Klassifizierung
– SAE ( S. 240) (SAE 4)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Öle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und
die entsprechenden Eigenschaften besitzen.
Gasohol 95 E20 (ROZ 95)
Norm / Klassifizierung
– Gasohol 95 E20 (ROZ 95)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur bleifreien Superkraftstoff, welcher den Angaben entspricht oder gleichwertig ist.
234
BETRIEBSSTOFFE 23
–
Bleifreier Superkraftstoff mit einem Anteil von 19 bis 20 % Ethanol ist dabei zulässig.
Info
Verwenden Sie keinen Kraftstoff aus Methanol (z. B. M15, M85, M100).
Verwenden Sie keinen Kraftstoff mit weniger als 19 % Ethanol (z. B. E10).
Verwenden Sie keinen Kraftstoff mit mehr als 20 % Ethanol (z. B. E25, E30, E85, E100).
Kühlflüssigkeit
Vorgabe
– Verwenden Sie nur hochwertige, silikatfreie Kühlflüssigkeit mit Korrosionsschutz-Additiv für Aluminiummotoren. Minderwertige und ungeeignete Frostschutzmittel verursachen Korrosion, Ablagerungen und Schaumbildung.
–
Verwenden Sie kein reines Wasser, da Anforderungen wie Korrosionsschutz und Schmiereigenschaften nur
von Kühlflüssigkeit erfüllt werden können.
–
Verwenden Sie nur Kühlflüssigkeit, die den angegebenen Vorgaben entspricht (siehe Angaben am Behälter)
und die entsprechenden Eigenschaften besitzt.
Gefrierschutz mindestens bis
−25 °C
Das Mischungsverhältnis muss an den notwendigen Gefrierschutz angepasst werden. Verwenden Sie destilliertes
Wasser, wenn die Kühlflüssigkeit verdünnt werden muss.
Die Verwendung vorgemischter Kühlflüssigkeit wird empfohlen.
235
23 BETRIEBSSTOFFE
Beachten Sie die Angaben des Kühlflüssigkeitsherstellers zu Gefrierschutz, Verdünnung und Mischbarkeit (Verträglichkeit) mit anderen Kühlflüssigkeiten.
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– COOLANT M3.0
Motoröl (SAE 15W/50)
Norm / Klassifizierung
– JASO T903 MA2 (
–
SAE (
S. 240)
S. 240) (SAE 15W/50)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Motoröle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzen.
teilsynthetisches Motoröl
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Formula 4T
Motoröl (SAE 10W/40)
Norm / Klassifizierung
– JASO T903 MA2 (
–
SAE (
236
S. 240)
S. 240) (SAE 10W/40)
BETRIEBSSTOFFE 23
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Motoröle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzen.
teilsynthetisches Motoröl
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Formula 4T
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)
Norm / Klassifizierung
– DIN EN 228 (ROZ 95)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur bleifreien Superkraftstoff, welcher der angegebenen Norm entspricht oder gleichwertig ist.
–
Ein Anteil von bis zu 10 % Ethanol (E10 Kraftstoff) ist dabei unbedenklich.
Info
Verwenden Sie keinen Kraftstoff aus Methanol (z. B. M15, M85, M100) oder mit einem Anteil von
mehr als 10 % Ethanol (z. B. E15, E25, E85, E100).
237
24 HILFSSTOFFE
Kettenreinigungsmittel
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Chain Clean
Kettenspray Street
Vorgabe
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Chainlube Road Strong
Konservierungsmittel für Lacke, Metall und Gummi
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Moto Protect
Kraftstoffzusatz
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Fuel Stabilizer
238
HILFSSTOFFE 24
Langzeitfett
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Bike Grease 2000
Motorradreiniger
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Moto Clean
Perfect Finish und Hochglanzpolitur für Lacke
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Moto Shine
Spezialreiniger für glänzende und matte Lacke, Metall- und Kunststoffflächen
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Quick Cleaner
Universal Ölspray
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Joker 440 Synthetic
239
25 NORMEN
SAE
Die SAE-Viskositätsklassen wurden von der Society of Automotive Engineers festgelegt und dienen der Einteilung
der Öle nach ihrer Viskosität. Die Viskosität beschreibt nur eine Eigenschaft eines Öls und enthält keinerlei Aussage zur Qualität.
JASO T903 MA2
Unterschiedliche technische Entwicklungsrichtungen erforderten eine eigene Spezifikation für Motorräder - die
Norm JASO T903 MA2.
Früher wurden für Motorräder Motoröle aus dem PKW‑Bereich eingesetzt, weil es keine eigene Motorradspezifikation gab.
Werden bei PKW‑Motoren lange Serviceintervalle gefordert, so steht bei Motorradmotoren hohe Leistungsausbeute
bei hohen Drehzahlen im Vordergrund.
Bei den meisten Motorradmotoren werden Getriebe und Kupplung mit dem gleichen Öl geschmiert.
Die Norm JASO T903 MA2 geht auf diese speziellen Anforderungen ein.
240
FACHWORTVERZEICHNIS 26
OBD
On‑Board‑Diagnose
Fahrzeugsystem, das vorgegebene Parameter der Fahrzeugelektronik überwacht
241
27 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
Art.‑Nr.
Artikelnummer
bzw.
beziehungsweise
ca.
zirka
etc.
et cetera
evtl.
eventuell
ggf.
gegebenenfalls
Nr.
Nummer
u. a.
unter anderem
u. Ä.
und Ähnliches
usw.
und so weiter
vgl.
vergleiche
z. B.
zum Beispiel
242
SYMBOLVERZEICHNIS 28
28.1
Gelbe und orange Symbole
Gelbe und orange Symbole zeigen einen Fehlerzustand an, der zeitnahes Eingreifen erfordert. Aktive Fahrhilfen
werden ebenfalls durch gelbe oder orange Symbole dargestellt.
Fehlfunktion-Kontrollleuchte leuchtet gelb – Die OBD hat einen Fehler in der Fahrzeugelektronik erkannt. Verkehrsgerecht anhalten und eine autorisierte KTM‑Fachwerkstatt kontaktieren.
Allgemeine Warnleuchte blinkt gelb – Ein Hinweis/Warnhinweis für die Betriebssicherheit
wurde erkannt. Dieser wird zusätzlich im Display dargestellt.
28.2
Grüne und blaue Symbole
Grüne und blaue Symbole geben Informationen wieder.
Blinkerkontrollleuchte blinkt grün im Blinkrhythmus – Blinker ist eingeschaltet.
Leerlauf‑Kontrollleuchte leuchtet grün – Getriebe ist in Leerlaufstellung geschaltet.
Fernlicht‑Kontrollleuchte leuchtet blau – Fernlicht ist eingeschaltet.
243
INDEXVERZEICHNIS
INDEXVERZEICHNIS
1
12-V-Batterie
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162
laden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163
A
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Betriebsmittel . . . . . . . . . . .
Blinkerschalter . . . . . . . . . . .
Bordwerkzeug . . . . . . . . . . .
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11
18
31
38
Bremsbeläge
der Hinterradbremse kontrollieren . . . . . . . . 141
der Vorderradbremse kontrollieren . . . . . . . . 135
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Abblendlichtlampe
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
Bremsflüssigkeit
der Hinterradbremse nachfüllen . . . . . . . . . 137
der Vorderradbremse nachfüllen . . . . . . . . . 132
Abbildungen
Abbremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
ACC1
vorn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
ACC2
vorn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
Anhalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Arbeitsregeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
B
Batterieabdeckung
abnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
montieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
Bedienungsanleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
244
Bremsflüssigkeitsstand
der Hinterradbremse kontrollieren . . . . . . . . 136
der Vorderradbremse kontrollieren . . . . . . . . 131
Bremsscheiben
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Bugspoiler
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
D
Dämpfungsgummis Hinterradnabe
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
Diagnosestecker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
INDEXVERZEICHNIS
E
Einsatzdefinition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Ersatzteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
E-Starterknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
F
Fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Anfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Fahrersitzbank
abnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
montieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Fahrzeug beladen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Fahrzeugansicht
hinten rechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
vorn links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Fahrzeugidentifikationsnummer . . . . . . . . . . . . . . 26
Federbein
Federvorspannung einstellen . . . . . . . . . . . . 96
Fehlersuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215-217
Fehlgebrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Fernlichtlampe
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171
Frostschutz
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183
Füllmenge
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91, 224
Kühlflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202, 223
Fußbremshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Leerweg einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
Leerweg kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . 142
G
Gabelbeine
Staubmanschetten reinigen . . . . . . . . . . . . 103
Garantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Gasbowdenzug-Spiel
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195
Gasdrehgriff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Gepäck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Gewährleistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
H
Haltegriffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Handbremshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Hilfsstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
245
INDEXVERZEICHNIS
Hinterrad
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Kilometer oder Meilen
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Hupentaster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
44
55
53
56
49
54
I
Inbetriebnahme
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme . . . . . . . 71
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
nach der Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214
K
Kette
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Verschmutzung kontrollieren . . . . . . . . . . . 109
Kettenrad
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
Kettenritzel
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
Kettenspannung
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Kombiinstrument
Aktivierung und Test . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeige der Kühlflüssigkeitstemperatur . . . . .
Display . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Funktionstasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kraftstoffstandanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . .
Menü Durchschnittsgeschwindigkeit/Durchschnittsverbrauch 1 . . . . . . . . . . .
Menü Durchschnittsverbrauch 1/Durchschnittsverbrauch 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Menü Durchschnittsverbrauch 2/Service . . . .
Menü Fahrzeit/Durchschnittsgeschwindigkeit .
Menü Reichweite/Fahrzeit . . . . . . . . . . . . . .
Menü Service/Reichweite . . . . . . . . . . . . . . .
ODO‑Anzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schaltblitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
TRIP 1‑Anzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
TRIP 2‑Anzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
TRIP F‑Anzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Warnungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
61
62
63
61
65
64
58
51
59
60
57
43
45
Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
246
INDEXVERZEICHNIS
Kotflügel vorn
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
Lenkung
absperren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
entsperren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Kraftstofftankverschluss
öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Lichthupentaster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Lichtschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Kühlflüssigkeit
ablassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
Kühlflüssigkeitsstand
im Ausgleichsbehälter kontrollieren . . . . . . . 181
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179
befüllen/entlüften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188
Kundendienst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Kupplungshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Kupplungshebelspiel
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196
L
Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
Lenkschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
M
Motor
einfahren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Motornummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Motoröl
nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200
Motorölstand
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199
Motorrad
mit Hebevorrichtung hinten aufheben
mit Hebevorrichtung vorn aufheben . .
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
von Hebevorrichtung hinten nehmen .
von Hebevorrichtung vorn nehmen . .
.
.
.
.
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.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
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.
.
.
.
.
.
.
.
. 99
100
206
. 99
102
N
Not-Aus-Schalter
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
247
INDEXVERZEICHNIS
O
Ölfilter
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200
Ölsieb
reinigen
Scheinwerfereinstellung-Abblendlicht
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 173
Scheinwerfereinstellung-Fernlicht
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200
Scheinwerferleuchtweite-Abblendlicht
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 176
Parken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Scheinwerferleuchtweite-Fernlicht
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
P
R
Schlüsselnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Schutzkleidung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Seitenständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Reifendruck
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158
Reifenzustand
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156
Seitenverkleidung links
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Schaltdrehzahl RPM1
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Seitenverkleidung rechts
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128
S
Schaltdrehzahl RPM2
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Schalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Schalthebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Service . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Serviceplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92-95
Sicherer Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Sicherung
der einzelnen Stromverbraucher wechseln . . 166
Sitzbankschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
248
INDEXVERZEICHNIS
Soziusfußrasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Umwelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Soziussitzbank
abnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
montieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
V
Startvorgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Vorderrad
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147
T
W
Tanken
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Winterbetrieb
Kontroll- und Pflegearbeiten
Technische Daten
Anzugsdrehmomente Fahrwerk
Anzugsdrehmomente Motor . .
Elektrik . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrwerk . . . . . . . . . . . . . . .
Federbein . . . . . . . . . . . . . .
Füllmengen . . . . . . . . . . . . .
Gabel . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motor . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . .
Z
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.
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.
.
.
.
.
.
.
.
228
219
226
224
227
223
227
218
227
. . . . . . . . . . . 210
Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Zündschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Transport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Typenschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
U
Uhrzeit
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
249
*3213932de*
3213932de
01/2019
KTM Sportmotorcycle GmbH
5230 Mattighofen/Österreich
http://www.ktm.com
Foto: Mitterbauer/KISKA/KTM
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