KTM 250 EXC-F BR 2020 Enduro Bike Benutzerhandbuch

KTM 250 EXC-F BR 2020 Enduro Bike Benutzerhandbuch
BEDIENUNGSANLEITUNG 2020
250 EXC‑F
250 EXC‑F Six Days
Art.-Nr. 3214009de
LIEBER KTM‑KUNDE
Wir möchten Sie recht herzlich zu Ihrer Entscheidung für ein KTM‑Motorrad beglückwünschen. Sie sind nun
Besitzer eines modernen, sportlichen Motorrades, das Ihnen bei angemessener Pflege lange Freude bereiten wird.
LIEBER KTM‑KUNDE
Wir wünschen Ihnen allzeit gute und sichere Fahrt!
Bitte tragen Sie unten die Seriennummern Ihres Fahrzeuges ein.
Fahrzeugidentifikationsnummer (
Motornummer (
S. 15)
Händlerstempel
S. 15)
Schlüsselnummer (
S. 15)
Die Bedienungsanleitung entsprach zum Zeitpunkt der Drucklegung dem neuesten Stand dieser Baureihe. Kleine
Abweichungen, die sich aus der konstruktiven Weiterentwicklung der Motorräder ergeben, sind jedoch nie ganz
auszuschließen.
Alle enthaltenen Angaben sind unverbindlich. Die KTM Sportmotorcycle GmbH behält sich insbesondere das
Recht vor, technische Angaben, Preise, Farben, Formen, Materialien, Dienst- und Serviceleistungen, Konstruktionen, Ausstattungen und Ähnliches ohne vorherige Ankündigung und ohne Angabe von Gründen zu ändern bzw.
ersatzlos zu streichen, sie an lokale Gegebenheiten anzupassen sowie die Fertigung eines bestimmten Modells
ohne vorherige Ankündigung einzustellen. KTM übernimmt keine Haftung für Liefermöglichkeiten, Abweichungen
von Abbildungen und Beschreibungen sowie Druckfehler und Irrtümer. Die abgebildeten Modelle enthalten zum
Teil Sonderausstattungen, die nicht zum serienmäßigen Lieferumfang gehören.
© 2019 KTM Sportmotorcycle GmbH, Mattighofen Österreich
Alle Rechte vorbehalten
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ISO 9001(12 100 6061)
Im Sinne der internationalen Qualitätsmanagementnorm ISO 9001 wendet KTM Qualitätssicherungsprozesse an, die zu höchstmöglicher Produktqualität führen.
Ausgestellt durch: TÜV Management Service
KTM Sportmotorcycle GmbH
Stallhofnerstraße 3
5230 Mattighofen, Österreich
Dieses Dokument ist gültig für folgende Modelle:
250 EXC‑F EU (F8103T9)
250 EXC‑F BR (F8140T9)
250 EXC‑F Six Days EU (F8103T2)
*3214009de*
3214009de
06/2019
INHALTSVERZEICHNIS
INHALTSVERZEICHNIS
1
1.1
1.2
2
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
2.7
2.8
2.9
2.10
4.2
6
Garantie, Gewährleistung ..................
Betriebsmittel, Hilfsstoffe .................
Ersatzteile, Zubehör .........................
Service ...........................................
Abbildungen....................................
Kundendienst ..................................
7.1
7.2
7.3
7.4
7.5
7.6
7.7
7.8
11
11
11
11
11
12
7.9
7.10
7.11
7.12
7.13
7.14
7.15
Fahrzeugansicht vorn links
(Symboldarstellung) ......................... 13
Fahrzeugansicht hinten rechts
(Symboldarstellung) ......................... 14
7.16
7.17
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
15
15
15
15
16
16
7.18
7.19
BEDIENELEMENTE..................................... 17
7.22
Fahrzeugidentifikationsnummer.........
Typenschild.....................................
Schlüsselnummer ............................
Motornummer..................................
Gabelartikelnummer .........................
Federbein‑Artikelnummer .................
Kupplungshebel...............................
Handbremshebel..............................
Gasdrehgriff ....................................
Ausschalttaste .................................
Hupentaste .....................................
Lichtschalter ...................................
Blinkerschalter ................................
Not-Aus-Schalter .............................
Starttaste ........................................
Kombischalter (EXC‑F Six Days) ........
Kontrollleuchtenübersicht .................
Kraftstofftankverschluss öffnen .........
Kraftstofftankverschluss schließen.....
Kaltstartknopf..................................
17
17
17
17
18
18
18
18
19
19
19
20
21
21
7.20
7.21
7.23
7.24
8
Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube ....
Schalthebel .....................................
Fußbremshebel................................
Seitenständer ..................................
Lenkschloss.....................................
Lenkung absperren...........................
Lenkung entsperren..........................
22
22
23
23
23
24
24
KOMBIINSTRUMENT .................................. 25
SERIENNUMMERN..................................... 15
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
6.8
6.9
6.10
6.11
6.12
6.13
6.14
2
7
FAHRZEUGANSICHT................................... 13
4.1
5
Einsatzdefinition bestimmungsgemäßer Gebrauch .......... 7
Fehlgebrauch..................................... 7
Sicherheitshinweise ........................... 7
Gefahrengrade und Symbole ............... 8
Warnung vor Manipulationen ............... 8
Sicherer Betrieb................................. 8
Schutzkleidung.................................. 9
Arbeitsregeln ..................................... 9
Umwelt ........................................... 10
Bedienungsanleitung........................ 10
WICHTIGE HINWEISE ................................. 11
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
4
Verwendete Symbole .......................... 6
Benutzte Formatierungen.................... 6
SICHERHEITSHINWEISE............................... 7
2.1
3
6.15
6.16
6.17
6.18
6.19
6.20
6.21
DARSTELLUNGSMITTEL ............................... 6
Kombiinstrument‑Übersicht ..............
Aktivierung und Test ........................
Kilometer oder Meilen einstellen .......
Kombiinstrument einstellen ..............
Uhrzeit einstellen.............................
Rundenzeit abfragen ........................
Anzeigemodus SPEED
(Geschwindigkeit) ............................
Anzeigemodus SPEED/H
(Betriebsstunden) ............................
Setup-Menü ....................................
Maßeinheit einstellen .......................
Anzeigemodus SPEED/CLK
(Uhrzeit) .........................................
Uhrzeit einstellen.............................
Anzeigemodus SPEED/LAP
(Rundenzeit) ...................................
Rundenzeit abfragen ........................
Anzeigemodus SPEED/ODO
(Odometer)......................................
Anzeigemodus SPEED/TR1
(Tripmaster 1) .................................
Anzeigemodus SPEED/TR2
(Tripmaster 2) .................................
Einstellen von TR2 (Tripmaster 2) .....
Anzeigemodus SPEED/A1
(Durchschnittsgeschwindigkeit 1) ......
Anzeigemodus SPEED/A2
(Durchschnittsgeschwindigkeit 2) ......
Anzeigemodus SPEED/S1
(Stoppuhr 1)....................................
Anzeigemodus SPEED/S2
(Stoppuhr 2)....................................
Funktionsübersicht...........................
Übersicht Bedingungen und
Aktivierbarkeit .................................
25
25
25
26
27
27
28
28
29
29
30
30
31
31
32
32
33
33
34
34
35
35
35
37
INBETRIEBNAHME..................................... 38
8.1
8.2
8.3
8.4
Hinweise zur ersten
Inbetriebnahme ...............................
Motor einfahren ...............................
Startleistung
von Lithium‑Ionen‑Batterien
bei niedrigen Temperaturen
(alle EU‑Modelle).............................
Fahrzeug auf erschwerte
Einsatzbedingungen vorbereiten ........
38
39
40
40
INHALTSVERZEICHNIS
8.5
8.6
8.7
8.8
8.9
9
Fahrzeug für Fahrten in trockenem
Sand vorbereiten..............................
Fahrzeug für Fahrten in nassem
Sand vorbereiten..............................
Fahrzeug für Fahrten bei nasser und
schlammiger Strecke vorbereiten .......
Fahrzeug für hohe Temperaturen
oder langsame Fahrt vorbereiten ........
Fahrzeug für niedrige Temperaturen
oder Schnee vorbereiten ...................
11.16 Lenkerposition einstellen
40
41
42
42
42
FAHRANLEITUNG....................................... 43
9.1
9.2
9.3
9.4
9.5
9.6
9.7
9.8
9.9
Kontroll- und Pflegearbeiten vor
jeder Inbetriebnahme .......................
Fahrzeug starten ..............................
Traktionskontrolle aktivieren
(EXC‑F Six Days)..............................
Anfahren .........................................
Schalten, Fahren .............................
Abbremsen......................................
Anhalten, Parken .............................
Transportieren .................................
Kraftstoff tanken..............................
43
43
44
45
45
46
46
47
47
10 SERVICEPLAN ............................................ 49
10.1
10.2
10.3
Zusätzliche Informationen................. 49
Pflichtarbeiten................................. 49
Empfohlene Arbeiten........................ 50
11 FAHRWERK ABSTIMMEN............................ 52
11.1
11.2
11.3
11.4
11.5
11.6
11.7
11.8
11.9
11.10
11.11
11.12
11.13
11.14
11.15
Fahrwerksgrundeinstellung zum
Fahrergewicht kontrollieren ...............
Druckstufendämpfung Federbein .......
Druckstufendämpfung Lowspeed des
Federbeins einstellen .......................
Druckstufendämpfung Highspeed
des Federbeins einstellen .................
Zugstufendämpfung des Federbeins
einstellen ........................................
Maß Hinterrad entlastet ermitteln ......
Statischen Durchhang des
Federbeins kontrollieren ...................
Fahrtdurchhang des Federbeins
kontrollieren ....................................
Federvorspannung des Federbeins
einstellen ....................................
Fahrtdurchhang einstellen .............
Grundeinstellung der Gabel
kontrollieren ....................................
Druckstufendämpfung der Gabel
einstellen ........................................
Zugstufendämpfung der Gabel
einstellen ........................................
Federvorspannung der Gabel
einstellen (EXC‑F Six Days) ...............
Lenkerposition .................................
52
52
52
53
54
54
55
55
56
57
57
58
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK .................. 64
12.1
12.2
12.3
12.4
12.5
12.6
12.7
12.8
12.9
12.10
12.11
12.12
12.13
12.14
12.15
12.16
12.17
12.18
12.19
12.20
12.21
12.22
12.23
12.24
12.25
12.26
12.27
12.28
12.29
12.30
12.31
12.32
12.33
12.34
12.35
12.36
12.37
12.38
59
60
61
.............. 61
12.39
12.40
Motorrad mit Hubständer aufheben ...
Motorrad vom Hubständer nehmen ....
Gabelbeine entlüften ........................
Staubmanschetten der Gabelbeine
reinigen ..........................................
Gabelschutz ausbauen......................
Gabelschutz einbauen ......................
Gabelbeine ausbauen ....................
Gabelbeine einbauen ....................
Untere Gabelbrücke ausbauen
(EXC‑F EU/BR) ................................
Untere Gabelbrücke ausbauen
(EXC‑F Six Days)..............................
Untere Gabelbrücke einbauen
(EXC‑F EU/BR) ................................
Untere Gabelbrücke einbauen
(EXC‑F Six Days)..............................
Steuerkopflager-Spiel kontrollieren ....
Steuerkopflager-Spiel einstellen
(EXC‑F EU/BR) ................................
Steuerkopflager-Spiel einstellen
(EXC‑F Six Days)..............................
Steuerkopflager schmieren ............
Kotflügel vorn ausbauen ...................
Kotflügel vorn einbauen....................
Federbein ausbauen .....................
Federbein einbauen ......................
Sitzbank abnehmen..........................
Sitzbank montieren ..........................
Luftfilterkasten‑Deckel ausbauen.......
Luftfilterkasten‑Deckel einbauen .......
Luftfilter ausbauen .......................
Luftfilter einbauen ........................
Luftfilter und Luftfilterkasten
reinigen .......................................
Luftfilterkasten‑Deckel zur
Sicherung vorbereiten ...................
Endschalldämpfer ausbauen .............
Endschalldämpfer einbauen ..............
Glasfasergarn‑Füllung des
Endschalldämpfers wechseln .........
Kraftstofftank ausbauen ................
Kraftstofftank einbauen ................
Kettenverschmutzung kontrollieren ....
Kette reinigen..................................
Kettenspannung kontrollieren............
Kettenspannung einstellen................
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und
Kettenführung kontrollieren ..............
Rahmen kontrollieren ....................
Schwinge kontrollieren ..................
64
64
64
65
65
66
66
67
68
69
70
72
73
74
75
75
76
77
78
78
78
79
79
80
81
81
82
82
83
83
84
84
86
88
88
89
89
90
93
93
3
INHALTSVERZEICHNIS
12.41 Gasbowdenzug‑Verlegung
kontrollieren ....................................
12.42 Griffgummi kontrollieren...................
12.43 Grundstellung des Kupplungshebels
einstellen ........................................
12.44 Flüssigkeitsstand der hydraulischen
Kupplung kontrollieren/berichtigen ....
12.45 Flüssigkeit der hydraulischen
Kupplung wechseln ......................
12.46 Motorschutz ausbauen
(EXC‑F Six Days)..............................
12.47 Motorschutz einbauen
(EXC‑F Six Days)..............................
15.5
93
94
94
15.7
95
15.8
15.9
96
15.10
97
97
13 BREMSANLAGE.......................................... 98
13.1
13.2
13.3
13.4
13.5
13.6
13.7
13.8
13.9
13.10
13.11
13.12
13.13
Leerweg am Handbremshebel
kontrollieren .................................... 98
Leerweg des Handbremshebels
einstellen ........................................ 98
Bremsscheiben kontrollieren ............. 98
Bremsflüssigkeitsstand der
Vorderradbremse kontrollieren ........... 99
Bremsflüssigkeit der
Vorderradbremse nachfüllen ........ 100
Bremsbeläge der Vorderradbremse
kontrollieren .................................. 101
Bremsbeläge der Vorderradbremse
wechseln ................................... 101
Leerweg am Fußbremshebel
kontrollieren .................................. 104
Grundstellung des Fußbremshebels
einstellen .................................. 104
Bremsflüssigkeitsstand der
Hinterradbremse kontrollieren ......... 105
Bremsflüssigkeit der
Hinterradbremse nachfüllen ........ 106
Bremsbeläge der Hinterradbremse
kontrollieren .................................. 107
Bremsbeläge der Hinterradbremse
wechseln ................................... 107
14 RÄDER, REIFEN ....................................... 110
14.1
14.2
14.3
14.4
14.5
14.6
14.7
Vorderrad ausbauen ....................
Vorderrad einbauen ....................
Hinterrad ausbauen ....................
Hinterrad einbauen .....................
Reifenzustand kontrollieren.............
Reifendruck kontrollieren................
Speichenspannung kontrollieren ......
15.6
110
111
111
112
114
114
115
15.11
15.12
15.13
4
12-V-Batterie ausbauen ..............
12-V-Batterie einbauen ...............
12-V-Batterie laden ....................
Hauptsicherung wechseln ...............
116
118
119
122
123
125
125
126
126
127
127
128
129
16 KÜHLSYSTEM .......................................... 130
16.1
16.2
16.3
16.4
16.5
Kühlsystem ...................................
Frostschutz
und Kühlflüssigkeitsstand
kontrollieren ..................................
Kühlflüssigkeitsstand
kontrollieren ..................................
Kühlflüssigkeit ablassen ..............
Kühlflüssigkeit einfüllen .............
130
130
131
132
132
17 MOTOR ABSTIMMEN ................................ 134
17.1
17.2
17.3
17.4
17.5
17.6
17.7
17.8
Gasbowdenzug-Spiel kontrollieren ...
Gasbowdenzug-Spiel einstellen ....
Charakteristik der Gasannahme
einstellen ..................................
Mapping ändern (EXC‑F Six Days)....
Leerlaufdrehzahl einstellen ..........
Drosselklappenstellung anlernen .....
Grundstellung des Schalthebels
kontrollieren ..................................
Grundstellung des Schalthebels
einstellen ..................................
134
134
135
136
137
138
138
139
18 SERVICEARBEITEN MOTOR ...................... 140
18.1
18.2
18.3
18.4
Kraftstoffsieb wechseln ...............
Motorölstand kontrollieren ..............
Motoröl und Ölfilter wechseln,
Ölsieb reinigen ...........................
Motoröl nachfüllen .........................
140
141
141
144
19 REINIGUNG, PFLEGE................................ 145
19.1
19.2
15 ELEKTRIK ................................................ 116
15.1
15.2
15.3
15.4
Sicherungen der einzelnen
Stromverbraucher wechseln ............
Scheinwerfermaske mit
Scheinwerfer ausbauen...................
Scheinwerfermaske mit
Scheinwerfer einbauen ...................
Scheinwerferlampe wechseln ..........
Scheinwerfereinstellung
kontrollieren ..................................
Leuchtweite des Scheinwerfers
einstellen ......................................
Blinkerlampe wechseln...................
Kombiinstrumentbatterie
wechseln.......................................
Diagnosestecker.............................
Motorrad reinigen........................... 145
Kontroll- und Pflegearbeiten für
den Winterbetrieb .......................... 146
20 LAGERUNG .............................................. 147
20.1
20.2
Lagerung....................................... 147
Inbetriebnahme nach der
Lagerung....................................... 148
INHALTSVERZEICHNIS
21 FEHLERSUCHE ........................................ 149
22 BLINKCODE ............................................. 152
23 TECHNISCHE DATEN................................ 154
23.1
23.2
23.3
23.3.1
23.3.2
23.3.3
23.4
23.5
23.6
23.7
23.7.1
23.7.2
23.8
23.9
Motor............................................
Anzugsdrehmomente Motor.............
Füllmengen ...................................
Motoröl .....................................
Kühlflüssigkeit ..........................
Kraftstoff ..................................
Fahrwerk .......................................
Elektrik .........................................
Reifen...........................................
Gabel............................................
EXC‑F EU/BR ............................
EXC‑F Six Days ..........................
Federbein......................................
Anzugsdrehmomente Fahrwerk ........
154
155
157
157
157
157
157
158
159
159
159
159
160
161
24 BETRIEBSSTOFFE .................................... 163
25 HILFSSTOFFE .......................................... 165
26 NORMEN ................................................. 167
27 FACHWORTVERZEICHNIS ......................... 168
28 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS..................... 169
29 SYMBOLVERZEICHNIS.............................. 170
29.1
29.2
Gelbe und orange Symbole ............. 170
Grüne und blaue Symbole............... 170
INDEX ............................................................. 171
5
1 DARSTELLUNGSMITTEL
1.1
Verwendete Symbole
Nachfolgend wird die Verwendung bestimmter Symbole erklärt.
Kennzeichnet eine erwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).
Kennzeichnet eine unerwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).
Alle Arbeiten, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, erfordern Fachkenntnisse und technisches Verständnis. Lassen Sie diese Arbeiten, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, in einer
autorisierten KTM-Fachwerkstatt durchführen! Dort wird Ihr Motorrad von speziell geschulten
Fachkräften mit dem erforderlichen Spezialwerkzeug optimal betreut.
Kennzeichnet einen Seitenverweis (Mehr Informationen sind auf der angegebenen Seite nachzulesen).
Kennzeichnet eine Angabe mit weiterführenden Informationen oder Tipps.
Kennzeichnet das Ergebnis aus einem Prüfschritt.
Kennzeichnet eine Spannungsmessung.
Kennzeichnet eine Strommessung.
Kennzeichnet das Ende einer Tätigkeit inklusive eventueller Nacharbeiten.
1.2
Benutzte Formatierungen
Nachfolgend werden die verwendeten Schriftformatierungen erklärt.
Eigenname
Kennzeichnet einen Eigennamen.
Name®
Kennzeichnet einen geschützten Namen.
Marke™
Kennzeichnet eine Marke im Warenverkehr.
Unterstrichene Begriffe
Verweisen auf technische Details des Fahrzeuges oder kennzeichnen Fachwörter, die im Fachwortverzeichnis erklärt sind.
6
SICHERHEITSHINWEISE 2
2.1
Einsatzdefinition - bestimmungsgemäßer Gebrauch
Dieses Fahrzeug ist so konzipiert und konstruiert, dass es gängigen Beanspruchungen bei regulärem Renneinsatz
standhält. Dieses Fahrzeug entspricht den derzeit gültigen Reglements und Kategorien der obersten internationalen Motorsportverbände.
Info
Dieses Fahrzeug ist nur in der homologierten (gedrosselten) Version für den öffentlichen Straßenverkehr
zugelassen.
In der entdrosselten Version darf dieses Fahrzeug nur auf abgesperrten Strecken, außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs, betrieben werden.
Dieses Fahrzeug ist für den Geländesport-Ausdauerwettbewerb konzipiert und nicht für den überwiegenden Motocross-Einsatz.
2.2
Fehlgebrauch
Setzen Sie das Fahrzeug nur bestimmungsgemäß ein.
Bei nicht bestimmungsgemäßem Einsatz können Gefahren für Personen, Material und die Umwelt entstehen.
Jegliche Verwendung des Fahrzeuges, die über den bestimmungsgemäßen Gebrauch und die Einsatzdefinition
hinausgeht, stellt Fehlgebrauch dar.
Fehlgebrauch umfasst darüber hinaus die Verwendung von Betriebs- und Hilfsstoffen, die die geforderten Spezifikationen für den jeweiligen Einsatz nicht erfüllen.
2.3
Sicherheitshinweise
Für einen sicheren Umgang mit dem beschriebenen Produkt sind einige Sicherheitshinweise zu beachten. Lesen
Sie deshalb diese Anleitung und alle weiteren Anleitungen im Lieferumfang aufmerksam durch. Die Sicherheitshinweise sind im Text optisch hervorgehoben und an den relevanten Stellen verlinkt.
Info
An gut sichtbaren Stellen des beschriebenen Produktes sind verschiedene Hinweis- und Warnhinweisaufkleber angebracht. Entfernen Sie keine Hinweis- oder Warnhinweisaufkleber. Fehlen diese, können Sie
oder andere Personen Gefahren nicht erkennen und sich deshalb verletzen.
7
2 SICHERHEITSHINWEISE
2.4
Gefahrengrade und Symbole
Gefahr
Hinweis auf eine Gefahr, die unmittelbar und mit Sicherheit zum Tod oder zu schweren bleibenden Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Warnung
Hinweis auf eine Gefahr, die wahrscheinlich zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt, wenn nicht
die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Vorsicht
Hinweis auf eine Gefahr, die möglicherweise zu leichten Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Hinweis
Hinweis auf eine Gefahr, die zu erheblichen Maschinen- oder Materialschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Hinweis
Hinweis auf eine Gefahr, die zu Umweltschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen
getroffen werden.
2.5
Warnung vor Manipulationen
Es ist verboten, Änderungen an Bauteilen der Geräuschdämpfung vorzunehmen. Folgende Maßnahmen oder das
Herstellen der entsprechenden Zustände sind gesetzlich verboten:
1
Entfernen oder Außerkraftsetzen jeglicher der Geräuschdämpfung dienender Einrichtungen oder Bauteile
eines Neufahrzeugs vor dessen Verkauf oder Auslieferung an den Endkunden oder während der Nutzungsdauer des Fahrzeugs zu anderen Zwecken als zum Service, zur Reparatur oder zum Austausch sowie
2
Nutzung des Fahrzeugs, nachdem eine derartige Einrichtung oder ein derartiges Bauteil entfernt oder außer
Kraft gesetzt wurde.
Beispiele für gesetzwidrige Manipulation:
1
Entfernen oder Durchbohren von Endschalldämpfern, Prallblechen, Krümmern oder anderen Bauteilen, die
Abgase leiten.
2
Entfernen oder Durchbohren von Teilen des Einlasssystems.
3
Verwendung in nicht ordnungsgemäßem Wartungszustand.
4
Ersetzen beweglicher Teile des Fahrzeugs oder von Teilen der Auspuffanlage oder des Einlasssystems durch
vom Hersteller nicht zugelassene Teile.
2.6
Sicherer Betrieb
Gefahr
Unfallgefahr Ein verkehrsuntüchtiger Fahrer gefährdet sich und andere.
8
–
Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn Sie durch Alkohol, Drogen oder Medikamente verkehrsuntüchtig sind.
–
Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn Sie dazu physisch oder psychisch nicht in der Lage
sind.
SICHERHEITSHINWEISE 2
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung, wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Berühren Sie keine Teile wie Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer oder Bremsanlage, bevor die
Fahrzeugteile abgekühlt sind.
–
Lassen Sie die Fahrzeugteile abkühlen, bevor Sie Arbeiten durchführen.
Das Fahrzeug nur in einem technisch einwandfreien Zustand, bestimmungsgemäß, sicherheits- und umweltbewusst betreiben.
Im Straßenverkehr ist eine entsprechende Fahrerlaubnis notwendig.
Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen, umgehend in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt beseitigen
lassen.
Am Fahrzeug angebrachte Hinweis- und Warnhinweisaufkleber beachten.
2.7
Schutzkleidung
Warnung
Verletzungsgefahr Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.
–
Tragen Sie bei allen Fahrten geeignete Schutzkleidung wie Helm, Stiefel, Handschuhe sowie Hose
und Jacke mit Protektoren.
–
Verwenden Sie immer Schutzkleidung, die in einwandfreiem Zustand ist und den gesetzlichen Vorgaben entspricht.
Im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit empfiehlt KTM das Betreiben des Fahrzeuges nur mit geeigneter Schutzkleidung.
2.8
Arbeitsregeln
Für einige Arbeiten sind Spezialwerkzeuge notwendig. Diese sind nicht Bestandteil des Fahrzeuges, können aber
unter der angegebenen Nummer in Klammern bestellt werden. Beispiel: Lagerauszieher (15112017000)
Teile, die nicht wiederverwendet werden können (z. B. selbstsichernde Schrauben und Muttern, Dichtungen,
Dichtringe, O-Ringe, Splinte, Sicherungsbleche), beim Zusammenbau durch neue Teile ersetzen.
Für einige Schraubfälle ist eine Schraubensicherung (z. B. Loctite®) erforderlich. Spezifische Hinweise des Herstellers bei der Verwendung beachten.
Wenn auf einem Neuteil bereits eine Schraubensicherung (z. B. Precote®) aufgetragen ist, kein zusätzliches
Schraubensicherungsmittel auftragen.
Teile, die nach dem Zerlegen wiederverwendet werden sollen, reinigen und auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren. Beschädigte oder verschlissene Teile wechseln.
Nach Abschluss einer Reparatur oder eines Service die Betriebssicherheit des Fahrzeuges sicherstellen.
9
2 SICHERHEITSHINWEISE
2.9
Umwelt
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ihrem Motorrad sorgt dafür, dass keine Probleme und Konflikte auftauchen
müssen. Um die Zukunft des Motorradfahrens zu sichern, versichern Sie sich, dass Sie das Motorrad im Rahmen
der Legalität benutzen, zeigen Sie Umweltbewusstsein und respektieren Sie die Rechte anderer.
Beachten Sie bei der Entsorgung von Altöl, anderen Betriebs- und Hilfsstoffen und Altteilen die jeweiligen
Gesetze und Richtlinien des jeweiligen Landes.
Da Motorräder nicht der EU-Richtlinie für die Entsorgung von Altfahrzeugen unterliegen, gibt es keine gesetzliche
Regelung zur Entsorgung eines Altmotorrads. Ihr autorisierter KTM‑Händler hilft Ihnen gerne.
2.10
Bedienungsanleitung
Lesen Sie unbedingt diese Bedienungsanleitung genau und vollständig, bevor Sie die erste Ausfahrt unternehmen. Die Bedienungsanleitung enthält viele Informationen und Tipps, die Ihnen Bedienung, Handhabung und
Service erleichtern werden. Nur so erfahren Sie, wie Sie das Fahrzeug am besten für sich abstimmen und wie Sie
sich vor Verletzungen schützen können.
Bewahren Sie die Bedienungsanleitung an einem gut zugänglichen Ort auf, damit Sie bei Bedarf jederzeit nachschlagen können.
Falls Sie mehr über das Fahrzeug wissen wollen oder Unklarheiten beim Lesen auftreten, wenden Sie sich an
einen autorisierten KTM‑Händler.
Die Bedienungsanleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrzeuges und muss beim Verkauf an den neuen
Eigentümer übergeben werden.
Die Bedienungsanleitung steht außerdem zum Download bei Ihrem autorisierten KTM‑Händler und auf der
KTM‑Website zur Verfügung.
Internationale KTM‑Website: http://www.ktm.com
10
WICHTIGE HINWEISE 3
3.1
Garantie, Gewährleistung
Die im Serviceplan vorgeschriebenen Arbeiten müssen ausschließlich in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt
durchgeführt und sowohl im Service- & Garantieheft als auch im KTM Dealer.net bestätigt werden, da sonst
jeglicher Garantieanspruch verloren geht. Bei Schäden und Folgeschäden, die durch Manipulationen und/oder
Umbauten am Fahrzeug verursacht wurden, kann keine Garantie gewährt werden.
Weiterführende Informationen zur Garantie oder Gewährleistung und deren Abwicklung entnehmen Sie bitte dem
Service- & Garantieheft.
3.2
Betriebsmittel, Hilfsstoffe
Hinweis
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht in das Grundwasser, den Boden oder die Kanalisation gelangen.
Betriebsmittel und Hilfsstoffe laut Bedienungsanleitung und Spezifikation verwenden.
3.3
Ersatzteile, Zubehör
Verwenden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nur Ersatzteile und Zubehörprodukte, die von KTM freigegeben
und/oder empfohlen sind und lassen Sie diese in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt montieren. Für andere
Produkte und daraus entstandene Schäden übernimmt KTM keine Haftung.
Einige Ersatzteile und Zubehörprodukte sind bei den jeweiligen Beschreibungen in Klammern angegeben. Ihr
autorisierter KTM‑Händler berät Sie gerne.
Die aktuellen KTM PowerParts für Ihr Fahrzeug finden Sie auf der KTM‑Website.
Internationale KTM‑Website: http://www.ktm.com
3.4
Service
Die Voraussetzung für den fehlerfreien Betrieb und die Vermeidung von vorzeitigem Verschleiß ist die Einhaltung
der in der Bedienungsanleitung genannten Service­, Pflege- und Einstellarbeiten von Motor und Fahrwerk. Eine
falsche Fahrwerksabstimmung kann Beschädigungen und Brüche an Fahrwerkskomponenten hervorrufen.
Der Einsatz des Fahrzeuges unter erschwerten Bedingungen, z. B. Sand, nasser oder schlammiger
Strecke/Gelände, kann zu deutlich erhöhtem Verschleiß an Komponenten wie Antriebsstrang, Bremsanlagen oder
Federungskomponenten führen. Darum kann eine Kontrolle oder der Austausch von Teilen schon vor Erreichen
des nächsten Serviceintervalls erforderlich sein.
Beachten Sie unbedingt die vorgeschriebenen Einfahrzeiten und Serviceintervalle. Deren genaue Einhaltung trägt
wesentlich zur Erhöhung der Lebensdauer Ihres Motorrades bei.
Bei Laufleistungs- und Zeitintervallen ist das zuerst eintretende Intervall ausschlaggebend.
3.5
Abbildungen
Die in der Anleitung dargestellten Abbildungen enthalten zum Teil Sonderausstattungen.
Zur besseren Darstellung und Erklärung können einige Teile ausgebaut oder nicht abgebildet sein. Ein Ausbau für
die jeweilige Beschreibung ist nicht immer zwingend notwendig. Beachten Sie die textlichen Angaben.
11
3 WICHTIGE HINWEISE
3.6
Kundendienst
Für Fragen zu Ihrem Fahrzeug und zu KTM steht Ihnen Ihr autorisierter KTM‑Händler gerne zur Verfügung.
Die Liste der autorisierten KTM‑Händler finden Sie auf der KTM‑Website.
Internationale KTM‑Website: http://www.ktm.com
12
FAHRZEUGANSICHT 4
4.1
Fahrzeugansicht vorn links (Symboldarstellung)
V01831-10
1
2
3
4
6
6
Kupplungshebel (
S. 17)
Kraftstofftankverschluss
Luftfilterkasten-Deckel
Seitenständer (
S. 23)
Motornummer (
S. 15)
Schalthebel (
S. 22)
13
4 FAHRZEUGANSICHT
4.2
Fahrzeugansicht hinten rechts (Symboldarstellung)
V01832-10
1
1
1
1
2
3
4
5
6
7
8
9
14
Ausschalttaste (
Hupentaste (
S. 17)
S. 18)
Lichtschalter (
S. 18)
Blinkerschalter (
Starttaste (
S. 18)
S. 19)
Not-Aus-Schalter (
Gasdrehgriff (
S. 18)
S. 17)
Handbremshebel (
S. 17)
Gabelartikelnummer (
Fußbremshebel (
S. 16)
S. 23)
Motoröl-Schauglas
Schauglas Bremsflüssigkeit hinten
SERIENNUMMERN 5
5.1
Fahrzeugidentifikationsnummer
Die Fahrzeugidentifikationsnummer
rechts eingeprägt.
1 ist auf dem Steuerkopf
401945-10
5.2
Typenschild
(alle EU‑Modelle)
Das Typenschild Europa
ist auf dem Steuerkopf vorn angebracht.
Das Typenschild Australien
ist auf dem Brustrohr vorn
angebracht.
1
2
V01808-10
5.3
Schlüsselnummer
Die Schlüsselnummer
verbinder eingeprägt.
1 für das Lenkschloss ist am Schlüssel-
402247-10
5.4
Motornummer
1
Die Motornummer
ist an der linken Motorseite oberhalb des
Kettenritzels eingeprägt.
H01047-10
15
5 SERIENNUMMERN
5.5
Gabelartikelnummer
Die Gabelartikelnummer
eingeprägt.
1 ist auf der Innenseite der Gabelfaust
401947-10
5.6
Federbein‑Artikelnummer
1
Die Federbein‑Artikelnummer
ist am Federbein‑Oberteil über
dem Einstellring zur Motorseite hin eingeprägt.
H02222-10
16
BEDIENELEMENTE 6
6.1
Kupplungshebel
1
Der Kupplungshebel
ist am Lenker links angebracht.
Die Kupplung wird hydraulisch betätigt und stellt sich automatisch
nach.
A00345-10
6.2
Handbremshebel
1
Der Handbremshebel
ist am Lenker rechts angebracht.
Mit dem Handbremshebel wird die Vorderradbremse betätigt.
E01205-10
6.3
Gasdrehgriff
Der Gasdrehgriff
1 ist am Lenker rechts angebracht.
E01206-10
6.4
Ausschalttaste
Die Ausschalttaste
1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
• Ausschalttaste in der Grundstellung – in dieser Stellung
ist der Zündstromkreis geschlossen, der Motor kann gestartet
werden.
• Ausschalttaste gedrückt – in dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbrochen, der laufende Motor geht aus, der
stehende Motor springt nicht an.
S01302-10
17
6 BEDIENELEMENTE
6.5
Hupentaste
Die Hupentaste
1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
• Hupentaste in der Grundstellung
• Hupentaste gedrückt – in dieser Stellung wird die Hupe
betätigt.
S01303-10
6.6
Lichtschalter
Der Lichtschalter
1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
Abblendlicht ein – Lichtschalter ist in der Mittelstellung. In dieser Stellung sind das Abblendlicht und
Rücklicht eingeschaltet.
Fernlicht ein – Lichtschalter ist gegen den Uhrzeigersinn gedreht. In dieser Stellung sind das Fernlicht
und Rücklicht eingeschaltet.
S01307-10
6.7
Blinkerschalter
Der Blinkerschalter
1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
Blinker aus – Blinkerschalter ist in der Mittelstellung.
Blinker links ein – Blinkerschalter ist nach links
geschwenkt.
Blinker rechts ein – Blinkerschalter ist nach rechts
geschwenkt.
S01304-10
6.8
Not-Aus-Schalter
Der Not-Aus-Schalter
1 ist am Lenker rechts angebracht.
Mögliche Zustände
Zündung aus – in dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbrochen, der laufende Motor geht aus, der
stehende Motor springt nicht an.
Zündung ein – in dieser Stellung ist der Zündstromkreis geschlossen, der Motor kann gestartet werden.
V01749-10
18
BEDIENELEMENTE 6
6.9
Starttaste
Die Starttaste
1 ist am Lenker rechts angebracht.
Mögliche Zustände
• Starttaste in der Grundstellung
• Starttaste gedrückt – in dieser Stellung wird der Startermotor betätigt.
V01749-11
6.10
Kombischalter (EXC‑F Six Days)
Der Kombischalter ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
1
STANDARD – Bei leuchtender LED 1 ist das STANDARD Mapping aktiviert.
1 TC
STANDARD mit TC – Bei leuchtender LED 1 und TC
ist das STANDARD Mapping mit der Traktionskontrolle aktiviert.
2
ADVANCED – Bei leuchtender LED 2 ist das ADVANCED Mapping aktiviert.
2 TC
ADVANCED mit TC – Bei leuchtender LED 2 und TC
ist das ADVANCED Mapping mit der Traktionskontrolle aktiviert.
Warnung
Erlöschen der Straßenzulassung und des Versicherungsschutzes Wenn der Kombischalter montiert ist, erlischt eine
ggf. vorhandene Straßenzulassung des Fahrzeuges.
H02887-01
–
Betreiben Sie das Fahrzeug ausschließlich auf abgesperrten Strecken außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs, wenn der Kombischalter montiert ist.
Mit der Taste MAP am Kombischalter kann die Motorcharakteristik
verändert werden.
Zusätzlich kann über den Kombischalter die Traktionskontrolle
aktiviert werden.
6.11
Kontrollleuchtenübersicht
Mögliche Zustände
Fernlicht‑Kontrollleuchte leuchtet blau – Fernlicht ist
eingeschaltet.
Fehlfunktion‑Kontrollleuchte leuchtet/blinkt gelb
– Die OBD hat einen Fehler in der Fahrzeugelektronik
erkannt. Verkehrsgerecht anhalten und eine autorisierte KTM-Fachwerkstatt kontaktieren.
V01752-10
Kraftstoffstand-Warnleuchte leuchtet gelb – Kraftstoffstand hat die Reservemarke erreicht.
19
6 BEDIENELEMENTE
Blinkerkontrollleuchte blinkt grün – Blinker ist eingeschaltet.
6.12
Kraftstofftankverschluss öffnen
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
–
Tanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
–
Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
–
Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
–
Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
–
Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
–
Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in
die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
–
Bewahren Sie Kraftstoff in einem geeigneten Kanister ordnungsgemäß und außerhalb der Reichweite
von Kindern auf.
Hinweis
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht in das Grundwasser, den Boden oder die Kanalisation gelangen.
–
K01334-10
20
1
Entriegelungsknopf
drücken, Kraftstofftankverschluss
gegen den Uhrzeigersinn drehen und nach oben abnehmen.
BEDIENELEMENTE 6
6.13
Kraftstofftankverschluss schließen
–
Kraftstofftankverschluss aufsetzen und im Uhrzeigersinn drehen, bis der Entriegelungsknopf
einrastet.
1
Info
Schlauch der Kraftstofftankentlüftung
legen.
2 knickfrei ver-
K01334-11
6.14
Kaltstartknopf
1
Der Kaltstartknopf
ist am Drosselklappenkörper unten angebracht.
Bei kaltem Motor und geringer Umgebungstemperatur verlängert
die elektronische Kraftstoffeinspritzung die Einspritzzeit. Um die
erhöhte Kraftstoffmenge zu verbrennen, wird dem Motor zusätzlich
Sauerstoff zugeführt, indem der Kaltstartknopf gedrückt wird.
Wenn kurz Gas gegeben und der Gasdrehgriff losgelassen wird,
oder der Gasdrehgriff nach vorn gedreht wird, springt der Kaltstartknopf in die Ausgangsposition zurück.
Info
Kontrollieren, ob der Kaltstartknopf in die Grundstellung
zurückgekehrt ist.
Mögliche Zustände
• Kaltstartknopf aktiviert – Kaltstartknopf ist bis zum Anschlag
hineingedrückt.
• Kaltstartknopf deaktiviert – Kaltstartknopf ist in Grundstellung.
H02253-10
21
6 BEDIENELEMENTE
6.15
Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube
Die Leerlaufeinstellung am Drosselklappenkörper wirkt sich stark
auf das Startverhalten, eine stabile Leerlaufdrehzahl und das
Ansprechverhalten beim Gasgeben aus.
Ein Motor mit korrekt eingestellter Leerlaufdrehzahl lässt sich
leichter starten als ein Motor mit falsch eingestellter Leerlaufdrehzahl.
Die Leerlaufdrehzahl wird mit der LeerlaufdrehzahlRegulierschraube
eingestellt.
Drehen der Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube im Uhrzeigersinn
erhöht die Leerlaufdrehzahl.
Drehen der Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube gegen den Uhrzeigersinn senkt die Leerlaufdrehzahl.
1
H02254-10
6.16
Schalthebel
Der Schalthebel
1 ist am Motor links montiert.
401950-10
Die Lage der Gänge ist aus der Abbildung ersichtlich.
Die Neutral- oder Leerlaufstellung befindet sich zwischen dem 1.
und 2. Gang.
401950-11
22
BEDIENELEMENTE 6
6.17
Fußbremshebel
1
Der Fußbremshebel
befindet sich vor der rechten Fußraste.
Mit dem Fußbremshebel wird die Hinterradbremse betätigt.
401956-10
6.18
Seitenständer
Der Seitenständer
1 ist an der linken Fahrzeugseite angebracht.
401943-10
Der Seitenständer dient zum Abstellen des Motorrades.
Info
1
Während der Fahrt muss der Seitenständer
hochgeklappt und mit dem Haltegummi
gesichert sein.
2
401944-10
6.19
Lenkschloss
1
Das Lenkschloss
ist am Steuerkopf links angebracht.
Durch das Lenkschloss kann die Lenkung gesperrt werden. Ein
Lenken und damit Fahren ist nicht mehr möglich.
S01311-10
23
6 BEDIENELEMENTE
6.20
Lenkung absperren
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
–
Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
–
Fahrzeug abstellen.
–
Den Lenker ganz nach rechts einschlagen.
–
Lenkschloss regelmäßig schmieren.
Universal Ölspray (
–
S. 166)
Schlüssel für Lenkschloss in das Lenkschloss ( S. 23) stecken, nach links drehen, eindrücken und nach rechts drehen.
Schlüssel für Lenkschloss abziehen.
Eine Lenkbewegung ist nicht mehr möglich.
400732-01
Info
Schlüssel für Lenkschloss nie im Lenkschloss stecken
lassen.
6.21
Lenkung entsperren
–
Schlüssel für Lenkschloss in das Lenkschloss ( S. 23) stecken, nach links drehen, herausziehen und nach rechts drehen. Schlüssel für Lenkschloss abziehen.
Eine Lenkbewegung ist wieder möglich.
Info
Schlüssel für Lenkschloss nie im Lenkschloss stecken
lassen.
400731-01
24
KOMBIINSTRUMENT 7
7.1
Kombiinstrument‑Übersicht
–
Mit der Taste
werden verschiedene Funktionen gesteuert.
–
Mit der Taste
werden verschiedene Funktionen gesteuert.
Info
Im Auslieferungszustand ist nur der Anzeigemodus SPEED/H
und SPEED/ODO aktiviert.
V00799-01
7.2
Aktivierung und Test
Kombiinstrument aktivieren
Das Kombiinstrument wird aktiviert, wenn eine der Tasten
gedrückt wird oder vom Raddrehzahlsensor ein Impuls kommt.
Display-Test
Zur Funktionskontrolle des Displays leuchten kurz alle Anzeigesegmente auf.
400313-01
WS (wheel size)
Nach der Funktionskontrolle des Displays wird kurz der Radumfang WS (wheel size) eingeblendet.
Info
Die Zahl 2205 entspricht dem Umfang des 21" Vorderrades mit Serienreifen.
Danach wechselt die Anzeige in den zuletzt gewählten Modus.
400314-01
7.3
Kilometer oder Meilen einstellen
Info
Wenn man die Einheit wechselt, bleibt der Wert ODO erhalten und wird entsprechend umgerechnet.
Die Werte TR1, TR2, A1, A2 und S1 werden beim Umstellen gelöscht.
Bedingung
Das Motorrad steht.
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im
Display erscheint.
–
Taste
2 - 3 Sekunden drücken.
Das Setup-Menü wird angezeigt und die aktivierten Funktionen werden eingeblendet.
–
Taste
so oft kurz drücken, bis die Anzeige Km/h / Mph blinkt.
Km/h einstellen
– Taste drücken.
400329-01
Mph einstellen
– Taste drücken.
25
7 KOMBIINSTRUMENT
–
3 - 5 Sekunden warten.
Die Einstellungen werden gespeichert.
Info
Wird 10-12 Sekunden keine Taste gedrückt oder ein
Impuls vom Raddrehzahlsensor kommt, werden die
Einstellungen automatisch gespeichert und das SetupMenü geschlossen.
7.4
Kombiinstrument einstellen
Info
Im Auslieferungszustand ist nur der Anzeigemodus SPEED/H und SPEED/ODO aktiviert.
Bedingung
Das Motorrad steht.
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im
Display erscheint.
–
Taste
2 - 3 Sekunden drücken.
Das Setup-Menü wird angezeigt und die aktivierten Funktionen werden eingeblendet.
Info
Wenn 10-12 Sekunden keine Taste gedrückt wird, werden die Einstellungen automatisch gespeichert.
Wird 20 Sekunden keine Taste gedrückt oder ein
Impuls vom Raddrehzahlsensor kommt, werden die
Einstellungen automatisch gespeichert und das
Setup-Menü geschlossen.
400318-01
–
Taste so oft kurz drücken, bis die gewünschte Funktion
blinkt.
Die gewählte Funktion blinkt.
Funktion aktivieren
– Taste drücken.
Symbol bleibt im Display erhalten und Anzeige wechselt zur nächsten Funktion.
Funktion deaktivieren
– Taste drücken.
Symbol im Display erlischt und Anzeige wechselt zur
nächsten Funktion.
26
KOMBIINSTRUMENT 7
7.5
Uhrzeit einstellen
Bedingung
Das Motorrad steht.
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige CLK rechts unten
im Display erscheint.
–
Taste
–
Stundenanzeige mit der Taste
–
3 - 5 Sekunden warten.
2 - 3 Sekunden drücken.
Stundenanzeige blinkt.
bzw. Taste
einstellen.
Das nächste Segment der Anzeige blinkt und kann eingestellt werden.
400330-01
–
Durch Drücken der Taste und der Taste können die folgenden Segmente, analog der Stundenanzeige, eingestellt werden.
Info
Die Sekunden können nur auf Null gesetzt werden.
Wird 15-20 Sekunden keine Taste gedrückt oder ein
Impuls vom Raddrehzahlsensor kommt, werden die
Einstellungen automatisch gespeichert und das SetupMenü geschlossen.
7.6
Rundenzeit abfragen
Info
Diese Funktion kann nur dann aufgerufen werden, wenn Rundenzeiten gestoppt wurden.
Bedingung
Das Motorrad steht.
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige LAP rechts unten
im Display erscheint.
–
Taste
kurz drücken.
Auf der linken Seite des Display wird LAP 1 angezeigt.
–
Die Runden 1-10 können mit der Taste
–
Die Taste
–
Taste
abgerufen werden.
3-5 Sekunden gedrückt halten.
Die Rundenzeiten werden gelöscht.
400321-01
kurz drücken.
nächster Anzeigemodus
Info
Kommt ein Impuls vom Raddrehzahlsensor, wechselt
die linke Seite des Displays in den SPEED-Modus
zurück.
27
7 KOMBIINSTRUMENT
7.7
Anzeigemodus SPEED (Geschwindigkeit)
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige SPEED links im
Display erscheint.
Im Anzeigemodus SPEED wird die aktuelle Geschwindigkeit angezeigt.
Die aktuelle Geschwindigkeit kann in Km/h oder in Mph angezeigt
werden.
Info
Länderspezifische Einstellung vornehmen.
Sobald ein Impuls vom Vorderrad kommt, wechselt die
linke Seite des Displays in den Modus SPEED und aktuelle
Geschwindigkeit wird eingeblendet.
400317-02
7.8
Anzeigemodus SPEED/H (Betriebsstunden)
Bedingung
• Das Motorrad steht.
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im
Display erscheint.
Im Anzeigemodus H werden die Betriebsstunden des Motors angezeigt.
Der Betriebsstundenzähler speichert die Gesamtfahrzeit.
400316-01
28
Info
Der Betriebsstundenzähler ist für die Einhaltung der Servicearbeiten notwendig.
Ist das Kombiinstrument beim Anfahren im Anzeigemodus
H, wechselt es automatisch in den Anzeigemodus ODO.
Der Anzeigemodus H wird während der Fahrt unterdrückt.
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Anzeige wechselt in das Setup-Menü der Funktionen.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
keine Funktion
Taste kurz
drücken.
keine Funktion
KOMBIINSTRUMENT 7
7.9
Setup-Menü
Bedingung
• Das Motorrad steht.
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im
Display erscheint.
–
Taste
2 - 3 Sekunden drücken.
Das Setup-Menü zeigt die aktivierten Funktionen an.
Info
Die Taste
so oft kurz drücken, bis die gewünschte Funktion erreicht wird.
Wenn 20 Sekunden keine Taste gedrückt wird, werden die
Einstellungen automatisch gespeichert.
400344-01
7.10
Taste kurz
drücken.
aktiviert die blinkende Anzeige und wechselt
zur nächsten Anzeige
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
keine Funktion
Taste kurz
drücken.
deaktiviert die blinkende Anzeige und wechselt
zur nächsten Anzeige
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
keine Funktion
3 - 5 Sekunden warten.
wechselt zur nächsten Anzeige ohne Veränderung
10 - 12
Sekunden
warten.
Setup-Menü startet, speichert die Einstellungen und wechselt zu H oder ODO.
Maßeinheit einstellen
Bedingung
• Das Motorrad steht.
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im
Display erscheint.
–
Taste
2 - 3 Sekunden drücken.
–
Taste
so oft kurz drücken, bis die Anzeige Km/h / Mph blinkt.
Im Maßeinheiten Modus kann die Maßeinheit umgeschaltet werden.
400329-01
Info
Wenn 5 Sekunden keine Taste gedrückt wird, werden automatisch die Einstellungen gespeichert.
Taste kurz
drücken.
Einstieg in die Auswahl, aktiviert Km/h Anzeige
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
keine Funktion
29
7 KOMBIINSTRUMENT
7.11
Taste kurz
drücken.
aktiviert Mph Anzeige
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
keine Funktion
3 - 5 Sekunden warten.
wechselt zur nächsten Anzeige, wechselt von
der Auswahl in das Setup-Menü
10 - 12
Sekunden
warten.
speichert und schließt das Setup-Menü
Anzeigemodus SPEED/CLK (Uhrzeit)
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige CLK rechts unten
im Display erscheint.
Im Anzeigemodus CLK wird die Uhrzeit angezeigt.
400319-01
7.12
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Anzeige wechselt in das Setup-Menü der Uhr.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
keine Funktion
Taste kurz
drücken.
keine Funktion
Uhrzeit einstellen
Bedingung
• Das Motorrad steht.
400319-01
30
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige CLK rechts unten
im Display erscheint.
–
Taste
2 - 3 Sekunden drücken.
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
erhöht den Wert
Taste kurz
drücken.
erhöht den Wert
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
verringert den Wert
Taste kurz
drücken.
verringert den Wert
3 - 5 Sekunden warten.
wechselt zum nächsten Wert
10 - 12
Sekunden
warten.
Verlassen von SETUP Menü
KOMBIINSTRUMENT 7
7.13
Anzeigemodus SPEED/LAP (Rundenzeit)
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige LAP rechts unten
im Display erscheint.
Im Anzeigemodus LAP können mit der Stoppuhr bis zu 10 Rundenzeiten gestoppt werden.
Info
Wenn die Rundenzeit nach dem Drücken der Taste weiter läuft, sind 9 Speicherplätze belegt.
Die Runde 10 muss mit der Taste gestoppt werden.
400320-01
7.14
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Die Stoppuhr und die Rundenzeit werden
zurückgesetzt.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Stoppt die Uhr.
Taste kurz
drücken.
Startet die Uhr, oder stoppt die laufende Rundenzeit, speichert diese und die Stoppuhr startet die nächste Runde.
Rundenzeit abfragen
Bedingung
• Das Motorrad steht.
400321-01
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige LAP rechts unten
im Display erscheint.
–
Taste
kurz drücken.
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Die Stoppuhr und die Rundenzeit werden
zurückgesetzt.
Taste kurz
drücken.
Runden von 1-10 auswählen
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
keine Funktion
Taste kurz
drücken.
nächste Rundenzeit abrufen.
31
7 KOMBIINSTRUMENT
7.15
Anzeigemodus SPEED/ODO (Odometer)
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige ODO rechts unten
im Display erscheint.
Im Anzeigemodus ODO wird die gefahrene Gesamtwegstrecke angezeigt.
400317-01
7.16
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
keine Funktion
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
keine Funktion
Taste kurz
drücken.
keine Funktion
Anzeigemodus SPEED/TR1 (Tripmaster 1)
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige TR1 rechts oben
im Display erscheint.
Der TR1 (Tripmaster 1) läuft immer mit und zählt bis 999,9.
Mit ihm kann die Streckenlänge bei Ausfahrten oder die Distanz
zwischen zwei Tankstopps gemessen werden.
TR1 ist mit A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1) und S1 (Stoppuhr
1) gekoppelt.
Info
400323-01
32
Wird 999,9 überschritten, werden die Werte TR1, A1 und
S1 automatisch auf 0,0 zurückgesetzt.
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0
gesetzt.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
keine Funktion
Taste kurz
drücken.
keine Funktion
KOMBIINSTRUMENT 7
7.17
Anzeigemodus SPEED/TR2 (Tripmaster 2)
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige TR2 rechts oben
im Display erscheint.
Der TR2 (Tripmaster 2) läuft immer mit und zählt bis 999,9.
400324-01
7.18
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Löscht Werte TR2 und A2.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Verringert Wert TR2.
Taste kurz
drücken.
Verringert Wert TR2.
Einstellen von TR2 (Tripmaster 2)
Bedingung
• Das Motorrad steht.
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige TR2 rechts oben
im Display erscheint.
–
Taste
2 - 3 Sekunden drücken, bis TR2 blinkt.
Der angezeigte Wert kann manuell mit der Taste und der
Taste eingestellt werden. Eine sehr praktische Funktion bei
Fahrten nach dem Roadbook.
400324-01
Info
Der TR2 Wert kann auch während der Fahrt manuell mit der
Taste und der Taste korrigiert werden.
Wird 999,9 überschritten, wird der Wert TR2 automatisch
auf 0,0 zurückgesetzt.
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Erhöht Wert TR2.
Taste kurz
drücken.
Erhöht Wert TR2.
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Verringert Wert TR2.
Taste kurz
drücken.
Verringert Wert TR2.
10 - 12
Sekunden
warten.
Speichert und schließt das Setup-Menü.
33
7 KOMBIINSTRUMENT
7.19
Anzeigemodus SPEED/A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1)
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige A1 rechts oben im
Display erscheint.
A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1) zeigt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Berechnungsbasis von TR1 (Tripmaster 1) und
S1 (Stoppuhr 1) an.
Die Berechnung dieses Wertes wird mit dem ersten Impuls des
Raddrehzahlsensors aktiviert und endet 3 Sekunden nach dem
letzten Impuls.
400325-01
7.20
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0
gesetzt.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
keine Funktion
Taste kurz
drücken.
keine Funktion
Anzeigemodus SPEED/A2 (Durchschnittsgeschwindigkeit 2)
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige A2 rechts oben im
Display erscheint.
A2 (Durchschnittsgeschwindigkeit 2) zeigt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Basis der aktuellen Geschwindigkeit, wenn die
Stoppuhr S2 (Stoppuhr 2) läuft.
Info
400326-01
34
Der angezeigte Wert kann von der tatsächlichen Durchschnittsgeschwindigkeit abweichen, wenn S2 nach der
Fahrt nicht gestoppt wurde.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
keine Funktion
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
keine Funktion
Taste kurz
drücken.
keine Funktion
KOMBIINSTRUMENT 7
7.21
Anzeigemodus SPEED/S1 (Stoppuhr 1)
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige S1 rechts oben im
Display erscheint.
S1 (Stoppuhr 1) zeigt die Fahrzeit auf Basis von TR1 an und läuft
weiter, sobald vom Raddrehzahlsensor ein Impuls kommt.
Die Berechnung dieses Wertes startet mit dem ersten Impuls des
Raddrehzahlsensors und endet 3 Sekunden nach dem letzten
Impuls.
400327-01
7.22
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0
gesetzt.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
keine Funktion
Taste kurz
drücken.
keine Funktion
Anzeigemodus SPEED/S2 (Stoppuhr 2)
–
Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige S2 rechts oben im
Display erscheint.
S2 (Stoppuhr 2) ist eine manuelle Stoppuhr.
Wenn S2 im Hintergrund läuft, blinkt die Anzeige S2 im Display.
400328-01
7.23
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Anzeigen von S2 und A2 werden auf 0,0
gesetzt.
Taste kurz
drücken.
nächster Anzeigemodus
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
keine Funktion
Taste kurz
drücken.
Startet oder stoppt S2.
Funktionsübersicht
Anzeige
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Taste kurz
drücken.
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Taste kurz
drücken.
Anzeigemodus SPEED/H
(Betriebsstunden)
Anzeige
wechselt
in das
Setup-Menü
der
Funktionen.
nächster
Anzeigemodus
keine Funktion
keine Funktion
3 - 5 Sekunden warten.
10 - 12
Sekunden
warten.
35
7 KOMBIINSTRUMENT
Anzeige
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Taste kurz
drücken.
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Taste kurz
drücken.
3 - 5 Sekunden warten.
10 - 12
Sekunden
warten.
Setup-Menü
keine Funktion
aktiviert die
blinkende
Anzeige und
wechselt zur
nächsten
Anzeige
keine Funktion
deaktiviert
die blinkende
Anzeige und
wechselt zur
nächsten
Anzeige
wechselt zur
nächsten
Anzeige ohne
Veränderung
Setup-Menü
startet, speichert die Einstellungen
und wechselt
zu H oder
ODO.
Maßeinheit einstellen
keine Funktion
Einstieg in
die Auswahl,
aktiviert Km/h
Anzeige
keine Funktion
aktiviert Mph
Anzeige
wechselt
zur nächsten Anzeige,
wechselt von
der Auswahl
in das SetupMenü
speichert
und schließt
das SetupMenü
Anzeigemodus SPEED/CLK
(Uhrzeit)
Anzeige
wechselt
in das
Setup-Menü
der Uhr.
nächster
Anzeigemodus
keine Funktion
keine Funktion
Uhrzeit einstellen
erhöht den
Wert
erhöht den
Wert
verringert
den Wert
verringert
den Wert
wechselt zum
nächsten
Wert
Verlassen von
SETUP Menü
Anzeigemodus SPEED/LAP
(Rundenzeit)
Die Stoppuhr
und die Rundenzeit werden zurückgesetzt.
nächster
Anzeigemodus
Stoppt die
Uhr.
Startet die
Uhr, oder
stoppt die
laufende
Rundenzeit,
speichert
diese und
die Stoppuhr startet
die nächste
Runde.
Rundenzeit
abfragen
Die Stoppuhr
und die Rundenzeit werden zurückgesetzt.
Runden von
1-10 auswählen
keine Funktion
nächste Rundenzeit abrufen.
Anzeigemodus SPEED/ODO
(Odometer)
keine Funktion
nächster
Anzeigemodus
keine Funktion
keine Funktion
Anzeigemodus SPEED/TR1
(Tripmaster 1)
Anzeigen
von TR1, A1
und S1 werden auf 0,0
gesetzt.
nächster
Anzeigemodus
keine Funktion
keine Funktion
Anzeigemodus SPEED/TR2
(Tripmaster 2)
Löscht Werte
TR2 und A2.
nächster
Anzeigemodus
Verringert
Wert TR2.
Verringert
Wert TR2.
36
KOMBIINSTRUMENT 7
Anzeige
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Taste kurz
drücken.
Taste 2 3 Sekunden
drücken.
Taste kurz
drücken.
Einstellen von
TR2 (Tripmaster 2)
Erhöht Wert
TR2.
Erhöht Wert
TR2.
Verringert
Wert TR2.
Verringert
Wert TR2.
Anzeigemodus SPEED/A1
(Durchschnittsgeschwindigkeit 1)
Anzeigen
von TR1, A1
und S1 werden auf 0,0
gesetzt.
nächster
Anzeigemodus
keine Funktion
keine Funktion
Anzeigemodus SPEED/A2
(Durchschnittsgeschwindigkeit 2)
keine Funktion
nächster
Anzeigemodus
keine Funktion
keine Funktion
Anzeigemodus SPEED/S1
(Stoppuhr 1)
Anzeigen
von TR1, A1
und S1 werden auf 0,0
gesetzt.
nächster
Anzeigemodus
keine Funktion
keine Funktion
Anzeigemodus SPEED/S2
(Stoppuhr 2)
Anzeigen von
S2 und A2
werden auf
0,0 gesetzt.
nächster
Anzeigemodus
keine Funktion
Startet oder
stoppt S2.
7.24
3 - 5 Sekunden warten.
10 - 12
Sekunden
warten.
Speichert
und schließt
das SetupMenü.
Übersicht Bedingungen und Aktivierbarkeit
Anzeige
Das Motorrad steht.
Anzeigemodus SPEED/H (Betriebsstunden)
•
Setup-Menü
•
Maßeinheit einstellen
•
Uhrzeit einstellen
•
Anzeigemodus SPEED/LAP (Rundenzeit)
Rundenzeit abfragen
•
•
Anzeigemodus SPEED/TR1 (Tripmaster 1)
•
Anzeigemodus SPEED/TR2 (Tripmaster 2)
Einstellen von TR2 (Tripmaster 2)
Menü aktivierbar
•
•
Anzeigemodus SPEED/A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1)
•
Anzeigemodus SPEED/A2 (Durchschnittsgeschwindigkeit 2)
•
Anzeigemodus SPEED/S1 (Stoppuhr 1)
•
Anzeigemodus SPEED/S2 (Stoppuhr 2)
•
37
8 INBETRIEBNAHME
8.1
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme
Gefahr
Unfallgefahr Ein verkehrsuntüchtiger Fahrer gefährdet sich und andere.
–
Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn Sie durch Alkohol, Drogen oder Medikamente verkehrsuntüchtig sind.
–
Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn Sie dazu physisch oder psychisch nicht in der Lage
sind.
Warnung
Verletzungsgefahr Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.
–
Tragen Sie bei allen Fahrten geeignete Schutzkleidung wie Helm, Stiefel, Handschuhe sowie Hose
und Jacke mit Protektoren.
–
Verwenden Sie immer Schutzkleidung, die in einwandfreiem Zustand ist und den gesetzlichen Vorgaben entspricht.
Warnung
Sturzgefahr Unterschiedliche Reifenprofile an Vorder‑ und Hinterrad beeinträchtigen das Fahrverhalten.
Unterschiedliche Reifenprofile können die Kontrolle über das Fahrzeug erheblich erschweren.
–
Stellen Sie sicher, dass Vorder- und Hinterrad nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift
sind.
Warnung
Unfallgefahr Eine unangepasste Fahrweise beeinträchtigt das Fahrverhalten.
–
Passen Sie die Fahrgeschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen und Ihrem Fahrkönnen an.
Warnung
Unfallgefahr Das Fahrzeug ist nicht für die Mitnahme eines Sozius ausgelegt.
–
Nehmen Sie keinen Sozius mit.
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn der Fußbremshebel nicht freigegeben wird, schleifen die Bremsbeläge ununterbrochen.
–
Nehmen Sie den Fuß vom Fußbremshebel, wenn Sie nicht bremsen wollen.
Warnung
Unfallgefahr Gesamtgewicht und Achslasten beeinflussen das Fahrverhalten.
–
Überschreiten Sie weder das höchstzulässige Gesamtgewicht noch die Achslasten.
Warnung
Entwendungsgefahr Unbefugt handelnde Personen gefährden sich und andere.
–
Lassen Sie das Fahrzeug nie unbeaufsichtigt, wenn der Motor läuft.
–
Sichern Sie das Fahrzeug vor dem Zugriff Unbefugter.
Info
Bedenken Sie beim Betreiben Ihres Motorrades, dass sich andere Menschen durch übermäßigen Lärm
belästigt fühlen.
–
38
Vergewissern Sie sich, dass die Arbeiten der Vorverkaufskontrolle von einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt
durchgeführt wurden.
INBETRIEBNAHME 8
Sie erhalten die Auslieferungsurkunde bei der Fahrzeugübergabe.
–
Lesen Sie vor der ersten Fahrt die gesamte Bedienungsanleitung aufmerksam durch.
–
Machen Sie sich mit den Bedienelementen vertraut.
–
Grundstellung des Kupplungshebels einstellen. (
–
Leerweg des Handbremshebels einstellen. (
–
Grundstellung des Fußbremshebels einstellen.
(
–
Grundstellung des Schalthebels einstellen.
S. 139)
–
Gewöhnen Sie sich auf einer geeigneten Fläche an das Fahrverhalten des Motorrades, bevor Sie eine
anspruchsvollere Fahrt unternehmen.
S. 94)
S. 98)
(
S. 104)
Info
Im Gelände ist es empfehlenswert, mit einer weiteren Person auf einem zweiten Fahrzeug unterwegs
zu sein, um sich gegenseitig zu helfen.
–
Versuchen Sie auch einmal möglichst langsam und im Stehen zu fahren, um mehr Gefühl für das Motorrad zu
bekommen.
–
Machen Sie keine Geländefahrten, die Ihre Fähigkeiten und Erfahrung überfordern.
–
Halten Sie während der Fahrt den Lenker mit beiden Händen fest und lassen Sie die Füße auf den Fußrasten.
–
Wenn Sie Gepäck mitnehmen, achten Sie auf eine sichere Befestigung möglichst nahe an der Fahrzeugmitte
und eine gleichmäßige Gewichtsverteilung auf Vorderrad und Hinterrad.
Info
Motorräder reagieren empfindlich auf Veränderung der Gewichtsverteilung.
–
Höchstzulässiges Gesamtgewicht und höchstzulässige Achslasten einhalten.
Vorgabe
–
Höchstzulässiges Gesamtgewicht
335 kg
Höchstzulässige Achslast vorn
145 kg
Höchstzulässige Achslast hinten
190 kg
Speichenspannung kontrollieren. (
S. 115)
Info
Die Speichenspannung muss nach einer halben Betriebsstunde kontrolliert werden.
–
Motor einfahren. (
8.2
–
S. 39)
Motor einfahren
Während der Einlaufphase die angegebene Motordrehzahl und Motorleistung nicht überschreiten.
Vorgabe
maximale Motordrehzahl
während der ersten Betriebsstunde
7.000 1/min
maximale Motorleistung
während der ersten 3 Betriebsstunden
–
≤ 75 %
Vollgasfahrten vermeiden!
39
8 INBETRIEBNAHME
8.3
Startleistung von Lithium‑Ionen‑Batterien bei niedrigen Temperaturen (alle EU‑Modelle)
Lithium-Ionen-Batterien sind wesentlich leichter als Bleibatterien, haben eine geringe Selbstentladung und bei Temperaturen über 15 °C (60 °F) mehr Startleistung. Die Startleistung von
Lithium‑Ionen‑Batterien verringert sich jedoch bei niedrigen Temperaturen mehr als bei Bleibatterien.
Es können mehrere Startversuche nötig sein. Dazu 5 Sekunden die
Starttaste drücken und zwischendurch 30 Sekunden warten. Die
Pausen sind notwendig, damit sich die entstandene Wärme in der
Lithium-Ionen-Batterie verteilen kann und die 12-V-Batterie nicht
beschädigt wird.
Wenn die geladene Lithium-Ionen-Batterie bei Temperaturen unter
15 °C (60 °F) den Starter nicht oder nur schwach durchzieht, ist
sie nicht defekt, sondern muss innerlich erwärmt werden, um die
Startleistung (Stromabgabe) zu steigern.
Die Startleistung steigt mit der Erwärmung.
402555-01
8.4
Fahrzeug auf erschwerte Einsatzbedingungen vorbereiten
Info
Der Einsatz des Fahrzeuges unter erschwerten Bedingungen, z. B. Sand, nasser oder schlammiger Strecke/Gelände, kann zu deutlich erhöhtem Verschleiß an Komponenten wie Antriebsstrang, Bremsanlagen
oder Federungskomponenten führen. Darum kann eine Kontrolle oder der Austausch von Teilen schon vor
Erreichen des nächsten Serviceintervalls erforderlich sein.
–
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen.
(
S. 82)
Info
Luftfilter ca. alle 30 Minuten kontrollieren.
–
Stecker auf Feuchtigkeit, Korrosion und festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn Feuchtigkeit, Korrosion oder Beschädigung vorhanden ist:
–
Stecker reinigen und trocknen, ggf. wechseln.
Erschwerte Einsatzbedingungen sind:
– Fahrten in trockenem Sand. (
S. 40)
–
Fahrten in nassem Sand. (
–
Fahrten bei nasser und schlammiger Strecke. (
–
Fahrten bei hohen Temperaturen oder langsame Fahrt. (
–
Fahrten bei niedrigen Temperaturen oder bei Schnee. (
8.5
S. 41)
S. 42)
S. 42)
S. 42)
Fahrzeug für Fahrten in trockenem Sand vorbereiten
–
Luftfilter-Staubschutz montieren.
Luftfilter-Staubschutz (79006920000)
Info
Montageanleitung für KTM PowerParts beachten.
102136-01
40
INBETRIEBNAHME 8
–
Luftfilter-Sandschutz montieren.
Luftfilter-Sandschutz (79006922000)
Info
Montageanleitung für KTM PowerParts beachten.
102138-01
–
Kette reinigen.
Kettenreinigungsmittel (
–
Stahlkettenrad montieren.
–
Kette schmieren.
Universal Ölspray (
S. 165)
S. 166)
–
Kühlerlamellen reinigen.
–
Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.
600868-01
8.6
Fahrzeug für Fahrten in nassem Sand vorbereiten
–
Luftfilter-Wasserschutz montieren.
Luftfilter-Wasserschutz (79006921000)
Info
Montageanleitung für KTM PowerParts beachten.
102137-01
–
Kette reinigen.
Kettenreinigungsmittel (
–
Stahlkettenrad montieren.
–
Kette schmieren.
Universal Ölspray (
S. 165)
S. 166)
–
Kühlerlamellen reinigen.
–
Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.
600868-01
41
8 INBETRIEBNAHME
8.7
Fahrzeug für Fahrten bei nasser und schlammiger Strecke vorbereiten
–
Luftfilter-Wasserschutz montieren.
Luftfilter-Wasserschutz (79006921000)
Info
Montageanleitung für KTM PowerParts beachten.
102137-01
–
Stahlkettenrad montieren.
–
Motorrad reinigen. (
–
Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.
S. 145)
600868-01
8.8
Fahrzeug für hohe Temperaturen oder langsame Fahrt vorbereiten
–
Sekundärübersetzung an die Strecke anpassen.
Info
Das Motoröl wird schnell heiß, wenn die Kupplung
wegen einer zu langen Sekundärübersetzung oft betätigt werden muss.
–
600868-01
8.9
Kette reinigen.
Kettenreinigungsmittel (
S. 165)
–
Kühlerlamellen reinigen.
–
Verbogene Kühlerlamellen vorsichtig ausrichten.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
S. 131)
Fahrzeug für niedrige Temperaturen oder Schnee vorbereiten
–
Luftfilter-Wasserschutz montieren.
Luftfilter-Wasserschutz (79006921000)
Info
Montageanleitung für KTM PowerParts beachten.
102137-01
42
FAHRANLEITUNG 9
9.1
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme
Info
Vor jeder Fahrt den Zustand des Fahrzeugs und die Betriebssicherheit kontrollieren.
Das Fahrzeug muss beim Betrieb in einem technisch einwandfreien Zustand sein.
H02217-01
–
Motorölstand kontrollieren. (
–
Elektrische Anlage kontrollieren.
–
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren.
( S. 99)
–
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren.
( S. 105)
–
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 101)
–
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 107)
–
Funktion der Bremsanlage kontrollieren.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
S. 131)
–
Kettenverschmutzung kontrollieren. (
S. 88)
–
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren.
( S. 90)
–
Kettenspannung kontrollieren. (
–
Reifenzustand kontrollieren. (
–
Reifendruck kontrollieren. (
–
Speichenspannung kontrollieren. (
S. 141)
S. 89)
S. 114)
S. 114)
S. 115)
Info
Die Speichenspannung muss regelmäßig kontrolliert
werden, da bei falscher Speichenspannung die Fahrsicherheit stark beeinträchtigt wird.
9.2
–
Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen. (
–
Gabelbeine entlüften. (
–
Luftfilter kontrollieren.
–
Einstellung und Leichtgängigkeit aller Bedienelemente kontrollieren.
–
Alle Schrauben, Muttern und Schlauchschellen regelmäßig auf
festen Sitz kontrollieren.
–
Kraftstoffvorrat kontrollieren.
S. 65)
S. 64)
Fahrzeug starten
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung, wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Hinweis
Motorschaden Hohe Drehzahlen bei kaltem Motor wirken sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
–
Fahren Sie den Motor immer mit niedriger Drehzahl warm.
43
9 FAHRANLEITUNG
–
Motorrad vom Seitenständer
nehmen und den Seitenständer mit dem Haltegummi
sichern.
–
Getriebe in Leerlaufstellung schalten.
–
Not-Aus-Schalter in die Stellung
1
2
drücken.
Bedingung
Umgebungstemperatur: < 20 °C
–
Kaltstartknopf bis zum Anschlag hineindrücken.
401944-10
(alle EU‑Modelle)
– Starttaste drücken.
Info
400733-01
Starttaste maximal 5 Sekunden drücken. Bis zum
nächsten Startversuch 30 Sekunden warten.
Bei Temperaturen unter 15 °C (60 °F) können
mehrere Startversuche nötig sein, um die
Lithium‑Ionen‑Batterie zu erwärmen und dadurch
die Startleistung zu steigern.
Während des Startvorganges leuchtet die Fehlfunktion‑Kontrollleuchte.
(EXC‑F BR)
– Starttaste drücken.
Info
Starttaste maximal 5 Sekunden drücken. Bis zum
nächsten Startversuch 30 Sekunden warten.
Während des Startvorganges leuchtet die Fehlfunktion‑Kontrollleuchte.
9.3
Traktionskontrolle aktivieren (EXC‑F Six Days)
Warnung
Erlöschen der Straßenzulassung und des Versicherungsschutzes Wenn der Kombischalter montiert ist,
erlischt eine ggf. vorhandene Straßenzulassung des Fahrzeuges.
–
Betreiben Sie das Fahrzeug ausschließlich auf abgesperrten Strecken außerhalb des öffentlichen
Straßenverkehrs, wenn der Kombischalter montiert ist.
Info
Die Traktionskontrolle reduziert übermäßigen Schlupf am Hinterrad zugunsten von mehr Kontrolle und
Vortrieb vor allem bei nassen Verhältnissen.
Bei ausgeschalteter Traktionskontrolle kann das Hinterrad bei starker Beschleunigung oder auf Oberflächen mit geringer Haftung stärker durchdrehen.
Die Traktionskontrolle kann auch während der Fahrt ein‑ oder ausgeschaltet werden.
Die zuletzt gewählte Einstellung ist nach erneutem Starten wieder aktiv.
44
FAHRANLEITUNG 9
–
Taste TC drücken, um die Traktionskontrolle ein‑ oder auszuschalten.
Vorgabe
Motordrehzahl
≤ 4.000 1/min
Die TC LED leuchtet, wenn die Traktionskontrolle aktiviert
ist.
H02885-01
9.4
Anfahren
Info
Während der Fahrt muss der Seitenständer hochgeklappt und mit dem Haltegummi gesichert sein.
–
Kupplungshebel ziehen, 1. Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und gleichzeitig vorsichtig Gas
geben.
9.5
Schalten, Fahren
Warnung
Unfallgefahr Zurückschalten bei hoher Motordrehzahl blockiert das Hinterrad und überdreht den Motor.
–
Schalten Sie bei hoher Motordrehzahl nicht in einen kleineren Gang zurück.
Info
Wenn beim Betrieb betriebsunübliche Geräusche auftreten, sofort anhalten, Motor abstellen und eine
autorisierte KTM-Fachwerkstatt kontaktieren.
Der 1. Gang stellt den Anfahr- oder Berggang dar.
–
Wenn die Verhältnisse (Steigung, Fahrsituation usw.) es erlauben, können Sie in höhere Gänge schalten. Dazu
Gas wegnehmen, gleichzeitig Kupplungshebel ziehen, nächsten Gang einlegen, Kupplungshebel freigeben
und Gas geben.
–
Nach dem Erreichen der Höchstgeschwindigkeit durch volles Aufdrehen des Gasdrehgriffes, diesen auf ¾ Gas
zurückdrehen. Die Geschwindigkeit verringert sich kaum, der Kraftstoffverbrauch geht jedoch stark zurück.
–
Geben Sie immer nur so viel Gas, wie der Motor gerade verarbeiten kann - abruptes Aufreißen des Gasdrehgriffes erhöht den Verbrauch.
–
Zum Zurückschalten bremsen und gleichzeitig Gas wegnehmen.
–
Kupplungshebel ziehen und niedrigeren Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und Gas geben
bzw. nochmals schalten.
–
Stellen Sie den Motor ab, wenn längerer Betrieb mit Leerlaufdrehzahl oder im Stand bevorsteht.
Vorgabe
≥ 2 min
–
Häufiges und längeres Schleifen der Kupplung vermeiden. Dadurch erhitzt sich das Motoröl, der Motor und
das Kühlsystem.
–
Fahren Sie mit niedriger Drehzahl anstatt mit hoher Drehzahl und schleifender Kupplung.
45
9 FAHRANLEITUNG
9.6
Abbremsen
Warnung
Unfallgefahr Zu starkes Abbremsen blockiert die Räder.
–
Passen Sie die Bremsweise der Fahrsituation und den Fahrbahnverhältnissen an.
Warnung
Unfallgefahr Ein schwammiger Druckpunkt der Vorder- oder Hinterradbremse verringert die Bremswirkung.
–
Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre
autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Nässe und Schmutz beeinträchtigen die Bremsanlage.
–
Bremsen Sie mehrmals vorsichtig ab, um die Bremsbeläge und Bremsscheiben zu trocknen und von
Schmutz zu befreien.
–
Auf sandigem, regennassem oder schlüpfrigem Untergrund soll vorwiegend die Hinterradbremse betätigt werden.
–
Der Bremsvorgang sollte immer vor Kurvenbeginn abgeschlossen sein. Schalten Sie dabei, der Geschwindigkeit entsprechend, in einen kleineren Gang.
–
Nutzen Sie bei langen Talfahrten die Bremswirkung des Motors. Schalten Sie dazu einen oder zwei Gänge
zurück, überdrehen Sie jedoch den Motor nicht. So brauchen sie wesentlich weniger zu bremsen und die
Bremsanlage wird nicht überhitzt.
9.7
Anhalten, Parken
Warnung
Entwendungsgefahr Unbefugt handelnde Personen gefährden sich und andere.
–
Lassen Sie das Fahrzeug nie unbeaufsichtigt, wenn der Motor läuft.
–
Sichern Sie das Fahrzeug vor dem Zugriff Unbefugter.
Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Berühren Sie keine Teile wie Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer oder Bremsanlage, bevor die
Fahrzeugteile abgekühlt sind.
–
Lassen Sie die Fahrzeugteile abkühlen, bevor Sie Arbeiten durchführen.
Hinweis
Brandgefahr Heiße Fahrzeugteile stellen eine Brand- und Explosionsgefahr dar.
–
Stellen Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe leicht brennbarer oder explosionsfähiger Materialien ab.
–
Lassen Sie das Fahrzeug abkühlen, bevor Sie das Fahrzeug abdecken.
46
FAHRANLEITUNG 9
Hinweis
Materialschaden Falsches Vorgehen beim Parken beschädigt das Fahrzeug.
Wenn das Fahrzeug wegrollt oder umfällt, können erhebliche Schäden entstehen.
Die Bauteile zum Abstellen des Fahrzeuges sind nur für das Fahrzeuggewicht ausgelegt.
–
Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
–
Stellen Sie sicher, dass sich niemand auf das Fahrzeug setzt, wenn das Fahrzeug auf einem Ständer geparkt
ist.
–
Motorrad abbremsen.
–
Getriebe in Leerlaufstellung schalten.
–
Ausschalttaste
–
Motorrad auf festem Untergrund abstellen.
9.8
bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis der Motor stillsteht.
Transportieren
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
–
Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
Hinweis
Brandgefahr Heiße Fahrzeugteile stellen eine Brand- und Explosionsgefahr dar.
–
Stellen Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe leicht brennbarer oder explosionsfähiger Materialien ab.
–
Lassen Sie das Fahrzeug abkühlen, bevor Sie das Fahrzeug abdecken.
–
Motor abstellen.
–
Motorrad mit Spanngurten oder anderen geeigneten Befestigungsvorrichtungen gegen Umfallen und Wegrollen sichern.
401475-01
9.9
Kraftstoff tanken
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
–
Tanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
–
Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
–
Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
–
Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
–
Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.
47
9 FAHRANLEITUNG
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
–
Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in
die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
Hinweis
Materialschaden Unzureichende Kraftstoffqualität setzt den Kraftstofffilter vorzeitig zu.
In einigen Ländern und Regionen ist die verfügbare Kraftstoffqualität und ‑sauberkeit unter Umständen nicht
ausreichend. Probleme im Kraftstoffsystem sind die Folge.
–
Tanken Sie nur sauberen Kraftstoff, der der angegebenen Norm entspricht. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Hinweis
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht in das Grundwasser, den Boden oder die Kanalisation gelangen.
–
Motor abstellen.
–
Kraftstofftankverschluss öffnen. (
–
Kraftstofftank bis maximal an das Maß
füllen.
S. 20)
A mit Kraftstoff auf-
Vorgabe
Maß
Kraftstofftankinhalt
gesamt ca.
401226-10
9,25 l
Kraftstofftankinhalt
gesamt ca.
–
48
35 mm
A
Kraftstofftankverschluss schließen. (
Superkraftstoff
bleifrei (ROZ
95) ( S. 164)
(alle EU‑Modelle)
Superkraftstoff
bleifrei Typ C (ROZ
95/RON 95/PON
91) ( S. 164)
(EXC‑F BR)
S. 21)
SERVICEPLAN 10
10.1
Zusätzliche Informationen
Alle weiterführenden Arbeiten, die sich aus den Pflichtarbeiten bzw. aus den empfohlenen Arbeiten ergeben, sind
gesondert zu beauftragen und werden gesondert verrechnet.
In Abhängigkeit von lokalen Einsatzbedingungen können in Ihrem Land abweichende Serviceintervalle gelten.
Im Zuge technischer Weiterentwicklungen können sich einzelne Serviceintervalle und Umfänge ändern. Der letztgültige Serviceplan ist immer im KTM Dealer.net hinterlegt. Ihr autorisierter KTM‑Händler berät Sie gern.
10.2
Pflichtarbeiten
alle 10 Betriebsstunden bei Sporteinsatz
alle 45 Betriebsstunden
alle 30 Betriebsstunden
alle 15 Betriebsstunden
nach 1 Betriebsstunde
Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool auslesen.
○
●
●
●
●
Funktion der elektrischen Anlage kontrollieren.
○
●
●
●
●
●
●
●
●
12-V-Batterie kontrollieren und laden.
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 101)
●
●
●
●
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 107)
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
Bremsscheiben kontrollieren. (
S. 98)
Bremsleitungen auf Beschädigung und Dichtheit kontrollieren.
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. (
Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren. (
Rahmen kontrollieren.
Schwinge kontrollieren.
(
S. 105)
S. 104)
S. 93)
(
S. 93)
●
Schwingenlager auf Spiel kontrollieren.
●
●
●
○
●
●
●
●
○
●
●
●
●
Radlager auf Spiel kontrollieren.
●
●
●
●
Radnaben kontrollieren.
●
●
●
●
○
●
●
●
○
●
●
●
●
●
●
●
●
Schwenklager auf Spiel kontrollieren.
Reifenzustand kontrollieren. (
Reifendruck kontrollieren. (
S. 114)
S. 114)
Felgenschlag kontrollieren.
Speichenspannung kontrollieren. (
S. 115)
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren. (
S. 90)
●
●
●
●
Alle beweglichen Teile (z. B. Seitenständer, Handhebel, Kette, ...) schmieren und auf
Leichtgängigkeit kontrollieren.
●
●
●
●
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren/berichtigen. (
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
Kettenspannung kontrollieren. (
○
S. 89)
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. (
Leerweg am Handbremshebel kontrollieren. (
Steuerkopflager-Spiel kontrollieren. (
S. 95)
S. 99)
S. 98)
○
S. 73)
○
Ventilspiel kontrollieren.
●
Kupplung kontrollieren.
●
Deckeldichtung und Wellendichtringe der Wasserpumpe wechseln.
●
Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsieb reinigen.
(
S. 141)
Alle Schläuche (z. B. Kraftstoff­, Kühl­, Entlüftungs­, Drainageschläuche, ...) und
Manschetten auf Risse, Dichtheit und korrekte Verlegung kontrollieren.
●
○
●
●
●
●
○
●
●
●
●
49
10 SERVICEPLAN
alle 10 Betriebsstunden bei Sporteinsatz
alle 45 Betriebsstunden
alle 30 Betriebsstunden
alle 15 Betriebsstunden
nach 1 Betriebsstunde
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
S. 130)
○
●
●
●
●
●
●
●
●
○
●
●
●
●
●
●
●
●
Kabel auf Beschädigung und knickfreie Verlegung kontrollieren.
Bowdenzüge auf Beschädigung, knickfreie Verlegung und Einstellung kontrollieren.
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen.
(
S. 82)
Glasfasergarn‑Füllung des Endschalldämpfers wechseln.
(
●
S. 84)
●
●
Gabelservice durchführen.
●
Federbeinservice durchführen.
Leicht zugängliche, sicherheitsrelevante Schrauben und Muttern auf festen Sitz kontrollieren.
○
●
●
●
●
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
○
●
●
●
●
○
●
●
●
●
●
●
●
●
○
●
●
●
●
○
●
●
●
Endkontrolle: Fahrzeug auf Verkehrssicherheit kontrollieren und Probefahrt durchführen.
○
●
●
●
●
Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool nach der Probefahrt auslesen.
○
●
●
●
●
Serviceeintrag im KTM Dealer.net durchführen.
○
●
●
●
●
Kraftstoffsieb wechseln.
(
S. 126)
S. 140)
Kraftstoffdruck kontrollieren.
Leerlaufdrehzahl kontrollieren.
Funktion des Kühlerlüfters kontrollieren.
○
einmaliges Intervall
●
periodisches Intervall
10.3
(EXC‑F Six Days)
Empfohlene Arbeiten
alle 135 Betriebsstunden
alle 70 Betriebsstunden bei Sporteinsatz
nach 20 Betriebsstunden
nach 10 Betriebsstunden
alle 12 Monate
●
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse wechseln.
●
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse wechseln.
Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln.
Steuerkopflager schmieren.
(
(
S. 96)
S. 75)
Gabelservice durchführen.
Federbeinservice durchführen.
●
●
○
○
●
Kraftstofffilter wechseln.
Motorservice durchführen, inklusive Motor Aus- und Einbau. (Zündkerze und
Zündkerzenstecker wechseln. Kolben wechseln. Zylinder kontrollieren/vermessen.
Zylinderkopf kontrollieren. Ventile, Ventilfedern und Ventilfederauflagen wechseln.
Nockenwelle und Schlepphebel kontrollieren. Pleuel, Pleuellager und Hubzapfen
wechseln. Wellendichtringe der Wasserpumpe wechseln. Getriebe und Schaltung
kontrollieren. Öldruck-Regelventil kontrollieren. Saugpumpe wechseln. Druckpumpe
und Schmiersystem kontrollieren. Steuertrieb kontrollieren. Steuerkette wechseln. Alle
Motorlager wechseln. Freilauf wechseln.)
50
●
●
SERVICEPLAN 10
○
einmaliges Intervall
●
periodisches Intervall
51
11 FAHRWERK ABSTIMMEN
11.1
Fahrwerksgrundeinstellung zum Fahrergewicht kontrollieren
Info
Bei der Fahrwerksgrundeinstellung zuerst das Federbein und danach die Gabel einstellen.
–
Um optimale Fahreigenschaften des Motorrades zu erzielen
und um Beschädigungen an Gabel, Federbein, Schwinge und
Rahmen zu vermeiden, muss die Grundeinstellung der Federungskomponenten zum Fahrergewicht passen.
–
KTM Offroad-Motorräder sind im Auslieferungszustand auf ein
Standard Fahrergewicht (mit kompletter Schutzkleidung) eingestellt.
Vorgabe
Standard Fahrergewicht
75 … 85 kg
–
Wenn das Fahrergewicht außerhalb dieses Bereiches liegt,
muss die Grundeinstellung der Federungskomponenten entsprechend angepasst werden.
–
Kleinere Gewichtsabweichungen können durch Ändern der
Federvorspannung ausgeglichen werden, bei größeren Abweichungen müssen entsprechende Federn montiert werden.
401030-01
11.2
Druckstufendämpfung Federbein
Die Druckstufendämpfung des Federbeines ist in zwei Bereiche aufgeteilt, Highspeed und Lowspeed.
High- und Lowspeed bezieht sich auf die Einfedergeschwindigkeit des Hinterrades und nicht auf die Fahrgeschwindigkeit.
Die Highspeed-Druckstufeneinstellung wirkt sich z. B. bei der Landung nach einem Sprung aus, das Hinterrad
federt dabei schnell ein.
Die Lowspeed-Druckstufeneinstellung wirkt sich z. B. bei der Fahrt über lange Bodenwellen aus, das Hinterrad
federt dabei langsam ein.
Diese zwei Bereiche sind getrennt einstellbar, der Übergang zwischen High- und Lowspeed ist jedoch fließend.
Demzufolge wirken sich Änderungen im Highspeed‑Bereich der Druckstufe auch im Lowspeed‑Bereich aus und
umgekehrt.
11.3
Druckstufendämpfung Lowspeed des Federbeins einstellen
Vorsicht
Verletzungsgefahr Teile des Federbeins werden umhergeschleudert, wenn das Federbein unsachgemäß
zerlegt wird.
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt.
–
Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Info
Die Lowspeed-Druckstufeneinstellung zeigt ihre Wirkung beim langsamen bis normalen Einfedern des
Federbeins.
52
FAHRWERK ABSTIMMEN 11
–
1
Einstellschraube
mit einem Schraubendreher bis zum letzten spürbaren Klick im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Verschraubung
–
2 nicht lösen!
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den
Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
V01809-10
Druckstufendämpfung Lowspeed
Komfort
18 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
12 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen
gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim
Einfedern.
11.4
Druckstufendämpfung Highspeed des Federbeins einstellen
Vorsicht
Verletzungsgefahr Teile des Federbeins werden umhergeschleudert, wenn das Federbein unsachgemäß
zerlegt wird.
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt.
–
Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Info
Die Highspeed-Druckstufeneinstellung zeigt ihre Wirkung beim schnellen Einfedern des Federbeins.
–
1
Einstellschraube
mit einem Gabelschlüssel bis zum
Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Verschraubung
–
V01810-10
2 nicht lösen!
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Umdrehungen
gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
Druckstufendämpfung Highspeed
Komfort
2,5 Umdrehungen
Standard
2 Umdrehungen
Sport
1 Umdrehung
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen
gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim
Einfedern.
53
11 FAHRWERK ABSTIMMEN
11.5
Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen
Vorsicht
Verletzungsgefahr Teile des Federbeins werden umhergeschleudert, wenn das Federbein unsachgemäß
zerlegt wird.
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt.
–
Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Einstellschraube
zeigersinn drehen.
–
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den
Uhrzeigersinn drehen.
1 bis zum letzten spürbaren Klick im Uhr-
Vorgabe
Zugstufendämpfung
Komfort
S01314-10
18 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
12 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen
gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim
Ausfedern.
11.6
Maß Hinterrad entlastet ermitteln
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 64)
Hauptarbeit
– Durchhanglehre in der Hinterradachse positionieren und
Abstand zur Markierung SAG am hinteren Kotflügel messen.
Durchhanglehre (00029090100)
Durchhanglehre-Pin (00029990010)
–
Wert als Maß
A notieren.
402415-10
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
54
S. 64)
FAHRWERK ABSTIMMEN 11
11.7
Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren
–
Maß
–
Das Motorrad mithilfe eines Helfers senkrecht halten.
–
Erneut mit der Durchhanglehre den Abstand zwischen Hinterradachse und der Markierung SAG am hinteren Kotflügel messen.
–
Wert als Maß
A Hinterrad entlastet ermitteln. (
S. 54)
B notieren.
Info
Der statische Durchhang ist die Differenz der Maße
und
.
A
B
–
Statischen Durchhang kontrollieren.
Statischer Durchhang
»
37 mm
Wenn der statische Durchhang kleiner oder größer als das
angegebene Maß ist:
–
Federvorspannung des Federbeins einstellen.
( S. 56)
402416-10
11.8
Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren
–
Maß
–
Mithilfe einer Person, die das Motorrad hält, setzt sich der
Fahrer mit kompletter Schutzkleidung in normaler Sitzposition
(Füße auf den Fußrasten) auf das Motorrad und wippt einige
Male auf und nieder.
–
Eine weitere Person misst nun erneut mit der Durchhanglehre
den Abstand zwischen Hinterradachse und der Markierung SAG
am hinteren Kotflügel.
–
Wert als Maß
A Hinterrad entlastet ermitteln. (
S. 54)
Die Hinterradaufhängung pendelt sich ein.
C notieren.
Info
Der Fahrtdurchhang ist die Differenz der Maße
und
.
A
C
–
Fahrtdurchhang kontrollieren.
Fahrtdurchhang
402417-10
»
110 mm
Wenn der Fahrtdurchhang vom angegebenen Maß
abweicht:
–
Fahrtdurchhang einstellen.
(
S. 57)
55
11 FAHRWERK ABSTIMMEN
11.9
Federvorspannung des Federbeins einstellen
Vorsicht
Verletzungsgefahr Teile des Federbeins werden umhergeschleudert, wenn das Federbein unsachgemäß
zerlegt wird.
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt.
–
Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Info
Bevor Sie die Federvorspannung ändern, sollten Sie sich die aktuelle Einstellung notieren - z. B. Federlänge messen.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 64)
–
Federbein ausbauen.
–
Federbein im ausgebauten Zustand gründlich reinigen.
(
S. 78)
Hauptarbeit
– Schraube
–
1 lösen.
Einstellring 2 drehen, bis die Feder vollständig entspannt ist.
Hakenschlüssel (90129051000)
Info
Wenn die Feder nicht ganz entspannt werden kann,
muss zur genauen Messung der Federlänge die Feder
ausgebaut werden.
–
Gesamte Federlänge im entspannten Zustand messen.
–
Feder durch Drehen des Einstellrings
Maß
spannen.
2 auf das vorgegebene
A
Vorgabe
Federvorspannung
10 mm
Info
In Abhängigkeit vom statischen Durchhang bzw. Fahrtdurchhang kann eine höhere oder niedrigere Federvorspannung notwendig sein.
402659-10
–
Schraube
1 festziehen.
Vorgabe
Schraube Einstellring
Federbein
Nacharbeit
– Federbein einbauen.
–
56
M5
(
5 Nm
S. 78)
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 64)
FAHRWERK ABSTIMMEN 11
11.10
Fahrtdurchhang einstellen
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 64)
–
Federbein ausbauen.
–
Federbein im ausgebauten Zustand gründlich reinigen.
(
S. 78)
Hauptarbeit
– Eine entsprechende Feder auswählen und montieren.
Vorgabe
Federrate
B00292-10
Gewicht Fahrer: 65 …
75 kg
57 … 63 N/mm
Gewicht Fahrer: 75 …
85 kg
60 … 66 N/mm
Gewicht Fahrer: 85 …
95 kg
63 … 69 N/mm
Info
Die Federrate ist an der Federaußenseite angeführt.
Kleinere Gewichtsabweichungen können durch Ändern
der Federvorspannung ausgeglichen werden.
Nacharbeit
– Federbein einbauen.
11.11
(
S. 78)
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren. (
–
Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren. (
–
Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen. (
S. 64)
S. 55)
S. 55)
S. 54)
Grundeinstellung der Gabel kontrollieren
Info
Bei der Gabel kann aus verschiedenen Gründen kein exakter Fahrtdurchhang festgelegt werden.
–
Kleinere Abweichungen des Fahrergewichtes können wie beim
Federbein durch die Federvorspannung ausgeglichen werden.
–
Wenn die Gabel öfter durchschlägt (harter Endanschlag beim
Einfedern), müssen härtere Gabelfedern montiert werden, um
Beschädigungen an Gabel und Rahmen zu vermeiden.
–
Wenn sich die Gabel nach längerem Betrieb ungewöhnlich hart
anfühlt, müssen die Gabelbeine entlüftet werden.
401000-01
57
11 FAHRWERK ABSTIMMEN
11.12
Druckstufendämpfung der Gabel einstellen
Info
Die hydraulische Druckstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Einfedern der Gabel.
(EXC‑F EU/BR)
– Weiße Einstellschraube
gersinn drehen.
1 bis zum Anschlag im Uhrzei-
Info
1
Die Einstellschraube
befindet sich am oberen
Ende des linken Gabelbeines.
Die Druckstufendämpfung befindet sich im linken
Gabelbein COMP (weiße Einstellschraube). Die Zugstufendämpfung befindet sich im rechten Gabelbein REB (rote Einstellschraube).
S03470-10
–
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den
Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
Druckstufendämpfung
Komfort
18 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
12 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Einfedern.
(EXC‑F Six Days)
– Weiße Einstellschraube
gersinn drehen.
1 bis zum Anschlag im Uhrzei-
Info
1
Die Einstellschraube
befindet sich am oberen
Ende des linken Gabelbeines.
Die Druckstufendämpfung befindet sich im linken
Gabelbein COM (weiße Einstellschraube). Die Zugstufendämpfung befindet sich im rechten Gabelbein REB (rote Einstellschraube).
S03471-10
–
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den
Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
Druckstufendämpfung
Komfort
58
18 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
12 Klicks
FAHRWERK ABSTIMMEN 11
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Einfedern.
11.13
Zugstufendämpfung der Gabel einstellen
Info
Die hydraulische Zugstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Ausfedern der Gabel.
(EXC‑F EU/BR)
– Rote Einstellschraube
sinn drehen.
1 bis zum Anschlag im Uhrzeiger-
Info
1
Die Einstellschraube
befindet sich am oberen
Ende des rechten Gabelbeines.
Die Zugstufendämpfung befindet sich im rechten
Gabelbein REB (rote Einstellschraube). Die Druckstufendämpfung befindet sich im linken Gabelbein COMP (weiße Einstellschraube).
V01754-10
–
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den
Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
Zugstufendämpfung
Komfort
18 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
12 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
(EXC‑F Six Days)
– Rote Einstellschraube
sinn drehen.
1 bis zum Anschlag im Uhrzeiger-
Info
1
Die Einstellschraube
befindet sich am oberen
Ende des rechten Gabelbeines.
Die Zugstufendämpfung befindet sich im rechten
Gabelbein REB (rote Einstellschraube). Die Druckstufendämpfung befindet sich im linken Gabelbein COM (weiße Einstellschraube).
V01753-10
–
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den
Uhrzeigersinn drehen.
59
11 FAHRWERK ABSTIMMEN
Vorgabe
Zugstufendämpfung
Komfort
18 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
12 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
11.14
Federvorspannung der Gabel einstellen (EXC‑F Six Days)
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
Hauptarbeit
– Die T-Handgriffe
sinn drehen.
S. 64)
1 bis zum Anschlag gegen den Uhrzeiger-
Die Markierung +0 fluchtet mit dem rechten Flügel.
Info
Die Einstellung nur per Hand vornehmen. Kein Werkzeug verwenden.
Die Einstellung an beiden Gabelbeinen gleichmäßig
vornehmen.
V01755-10
–
Die T-Handgriffe im Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
Federvorspannung - Preload Adjuster
Komfort
+0
Standard
+0
Sport
+3
Die T-Handgriffe rasten auf den Zahlenwerten fühlbar ein.
Info
Die Federvorspannung nur auf die Zahlenwerte einstellen, da zwischen den Zahlenwerten die Vorspannung
nicht einrastet.
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Federvorspannung,
drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Federvorspannung.
Das Einstellen der Federvorspannung hat keinen Einfluss auf die Dämpfungseinstellung der Zugstufe.
Grundsätzlich sollte jedoch bei mehr Federvorspannung
auch eine höhere Zugstufendämpfung eingestellt werden.
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
60
S. 64)
FAHRWERK ABSTIMMEN 11
11.15
Lenkerposition
(EXC‑F EU/BR)
An der oberen Gabelbrücke befinden sich 2 Bohrungen im
Abstand
zueinander.
A
Bohrungsabstand
15 mm
A
Die Bohrungen an den Lenkeraufnahmen sind im Abstand
aus der Mitte platziert.
Bohrungsabstand
B
3,5 mm
B
Die Lenkeraufnahmen können in 4 verschiedenen Positionen
montiert werden.
M00993-10
(EXC‑F Six Days)
An der oberen Gabelbrücke befinden sich 2 Bohrungen im
Abstand
zueinander.
A
Bohrungsabstand
15 mm
A
Die Bohrungen an den Lenkeraufnahmen sind im Abstand
aus der Mitte platziert.
Bohrungsabstand
B
3,5 mm
B
Die Lenkeraufnahmen können in 4 verschiedenen Positionen
montiert werden.
M00987-10
11.16
Lenkerposition einstellen
Warnung
Unfallgefahr Ein reparierter Lenker stellt ein Sicherheitsrisiko dar.
Wenn der Lenker gebogen oder gerichtet wird, ermüdet das Material. Als Folge ist ein Lenkerbruch möglich.
–
Wechseln Sie den Lenker, wenn der Lenker beschädigt oder verbogen ist.
61
11 FAHRWERK ABSTIMMEN
(EXC‑F EU/BR)
– Schrauben
entfernen. Lenkerklemmbrücken abnehmen. Lenker abnehmen und zur Seite legen.
1
Info
Bauteile durch Abdecken vor Beschädigungen
schützen.
Kabel und Leitungen nicht knicken.
–
Schrauben
–
Lenkeraufnahmen in die gewünschte Position bringen.
Schrauben
montieren und festziehen.
2 entfernen. Lenkeraufnahmen abnehmen.
2
Vorgabe
Schraube Lenkeraufnahme
M10
40 Nm
Loctite® 243™
Info
Lenkeraufnahmen links und rechts gleichmäßig
positionieren.
M00993-11
–
Lenker positionieren.
Info
Auf die korrekte Verlegung der Kabel und Leitungen
achten.
–
Lenkerklemmbrücken positionieren. Schrauben
tieren und gleichmäßig festziehen.
Vorgabe
Schraube Lenkerklemmbrücke
M8
20 Nm
Info
Auf gleichmäßige Spaltmaße achten.
62
1 mon-
FAHRWERK ABSTIMMEN 11
(EXC‑F Six Days)
– Schrauben
entfernen. Lenkerklemmbrücken abnehmen. Lenker abnehmen und zur Seite legen.
1
Info
Bauteile durch Abdecken vor Beschädigungen
schützen.
Kabel und Leitungen nicht knicken.
–
Schrauben
–
Lenkeraufnahmen in die gewünschte Position bringen.
Schrauben
montieren und festziehen.
2 entfernen. Lenkeraufnahmen abnehmen.
2
Vorgabe
Schraube Lenkeraufnahme
M10
40 Nm
Loctite® 243™
Info
Lenkeraufnahmen links und rechts gleichmäßig
positionieren.
M00987-11
–
Lenker positionieren.
Info
Auf die korrekte Verlegung der Kabel und Leitungen
achten.
–
Lenkerklemmbrücken positionieren. Schrauben
tieren und gleichmäßig festziehen.
1 mon-
Vorgabe
Schraube Lenkerklemmbrücke
M8
20 Nm
Info
Auf gleichmäßige Spaltmaße achten.
63
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.1
Motorrad mit Hubständer aufheben
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen
oder umfallen.
–
–
Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
Motorrad am Rahmen unterhalb des Motors aufheben.
Hubständer (78129955100)
401942-01
Beide Räder haben keinen Bodenkontakt.
–
12.2
Motorrad gegen Umfallen sichern.
Motorrad vom Hubständer nehmen
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
–
Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
–
Motorrad vom Hubständer nehmen.
–
Hubständer entfernen.
–
Zum Abstellen des Motorrades den Seitenständer
mit dem
Fuß bis zum Boden ausklappen und mit dem Motorrad belasten.
1
Info
Während der Fahrt muss der Seitenständer hochgeklappt und mit dem Haltegummi gesichert sein.
401943-10
12.3
Gabelbeine entlüften
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
Hauptarbeit
– Entlüftungsschrauben
S. 64)
1 lösen.
Eventuell vorhandener Überdruck aus dem Gabelinneren
entweicht.
–
Entlüftungsschrauben festziehen.
402556-10
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
64
S. 64)
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
12.4
Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Gabelschutz ausbauen. (
Hauptarbeit
– Staubmanschetten
schieben.
S. 64)
S. 65)
1 an beiden Gabelbeinen nach unten
Info
Die Staubmanschetten sollen Staub und groben
Schmutz von den Gabelinnenrohren abstreifen. Mit
der Zeit kann Schmutz hinter die Staubmanschetten
gelangen. Wird dieser Schmutz nicht entfernt, können
die dahinter liegenden Öldichtringe undicht werden.
K00070-10
Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
–
–
Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
–
Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit
Bremsenreiniger.
Staubmanschetten und Gabelinnenrohre an beiden Gabelbeinen reinigen und einölen.
Universal Ölspray (
S. 166)
–
Staubmanschetten in die Einbaulage zurückdrücken.
–
Überflüssiges Öl entfernen.
Nacharbeit
– Gabelschutz einbauen. (
12.5
S. 66)
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Schrauben
S. 64)
Gabelschutz ausbauen
–
1 entfernen und Klemme abnehmen.
Schrauben 2 am linken Gabelbein entfernen und linken
Gabelschutz abnehmen.
–
3
Schrauben
am rechten Gabelbein entfernen und rechten
Gabelschutz abnehmen.
V00332-10
65
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.6
Gabelschutz einbauen
–
Gabelschutz am linken Gabelbein positionieren.
Schrauben
montieren und festziehen.
1
Vorgabe
Restliche Schrauben
Fahrwerk
M6
10 Nm
–
Bremsleitung, Kabelstrang und Klemme positionieren. Schrauben
montieren und festziehen.
–
Gabelschutz am rechten Gabelbein positionieren. Schrauben
montieren und festziehen.
2
3
V00332-11
Vorgabe
Restliche Schrauben
Fahrwerk
12.7
M6
10 Nm
Gabelbeine ausbauen
Vorarbeit
– Ausschalttaste bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis
der Motor stillsteht.
–
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen. (
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Vorderrad ausbauen.
Hauptarbeit
– Schrauben
(
S. 125)
S. 64)
S. 110)
1 entfernen und Klemme abnehmen.
–
Kabelbinder entfernen.
–
Schrauben
–
Bremssattel mit Bremsleitung spannungsfrei zur Seite hängen.
2 entfernen und Bremssattel abnehmen.
K00545-10
(EXC‑F EU/BR)
– Schrauben
–
V01756-10
66
3 lösen. Gabelbein links entfernen.
Schrauben 4 lösen. Gabelbein rechts entfernen.
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
(EXC‑F Six Days)
– Schrauben
–
3 lösen. Gabelbein links entfernen.
Schrauben 4 lösen. Gabelbein rechts entfernen.
V01784-10
12.8
Gabelbeine einbauen
Hauptarbeit
– Gabelbeine positionieren.
Die Entlüftungsschrauben
1 sind nach vorn positioniert.
Info
Die Zugstufendämpfung befindet sich im rechten
Gabelbein REB (rote Einstellschraube). Die
Druckstufendämpfung befindet sich im linken
Gabelbein COM (weiße Einstellschraube).
Am oberen Ende der Gabelbeine sind seitlich Nuten
eingefräst. Die zweite eingefräste Nut (von oben) muss
mit der Oberkante der oberen Gabelbrücke abschließen.
402556-10
(EXC‑F EU/BR)
– Schrauben
2 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
Schrauben
M8
20 Nm
3 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten
V01756-11
(EXC‑F Six Days)
– Schrauben
M8
15 Nm
2 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
Schrauben
M8
17 Nm
3 festziehen.
Vorgabe
V01784-11
Schraube Gabelbrücke unten
M8
15 Nm
67
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
–
Bremssattel positionieren, Schrauben
ziehen.
4 montieren und fest-
Vorgabe
Schraube
Bremssattel
vorn
M8
Loctite® 243™
–
Kabelbinder montieren.
–
Bremsleitung, Kabelstrang und Klemme positionieren. Schrauben
montieren und festziehen.
K00546-10
5
Nacharbeit
– Vorderrad einbauen.
12.9
25 Nm
(
S. 111)
–
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen. (
–
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
Untere Gabelbrücke ausbauen
S. 125)
S. 126)
(EXC‑F EU/BR)
Vorarbeit
– Ausschalttaste bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis
der Motor stillsteht.
–
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen. (
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Vorderrad ausbauen.
–
Gabelbeine ausbauen.
(
S. 66)
–
Kotflügel vorn ausbauen. (
S. 76)
–
Lenkerpolster abnehmen.
(
S. 125)
S. 64)
S. 110)
Hauptarbeit
– Kabelhalter vor dem linken Kühler öffnen und Kabelstrang
lösen.
–
–
1 lösen.
Schraube 2 entfernen.
–
Obere Gabelbrücke mit Lenker abziehen und zur Seite hängen.
Schraube
Info
Bauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.
Kabel und Leitungen nicht knicken.
V01785-10
V01757-10
68
–
O-Ring
–
Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr abnehmen.
–
Oberes Steuerkopflager entfernen.
3 und Schutzring 4 entfernen.
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
12.10
Untere Gabelbrücke ausbauen
(EXC‑F Six Days)
Vorarbeit
– Ausschalttaste bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis
der Motor stillsteht.
–
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen. (
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Vorderrad ausbauen.
–
Gabelbeine ausbauen.
(
S. 66)
–
Kotflügel vorn ausbauen. (
S. 76)
–
Lenkerpolster abnehmen.
(
S. 125)
S. 64)
S. 110)
Hauptarbeit
– Kabelhalter vor dem linken Kühler öffnen und Kabelstrang
lösen.
–
–
1 entfernen.
Schraube 2 entfernen.
–
Obere Gabelbrücke mit Lenker abziehen und zur Seite hängen.
Schraube
Info
Bauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.
Kabel und Leitungen nicht knicken.
V01787-10
–
O-Ring
–
Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr abnehmen.
–
Oberes Steuerkopflager entfernen.
3 und Schutzring 4 entfernen.
V01788-10
69
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.11
Untere Gabelbrücke einbauen
(EXC‑F EU/BR)
Hauptarbeit
– Lager und Dichtelemente reinigen, auf Beschädigungen kontrollieren und fetten.
Hochviskoses Schmierfett (
S. 165)
–
Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr einsetzen. Oberes
Steuerkopflager montieren.
–
Kontrollieren, ob die Steuerkopfdichtung oben
tioniert ist.
–
Schutzring
–
Obere Gabelbrücke mit Lenker positionieren.
–
Schraube
–
Kabelstrang und Kupplungsleitung mit Kabelhalter fixieren.
–
Gabelbeine positionieren.
1 richtig posi-
2 und O-Ring 3 aufschieben.
B01605-10
4 montieren, aber noch nicht festziehen.
V01785-11
Die Entlüftungsschrauben
5 sind nach vorn positioniert.
Info
Die Zugstufendämpfung befindet sich im rechten
Gabelbein REB (rotes Einstellelement).
Die Druckstufendämpfung befindet sich im linken
Gabelbein COMP (weißes Einstellelement).
Am oberen Ende der Gabelbeine sind seitlich Nuten
eingefräst. Die zweite eingefräste Nut (von oben) muss
mit der Oberkante der oberen Gabelbrücke abschließen.
V01791-10
–
Schrauben
6 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten
V01790-10
70
M8
15 Nm
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
–
Schraube
4 festziehen.
Vorgabe
Schraube Steuerkopf
oben
–
Schraube
M20x1,5
12 Nm
M8
20 Nm
7 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelschaftrohr oben
V01789-10
–
Schrauben
8 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
M8
20 Nm
V01790-11
–
Bremssattel positionieren, Schrauben
ziehen.
9 montieren und fest-
Vorgabe
Schraube
Bremssattel
vorn
M8
25 Nm
Loctite® 243™
–
Kabelbinder montieren.
–
Bremsleitung, Kabelstrang und Klemme positionieren. Schrauben
montieren und festziehen.
V01792-10
bk
Nacharbeit
– Lenkerpolster montieren.
–
Kotflügel vorn einbauen. (
–
Vorderrad einbauen.
–
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen. (
–
Kabelstrang, Bowdenzüge, Brems- und Kupplungsleitung auf
Freigängigkeit und Verlegung kontrollieren.
–
Steuerkopflager-Spiel kontrollieren. (
S. 73)
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 64)
–
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
(
S. 77)
S. 111)
S. 125)
S. 126)
71
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.12
Untere Gabelbrücke einbauen
(EXC‑F Six Days)
Hauptarbeit
– Lager und Dichtelemente reinigen, auf Beschädigungen kontrollieren und fetten.
Hochviskoses Schmierfett (
S. 165)
–
Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr positionieren. Oberes
Steuerkopflager montieren.
–
Kontrollieren, ob die Steuerkopfdichtung oben
tioniert ist.
–
Schutzring
–
Obere Gabelbrücke mit Lenker positionieren.
–
Schraube
–
Kabelstrang und Kupplungsleitung mit Kabelhalter fixieren.
–
Gabelbeine positionieren.
1 richtig posi-
2 und O-Ring 3 montieren.
B01604-10
4 montieren, aber noch nicht festziehen.
V01787-12
Die Entlüftungsschrauben
5 sind nach vorn positioniert.
Info
Die Zugstufendämpfung befindet sich im rechten
Gabelbein REB (rotes Einstellelement). Die
Druckstufendämpfung befindet sich im linken
Gabelbein COMP (weißes Einstellelement).
Am oberen Ende der Gabelbeine sind seitlich Nuten
eingefräst. Die zweite eingefräste Nut (von oben) muss
mit der Oberkante der oberen Gabelbrücke abschließen.
V01791-10
–
Schrauben
6 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten
V01793-10
72
M8
15 Nm
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
–
Schraube
4 festziehen.
Vorgabe
Schraube Steuerkopf
oben
–
Schraube
M20x1,5
12 Nm
7 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelschaftrohr oben
V01794-10
–
Schrauben
M8
17 Nm
Loctite® 243™
8 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
M8
17 Nm
V01793-11
–
Bremssattel positionieren, Schrauben
ziehen.
9 montieren und fest-
Vorgabe
Schraube
Bremssattel
vorn
M8
25 Nm
Loctite® 243™
–
Kabelbinder montieren.
–
Bremsleitung, Kabelstrang und Klemme positionieren. Schrauben
montieren und festziehen.
V01792-10
bk
Nacharbeit
– Lenkerpolster montieren.
12.13
–
Kotflügel vorn einbauen. (
–
Vorderrad einbauen.
–
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen. (
–
Kabelstrang, Bowdenzüge, Brems- und Kupplungsleitung auf
Freigängigkeit und Verlegung kontrollieren.
–
Steuerkopflager-Spiel kontrollieren. (
S. 73)
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 64)
–
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
(
S. 77)
S. 111)
S. 125)
S. 126)
Steuerkopflager-Spiel kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Falsches Steuerkopflager-Spiel beeinträchtigt das Fahrverhalten und beschädigt Bauteile.
–
Korrigieren Sie falsches Steuerkopflager-Spiel unverzüglich. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft
Ihnen gerne.)
73
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
Info
Wird über längere Zeit mit Spiel in der Steuerkopflagerung gefahren, werden die Lager und in weiterer
Folge die Lagersitze im Rahmen beschädigt.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 64)
Hauptarbeit
– Lenker in Geradeausstellung bringen. Gabelbeine in Fahrtrichtung hin und her bewegen.
Es darf kein Spiel am Steuerkopflager spürbar sein.
»
H01167-01
–
Wenn ein spürbares Spiel vorhanden ist:
(EXC‑F EU/BR)
– Steuerkopflager-Spiel einstellen.
(
S. 74)
(EXC‑F Six Days)
– Steuerkopflager-Spiel einstellen.
(
S. 75)
Lenker über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.
Der Lenker muss sich leicht über den gesamten Lenkbereich
bewegen lassen. Es dürfen keine Raststellungen spürbar
sein.
»
Wenn Raststellungen spürbar sind:
(EXC‑F EU/BR)
– Steuerkopflager-Spiel einstellen.
(
S. 74)
(EXC‑F Six Days)
– Steuerkopflager-Spiel einstellen.
(
S. 75)
–
Steuerkopflager kontrollieren und ggf. erneuern.
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
12.14
Steuerkopflager-Spiel einstellen
S. 64)
(EXC‑F EU/BR)
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 64)
Hauptarbeit
– Schrauben
–
1 und 2 lösen.
Schraube 3 lösen und wieder festziehen.
Vorgabe
Schraube Steuerkopf
oben
K01336-10
M20x1,5
12 Nm
–
Mit einem Kunststoffhammer leicht auf die obere Gabelbrücke
klopfen, um Verspannungen zu vermeiden.
–
Schrauben
1 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
74
Schraube
2 festziehen.
M8
20 Nm
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
Vorgabe
Schraube Gabelschaftrohr oben
12.15
M8
20 Nm
Nacharbeit
– Steuerkopflager-Spiel kontrollieren. (
S. 73)
–
S. 64)
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
Steuerkopflager-Spiel einstellen
(EXC‑F Six Days)
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 64)
Hauptarbeit
– Schrauben
–
–
1 lösen.
Schraube 2 entfernen.
Schraube 3 lösen und wieder festziehen.
Vorgabe
Schraube Steuerkopf
oben
V01795-10
M20x1,5
12 Nm
–
Mit einem Kunststoffhammer leicht auf die obere Gabelbrücke
klopfen, um Verspannungen zu vermeiden.
–
Schrauben
1 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben
–
Schraube
M8
17 Nm
2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelschaftrohr oben
12.16
M8
17 Nm
Loctite® 243™
Nacharbeit
– Steuerkopflager-Spiel kontrollieren. (
S. 73)
–
S. 64)
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
Steuerkopflager schmieren
(EXC‑F EU/BR)
– Untere Gabelbrücke ausbauen.
(
S. 68)
Untere Gabelbrücke einbauen.
(
S. 70)
(EXC‑F Six Days)
– Untere Gabelbrücke ausbauen.
(
S. 69)
(
S. 72)
–
–
Untere Gabelbrücke einbauen.
H02387-01
75
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.17
Kotflügel vorn ausbauen
Vorarbeit
– Ausschalttaste bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis
der Motor stillsteht.
–
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen. (
Hauptarbeit
(EXC‑F EU/BR)
– Schrauben
S. 125)
1 entfernen.
V00340-10
–
Schrauben
2 entfernen. Kotflügel vorn abnehmen.
V00341-10
(EXC‑F Six Days)
– Schrauben
1 entfernen.
K00576-10
–
S01321-10
76
Schrauben
2 entfernen. Kotflügel vorn abnehmen.
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
12.18
Kotflügel vorn einbauen
Hauptarbeit
(EXC‑F EU/BR)
– Kotflügel vorn positionieren. Schrauben
festziehen.
1 montieren und
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrwerk
M6
10 Nm
V00340-10
–
Schrauben
2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrwerk
M6
10 Nm
V00341-10
(EXC‑F Six Days)
– Kotflügel vorn positionieren. Schrauben
festziehen.
1 montieren und
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrwerk
M6
10 Nm
K00576-10
–
Schrauben
2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrwerk
M6
10 Nm
S01321-10
Nacharbeit
– Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen. (
–
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
S. 125)
S. 126)
77
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.19
Federbein ausbauen
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 64)
Hauptarbeit
– Schraube
entfernen und das Hinterrad mit der Schwinge
so weit absenken, dass sich das Hinterrad noch drehen lässt.
Hinterrad in dieser Position fixieren.
1
–
2
Schraube
entfernen, Spritzschutz
und Federbein entfernen.
3 zur Seite drücken
V01811-10
12.20
Federbein einbauen
Hauptarbeit
– Spritzschutz
ren. Schraube
1 zur Seite drücken und Federbein positionie2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Federbein oben
–
Schraube
M12
80 Nm
Loctite® 2701™
3 montieren und festziehen.
Vorgabe
V01811-11
Schraube Federbein unten
M12
80 Nm
Loctite® 2701™
Info
Das Schwenklager für das Federbein an der Schwinge
ist teflonbeschichtet. Es darf weder mit Fett noch mit
anderen Schmierstoffen geschmiert werden. Schmierstoffe lösen die Teflonbeschichtung auf, wodurch die
Lebensdauer drastisch verkürzt wird.
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
12.21
Sitzbank abnehmen
–
S03480-10
78
Schraube
1 entfernen.
S. 64)
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
–
Sitzbank hinten anheben, zurückziehen und nach oben abnehmen.
–
Sitzbank vorn an den Bundbuchsen des Kraftstofftanks einhängen, hinten absenken und nach vorn schieben.
–
Sicherstellen, dass die Sitzbank richtig eingerastet ist.
–
Schraube
H02218-10
12.22
Sitzbank montieren
H02218-11
1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben
Fahrwerk
M6
10 Nm
S03480-10
12.23
Luftfilterkasten‑Deckel ausbauen
Bedingung
Luftfilterkasten‑Deckel gesichert.
–
Sitzbank abnehmen. (
–
Schraube
S. 78)
1 entfernen.
V01815-10
79
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
–
Luftfilterkasten‑Deckel im Bereich
und nach vorn abnehmen.
A seitlich abziehen
V01815-11
Bedingung
Luftfilterkasten‑Deckel nicht gesichert.
–
Luftfilterkasten‑Deckel im Bereich
und nach vorn abnehmen.
A seitlich abziehen
V01816-10
12.24
Luftfilterkasten‑Deckel einbauen
Bedingung
Luftfilterkasten‑Deckel gesichert.
–
Luftfilterkasten‑Deckel im Bereich
Bereich
einrasten.
A einhängen und im
B
V01815-12
–
Schraube
1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Luftfilterkasten‑Deckel
–
Sitzbank montieren. (
EJOT PT®
K60x20-Z
3 Nm
S. 79)
V01815-10
Bedingung
Luftfilterkasten‑Deckel nicht gesichert.
–
Luftfilterkasten‑Deckel im Bereich
Bereich
einrasten.
B
V01816-11
80
A einhängen und im
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
12.25
Luftfilter ausbauen
Hinweis
Motorschaden Ungefilterte Ansaugluft wirkt sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
Ohne Luftfilter gelangen Staub und Schmutz in den Motor.
–
Nehmen Sie das Fahrzeug nie ohne Luftfilter in Betrieb.
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Vorarbeit
– Luftfilterkasten‑Deckel ausbauen. (
Hauptarbeit
– Haltelasche
fernen.
–
S. 79)
1 aushängen. Luftfilter mit Luftfilterträger ent-
Luftfilter vom Luftfilterträger entfernen.
V01812-10
12.26
Luftfilter einbauen
Hauptarbeit
– Sauberen Luftfilter auf den Luftfilterträger montieren.
–
Luftfilter im Bereich
Langzeitfett (
A einfetten.
S. 165)
H02459-01
–
Luftfilter einsetzen und Haltezapfen
nieren.
–
Haltelasche
1 in Buchse B positio-
Der Luftfilter ist korrekt positioniert.
2 einhängen.
Haltezapfen 3 wird von Haltelasche 2 fixiert.
Info
V01813-10
Wenn der Luftfilter nicht korrekt montiert ist, können
Staub und Schmutz in den Motor gelangen und Schäden verursachen.
Nacharbeit
– Luftfilterkasten‑Deckel einbauen. (
S. 80)
81
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.27
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Luftfilter nicht mit Kraftstoff oder Petroleum reinigen, da diese Mittel den Schaumstoff angreifen.
Vorarbeit
– Luftfilterkasten‑Deckel ausbauen. (
–
Luftfilter ausbauen.
(
S. 79)
S. 81)
Hauptarbeit
– Luftfilter in spezieller Reinigungsflüssigkeit gründlich auswaschen und gut trocknen lassen.
Luftfilter-Reinigungsmittel (
S. 165)
Info
Luftfilter nur ausdrücken, keinesfalls auswringen.
102191-01
–
Trockenen Luftfilter mit einem hochwertigen Luftfilteröl einölen.
Öl für Schaumstoff-Luftfilter (
–
Luftfilterkasten reinigen.
–
Ansaugstutzen auf Beschädigung und festen Sitz kontrollieren.
Nacharbeit
– Luftfilter einbauen.
–
12.28
S. 165)
(
S. 81)
Luftfilterkasten‑Deckel einbauen. (
S. 80)
Luftfilterkasten‑Deckel zur Sicherung vorbereiten
Vorarbeit
– Luftfilterkasten‑Deckel ausbauen. (
Hauptarbeit
– An der Markierung
S. 79)
A ein Loch bohren.
Vorgabe
Durchmesser
6 mm
S03499-10
Nacharbeit
– Luftfilterkasten‑Deckel einbauen. (
82
S. 80)
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
12.29
Endschalldämpfer ausbauen
Warnung
Verbrennungsgefahr Die Auspuffanlage wird beim Betrieb des Fahrzeugs sehr heiß.
–
Lassen Sie die Auspuffanlage abkühlen, bevor Sie Arbeiten durchführen.
(alle EU‑Modelle)
– Feder
aushängen.
1
Federhaken (50305017000C1)
–
2
Schrauben
entfernen und Endschalldämpfer mit Katalysator abnehmen.
(EXC‑F BR)
– Feder
Federhaken (50305017000C1)
V01814-10
–
12.30
1 aushängen.
Schrauben
men.
2 entfernen und Endschalldämpfer abneh-
Endschalldämpfer einbauen
(alle EU‑Modelle)
– Katalysator im Endschalldämpfer positionieren.
S02101-10
–
Endschalldämpfer positionieren. Schrauben
aber noch nicht festziehen.
–
Feder
1 montieren,
2 einhängen.
Federhaken (50305017000C1)
–
Schrauben
1 festziehen.
Vorgabe
V01814-11
Restliche Schrauben
Fahrwerk
M6
10 Nm
83
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.31
Glasfasergarn‑Füllung des Endschalldämpfers wechseln
Warnung
Verbrennungsgefahr Die Auspuffanlage wird beim Betrieb des Fahrzeugs sehr heiß.
–
Lassen Sie die Auspuffanlage abkühlen, bevor Sie Arbeiten durchführen.
Info
Im Laufe der Zeit verflüchtigen sich die Fasern des Glasfasergarns ins Freie, der Dämpfer "brennt" aus.
Neben einem erhöhten Geräuschpegel verändert sich dadurch auch die Leistungscharakteristik.
Vorarbeit
– Endschalldämpfer ausbauen. (
S. 83)
Hauptarbeit
– Schrauben
–
1 entfernen.
Endkappe 2 mit O-Ring 3 abnehmen.
–
Alte Glasfasergarn‑Füllung entfernen.
–
Teile, die wieder verbaut werden, reinigen und auf Beschädigungen kontrollieren.
–
Neue Glasfasergarn‑Füllung
ren.
–
O-Ring auf der Endkappe montieren.
–
Endkappe positionieren.
–
Alle Schrauben montieren und festziehen.
4 im Endschalldämpfer montie-
Vorgabe
Schrauben am Endschalldämpfer
M5
7 Nm
V01734-10
Nacharbeit
– Endschalldämpfer einbauen. (
12.32
S. 83)
Kraftstofftank ausbauen
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
84
–
Tanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
–
Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
–
Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
–
Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
–
Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
–
Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in
die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
–
Bewahren Sie Kraftstoff in einem geeigneten Kanister ordnungsgemäß und außerhalb der Reichweite
von Kindern auf.
Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. (
S. 78)
Hauptarbeit
– Stecker
–
1 der Kraftstoffpumpe abstecken.
Steckverbindung 2 der Kraftstoffleitung gründlich mit Druckluft reinigen.
Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung
gelangen. Eingedrungener Schmutz verstopft das Einspritzventil!
V01824-10
–
Steckverbindung der Kraftstoffleitung trennen.
Info
Aus der Kraftstoffleitung kann ein Rest Kraftstoff auslaufen.
–
Waschkappenset
3 montieren.
Waschkappenset (81212016100)
V01825-10
–
Schrauben
–
Hupe mit Hupenhalter zur Seite hängen.
4 entfernen.
V01764-10
85
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
–
Schraube
–
Schlauch der Kraftstofftankentlüftung abziehen.
–
Beide Spoiler seitlich vom Kühler ziehen und Kraftstofftank
nach oben abnehmen.
5 mit Gummibuchse entfernen.
V01766-10
V01767-10
12.33
Kraftstofftank einbauen
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
–
Tanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
–
Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
–
Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
–
Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
–
Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
–
Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in
die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
Hauptarbeit
– Gasbowdenzug‑Verlegung kontrollieren. (
86
S. 93)
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
–
Kraftstofftank positionieren und beide Spoiler seitlich vor dem
Kühler einhängen.
–
Sicherstellen, dass keine Kabel oder Bowdenzüge eingeklemmt
oder beschädigt werden.
–
Schlauch der Kraftstofftankentlüftung aufstecken.
–
Schraube
V01767-11
1 mit Gummibuchse montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben
Fahrwerk
M6
10 Nm
V01766-11
–
Hupe mit Hupenhalter positionieren.
–
Schrauben
2 mit Bundbuchsen montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben
Fahrwerk
M6
10 Nm
V01764-11
–
Stecker
–
Waschkappenset entfernen.
–
Steckverbindung der Kraftstoffleitung gründlich mit Druckluft
reinigen.
3 der Kraftstoffpumpe anstecken.
Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung
gelangen. Eingedrungener Schmutz verstopft das Einspritzventil!
V01824-11
–
O-Ring schmieren und Steckverbindung
tung zusammenstecken.
4 der Kraftstofflei-
Info
Kabel und Kraftstoffleitung in sicherem Abstand zur
Auspuffanlage verlegen.
Nacharbeit
– Sitzbank montieren. (
S. 79)
87
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.34
Kettenverschmutzung kontrollieren
–
Kette auf grobe Verschmutzung kontrollieren.
»
Wenn die Kette stark verschmutzt ist:
–
Kette reinigen. (
S. 88)
400678-01
12.35
Kette reinigen
Warnung
Unfallgefahr Schmierstoff auf den Reifen verringert die Bodenhaftung.
–
Entfernen Sie Schmierstoffe mit einem geeigneten Reinigungsmittel von den Reifen.
Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
–
Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
–
Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Die Lebensdauer der Kette hängt zum Großteil von der Pflege ab.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 64)
Hauptarbeit
– Groben Schmutz mit weichem Wasserstrahl abspülen.
–
Verbrauchte Schmierreste mit Kettenreinigungsmittel entfernen.
Kettenreinigungsmittel (
–
S. 165)
Nach dem Trocknen Kettenspray auftragen.
Kettenspray Offroad (
S. 165)
400725-01
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
88
S. 64)
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
12.36
Kettenspannung kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Eine falsche Kettenspannung beschädigt Bauteile und führt zu Unfällen.
Wenn die Kette zu stark gespannt ist, verschleißen die Kette, das Kettenritzel, das Kettenrad sowie die
Getriebe- und Hinterradlager schneller. Einige Bauteile können bei Überlastung reißen oder brechen.
Wenn die Kette zu locker ist, kann die Kette vom Kettenritzel oder vom Kettenrad fallen. Als Folge blockiert das Hinterrad oder der Motor wird beschädigt.
–
Kontrollieren Sie die Kettenspannung regelmäßig.
–
Stellen Sie die Kettenspannung nach Vorgabe ein.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 64)
Hauptarbeit
– Kette am Ende des Kettengleitstückes nach oben ziehen und
die Kettenspannung
ermitteln.
A
Info
1
Der untere Teil der Kette
muss dabei gespannt
sein.
Bei montiertem Kettenschutz muss sich die Kette mindestens bis zum Anschlag am Kettenschutz
nach
oben ziehen lassen.
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, die
Messung an verschiedenen Stellen der Kette wiederholen.
B
Kettenspannung
»
55 … 58 mm
Wenn die Kettenspannung nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Kettenspannung einstellen. (
S. 89)
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 64)
V00354-10
12.37
Kettenspannung einstellen
Warnung
Unfallgefahr Eine falsche Kettenspannung beschädigt Bauteile und führt zu Unfällen.
Wenn die Kette zu stark gespannt ist, verschleißen die Kette, das Kettenritzel, das Kettenrad sowie die
Getriebe- und Hinterradlager schneller. Einige Bauteile können bei Überlastung reißen oder brechen.
Wenn die Kette zu locker ist, kann die Kette vom Kettenritzel oder vom Kettenrad fallen. Als Folge blockiert das Hinterrad oder der Motor wird beschädigt.
–
Kontrollieren Sie die Kettenspannung regelmäßig.
–
Stellen Sie die Kettenspannung nach Vorgabe ein.
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Kettenspannung kontrollieren. (
S. 64)
S. 89)
89
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
Hauptarbeit
– Mutter
–
–
1 lösen.
Muttern 2 lösen.
Kettenspannung durch Drehen der Einstellschrauben
und rechts einstellen.
3 links
Vorgabe
Kettenspannung
55 … 58 mm
3
Einstellschrauben
links und rechts so drehen, dass die
Markierungen am linken und rechten Kettenspanner in derselben Position zu den Referenzmarken
stehen. Damit
ist das Hinterrad korrekt ausgerichtet.
A
–
Muttern
–
Sicherstellen, dass die Kettenspanner
schrauben
anliegen.
2 festziehen.
4 an den Einstell-
3
–
Mutter
1 festziehen.
Vorgabe
Mutter Steckachse
hinten
E00330-10
M20x1,5
80 Nm
Info
Durch den großen Einstellbereich der Kettenspanner
(32 mm) können verschiedene Sekundärübersetzungen
bei gleicher Kettenlänge gefahren werden.
Die Kettenspanner
können um 180° gedreht werden.
4
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
12.38
S. 64)
Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 64)
Hauptarbeit
– Getriebe in Leerlaufstellung schalten.
–
Kette, Kettenrad und Kettenritzel auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn Kette, Kettenrad oder Kettenritzel eingelaufen sind:
–
Antriebssatz wechseln.
Info
400227-01
90
Kettenritzel, Kettenrad und Kette sollten nur
zusammen gewechselt werden.
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
–
Am oberen Teil der Kette mit dem angegebenen Gewicht
ziehen.
A
Vorgabe
Gewicht Kettenverschleißmessung
–
10 … 15 kg
B von 18 Kettenrollen am unteren Teil der
Den Abstand
Kette messen.
Info
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, die
Messung an verschiedenen Stellen der Kette wiederholen.
B
Maximaler Abstand
von
18 Kettenrollen an der
längsten Stelle der Kette
»
Wenn der Abstand
–
400987-10
272 mm
B größer ist als das angegebene Maß:
Antriebssatz wechseln.
Info
Wenn eine neue Kette montiert wird, sollten
auch das Kettenrad und Kettenritzel gewechselt
werden.
Neue Ketten nutzen sich auf einem alten, eingelaufenen Kettenrad bzw. Kettenritzel schneller ab.
–
Kettengleitschutz auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn sich die Bolzenunterkante der Kette auf Höhe oder
unter dem Kettengleitschutz befindet:
–
–
Kettengleitschutz wechseln.
Kettengleitschutz auf festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn der Kettengleitschutz locker ist:
–
Schrauben des Kettengleitschutzes festziehen.
Vorgabe
Schraube Kettengleitschutz
M6
6 Nm
Loctite® 243™
V01829-10
91
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
–
Kettengleitstück auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn sich die Bolzenunterkante der Kette auf Höhe oder
unter dem Kettengleitstück befindet:
–
–
Kettengleitstück wechseln.
Kettengleitstück auf festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn das Kettengleitstück locker ist:
–
Schraube des Kettengleitstücks festziehen.
Vorgabe
Schraube Kettengleitstück
M8
15 Nm
V01830-10
–
Kettenführung auf Verschleiß kontrollieren.
Info
Der Verschleiß ist an der Vorderseite der Kettenführung
zu erkennen.
»
Wenn der helle Teil der Kettenführung abgenutzt ist:
–
Kettenführung wechseln.
401760-01
–
Kettenführung auf festen Sitz kontrollieren.
»
Wenn die Kettenführung locker ist:
–
Schrauben der Kettenführung festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrwerk
M6
10 Nm
Restliche Muttern
Fahrwerk
M6
10 Nm
E00333-01
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
92
S. 64)
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
12.39
Rahmen kontrollieren
–
Rahmen auf Rissbildung und Verformung kontrollieren.
»
Wenn der Rahmen durch eine mechanische Krafteinwirkung Risse oder Verformungen aufweist:
–
Rahmen wechseln.
Info
Einen Rahmen, der durch eine mechanische
Krafteinwirkung beschädigt wurde, immer wechseln. Eine Reparatur am Rahmen ist seitens
KTM nicht zugelassen.
S01316-10
12.40
Schwinge kontrollieren
–
Schwinge auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung kontrollieren.
»
Wenn die Schwinge Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist:
–
Schwinge wechseln.
Info
Eine beschädigte Schwinge immer wechseln.
Eine Reparatur an der Schwinge ist seitens
KTM nicht zugelassen.
S01317-10
12.41
Gasbowdenzug‑Verlegung kontrollieren
Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. (
–
Kraftstofftank ausbauen.
S. 78)
(
S. 84)
Hauptarbeit
– Gasbowdenzug‑Verlegung kontrollieren.
Beide Gasbowdenzüge müssen nebeneinander an der Hinterseite des Lenkers, oberhalb des Kraftstofftanklagers, zum
Drosselklappenkörper verlegt sein. Beide Gasbowdenzüge
müssen hinter dem Haltegummi der Kraftstofftank‑Auflage
gesichert sein.
»
Wenn die Gasbowdenzug‑Verlegung nicht der Vorgabe entspricht:
–
Gasbowdenzug‑Verlegung korrigieren.
V01828-10
93
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
Nacharbeit
– Kraftstofftank einbauen.
12.42
(
S. 86)
–
Sitzbank montieren. (
–
Griffgummis am Lenker auf Beschädigung, Verschleiß und festen Sitz kontrollieren.
S. 79)
Griffgummi kontrollieren
Info
Die Griffgummi sind links auf eine Hülse und rechts
auf das Griffrohr des Gasdrehgriffes vulkanisiert. Die
linke Hülse ist am Lenker festgeklemmt.
Der Griffgummi kann nur mit der Hülse bzw. dem Gasrohr getauscht werden.
401197-01
»
Wenn ein Griffgummi beschädigt, verschlissen oder locker
ist:
–
–
Griffgummi wechseln.
Schraube
1 auf festen Sitz kontrollieren.
Vorgabe
Schraube Festgriff
Die Raute
M4
5 Nm
Loctite® 243™
A muss nach oben positioniert sein.
K01340-10
12.43
Grundstellung des Kupplungshebels einstellen
–
Grundstellung des Kupplungshebels mit der
Einstellschraube
an die Handgröße anpassen.
1
Info
E00842-10
94
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn gedreht
wird, entfernt sich der Kupplungshebel vom Lenker.
Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn
gedreht wird, nähert sich der Kupplungshebel dem Lenker.
Der Einstellbereich ist begrenzt.
Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und
wenden Sie keine Gewalt an.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
12.44
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren/berichtigen
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
–
Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Der Flüssigkeitsstand steigt mit zunehmendem Verschleiß der Kupplungsbelaglamellen.
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Kupplungsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.
–
Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen
Kupplung in waagrechte Position bringen.
–
Schrauben
–
1 entfernen.
Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.
–
Flüssigkeitsstand kontrollieren.
Flüssigkeitsstand unter
Behälteroberkante
»
V00456-10
4 mm
Wenn der Flüssigkeitsstand nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
S. 163)
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und
festziehen.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit
sofort mit Wasser abwaschen.
95
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.45
Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
–
Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Kupplungsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.
–
Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen
Kupplung in waagrechte Position bringen.
–
Schrauben
–
1 entfernen.
Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.
–
Entlüftungsspritze
V00456-10
4 mit der passenden Flüssigkeit füllen.
Spritze (50329050000)
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
Am Kupplungsnehmerzylinder die Schutzkappe entfernen, Entlüftungsschraube
entfernen und Entlüftungsspritze
montieren.
5
V01817-10
96
S. 163)
4
SERVICEARBEITEN FAHRWERK 12
–
Nun so lange die Flüssigkeit in das System drücken, bis sie an
den Öffnungen
des Geberzylinders blasenfrei austritt.
–
Zwischendurch Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter des Geberzylinders absaugen, um ein Überlaufen zu verhindern.
–
Entlüftungsspritze entfernen. Entlüftungsschraube montieren
und festziehen. Schutzkappe montieren.
–
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.
6
Vorgabe
Flüssigkeitsstand unter
Behälteroberkante
E00339-10
–
4 mm
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und
festziehen.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit
sofort mit Wasser abwaschen.
12.46
Motorschutz ausbauen (EXC‑F Six Days)
–
Schrauben
1 entfernen und Motorschutz abnehmen.
H01638-10
12.47
Motorschutz einbauen (EXC‑F Six Days)
–
Motorschutz hinten am Rahmen einhängen und vorn nach
oben schwenken.
–
Schrauben
1 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben
Fahrwerk
M6
10 Nm
H01638-10
97
13 BREMSANLAGE
13.1
Leerweg am Handbremshebel kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn am Handbremshebel kein Leerweg vorhanden ist, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Vorderradbremse auf.
–
Stellen Sie den Leerweg am Handbremshebel nach Vorgabe ein.
–
Handbremshebel zum Lenker drücken und Leerweg
trollieren.
Leerweg am Handbremshebel
»
A kon-
≥ 3 mm
Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Leerweg des Handbremshebels einstellen. (
S. 98)
K01343-10
13.2
Leerweg des Handbremshebels einstellen
–
Leerweg am Handbremshebel kontrollieren. (
–
Leerweg des Handbremshebels mit der Einstellschraube
einstellen.
S. 98)
1
Info
K01343-11
13.3
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn gedreht
wird, verkleinert sich der Leerweg. Der Druckpunkt entfernt sich vom Lenker.
Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn
gedreht wird, vergrößert sich der Leerweg. Der Druckpunkt nähert sich dem Lenker.
Der Einstellbereich ist begrenzt.
Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und
wenden Sie keine Gewalt an.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.
Bremsscheiben kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Abgenutzte Bremsscheiben verringern die Bremswirkung.
–
98
Stellen Sie sicher, dass abgenutzte Bremsscheiben unverzüglich gewechselt werden. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
BREMSANLAGE 13
–
Bremsscheibenstärke vorn und hinten, an mehreren Stellen
der Bremsscheibe, auf das Maß
kontrollieren.
A
Info
Durch Verschleiß reduziert sich die Stärke der Bremsscheibe im Bereich der Anlagefläche der Bremsbeläge.
Bremsscheiben - Verschleißgrenze (EXC‑F EU/BR)
400257-10
vorn
2,5 mm
hinten
3,5 mm
Bremsscheiben - Verschleißgrenze (EXC‑F Six Days)
»
–
2,5 mm
hinten
3,7 mm
Wenn die Bremsscheibenstärke unter dem Vorgabewert
liegt:
–
Bremsscheibe der Vorderradbremse wechseln.
–
Bremsscheibe der Hinterradbremse wechseln.
Bremsscheiben vorn und hinten auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung kontrollieren.
»
13.4
vorn
Wenn die Bremsscheibe Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist:
–
Bremsscheibe der Vorderradbremse wechseln.
–
Bremsscheibe der Hinterradbremse wechseln.
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die angegebene Markierung oder den angegebenen Wert sinkt,
ist die Bremsanlage undicht oder die Bremsbeläge sind abgenutzt.
–
Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre
autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder‑ und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Den am Lenker montierten Bremsausgleichsbehälter in waagerechte Position bringen.
–
Bremsflüssigkeitsstand am Schauglas
»
1 kontrollieren.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die Markierung
gesunken ist:
–
A
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen.
( S. 100)
V01775-10
99
13 BREMSANLAGE
13.5
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die angegebene Markierung oder den angegebenen Wert sinkt,
ist die Bremsanlage undicht oder die Bremsbeläge sind abgenutzt.
–
Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre
autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
–
Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder‑ und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.
Vorarbeit
– Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (
100
S. 101)
BREMSANLAGE 13
Hauptarbeit
– Den am Lenker montierten Bremsausgleichsbehälter in waagerechte Position bringen.
–
–
–
1 entfernen.
Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.
Bremsflüssigkeit bis zum Maß A auffüllen.
Schrauben
Vorgabe
A
Maß
(Bremsflüssigkeitsstand unter Behälteroberkante)
5 mm
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
S. 163)
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und
festziehen.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit
sofort mit Wasser abwaschen.
V01770-10
13.6
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Abgenutzte Bremsbeläge verringern die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich gewechselt werden. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke
Mindestbelagstärke
»
13.7
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln.
( S. 101)
Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.
»
E00342-10
≥ 1 mm
Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
–
–
A
A kontrollieren.
Sind Beschädigungen oder Risse zu erkennen:
–
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln.
( S. 101)
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unsachgemäßem Service aus.
–
Stellen Sie sicher, dass Servicearbeiten und Reparaturen fachgerecht durchgeführt werden. (Ihre
autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
101
13 BREMSANLAGE
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
–
Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder‑ und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
–
Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
–
Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.
Warnung
Unfallgefahr Nicht zugelassene Bremsbeläge verändern die Bremswirkung.
Nicht alle Bremsbeläge sind für KTM‑Motorräder geprüft und zugelassen. Aufbau und Reibwert der
Bremsbeläge und damit auch die Bremsleistung können stark von den Originalbremsbelägen abweichen.
Wenn Bremsbeläge verwendet werden, die von der Erstausrüstung abweichen, ist eine Übereinstimmung
mit der Originalzulassung nicht gewährleistet. Das Fahrzeug entspricht in diesem Fall nicht mehr dem
Auslieferungszustand und die Garantie erlischt.
–
Verwenden Sie nur Bremsbeläge, die von KTM freigegeben und empfohlen sind.
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.
–
Den am Lenker montierten Bremsausgleichsbehälter in waagerechte Position bringen.
–
Schrauben
–
–
V01772-10
102
1 entfernen.
Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.
Bremssattel mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um
die Bremskolben zurückzudrücken. Sicherstellen, dass keine
Bremsflüssigkeit aus dem Bremsausgleichsbehälter überläuft,
ggf. absaugen.
BREMSANLAGE 13
Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken der Bremskolben der Bremssattel nicht gegen die Speichen gedrückt
wird.
–
Federstecker
entfernen, Bolzen
Bremsbeläge entfernen.
–
Bremssattel und Bremssattelträger reinigen.
–
Federblech
im Bremssattel und Gleitblech
sattelträger auf richtigen Sitz kontrollieren.
–
Neue Bremsbeläge einsetzen, Bolzen einsetzen und Federstecker montieren.
4
5 herausziehen und
E00344-10
6
7 im Brems-
100397-01
Info
Bremsbeläge immer satzweise wechseln.
–
Handbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an
der Bremsscheibe anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
E00345-10
103
13 BREMSANLAGE
–
Bremsflüssigkeitsstand auf das Maß
A berichtigen.
Vorgabe
A
Maß
(Bremsflüssigkeitsstand unter Behälteroberkante)
5 mm
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
2
S. 163)
3 positionieren. Schrauben 1
Deckel
mit Membran
montieren und festziehen.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit
sofort mit Wasser abwaschen.
V01770-10
13.8
Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn am Fußbremshebel kein Leerweg vorhanden ist, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf.
–
Stellen Sie den Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe ein.
–
Feder
–
Fußbremshebel zwischen Endanschlag und Anlage zum Fußbremszylinderkolben hin und her bewegen und Leerweg
kontrollieren.
1 aushängen.
A
Vorgabe
Leerweg am Fußbremshebel
»
–
13.9
Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
402026-10
3 … 5 mm
Feder
Grundstellung des Fußbremshebels einstellen.
( S. 104)
1 einhängen.
Grundstellung des Fußbremshebels einstellen
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn am Fußbremshebel kein Leerweg vorhanden ist, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf.
–
104
Stellen Sie den Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe ein.
BREMSANLAGE 13
–
–
1 aushängen.
Mutter 4 lösen und mit Druckstange 5 zurückdrehen, bis
Feder
der maximale Leerweg vorhanden ist.
–
Zur individuellen Anpassung der Grundstellung des Fußbremshebels Mutter
lösen und Schraube
entsprechend drehen.
2
3
Info
Der Einstellbereich ist begrenzt.
–
5
A
Druckstange
entsprechend drehen, bis der Leerweg
vorhanden ist. Gegebenenfalls Grundstellung des Fußbremshebels anpassen.
Vorgabe
Leerweg am Fußbremshebel
–
Schraube
3 … 5 mm
3 gegenhalten und Mutter 2 festziehen.
Vorgabe
Mutter Fußbremshebelanschlag
K00563-10
–
Druckstange
M8
20 Nm
5 gegenhalten und Mutter 4 festziehen.
Vorgabe
Restliche Muttern
Fahrwerk
–
13.10
Feder
M6
10 Nm
1 einhängen.
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die angegebene Markierung oder den angegebenen Wert sinkt,
ist die Bremsanlage undicht oder die Bremsbeläge sind abgenutzt.
–
Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre
autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder‑ und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Fahrzeug senkrecht stellen.
–
Bremsflüssigkeitsstand am Schauglas
»
1 kontrollieren.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die Markierung
gesunken ist:
–
A
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen.
( S. 106)
V01818-10
105
13 BREMSANLAGE
13.11
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die angegebene Markierung oder den angegebenen Wert sinkt,
ist die Bremsanlage undicht oder die Bremsbeläge sind abgenutzt.
–
Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre
autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
–
Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder‑ und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.
Vorarbeit
– Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (
106
S. 107)
BREMSANLAGE 13
Hauptarbeit
– Fahrzeug senkrecht stellen.
–
–
1 mit Membran 2 und O-Ring entfernen.
Bremsflüssigkeit bis zur Markierung A auffüllen.
Schraubdeckel
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
S. 163)
Schraubdeckel mit Membran und O-Ring montieren.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit
sofort mit Wasser abwaschen.
K01347-10
13.12
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Abgenutzte Bremsbeläge verringern die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich gewechselt werden. (Ihre autorisierte
KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke
Mindestbelagstärke
»
13.13
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln.
( S. 107)
Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.
»
E00349-10
≥ 1 mm
Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
–
–
A
A kontrollieren.
Sind Beschädigungen oder Risse zu erkennen:
–
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln.
( S. 107)
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln
Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unsachgemäßem Service aus.
–
Stellen Sie sicher, dass Servicearbeiten und Reparaturen fachgerecht durchgeführt werden. (Ihre
autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
107
13 BREMSANLAGE
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
–
Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
–
Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder‑ und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
–
Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
–
Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.
Warnung
Unfallgefahr Nicht zugelassene Bremsbeläge verändern die Bremswirkung.
Nicht alle Bremsbeläge sind für KTM‑Motorräder geprüft und zugelassen. Aufbau und Reibwert der
Bremsbeläge und damit auch die Bremsleistung können stark von den Originalbremsbelägen abweichen.
Wenn Bremsbeläge verwendet werden, die von der Erstausrüstung abweichen, ist eine Übereinstimmung
mit der Originalzulassung nicht gewährleistet. Das Fahrzeug entspricht in diesem Fall nicht mehr dem
Auslieferungszustand und die Garantie erlischt.
–
Verwenden Sie nur Bremsbeläge, die von KTM freigegeben und empfohlen sind.
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.
–
Fahrzeug senkrecht stellen.
–
Schraubdeckel
–
Bremskolben in die Grundstellung zurückdrücken und sicherstellen, dass keine Bremsflüssigkeit aus dem Bremsausgleichsbehälter überläuft, ggf. absaugen.
1 mit Membran 2 und O-Ring entfernen.
Info
V01774-10
108
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken des
Bremskolbens der Bremssattel nicht gegen die
Speichen gedrückt wird.
BREMSANLAGE 13
–
Federstecker
entfernen, Bolzen
Bremsbeläge entfernen.
–
Bremssattel und Bremssattelträger reinigen.
–
Federblech
im Bremssattel und Gleitblech
sattelträger auf richtigen Sitz kontrollieren.
–
Neue Bremsbeläge einsetzen, Bolzen einsetzen und Federstecker montieren.
3
4 herausziehen und
E00351-10
5
6 im Brems-
E00352-10
Info
Bremsbeläge immer satzweise wechseln.
–
Fußbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an
der Bremsscheibe anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
–
Bremsflüssigkeitsstand bis zur Markierung
E00353-01
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
Schraubdeckel
A berichtigen.
S. 163)
1 mit Membran 2 und O-Ring montieren.
Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit
sofort mit Wasser abwaschen.
K01347-10
109
14 RÄDER, REIFEN
14.1
Vorderrad ausbauen
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 64)
Hauptarbeit
– Bremssattel mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um die
Bremskolben zurückzudrücken.
Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken der Bremskolben der Bremssattel nicht gegen die Speichen gedrückt
wird.
V00363-10
–
–
–
1 einige Umdrehungen lösen.
Schrauben 2 lösen.
Auf die Schraube 1 drücken, um die Steckachse aus der
Schraube
Gabelfaust zu schieben.
–
Schraube
1 entfernen.
V00364-10
Warnung
Unfallgefahr Beschädigte Bremsscheiben verringern
die Bremswirkung.
–
–
V00365-10
Legen Sie das Rad immer so ab, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.
Vorderrad halten und Steckachse entfernen. Vorderrad aus der
Gabel nehmen.
Info
Handbremshebel bei ausgebautem Vorderrad nicht
betätigen.
–
H00934-10
110
Distanzbuchsen
3 entfernen.
RÄDER, REIFEN 14
14.2
Vorderrad einbauen
Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
–
Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
–
Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.
–
Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist:
–
–
Radlager vorn wechseln.
1
Wellendichtringe
und Lauffläche
reinigen und fetten.
Langzeitfett (
H00935-10
A der Distanzbuchsen
S. 165)
–
Distanzbuchsen einsetzen.
–
Steckachse reinigen und leicht fetten.
Langzeitfett (
–
S. 165)
Vorderrad positionieren und Steckachse einsetzen.
Bremsbeläge sind korrekt positioniert.
–
Schraube
2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Steckachse
vorn
V00364-11
M20x1,5
35 Nm
–
Handbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an
der Bremsscheibe anliegen.
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
Vorderradbremse betätigen und Gabel einige Male kräftig einfedern.
S. 64)
Die Gabelbeine richten sich aus.
–
Schrauben
3 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelfaust
14.3
M8
15 Nm
Hinterrad ausbauen
Vorarbeit
– Motorrad mit Hubständer aufheben. (
S. 64)
111
14 RÄDER, REIFEN
Hauptarbeit
– Bremssattel mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um den
Bremskolben zurückzudrücken.
Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken des
Bremskolbens der Bremssattel nicht gegen die
Speichen gedrückt wird.
–
–
1 entfernen.
Kettenspanner 2 abnehmen. Steckachse 3 nur so weit herMutter
ausziehen, dass sich das Hinterrad nach vorn schieben lässt.
–
Hinterrad so weit wie möglich nach vorn schieben. Kette vom
Kettenrad nehmen.
Info
Bauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.
V00366-10
Warnung
Unfallgefahr Beschädigte Bremsscheiben verringern
die Bremswirkung.
–
–
Legen Sie das Rad immer so ab, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.
Hinterrad halten und Steckachse entfernen. Hinterrad aus der
Schwinge nehmen.
Info
Fußbremshebel bei ausgebautem Hinterrad nicht betätigen.
–
Distanzbuchsen
4 entfernen.
H03002-10
14.4
Hinterrad einbauen
Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
112
–
Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
–
Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.
RÄDER, REIFEN 14
Hauptarbeit
– Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist:
–
–
Radlager hinten wechseln.
1
Wellendichtringe
und Lauffläche
reinigen und fetten.
Langzeitfett (
H03001-10
A der Distanzbuchsen
S. 165)
–
Distanzbuchsen einsetzen.
–
Steckachse reinigen und leicht fetten.
Langzeitfett (
S. 165)
–
Hinterrad positionieren und Steckachse
–
Kette auflegen.
–
Kettenspanner
positionieren. Mutter
noch nicht festziehen.
–
Sicherstellen, dass die Kettenspanner
schrauben
anliegen.
–
Kettenspannung kontrollieren. (
–
Mutter
2 einsetzen.
Bremsbeläge sind korrekt positioniert.
V00367-10
3
4 montieren, aber
3 an den Einstell-
5
S. 89)
4 festziehen.
Vorgabe
Mutter Steckachse
hinten
M20x1,5
80 Nm
Info
Durch den großen Einstellbereich der Kettenspanner
(32 mm) können verschiedene Sekundärübersetzungen
bei gleicher Kettenlänge gefahren werden.
Die Kettenspanner
können um 180° gedreht werden.
3
–
V00368-10
Fußbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an
der Bremsscheibe anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
Nacharbeit
– Motorrad vom Hubständer nehmen. (
S. 64)
113
14 RÄDER, REIFEN
14.5
Reifenzustand kontrollieren
Info
Nur von KTM freigegebene und/oder empfohlene Reifen montieren.
Andere Reifen können sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken.
Reifentyp, Reifenzustand und Reifendruck beeinflussen das Fahrverhalten des Motorrades.
Vorder- und Hinterrad dürfen nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift sein.
Abgefahrene Reifen wirken sich besonders auf nassem Untergrund ungünstig auf das Fahrverhalten aus.
–
Vorder- und Hinterreifen auf Schnitte, eingefahrene Gegenstände und andere Beschädigungen kontrollieren.
»
Wenn der Reifen Schnitte, eingefahrene Gegenstände oder
andere Beschädigungen aufweist:
–
–
Reifen wechseln.
Profiltiefe kontrollieren.
Info
Beachten Sie die gesetzliche landesspezifische Mindestprofiltiefe.
400602-10
Mindestprofiltiefe
»
Wenn die Mindestprofiltiefe unterschritten ist:
–
–
≥ 2 mm
Reifen wechseln.
Reifenalter kontrollieren.
Info
Das Herstellungsdatum der Reifen ist üblicherweise in
der Reifenbeschriftung enthalten und wird mit den letzten vier Ziffern der DOT Bezeichnung gekennzeichnet.
Die ersten beiden Ziffern weisen auf die Herstellungswoche und die letzten beiden Ziffern auf das Herstellungsjahr hin.
KTM empfiehlt einen Wechsel der Reifen, unabhängig
vom tatsächlichen Verschleiß, spätestens nach 5 Jahren.
H01144-01
»
Wenn der Reifen älter als 5 Jahre ist:
–
14.6
Reifen wechseln.
Reifendruck kontrollieren
Info
Zu geringer Reifendruck führt zu abnormalem Verschleiß und zur Überhitzung des Reifens.
Richtiger Reifendruck gewährleistet optimalen Fahrkomfort und maximale Lebensdauer des Reifens.
114
RÄDER, REIFEN 14
–
Schutzkappe entfernen.
–
Reifendruck bei kalten Reifen kontrollieren.
Reifendruck Gelände
vorn
1,0 bar
hinten
1,0 bar
Reifendruck Straße
400695-01
»
14.7
2,0 bar
hinten
2,0 bar
Wenn der Reifendruck nicht mit der Vorgabe
übereinstimmt:
–
–
vorn
Reifendruck berichtigen.
Schutzkappe montieren.
Speichenspannung kontrollieren
Warnung
Unfallgefahr Falsch gespannte Speichen beeinträchtigen das Fahrverhalten und führen zu Folgeschäden.
Wenn die Speichen zu fest gespannt sind, reißen die Speichen durch Überlastung. Wenn die Speichen
zu locker gespannt sind, bildet sich ein Seiten- oder Höhenschlag im Rad. Als Folge lockern sich weitere
Speichen.
–
Kontrollieren Sie die Speichenspannung regelmäßig, insbesondere an einem neuen Fahrzeug. (Ihre
autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
–
Mit der Klinge eines Schraubendrehers jede Speiche kurz
anschlagen.
Info
Die Tonfrequenz ist abhängig von der Speichenlänge
und vom Speichendurchmesser.
Kommt es zu unterschiedlichen Tonfrequenzen an den
einzelnen gleichlangen und gleichdicken Speichen,
deutet das auf eine unterschiedliche Speichenspannung hin.
400694-01
Es muss ein heller Ton erklingen.
»
Wenn die Speichenspannung unterschiedlich ist:
–
–
Speichenspannung korrigieren.
Speichendrehmoment kontrollieren.
Vorgabe
Speichennippel Vorderrad
M4,5
5 Nm
Speichennippel Hinterrad
M4,5
5 Nm
Drehmomentschlüsselkit (58429094000)
115
15 ELEKTRIK
15.1
12-V-Batterie ausbauen
Hinweis
Umweltgefährdung 12‑V‑Batterien enthalten umweltschädliche Stoffe.
–
Entsorgen Sie 12‑V‑Batterien nicht im Hausmüll.
–
Geben Sie 12‑V‑Batterien bei einer Rücknahmestelle für Altbatterien ab.
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Vorarbeit
– Ausschalttaste bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis
der Motor stillsteht.
–
Sitzbank abnehmen. (
S. 78)
Hauptarbeit
(alle EU‑Modelle)
Warnung
Verletzungsgefahr 12‑V‑Batterien enthalten
schädliche Substanzen.
V01776-10
–
Bewahren Sie 12‑V‑Batterien außerhalb der
Reichweite von Kindern auf.
–
Halten Sie Funken und offene Flammen von
12‑V‑Batterien fern.
–
Laden Sie 12‑V‑Batterien nur in gut belüfteten
Räumen.
–
Halten Sie einen Mindestabstand zu brennbaren Stoffen ein, wenn Sie 12‑V‑Batterien
laden.
Mindestabstand
–
Laden Sie tiefentladene 12‑V‑Batterien nicht,
wenn die Mindestspannung bereits unterschritten ist.
Mindestspannung vor
Ladebeginn
–
–
–
9V
Entsorgen Sie 12‑V‑Batterien ordnungsgemäß,
die die Mindestspannung unterschritten haben.
1 von der 12-V-Batterie trennen.
Pluspolabdeckung 2 zurückziehen und Pluskabel von der
Minuskabel
12-V-Batterie trennen.
116
1m
ELEKTRIK 15
(EXC‑F BR)
Warnung
Verletzungsgefahr Batteriesäure und Batteriegase
verursachen schwere Verätzungen.
–
–
–
Bewahren Sie 12‑V‑Batterien außerhalb der
Reichweite von Kindern auf.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine
Schutzbrille.
–
Vermeiden Sie den Kontakt mit Batteriesäure
und Batteriegasen.
–
Halten Sie Funken oder offene Flammen von
der 12‑V‑Batterie fern.
–
Laden Sie 12-V-Batterien nur in gut belüfteten
Räumen.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende
Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen mindestens 15 Minuten
mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt
auf, wenn Batteriesäure oder Batteriegase in
die Augen gelangt sind.
1 von der 12-V-Batterie trennen.
Pluspolabdeckung 2 zurückziehen und Pluskabel von der
Minuskabel
12-V-Batterie trennen.
–
Startrelais
und Sicherungskasten
abziehen und zur Seite hängen.
–
Kabelstrang
Seite hängen.
3
4 vom Batteriefach
V01777-10
5 aushängen, die Relais 6 abstecken und zur
V01778-10
117
15 ELEKTRIK
–
Schraube
–
12-V-Batterie nach oben entfernen.
7 entfernen und Batteriefach aushängen.
V01779-10
15.2
12-V-Batterie einbauen
Hauptarbeit
– 12-V-Batterie mit den Polen nach vorn in das Batteriefach einsetzen und mit dem Haltebügel
fixieren.
1
(alle EU‑Modelle)
12-V-Batterie (HJTZ5S-FP-C) (
S. 158)
(EXC‑F BR)
12-V-Batterie (YTX5L-BS) (
V01779-11
–
Schraube
S. 158)
2 montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben
Fahrwerk
M6
10 Nm
–
Die Relais
3 montieren und Kabelstrang 4 einhängen.
–
Startrelais
5 und Sicherungskasten 6 montieren.
V01778-11
V01777-11
118
ELEKTRIK 15
–
Pluskabel mit der 12-V-Batterie verbinden.
Vorgabe
Schraube Batteriepol
M5
2,5 Nm
Info
A muss unter der Schraube 7
8 mit den Krallen zum Batterie-
Die Kontaktscheibe
und dem Kabelschuh
pol montiert werden.
–
Pluspolabdeckung
–
Minuskabel
9 über Pluspol schieben.
bk mit der 12-V-Batterie verbinden.
Vorgabe
Schraube Batteriepol
M5
2,5 Nm
Info
A muss unter der Schraube 7
8 mit den Krallen zum Batterie-
Die Kontaktscheibe
und dem Kabelschuh
pol montiert werden.
V01780-10
Nacharbeit
– Sitzbank montieren. (
15.3
S. 79)
12-V-Batterie laden
Hinweis
Umweltgefährdung 12‑V‑Batterien enthalten umweltschädliche Stoffe.
–
Entsorgen Sie 12‑V‑Batterien nicht im Hausmüll.
–
Geben Sie 12‑V‑Batterien bei einer Rücknahmestelle für Altbatterien ab.
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Auch wenn die 12-V-Batterie nicht belastet wird, verliert sie täglich an Ladung.
Sehr wichtig für die Lebensdauer der 12-V-Batterie sind der Ladezustand und die Art der Ladung.
Schnellladungen mit höherem Ladestrom wirken sich negativ auf die Lebensdauer aus.
Wenn die 12-V-Batterie leergestartet wurde, die 12-V-Batterie unverzüglich laden.
Bei längerer Standzeit in entladenem Zustand treten Tiefentladung und Kapazitätsverlust ein und die 12V-Batterie wird zerstört.
Vorarbeit
– Ausschalttaste bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis
der Motor stillsteht.
–
Sitzbank abnehmen. (
–
12-V-Batterie ausbauen.
S. 78)
(
S. 116)
119
15 ELEKTRIK
Hauptarbeit
(alle EU‑Modelle)
Warnung
Verletzungsgefahr 12‑V‑Batterien enthalten
schädliche Substanzen.
F01568-10
–
Bewahren Sie 12‑V‑Batterien außerhalb der
Reichweite von Kindern auf.
–
Halten Sie Funken und offene Flammen von
12‑V‑Batterien fern.
–
Laden Sie 12‑V‑Batterien nur in gut belüfteten
Räumen.
–
Halten Sie einen Mindestabstand zu brennbaren Stoffen ein, wenn Sie 12‑V‑Batterien
laden.
Mindestabstand
–
Laden Sie tiefentladene 12‑V‑Batterien nicht,
wenn die Mindestspannung bereits unterschritten ist.
Mindestspannung vor
Ladebeginn
–
–
1m
9V
Entsorgen Sie 12‑V‑Batterien ordnungsgemäß,
die die Mindestspannung unterschritten haben.
Batteriespannung kontrollieren.
»
»
Batteriespannung: < 9 V
–
12-V-Batterie nicht laden.
–
12-V-Batterie ersetzen und alte 12-V-Batterie ordnungsgemäß entsorgen.
Wenn die Vorgabe erreicht wird:
Batteriespannung: ≥ 9 V
–
Ladegerät mit der 12-V-Batterie verbinden. Ladegerät einschalten.
Vorgabe
Maximale Ladespannung
14,4 V
Maximaler Ladestrom
3,0 A
Maximale Ladedauer
12 h
12-V-Batterie
regelmäßig nachladen,
wenn das Motorrad
nicht in Betrieb
genommen wird
6 Monate
Ideale Lade‑ und
Lagertemperatur der
Lithium‑Ionen‑Batterie
10 … 20 °C
Batterieladegerät (58429074000)
120
ELEKTRIK 15
Dieses Ladegerät testet, ob die 12-V-Batterie die
Spannung hält. Außerdem ist mit diesem Ladegerät
ein Überladen der 12-V-Batterie unmöglich. Die
Ladezeit kann bei niedrigen Temperaturen länger
sein.
Dieses Ladegerät ist ausschließlich für
Lithium‑Eisenphosphat‑Batterien geeignet.
Beiliegende KTM PowerParts‑Anleitung beachten.
Info
Wenn Ladestrom, Ladespannung oder Ladedauer überschritten werden, wird die 12-VBatterie zerstört.
Bei längerer Standzeit in entladenem
Zustand treten Tiefentladung und
Kapazitätsverlust ein und die 12-V-Batterie
wird zerstört.
Die 12-V-Batterie ist wartungsfrei.
Deckel
keinesfalls entfernen.
1
–
Ladegerät nach dem Laden ausschalten und von der 12-VBatterie trennen.
(EXC‑F BR)
Warnung
Verletzungsgefahr Batteriesäure und Batteriegase
verursachen schwere Verätzungen.
–
Bewahren Sie 12‑V‑Batterien außerhalb der
Reichweite von Kindern auf.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine
Schutzbrille.
–
Vermeiden Sie den Kontakt mit Batteriesäure
und Batteriegasen.
–
Halten Sie Funken oder offene Flammen von
der 12‑V‑Batterie fern.
–
Laden Sie 12-V-Batterien nur in gut belüfteten
Räumen.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende
Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen mindestens 15 Minuten
mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt
auf, wenn Batteriesäure oder Batteriegase in
die Augen gelangt sind.
400240-10
–
Ladegerät mit der 12-V-Batterie verbinden. Ladegerät einschalten.
Batterieladegerät (58429074000)
121
15 ELEKTRIK
Zusätzlich können Sie mit diesem Ladegerät Ruhespannung, Startfähigkeit der 12-V-Batterie und den Generator
testen. Außerdem ist mit diesem Gerät ein Überladen der
12-V-Batterie unmöglich.
Info
Wird Ladestrom, Ladespannung und Ladezeit überschritten, entweicht Elektrolyt über die Sicherheitsventile. Dadurch verliert die 12-V-Batterie an Kapazität.
Bei längerer Standzeit in entladenem Zustand tritt
Tiefentladung und Sulfatierung ein und die 12-VBatterie wird zerstört.
Die 12-V-Batterie ist wartungsfrei. Die Kontrolle des
Säurestandes entfällt.
Deckel
keinesfalls entfernen.
12-V-Batterie mit maximal 10% der Kapazität, die
auf dem Batteriegehäuse
angegeben ist, laden.
1
2
–
Ladegerät nach dem Laden ausschalten und von der 12-VBatterie trennen.
Vorgabe
Ladestrom, Ladespannung und Ladezeit dürfen nicht
überschritten werden.
12-V-Batterie regelmäßig
nachladen, wenn das
Motorrad nicht in Betrieb
genommen wird
Nacharbeit
– 12-V-Batterie einbauen.
–
15.4
Sitzbank montieren. (
(
3 Monate
S. 118)
S. 79)
Hauptsicherung wechseln
Warnung
Brandgefahr Falsche Sicherungen überlasten die elektrische Anlage.
–
Verwenden Sie nur Sicherungen mit dem vorgeschriebenen Ampere‑Wert.
–
Überbrücken oder reparieren Sie keine Sicherungen.
Info
Mit der Hauptsicherung sind alle Stromverbraucher des Fahrzeuges abgesichert.
Vorarbeit
– Ausschalttaste bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis
der Motor stillsteht.
–
122
Sitzbank abnehmen. (
S. 78)
ELEKTRIK 15
Hauptarbeit
– Startrelais
1 vom Halter ziehen.
V01776-11
–
–
2 abnehmen.
Defekte Hauptsicherung 3 entfernen.
Schutzkappen
Info
Eine defekte Sicherung hat einen unterbrochenen
Schmelzdraht
.
Im Startrelais steckt eine Ersatzsicherung
.
A
4
–
Neue Hauptsicherung einsetzen.
Sicherung (58011109120) (
–
S. 158)
Funktion der elektrischen Anlage kontrollieren.
Tipp
Neue Ersatzsicherung einsetzen, um sie bei Bedarf verfügbar zu haben.
–
Schutzkappen aufstecken.
–
Startrelais auf den Halter stecken und Kabel verlegen.
V01781-10
Nacharbeit
– Sitzbank montieren. (
15.5
S. 79)
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln
Info
Der Sicherungskasten mit den Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher befindet sich unter der Sitzbank.
Vorarbeit
– Ausschalttaste bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis
der Motor stillsteht.
–
Sitzbank abnehmen. (
S. 78)
123
15 ELEKTRIK
Hauptarbeit
– Sicherungskastendeckel
–
1 öffnen.
Defekte Sicherung entfernen.
Vorgabe
(alle EU‑Modelle)
Sicherung 1 ‑ 10 A - EFI‑Steuergerät, Lambdasonde,
Kombiinstrument, Kombischalter (optional), elektronische Kraftstoffeinspritzung, Diagnosestecker, Sicherung 4
V01801-10
(EXC‑F BR)
Sicherung 1 ‑ 10 A - EFI‑Steuergerät, Kombiinstrument,
Kombischalter (optional), elektronische Kraftstoffeinspritzung, Diagnosestecker, Sicherung 4
Sicherung 2 ‑ 10 A - Fernlicht, Abblendlicht, Positionslicht,
Rücklicht, Kennzeichenbeleuchtung
Sicherung 3 ‑ 10 A - Kühlerlüfter (optional), Hupe, Bremslicht, Blinker
Sicherung 4 ‑ 5 A - Kraftstoffpumpe
Sicherungen res - 10 A - Ersatzsicherung
Info
Eine defekte Sicherung hat einen unterbrochenen
Schmelzdraht
.
A
Warnung
Brandgefahr Falsche Sicherungen überlasten die elektrische Anlage.
–
–
Verwenden Sie nur Sicherungen mit dem vorgeschriebenen Ampere‑Wert.
–
Überbrücken oder reparieren Sie keine Sicherungen.
Ersatzsicherung in passender Stärke einsetzen.
Sicherung (75011088010) (
S. 158)
Sicherung (75011088005) (
S. 158)
Tipp
Neue Ersatzsicherung in den Sicherungskasten einsetzen, um sie bei Bedarf verfügbar zu haben.
–
Funktion des Stromverbrauchers kontrollieren.
–
Sicherungskastendeckel schließen.
Nacharbeit
– Sitzbank montieren. (
124
S. 79)
ELEKTRIK 15
15.6
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen
Vorarbeit
– Ausschalttaste bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis
der Motor stillsteht.
Hauptarbeit
– Bremsleitung und Kabelstrang an der Scheinwerfermaske aushängen.
–
Haltegummis
lösen. Scheinwerfermaske nach oben schieben und nach vorn schwenken.
–
Steckerverbindungen
trennen und Scheinwerfermaske mit
Scheinwerfer abnehmen.
1
V01782-10
2
S01328-10
15.7
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen
Hauptarbeit
– Steckerverbindungen
1 zusammenstecken.
S01328-11
–
Scheinwerfermaske positionieren und mit Haltegummi
fixieren.
–
Bremsleitung und Kabelstrang in der Bremsleitungsführung
positionieren.
2
Die Haltenasen greifen am Kotflügel ein.
V01782-11
Nacharbeit
– Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
S. 126)
125
15 ELEKTRIK
15.8
Scheinwerferlampe wechseln
Hinweis
Schaden am Reflektor Fett am Reflektor verringert die Lichtstärke.
Fett am Glaskolben der Glühlampe verdampft durch die Hitze und setzt sich am Reflektor fest.
–
Reinigen und entfetten Sie den Glaskolben vor der Montage.
–
Berühren Sie den Glaskolben nicht mit bloßen Händen.
Vorarbeit
– Ausschalttaste bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis
der Motor stillsteht.
–
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen. (
S. 125)
Hauptarbeit
– Schutzkappe
mit der darunterliegenden Lampenfassung
bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn drehen und abheben.
1
–
Lampenfassung
ziehen.
–
Scheinwerferlampe
–
Neue Scheinwerferlampe einsetzen.
2 des Positionslichtes aus dem Reflektor
V01783-10
3 herausziehen.
Scheinwerfer (HS1 / Sockel PX43t) (
–
S. 158)
Schutzkappe mit Lampenfassung in den Reflektor einsetzen
und bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Auf korrekten Sitz des O-Ringes
E00359-10
–
4 achten.
Lampenfassung des Positionslichtes in den Reflektor stecken.
Nacharbeit
– Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen. (
–
15.9
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
S. 125)
S. 126)
Scheinwerfereinstellung kontrollieren
–
Fahrzeug auf einer waagrechten Fläche vor einer hellen Wand
abstellen und in Höhe der Scheinwerfermitte eine Markierung
anbringen.
–
Eine weitere Markierung mit dem Abstand
ersten Markierung anbringen.
B unterhalb der
Vorgabe
Abstand
400726-10
–
Fahrzeug im Abstand
5 cm
A senkrecht vor die Wand stellen.
Vorgabe
Abstand
126
B
A
5m
ELEKTRIK 15
–
Nun setzt sich der Fahrer auf das Motorrad.
–
Abblendlicht einschalten.
–
Scheinwerfereinstellung kontrollieren.
Die Hell-Dunkel-Grenze muss beim einsatzfertigen Motorrad
mit Fahrer genau auf der unteren Markierung liegen.
»
Wenn die Hell-Dunkel-Grenze nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
15.10
Leuchtweite des Scheinwerfers einstellen. (
S. 127)
Leuchtweite des Scheinwerfers einstellen
Vorarbeit
– Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
Hauptarbeit
– Schraube
–
S. 126)
1 lösen.
Durch Schwenken des Scheinwerfers die Leuchtweite einstellen.
Vorgabe
Die Hell-Dunkel-Grenze muss beim einsatzfertigen Motorrad
mit Fahrer genau auf der unteren Markierung (angebracht
bei: Scheinwerfereinstellung kontrollieren) liegen.
V00369-10
Info
Eine Gewichtsveränderung kann möglicherweise eine
Korrektur der Leuchtweite des Scheinwerfers erfordern.
–
15.11
Schraube
1 festziehen.
Blinkerlampe wechseln
Hinweis
Schaden am Reflektor Fett am Reflektor verringert die Lichtstärke.
Fett am Glaskolben der Glühlampe verdampft durch die Hitze und setzt sich am Reflektor fest.
–
Reinigen und entfetten Sie den Glaskolben vor der Montage.
–
Berühren Sie den Glaskolben nicht mit bloßen Händen.
127
15 ELEKTRIK
Hauptarbeit
– Schraube an der Rückseite des Blinkergehäuses entfernen.
–
–
1 vorsichtig abnehmen.
Die orange Kappe 2 im Bereich der Haltenasen leicht
Blinkerglas
zusammendrücken und abnehmen.
–
Blinkerlampe leicht in die Fassung drücken, ca. 30° gegen
den Uhrzeigersinn drehen und aus der Fassung ziehen.
Info
Reflektor nicht mit den Fingern berühren und fettfrei
halten.
–
Neue Blinkerlampe leicht in die Fassung drücken und bis zum
Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Blinker (R10W / Sockel BA15s) (
E00360-10
S. 158)
–
Orange Kappe montieren.
–
Blinkerglas positionieren.
–
Schraube einsetzen und zuerst gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis sie mit einem kleinen Ruck in den Gewindegang einrastet. Schraube leicht anziehen.
Nacharbeit
– Funktion der Blinkanlage kontrollieren.
15.12
Kombiinstrumentbatterie wechseln
Vorarbeit
– Ausschalttaste bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis
der Motor stillsteht.
–
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer ausbauen. (
Hauptarbeit
– Schrauben
S. 125)
1 mit Scheiben entfernen.
–
Kombiinstrument nach oben aus dem Halter ziehen.
–
Schutzkappe
mit einer Münze bis zum Anschlag gegen den
Uhrzeigersinn drehen und abnehmen.
–
Kombiinstrumentbatterie
–
Neue Kombiinstrumentbatterie mit Beschriftung nach oben
einsetzen.
V01807-10
2
3 entfernen.
Kombiinstrumentbatterie (CR 2430) (
–
V00371-10
128
S. 158)
O-Ring der Schutzkappe auf korrekten Sitz kontrollieren.
ELEKTRIK 15
–
Schutzkappe
positionieren und mit einer Münze bis zum
Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
–
Eine beliebige Taste am Kombiinstrument betätigen.
–
Kombiinstrument im Halter positionieren.
–
Schrauben mit Scheiben montieren und festziehen.
2
Das Kombiinstrument wird aktiviert.
V00372-10
Nacharbeit
– Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer einbauen. (
15.13
–
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
–
Kilometer oder Meilen einstellen. (
–
Kombiinstrument einstellen. (
–
Uhrzeit einstellen. (
S. 125)
S. 126)
S. 25)
S. 26)
S. 27)
Diagnosestecker
Der Diagnosestecker
1 befindet sich unter der Sitzbank.
H00933-12
129
16 KÜHLSYSTEM
16.1
Kühlsystem
1
Durch die Wasserpumpe
im Motor ist ein Zwangsumlauf der
Kühlflüssigkeit gegeben.
Der bei Erwärmung entstehende Druck im Kühlsystem wird durch
ein Ventil im Kühlerverschluss
geregelt. Dadurch ist die angegebene Kühlflüssigkeitstemperatur zulässig, ohne dass mit Funktionsstörungen zu rechnen ist.
2
120 °C
V01819-10
Die Kühlung erfolgt durch den Fahrtwind.
Je niedriger die Geschwindigkeit, desto geringer die Kühlwirkung.
Ebenso verringern schmutzige Kühlrippen die Kühlwirkung.
(EXC‑F Six Days)
Eine zusätzliche Kühlung erfolgt durch den Kühlerlüfter, der
bei hoher Temperatur zugeschaltet wird.
16.2
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Öffnen Sie weder den Kühler, die Kühlerschläuche noch sonstige Bauteile des Kühlsystems, wenn der
Motor oder das Kühlsystem betriebswarm sind.
–
Lassen Sie das Kühlsystem und den Motor abkühlen, bevor Sie den Kühler, die Kühlerschläuche oder
sonstige Bauteile des Kühlsystems öffnen.
–
Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Bewahren Sie Kühlflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Lassen Sie Kühlflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühlflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Bedingung
Motor ist kalt.
–
Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
–
Kühlerverschluss abnehmen.
–
Frostschutz der Kühlflüssigkeit kontrollieren.
−25 … −45 °C
»
Wenn der Frostschutz der Kühlflüssigkeit nicht mit der
Vorgabe übereinstimmt:
–
400243-10
–
Frostschutz der Kühlflüssigkeit korrigieren.
Kühlflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.
A
Kühlflüssigkeitsstand
über den Kühlerlamellen
130
10 mm
KÜHLSYSTEM 16
»
Wenn der Kühlflüssigkeitsstand nicht mit der Vorgabe
übereinstimmt:
–
Kühlflüssigkeitsstand korrigieren.
Kühlflüssigkeit (
–
16.3
S. 163)
Kühlerverschluss montieren.
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Öffnen Sie weder den Kühler, die Kühlerschläuche noch sonstige Bauteile des Kühlsystems, wenn der
Motor oder das Kühlsystem betriebswarm sind.
–
Lassen Sie das Kühlsystem und den Motor abkühlen, bevor Sie den Kühler, die Kühlerschläuche oder
sonstige Bauteile des Kühlsystems öffnen.
–
Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Bewahren Sie Kühlflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Lassen Sie Kühlflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühlflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Bedingung
Motor ist kalt.
–
Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
–
Kühlerverschluss abnehmen.
–
Kühlflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.
10 mm
A
Kühlflüssigkeitsstand
über den Kühlerlamellen
»
Wenn der Kühlflüssigkeitsstand nicht mit der Vorgabe
übereinstimmt:
–
400243-10
Kühlflüssigkeitsstand korrigieren.
Kühlflüssigkeit (
–
S. 163)
Kühlerverschluss montieren.
131
16 KÜHLSYSTEM
16.4
Kühlflüssigkeit ablassen
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Öffnen Sie weder den Kühler, die Kühlerschläuche noch sonstige Bauteile des Kühlsystems, wenn der
Motor oder das Kühlsystem betriebswarm sind.
–
Lassen Sie das Kühlsystem und den Motor abkühlen, bevor Sie den Kühler, die Kühlerschläuche oder
sonstige Bauteile des Kühlsystems öffnen.
–
Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Bewahren Sie Kühlflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Lassen Sie Kühlflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühlflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Bedingung
Motor ist kalt.
Vorarbeit
(EXC‑F Six Days)
– Motorschutz ausbauen. (
S. 97)
Hauptarbeit
– Motorrad senkrecht stellen.
–
Geeigneten Behälter unter den Wasserpumpendeckel stellen.
–
Schraube
–
Kühlflüssigkeit vollständig ablaufen lassen.
–
Schraube
1 entfernen. Kühlerverschluss 2 abnehmen.
1 mit neuem Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
V01819-11
16.5
Schraube Wasserpumpendeckel
M6
10 Nm
Kühlflüssigkeit einfüllen
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
132
–
Bewahren Sie Kühlflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
–
Lassen Sie Kühlflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit verschluckt wurde.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühlflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
KÜHLSYSTEM 16
Hauptarbeit
– Sicherstellen, dass die Schraube
–
Motorrad senkrecht stellen.
–
Kühlflüssigkeit bis zum Maß
füllen.
1 festgezogen ist.
A über den Kühlerlamellen ein-
Vorgabe
10 mm
Kühlflüssigkeit
V01820-10
–
1,2 l
Kühlflüssigkeit
( S. 163)
Kühlerverschluss montieren.
Nacharbeit
– Kurze Probefahrt durchführen.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
S. 131)
133
17 MOTOR ABSTIMMEN
17.1
Gasbowdenzug-Spiel kontrollieren
–
Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
–
Lenker in Geradeausstellung bringen. Gasdrehgriff leicht hin
und her bewegen und das Gasbowdenzug-Spiel
ermitteln.
A
Gasbowdenzug-Spiel
»
Wenn das Gasbowdenzug-Spiel nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
400192-11
–
3 … 5 mm
Gasbowdenzug-Spiel einstellen.
(
S. 134)
Kaltstartknopf bis zum Anschlag hineindrücken.
Wenn der Gasdrehgriff nach vorn gedreht wird, springt der
Kaltstartknopf in die Ausgangsposition zurück.
»
Wenn der Kaltstartknopf nicht in die Ausgangsposition
zurückspringt:
–
Gasbowdenzug-Spiel einstellen.
(
S. 134)
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu
Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung,
wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Motor starten und mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen. Lenker
über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.
Die Leerlaufdrehzahl darf sich nicht ändern.
»
Wenn sich die Leerlaufdrehzahl ändert:
–
17.2
Gasbowdenzug-Spiel einstellen.
(
S. 134)
Gasbowdenzug-Spiel einstellen
Info
Wenn die korrekte Verlegung der Gasbowdenzüge bereits gesichert ist, muss der Kraftstofftank nicht ausgebaut werden.
Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. (
134
S. 78)
–
Kraftstofftank ausbauen.
–
Gasbowdenzug‑Verlegung kontrollieren. (
(
S. 84)
S. 93)
MOTOR ABSTIMMEN 17
Hauptarbeit
– Lenker in Geradeausstellung bringen.
–
Manschette
–
Mutter
–
–
–
–
1 zurückschieben.
2 lösen.
Einstellschraube 3 ganz eindrehen.
Mutter 4 lösen.
Kaltstartknopf 6 bis zum Anschlag hineindrücken.
Einstellschraube 5 so drehen, dass der Kaltstartknopf in die
Grundstellung geht, wenn der Gasdrehgriff nach vorn gedreht
wird.
–
–
4 festziehen.
Einstellschraube 3 so drehen, dass am Gasdrehgriff das
Mutter
Gasbowdenzug-Spiel vorhanden ist.
Vorgabe
Gasbowdenzug-Spiel
–
V01804-10
3 … 5 mm
–
2 festziehen.
Manschette 1 aufschieben.
–
Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
Mutter
Nacharbeit
– Gasbowdenzug-Spiel kontrollieren. (
17.3
S. 134)
Charakteristik der Gasannahme einstellen
Info
Am Gasdrehgriff kann die Charakteristik der Gasannahme durch Wechseln der Kulisse geändert werden.
Eine Kulisse mit anderer Charakteristik wird mitgeliefert.
Hauptarbeit
– Manschette
–
1 zurückschieben.
Schrauben 2 und Halbschalen 3 entfernen.
–
Gasbowdenzüge aushängen und Griffrohr abnehmen.
V01758-10
135
17 MOTOR ABSTIMMEN
–
Kulisse
–
Gewünschte Kulisse auf dem Griffrohr positionieren.
4 vom Griffrohr 5 entfernen.
Vorgabe
Die Bezeichnung OUTSIDE muss sichtbar sein. Die Markierung
muss bei der Markierung
positioniert sein.
A
B
Kulisse Grau (79002014000)
Alternativ 1
Kulisse Schwarz (79002014100)
Info
Die graue Kulisse öffnet die Drosselklappe langsamer.
Die schwarze Kulisse öffnet die Drosselklappe schneller.
Die graue Kulisse ist im Auslieferungszustand montiert.
102246-10
–
Lenker außen und Griffrohr innen reinigen. Griffrohr auf den
Lenker stecken.
–
Gasbowdenzüge an der Kulisse einhängen und korrekt verlegen.
–
Halbschalen
festziehen.
3 positionieren, Schrauben 2 montieren und
Vorgabe
Schraube Gasdrehgriff
V01803-10
–
M6
1
Manschette
aufschieben und Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
Nacharbeit
– Gasbowdenzug-Spiel kontrollieren. (
17.4
5 Nm
S. 134)
Mapping ändern (EXC‑F Six Days)
Warnung
Erlöschen der Straßenzulassung und des Versicherungsschutzes Wenn der Kombischalter montiert ist,
erlischt eine ggf. vorhandene Straßenzulassung des Fahrzeuges.
–
Betreiben Sie das Fahrzeug ausschließlich auf abgesperrten Strecken außerhalb des öffentlichen
Straßenverkehrs, wenn der Kombischalter montiert ist.
Info
Die gewünschte Motorcharakteristik kann über die Taste MAP am Kombischalter aktiviert werden.
Die zuletzt gewählte Einstellung ist nach erneutem Starten wieder aktiv.
Zusätzlich kann über die Taste TC in jedem Mapping die Traktionskontrolle aktiviert werden.
Das Mapping kann auch während der Fahrt geändert werden.
136
MOTOR ABSTIMMEN 17
STANDARD Mapping aktivieren:
– Taste MAP drücken, bis LED 1 leuchtet.
Vorgabe
Motordrehzahl
< 4.000 1/min
STANDARD – ausgeglichenes Ansprechverhalten
H02889-01
ADVANCED Mapping aktivieren:
– Taste MAP drücken, bis LED 2 leuchtet.
Vorgabe
Motordrehzahl
< 4.000 1/min
ADVANCED – direktes Ansprechverhalten
H02886-01
17.5
Leerlaufdrehzahl einstellen
Warnung
Unfallgefahr Der Motor kann bei zu niedriger Leerlaufdrehzahl plötzlich ausgehen.
–
Stellen Sie die Leerlaufdrehzahl auf den Vorgabewert ein. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft
Ihnen gerne.)
–
Motor warmfahren.
Kaltstartknopf deaktiviert – Kaltstartknopf ist in Grundstellung. ( S. 21)
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu
Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung,
wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Durch Drehen der Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube
Leerlaufdrehzahl einstellen.
1 die
Vorgabe
Leerlaufdrehzahl
H02254-10
2.050 … 2.150 1/min
Drehzahlmesser (45129075000)
Info
Drehen gegen den Uhrzeigersinn senkt die Leerlaufdrehzahl.
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Leerlaufdrehzahl.
137
17 MOTOR ABSTIMMEN
17.6
Drosselklappenstellung anlernen
Info
Wenn das Steuergerät erkennt, dass die Drosselklappenstellung bei Leerlaufdrehzahl neu angelernt werden
muss, blinkt die Fehlfunktion‑Kontrollleuchte 2x pro Sekunde.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu
Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung,
wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Fahrzeug mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen.
Die Fehlfunktion‑Kontrollleuchte blinkt nicht mehr, sobald
das Anlernen abgeschlossen ist.
Info
Wenn der Motor zu warm wird, eine Abkühlungsfahrt
mit mittlerer Drehzahl durchführen.
Den Motor anschließend nicht abstellen, sondern mit
Leerlaufdrehzahl weiterlaufen lassen, bis das Anlernen
abgeschlossen ist.
H02263-10
17.7
Grundstellung des Schalthebels kontrollieren
Info
Der Schalthebel darf beim Fahren in Grundstellung nicht am Stiefel anliegen.
Wenn der Schalthebel ständig am Stiefel anliegt, wird das Getriebe übermäßig belastet.
–
In Fahrposition auf das Fahrzeug setzen und den Abstand
zwischen Stiefeloberkante und Schalthebel ermitteln.
Abstand Schalthebel zu Stiefeloberkante
»
138
10 … 20 mm
Wenn der Abstand nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
400692-10
A
Grundstellung des Schalthebels einstellen.
( S. 139)
MOTOR ABSTIMMEN 17
17.8
Grundstellung des Schalthebels einstellen
–
Schraube
abnehmen.
–
Verzahnung
–
Schalthebel in gewünschter Position auf die Schaltwelle stecken und Verzahnung in Eingriff bringen.
1 mit Scheiben entfernen und Schalthebel 2
401950-12
A von Schalthebel und Schaltwelle reinigen.
Info
Der Einstellbereich ist begrenzt.
Der Schalthebel darf beim Schalten keine Bauteile des
Fahrzeuges berühren.
401951-10
–
Schraube mit Scheiben montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube
Schalthebel
M6
14 Nm
Loctite® 243™
139
18 SERVICEARBEITEN MOTOR
18.1
Kraftstoffsieb wechseln
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
–
Tanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
–
Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
–
Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
–
Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
–
Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
–
Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in
die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
Hinweis
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht in das Grundwasser, den Boden oder die Kanalisation gelangen.
–
Steckverbindung
luft reinigen.
1 der Kraftstoffleitung gründlich mit Druck-
Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung
gelangen. Eingedrungener Schmutz verstopft das Einspritzventil!
–
Steckverbindung der Kraftstoffleitung trennen.
Info
Aus dem Kraftstoffschlauch kann ein Rest Kraftstoff
auslaufen.
V01821-10
140
–
Kraftstoffsieb
–
Neues Kraftstoffsieb bis zum Anschlag in das Anschlussstück
schieben.
–
O-Ring schmieren und Steckverbindung der Kraftstoffleitung
zusammenstecken.
2 aus dem Anschlussstück ziehen.
SERVICEARBEITEN MOTOR 18
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu
Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
18.2
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung,
wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Motor starten und Ansprechverhalten kontrollieren.
Motorölstand kontrollieren
Vorarbeit
– Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
Bedingung
Motor ist betriebswarm.
–
Motorölstand kontrollieren.
Info
Nach dem Abstellen des Motors eine Minute warten
und erst dann kontrollieren.
Das Motoröl steht zwischen Schauglas-Unterkante
und Schauglasmitte
.
V01822-10
A
B
»
Wenn das Motoröl nicht bis zur SchauglasUnterkante
reicht:
A
–
18.3
Motoröl nachfüllen. (
S. 144)
Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsieb reinigen
Warnung
Verbrühungsgefahr Motor‑ und Getriebeöl wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe.
–
Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Motoröl bei betriebswarmem Motor ablassen.
Vorarbeit
(EXC‑F Six Days)
– Motorschutz ausbauen. (
–
S. 97)
Motorrad auf waagrechter Fläche abstellen.
141
18 SERVICEARBEITEN MOTOR
Hauptarbeit
– Geeigneten Behälter unter den Motor stellen.
–
Ölablassschraube
1 mit Magnet und Dichtring entfernen.
Info
Schrauben
2 nicht entfernen.
K00567-10
–
Verschlussschraube
nen.
–
Motoröl vollständig ablaufen lassen.
–
Teile und Dichtflächen gründlich reinigen.
–
Ölsieb
ren.
–
Stiftschlüssel durch die Bohrung der Verschlussschraube in
der gegenüberliegenden Motorgehäusehälfte positionieren.
–
Ölsieb bis zum Anschlag in das Motorgehäuse schieben.
–
Verschlussschraube
3 mit Ölsieb 4 und O-Ringen entfer-
K00568-10
4 mit O-Ringen auf einem Stiftschlüssel positionie-
K00569-10
3 mit O-Ring montieren und festziehen.
Vorgabe
Verschlussschraube
Ölsieb
–
M20x1,5
15 Nm
1
Ölablassschraube
mit Magnet und neuem Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
Ölablassschraube mit
Magnet
K00570-10
–
K00571-10
142
Schrauben
M12x1,5
20 Nm
5 entfernen. Ölfilterdeckel mit O-Ring abnehmen.
SERVICEARBEITEN MOTOR 18
–
Ölfilter
6 aus dem Ölfiltergehäuse ziehen.
Sicherungsring-Zange (51012011000)
–
Motoröl vollständig ablaufen lassen.
–
Teile und Dichtfläche gründlich reinigen.
–
Motorrad auf die rechte Seite legen und Ölfiltergehäuse etwa
⅓ mit Motoröl füllen.
–
Ölfilter im Ölfiltergehäuse positionieren.
–
O-Ring des Ölfilterdeckels ölen und mit Ölfilterdeckel
montieren.
–
Schrauben montieren und festziehen.
K00572-10
7
Vorgabe
Schraube Ölfilterdeckel
K00573-10
M6
10 Nm
–
Motorrad aufstellen.
–
Öleinfüllschraube
mit O-Ring am Kupplungsdeckel entfernen und Motoröl einfüllen.
8
Motoröl
1,0 l
Motoröl (SAE
10W/50)
( S. 163)
Info
Zu wenig Motoröl oder qualitativ minderwertiges Öl
führt zu vorzeitigem Verschleiß des Motors.
401955-12
–
Öleinfüllschraube mit O-Ring montieren und festziehen.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu
Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung,
wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
Nacharbeit
(EXC‑F Six Days)
– Motorschutz einbauen. (
S. 97)
–
S. 141)
Motorölstand kontrollieren. (
143
18 SERVICEARBEITEN MOTOR
18.4
Motoröl nachfüllen
Info
Zu wenig Motoröl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Verschleiß des Motors.
Hauptarbeit
– Öleinfüllschraube
nen.
–
1 mit O-Ring am Kupplungsdeckel entfer-
Motoröl bis Schauglasmitte
A auffüllen.
Motoröl (SAE 10W/50) (
S. 163)
Info
Für die optimale Leistungsfähigkeit des Motoröls ist es
nicht ratsam, unterschiedliche Motoröle zu mischen.
Wir empfehlen, gegebenenfalls einen Motorölwechsel
durchzuführen.
–
Öleinfüllschraube mit O-Ring montieren und festziehen.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu
Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
–
Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
–
Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung,
wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum
starten oder laufen lassen.
V01823-10
–
Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
Nacharbeit
– Motorölstand kontrollieren. (
144
S. 141)
REINIGUNG, PFLEGE 19
19.1
Motorrad reinigen
Hinweis
Materialschaden Bei falscher Verwendung eines Hochdruckreinigers werden Bauteile beschädigt oder zerstört.
Das Wasser dringt durch den hohen Druck in elektrische Bauteile, Stecker, Bowdenzüge, Lager usw. ein.
Zu hoher Druck verursacht Störungen und zerstört Bauteile.
–
Richten Sie den Wasserstrahl nicht direkt auf elektrische Bauteile, Stecker, Bowdenzüge oder Lager.
–
Halten Sie einen Mindestabstand zwischen der Düse des Hochdruckreinigers und dem Bauteil ein.
Mindestabstand
60 cm
Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß
und laut geltenden Vorschriften.
Info
Reinigen Sie das Motorrad regelmäßig, der Wert und die Optik bleiben so über eine lange Zeit erhalten.
Direkte Sonneneinstrahlung auf das Motorrad während der Reinigung vermeiden.
–
Um das Eindringen von Wasser zu verhindern, die Auspuffanlage verschließen.
–
Groben Schmutz mit einem weichen Wasserstrahl entfernen.
–
Stark verschmutzte Stellen mit einem handelsüblichen Motorradreiniger einsprühen und zusätzlich mit einem Pinsel bearbeiten.
Motorradreiniger (
S. 165)
Info
401061-01
Warmes Wasser, dem ein handelsüblicher Motorradreiniger zugesetzt ist und einen weichen Schwamm verwenden.
Motorradreiniger nie auf das trockene Fahrzeug auftragen, vorher immer mit Wasser abspülen.
–
Nachdem das Motorrad gründlich mit einem weichen Wasserstrahl abgespült wurde, sollte es gut trocknen.
–
Verschluss der Auspuffanlage entfernen.
Warnung
Unfallgefahr Nässe und Schmutz beeinträchtigen die
Bremsanlage.
–
–
Bremsen Sie mehrmals vorsichtig ab, um die
Bremsbeläge und Bremsscheiben zu trocknen und
von Schmutz zu befreien.
Nach der Reinigung ein kurzes Stück fahren, bis der Motor die
Betriebstemperatur erreicht hat.
145
19 REINIGUNG, PFLEGE
Info
Durch die Wärme verdunstet das Wasser auch an den
unzugänglichen Stellen des Motors und der Bremsanlage.
–
Nach dem Abkühlen des Motorrades alle Gleit- und Lagerstellen schmieren.
–
Kette reinigen. (
–
Blanke Metallteile (Ausnahme Bremsscheiben und Auspuffanlage) mit Korrosionsschutzmittel behandeln.
S. 88)
Konservierungsmittel für Lacke, Metall und Gummi
( S. 165)
–
Alle Kunststoffteile und pulverbeschichteten Teile mit einem
milden Reinigungs- und Pflegemittel behandeln.
Spezialreiniger für glänzende und matte Lacke, Metall- und
Kunststoffflächen ( S. 166)
–
Lenkschloss schmieren.
Universal Ölspray (
19.2
S. 166)
Kontroll- und Pflegearbeiten für den Winterbetrieb
Info
Wird das Fahrzeug auch im Winter benutzt, muss mit Streusalz auf den Straßen gerechnet werden. Es
müssen daher Vorkehrungen gegen das aggressive Streusalz getroffen werden.
Wurde das Fahrzeug im Streusalz betrieben, ist es nach Fahrtende mit kaltem Wasser zu reinigen. Warmes
Wasser würde die Salzwirkung verstärken.
–
Motorrad reinigen. (
–
Bremsanlage reinigen.
S. 145)
Info
Nach JEDEM Fahrtende auf gesalzenen Straßen die
Bremssättel und Bremsbeläge, im abgekühlten und eingebauten Zustand, gründlich mit kaltem Wasser reinigen und gut trocknen.
Nach Fahrten auf gesalzenen Straßen das Fahrzeug
gründlich mit kaltem Wasser reinigen und gut trocknen.
401060-01
–
Motor, Schwinge und alle anderen blanken oder verzinkten
Teile (Bremsscheiben ausgenommen) mit Korrosionsschutzmittel auf Wachsbasis behandeln.
Info
Es darf kein Korrosionsschutzmittel auf die Bremsscheiben gelangen, dadurch wird die Bremswirkung
stark vermindert.
–
146
Kette reinigen. (
S. 88)
LAGERUNG 20
20.1
Lagerung
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
–
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
–
Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
–
Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
–
Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in
die Augen gelangt ist.
–
Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
–
Bewahren Sie Kraftstoff in einem geeigneten Kanister ordnungsgemäß und außerhalb der Reichweite
von Kindern auf.
Info
Wenn Sie das Motorrad für längere Zeit stilllegen wollen, sollten Sie folgende Maßnahmen durchführen
oder durchführen lassen.
Kontrollieren Sie vor der Stilllegung des Motorrades alle Teile auf Funktion und Verschleiß. Wenn Servicearbeiten, Reparaturen oder Umbauten notwendig sind, sollten diese während der Stilllegung (geringere
Auslastung der Werkstätten) durchgeführt werden. So können Sie lange Wartezeiten in den Werkstätten zu
Saisonbeginn vermeiden.
–
401058-01
Beim letzten Auftanken vor der Stilllegung des Motorrades,
Kraftstoffzusatz beimengen.
Kraftstoffzusatz (
S. 165)
–
Kraftstoff tanken. (
S. 47)
–
Motorrad reinigen. (
–
Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsieb reinigen.
–
Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren.
( S. 130)
–
Reifendruck kontrollieren. (
–
12-V-Batterie ausbauen.
(
–
12-V-Batterie laden.
S. 119)
S. 145)
(
(
S. 141)
S. 114)
S. 116)
Vorgabe
Lagertemperatur der 12-VBatterie ohne direkte Sonneneinstrahlung
–
0 … 35 °C
Fahrzeug an einem trockenen Lagerplatz, der keinen großen
Temperaturschwankungen unterliegt, abstellen.
Info
KTM empfiehlt, das Motorrad aufzuheben.
–
Motorrad mit Hubständer aufheben. (
–
Das Motorrad am besten mit einer luftdurchlässigen Plane
oder Decke abdecken. Luftundurchlässige Materialien sollten
keinesfalls verwendet werden, da Feuchtigkeit nicht entweichen kann und dadurch Korrosion entsteht.
S. 64)
147
20 LAGERUNG
Info
Es ist sehr schlecht, den Motor des stillgelegten
Motorrades kurzzeitig laufen zu lassen. Da der Motor
dabei nicht genügend warm wird, kondensiert der beim
Verbrennungsvorgang entstehende Wasserdampf und
bringt Ventile und Auspuffanlage zum Rosten.
20.2
Inbetriebnahme nach der Lagerung
401059-01
148
–
Motorrad vom Hubständer nehmen. (
–
12-V-Batterie einbauen.
–
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme durchführen. ( S. 43)
–
Probefahrt durchführen.
(
S. 64)
S. 118)
FEHLERSUCHE 21
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
Motor dreht nicht durch (Startermotor)
Bedienungsfehler
–
Arbeitsschritte zum Startvorgang
durchführen. ( S. 43)
12-V-Batterie entladen
–
12-V-Batterie laden.
–
Ladespannung kontrollieren.
–
Ruhestrom kontrollieren.
–
Statorwicklung des Generators kontrollieren.
Hauptsicherung
durchgeschmolzen
–
Hauptsicherung wechseln. (
Startrelais defekt
–
Startrelais kontrollieren.
Startermotor defekt
–
Startermotor kontrollieren.
Bedienungsfehler
–
Arbeitsschritte zum Startvorgang
durchführen. ( S. 43)
Steckverbindung der Kraftstoffleitung nicht zusammengesteckt
–
Steckverbindung der Kraftstoffleitung
zusammenstecken.
Sicherung 1 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 123)
Sicherung 4 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 123)
Leerlaufdrehzahl falsch eingestellt
–
Leerlaufdrehzahl einstellen.
( S. 137)
Zündkerze verrußt oder nass
–
Zündkerze reinigen und trocknen ggf.
wechseln.
Elektrodenabstand der Zündkerze zu groß
–
Elektrodenabstand einstellen.
Zündanlage defekt
–
Zündsystem kontrollieren.
Kurzschlusskabel im
Kabelstrang aufgescheuert,
Ausschalttaste bzw.
Not-Aus-Schalter defekt
–
Kabelstrang kontrollieren. (Sichtprüfung)
–
Elektrische Anlage kontrollieren.
Fehler in der elektronischen
Kraftstoffeinspritzung
–
Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool
auslesen.
Fehler in der elektronischen
Kraftstoffeinspritzung
–
Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool
auslesen.
Zündanlage defekt
–
Zündspule - Sekundärwicklung kontrollieren.
–
Zündkerzenstecker kontrollieren.
–
Statorwicklung des Generators kontrollieren.
Luftfilter stark verschmutzt
–
Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen. ( S. 82)
Kraftstofffilter stark
verschmutzt
–
Kraftstofffilter wechseln.
Kraftstoffsieb stark verschmutzt
–
Kraftstoffsieb wechseln.
Motor dreht durch, springt aber
nicht an
Motor dreht nicht hoch
Motor hat zu wenig Leistung
(
S. 119)
S. 122)
Vorgabe
Elektrodenabstand Zündkerze
1,0 mm
(
S. 140)
149
21 FEHLERSUCHE
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
Motor hat zu wenig Leistung
Fehler in der elektronischen
Kraftstoffeinspritzung
–
Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool
auslesen.
Auspuffanlage undicht, deformiert oder zu wenig Glasfasergarn‑Füllung im Endschalldämpfer
–
Auspuffanlage auf Beschädigungen
kontrollieren.
–
Glasfasergarn‑Füllung des Endschalldämpfers wechseln. ( S. 84)
Ventilspiel zu gering
–
Ventilspiel einstellen.
Zündanlage defekt
–
Zündspule - Sekundärwicklung kontrollieren.
–
Zündkerzenstecker kontrollieren.
–
Statorwicklung des Generators kontrollieren.
Kraftstoffmangel
–
Kraftstoff tanken. (
Sicherung 1 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 123)
Sicherung 4 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 123)
zu wenig Kühlflüssigkeit im
Kühlsystem
–
Kühlsystem auf Dichtheit kontrollieren.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren.
( S. 131)
zu wenig Fahrtwind
–
Motor im Stand abstellen.
Kühlerlamellen stark
verschmutzt
–
Kühlerlamellen reinigen.
Schaumbildung im Kühlsystem
–
Kühlflüssigkeit ablassen.
( S. 132)
–
Kühlflüssigkeit einfüllen.
( S. 132)
geknickter Kühlerschlauch
–
Kühlerschlauch wechseln.
Thermostat defekt
–
Thermostat kontrollieren.
Motor geht während der Fahrt
aus
Motor wird übermäßig heiß
S. 47)
Vorgabe
Öffnungstemperatur: 70 °C
–
Sicherung Kühlerlüfter kontrollieren.
–
Sicherung 4 kontrollieren.
–
Kühlerlüfter kontrollieren.
–
Verkabelung auf Beschädigung und
elektrische Steckerverbindungen auf
Korrosion und Beschädigung kontrollieren.
–
Fehlerspeicher mit KTM-Diagnosetool
auslesen.
Schlauch der Motorentlüftung
geknickt
–
Entlüftungsschlauch knickfrei verlegen
ggf. wechseln.
Motorölstand zu hoch
–
Motorölstand kontrollieren. (
zu dünnflüssiges Motoröl (Viskosität)
–
Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsieb
reinigen. ( S. 141)
Kolben bzw. Zylinder verschlissen
–
Kolben/Zylinder - Einbauspiel ermitteln.
Defekt am Kühlerlüftersystem
(EXC‑F Six Days)
Fehlfunktion‑Kontrollleuchte
leuchtet bzw. blinkt
hoher Ölverbrauch
150
Fehler in der elektronischen
Kraftstoffeinspritzung
S. 141)
FEHLERSUCHE 21
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
12-V-Batterie entladen
12-V-Batterie wird vom Generator nicht geladen
–
Ladespannung kontrollieren.
–
Statorwicklung des Generators kontrollieren.
ungewollter Stromverbraucher
–
Ruhestrom kontrollieren.
Werte im Kombiinstrument
gelöscht (Uhrzeit, Stoppuhr,
Rundenzeiten)
Die Kombiinstrumentbatterie
ist leer
–
Kombiinstrumentbatterie wechseln.
( S. 128)
Fernlicht, Abblendlicht, Rücklicht, Positionslicht und Kennzeichenbeleuchtung funktionieren nicht
Sicherung 2 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 123)
Hupe, Bremslicht, Blinker und
Kühlerlüfter (optional) funktionieren nicht
Sicherung 3 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 123)
151
22 BLINKCODE
Info
Die Blinkcodes werden nur von der entdrosselten Version des Fahrzeuges angezeigt.
Blinkcode Fehlfunktion‑Kontrollleuchte
02a Fehlfunktion‑Kontrollleuchte blinkt 2x pro Sekunde
Fehlersetzbedingung
Drosselklappenstellung anlernen erforderlich
Blinkcode Fehlfunktion‑Kontrollleuchte
02 Fehlfunktion‑Kontrollleuchte blinkt 2x kurz
Fehlersetzbedingung
Kurbelwellen-Drehzahlsensor - Fehlfunktion im Schaltkreis
Blinkcode Fehlfunktion‑Kontrollleuchte
06 Fehlfunktion‑Kontrollleuchte blinkt 6x kurz
Fehlersetzbedingung
Drosselklappen-Positionssensor Kreis A - Eingangssignal zu niedrig
Drosselklappen-Positionssensor Kreis A - Eingangssignal zu hoch
Blinkcode Fehlfunktion‑Kontrollleuchte
09 Fehlfunktion‑Kontrollleuchte blinkt 9x kurz
Fehlersetzbedingung
Saugrohr-Drucksensor Zylinder 1 - Eingangssignal zu niedrig
Saugrohr-Drucksensor Zylinder 1 - Eingangssignal zu hoch
Blinkcode Fehlfunktion‑Kontrollleuchte
12 Fehlfunktion‑Kontrollleuchte blinkt 1x lang, 2x kurz
Fehlersetzbedingung
Kühlflüssigkeit‑Temperatursensor - Eingangssignal zu niedrig
Kühlflüssigkeit-Temperatursensor - Eingangssignal zu hoch
Blinkcode Fehlfunktion‑Kontrollleuchte
13 Fehlfunktion‑Kontrollleuchte blinkt 1x lang, 3x kurz
Fehlersetzbedingung
Ansaugluft-Temperatursensor - Eingangssignal zu niedrig
Ansaugluft-Temperatursensor - Eingangssignal zu hoch
Blinkcode Fehlfunktion‑Kontrollleuchte
15 Fehlfunktion‑Kontrollleuchte blinkt 1x lang, 5x kurz
Fehlersetzbedingung
Neigungswinkelsensor (A/D type) - Eingangssignal zu niedrig
Neigungswinkelsensor (A/D type) - Eingangssignal zu hoch
Blinkcode Fehlfunktion‑Kontrollleuchte
21 Fehlfunktion‑Kontrollleuchte blinkt 2x lang, 1x kurz
Fehlersetzbedingung
152
Batteriespannung - Eingangsspannung zu hoch
BLINKCODE 22
Blinkcode Fehlfunktion‑Kontrollleuchte
22 Fehlfunktion‑Kontrollleuchte blinkt 2x lang, 2x kurz
Fehlersetzbedingung
Gangerkennungssensor - Eingangsspannung zu hoch
Gangerkennungssensor - Eingangsspannung zu niedrig
Blinkcode Fehlfunktion‑Kontrollleuchte
33 Fehlfunktion‑Kontrollleuchte blinkt 3x lang, 3x kurz
Fehlersetzbedingung
Einspritzventil Zylinder 1 - Fehlfunktion im Schaltkreis
Blinkcode Fehlfunktion‑Kontrollleuchte
37 Fehlfunktion‑Kontrollleuchte blinkt 3x lang, 7x kurz
Fehlersetzbedingung
Zündspule 1, Zylinder 1 - Fehlfunktion im Schaltkreis
Blinkcode Fehlfunktion‑Kontrollleuchte
41 Fehlfunktion‑Kontrollleuchte blinkt 4x lang, 1x kurz
Fehlersetzbedingung
Kraftstoffpumpensteuerung - Unterbrechung/Kurzschluss nach Masse
Kraftstoffpumpensteuerung - Eingangsignal zu niedrig
153
23 TECHNISCHE DATEN
23.1
Motor
Bauart
1-Zylinder 4-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt
Hubraum
249,91 cm³
Hub
52,3 mm
Bohrung
78 mm
Verdichtung
13,8:1
Leerlaufdrehzahl
2.050 … 2.150 1/min
Steuerung
DOHC, 4 Ventile über Schlepphebel gesteuert, Antrieb
über Steuerkette
Ventildurchmesser Einlass
32,5 mm
Ventildurchmesser Auslass
26,5 mm
Ventilspiel
Einlass bei: 20 °C
0,10 … 0,15 mm
Auslass bei: 20 °C
0,13 … 0,18 mm
Kurbelwellenlagerung
2 Zylinderrollenlager
Pleuellager
Gleitlager
Kolbenbolzenlager
Lagerbuchse
Kolben
Leichtmetall geschmiedet
Kolbenringe
1 Kompressionsring, 1 Ölabstreifring
Motorschmierung
Druckumlaufschmierung mit 2 Eatonpumpen
Primärübersetzung
24:73
Kupplung
Mehrscheibenkupplung im Ölbad / hydraulisch betätigt
Getriebeübersetzung
1. Gang
13:32
2. Gang
16:30
3. Gang
16:24
4. Gang
23:28
5. Gang
23:23
6. Gang
26:20
Generator
12 V, 196 W
Zündanlage
kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage
mit digitaler Zündverstellung
Zündkerze
NGK LMAR9AI-10
Elektrodenabstand Zündkerze
1,0 mm
Kühlung
Flüssigkeitskühlung, permanente Umwälzung der
Kühlflüssigkeit durch Wasserpumpe
Starthilfe
Startermotor
154
TECHNISCHE DATEN 23
23.2
Anzugsdrehmomente Motor
Düse Kurbelraumbelüftung
M4
2 Nm
Loctite® 243™
Öldüse zur Ausgleichswellenschmierung
M4
Öldüse zur Generatorkühlung
M4
2 Nm
Loctite® 243™
2 Nm
Loctite® 243™
Öldüse zur Hauptlagerschmierung
M4
2 Nm
Loctite® 243™
Öldüse zur Kupplungsschmierung
M4
2 Nm
Loctite® 243™
Öldüse zur Pleuellagerschmierung
M4
2 Nm
Loctite® 243™
Schraube Öldüse zur Kolbenkühlung
M4
Öldüse zur Kolbenkühlung
M5
2,5 Nm
Loctite® 243™
2 Nm
Loctite® 243™
Öldüse zur Schlepphebelschmierung
M5
Schraube Arretierhebel
M5
3 Nm
Loctite® 243™
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Gangerkennungssensor
M5
5 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kupplungsfeder
M5
6 Nm
Schraube KurbelwellenDrehzahlsensor
M5
6 Nm
Schraube Lagerbolzen Ölpumpenzwischenrad
M5
Schraube Lagersicherung
M5
Loctite® 243™
6 Nm
Loctite® 243™
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Ölpumpendeckel
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Stator
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Verschlussschraube Ölkanal im
Generatordeckel
M5
Mutter Wasserpumpenrad
M6
2 Nm
Loctite® 243™
6 Nm
Loctite® 243™
Mutter Zylinderkopf
M6
10 Nm
geölt mit Motoröl
Schraube Auspuffflansch
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Führungsschiene
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Generatordeckel
M6
10 Nm
Schraube Kupplungsdeckel
M6
10 Nm
Schraube Kupplungsnehmerzylinder
M6
10 Nm
Schraube Motorgehäuse
M6
10 Nm
155
23 TECHNISCHE DATEN
Schraube Ölfilterdeckel
M6
10 Nm
Schraube Schaltarretierung
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Schalthebel
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Schraube Startermotor
M6
10 Nm
Schraube SteuerkettenAusfallschutz
M6
10 Nm
Schraube Ventildeckel
M6
8 Nm
Schraube Wasserpumpendeckel
M6
10 Nm
Stiftschraube Zylinderkopf
M6
10 Nm
Schraube NockenwellenLagerbrücke
M7x1
Anzugsreihenfolge:
Diagonal anziehen.
1. Anzugsstufe
5 Nm
2. Anzugsstufe
14 Nm
Loctite® 243™
geölt mit Motoröl
Schraube Spannschiene
M8
15 Nm
Loctite® 243™
Verschlussschraube Kurbelwellenfixierschraube
M8
10 Nm
Schraube Kettenritzel
M10
60 Nm
Loctite® 243™
Schraube Entriegelung für Steuerkettenspanner
M10x1
8 Nm
Schraube Rotor
M10x1
70 Nm
Bund und Gewinde geölt / Konus
entfettet
Verschlussschraube Ölkanal
M10x1
15 Nm
Loctite® 243™
Verschlussschraube Schlepphebelachse
M10x1
10 Nm
Zündkerze
M10x1
12 Nm
Kühlflüssigkeit-Temperatursensor
M10x1,25
12 Nm
Mutter Zylinderkopf
M10x1,25
Anzugsreihenfolge:
Diagonal anziehen.
1. Anzugsstufe
10 Nm
2. Anzugsstufe
30 Nm
3. Anzugsstufe
180°
Stiftschraube Zylinderkopf
M10x1,25
20 Nm
Loctite® 243™
Ölablassschraube mit Magnet
M12x1,5
20 Nm
Verschlussschraube
Öldruck-Regelventil
M12x1,5
20 Nm
Ölablassschraube
M14x1,5
15 Nm
Mutter Kupplungsmitnehmer
M18x1,5
100 Nm
Loctite® 243™
156
TECHNISCHE DATEN 23
Mutter Primärzahnrad
M18LHx1,5
120 Nm
Loctite® 243™
Verschlussschraube Ölsieb
M20x1,5
15 Nm
Schraube Generatordeckel
M24x1,5
18 Nm
Verschlussschraube Steuerkettenspanner
M24x1,5
40 Nm
1,0 l
Motoröl (SAE 10W/50) (
1,2 l
Kühlflüssigkeit (
9,25 l
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)
( S. 164) (alle EU‑Modelle)
23.3
Füllmengen
23.3.1
Motoröl
Motoröl
23.3.2
Kühlflüssigkeit
Kühlflüssigkeit
23.3.3
S. 163)
Kraftstoff
Kraftstofftankinhalt gesamt ca.
Kraftstofftankinhalt gesamt ca.
Kraftstoffreserve ca.
23.4
S. 163)
Superkraftstoff bleifrei Typ C (ROZ
95/RON 95/PON 91) ( S. 164)
(EXC‑F BR)
1,5 l
Fahrwerk
Rahmen
Gabel (EXC‑F EU/BR)
Gabel (EXC‑F Six Days)
Zentralrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahlrohren
WP XPLOR 5348
WP XPLOR 5548
Federweg
vorn
300 mm
hinten
310 mm
Gabelversatz
Federbein
Bremsanlage
22 mm
WP XPLOR 5746
Scheibenbremsen, Bremssättel schwimmend gelagert
Bremsscheiben - Durchmesser
vorn
260 mm
hinten
220 mm
Bremsscheiben - Verschleißgrenze (EXC‑F EU/BR)
vorn
2,5 mm
hinten
3,5 mm
Bremsscheiben - Verschleißgrenze (EXC‑F Six Days)
vorn
2,5 mm
hinten
3,7 mm
Reifendruck Gelände
vorn
1,0 bar
hinten
1,0 bar
157
23 TECHNISCHE DATEN
Reifendruck Straße
vorn
2,0 bar
hinten
2,0 bar
Sekundärübersetzung (alle EU‑Modelle)
14:52 (13:52)
Sekundärübersetzung (EXC‑F BR)
14:52 (13:52)
Kette
5/8 x 1/4"
Lieferbare Kettenräder
48, 50, 52
Steuerkopfwinkel
63,5°
Radstand
1.482 ± 10 mm
Sitzhöhe unbelastet
960 mm
Bodenfreiheit unbelastet
355 mm
Gewicht ohne Kraftstoff ca. (EXC‑F EU/BR)
103 kg
Gewicht ohne Kraftstoff ca. (EXC‑F Six Days)
103,9 kg
Höchstzulässige Achslast vorn
145 kg
Höchstzulässige Achslast hinten
190 kg
Höchstzulässiges Gesamtgewicht
335 kg
23.5
Elektrik
12-V-Batterie (alle EU‑Modelle)
HJTZ5S-FP-C
Lithium‑Ionen‑Batterie
Batteriespannung: 12 V
Nennkapazität: 2,0 Ah
wartungsfrei
12-V-Batterie (EXC‑F BR)
YTX5L-BS
Batteriespannung: 12 V
Nennkapazität: 4 Ah
wartungsfrei
Kombiinstrumentbatterie
CR 2430
Batteriespannung: 3 V
Sicherung
75011088005
5A
Sicherung
75011088010
10 A
Sicherung
58011109120
20 A
Scheinwerfer
HS1 / Sockel PX43t
12 V
35/35 W
Positionslicht
W5W / Sockel W2,1x9,5d
12 V
5W
Kontrollleuchten
W2,3W / Sockel W2x4,6d
12 V
2,3 W
Blinker
R10W / Sockel BA15s
12 V
10 W
Brems-/Rücklicht
LED
Kennzeichenbeleuchtung
LED
158
TECHNISCHE DATEN 23
23.6
Reifen
Gültigkeit
Reifen vorn
Reifen hinten
(EXC‑F EU)
80/100 - 21 M/C 51M TT
Maxxis Maxx EnduPro
140/80 - 18 M/C 70R M+S TT
Maxxis Maxx EnduPro
(EXC‑F BR, EXC‑F Six Days)
90/90 - 21 M/C 54M M+S TT
Metzeler MCE 6 Days Extreme
140/80 - 18 M/C 70M M+S TT
Metzeler MCE 6 Days Extreme
Die angegebenen Reifen stellen eine der möglichen Serienbereifungen dar. Weitere Informationen finden Sie
im Bereich Service unter:
http://www.ktm.com
23.7
Gabel
23.7.1
EXC‑F EU/BR
Gabelartikelnummer
14.18.8T.63
WP XPLOR 5348
Gabel
Druckstufendämpfung
Komfort
18 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
12 Klicks
Zugstufendämpfung
Komfort
18 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
12 Klicks
Federlänge mit Vorspannbuchse(n)
474 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65 … 75 kg
3,8 N/mm
Gewicht Fahrer: 75 … 85 kg
4,0 N/mm
Gewicht Fahrer: 85 … 95 kg
4,2 N/mm
Gabellänge
Gabelöl pro Gabelbein
23.7.2
928 mm
625 ± 10 ml
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1)
( S. 163)
EXC‑F Six Days
Gabelartikelnummer
14.18.8T.64
Gabel
WP XPLOR 5548
Druckstufendämpfung
Komfort
18 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
12 Klicks
Zugstufendämpfung
Komfort
18 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
12 Klicks
Federvorspannung - Preload Adjuster
Komfort
+0
159
23 TECHNISCHE DATEN
Standard
+0
Sport
+3
Federlänge mit Vorspannbuchse(n)
474 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65 … 75 kg
3,8 N/mm
Gewicht Fahrer: 75 … 85 kg
4,0 N/mm
Gewicht Fahrer: 85 … 95 kg
4,2 N/mm
Gabellänge
Gabelöl pro Gabelbein
23.8
928 mm
625 ± 10 ml
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1)
( S. 163)
Federbein
Federbein‑Artikelnummer
Federbein
12.18.7T.63
WP XPLOR 5746
Druckstufendämpfung Lowspeed
Komfort
18 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
12 Klicks
Druckstufendämpfung Highspeed
Komfort
2,5 Umdrehungen
Standard
2 Umdrehungen
Sport
1 Umdrehung
Zugstufendämpfung
Komfort
18 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
12 Klicks
Federvorspannung
10 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 65 … 75 kg
57 … 63 N/mm
Gewicht Fahrer: 75 … 85 kg
60 … 66 N/mm
Gewicht Fahrer: 85 … 95 kg
63 … 69 N/mm
Federlänge
225 mm
Gasdruck
10 bar
Statischer Durchhang
37 mm
Fahrtdurchhang
110 mm
Einbaulänge
415 mm
Stoßdämpferöl
160
Stoßdämpferöl (SAE 2,5)
(50180751S1) ( S. 164)
TECHNISCHE DATEN 23
23.9
Anzugsdrehmomente Fahrwerk
Restliche Schrauben Fahrwerk
EJOT PT® K60x25‑Z
2 Nm
Schraube AnsaugluftTemperatursensor
EJOT DELTA PT®45x12‑Z
0,7 Nm
Schraube Druckregler
EJOT PT® K60x25‑Z
2,3 Nm
Schraube Kombischalter
(EXC‑F Six Days)
EJOT PT® K50x18 T20
2 Nm
Schraube Sitzbankbefestigung
EJOT EJOFORM PT® K60x23/18
2,5 Nm
Schraube Festgriff
M4
5 Nm
Loctite® 243™
Schraube Not‑Aus‑Schalter
M4
1 Nm
Speichennippel Hinterrad
M4,5
5 Nm
Speichennippel Vorderrad
M4,5
5 Nm
Restliche Muttern Fahrwerk
M5
5 Nm
Restliche Schrauben Fahrwerk
M5
5 Nm
Schraube Batteriepol
M5
2,5 Nm
Schraube Blinkerschalter
M5
1 Nm
Schraube Lichtschalter
M5
1 Nm
Mutter Startermotor
M6
4 Nm
Restliche Muttern Fahrwerk
M6
10 Nm
Restliche Schrauben Fahrwerk
M6
10 Nm
Schraube Bremsscheibe hinten
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Schraube Bremsscheibe vorn
M6
14 Nm
Loctite® 243™
Schraube Gasdrehgriff
M6
5 Nm
Schraube Kettengleitschutz
M6
6 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kugelgelenk Druckstange am Fußbremszylinder
M6
10 Nm
Kraftstoffanschluss an Kraftstoffpumpe
M8
10 Nm
Mutter Fußbremshebelanschlag
M8
20 Nm
Mutter Kettenradschraube
M8
35 Nm
Loctite® 243™
Loctite® 2701™
Mutter Reifenhalter
M8
12 Nm
Restliche Muttern Fahrwerk
M8
25 Nm
Restliche Schrauben Fahrwerk
M8
25 Nm
Schraube Ausleger oben
M8
35 Nm
Loctite® 2701™
Schraube Ausleger unten
M8
30 Nm
Loctite® 2701™
Schraube Bremssattel vorn
M8
25 Nm
Loctite® 243™
Schraube Gabelbrücke oben
(EXC‑F Six Days)
M8
17 Nm
Schraube Gabelbrücke oben
(EXC‑F EU/BR)
M8
20 Nm
161
23 TECHNISCHE DATEN
Schraube Gabelbrücke unten
(EXC‑F Six Days)
M8
15 Nm
Schraube Gabelbrücke unten
(EXC‑F EU/BR)
M8
15 Nm
Schraube Gabelfaust
M8
15 Nm
Schraube Gabelschaftrohr oben
(EXC‑F Six Days)
M8
17 Nm
Schraube Gabelschaftrohr oben
(EXC‑F EU/BR)
M8
20 Nm
Schraube Kettengleitstück
M8
15 Nm
Schraube Krümmer an Motorstrebe
M8
15 Nm
Schraube Lenkerklemmbrücke
M8
20 Nm
Schraube Motorstrebe an Motor
M8x20
25 Nm
Loctite® 243™
Loctite® 243™
Schraube Motorstreben an Rahmen M8x15
25 Nm
Loctite® 2701™
Schraube Seitenständerbefestigung
M8
33 Nm
Motortragschraube
M10
60 Nm
Restliche Muttern Fahrwerk
M10
45 Nm
Loctite® 2701™
Restliche Schrauben Fahrwerk
M10
45 Nm
Schraube Lenkeraufnahme
M10
40 Nm
Loctite® 243™
Mutter Kraftstoffpumpe Befestigung
M12
15 Nm
Schraube Federbein oben
M12
80 Nm
Loctite® 2701™
Schraube Federbein unten
M12
80 Nm
Loctite® 2701™
Mutter Schwingenbolzen
M16x1,5
100 Nm
Mutter Steckachse hinten
M20x1,5
80 Nm
Schraube Steckachse vorn
M20x1,5
35 Nm
Schraube Steuerkopf oben
M20x1,5
12 Nm
Einschraubstutzen Kühlsystem
M24x1,5
15 Nm
Loctite® 243™
162
BETRIEBSSTOFFE 24
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1
Norm / Klassifizierung
– DOT
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Bremsflüssigkeit, welche der angegebenen Norm entspricht (siehe Angaben auf dem
Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzt.
Empfohlener Lieferant
Castrol
– REACT PERFORMANCE DOT 4
MOTOREX®
– Brake Fluid DOT 5.1
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1)
Norm / Klassifizierung
– SAE ( S. 167) (SAE 4)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Öle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und
die entsprechenden Eigenschaften besitzen.
Kühlflüssigkeit
Vorgabe
– Verwenden Sie nur hochwertige, silikatfreie Kühlflüssigkeit mit Korrosionsschutz-Additiv für Aluminiummotoren. Minderwertige und ungeeignete Frostschutzmittel verursachen Korrosion, Ablagerungen und Schaumbildung.
–
Verwenden Sie kein reines Wasser, da Anforderungen wie Korrosionsschutz und Schmiereigenschaften nur
von Kühlflüssigkeit erfüllt werden können.
–
Verwenden Sie nur Kühlflüssigkeit, die den angegebenen Vorgaben entspricht (siehe Angaben am Behälter)
und die entsprechenden Eigenschaften besitzt.
Gefrierschutz mindestens bis
−25 °C
Das Mischungsverhältnis muss an den notwendigen Gefrierschutz angepasst werden. Verwenden Sie destilliertes
Wasser, wenn die Kühlflüssigkeit verdünnt werden muss.
Die Verwendung vorgemischter Kühlflüssigkeit wird empfohlen.
Beachten Sie die Angaben des Kühlflüssigkeitsherstellers zu Gefrierschutz, Verdünnung und Mischbarkeit (Verträglichkeit) mit anderen Kühlflüssigkeiten.
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– COOLANT M3.0
Motoröl (SAE 10W/50)
Norm / Klassifizierung
– JASO T903 MA2 (
–
SAE (
S. 167)
S. 167) (SAE 10W/50)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Motoröle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzen.
vollsynthetisches Motoröl
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Cross Power 4T
163
24 BETRIEBSSTOFFE
Stoßdämpferöl (SAE 2,5) (50180751S1)
Norm / Klassifizierung
– SAE ( S. 167) (SAE 2,5)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Öle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und
die entsprechenden Eigenschaften besitzen.
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)
Norm / Klassifizierung
– DIN EN 228 (ROZ 95)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur bleifreien Superkraftstoff, welcher der angegebenen Norm entspricht oder gleichwertig ist.
–
Ein Anteil von bis zu 10 % Ethanol (E10 Kraftstoff) ist dabei unbedenklich.
Info
Verwenden Sie keinen Kraftstoff aus Methanol (z. B. M15, M85, M100) oder mit einem Anteil von
mehr als 10 % Ethanol (z. B. E15, E25, E85, E100).
Superkraftstoff bleifrei Typ C (ROZ 95/RON 95/PON 91)
Norm / Klassifizierung
– ANP (Agência Nacional do Petróleo) #57 (ROZ 95/RON 95/PON 91)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur bleifreien Superkraftstoff, welcher der folgenden Angaben entspricht oder gleichwertig ist.
–
Bleifreier Superkraftstoff mit einem Anteil von 19 bis 27 % Ethanol ist dabei zulässig.
Info
Verwenden Sie keinen Kraftstoff aus Methanol (z. B. M15, M85, M100).
Verwenden Sie keinen Kraftstoff mit weniger als 19 % Ethanol (z. B. E10).
Verwenden Sie keinen Kraftstoff mit mehr als 27 % Ethanol (z. B. E30, E85, E100).
164
HILFSSTOFFE 25
Hochviskoses Schmierfett
Empfohlener Lieferant
SKF®
– LGHB 2
Kettenreinigungsmittel
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Chain Clean
Kettenspray Offroad
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Chainlube Offroad
Konservierungsmittel für Lacke, Metall und Gummi
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Moto Protect
Kraftstoffzusatz
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Fuel Stabilizer
Langzeitfett
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Bike Grease 2000
Luftfilter-Reinigungsmittel
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Racing Bio Dirt Remover
Motorradreiniger
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Moto Clean
Öl für Schaumstoff-Luftfilter
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Racing Bio Liquid Power
165
25 HILFSSTOFFE
Spezialreiniger für glänzende und matte Lacke, Metall- und Kunststoffflächen
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Quick Cleaner
Universal Ölspray
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
– Joker 440 Synthetic
166
NORMEN 26
SAE
Die SAE-Viskositätsklassen wurden von der Society of Automotive Engineers festgelegt und dienen der Einteilung
der Öle nach ihrer Viskosität. Die Viskosität beschreibt nur eine Eigenschaft eines Öls und enthält keinerlei Aussage zur Qualität.
JASO T903 MA2
Unterschiedliche technische Entwicklungsrichtungen erforderten eine eigene Spezifikation für Motorräder - die
Norm JASO T903 MA2.
Früher wurden für Motorräder Motoröle aus dem PKW‑Bereich eingesetzt, weil es keine eigene Motorradspezifikation gab.
Werden bei PKW‑Motoren lange Serviceintervalle gefordert, so steht bei Motorradmotoren hohe Leistungsausbeute
bei hohen Drehzahlen im Vordergrund.
Bei den meisten Motorradmotoren werden Getriebe und Kupplung mit dem gleichen Öl geschmiert.
Die Norm JASO T903 MA2 geht auf diese speziellen Anforderungen ein.
167
27 FACHWORTVERZEICHNIS
OBD
168
On‑Board‑Diagnose
Fahrzeugsystem, das vorgegebene Parameter der Fahrzeugelektronik überwacht
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 28
Art.‑Nr.
Artikelnummer
bzw.
beziehungsweise
ca.
zirka
etc.
et cetera
evtl.
eventuell
ggf.
gegebenenfalls
Nr.
Nummer
u. a.
unter anderem
u. Ä.
und Ähnliches
usw.
und so weiter
vgl.
vergleiche
z. B.
zum Beispiel
169
29 SYMBOLVERZEICHNIS
29.1
Gelbe und orange Symbole
Gelbe und orange Symbole zeigen einen Fehlerzustand an, der zeitnahes Eingreifen erfordert. Aktive Fahrhilfen
werden ebenfalls durch gelbe oder orange Symbole dargestellt.
Fehlfunktion‑Kontrollleuchte leuchtet/blinkt gelb – Die OBD hat einen Fehler in der Fahrzeugelektronik erkannt. Verkehrsgerecht anhalten und eine autorisierte KTM-Fachwerkstatt kontaktieren.
Kraftstoffstand-Warnleuchte leuchtet gelb – Kraftstoffstand hat die Reservemarke erreicht.
29.2
Grüne und blaue Symbole
Grüne und blaue Symbole geben Informationen wieder.
Fernlicht‑Kontrollleuchte leuchtet blau – Fernlicht ist eingeschaltet.
Blinkerkontrollleuchte blinkt grün – Blinker ist eingeschaltet.
170
INDEX
INDEX
1
12-V-Batterie
ausbauen . .
einbauen . . .
laden . . . . .
Startleistung
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116
118
119
. 40
A
Abbildungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Arbeitsregeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Ausschalttaste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
B
Bedienungsanleitung . . . . . . .
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Betriebsmittel . . . . . . . . . . .
Blinkcode . . . . . . . . . . . . . .
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. . . . . 10
...... 7
. . . . . 11
. 152-153
Blinkerlampe
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
Blinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Bremsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98-109
Bremsbeläge
der Hinterradbremse kontrollieren
der Hinterradbremse wechseln . .
der Vorderradbremse kontrollieren
der Vorderradbremse wechseln . .
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107
107
101
101
Bremsflüssigkeit
der Hinterradbremse nachfüllen . . . . . . . . . 106
der Vorderradbremse nachfüllen . . . . . . . . . 100
Bremsflüssigkeitsstand
der Hinterradbremse kontrollieren . . . . . . . . 105
der Vorderradbremse kontrollieren . . . . . . . . . 99
Bremsscheiben
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
C
Charakteristik der Gasannahme
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
D
Diagnosestecker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
Drosselklappenstellung
anlernen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
Druckstufendämpfung
der Gabel einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Druckstufendämpfung Highspeed
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . 53
Druckstufendämpfung Lowspeed
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . 52
E
Endschalldämpfer
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Glasfasergarn‑Füllung wechseln . . . . . . . . . . 84
Ersatzteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Erschwerte Einsatzbedingungen . . . . . . . . . . . . . .
hohe Temperaturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
langsame Fahrt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
nasse Strecke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
nasser Sand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
niedrige Temperaturen . . . . . . . . . . . . . . . .
schlammige Strecke . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schnee . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
trockener Sand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
40
42
42
42
41
42
42
42
40
F
Fahrtdurchhang
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Fahrwerksgrundeinstellung
zum Fahrergewicht kontrollieren . . . . . . . . . . 52
Fahrzeugansicht
hinten rechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
vorn links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Fahrzeugidentifikationsnummer . . . . . . . . . . . . . . 15
Federbein
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . .
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrtdurchhang kontrollieren . . . .
Federvorspannung einstellen . . . .
statischen Durchhang kontrollieren
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78
78
55
56
55
Fehlersuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149-151
Fehlgebrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Frostschutz
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Füllmenge
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48, 157
Kühlflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . 133, 157
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143, 157
Fußbremshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . 104
Leerweg kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . 104
G
Gabelbeine
ausbauen . . . . . . . . . . . . . .
einbauen . . . . . . . . . . . . . . .
entlüften . . . . . . . . . . . . . . .
Federvorspannung einstellen .
Grundeinstellung kontrollieren
Staubmanschetten reinigen . .
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66
67
64
60
57
65
Einsatzdefinition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
171
INDEX
Gabelschutz
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Rundenzeit abfragen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Uhrzeit einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Garantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Kontrollleuchtenübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Gasbowdenzug-Spiel
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Kotflügel vorn
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Gasbowdenzug‑Verlegung
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Kraftstoffsieb
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
Gasdrehgriff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Gewährleistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Kraftstofftank
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Griffgummi
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
H
Handbremshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Leerweg einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Leerweg kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Hauptsicherung
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Hilfsstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Hinterrad
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
Hupentaste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
I
Inbetriebnahme
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme . . . . . . . 38
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
nach der Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
K
Kaltstartknopf
Kühlflüssigkeit
ablassen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
einfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Frostschutz und Stand kontrollieren
Stand kontrollieren . . . . . . . . . . .
...
...
..
...
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132
132
130
131
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Kundendienst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Kupplung
Flüssigkeit wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Flüssigkeitsstand kontrollieren/berichtigen . . . 95
Kupplungshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . 94
L
Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147-148
Leerlaufdrehzahl
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube . . . . . . . . . . . . 22
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Kette
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Kettenführung
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Kettenrad
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Kettenritzel
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Kettenspannung
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Kombiinstrument
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Kilometer oder Meilen einstellen . . . . . . . . . . 25
Kombiinstrumentbatterie wechseln . . . . . . . 128
172
Kraftstofftankverschluss
öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Lenkerposition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Lenkung
absperren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
entsperren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Lichtschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Luftfilter
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Luftfilterkasten
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Luftfilterkasten‑Deckel
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
zur Sicherung vorbereiten . . . . . . . . . . . . . . 82
INDEX
M
Mapping
ändern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
Motor
einfahren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Motornummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Motoröl
nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
Motorölstand
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
Motorrad
mit Hubständer aufheben . . . . . . . . . . . . . . 64
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
vom Hubständer nehmen . . . . . . . . . . . . . . . 64
Motorschutz
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
N
Not-Aus-Schalter
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
O
Ölfilter
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
Ölsieb
reinigen
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
R
Rahmen
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Reifendruck
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
Reifenzustand
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
S
Schalthebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . 139
Grundstellung kontrollieren . . . . . . . . . . . . 138
Scheinwerfer
Leuchtweite einstellen
. . . . . . . . . . . . . . . 127
Schwinge
kontrollieren
Seitenständer . .
Service . . . . . .
Serviceplan . . .
Sicherer Betrieb
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
.
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. . . 23
. . . 11
. 49-51
.... 8
Sicherung
der einzelnen Stromverbraucher wechseln . . 123
Hauptsicherung wechseln . . . . . . . . . . . . . 122
Sitzbank
abnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
montieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Speichenspannung
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
Startleistung von Lithium‑Ionen‑Batterien bei niedrigen
Temperaturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Starttaste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Startvorgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Steuerkopflager
schmieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Steuerkopflager-Spiel
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74-75
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
T
Tanken
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Technische Daten
Anzugsdrehmomente Fahrwerk
Anzugsdrehmomente Motor . .
Elektrik . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrwerk . . . . . . . . . . . . . . .
Federbein . . . . . . . . . . . . . .
Füllmengen . . . . . . . . . . . . .
Gabel . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motor . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . .
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161
155
158
157
160
157
159
154
159
Traktionskontrolle
aktivieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Transportieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Typenschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
U
Scheinwerfereinstellung
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
Umwelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Scheinwerferlampe
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
Untere Gabelbrücke
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68-69
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70, 72
Scheinwerfermaske mit Scheinwerfer
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Schlüsselnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Schutzkleidung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
V
Vorderrad
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
173
INDEX
W
Winterbetrieb
Kontroll- und Pflegearbeiten
. . . . . . . . . . . 146
Z
Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Zugstufendämpfung
der Gabel einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . 54
174
*3214009de*
3214009de
06/2019
KTM Sportmotorcycle GmbH
5230 Mattighofen/Österreich
http://www.ktm.com
Foto: Mitterbauer/KISKA/KTM
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