KTM 65 SX EU 2013 Mini Bike Benutzerhandbuch

KTM 65 SX EU 2013 Mini Bike Benutzerhandbuch

BEDIENUNGSANLEITUNG 2013 65 SX

Art.-Nr. 3211855de

LIEBER KTM KUNDE

LIEBER KTM KUNDE Wir möchten Sie recht herzlich zu Ihrer Entscheidung für ein KTM Motorrad beglückwünschen. Sie sind nun Besitzer eines modernen sportlichen Motorrades, das Ihnen und Ihrem Kind bestimmt viel Freude bereiten wird, wenn Sie es entsprechend warten und pflegen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Fahren!

Bitte tragen Sie unten die Seriennummern Ihres Fahrzeuges ein.

Fahrgestellnummer ( S. 10)

Händlerstempel

1

Motornummer ( S. 10)

Die Bedienungsanleitung entsprach zum Zeitpunkt der Drucklegung dem neuesten Stand dieser Baureihe. Kleine Abweichungen, die sich aus der konstruktiven Weiterentwicklung ergeben, sind jedoch nie ganz auszuschließen.

Alle enthaltenen Angaben sind unverbindlich. Die KTM-Sportmotorcycle AG behält sich insbesondere das Recht vor, technische Anga ben, Preise, Farben, Formen, Materialien, Dienst- und Serviceleistungen, Konstruktionen, Ausstattungen und Ähnliches ohne vor herige Ankündigung und ohne Angabe von Gründen zu ändern bzw. ersatzlos zu streichen, sie an lokale Gegebenheiten anzupassen sowie die Fertigung eines bestimmten Modells ohne vorherige Ankündigung einzustellen. KTM übernimmt keine Haftung für Liefer möglichkeiten, Abweichungen von Abbildungen und Beschreibungen sowie Druckfehler und Irrtümer. Die abgebildeten Modelle ent halten zum Teil Sonderausstattungen, die nicht zum serienmäßigen Lieferumfang gehören.

© 2012 KTM-Sportmotorcycle AG, Mattighofen Österreich Alle Rechte vorbehalten Nachdruck, auch auszugsweise sowie Vervielfältigungen jeder Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Urhebers.

ISO 9001(12 100 6061) Im Sinne der internationalen Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 wendet KTM Qualitätssicherungsprozesse an, die zu höchstmöglicher Produktqualität führen.

Ausgestellt durch: TÜV Management Service KTM-Sportmotorcycle AG 5230 Mattighofen, Österreich

INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS

1

2

3

4

5

6

7

DARSTELLUNGSMITTEL .............................................. 4 1.1

Verwendete Symbole ......................................... 4 1.2

Benutzte Formatierungen................................... 4

SICHERHEITSHINWEISE.............................................. 5 2.1

Einsatzdefinition - Bestimmungsgemäßer Gebrauch ......................................................... 5 2.2

2.3

Sicherheitshinweise .......................................... 5 Gefahrengrade und Symbole .............................. 5 2.4

2.5

2.6

2.7

2.8

2.9

Umwelt ............................................................ 6 Bedienungsanleitung......................................... 6

WICHTIGE HINWEISE .................................................. 7 3.1

Garantie, Gewährleistung ................................... 7 3.2

3.3

3.4

Warnung vor Manipulationen.............................. 5

Sicherer Betrieb................................................ 6 Schutzkleidung................................................. 6 Arbeitsregeln .................................................... 6

Betriebsstoffe, Hilfsstoffe .................................. 7 Ersatzteile, Zubehör .......................................... 7 Service ............................................................ 7 3.5

3.6

Abbildungen..................................................... 7 Kundendienst ................................................... 7

FAHRZEUGANSICHT.................................................... 8 4.1

Fahrzeugansicht vorne links (Symboldarstellung) .......................................... 8

4.2

Fahrzeugansicht hinten rechts (Symboldarstellung) .......................................... 9

SERIENNUMMERN.................................................... 10 5.1

Fahrgestellnummer ......................................... 10 5.2

Motornummer................................................. 10 5.3

Federbeinartikelnummer.................................. 10

BEDIENELEMENTE.................................................... 11 6.1

Kupplungshebel.............................................. 11 6.2

Handbremshebel............................................. 11 6.3

6.4

Gasdrehgriff ................................................... 11 Kurzschlusstaster............................................ 11 6.5

6.6

6.7

6.8

6.9

6.10

6.11

Tankverschluss öffnen ..................................... 11

Tankverschluss schließen................................. 12 Kraftstoffhahn ................................................ 12 Choke ............................................................ 12

Schalthebel .................................................... 13 Kickstarter ..................................................... 13 Fußbremshebel............................................... 13 6.12

Plug-in-Ständer .............................................. 13

INBETRIEBNAHME.................................................... 14 7.1

Hinweise zur ersten Inbetriebnahme ................. 14

7.2

Motor einfahren .............................................. 15

8 FAHRANLEITUNG...................................................... 16 8.1

Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme .............................................. 16 8.2

8.3

Startvorgang ................................................... 16

Anfahren ........................................................ 17 8.4

8.5

8.6

8.7

8.8

Schalten, Fahren ............................................ 17 Abbremsen..................................................... 17

Anhalten, Parken ............................................ 18 Transport ....................................................... 18

Kraftstoff tanken............................................. 19

9 SERVICEPLAN ........................................................... 20 9.1

10 FAHRWERK ABSTIMMEN........................................... 22 10.1

Serviceplan .................................................... 20

Druckstufendämpfung der Gabel einstellen........ 22 10.2

Zugstufendämpfung der Gabel einstellen........... 22 10.3

10.4

10.5

10.6

Druckstufendämpfung des Federbeins einstellen ....................................................... 22

Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen ....................................................... 23 Maß Hinterrad entlastet ermitteln..................... 23 Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren ................................................... 23

Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren..... 24 10.7

10.8

10.9

11.1

Federvorspannung des Federbeins einstellen x .................................................. 24

Fahrtdurchhang einstellen 10.11 Lenkerposition einstellen x x ........................... 25 10.10 Lenkerposition................................................ 25 ............................ 25

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL ............................ 27 Motorrad mit Hubständer aufheben .................. 27 11.2

11.3

11.4

Motorrad vom Hubständer nehmen ................... 27 Gabelbeine entlüften....................................... 27 Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen ....... 27

11.5

11.6

11.7

11.8

Gabelschutz ausbauen Gabelschutz einbauen x ................................ 28 x ................................ 28

Gabelbeine ausbauen Gabelbeine einbauen x ................................. 29 x .................................. 29

11.9

Untere Gabelbrücke ausbauen x ..................... 30

11.10 Untere Gabelbrücke einbauen

11.11 Steuerkopflagerspiel kontrollieren..................... 32

11.12 Steuerkopflagerspiel einstellen

x

x

..................... 31

.................... 33 11.13 Steuerkopflager schmieren 11.14 Startnummerntafel ausbauen ........................... 33

11.15 Startnummerntafel einbauen............................ 34 11.16 Kotflügel vorne ausbauen................................. 34 11.17 Kotflügel vorne einbauen ................................. 34

11.18 Federbein ausbauen x

x .......................... 33

................................... 35 11.19 Federbein einbauen 11.20 Sitzbank abnehmen......................................... 35 11.21 Sitzbank montieren ......................................... 35

11.22 Luftfilter ausbauen

x

x

.................................... 35

..................................... 36 11.23 Luftfilter einbauen 11.24 Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen

11.27 Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln x

x ..................................... 36

11.25 Enddämpfer ausbauen..................................... 37 11.26 Enddämpfer einbauen ..................................... 37

................................................... 38 11.28 Kraftstofftank ausbauen x

x .......... 36

.............................. 38

11.29 Kraftstofftank einbauen x .............................. 39

11.30 Kettenschutz ausbauen ................................... 40 11.31 Kettenschutz einbauen .................................... 40 11.32 Kettenverschmutzung kontrollieren ................... 40

11.33 Kette reinigen................................................. 41 11.34 Kettenspannung kontrollieren........................... 41

11.35 Kettenspannung einstellen............................... 42 11.36 Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren ............................. 42

11.37 Kettenführung einstellen x ............................. 44 11.38 Rahmen kontrollieren x ................................. 44 11.39 Schwingarm kontrollieren x ............................ 44

11.40 Gasbowdenzugverlegung kontrollieren ............... 45 11.41 Griffgummi kontrollieren.................................. 45 11.42 Griffgummi zusätzlich sichern .......................... 45 11.43 Grundstellung des Kupplungshebels einstellen ....................................................... 45

11.44 Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren ................................................... 46

2

INHALTSVERZEICHNIS

11.45 Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung

12 BREMSANLAGE......................................................... 48 12.1

wechseln x ................................................... 46

Leerweg am Handbremshebel kontrollieren........ 48 12.2

12.3

12.4

Grundstellung des Handbremshebels einstellen ....................................................... 48 Bremsscheiben kontrollieren ............................ 48

Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren ................................................... 49 12.5

12.6

Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen x ................................................. 49

Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren ................................................... 50

12.7

12.8

Bremsbeläge der Vorderradbremse ausbauen x .................................................. 51 Bremsbeläge der Vorderradbremse einbauen x ................................................... 51

12.9

Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln x ................................................... 52 12.10 Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren .......... 52

12.11 Leerweg des Fußbremshebels einstellen x ....... 53 12.12 Grundstellung des Fußbremshebels einstellen

12.13 Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse 12.14 Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse

12.15 Bremsbeläge der Hinterradbremse 12.16 Bremsbeläge der Hinterradbremse

13.1

nachfüllen

kontrollieren ................................................... 55 ausbauen

einbauen wechseln

x

kontrollieren ................................................... 54

x

x x

x

.................................................. 53

................................................. 54

.................................................. 55

12.17 Bremsbeläge der Hinterradbremse ................................................... 56 12.18 Bremsbeläge der Hinterradbremse ................................................... 56

13 RÄDER, REIFEN ........................................................ 58 Vorderrad ausbauen x .................................... 58 13.2

13.3

Vorderrad einbauen

Hinterrad ausbauen

x .................................... 58

x .................................... 59 13.4

13.5

Hinterrad einbauen x .................................... 59

Reifenzustand kontrollieren.............................. 60 13.6

Reifenluftdruck kontrollieren............................ 60

13.7

14 KÜHLSYSTEM ........................................................... 62 14.1

Speichenspannung kontrollieren....................... 61

Kühlsystem .................................................... 62 14.2

14.3

Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren ................................................... 62

Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren ................... 63 14.4

14.5

15.1

Kühlflüssigkeit ablassen

Kühlflüssigkeit einfüllen

x ............................. 63

x ............................. 64

15 MOTOR ABSTIMMEN ................................................. 65 Gasdrehgriff Einbaulage kontrollieren................ 65 15.2

Gasbowdenzugspiel kontrollieren ...................... 65 15.3

15.4

15.5

15.6

16.1

Vergaser - Leerlauf einstellen Schwimmerkammer des Vergasers entleeren x x ...................... 66 ................................................... 66

16 SERVICEARBEITEN MOTOR ....................................... 68 Getriebeölstand kontrollieren............................ 68 16.2

16.3

16.4

Gasbowdenzugspiel einstellen x ..................... 65 Vergaser - Leerlauf .......................................... 65

Getriebeöl wechseln Getriebeöl ablassen

Getriebeöl einfüllen

x ................................... 68 x .................................... 68

x .................................... 69 16.5

17.1

18.1

Getriebeöl nachfüllen x ................................. 69

17 REINIGUNG, PFLEGE................................................. 71 Motorrad reinigen............................................ 71

18 LAGERUNG ............................................................... 72 Lagerung........................................................ 72 18.2

20.1

Inbetriebnahme nach der Lagerung................... 72

19 FEHLERSUCHE ......................................................... 73

20 TECHNISCHE DATEN................................................. 75 Motor............................................................. 75 20.2

20.3

Anzugsdrehmomente Motor.............................. 75

Vergaser......................................................... 76

20.3.1

20.4

20.5

Vergaserabstimmung ................................... 77

Gabel............................................................. 78 Federbein....................................................... 78 20.6

Fahrgestell ..................................................... 78

20.7

Anzugsdrehmomente Fahrgestell ...................... 79

21 BETRIEBSSTOFFE ..................................................... 81

22 HILFSSTOFFE ........................................................... 83

23 NORMEN .................................................................. 85

INDEXVERZEICHNIS ......................................................... 86

3

1 DARSTELLUNGSMITTEL 1.1

Verwendete Symbole

Nachfolgend wird die Verwendung von bestimmten Symbolen erklärt.

Kennzeichnet eine erwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).

Kennzeichnet eine unerwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).

Alle Arbeiten, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, erfordern Fachkenntnisse und technisches Verständnis. Lassen Sie diese Arbeiten, im Interesse der Sicherheit Ihres Kindes, in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt durchführen! Dort wird Ihr Motorrad von speziell geschulten Fachkräften mit dem erforderlichen Spezialwerkzeug optimal betreut.

Kennzeichnet einen Seitenverweis (Mehr Informationen sind auf der angegebenen Seite nachzulesen).

1.2

Benutzte Formatierungen

Nachfolgend werden die verwendeten Schriftformatierungen erklärt.

Eigenname

Kennzeichnet einen Eigennamen.

Name ® Marke™

Kennzeichnet einen geschützten Namen.

Kennzeichnet eine Marke im Warenverkehr.

4

2 SICHERHEITSHINWEISE 2.1

Einsatzdefinition - Bestimmungsgemäßer Gebrauch

KTM Sportmotorräder sind so konzipiert und konstruiert, dass sie gängigen Beanspruchungen bei regulärem Wettbewerbseinsatz standhalten. Die Motorräder entsprechen den derzeit gültigen Reglements und Kategorien der obersten internationalen Motorsportverbände.

Info

Das Motorrad ist nur auf abgesperrten Strecken, außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs, zu betreiben.

2.2

Sicherheitshinweise

Für einen sicheren Umgang mit dem Fahrzeug sind einige Sicherheitshinweise zu beachten. Lesen Sie deshalb diese Anleitung auf merksam durch. Die Sicherheitshinweise sind im Text optisch hervorgehoben und an den relevanten Stellen verlinkt.

Info

Am Fahrzeug sind an gut sichtbaren Stellen verschiedene Hinweis-/Warnhinweisaufkleber angebracht. Entfernen Sie keine Hinweis-/Warnhinweisaufkleber. Fehlen diese, können Sie oder andere Personen Gefahren nicht erkennen und sich deshalb verletzen.

2.3

Gefahrengrade und Symbole Gefahr

Hinweis auf eine Gefahr, die unmittelbar und mit Sicherheit zum Tod oder zu schweren bleibenden Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.

Warnung

Hinweis auf eine Gefahr, die wahrscheinlich zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.

Vorsicht

Hinweis auf eine Gefahr, die möglicherweise zu leichten Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.

Hinweis

Hinweis auf eine Gefahr, die zu erheblichen Maschinen- oder Materialschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.

Warnung

Hinweis auf eine Gefahr, die zu Umweltschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.

2.4

Warnung vor Manipulationen

Es ist verboten, Änderungen an Bauteilen der Geräuschdämpfung vorzunehmen. Folgende Maßnahmen oder das Herstellen der ent sprechenden Zustände sind gesetzlich verboten: 1 Entfernen oder Außerkraftsetzen jeglicher der Geräuschdämpfung dienender Einrichtungen oder Bauteile eines Neufahrzeugs vor dessen Verkauf oder Auslieferung an den Endkunden oder während der Nutzungsdauer des Fahrzeugs zu anderen Zwecken als für Wartung, Reparatur oder Austausch sowie 2 Nutzung des Fahrzeugs, nachdem eine derartige Einrichtung oder ein derartiges Bauteil entfernt oder außer Kraft gesetzt wurde.

Beispiele für gesetzwidrige Manipulation: 1 Entfernen oder Durchbohren von Enddämpfer, Prallblechen, Krümmern oder anderen Bauteilen, die Abgase leiten.

2 Entfernen oder Durchbohren irgendwelcher Teile des Ansaugsystems.

3 Verwendung in nicht ordnungsgemäßem Wartungszustand.

4 Ersetzen irgendwelcher beweglicher Teile des Fahrzeugs oder von Teilen der Auspuffanlage oder des Ansaugsystems durch vom Hersteller nicht zugelassene Teile.

5

2 SICHERHEITSHINWEISE 2.5

Sicherer Betrieb Gefahr Unfallgefahr

  Gefahr durch mangelhafte Verkehrstüchtigkeit.

– Das Fahrzeug nicht in Betrieb nehmen, wenn Sie durch Konsumieren von Alkohol, Medikamenten oder Drogen verkehrsun tüchtig sind bzw. physisch als auch psychisch nicht in der Lage sind.

Gefahr Vergiftungsgefahr

  Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und/oder zum Tode führen.

– Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne eine geeignete Absauganlage.

Warnung Verbrennungsgefahr

  Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.

– Heiße Teile wie z. B. Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer und Bremsanlage nicht berühren. Bevor mit Arbeiten an diesen Teilen begonnen wird, Teile abkühlen lassen.

Das Fahrzeug nur in einem technisch einwandfreien Zustand, bestimmungsgemäß, sicherheits − und umweltbewusst betreiben.

Das Fahrzeug ist nur von eingewiesenen Personen zu verwenden.

Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen, umgehend in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt beseitigen lassen.

Am Fahrzeug angebrachte Hinweis-/Warnhinweisaufkleber beachten.

2.6

Schutzkleidung Warnung Verletzungsgefahr

  Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.

– Schutzkleidung (Helm, Stiefel, Handschuhe, Hose und Jacke mit Protektoren) bei allen Fahrten tragen. Verwenden Sie immer Schutzkleidung, die sich in einwandfreiem Zustand befindet und den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit empfiehlt KTM das Betreiben des Fahrzeuges nur mit geeigneter Schutzkleidung.

2.7

Arbeitsregeln

Für einige Arbeiten sind Spezialwerkzeuge notwendig. Diese sind nicht Bestandteil des Fahrzeuges, können aber unter der angegebe nen Nummer in Klammern bestellt werden. Bsp.: Lagerauszieher (15112017000) Beim Zusammenbau müssen nicht wiederverwendbare Teile (z. B. selbstsichernde Schrauben und Muttern, Dichtungen, Dichtringe, O-Ringe, Splinte, Sicherungsbleche) durch neue Teile ersetzt werden.

Für einige Schraubfälle ist ein Schraubensicherungsmittel (z. B.

Loctite ®

) erforderlich. Es müssen die spezifischen Hinweise des Her stellers bei der Verwendung eingehalten werden.

Teile, die nach dem Zerlegen wiederverwendet werden sollen, sind zu reinigen und auf Beschädigung bzw. Verschleiß zu kontrollieren.

Beschädigte bzw. verschlissene Teile wechseln.

Nach Abschluss der Reparatur oder eines Service ist die Betriebssicherheit des Fahrzeuges sicherzustellen.

2.8

Umwelt

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ihrem Motorrad sorgt dafür, dass keine Probleme und Konflikte auftauchen müssen. Um die Zukunft des Motorradfahrens zu sichern, versichern Sie sich, dass Sie das Motorrad im Rahmen der Legalität benutzen, zeigen Sie Umweltbewusstsein und respektieren Sie die Rechte anderer.

Beachten Sie bei der Entsorgung von Altöl, anderen Betriebs- und Hilfsstoffen und Altteilen die jeweiligen Gesetze und Richtlinien des jeweiligen Landes.

Da Motorräder nicht der EU-Richtlinie für die Entsorgung von Altfahrzeugen unterliegen, gibt es keine gesetzliche Regelung zur Ent sorgung eines Altmotorrads. Ihr autorisierter KTM ‑ Händler hilft Ihnen gerne.

2.9

Bedienungsanleitung

Lesen Sie unbedingt diese Bedienungsanleitung genau und vollständig, bevor Sie die erste Ausfahrt unternehmen. Die Bedienungsan leitung enthält viele Informationen und Tipps, die Ihnen die Bedienung, Handhabung und Wartung erleichtern werden. Nur so erfah ren Sie, wie Sie das Fahrzeug am besten für sich abstimmen und wie Sie sich vor Verletzungen schützen können.

Bewahren Sie die Bedienungsanleitung an einem gut zugänglichen Ort auf, damit sie bei Bedarf jederzeit nachschlagen können.

Falls Sie mehr über das Fahrzeug wissen wollen oder Unklarheiten beim Lesen auftreten, wenden Sie sich an einen autorisierten KTM ‑ Händler.

Die Bedienungsanleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrzeuges und muss beim Verkauf an den neuen Eigentümer übergeben werden.

6

3 WICHTIGE HINWEISE 3.1

Garantie, Gewährleistung

Die im Serviceplan vorgeschriebenen Arbeiten müssen ausschließlich in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt durchgeführt und im Serviceheft als auch im

KTM dealer.net

bestätigt werden, da sonst jeglicher Garantieanspruch verloren geht. Bei Schäden und Folge schäden, die durch Manipulationen und/oder Umbauten am Fahrzeug verursacht wurden, kann keine Garantie gewährt werden.

Weiterführende Informationen zur Garantie oder Gewährleistung und deren Abwicklung entnehmen Sie bitte dem Serviceheft.

3.2

Betriebsstoffe, Hilfsstoffe Warnung Umweltgefährdung

  Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.

– Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.

Es sind die in der Bedienungsanleitung genannten Betriebs- und Hilfsstoffe (z. B. Kraft- und Schmierstoffe) gemäß Spezifikation zu verwenden.

3.3

Ersatzteile, Zubehör

Verwenden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nur Ersatzteile und Zubehörprodukte, die von KTM freigegeben und/oder empfohlen sind und lassen Sie diese in einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt montieren. Für andere Produkte und daraus entstandene Schäden über nimmt KTM keine Haftung.

Einige Ersatzteile und Zubehörprodukte sind bei den jeweiligen Beschreibungen in Klammern angegeben. Ihr KTM-Händler berät Sie gerne.

Die aktuellen

KTM PowerParts

für Ihr Fahrzeug finden Sie auf der KTM Website.

Internationale KTM Website: http://www.ktm.com

3.4

Service

Die Voraussetzung für den fehlerfreien Betrieb und die Vermeidung von vorzeitigem Verschleiß ist die Einhaltung der in der Bedie nungsanleitung genannten Service-, Pflege- und Einstellarbeiten von Motor und Fahrwerk. Eine falsche Fahrwerksabstimmung kann Beschädigungen und Brüche an Fahrwerkskomponenten hervorrufen.

Der Einsatz des Fahrzeuges unter erschwerten Bedingungen, z. B. Sand, nasser oder schlammiger Strecke/Gelände, kann zu deutlich erhöhtem Verschleiß an Komponenten wie Antriebsstrang, Bremsanlagen oder Federungskomponenten führen. Darum kann eine Kon trolle oder der Austausch von Teilen schon vor Erreichen des nächsten Serviceintervalls erforderlich sein.

Beachten Sie unbedingt die vorgeschriebenen Einfahrzeiten und Serviceintervalle. Deren genaue Einhaltung trägt wesentlich zur Erhö hung der Lebensdauer Ihres Motorrades bei.

3.5

Abbildungen

Die in der Anleitung dargestellten Abbildungen enthalten zum Teil Sonderausstattungen.

Zur besseren Darstellung und Erklärung können einige Teile ausgebaut oder nicht abgebildet sein. Ein Ausbau für die jeweilige Beschreibung ist nicht immer zwingend notwendig. Beachten Sie die textlichen Angaben.

3.6

Kundendienst

Für Fragen zu Ihrem Fahrzeug und zu KTM steht Ihnen der autorisierte KTM-Händler gerne zur Verfügung.

Die Liste der autorisierten KTM-Händler finden Sie auf der KTM Website.

Internationale KTM Website: http://www.ktm.com

7

4 4.1

FAHRZEUGANSICHT Fahrzeugansicht vorne links (Symboldarstellung) 8

1 2 3 4 5 6 7 8

Handbremshebel ( S. 11)

Zugstufendämpfung der Gabel

Kupplungshebel ( S. 11)

Schnellverschluss zur Sitzbankverriegelung

Kraftstoffhahn ( Choke ( S. 12) S. 12)

Schalthebel ( S. 13)

Federbein Zugstufeneinstellung 601916-10

4 4.2

FAHRZEUGANSICHT Fahrzeugansicht hinten rechts (Symboldarstellung) 9

7 8 9 1 2 3 4 5 6 Tankverschluss

Kurzschlusstaster ( S. 11)

Druckstufendämpfung der Gabel

Gasdrehgriff ( S. 11)

Fahrgestellnummer ( S. 10)

Schauglas Bremsflüssigkeit hinten Federbein Druckstufeneinstellung

Fußbremshebel ( S. 13) Kickstarter ( S. 13)

601917-10

5 5.1

SERIENNUMMERN Fahrgestellnummer

Die Fahrgestellnummer 1 ist auf dem Steuerkopf rechts eingeprägt.

10 5.2

Motornummer

601932-10 Die Motornummer prägt.

1 ist an der linken Motorseite unterhalb des Kettenritzels einge-

5.3

601938-11

Federbeinartikelnummer

Die Federbeinartikelnummer Motorseite hin eingeprägt.

1 ist am Federbeinoberteil über dem Einstellring zur 601933-10

6 6.1

BEDIENELEMENTE Kupplungshebel

Der Kupplungshebel 1 ist am Lenker links angebracht.

Die Kupplung wird hydraulisch betätigt und stellt sich automatisch nach.

11 6.2

Handbremshebel

C00038-10 Der Handbremshebel 1 ist am Lenker rechts angebracht.

Mit dem Handbremshebel wird die Vorderradbremse betätigt.

6.3

Gasdrehgriff

C00030-10 Der Gasdrehgriff 1 ist am Lenker rechts angebracht.

6.4

Kurzschlusstaster

C00027-10 Der Kurzschlusstaster 1 ist am Lenker links angebracht.

Mögliche Zustände

• Kurzschlusstaster • Kurzschlusstaster in der Grundstellung gedrückt – – In dieser Stellung ist der Zündstrom kreis geschlossen, der Motor kann gestartet werden.

In dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbro chen, der laufende Motor geht aus, der stehende Motor springt nicht an.

C00039-10

6.5

Tankverschluss öffnen Gefahr Brandgefahr

  Kraftstoff ist leicht entflammbar.

– – Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.

Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff sofort aufwischen.

Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben zum Kraftstoff tanken beachten.

6 BEDIENELEMENTE Warnung Vergiftungsgefahr

  Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.

– Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungsge mäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.

Warnung Umweltgefährdung

  Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.

– Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.

– Entriegelungsknopf 1 drücken, Tankverschluss gegen den Uhrzeigersinn drehen und nach oben abnehmen.

12 6.6

601934-10

Tankverschluss schließen

– Tankverschluss aufsetzen und im Uhrzeigersinn drehen, bis der Entriegelungs knopf 1 einrastet.

Info

Schlauch der Kraftstofftankentlüftung 2 knickfrei verlegen.

6.7

Kraftstoffhahn

601935-10 Der Kraftstoffhahn 1 befindet sich an der linken Kraftstofftankseite.

Mögliche Zustände

• Kraftstoffhahn geschlossen gensinn gedreht. Es kann kein Kraftstoff aus dem Kraftstofftank fließen.

• Kraftstoffhahn geöffnet – – Die Rändelschraube ist bis zum Anschlag im Uhrzei Die Rändelschraube ist bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigensinn gedreht. Es kann Kraftstoff aus dem Kraftstofftank fließen.

6.8

Choke

601937-11 601937-10 Der Chokehebel 1 ist am Vergaser links angebracht.

Bei aktivierter Chokefunktion wird im Vergaser eine Bohrung freigegeben, über die der Motor zusätzlich Kraftstoff ansaugen kann. Dadurch ergibt sich ein fetteres Kraftstoff Luft-Gemisch, wie es beim Kaltstart benötigt wird.

Info

Bei betriebswarmen Motor muss die Chokefunktion deaktiviert sein.

Mögliche Zustände

• Chokefunktion aktiviert – • Chokefunktion deaktiviert Chokehebel ist bis zum Anschlag herabgedrückt.

– Chokehebel ist bis zum Anschlag hinaufgedrückt.

6 6.9

BEDIENELEMENTE Schalthebel

Der Schalthebel 1 ist am Motor links montiert.

601938-10 Die Lage der Gänge ist aus der Abbildung ersichtlich.

Die Neutral- oder Leerlaufstellung N befindet sich zwischen dem 1. und 2. Gang.

6.10

Kickstarter

601939-10 Der Kickstarter 1 ist am Motor rechts angebracht.

Der Kickstarter ist schwenkbar.

Info

Vor der Fahrt den Kickstarter zum Motor schwenken.

6.11

Fußbremshebel

601941-10 Der Fußbremshebel 1 befindet sich vor der rechten Fußraste.

Mit dem Fußbremshebel wird die Hinterradbremse betätigt.

6.12

Plug-in-Ständer

601940-10 Die Aufnahme für den Plug-in-Ständer 1 befindet sich am Rahmen auf der linken Fahrzeugseite.

Der Plug-in-Ständer dient zum Abstellen des Motorrades.

Info

Vor der Fahrt den Plug-in-Ständer entfernen.

601942-10

13

7 INBETRIEBNAHME 14 7.1

Hinweise zur ersten Inbetriebnahme Warnung Unfallgefahr

  Physische und psychische Eignung des Kindes.

– – Ihr Kind muss bereits mit einem Fahrrad fahren können und das Fahrzeug nach einem Sturz wieder selbstständig auf stellen können. Des Weiteren muss Ihr Kind verstehen, dass Vorschriften und Anweisungen von Ihnen oder einer anderen Aufsichtsperson zu befolgen sind. Überfordern Sie Ihr Kind nicht, erst wenn Kondition, Fahrtechnik und Motivation stim men, sollte die Teilnahme an einem Wettbewerb überlegt werden. Kinder unterschätzen oder erkennen Gefahren oft nicht, machen Sie Ihrem Kind verständlich das es unter keinen Umständen ohne Aufsichtsperson das Fahrzeug führen darf und das Ihr Kind nur so schnell fahren darf, wie es das Fahrkönnen und die Verhältnisse erlauben.

Lassen Sie Ihr Kind nur mit dem Fahrzeug fahren, wenn es sowohl physisch als auch psychisch zum Führen des Fahrzeu ges geeignet ist.

Warnung Verletzungsgefahr

  Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.

– Schutzkleidung (Helm, Stiefel, Handschuhe, Hose und Jacke mit Protektoren) bei allen Fahrten tragen. Verwenden Sie und Ihr Kind immer Schutzkleidung, die sich in einwandfreiem Zustand befindet und den gesetzlichen Anforderungen ent spricht. Seien Sie Ihrem Kind ein Vorbild und tragen auch Sie, wenn Sie selbst Motorrad fahren, geeignete Schutzkleidung.

Warnung Sturzgefahr

  Beeinträchtigung des Fahrverhaltens durch unterschiedliche Reifenprofile an Vorder- und Hinterrad.

– Vorder- und Hinterrad dürfen nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift sein, sonst könnte das Fahrzeug unkon trollierbar werden.

Warnung Unfallgefahr

  Kritisches Fahrverhalten durch nicht angepasste Fahrweise.

– Achten Sie darauf, dass Ihr Kind die Fahrgeschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen und seinem Fahrkönnen anpasst.

Warnung Unfallgefahr

  Unfallgefahr durch Mitnahme eines Beifahrers.

– Ihr Fahrzeug ist nicht für die Mitnahme eines Beifahrers ausgelegt. Nehmen Sie keinen Beifahrer mit.

Warnung Unfallgefahr

  Ausfall der Bremsanlage.

– Wird der Fußbremshebel nicht freigegeben, schleifen die Bremsbeläge ununterbrochen. Die Hinterradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind den Fuß vom Fußbremshebel nimmt, wenn es nicht bremsen will.

Warnung Unfallgefahr

  Zerstörung Fahrwerkskomponenten.

– Höchstzulässiges Fahrergewicht nicht überschreiten.

Warnung Entwendungsgefahr

  Benutzung durch Unbefugte.

– Fahrzeug nie unbeaufsichtigt stehen lassen solange der Motor läuft. Das Fahrzeug ist vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern.

Info

Bedenken Sie beim Betreiben Ihres Motorrades, dass sich andere Menschen durch übermäßigen Lärm belästigt fühlen.

– – – – – – Vergewissern Sie sich, dass die Arbeiten der Auslieferungsinspektion von einer autorisierten KTM-Fachwerkstatt durchgeführt wur den.

Sie erhalten die Auslieferungsurkunde und das Serviceheft bei der Fahrzeugübergabe.

Lesen Sie vor der ersten Fahrt zusammen mit Ihrem Kind die gesamte Bedienungsanleitung aufmerksam durch.

Info

Gehen Sie insbesondere auf die Gefahrenhinweise und die Verletzungsgefahr ein.

Erklären Sie Ihrem Kind Fahr- und Sturztechnik, z. B. wie sich eine Gewichtsverlagerung auf das Fahrverhalten auswirkt.

Machen Sie Ihr Kind mit den Bedienelementen vertraut.

Grundstellung des Kupplungshebels einstellen. (

Grundstellung des Handbremshebels einstellen. (

S. 45)

S. 48)

Grundstellung des Fußbremshebels einstellen.

x ( S. 53)

7 INBETRIEBNAHME 15

– – Kontrollieren Sie vor der ersten Inbetriebnahme, ob die Grundeinstellung des Fahrwerks für das Gewicht Ihres Kindes geeignet ist.

Gewöhnen Sie Ihr Kind auf einem geeigneten Gelände, am besten auf einer großen freien Wiese an das Handling des Motorrades.

Info

Damit Ihr Kind ein Gefühl für die Betätigung der Bremsanlage bekommt, sollten Sie Ihr Kind erstmal schieben. Erst wenn Ihr Kind die Vorderradbremse dosieren kann, sollte der Motor gestartet werden.

Lassen Sie Ihr Kind anfänglich zu einer anderen Person fahren, welche Ihrem Kind beim Anhalten und Wenden hilft.

– – – – – – Stellen Sie Hindernisse auf, welche Ihr Kind umfahren soll, um sich an das Handling des Fahrzeuges zu gewöhnen.

Ihr Kind sollte auch versuchen möglichst langsam und im Stehen zu fahren, um mehr Gefühl für das Motorrad zu bekommen.

Lassen Sie Ihr Kind keine Geländefahrten machen, welche die Fähigkeiten und Erfahrung Ihres Kindes überfordern.

Ihr Kind sollte während der Fahrt den Lenker mit beiden Händen fest halten und die Füße auf den Fußrasten lassen.

Das höchstzulässige Fahrergewicht ist einzuhalten.

Vorgabe maximales Fahrergewicht 50 kg

Speichenspannung kontrollieren. ( S. 61)

Info

Die Speichenspannung muss nach einer halben Betriebsstunde kontrolliert werden.

Motor einfahren. ( S. 15)

7.2

Motor einfahren

Während der Einlaufphase die angegebene Motorleistung nicht überschreiten.

Vorgabe maximale Motorleistung während der ersten 3 Betriebsstunden während der ersten 5 Betriebsstunden < 70 % < 100 % – Vollgasfahrten vermeiden!

8 FAHRANLEITUNG 8.1

Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme Info

Vor jeder Fahrt den Zustand des Fahrzeugs und die Betriebssicherheit kontrollieren.

Das Fahrzeug muss beim Betrieb in einem technisch einwandfreien Zustand sein.

– – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Getriebeölstand kontrollieren. ( S. 68)

Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. (

Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. (

Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. ( S. 50)

Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (

Funktion der Bremsanlage kontrollieren.

S. 55)

S. 49)

S. 54)

Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (

Kettenverschmutzung kontrollieren. (

S. 63)

S. 40)

Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren. (

Kettenspannung kontrollieren. ( S. 41)

S. 42)

Reifenzustand kontrollieren. ( Reifenluftdruck kontrollieren. ( S. 60) S. 60)

Speichenspannung kontrollieren. ( S. 61)

Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen. ( Gabelbeine entlüften. ( S. 27) S. 27)

Luftfilter kontrollieren.

Einstellung und Leichtgängigkeit aller Bedienelemente kontrollieren.

Alle Schrauben, Muttern und Schlauchschellen regelmäßig auf festen Sitz kontrollieren.

Kraftstoffvorrat kontrollieren.

8.2

Startvorgang Gefahr Vergiftungsgefahr

  Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und/oder zum Tode führen.

– Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne eine geeignete Absauganlage.

Hinweis Motorschaden

  Hohe Drehzahlen bei kaltem Motor wirken sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.

– Motor immer mit niedriger Drehzahl warmfahren.

16 Info

Wenn das Motorrad schlecht anspringt, kann alter Kraftstoff in der Schwimmerkammer die Ursache sein. Die leicht entflamm baren Anteile der Kraftstoffe verflüchtigen sich bei längerer Standzeit.

Wenn die Schwimmerkammer mit frischem, zündfähigem Kraftstoff gefüllt ist, wird der Motor sofort anspringen.

Stillstand des Motorrades von mehr als 1 Woche

– Schwimmerkammer des Vergasers entleeren.

x

( S. 66)

Rändelschraube am Kraftstoffhahn bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn drehen.

Es kann Kraftstoff vom Kraftstofftank zum Vergaser fließen.

– – Motorrad vom Ständer nehmen.

Getriebe in Leerlauf schalten.

Motor kalt

– Chokehebel bis zum Anschlag herabdrücken.

– Kickstarter über den vollen Weg kraftvoll durchtreten.

Info

Kein Gas geben.

8 FAHRANLEITUNG 8.3

Anfahren Info

Vor der Fahrt muss der Plug-in-Ständer entfernt werden.

– Kupplungshebel ziehen, 1. Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und gleichzeitig vorsichtig Gas geben.

8.4

Schalten, Fahren Warnung Unfallgefahr

  Zurückschalten bei hoher Motordrehzahl führt zum Blockieren des Hinterrades.

– Nicht bei hoher Motordrehzahl in einen kleineren Gang zurückschalten. Der Motor wird überdreht und das Hinterrad kann blockieren.

17 Info

Treten beim Betrieb betriebsunübliche Geräusche auf, ist sofort anzuhalten, der Motor abzustellen und eine autorisierte KTM Fachwerkstatt zu kontaktieren.

Der 1. Gang stellt den Anfahr- oder Berggang dar.

– – – – – – – – – Wenn die Verhältnisse (Steigung, Fahrsituation usw.) es erlauben, kann Ihr Kind in höhere Gänge schalten. Dazu Gas wegnehmen, gleichzeitig Kupplungshebel ziehen, nächsten Gang einlegen, Kupplungshebel freigeben und Gas geben.

Wurde die Chokefunktion aktiviert, ist diese nach dem Erwärmen des Motors zu deaktivieren.

Nach dem Erreichen der Höchstgeschwindigkeit durch volles Aufdrehen des Gasdrehgriffes, diesen auf ¾ Gas zurückdrehen. Die Geschwindigkeit verringert sich kaum, der Kraftstoffverbrauch geht jedoch stark zurück.

Ihr Kind soll immer nur so viel Gas geben, wie der Motor gerade verarbeiten kann - abruptes Aufreißen des Gasdrehgriffes erhöht den Verbrauch.

Zum Zurückschalten Motorrad abbremsen und gleichzeitig Gas wegnehmen.

Kupplungshebel ziehen und niedrigeren Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und Gas geben bzw. nochmals schal ten.

Ihr Kind sollte den Motor abstellen, wenn längerer Betrieb im Leerlauf oder im Stand bevorsteht.

Vorgabe ≥ 2 min Ihr Kind sollte oftmaliges und längeres Schleifen der Kupplung vermeiden. Dieses erhitzt das Motoröl und damit den Motor und das Kühlsystem.

Halten Sie Ihr Kind dazu an, besser mit niedriger Drehzahl anstatt mit hoher Drehzahl und schleifender Kupplung zu fahren.

8.5

Abbremsen Warnung Unfallgefahr

  Zu starkes Abbremsen führt zum Blockieren der Räder.

– Die Bremsweise ist der Fahrsituation und den Fahrbahnverhältnissen anzupassen.

Warnung Unfallgefahr

  Verringerte Bremswirkung durch schwammigen Druckpunkt der Vorder- bzw. Hinterradbremse.

– Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung Unfallgefahr

  Verminderte Bremswirkung durch nasse oder verschmutzte Bremsanlage.

– Verschmutzte oder nasse Bremsanlage vorsichtig sauber- bzw. trockenbremsen.

– – – Auf sandigem, regennassem oder schlüpfrigem Untergrund soll vorwiegend die Hinterradbremse betätigt werden.

Der Bremsvorgang sollte immer vor Kurvenbeginn abgeschlossen sein. Ihr Kind sollte dabei, der Geschwindigkeit entsprechend, in einen kleineren Gang schalten.

Halten Sie Ihr Kind dazu an bei langen Talfahrten die Bremswirkung des Motors zu Nutzen. Dazu einen oder zwei Gänge zurück schalten, jedoch den Motor nicht überdrehen. So braucht Ihr Kind wesentlich weniger zu bremsen und die Bremsanlage wird nicht überhitzt.

8 FAHRANLEITUNG 18 8.6

Anhalten, Parken Warnung Entwendungsgefahr

  Benutzung durch Unbefugte.

– Fahrzeug nie unbeaufsichtigt stehen lassen solange der Motor läuft. Das Fahrzeug ist vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern.

Warnung Verbrennungsgefahr

  Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.

– Heiße Teile wie z. B. Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer und Bremsanlage nicht berühren. Bevor mit Arbeiten an diesen Teilen begonnen wird, Teile abkühlen lassen.

Hinweis Beschädigungsgefahr

  Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.

– Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.

Hinweis Brandgefahr

  Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.

– Fahrzeug nicht an Stellen mit leicht brennbaren und/oder entzündlichen Materialien abstellen. Keine Gegenstände über das betriebswarme Fahrzeug legen. Fahrzeug immer erst abkühlen lassen.

Hinweis Materialschaden

  Beschädigung und Zerstörung von Bauteilen durch übermäßige Belastung.

– Der Seitenständer ist nur für das Gewicht des Motorrades ausgelegt. Setzen Sie sich nicht auf das Motorrad, wenn es auf dem Sei tenständer steht. Der Seitenständer bzw. der Rahmen können beschädigt werden und das Motorrad kann umfallen.

– – – – – Motorrad abbremsen.

Getriebe in Leerlauf schalten.

Kurzschlusstaster bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis der Motor stillsteht.

Rändelschraube am Kraftstoffhahn bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.

Motorrad auf festem Untergrund abstellen.

8.7

Transport Hinweis Beschädigungsgefahr

  Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.

– Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.

Hinweis Brandgefahr

  Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.

– Fahrzeug nicht an Stellen mit leicht brennbaren und/oder entzündlichen Materialien abstellen. Keine Gegenstände über das betriebswarme Fahrzeug legen. Fahrzeug immer erst abkühlen lassen.

– – Motor abstellen.

Motorrad mit Spanngurten oder anderen geeigneten Befestigungsvorrichtungen gegen Umfallen und Wegrollen sichern.

401475-01

8 FAHRANLEITUNG 8.8

Kraftstoff tanken Gefahr Brandgefahr

  Kraftstoff ist leicht entflammbar.

– – Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.

Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff sofort aufwischen.

Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben zum Kraftstoff tanken beachten.

Warnung Vergiftungsgefahr

  Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.

– Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kraftstoff verschluckt, sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln.

Warnung Umweltgefährdung

  Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.

– Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.

– – – – Motor abstellen.

Tankverschluss öffnen. (

Vorgabe

S. 11)

Kraftstofftank bis maximal an das Maß A mit Kraftstoff auffüllen.

Maß A 35 mm Kraftstofftankin halt ca.

3,5 l Superkraftstoff bleifrei mit 2-Takt

Motoröl gemischt (1:60) ( S. 82) Motoröl 2-Takt ( S. 82)

Tankverschluss schließen. ( S. 12)

400382-10

19

9 SERVICEPLAN 9.1

Serviceplan

Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (

Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (

S. 50)

S. 55)

Bremsscheiben kontrollieren. ( S. 48)

Bremsleitungen auf Beschädigung und Dichtheit kontrollieren.

Dichtmanschetten Fußbremszylinder wechseln.

Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse wechseln.

x x

Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. (

Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren. ( S. 52)

Rahmen und Schwingarm kontrollieren.

x Schwingarmlagerung kontrollieren.

x Schwenklager am Federbein oben und unten kontrollieren.

x Gabelservice durchführen.

x Federbeinservice durchführen.

Reifenzustand kontrollieren. (

x

S. 60) Reifenluftdruck kontrollieren. ( S. 60)

S. 54)

Radlager auf Spiel kontrollieren.

x Radnaben kontrollieren.

x Felgenschlag kontrollieren.

x

Speichenspannung kontrollieren. ( S. 61)

Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren. (

Kettenspannung kontrollieren. ( S. 41)

S. 42)

Alle beweglichen Teile (z. B. Handhebel, Kette, ...) schmieren und auf Leichtgängig keit kontrollieren.

x Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln.

x

( S. 46) Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren. ( S. 46)

Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse wechseln.

x

Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. (

Leerweg am Handbremshebel kontrollieren. ( S. 48)

S. 49)

Steuerkopflager schmieren.

x (

Steuerkopflagerspiel kontrollieren. (

S. 33)

S. 32)

Feder der Auslasssteuerung wechseln.

x Kolben wechseln.

x Pleuel, Pleuellager und Hubzapfen wechseln.

x Kurbelwellenlager wechseln.

x Getriebe und Schaltung kontrollieren.

x Alle Motorlager wechseln.

x Getriebeöl wechseln.

x

( S. 68) Getriebeölstand kontrollieren. ( S. 68)

Zündkerze wechseln.

x Zündkerzenstecker wechseln.

x Zylinder und Kolben kontrollieren.

x Einlassmembran kontrollieren.

x Auslasssteuerung auf Funktion und Leichtgängigkeit kontrollieren.

x Kupplung kontrollieren.

x Alle Schläuche (z. B. Kraftstoff-, Kühl-, Entlüftungs-, Drainageschläuche, ...) und Manschetten auf Risse, Dichtheit und korrekte Verlegung kontrollieren.

x

Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. ( S. 62)

Kabel auf Beschädigung und knickfreie Verlegung kontrollieren.

x Bowdenzüge auf Beschädigung, knickfreie Verlegung und Einstellung kontrollieren.

• • • • • • • • • • • • • • •

S10N

• • • •

S20A

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

S40A

• • • • •

S80A

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

J1A

• • • •

20

9 SERVICEPLAN

Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen.

x ( S. 36)

Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln.

x (

Schrauben und Muttern auf festen Sitz kontrollieren.

x Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.

x

S. 38)

Leerlauf kontrollieren.

x Endkontrolle: Fahrzeug auf Betriebssicherheit kontrollieren und Probefahrt durchfüh ren.

Serviceeintrag im

KTM DEALER.NET

und im Serviceheft durchführen.

x

S10N: S20A: S40A:

einmalig nach 10 Betriebsstunden alle 20 Betriebsstunden alle 40 Betriebsstunden

S80A: J1A:

alle 80 Betriebsstunden jährlich

S10N

• • • • •

S20A

• • • • • •

S40A

• • • • • • •

S80A

• • • • • • •

J1A

21

10 FAHRWERK ABSTIMMEN 10.1

Druckstufendämpfung der Gabel einstellen Info

Die hydraulische Druckstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Einfedern der Gabel.

C00002-10 – – Einstellschraube 1 bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.

Info

Die Einstellschraube 1 beines und ist mit einem befindet sich am oberen Ende des rechten Gabel-

COM

gekennzeichnet.

Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn zurück drehen.

Vorgabe Druckstufendämpfung Standard 2 Umdrehungen

Info

Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzei gersinn verringert die Dämpfung beim Einfedern.

10.2

Zugstufendämpfung der Gabel einstellen Info

Die hydraulische Zugstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Ausfedern der Gabel.

C00003-10 – – Einstellschraube 1 bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.

Info

Die Einstellschraube nes und ist mit einem 1 befindet sich am oberen Ende des linken Gabelbei-

REB

gekennzeichnet.

Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn zurück drehen.

Vorgabe Zugstufendämpfung Standard 2 Umdrehungen

Info

Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzei gersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.

10.3

Druckstufendämpfung des Federbeins einstellen Vorsicht Unfallgefahr

  Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.

– Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.) 601943-10 – – Einstellknopf 1 bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn drehen.

Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks im Uhrzeigersinn zurückdre hen.

Vorgabe Druckstufendämpfung Standard 6 Klicks

Info

Drehen gegen den Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen im Uhrzei gersinn verringert die Dämpfung.

22

10 FAHRWERK ABSTIMMEN 10.4

Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen Vorsicht Unfallgefahr

  Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.

– Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.) 601944-10 – – Einstellschraube 1 bis zum letzten spürbaren Klick im Uhrzeigersinn drehen.

Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn zurückdrehen.

Vorgabe Zugstufendämpfung Standard 12 Klicks

Info

Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzei gersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.

10.5

Maß Hinterrad entlastet ermitteln Vorarbeit

Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 27)

Hauptarbeit

– Einen möglichst senkrechten Abstand zwischen der Hinterachse und einem Fix punkt messen - z. B. eine Markierung an der Seitenverkleidung.

– Wert als Maß A notieren.

23 10.6

400988-10

Nacharbeit

Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 27)

Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren

– – – – Maß A

Hinterrad entlastet ermitteln. ( S. 23)

Das Motorrad mithilfe eines Helfers senkrecht halten.

Erneut den Abstand zwischen der Hinterachse und dem Fixpunkt messen.

Wert als Maß B notieren.

Info

Der statische Durchhang ist die Differenz der Maße A und B .

– Statischen Durchhang kontrollieren.

Statischer Durchhang 33 mm » Wenn der statische Durchhang kleiner oder größer als das angegebene Maß ist: – Federvorspannung des Federbeins einstellen.

x

( S. 24)

400989-10

10 10.7

FAHRWERK ABSTIMMEN

Fahrtdurchhang kontrollieren.

Fahrtdurchhang 90 mm » Wenn der Fahrtdurchhang vom angegebenen Maß abweicht: – Fahrtdurchhang einstellen.

x

( S. 25)

24 Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren

– – – – Maß A

Hinterrad entlastet ermitteln. ( S. 23)

Mithilfe einer Person, die das Motorrad hält, setzt sich der Fahrer mit kompletter Schutzkleidung in normaler Sitzposition (Füße auf den Fußrasten) auf das Motorrad und wippt einige Male auf und nieder.

Die Hinterradaufhängung pendelt sich ein.

Eine weitere Person misst nun erneut den Abstand zwischen der Hinterachse und dem Fixpunkt.

Wert als Maß C notieren.

Info

Der Fahrtdurchhang ist die Differenz der Maße A und C .

– 400990-10

10.8

Federvorspannung des Federbeins einstellen

x

Vorsicht Unfallgefahr

  Das Zerlegen von druckbeaufschlagten Teilen kann Verletzungen verursachen.

– Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt. Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.) 700449-01 – – –

Vorarbeit

Motorrad mit Hubständer aufheben. (

– Federbein ausbauen.

x ( S. 35)

S. 27)

Federbein im ausgebauten Zustand gründlich reinigen.

Hauptarbeit

– Gesamte Federlänge im gespannten Zustand messen und den Wert notieren.

– Konterring 1 lösen.

– Einstellring 2 drehen, bis die Feder vollständig entspannt ist.

Kombischlüssel (50329080000) Hakenschlüssel (T106S) Gesamte Federlänge im entspannten Zustand messen.

Feder durch Drehen des Einstellrings 2 auf das vorgegebene Maß spannen.

Vorgabe Federvorspannung Standard 7 mm

Info

Die Federvorspannung ist die Differenz zwischen der entspannten Feder länge und der gespannten Federlänge.

In Abhängigkeit vom statischen Durchhang bzw. Fahrtdurchhang kann eine höhere oder niedrigere Federvorspannung notwendig sein.

– Konterring 1 festziehen.

Nacharbeit

– Federbein einbauen.

x

( S. 35)

Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 27)

10 FAHRWERK ABSTIMMEN 10.9

10.10

Fahrtdurchhang einstellen

x –

Vorarbeit

Motorrad mit Hubständer aufheben. (

– Federbein ausbauen.

x ( S. 35)

S. 27)

Federbein im ausgebauten Zustand gründlich reinigen.

Hauptarbeit

– Eine entsprechende Feder auswählen und montieren.

Vorgabe Federrate Gewicht Fahrer: < 35 kg Gewicht Fahrer: 35… 45 kg Gewicht Fahrer: > 45 kg 35 N/mm 40 N/mm 45 N/mm B00292-10

Info

Die Federrate ist an der Federaußenseite angeführt.

Kleinere Gewichtsabweichungen können durch Ändern der Federvorspan nung ausgeglichen werden.

– – –

Nacharbeit

– Federbein einbauen.

– x

( S. 35)

Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 27)

Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren. (

Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren. ( S. 24)

S. 23) Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen. ( S. 23)

Lenkerposition

An der oberen Gabelbrücke befinden sich 2 Bohrungen im Abstand A zueinander.

Bohrungsabstand A 15 mm Die Bohrungen an der Lenkeraufnahme sind im Abstand B aus der Mitte platziert.

Bohrungsabstand B 3,5 mm Die Lenkeraufnahmen können in 4 verschiedenen Positionen montiert werden.

25

601951-10

10.11

Lenkerposition einstellen

x

Warnung Unfallgefahr

  Bruch des Lenkers.

– Wird der Lenker gebogen oder ausgerichtet, ermüdet das Material und der Lenker kann brechen. Lenker immer wechseln.

601951-11 – – – – Die vier Schrauben 1 entfernen. Lenkerklemmbrücken abnehmen. Lenker abneh men und zur Seite legen.

Info

Motorrad und Anbauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.

Kabel und Leitungen nicht knicken.

Die zwei Schrauben 2 entfernen. Lenkeraufnahme abnehmen.

Lenkeraufnahme in die gewünschte Position bringen. Die zwei Schrauben tieren und festziehen.

2 Vorgabe mon Schraube Lenkeraufnahme M10 40 Nm

Loctite ® 243™

Lenker positionieren.

Info

Auf die richtige Verlegung der Kabel und Leitungen achten.

10 FAHRWERK ABSTIMMEN

– Lenkerklemmbrücken positionieren. Die vier Schrauben mäßig festziehen.

1 montieren und gleich Vorgabe Schraube Lenkerklemmbrücke M8 20 Nm

Info

Auf gleichmäßige Spaltmaße achten.

26

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11.1

Motorrad mit Hubständer aufheben Hinweis Beschädigungsgefahr

  Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.

– Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.

– – Motorrad am Rahmen unterhalb des Motors aufheben.

Hubständer (59229055000) Die Räder dürfen den Boden nicht mehr berühren.

Motorrad gegen Umfallen sichern.

601945-01

11.2

Motorrad vom Hubständer nehmen Hinweis Beschädigungsgefahr

  Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen bzw. umfallen.

– Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.

– – – Motorrad vom Hubständer nehmen.

Hubständer entfernen.

Zum Abstellen des Motorrades den Plug-in-Ständer 1 in die Aufnahme für den Plug-in-Ständer auf der linken Seite des Fahrzeuges einsetzen.

Info

Vor der Fahrt den Plug-in-Ständer entfernen.

11.3

601942-10

Gabelbeine entlüften Vorarbeit

Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 27)

Hauptarbeit

– Entlüftungsschrauben 1 kurz entfernen.

Eventuell vorhandener Überdruck aus dem Gabelinneren entweicht.

– Entlüftungsschrauben montieren und festziehen.

27 11.4

C00007-10

Nacharbeit

Motorrad vom Hubständer nehmen. (

Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen Vorarbeit

Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 27) S. 27)

11 11.5

SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 28

C00025-10

Hauptarbeit

– Staubmanschetten 1 an beiden Gabelbeinen nach unten schieben.

Info

Die Staubmanschetten sollen Staub und groben Schmutz von den Gabe linnenrohren abstreifen. Mit der Zeit kann Schmutz hinter die Staubman schetten gelangen. Wird dieser Schmutz nicht entfernt, können die dahinter liegenden Öldichtringe undicht werden.

Warnung Unfallgefahr

  Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Brems scheiben.

– Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Brem senreiniger behandeln.

– Staubmanschette und Gabelinnenrohr an beiden Gabelbeinen reinigen und einölen.

Universal Ölspray ( S. 84)

– – Staubmanschetten in die Einbaulage zurückdrücken.

Überflüssiges Öl entfernen.

Nacharbeit

Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 27)

Gabelschutz ausbauen

x – – Schrauben 1 entfernen. Klemme 2 abnehmen.

Schrauben 3 am linken Gabelbein entfernen. Gabelschutz abnehmen.

C00024-10 – Schrauben 4 am rechten Gabelbein entfernen. Gabelschutz abnehmen.

11.6

C00022-11

Gabelschutz einbauen

x – Gabelschutz am rechten Gabelbein positionieren. Schrauben festziehen.

Vorgabe 1 montieren und Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm C00022-10

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL

– – – Gabelschutz am linken Gabelbein positionieren. Schrauben ziehen.

2 montieren und fest Vorgabe Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm Bremsleitung positionieren. Klemme 3 aufsetzen.

Schrauben 4 montieren.

29 11.7

C00024-11

Gabelbeine ausbauen

x – –

Vorarbeit

Motorrad mit Hubständer aufheben. (

– Vorderrad ausbauen.

x

( S. 58)

Hauptarbeit

– Schrauben 1

S. 27)

entfernen und Klemme abnehmen.

Schrauben 2 entfernen und Bremszange abnehmen.

Bremszange mit Bremsleitung spannungsfrei zur Seite hängen.

C00006-10 – – Schrauben 3 lösen. Gabelbein links entnehmen.

Schrauben 4 lösen. Gabelbein rechts entnehmen.

C00005-10

11.8

Gabelbeine einbauen

x

Warnung Unfallgefahr

  Änderungen am Fahrwerk können das Fahrverhalten des Fahrzeuges stark verändern.

– Nach Änderungen zuerst langsam fahren, um das Fahrverhalten abschätzen zu können.

Hauptarbeit

– Gabelbeine positionieren.

Info

Die oberste eingefräste Nut im Gabelbein muss mit der Oberkante der obe ren Gabelbrücke abschließen.

Die Entlüftungsschrauben 1 nach vorne positionieren.

C00007-10 – – Schrauben 2 festziehen.

Vorgabe Schraube Gabelbrücke oben Schrauben 3 festziehen.

Vorgabe Schraube Gabelbrücke unten C00005-11 M8 M8 20 Nm 15 Nm

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL

– – Bremszange positionieren, Schrauben 4 Vorgabe montieren und festziehen.

Schraube Bremszange M8 20 Nm

Loctite ® 243™

Bremsleitung positionieren. Klemme aufsetzen, Schrauben 5 montieren.

30 11.9

C00006-11

Nacharbeit

– Vorderrad einbauen.

x

( S. 58)

Untere Gabelbrücke ausbauen

x – – –

Vorarbeit

Motorrad mit Hubständer aufheben. (

– Vorderrad ausbauen.

x

( S. 58)

Gabelbeine ausbauen.

x

( S. 29)

Startnummerntafel ausbauen. ( S. 33)

S. 27)

Kotflügel vorne ausbauen. ( S. 34)

Hauptarbeit

– Kraftstofftankentlüftung – Mutter 2 men und zur Seite legen.

1 entfernen.

entfernen. Schraube 3 entfernen, obere Gabelbrücke mit Lenker abneh-

Info

Motorrad und Anbauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.

Kabel und Leitungen nicht knicken.

C00008-10 – – – Schutzring 4 entfernen.

Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr entnehmen.

Oberes Steuerkopflager entnehmen.

C00009-10

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 31 11.10

Untere Gabelbrücke einbauen

x

Hauptarbeit

– Lager und Dichtelemente reinigen, auf Beschädigungen kontrollieren und fetten.

– – –

Hochviskoses Schmierfett ( S. 83)

Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr einsetzen. Oberes Steuerkopflager montie ren.

Kontrollieren, ob die Steuerkopfabdichtung oben 1 richtig positioniert ist.

Schutzring 2 aufschieben.

300668-01 – – Obere Gabelbrücke mit Lenker positionieren.

Mutter 3 montieren, aber noch nicht festziehen.

C00010-10 – Gabelbeine positionieren.

Info

Die oberste eingefräste Nut im Gabelbein muss mit der Oberkante der obe ren Gabelbrücke abschließen.

Die Entlüftungsschrauben 4 nach vorne positionieren.

C00011-10 – Schrauben 5 festziehen.

Vorgabe Schraube Gabelbrücke unten M8 15 Nm C00012-10 – – Mutter 3 festziehen.

Vorgabe Mutter Gabelschaftrohr Kraftstofftankentlüftung positionieren.

M20x1,5 10 Nm C00046-10

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL

– Schraube 6 montieren und festziehen.

Vorgabe Schraube Gabelbrücke oben M8 C00041-10 – Schrauben 7 montieren und festziehen.

Vorgabe Schraube Gabelbrücke oben M8 20 Nm 20 Nm C00042-10 – – – – Bremszange positionieren, Schrauben 8 Vorgabe montieren und festziehen.

Schraube Bremszange M8 20 Nm

Loctite ® 243™

Bremsleitung und Klemme positionieren. Schrauben 9 montieren und festziehen.

Kotflügel vorne einbauen. ( Startnummerntafel einbauen. ( S. 34) S. 34)

B00399-10 –

Nacharbeit

– Kabelstrang, Bowdenzüge, Brems- und Kupplungsleitung auf Freigängigkeit und Verlegung kontrollieren.

– – Vorderrad einbauen.

x

( S. 58)

Steuerkopflagerspiel kontrollieren. ( S. 32)

Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 27)

11.11

Steuerkopflagerspiel kontrollieren Warnung Unfallgefahr

  Unsicheres Fahrverhalten durch nicht korrektes Steuerkopflagerspiel.

– Steuerkopflagerspiel unverzüglich einstellen. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Info

Wird über längere Zeit mit Spiel in der Steuerkopflagerung gefahren, werden die Lager und in weiterer Folge die Lagersitze im Rahmen beschädigt.

400738-11 –

Vorarbeit

Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 27)

Hauptarbeit

– Lenker in Geradeausstellung bringen. Gabelbeine in Fahrtrichtung hin und her bewegen.

Es darf kein Spiel am Steuerkopflager spürbar sein.

» Wenn ein spürbares Spiel vorhanden ist: – Steuerkopflagerspiel einstellen.

x

( S. 33)

Lenker über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.

Der Lenker muss sich leicht über den gesamten Lenkbereich bewegen lassen. Es dürfen keine Raststellungen spürbar sein.

32

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11.12

11.13

» Wenn Raststellungen spürbar sind: – – Steuerkopflagerspiel einstellen.

x

( S. 33)

Steuerkopflager kontrollieren ggf. erneuern.

Nacharbeit

Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 27)

Steuerkopflagerspiel einstellen

x

Vorarbeit

Motorrad mit Hubständer aufheben. (

– –

Hauptarbeit

– Kraftstofftankentlüftung – Schrauben 2 lösen.

Schraube Mutter 4 3 lösen.

1 entfernen.

lösen und wieder festziehen.

Vorgabe Mutter Gabelschaftrohr C00021-10

S. 27)

M20x1,5 10 Nm – – Mit einem Kunststoffhammer leicht auf die obere Gabelbrücke klopfen, um Ver spannungen zu vermeiden.

Schraube 3 festziehen.

Vorgabe Schraube Gabelbrücke oben M8 20 Nm – Schrauben 2 festziehen.

Vorgabe Schraube Gabelbrücke oben M8 – Kraftstofftankentlüftung 1 positionieren.

Nacharbeit

Steuerkopflagerspiel kontrollieren. ( S. 32)

Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 27)

20 Nm

Steuerkopflager schmieren

x – – Untere Gabelbrücke ausbauen.

x Untere Gabelbrücke einbauen.

x (

( S. 30)

S. 31)

33 11.14

300669-01

Startnummerntafel ausbauen

– – Schraube 1 entfernen und Klemme abnehmen.

Schraube 2 entfernen. Startnummerntafel abnehmen.

B00400-10

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11.15

Startnummerntafel einbauen

– Startnummerntafel mit den Bohrungen auf den Haltenasen tionieren.

1 am Kotflügels posi-

34

700413-01 – – Schraube 2 montieren und festziehen.

Vorgabe Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm Bremsleitung positionieren. Klemme aufsetzen, Schraube hen.

3 montieren und festzie-

11.16

B00400-11

Kotflügel vorne ausbauen

– Schrauben 1 entfernen. Kotflügel vorne abnehmen.

11.17

700414-10

Kotflügel vorne einbauen

– Kotflügel mit den Haltenasen tionieren.

1 in den Bohrungen an der Startnummerntafel posi 700415-01 – Kotflügel vorne positionieren. Schrauben 2 montieren und festziehen.

Vorgabe Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm 700414-11

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11.18

Federbein ausbauen

x

Vorarbeit

Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 27)

Hauptarbeit

– Schraube 1 entfernen und das Hinterrad mit dem Schwingarm so weit absenken, dass sich das Hinterrad noch drehen lässt. Hinterrad in dieser Position fixieren.

– Schraube men.

2 entfernen, Spritzschutz 3 zur Seite drücken und Federbein entneh-

35 11.19

601946-10

Federbein einbauen

x 601946-11

Hauptarbeit

– Spritzschutz 1 zur Seite drücken und Federbein positionieren. Schraube tieren und festziehen.

2 mon Vorgabe Schraube Federbein oben M10 45 Nm – Schraube Vorgabe 3 montieren und festziehen.

Schraube Federbein unten M10 45 Nm

Nacharbeit

Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 27)

11.20

Sitzbank abnehmen

– – Schnellverschluss 1 öffnen und die Sitzbank hinten anheben.

Sitzbank zurückziehen und abnehmen.

11.21

Sitzbank montieren

601952-10 – Die Sitzbank an der Schraube vorne schieben.

Nase 2 1 einhängen, hinten absenken und gleichzeitig nach hängt am Kraftstofftank ein.

601953-10 – Schnellverschluss 3 schließen.

601952-11

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 36 11.22

Luftfilter ausbauen

x

Hinweis Motorschaden

  Nicht gefilterte Ansaugluft wirkt sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.

– Fahrzeug nie ohne Luftfilter in Betrieb nehmen, da Staub und Schmutz in den Motor gelangen und zu erhöhtem Verschleiß füh ren.

Warnung Umweltgefährdung

  Problemstoffe verursachen Umweltschäden.

– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor gen.

Vorarbeit

Sitzbank abnehmen. ( S. 35)

Hauptarbeit

– Luftfilterhaltebügel träger abnehmen.

– 1 aushängen und zur Seite schwenken. Luftfilter mit Luftfilter Luftfilter vom Luftfilterträger abnehmen.

11.23

601947-10

Luftfilter einbauen

x

Hauptarbeit

– Sauberen Luftfilter auf den Luftfilterträger montieren.

– Luftfilter im Bereich A einfetten.

Langzeitfett ( S. 83)

100818-10 – Beide Teile gemeinsam einsetzen, positionieren und mit Luftfilterhaltebügel fixieren.

1

Info

Wenn der Luftfilter nicht korrekt montiert ist, können Staub und Schmutz in den Motor gelangen und Schäden verursachen.

601947-10

Nacharbeit

Sitzbank montieren. ( S. 35)

11.24

Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen

x

Warnung Umweltgefährdung

  Problemstoffe verursachen Umweltschäden.

– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor gen.

Info

Luftfilter nicht mit Kraftstoff oder Petroleum reinigen, da diese Mittel den Schaumstoff angreifen.

Vorarbeit

Sitzbank abnehmen. ( S. 35)

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL

– Luftfilter ausbauen.

x ( S. 36)

Hauptarbeit

– Luftfilter in spezieller Reinigungsflüssigkeit gründlich auswaschen und gut trocknen lassen.

Luftfilter-Reinigungsmittel ( S. 83)

Info

Luftfilter nur ausdrücken, keinesfalls auswringen.

– Trockenen Luftfilter mit einem hochwertigen Filteröl einölen.

Öl für Schaumstoff-Luftfilter ( S. 83)

– – Luftfilterkasten reinigen.

Ansaugstutzen auf Beschädigung und festen Sitz kontrollieren.

Nacharbeit

– Luftfilter einbauen.

Sitzbank montieren. (

x

( S. 36)

S. 35)

11.25

Enddämpfer ausbauen Warnung Verbrennungsgefahr

  Die Auspuffanlage wird beim Betrieb des Fahrzeugs sehr heiß.

– Auspuffanlage abkühlen lassen. Heiße Teile nicht berühren.

– – Schraube 1 entfernen.

Enddämpfer an der Gummimuffe 2 vom Krümmer abziehen.

37 11.26

601948-10

Enddämpfer einbauen

– – Enddämpfer mit der Gummimuffe 1 montieren.

Die breite Bundbuchse 2 und die schmale Bundbuchse 3 positionieren.

601949-10 – Schraube 4 montieren und festziehen.

Vorgabe Restliche Schrauben Fahrgestell M6 601948-11 10 Nm

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11.27

Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln

x

Warnung Verbrennungsgefahr

  Die Auspuffanlage wird beim Betrieb des Fahrzeugs sehr heiß.

– Auspuffanlage abkühlen lassen. Heiße Teile nicht berühren.

Info

Im Laufe der Zeit verflüchtigen sich die Fasern des Dämmstoffes ins Freie, der Dämpfer "brennt" aus.

Neben einem erhöhten Geräuschpegel verändert sich dadurch auch die Leistungscharakteristik.

700443-01

Vorarbeit

Enddämpfer ausbauen. (

Vorgabe

S. 37)

– – – – – –

Hauptarbeit

– Schrauben rohr 3 1 der Verschlusskappe abnehmen.

Glasfasergarnfüllung 4 2 entfernen. Verschlusskappe und Außen vom Innenrohr ziehen.

Teile die wieder verbaut werden, reinigen.

Neue Glasfasergarnfüllung auf dem Innenrohr montieren.

Außenrohr über die Glasfasergarnfüllung schieben.

Verschlusskappe in das Außenrohr stecken.

Schrauben mit Zahnscheiben montieren und festziehen.

Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm

Nacharbeit

Enddämpfer einbauen. ( S. 37)

11.28

Kraftstofftank ausbauen

x

Gefahr Brandgefahr

  Kraftstoff ist leicht entflammbar.

– – Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.

Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff sofort aufwischen.

Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben zum Kraftstoff tanken beachten.

Warnung Vergiftungsgefahr

  Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.

– Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungsge mäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.

Vorarbeit

Sitzbank abnehmen. (

S. 35)

Rändelschraube am Kraftstoffhahn bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.

Hauptarbeit

– Schraube 1 entfernen.

38

601950-10

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL

– Schrauben 2 entfernen.

601954-10 – – Kraftstoffschlauch 3 abziehen.

Info

Aus dem Kraftstoffschlauch kann ein Rest Kraftstoff auslaufen.

Beide Spoiler seitlich von der Kühlerbefestigung ziehen und Kraftstofftank nach oben abnehmen.

601955-11

11.29

Kraftstofftank einbauen

x

Gefahr Brandgefahr

  Kraftstoff ist leicht entflammbar.

– – Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.

Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff sofort aufwischen.

Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben zum Kraftstoff tanken beachten.

Warnung Vergiftungsgefahr

  Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.

– Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungsge mäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.

Hauptarbeit

– Kraftstofftank positionieren und beide Spoiler seitlich an der Kühlerbefestigung einhängen.

– Sicherstellen, dass keine Kabel bzw. Bowdenzüge eingeklemmt oder beschädigt werden.

– Kraftstoffschlauch 1 anschließen.

601955-10 – Schrauben 2 montieren und festziehen.

Vorgabe Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm 601954-10

39

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL

– – Schraube 3 montieren und festziehen.

Vorgabe Restliche Schrauben Fahrgestell Kraftstofftankentlüftung positionieren.

M6 601950-11

Nacharbeit

Sitzbank montieren. ( S. 35)

11.30

Kettenschutz ausbauen

– – Kabelbinder 1 entfernen.

Kettenschutz abnehmen.

10 Nm

40 11.31

100815-10

Kettenschutz einbauen

– Kettenschutz positionieren. Kabelbinder 1 montieren.

Info

Der Kabelbinder muss zwischen Kettengleitschutz verlegt werden.

2 und Schwingarm 3 100816-10 – – – Kabelbinder hinten montieren.

Kettenschutz so ausrichten, dass die Schrauben sind.

A der Kettenführung sichtbar Kabelbinder festziehen und Enden abschneiden.

11.32

100817-10

Kettenverschmutzung kontrollieren

– Kette auf grobe Verschmutzung kontrollieren.

» Wenn die Kette stark verschmutzt ist: –

Kette reinigen. ( S. 41)

400678-01

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11.33

Kette reinigen Warnung Unfallgefahr

  Schmiermittel auf den Reifen verringert deren Haftfähigkeit.

– Schmiermittel mit einem geeigneten Reinigungsmittel entfernen.

Warnung Unfallgefahr

  Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.

– Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.

Warnung Umweltgefährdung

  Problemstoffe verursachen Umweltschäden.

– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor gen.

41 Info

Die Lebensdauer der Kette hängt zum Großteil von der Pflege ab.

– Kette regelmäßig reinigen und anschließend mit Kettenspray behandeln.

Kettenreinigungsmittel ( Kettenspray Offroad ( S. 83) S. 83)

400725-01

11.34

Kettenspannung kontrollieren Warnung Unfallgefahr

  Gefährdung durch falsche Kettenspannung.

– Ist die Kette zu stark gespannt, werden die Komponenten der Sekundär-Kraftübertragung (Kette, Kettenritzel, Kettenrad, Lager im Getriebe und im Hinterrad) zusätzlich belastet. Neben vorzeitigem Verschleiß kann im Extremfall die Kette reißen oder die Abtriebswelle des Getriebes brechen. Ist die Kette hingegen zu locker, kann sie vom Kettenritzel bzw. Kettenrad fallen und das Hinterrad blockieren oder den Motor beschädigen. Auf korrekte Kettenspannung achten, ggf. einstellen.

601969-10

Vorarbeit

Kettenschutz ausbauen. (

S. 40)

Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 27)

Hauptarbeit

– Kette am Ende des Kettengleitstückes nach oben drücken und die Kettenspan nung A ermitteln.

Info

Der obere Kettenteil 1 muss dabei gespannt sein.

Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, wiederholen Sie deshalb diese Messung an verschiedenen Stellen der Kette.

Kettenspannung 5… 8 mm » Wenn die Kettenspannung nicht mit der Vorgabe übereinstimmt: –

Kettenspannung einstellen. ( S. 42)

Nacharbeit

Kettenschutz einbauen. (

S. 40)

Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 27)

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 42 11.35

Kettenspannung einstellen Warnung Unfallgefahr

  Gefährdung durch falsche Kettenspannung.

– Ist die Kette zu stark gespannt, werden die Komponenten der Sekundär-Kraftübertragung (Kette, Kettenritzel, Kettenrad, Lager im Getriebe und im Hinterrad) zusätzlich belastet. Neben vorzeitigem Verschleiß kann im Extremfall die Kette reißen oder die Abtriebswelle des Getriebes brechen. Ist die Kette hingegen zu locker, kann sie vom Kettenritzel bzw. Kettenrad fallen und das Hinterrad blockieren oder den Motor beschädigen. Auf korrekte Kettenspannung achten, ggf. einstellen.

11.36

700452-10 – – –

Vorarbeit

Motorrad mit Hubständer aufheben. (

Kettenschutz ausbauen. ( S. 40)

Kettenspannung kontrollieren. ( S. 41)

S. 27)

Hauptarbeit

– Mutter 1 lösen.

– – Muttern 2 lösen.

Kettenspannung durch Drehen der Einstellschrauben 3 links und rechts einstellen.

Vorgabe Kettenspannung 5… 8 mm Einstellschrauben 3 links und rechts so verdrehen, dass der Abstand vom Ket tenspanner zum Schwingarm links und rechts gleich ist, und das Hinterrad mit dem Vorderrad fluchtet.

Muttern 2 Sicherstellen, dass die Kettenspanner 4 Mutter 1 Vorgabe festziehen.

festziehen.

Mutter Steckachse hinten an den Einstellschrauben 3 M12x1 40 Nm anliegen.

Nacharbeit

Kettenschutz einbauen. (

S. 40)

Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 27)

Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren Vorarbeit

Motorrad mit Hubständer aufheben. (

Kettenschutz ausbauen. ( S. 40)

S. 27)

Hauptarbeit

– Kettenrad und Kettenritzel auf Verschleiß kontrollieren.

» Wenn Kettenrad bzw. Kettenritzel eingelaufen sind: – Kettenrad bzw. Kettenritzel wechseln.

x 400227-01

Info

Kettenritzel, Kettenrad und Kette sollten nur zusammen gewechselt werden.

Beim Montieren des Kettenschlosses muss die geschlossene Seite der Sicherung immer in Laufrichtung weisen.

– Kette auf Verschleiß kontrollieren.

» Wenn Kette verschlissen ist: – Kette wechseln.

x

Info

Wenn eine neue Kette montiert wird, sollten auch das Kettenrad und Kettenritzel gewechselt werden.

Neue Ketten nutzen sich auf einem alten, eingelaufenen Kettenrad bzw. Kettenritzel schneller ab.

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL

B00381-10

43

– – Kettenritzelabdeckung auf Verschleiß kontrollieren.

» Wenn die Kettenritzelabdeckung im markierten Bereich A durchgeschliffen ist: – Kettenritzelabdeckung wechseln.

x Kettenritzelabdeckung auf festen Sitz kontrollieren.

» Wenn die Kettenritzelabdeckung lose ist: – Kettenritzelabdeckung festziehen.

Vorgabe Schraube Kettenritzelabdeckung M6 10 Nm – – Kettengleitschutz auf Verschleiß kontrollieren.

» Wenn sich die Bolzenunterkante der Kette auf Höhe oder unter dem Kettengleitschutz befindet: – Kettengleitschutz wechseln.

x Kettengleitschutz auf festen Sitz kontrollieren.

» Wenn der Kettengleitschutz lose ist: – Kettengleitschutz festziehen.

B00382-01 – – Kettengleitstück auf Verschleiß kontrollieren.

» Wenn sich die Bolzenunterkante der Kette auf Höhe oder unter dem Kettengleitstück befindet: – Kettengleitstück wechseln.

x Kettengleitstück auf festen Sitz kontrollieren.

» Wenn das Kettengleitstück lose ist: – Kettengleitstück festziehen.

Vorgabe Restliche Schrauben Fahrgestell M8 25 Nm B00383-10 – Die Materialstärke B an der Unterseite der Kettenführung messen.

Minimaler Abstand Stelle B an der tiefsten 13 mm » Wenn der Abstand – B kleiner ist als das angegebene Maß: Kettenführung wechseln.

x B00384-10

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL

– Kettenführung auf festen Sitz kontrollieren.

» Wenn die Kettenführung lose ist: – Kettenführung festziehen.

Vorgabe Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm B00385-01

Nacharbeit

Kettenschutz einbauen. (

S. 40)

Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 27)

11.37

Kettenführung einstellen

x

Info

Abhängig von der Zähnezahl variiert die Größe des Kettenrades. Bei einem kleineren Kettenrad kann die Kettenführung ange passt werden.

Vorarbeit

Kettenschutz ausbauen. (

Hauptarbeit

– Schraube – 1 lösen.

Kettenführung positionieren.

– Schraube festziehen.

S. 40)

Vorgabe Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm

11.38

11.39

700459-01

Nacharbeit

Kettenschutz einbauen. ( S. 40)

Rahmen kontrollieren

x – Rahmen auf Rissbildung und Verformung kontrollieren.

» Wenn der Rahmen durch eine mechanische Krafteinwirkung Risse oder Verfor mungen aufweist: – Rahmen wechseln.

x

Info

Ein Rahmen der durch eine mechanische Krafteinwirkung beschä digt wurde, ist immer zu wechseln. Eine Reparatur am Rahmen ist seitens KTM nicht zugelassen.

601599-01

Schwingarm kontrollieren

x – Schwingarm auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung kontrollieren.

» Wenn der Schwingarm Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist: – Schwingarm wechseln.

x

Info

Ein beschädigter Schwingarm ist immer zu wechseln. Eine Repara tur am Schwingarm ist seitens KTM nicht zugelassen.

601598-01

44

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11.40

Gasbowdenzugverlegung kontrollieren Vorarbeit

Sitzbank abnehmen. (

S. 35)

Rändelschraube am Kraftstoffhahn bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.

– Kraftstofftank ausbauen.

x ( S. 38)

Hauptarbeit

– Gasbowdenzugverlegung kontrollieren.

Der Gasbowdenzug muss an der Hinterseite des Lenkers, oberhalb des Kraft stofftanklagers, zum Vergaser verlegt sein.

» Wenn die Gasbowdenzugverlegung nicht der Vorgabe entspricht: – Gasbowdenzugverlegung korrigieren.

45

B00386-10

Nacharbeit

– Kraftstofftank einbauen.

Sitzbank montieren. (

x (

S. 35)

S. 39)

11.41

Griffgummi kontrollieren

– Griffgummis am Lenker auf Beschädigung, Verschleiß und festen Sitz kontrollieren.

» Wenn ein Griffgummi beschädigt, verschlissen oder lose ist: – Griffgummi wechseln und sichern.

Griffgummikleber (00062030051) ( S. 83)

11.42

401197-01

Griffgummi zusätzlich sichern Vorarbeit

Griffgummi kontrollieren. ( S. 45)

Hauptarbeit

– Griffgummi mit Sicherungsdraht an zwei Stellen sichern.

Sicherungsdraht (54812016000) Drahtzwirbelzange (U6907854) Die verdrillten Drahtenden zeigen von den Handflächen weg und sind zum Griffgummi eingebogen.

11.43

401198-01

Grundstellung des Kupplungshebels einstellen

– Grundstellung des Kupplungshebels mit der Einstellschraube des Fahrers anpassen.

1 an die Handgröße C00043-10

Info

Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn verdreht wird, entfernt sich der Kupplungshebel vom Lenker.

Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn verdreht wird, nähert sich der Kupplungshebel dem Lenker.

Der Verstellbereich ist begrenzt.

Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und wenden Sie keine Gewalt an.

Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 11.44

Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren Info

Der Flüssigkeitsstand steigt mit zunehmendem Verschleiß der Kupplungsbelaglamellen.

Keine Bremsflüssigkeit verwenden.

C00044-10 – – – – – Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in waag rechte Position bringen.

Schrauben 1 entfernen.

Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.

Flüssigkeitsstand kontrollieren.

Flüssigkeitsstand unter Behälterober kante 4 mm » Wenn der Flüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt: – Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.

Hydrauliköl (15) ( S. 81)

Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.

11.45

Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln

x

Warnung Umweltgefährdung

  Problemstoffe verursachen Umweltschäden.

– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor gen.

46 Info

Der Flüssigkeitsstand steigt mit zunehmendem Verschleiß der Kupplungsbelaglamellen.

– – – Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in waag rechte Position bringen.

Schrauben 1 entfernen.

Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.

C00044-10 – – Entlüftungsspritze 4 mit der passenden Flüssigkeit füllen.

Entlüftungsspritze (50329050000)

Hydrauliköl (15) ( S. 81)

Am Nehmerzylinder die Entlüftungsschraube entfernen und Entlüftungsspritze montieren.

4 300670-10 C00045-10 – – – – Nun so lange die Flüssigkeit in das System drücken, bis sie an der Bohrung Geberzylinders blasenfrei austritt.

5 des Zwischendurch Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter des Geberzylinders absaugen, um ein Überlaufen zu verhindern.

Entlüftungsspritze entfernen. Entlüftungsschraube montieren und festziehen.

Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.

Vorgabe Flüssigkeitsstand unter Behälterober kante 4 mm

11 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL

– Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.

47

12 BREMSANLAGE 12.1

Leerweg am Handbremshebel kontrollieren Warnung Unfallgefahr

  Ausfall der Bremsanlage.

– Ist der Leerweg am Handbremshebel nicht vorhanden, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Vorderradbremse auf.

Die Vorderradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Leerweg am Handbremshebel nach Vorgabe einstellen.

– Handbremshebel nach vorne drücken und Leerweg A kontrollieren.

Leerweg am Handbremshebel ≥ 3 mm » Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt: –

Grundstellung des Handbremshebels einstellen. ( S. 48)

48 12.2

C00035-10

Grundstellung des Handbremshebels einstellen

– –

Leerweg am Handbremshebel kontrollieren. ( S. 48)

Grundstellung des Handbremshebels mit der Einstellschraube des Fahrers anpassen.

1 an die Handgröße C00029-10

Info

Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn verdreht wird, entfernt sich der Handbremshebel vom Lenker.

Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn verdreht wird, nähert sich der Handbremshebel dem Lenker.

Der Verstellbereich ist begrenzt.

Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und wenden Sie keine Gewalt an.

Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.

12.3

Bremsscheiben kontrollieren Warnung Unfallgefahr

  Verringerte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsscheibe(n).

– Abgenutzte Bremsscheibe(n) unverzüglich wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.) 400257-10 – Bremsscheibenstärke vorne und hinten, an mehreren Stellen der Bremsscheibe, auf das Maß A kontrollieren.

Info

Durch Verschleiß reduziert sich die Stärke der Bremsscheibe im Bereich der Anlagefläche der Bremsbeläge.

– Bremsscheiben - Verschleißgrenze vorne hinten 2,5 mm 2,5 mm » Wenn die Bremsscheibenstärke unter dem Vorgabewert liegt: – Bremsscheibe wechseln.

Bremsscheiben vorne und hinten auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung kontrollieren.

» Wenn die Bremsscheibe Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist: – Bremsscheibe wechseln.

12 BREMSANLAGE 49 12.4

Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren Warnung Unfallgefahr

  Ausfall der Bremsanlage.

– Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die angegebene Markierung bzw. den angegebenen Wert, deutet dies auf Undicht heit in der Bremsanlage bzw. total abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autori sierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.) – – –

Warnung Hautreizungen

  Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.

Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.

Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.

Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.

Warnung Unfallgefahr

  Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.

– Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung Umweltgefährdung

  Problemstoffe verursachen Umweltschäden.

– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor gen.

Info

Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremslei tungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.

Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!

Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!

C00031-10 – – – – – Den am Lenker montierten Bremsflüssigkeitsbehälter in waagerechte Position brin gen.

Schrauben 1 entfernen.

Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.

Bremsflüssigkeitsstand kontrollieren.

Bremsflüssigkeitsstand unter Behäl teroberkante 5 mm » Wenn der Bremsflüssigkeitsstand nicht mit der Vorgabe übereinstimmt: – Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen.

x ( S. 49)

Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.

Info

Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwa schen.

12.5

Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen

x

Warnung Unfallgefahr

  Ausfall der Bremsanlage.

– Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die angegebene Markierung bzw. den angegebenen Wert, deutet dies auf Undicht heit in der Bremsanlage bzw. total abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autori sierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.) – – –

Warnung Hautreizungen

  Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.

Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.

Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.

Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.

12 BREMSANLAGE Warnung Unfallgefahr

  Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.

– Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung Umweltgefährdung

  Problemstoffe verursachen Umweltschäden.

– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor gen.

50 Info

Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremslei tungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.

Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!

Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!

C00031-10 – – – – – Den am Lenker montierten Bremsflüssigkeitsbehälter in waagerechte Position brin gen.

Schrauben 1 entfernen.

Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.

Bremsflüssigkeitsstand berichtigen.

Vorgabe Bremsflüssigkeitsstand unter Behäl teroberkante 5 mm

Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 ( S. 81)

Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.

Info

Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwa schen.

12.6

Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren Warnung Unfallgefahr

  Verminderte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsbeläge.

– Abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.) – – Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke A kontrollieren.

Mindestbelagstärke A ≥ 1 mm » Ist die Mindestbelagstärke unterschritten: – Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln.

x (

Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.

S. 52)

» Sind Beschädigungen oder Risse zu erkennen: – Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln.

x ( S. 52)

700423-01

12 12.7

BREMSANLAGE Bremsbeläge der Vorderradbremse ausbauen

x –

Vorarbeit

Motorrad mit Hubständer aufheben. (

– Vorderrad ausbauen.

x

( S. 58)

Hauptarbeit

– Sicherungsscheibe 1 entfernen.

Schraube 2 entfernen.

S. 27)

C00033-10 – – Bremsbeläge entfernen.

Bremszange und Bremszangenträger reinigen.

C00032-01

12.8

Bremsbeläge der Vorderradbremse einbauen

x

Warnung Unfallgefahr

  Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.

– Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.

Warnung Unfallgefahr

  Verminderte Bremswirkung durch Verwendung von nicht zugelassenen Bremsbelägen.

– Im Zubehörhandel erhältliche Bremsbeläge sind oft nicht für den Betrieb von KTM-Fahrzeugen geprüft und zugelassen. Aufbau und Reibwert der Bremsbeläge und damit auch die Bremsleistung können stark von den Original KTM-Bremsbelägen abweichen. Werden Bremsbeläge verwendet, die von der Erstausrüstung abweichen, ist nicht gewährleistet, dass diese der Originalzulassung entsprechen. Das Fahrzeug entspricht dann nicht mehr dem Auslieferungszustand und es erlischt die Garantie.

Vorarbeit

Bremsscheiben kontrollieren. (

Hauptarbeit

– Bremsbeläge einsetzen.

S. 48)

Info

Sicherstellen, dass die Bremsbeläge richtig in der Haltefeder positioniert sind.

C00032-01 – – – Schraube Vorgabe 1 montieren und festziehen.

Schraube Bremsbeläge Sicherungsscheibe 2 montieren.

Vorderrad einbauen.

x

( S. 58)

M6 C00034-10 10 Nm

51

12 BREMSANLAGE 12.9

Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln

x – – –

Warnung Hautreizungen

  Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.

Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.

Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.

Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.

Warnung Unfallgefahr

  Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.

– Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung Umweltgefährdung

  Problemstoffe verursachen Umweltschäden.

– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor gen.

52 Info

Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremslei tungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.

Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!

Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!

C00031-10 – – – – – –

Vorarbeit

Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 27)

– Vorderrad ausbauen.

x

( S. 58)

– Bremsbeläge der Vorderradbremse ausbauen.

x

( S. 51)

Hauptarbeit

– Den am Lenker montierten Bremsflüssigkeitsbehälter in waagerechte Position brin gen.

Schrauben 1 entfernen.

Deckel 2 mit Membran 3 abnehmen.

Bremskolben in die Grundstellung zurückdrücken und sicherstellen, dass keine Bremsflüssigkeit aus dem Bremsflüssigkeitsbehälter überläuft ggf. absaugen.

Bremsbeläge der Vorderradbremse einbauen.

x Bremsflüssigkeitsstand berichtigen.

( S. 51)

Vorgabe Bremsflüssigkeitsstand unter Behäl teroberkante 5 mm

Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 ( S. 81)

Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.

Info

Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwa schen.

12.10

Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren Warnung Unfallgefahr

  Ausfall der Bremsanlage.

– Ist der Leerweg am Fußbremshebel nicht vorhanden, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf. Die Hinterradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe einstellen.

12 BREMSANLAGE

– – – Feder 1 aushängen.

Fußbremshebel zwischen Endanschlag und Anlage zum Fußbremszylinderkolben hin und her bewegen und Leerweg A kontrollieren.

Vorgabe Leerweg am Fußbremshebel 3… 5 mm » Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt: – Leerweg des Fußbremshebels einstellen.

x

( S. 53)

Feder 1 einhängen.

601962-10

12.11

Leerweg des Fußbremshebels einstellen

x

Warnung Unfallgefahr

  Ausfall der Bremsanlage.

– Ist der Leerweg am Fußbremshebel nicht vorhanden, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf. Die Hinterradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe einstellen.

601963-10 – – – – – – Feder aushängen.

Mutter 1 lösen.

Druckstange 2 Vorgabe entsprechend drehen, bis der Leerweg A vorhanden ist.

Leerweg am Fußbremshebel 3… 5 mm Druckstange 2 gegenhalten und Mutter 1 festziehen.

Feder einhängen.

Kontrollieren, ob die Grundstellung des Fußbremshebels für den Fahrer geeignet ist.

» Wenn die Grundstellung des Fußbremshebels angepasst werden muss: – Grundstellung des Fußbremshebels einstellen.

x ( S. 53)

12.12

Grundstellung des Fußbremshebels einstellen

x

Warnung Unfallgefahr

  Ausfall der Bremsanlage.

– Ist der Leerweg am Fußbremshebel nicht vorhanden, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf. Die Hinterradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe einstellen.

601963-11 – – – – – Feder aushängen.

Mutter 1 lösen.

Druckstange 2 zurückdrehen.

Mutter 3 lösen.

Zur individuellen Anpassung der Grundstellung des Fußbremshebels Schraube entsprechend drehen.

4

Info

Der Verstellbereich ist begrenzt.

– – Schraube 4 gegenhalten und Mutter 3 festziehen.

Vorgabe Restliche Muttern Fahrgestell M8 –

Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren. (

Vorgabe Leerweg am Fußbremshebel

S. 52)

3… 5 mm 25 Nm » Wenn der Leerweg am Fußbremshebel nicht mit der Vorgabe übereinstimmt: – Leerweg des Fußbremshebels einstellen.

x

( S. 53)

Feder 1 einhängen.

53

12 BREMSANLAGE 12.13

Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren Warnung Unfallgefahr

  Ausfall der Bremsanlage.

– Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

MIN

Markierung, deutet dies auf Undichtheit in der Bremsanlage bzw. total

Warnung Unfallgefahr

  Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.

– Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.) – – Fahrzeug senkrecht stellen.

Bremsflüssigkeitsstand am Schauglas 1 kontrollieren.

» Wenn im Schauglas – 1 eine Luftblase sichtbar ist: Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen.

x ( S. 54)

54

700421-01

12.14

Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen

x

Warnung Unfallgefahr

  Ausfall der Bremsanlage.

– Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremsanlage kontrollieren, nicht weiterfahren. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

MIN

Markierung, deutet dies auf Undichtheit in der Bremsanlage bzw. total – – –

Warnung Hautreizungen

  Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.

Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.

Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.

Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.

Warnung Unfallgefahr

  Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.

– Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung Umweltgefährdung

  Problemstoffe verursachen Umweltschäden.

– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor gen.

Info

Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremslei tungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.

Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!

Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!

12 BREMSANLAGE

– – –

Motorrad mit Hubständer aufheben. (

Schrauben 1 entfernen.

S. 27)

Deckel 2 mit Scheibe 3 und Membran 4 abnehmen.

100811-10 100812-10 – – Bremsflüssigkeitsstand bis zum Maß A berichtigen.

Vorgabe Maß A (Bremsflüssigkeitsstand unter Behälteroberkante) 10 mm

Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 ( S. 81)

Membran und Deckel mit Scheibe positionieren. Schrauben montieren und festzie hen.

Info

Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwa schen.

12.15

Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren Warnung Unfallgefahr

  Verminderte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsbeläge.

– Abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.) – – Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke A kontrollieren.

Mindestbelagstärke A ≥ 1 mm » Ist die Mindestbelagstärke unterschritten: – Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln.

x ( S. 56)

Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.

» Sind Beschädigungen oder Risse zu erkennen: – Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln.

x ( S. 56)

700424-01

12.16

Bremsbeläge der Hinterradbremse ausbauen

x

Warnung Unfallgefahr

  Ausfall der Bremsanlage.

– Wartungsarbeiten und Reparaturen müssen fachgerecht durchgeführt werden. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Vorarbeit

Motorrad mit Hubständer aufheben. (

Kettenschutz ausbauen. ( S. 40)

– Hinterrad ausbauen.

x ( S. 59)

Hauptarbeit

– Sicherungsscheibe – Schraube 2 1 entfernen.

entfernen.

S. 27)

55

700428-01

12 BREMSANLAGE

– – Bremsbeläge entfernen.

Bremszange und Bremszangenträger reinigen.

700430-01

12.17

Bremsbeläge der Hinterradbremse einbauen

x

Warnung Unfallgefahr

  Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.

– Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.

Warnung Unfallgefahr

  Verminderte Bremswirkung durch Verwendung von nicht zugelassenen Bremsbelägen.

– Im Zubehörhandel erhältliche Bremsbeläge sind oft nicht für den Betrieb von KTM-Fahrzeugen geprüft und zugelassen. Aufbau und Reibwert der Bremsbeläge und damit auch die Bremsleistung können stark von den Original KTM-Bremsbelägen abweichen. Werden Bremsbeläge verwendet, die von der Erstausrüstung abweichen, ist nicht gewährleistet, dass diese der Originalzulassung entsprechen. Das Fahrzeug entspricht dann nicht mehr dem Auslieferungszustand und es erlischt die Garantie.

Vorarbeit

Bremsscheiben kontrollieren. (

Hauptarbeit

– Bremsbeläge einsetzen.

S. 48)

Info

Sicherstellen, dass die Bremsbeläge richtig in der Haltefeder positioniert sind.

700430-01 – – – – Schraube 1 montieren.

Vorgabe Schraube Bremsbeläge M6 10 Nm Sicherungsscheibe 2 montieren.

Hinterrad einbauen.

x

( S. 59)

Fußbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.

700429-01

12.18

Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln

x – – –

Warnung Hautreizungen

  Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.

Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.

Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.

Wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.

Warnung Unfallgefahr

  Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.

– Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan wechseln. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

56

12 BREMSANLAGE Warnung Umweltgefährdung

  Problemstoffe verursachen Umweltschäden.

– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor gen.

57 Info

Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremslei tungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.

Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!

Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter!

– – – –

Vorarbeit

Motorrad mit Hubständer aufheben. (

Kettenschutz ausbauen. ( S. 40)

– Hinterrad ausbauen.

x ( S. 59)

S. 27)

Bremsbeläge der Hinterradbremse ausbauen.

x

Hauptarbeit

– Schrauben 1 entfernen.

(

Deckel 2 mit Scheibe 3 und Membran 4

S. 55)

abnehmen.

Bremskolben in die Grundstellung zurückdrücken und sicherstellen, dass keine Bremsflüssigkeit aus dem Bremsflüssigkeitsbehälter überläuft ggf. absaugen.

Bremsbeläge der Hinterradbremse einbauen.

x

( S. 56)

100811-10 100812-10 – – Bremsflüssigkeitsstand bis zum Maß Vorgabe A berichtigen.

Maß A (Bremsflüssigkeitsstand unter Behälteroberkante) 10 mm

Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 ( S. 81)

Membran und Deckel mit Scheibe positionieren. Schrauben montieren und festzie hen.

Info

Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwa schen.

13 13.1

RÄDER, REIFEN Vorderrad ausbauen

x

Vorarbeit

Motorrad mit Hubständer aufheben. (

Hauptarbeit

– Schraube 1 entfernen.

S. 27)

601956-10 – – Schrauben 2 lösen.

Vorderrad halten und Steckachse men.

3 herausziehen. Vorderrad aus der Gabel neh-

Info

Handbremshebel bei ausgebautem Vorderrad nicht betätigen.

Das Rad immer so ablegen, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.

601957-10

13.2

Vorderrad einbauen

x

Warnung Unfallgefahr

  Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.

– Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.

601957-11 – – – – – – Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.

» Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist: – Radlager wechseln.

Steckachse 1 x reinigen und fetten.

Langzeitfett ( S. 83)

Vorderrad in die Gabel heben, positionieren und Steckachse 1 einsetzen.

Schrauben 2 festziehen.

Vorgabe Schraube Gabelfaust M6 10 Nm Schraube Vorgabe 3 montieren und festziehen.

Schraube Steckachse vorne

Motorrad vom Hubständer nehmen. (

M10

S. 27)

40 Nm 601956-11 601958-10 – – – – Handbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe anliegen.

Schrauben 2 lösen.

Vorderradbremse betätigen und Gabel einige Male kräftig einfedern.

Gabelbeine richten sich aus.

Schrauben 2 festziehen.

Vorgabe Schraube Gabelfaust M6 10 Nm

58

13 13.3

RÄDER, REIFEN Hinterrad ausbauen

x

Vorarbeit

Motorrad mit Hubständer aufheben. (

Kettenschutz ausbauen. ( S. 40)

S. 27)

Hauptarbeit

– Mutter 1 – Scheibe 2 entfernen.

und Kettenspanner 3 abnehmen.

700439-01 – – – Steckachse ben lässt.

4 nur so weit herausziehen, dass sich das Hinterrad nach vorne schie Hinterrad so weit als möglich nach vorne schieben. Kette vom Kettenrad nehmen.

Hinterrad halten und Steckachse herausziehen. Hinterrad aus dem Schwingarm nehmen.

Info

Fußbremshebel bei ausgebautem Hinterrad nicht betätigen.

Das Rad immer so ablegen, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.

100819-10

13.4

Hinterrad einbauen

x

Warnung Unfallgefahr

  Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.

– Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.

100819-11 700439-10 –

Hauptarbeit

– Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.

» Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist: – Radlager wechseln.

Steckachse 1 x reinigen und fetten.

Langzeitfett ( S. 83)

– – – – – – – – Hinterrad in den Schwingarm heben und positionieren.

Steckachse 1 Kette auflegen.

mit Scheibe 2 und Kettenspanner 3 einsetzen.

Kettenspanner 3 positionieren und Steckachse ganz einschieben.

Kettenspanner 4 nicht festziehen.

und Scheibe 5 positionieren. Mutter 6 montieren, aber noch Sicherstellen, dass die Kettenspanner an den Einstellschrauben anliegen.

Kettenspannung kontrollieren. ( S. 41)

Mutter 6 festziehen.

Vorgabe Mutter Steckachse hinten M12x1 40 Nm – Fußbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.

Nacharbeit

Kettenschutz einbauen. (

S. 40)

Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 27)

59

13 RÄDER, REIFEN 60 13.5

Reifenzustand kontrollieren Info

Nur von KTM freigegebene und/oder empfohlene Reifen montieren.

Andere Reifen können sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken.

Reifentyp, Reifenzustand und Reifenluftdruck beeinflussen das Fahrverhalten des Motorrades.

Vorder- und Hinterrad dürfen nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift sein.

Abgefahrene Reifen wirken sich besonders auf nassem Untergrund ungünstig auf das Fahrverhalten aus.

– – Vorder- und Hinterreifen auf Schnitte, eingefahrene Gegenstände und andere Beschädigungen kontrollieren.

» Wenn der Reifen Schnitte, eingefahrene Gegenstände oder andere Beschädi gungen aufweist: – Reifen wechseln.

Profiltiefe kontrollieren.

Info

Beachten Sie die gesetzliche landesspezifische Mindestprofiltiefe.

400602-10 – Mindestprofiltiefe ≥ 2 mm » Wenn die Mindestprofiltiefe unterschritten ist: – Reifen wechseln.

Reifenalter kontrollieren.

Info

Das Herstellungsdatum der Reifen ist üblicherweise in der Reifenbeschrif tung enthalten und wird mit den letzten vier Ziffern der Verschleiß, spätestens nach 5 Jahren.

DOT

und die letzten beiden Ziffern auf das Herstellungsjahr hin.

Bezeichnung gekennzeichnet. Die ersten beiden Ziffern weisen auf die Herstellungswoche KTM empfiehlt einen Wechsel der Reifen, unabhängig vom tatsächlichen » Wenn der Reifen älter als 5 Jahre ist: – Reifen wechseln.

13.6

Reifenluftdruck kontrollieren Info

Zu geringer Reifenluftdruck führt zu abnormalem Verschleiß und zur Überhitzung des Reifens.

Richtiger Reifenluftdruck gewährleistet optimalen Fahrkomfort und maximale Lebensdauer des Reifens.

400695-01 – – – Schutzkappe entfernen.

Reifenluftdruck bei kalten Reifen kontrollieren.

Reifenluftdruck Gelände vorne hinten 1,0 bar 1,0 bar » Wenn der Reifenluftdruck nicht mit der Vorgabe übereinstimmt: – Reifenluftdruck berichtigen.

Schutzkappe montieren.

13 RÄDER, REIFEN 13.7

Speichenspannung kontrollieren Warnung Unfallgefahr

  Instabiles Fahrverhalten durch eine falsche Speichenspannung.

– Achten Sie auf eine korrekte Speichenspannung. (Ihre autorisierte KTM-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Info

Durch eine lockere Speiche wird das Rad unwuchtig und es lockern sich innerhalb kurzer Zeit andere Speichen.

Sind die Speichen zu fest gespannt, können sie durch lokale Überlastung reißen.

Kontrollieren Sie die Speichenspannung, besonders am neuen Motorrad, regelmäßig.

400694-01 – Mit der Klinge eines Schraubendrehers jede Speiche kurz anschlagen.

Info

Die Tonfrequenz ist abhängig von der Speichenlänge und vom Speichen durchmesser.

Kommt es zu unterschiedlichen Tonfrequenzen an den einzelnen gleichlan gen und gleichdicken Speichen, deutet das auf eine unterschiedliche Spei chenspannung hin.

– Es muss ein heller Ton erklingen.

» Wenn die Speichenspannung unterschiedlich ist: – Speichenspannung korrigieren.

x Speichendrehmoment kontrollieren.

Vorgabe Speichennippel M3,5 3 Nm Drehmomentschlüssel mit diversen Aufsätzen im Set (58429094000)

61

14 KÜHLSYSTEM 14.1

Kühlsystem

Durch die Wasserpumpe ben.

Der bei Erwärmung entstehende Druck im Kühlsystem wird durch ein Ventil im Kühler verschluss 2 1 im Motor ist ein Zwangsumlauf der Kühlflüssigkeit gege geregelt. Dadurch ist die angegebene Kühlflüssigkeitstemperatur zuläs sig, ohne dass mit Funktionsstörungen zu rechnen ist.

120 °C Die Kühlung erfolgt durch den Fahrtwind.

Je niedriger die Geschwindigkeit, desto geringer die Kühlwirkung. Ebenso verringern schmutzige Kühlrippen die Kühlwirkung.

601959-10

14.2

Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren Warnung Verbrühungsgefahr

  Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.

– Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühl system abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.

Warnung Vergiftungsgefahr

  Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.

– Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaktierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von Kindern halten.

62 Info

Führen Sie diese Arbeit bei kaltem Motor aus.

– – – Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.

Kühlerverschluss 1 abnehmen.

Frostschutz der Kühlflüssigkeit kontrollieren.

− 25… − 45 °C » Wenn der Frostschutz der Kühlflüssigkeit nicht mit Vorgabe übereinstimmt: – Frostschutz der Kühlflüssigkeit korrigieren.

601960-10 400243-10 – – Kühlflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.

Kühlflüssigkeitsstand lerlamellen A über den Küh 10 mm » Wenn der Kühlflüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt: – Kühlflüssigkeitsstand korrigieren.

Alternativ 1

Kühlflüssigkeit ( S. 81)

Alternativ 2

Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt) ( S. 81)

Kühlerverschluss montieren.

14 KÜHLSYSTEM 14.3

Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren Warnung Verbrühungsgefahr

  Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.

– Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühl system abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.

Warnung Vergiftungsgefahr

  Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.

– Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaktierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von Kindern halten.

63 Info

Führen Sie diese Arbeit bei kaltem Motor aus.

400243-10 – – – – Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.

Kühlerverschluss abnehmen.

Kühlflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.

Kühlflüssigkeitsstand lerlamellen A über den Küh 10 mm » Wenn der Kühlflüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt: – Kühlflüssigkeitsstand korrigieren.

Alternativ 1

Kühlflüssigkeit ( S. 81)

Alternativ 2

Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt) ( S. 81)

Kühlerverschluss montieren.

14.4

Kühlflüssigkeit ablassen

x

Warnung Verbrühungsgefahr

  Kühlflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.

– Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühl system abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser halten.

Warnung Vergiftungsgefahr

  Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.

– Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaktierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von Kindern halten.

Info

Führen Sie diese Arbeit bei kaltem Motor aus.

– – – – – Motorrad senkrecht stellen.

Geeignetes Gefäß unter dem Wasserpumpendeckel bereitstellen.

Schraube 1 entfernen. Kühlerverschluss abnehmen.

Kühlflüssigkeit vollständig ablaufen lassen.

Schraube 1 mit neuem Dichtring montieren und festziehen.

Vorgabe Ablassschraube Wasserpumpendeckel M6 6 Nm 601961-10

14 KÜHLSYSTEM 64 14.5

Kühlflüssigkeit einfüllen

x

Warnung Vergiftungsgefahr

  Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.

– Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaktierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von Kindern halten.

700447-01 400677-11

Hauptarbeit

– Sicherstellen, dass die Schraube – Motorrad senkrecht stellen.

– Kühlflüssigkeit bis zum Maß A 1 festgezogen ist.

einfüllen.

Vorgabe Maß A über den Kühlerlamellen 10 mm – Kühlflüssigkeit 0,55 l

Kühlflüssigkeit ( S. 81)

Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig

gemischt) ( S. 81)

Fahrzeug in die abgebildete Lage bringen und gegen Wegrollen sichern. Der Höhen unterschied B muss erreicht werden.

Vorgabe Höhenunterschied B 100 cm

Info

Damit die gesamte Luft aus dem Kühlsystem entweichen kann, muss das Fahrzeug vorne angehoben werden. Ein schlecht entlüftetes Kühlsystem hat eine verminderte Kühlleistung, der Motor kann dadurch überhitzen.

– – Fahrzeug wieder auf waagrechte Fläche stellen.

Kühlflüssigkeit bis zum Maß A auffüllen.

– – Kühlerverschluss montieren.

Kurze Probefahrt durchführen.

Nacharbeit

Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. ( S. 63)

15 15.1

MOTOR ABSTIMMEN Gasdrehgriff Einbaulage kontrollieren

– Gasdrehgriff so positionieren, dass die Fläche A senkrecht zur Aufstandfläche ist.

Info

Wird der Gasdrehgriff nach vorne verdreht, rutscht der Gaszug aus der Füh rung am Vergaser. Der Gasschieber kann dann nicht mehr geschlossen wer den.

65 15.2

15.3

601970-10

Gasbowdenzugspiel kontrollieren

– – Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit kontrollieren.

Lenker in Geradeausstellung bringen. Gasdrehgriff leicht hin und her bewegen und das Gasbowdenzugspiel A ermitteln.

Gasbowdenzugspiel 3… 5 mm » Wenn das Gasbowdenzugspiel nicht mit der Vorgabe übereinstimmt: – Gasbowdenzugspiel einstellen.

x

( S. 65)

400192-11

Gasbowdenzugspiel einstellen

– x – – – Lenker in Geradeausstellung bringen.

Manschette 1 zurückschieben.

Sicherstellen, dass die Gasbowdenzughülle in der Einstellschraube eingeschoben ist.

2 auf Anschlag Mutter 3 lösen.

601985-10 – – – Einstellschraube denzugspiel A 2 so drehen, dass an der Gasbowdenzughülle unten das Gasbow vorhanden ist.

Vorgabe Gasbowdenzugspiel 3… 5 mm Mutter 3 festziehen.

Manschette 1 aufschieben.

15.4

Vergaser - Leerlauf

400192-11 601965-10 Die Leerlaufeinstellung des Vergasers wirkt sich stark auf das Startverhalten, einen sta bilen Leerlauf und das Ansprechverhalten beim Gas geben aus. Das heißt, ein Motor mit korrekt eingestelltem Leerlauf wird sich leichter starten lassen als einer mit falsch eingestelltem Leerlauf.

Info

Der Vergaser und seine Bauteile unterliegen durch Motorvibration erhöhtem Ver schleiß. Durch Abnutzung kann es zu Fehlfunktionen kommen.

Die Leerlaufdrehzahl wird mit der Stellschraube 1 eingestellt.

Das Leerlaufgemisch wird mit der Leerlaufluft-Regulierschraube 2 eingestellt.

15 MOTOR ABSTIMMEN 66 15.5

Vergaser - Leerlauf einstellen

– x Leerlaufluft-Regulierschraube bene Grundeinstellung drehen.

2 bis zum Anschlag eindrehen und auf die vorgege Vorgabe Leerlaufluft-Regulierschraube offen 3,5 Umdrehungen 601965-10 – Motor warmfahren.

Vorgabe Warmfahrzeit ≥ 5 min

Gefahr Vergiftungsgefahr

  Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und/oder zum Tode führen.

– Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne eine geeignete Absauganlage.

– – – – Mit der Stellschraube 1 die Leerlaufdrehzahl einstellen.

Vorgabe Chokefunktion deaktiviert

( S. 12)

– Chokehebel ist bis zum Anschlag hinaufgedrückt.

Leerlaufdrehzahl 1.400… 1.500 1/min Leerlaufluft-Regulierschraube 2 laufdrehzahl zu sinken beginnt.

langsam im Uhrzeigersinn drehen, bis die Leer Stellung merken und die Leerlaufluft-Regulierschraube nun langsam gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis die Leerlaufdrehzahl wieder sinkt.

Zwischen diesen beiden Stellungen den Punkt mit der höchsten Leerlaufdrehzahl einstellen.

Info

Sollte es dabei zu einem größeren Drehzahlanstieg kommen, die Leerlauf drehzahl auf normales Niveau reduzieren und die vorangegangenen Arbeits schritte nochmals durchführen.

Kommt man mit der hier beschriebenen Vorgehensweise zu keinem befriedi genden Ergebnis, kann eine falsch dimensionierte Leerlaufdüse die Ursache dafür sein.

Sollte die Leerlaufluft-Regulierschraube bis zum Anschlag eingedreht sein und es gab keine Drehzahlveränderung, muss eine kleinere Leerlaufdüse eingesetzt werden.

Nach einem Düsenwechsel ist mit den Einstellarbeiten von vorne zu begin nen.

Bei größeren Außentemperaturveränderungen und extrem verschiedenen Höhenlagen sollte der Leerlauf erneut eingestellt werden.

15.6

Schwimmerkammer des Vergasers entleeren

x

Gefahr Brandgefahr

  Kraftstoff ist leicht entflammbar.

– – Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen.

Darauf achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff sofort aufwischen.

Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben zum Kraftstoff tanken beachten.

Warnung Vergiftungsgefahr

  Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.

– Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungsge mäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.

15 MOTOR ABSTIMMEN Warnung Umweltgefährdung

  Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.

– Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.

Info

Führen Sie diese Arbeit bei kaltem Motor aus.

Wasser in der Schwimmerkammer führt zu Funktionsstörungen.

Vorarbeit

– Rändelschraube am Kraftstoffhahn bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.

– – Es fließt kein Kraftstoff mehr vom Tank zum Vergaser.

Hauptarbeit

– Ein Tuch unter den Vergaser legen, damit der auslaufende Kraftstoff aufgefangen wird.

– Verschlussschraube 1 entfernen.

Kraftstoff vollständig ablaufen lassen.

Verschlussschraube montieren und festziehen.

67

601966-10

16 SERVICEARBEITEN MOTOR 16.1

Getriebeölstand kontrollieren Info

Der Getriebeölstand muss bei kaltem Motor kontrolliert werden.

16.2

300661-10 –

Vorarbeit

– Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.

Hauptarbeit

– Schraube Getriebeölstandskontrolle 1 entfernen.

– Getriebeölstand kontrollieren.

Eine geringe Menge Getriebeöl muss aus der Bohrung herauslaufen.

» Wenn kein Getriebeöl herausläuft: – Getriebeöl nachfüllen.

x ( S. 69)

Schraube Getriebeölstandskontrolle montieren und festziehen.

Vorgabe Schraube Getriebeölstandskontrolle M6 6 Nm

Getriebeöl wechseln

x – Getriebeöl ablassen.

x ( S. 68)

68

400721-01 – Getriebeöl einfüllen.

x ( S. 69)

400722-01

16.3

Getriebeöl ablassen

x

Warnung Verbrühungsgefahr

  Motoröl bzw. Getriebeöl wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß.

– Geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe tragen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter lauwarmes Wasser hal ten.

Warnung Umweltgefährdung

  Problemstoffe verursachen Umweltschäden.

– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor gen.

Info

Das Getriebeöl ist bei betriebswarmem Motor abzulassen.

Vorarbeit

– Motorrad auf waagrechter Fläche am Seitenständer abstellen.

16 SERVICEARBEITEN MOTOR 69

601967-10

Hauptarbeit

– Geeignetes Gefäß unter den Motor bereitstellen.

– Getriebeölablassschraube 1 mit Magnet entfernen.

– Getriebeöl vollständig ablaufen lassen.

– Getriebeölablassschraube mit Magnet gründlich reinigen.

– Dichtfläche am Motor reinigen.

– Getriebeölablassschraube mit Magnet mit Dichtring montieren und festziehen.

Vorgabe Ölablassschraube mit Magnet M12x1,5 20 Nm

16.4

Getriebeöl einfüllen

x

Info

Zu wenig Getriebeöl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Verschleiß des Getriebes.

601968-10

Hauptarbeit

– Verschraubung 1 entfernen und Getriebeöl einfüllen.

– Getriebeöl 0,50 l Verschraubung montieren und festziehen.

Motoröl (15W/50) ( S. 81)

Gefahr Vergiftungsgefahr

  Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und/oder zum Tode führen.

– Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne eine geeignete Absauganlage.

– Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.

Nacharbeit

Getriebeölstand kontrollieren. ( S. 68)

16.5

Getriebeöl nachfüllen

x

Info

Zu wenig Getriebeöl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Verschleiß des Getriebes.

Vorarbeit

– Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.

Hauptarbeit

– Schraube Getriebeölstandskontrolle 1 entfernen.

300661-10 300660-11 – – – – Verschraubung 2 entfernen.

Getriebeöl einfüllen, bis es aus der Bohrung der Getriebeölstandsschraube austritt.

Motoröl (15W/50) ( S. 81)

Schraube Getriebeölstandskontrolle montieren und festziehen.

Vorgabe Schraube Getriebeölstandskontrolle M6 6 Nm Verschraubung 2 montieren und festziehen.

16 SERVICEARBEITEN MOTOR 70

Gefahr Vergiftungsgefahr

–   Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und/oder zum Tode führen.

Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen ohne eine geeignete Absauganlage.

Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.

17 REINIGUNG, PFLEGE 71 17.1

Motorrad reinigen Hinweis Materialschaden

  Beschädigung und Zerstörung von Bauteilen durch Hochdruckreiniger.

– Beim Reinigen des Fahrzeuges mit einem Hochdruckreiniger, den Wasserstrahl nicht direkt auf elektrische Bauteile, Stecker, Bow denzüge, Lager usw. richten. Einen Mindestabstand von 60 cm zwischen der Düse des Hochdruckreinigers und dem Bauteil ein halten. Zu hoher Druck kann Störungen verursachen bzw. zur Zerstörung dieser Teile führen.

Warnung Umweltgefährdung

  Problemstoffe verursachen Umweltschäden.

– Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften entsor gen.

Info

Reinigen Sie das Motorrad regelmäßig, der Wert und die Optik bleiben so über eine lange Zeit erhalten.

Direkte Sonneneinstrahlung auf das Motorrad während der Reinigung vermeiden.

401061-01 – – – Auspuffanlage verschließen, um das Eindringen von Wasser zu verhindern.

Groben Schmutz vorher mit einem weichen Wasserstrahl entfernen.

Stark verschmutzte Stellen mit einem handelsüblichen Motorradreiniger einsprühen und zusätzlich mit einem Pinsel bearbeiten.

Motorradreiniger ( S. 83)

– – – – – – – – –

Info

Warmes Wasser, dem ein handelsüblicher Motorradreiniger zugesetzt ist und einen weichen Schwamm verwenden.

Motorradreiniger nie auf das trockene Fahrzeug auftragen, vorher immer mit Wasser abspülen.

Nachdem das Motorrad gründlich mit einem weichen Wasserstrahl abgespült wurde, sollte es gut trocknen.

Verschluss der Auspuffanlage entfernen.

Schwimmerkammer des Vergasers entleeren.

x

( S. 66)

Warnung Unfallgefahr

  Verminderte Bremswirkung durch nasse oder verschmutzte Bremsanlage.

– Verschmutzte oder nasse Bremsanlage vorsichtig sauber- bzw. trocken bremsen.

Lassen Sie Ihr Kind nach der Reinigung ein kurzes Stück fahren, bis der Motor die Betriebstemperatur erreicht hat und die Bremsanlage durch vorsichtiges Bremsen abgetrocknet ist.

Info

Durch die Wärme verdunstet das Wasser auch an den unzugänglichen Stel len des Motors und der Bremsanlage.

Schutzkappen an den Lenkerarmaturen zurückschieben, damit auch hier einge drungenes Wasser verdunsten kann.

Nach dem Abkühlen des Motorrades alle Gleit- und Lagerstellen schmieren.

Kette reinigen. ( S. 41)

Blanke Metallteile (Ausnahme Bremsscheiben und Auspuffanlage) mit Korrosions schutzmittel behandeln.

Reinigungs- und Konservierungsmittel für Metall und Gummi ( S. 84)

Alle Kunststoffteile und pulverbeschichteten Teile mit einem milden Reinigungs und Pflegemittel behandeln.

Reiniger und Politur für glänzende und matte Lacke, Metall- und Kunststoffflä-

chen ( S. 84)

18 LAGERUNG 18.1

Lagerung Warnung Vergiftungsgefahr

  Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.

– Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kraftstoff verschluckt sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln. Kraftstoff ordnungsge mäß in einem geeigneten Kanister aufbewahren und von Kindern fernhalten.

72 18.2

Info

Wenn Sie das Motorrad für längere Zeit stilllegen wollen, sollten Sie folgende Maßnahmen durchführen oder durchführen las sen.

Kontrollieren Sie vor der Stilllegung des Motorrades alle Teile auf Funktion und Verschleiß. Wenn Servicearbeiten, Reparaturen oder Umbauten notwendig sind, sollten diese während der Stilllegung (geringere Auslastung der Werkstätten) durchgeführt wer den. So können Sie lange Wartezeiten in den Werkstätten zu Saisonbeginn vermeiden.

401058-01 – – – – – – –

Motorrad reinigen. ( S. 71)

Getriebeöl wechseln.

x ( S. 68)

Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. ( S. 62)

Kraftstoff aus dem Kraftstofftank in einen entsprechenden Behälter ablassen.

Schwimmerkammer des Vergasers entleeren.

x

Reifenluftdruck kontrollieren. ( S. 60)

( S. 66)

Fahrzeug an einem trockenen Lagerplatz, der keinen großen Temperaturschwankun gen unterliegt, abstellen.

Info

KTM empfiehlt, das Motorrad aufzuheben.

– –

Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 27)

Das Motorrad mit einer luftdurchlässigen Plane oder Decke abdecken.

Info

Luftundurchlässige Materialien sollten keinesfalls verwendet werden, da Feuchtigkeit nicht entweichen kann und dadurch Korrosion entsteht.

Es ist sehr schlecht, den Motor des stillgelegten Motorrades kurzzeitig lau fen zu lassen. Da der Motor dabei nicht genügend warm wird, kondensiert der beim Verbrennungsvorgang entstehende Wasserdampf und bringt Ventile und Auspuff zum Rosten.

Inbetriebnahme nach der Lagerung

– – – –

Motorrad vom Hubständer nehmen. (

Kraftstoff tanken. ( S. 19)

S. 27)

Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme durchführen. (

Probefahrt durchführen.

S. 16)

401059-01

19 FEHLERSUCHE Fehler

Motor dreht durch, springt aber nicht an Motor hat keinen Leerlauf Motor dreht nicht hoch Motor hat zu wenig Leistung Motor setzt aus oder patscht in den Vergaser Motor wird übermäßig heiß

Mögliche Ursache

Bedienungsfehler Motorrad war längere Zeit nicht in Betrieb, daher alter Kraftstoff in der Schwimmerkammer Kraftstoffzufuhr unterbrochen Zündkerze verrußt oder nass Elektrodenabstand der Zündkerze zu groß Defekt im Zündsystem Kurzschlusskabel im Kabelstrang auf gescheuert, Kurzschlusstaster defekt Stecker oder Zündspule locker oder oxydiert Wasser im Vergaser bzw. Düsen ver stopft Leerlaufdüse verstopft Einstellschrauben am Vergaser ver dreht Zündkerze defekt Zündanlage defekt Vergaser läuft über, weil Schwimmer nadel verschmutzt oder abgenutzt ist lockere Vergaserdüsen Defekt im Zündsystem – – – – – – – – – – – Kraftstoffzufuhr unterbrochen Luftfilter stark verschmutzt – – – – – – – Auspuffanlage undicht, deformiert oder zu wenig Glasfasergarnfüllung im Enddämpfer Defekt im Zündsystem Membran oder Membrangehäuse beschädigt Verschleißerscheinung Kraftstoffmangel

Maßnahme

– Arbeitsschritte zum Startvorgang durchführen.

( S. 16)

– – – – – – Schwimmerkammer des Vergasers entleeren.

x ( S. 66)

– – – – – Kraftstofftankentlüftung kontrollieren.

Kraftstoffhahn reinigen.

Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.

x Zündkerze reinigen und trocknen ggf. wech seln.

Elektrodenabstand einstellen.

Vorgabe Elektrodenabstand Zündkerze 0,60 mm Zündsystem kontrollieren.

x Zündung einstellen.

x Kurzschlusstaster kontrollieren.

x Steckverbindung reinigen und mit Kontaktspray behandeln.

Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.

x Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.

Vergaser - Leerlauf einstellen.

Zündkerze wechseln.

Zündspule kontrollieren.

x Zündkerzenstecker kontrollieren.

x Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.

x Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.

x Zündsystem kontrollieren.

x Zündung einstellen.

x Kraftstofftankentlüftung kontrollieren.

Kraftstoffhahn reinigen.

x (

x

S. 66)

Vergaserbauteile kontrollieren/einstellen.

x Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen.

( S. 36)

x Auspuffanlage auf Beschädigungen kontrollie ren.

Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wech seln.

x ( S. 38)

Zündsystem kontrollieren.

x Zündung einstellen.

x Membran und Membrangehäuse kontrollieren.

Motor saugt Falschluft an Stecker oder Zündspule locker oder oxydiert zu wenig Kühlflüssigkeit im Kühlsys tem – – – – – – – Motor überholen.

Rändelschraube am Kraftstoffhahn bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn drehen.

Kraftstoff tanken. ( S. 19)

Ansaugflansch und Vergaser auf festen Sitz kontrollieren.

Steckverbindung reinigen und mit Kontaktspray behandeln.

Kühlsystem auf Dichtheit kontrollieren.

Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. ( S. 63)

73

19 FEHLERSUCHE Fehler

Motor wird übermäßig heiß

Mögliche Ursache

zu wenig Fahrtwind Kühlerlamellen stark verschmutzt Schaumbildung im Kühlsystem Weiße Rauchentwicklung (Dampf im Abgas) Getriebeöl tritt am Entlüftungsschlauch aus Wasser im Getriebeöl Zylinderkopf oder Zylinderkopfdich tung beschädigt geknickter Kühlerschlauch falscher Zündzeitpunkt durch locke ren Stator Zylinderkopf oder Zylinderkopfdich tung beschädigt zu viel Getriebeöl eingefüllt Wellendichtring oder Wasserpumpe beschädigt – – – – – –

Maßnahme

– Motor im Stand abstellen.

Kühlerlamellen reinigen.

Kühlflüssigkeit ablassen.

Kühlflüssigkeit einfüllen.

x x

(

(

S. 63)

S. 64)

Zylinderkopf oder Zylinderkopfdichtung kontrol lieren.

Kühlerschlauch wechseln.

Zündung einstellen.

x x – – Zylinderkopf oder Zylinderkopfdichtung kontrol lieren.

Getriebeölstand kontrollieren. ( S. 68)

– Wellendichtring und Wasserpumpe kontrollie ren.

74

20 TECHNISCHE DATEN 20.1

Bauart

Motor

Hubraum Hub Bohrung Leerlaufdrehzahl Steuerung Kurbelwellenlagerung Pleuellager Kolbenbolzenlager Kolben Kolbenringe Motorschmierung Primärübersetzung Kupplung Getriebe Getriebeübersetzung 1. Gang 2. Gang 3. Gang 4. Gang 5. Gang 6. Gang Zündanlage Zündkerze Elektrodenabstand Zündkerze Kühlung Starthilfe Getriebeöl Kühlflüssigkeit 0,50 l 0,55 l

20.2

Anzugsdrehmomente Motor

Mutter Membran der Auslasssteuerung Schraube Halteblech für Rückholfeder der Schaltwelle Schraube Halter Kupplungsleitung Schraube Lagersicherung Antriebswel len Schraube Membrandeckel der Auslass steuerung Schraube Membrangehäuse der Aus lasssteuerung Schraube Schaltarretierung Schraube Wasserpumpenrad Schraube Zündanlage/Stator Ablassschraube Wasserpumpendeckel Schraube Ansaug flansch/Membrangehäuse Schraube Anschlagstück Kickstarter Schraube Auspuffflansch M5 M5 M5 M5 M5 M5 M6 M6 M5 M5 M5 M6 M6 1-Zylinder 2-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt, mit Membran einlass und Auslasssteuerung 64,85 cm³ 40,8 mm 45 mm 1.400… 1.500 1/min Auslasssteuerung PCEV (Pneumatic Controlled Exhaust Valve) 2 Rillenkugellager Nadellager Nadellager Alu gegossen 1 Rechteckring Gemischölschmierung 23:75 gerade verzahnter Stirnradtrieb Mehrscheibenkupplung im Ölbad / hydraulisch betätigt 6-Gang klauengeschaltet 13:37 16:34 18:31 21:30 23:28 24:26 kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage mit digitaler Zündverstellung NGK LR 8 B 0,60 mm Flüssigkeitskühlung Kickstarter

Motoröl (15W/50) ( Kühlflüssigkeit ( S. 81) S. 81) Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt) ( S. 81)

4 Nm 6 Nm 5 Nm 5 Nm 4 Nm 5 Nm 6 Nm 5 Nm 5 Nm 6 Nm 10 Nm 10 Nm 10 Nm –

Loctite ® 243™

Loctite ® 648™

– –

Loctite ® 243™ Loctite ® 243™ Loctite ® 222

– –

Loctite ® 243™ Loctite ® 243™ 75

20 TECHNISCHE DATEN

Schraube Generatordeckel Schraube Getriebeölstandskontrolle Schraube Kettenritzelabdeckung Schraube Kupplungsaußendeckel Schraube Kupplungsfedern Schraube Kupplungsnehmerzylinder Schraube Kupplungszwischendeckel Schraube Lagersicherung Schaltwalze Schraube Membrangehäuse der Aus lasssteuerung Schraube Motorgehäuse Schraube Schaltarretierung Schraube Schalthebel Schraube Wasserpumpendeckel Unterdruckan schluss/Entlüftungsanschluss Schraube Zylinderkopf Muttern Zylinderfuß Schraube Kickstarter Stiftschraube Zylinderfuß (linke Motor gehäusehälfte) M6 M6 M6 M6 M6 M6 M6 M6 M6 M6 M6 M6 M6 M6 M7 M8 M8 M8 M8 Stiftschraube Zylinderfuß (rechte Motorgehäusehälfte) Schraube Kupplungsmitnehmer Zündkerze Mutter Rotor Ölablassschraube mit Magnet Mutter Primärrad M10 M10x1 M12x1 M12x1,5 M14x1,25

20.3

Vergaser

Vergasertyp Nadelposition Leerlaufluft-Regulierschraube offen Hauptdüse Düsennadel Leerlaufdüse Nadeldüse Gasschieber 8 Nm 6 Nm 10 Nm 10 Nm 10 Nm 10 Nm 10 Nm 8 Nm 10 Nm 10 Nm 10 Nm 14 Nm 8 Nm 5 Nm 18 Nm 20 Nm 25 Nm Anzugsreihenfolge: einschrauben bis 27 mm Überstand Anzugsreihenfolge: einschrauben bis 27 mm Überstand 60 Nm 10… 12 Nm 50 Nm 20 Nm 40 Nm – – – – –

Loctite ® 243™

Loctite ® 243™

– –

Loctite ® 243™ Loctite ® 243™

Loctite ® 243™

– –

Loctite ® 243™ Loctite ® 243™ Loctite ® 243™

– –

Loctite ® 243™

Loctite ® 243™

MIKUNI TM 24 2. Position von oben 3,5 Umdrehungen 210 5IPL43 20 Q-O (454) 2,5

76

20 TECHNISCHE DATEN 20.3.1

Vergaserabstimmung 77

M/FT ASL TEMP ASO IJ NDL POS MJ über Meereshöhe Temperatur Leerlaufluft-Regulierschraube offen (Umdrehungen) Leerlaufdüse Düsennadel Nadelposition von oben Hauptdüse Die Vergaserabstimmung hängt von den definierten Umgebungs- und Einsatzbedingungen ab.

100810-01

20 TECHNISCHE DATEN 20.4

Gabel

Gabelartikelnummer Gabel Druckstufendämpfung Standard Zugstufendämpfung Standard Federrate weich mittel (Standard) hart Federlänge mit Vorspannbuchse(n) Gabellänge Gabelöl pro Gabelbein

Stoßdämpferöl ( S. 82)

240±10 ml

20.5

Federbein

Federbeinartikelnummer Federbein Druckstufendämpfung Standard Zugstufendämpfung Standard Federvorspannung Standard Federrate Gewicht Fahrer: < 35 kg Gewicht Fahrer: 35… 45 kg Gewicht Fahrer: > 45 kg Federlänge Gasdruck Statischer Durchhang Fahrtdurchhang Einbaulänge

20.6

Rahmen

Fahrgestell

Gabel Federbein Federweg vorne hinten Gabelversatz Bremsanlage vorne hinten Bremsscheiben - Durchmesser vorne hinten Bremsscheiben - Verschleißgrenze 07.18.7L.04

WP Suspension

USD 35 2 Umdrehungen 2 Umdrehungen 2,6 N/mm 2,8 N/mm 3,0 N/mm 377,5 mm 735 mm

Gabelöl (SAE 5) (

SAE 2,5

S. 81)

03.18.7L.03

WP Suspension

3614 BAVP 6 Klicks 12 Klicks 7 mm 35 N/mm 40 N/mm 45 N/mm 220 mm 10 bar 33 mm 90 mm 347 mm Zentralrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahlrohren, pulverbe schichtet

WP Suspension

USD 35

WP Suspension

3614 BAVP 215 mm 270 mm 22 mm Scheibenbremse mit Vierkolben-Bremszange Scheibenbremse mit Zweikolben-Bremszange 198 mm 160 mm

78

20 TECHNISCHE DATEN

vorne hinten Reifenluftdruck Gelände vorne hinten Sekundärübersetzung Kette Lieferbare Kettenräder Steuerkopfwinkel Radstand Sitzhöhe unbelastet Bodenfreiheit unbelastet Gewicht ohne Kraftstoff ca.

maximales Fahrergewicht

Reifen vorne 60/100 - 14 29M TT

Pirelli SCORPION MX Mid Soft 32 NHS Weitere Informationen finden Sie im Bereich Service unter: http://www.ktm.com

Kraftstofftankinhalt ca.

3,5 l

20.7

Anzugsdrehmomente Fahrgestell

Speichennippel Restliche Muttern Fahrgestell Restliche Schrauben Fahrgestell Schraube Bremsscheibe hinten Schraube Bremsscheibe vorne Schraube Fußbremszylinder Schraube Gabelfaust Schraube Gasdrehgriff Schraube Kugelgelenk Druckstange am Fußbremszylinder Motortragschraube Mutter Reifenhalter Restliche Muttern Fahrgestell Restliche Schrauben Fahrgestell Schraube Bremszange Schraube Fußbremshebel Schraube Gabelbrücke oben Schraube Gabelbrücke unten Schraube Heckausleger Schraube Kettenrad Schraube Lenkerklemmbrücke Restliche Muttern Fahrgestell Restliche Schrauben Fahrgestell Schraube Federbein oben Schraube Federbein unten Schraube Lenkeraufnahme Schraube Steckachse vorne Mutter Schwingarmbolzen Mutter Steckachse hinten M3,5 M6 M6 M6 M6 M6 M6 M6 M6 M8 M8 M8 M8 M8 M8 M8 M8 M8 M8 M8 M10 M10 M10 M10 M10 M10 M12x1 M12x1 2,5 mm 2,5 mm 1,0 bar 1,0 bar 14:48 1/2 x 1/4” O ‑ Ring 46, 48, 50 64,5° 1.137 mm 750 mm 280 mm 55,5 kg 50 kg

Reifen hinten 80/100 - 12 50M TT

Pirelli SCORPION MX Mid Soft 32 NHS Superkraftstoff bleifrei mit 2-Takt Motoröl gemischt (1:60)

( S. 82)

3 Nm 10 Nm 10 Nm 14 Nm 14 Nm 10 Nm 10 Nm 4,5 Nm 10 Nm 30 Nm 10 Nm 25 Nm 25 Nm 20 Nm 35 Nm 20 Nm 15 Nm 35 Nm 25 Nm 20 Nm 45 Nm 45 Nm 45 Nm 45 Nm 40 Nm 40 Nm 40 Nm 40 Nm – – – – – – –

Loctite ® 243™ Loctite ® 243™

– – – – – –

Loctite ® 243™ Loctite ® 243™

– – – – –

Loctite ® 243™ Loctite ® 243™

– –

Loctite ® 243™

79

20 TECHNISCHE DATEN

Mutter Gabelschaftrohr M20x1,5 10 Nm –

80

21 BETRIEBSSTOFFE 81 Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1

nach

– DOT

Vorgabe

– Verwenden Sie nur Bremsflüssigkeit, welche der angegebenen Norm entspricht (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entspre chenden Eigenschaften besitzt. KTM empfiehlt

Castrol

und

Motorex ®

Produkte.

Lieferant Castrol

RESPONSE BRAKE FLUID SUPER DOT 4 Motorex ®

Brake Fluid DOT 5.1

Gabelöl (SAE 5) nach

SAE ( S. 85) (SAE 5)

Vorgabe

– Verwenden Sie nur Öle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzen. KTM empfiehlt

Motorex ®

Produkte.

Lieferant Motorex ®

Racing Fork Oil Hydrauliköl (15) nach

– ISO VG (15)

Vorgabe

– Verwenden Sie nur Hydrauliköl, welches der angegebenen Norm entspricht (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entspre chenden Eigenschaften besitzt. KTM empfiehlt

Motorex ®

Produkte.

Lieferant Motorex ®

Hydraulic Fluid 75 Kühlflüssigkeit Vorgabe

– Nur geeignete Kühlflüssigkeit verwenden (auch in Ländern mit hohen Temperaturen). Bei minderwertigen Frostschutzmitteln kann es zu Korrosion und Schaumbildung kommen. KTM empfiehlt

Motorex ®

Produkte.

Mischungsverhältnis

Gefrierschutz: − 25… − 45 °C 50 % Korrosions-/Frostschutzmittel 50 % destilliertes Wasser

Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt)

Gefrierschutz

Lieferant Motorex ®

COOLANT G48

− 40 °C

Motoröl (15W/50) nach

JASO T903 MA (

SAE ( S. 85) S. 85) (15W/50)

Vorgabe

– Verwenden Sie nur Motoröle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entspre chenden Eigenschaften besitzen. KTM empfiehlt

Motorex ®

Produkte.

Lieferant Motorex ®

Top Speed 4T

21 BETRIEBSSTOFFE 82 Motoröl 2-Takt nach

JASO FC ( S. 85)

Vorgabe

– Verwenden Sie nur hochwertiges 2-Takt Motoröl bekannter Marken. KTM empfiehlt

Motorex ®

Produkte.

vollsynthetisch

Lieferant Motorex ®

Cross Power 2T Stoßdämpferöl (SAE 2,5) (50180342S1) nach

SAE ( S. 85) (SAE 2,5)

Vorgabe

– Verwenden Sie nur Öle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzen.

Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) nach

– DIN EN 228 (ROZ 95)

Vorgabe

– Verwenden Sie nur bleifreien Superkraftstoff, welcher der angegebenen Norm entspricht oder gleichwertig ist.

– Ein Anteil von bis zu 10 % Ethanol (E10 Kraftstoff) ist dabei unbedenklich.

Info

Verwenden Sie

keinen

Kraftstoff aus Methanol (z. B. M15, M85, M100) oder mit einem Anteil von mehr als 10 % Ethanol (z. B. E15, E25, E85, E100).

Superkraftstoff bleifrei mit 2-Takt Motoröl gemischt (1:60) nach

– DIN EN 228 –

JASO FC ( S. 85) (1:60)

Mischungsverhältnis

1:60

Motoröl 2-Takt ( S. 82) Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (

Lieferant Motorex ®

Cross Power 2T

S. 82)

22 HILFSSTOFFE Griffgummikleber (00062030051) Lieferant

KTM-Sportmotorcycle AG –

GRIP GLUE Hochviskoses Schmierfett Vorgabe

– KTM empfiehlt

SKF ®

Produkte.

Lieferant SKF ®

LGHB 2 Kettenreinigungsmittel Vorgabe

– KTM empfiehlt

Motorex ®

Produkte.

Lieferant Motorex ®

Chain Clean Kettenspray Offroad Vorgabe

– KTM empfiehlt

Motorex ®

Produkte.

Lieferant Motorex ®

Chainlube Offroad Langzeitfett Vorgabe

– KTM empfiehlt

Motorex ® Lieferant Motorex ®

Bike Grease 2000

Produkte.

Luftfilter-Reinigungsmittel Vorgabe

– KTM empfiehlt

Motorex ® Lieferant Motorex ®

Twin Air Dirt Bio Remover

Produkte.

Motorradreiniger Vorgabe

– KTM empfiehlt

Motorex ® Lieferant Motorex ®

Moto Clean 900

Produkte.

Öl für Schaumstoff-Luftfilter Vorgabe

– KTM empfiehlt

Motorex ® Lieferant Motorex ®

Twin Air Liquid Bio Power

Produkte.

83

22 HILFSSTOFFE Reiniger und Politur für glänzende und matte Lacke, Metall- und Kunststoffflächen Vorgabe

– KTM empfiehlt

Motorex ® Lieferant Motorex ®

Clean & Polish

Produkte.

Reinigungs- und Konservierungsmittel für Metall und Gummi Vorgabe

– KTM empfiehlt

Motorex ® Lieferant Motorex ®

Protect & Shine

Produkte.

Universal Ölspray Vorgabe

– KTM empfiehlt

Motorex ® Lieferant Motorex ®

Joker 440 Synthetic

Produkte.

84

23 NORMEN 85 SAE

Die SAE-Viskositätsklassen wurden von der Society of Automotive Engineers festgelegt und dienen der Einteilung der Öle nach ihrer Viskosität. Die Viskosität beschreibt nur eine Eigenschaft eines Öls und enthält keinerlei Aussage zur Qualität.

JASO T903 MA

Unterschiedliche technische Entwicklungsrichtungen erforderten eine eigene Spezifikation für 4-Takt Motorräder - die JASO T903 MA Norm. Früher wurden für 4-Takt Motorräder Motoröle aus dem PKW Bereich eingesetzt, weil es keine eigene Motorradspezifika tion gab. Werden bei PKW Motoren lange Serviceintervalle gefordert, so stehen bei Motorrad Motoren hohe Leistungsausbeute bei hohen Drehzahlen im Vordergrund. Bei den meisten Motorrad Motoren wird auch das Getriebe und die Kupplung mit dem gleichen Öl geschmiert. Die JASO MA Norm geht auf diese speziellen Anforderungen ein.

JASO FC

JASO FC ist eine Klassifizierung für ein 2-Takt Motorenöl, welches speziell für die extremen Anforderungen im Rennsport entwickelt wurde. Dank den erstklassigen synthetischen Estern und den speziell darauf abgestimmten Additiven wird auch unter extremen Bedin gungen eine einwandfreie Verbrennung erreicht.

INDEXVERZEICHNIS 86

INDEXVERZEICHNIS

A Abbildungen Arbeitsregeln

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

B Bedienungsanleitung

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Bestimmungsgemäßer Gebrauch

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Betriebsstoffe

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Bremsbeläge

der Hinterradbremse ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55

der Hinterradbremse einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56

der Hinterradbremse kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . 55

der Hinterradbremse wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56

der Vorderradbremse ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 der Vorderradbremse einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51

der Vorderradbremse kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . 50

der Vorderradbremse wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

Bremsflüssigkeit

der Hinterradbremse nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . 54

der Vorderradbremse nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . 49

Bremsflüssigkeitsstand

der Hinterradbremse kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . 54

der Vorderradbremse kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . 49

Bremsscheiben

kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

C Choke

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

D Druckstufendämpfung

der Gabel einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

E Einsatzdefinition

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Enddämpfer

ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

Glasfasergarnfüllung wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

Ersatzteile

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

F Fahrgestellnummer

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Fahrtdurchhang

einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

Fahrzeugansicht

hinten rechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

vorne links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Federbein

ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

Fahrtdurchhang kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Federvorspannung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Statischen Durchhang kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . 23

Federbeinartikelnummer Fehlersuche

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73-74

Frostschutz

kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62

Fußbremshebel

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53 Leerweg einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53

Leerweg kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

G Gabelbeine

ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

entlüften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 Staubmanschetten reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

Gabelschutz

ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

Garantie

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Gasbowdenzugspiel

einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65

Gasbowdenzugverlegung

kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

Gasdrehgriff

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Getriebeöl

ablassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68

einfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68

Getriebeölstand

kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68

Gewährleistung

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Griffgummi

kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 sichern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

H Handbremshebel

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 Leerweg kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

Hilfsstoffe

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Hinterrad

ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59

I Inbetriebnahme

Hinweise zur ersten Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . 14

Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme . . 16

nach der Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72

K Kette

kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

Kettenführung

einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

Kettenrad

kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

Kettenritzel

kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

INDEXVERZEICHNIS 87 Kettenschutz

ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

Kettenspannung

einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

Kickstarter

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Kotflügel vorne

ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Kraftstoffhahn

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Kraftstofftank

ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

Kühlflüssigkeit

ablassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63

einfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64

Kühlflüssigkeitsstand

kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62-63

Kühlsystem Kundendienst

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Kupplung

Flüssigkeit wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 Flüssigkeitsstand kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46

Kupplungshebel

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

Kurzschlusstaster

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

L Lagerung

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72

Lenkerposition

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

Luftfilter

ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

Luftfilterkasten

reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

M Motor

einfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Motornummer

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Motorrad

mit Hubständer aufheben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71

vom Hubständer nehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

P Plug-in-Ständer R

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Rahmen

kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

Reifenluftdruck

kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60

Reifenzustand

kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60

Reinigung

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71

S Schalthebel

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Schutzkleidung

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Schwingarm

kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

Service

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Serviceplan

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20-21

Sicherer Betrieb

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Sitzbank

abnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 montieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

Speichenspannung

kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

Startnummerntafel

ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Startvorgang

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Steuerkopflager

schmieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

Steuerkopflagerspiel

einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

T Tanken

Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Tankverschluss

öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Technische Daten

Anzugsdrehmomente Fahrgestell . . . . . . . . . . . . . . . . . 79

Anzugsdrehmomente Motor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75

Fahrgestell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78 Federbein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78 Gabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78

Motor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75

Vergaser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76

Transport

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

U Umwelt

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Untere Gabelbrücke

ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

V Vergaser

Leerlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65

Leerlauf einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 Schwimmerkammer entleeren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66

Vorderrad

ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58

Z Zubehör

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Zugstufendämpfung

der Gabel einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

INDEXVERZEICHNIS

des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

88

*3211855de*

3211855de 04/2012

KTM-Sportmotorcycle AG

5230 Mattighofen/Österreich

http://www.ktm.com

Foto: Mitterbauer/KTM

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