Fagor CNC 8060 Benutzerhandbuch

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388 Seiten

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Fagor CNC 8060 Benutzerhandbuch | Manualzz

CNC 8060

8065

Festzyklen (modell ·T·)

(Ref: 1807)

ÜBERSETZUNG DES ORIGINALEN HANDBUCHS

Dieses Handbuch ist eine Übersetzung des originalen Handbuchs. Dieses

Handbuch sowie die Dokumente, die sich daraus ableiten, wurden in spanischer

Sprache verfasst. Kommt es zu Widersprüchen zwischen dem spanischen

Dokument und den Übersetzungen, zählt die spanische Fassung. Das originale

Handbuch ist als "ORIGINALES HANDBUCH" gekennzeichnet.

MASCHINESICHERHEIT

Der Maschinenhersteller trägt die Verantwortung dafür, dass die

Sicherheitseinrichtungen der Maschine aktiviert sind, um Verletzungen des

Personals und Beschädigungen der CNC oder der daran angeschlossenen

Produkte zu verhindern. Während des Starts und der Parametervalidierung der

CNC wird der Zustand folgender Sicherheitseinrichtungen überprüft. Ist eine davon deaktiviert, zeigt die CNC eine Warnmeldung.

• Mess-Systemeingangsalarm für Analogachsen.

• Softwarebeschränkungen für analoge Linearachsen und Sercos-Achsen.

• Überwachung des Nachlauffehlers für Analog- und Sercos-Achsen

(ausgenommen der Spindelstock) an CNC und Servoantrieben.

• Tendenztest an Analogachsen.

FAGOR AUTOMATION übernimmt keinerlei Haftung für Personenschäden und physische oder materielle Schäden, die die CNC erleidet oder verursacht und die auf die Stornierung einer der Sicherheitseinrichtungen zurückzuführen sind.

HARDWAREERWEITERUNGEN

FAGOR AUTOMATION übernimmt keinerlei Haftung für Personenschäden und physische oder materielle Schäden, die die CNC erleidet oder verursacht und die auf eine Hardwareänderung durch nicht durch Fagor Automation berechtigtes Personal zurückzuführen sind.

Die Änderung der CNC-Hardware durch nicht durch Fagor Automation

BLANKE SEITE

COMPUTERVIREN

FAGOR AUTOMATION garantiert die Virenfreiheit der installierten Software. Der

Benutzer trägt die Verantwortung dafür, die Anlage zur Gewährleistung ihres einwandfreien Betriebs virenfrei zu halten. In der CNC vorhandene

Computerviren können zu deren fehlerhaftem Betrieb führen.

FAGOR AUTOMATION übernimmt keinerlei Haftung für Personenschäden und physische oder materielle Schäden, die die CNC erleidet oder verursacht und die auf die Existenz eines Computervirus im System zurückzuführen sind.

Die Existenz von Computerviren im System impliziert den Garantieverlust.

DUAL-USE-GÜTER

Produkte von Fagor Automation von 1. April 2014 hergestellt, wenn das Produkt nach EU 428/2009 Regelung ist in der Liste der Dual-Use-Gütern enthalten, umfasst die Produktidentifikationstext-MDU und erfordert Lizenz Exporte Ziel.

Alle Rechte vorbehalten. Ohne ausdrückliche Genehmigung von Fagor

A u t o m a t i o n d a r f k e i n e r l e i Te i l d i e s e r D o k u m e n ta t i o n i n e i n

Datenwiederherstellungssystem übertragen, darin gespeichert oder in irgendeine Sprache übersetzt werden. Die nicht genehmigte ganze oder teilweise Vervielfältigung oder Benutzung der Software ist verboten.

Die in diesem Handbuch beschriebene Information kann aufgrund technischer

Veränderungen Änderungen unterliegen. Fagor Automation behält sich das

Recht vor, den Inhalt des Handbuchs zu modifizieren und ist nicht verpflichtet, diese Änderungen bekannt zu geben.

A l l e e i n g e t r a g e n e n S c h u t z - u n d H a n d e l s m a r k e n , d i e i n d i e s e r

Bedienungsvorschrift erscheinen, gehören ihren jeweiligen Eigentümern. Die

Verwendung dieser Handelsmarken durch Dritte für ihre Zwecke kann die

Rechte der Eigentümer verletzen.

·2·

Es ist möglich, dass die CNC mehr Funktionen ausführen kann, als diejenigen, die in der Begleitdokumentation beschrieben worden sind; jedoch übernimmt

Fagor Automation keine Gewährleistung für die Gültigkeit der besagten

Anwendungen. Deshalb muss man, außer wenn die ausdrückliche Erlaubnis von

Fagor Automation vorliegt, jede Anwendung der CNC, die nicht in der

Dokumentation aufgeführt wird, als "unmöglich" betrachten. FAGOR

AUTOMATION übernimmt keinerlei Haftung für Personenschäden und physische oder materielle Schäden, die die CNC erleidet oder verursacht, wenn die CNC auf verschiedene Weise als die in der entsprechende Dokumentation benutzt wird.

Der Inhalt der Bedienungsvorschrift und ihre Gültigkeit für das beschriebene

Produkt sind gegenübergestellt worden. Noch immer ist es möglich, dass aus

Versehen irgendein Fehler gemacht wurde, und aus diesem Grunde wird keine absolute Übereinstimmung garantiert. Es werden jedenfalls die im Dokument enthaltenen Informationen regelmäßig überprüft, und die notwendigen

Korrekturen, die in einer späteren Ausgabe aufgenommen wurden, werden vorgenommen. Wir danken Ihnen für Ihre Verbesserungsvorschläge.

Die beschriebenen Beispiele in dieser Bedienungsanleitung sollen das Lernen erleichtern. Bevor die Maschine für industrielle Anwendungen eingesetzt wird, muss sie entsprechend angepasst werden, und es muss außerdem sichergestellt werden, dass die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.

Festzyklen (modell ·T·)

I N D E X

KAPITEL 1

KAPITEL 2

KAPITEL 3

KAPITEL 4

Über das Produkt - CNC 8060...................................................................................................... 7

Über das Produkt - CNC 8065.....................................................................................................11

CE-Konformitätserklärung und Garantiebedingungen................................................................ 17

Versionsübersicht - CNC 8060 ................................................................................................... 19

Versionsübersicht - CNC 8065 ................................................................................................... 21

Sicherheitsbedingungen ............................................................................................................. 23

Rücksendungsbedingungen ....................................................................................................... 27

CNC-Wartung ............................................................................................................................. 29

BEARBEITUNGSFESTZYKLEN (ISO)

1.5

1.6

1.7

1.8

1.1

1.2

1.3

1.4

Allgemeinbegriffe ........................................................................................................... 31

G81. Festzyklus für Drehen auf geraden Strecken........................................................ 33

G82. Festzyklus für das Plandrehen auf geraden Strecken. ......................................... 36

G83. Fester Bohrzyklus / Gewindebohrzyklus ............................................................... 39

G84. Festzyklus für Drehen auf gebogenen Strecken ................................................... 42

G85. Festzyklus für Plandrehen mit gebogenen Strecken............................................. 45

G86. Längsgewindeschneid-Festzyklus ........................................................................ 48

G87. Plangewindeschneid-Festzyklus ........................................................................... 54

1.9

G88. Festzyklus für das Nuten auf der X-Achse............................................................ 60

1.10

G89. Festzyklus für das Nuten auf der Z-Achse. ........................................................... 61

1.11

G66. Festzyklus für Konturwiederholung ....................................................................... 62

1.12

G68. Festzyklus für die Grobbearbeitung auf der X-Achse. .......................................... 68

1.13

G69. Festzyklus für die Grobbearbeitung auf der Z-Achse............................................ 75

1.14

G160. Bohren / Gewindeschneiden mit Gewindebohrer an der Stirnseite. ................... 82

1.15

G161. Bohren / Gewindeschneiden mit Gewindebohrer an der zylindrischen Seite. .... 86

1.16

G162. Festzyklus zur Keilnutenbearbeitung an der zylindrischen Seite. ....................... 90

1.17

G163. Festzyklus zur Keilnut an Plandrehseite. ............................................................ 92

ARBEITSABLAUFEDITOR

2.1

2.2

2.3

2.4

Profileditor konfigurieren. .............................................................................................. 97

Modus Teach-in. ........................................................................................................... 98

Daten-, Profil und Symbolauswahl................................................................................. 99

Simulation eines einzelnen festen Zykluses ................................................................ 100

FESTZYKLUSEDITOR. ZYLINDERDREHZYKLUS UND PLANDREHEN.

3.5

3.5.1

3.6

3.6.1

3.7

3.7.1

3.8

3.8.1

3.9

3.9.1

3.1

3.1.1

3.2

3.2.1

3.3

3.3.1

3.4

3.4.1

Einfacher Zylinderdrehzyklus....................................................................................... 104

Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 107

Langdrehzyklus mit Abrundung des Scheitels. ............................................................ 109

Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 113

Einfacher Plandrehzyklus. ........................................................................................... 115

Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 118

Plandrehzyklus mit Abrundung des Scheitels.............................................................. 120

Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 124

Zyklus für das Abfasen des Scheitels .......................................................................... 126

Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 131

Abfasungszyklus zwischen Punkten. ........................................................................... 133

Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 138

Zyklus für das Abfasen des Scheitels 2. ...................................................................... 140

Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 145

Zyklus für die Abrundung des Scheitels....................................................................... 147

Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 152

Rundungszyklus zwischen Punkten............................................................................. 154

Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 159

FESTZYKLUSEDITOR. GEWINDESCHNEIDEN.

4.1

4.1.1

4.2

4.2.1

4.3

4.3.1

Längsgewindeschneidzyklus. ...................................................................................... 162

Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 166

Konisches Gewindeschneidzyklus............................................................................... 167

Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 172

Plangewindeschneidzyklus. ......................................................................................... 173

Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 177

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·3·

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

KAPITEL 5

KAPITEL 6

KAPITEL 7

Festzyklen (modell ·T·)

4.4

4.4.1

4.5

4.5.1

Arbeitszyklus zur Gewindenachbearbeitung................................................................ 178

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 184

Gewindeschneidzyklus mit n Eingängen. .................................................................... 185

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 190

FESTZYKLUSEDITOR. NUTENFRÄSEN.

5.1

5.1.1

5.1.2

5.1.3

5.2

5.2.1

5.3

5.3.1

5.4

5.4.1

5.5

5.5.1

5.6

5.6.1

Das Nutwerkzeug kalibrieren (Formfaktor). ................................................................. 192

Außen-Längsnutenfräsen. ....................................................................................... 192

Innen-Längsnutenfräsen. ......................................................................................... 193

Planeinstechen. ....................................................................................................... 194

Einfacher Längsnutfräszyklus...................................................................................... 195

Grundlegende Funktionsweise ................................................................................ 199

Einfacher Frontal-Längsnutfräszyklus ......................................................................... 201

Grundlegende Funktionsweise ................................................................................ 205

Geneigter Längsnutfräszyklus. .................................................................................... 207

Grundlegende Funktionsweise ................................................................................ 212

Geneigter Frontal-Längsnutfräszyklus......................................................................... 214

Grundlegende Funktionsweise ................................................................................ 219

Trennzyklus. ................................................................................................................ 221

Grundlegende Funktionsweise ................................................................................ 224

FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.

6.1

6.1.1

6.1.2

6.2

6.2.1

6.2.2

6.3

6.3.1

6.4

6.4.1

6.5

6.5.1

Zyklus für das Punktedrehen. ...................................................................................... 226

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 232

Programmierbeispiel. ............................................................................................... 233

Zyklus für Profildrehen................................................................................................. 234

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 241

Programmierbeispiel. ............................................................................................... 242

Der Profilzyklus auf der ZC/YZ-Ebene......................................................................... 248

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 252

Die rechteckige Aussparung auf der ZC/YZ-Ebene..................................................... 253

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 258

Festzyklus Kreistaschen auf der ZC/YZ-Ebene........................................................... 259

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 263

6.6

6.6.1

6.7

6.7.1

6.8

6.8.1

Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der ZC/YZ-Ebene. ............................... 264

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 268

Zyklus 2D-Profiltasche auf der ZC/YZ-Ebene.............................................................. 269

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 274

Profilzyklus auf der XC/XY-Ebene. .............................................................................. 275

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 279

6.9

Festzyklus Rechtecktaschen auf der XC/XY-Ebene.................................................... 280

6.9.1

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 285

6.10

Festzyklus Kreistasche auf der XC/XY-Ebene. ........................................................... 286

6.10.1

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 290

6.11

Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der XC/XY-Ebene. ............................... 291

6.11.1

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 295

6.12

Zyklus der Aussparung mit 2D-Kontur auf der XC/XY-Ebene. .................................... 296

6.12.1

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 301

FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.

7.5

7.5.1

7.6

7.6.1

7.7

7.7.1

7.8

7.8.1

7.1

7.1.1

7.2

7.2.1

7.3

7.3.1

7.4

7.4.1

Ankörnen. .................................................................................................................... 304

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 307

Bohren. ........................................................................................................................ 308

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 311

Gewindeschneiden mit Gewindebohrer....................................................................... 312

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 314

Mehrfachankörnen....................................................................................................... 315

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 318

Mehrfachbohrungen..................................................................................................... 319

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 323

Mehrfachgewindeschneiden mit Gewindebohrer......................................................... 324

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 327

Mehrfachräumen.......................................................................................................... 328

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 331

Mehrfachausbohren..................................................................................................... 332

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 336

7.9

7.9.1

Mehrfachausfräsen der Bohrung ................................................................................. 337

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 340

7.10

Mehrfachausfräsen des Gewindes. ............................................................................. 341

7.10.1

Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 345

7.11

Mehrfachkeilnuten. ...................................................................................................... 346

·4·

Festzyklen (modell ·T·)

7.11.1

Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 350

KAPITEL 8 FESTZYKLUSEDITOR. POSITIONIERUNGEN.

8.1

8.2

Zyklus der Positionierung............................................................................................. 352

Positionierungszyklus mit M-Funktionen...................................................................... 354

KAPITEL 9

KAPITEL 10

KAPITEL 11

KAPITEL 12

FESTZYKLUSEDITOR. MEHRFACHPOSITIONIERUNGEN.

9.1

9.1.1

9.2

9.2.1

9.3

9.3.1

9.4

9.4.1

9.5

9.5.1

Mehrfachbearbeitung in gerader Linie. ........................................................................ 358

Programmierbeispiel. ............................................................................................... 359

Mehrfachbearbeitung im Kreisbogen. .......................................................................... 360

Programmierbeispiel. ............................................................................................... 361

Mehrfachbearbeitung im Parallelogramm. ................................................................... 362

Programmierbeispiel. ............................................................................................... 363

Mehrfachbearbeitung unter Rasterbildung................................................................... 364

Programmierbeispiel. ............................................................................................... 365

Mehrfachbearbeitung Random .................................................................................... 366

Programmierbeispiel. ............................................................................................... 366

DYNAMISCHE AUFTEILUNG DER BEARBEITUNG ZWISCHEN DEN KANÄLEN.

10.1

Aktivieren und deaktivieren der dynamische Aufteilung der Bearbeitung.................... 369

10.1.1

Aufteilung der Durchläufe unter den Kanälen. ......................................................... 371

10.1.2

Gleiche synchronisierte Durchläufe. ........................................................................ 372

NORMGEWINDE

11.1

Metrisches Normalgewinde — M (S.I.) ........................................................................ 374

11.2

Metrisches Feingewinde — M (S.I.F.).......................................................................... 375

11.3

Whitworth normalgängiges — BSW (W.)..................................................................... 376

11.4

Whitworth feingängiges Gewinde — BSF.................................................................... 377

11.5

Uni-Amerikanisches Normalgewinde — UNC (NC, USS)............................................ 378

11.6

Uni-Amerikanisches feingängiges Gewinde — UNF (NF, SAE) .................................. 379

11.7

Whitworth-Gasgewinde — BSP ................................................................................... 380

11.8

Gewinde für Rohre der Erdölbranche — A.P.I............................................................. 381

BENUTZERPARAMETER.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·5·

·6·

BLANKE SEITE

Festzyklen (modell ·T·)

ÜBER DAS PRODUKT - CNC 8060

GRUNDMERKMALE.

Grundmerkmale.

Anzahl der Achsen.

Anzahl der Spindeln.

Höchstzahl von Achsen und Spindel.

Interpolierende Achsen.

Anzahl Magazin.

Kanalzahl der Ausführung.

Anzahl der Handräder.

Regelungstyp.

Verbindungen.

Integrierte SPS-Steuerung.

SPS-Ausführungszeit.

Digitaleingänge / -ausgänge.

Marken / Register.

Zeitgeber / Zähler.

Symbole.

Satzprozesszeit.

8060

M FL

3 bis 4

1

1

1

5

4

8060

M Power

3 bis 6

1 bis 2

1

1

7

4

8060

T FL

3 bis 4

1 bis 2

5

4

1

1

1 bis 3

Analog / Digitale Sercos

RS485 / RS422 / RS232

Ethernet

8060

T Power

3 bis 6

1 bis 3

7

4

1 bis 2

1 bis 2

8060

L

3 bis 6

1

1

1

7

4

< 2,0 ms < 1,5 ms

< 1ms/K

1024 / 1024

8192 / 1024

512 / 256

Unbegrenzte

< 2,0 ms < 1,5 ms < 1 ms

Fernschaltmodule.

Gültig für CNC.

Verbindung mit den Fernmodulen.

Modul-Digitaleingänge.

Modul-Digitalausgänge.

Modul-Analogeingänge

Modul-Analogausgänge.

Eingänge für die Temperaturmesser.

Zähleingänge.

(*) TTL differenzial/ sinusförmig 1 Vpp

RIOW RIO5 RIO70 RIOR RCS-S

8070

8065

8060

CANopen

8

8

4

4

2

- - -

8070

8065

8060

CANopen

24 / 48

16 / 32

4

4

2

- - -

8070

8065

- - -

CANfagor

16

16

8

4

- - -

4 (*)

I

S

I

E

A

L

O

G

R

T

T

K

A

T

N

I

C

H

8070

8065

8060

CANopen

48

32

- - -

- - -

- - -

- - -

8070

8065

8060

Sercos

- - -

- - -

- - -

4

- - -

4 (**)

(**) TTL / TTL differenzial / sinusförmig1 Vpp / Protokoll SSI / FeeDat / EnDat

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·7·

Festzyklen (modell ·T·)

SOFTWAREOPTIONEN.

Es ist zu berücksichtigen, dass einige der in diesem Handbuch beschriebenen Leistungen von den installierten Softwareoptionen abhängen. Die aktiven Softwareoptionen im CNC können im

Diagnosemodus im Abschnitt Softwareoptionen abgerufen werden (Zugriff über das Aufgabenfenster mit der Tastenkombination [CTRL][A]).

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

Konsultieren Sie das Bestellhandbuch, um die für Ihr Modell verfügbaren Softwareoptionen kennenzulernen.

SOFT 8060 ADDIT AXES

Zusätzliche Achse.

Fügen Sie der Konfiguration standardmäßig Achsen zu.

SOFT 8060 ADDIT SPINDLES

Zusätzlicher Kopf.

Fügen Sie der Konfiguration standardmäßig Köpfe zu.

SOFT 8060 ADDIT TOOL MAGAZ

Zusätzliches Lager.

Fügen Sie der Konfiguration standardmäßig Lager zu.

SOFT 8060 ADDIT CHANNELS

Zusätzlicher Kanal.

Fügen Sie der Konfiguration standardmäßig Kanäle zu.

SOFT DIGITAL SERCOS

Digitaler Bus-Mechatrolink.

Digitaler Bus-Mechatrolink.

SOFT i4.0 CONNECTIVITY PACK

Industry 4.0.

Mit dieser Option können Sie die Datenerfassung über

FSYS nutzen und durchführen.

SOFT EDIT/SIMUL

Modus edisimu (Eingabe- und Simulationsbetrieb).

Es können Programmstück bearbeitet, verändert und simuliert werden.

SOFT TOOL RADIUS COMP

Radiuskompensation.

D i e We r k z e u g k o m p e n s a t i o n g e s t a t t e t d i e

Programmierung der zu bearbeitenden Kontur von den

Werkstückabmessungen aus und ohne Berücksichtigung der später benutzten Werkstückabmessungen. So wird vermieden, dass der Leistungsausweis des Werkzeugs je nach Radius des Werkzeugs berechnet und definiert werden muss.

SOFT PROFILE EDITOR

Profileditor.

Es können grafische Profile des Stücks erstellt und in dxf-

Dateien importiert werden.

SOFT 60 F3D GRAPHICS

F3D-Grafiken

Hochauflösende "3D-Festkörper“-Grafiken für die

Ausführung und Simulation von Werkstückprogrammen und festen Editorzyklen.

Während der Bearbeitung zeigen die F3D-Grafiken in

Echtzeit das Werkzeug an, wobei das Material des

Werkstücks entfernt wird, sodass der Werkstückstatus jederzeit sichtbar ist. Die F3D-Grafiken können bis zu 4

Ansichten des Werkstücks zeigen, wobei alle Ansichten gedreht, vergrößert oder verkleinert werden können.

Zudem können Messungen des Werkstücks ausgeführt werden und sogar Abschnitte des Werkstücks aus jedem beliebigen Winkel angezeigt werden.

SOFT 60 IIP CONVERSATIONAL

Interactive Icon-based Pages (Gesprächsmodus).

Der IIP- oder Gesprächsmodus ist speziell auf Personen ausgerichtet, die keine Programmiervorkenntnisse haben oder nicht mit den CNC von Fagor vertraut sind.

Die Arbeit im Gesprächsmodus ist leichter als im ISO-

Modus, da die Eingabe der adäquaten Daten gesichert ist und die Anzahl der Definitionsvorgänge minimiert wird. Es muss nicht mit Werkstückprogrammen gearbeitet werden.

SOFT 60 RTCP

RTCP-Transformation (Rotating Rool Center Point).

Die dynamische RTCP-Option ist eine Notwendigkeit für die Bearbeitung mit der Interpolierung von 4, 5 oder 6

Achsen.

SOFT 60 C AXIS

C-Achse.

Aktivieren Sie die Kinematik, um mit der C-Achse und den zugewiesenen Festzyklen zu arbeiten. Der CNC kann mehrere C-Achsen kontrollieren. Die Parameter der einzelnen Achsen zeigen an, ob eine C-Achse funktioniert oder nicht und ob es notwendig ist, eine weitere Achse in den Maschinenparametern zu aktivieren.

SOFT 60 Y AXIS

Y-Achse (Drehmaschinenbetrieb).

Aktivieren Sie die Kinematik, um mit der Y-Achse und den zugewiesenen Festzyklen zu arbeiten.

·8·

Festzyklen (modell ·T·)

SOFT 60 TANDEM AXES

Tandem-Achsen.

Eine Tandemachse besteht aus zwei mechanisch v e r k o p p e l t e n M o t o r e n , u m e i n e i n z i g e s

Übertragungssystem zu formen (Achse oder Kopf). Eine

Tandemachse erlaubt es, das notwendige Drehmoment für den Antrieb einer Achse zu liefern, wenn ein einziger

Motor nicht in der Lage ist, ausreichend Drehmoment dafür zu erzeugen.

Wird diese Eigenschaft aktiviert, muss beachtet werden, dass für jede Tandemachse der Maschine eine weitere

Achse für die gesamte Konfiguration hinzugefügt werden.

Zum Beispiel muss an einer großen Drehmaschine mit 3

Achsen (X, Z und Kontrapunkt) und einer Tandem-Achse als Kontrapunkt der endgültige Kaufauftrag der Maschine

4 Achsen umfassen.

SOFT 60 SYNCHRONISM

Synchronisation der Achsen und Spindeln.

Die Achsen und Schnecken können sich auf zwei Arten synchronisieren: über die Geschwindigkeit oder in

P o s i t i o n . D i e C N C - K o n f i g u r a t i o n u m f a s s t d i e

Synchronisierung von 2 Achsen oder 2 Köpfen. Nach der

Synchronisierung wird das Meisterelement angeyeigt und programmiert.

SOFT 60 HSSA I MACHINING SYSTEM

High Speed Surface Accuracy.

Dies ist die neue Version von Algorithmen für die

Hochgeschwindigkeitsbearbeitung (HSC). Dieser neue

HSSA-Algorithmus ermöglicht die Optimierung der

Hochgeschwindigkeitsbearbeitung und erzielt höhere

Schnittgeschwindigkeiten, feinere Konturen, bessere

Oberflächen und mehr Präzision.

SOFT 60 HSSA II MACHINING SYSTEM

HSSA-II Bearbeitungssystem.

Dies ist die neue Version von Algorithmen für die

Hochgeschwindigkeitsbearbeitung (HSC). Dieser neue

HSSA-Algorithmus ermöglicht die Optimierung der

Hochgeschwindigkeitsbearbeitung und erzielt höhere

Schnittgeschwindigkeiten, feinere Konturen, bessere

Oberflächen und mehr Präzision.

SOFT 60 PROBE

Meßtasterfestzyklen.

Die CNC kann eine Konfiguration mit zwei Messtastern haben; gewöhnlich gibt es einen Tischmesstaster, um

Werkzeuge zu kalibrieren, und einen Messtaster, um

Messungen am Werkstück auszuführen.

Diese Option aktiviert die Funktionen G100, G103 und

G104 (um Bewegungen des Meßtasters zuzulassen) und die festen Meßtasterzyklen (die das Messen der

Werkstückoberflächen und die Kalibrierung der

Werkzeuge unterstützen).

Im Lasermodell wird nur die Funktion G100 ohne Zyklen aktiviert.

SOFT 60 CONV USER CYCLES

Gesprächs-Nutzerzyklen.

Integration von Nutzerzyklen im Gesprächsmodus.

SOFT 60 PROGTL3

Programmiersprache ProGTL3.

Ergänzende Sprache zu ISO für die Programmierung von

Profilen mittels geometrischer Sprache ohne externe

CAD-Systeme. Diese Sprache bietet die Möglichkeit,

Funktionen zu programmieren, die Geraden und Kreise für die Schnittpunkt eines Profils sowie Makros für die

Erstellung von Festkörpern mittels eines flachen Profils sowie mindestens eines Abschnittsprofils definieren.

SOFT 60 PPTRANS

Werkstückprogramm Übersetzer.

Über den Programmübersetzer können Fagor-

Programme mit anderen Sprachen in den ISO-Code

übersetzt werden.

SOFT THIRD PARTY CANOPEN

CANopen von Dritten.

Aktiviert die Verwendung der Fagor-fremden CANopen-

Module.

SOFT MAB SYSTEM.

MAB-Regler.

Sercos-Verbindungen mit MAB-Reglern.

SOFT 60 PWM CONTROL

Pulse-Width Modulation.

Diese Funktion ist nur für Regulationssysteme mit Sercos-

Bus verfügbar. Sie ist vor allem für Lasermaschinen für das Schneiden von dicken Blechen bestimmt, wobei CNC m e h r e r e P W M - I m p u l s e f ü r d i e St e u e r u n g d e r

Laserpotenz bei der Durchbohrung des Ausgangspunkts erzeugt.

Diese Eigenschaft ist für das Schneiden von äußerst starken Blech unabdingbar und benötigt zwei digitale

Schnellausgänge in der zentralen Einheit benötigt werden. Mit dieser neuen Eigenschaft muss das OEM kein e externen Vorrichtungen in stallieren und programmieren, womit die Maschinenkosten sowie der

Installationsaufwand verringert wird. Der Endnutzer genießt die Vorteile der Funktion "Mit PWM schneiden", die die Benutzung und Programmierung vereinfacht.

SOFT 60 GAP CONTROL

Gap-Steuerung.

Sie ist vor allem für Lasermaschinen ausgelegt. Mit der

Gap-Steuerung kann die feste Distanz zwischen dem

Laserausgang und der Blechoberfläche beibehalten w e r d e n . D i e s e D i s ta n z w i rd ü b e r e i n e n C N C v e r b u n d e n e n S e n s o r b e r e c h n e t , s o d a s s C N C

A b w e i c h u n g e n d e s S e n s o r s i m Ve r g l e i c h z u r programmierten Distanz mit zusätzlichen Bewegungen auf der für die Gap programmierte Achse ausgleicht.

DMC

Dynamic Machinning Control.

Die DMC passt den Vorschub während der Bearbeitung an, um eine Schnittkraft aufrecht zu erhalten, die möglichst nah an den idealen Bearbeitungsbedingungen liegt.

FMC

Fagor Machining Calculator.

Die FMC-Anwendung besteht aus einer Datenbank der zu bearbeitenden Materialien und Bearbeitungsvorgänge

(Fräsen und Drehen), zusammen mit einer Schnittstelle, die die Auswahl der geeigneten Schnittbedingungen für diese Vorgänge ermöglicht.

FFC

Fagor Feed Control.

Während der Ausführung eines Festzyklus des Editors ermöglicht die Funktion FFC das Ersetzen des im Zyklus programmierten Vorschubs und der Geschwindigkeit durch die in der Ausführung aktiven Werte, die durch den

Vorschub-Override und den Geschwindigkeits-Override beeinflusst werden.

SOFT 60/65/70 OPERATING TERMS

Lizenz für temporäre Nutzung

Die Option „Operating Terms“ aktiviert eine temporäre

Lizenz in CNC, gültig bis zu einem vom Betriebssystem bestimmten Datum.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·9·

·10·

BLANKE SEITE

Festzyklen (modell ·T·)

ÜBER DAS PRODUKT - CNC 8065

GRUNDMERKMALE.

Grundmerkmale.

Kanalzahl der Ausführung.

Anzahl der Achsen.

Anzahl der Spindeln.

Höchstzahl von Achsen und Spindel.

Anzahl Magazin.

Begrenzung der 4 interpolierten Achsen

Grundmerkmale.

Kanalzahl der Ausführung.

Anzahl der Achsen.

Anzahl der Spindeln.

Höchstzahl von Achsen und Spindel.

Anzahl Magazin.

Begrenzung der 4 interpolierten Achsen

Grundmerkmale.

Anzahl der Handräder.

Regelungstyp.

Verbindungen.

Integrierte SPS-Steuerung.

SPS-Ausführungszeit.

Digitaleingänge / -ausgänge.

Marken / Register.

Zeitgeber / Zähler.

Symbole.

Satzprozesszeit.

8065 M

Basic

1

3 bis 6

1

7

1

Option

8065 T

Basic

1

3 bis 5

2

7

1

Option

Pack 1

1

5 bis 8

1 bis 2

10

1

Option

8065 M Power

Basic

1

5 bis 12

1 bis 4

16

1 bis 2

Option

Pack 1

1 bis 4

8 bis 28

1 bis 4

32

1 bis 4

Option

Pack 1

1 bis 2

5 bis 7

2

9

1 bis 2

Option

8065 T Power

Basic

1 bis 2

5 bis 12

3 bis 4

16

1 bis 2

Option

Pack 1

1 bis 4

8 bis 28

3 bis 4

32

1 bis 4

Option

8065 M 8065 M Power 8065 T

1 bis 12

8065 T Power

Analog / Digitale Sercos / Digitale Mechatrolink

RS485 / RS422 / RS232

Ethernet

< 1ms/K

1024 / 1024

8192 / 1024

512 / 256

Unbegrenzte

< 1 ms

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·11·

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·12·

Festzyklen (modell ·T·)

Fernschaltmodule.

Gültig für CNC.

Verbindung mit den Fernmodulen.

Modul-Digitaleingänge.

Modul-Digitalausgänge.

Modul-Analogeingänge

Modul-Analogausgänge.

Eingänge für die Temperaturmesser.

Zähleingänge.

(*) TTL differenzial/ sinusförmig 1 Vpp

RIOW RIO5 RIO70 RIOR RCS-S

8070

8065

8060

CANopen

8

8

4

4

2

- - -

8070

8065

8060

CANopen

24 / 48

16 / 32

4

4

2

- - -

8070

8065

- - -

CANfagor

16

16

8

4

- - -

4 (*)

I

S

I

E

A

L

O

G

R

T

T

K

A

T

N

I

C

H

8070

8065

8060

CANopen

48

32

- - -

- - -

- - -

- - -

8070

8065

8060

Sercos

- - -

- - -

- - -

4

- - -

4 (**)

(**) TTL / TTL differenzial / sinusförmig 1 Vpp / Protokoll SSI / FeeDat / EnDat

Personalisierung (nur wenn das System offen ist).

Offenes System auf der Basis eines PCs, der vollständig anpassbar ist.

INI-Konfigurationsdateien.

Visuelles Hilfswerkzeug für die Konfiguration FGUIM.

Visual Basic®, Visual C++®, etc.

Microsoft interne Datenbanken in Microsoft® Access.

OPC-Interface kompatibel.

Festzyklen (modell ·T·)

SOFTWAREOPTIONEN.

Es ist zu berücksichtigen, dass einige der in diesem Handbuch beschriebenen Leistungen von den installierten Softwareoptionen abhängen. Die aktiven Softwareoptionen im CNC können im

Diagnosemodus im Abschnitt Softwareoptionen abgerufen werden (Zugriff über das Aufgabenfenster mit der Tastenkombination [CTRL][A]).

Konsultieren Sie das Bestellhandbuch, um die für Ihr Modell verfügbaren Softwareoptionen kennenzulernen.

SOFT ADDIT AXES

Zusätzliche Achse.

Fügen Sie der Konfiguration standardmäßig Achsen zu.

SOFT ADDIT SPINDLES

Zusätzlicher Kopf.

Fügen Sie der Konfiguration standardmäßig Köpfe zu.

SOFT ADDIT TOOL MAGAZ

Zusätzliches Lager.

Fügen Sie der Konfiguration standardmäßig Lager zu.

SOFT ADDIT CHANNELS

Zusätzlicher Kanal.

Fügen Sie der Konfiguration standardmäßig Kanäle zu.

SOFT 4 AXES INTERPOLATION LIMIT

Begrenzung der 4 interpolierten Achsen

Begrenzen Sie auf 4 die Anzahl der Achsen, die CNC gleichzeitig interpolieren kann.

SOFT i4.0 CONNECTIVITY PACK

Industry 4.0.

Mit dieser Option können Sie die Datenerfassung über

FSYS nutzen und durchführen.

SOFT OPEN SYSTEM

Offenes System.

C N C i s t e i n g e s c h l o s s e n e s S y s t e m , d a s a l l e erforderlichen Eigenschaften für die Bearbeitung von

Programmstücken. Zudem verwenden einige Kunden gelegentlich Anwendungen von Dritten, um Maßnahmen vorzunehmen, Statistiken zu erstellen oder neben der

Bearbeitung von Programmstücken andere Aufgaben vorzunehmen.

Diese Leistung muss aktiviert sein, wenn diese Art von

Anwendungen installiert wird, auch bei Office-Dateien.

Sobald die Anwendung installiert wurde, muss CNC geschlossen werden, um zu vermeiden, dass die Nutzer andere Anwendungen installieren, die das System verlangsamen und die bearbeiteten Stücke beeinflussen können.

SOFT DIGITAL SERCOS

Digitaler Bus-Mechatrolink.

Digitaler Bus-Mechatrolink.

SOFT EDIT/SIMUL

Modus edisimu (Eingabe- und Simulationsbetrieb).

Es können Programmstück bearbeitet, verändert und simuliert werden.

SOFT DUAL-PURPOSE (M-T)

Kombinierte Maschine.

Eine kombinierte Maschine ermöglicht Fräs- und

Drehzyklen. Bei Drehungen auf der Y-Achse können

Taschen, Naben und sogar unregelmäßige Taschen mit

Inseln über Fräszyklen umgesetzt werden. Die

Drehzyklen können in Fräsmaschinen vorgenommen werden, die über eine Drehachse verfügen, die als C-

Achse funktioniert.

SOFT IEC 61131 LANGUAGE

IEC 61131 Sprache

IEC 61131 ist eine PLC-Programmiersprache, sehr beliebt auf alternativen Märkten und gelangt langsam auf den Markt von Maschinenwerkzeugen. Mit dieser

Leistung kann PLC in der üblichen Fagor-Sprache oder im

Format IEC 61131 programmiert werden.

Für diese Leistung ist der Prozessor MP-PLUS

(83700201) erforderlich.

SOFT TOOL RADIUS COMP

Radiuskompensation.

D i e We r k z e u g k o m p e n s a t i o n g e s t a t t e t d i e

Programmierung der zu bearbeitenden Kontur von den

Werkstückabmessungen aus und ohne Berücksichtigung der später benutzten Werkstückabmessungen. So wird vermieden, dass der Leistungsausweis des Werkzeugs je nach Radius des Werkzeugs berechnet und definiert werden muss.

SOFT IIP CONVERSATIONAL

Interactive Icon-based Pages (Gesprächsmodus).

Der IIP- oder Gesprächsmodus ist speziell auf Personen ausgerichtet, die keine Programmiervorkenntnisse haben oder nicht mit den CNC von Fagor vertraut sind.

Die Arbeit im Gesprächsmodus ist leichter als im ISO-

Modus, da die Eingabe der adäquaten Daten gesichert ist und die Anzahl der Definitionsvorgänge minimiert wird. Es muss nicht mit Werkstückprogrammen gearbeitet werden.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·13·

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

SOFT PROFILE EDITOR

Profileditor.

Es können grafische Profile des Stücks erstellt und in dxf-

Dateien importiert werden.

SOFT HD GRAPHICS

HD-Grafiken.

Hochauflösende "3D-Festkörper“-Grafiken für die

Ausführung und Simulation von Werkstückprogrammen und festen Editorzyklen.

Während der Bearbeitung zeigen die HD-Grafiken in

Echtzeit das Werkzeug an, wobei das Material des

Werkstücks entfernt wird, sodass der Werkstückstatus jederzeit sichtbar ist. Die HD-Grafiken können bis zu 4

Ansichten des Werkstücks zeigen, wobei alle Ansichten gedreht, vergrößert oder verkleinert werden können.

Zudem können Messungen des Werkstücks ausgeführt werden und sogar Abschnitte des Werkstücks aus jedem beliebigen Winkel angezeigt werden.

In einem System mit verschiedenen Kanälen wird für diese Leistung der Prozessor MP-PLUS (83700201) benötigt.

SOFT RTCP

RTCP-Transformation (Rotating Rool Center Point).

Die dynamische RTCP-Option ist eine Notwendigkeit für die Bearbeitung mit der Interpolierung von 4, 5 oder 6

Achsen.

Für diese Leistung ist der Prozessor MP-PLUS

(83700201) erforderlich.

SOFT C AXIS

C-Achse.

Aktivieren Sie die Kinematik, um mit der C-Achse und den zugewiesenen Festzyklen zu arbeiten. Der CNC kann mehrere C-Achsen kontrollieren. Die Parameter der einzelnen Achsen zeigen an, ob eine C-Achse funktioniert oder nicht und ob es notwendig ist, eine weitere Achse in den Maschinenparametern zu aktivieren.

SOFT Y AXIS

Y-Achse (Drehmaschinenbetrieb).

Aktivieren Sie die Kinematik, um mit der Y-Achse und den zugewiesenen Festzyklen zu arbeiten.

SOFT TANDEM AXES

Tandem-Achsen.

Eine Tandemachse besteht aus zwei mechanisch v e r k o p p e l t e n M o t o r e n , u m e i n e i n z i g e s

Übertragungssystem zu formen (Achse oder Kopf). Eine

Tandemachse erlaubt es, das notwendige Drehmoment für den Antrieb einer Achse zu liefern, wenn ein einziger

Motor nicht in der Lage ist, ausreichend Drehmoment dafür zu erzeugen.

Wird diese Eigenschaft aktiviert, muss beachtet werden, dass für jede Tandemachse der Maschine eine weitere

Achse für die gesamte Konfiguration hinzugefügt werden.

Zum Beispiel muss an einer großen Drehmaschine mit 3

Achsen (X, Z und Kontrapunkt) und einer Tandem-Achse als Kontrapunkt der endgültige Kaufauftrag der Maschine

4 Achsen umfassen.

SOFT SYNCHRONISM

Synchronisation der Achsen und Spindeln.

Die Achsen und Schnecken können sich auf zwei Arten synchronisieren: über die Geschwindigkeit oder in

P o s i t i o n . D i e C N C - K o n f i g u r a t i o n u m f a s s t d i e

Synchronisierung von 2 Achsen oder 2 Köpfen. Nach der

Synchronisierung wird das Meisterelement angeyeigt und programmiert.

SOFT KINEMATIC CALIBRATION

Kalibrierung der Kinematik.

In diesem Arbeitsmodus können erstmals Kinematiken kalibriert und in bestimmten Abständen erneut kalibriert

Festzyklen (modell ·T·)

werden, um mögliche Abweichungen zu korrigieren, die bei im Arbeitsalltag bei der Maschine auftreten können.

SOFT HSSA II MACHINING SYSTEM

HSSA-II Bearbeitungssystem.

Dies ist die neue Version von Algorithmen für die

Hochgeschwindigkeitsbearbeitung (HSC). Dieser neue

HSSA-Algorithmus ermöglicht die Optimierung der

Hochgeschwindigkeitsbearbeitung und erzielt höhere

Schnittgeschwindigkeiten, feinere Konturen, bessere

Oberflächen und mehr Präzision.

SOFT TANGENTIAL CONTROL

Tangentiale Steuerung.

Die Tangentialkontrolle macht es möglich, dass eine

Rotationsachse immer dieselbe Ausrichtung hinsichtlich des programmierten Weges behält. Die Bahn zur

Bearbeitung wird auf den Achsen der aktiven Fläche definiert und die CNC behält die Ausrichtung der

Rotationsachse während der gesamten Bahn bei.

SOFT PROBE

Meßtasterfestzyklen.

Die CNC kann eine Konfiguration mit zwei Messtastern haben; gewöhnlich gibt es einen Tischmesstaster, um

Werkzeuge zu kalibrieren, und einen Messtaster, um

Messungen am Werkstück auszuführen.

Diese Option aktiviert die Funktionen G100, G103 und

G104 (um Bewegungen des Meßtasters zuzulassen) und die festen Meßtasterzyklen (die das Messen der

Werkstückoberflächen und die Kalibrierung der

Werkzeuge unterstützen).

SOFT CONV USER CYCLES

Gesprächs-Nutzerzyklen.

Integration von Nutzerzyklen im Gesprächsmodus.

SOFT 70 PROGTL3

Programmiersprache ProGTL3

Ergänzende Sprache zu ISO für die Programmierung von

Profilen mittels geometrischer Sprache ohne externe

CAD-Systeme. Diese Sprache bietet die Möglichkeit,

Funktionen zu programmieren, die Geraden und Kreise für die Schnittpunkt eines Profils sowie Makros für die

Erstellung von Festkörpern mittels eines flachen Profils sowie mindestens eines Abschnittsprofils definieren.

SOFT PPTRANS

Werkstückprogramm Übersetzer.

Über den Programmübersetzer können Fagor-

Programme mit anderen Sprachen in den ISO-Code

übersetzt werden.

SOFT THIRD PARTY CANOPEN

CANopen von Dritten.

Aktiviert die Verwendung der Fagor-fremden CANopen-

Module.

SOFT FVC UP TO 10m3

SOFT FVC MORE TO 10m3

Mittlere und große volumetrische Kompensation.

Die Maschinen mit 5 Achsen werden im Allgemeinen zur

Herstellung von großen Werkstücken verwendet. Die

P r ä z i s i o n d e r We r k s t ü c k e i s t a u f d i e

Produktionstoleranzen der Maschine und durch die

A us w i r k un g e n d e r Te mp e r a t ure n w äh r e n d d e r

Bearbeitung begrenzt.

In Branchen wie die Luft- und Raumfahrt sind die

B e a r b e i t u n g s a n s p r ü c h e f ü r d i e k l a s s i s c h e n

Kompensationswerkzeuge zu hoch. Die volumentrische

FVC-Kompensation soll die Einstellwerkzeuge der

Maschine ergänzen. Bei der Erfassung des gesamten

Arbeitsaufwands der Maschine, ist CNC die exakte

Position des Werkzeugs jederzeit bekannt. Nach der

Anwendung der erforderlichen Kompensationen, bietet

·14·

Festzyklen (modell ·T·)

das daraus resultierende Stück die gewünschte Präzision und Toleranz.

Je nach Maschinengröße gibt es 2 Optionen von 10 m³ bis

über 10 m³.

DMC

Dynamic Machinning Control.

Die DMC passt den Vorschub während der Bearbeitung an, um eine Schnittkraft aufrecht zu erhalten, die möglichst nah an den idealen Bearbeitungsbedingungen liegt.

FMC

Fagor Machining Calculator.

Die FMC-Anwendung besteht aus einer Datenbank der zu bearbeitenden Materialien und Bearbeitungsvorgänge

(Fräsen und Drehen), zusammen mit einer Schnittstelle, die die Auswahl der geeigneten Schnittbedingungen für diese Vorgänge ermöglicht.

FFC

Fagor Feed Control.

Während der Ausführung eines Festzyklus des Editors ermöglicht die Funktion FFC das Ersetzen des im Zyklus programmierten Vorschubs und der Geschwindigkeit durch die in der Ausführung aktiven Werte, die durch den

Vorschub-Override und den Geschwindigkeits-Override beeinflusst werden.

SOFT 60/65/70 OPERATING TERMS

Lizenz für temporäre Nutzung

Die Option „Operating Terms“ aktiviert eine temporäre

Lizenz in CNC, gültig bis zu einem vom Betriebssystem bestimmten Datum.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·15·

·16·

BLANKE SEITE

Festzyklen (modell ·T·)

CE-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG UND

GARANTIEBEDINGUNGEN

KONFORMITÄTSERKLÄRUNG

Die CNC-Konformitätserklärung kann auf der FAGOR-Webseite im Downloadbereich heruntergeladen werden. http://www.fagorautomation.com. (Dateityp: Konformitätserklärung).

GARANTIEBEDINGUNGEN

Die CNC-Garantiebedingungen können auf der FAGOR-Webseite im Downloadbereich heruntergeladen werden. http://www.fagorautomation.com

. (Dateityp: Allgemeine Verkaufsbedingungen-Garantie).

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·17·

·18·

BLANKE SEITE

Festzyklen (modell ·T·)

VERSIONSÜBERSICHT - CNC 8060

Danach erscheint die Liste mit den Leistungsmerkmalen, die jedes Referenzhandbuch hinzugefügt wird.

Ref. 1402

Software V01.00

8060. Erste Version.

Ref. 1412

Software V01.10

Benutzerparameter.

Software V01.10.03

ISO-Zyklen.

• G86. Festzyklus für das Längsgewindeschneiden.

• G87. Festzyklus für das frontale Gewindeschneiden.

Zyklen des Editors.

• Ankörnen.

• Mehrfachankörnen

• Mehrfachräumen

• Mehrfachausbohren

• Mehrfachausfräsen der Bohrung

• Mehrfachausfräsen des Gewindes.

• Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der

ZC/YZ-Ebene.

• Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der

XC/XY-Ebene.

Zyklen des Editors.

• Längsgewindeschneiden.

• Konisches Gewindeschneiden.

• Gewindenachbearbeitung (außer

Plangewindeschneiden).

• Mehrgängige Gewinde-Eingänge.

Zyklen des Editors.

• Konisches Gewindeschneiden.

• Plangewindeschneiden

• Gewindeüberholung.

• Gewinde mit mehreren Eingängen.

Zyklen des Editors.

• Längsgewindeschneiden.

• Konisches Gewindeschneiden.

• Gewinde mit mehreren Eingängen.

Zyklen des Editors.

• Konisches Gewindeschneiden.

• Gewindeüberholung.

Der Zyklus bietet folgenden Neuheiten.

• Parameter M. Variable Gewindesteigungen.

• Parameter H. Neue Arten der Werkzeugeindringung; neue

Werkzeugarten; Eindringung pro Endflanke, Eindringung per

Zickzack (wechselt zwischen Radial- und Endflanke) und

Eindringung in Zickzack (wechselt zwischen Anfangs- und

Endflanke).

• Parameter U. Teilweise Nachbearbeitung oder

Gewindebearbeitung, indem direkt in dieses hineingegangen wird, ohne dieses von außen vorzunehmen.

• Parameter N. Blindgewinde.

Der Zyklus bietet folgenden Neuheiten.

• Parameter J. Schruppen pro Strecke.

ISO-Zyklen.

• G66. Festzyklus für die Konturwiederholung.

• G68. Festzyklus für die Grobbearbeitung auf der X-

Achse.

Arbeitsablaufeditor.

Neue Option der Konfiguration. Die Anfangs- und Endpunktes des

Plangewindeschneidens und Gewindenachbearbeitung umkehren.

Neue Zyklen im Editor.

Genormte Gewinde A.P.I.

Die Zyklen bieten die Möglichkeit, mehr Werkzeug-Eindringarten zu programmieren, Eindringung pro Endflanke, Eindringung per Zickzack

(wechselt zwischen Radial- und Endflanke) und Eindringung in Zickzack

(wechselt zwischen Anfangs- und Endflanke).

Die Zyklen bieten die Möglichkeit, Gewinde mit variablen Steigungen zu programmieren.

Der Zyklus bietet folgenden Neuheiten.

• Der Zyklus bietet die Möglichkeit eine Teilüberprüfung der Gewinde vorzunehmen.

• Der Zyklus bietet die Möglichkeit, Gewinde mit Beginn und/oder

Ende in einer anderen Richtung zu deren Geometrie durchzuführen.

Diese Option gestattet die Herstellung von Gewinden, die weder an

„Ecken" beginnen noch enden.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·19·

CNC 8060

CNC 8065

Festzyklen (modell ·T·)

Software V01.10.03

Zyklen des Editors.

• Gewindeüberholung.

Zyklen des Editors.

• Längsgewindeschneiden.

• Konisches Gewindeschneiden.

• Plangewindeschneiden

• Gewindeüberholung.

• Gewinde mit mehreren Eingängen.

Zyklen des Editors.

• Der Profilzyklus auf der ZC/YZ-Ebene.

Zyklen des Editors.

• Profilzyklus auf der XC/XY-Ebene.

Zyklen des Editors.

• Rechtwinklige Tasche auf der ZC/YC-Ebene.

• Kreistasche auf der ZC/YZ-Ebene.

• Vorentleerte Kreistasche auf der ZC/YZ-Ebene.

• 2D-Profil Tasche auf der ZC/YZ-Ebene.

• Rechtwinklige Tasche auf der XC/XY-Ebene.

• Kreistasche auf der XC/XY-Ebene.

• Vorentleerte Kreistasche auf der XC/XY-Ebene

• 2-D Profiltasche auf der XC/XY-Ebene.

Zyklen des Editors.

• Punktedrehen

• Profildrehen.

Zyklen des Editors.

• Mehrfachbohrungen.

• Mehrfachgewindeschneiden mit Gewindebohrer.

• Mehrfachkeilnuten.

Zyklen des Editors.

• Punkten auf Linie.

• Punkten im Bogen.

• Rechteckig-Positionierung.

• Raster-Positionierung.

• Punkte in Random.

Ref. 1502

Software V01.11

Korrektur der Fehler.

Der Zyklus bietet folgenden Neuheiten.

• Der Zyklus bietet die Möglichkeit die Anzahl der Eingänge der

Gewindenachbearbeitung.

• Der Zyklus bietet die Möglichkeit der Programmierung der

Plangewindenachbearbeitung.

• Erhöhung der programmierten Gewindetiefe (h), indem die

Geometrie aufrechterhalten wird.

Der Zyklus bietet folgenden Neuheiten.

• Der Zyklus bietet die Möglichkeit Blindgewinde auszuführen.

• Der Zyklus bietet die Möglichkeit, dass der Gewindedurchlauf in der

Anzahl der Gewindegänge (threads) pro Zoll definiert wird.

Die Zyklen bieten die Möglichkeit, auf der YZ-Ebene ein Profil definiert werden kann.

Die Zyklen bieten die Möglichkeit, auf der XZ-Ebene ein Profil definiert werden kann.

Die Zyklen bieten die Möglichkeit, dass eine Mehrfachwinkel

Positionierung hinzugefügt werden kann.

Die Zyklen bieten die Möglichkeit ein Profil nach Strecken zu bearbeiten.

Den Namen der 3 Parameter ändern, die die Winkelpositionierung der

Spindel verändern; <cf stylename="Font_Symbol">a</cf> wird dann h e i ß e n < c f s t y l e n a m e = " F o n t _ S y m b o l " > w < / c f > , < c f s t y l e n a m e = " F o n t _ S y m b o l " > b < / c f > w i r d d a n n h e i ß e n < c f s t y l e n a m e = " F o n t _ S y m b o l " > D w < / c f > u n d N g e h t a u f N < c f stylename="Font_Symbol">w</cf>.

Der Editor gestattet, dass Mehrfachbearbeitungen (Zeile, Bogen, rechter

Winkel, Raster oder Zufall) zu den Taschen und den Längsbearbeitungen hinzugefügt werden.

Ref. 1807

Software V01.70

Vertiefung mit Spanraum in allen Durchgängen.

Der Zyklus bietet folgenden Neuheiten.

• Definieren Sie die Bearbeitungsstrategie; von innen nach außen oder umgekehrt.

• Bearbeitungsrichtung definieren; im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn.

Neuer Betrieb zur Beseitigung von Restmaterial aus dem

Schruppen.

Zyklen des Editors.

• Einfaches Längsnuten.

• Einfaches Planeinstechen.

• Geneigtes Längseinstechen.

• Geneigtes Planeinstechen.

Zyklen des Editors.

• 2D-Profil Tasche auf der ZC/YZ-Ebene.

• 2-D Profiltasche auf der XC/XY-Ebene.

Zyklen des Editors.

• Zyklus für Profildrehen.

(R

EF

: 1807)

·20·

Festzyklen (modell ·T·)

VERSIONSÜBERSICHT - CNC 8065

Danach erscheint die Liste mit den Leistungsmerkmalen, die jedes Referenzhandbuch hinzugefügt wird.

Ref. 1103

Erste Version.

Ref. 1201

Software V04.22

Zyklen des Editors.

Zyklen des Editors.

Zyklen des Editors.

Zyklen des Editors. Punktedrehzyklus.

Zyklen des Editors. Punktedrehzyklus.

Zyklen des Editors. Mehrfachgewindeschneidzyklus mit

Gewindebohrer.

Zyklen des Editors. Zyklus für mehrfache Keilnuten.

Die Taste [DEL] löscht ein Profil aus der Liste

Bei der Auswahl der konstanten Schnittgeschwindigkeit in einem Zyklus, gestattet diese immer, dass ein Bereich ausgewählt werden kann, auch wenn der Bereichswechsel automatisch wäre.

Die Zyklen führen die Annäherung an den Startpunkt beider Achsen der

Ebene gleichzeitig aus.

Die Tabelle zur Definierung der Punkte des Profils läßt 25 Punkte zu.

Neues Symbol, damit alle Punkte der Tabelle löschen können

Der Zyklus gestattet, die Verweilzeit im Hintergrund zu programmieren

Zyklen des Editors.

• Einfacher Zylinderdrehzyklus.

• Langdrehzyklus mit Abrundung des Scheitels.

• Einfacher Plandrehzyklus.

• Plandrehzyklus mit Abrundung des Scheitels.

• Abfasung-Zyklus zwischen Punkten

• Zyklus für Abrundungen zwischen Punkten

• Konischer Gewindeschneidzyklus.

• Zyklus für das frontale Gewindeschneiden.

• Arbeitszyklus zur Gewindenachbearbeitung.

• Gewindeschneidzyklus mit verschiedenen

Eingängen.

• Zyklus für einfaches Längsnuten.

• Einfacher Frontal-Längsnutfräszyklus

• Zyklus für geneigtes Längsnuten.

• Zyklus für geneigtes Planeinstechen.

Der Zyklus gestattet dass verschiedene Arbeitsgänge der Vertiefung definiert werden.

Als Standard nehmen die Zyklen für Xf den definierten Wert für Xi an.

Ref. 1209

Software V04.24

Dynamische Verteilung der Bearbeitung. Programmieren der Verzögerung zwischen zwei aufeinander folgenden Bearbeitungsvorgängen anhand einer

Entfernung (Parameter D).

• Befehl #DINDIST.

• Variablen:

(V.)A.ACCUDIST.xn

Ref. 1305

Software V04.26

Zyklen des Editors. Konischer Gewindeschneidzyklus. Neues Symbol zur Anwahl des Endpunkts; Koordinaten (Xf, Zf), Winkel und Länge (

,

Z) oder Winkel und Endmaß (

, Zf).

Ref. 1408

Software V05.10

Benutzerparameter.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·21·

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·22·

Festzyklen (modell ·T·)

Ref. 1807

Software V05.70

Vertiefung mit Spanraum in allen Durchgängen.

Der Zyklus bietet folgenden Neuheiten.

• Definieren Sie die Bearbeitungsstrategie; von innen nach außen oder umgekehrt.

• Bearbeitungsrichtung definieren; im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn.

Neuer Betrieb zur Beseitigung von Restmaterial aus dem

Schruppen.

Zyklen des Editors.

• Einfaches Längsnuten.

• Einfaches Planeinstechen.

• Geneigtes Längseinstechen.

• Geneigtes Planeinstechen.

Zyklen des Editors.

• 2D-Profil Tasche auf der ZC/YZ-Ebene.

• 2-D Profiltasche auf der XC/XY-Ebene.

Zyklen des Editors.

• Zyklus für Profildrehen.

Festzyklen (modell ·T·)

SICHERHEITSBEDINGUNGEN

Die folgenden Sicherheitsmaßnahmen zur Vermeidung von Verletzungen und Schäden an diesem Produkt und an den daran angeschlossenen Produkten lesen. Fagor Automation übernimmt keinerlei Haftung für physische oder materielle Schäden, die sich aus der Nichteinhaltung dieser grundlegenden

Sicherheitsrichtlinien ableiten.

Vor der Inbetriebnahme überprüfen Sie, ob die Maschine, wo die CNC eingebaut wird, die Anforderungen in der EU-Richtlinie 2006/42/EWG erfüllt.

VORSICHTSMAßNAHMEN VOR DEM REINIGEN DES GERÄTES.

Nicht im Geräteinneren herumhantieren.

Das Geräteinnere darf nur von befugtem Personal von Fagor

Automation manipuliert werden.

Die Stecker nicht bei an das Stromnetz angeschlossenem Gerät handhaben.

Sich vor der Handhabung der Stecker (Eingänge/Ausgänge, Mess-

Systemeingang, etc.) vergewissern, dass das Gerät icht an das

Stromnetz angeschlossen ist.

VORKEHRUNGEN BEI REPARATUREN

Das Gerät bei nicht einwandfreiem oder störungsfreiem Betrieb abschalten und den technischen

Kundendienst rufen.

Nicht im Geräteinneren herumhantieren.

Das Geräteinnere darf nur von befugtem Personal von Fagor

Automation manipuliert werden.

Die Stecker nicht bei an das Stromnetz angeschlossenem Gerät handhaben.

Sich vor der Handhabung der Stecker (Eingänge/Ausgänge, Mess-

Systemeingang, etc.) vergewissern, dass das Gerät icht an das

Stromnetz angeschlossen ist.

VORKEHRUNGEN BEI PERSONENSCHÄDEN

Zwischenschaltung von Modulen.

Geeignete Kabel benutzen.

Elektrische Überlastungen vermeiden.

Erdanschluss.

Die mit dem Gerät gelieferten Verbindungskabel benutzen.

Zur Vermeidung von Risiken nur für dieses Gerät empfohlene Netz-

, Sercos- und Can-Bus-Kabel benutzen.

Zur Vorbeugung von elektrischen Stromschlag-Risiken in der

Zentraleinheit, verwenden Sie den geeigneten Stecker (der von

Fagor geliefert wird); verwenden Sie Stromkabel mit drei Stromleitern

(einer davon ist Masse).

Zur Vermeidung von elektrischen Entladungen und Brandrisiken, darf keine elektrische Spannung angelegt werden, die außerhalb des angegebenen Bereichs liegt.

Zur Vermeidung elektrischer Entladungen die Erdklemmen aller

Module an den Erdmittelpunkt anschließen. Ebenso vor dem

Anschluss der Ein- und Ausgänge dieses Produkts sicherstellen, dass die Erdung vorgenommen wurde.

Zur Vermeidung elektrischer Entladungen vor dem Einschalten des

Geräts prüfen, dass die Erdung vorgenommen wurde.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·23·

CNC 8060

CNC 8065

Festzyklen (modell ·T·)

Nicht in feuchten Räumen arbeiten.

Um elektrische Entladungen zu verhindern, arbeiten sie immer in

Umgebungen mit einer relativen Feuchtigkeit die innerhalb des

Bereichs 10%-90% ohne Kondensation liegt.

Nicht in explosionsgefährdeter Umgebung arbeiten.

Zur Vermeidung von Risiken, Verletzungen oder Schäden nicht in explosionsgefährdeter Umgebung arbeiten.

VORKEHRUNGEN BEI PRODUKTSCHÄDEN

Arbeitsumgebung.

Dieses Gerät ist für den gewerblichen Einsatz ausgestattet und entspricht den in der Europäischen Wirtschaftsunion geltenden

Richtlinien und Normen.

Fagor Automation übernimmt keine Haftung für eventuell erlittene oder von CNC verursachte Schäden, wenn es unter anderen

Bedingungen (Wohn- und Haushaltsumgebungen) montiert wird.

Das Gerät am geeigneten Ort installieren.

Es wird empfohlen, die Installation der numerischen Steuerung wann i m m e r m ö g l i c h v o n d i e s e e v e n t u e l l b e s c h ä d i g e n d e n

Kühlflüssigkeiten, Chemikalien, Schlageinwirkungen, etc. entfernt vorzunehmen.

D a s G e r ä t e r f ü l l t d i e e u r o p ä i s c h e n R i c h t l i n i e n z u r elektromagnetischen Verträglichkeit. Nichtsdestotrotz ist es ratsam, es von elektromagnetischen Störquellen fernzuhalten. Dazu gehören zum Beispiel:

An das gleiche Netz wie das Gerät angeschlossene hohe

Ladungen.

Nahestehende tragbare Überträger (Funksprechgeräte,

Hobbyradiosender).

Nahestehende Radio-/Fernsehsender.

Nahestehende Lichtbogenschweißmaschinen.

Nahegelegene Hochspannungsleitungen.

Schutzmäntel.

Der Hersteller übernimmt die Gewährleistung dafür, dass der

S c h u t z m a n t e l , i n d e n d a s G e r ä t m o n t i e r t w u r d e , a l l e

Gebrauchsrichtlinien in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft erfüllt.

Vermeiden von Interferenzen von der

Maschine.

An der Werkzeugmaschine müssen alle Interferenzen erzeugenden

Elemente (Relaisspulen, Kontaktschütze, Motoren, etc.) abgekoppelt sein.

Die geeignete Stromquelle benutzen.

Erdung der Stromquelle.

Zur Stromversorgung von Tastatur, Maschinenbedienteil und

Fernbedienungsmodulen, eine externe, stabilisierte Stromquelle von

24 V DC verwenden.

Der Nullvoltpunkt der externen Stromquelle ist an den Haupterdpunkt der Maschine anzuschließen.

Beschaltung der Analogeingänge und

–ausgänge.

Einrichten der Verbindung mit Hilfe von abgeschirmten Kabeln, wobei alle Abschirmungen mit dem entsprechenden Bildschirm verbunden werden.

Umgebungsbedingungen.

Zentraleinheitsgehäuse.

Halten sie die CNC innerhalb des empfohlenen Temperaturbereichs, sowohl im Betrieb als im Nicht-Betrieb. Siehe das entsprechende

Kapitel im Hardware-Handbuch.

Um die adäquaten Umweltbedingungen, in dem Raum der

Zentraleinheit aufrechtzuerhalten, muss diese die von Fagor angegebenen Voraussetzungen erfüllen. Siehe das entsprechende

Kapitel im Hardware-Handbuch.

Tr e n n s c h a l t v o r r i c h t u n g d e r

Stromversorgung.

Die Trennschaltvorrichtung der Stromversorgung ist an einer leicht zugänglichen Stelle und in einem Bodenabstand von 0,7 bis 1,7 m

(2,3 und 5,6 Fuß) anzubringen.

(R

EF

: 1807)

·24·

Festzyklen (modell ·T·)

SICHERHEITSSYMBOLE

Symbole, die im Handbuch vorkommen können.

Gefahren- oder Verbotssymbole.

Gibt Handlungen oder Vorgänge an, die zu Schäden an Personen oder Geräten führen können.

Warn- oder Vorsichtssymbol.

Weist auf Situationen hin, die bestimmte Vorgänge verursachen können und auf die zu deren Vermeidung durchzuführenden Handlungen.

Pflichtsymbol.

Dieses Symbol zeigt Handlungen und Vorgänge an, die obligatorisch auszuführen sind.

i

Informationssymbol.

Dieses Symbol zeigt Hinweise, Warnungen und Ratschläge an.

Symbol für zusätzliche Dokumente.

Dieses Symbol gibt an, dass ein anderes Dokument mit spezifischeren und genaueren Informationen vorhanden ist.

Symbole, die auf dem Gerät selbst stehen können

Bodensymbol.

Dieses Symbol gibt an, dass dieser Punkt eine schwache elektrische Ladung hat.

Komponenten ESD.

Dieses Symbol identifiziert die Karten mit ESD-Bauteilen (Bauteile die empfindlich auf elektrostatische

Ladungen reagieren).

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·25·

·26·

BLANKE SEITE

Festzyklen (modell ·T·)

RÜCKSENDUNGSBEDINGUNGEN

Verpacken Sie das Modul in seinem Originalkarton mit dem Originalverpackungsmaterial. Steht das

Originalverpackungsmaterial nicht zur Verfügung, die Verpackung folgendermaßen vornehmen:

1

Einen Pappkarton besorgen, dessen 3 Innenmaße wenigstens 15 cm (6 Zoll) größer als die des Geräts sind. Das Kartonmaterial muß eine Widerstandsfähigkeit von 170 kg (375 Pfund) haben.

2

Fügen Sie dem Gerät ein Etikett an mit dem Namen des Inhabers und den Kontaktdaten (Anschrift,

Telefonnummer, E-Mail, Ansprechpartner, Gerätetyp, Seriennummer, usw.). Im Falle einer Panne auch das Symptom und eine kurze Beschreibung desselben angeben.

3

Das Gerät zum Schutz mit einer Polyethylenrolle oder einem ähnlichen Material einwickeln. Wird eine

Zentraleinheit mit Monitor eingeschickt, insbesondere den Bildschirm schützen.

4

Polstern Sie den Karton auf allen Seiten gut mit Polyurethanschaum aus.

5

Den Pappkarton mit Verpackungsband oder Industrieklammern versiegeln.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·27·

·28·

BLANKE SEITE

CNC-WARTUNG

Festzyklen (modell ·T·)

SÄUBERUNG

Wenn sich Schmutz im Gerät ansammelt, kann dieser wie ein Schirm wirken, der eine angemessene Abfuhr der von den internen elektronischen Schaltkreisen erzeugten Wärme verhindert. Dies kann zu Überhitzung und Beschädigung der Anzeige führen. Schmutzansammlungen können manchmal außerdem als elektrischer Leiter wirken und so Störungen der internen Schaltkreise des Geräts hervorrufen, vor allem wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist.

Um das Bedienpult und den Monitor zu reinigen, wird der Einsatz eines weichen Tuches empfohlen, das in desionisiertem Wasser und/oder Haushaltsgeschirrspülmittel, das nicht abreibend wirkt (flüssig, niemals in Pulverform) oder eher mit 75%-Alkohol eingetaucht wurde. Keine Pressluft zur Säuberung des Geräts verwenden, da dies Aufladungen bewirken kann, die dann wiederum zu elektrostatischen Entladungen führen können.

Die Kunststoffteile, welche an der Vorderseite der Geräte verwendet werden, sind gegen Fette und

Mineralöle, Basen und Laugen, Reinigungsmittellösungen und Alkohol beständig. Das Einwirken von

Lösungsmitteln wie Chlorkohlenwasserstoffe, Benzol, Ester und Äther ist zu vermeiden, da diese die

Kunststoffe der Vorderseite des Geräts beschädigen könnten.

VORSICHTSMAßNAHMEN VOR DEM REINIGEN DES GERÄTES.

Fagor Automation ist nicht verantwortlich für irgendwelche materielle oder technische Schäden, die auf

Grund der Nichteinhaltung dieser grundlegenden Anforderungen an die Sicherheit entstehen könnten.

• Hantieren Sie nicht mit den Steckern, wenn der Apparat eingeschaltet ist. Sich vor der Handhabung der Stecker (Eingänge/Ausgänge, Mess-Systemeingang, etc.) vergewissern, dass das Gerät icht an das Stromnetz angeschlossen ist.

• Nicht im Geräteinneren herumhantieren. Das Geräteinnere darf nur von befugtem Personal von Fagor

Automation manipuliert werden.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·29·

·30·

BLANKE SEITE

BEARBEITUNGSFESTZYKLEN

(ISO)

1

1.1

Allgemeinbegriffe

Es gibt Festzyklen, die mit dem ISO-Kode editiert werden (die Einzelheit dazu sind in diesem

Kapitel enthalten) und solche, die mit dem Editor erzeugt werden. Die in ISO-Code editierten

Festzyklen werden mit einer vorbereitenden Funktion "G" und den entsprechenden

Parametern definiert.

G81

G82

Festzyklus für Drehen auf geraden Strecken.

Festzyklus für Plandrehen auf geraden Strecken.

G83

G84

G85

G86

Bohrzyklus / Gewindebohrzyklus.

Festzyklus für Drehen auf gebogenen Strecken.

Festzyklus für Plandrehen auf gebogenen Strecken.

Festzyklus für das Längsgewindeschneiden.

G87

G88

G89

G66

G68

G69

Festzyklus für das frontale Gewindeschneiden.

Festzyklus für das Fugenhobeln auf der X-Achse.

Festzyklus für das Fugenhobeln auf der Z-Achse.

Festzyklus für die Konturwiederholung.

Festzyklus für das Schruppen auf der X-Achse.

Festzyklus für das Schruppen auf der Z-Achse.

Festzyklen zur Bearbeitung mit Maschinenwerkzeugen:

G160 Festzyklus des Bohrens/ Gewindeschneidens mit Gewindebohrer an der

Stirnseite.

G161 Festzyklus des Bohrens/ Gewindeschneidens mit Gewindebohrer an der zylindrischen Seite.

G162

G163

Festzyklus zur Keilnuten an der zylindrischen Seite.

Festzyklus zur Keilnuten an der Stirnseite.

Einen Festzyklus kann man in jedem Teil des Programms festlegen; das heißt, dass, man dies sowohl im Hauptprogramm als auch in einer Subroutine festlegen kann.

Wenn man auf einer Arbeitsebene arbeitet, die nicht ZX ist, interpretiert die CNC die

Parameter des Festzykluses wie folgt.

Parameter

Der Parameter Z und alle damit in Verbindung stehenden Parameter, mit der Abszissenachse

Der Parameter X und alle damit in Verbindung stehenden Parameter, mit der Ordinatenachse

Ebene Z-X

Z-Achse

X-Achse.

Ebene W-X

W-Achse.

X-Achse.

Ebene A-B

A-ACHSE

B-Achse

Kombinierte Anlagen. Verfügbarkeit von Festzyklen für die

Drehmaschine und Fräsmaschine in der gleichen CNC.

Bei Maschinen, die dies gestatten, bietet die CNC die Möglichkeit, Festzyklen für das Drehund Fräsen einzusetzen. Da beide Festzyklenarten sich die gleichen ·G· - Funktionen teilen, kann man auswählen, welche Zyklen man wie folgt ausführen will. Standardmäßig werden die Zyklen der installierten Software durchgeführt.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·31·

1.

Festzyklen (modell ·T·)

Bei einer CNC-Fräsmaschine (Software für Fräsmaschinen ist installiert).

Standardmäßig werden die Festzyklen für das Fräsen durchgeführt. Um Festzyklen für die

Drehbearbeitung auszuführen, werden folgende Programmieranweisungen verwendet:

#LATHECY ON

#LATHECY OFF

- Aktiviert die festen Zyklen der Drehmaschine.

- Deaktiviert die festen Zyklen der Drehmaschine.

G81 ···

#LATHECY ON

G81 ···

G87 ···

#LATHECY OFF

Bohrzyklus.

Aktiviert die festen Zyklen der Drehmaschine.

Deaktiviert die festen Zyklen der Drehmaschine.

Bei einer CNC-Drehmaschine (Software für Drehmaschinen ist installiert).

Standardmäßig werden die Festzyklen für das Drehen durchgeführt. Um die Festzyklen für das Fräsen auszuführen, werden folgende Programmzeilen verwendet:

#MILLCY ON

#MILLCY OFF

- Aktiviert die festen Zyklen der Fräsmaschine.

- Deaktiviert die festen Zyklen der Fräsmaschine.

G81 ···

#MILLCY ON

G81 ···

G86 ···

#MILLCY OFF

Festzyklus für Drehen auf geraden Strecken.

Aktiviert die festen Zyklen der Fräsmaschine.

Deaktiviert die festen Zyklen der Fräsmaschine.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·32·

Festzyklen (modell ·T·)

1.2

G81. Festzyklus für Drehen auf geraden Strecken

Mit diesem Zyklus erfolgt das Drehen auf der einprogrammierten Strecke, wobei der festgelegte Übergang zwischen hintereinander folgenden Durchläufen des Drehens b e i b e h a l t e n w i r d . D i e s e r Z y k l u s g e s t a t t e t d i e A u s w a h l , o b m a n e i n e n

F e r t i g s t e l l u n g s d u r c h l a u f n a c h d e r B e e n d i g u n g d e r e i n p r o g r a m m i e r t e n

Drehmaschinenarbeiten durchführt oder nicht.

Programmierformat in kartesichen Koordinaten:

G81 X Z Q R C D L M F H

1.

X±5.5

Z±5.5

Q±5.5

R±5.5

C5.5

D 5.5

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Profilausgangspunkts. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Profilausgangspunkts. Es wird in absoluten Koordinaten programmiert.

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Profilendpunkts. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Profilendpunkts.

Definiert den Drehmaschinenarbeitsschritt, und die Programmierung erfolgt mit einem positiven Wert für Radien. Das gesamte Drehen erfolgt mit dem gleichen

Arbeitsgang, und dieser ist gleich oder kleiner als der einprogrammierte (C).

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Definiert den Sicherheitsabstand, bei dem der Rücklauf des Werkzeugs bei jedem Durchlauf erfolgt.

• Wenn man den Parameter "D" mit einen anderen Wert als 0 programmiert, macht die Schneide eine Rückzugsbewegung auf 45°, bis der

Sicherheitsabstand erreicht ist (Abbildung links).

• Wenn man D mit dem Wert 0 programmiert, fällt die Auslaufbahn mit der

Einlaufbahn zusammen

Wenn man den Parameter "D" nicht programmiert, erfolgt der Werkzeugrücklauf, indem der Kontur gefolgt wird, bis die Position des vorherigen Durchlaufs,

Entfernung C (Abbildung rechts) erreicht ist. Man muss berücksichtigen, dass, wenn man den Parameter "D" nicht programmiert, die Zeit für die Ausführung des

Zykluses größer ist, aber Materialmenge, die beim Durchlauf zur Fertigstellung abgetragen wird, ist geringer.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·33·

Festzyklen (modell ·T·)

1.

L5.5

M5.5

F5.5

Definiert das Aufmaß für die Fertigstellung auf der X-Achse und programmiert in

Radien.

Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Definiert das Aufmaß für die Fertigstellung gemäß Z-Achse.

Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Definiert die Vorschubgeschwindigkeit des Durchlaufs zur Fertigstellung und die für den endgültigen Durchlauf bei der Grobbearbeitung. Wird nicht oder mit dem

Wert 0 programmiert, wird davon ausgegangen, dass kein Durchlauf bei der

Grobbearbeitung gewünscht wird.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·34·

H5.5

Definiert die Vorschubgeschwindigkeit des Durchlaufs zur Fertigstellung.

Wird nicht oder mit dem Wert 0 programmiert, wird davon ausgegangen, dass kein Durchlauf bei der Schlichtbearbeitung gewünscht wird.

Überlegungen zur Bearbeitung

• Die Bearbeitungsbedingungen (Vorschubgeschwindigkeit, Drehzahl der Spindel, usw.), sowie der Radiusausgleich des Werkzeugs (G41, G42) müssen vor dem Aufruf des

Zykluses einprogrammiert werden. Sobald erst einmal der Festzyklus beendet wurde, wird der Arbeitsablauf mit dem gleichen Vorschub F und den gleichen Funktionen G fortgesetzt, mit denen der Zyklusaufruf möglich ist.

• Der Festzyklus analysiert das einprogrammierte Profil und führt, falls nötig, eine horizontal Drehbearbeitung durch, bis die festgelegte Kontur erreicht ist.

• Das gesamte Drehen erfolgt mit dem gleichen Arbeitsgang, und dieser ist gleich oder kleiner als der einprogrammierte (C).

• Jeder Arbeitsschritt beim Drehen wird wie folgt ausgeführt:

Festzyklen (modell ·T·)

Das Verfahren auf der Stecke "1-2" erfolgt im Schnellvorlauf (G00). Das Verfahren auf der Stecke "2-3" erfolgt im G01 zum einprogrammierten Vorschub (F).

Wenn man den Parameter "D" programmiert hat, erfolgt das Verfahren "3-4" im

Schnellvorlauf (G00), aber wenn der Parameter "D" nicht programmiert wurden, erfolgt das Verfahren "3-4", indem der einprogrammierten Kontur gefolgt wird und mit G01 zum einprogrammierten Vorschub (F).

Das Verfahren zum Rücklauf "4-5" erfolgt im Schnellvorlauf (G00).

• Wenn man den Enddurchlauf bei der Grobbearbeitung ausgewählt hat, wird ein

Paralleldurchlauf der Kontur erfolgen und die Aufmasse "L" und "M" beibehält mit dem angegebenen Vorschub "F". Dieser endgültige Grobbearbeitungsdurchlauf beseitigt die

Materialzugaben, die nach der Grobbearbeitung noch verblieben sind.

1.

• Der Zyklus endet nach dem Drehen (mit oder ohne Durchlauf zur Fertigstellung) immer an dem Punkt, wo der Zyklus aufgerufen wurde.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·35·

1.

1.3

Festzyklen (modell ·T·)

G82. Festzyklus für das Plandrehen auf geraden Strecken.

Mit diesem Zyklus erfolgt das Plandrehen auf der einprogrammierten Strecke, wobei der festgelegte Übergang zwischen hintereinander folgenden Durchläufen des Plandrehens b e i b e h a l t e n w i r d . D i e s e r Z y k l u s g e s ta t t e t d i e A u s w a h l , o b m a n e i n e n

Fertigstellungsdurchlauf nach der Beendigung der einprogrammierten Plandreharbeiten durchführt oder nicht.

Programmierformat in kartesichen Koordinaten:

G82 X Z Q R C D L M F H

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·36·

X±5.5

Z±5.5

Q±5.5

R±5.5

C5.5

D 5.5

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Profilausgangspunkts. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Profilausgangspunkts. Es wird in absoluten Koordinaten programmiert.

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Profilendpunkts. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Profilendpunkts.

Definiert den Drehmaschinenarbeitsschritt, und die Programmierung erfolgt mit einem positiven Wert für Radien. Das gesamte Drehen erfolgt mit dem gleichen

Arbeitsgang, und dieser ist gleich oder kleiner als der einprogrammierte (C).

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Definiert den Sicherheitsabstand, bei dem der Rücklauf des Werkzeugs bei jedem Durchlauf erfolgt.

• Wenn man den Parameter "D" mit einen anderen Wert als 0 programmiert, macht die Schneide eine Rückzugsbewegung auf 45°, bis der

Sicherheitsabstand erreicht ist (Abbildung links).

• Wenn man D mit dem Wert 0 programmiert, fällt die Auslaufbahn mit der

Einlaufbahn zusammen

Wenn man den Parameter "D" nicht programmiert, erfolgt der Werkzeugrücklauf, indem der Kontur gefolgt wird, bis die Position des vorherigen Durchlaufs,

Entfernung C (Abbildung rechts) erreicht ist. Man muss berücksichtigen, dass, wenn man den Parameter "D" nicht programmiert, die Zeit für die Ausführung des

Zykluses größer ist, aber Materialmenge, die beim Durchlauf zur Fertigstellung abgetragen wird, ist geringer.

Festzyklen (modell ·T·)

L5.5

M5.5

F5.5

Definiert das Aufmaß für die Fertigstellung auf der X-Achse und programmiert in Radien.

Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Definiert das Aufmaß für die Fertigstellung gemäß Z-Achse.

Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Definiert die Vorschubgeschwindigkeit des Durchlaufs zur Fertigstellung und die für den endgültigen Durchlauf bei der Grobbearbeitung. Wird nicht oder mit dem Wert 0 programmiert, wird davon ausgegangen, dass kein

Durchlauf bei der Grobbearbeitung gewünscht wird.

1.

H5.5

Definiert die Vorschubgeschwindigkeit des Durchlaufs zur Fertigstellung.

Wird nicht oder mit dem Wert 0 programmiert, wird davon ausgegangen, dass kein Durchlauf bei der Schlichtbearbeitung gewünscht wird.

Überlegungen zur Bearbeitung

• Die Bearbeitungsbedingungen (Vorschubgeschwindigkeit, Drehzahl der Spindel, usw.), sowie der Radiusausgleich des Werkzeugs (G41, G42) müssen vor dem Aufruf des

Zykluses einprogrammiert werden. Sobald erst einmal der Festzyklus beendet wurde, wird der Arbeitsablauf mit dem gleichen Vorschub F und den gleichen Funktionen G fortgesetzt, mit denen der Zyklusaufruf möglich ist.

• Der Festzyklus analysiert das einprogrammierte Profil, führt, falls nötig, eine vertikale

Plandrehoperation durch, bis die festgelegte Kontur erreicht ist.

• Das gesamte Plandrehen erfolgt mit dem gleichen Arbeitsgang, und dieser ist gleich oder kleiner als der einprogrammierte (C).

• Jeder Arbeitsschritt beim Plandrehen wird wie folgt ausgeführt:

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·37·

Festzyklen (modell ·T·)

1.

Das Verfahren auf der Stecke "1-2" erfolgt im Schnellvorlauf (G00). Das Verfahren auf der Stecke "2-3" erfolgt im G01 zum einprogrammierten Vorschub (F).

Wenn man den Parameter "D" programmiert hat, erfolgt das Verfahren "3-4" im

Schnellvorlauf (G00), aber wenn der Parameter "D" nicht programmiert wurden, erfolgt das Verfahren "3-4", indem der einprogrammierten Kontur gefolgt wird und mit G01 zum einprogrammierten Vorschub (F).

Das Verfahren zum Rücklauf "4-5" erfolgt im Schnellvorlauf (G00).

• Wenn man den Enddurchlauf bei der Grobbearbeitung ausgewählt hat, wird ein

Paralleldurchlauf der Kontur erfolgen und die Aufmasse "L" und "M" beibehält mit dem angegebenen Vorschub "F". Dieser endgültige Grobbearbeitungsdurchlauf beseitigt die

Materialzugaben, die nach der Grobbearbeitung noch verblieben sind.

• Der Zyklus endet nach dem Plandrehen (mit oder ohne Durchlauf zur Fertigstellung) immer an dem Punkt, wo der Zyklus aufgerufen wurde.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·38·

Festzyklen (modell ·T·)

1.4

G83. Fester Bohrzyklus / Gewindebohrzyklus

Dieser Zyklus gestattet die Durchführung eines axialen Bohrarbeitsganges oder des axiale

Gewindeschneidens mit Gewindebohrer. Die Ausführung des einen oder anderen

Arbeitsganges hängt vom verwendeten Programmformat ab.

Wenn der Parameter als "B=0" definiert wird, bedeutet dies axiales Gewindeschneiden mit

Gewindebohrer, und wenn man "B>0" festlegt, steht dies für das axiale Bohren.

1.

Programmierformat in kartesichen Koordinaten:

Axiale Bohrung G83 X Z I B D K H C R

Axiales Gewindeschneiden mit GewindebohrerG83 X Z I B D K H C R

X±5.5

Z±5.5

I±5.5

B5.5

D 5.5

K5

H5.5

C5.5

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Profilausgangspunkts. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Profilausgangspunkts. Es wird in absoluten Koordinaten programmiert.

Definiert die Tiefe. Der Wert bezieht sich auf den Anfangspunkt (X, Z), weshalb er einen positiven Wert hat, wenn man im negativen Sinne bohrt oder Gewinde auf der Z-Achse schneidet; und der Wert ist negativ, wenn man in entgegengesetzten Sinne bohrt oder Gewinde schneidet.

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Definiert den Typ der Bearbeitung, die durchgeführt werden soll.

• Wenn man B=0 programmiert, erfolgt das Gewindeschneiden mit axialem

Gewindebohrer.

• Wenn man B>0 programmiert, wird axial gebohrt, und der Wert "B" gibt den

Bohrschritt an.

Definiert den Sicherheitsabstand und zeigt an, bei welcher Entfernung vom

Anfangspunkt (Z, X) sich das Werkzeug bei der Annäherungsbewegung positioniert. Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Definiert die Wartezeit in Hundertstelsekunden auf dem Grund der Bohrung, bis der Rücklauf beginnt. Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Definiert die Entfernung, auf die das Werkzeug im Schnellgang (G00) nach jedem

Bohren zurückfährt. Ohne Programmierung oder bei Programmierung des Werts

0 wird es bis zum Zustellpunkt zurückfahren.

Definiert, bis zu welcher Entfernung vom vorherigen Bohrarbeitsgang das

Verfahren im Schnellgang (G00) auf der Z-Achse bei der Annäherung an das

Werkstück erfolgt, um einen neuen Bohrarbeitsgang durchzuführen. Ohne

Programmierung wird den Wert 1 mm genommen.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·39·

1.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·40·

Festzyklen (modell ·T·)

R5.5

Im Bohrzyklus wird der Faktor angegeben, der den Bohrdurchgang "B" verringert.

Wird er nicht oder mit dem Wert 0 programmiert, wird Wert 1 genommen.

Bei R=1, alle Bohrarbeitsgänge sind gleich und entsprechen dem einprogrammierten Wert "B". Ist er nicht 1, ist der erste Bohrdurchgang "B", der zweite "R B", der dritte "R (RB)" und so weiter, das heißt, ab dem zweiten

Durchgang ist der neue das Produkt des Faktors R mal des vorigen Durchgangs.

Im Gewindeschneidzyklus den gewünschten Gewindeschneidtyp definieren; mit

"R0" wird ein Gewindeschneiden mit Kompensator ausgeführt und mit "R1" ein interpoliertes Gewindeschneiden. Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen, Gewindeschneiden mit Kompensator.

Um das starre Gewindeschneiden auszuführen, ist es notwendig, dass die

Spindel für die Arbeit in einer geschlossenen Schleife vorbereitet ist; das heißt, dass ein System mit Motor-Servoantrieb und ein Encoder für die Spindel vorhanden ist.

Bohren. Grundlegende Funktionsweise

1

Schnellverstellung bis zum Näherungspunkt, der sich in einem Sicherheitsabstand "D" von der Bohrungsstelle befindet.

2

Erste Bohreindringung in Arbeitsvorschub. Verfahren im Arbeitsvorlauf auf der

Längsachse, bis die inkrementale Tiefe, die unter "D + B" einprogrammiert wurde, erreicht wird.

3

Bohrschleife. Die folgenden Arbeitsschritte werden wiederholt, bis zum Koordinatenwert für die einprogrammierte Tiefe unter "I".

Rücklauf im Schnellgang (G00), die angegebene Materialmenge (H) oder bis

Annäherungspunkt. Schnelle Annäherung (G00) bis auf eine Entfernung "C" des vorherigen Bohrarbeitsganges. Neuer Bohrarbeitsgang im Arbeitsvorlauf (G01), bis zur folgenden inkrementalen Vertiefung gemäß den Parametern "B" und "R".

4

Wartezeit K in Hundertstelsekunden auf dem Grund der Bohrung, wenn diese einprogrammiert wurde.

5

Rücklauf im Eilgang (G00) bis zum Zustellpunkt.

Gewindeschneiden mit Ausgleicher. Grundlegende Funktionsweise

1

Schnellverstellung bis zum Näherungspunkt, der sich in einem Sicherheitsabstand "D" von der Gewindeschneidstelle befindet.

2

Gewindeschneiden mit Gewindebohrer. Verfahren im Arbeitsvorlauf auf der

Längsachse, bis die inkrementale Tiefe, die unter "D + B" einprogrammiert wurde, erreicht wird.

3

Umkehrung des Spindeldrehsinns.

Wurde K programmiert, hält der Spindelstock an und startet nach Ablauf einer programmierten Zeit im entgegengesetzten Sinne.

4

Rücklauf in Arbeitsvorschub bis zum Näherungspunkt.

Interpoliertes Gewindeschneiden. Grundlegende Funktionsweise

1

Das Gewindeschneiden erfolgt in der Mitte des Werkstücks (X0). Schnellverstellung bis zum Näherungspunkt, der sich in einem Sicherheitsabstand "D" von der

Gewindeschneidstelle befindet.

2

Gewindeschneiden mit Gewindebohrer. Verstellung bis zur in "D+B" programmierten inkrementalen Tiefe.

Es erfolgt durch Interpolation des Hauptspindelstocks (das sich dreht) mit der Z-Achse.

Das interpolierte Gewindeschneiden kann weder angehalten noch können die

Bearbeitungsbedingungen geändert werden. Es werden 100% der programmierten S und F ausgeführt.

Festzyklen (modell ·T·)

3

Umkehrung des Spindeldrehsinns.

Wurde K programmiert, hält der Spindelstock an und startet nach Ablauf einer programmierten Zeit im entgegengesetzten Sinne.

4

Rücklauf in Arbeitsvorschub bis zum Näherungspunkt.

Am Ende des Arbeitsablaufs hält der Spindelstock an (M5).

Überlegungen zur Bearbeitung

Die Bearbeitungsbedingungen (Vorschubgeschwindigkeit, Drehzahl der Spindel, usw.) müssen vor dem Aufruf des Zykluses einprogrammiert werden. Sobald erst einmal der

Festzyklus beendet wurde, wird der Arbeitsablauf mit dem gleichen Vorschub F und den gleichen Funktionen G fortgesetzt, mit denen der Zyklusaufruf möglich ist. Nur der

Radiusausgleich des Werkzeugs wird abgeschaltet, wenn dieser aktiviert ist, und dann wird der Arbeitsablauf mit der Funktion G40 fortgesetzt.

Handelt es sich um ein Gewindeschneiden (interpoliert oder mit Gewindebohrer), bleibt die allgemeine logische Ausgabe "TQAPPING" (M5517) während der Zyklusausführung aktiv.

1.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·41·

1.

1.5

Festzyklen (modell ·T·)

G84. Festzyklus für Drehen auf gebogenen Strecken

Mit diesem Zyklus erfolgt das Drehen auf der einprogrammierten Strecke, wobei der festgelegte Übergang zwischen hintereinander folgenden Durchläufen des Drehens beibehalten wird. Gestattet die Auswahl, ob mit dem Festzyklus ein Durchlauf zur

Fertigstellung nach der Beendigung des Drehmaschinenprogramms durchgeführt wird oder nicht.

Programmierformat in kartesichen Koordinaten:

G84 X Z Q R C D L M F H I K

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·42·

X±5.5

Z±5.5

Q±5.5

R±5.5

C5.5

D 5.5

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Profilausgangspunkts. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Profilausgangspunkts. Es wird in absoluten Koordinaten programmiert.

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Profilendpunkts. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Profilendpunkts.

Definiert den Drehmaschinenarbeitsschritt, und die Programmierung erfolgt mit einem positiven Wert für Radien. Das gesamte Drehen erfolgt mit dem gleichen

Arbeitsgang, und dieser ist gleich oder kleiner als der einprogrammierte (C).

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Definiert den Sicherheitsabstand, bei dem der Rücklauf des Werkzeugs bei jedem Durchlauf erfolgt.

• Wenn man den Parameter "D" mit einen anderen Wert als 0 programmiert, macht die Schneide eine Rückzugsbewegung auf 45°, bis der

Sicherheitsabstand erreicht ist (Abbildung links).

• Wenn man D mit dem Wert 0 programmiert, fällt die Auslaufbahn mit der

Einlaufbahn zusammen

Wenn man den Parameter "D" nicht programmiert, erfolgt der Werkzeugrücklauf, indem der Kontur gefolgt wird, bis die Position des vorherigen Durchlaufs,

Entfernung C (Abbildung rechts) erreicht ist. Man muss berücksichtigen, dass, wenn man den Parameter "D" nicht programmiert, die Zeit für die Ausführung des

Zykluses größer ist, aber Materialmenge, die beim Durchlauf zur Fertigstellung abgetragen wird, ist geringer.

Festzyklen (modell ·T·)

L5.5

M5.5

F5.5

Definiert das Aufmaß für die Fertigstellung auf der X-Achse und programmiert in

Radien.

Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Definiert das Aufmaß für die Fertigstellung gemäß Z-Achse.

Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Definiert die Vorschubgeschwindigkeit des Durchlaufs zur Fertigstellung und die für den endgültigen Durchlauf bei der Grobbearbeitung. Wird nicht oder mit dem

Wert 0 programmiert, wird davon ausgegangen, dass kein Durchlauf bei der

Grobbearbeitung gewünscht wird.

1.

H5.5

I±5.5

K±5.5

Definiert die Vorschubgeschwindigkeit des Durchlaufs zur Fertigstellung.

Wird nicht oder mit dem Wert 0 programmiert, wird davon ausgegangen, dass kein Durchlauf bei der Schlichtbearbeitung gewünscht wird.

Definiert die Entfernung in Radien vom Anfangspunkt (X, Z) zum Mittelpunkt des

Kreisbogens auf der Z-Achse. Man programmiert in inkrementalen

Koordinatenwerten in Bezug auf den Anfangspunkt, wie den Parameter "K" in den

Kreisinterpolationen (G02, G03).

Definiert die Entfernung vom Anfangspunkt (X, Z) zum Mittelpunkt des

Kreisbogens auf der Z-Achse. Man programmiert in inkrementalen

Koordinatenwerten in Bezug auf den Anfangspunkt, wie den Parameter "K" in den

Kreisinterpolationen (G02, G03).

Überlegungen zur Bearbeitung

• Die Bearbeitungsbedingungen (Vorschubgeschwindigkeit, Drehzahl der Spindel, usw.), sowie der Radiusausgleich des Werkzeugs (G41, G42) müssen vor dem Aufruf des

Zykluses einprogrammiert werden. Sobald erst einmal der Festzyklus beendet wurde, wird der Arbeitsablauf mit dem gleichen Vorschub F und den gleichen Funktionen G fortgesetzt, mit denen der Zyklusaufruf möglich ist.

• Der Festzyklus analysiert das einprogrammierte Profil und führt, falls nötig, eine horizontal Drehbearbeitung durch, bis die festgelegte Kontur erreicht ist.

• Das gesamte Drehen erfolgt mit dem gleichen Arbeitsgang, und dieser ist gleich oder kleiner als der einprogrammierte (C).

• Jeder Arbeitsschritt beim Drehen wird wie folgt ausgeführt:

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·43·

Festzyklen (modell ·T·)

1.

Das Verfahren auf der Stecke "1-2" erfolgt im Schnellvorlauf (G00). Das Verfahren auf der Stecke "2-3" erfolgt im G01 zum einprogrammierten Vorschub (F).

Wenn man den Parameter "D" programmiert hat, erfolgt das Verfahren "3-4" im

Schnellvorlauf (G00), aber wenn der Parameter "D" nicht programmiert wurden, erfolgt das Verfahren "3-4", indem der einprogrammierten Kontur gefolgt wird und mit G01 zum einprogrammierten Vorschub (F).

Das Verfahren zum Rücklauf "4-5" erfolgt im Schnellvorlauf (G00).

• Wenn man den Enddurchlauf bei der Grobbearbeitung ausgewählt hat, wird ein

Paralleldurchlauf der Kontur erfolgen und die Aufmasse "L" und "M" beibehält mit dem angegebenen Vorschub "F". Dieser endgültige Grobbearbeitungsdurchlauf beseitigt die

Materialzugaben, die nach der Grobbearbeitung noch verblieben sind.

• Der Zyklus endet nach dem Drehen (mit oder ohne Durchlauf zur Fertigstellung) immer an dem Punkt, wo der Zyklus aufgerufen wurde.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·44·

Festzyklen (modell ·T·)

1.6

G85. Festzyklus für Plandrehen mit gebogenen Strecken

Mit diesem Zyklus erfolgt das Plandrehen auf der einprogrammierten Strecke, wobei der festgelegte Übergang zwischen hintereinander folgenden Durchläufen des Plandrehens beibehalten wird. Gestattet die Auswahl, ob mit dem Festzyklus ein Durchlauf zur

Fertigstellung nach der Beendigung des einprogrammierten Plandrehens durchgeführt wird oder nicht.

Programmierformat in kartesichen Koordinaten:

G85 X Z Q R C D L M F H I K

1.

X±5.5

Z±5.5

Q±5.5

R±5.5

C5.5

D 5.5

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Profilausgangspunkts. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Profilausgangspunkts. Es wird in absoluten Koordinaten programmiert.

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Profilendpunkts. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Profilendpunkts.

Bestimmt den Durchgang zum Plandrehen. Das gesamte Plandrehen erfolgt mit dem gleichen Arbeitsgang, und dieser ist gleich oder kleiner als der einprogrammierte (C).

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Definiert den Sicherheitsabstand, bei dem der Rücklauf des Werkzeugs bei jedem Durchlauf erfolgt.

• Wenn man den Parameter "D" mit einen anderen Wert als 0 programmiert, macht die Schneide eine Rückzugsbewegung auf 45°, bis der

Sicherheitsabstand erreicht ist (Abbildung links).

• Wenn man D mit dem Wert 0 programmiert, fällt die Auslaufbahn mit der

Einlaufbahn zusammen

Wenn man den Parameter "D" nicht programmiert, erfolgt der Werkzeugrücklauf, indem der Kontur gefolgt wird, bis die Position des vorherigen Durchlaufs,

Entfernung C (Abbildung rechts) erreicht ist. Man muss berücksichtigen, dass, wenn man den Parameter "D" nicht programmiert, die Zeit für die Ausführung des

Zykluses größer ist, aber Materialmenge, die beim Durchlauf zur Fertigstellung abgetragen wird, ist geringer.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·45·

Festzyklen (modell ·T·)

1.

L5.5

M5.5

F5.5

Definiert das Aufmaß für die Fertigstellung auf der X-Achse und programmiert in

Radien.

Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Definiert das Aufmaß für die Fertigstellung gemäß Z-Achse.

Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Definiert die Vorschubgeschwindigkeit des Durchlaufs zur Fertigstellung und die für den endgültigen Durchlauf bei der Grobbearbeitung. Wird nicht oder mit dem

Wert 0 programmiert, wird davon ausgegangen, dass kein Durchlauf bei der

Grobbearbeitung gewünscht wird.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·46·

H5.5

I±5.5

K±5.5

Definiert die Vorschubgeschwindigkeit des Durchlaufs zur Fertigstellung.

Wird nicht oder mit dem Wert 0 programmiert, wird davon ausgegangen, dass kein Durchlauf bei der Schlichtbearbeitung gewünscht wird.

Definiert die Entfernung in Radien vom Anfangspunkt (X, Z) zum Mittelpunkt des

Kreisbogens auf der Z-Achse. Man programmiert in inkrementalen

Koordinatenwerten in Bezug auf den Anfangspunkt, wie den Parameter "K" in den

Kreisinterpolationen (G02, G03).

Definiert die Entfernung vom Anfangspunkt (X, Z) zum Mittelpunkt des

Kreisbogens auf der Z-Achse. Man programmiert in inkrementalen

Koordinatenwerten in Bezug auf den Anfangspunkt, wie den Parameter "K" in den

Kreisinterpolationen (G02, G03).

Grundlegende Funktionsweise

• Die Bearbeitungsbedingungen (Vorschubgeschwindigkeit, Drehzahl der Spindel, usw.), sowie der Radiusausgleich des Werkzeugs (G41, G42) müssen vor dem Aufruf des

Zykluses einprogrammiert werden. Sobald erst einmal der Festzyklus beendet wurde, wird der Arbeitsablauf mit dem gleichen Vorschub F und den gleichen Funktionen G fortgesetzt, mit denen der Zyklusaufruf möglich ist.

• Der Festzyklus analysiert das einprogrammierte Profil, führt, falls nötig, eine vertikale

Plandrehoperation durch, bis die festgelegte Kontur erreicht ist.

• Das gesamte Plandrehen erfolgt mit dem gleichen Arbeitsgang, und dieser ist gleich oder kleiner als der einprogrammierte (C).

• Jeder Arbeitsschritt beim Plandrehen wird wie folgt ausgeführt:

Festzyklen (modell ·T·)

Das Verfahren auf der Stecke "1-2" erfolgt im Schnellvorlauf (G00). Das Verfahren auf der Stecke "2-3" erfolgt im G01 zum einprogrammierten Vorschub (F).

Wenn man den Parameter "D" programmiert hat, erfolgt das Verfahren "3-4" im

Schnellvorlauf (G00), aber wenn der Parameter "D" nicht programmiert wurden, erfolgt das Verfahren "3-4", indem der einprogrammierten Kontur gefolgt wird und mit G01 zum einprogrammierten Vorschub (F).

Das Verfahren zum Rücklauf "4-5" erfolgt im Schnellvorlauf (G00).

• Wenn man den Enddurchlauf bei der Grobbearbeitung ausgewählt hat, wird ein

Paralleldurchlauf der Kontur erfolgen und die Aufmasse "L" und "M" beibehält mit dem angegebenen Vorschub "F". Dieser endgültige Grobbearbeitungsdurchlauf beseitigt die

Materialzugaben, die nach der Grobbearbeitung noch verblieben sind.

1.

Der Zyklus endet nach dem Plandrehen (mit oder ohne Durchlauf zur Fertigstellung) immer an dem Punkt, wo der Zyklus aufgerufen wurde.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·47·

1.

1.7

Festzyklen (modell ·T·)

G86. Längsgewindeschneid-Festzyklus

Dieser Zyklus gestattet das Schneiden von Außen- oder Innengewinden mit konstanter

Ganghöhe in konischen oder zylindrischen Körpern.

Programmierformat in kartesichen Koordinaten:

G86 X Z Q R K I B E D L C J A W V M H U N

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·48·

X±5.5

Z±5.5

Q±5.5

R±5.5

K±5.5

I±5.5

B±5.5

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Gewindeausgangspunkts.

Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Gewindeausgangspunkts.

Es wird in absoluten Koordinaten programmiert.

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Gewinde-Endpunkts. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Gewinde-Endpunkts.

Optional. Die Verwendung erfolgt zusammen mit dem Parameter "W" für die

Gewindenachbearbeitung.

Definiert den Koordinatenwert auf der Z-Achse von dem Punkt, an dem die

Ausmessung des Gewindes erfolgt. Normalerweise ist es ein Zwischenpunkt des

Gewindes.

Definiert die Tiefe der Gewinde und man programmiert in Radien. Hat einen positiven Wert bei Außengewinden und einen negativen bei Innengewinden.

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Definiert die Tiefe der Durchläufe beim Gewindeschneiden und man programmiert in Radien.

B

B 2

B 3

B 4

B 5

2B

3B

4B

5B

Festzyklen (modell ·T·)

E±5.5

D±5.5

L±5.5

Definiert die Tiefe der Durchläufe beim Gewindeschneiden und man programmiert in Radien.

Wenn man mit einem positiven Wert programmiert, bleibt die Tiefe bei jedem

Durchlauf abhängig von der entsprechenden Anzahl der Durchläufe Auf diese

Weise werden die Tiefbohrungen auf der X-Achse wie folgt gemacht:

B, B 2,B 3,B 4,

B n

Wenn man mit einem negativen Wert programmiert, bleibt der Inkrement der

Vertiefung zwischen den Durchläufen konstant, wobei der Wert gleich dem einprogrammierten (B) ist. Auf diese Weise werden die Tiefbohrungen auf der X-

Achse wie folgt gemacht:

B, 2B, 3B, 4B, ··· nB

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Unabhängig vom Vorzeichen, das dem Parameter "B" zugewiesen wurde, wird mit dem Festzyklus, wenn mit dem letzten Durchlauf zur Grobbearbeitung (vor der Fertigstellung) weniger Material abgehoben als einprogrammiert wurde, ein

Durchlauf durchgeführt, der dem Materialüberschuss entspricht.

Steht in Verbindung mit dem Parameter B.

Zeigt den Mindestwert an, den die Vertiefungsbohrung erreichen kann, wenn man den Parameter B mit einem positiven Wert programmiert hat.

Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Definiert den Sicherheitsabstand, in welcher Entfernung vom Anfangspunkt des

Gewindes auf der X-Achse sich das Werkzeug bei der Annäherungsbewegung positioniert. Man programmiert in Radien.

Die Drehung am Anfangspunkt nach jedem Gewindeschneiddurchlauf erfolgt, indem diese gleiche Entfernung (D) von der einprogrammierten Strecke eingehalten wird.

Wenn der einprogrammierten Wert positiv ist, erfolgt diese Rücklaufbewegung in der abgerundeten Kante (G05), und wenn der Wert negativ ist, in der scharfer

Kante (G07).

Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Definiert das Aufmaß für die Fertigstellung und programmiert in Radien.

Wenn man mit einem positiven Wert programmiert, wir d nur der

Schlichtdurchgang mit gleichem "A"-Anfahrwinkel als die restlichen Durchgänge durchgeführt.

W i r d m i t e i n e m n e g a t i v e n We r t p r o g r a m m i e r t , e r f o l g t d e r

Fertigbearbeitungsdurchgang mit Radialeingang.

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, wird der vorherige Durchlauf wiederholt.

A A

1.

L>0 L<0

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·49·

1.

Festzyklen (modell ·T·)

C5.5

Bestimmt die Gewindesteigung.

Mit positivem Vorzeichen, wenn den Arbeitsschritt gemäß der Neigung des

Konuses programmiert wird.

Mit negativem Vorzeichen, wenn den Arbeitsschritt gemäß der dazugehörigen

Achse programmiert wird.

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Rechts- oder Linksgewinde programmiert man, indem die Drehrichtung der

Spindel mit M03 oder M04 angegeben wird.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·50·

J5.5

A±5.5

Gewindeauslauf. Legt fest, auf welche Entfernung auf der Z-Achse, vom

Endpunkt des Gewindes (R, Q), der Ausgang desselben beginnt.

Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Einstechwinkel des Werkzeugs bezogen auf die X-Achse; wenn keine

Programmierung erfolgt, wird Wert 30º übernommen. Wenn man A=0 programmiert, erfolgt ein radiales Eindringen im Gewinde. Wenn man A mit einem negativen Wert programmiert, erfolgt jedes Eindringen im Zickzack, wobei sich bei jedem Durchlauf die Gewindeflanke ändert.

Es wird empfohlen, dass der Einstechwinkel weniger als die Hälfte des

Werkzeugwinkels und nie höher wird. Wenn der Einstechwinkel größer als die

Hälfte des Werkzeugswinkels ist, wird die Bearbeitung des Gewindes nicht möglich. Wenn der Einstechwinkel gleich dem halben Winkel des Werkzeugs ist, reibt es an der Flanke des Gewindes bei jedem Durchlauf

A

A=0

A

A<0

W±5.5

Optional. Die Bedeutung hängt vom Parameter "K" ab.

Wenn man nicht den Parameter "K" definiert hat, wird die entsprechende

Winkelstellung der Spindel bezüglich des Anfangspunktes des Gewindes angegeben. Dies gestattet die Erstellung mehrgängiger Gewinde.

Wenn man den Parameter "K" festgelegt hat, handelt es sich um eine

Gewindenachbearbeitung. Zeigt die Winkelstellung der Spindel an, die dem

Punkt entspricht, an dem die Ausmessung des Gewindes vorgenommen wird.

Festzyklen (modell ·T·)

V±5.5

Optional. Anzahl der Gewindeeingänge, die Sie ausführen möchten.

Ohne Programmierung oder mit dem Wert 0 definiert, die Gewinde wird nur ein

Eingang haben.

Wenn man den Maschinenparameter "W" festgelegt hat, handelt es sich um eine

Anzahl der Gewindeeingaben, wobei in der Winkelposition der Spindel durch den besagten "W"-Maschinenparameter begonnen wird.

Das folgende Beispiel zeigt, wie ein Gewinde mit 3 Gängen geschnitten wird.

G86 X Z Q R K I B E D L C J A W0 V3

M±5.5

H1

Optional. Definiert das Inkrement (M positiv) oder Dekrement (M negativ) der

Gewindegangshöhe bei jeder Umdrehung der Spindel.

Wenn nicht programmiert wird oder mit Wert 0 definiert wird hat das Gewinde einen konstanten Gewindegang.

D i e s e r P a r a m e t e r i s t n i c h t k o m pa t i b e l m i t d e m P a r a m e t e r K

(Gewindenachbearbeitung), weshalb die CNC, wenn beide Parameter zusammen programmiert werden, den entsprechenden Fehler anzeigt.

Optional. Systemeingangstyp zum Gewinde. Wenn nicht programmiert wird, wird der Gewindeeingang anhand des Parameters A definiert.

1.

H=0 H=1 H=2

A A

H=3

H=0 Radialeingang.

H=4 H=5

Der Eingang zum Gewinde wäre radial, sogar dann, wenn der

Parameterwert A nicht 0 ist.

H=1 Eingang über die Anfangsflanke.

Der Eingang zum Gewinde geschieht durch die Anfangsflanke und der

Absolutwert des Winkels wird durch den Parameter A vorgegeben.

H=2 Eingang im Zick-Zack radial durch den Anfang der Mittelpunkt, bei der begonnen wird.

Der Eingang zum Gewinde wäre radial im Zick-Zack, in Abhängigkeit des

Absolutwertes des Winkels, der durch den Parameter A angegeben wird, indem sich dieser leicht verändert zwischen radialem Eingang und

Eingang leicht in Richtung der Anfangsflanke.

H=3 Eingang über die Endflanke.

Der Eingang zum Gewinde erfolgt durch die Endflanken und der

Absolutwert des Winkels wird durch den Parameter A vorgegeben.

H=4 Eingang im Zick-Zack radial durch den Endmittelpunkt.

Der Eingang zum Gewinde wäre radial im Zick-Zack, in Abhängigkeit des

Absolutwertes des Winkels, der durch den Parameter A angegeben wird, indem sich dieser leicht verändert zwischen radialem Eingang und

Eingang leicht in Richtung der Endflanke.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·51·

1.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·52·

U1

N1

Festzyklen (modell ·T·)

H=5 Eingang im Zick-Zack an den Flanken.

Der Eingang zum Gewinde wäre im Zick-Zack durch die Flanken, wobei dieses vom Absolutwert des Winkels abhängt, der durch den Parameter

A vorgegeben wird und sich ändert zwischen Anfangs-Flanke und

Endflanke.

Beim Wechsel von Flanke zu Flanke, in der Mitte-Flanke, wird die

Lebensdauer des Werkzeuges in Hinsicht auf die Eingänge in Zick-Zack radial (H=2 und H=4) verlängert.

Zur Ausführung dieser Art des Eingangs, muss das verwendete

Werkzeug die Form des Gewindes haben, das Sie erhalten wollen, in der

Art und Weise, dass es genau in den Boden des Gewindes passt. Bevor dieser Zyklus ausgeführt wird, könnte es notwendig sein, dass eine

Vorentleerung des Gewindes erfolgt, was mit einem normalen trapezförmigen Werkzeug erfolgt. Auf diese Art und Weise, wird anhand dieses Zyklus einzig und allein das Material entfernt, das sich an den

Flanken des Gewindes befindet

Optional. Teilweise Gewindenachbearbeitung (Parameter K V) oder Bearbeitung eines Gewinde, indem direkt hineingegangen wird, ohne es von außen zu machen. Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

• In den Fällen, in denen ein Teil der Spindel anhand von Schweißen repariert w e r d e n m u s s , m u s s d i e Sp i n d e l d u r c h d e n Z y k l u s d e r

Gewindenachbearbeitung nachbearbeitet werden. Anstatt die gesamte

Spindel nachzuarbeiten, gestattet dieser Parameter, dass nur der Teil der

Spindel, der repariert wurde, nachbearbeitet wird; dies erfolgt mit der

Zeiteinsparung, die damit zusammenhängt.

• Um diese Option zu verwenden, muss ein Eindringpunkt definiert werden und ein anderer als Ausgangspunkt. Bei dazwischenliegenden Punkten, zwischen Anfang und Ausgang aus der Spindel, bei denen das Werkzeug hineingeht und herausgeht, wird ein schräger Verlauf in Bezug auf das

Werkstück verfolgt, in der Art und Weise, dass das Gewinde, während des

Vorgangs nicht beschädigt wird.

U=0 Gewindeschneiden oder gesamte Nachbearbeitung. Der Zyklus führt einen Gewindestandard durch, indem in der gleichen Richtung wie deren

Geometrie begonnen wird, und wird in der gleichen Richtung beendet oder in der Richtung, die durch den programmierten Gewindeausgang definiert wurde.

U=1 Gewindeschneiden oder teilweise Nachbearbeitung.

D e r Z y k l u s f ü h r t d e n B e g i n n j e d e s D u r c h l a u f s m i t e i n e m

Winkelstreckenabschnitt durch, der notwendig ist, damit während des ersten Schrittes des letzten Durchgangs die Gewindetiefe erreicht wird.

Gleichzeitig führt der Zyklus das Ende jedes Durchgangs mit einem

Winkelstreckenabschnitt ab, das ist notwendig, damit während des letzten Gewindegangs die Gewindeoberfläche erreicht wird.

Wenn der Gewindeausgang programmiert wird, wird dieser dabei beachtet, im entgegengesetzten Fall kalkuliert der Zyklus den Verlauf des

Ausgangs in der gleichen Weise wie beim Eingang.

Blindgewinde.

N=0 Normales Gewinde. Der Parameter J gibt an, in welchem Abstand vom

Ende des Gewindes das Werkzeug beginnt dieses zu verlassen.

N=1 Blindgewinde. Der Zyklus beendet das Gewinde, indem versucht wird, den Durchlauf aufrechtzuerhalten bis der Endpunkt erreicht wird und danach verlässt er das Gewinde. Diese Option berücksichtigt den

Parameter J nicht.

Grundlegende Funktionsweise

1

Verfahren im Schnellgang bis zum Annäherungspunkt, der sich im Sicherheitsabstand

"D" zum Anfangspunkt (X, Z) befindet.

Festzyklen (modell ·T·)

2

Programmschleife für Gewindeschneiden. Die folgenden Arbeitsschritte werden wiederholt, bis der Koordinatenwert der Fertigstellung, die einprogrammierte Tiefe unter

"I" abzüglich des Schlichtaufmaßes "L" erreicht werden.

Verfahren im Schnellgang (G00), bis der Koordinatenwert für die Tiefe, die mit "B" einprogrammiert wurde, erreicht ist. Dieses Verfahren der Maschine erfolgt gemäß dem

Einstechwinkel des ausgewählten Werkzeugs (A)

Führt das Gewindeschneiden auf der einprogrammierten Strecke und am gewählten

Gewindeausgang (J) durch. Das elektronische Gewindeschneiden wird mit 100% des programmierten Vorschubs "F" ausgeführt, wobei diese Werte weder vom Bedienteil noch von der SPS aus zu ändern sind. Wenn der Hersteller ihn (Parameter

THREADOVR) zulässt, kann der Anwender den Override für die Geschwindigkeit vom

Bedienpult aus modifizieren; in dem Fall passt die CNC den Vorschub automatisch an und beachtet dabei den Gewindedurchmesserschritt. Um den Override zu modifizieren, muss der aktive Feed-Forward größer als 90 % sein.

Rücklauf im Eilgang (G00) bis zum Zustellpunkt.

3

Fertigstellen des Gewindes. Verfahren im Schnellgang (G00), bis der Koordinatenwert für die Tiefe, die mit "I" einprogrammiert wurde, erreicht ist.

Dieses Verfahren erfolgt radial oder gemäß dem Einstechwinkel des Werkzeugs (A), dies hängt davon ab, welches Vorzeichen für den Parameter "L" verwendet wird

4

Führt das Gewindeschneiden auf der einprogrammierten Strecke und am gewählten

Gewindeausgang (J) durch.

Beim letzten Durchgang ist es nicht möglich, den Override des Vorschubs oder die

Geschwindigkeit zu verändern; dieser Schritt wird mit dem Override ausgeführt, der beim vorherigen Durchlauf vorgegeben worden ist.

5

Rücklauf im Eilgang (G00) bis zum Zustellpunkt.

Überlegungen zur Bearbeitung

Die Bearbeitungsbedingungen (Vorschubgeschwindigkeit, Drehzahl der Spindel, usw.) müssen vor dem Aufruf des Zykluses einprogrammiert werden. Sobald erst einmal der

Festzyklus beendet wurde, wird der Arbeitsablauf mit dem gleichen Vorschub F und den gleichen Funktionen G fortgesetzt, mit denen der Zyklusaufruf möglich ist. Nur der

Radiusausgleich des Werkzeugs wird abgeschaltet, wenn dieser aktiviert ist, und dann wird der Arbeitsablauf mit der Funktion G40 fortgesetzt.

Betrachtungen zur Gewindenachbearbeitung.

Um die Gewindenachbearbeitung durchzuführen, muss man folgende Arbeitsschritte ausführen:

1

Führt die Maschinenreferenzsuche der Spindel aus.

2

Führt die Winkelmessung am Gewinde (Grund), Parameter KW aus.

3

Festlegen des Arbeitszykluses G87 für die Nachbearbeitung des Gewindes.

4

Führt den Festzyklus aus.

1.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·53·

1.

1.8

Festzyklen (modell ·T·)

G87. Plangewindeschneid-Festzyklus

Dieser Zyklus gestattet das Schneiden von Außen- oder Innengewinden mit konstanter

Frontalsteigung.

Programmierformat in kartesichen Koordinaten:

G87 X Z Q R K I B E D L C J A W V M H U N

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·54·

X±5.5

Z±5.5

Q±5.5

R±5.5

K±5.5

I±5.5

B±5.5

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Gewindeausgangspunkts.

Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Gewindeausgangspunkts.

Es wird in absoluten Koordinaten programmiert.

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Gewinde-Endpunkts. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Gewinde-Endpunkts.

Optional. Die Verwendung erfolgt zusammen mit dem Parameter "W" für die

Gewindenachbearbeitung.

Definiert den Koordinatenwert auf der X-Achse von dem Punkt, an dem die

Ausmessung des Gewindes erfolgt. Normalerweise ist es ein Zwischenpunkt des

Gewindes.

Definiert die Tiefe der Gewindesteigung. Hat einen positiven Wert, wenn die

Bearbeitung in negativer Drehrichtung auf der Z-Achse erfolgt, und einen negativen Wert, wenn die Bearbeitung in der Gegenrichtung geschieht.

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Definiert die Tiefe der Durchläufe beim Gewindeschneiden.

B 5

B 4

B 3

B 2

B

5B

4B

3B

2B

B

Festzyklen (modell ·T·)

E±5.5

D±5.5

L±5.5

Wenn man mit einem positiven Wert programmiert, bleibt die Tiefe bei jedem

Durchlauf abhängig von der entsprechenden Anzahl der Durchläufe Auf diese

Weise werden die Tiefbohrungen auf der Z-Achse wie folgt gemacht:

B, B 2,B 3,B 4,

B n

Wenn man mit einem negativen Wert programmiert, bleibt der Inkrement der

Vertiefung zwischen den Durchläufen konstant, wobei der Wert gleich dem einprogrammierten (B) ist. Auf diese Weise werden die Tiefbohrungen auf der Z-

Achse wie folgt gemacht:

B, 2B, 3B, 4B, ··· nB

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Unabhängig vom Vorzeichen, das dem Parameter "B" zugewiesen wurde, wird mit dem Festzyklus, wenn mit dem letzten Durchlauf zur Grobbearbeitung (vor der Fertigstellung) weniger Material abgehoben als einprogrammiert wurde, ein

Durchlauf durchgeführt, der dem Materialüberschuss entspricht.

Steht in Verbindung mit dem Parameter B.

Zeigt den Mindestwert an, den die Vertiefungsbohrung erreichen kann, wenn man den Parameter B mit einem positiven Wert programmiert hat.

Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Definiert den Sicherheitsabstand, in welcher Entfernung vom Anfangspunkt des

Gewindes auf der Z-Achse sich das Werkzeug bei der Annäherungsbewegung positioniert.

Die Drehung am Anfangspunkt nach jedem Gewindeschneiddurchlauf erfolgt, indem diese gleiche Entfernung (D) von der einprogrammierten Strecke eingehalten wird.

Wenn der einprogrammierten Wert positiv ist, erfolgt diese Rücklaufbewegung in der abgerundeten Kante (G05), und wenn der Wert negativ ist, in der scharfer

Kante (G07).

Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Definiert das Aufmaß für die Fertigstellung.

Wenn man mit einem positiven Wert programmiert, wir d nur der

Schlichtdurchgang mit gleichem "A"-Anfahrwinkel als die restlichen Durchgänge durchgeführt.

W i r d m i t e i n e m n e g a t i v e n We r t p r o g r a m m i e r t , e r f o l g t d e r

Fertigbearbeitungsdurchgang mit Radialeingang.

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, wird der vorherige Durchlauf wiederholt.

1.

L>0

A

L<0

A

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·55·

1.

Festzyklen (modell ·T·)

C5.5

Bestimmt die Gewindesteigung.

Mit positivem Vorzeichen, wenn den Arbeitsschritt gemäß der Neigung des

Konuses programmiert wird.

Mit negativem Vorzeichen, wenn den Arbeitsschritt gemäß der dazugehörigen

Achse programmiert wird.

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Rechts- oder Linksgewinde programmiert man, indem die Drehrichtung der

Spindel mit M03 oder M04 angegeben wird.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·56·

J5.5

A±5.5

Gewindeauslauf. Legt fest, auf welche Entfernung auf der X-Achse, vom

Endpunkt des Gewindes (R, Q), der Ausgang desselben beginnt.

Man definiert in Radien, und wenn man ihn nicht einprogrammiert, wird der Wert

0 übernommen.

Einstechwinkel des Werkzeugs bezogen auf die Z-Achse; wenn keine

Programmierung erfolgt, wird Wert 30º übernommen. Wenn man A=0 programmiert, erfolgt ein axiales Eindringen im Gewinde. Wenn man A mit einem negativen Wert programmiert, erfolgt jedes Eindringen im Zickzack, wobei sich bei jedem Durchlauf die Gewindeflanke ändert.

Es wird empfohlen, dass der Einstechwinkel weniger als die Hälfte des

Werkzeugwinkels und nie höher wird. Wenn der Einstechwinkel größer als die

Hälfte des Werkzeugswinkels ist, wird die Bearbeitung des Gewindes nicht möglich. Wenn der Einstechwinkel gleich dem halben Winkel des Werkzeugs ist, reibt es an der Flanke des Gewindes bei jedem Durchlauf

A

A=0

A<0

A

W±5.5

Optional. Die Bedeutung hängt vom Parameter "K" ab.

Wenn man nicht den Parameter "K" definiert hat, wird die entsprechende

Winkelstellung der Spindel bezüglich des Anfangspunktes des Gewindes angegeben. Dies gestattet die Erstellung mehrgängiger Gewinde.

Wenn man den Parameter "K" festgelegt hat, handelt es sich um eine

Gewindenachbearbeitung. Zeigt die Winkelstellung der Spindel an, die dem

Punkt entspricht, an dem die Ausmessung des Gewindes vorgenommen wird.

Festzyklen (modell ·T·)

V±5.5

Optional. Anzahl der Gewindeeingänge, die Sie ausführen möchten.

Ohne Programmierung oder mit dem Wert 0 definiert, die Gewinde wird nur ein

Eingang haben.

Wenn man den Maschinenparameter "W" festgelegt hat, handelt es sich um eine

Anzahl der Gewindeeingaben, wobei in der Winkelposition der Spindel durch den besagten "W"-Maschinenparameter begonnen wird.

Das folgende Beispiel zeigt, wie ein Gewinde mit 3 Gängen geschnitten wird.

G87 X Z Q R K I B E D L C J A W0 V3

M±5.5

H1

Optional. Definiert das Inkrement (M positiv) oder Dekrement (M negativ) der

Gewindegangshöhe bei jeder Umdrehung der Spindel.

Wenn nicht programmiert wird oder mit Wert 0 definiert wird hat das Gewinde einen konstanten Gewindegang.

D i e s e r P a r a m e t e r i s t n i c h t k o m pa t i b e l m i t d e m P a r a m e t e r K

(Gewindenachbearbeitung), weshalb die CNC, wenn beide Parameter zusammen programmiert werden, den entsprechenden Fehler anzeigt.

Optional. Systemeingangstyp zum Gewinde. Wenn nicht programmiert wird, wird der Gewindeeingang anhand des Parameters A definiert.

1.

H=0 H=1 H=2

A A

H=3

H=0 Radialeingang.

H=4 H=5

Der Eingang zum Gewinde wäre radial, sogar dann, wenn der

Parameterwert A nicht 0 ist.

H=1 Eingang über die Anfangsflanke.

Der Eingang zum Gewinde geschieht durch die Anfangsflanke und der

Absolutwert des Winkels wird durch den Parameter A vorgegeben.

H=2 Eingang im Zick-Zack radial durch den Anfang der Mittelpunkt, bei der begonnen wird.

Der Eingang zum Gewinde wäre radial im Zick-Zack, in Abhängigkeit des

Absolutwertes des Winkels, der durch den Parameter A angegeben wird, indem sich dieser leicht verändert zwischen radialem Eingang und

Eingang leicht in Richtung der Anfangsflanke.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·57·

1.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·58·

U1

N1

Festzyklen (modell ·T·)

H=3 Eingang über die Endflanke.

Der Eingang zum Gewinde erfolgt durch die Endflanken und der

Absolutwert des Winkels wird durch den Parameter A vorgegeben.

H=4 Eingang im Zick-Zack radial durch den Endmittelpunkt.

Der Eingang zum Gewinde wäre radial im Zick-Zack, in Abhängigkeit des

Absolutwertes des Winkels, der durch den Parameter A angegeben wird, indem sich dieser leicht verändert zwischen radialem Eingang und

Eingang leicht in Richtung der Endflanke.

H=5 Eingang im Zick-Zack an den Flanken.

Der Eingang zum Gewinde wäre im Zick-Zack durch die Flanken, wobei dieses vom Absolutwert des Winkels abhängt, der durch den Parameter

A vorgegeben wird und sich ändert zwischen Anfangs-Flanke und

Endflanke.

Beim Wechsel von Flanke zu Flanke, in der Mitte-Flanke, wird die

Lebensdauer des Werkzeuges in Hinsicht auf die Eingänge in Zick-Zack radial (H=2 und H=4) verlängert.

Zur Ausführung dieser Art des Eingangs, muss das verwendete

Werkzeug die Form des Gewindes haben, das Sie erhalten wollen, in der

Art und Weise, dass es genau in den Boden des Gewindes passt. Bevor dieser Zyklus ausgeführt wird, könnte es notwendig sein, dass eine

Vorentleerung des Gewindes erfolgt, was mit einem normalen trapezförmigen Werkzeug erfolgt. Auf diese Art und Weise, wird anhand dieses Zyklus einzig und allein das Material entfernt, das sich an den

Flanken des Gewindes befindet

Optional. Teilweise Gewindenachbearbeitung (Parameter K V) oder Bearbeitung eines Gewindes, indem direkt hineingegangen, ohne es von außen zu machen

(Parameter K). Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

• In den Fällen, in denen ein Teil der Spindel anhand von Schweißen repariert w e r d e n m u s s , m u s s d i e Sp i n d e l d u r c h d e n Z y k l u s d e r

Gewindenachbearbeitung nachbearbeitet werden. Anstatt die gesamte

Spindel nachzuarbeiten, gestattet dieser Parameter, dass nur der Teil der

Spindel, der repariert wurde, nachbearbeitet wird; dies erfolgt mit der

Zeiteinsparung, die damit zusammenhängt.

• Um diese Option zu verwenden, muss ein Eindringpunkt definiert werden und ein anderer als Ausgangspunkt. Bei dazwischenliegenden Punkten, zwischen Anfang und Ausgang aus der Spindel, bei denen das Werkzeug hineingeht und herausgeht, wird ein schräger Verlauf in Bezug auf das

Werkstück verfolgt, in der Art und Weise, dass das Gewinde, während des

Vorgangs nicht beschädigt wird.

U=0 Gewindeschneiden oder gesamte Nachbearbeitung. Der Zyklus führt einen Gewindestandard durch, indem in der gleichen Richtung wie deren

Geometrie begonnen wird, und wird in der gleichen Richtung beendet oder in der Richtung, die durch den programmierten Gewindeausgang definiert wurde.

U=1 Gewindeschneiden oder teilweise Nachbearbeitung.

D e r Z y k l u s f ü h r t d e n B e g i n n j e d e s D u r c h l a u f s m i t e i n e m

Winkelstreckenabschnitt durch, der notwendig ist, damit während des ersten Schrittes des letzten Durchgangs die Gewindetiefe erreicht wird.

Gleichzeitig führt der Zyklus das Ende jedes Durchgangs mit einem

Winkelstreckenabschnitt ab, das ist notwendig, damit während des letzten Gewindegangs die Gewindeoberfläche erreicht wird.

Wenn der Gewindeausgang programmiert wird, wird dieser dabei beachtet, im entgegengesetzten Fall kalkuliert der Zyklus den Verlauf des

Ausgangs in der gleichen Weise wie beim Eingang.

Blindgewinde.

Festzyklen (modell ·T·)

N=0 Normales Gewinde. Der Parameter J gibt an, in welchem Abstand vom

Ende des Gewindes das Werkzeug beginnt dieses zu verlassen.

N=1 Blindgewinde. Der Zyklus beendet das Gewinde, indem versucht wird, den Durchlauf aufrechtzuerhalten bis der Endpunkt erreicht wird und danach verlässt er das Gewinde. Diese Option berücksichtigt den

Parameter J nicht.

Grundlegende Funktionsweise

1

Verfahren im Schnellgang bis zum Annäherungspunkt, der sich im Sicherheitsabstand

"D" zum Anfangspunkt (X, Z) befindet.

2

Programmschleife für Gewindeschneiden. Die folgenden Arbeitsschritte werden wiederholt, bis der Koordinatenwert der Fertigstellung, die einprogrammierte Tiefe unter

"I" abzüglich des Schlichtaufmaßes "L" erreicht werden.

Verfahren im Schnellgang (G00), bis der Koordinatenwert für die Tiefe, die mit "B" einprogrammiert wurde, erreicht ist. Dieses Verfahren der Maschine erfolgt gemäß dem

Einstechwinkel des ausgewählten Werkzeugs (A)

Führt das Gewindeschneiden auf der einprogrammierten Strecke und am gewählten

Gewindeausgang (J) durch. Das elektronische Gewindeschneiden wird mit 100% des programmierten Vorschubs "F" ausgeführt, wobei diese Werte weder vom Bedienteil noch von der SPS aus zu ändern sind. Wenn der Hersteller ihn (Parameter

THREADOVR) zulässt, kann der Anwender den Override für die Geschwindigkeit vom

Bedienpult aus modifizieren; in dem Fall passt die CNC den Vorschub automatisch an und beachtet dabei den Gewindedurchmesserschritt. Um den Override zu modifizieren, muss der aktive Feed-Forward größer als 90 % sein.

Rücklauf im Eilgang (G00) bis zum Zustellpunkt.

3

Fertigstellen des Gewindes. Verfahren im Schnellgang (G00), bis der Koordinatenwert für die Tiefe, die mit "I" einprogrammiert wurde, erreicht ist.

Dieses Verfahren erfolgt radial oder gemäß dem Einstechwinkel des Werkzeugs (A), dies hängt davon ab, welches Vorzeichen für den Parameter "L" verwendet wird

4

Führt das Gewindeschneiden auf der einprogrammierten Strecke und am gewählten

Gewindeausgang (J) durch.

Beim letzten Durchgang ist es nicht möglich, den Override des Vorschubs oder die

Geschwindigkeit zu verändern; dieser Schritt wird mit dem Override ausgeführt, der beim vorherigen Durchlauf vorgegeben worden ist.

5

Rücklauf im Eilgang (G00) bis zum Zustellpunkt.

Überlegungen zur Bearbeitung

Die Bearbeitungsbedingungen (Vorschubgeschwindigkeit, Drehzahl der Spindel, usw.) müssen vor dem Aufruf des Zykluses einprogrammiert werden. Sobald erst einmal der

Festzyklus beendet wurde, wird der Arbeitsablauf mit dem gleichen Vorschub F und den gleichen Funktionen G fortgesetzt, mit denen der Zyklusaufruf möglich ist. Nur der

Radiusausgleich des Werkzeugs wird abgeschaltet, wenn dieser aktiviert ist, und dann wird der Arbeitsablauf mit der Funktion G40 fortgesetzt.

Betrachtungen zur Gewindenachbearbeitung.

Um die Gewindenachbearbeitung durchzuführen, muss man folgende Arbeitsschritte ausführen:

1

Führt die Maschinenreferenzsuche der Spindel aus.

2

Führt die Winkelmessung am Gewinde (Grund), Parameter KW aus.

3

Festlegen des Arbeitszykluses G87 für die Nachbearbeitung des Gewindes.

4

Führt den Festzyklus aus.

1.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·59·

1.

1.9

Festzyklen (modell ·T·)

G88. Festzyklus für das Nuten auf der X-Achse.

Mit diesem Zyklus erfolgt das Fugenhobeln auf der X-Achse, wobei zwischen den hintereinander folgenden Durchläufen der gleiche Übergang beibehalten wird, und dieser ist gleich oder kleiner als der einprogrammierte.

Programmierformat in kartesichen Koordinaten:

G88 X Z Q R C D K

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·60·

X±5.5

Z±5.5

Q±5.5

R±5.5

C5.5

D5.5

K5

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Nut-Ausgangspunkts. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Nut-Ausgangspunkts. Es wird in absoluten Koordinaten programmiert.

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Nut-Endpunkts. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser. Wenn die Tiefe der Nut ungültig ist, zeigt die CNC eine entsprechende Fehlermeldung an.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Nut-Endpunkts. Wenn die

Breite der Nut kleiner als die Breite der Schneide (NOSEW) ist, zeigt die CNC eine entsprechende Fehlermeldung an.

Bestimmt den Durchgang zum Nuten. Wenn diese nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert der Messerbreite (NOSEW) des aktiven Werkzeugs.

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Definiert den Sicherheitsabstand und die Programmierung erfolgt mit einem positiven Wert für Radien.

Definiert die Wartezeit in Hundertstelsekunden nach jeder Tiefenbohrung, bis der

Rücklauf beginnt.

Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Überlegungen zur Bearbeitung

• Die Bearbeitungsbedingungen (Vorschubgeschwindigkeit, Drehzahl der Spindel, usw.), müssen vor dem Aufruf des Zykluses einprogrammiert werden. Sobald erst einmal der

Festzyklus beendet wurde, wird der Arbeitsablauf mit dem gleichen Vorschub F und den gleichen Funktionen G fortgesetzt, mit denen der Zyklusaufruf möglich ist. Nur der

Radiusausgleich des Werkzeugs wird abgeschaltet, wenn dieser aktiviert ist, und dann wird der Arbeitsablauf mit der Funktion G40 fortgesetzt.

• Das gesamte Nuten erfolgt mit dem gleichen Arbeitsgang, und dieser ist gleich oder kleiner als der einprogrammierte (C).

• Jeder Arbeitsschritt beim Nuten wird wie folgt ausgeführt:

Das Verfahren in die Tiefe erfolgt mit dem einprogrammierten Vorschub (F). Das

Verfahren zum Rücklauf und das Verfahren zum nächstfolgenden Punkt des

Einstechens erfolgt im Schnellvorlauf (G00)

• Der Zyklus endet nach dem Nuten immer an dem Punkt, wo der Zyklus aufgerufen wurde.

Festzyklen (modell ·T·)

1.10

G89. Festzyklus für das Nuten auf der Z-Achse.

Mit diesem Zyklus erfolgt das Fugenhobeln auf der Z-Achse, wobei zwischen den hintereinander folgenden Durchläufen der gleiche Übergang beibehalten wird, und dieser ist gleich oder kleiner als der einprogrammierte. Programmierformat in kartesichen

Koordinaten:

G89 X Z Q R C D K

1.

X±5.5

Z±5.5

Q±5.5

R±5.5

C5.5

D5.5

K5

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Nut-Ausgangspunkts. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Nut-Ausgangspunkts. Es wird in absoluten Koordinaten programmiert.

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Nut-Endpunkts. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser. Wenn die Breite der Nut kleiner als die

Breite der Schneide (NOSEW) ist, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Nut-Endpunkts. Wenn die

Tiefe der Nut ungültig ist, zeigt die CNC eine entsprechende Fehlermeldung an.

Bestimmt den Durchgang zum Nuten. Wenn diese nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert der Messerbreite (NOSEW) des aktiven Werkzeugs.

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Definiert den Sicherheitsabstand.

Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Definiert die Wartezeit in Hundertstelsekunden nach jeder Tiefenbohrung, bis der

Rücklauf beginnt.

Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Überlegungen zur Bearbeitung

• Die Bearbeitungsbedingungen (Vorschubgeschwindigkeit, Drehzahl der Spindel, usw.), müssen vor dem Aufruf des Zykluses einprogrammiert werden. Sobald erst einmal der

Festzyklus beendet wurde, wird der Arbeitsablauf mit dem gleichen Vorschub F und den gleichen Funktionen G fortgesetzt, mit denen der Zyklusaufruf möglich ist. Nur der

Radiusausgleich des Werkzeugs wird abgeschaltet, wenn dieser aktiviert ist, und dann wird der Arbeitsablauf mit der Funktion G40 fortgesetzt.

• Das gesamte Nuten erfolgt mit dem gleichen Arbeitsgang, und dieser ist gleich oder kleiner als der einprogrammierte (C).

• Jeder Arbeitsschritt beim Nuten wird wie folgt ausgeführt:

Das Verfahren in die Tiefe erfolgt mit dem einprogrammierten Vorschub (F). Das

Verfahren zum Rücklauf und das Verfahren zum nächstfolgenden Punkt des

Einstechens erfolgt im Schnellvorlauf (G00)

• Der Zyklus endet nach dem Nuten immer an dem Punkt, wo der Zyklus aufgerufen wurde.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·61·

1.

Festzyklen (modell ·T·)

1.11

G66. Festzyklus für Konturwiederholung

Mit diesem Zyklus erfolgt die Bearbeitung des einprogrammierten Profils, wobei die spezifizierte Ganghöhe zwischen den hintereinander folgenden Bearbeitungsdurchläufen eingehalten wird. Gestattet die Verwendung von dreieckigen, runden und quadratischen

Werkzeugen.

Programmierformat in kartesichen Koordinaten:

G66 X Z I C A L M J H S E P

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·62·

X±5.5

Z±5.5

I5.5

C5.5

A1

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Profilausgangspunkts. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Profilausgangspunkts. Es wird in absoluten Koordinaten programmiert.

Definiert den Materialüberschuss, das heißt, die Menge Material, die vom ursprünglichen Werkstück entfernt werden muss. Man definiert in Radien, und in

Abhängigkeit vom zugewiesenen Wert für den Parameter "A" wird dieser Wert als Materialüberschuss auf X oder Z interpretiert.

Wenn der Wert nicht größer als das Aufmaß für die Fertigstellung (L oder M) ist, erfolgt nur der Durchlauf zur Fertigstellung, wenn H nicht Null ist.

Bestimmt den Durchgang zur Bearbeitung. Man definiert in Radien, und in

Abhängigkeit vom zugewiesenen Wert für den Parameter "A" wird dieser Wert, genau wie der Parameter "I" als Arbeitsgang auf der X- oder Z-Achse interpretiert.

Alle Bearbeitungsdurchläufe werden mit diesem Arbeitsgang gemacht, davon ausgenommen ist der letzte, der zur Beseitigung des Materialüberschusses dient.

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Legt die Hauptachse der Bearbeitung fest.

Wenn man A=0 programmiert, ist die Z die Hauptachse. Den Wert "I" setzt man als Materialüberschuss auf der X-Achse ein und den Wert "C" als Durchlauf auf der X-Achse.

Wenn man A1 programmiert, ist die X die Hauptachse. Den Wert "I" setzt man als Materialüberschuss auf Z ein und den Wert "C" als Durchlauf auf Z.

Festzyklen (modell ·T·)

L±5.5

M±5.5

Definiert das Aufmaß, das auf der X-Achse für die Fertigstellung belassen wird.

Man definiert in Radien, und wenn man ihn nicht einprogrammiert, wird der Wert

0 übernommen.

Definiert das Aufmaß, das auf der Z-Achse für die Fertigstellung belassen wird.

Wenn man den Parameter "M" nicht einprogrammiert, wird das Aufmaß auf der

X- und Z-Achse im Parameter "L" angegeben, und die Durchläufe zur

Grobbearbeitung sind abstandsgleich, wobei die Entfernung "C" zwischen 2 hintereinander folgenden Durchläufen beibehalten wird.

1.

J5.5

Optional. Maximaler Verfahrweg jeder Strecke auf der Bearbeitungsachse. Wenn nicht programmiert wird, wird der Wert 0 genommen (Bearbeitung auf einer einzigen Strecke). Der Parameter ist gültig, wenn A0 definiert wurde und für

Außen- und Innenprofile.

Parameter gestattet, die Bearbeitung des Zyklus pro Strecke, wobei die maximal zurückgelegte Länge von jeder Strecke auf der Bearbeitungsachse angezeigt wird. Dieser Schruppvorgang ist nützlich bei tiefen Profilen; gestattet die

Verwendung von robusteren Werkzeugen (die das Schwingen vermeiden) und begünstigt die Spanabtragung.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·63·

1.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·64·

Festzyklen (modell ·T·)

X

J J J J

Z

H5.5

S4

E4

P

Q

Definiert die Vorschubgeschwindigkeit des Durchlaufs zur Fertigstellung.

Wird nicht oder mit dem Wert 0 programmiert, wird davon ausgegangen, dass kein Durchlauf bei der Schlichtbearbeitung gewünscht wird.

Kennungsnummer des Satzes, in dem die geometrische Beschreibung des

Profils beginnt.

Kennungsnummer des Satzes, in dem die geometrische Beschreibung des

Profils endet.

Die Kontur kann im aktuellen Programm oder in jedem anderen Programm

(Parameter "Q") festgelegt werden.

Name der lokalen Subroutine, in der das Profil festgelegt ist. Die lokale

Subroutine kann sich im aktuellen Programm oder in einem anderen Programm

(Parameter "Q") befinden.

Der Zyklus berücksichtigt, dass die gesamte Subroutine die Kontur ersetzt; wenn der Parameter "P" programmiert wird, ignoriert der Zyklus die Parameter "E" und

"S".

Name der globalen Subroutine, des Programms, wo die Kontur festgelegt ist

(Parameter "E" und "S") oder des Programms, wo die lokale Subroutine enthalten ist, welche die Kontur (Parameter "P") enthält.

Die Kontur wird in der folgenden Art und Weise definiert werden.

Parameter.

E + S

P

Q

Q + E +S

Q + P

Profil-Standort.

Die Kontur ist zwischen den Sätzen "E" und "S" des aktuellen Programms festgelegt.

Die Kontur ist in der lokalen Subroutine "P" des aktuellen Programms festgelegt.

Die Kontur ist in der globalen Subroutine "Q".

Die Kontur ist zwischen den Sätzen "E" und "S" des Programms "Q" festgelegt.

Die Kontur ist in der lokalen Subroutine "P" des Programms "Q" festgelegt.

Überlegungen zur Bearbeitung

• Die Bearbeitungsbedingungen (Vorschubgeschwindigkeit, Drehzahl der Spindel, usw.) müssen vor dem Aufruf des Zykluses einprogrammiert werden. Sobald erst einmal der

Festzyklus beendet wurde, ist der aktive Vorschub der zuletzt einprogrammierter

Vorschub, der dem Arbeitsgang zur Grobbearbeitung (F) oder Fertigstellung (H) entspricht. Die CNC übernimmt ebenfalls die Funktionen G00, G40 und G90.

• Der Punkt, wo der Aufruf des Zykluses erfolgt, befindet sich außerhalb des zu bearbeitenden Werkstücks und in einer Entfernung, die größer als der

Materialüberschuss (I) der Kontur ist, die sich am weitesten von der Außenseite des

Werkstücks befindet. Wenn die Werkzeugposition nicht richtig für die Ausführung des

Zykluses ist, zeigt die CNC eine entsprechende Fehlermeldung an.

Festzyklen (modell ·T·)

• In jenen Fällen, wo man die Bearbeitung des einprogrammierten Profils (Gewindegrund) mit dem ausgewählten Werkzeug nicht machen kann, erscheint eine Warnung am

Anfang der Ausführung des Zykluses.

Der Bediener kann die Ausführung stoppen und ein geeignetes Werkzeug auswählen.

Wenn dies nicht gemacht wird, wird eine neue Kontur für die Zonen berechnet, die mit dem ausgewählten

Werkzeug nicht zugänglich sind, und alle zugänglichen

Bereiche werden bearbeitet.

• Sobald erst einmal das Profil errechnet ist, welches man erreichen muss, werden alle

Durchläufe errechnet, die für die Abtragung des programmierten Materialüberschusses

(I) notwendig sind.

Die Bearbeitung erfolgt, indem die Arbeit an den scharfen Kanten (G07) oder an den abgerundeten Kanten (G05), die beim Aufruf des Zyklus ausgewählt sind, beibehalten wird.

Wenn man den Parameter "M" nicht programmiert, werden abstandsgleiche Durchläufe, wobei die Entfernung "C" zwischen 2 hintereinander folgenden Durchläufen erhalten bleibt. Außerdem berechnet die CNC, wenn der letzte Teil der Strecke des Profils eine

Kurve bildet oder konisch ist, die verschiedene Durchläufe, ohne dass der programmierte, maximale Koordinatenwert überschritten wird.

1.

• Bei jedem einzelnen Durchgang wird wie folgt ausgeführt:

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·65·

Festzyklen (modell ·T·)

1.

Die Verschiebung zum Zustellpunkt "1-2" erfolgt im Schnellgang (G00). Das Verfahrweg

"2-3" erfolgt zum einprogrammierten Vorschub (F). Das Verfahren zum Rücklauf "3-1" erfolgt im Schnellvorlauf (G00).

Wenn die Möglichkeit einer Kollision mit dem Werkstück besteht, erfolgt das Verfahren zwischen den Punkten "3-1" mit Hilfe von zwei Zustellbewegungen mit G00 ("3-4" und

"4-1"), so wie dies aus der folgenden Abbildung ersichtlich ist.

• Der Festzyklus endet immer an dem Punkt, wo dieser aufgerufen wurde.

Optimierung der Bearbeitung

Wenn man nur das gewünschte Profil definiert, geht die CNC davon aus, dass der

Werkstückrohling zylindrisch ist, und die Bearbeitung erfolgt so, wie es auf der linken Seite angezeigt wird.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·66·

Wenn man die Rohlingskontur des Werkstücks kennt, ist es ratsam, beide Profile zu definieren, die Rohlingskontur des Werkstücks und die gewünschte endgültige Kontur. Die

Bearbeitung ist schneller, denn es wird nur Material, das von beiden Konturen begrenzt wird, abgetragen.

Syntax zur Programmierung von Konturen

Bei der Festlegung der Kontur ist es nicht notwendig, den Anfangspunkt einzuprogrammieren, denn dieser wird bereits mit Hilfe der Parameter X und Z bei der

Festlegung des Festzykluses spezifiziert.

Wenn 2 Profile festgelegt werden, muss man zuerst die endgültige Kontur und danach die

Rohlingskontur des Werkstücks festlegen.

Festzyklen (modell ·T·)

Der erste Satz der Festlegung des Profils und letzte Satz (wo das Profil oder die Profile enden) müssen über eine Satzkennungsnummer verfügen. Diese Nummern bei den

Kennungen sind diejenigen, die dem Festzyklus den Beginn und das Ende der geometrischen Beschreibung des Profils angeben.

Die Syntax der Programmierung der Kontur muss folgende Normen einhalten:

• Man kann mit Hilfe von absoluten und inkrementalen Koordinatenwerten programmieren, und diese bestehen aus einfachen geometrischen Elementen wie zum

Beispiel Geraden, Bögen, Abrundungen und Abfasungen, bei deren Programmierung die festgelegte Syntax dafür eingehalten wird.

• Die Funktion G00 weist darauf hin, dass die Festlegung der endgültigen Kontur beendet ist und dass im besagten Satz die Festlegung der Rohlingskontur des Werkstücks beginnt.

• Programmieren der Funktionen G01, G02 oder G03 in dem folgenden Satz, denn die

Funktion G00 ist modal und dieser Modus, wo die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung anzeigt, wird vermieden.

• Bei der Beschreibung der Kontur ist es nicht erlaubt Spiegelbilder, Änderungen des

Maßstabs, Drehungen des Koordinatensystems oder Nullpunktverschiebungen einzuprogrammieren.

• Es ist auch nicht gestattet, die Sätze in höheren Programmiersprache wie zum Beispiel mit Sprüngen, Aufrufen von Subroutinen oder mit Parameterprogrammierung zu programmieren.

• Man kann andere Festzyklen nicht programmieren.

Für die Definition der Kontur kann man folgenden Funktionen verwenden:

G53

G70

G71

G90

G91

G30

G01

G02

G03

G06

G08

G09

G36

G39

Lineare Interpolation

Kreisinterpolation nach rechts

Kreisinterpolation nach links

Mittelpunkt des Umfangs in absoluten Koordinaten

Tangentialer Kreis bezüglich vorhergehender Fahrbahn

Kreis mittels drei Punkten

Eckenverrundung

Kantenanfasend

Programmierung bezüglich des Maschinennullpunkts

Programmierung in Zoll

Programmierung in Millimeter

Absolute Programmierung

Inkrementale Programmierung

Vorwahl vom polaren Nullpunkt

Es ist gestattet, folgende Funktionen zu programmieren, obwohl diese vom Zyklus ignoriert werden.

G05

G07

G50

Betriebsart “runde Ecken”

Betriebsart “scharfe Ecken”

Gesteuerte Betriebsart "runde Ecken"

Funktionen F, S, T, D oder M

1.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·67·

1.

Festzyklen (modell ·T·)

1.12

G68. Festzyklus für die Grobbearbeitung auf der X-Achse.

Mit diesem Zyklus erfolgt die Bearbeitung des einprogrammierten Profils, wobei die spezifizierte Ganghöhe zwischen den hintereinander folgenden Bearbeitungsdurchläufen eingehalten wird. Gestattet die Verwendung von dreieckigen, runden und quadratischen

Werkzeugen.

Programmierformat in kartesichen Koordinaten:

G68 X Z C D L M J K F H S E P

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·68·

X±5.5

Z±5.5

C5.5

D 5.5

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Profilausgangspunkts. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Profilausgangspunkts. Es wird in absoluten Koordinaten programmiert.

Definiert den Arbeitsgang, und die Programmierung erfolgt mit einem positiven

Wert für Radien. Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende Fehlermeldung an.

Alle Bearbeitungsdurchläufe werden mit diesem Arbeitsgang gemacht, davon ausgenommen ist der letzte, der zur Beseitigung des Materialüberschusses dient.

Definiert den Sicherheitsabstand, bei dem der Rücklauf des Werkzeugs bei jedem Durchlauf erfolgt.

• Wenn man den Parameter "D" mit einen anderen Wert als 0 programmiert, macht die Schneide eine Rückzugsbewegung auf 45°, bis der

Sicherheitsabstand erreicht ist (Abbildung links).

• Wenn man D mit dem Wert 0 programmiert, fällt die Auslaufbahn mit der

Einlaufbahn zusammen Dies kann für das Ausarbeiten von komplexen

Konturen von Interesse sein, um diese Zyklen bei Zylinderschleifmaschinen, usw. einzusetzen.

Wenn man den Parameter "D" nicht programmiert, erfolgt der Werkzeugrücklauf, indem der Kontur gefolgt wird, bis die Position des vorherigen Durchlaufs,

Entfernung C (Abbildung rechts) erreicht ist. Man muss berücksichtigen, dass, wenn man den Parameter "D" nicht programmiert, die Zeit für die Ausführung des

Zykluses größer ist, aber Materialmenge, die beim Durchlauf zur Fertigstellung abgetragen wird, ist geringer.

Festzyklen (modell ·T·)

L±5.5

M±5.5

Definiert das Aufmaß, das auf der X-Achse für die Fertigstellung belassen wird.

Man definiert in Radien, und wenn man ihn nicht einprogrammiert, wird der Wert

0 übernommen.

Definiert das Aufmaß, das auf der Z-Achse für die Fertigstellung belassen wird.

Wenn man den Parameter "M" nicht einprogrammiert, hat das Aufmaß den im

Parameter "L" angegebenen Wert und bleibt für das ganze Profil konstant.

1.

J5.5

X

Optional. Maximaler Verfahrweg jeder Strecke auf der Bearbeitungsachse. Wenn nicht programmiert wird, wird der Wert 0 genommen (Bearbeitung auf einer einzigen Strecke). Der Parameter ist gültig, wenn A0 definiert wurde und für

Außen- und Innenprofile.

Parameter gestattet, die Bearbeitung des Zyklus pro Strecke, wobei die maximal zurückgelegte Länge von jeder Strecke auf der Bearbeitungsachse angezeigt wird. Dieser Schruppvorgang ist nützlich bei tiefen Profilen; gestattet die

Verwendung von robusteren Werkzeugen (die das Schwingen vermeiden) und begünstigt die Spanabtragung.

J J J J

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

Z

·69·

1.

Festzyklen (modell ·T·)

K5.5

F5.5

H5.5

Definiert die Vorschubgeschwindigkeit für die Eindringung des Werkzeugs in den

Gewindegrund. Wenn man sie nicht einprogrammiert oder mit dem Wert 0 programmiert, wird die Vorschubgeschwindigkeit für die Bearbeitung (der

Vorschub, der vor dem Aufruf des Zykluses einprogrammiert war) übernommen.

Definiert die Vorschubgeschwindigkeit des Durchlaufs zur Fertigstellung und die für den endgültigen Durchlauf bei der Grobbearbeitung. Wird nicht oder mit dem

Wert 0 programmiert, wird davon ausgegangen, dass kein Durchlauf bei der

Grobbearbeitung gewünscht wird.

Definiert die Vorschubgeschwindigkeit des Durchlaufs zur Fertigstellung. Wird nicht oder mit dem Wert 0 programmiert, wird davon ausgegangen, dass kein

Durchlauf bei der Schlichtbearbeitung gewünscht wird.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·70·

S4

E4

P

Q

Kennungsnummer des Satzes, in dem die geometrische Beschreibung des

Profils beginnt.

Kennungsnummer des Satzes, in dem die geometrische Beschreibung des

Profils endet.

Die Kontur kann im aktuellen Programm oder in jedem anderen Programm

(Parameter "Q") festgelegt werden.

Name der lokalen Subroutine, in der das Profil festgelegt ist. Die lokale

Subroutine kann sich im aktuellen Programm oder in einem anderen Programm

(Parameter "Q") befinden.

Der Zyklus berücksichtigt, dass die gesamte Subroutine die Kontur ersetzt; wenn der Parameter "P" programmiert wird, ignoriert der Zyklus die Parameter "E" und

"S".

Name der globalen Subroutine, des Programms, wo die Kontur festgelegt ist

(Parameter "E" und "S") oder des Programms, wo die lokale Subroutine enthalten ist, welche die Kontur (Parameter "P") enthält.

Die Kontur wird in der folgenden Art und Weise definiert werden.

Parameter.

E + S

P

Q

Q + E +S

Q + P

Profil-Standort.

Die Kontur ist zwischen den Sätzen "E" und "S" des aktuellen Programms festgelegt.

Die Kontur ist in der lokalen Subroutine "P" des aktuellen Programms festgelegt.

Die Kontur ist in der globalen Subroutine "Q".

Die Kontur ist zwischen den Sätzen "E" und "S" des Programms "Q" festgelegt.

Die Kontur ist in der lokalen Subroutine "P" des Programms "Q" festgelegt.

Überlegungen zur Bearbeitung

• Die Bearbeitungsbedingungen (Vorschubgeschwindigkeit, Drehzahl der Spindel, usw.) müssen vor dem Aufruf des Zykluses einprogrammiert werden. Sobald erst einmal der

Festzyklus beendet wurde, ist der aktive Vorschub der zuletzt einprogrammierter

Vorschub, der dem Arbeitsgang zur Grobbearbeitung (F) oder Fertigstellung (H) entspricht. Die CNC übernimmt ebenfalls die Funktionen G00, G40 und G90.

Festzyklen (modell ·T·)

• Der Aufrufpunkt des Zykluses befindet sich außerhalb des zu bearbeitenden Werkstücks und in einer Entfernung, die größer als der Aufmaß für die Fertigstellung (L, M) ist, gemäß beide Achsen (X, Z). Wenn die Werkzeugposition nicht richtig für die Ausführung des

Zykluses ist, zeigt die CNC eine entsprechende Fehlermeldung an.

1.

• In jenen Fällen, wo man die Bearbeitung des einprogrammierten Profils (Gewindegrund) mit dem ausgewählten Werkzeug nicht machen kann, erscheint eine Warnung am

Anfang der Ausführung des Zykluses.

Der Bediener kann die Ausführung stoppen und ein geeignetes Werkzeug auswählen.

Wenn dies nicht gemacht wird, wird eine neue Kontur für die Zonen berechnet, die mit dem ausgewählten

Werkzeug nicht zugänglich sind, und alle zugänglichen

Bereiche werden bearbeitet.

• Wenn man bei der Durchführung eines der Durchläufe zur Grobbearbeitung das

Vorhandenseins eines Kanal entdeckt, setzt die CNC die Ausführung der restlichen

Konturbearbeitung fort, ohne den besagten Kanal zu berücksichtigen. Die Anzahl der

Kanäle, über die ein Profil verfügen kann, ist unbegrenzt.

• Sobald erst einmal das restliche Profil fertiggestellt ist, beginnt die Ausführung der gefundenen Kanäle.

Dafür fährt mit der Funktion G00 zu dem Punkt zurück, wo die Bearbeitung der Kontur

(1) unterbrochen wurde. Von hier aus folgt man mit der Funktion G01 der einprogrammierten Kontur, wobei das Schlichtaufmaß erhalten bleibt, bis die Tiefe für den gewählten Durchlauf "C" erreicht ist. Abschnitt 1-2.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·71·

1.

Festzyklen (modell ·T·)

Das Verfahren auf der Stecke "2-3" erfolgt im G01 zum einprogrammierten Vorschub (F).

Wenn man den Parameter "D" programmiert hat, erfolgt das Verfahren "3-4" im

Schnellvorlauf (G00), aber wenn der Parameter "D" nicht programmiert wurden, erfolgt das Verfahren "3-4", indem der einprogrammierten Kontur gefolgt wird und mit G01 zum einprogrammierten Vorschub (F).

Das Verfahren zum Rücklauf "4-5" erfolgt im Schnellvorlauf (G00).

• Wenn bei der Durchführung einer Kanalbearbeitung interne Kanäle darin entdeckt werden, wird nach der gleichen Methode wie die zuvor beschriebene vorgegangen.

• Wenn man den Enddurchlauf bei der Grobbearbeitung ausgewählt hat, wird ein

Paralleldurchlauf der Kontur erfolgen und die Aufmasse "L" beibehält mit dem angegebenen Vorschub "F". Dieser endgültige Grobbearbeitungsdurchlauf beseitigt die

Materialzugaben, die nach der Grobbearbeitung noch verblieben sind.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·72·

• Wenn man den Durchlauf zur Fertigstellung ausgewählt hat, erfolgt ein Durchlauf zur

Fertigstellung der Kontur, die mit dem Radiusausgleich des Werkzeugs und mit dem angegebenen Vorschub "H" berechnet wurde.

Diese Kontur kann mit dem einprogrammierten Profil zusammenfallen, oder sie ist die nächstfolgende, wenn es Zonen gibt, die mit dem ausgewählten Werkzeug nicht zugänglich sind.

Festzyklen (modell ·T·)

• Sobald erst einmal der Durchlauf zur Fertigstellung beendet wurde, fährt das Werkzeug zu dem Punkt zurück, wo der Aufruf des Zykluses erfolgte.

Optimierung der Bearbeitung

Wenn man nur das gewünschte Profil definiert, geht die CNC davon aus, dass der

Werkstückrohling zylindrisch ist, und die Bearbeitung erfolgt so, wie es auf der linken Seite angezeigt wird.

1.

Wenn man die Rohlingskontur des Werkstücks kennt, ist es ratsam, beide Profile zu definieren: Die Kontur des Werkstückrohlings und die gewünschte endgültige Kontur. Die

Bearbeitung ist schneller, denn es wird nur Material, das von beiden Konturen begrenzt wird, abgetragen.

Syntax zur Programmierung von Konturen

Bei der Festlegung der Kontur ist es nicht notwendig, den Anfangspunkt einzuprogrammieren, denn dieser wird bereits mit Hilfe der Parameter X und Z bei der

Festlegung des Festzykluses spezifiziert.

Wenn 2 Profile festgelegt werden, muss man zuerst die endgültige Kontur und danach die

Rohlingskontur des Werkstücks festlegen.

Der erste Satz der Festlegung des Profils und letzte Satz (wo das Profil oder die Profile enden) müssen über eine Satzkennungsnummer verfügen. Diese Nummern bei den

Kennungen sind diejenigen, die dem Festzyklus den Beginn und das Ende der geometrischen Beschreibung des Profils angeben.

Die Syntax der Programmierung der Kontur muss folgende Normen einhalten:

• Man kann mit Hilfe von absoluten und inkrementalen Koordinatenwerten programmieren, und diese bestehen aus einfachen geometrischen Elementen wie zum

Beispiel Geraden, Bögen, Abrundungen und Abfasungen, bei deren Programmierung die festgelegte Syntax dafür eingehalten wird.

• Die Funktion G00 weist darauf hin, dass die Festlegung der endgültigen Kontur beendet ist und dass im besagten Satz die Festlegung der Rohlingskontur des Werkstücks beginnt.

• Programmieren der Funktionen G01, G02 oder G03 in dem folgenden Satz, denn die

Funktion G00 ist modal und dieser Modus, wo die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung anzeigt, wird vermieden.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·73·

1.

Festzyklen (modell ·T·)

• Bei der Beschreibung der Kontur ist es nicht erlaubt Spiegelbilder, Änderungen des

Maßstabs, Drehungen des Koordinatensystems oder Nullpunktverschiebungen einzuprogrammieren.

• Es ist auch nicht gestattet, die Sätze in höheren Programmiersprache wie zum Beispiel mit Sprüngen, Aufrufen von Subroutinen oder mit Parameterprogrammierung zu programmieren.

• Man kann andere Festzyklen nicht programmieren.

Für die Definition der Kontur kann man folgenden Funktionen verwenden:

G53

G70

G71

G90

G91

G30

G01

G02

G03

G06

G08

G09

G36

G39

Lineare Interpolation

Kreisinterpolation nach rechts

Kreisinterpolation nach links

Mittelpunkt des Umfangs in absoluten Koordinaten

Tangentialer Kreis bezüglich vorhergehender Fahrbahn

Kreis mittels drei Punkten

Eckenverrundung

Kantenanfasend

Programmierung bezüglich des Maschinennullpunkts

Programmierung in Zoll

Programmierung in Millimeter

Absolute Programmierung

Inkrementale Programmierung

Vorwahl vom polaren Nullpunkt

Es ist gestattet, folgende Funktionen zu programmieren, obwohl diese vom Zyklus ignoriert werden.

G05

G07

G50

Betriebsart “runde Ecken”

Betriebsart “scharfe Ecken”

Gesteuerte Betriebsart "runde Ecken"

Funktionen F, S, T, D oder M

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·74·

Festzyklen (modell ·T·)

1.13

G69. Festzyklus für die Grobbearbeitung auf der Z-Achse

Mit diesem Zyklus erfolgt die Bearbeitung des einprogrammierten Profils, wobei die spezifizierte Ganghöhe zwischen den hintereinander folgenden Bearbeitungsdurchläufen eingehalten wird. Gestattet die Verwendung von dreieckigen, runden und quadratischen

Werkzeugen.

Programmierformat in kartesichen Koordinaten:

G69 X Z C D L M K F H S E P

1.

X±5.5

Z±5.5

C5.5

D 5.5

Zur Definition der Koordinaten gemäß X-Achse des Profilausgangspunkts. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven

Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Zur Definition der Koordinaten gemäß Z-Achse des Profilausgangspunkts. Es wird in absoluten Koordinaten programmiert.

Bestimmt den Durchgang zur Bearbeitung. Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende Fehlermeldung an.

Alle Bearbeitungsdurchläufe werden mit diesem Arbeitsgang gemacht, davon ausgenommen ist der letzte, der zur Beseitigung des Materialüberschusses dient.

Definiert den Sicherheitsabstand, bei dem der Rücklauf des Werkzeugs bei jedem Durchlauf erfolgt.

• Wenn man den Parameter "D" mit einen anderen Wert als 0 programmiert, macht die Schneide eine Rückzugsbewegung auf 45°, bis der

Sicherheitsabstand erreicht ist (Abbildung links).

• Wenn man D mit dem Wert 0 programmiert, fällt die Auslaufbahn mit der

Einlaufbahn zusammen Dies kann für das Ausarbeiten von komplexen

Konturen von Interesse sein, um diese Zyklen bei Zylinderschleifmaschinen, usw. einzusetzen.

Wenn man den Parameter "D" nicht programmiert, erfolgt der Werkzeugrücklauf, indem der Kontur gefolgt wird, bis die Position des vorherigen Durchlaufs,

Entfernung C (Abbildung rechts) erreicht ist.

Man muss berücksichtigen, dass, wenn man den Parameter "D" nicht programmiert, die Zeit für die Ausführung des Zykluses größer ist, aber

Materialmenge, die beim Durchlauf zur Fertigstellung abgetragen wird, ist geringer.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·75·

Festzyklen (modell ·T·)

1.

L±5.5

M±5.5

Definiert das Aufmaß, das auf der X-Achse für die Fertigstellung belassen wird.

Man definiert in Radien, und wenn man ihn nicht einprogrammiert, wird der Wert

0 übernommen.

Definiert das Aufmaß, das auf der Z-Achse für die Fertigstellung belassen wird.

Wenn man den Parameter "M" nicht einprogrammiert, hat das Aufmaß den im

Parameter "L" angegebenen Wert und bleibt für das ganze Profil konstant.

K5.5

F5.5

Definiert die Vorschubgeschwindigkeit für die Eindringung des Werkzeugs in den

Gewindegrund. Wenn man sie nicht einprogrammiert oder mit dem Wert 0 programmiert, wird die Vorschubgeschwindigkeit für die Bearbeitung (der

Vorschub, der vor dem Aufruf des Zykluses einprogrammiert war) übernommen.

Definiert die Vorschubgeschwindigkeit des Durchlaufs zur Fertigstellung und die für den endgültigen Durchlauf bei der Grobbearbeitung. Wird nicht oder mit dem

Wert 0 programmiert, wird davon ausgegangen, dass kein Durchlauf bei der

Grobbearbeitung gewünscht wird.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·76·

H5.5

Definiert die Vorschubgeschwindigkeit des Durchlaufs zur Fertigstellung. Wird nicht oder mit dem Wert 0 programmiert, wird davon ausgegangen, dass kein

Durchlauf bei der Schlichtbearbeitung gewünscht wird.

Festzyklen (modell ·T·)

S4

E4

P

Q

Kennungsnummer des Satzes, in dem die geometrische Beschreibung des

Profils beginnt.

Kennungsnummer des Satzes, in dem die geometrische Beschreibung des

Profils endet.

Die Kontur kann im aktuellen Programm oder in jedem anderen Programm

(Parameter "Q") festgelegt werden.

Name der lokalen Subroutine, in der das Profil festgelegt ist. Die lokale

Subroutine kann sich im aktuellen Programm oder in einem anderen Programm

(Parameter "Q") befinden.

Der Zyklus berücksichtigt, dass die gesamte Subroutine die Kontur ersetzt; wenn der Parameter "P" programmiert wird, ignoriert der Zyklus die Parameter "E" und

"S".

Name der globalen Subroutine, des Programms, wo die Kontur festgelegt ist

(Parameter "E" und "S") oder des Programms, wo die lokale Subroutine enthalten ist, welche die Kontur (Parameter "P") enthält.

Die Kontur wird in der folgenden Art und Weise definiert werden.

Parameter.

E + S

P

Q

Q + E +S

Q + P

Profil-Standort.

Die Kontur ist zwischen den Sätzen "E" und "S" des aktuellen Programms festgelegt.

Die Kontur ist in der lokalen Subroutine "P" des aktuellen Programms festgelegt.

Die Kontur ist in der globalen Subroutine "Q".

Die Kontur ist zwischen den Sätzen "E" und "S" des Programms "Q" festgelegt.

Die Kontur ist in der lokalen Subroutine "P" des Programms "Q" festgelegt.

Überlegungen zur Bearbeitung

• Die Bearbeitungsbedingungen (Vorschubgeschwindigkeit, Drehzahl der Spindel, usw.) müssen vor dem Aufruf des Zykluses einprogrammiert werden. Sobald erst einmal der

Festzyklus beendet wurde, ist der aktive Vorschub der zuletzt einprogrammierter

Vorschub, der dem Arbeitsgang zur Grobbearbeitung (F) oder Fertigstellung (H) entspricht. Die CNC übernimmt ebenfalls die Funktionen G00, G40 und G90.

• Der Aufrufpunkt des Zykluses befindet sich außerhalb des zu bearbeitenden Werkstücks und in einer Entfernung, die größer als der Aufmaß für die Fertigstellung (L, M) ist, gemäß beide Achsen (X, Z). Wenn die Werkzeugposition nicht richtig für die Ausführung des

Zykluses ist, zeigt die CNC eine entsprechende Fehlermeldung an.

1.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·77·

1.

Festzyklen (modell ·T·)

• In jenen Fällen, wo man die Bearbeitung des einprogrammierten Profils (Gewindegrund) mit dem ausgewählten Werkzeug nicht machen kann, erscheint eine Warnung am

Anfang der Ausführung des Zykluses.

Der Bediener kann die Ausführung stoppen und ein geeignetes Werkzeug auswählen.

Wenn dies nicht gemacht wird, wird eine neue Kontur für die Zonen berechnet, die mit dem ausgewählten

Werkzeug nicht zugänglich sind, und alle zugänglichen

Bereiche werden bearbeitet.

• Wenn man bei der Durchführung eines der Durchläufe zur Grobbearbeitung das

Vorhandenseins eines Kanal entdeckt, setzt die CNC die Ausführung der restlichen

Konturbearbeitung fort, ohne den besagten Kanal zu berücksichtigen. Die Anzahl der

Kanäle, über die ein Profil verfügen kann, ist unbegrenzt.

• Sobald erst einmal das restliche Profil fertiggestellt ist, beginnt die Ausführung der gefundenen Kanäle.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·78·

Dafür fährt mit der Funktion G00 zu dem Punkt zurück, wo die Bearbeitung der Kontur

(1) unterbrochen wurde. Von hier aus folgt man mit der Funktion G01 der einprogrammierten Kontur, wobei das Schlichtaufmaß erhalten bleibt, bis die Tiefe für den gewählten Durchlauf "C" erreicht ist. Abschnitt 1-2.

Festzyklen (modell ·T·)

Das Verfahren auf der Stecke "2-3" erfolgt im G01 zum einprogrammierten Vorschub (F).

Wenn man den Parameter "D" programmiert hat, erfolgt das Verfahren "3-4" im

Schnellvorlauf (G00), aber wenn der Parameter "D" nicht programmiert wurden, erfolgt das Verfahren "3-4", indem der einprogrammierten Kontur gefolgt wird und mit G01 zum einprogrammierten Vorschub (F).

Das Verfahren zum Rücklauf "4-5" erfolgt im Schnellvorlauf (G00).

• Wenn bei der Durchführung einer Kanalbearbeitung interne Kanäle darin entdeckt werden, wird nach der gleichen Methode wie die zuvor beschriebene vorgegangen.

1.

• Wenn man den Enddurchlauf bei der Grobbearbeitung ausgewählt hat, wird ein

Paralleldurchlauf der Kontur erfolgen und die Aufmasse "L" beibehält mit dem angegebenen Vorschub "F". Dieser endgültige Grobbearbeitungsdurchlauf beseitigt die

Materialzugaben, die nach der Grobbearbeitung noch verblieben sind.

• Wenn man den Durchlauf zur Fertigstellung ausgewählt hat, erfolgt ein Durchlauf zur

Fertigstellung der Kontur, die mit dem Radiusausgleich des Werkzeugs und mit dem angegebenen Vorschub "H" berechnet wurde.

Diese Kontur kann mit dem einprogrammierten Profil zusammenfallen, oder sie ist die nächstfolgende, wenn es Zonen gibt, die mit dem ausgewählten Werkzeug nicht zugänglich sind.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·79·

Festzyklen (modell ·T·)

1.

• Sobald erst einmal der Durchlauf zur Fertigstellung beendet wurde, fährt das Werkzeug zu dem Punkt zurück, wo der Aufruf des Zykluses erfolgte.

Optimierung der Bearbeitung

Wenn man nur das gewünschte Profil definiert, geht die CNC davon aus, dass der

Werkstückrohling zylindrisch ist, und die Bearbeitung erfolgt so, wie es auf der linken Seite angezeigt wird.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·80·

Wenn man die Rohlingskontur des Werkstücks kennt, ist es ratsam, beide Profile zu definieren: Die Kontur des Werkstückrohlings und die gewünschte endgültige Kontur. Die

Bearbeitung ist schneller, denn es wird nur Material, das von beiden Konturen begrenzt wird, abgetragen.

Syntax zur Programmierung von Konturen

Bei der Festlegung der Kontur ist es nicht notwendig, den Anfangspunkt einzuprogrammieren, denn dieser wird bereits mit Hilfe der Parameter X und Z bei der

Festlegung des Festzykluses spezifiziert.

Wenn 2 Profile festgelegt werden, muss man zuerst die endgültige Kontur und danach die

Rohlingskontur des Werkstücks festlegen.

Der erste Satz der Festlegung des Profils und letzte Satz (wo das Profil oder die Profile enden) müssen über eine Satzkennungsnummer verfügen. Diese Nummern bei den

Kennungen sind diejenigen, die dem Festzyklus den Beginn und das Ende der geometrischen Beschreibung des Profils angeben.

Die Syntax der Programmierung der Kontur muss folgende Normen einhalten:

• Man kann mit Hilfe von absoluten und inkrementalen Koordinatenwerten programmieren, und diese bestehen aus einfachen geometrischen Elementen wie zum

Beispiel Geraden, Bögen, Abrundungen und Abfasungen, bei deren Programmierung die festgelegte Syntax dafür eingehalten wird.

Festzyklen (modell ·T·)

• Die Funktion G00 weist darauf hin, dass die Festlegung der endgültigen Kontur beendet ist und dass im besagten Satz die Festlegung der Rohlingskontur des Werkstücks beginnt.

• Programmieren der Funktionen G01, G02 oder G03 in dem folgenden Satz, denn die

Funktion G00 ist modal und dieser Modus, wo die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung anzeigt, wird vermieden.

• Bei der Beschreibung der Kontur ist es nicht erlaubt Spiegelbilder, Änderungen des

Maßstabs, Drehungen des Koordinatensystems oder Nullpunktverschiebungen einzuprogrammieren.

• Es ist auch nicht gestattet, die Sätze in höheren Programmiersprache wie zum Beispiel mit Sprüngen, Aufrufen von Subroutinen oder mit Parameterprogrammierung zu programmieren.

• Man kann andere Festzyklen nicht programmieren.

Für die Definition der Kontur kann man folgenden Funktionen verwenden:

G53

G70

G71

G90

G91

G30

G01

G02

G03

G06

G08

G09

G36

G39

Lineare Interpolation

Kreisinterpolation nach rechts

Kreisinterpolation nach links

Mittelpunkt des Umfangs in absoluten Koordinaten

Tangentialer Kreis bezüglich vorhergehender Fahrbahn

Kreis mittels drei Punkten

Eckenverrundung

Kantenanfasend

Programmierung bezüglich des Maschinennullpunkts

Programmierung in Zoll

Programmierung in Millimeter

Absolute Programmierung

Inkrementale Programmierung

Vorwahl vom polaren Nullpunkt

Es ist gestattet, folgende Funktionen zu programmieren, obwohl diese vom Zyklus ignoriert werden.

G05

G07

G50

Betriebsart “runde Ecken”

Betriebsart “scharfe Ecken”

Gesteuerte Betriebsart "runde Ecken"

Funktionen F, S, T, D oder M

1.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·81·

1.

Festzyklen (modell ·T·)

1.14

G160. Bohren / Gewindeschneiden mit Gewindebohrer an der

Stirnseite.

Um diesen Zyklus auszuführen, muss die Maschine über ein angetriebenes Werkzeug verfügen. Während des Bohrens oder des Gewindeschneidens, stoppt die Spindel und das

Werkzeug dreht sich, dadurch ist es möglich, die Bearbeitung an jedem Teil des Werkstücks durchzuführen.

Die Ausführung des einen oder anderen Arbeitsganges hängt vom verwendeten

Programmformat ab. Wenn der Parameter als "B=0" definiert wird, bedeutet dies

Gewindeschneiden und wenn man "B>0" festlegt, steht dies für das Bohren.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·82·

Programmierformat in kartesichen Koordinaten:

Bohren G160 X Z I B Q A J D K H C S R N

Gewindeschneiden mit GewindebohrerG160 X Z I B0 Q A J D S R N

X±5.5

Z±5.5

I±5.5

B5.5

Q±5.5

A±5.5

Definiert den Koordinatenwert auf der X-Achse, wo der Zyklus durchgeführt werden soll. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Definiert den Koordinatenwert auf der Z-Achse, wo der Zyklus durchgeführt werden soll. Es wird in absoluten Koordinaten programmiert.

Definition der Bearbeitungstiefe und Anfangspunkt-Referenz (X,Z) Der Zyklus wählt die Bearbeitungs-Richrtung gemäß den ursprünglichen Position des

Werkzeugs und der Ausgangspunkt der Bearbeitung. Wenn beide

übereinstimmen, wird der Parameter mit positiven Wert, entlang der Z-Achse, bei

Bohrung oder Gewinde auf negativer Richtung erhalten, und mit negativen Wert bei Gewinde oder Bohrung entgegen der Richtung erhalten.

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Definiert den Typ der Bearbeitung, die durchgeführt werden soll.

Wenn man B=0 programmiert, erfolgt das Gewindeschneiden mit

Gewindebohrer.

Wenn man B>0 programmiert, wird axial gebohrt, und der Wert B gibt den

Bohrschritt an.

Definiert die Winkelstellung in Grad, in der man die Spindel positionieren muss, um den Zyklus (zuerst die Bohrung oder das Gewindeschneiden, wenn es mehrere gibt) auszuführen.

Definiert den Teilungswinkel zwischen 2 aufeinander folgenden Arbeitsgängen.

Man programmiert in Grad, positiv entgegen dem Uhrzeigersinn.

Festzyklen (modell ·T·)

J4

D5.5

K5

H5.5

C5.5

S±5.5

R5.5

N

Definiert die Anzahl der Bohrungen oder Gewindeschneidarbeitsgänge mit

Gewindebohrer, die man durchführen will, einschließlich der ersten

Arbeitsoperation.

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Definiert den Sicherheitsabstand gemäß Z-Achse und zeigt an, bei welcher

Entfernung vom Anfangspunkt (Z, X) sich das Werkzeug bei der

Annäherungsbewegung positioniert. Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Definiert die Wartezeit in Hundertstelsekunden auf dem Grund der Bohrung, bis der Rücklauf beginnt. Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Der Arbeitsgang Gewindeschneiden mit Gewindebohrer berücksichtigt diesen

Parameter nicht, weshalb es nicht notwendig ist, diesen zu programmieren.

Wenn man ihn programmiert, ignoriert der Zyklus ihn.

Definiert die Entfernung auf der Z-Achse, auf die das Werkzeug im Schnellgang

(G00) nach jedem Bohren zurückfährt. Ohne Programmierung oder bei

Programmierung des Werts 0 wird es bis zum Zustellpunkt zurückfahren.

Der Arbeitsgang Gewindeschneiden mit Gewindebohrer berücksichtigt diesen

Parameter nicht, weshalb es nicht notwendig ist, diesen zu programmieren.

Wenn man ihn programmiert, ignoriert der Zyklus ihn.

Definiert, bis zu welcher Entfernung auf der Z-Achse vom vorherigen

Bohrarbeitsgang das Verfahren im Schnellgang (G00) in der Annäherungsphase an das Werkstück erfolgt, um einen neuen Bohrarbeitsgang durchzuführen.

Ohne Programmierung wird den Wert 1 mm genommen.

Der Arbeitsgang Gewindeschneiden mit Gewindebohrer berücksichtigt diesen

Parameter nicht, weshalb es nicht notwendig ist, diesen zu programmieren.

Wenn man ihn programmiert, ignoriert der Zyklus ihn.

Drehzahl (Wert) in Umdrehungen / Minute, und Drehrichtung (Vorzeichen) des

Maschinenwerkzeugs.

Wenn man ihn nicht einprogrammiert, startet das Maschinenwerkzeug nicht.

Im Bohrzyklus wird der Faktor angegeben, der den Bohrdurchgang "B" verringert.

Wird er nicht oder mit dem Wert 0 programmiert, wird Wert 1 genommen.

Bei R=1, alle Bohrarbeitsgänge sind gleich und entsprechen dem einprogrammierten Wert "B". Ist er nicht 1, ist der erste Bohrdurchgang "B", der zweite "R B", der dritte "R (RB)" und so weiter, das heißt, ab dem zweiten

Durchgang ist der neue das Produkt des Faktors R mal des vorigen Durchgangs.

Im Gewindeschneidzyklus den gewünschten Gewindeschneidtyp definieren; mit

"R0" wird ein Gewindeschneiden mit Kompensator ausgeführt und mit "R1" ein interpoliertes Gewindeschneiden. Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen, Gewindeschneiden mit Kompensator.

Um das starre Gewindeschneiden auszuführen, ist es notwendig, dass die

Spindel für die Arbeit in einer geschlossenen Schleife vorbereitet ist; das heißt, dass ein System mit Motor-Servoantrieb und ein Encoder für die Spindel vorhanden ist.

Nummer der Spindel, die dem Maschinenwerkzeug entspricht. N1 für die Spindel

S1, N2 für die Spindel S2 und so weiter.

Bohren. Grundlegende Funktionsweise

1

Schnellverstellung bis zum Näherungspunkt, der sich in einem Sicherheitsabstand "D" von der Bohrungsstelle befindet.

2

Die CNC startet das Maschinenwerkzeug mit der Drehzahl (U/min) und der

Drehrichtung, die im Parameter "S" vorgegeben wurden.

3

Orientiert den Spindelstock in die angegebene Winkelposition "Q". Wenn der

Spindelstock in Betrieb hält ihn die CNC an.

1.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·83·

1.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·84·

Festzyklen (modell ·T·)

4

Erste Bohreindringung in Arbeitsvorschub. Verfahren im Arbeitsvorlauf auf der

Längsachse, bis die inkrementale Tiefe, die unter "D + B" einprogrammiert wurde, erreicht wird.

5

Bohrschleife. Die folgenden Arbeitsschritte werden wiederholt, bis zum Koordinatenwert für die einprogrammierte Tiefe unter "I".

Rücklauf im Schnellgang (G00), die angegebene Materialmenge (H) oder bis

Annäherungspunkt. Schnelle Annäherung (G00) bis auf eine Entfernung "C" des vorherigen Bohrarbeitsganges. Neuer Bohrarbeitsgang im Arbeitsvorlauf (G01), bis zur folgenden inkrementalen Vertiefung gemäß den Parametern "B" und "R".

6

Wartezeit "K" in Hundertstelsekunden auf dem Grund der Bohrung, wenn diese einprogrammiert wurde.

7

Rücklauf im Eilgang (G00) bis zum Zustellpunkt.

8

Als Funktion des Wertes für den Parameter "J" (Anzahl der Bohrungen) wird die Spindel in eine neue Position (Winkelinkrement "A") verfahren, und die unter Punkten 4, 5, 6 und

7 angegebenen Bewegungen werden wiederholt.

9

Angetriebenes Werkzeug wird angehalten.

Gewindeschneiden mit Ausgleicher. Grundlegende Funktionsweise

1

Schnellverstellung bis zum Näherungspunkt, der sich in einem Sicherheitsabstand "D" von der Gewindebohrstelle befindet.

2

Die CNC startet das Maschinenwerkzeug mit der Drehzahl (U/min) und der

Drehrichtung, die im Parameter "S" vorgegeben wurden.

3

Orientiert den Spindelstock in die angegebene Winkelposition "Q". Wenn der

Spindelstock in Betrieb hält ihn die CNC an.

4

Gewindeschneiden mit Gewindebohrer. Verfahren im Arbeitsvorlauf auf der

Längsachse, bis die Tiefe, die unter "I" einprogrammiert wurde, erreicht wird. Man deaktiviert FRO, SSO, FEED-HOLD und der STOP.

5

Umkehr des Drehsinns des angetriebenen Werkzeugs.

6

Rücklauf in Arbeitsvorschub bis zum Näherungspunkt.

7

Als Funktion des Wertes für den Parameter "J" (Anzahl der Gewindeschneidarbeitsgänge mit Gewindebohrer,) wird die Spindel in eine neue Position (Winkelinkrement "A") verfahren, und die unter Punkten 4, 5, 6 und 7 angegebenen Bewegungen werden wiederholt.

8

Angetriebenes Werkzeug wird angehalten.

Interpoliertes Gewindeschneiden. Grundlegende Funktionsweise

1

Schnellverstellung bis zum Näherungspunkt, der sich in einem Sicherheitsabstand "D" von der Gewindeschneidstelle befindet.

2

Orientiert den Spindelstock in die angegebene Winkelposition "Q". Wenn der

Spindelstock in Betrieb hält ihn die CNC an.

3

Gewindeschneiden mit Gewindebohrer. Dieses erfolgt, indem das motorisierte

Werkzeug mit der Z-Achse interpoliert wird.

Vorschub F ist vor dem Zyklus zu programmieren und die Geschwindigkeit S ist in der

Definition des Zyklus implizit. Der Zyklus übernimmt die Funktionen G94 und G97. Das interpolierte Gewindeschneiden kann weder angehalten noch können die

Bearbeitungsbedingungen geändert werden. Es werden 100% der programmierten S und F ausgeführt.

4

Umkehr des Drehsinns des angetriebenen Werkzeugs.

5

Rücklauf in Arbeitsvorschub bis zum Näherungspunkt.

6

Als Funktion des Wertes für den Parameter "J" (Anzahl der Gewindeschneidarbeitsgänge mit Gewindebohrer,) wird die Spindel in eine neue Position (Winkelinkrement "A") verfahren, und die unter Punkten 4, 5, 6 und 7 angegebenen Bewegungen werden wiederholt.

7

Angetriebenes Werkzeug wird angehalten.

Festzyklen (modell ·T·)

Am Ende des Arbeitsablaufs hält der zweite Spindelstock an (M5).

Überlegungen zur Bearbeitung

• Die Bearbeitungsbedingungen (Vorschubgeschwindigkeit, Drehgeschwindigkeit des motorisierten Werkzeugs, usw.), müssen vor dem Aufruf des Zykluses einprogrammiert werden. Sobald erst einmal der Festzyklus beendet wurde, wird der Arbeitsablauf mit dem gleichen Vorschub F und den gleichen Funktionen G fortgesetzt, mit denen der

Zyklusaufruf möglich ist. Nur der Radiusausgleich des Werkzeugs wird abgeschaltet, wenn dieser aktiviert ist, und dann wird der Arbeitsablauf mit der Funktion G40 fortgesetzt.

• Wird bei der Ausführung des Zyklus in G95 gearbeitet und wurde zuvor nicht in G94 gearbeitet, zeigt die CNC den Fehler "1039 F wurde nicht in G94 programmiert" an.

• Handelt es sich um ein Gewindeschneiden (interpoliert oder mit Gewindebohrer), bleibt die allgemeine logische Ausgabe "TAPPING" während der Zyklusausführung aktiv.

1.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·85·

1.

Festzyklen (modell ·T·)

1.15

G161. Bohren / Gewindeschneiden mit Gewindebohrer an der zylindrischen Seite.

Um diesen Zyklus auszuführen, muss die Maschine über ein angetriebenes Werkzeug verfügen. Während des Bohrens oder des Gewindeschneidens, stoppt die Spindel und das

Werkzeug dreht sich, dadurch ist es möglich, die Bearbeitung an jedem Teil des Werkstücks durchzuführen.

Die Ausführung des einen oder anderen Arbeitsganges hängt vom verwendeten

Programmformat ab. Wenn der Parameter als "B=0" definiert wird, bedeutet dies

Gewindeschneiden und wenn man "B>0" festlegt, steht dies für das Bohren.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·86·

Programmierformat in kartesichen Koordinaten:

Bohren G161 X Z I B Q A J D K H C S R N

Gewindeschneiden mit GewindebohrerG161 X Z I B0 Q A J D S R N

X±5.5

Definiert den Koordinatenwert auf der X-Achse, wo der Zyklus durchgeführt werden soll. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Z±5.5

Definiert den Koordinatenwert auf der Z-Achse, wo der Zyklus durchgeführt werden soll. Es wird in absoluten Koordinaten programmiert.

I±5.5

B5.5

Q±5.5

A±5.5

Definition der Bearbeitungstiefe und Anfangspunkt-Referenz (X,Z) Der Zyklus wählt die Bearbeitungs-Richrtung gemäß den ursprünglichen Position des

Werkzeugs und der Ausgangspunkt der Bearbeitung. Wenn beide

übereinstimmen, wird der Parameter mit positiven Wert, entlang der X-Achse, bei

Bohrung oder Gewinde auf negativer Richtung erhalten, und mit negativen Wert bei Gewinde oder Bohrung entgegen der Richtung erhalten.

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Definiert den Typ der Bearbeitung, die durchgeführt werden soll.

Wenn man B=0 programmiert, erfolgt das Gewindeschneiden mit

Gewindebohrer.

Wenn man B>0 programmiert, wird gebohrt, und der Wert B gibt den Bohrschritt in Radien an.

Definiert die Winkelstellung in Grad, in der man die Spindel positionieren muss, um den Zyklus (zuerst die Bohrung oder das Gewindeschneiden, wenn es mehrere gibt) auszuführen.

Definiert den Teilungswinkel zwischen 2 aufeinander folgenden Arbeitsgängen.

Man programmiert in Grad, positiv entgegen dem Uhrzeigersinn.

Festzyklen (modell ·T·)

J4

D5.5

K5

H5.5

C5.5

S±5.5

R5.5

N

Definiert die Anzahl der Bohrungen oder Gewindeschneidarbeitsgänge mit

Gewindebohrer, die man durchführen will, einschließlich der ersten

Arbeitsoperation.

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Definiert in Radien den Sicherheitsabstand auf der X-Achse und zeigt an, in welcher Entfernung vom Anfangspunkt (Z, X) das Werkzeug sich bei der

Annäherungsbewegung positioniert. Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Definiert die Wartezeit in Hundertstelsekunden auf dem Grund der Bohrung, bis der Rücklauf beginnt. Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Der Arbeitsgang Gewindeschneiden mit Gewindebohrer berücksichtigt diesen

Parameter nicht, weshalb es nicht notwendig ist, diesen zu programmieren.

Wenn man ihn programmiert, ignoriert der Zyklus ihn.

Definiert in Radien die Entfernung auf der X-Achse, die im Schnellgang (G00) nach jedem Bohren zurückgefahren wird, Ohne Programmierung oder bei

Programmierung des Werts 0 wird es bis zum Zustellpunkt zurückfahren.

Der Arbeitsgang Gewindeschneiden mit Gewindebohrer berücksichtigt diesen

Parameter nicht, weshalb es nicht notwendig ist, diesen zu programmieren.

Wenn man ihn programmiert, ignoriert der Zyklus ihn.

Definiert in Radien, bis zu welcher Entfernung vom vorherigen Bohrarbeitsgang im Schnellgang (G00) in der Annäherungsphase an das Werkstück das

Verfahren auf der X-Achse erfolgt, um einen neuen Bohrarbeitsgang durchzuführen. Ohne Programmierung wird den Wert 1 mm genommen.

Der Arbeitsgang Gewindeschneiden mit Gewindebohrer berücksichtigt diesen

Parameter nicht, weshalb es nicht notwendig ist, diesen zu programmieren.

Wenn man ihn programmiert, ignoriert der Zyklus ihn.

Drehzahl (Wert) in Umdrehungen / Minute, und Drehrichtung (Vorzeichen) des

Maschinenwerkzeugs.

Wenn man ihn nicht einprogrammiert, startet das Maschinenwerkzeug nicht.

Im Bohrzyklus wird der Faktor angegeben, der den Bohrdurchgang "B" verringert.

Wird er nicht oder mit dem Wert 0 programmiert, wird Wert 1 genommen.

Bei R=1, alle Bohrarbeitsgänge sind gleich und entsprechen dem einprogrammierten Wert "B". Ist er nicht 1, ist der erste Bohrdurchgang "B", der zweite "R B", der dritte "R (RB)" und so weiter, das heißt, ab dem zweiten

Durchgang ist der neue das Produkt des Faktors R mal des vorigen Durchgangs.

Im Gewindeschneidzyklus den gewünschten Gewindeschneidtyp definieren; mit

"R0" wird ein Gewindeschneiden mit Kompensator ausgeführt und mit "R1" ein interpoliertes Gewindeschneiden. Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen, Gewindeschneiden mit Kompensator.

Um das starre Gewindeschneiden auszuführen, ist es notwendig, dass die

Spindel für die Arbeit in einer geschlossenen Schleife vorbereitet ist; das heißt, dass ein System mit Motor-Servoantrieb und ein Encoder für die Spindel vorhanden ist.

Nummer der Spindel, die dem Maschinenwerkzeug entspricht. N1 für die Spindel

S1, N2 für die Spindel S2 und so weiter.

Bohren. Grundlegende Funktionsweise

1

Schnellverstellung bis zum Näherungspunkt, der sich in einem Sicherheitsabstand "D" von der Bohrungsstelle befindet.

2

Die CNC startet das Maschinenwerkzeug mit der Drehzahl (U/min) und der

Drehrichtung, die im Parameter "S" vorgegeben wurden.

3

Orientiert den Spindelstock in die angegebene Winkelposition "Q". Wenn der

Spindelstock in Betrieb hält ihn die CNC an.

1.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·87·

1.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·88·

Festzyklen (modell ·T·)

4

Erste Bohreindringung in Arbeitsvorschub. Verfahren im Arbeitsvorlauf auf der X-Achse, bis die inkrementale Tiefe, die unter "D + B" einprogrammiert wurde, erreicht wird.

5

Bohrschleife. Die folgenden Arbeitsschritte werden wiederholt, bis zum Koordinatenwert für die einprogrammierte Tiefe unter "I".

Rücklauf im Schnellgang (G00), die angegebene Materialmenge (H) oder bis

Annäherungspunkt. Schnelle Annäherung (G00) bis auf eine Entfernung "C" des vorherigen Bohrarbeitsganges. Neuer Bohrarbeitsgang im Arbeitsvorlauf (G01), bis zur folgenden inkrementalen Vertiefung gemäß den Parametern "B" und "R".

6

Wartezeit "K" in Hundertstelsekunden auf dem Grund der Bohrung, wenn diese einprogrammiert wurde.

7

Rücklauf im Eilgang (G00) bis zum Zustellpunkt.

8

Als Funktion des Wertes für den Parameter "J" (Anzahl der Bohrungen) wird die Spindel in eine neue Position (Winkelinkrement "A") verfahren, und die unter Punkten 4, 5, 6 und

7 angegebenen Bewegungen werden wiederholt.

9

Angetriebenes Werkzeug wird angehalten.

G e w i n d e s c h n e i d e n m i t A u s g l e i c h e r . G r u n d l e g e n d e

Funktionsweise

1

Schnellverstellung bis zum Näherungspunkt, der sich in einem Sicherheitsabstand "D" von der Bohrungsstelle befindet.

2

Die CNC startet das Maschinenwerkzeug mit der Drehzahl (U/min) und der

Drehrichtung, die im Parameter "S" vorgegeben wurden.

3

Orientiert den Spindelstock in die angegebene Winkelposition "Q". Wenn der

Spindelstock in Betrieb hält ihn die CNC an.

4

Gewindeschneiden mit Gewindebohrer. Verfahren im Arbeitsvorlauf auf der X-Achse, bis die Tiefe, die unter "I" einprogrammiert wurde, erreicht wird.

5

Umkehr des Drehsinns des angetriebenen Werkzeugs.

6

Rücklauf in Arbeitsvorschub bis zum Näherungspunkt.

7

Als Funktion des Wertes für den Parameter "J" (Anzahl der Gewindeschneidarbeitsgänge mit Gewindebohrer,) wird die Spindel in eine neue Position (Winkelinkrement "A") verfahren, und die unter Punkten 4, 5, 6 und 7 angegebenen Bewegungen werden wiederholt.

8

Angetriebenes Werkzeug wird angehalten.

I n t e r p o l i e r t e s G e w i n d e s c h n e i d e n . G r u n d l e g e n d e

Funktionsweise

1

Schnellverstellung bis zum Näherungspunkt, der sich in einem Sicherheitsabstand "D" von der Gewindeschneidstelle befindet.

2

Orientiert den Spindelstock in die angegebene Winkelposition "Q". Wenn der

Spindelstock in Betrieb hält ihn die CNC an.

3

Gewindeschneiden mit Gewindebohrer. Dieses erfolgt, indem das motorisierte

Werkzeug mit der X-Achse interpoliert wird.

Vorschub F ist vor dem Zyklus zu programmieren und die Geschwindigkeit S ist in der

Definition des Zyklus implizit. Der Zyklus übernimmt die Funktionen G94 und G97.

Das interpolierte Gewindeschneiden kann weder angehalten noch können die

Bearbeitungsbedingungen geändert werden. Es werden 100% der programmierten S und F ausgeführt.

4

Umkehr des Drehsinns des angetriebenen Werkzeugs.

5

Rücklauf in Arbeitsvorschub bis zum Näherungspunkt.

6

Als Funktion des Wertes für den Parameter "J" (Anzahl der Gewindeschneidarbeitsgänge mit Gewindebohrer,) wird die Spindel in eine neue Position (Winkelinkrement "A") verfahren, und die unter Punkten 4, 5, 6 und 7 angegebenen Bewegungen werden wiederholt.

7

Angetriebenes Werkzeug wird angehalten.

Am Ende des Arbeitsablaufs hält der zweite Spindelstock an (M5).

Festzyklen (modell ·T·)

Überlegungen zur Bearbeitung

• Die Bearbeitungsbedingungen (Vorschubgeschwindigkeit, Drehgeschwindigkeit des motorisierten Werkzeugs, usw.), müssen vor dem Aufruf des Zykluses einprogrammiert werden. Sobald erst einmal der Festzyklus beendet wurde, wird der Arbeitsablauf mit dem gleichen Vorschub F und den gleichen Funktionen G fortgesetzt, mit denen der

Zyklusaufruf möglich ist. Nur der Radiusausgleich des Werkzeugs wird abgeschaltet, wenn dieser aktiviert ist, und dann wird der Arbeitsablauf mit der Funktion G40 fortgesetzt.

• Wird bei der Ausführung des Zyklus in G95 gearbeitet und wurde zuvor nicht in G94 gearbeitet, zeigt die CNC den Fehler "1039 F wurde nicht in G94 programmiert" an.

• Handelt es sich um ein Gewindeschneiden (interpoliert oder mit Gewindebohrer), bleibt die allgemeine logische Ausgabe "TQAPPING" (M5517) während der Zyklusausführung aktiv.

1.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·89·

1.

Festzyklen (modell ·T·)

1.16

G162. Festzyklus zur Keilnutenbearbeitung an der zylindrischen

Seite.

Um diesen Zyklus auszuführen, muss die Maschine über ein angetriebenes Werkzeug verfügen. Während der Nutenbearbeitung stoppt die Spindel und das Werkzeug dreht sich, dadurch ist es möglich, die Bearbeitung an jedem Teil des Werkstücks durchzuführen.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·90·

Programmierformat in kartesichen Koordinaten:

G162 X Z L I Q A J D F S N

X±5.5

Definiert den Koordinatenwert auf der X-Achse, wo der Zyklus durchgeführt werden soll. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Z±5.5

Definiert den Koordinatenwert auf der Z-Achse, wo der Zyklus durchgeführt werden soll. Es wird in absoluten Koordinaten programmiert.

L±5.5

I±5.5

Q±5.5

A±5.5

J 4

D5.5

F5.5

Definiert die Länge der Keilnut. Der Wert bezieht sich auf den Anfangspunkt (X,

Z), weshalb er einen positiven Wert hat, wenn man im negativen Sinne gemäß der Z-Achse bearbeitet, und negativen Wert wenn man in entgegengesetzten

Sinne bearbeitet. Bei dem Beispiel auf der Abbildung "L(+)"

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Definiert in Radien die Tiefe der Keilnut. Er bezieht sich auf den Anfangspunkt

(X, Z).

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Definiert die Winkelstellung in Grad, in der man die Spindel positionieren muss, um den Zyklus (zuerst die Bohrung oder das Gewindeschneiden, wenn es mehrere gibt) auszuführen.

Definiert den Teilungswinkel zwischen 2 aufeinander folgenden Arbeitsgängen.

Man programmiert in Grad, positiv entgegen dem Uhrzeigersinn.

Gibt die Anzahl der Keilnuten an, die gemacht werden sollen. Wenn man mit dem

Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende Fehlermeldung an.

Definiert in Radien den Sicherheitsabstand auf der X-Achse und zeigt an, in welcher Entfernung vom Anfangspunkt (Z, X) das Werkzeug sich bei der

Annäherungsbewegung positioniert. Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Legt den Bearbeitungsvorschub für die Bearbeitung von Nuten fest

Festzyklen (modell ·T·)

S±5.5

N

Drehzahl (Wert) in Umdrehungen / Minute, und Drehrichtung (Vorzeichen) des

Maschinenwerkzeugs.

Wenn man ihn nicht einprogrammiert, startet das Maschinenwerkzeug nicht.

Nummer der Spindel, die dem Maschinenwerkzeug entspricht. N1 für die Spindel

S1, N2 für die Spindel S2 und so weiter.

Grundlegende Funktionsweise

1

Schnellverstellung bis zum Näherungspunkt, der sich in einem Sicherheitsabstand "D" von der Gewindeschneidstelle befindet.

2

Die CNC startet das Maschinenwerkzeug mit der Drehzahl (U/min) und der

Drehrichtung, die im Parameter "S" vorgegeben wurden.

3

Orientiert den Spindelstock in die angegebene Winkelposition "Q". Wenn der

Spindelstock in Betrieb hält ihn die CNC an.

4

Nutenbearbeitung mit folgenden Arbeitsschritten:

1.

Eindringen mit dem Vorschub, der beim Aufruf des Zykluses gewählt ist.

Die Bearbeitung der Keilnuten durch Bewegungen auf der Z-Achse mit der einprogrammierten Vorschubgeschwindigkeit "F".

Eilrücklauf bis zur Referenzposition.

Rücklauf im Schnellgang zum Anfangspunkt.

5

Als Funktion des Wertes für den Parameter "J" (Anzahl der Keilnuten) wird die Spindel in eine neue Position (Winkelinkrement "A") verfahren, und die unter Punkt 4 angegebenen Bewegungen werden wiederholt.

6

Angetriebenes Werkzeug wird angehalten.

Überlegungen zur Bearbeitung

• Die Bearbeitungsbedingungen (Vorschubgeschwindigkeit, Drehgeschwindigkeit des motorisierten Werkzeugs, usw.), müssen vor dem Aufruf des Zykluses einprogrammiert werden. Sobald erst einmal der Festzyklus beendet wurde, wird der Arbeitsablauf mit dem gleichen Vorschub F und den gleichen Funktionen G fortgesetzt, mit denen der

Zyklusaufruf möglich ist. Nur der Radiusausgleich des Werkzeugs wird abgeschaltet, wenn dieser aktiviert ist, und dann wird der Arbeitsablauf mit der Funktion G40 fortgesetzt.

• Wird bei der Ausführung des Zyklus in G95 gearbeitet und wurde zuvor nicht in G94 gearbeitet, zeigt die CNC den Fehler "1039 F wurde nicht in G94 programmiert" an.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·91·

1.

Festzyklen (modell ·T·)

1.17

G163. Festzyklus zur Keilnut an Plandrehseite.

Um diesen Zyklus auszuführen, muss die Maschine über ein angetriebenes Werkzeug verfügen. Während der Nutenbearbeitung stoppt die Spindel und das Werkzeug dreht sich, dadurch ist es möglich, die Bearbeitung an jedem Teil des Werkstücks durchzuführen.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·92·

Programmierformat in kartesichen Koordinaten:

G163 X Z L I Q A J D F S N

X±5.5

Z±5.5

L±5.5

I±5.5

Q±5.5

A±5.5

J 4

D5.5

F5.5

Definiert den Koordinatenwert auf der X-Achse, wo der Zyklus durchgeführt werden soll. Man programmiert in absoluten Koordinatenwerten und gemäß den aktiven Maßeinheiten, Radien oder Durchmesser.

Definiert den Koordinatenwert auf der Z-Achse, wo der Zyklus durchgeführt werden soll. Es wird in absoluten Koordinaten programmiert.

Definiert in Radien die Länge der Keilnut. Der Wert bezieht sich auf den

Anfangspunkt (X, Z), weshalb er einen positiven Wert hat, wenn man im negativen Sinne gemäß der X-Achse bearbeitet, und negativen Wert wenn man in entgegengesetzten Sinne bearbeitet. Bei dem Beispiel auf der Abbildung "L(+)"

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Definiert die Tiefe der Keilnut. Er bezieht sich auf den Anfangspunkt (X, Z).

Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende

Fehlermeldung an.

Definiert die Winkelstellung in Grad, in der man die Spindel positionieren muss, um den Zyklus (zuerst die Bohrung oder das Gewindeschneiden, wenn es mehrere gibt) auszuführen.

Definiert den Teilungswinkel zwischen 2 aufeinander folgenden Arbeitsgängen.

Man programmiert in Grad, positiv entgegen dem Uhrzeigersinn.

Gibt die Anzahl der Keilnuten an, die gemacht werden sollen. Wenn man mit dem

Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende Fehlermeldung an.

Definiert den Sicherheitsabstand gemäß Z-Achse und zeigt an, bei welcher

Entfernung vom Anfangspunkt (Z, X) sich das Werkzeug bei der

Annäherungsbewegung positioniert. Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

Legt den Bearbeitungsvorschub für die Bearbeitung von Nuten fest.

Festzyklen (modell ·T·)

S±5.5

N

Drehzahl (Wert) in Umdrehungen / Minute, und Drehrichtung (Vorzeichen) des

Maschinenwerkzeugs.

Wenn man ihn nicht einprogrammiert, startet das Maschinenwerkzeug nicht.

Nummer der Spindel, die dem Maschinenwerkzeug entspricht. N1 für die Spindel

S1, N2 für die Spindel S2 und so weiter.

Grundlegende Funktionsweise

1

Schnellverstellung bis zum Näherungspunkt, der sich in einem Sicherheitsabstand "D" von der Bohrungsstelle befindet.

2

Die CNC startet das Maschinenwerkzeug mit der Drehzahl (U/min) und der

Drehrichtung, die im Parameter "S" vorgegeben wurden.

3

Orientiert den Spindelstock in die angegebene Winkelposition "Q". Wenn der

Spindelstock in Betrieb hält ihn die CNC an.

4

Nutenbearbeitung mit folgenden Arbeitsschritten:

1.

Eindringen mit dem Vorschub, der beim Aufruf des Zykluses gewählt ist.

Die Bearbeitung der Nuten durch Bewegungen auf der X-Achse mit der einprogrammierten Vorschubgeschwindigkeit "F".

Eilrücklauf bis zur Referenzposition

Rücklauf im Schnellgang zum Anfangspunkt

5

Als Funktion des Wertes für den Parameter "J" (Anzahl der Keilnuten) wird die Spindel in eine neue Position (Winkelinkrement "A") verfahren, und die unter Punkt 4 angegebenen Bewegungen werden wiederholt.

6

Angetriebenes Werkzeug wird angehalten

Überlegungen zur Bearbeitung

• Die Bearbeitungsbedingungen (Vorschubgeschwindigkeit, Drehgeschwindigkeit des motorisierten Werkzeugs, usw.), müssen vor dem Aufruf des Zykluses einprogrammiert werden. Sobald erst einmal der Festzyklus beendet wurde, wird der Arbeitsablauf mit dem gleichen Vorschub F und den gleichen Funktionen G fortgesetzt, mit denen der

Zyklusaufruf möglich ist. Nur der Radiusausgleich des Werkzeugs wird abgeschaltet, wenn dieser aktiviert ist, und dann wird der Arbeitsablauf mit der Funktion G40 fortgesetzt.

• Wird bei der Ausführung des Zyklus in G95 gearbeitet und wurde zuvor nicht in G94 gearbeitet, zeigt die CNC den Fehler "1039 F wurde nicht in G94 programmiert" an.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·93·

1.

Festzyklen (modell ·T·)

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·94·

ARBEITSABLAUFEDITOR

2

Auf den Zykluseditor können Sie aus dem Modus EDISIMU zugreifen, direkt aus dem

Softkey-Menü oder indem Sie einen festen Zyklus im Werkstückprogramm auswählen und die Taste [RECALL] drücken. Bei der Anwahl eines Festzyklus, der Editor wird das

Definitionsfenster dieses Festzyklus angezeigt. Der Zykluseditor erlaubt, zusätzlich zur

Editierung der Zyklen, dass eine grafische Simulation des Zyklus ausgeführt wird, obwohl diese nicht in dem Werkstückprogramm enthalten ist.

A

D

B

C

A

Bereich für das Editieren und Simulation der festen Zyklen.

B

Modus Teach-in.

C

Softkey-Menü zur Auswahl der verschiedenen Zyklen, aktivieren Sie den Modus teach-in und konfigurieren Sie den Zykluseditor.

D

Softkey-Menü zur Zyklussimulation, indem der Editor ausgewählt wird.

Auswahl der Bearbeitungszyklen.

Die Bearbeitungszyklen, die im Editor integriert sind, lassen sich wie folgt gruppieren. Beim

Drücken eine dieser Tasten, zeigt der Editor den zuletzt benutzten Zyklus in dieser Gruppe an. Wenn die gleiche Softkey-Taste das zweite Mal gedrückt wurde, zeigt das Menü alle

Zyklen der Gruppe an.

Drehen.

Einfaches Drehen, Längsdrehen mit Abrundung des Scheitels, Einfaches

Plandrehen, Plandrehen mit Rundung des Scheitels, Scheitelabfasung,

Abfasungen zwischen Punkten, Abrundung des Scheitels und Abrundung zwischen Punkten.

Gewindeschneiden.

Längsgewindeschneiden, konisches Gewindeschneiden, Frontal-

Gewindeschneiden, Gewindenachbearbeitung, Gewindeschneiden mit n

Eingängen.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·95·

2.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·96·

Festzyklen (modell ·T·)

Nutenfräsen.

Einfaches Längsnutfräsen, frontales Nutenfräsen, geneigtes

Längsnutfräsen, frontales geneigtes Nutenfräsen, Abstechen.

Profile.

Punktedrehen, Profildrehen, Profil in der Ebene ZC und Profil in der Ebene

XC.

Bearbeitungen auf Z.

Bohren, Gewindeschneiden mit Gewindebohrer, Mehrfachbohrungen,

Mehrfach-Gewindebohren und Keilnuten.

Positionierungen.

Positionierung und Positionierung mit M-Funktionen.

Mehrfachbearbeitungen.

Punkte in Linie, Punkte im Bogen, Punkte im Rechteck, Punkte im Raster,

Random-Punkte (verschiedene durch den Benutzer definierte Punkte).

Aktivieren des Moduses Teach-in.

Die Softkey "+" zeigt gleichzeitig die Softkey-Taste an, die zur Aktivierung des Modus Teach-in dient, welcher erlaubt, dass die Achsen der Maschine manuell verschoben werden und dass die Daten des Zyklus in der realen

Position der Achsen eingegeben werden. Kapitel

"2.2 Modus Teach-in."

auf Seite 98.

Profileditor konfigurieren.

Die Softkey "+" zeigt gleichzeitig die Softkey-Taste an, die zur

Konfiguration einiger Optionen der Editorzyklen dient.

Greifen Sie auf die Stiftzyklen zu (falls verfügbar).

Die Softkey-Taste "+" zeigt gleichzeitig die Softkey an, die dazu dient, um auf die Antastzyklen des Fräsmodells zuzugreifen.

Zugang zu den Antastzyklen.

Die Softkey-Taste "+" zeigt gleichzeitig die Softkey an, die dazu dient, um auf die Antastzyklen des Drehmaschinenmodells zuzugreifen.

Greifen Sie auf die Antastzyklen des Fräsmodells zu (falls verfügbar).

Die Softkey-Taste "+" zeigt gleichzeitig die Softkey an, die dazu dient, auf die Antastzyklen der Fräse zuzugreifen. Diese Zyklen sind nur verfügbar, wenn die Software-Option "Kombinierte Maschine" aktiv ist.

Greifen Sie auf die Antastzyklen des Fräsmodells zu (falls verfügbar).

Die Softkey-Taste "+" zeigt gleichzeitig die Softkey an, die dazu dient, um auf die Zyklen des Messtasters des Fräsmodells zuzugreifen. Diese

Zyklen sind nur verfügbar, wenn die Software-Option "Kombinierte

Maschine" aktiv ist.

Festzyklen (modell ·T·)

2.1

Profileditor konfigurieren.

Die Softkey "+" zeigt gleichzeitig die Softkey-Taste an, die zur

Konfiguration einiger Optionen der Editorzyklen dient.

Programmierung der M-Funktionen für jeden Arbeitsschritt

Aktivieren der Programmierung der M-Funktionen bei den Festzyklen für die Ausführung vor den Operationen zur Bearbeitung. Dies gestattet, zum Beispiel, das Ausführen von

Subroutinen, die mit M-Funktionen in Verbindung stehen, bevor die verschiedenen

Arbeitsgänge ausgeführt werden.

Wenn diese Option aktiv ist, bietet der Editor, bei jedem Vorgang des Zyklus, die Option an, bei der bis zu 4 M-Funktionen editiert werden können.

Auf den Bildschirmen für die Zyklen muss man, um die M-Funktionen zu sehen und festzulegen, die Anzeige aktivieren; sonst sind die Daten nicht sichtbar.

A u s w ä h l e n d e r g r a p h i s c h e n D a r s t e l l u n g e n f ü r d i e

Vertikaldrehmaschine.

Aktivierung der Zyklen für das Vertikaldrehen.

Zykluseditor konfiguriert für die waagerechte Drehmaschine.

2.

Zykluseditor konfiguriert für die senkrechte Drehmaschine.

Die Konfiguration der Achsen auswählen.

Stellen Sie die Konfiguration der Achsen für den Zykluseditor ein. Die

Konfiguration der definierten Achsen ist nur gültig, um die

Zykluseditierung zu erleichtern, da die Daten angezeigt werden, die mit den Koordinaten zusammenhängen, gemäß den ausgewählten

Achskonfigurationen.

Den Festzyklen ist keinerlei Arbeitsebene zugeordnet, sie werden in der zu diesem Zeitpunkt aktiven Arbeitsebene ausgeführt.

Umkehr der Anfangs- und Endpunkte des Plangewindeschneidens.

Die Anfangs- und Endpunkte nicht umkehren.

Die Anfangs- und Endpunkte nicht umkehren.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·97·

2.

2.2

Festzyklen (modell ·T·)

Modus Teach-in.

Die Softkey "+" zeigt gleichzeitig die Softkey-Taste an, die zur Aktivierung des Modus Teach-in dient, welcher erlaubt, dass die Achsen der Maschine manuell verschoben werden und dass die Daten des Zyklus in der realen

Position der Achsen eingegeben werden. Die restlichen Zyklusdaten müssen manuell editiert werden.

Wenn dieser Modus aktiv ist, zeigt der Zykluseditor im unteren Teil ein Fenster an, mit den realen Positionen der Achsen, sowie die Bedingungen für die aktiven Bearbeitungen. Die

Informationen des Fensters ist nicht konfigurierbar und ist nicht für die Konfiguration im

Modus EDISIMU für den Modus teach-in geeignet.

Bei aktiver Betriebsart teach-in, die Koordinaten der Achsen können durch direkte Edition von der Tastatur aus verfolgt werden oder ihnen kann die Position zugeordnet werden, die die Maschinenachsen einnehmen. Beide Editionsweisen können unterschiedslos und selbst während der Definition eines gleichen Zykluses benutzt werden. Um der Position seiner Achse Angaben zuzuordnen, befolgen Sie die folgenden Schritte.

1

Wählen Sie eine der Angaben, anhand des Cursors, aus.

2

Achsen mit JOG-Tastatur, Steuerrädern oder MDI/MDA in die gewünschte Position verfahren.

3

Taste [RECALL] drücken. Der Editor gibt die Daten, die anhand des Cursors ausgewählt wurden, in die reale entsprechende Achsposition ein.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·98·

Festzyklen (modell ·T·)

2.3

Daten-, Profil und Symbolauswahl

Daten-Anwahl.

Um Daten einzugeben oder zu ändern, ist es notwendig, dass diese ausgewählt werden diese müssen dafür markiert sein.

Die Parameter für die Zyklen kann man mit Hilfe der Tasten [  ] [  ] [  ] [  ] für den direkten

Zugriff auswählen. Man kann auch die erste vorgegebene Größe aus jeder Gruppe wählen, indem man die Pfeiltasten für die Seite [nach oben] oder [nach unten] betätigt.

Die Tasten für den direkten Zugriff tragen den Namen des Parameters; [F] für die Vorschübe,

[T] für die Werkzeuge, usw. Jedes Mal, wenn die gleiche Taste betätigt wird, wird die folgende vorgegebene Größe vom gleichen Typ gewählt.

Dateneingabe.

In das entsprechende Fenster gehen, den gewünschten Wert eintippen und die Taste

[ENTER] drücken. Wenn die Taste [ENTER] nicht gedrückt wird, wird der neue Wert nicht

übernommen.

Ist der Teach-in-Betrieb angewählt, kann die derzeitige Position der Maschine einer Position zugeordnet werden. Sich im entsprechenden Fenster bewegen und Drücken der Taste

[RECALL].

Bei dem Parameter für die X-Achse übernimmt man den Koordinatenwert der ersten Achse des Kanals, für den der Modus Bearbeitung-Simulation aktiv ist. Bei den Parametern für die

Y-Achse den Koordinatenwert der zweiten Achse, und bei den Parametern der Z-Achse den

Koordinatenwert der dritten.

Zustandsänderung eines Symbols.

Auf das gewünschte Symbol gehen und die Leertaste drücken.

Auswahl - Definition eines Profils.

Zur Auswahl und Änderung eines Profils ist es notwendig das der entsprechende Wert dafür ausgewählt wird, und den Bearbeitungsfokus besitzt.

• Zur Auswahl eines vorhandenen Profils, drücken Sie die Taste [

] zum Aufklappen der definierten Profilliste und wählen Sie einen Namen oder schreiben Sie dessen Namen.

• Zur Definition eines neuen Profils schreiben Sie bitte den gewünschten Namen und drücken Sie die Taste [RECALL] damit Sie auf die Profilbearbeitung zugreifen können.

• Zur Änderung eines vorhandenen Profils wählen Sie die Liste aus oder schreiben Sie deren Namen und drücken Sie auf die Taste [RECALL] damit Sie auf die

Profilbearbeitung zugreifen können.

• Zur Löschung eines Profils, drücken Sie die Taste [  ] zum Aufklappen der definierten

Profilliste und wählen einen Namen aus. Drücken Sie die Taste [DEL], um diese zu löschen.

2.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·99·

2.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

2.4

i

Simulation eines einzelnen festen Zykluses

Festzyklen (modell ·T·)

Mit dem Editor für die festen Zyklen kann man den Zyklus simulieren, der gerade bearbeitet wird, ohne dass man das gesamte Werkstückprogramm simulieren muss. Während der

Simulation ist es gestattet, sich einen anderen festen Zyklus anzusehen und zu bearbeiten, und auch zum Programmeditor zurückzukehren.

Wenn der Zykluseditor zum automatischen Betriebsmodus gehört, ist es nicht gestattet, einen Zyklus zu simulieren.

Simulation eines Zyklus

Die Simulation des in der Bearbeitung befindlichen Zyklus beginnt nach dem Klicken auf dem

Bildschirmsymbol [START]. Die Simulation kann man mit Hilfe des Bildschirmsymbols

[STOP] unterbrechen oder mit Hilfe des Bildschirmsymbols [RESET] abbrechen.

START STOP RESET

Sobald die Simulation erst einmal begonnen hat, läuft diese weiter ab, bis der Zyklus beendet wird oder bis man auf das Bildschirmsymbol [RESET] klickt. Selbst wenn man während

Simulation den Zyklus ändert oder wieder in den Programmeditor geht, bleibt der vorherige

Zyklus für die Simulation gültig.

Simulationfenster des Zyklus

Das Fenster mit der graphischen Darstellung (der Simulation) wird aktiviert, wenn man auf das Bildschirmsymbol [START] klickt, und deaktiviert, wenn man auf das Bildschirmsymbol

[RESET] klickt. Dieses Fenster erscheint über der Hilfegrafik des Zyklus; mit Hilfe der

Tastenkombination [CTRL]+[G] kann man die Vollbildschirmanzeige (oder wieder verkleinern) wählen.

Im unteren Teil links des Fensters erscheinen der Name des Zyklus und des Kanals der

Simulation, welcher der Kanal für den Programmeditor ist, von dem man den Zykluseditor aufgerufen hat.

Konfiguration der graphischen Umgebung

Beim Aktivieren oder Auswählen des graphischen Fensters erscheinen im horizontalen

Menü der Schaltflächen die verfügbaren graphischen Optionen. Um mehr Informationen

über die graphischen Optionen zu bekommen, schlagen Sie im Betriebshandbuch im entsprechenden Kapitel über den Modus Bearbeitung - Simulation nach.

Einige graphischen Optionen kann man per Hand editieren. Der Bereich für die Bearbeitung wird nur im Vollbildschirmmodus über den Befehl [CTRL] +[G] angezeigt.

Die Grafik für die Simulation bleibt auf dem Bildschirm, bis man sie löscht; das heißt, wenn man die Simulation eines neuen Zyklus anfängt, wird die vorherige Grafik nicht gelöscht.

Optimaler Anzeigebereich für die Grafik

Den anzuzeigenden Bereich kann man vom Menü der Schaltflächen, das zum graphischen

Fenster der Simulation gehört, festlegen, oder man kann es auch der CNC überlassen, dass der optimale Bereich von Zeit zu Zeit berechnet wird.

Wenn das graphische Fenster sichtbar ist, wird mit der Tastenkombination [CTRL]+[D] die

Berechnung des optimalen Bereichs durchgeführt. Ab diesem Augenblick und bis man den

Zykluseditor verlässt, berechnet die CNC periodisch den optimalen Bereich für die Anzeige der Grafik. Sobald man aus der Grafik herausgeht, wird als neuer Anzeigebereich der letzte

Bereich übernommen, den man berechnet hat.

·100·

Festzyklen (modell ·T·)

Simulationsfenster und Bearbeitung der Daten

Wenn das graphische Fenster ausgewählt ist, kann man den Parameterbereich für den

Zyklus mit Hilfe der Tasten für den direkten Zugriff ändern. Wenn die Simulation des Zyklus im Vollbildschirmmodus erfolgt, kann man auch auf den Zykluseditor zugreifen, indem man die Taste [ESC] drückt. Um wieder zum graphischen Fenster zurückzukehren, benutzt man die Tastenkombination [CTRL]+[G] oder [SHIFT]+[G] oder [G].

Das horizontale Menü der Schaltflächen zeigt die Grafikoptionen, wenn das graphische

Fenster markiert ist, und sonst die des Zykluseditors.

Während der Bearbeitung der Daten wird die im Gange befindliche Simulation nicht gestoppt. Wenn Änderungen bei den Daten des Zyklus während Simulation gemacht werden, werden diese Änderungen bei der nächsten Simulation des Zyklus übernommen; das heißt, nach einem RESET der im Gange befindlichen Simulation, sobald diese erst einmal beendet ist oder nach dem Drücken von STOP und RESET, um diese abzubrechen.

Zusammenfassung der Tastaturkürzel für die Simulation eines

Zyklus.

[CTRL] + [F2] Im Datenfenster für die Parameter, wechselt man zwischen Parameter für die Zyklen und denen der Positionierung hin und her.

[CTRL]+[G] Anwahl des Fensters für die graphische Darstellung.

Verkleinerung oder Vergrößerung des graphischen Fensters.

Zeigt den Dialogbereich für die Daten der Grafik.

[CTRL]+[D]

[SHIFT]+[G]

[G]

[ESC]

Aktiviert die periodische Berechnung des optimalen Bereichs der Positionsanzeige.

Zeigt das graphische Fenster, wenn eine Simulation im Gange ist und wenn man sich im Fenster für die Parameterbearbeitung befindet.

Wenn die Grafik im Vollbildschirmmodus angezeigt wird, erscheint das Fenster für den

Zykluseditor.

2.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·101·

2.

Festzyklen (modell ·T·)

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·102·

FESTZYKLUSEDITOR.

ZYLINDERDREHZYKLUS UND

PLANDREHEN.

3

Beim Drücken der Softkey-Taste, zeigt der Editor den zuletzt verwendeten Zyklus an. Wenn die gleiche Softkey-Taste das zweite Mal gedrückt wurde, zeigt das Menü alle Zyklen der

Gruppe an.

• Einfaches Drehen

• Zylinderdrehzyklus mit Scheitelrundung

• Einfaches Plandrehen.

• Plandrehen mit Scheitelabrundung

• Abfasung des Scheitels.

• Abfasung zwischen Punkten.

• Abrundung des Scheitels.

• Abrundung zwischen Punkten.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·103·

3.

3.1

Festzyklen (modell ·T·)

Einfacher Zylinderdrehzyklus.

Der Zyklus gestattet die Durchführung von Außen- und Innenbearbeitungen.

Geometrische Parameter.

Innen- und Außenbearbeitung.

Außenbearbeitung.

Innenbearbeitung.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

Xi, Zi Koordinaten des Ausgangspunkts.

Xf, Zf Koordinaten des Endpunkts. Xf übernimmt voreingestellt den festgelegten

Xi-Wert.

Die Koordinaten der X-Achse, Radien oder Durchmessern, werden in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Wenn die zu bearbeitenden Oberfläche nicht völlig zylindrisch ist, analysiert die CNC die X-

Koordinatenwerte der Anfangs- und Endpunkte, und nimmt als X-Anfangspunkt den fernsten Koordinatenwert zum endgültigen Durchmesser.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Anfangspunkt (Xi, Zi) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·104·

Festzyklen (modell ·T·)

Enddurchmesser.

Enddurchmesser.

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Arbeitsmodus der Spindel; Drehgeschwindigkeit oder konstanter Schnitt.

Drehgeschwindigkeit.

Konstante Schneidgeschwindigkeit.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

• Wenn der Parameter

positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn

negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende

Bearbeitung erfolgt.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·105·

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·106·

Festzyklen (modell ·T·)

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

 x,

 z) den Wert 0.

Schlichtaufmasse.

 x,

 z Aufmaß für den Schlichtvorgang auf jeder Achse.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Festzyklen (modell ·T·)

3.1.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt (Xi, Zi), wobei auf den Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand (Dx, Dz) eingehalten wird.

4

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe durch, bis das Endprofil zusätzlich der Bearbeitungsaufmaße erreicht wird. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

Jeder Durchgang beim Schruppen wird, wie in der Abbildung ersichtlich, ausgeführt; es beginnt beim Punkt "1" und nach dem Durchlauf an den Punkten "2", "3" und "4" endet die Bearbeitung am Punkt "5".

3.

5

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u gw e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus führt einen einzigen Durchlauf durch, um die Bearbeitungsaufmaße zu eliminieren. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den

Schlichtvorgang durch.

6

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück.

7

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

Überlegungen.

• Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen

Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der

Annäherungsbewegung führt der Zyklus den Schlichtvorgang aus.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·107·

3.

Festzyklen (modell ·T·)

• Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang durch; nach dem Schlichtvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

• Wenn die zu bearbeitenden Oberfläche nicht völlig zylindrisch ist, analysiert die CNC die

X-Koordinatenwerte der Anfangs- und Endpunkte, und nimmt als X-Anfangspunkt den fernsten Koordinatenwert zum endgültigen Durchmesser.

• Der Arbeitsgang Grobbearbeitung erfolgt mit der G05, wobei der Radius der Abrundung für die Kanten mit Hilfe der Programmzeile #ROUNDPAR veränderlich ist. Wenn

#ROUNDPAR nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus standardmäßig den Radius der

Abrundung an, der in den Maschinenparametern definiert wurde.

• Der Arbeitsgang Fertigstellung erfolgt mit der Funktion G07.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·108·

Festzyklen (modell ·T·)

3.2

Langdrehzyklus mit Abrundung des Scheitels.

Der Zyklus gestattet die Durchführung von Außen- und Innenbearbeitungen.

3.

Geometrische Parameter.

Innen- und Außenbearbeitung.

Außenbearbeitung.

Innenbearbeitung.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

Xi, Zi Koordinaten des Ausgangspunkts.

Xf, Zf Koordinaten des Endpunkts. Xf übernimmt voreingestellt den festgelegten

Xi-Wert.

Die Koordinaten der X-Achse, Radien oder Durchmessern, werden in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Wenn die zu bearbeitenden Oberfläche nicht völlig zylindrisch ist, analysiert die CNC die X-

Koordinatenwerte der Anfangs- und Endpunkte, und nimmt als X-Anfangspunkt den fernsten Koordinatenwert zum endgültigen Durchmesser.

Eckentyp.

P1..P3

Art der Ecke, scharfe Kante an der Ecke, abgerundet oder abgefast.

Jeder der angegebenen Punkte verfügt über ein Symbol, um den Kantentyp zu definieren, scharfe Kanten an den Ecken, rund oder abgefast.

Ecke an einer scharfen Kante an einer Ecke.

Ecke mit Abrundung. Der Abrundungsradius muss definiert werden.

Ecke mit Abfasung. Die Abmessung der Abfasung muss definiert werden.

r c

Radius der Abrundung der Taschenecken.

Größe der Abfasung der Ecken der Tasche.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Anfangspunkt (Xi, Zi) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·109·

Festzyklen (modell ·T·)

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·110·

Enddurchmesser.

Enddurchmesser.

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Arbeitsmodus der Spindel; Drehgeschwindigkeit oder konstanter Schnitt.

Drehgeschwindigkeit.

Konstante Schneidgeschwindigkeit.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

• Wenn der Parameter

positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn

negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende

Bearbeitung erfolgt.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

 x,

 z) den Wert 0.

Schlichtaufmasse.

 x,

 z Aufmaß für den Schlichtvorgang auf jeder Achse.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·111·

3.

Festzyklen (modell ·T·)

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·112·

Festzyklen (modell ·T·)

3.2.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt (Xi, Zi), wobei auf den Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand (Dx, Dz) eingehalten wird.

4

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe durch, bis das Endprofil zusätzlich der Bearbeitungsaufmaße erreicht wird. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

Jeder Durchgang beim Schruppen wird, wie in der Abbildung ersichtlich, ausgeführt; es beginnt beim Punkt "1" und nach dem Durchlauf an den Punkten "2", "3" und "4" endet die Bearbeitung am Punkt "5".

3.

5

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u gw e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus führt einen einzigen Durchlauf durch, um die Bearbeitungsaufmaße zu eliminieren. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den

Schlichtvorgang durch.

6

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück.

7

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

Überlegungen.

• Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen

Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der

Annäherungsbewegung führt der Zyklus den Schlichtvorgang aus.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·113·

3.

Festzyklen (modell ·T·)

• Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang durch; nach dem Schlichtvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

• Wenn die zu bearbeitenden Oberfläche nicht völlig zylindrisch ist, analysiert die CNC die

X-Koordinatenwerte der Anfangs- und Endpunkte, und nimmt als X-Anfangspunkt den fernsten Koordinatenwert zum endgültigen Durchmesser.

• Der Arbeitsgang Grobbearbeitung erfolgt mit der G05, wobei der Radius der Abrundung für die Kanten mit Hilfe der Programmzeile #ROUNDPAR veränderlich ist. Wenn

#ROUNDPAR nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus standardmäßig den Radius der

Abrundung an, der in den Maschinenparametern definiert wurde.

• Der Arbeitsgang Fertigstellung erfolgt mit der Funktion G07.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·114·

Festzyklen (modell ·T·)

3.3

Einfacher Plandrehzyklus.

3.

Geometrische Parameter.

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

Xi, Zi Koordinaten des Ausgangspunkts.

Xf, Zf Koordinaten des Endpunkts. Xf übernimmt voreingestellt den festgelegten

Xi-Wert.

Die Koordinaten der X-Achse, Radien oder Durchmessern, werden in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Wenn die zu bearbeitenden Oberfläche nicht völlig zylindrisch ist, analysiert die CNC die X-

Koordinatenwerte der Anfangs- und Endpunkte, und nimmt als X-Anfangspunkt den fernsten Koordinatenwert zum endgültigen Durchmesser.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Anfangspunkt (Xi, Zi) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

Enddurchmesser.

Enddurchmesser.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·115·

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·116·

Festzyklen (modell ·T·)

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Arbeitsmodus der Spindel; Drehgeschwindigkeit oder konstanter Schnitt.

Drehgeschwindigkeit.

Konstante Schneidgeschwindigkeit.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

• Wenn der Parameter

positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn

negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende

Bearbeitung erfolgt.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Festzyklen (modell ·T·)

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

 x,

 z) den Wert 0.

Schlichtaufmasse.

 x,

 z Aufmaß für den Schlichtvorgang auf jeder Achse.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·117·

3.

Festzyklen (modell ·T·)

3.3.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt (Xi, Zi), wobei auf den Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand (Dx, Dz) eingehalten wird.

4

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe durch, bis das Endprofil zusätzlich der Bearbeitungsaufmaße erreicht wird. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

Jeder Durchgang beim Schruppen wird, wie in der Abbildung ersichtlich, ausgeführt; es beginnt beim Punkt "1" und nach dem Durchlauf an den Punkten "2", "3" und "4" endet die Bearbeitung am Punkt "5".

5

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w or d e n i s t , f ü hr t d ie C NC de n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus führt einen einzigen Durchlauf durch, um die Bearbeitungsaufmaße zu eliminieren. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den

Schlichtvorgang durch.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·118·

6

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück.

7

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

Festzyklen (modell ·T·)

Überlegungen.

• Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen

Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der

Annäherungsbewegung führt der Zyklus den Schlichtvorgang aus.

• Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang durch; nach dem Schlichtvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

• Wenn die zu bearbeitenden Oberfläche nicht völlig zylindrisch ist, analysiert die CNC die

X-Koordinatenwerte der Anfangs- und Endpunkte, und nimmt als X-Anfangspunkt den fernsten Koordinatenwert zum endgültigen Durchmesser.

3.

• Der Arbeitsgang Grobbearbeitung erfolgt mit der G05, wobei der Radius der Abrundung für die Kanten mit Hilfe der Programmzeile #ROUNDPAR veränderlich ist. Wenn

#ROUNDPAR nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus standardmäßig den Radius der

Abrundung an, der in den Maschinenparametern definiert wurde.

• Der Arbeitsgang Fertigstellung erfolgt mit der Funktion G07.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·119·

3.4

Festzyklen (modell ·T·)

Plandrehzyklus mit Abrundung des Scheitels.

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·120·

Geometrische Parameter.

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

Xi, Zi Koordinaten des Ausgangspunkts.

Xf, Zf Koordinaten des Endpunkts. Xf übernimmt voreingestellt den festgelegten

Xi-Wert.

Die Koordinaten der X-Achse, Radien oder Durchmessern, werden in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Wenn die zu bearbeitenden Oberfläche nicht völlig zylindrisch ist, analysiert die CNC die X-

Koordinatenwerte der Anfangs- und Endpunkte, und nimmt als X-Anfangspunkt den fernsten Koordinatenwert zum endgültigen Durchmesser.

Eckentyp.

P1..P3

Art der Ecke, scharfe Kante an der Ecke, abgerundet oder abgefast.

Jeder der angegebenen Punkte verfügt über ein Symbol, um den Kantentyp zu definieren, scharfe Kanten an den Ecken, rund oder abgefast.

Ecke an einer scharfen Kante an einer Ecke.

Ecke mit Abrundung. Der Abrundungsradius muss definiert werden.

Ecke mit Abfasung. Die Abmessung der Abfasung muss definiert werden.

r c

Radius der Abrundung der Taschenecken.

Größe der Abfasung der Ecken der Tasche.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Anfangspunkt (Xi, Zi) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

Festzyklen (modell ·T·)

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

3.

Enddurchmesser.

Enddurchmesser.

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Arbeitsmodus der Spindel; Drehgeschwindigkeit oder konstanter Schnitt.

Drehgeschwindigkeit.

Konstante Schneidgeschwindigkeit.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·121·

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·122·

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

• Wenn der Parameter

positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn

negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende

Bearbeitung erfolgt.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

 x,

 z) den Wert 0.

Schlichtaufmasse.

 x,

 z Aufmaß für den Schlichtvorgang auf jeder Achse.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Festzyklen (modell ·T·)

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·123·

3.

Festzyklen (modell ·T·)

3.4.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt (Xi, Zi), wobei auf den Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand (Dx, Dz) eingehalten wird.

4

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe durch, bis das Endprofil zusätzlich der Bearbeitungsaufmaße erreicht wird. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

Jeder Durchgang beim Schruppen wird, wie in der Abbildung ersichtlich, ausgeführt; es beginnt beim Punkt "1" und nach dem Durchlauf an den Punkten "2", "3" und "4" endet die Bearbeitung am Punkt "5".

5

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w or d e n i s t , f ü hr t d ie C NC de n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus führt einen einzigen Durchlauf durch, um die Bearbeitungsaufmaße zu eliminieren. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den

Schlichtvorgang durch.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·124·

6

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück.

7

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

Festzyklen (modell ·T·)

Überlegungen.

• Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen

Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der

Annäherungsbewegung führt der Zyklus den Schlichtvorgang aus.

• Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang durch; nach dem Schlichtvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

• Wenn die zu bearbeitenden Oberfläche nicht völlig zylindrisch ist, analysiert die CNC die

X-Koordinatenwerte der Anfangs- und Endpunkte, und nimmt als X-Anfangspunkt den fernsten Koordinatenwert zum endgültigen Durchmesser.

3.

• Der Arbeitsgang Grobbearbeitung erfolgt mit der G05, wobei der Radius der Abrundung für die Kanten mit Hilfe der Programmzeile #ROUNDPAR veränderlich ist. Wenn

#ROUNDPAR nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus standardmäßig den Radius der

Abrundung an, der in den Maschinenparametern definiert wurde.

• Der Arbeitsgang Fertigstellung erfolgt mit der Funktion G07.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·125·

3.

3.5

Festzyklen (modell ·T·)

Zyklus für das Abfasen des Scheitels

Der Zyklus gestattet die Durchführung von Außen- und Innenbearbeitungen.

Geometrische Parameter.

Innen- und Außenbearbeitung.

Außenbearbeitung.

Innenbearbeitung.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Form des Werkstücks vor der Kegelstrecke.

Konkave Anfangsecken

Konvexe Anfangsecken.

Form des Werkstücks nach der Kegelstrecke.

Konkave Endecken.

Konvexe Endecken.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·126·

Festzyklen (modell ·T·)

Quadrant der Arbeit.

Ausrichtung der zu bearbeitenden Ecke.

Koordinaten des Ausgangspunkts.

X, Z Theoretische Eckkoordinaten der Kegelstrecke.

Die Koordinate der X-Achse, Radien oder Durchmessern, wird in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand gibt die Position des Näherungspunktes in Bezug zu den theoretischen Ecken (X, Z) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

3.

Enddurchmesser.

Enddurchmesser.

Konuswinkel.

Kegelwinkel in Bezug auf die Abszissenachse.

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·127·

3.

Festzyklen (modell ·T·)

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Bearbeitungsrichtung.

Die Bearbeitung in Langdrehrichtung.

Die Bearbeitung in Plandrehrichtung.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·128·

Arbeitsmodus der Spindel; Drehgeschwindigkeit oder konstanter Schnitt.

Drehgeschwindigkeit.

Konstante Schneidgeschwindigkeit.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

Festzyklen (modell ·T·)

Maximaler Bearbeitungsschritt.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

• Wenn der Parameter

positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn

negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende

Bearbeitung erfolgt.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

 x,

 z) den Wert 0.

Schlichtaufmasse.

Der Zyklus gestattet die Definition eines einzigen Aufmaßes für das Schlichten, das in

Abhängigkeit der Funktion der Messerschneide angewendet wird, oder legt 2 Aufmaße fest, eins für jede Achse (X, Z).

Definieren sie das Aufmaß für das Schlichten in Abhängigkeit von der

Messerschneide. Das Aufmaß wird auf der Schnittlinie des Werkzeugs

(Schneide) gemessen.

Für das Schlichten definieren sie 2 Aufmaße, eins für jede Achse, unabhängig von der verwendeten Werkzeugart.

 x,

 z

Aufmaß für den Schlichtvorgang in Abhängigkeit von der Messerschneide.

Aufmaß für den Schlichtvorgang auf jeder Achse.

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·129·

3.

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·130·

Festzyklen (modell ·T·)

3.5.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf der theoretischen Ecke, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand (Dx, Dz) eingehalten wird.

4

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Langdreh- oder Plandrehdurchläufe durch

(gemäß der ausgewählten Option), bis zum Erreichen des Endprofils zusätzlich der

Bearbeitungsaufmaße durch. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten

Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

Jeder Durchgang beim Schruppen wird, wie in der Abbildung ersichtlich, ausgeführt; es beginnt beim Punkt "1" und nach dem Durchlauf an den Punkten "2", "3" und "4" endet die Bearbeitung am Punkt "5".

3.

5

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u gw e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus führt einen einzigen Durchlauf durch, um die Bearbeitungsaufmaße zu eliminieren. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den

Schlichtvorgang durch.

6

Wurde der Vorgang oder der Zyklus beendet, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (theoretische Ecke plus Sicherheitsabstand).

7

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·131·

3.

Festzyklen (modell ·T·)

Überlegungen.

• Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen

Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der

Annäherungsbewegung führt der Zyklus den Schlichtvorgang aus.

• Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang durch; nach dem Schlichtvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

• Der Arbeitsgang Grobbearbeitung erfolgt mit der G05, wobei der Radius der Abrundung für die Kanten mit Hilfe der Programmzeile #ROUNDPAR veränderlich ist. Wenn

#ROUNDPAR nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus standardmäßig den Radius der

Abrundung an, der in den Maschinenparametern definiert wurde.

• Der Arbeitsgang Fertigstellung erfolgt mit der Funktion G07.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·132·

Festzyklen (modell ·T·)

3.6

Abfasungszyklus zwischen Punkten.

Der Zyklus gestattet die Durchführung von Außen- und Innenbearbeitungen.

Geometrische Parameter.

Innen- und Außenbearbeitung.

Außenbearbeitung.

Innenbearbeitung.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Form des Werkstücks vor der Kegelstrecke.

Konkave Anfangsecken

Konvexe Anfangsecken.

Form des Werkstücks nach der Kegelstrecke.

Konkave Endecken.

Konvexe Endecken.

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·133·

3.

Quadrant der Arbeit.

Ausrichtung der zu bearbeitenden Ecke.

Festzyklen (modell ·T·)

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

Xi, Zi Koordinaten des Ausgangspunkts.

Xf, Zf Koordinaten des Endpunkts.

Die Koordinaten der X-Achse, Radien oder Durchmessern, werden in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand gibt die Position des Näherungspunktes in Bezug zu den theoretischen Ecken (X, Z) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·134·

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Festzyklen (modell ·T·)

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Bearbeitungsrichtung.

Die Bearbeitung in Langdrehrichtung.

Die Bearbeitung in Plandrehrichtung.

3.

Arbeitsmodus der Spindel; Drehgeschwindigkeit oder konstanter Schnitt.

Drehgeschwindigkeit.

Konstante Schneidgeschwindigkeit.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·135·

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·136·

Festzyklen (modell ·T·)

Maximaler Bearbeitungsschritt.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

• Wenn der Parameter

positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn

negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende

Bearbeitung erfolgt.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

 x,

 z) den Wert 0.

Schlichtaufmasse.

Der Zyklus gestattet die Definition eines einzigen Aufmaßes für das Schlichten, das in

Abhängigkeit der Funktion der Messerschneide angewendet wird, oder legt 2 Aufmaße fest, eins für jede Achse (X, Z).

Definieren sie das Aufmaß für das Schlichten in Abhängigkeit von der

Messerschneide. Das Aufmaß wird auf der Schnittlinie des Werkzeugs

(Schneide) gemessen.

Für das Schlichten definieren sie 2 Aufmaße, eins für jede Achse, unabhängig von der verwendeten Werkzeugart.

 x,

 z

Aufmaß für den Schlichtvorgang in Abhängigkeit von der Messerschneide.

Aufmaß für den Schlichtvorgang auf jeder Achse.

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·137·

3.

Festzyklen (modell ·T·)

3.6.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf der theoretischen Ecke, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand (Dx, Dz) eingehalten wird.

4

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Langdreh- oder Plandrehdurchläufe durch

(gemäß der ausgewählten Option), bis zum Erreichen des Endprofils zusätzlich der

Bearbeitungsaufmaße durch. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten

Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

Jeder Durchgang beim Schruppen wird, wie in der Abbildung ersichtlich, ausgeführt; es beginnt beim Punkt "1" und nach dem Durchlauf an den Punkten "2", "3" und "4" endet die Bearbeitung am Punkt "5".

5

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w or d e n i s t , f ü hr t d ie C NC de n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus führt einen einzigen Durchlauf durch, um die Bearbeitungsaufmaße zu eliminieren. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den

Schlichtvorgang durch.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·138·

6

Wurde der Vorgang oder der Zyklus beendet, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (theoretische Ecke plus Sicherheitsabstand).

7

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

Festzyklen (modell ·T·)

Überlegungen.

• Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen

Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der

Annäherungsbewegung führt der Zyklus den Schlichtvorgang aus.

• Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang durch; nach dem Schlichtvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

• Der Arbeitsgang Grobbearbeitung erfolgt mit der G05, wobei der Radius der Abrundung für die Kanten mit Hilfe der Programmzeile #ROUNDPAR veränderlich ist. Wenn

#ROUNDPAR nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus standardmäßig den Radius der

Abrundung an, der in den Maschinenparametern definiert wurde.

• Der Arbeitsgang Fertigstellung erfolgt mit der Funktion G07.

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·139·

3.

3.7

Festzyklen (modell ·T·)

Zyklus für das Abfasen des Scheitels 2.

Der Zyklus gestattet die Durchführung von Außen- und Innenbearbeitungen.

Geometrische Parameter.

Innen- und Außenbearbeitung.

Außenbearbeitung.

Innenbearbeitung.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Form des Werkstücks vor der Kegelstrecke.

Konkave Anfangsecken

Konvexe Anfangsecken.

Form des Werkstücks nach der Kegelstrecke.

Konkave Endecken.

Konvexe Endecken.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·140·

Festzyklen (modell ·T·)

Quadrant der Arbeit.

Ausrichtung der zu bearbeitenden Ecke.

Koordinaten des Ausgangspunkts.

X, Z Theoretische Eckkoordinaten der Kegelstrecke.

Die Koordinate der X-Achse, Radien oder Durchmessern, wird in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand gibt die Position des Näherungspunktes in Bezug zu den theoretischen Ecken (X, Z) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

3.

Länge des Kegels.

C Länge des Kegels.

Konuswinkel.

Kegelwinkel in Bezug auf die Abszissenachse.

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·141·

3.

Festzyklen (modell ·T·)

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Bearbeitungsrichtung.

Die Bearbeitung in Langdrehrichtung.

Die Bearbeitung in Plandrehrichtung.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·142·

Arbeitsmodus der Spindel; Drehgeschwindigkeit oder konstanter Schnitt.

Drehgeschwindigkeit.

Konstante Schneidgeschwindigkeit.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

Festzyklen (modell ·T·)

Maximaler Bearbeitungsschritt.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

• Wenn der Parameter

positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn

negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende

Bearbeitung erfolgt.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

 x,

 z) den Wert 0.

Schlichtaufmasse.

Der Zyklus gestattet die Definition eines einzigen Aufmaßes für das Schlichten, das in

Abhängigkeit der Funktion der Messerschneide angewendet wird, oder legt 2 Aufmaße fest, eins für jede Achse (X, Z).

Definieren sie das Aufmaß für das Schlichten in Abhängigkeit von der

Messerschneide. Das Aufmaß wird auf der Schnittlinie des Werkzeugs

(Schneide) gemessen.

Für das Schlichten definieren sie 2 Aufmaße, eins für jede Achse, unabhängig von der verwendeten Werkzeugart.

 x,

 z

Aufmaß für den Schlichtvorgang in Abhängigkeit von der Messerschneide.

Aufmaß für den Schlichtvorgang auf jeder Achse.

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·143·

3.

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·144·

Festzyklen (modell ·T·)

3.7.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf der theoretischen Ecke, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand (Dx, Dz) eingehalten wird.

4

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Langdreh- oder Plandrehdurchläufe durch

(gemäß der ausgewählten Option), bis zum Erreichen des Endprofils zusätzlich der

Bearbeitungsaufmaße durch. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten

Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

Jeder Durchgang beim Schruppen wird, wie in der Abbildung ersichtlich, ausgeführt; es beginnt beim Punkt "1" und nach dem Durchlauf an den Punkten "2", "3" und "4" endet die Bearbeitung am Punkt "5".

3.

5

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u gw e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus führt einen einzigen Durchlauf durch, um die Bearbeitungsaufmaße zu eliminieren. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den

Schlichtvorgang durch.

6

Wurde der Vorgang oder der Zyklus beendet, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (theoretische Ecke plus Sicherheitsabstand).

7

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·145·

3.

Festzyklen (modell ·T·)

Überlegungen.

• Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen

Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der

Annäherungsbewegung führt der Zyklus den Schlichtvorgang aus.

• Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang durch; nach dem Schlichtvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

• Der Arbeitsgang Grobbearbeitung erfolgt mit der G05, wobei der Radius der Abrundung für die Kanten mit Hilfe der Programmzeile #ROUNDPAR veränderlich ist. Wenn

#ROUNDPAR nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus standardmäßig den Radius der

Abrundung an, der in den Maschinenparametern definiert wurde.

• Der Arbeitsgang Fertigstellung erfolgt mit der Funktion G07.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·146·

Festzyklen (modell ·T·)

3.8

Zyklus für die Abrundung des Scheitels.

Der Zyklus gestattet die Durchführung von konkaven und konvexen Außen- und

Innenbearbeitungen,.

3.

Geometrische Parameter.

Innen- und Außenbearbeitung.

Außenbearbeitung.

Innenbearbeitung.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Konkav- oder Konvexabrundung.

Konkave Verrundung.

Konvexe Verrundung.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Form des Werkstücks vor der Kegelstrecke.

Konkave Anfangsecken

Konvexe Anfangsecken.

Form des Werkstücks nach der Kegelstrecke.

Konkave Endecken.

Konvexe Endecken.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·147·

3.

Quadrant der Arbeit.

Ausrichtung der zu bearbeitenden Ecke.

Festzyklen (modell ·T·)

Koordinaten des Ausgangspunkts.

X, Z Theoretische Eckkoordinaten der Abrundung.

Die Koordinate der X-Achse, Radien oder Durchmessern, wird in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand gibt die Position des Näherungspunktes in Bezug zu den theoretischen Ecken (X, Z) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·148·

Länge des Kegels.

R Verrundungsradius.

Festzyklen (modell ·T·)

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Bearbeitungsrichtung.

Die Bearbeitung in Langdrehrichtung.

Die Bearbeitung in Plandrehrichtung.

3.

Arbeitsmodus der Spindel; Drehgeschwindigkeit oder konstanter Schnitt.

Drehgeschwindigkeit.

Konstante Schneidgeschwindigkeit.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·149·

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·150·

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

• Wenn der Parameter

positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn

negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende

Bearbeitung erfolgt.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

 x,

 z) den Wert 0.

Festzyklen (modell ·T·)

Schlichtaufmasse.

Der Zyklus gestattet die Definition eines einzigen Aufmaßes für das Schlichten, das in

Abhängigkeit der Funktion der Messerschneide angewendet wird, oder legt 2 Aufmaße fest, eins für jede Achse (X, Z).

Definieren sie das Aufmaß für das Schlichten in Abhängigkeit von der

Messerschneide. Das Aufmaß wird auf der Schnittlinie des Werkzeugs

(Schneide) gemessen.

Für das Schlichten definieren sie 2 Aufmaße, eins für jede Achse, unabhängig von der verwendeten Werkzeugart.

 x,

 z

Aufmaß für den Schlichtvorgang in Abhängigkeit von der Messerschneide.

Aufmaß für den Schlichtvorgang auf jeder Achse.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·151·

3.

Festzyklen (modell ·T·)

3.8.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf der theoretischen Ecke, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand (Dx, Dz) eingehalten wird.

4

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Langdreh- oder Plandrehdurchläufe durch

(gemäß der ausgewählten Option), bis zum Erreichen des Endprofils zusätzlich der

Bearbeitungsaufmaße durch. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten

Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

Jeder Durchgang beim Schruppen wird, wie in der Abbildung ersichtlich, ausgeführt; es beginnt beim Punkt "1" und nach dem Durchlauf an den Punkten "2", "3" und "4" endet die Bearbeitung am Punkt "5".

5

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w or d e n i s t , f ü hr t d ie C NC de n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus führt einen einzigen Durchlauf durch, um die Bearbeitungsaufmaße zu eliminieren. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den

Schlichtvorgang durch.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·152·

6

Wurde der Vorgang oder der Zyklus beendet, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (theoretische Ecke plus Sicherheitsabstand).

7

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

Festzyklen (modell ·T·)

Überlegungen.

• Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen

Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der

Annäherungsbewegung führt der Zyklus den Schlichtvorgang aus.

• Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang durch; nach dem Schlichtvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

• Der Arbeitsgang Grobbearbeitung erfolgt mit der G05, wobei der Radius der Abrundung für die Kanten mit Hilfe der Programmzeile #ROUNDPAR veränderlich ist. Wenn

#ROUNDPAR nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus standardmäßig den Radius der

Abrundung an, der in den Maschinenparametern definiert wurde.

• Der Arbeitsgang Fertigstellung erfolgt mit der Funktion G07.

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·153·

3.

3.9

Festzyklen (modell ·T·)

Rundungszyklus zwischen Punkten.

Der Zyklus gestattet die Durchführung von konkaven und konvexen Außen- und

Innenbearbeitungen,.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·154·

Geometrische Parameter.

Innen- und Außenbearbeitung.

Außenbearbeitung.

Innenbearbeitung.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Konkav- oder Konvexabrundung.

Konkave Verrundung.

Konvexe Verrundung.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Form des Werkstücks vor der Kegelstrecke.

Konkave Anfangsecken

Konvexe Anfangsecken.

Form des Werkstücks nach der Kegelstrecke.

Konkave Endecken.

Konvexe Endecken.

Festzyklen (modell ·T·)

3.

Quadrant der Arbeit.

Ausrichtung der zu bearbeitenden Ecke.

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

Xi, Zi Koordinaten des Ausgangspunkts.

Xf, Zf Koordinaten des Endpunkts.

Die Koordinaten der X-Achse, Radien oder Durchmessern, werden in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand gibt die Position des Näherungspunktes in Bezug zu den theoretischen Ecken (X, Z) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

Länge des Kegels.

R Verrundungsradius.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·155·

3.

Festzyklen (modell ·T·)

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Bearbeitungsrichtung.

Die Bearbeitung in Langdrehrichtung.

Die Bearbeitung in Plandrehrichtung.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·156·

Arbeitsmodus der Spindel; Drehgeschwindigkeit oder konstanter Schnitt.

Drehgeschwindigkeit.

Konstante Schneidgeschwindigkeit.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

• Wenn der Parameter

positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn

negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende

Bearbeitung erfolgt.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

 x,

 z) den Wert 0.

3.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·157·

3.

Festzyklen (modell ·T·)

Schlichtaufmasse.

Der Zyklus gestattet die Definition eines einzigen Aufmaßes für das Schlichten, das in

Abhängigkeit der Funktion der Messerschneide angewendet wird, oder legt 2 Aufmaße fest, eins für jede Achse (X, Z).

Definieren sie das Aufmaß für das Schlichten in Abhängigkeit von der

Messerschneide. Das Aufmaß wird auf der Schnittlinie des Werkzeugs

(Schneide) gemessen.

Für das Schlichten definieren sie 2 Aufmaße, eins für jede Achse, unabhängig von der verwendeten Werkzeugart.

 x,

 z

Aufmaß für den Schlichtvorgang in Abhängigkeit von der Messerschneide.

Aufmaß für den Schlichtvorgang auf jeder Achse.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·158·

Festzyklen (modell ·T·)

3.9.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf der theoretischen Ecke, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand (Dx, Dz) eingehalten wird.

4

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Langdreh- oder Plandrehdurchläufe durch

(gemäß der ausgewählten Option), bis zum Erreichen des Endprofils zusätzlich der

Bearbeitungsaufmaße durch. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten

Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

Jeder Durchgang beim Schruppen wird, wie in der Abbildung ersichtlich, ausgeführt; es beginnt beim Punkt "1" und nach dem Durchlauf an den Punkten "2", "3" und "4" endet die Bearbeitung am Punkt "5".

3.

5

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u gw e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus führt einen einzigen Durchlauf durch, um die Bearbeitungsaufmaße zu eliminieren. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den

Schlichtvorgang durch.

6

Wurde der Vorgang oder der Zyklus beendet, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (theoretische Ecke plus Sicherheitsabstand).

7

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·159·

3.

Festzyklen (modell ·T·)

Überlegungen.

• Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen

Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der

Annäherungsbewegung führt der Zyklus den Schlichtvorgang aus.

• Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang durch; nach dem Schlichtvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

• Der Arbeitsgang Grobbearbeitung erfolgt mit der G05, wobei der Radius der Abrundung für die Kanten mit Hilfe der Programmzeile #ROUNDPAR veränderlich ist. Wenn

#ROUNDPAR nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus standardmäßig den Radius der

Abrundung an, der in den Maschinenparametern definiert wurde.

• Der Arbeitsgang Fertigstellung erfolgt mit der Funktion G07.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·160·

FESTZYKLUSEDITOR.

GEWINDESCHNEIDEN.

4

Beim Drücken der Softkey-Taste, zeigt der Editor den zuletzt verwendeten Zyklus an. Wenn die gleiche Softkey-Taste das zweite Mal gedrückt wurde, zeigt das Menü alle Zyklen der

Gruppe an.

• Längsgewindeschneiden.

• Konisches Gewindeschneiden.

• Plangewindeschneiden

• Gewindeüberholung.

• Mehrgängige Gewinde-Eingänge.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·161·

4.

4.1

Festzyklen (modell ·T·)

Längsgewindeschneidzyklus.

Der Zyklus gestattet die Durchführung von Außen- und Innengewinde-Schneiden.

Geometrische Parameter.

Innen- und Außenbearbeitung.

Außenbearbeitung.

Innenbearbeitung.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

Xi, Zi Koordinaten des Ausgangspunkts.

Zf Koordinate auf Z des Endpunkts.

Die Koordinate der X-Achse, Radien oder Durchmessern, wird in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Anfangspunkt (Xi, Zi) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·162·

Festzyklen (modell ·T·)

Entfernung zum Gewindeende.

Der Parameter J gibt an, in welchem Abstand vom Ende des Gewindes das Werkzeug beginnt dieses zu verlassen. Bei dieser Rückzugsbewegung geht das Gewindeschneiden weiter.

Entfernung zum Gewindeende. Wenn mit Wert 0 programmiert wird, berechnet der Zyklus den Abstand am Ende des Gewindes und in Abhängigkeit der

Maschinendynamik, wobei Gewindegänge während des Ausgangs aus dem

Gewinde verloren gehen.

Winkelposition der Spindel.

Gibt die Winkelposition des Spindelstocks oder den Winkel bezüglich des Io an, wo das

Gewindeschneiden beginnen soll. Ermöglicht die Durchführung von Gewinde mit verschiedenen Eingängen, ohne den Anfangspunkt zurücklegen zu müssen.

Gewindeschneiden ohne Programmierung des Eintrittswinkels.

Gewindeschneiden mit Programmierung des Eintrittswinkels.

Eintrittswinkel.

Gewindeart; Gewinde mit freiem Durchgang oder genormte Gewinde.

Der Zyklus gestattet die Auswahl von folgenden genormten Gewinden.

P-H.

M (S.I.)

M (S.I.F.)

Freigängiges Gewinde.

Metrisches Normalgewinde (Internationales System).

Metrisches Feingewinde (Internationales System).

B.S.W. (W) Whitworth normalgängiges Gewinde.

B.S.F.

Whitworth feingängiges Gewinde.

U.N.C.

U.N.F.

Uni-Amerikanisches Normalgewinde.

Uni-Amerikanisches feingängiges Gewinde

B.S.P.

API

Whitworth-Gasgewinde.

Gewinde API (Erdölrohrleitungen).

• Wenn man P.H. auswählt (Gewinde mit Freigang), werden die Ganghöhe und die Tiefe des Gewindes direkt vom Anwender ausgewählt.

• Wenn ein genormtes Gewinde ausgewählt wird, wählt der Benutzer nur den

Durchmesser der Metrik aus; der Gewindegang und die Tiefe des Gewindes werden automatisch berechnet. Normalgewinde sind zylindrische Gewinde mit einem Eingang.

• Wenn ein API-Gewinde verwendet wird, wählt der Benutzer die Gewindeart aus.

Normalgewinde sind zylindrische Gewinde mit einem Eingang.

Geometrie des Gewindes (Gewinde mit freiem Durchgang).

In den Gewinden P-H (Gewinde mit freiem Durchgang), muss in erster Linie zwischen der

Definition der Gewindesteigung oder den Gewindegängen pro Zoll gewählt werden.

P Gewindesteigung in mm, Zoll oder Anzahl der Gewindegänge pro Zoll. Im Fall eines geraden Gewindes ist im Unterschied zu konischen Gewinden das

Vorzeichen egal.

H Gesamtgewindetiefe. Die Tiefe muss im Radius, mit einem positiven Wert programmiert werden.

Konstante Gewindesteigung.

Veränderliche Gewindesteigung.

P Bei variablen Gewindesteigungen, Erhöhung oder Verringerung der

Gewindesteigung pro Spindelumdrehung. Wenn nicht programmiert wird, hat das

Gewinde einen konstanten Gewindegang

4.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·163·

4.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·164·

Festzyklen (modell ·T·)

Geometrie des Gewindes (genormte Gewinde).

Bei den genormten Gewinden werden Steigung und Tiefe des Gewindes automatisch berechnet.

Gewindedurchmesser (außer bei API-Gewinden).

Die Einheiten, in denen die Gewindedaten eingegeben werden (Millimeter oder

Zoll).

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsparameter.

Spindeldrehzahl

S Spindeldrehgeschwindigkeit.

Durchgangstiefe.

Eindringungshöchststeigung

Minimaler Bearbeitungsschritt.

Die Tiefe bei jedem Durchlauf bleibt von der entsprechenden Anzahl der Durchläufe abhängig. Der Zyklus führt abnehmende Durchläufe aus, den Ersten beim maximalen

Vertiefungsdurchlauf, bis der Mindestdurchlauf erreicht wird. Wenn der Inkrement zur

Vertiefung (Differenz zwischen den Vertiefungen), der von der CNC berechnet wurde, kleiner als der Mindestarbeitsschritt zur Vertiefung ist, übernimmt die CNC diesen letzten Wert. Die

Vertiefungen werden auf folgende Weise berechnet

,

2,

3,

4...

Festzyklen (modell ·T·)

Wiederholung des letzten Durchlaufs:

Der Zyklus wiederholt den letzten Durchlauf.

Der Zyklus wiederholt den letzten Durchlauf nicht.

Normales Gewinde oder Blindgewinde.

Normales Gewinde. Der Parameter

gibt an, in welchem Abstand vom Ende des

Gewindes das Werkzeug beginnt dieses zu verlassen. Während der

Ausgangsbewegung, schneidet der Gewindezyklus weiter.

Blindgewinde. Der Zyklus beendet das Gewinde, indem versucht wird, den

Durchlauf aufrechtzuerhalten bis der Endpunkt erreicht wird und danach verlässt er das Gewinde. In diesem Fall ist der Gewindeausgang stärker als bei den

Verbindungen zwischen den Bahnen.

Wenn programmiert wird

=0, ist zum Unterschied eines Blindgewindes der

Gewindeausgang weicher, aber es gehen Gewindegänge auf der Ausgangsstrecke verlor en. Der Zyklus gibt der Maschinendynamik Vorrang gegenüber der

Gewindegeometrie.

Wenn ein Blindgewinde programmiert wird, ist im Unterschied zur Programmierung von

=0, der Gewindeausgang ist stärker aber die Strecke des Gewindeschneidens ist größer. Der

Zyklus gibt der Gewindegeometrie Vorrang gegenüber der Maschinendynamik.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

4.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·165·

4.

Festzyklen (modell ·T·)

4.1.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

In Abhängigkeit von der Drehrichtung der Spindel wird ein Rechts- oder Linksgewinde geschnitten.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.

4

Gewindeschneiden. Dies erfolgt durch radiale Eindringung und mit Hilfe von hintereinander folgenden Durchläufen, bis die Gesamttiefe erreicht ist. Die Tiefe bei jedem Durchlauf bleibt von der entsprechenden Anzahl der Durchläufe abhängig. Jeder

Arbeitsschritt beim Gewindeschneiden wird wie folgt ausgeführt:

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·166·

In erster Linie, verfahren im Schnellgang bis zum Koordinatenwert für die entsprechende

Tiefe. Danach erfolgt das Gewindeschneiden der Strecke, die laut Z-Achse programmiert wurde bis zum Abstand am Gewindeende (Normales Gewinde) oder bis zum Endpunkt (Blindgewinde) und Gewindeschneiden am Auslauf bis zur

Schlichtendposition. Zur Beendigung, Rücklauf bis zur ersten Zustellbewegung.

Das elektronische Gewindeschneiden wird mit 100% des programmierten Vorschubs "F" ausgeführt, wobei diese Werte weder vom Bedienteil noch von der SPS aus zu ändern sind. Wenn der Hersteller ihn (Parameter THREADOVR) zulässt, kann der Anwender den Override für die Geschwindigkeit vom Bedienpult aus modifizieren; in dem Fall passt d i e C N C d e n Vo r s c h u b a u t o m a t i s c h a n u n d b e a c h t e t d a b e i d e n

Gewindedurchmesserschritt. Um den Override zu modifizieren, muss der aktive Feed-

Forward größer als 90 % sein.

Beim letzten Durchgang ist es nicht möglich, den Override des Vorschubs oder die

Geschwindigkeit zu verändern; dieser Schritt wird mit dem Override ausgeführt, der beim vorherigen Durchlauf vorgegeben worden ist.

5

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die

Sicherheitsposition zurück. Wenn man die Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der

Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten Punkt zurück.

6

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

Festzyklen (modell ·T·)

4.2

Konisches Gewindeschneidzyklus.

Der Zyklus gestattet die Durchführung von Außen- und Innengewinde-Schneiden.

4.

Geometrische Parameter.

Innen- und Außenbearbeitung.

Außenbearbeitung.

Innenbearbeitung.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Punktart.

Der Endpunkt kann auf verschiedene Arten definiert werden.

Koordinaten des Endpunkts (Xf, Zf).

Winkel und Länge(

,

Z).

Winkel und Endmaß(

, Zf).

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

Xi, Zi Koordinaten des Ausgangspunkts.

Xf, Zf Koordinaten des Endpunkts. Xf übernimmt voreingestellt den festgelegten

Xi-Wert.

 z

Gewindewinkel.

Länge der Gewindesteigung.

Die Koordinaten der X-Achse, Radien oder Durchmessern, werden in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Anfangspunkt (Xi, Zi) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·167·

Festzyklen (modell ·T·)

4.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·168·

Entfernung zum Gewindeende.

Der Parameter J gibt an, in welchem Abstand vom Ende des Gewindes das Werkzeug beginnt dieses zu verlassen. Bei dieser Rückzugsbewegung geht das Gewindeschneiden weiter.

Entfernung zum Gewindeende. Wenn mit Wert 0 programmiert wird, berechnet der Zyklus den Abstand am Ende des Gewindes und in Abhängigkeit der

Maschinendynamik, wobei Gewindegänge während des Ausgangs aus dem

Gewinde verloren gehen.

Winkelposition der Spindel.

Gibt die Winkelposition des Spindelstocks oder den Winkel bezüglich des Io an, wo das

Gewindeschneiden beginnen soll. Ermöglicht die Durchführung von Gewinde mit verschiedenen Eingängen, ohne den Anfangspunkt zurücklegen zu müssen.

Gewindeschneiden ohne Programmierung des Eintrittswinkels.

Gewindeschneiden mit Programmierung des Eintrittswinkels.

Eintrittswinkel.

Gewindeart; Gewinde mit freiem Durchgang oder genormte Gewinde.

Der Zyklus gestattet die Auswahl von folgenden genormten Gewinden. Es ist möglich, ein konisches Gewinde und auch ein Normgewinde auszuwählen; in diesem Fall erfolgt die

Berechnung der Ganghöhe und Tiefe, die dem zylindrischen Normgewinde entsprechen würde, und wendet diese auf das konische Gewinde an.

P-H.

M (S.I.)

Freigängiges Gewinde.

Metrisches Normalgewinde (Internationales System).

M (S.I.F.) Metrisches Feingewinde (Internationales System).

B.S.W. (W) Whitworth normalgängiges Gewinde.

B.S.F.

U.N.C.

U.N.F.

B.S.P.

API

Whitworth feingängiges Gewinde.

Uni-Amerikanisches Normalgewinde.

Uni-Amerikanisches feingängiges Gewinde

Whitworth-Gasgewinde.

Gewinde API (Erdölrohrleitungen).

• Wenn man P.H. auswählt (Gewinde mit Freigang), werden die Ganghöhe und die Tiefe des Gewindes direkt vom Anwender ausgewählt.

• Wenn ein genormtes Gewinde ausgewählt wird, wählt der Benutzer nur den

Durchmesser der Metrik aus; der Gewindegang und die Tiefe des Gewindes werden automatisch berechnet. Normalgewinde sind zylindrische Gewinde mit einem Eingang.

• Wenn ein API-Gewinde verwendet wird, wählt der Benutzer die Gewindeart aus.

Normalgewinde sind zylindrische Gewinde mit einem Eingang.

Festzyklen (modell ·T·)

Geometrie des Gewindes (Gewinde mit freiem Durchgang).

In den Gewinden P-H (Gewinde mit freiem Durchgang), muss in erster Linie zwischen der

Definition der Gewindesteigung oder den Gewindegängen pro Zoll gewählt werden.

P Gewindesteigung in mm, Zoll oder Anzahl der Gewindegänge pro Zoll. Die

Gewindeganghöhe kann man gemäß Neigung des Gewindes oder gemäß der dazugehörigen Achse definieren.

• P > 0; Zur Programmierung der Steigung, gemäß Gewindeneigung.

• P < 0; Zur Programmierung der Steigung, gemäß zugeordneter Achse.

H Gesamtgewindetiefe. Die Tiefe muss im Radius, mit einem positiven Wert programmiert werden.

Konstante Gewindesteigung.

Veränderliche Gewindesteigung.

P Bei variablen Gewindesteigungen, Erhöhung oder Verringerung der

Gewindesteigung pro Spindelumdrehung. Wenn nicht programmiert wird, hat das

Gewinde einen konstanten Gewindegang

Geometrie des Gewindes (genormte Gewinde).

Bei den genormten Gewinden werden Steigung und Tiefe des Gewindes automatisch berechnet.

Gewindedurchmesser (außer bei API-Gewinden).

Die Einheiten, in denen die Gewindedaten eingegeben werden (Millimeter oder

Zoll).

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsparameter.

Spindeldrehzahl

S Spindeldrehgeschwindigkeit.

4.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·169·

Festzyklen (modell ·T·)

Durchgangstiefe.

Eindringungshöchststeigung

Tiefe der Durchlaufkonstante mit einem Wert, der kleiner oder gleich mit der maximal programmierten ist.

4.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·170·

Die Tiefe bei jedem Durchlauf bleibt von der entsprechenden Anzahl der

Durchläufe abhängig. Der Zyklus führt abnehmende Durchläufe aus, den Ersten beim maximalen Vertiefungsdurchlauf, bis der Mindestdurchlauf erreicht wird.

Wenn der Inkrement zur Vertiefung (Differenz zwischen den Vertiefungen), der von der CNC berechnet wurde, kleiner als der Mindestarbeitsschritt zur

Vertiefung ist, übernimmt die CNC diesen letzten Wert. Die Vertiefungen werden auf folgende Weise berechnet

,

2,

3,

4...

Minimaler Bearbeitungsschritt.

Wiederholung des letzten Durchlaufs:

Der Zyklus wiederholt den letzten Durchlauf.

Der Zyklus wiederholt den letzten Durchlauf nicht.

Normales Gewinde oder Blindgewinde.

Normales Gewinde. Der Parameter

gibt an, in welchem Abstand vom Ende des

Gewindes das Werkzeug beginnt dieses zu verlassen. Während der

Ausgangsbewegung, schneidet der Gewindezyklus weiter.

Blindgewinde. Der Zyklus beendet das Gewinde, indem versucht wird, den

Durchlauf aufrechtzuerhalten bis der Endpunkt erreicht wird und danach verlässt er das Gewinde. In diesem Fall ist der Gewindeausgang stärker als bei den

Verbindungen zwischen den Bahnen.

Wenn programmiert wird

=0, ist zum Unterschied eines Blindgewindes der

Gewindeausgang weicher, aber es gehen Gewindegänge auf der Ausgangsstrecke verloren. Der Zyklus gibt der Maschinendynamik Vorrang gegenüber der

Gewindegeometrie.

Wenn ein Blindgewinde programmiert wird, ist im Unterschied zur Programmierung von

=0, der Gewindeausgang ist stärker aber die Strecke des Gewindeschneidens ist größer. Der

Zyklus gibt der Gewindegeometrie Vorrang gegenüber der Maschinendynamik.

Typ des Einstichwerkzeugs.

Radial-Einstechen.

Anfangsflanken-Einstechen. Die CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide auf.

Eindringen in Zickzack, wechselnd zwischen Radial und Anfangsflanken. Die

CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide auf.

Endflanken-Einstechen. Die CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide auf.

Festzyklen (modell ·T·)

Eindringen in Zickzack, wechselnd zwischen Radial und Endflanke. Die CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide auf.

Eindringen in Zickzack, wechselnd zwischen Anfangs- und Endflanke. Die CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide (Spindelgewinde) auf.

Einstechwinkel des Werkzeugs.

Es wird empfohlen, dass der Einstechwinkel weniger als die Hälfte des Werkzeugwinkels und nie höher wird. Wenn der Einstechwinkel größer als die Hälfte des Werkzeugswinkels ist, wird die Bearbeitung des Gewindes nicht möglich. Wenn der Einstechwinkel gleich dem halben Winkel des Werkzeugs ist, reibt es an der Flanke des Gewindes bei jedem Durchlauf

4.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·171·

4.

Festzyklen (modell ·T·)

4.2.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

In Abhängigkeit von der Drehrichtung der Spindel wird ein Rechts- oder Linksgewinde geschnitten.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.

4

Gewindeschneiden. Dies erfolgt mit hintereinander folgenden Durchläufe, bis die

Gesamttiefe erreicht ist. Die Tiefe jedes Durchgangs hängt von der Art der ausgewählten

Vertiefung ab; in Abhängigkeit der Anzahl der entsprechenden Durchläufe oder indem die Erhöhung zwischen Durchläufen konstant gehalten wird. Jeder Arbeitsschritt beim

Gewindeschneiden wird wie folgt ausgeführt:

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·172·

In erster Linie, verfahren im Schnellgang bis zum Koordinatenwert für die entsprechende

Tiefe. Dieses Verfahren der Maschine erfolgt gemäß dem Einstechwinkel des ausgewählten Werkzeugs (

). Danach erfolgt das Gewindeschneiden der Strecke, die laut Z-Achse programmiert wurde bis zum Abstand am Gewindeende (Normales

Gewinde) oder bis zum Endpunkt (Blindgewinde) und Gewindeschneiden am Auslauf bis zur Schlichtendposition. Zur Beendigung, Rücklauf bis zur ersten Zustellbewegung.

Das elektronische Gewindeschneiden wird mit 100% des programmierten Vorschubs "F" ausgeführt, wobei diese Werte weder vom Bedienteil noch von der SPS aus zu ändern sind. Wenn der Hersteller ihn (Parameter THREADOVR) zulässt, kann der Anwender den Override für die Geschwindigkeit vom Bedienpult aus modifizieren; in dem Fall passt d i e C N C d e n Vo r s c h u b a u t o m a t i s c h a n u n d b e a c h t e t d a b e i d e n

Gewindedurchmesserschritt. Um den Override zu modifizieren, muss der aktive Feed-

Forward größer als 90 % sein. Es wird nicht empfohlen, den Override der

Geschwindigkeit bei Gewinden mit Bohrungen an der Flanke zu modifizieren.

Beim letzten Durchgang ist es nicht möglich, den Override des Vorschubs oder die

Geschwindigkeit zu verändern; dieser Schritt wird mit dem Override ausgeführt, der beim vorherigen Durchlauf vorgegeben worden ist.

5

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die

Sicherheitsposition zurück. Wenn man die Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der

Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten Punkt zurück.

6

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

Festzyklen (modell ·T·)

4.3

Plangewindeschneidzyklus.

Der Konfigurator des Zykluseditors gestattet, am Anfangs- und Endpunkt des Zyklus einzugreifen. Der Zyklus ändert den entsprechenden Hilfsbildschirm.

Geo

ME trische Parameter.

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

Xi, Zi Koordinaten des Ausgangspunkts.

Xf, Zf Koordinaten des Endpunkts. Als Standard, nimmt Zf den für Zi definierten Wert ein.

Die Koordinaten der X-Achse, Radien oder Durchmessern, werden in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Anfangspunkt (Xi, Zi) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

4.

Entfernung zum Gewindeende.

Der Parameter J gibt an, in welchem Abstand vom Ende des Gewindes das Werkzeug beginnt dieses zu verlassen. Bei dieser Rückzugsbewegung geht das Gewindeschneiden weiter.

Entfernung zum Gewindeende. Wenn mit Wert 0 programmiert wird, berechnet der Zyklus den Abstand am Ende des Gewindes und in Abhängigkeit der

Maschinendynamik, wobei Gewindegänge während des Ausgangs aus dem

Gewinde verloren gehen.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·173·

4.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·174·

Festzyklen (modell ·T·)

Winkelposition der Spindel.

Gibt die Winkelposition des Spindelstocks oder den Winkel bezüglich des Io an, wo das

Gewindeschneiden beginnen soll. Ermöglicht die Durchführung von Gewinde mit verschiedenen Eingängen, ohne den Anfangspunkt zurücklegen zu müssen.

Gewindeschneiden ohne Programmierung des Eintrittswinkels.

Gewindeschneiden mit Programmierung des Eintrittswinkels.

Eintrittswinkel.

Geometrie des Gewindes.

In erster Linie muss zwischen der Definition der Gewindesteigung oder den Gewindegängen pro Zoll ausgewählt werden.

P Gewindesteigung in mm, Zoll oder Anzahl der Gewindegänge pro Zoll. Die

Gewindeganghöhe kann man gemäß Neigung des Gewindes oder gemäß der dazugehörigen Achse definieren.

• P > 0; Zur Programmierung der Steigung, gemäß Gewindeneigung.

• P < 0; Zur Programmierung der Steigung, gemäß zugeordneter Achse.

H Gesamtgewindetiefe. Die Tiefe muss im Radius, mit einem positiven Wert programmiert werden.

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsparameter.

Spindeldrehzahl

S Spindeldrehgeschwindigkeit.

Durchgangstiefe.

Eindringungshöchststeigung

Tiefe der Durchlaufkonstante mit einem Wert, der kleiner oder gleich mit der maximal programmierten ist.

Festzyklen (modell ·T·)

Die Tiefe bei jedem Durchlauf bleibt von der entsprechenden Anzahl der

Durchläufe abhängig. Der Zyklus führt abnehmende Durchläufe aus, den Ersten beim maximalen Vertiefungsdurchlauf, bis der Mindestdurchlauf erreicht wird.

Wenn der Inkrement zur Vertiefung (Differenz zwischen den Vertiefungen), der von der CNC berechnet wurde, kleiner als der Mindestarbeitsschritt zur

Vertiefung ist, übernimmt die CNC diesen letzten Wert. Die Vertiefungen werden auf folgende Weise berechnet

,

2,

3,

4...

Minimaler Bearbeitungsschritt.

Wiederholung des letzten Durchlaufs:

Der Zyklus wiederholt den letzten Durchlauf.

Der Zyklus wiederholt den letzten Durchlauf nicht.

Normales Gewinde oder Blindgewinde.

Normales Gewinde. Der Parameter

gibt an, in welchem Abstand vom Ende des

Gewindes das Werkzeug beginnt dieses zu verlassen. Während der

Ausgangsbewegung, schneidet der Gewindezyklus weiter.

Blindgewinde. Der Zyklus beendet das Gewinde, indem versucht wird, den

Durchlauf aufrechtzuerhalten bis der Endpunkt erreicht wird und danach verlässt er das Gewinde. In diesem Fall ist der Gewindeausgang stärker als bei den

Verbindungen zwischen den Bahnen.

Wenn programmiert wird

=0, ist zum Unterschied eines Blindgewindes der

Gewindeausgang weicher, aber es gehen Gewindegänge auf der Ausgangsstrecke verlor en. Der Zyklus gibt der Maschinendynamik Vorrang gegenüber der

Gewindegeometrie.

Wenn ein Blindgewinde programmiert wird, ist im Unterschied zur Programmierung von

=0, der Gewindeausgang ist stärker aber die Strecke des Gewindeschneidens ist größer. Der

Zyklus gibt der Gewindegeometrie Vorrang gegenüber der Maschinendynamik.

Typ des Einstichwerkzeugs.

Radial-Einstechen.

Anfangsflanken-Einstechen. Die CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide auf.

Eindringen in Zickzack, wechselnd zwischen Radial und Anfangsflanken. Die

CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide auf.

Endflanken-Einstechen. Die CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide auf.

Eindringen in Zickzack, wechselnd zwischen Radial und Endflanke. Die CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide auf.

Eindringen in Zickzack, wechselnd zwischen Anfangs- und Endflanke. Die CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide (Spindelgewinde) auf.

Einstechwinkel des Werkzeugs.

Es wird empfohlen, dass der Einstechwinkel weniger als die Hälfte des Werkzeugwinkels und nie höher wird. Wenn der Einstechwinkel größer als die Hälfte des Werkzeugswinkels

4.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·175·

4.

Festzyklen (modell ·T·)

ist, wird die Bearbeitung des Gewindes nicht möglich. Wenn der Einstechwinkel gleich dem halben Winkel des Werkzeugs ist, reibt es an der Flanke des Gewindes bei jedem Durchlauf.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·176·

Festzyklen (modell ·T·)

4.3.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

In Abhängigkeit von der Drehrichtung der Spindel wird ein Rechts- oder Linksgewinde geschnitten.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.

4

Gewindeschneiden. Dies erfolgt mit hintereinander folgenden Durchläufe, bis die

Gesamttiefe erreicht ist. Die Tiefe jedes Durchgangs hängt von der Art der ausgewählten

Vertiefung ab; in Abhängigkeit der Anzahl der entsprechenden Durchläufe oder indem die Erhöhung zwischen Durchläufen konstant gehalten wird. Jeder Arbeitsschritt beim

Gewindeschneiden wird wie folgt ausgeführt:

4.

In erster Linie, verfahren im Schnellgang bis zum Koordinatenwert für die entsprechende

Tiefe. Dieses Verfahren der Maschine erfolgt gemäß dem Einstechwinkel des ausgewählten Werkzeugs (

). Danach erfolgt das Gewindeschneiden der Strecke, die laut Z-Achse programmiert wurde bis zum Abstand am Gewindeende (Normales

Gewinde) oder bis zum Endpunkt (Blindgewinde) und Gewindeschneiden am Auslauf bis zur Schlichtendposition. Zur Beendigung, Rücklauf bis zur ersten Zustellbewegung.

Das elektronische Gewindeschneiden wird mit 100% des programmierten Vorschubs "F" ausgeführt, wobei diese Werte weder vom Bedienteil noch von der SPS aus zu ändern sind. Wenn der Hersteller ihn (Parameter THREADOVR) zulässt, kann der Anwender den Override für die Geschwindigkeit vom Bedienpult aus modifizieren; in dem Fall passt d i e C N C d e n Vo r s c h u b a u t o m a t i s c h a n u n d b e a c h t e t d a b e i d e n

Gewindedurchmesserschritt. Um den Override zu modifizieren, muss der aktive Feed-

Forward größer als 90 % sein. Es wird nicht empfohlen, den Override der

Geschwindigkeit bei Gewinden mit Bohrungen an der Flanke zu modifizieren.

Beim letzten Durchgang ist es nicht möglich, den Override des Vorschubs oder die

Geschwindigkeit zu verändern; dieser Schritt wird mit dem Override ausgeführt, der beim vorherigen Durchlauf vorgegeben worden ist.

5

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die

Sicherheitsposition zurück. Wenn man die Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der

Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten Punkt zurück.

6

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·177·

4.4

Arbeitszyklus zur Gewindenachbearbeitung.

Festzyklen (modell ·T·)

Der Zyklus gestattet die Nachbearbeitung von Außen- und Innengewinden.

4.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·178·

Bei der Nachbearbeitung des Frontalgewindeschneidens ist es möglich, dass der

Konfigurator des Zykluseditors den Anfangs- und Endpunkt umkehrt. Der Zyklus ändert den entsprechenden Hilfsbildschirm.

Geometrische Parameter.

Innen- und Außenbearbeitung.

Außenbearbeitung.

Innenbearbeitung.

Plangewindeschneiden

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Art des Schlichtungsendpunktes (außer Plangewindeschneiden).

Der Endpunkt kann auf verschiedene Arten definiert werden.

Koordinaten des Endpunkts (Xf, Zf).

Winkel und Länge(

,

Z).

Winkel und Endmaß(

, Zf).

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

Xi, Zi Koordinaten des Ausgangspunkts.

Xf, Zf Koordinaten des Endpunkts. Xf übernimmt voreingestellt den festgelegten

Xi-Wert.

 z

Gewindewinkel.

Länge der Gewindesteigung.

Die Koordinaten der X-Achse, Radien oder Durchmessern, werden in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Vollständige oder teilweise Gewindenachbearbeitung.

Der Zyklus bietet die Möglichkeit, Gewinde mit Beginn und/oder Ende in einer anderen

Richtung zu deren Geometrie durchzuführen. Diese Option gestattet die Herstellung von

Festzyklen (modell ·T·)

Gewinden, die weder an „Ecken" beginnen noch enden und das eine teilweise

Gewindenachbearbeitung erfolgt.

Vollständige Gewindenachbearbeitung

Der Zyklus führt einen Gewindestandard durch, indem in der gleichen Richtung wie deren Geometrie begonnen wird, und wird in der gleichen Richtung beendet oder in der Richtung, die durch den programmierten Gewindeausgang definiert wurde.

Teilweise Gewindenachbearbeitung

Der Zyklus führt den Beginn jedes Durchlaufs mit einem Winkelstreckenabschnitt durch, der notwendig ist, damit während des ersten Schrittes des letzten

Durchgangs die Gewindetiefe erreicht wird. Gleichzeitig führt der Zyklus das

Ende jedes Durchgangs mit einem Winkelstreckenabschnitt ab, das ist notwendig, damit während des letzten Gewindegangs die Gewindeoberfläche erreicht wird.

Bei der teilweisen Nachbearbeitung der Gewinde entsprechen Anfangs- und Endpunkt, der

Strecke, die bearbeitet werden soll. Das Eindringen in das Gewinde wird automatisch kalkuliert.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Anfangspunkt (Xi, Zi) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

4.

Entfernung zum Gewindeende.

Der Parameter J gibt an, in welchem Abstand vom Ende des Gewindes das Werkzeug beginnt dieses zu verlassen. Bei dieser Rückzugsbewegung geht das Gewindeschneiden weiter.

Entfernung zum Gewindeende. Wenn mit Wert 0 programmiert wird, berechnet der Zyklus den Abstand am Ende des Gewindes und in Abhängigkeit der

Maschinendynamik, wobei Gewindegänge während des Ausgangs aus dem

Gewinde verloren gehen.

Eingängeanzahl des Gewindes.

N Eingängeanzahl des Gewindes.

Winkelposition der Spindel.

K Koordinate Z des Gewindegrunds.

W Spindel-Winkelposition auf Position K.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·179·

4.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·180·

Festzyklen (modell ·T·)

Gewindeart; Gewinde mit freiem Durchgang oder genormte Gewindesteigung (die genormten Gewinde sind nicht verfügbar bei der Plangewindenachbearbeitung).

Der Zyklus gestattet die Auswahl von folgenden genormten Gewinden. Es ist möglich, ein konisches Gewinde und auch ein Normgewinde auszuwählen; in diesem Fall erfolgt die

Berechnung der Ganghöhe und Tiefe, die dem zylindrischen Normgewinde entsprechen würde, und wendet diese auf das konische Gewinde an.

P-H.

M (S.I.)

Freigängiges Gewinde.

Metrisches Normalgewinde (Internationales System).

M (S.I.F.) Metrisches Feingewinde (Internationales System).

B.S.W. (W) Whitworth normalgängiges Gewinde.

B.S.F.

U.N.C.

U.N.F.

B.S.P.

API

Whitworth feingängiges Gewinde.

Uni-Amerikanisches Normalgewinde.

Uni-Amerikanisches feingängiges Gewinde

Whitworth-Gasgewinde.

Gewinde API (Erdölrohrleitungen).

• Wenn man P.H. auswählt (Gewinde mit Freigang), werden die Ganghöhe und die Tiefe des Gewindes direkt vom Anwender ausgewählt.

• Wenn ein genormtes Gewinde ausgewählt wird, wählt der Benutzer nur den

Durchmesser der Metrik aus; der Gewindegang und die Tiefe des Gewindes werden automatisch berechnet. Normalgewinde sind zylindrische Gewinde mit einem Eingang.

• Wenn ein API-Gewinde verwendet wird, wählt der Benutzer die Gewindeart aus.

Normalgewinde sind zylindrische Gewinde mit einem Eingang.

Geometrie des Gewindes (Gewinde mit freiem Durchgang).

In den Gewinden P-H (Gewinde mit freiem Durchgang), muss in erster Linie zwischen der

Definition der Gewindesteigung oder den Gewindegängen pro Zoll gewählt werden.

P Gewindesteigung in mm, Zoll oder Anzahl der Gewindegänge pro Zoll. Die

Gewindeganghöhe kann man gemäß Neigung des Gewindes oder gemäß der dazugehörigen Achse definieren.

• P > 0; Zur Programmierung der Steigung, gemäß Gewindeneigung.

• P < 0; Zur Programmierung der Steigung, gemäß zugeordneter Achse.

H h

Gesamtgewindetiefe. Die Tiefe muss im Radius, mit einem positiven Wert programmiert werden.

Erhöhung der Tiefe der Gewindenachbearbeitung, indem die Geometrie aufrechterhalten wird. Dieser Wert muss mit Radius und mit positivem Wert programmiert werden. Dieser Parameter ist für nicht symmetrische Messer nützlich. Die Richtung der Vertiefung wird durch den Schnittwinkel definiert.

• Im Fall der Programmierung des Parameters "h", müssen die Werkzeugdaten

(Messerwinkel und Schnittwinkel) richtig in der Werkzeugtabelle definiert sein.

Ausgehend von einem Tiefengewinde Ho, zeigen die folgenden Beispiele den

Unterschied zwischen der Erhöhung des Parameterwertes H oder der Programmierung h.

Bei der Programmierung einer Tiefe (H) größer als die

Tiefe am Anfang (Ho), erhöht der Zyklus die

Gewindetiefe, ohne dabei die vorhandenen Flanken zu beachten.

Wird die Originaltiefe (H=Ho) programmiert und zusätzlich eine Erhöhung (h), erhöht der Zyklus die

Tiefe, wobei die Eingangsflanke aufrechterhalten wird.

Festzyklen (modell ·T·)

• Diese Funktion gilt ebenfalls für asymmetrische Werkzeuge mit zwei Spitzen, wobei immer der Eingangswinkel berücksichtigt werden muss. Die Werkzeugdaten (Winkel des Messers und Schnittwinkel) müssen in der Werkzeugtabelle, laut

Kalibrierungspunkt, richtig definiert werden.

4.

O = Kalibrierte Spitze. C = Messerwinkel. A = Schnittwinkel.

In beiden Fällen muss der Eingangswinkel(

) zwischen -3º und -10º sein (Winkel zwischen zwei Schneiden).

Geometrie des Gewindes (genormte Gewinde).

Bei den genormten Gewinden werden Steigung und Tiefe des Gewindes automatisch berechnet.

Gewindedurchmesser (außer bei API-Gewinden).

Die Einheiten, in denen die Gewindedaten eingegeben werden (Millimeter oder

Zoll).

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·181·

4.

Festzyklen (modell ·T·)

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsparameter.

Spindeldrehzahl

S Spindeldrehgeschwindigkeit.

Durchgangstiefe.

Eindringungshöchststeigung

Tiefe der Durchlaufkonstante mit einem Wert, der kleiner oder gleich mit der maximal programmierten ist.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·182·

Die Tiefe bei jedem Durchlauf bleibt von der entsprechenden Anzahl der

Durchläufe abhängig. Der Zyklus führt abnehmende Durchläufe aus, den Ersten beim maximalen Vertiefungsdurchlauf, bis der Mindestdurchlauf erreicht wird.

Wenn der Inkrement zur Vertiefung (Differenz zwischen den Vertiefungen), der von der CNC berechnet wurde, kleiner als der Mindestarbeitsschritt zur

Vertiefung ist, übernimmt die CNC diesen letzten Wert. Die Vertiefungen werden auf folgende Weise berechnet

,

2,

3,

4...

Minimaler Bearbeitungsschritt.

Wiederholung des letzten Durchlaufs:

Der Zyklus wiederholt den letzten Durchlauf.

Der Zyklus wiederholt den letzten Durchlauf nicht.

Normales Gewinde oder Blindgewinde.

Normales Gewinde. Der Parameter

gibt an, in welchem Abstand vom Ende des

Gewindes das Werkzeug beginnt dieses zu verlassen. Während der

Ausgangsbewegung, schneidet der Gewindezyklus weiter.

Blindgewinde. Der Zyklus beendet das Gewinde, indem versucht wird, den

Durchlauf aufrechtzuerhalten bis der Endpunkt erreicht wird und danach verlässt er das Gewinde. In diesem Fall ist der Gewindeausgang stärker als bei den

Verbindungen zwischen den Bahnen.

Wenn programmiert wird

=0, ist zum Unterschied eines Blindgewindes der

Gewindeausgang weicher, aber es gehen Gewindegänge auf der Ausgangsstrecke verloren. Der Zyklus gibt der Maschinendynamik Vorrang gegenüber der

Gewindegeometrie.

Wenn ein Blindgewinde programmiert wird, ist im Unterschied zur Programmierung von

=0, der Gewindeausgang ist stärker aber die Strecke des Gewindeschneidens ist größer. Der

Zyklus gibt der Gewindegeometrie Vorrang gegenüber der Maschinendynamik.

Festzyklen (modell ·T·)

Typ des Einstichwerkzeugs.

Radial-Einstechen.

Anfangsflanken-Einstechen. Die CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide auf.

Eindringen in Zickzack, wechselnd zwischen Radial und Anfangsflanken. Die

CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide auf.

Endflanken-Einstechen. Die CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide auf.

Eindringen in Zickzack, wechselnd zwischen Radial und Endflanke. Die CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide auf.

Eindringen in Zickzack, wechselnd zwischen Anfangs- und Endflanke. Die CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide (Spindelgewinde) auf.

Einstechwinkel des Werkzeugs.

Es wird empfohlen, dass der Einstechwinkel weniger als die Hälfte des Werkzeugwinkels und nie höher wird. Wenn der Einstechwinkel größer als die Hälfte des Werkzeugswinkels ist, wird die Bearbeitung des Gewindes nicht möglich. Wenn der Einstechwinkel gleich dem halben Winkel des Werkzeugs ist, reibt es an der Flanke des Gewindes bei jedem Durchlauf

4.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·183·

4.

Festzyklen (modell ·T·)

4.4.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Festlegen der Abmessungen des Gewindes sowie auf den restlichen Ebenen und die entsprechenden Koordinatenwerte für den Gewindegrund. Zur Definition der

Koordinaten des Gewindebodens muss die CNC die Spindelposition kennen; dafür reicht es aus, diese ein einziges Mal auszuführen, nach dem Anschalten des Vorgangs der Spindelausrichtung (M19).

2

Bei gestoppter Spindel wird das Werkzeug, welches man bei der Nachbearbeitung einsetzen wird, bis zum Gewindegrund herangeführt. Einmal an diesem Punkt angelangt, nehmen sie die Koordinatenwerte auf Z und der Winkelposition der Spindel am Gewindegrund (Parameter K W). Zur Definition der Koordinaten wird empfohlen den

Modus „Teach-in".

3

Die CNC führt erneut das Gewindeschneiden im vorhandenen Gewinde durch, aber dabei bleiben der Gewindegrund und die Winkel des vorhandenen Gewinde erhalten.

Die Bearbeitungsschritte in diesem Zyklus sind mit denen für das konische

Gewindeschneiden identisch, welches zuvor beschrieben wurde.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·184·

Festzyklen (modell ·T·)

4.5

Gewindeschneidzyklus mit n Eingängen.

Der Zyklus gestattet die Durchführung von Außen- und Innengewinde-Schneiden.

4.

Geometrische Parameter.

Innen- und Außenbearbeitung.

Außenbearbeitung.

Innenbearbeitung.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Punktart.

Der Endpunkt kann auf verschiedene Arten definiert werden.

Koordinaten des Endpunkts (Xf, Zf).

Winkel und Länge(

,

Z).

Winkel und Endmaß(

, Zf).

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

Xi, Zi Koordinaten des Ausgangspunkts.

Xf, Zf Koordinaten des Endpunkts. Xf übernimmt voreingestellt den festgelegten

Xi-Wert.

 z

Gewindewinkel.

Länge der Gewindesteigung.

Die Koordinaten der X-Achse, Radien oder Durchmessern, werden in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Anfangspunkt (Xi, Zi) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·185·

Festzyklen (modell ·T·)

4.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·186·

Entfernung zum Gewindeende.

Der Parameter J gibt an, in welchem Abstand vom Ende des Gewindes das Werkzeug beginnt dieses zu verlassen. Bei dieser Rückzugsbewegung geht das Gewindeschneiden weiter.

Entfernung zum Gewindeende. Wenn mit Wert 0 programmiert wird, berechnet der Zyklus den Abstand am Ende des Gewindes und in Abhängigkeit der

Maschinendynamik, wobei Gewindegänge während des Ausgangs aus dem

Gewinde verloren gehen.

Eingängeanzahl des Gewindes.

N Eingängeanzahl des Gewindes.

Winkelposition der Spindel.

Gibt die Winkelposition des Spindelstocks oder den Winkel bezüglich des Io an, wo das

Gewindeschneiden beginnen soll.

Gewindeschneiden ohne Programmierung des Eintrittswinkels.

Gewindeschneiden mit Programmierung des Eintrittswinkels.

Eintrittswinkel.

Gewindeart; Gewinde mit freiem Durchgang oder genormte Gewinde.

Der Zyklus gestattet die Auswahl von folgenden genormten Gewinden. Es ist möglich, ein konisches Gewinde und auch ein Normgewinde auszuwählen; in diesem Fall erfolgt die

Berechnung der Ganghöhe und Tiefe, die dem zylindrischen Normgewinde entsprechen würde, und wendet diese auf das konische Gewinde an.

P-H.

M (S.I.)

Freigängiges Gewinde.

Metrisches Normalgewinde (Internationales System).

M (S.I.F.) Metrisches Feingewinde (Internationales System).

B.S.W. (W) Whitworth normalgängiges Gewinde.

B.S.F.

U.N.C.

U.N.F.

B.S.P.

API

Whitworth feingängiges Gewinde.

Uni-Amerikanisches Normalgewinde.

Uni-Amerikanisches feingängiges Gewinde

Whitworth-Gasgewinde.

Gewinde API (Erdölrohrleitungen).

• Wenn man P.H. auswählt (Gewinde mit Freigang), werden die Ganghöhe und die Tiefe des Gewindes direkt vom Anwender ausgewählt.

• Wenn ein genormtes Gewinde ausgewählt wird, wählt der Benutzer nur den

Durchmesser der Metrik aus; der Gewindegang und die Tiefe des Gewindes werden automatisch berechnet. Normalgewinde sind zylindrische Gewinde mit einem Eingang.

• Wenn ein API-Gewinde verwendet wird, wählt der Benutzer die Gewindeart aus.

Normalgewinde sind zylindrische Gewinde mit einem Eingang.

Festzyklen (modell ·T·)

Geometrie des Gewindes (Gewinde mit freiem Durchgang).

In den Gewinden P-H (Gewinde mit freiem Durchgang), muss in erster Linie zwischen der

Definition der Gewindesteigung oder den Gewindegängen pro Zoll gewählt werden.

P Gewindesteigung in mm, Zoll oder Anzahl der Gewindegänge pro Zoll. Die

Gewindeganghöhe kann man gemäß Neigung des Gewindes oder gemäß der dazugehörigen Achse definieren.

• P > 0; Zur Programmierung der Steigung, gemäß Gewindeneigung.

• P < 0; Zur Programmierung der Steigung, gemäß zugeordneter Achse.

H Gesamtgewindetiefe. Die Tiefe muss im Radius, mit einem positiven Wert programmiert werden.

Konstante Gewindesteigung.

Veränderliche Gewindesteigung.

P Bei variablen Gewindesteigungen, Erhöhung oder Verringerung der

Gewindesteigung pro Spindelumdrehung. Wenn nicht programmiert wird, hat das

Gewinde einen konstanten Gewindegang

Geometrie des Gewindes (genormte Gewinde).

Bei den genormten Gewinden werden Steigung und Tiefe des Gewindes automatisch berechnet.

Gewindedurchmesser (außer bei API-Gewinden).

Die Einheiten, in denen die Gewindedaten eingegeben werden (Millimeter oder

Zoll).

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsparameter.

Spindeldrehzahl

S Spindeldrehgeschwindigkeit.

4.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·187·

Festzyklen (modell ·T·)

Durchgangstiefe.

Eindringungshöchststeigung

Tiefe der Durchlaufkonstante mit einem Wert, der kleiner oder gleich mit der maximal programmierten ist.

4.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·188·

Die Tiefe bei jedem Durchlauf bleibt von der entsprechenden Anzahl der

Durchläufe abhängig. Der Zyklus führt abnehmende Durchläufe aus, den Ersten beim maximalen Vertiefungsdurchlauf, bis der Mindestdurchlauf erreicht wird.

Wenn der Inkrement zur Vertiefung (Differenz zwischen den Vertiefungen), der von der CNC berechnet wurde, kleiner als der Mindestarbeitsschritt zur

Vertiefung ist, übernimmt die CNC diesen letzten Wert. Die Vertiefungen werden auf folgende Weise berechnet

,

2,

3,

4...

Minimaler Bearbeitungsschritt.

Wiederholung des letzten Durchlaufs:

Der Zyklus wiederholt den letzten Durchlauf.

Der Zyklus wiederholt den letzten Durchlauf nicht.

Normales Gewinde oder Blindgewinde.

Normales Gewinde. Der Parameter

gibt an, in welchem Abstand vom Ende des

Gewindes das Werkzeug beginnt dieses zu verlassen. Während der

Ausgangsbewegung, schneidet der Gewindezyklus weiter.

Blindgewinde. Der Zyklus beendet das Gewinde, indem versucht wird, den

Durchlauf aufrechtzuerhalten bis der Endpunkt erreicht wird und danach verlässt er das Gewinde. In diesem Fall ist der Gewindeausgang stärker als bei den

Verbindungen zwischen den Bahnen.

Wenn programmiert wird

=0, ist zum Unterschied eines Blindgewindes der

Gewindeausgang weicher, aber es gehen Gewindegänge auf der Ausgangsstrecke verloren. Der Zyklus gibt der Maschinendynamik Vorrang gegenüber der

Gewindegeometrie.

Wenn ein Blindgewinde programmiert wird, ist im Unterschied zur Programmierung von

=0, der Gewindeausgang ist stärker aber die Strecke des Gewindeschneidens ist größer. Der

Zyklus gibt der Gewindegeometrie Vorrang gegenüber der Maschinendynamik.

Typ des Einstichwerkzeugs.

Radial-Einstechen.

Anfangsflanken-Einstechen. Die CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide auf.

Eindringen in Zickzack, wechselnd zwischen Radial und Anfangsflanken. Die

CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide auf.

Endflanken-Einstechen. Die CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide auf.

Festzyklen (modell ·T·)

Eindringen in Zickzack, wechselnd zwischen Radial und Endflanke. Die CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide auf.

Eindringen in Zickzack, wechselnd zwischen Anfangs- und Endflanke. Die CNC ruft den Einstechwinkel (

) der Schneide (Spindelgewinde) auf.

Einstechwinkel des Werkzeugs.

Es wird empfohlen, dass der Einstechwinkel weniger als die Hälfte des Werkzeugwinkels und nie höher wird. Wenn der Einstechwinkel größer als die Hälfte des Werkzeugswinkels ist, wird die Bearbeitung des Gewindes nicht möglich. Wenn der Einstechwinkel gleich dem halben Winkel des Werkzeugs ist, reibt es an der Flanke des Gewindes bei jedem Durchlauf

4.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·189·

4.

Festzyklen (modell ·T·)

4.5.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

In Abhängigkeit von der Drehrichtung der Spindel wird ein Rechts- oder Linksgewinde geschnitten.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.

4

Gewindeschneiden. Dies erfolgt mit hintereinander folgenden Durchläufe, bis die

Gesamttiefe erreicht ist. Die Tiefe jedes Durchgangs hängt von der Art der ausgewählten

Vertiefung ab; in Abhängigkeit der Anzahl der entsprechenden Durchläufe oder indem die Erhöhung zwischen Durchläufen konstant gehalten wird. Jeder Arbeitsschritt beim

Gewindeschneiden wird wie folgt ausgeführt:

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·190·

In erster Linie, verfahren im Schnellgang bis zum Koordinatenwert für die entsprechende

Tiefe. Dieses Verfahren der Maschine erfolgt gemäß dem Einstechwinkel des ausgewählten Werkzeugs (

). Danach erfolgt das Gewindeschneiden der Strecke, die laut Z-Achse programmiert wurde bis zum Abstand am Gewindeende (Normales

Gewinde) oder bis zum Endpunkt (Blindgewinde) und Gewindeschneiden am Auslauf bis zur Schlichtendposition. Zur Beendigung, Rücklauf bis zur ersten Zustellbewegung.

Das elektronische Gewindeschneiden wird mit 100% des programmierten Vorschubs "F" ausgeführt, wobei diese Werte weder vom Bedienteil noch von der SPS aus zu ändern sind. Wenn der Hersteller ihn (Parameter THREADOVR) zulässt, kann der Anwender den Override für die Geschwindigkeit vom Bedienpult aus modifizieren; in dem Fall passt d i e C N C d e n Vo r s c h u b a u t o m a t i s c h a n u n d b e a c h t e t d a b e i d e n

Gewindedurchmesserschritt. Um den Override zu modifizieren, muss der aktive Feed-

Forward größer als 90 % sein. Es wird nicht empfohlen, den Override der

Geschwindigkeit bei Gewinden mit Bohrungen an der Flanke zu modifizieren.

Beim letzten Durchgang ist es nicht möglich, den Override des Vorschubs oder die

Geschwindigkeit zu verändern; dieser Schritt wird mit dem Override ausgeführt, der beim vorherigen Durchlauf vorgegeben worden ist.

5

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die

Sicherheitsposition zurück. Wenn man die Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der

Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten Punkt zurück.

6

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

FESTZYKLUSEDITOR.

NUTENFRÄSEN.

5

Beim Drücken der Softkey-Taste, zeigt der Editor den zuletzt verwendeten Zyklus an. Wenn die gleiche Softkey-Taste das zweite Mal gedrückt wurde, zeigt das Menü alle Zyklen der

Gruppe an.

• Einfaches Längsnuten.

• Einfaches Planeinstechen.

• Geneigtes Längseinstechen.

• Geneigtes Planeinstechen.

• Abstechen.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·191·

5.

Festzyklen (modell ·T·)

5.1

Das Nutwerkzeug kalibrieren (Formfaktor).

5.1.1

Außen-Längsnutenfräsen.

Im Moment der Kalibrierung des Nutwerkzeugs muss man richtigerweise auf den Formfaktor hinweisen, welcher dem Eckenmaß entspricht, das man kalibriert hat. Für diesen Zyklus kann man das gleiche Werkzeug mit drei verschiedenen Methoden, sowohl für die Außenals auch für die Innenbearbeitung, so wie nachfolgend beschrieben, kalibrieren:

• Man kalibriert an der Kante unten links an der Schneide. Formfaktor F3.

• Man kalibriert an der Ecke unten rechts an der Schneide. Formfaktor F1.

• Man kalibriert nur auf der X-Achse, die CNC übernimmt als Kalibierpunkt den inneren

Mittelpunkt der Schneide. Formfaktor F2.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·192·

Festzyklen (modell ·T·)

5.1.2

Innen-Längsnutenfräsen.

• Man kalibriert an der Ecke oben links an der Schneide. Formfaktor F5.

• Man kalibriert an der Ecke oben rechts an der Schneide. Formfaktor F7.

5.

• Man kalibriert nur auf der X-Achse, die CNC übernimmt als Kalibierpunkt den oberen

Mittelpunkt der Schneide. Formfaktor F6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·193·

5.

Festzyklen (modell ·T·)

5.1.3

Planeinstechen.

Im Moment der Kalibrierung des Nutwerkzeugs muss man richtigerweise auf den Formfaktor hinweisen, welcher dem Eckenmaß entspricht, das man kalibriert hat. Für diesen Zyklus kann man das gleiche Werkzeug mit drei verschiedenen Methoden, so wie nachfolgend beschrieben, kalibrieren:

• Man kalibriert an der Kante unten links an der Schneide. Formfaktor F3.

• Man kalibriert nur auf der Z-Achse, die CNC übernimmt als Kalibierpunkt den linken

Mittelpunkt der Schneide. Formfaktor F4.

• Man kalibriert an der Ecke oben links an der Schneide. Formfaktor F5.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·194·

Festzyklen (modell ·T·)

5.2

Einfacher Längsnutfräszyklus.

Der Zyklus gestattet die Durchführung von Außen- und Innenbearbeitungen.

5.

Kalibrierung des Nutwerkzeugs.

Im Moment der Kalibrierung des Nutwerkzeugs muss man richtigerweise auf den Formfaktor hinweisen, welcher dem Eckenmaß entspricht, das man kalibriert hat. Für diesen Zyklus kann man das gleiche Werkzeug mit drei verschiedenen Methoden, sowohl für die Außen-

als auch für die Innenbearbeitung, kalibrieren. Kapitel

"5.1 Das Nutwerkzeug kalibrieren

(Formfaktor)."

auf Seite 192.

Geometrische Parameter.

Innen- und Außenbearbeitung.

Außenbearbeitung.

Innenbearbeitung.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

Xi, Zi Koordinaten des Ausgangspunkts.

Xf, Zf Koordinaten des Endpunkts. Xf übernimmt voreingestellt den festgelegten

Xi-Wert.

Die Koordinaten der X-Achse, Radien oder Durchmessern, werden in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Anfangspunkt (Xi, Zi) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·195·

Festzyklen (modell ·T·)

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

5.

Enddurchmesser.

Enddurchmesser.

l

Wiederholung des Fugenhobelns.

N Anzahl der Nuten. Wenn man den Wert mit 0 oder 1 definiert, wird ein Arbeitsgang des Fugenhobelns durchgeführt.

Abstand zwischen Nuten.

Diese Daten gestatten eine Nut entlang der Z-Achse beim zylindrischen Nutenfräsen, in den frontalen Nutbearbeitungen entlang der X-Längsachse verschiedene Male zu wiederholen.

Wenn die erste Nut konisch ( Xi ungleich Xf) ist, wird die besagte Konizität für die restlichen

Nuten beibehalten.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·196·

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Festzyklen (modell ·T·)

Arbeitsmodus der Spindel; Drehgeschwindigkeit oder konstanter Schnitt.

Drehgeschwindigkeit.

Konstante Schneidgeschwindigkeit.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

Typ des Vorschubs (Symbol für externe und interne Bearbeitung).

Spanlose Vertiefung. Empfohlene Option für kurze Späne.

Vertiefung mit Späne. Empfohlene Option für lange Späne.

Vertiefung durch Spanraum und erste Zick-Zack-Vertiefung. Empfohlene

Option für lange Späne.

t

P

Wenn der Zyklus das Nutenfräsen mit Spanabtragung ausführt, müssen zwei weitere

Parameter definiert werden.

Eindringschritt.

Wartezeit bei der spanabhebenden Bearbeitung.

Spanraum (Symbol).

Wartezeit für Spanraum nur in der ersten Vertiefung.

Wartezeit für die Spanraum in allen Vertiefungen.

5.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

• Wenn der Parameter

positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn

negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende

Bearbeitung erfolgt.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·197·

5.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·198·

Festzyklen (modell ·T·)

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

 x,

 z) den Wert 0.

Schlichtaufmaß.

Aufmaß für den Schlichtvorgang am Boden.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Festzyklen (modell ·T·)

5.2.1

Grundlegende Funktionsweise

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt (Xi, Zi), wobei auf den Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand (Dx, Dz) eingehalten wird.

4

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe durch, bis der Boden der Nut zusätzlich der Bearbeitungsaufmaße erreicht wird. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

Der erste Eindringdurchgang kann auf zwei Arten durchgeführt werden; in fortlaufender

Weise oder in Intervallen, gemäß der programmierten Steigung und mit einer Wartezeit am Boden jedes Arbeitsschritts.

5.

5

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u gw e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus führt einen einzigen Durchlauf durch, um die Bearbeitungsaufmaße zu eliminieren. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den

Schlichtvorgang durch.

6

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die

Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder

Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten

Punkt zurück.

7

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·199·

5.

Festzyklen (modell ·T·)

Überlegungen.

• Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen

Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der

Annäherungsbewegung führt der Zyklus den Schlichtvorgang aus.

• Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang durch; nach dem Schlichtvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

• Wenn die zu bearbeitenden Oberfläche nicht völlig zylindrisch ist, analysiert die CNC die

X-Koordinatenwerte der Anfangs- und Endpunkte, und nimmt als X-Anfangspunkt den fernsten Koordinatenwert zum endgültigen Durchmesser.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·200·

Festzyklen (modell ·T·)

5.3

Einfacher Frontal-Längsnutfräszyklus

5.

Kalibrierung des Nutwerkzeugs.

Im Moment der Kalibrierung des Nutwerkzeugs muss man richtigerweise auf den Formfaktor hinweisen, welcher dem Eckenmaß entspricht, das man kalibriert hat. Für diesen Zyklus kann man das gleiche Werkzeug mit drei verschiedenen Methoden, sowohl für die Außen-

als auch für die Innenbearbeitung, kalibrieren. Kapitel

"5.1 Das Nutwerkzeug kalibrieren

(Formfaktor)."

auf Seite 192.

Geometrische Parameter.

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

Xi, Zi Koordinaten des Ausgangspunkts.

Xf, Zf Koordinaten des Endpunkts. Als Standard, nimmt Zf den für Zi definierten Wert ein.

Die Koordinaten der X-Achse, Radien oder Durchmessern, werden in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Anfangspunkt (Xi, Zi) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·201·

5.

Festzyklen (modell ·T·)

Position des Nutengrunds.

R Position des Nutengrunds l

Wiederholung des Fugenhobelns.

N Anzahl der Nuten. Wenn man den Wert mit 0 oder 1 definiert, wird ein Arbeitsgang des Fugenhobelns durchgeführt.

Abstand zwischen Nuten.

Diese Daten gestatten eine Nut entlang der Z-Achse beim zylindrischen Nutenfräsen, in den frontalen Nutbearbeitungen entlang der X-Längsachse verschiedene Male zu wiederholen.

Wenn die erste Nut konisch ( Xi ungleich Xf) ist, wird die besagte Konizität für die restlichen

Nuten beibehalten.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·202·

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Arbeitsmodus der Spindel; Drehgeschwindigkeit oder konstanter Schnitt.

Drehgeschwindigkeit.

Konstante Schneidgeschwindigkeit.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

Typ des Vorschubs (Symbol).

Spanlose Vertiefung. Empfohlene Option für kurze Späne.

Vertiefung mit Späne. Empfohlene Option für lange Späne.

Vertiefung durch Spanraum und erste Zick-Zack-Vertiefung. Empfohlene Option für lange Späne.

t

P

Wenn der Zyklus das Nutenfräsen mit Spanabtragung ausführt, müssen zwei weitere

Parameter definiert werden.

Eindringschritt.

Wartezeit bei der spanabhebenden Bearbeitung.

Spanraum (Symbol).

Wartezeit für Spanraum nur in der ersten Vertiefung.

Wartezeit für die Spanraum in allen Vertiefungen.

5.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

• Wenn der Parameter

positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn

negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende

Bearbeitung erfolgt.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·203·

5.

Festzyklen (modell ·T·)

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

 x,

 z) den Wert 0.

Schlichtaufmaß.

Aufmaß für den Schlichtvorgang am Boden.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·204·

Festzyklen (modell ·T·)

5.3.1

Grundlegende Funktionsweise

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt (Xi, Zi), wobei auf den Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand (Dx, Dz) eingehalten wird.

4

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe durch, bis der Boden der Nut zusätzlich der Bearbeitungsaufmaße erreicht wird. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

Der erste Eindringdurchgang kann auf zwei Arten durchgeführt werden; in fortlaufender

Weise oder in Intervallen, gemäß der programmierten Steigung und mit einer Wartezeit am Boden jedes Arbeitsschritts.

5.

5

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u gw e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus führt einen einzigen Durchlauf durch, um die Bearbeitungsaufmaße zu eliminieren. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den

Schlichtvorgang durch.

6

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die

Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder

Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten

Punkt zurück.

7

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·205·

5.

Festzyklen (modell ·T·)

Überlegungen.

• Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen

Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der

Annäherungsbewegung führt der Zyklus den Schlichtvorgang aus.

• Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang durch; nach dem Schlichtvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

• Wenn die zu bearbeitenden Oberfläche nicht völlig zylindrisch ist, analysiert die CNC die

X-Koordinatenwerte der Anfangs- und Endpunkte, und nimmt als X-Anfangspunkt den fernsten Koordinatenwert zum endgültigen Durchmesser.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·206·

Festzyklen (modell ·T·)

5.4

Geneigter Längsnutfräszyklus.

Der Zyklus gestattet die Durchführung von Außen- und Innenbearbeitungen.

5.

Kalibrierung des Nutwerkzeugs.

Im Moment der Kalibrierung des Nutwerkzeugs muss man richtigerweise auf den Formfaktor hinweisen, welcher dem Eckenmaß entspricht, das man kalibriert hat. Für diesen Zyklus kann man das gleiche Werkzeug mit drei verschiedenen Methoden, sowohl für die Außen-

als auch für die Innenbearbeitung, kalibrieren. Kapitel

"5.1 Das Nutwerkzeug kalibrieren

(Formfaktor)."

auf Seite 192.

Geometrische Parameter.

Innen- und Außenbearbeitung.

Außenbearbeitung.

Innenbearbeitung.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

Xi, Zi Koordinaten des Ausgangspunkts.

Xf, Zf Koordinaten des Endpunkts. Xf übernimmt voreingestellt den festgelegten

Xi-Wert.

Die Koordinaten der X-Achse, Radien oder Durchmessern, werden in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Anfangspunkt (Xi, Zi) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·207·

5.

Festzyklen (modell ·T·)

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

Enddurchmesser.

Enddurchmesser.

Bearbeitungsart an jeder Ecke.

Bei den vier Ecken der Nut muss man die Art der Bearbeitung definieren, die man ausführen will.

Scharfe Kante.

Verrundung. Der Abrundungsradius muss definiert werden.

Fase. Die Abmessung der Abfasung muss definiert werden.

r c

Radius der Abrundung der Taschenecken.

Größe der Abfasung der Ecken der Tasche.

Neigungswinkel.

Neigungswinkel des Ausgangsteils.

Neigungswinkel des Endteils.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·208·

l

Wiederholung des Fugenhobelns.

N Anzahl der Nuten. Wenn man den Wert mit 0 oder 1 definiert, wird ein Arbeitsgang des Fugenhobelns durchgeführt.

Abstand zwischen Nuten.

Diese Daten gestatten eine Nut entlang der Z-Achse beim zylindrischen Nutenfräsen, in den frontalen Nutbearbeitungen entlang der X-Längsachse verschiedene Male zu wiederholen.

Festzyklen (modell ·T·)

Wenn die erste Nut konisch ( Xi ungleich Xf) ist, wird die besagte Konizität für die restlichen

Nuten beibehalten.

5.

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Arbeitsmodus der Spindel; Drehgeschwindigkeit oder konstanter Schnitt.

Drehgeschwindigkeit.

Konstante Schneidgeschwindigkeit.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·209·

5.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·210·

Festzyklen (modell ·T·)

Typ des Vorschubs (Symbol für externe und interne Bearbeitung).

Spanlose Vertiefung. Empfohlene Option für kurze Späne.

Vertiefung mit Späne. Empfohlene Option für lange Späne.

Vertiefung durch Spanraum und erste Zick-Zack-Vertiefung. Empfohlene

Option für lange Späne.

t

P

Wenn der Zyklus das Nutenfräsen mit Spanabtragung ausführt, müssen zwei weitere

Parameter definiert werden.

Eindringschritt.

Wartezeit bei der spanabhebenden Bearbeitung.

Spanraum (Symbol).

Wartezeit für Spanraum nur in der ersten Vertiefung.

Wartezeit für die Spanraum in allen Vertiefungen.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

• Wenn der Parameter

positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn

negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende

Bearbeitung erfolgt.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

 x,

 z) den Wert 0.

Schlichtaufmaß.

Schlichtaufmaß

Art des Schlichtungsdurchlaufs.

Nutschlichten, indem das Profil befolgt wird.

Absteigendes Schlichten der Nut

5.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·211·

5.

Festzyklen (modell ·T·)

5.4.1

Grundlegende Funktionsweise

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt (Xi, Zi), wobei auf den Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand (Dx, Dz) eingehalten wird.

4

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe durch, bis der Boden der Nut zusätzlich der Bearbeitungsaufmaße erreicht wird. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch. Bei keiner

Schlichtaufmaß-Programmierung wird die Zykluswartezeit in allen Schrupp-

Durchgängen angewendet.

Der erste Eindringdurchgang kann auf zwei Arten durchgeführt werden; in fortlaufender

Weise oder in Intervallen, gemäß der programmierten Steigung und mit einer Wartezeit am Boden jedes Arbeitsschritts.

5

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w or d e n i s t , f ü hr t d ie C NC de n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus führt einen einzigen Durchlauf durch, um die Bearbeitungsaufmaße zu eliminieren. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den

Schlichtvorgang durch.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·212·

6

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die

Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder

Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten

Punkt zurück.

7

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

Festzyklen (modell ·T·)

Überlegungen.

• Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen

Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der

Annäherungsbewegung führt der Zyklus den Schlichtvorgang aus.

• Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang durch; nach dem Schlichtvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

• Wenn die zu bearbeitenden Oberfläche nicht völlig zylindrisch ist, analysiert die CNC die

X-Koordinatenwerte der Anfangs- und Endpunkte, und nimmt als X-Anfangspunkt den fernsten Koordinatenwert zum endgültigen Durchmesser.

5.

• Der Arbeitsgang Grobbearbeitung erfolgt mit der G05, wobei der Radius der Abrundung für die Kanten mit Hilfe der Programmzeile #ROUNDPAR veränderlich ist. Wenn

#ROUNDPAR nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus standardmäßig den Radius der

Abrundung an, der in den Maschinenparametern definiert wurde.

• Der Arbeitsgang Fertigstellung erfolgt mit der Funktion G07.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·213·

5.5

Geneigter Frontal-Längsnutfräszyklus.

Festzyklen (modell ·T·)

5.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·214·

Kalibrierung des Nutwerkzeugs.

Im Moment der Kalibrierung des Nutwerkzeugs muss man richtigerweise auf den Formfaktor hinweisen, welcher dem Eckenmaß entspricht, das man kalibriert hat. Für diesen Zyklus kann man das gleiche Werkzeug mit drei verschiedenen Methoden, sowohl für die Außen-

als auch für die Innenbearbeitung, kalibrieren. Kapitel

"5.1 Das Nutwerkzeug kalibrieren

(Formfaktor)."

auf Seite 192.

Geometrische Parameter.

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

Xi, Zi Koordinaten des Ausgangspunkts.

Xf, Zf Koordinaten des Endpunkts. Als Standard, nimmt Zf den für Zi definierten Wert ein.

Die Koordinaten der X-Achse, Radien oder Durchmessern, werden in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Anfangspunkt (Xi, Zi) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

Festzyklen (modell ·T·)

Position des Nutengrunds.

R Position des Nutengrunds

Bearbeitungsart an jeder Ecke.

Bei den vier Ecken der Nut muss man die Art der Bearbeitung definieren, die man ausführen will.

Scharfe Kante.

Verrundung. Der Abrundungsradius muss definiert werden.

Fase. Die Abmessung der Abfasung muss definiert werden.

r c

Radius der Abrundung der Taschenecken.

Größe der Abfasung der Ecken der Tasche.

Neigungswinkel.

Neigungswinkel des Ausgangsteils.

Neigungswinkel des Endteils.

5.

l

Wiederholung des Fugenhobelns.

N Anzahl der Nuten. Wenn man den Wert mit 0 oder 1 definiert, wird ein Arbeitsgang des Fugenhobelns durchgeführt.

Abstand zwischen Nuten.

Diese Daten gestatten eine Nut entlang der Z-Achse beim zylindrischen Nutenfräsen, in den frontalen Nutbearbeitungen entlang der X-Längsachse verschiedene Male zu wiederholen.

Wenn die erste Nut konisch ( Xi ungleich Xf) ist, wird die besagte Konizität für die restlichen

Nuten beibehalten.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·215·

5.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·216·

Festzyklen (modell ·T·)

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Arbeitsmodus der Spindel; Drehgeschwindigkeit oder konstanter Schnitt.

Drehgeschwindigkeit.

Konstante Schneidgeschwindigkeit.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

Typ des Vorschubs (Symbol).

Spanlose Vertiefung. Empfohlene Option für kurze Späne.

Vertiefung mit Späne. Empfohlene Option für lange Späne.

Vertiefung durch Spanraum und erste Zick-Zack-Vertiefung. Empfohlene Option für lange Späne.

t

P

Wenn der Zyklus das Nutenfräsen mit Spanabtragung ausführt, müssen zwei weitere

Parameter definiert werden.

Eindringschritt.

Wartezeit bei der spanabhebenden Bearbeitung.

Festzyklen (modell ·T·)

Spanraum (Symbol).

Wartezeit für Spanraum nur in der ersten Vertiefung.

Wartezeit für die Spanraum in allen Vertiefungen.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

• Wenn der Parameter

positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn

negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende

Bearbeitung erfolgt.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

 x,

 z) den Wert 0.

Schlichtaufmaß.

Schlichtaufmaß

Art des Schlichtungsdurchlaufs.

Nutschlichten, indem das Profil befolgt wird.

Absteigendes Schlichten der Nut

5.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·217·

5.

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·218·

Festzyklen (modell ·T·)

5.5.1

Grundlegende Funktionsweise

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt (Xi, Zi), wobei auf den Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand (Dx, Dz) eingehalten wird.

4

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe durch, bis der Boden der Nut zusätzlich der Bearbeitungsaufmaße erreicht wird. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch. Bei keiner

Schlichtaufmaß-Programmierung wird die Zykluswartezeit in allen Schrupp-

Durchgängen angewendet.

Der erste Eindringdurchgang kann auf zwei Arten durchgeführt werden; in fortlaufender

Weise oder in Intervallen, gemäß der programmierten Steigung und mit einer Wartezeit am Boden jedes Arbeitsschritts.

5.

5

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u gw e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus führt einen einzigen Durchlauf durch, um die Bearbeitungsaufmaße zu eliminieren. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den

Schlichtvorgang durch.

6

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die

Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder

Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten

Punkt zurück.

7

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·219·

5.

Festzyklen (modell ·T·)

Überlegungen.

• Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen

Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der

Annäherungsbewegung führt der Zyklus den Schlichtvorgang aus.

• Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang durch; nach dem Schlichtvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

• Wenn die zu bearbeitenden Oberfläche nicht völlig zylindrisch ist, analysiert die CNC die

X-Koordinatenwerte der Anfangs- und Endpunkte, und nimmt als X-Anfangspunkt den fernsten Koordinatenwert zum endgültigen Durchmesser.

• Der Arbeitsgang Grobbearbeitung erfolgt mit der G05, wobei der Radius der Abrundung für die Kanten mit Hilfe der Programmzeile #ROUNDPAR veränderlich ist. Wenn

#ROUNDPAR nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus standardmäßig den Radius der

Abrundung an, der in den Maschinenparametern definiert wurde.

• Der Arbeitsgang Fertigstellung erfolgt mit der Funktion G07.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·220·

Festzyklen (modell ·T·)

5.6

Trennzyklus.

5.

Kalibrierung des Nutwerkzeugs.

Im Moment der Kalibrierung des Nutwerkzeugs muss man richtigerweise auf den Formfaktor hinweisen, welcher dem Eckenmaß entspricht, das man kalibriert hat. Für diesen Zyklus kann man das gleiche Werkzeug mit drei verschiedenen Methoden, sowohl für die Außen-

als auch für die Innenbearbeitung, kalibrieren. Kapitel

"5.1 Das Nutwerkzeug kalibrieren

(Formfaktor)."

auf Seite 192.

Geometrische Parameter.

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

Xi, Zi Koordinaten des Ausgangspunkts.

Die Koordinate der X-Achse, Radien oder Durchmessern, wird in den aktiven Einheiten programmiert. Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Anfangspunkt (Xi, Zi) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·221·

5.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·222·

r c

Festzyklen (modell ·T·)

Enddurchmesser.

Enddurchmesser.

Bearbeitungsart an jeder Ecke.

Bei der Nutecke muss man die Art der Bearbeitung definieren, die man ausführen will.

Scharfe Kante.

Verrundung. Der Abrundungsradius muss definiert werden.

Fase. Die Abmessung der Abfasung muss definiert werden.

Radius der Abrundung der Taschenecken.

Größe der Abfasung der Ecken der Tasche.

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Arbeitsmodus der Spindel; Drehgeschwindigkeit oder konstanter Schnitt.

Drehgeschwindigkeit.

Konstante Schneidgeschwindigkeit.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsparameter.

Geringer Vorschub bei der Endbearbeitung.

Es besteht die Möglichkeit, zwei verschiedene Vorschübe für den gleichen Abstechvorgang zu programmieren. Ab einem bestimmten Durchmesser (

 r), verringert sich der Vorschub

Festzyklen (modell ·T·)

(F) auf progressive Art und Weise, indem der reduzierte Vorschub (Fr) beendet wird, wenn der Enddurchmesser verringert wird.

Fr

 r

Geringer Vorschub bei der Endbearbeitung.

Durchmesser für die Verringerung des Vorschubs.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

5.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·223·

5.

Festzyklen (modell ·T·)

5.6.1

Grundlegende Funktionsweise

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang des Ablängens für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt (Xi, Zi), wobei auf den Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand (Dx, Dz) eingehalten wird.

4

Im Falle, dass Abfasungen oder Abrundung vorhanden sind, erfolgt der Zyklus die erste

Bearbeitung der Nut, bis die Tiefe der Abfassungen oder Abrundung ausgeglichen ist.

Eine zweite Bearbeitung erfolgt durch Abfasung oder Abrundung und bei der restlichen

Nut bis zu einem Durchmesser von

.

5

Der Zyklus beginnt die Bearbeitung mit einem Vorschub F, bis der Durchmesser

 r, erreicht wird, dieser wird verringert bis der Enddurchmesser mit einem Vorschub Fr erreicht wird.

6

Die Bearbeitung des Werkstücks erfolgt unter den festgelegten Bedingungen

Achsvorschub (F), verringerten Vorschub (Fr), Spindeldrehzahl (S), Drehrichtung.

7

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück.

8

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·224·

FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.

6

Beim Drücken der Softkey-Taste, zeigt der Editor den zuletzt verwendeten Zyklus an. Wenn die gleiche Softkey-Taste das zweite Mal gedrückt wurde, zeigt das Menü alle Zyklen der

Gruppe an.

• Punktedrehen

• Profildrehen.

• ZC/YZ-Ebenenprofil.

• Rechtwinklige Tasche auf der ZC/YC-Ebene.

• Kreistasche auf der ZC/YZ-Ebene.

• Vorentleerte Kreistasche auf der ZC/YZ-Ebene.

• 2D-Profil Tasche auf der ZC/YZ-Ebene.

• Profil auf der XC/XY-Ebene.

• Rechtwinklige Tasche auf der XC/XY-Ebene.

• Kreistasche auf der XC/XY-Ebene.

• Vorentleerte Kreistasche auf der XC/XY-Ebene

• 2-D Profiltasche auf der XC/XY-Ebene.

Zu den Festzyklen der Taschen können Mehrfachbearbeitungen hinzugefügt werden, und zwar auf die Weise, dass der Zyklus an v e r s c h i e d e n e n P u n k t e n w i e d e r h o l t w i r d . D i e v e r f ü g b a r e n

Mehrfachbearbeitungen sind folgende Siehe Kapitel

"9 Festzykluseditor.

Mehrfachpositionierungen."

.

• Punkten auf Linie.

• Punkten im Bogen.

• Rechteckig-Positionierung.

• Raster-Positionierung.

• Punkte in Random.

Um eine Mehrfachbearbeitung zu einem Zyklus zuzuordnen, muss zuerst ein

Bearbeitungszyklus aus den zulässigen ausgewählt und definiert werden. Danach, ohne die

Zyklusbearbeitung zu verlassen, drücken sie die den Mehrfachbearbeitungen zugeordnete

Softkey und wählen eine von diesen aus.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·225·

6.1

Festzyklen (modell ·T·)

Zyklus für das Punktedrehen.

Der Zyklus gestattet die Durchführung von Außen- und Innenbearbeitungen.

6.

Geometrische Parameter.

Innen- und Außenbearbeitung.

Außenbearbeitung.

Innenbearbeitung.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Quadrant der Arbeit.

Ausrichtung der zu bearbeitenden Ecke.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·226·

Koordinaten des Ausgangspunkts.

X, Z Koordinaten des Ausgangspunkts. Die Koordinate der X-Achse, Radien oder

Durchmessern, wird in den aktiven Einheiten programmiert.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Anfangspunkt (X, Z) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

Festzyklen (modell ·T·)

Festlegung eines Profils.

Dieser Zyklus gestattet, das Profil anhand der Beschreibung seiner Ecken zu definieren, das heißt, seine Position und den Typ der Bearbeitung (scharfe Kanten an der Ecke, Abrunden oder Abfasen). Der Zyklus gestattet die Verwendung von bis zu 25 Punkten, um diese Ecken zu definieren. Der Punkt P1 ist der Profilstartpunkt und die restlichen Punkte sind fortlaufend.

6.

Wenn man die 25 Festlegungspunkte der Tabelle nicht verwendet, muss man folgende

Bedingungen erfüllen:

• Die CNC berücksichtigt die Art der Bearbeitung des letzten Punktes des Profils nicht.

• Den ersten nicht verwendeten Punkt muss man mit einem leeren Kästchen belassen oder mit den gleichen Koordinaten wie der letzte Punkt des Profils definieren. In dem

Beispiel aus der obigen Abbildung muss man P10 = P9 festlegen.

Datentabelle löschen.

Aller Punkte des Profils löschen. Wählen Sie dieses Symbol aus und drücken Sie

[DEL], damit Sie alle Punkte der Tabelle löschen können.

Datentabelle.

Verwenden sie Pfeile für die Zustellbewegung, um sich durch die Tabelle zu bewegen, die zweifarbige Taste zur Änderung des Zustandes der Symbole und Taste [ENTER] um ein

Datum zu akzeptieren.

• Jeder Profilpunkt kann in absoluten oder inkrementalen Koordinaten definiert werden.

Die Auswahl der Koordinaten erfolgt in der ersten Spalte der Tabelle.

• Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle

Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

• Alle dazwischen liegenden Punkte verfügen über ein Symbol zur Angabe des

Kantentyps, scharfe Kante, rund oder abgefast.

Scharfe Kante.

Verrundung. Der Abrundungsradius muss definiert werden.

Fase. Die Abmessung der Abfasung muss definiert werden.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·227·

6.

Festzyklen (modell ·T·)

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Bearbeitungsrichtung.

Die Bearbeitung in Langdrehrichtung.

Die Bearbeitung in Plandrehrichtung.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·228·

Arbeitsmodus der Spindel; Drehgeschwindigkeit oder konstanter Schnitt.

Drehgeschwindigkeit.

Konstante Schneidgeschwindigkeit. Bei diesem Symbol muss die Getriebestufe der Spindel ausgewählt werden.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

Festzyklen (modell ·T·)

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

Bearbeitung pro Strecke.

Verfügbare Option in Innenprofilen, mit Bearbeitung in Längsdrehrichtung. Parameter gestattet, die Bearbeitung des Zyklus pro Strecke, wobei die maximal zurückgelegte Länge von jeder Strecke auf der Bearbeitungsachse angezeigt wird. Dieser Schruppvorgang ist nützlich bei tiefen Profilen; gestattet die Verwendung von robusteren Werkzeugen (die das

Schwingen vermeiden) und begünstigt die Spanabtragung.

Dp Abstand für die zu bearbeitende Strecke. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der

Zyklus nur das Schruppen auf einer Strecke aus.

Der Zyklus stellt die Anzahl der Durchläufe in Abhängigkeit der

Bearbeitungslänge und den Abstand pro Strecke "Dp" ein. Während der

Bearbeitung kann der Zyklus den Parameterwert Dp verändern, damit vermieden wird, dass die letzte Strecke in Bezug auf die anderen sehr kurz wird.

Bearbeitungsart; paraxial oder Profilnachverfolgung.

Paraxialbearbeitung. Man muss den Eindringungsvorschub (Fp) des Werkzeugs in den Gewindegrund festlegen.

Bearbeitung pro Profilverfolgung. Man muss die Materialmenge festlegen, die vom Rohling des Werkstücks abgetragen werden soll (

). Der besagte Wert wird in Radien definiert.

Fp

Vertiefungsvorschub bei Taschen für das Paraxialbearbeitung.

Die Materialmenge, die bei der Bearbeitung pro Profilverfolgung, abgetragen werden muss. Dieser Wert muss mit Radius und mit positivem Wert programmiert werden. Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

6.

Ds

Fs

Wie wird der Durchlauf bei der paraxialen Bearbeitung beendet?

Sobald die Grobbearbeitung paraxial ist, bietet der Zyklus die Möglichkeit, bei der

Beendigung jedes Grobbearbeitungsgangs einen Ausgang von 45° zu schaffen; sonst endet jeder Grobbearbeitungsgang, indem der Kontur gefolgt wird.

Werkzeugrückzug nach Profilfolgerung.

Werkzeugrücklauf mit einem 45°- Ausgang.

Entfernung des 45°-Ausgangs nach jedem Bearbeitungsdurchlauf. Wenn keine

Programmierung erfolgt, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Vorschub für den letzten Durchlauf zum Schruppen, beim dem die Spitzen eliminiert werden, die bei den 45°-Ausgängen verbleiben. Wenn nicht programmiert wird oder mit Wert 0 programmiert wird, führt der Zyklus diesen

Durchlauf nicht durch.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·229·

Festzyklen (modell ·T·)

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·230·

Maximaler Bearbeitungsschritt.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

• Wenn der Parameter

positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn

negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende

Bearbeitung erfolgt.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

,

 x,

 z) den Wert 0.

Schlichtaufmasse.

Der Zyklus gestattet die Definition eines einzigen Aufmaßes für das Schlichten, das in

Abhängigkeit der Funktion der Messerschneide angewendet wird, oder legt 2 Aufmaße fest, eins für jede Achse (X, Z).

Definieren sie das Aufmaß für das Schlichten in Abhängigkeit von der

Messerschneide. Das Aufmaß wird auf der Schnittlinie des Werkzeugs

(Schneide) gemessen.

Für das Schlichten definieren sie 2 Aufmaße, eins für jede Achse, unabhängig von der verwendeten Werkzeugart.

 x,

 z

Aufmaß für den Schlichtvorgang in Abhängigkeit von der Messerschneide.

Aufmaß für den Schlichtvorgang auf jeder Achse.

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·231·

6.

Festzyklen (modell ·T·)

6.1.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.

4

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Langdreh- oder Plandrehdurchläufe durch

(gemäß der ausgewählten Option), bis zum Erreichen des Endprofils zusätzlich der

Bearbeitungsaufmaße durch. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten

Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

In Abhängigkeit der programmierten Bedingungen (Rücklauf des Werkzeugs am Ende des Durchlaufs mit einem Ausgang von 45º), führt der Zyklus einen letzten

Paralleldurchlauf durch, um die Spitzen zu eliminieren, die von den Ausgängen bei 45º hinterlassen wurden.

5

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w or d e n i s t , f ü hr t d ie C NC de n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus führt einen einzigen Schlichtdurchlauf aus, bis das Endprofil erreicht wird, wobei die Bearbeitungsaufmaße eliminiert werden. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den Schlichtvorgang durch.

6

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die

Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder

Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten

Punkt zurück.

7

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

Überlegungen.

Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der

Zyklus den Schlichtvorgang aus.

Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt

(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·232·

Festzyklen (modell ·T·)

6.1.2

Programmierbeispiel.

6.

Geometrische Parameter.

Außenbearbeitung.

Quadrant der Arbeit.

X 65.0000

Z 10.0000

Dx 1.0000

Dz 1.0000

Ausgangspunkt.

Sicherheitsabstand.

Definieren Sie das Werkstückprofil.

P1

ABS X 12.0000

Z - 0.0000

P2

ABS X 16.0000

Z - 2.0000

ABS

ABS

ABS

ABS

ABS

ABS

ABS

ABS

P6

P7

P8

P9

P10

P3

P4

P5

X

X

X

X

X

X

X

X

16.0000

23.0000

34.0000

43.0000

43.0000

56.0000

56.0000

56.0000

Z - 18.0000

Z - 25.5000

Z - 25.5000

Z - 37.5000

Z - 52.0000

Z - 60.5000

Z - 97.0000

Z - 97.0000

Spindel-Maschinenparameter.

Die Bearbeitung in Langdrehrichtung.

Drehgeschwindigkeit.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

2 F 0.8

S 1000 T 3

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

0.25

F 0.4

S 1000 T 3

R

C

R

R

4.0000

6.0000

5.0000

3.0000

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·233·

6.2

Festzyklen (modell ·T·)

Zyklus für Profildrehen.

Der Zyklus gestattet die Durchführung von Außen- und Innenbearbeitungen.

6.

Geometrische Parameter.

Innen- und Außenbearbeitung.

Außenbearbeitung.

Innenbearbeitung.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Quadrant der Arbeit.

Ausrichtung der zu bearbeitenden Ecke.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·234·

Koordinaten des Ausgangspunkts.

X, Z Koordinaten des Ausgangspunkts. Die Koordinate der X-Achse, Radien oder

Durchmessern, wird in den aktiven Einheiten programmiert.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Anfangspunkt (X, Z) an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert.

Festzyklen (modell ·T·)

6.

Festlegung eines Profils.

Dieser Zyklus gestattet, das Profil anhand der Profilbearbeitung zu definieren, es kann ein bereits vorhandenes Profil sein oder ein neues muss erstellt werden.

Profildefinition

P Programmname mit dem Profil (zwischen 0 und 999).

• Ein neues Programm mit dem Profil bearbeiten. Um das Programm erneut zu bearbeiten, schreiben sie die Nummer des Programms (zwischen 0 und 999) und drücken sie die

Taste [RECALL]. Die CNC zeigt den Profileditor an.

• Zur Auswahl eines bekannten Programms geben sie die Nummer des Programms ein und drücken sie die Taste [ENTER].

• Um ein Programm aus einer Liste auszuwählen, verwenden sie die folgenden Tasten.

Ausbreiten der Programmliste.

Den Cursor anhand der Programmliste verschieben. Um ein Programm auszuwählen, positionieren sie den Cursor auf dem gewünschten

Programm und drücken sie die Taste [ENTER].

Aus der Liste ohne kein Programm auszuwählen.

Ein vorhandenes Profil verändern.

Zur Änderung eines Profilprogramms geben sie die Programmnummer ein und drücken sie die Taste [RECALL]. Die CNC zeigt den Profileditor des ausgewählten Profils an, ausgehende von diesen können die folgenden Vorgänge ausgeführt werden.

• Profilelemente hinzufügen, löschen oder ändern.

• Abfasungen, Rundungen usw. hinzufügen, löschen oder ändern.

• Neue Profile zum Programm hinzufügen.

Definieren sie das Profil, um die Bearbeitung zu optimieren.

Wenn man nur das gewünschte Profil definiert, geht die CNC davon aus, dass der

Werkstückrohling zylindrisch ist, und die Bearbeitung erfolgt so, wie es auf der linken Seite angezeigt wird.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

Wenn man die Rohlingskontur des Werkstücks kennt, ist es ratsam, beide Profile zu definieren, die Rohlingskontur des Werkstücks und die gewünschte endgültige Kontur. Die

·235·

6.

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitung ist schneller, denn es wird nur Material, das von beiden Konturen begrenzt wird, abgetragen. Um beide Konturen zu definieren, wird in folgender Reihenfolge vorgegangen:

1

Zugreifen auf den Profileditor.

2

Editieren der gewünschten endgültigen Kontur.

3

Klicken auf die Schaltfläche "Neue Kontur".

4

Editieren der Kontur des Werkstückrohlings.

5

Schließen des Profileditors und Abspeichern des Profils.

Vergessen Sie nicht, dass zuerst die gewünschte endgültige Kontur und danach die

Rohlingskontur des Werkstücks festgelegt werden muss.

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Bearbeitungsrichtung.

Die Bearbeitung in Langdrehrichtung.

Die Bearbeitung in Plandrehrichtung.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·236·

Arbeitsmodus der Spindel; Drehgeschwindigkeit oder konstanter Schnitt.

Drehgeschwindigkeit.

Konstante Schneidgeschwindigkeit. Bei diesem Symbol muss die Getriebestufe der Spindel ausgewählt werden.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

Bearbeitung pro Strecke.

Verfügbare Option in Innenprofilen, mit Bearbeitung in Längsdrehrichtung. Parameter gestattet, die Bearbeitung des Zyklus pro Strecke, wobei die maximal zurückgelegte Länge von jeder Strecke auf der Bearbeitungsachse angezeigt wird. Dieser Schruppvorgang ist nützlich bei tiefen Profilen; gestattet die Verwendung von robusteren Werkzeugen (die das

Schwingen vermeiden) und begünstigt die Spanabtragung.

Dp Abstand für die zu bearbeitende Strecke. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der

Zyklus nur das Schruppen auf einer Strecke aus.

Der Zyklus stellt die Anzahl der Durchläufe in Abhängigkeit der

Bearbeitungslänge und den Abstand pro Strecke "Dp" ein. Während der

Bearbeitung kann der Zyklus den Parameterwert Dp verändern, damit vermieden wird, dass die letzte Strecke in Bezug auf die anderen sehr kurz wird.

Bearbeitungsart; paraxial oder Profilnachverfolgung.

Paraxialbearbeitung. Man muss den Eindringungsvorschub (Fp) des Werkzeugs in den Gewindegrund festlegen.

Bearbeitung pro Profilverfolgung. Man muss die Materialmenge festlegen, die vom Rohling des Werkstücks abgetragen werden soll (

). Der besagte Wert wird in Radien definiert.

Fp

Vertiefungsvorschub bei Taschen für das Paraxialbearbeitung.

Die Materialmenge, die bei der Bearbeitung pro Profilverfolgung, abgetragen werden muss. Dieser Wert muss mit Radius und mit positivem Wert programmiert werden. Ohne Programmierung wird Wert 0 genommen.

6.

Wie wird der Durchlauf bei der paraxialen Bearbeitung beendet?

Sobald die Grobbearbeitung paraxial ist, bietet der Zyklus die Möglichkeit, bei der

Beendigung jedes Grobbearbeitungsgangs einen Ausgang von 45° zu schaffen; sonst endet jeder Grobbearbeitungsgang, indem der Kontur gefolgt wird.

Werkzeugrückzug nach Profilfolgerung.

Werkzeugrücklauf mit einem 45°- Ausgang.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·237·

Ds

Fs

Festzyklen (modell ·T·)

Entfernung des 45°-Ausgangs nach jedem Bearbeitungsdurchlauf. Wenn keine

Programmierung erfolgt, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Vorschub für den letzten Durchlauf zum Schruppen, beim dem die Spitzen eliminiert werden, die bei den 45°-Ausgängen verbleiben. Wenn nicht programmiert wird oder mit Wert 0 programmiert wird, führt der Zyklus diesen

Durchlauf nicht durch.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·238·

Maximaler Bearbeitungsschritt.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

• Wenn der Parameter

positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn

negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende

Bearbeitung erfolgt.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Restmaterial.

Schruppvorgang.

B

A

A.

Bearbeitungsfehler.

B.

Bearbeitungsrichtung.

Festzyklen (modell ·T·)

Wenn der Schruppvorgang nicht das gesamte Material oder Profil beseitigen kann, das aufgrund der Geometrie des Profils (Täler) oder des Werkzeugs selbst definiert wurde, speichert der Zyklus die Informationen des unbearbeiteten Teils und beendet den

Schruppvorgang ohne Warnung.

Wenn der Schlichtvorgang feststellt, dass noch kein Material aus dem vorherigen

Arbeitsgang entfernt wurde, führt dieser zunächst einige Durchläufe durch, um dieses

Material zu entfernen (sofern die Werkzeuggeometrie dies zulässt), und führt dann den

Schlichtdurchgang durch. Diese Bearbeitung hat eigene Schnittdaten. Es liegt in der

Verantwortung des Bedieners, dass das Werkzeug über die geeignete Geometrie verfügt, um das Profil zu bearbeiten. Wenn die Endbearbeitung nicht alle definierten Materialien oder

Profile eliminieren kann, mechanisieren Sie den Teil, der möglich ist, und der Zyklus zeigt den entsprechenden Hinweis.

Aktivieren Sie die Operation.

Um das beim Schruppen verbleibende Material zu beseitigen, müssen Sie das entsprechende Kontrollkästchen aktivieren.

Restmaterial beseitigen.

Restmaterial nicht beseitigen.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, wird das Restmaterial nicht beseitigt.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

Maximaler Bearbeitungsschritt.

• Wenn der Parameter

positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn

negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende Bearbeitung erfolgt.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl.

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

,

 x,

 z) den Wert 0.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·239·

6.

Festzyklen (modell ·T·)

Schlichtaufmasse.

Der Zyklus gestattet die Definition eines einzigen Aufmaßes für das Schlichten, das in

Abhängigkeit der Funktion der Messerschneide angewendet wird, oder legt 2 Aufmaße fest, eins für jede Achse (X, Z).

Definieren sie das Aufmaß für das Schlichten in Abhängigkeit von der

Messerschneide. Das Aufmaß wird auf der Schnittlinie des Werkzeugs

(Schneide) gemessen.

Für das Schlichten definieren sie 2 Aufmaße, eins für jede Achse, unabhängig von der verwendeten Werkzeugart.

 x,

 z

Aufmaß für den Schlichtvorgang in Abhängigkeit von der Messerschneide.

Aufmaß für den Schlichtvorgang auf jeder Achse.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·240·

Festzyklen (modell ·T·)

6.2.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.

4

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Langdreh- oder Plandrehdurchläufe durch

(gemäß der ausgewählten Option), bis zum Erreichen des Endprofils zusätzlich der

Bearbeitungsaufmaße durch. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten

Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

In Abhängigkeit der programmierten Bedingungen (Rücklauf des Werkzeugs am Ende des Durchlaufs mit einem Ausgang von 45º), führt der Zyklus einen letzten

Paralleldurchlauf durch, um die Spitzen zu eliminieren, die von den Ausgängen bei 45º hinterlassen wurden.

5

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u gw e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus führt einen einzigen Schlichtdurchlauf aus, bis das Endprofil erreicht wird, wobei die Bearbeitungsaufmaße eliminiert werden. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den Schlichtvorgang durch.

6

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die

Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder

Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten

Punkt zurück.

7

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

Überlegungen.

Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der

Zyklus den Schlichtvorgang aus.

Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt

(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·241·

Festzyklen (modell ·T·)

6.2.2

Programmierbeispiel.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·242·

Geometrische Parameter.

Außenbearbeitung.

Quadrant der Arbeit.

X 120.0000

Z 90.0000

Ausgangspunkt.

Dx 1.0000

Dz 1.0000

Definieren Sie das Werkstückprofil.

Definition des Profils ohne Abrundungen und Abfasungen.

Abschnitt.

Ausgangspunkt.

(1) Gerade.

(2) Gerade.

(3) Uhrzeigersinn.

(4) Gerade.

(5) Gerade.

(6) Gerade.

Geometrie.

Z = 80

Z = 80

Z = 60

Z = 40

Z = 20

Z = 20

Z = 0

X = 0

X = 50

X = 50

X = 90

X = 90

X = 110

X = 110

Zc = 60

Definition der Abrundungen und Abfasungen.

Kanten.

Fase.

Verrundung.

Verrundung.

Punkt.

Punkt "A".

Punkt "B".

Punkt "C".

Radius /Größe.

Größe = 10

Radius = 5

Radius = 5

Spindel-Maschinenparameter.

Die Bearbeitung in Langdrehrichtung.

Sicherheitsabstand.

Xc = 90 R = 20

Drehgeschwindigkeit.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

2 F 0.8

S 1000 T 3

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

0.25

F 0.4

S 1000 T 3

Festzyklen (modell ·T·)

6.

Geometrische Parameter.

Außenbearbeitung.

Quadrant der Arbeit.

X 65.0000

Z 10.0000

Ausgangspunkt.

Dx 1.0000

Dz 1.0000

Definieren Sie das Werkstückprofil.

Definition des Profils ohne Abrundungen und Abfasungen.

Abschnitt.

Ausgangspunkt.

(1) Gerade.

(2) Gerade.

(3) Gerade.

(4) Gerade.

(5) Gerade.

(6) Gerade.

(7) Gerade.

(8) Gerade.

Geometrie.

Z = 0

Z = 0

Z = -18

Z = -25.53

Z = -25.5

Z = -37.5

Z = -52

Z = -60.5

Z = -97

Definition der Abrundungen und Abfasungen.

X = 0

X = 16

X = 16

X = 23

X = 34

X = 43

X = 43

X = 56

X = 56

Kanten.

Fase.

Verrundung.

Verrundung.

Verrundung.

Fase.

Punkt.

Punkt "A".

Punkt "B".

Punkt "C".

Punkt "D".

Punkt "E".

Radius /Größe.

Größe = 2

Radius = 4

Radius = 6

Radius = 5

Größe = 3

Spindel-Maschinenparameter.

Die Bearbeitung in Langdrehrichtung.

Sicherheitsabstand.

Drehgeschwindigkeit.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

2 F 0.8

S 1000 T 3

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

0.25

F 0.4

S 1000 T 3

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·243·

Festzyklen (modell ·T·)

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·244·

Geometrische Parameter.

Außenbearbeitung.

Quadrant der Arbeit.

X 230.0000

Z 180.0000

Ausgangspunkt.

Dx 1.0000

Dz 1.0000

Sicherheitsabstand.

Definieren Sie das Werkstückprofil.

Abschnitt.

Ausgangspunkt.

Geometrie.

Z = 170

(1) B o g e n g e g e n

Uhrzeigersinn.

Zc = 140

X = 0

Xc = 0 R = 30

(2) B o g e n g e g e n

Uhrzeigersinn.

R = 350 Tangential = Ja

(3) Uhrzeigersinn.

Zc = 50 Xc = 190 R = 30 Tangential = Ja

• Die CNC zeigt alle möglichen Optionen für die Strecke 2. Geeignete auswählen.

(4) Gerade.

Z = 20 X = 220 Tangential = Ja

• Die CNC zeigt alle möglichen Optionen für die Strecke 3-4. Geeignete auswählen.

(5) Gerade.

Z = 0 X = 220

Spindel-Maschinenparameter.

Die Bearbeitung in Langdrehrichtung.

Drehgeschwindigkeit.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

2 F 0.8

S 1000 T 3

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

0.25

F 0.4

S 1000 T 3

Festzyklen (modell ·T·)

6.

Geometrische Parameter.

Außenbearbeitung.

Quadrant der Arbeit.

X 230.0000

Z 180.0000

Ausgangspunkt.

Dx 1.0000

Dz 1.0000

Sicherheitsabstand.

Definieren Sie das Werkstückprofil.

Abschnitt.

Ausgangspunkt.

(1) B o g e n g e g e n

Uhrzeigersinn.

(2) B o g e n g e g e n

Uhrzeigersinn.

Geometrie.

Z = 170

Zc = 140

R = 350

X = 0

Xc = 0

Tangential = Ja

R = 30

(3) Uhrzeigersinn.

Zc = 50 Xc = 190 R = 30 Tangential = Ja

• Die CNC zeigt alle möglichen Optionen für die Strecke 2. Geeignete auswählen.

(4) Gerade.

Z = 20 X = 220 Tangential = Ja

• Die CNC zeigt alle möglichen Optionen für die Strecke 3-4. Geeignete auswählen.

(5) Gerade.

Z = 0 X = 220

Editieren der Kontur des Werkstückrohlings.

Abschnitt.

Ausgangspunkt.

(6) Gerade.

(7) Gerade.

(8) Gerade.

(9) Gerade.

Geometrie.

Z = 180

Z = 180

Z = 90

Z = 30

Z = 30

X = 0

X = 60

X = 140

X = 180

X = 240

Spindel-Maschinenparameter.

Die Bearbeitung in Langdrehrichtung.

Drehgeschwindigkeit.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

2 F 0.8

S 1000 T 3

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

0.25

F 0.4

S 1000 T 3

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·245·

Festzyklen (modell ·T·)

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·246·

Geometrische Parameter.

Außenbearbeitung.

Quadrant der Arbeit.

X 110.0000

Z 190.0000

Ausgangspunkt.

Dx 1.0000

Dz 1.0000

Sicherheitsabstand.

Definieren Sie das Werkstückprofil.

Abschnitt.

Ausgangspunkt.

Geometrie.

Z = 180

(1) B o g e n g e g e n

Uhrzeigersinn.

Zc = 150

X = 0

Xc = 0 R = 30

(2) Gerade.

Winkel = 195 Tangential = Ja

• Die CNC zeigt alle möglichen Optionen für die Strecke 1-2. Geeignete auswählen.

(3) Uhrzeigersinn.

(4) Gerade.

R = 20

Winkel = 160

Tangential = Ja

Tangential = Ja

(5) Uhrzeigersinn.

Z = 30 X = 80 Zc = 45 Xc = 80 R = 15 Tangential = Ja

• Die CNC zeigt alle möglichen Optionen für die Strecke 4-5. Geeignete auswählen.

• Die CNC zeigt alle möglichen Optionen für die Strecke 3. Geeignete auswählen.

(6) Gerade.

Z = 30 X = 100 Tangential = Ja

(7) Gerade.

Z = 0 X = 100

Spindel-Maschinenparameter.

Die Bearbeitung in Langdrehrichtung.

Drehgeschwindigkeit.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

2 F 0.8

S 1000 T 3

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

0.25

F 0.4

S 1000 T 3

Festzyklen (modell ·T·)

6.

Geometrische Parameter.

Außenbearbeitung.

Quadrant der Arbeit.

X 85.0000

Z 135.0000

Ausgangspunkt.

Dx 1.0000

Dz 1.0000

Sicherheitsabstand.

Definieren Sie das Werkstückprofil.

Abschnitt.

Ausgangspunkt.

(1) B o g e n g e g e n

Uhrzeigersinn.

(2) Uhrzeigersinn.

Geometrie.

Z = 128

Zc = 107

X = 0

Xc = 0 R = 21

(3) B o g e n g e g e n

Uhrzeigersinn.

R = 10

Zc = 83

Tangential = Ja

Xc = 14 R = 15 Tangential = Ja

• Die CNC zeigt alle möglichen Optionen für die Strecke 2. Geeignete auswählen.

(4) Uhrzeigersinn.

R = 10 Tangential = Ja

(5) Gerade.

X = 40 Winkel = 180 Tangential = Ja

• Die CNC zeigt alle möglichen Optionen für die Strecke 3. Geeignete auswählen.

(6) Uhrzeigersinn.

(7) Gerade.

Z = 54 X = 56

Z = 54

Zc = 62 Xc = 56 R = 8

Winkel = 90 Tangential = Ja

Tangential = Ja

(8) Gerade.

(9) Gerade.

Z = 34

Z = 0

X = 78

X = 78

Winkel = 160

Spindel-Maschinenparameter.

Die Bearbeitung in Langdrehrichtung.

Drehgeschwindigkeit.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

2 F 0.8

S 1000 T 3

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

0.25

F 0.4

S 1000 T 3

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·247·

6.3

Der Profilzyklus auf der ZC/YZ-Ebene.

Festzyklen (modell ·T·)

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·248·

ZC-Ebenenprofil.

Geometrische Parameter.

Arbeitsebene

ZC-Ebene.

YZ-Ebene.

Profil in der YZ-Ebene.

Name des Programms mit dem Profil.

P Programmname mit dem Profil (zwischen 0 und 999).

Radius des Zylinders (wenn ZC-Ebene).

R Außenradius des Werkstücks.

Koordinaten der Ebene (wenn YZ-Ebene).

X Die Koordinate auf der X-Achse der Arbeitsebene. Die Koordinate wird immer in

Radien programmiert.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Koordinaten des Endpunktes (wenn XY-Ebene).

Yf Y-Die Koordinate für die Rücklaufbewegung nach Zyklusbeendung; wenn diese nicht programmiert wird, gibt es keinen Rückzug der Y-Achse. Wenn der Zyklus im Mehrfachmodus bearbeitet wurde, wird der Rückzugspunkt auf Y nur auf den letzten Zyklus angewendet.

Dieser Parameter gestattet, dass das Werkzeug von einer entsprechenden

Position zurückgeholt wird, um die Drehvorgänge, fortsetzen zu können, für den die Y-Achse nicht verwendet wird. Wenn der folgende Zyklus ebenfalls die Achse

Y verwendet, ist es nicht notwendig, die Achse zurückzuziehen.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Gesamttiefe.

P Gesamttiefe. Dieser Parameter wird immer als Radius mit positivem Wert definiert.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an. Der Zyklus verwendet ebenfalls den Sicherheitsabstand für die Rücklaufbewegung zwischen nacheinander.

Festzyklen (modell ·T·)

Dx Sicherheitsabstand an der X-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt. Dieser

Parameter wird immer in Radien definiert.

Winkelposition der Spindel.

Winkelposition der Spindel (in Grad).

Festlegung eines Profils.

Dieser Zyklus gestattet, das Profil anhand der Profilbearbeitung zu definieren, es kann ein bereits vorhandenes Profil sein oder ein neues muss erstellt werden.

Profildefinition

P Programmname mit dem Profil (zwischen 0 und 999).

• Ein neues Programm mit dem Profil bearbeiten. Um das Programm erneut zu bearbeiten, schreiben sie die Nummer des Programms (zwischen 0 und 999) und drücken sie die

Taste [RECALL]. Die CNC zeigt den Profileditor an.

• Zur Auswahl eines bekannten Programms geben sie die Nummer des Programms ein und drücken sie die Taste [ENTER].

• Um ein Programm aus einer Liste auszuwählen, verwenden sie die folgenden Tasten.

Ausbreiten der Programmliste.

Den Cursor anhand der Programmliste verschieben. Um ein Programm auszuwählen, positionieren sie den Cursor auf dem gewünschten

Programm und drücken sie die Taste [ENTER].

Aus der Liste ohne kein Programm auszuwählen.

Ein vorhandenes Profil verändern.

Zur Änderung eines Profilprogramms geben sie die Programmnummer ein und drücken sie die Taste [RECALL]. Die CNC zeigt den Profileditor des ausgewählten Profils an, ausgehende von diesen können die folgenden Vorgänge ausgeführt werden.

• Profilelemente hinzufügen, löschen oder ändern.

• Abfasungen, Rundungen usw. hinzufügen, löschen oder ändern.

• Neue Profile zum Programm hinzufügen.

Spindel-Maschinenparameter.

Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Eindringvorschub.

Fx Eindringvorschub.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·249·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·250·

Werkzeugradiuskompensation.

Ohne Kompensation

Werkzeugradiuskompensation nach links.

Werkzeugradiuskompensation nach rechts.

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

Eindringungshöchststeigung

Eindringungshöchststeigung

• Wenn der Parameter

positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn

negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende

Bearbeitung erfolgt.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

Festzyklen (modell ·T·)

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

,

 l) den Wert 0.

Anzahl der Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.

N Anzahl der Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang. Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn die Radiuskompensierung aktiv ist.

Aufmaße für den Schlichtvorgang.

 l Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang. Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn die Radiuskompensierung aktiv ist.

Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·251·

Festzyklen (modell ·T·)

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

6.

CNC 8060

CNC 8065

6.3.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der angegebenen Richtung.

3

Das Werkzeug nähert sich dem Anfangspunkt im Schnellvorschub an, und der ausgewählte Sicherheitsabstand wird gemäß der X-Achse aufrechterhalten.

4

Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.

5

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des

Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Der Zyklus führt den Rücklauf zwischen

Durchläufe bei einem Sicherheitsabstand Dx durch. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

6

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w or d e n i s t , f ü hr t d ie C NC de n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Wenn die Radiuskompensation aktiv ist, führt der Zyklus die Anzahl der angegebenen Durchläufe aus, bis das Endprofil erreicht wird; wenn dieser nicht aktiv ist, führt der Zyklus einen einzigen Durchlauf aus.

Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den

Schlichtvorgang durch.

7

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die

Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder

Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten

Punkt zurück.

8

Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;

Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.

Überlegungen.

Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der

Zyklus den Schlichtvorgang aus.

Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt

(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

(R

EF

: 1807)

·252·

Festzyklen (modell ·T·)

6.4

Die rechteckige Aussparung auf der ZC/YZ-Ebene.

6.

Rechtwinklige Tasche auf der ZC-Ebene.

Geometrische Parameter.

Arbeitsebene

ZC-Ebene.

YZ-Ebene.

Rechtwinklige Tasche auf der YZ-Ebene.

Auswahl des Anfangspunktes.

Anfangspunkt in der Ecke.

Anfangspunkt in der Mitte.

Art der Ecken der Tasche.

Ecke an einer scharfen Kante an einer Ecke.

Ecke mit Abrundung. Der Abrundungsradius muss definiert werden.

Ecke mit Abfasung. Die Abmessung der Abfasung muss definiert werden.

r c

Radius der Abrundung der Taschenecken.

Größe der Abfasung der Ecken der Tasche.

Koordinaten des Ausgangspunkts.

Z, C Koordinaten des Anfangspunktes (wenn Ebene ZC).

Z, Y Koordinaten des Anfangspunktes (wenn YZ-Ebene).

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Koordinaten des Endpunktes (wenn XY-Ebene).

Yf Y-Die Koordinate für die Rücklaufbewegung nach Zyklusbeendung; wenn diese nicht programmiert wird, gibt es keinen Rückzug der Y-Achse. Wenn der Zyklus im Mehrfachmodus bearbeitet wurde, wird der Rückzugspunkt auf Y nur auf den letzten Zyklus angewendet.

Dieser Parameter gestattet, dass das Werkzeug von einer entsprechenden

Position zurückgeholt wird, um die Drehvorgänge, fortsetzen zu können, für den die Y-Achse nicht verwendet wird. Wenn der folgende Zyklus ebenfalls die Achse

Y verwendet, ist es nicht notwendig, die Achse zurückzuziehen.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·253·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·254·

Festzyklen (modell ·T·)

Taschenabmessungen.

L Länge der Tasche auf der Z-Achse.

H Länge der Tasche auf der C-Achse (wenn ZC-Ebene) oder auf der Y-Achse (wenn

YZ-Ebene).

Ausrichtung der Tasche.

Taschenwinkel mit der Z-Achse in Grad.

Radius des Zylinders (wenn ZC-Ebene).

R Außenradius des Werkstücks.

Koordinaten der Ebene (wenn YZ-Ebene).

X Die Koordinate auf der X-Achse der Arbeitsebene. Die Koordinate wird immer in

Radien programmiert.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Taschentiefe.

P Taschentiefe. Dieser Parameter wird immer in Radien definiert.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Dx Sicherheitsabstand an der X-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt. Dieser

Parameter wird immer in Radien definiert.

Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.



Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen

Wert anzugeben.

N

Gesamtanzahl der Vorgänge.

Spindel-Maschinenparameter.

Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Eindringvorschub.

Fx Eindringvorschub.

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

I

Eindringungshöchststeigung

Eindringungshöchststeigung

• Wenn der Parameter positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn der Parameter negativ ist, führt der Zyklus die Durchläufe mit dem programmierten Wert aus, außer der letzte bei dem bearbeitet wird, was noch fehlt.

Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.

Frässchritt oder -breite.

Frässchritt oder -breite.

Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsrichtung.

Uhrzeigersinn.

Gegen Uhrzeigersinn.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·255·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·256·

Festzyklen (modell ·T·)

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

,

 l) den Wert 0.

Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.

Aufmaße für den Schlichtvorgang.

Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang.

 x Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang am Grund aus.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsrichtung.

Uhrzeigersinn.

Gegen Uhrzeigersinn.

Anzahl der seitlichen Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.

N Anzahl der Durchläufe für die seitliche Vertiefung des Schlichtvorgangs. Wenn ein anderer Wert als 0 definiert wird, führt der Zyklus N Schlichtdurchläufe aus, obwohl kein seitliches Aufmaß programmiert wurde. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen seitlichen Schlichtvorgang aus.

Festzyklen (modell ·T·)

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·257·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

Festzyklen (modell ·T·)

6.4.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der angegebenen Richtung.

3

Das Werkzeug nähert sich dem Anfangspunkt im Schnellvorschub an, und der ausgewählte Sicherheitsabstand wird gemäß der X-Achse aufrechterhalten.

4

Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.

5

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des

Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

6

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w or d e n i s t , f ü hr t d ie C NC de n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den Schlichtvorgang durch.

Der Zyklus bietet Aufmaße für das Schlichten an; am Boden und an den Wänden. Wenn beide Aufmaße programmiert sind(

,

 x), führt der erste Zyklus das Schlichten des

Bodens aus und danach werden die Wände geschlichtet. Die Schlichtung der Wände erfolgt mit so vielen Eindringdurchläufen, wie im Parameter N angegeben wird. Wenn keine seitlichen Aufmaße vorhanden sind und der Parameter N anders als 0 ist, führt der

Zyklus N Schlichtungsdurchläufe aus.

7

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die

Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder

Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten

Punkt zurück.

8

Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;

Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.

Überlegungen.

Definieren sie ein Werkzeug wie T0.

Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der

Zyklus den Schlichtvorgang aus.

Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt

(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

Schruppen und Schlichten in den Mehrfachtaschen.

Wenn die Werkzeuge für den Schrupp- und Schlichtvorgang unterschiedlich sind, führt der

Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge.

Wenn der Zyklus das gleiche Werkzeug für das Schruppen und Schlichten verwendet, hängt die Reihenfolge der Vorgänge von den Funktionen M ab, die jedem Vorgang zugeordnet wurden.

• Wenn es keine definierten M-Funktionen gibt, oder bei beiden Vorgängen die Gleichen sind, führt der Zyklus eine vollständige Tasche aus (Schruppen und Schlichten) bevor es auf den Nächsten weitergeht.

• Wenn die M-Funktionen, die zu jedem Vorgang zugeordnet sind, unterschiedlich sind, führt der Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge aus.

·258·

Festzyklen (modell ·T·)

6.5

Festzyklus Kreistaschen auf der ZC/YZ-Ebene.

6.

Kreistasche auf der ZC-Ebene.

Geometrische Parameter.

Arbeitsebene

ZC-Ebene.

YZ-Ebene.

Kreistasche auf der YZ-Ebene.

Koordinaten der Taschenmitte.

Zc, Cc Koordinaten der Taschenmitte (wenn ZC-Ebene).

Zc, Yc Koordinaten der Taschenmitte (wenn YZ-Ebene).

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Koordinaten des Endpunktes (wenn XY-Ebene).

Yf Y-Die Koordinate für die Rücklaufbewegung nach Zyklusbeendung; wenn diese nicht programmiert wird, gibt es keinen Rückzug der Y-Achse. Wenn der Zyklus im Mehrfachmodus bearbeitet wurde, wird der Rückzugspunkt auf Y nur auf den letzten Zyklus angewendet.

Dieser Parameter gestattet, dass das Werkzeug von einer entsprechenden

Position zurückgeholt wird, um die Drehvorgänge, fortsetzen zu können, für den die Y-Achse nicht verwendet wird. Wenn der folgende Zyklus ebenfalls die Achse

Y verwendet, ist es nicht notwendig, die Achse zurückzuziehen.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Radius der Tasche.

Rc Radius der Tasche.

Radius des Zylinders (wenn ZC-Ebene).

R Außenradius des Werkstücks.

Koordinaten der Ebene (wenn YZ-Ebene).

X Die Koordinate auf der X-Achse der Arbeitsebene. Die Koordinate wird immer in

Radien programmiert.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Taschentiefe.

P Taschentiefe. Dieser Parameter wird immer in Radien definiert.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·259·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·260·

Festzyklen (modell ·T·)

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Dx Sicherheitsabstand an der X-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt. Dieser

Parameter wird immer in Radien definiert.

Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.



Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen

Wert anzugeben.

N

Gesamtanzahl der Vorgänge.

Spindel-Maschinenparameter.

Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Eindringvorschub.

Fx Eindringvorschub.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

I

Eindringungshöchststeigung

Eindringungshöchststeigung

• Wenn der Parameter positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn der Parameter negativ ist, führt der Zyklus die Durchläufe mit dem programmierten Wert aus, außer der letzte bei dem bearbeitet wird, was noch fehlt.

Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.

Festzyklen (modell ·T·)

Frässchritt oder -breite.

Frässchritt oder -breite.

Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsrichtung.

Uhrzeigersinn.

Gegen Uhrzeigersinn.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

,

 l) den Wert 0.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·261·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·262·

Festzyklen (modell ·T·)

Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.

Aufmaße für den Schlichtvorgang.

Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang.

 x Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang am Grund aus.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsrichtung.

Uhrzeigersinn.

Gegen Uhrzeigersinn.

Anzahl der seitlichen Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.

N Anzahl der Durchläufe für die seitliche Vertiefung des Schlichtvorgangs. Wenn ein anderer Wert als 0 definiert wird, führt der Zyklus N Schlichtdurchläufe aus, obwohl kein seitliches Aufmaß programmiert wurde. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen seitlichen Schlichtvorgang aus.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Festzyklen (modell ·T·)

6.5.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der angegebenen Richtung.

3

Das Werkzeug nähert sich dem Anfangspunkt im Schnellvorschub an, und der ausgewählte Sicherheitsabstand wird gemäß der X-Achse aufrechterhalten.

4

Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.

5

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des

Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

6

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u gw e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den Schlichtvorgang durch.

Der Zyklus bietet Aufmaße für das Schlichten an; am Boden und an den Wänden. Wenn beide Aufmaße programmiert sind(

,

 x), führt der erste Zyklus das Schlichten des

Bodens aus und danach werden die Wände geschlichtet. Die Schlichtung der Wände erfolgt mit so vielen Eindringdurchläufen, wie im Parameter N angegeben wird. Wenn keine seitlichen Aufmaße vorhanden sind und der Parameter N anders als 0 ist, führt der

Zyklus N Schlichtungsdurchläufe aus.

7

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die

Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder

Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten

Punkt zurück.

8

Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;

Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.

Überlegungen.

Definieren sie ein Werkzeug wie T0.

Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der

Zyklus den Schlichtvorgang aus.

Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt

(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

Schruppen und Schlichten in den Mehrfachtaschen.

Wenn die Werkzeuge für den Schrupp- und Schlichtvorgang unterschiedlich sind, führt der

Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge.

Wenn der Zyklus das gleiche Werkzeug für das Schruppen und Schlichten verwendet, hängt die Reihenfolge der Vorgänge von den Funktionen M ab, die jedem Vorgang zugeordnet wurden.

• Wenn es keine definierten M-Funktionen gibt, oder bei beiden Vorgängen die Gleichen sind, führt der Zyklus eine vollständige Tasche aus (Schruppen und Schlichten) bevor es auf den Nächsten weitergeht.

• Wenn die M-Funktionen, die zu jedem Vorgang zugeordnet sind, unterschiedlich sind, führt der Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge aus.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·263·

6.6

Festzyklen (modell ·T·)

Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der ZC/YZ-Ebene.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·264·

Kreistasche auf der ZC-Ebene.

Geometrische Parameter.

Arbeitsebene

ZC-Ebene.

YZ-Ebene.

Kreistasche auf der YZ-Ebene.

Koordinaten der Taschenmitte.

Zc, Cc Koordinaten der Taschenmitte (wenn ZC-Ebene).

Zc, Yc Koordinaten der Taschenmitte (wenn YZ-Ebene).

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Koordinaten des Endpunktes (wenn XY-Ebene).

Yf Y-Die Koordinate für die Rücklaufbewegung nach Zyklusbeendung; wenn diese nicht programmiert wird, gibt es keinen Rückzug der Y-Achse. Wenn der Zyklus im Mehrfachmodus bearbeitet wurde, wird der Rückzugspunkt auf Y nur auf den letzten Zyklus angewendet.

Dieser Parameter gestattet, dass das Werkzeug von einer entsprechenden

Position zurückgeholt wird, um die Drehvorgänge, fortsetzen zu können, für den die Y-Achse nicht verwendet wird. Wenn der folgende Zyklus ebenfalls die Achse

Y verwendet, ist es nicht notwendig, die Achse zurückzuziehen.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

r

Radius der Tasche.

Rc Radius der Tasche.

Aussparungsinnenradius.

Radius des Zylinders (wenn ZC-Ebene).

R Außenradius des Werkstücks.

Koordinaten der Ebene (wenn YZ-Ebene).

X Die Koordinate auf der X-Achse der Arbeitsebene. Die Koordinate wird immer in

Radien programmiert.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Taschentiefe.

P Taschentiefe. Dieser Parameter wird immer in Radien definiert.

Festzyklen (modell ·T·)

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Dx Sicherheitsabstand an der X-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt. Dieser

Parameter wird immer in Radien definiert.

Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.



Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen

Wert anzugeben.

N

Gesamtanzahl der Vorgänge.

Spindel-Maschinenparameter.

Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Eindringvorschub.

Fx Eindringvorschub.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

I

Eindringungshöchststeigung

Eindringungshöchststeigung

• Wenn der Parameter positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn der Parameter negativ ist, führt der Zyklus die Durchläufe mit dem programmierten Wert aus, außer der letzte bei dem bearbeitet wird, was noch fehlt.

Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.

Wenn das Werkzeug in den vorgeleerten Teil passt, geht dieser auf G0 und im rechten

Winkel, wobei der Eindringwinkel ignoriert wird. Wenn das Werkzeug nicht in den vorgeleerten Teil passt, dringt dieses gemäß den programmierten Eindringwinkel ein.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·265·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·266·

Festzyklen (modell ·T·)

Frässchritt oder -breite.

Frässchritt oder -breite.

Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsrichtung.

Uhrzeigersinn.

Gegen Uhrzeigersinn.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

,

 l) den Wert 0.

Festzyklen (modell ·T·)

Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.

Aufmaße für den Schlichtvorgang.

Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang.

 x Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang am Grund aus.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsrichtung.

Uhrzeigersinn.

Gegen Uhrzeigersinn.

Anzahl der seitlichen Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.

N Anzahl der Durchläufe für die seitliche Vertiefung des Schlichtvorgangs. Wenn ein anderer Wert als 0 definiert wird, führt der Zyklus N Schlichtdurchläufe aus, obwohl kein seitliches Aufmaß programmiert wurde. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen seitlichen Schlichtvorgang aus.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·267·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

Festzyklen (modell ·T·)

6.6.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der angegebenen Richtung.

3

Das Werkzeug nähert sich dem Anfangspunkt im Schnellvorschub an, und der ausgewählte Sicherheitsabstand wird gemäß der X-Achse aufrechterhalten.

4

Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.

5

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des

Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

6

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w or d e n i s t , f ü hr t d ie C NC de n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den Schlichtvorgang durch.

Der Zyklus bietet Aufmaße für das Schlichten an; am Boden und an den Wänden. Wenn beide Aufmaße programmiert sind(

,

 x), führt der erste Zyklus das Schlichten des

Bodens aus und danach werden die Wände geschlichtet. Die Schlichtung der Wände erfolgt mit so vielen Eindringdurchläufen, wie im Parameter N angegeben wird. Wenn keine seitlichen Aufmaße vorhanden sind und der Parameter N anders als 0 ist, führt der

Zyklus N Schlichtungsdurchläufe aus.

7

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die

Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder

Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten

Punkt zurück.

8

Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;

Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.

Überlegungen.

Definieren sie ein Werkzeug wie T0.

Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der

Zyklus den Schlichtvorgang aus.

Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt

(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

Schruppen und Schlichten in den Mehrfachtaschen.

Wenn die Werkzeuge für den Schrupp- und Schlichtvorgang unterschiedlich sind, führt der

Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge.

Wenn der Zyklus das gleiche Werkzeug für das Schruppen und Schlichten verwendet, hängt die Reihenfolge der Vorgänge von den Funktionen M ab, die jedem Vorgang zugeordnet wurden.

• Wenn es keine definierten M-Funktionen gibt, oder bei beiden Vorgängen die Gleichen sind, führt der Zyklus eine vollständige Tasche aus (Schruppen und Schlichten) bevor es auf den Nächsten weitergeht.

• Wenn die M-Funktionen, die zu jedem Vorgang zugeordnet sind, unterschiedlich sind, führt der Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge aus.

·268·

Festzyklen (modell ·T·)

6.7

Zyklus 2D-Profiltasche auf der ZC/YZ-Ebene

6.

2D-Profiltasche auf der ZC-Ebene.

Geometrische Parameter.

Arbeitsebene

ZC-Ebene.

YZ-Ebene.

2D-Profiltasche auf der YZ-Ebene.

Name des Programms mit dem Profil.

P Programmname mit dem Profil (zwischen 0 und 999).

Radius des Zylinders (wenn ZC-Ebene).

R Außenradius des Werkstücks.

Koordinaten der Ebene (wenn YZ-Ebene).

X Die Koordinate auf der X-Achse der Arbeitsebene. Die Koordinate wird immer in

Radien programmiert.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Koordinaten des Endpunktes (wenn XY-Ebene).

Yf Y-Die Koordinate für die Rücklaufbewegung nach Zyklusbeendung; wenn diese nicht programmiert wird, gibt es keinen Rückzug der Y-Achse. Wenn der Zyklus im Mehrfachmodus bearbeitet wurde, wird der Rückzugspunkt auf Y nur auf den letzten Zyklus angewendet.

Dieser Parameter gestattet, dass das Werkzeug von einer entsprechenden

Position zurückgeholt wird, um die Drehvorgänge, fortsetzen zu können, für den die Y-Achse nicht verwendet wird. Wenn der folgende Zyklus ebenfalls die Achse

Y verwendet, ist es nicht notwendig, die Achse zurückzuziehen.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Gesamttiefe.

P Gesamttiefe. Dieser Parameter wird immer als Radius mit positivem Wert definiert.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Dx Sicherheitsabstand an der X-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt. Dieser

Parameter wird immer in Radien definiert.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·269·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·270·

Festzyklen (modell ·T·)

Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.



Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen

Wert anzugeben.

N

Gesamtanzahl der Vorgänge.

Festlegung eines Profils.

Dieser Zyklus gestattet, das Profil anhand der Profilbearbeitung zu definieren, es kann ein bereits vorhandenes Profil sein oder ein neues muss erstellt werden.

Profildefinition

P Programmname mit dem Profil (zwischen 0 und 999).

• Ein neues Programm mit dem Profil bearbeiten. Um das Programm erneut zu bearbeiten, schreiben sie die Nummer des Programms (zwischen 0 und 999) und drücken sie die

Taste [RECALL]. Die CNC zeigt den Profileditor an.

• Zur Auswahl eines bekannten Programms geben sie die Nummer des Programms ein und drücken sie die Taste [ENTER].

• Um ein Programm aus einer Liste auszuwählen, verwenden sie die folgenden Tasten.

Ausbreiten der Programmliste.

Den Cursor anhand der Programmliste verschieben. Um ein Programm auszuwählen, positionieren sie den Cursor auf dem gewünschten

Programm und drücken sie die Taste [ENTER].

Aus der Liste ohne kein Programm auszuwählen.

Ein vorhandenes Profil verändern.

Zur Änderung eines Profilprogramms geben sie die Programmnummer ein und drücken sie die Taste [RECALL]. Die CNC zeigt den Profileditor des ausgewählten Profils an, ausgehende von diesen können die folgenden Vorgänge ausgeführt werden.

• Profilelemente hinzufügen, löschen oder ändern.

• Abfasungen, Rundungen usw. hinzufügen, löschen oder ändern.

• Neue Profile zum Programm hinzufügen.

Spindel-Maschinenparameter.

Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Eindringvorschub.

Fx Eindringvorschub.

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsstrategie (Symbol).

Konzentrische Bearbeitung von außen nach innen. Die Taschenwand wird im ersten Durchgang bearbeitet. Je nach Geometrie ist diese Option möglicherweise schneller, aber der Verschleiß des Werkzeugs ist größer.

• Der Anfangspunkt befindet sich nahe am Startpunkt der Außenkontur und variiert sehr wenig, wenn der Radius des Schruppwerkzeugs geändert wird und sich nicht ändert, wenn der Schruppschritt geändert wird.

• Wenn vor dem Schruppen ein Bohrvorgang programmiert wurde (oder unten, wenn es keinen Schruppvorgang gibt), wählt die CNC den optimalen

Bohrpunkt so nahe wie möglich am Startpunkt der Außenkontur.

Konzentrische Bearbeitung von innen nach außen. Die Taschenwand wird im letzten Durchgang bearbeitet. Je nach Geometrie ist diese Option möglicherweise langsamer, der Verschleiß des Werkzeugs ist jedoch geringer.

Die CNC bearbeitet die Tasche und versucht, die Anzahl der Abschnitte zu minimieren, in denen das Werkzeug mit einer größeren Oberfläche arbeitet, die

Anzahl der Durchbrüche und die Bearbeitungszeit.

• Der Ausgangspunkt ist nicht vom Startpunkt der Außenkontur abhängig und kann variieren, wenn der Radius des Werkzeugs und der Bearbeitungsschritt

(Fräsbreite) verändert werden. In einer Tasche ohne Inseln befindet sich der

Ausgangspunkt in der Nähe derTaschenmitte. In einer Tasche mit Inseln, wo verschiedene Bereiche gebildet werden können, wird sich der

Ausgangspunkt in der Mitte des größeren Bereichs befinden.

• Wenn ein Bohrvorgang vor dem Schruppen (oder Schlichten am Boden, wenn kein Schruppen stattfindet) programmiert wird, wählt die CNC die optimalen

Bohrpunkte aus (es kann mehr als einen Punkt geben).

2D-Profil Tasche auf der ZC/YZ-Ebene.

2D-Profil Tasche auf der ZC/YZ-Ebene.

6.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

I

Eindringungshöchststeigung

Eindringungshöchststeigung

• Wenn der Parameter positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn der Parameter negativ ist, führt der Zyklus die Durchläufe mit dem programmierten Wert aus, außer der letzte bei dem bearbeitet wird, was noch fehlt.

Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.

Frässchritt oder -breite.

Frässchritt oder -breite.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·271·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·272·

Festzyklen (modell ·T·)

Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsrichtung (Symbol).

In Taschen mit Inseln erfolgt die Bearbeitung des äußeren Profils in der durch das Symbol angegebenen Richtung. Die Bearbeitung der Inseln erfolgt in umgekehrter Richtung.

Uhrzeigersinn.

Gegen Uhrzeigersinn.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

,

 l) den Wert 0.

Festzyklen (modell ·T·)

Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.

Aufmaße für den Schlichtvorgang.

Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang.

 x Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang am Grund aus.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsrichtung (Symbol).

In Taschen mit Inseln erfolgt die Bearbeitung des äußeren Profils in der durch das Symbol angegebenen Richtung. Die Bearbeitung der Inseln erfolgt in umgekehrter Richtung.

Uhrzeigersinn.

Gegen Uhrzeigersinn.

Anzahl der seitlichen Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.

N Anzahl der Durchläufe für die seitliche Vertiefung des Schlichtvorgangs. Wenn ein anderer Wert als 0 definiert wird, führt der Zyklus N Schlichtdurchläufe aus, obwohl kein seitliches Aufmaß programmiert wurde. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen seitlichen Schlichtvorgang aus.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·273·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

Festzyklen (modell ·T·)

6.7.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der angegebenen Richtung.

3

Das Werkzeug nähert sich dem Anfangspunkt im Schnellvorschub an, und der ausgewählte Sicherheitsabstand wird gemäß der X-Achse aufrechterhalten.

4

Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.

5

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des

Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

6

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w or d e n i s t , f ü hr t d ie C NC de n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den Schlichtvorgang durch.

Der Zyklus bietet Aufmaße für das Schlichten an; am Boden und an den Wänden. Wenn beide Aufmaße programmiert sind(

,

 x), führt der erste Zyklus das Schlichten des

Bodens aus und danach werden die Wände geschlichtet. Die Schlichtung der Wände erfolgt mit so vielen Eindringdurchläufen, wie im Parameter N angegeben wird. Wenn keine seitlichen Aufmaße vorhanden sind und der Parameter N anders als 0 ist, führt der

Zyklus N Schlichtungsdurchläufe aus.

7

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die

Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder

Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten

Punkt zurück.

8

Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;

Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.

Überlegungen.

Definieren sie ein Werkzeug wie T0.

Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der

Zyklus den Schlichtvorgang aus.

Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt

(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

Schruppen und Schlichten in den Mehrfachtaschen.

Wenn die Werkzeuge für den Schrupp- und Schlichtvorgang unterschiedlich sind, führt der

Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge.

Wenn der Zyklus das gleiche Werkzeug für das Schruppen und Schlichten verwendet, hängt die Reihenfolge der Vorgänge von den Funktionen M ab, die jedem Vorgang zugeordnet wurden.

• Wenn es keine definierten M-Funktionen gibt, oder bei beiden Vorgängen die Gleichen sind, führt der Zyklus eine vollständige Tasche aus (Schruppen und Schlichten) bevor es auf den Nächsten weitergeht.

• Wenn die M-Funktionen, die zu jedem Vorgang zugeordnet sind, unterschiedlich sind, führt der Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge aus.

·274·

Festzyklen (modell ·T·)

6.8

Profilzyklus auf der XC/XY-Ebene.

6.

Profil auf der XC-Ebene.

Geometrische Parameter.

Arbeitsebene

XC-Ebene.

XY-Ebene.

Profil in der XY-Ebene.

Name des Programms mit dem Profil.

P Programmname mit dem Profil (zwischen 0 und 999).

Koordinaten des Endpunktes (wenn XY-Ebene).

Yf Y-Die Koordinate für die Rücklaufbewegung nach Zyklusbeendung; wenn diese nicht programmiert wird, gibt es keinen Rückzug der Y-Achse. Wenn der Zyklus im Mehrfachmodus bearbeitet wurde, wird der Rückzugspunkt auf Y nur auf den letzten Zyklus angewendet.

Dieser Parameter gestattet, dass das Werkzeug von einer entsprechenden

Position zurückgeholt wird, um die Drehvorgänge, fortsetzen zu können, für den die Y-Achse nicht verwendet wird. Wenn der folgende Zyklus ebenfalls die Achse

Y verwendet, ist es nicht notwendig, die Achse zurückzuziehen.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Koordinaten des Ausgangspunkts.

Z Die Koordinate auf der Z-Achse des Eindringpunktes am Werkstück.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Gesamttiefe.

P Gesamttiefe.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an. Die Rücklaufbewegung zwischen nacheinander folgenden Schruppdurchläufen wird auf 1 mm der Oberfläche ausgeführt.

Dz Sicherheitsabstand an der Z-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt.

Winkelposition der Spindel.

Winkelposition der Spindel (in Grad).

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·275·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·276·

Festzyklen (modell ·T·)

Festlegung eines Profils.

Dieser Zyklus gestattet, das Profil anhand der Profilbearbeitung zu definieren, es kann ein bereits vorhandenes Profil sein oder ein neues muss erstellt werden.

Profildefinition

P Programmname mit dem Profil (zwischen 0 und 999).

• Ein neues Programm mit dem Profil bearbeiten. Um das Programm erneut zu bearbeiten, schreiben sie die Nummer des Programms (zwischen 0 und 999) und drücken sie die

Taste [RECALL]. Die CNC zeigt den Profileditor an.

• Zur Auswahl eines bekannten Programms geben sie die Nummer des Programms ein und drücken sie die Taste [ENTER].

• Um ein Programm aus einer Liste auszuwählen, verwenden sie die folgenden Tasten.

Ausbreiten der Programmliste.

Den Cursor anhand der Programmliste verschieben. Um ein Programm auszuwählen, positionieren sie den Cursor auf dem gewünschten

Programm und drücken sie die Taste [ENTER].

Aus der Liste ohne kein Programm auszuwählen.

Ein vorhandenes Profil verändern.

Zur Änderung eines Profilprogramms geben sie die Programmnummer ein und drücken sie die Taste [RECALL]. Die CNC zeigt den Profileditor des ausgewählten Profils an, ausgehende von diesen können die folgenden Vorgänge ausgeführt werden.

• Profilelemente hinzufügen, löschen oder ändern.

• Abfasungen, Rundungen usw. hinzufügen, löschen oder ändern.

• Neue Profile zum Programm hinzufügen.

Spindel-Maschinenparameter.

Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Werkzeugradiuskompensation.

Ohne Kompensation

Werkzeugradiuskompensation nach links.

Werkzeugradiuskompensation nach rechts.

Eindringvorschub.

Fz Eindringvorschub.

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

Eindringungshöchststeigung

Eindringungshöchststeigung

• Wenn der Parameter

positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn

negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende

Bearbeitung erfolgt.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·277·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·278·

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

,

 l) den Wert 0.

Anzahl der Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.

N Anzahl der Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang. Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn die Radiuskompensierung aktiv ist.

Aufmaße für den Schlichtvorgang.

 l Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang. Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn die Radiuskompensierung aktiv ist.

Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Festzyklen (modell ·T·)

6.8.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der angegebenen Richtung.

3

Das Werkzeug nähert sich dem Anfangspunkt im Schnellvorschub an, und der ausgewählte Sicherheitsabstand wird gemäß der X-Achse aufrechterhalten.

4

Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.

5

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des

Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Der Zyklus führt einen Rücklauf zwischen

Durchgängen auf 1 mm der Oberfläche durch. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

6

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u gw e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Wenn die Radiuskompensation aktiv ist, führt der Zyklus die Anzahl der angegebenen Durchläufe aus, bis das Endprofil erreicht wird; wenn dieser nicht aktiv ist, führt der Zyklus einen einzigen Durchlauf aus.

Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den

Schlichtvorgang durch.

7

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die

Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder

Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten

Punkt zurück.

8

Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;

Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.

Überlegungen.

Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der

Zyklus den Schlichtvorgang aus.

Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt

(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·279·

6.9

Festzyklen (modell ·T·)

Festzyklus Rechtecktaschen auf der XC/XY-Ebene.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·280·

Rechtwinklige Tasche auf der XC-Ebene.

Geometrische Parameter.

Arbeitsebene

XC-Ebene.

XY-Ebene.

Rechtwinklige Tasche auf der XY-Ebene.

Auswahl des Anfangspunktes.

Anfangspunkt in der Ecke.

Anfangspunkt in der Mitte.

Art der Ecken der Tasche.

Ecke an einer scharfen Kante an einer Ecke.

Ecke mit Abrundung. Der Abrundungsradius muss definiert werden.

Ecke mit Abfasung. Die Abmessung der Abfasung muss definiert werden.

r c

Radius der Abrundung der Taschenecken.

Größe der Abfasung der Ecken der Tasche.

Koordinaten des Ausgangspunkts.

X, C Koordinaten des Anfangspunktes (wenn XC-Ebene). Die Koordinate der X-

Achse wird immer in Radien programmiert.

X, Y Koordinaten des Anfangspunktes (wenn XY-Ebene). Die Koordinate der X-Achse wird immer in Radien programmiert.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Koordinaten des Endpunktes (wenn XY-Ebene).

Yf Y-Die Koordinate für die Rücklaufbewegung nach Zyklusbeendung; wenn diese nicht programmiert wird, gibt es keinen Rückzug der Y-Achse. Wenn der Zyklus im Mehrfachmodus bearbeitet wurde, wird der Rückzugspunkt auf Y nur auf den letzten Zyklus angewendet.

Dieser Parameter gestattet, dass das Werkzeug von einer entsprechenden

Position zurückgeholt wird, um die Drehvorgänge, fortsetzen zu können, für den die Y-Achse nicht verwendet wird. Wenn der folgende Zyklus ebenfalls die Achse

Y verwendet, ist es nicht notwendig, die Achse zurückzuziehen.

Festzyklen (modell ·T·)

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Taschenabmessungen.

L Länge der Tasche auf der X-Achse.

H Länge der Tasche auf der C-Achse (wenn XC-Ebene) oder auf der Y-Achse (wenn

XY-Ebene).

Ausrichtung der Tasche.

Taschenwinkel mit der X-Achse in Grad.

Koordinaten der Ebene.

Z Die Koordinate auf der Z-Achse der Arbeitsebene.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Gesamttiefe.

P Gesamttiefe.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Dz Sicherheitsabstand an der Z-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt.

Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.



Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen

Wert anzugeben.

N

Gesamtanzahl der Vorgänge.

Spindel-Maschinenparameter.

Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Eindringvorschub.

Fz Eindringvorschub.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·281·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·282·

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

I

Eindringungshöchststeigung

Eindringungshöchststeigung

• Wenn der Parameter positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn der Parameter negativ ist, führt der Zyklus die Durchläufe mit dem programmierten Wert aus, außer der letzte bei dem bearbeitet wird, was noch fehlt.

Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.

Frässchritt oder -breite.

Frässchritt oder -breite.

Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsrichtung.

Uhrzeigersinn.

Gegen Uhrzeigersinn.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

Festzyklen (modell ·T·)

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

,

 l) den Wert 0.

Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.

Aufmaße für den Schlichtvorgang.

Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang.

 x Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang am Grund aus.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsrichtung.

Uhrzeigersinn.

Gegen Uhrzeigersinn.

Anzahl der seitlichen Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.

N Anzahl der Durchläufe für die seitliche Vertiefung des Schlichtvorgangs. Wenn ein anderer Wert als 0 definiert wird, führt der Zyklus N Schlichtdurchläufe aus, obwohl kein seitliches Aufmaß programmiert wurde. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen seitlichen Schlichtvorgang aus.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·283·

6.

Festzyklen (modell ·T·)

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·284·

Festzyklen (modell ·T·)

6.9.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der angegebenen Richtung.

3

Das Werkzeug nähert sich dem Anfangspunkt im Schnellvorschub an, und der ausgewählte Sicherheitsabstand wird gemäß der X-Achse aufrechterhalten.

4

Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.

5

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des

Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

6

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u gw e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den Schlichtvorgang durch.

Der Zyklus bietet Aufmaße für das Schlichten an; am Boden und an den Wänden. Wenn beide Aufmaße programmiert sind(

,

 x), führt der erste Zyklus das Schlichten des

Bodens aus und danach werden die Wände geschlichtet. Die Schlichtung der Wände erfolgt mit so vielen Eindringdurchläufen, wie im Parameter N angegeben wird. Wenn keine seitlichen Aufmaße vorhanden sind und der Parameter N anders als 0 ist, führt der

Zyklus N Schlichtungsdurchläufe aus.

7

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die

Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder

Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten

Punkt zurück.

8

Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;

Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.

Überlegungen.

Definieren sie ein Werkzeug wie T0.

Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der

Zyklus den Schlichtvorgang aus.

Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt

(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

Schruppen und Schlichten in den Mehrfachtaschen.

Wenn die Werkzeuge für den Schrupp- und Schlichtvorgang unterschiedlich sind, führt der

Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge.

Wenn der Zyklus das gleiche Werkzeug für das Schruppen und Schlichten verwendet, hängt die Reihenfolge der Vorgänge von den Funktionen M ab, die jedem Vorgang zugeordnet wurden.

• Wenn es keine definierten M-Funktionen gibt, oder bei beiden Vorgängen die Gleichen sind, führt der Zyklus eine vollständige Tasche aus (Schruppen und Schlichten) bevor es auf den Nächsten weitergeht.

• Wenn die M-Funktionen, die zu jedem Vorgang zugeordnet sind, unterschiedlich sind, führt der Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge aus.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·285·

Festzyklen (modell ·T·)

6.10

Festzyklus Kreistasche auf der XC/XY-Ebene.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·286·

Kreistasche auf der XC-Ebene.

Geometrische Parameter.

Arbeitsebene

XC-Ebene.

XY-Ebene.

Kreistasche auf der XY-Ebene.

Koordinaten der Taschenmitte.

Xc, Cc Koordinaten der Taschenmitte (wenn XC-Ebene). Die Koordinate der X-Achse wird immer in Radien programmiert.

Xc, Yc Koordinaten der Taschenmitte (wenn XY-Ebene). Die Koordinate der X-Achse wird immer in Radien programmiert.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Koordinaten des Endpunktes (wenn XY-Ebene).

Yf Y-Die Koordinate für die Rücklaufbewegung nach Zyklusbeendung; wenn diese nicht programmiert wird, gibt es keinen Rückzug der Y-Achse. Wenn der Zyklus im Mehrfachmodus bearbeitet wurde, wird der Rückzugspunkt auf Y nur auf den letzten Zyklus angewendet.

Dieser Parameter gestattet, dass das Werkzeug von einer entsprechenden

Position zurückgeholt wird, um die Drehvorgänge, fortsetzen zu können, für den die Y-Achse nicht verwendet wird. Wenn der folgende Zyklus ebenfalls die Achse

Y verwendet, ist es nicht notwendig, die Achse zurückzuziehen.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Radius der Tasche.

Rc Radius der Tasche.

Koordinaten der Ebene.

Z Die Koordinate auf der Z-Achse der Arbeitsebene.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Gesamttiefe.

P Gesamttiefe.

Festzyklen (modell ·T·)

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Dz Sicherheitsabstand an der Z-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt.

Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.



Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen

Wert anzugeben.

N

Gesamtanzahl der Vorgänge.

Spindel-Maschinenparameter.

Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Eindringvorschub.

Fz Eindringvorschub.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

I

Eindringungshöchststeigung

Eindringungshöchststeigung

• Wenn der Parameter positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn der Parameter negativ ist, führt der Zyklus die Durchläufe mit dem programmierten Wert aus, außer der letzte bei dem bearbeitet wird, was noch fehlt.

Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·287·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·288·

Festzyklen (modell ·T·)

Frässchritt oder -breite.

Frässchritt oder -breite.

Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsrichtung.

Uhrzeigersinn.

Gegen Uhrzeigersinn.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

,

 l) den Wert 0.

Festzyklen (modell ·T·)

Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.

Aufmaße für den Schlichtvorgang.

Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang.

 x Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang am Grund aus.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsrichtung.

Uhrzeigersinn.

Gegen Uhrzeigersinn.

Anzahl der seitlichen Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.

N Anzahl der Durchläufe für die seitliche Vertiefung des Schlichtvorgangs. Wenn ein anderer Wert als 0 definiert wird, führt der Zyklus N Schlichtdurchläufe aus, obwohl kein seitliches Aufmaß programmiert wurde. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen seitlichen Schlichtvorgang aus.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·289·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

Festzyklen (modell ·T·)

6.10.1 Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der angegebenen Richtung.

3

Das Werkzeug nähert sich dem Anfangspunkt im Schnellvorschub an, und der ausgewählte Sicherheitsabstand wird gemäß der X-Achse aufrechterhalten.

4

Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.

5

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des

Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

6

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w or d e n i s t , f ü hr t d ie C NC de n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den Schlichtvorgang durch.

Der Zyklus bietet Aufmaße für das Schlichten an; am Boden und an den Wänden. Wenn beide Aufmaße programmiert sind(

,

 x), führt der erste Zyklus das Schlichten des

Bodens aus und danach werden die Wände geschlichtet. Die Schlichtung der Wände erfolgt mit so vielen Eindringdurchläufen, wie im Parameter N angegeben wird. Wenn keine seitlichen Aufmaße vorhanden sind und der Parameter N anders als 0 ist, führt der

Zyklus N Schlichtungsdurchläufe aus.

7

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die

Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder

Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten

Punkt zurück.

8

Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;

Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.

Überlegungen.

Definieren sie ein Werkzeug wie T0.

Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der

Zyklus den Schlichtvorgang aus.

Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt

(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

Schruppen und Schlichten in den Mehrfachtaschen.

Wenn die Werkzeuge für den Schrupp- und Schlichtvorgang unterschiedlich sind, führt der

Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge.

Wenn der Zyklus das gleiche Werkzeug für das Schruppen und Schlichten verwendet, hängt die Reihenfolge der Vorgänge von den Funktionen M ab, die jedem Vorgang zugeordnet wurden.

• Wenn es keine definierten M-Funktionen gibt, oder bei beiden Vorgängen die Gleichen sind, führt der Zyklus eine vollständige Tasche aus (Schruppen und Schlichten) bevor es auf den Nächsten weitergeht.

• Wenn die M-Funktionen, die zu jedem Vorgang zugeordnet sind, unterschiedlich sind, führt der Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge aus.

·290·

Festzyklen (modell ·T·)

6.11

Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der XC/XY-Ebene.

6.

Vorentleerte Kreistasche auf der XC-Ebene.

Vorentleerte Kreistasche auf der XY-Ebene.

Geometrische Parameter.

Arbeitsebene

XC-Ebene.

XY-Ebene.

Koordinaten der Taschenmitte.

Xc, Cc Koordinaten der Taschenmitte (wenn XC-Ebene). Die Koordinate der X-Achse wird immer in Radien programmiert.

Xc, Yc Koordinaten der Taschenmitte (wenn XY-Ebene). Die Koordinate der X-Achse wird immer in Radien programmiert.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Koordinaten des Endpunktes (wenn XY-Ebene).

Yf Y-Die Koordinate für die Rücklaufbewegung nach Zyklusbeendung; wenn diese nicht programmiert wird, gibt es keinen Rückzug der Y-Achse. Wenn der Zyklus im Mehrfachmodus bearbeitet wurde, wird der Rückzugspunkt auf Y nur auf den letzten Zyklus angewendet.

Dieser Parameter gestattet, dass das Werkzeug von einer entsprechenden

Position zurückgeholt wird, um die Drehvorgänge, fortsetzen zu können, für den die Y-Achse nicht verwendet wird. Wenn der folgende Zyklus ebenfalls die Achse

Y verwendet, ist es nicht notwendig, die Achse zurückzuziehen.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

r

Radius der Tasche.

Rc Radius der Tasche.

Aussparungsinnenradius.

Koordinaten der Ebene.

Z Die Koordinate auf der Z-Achse der Arbeitsebene.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Gesamttiefe.

P Gesamttiefe.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·291·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·292·

Festzyklen (modell ·T·)

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Dz Sicherheitsabstand an der Z-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt.

Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.



Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen

Wert anzugeben.

N

Gesamtanzahl der Vorgänge.

Spindel-Maschinenparameter.

Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Eindringvorschub.

Fz Eindringvorschub.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

I

Eindringungshöchststeigung

Eindringungshöchststeigung

• Wenn der Parameter positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn der Parameter negativ ist, führt der Zyklus die Durchläufe mit dem programmierten Wert aus, außer der letzte bei dem bearbeitet wird, was noch fehlt.

Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.

Wenn das Werkzeug in den vorgeleerten Teil passt, geht dieser auf G0 und im rechten

Winkel, wobei der Eindringwinkel ignoriert wird. Wenn das Werkzeug nicht in den vorgeleerten Teil passt, dringt dieses gemäß den programmierten Eindringwinkel ein.

Festzyklen (modell ·T·)

Frässchritt oder -breite.

Frässchritt oder -breite.

Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsrichtung.

Uhrzeigersinn.

Gegen Uhrzeigersinn.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

,

 l) den Wert 0.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·293·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·294·

Festzyklen (modell ·T·)

Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.

Aufmaße für den Schlichtvorgang.

Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang.

 x Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang am Grund aus.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsrichtung.

Uhrzeigersinn.

Gegen Uhrzeigersinn.

Anzahl der seitlichen Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.

N Anzahl der Durchläufe für die seitliche Vertiefung des Schlichtvorgangs. Wenn ein anderer Wert als 0 definiert wird, führt der Zyklus N Schlichtdurchläufe aus, obwohl kein seitliches Aufmaß programmiert wurde. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen seitlichen Schlichtvorgang aus.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Festzyklen (modell ·T·)

6.11.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der angegebenen Richtung.

3

Das Werkzeug nähert sich dem Anfangspunkt im Schnellvorschub an, und der ausgewählte Sicherheitsabstand wird gemäß der X-Achse aufrechterhalten.

4

Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.

5

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des

Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

6

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u gw e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den Schlichtvorgang durch.

Der Zyklus bietet Aufmaße für das Schlichten an; am Boden und an den Wänden. Wenn beide Aufmaße programmiert sind(

,

 x), führt der erste Zyklus das Schlichten des

Bodens aus und danach werden die Wände geschlichtet. Die Schlichtung der Wände erfolgt mit so vielen Eindringdurchläufen, wie im Parameter N angegeben wird. Wenn keine seitlichen Aufmaße vorhanden sind und der Parameter N anders als 0 ist, führt der

Zyklus N Schlichtungsdurchläufe aus.

7

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die

Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder

Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten

Punkt zurück.

8

Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;

Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.

Überlegungen.

Definieren sie ein Werkzeug wie T0.

Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der

Zyklus den Schlichtvorgang aus.

Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt

(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

Schruppen und Schlichten in den Mehrfachtaschen.

Wenn die Werkzeuge für den Schrupp- und Schlichtvorgang unterschiedlich sind, führt der

Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge.

Wenn der Zyklus das gleiche Werkzeug für das Schruppen und Schlichten verwendet, hängt die Reihenfolge der Vorgänge von den Funktionen M ab, die jedem Vorgang zugeordnet wurden.

• Wenn es keine definierten M-Funktionen gibt, oder bei beiden Vorgängen die Gleichen sind, führt der Zyklus eine vollständige Tasche aus (Schruppen und Schlichten) bevor es auf den Nächsten weitergeht.

• Wenn die M-Funktionen, die zu jedem Vorgang zugeordnet sind, unterschiedlich sind, führt der Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge aus.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·295·

Festzyklen (modell ·T·)

6.12

Zyklus der Aussparung mit 2D-Kontur auf der XC/XY-Ebene.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·296·

2D Profiltasche auf der XC-Ebene.

Geometrische Parameter.

Arbeitsebene

XC-Ebene.

XY-Ebene.

2D Profiltasche auf der XY-Ebene.

Name des Programms mit dem Profil.

P Programmname mit dem Profil (zwischen 0 und 999).

Koordinaten des Endpunktes (wenn XY-Ebene).

Yf Y-Die Koordinate für die Rücklaufbewegung nach Zyklusbeendung; wenn diese nicht programmiert wird, gibt es keinen Rückzug der Y-Achse. Wenn der Zyklus im Mehrfachmodus bearbeitet wurde, wird der Rückzugspunkt auf Y nur auf den letzten Zyklus angewendet.

Dieser Parameter gestattet, dass das Werkzeug von einer entsprechenden

Position zurückgeholt wird, um die Drehvorgänge, fortsetzen zu können, für den die Y-Achse nicht verwendet wird. Wenn der folgende Zyklus ebenfalls die Achse

Y verwendet, ist es nicht notwendig, die Achse zurückzuziehen.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Koordinaten der Ebene.

Z Die Koordinate auf der Z-Achse der Arbeitsebene.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Gesamttiefe.

P Gesamttiefe.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Dz Sicherheitsabstand an der Z-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt.

Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.



Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen

Wert anzugeben.

Festzyklen (modell ·T·)

N

Gesamtanzahl der Vorgänge.

Festlegung eines Profils.

Dieser Zyklus gestattet, das Profil anhand der Profilbearbeitung zu definieren, es kann ein bereits vorhandenes Profil sein oder ein neues muss erstellt werden.

Profildefinition

P Programmname mit dem Profil (zwischen 0 und 999).

• Ein neues Programm mit dem Profil bearbeiten. Um das Programm erneut zu bearbeiten, schreiben sie die Nummer des Programms (zwischen 0 und 999) und drücken sie die

Taste [RECALL]. Die CNC zeigt den Profileditor an.

• Zur Auswahl eines bekannten Programms geben sie die Nummer des Programms ein und drücken sie die Taste [ENTER].

• Um ein Programm aus einer Liste auszuwählen, verwenden sie die folgenden Tasten.

Ausbreiten der Programmliste.

Den Cursor anhand der Programmliste verschieben. Um ein Programm auszuwählen, positionieren sie den Cursor auf dem gewünschten

Programm und drücken sie die Taste [ENTER].

Aus der Liste ohne kein Programm auszuwählen.

Ein vorhandenes Profil verändern.

Zur Änderung eines Profilprogramms geben sie die Programmnummer ein und drücken sie die Taste [RECALL]. Die CNC zeigt den Profileditor des ausgewählten Profils an, ausgehende von diesen können die folgenden Vorgänge ausgeführt werden.

• Profilelemente hinzufügen, löschen oder ändern.

• Abfasungen, Rundungen usw. hinzufügen, löschen oder ändern.

• Neue Profile zum Programm hinzufügen.

Spindel-Maschinenparameter.

Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Eindringvorschub.

Fz Eindringvorschub.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·297·

6.

Festzyklen (modell ·T·)

Bearbeitungsstrategie (Symbol).

Konzentrische Bearbeitung von außen nach innen. Die Taschenwand wird im ersten Durchgang bearbeitet. Je nach Geometrie ist diese Option möglicherweise schneller, aber der Verschleiß des Werkzeugs ist größer.

• Der Anfangspunkt befindet sich nahe am Startpunkt der Außenkontur und variiert sehr wenig, wenn der Radius des Schruppwerkzeugs geändert wird und sich nicht ändert, wenn der Schruppschritt geändert wird.

• Wenn vor dem Schruppen ein Bohrvorgang programmiert wurde (oder unten, wenn es keinen Schruppvorgang gibt), wählt die CNC den optimalen

Bohrpunkt so nahe wie möglich am Startpunkt der Außenkontur.

Konzentrische Bearbeitung von innen nach außen. Die Taschenwand wird im letzten Durchgang bearbeitet. Je nach Geometrie ist diese Option möglicherweise langsamer, der Verschleiß des Werkzeugs ist jedoch geringer.

Die CNC bearbeitet die Tasche und versucht, die Anzahl der Abschnitte zu minimieren, in denen das Werkzeug mit einer größeren Oberfläche arbeitet, die

Anzahl der Durchbrüche und die Bearbeitungszeit.

• Der Ausgangspunkt ist nicht vom Startpunkt der Außenkontur abhängig und kann variieren, wenn der Radius des Werkzeugs und der Bearbeitungsschritt

(Fräsbreite) verändert werden. In einer Tasche ohne Inseln befindet sich der

Ausgangspunkt in der Nähe derTaschenmitte. In einer Tasche mit Inseln, wo verschiedene Bereiche gebildet werden können, wird sich der

Ausgangspunkt in der Mitte des größeren Bereichs befinden.

• Wenn ein Bohrvorgang vor dem Schruppen (oder Schlichten am Boden, wenn kein Schruppen stattfindet) programmiert wird, wählt die CNC die optimalen

Bohrpunkte aus (es kann mehr als einen Punkt geben).

2-D Profiltasche auf der XC/XY-Ebene.

2-D Profiltasche auf der XC/XY-Ebene.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·298·

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen aktiviert werden.

Den Schruppvorgang ausführen.

Keinen Schruppvorgang durchführen.

I

Eindringungshöchststeigung

Eindringungshöchststeigung

• Wenn der Parameter positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der programmierte Wert.

• Wenn der Parameter negativ ist, führt der Zyklus die Durchläufe mit dem programmierten Wert aus, außer der letzte bei dem bearbeitet wird, was noch fehlt.

Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.

Frässchritt oder -breite.

Frässchritt oder -breite.

Festzyklen (modell ·T·)

Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsrichtung (Symbol).

In Taschen mit Inseln erfolgt die Bearbeitung des äußeren Profils in der durch das Symbol angegebenen Richtung. Die Bearbeitung der Inseln erfolgt in umgekehrter Richtung.

Uhrzeigersinn.

Gegen Uhrzeigersinn.

6.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schruppvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen entsprechend aktiviert werden.

Den Schlichtvorgang ausführen.

Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (

,

 l) den Wert 0.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·299·

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·300·

Festzyklen (modell ·T·)

Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.

Aufmaße für den Schlichtvorgang.

Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang.

 x Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang am Grund aus.

Bearbeitungsvorschub.

F Bearbeitungsvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsrichtung (Symbol).

In Taschen mit Inseln erfolgt die Bearbeitung des äußeren Profils in der durch das Symbol angegebenen Richtung. Die Bearbeitung der Inseln erfolgt in umgekehrter Richtung.

Uhrzeigersinn.

Gegen Uhrzeigersinn.

Anzahl der seitlichen Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.

N Anzahl der Durchläufe für die seitliche Vertiefung des Schlichtvorgangs. Wenn ein anderer Wert als 0 definiert wird, führt der Zyklus N Schlichtdurchläufe aus, obwohl kein seitliches Aufmaß programmiert wurde. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen seitlichen Schlichtvorgang aus.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen

Schlichtvorgang aus.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Festzyklen (modell ·T·)

6.12.1 Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der angegebenen Richtung.

3

Das Werkzeug nähert sich dem Anfangspunkt im Schnellvorschub an, und der ausgewählte Sicherheitsabstand wird gemäß der X-Achse aufrechterhalten.

4

Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.

5

Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des

Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.

6

Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).

Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u gw e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n

Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den Schlichtvorgang durch.

Der Zyklus bietet Aufmaße für das Schlichten an; am Boden und an den Wänden. Wenn beide Aufmaße programmiert sind(

,

 x), führt der erste Zyklus das Schlichten des

Bodens aus und danach werden die Wände geschlichtet. Die Schlichtung der Wände erfolgt mit so vielen Eindringdurchläufen, wie im Parameter N angegeben wird. Wenn keine seitlichen Aufmaße vorhanden sind und der Parameter N anders als 0 ist, führt der

Zyklus N Schlichtungsdurchläufe aus.

7

Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den

Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die

Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder

Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten

Punkt zurück.

8

Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;

Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.

Überlegungen.

Definieren sie ein Werkzeug wie T0.

Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der

Zyklus den Schlichtvorgang aus.

Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt

(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).

Schruppen und Schlichten in den Mehrfachtaschen.

Wenn die Werkzeuge für den Schrupp- und Schlichtvorgang unterschiedlich sind, führt der

Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge.

Wenn der Zyklus das gleiche Werkzeug für das Schruppen und Schlichten verwendet, hängt die Reihenfolge der Vorgänge von den Funktionen M ab, die jedem Vorgang zugeordnet wurden.

• Wenn es keine definierten M-Funktionen gibt, oder bei beiden Vorgängen die Gleichen sind, führt der Zyklus eine vollständige Tasche aus (Schruppen und Schlichten) bevor es auf den Nächsten weitergeht.

• Wenn die M-Funktionen, die zu jedem Vorgang zugeordnet sind, unterschiedlich sind, führt der Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge aus.

6.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·301·

6.

Festzyklen (modell ·T·)

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·302·

FESTZYKLUSEDITOR.

LÄNGSBEARBEITUNGEN.

7

Beim Drücken der Softkey-Taste, zeigt der Editor den zuletzt verwendeten Zyklus an. Wenn die gleiche Softkey-Taste das zweite Mal gedrückt wurde, zeigt das Menü alle Zyklen der

Gruppe an.

• Ankörnen.

• Bohren.

• Gewindeschneiden mit Gewindebohrer.

• Mehrfachankörnen

• Mehrfachbohrungen.

• Mehrfachgewindeschneiden mit Gewindebohrer.

• Mehrfachräumen

• Mehrfachausbohren

• Mehrfachausfräsen der Bohrung

• Mehrfachausfräsen des Gewindes.

• Mehrfachkeilnuten.

Wenn diese Zyklen auf den Ebenen mit C- oder Y-Achse ausgeführt werden, können sie Mehrfachbearbeitungen hinzufügen, in der Art und

Weise, dass sich der Zyklus an verschiedenen Punkten wiederholt. Die

verfügbaren Mehrfachbearbeitungen sind folgende Siehe Kapitel

"9 Festzykluseditor. Mehrfachpositionierungen."

.

• Punkten auf Linie.

• Punkten im Bogen.

• Rechteckig-Positionierung.

• Raster-Positionierung.

• Punkte in Random.

Um eine Mehrfachbearbeitung zu einem Zyklus zuzuordnen, muss zuerst ein

Bearbeitungszyklus aus den zulässigen ausgewählt und definiert werden. Danach, ohne die

Zyklusbearbeitung zu verlassen, drücken sie die den Mehrfachbearbeitungen zugeordnete

Softkey und wählen eine von diesen aus.

A u s w a h l d e r D r e h a c h s e d e r P o s i t i o n i e r u n g f ü r d i e

Mehrfachbearbeitungen.

Der Zyklus verwendet das folgende Kriterium zur Auswahl der Positionierungsdrehachse für Mehrfachbearbeitungen.

1

Die C-Achse ist aktiv, bevor der Zyklus ausgeführt wird, der anhand von #CAX programmiert wurde, wenn es eine Spindel ist, oder #FACE oder #CYL, wenn es eine

Achse ist.

2

Die Masterspindel vorherig zu dem Zyklus, hat den Maschinenparameter CAXIS=YES.

3

Die erste Spindel nicht Master, die ihr Maschinenparameter CAXIS=YES hat.

4

Die erste Achse, die ihr Maschinenparameter CAXIS=YES hat.

5

M19 mit der Hauptspindel.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·303·

Festzyklen (modell ·T·)

7.1

Ankörnen.

7.

Geometrische Parameter.

Koordinaten des Ausgangspunkts.

X Die Koordinate am Anfangspunkt auf der X-Achse; wenn dieser nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den Wert 0 an. Die Koordinate wird in den aktiven Einheiten, Radien oder Durchmessern programmiert.

Z Koordinatenwert des Anfangspunktes auf der Z-Achse.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Das Ankörnen, wird normalerweise im Mittelpunkt der Drehung ausgeführt; die CNC gestattet, dass X mit einen anderen Wert als X0 festgelegt wird, und dass die Nuten an der

Stirnseite des Werkstücks geräumt werden. Zur Durchführung einer Bohrung muss X gleich

0 sein.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert. Für den Wert des Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·304·

Programmierung der Ankörnung.

Programmierung der Ankörntiefe.

Programmierung von Ankörn-Winkel und -Durchmesser.

Festzyklen (modell ·T·)

L

Bearbeitungstiefe. Der Parameter ist positiv, wenn die Bearbeitung in Richtung negative Koordinaten der Achse erfolgt, auf der die Vertiefung stattfindet, und ist negativ in Richtung der positiven Koordinaten.

Ankörnwinkel.

Ankörndurchmesser.

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsparameter.

t

Verweilzeiit am Grund.

Die Wartezeit in Sekunden, nach dem Ankörnen bis zum Beginn des Rücklaufs.

Eindringvorschub.

F Eindringvorschub.

Spindeldrehzahl

S Spindeldrehgeschwindigkeit.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·305·

7.

Festzyklen (modell ·T·)

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·306·

Festzyklen (modell ·T·)

7.1.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.

4

Verschiebung im Schnellgang bis die Position für das Gewindeschneiden auf X

(Näherungspunkt).

5

Ankörnen des Werkstücks im Arbeitsvorschub, bis die programmierte Tiefe erreicht ist.

6

Die Wartezeit am Boden, wurde programmiert.

7

Rücklauf bis zur ersten Zustellbewegung.

8

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die

Sicherheitsposition zurück.

9

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·307·

Festzyklen (modell ·T·)

7.2

Bohren.

7.

Geometrische Parameter.

Koordinaten des Ausgangspunkts.

X Die Koordinate am Anfangspunkt auf der X-Achse; wenn dieser nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den Wert 0 an. Die Koordinate wird in den aktiven Einheiten, Radien oder Durchmessern programmiert.

Z Koordinatenwert des Anfangspunktes auf der Z-Achse.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Das Ankörnen, wird normalerweise im Mittelpunkt der Drehung ausgeführt; die CNC gestattet, dass X mit einen anderen Wert als X0 festgelegt wird, und dass die Nuten an der

Stirnseite des Werkstücks geräumt werden. Zur Durchführung einer Bohrung muss X gleich

0 sein.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert. Für den Wert des Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·308·

Bohrtiefe.

L Bearbeitungstiefe. Der Parameter ist positiv, wenn die Bearbeitung in Richtung negative Koordinaten der Achse erfolgt, auf der die Vertiefung stattfindet, und ist negativ in Richtung der positiven Koordinaten.

Festzyklen (modell ·T·)

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsparameter.

Bohrschritt, Bohrung mit konstantem oder variablem Gewindegang.

Höchstbohrschritte.

K

Reduktionsfaktor der Bohrschritte; wenn dieser nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den Faktor 1 an.

Mindest-Bohrschritt; Bohrung mit konstantem Gewindegang oder variablen.

Der erste Bohrdurchgang ist "

", der zweite "K

D", der dritte "K

(K

D)", und so weiter, das heißt, ab dem zweiten Durchgang ist der neue das Produkt des Faktors K

mal des vorigen Durchgangs.

Wenn der Mindestschritt der Bohrung größer als der Maximumschritt (

 

) ist, führt der Zyklus eine Bohrung mit einem konstanten Schritt aus, der gleich dem Mindestschritt "

"ist. Wenn der Mindestschritt der Bohrung kleiner als der Maximumschritt (

 

) ist, führt der Zyklus eine

Bohrung mit variablem Schritt aus.

Rücklaufentfernung und Annäherung an jeder Eindringstelle.

H Rücklaufabstand nach jedem Eindringen; wenn nicht programmiert wird, der

Zyklus nimmt den Wert 1 mm an. Wenn man H=0 programmiert, erfolgt der

Rücklauf bis zur Koordinate Z des Sicherheitspunktes.

C Annäherungsabstand in jede Vertiefung. Wenn man in den Parameter "C" den

Wert nicht eingibt oder mit 0 programmiert, gilt als Standartwert 1 mm.

t

Verweilzeiit am Grund.

Die Wartezeit in Sekunden, nach dem Bohren bis zum Beginn des Rücklaufs.

Eindringvorschub.

F Eindringvorschub.

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·309·

7.

Festzyklen (modell ·T·)

Spindeldrehzahl

S Spindeldrehgeschwindigkeit.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·310·

Festzyklen (modell ·T·)

7.2.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.

4

Verschiebung im Schnellgang bis die Position für das Bohren auf X (Näherungspunkt).

5

Bohrschleife. In Abhängigkeit vom geringsten und größten festgelegten Schritt bewirkt der Zyklus eine Bohrung mit konstantem oder variablem Schritt.

Wenn der Mindestschritt der Bohrung größer als der Maximumschritt (

 

) ist, führt der

Zyklus eine Bohrung mit einem konstanten Schritt aus, der gleich dem Mindestschritt

"

"ist. Wenn der Mindestschritt der Bohrung kleiner als der Maximumschritt (

 

) ist, führt der Zyklus eine Bohrung mit variablem Schritt aus.

Bei einer Bohrung mit variablem Schritt legt der Parameter

den Bohrschritt und K

den

Verringerungsfaktor des besagten Schritts fest. Der erste Bohrdurchgang ist "

", der zweite "K

D", der dritte "K

(K

D)", und so weiter, das heißt, ab dem zweiten Durchgang ist der neue das Produkt des Faktors K

mal des vorigen Durchgangs.

In beiden Fällen wiederholt der Zyklus die folgenden Arbeitsschritte, bis die programmierte Tiefe erreicht ist.

In erster Linie, erfolgt die Annäherung im Schnelldurchlauf bis zu dem angegebenen

Abstand in dem Parameter C in Bezug auf die vorherige Eindringung. Anschließend,

Bohren bis zur folgenden Vertiefung. Zum Beenden, Schnellrücklauf auf den angegebenen Abstand im Parameter H. Wenn H=0 programmiert wird, erfolgt der

Rücklauf bis zur Koordinate Z des Sicherheitspunktes.

6

Die Wartezeit am Boden, wurde programmiert.

7

Rücklauf bis zur ersten Zustellbewegung.

8

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die

Sicherheitsposition zurück.

9

Die CNC stoppt Spindel nicht und behält die Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden; Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und

Spindeldrehzahl (S)

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·311·

7.3

Gewindeschneiden mit Gewindebohrer.

Festzyklen (modell ·T·)

7.

Geometrische Parameter.

Koordinaten des Ausgangspunkts.

Z Koordinatenwert des Anfangspunktes auf der Z-Achse.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.

Für den Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer in Radien definiert. Für den Wert des Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·312·

Gewindeschneidzyklus mit Gewindebohrer.

L Bearbeitungstiefe. Der Parameter ist positiv, wenn die Bearbeitung in Richtung negative Koordinaten der Achse erfolgt, auf der die Vertiefung stattfindet, und ist negativ in Richtung der positiven Koordinaten.

Gewindeart mit Gewindebohrer.

Gewindeschneiden mit Ausgleicher.

Interpoliertes Gewindeschneiden. Die Spindel muss über ein System aus

Servoantrieb und Encoder verfügen.

Festzyklen (modell ·T·)

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass der Drehsinn der Spindel ausgewählt werden kann.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Bearbeitungsparameter.

Gewinde definieren.

Festlegung des Gewindes mit dem Vorschub und der Drehzahl.

Festlegung des Gewindes mit der Ganghöhe und der Drehzahl.

F

P

Eindringvorschub.

Gewindesteigung.

t

Verweilzeiit am Grund.

Definiert die Wartezeit in Sekunden nach dem Gewindeschneiden, bis der

Rücklauf beginnt.

Spindeldrehzahl

S Spindeldrehgeschwindigkeit.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·313·

7.

Festzyklen (modell ·T·)

7.3.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Die Spindel startet mit der gewählten Drehzahl und mit der angezeigten Drehrichtung.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.

4

Verschiebung im Schnellgang bis die Position für das Gewindeschneiden auf X

(Näherungspunkt).

5

Gewindeschneiden mit Gewindebohrer am Werkstück mit der

Arbeitsvorlaufgeschwindigkeit F, bis die programmierte Tiefe erreicht ist.

6

Umkehrung des Spindeldrehsinns.

Wenn man eine Zeittaktsteuerung auf dem Grund ausgewählt hat, stoppt die Spindel, und nach Ablauf der angegebenen Zeit startet die Spindel in der entgegengesetzten

Drehrichtung und läuft mit Arbeitsvorlaufgeschwindigkeit zurück bis zum

Annäherungspunkt.

7

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die

Sicherheitsposition zurück.

8

Wenn interpoliertes Gewindeschneiden ist, die CNC stoppt die Spindel und behält die

Auswahl der Bearbeitungsbedingungen bei, die für die Fertigstellung festgelegt wurden;

Werkzeug (T), Achsvorschub (F) und Spindeldrehzahl (S).

Wenn das Gewindeschneiden mit Kompensator erfolgt, stoppt die CNC die Spindel nicht.

Für das starre Gewindeschneiden mit Kompensator bleibt der allgemeine logische Ausgang

"TAPPING" während der Ausführung des Zykluses aktiviert. Der allgemeine logische

Ausgang "RIGID" bleibt während der Ausführung des starren Gewindeschneidens aktiv.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·314·

Festzyklen (modell ·T·)

7.4

Mehrfachankörnen.

Der Zyklus gestattet die Durchführung von Mehrfachankörnungen auf der zylindrischen

Seite oder auf der Vorderseite des Werkstücks.

7.

Geometrische Parameter.

Bearbeitung an der Stirnseite oder der zylindrischen Seite.

Bearbeitung an der Stirnseite.

Bearbeitung auf der zylindrischen Seite.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Arbeitsebene

Positionierungen bei den XZ-Achsen.

Positionierung an der C-Achse.

Positionierung an der Y-Achse

Z

Y

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

X Die Koordinate auf der X-Achse des Startpunktes jeder Bearbeitung. Die

Koordinate in der aktiven Einheiten, Radien oder Durchmessern, wird in der ZX-

Ebene programmiert. In der C-Achse oder Y-Achse wird die Koordinate immer in Radius programmiert.

Yf

Die Koordinate auf der Z-Achse des Startpunktes jeder Bearbeitung.

Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Y-Achse.

C

Y-Die Koordinate für die Rücklaufbewegung nach Zyklusbeendung; wenn diese nicht programmiert wird, gibt es keinen Rückzug der Y-Achse. Wenn der Zyklus im Mehrfachmodus bearbeitet wurde, wird der Rückzugspunkt auf Y nur auf den letzten Zyklus angewendet.

Dieser Parameter gestattet, dass das Werkzeug von einer entsprechenden

Position zurückgeholt wird, um die Drehvorgänge, fortsetzen zu können, für den die Y-Achse nicht verwendet wird. Wenn der folgende Zyklus ebenfalls die Achse

Y verwendet, ist es nicht notwendig, die Achse zurückzuziehen.

Koordinate der ersten Positionierung, auf der C-Achse.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·315·

Festzyklen (modell ·T·)

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·316·

• Bearbeitung an der Stirnseite. Der Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer im

Radius definiert und kann negativ oder positiv sein. Für den Wert des

Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.

• Bearbeitung auf der zylindrischen Seite. Der Wert für den Sicherheitsabstand auf X wird immer im Radius definiert und nimmt immer positive Werte an. Den Wert des

Sicherheitsabstands auf der Z-Achse kann negativ oder positiv sein.

Programmierung der Ankörnung.

Programmierung der Ankörntiefe.

Programmierung von Ankörn-Winkel und -Durchmesser.

L

Bearbeitungstiefe. Der Parameter ist positiv, wenn die Bearbeitung in Richtung negative Koordinaten der Achse erfolgt, auf der die Vertiefung stattfindet, und ist negativ in Richtung der positiven Koordinaten.

Ankörnwinkel.

Ankörndurchmesser.

Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.



Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen

Wert anzugeben.

N

Gesamtanzahl der Vorgänge.

Festzyklen (modell ·T·)

Parameter des angetriebenen Werkzeugs.

Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Bearbeitungsparameter.

t

Verweilzeiit am Grund.

Die Wartezeit in Sekunden, nach dem Ankörnen bis zum Beginn des Rücklaufs.

Eindringvorschub.

F Eindringvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·317·

7.

Festzyklen (modell ·T·)

7.4.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Durch den Zyklus wird das angetriebene Werkzeug entsprechend den angegebenen

Umdrehungen gedreht.

3

Der Zyklus orientiert die Spindel in Winkelposition entsprechend der

Anfangsbearbeitung.

4

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.

5

Verfahren im Schnellvorlauf, bis die Position der Bearbeitung, auf der X-Achse an der

Stirnseite und auf der Z-Achse an der zylindrischen Seite (Annäherungspunkt) erreicht ist.

6

Ankörnen des Werkstücks im Arbeitsvorschub, bis die programmierte Tiefe erreicht ist.

7

Die Wartezeit am Boden, wurde programmiert.

8

Rücklauf bis zur ersten Zustellbewegung.

9

In Abhängigkeit der Anzahl der programmierten Bearbeitungen, richtet sich die Spindel am folgenden Punkt aus und führt eine neue Bearbeitung durch, so wie unter Punkt 6 angegeben.

10

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die

Sicherheitsposition zurück.

11

Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;

Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·318·

Festzyklen (modell ·T·)

7.5

Mehrfachbohrungen.

Der Zyklus gestattet die Durchführung von Mehrfachbohrungen auf der zylindrischen Seite oder an der Vorderseite des Werkstücks.

7.

Geometrische Parameter.

Bearbeitung an der Stirnseite oder der zylindrischen Seite.

Bearbeitung an der Stirnseite.

Bearbeitung auf der zylindrischen Seite.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Arbeitsebene

Positionierungen bei den XZ-Achsen.

Positionierung an der C-Achse.

Positionierung an der Y-Achse

Z

Y

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

X Die Koordinate auf der X-Achse des Startpunktes jeder Bearbeitung. Die

Koordinate in der aktiven Einheiten, Radien oder Durchmessern, wird in der ZX-

Ebene programmiert. In der C-Achse oder Y-Achse wird die Koordinate immer in Radius programmiert.

Yf

Die Koordinate auf der Z-Achse des Startpunktes jeder Bearbeitung.

Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Y-Achse.

C

Y-Die Koordinate für die Rücklaufbewegung nach Zyklusbeendung; wenn diese nicht programmiert wird, gibt es keinen Rückzug der Y-Achse. Wenn der Zyklus im Mehrfachmodus bearbeitet wurde, wird der Rückzugspunkt auf Y nur auf den letzten Zyklus angewendet.

Dieser Parameter gestattet, dass das Werkzeug von einer entsprechenden

Position zurückgeholt wird, um die Drehvorgänge, fortsetzen zu können, für den die Y-Achse nicht verwendet wird. Wenn der folgende Zyklus ebenfalls die Achse

Y verwendet, ist es nicht notwendig, die Achse zurückzuziehen.

Koordinate der ersten Positionierung, auf der C-Achse.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·319·

7.

Festzyklen (modell ·T·)

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.

• Bearbeitung an der Stirnseite. Der Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer im

Radius definiert und kann negativ oder positiv sein. Für den Wert des

Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.

• Bearbeitung auf der zylindrischen Seite. Der Wert für den Sicherheitsabstand auf X wird immer im Radius definiert und nimmt immer positive Werte an. Den Wert des

Sicherheitsabstands auf der Z-Achse kann negativ oder positiv sein.

Programmierung der Bohrung.

L Bearbeitungstiefe. Der Parameter ist positiv, wenn die Bearbeitung in Richtung negative Koordinaten der Achse erfolgt, auf der die Vertiefung stattfindet, und ist negativ in Richtung der positiven Koordinaten.

Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.



Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen

Wert anzugeben.

N

Gesamtanzahl der Vorgänge.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·320·

Parameter des angetriebenen Werkzeugs.

Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.

Festzyklen (modell ·T·)

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Bearbeitungsparameter.

Bohrschritt, Bohrung mit konstantem oder variablem Gewindegang.

Höchstbohrschritte.

K

Reduktionsfaktor der Bohrschritte; wenn dieser nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den Faktor 1 an.

Mindest-Bohrschritt; Bohrung mit konstantem Gewindegang oder variablen.

Der erste Bohrdurchgang ist "

", der zweite "K

D", der dritte "K

(K

D)", und so weiter, das heißt, ab dem zweiten Durchgang ist der neue das Produkt des Faktors K

mal des vorigen Durchgangs.

Wenn der Mindestschritt der Bohrung größer als der Maximumschritt (

 

) ist, führt der Zyklus eine Bohrung mit einem konstanten Schritt aus, der gleich dem Mindestschritt "

"ist. Wenn der Mindestschritt der Bohrung kleiner als der Maximumschritt (

 

) ist, führt der Zyklus eine

Bohrung mit variablem Schritt aus.

Rücklaufentfernung und Annäherung an jeder Eindringstelle.

H Rücklaufabstand nach jedem Eindringen; wenn nicht programmiert wird, der

Zyklus nimmt den Wert 1 mm an. Wenn man H=0 programmiert, erfolgt der

Rücklauf bis zur Koordinate Z des Sicherheitspunktes.

C Annäherungsabstand in jede Vertiefung. Wenn man in den Parameter "C" den

Wert nicht eingibt oder mit 0 programmiert, gilt als Standartwert 1 mm.

t

Verweilzeiit am Grund.

Die Wartezeit in Sekunden, nach dem Bohren bis zum Beginn des Rücklaufs.

Eindringvorschub.

F Eindringvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug.

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·321·

7.

Festzyklen (modell ·T·)

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·322·

Festzyklen (modell ·T·)

7.5.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Durch den Zyklus wird das angetriebene Werkzeug entsprechend den angegebenen

Umdrehungen gedreht.

3

Der Zyklus orientiert die Spindel in Winkelposition entsprechend der

Anfangsbearbeitung.

4

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.

5

Verfahren im Schnellvorlauf, bis die Position der Bearbeitung, auf der X-Achse an der

Stirnseite und auf der Z-Achse an der zylindrischen Seite (Annäherungspunkt) erreicht ist.

6

Bohrschleife. In Abhängigkeit vom geringsten und größten festgelegten Schritt bewirkt der Zyklus eine Bohrung mit konstantem oder variablem Schritt.

Wenn der Mindestschritt der Bohrung größer als der Maximumschritt (

 

) ist, führt der

Zyklus eine Bohrung mit einem konstanten Schritt aus, der gleich dem Mindestschritt

"

"ist. Wenn der Mindestschritt der Bohrung kleiner als der Maximumschritt (

 

) ist, führt der Zyklus eine Bohrung mit variablem Schritt aus.

Bei einer Bohrung mit variablem Schritt legt der Parameter

den Bohrschritt und K

den

Verringerungsfaktor des besagten Schritts fest. Der erste Bohrdurchgang ist "

", der zweite "K

D", der dritte "K

(K

D)", und so weiter, das heißt, ab dem zweiten Durchgang ist der neue das Produkt des Faktors K

mal des vorigen Durchgangs.

In beiden Fällen wiederholt der Zyklus die folgenden Arbeitsschritte, bis die programmierte Tiefe erreicht ist.

In erster Linie, erfolgt die Annäherung im Schnelldurchlauf bis zu dem angegebenen

Abstand in dem Parameter C in Bezug auf die vorherige Eindringung. Anschließend,

Bohren bis zur folgenden Vertiefung. Zum Beenden, Schnellrücklauf auf den angegebenen Abstand im Parameter H. Wenn H=0 programmiert wird, erfolgt der

Rücklauf bis zur Koordinate Z des Sicherheitspunktes.

7

In Abhängigkeit der Anzahl der programmierten Bearbeitungen, richtet sich die Spindel am folgenden Punkt aus und führt eine neue Bearbeitung durch, so wie unter Punkt 6 angegeben.

8

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die

Sicherheitsposition zurück.

9

Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;

Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·323·

7.6

Festzyklen (modell ·T·)

Mehrfachgewindeschneiden mit Gewindebohrer.

Der Zyklus gestattet die Durchführung von Mehrfachgewindeschneiden mit Bohrer auf der zylindrischen Seite oder an der Vorderseite des Werkstücks.

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·324·

Geometrische Parameter.

Bearbeitung an der Stirnseite oder der zylindrischen Seite.

Bearbeitung an der Stirnseite.

Bearbeitung auf der zylindrischen Seite.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Arbeitsebene

Positionierungen bei den XZ-Achsen.

Positionierung an der C-Achse.

Positionierung an der Y-Achse

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

X Die Koordinate auf der X-Achse des Startpunktes jeder Bearbeitung. Die

Koordinate in der aktiven Einheiten, Radien oder Durchmessern, wird in der ZX-

Ebene programmiert. In der C-Achse oder Y-Achse wird die Koordinate immer in Radius programmiert.

Z Die Koordinate auf der Z-Achse des Startpunktes jeder Bearbeitung.

Y

Yf

Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Y-Achse.

Y-Die Koordinate für die Rücklaufbewegung nach Zyklusbeendung; wenn diese nicht programmiert wird, gibt es keinen Rückzug der Y-Achse. Wenn der Zyklus im Mehrfachmodus bearbeitet wurde, wird der Rückzugspunkt auf Y nur auf den letzten Zyklus angewendet.

Dieser Parameter gestattet, dass das Werkzeug von einer entsprechenden

Position zurückgeholt wird, um die Drehvorgänge, fortsetzen zu können, für den die Y-Achse nicht verwendet wird. Wenn der folgende Zyklus ebenfalls die Achse

Y verwendet, ist es nicht notwendig, die Achse zurückzuziehen.

C Koordinate der ersten Positionierung, auf der C-Achse.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Festzyklen (modell ·T·)

Dx, Dz Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.

• Bearbeitung an der Stirnseite. Der Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer im

Radius definiert und kann negativ oder positiv sein. Für den Wert des

Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.

• Bearbeitung auf der zylindrischen Seite. Der Wert für den Sicherheitsabstand auf X wird immer im Radius definiert und nimmt immer positive Werte an. Den Wert des

Sicherheitsabstands auf der Z-Achse kann negativ oder positiv sein.

7.

Gewindeart mit Gewindebohrer.

Gewindeschneiden mit Ausgleicher.

Interpoliertes Gewindeschneiden. Die Spindel muss über ein System aus

Servoantrieb und Encoder verfügen.

Programmierung des Gewindeschneidens mit Gewindebohrer.

L Bearbeitungstiefe. Der Parameter ist positiv, wenn die Bearbeitung in Richtung negative Koordinaten der Achse erfolgt, auf der die Vertiefung stattfindet, und ist negativ in Richtung der positiven Koordinaten.

Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.



Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen

Wert anzugeben.

N

Gesamtanzahl der Vorgänge.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·325·

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·326·

Festzyklen (modell ·T·)

Parameter des angetriebenen Werkzeugs.

Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Bearbeitungsparameter.

Gewinde definieren.

Definieren sie das Gewinde mit dem Vorschub.

Definieren sie das Gewinde mit dem Durchlauf.

F

P

Eindringvorschub.

Gewindesteigung.

t

Verweilzeiit am Grund.

Definiert die Wartezeit in Sekunden nach dem Gewindeschneiden, bis der

Rücklauf beginnt.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Festzyklen (modell ·T·)

7.6.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn die Spindel in einer offenen Schleife (Modus RPM oder VCC ) arbeitet, führt die

CNC für die Spindel eine Referenzsuche (Io) der Spindel durch.

2

Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

3

Durch den Zyklus wird das angetriebene Werkzeug entsprechend den angegebenen

Umdrehungen gedreht.

4

Der Zyklus orientiert die Spindel in Winkelposition entsprechend der

Anfangsbearbeitung.

5

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.

6

Verfahren im Schnellvorlauf, bis die Position der Bearbeitung, auf der X-Achse an der

Stirnseite und auf der Z-Achse an der zylindrischen Seite (Annäherungspunkt) erreicht ist.

7

Gewindeschneiden mit Gewindebohrer am Werkstück mit der

Arbeitsvorlaufgeschwindigkeit F, bis die programmierte Tiefe erreicht ist.

8

Umkehr des Drehsinns des angetriebenen Werkzeugs.

9

Rücklauf bis zur ersten Zustellbewegung.

10

In Abhängigkeit der Anzahl der programmierten Bearbeitungen, richtet sich die Spindel am folgenden Punkt aus und führt eine neue Bearbeitung durch, so wie unter den

Punkten 7, 8 und 9 angegeben.

11

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die

Sicherheitsposition zurück.

12

Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;

Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·327·

7.7

Festzyklen (modell ·T·)

Mehrfachräumen.

Der Zyklus gestattet mehrfaches Vorreiben auf der zylindrischen Seite oder Vorderseite des

Werkstücks.

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·328·

Geometrische Parameter.

Bearbeitung an der Stirnseite oder der zylindrischen Seite.

Bearbeitung an der Stirnseite.

Bearbeitung auf der zylindrischen Seite.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Arbeitsebene

Positionierungen bei den XZ-Achsen.

Positionierung an der C-Achse.

Positionierung an der Y-Achse

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

X Die Koordinate auf der X-Achse des Startpunktes jeder Bearbeitung. Die

Koordinate in der aktiven Einheiten, Radien oder Durchmessern, wird in der ZX-

Ebene programmiert. In der C-Achse oder Y-Achse wird die Koordinate immer in Radius programmiert.

Z Die Koordinate auf der Z-Achse des Startpunktes jeder Bearbeitung.

Y

Yf

Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Y-Achse.

Y-Die Koordinate für die Rücklaufbewegung nach Zyklusbeendung; wenn diese nicht programmiert wird, gibt es keinen Rückzug der Y-Achse. Wenn der Zyklus im Mehrfachmodus bearbeitet wurde, wird der Rückzugspunkt auf Y nur auf den letzten Zyklus angewendet.

Dieser Parameter gestattet, dass das Werkzeug von einer entsprechenden

Position zurückgeholt wird, um die Drehvorgänge, fortsetzen zu können, für den die Y-Achse nicht verwendet wird. Wenn der folgende Zyklus ebenfalls die Achse

Y verwendet, ist es nicht notwendig, die Achse zurückzuziehen.

C Koordinate der ersten Positionierung, auf der C-Achse.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Festzyklen (modell ·T·)

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.

• Bearbeitung an der Stirnseite. Der Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer im

Radius definiert und kann negativ oder positiv sein. Für den Wert des

Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.

• Bearbeitung auf der zylindrischen Seite. Der Wert für den Sicherheitsabstand auf X wird immer im Radius definiert und nimmt immer positive Werte an. Den Wert des

Sicherheitsabstands auf der Z-Achse kann negativ oder positiv sein.

7.

Programmierung der Vorreibung.

L Bearbeitungstiefe. Der Parameter ist positiv, wenn die Bearbeitung in Richtung negative Koordinaten der Achse erfolgt, auf der die Vertiefung stattfindet, und ist negativ in Richtung der positiven Koordinaten.

Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.



Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen

Wert anzugeben.

N

Gesamtanzahl der Vorgänge.

Parameter des angetriebenen Werkzeugs.

Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·329·

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·330·

Festzyklen (modell ·T·)

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Bearbeitungsparameter.

t

Verweilzeiit am Grund.

Die Wartezeit in Sekunden, nach dem Vorreiben bis zum Beginn des Rücklaufs.

Eindringvorschub.

F Eindringvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Festzyklen (modell ·T·)

7.7.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Durch den Zyklus wird das angetriebene Werkzeug entsprechend den angegebenen

Umdrehungen gedreht.

3

Der Zyklus orientiert die Spindel in Winkelposition entsprechend der

Anfangsbearbeitung.

4

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.

5

Verfahren im Schnellvorlauf, bis die Position der Bearbeitung, auf der X-Achse an der

Stirnseite und auf der Z-Achse an der zylindrischen Seite (Annäherungspunkt) erreicht ist.

6

Vorreiben des Werkstücks beim Arbeitsvorschub, bis zum Erreichen der programmierten

Tiefe.

7

Die Wartezeit am Boden, wurde programmiert.

8

Rücklauf bis zur ersten Zustellbewegung.

9

In Abhängigkeit der Anzahl der programmierten Bearbeitungen, richtet sich die Spindel am folgenden Punkt aus und führt eine neue Bearbeitung durch, so wie unter Punkt 6 angegeben.

10

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die

Sicherheitsposition zurück.

11

Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;

Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·331·

7.8

Festzyklen (modell ·T·)

Mehrfachausbohren.

Der Zyklus gestattet die Durchführung von Mehrfachausbohrungen auf der zylindrischen

Seite oder an der Vorderseite des Werkstücks.

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·332·

Geometrische Parameter.

Bearbeitung an der Stirnseite oder der zylindrischen Seite.

Bearbeitung an der Stirnseite.

Bearbeitung auf der zylindrischen Seite.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Arbeitsebene

Positionierungen bei den XZ-Achsen.

Positionierung an der C-Achse.

Positionierung an der Y-Achse

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

X Die Koordinate auf der X-Achse des Startpunktes jeder Bearbeitung. Die

Koordinate in der aktiven Einheiten, Radien oder Durchmessern, wird in der ZX-

Ebene programmiert. In der C-Achse oder Y-Achse wird die Koordinate immer in Radius programmiert.

Z Die Koordinate auf der Z-Achse des Startpunktes jeder Bearbeitung.

Y

Yf

Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Y-Achse.

Y-Die Koordinate für die Rücklaufbewegung nach Zyklusbeendung; wenn diese nicht programmiert wird, gibt es keinen Rückzug der Y-Achse. Wenn der Zyklus im Mehrfachmodus bearbeitet wurde, wird der Rückzugspunkt auf Y nur auf den letzten Zyklus angewendet.

Dieser Parameter gestattet, dass das Werkzeug von einer entsprechenden

Position zurückgeholt wird, um die Drehvorgänge, fortsetzen zu können, für den die Y-Achse nicht verwendet wird. Wenn der folgende Zyklus ebenfalls die Achse

Y verwendet, ist es nicht notwendig, die Achse zurückzuziehen.

C Koordinate der ersten Positionierung, auf der C-Achse.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Festzyklen (modell ·T·)

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.

• Bearbeitung an der Stirnseite. Der Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer im

Radius definiert und kann negativ oder positiv sein. Für den Wert des

Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.

• Bearbeitung auf der zylindrischen Seite. Der Wert für den Sicherheitsabstand auf X wird immer im Radius definiert und nimmt immer positive Werte an. Den Wert des

Sicherheitsabstands auf der Z-Achse kann negativ oder positiv sein.

7.

Programmierung der Ausbohrung.

L Bearbeitungstiefe. Der Parameter ist positiv, wenn die Bearbeitung in Richtung negative Koordinaten der Achse erfolgt, auf der die Vertiefung stattfindet, und ist negativ in Richtung der positiven Koordinaten.

Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.



Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen

Wert anzugeben.

N

Gesamtanzahl der Vorgänge.

Parameter des angetriebenen Werkzeugs.

Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·333·

7.

Festzyklen (modell ·T·)

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

 x

Y

Bearbeitungsparameter.

Rücklauftyp.

Rücklauf auf Arbeitsvorschub mit der Drehspindel.

Rücklauf des Schnellvorschubs mit der angehaltenen Spindel und das Werkzeug im Kontakt mit der Oberfläche.

Rücklauf des Schnellvorschubs mit Ausrichtung der Spindel und dem Werkzeug von der Oberfläche getrennt. Diese Rücklaufart ist weder für die Positionierungen bei den XZ-Achsen, noch für die Bearbeitungen der zylindrischen Seite mit

Positionierung der C-Achse verfügbar.

Winkelposition in Grad, für die Spindel des angetriebenen Werkzeugs für den

Rücklauf.

Abstand für die Trennung des Werkzeugs von der Lochwand, auf der X-Achse, wenn dieser nicht programmiert wurde, nimmt der Zyklus den 0-Wert an.

Abstand für die Trennung des Werkzeugs von der Lochwand, auf der X-Achse, wenn dieser nicht programmiert wurde, nimmt der Zyklus den 0-Wert an.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·334·

t

Verweilzeiit am Grund.

Die Wartezeit in Sekunden, nach dem Ausbohren bis zum Beginn des Rücklaufs.

Eindringvorschub.

F Eindringvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Festzyklen (modell ·T·)

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·335·

7.

Festzyklen (modell ·T·)

7.8.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Durch den Zyklus wird das angetriebene Werkzeug entsprechend den angegebenen

Umdrehungen gedreht.

3

Der Zyklus orientiert die Spindel in Winkelposition entsprechend der

Anfangsbearbeitung.

4

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.

5

Verfahren im Schnellvorlauf, bis die Position der Bearbeitung, auf der X-Achse an der

Stirnseite und auf der Z-Achse an der zylindrischen Seite (Annäherungspunkt) erreicht ist.

6

Das Ausbohren des Werkstücks im Arbeitsvorschub, bis die programmierte Vertiefung erreicht wird.

7

Die Wartezeit am Boden, wurde programmiert.

8

Rücklauf des Werkzeugs bis zum Annäherungspunkt, gemäß dem ausgewählten

Modus.

Rücklauf auf Arbeitsvorschub mit der Drehspindel.

Rücklauf des Schnellvorschubs mit der angehaltenen Spindel und das

Werkzeug im Kontakt mit der Oberfläche.

Rücklauf des Schnellvorschubs mit Ausrichtung der Spindel und dem

Werkzeug von der Oberfläche getrennt.

9

In Abhängigkeit der Anzahl der programmierten Bearbeitungen, richtet sich die Spindel am folgenden Punkt aus und führt eine neue Bearbeitung durch, so wie unter den

Punkten 6, 7 und 8 angegeben.

10

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die

Sicherheitsposition zurück.

11

Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;

Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·336·

Festzyklen (modell ·T·)

7.9

Mehrfachausfräsen der Bohrung

Der Zyklus gestattet das Auffräsen von Mehrfachbohrungen auf der zylindrischen Seite oder an der Vorderseite des Werkstücks.

7.

Geometrische Parameter.

Bearbeitung an der Stirnseite oder der zylindrischen Seite.

Bearbeitung an der Stirnseite.

Bearbeitung auf der zylindrischen Seite.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Koordinaten des Ausgangspunkts.

X Die Koordinate auf der X-Achse der Lochmitte bei jeder Bearbeitung. Die

Koordinate wird in den aktiven Einheiten, Radien oder Durchmessern programmiert.

Z Die Koordinate auf der Z-Achse der Lochmitte bei jeder Bearbeitung.

Y

Yf

Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Y-Achse.

Y-Die Koordinate für die Rücklaufbewegung nach Zyklusbeendung; wenn diese nicht programmiert wird, gibt es keinen Rückzug der Y-Achse. Wenn der Zyklus im Mehrfachmodus bearbeitet wurde, wird der Rückzugspunkt auf Y nur auf den letzten Zyklus angewendet.

Dieser Parameter gestattet, dass das Werkzeug von einer entsprechenden

Position zurückgeholt wird, um die Drehvorgänge, fortsetzen zu können, für den die Y-Achse nicht verwendet wird. Wenn der folgende Zyklus ebenfalls die Achse

Y verwendet, ist es nicht notwendig, die Achse zurückzuziehen.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.

• Bearbeitung an der Stirnseite. Der Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer im

Radius definiert und kann negativ oder positiv sein. Für den Wert des

Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.

• Bearbeitung auf der zylindrischen Seite. Der Wert für den Sicherheitsabstand auf X wird immer im Radius definiert und nimmt immer positive Werte an. Den Wert des

Sicherheitsabstands auf der Z-Achse kann negativ oder positiv sein.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·337·

Festzyklen (modell ·T·)

7.

Programmierung der Bearbeitung.

L Bearbeitungstiefe. Der Parameter ist positiv, wenn die Bearbeitung in Richtung negative Koordinaten der Achse erfolgt, auf der die Vertiefung stattfindet, und ist negativ in Richtung der positiven Koordinaten.

Ø Ist-Durchmesser der Bohrung.

Øk Vorbohrungsdurchmesser.

Wenn ein vorher bearbeitetes Loch geteilt wird, definiert der Parameter Øk den

Durchmesser von diesem Gewinde; wird dieses nicht programmiert oder wird mit einem

Wert 0 programmiert, geht der Zyklus davon aus, dass vorher kein Loch vorhanden ist.

Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.



Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen

Wert anzugeben.

N

Gesamtanzahl der Vorgänge.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·338·

Parameter des angetriebenen Werkzeugs.

Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Festzyklen (modell ·T·)

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Bearbeitungsparameter.

Helikoidiale Bearbeitung.

Bearbeitungsrichtung im entgegengesetzten Uhrzeigersinn.

Bearbeitungsrichtung.

B Helikoidialer Vertiefungsschritt der Bohrung.

Grundüberholung.

Acabado recto.Gerades Schlichten. Der Zyklus arbeitet den Boden der Bohrung

(Blindbohrung) nach.

Helikalförmige Endbearbeitung. Der Zyklus überprüft nicht den Boden der

Bohrung (durchgehende Bohrung).

Eindringvorschub.

F Eindringvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·339·

7.

Festzyklen (modell ·T·)

7.9.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Durch den Zyklus wird das angetriebene Werkzeug entsprechend den angegebenen

Umdrehungen gedreht.

3

Der Zyklus orientiert die Spindel in Winkelposition entsprechend der

Anfangsbearbeitung.

4

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.

5

Verschiebung im Schnellvorschub bis zum tangentialen Eingangspunkt

(Annäherungspunkt).

6

Tangentialförmiger Eingang zur helikalförmigen Bahn der Bohrung.

7

Helikoidale Bewegung, mit der vorgegebenen Steigung und in der angegebenen

Richtung, bis zum Lochboden.

8

Nachbearbeitung des Lochbodens, wenn diese programmiert wurde.

9

Tangentialförmige Rückzugsbewegung entlang der helikalförmigen Bahn der Bohrung bis zum Mittelpunkt der Bohrung.

10

Rücklauf bis zur ersten Zustellbewegung.

11

In Abhängigkeit der Anzahl der programmierten Bearbeitungen, richtet sich die Spindel am folgenden Punkt aus und führt eine neue Bearbeitung durch, so wie unter den

Punkten 6 bis 10 angegeben.

12

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die

Sicherheitsposition zurück.

13

Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;

Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·340·

Festzyklen (modell ·T·)

7.10

Mehrfachausfräsen des Gewindes.

Der Zyklus gestattet die Durchführung von Mehrfachgewindefräsen auf der zylindrischen

Seite oder an der Vorderseite des Werkstücks.

7.

Geometrische Parameter.

Bearbeitung an der Stirnseite oder der zylindrischen Seite.

Bearbeitung an der Stirnseite.

Bearbeitung auf der zylindrischen Seite.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Innen- und Außenbearbeitung.

Innenbearbeitung.

Außenbearbeitung.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Z

Y

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

X Die Koordinate auf der X-Achse der Lochmitte oder der Nabe. Die Koordinate wird in den aktiven Einheiten, Radien oder Durchmessern programmiert.

Yf

Die Koordinate auf der Z-Achse der Lochmitte oder der Nabe.

Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Y-Achse.

Y-Die Koordinate für die Rücklaufbewegung nach Zyklusbeendung; wenn diese nicht programmiert wird, gibt es keinen Rückzug der Y-Achse. Wenn der Zyklus im Mehrfachmodus bearbeitet wurde, wird der Rückzugspunkt auf Y nur auf den letzten Zyklus angewendet.

Dieser Parameter gestattet, dass das Werkzeug von einer entsprechenden

Position zurückgeholt wird, um die Drehvorgänge, fortsetzen zu können, für den die Y-Achse nicht verwendet wird. Wenn der folgende Zyklus ebenfalls die Achse

Y verwendet, ist es nicht notwendig, die Achse zurückzuziehen.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·341·

7.

Festzyklen (modell ·T·)

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.

• Bearbeitung an der Stirnseite. Der Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer im

Radius definiert und kann negativ oder positiv sein. Für den Wert des

Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.

• Bearbeitung auf der zylindrischen Seite. Der Wert für den Sicherheitsabstand auf X wird immer im Radius definiert und nimmt immer positive Werte an. Den Wert des

Sicherheitsabstands auf der Z-Achse kann negativ oder positiv sein.

Programmierung der Bearbeitung.

L Bearbeitungstiefe. Der Parameter ist positiv, wenn die Bearbeitung in Richtung negative Koordinaten der Achse erfolgt, auf der die Vertiefung stattfindet, und ist negativ in Richtung der positiven Koordinaten.

Ø Nenndurchmesser der Gewinde.

Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.



Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen

Wert anzugeben.

N

Gesamtanzahl der Vorgänge.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·342·

Festzyklen (modell ·T·)

Parameter des angetriebenen Werkzeugs.

Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem

Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Bearbeitungsparameter.

Helikoidiale Bearbeitung.

Bearbeitungsrichtung im entgegengesetzten Uhrzeigersinn.

Bearbeitungsrichtung.

Bearbeitungsrichtung.

Die Bearbeitung von der Werkstückoberfläche bis zum Gewindeboden.

Bearbeitung von dem Gewindeboden aus bis zur Werkstückoberfläche.

Werkzeugtyp.

Werkzeug für Gewindeschneiden mit einem einzigen Schritt.

Werkzeug mit einer Messerschneide.

N

Werkzeug mit mehreren Messerschneiden. Die Anzahl der Schneiden des

Werkzeugs muss definiert werden.

Anzahl der Schneiden. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus ein

Gewindeschneidvorgang aus mit einem einzigen Gewindegang.

K

Daten des Gewindes.

B Gewindesteigung.

Gewindetiefe (Abstand zwischen Gewindeoberkante und Gewindegrund).

Eindringungshöchststeigung des Gewindes. Wenn diese Daten nicht programmiert wurden oder wenn mit Wert 0 programmiert wird, macht der Zyklus einen Durchlauf bis zum Schlichtaufmaß.

Aufmaß für den Schlichtvorgang; wenn dieses nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Eintrittswinkel zum Gewinde. Winkel (in Grad) des Segments, das den

Mittelpunkt der Bohrung und den Eingangspunkt des Gewindes in Bezug auf die

Abszissenachse bilden. Wenn keine Programmierung erfolgt, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·343·

7.

Festzyklen (modell ·T·)

Ds Sicherheitsabstand zur Gewindewand, für den Eingang an dem das Gewinde geschnitten wird. Wenn nicht programmiert wird oder mit dem Wert 0, führt der

Zyklus den Eingang beim Gewindeschneiden aus, und zwar von der Lochmitte, im Fall des Innengewindeschneidens oder im Fall des Außengewindeschneidens erscheint eine Fehlermeldung.

Eindringvorschub.

F Eindringvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·344·

Festzyklen (modell ·T·)

7.10.1 Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.

2

Durch den Zyklus wird das angetriebene Werkzeug entsprechend den angegebenen

Umdrehungen gedreht.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.

4

Der Zyklus orientiert die Spindel in Winkelposition entsprechend der

Anfangsbearbeitung.

5

Verfahren im Schnellvorlauf, bis die Position der Bearbeitung, auf der X-Achse an der

Stirnseite und auf der Z-Achse an der zylindrischen Seite (Annäherungspunkt) erreicht ist.

6

Verschiebung bis zum Eingangspunkt des Gewindes, die durch den Zyklus bearbeitet wird.

7

Die Bearbeitung in Abhängigkeit des ausgewählten Werkzeugs.

• Werkzeug für Gewindeschneiden mit einem einzigen Schritt.

Helikalförmigen Bewegung mit Schritt und in der angegeben Richtung bis zum Gewindegrund (die Bewegung besteht nur aus einer Umdrehung).

Helikalförmigen Bewegung am Gewindeausgang, die tangential zur vorherigen helikalförmigen Bahn.

M a n m u s s b e r ü c k s i c h t i g e n , d a s s d e r A u s g a n g s p u n k t a m tangentialförmigen Ausgang zur Schraubenbahn das Maß auf der

Längenachse des Gewindegrunds übersteigt.

• Werkzeug mit einer Messerschneide.

Helikoidale Bewegung mit der Steigung und in der angegebenen

Richtung, bis zum Gewindeboden.

Helikalförmigen Bewegung am Gewindeausgang, die tangential zur vorherigen helikalförmigen Bahn.

M a n m u s s b e r ü c k s i c h t i g e n , d a s s d e r A u s g a n g s p u n k t a m tangentialförmigen Ausgang zur Schraubenbahn das Maß auf der

Längenachse des Gewindegrunds übersteigt.

• Werkzeug mit mehreren Messerschneiden.

Helikoidale Bewegung, mit der Steigung in der angegebenen Richtung

(die Bewegung ist nur eine Umdrehung).

Helikalförmigen Bewegung am Gewindeausgang, die tangential zur vorherigen helikalförmigen Bahn.

Eilverschiebung bis zum Eingangspunkt des Gewindes auf der folgenden

Gewindeschneidbahn.

Wiederholung der vorherigen 3 Schritten bis zum Gewindegrund. Man muss berücksichtigen, dass beim endgültigen Ausgangspunkt des

Gewindes der Ausgangspunkt das Maß auf der Längenachse des

Gewindegrunds übersteigt.

8

Rücklauf bis zur ersten Zustellbewegung.

9

In Abhängigkeit der Anzahl der programmierten Bearbeitungen, richtet sich die Spindel am folgenden Punkt aus und führt eine neue Bearbeitung durch, so wie unter den

Punkten 6, 7 und 8 angegeben.

10

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die

Sicherheitsposition zurück.

11

Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;

Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·345·

Festzyklen (modell ·T·)

7.11

Mehrfachkeilnuten.

Man kann mehrfache Keilnuten an der zylindrischen Seite oder der Stirnseite des

Werkstücks bearbeiten.

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·346·

Bearbeitung an der Stirnseite oder der zylindrischen Seite.

Bearbeitung an der Stirnseite.

Bearbeitung auf der zylindrischen Seite.

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Arbeitsebene

Positionierungen bei den XZ-Achsen.

Positionierung an der C-Achse.

Positionierung an der Y-Achse

Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.

X Die Koordinate auf der X-Achse des Startpunktes jeder Bearbeitung. Die

Koordinate in der aktiven Einheiten, Radien oder Durchmessern, wird in der ZX-

Ebene programmiert. In der C-Achse oder Y-Achse wird die Koordinate immer in Radius programmiert.

Z Die Koordinate auf der Z-Achse des Startpunktes jeder Bearbeitung.

Y

Yf

Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Y-Achse.

Y-Die Koordinate für die Rücklaufbewegung nach Zyklusbeendung; wenn diese nicht programmiert wird, gibt es keinen Rückzug der Y-Achse. Wenn der Zyklus im Mehrfachmodus bearbeitet wurde, wird der Rückzugspunkt auf Y nur auf den letzten Zyklus angewendet.

Dieser Parameter gestattet, dass das Werkzeug von einer entsprechenden

Position zurückgeholt wird, um die Drehvorgänge, fortsetzen zu können, für den die Y-Achse nicht verwendet wird. Wenn der folgende Zyklus ebenfalls die Achse

Y verwendet, ist es nicht notwendig, die Achse zurückzuziehen.

C Koordinate der ersten Positionierung, auf der C-Achse.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Sicherheitsabstand.

Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein

Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die

Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.

Dx, Dz Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.

Festzyklen (modell ·T·)

• Bearbeitung an der Stirnseite. Der Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer im

Radius definiert und kann negativ oder positiv sein. Für den Wert des

Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.

• Bearbeitung auf der zylindrischen Seite. Der Wert für den Sicherheitsabstand auf X wird immer im Radius definiert und nimmt immer positive Werte an. Den Wert des

Sicherheitsabstands auf der Z-Achse kann negativ oder positiv sein.

7.

I

Programmierung der Bohrung.

Keilnuttiefe.

L Keilnutlänge.

Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.



Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen

Wert anzugeben.

N

Gesamtanzahl der Vorgänge.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·347·

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·348·

Festzyklen (modell ·T·)

Parameter des angetriebenen Werkzeugs.

Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.

Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.

Kühlmittel-Status.

Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.

Bearbeitungsparameter. Schruppen.

Eindringschritt.

Eindringungshöchststeigung Bei keiner Programmierung oder Programmierung mit Wert 0 wird die Bearbeitung mit einem Arbeitsgang bis das Aufmaß der

Schlichtoperation durchgeführt.

Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich oder kleiner dem programmierten Wert haben.

Vorschub. 9

F Bearbeitungsvorschub beim Schruppen.

Fp Eindringvorschub.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der

Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene

Werkzeug.

Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.

S Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und -

Bereich.

Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und so nacheinander.

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert

0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

Festzyklen (modell ·T·)

M-Bearbeitungsabläufen.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen

Daten bleiben unprogrammiert.

Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.

Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen

Bearbeitungsparameter. Schlichten.

Aufmaß für den Schlichtvorgang am Boden.

Aufmaß für den Schlichtvorgang am Boden.

Vorschub.

F Bearbeitungsvorschub beim Schlichten.

Daten des motorisierten Werkzeugs.

S Drehzahl des Maschinenwerkzeugs.

7.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·349·

7.

Festzyklen (modell ·T·)

7.11.1

Grundlegende Funktionsweise.

Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:

1

Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Sicherheitspunkt anfährt.

2

Durch den Zyklus wird das angetriebene Werkzeug entsprechend den angegebenen

Umdrehungen gedreht.

3

Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den

Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.

4

Der Zyklus orientiert die Spindeln der Winkelposition entsprechen der Anfangsnut.

5

Verfahren im Schnellvorlauf, bis die Position der Keilnut, auf der X-Achse an der

Stirnseite und auf der Z-Achse an der zylindrischen Seite (Annäherungspunkt) erreicht ist.

6

Nutenbearbeitung mit folgenden Arbeitsschritten:

Der Zyklus führt nacheinander folgende Schruppdurchläufe aus, bis der Boden der Nut erreicht wird, wobei die Aufmaße für das Schlichten beachtet werden. Nachfolgend wird ein Schlichtdurchgang durchgeführt, wobei das Schlichtaufmaß eliminiert wird.

Jeder Gewindegang wird auf folgende Weise ausgeführt. Zuerst erfolgt die Eindringung bei programmiertem Vorschub (Strecke 1-2). Nachfolgend erfolgt die Bearbeitung der

Nut, indem die X- oder Z-Achse bewegt wird, entsprechend (Strecke2-3). Zum Beenden,

Rücklauf auf den Näherungspunkt (Strecken 3-4 und 4-1).

7

In Abhängigkeit der Anzahl der programmierten Bearbeitungen, richtet sich die Spindel am folgenden Punkt aus und führt eine neue Keilnut durch, so wie unter Punkt 6 angegeben.

8

Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die

Sicherheitsposition zurück.

9

Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;

Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·350·

FESTZYKLUSEDITOR.

POSITIONIERUNGEN.

8

Beim Drücken der Softkey-Taste, zeigt der Editor den zuletzt verwendeten Zyklus an. Wenn die gleiche Softkey-Taste das zweite Mal gedrückt wurde, zeigt das Menü alle Zyklen der

Gruppe an.

• Zyklus der Positionierung.

• Positionierungszyklus mit M-Funktionen.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·351·

8.1

Zyklus der Positionierung.

Festzyklen (modell ·T·)

8.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·352·

Geometrische Parameter.

Verschiebungstyp.

Interpolierte Bewegung.

Zuerst die X-Achse (quer) und dann die Z-Achse (längs).

Zuerst die X-Achse (quer) und dann die Z-Achse (längs).

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Verschiebung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Koordinatenwerte des Zielpunktes.

X, Z Koordinaten des Endpunkts. Die Koordinate der X-Achse, Radien oder

Durchmessern, wird in den aktiven Einheiten programmiert.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass die Drehrichtung ausgewählt werden kann oder lässt die Spindel im angehaltenen Zustand.

Angehaltene Spindel.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Arbeitsmodus der Spindel; Drehgeschwindigkeit oder konstanter Schnitt.

Drehgeschwindigkeit.

Konstante Schneidgeschwindigkeit. Bei diesem Symbol muss die Getriebestufe der Spindel ausgewählt werden.

Festzyklen (modell ·T·)

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, ändert der Zyklus den Bereich nicht.

Parameters der Bewegung.

Bearbeitungsvorschub.

Programmierter Vorschub F. Bei diesem Symbol muss der Vorschub (F) definiert werden.

Eilgang.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

8.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·353·

8.2

Positionierungszyklus mit M-Funktionen.

Festzyklen (modell ·T·)

8.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·354·

Geometrische Parameter.

Verschiebungstyp.

Interpolierte Bewegung.

Zuerst die X-Achse (quer) und dann die Z-Achse (längs).

Zuerst die X-Achse (quer) und dann die Z-Achse (längs).

Jedes Mal, wenn sich der Typ der Verschiebung verändert, verändert der Zyklus das Symbol und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.

Koordinatenwerte des Zielpunktes.

X, Z Koordinaten des Endpunkts. Die Koordinate der X-Achse, Radien oder

Durchmessern, wird in den aktiven Einheiten programmiert.

Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.

Die Hilfsfunktionen "M", die vor und nach dem Verfahren ausgeführt werden.

Man bezeichnet sie als Hilfsfunktionen "M" für jene Funktionen, die vom Hersteller festgelegt sind und die es gestatten, dass die verschiedenen Zusatzgeräte der Maschine gesteuert werden. Es ist möglich, bis zu 12 Hilfsfunktionen zu definieren; 6 vor der Ausführung der

Verschiebung und 6 danach.

Die Funktionen werden in der gleichen Reihenfolge ausgeführt, in der sie in der Liste eingetragen sind.

Festzyklen (modell ·T·)

Spindel-Maschinenparameter.

Spindeldrehsinn.

Der Zyklus ermöglicht, dass die Drehrichtung ausgewählt werden kann oder lässt die Spindel im angehaltenen Zustand.

Angehaltene Spindel.

Spindeldrehung nach rechts.

Spindeldrehung nach links.

Arbeitsmodus der Spindel; Drehgeschwindigkeit oder konstanter Schnitt.

Drehgeschwindigkeit.

Konstante Schneidgeschwindigkeit. Bei diesem Symbol muss die Getriebestufe der Spindel ausgewählt werden.

Spindelhöchstdrehgeschwindigkeit.

Smax Die maximale Drehgeschwindigkeit der Spindel, wenn diese nicht programmiert wird, hält der Zyklus die maximal aktive Geschwindigkeit aufrecht.

Spindelpalette.

GEAR Spindelpalette; wird diese nicht programmiert, nimmt der Zyklus den Wert 0 an.

Wenn mit Wert 0 definiert wird, ändert der Zyklus den Bereich nicht.

Parameters der Bewegung.

Bearbeitungsvorschub.

Programmierter Vorschub F. Bei diesem Symbol muss der Vorschub (F) definiert werden.

Eilgang.

F Bearbeitungsvorschub.

Spindeldrehzahl

S Drehgeschwindigkeit oder Spindelschnitt.

Daten des Werkzeugs.

T Werkzeug.

D Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses

Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.

8.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·355·

8.

Festzyklen (modell ·T·)

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·356·

FESTZYKLUSEDITOR.

MEHRFACHPOSITIONIERUNGEN.

9

Beim Drücken der Softkey-Taste, zeigt der Editor den zuletzt verwendeten Zyklus an. Wenn die gleiche Softkey-Taste das zweite Mal gedrückt wurde, zeigt das Menü alle Zyklen der

Gruppe an.

• Mehrfachbearbeitung in gerader Linie.

• Mehrfachbearbeitung im Kreisbogen.

• Mehrfachbearbeitung im Parallelogramm.

• Mehrfachbearbeitung unter Rasterbildung.

• Die Mehrfach-Random Bearbeitung (verschiedene Punkte durch den

Benutzer definiert).

• Definierung der Mehrfach- bearbeitung.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·357·

9.

9.1

Festzyklen (modell ·T·)

Mehrfachbearbeitung in gerader Linie.

Es gibt 5 verschiede Formen der Bearbeitungsdefinition. Verwenden sie dieses Symbol zur

Auswahl der gewünschten Option.

Positionierungsoptionen.

Endpunkt und Anzahl der Bearbeitungen.

Länge, Winkel und Anzahl der Bearbeitungen.

Abstand zwischen Bearbeitungen, Winkel und Anzahl der Bearbeitungen.

Endpunkt und Abstand zwischen zwei Bearbeitungen.

Länge, Winkel und Abstand zwischen zwei Bearbeitungen.

I

L

N

Xn, Yn Koordinaten des Endpunktes der Positionierung.

Anzahl der Bearbeitungen, einschließlich des Definitionspunkts für den Zyklus).

Rasterwinkel mit der Abszissenachse.

Liniengesamtlänge.

Abstand zwischen zwei nacheinander folgenden Bearbeitungen.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·358·

Festzyklen (modell ·T·)

9.1.1

Programmierbeispiel.

Der an Punkt X25, Y25 definierte Festzyklus soll an den übrigen Punkten wiederholt werden.

9.

Nachfolgend werden die 5 möglichen Definitionsformen gezeigt.

1)

Koordinaten des Endpunkts

Gesamtanzahl der Bearbeitungen

Xn 100, Yn 100

N 4

2)

Winkel des Bahnverlaufs.

Länge der Zeile.

Gesamtanzahl der Bearbeitungen

3)

Winkel des Bahnverlaufs.

Gesamtanzahl der Bearbeitungen

Abstand zwischen Bearbeitungen.

45

L 106.066

N 4

45

N 4

I 35.3553

4)

Koordinaten des Endpunkts

Abstand zwischen Bearbeitungen.

5)

Winkel des Bahnverlaufs.

Länge der Zeile.

Abstand zwischen Bearbeitungen.

Xn 100, Yn 100

I 35.3553

45

L 106.066

I 35.3553

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·359·

9.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·360·

9.2

Festzyklen (modell ·T·)

Mehrfachbearbeitung im Kreisbogen.

Es gibt 9 verschiede Formen der Bearbeitungsdefinition. Verwenden sie dieses Symbol zur

Auswahl der gewünschten Option.

Positionierungsoptionen.

Koordinaten der Bogenmitte, Anzahl der Bearbeitungen und der Bogen-

Endwinkel.

Koordinaten der Bogenmitte, Anzahl der Bearbeitungen und der

Winkelabstand zwischen zwei Bearbeitungen.

Radius des Bogens, Anzahl der Bearbeitungsvorgänge, Winkelabstand zwischen zwei Bearbeitungen und Anfangs- und Endwinkel.

Bogenradius, Anzahl der Bearbeitungen, Anfangswinkel des Bogens und

Winkelabstand zwischen zwei Bearbeitungen.

Koordinaten der Bogenmitte, Bogen-Endwinkel und Winkelabstand zwischen zwei Bearbeitungen.

Radius des Bogens, Winkelabstand zwischen zwei Bearbeitungen und

Anfangs- und Endwinkel.

Koordinaten der Bogenmitte, Bogenradius, Anzahl der Bearbeitungen,

Bogen-Anfangswinkel und Winkelabstand zwischen zwei Bearbeitungen.

K o o r d i n a t e n d e r B o g e n m i t t e , B o g e n r a d i u s , A n z a h l d e r

Bearbeitungsvorgänge und Startwinkel und Endwinkel.

Koordinaten der Bogenmitte, Bogenradius, Winkelabstand zwischen zwei Bearbeitungen und Startwinkel und Endwinkel.

R

N

Xa, Ya Koordinaten der Bogenmitte.

Bogenradius.

Anzahl der Bearbeitungen, einschließlich des Definitionspunkts für den Zyklus).

Bogenausgangswinkel.

Bogenendwinkel.

Winkelabstand zwischen zwei Bearbeitungen.

Der Zyklus führt die Verschiebung des Bogens entgegen zum Uhrzeigersinn durch; um dieses im Uhrzeigersinn durchzuführen, muss der Winkelabstand zwischen den Bearbeitungen mit negativen Zeichen definiert werden.

Festzyklen (modell ·T·)

9.2.1

Programmierbeispiel.

Der an Punkt X90, Y50 definierte Festzyklus soll an den übrigen Punkten wiederholt werden.

9.

Nachfolgend werden die 9 möglichen Definitionsformen gezeigt.

1)

Koordinaten der Bogenmitte.

Gesamtanzahl der Bearbeitungen

Winkel des Endpunkts.

Xa 50, Ya 50

N 7



270

2)

Koordinaten der Bogenmitte.

Gesamtanzahl der Bearbeitungen

Winkelabstand zwischen Bearbeitungen.

3)

Bogenradius.

Gesamtanzahl der Bearbeitungen

Winkel des Ausgangspunkts.

Winkel des Endpunkts.

4)

Bogenradius.

Gesamtanzahl der Bearbeitungen

Winkel des Ausgangspunkts.

Winkelabstand zwischen Bearbeitungen.

5)

Koordinaten der Bogenmitte.

Winkel des Endpunkts.

Winkelabstand zwischen Bearbeitungen.

6)

Bogenradius.

Winkel des Ausgangspunkts.

Winkel des Endpunkts.

Winkelabstand zwischen Bearbeitungen.

7)

Koordinaten der Bogenmitte.

Bogenradius.

Gesamtanzahl der Bearbeitungen

Winkel des Ausgangspunkts.

Winkelabstand zwischen Bearbeitungen.

8)

Koordinaten der Bogenmitte.

Bogenradius.

Gesamtanzahl der Bearbeitungen

Winkel des Ausgangspunkts.

Winkel des Endpunkts.

9)

Koordinaten der Bogenmitte.

Bogenradius.

Winkel des Ausgangspunkts.

Winkel des Endpunkts.

Winkelabstand zwischen Bearbeitungen.

Xa 50, Ya 50

N 7

45

R 40

N 7

0

270

R 40

N 7

0

45

Xa 50, Ya 50



270

45

R 40

0

270

45

Xa 50, Ya 50

R 40

N 7

0

45

Xa 50, Ya 50

R 40

N 7

0

270

Xa 50, Ya 50

R 40

0

270

45

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·361·

9.

9.3

Festzyklen (modell ·T·)

Mehrfachbearbeitung im Parallelogramm.

Es gibt 3 verschiede Formen der Bearbeitungsdefinition. Verwenden sie dieses Symbol zur

Auswahl der gewünschten Option.

Positionierungsoptionen.

Länge jeder Seite und Anzahl der Bearbeitungen.

Abstand zwischen zwei Bearbeitungen und Anzahl der Bearbeitungen.

Länge von jeder Seite und Abstand zwischen zwei Bearbeitungen.

Lx, Ly Länge des Rechtecks, auf jeder Achse.

Nx, Ny Anzahl der Bearbeitungen (einschließlich des Definitionspunkts für den Zyklus), auf jeder Achse.

Ix, Iy

Abstand zwischen zwei Bearbeitungen, auf jeder Achse.

Winkel des Rechtecks mit der Abszissenachse.

Winkel zwischen beiden Seiten.

Der Zyklus nimmt als Anfangspunkt den unteren links; wenn es nicht so ist, definieren sie mit dem entsprechenden Zeichen die Bearbeitungslänge (Lx, Ly) oder den Abstand zwischen den Bearbeitungen (Ix, Iy).

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·362·

Festzyklen (modell ·T·)

9.3.1

Programmierbeispiel.

Der an Punkt X25, Y25 definierte Festzyklus soll an den übrigen Punkten wiederholt werden.

9.

Nachfolgend werden die 3 möglichen Definitionsformen gezeigt.

1)

Länge von jeder Seite des Rechtecks.

Zahl von Bearbeitungsschritten.

Winkel in Bezug auf die Abszissenachse.

Winkel zwischen Bahnverläufen.

Lx 75, Ly 50

Nx 4, Ny 3

0

90

2)

Zahl von Bearbeitungsschritten.

Abstand zwischen Bearbeitungen.

Winkel in Bezug auf die Abszissenachse.

Winkel zwischen Bahnverläufen.

3)

Länge von jeder Seite des Rechtecks.

Abstand zwischen Bearbeitungen.

Winkel in Bezug auf die Abszissenachse.

Winkel zwischen Bahnverläufen.

Nx 4, Ny 3

Ix 25, Iy 25

0

90

Lx 75, Ly 50

Ix 25, Iy 25

0

90

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·363·

9.

9.4

Festzyklen (modell ·T·)

Mehrfachbearbeitung unter Rasterbildung.

Es gibt 3 verschiede Formen der Bearbeitungsdefinition. Verwenden sie dieses Symbol zur

Auswahl der gewünschten Option.

Positionierungsoptionen.

Länge jeder Seite und Anzahl der Bearbeitungen.

Abstand zwischen zwei Bearbeitungen und Anzahl der Bearbeitungen.

Länge von jeder Seite und Abstand zwischen zwei Bearbeitungen.

Lx, Ly Rasterlänge auf jeder Achse.

Nx, Ny Anzahl der Bearbeitungen (einschließlich des Definitionspunkts für den Zyklus), auf jeder Achse.

Ix, Iy Abstand zwischen zwei Bearbeitungen, auf jeder Achse.

Rasterwinkel mit der Abszissenachse.

Winkel zwischen beiden Seiten.

Der Zyklus nimmt als Anfangspunkt den unteren links; wenn es nicht so ist, definieren sie mit dem entsprechenden Zeichen die Bearbeitungslänge (Lx, Ly) oder den Abstand zwischen den Bearbeitungen (Ix, Iy).

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·364·

Festzyklen (modell ·T·)

9.4.1

Programmierbeispiel.

Der an Punkt X25, Y25 definierte Festzyklus soll an den übrigen Punkten wiederholt werden.

9.

Nachfolgend werden die 3 möglichen Definitionsformen gezeigt.

1)

Länge von jeder Rasterseite.

Zahl von Bearbeitungsschritten.

Winkel in Bezug auf die Abszissenachse.

Winkel zwischen Bahnverläufen.

Lx 75, Ly 50

Nx 4, Ny 3

0

90

2)

Zahl von Bearbeitungsschritten.

Abstand zwischen Bearbeitungen.

Winkel in Bezug auf die Abszissenachse.

Winkel zwischen Bahnverläufen.

3)

Länge von jeder Rasterseite.

Abstand zwischen Bearbeitungen.

Winkel in Bezug auf die Abszissenachse.

Winkel zwischen Bahnverläufen.

Nx 4, Ny 3

Ix 25, Iy 25

0

90

Lx 75, Ly 50

Ix 25, Iy 25

0

90

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·365·

9.5

Mehrfachbearbeitung Random

Festzyklen (modell ·T·)

9.

Der Ausgangspunkt ist der Definitionspunkt des Zyklus. In dem der Mehrfachbearbeitung entsprechenden Bereich müssen die übrigen Punkte (P2) bis (P12) definiert werden.

9.5.1

Programmierbeispiel.

Der an Punkt X25, Y25 definierte Festzyklus soll an den übrigen Punkten wiederholt werden.

Der Festzyklus wird an dem Punkt (P1) X25, Y25 definiert In dem der Mehrfachbearbeitung entsprechenden Bereich müssen die übrigen Punkte (P2) bis (P7) definiert werden.

(P2)

(P3)

(P4)

(P5)

(P6)

(P7)

X 50 Y 25

X 100 Y 25

X 75

X 50

Y 50

Y 50

X 25 Y 75

X 100 Y 75

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·366·

DYNAMISCHE AUFTEILUNG DER

BEARBEITUNG ZWISCHEN DEN

KANÄLEN.

10

Dieses Merkmal kann man nur bei Maschinen verwenden, deren Konfiguration dies gestattet, zum

Beispiel TT-Drehmaschinen. Die Maschine muss mindestens über zwei Kanäle und zwei

Revolverköpfe verfügen. Wenn dieses Merkmal mit mehreren Kanälen verwendet wird, muss jeder von ihnen Zugriff auf einem anderen Revolverkopf haben.

Dieses Merkmal gestattet die Optimierung der Bearbeitung mit Festzyklen, wodurch die Zeit der Ausführung auf der Grundlage der Aufteilung der Bearbeitung mit einem Festzyklus unter verschiedenen Kanälen minimiert wird. Der Festzyklus wird in einem einzigen Kanal

(Hauptkanal) programmiert, und die CNC übernimmt die Aufgabe der Aufteilung oder

Synchronisierung der Durchläufe unter den übrigen Kanälen (abhängigen Kanäle) in der einen oder anderen Weise.

Aufteilung der Durchläufe unter den Kanälen.

CH·1

4

3

2

1

1

2

3

4

Der Festzyklus wird in einem Kanal ausgeführt, und die

CNC teilt die Durchläufe zur Bearbeitung unter den beteiligten Kanälen auf. Die CNC synchronisiert die Kanäle so dass, wenn ein Kanal einen Bearbeitungsdurchgang beginnt, fängt ein anderer Kanal den darauf folgenden

Bearbeitungsdurchgang an, und führt so die Bearbeitung in der Hälfte der Zeit durch.

CH·2

1

2

3

4

4

3

2

1

CH·1

CH·2

Gleiche synchronisierte Durchläufe.

Der Kanal, der den Zyklus ausführt, steuert alle

Verfahrbewegungen. Die CNC synchronisiert die erforderlichen Achsen der übrigen Kanäle mit dem Kanal, der den Zyklus so ausführt, dass alle Kanäle den gleichen

Bearbeitungsdurchgang ausführen, aber mit einer

Winkelabweichung an der Spindel. Dies gestattet die

Steigerung des Vorschubs, denn die CNC teilt den

Bearbeitungsanteil unter den Werkzeugen auf.

Zum Beispiel mit zwei Werkzeugen mit einer Verschiebung von 180º an der Spindel könnte der Vorschub doppelt so hoch sein, denn jedes Werkzeug bearbeitet eine Hälfte des

Werkstücks.

Die CNC wendet diese Option nur für die Grobbearbeitung bei den folgenden Festzyklen sowohl im ISO-Modus als auch im Editor an; man wendet sie nicht bei den restlichen

Festzyklen und auch nicht bei den individuellen Bahnen an.

• Festzyklus für das Drehen und Plandrehen auf nicht geradlinigen Strecken.

• Ab- und Einstechfestzyklen

• Festzyklen der Bearbeitung von Konturen (mit Ausnahme der Kontur XC und ZC).

• Paraxial-Abspanzyklen.

Überlegungen.

Im Moment der Aufteilung der Bearbeitung eines Festzykluses unter verschiedenen

Kanälen, muss man folgende Überlegungen berücksichtigen.

• Nur ein Kanal führt den Festzyklus (Hauptkanal) aus, und die CNC übernimmt die

Aufgabe der Aufteilung der Durchläufe unter den restlichen, beteiligten Kanälen

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·367·

10.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·368·

Festzyklen (modell ·T·)

(abhängigen Kanälen). Bei einer TT-Drehmaschine ist der Kanal, der den Zyklus ausführt, auch der Kanal, der die Spindel steuert.

• Die CNC kann die Aufteilung der Bearbeitung auf verschiedene, abhängige Kanäle immer dann anwenden, wenn jeder Kanal auf einen anderen Revolverkopf Zugriff hat.

Die zu verwendenden, abhängigen Kanäle werden in der Programmzeile für den

Programmaufruf definiert.

• Der Hauptkanal und die abhängigen Kanäle, die sich die Bearbeitung aufteilen, müssen

Teil der gleichen Kanalgruppe sein.

• Alle beteiligten Kanäle müssen die gleichen Maßeinheiten (Radien/ Durchmesser) und die gleiche Vorauswahl oder Nullpunktverschiebung aktiviert haben.

Verhalten der Kanäle, die eine Gruppe bilden.

Allgemeines Verhalten einer Gruppe von Kanälen.

• Alle Kanäle befinden sich im gleichen Arbeitsmodus, manuell oder automatisch.

• Wenn ein Fehler bei einem der Kanäle der Gruppe auftritt, wird die Ausführung in allen von ihnen eingestellt

• Ein Reset in einem der Kanäle der Gruppe betrifft alle Kanäle.

Spezifisches Verhalten bei aktiver Aufteilung der Bearbeitung.

• Die Unterbrechung und Wiederaufnahme der Ausführungin einem der Kanäle der

Gruppe wirkt für alle.

• Die Einzelsatz-Ausführung betrifft alle Kanälen der Gruppe.

Der Hersteller muss zur Bedienung der SPS Informationen hinzufügen, woraus hervorgeht, dass die

Unterbrechung, Wiederaufnahme und Satz-für-Satz-Ausführung alle beteiligten Kanäle beeinträchtigen.

Anwahl des Werkzeugs beider Kanälen.

Im Hauptkanal wird das Werkzeug im Satz zur Festlegung des Festzykluses oder in einem vorherigen Satz ausgewählt. Um das Werkzeug im abhängigen Kanal auszuwählen, befolgt die CNC das nachfolgende Kriterium.

• Es gibt ein aktives Werkzeug im abhängigen Kanal. Die CNC verwendet das aktive

Werkzeug, wenn es von derselben Familie wie das ist, das im Zyklus einprogrammiert wurde; wenn es nicht zu derselben Familie gehört, wählt die CNC im gleichen Speicher das erste Werkzeug derselben Familie aus. Wenn es im Speicher kein Werkzeug derselben Familie gibt, verwendet die CNC das aktive Werkzeug.

• Es gibt kein aktives Werkzeug im abhängigen Kanal. Die CNC sucht im Speicher das erste Werkzeug derselben Werkzeugfamilie wie das, welches im Zyklus programmiert wurde. Die CNC wählt den Speicher in Abhängigkeit vom abhängigen Kanal; für den

Kanal "1" sucht die CNC das Werkzeug im Speicher "1"; für den Kanal "2", im Speicher

"2" und so weiter.

Die Daten der Werkzeuge der abhängigen Achsen müssen mit den Daten des Werkzeugs des Hauptkanals kompatibel sein, denn die CNC berechnet alle Bahnen des Zykluses für dieses letzte. Die CNC betrachtet, dass Werkzeuge der gleichen Familie kompatibel sind.

Es liegt in der Verantwortung des Nutzers, die richtigen Werkzeuge in der Tabelle festzulegen und sicher zu stellen, dass die Werkzeuge derselben Familie den gleichen

Formfaktor haben. Die restlichen Daten hängen von der durchzuführenden Bearbeitung ab, weshalb der Anwender prüfen muss, ob die Winkel der Schneide, der Schnittwinkel, die

Breite der Schneide und die Schnittlänge mit dem einprogrammierten Werkzeug kompatibel sind.

Variablen, die zur dynamischen Verteilung der Bearbeitung zugeordnet werden.

(V.)A.ACCUDIST.xn

Die Option für die Verteilung der Durchläufe zwischen den Kanälen verwendet diese Variable. Das bedeutet, dass diese Variable nicht in dieser Masterspindel benutzt werden darf, wenn eine

Verzögerung mit „N" oder in den Achsen der Ebene oder eine

Verzögerung mit „D" programmiert wurde.

Festzyklen (modell ·T·)

10.1

Aktivieren und deaktivieren der dynamische Aufteilung der

Bearbeitung.

Aktivieren der dynamischen Aufteilung der Bearbeitung.

Die Programmzeile #DINDIST aktiviert die dynamische Aufteilung der Bearbeitung in einem oder in verschiedenen Kanälen, und zwar bis zu drei.

Programmierformat.

Das Programmformat ist folgendes. Zwischen den eckigen Winkelklammern werden die optionalen Parameter eingetragen. Beide Parameter D und N sind optional, aber es wird nur gestattet, dass einer von diesen programmiert wird.

#DINDIST ON [{Typ},{Kanäle}<,N{Umdrehungen}><,D{Entfernung>]

Parameter.

{Typ}

Bedeutung.

Bearbeitungstyp.

Mögliche Werte: 0/1. Mit Wert ·0·, Verteilung der Durchläufe unter den Kanälen. Mit dem Wert ·1·, gleiche synchronisierte Durchläufe.

{Kanäle}

{Umdrehung en}

Liste der Kanäle, die durch Kommas getrennt sind, unter denen die Aufteilung der

Bearbeitung getroffen werden muss (zwischen 1 und 3 Kanälen).

Optional; Voreingestellt N1 Mindestanzahl der Umdrehungen der Spindel als

Verzögerung zwischen zwei hintereinander folgenden Durchläufen (nur für den Typ

"0").

{Entfernung} Optional. Verzugsentfernung zwischen zwei aufeinander folgenden Durchläufen

(nur für Typ ·0·).

#DINDIST ON [0,2,3,4,N25]

#DINDIST ON [0,2,3,4,D5]

#DINDIST ON [0,2,N30]

#DINDIST ON [1,2]

Bearbeitungstyp.

Dieser Parameter zeigt den Typ der Aufteilung der Bearbeitung an.

Typ.

0

Bedeutung.

Aufteilung der Durchläufe unter den Kanälen.

CH·1

1

2

3

4

1

4

3

2

1

CH·2

Gleiche synchronisierte Durchläufe.

CH·1

1

2

3

4

4

3

2

1

CH·2

10.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·369·

10.

Festzyklen (modell ·T·)

Deaktivieren der dynamischen Aufteilung der Bearbeitung.

Die Programmzeile #DINDIST deaktiviert die dynamische Aufteilung der Bearbeitung in allen Kanälen.

Programmierformat.

Das Programmformat ist folgendes.

#DINDIST OFF

#DINDIST OFF

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·370·

Festzyklen (modell ·T·)

10.1.1 Aufteilung der Durchläufe unter den Kanälen.

Bei dieser Bearbeitungsart führt der Hauptkanal den Festzyklus, und die CNC übernimmt die Aufgabe der Aufteilung der Durchläufe unter den restlichen Kanälen. Die CNC teilt nur die Durchgänge der Grobbearbeitung auf; der Arbeitsschritt zur Fertigstellung wird im

Hauptkanal ausgeführt. Nach der Beendigung des Arbeitsgangs der Grobbearbeitung stellen die abhängigen Kanäle die Situation wieder her, die vor der Ausführung des Zykluses vorhanden war.

Die Ausführung des Zyklus fängt im Hauptkanal an. Danach startet die CNC nacheinander die dazugehörigen, abhängigen Kanäle - jene in der Programmzeile #DINDIST, die sich in der Reihenfolge befinden, in der sie einprogrammiert wurden. Wenn ein Kanal besetzt ist, wartet die CNC darauf, dass er verfügbar ist. Zwischen zwei aufeinander folgenden

Durchläufen wartet die CNC darauf, dass die Spindel die Anzahl der Umdrehungen gemacht hat (Parameter N) oder die Masterachse eine Entfernung durchlaufen hat (Parameter D) in der Anweisung #DINDIST angegeben.

#DINDIST ON [0,2,N60]

G84 X20 Z-20 Q60 R-40 C5 F0.5 I20 K0

#DINDIST OFF

G84

1

2

3

4

10.

4

3

2

1

60

CH 2

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·371·

10.

Festzyklen (modell ·T·)

10.1.2 Gleiche synchronisierte Durchläufe.

Bei dieser Art von Bearbeitung führt der Hauptkanal den Festzyklus aus, und die CNC synchronisiert die Achsen der Ebene der abhängigen Kanäle mit den Achsen der Ebene des

Hauptkanals, so dass alle Kanäle den gleichen Durchgang ausführen. Die CNC synchronisiert nur die Arbeitsgänge der Grobbearbeitung; der Arbeitsschritt zur

Fertigstellung wird im Hauptkanal ausgeführt. Nach der Beendigung des Arbeitsgangs der

Grobbearbeitung, gibt die CNC den Achsen der abhängigen Kanäle frei (Anweisung

#TFOLLOW).

Sobald die Ausführung des Zykluses beginnt, verwendet die CNC die Programmzeile

#TFOLLOW zum Ankoppeln der Achsen der Ebene der abhängigen Kanäle, und zwar jene, die in der Programmzeile #DINDIST für den Hauptkanal einprogrammiert wurden. Die CNC koppelt die Achsen anhand der Synchronisierung der Geschwindigkeit und dem

Übertragungsverhältnis von 1. Wenn die Achsen nicht verfügbar sind, wird die CNC warten, bis sie verfügbar sind, um mit der Bearbeitung anzufangen.

Vor der Ausführung der Bearbeitung verfährt die CNC die Achsen der Ebene der abhängigen

Kanäle zur gleichen Position wie die Achsen der Ebene des Hauptkanals. Ab diesem

Moment werden die Zustellbewegungen des Hauptkanals synchron von den abhängigen

Kanäle wiederholt.

Die Anweisungen, die keine Bewegungen sind, und die in den abhängigen Kanälen ausgeführt werden müssen, führt die CNC mit Hilfe der Programmzeile #EXBLK aus. Wenn die abhängigen Kanäle im besagten Moment sie nicht ausführen können, wartet die CNC, bis es möglich ist, sie auszuführen

#DINDIST ON [1,2]

G84 X20 Z-20 Q60 R-40 C5 F0.5 I20 K0

#DINDIST OFF

G84

1

2

3

4

4

3

2

1

CH 2

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·372·

NORMGEWINDE

11

Man erlaubt auf allen Ebenen, mit Ausnahme des frontalen Gewindeschneidens, die

Eingabe des Durchmessers, damit die CNC die entsprechende Ganghöhe und Tiefe berechnet.

Ein neues Feld (Fenster) erlaubt die Auswahl der Art des Normgewindes. Wenn man P.H.

auswählt (Gewinde mit Freigang), werden die Ganghöhe und die Tiefe des Gewindes direkt vom Anwender ausgewählt. Normalgewinde sind zylindrische Gewinde mit einem Eingang.

Es ist möglich, ein konisches Gewinde und auch ein Normgewinde auszuwählen, in diesem

Fall erfolgt die Berechnung der Ganghöhe und der Tiefe, die dem zylindrischen

Normgewinde entsprechen würde, und wendet diese auf das konische Gewinde an.

Die verfügbaren Gewindearten sind:

M (S.I.) Metrisches Normalgewinde (Internationales System).

M (S.I.F.) Metrisches Feingewinde (Internationales System).

B.S.W. (W) Whitworth normalgängiges Gewinde.

B.S.F.

U.N.C.

U.N.F.

B.S.P.

A.P.I.

Whitworth feingängiges Gewinde.

Uni-Amerikanisches Normalgewinde.

Uni-Amerikanisches feingängiges Gewinde

Whitworth-Gasgewinde.

Gewinde für Rohre der Erdölbranche.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·373·

11.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

Festzyklen (modell ·T·)

11.1

Metrisches Normalgewinde — M (S.I.)

27,0000

30,0000

33,0000

36,0000

39,0000

42,0000

45,0000

48,0000

11,0000

12,0000

14,0000

16,0000

18,0000

20,0000

22,0000

24,0000

52,0000

56,0000

60,0000

64,0000

68,0000

72,0000

76,0000

80,0000

4,5000

5,0000

5,5000

6,0000

7,0000

8,0000

9,0000

10,0000

2,0000

2,2000

2,3000

2,5000

2,6000

3,0000

3,5000

4,0000

Durchmesser

(mm)

0,3000

0,4000

0,5000

0,6000

0,8000

1,0000

1,2000

1,4000

1,6000

1,7000

1,8000

0,2756

0,3150

0,3543

0,3937

0,4331

0,4724

0,5512

0,6299

0,1024

0,1181

0,1378

0,1575

0,1772

0,1969

0,2165

0,2362

(Zoll)

0,0118

0,0157

0,0197

0,0236

0,0315

0,0394

0,0472

0,0551

0,0630

0,0669

0,0709

0,0787

0,0866

0,0906

0,0984

1,5354

1,6535

1,7717

1,8898

2,0472

2,2047

2,3622

2,5197

2,6772

0,7087

0,7874

0,8661

0,9449

1,0630

1,1811

1,2992

1,4173

2,8346

2,9921

3,1496

3,0000

3,5000

3,5000

4,0000

4,0000

4,5000

4,5000

5,0000

1,5000

1,7500

2,0000

2,0000

2,5000

2,5000

2,5000

3,0000

5,0000

5,5000

5,5000

6,0000

6,0000

6,0000

6,0000

6,0000

0,7500

0,8000

0,9000

1,0000

1,0000

1,2500

1,2500

1,5000

0,4000

0,4500

0,4000

0,4500

0,4500

0,5000

0,6000

0,7000

Steigung

(mm)

0,0750

0,1000

0,1250

0,1500

0,2000

0,2500

0,2500

0,3000

0,3500

0,3500

0,3500

1,6239

1,8946

1,8946

2,1652

2,1652

2,4359

2,4359

2,7065

0,8120

0,9473

1,0826

1,0826

1,3533

1,3533

1,3533

1,6239

2,7065

2,9772

2,9772

3,2478

3,2478

3,2478

3,2478

3,2478

0,4060

0,4330

0,4872

0,5413

0,5413

0,6766

0,6766

0,8120

0,2165

0,2436

0,2165

0,2436

0,2436

0,2707

0,3248

0,3789

Tiefe (mm)

Innen

0,0406

0,0541

0,0677

0,0812

0,1083

0,1353

0,1353

0,1624

0,1895

0,1895

0,1895

0,6134

0,7668

0,7668

0,9201

0,9201

1,0735

1,2268

1,2268

0,2760

0,3067

0,3680

0,4294

0,4601

0,4907

0,5521

0,6134

Außen

0,0460

0,0613

0,0767

0,0920

0,1227

0,1534

0,1534

0,1840

0,2147

0,2147

0,2147

0,2454

0,2760

0,2454

0,2760

2,4536

2,7603

2,7603

3,0670

3,0670

3,3737

3,3737

3,6804

3,6804

1,5335

1,5335

1,5335

1,8402

1,8402

2,1469

2,1469

2,4536

3,6804

3,6804

3,6804

0,0394

0,0492

0,0492

0,0591

0,0591

0,0689

0,0787

0,0787

0,0177

0,0197

0,0236

0,0276

0,0295

0,0315

0,0354

0,0394

(Zoll)

0,0030

0,0039

0,0049

0,0059

0,0079

0,0098

0,0098

0,0118

0,0138

0,0138

0,0138

0,0157

0,0177

0,0157

0,0177

0,1575

0,1772

0,1772

0,1969

0,1969

0,2165

0,2165

0,2362

0,2362

0,0984

0,0984

0,0984

0,1181

0,1181

0,1378

0,1378

0,1575

0,2362

0,2362

0,2362

·374·

Festzyklen (modell ·T·)

11.2

Metrisches Feingewinde — M (S.I.F.)

Die CNC kalkuliert die Tiefe anhand dieser Formeln:

• Innengewinde - Tiefe = 0,5413 x Steigung

• Außengewinde - Tiefe = 0,6134 x Steigung

1,5000

1,5000

1,5000

1,5000

2,0000

2,0000

2,0000

2,0000

0,7500

0,7500

1,0000

1,0000

1,0000

1,2500

1,5000

1,5000

Steigung

(mm)

0,2000

0,2000

0,2000

0,2000

0,2500

0,2500

0,3500

0,3500

0,3500

0,3500

0,5000

0,5000

0,5000

3,0000

3,0000

3,0000

3,0000

3,0000

3,0000

4,0000

4,0000

4,0000

4,0000

4,0000

4,0000

4,0000

0,6299

0,7087

0,7874

0,8661

0,9449

1,0630

1,1811

1,2992

0,2362

0,2756

0,3150

0,3543

0,3937

0,4724

0,5118

0,5512

(Zoll)

0,0394

0,0472

0,0551

0,0669

0,0787

0,0906

0,0984

0,1024

0,1181

0,1378

0,1575

0,1772

0,1969

1,4173

1,5354

1,6535

1,7717

1,8898

2,0472

2,2047

2,3622

2,5197

2,6772

2,8346

2,9921

3,1496

16,0000

18,0000

20,0000

22,0000

24,0000

27,0000

30,0000

33,0000

6,0000

7,0000

8,0000

9,0000

10,0000

12,0000

13,0000

14,0000

Durchmesser

(mm)

1,0000

1,2000

1,4000

1,7000

2,0000

2,3000

2,5000

2,6000

3,0000

3,5000

4,0000

4,5000

5,0000

36,0000

39,0000

42,0000

45,0000

48,0000

52,0000

56,0000

60,0000

64,0000

68,0000

72,0000

76,0000

80,0000

0,0591

0,0591

0,0591

0,0591

0,0787

0,0787

0,0787

0,0787

0,0295

0,0295

0,0394

0,0394

0,0394

0,0492

0,0591

0,0591

(Zoll)

0,0079

0,0079

0,0079

0,0079

0,0098

0,0098

0,0138

0,0138

0,0138

0,0138

0,0197

0,0197

0,0197

0,1181

0,1181

0,1181

0,1181

0,1181

0,1181

0,1575

0,1575

0,1575

0,1575

0,1575

0,1575

0,1575

0,9201

0,9201

0,9201

0,9201

1,2268

1,2268

1,2268

1,2268

0,4601

0,4601

0,6134

0,6134

0,6134

0,7668

0,9201

0,9201

Außen

0,1227

0,1227

0,1227

0,1227

0,1534

0,1534

0,2147

0,2147

0,2147

0,2147

0,3067

0,3067

0,3067

1,8402

1,8402

1,8402

1,8402

1,8402

1,8402

2,4536

2,4536

2,4536

2,4536

2,4536

2,4536

2,4536

0,8120

0,8120

0,8120

0,8120

1,0826

1,0826

1,0826

1,0826

0,4060

0,4060

0,5413

0,5413

0,5413

0,6766

0,8120

0,8120

Tiefe (mm)

Innen

0,1083

0,1083

0,1083

0,1083

0,1353

0,1353

0,1895

0,1895

0,1895

0,1895

0,2707

0,2707

0,2707

1,6239

1,6239

1,6239

1,6239

1,6239

1,6239

2,1652

2,1652

2,1652

2,1652

2,1652

2,1652

2,1652

11.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·375·

11.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

Festzyklen (modell ·T·)

11.3

Whitworth normalgängiges — BSW (W.)

Die Gewinde müssen in mm oder Zoll definiert werden. Zum Beispiel muss man zur

Definition eines Whitworth Gewindes von 1/16" den Wert 1,5875 mm oder 0,0625 Zoll eingeben.

Die CNC berechnet den Gang und die Tiefe gemäß den folgenden Formeln:

• Gang in mm = 25,4 / Anzahl der Gewindegänge

• Gang in Zoll = 1 / Anzahl der Gewindegänge

• Innengewinde - Tiefe = 0,6403 x Steigung

• Außengewinde - Tiefe = 0,6403 x Steigung

Gewinde

(mm) (Zoll)

1,8750

2,0000

2,1250

2,2500

2,3750

2,5000

2,6250

2,7500

0,8750

1,0000

1,1250

1,2500

1,3750

1,5000

1,6250

1,7500

2,8750

3,0000

3,2500

3,5000

3,7500

4,0000

4,2500

4,5000

4,7500

5,0000

0,0625

0,0937

0,1250

0,1562

0,1875

0,2187

0,2500

0,3125

0,3750

0,4375

0,5000

0,5625

0,6250

0,7500

1/4

5/16

3/8

7/16

1/2

9/16

5/8

3/4

1/16

3/32

1/8

5/32

3/16

7/32

7/8 22,2250

1 25,4000

1 1/8

1 1/4

28,5750

31,7500

1 3/8

1 1/2

1 5/8

1 3/4

34,9250

38,1000

41,2750

44,4500

1 7/8 47,6250

2 50,8000

2 1/8

2 1/4

53,9750

57,1500

2 3/8

2 1/2

2 5/8

2 3/4

60,3250

63,5000

66,6750

69,8500

2 7/8 73,0250

3 76,2000

3 1/4

3 1/2

82,5500

88,9000

3 3/4 95,2500

4 101,6000

4 1/4

4 1/2

107,9500

114,3000

4 3/4 120,6500

5 127,0000

1,5875

2,3812

3,1750

3,9687

4,7625

5,5562

6,3500

7,9375

9,5250

11,1125

12,7000

14,2875

15,8750

19,0500

5

4

5

5

5

5

6

6

7

7

9

8

12

12

11

10

Steigung

Gewinde gänge

60

48

20

18

16

14

40

32

24

24

3

3

3

3

3

3

3

3

4

4

4

4

4

4

(mm)

5,6444

5,6444

5,6444

6,3500

6,3500

6,3500

6,3500

7,2571

2,8222

3,1750

3,6286

3,6286

4,2333

4,2333

5,0800

5,0800

7,2571

7,2571

7,8154

7,8154

8,4667

8,4667

8,8348

8,8348

9,2364

9,2364

0,4233

0,5292

0,6350

0,7938

1,0583

1,0583

1,2700

1,4111

1,5875

1,8143

2,1167

2,1167

2,3091

2,5400

(Zoll)

0,2222

0,2222

0,2222

0,2500

0,2500

0,2500

0,2500

0,2857

0,1111

0,1250

0,1429

0,1429

0,1667

0,1667

0,2000

0,2000

0,2857

0,2857

0,3077

0,3077

0,3333

0,3333

0,3478

0,3478

0,3636

0,3636

0,0167

0,0208

0,0250

0,0313

0,0417

0,0417

0,0500

0,0556

0,0625

0,0714

0,0833

0,0833

0,0909

0,1000

Tiefe (mm)

Innen Außen

3,6141

3,6141

3,6141

4,0659

4,0659

4,0659

4,0659

4,6467

1,8071

2,0330

2,3234

2,3234

2,7106

2,7106

3,2527

3,2527

4,6467

4,6467

5,0042

5,0042

5,4212

5,4212

5,6569

5,6569

5,9141

5,9141

0,2710

0,3388

0,4066

0,5083

0,6776

0,6776

0,8132

0,9035

1,0165

1,1617

1,3553

1,3553

1,4785

1,6264

3,6141

3,6141

3,6141

4,0659

4,0659

4,0659

4,0659

4,6467

1,8071

2,0330

2,3234

2,3234

2,7106

2,7106

3,2527

3,2527

4,6467

4,6467

5,0042

5,0042

5,4212

5,4212

5,6569

5,6569

5,9141

5,9141

0,2710

0,3388

0,4066

0,5083

0,6776

0,6776

0,8132

0,9035

1,0165

1,1617

1,3553

1,3553

1,4785

1,6264

·376·

Festzyklen (modell ·T·)

11.4

Whitworth feingängiges Gewinde — BSF

Die Gewinde müssen in mm oder Zoll definiert werden. Zum Beispiel muss man zur

Definition eines Whitworth Gewindes von 3/16" den Wert 4,7625 mm oder 0,1875 Zoll eingeben.

Die CNC berechnet den Gang und die Tiefe gemäß den folgenden Formeln:

• Gang in mm = 25,4 / Anzahl der Gewindegänge

• Gang in Zoll = 1 / Anzahl der Gewindegänge

• Innengewinde - Tiefe = 0,6403 x Steigung

• Außengewinde - Tiefe = 0,6403 x Steigung

Gewinde

(mm)

7/16

1/2

9/16

5/8

11/16

3/4

13/16

7/8

3/16

7/32

1/4

9/32

5/16

3/8

1 25,4000

1 1/8 28,5750

1 1/4

1 3/8

31,7500

34,9250

1 1/2

1 5/8

38,1000

41,2750

1 3/4 44,4500

2 50,8000

2 1/4

2 1/2

57,1500

63,5000

2 3/4 69,8500

3 76,2000

4,7625

5,5562

6,3500

7,1437

7,9375

9,5250

11,1125

12,7000

14,2875

15,8750

17,4625

19,0500

20,6375

22,2250

(Zoll)

1,0000

1,1250

1,2500

1,3750

1,5000

1,6250

1,7500

2,0000

2,2500

2,5000

2,7500

3,0000

0,1875

0,2187

0,2500

0,2812

0,3125

0,3750

0,4375

0,5000

0,5625

0,6250

0,6875

0,7500

0,8125

0,8750

6

5

6

6

7

7

8

8

10

9

9

8

14

12

12

11

Steigung

Gewinde gänge

32

28

18

16

16

14

26

26

22

20

(mm)

2,5400

2,8222

2,8222

3,1750

3,1750

3,1750

3,6286

3,6286

4,2333

4,2333

4,2333

5,0800

0,7937

0,9071

0,9769

0,9769

1,1545

1,2700

1,4111

1,5875

1,5875

1,8143

1,8143

2,1167

2,1167

2,3091

(Zoll)

0,1000

0,1111

0,1111

0,1250

0,1250

0,1250

0,1429

0,1429

0,1667

0,1667

0,1667

0,2000

0,0312

0,0357

0,0385

0,0385

0,0455

0,0500

0,0556

0,0625

0,0625

0,0714

0,0714

0,0833

0,0833

0,0909

Tiefe (mm)

Innen Außen

1,6264

1,8071

1,8071

2,0330

2,0330

2,0330

2,3234

2,3234

2,7106

2,7106

2,7106

3,2527

0,5082

0,5808

0,6255

0,6255

0,7392

0,8132

0,9035

1,0165

1,0165

1,1617

1,1617

1,3553

1,3553

1,4785

1,6264

1,8071

1,8071

2,0330

2,0330

2,0330

2,3234

2,3234

2,7106

2,7106

2,7106

3,2527

0,5082

0,5808

0,6255

0,6255

0,7392

0,8132

0,9035

1,0165

1,0165

1,1617

1,1617

1,3553

1,3553

1,4785

11.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·377·

11.

Festzyklen (modell ·T·)

11.5

Uni-Amerikanisches Normalgewinde — UNC (NC, USS)

Die Gewinde müssen in mm oder Zoll definiert werden. Zum Beispiel muss man zur

Definition eines amerikanischen Gewindes von 1/4" den Wert 6,3500 mm oder 0,2500 Zoll eingeben.

Die CNC berechnet den Gang und die Tiefe gemäß den folgenden Formeln:

• Gang in mm = 25,4 / Anzahl der Gewindegänge

• Gang in Zoll = 1 / Anzahl der Gewindegänge

• Innengewinde - Tiefe = 0,5413 x Steigung

• Außengewinde - Tiefe = 0,6134 x Steigung

Gewinde

(mm)

0,0730

0,0860

0,0990

0,1120

0,1250

0,1380

0,1640

0,1900

0,2160

1/4

5/16

3/8

7/16

1/2

9/16

5/8

3/4

7/8

14,2875

15,8750

19,0500

22,2250

1 25,4000

1 1/8 28,5750

1 1/4

1 3/8

31,7500

34,9250

1 1/2

1 5/8

38,1000

41,2750

1 3/4 44,4500

2 50,8000

2 1/4

2 1/2

57,1500

63,5000

2 3/4 69,8500

3 76,2000

1,8542

2,1844

2,5146

2,8448

3,1750

3,5052

4,1656

4,8260

5,4864

6,3500

7,9375

9,5250

11,1125

12,7000

(Zoll)

1,5000

1,6250

1,7500

2,0000

2,2500

2,5000

2,7500

3,0000

0,5625

0,6250

0,7500

0,8750

1,0000

1,1250

1,2500

1,3750

0,0730

0,0860

0,0990

0,1120

0,1250

0,1380

0,1640

0,1900

0,2160

0,2500

0,3125

0,3750

0,4375

0,5000

5

5

6

5

7

6

8

7

4

4

5

4

12

11

10

9

18

16

14

13

Steigung

Gewinde gänge

64

56

32

24

24

20

48

40

40

32

(mm)

4,2333

5,0800

5,0800

5,6444

5,6444

6,3500

6,3500

6,3500

2,1167

2,3091

2,5400

2,8222

3,1750

3,6286

3,6286

4,2333

0,3969

0,4536

0,5292

0,6350

0,6350

0,7938

0,7938

1,0583

1,0583

1,2700

1,4111

1,5875

1,8143

1,9538

(Zoll)

0,1667

0,2000

0,2000

0,2222

0,2222

0,2500

0,2500

0,2500

0,0833

0,0909

0,1000

0,1111

0,1250

0,1429

0,1429

0,1667

0,0156

0,0179

0,0208

0,0250

0,0250

0,0313

0,0313

0,0417

0,0417

0,0500

0,0556

0,0625

0,0714

0,0769

Tiefe (mm)

Innen Außen

2,2915

2,7498

2,7498

3,0553

3,0553

3,4373

3,4373

3,4373

1,1458

1,2499

1,3749

1,5277

1,7186

1,9642

1,9642

2,2915

0,2148

0,2455

0,2865

0,3437

0,3437

0,4297

0,4297

0,5729

0,5729

0,6875

0,7638

0,8593

0,9821

1,0576

2,5967

3,1161

3,1161

3,4623

3,4623

3,8951

3,8951

3,8951

1,2984

1,4164

1,5580

1,7311

1,9475

2,2258

2,2258

2,5967

0,2435

0,2782

0,3246

0,3895

0,3895

0,4869

0,4869

0,6492

0,6492

0,7790

0,8656

0,9738

1,1129

1,1985

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·378·

Festzyklen (modell ·T·)

11.6

Uni-Amerikanisches feingängiges Gewinde — UNF (NF, SAE)

Die Gewinde müssen in mm oder Zoll definiert werden. Zum Beispiel muss man zur

Definition eines amerikanischen Gewindes von 1/4" den Wert 6,3500 mm oder 0,2500 Zoll eingeben.

Die CNC berechnet den Gang und die Tiefe gemäß den folgenden Formeln:

• Gang in mm = 25,4 / Anzahl der Gewindegänge

• Gang in Zoll = 1 / Anzahl der Gewindegänge

• Innengewinde - Tiefe = 0,5413 x Steigung

• Außengewinde - Tiefe = 0,6134 x Steigung

Gewinde

(mm)

0,0600

0,0730

0,0860

0,0990

0,1120

0,1250

0,1380

0,1640

0,1900

19/88

1/4

5/16

3/8

7/16

1/2

9/16

5/8

3/4

12,7000

14,2875

15,8750

19,0500

7/8 22,2250

1 25,4000

1 1/8

1 1/4

28,5750

31,7500

1 1/2 38,1000

1,5240

1,8542

2,1844

2,5146

2,8448

3,1750

3,5052

4,1656

4,8260

5,4864

6,3500

7,9375

9,5250

11,1125

(Zoll)

0,0600

0,0730

0,0860

0,0990

0,1120

0,1250

0,1380

0,1640

0,1900

0,2160

0,2500

0,3125

0,3750

0,4375

0,5000

0,5625

0,6250

0,7500

0,8750

1,0000

1,1250

1,2500

1,5000

14

12

12

12

12

20

18

18

16

28

24

24

20

Steigung

Gewinde gänge

80

72

40

36

32

28

64

56

48

44

(mm)

0,3175

0,3528

0,3969

0,4536

0,5292

0,5773

0,6350

0,7056

0,7937

0,9071

0,9071

1,0583

1,0583

1,2700

1,2700

1,4111

1,4111

1,5875

1,8143

2,1167

2,1167

2,1167

2,1167

(Zoll)

0,0125

0,0139

0,0156

0,0179

0,0208

0,0227

0,0250

0,0278

0,0312

0,0357

0,0357

0,0417

0,0417

0,0500

0,0500

0,0556

0,0556

0,0625

0,0714

0,0833

0,0833

0,0833

0,0833

Tiefe (mm)

Innen Außen

0,1719

0,1910

0,2148

0,2455

0,2865

0,3125

0,3437

0,3819

0,4296

0,4910

0,4910

0,5729

0,5729

0,6875

0,6875

0,7638

0,7638

0,8593

0,9821

1,1458

1,1458

1,1458

1,1458

0,1948

0,2164

0,2435

0,2782

0,3246

0,3541

0,3895

0,4328

0,4869

0,5564

0,5564

0,6492

0,6492

0,7790

0,7790

0,8656

0,8656

0,9738

1,1129

1,2984

1,2984

1,2984

1,2984

11.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·379·

11.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

Festzyklen (modell ·T·)

11.7

Whitworth-Gasgewinde — BSP

Die Gewinde müssen in mm oder Zoll definiert werden. Zum Beispiel muss man zur

Definition eines Whitworth Gewindes von 1/8" den Wert 3,175 mm oder 0,125 Zoll eingeben.

Die CNC berechnet den Gang und die Tiefe gemäß den folgenden Formeln:

• Gang in mm = 25,4 / Anzahl der Gewindegänge

• Gang in Zoll = 1 / Anzahl der Gewindegänge

• Innengewinde - Tiefe = 0,6403 x Steigung

• Außengewinde - Tiefe = 0,6403 x Steigung

Gewinde

(mm) (Zoll)

5,0000

5,5000

6,0000

7,0000

8,0000

9,0000

10,0000

11,0000

12,0000

2,5000

2,7500

3,0000

3,2500

3,5000

3,7500

4,0000

4,5000

1,0000

1,1250

1,2500

1,3750

1,5000

1,7500

2,0000

2,2500

0,1250

0,2500

0,3750

0,5000

0,6250

0,7500

0,8750

1/8

1/4

3/8

1/2

5/8

3/4

7/8

3,1750

6,3500

9,5250

12,7000

15,8750

19,0500

22,2250

1 25,4000

1 1/8 28,5750

1 1/4

1 3/8

31,7500

34,9250

1 1/2

1 3/4

38,1000

44,4500

2 50,8000

2 1/4 57,1500

2 1/2

2 3/4

63,5000

69,8500

3 76,2000

3 1/4 82,5500

3 1/2

3 3/4

88,9000

95,2500

4 101,6000

4 1/2 114,3000

10

11

8

9

5 127,0000

5 1/2 139,7000

6

7

152,4000

177,8000

12

203,2000

228,6000

254,0000

279,4000

304,8000

11

11

11

10

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

14

14

14

14

Steigung

Gewinde gänge

28

19

19

10

10

10

8

8

(mm)

2,3091

2,3091

2,3091

2,5400

2,5400

2,5400

2,5400

3,1750

3,1750

2,3091

2,3091

2,3091

2,3091

2,3091

2,3091

2,3091

2,3091

2,3091

2,3091

2,3091

2,3091

2,3091

2,3091

2,3091

2,3091

0,9071

1,3368

1,3368

1,8143

1,8143

1,8143

1,8143

(Zoll)

0,0909

0,0909

0,0909

0,1000

0,1000

0,1000

0,1000

0,1250

0,1250

0,0909

0,0909

0,0909

0,0909

0,0909

0,0909

0,0909

0,0909

0,0909

0,0909

0,0909

0,0909

0,0909

0,0909

0,0909

0,0909

0,0357

0,0526

0,0526

0,0714

0,0714

0,0714

0,0714

Tiefe (mm)

Innen Außen

1,47852

1,47852

1,47852

1,62636

1,62636

1,62636

1,62636

2,03295

2,03295

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

0,58082

0,85595

0,85595

1,16170

1,16170

1,16170

1,16170

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,62636

1,62636

1,62636

1,62636

2,03295

2,03295

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

0,58082

0,85595

0,85595

1,16170

1,16170

1,16170

1,16170

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

1,47852

·380·

Festzyklen (modell ·T·)

11.8

Gewinde für Rohre der Erdölbranche — A.P.I.

Gewinde

API 5

API 7

CR 08

CR 10

CR 05

V38 4-2

V38 4-3

V40 5-3

V50 4-2

V50 4-3

TPI¹

(Thread per inch)

8

10

5

4

4

5

4

4

TPF²

(Taper per foot)

3/4

3/4

3/4

2

3

3

2

3

(1) TPI; Gewindegänge pro Zoll. (2) TPF; Konizität pro Fuß.

Depth

(H)

1,810

1,412

1.575

3,095

3,083

2,993

3,741

3,754

Pitch

-3,175

-2,54

-5,08

-6,35

-6,35

-5,08

-6,35

-6,35

11.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·381·

11.

Festzyklen (modell ·T·)

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·382·

BENUTZERPARAMETER.

12

Sowohl der Benutzer als auch der OEM können Ihre eigenen festen CNC-

Bearbeitungszyklen (Zyklen-Benutzer) durch FGUIM Anwendung und durch die neben CNC eingebaut hinzufügen. Der Text der Softkey, um diese Zyklen durch den Schöpfer des

Festzyklus definiert zugreifen. Anwenderzyklen arbeiten ähnlich wie Fagor Zyklen.

• Es erlaubt Ihnen, zwischen den Zyklen navigieren

• Die [ESC]-Taste, gestattet die Rückkehr in den Editor, ohne Einsetzen des Zyklus.

• Die Taste [INS] wird im Programmzyklus eingefügt.

Anwenderzyklen in SPS-Betrieb.

Der Softkey Zugriffszyklen Benutzer ist in der Menü-Modus EDISIMU und kann sogar die

Softkeys von Fagor Zyklen verstecken. In diesem Modus sind Zyklen um die

Programmierung hilfreich, Sie können sich nur in das Programm einfügen. Der Verlag erlaubt nicht aus seiner Definition von seiner Seite einen Zyklus simulieren oder ausführen.

Anwenderzyklen in Dialogmodus.

In Dialogmodus ist die Softkey, um die Anwenderzyklen Zugriff auf den Menü Zyklen. In diesem Modus können die Anwenderzyklen in das Programm eingefügt werden, und kann auch simulieren und von Ihrer Seite mit der Definition laufen.

Definieren Sie die Zyklen des Nutzers.

Die Anwendung ermöglicht es Ihnen, eine geführte Art und Weise und ohne Wissen von

Skriptsprachen, eine neue Komponente und dessen Softkey-Menü festlegen. Die Schritte, um eine neue Festzyklus zu erstellen sind:

1

Zugreifen auf die FGUIM-Anwendung, neben der Bedienung installiert.

2

Erstellen Sie einen neuen Benutzerkomponente, die die Anwenderzyklen enthalten wird.

Jede Seite des Bauteils wird eine Festzyklus sein, und wird seine eigenen horizontales

Menü mit Softkeys, die jedem Zyklus haben.

3

Erstellen Sie einen Anruf-Softkey, um die neue Komponente mit den Anwenderzyklen, die in die Menü-Editor-Modus integriert ist EDISIMU nennen.

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·383·

12.

Festzyklen (modell ·T·)

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·384·

Festzyklen (modell ·T·)

Benutzerparameter:

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·385·

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·386·

Benutzerparameter:

Festzyklen (modell ·T·)

Festzyklen (modell ·T·)

Benutzerparameter:

CNC 8060

CNC 8065

(R

EF

: 1807)

·387·

Fagor Automation S. Coop.

Bº San Andrés, 19 - Apdo. 144

E-20500 Arrasate-Mondragón, Spain

Tel: +34 943 719 200

+34 943 039 800

Fax: +34 943 791 712

E-mail: [email protected]

www.fagorautomation.com

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