Fagor CNC 8065 Benutzerhandbuch

Hinzufügen zu Meine Handbücher
316 Seiten

Werbung

Fagor CNC 8065 Benutzerhandbuch | Manualzz
CNC
8060
8065
Festzyklen (modell ·M·)
(Ref: 1807)
ÜBERSETZUNG DES ORIGINALEN HANDBUCHS
MASCHINESICHERHEIT
Dieses Handbuch ist eine Übersetzung des originalen Handbuchs. Dieses
Handbuch sowie die Dokumente, die sich daraus ableiten, wurden in spanischer
Sprache verfasst. Kommt es zu Widersprüchen zwischen dem spanischen
Dokument und den Übersetzungen, zählt die spanische Fassung. Das originale
Handbuch ist als "ORIGINALES HANDBUCH" gekennzeichnet.
Der Maschi nenhersteller trä gt d ie Ve rantwortung dafür, dass die
Sicherheitseinrichtungen der Maschine aktiviert sind, um Verletzungen des
Personals und Beschädigungen der CNC oder der daran angeschlossenen
Produkte zu verhindern. Während des Starts und der Parametervalidierung der
CNC wird der Zustand folgender Sicherheitseinrichtungen überprüft. Ist eine
davon deaktiviert, zeigt die CNC eine Warnmeldung.
• Mess-Systemeingangsalarm für Analogachsen.
• Softwarebeschränkungen für analoge Linearachsen und Sercos-Achsen.
• Überwachung des Nachlauffehlers für Analog- und Sercos-Achsen
(ausgenommen der Spindelstock) an CNC und Servoantrieben.
• Tendenztest an Analogachsen.
FAGOR AUTOMATION übernimmt keinerlei Haftung für Personenschäden und
physische oder materielle Schäden, die die CNC erleidet oder verursacht und
die auf die Stornierung einer der Sicherheitseinrichtungen zurückzuführen sind.
HARDWAREERWEITERUNGEN
FAGOR AUTOMATION übernimmt keinerlei Haftung für Personenschäden und
physische oder materielle Schäden, die die CNC erleidet oder verursacht und
die auf eine Hardwareänderung durch nicht durch Fagor Automation
berechtigtes Personal zurückzuführen sind.
Die Änderung der CNC-Hardware durch nicht durch Fagor Automation
berechtigtes Personal impliziert den Garantieverlust.
BLANKE SEITE
COMPUTERVIREN
FAGOR AUTOMATION garantiert die Virenfreiheit der installierten Software. Der
Benutzer trägt die Verantwortung dafür, die Anlage zur Gewährleistung ihres
einwandfreien Betriebs virenfrei zu halten. In der CNC vorhandene
Computerviren können zu deren fehlerhaftem Betrieb führen.
FAGOR AUTOMATION übernimmt keinerlei Haftung für Personenschäden und
physische oder materielle Schäden, die die CNC erleidet oder verursacht und
die auf die Existenz eines Computervirus im System zurückzuführen sind.
Die Existenz von Computerviren im System impliziert den Garantieverlust.
DUAL-USE-GÜTER
Produkte von Fagor Automation von 1. April 2014 hergestellt, wenn das Produkt
nach EU 428/2009 Regelung ist in der Liste der Dual-Use-Gütern enthalten,
umfasst die Produktidentifikationstext-MDU und erfordert Lizenz Exporte Ziel.
Alle Rechte vorbehalten. Ohne ausdrückliche Genehmigung von Fagor
A u t o m a t i o n d a r f k e i n e r l e i Te i l d i e s e r D o k u m e n t a t i o n i n e i n
Datenwiederherstellungssystem übertragen, darin gespeichert oder in
irgendeine Sprache übersetzt werden. Die nicht genehmigte ganze oder
teilweise Vervielfältigung oder Benutzung der Software ist verboten.
Es ist möglich, dass die CNC mehr Funktionen ausführen kann, als diejenigen,
die in der Begleitdokumentation beschrieben worden sind; jedoch übernimmt
Fagor Automation keine Gewährleistung für die Gültigkeit der besagten
Anwendungen. Deshalb muss man, außer wenn die ausdrückliche Erlaubnis von
Fagor Automation vorliegt, jede Anwendung der CNC, die nicht in der
Dokumentation aufgeführt wird, als "unmöglich" betrachten. FAGOR
AUTOMATION übernimmt keinerlei Haftung für Personenschäden und
physische oder materielle Schäden, die die CNC erleidet oder verursacht, wenn
die CNC auf verschiedene Weise als die in der entsprechende Dokumentation
benutzt wird.
Die in diesem Handbuch beschriebene Information kann aufgrund technischer
Veränderungen Änderungen unterliegen. Fagor Automation behält sich das
Recht vor, den Inhalt des Handbuchs zu modifizieren und ist nicht verpflichtet,
diese Änderungen bekannt zu geben.
Der Inhalt der Bedienungsvorschrift und ihre Gültigkeit für das beschriebene
Produkt sind gegenübergestellt worden. Noch immer ist es möglich, dass aus
Versehen irgendein Fehler gemacht wurde, und aus diesem Grunde wird keine
absolute Übereinstimmung garantiert. Es werden jedenfalls die im Dokument
enthaltenen Informationen regelmäßig überprüft, und die notwendigen
Korrekturen, die in einer späteren Ausgabe aufgenommen wurden, werden
vorgenommen. Wir danken Ihnen für Ihre Verbesserungsvorschläge.
Alle eingetragenen Schutz- und Handelsmarken, die in dieser
Bedienungsvorschrift erscheinen, gehören ihren jeweiligen Eigentümern. Die
Verwendung dieser Handelsmarken durch Dritte für ihre Zwecke kann die
Rechte der Eigentümer verletzen.
Die beschriebenen Beispiele in dieser Bedienungsanleitung sollen das Lernen
erleichtern. Bevor die Maschine für industrielle Anwendungen eingesetzt wird,
muss sie entsprechend angepasst werden, und es muss außerdem
sichergestellt werden, dass die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.
·2·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
INDEX
Über das Produkt - CNC 8060...................................................................................................... 7
Über das Produkt - CNC 8065.....................................................................................................11
CE-Konformitätserklärung und Garantiebedingungen................................................................ 17
Versionsübersicht - CNC 8060 ................................................................................................... 19
Versionsübersicht - CNC 8065 ................................................................................................... 21
Sicherheitsbedingungen ............................................................................................................. 23
Rücksendungsbedingungen ....................................................................................................... 27
CNC-Wartung ............................................................................................................................. 29
KAPITEL 1
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.1
1.1.1
1.1.2
1.1.3
1.1.4
1.1.5
1.2
1.2.1
1.3
1.3.1
1.4
1.4.1
1.5
1.5.1
1.6
1.6.1
1.7
1.7.1
1.8
1.8.1
1.9
1.9.1
1.10
1.11
1.12
KAPITEL 2
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
2.1
2.1.1
2.2
2.2.1
2.3
2.3.1
2.4
2.4.1
2.5
2.5.1
2.6
2.6.1
KAPITEL 3
G160. Mehrfachbearbeitung in gerader Linie ................................................................ 74
Programmierbeispiel .................................................................................................. 76
G161. Mehrfachbearbeitung im Parallelogramm ........................................................... 77
Programmierbeispiel .................................................................................................. 79
G162. Mehrfachbearbeitung unter Rasterbildung.......................................................... 80
Programmierbeispiel .................................................................................................. 82
G163. Mehrfachbearbeitung im Kreis ............................................................................ 83
Programmierbeispiel .................................................................................................. 85
G164. Mehrfachbearbeitung im Kreisbogen .................................................................. 86
Programmierbeispiel .................................................................................................. 88
G165. Programmierte Bearbeitung über Kreisbogensehne........................................... 89
Programmierbeispiel .................................................................................................. 90
ARBEITSABLAUFEDITOR
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
KAPITEL 4
Allgemeinbegriffe ........................................................................................................... 31
Festlegung, Einflussbereich und Abschaltung eines Festzyklus................................ 33
Ausgangsebene y Referenzebene............................................................................. 34
Programmierung der Festzyklen. ............................................................................... 35
Programmierung eines Festzykluses auf den verschiedenen Ebenen. ..................... 36
Änderung von Festzyklus-Parametern....................................................................... 38
G81. Bohrzyklus............................................................................................................. 40
Programmierbeispiel .................................................................................................. 41
G82. Bohrzyklus mit variabel gängigem Gewindeschneiden......................................... 42
Programmierbeispiel .................................................................................................. 45
G83. Tiefbohrzyklus mit konstant gängigem Gewindeschneiden .................................. 46
Programmierbeispiel .................................................................................................. 48
G84. Gewindebohrzyklus............................................................................................... 49
Programmierbeispiel .................................................................................................. 51
G85. Festzyklus reiben .................................................................................................. 52
Programmierbeispiel .................................................................................................. 53
G86. Ausbohrzyklus....................................................................................................... 54
Programmierbeispiel .................................................................................................. 56
G87. Festzyklus Rechtecktaschen................................................................................. 57
Programmierbeispiel .................................................................................................. 60
G88. Festzyklus Kreistaschen ....................................................................................... 61
Programmierbeispiel .................................................................................................. 64
G210. Festzyklus des Fräsens der Bohrung.................................................................. 65
G211. Fräszyklus des Innengewindes ........................................................................... 67
G212. Fräszyklus des Aussengewindes ........................................................................ 70
Profileditor konfigurieren. .............................................................................................. 93
Konfigurieren Sie den Zykluseditor (Zyklen für Drehachsen). ...................................... 94
Modus Teach-in. ........................................................................................................... 95
Daten-, Profil und Symbolauswahl................................................................................. 96
Zur Zuordnung einer Mehrfachbearbeitung zu einem Zyklus ........................................ 97
Simulation eines einzelnen festen Zykluses .................................................................. 98
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
ARBEITSPLÄNE UND VORSCHUBPLÄNE FÜR DIE BEARBEITUNG.
4.0.1
Wert, der angewendet wird, wenn ein Parameter 0 ist ............................................ 103
·3·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
KAPITEL 5
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
5.1
5.1.1
5.2
5.2.1
5.3
5.3.1
5.4
5.4.1
5.5
5.5.1
5.6
5.6.1
5.7
5.7.1
5.8
5.8.1
5.9
5.9.1
KAPITEL 6
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.1
6.1.1
6.2
6.2.1
6.3
6.3.1
6.4
6.4.1
6.5
6.5.1
6.6
6.6.1
KAPITEL 7
(REF: 1807)
KAPITEL 10
Mehrfachbearbeitung in gerader Linie. ........................................................................ 208
Programmierbeispiel. ............................................................................................... 209
Mehrfachbearbeitung im Kreisbogen. .......................................................................... 210
Programmierbeispiel. ............................................................................................... 211
Mehrfachbearbeitung im Parallelogramm. ................................................................... 212
Programmierbeispiel. ............................................................................................... 213
Mehrfachbearbeitung unter Rasterbildung. ................................................................. 214
Programmierbeispiel. ............................................................................................... 215
Mehrfachbearbeitung Random .................................................................................... 216
Programmierbeispiel. ............................................................................................... 216
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.1
·4·
Planfräsen.................................................................................................................... 188
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 191
Punkt-Profilfräsen. ....................................................................................................... 192
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 195
Fräsung von einem freien Profil................................................................................... 196
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 199
Nutenfräsen. ................................................................................................................ 200
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 204
FESTZYKLUSEDITOR. MEHRFACHPOSITIONIERUNGEN.
9.1
9.1.1
9.2
9.2.1
9.3
9.3.1
9.4
9.4.1
9.5
9.5.1
CNC 8060
CNC 8065
2D-Profil Tasche. ......................................................................................................... 164
Ausführbare Datei für die Tasche ............................................................................ 169
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 170
2D-Profildefinitionsbeispiele..................................................................................... 172
Profiltasche mit 3D-Inseln. ........................................................................................... 175
Ausführbare Datei für die Tasche ............................................................................ 181
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 182
3D-Profildefinitionsbeispiele..................................................................................... 184
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
8.1
8.1.1
8.2
8.2.1
8.3
8.3.1
8.4
8.4.1
KAPITEL 9
Einfache Rechtecktasche. ........................................................................................... 132
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 135
Rechteckige Tasche mit Rundungen. .......................................................................... 136
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 141
Kreistasche. ................................................................................................................. 142
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 146
Vorentleerte Kreistasche. ............................................................................................ 147
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 151
Rechtecksnabe. ........................................................................................................... 153
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 157
Kreisnabe..................................................................................................................... 158
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 161
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
7.1
7.1.1
7.1.2
7.1.3
7.2
7.2.1
7.2.2
7.2.3
KAPITEL 8
Ankörnen. .................................................................................................................... 106
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 108
Bohren. ........................................................................................................................ 109
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 110
Tieflochbohren. ............................................................................................................ 111
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 113
Ausfräsen der Bohrung................................................................................................ 114
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 116
Gewindeschneiden mit Gewindebohrer. ...................................................................... 117
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 119
Gewindefräsen............................................................................................................. 120
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 122
Räumen ....................................................................................................................... 123
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 124
Ausbohren. .................................................................................................................. 125
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 126
Ausbohren mit Spindelausrichtung. ............................................................................. 127
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................... 129
Mehrfachankörnen....................................................................................................... 218
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
10.1.1
10.2
10.2.1
10.3
10.3.1
10.4
10.4.1
10.5
10.5.1
10.6
10.6.1
10.7
10.7.1
10.8
10.8.1
KAPITEL 11
Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 221
Mehrfachbohrungen..................................................................................................... 222
Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 226
Mehrfachgewindeschneiden mit Gewindebohrer......................................................... 227
Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 230
Mehrfachräumen.......................................................................................................... 231
Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 234
Mehrfachausbohren. .................................................................................................... 235
Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 239
Mehrfachausfräsen der Bohrung ................................................................................. 240
Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 243
Mehrfachausfräsen des Gewindes. ............................................................................. 244
Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 248
Mehrfachkeilnuten........................................................................................................ 249
Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 253
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.1
Der Profilzyklus auf der ZC/YZ-Ebene......................................................................... 256
11.1.1
Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 260
11.2
Die rechteckige Aussparung auf der ZC/YZ-Ebene..................................................... 261
11.2.1
Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 266
11.3
Festzyklus Kreistaschen auf der ZC/YZ-Ebene. .......................................................... 267
11.3.1
Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 271
11.4
Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der ZC/YZ-Ebene................................. 272
11.4.1
Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 276
11.5
Zyklus 2D-Profiltasche auf der ZC/YZ-Ebene.............................................................. 277
11.5.1
Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 282
11.6
Profilzyklus auf der XC/XY-Ebene. .............................................................................. 283
11.6.1
Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 287
11.7
Festzyklus Rechtecktaschen auf der XC/XY-Ebene.................................................... 288
11.7.1
Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 293
11.8
Festzyklus Kreistasche auf der XC/XY-Ebene............................................................. 294
11.8.1
Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 298
11.9
Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der XC/XY-Ebene. ............................... 299
11.9.1
Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 303
11.10 Zyklus der Aussparung mit 2D-Kontur auf der XC/XY-Ebene. .................................... 304
11.10.1 Grundlegende Funktionsweise................................................................................. 309
KAPITEL 12
BENUTZERPARAMETER.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·5·
BLANKE SEITE
·6·
F e s tz y k le n (m od el l · M· )
ÜBER DAS PRODUKT - CNC 8060
GRUNDMERKMALE.
Grundmerkmale.
8060
M FL
8060
M Power
8060
T FL
8060
T Power
8060
L
Anzahl der Achsen.
3 bis 4
3 bis 6
3 bis 4
3 bis 6
3 bis 6
Anzahl der Spindeln.
1
1 bis 2
1 bis 2
1 bis 3
1
Höchstzahl von Achsen und Spindel.
5
7
5
7
7
Interpolierende Achsen.
4
4
4
4
4
Anzahl Magazin.
1
1
1
1 bis 2
1
Kanalzahl der Ausführung.
1
1
1
1 bis 2
1
Anzahl der Handräder.
1 bis 3
Regelungstyp.
Analog / Digitale Sercos
Verbindungen.
RS485 / RS422 / RS232
Ethernet
Integrierte SPS-Steuerung.
SPS-Ausführungszeit.
Digitaleingänge / -ausgänge.
Marken / Register.
Zeitgeber / Zähler.
Symbole.
Satzprozesszeit.
Fernschaltmodule.
Gültig für CNC.
< 1ms/K
1024 / 1024
8192 / 1024
512 / 256
Unbegrenzte
< 2,0 ms
RIOW
< 1,5 ms
RIO5
< 2,0 ms
RIO70
8070
8065
8060
8070
8065
8060
8070
8065
---
CANopen
CANopen
CANfagor
Modul-Digitaleingänge.
8
24 / 48
16
Modul-Digitalausgänge.
8
16 / 32
16
Modul-Analogeingänge
4
4
8
Modul-Analogausgänge.
4
4
4
Eingänge für die Temperaturmesser.
2
2
---
---
---
4 (*)
Verbindung mit den Fernmodulen.
Zähleingänge.
(*) TTL differenzial/ sinusförmig 1 Vpp
< 1,5 ms
RIOR
N
I
C
H
T
K
A
T
A
L
O
G
I
S
I
E
R
T
< 1 ms
RCS-S
8070
8065
8060
8070
8065
8060
CANopen
Sercos
48
---
32
---
---
---
---
4
---
---
---
4 (**)
(**) TTL / TTL differenzial / sinusförmig1 Vpp / Protokoll SSI / FeeDat / EnDat
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·7·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
SOFTWAREOPTIONEN.
Es ist zu berücksichtigen, dass einige der in diesem Handbuch beschriebenen Leistungen von den
installierten Softwareoptionen abhängen. Die aktiven Softwareoptionen im CNC können im
Diagnosemodus im Abschnitt Softwareoptionen abgerufen werden (Zugriff über das Aufgabenfenster mit
der Tastenkombination [CTRL][A]).
Konsultieren Sie das Bestellhandbuch, um die für Ihr Modell verfügbaren Softwareoptionen kennenzulernen.
SOFT 8060 ADDIT AXES
Zusätzliche Achse.
Fügen Sie der Konfiguration standardmäßig Achsen zu.
SOFT 8060 ADDIT SPINDLES
Zusätzlicher Kopf.
Fügen Sie der Konfiguration standardmäßig Köpfe zu.
SOFT 8060 ADDIT TOOL MAGAZ
Zusätzliches Lager.
Fügen Sie der Konfiguration standardmäßig Lager zu.
SOFT 8060 ADDIT CHANNELS
Zusätzlicher Kanal.
Fügen Sie der Konfiguration standardmäßig Kanäle zu.
SOFT DIGITAL SERCOS
Digitaler Bus-Mechatrolink.
Digitaler Bus-Mechatrolink.
SOFT i4.0 CONNECTIVITY PACK
Industry 4.0.
Mit dieser Option können Sie die Datenerfassung über
FSYS nutzen und durchführen.
SOFT EDIT/SIMUL
Modus edisimu (Eingabe- und Simulationsbetrieb).
Es können Programmstück bearbeitet, verändert und
simuliert werden.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
SOFT TOOL RADIUS COMP
Radiuskompensation.
Die Werkzeugkompensation gestattet die
Programmierung der zu bearbeitenden Kontur von den
Werkstückabmessungen aus und ohne Berücksichtigung
der später benutzten Werkstückabmessungen. So wird
vermieden, dass der Leistungsausweis des Werkzeugs je
nach Radius des Werkzeugs berechnet und definiert
werden muss.
SOFT PROFILE EDITOR
Profileditor.
Es können grafische Profile des Stücks erstellt und in dxfDateien importiert werden.
·8·
SOFT 60 F3D GRAPHICS
F3D-Grafiken
Hochauflösende "3D-Festkörper“-Grafiken für die
Ausführung und Simulation von Werkstückprogrammen
und festen Editorzyklen.
Während der Bearbeitung zeigen die F3D-Grafiken in
Echtzeit das Werkzeug an, wobei das Material des
Werkstücks entfernt wird, sodass der Werkstückstatus
jederzeit sichtbar ist. Die F3D-Grafiken können bis zu 4
Ansichten des Werkstücks zeigen, wobei alle Ansichten
gedreht, vergrößert oder verkleinert werden können.
Zudem können Messungen des Werkstücks ausgeführt
werden und sogar Abschnitte des Werkstücks aus jedem
beliebigen Winkel angezeigt werden.
SOFT 60 IIP CONVERSATIONAL
Interactive Icon-based Pages (Gesprächsmodus).
Der IIP- oder Gesprächsmodus ist speziell auf Personen
ausgerichtet, die keine Programmiervorkenntnisse haben
oder nicht mit den CNC von Fagor vertraut sind.
Die Arbeit im Gesprächsmodus ist leichter als im ISOModus, da die Eingabe der adäquaten Daten gesichert ist
und die Anzahl der Definitionsvorgänge minimiert wird. Es
muss nicht mit Werkstückprogrammen gearbeitet werden.
SOFT 60 RTCP
RTCP-Transformation (Rotating Rool Center Point).
Die dynamische RTCP-Option ist eine Notwendigkeit für
die Bearbeitung mit der Interpolierung von 4, 5 oder 6
Achsen.
SOFT 60 C AXIS
C-Achse.
Aktivieren Sie die Kinematik, um mit der C-Achse und den
zugewiesenen Festzyklen zu arbeiten. Der CNC kann
mehrere C-Achsen kontrollieren. Die Parameter der
einzelnen Achsen zeigen an, ob eine C-Achse funktioniert
oder nicht und ob es notwendig ist, eine weitere Achse in
den Maschinenparametern zu aktivieren.
SOFT 60 Y AXIS
Y-Achse (Drehmaschinenbetrieb).
Aktivieren Sie die Kinematik, um mit der Y-Achse und den
zugewiesenen Festzyklen zu arbeiten.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
SOFT 60 TANDEM AXES
Tandem-Achsen.
Eine Tandemachse besteht aus zwei mechanisch
verkoppelten Motoren, um ein einziges
Übertragungssystem zu formen (Achse oder Kopf). Eine
Tandemachse erlaubt es, das notwendige Drehmoment
für den Antrieb einer Achse zu liefern, wenn ein einziger
Motor nicht in der Lage ist, ausreichend Drehmoment
dafür zu erzeugen.
Wird diese Eigenschaft aktiviert, muss beachtet werden,
dass für jede Tandemachse der Maschine eine weitere
Achse für die gesamte Konfiguration hinzugefügt werden.
Zum Beispiel muss an einer großen Drehmaschine mit 3
Achsen (X, Z und Kontrapunkt) und einer Tandem-Achse
als Kontrapunkt der endgültige Kaufauftrag der Maschine
4 Achsen umfassen.
SOFT 60 SYNCHRONISM
Synchronisation der Achsen und Spindeln.
Die Achsen und Schnecken können sich auf zwei Arten
synchronisieren: über die Geschwindigkeit oder in
Position. Die CNC-Konfiguration umfasst die
Synchronisierung von 2 Achsen oder 2 Köpfen. Nach der
Synchronisierung wird das Meisterelement angeyeigt und
programmiert.
SOFT 60 HSSA I MACHINING SYSTEM
High Speed Surface Accuracy.
Dies ist die neue Version von Algorithmen für die
Hochgeschwindigkeitsbearbeitung (HSC). Dieser neue
HSSA-Algorithmus ermöglicht die Optimierung der
Hochgeschwindigkeitsbearbeitung und erzielt höhere
Schnittgeschwindigkeiten, feinere Konturen, bessere
Oberflächen und mehr Präzision.
SOFT 60 HSSA II MACHINING SYSTEM
HSSA-II Bearbeitungssystem.
Dies ist die neue Version von Algorithmen für die
Hochgeschwindigkeitsbearbeitung (HSC). Dieser neue
HSSA-Algorithmus ermöglicht die Optimierung der
Hochgeschwindigkeitsbearbeitung und erzielt höhere
Schnittgeschwindigkeiten, feinere Konturen, bessere
Oberflächen und mehr Präzision.
SOFT 60 PROBE
Meßtasterfestzyklen.
Die CNC kann eine Konfiguration mit zwei Messtastern
haben; gewöhnlich gibt es einen Tischmesstaster, um
Werkzeuge zu kalibrieren, und einen Messtaster, um
Messungen am Werkstück auszuführen.
Diese Option aktiviert die Funktionen G100, G103 und
G104 (um Bewegungen des Meßtasters zuzulassen) und
die festen Meßtasterzyklen (die das Messen der
Werkstückoberflächen und die Kalibrierung der
Werkzeuge unterstützen).
Im Lasermodell wird nur die Funktion G100 ohne Zyklen
aktiviert.
SOFT 60 CONV USER CYCLES
Gesprächs-Nutzerzyklen.
Integration von Nutzerzyklen im Gesprächsmodus.
SOFT 60 PROGTL3
Programmiersprache ProGTL3.
Ergänzende Sprache zu ISO für die Programmierung von
Profilen mittels geometrischer Sprache ohne externe
CAD-Systeme. Diese Sprache bietet die Möglichkeit,
Funktionen zu programmieren, die Geraden und Kreise
für die Schnittpunkt eines Profils sowie Makros für die
Erstellung von Festkörpern mittels eines flachen Profils
sowie mindestens eines Abschnittsprofils definieren.
SOFT 60 PPTRANS
Werkstückprogramm Übersetzer.
Ü b e r d e n P r o g r a m m üb e r s e t z e r k ö n n e n F a g o r Programme mit anderen Sprachen in den ISO-Code
übersetzt werden.
SOFT THIRD PARTY CANOPEN
CANopen von Dritten.
Aktiviert die Verwendung der Fagor-fremden CANopenModule.
SOFT MAB SYSTEM.
MAB-Regler.
Sercos-Verbindungen mit MAB-Reglern.
SOFT 60 PWM CONTROL
Pulse-Width Modulation.
Diese Funktion ist nur für Regulationssysteme mit SercosBus verfügbar. Sie ist vor allem für Lasermaschinen für
das Schneiden von dicken Blechen bestimmt, wobei CNC
m e h r e r e P W M - I m p u l s e f ü r d i e St e u e r u n g d e r
Laserpotenz bei der Durchbohrung des Ausgangspunkts
erzeugt.
Diese Eigenschaft ist für das Schneiden von äußerst
starken Blech unabdingbar und benötigt zwei digitale
Schnellausgänge in der zentralen Einheit benötigt
werden. Mit dieser neuen Eigenschaft muss das OEM
k e i n e e x t e r n e n Vo r r i c h t u n g e n i n s ta l l i e r e n u n d
programmieren, womit die Maschinenkosten sowie der
Installationsaufwand verringert wird. Der Endnutzer
genießt die Vorteile der Funktion "Mit PWM schneiden",
die die Benutzung und Programmierung vereinfacht.
SOFT 60 GAP CONTROL
Gap-Steuerung.
Sie ist vor allem für Lasermaschinen ausgelegt. Mit der
Gap-Steuerung kann die feste Distanz zwischen dem
Laserausgang und der Blechoberfläche beibehalten
w e r d e n . D i e s e D i s ta n z w i r d ü b e r e i n e n C N C verbundenen Sensor berechnet, sodass CNC
A b w e i c h u n g e n d e s S e n s o r s i m Ve r g l e i c h z u r
programmierten Distanz mit zusätzlichen Bewegungen
auf der für die Gap programmierte Achse ausgleicht.
DMC
Dynamic Machinning Control.
Die DMC passt den Vorschub während der Bearbeitung
an, um eine Schnittkraft aufrecht zu erhalten, die
möglichst nah an den idealen Bearbeitungsbedingungen
liegt.
FMC
Fagor Machining Calculator.
Die FMC-Anwendung besteht aus einer Datenbank der zu
bearbeitenden Materialien und Bearbeitungsvorgänge
(Fräsen und Drehen), zusammen mit einer Schnittstelle,
die die Auswahl der geeigneten Schnittbedingungen für
diese Vorgänge ermöglicht.
FFC
Fagor Feed Control.
Während der Ausführung eines Festzyklus des Editors
ermöglicht die Funktion FFC das Ersetzen des im Zyklus
programmierten Vorschubs und der Geschwindigkeit
durch die in der Ausführung aktiven Werte, die durch den
Vorschub-Override und den Geschwindigkeits-Override
beeinflusst werden.
SOFT 60/65/70 OPERATING TERMS
Lizenz für temporäre Nutzung
Die Option „Operating Terms“ aktiviert eine temporäre
Lizenz in CNC, gültig bis zu einem vom Betriebssystem
bestimmten Datum.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·9·
BLANKE SEITE
·10·
F e s tz y k le n (m od el l · M· )
ÜBER DAS PRODUKT - CNC 8065
GRUNDMERKMALE.
Grundmerkmale.
8065 M
8065 M Power
Basic
Kanalzahl der Ausführung.
Pack 1
Basic
Pack 1
1
1
1
1 bis 4
Anzahl der Achsen.
3 bis 6
5 bis 8
5 bis 12
8 bis 28
Anzahl der Spindeln.
1
1 bis 2
1 bis 4
1 bis 4
Höchstzahl von Achsen und Spindel.
7
10
16
32
Anzahl Magazin.
1
1
1 bis 2
1 bis 4
Option
Option
Option
Option
Begrenzung der 4 interpolierten Achsen
Grundmerkmale.
8065 T
8065 T Power
Basic
Kanalzahl der Ausführung.
Pack 1
Basic
Pack 1
1
1 bis 2
1 bis 2
1 bis 4
Anzahl der Achsen.
3 bis 5
5 bis 7
5 bis 12
8 bis 28
Anzahl der Spindeln.
2
2
3 bis 4
3 bis 4
Höchstzahl von Achsen und Spindel.
7
9
16
32
Anzahl Magazin.
1
1 bis 2
1 bis 2
1 bis 4
Option
Option
Option
Option
Begrenzung der 4 interpolierten Achsen
Grundmerkmale.
Anzahl der Handräder.
8065 M
8065 M Power
8065 T
8065 T Power
1 bis 12
Regelungstyp.
Analog / Digitale Sercos / Digitale Mechatrolink
Verbindungen.
RS485 / RS422 / RS232
Ethernet
Integrierte SPS-Steuerung.
SPS-Ausführungszeit.
Digitaleingänge / -ausgänge.
Marken / Register.
Zeitgeber / Zähler.
Symbole.
Satzprozesszeit.
< 1ms/K
1024 / 1024
8192 / 1024
512 / 256
Unbegrenzte
< 1 ms
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·11·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Fernschaltmodule.
RIOW
RIO5
8070
8065
8060
8070
8065
8060
8070
8065
---
CANopen
CANopen
CANfagor
Modul-Digitaleingänge.
8
24 / 48
16
Modul-Digitalausgänge.
8
16 / 32
16
Modul-Analogeingänge
4
4
8
Modul-Analogausgänge.
4
4
4
Eingänge für die Temperaturmesser.
2
2
---
---
---
4 (*)
Gültig für CNC.
Verbindung mit den Fernmodulen.
Zähleingänge.
(*) TTL differenzial/ sinusförmig 1 Vpp
Offenes System auf der Basis eines PCs, der vollständig anpassbar ist.
INI-Konfigurationsdateien.
Visuelles Hilfswerkzeug für die Konfiguration FGUIM.
Visual Basic®, Visual C++®, etc.
Microsoft interne Datenbanken in Microsoft® Access.
OPC-Interface kompatibel.
(REF: 1807)
·12·
RIOR
N
I
C
H
T
K
A
T
A
L
O
G
I
S
I
E
R
T
RCS-S
8070
8065
8060
8070
8065
8060
CANopen
Sercos
48
---
32
---
---
---
---
4
---
---
---
4 (**)
(**) TTL / TTL differenzial / sinusförmig 1 Vpp / Protokoll SSI / FeeDat / EnDat
Personalisierung (nur wenn das System offen ist).
CNC 8060
CNC 8065
RIO70
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
SOFTWAREOPTIONEN.
Es ist zu berücksichtigen, dass einige der in diesem Handbuch beschriebenen Leistungen von den
installierten Softwareoptionen abhängen. Die aktiven Softwareoptionen im CNC können im
Diagnosemodus im Abschnitt Softwareoptionen abgerufen werden (Zugriff über das Aufgabenfenster mit
der Tastenkombination [CTRL][A]).
Konsultieren Sie das Bestellhandbuch, um die für Ihr Modell verfügbaren Softwareoptionen
kennenzulernen.
SOFT ADDIT AXES
Zusätzliche Achse.
Fügen Sie der Konfiguration standardmäßig Achsen zu.
SOFT ADDIT SPINDLES
Zusätzlicher Kopf.
Fügen Sie der Konfiguration standardmäßig Köpfe zu.
SOFT ADDIT TOOL MAGAZ
Zusätzliches Lager.
Fügen Sie der Konfiguration standardmäßig Lager zu.
SOFT ADDIT CHANNELS
Zusätzlicher Kanal.
Fügen Sie der Konfiguration standardmäßig Kanäle zu.
SOFT 4 AXES INTERPOLATION LIMIT
Begrenzung der 4 interpolierten Achsen
Begrenzen Sie auf 4 die Anzahl der Achsen, die CNC
gleichzeitig interpolieren kann.
SOFT i4.0 CONNECTIVITY PACK
Industry 4.0.
Mit dieser Option können Sie die Datenerfassung über
FSYS nutzen und durchführen.
SOFT OPEN SYSTEM
Offenes System.
CNC ist ein geschlossenes System, das alle
erforderlichen Eigenschaften für die Bearbeitung von
Programmstücken. Zudem verwenden einige Kunden
gelegentlich Anwendungen von Dritten, um Maßnahmen
vorzunehmen, Statistiken zu erstellen oder neben der
Bearbeitung von Programmstücken andere Aufgaben
vorzunehmen.
Diese Leistung muss aktiviert sein, wenn diese Art von
Anwendungen installiert wird, auch bei Office-Dateien.
Sobald die Anwendung installiert wurde, muss CNC
geschlossen werden, um zu vermeiden, dass die Nutzer
andere Anwendungen installieren, die das System
verlangsamen und die bearbeiteten Stücke beeinflussen
können.
SOFT DIGITAL SERCOS
Digitaler Bus-Mechatrolink.
Digitaler Bus-Mechatrolink.
SOFT EDIT/SIMUL
Modus edisimu (Eingabe- und Simulationsbetrieb).
Es können Programmstück bearbeitet, verändert und
simuliert werden.
SOFT DUAL-PURPOSE (M-T)
Kombinierte Maschine.
Eine kombinierte Maschine ermöglicht Fräs- und
Drehzyklen. Bei Drehungen auf der Y-Achse können
Taschen, Naben und sogar unregelmäßige Taschen mit
Inseln über Fräszyklen umgesetzt werden. Die
Drehzyklen können in Fräsmaschinen vorgenommen
werden, die über eine Drehachse verfügen, die als CAchse funktioniert.
SOFT IEC 61131 LANGUAGE
IEC 61131 Sprache
IEC 61131 ist eine PLC-Programmiersprache, sehr
beliebt auf alternativen Märkten und gelangt langsam auf
den Markt von Maschinenwerkzeugen. Mit dieser
Leistung kann PLC in der üblichen Fagor-Sprache oder im
Format IEC 61131 programmiert werden.
Für diese Leistung ist der Prozessor MP-PLUS
(83700201) erforderlich.
SOFT TOOL RADIUS COMP
Radiuskompensation.
Die Werkzeugkompensation gestattet die
Programmierung der zu bearbeitenden Kontur von den
Werkstückabmessungen aus und ohne Berücksichtigung
der später benutzten Werkstückabmessungen. So wird
vermieden, dass der Leistungsausweis des Werkzeugs je
nach Radius des Werkzeugs berechnet und definiert
werden muss.
SOFT IIP CONVERSATIONAL
Interactive Icon-based Pages (Gesprächsmodus).
Der IIP- oder Gesprächsmodus ist speziell auf Personen
ausgerichtet, die keine Programmiervorkenntnisse haben
oder nicht mit den CNC von Fagor vertraut sind.
Die Arbeit im Gesprächsmodus ist leichter als im ISOModus, da die Eingabe der adäquaten Daten gesichert ist
und die Anzahl der Definitionsvorgänge minimiert wird. Es
muss nicht mit Werkstückprogrammen gearbeitet
werden.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·13·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
SOFT PROFILE EDITOR
Profileditor.
Es können grafische Profile des Stücks erstellt und in dxfDateien importiert werden.
SOFT HD GRAPHICS
HD-Grafiken.
Hochauflösende "3D-Festkörper“-Grafiken für die
Ausführung und Simulation von Werkstückprogrammen
und festen Editorzyklen.
Während der Bearbeitung zeigen die HD-Grafiken in
Echtzeit das Werkzeug an, wobei das Material des
Werkstücks entfernt wird, sodass der Werkstückstatus
jederzeit sichtbar ist. Die HD-Grafiken können bis zu 4
Ansichten des Werkstücks zeigen, wobei alle Ansichten
gedreht, vergrößert oder verkleinert werden können.
Zudem können Messungen des Werkstücks ausgeführt
werden und sogar Abschnitte des Werkstücks aus jedem
beliebigen Winkel angezeigt werden.
In einem System mit verschiedenen Kanälen wird für
diese Leistung der Prozessor MP-PLUS (83700201)
benötigt.
SOFT RTCP
RTCP-Transformation (Rotating Rool Center Point).
Die dynamische RTCP-Option ist eine Notwendigkeit für
die Bearbeitung mit der Interpolierung von 4, 5 oder 6
Achsen.
Für diese Leistung ist der Prozessor MP-PLUS
(83700201) erforderlich.
SOFT C AXIS
C-Achse.
Aktivieren Sie die Kinematik, um mit der C-Achse und den
zugewiesenen Festzyklen zu arbeiten. Der CNC kann
mehrere C-Achsen kontrollieren. Die Parameter der
einzelnen Achsen zeigen an, ob eine C-Achse funktioniert
oder nicht und ob es notwendig ist, eine weitere Achse in
den Maschinenparametern zu aktivieren.
SOFT Y AXIS
Y-Achse (Drehmaschinenbetrieb).
Aktivieren Sie die Kinematik, um mit der Y-Achse und den
zugewiesenen Festzyklen zu arbeiten.
SOFT TANDEM AXES
Tandem-Achsen.
Eine Tandemachse besteht aus zwei mechanisch
verkoppelten Motoren, um ein einziges
Übertragungssystem zu formen (Achse oder Kopf). Eine
Tandemachse erlaubt es, das notwendige Drehmoment
für den Antrieb einer Achse zu liefern, wenn ein einziger
Motor nicht in der Lage ist, ausreichend Drehmoment
dafür zu erzeugen.
Wird diese Eigenschaft aktiviert, muss beachtet werden,
dass für jede Tandemachse der Maschine eine weitere
Achse für die gesamte Konfiguration hinzugefügt werden.
Zum Beispiel muss an einer großen Drehmaschine mit 3
Achsen (X, Z und Kontrapunkt) und einer Tandem-Achse
als Kontrapunkt der endgültige Kaufauftrag der Maschine
4 Achsen umfassen.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
SOFT SYNCHRONISM
Synchronisation der Achsen und Spindeln.
Die Achsen und Schnecken können sich auf zwei Arten
synchronisieren: über die Geschwindigkeit oder in
Position. Die CNC-Konfiguration umfasst die
Synchronisierung von 2 Achsen oder 2 Köpfen. Nach der
Synchronisierung wird das Meisterelement angeyeigt und
programmiert.
SOFT KINEMATIC CALIBRATION
Kalibrierung der Kinematik.
In diesem Arbeitsmodus können erstmals Kinematiken
kalibriert und in bestimmten Abständen erneut kalibriert
·14·
werden, um mögliche Abweichungen zu korrigieren, die
bei im Arbeitsalltag bei der Maschine auftreten können.
SOFT HSSA II MACHINING SYSTEM
HSSA-II Bearbeitungssystem.
Dies ist die neue Version von Algorithmen für die
Hochgeschwindigkeitsbearbeitung (HSC). Dieser neue
HSSA-Algorithmus ermöglicht die Optimierung der
Hochgeschwindigkeitsbearbeitung und erzielt höhere
Schnittgeschwindigkeiten, feinere Konturen, bessere
Oberflächen und mehr Präzision.
SOFT TANGENTIAL CONTROL
Tangentiale Steuerung.
Die Tangentialkontrolle macht es möglich, dass eine
Rotationsachse immer dieselbe Ausrichtung hinsichtlich
des programmierten Weges behält. Die Bahn zur
Bearbeitung wird auf den Achsen der aktiven Fläche
definiert und die CNC behält die Ausrichtung der
Rotationsachse während der gesamten Bahn bei.
SOFT PROBE
Meßtasterfestzyklen.
Die CNC kann eine Konfiguration mit zwei Messtastern
haben; gewöhnlich gibt es einen Tischmesstaster, um
Werkzeuge zu kalibrieren, und einen Messtaster, um
Messungen am Werkstück auszuführen.
Diese Option aktiviert die Funktionen G100, G103 und
G104 (um Bewegungen des Meßtasters zuzulassen) und
die festen Meßtasterzyklen (die das Messen der
Werkstückoberflächen und die Kalibrierung der
Werkzeuge unterstützen).
SOFT CONV USER CYCLES
Gesprächs-Nutzerzyklen.
Integration von Nutzerzyklen im Gesprächsmodus.
SOFT 70 PROGTL3
Programmiersprache ProGTL3
Ergänzende Sprache zu ISO für die Programmierung von
Profilen mittels geometrischer Sprache ohne externe
CAD-Systeme. Diese Sprache bietet die Möglichkeit,
Funktionen zu programmieren, die Geraden und Kreise
für die Schnittpunkt eines Profils sowie Makros für die
Erstellung von Festkörpern mittels eines flachen Profils
sowie mindestens eines Abschnittsprofils definieren.
SOFT PPTRANS
Werkstückprogramm Übersetzer.
Ü b e r de n P r o gr a mm ü b e r s e t z e r k ö n ne n F a g o r Programme mit anderen Sprachen in den ISO-Code
übersetzt werden.
SOFT THIRD PARTY CANOPEN
CANopen von Dritten.
Aktiviert die Verwendung der Fagor-fremden CANopenModule.
SOFT FVC UP TO 10m3
SOFT FVC MORE TO 10m3
Mittlere und große volumetrische Kompensation.
Die Maschinen mit 5 Achsen werden im Allgemeinen zur
Herstellung von großen Werkstücken verwendet. Die
Präzision der Werkstücke ist auf die
Produktionstoleranzen der Maschine und durch die
A u s w i r k u n g e n d e r Te m p e r a t u r e n w ä h r e n d d e r
Bearbeitung begrenzt.
In Branchen wie die Luft- und Raumfahrt sind die
Bearbeitungsansprüche für die klassischen
Kompensationswerkzeuge zu hoch. Die volumentrische
FVC-Kompensation soll die Einstellwerkzeuge der
Maschine ergänzen. Bei der Erfassung des gesamten
Arbeitsaufwands der Maschine, ist CNC die exakte
Position des Werkzeugs jederzeit bekannt. Nach der
Anwendung der erforderlichen Kompensationen, bietet
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
das daraus resultierende Stück die gewünschte Präzision
und Toleranz.
Je nach Maschinengröße gibt es 2 Optionen von 10 m³ bis
über 10 m³.
DMC
Dynamic Machinning Control.
Die DMC passt den Vorschub während der Bearbeitung
an, um eine Schnittkraft aufrecht zu erhalten, die
möglichst nah an den idealen Bearbeitungsbedingungen
liegt.
FMC
Fagor Machining Calculator.
Die FMC-Anwendung besteht aus einer Datenbank der zu
bearbeitenden Materialien und Bearbeitungsvorgänge
(Fräsen und Drehen), zusammen mit einer Schnittstelle,
die die Auswahl der geeigneten Schnittbedingungen für
diese Vorgänge ermöglicht.
FFC
Fagor Feed Control.
Während der Ausführung eines Festzyklus des Editors
ermöglicht die Funktion FFC das Ersetzen des im Zyklus
programmierten Vorschubs und der Geschwindigkeit
durch die in der Ausführung aktiven Werte, die durch den
Vorschub-Override und den Geschwindigkeits-Override
beeinflusst werden.
SOFT 60/65/70 OPERATING TERMS
Lizenz für temporäre Nutzung
Die Option „Operating Terms“ aktiviert eine temporäre
Lizenz in CNC, gültig bis zu einem vom Betriebssystem
bestimmten Datum.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·15·
BLANKE SEITE
·16·
F e s tz y k le n (m od el l · M· )
CE-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG UND
GARANTIEBEDINGUNGEN
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Die CNC-Konformitätserklärung kann auf der FAGOR-Webseite im Downloadbereich heruntergeladen
werden. http://www.fagorautomation.com. (Dateityp: Konformitätserklärung).
GARANTIEBEDINGUNGEN
Die CNC-Garantiebedingungen können auf der FAGOR-Webseite im Downloadbereich heruntergeladen
werden. http://www.fagorautomation.com. (Dateityp: Allgemeine Verkaufsbedingungen-Garantie).
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·17·
BLANKE SEITE
·18·
F e s tz y k le n (m od el l · M· )
VERSIONSÜBERSICHT - CNC 8060
Danach erscheint die Liste mit den Leistungsmerkmalen, die jedes Referenzhandbuch hinzugefügt wird.
Ref. 1402
Software V01.00
Erste Version.
Ref. 1412
Software V01.10
Benutzerparameter.
Software V01.10.03
Der Editor gestattet, dass eine Mehrfachbearbeitung zum 2D-Profiltaschenzyklus hinzugefügt wird.
Ref. 1603
Software V01.45
ISO-Zyklen. Der Zyklus beim Gewindeschneiden mit Bohrer (G84) ermöglicht
das Programmieren eines Rücklaufs zur Spanabtragung. Neue Parameter "B"
und "H".
Zyklen des Editors. Bis zu 40 Punkte bei Positionierung mehrfacher Random
definieren.
Zyklen des Editors. Geben Sie die Bearbeitungsoption an den mehrfachen
Positionierungen an.
Zyklen des Editors. Der Tieflochbohren-Zyklus ermöglicht die Ausführung
einer Bohrung mit abnehmender Eindringung. Neuen Maschinenparametern
"KI" und "I".
Zyklen des Editors. Der Zyklus beim Gewindeschneiden mit Bohrer ermöglicht
das Programmieren eines Rücklaufs zur Spanabtragung. Neue Parameter "B"
und "H".
• G84. Gewindeschneidzyklus mit Gewindebohrer.
• Mehrfachbearbeitung Random.
• Mehrfachbearbeitungen.
• Tieflochbohren.
• Gewindeschneiden mit Gewindebohrer.
Ref. 1807
Software V01.70
Neue feste Zyklen in Verbindung mit Drehachsen.
• Mehrfachankörnen.
• Rechteckige Aussparung an der zylindrischen Seite.
• Mehrfachräumen.
• Kreistasche an der zylindrischen Seite.
• Mehrfachausbohren.
• Kreistasche an der Stirnseite der zylindrischen Seite.
• Mehrfachausfräsen der Bohrung.
• 2D-Profiltasche an der zylindrischen Seite.
• Mehrfachausfräsen des Gewindes.
• Profil auf Stirnfläche.
• Mehrfachbohrungen.
• Rechteckige Aussparung an der Stirnseite des Werkstücks.
• Mehrfachgewindeschneiden mit Gewindebohrer.
• Kreistasche an der Stirnseite des Werkstücks.
• Mehrfachkeilnuten.
• Kreistasche an der Stirnseite des Werkstücks.
• Profil auf der Zylinderfläche.
• 2D-Profiltasche an der Stirnseite.
Arbeitsablaufeditor. Neuer Konfigurator für die den Drehachsen zugeordneten Zyklen.
Zyklen des Editors. Zyklus der Tasche mit Kontur 2D.
• Definieren Sie die Bearbeitungsstrategie; von innen nach außen oder umgekehrt.
• Bearbeitungsrichtung definieren; im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn.
Zyklen des Editors (Drehachsen). Zyklus 2D-Profiltasche auf der ZC/YZ-Ebene.
• Definieren Sie die Bearbeitungsstrategie; von innen nach außen oder umgekehrt.
• Bearbeitungsrichtung definieren; im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn.
Zyklen des Editors (Drehachsen). Zyklus 2D-Profiltasche auf der ZC/YZ-Ebene.
• Definieren Sie die Bearbeitungsstrategie; von innen nach außen oder umgekehrt.
• Bearbeitungsrichtung definieren; im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn.
Zyklen des Editors (Drehachsen). Längsbearbeitungen.
• Neues Symbol zur Auswahl der Drehachsen.
• Positionieren Sie die Y-Achse, bevor Sie den Zyklus ausführen.
Zyklen des Editors (Drehachsen). Profile.
• Neues Symbol zur Auswahl der Drehachsen.
• Positionieren Sie die Y-Achse, bevor Sie den Zyklus ausführen.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·19·
BLANKE SEITE
·20·
F e s tz y k le n (m od el l · M· )
VERSIONSÜBERSICHT - CNC 8065
Danach erscheint die Liste mit den Leistungsmerkmalen, die jedes Referenzhandbuch hinzugefügt wird.
Ref. 1103
Erste Version.
Ref. 1201
Software V04.22
Arbeitsablaufeditor. Die Taste [DEL] löscht ein Profil aus der Liste
Zyklen des Editors. Die Tabelle zur Definierung der Punkte des Profils läßt 25
Punkte zu.
Zyklen des Editors. Neues Symbol, damit alle Punkte der Tabelle löschen
können
• Punkt-Profilfräsen.
• Punkt-Profilfräsen.
Ref. 1209
Software V04.24
Zyklen des Editors. Der Startpunkt der Tasche muss an deren Zentrum sein.
• Einfache Rechtecktasche.
• Rechteckige Tasche mit Rundungen.
Ref. 1408
Software V05.10
Benutzerparameter.
Ref. 1603
Software V05.20
Der Editor gestattet, dass eine Mehrfachbearbeitung zum 2D-Profiltaschenzyklus hinzugefügt wird.
Software V05.45
ISO-Zyklen. Der Zyklus beim Gewindeschneiden mit Bohrer (G84) ermöglicht
das Programmieren eines Rücklaufs zur Spanabtragung. Neue Parameter "B"
und "H".
Zyklen des Editors. Bis zu 40 Punkte bei Positionierung mehrfacher Random
definieren.
Zyklen des Editors. Geben Sie die Bearbeitungsoption an den mehrfachen
Positionierungen an.
Zyklen des Editors. Der Tieflochbohren-Zyklus ermöglicht die Ausführung
einer Bohrung mit abnehmender Eindringung. Neuen Maschinenparametern
"KI" und "I".
Zyklen des Editors. Der Zyklus beim Gewindeschneiden mit Bohrer ermöglicht
das Programmieren eines Rücklaufs zur Spanabtragung. Neue Parameter "B"
und "H".
• G84. Gewindeschneidzyklus mit Gewindebohrer.
• Mehrfachbearbeitung Random.
• Mehrfachbearbeitungen.
• Tieflochbohren.
• Gewindeschneiden mit Gewindebohrer.
Ref. 1807
Software V01.70
Neue feste Zyklen in Verbindung mit Drehachsen.
• Mehrfachankörnen.
• Rechteckige Aussparung an der zylindrischen Seite.
• Mehrfachräumen.
• Kreistasche an der zylindrischen Seite.
• Mehrfachausbohren.
• Kreistasche an der Stirnseite der zylindrischen Seite.
• Mehrfachausfräsen der Bohrung.
• 2D-Profiltasche an der zylindrischen Seite.
• Mehrfachausfräsen des Gewindes.
• Profil auf Stirnfläche.
• Mehrfachbohrungen.
• Rechteckige Aussparung an der Stirnseite des Werkstücks.
• Mehrfachgewindeschneiden mit Gewindebohrer.
• Kreistasche an der Stirnseite des Werkstücks.
• Mehrfachkeilnuten.
• Kreistasche an der Stirnseite des Werkstücks.
• Profil auf der Zylinderfläche.
• 2D-Profiltasche an der Stirnseite.
Arbeitsablaufeditor. Neuer Konfigurator für die den Drehachsen zugeordneten Zyklen.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·21·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Software V01.70
Zyklen des Editors. Zyklus der Tasche mit Kontur 2D.
• Definieren Sie die Bearbeitungsstrategie; von innen nach außen oder umgekehrt.
• Bearbeitungsrichtung definieren; im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn.
Zyklen des Editors (Drehachsen). Zyklus 2D-Profiltasche auf der ZC/YZ-Ebene.
• Definieren Sie die Bearbeitungsstrategie; von innen nach außen oder umgekehrt.
• Bearbeitungsrichtung definieren; im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn.
Zyklen des Editors (Drehachsen). Zyklus 2D-Profiltasche auf der ZC/YZ-Ebene.
• Definieren Sie die Bearbeitungsstrategie; von innen nach außen oder umgekehrt.
• Bearbeitungsrichtung definieren; im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn.
Zyklen des Editors (Drehachsen). Längsbearbeitungen.
• Neues Symbol zur Auswahl der Drehachsen.
• Positionieren Sie die Y-Achse, bevor Sie den Zyklus ausführen.
Zyklen des Editors (Drehachsen). Profile.
• Neues Symbol zur Auswahl der Drehachsen.
• Positionieren Sie die Y-Achse, bevor Sie den Zyklus ausführen.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·22·
F e s tz y k le n (m od el l · M· )
SICHERHEITSBEDINGUNGEN
Die folgenden Sicherheitsmaßnahmen zur Vermeidung von Verletzungen und Schäden an diesem Produkt
und an den daran angeschlossenen Produkten lesen. Fagor Automation übernimmt keinerlei Haftung für
physische oder materielle Schäden, die sich aus der Nichteinhaltung dieser grundlegenden
Sicherheitsrichtlinien ableiten.
Vor der Inbetriebnahme überprüfen Sie, ob die Maschine, wo die CNC eingebaut wird, die Anforderungen
in der EU-Richtlinie 2006/42/EWG erfüllt.
VORSICHTSMAßNAHMEN VOR DEM REINIGEN DES GERÄTES.
Nicht im Geräteinneren herumhantieren.
Das Geräteinnere darf nur von befugtem Personal von Fagor
Automation manipuliert werden.
Die Stecker nicht bei an das Stromnetz Sich vor der Handhabung der Stecker (Eingänge/Ausgänge, Messangeschlossenem Gerät handhaben.
Systemeingang, etc.) vergewissern, dass das Gerät icht an das
Stromnetz angeschlossen ist.
VORKEHRUNGEN BEI REPARATUREN
Das Gerät bei nicht einwandfreiem oder störungsfreiem Betrieb abschalten und den technischen
Kundendienst rufen.
Nicht im Geräteinneren herumhantieren.
Das Geräteinnere darf nur von befugtem Personal von Fagor
Automation manipuliert werden.
Die Stecker nicht bei an das Stromnetz Sich vor der Handhabung der Stecker (Eingänge/Ausgänge, Messangeschlossenem Gerät handhaben.
Systemeingang, etc.) vergewissern, dass das Gerät icht an das
Stromnetz angeschlossen ist.
VORKEHRUNGEN BEI PERSONENSCHÄDEN
Zwischenschaltung von Modulen.
Die mit dem Gerät gelieferten Verbindungskabel benutzen.
Geeignete Kabel benutzen.
Zur Vermeidung von Risiken nur für dieses Gerät empfohlene Netz, Sercos- und Can-Bus-Kabel benutzen.
Zur Vorbeugung von elektrischen Stromschlag-Risiken in der
Zentraleinheit, verwenden Sie den geeigneten Stecker (der von
Fagor geliefert wird); verwenden Sie Stromkabel mit drei Stromleitern
(einer davon ist Masse).
Elektrische Überlastungen vermeiden.
Zur Vermeidung von elektrischen Entladungen und Brandrisiken, darf
keine elektrische Spannung angelegt werden, die außerhalb des
angegebenen Bereichs liegt.
Erdanschluss.
Zur Vermeidung elektrischer Entladungen die Erdklemmen aller
Module an den Erdmittelpunkt anschließen. Ebenso vor dem
Anschluss der Ein- und Ausgänge dieses Produkts sicherstellen,
dass die Erdung vorgenommen wurde.
Zur Vermeidung elektrischer Entladungen vor dem Einschalten des
Geräts prüfen, dass die Erdung vorgenommen wurde.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·23·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Nicht in feuchten Räumen arbeiten.
Um elektrische Entladungen zu verhindern, arbeiten sie immer in
Umgebungen mit einer relativen Feuchtigkeit die innerhalb des
Bereichs 10%-90% ohne Kondensation liegt.
Nicht in explosionsgefährdeter Umgebung Zur Vermeidung von Risiken, Verletzungen oder Schäden nicht in
arbeiten.
explosionsgefährdeter Umgebung arbeiten.
VORKEHRUNGEN BEI PRODUKTSCHÄDEN
Arbeitsumgebung.
Dieses Gerät ist für den gewerblichen Einsatz ausgestattet und
entspricht den in der Europäischen Wirtschaftsunion geltenden
Richtlinien und Normen.
Fagor Automation übernimmt keine Haftung für eventuell erlittene
oder von CNC verursachte Schäden, wenn es unter anderen
Bedingungen (Wohn- und Haushaltsumgebungen) montiert wird.
Das Gerät am geeigneten Ort installieren.
Es wird empfohlen, die Installation der numerischen Steuerung wann
immer möglich von diese eventuell beschädigenden
Kühlflüssigkeiten, Chemikalien, Schlageinwirkungen, etc. entfernt
vorzunehmen.
Das Gerät erfüllt die europäischen Richtlinien zur
elektromagnetischen Verträglichkeit. Nichtsdestotrotz ist es ratsam,
es von elektromagnetischen Störquellen fernzuhalten. Dazu gehören
zum Beispiel:
An das gleiche Netz wie das Gerät angeschlossene hohe
Ladungen.
Nahestehende tragbare Überträger (Funksprechgeräte,
Hobbyradiosender).
Nahestehende Radio-/Fernsehsender.
Nahestehende Lichtbogenschweißmaschinen.
Nahegelegene Hochspannungsleitungen.
Schutzmäntel.
Der Hersteller übernimmt die Gewährleistung dafür, dass der
Schutzmantel, in den das Gerät montiert wurde, alle
Gebrauchsrichtlinien in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft
erfüllt.
Vermeiden von Interferenzen von der An der Werkzeugmaschine müssen alle Interferenzen erzeugenden
Maschine.
Elemente (Relaisspulen, Kontaktschütze, Motoren, etc.)
abgekoppelt sein.
Die geeignete Stromquelle benutzen.
Zur Stromversorgung von Tastatur, Maschinenbedienteil und
Fernbedienungsmodulen, eine externe, stabilisierte Stromquelle von
24 V DC verwenden.
Erdung der Stromquelle.
Der Nullvoltpunkt der externen Stromquelle ist an den Haupterdpunkt
der Maschine anzuschließen.
Beschaltung der Analogeingänge und Einrichten der Verbindung mit Hilfe von abgeschirmten Kabeln, wobei
–ausgänge.
alle Abschirmungen mit dem entsprechenden Bildschirm verbunden
werden.
Umgebungsbedingungen.
Halten sie die CNC innerhalb des empfohlenen Temperaturbereichs,
sowohl im Betrieb als im Nicht-Betrieb. Siehe das entsprechende
Kapitel im Hardware-Handbuch.
Zentraleinheitsgehäuse.
Um die adäquaten Umweltbedingungen, in dem Raum der
Zentraleinheit aufrechtzuerhalten, muss diese die von Fagor
angegebenen Voraussetzungen erfüllen. Siehe das entsprechende
Kapitel im Hardware-Handbuch.
Tr e n n s c h a l t v o r r i c h t u n g
Stromversorgung.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·24·
d e r Die Trennschaltvorrichtung der Stromversorgung ist an einer leicht
zugänglichen Stelle und in einem Bodenabstand von 0,7 bis 1,7 m
(2,3 und 5,6 Fuß) anzubringen.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
SICHERHEITSSYMBOLE
Symbole, die im Handbuch vorkommen können.
Gefahren- oder Verbotssymbole.
Gibt Handlungen oder Vorgänge an, die zu Schäden an Personen oder Geräten führen können.
Warn- oder Vorsichtssymbol.
Weist auf Situationen hin, die bestimmte Vorgänge verursachen können und auf die zu deren Vermeidung
durchzuführenden Handlungen.
Pflichtsymbol.
Dieses Symbol zeigt Handlungen und Vorgänge an, die obligatorisch auszuführen sind.
i
Informationssymbol.
Dieses Symbol zeigt Hinweise, Warnungen und Ratschläge an.
Symbol für zusätzliche Dokumente.
Dieses Symbol gibt an, dass ein anderes Dokument mit spezifischeren und genaueren Informationen
vorhanden ist.
Symbole, die auf dem Gerät selbst stehen können
Bodensymbol.
Dieses Symbol gibt an, dass dieser Punkt eine schwache elektrische Ladung hat.
Komponenten ESD.
Dieses Symbol identifiziert die Karten mit ESD-Bauteilen (Bauteile die empfindlich auf elektrostatische
Ladungen reagieren).
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·25·
BLANKE SEITE
·26·
F e s tz y k le n (m od el l · M· )
RÜCKSENDUNGSBEDINGUNGEN
Verpacken Sie das Modul in seinem Originalkarton mit dem Originalverpackungsmaterial. Steht das
Originalverpackungsmaterial nicht zur Verfügung, die Verpackung folgendermaßen vornehmen:
1 Einen Pappkarton besorgen, dessen 3 Innenmaße wenigstens 15 cm (6 Zoll) größer als die des Geräts
sind. Das Kartonmaterial muß eine Widerstandsfähigkeit von 170 kg (375 Pfund) haben.
2 Fügen Sie dem Gerät ein Etikett an mit dem Namen des Inhabers und den Kontaktdaten (Anschrift,
Telefonnummer, E-Mail, Ansprechpartner, Gerätetyp, Seriennummer, usw.). Im Falle einer Panne auch
das Symptom und eine kurze Beschreibung desselben angeben.
3 Das Gerät zum Schutz mit einer Polyethylenrolle oder einem ähnlichen Material einwickeln. Wird eine
Zentraleinheit mit Monitor eingeschickt, insbesondere den Bildschirm schützen.
4 Polstern Sie den Karton auf allen Seiten gut mit Polyurethanschaum aus.
5 Den Pappkarton mit Verpackungsband oder Industrieklammern versiegeln.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·27·
BLANKE SEITE
·28·
F e s tz y k le n (m od el l · M· )
CNC-WARTUNG
SÄUBERUNG
Wenn sich Schmutz im Gerät ansammelt, kann dieser wie ein Schirm wirken, der eine angemessene Abfuhr
der von den internen elektronischen Schaltkreisen erzeugten Wärme verhindert. Dies kann zu Überhitzung
und Beschädigung der Anzeige führen. Schmutzansammlungen können manchmal außerdem als
elektrischer Leiter wirken und so Störungen der internen Schaltkreise des Geräts hervorrufen, vor allem
wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist.
Um das Bedienpult und den Monitor zu reinigen, wird der Einsatz eines weichen Tuches empfohlen, das
in desionisiertem Wasser und/oder Haushaltsgeschirrspülmittel, das nicht abreibend wirkt (flüssig, niemals
in Pulverform) oder eher mit 75%-Alkohol eingetaucht wurde. Keine Pressluft zur Säuberung des Geräts
verwenden, da dies Aufladungen bewirken kann, die dann wiederum zu elektrostatischen Entladungen
führen können.
Die Kunststoffteile, welche an der Vorderseite der Geräte verwendet werden, sind gegen Fette und
Mineralöle, Basen und Laugen, Reinigungsmittellösungen und Alkohol beständig. Das Einwirken von
Lösungsmitteln wie Chlorkohlenwasserstoffe, Benzol, Ester und Äther ist zu vermeiden, da diese die
Kunststoffe der Vorderseite des Geräts beschädigen könnten.
VORSICHTSMAßNAHMEN VOR DEM REINIGEN DES GERÄTES.
Fagor Automation ist nicht verantwortlich für irgendwelche materielle oder technische Schäden, die auf
Grund der Nichteinhaltung dieser grundlegenden Anforderungen an die Sicherheit entstehen könnten.
• Hantieren Sie nicht mit den Steckern, wenn der Apparat eingeschaltet ist. Sich vor der Handhabung
der Stecker (Eingänge/Ausgänge, Mess-Systemeingang, etc.) vergewissern, dass das Gerät icht an
das Stromnetz angeschlossen ist.
• Nicht im Geräteinneren herumhantieren. Das Geräteinnere darf nur von befugtem Personal von Fagor
Automation manipuliert werden.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·29·
BLANKE SEITE
·30·
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.1
1
Allgemeinbegriffe
Manche Festzyklen werden in ISO-Code editiert (in diesem Kapitel aufgeführt) und manche
werden in konversationeller Betriebsart erstellt. Die in ISO-Code editierten Festzyklen
werden mit einer vorbereitenden Funktion "G" und den entsprechenden Parametern
definiert.
G81
Bohrzyklus.
G82
Bohrzyklus mit variabel gängigem Gewindeschneiden.
G83
Tiefbohrzyklus mit konstant gängigem Gewindeschneiden.
G84
Gewindebohrzyklus.
G85
Festzyklus reiben.
G86
Ausbohrzyklus.
G87
Festzyklus Rechtecktaschen.
G88
Festzyklus Kreistaschen.
G210
Festzyklus des Fräsens der Bohrung.
G211
Festzyklus des Fräsens eines Innengewindes.
G212
Festzyklus des Fräsens eines Aussengewindes.
Sonstige mit den Festzyklen zusammenhängende Funktion:
G80
Annullierung des Festzyklus.
G98
Das Werkzeug fährt nach der Ausführung des Festzyklus bis zur
Ausgangsebene zurück.
G99
Das Werkzeug fährt nach der Ausführung des Festzyklus bis zur
Referenzebene zurück.
Die Bearbeitungszyklen können in jeglicher Ebene ausgeführt werden. Die Ausbohrung
erfolgt auf der Längsachse, die mit Hilfe der Funktion G20 oder der Programmzeile #TOOL
AX oder standardmäßig auf der senkrecht zur Fläche verlaufenden aktiven Achse
ausgewählt wurde.
Kombinierte Anlagen. Verfügbarkeit von Festzyklen für die
Drehmaschine und Fräsmaschine in der gleichen CNC.
Bei Maschinen, die dies gestatten, bietet die CNC die Möglichkeit, Festzyklen für das Drehund Fräsen einzusetzen. Da beide Festzyklenarten sich die gleichen ·G· - Funktionen teilen,
kann man auswählen, welche Zyklen man wie folgt ausführen will. Standardmäßig werden
die Zyklen der installierten Software durchgeführt.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·31·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Bei einer CNC-Fräsmaschine (Software für Fräsmaschinen ist installiert).
Standardmäßig werden die Festzyklen für das Fräsen durchgeführt. Um Festzyklen für die
Drehbearbeitung auszuführen, werden folgende Programmieranweisungen verwendet:
1.
#LATHECY ON
- Aktiviert die festen Zyklen der Drehmaschine.
#LATHECY OFF
- Deaktiviert die festen Zyklen der Drehmaschine.
G81 ···
Bohrzyklus.
#LATHECY ON
Aktiviert die festen Zyklen der Drehmaschine.
Allgemeinbegriffe
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
G81 ···
G87 ···
#LATHECY OFF
Deaktiviert die festen Zyklen der Drehmaschine.
Bei einer CNC-Drehmaschine (Software für Drehmaschinen ist installiert).
Standardmäßig werden die Festzyklen für das Drehen durchgeführt. Um die Festzyklen für
das Fräsen auszuführen, werden folgende Programmzeilen verwendet:
#MILLCY ON
- Aktiviert die festen Zyklen der Fräsmaschine.
#MILLCY OFF
- Deaktiviert die festen Zyklen der Fräsmaschine.
G81 ···
Festzyklus für Drehen auf geraden Strecken.
#MILLCY ON
Aktiviert die festen Zyklen der Fräsmaschine.
G81 ···
G86 ···
#MILLCY OFF
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·32·
Deaktiviert die festen Zyklen der Fräsmaschine.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Festlegung, Einflussbereich und Abschaltung eines Festzyklus.
Definition von einem Festzyklus.
Die Festzyklen werden mit der entsprechenden "G"-Funktion und deren zugeordneten
Parametern definiert. Der Festzyklus kann in jedem beliebigen Teil des Programms und
sowohl im Haupt- als auch einem Unterprogramm definiert werden.
Die Ausführung eines Festzyklus beeinträchtigt nicht den Verlauf der vorigen "G"Funktionen und behält den Spindeldrehsinn bei. Wurde er angehalten, startet er nach rechts
(M03).
Der Festzyklus ist modal. Sobald ein Festzyklus durch das Programm oder MDI/MDA
definiert ist, bleibt er aktiv, bis seine Stornierung programmiert wird oder eine ihn aufhebende
Bedingung auftritt.
Während dieser im Festzyklus aktiv ist, bleiben alle Sätze, die programmiert werden, unter
dem Einfluss des besagten Zykluses. Wird innerhalb des Einflussbereichs des Festzyklus
ein Bewegungssatz ausgeführt, erfolgt die CNC der programmierte Verfahrweg und
anschließend wird die dem Festzyklus entsprechende Bearbeitung ausgeführt. Wenn es
innerhalb des Einflussbereiches eines Festzykluses einen Satz ohne Bewegung gibt,
wiederholt die CNC den aktiven Festzyklus nicht.
Allgemeinbegriffe
Festzykluseinflussbereich.
1.
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.1.1
Wenn man innerhalb des Einflussbereiches eines Festzykluses einen Satz mit
Verfahrbewegungen einprogrammiert, der außerdem eine Anzahl von Wiederholungen
(Befehl NR) enthält, führt die CNC die einprogrammierte Verfahrbewegung und den
Festzyklus so oft, wie einprogrammiert aus. Wenn die Anzahl der Wiederholungen gleich
Null (NR0) ist, führt die CNC nur das einprogrammierte Verfahren aus.
G99 G81 Z2 I-20
Definierung und Durchführung des Festzyklus (Bohren).
G90 G01 X85
Verfahren zum X85-Punkt und nächsten Bohrschritt.
G91 Y85 NR3
Die CNC wiederholt drei Mal die Verfahrbewegung und die Bohrung.
G90 G01 X0 NR0
Verfahrbewegung auf Punkt X0 (ohne Bohren).
Annullierung des Festzyklus
Einen Zyklus löscht man auf folgende Weise.
• Mittels Funktion G80 in einem beliebigen Satz.
• Definition eines neuen Festzyklus. Der neue Zyklus löscht und ersetzt jede andere, die
noch aktiviert sein sollte.
• Nach der Ausführung von M02, M30 oder nach einem Notaus oder Reset.
• Durch die Referenzsuche mittels Funktion G74.
• Auswahl einer anderen Längsachse mit G20 oder mit #TOOL AX.
• Auswahl einer neuen Arbeitsebene.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·33·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
1.1.2
Ausgangsebene y Referenzebene.
In den Bearbeitungszyklen existieren zwei Positionen entlang der Längsachse, die wegen
ihrer Bedeutung nachfolgend kommentiert werden:
• Ausgangsebene (Zi). Position, die das Werkzeug einnimmt, wenn der Zyklus definiert
wird.
• Referenzebene (Z). Dieser Ebene wird im Zyklus programmiert und bezeichnet eine
Zustellkoordinate zum Werkstück. Dieser Ebene kann man in absoluten
Koordinatenwerten oder in inkrementalen Koordinatenwerten programmieren, in
diesem Fall wird sich auf die Referenzebene bezogen.
Allgemeinbegriffe
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·34·
Die Funktionen G98 und G99 geben an, bis wohin das Werkzeug nach der Bearbeitung
zurückfährt. Beide Funktionen sind modal und voreingestellt wird G98 übernommen. Diese
Funktionen können im Festzyklus-Aufrufsatz oder in einem anderen Satz im
Wirkungsbereich des Festzyklus angeordnet werden.
G98
Rücklauf bis zur Ausgangsebene (Zi).
G99
Rücklauf bis zur Referenzebene (Z).
G99 G1 X0 Y0
Auslauf(länge)
G81 Z I K
(Definiert und führt den Bohrzyklus aus)
X1 Y1
(Verschiebung und Bohrung)
X2 Y2
(Verschiebung und Bohrung)
G98 X3 Y3
(Verschiebung und Bohrung)
G80
(Annullierung Festzyklus)
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Programmierung der Festzyklen.
Im Allgemeinen weisen Festzyklus-Definierungssätze folgend Struktur auf:
[Funktionen G] G8x [Bearbeitungspunkt] Zyklusparameter [F S T D M]
Zuerst müssen die Funktionen G programmiert werden, wo die Funktion G des Aufrufs für
den Zyklus die letzte wäre. Im Anschluss kann der Bearbeitungspunkt programmiert werden
(außer bei der Längsachse), sowohl in den Polarkoordinaten als auch bei den
Cartesianischen Koordinaten. Nach der Definition des Punktes, werden die entsprechenden
Parameter, für den festen Zyklus definiert und zum Beenden, die gewünschten
Zusatzfunktionen F S T D M.
Es ist ebenfalls möglich, die Definition des festen Zyklus hinzuzufügen (Aufruffunktion und
Parameter) am Ende von irgendeinem Satz.
N10 G99 G1 X60 Y0 F1000 S2000 M4 G81 Z2 I-20
Festlegen eines Festzykluses im Einflussbereich eines anderen.
Danach werden zwei Beispiele für die Festlegung eines Festzykluses innerhalb des
Einflussbereiches eines anderen aktiven Zykluses gezeigt.
Erstes Beispiel. Der Satz N20 löscht den aktiven Festzyklus, und der Satz N40 aktiviert den
zweiten Festzyklus. Wenn man den Satz N20 nicht einprogrammiert, wird im Satz N30 der
Festzyklus wiederholt, der im Satz N10 festgelegt wurde.
1.
Allgemeinbegriffe
N10 G99 G1 G81 X60 Y0 Z2 I-20 F1000 S2000 M4
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.1.3
G00 G90 Z25
(Ausgangsebene; Z25).
N10 G81 Z2 I-20
(Definition des Festzyklus).
N15 X160 Y50 F3000
(Verschiebung und Bohrung zum Wechselpunkt X60
Y0).
(Rücklauf zu Referenzebene; Z2).
N20 G80
(Annullierung Festzyklus).
N30 G1 X200 Y200
(Verschiebung zu Punkt X200 Y200).
N40 G83 Z2 I-2 J5
(Definition des Festzyklus).
N50 X220
(Bohren).
(Rücklauf zu Referenzebene; Z2).
N60 M30
Zweites Beispiel. Der in N10 definierte aktive Festzyklus wird bei der Definition eines neuen
in N30 aufgehoben. Bei der Ausführung von Satz N30 werden zuerst die Achsen auf X200
Y200 verfahren und anschließend wird der Festzyklus G83 ausgeführt.
G00 G90 Z25
(Ausgangsebene; Z25).
N10 G81 Z2 I-20
(Definition des Festzyklus).
N15 X160 Y50 F3000
(Verschiebung und Bohrung zum Wechselpunkt X60
Y0).
(Rücklauf zu Referenzebene; Z2).
N30 G1 X200 Y200 G83 Z2 I-2 J5
(Verschiebung zu Punkt X200 Y200).
(Bohren).
(Rücklauf zu Referenzebene; Z2).
N50 X220
(Verschiebung und Bohrung zum Wechselpunkt X220).
(Rücklauf zu Referenzebene; Z2).
N60 M30
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·35·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
1.1.4
Programmierung eines Festzykluses auf den verschiedenen Ebenen.
Das Programmierformat ist immer gleich und hängt nicht von der Arbeitsebene ab. In den
folgenden Beispielen wird gezeigt, wie man Bohrungen an beiden Achsen der Ebene XY
in beiden Richtungen ausführt; die X-Achse als Abszissenachse und die Y-Achse als
Ordinatenachse.
Funktion G81 definiert des Bohrzyklus. Die Parameter des Aufrufs haben folgende
Bedeutung.
1.
Allgemeinbegriffe
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
X/Y/Z
Referenzposition gemäß der Längsachse.
I
Bohrtiefe.
K
Verweilzeiit am Grund.
Bei jedem Maschinen- und Bearbeitungstyp muss mit der Anweisung #TOOL AX die
Längsachse des Werkzeugs gewählt werden, damit die CNC den Bearbeitungssinn kennt.
In den folgenden Beispielen hat die Oberfläche des Werkstücks Position 0, es werden
Bohrungen mit Tiefe 8 mm gewünscht und die Referenzposition ist 2 mm von der
Werkstückoberfläche entfernt.
Beispiel 1:
G19
#TOOL AX [X+]
G1 X25 F1000 S1000 M3
G81 X2 I-8 K1
Beispiel 2:
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·36·
G19
#TOOL AX [X-]
G1 X-25 F1000 S1000 M3
G81 X-2 I8 K1
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Beispiel 3:
Beispiel 4:
Allgemeinbegriffe
G18
#TOOL AX [Y-]
G1 Y25 F1000 S1000 M3
G81 Y2 I-8 K1
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.
G18
#TOOL AX [Y+]
G1 Y-25 F1000 S1000 M3
G81 Y-2 I8 K1
Wenn in der Ebene U V gearbeitet wird und das Werkzeug sich auf der Längsachse X2
befindet, wird folgendermaßen programmiert:
#SET AX [U,V,X2]
#TOOL AX [X2+]
G1 X2=25 F1000 S1000
G81 X2=2 I-8 K1
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·37·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
1.1.5
Änderung von Festzyklus-Parametern.
Innerhalb des Einflussbereiches eines Festzykluses gestattet die CNC das Modifizieren von
einem oder verschiedenen Parametern des Zykluses, ohne dass es notwendig ist, diese neu
festzulegen. Nach der Modifizierung der Parameter, bleibt in der CNC der Festzyklus aktiv,
wobei die Bearbeitungen mit den aktualisieren Parametern durchgeführt werden.
Die Parameter des Zykluses werden mit Hilfe der Variablen V.C.A. für den Parameter "A"
modifiziert; V.C.B für del Parameter "B" und so weiter. Die Werte dieser Variablen werden
in absoluten Maßen in Bezug auf den Werkstücknullpunkt festgelegt.
1.
Allgemeinbegriffe
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
Bei den beiden nachfolgenden Programmierbeispielen bilden die Achsen X und Y die
Arbeitsebene XY; Längsachse ist die Achse Z.
T1 M6
G00 G90 X0 Y0 Z60 F1000
Ausgangspunkt.
G99 G91 X15 Y25 G81 Z-28 I-14
Bohrzyklus. Bohren A.
G98 G90 X25
Bohrzyklus. Bohren B.
V.C.Z=52 V.C.I=40
Neue Referenzebene und Bearbeitungstiefe.
G99 X35
Bohrzyklus. Bohren C.
G98 X45
Bohrzyklus. Bohrung D.
V.C.Z=32 V.C.I=18
Neue Referenzebene und Bearbeitungstiefe.
G99 X55
Bohrzyklus. Bohrung E.
G98 X65
Bohrzyklus. Bohrung F.
M30
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·38·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Allgemeinbegriffe
T1 M6
G00 G90 X0 Y0 Z60 F1000
Ausgangspunkt.
G99 X15 Y25 G81 Z32 I18
Bohrzyklus. Bohren A.
G98 X25
Bohrzyklus. Bohren B.
V.C.Z=52
Neue Referenzebene und Bearbeitungstiefe.
G99 X35
Bohrzyklus. Bohren C.
G98 X45
Bohrzyklus. Bohrung D.
V.C.Z=32
Neue Referenzebene und Bearbeitungstiefe.
G99 X55
Bohrzyklus. Bohrung E.
G98 X65
Bohrzyklus. Bohrung F.
M30
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·39·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
1.2
G81. Bohrzyklus
Programmierformat in kartesichen Koordinaten:
G81 Z I K A
G81. Bohrzyklus
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.
Parameterdefinition:
Z
Referenzebene.
In G90 Position bezüglich Werkstücknullpunkt.
In G91 Position bezüglich Ausgangsebene (Zi).
Ohne Programmierung wird als Referenzebene die Position genommen, die das Werkzeug
zu diesem Zeitpunkt einnimmt (Z=Zi).
I
Bohrtiefe.
In G90 Position bezüglich Werkstücknullpunkt.
In G91 Position bezüglich der Referenzebene (Z).
K
Wartezeit in Sekunden zwischen Bohrung und Rücklaufbewegung.
Ohne Programmierung wird der Wert K0 genommen.
A
Das Verhalten der Spindel am Ein- und Ausgang des Loches.
A0: Das Werkzeug geht in das Loch hinein und heraus, indem es sich dreht.
A1: Das Werkzeug geht in das Loch drehend hinein und kommt im Stillstand heraus.
Ohne Programmierung wird der Wert A0 genommen.
Grundlegende Funktionsweise:
1 War die Spindel vorher in Betrieb, wird der Drehsinn beibehalten. Wurde er angehalten,
startet er nach rechts (M03).
CNC 8060
CNC 8065
2 Verschiebung im Eilgang (G0) der Längsachse von der Ausgangsebene (Zi) aus bis zur
Referenzebene (Z).
3 Bohrung des Lochs. Verschiebung der Längsachse im Arbeitsvorschub bis zum in "I"
programmierten Bearbeitungsgrund.
4 Wartezeit in Sekunden, falls programmiert.
(REF: 1807)
·40·
5 Eilrücklauf (G0) bis zur Ausgangsebene (Zi), wenn Funktion G98 aktiv ist, oder bis zur
Referenzebene (Z), wenn Funktion G99 aktiv ist. Die Spindel kommt drehend oder im
Stillstand heraus, in Abhängigkeit vom Parameter "A".
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Programmierbeispiel
Absolute Programmierung:
T1 D1 M6
S1000 M3 M8 M41
G0 G90 X0 Y0 Z25 F200
N10 G99 X15 Y15 G81 Z2 I-20
N20 X85
N30 Y85
N40 G98 X15
M30
G81. Bohrzyklus
1.
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.2.1
Inkrementale Programmierung:
T1 D1 M6
S1000 M3 M8 M41
G0 G90 X0 Y0 Z25 F200
N10 G99 G91 X15 Y15 G81 Z-23 I-22
N20 X70
N30 Y70
N40 G98 X-70
M30
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·41·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
1.3
G82. Bohrzyklus mit variabel gängigem Gewindeschneiden
Programmierformat in kartesichen Koordinaten:
G82 Z I D B H C J K R L A
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
G82. Bohrzyklus mit variabel gängigem Gewindeschneiden
1.
Parameterdefinition:
Z
Referenzebene.
In G90 Position bezüglich Werkstücknullpunkt.
In G91 Position bezüglich Ausgangsebene (Zi).
Ohne Programmierung wird als Referenzebene die Position genommen, die das Werkzeug
zu diesem Zeitpunkt einnimmt (Z=Zi).
I
Bohrtiefe.
In G90 Position bezüglich Werkstücknullpunkt.
In G91 Position bezüglich der Referenzebene (Z).
D
Abstand zwischen der Referenzebene und der Werkstückoberfläche.
Ohne Programmierung wird der Wert 0 genommen.
B
Bohrschritte.
Alle Schritte mit Ausnahme des letzten Schritts, der sich an die
Gesamttiefe anpasst, haben diesen Wert.
H
Abstand oder Position in den oder in die er nach jedem Bohrschritt
im Eilgang (G0) zurückfährt.
Bei "J" ungleich 0 wird der Abstand angegeben und bei "J=0" die
Hinterschliffposition oder absolute Position in die er zurückfährt.
Ohne Programmierung fährt er bis zur Referenzebene zurück.
C
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·42·
Zustellposition.
Definiert, bis zu welchem Abstand des vorigen Bohrschritts die
Eilzustellung (G0) der Längsachse zur Durchführung eines neuen
Bohrschritts erfolgt.
Ohne Programmierung wird 1 mm genommen.
Bei der Programmierung von "C=0", Fehler.
J
Definiert, nach wie vielen Bohrschritte das Werkzeug im Eilgang (G0) zur Referenzebene (Z)
jeweils zurückfährt.
Bei "J" größer 1, bei jedem Schritt fährt es den in "H" angegebenen Wert und alle "J" Schritte
bis zur Referenzebene (Z) zurück.
Bei "J=1" in allen Schritten fährt es bis zur Referenzebene (Z) zurück.
Ohne Programmierung von "J" oder bei Programmierung von "J=0" in allen Schritten fährt es
bis zu der in "H" angegebenen Hinterschliffposition zurück.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
K
Wartezeit in Sekunden auf dem Bohrgrund.
Ohne Definition wird der Wert 0 genommen.
R
Faktor, den der Bohrschritt "B" zu- oder abnimmt.
Der erste Schritt ist "B", der zweite "RB", der dritte "R(RB)" und so weiter.
Ohne Programmierung oder bei Programmierung von "R=0" wird der Wert "R=1" genommen.
Bei "R=1" haben alle Bohrschritte den Wert "B".
L
Mindestwert, den der Bohrschritt annehmen kann. Wird mit "R"-Werten ungleich 1 benutzt.
Wird nicht oder mit dem Wert 0 programmiert, wird kein Schlichtdurchgang durchgeführt.
A
Das Verhalten der Spindel am Ein- und Ausgang des Loches.
G82. Bohrzyklus mit variabel gängigem Gewindeschneiden
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.
A0: Das Werkzeug geht in das Loch hinein und heraus, indem es sich dreht.
A1: Das Werkzeug geht in das Loch drehend hinein und kommt im Stillstand heraus.
Ohne Programmierung wird der Wert A0 genommen.
Grundlegende Funktionsweise:
1 War die Spindel vorher in Betrieb, wird der Drehsinn beibehalten. Wurde er angehalten,
startet er nach rechts (M03).
2 Verschiebung im Eilgang (G0) der Längsachse von der Ausgangsebene (Zi) aus bis zur
Referenzebene (Z).
3 Erste Bohreindringung in Arbeitsvorschub. Den durch "B" angegebenen Wert von der
Werkstückoberfläche aus.
4 Bohrschleife bis zur Erzielung der in "I" programmierten Bearbeitungstiefenposition.
• Eilrücklauf (G0).
Bei "J=1" in allen Schritten fährt es bis zur Referenzebene (Z) zurück.
Ohne Programmierung von "J" oder bei Programmierung von "J=0" in allen Schritten
fährt es bis zu der in "H" angegebenen Hinterschliffposition zurück.
CNC 8060
CNC 8065
Bei "J" größer 1, bei jedem Schritt fährt es den in "H" angegebenen Wert und alle
"J" Schritte bis zur Referenzebene (Z) zurück.
• Eilzustellung im Eilgang (G0) bis zum Abstand "C" oder bis 1 mm. vom vorigen
Bohrschritt..
(REF: 1807)
• Neuer Bohrschritt in Arbeitsvorschub. Den durch "B" und "R" angegebenen Wert.
·43·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
G82. Bohrzyklus mit variabel gängigem Gewindeschneiden
1.
5 Wartezeit auf dem Bohrgrund. Den von "K" in Sekunden angegebenen Wert.
6 Eilrücklauf (G0) bis zur Ausgangsebene (Zi), wenn Funktion G98 aktiv ist, oder bis zur
Referenzebene (Z), wenn Funktion G99 aktiv ist. Die Spindel kommt drehend oder im
Stillstand heraus, in Abhängigkeit vom Parameter "A".
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·44·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Programmierbeispiel
Absolute Programmierung:
T2 D1 M6
S1000 M3 M8 M41
G0 G90 X0 Y0 Z25 F200
N10 G99 X15 Y15
G82 Z1 I-20 D1 B4 H3 C1 J3 K1 R0.8 L3
N20 X45 Y45
N30 G98 X85 Y85
M30
G82. Bohrzyklus mit variabel gängigem Gewindeschneiden
1.
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.3.1
Inkrementale Programmierung:
T2 D1 M6
S1000 M3 M8 M41
G0 G90 X0 Y0 Z25 F200
N10 G99 G91 X15 Y15
G82 Z-24 I-21 D1 B4 H3 C1 J3 K1 R0.8 L3
N20 X30 Y30
N30 G98 X40 Y40
M30
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·45·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
1.4
G83. Tiefbohrzyklus mit konstant gängigem Gewindeschneiden
Programmierformat in kartesichen Koordinaten:
G83 Z I J B K
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
G83. Tiefbohrzyklus mit konstant gängigem Gewindeschneiden
1.
Parameterdefinition:
Z
Referenzebene.
In G90 Position bezüglich Werkstücknullpunkt.
In G91 Position bezüglich Ausgangsebene (Zi).
Ohne Programmierung wird als Referenzebene die Position genommen, die das Werkzeug
zu diesem Zeitpunkt einnimmt (Z=Zi).
I
Bohrschritte.
Das Vorzeichen gibt die Bearbeitungsrichtung an. Positiv bis zur Position plus und negativ bis
zur Position minus. In Abbildung "I-".
J
Anzahl der Schritte, in denen die Bohrung durchgeführt wird.
B
Abstand, den es nach jedem Bohrschritt im Eilgang (G0) zurückfährt.
Ohne Programmierung fährt er bis zur Referenzebene zurück.
K
Wartezeit in Sekunden auf dem Bohrgrund.
Ohne Definition wird der Wert 0 genommen.
Grundlegende Funktionsweise:
1 War die Spindel vorher in Betrieb, wird der Drehsinn beibehalten. Wurde er angehalten,
startet er nach rechts (M03).
2 Verschiebung im Eilgang (G0) der Längsachse von der Ausgangsebene (Zi) aus bis zur
Referenzebene (Z).
3 Bohrschleife. Die folgenden Schritte werden "J" mal wiederholt.
• Bohrschritt in Arbeitsvorschub. Den in "I" angegebenen Wert.
• Eilrücklauf (G0). Wert "B" oder bis zur Referenzebene.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·46·
• Eilzustellung (G0) bis 1 mm. vom vorigen Bohrschritt.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
G83. Tiefbohrzyklus mit konstant gängigem Gewindeschneiden
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.
4 Wartezeit auf dem Bohrgrund. Den von "K" in Sekunden angegebenen Wert.
5 Eilrücklauf (G0) bis zur Ausgangsebene (Zi), wenn Funktion G98 aktiv ist, oder bis zur
Referenzebene (Z), wenn Funktion G99 aktiv ist.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·47·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
1.4.1
Programmierbeispiel
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
G83. Tiefbohrzyklus mit konstant gängigem Gewindeschneiden
1.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·48·
Absolute Programmierung:
T3 D1 M6
S1000 M3 M8 M41
G0 G90 X0 Y0 Z25 F200
N10 G99 X15 Y15
G83 Z2 I-5 J4 B3 K1
N20 X85
N30 Y85
N40 X15
N50 G98 X50 Y50
M30
Inkrementale Programmierung:
T3 D1 M6
S1000 M3 M8 M41
G0 G90 X0 Y0 Z25 F200
N10 G99 G91 X15 Y15
G83 Z-23 I-5 J4 B3 K1
N20 X70
N30 Y70
N40 X-70
N50 G98 X35 Y-35
M30
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
G84. Gewindebohrzyklus.
E s k ön n e n G e w i nd e s c h n e id e v or g ä ng e m i t K om p en s a t o r u n d i n t e r p o l i e r t e
Gewindeschneidvorgänge ausgeführt werden. Zur Ausführung interpolierter
G e w i n d e s c h n e i d v o r g ä n g e m u s s d i e Sp i n d e l ü b e r e i n M o t o r r e g l e r - u n d
Spindeldrehgebersystem verfügen.
Programmierformat in kartesichen Koordinaten:
G84 Z I K R J B H
Z(G91)
G9 8
M3/M4
Z(G90)
M3/M4
B
G84. Gewindebohrzyklus.
M3/M4
Zi
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.
G0 0
G0 1
I ( G 91 )
1.5
H
I(G90)
M4 / M 3
K
M4 / M 3
Parameterdefinition:
Z
Referenzebene.
In G90 Position bezüglich Werkstücknullpunkt.
In G91 Position bezüglich Ausgangsebene (Zi).
Ohne Programmierung wird als Referenzebene die Position genommen, die das Werkzeug
zu diesem Zeitpunkt einnimmt (Z=Zi).
I
Gewindeschneidtiefe.
In G90 Position bezüglich Werkstücknullpunkt.
In G91 Position bezüglich der Referenzebene (Z).
K
Wartezeit in Sekunden zwischen dem Gewindeschneiden und der Rücklaufbewegung.
Ohne Programmierung wird der Wert K0 genommen.
R
Gewindeschneidtyp.
R0: Normales Gewindeschneiden.
R1: Interpoliertes Gewindeschneiden.
J
Vorschubfaktor für den Rücklauf.
Bei interpoliertem Gewindeschneiden beträgt der Rückzugsvorschub J mal den
Gewindeschneid-Vorschub. Wird nicht programmiert, oder wird J1 programmiert, stimmen
beide Vorschübe miteinander überein.
B
H
Arbeitsgang der Vertiefung beim Gewindeschneiden mit Spanabtragung (nur für R1). Wenn
nicht programmiert wird, führt die CNC den Zyklus in einem einzigen Durchlauf. Wenn man
mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende Fehlermeldung an.
Dieser Parameter ermöglicht die Ausführung des Zyklus in mehreren Durchläufen, wobei ein
Rücklauf eines Abstands nach jeder dieser erfolgt (Parameter H) zur Spanabtragung.
Rücklaufabstand nach jeder Arbeitsgang der Vertiefung (nur für R1). Wenn nicht programmiert
wird oder mit Wert 0 programmiert, dann erfolgt der Rückgang bis zur Koordinate der Ebene
von der Referenz Z.
Der Zyklus führt jeden Rücklauf aus, indem der Vorschubfaktor (Parameter J) beachtet wird.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·49·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise:
1 War die Spindel vorher in Betrieb, wird der Drehsinn beibehalten. Wurde er angehalten,
startet er nach rechts (M03).
2 Verschiebung im Eilgang (G0) der Längsachse von der Ausgangsebene (Zi) aus bis zur
Referenzebene (Z).
3 Gewindeschneiden mit Gewindebohrer, Wird mit 100% des programmierten Vorschubs
"F" und der programmierten Geschwindigkeit "S" ausgeführt. Das Gewindeschneiden
kann nicht angehalten werden.
G84. Gewindebohrzyklus.
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.
R=0
Gewindeschneiden mit Gewindebohrer.
R=1
Interpoliertes gewindeschneiden mit Gewindebohrer.
Wenn der Parameter B nicht programmiert wurde, führt der Zyklus einen Gewindeschnitt
von einem Durchlauf aus. Wenn B programmiert wurde, führt der Zyklus einen
Gewindeschnitt von mehreren Durchläufen aus, indem er nach jedem dieser den in H
definierten Abstand zurückläuft.
4 Wenn "K" ungleich 0, Spindelhalt (M05) und Verweilzeit.
5 Umkehrung des Spindeldrehsinns. Rücklauf, Ausgang aus dem Gewinde bis zur
Referenzebene. Der Zyklus führt jeden Rücklauf aus, indem der Vorschubfaktor
(Parameter J) beachtet wird. Der Ausgang aus dem Gewinde kann nicht angehalten
werden.
6 Je nach programmierter Gewindeschneidart.
R=0
U m k e h r u n g d e s Sp i n d e l d r e h s i n n s u n t e r W i e d e r h e r s t e l l u n g d e s
Ausgangsdrehsinns.
R=1
Orientierter Halt der Spindel (M19).
7 Ist Funktion G98 aktiv, Rücklauf im Eilgang bis zur Ausgangsebene (Zi).
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·50·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Programmierbeispiel
Absolute Programmierung:
T4 D1 M6
S1000 M3 M8 M41
G0 G90 X0 Y0 Z25 F200
N10 G99 X40 Y40 G84 Z2 I-20 K1 R0
N20 X100 Y100
N30 X160 Y160
N40 G98 X500 Y500
M30
G84. Gewindebohrzyklus.
1.
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.5.1
Inkrementale Programmierung:
T4 D1 M6
S1000 M3 M8 M41
G0 G90 X0 Y0 Z25 F200
N10 G99 G91 X40 Y40 G84 Z-23 I-22 K1 R0
$FOR P0=1,2,1
X60 Y60
$ENDFOR
G98 X340 Y340
M30
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·51·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
1.6
G85. Festzyklus reiben
Programmierformat in kartesichen Koordinaten:
G85 Z I K
G85. Festzyklus reiben
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.
Parameterdefinition:
Z
Referenzebene.
In G90 Position bezüglich Werkstücknullpunkt.
In G91 Position bezüglich Ausgangsebene (Zi).
Ohne Programmierung wird als Referenzebene die Position genommen, die das Werkzeug
zu diesem Zeitpunkt einnimmt (Z=Zi).
I
Reibtiefe.
In G90 Position bezüglich Werkstücknullpunkt.
In G91 Position bezüglich der Referenzebene (Z).
K
Wartezeit in Sekunden zwischen Reiben und Rücklaufbewegung.
Ohne Programmierung wird der Wert K0 genommen.
Grundlegende Funktionsweise:
1 War die Spindel vorher in Betrieb, wird der Drehsinn beibehalten. Wurde er angehalten,
startet er nach rechts (M03).
2 Verschiebung im Eilgang (G0) der Längsachse von der Ausgangsebene (Zi) aus bis zur
Referenzebene (Z).
3 Lochreiben. Verschiebung der Längsachse im Arbeitsvorschub bis zum in "I"
programmierten Bearbeitungsgrund.
4 Wartezeit in Sekunden, falls programmiert.
5 Rücklauf im Arbeitsvorschub (G01) bis zur Referenzebene (Z).
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·52·
6 Ist Funktion G98 aktiv, Rücklauf im Eilgang bis zur Ausgangsebene (Zi).
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Programmierbeispiel
Absolute Programmierung:
T5 D1 M6
S1000 M3 M8 M41
G0 G90 X0 Y0 Z25 F200
N10 G99 X15 Y15 G85 Z2 I-20
N20 X85
N30 Y85
N40 G98 X15
M30
G85. Festzyklus reiben
1.
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.6.1
Inkrementale Programmierung:
T5 D1 M6
S1000 M3 M8 M41
G0 G90 X0 Y0 Z25 F200
N10 G99 G91 X15 Y15 G85 Z-23 I-22
N20 X70
N30 Y70
N40 G98 X-70
M30
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·53·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
1.7
G86. Ausbohrzyklus
Programmierformat in kartesichen Koordinaten:
G86 Z I K R A Q D E
G86. Ausbohrzyklus
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.
Parameterdefinition:
Z
Referenzebene.
In G90 Position bezüglich Werkstücknullpunkt.
In G91 Position bezüglich Ausgangsebene (Zi).
Ohne Programmierung wird als Referenzebene die Position genommen, die das Werkzeug
zu diesem Zeitpunkt einnimmt (Z=Zi).
I
Ausbohrtiefe.
In G90 Position bezüglich Werkstücknullpunkt.
In G91 Position bezüglich der Referenzebene (Z).
K
Wartezeit in Sekunden zwischen der Ausbohrung und der Rücklaufbewegung.
Ohne Programmierung wird der Wert K0 genommen.
R
Rücklaufart, wenn der Parameter A nicht programmiert wird.
R0: Rücklauf im Eilgang (G0) bei stehender Spindel.
R1: Rücklauf beim Arbeitsvorlauf (G1).
Ohne Programmierung wird der Wert R0 genommen.
A
CNC 8060
CNC 8065
Das Verhalten der Spindel am Ein- und Ausgang des Loches.
A0: Das Werkzeug geht in das Loch drehend hinein und kommt im Stillstand heraus.
A1: Das Werkzeug geht in das Loch im Stillstand hinein und kommt drehend heraus.
Wenn nichts programmiert wurde, geht das Werkzeug drehend in das Loch hinein und heraus.
Wenn A0 oder A1 programmiert wurden, definieren Sie den Stillstand der Spindel mit den
Parametern "Q" "D" und "E".
Q
Spindelposition in Grad, um die Schneide von der Wand der Bohrung zu trennen.
Wenn A0 oder A1 programmiert wurde, definiert dieser Parameter die Richtung des
Werkzeuges und die Parameter "D" und "E" definieren den Abstand wenn sich das Werkzeug
von den Wänden des Loches zurückzieht.
(REF: 1807)
D
Der Abstand, um das Messer der Wand des Loches zurückzuziehen, je nach Abszissenachse.
Die Ausrichtung der Spindel muss beachtet werden, um die Richtung der Verschiebung zu
definieren; bei falscher Richtung kann das Werkzeug mit dem Loch zusammenstoßen, anstatt
sich davon zu entfernen.
Der Zyklus beachtet diesen Parameter nur, wenn der Parameter mit "Q" programmiert wurde.
·54·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
E
Der Abstand, um das Messer von der Wand des Loches zurückzuziehen, je nach
Koordinatenachse.
Die Ausrichtung der Spindel muss beachtet werden, um die Richtung der Verschiebung zu
definieren; bei falscher Richtung kann das Werkzeug mit dem Loch zusammenstoßen, anstatt
sich davon zu entfernen.
Der Zyklus beachtet diesen Parameter nur, wenn der Parameter mit "Q" programmiert wurde.
Grundlegende Funktionsweise:
1 Die Funktion des Parameters "A", Start oder Stillstand der Spindel.
2 Verschiebung im Eilgang (G0) der Längsachse von der Ausgangsebene (Zi) aus bis zur
Referenzebene (Z).
3 In Abhängigkeit des Parameters "A", dringt die Spindel drehend oder im Stillstand in das
Loch ein.
• Wenn die Spindel drehend eindringen soll, indem das Loch ausgebohrt wird.
Verschiebung der Längsachse im Arbeitsvorschub bis zum in "I" programmierten
Bearbeitungsgrund.
• Wenn die Spindel im Stillstand eindringen soll, orientiert sich das Werkzeug an der
definierten Position im Parameter "Q" und die Wand wird vom Loch, mit der in den
Parametern „D“ und „E“ programmierten Entfernung getrennt. Verschiebung der
Längsachse im Arbeitsvorschub bis zum in "I" programmierten Bearbeitungsgrund.
Die Spindel nähert sich der Wand des Loches, mit der programmierten Entfernung
in den Parametern "D" und "E".
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
• Wenn die Spindel im Stillstand hineingehen muss und vorher in Betrieb war, hält sie
an.
G86. Ausbohrzyklus
1.
• Wenn die Spindel drehend eindringen soll, und die Spindel war vorher in Betrieb, wird
der Drehsinn beibehalten. Wurde er angehalten, startet er nach rechts (M03).
4 Wartezeit in Sekunden, falls programmiert.
5 In Abhängigkeit des Parameters "A", kommt die Spindel drehend heraus oder verbleibt
im Stillstand in dem Loch.
nicht AWenn nicht programmiert wird, Rücklauf zur Ausgangsebene (Zi), wenn Funktion
G98 aktiv ist, oder bis zur Referenzebene (Z), wenn Funktion G99 aktiv ist. Der
Rücklauf erfolgt mit Schnellvorschub (G0) und die Spindel befindet sich im
Stillstand, wenn "R=0" programmiert wurde oder mit dem Arbeitsvorschub (G01)
und die Spindel ist in Betrieb, wenn "R=1" programmiert wurde.
A0
Spindelhalt. Das Werkzeug orientiert sich an der definierten Position im
Parameter "Q" und wird von der Wand des Loches getrennt, dies erfolgt mit der
in den Parametern „D“ und „E“ programmierten Entfernung. Rücklauf zur
Ausgangsebene (Zi), wenn Funktion G98 aktiv ist, oder bis zur Referenzebene
(Z), wenn Funktion G99 aktiv ist. Die Spindel nähert sich der Wand des Loches,
mit der programmierten Entfernung in den Parametern "D" und "E".
A1
Die Spindel startet in der gleichen Richtung in der sie sich vorher drehte. Rücklauf
zur Ausgangsebene (Zi), wenn Funktion G98 aktiv ist, oder bis zur
Referenzebene (Z), wenn Funktion G99 aktiv ist.
6 Wenn sich die Spindel im Stillstand befindet, startet sie in der gleichen Richtung, in der
sie sich vorher gedreht hatte.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·55·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
1.7.1
Programmierbeispiel
G86. Ausbohrzyklus
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.
Absolute Programmierung mit R=0:
T6 D1 M6
S1000 M3 M8 M41
G0 G90 X0 Y0 Z25 F200
N10 G99 X15 Y15 G86 Z2 I-20 K3 R0
N20 X45 Y45
N30 G98 X85 Y85
M30
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·56·
Inkrementale Programmierung mit R=1:
T6 D1 M6
S1000 M3 M8 M41
G0 G90 X0 Y0 Z25 F200
N10 G99 G91 X15 Y15 G86 Z-23 I-22 K3 R1
N20 X30 Y30
N30 G98 X40 Y40
M30
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
G87. Festzyklus Rechtecktaschen
Programmierformat in kartesichen Koordinaten:
G87 Z I D A J K M Q B C L H V
Parameterdefinition:
Z
G87. Festzyklus Rechtecktaschen
1.
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.8
Referenzebene.
In G90 Position bezüglich Werkstücknullpunkt.
In G91 Position bezüglich Ausgangsebene (Zi).
Ohne Programmierung wird als Referenzebene die Position genommen, die das Werkzeug
zu diesem Zeitpunkt einnimmt (Z=Zi).
I
Taschentiefe.
In G90 Position bezüglich Werkstücknullpunkt.
In G91 Position bezüglich der Referenzebene (Z).
D
Abstand zwischen der Referenzebene und der Werkstückoberfläche. Ohne Programmierung
wird der Wert 1 mm genommen.
A
Winkel in Grad, den die Tasche mit der Abszissenachse bildet. Ohne Programmierung wird
der Wert 0 genommen.
J
Halbe Länge der Tasche.
Das Vorzeichen gibt den Bearbeitungssinn der Tasche an:
(J+) im Uhrzeigersinn, (J-) entgegen Uhrzeigersinn.
K
Halbe Breite der Tasche.
M
Eckentyp. (0) Gerade, (1) Rund, (2) Fase. Ohne Programmierung wird der Wert 0 genommen.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Q
Radius der Verrundung oder Größe der Fase.
·57·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
B
Durchgangstiefe.
Wird mit positivem Vorzeichen (B+) programmiert, berechnet der Zyklus den Schritt neu, so
dass alle Vertiefungen gleich sind und einen Wert kleiner gleich dem programmierten Wert
haben.
Wird mit negativem Vorzeichen (B-) programmiert, wird die Tasche mit dem gegebenen Schritt
bearbeitet, ausgenommen der letzte Schritt, der den Rest bearbeitet.
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
G87. Festzyklus Rechtecktaschen
1.
C
Frässchritt oder -breite.
Ohne Programmierung oder bei Programmierung mit Wert 0 werden als Wert 3/4 des
Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
Ist er gleich dem Parameter "J" oder "K" (halbe Länge/Breite der Tasche), wird nur der
Schlichtdurchgang durchgeführt.
Wird mit einem Wert größer dem Werkzeugdurchmesser programmiert, zeigt die CNC den
entsprechenden Fehler.
L
Schlichtdurchgang.
Wird nicht oder mit dem Wert 0 programmiert, wird kein Schlichtdurchgang durchgeführt.
H
Vorschub des Schlichtdurchgangs. Wird nicht oder mit dem Wert 0 programmiert, wird er mit
dem Schruppvorschub durchgeführt.
V
Werkzeugeindringungsvorschub. Wird nicht oder mit dem Wert 0 programmiert, wird er mit
50% des Vorschubs in der Ebene durchgeführt.
Grundlegende Funktionsweise:
1 War die Spindel vorher in Betrieb, wird der Drehsinn beibehalten. Wurde er angehalten,
startet er nach rechts (M03).
2 Verschiebung im Eilgang (G0) der Längsachse von der Ausgangsebene (Zi) aus bis zur
Referenzebene (Z).
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·58·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
3 Verschiebung im Eilgang (G0) der Längsachse bis 1 mm. der Werkstückoberfläche.
Diese Verschiebung gestattet wie im Fall der Abildung eine Eilzustellung zur
Bearbeitungsfläche, wenn die Sicherheitsposition (Z) weit von der Oberfläche entfernt
ist.
5 Fräsen im Arbeitsvorschub der Taschenfläche in mit “C” definierten Schritten bis zu
einem Abstand “L” (Schlichtdurchgang) von der Taschenwand. Wird in dem im
Parameter "J" angegebenen Sinne ausgeführt.
G87. Festzyklus Rechtecktaschen
4 Eindringung. Die Längsachse dringt in das Werkstück den in "B" angegebenen Wert und
mit der in "V" angegebenen Geschwindigkeit ein.
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.
6 Fertigfräsen, Wert “L”, mit dem in “H” definierten Arbeitsvorschub.
Zur Erzielung einer guten Fertigbearbeitung bei der Bearbeitung der Taschenwände
erfolgen die Schlichtdurchgänge mit Tangentialein- und ausgang.
7 Rücklauf im Eilgang (G0) zur Taschenmitte, wobei 1 mm. Abstand von der bearbeiteten
Fläche gehalten wird.
8 Neue Fräsflächen bis zur Erzielung der Gesamttiefe der Tasche.
• Eindringung im in "F" angegebenen Vorschub bis zu einem Abstand “B” von der
vorigen Fläche.
• Fräsen der neuen Fläche unter Befolgung der in den Punkten 5, 6 und 7
angegebenen Schritten.
9 Rücklauf zur Ausgangsebene (Zi), wenn Funktion G98 aktiv ist, oder bis zur
Referenzebene (Z), wenn Funktion G99 aktiv ist.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·59·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
1.8.1
Programmierbeispiel
Es soll eine an dem Punkt (X60, Y35) zentrierte und 15º gedrehte Tasche mit 80x40
bearbeitet werden. Die Taschenfläche ist auf Z0 und es soll bis Z-20 abgenommen werden.
Die Referenzebene liegt bei Z2.
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
G87. Festzyklus Rechtecktaschen
1.
G90 G0 X60 Y35
G87 Z2 I-20 D2 A15 J40 K20 ·····
Die Taschenecken sind verrundet mit Radius 10.
G87 Z2 I-20 D2 A15 J40 K20 M1 Q10·····
Der Eindringdurchgang beträgt 5 mm und erfolgt mit einem Vorschub von 50 mm/Min.
G87 Z2 I-20 D2 A15 J40 K20 M1 Q10 B5·····V50
Das Fräsen erfolgt mit einem Schruppdurchgang von 5 mm Breite und mit einem Vorschub
von 800 mm/Min. Da der Fräsvorschub vor der Ausführung des Zyklus angewählt sein muss,
wird er im vorigen Satz definiert.
G90 G0 X60 Y35 F800
G87 Z2 I-20 D2 A15 J40 K20 M1 Q10 B5 C5 ····· V50
Es wird ein Schlichtaufmaß von 1 mm gelassen, das mit einem Vorschub von 300 mm/Min
bearbeitet wird.
G87 Z2 I-20 D2 A15 J40 K20 M1 Q10 B5 C5 L1 H300 V50
Im Folgenden wird gezeigt, wie die Tasche ausgeführt und an den Punkten (X200 Y135) und
(X350 Y235) wiederholt werden soll.
Absolute Programmierung:
T7 D1 M6
G0 G90 X0 Y0 Z25 S1000 M3 M8 M41 F800
N10 G99 X60 Y35
G87 Z2 I-20 D2 A15 J40 K20 M1 Q10 B5 C5 L1 H300 V50
N20 X200 Y135
N30 G98 X350 Y235
M30
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·60·
Inkrementale Programmierung:
T7 D1 M6
G0 G90 X0 Y0 Z25 S1000 M3 M8 M41 F800
N10 G99 G91 X60 Y35
G87 Z-23 I-22 D2 A15 J40 K20 M1 Q10 B5 C5 L1 H300 V50
N20 X140 Y100
N30 G98 X150 Y100
M30
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
G88. Festzyklus Kreistaschen
Programmierformat in kartesichen Koordinaten:
G88 Z I D J B C L H V
Parameterdefinition:
Z
G88. Festzyklus Kreistaschen
1.
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.9
Referenzebene.
In G90 Position bezüglich Werkstücknullpunkt.
In G91 Position bezüglich Ausgangsebene (Zi).
Ohne Programmierung wird als Referenzebene die Position genommen, die das Werkzeug
zu diesem Zeitpunkt einnimmt (Z=Zi).
I
Taschentiefe.
In G90 Position bezüglich Werkstücknullpunkt.
In G91 Position bezüglich der Referenzebene (Z).
D
Abstand zwischen der Referenzebene und der Werkstückoberfläche. Ohne Programmierung
wird der Wert 1 mm genommen.
J
Radius der Tasche.
Das Vorzeichen gibt den Bearbeitungssinn der Tasche an:
(J+) im Uhrzeigersinn, (J-) entgegen Uhrzeigersinn.
B
Durchgangstiefe.
Wird mit positivem Vorzeichen (B+) programmiert, berechnet der Zyklus den Schritt neu, so
dass alle Vertiefungen gleich sind und einen Wert kleiner gleich dem programmierten Wert
haben.
Wird mit negativem Vorzeichen (B-) programmiert, wird die Tasche mit dem gegebenen Schritt
bearbeitet, ausgenommen der letzte Schritt, der den Rest bearbeitet.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·61·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
G88. Festzyklus Kreistaschen
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.
C
Frässchritt oder -breite.
Ohne Programmierung oder bei Programmierung mit Wert 0 werden als Wert 3/4 des
Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
Ist er gleich dem Parameter "J" (Radius der Tasche), wird nur der Schlichtdurchgang
durchgeführt.
Wird mit einem Wert größer dem Werkzeugdurchmesser programmiert, zeigt die CNC den
entsprechenden Fehler.
L
Schlichtdurchgang.
Wird nicht oder mit dem Wert 0 programmiert, wird kein Schlichtdurchgang durchgeführt.
H
Vorschub des Schlichtdurchgangs. Wird nicht oder mit dem Wert 0 programmiert, wird er mit
dem Schruppvorschub durchgeführt.
V
Werkzeugeindringungsvorschub. Wird nicht oder mit dem Wert 0 programmiert, wird er mit
50% des Vorschubs in der Ebene durchgeführt.
Grundlegende Funktionsweise:
1 War die Spindel vorher in Betrieb, wird der Drehsinn beibehalten. Wurde er angehalten,
startet er nach rechts (M03).
2 Verschiebung im Eilgang (G0) der Längsachse von der Ausgangsebene (Zi) aus bis zur
Referenzebene (Z).
3 Verschiebung im Eilgang (G0) der Längsachse bis 1 mm. der Werkstückoberfläche.
Diese Verschiebung gestattet wie im Fall der Abildung eine Eilzustellung zur
Bearbeitungsfläche, wenn die Sicherheitsposition (Z) weit von der Oberfläche entfernt
ist.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·62·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
4 Eindringung. Die Längsachse dringt in das Werkstück den in "B" angegebenen Wert und
mit der in "V" angegebenen Geschwindigkeit ein.
Wird in dem im Parameter "J" angegebenen Sinne ausgeführt.
G88. Festzyklus Kreistaschen
5 Fräsen im Arbeitsvorschub der Taschenfläche in mit “C” definierten Schritten bis zu
einem Abstand “L” (Schlichtdurchgang) von der Taschenwand.
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.
6 Fertigfräsen, Wert “L”, mit dem in “H” definierten Arbeitsvorschub.
Zur Erzielung einer guten Fertigbearbeitung bei der Bearbeitung der Taschenwände
erfolgen die Schlichtdurchgänge mit Tangentialein- und ausgang.
7 Rücklauf im Eilgang (G0) zur Taschenmitte, wobei 1 mm. Abstand von der bearbeiteten
Fläche gehalten wird.
8 Neue Fräsflächen bis zur Erzielung der Gesamttiefe der Tasche.
• Eindringung im in "F" angegebenen Vorschub bis zu einem Abstand “B” von der
vorigen Fläche.
• Fräsen der neuen Fläche unter Befolgung der in den Punkten 5, 6 und 7
angegebenen Schritten.
CNC 8060
CNC 8065
9 Rücklauf zur Ausgangsebene (Zi), wenn Funktion G98 aktiv ist, oder bis zur
Referenzebene (Z), wenn Funktion G99 aktiv ist.
(REF: 1807)
·63·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
1.9.1
Programmierbeispiel
Es soll eine an dem Punkt (X60, Y60) zentrierte Tasche mit Radius 20 bearbeitet werden.
Die Taschenoberfläche ist auf Z25 und soll bis Z10 abgenommen werden. Die
Referenzebene liegt bei Z35.
G88. Festzyklus Kreistaschen
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.
G90 G0 X60 Y60
G88 Z35 I10 D10 J20 ·····
Der Eindringdurchgang beträgt 5 mm und erfolgt mit einem Vorschub von 50 mm/Min.
G88 Z35 I10 D10 J20 B5·····V50
Das Fräsen erfolgt mit einem Schruppdurchgang von 5 mm Breite und mit einem Vorschub
von 800 mm/Min. Da der Fräsvorschub vor der Ausführung des Zyklus angewählt sein muss,
wird er im vorigen Satz definiert.
G90 G0 X60 Y60 F800
G88 Z35 I10 D10 J20 B5 C5 ····· V50
Es wird ein Schlichtaufmaß von 1 mm gelassen, das mit einem Vorschub von 300 mm/Min
bearbeitet wird.
G88 Z35 I10 D10 J20 B5 C5 L1 H300 V50
Im Folgenden wird gezeigt, wie die Tasche ausgeführt und an den Punkten (X200 Y135) und
(X350 Y235) wiederholt werden soll.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·64·
Absolute Programmierung:
T8 D1 M6
G0 G90 X0 Y0 Z45 S1000 M3 M8 M41 F800
N10 G99 X60 Y60
G88 Z35 I10 D10 J20 B5 C5 L1 H300 V50
N20 X200 Y135
N30 G98 X350 Y235
M30
Inkrementale Programmierung:
T8 D1 M6
G0 G90 X0 Y0 Z45 S1000 M3 M8 M41 F800
N10 G99 G91 X60 Y60
G88 Z-10 I-25 D10 J20 B5 C5 L1 H300 V50
N20 X140 Y75
N30 G98 X150 Y100
M30
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
G210. Festzyklus des Fräsens der Bohrung
Dieser Zyklus gestattet die Erhöhung des Durchmessers einer Öffnung mit Hilfe einer
helikalförmigen Bewegung des Werkzeugs. Außerdem ist es auch möglich, wenn das
Werkzeug dies gestattet, eine Bohrung ohne Vorbohrung vorzunehmen.
Programmierformat in kartesichen Koordinaten:
G210 Z D I J K B
M03
G01
M04
G98
Z
G99
D
I
K
J
1.
G210. Festzyklus des Fräsens der Bohrung
G00
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.10
Parameterdefinition:
Z
Referenzebene.
Definition der Bezugsebenen-Koordinate. Man kann in absoluten Koordinatenwerten oder in
inkrementalen Koordinatenwerten programmieren, in diesem Fall wird sich auf die
Referenzebene bezogen.
Wenn Z nicht programmiert ist, entspricht die Bezugsebene der jeweils aktuellen
Werkzeugposition.
D
Sicherheitsabstand.
Definition des Abstands zwischen Bezugsebene und Teileoberfläche an der Stelle der
Bearbeitung. Wenn dieser Wert nicht programmiert ist, wird ein solcher von 0 angenommen.
I
Bearbeitungstiefe.
Definition der Bearbeitungstiefe. Man kann in absoluten Koordinatenwerten oder in
inkrementalen Koordinatenwerten programmieren, in diesem Fall wird sich auf die
Referenzebene bezogen.
J
Ist-Durchmesser der Bohrung.
Definiert den Nenndurchmesser der Bohrung. Das Vorzeichen zeigt die Richtung der
helikalförmigen Bahn an, die mit der Bearbeitung der Bohrung (positiv im Uhrzeigersinn und
negativ entgegen dem Uhrzeigersinn) in Verbindung steht.
Wird mit einem Wert kleiner als dem aktiven Werkzeugdurchmesser programmiert oder nicht
programmiert, zeigt die CNC den entsprechenden Fehler.
K
Vorbohrungsdurchmesser.
Wenn man aus einer Bohrung herausgeht, die zuvor bearbeitet wurde, legt dieser Parameter
den Durchmesser der besagten Bohrung fest. Wird nicht oder mit dem Wert 0 programmiert,
wurde keine Bohrung durchgeführt.
Das Werkzeugt muss folgenden Bedingungen entsprechen:
• Der Werkzeugradius muss kleiner als J/2 sein.
• Der Werkzeugradius muss grösser oder gleich als (J-K)/4 sein.
Wenn diese beide Bedingungen nicht erfüllt sind, zeigt die CNC die entsprechende
Fehlermeldung an.
B
Eindringschritt.
Definition des Durchlaufes für die Vertiefung der Bearbeitung der Bohrung.
• Mit positivem Vorzeichen wird eine Nachbearbeitung des Bohrungsgrunds erfolgen.
• Mit negativen Vorzeichen wird keine Nachbearbeitung des Bohrungsgrunds erfolgen.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·65·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise
1 Eilverschiebung bis zur Bohrungsmitte (X, Y).
2 Eilverschiebung bis zur Referenzebene (Z).
3 Eilverschiebung bis der Koordinatenwert des tangentialen Eingangs in der Längsachse.
4 Tangentialförmiger Eingang zur helikalförmigen Bahn der Bohrung.
5 Helikalförmigen Bewegung, mit der Steigung im Parameter B und in der Richtung, die
im Parameter J angegeben ist, bis zum Grund der Bohrung.
6 Nachbearbeitung des Grunds der Bohrung (dieser Schritt erfolgt nur, wenn das
Vorzeichen des Parameters B positiv ist).
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
G210. Festzyklus des Fräsens der Bohrung
1.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·66·
7 Tangentialförmige Rückzugsbewegung entlang der helikalförmigen Bahn der Bohrung
bis zum Mittelpunkt der Bohrung.
8 Eilverschiebung bis zur Referenzebene (G99) oder zur Ausgangsebene (G98).
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
G211. Fräszyklus des Innengewindes
Dieser Zyklus gestattet die Ausführung des Innengewindeschneidens mit Hilfe einer
helikalförmigen Bewegung des Werkzeugs.
Für den Zyklus wird das kartesische Koordinatensystem benutzt. Das Programmierformat
lautet:
G211 Z D I J K B C L A E Q
G00
M03
G01
M04
A
B
G98
Z
K
D
G99
I
1.
G211. Fräszyklus des Innengewindes
L
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
1.11
J
Parameterdefinition:
Z
Referenzebene.
Definition der Bezugsebenen-Koordinate. Man kann in absoluten Koordinatenwerten oder in
inkrementalen Koordinatenwerten programmieren, in diesem Fall wird sich auf die
Referenzebene bezogen.
D
Sicherheitsabstand.
Definition des Abstands zwischen Bezugsebene und Teileoberfläche an der Stelle der
Bearbeitung. Wenn dieser Wert nicht programmiert ist, wird ein solcher von 0 angenommen.
I
Bearbeitungstiefe.
Definition der Tiefe des Gewindeschneidens. Man kann in absoluten Koordinatenwerten oder
in inkrementalen Koordinatenwerten programmieren, in diesem Fall wird sich auf die
Referenzebene bezogen.
J
Durchmesser des Gewindes
Definiert den Nenndurchmesser des Gewindes. Das Vorzeichen zeigt die Richtung der
Bearbeitung des Gewindes (positiv im Uhrzeigersinn und negativ entgegen dem
Uhrzeigersinn).
K
Gewindetiefe.
Definiert die Entfernung zwischen Gewindespitze und Gewindegrund.
B
Gewindesteigung.
Bestimmt die Gewindesteigung.
• Mit einem positiven Vorzeichen ist die Richtung des Gewindegangs vom unten bis hin zur
Oberfläche des Werkstücks.
• Mit einem negativen Vorzeichen ist die Richtung des Gewindegangs vom unten bis hin
zur Oberfläche des Werkstücks.
C
CNC 8060
CNC 8065
Gewindeschneidtyp
Definiert den Typ des Gewindes, der durchgeführt werden soll. Dieser Parameter hängt von
Typ des verwendeten Werkzeugs ab.
• Wenn C=0 programmiert wird, wird das Gewinde in einer einzigen Steigung erfolgen.
• Wenn man C= 1 programmiert, erfolgt das Gewindeschneiden eines Gewindes mit jedem
Arbeitsschritt (Schneidwerkzeug mit 1 Schneide).
• Wenn man C=n programmiert (n ist die Anzahl der Schneiden des Schneidwerkzeugs),
erfolgt das Gewindeschneiden mit n-Gewinden pro Arbeitsschritt.
Ohne Programmierung wird Wert C=1 genommen.
(REF: 1807)
·67·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
C=0
1.
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
G211. Fräszyklus des Innengewindes
L
C=1
C>1
Schlichtaufmaß
Definiert das Aufmaß in der Tiefe des Gewindes für die Fertigstellung. Ohne Programmierung
wird Wert 0 genommen.
A
Eindringungshöchststeigung
Definition der Eindringungshöchststeigung des Gewindes. Bei keiner Programmierung oder
Programmierung mit Wert 0 wird die Bearbeitung mit einem Arbeitsgang bis das Aufmaß der
Schlichtoperation durchgeführt.
E
Annäherungsentfernung.
Annäherungsabstand am Eingang des Gewindes. Wenn man ihn nicht einprogrammiert,
erfolgt der Eingang ins Gewinde vom Mittelpunktes der Bohrung aus.
Q
Eintrittswinkel zum Gewinde.
Winkel (in Grad) des Segments, das den Mittelpunkt der Bohrung und den Eingangspunkt des
Gewindes in Bezug auf die Abszissenachse bilden. Ohne Programmierung wird Wert 0
genommen.
Grundlegende Funktionsweise
1 Eilverschiebung bis zur Bohrungsmitte (X, Y).
2 Eilverschiebung bis zur Referenzebene (Z).
3 Das Verfahren der Achsen der Ebene im Schnellgang bis zum Eingangspunkt des
Gewindes (dieses Verfahren erfolgt nur, wenn der Parameter E programmiert worden
ist).
4 Eilverschiebung bis der Koordinatenwert der Längsachse am Eingang des Gewindes.
5 Gewindeeingang mit helikal- und tangentialförmiger
helikalförmigen Bahn beim Gewindeschneiden.
Bewegung
zur
ersten
6 Ausführung des Gewindeschneidens als Funktion des Wertes vom Parameter C.
• C=0
Helikalförmigen Bewegung in der angegeben Richtung im Parameter J bis
zum Gewindegrund (die Bewegung besteht nur aus einer Umdrehung).
Danach, Helikalförmigen Bewegung am Gewindeausgang, die tangential zur
vorherigen helikalförmigen Bahn. Wenn man nicht den Parameter E
programmiert hat, entspricht der Ausgangspunkt den Maßen des Mittelpunkts
der Bohrung.
Man muss berücksichtigen, dass der Ausgangspunkt am tangentialförmigen
Ausgang zur Schraubenbahn das Maß auf der Längenachse des
Gewindegrunds übersteigt.
• C=1
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·68·
Helikalförmigen Bewegung mit Steigung und Richtung im Parameter J bis
zum Gewindegrund. Danach, Helikalförmigen Bewegung am
Gewindeausgang, die tangential zur vorherigen helikalförmigen Bahn. Wenn
man nicht den Parameter E programmiert hat, entspricht der Ausgangspunkt
den Maßen des Mittelpunkts der Bohrung.
Man muss berücksichtigen, dass der Ausgangspunkt am tangentialförmigen
Ausgang zur Schraubenbahn das Maß auf der Längenachse des
Gewindegrunds übersteigt.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
• C=n
Programmschleife für Gewindeschleifen bis zum Boden des
Gewindeschleifens.
• Helikalförmigen Bewegung mit Steigung und Richtung im Parameter J
(die Bewegung geht über eine einzige Umdrehung).
• Helikalförmigen Bewegung am Gewindeausgang, die tangential zur
vorherigen helikalförmigen Bahn. Wenn man nicht den Parameter E
programmiert hat, entspricht der Ausgangspunkt den Maßen des
Mittelpunkts der Bohrung.
7 Eilverschiebung bis zur Bohrungsmitte (X, Y).
8 Eilverschiebung bis der Koordinatenwert des Gewinde-Eingangs in der Längsachse.
9 Wiederholung der Punkte 3 bis 8, bis die Tiefe des Aufmaßes der Fertigstellung erreicht
ist.
10 Wiederholung der Punkte 3 bis 8, bis die Tiefe des Gewindes erreicht ist.
11 Eilverschiebung bis zur Referenzebene (G99) oder zur Ausgangsebene (G98).
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
Man muss berücksichtigen, dass beim endgültigen Ausgangspunkt des
Gewindes der Ausgangspunkt das Maß auf der Längenachse des
Gewindegrunds übersteigt.
G211. Fräszyklus des Innengewindes
1.
• Eilverschiebung bis zum Eingangspunkt des Gewindes auf der folgenden
Gewindeschneidbahn. Eilverschiebung bis zum Maß Z am Eingang des
Gewindes auf der folgenden Gewindeschneidbahn.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·69·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
1.12
G212. Fräszyklus des Aussengewindes
Dieser Zyklus gestattet die Ausführung des Außengewindeschneidens mit Hilfe einer
helikalförmigen Bewegung des Werkzeugs.
Für den Zyklus wird das kartesische Koordinatensystem benutzt. Das Programmierformat
lautet:
G212 Z D I J K B C L A E Q
1.
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
G212. Fräszyklus des Aussengewindes
L
G00
M03
G01
M04
B
G98
K
Z
G99
D
I
J
Parameterdefinition:
Z
Referenzebene.
Definition der Bezugsebenen-Koordinate. Man kann in absoluten Koordinatenwerten oder in
inkrementalen Koordinatenwerten programmieren, in diesem Fall wird sich auf die
Referenzebene bezogen.
Wenn Z nicht programmiert ist, entspricht die Bezugsebene der jeweils aktuellen
Werkzeugposition.
D
Sicherheitsabstand.
Definition des Abstands zwischen Bezugsebene und Teileoberfläche an der Stelle der
Bearbeitung. Wenn dieser Wert nicht programmiert ist, wird ein solcher von 0 angenommen.
I
Bearbeitungstiefe.
Definition der Tiefe des Gewindeschneidens. Man kann in absoluten Koordinatenwerten oder
in inkrementalen Koordinatenwerten programmieren, in diesem Fall wird sich auf die
Referenzebene bezogen.
J
Durchmesser des Gewindes
Definiert den Nenndurchmesser des Gewindes. Das Vorzeichen zeigt die Richtung der
Bearbeitung des Gewindes (positiv im Uhrzeigersinn und negativ entgegen dem
Uhrzeigersinn).
K
Gewindetiefe.
Definiert die Entfernung zwischen Gewindespitze und Gewindegrund.
B
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·70·
Gewindesteigung.
Bestimmt die Gewindesteigung.
• Mit einem positiven Vorzeichen ist die Richtung des Gewindegangs vom unten bis hin zur
Oberfläche des Werkstücks.
• Mit einem negativen Vorzeichen ist die Richtung des Gewindegangs vom unten bis hin
zur Oberfläche des Werkstücks.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
C
Gewindeschneidtyp.
Definiert den Typ des Gewindes, der durchgeführt werden soll. Dieser Parameter hängt von
Typ des verwendeten Werkzeugs ab.
• Wenn C=0 programmiert wird, wird das Gewinde in einer einzigen Steigung erfolgen.
• Wenn man C= 1 programmiert, erfolgt das Gewindeschneiden eines Gewindes mit jedem
Arbeitsschritt (Schneidwerkzeug mit 1 Schneide).
• Wenn man C=n programmiert (n ist die Anzahl der Schneiden des Schneidwerkzeugs),
erfolgt das Gewindeschneiden mit n-Gewinden pro Arbeitsschritt.
Ohne Programmierung wird Wert C=1 genommen.
1.
C>1
Schlichtaufmaß
Definiert das Aufmaß in der Tiefe des Gewindes für die Fertigstellung. Ohne Programmierung
wird Wert 0 genommen.
A
Eindringungshöchststeigung
Definition der Eindringungshöchststeigung des Gewindes. Bei keiner Programmierung oder
Programmierung mit Wert 0 wird die Bearbeitung mit einem Arbeitsgang bis das Aufmaß der
Schlichtoperation durchgeführt.
E
G212. Fräszyklus des Aussengewindes
L
C=1
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
C=0
Annäherungsentfernung.
Annäherungsabstand am Eingang des Gewindes.
Q
Eintrittswinkel zum Gewinde.
Winkel (in Grad) des Segments, das den Mittelpunkt der Bohrung und den Eingangspunkt des
Gewindes in Bezug auf die Abszissenachse bilden. Ohne Programmierung wird Wert 0
genommen.
Grundlegende Funktionsweise
1 Eilverschiebung bis zur Bohrungsmitte (X, Y).
2 Eilverschiebung bis zur Referenzebene (Z).
3 Das Verfahren der Achsen der Ebene im Schnellgang bis zum Eingangspunkt des
Gewindes (dieses Verfahren erfolgt nur, wenn der Parameter E programmiert worden
ist).
4 Eilverschiebung bis der Koordinatenwert der Längsachse am Eingang des Gewindes.
5 Verfahren im Schnellgang bis zum Eingangspunkt des Gewindes (interpolierte
Bewegung auf den 3 Achsen).
6 Gewindeeingang mit helikal- und tangentialförmiger
helikalförmigen Bahn beim Gewindeschneiden.
Bewegung
zur
ersten
7 Ausführung des Gewindeschneidens als Funktion des Wertes vom Parameter C.
• C=0
Helikalförmigen Bewegung in der angegeben Richtung im Parameter J bis
zum Gewindegrund (die Bewegung besteht nur aus einer Umdrehung).
Danach, Helikalförmigen Bewegung am Gewindeausgang, die tangential zur
vorherigen helikalförmigen Bahn.
Man muss berücksichtigen, dass der Ausgangspunkt am tangentialförmigen
Ausgang zur Schraubenbahn das Maß auf der Längenachse des
Gewindegrunds übersteigt.
• C=1
Helikalförmigen Bewegung mit Steigung und Richtung im Parameter J bis
zum Gewindegrund. Danach, Helikalförmigen Bewegung am
Gewindeausgang, die tangential zur vorherigen helikalförmigen Bahn.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Man muss berücksichtigen, dass der Ausgangspunkt am tangentialförmigen
Ausgang zur Schraubenbahn das Maß auf der Längenachse des
Gewindegrunds übersteigt.
·71·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
• C=n
Programmschleife für Gewindeschleifen bis zum Boden des
Gewindeschleifens.
• Helikalförmigen Bewegung mit Steigung und Richtung im Parameter J
(die Bewegung geht über eine einzige Umdrehung).
• Helikalförmigen Bewegung am Gewindeausgang, die tangential zur
vorherigen helikalförmigen Bahn.
• Eilverschiebung bis zum Maß Z am Eingang des Gewindes auf der
folgenden Gewindeschneidbahn.
FRÄSMASCHINEFESTZYKLEN
G212. Fräszyklus des Aussengewindes
1.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·72·
Man muss berücksichtigen, dass beim endgültigen Ausgangspunkt des
Gewindes der Ausgangspunkt das Maß auf der Längenachse des
Gewindegrunds übersteigt.
8 Eilverschiebung bis zur Referenzebene (G99).
9 Wiederholung der Punkte 3 bis 8, bis die Tiefe des Aufmaßes der Fertigstellung erreicht
ist.
10 Wiederholung der Punkte 3 bis 8, bis die Tiefe des Gewindes erreicht ist.
11 Eilverschiebung bis zur Referenzebene (G99) oder zur Ausgangsebene (G98).
12 Eilverschiebung bis zur Bohrungsmitte (X, Y).
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
2
Die Bearbeitungsart wird vom Programmierer gewählt und kann jeder beliebige Festzyklus
sein.
Programmierung
Die Bearbeitungsbahnverläufe werden durch folgende Funktionen definiert:
G160
Mehrfachbearbeitung in gerader Linie.
G161
Mehrfachbearbeitung im Parallelogramm
G162
Mehrfachbearbeitung unter Rasterbildung
G163
Mehrfachbearbeitung im Kreis
G164
Mechanische Bearbeitung zur Bildung eines Bogens.
G165
Programmierte Bearbeitung über Kreisbogensehne
Diese Funktionen sind in jeder beliebigen Arbeitsebene auszuführen und müssen, da sie
nicht modal sind, bei jedem Gebrauch definiert werden.
Die Bearbeitung, die wiederholt werden soll, muss unbedingt aktiv sein. In anderen Worten,
diese Funktionen sind nur sinnvoll, wenn sie unter dem Einfluss eines Festzyklus stehen.
Zur Ausführung einer Mehrfachbearbeitung ist wie folgt vorzugehen:
1 Werkzeug an den ersten Punkt verfahren, an dem die Mehrfachbearbeitung
vorgenommen werden soll.
2 Festzyklus definieren, der an allen Punkten wiederholt werden soll.
3 Mehrfachbearbeitung definieren, die durchgeführt werden soll.
Überlegungen
Alle mit diesen Funktionen programmierten Bearbeitungen werden unter den gleichen
Arbeitsbedingungen (T, D, F, S) durchgeführt, die bei der Definition des Festzyklus gewählt
wurden.
Sobald die programmierte Mehrfachbearbeitung ausgeführt ist, stellt das Programm den
Verlauf wieder her, den es vor Beginn dieser Bearbeitung hatte und sogar der Festzyklus
ist weiterhin aktiv. Dabei entspricht nun Vorschub F dem für den Festzyklus programmierten
Vorschub.
Ebenso bleibt das Werkzeug auf dem letzten Punkt positioniert, an dem die programmierte
Bearbeitung vorgenommen wurde.
Im Folgenden erfolgt eine ausführliche Erläuterung der Mehrfachbearbeitungen, wobei bei
allen angenommen wird, dass die Arbeitsebene von der X- und Y-Achse gebildet wird.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·73·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
2.1
G160. Mehrfachbearbeitung in gerader Linie
Dieser Zyklus hat folgendes Programmierformat. Um die Bearbeitung zu definieren,
benutzen Sie nur zwei Parameter der Gruppe "X", "I", "K".
G160 A X I K P Q R S T U V
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
G160. Mehrfachbearbeitung in gerader Linie
2.
A
Winkel in Grad, den der Bearbeitungsbahnverlauf mit der Abszissenachse bildet.
Ohne Programmierung wird Wert A=0 genommen.
Bei der Definition der Bearbeitung brauchen nur zwei der Parameter der Gruppe "X", "I", "K"
definiert zu werden.
X
Länge des Bearbeitungsbahnverlaufs.
I
Übergang zwischen Bearbeitungsschritten.
K
Anzahl der Gesamtbearbeitungen in dem Abschnitt einschließlich des Definitionspunkts der
Bearbeitung.
XI
XK
IK
Wird das Format "X-I" gewählt, ist zu berücksichtigen, dass die resultierende
Bearbeitungszahl eine ganze Zahl ist, da die CNC sonst den entsprechenden Fehler
meldet.
P,Q,R,S,T,U,V
CNC 8060
CNC 8065
Diese Parameter sind optional und werden für die Angabe benutzt, an welchen
der programmierten Punkte oder zwischen welchen Punkten die Bearbeitung
nicht ausgeführt werden soll. Werden diese Parameter nicht nicht programmiert,
geht die CNC davon aus, dass die Bearbeitung an allen Punkten des
programmierten Bahnverlaufs auszuführen ist.
Das Programmieren von "P7" weist so darauf hin, dass die Bearbeitung an Punkt 7 nicht
ausgeführt werden soll; die Programmierung "Q10.013" gibt an, dass an den Punkten
10, 11, 12, 13 nicht bearbeitet werden soll.
Soll eine Punktegruppe definiert werden (Q10.013), ist darauf zu achten, dass der
Endpunkt mit drei Zahlen definiert wird, denn die Mehrfachbearbeitung versteht bei
Eingabe von "Q10.13" "Q10.130".
(REF: 1807)
·74·
Die Reihenfolge dieser Parameter ist "P" "Q" "R" "S" "T" "U" "V", wobei außerdem die
Numerierungsreihenfolge der diesen zugeordneten Punkten beizubehalten ist; das
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
heißt also, die Numerierungsreihenfolge der "Q" zugeordneten Punkten muss größer als
die "P" zugeordnete und kleineros als die "R" zugeordnete Folge sein.
Korrektes Programmierbeispiel: P5.006 Q12.015 R20.022
Falsches Programmierbeispiel: P5.006 Q20.022 R12.015
Grundlegende Funktionsweise
Die Mehrfachbearbeitung wird folgendermaßen ausgeführt:
3 Die Mehrfachbearbeitung führt nach dem Verfahrweg den angewählten Festzyklus aus.
4 Die CNC wiederholt die Schritte 1-2-3 bis zur vollständigen Ausführung der
programmierten Mehrfachbearbeitung.
Nach Beendigung der Mehrfachbearbeitung bleibt das Werkzeug am letzten Punkt des
programmierten Bahnverlaufs stehen, an dem die Bearbeitung ausgeführt wurde.
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
2 Im Eilgang (G00) zu diesem Punkt.
G160. Mehrfachbearbeitung in gerader Linie
2.
1 Die Mehrfachbearbeitung berechnet den nächsten der programmierten Punkte, an dem
die Bearbeitung ausgeführt werden soll.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·75·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
2.1.1
Programmierbeispiel
Programmierbeipiel unter der Annahme, dass die Arbeitsebene von der X- und Y-Achse
gebildet wird, dass die Längsachse die Z-Achse und der Ausgangspunkt X0 Y0 Z0 ist:
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
G160. Mehrfachbearbeitung in gerader Linie
2.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·76·
G00 G91 X200 Y300 F100 S500
G98 G81 Z-8 I-22
G160 A30 X1200 I100 P2.003 Q6 R12
G80
G90 X0 Y0
M30
Es ist auch möglich, die mehrfache Bearbeitung auf folgende Art und Weise zu definieren.
G160 A30 X1200 K13 P2.003 Q6 R12
G160 A30 I100 K13 P2.003 Q6 R12
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
G161. Mehrfachbearbeitung im Parallelogramm
Dieser Zyklus hat folgendes Programmierformat. Um die Bearbeitung zu definieren,
benutzen Sie nur zwei Parameter der Gruppe "X", "I", "K" und zwei der Gruppe "Y", "J", "D".
G161 A B X I K Y J D P Q R S T U V
A
Winkel in Grad, den der Bearbeitungsbahnverlauf mit der Abszissenachse bildet.
Ohne Programmierung wird Wert A=0 genommen.
B
Winkel zwischen zwei Bearbeitungsbahnverläufen.
Ohne Programmierung wird Wert B=90 genommen.
Bei der Definition der Länge des Parallelogramms brauchen nur zwei der Parameter der
Gruppe "X", "I", "K" definiert zu werden.
X
Bearbeitungslänge.
I
Steigung zwischen Bearbeitungen auf dem Bahnverlauf.
K
Anzahl der Bearbeitungen auf dem Bahnverlauf einschließlich des Definitionspunkts der
Bearbeitung.
XI
XK
G161. Mehrfachbearbeitung im Parallelogramm
2.
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
2.2
IK
Wird das Format "X-I" gewählt, ist zu berücksichtigen, dass die resultierende
Bearbeitungszahl eine ganze Zahl ist, da die CNC sonst den entsprechenden Fehler
meldet.
Bei der Definition der Breite des Parallelogramms brauchen nur zwei der Parameter der
Gruppe "Y", "J", "D" definiert zu werden.
Y
Bearbeitungsbreite.
J
Steigung zwischen Bearbeitungen auf dem Bahnverlauf.
D
Anzahl der Bearbeitungen auf dem Bahnverlauf einschließlich des Definitionspunkts der
Bearbeitung.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·77·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
YJ
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
G161. Mehrfachbearbeitung im Parallelogramm
2.
YD
JD
Wird das Format "Y-J" gewählt, ist zu berücksichtigen, dass die resultierende
Bearbeitungszahl eine ganze Zahl ist, da die CNC sonst den entsprechenden Fehler
meldet.
P,Q,R,S,T,U,V
Diese Parameter sind optional und werden für die Angabe benutzt, an welchen
der programmierten Punkte oder zwischen welchen Punkten die Bearbeitung
nicht ausgeführt werden soll. Werden diese Parameter nicht nicht programmiert,
geht die CNC davon aus, dass die Bearbeitung an allen Punkten des
programmierten Bahnverlaufs auszuführen ist.
Das Programmieren von "P7" weist so darauf hin, dass die Bearbeitung an Punkt 7 nicht
ausgeführt werden soll; die Programmierung "Q10.013" gibt an, dass an den Punkten
10, 11, 12, 13 nicht bearbeitet werden soll.
Soll eine Punktegruppe definiert werden (Q10.013), ist darauf zu achten, dass der
Endpunkt mit drei Zahlen definiert wird, denn die Mehrfachbearbeitung versteht bei
Eingabe von "Q10.13" "Q10.130".
Die Reihenfolge dieser Parameter ist "P" "Q" "R" "S" "T" "U" "V", wobei außerdem die
Numerierungsreihenfolge der diesen zugeordneten Punkten beizubehalten ist; das
heißt also, die Numerierungsreihenfolge der "Q" zugeordneten Punkten muss größer als
die "P" zugeordnete und kleineros als die "R" zugeordnete Folge sein.
Korrektes Programmierbeispiel: P5.006 Q12.015 R20.022
Falsches Programmierbeispiel: P5.006 Q20.022 R12.015
Grundlegende Funktionsweise
Die Mehrfachbearbeitung wird folgendermaßen ausgeführt:
1 Die Mehrfachbearbeitung berechnet den nächsten der programmierten Punkte, an dem
die Bearbeitung ausgeführt werden soll.
2 Im Eilgang (G00) zu diesem Punkt.
3 Die Mehrfachbearbeitung führt nach dem Verfahrweg den angewählten Festzyklus aus.
4 Die CNC wiederholt die Schritte 1-2-3 bis zur vollständigen Ausführung der
programmierten Mehrfachbearbeitung.
Nach Beendigung der Mehrfachbearbeitung bleibt das Werkzeug am letzten Punkt des
programmierten Bahnverlaufs stehen, an dem die Bearbeitung ausgeführt wurde.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·78·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Programmierbeispiel
Programmierbeipiel unter der Annahme, dass die Arbeitsebene von der X- und Y-Achse
gebildet wird, dass die Längsachse die Z-Achse und der Ausgangspunkt X0 Y0 Z0 ist:
G00 G91 X100 Y150 F100 S500
G98 G81 Z-8 I-22
G161 A30 X700 I100 Y180 J60 P2.005 Q9.011
G80
G90 X0 Y0
M30
Es ist auch möglich, die mehrfache Bearbeitung auf folgende Art und Weise zu definieren.
G161 A30 X700 K8 J60 D4 P2.005 Q9.011
G161 A30 I100 K8 Y180 D4 P2.005 Q9.011
G161. Mehrfachbearbeitung im Parallelogramm
2.
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
2.2.1
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·79·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
2.3
G162. Mehrfachbearbeitung unter Rasterbildung
Dieser Zyklus hat folgendes Programmierformat. Um die Bearbeitung zu definieren,
benutzen Sie nur zwei Parameter der Gruppe "X", "I", "K" und zwei der Gruppe "Y", "J", "D".
G162 A B X I K Y J D P Q R S T U V
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
G162. Mehrfachbearbeitung unter Rasterbildung
2.
A
Winkel in Grad, den der Bearbeitungsbahnverlauf mit der Abszissenachse bildet.
Ohne Programmierung wird Wert A=0 genommen.
B
Winkel zwischen zwei Bearbeitungsbahnverläufen.
Ohne Programmierung wird Wert B=90 genommen.
Bei der Definition der Rasterlänge brauchen nur zwei der Parameter der Gruppe "X", "I", "K"
definiert zu werden.
X
Rasterlänge.
I
Steigung zwischen Bearbeitungen auf dem Bahnverlauf.
K
Anzahl der Bearbeitungen auf dem Bahnverlauf einschließlich des Definitionspunkts der
Bearbeitung.
XI
XK
IK
Wird das Format "X-I" gewählt, ist zu berücksichtigen, dass die resultierende
Bearbeitungszahl eine ganze Zahl ist, da die CNC sonst den entsprechenden Fehler
meldet.
Bei der Definition der Rasterbreite brauchen nur zwei der Parameter der Gruppe "Y", "J",
"D" definiert zu werden.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·80·
Y
Rasterbreite.
J
Steigung zwischen Bearbeitungen auf dem Bahnverlauf.
D
Anzahl der Bearbeitungen auf dem Bahnverlauf einschließlich des Definitionspunkts
der Bearbeitung.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
JD
Wird das Format "Y-J" gewählt, ist zu berücksichtigen, dass die resultierende
Bearbeitungszahl eine ganze Zahl ist, da die CNC sonst den entsprechenden Fehler
meldet.
P,Q,R,S,T,U,V
Diese Parameter sind optional und werden für die Angabe benutzt, an welchen
der programmierten Punkte oder zwischen welchen Punkten die Bearbeitung
nicht ausgeführt werden soll. Werden diese Parameter nicht nicht programmiert,
geht die CNC davon aus, dass die Bearbeitung an allen Punkten des
programmierten Bahnverlaufs auszuführen ist.
Das Programmieren von "P7" weist so darauf hin, dass die Bearbeitung an Punkt 7 nicht
ausgeführt werden soll; die Programmierung "Q10.013" gibt an, dass an den Punkten
10, 11, 12, 13 nicht bearbeitet werden soll.
Soll eine Punktegruppe definiert werden (Q10.013), ist darauf zu achten, dass der
Endpunkt mit drei Zahlen definiert wird, denn die Mehrfachbearbeitung versteht bei
Eingabe von "Q10.13" "Q10.130".
Die Reihenfolge dieser Parameter ist "P" "Q" "R" "S" "T" "U" "V", wobei außerdem die
Numerierungsreihenfolge der diesen zugeordneten Punkten beizubehalten ist; das
heißt also, die Numerierungsreihenfolge der "Q" zugeordneten Punkten muss größer als
die "P" zugeordnete und kleineros als die "R" zugeordnete Folge sein.
2.
G162. Mehrfachbearbeitung unter Rasterbildung
YD
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
YJ
Korrektes Programmierbeispiel: P5.006 Q12.015 R20.022
Falsches Programmierbeispiel: P5.006 Q20.022 R12.015
Grundlegende Funktionsweise
Die Mehrfachbearbeitung wird folgendermaßen ausgeführt:
1 Die Mehrfachbearbeitung berechnet den nächsten der programmierten Punkte, an dem
die Bearbeitung ausgeführt werden soll.
2 Im Eilgang (G00) zu diesem Punkt.
3 Die Mehrfachbearbeitung führt nach dem Verfahrweg den angewählten Festzyklus aus.
4 Die CNC wiederholt die Schritte 1-2-3 bis zur vollständigen Ausführung der
programmierten Mehrfachbearbeitung.
Nach Beendigung der Mehrfachbearbeitung bleibt das Werkzeug am letzten Punkt des
programmierten Bahnverlaufs stehen, an dem die Bearbeitung ausgeführt wurde.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·81·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
2.3.1
Programmierbeispiel
Programmierbeipiel unter der Annahme, dass die Arbeitsebene von der X- und Y-Achse
gebildet wird, dass die Längsachse die Z-Achse und der Ausgangspunkt X0 Y0 Z0 ist:
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
G162. Mehrfachbearbeitung unter Rasterbildung
2.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·82·
G00 G91 X100 Y150 F100 S500
G98 G81 Z-8 I-22
G162 X700 I100 Y180 J60 P2.005 Q9.011 R15.019
G80
G90 X0 Y0
M30
Es ist auch möglich, die mehrfache Bearbeitung auf folgende Art und Weise zu definieren.
G162 X700 K8 J60 D4 P2.005 Q9.011 R15.019
G162 I100 K8 Y180 D4 P2.005 Q9.011 R15.019
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
G163. Mehrfachbearbeitung im Kreis
Dieser Zyklus hat folgendes Programmierformat. Um die Bearbeitung zu definieren,
benutzen Sie nur ein Parameter der Gruppe "I", "K".
G163 X Y I K C F P Q R S T U V
Mit den Parametern "X" und "Y" wird die Mitte des Umfangs ebenso definiert, wie dies bei
den Kreisinterpolationen (G02, G03) "I" und "J" tun.
X
Abstand vom Ausgangspunkt zur Mitte gemäß der Abszissenachse.
Y
Abstand vom Ausgangspunkt zur Mitte gemäß der Ordinatenachse.
G163. Mehrfachbearbeitung im Kreis
2.
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
2.4
Bei der Definition der Bearbeitung braucht nur einer der Parameter der Gruppe "I" oder "K"
definiert zu werden. Wird die Winkelsteigung programmiert, braucht nur berücksichtigt zu
werden, dass die Gesamtwinkelbewegung 360º ist; andernfalls zeigt die CNC die
entsprechende Fehlermeldung an.
I
Kurvenübergang zwischen Bearbeitungsschritten.
Wenn das Verfahren zwischen den Punkten mit G00 oder G01 erfolgt, steht das Zeichen "I+"
für den Drehsinn entgegen dem Uhrzeigersinn und "I-" für die Drehrichtung im Uhrzeigersinn.
K
Anzahl der Gesamtbearbeitungen, einschließlich des Definitionspunkts der Bearbeitung.
Wenn die Verschiebung zwischen den Spitzen in G00 oder G01 erfolgt, erfolgt die Bearbeitung
entgegen dem Uhrzeigersinn.
C
Gibt an, wie die Verschiebung zwischen den Bearbeitungsspitzen erfolgt. Ohne
Programmierung wird Wert C=0 genommen.
F
C=0
Eilgang (G00).
C=1
Lineare Interpolation (G01).
C=2
In Uhrzeigerkreisinterpolation (G02).
C=3
In Gegenuhrzeigerkreisinterpolation (G03).
Vorschub, mit dem die Verschiebung zwischen Punkten erfolgt. Ist nur für "C"-Werte ungleich
null gültig.
P,Q,R,S,T,U,V
Diese Parameter sind optional und werden für die Angabe benutzt, an welchen
der programmierten Punkte oder zwischen welchen Punkten die Bearbeitung
nicht ausgeführt werden soll. Werden diese Parameter nicht nicht programmiert,
geht die CNC davon aus, dass die Bearbeitung an allen Punkten des
programmierten Bahnverlaufs auszuführen ist.
Das Programmieren von "P7" weist so darauf hin, dass die Bearbeitung an Punkt 7 nicht
ausgeführt werden soll; die Programmierung "Q10.013" gibt an, dass an den Punkten
10, 11, 12, 13 nicht bearbeitet werden soll.
Soll eine Punktegruppe definiert werden (Q10.013), ist darauf zu achten, dass der
Endpunkt mit drei Zahlen definiert wird, denn die Mehrfachbearbeitung versteht bei
Eingabe von "Q10.13" "Q10.130".
Die Reihenfolge dieser Parameter ist "P" "Q" "R" "S" "T" "U" "V", wobei außerdem die
Numerierungsreihenfolge der diesen zugeordneten Punkten beizubehalten ist; das
heißt also, die Numerierungsreihenfolge der "Q" zugeordneten Punkten muss größer als
die "P" zugeordnete und kleineros als die "R" zugeordnete Folge sein.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Korrektes Programmierbeispiel: P5.006 Q12.015 R20.022
Falsches Programmierbeispiel: P5.006 Q20.022 R12.015
·83·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise
Die Mehrfachbearbeitung wird folgendermaßen ausgeführt:
1 Die Mehrfachbearbeitung berechnet den nächsten der programmierten Punkte, an dem
die Bearbeitung ausgeführt werden soll.
2 Verschiebung im mit "C" (G00, G01, G02 oder G03) programmierten Vorschub zu diesem
Punkt.
3 Die Mehrfachbearbeitung führt nach dem Verfahrweg den angewählten Festzyklus aus.
4 Die CNC wiederholt die Schritte 1-2-3 bis zur vollständigen Ausführung der
programmierten Mehrfachbearbeitung.
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
G163. Mehrfachbearbeitung im Kreis
2.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·84·
Nach Beendigung der Mehrfachbearbeitung bleibt das Werkzeug am letzten Punkt des
programmierten Bahnverlaufs stehen, an dem die Bearbeitung ausgeführt wurde.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Programmierbeispiel
Programmierbeipiel unter der Annahme, dass die Arbeitsebene von der X- und Y-Achse
gebildet wird, dass die Längsachse die Z-Achse und der Ausgangspunkt X0 Y0 Z0 ist:
G00 G91 X280 Y130 F100 S500
G98 G81 Z-8 I-22
G163 X200 Y200 I30 C1 F200 P2.004 Q8
G80
G90 X0 Y0
M30
G163. Mehrfachbearbeitung im Kreis
2.
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
2.4.1
Es ist auch möglich, die mehrfache Bearbeitung auf folgende Art und Weise zu definieren.
G163 X200 Y200 K12 C1 F200 P2.004 Q8
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·85·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
2.5
G164. Mehrfachbearbeitung im Kreisbogen
Dieser Zyklus hat folgendes Programmierformat. Um die Bearbeitung zu definieren,
benutzen Sie nur ein Parameter der Gruppe "I", "K".
G164 X Y B I K C F P Q R S T U V
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
G164. Mehrfachbearbeitung im Kreisbogen
2.
Mit den Parametern "X" und "Y" wird die Mitte des Umfangs ebenso definiert, wie dies bei
den Kreisinterpolationen (G02, G03) "I" und "J" tun.
X
Abstand vom Ausgangspunkt zur Mitte gemäß der Abszissenachse.
Y
Abstand vom Ausgangspunkt zur Mitte gemäß der Ordinatenachse.
B
Winkelweg des Bearbeitungsbahnverlaufs in Grad.
Bei der Definition der Bearbeitung braucht nur einer der Parameter der Gruppe "I" oder "K"
definiert zu werden. Wird die Winkelsteigung programmiert, muss darauf geachtet werden,
dass die Gesamtwinkelbewegung dem programmierten Winkelweg "B" entspricht;
andernfalls zeigt die CNC die entsprechende Fehlermeldung an.
I
Kurvenübergang zwischen Bearbeitungsschritten.
Wenn das Verfahren zwischen den Punkten mit G00 oder G01 erfolgt, steht das Zeichen "I+"
für den Drehsinn entgegen dem Uhrzeigersinn und "I-" für die Drehrichtung im Uhrzeigersinn.
K
Anzahl der Gesamtbearbeitungen, einschließlich des Definitionspunkts der Bearbeitung.
Wenn die Verschiebung zwischen den Spitzen in G00 oder G01 erfolgt, erfolgt die Bearbeitung
entgegen dem Uhrzeigersinn.
C
Gibt an, wie die Verschiebung zwischen den Bearbeitungsspitzen erfolgt. Ohne
Programmierung wird Wert C=0 genommen.
F
C=0
Eilgang (G00).
C=1
Lineare Interpolation (G01).
C=2
In Uhrzeigerkreisinterpolation (G02).
C=3
In Gegenuhrzeigerkreisinterpolation (G03).
Vorschub, mit dem die Verschiebung zwischen Punkten erfolgt. Ist nur für "C"-Werte ungleich
null gültig.
P,Q,R,S,T,U,V
CNC 8060
CNC 8065
Diese Parameter sind optional und werden für die Angabe benutzt, an welchen
der programmierten Punkte oder zwischen welchen Punkten die Bearbeitung
nicht ausgeführt werden soll. Werden diese Parameter nicht nicht programmiert,
geht die CNC davon aus, dass die Bearbeitung an allen Punkten des
programmierten Bahnverlaufs auszuführen ist.
Das Programmieren von "P7" weist so darauf hin, dass die Bearbeitung an Punkt 7 nicht
ausgeführt werden soll; die Programmierung "Q10.013" gibt an, dass an den Punkten
10, 11, 12, 13 nicht bearbeitet werden soll.
Soll eine Punktegruppe definiert werden (Q10.013), ist darauf zu achten, dass der
Endpunkt mit drei Zahlen definiert wird, denn die Mehrfachbearbeitung versteht bei
Eingabe von "Q10.13" "Q10.130".
(REF: 1807)
·86·
Die Reihenfolge dieser Parameter ist "P" "Q" "R" "S" "T" "U" "V", wobei außerdem die
Numerierungsreihenfolge der diesen zugeordneten Punkten beizubehalten ist; das
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
heißt also, die Numerierungsreihenfolge der "Q" zugeordneten Punkten muss größer als
die "P" zugeordnete und kleineros als die "R" zugeordnete Folge sein.
Korrektes Programmierbeispiel: P5.006 Q12.015 R20.022
Falsches Programmierbeispiel: P5.006 Q20.022 R12.015
Grundlegende Funktionsweise
Die Mehrfachbearbeitung wird folgendermaßen ausgeführt:
3 Die Mehrfachbearbeitung führt nach dem Verfahrweg den angewählten Festzyklus aus.
4 Die CNC wiederholt die Schritte 1-2-3 bis zur vollständigen Ausführung der
programmierten Mehrfachbearbeitung.
Nach Beendigung der Mehrfachbearbeitung bleibt das Werkzeug am letzten Punkt des
programmierten Bahnverlaufs stehen, an dem die Bearbeitung ausgeführt wurde.
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
2 Verschiebung im mit "C" (G00, G01, G02 oder G03) programmierten Vorschub zu diesem
Punkt.
G164. Mehrfachbearbeitung im Kreisbogen
2.
1 Die Mehrfachbearbeitung berechnet den nächsten der programmierten Punkte, an dem
die Bearbeitung ausgeführt werden soll.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·87·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
2.5.1
Programmierbeispiel
Programmierbeipiel unter der Annahme, dass die Arbeitsebene von der X- und Y-Achse
gebildet wird, dass die Längsachse die Z-Achse und der Ausgangspunkt X0 Y0 Z0 ist:
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
G164. Mehrfachbearbeitung im Kreisbogen
2.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·88·
G00 G91 X280 Y130 F100 S500
G98 G81 Z-8 I-22
G164 X200 Y200 B225 I45 C3 F200 P2
G80
G90 X0 Y0
M30
Es ist auch möglich, die mehrfache Bearbeitung auf folgende Art und Weise zu definieren.
G164 X200 Y200 B225 K6 C3 F200 P2
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
G165. Programmierte Bearbeitung über Kreisbogensehne.
Diese Funktion gestattet die Ausführung der aktiven Bearbeitung an einem mit einer
Bogensehne programmierten Punkt. Der Zyklus wird nur eine Bearbeitung ausgeführt, die
folgendes Programmierformat hat: Um die Bearbeitung zu definieren, benutzen Sie nur ein
Parameter der Gruppe "A", "I".
G165 X Y A I C F
Mit den Parametern "X" und "Y" wird die Mitte des Umfangs ebenso definiert, wie dies bei
den Kreisinterpolationen (G02, G03) "I" und "J" tun.
X
Abstand vom Ausgangspunkt zur Mitte gemäß der Abszissenachse.
Y
Abstand vom Ausgangspunkt zur Mitte gemäß der Ordinatenachse.
Bei der Definition der Bearbeitung braucht nur einer der Parameter der Gruppe "A" oder "I"
definiert zu werden.
A
Winkel in Grad, den die Mittelsenkrechte der Sehne mit der Abszissenachse bildet.
I
Sehnenlänge.
Wenn die Verschiebung zwischen den Spitzen in G00 oder G01 erfolgt, zeigt das Vorzeichen
die Richtung an: "I+" entgegen Uhrzeigersinn und "I-" im Uhrzeigersinn.
C
Gibt an, wie die Verschiebung zwischen den Bearbeitungsspitzen erfolgt. Ohne
Programmierung wird Wert C=0 genommen.
F
C=0
Eilgang (G00).
C=1
Lineare Interpolation (G01).
C=2
In Uhrzeigerkreisinterpolation (G02).
C=3
In Gegenuhrzeigerkreisinterpolation (G03).
G165. Programmierte Bearbeitung über Kreisbogensehne.
2.
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
2.6
Vorschub, mit dem die Verschiebung zwischen Punkten erfolgt. Ist nur für "C"-Werte ungleich
null gültig.
Grundlegende Funktionsweise
Die Mehrfachbearbeitung wird folgendermaßen ausgeführt:
1 Die Mehrfachbearbeitung berechnet den programmierten Punkt, an dem die
Bearbeitung ausgeführt werden soll.
2 Verschiebung im mit "C" (G00, G01, G02 oder G03) programmierten Vorschub zu diesem
Punkt.
3 Die Mehrfachbearbeitung führt nach dem Verfahrweg den angewählten Festzyklus aus.
Nach Beendigung der Mehrfachbearbeitung bleibt das Werkzeug an dem
programmierten Punkt stehen.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·89·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
2.6.1
Programmierbeispiel
Programmierbeipiel unter der Annahme, dass die Arbeitsebene von der X- und Y-Achse
gebildet wird, dass die Längsachse die Z-Achse und der Ausgangspunkt X0 Y0 Z0 ist:
MEHRFACHBEARBEITUNGEN
G165. Programmierte Bearbeitung über Kreisbogensehne.
2.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·90·
G00 G91 X890 Y500 F100 S500
G98 G81 Z-8 I-22
G165 X-280 Y-40 A60 C1 F200
G80
G90 X0 Y0
M30
Es ist auch möglich, die mehrfache Bearbeitung auf folgende Art und Weise zu definieren.
G165 X-280 Y-40 I430 C1 F200
ARBEITSABLAUFEDITOR
3
Auf den Zykluseditor können Sie aus dem Modus EDISIMU zugreifen, direkt aus dem
Softkey-Menü oder indem Sie einen festen Zyklus im Werkstückprogramm auswählen und
die Taste [RECALL] drücken. Bei der Anwahl eines Festzyklus, der Editor wird das
Definitionsfenster dieses Festzyklus angezeigt. Der Zykluseditor erlaubt, zusätzlich zur
Editierung der Zyklen, dass eine grafische Simulation des Zyklus ausgeführt wird, obwohl
diese nicht in dem Werkstückprogramm enthalten ist.
A
D
B
C
A Bereich für das Editieren und Simulation der festen Zyklen.
B Modus Teach-in.
C Softkey-Menü zur Auswahl der verschiedenen Zyklen, aktivieren Sie den Modus teach-in
und konfigurieren Sie den Zykluseditor.
D Softkey-Menü zur Zyklussimulation, indem der Editor ausgewählt wird.
Auswahl der Bearbeitungszyklen.
Die Bearbeitungszyklen, die im Editor integriert sind, lassen sich wie folgt gruppieren. Beim
Drücken eine dieser Tasten, zeigt der Editor den zuletzt benutzten Zyklus in dieser Gruppe
an. Wenn die gleiche Softkey-Taste das zweite Mal gedrückt wurde, zeigt das Menü alle
Zyklen der Gruppe an.
Bearbeitungen auf Z.
Gepunktet, Bohrung, Tieflochbohren, Ausfräsen der Bohrung,
Gewindeschneiden mit Gewindebohrer, Gewindefräsen, Reiben,
Ausbohren, Ausbohren mit Spindelorientierung.
Taschen / Naben.
Einfache rechteckige Tasche, rechteckige Tasche mit Rundungen,
kreisförmige Tasche, vorentleerten kreisförmige Tasche, kreisförmige
und rechteckige Nabe..
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
2D- und 3D-Taschen.
Profiltasche 2D und Profiltasche mit Inseln 3D.
·91·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Schruppen.
Punkt-Profilfräsen, freie Profilfräsung, Plandrehen und Fugenhobeln.
Mehrfachbearbeitungen.
Punkte auf der Linie, Punkte auf dem Bogen, Punkte auf dem Rechteck,
Punkte im Netzt, Random Punkte (verschiedene Punkte, die durch den
Benutzer definiert werden).
3.
ARBEITSABLAUFEDITOR
Aktivieren des Moduses teach-in.
Die Softkey "+" zeigt gleichzeitig die Softkey-Taste an, die zur Aktivierung
des Modus teach-in dient, welcher erlaubt, dass die Achsen der Maschine
manuell verschoben werden und dass die Daten des Zyklus in der realen
Position der Achsen eingegeben werden. Kapitel "3.3 Modus Teach-in."
auf Seite 95.
Profileditor konfigurieren.
Die Softkey "+" zeigt gleichzeitig die Softkey-Taste an, die zur
Konfiguration einiger Optionen der Editorzyklen dient.
Greifen Sie auf die Stiftzyklen zu (falls verfügbar).
Die Softkey-Taste "+" zeigt gleichzeitig die Softkey an, die dazu dient, um
auf die Zyklen des Messtasters des Fräsmodells zuzugreifen.
Zugang zu den Zyklen der Fräsmaschine.
D e r S o f t k e y - Ta s t e " + " z e i g t d i e S o f t k e y a n , u m a u f d i e
Fräsbearbeitungszyklen zuzugreifen.
Greifen Sie auf die Zyklen für Drehachsen zu (falls vorhanden).
Die Softkey-Taste "+" zeigt gleichzeitig die Softkey an, die dazu dient, um
auf die Bearbeitungszyklen in Verbindung mit den Drehachsen
zuzugreifen. Diese Zyklen sind nur verfügbar, wenn die SoftwareOptionen "Achse C" oder "Achse Y" aktiv sind.
Greifen Sie auf die Bearbeitungszyklen des Drehmaschinenmodells zu (falls
verfügbar).
Die Softkey-Taste "+" zeigt gleichzeitig die Softkey an, die dazu dient, um
auf die Antastzyklen des Drehmaschinenmodells zuzugreifen. Diese
Zyklen sind nur verfügbar, wenn die Software-Option "Kombinierte
Maschine" aktiv ist.
Greifen Sie auf die Stiftzyklen des Drehmaschinenmodells zu (falls verfügbar).
Die Softkey-Taste "+" zeigt gleichzeitig die Softkey an, die dazu dient, um
auf die Antastzyklen des Fräsmodells zuzugreifen. Diese Zyklen sind nur
verfügbar, wenn die Software-Option "Kombinierte Maschine" aktiv ist.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·92·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Profileditor konfigurieren.
Die Softkey "+" zeigt gleichzeitig die Softkey-Taste an, die zur
Konfiguration einiger Optionen der Editorzyklen dient.
Programmierung der M-Funktionen für jeden Arbeitsschritt
Wenn diese Option aktiv ist, bietet der Editor, bei jedem Vorgang des Zyklus, die Option an,
bei der bis zu 4 M-Funktionen editiert werden können.
Auf den Bildschirmen für die Zyklen muss man, um die M-Funktionen zu sehen
und festzulegen, die Anzeige aktivieren; sonst sind die Daten nicht sichtbar.
Programmierung des folgenden Werkzeugs.
3.
Profileditor konfigurieren.
Aktivieren der Programmierung der M-Funktionen bei den Festzyklen für die Ausführung vor
den Operationen zur Bearbeitung. Dies gestattet, zum Beispiel, das Ausführen von
Subroutinen, die mit M-Funktionen in Verbindung stehen, bevor die verschiedenen
Arbeitsgänge ausgeführt werden.
ARBEITSABLAUFEDITOR
3.1
Aktivieren des Programmierumfangs bei den Zyklen des folgenden Werkzeugs, das nach
dem Zyklus ausgeführt werden soll. Wenn der Speicher einen Direktzugriff erlaubt, bereitet
dieser das Werkzeug während der Ausführung des Zykluses vor, was es gestattet, die
Bearbeitungszeit zu verringern.
Auf den Bildschirmen für die Zyklen muss man, um das folgende Werkzeug zu
sehen und festzulegen, die Anzeige aktivieren; sonst sind die Daten nicht
sichtbar.
D i e P r o g r a m m i e r u n g d e r A n n äh e r u n g s e n tf e r n u n g a n d i e
Oberfläche des Werkstücks.
Aktivieren der Programmierung der Annäherungsentfernung an die Oberfläche des
We r k s t ü c k s . D i e s e O p t io n s t e h t f ü r Z y k l e n d e s F e i n s t b o h r e n s , B o h r e n s ,
Gewindeschneidens, Lochreiben und Ausbohrens zur Verfügung.
Die Option ist aktiviert. Die Zyklen zeigen den Parameter "Dp" zum
Programmieren der Annäherungsentfernung zur Oberfläche des
Werkstücks.
Die Option ist deaktiviert. Die Zyklen nehmen eine
Annäherungsentfernung von 1 mm an.
Die Konfiguration der Achsen auswählen.
Stellen Sie die Konfiguration der Achsen für den Zykluseditor ein. Die
Konfiguration der definierten Achsen ist nur gültig, um die
Zykluseditierung zu erleichtern, da die mit den Koordinaten
zusammenhängenden Daten und Pläne gemäß der
Achskonfiguration ausgewählt werden.
Den Festzyklen ist keinerlei Arbeitsebene zugeordnet, sie werden in
der zu diesem Zeitpunkt aktiven Arbeitsebene ausgeführt.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·93·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
3.2
Konfigurieren Sie den Zykluseditor (Zyklen für Drehachsen).
Wenn die Zyklen für Drehachsen ausgewählt sind, zeigt die Softkey "+"
die Softkey an, um einige Optionen der Editorzyklen zu konfigurieren.
Programmierung der M-Funktionen für jeden Arbeitsschritt
ARBEITSABLAUFEDITOR
Konfigurieren Sie den Zykluseditor (Zyklen für Drehachsen).
3.
Aktivieren der Programmierung der M-Funktionen bei den Festzyklen für die Ausführung vor
den Operationen zur Bearbeitung. Dies gestattet, zum Beispiel, das Ausführen von
Subroutinen, die mit M-Funktionen in Verbindung stehen, bevor die verschiedenen
Arbeitsgänge ausgeführt werden.
Wenn diese Option aktiv ist, bietet der Editor, bei jedem Vorgang des Zyklus, die Option an,
bei der bis zu 4 M-Funktionen editiert werden können.
Auf den Bildschirmen für die Zyklen muss man, um die M-Funktionen zu sehen
und festzulegen, die Anzeige aktivieren; sonst sind die Daten nicht sichtbar.
Die Konfiguration der Achsen auswählen.
Stellen Sie die Konfiguration der Achsen für den Zykluseditor ein. Die
Konfiguration der definierten Achsen ist nur gültig, um die
Zykluseditierung zu erleichtern, da die Daten angezeigt werden, die
mit den Koordinaten zusammenhängen, gemäß den ausgewählten
Achskonfigurationen.
Den Festzyklen ist keinerlei Arbeitsebene zugeordnet, sie werden in
der zu diesem Zeitpunkt aktiven Arbeitsebene ausgeführt.
Wählen Sie die zu den Zyklen der Drehachse gehörige Achse.
Stellen Sie die Konfiguration der Drehachsen für den Zykluseditor ein; A (Drehachse auf der
X-Achse), B (auf der Y-Achse) oder C (auf der Z-Achse). Die Konfiguration der definierten
Achsen ist nur gültig, um die Zykluseditierung zu erleichtern, da die mit den Koordinaten
zusammenhängenden Daten und Pläne gemäß der Achskonfiguration ausgewählt werden.
Die Positionierachse wählen.
Positionieren Sie die Y-Achse (oder die vom Dreiflächner fehlende Achse), bevor Sie den
Zyklus ausführen. In Zyklen für Drehachsen, bei denen die Y-Achse nicht beteiligt ist, ist es
manchmal erforderlich, diese Achse vor der Ausführung des Zyklus zu positionieren; zum
Beispiel nach einem Werkzeugwechsel. Wenn Sie diese Option aktivieren, wird in den
Zyklen die Positionierungsachse (die vom Dreiflächner fehlt) der Form Yi, Xi oder Zi
angezeigt.
Wenn dieser Parameter programmiert ist, positioniert der Zyklus die Achse (Bewegung in
G00) bevor der Zyklus ausgeführt wird.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·94·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Modus Teach-in.
Die Softkey "+" zeigt gleichzeitig die Softkey-Taste an, die zur Aktivierung
des Modus Teach-in dient, welcher erlaubt, dass die Achsen der Maschine
manuell verschoben werden und dass die Daten des Zyklus in der realen
Position der Achsen eingegeben werden. Die restlichen Zyklusdaten
müssen manuell editiert werden.
Wenn dieser Modus aktiv ist, zeigt der Zykluseditor im unteren Teil ein Fenster an, mit den
realen Positionen der Achsen, sowie die Bedingungen für die aktiven Bearbeitungen. Die
Informationen des Fensters ist nicht konfigurierbar und ist nicht für die Konfiguration im
Modus EDISIMU für den Modus teach-in geeignet.
Bei aktiver Betriebsart teach-in, die Koordinaten der Achsen können durch direkte Edition
von der Tastatur aus verfolgt werden oder ihnen kann die Position zugeordnet werden, die
die Maschinenachsen einnehmen. Beide Editionsweisen können unterschiedslos und
selbst während der Definition eines gleichen Zykluses benutzt werden. Um der Position
seiner Achse Angaben zuzuordnen, befolgen Sie die folgenden Schritte.
Modus Teach-in.
3.
ARBEITSABLAUFEDITOR
3.3
1 Wählen Sie eine der Angaben, anhand des Cursors, aus.
2 Achsen mit JOG-Tastatur, Steuerrädern oder MDI/MDA in die gewünschte Position
verfahren.
3 Taste [RECALL] drücken. Der Editor gibt die Daten, die anhand des Cursors ausgewählt
wurden, in die reale entsprechende Achsposition ein.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·95·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
3.4
Daten-, Profil und Symbolauswahl
Daten-Anwahl.
Um Daten einzugeben oder zu ändern, ist es notwendig, dass diese ausgewählt werden diese müssen dafür markiert sein.
Die Parameter für die Zyklen kann man mit Hilfe der Tasten [] [] [] [] für den direkten
Zugriff auswählen. Man kann auch die erste vorgegebene Größe aus jeder Gruppe wählen,
indem man die Pfeiltasten für die Seite [nach oben] oder [nach unten] betätigt.
ARBEITSABLAUFEDITOR
Daten-, Profil und Symbolauswahl
3.
Die Tasten für den direkten Zugriff tragen den Namen des Parameters; [F] für die Vorschübe,
[T] für die Werkzeuge, usw. Jedes Mal, wenn die gleiche Taste betätigt wird, wird die folgende
vorgegebene Größe vom gleichen Typ gewählt.
Dateneingabe.
In das entsprechende Fenster gehen, den gewünschten Wert eintippen und die Taste
[ENTER] drücken. Wenn die Taste [ENTER] nicht gedrückt wird, wird der neue Wert nicht
übernommen.
Ist der Teach-in-Betrieb angewählt, kann die derzeitige Position der Maschine einer Position
zugeordnet werden. Sich im entsprechenden Fenster bewegen und Drücken der Taste
[RECALL].
Bei dem Parameter für die X-Achse übernimmt man den Koordinatenwert der ersten Achse
des Kanals, für den der Modus Bearbeitung-Simulation aktiv ist. Bei den Parametern für die
Y-Achse den Koordinatenwert der zweiten Achse, und bei den Parametern der Z-Achse den
Koordinatenwert der dritten.
Zustandsänderung eines Symbols.
Auf das gewünschte Symbol gehen und die Leertaste drücken.
Auswahl - Definition eines Profils.
Zur Auswahl und Änderung eines Profils ist es notwendig das der entsprechende Wert dafür
ausgewählt wird, und den Bearbeitungsfokus besitzt.
• Zur Auswahl eines vorhandenen Profils, drücken Sie die Taste [] zum Aufklappen der
definierten Profilliste und wählen Sie einen Namen oder schreiben Sie dessen Namen.
• Zur Definition eines neuen Profils schreiben Sie bitte den gewünschten Namen und
drücken Sie die Taste [RECALL] damit Sie auf die Profilbearbeitung zugreifen können.
• Zur Änderung eines vorhandenen Profils wählen Sie die Liste aus oder schreiben Sie
deren Namen und drücken Sie auf die Taste [RECALL] damit Sie auf die
Profilbearbeitung zugreifen können.
• Zur Löschung eines Profils, drücken Sie die Taste [] zum Aufklappen der definierten
Profilliste und wählen einen Namen aus. Drücken Sie die Taste [DEL], um diese zu
löschen.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·96·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
3.5
Zur Zuordnung einer Mehrfachbearbeitung zu einem Zyklus
Der Zykluseditor erlaubt die Zuordnung einer Mehrfachbearbeitung bei folgenden Zyklen:
• Gepunktet, Bohrung, Tieflochbohren, Ausfräsen der Bohrung, Gewindeschneiden mit
G e w i n d e b o h r e r, G e w i n d e f r ä s e n , R e i b e n , A u s b o h r e n , A u s b o h r e n m i t
Spindelorientierung.
• Einfache rechteckige Tasche, rechteckige Tasche mit Rundungen, kreisförmige Tasche
und kreisförmige, vorgefertigte Tasche.
Um eine Mehrfachbearbeitung zu einem Zyklus zuzuordnen, muss zuerst
ein Bearbeitungszyklus aus den zulässigen ausgewählt und definiert
werden. Nachfolgend wird, ohne die Zykluseditierung zu verlassen, die zu
den Mehrfachbearbeitungen gehörende Softkey-Taste gedrückt und eine
von diesen ausgewählt.
FOCUS
Die folgende Abbildung zeigt Bohrzyklus (oberer Teil) mit einer zugeordneten
Mehrfachbearbeitung in Reihe (unterer Teil). Zur Editierung der Daten des Festzyklus oder
der Mehrfachbearbeitung mit der Taste [FOCUS] das entsprechende Fenster wählen.
ARBEITSABLAUFEDITOR
Wie wird eine Mehrfachbearbeitung ausgewählt.
Zur Zuordnung einer Mehrfachbearbeitung zu einem Zyklus
3.
• Rechtecks- und Kreisnabe.
Wenn der Festzyklus den ganzen Bildschirm belegt, legt sich die Mehrfachbearbeitung, wie
in folgender Abbildung angegeben, darüber. In diesen Fällen verschiebt sich das obere
Fenster während der Edition der dem Zyklus entsprechenden Daten automatisch zur
Datenanzeige.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·97·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
3.6
Simulation eines einzelnen festen Zykluses
Mit dem Editor für die festen Zyklen kann man den Zyklus simulieren, der gerade bearbeitet
wird, ohne dass man das gesamte Werkstückprogramm simulieren muss. Während der
Simulation ist es gestattet, sich einen anderen festen Zyklus anzusehen und zu bearbeiten,
und auch zum Programmeditor zurückzukehren.
i
ARBEITSABLAUFEDITOR
Simulation eines einzelnen festen Zykluses
3.
Wenn der Zykluseditor zum automatischen Betriebsmodus gehört, ist es nicht gestattet, einen Zyklus
zu simulieren.
Simulation eines Zyklus
Die Simulation des in der Bearbeitung befindlichen Zyklus beginnt nach dem Klicken auf dem
Bildschirmsymbol [START]. Die Simulation kann man mit Hilfe des Bildschirmsymbols
[STOP] unterbrechen oder mit Hilfe des Bildschirmsymbols [RESET] abbrechen.
START
STOP
RESET
Die Grafik für die Simulation wird immer über die Hilfegrafik für den Hauptzyklus gelegt. Im
Fall, dass der Zyklus eine dazugehörige Positionierung hat, wird die Grafik über den
Hauptzyklus gelegt; im Fall einer 2D-Aussparung mit Bohrungen, über der Aussparung
Sobald die Simulation erst einmal begonnen hat, läuft diese weiter ab, bis der Zyklus beendet
wird oder bis man auf das Bildschirmsymbol [RESET] klickt. Selbst wenn man während
Simulation den Zyklus ändert oder wieder in den Programmeditor geht, bleibt der vorherige
Zyklus für die Simulation gültig.
Simulationfenster des Zyklus
Das Fenster mit der graphischen Darstellung (der Simulation) wird aktiviert, wenn man auf
das Bildschirmsymbol [START] klickt, und deaktiviert, wenn man auf das Bildschirmsymbol
[RESET] klickt. Dieses Fenster erscheint über der Hilfegrafik des Zyklus; mit Hilfe der
Tastenkombination [CTRL]+[G] kann man die Vollbildschirmanzeige (oder wieder
verkleinern) wählen.
Im unteren Teil links des Fensters erscheinen der Name des Zyklus und des Kanals der
Simulation, welcher der Kanal für den Programmeditor ist, von dem man den Zykluseditor
aufgerufen hat.
Konfiguration der graphischen Umgebung
Beim Aktivieren oder Auswählen des graphischen Fensters erscheinen im horizontalen
Menü der Schaltflächen die verfügbaren graphischen Optionen. Um mehr Informationen
über die graphischen Optionen zu bekommen, schlagen Sie im Betriebshandbuch im
entsprechenden Kapitel über den Modus Bearbeitung - Simulation nach.
Einige graphischen Optionen kann man per Hand editieren. Der Bereich für die Bearbeitung
wird nur im Vollbildschirmmodus über den Befehl [CTRL] +[G] angezeigt.
CNC 8060
CNC 8065
Die Grafik für die Simulation bleibt auf dem Bildschirm, bis man sie löscht; das heißt, wenn
man die Simulation eines neuen Zyklus anfängt, wird die vorherige Grafik nicht gelöscht.
Optimaler Anzeigebereich für die Grafik
Den anzuzeigenden Bereich kann man vom Menü der Schaltflächen, das zum graphischen
Fenster der Simulation gehört, festlegen, oder man kann es auch der CNC überlassen, dass
der optimale Bereich von Zeit zu Zeit berechnet wird.
(REF: 1807)
·98·
Wenn das graphische Fenster sichtbar ist, wird mit der Tastenkombination [CTRL]+[D] die
Berechnung des optimalen Bereichs durchgeführt. Ab diesem Augenblick und bis man den
Zykluseditor verlässt, berechnet die CNC periodisch den optimalen Bereich für die Anzeige
der Grafik. Sobald man aus der Grafik herausgeht, wird als neuer Anzeigebereich der letzte
Bereich übernommen, den man berechnet hat.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Simulationsfenster und Bearbeitung der Daten
Wenn das graphische Fenster ausgewählt ist, kann man den Parameterbereich für den
Zyklus mit Hilfe der Tasten für den direkten Zugriff ändern. Wenn der Parameter lo zu einem
Zyklus der Positionierung gehört, muss man zuerst [CTRL] +[F2] (Fensterwechsel)
eingeben.
Wenn die Simulation des Zyklus im Vollbildschirmmodus erfolgt, kann man auch auf den
Zykluseditor zugreifen, indem man die Taste [ESC] drückt. Um wieder zum graphischen
Fenster zurückzukehren, benutzt man die Tastenkombination [CTRL]+[G] oder [SHIFT]+[G]
oder [G].
Zusammenfassung der Tastaturkürzel für die Simulation eines
Zyklus.
[CTRL] + [F2]
Im Datenfenster für die Parameter, wechselt man zwischen Parameter für die Zyklen
und denen der Positionierung hin und her.
[CTRL]+[G]
Anwahl des Fensters für die graphische Darstellung.
Verkleinerung oder Vergrößerung des graphischen Fensters.
Zeigt den Dialogbereich für die Daten der Grafik.
[CTRL]+[D]
Aktiviert die periodische Berechnung des optimalen Bereichs der Positionsanzeige.
[SHIFT]+[G]
[G]
Zeigt das graphische Fenster, wenn eine Simulation im Gange ist und wenn man sich
im Fenster für die Parameterbearbeitung befindet.
[ESC]
Wenn die Grafik im Vollbildschirmmodus angezeigt wird, erscheint das Fenster für den
Zykluseditor.
Simulation eines einzelnen festen Zykluses
Während der Bearbeitung der Daten wird die im Gange befindliche Simulation nicht
gestoppt. Wenn Änderungen bei den Daten des Zyklus während Simulation gemacht
werden, werden diese Änderungen bei der nächsten Simulation des Zyklus übernommen;
das heißt, nach einem RESET der im Gange befindlichen Simulation, sobald diese erst
einmal beendet ist oder nach dem Drücken von STOP und RESET, um diese abzubrechen.
3.
ARBEITSABLAUFEDITOR
Das horizontale Menü der Schaltflächen zeigt die Grafikoptionen, wenn das graphische
Fenster markiert ist, und sonst die des Zykluseditors.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·99·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
ARBEITSABLAUFEDITOR
Simulation eines einzelnen festen Zykluses
3.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·100·
ARBEITSPLÄNE UND
VORSCHUBPLÄNE FÜR DIE
BEARBEITUNG.
4
Den Festzyklen ist keinerlei Arbeitsebene zugeordnet, sie werden in der zu diesem Zeitpunkt
aktiven Arbeitsebene ausgeführt. Um die Definition des Zyklus zu erleichtern, kann der
Editor mit einer Achskonfiguration personalisiert werden, die nur dann gültig wäre, um die
Daten des Editors anzuzeigen. In Abhängigkeit von dieser Konfiguration, können die Pläne
entlang der Längsachse zum Beispiel Xs, Ys oder Zs genannt werden.
Arbeitspläne entlang der Längsachse.
Bei allen Vorgängen sind die vier Arbeitspläne vorhanden (angenommen wird die
Längsachse Z)
• Ausgangsebene oder Position, die das Werkzeug beim Aufruf des Zyklus einnimmt (Zi).
Dieser Plan darf nicht definiert werden.
• Sicherheitsebene für die erste Zustellung und für das Verfahren des Werkzeugs
zwischen Bearbeitungen benutzt. Dieser Plan definiert den Parameter Zs des Zyklus.
• Plan für die Annäherung des Werkstückes, für eine Annäherung bei Schnellvorschub
des Werkstückes, bevor mit der Bearbeitung begonnen werden kann. Der Zyklus stellt
diese Ebene in einer Entfernung von 1mm des Werkstückes auf. In Abhängigkeit der
Konfiguration des Editors, lassen die Bearbeitungen in Z (anreißen, bohren, usw.) zu,
dass diese Ebene mit dem Parameter Dp definiert wird.
• Werkstückoberfläche. Die Werkstückoberfläche wird mit dem Parameter Z des Zyklus
definiert.
Bearbeitungsrichtung.
Die Bearbeitungsrichtung wird durch die Lage der Werkstückoberfläche (Z) und der
Sicherheitsebene (Zs) festgelegt. Wenn Beide übereinstimmen, wird durch die
Bearbeitungsrichtung das Vorzeichen der Gesamttiefe der Bearbeitung (Parameter P)
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·101·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
festgelegt. Wenn Z=Zs und P>0 Bearbeitung in negativer Richtung der Längsachse (Z-)
erfolgt, wenn Z=Zs und P>1 Bearbeitung in positiver Richtung (Z+) erfolgt.
ARBEITSPLÄNE UND VORSCHUBPLÄNE FÜR DIE
4.
Die Bewegungen in den Arbeitsebenen.
Beim Start der Zyklusausführung, verschiebt sich das Werkstück im Schnellvorschub (G0)
von der Ausgangsebene (Zi) zur Sicherheitsebene (Zs).
• Wenn sich die Ausgangsebene über der Sicherheitsebene (linkes Bild) befindet, erfolgt
zuerst eine Verschiebung auf der Ebene und danach auf der Längsachse Z.
• Wenn sich die Ausgangsebene unter der Sicherheitsebene (rechtes Bild) befindet,
erfolgt zuerst eine Längsbewegung der Achse und danach auf der Ebene.
Danach bewegt sich das Werkzeug im Schnellvorlauf (G0) zur Zustellungsebene und zum
Schluss im Arbeitsvorschub, um die mechanische Bearbeitung zu machen. Sobald die
Bearbeitung ausgeführt ist, fährt das Werkzeug bis zur Sicherheitsebene (Zs) zurück. Ist der
Zyklus eine Mehrfachbearbeitung zugeordnet, verfährt das Werkzeug entlang der
Sicherheitsebene (Zs) bis zum bis zum nächsten zu bearbeitenden Punkt.
Die Zustellungsebene gestattet, wie aus der in der Abbildung ersichtlich, eine schnelle
Annäherung an die zu bearbeitende Fläche, sobald die Sicherheitsebene (Zs) sich entfernt
von der Oberfläche des Werkstücks befindet.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·102·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Wert, der angewendet wird, wenn ein Parameter 0 ist
Eindringschritt I=0:
Bei der Programmierung I=0 wird als Schritt die dem Werkzeug in der Tabelle zugeordnete
Schneidlänge genommen.
Ist auch der Tabellenwert 0, wird Fehler angezeigt.
Eindringvorschub Fz=0:
4.
Wird Fz=0 programmiert, erfolgt die Schrupp- und Schlichteindringung mit der Hälfte des
für jeden einzelnen Vorgang gewählten Fräsvorschubs.
Eindringwinkel =0 und =0:
In beiden Fällen wird bei der Programmierung 0 der dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Wert genommen.
Ist auch der Tabellenwert 0, erfolgt eine senkrechte Eindringung ohne Neigung, Winkel 90º.
Schlichtdurchgänge oder Eindringungsanzahl N=0:
Wird N=0 programmiert, erfolgt die geringstmögliche Anzahl von Durchgängen unter
Berücksichtigung der dem Werkzeug in der Tabelle zugeordneten Schneidlänge.
Bei Taschen und Naben (ausgenommen bei 2D- und 3D-Taschen) werden die Schrupp- und
Schlichtwerkzeuge untersucht, wenn auch der Tabellenwert null ist. Ist es das gleiche, erfolgt
die Fertigbearbeitung in jeder Eindringung nach dem Schruppen mit Tangentialeingang und
–ausgang.
Sind sie verschieden, wird eine Fehleranzeige gegeben.
ARBEITSPLÄNE UND VORSCHUBPLÄNE FÜR DIE
4.0.1
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·103·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
ARBEITSPLÄNE UND VORSCHUBPLÄNE FÜR DIE
4.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·104·
FESTZYKLUSEDITOR.
BEARBEITUNGEN AUF Z.
5
Beim Drücken der Softkey-Taste, zeigt der Editor den zuletzt verwendeten Zyklus an. Wenn
die gleiche Softkey-Taste das zweite Mal gedrückt wurde, zeigt das Menü alle Zyklen der
Gruppe an.
• Gepunktet, Bohrung.
• Tieflochbohren.
• Ausfräsen der Bohrung.
• Gewindeschneiden mit Gewindebohrer.
• Gewindefräsen.
• Reiben.
• Ausbohren.
• Ausbohren mit Spindelorientierung.
Zu den Festzyklen der Taschen können Mehrfachbearbeitungen
hinzugefügt werden, und zwar auf die Weise, dass der Zyklus an
verschiedenen Punkten wiederholt wird. Die verfügbaren
Mehrfachbearbeitungen sind folgende Siehe Kapitel "9 Festzykluseditor.
Mehrfachpositionierungen.".
• Punkten auf Linie.
• Punkten im Bogen.
• Rechteckig-Positionierung.
• Raster-Positionierung.
• Punkte in Random (verschiedene Punkte durch den Benutzer
definiert).
Um eine Mehrfachbearbeitung zu einem Zyklus zuzuordnen, muss zuerst ein
Bearbeitungszyklus aus den zulässigen ausgewählt und definiert werden. Danach, ohne die
Zyklusbearbeitung zu verlassen, drücken sie die den Mehrfachbearbeitungen zugeordnete
Softkey und wählen eine von diesen aus.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·105·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
5.1
Ankörnen.
Ankörnen.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
5.
Geometrische Parameter:
X, Y
Bearbeitungspunkt.
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
Dp
Abstand der Annäherung der Werkstückoberfläche.
Der Editor zeigt diese Angabe falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat. Wenn diese
Option nicht aktiviert ist, wird bei den Zyklen davon ausgegangen, dass die
Annäherungsentfernung 1 mm beträgt.
Programmiertyp der Tiefe (Symbol).
Die Programmierung der Gesamttiefe.
Winkel- und Durchmesserprogrammierung
P
Gesamttiefe.

Ankörnwinkel.

Ankörndurchmesser.
Bei Z=Zs ist die Bearbeitungsrichtung immer zu Z(-).
Bearbeitungsparameter:
F
Vorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Werkzeug.
D
Korrektor.
t
Verweilzeit am Grund in Sekunden.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
CNC 8060
CNC 8065
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
(REF: 1807)
·106·
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Folgendes Werkzeug.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
Ankörnen.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
5.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·107·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
5.1.1
Grundlegende Funktionsweise.
1 Startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
2 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zum XY-Punkt und zur Sicherheitsebene (Zs). Je nach
Ausgangsebene, erfolgt zuerst ein Verfahren auf der XY-Ebene und dann auf der ZEbene oder umgekehrt.
Ankörnen.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
5.
3 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
4 Eindringung im Vorschub "F".
5 Wartezeit "t".
6 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene (Zs).
Ist eine Mehrfachbearbeitung zugeordnet, erfolgen so oft wie nötig die folgenden Schritte:
7 Verfährt im Eilgang (G0) zum nächsten Punkt.
8 Wiederholt die Schritte 3, 4, 5, 6.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·108·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Bohren.
Geometrische Parameter:
X, Y
Bearbeitungspunkt.
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
Dp
Abstand der Annäherung der Werkstückoberfläche.
Der Editor zeigt diese Angabe falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat. Wenn diese
Option nicht aktiviert ist, wird bei den Zyklen davon ausgegangen, dass die
Annäherungsentfernung 1 mm beträgt.
P
Gesamttiefe.
Bearbeitungsparameter:
I
Eindringschritt. Das Bohren erfolgt mit dem gegebenen Schritt, ausgenommen der letzte
Schritt, der mit den Rest bearbeitet wird. Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die
CNC eine entsprechende Fehlermeldung an.
Zr
Hinterschliffposition in den oder in die er nach jedem Bohrschritt im Eilgang zurückfährt.
Bohren.
5.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
5.2
Wenn der Koordinaten Zr nicht erreicht sind, erfolgt ein Rücklauf bis zur Zustellungsebene.
F
Vorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Werkzeug.
D
Korrektor.
t
Verweilzeit am Grund in Sekunden.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
CNC 8060
CNC 8065
Folgendes Werkzeug.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
(REF: 1807)
·109·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
5.2.1
Grundlegende Funktionsweise.
1 Startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
2 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zum XY-Punkt und zur Sicherheitsebene (Zs). Je nach
Ausgangsebene, erfolgt zuerst ein Verfahren auf der XY-Ebene und dann auf der ZEbene oder umgekehrt.
Bohren.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
5.
3 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
4 Dringt im Vorschub "F" den Wert "I" ein.
5 Bohrschleife bis zum Erreichen der Gesamttiefe "P".
In erster Linie, Eilrücklauf (G0) bis zur Hinterschliffposition Zr. Wenn der Koordinaten „Zr“
noch nicht erreicht sind, erfolgt das Werkzeug ein Rücklauf bis zur Zustellungsebene.
Danach, Eilzustellung (G0) bis 1 mm. vom vorigen Bohrschritt. Abschließend, dringt im
Vorschub "F" den Wert "I" ein.
6 Wartezeit "t".
7 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene (Zs).
Ist eine Mehrfachbearbeitung zugeordnet, erfolgen so oft wie nötig die folgenden Schritte:
8 Verfährt im Eilgang (G0) zum nächsten Punkt.
9 Führt eine neue Bohrung durch, Schritte 3, 4, 5, 6, 7.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·110·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Tieflochbohren.
Geometrische Parameter:
X, Y
Bearbeitungspunkt.
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
Dp
Abstand der Annäherung der Werkstückoberfläche.
Der Editor zeigt diese Angabe falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat. Wenn diese
Option nicht aktiviert ist, wird bei den Zyklen davon ausgegangen, dass die
Annäherungsentfernung 1 mm beträgt.
P
Gesamttiefe.
Tieflochbohren.
5.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
5.3
Bearbeitungsparameter:
I
Eindringschritt. Das Bohren erfolgt mit dem gegebenen Schritt, ausgenommen der letzte
Schritt, der mit den Rest bearbeitet wird. Wenn man mit dem Wert 0 programmiert, zeigt die
CNC eine entsprechende Fehlermeldung an.
B
Hinterschliffabstand (Wert, den es zurückgeht), im Eilgang (G0), nach jedem Bohrschritt.
Wenn man den Wert mit ·0· (Null) festlegt, läuft das Werkzeug bis zur Annäherungsebene
zurückt, die sich 1 mm von der Oberfläche des Werkstücks befindet.
KI
Faktor, welcher den Übergang beim Bohrarbeitsgang "I" reduziert.
Der erste Schritt ist "I", der zweite "KI*I", der dritte "KI(KI*I)" und so weiter. Ohne
Programmierung oder bei Programmierung von "KI=0" wird der Wert "KI=1"
genommen. Bei "KI=1" haben alle Bohrschritte den Wert "I".
I
Mindestbohrschritte.
Mindestwert, den der Bohrschritt annehmen kann. Wird mit "KI"-Werten ungleich 1
benutzt. Ohne Programmierung wird der Wert 0 mm genommen.
F
Vorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Werkzeug.
D
Korrektor.
t
Verweilzeit am Grund in Sekunden.
Spindeldrehsinn (Symbol).
CNC 8060
CNC 8065
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
(REF: 1807)
·111·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Folgendes Werkzeug.
5.
Tieflochbohren.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·112·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
1 Startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
2 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zum XY-Punkt und zur Sicherheitsebene (Zs). Je nach
Ausgangsebene, erfolgt zuerst ein Verfahren auf der XY-Ebene und dann auf der ZEbene oder umgekehrt.
I
B
1mm
KI*I
B
1mm
P
KI(KI*I)
B
1mm
KI(KI(KI*I))
Tieflochbohren.
5.
G00
G01
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
5.3.1
B
1mm
t
3 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
4 Dringt im Vorschub "F" den Wert "I" ein.
5 Bohrschleife bis zum Erreichen der Gesamttiefe "P".
In erster Linie, Eilrücklauf (G0) bis zur Hinterschliffposition "B". Wenn B = 0, Rückzug
bis auf die Annäherungsebene, die sich 1 mm von der Oberfläche des Werkstücks
befindet. Danach, Eilzustellung (G0) bis 1 mm. vom vorigen Bohrschritt. Wenn B = 0,
Annäherung bis zum Arbeitsgang der vorherigen Bearbeitung. Abschließend, Vertiefung
Fortschritt "F", die Menge durch "I" und "K".
6 Wartezeit "t".
7 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene (Zs).
Ist eine Mehrfachbearbeitung zugeordnet, erfolgen so oft wie nötig die folgenden Schritte:
8 Verfährt im Eilgang (G0) zum nächsten Punkt.
9 Wiederholt die Schritte 3, 4, 5, 6, 7.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·113·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
5.4
Ausfräsen der Bohrung.
Dieser Zyklus gestattet die Erhöhung des Durchmessers einer Öffnung mit Hilfe einer
helikalförmigen Bewegung des Werkzeugs. Außerdem ist es auch möglich, wenn das
Werkzeug dies gestattet, eine Bohrung ohne Vorbohrung vorzunehmen.
Ausfräsen der Bohrung.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
5.
Geometrische Parameter:
Bearbeitungsrichtung.
Definition der helikalförmige Bahn der Bohrung.
Grundüberholung.
Definiert, ob der Grund der Bohrung (Blindbohrung) nachbearbeitet wird, oder ob
keine Nachbearbeitung stattfindet (durchgehende Bohrung).
X, Y
Bearbeitungspunkt.
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
P
Gesamttiefe.
Dp
Abstand der Annäherung der Werkstückoberfläche.
Der Editor zeigt diese Angabe falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat. Wenn diese
Option nicht aktiviert ist, wird bei den Zyklen davon ausgegangen, dass die
Annäherungsentfernung 1 mm beträgt.

Bohrungsdurchmesser.
K
Vorbohrungsdurchmesser.
Wenn man aus einer Bohrung herausgeht, die zuvor bearbeitet wurde, legt dieser Parameter
den Durchmesser der besagten Bohrung fest. Wird nicht oder mit dem Wert 0 programmiert,
wurde keine Bohrung durchgeführt.
Das Werkzeugt muss folgenden Bedingungen entsprechen:
• Der Werkzeugradius muss kleiner als J/2 sein.
• Der Werkzeugradius muss grösser oder gleich als (J-K)/4 sein.
Wenn diese beide Bedingungen nicht erfüllt sind, zeigt die CNC die entsprechende
Fehlermeldung an.
B
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·114·
Helikalförmige Eindringsteigung.
Bearbeitungsparameter:
F
Vorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Werkzeug.
D
Korrektor.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
Ausfräsen der Bohrung.
Folgendes Werkzeug.
5.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·115·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
5.4.1
Grundlegende Funktionsweise.
1 Eilverschiebung bis zur Bohrungsmitte (X, Y).
2 Eilverschiebung bis zur Referenzebene (Z).
3 Eilverschiebung bis der Koordinatenwert des tangentialen Eingangs in der Längsachse.
4 Tangentialförmiger Eingang zur helikalförmigen Bahn der Bohrung.
5 Helikalförmigen Bewegung, mit der Steigung im Parameter B und in dem vom Symbol
angegebenen Drehsinn, bis zum Grund der Bohrung.
5.
Ausfräsen der Bohrung.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
6 Nachbearbeitung des Grunds der Bohrung (dieser Schritt erfolgt nur, wenn das
Vorzeichen des Parameters B positiv ist).
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·116·
7 Tangentialförmige Rückzugsbewegung entlang der helikalförmigen Bahn der Bohrung
bis zum Mittelpunkt der Bohrung.
8 Eilverschiebung bis zur Referenzebene (G99) oder zur Ausgangsebene (G98).
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Gewindeschneiden mit Gewindebohrer.
Geometrische Parameter:
X, Y
Bearbeitungspunkt.
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
Dp
Abstand der Annäherung der Werkstückoberfläche.
Der Editor zeigt diese Angabe falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat. Wenn diese
Option nicht aktiviert ist, wird bei den Zyklen davon ausgegangen, dass die
Annäherungsentfernung 1 mm beträgt.
P
Gesamttiefe.
Kf
Verfahrfaktor für das Ausfahren
Das starre Gewindeschneiden gestattet ein schnelles Ausfahren aus dem Gewinde, wobei
immer eine Synchronisierung zwischen Vorschub und Drehzahl beibehalten wird. Die
Rücklaufgeschwindigkeit wird mit diesem Faktor multipliziert und die Drehzahl passt sich der
neuen Geschwindigkeit an.
I
Arbeitsgang der Vertiefung beim Gewindeschneiden mit Spanabtragung. Wenn nicht
programmiert wird, führt die CNC den Zyklus in einem einzigen Durchlauf. Wenn man mit dem
Wert 0 programmiert, zeigt die CNC eine entsprechende Fehlermeldung an.
B
Entfernung des Rückgehens nach jedem Arbeitsgang der Vertiefung. Wenn nicht
programmiert wird oder mit Wert 0 programmiert, dann erfolgt der Rückgang bis zur Koordinate
der Ebene von der Referenz Z.
Der Zyklus führt jeden Rücklauf aus, indem der Vorschubfaktor (Parameter J) beachtet wird.
Gewindeschneiden mit Gewindebohrer.
5.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
5.5
Gewindeschneidtyp (Symbol).
Gewindeschneiden mit Ausgleicher.
Interpoliertes Gewindeschneiden.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·117·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Bearbeitungsparameter:
5.
F
Vorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Werkzeug.
D
Korrektor.
t
Verweilzeit am Grund in Sekunden.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Gewindeschneiden mit Gewindebohrer.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Typ des Vorschubs (Bildschirmsymbol).
in mm/min oder (Zoll/min).
in mm/Umdrehung.
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Folgendes Werkzeug.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·118·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
1 Wenn interpoliertes Gewindeschneiden, wird die Spindel orientiert (M19).
Wenn Gewindeschneiden mit Kompensator, startet die Spindel im angeforderten Sinne.
2 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zum XY-Punkt und zur Sicherheitsebene (Zs). Je nach
Ausgangsebene, erfolgt zuerst ein Verfahren auf der XY-Ebene und dann auf der ZEbene oder umgekehrt.
Zs
1mm
Z
P
B
I
M4 / M 3
Gewindeschneiden mit Gewindebohrer.
5.
G00
G0 1
M19
M3/M4
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
5.5.1
3 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
4 Gewindeschneiden mit Gewindebohrer, Wird mit 100% des programmierten Vorschubs
"F" und der programmierten Geschwindigkeit "S" ausgeführt.
Man kann das Gewindeschneiden mit Kompensation nicht stoppen.
Wenn "I" nicht programmiert wurde, interpoliertes Gewindeschneiden. Der Zyklus
führt einen Gewindeschnitt mit einem Durchlauf aus.
Wenn "I" programmiert wurde, Interpoliertes Gewindeschneiden mit Spanabtragung.
Der Zyklus führt einen Gewindeschnitt mit mehreren Vertiefungsdurchläufen "I" aus,
indem nach jedem, in "B" definierten Abstand ein Rücklauf stattfindet.
Beim starren Gewindeschneiden kann man den Prozentsatz des Vorschubs ändern
und auch anhalten (Override bei 0 %).
5 Wenn "t" ungleich 0, Spindelhalt (M05) und Verweilzeit.
6 Umkehrung des Spindeldrehsinns. Rücklauf, Ausgang aus dem Gewinde bis zur
Zustellungsebene. Der Zyklus führt jeden Rücklauf aus, indem der Vorschubfaktor
(Parameter Kf) beachtet wird. Beim Gewindescheiden mit Ausgleich kann der Ausgang
der Schraube nicht angehalten werden. Beim starren Gewindeschneiden kann man den
Prozentsatz des Vorschubs ändern und auch anhalten (Override bei 0 %).
7 Wenn Gewindeschneiden mit Kompensator, kehrt sich der Spindeldrehsinn um
(Wiederherstellung des Ausgangssinnes).
8 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs.
Ist eine Mehrfachbearbeitung zugeordnet, erfolgen so oft wie nötig die folgenden Schritte:
9 Verfährt im Eilgang (G0) zum nächsten Punkt.
10 Wiederholt die Schritte 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·119·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
5.6
Gewindefräsen.
Fräsen eines Innengewindes:
Fräsen eines Aussengewindes:


B
5.

B
Zs
K
Zs
Gewindefräsen.
P
P


FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
K
Geometrische Parameter:
Gewindeschneidtyp.
Definiert den Typ des Gewindes, der durchgeführt werden soll (innen oder außen).
Bearbeitungsrichtung.
Definition der helikalförmige Bahn der Bohrung.
Bearbeitungsrichtung für das Gewinde.
Definiert die Richtung der Bearbeitung des Gewindes (von der Oberfläche des
Werkstücks bis zum Grund, oder vom Grund bis zur Oberfläche des Werkstücks).
Gewindeschneidtyp.
Es hängt von Typ des verwendeten Werkzeugs ab.
CNC 8060
CNC 8065
X, Y
Bearbeitungspunkt.
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
P
Gesamttiefe.
Dp
Abstand der Annäherung der Werkstückoberfläche.
Der Editor zeigt diese Angabe falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat. Wenn diese
Option nicht aktiviert ist, wird bei den Zyklen davon ausgegangen, dass die
Annäherungsentfernung 1 mm beträgt.

Durchmesser des Gewindes
K
Gewindetiefe.
B
Gewindesteigung.
Ds
Annäherungsentfernung.

Eintrittswinkel zum Gewinde.
Winkel (in Grad) des Segments, das den Mittelpunkt der Bohrung und den Eingangspunkt des
Gewindes in Bezug auf die Abszissenachse bilden.
(REF: 1807)
N
Anzahl der Schneiden des Stahls
Definiert die Anzahl der Schneiden am Schneidwerkzeug (nur, wenn die Bearbeitung mit
einem Schneidwerkzeug mit einer n-ten Anzahl von Schneiden erfolgt).
·120·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Bearbeitungsparameter:
Vertiefungsschritt des Gewindes.

Schlichtaufmaß.
F
Vorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Werkzeug.
D
Korrektor.
5.
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Folgendes Werkzeug.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Gewindefräsen.

CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·121·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
5.6.1
Grundlegende Funktionsweise.
1 Eilverschiebung bis zur Bohrungsmitte (X, Y).
2 Eilverschiebung bis zur Referenzebene (Z).
3 Eilverschiebung bis der Koordinatenwert der Arbeitsebene-Achsen zum Eingangspunkt
des Gewindes.
4 Eilverschiebung bis der Koordinatenwert der Längsachse am Eingang des Gewindes.
5 Gewindeeingang mit helikal- und tangentialförmiger
helikalförmigen Bahn beim Gewindeschneiden.
5.
Bewegung
zur
ersten
Gewindefräsen.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
6 Ausführung des Gewindeschneidens als Funktion des ausgewählten Werkzeugs:
(1) Helikalförmigen Bewegung in der angegeben Richtung bis zum Gewindegrund (die
Bewegung besteht nur aus einer Umdrehung).
(2) Helikalförmigen Bewegung am Gewindeausgang, die tangential zur vorherigen
helikalförmigen Bahn.
Man muss berücksichtigen, dass der Ausgangspunkt am tangentialförmigen Ausgang
zur Schraubenbahn das Maß auf der Längenachse des Gewindegrunds übersteigt.
(1) Helikalförmigen Bewegung mit gegebener Steigung und Richtung bis zum
Gewindegrund.
(2) Helikalförmigen Bewegung am Gewindeausgang, die tangential zur vorherigen
helikalförmigen Bahn.
Man muss berücksichtigen, dass der Ausgangspunkt am tangentialförmigen Ausgang
zur Schraubenbahn das Maß auf der Längenachse des Gewindegrunds übersteigt.
(1) Helikalförmigen Bewegung mit gegebener Steigung und Richtung (die Bewegung
geht über eine einzige Umdrehung).
(2) Helikalförmigen Bewegung am Gewindeausgang, die tangential zur vorherigen
helikalförmigen Bahn.
(3) Eilverschiebung bis zum Eingangspunkt des Gewindes auf der folgenden
Gewindeschneidbahn.
(4) Eilverschiebung bis zum Maß Z am Eingang des Gewindes auf der folgenden
Gewindeschneidbahn.
(5) Wiederholung der vorherigen 3 Schritten bis zum Gewindegrund. Man muss
berücksichtigen, dass beim endgültigen Ausgangspunkt des Gewindes der
Ausgangspunkt das Maß auf der Längenachse des Gewindegrunds übersteigt.
7 Eilverschiebung bis zur Bohrungsmitte (X, Y).
8 Eilverschiebung bis der Koordinatenwert des Gewinde-Eingangs in der Längsachse.
9 Wiederholung der Punkte 3 bis 8, bis die Tiefe des Aufmaßes der Fertigstellung erreicht
ist.
10 Wiederholung der Punkte 3 bis 8, bis die Tiefe des Gewindes erreicht ist.
11 Eilverschiebung bis zur Referenzebene (G99) oder zur Ausgangsebene (G98).
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·122·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Räumen
Geometrische Parameter:
X, Y
Bearbeitungspunkt.
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
Dp
Abstand der Annäherung der Werkstückoberfläche.
Der Editor zeigt diese Angabe falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat. Wenn diese
Option nicht aktiviert ist, wird bei den Zyklen davon ausgegangen, dass die
Annäherungsentfernung 1 mm beträgt.
P
Gesamttiefe.
Bearbeitungsparameter:
F
Vorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Werkzeug.
D
Korrektor.
t
Verweilzeit am Grund in Sekunden.
Räumen
5.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
5.7
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Folgendes Werkzeug.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·123·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
5.7.1
Grundlegende Funktionsweise.
1 Startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
2 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zum XY-Punkt und zur Sicherheitsebene (Zs). Je nach
Ausgangsebene, erfolgt zuerst ein Verfahren auf der XY-Ebene und dann auf der ZEbene oder umgekehrt.
Räumen
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
5.
3 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
4 Eindringung im Vorschub "F".
5 Wartezeit "t".
6 Rücklauf, Vorschub "F“, bis zur Zustellungsebene
7 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene (Zs).
Ist eine Mehrfachbearbeitung zugeordnet, erfolgen so oft wie nötig die folgenden Schritte:
8 Verfährt im Eilgang (G0) zum nächsten Punkt.
9 Wiederholt die Schritte 3, 4, 5, 6, 7.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·124·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Ausbohren.
Geometrische Parameter:
X, Y
Bearbeitungspunkt.
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
Dp
Abstand der Annäherung der Werkstückoberfläche.
Der Editor zeigt diese Angabe falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat. Wenn diese
Option nicht aktiviert ist, wird bei den Zyklen davon ausgegangen, dass die
Annäherungsentfernung 1 mm beträgt.
P
Gesamttiefe.
Bearbeitungsparameter:
F
Vorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Werkzeug.
D
Korrektor.
t
Verweilzeit am Grund in Sekunden.
Ausbohren.
5.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
5.8
Rücklaufsrichtung (Symbol).
Im Vorschub "F" bei drehender Spindel
Im Eilgang (G0) bei stehender Spindel.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Folgendes Werkzeug.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
·125·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
5.8.1
Grundlegende Funktionsweise.
1 Startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
2 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zum XY-Punkt und zur Sicherheitsebene (Zs). Je nach
Ausgangsebene, erfolgt zuerst ein Verfahren auf der XY-Ebene und dann auf der ZEbene oder umgekehrt.
Ausbohren.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
5.
3 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
4 Eindringung im Vorschub "F".
5 Wartezeit "t".
6 Rücklauf.
• Rücklauf mit Vorschub "F" bis zur Zustellebene (in 1 mm über der Fläche
"Z"), und anschließend im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs
zurück.
• Spindelhalt. Der Rücklauf beim Schnellvorschub (G0) bis zur
Sicherheitsebene Zs und im Anschluss daran der Start der Spindel in der
Richtung, in der sich diese gedreht hat.
Ist eine Mehrfachbearbeitung zugeordnet, erfolgen so oft wie nötig die folgenden Schritte:
7 Verfährt im Eilgang (G0) zum nächsten Punkt.
8 Wiederholt die Schritte 3, 4, 5, 6, 7.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·126·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Ausbohren mit Spindelausrichtung.
Geometrische Parameter:
X, Y
Bearbeitungspunkt.
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
Dp
Abstand der Annäherung der Werkstückoberfläche.
Der Editor zeigt diese Angabe falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat. Wenn diese
Option nicht aktiviert ist, wird bei den Zyklen davon ausgegangen, dass die
Annäherungsentfernung 1 mm beträgt.
P
Gesamttiefe.

Spindelposition in Grad für den Rücklauf.
x, y
Wert, den das Werkzeug verfahren muss, um den Stahl vor dem Rücklauf von der Wand
zurückzuziehen.
Ausbohren mit Spindelausrichtung.
5.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
5.9
Das folgende Beispiel zeigt, wie die man die Parameter verwendet , x y y. Die
Ruhestellung der Spindel (Position Io) befindet sich in Bezug auf die X-Achse bei -30°.
Bearbeitungsparameter:
F
Vorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Werkzeug.
D
Korrektor.
t
Verweilzeit am Grund in Sekunden.
CNC 8060
CNC 8065
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
(REF: 1807)
Gegen Uhrzeigersinn.
·127·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Folgendes Werkzeug.
5.
Ausbohren mit Spindelausrichtung.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·128·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
1 Startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
2 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zum XY-Punkt und zur Sicherheitsebene (Zs). Je nach
Ausgangsebene, erfolgt zuerst ein Verfahren auf der XY-Ebene und dann auf der ZEbene oder umgekehrt.
3 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
4 Eindringung im Vorschub "F".
5 Wartezeit "t".
Ausbohren mit Spindelausrichtung.
5.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
5.9.1
6 Die Spindel hält an und das Werkzeug bleibt in der Position orientiert "" (M19).
7 Zieht den Stahl von der Wand zurück. Verfährt gemäß Angabe in "x, y".
8 Rücklauf im Schnellgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
9 Das Werkzeug kehrt in seine Position zurück (XY) und die Spindel startet in dem Sinne,
in dem sie sich drehte.
10 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene (Zs).
Ist eine Mehrfachbearbeitung zugeordnet, erfolgen so oft wie nötig die folgenden Schritte:
11 Verfährt im Eilgang (G0) zum nächsten Punkt.
12 Wiederholt die Schritte 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·129·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Ausbohren mit Spindelausrichtung.
FESTZYKLUSEDITOR. BEARBEITUNGEN AUF Z.
5.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·130·
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN /
NABEN.
6
Beim Drücken der Softkey-Taste, zeigt der Editor den zuletzt verwendeten Zyklus an. Wenn
die gleiche Softkey-Taste das zweite Mal gedrückt wurde, zeigt das Menü alle Zyklen der
Gruppe an.
• Einfache rechteckige Tasche.
• Rechteckige Tasche mit Rundungen.
• Kreisförmige Tasche.
• Vorentleerten kreisförmige Tasche.
• Rechtecksnabe.
• Kreisnabe.
Zu den Festzyklen der Taschen können Mehrfachbearbeitungen
hinzugefügt werden, und zwar auf die Weise, dass der Zyklus an
verschiedenen Punkten wiederholt wird. Die verfügbaren
Mehrfachbearbeitungen sind folgende Siehe Kapitel "9 Festzykluseditor.
Mehrfachpositionierungen.".
• Punkten auf Linie.
• Punkten im Bogen.
• Rechteckig-Positionierung.
• Raster-Positionierung.
• Punkte in Random (verschiedene Punkte durch den Benutzer
definiert).
Um eine Mehrfachbearbeitung zu einem Zyklus zuzuordnen, muss zuerst ein
Bearbeitungszyklus aus den zulässigen ausgewählt und definiert werden. Danach, ohne die
Zyklusbearbeitung zu verlassen, drücken sie die den Mehrfachbearbeitungen zugeordnete
Softkey und wählen eine von diesen aus.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·131·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
6.1
Einfache Rechtecktasche.
Die Art und Weise der Verbindung von Sätzen bei der Grobbearbeitung und beim
Fertigstellen dieses Zykluses wird die vom Nutzer zuvor festgelegte Art sein, wobei die
Befehle #HSC, G5, G50 oder G7 benutzt werden. Es wird empfohlen, dazu die Befehle
#HSC oder G5 einzusetzen, wobei die Form der Kanten mit der Programmzeile
#ROUNDPAR gesteuert wird
Einfache Rechtecktasche.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.
Geometrische Parameter:
X, Y
Die Koordinaten des Startpunktes der Tasche.
Startpunkt der Tasche (Symbol).
Startpunkt an einer Ecke der Tasche.
Startpunkt in der Mitte der Tasche.
L, H
Taschenabmessungen.
Wenn sich der Startpunkt der Tasche an einer seiner Ecken befindet, zeigt das Zeichen die
Richtung in Bezug auf den Punkt XX an.
CNC 8060
CNC 8065
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
P
Gesamttiefe.
Bearbeitungsparameter:
(REF: 1807)

Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich
oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als
Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.

·132·
Frässchritt oder -breite.
Schlichtaufmaß an den Seitenwänden.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
• Wird mit positivem Vorzeichen (I+) programmiert, berechnet der Zyklus den Durchlauf
neu, so dass alle Vertiefungen gleich sind und einen Wert kleiner gleich dem
programmierten Wert haben.
• Wird mit negativem Vorzeichen (I-) programmiert, wird die Tasche mit dem gegebenen
Schritt bearbeitet, ausgenommen der letzte Schritt, der den Rest bearbeitet.
• Bei der Programmierung mit Wert 0 wird als Schritt die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge genommen (Lc). Wenn die in der Werkzeugtabelle definierte
Schnittlänge ebenfalls 0 ist, führt der Zyklus die Tasche in einer einzigen Durchdringung
aus.
In beiden Fällen begrenzt der Zyklus den Schritt auf die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge.
Fz
Eindringvorschub. Wenn mit dem Wert 0 programmiert, verwendet der Zyklus die Hälfte des
programmierten Vorschubs F.
F
Oberflächenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Werkzeug.
D
Korrektor.
Einfache Rechtecktasche.
6.
Eindringschritt.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
I
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
CNC 8060
CNC 8065
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
(REF: 1807)
·133·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Folgendes Werkzeug.
6.
Einfache Rechtecktasche.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·134·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
1 Startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
2 Eilverfahren (G0) in der Sicherheitsebene (Zs) bis zur Taschenmitte. Je nach
Ausgangsebene erfolgt zuerst ein Verfahren auf der XY-Ebene und dann auf der ZEbene oder umgekehrt.
Einfache Rechtecktasche.
6.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.1.1
3 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
4 Erste Eindringung in Wert "I" mit Vorschub "Fz".
5 Fräsen der Taschenoberfläche.
Das Schruppen erfolgt im Vorschub "F" mit in "" definierten Schritten und bis zu einem
Abstand "" von der Taschenwand. Der Schlichtdurchgang "" erfolgt mit
Tangentialeingang und -ausgang und im Vorschub "F".
6 Eilrücklauf (G0) in der Zustellungsebene Zs bis zur Taschenmitte.
7 Neue Fräsflächen bis zur Erzielung der Gesamttiefe der Tasche.
Eindringung im in "Fz" angegebenen Vorschub bis zu einem Abstand "I" von der vorigen
Fläche. Fräsen der neuen Fläche unter Befolgung der in den Punkten 5, 6 und 7
angegebenen Schritten.
8 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs.
Ist eine Mehrfachbearbeitung zugeordnet, erfolgen so oft wie nötig die folgenden Schritte:
9 Verfährt im Eilgang (G0) zum nächsten Punkt.
10 Wiederholt die Schritte 3, 4, 5, 6, 7.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·135·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
6.2
Rechteckige Tasche mit Rundungen.
Die Art und Weise der Verbindung von Sätzen bei der Grobbearbeitung und beim
Fertigstellen dieses Zykluses wird die vom Nutzer zuvor festgelegte Art sein, wobei die
Befehle #HSC, G5, G50 oder G7 benutzt werden. Es wird empfohlen, dazu die Befehle
#HSC oder G5 einzusetzen, wobei die Form der Kanten mit der Programmzeile
#ROUNDPAR gesteuert wird
Rechteckige Tasche mit Rundungen.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.
Geometrische Parameter:
X, Y
Die Koordinaten des Startpunktes der Tasche.
Startpunkt der Tasche (Symbol).
Startpunkt an einer Ecke der Tasche.
Startpunkt in der Mitte der Tasche.
L, H
Taschenabmessungen.
Wenn sich der Startpunkt der Tasche an einer seiner Ecken befindet, zeigt das Zeichen die
Richtung in Bezug auf den Punkt XX an.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·136·
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
P
Gesamttiefe.

Winkel in Grad, den die Tasche mit der Abszissenachse bildet. Die Drehung erfolgt über der
definierten Ecke, Punkt X, Y.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Eckentyp (Symbol).
Scharfe Ecke mit Symbol.
Runde Ecke mit Symbol.
Gefaste Ecke mit Symbol.
Schrupp-Parameter:
Beim Schruppen erfolgt eine Taschenentleerung, wobei für das Schlichten folgende
Aufmaße gelassen werden: Beide Aufmaße werden als Schlichtparameter definiert.

Schlichtaufmaß an den Seitenwänden.
z
Schlichtaufmaß am Taschengrund.
Rechteckige Tasche mit Rundungen.
6.
Radius der Verrundung oder Größe der Fase.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
r
Den Schruppvorgang definieren folgende Parameter:

Frässchritt oder -breite.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich
oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als
Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
I
Eindringschritt.
• Wird mit positivem Vorzeichen (I+) programmiert, berechnet der Zyklus den Durchlauf
neu, so dass alle Vertiefungen gleich sind und einen Wert kleiner gleich dem
programmierten Wert haben.
• Wird mit negativem Vorzeichen (I-) programmiert, wird die Tasche mit dem gegebenen
Schritt bearbeitet, ausgenommen der letzte Schritt, der den Rest bearbeitet.
• Bei der Programmierung mit Wert 0 wird als Schritt die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge genommen (Lc). Wenn die in der Werkzeugtabelle definierte
Schnittlänge ebenfalls 0 ist, führt der Zyklus die Tasche in einer einzigen Durchdringung
aus.
In beiden Fällen begrenzt der Zyklus den Schritt auf die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge.
Fz
Eindringvorschub. Wenn mit dem Wert 0 programmiert, verwendet der Zyklus die Hälfte des
programmierten Vorschubs F.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·137·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )

Eindringwinkel.
Die Eindringung erfolgt im Zickzack, wobei in der Taschenmitte begonnen und aufgehört wird.
Wird mit einem Wert definiert, der über dem Wert liegt, der dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnet ist, wird der Tabellenwert genommen. Wenn mit dem Wert 0 programmiert, nimmt
der Zyklus den Wert an, der dem Werkzeug in der Tabelle (Ae) zugeordnet ist. Ist auch der
Tabellenwert 0, erfolgt eine senkrechte Eindringung, ohne Neigung (Winkel 90º).
6.
F
Oberflächenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schruppwerkzeug.
Rechteckige Tasche mit Rundungen.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schruppen.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Schlichtparameter:
Das Schlichten erfolgt in 2 Phasen. Zuerst wird mit Tangentialeingang und –ausgang der
Taschengrund bearbeitet und anschließend die Seitenwände.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·138·
Den Schlichtvorgang definieren folgende Parameter:

Schlichtaufmaß an den Seitenwänden.
z
Schlichtaufmaß am Taschengrund.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )

Frässchritt oder –breite auf dem Taschengrund.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich
oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als
Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
Eindringwinkel.
Die Eindringung erfolgt in dem im Schrupp-Parameter "Fz" festgelegten Vorschub, wobei in
der Taschenmitte begonnen und aufgehört wird. Wird mit einem Wert definiert, der über dem
Wert liegt, der dem Werkzeug in der Tabelle zugeordnet ist, wird der Tabellenwert genommen.
Wenn mit dem Wert 0 programmiert, nimmt der Zyklus den Wert an, der dem Werkzeug in der
Tabelle (Ae) zugeordnet ist. Ist auch der Tabellenwert 0, erfolgt eine senkrechte Eindringung,
ohne Neigung (Winkel 90º).
F
Oberflächen- und Seitenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schlichtwerkzeug.
6.
Rechteckige Tasche mit Rundungen.

nzahl der Eindringdurchgänge zur Durchführung der seitlichen Fertigbearbeitung. Wenn der
resultierende Schritt größer als die dem Werkzeug in der Tabelle zugeordnete Schneidlänge
ist, wird der Schritt auf diesen Wert begrenzt. Wird mit Wert 0 programmiert, erfolgt die
geringstmögliche Anzahl von Durchgängen unter Berücksichtigung der dem Werkzeug in der
Tabelle zugeordneten Schneidlänge (Lc). Wenn der Wert der Tabelle ebenfalls 0 ist, analysiert
der Zyklus die Schrupp- und Schlichtwerkzeuge.
• Sind beide Werkzeuge gleich, erfolgt die Fertigbearbeitung in jeder Eindringung nach dem
Schruppen, mit Tangentialeingang und –ausgang.
• Wenn beide Werkzeuge unterschiedlich sind, zeigt die CNC den entsprechenden Fehler
an.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
N
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schlichten.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
CNC 8060
CNC 8065
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
(REF: 1807)
·139·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Folgendes Werkzeug.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
Rechteckige Tasche mit Rundungen.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·140·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
1 Wählt das Schruppwerkzeug und startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
2 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene (Zs) und dabei Positionierung
auf der Taschenmitte. Je nach Werkzeugposition verfährt sie zuerst auf XY und später
auf Z oder umgekehrt.
Rechteckige Tasche mit Rundungen.
6.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.2.1
3 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
4 Schruppvorgang. Erfolgt schichtweise bis zum Erreichen der Gesamttiefe weniger dem
Schlichtaufmaß im Grund "z".
In erster Linie, Eindringung "I" im Vorschub "Fz" und mit dem Winkel "". Anschließend,
Fräsen der Taschenoberfläche bis zu einem Abstand "" von der Taschenwand. Erfolgt
mit Vorschub "F" und gegebenenfalls mit Neuberechnung des Schritts (), damit alle
gleich sind. Zur Beendigung, Rücklauf im Eilgang (G0) zur Taschenmitte, wobei 1 mm.
Abstand von der bearbeiteten Fläche gehalten wird.
5 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs.
6 Wählt das Schlichtwerkzeug und stellt im Eilgang (G0) bis 1 mm. vom geschruppten
Grund zu.
7 Schlichten des Taschengrunds.
Eindringung im Vorschub "Fz" und mit dem Winkel "". Fräsen des Taschengrunds bis
zu einem Abstand "" von der Taschenwand. Erfolgt mit Schlichtvorschub "F" und
gegebenenfalls mit Neuberechnung des Schlichtschritts (), damit alle gleich sind.
8 Eilrücklauf (G0) bis zur Taschenmitte in der Zustellebene (in 1 mm. über der Fläche "Z").
9 Schlichten der Seitenwände. Die Schlichtung erfolgt in "N" Durchgängen, mit
Schlichtvorschub "F" und mit Tangentialeingang und –ausgang.
10 Eilrücklauf (G0) in der Sicherheitsebene Zs bis zur Taschenmitte.
Ist eine Mehrfachbearbeitung zugeordnet, erfolgen so oft wie nötig die folgenden Schritte:
CNC 8060
CNC 8065
11 Verfährt im Eilgang (G0) zum nächsten Punkt.
12 Wiederholt die Schritte 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10.
(REF: 1807)
·141·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
6.3
Kreistasche.
Kreistasche.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.
Geometrische Parameter:
Xc, Yc
Taschenmitte.
R
Radius der Tasche.
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
P
Gesamttiefe.
Schrupp-Parameter:
Beim Schruppen erfolgt eine Taschenentleerung, wobei für das Schlichten folgende
Aufmaße gelassen werden: Beide Aufmaße werden als Schlichtparameter definiert.

Schlichtaufmaß an den Seitenwänden.
z
Schlichtaufmaß am Taschengrund.
Den Schruppvorgang definieren folgende Parameter:

CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·142·
Frässchritt oder -breite.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich
oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als
Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Eindringschritt.
• Wird mit positivem Vorzeichen (I+) programmiert, berechnet der Zyklus den Durchlauf
neu, so dass alle Vertiefungen gleich sind und einen Wert kleiner gleich dem
programmierten Wert haben.
• Wird mit negativem Vorzeichen (I-) programmiert, wird die Tasche mit dem gegebenen
Schritt bearbeitet, ausgenommen der letzte Schritt, der den Rest bearbeitet.
• Bei der Programmierung mit Wert 0 wird als Schritt die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge genommen (Lc). Wenn die in der Werkzeugtabelle definierte
Schnittlänge ebenfalls 0 ist, führt der Zyklus die Tasche in einer einzigen Durchdringung
aus.
In beiden Fällen begrenzt der Zyklus den Schritt auf die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge.
Eindringvorschub. Wenn mit dem Wert 0 programmiert, verwendet der Zyklus die Hälfte des
programmierten Vorschubs F.

Eindringwinkel.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
Fz
6.
Kreistasche.
I
Die Eindringung erfolgt im Schraubenlinienbahnverlauf, wobei in der Taschenmitte begonnen
und aufgehört wird. Wird mit einem Wert definiert, der über dem Wert liegt, der dem Werkzeug
in der Tabelle zugeordnet ist, wird der Tabellenwert genommen. Wenn mit dem Wert 0
programmiert, nimmt der Zyklus den Wert an, der dem Werkzeug in der Tabelle (Ae)
zugeordnet ist. Ist auch der Tabellenwert 0, erfolgt eine senkrechte Eindringung, ohne Neigung
(Winkel 90º).
F
Oberflächenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schruppwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schruppen.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
Uhrzeigersinn.
CNC 8060
CNC 8065
Gegen Uhrzeigersinn.
(REF: 1807)
·143·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Schlichtparameter:
6.
Kreistasche.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
Das Schlichten erfolgt in 2 Phasen. Zuerst wird mit Tangentialeingang und –ausgang der
Taschengrund bearbeitet und anschließend die Seitenwände.
Den Schlichtvorgang definieren folgende Parameter:

Schlichtaufmaß an den Seitenwänden.
z
Schlichtaufmaß am Taschengrund.

Frässchritt oder –breite auf dem Taschengrund.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich
oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als
Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
N
Anzahl der Eindringdurchgänge zur Durchführung der seitlichen Fertigbearbeitung. Wenn der
resultierende Schritt größer als die dem Werkzeug in der Tabelle zugeordnete Schneidlänge
ist, wird der Schritt auf diesen Wert begrenzt. Wird mit Wert 0 programmiert, erfolgt die
geringstmögliche Anzahl von Durchgängen unter Berücksichtigung der dem Werkzeug in der
Tabelle zugeordneten Schneidlänge (Lc). Wenn der Wert der Tabelle ebenfalls 0 ist, analysiert
der Zyklus die Schrupp- und Schlichtwerkzeuge.
• Sind beide Werkzeuge gleich, erfolgt die Fertigbearbeitung in jeder Eindringung nach dem
Schruppen, mit Tangentialeingang und –ausgang.
• Wenn beide Werkzeuge unterschiedlich sind, zeigt die CNC den entsprechenden Fehler
an.

Eindringwinkel.
Die Eindringung erfolgt im Schraubenlinienbahnverlauf mit dem im Schrupp-Parameter "Fz"
festgelegten Vorschub, wobei in der Taschenmitte begonnen und aufgehört wird. Wird mit
einem Wert definiert, der über dem Wert liegt, der dem Werkzeug in der Tabelle zugeordnet
ist, wird der Tabellenwert genommen. Wenn mit dem Wert 0 programmiert, nimmt der Zyklus
den Wert an, der dem Werkzeug in der Tabelle (Ae) zugeordnet ist. Ist auch der Tabellenwert
0, erfolgt eine senkrechte Eindringung, ohne Neigung (Winkel 90º).
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·144·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
F
Oberflächen- und Seitenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schlichtwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schlichten.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
Gegen Uhrzeigersinn.
Kreistasche.
6.
Uhrzeigersinn.
Folgendes Werkzeug.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·145·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
6.3.1
Grundlegende Funktionsweise.
1 Wählt das Schruppwerkzeug und startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
2 Eilverfahren (G0) in der Sicherheitsebene (Zs) bis zur Taschenmitte. Je nach
Ausgangsebene erfolgt zuerst ein Verfahren auf der XY-Ebene und dann auf der ZEbene oder umgekehrt.
3 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
Kreistasche.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.
4 Schruppvorgang.
Erfolgt schichtweise bis zum Erreichen der Gesamttiefe weniger dem Schlichtaufmaß
im Grund "z".
In erster Linie, Eindringung "I" im Vorschub "Fz" und mit dem Winkel "". Anschließend,
Fräsen der Taschenoberfläche bis zu einem Abstand "" von der Taschenwand. Erfolgt
mit Vorschub "F" und gegebenenfalls mit Neuberechnung des Schritts (), damit alle
gleich sind. Zur Beendigung, Rücklauf im Eilgang (G0) zur Taschenmitte, wobei 1 mm.
Abstand von der bearbeiteten Fläche gehalten wird.
5 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs.
6 Wählt das Schlichtwerkzeug und stellt im Eilgang (G0) bis 1 mm. vom geschruppten
Grund zu.
7 Schlichten des Taschengrunds.
Eindringung im Vorschub "Fz" und mit dem Winkel "". Fräsen des Taschengrunds bis
zu einem Abstand "" von der Taschenwand. Erfolgt mit Schlichtvorschub "F" und
gegebenenfalls mit Neuberechnung des Schlichtschritts (), damit alle gleich sind.
8 Eilrücklauf (G0) in der Zustellungsebene Zs bis zur Taschenmitte.
CNC 8060
CNC 8065
9 Schlichten der Seitenwände. Die Schlichtung erfolgt in "N" Durchgängen, mit
Schlichtvorschub "F" und mit Tangentialeingang und –ausgang.
10 Eilrücklauf (G0) in der Sicherheitsebene Zs bis zur Taschenmitte.
Ist eine Mehrfachbearbeitung zugeordnet, erfolgen so oft wie nötig die folgenden Schritte:
11 Verfährt im Eilgang (G0) zum nächsten Punkt.
(REF: 1807)
·146·
12 Wiederholt die Schritte 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Vorentleerte Kreistasche.
Geometrische Parameter:
Xc, Yc
Taschenmitte.
R
Radius der Tasche.
r
Vorentleerungsradius.
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
P
Gesamttiefe.
Vorentleerte Kreistasche.
6.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.4
Schrupp-Parameter:
Beim Schruppen erfolgt eine Taschenentleerung, wobei für das Schlichten folgende
Aufmaße gelassen werden: Beide Aufmaße werden als Schlichtparameter definiert.

Schlichtaufmaß an den Seitenwänden.
z
Schlichtaufmaß am Taschengrund.
Den Schruppvorgang definieren folgende Parameter:

Frässchritt oder -breite.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich
oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als
Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·147·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
I
Eindringschritt.
• Wird mit positivem Vorzeichen (I+) programmiert, berechnet der Zyklus den Durchlauf
neu, so dass alle Vertiefungen gleich sind und einen Wert kleiner gleich dem
programmierten Wert haben.
• Wird mit negativem Vorzeichen (I-) programmiert, wird die Tasche mit dem gegebenen
Schritt bearbeitet, ausgenommen der letzte Schritt, der den Rest bearbeitet.
• Bei der Programmierung mit Wert 0 wird als Schritt die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge genommen (Lc). Wenn die in der Werkzeugtabelle definierte
Schnittlänge ebenfalls 0 ist, führt der Zyklus die Tasche in einer einzigen Durchdringung
aus.
In beiden Fällen begrenzt der Zyklus den Schritt auf die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge.
Vorentleerte Kreistasche.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.
F
Oberflächenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schruppwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schruppen.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Schlichtparameter:
Das Schlichten erfolgt in 2 Phasen. Zuerst wird mit Tangentialeingang und –ausgang der
Taschengrund bearbeitet und anschließend die Seitenwände.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·148·
Den Schlichtvorgang definieren folgende Parameter:

Schlichtaufmaß an den Seitenwänden.
z
Schlichtaufmaß am Taschengrund.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )

Frässchritt oder –breite auf dem Taschengrund.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich
oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als
Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
Fz
Eindringvorschub. Wenn mit dem Wert 0 programmiert, verwendet der Zyklus die Hälfte des
programmierten Vorschubs F.

Eindringwinkel.
Die Eindringung erfolgt im Schraubenlinienbahnverlauf mit dem im Schlicht-Parameter "Fz"
festgelegten Vorschub, wobei in der Taschenmitte begonnen und aufgehört wird. Wird mit
einem Wert definiert, der über dem Wert liegt, der dem Werkzeug in der Tabelle zugeordnet
ist, wird der Tabellenwert genommen. Wenn mit dem Wert 0 programmiert, nimmt der Zyklus
den Wert an, der dem Werkzeug in der Tabelle (Ae) zugeordnet ist. Ist auch der Tabellenwert
0, erfolgt eine senkrechte Eindringung, ohne Neigung (Winkel 90º).
F
Oberflächen- und Seitenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
6.
Vorentleerte Kreistasche.
Anzahl der Eindringdurchgänge zur Durchführung der seitlichen Fertigbearbeitung. Wenn der
resultierende Schritt größer als die dem Werkzeug in der Tabelle zugeordnete Schneidlänge
ist, wird der Schritt auf diesen Wert begrenzt. Wird mit Wert 0 programmiert, erfolgt die
geringstmögliche Anzahl von Durchgängen unter Berücksichtigung der dem Werkzeug in der
Tabelle zugeordneten Schneidlänge (Lc). Wenn der Wert der Tabelle ebenfalls 0 ist, analysiert
der Zyklus die Schrupp- und Schlichtwerkzeuge.
• Sind beide Werkzeuge gleich, erfolgt die Fertigbearbeitung in jeder Eindringung nach dem
Schruppen, mit Tangentialeingang und –ausgang.
• Wenn beide Werkzeuge unterschiedlich sind, zeigt die CNC den entsprechenden Fehler
an.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
N
Schlichtwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schlichten.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
Uhrzeigersinn.
CNC 8060
CNC 8065
Gegen Uhrzeigersinn.
(REF: 1807)
·149·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Folgendes Werkzeug.
6.
Vorentleerte Kreistasche.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·150·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
1 Wählt das Schruppwerkzeug und startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
2 Eilverfahren (G0) in der Sicherheitsebene (Zs) bis zur Taschenmitte. Je nach
Ausgangsebene erfolgt zuerst ein Verfahren auf der XY-Ebene und dann auf der ZEbene oder umgekehrt.
Vorentleerte Kreistasche.
6.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.4.1
3 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
4 Schruppvorgang. Erfolgt schichtweise bis zum Erreichen der Gesamttiefe weniger dem
Schlichtaufmaß im Grund "z".
Zuerst, die Vertiefung "I" und die Annäherung mit tangentialem Eingang zur
vorentleerten Seite. Anschließend, Fräsen der Taschenoberfläche bis zu einem Abstand
"" von der Taschenwand. Erfolgt mit Vorschub "F" und gegebenenfalls mit
Neuberechnung des Schritts (), damit alle gleich sind. Zur Beendigung, Rücklauf im
Eilgang (G0) zur Taschenmitte, wobei 1 mm. Abstand von der bearbeiteten Fläche
gehalten wird.
5 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs.
6 Wählt das Schlichtwerkzeug und stellt im Eilgang (G0) bis 1 mm. vom geschruppten
Grund zu.
CNC 8060
CNC 8065
7 Schlichten des Taschengrunds.
Eindringung im Vorschub "Fz" und mit dem Winkel "". Fräsen des Taschengrunds bis
zu einem Abstand "" von der Taschenwand. Erfolgt mit Schlichtvorschub "F" und
gegebenenfalls mit Neuberechnung des Schlichtschritts (), damit alle gleich sind.
(REF: 1807)
8 Eilrücklauf (G0) bis zur Taschenmitte in der Zustellebene (in 1 mm. über der Fläche "Z").
9 Schlichten der Seitenwände. Die Schlichtung erfolgt in "N" Durchgängen, mit
Schlichtvorschub "F" und mit Tangentialeingang und –ausgang.
·151·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
10 Eilrücklauf (G0) in der Sicherheitsebene Zs bis zur Taschenmitte.
Ist eine Mehrfachbearbeitung zugeordnet, erfolgen so oft wie nötig die folgenden Schritte:
11 Verfährt im Eilgang (G0) zum nächsten Punkt.
12 Wiederholt die Schritte 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10.
Vorentleerte Kreistasche.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·152·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Rechtecksnabe.
Die Art und Weise der Verbindung von Sätzen bei der Grobbearbeitung und beim
Fertigstellen dieses Zykluses wird die vom Nutzer zuvor festgelegte Art sein, wobei die
Befehle #HSC, G5, G50 oder G7 benutzt werden. Es wird empfohlen, dazu die Befehle
#HSC oder G5 einzusetzen, wobei die Form der Kanten mit der Programmzeile
#ROUNDPAR gesteuert wird
Geometrische Parameter:
X, Y
L, H
Rechtecksnabe.
6.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.5
Nabenecke.
Nabenabmessungen.
Das Vorzeichen gibt die Orientierung bezüglich des Punktes XY an.
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
P
Gesamttiefe.

Winkel in Grad, den die Nabe mit der Abszissenachse bildet. Die Drehung erfolgt über der
definierten Ecke, Punkt X, Y.
Q
Materialmenge, die abgehoben werden soll.
Eckentyp (Symbol).
Scharfe Ecke mit Symbol.
CNC 8060
CNC 8065
Runde Ecke mit Symbol.
Gefaste Ecke mit Symbol.
r
(REF: 1807)
Radius der Verrundung oder Größe der Fase.
·153·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Schrupp-Parameter:
Beim Schruppen erfolgt eine Nabenentleerung, wobei für das Schlichten folgende Aufmaße
gelassen werden: Beide Aufmaße werden als Schlichtparameter definiert.

Schlichtaufmaß an den Seitenwänden.
z
Schlichtaufmaß an der Nabenbasis.
Rechtecksnabe.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.
Den Schruppvorgang definieren folgende Parameter:

Frässchritt oder -breite.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich
oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als
Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
I
Eindringschritt.
• Wird mit positivem Vorzeichen (I+) programmiert, berechnet der Zyklus den Durchlauf
neu, so dass alle Vertiefungen gleich sind und einen Wert kleiner gleich dem
programmierten Wert haben.
• Wenn man mit neg.Zeichen programmiert (I-), der Zyklus wird mit der gegebene Steigung
bearbeitet, nur bleibt die Ausnahme zur letzte Steigung.
• Bei der Programmierung mit Wert 0 wird als Schritt die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge genommen (Lc). Wenn die in der Werkzeugtabelle definierte
Schnittlänge ebenfalls 0 ist, führt der Zyklus die Tasche in einer einzigen Durchdringung
aus.
In beiden Fällen begrenzt der Zyklus den Schritt auf die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge.
Fz
Eindringvorschub. Wenn mit dem Wert 0 programmiert, verwendet der Zyklus die
Hälfte des programmierten Vorschubs F.
F
Oberflächenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schruppwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schruppen.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
CNC 8060
CNC 8065
Gegen Uhrzeigersinn.
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
(REF: 1807)
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
·154·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Schlichtparameter:
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
Rechtecksnabe.
6.
Das Schlichten erfolgt in 2 Phasen. Zuerst wird mit Tangentialeingang und –ausgang die
Nabenbasis bearbeitet und anschließend die Seitenwände.
Den Schlichtvorgang definieren folgende Parameter:

Schlichtaufmaß an den Seitenwänden.
z
Schlichtaufmaß an der Nabenbasis.
N
Anzahl der Eindringdurchgänge zur Durchführung der seitlichen Fertigbearbeitung. Wenn der
resultierende Schritt größer als die dem Werkzeug in der Tabelle zugeordnete Schneidlänge
ist, wird der Schritt auf diesen Wert begrenzt. Wird mit Wert 0 programmiert, erfolgt die
geringstmögliche Anzahl von Durchgängen unter Berücksichtigung der dem Werkzeug in der
Tabelle zugeordneten Schneidlänge (Lc). Wenn der Wert der Tabelle ebenfalls 0 ist, analysiert
der Zyklus die Schrupp- und Schlichtwerkzeuge.
• Sind beide Werkzeuge gleich, erfolgt die Fertigbearbeitung in jeder Eindringung nach dem
Schruppen, mit Tangentialeingang und –ausgang.
• Wenn beide Werkzeuge unterschiedlich sind, zeigt die CNC den entsprechenden Fehler
an.
F
Oberflächen- und Seitenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schlichtwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schlichten.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
CNC 8060
CNC 8065
Gegen Uhrzeigersinn.
(REF: 1807)
·155·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
Rechtecksnabe.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·156·
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Folgendes Werkzeug.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
1 Wählt das Schruppwerkzeug und startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
2 Verfahren im Schnellvorlauf (G0) bis zum Anfangspunkt für die Grobbearbeitung und zur
Sicherheitsebene (Zs). Je nach Ausgangsebene erfolgt zuerst ein Verfahren auf der XYEbene und dann auf der Z-Ebene oder umgekehrt.
3 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
Rechtecksnabe.
6.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.5.1
4 Schruppvorgang. Erfolgt schichtweise bis zum Erreichen der Gesamttiefe weniger dem
Schlichtaufmaß an der Basis "z".
In erster Linie, Eindringung "I" im Vorschub "Fz". Anschließend, Fräsen der
Nabenoberfläche bis zu einem Abstand "" von der Seitenwand. Erfolgt mit Vorschub "F"
und gegebenenfalls mit Neuberechnung des Schritts (), damit alle gleich sind. Zur
Beendigung, Eilrücklauf (G0) zum Ausgangspunkt.
5 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs.
6 Wählt das Schlichtwerkzeug und stellt im Eilgang (G0) bis 1 mm vom letzten Schruppen
zu.
7 Schlichten der Nabenbasis.
Eindringung im Vorschub "Fz". Fräsen der Nabenbasis bis zu einem Abstand "" von der
Seitenwand. Erfolgt mit Schlichtvorschub "F" und mit dem Schruppschritt.
8 Rücklauf im Schnellgang (G0) bis zum Ausgangspunkt auf der Zustellungsebene.
9 Schlichten der Seitenwände. Die Schlichtung erfolgt in "N" Durchgängen, mit
Schlichtvorschub "F" und mit Tangentialeingang und –ausgang.
10 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs.
CNC 8060
CNC 8065
Ist eine Mehrfachbearbeitung zugeordnet, erfolgen so oft wie nötig die folgenden Schritte:
11 Verfährt im Eilgang (G0) zum nächsten Punkt.
12 Wiederholt die Schritte 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10.
(REF: 1807)
·157·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
6.6
Kreisnabe.
Kreisnabe.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.
Geometrische Parameter:
Xc, Yc
Nabenmitte.
R
Nabenradius.
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
P
Gesamttiefe.
Q
Materialmenge, die abgehoben werden soll.
Schrupp-Parameter:
Beim Schruppen erfolgt eine Nabenentleerung, wobei für das Schlichten folgende Aufmaße
gelassen werden: Beide Aufmaße werden als Schlichtparameter definiert.
CNC 8060
CNC 8065

Schlichtaufmaß an den Seitenwänden.
z
Schlichtaufmaß an der Nabenbasis.
Den Schruppvorgang definieren folgende Parameter:

(REF: 1807)
·158·
Frässchritt oder -breite.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich
oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als
Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Eindringschritt.
• Wird mit positivem Vorzeichen (I+) programmiert, berechnet der Zyklus den Durchlauf
neu, so dass alle Vertiefungen gleich sind und einen Wert kleiner gleich dem
programmierten Wert haben.
• Wenn man mit neg.Zeichen programmiert (I-), der Zyklus wird mit der gegebene Steigung
bearbeitet, nur bleibt die Ausnahme zur letzte Steigung.
• Bei der Programmierung mit Wert 0 wird als Schritt die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge genommen (Lc). Wenn die in der Werkzeugtabelle definierte
Schnittlänge ebenfalls 0 ist, führt der Zyklus die Tasche in einer einzigen Durchdringung
aus.
In beiden Fällen begrenzt der Zyklus den Schritt auf die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge.
Eindringvorschub. Wenn mit dem Wert 0 programmiert, verwendet der Zyklus die
Hälfte des programmierten Vorschubs F.
F
Oberflächenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schruppwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schruppen.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
Fz
6.
Kreisnabe.
I
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Schlichtparameter:
Das Schlichten erfolgt in 2 Phasen. Zuerst wird mit Tangentialeingang und –ausgang die
Nabenbasis bearbeitet und anschließend die Seitenwände.
CNC 8060
CNC 8065
Den Schlichtvorgang definieren folgende Parameter:

Schlichtaufmaß an den Seitenwänden.
z
Schlichtaufmaß an der Nabenbasis.
(REF: 1807)
·159·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Kreisnabe.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.
N
Anzahl der Eindringdurchgänge zur Durchführung der seitlichen Fertigbearbeitung. Wenn der
resultierende Schritt größer als die dem Werkzeug in der Tabelle zugeordnete Schneidlänge
ist, wird der Schritt auf diesen Wert begrenzt. Wird mit Wert 0 programmiert, erfolgt die
geringstmögliche Anzahl von Durchgängen unter Berücksichtigung der dem Werkzeug in der
Tabelle zugeordneten Schneidlänge (Lc). Wenn der Wert der Tabelle ebenfalls 0 ist, analysiert
der Zyklus die Schrupp- und Schlichtwerkzeuge.
• Sind beide Werkzeuge gleich, erfolgt die Fertigbearbeitung in jeder Eindringung nach dem
Schruppen, mit Tangentialeingang und –ausgang.
• Wenn beide Werkzeuge unterschiedlich sind, zeigt die CNC den entsprechenden Fehler
an.
F
Oberflächen- und Seitenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schlichtwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schlichten.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Folgendes Werkzeug.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·160·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
1 Wählt das Schruppwerkzeug und startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
2 Verfahren im Schnellvorlauf (G0) bis zum Anfangspunkt für die Grobbearbeitung und zur
Sicherheitsebene (Zs). Je nach Ausgangsebene erfolgt zuerst ein Verfahren auf der XYEbene und dann auf der Z-Ebene oder umgekehrt.
Kreisnabe.
6.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.6.1
3 Zustellung im Eilgang (G0) bis 1 mm. von der Oberfläche "Z".
4 Schruppvorgang. Erfolgt schichtweise bis zum Erreichen der Gesamttiefe weniger dem
Schlichtaufmaß an der Basis "z".
In erster Linie, Eindringung "I" im Vorschub "Fz". Anschließend, Fräsen der
Nabenoberfläche bis zu einem Abstand "" von der Seitenwand. Erfolgt mit Vorschub "F"
und gegebenenfalls mit Neuberechnung des Schritts (), damit alle gleich sind. Zur
Beendigung, Eilrücklauf (G0) zum Ausgangspunkt.
5 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs.
6 Wählt das Schlichtwerkzeug und stellt im Eilgang (G0) bis 1 mm vom letzten Schruppen
zu.
7 Schlichten der Nabenbasis.
Eindringung im Vorschub "Fz". Fräsen der Nabenbasis bis zu einem Abstand "" von der
Seitenwand. Erfolgt mit Schlichtvorschub "F" und mit dem Schruppschritt.
8 Rücklauf im Schnellgang (G0) bis zum Ausgangspunkt auf der Zustellungsebene.
9 Schlichten der Seitenwände. Die Schlichtung erfolgt in "N" Durchgängen, mit
Schlichtvorschub "F" und mit Tangentialeingang und –ausgang.
CNC 8060
CNC 8065
10 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs.
Ist eine Mehrfachbearbeitung zugeordnet, erfolgen so oft wie nötig die folgenden Schritte:
11 Verfährt im Eilgang (G0) zum nächsten Punkt.
(REF: 1807)
12 Wiederholt die Schritte 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10.
·161·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Kreisnabe.
FESTZYKLUSEDITOR. TASCHEN / NABEN.
6.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·162·
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3DTASCHEN.
7
Beim Drücken der Softkey-Taste, zeigt der Editor den zuletzt verwendeten Zyklus an. Wenn
die gleiche Softkey-Taste das zweite Mal gedrückt wurde, zeigt das Menü alle Zyklen der
Gruppe an.
• Profiltasche 2D.
• Profiltasche mit Inseln 3D.
Zu den Festzyklen der Taschen können Mehrfachbearbeitungen
hinzugefügt werden, und zwar auf die Weise, dass der Zyklus an
verschiedenen Punkten wiederholt wird. Die verfügbaren
Mehrfachbearbeitungen sind folgende Siehe Kapitel "9 Festzykluseditor.
Mehrfachpositionierungen.".
• Punkten auf Linie.
• Punkten im Bogen.
• Rechteckig-Positionierung.
• Raster-Positionierung.
• Punkte in Random (verschiedene Punkte durch den Benutzer
definiert).
Um eine Mehrfachbearbeitung zu einem Zyklus zuzuordnen, muss zuerst ein
Bearbeitungszyklus aus den zulässigen ausgewählt und definiert werden. Danach, ohne die
Zyklusbearbeitung zu verlassen, drücken sie die den Mehrfachbearbeitungen zugeordnete
Softkey und wählen eine von diesen aus.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·163·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
7.1
2D-Profil Tasche.
2D-Profil Tasche.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
7.
Eine Tasche besteht aus einer Außenkontur und einer Reihe von Innenkonturen, die Inseln
genannt werden. Die 2D-Taschen habe alle senkrechte Wände.
Es wird empfohlen, zuerst die Anweisung #ROUNDPAR zu definieren, um eine gute
Fertigbearbeitung zu erzielen, da die Schlichtdurchgänge in G05 durchgeführt werden.
Geometrische Parameter:
Die Zusammensetzung der Tasche und des Profils in der Ebene werden in \ Cnc8070\ Users\
Profile gespeichert.
Tasche.P2D
Zusammensetzung der Tasche.
Profil.PXY
Profil in der Ebene.
P.2D
2D-Taschenname.
Sobald die Taschenkonfiguration validiert ist, ordnet die CNC dem Namen der Tasche deren
Geometrie zu.
P.XY
Name des Profils in der Ebene.
In dem Profil müssen die Außenkontur der Tasche und die Kontur oder die Konturen der Inseln
spezifiziert werden.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
P
Gesamttiefe.
Bohren (Symbol).
Gibt an, ob der der Taschenbearbeitung eine Bohrung vorgenommen wird
oder nicht. Deren Benutzung ist empfehlenswert, wenn das
Schruppwerkzeug nicht stirnseitig (nach unten) arbeiten kann.
Für den Zugriff auf den Bohrzyklus den Softkey "Bohren" drücken und nach dessen
Definition den Softkey "Ende", um zum 2D-Taschenzyklus zurückzukehren.
Die Bohrspitze durch den Zyklus selbst berechnet nach dem programmierten Profil.
·164·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Geometrische Parameter:
Bearbeitungsstrategie (Symbol).
Konzentrische Bearbeitung von außen nach innen. Die Taschenwand wird im
ersten Durchgang bearbeitet. Je nach Geometrie ist diese Option
möglicherweise schneller, aber der Verschleiß des Werkzeugs ist größer.
• Der Anfangspunkt befindet sich nahe am Startpunkt der Außenkontur und
variiert sehr wenig, wenn der Radius des Schruppwerkzeugs geändert wird
und sich nicht ändert, wenn der Schruppschritt geändert wird.
• Der Ausgangspunkt ist nicht vom Startpunkt der Außenkontur abhängig und
kann variieren, wenn der Radius des Werkzeugs und der Bearbeitungsschritt
(Fräsbreite) verändert werden. In einer Tasche ohne Inseln befindet sich der
Ausgangspunkt in der Nähe derTaschenmitte. In einer Tasche mit Inseln, wo
verschiedene Bereiche gebildet werden können, wird sich der
Ausgangspunkt in der Mitte des größeren Bereichs befinden.
• Wenn ein Bohrvorgang vor dem Schruppen (oder Schlichten am Boden, wenn
kein Schruppen stattfindet) programmiert wird, wählt die CNC die optimalen
Bohrpunkte aus (es kann mehr als einen Punkt geben).
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
Konzentrische Bearbeitung von innen nach außen. Die Taschenwand wird im
letzten Durchgang bearbeitet. Je nach Geometrie ist diese Option
möglicherweise langsamer, der Verschleiß des Werkzeugs ist jedoch geringer.
Die CNC bearbeitet die Tasche und versucht, die Anzahl der Abschnitte zu
minimieren, in denen das Werkzeug mit einer größeren Oberfläche arbeitet, die
Anzahl der Durchbrüche und die Bearbeitungszeit.
2D-Profil Tasche.
7.
• Wenn vor dem Schruppen ein Bohrvorgang programmiert wurde (oder unten,
wenn es keinen Schruppvorgang gibt), wählt die CNC den optimalen
Bohrpunkt so nahe wie möglich am Startpunkt der Außenkontur.
Schrupp-Parameter:
Beim Schruppen erfolgt eine Taschenentleerung, wobei für das Schlichten folgende
Aufmaße gelassen werden: Beide Aufmaße werden als Schlichtparameter definiert.

Schlichtaufmaß an den Seitenwänden.
z
Schlichtaufmaß am Taschengrund.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·165·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Den Schruppvorgang definieren folgende Parameter:

Frässchritt oder -breite.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich
oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als
Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
I
• Wird mit positivem Vorzeichen (I+) programmiert, berechnet der Zyklus den Durchlauf
neu, so dass alle Vertiefungen gleich sind und einen Wert kleiner gleich dem
programmierten Wert haben.
• Wird mit negativem Vorzeichen (I-) programmiert, wird die Tasche mit dem gegebenen
Schritt bearbeitet, ausgenommen der letzte Schritt, der den Rest bearbeitet.
• Bei der Programmierung mit Wert 0 wird als Schritt die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge genommen (Lc). Wenn die in der Werkzeugtabelle definierte
Schnittlänge ebenfalls 0 ist, führt der Zyklus die Tasche in einer einzigen Durchdringung
aus.
In beiden Fällen begrenzt der Zyklus den Schritt auf die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge.
2D-Profil Tasche.
7.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
Eindringschritt.
Fz
Eindringvorschub. Wenn mit dem Wert 0 programmiert, verwendet der Zyklus die Hälfte des
programmierten Vorschubs F.

Eindringwinkel.
Die Eindringung erfolgt unter Beibehaltung dieses Winkels bis zum Erreichen der
entsprechenden Tiefe. Wird mit einem Wert definiert, der über dem Wert liegt, der dem
Werkzeug in der Tabelle zugeordnet ist, wird der Tabellenwert genommen. Wenn mit dem Wert
0 programmiert, nimmt der Zyklus den Wert an, der dem Werkzeug in der Tabelle (Ae)
zugeordnet ist. Ist auch der Tabellenwert 0, erfolgt eine senkrechte Eindringung, ohne Neigung
(Winkel 90º).
F
Oberflächenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schruppwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schruppen.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
CNC 8060
CNC 8065
In Taschen mit Inseln erfolgt die Bearbeitung des äußeren Profils in der durch das Symbol
angegebenen Richtung. Die Bearbeitung der Inseln erfolgt in umgekehrter Richtung.
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
(REF: 1807)
·166·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Schlichtparameter:
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
2D-Profil Tasche.
7.
Das Schlichten erfolgt in 2 Phasen. Zuerst wird mit Tangentialeingang und –ausgang der
Taschengrund bearbeitet und anschließend die Seitenwände.
Den Schlichtvorgang definieren folgende Parameter:

Schlichtaufmaß an den Seitenwänden.
z
Schlichtaufmaß am Taschengrund.

Frässchritt oder –breite auf dem Taschengrund.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich
oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als
Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
N
Anzahl der Eindringdurchgänge zur Durchführung der seitlichen Fertigbearbeitung.
Wird mit Wert 0 programmiert, erfolgt die geringstmögliche Anzahl von Durchgängen unter
Berücksichtigung der dem Werkzeug in der Tabelle zugeordneten Schneidlänge.

Eindringwinkel.
Die Eindringung wird in dem im Schrupp-Parameter "Fz" festgelegten Vorschub durchgeführt,
wobei dieser Winkel bis zum Erreichen der entsprechenden Tiefe beibehalten wird. Wird mit
einem Wert definiert, der über dem Wert liegt, der dem Werkzeug in der Tabelle zugeordnet
ist, wird der Tabellenwert genommen. Wenn mit dem Wert 0 programmiert, nimmt der Zyklus
den Wert an, der dem Werkzeug in der Tabelle (Ae) zugeordnet ist. Ist auch der Tabellenwert
0, erfolgt eine senkrechte Eindringung, ohne Neigung (Winkel 90º).
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·167·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
F
Oberflächen- und Seitenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schlichtwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schlichten.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
7.
2D-Profil Tasche.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
In Taschen mit Inseln erfolgt die Bearbeitung des äußeren Profils in der durch das Symbol
angegebenen Richtung. Die Bearbeitung der Inseln erfolgt in umgekehrter Richtung.
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Folgendes Werkzeug.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·168·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
7.1.1
Ausführbare Datei für die Tasche
Um diese Art Aussparungen zu simulieren oder auszuführen, verwendet die CNC eine
ausführbare Datei mit Informationen über deren Geometrie. Diese Datei erzeugt man beim
ersten Mal, wenn die Aussparung simuliert oder ausführt. Wenn man im Editor einige Daten
der Geometrie für die Aussparung oder des verwendeten Werkzeugs verändert, erzeugt die
CNC noch einmal die besagte Datei.
Bei den Versionen vor der Version 2.00 hat der Anwender die ausführbare Datei im Editor erzeugt,
bevor der Zyklus eingesetzt wurde. Ab Version V2.00 ist es nicht notwendig, denn es ist die CNC,
welche die ausführbare Datei erzeugt, sobald dies notwendig ist.
In der Regel besteht eine 2D-Aussparung aus den folgenden Dateien.
Tasche.P2D
Zusammensetzung der Tasche.
Profil.PXY
Profil in der Ebene.
Tasche.C2D
Ausführbare Datei.
Nach einer Softwareaktualisierung, wenn das Aussparungsprogramm ausgeführt oder
simuliert wird, wird auch die ausführbare Datei aktualisiert.
2D-Profil Tasche.
Die ausführbaren Dateien werden im Verzeichnis CNC8070 mit dem Name der Aussparung
(Parameter P.2D) und der Dateierweiterung C2D. Diese Dateien darf man nicht löschen,
verschieben oder verändern. Wenn im Moment der Ausführung oder Simulation der
Aussparung die CNC diese Dateien nicht findet, erzeugt die CNC diese Dateien.
7.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
i
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·169·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
7.1.2
Grundlegende Funktionsweise.
Die CNC berechnet die Anfangsposition je nach der Taschengeometrie und der
Bearbeitungsstrategie und dem Werkzeugradius.
1 Bohrvorgang. Nur falls programmiert.
Die CNC wählt den optimalen Bohrpunkt so nah wie möglich am
Ausgangspunkt der Außenkontur.
Die CNC wählt die optimalen Bohrpunkte (es kann mehr als einen Punkt
geben).
7.
2D-Profil Tasche.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
2 Wählt das Schruppwerkzeug und startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
3 Verfahren im Schnellgang (G0) bis zum Anfangspunkt für die Grobbearbeitung und zur
Sicherheitsebene (Zs). Je nach Ausgangsebene erfolgt zuerst ein Verfahren auf der XYEbene und dann auf der Z-Ebene oder umgekehrt.
4 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
5 Schruppvorgang. Erfolgt schichtweise bis zum Erreichen der Gesamttiefe weniger dem
Schlichtaufmaß im Grund "z".
In erster Linie, Eindringung "I" im Vorschub "Fz" und mit dem Winkel "". Anschließend,
Fräsen der Taschenoberfläche bis zu einem Abstand "" von der Taschenwand, zum
Vorschub "F". Zur Beendigung, Eilrücklauf (G0) unter 1 mm. Abstand von der
bearbeiteten Oberfläche.
Die Bearbeitung der Tasche wird unter Verfolgung konzentrischer Bahnverläufe zum
Profil in der programmierten Richtung. Die Bearbeitung der Inselns erfolgt im
gegenteiligen Sinne.
CNC 8060
CNC 8065
Konzentrische Bearbeitung von außen nach innen. Die Taschenwand wird im
ersten Durchgang bearbeitet.
Konzentrische Bearbeitung von innen nach außen. Die Taschenwand wird im
letzten Durchgang bearbeitet.
Uhrzeigersinn.
(REF: 1807)
Gegen Uhrzeigersinn.
Wenn das Werkzeug eine Insel umfahren bzw. vermeiden muss, fährt es bei G0 bis zur
Sicherheitsebene (Zs) hoch. Wenn die Zustellbewegung nicht mit einem Ausweichen
wegen einer Insel verbunden ist, fährt das Werkzeug bis zur Arbeitsebene + 1 mm hoch.
·170·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
6 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs.
7 Wählt das Schlichtwerkzeug und stellt im Eilgang (G0) bis 1 mm. vom geschruppten
Grund zu.
8 Schlichten des Taschengrunds.
In erster Linie, Eindringung "I" im Vorschub "Fz" und mit dem Winkel "". Anschließend,
Fräsen des Taschengrunds bis zu einem Abstand "" von der Taschenwand, zum
Vorschub "F".
Die Bearbeitung der Tasche wird unter Verfolgung konzentrischer Bahnverläufe zum
Profil in der programmierten Richtung. Die Bearbeitung der Inselns erfolgt im
gegenteiligen Sinne.
11 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
10 Schlichten der Seitenwände. Die Schlichtung erfolgt in "N" Durchgängen, mit
Schlichtvorschub "F" und mit Tangentialeingang und –ausgang. Das Profil führt das
Außenprofil im gleichen Sinne durch, in dem es definiert wurde und die Inseln im
entgegengesetzten Sinne.
2D-Profil Tasche.
7.
9 Rücklauf im Schnellgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·171·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
7.1.3
2D-Profildefinitionsbeispiele
2D-Profil Tasche.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
7.
Profil P.XY
FAGOR 101
[RECALL]
Konfiguration:
Abszissenachse: X
Ordinatenachse: Y
Autozoom: Ja
Bestätigen
Profil:
Startpunkt
X20
Y -8
Bestätigen
Gerade
X20
Y -40
Bestätigen
Gerade
X145
Y -40
Bestätigen
Gerade
X145
Y -25
Bestätigen
Bogen Uhrzeigersinn
Xf 145
Yf 25
Gerade
X145
Y 40
Bestätigen
Gerade
X20
Y 40
Bestätigen
Gerade
X20
Y8
Bestätigen
Gerade
X55
Y8
Bestätigen
Gerade
X55
Y -8
Bestätigen
Gerade
X20
Y -8
Bestätigen
R 25
Bestätigen
Kanten
Fase:
CNC 8060
CNC 8065
Untere linke Ecke wählen
[ENTER]
Fase 15
[ENTER]
Obere linke Ecke wählen
[ENTER]
Fase 15
[ENTER]
[ESC]
(REF: 1807)
Beenden:
Profil speichern
·172·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Profil P.XY
FAGOR 102
[RECALL]
Konfiguration:
Abszissenachse: X
Ordinatenachse: Y
Autozoom: Ja
Bestätigen
Profil (Außenprofil):
Startpunkt
X20
Y0
Bestätigen
Gerade
X20
Y -40
Bestätigen
Gerade
X145
Y -40
Bestätigen
Gerade
X145
Y 40
Bestätigen
Gerade
X20
Y 40
Bestätigen
Gerade
X20
Y0
Bestätigen
2D-Profil Tasche.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
7.
Kanten
Fase:
Untere linke Ecke wählen
[ENTER]
Fase 15
[ENTER]
Untere rechte Ecke wählen
[ENTER]
Fase 15
[ENTER]
Obere rechte Ecke wählen
[ENTER]
Fase 15
[ENTER]
Obere linke Ecke wählen
[ENTER]
Fase 15
[ENTER]
[ESC]
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·173·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Neues Profil (Insel):
2D-Profil Tasche.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
7.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·174·
Startpunkt
X115
Y -25
Bestätigen
Gerade
X115
Y0
Bestätigen
Bogen Uhrzeigersinn
Xf 90
Yf 25
Xc 115
Yc 25
Gerade
X50
Y 25
Bestätigen
Gerade
X50
Y0
Bestätigen
Bogen Uhrzeigersinn
Xf 75
Yf -25
Xc 50
Yc -25
X115
Y -25
Gerade
Beenden:
Profil speichern
R 25
R 25
Bestätigen
Bestätigen
Bestätigen
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Profiltasche mit 3D-Inseln.
Eine Tasche besteht aus einer Außenkontur und einer Reihe von Innenkonturen, die Inseln
genannt werden.
Im Unterschied zu den 2D-Aussparungen, die alle vertikale Profile haben, gestatten die 3DAussparungen die Definition eines anderen Tiefenprofils für jede Umgebung (maximal bis
zu 4 verschiedene).
Das Oberflächenprofil definiert alle Konturen außen und innen (Inseln).
Den ersten 4 im Oberflächenprofil definierten Konturen kann ein eigenes Tiefenprofil
zugeordnet werden. Die übrigen Profile sind senkrecht.
Profiltasche mit 3D-Inseln.
7.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
7.2
Die 3D-Tasche der Abbildung hat 2 Konturen mit "senkrechtem Profil" (C und E) und 4
Konturen mit "nicht-senkrechtem Profil" (A, B, D und F).
Da nur 4 Konturen mit "nicht-senkrechtem Profil" definiert werden können, müssen die
Konturen A, B, D, F zuerst und die Konturen C, E zuletzt definiert werden.
Es wird empfohlen, zuerst die Anweisung #ROUNDPAR zu definieren, um eine gute
Fertigbearbeitung zu erzielen, da die Schlichtdurchgänge in G05 durchgeführt werden.
Geometrische Parameter:
Die Zusammensetzung der Aussparung und die Profile auf der Ebene und der Tiefe werden unter \
Cnc8070\ Users\ Profile gespeichert.
Tasche.P3D
Zusammensetzung der Tasche.
Profil.PXY
Profil in der Ebene.
Profil.PXZ
Tiefenprofil.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·175·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
P.3D
3D-Taschenname.
Sobald die Taschenkonfiguration validiert ist, ordnet die CNC dem Namen der Tasche deren
Geometrie zu (Oberflächenprofil und Tiefenprofile).
P.XY
Name des Oberflächenprofils oder Profil in der Ebene.
Es sind alle Konturen anzugeben.
Für die Außenkontur die der Oberfläche (1) entsprechende Kontur.
Für die Inselns die dem Grund (2) entsprechende Kontur.
Alle Konturen müssen geschlossen sein und dürfen sich nicht selbst schneiden.
Bei der Definition der Konturen an die Wichtigkeit der Reihenfolge denken.
Profiltasche mit 3D-Inseln.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
7.
P.Z1 P.Z2 P.Z3 P.Z4
Namen der Tiefenprofile.
Entsprechen den ersten 4 im Oberflächenprofil definierten Konturen, die Nummer
gibt die Reihenfolge an.
Zur Definition des Tiefenprofils eine der Achsen der Ebene und die Senkrechtachse
benutzen.
Zur Definition des Konturbeginns und des Tiefenprofilbeginns den gleichen Punkt
benutzen.
Für die Außenkontur einen der Oberfläche (1).
Für die Inselns einen der Basis (2).
Alle Profile müssen offen sein und dürfen in ihrem Verlauf keine Richtungswechsel
aufweisen (keine Zickzack).
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·176·
Die der Außenkontur und den Inseln, die bis zur Oberflächenebene reichen,
entsprechenden senkrechten Tiefenprofile brauchen nicht programmiert zu werden.
In der Abbildung werden drei Programmierbeispiele gezeigt.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
In dem Beispiel oben links werden alle Tiefenprofile definiert: Z1(A), Z2(B), Z3(C),
Z4(D).
In dem Beispiel oben rechts wurden die senkrechten Tiefenprofile vergessen: Z1(A),
Z3(C).
Das untere Beispiel ist falsch programmiert, denn es wurden alle senkrechten
Tiefenprofile vergessen.
Wenn das Profil der Insel (D) vergessen wird, geht der Zyklus davon aus, dass es
eine Insel ist, die bis zur Oberflächenebene reicht und bearbeitet die Insel (D').
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
P
Gesamttiefe.
Profiltasche mit 3D-Inseln.
In allen Fällen muss bei der Definition der Konturen im Oberflächenprofil die
Reihenfolge A-B-C-D eingehalten werden.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
7.
Schrupp-Parameter:
Beim Schruppen erfolgt eine Taschenentleerung, wobei für das Schlichten an den
Seitenwänden das Aufmaß  gelassen wird. Dieses Aufmaß wird als Schlichtparameter
definiert.
Den Schruppvorgang definieren folgende Parameter:

CNC 8060
CNC 8065
Frässchritt oder -breite.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich
oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als
Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
(REF: 1807)
·177·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
I1
Eindringschritt.
• Wird mit positivem Vorzeichen (I+) programmiert, berechnet der Zyklus den Durchlauf
neu, so dass alle Vertiefungen gleich sind und einen Wert kleiner gleich dem
programmierten Wert haben.
• Wird mit negativem Vorzeichen (I-) programmiert, wird die Tasche mit dem gegebenen
Schritt bearbeitet, ausgenommen der letzte Schritt, der den Rest bearbeitet.
• Bei der Programmierung mit Wert 0 wird als Schritt die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge genommen (Lc). Wenn die in der Werkzeugtabelle definierte
Schnittlänge ebenfalls 0 ist, führt der Zyklus die Tasche in einer einzigen Durchdringung
aus.
In beiden Fällen begrenzt der Zyklus den Schritt auf die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge.
Profiltasche mit 3D-Inseln.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
7.
Fz
Eindringvorschub. Wenn mit dem Wert 0 programmiert, verwendet der Zyklus die Hälfte des
programmierten Vorschubs F.

Eindringwinkel.
Die Eindringung erfolgt unter Beibehaltung dieses Winkels bis zum Erreichen der
entsprechenden Tiefe. Wird mit einem Wert definiert, der über dem Wert liegt, der dem
Werkzeug in der Tabelle zugeordnet ist, wird der Tabellenwert genommen. Wenn mit dem Wert
0 programmiert, nimmt der Zyklus den Wert an, der dem Werkzeug in der Tabelle (Ae)
zugeordnet ist. Ist auch der Tabellenwert 0, erfolgt eine senkrechte Eindringung, ohne Neigung
(Winkel 90º).
F
Oberflächenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schruppwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schruppen.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·178·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Vorschlichtparameter:
Dieser Vorgang minimiert die Zugaben, die nach dem Schruppvorgang an den
Seitenwänden bleiben und behält das Schlichtaufmaß  bei.
I2
Eindringschritt.
• Wird mit positivem Vorzeichen (I+) programmiert, berechnet der Zyklus den Durchlauf
neu, so dass alle Vertiefungen gleich sind und einen Wert kleiner gleich dem
programmierten Wert haben.
• Wird mit negativem Vorzeichen (I-) programmiert, wird die Tasche mit dem gegebenen
Schritt bearbeitet, ausgenommen der letzte Schritt, der den Rest bearbeitet.
• Bei der Programmierung mit Wert 0 wird als Schritt die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge genommen (Lc). Wenn die in der Werkzeugtabelle definierte
Schnittlänge ebenfalls 0 ist, führt der Zyklus die Tasche in einer einzigen Durchdringung
aus.
In beiden Fällen begrenzt der Zyklus den Schritt auf die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge.
F
Fräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Vorschlichtwerkzeug.
Profiltasche mit 3D-Inseln.
Den Vorschichtvorgang definieren folgende Parameter:
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
7.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Vorschlichten.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Schlichtparameter:
CNC 8060
CNC 8065
Der Schlichtvorgang berücksichtigt die Geometrie der Werkzeugspitze. Der in der Tabelle
definierte Spitzenradius wird kompensiert.

Schlichtaufmaß an den Seitenwänden.

Frässchritt oder –breite der Seitenwände.
(REF: 1807)
·179·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Bearbeitungssinn der Seitenwände (Symbol).
Immer nach unten.
Immer nach oben.
Im Zickzack.
Profiltasche mit 3D-Inseln.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
7.
F
Fräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schlichtwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schlichten.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Folgendes Werkzeug.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·180·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
7.2.1
Ausführbare Datei für die Tasche
Um diese Art Aussparungen zu simulieren oder auszuführen, verwendet die CNC eine
ausführbare Datei mit Informationen über deren Geometrie. Diese Datei erzeugt man beim
ersten Mal, wenn die Aussparung simuliert oder ausführt. Wenn man im Editor einige Daten
der Geometrie für die Aussparung oder des verwendeten Werkzeugs verändert, erzeugt die
CNC noch einmal die besagte Datei.
Bei den Versionen vor der Version 2.00 hat der Anwender die ausführbare Datei im Editor erzeugt,
bevor der Zyklus eingesetzt wurde. Ab Version V2.00 ist es nicht notwendig, denn es ist die CNC,
welche die ausführbare Datei erzeugt, sobald dies notwendig ist.
In der Regel besteht eine 2D-Aussparung aus den folgenden Dateien.
Tasche.P3D
Zusammensetzung der Tasche.
Profil.PXY
Profil in der Ebene.
Profil.PXZ
Tiefenprofil.
Tasche.C3D
Ausführbare Datei.
Nach einer Softwareaktualisierung, wenn das Aussparungsprogramm ausgeführt oder
simuliert wird, wird auch die ausführbare Datei aktualisiert.
Profiltasche mit 3D-Inseln.
Die ausführbaren Dateien werden im Verzeichnis CNC8070 \Users \Pocket mit dem Name
der Tasche (Parameter P.3D) und der Dateierweiterung C3D. Diese Dateien darf man nicht
löschen, verschieben oder verändern. Wenn im Moment der Ausführung oder Simulation
der Aussparung die CNC diese Dateien nicht findet, erzeugt die CNC diese Dateien.
7.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
i
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·181·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
7.2.2
Grundlegende Funktionsweise.
Die CNC berechnet die Anfangsposition je nach der Taschengeometrie und dem
Werkzeugradius.
1 Wählt das Schruppwerkzeug und startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
2 Verfahren im Schnellgang (G0) bis zum Anfangspunkt für die Grobbearbeitung und zur
Sicherheitsebene (Zs). Je nach Ausgangsebene erfolgt zuerst ein Verfahren auf der XYEbene und dann auf der Z-Ebene oder umgekehrt.
Profiltasche mit 3D-Inseln.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
7.
3 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
4 Schruppvorgang. Erfolgt schichtweise bis zur Erreichung der Gesamttiefe.
In erster Linie, Eindringung "I1" im Vorschub "Fz" und mit dem Winkel "". Anschließend,
Fräsen der Taschenoberfläche bis zu einem Abstand "" von der Taschenwand. Erfolgt
mit Vorschub "F" und gegebenenfalls mit Neuberechnung des Schritts (), damit alle
gleich sind.
Die Bearbeitung der Tasche wird unter Verfolgung konzentrischer Bahnverläufe zum
Profil in dem gleichen Sinne durchgeführt, in dem das Außenprofil definiert wurde. Die
Bearbeitung der Inselns erfolgt im gegenteiligen Sinne. Wenn das Werkzeug eine Insel
umfahren bzw. vermeiden muss, fährt es bei G0 bis zur Sicherheitsebene (Zs) hoch.
Wenn die Zustellbewegung nicht mit einem Ausweichen wegen einer Insel verbunden
ist, fährt das Werkzeug bis zur Arbeitsebene + 1 mm hoch.
Zur Beendigung, Eilrücklauf (G0) unter 1 mm. Abstand von der bearbeiteten Oberfläche.
5 Rücklauf im Schnellgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
6 Wählt das Vorschlichtwerkzeug und startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
7 Vorschlichtvorgang der Seitenwände. Erfolgt schichtweise bis zur Erreichung der
Gesamttiefe. Der Zyklus führt die zur Vorfertigstellung notwendigen Arbeitsgänge nicht
aus, die mit einem davor auszuführenden Arbeitsgang der Grobbearbeitung
zusammenfallen.
Erfolgt mit dem in "I2" angegebenen Durchgang und mit dem Vorschlichtvorschub "F".
Das Außenprofil im gleichen Sinne, in dem es definiert wurde und die Inseln im
entgegengesetzten Sinne.
8 Rücklauf im Schnellgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
9 Wählt das Schlichtwerkzeug und startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
·182·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
10 Schlichten der Seitenwände. Erfolgt mit dem Schritt "" und in dem vom Symbol
angegebenen Drehsinn.
Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs.
Profiltasche mit 3D-Inseln.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
7.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·183·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
7.2.3
3D-Profildefinitionsbeispiele
Profiltasche mit 3D-Inseln.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
7.
Tasche P.3D
FAGOR-A
Profil P.XY
FAGOR 110
[RECALL]
Konfiguration:
Abszissenachse: X
Ordinatenachse: Y
Autozoom: Ja
Bestätigen
Profil (Außenprofil):
Startpunkt
X20
Y0
Bestätigen
Gerade
X20
Y -40
Bestätigen
Gerade
X145
Y -40
Bestätigen
Gerade
X145
Y 40
Bestätigen
Gerade
X20
Y 40
Bestätigen
Gerade
X20
Y0
Bestätigen
Beenden:
Profil speichern
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·184·
Profil P.Z1
FAGOR 211
Recall
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Konfiguration:
Abszissenachse: X
Ordinatenachse: Z
Autozoom: Ja
Bestätigen
Profil (Außenprofil):
X20
Z0
Bestätigen
Gerade
X30
Z -20
Bestätigen
7.
Beenden:
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
Profil speichern
0
-20
20 30
40
30
Profiltasche mit 3D-Inseln.
Startpunkt
10
0
40
-30
-40
20 30
Tasche P.3D
FAGOR-B
Profil P.XY
FAGOR 120
82,5
135 145
[RECALL]
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·185·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Konfiguration:
Abszissenachse: X
Ordinatenachse: Y
Autozoom: Ja
Bestätigen
Profil (Außenprofil):
Profiltasche mit 3D-Inseln.
FESTZYKLUSEDITOR. 2D- UND 3D-TASCHEN.
7.
Startpunkt
X20
Y0
Bestätigen
Gerade
X20
Y -40
Bestätigen
Gerade
X145
Y -40
Bestätigen
Gerade
X145
Y 40
Bestätigen
Gerade
X20
Y 40
Bestätigen
Gerade
X20
Y0
Bestätigen
Neues Profil (Insel):
Kreis
X62,5
Y0
Xc 82,5
Yc 0
Bestätigen
Beenden:
Profil speichern
Profil P.Z1
FAGOR 221
[RECALL]
Konfiguration:
Abszissenachse: X
Ordinatenachse: Z
Autozoom: Ja
Bestätigen
Profil (Außentiefenprofil):
Startpunkt
X20
Z0
Bestätigen
Gerade
X30
Z -20
Bestätigen
Beenden:
Profil speichern
Profil P.Z2
FAGOR 222
Recall
Konfiguration:
Abszissenachse: X
Ordinatenachse: Z
Autozoom: Ja
Bestätigen
Profil (Inseltiefenprofil):
CNC 8060
CNC 8065
Startpunkt
X62,5
Z -20
Bestätigen
Gerade
X77,5
Z0
Bestätigen
Beenden:
Profil speichern
11
(REF: 1807)
·186·
FESTZYKLUSEDITOR.
SCHRUPPEN.
8
Beim Drücken der Softkey-Taste, zeigt der Editor den zuletzt verwendeten Zyklus an. Wenn
die gleiche Softkey-Taste das zweite Mal gedrückt wurde, zeigt das Menü alle Zyklen der
Gruppe an.
• Punkt-Profilfräsen.
• Freie Profilfräsung.
• Plandrehen.
• Fugenhobeln.
Zu den Festzyklen der Taschen können Mehrfachbearbeitungen
hinzugefügt werden, und zwar auf die Weise, dass der Zyklus an
verschiedenen Punkten wiederholt wird. Die verfügbaren
Mehrfachbearbeitungen sind folgende Siehe Kapitel "9 Festzykluseditor.
Mehrfachpositionierungen.".
• Punkten auf Linie.
• Punkten im Bogen.
• Rechteckig-Positionierung.
• Raster-Positionierung.
• Punkte in Random (verschiedene Punkte durch den Benutzer
definiert).
Um eine Mehrfachbearbeitung zu einem Zyklus zuzuordnen, muss zuerst ein
Bearbeitungszyklus aus den zulässigen ausgewählt und definiert werden. Danach, ohne die
Zyklusbearbeitung zu verlassen, drücken sie die den Mehrfachbearbeitungen zugeordnete
Softkey und wählen eine von diesen aus.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·187·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
8.1
Planfräsen.
Die Art und Weise der Verbindung von Sätzen bei der Grobbearbeitung und beim
Fertigstellen dieses Zykluses wird die vom Nutzer zuvor festgelegte Art sein, wobei die
Befehle #HSC, G5, G50 oder G7 benutzt werden. Es wird empfohlen, dazu die Befehle
#HSC oder G5 einzusetzen, wobei die Form der Kanten mit der Programmzeile
#ROUNDPAR gesteuert wird
Planfräsen.
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
8.
Geometrische Parameter:
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
Bidirektional Bearbeitung nach Abszissenachse festgestellt.
Bidirektional Bearbeitung nach Ordinatenachse festgestellt.
Unidirektional Bearbeitung nach Abszissenachse festgestellt.
Unidirektional Bearbeitung nach Ordinatenachse festgestellt.
Spiral-Bearbeitung nach Abszissenachse festgestellt.
Spiral-Bearbeitung nach Ordinatenachse festgestellt.
Ecke, an der das Planfräsen beginnt (Symbol).
Es kann jede der 4 Ecken gewählt werden.
XY
Die Ecke, um mit der Bearbeitung zu beginnen.
Der Punkt (X, Y) muss nicht unbedingt mit der als Bearbeitungsbeginn gewählten Ecke
übereinstimmen.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·188·
LH
Planzufräsende Oberfläche.
Das Vorzeichen von L und H gibt die Ausrichtung bezüglich des Punktes XY an.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
P
Gesamttiefe.

Winkel in Grad, den die Oberfläche mit der Abszissenachse bildet. Die Drehung erfolgt über
der definierten Ecke, Punkt X, Y.
Schrupp-Parameter:
Beim Schruppen erfolgt ein Planfräsen, wobei für das Schlichten das Aufmaß z gelassen
wird, das als Schlichtparameter definiert wird. Den Schruppvorgang definieren folgende
Parameter:

Frässchritt oder -breite.
Planfräsen.
Z
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
8.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich
oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als
Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
E
Überschreitung oder Abstand, den das Ende des Werkzeugs aus der zu bearbeitenden Fläche
heraussteht.
Fz
Eindringvorschub. Wenn mit dem Wert 0 programmiert, verwendet der Zyklus die Hälfte des
programmierten Vorschubs F.
I
Eindringschritt.
• Wird mit positivem Vorzeichen (I+) programmiert, berechnet der Zyklus den Durchlauf
neu, so dass alle Vertiefungen gleich sind und einen Wert kleiner gleich dem
programmierten Wert haben.
• Wenn man mit neg.Zeichen programmiert (I-), der Zyklus wird mit der gegebene Steigung
bearbeitet, nur bleibt die Ausnahme zur letzte Steigung.
• Bei der Programmierung mit Wert 0 wird als Schritt die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge genommen (Lc). Wenn die in der Werkzeugtabelle definierte
Schnittlänge ebenfalls 0 ist, führt der Zyklus die Tasche in einer einzigen Durchdringung
aus.
In beiden Fällen begrenzt der Zyklus den Schritt auf die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge.
F
Oberflächenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schruppwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schruppen.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
CNC 8060
CNC 8065
Gegen Uhrzeigersinn.
(REF: 1807)
·189·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Schlichtparameter:
Planfräsen.
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
8.
z
Schlichtaufmaß.

Frässchritt oder -breite.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich
oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als
Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
F
Oberflächenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schruppwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schruppen.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Folgendes Werkzeug.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·190·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
1 Wählt das Schruppwerkzeug und startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
2 Verfahren im Schnellgang (G0) bis zum Anfangspunkt für die Grobbearbeitung und zur
Sicherheitsebene (Zs). Je nach Ausgangsebene erfolgt zuerst ein Verfahren auf der XYEbene und dann auf der Z-Ebene oder umgekehrt.
Planfräsen.
8.
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
8.1.1
3 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
4 Schruppvorgang. Erfolgt schichtweise bis zum Erreichen der Gesamttiefe weniger dem
Schlichtabstand "z".
In erster Linie, Eindringung "I" im Vorschub "Fz". Anschließend, Fräsen mit Vorschub "F"
und gegebenenfalls mit Neuberechnung des Schritts (), damit alle gleich sind.
• Beim doppelt gerichteten Spiral- und Plandrehen erfolgen alle Verschiebungen mit
Vorschub "F".
• Beim einfach gerichteten Plandrehen erfolgen die Verschiebungen zwischen 2
aufeinanderfolgenden Fräsdurchgängen im Eilgang und zur Sicherheitsebene auf
Zs.
Zur Beendigung, Rücklauf im Schnellvorschub (G0), zuerst bis zur Sicherheitsebene Zs
und dann bis zum Ausgangspunkt.
5 Verfahren im Schnellgang(G0) bis 1 mm. über dem letzten Durchlauf.
6 Schlichten.
CNC 8060
CNC 8065
Eindringung im Vorschub "Fz". Fräsen mit Schlichtvorschub "F" und gegebenenfalls mit
Neuberechnung des Schlichtschritts (), damit alle gleich sind.
7 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs.
(REF: 1807)
·191·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
8.2
Punkt-Profilfräsen.
Die Art und Weise der Verbindung von Sätzen bei der Grobbearbeitung und beim
Fertigstellen dieses Zykluses wird die vom Nutzer zuvor festgelegte Art sein, wobei die
Befehle #HSC, G5, G50 oder G7 benutzt werden. Es wird empfohlen, dazu die Befehle
#HSC oder G5 einzusetzen, wobei die Form der Kanten mit der Programmzeile
#ROUNDPAR gesteuert wird
Punkt-Profilfräsen.
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
8.
Geometrische Parameter:
X1, Y1
Eingangspunkt zum Profil
R1
Tangentialer Eingangsradius zum Profil
P1..P25
Profilpunkte.
Alle dazwischen liegenden Punkte P2 bis P24 verfügen über ein Symbol zur Angabe
des Kantentyps, scharfe Kante, rund oder abgefast. Bei den runden und gefasten
Ecken den Verrundungsradius oder die Fasengröße angeben.
Werden nicht die 25 Punkte benutzt, den ersten nicht benutzten Punkt mit den
gleichen Koordinaten des letzten Profilpunkts definieren.
Aller Punkte des Profils löschen. Wählen Sie dieses Symbol aus und drücken Sie [DEL],
damit Sie alle Punkte der Tabelle löschen können.
CNC 8060
CNC 8065
Rn
Tangentialer Ausgangsradius aus dem Profil.
Xn, Yn
Ausgangspunkt aus dem Profil
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
P
Gesamttiefe.
Schrupp-Parameter:
Beim Schruppen erfolgt ein Profilfräsen, wobei für das Schlichten das Aufmaß  gelassen
wird. Dieses Aufmaß wird als Schlichtparameter definiert.
(REF: 1807)
·192·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Den Schruppvorgang definieren folgende Parameter:
Fz
Eindringvorschub. Wenn mit dem Wert 0 programmiert, verwendet der Zyklus die Hälfte des
programmierten Vorschubs F.
I
Eindringschritt.
• Wird mit positivem Vorzeichen (I+) programmiert, berechnet der Zyklus den Durchlauf
neu, so dass alle Vertiefungen gleich sind und einen Wert kleiner gleich dem
programmierten Wert haben.
• Wenn man mit neg.Zeichen programmiert (I-), der Zyklus wird mit der gegebene Steigung
bearbeitet, nur bleibt die Ausnahme zur letzte Steigung.
• Bei der Programmierung mit Wert 0 wird als Schritt die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge genommen (Lc). Wenn die in der Werkzeugtabelle definierte
Schnittlänge ebenfalls 0 ist, führt der Zyklus die Tasche in einer einzigen Durchdringung
aus.
In beiden Fällen begrenzt der Zyklus den Schritt auf die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge.
F
Oberflächenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Punkt-Profilfräsen.
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
8.
Schruppwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schruppen.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Werkzeugradiuskompensation (symbol).
Ohne Kompensation.
Kompensation nach links.
Kompensation nach rechts.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·193·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Schlichtparameter:
Punkt-Profilfräsen.
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
8.
Für die Ausführung des Schlichtens muss das Schruppen mit
Werkzeugradiuskompensation definiert werden. Bei dem Vorgang wird das Schlichtaufmaß
() beseitigt.
Den Schruppvorgang definieren folgende Parameter:

Schlichtaufmaß an den Seitenwänden.
Wenn ohne Radiuskompensation gearbeitet wird, gibt es kein Schlichten, wird das Aufmaß
() nicht berücksichtigt.
F
Fräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schlichtwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schlichten.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·194·
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Folgendes Werkzeug.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
1 Wählt das Schruppwerkzeug und startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
2 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zum XY-Punkt und zur Sicherheitsebene (Zs). Je nach
Ausgangsebene, erfolgt zuerst ein Verfahren auf der XY-Ebene und dann auf der ZEbene oder umgekehrt.
3 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
4 Schruppvorgang. Erfolgt schichtweise bis zur Erreichung der Gesamttiefe.
5 Wählt das Schlichtwerkzeug und startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
6 Schlichtvorgang.
7 Eindringung bis auf Grund im Vorschub "Fz".
Profilfräsen mit Vorschub "F" und Tangentialeingang falls programmiert. Ausgung zum
Punkt XnYn mit Tangentialausgang falls programmiert.
8 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs.
8.
Punkt-Profilfräsen.
In erster Linie, Eindringung "I" im Vorschub "Fz". Anschließend, Profilfräsen mit
Vorschub "F" und Tangentialeingang falls programmiert. Wenn die Grobbearbeitung mit
Radiuskompensation definiert wurde, erfolgt das Fräsen in einem Abstand "" von der
Wand. Nach Beendigung des Schruppvorgangs, Ausgang zum Punkt XnYn mit
Tangentialausgang, falls dieser programmiert wurde. Zur Beendigung, Rücklauf im
Schnellvorschub (G0), zuerst bis zur Sicherheitsebene Zs und dann bis zum
Ausgangspunkt X1Y1.
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
8.2.1
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·195·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
8.3
Fräsung von einem freien Profil.
Die Art und Weise der Verbindung von Sätzen bei der Grobbearbeitung und beim
Fertigstellen dieses Zykluses wird die vom Nutzer zuvor festgelegte Art sein, wobei die
Befehle #HSC, G5, G50 oder G7 benutzt werden. Es wird empfohlen, dazu die Befehle
#HSC oder G5 einzusetzen, wobei die Form der Kanten mit der Programmzeile
#ROUNDPAR gesteuert wird
Fräsung von einem freien Profil.
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
8.
Geometrische Parameter:
X, Y
Eingangspunkt zum Profil
Profilname.
Zur Bearbeitung mit Tangentialeingang und –ausgang diese Werte innerhalb des
Profils definieren.
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
P
Gesamttiefe.
Schrupp-Parameter:
Beim Schruppen erfolgt ein Profilfräsen, wobei für das Schlichten das Aufmaß  gelassen
wird. Dieses Aufmaß wird als Schlichtparameter definiert.
CNC 8060
CNC 8065
Den Schruppvorgang definieren folgende Parameter:
(REF: 1807)
·196·
Fz
Eindringvorschub. Wenn mit dem Wert 0 programmiert, verwendet der Zyklus die Hälfte des
programmierten Vorschubs F.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Eindringschritt.
• Wird mit positivem Vorzeichen (I+) programmiert, berechnet der Zyklus den Durchlauf
neu, so dass alle Vertiefungen gleich sind und einen Wert kleiner gleich dem
programmierten Wert haben.
• Wenn man mit neg.Zeichen programmiert (I-), der Zyklus wird mit der gegebene Steigung
bearbeitet, nur bleibt die Ausnahme zur letzte Steigung.
• Bei der Programmierung mit Wert 0 wird als Schritt die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge genommen (Lc). Wenn die in der Werkzeugtabelle definierte
Schnittlänge ebenfalls 0 ist, führt der Zyklus die Tasche in einer einzigen Durchdringung
aus.
In beiden Fällen begrenzt der Zyklus den Schritt auf die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge.
Oberflächenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schruppwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schruppen.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
F
8.
Fräsung von einem freien Profil.
I
Werkzeugradiuskompensation (symbol).
Ohne Kompensation.
Kompensation nach links.
Kompensation nach rechts.
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·197·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Schlichtparameter:
Für die Ausführung des Schlichtens muss das Schruppen mit
Werkzeugradiuskompensation definiert werden. Bei diesem Vorgang wird das
Schlichtaufmaß () beseitigt.
Fräsung von einem freien Profil.
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
8.
Den Schruppvorgang definieren folgende Parameter:

Schlichtaufmaß an den Seitenwänden.
Wenn ohne Radiuskompensation gearbeitet wird, wird das Aufmaß () nicht berücksichtigt.
In diesem Fall ist der Verfahrweg der Werkzeugmitte der gleiche wie beim Schruppen und
Schlichten.
F
Fräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schlichtwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schlichten.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Folgendes Werkzeug.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·198·
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
1 Wählt das Schruppwerkzeug und startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
2 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zum XY-Punkt und zur Sicherheitsebene (Zs). Je nach
Ausgangsebene, erfolgt zuerst ein Verfahren auf der XY-Ebene und dann auf der ZEbene oder umgekehrt.
3 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
4 Schruppvorgang. Erfolgt schichtweise bis zur Erreichung der Gesamttiefe.
5 Wählt das Schlichtwerkzeug und startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
6 Schlichtvorgang.
7 Eindringung bis auf Grund im Vorschub "Fz". Profilfräsen mit Vorschub "F".
8 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs.
8.
Fräsung von einem freien Profil.
In erster Linie, Eindringung "I" im Vorschub "Fz". Anschließend, Profilfräsen mit
Vorschub "F". Wenn die Grobbearbeitung mit Radiuskompensation definiert wurde,
erfolgt das Fräsen in einem Abstand "" von der Wand. Zur Beendigung, Rücklauf im
Schnellvorschub (G0), zuerst bis zur Sicherheitsebene Zs und dann bis zum
Ausgangspunkt X1Y1.
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
8.3.1
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·199·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
8.4
Nutenfräsen.
Die Art und Weise der Verbindung von Sätzen bei der Grobbearbeitung und beim
Fertigstellen dieses Zykluses wird die vom Nutzer zuvor festgelegte Art sein, wobei die
Befehle #HSC, G5, G50 oder G7 benutzt werden. Es wird empfohlen, dazu die Befehle
#HSC oder G5 einzusetzen, wobei die Form der Kanten mit der Programmzeile
#ROUNDPAR gesteuert wird
Nutenfräsen.
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
8.
Geometrische Parameter:
Nutentyp (Symbol).
Es gibt 6 mögliche Typen.
4 zum Nuten jeder einzelnen Werkstückecke.
2 zum Quernuten des Werkzeugs.
X, Y
Ecke der einzunutenden Oberfläche.
L, H
Nutenabmessungen.
Das Vorzeichen gibt die Orientierung bezüglich des Punktes XY an.
Z
Position der Werkstückoberfläche.
Zs
Position der Sicherheitsebene.
P
Gesamttiefe.

Winkel in Grad, den das Nuten mit der Abszissenachse bildet. Die Drehung erfolgt über der
definierten Ecke, Punkt X, Y.
Schrupp-Parameter:
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·200·
Beim Schruppen erfolgt eine Bearbeitung, wobei für das Schlichten folgende Aufmaße
gelassen werden: Beide Aufmaße werden als Schlichtparameter definiert.

Schlichtaufmaß an den Seitenwänden.
z
Schlichtaufmaß am Taschengrund.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )

Frässchritt oder -breite.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich
oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als
Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
E
Überschreitung oder Abstand, den das Ende des Werkzeugs aus der zu bearbeitenden Fläche
heraussteht.
Fz
Eindringvorschub. Wenn mit dem Wert 0 programmiert, verwendet der Zyklus die Hälfte des
programmierten Vorschubs F.
I
Eindringschritt.
Nutenfräsen.
Den Schruppvorgang definieren folgende Parameter:
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
8.
• Wird mit positivem Vorzeichen (I+) programmiert, berechnet der Zyklus den Durchlauf
neu, so dass alle Vertiefungen gleich sind und einen Wert kleiner gleich dem
programmierten Wert haben.
• Wenn man mit neg.Zeichen programmiert (I-), der Zyklus wird mit der gegebene Steigung
bearbeitet, nur bleibt die Ausnahme zur letzte Steigung.
• Bei der Programmierung mit Wert 0 wird als Schritt die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge genommen (Lc). Wenn die in der Werkzeugtabelle definierte
Schnittlänge ebenfalls 0 ist, führt der Zyklus die Tasche in einer einzigen Durchdringung
aus.
In beiden Fällen begrenzt der Zyklus den Schritt auf die dem Werkzeug in der Tabelle
zugeordnete Schneidlänge.
F
Oberflächenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schruppwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schruppen.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
Uhrzeigersinn.
CNC 8060
CNC 8065
Gegen Uhrzeigersinn.
(REF: 1807)
·201·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Programmierung der Funktionen M.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Schlichtparameter:
8.
Nutenfräsen.
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
Das Schlichten erfolgt in 2 Phasen. Zuerst wird mit Tangentialeingang und –ausgang der
Nutengrund bearbeitet und anschließend die Seitenwände.
Den Schlichtvorgang definieren folgende Parameter:

Schlichtdurchgang an den Seitenwänden.
z
Schlichtdurchgang auf dem Grund.

Frässchritt oder –breite auf dem Nutengrund.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert gleich
oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0 werden als
Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
CNC 8060
CNC 8065
N
Anzahl der Eindringdurchgänge zur Durchführung der seitlichen Fertigbearbeitung. Wenn der
resultierende Schritt größer als die dem Werkzeug in der Tabelle zugeordnete Schneidlänge
ist, wird der Schritt auf diesen Wert begrenzt. Wird mit Wert 0 programmiert, erfolgt die
geringstmögliche Anzahl von Durchgängen unter Berücksichtigung der dem Werkzeug in der
Tabelle zugeordneten Schneidlänge (Lc).
F
Oberflächen- und Seitenfräsvorschub.
S
Spindeldrehgeschwindigkeit.
T
Schlichtwerkzeug.
Wird T=0 programmiert, gibt es kein Schlichten.
D
Korrektor.
Spindeldrehsinn (Symbol).
Uhrzeigersinn.
(REF: 1807)
Gegen Uhrzeigersinn.
·202·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Programmierung der Funktionen M.
Aktiviert oder deaktiviert die Vorbereitung des folgenden Werkzeugs.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, damit das folgende Werkzeug angezeigt werden kann.
Nutenfräsen.
Folgendes Werkzeug.
8.
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
Aktivieren oder deaktivieren Sie vor der Bearbeitung die Ausführung der M-Funktionen.
Der Zyklus erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen Daten
bleiben unprogrammiert.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert
hat, um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·203·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
8.4.1
Grundlegende Funktionsweise.
1 Wählt das Schruppwerkzeug und startet die Spindel im angeforderten Drehsinn.
2 Verfahren im Schnellgang (G0) bis zum Anfangspunkt für die Grobbearbeitung und zur
Sicherheitsebene (Zs). Je nach Ausgangsebene erfolgt zuerst ein Verfahren auf der XYEbene und dann auf der Z-Ebene oder umgekehrt.
3 Verschiebung im Eilgang (G0) bis zur Zustellungsebene.
Nutenfräsen.
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
8.
4 Schruppvorgang. Erfolgt schichtweise bis zum Erreichen der Gesamttiefe weniger dem
Schlichtabstand "z".
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
In erster Linie, Eindringung "I" im Vorschub "Fz". Anschließend, Einstechen der
Oberfläche bis zu einem Abstand "" von der Wand. Die Nut erfolgt mit Vorschub "F" und
gegebenenfalls mit Neuberechnung des Schritts (), damit alle gleich sind. Nach der
Beendigung des Schruppens, Rücklauf im Schnellvorschub (G0), zuerst bis zur
·204·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Sicherheitsebene Zs und dann bis zum Ausgangspunkt. Zur Beendigung, Annäherung
im Eilgang (G0) bis 1 mm Abstand von der bearbeiteten Oberfläche.
5 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs.
6 Wählt das Schlichtwerkzeug und stellt im Eilgang (G0) bis 1 mm. vom geschruppten
Grund zu.
7 Schlichten des Nutengrunds.
Eindringung im Vorschub "Fz". Fräsen des Nutengrunds bis zu einem Abstand "" von
der Wand. Erfolgt mit Schlichtvorschub "F" und gegebenenfalls mit Neuberechnung des
Schlichtschritts (), damit alle gleich sind.
die
Schlichtung
erfolgt
10 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs.
"N"
Durchgänge
mit
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
9 Schlichten der Seitenwände.
Schlichtvorschub "F".
Nutenfräsen.
8.
8 Rücklauf im Eilgang (G0) bis zur Sicherheitsebene Zs.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·205·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Nutenfräsen.
FESTZYKLUSEDITOR. SCHRUPPEN.
8.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·206·
FESTZYKLUSEDITOR.
MEHRFACHPOSITIONIERUNGEN.
9
Beim Drücken der Softkey-Taste, zeigt der Editor den zuletzt verwendeten Zyklus an. Wenn
die gleiche Softkey-Taste das zweite Mal gedrückt wurde, zeigt das Menü alle Zyklen der
Gruppe an.
• Mehrfachbearbeitung in gerader Linie.
• Mehrfachbearbeitung im Kreisbogen.
• Mehrfachbearbeitung im Parallelogramm.
• Mehrfachbearbeitung unter Rasterbildung.
• Die Mehrfach-Random Bearbeitung (verschiedene Punkte durch den
Benutzer definiert).
• Definierung der Mehrfach- bearbeitung.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·207·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
9.1
Mehrfachbearbeitung in gerader Linie.
Es gibt 5 verschiede Formen der Bearbeitungsdefinition. Verwenden sie dieses Symbol zur
Auswahl der gewünschten Option.
9.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·208·
Endpunkt und Anzahl der Bearbeitungen.
Mehrfachbearbeitung in gerader Linie.
FESTZYKLUSEDITOR. MEHRFACHPOSITIONIERUNGEN.
Positionierungsoptionen.
Länge, Winkel und Anzahl der Bearbeitungen.
Abstand zwischen Bearbeitungen, Winkel und Anzahl der Bearbeitungen.
Endpunkt und Abstand zwischen zwei Bearbeitungen.
Länge, Winkel und Abstand zwischen zwei Bearbeitungen.
Xn, Yn
Koordinaten des Endpunktes der Positionierung.
N
Anzahl der Bearbeitungen, einschließlich des Definitionspunkts für den Zyklus).

Rasterwinkel mit der Abszissenachse.
L
Liniengesamtlänge.
I
Abstand zwischen zwei nacheinander folgenden Bearbeitungen.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Programmierbeispiel.
Der an Punkt X25, Y25 definierte Festzyklus soll an den übrigen Punkten wiederholt werden.
Nachfolgend werden die 5 möglichen Definitionsformen gezeigt.
1)
2)
3)
4)
5)
Koordinaten des Endpunkts
Xn 100, Yn 100
Gesamtanzahl der Bearbeitungen
N4
Winkel des Bahnverlaufs.
 45
Länge der Zeile.
L 106.066
Gesamtanzahl der Bearbeitungen
N4
Winkel des Bahnverlaufs.
 45
Gesamtanzahl der Bearbeitungen
N4
Abstand zwischen Bearbeitungen.
I 35.3553
Koordinaten des Endpunkts
Xn 100, Yn 100
Abstand zwischen Bearbeitungen.
I 35.3553
Winkel des Bahnverlaufs.
 45
Länge der Zeile.
L 106.066
Abstand zwischen Bearbeitungen.
I 35.3553
Mehrfachbearbeitung in gerader Linie.
9.
FESTZYKLUSEDITOR. MEHRFACHPOSITIONIERUNGEN.
9.1.1
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·209·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
9.2
Mehrfachbearbeitung im Kreisbogen.
Es gibt 9 verschiede Formen der Bearbeitungsdefinition. Verwenden sie dieses Symbol zur
Auswahl der gewünschten Option.
9.
Koordinaten der Bogenmitte, Anzahl der Bearbeitungen und der BogenEndwinkel.
Mehrfachbearbeitung im Kreisbogen.
FESTZYKLUSEDITOR. MEHRFACHPOSITIONIERUNGEN.
Positionierungsoptionen.
Koordinaten der Bogenmitte, Anzahl der Bearbeitungen und der
Winkelabstand zwischen zwei Bearbeitungen.
Radius des Bogens, Anzahl der Bearbeitungsvorgänge, Winkelabstand
zwischen zwei Bearbeitungen und Anfangs- und Endwinkel.
Bogenradius, Anzahl der Bearbeitungen, Anfangswinkel des Bogens und
Winkelabstand zwischen zwei Bearbeitungen.
Koordinaten der Bogenmitte, Bogen-Endwinkel und Winkelabstand
zwischen zwei Bearbeitungen.
Radius des Bogens, Winkelabstand zwischen zwei Bearbeitungen und
Anfangs- und Endwinkel.
Koordinaten der Bogenmitte, Bogenradius, Anzahl der Bearbeitungen,
Bogen-Anfangswinkel und Winkelabstand zwischen zwei Bearbeitungen.
Koordinaten der Bogenmitte, Bogenradius, Anzahl der
Bearbeitungsvorgänge und Startwinkel und Endwinkel.
Koordinaten der Bogenmitte, Bogenradius, Winkelabstand zwischen
zwei Bearbeitungen und Startwinkel und Endwinkel.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·210·
Xa, Ya
Koordinaten der Bogenmitte.
R
Bogenradius.
N
Anzahl der Bearbeitungen, einschließlich des Definitionspunkts für den Zyklus).

Bogenausgangswinkel.

Bogenendwinkel.

Winkelabstand zwischen zwei Bearbeitungen.
Der Zyklus führt die Verschiebung des Bogens entgegen zum Uhrzeigersinn
durch; um dieses im Uhrzeigersinn durchzuführen, muss der Winkelabstand
zwischen den Bearbeitungen mit negativen Zeichen definiert werden.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Programmierbeispiel.
Der an Punkt X90, Y50 definierte Festzyklus soll an den übrigen Punkten wiederholt werden.
Nachfolgend werden die 9 möglichen Definitionsformen gezeigt.
1)
2)
3)
4)
5)
6)
7)
8)
9)
Koordinaten der Bogenmitte.
Xa 50, Ya 50
Gesamtanzahl der Bearbeitungen
N7
Winkel des Endpunkts.
270
Koordinaten der Bogenmitte.
Xa 50, Ya 50
Gesamtanzahl der Bearbeitungen
N7
Winkelabstand zwischen Bearbeitungen.
 45
Bogenradius.
R 40
Gesamtanzahl der Bearbeitungen
N7
Winkel des Ausgangspunkts.
0
Winkel des Endpunkts.
 270
Bogenradius.
R 40
Gesamtanzahl der Bearbeitungen
N7
Winkel des Ausgangspunkts.
0
Winkelabstand zwischen Bearbeitungen.
 45
Koordinaten der Bogenmitte.
Xa 50, Ya 50
Winkel des Endpunkts.
270
Winkelabstand zwischen Bearbeitungen.
 45
Bogenradius.
R 40
Winkel des Ausgangspunkts.
0
Winkel des Endpunkts.
 270
Winkelabstand zwischen Bearbeitungen.
 45
Koordinaten der Bogenmitte.
Xa 50, Ya 50
Bogenradius.
R 40
Gesamtanzahl der Bearbeitungen
N7
Winkel des Ausgangspunkts.
0
Winkelabstand zwischen Bearbeitungen.
 45
Koordinaten der Bogenmitte.
Xa 50, Ya 50
Bogenradius.
R 40
Gesamtanzahl der Bearbeitungen
N7
Winkel des Ausgangspunkts.
0
Winkel des Endpunkts.
 270
Koordinaten der Bogenmitte.
Xa 50, Ya 50
Bogenradius.
R 40
Winkel des Ausgangspunkts.
0
Winkel des Endpunkts.
 270
Winkelabstand zwischen Bearbeitungen.
 45
Mehrfachbearbeitung im Kreisbogen.
9.
FESTZYKLUSEDITOR. MEHRFACHPOSITIONIERUNGEN.
9.2.1
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·211·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
9.3
Mehrfachbearbeitung im Parallelogramm.
Es gibt 3 verschiede Formen der Bearbeitungsdefinition. Verwenden sie dieses Symbol zur
Auswahl der gewünschten Option.
9.
Mehrfachbearbeitung im Parallelogramm.
FESTZYKLUSEDITOR. MEHRFACHPOSITIONIERUNGEN.
Positionierungsoptionen.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·212·
Länge jeder Seite und Anzahl der Bearbeitungen.
Abstand zwischen zwei Bearbeitungen und Anzahl der Bearbeitungen.
Länge von jeder Seite und Abstand zwischen zwei Bearbeitungen.
Lx, Ly
Länge des Rechtecks, auf jeder Achse.
Nx, Ny
Anzahl der Bearbeitungen (einschließlich des Definitionspunkts für den Zyklus),
auf jeder Achse.
Ix, Iy
Abstand zwischen zwei Bearbeitungen, auf jeder Achse.

Winkel des Rechtecks mit der Abszissenachse.

Winkel zwischen beiden Seiten.
Der Zyklus nimmt als Anfangspunkt den unteren links; wenn es nicht so ist, definieren sie
mit dem entsprechenden Zeichen die Bearbeitungslänge (Lx, Ly) oder den Abstand
zwischen den Bearbeitungen (Ix, Iy).
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Programmierbeispiel.
Der an Punkt X25, Y25 definierte Festzyklus soll an den übrigen Punkten wiederholt werden.
Nachfolgend werden die 3 möglichen Definitionsformen gezeigt.
1)
2)
3)
Länge von jeder Seite des Rechtecks.
Lx 75, Ly 50
Zahl von Bearbeitungsschritten.
Nx 4, Ny 3
Winkel in Bezug auf die Abszissenachse.
0
Winkel zwischen Bahnverläufen.
 90
Zahl von Bearbeitungsschritten.
Nx 4, Ny 3
Abstand zwischen Bearbeitungen.
Ix 25, Iy 25
Winkel in Bezug auf die Abszissenachse.
0
Winkel zwischen Bahnverläufen.
 90
Länge von jeder Seite des Rechtecks.
Lx 75, Ly 50
Abstand zwischen Bearbeitungen.
Ix 25, Iy 25
Winkel in Bezug auf die Abszissenachse.
0
Winkel zwischen Bahnverläufen.
 90
Mehrfachbearbeitung im Parallelogramm.
9.
FESTZYKLUSEDITOR. MEHRFACHPOSITIONIERUNGEN.
9.3.1
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·213·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
9.4
Mehrfachbearbeitung unter Rasterbildung.
Es gibt 3 verschiede Formen der Bearbeitungsdefinition. Verwenden sie dieses Symbol zur
Auswahl der gewünschten Option.
9.
Mehrfachbearbeitung unter Rasterbildung.
FESTZYKLUSEDITOR. MEHRFACHPOSITIONIERUNGEN.
Positionierungsoptionen.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·214·
Länge jeder Seite und Anzahl der Bearbeitungen.
Abstand zwischen zwei Bearbeitungen und Anzahl der Bearbeitungen.
Länge von jeder Seite und Abstand zwischen zwei Bearbeitungen.
Lx, Ly
Rasterlänge auf jeder Achse.
Nx, Ny
Anzahl der Bearbeitungen (einschließlich des Definitionspunkts für den Zyklus),
auf jeder Achse.
Ix, Iy
Abstand zwischen zwei Bearbeitungen, auf jeder Achse.

Rasterwinkel mit der Abszissenachse.

Winkel zwischen beiden Seiten.
Der Zyklus nimmt als Anfangspunkt den unteren links; wenn es nicht so ist, definieren sie
mit dem entsprechenden Zeichen die Bearbeitungslänge (Lx, Ly) oder den Abstand
zwischen den Bearbeitungen (Ix, Iy).
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Programmierbeispiel.
Der an Punkt X25, Y25 definierte Festzyklus soll an den übrigen Punkten wiederholt werden.
Nachfolgend werden die 3 möglichen Definitionsformen gezeigt.
1)
2)
3)
Länge von jeder Rasterseite.
Lx 75, Ly 50
Zahl von Bearbeitungsschritten.
Nx 4, Ny 3
Winkel in Bezug auf die Abszissenachse.
0
Winkel zwischen Bahnverläufen.
 90
Zahl von Bearbeitungsschritten.
Nx 4, Ny 3
Abstand zwischen Bearbeitungen.
Ix 25, Iy 25
Winkel in Bezug auf die Abszissenachse.
0
Winkel zwischen Bahnverläufen.
 90
Länge von jeder Rasterseite.
Lx 75, Ly 50
Abstand zwischen Bearbeitungen.
Ix 25, Iy 25
Winkel in Bezug auf die Abszissenachse.
0
Winkel zwischen Bahnverläufen.
 90
Mehrfachbearbeitung unter Rasterbildung.
9.
FESTZYKLUSEDITOR. MEHRFACHPOSITIONIERUNGEN.
9.4.1
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·215·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
9.5
9.
Mehrfachbearbeitung Random
Mehrfachbearbeitung Random
FESTZYKLUSEDITOR. MEHRFACHPOSITIONIERUNGEN.
Der Ausgangspunkt ist der Definitionspunkt des Zyklus. In dem der Mehrfachbearbeitung
entsprechenden Bereich müssen die übrigen Punkte (P2) bis (P12) definiert werden.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·216·
9.5.1
Programmierbeispiel.
Der an Punkt X25, Y25 definierte Festzyklus soll an den übrigen Punkten wiederholt werden.
Der Festzyklus wird an dem Punkt (P1) X25, Y25 definiert In dem der Mehrfachbearbeitung
entsprechenden Bereich müssen die übrigen Punkte (P2) bis (P7) definiert werden.
(P2)
X 50
Y 25
(P3)
X 100
Y 25
(P4)
X 75
Y 50
(P5)
X 50
Y 50
(P6)
X 25
Y 75
(P7)
X 100
Y 75
FESTZYKLUSEDITOR.
LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10
Beim Drücken der Softkey-Taste, zeigt der Editor den zuletzt verwendeten Zyklus an. Wenn
die gleiche Softkey-Taste das zweite Mal gedrückt wurde, zeigt das Menü alle Zyklen der
Gruppe an.
• Mehrfachankörnen
• Mehrfachbohrungen.
• Mehrfachgewindeschneiden mit Gewindebohrer.
• Mehrfachräumen
• Mehrfachausbohren
• Mehrfachausfräsen der Bohrung
• Mehrfachausfräsen des Gewindes.
• Mehrfachkeilnuten.
Wenn diese Zyklen auf den Ebenen mit C- oder Y-Achse ausgeführt
werden, können sie Mehrfachbearbeitungen hinzufügen, in der Art und
Weise, dass sich der Zyklus an verschiedenen Punkten wiederholt. Die
verfügbaren Mehrfachbearbeitungen sind folgende Siehe Kapitel
"9 Festzykluseditor. Mehrfachpositionierungen.".
• Punkten auf Linie.
• Punkten im Bogen.
• Rechteckig-Positionierung.
• Raster-Positionierung.
• Punkte in Random.
Um eine Mehrfachbearbeitung zu einem Zyklus zuzuordnen, muss zuerst ein
Bearbeitungszyklus aus den zulässigen ausgewählt und definiert werden. Danach, ohne die
Zyklusbearbeitung zu verlassen, drücken sie die den Mehrfachbearbeitungen zugeordnete
Softkey und wählen eine von diesen aus.
Auswahl der Drehachse der Positionierung für die
Mehrfachbearbeitungen.
Der Zyklus verwendet das folgende Kriterium zur Auswahl der Positionierungsdrehachse
für Mehrfachbearbeitungen.
1 Die C-Achse ist aktiv, bevor der Zyklus ausgeführt wird, der anhand von #CAX
programmiert wurde, wenn es eine Spindel ist, oder #FACE oder #CYL, wenn es eine
Achse ist.
2 Die Masterspindel vorherig zu dem Zyklus, hat den Maschinenparameter CAXIS=YES.
3 Die erste Spindel nicht Master, die ihr Maschinenparameter CAXIS=YES hat.
4 Die erste Achse, die ihr Maschinenparameter CAXIS=YES hat.
CNC 8060
CNC 8065
5 M19 mit der Hauptspindel.
(REF: 1807)
·217·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
10.1
Mehrfachankörnen.
Der Zyklus gestattet die Durchführung von Mehrfachankörnungen auf der zylindrischen
Seite oder auf der Vorderseite des Werkstücks.
Mehrfachankörnen.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
Geometrische Parameter.
Bearbeitung an der Stirnseite oder der zylindrischen Seite.
Bearbeitung an der Stirnseite.
Bearbeitung auf der zylindrischen Seite.
Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol
und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.
Arbeitsebene
Positionierungen bei den XZ-Achsen.
Positionierung an der A-Achse.
Positionierung an der B-Achse
Positionierung an der C-Achse.
Positionierung an der Y-Achse
Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.
Wenn die Koordinaten des Start- und Endpunktes nicht programmiert sind, nimmt der Zyklus
den Punkt an, an dem sich die Achsen bei der Ausführung des Zyklus befinden.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
X, Z
Die Koordinaten des Startpunktes der Bearbeitung. Die Koordinate X in den
aktiven Einheiten, Radien oder Durchmessern wird in der ZX-Ebene
programmiert. In der Drehachse oder Y-Achse wird die Koordinate X immer in
Radius programmiert.
Y
Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Y-Achse.
A,B,C
Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Drehachse.
Koordinaten des Anfangspunkts.
Xi, Yi, Zi
Anfangspositionierungskoordinate; wenn nicht programmiert, behält die Achse
ihre Position bei. Bei Zyklen, an denen diese Achse nicht beteiligt ist, kann dieser
Parameter verwendet werden, um sie vor der Ausführung des Zyklus zu
positionieren, z.B. nach einem Werkzeugwechsel.
Koordinaten des Endpunkts.
Xf, Yf, Zf Koordinate für den Rückzug des Werkzeugs am Ende des Zyklus; wenn nicht
programmiert, erfolgt kein Rückzug. Wenn sich der Zyklus im Multimodus
befindet, wird das Werkzeug erst nach dem letzten Zyklus zurückgezogen.
·218·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Sicherheitsabstand.
Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein
Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die
Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.
Dx, Dz
Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.
• Bearbeitung an der Stirnseite. Der Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer im
Ra d iu s d ef i ni er t u n d k a nn n eg at i v o de r p os i t iv s ei n. F ü r d en Wer t de s
Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.
• Bearbeitung auf der zylindrischen Seite. Der Wert für den Sicherheitsabstand auf X wird
immer im Radius definiert und nimmt immer positive Werte an. Den Wert des
Sicherheitsabstands auf der Z-Achse kann negativ oder positiv sein.
Programmierung der Ankörnung.
Programmierung der Ankörntiefe.
Mehrfachankörnen.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
Programmierung von Ankörn-Winkel und -Durchmesser.
L
Bearbeitungstiefe. Der Parameter ist positiv, wenn die Bearbeitung in Richtung
negative Koordinaten der Achse erfolgt, auf der die Vertiefung stattfindet, und ist
negativ in Richtung der positiven Koordinaten.

Ankörnwinkel.

Ankörndurchmesser.
Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.

Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen
positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen
Wert anzugeben.
N
Gesamtanzahl der Vorgänge.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·219·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Parameter des angetriebenen Werkzeugs.
Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.
Kühlmittel-Status.
Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.
Mehrfachankörnen.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem
Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Bearbeitungsparameter.
Verweilzeiit am Grund.
t
Die Wartezeit in Sekunden, nach dem Ankörnen bis zum Beginn des Rücklaufs.
Eindringvorschub.
F
Eindringvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Daten des Werkzeugs.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
T
Werkzeug.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
·220·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:
1 Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC
den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es
für die Maschine notwendig ist.
2 Durch den Zyklus wird das angetriebene Werkzeug entsprechend den angegebenen
Umdrehungen gedreht.
die
Spindel
in
Winkelposition
entsprechend
10.
der
4 Das Werkzeug fährt im Eilgang im Abstand von Dx und Dz vom Startpunkt auf den
Sicherheitspunkt zu.
5 Verfahren im Schnellvorlauf, bis die Position der Bearbeitung, auf der X-Achse an der
Stirnseite und auf der Z-Achse an der zylindrischen Seite (Annäherungspunkt) erreicht
ist.
6 Ankörnen des Werkstücks im Arbeitsvorschub, bis die programmierte Tiefe erreicht ist.
7 Die Wartezeit am Boden, wurde programmiert.
8 Rücklauf bis zur ersten Zustellbewegung.
9 In Abhängigkeit der Anzahl der programmierten Bearbeitungen, richtet sich die Spindel
am folgenden Punkt aus und führt eine neue Bearbeitung durch, so wie unter Punkt 6
angegeben.
10 Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die
Sicherheitsposition zurück.
11 Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;
Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.
Mehrfachankörnen.
3 Der Zyklus orientiert
Anfangsbearbeitung.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.1.1
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·221·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
10.2
Mehrfachbohrungen.
Der Zyklus gestattet die Durchführung von Mehrfachbohrungen auf der zylindrischen Seite
oder an der Vorderseite des Werkstücks.
Mehrfachbohrungen.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
Geometrische Parameter.
Bearbeitung an der Stirnseite oder der zylindrischen Seite.
Bearbeitung an der Stirnseite.
Bearbeitung auf der zylindrischen Seite.
Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol
und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.
Arbeitsebene
Positionierungen bei den XZ-Achsen.
Positionierung an der A-Achse.
Positionierung an der B-Achse
Positionierung an der C-Achse.
Positionierung an der Y-Achse
Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.
Wenn die Koordinaten des Start- und Endpunktes nicht programmiert sind, nimmt der Zyklus
den Punkt an, an dem sich die Achsen bei der Ausführung des Zyklus befinden.
CNC 8060
CNC 8065
X, Z
Die Koordinaten des Startpunktes der Bearbeitung. Die Koordinate X in den
aktiven Einheiten, Radien oder Durchmessern wird in der ZX-Ebene
programmiert. In der Drehachse oder Y-Achse wird die Koordinate X immer in
Radius programmiert.
Y
Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Y-Achse.
A,B,C
Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Drehachse.
Koordinaten des Anfangspunkts.
Xi, Yi, Zi
(REF: 1807)
Anfangspositionierungskoordinate; wenn nicht programmiert, behält die Achse
ihre Position bei. Bei Zyklen, an denen diese Achse nicht beteiligt ist, kann dieser
Parameter verwendet werden, um sie vor der Ausführung des Zyklus zu
positionieren, z.B. nach einem Werkzeugwechsel.
Koordinaten des Endpunkts.
Xf, Yf, Zf Koordinate für den Rückzug des Werkzeugs am Ende des Zyklus; wenn nicht
programmiert, erfolgt kein Rückzug. Wenn sich der Zyklus im Multimodus
befindet, wird das Werkzeug erst nach dem letzten Zyklus zurückgezogen.
·222·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Sicherheitsabstand.
Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein
Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die
Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.
Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.
• Bearbeitung an der Stirnseite. Der Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer im
Ra d iu s d ef i ni er t u n d k a nn n eg at i v o de r p os i t iv s ei n. F ü r d en Wer t de s
Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.
Programmierung der Bohrung.
L
Bearbeitungstiefe. Der Parameter ist positiv, wenn die Bearbeitung in Richtung
negative Koordinaten der Achse erfolgt, auf der die Vertiefung stattfindet, und ist
negativ in Richtung der positiven Koordinaten.
10.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
• Bearbeitung auf der zylindrischen Seite. Der Wert für den Sicherheitsabstand auf X wird
immer im Radius definiert und nimmt immer positive Werte an. Den Wert des
Sicherheitsabstands auf der Z-Achse kann negativ oder positiv sein.
Mehrfachbohrungen.
Dx, Dz
Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.

Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen
positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen
Wert anzugeben.
N
Gesamtanzahl der Vorgänge.
Parameter des angetriebenen Werkzeugs.
CNC 8060
CNC 8065
Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.
(REF: 1807)
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.
·223·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Kühlmittel-Status.
Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.
Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem
Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Bearbeitungsparameter.
Mehrfachbohrungen.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
Bohrschritt, Bohrung mit konstantem oder variablem Gewindegang.

Höchstbohrschritte.
K
Reduktionsfaktor der Bohrschritte; wenn dieser nicht programmiert wird, nimmt
der Zyklus den Faktor 1 an.

Mindest-Bohrschritt; Bohrung mit konstantem Gewindegang oder variablen.
Der erste Bohrdurchgang ist "", der zweite "K D", der dritte "K (K D)", und so weiter,
das heißt, ab dem zweiten Durchgang ist der neue das Produkt des Faktors K mal des
vorigen Durchgangs.
Wenn der Mindestschritt der Bohrung größer als der Maximumschritt ( ) ist, führt der Zyklus
eine Bohrung mit einem konstanten Schritt aus, der gleich dem Mindestschritt ""ist. Wenn
der Mindestschritt der Bohrung kleiner als der Maximumschritt ( ) ist, führt der Zyklus eine
Bohrung mit variablem Schritt aus.
Rücklaufentfernung und Annäherung an jeder Eindringstelle.
H
Rücklaufabstand nach jedem Eindringen; wenn nicht programmiert wird, der
Zyklus nimmt den Wert 1 mm an. Wenn man H=0 programmiert, erfolgt der
Rücklauf bis zur Koordinate Z des Sicherheitspunktes.
C
Annäherungsabstand in jede Vertiefung. Wenn man in den Parameter "C" den
Wert nicht eingibt oder mit 0 programmiert, gilt als Standartwert 1 mm.
Verweilzeiit am Grund.
t
Die Wartezeit in Sekunden, nach dem Bohren bis zum Beginn des Rücklaufs.
Eindringvorschub.
F
Eindringvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Daten des Werkzeugs.
T
·224·
Werkzeug.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Mehrfachbohrungen.
10.
Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·225·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
10.2.1
Grundlegende Funktionsweise.
Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:
1 Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC
den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es
für die Maschine notwendig ist.
2 Durch den Zyklus wird das angetriebene Werkzeug entsprechend den angegebenen
Umdrehungen gedreht.
Mehrfachbohrungen.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
3 Der Zyklus orientiert
Anfangsbearbeitung.
die
Spindel
in
Winkelposition
entsprechend
der
4 Das Werkzeug fährt im Eilgang im Abstand von Dx und Dz vom Startpunkt auf den
Sicherheitspunkt zu.
5 Verfahren im Schnellvorlauf, bis die Position der Bearbeitung, auf der X-Achse an der
Stirnseite und auf der Z-Achse an der zylindrischen Seite (Annäherungspunkt) erreicht
ist.
6 Bohrschleife. In Abhängigkeit vom geringsten und größten festgelegten Schritt bewirkt
der Zyklus eine Bohrung mit konstantem oder variablem Schritt.
Wenn der Mindestschritt der Bohrung größer als der Maximumschritt ( ) ist, führt der
Zyklus eine Bohrung mit einem konstanten Schritt aus, der gleich dem Mindestschritt
""ist. Wenn der Mindestschritt der Bohrung kleiner als der Maximumschritt ( ) ist, führt
der Zyklus eine Bohrung mit variablem Schritt aus.
Bei einer Bohrung mit variablem Schritt legt der Parameter  den Bohrschritt und K den
Verringerungsfaktor des besagten Schritts fest. Der erste Bohrdurchgang ist "", der
zweite "K D", der dritte "K (K D)", und so weiter, das heißt, ab dem zweiten Durchgang
ist der neue das Produkt des Faktors K mal des vorigen Durchgangs.
In beiden Fällen wiederholt der Zyklus die folgenden Arbeitsschritte, bis die
programmierte Tiefe erreicht ist.
In erster Linie, erfolgt die Annäherung im Schnelldurchlauf bis zu dem angegebenen
Abstand in dem Parameter C in Bezug auf die vorherige Eindringung. Anschließend,
Bohren bis zur folgenden Vertiefung. Zum Beenden, Schnellrücklauf auf den
angegebenen Abstand im Parameter H. Wenn H=0 programmiert wird, erfolgt der
Rücklauf bis zur Koordinate Z des Sicherheitspunktes.
7 In Abhängigkeit der Anzahl der programmierten Bearbeitungen, richtet sich die Spindel
am folgenden Punkt aus und führt eine neue Bearbeitung durch, so wie unter Punkt 6
angegeben.
8 Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die
Sicherheitsposition zurück.
9 Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;
Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·226·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Mehrfachgewindeschneiden mit Gewindebohrer.
Der Zyklus gestattet die Durchführung von Mehrfachgewindeschneiden mit Bohrer auf der
zylindrischen Seite oder an der Vorderseite des Werkstücks.
Geometrische Parameter.
Bearbeitung an der Stirnseite oder der zylindrischen Seite.
Bearbeitung an der Stirnseite.
Bearbeitung auf der zylindrischen Seite.
Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol
und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.
Arbeitsebene
Positionierungen bei den XZ-Achsen.
Mehrfachgewindeschneiden mit Gewindebohrer.
10.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.3
Positionierung an der A-Achse.
Positionierung an der B-Achse
Positionierung an der C-Achse.
Positionierung an der Y-Achse
Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.
Wenn die Koordinaten des Start- und Endpunktes nicht programmiert sind, nimmt der Zyklus
den Punkt an, an dem sich die Achsen bei der Ausführung des Zyklus befinden.
X, Z
Die Koordinaten des Startpunktes der Bearbeitung. Die Koordinate X in den
aktiven Einheiten, Radien oder Durchmessern wird in der ZX-Ebene
programmiert. In der Drehachse oder Y-Achse wird die Koordinate X immer in
Radius programmiert.
Y
Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Y-Achse.
A,B,C
Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Drehachse.
Koordinaten des Anfangspunkts.
Xi, Yi, Zi
Anfangspositionierungskoordinate; wenn nicht programmiert, behält die Achse
ihre Position bei. Bei Zyklen, an denen diese Achse nicht beteiligt ist, kann dieser
Parameter verwendet werden, um sie vor der Ausführung des Zyklus zu
positionieren, z.B. nach einem Werkzeugwechsel.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Koordinaten des Endpunkts.
Xf, Yf, Zf Koordinate für den Rückzug des Werkzeugs am Ende des Zyklus; wenn nicht
programmiert, erfolgt kein Rückzug. Wenn sich der Zyklus im Multimodus
befindet, wird das Werkzeug erst nach dem letzten Zyklus zurückgezogen.
·227·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Sicherheitsabstand.
Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein
Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die
Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.
Dx, Dz
• Bearbeitung an der Stirnseite. Der Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer im
Ra di us de fin ie r t u nd ka nn ne ga ti v od er po si ti v se i n. F ür de n We rt d es
Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.
Mehrfachgewindeschneiden mit Gewindebohrer.
10.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.
• Bearbeitung auf der zylindrischen Seite. Der Wert für den Sicherheitsabstand auf X wird
immer im Radius definiert und nimmt immer positive Werte an. Den Wert des
Sicherheitsabstands auf der Z-Achse kann negativ oder positiv sein.
Gewindeart mit Gewindebohrer.
Gewindeschneiden mit Ausgleicher.
Interpoliertes Gewindeschneiden. Die Spindel muss über ein System aus
Servoantrieb und Encoder verfügen.
Programmierung des Gewindeschneidens mit Gewindebohrer.
L
Bearbeitungstiefe. Der Parameter ist positiv, wenn die Bearbeitung in Richtung
negative Koordinaten der Achse erfolgt, auf der die Vertiefung stattfindet, und ist
negativ in Richtung der positiven Koordinaten.
Winkelstellung der Bearbeitung.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·228·

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.

Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen
positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen
Wert anzugeben.
N
Gesamtanzahl der Vorgänge.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Parameter des angetriebenen Werkzeugs.
Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.
Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem
Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Bearbeitungsparameter.
Gewinde definieren.
Definieren sie das Gewinde mit dem Vorschub.
Definieren sie das Gewinde mit dem Durchlauf.
F
Eindringvorschub.
P
Gewindesteigung.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.
Mehrfachgewindeschneiden mit Gewindebohrer.
10.
Kühlmittel-Status.
Verweilzeiit am Grund.
t
Definiert die Wartezeit in Sekunden nach dem Gewindeschneiden, bis der
Rücklauf beginnt.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
·229·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
10.3.1
Grundlegende Funktionsweise.
Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:
1 Wenn die Spindel in einer offenen Schleife (Modus RPM oder VCC ) arbeitet, führt die
CNC für die Spindel eine Referenzsuche (Io) der Spindel durch.
2 Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC
den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es
für die Maschine notwendig ist.
Mehrfachgewindeschneiden mit Gewindebohrer.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
3 Durch den Zyklus wird das angetriebene Werkzeug entsprechend den angegebenen
Umdrehungen gedreht.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·230·
4 Der Zyklus orientiert
Anfangsbearbeitung.
die
Spindel
in
Winkelposition
entsprechend
der
5 Das Werkzeug fährt im Eilgang im Abstand von Dx und Dz vom Startpunkt auf den
Sicherheitspunkt zu.
6 Verfahren im Schnellvorlauf, bis die Position der Bearbeitung, auf der X-Achse an der
Stirnseite und auf der Z-Achse an der zylindrischen Seite (Annäherungspunkt) erreicht
ist.
7 Gewindeschneiden
mit
Gewindebohrer
am
Werkstück
Arbeitsvorlaufgeschwindigkeit F, bis die programmierte Tiefe erreicht ist.
mit
der
8 Umkehr des Drehsinns des angetriebenen Werkzeugs.
9 Rücklauf bis zur ersten Zustellbewegung.
10 In Abhängigkeit der Anzahl der programmierten Bearbeitungen, richtet sich die Spindel
am folgenden Punkt aus und führt eine neue Bearbeitung durch, so wie unter den
Punkten 7, 8 und 9 angegeben.
11 Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die
Sicherheitsposition zurück.
12 Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;
Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Mehrfachräumen.
Der Zyklus gestattet mehrfaches Vorreiben auf der zylindrischen Seite oder Vorderseite des
Werkstücks.
Geometrische Parameter.
Bearbeitung an der Stirnseite oder der zylindrischen Seite.
Bearbeitung an der Stirnseite.
Bearbeitung auf der zylindrischen Seite.
Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol
und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.
Arbeitsebene
Positionierungen bei den XZ-Achsen.
Mehrfachräumen.
10.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.4
Positionierung an der A-Achse.
Positionierung an der B-Achse
Positionierung an der C-Achse.
Positionierung an der Y-Achse
Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.
Wenn die Koordinaten des Start- und Endpunktes nicht programmiert sind, nimmt der Zyklus
den Punkt an, an dem sich die Achsen bei der Ausführung des Zyklus befinden.
X, Z
Die Koordinaten des Startpunktes der Bearbeitung. Die Koordinate X in den
aktiven Einheiten, Radien oder Durchmessern wird in der ZX-Ebene
programmiert. In der Drehachse oder Y-Achse wird die Koordinate X immer in
Radius programmiert.
Y
Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Y-Achse.
A,B,C
Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Drehachse.
Koordinaten des Anfangspunkts.
Xi, Yi, Zi
Anfangspositionierungskoordinate; wenn nicht programmiert, behält die Achse
ihre Position bei. Bei Zyklen, an denen diese Achse nicht beteiligt ist, kann dieser
Parameter verwendet werden, um sie vor der Ausführung des Zyklus zu
positionieren, z.B. nach einem Werkzeugwechsel.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·231·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Koordinaten des Endpunkts.
Xf, Yf, Zf Koordinate für den Rückzug des Werkzeugs am Ende des Zyklus; wenn nicht
programmiert, erfolgt kein Rückzug. Wenn sich der Zyklus im Multimodus
befindet, wird das Werkzeug erst nach dem letzten Zyklus zurückgezogen.
Sicherheitsabstand.
Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein
Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die
Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.
Dx, Dz
Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.
• Bearbeitung an der Stirnseite. Der Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer im
Ra di us de fin ie r t u nd ka nn ne ga ti v od er po si ti v se i n. F ür de n We rt d es
Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.
Mehrfachräumen.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
• Bearbeitung auf der zylindrischen Seite. Der Wert für den Sicherheitsabstand auf X wird
immer im Radius definiert und nimmt immer positive Werte an. Den Wert des
Sicherheitsabstands auf der Z-Achse kann negativ oder positiv sein.
Programmierung der Vorreibung.
L
Bearbeitungstiefe. Der Parameter ist positiv, wenn die Bearbeitung in Richtung
negative Koordinaten der Achse erfolgt, auf der die Vertiefung stattfindet, und ist
negativ in Richtung der positiven Koordinaten.
Winkelstellung der Bearbeitung.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·232·

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.

Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen
positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen
Wert anzugeben.
N
Gesamtanzahl der Vorgänge.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Parameter des angetriebenen Werkzeugs.
Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.
Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem
Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Bearbeitungsparameter.
Verweilzeiit am Grund.
t
Die Wartezeit in Sekunden, nach dem Vorreiben bis zum Beginn des Rücklaufs.
Eindringvorschub.
F
Eindringvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.
Mehrfachräumen.
10.
Kühlmittel-Status.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
·233·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
10.4.1
Grundlegende Funktionsweise.
Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:
1 Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC
den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es
für die Maschine notwendig ist.
2 Durch den Zyklus wird das angetriebene Werkzeug entsprechend den angegebenen
Umdrehungen gedreht.
Mehrfachräumen.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
3 Der Zyklus orientiert
Anfangsbearbeitung.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·234·
die
Spindel
in
Winkelposition
entsprechend
der
4 Das Werkzeug fährt im Eilgang im Abstand von Dx und Dz vom Startpunkt auf den
Sicherheitspunkt zu.
5 Verfahren im Schnellvorlauf, bis die Position der Bearbeitung, auf der X-Achse an der
Stirnseite und auf der Z-Achse an der zylindrischen Seite (Annäherungspunkt) erreicht
ist.
6 Vorreiben des Werkstücks beim Arbeitsvorschub, bis zum Erreichen der programmierten
Tiefe.
7 Die Wartezeit am Boden, wurde programmiert.
8 Rücklauf bis zur ersten Zustellbewegung.
9 In Abhängigkeit der Anzahl der programmierten Bearbeitungen, richtet sich die Spindel
am folgenden Punkt aus und führt eine neue Bearbeitung durch, so wie unter Punkt 6
angegeben.
10 Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die
Sicherheitsposition zurück.
11 Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;
Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Mehrfachausbohren.
Der Zyklus gestattet die Durchführung von Mehrfachausbohrungen auf der zylindrischen
Seite oder an der Vorderseite des Werkstücks.
Geometrische Parameter.
Bearbeitung an der Stirnseite oder der zylindrischen Seite.
Bearbeitung an der Stirnseite.
Bearbeitung auf der zylindrischen Seite.
Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol
und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.
Arbeitsebene
Positionierungen bei den XZ-Achsen.
Mehrfachausbohren.
10.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.5
Positionierung an der A-Achse.
Positionierung an der B-Achse
Positionierung an der C-Achse.
Positionierung an der Y-Achse
Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.
Wenn die Koordinaten des Start- und Endpunktes nicht programmiert sind, nimmt der Zyklus
den Punkt an, an dem sich die Achsen bei der Ausführung des Zyklus befinden.
X, Z
Die Koordinaten des Startpunktes der Bearbeitung. Die Koordinate X in den
aktiven Einheiten, Radien oder Durchmessern wird in der ZX-Ebene
programmiert. In der Drehachse oder Y-Achse wird die Koordinate X immer in
Radius programmiert.
Y
Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Y-Achse.
A,B,C
Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Drehachse.
Koordinaten des Anfangspunkts.
Xi, Yi, Zi
Anfangspositionierungskoordinate; wenn nicht programmiert, behält die Achse
ihre Position bei. Bei Zyklen, an denen diese Achse nicht beteiligt ist, kann dieser
Parameter verwendet werden, um sie vor der Ausführung des Zyklus zu
positionieren, z.B. nach einem Werkzeugwechsel.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·235·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Koordinaten des Endpunkts.
Xf, Yf, Zf Koordinate für den Rückzug des Werkzeugs am Ende des Zyklus; wenn nicht
programmiert, erfolgt kein Rückzug. Wenn sich der Zyklus im Multimodus
befindet, wird das Werkzeug erst nach dem letzten Zyklus zurückgezogen.
Sicherheitsabstand.
Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein
Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die
Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.
Dx, Dz
Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.
• Bearbeitung an der Stirnseite. Der Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer im
Ra di us de fin ie r t u nd ka nn ne ga ti v od er po si ti v se i n. F ür de n We rt d es
Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.
Mehrfachausbohren.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
• Bearbeitung auf der zylindrischen Seite. Der Wert für den Sicherheitsabstand auf X wird
immer im Radius definiert und nimmt immer positive Werte an. Den Wert des
Sicherheitsabstands auf der Z-Achse kann negativ oder positiv sein.
Programmierung der Ausbohrung.
L
Bearbeitungstiefe. Der Parameter ist positiv, wenn die Bearbeitung in Richtung
negative Koordinaten der Achse erfolgt, auf der die Vertiefung stattfindet, und ist
negativ in Richtung der positiven Koordinaten.
Winkelstellung der Bearbeitung.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·236·

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.

Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen
positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen
Wert anzugeben.
N
Gesamtanzahl der Vorgänge.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Parameter des angetriebenen Werkzeugs.
Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.
Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem
Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Bearbeitungsparameter.
Rücklauftyp.
Rücklauf auf Arbeitsvorschub mit der Drehspindel.
Rücklauf des Schnellvorschubs mit der angehaltenen Spindel und das Werkzeug
im Kontakt mit der Oberfläche.
Rücklauf des Schnellvorschubs mit Ausrichtung der Spindel und dem Werkzeug
von der Oberfläche getrennt. Diese Rücklaufart ist weder für die Positionierungen
bei den XZ-Achsen, noch für die Bearbeitungen der zylindrischen Seite mit
Positionierung der C-Achse verfügbar.

Winkelposition in Grad, für die Spindel des angetriebenen Werkzeugs für den
Rücklauf.
x
Abstand für die Trennung des Werkzeugs von der Lochwand, auf der X-Achse,
wenn dieser nicht programmiert wurde, nimmt der Zyklus den 0-Wert an.
Y
Abstand für die Trennung des Werkzeugs von der Lochwand, auf der X-Achse,
wenn dieser nicht programmiert wurde, nimmt der Zyklus den 0-Wert an.
Verweilzeiit am Grund.
t
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.
Mehrfachausbohren.
10.
Kühlmittel-Status.
CNC 8060
CNC 8065
Die Wartezeit in Sekunden, nach dem Ausbohren bis zum Beginn des Rücklaufs.
Eindringvorschub.
F
Eindringvorschub.
(REF: 1807)
·237·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Mehrfachausbohren.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·238·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:
1 Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC
den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es
für die Maschine notwendig ist.
2 Durch den Zyklus wird das angetriebene Werkzeug entsprechend den angegebenen
Umdrehungen gedreht.
die
Spindel
in
Winkelposition
entsprechend
10.
der
4 Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den
Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.
5 Verfahren im Schnellvorlauf, bis die Position der Bearbeitung, auf der X-Achse an der
Stirnseite und auf der Z-Achse an der zylindrischen Seite (Annäherungspunkt) erreicht
ist.
6 Das Ausbohren des Werkstücks im Arbeitsvorschub, bis die programmierte Vertiefung
erreicht wird.
7 Die Wartezeit am Boden, wurde programmiert.
8 Rücklauf des Werkzeugs bis zum Annäherungspunkt, gemäß dem ausgewählten
Modus.
Rücklauf auf Arbeitsvorschub mit der Drehspindel.
Rücklauf des Schnellvorschubs mit der angehaltenen Spindel und das
Werkzeug im Kontakt mit der Oberfläche.
Rücklauf des Schnellvorschubs mit Ausrichtung der Spindel und dem
Werkzeug von der Oberfläche getrennt.
Mehrfachausbohren.
3 Der Zyklus orientiert
Anfangsbearbeitung.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.5.1
9 In Abhängigkeit der Anzahl der programmierten Bearbeitungen, richtet sich die Spindel
am folgenden Punkt aus und führt eine neue Bearbeitung durch, so wie unter den
Punkten 6, 7 und 8 angegeben.
10 Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die
Sicherheitsposition zurück.
11 Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;
Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·239·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
10.6
Mehrfachausfräsen der Bohrung
Der Zyklus gestattet das Auffräsen von Mehrfachbohrungen auf der zylindrischen Seite oder
an der Vorderseite des Werkstücks.
Mehrfachausfräsen der Bohrung
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
Geometrische Parameter.
Bearbeitung an der Stirnseite oder der zylindrischen Seite.
Bearbeitung an der Stirnseite.
Bearbeitung auf der zylindrischen Seite.
Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol
und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.
Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.
Wenn die Koordinaten des Start- und Endpunktes nicht programmiert sind, nimmt der Zyklus
den Punkt an, an dem sich die Achsen bei der Ausführung des Zyklus befinden.
X
Die Koordinate auf der X-Achse der Lochmitte bei jeder Bearbeitung. Die
Koordinate wird in den aktiven Einheiten, Radien oder Durchmessern
programmiert.
Z
Die Koordinate auf der Z-Achse der Lochmitte bei jeder Bearbeitung.
Koordinaten des Endpunkts.
Xf, Yf, Zf Koordinate für den Rückzug des Werkzeugs am Ende des Zyklus; wenn nicht
programmiert, erfolgt kein Rückzug. Wenn sich der Zyklus im Multimodus
befindet, wird das Werkzeug erst nach dem letzten Zyklus zurückgezogen.
Sicherheitsabstand.
Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein
Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die
Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.
Dx, Dz
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·240·
Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.
• Bearbeitung an der Stirnseite. Der Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer im
Ra di us de fin ie r t u nd ka nn ne ga ti v od er po si ti v se i n. F ür de n We rt d es
Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.
• Bearbeitung auf der zylindrischen Seite. Der Wert für den Sicherheitsabstand auf X wird
immer im Radius definiert und nimmt immer positive Werte an. Den Wert des
Sicherheitsabstands auf der Z-Achse kann negativ oder positiv sein.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
L
Bearbeitungstiefe. Der Parameter ist positiv, wenn die Bearbeitung in Richtung
negative Koordinaten der Achse erfolgt, auf der die Vertiefung stattfindet, und ist
negativ in Richtung der positiven Koordinaten.
Ø
Ist-Durchmesser der Bohrung.
Øk
Vorbohrungsdurchmesser.
Wenn ein vorher bearbeitetes Loch geteilt wird, definiert der Parameter Øk den
Durchmesser von diesem Gewinde; wird dieses nicht programmiert oder wird mit einem
Wert 0 programmiert, geht der Zyklus davon aus, dass vorher kein Loch vorhanden ist.
Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.

Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen
positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen
Wert anzugeben.
N
Gesamtanzahl der Vorgänge.
Mehrfachausfräsen der Bohrung
Programmierung der Bearbeitung.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
Parameter des angetriebenen Werkzeugs.
Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.
Kühlmittel-Status.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.
Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
·241·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem
Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Bearbeitungsparameter.
Helikoidiale Bearbeitung.
Bearbeitungsrichtung im entgegengesetzten Uhrzeigersinn.
Bearbeitungsrichtung.
Mehrfachausfräsen der Bohrung
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
B
Helikoidialer Vertiefungsschritt der Bohrung.
Grundüberholung.
Acabado recto.Gerades Schlichten. Der Zyklus arbeitet den Boden der Bohrung
(Blindbohrung) nach.
Helikalförmige Endbearbeitung. Der Zyklus überprüft nicht den Boden der
Bohrung (durchgehende Bohrung).
Eindringvorschub.
F
Eindringvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
CNC 8060
CNC 8065
Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.
(REF: 1807)
·242·
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:
1 Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC
den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es
für die Maschine notwendig ist.
2 Durch den Zyklus wird das angetriebene Werkzeug entsprechend den angegebenen
Umdrehungen gedreht.
die
Spindel
in
Winkelposition
entsprechend
4 Das Werkzeug nähert sich im Schnellvorlauf an den Ausgangspunkt, wobei auf den
Achsen X und Z der gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.
5 Verschiebung im Schnellvorschub
(Annäherungspunkt).
bis
zum
tangentialen
10.
der
Eingangspunkt
6 Tangentialförmiger Eingang zur helikalförmigen Bahn der Bohrung.
7 Helikoidale Bewegung, mit der vorgegebenen Steigung und in der angegebenen
Richtung, bis zum Lochboden.
8 Nachbearbeitung des Lochbodens, wenn diese programmiert wurde.
9 Tangentialförmige Rückzugsbewegung entlang der helikalförmigen Bahn der Bohrung
bis zum Mittelpunkt der Bohrung.
10 Rücklauf bis zur ersten Zustellbewegung.
11 In Abhängigkeit der Anzahl der programmierten Bearbeitungen, richtet sich die Spindel
am folgenden Punkt aus und führt eine neue Bearbeitung durch, so wie unter den
Punkten 6 bis 10 angegeben.
12 Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die
Sicherheitsposition zurück.
13 Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;
Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.
Mehrfachausfräsen der Bohrung
3 Der Zyklus orientiert
Anfangsbearbeitung.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.6.1
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·243·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
10.7
Mehrfachausfräsen des Gewindes.
Der Zyklus gestattet die Durchführung von Mehrfachgewindefräsen auf der zylindrischen
Seite oder an der Vorderseite des Werkstücks.
Mehrfachausfräsen des Gewindes.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
Geometrische Parameter.
Bearbeitung an der Stirnseite oder der zylindrischen Seite.
Bearbeitung an der Stirnseite.
Bearbeitung auf der zylindrischen Seite.
Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol
und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.
Innen- und Außenbearbeitung.
Innenbearbeitung.
Außenbearbeitung.
Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol
und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.
Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.
Wenn die Koordinaten des Start- und Endpunktes nicht programmiert sind, nimmt der Zyklus
den Punkt an, an dem sich die Achsen bei der Ausführung des Zyklus befinden.
X
Die Koordinate auf der X-Achse der Lochmitte bei jeder Bearbeitung. Die
Koordinate wird in den aktiven Einheiten, Radien oder Durchmessern
programmiert.
Z
Die Koordinate auf der Z-Achse der Lochmitte bei jeder Bearbeitung.
CNC 8060
CNC 8065
Koordinaten des Endpunkts.
(REF: 1807)
·244·
Xf, Yf, Zf Koordinate für den Rückzug des Werkzeugs am Ende des Zyklus; wenn nicht
programmiert, erfolgt kein Rückzug. Wenn sich der Zyklus im Multimodus
befindet, wird das Werkzeug erst nach dem letzten Zyklus zurückgezogen.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Sicherheitsabstand.
Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein
Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die
Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.
Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.
• Bearbeitung an der Stirnseite. Der Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer im
Ra d iu s d ef i ni er t u n d k a nn n eg at i v o de r p os i t iv s ei n. F ü r d en Wer t de s
Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.
Programmierung der Bearbeitung.
L
Bearbeitungstiefe. Der Parameter ist positiv, wenn die Bearbeitung in Richtung
negative Koordinaten der Achse erfolgt, auf der die Vertiefung stattfindet, und ist
negativ in Richtung der positiven Koordinaten.
Ø
Nenndurchmesser der Gewinde.
10.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
• Bearbeitung auf der zylindrischen Seite. Der Wert für den Sicherheitsabstand auf X wird
immer im Radius definiert und nimmt immer positive Werte an. Den Wert des
Sicherheitsabstands auf der Z-Achse kann negativ oder positiv sein.
Mehrfachausfräsen des Gewindes.
Dx, Dz
Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.

Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen
positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen
Wert anzugeben.
N
Gesamtanzahl der Vorgänge.
Parameter des angetriebenen Werkzeugs.
CNC 8060
CNC 8065
Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.
(REF: 1807)
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.
·245·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Kühlmittel-Status.
Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.
Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem
Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Bearbeitungsparameter.
Mehrfachausfräsen des Gewindes.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
Helikoidiale Bearbeitung.
Bearbeitungsrichtung im entgegengesetzten Uhrzeigersinn.
Bearbeitungsrichtung.
Bearbeitungsrichtung.
Die Bearbeitung von der Werkstückoberfläche bis zum Gewindeboden.
Bearbeitung von dem Gewindeboden aus bis zur Werkstückoberfläche.
Werkzeugtyp.
Werkzeug für Gewindeschneiden mit einem einzigen Schritt.
Werkzeug mit einer Messerschneide.
Werkzeug mit mehreren Messerschneiden. Die Anzahl der Schneiden des
Werkzeugs muss definiert werden.
N
Anzahl der Schneiden. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus ein
Gewindeschneidvorgang aus mit einem einzigen Gewindegang.
Daten des Gewindes.
CNC 8060
CNC 8065
B
Gewindesteigung.
K
Gewindetiefe (Abstand zwischen Gewindeoberkante und Gewindegrund).

Eindringungshöchststeigung des Gewindes. Wenn diese Daten nicht
programmiert wurden oder wenn mit Wert 0 programmiert wird, macht der Zyklus
einen Durchlauf bis zum Schlichtaufmaß.

Aufmaß für den Schlichtvorgang; wenn dieses nicht programmiert wird, nimmt
der Zyklus den Wert 0 an.

Eintrittswinkel zum Gewinde. Winkel (in Grad) des Segments, das den
Mittelpunkt der Bohrung und den Eingangspunkt des Gewindes in Bezug auf die
Abszissenachse bilden. Wenn keine Programmierung erfolgt, nimmt der Zyklus
den Wert 0 an.
Ds
Sicherheitsabstand zur Gewindewand, für den Eingang an dem das Gewinde
geschnitten wird. Wenn nicht programmiert wird oder mit dem Wert 0, führt der
Zyklus den Eingang beim Gewindeschneiden aus, und zwar von der Lochmitte,
im Fall des Innengewindeschneidens oder im Fall des Außengewindeschneidens
erscheint eine Fehlermeldung.
(REF: 1807)
Eindringvorschub.
F
·246·
Eindringvorschub.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
10.
Mehrfachausfräsen des Gewindes.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
S
Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·247·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
10.7.1
Grundlegende Funktionsweise.
Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:
1 Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC
den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es
für die Maschine notwendig ist.
2 Durch den Zyklus wird das angetriebene Werkzeug entsprechend den angegebenen
Umdrehungen gedreht.
Mehrfachausfräsen des Gewindes.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
3 Das Werkzeug fährt im Eilgang im Abstand von Dx und Dz vom Startpunkt auf den
Sicherheitspunkt zu.
4 Der Zyklus orientiert
Anfangsbearbeitung.
die
Spindel
in
Winkelposition
entsprechend
der
5 Verfahren im Schnellvorlauf, bis die Position der Bearbeitung, auf der X-Achse an der
Stirnseite und auf der Z-Achse an der zylindrischen Seite (Annäherungspunkt) erreicht
ist.
6 Verschiebung bis zum Eingangspunkt des Gewindes, die durch den Zyklus bearbeitet
wird.
7 Die Bearbeitung in Abhängigkeit des ausgewählten Werkzeugs.
• Werkzeug für Gewindeschneiden mit einem einzigen Schritt.
Helikalförmigen Bewegung mit Schritt und in der angegeben Richtung bis
zum Gewindegrund (die Bewegung besteht nur aus einer Umdrehung).
Helikalförmigen Bewegung am Gewindeausgang, die tangential zur
vorherigen helikalförmigen Bahn.
Man muss berücksichtigen, dass der Ausgangspunkt am
tangentialförmigen Ausgang zur Schraubenbahn das Maß auf der
Längenachse des Gewindegrunds übersteigt.
• Werkzeug mit einer Messerschneide.
Helikoidale Bewegung mit der Steigung und in der angegebenen
Richtung, bis zum Gewindeboden.
Helikalförmigen Bewegung am Gewindeausgang, die tangential zur
vorherigen helikalförmigen Bahn.
Man muss berücksichtigen, dass der Ausgangspunkt am
tangentialförmigen Ausgang zur Schraubenbahn das Maß auf der
Längenachse des Gewindegrunds übersteigt.
• Werkzeug mit mehreren Messerschneiden.
Helikoidale Bewegung, mit der Steigung in der angegebenen Richtung
(die Bewegung ist nur eine Umdrehung).
Helikalförmigen Bewegung am Gewindeausgang, die tangential zur
vorherigen helikalförmigen Bahn.
Eilverschiebung bis zum Eingangspunkt des Gewindes auf der folgenden
Gewindeschneidbahn.
Wiederholung der vorherigen 3 Schritten bis zum Gewindegrund. Man
muss berücksichtigen, dass beim endgültigen Ausgangspunkt des
Gewindes der Ausgangspunkt das Maß auf der Längenachse des
Gewindegrunds übersteigt.
8 Rücklauf bis zur ersten Zustellbewegung.
CNC 8060
CNC 8065
9 In Abhängigkeit der Anzahl der programmierten Bearbeitungen, richtet sich die Spindel
am folgenden Punkt aus und führt eine neue Bearbeitung durch, so wie unter den
Punkten 6, 7 und 8 angegeben.
10 Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die
Sicherheitsposition zurück.
11 Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;
Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.
(REF: 1807)
·248·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Mehrfachkeilnuten.
Man kann mehrfache Keilnuten an der zylindrischen Seite oder der Stirnseite des
Werkstücks bearbeiten.
Bearbeitung an der Stirnseite oder der zylindrischen Seite.
Bearbeitung an der Stirnseite.
Bearbeitung auf der zylindrischen Seite.
Jedes Mal, wenn sich der Typ der Bearbeitung verändert, verändert der Zyklus das Symbol
und zeigt auf den entsprechenden geometrischen Hilfsbildschirm an.
Arbeitsebene
Positionierungen bei den XZ-Achsen.
Positionierung an der A-Achse.
Mehrfachkeilnuten.
10.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.8
Positionierung an der B-Achse
Positionierung an der C-Achse.
Positionierung an der Y-Achse
Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes.
Wenn die Koordinaten des Start- und Endpunktes nicht programmiert sind, nimmt der Zyklus
den Punkt an, an dem sich die Achsen bei der Ausführung des Zyklus befinden.
X, Z
Die Koordinaten des Startpunktes der Bearbeitung. Die Koordinate X in den
aktiven Einheiten, Radien oder Durchmessern wird in der ZX-Ebene
programmiert. In der Drehachse oder Y-Achse wird die Koordinate X immer in
Radius programmiert.
Y
Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Y-Achse.
A,B,C
Die Koordinate der ersten Positionierung, auf der Drehachse.
Koordinaten des Anfangspunkts.
Xi, Yi, Zi
Anfangspositionierungskoordinate; wenn nicht programmiert, behält die Achse
ihre Position bei. Bei Zyklen, an denen diese Achse nicht beteiligt ist, kann dieser
Parameter verwendet werden, um sie vor der Ausführung des Zyklus zu
positionieren, z.B. nach einem Werkzeugwechsel.
Koordinaten des Endpunkts.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Xf, Yf, Zf Koordinate für den Rückzug des Werkzeugs am Ende des Zyklus; wenn nicht
programmiert, erfolgt kein Rückzug. Wenn sich der Zyklus im Multimodus
befindet, wird das Werkzeug erst nach dem letzten Zyklus zurückgezogen.
·249·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Sicherheitsabstand.
Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein
Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die
Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.
Dx, Dz
• Bearbeitung an der Stirnseite. Der Wert des Sicherheitsabstands auf X wird immer im
Ra di us de fin ie r t u nd ka nn ne ga ti v od er po si ti v se i n. F ür de n We rt d es
Sicherheitsabstands auf der Z-Achse werden immer positive Werten vorausgesetzt.
10.
• Bearbeitung auf der zylindrischen Seite. Der Wert für den Sicherheitsabstand auf X wird
immer im Radius definiert und nimmt immer positive Werte an. Den Wert des
Sicherheitsabstands auf der Z-Achse kann negativ oder positiv sein.
Mehrfachkeilnuten.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
Sicherheitsabstand, in Hinsicht auf den Anfangspunkt.
Programmierung der Bohrung.
I
Keilnuttiefe.
L
Keilnutlänge.
Winkelstellung der Bearbeitung.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·250·

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.

Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen
positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen
Wert anzugeben.
N
Gesamtanzahl der Vorgänge.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Parameter des angetriebenen Werkzeugs.
Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.
Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Bearbeitungsparameter. Schruppen.
Eindringschritt.

Eindringungshöchststeigung Bei keiner Programmierung oder Programmierung
mit Wert 0 wird die Bearbeitung mit einem Arbeitsgang bis das Aufmaß der
Schlichtoperation durchgeführt.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert
gleich oder kleiner dem programmierten Wert haben.
Vorschub. 9
F
Bearbeitungsvorschub beim Schruppen.
Fp
Eindringvorschub.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.
Mehrfachkeilnuten.
10.
Kühlmittel-Status.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·251·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor der Bearbeitung deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Mehrfachkeilnuten.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·252·
Bearbeitungsparameter. Schlichten.
Aufmaß für den Schlichtvorgang am Boden.

Aufmaß für den Schlichtvorgang am Boden.
Vorschub.
F
Bearbeitungsvorschub beim Schlichten.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
S
Drehzahl des Maschinenwerkzeugs.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
Die Schritte zur Bearbeitung dieses Zyklus sind folgende:
1 Wenn der Arbeitsgang für ein anderes Werkzeug programmiert worden ist, führt die CNC
den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Sicherheitspunkt anfährt.
2 Durch den Zyklus wird das angetriebene Werkzeug entsprechend den angegebenen
Umdrehungen gedreht.
3 Das Werkzeug fährt im Eilgang im Abstand von Dx und Dz vom Startpunkt auf den
Sicherheitspunkt zu.
5 Verfahren im Schnellvorlauf, bis die Position der Keilnut, auf der X-Achse an der
Stirnseite und auf der Z-Achse an der zylindrischen Seite (Annäherungspunkt) erreicht
ist.
6 Nutenbearbeitung mit folgenden Arbeitsschritten:
Der Zyklus führt nacheinander folgende Schruppdurchläufe aus, bis der Boden der Nut
erreicht wird, wobei die Aufmaße für das Schlichten beachtet werden. Nachfolgend wird
ein Schlichtdurchgang durchgeführt, wobei das Schlichtaufmaß eliminiert wird.
Jeder Gewindegang wird auf folgende Weise ausgeführt. Zuerst erfolgt die Eindringung
bei programmiertem Vorschub (Strecke 1-2). Nachfolgend erfolgt die Bearbeitung der
Nut, indem die X- oder Z-Achse bewegt wird, entsprechend (Strecke2-3). Zum Beenden,
Rücklauf auf den Näherungspunkt (Strecken 3-4 und 4-1).
Mehrfachkeilnuten.
10.
4 Der Zyklus orientiert die Spindeln der Winkelposition entsprechen der Anfangsnut.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.8.1
7 In Abhängigkeit der Anzahl der programmierten Bearbeitungen, richtet sich die Spindel
am folgenden Punkt aus und führt eine neue Keilnut durch, so wie unter Punkt 6
angegeben.
8 Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, kehrt das Werkzeug in die
Sicherheitsposition zurück.
9 Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;
Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·253·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Mehrfachkeilnuten.
FESTZYKLUSEDITOR. LÄNGSBEARBEITUNGEN.
10.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·254·
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11
Beim Drücken der Softkey-Taste, zeigt der Editor den zuletzt verwendeten Zyklus an. Wenn
die gleiche Softkey-Taste das zweite Mal gedrückt wurde, zeigt das Menü alle Zyklen der
Gruppe an.
• ZC/YZ-Ebenenprofil.
• Rechtwinklige Tasche auf der ZC/YC-Ebene.
• Kreistasche auf der ZC/YZ-Ebene.
• Vorentleerte Kreistasche auf der ZC/YZ-Ebene.
• 2D-Profil Tasche auf der ZC/YZ-Ebene.
• Profil auf der XC/XY-Ebene.
• Rechtwinklige Tasche auf der XC/XY-Ebene.
• Kreistasche auf der XC/XY-Ebene.
• Vorentleerte Kreistasche auf der XC/XY-Ebene
• 2-D Profiltasche auf der XC/XY-Ebene.
Zu den Festzyklen der Taschen können Mehrfachbearbeitungen
hinzugefügt werden, und zwar auf die Weise, dass der Zyklus an
verschiedenen Punkten wiederholt wird. Die verfügbaren
Mehrfachbearbeitungen sind folgende Siehe Kapitel "9 Festzykluseditor.
Mehrfachpositionierungen.".
• Punkten auf Linie.
• Punkten im Bogen.
• Rechteckig-Positionierung.
• Raster-Positionierung.
• Punkte in Random.
Um eine Mehrfachbearbeitung zu einem Zyklus zuzuordnen, muss zuerst ein
Bearbeitungszyklus aus den zulässigen ausgewählt und definiert werden. Danach, ohne die
Zyklusbearbeitung zu verlassen, drücken sie die den Mehrfachbearbeitungen zugeordnete
Softkey und wählen eine von diesen aus.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·255·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
11.1
Der Profilzyklus auf der ZC/YZ-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
Der Profilzyklus auf der ZC/YZ-Ebene.
11.
ZC-Ebenenprofil.
Profil in der YZ-Ebene.
Geometrische Parameter.
Arbeitsebene
XA-Ebene.
YB-Ebene.
ZC-Ebene.
YZ-Ebene.
Name des Programms mit dem Profil.
P
Programmname mit dem Profil (zwischen 0 und 999).
Radius des Zylinders (wenn ZC-Ebene).
R
Außenradius des Werkstücks.
Koordinaten der Ebene (wenn YZ-Ebene).
X
Die Koordinate auf der X-Achse der Arbeitsebene. Die Koordinate wird immer in
Radien programmiert.
Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position
der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.
Koordinaten des Anfangspunkts.
Xi, Yi, Zi
Anfangspositionierungskoordinate; wenn nicht programmiert, behält die Achse
ihre Position bei. Bei Zyklen, an denen diese Achse nicht beteiligt ist, kann dieser
Parameter verwendet werden, um sie vor der Ausführung des Zyklus zu
positionieren, z.B. nach einem Werkzeugwechsel.
Koordinaten des Endpunkts.
CNC 8060
CNC 8065
Xf, Yf, Zf Koordinate für den Rückzug des Werkzeugs am Ende des Zyklus; wenn nicht
programmiert, erfolgt kein Rückzug. Wenn sich der Zyklus im Multimodus
befindet, wird das Werkzeug erst nach dem letzten Zyklus zurückgezogen.
Gesamttiefe.
P
(REF: 1807)
Gesamttiefe. Dieser Parameter wird immer als Radius mit positivem Wert
definiert.
Sicherheitsabstand.
Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein
Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die
·256·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an. Der Zyklus verwendet
ebenfalls den Sicherheitsabstand für die Rücklaufbewegung zwischen nacheinander.
Dx
Sicherheitsabstand an der X-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt. Dieser
Parameter wird immer in Radien definiert.
Winkelposition der Spindel.
Winkelposition der Spindel (in Grad).
11.
Dieser Zyklus gestattet, das Profil anhand der Profilbearbeitung zu definieren, es kann ein
bereits vorhandenes Profil sein oder ein neues muss erstellt werden.
Profildefinition
P
Programmname mit dem Profil (zwischen 0 und 999).
• Ein neues Programm mit dem Profil bearbeiten. Um das Programm erneut zu bearbeiten,
schreiben sie die Nummer des Programms (zwischen 0 und 999) und drücken sie die
Taste [RECALL]. Die CNC zeigt den Profileditor an.
• Zur Auswahl eines bekannten Programms geben sie die Nummer des Programms ein
und drücken sie die Taste [ENTER].
• Um ein Programm aus einer Liste auszuwählen, verwenden sie die folgenden Tasten.
Ausbreiten der Programmliste.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
Festlegung eines Profils.
Der Profilzyklus auf der ZC/YZ-Ebene.

Den Cursor anhand der Programmliste verschieben. Um ein Programm
auszuwählen, positionieren sie den Cursor auf dem gewünschten
Programm und drücken sie die Taste [ENTER].
Aus der Liste ohne kein Programm auszuwählen.
Ein vorhandenes Profil verändern.
Zur Änderung eines Profilprogramms geben sie die Programmnummer ein und drücken sie
die Taste [RECALL]. Die CNC zeigt den Profileditor des ausgewählten Profils an,
ausgehende von diesen können die folgenden Vorgänge ausgeführt werden.
• Profilelemente hinzufügen, löschen oder ändern.
• Abfasungen, Rundungen usw. hinzufügen, löschen oder ändern.
• Neue Profile zum Programm hinzufügen.
Spindel-Maschinenparameter.
Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.
Kühlmittel-Status.
Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.
CNC 8060
CNC 8065
Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem
Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
(REF: 1807)
Eindringvorschub.
Fx
Eindringvorschub.
·257·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Werkzeugradiuskompensation.
Ohne Kompensation
Werkzeugradiuskompensation nach links.
Werkzeugradiuskompensation nach rechts.
Bearbeitungsparameter. Schruppen.
Der Profilzyklus auf der ZC/YZ-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.
Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen
aktiviert werden.
Den Schruppvorgang ausführen.
Keinen Schruppvorgang durchführen.
Eindringungshöchststeigung

Eindringungshöchststeigung
• Wenn der Parameter  positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen
für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der
programmierte Wert.
• Wenn  negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende
Bearbeitung erfolgt.
Bearbeitungsvorschub.
F
Bearbeitungsvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Daten des Werkzeugs.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·258·
T
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schruppvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Den Schlichtvorgang ausführen.
Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist
und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie
in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (, l) den Wert 0.
Anzahl der Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.
N
Anzahl der Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang. Dieser Parameter ist
nur verfügbar, wenn die Radiuskompensierung aktiv ist.
Der Profilzyklus auf der ZC/YZ-Ebene.
Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen
entsprechend aktiviert werden.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
Bearbeitungsparameter. Schlichten.
11.
Aufmaße für den Schlichtvorgang.
l
Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang. Dieser Parameter ist nur verfügbar,
wenn die Radiuskompensierung aktiv ist.

Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang.
Bearbeitungsvorschub.
F
Bearbeitungsvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schlichtvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·259·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
Der Profilzyklus auf der ZC/YZ-Ebene.
11.
11.1.1
Grundlegende Funktionsweise.
Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:
1 Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden
ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt
anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
2 Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der
angegebenen Richtung.
3 Das Werkzeug fährt im Eilgang mit einem Abstand von Dx vom Startpunkt auf den
Sicherheitspunkt zu.
4 Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.
5 Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des
Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Der Zyklus führt den Rücklauf zwischen
Durchläufe bei einem Sicherheitsabstand Dx durch. Diesen Arbeitsgang führt man unter
den festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.
6 Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert
w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n
Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Wenn die Radiuskompensation aktiv
ist, führt der Zyklus die Anzahl der angegebenen Durchläufe aus, bis das Endprofil
erreicht wird; wenn dieser nicht aktiv ist, führt der Zyklus einen einzigen Durchlauf aus.
Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den
Schlichtvorgang durch.
7 Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den
Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die
Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder
Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten
Punkt zurück.
8 Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;
Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.
Überlegungen.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·260·
Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang
aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der
Zyklus den Schlichtvorgang aus.
Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang
durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt
(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Die rechteckige Aussparung auf der ZC/YZ-Ebene.
Rechtwinklige Tasche auf der ZC-Ebene.
Rechtwinklige Tasche auf der YZ-Ebene.
Geometrische Parameter.
Arbeitsebene
XA-Ebene.
YB-Ebene.
ZC-Ebene.
YZ-Ebene.
Die rechteckige Aussparung auf der ZC/YZ-Ebene.
11.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.2
Auswahl des Anfangspunktes.
Anfangspunkt in der Ecke.
Anfangspunkt in der Mitte.
Art der Ecken der Tasche.
Ecke an einer scharfen Kante an einer Ecke.
Ecke mit Abrundung. Der Abrundungsradius muss definiert werden.
Ecke mit Abfasung. Die Abmessung der Abfasung muss definiert werden.
r
Radius der Abrundung der Taschenecken.
c
Größe der Abfasung der Ecken der Tasche.
Koordinaten des Anfangspunkts.
Xc, Yc, Zc
Ac, Bc, Zc
Koordinaten des Anfangspunkts. Die CNC zeigt die Koordinaten der
ausgewählten Ebene an.
Koordinaten des Anfangspunkts.
Xi, Yi, Zi
Anfangspositionierungskoordinate; wenn nicht programmiert, behält die Achse
ihre Position bei. Bei Zyklen, an denen diese Achse nicht beteiligt ist, kann dieser
Parameter verwendet werden, um sie vor der Ausführung des Zyklus zu
positionieren, z.B. nach einem Werkzeugwechsel.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·261·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Koordinaten des Endpunkts.
Xf, Yf, Zf Koordinate für den Rückzug des Werkzeugs am Ende des Zyklus; wenn nicht
programmiert, erfolgt kein Rückzug. Wenn sich der Zyklus im Multimodus
befindet, wird das Werkzeug erst nach dem letzten Zyklus zurückgezogen.
Taschenabmessungen.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
Die rechteckige Aussparung auf der ZC/YZ-Ebene.
11.
L
Länge der Tasche auf der Z-Achse.
H
Länge der Tasche auf der C-Achse (wenn ZC-Ebene) oder auf der Y-Achse (wenn
YZ-Ebene).
Ausrichtung der Tasche.

Taschenwinkel mit der Z-Achse in Grad.
Radius des Zylinders (wenn ZC-Ebene).
R
Außenradius des Werkstücks.
Koordinaten der Ebene (wenn YZ-Ebene).
X
Die Koordinate auf der X-Achse der Arbeitsebene. Die Koordinate wird immer in
Radien programmiert.
Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position
der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.
Taschentiefe.
P
Taschentiefe. Dieser Parameter wird immer in Radien definiert.
Sicherheitsabstand.
Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein
Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die
Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.
Dx
Sicherheitsabstand an der X-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt. Dieser
Parameter wird immer in Radien definiert.
Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.

Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen
positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen
Wert anzugeben.
N
Gesamtanzahl der Vorgänge.
Spindel-Maschinenparameter.
Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.
CNC 8060
CNC 8065
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.
Kühlmittel-Status.
Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.
(REF: 1807)
Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem
Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
·262·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Eindringvorschub.
Fx
Eindringvorschub.
Bearbeitungsparameter. Schruppen.
Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen
aktiviert werden.
Eindringungshöchststeigung
I
Eindringungshöchststeigung
• Wenn der Parameter positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für
alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der
programmierte Wert.
• Wenn der Parameter negativ ist, führt der Zyklus die Durchläufe mit dem
programmierten Wert aus, außer der letzte bei dem bearbeitet wird, was noch
fehlt.
Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.
Frässchritt oder -breite.

Frässchritt oder -breite.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert
gleich oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0
werden als Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
Keinen Schruppvorgang durchführen.
Die rechteckige Aussparung auf der ZC/YZ-Ebene.
11.
Den Schruppvorgang ausführen.
Bearbeitungsvorschub.
F
Bearbeitungsvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Bearbeitungsrichtung.
CNC 8060
CNC 8065
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
(REF: 1807)
·263·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Daten des Werkzeugs.
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schruppvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die rechteckige Aussparung auf der ZC/YZ-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.
T
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Bearbeitungsparameter. Schlichten.
Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen
entsprechend aktiviert werden.
Den Schlichtvorgang ausführen.
Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist
und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie
in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (, l) den Wert 0.
Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.
Aufmaße für den Schlichtvorgang.

Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang.
x
Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt
der Zyklus keinen Schlichtvorgang am Grund aus.
Bearbeitungsvorschub.
F
Bearbeitungsvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·264·
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Bearbeitungsrichtung.
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Anzahl der seitlichen Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.
Anzahl der Durchläufe für die seitliche Vertiefung des Schlichtvorgangs. Wenn
ein anderer Wert als 0 definiert wird, führt der Zyklus N Schlichtdurchläufe aus,
obwohl kein seitliches Aufmaß programmiert wurde. Wenn mit Wert 0 definiert
wird, führt der Zyklus keinen seitlichen Schlichtvorgang aus.
T
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schlichtvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.
Die rechteckige Aussparung auf der ZC/YZ-Ebene.
Daten des Werkzeugs.
11.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
N
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·265·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
11.2.1
Grundlegende Funktionsweise.
Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:
1 Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden
ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt
anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
2 Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der
angegebenen Richtung.
4 Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.
Die rechteckige Aussparung auf der ZC/YZ-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.
3 Das Werkzeug fährt im Eilgang mit einem Abstand von Dx vom Startpunkt auf den
Sicherheitspunkt zu.
5 Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des
Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Diesen Arbeitsgang führt man unter den
festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.
6 Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert
w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n
Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Diesen Arbeitsgang führt man unter den
festgelegten Bedingungen für den Schlichtvorgang durch.
Der Zyklus bietet Aufmaße für das Schlichten an; am Boden und an den Wänden. Wenn
beide Aufmaße programmiert sind(, x), führt der erste Zyklus das Schlichten des
Bodens aus und danach werden die Wände geschlichtet. Die Schlichtung der Wände
erfolgt mit so vielen Eindringdurchläufen, wie im Parameter N angegeben wird. Wenn
keine seitlichen Aufmaße vorhanden sind und der Parameter N anders als 0 ist, führt der
Zyklus N Schlichtungsdurchläufe aus.
7 Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den
Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die
Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder
Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten
Punkt zurück.
8 Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;
Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.
Überlegungen.
Definieren sie ein Werkzeug wie T0.
Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang
aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der
Zyklus den Schlichtvorgang aus.
Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang
durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt
(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).
Schruppen und Schlichten in den Mehrfachtaschen.
Wenn die Werkzeuge für den Schrupp- und Schlichtvorgang unterschiedlich sind, führt der
Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Wenn der Zyklus das gleiche Werkzeug für das Schruppen und Schlichten verwendet, hängt
die Reihenfolge der Vorgänge von den Funktionen M ab, die jedem Vorgang zugeordnet
wurden.
• Wenn es keine definierten M-Funktionen gibt, oder bei beiden Vorgängen die Gleichen
sind, führt der Zyklus eine vollständige Tasche aus (Schruppen und Schlichten) bevor
es auf den Nächsten weitergeht.
• Wenn die M-Funktionen, die zu jedem Vorgang zugeordnet sind, unterschiedlich sind,
führt der Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge aus.
·266·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Festzyklus Kreistaschen auf der ZC/YZ-Ebene.
Kreistasche auf der ZC-Ebene.
Kreistasche auf der YZ-Ebene.
Geometrische Parameter.
Arbeitsebene
XA-Ebene.
YB-Ebene.
ZC-Ebene.
Festzyklus Kreistaschen auf der ZC/YZ-Ebene.
11.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.3
YZ-Ebene.
Koordinaten der Taschenmitte.
Xc, Yc, Zc
Koordinaten der Taschenmitte. Die CNC zeigt die Koordinaten der
ausgewählten Ebene an.
Ac, Bc, Zc
Koordinaten des Anfangspunkts.
Xi, Yi, Zi
Anfangspositionierungskoordinate; wenn nicht programmiert, behält die Achse
ihre Position bei. Bei Zyklen, an denen diese Achse nicht beteiligt ist, kann dieser
Parameter verwendet werden, um sie vor der Ausführung des Zyklus zu
positionieren, z.B. nach einem Werkzeugwechsel.
Koordinaten des Endpunkts.
Xf, Yf, Zf Koordinate für den Rückzug des Werkzeugs am Ende des Zyklus; wenn nicht
programmiert, erfolgt kein Rückzug. Wenn sich der Zyklus im Multimodus
befindet, wird das Werkzeug erst nach dem letzten Zyklus zurückgezogen.
Radius der Tasche.
Rc
Radius der Tasche.
Radius des Zylinders (wenn ZC-Ebene).
R
Außenradius des Werkstücks.
Koordinaten der Ebene (wenn YZ-Ebene).
X
CNC 8060
CNC 8065
Die Koordinate auf der X-Achse der Arbeitsebene. Die Koordinate wird immer in
Radien programmiert.
Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position
der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.
(REF: 1807)
Taschentiefe.
P
Taschentiefe. Dieser Parameter wird immer in Radien definiert.
·267·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Sicherheitsabstand.
Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein
Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die
Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.
Dx
Winkelstellung der Bearbeitung.
Festzyklus Kreistaschen auf der ZC/YZ-Ebene.
11.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
Sicherheitsabstand an der X-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt. Dieser
Parameter wird immer in Radien definiert.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.

Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen
positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen
Wert anzugeben.
N
Gesamtanzahl der Vorgänge.
Spindel-Maschinenparameter.
Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.
Kühlmittel-Status.
Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.
Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem
Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Eindringvorschub.
Fx
Eindringvorschub.
Bearbeitungsparameter. Schruppen.
Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen
aktiviert werden.
Den Schruppvorgang ausführen.
Keinen Schruppvorgang durchführen.
Eindringungshöchststeigung
I
Eindringungshöchststeigung
• Wenn der Parameter positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für
alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der
programmierte Wert.
CNC 8060
CNC 8065
• Wenn der Parameter negativ ist, führt der Zyklus die Durchläufe mit dem
programmierten Wert aus, außer der letzte bei dem bearbeitet wird, was noch
fehlt.
(REF: 1807)
Seiteneindringungswinkel.

·268·
Seiteneindringungswinkel.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Frässchritt oder -breite.

Frässchritt oder -breite.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert
gleich oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0
werden als Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
Bearbeitungsvorschub.
Bearbeitungsvorschub.
11.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Festzyklus Kreistaschen auf der ZC/YZ-Ebene.
F
Bearbeitungsrichtung.
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schruppvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
CNC 8060
CNC 8065
Bearbeitungsparameter. Schlichten.
Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen
entsprechend aktiviert werden.
(REF: 1807)
Den Schlichtvorgang ausführen.
Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist
und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie
in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (, l) den Wert 0.
·269·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.
Aufmaße für den Schlichtvorgang.
Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang.
x
Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt
der Zyklus keinen Schlichtvorgang am Grund aus.
Bearbeitungsvorschub.
F
Festzyklus Kreistaschen auf der ZC/YZ-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.

Bearbeitungsvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Bearbeitungsrichtung.
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Anzahl der seitlichen Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.
N
Anzahl der Durchläufe für die seitliche Vertiefung des Schlichtvorgangs. Wenn
ein anderer Wert als 0 definiert wird, führt der Zyklus N Schlichtdurchläufe aus,
obwohl kein seitliches Aufmaß programmiert wurde. Wenn mit Wert 0 definiert
wird, führt der Zyklus keinen seitlichen Schlichtvorgang aus.
Daten des Werkzeugs.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
T
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schlichtvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
·270·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:
1 Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden
ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt
anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
2 Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der
angegebenen Richtung.
4 Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.
5 Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des
Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Diesen Arbeitsgang führt man unter den
festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.
6 Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert
w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n
Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Diesen Arbeitsgang führt man unter den
festgelegten Bedingungen für den Schlichtvorgang durch.
Der Zyklus bietet Aufmaße für das Schlichten an; am Boden und an den Wänden. Wenn
beide Aufmaße programmiert sind(, x), führt der erste Zyklus das Schlichten des
Bodens aus und danach werden die Wände geschlichtet. Die Schlichtung der Wände
erfolgt mit so vielen Eindringdurchläufen, wie im Parameter N angegeben wird. Wenn
keine seitlichen Aufmaße vorhanden sind und der Parameter N anders als 0 ist, führt der
Zyklus N Schlichtungsdurchläufe aus.
Festzyklus Kreistaschen auf der ZC/YZ-Ebene.
11.
3 Das Werkzeug fährt im Eilgang mit einem Abstand von Dx vom Startpunkt auf den
Sicherheitspunkt zu.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.3.1
7 Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den
Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die
Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder
Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten
Punkt zurück.
8 Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;
Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.
Überlegungen.
Definieren sie ein Werkzeug wie T0.
Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang
aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der
Zyklus den Schlichtvorgang aus.
Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang
durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt
(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).
Schruppen und Schlichten in den Mehrfachtaschen.
Wenn die Werkzeuge für den Schrupp- und Schlichtvorgang unterschiedlich sind, führt der
Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge.
Wenn der Zyklus das gleiche Werkzeug für das Schruppen und Schlichten verwendet, hängt
die Reihenfolge der Vorgänge von den Funktionen M ab, die jedem Vorgang zugeordnet
wurden.
• Wenn es keine definierten M-Funktionen gibt, oder bei beiden Vorgängen die Gleichen
sind, führt der Zyklus eine vollständige Tasche aus (Schruppen und Schlichten) bevor
es auf den Nächsten weitergeht.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
• Wenn die M-Funktionen, die zu jedem Vorgang zugeordnet sind, unterschiedlich sind,
führt der Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge aus.
·271·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
11.4
Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der ZC/YZ-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der ZC/YZ-Ebene.
11.
Kreistasche auf der ZC-Ebene.
Kreistasche auf der YZ-Ebene.
Geometrische Parameter.
Arbeitsebene
XA-Ebene.
YB-Ebene.
ZC-Ebene.
YZ-Ebene.
Koordinaten der Taschenmitte.
Xc, Yc, Zc
Koordinaten der Taschenmitte. Die CNC zeigt die Koordinaten der
ausgewählten Ebene an.
Ac, Bc, Zc
Koordinaten des Anfangspunkts.
Xi, Yi, Zi
Anfangspositionierungskoordinate; wenn nicht programmiert, behält die Achse
ihre Position bei. Bei Zyklen, an denen diese Achse nicht beteiligt ist, kann dieser
Parameter verwendet werden, um sie vor der Ausführung des Zyklus zu
positionieren, z.B. nach einem Werkzeugwechsel.
Koordinaten des Endpunkts.
Xf, Yf, Zf Koordinate für den Rückzug des Werkzeugs am Ende des Zyklus; wenn nicht
programmiert, erfolgt kein Rückzug. Wenn sich der Zyklus im Multimodus
befindet, wird das Werkzeug erst nach dem letzten Zyklus zurückgezogen.
Radius der Tasche.
CNC 8060
CNC 8065
Rc
Radius der Tasche.
r
Aussparungsinnenradius.
Radius des Zylinders (wenn ZC-Ebene).
R
Außenradius des Werkstücks.
Koordinaten der Ebene (wenn YZ-Ebene).
X
Die Koordinate auf der X-Achse der Arbeitsebene. Die Koordinate wird immer in
Radien programmiert.
(REF: 1807)
Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position
der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.
Taschentiefe.
P
·272·
Taschentiefe. Dieser Parameter wird immer in Radien definiert.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Sicherheitsabstand.
Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein
Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die
Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.
Sicherheitsabstand an der X-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt. Dieser
Parameter wird immer in Radien definiert.
Winkelstellung der Bearbeitung.
Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.

Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen
positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen
Wert anzugeben.
N
Gesamtanzahl der Vorgänge.
Spindel-Maschinenparameter.
Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.
Kühlmittel-Status.
Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.
Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem
Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
11.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.

Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der ZC/YZ-Ebene.
Dx
Eindringvorschub.
Fx
Eindringvorschub.
Bearbeitungsparameter. Schruppen.
Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen
aktiviert werden.
Den Schruppvorgang ausführen.
Keinen Schruppvorgang durchführen.
Eindringungshöchststeigung
I
Eindringungshöchststeigung
• Wenn der Parameter positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für
alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der
programmierte Wert.
• Wenn der Parameter negativ ist, führt der Zyklus die Durchläufe mit dem
programmierten Wert aus, außer der letzte bei dem bearbeitet wird, was noch
fehlt.
Seiteneindringungswinkel.

CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Seiteneindringungswinkel.
Wenn das Werkzeug in den vorgeleerten Teil passt, geht dieser auf G0 und im rechten
Winkel, wobei der Eindringwinkel ignoriert wird. Wenn das Werkzeug nicht in den
vorgeleerten Teil passt, dringt dieses gemäß den programmierten Eindringwinkel ein.
·273·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Frässchritt oder -breite.

Frässchritt oder -breite.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert
gleich oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0
werden als Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
Bearbeitungsvorschub.
F
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der ZC/YZ-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.
Bearbeitungsvorschub.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Bearbeitungsrichtung.
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schruppvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.
CNC 8060
CNC 8065
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Bearbeitungsparameter. Schlichten.
(REF: 1807)
Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen
entsprechend aktiviert werden.
Den Schlichtvorgang ausführen.
Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist
und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie
in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (, l) den Wert 0.
·274·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.
Aufmaße für den Schlichtvorgang.
Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang.
x
Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt
der Zyklus keinen Schlichtvorgang am Grund aus.
11.
Bearbeitungsvorschub.
Bearbeitungsvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Bearbeitungsrichtung.
Uhrzeigersinn.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
F
Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der ZC/YZ-Ebene.

Gegen Uhrzeigersinn.
Anzahl der seitlichen Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.
N
Anzahl der Durchläufe für die seitliche Vertiefung des Schlichtvorgangs. Wenn
ein anderer Wert als 0 definiert wird, führt der Zyklus N Schlichtdurchläufe aus,
obwohl kein seitliches Aufmaß programmiert wurde. Wenn mit Wert 0 definiert
wird, führt der Zyklus keinen seitlichen Schlichtvorgang aus.
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schlichtvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
·275·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
11.4.1
Grundlegende Funktionsweise.
Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:
1 Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden
ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt
anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
2 Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der
angegebenen Richtung.
4 Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.
Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der ZC/YZ-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.
3 Das Werkzeug fährt im Eilgang mit einem Abstand von Dx vom Startpunkt auf den
Sicherheitspunkt zu.
5 Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des
Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Diesen Arbeitsgang führt man unter den
festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.
6 Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert
w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n
Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Diesen Arbeitsgang führt man unter den
festgelegten Bedingungen für den Schlichtvorgang durch.
Der Zyklus bietet Aufmaße für das Schlichten an; am Boden und an den Wänden. Wenn
beide Aufmaße programmiert sind(, x), führt der erste Zyklus das Schlichten des
Bodens aus und danach werden die Wände geschlichtet. Die Schlichtung der Wände
erfolgt mit so vielen Eindringdurchläufen, wie im Parameter N angegeben wird. Wenn
keine seitlichen Aufmaße vorhanden sind und der Parameter N anders als 0 ist, führt der
Zyklus N Schlichtungsdurchläufe aus.
7 Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den
Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die
Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder
Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten
Punkt zurück.
8 Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;
Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.
Überlegungen.
Definieren sie ein Werkzeug wie T0.
Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang
aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der
Zyklus den Schlichtvorgang aus.
Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang
durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt
(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).
Schruppen und Schlichten in den Mehrfachtaschen.
Wenn die Werkzeuge für den Schrupp- und Schlichtvorgang unterschiedlich sind, führt der
Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Wenn der Zyklus das gleiche Werkzeug für das Schruppen und Schlichten verwendet, hängt
die Reihenfolge der Vorgänge von den Funktionen M ab, die jedem Vorgang zugeordnet
wurden.
• Wenn es keine definierten M-Funktionen gibt, oder bei beiden Vorgängen die Gleichen
sind, führt der Zyklus eine vollständige Tasche aus (Schruppen und Schlichten) bevor
es auf den Nächsten weitergeht.
• Wenn die M-Funktionen, die zu jedem Vorgang zugeordnet sind, unterschiedlich sind,
führt der Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge aus.
·276·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Zyklus 2D-Profiltasche auf der ZC/YZ-Ebene
2D-Profiltasche auf der ZC-Ebene.
2D-Profiltasche auf der YZ-Ebene.
Geometrische Parameter.
Arbeitsebene
XA-Ebene.
YB-Ebene.
ZC-Ebene.
Zyklus 2D-Profiltasche auf der ZC/YZ-Ebene
11.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.5
YZ-Ebene.
Name des Programms mit dem Profil.
P
Programmname mit dem Profil (zwischen 0 und 999).
Radius des Zylinders (wenn ZC-Ebene).
R
Außenradius des Werkstücks.
Koordinaten der Ebene (wenn YZ-Ebene).
X
Die Koordinate auf der X-Achse der Arbeitsebene. Die Koordinate wird immer in
Radien programmiert.
Koordinaten des Anfangspunkts.
Xi, Yi, Zi
Anfangspositionierungskoordinate; wenn nicht programmiert, behält die Achse
ihre Position bei. Bei Zyklen, an denen diese Achse nicht beteiligt ist, kann dieser
Parameter verwendet werden, um sie vor der Ausführung des Zyklus zu
positionieren, z.B. nach einem Werkzeugwechsel.
Koordinaten des Endpunkts.
Xf, Yf, Zf Koordinate für den Rückzug des Werkzeugs am Ende des Zyklus; wenn nicht
programmiert, erfolgt kein Rückzug. Wenn sich der Zyklus im Multimodus
befindet, wird das Werkzeug erst nach dem letzten Zyklus zurückgezogen.
Gesamttiefe.
P
Gesamttiefe. Dieser Parameter wird immer als Radius mit positivem Wert
definiert.
CNC 8060
CNC 8065
Sicherheitsabstand.
Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein
Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die
Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.
Dx
(REF: 1807)
Sicherheitsabstand an der X-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt. Dieser
Parameter wird immer in Radien definiert.
·277·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Winkelstellung der Bearbeitung.
Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.

Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen
positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen
Wert anzugeben.
N
Gesamtanzahl der Vorgänge.
Festlegung eines Profils.
Zyklus 2D-Profiltasche auf der ZC/YZ-Ebene
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.

Dieser Zyklus gestattet, das Profil anhand der Profilbearbeitung zu definieren, es kann ein
bereits vorhandenes Profil sein oder ein neues muss erstellt werden.
Profildefinition
P
Programmname mit dem Profil (zwischen 0 und 999).
• Ein neues Programm mit dem Profil bearbeiten. Um das Programm erneut zu bearbeiten,
schreiben sie die Nummer des Programms (zwischen 0 und 999) und drücken sie die
Taste [RECALL]. Die CNC zeigt den Profileditor an.
• Zur Auswahl eines bekannten Programms geben sie die Nummer des Programms ein
und drücken sie die Taste [ENTER].
• Um ein Programm aus einer Liste auszuwählen, verwenden sie die folgenden Tasten.
Ausbreiten der Programmliste.
Den Cursor anhand der Programmliste verschieben. Um ein Programm
auszuwählen, positionieren sie den Cursor auf dem gewünschten
Programm und drücken sie die Taste [ENTER].
Aus der Liste ohne kein Programm auszuwählen.
Ein vorhandenes Profil verändern.
Zur Änderung eines Profilprogramms geben sie die Programmnummer ein und drücken sie
die Taste [RECALL]. Die CNC zeigt den Profileditor des ausgewählten Profils an,
ausgehende von diesen können die folgenden Vorgänge ausgeführt werden.
• Profilelemente hinzufügen, löschen oder ändern.
• Abfasungen, Rundungen usw. hinzufügen, löschen oder ändern.
• Neue Profile zum Programm hinzufügen.
Spindel-Maschinenparameter.
Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.
CNC 8060
CNC 8065
Kühlmittel-Status.
Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.
Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
(REF: 1807)
·278·
Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem
Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Eindringvorschub.
Fx
Eindringvorschub.
Bearbeitungsstrategie (Symbol).
Konzentrische Bearbeitung von außen nach innen. Die Taschenwand wird im
ersten Durchgang bearbeitet. Je nach Geometrie ist diese Option
möglicherweise schneller, aber der Verschleiß des Werkzeugs ist größer.
• Der Anfangspunkt befindet sich nahe am Startpunkt der Außenkontur und
variiert sehr wenig, wenn der Radius des Schruppwerkzeugs geändert wird
und sich nicht ändert, wenn der Schruppschritt geändert wird.
• Der Ausgangspunkt ist nicht vom Startpunkt der Außenkontur abhängig und
kann variieren, wenn der Radius des Werkzeugs und der Bearbeitungsschritt
(Fräsbreite) verändert werden. In einer Tasche ohne Inseln befindet sich der
Ausgangspunkt in der Nähe derTaschenmitte. In einer Tasche mit Inseln, wo
verschiedene Bereiche gebildet werden können, wird sich der
Ausgangspunkt in der Mitte des größeren Bereichs befinden.
• Wenn ein Bohrvorgang vor dem Schruppen (oder Schlichten am Boden, wenn
kein Schruppen stattfindet) programmiert wird, wählt die CNC die optimalen
Bohrpunkte aus (es kann mehr als einen Punkt geben).
2D-Profil Tasche auf der ZC/YZ-Ebene.
Zyklus 2D-Profiltasche auf der ZC/YZ-Ebene
Konzentrische Bearbeitung von innen nach außen. Die Taschenwand wird im
letzten Durchgang bearbeitet. Je nach Geometrie ist diese Option
möglicherweise langsamer, der Verschleiß des Werkzeugs ist jedoch geringer.
Die CNC bearbeitet die Tasche und versucht, die Anzahl der Abschnitte zu
minimieren, in denen das Werkzeug mit einer größeren Oberfläche arbeitet, die
Anzahl der Durchbrüche und die Bearbeitungszeit.
11.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
• Wenn vor dem Schruppen ein Bohrvorgang programmiert wurde (oder unten,
wenn es keinen Schruppvorgang gibt), wählt die CNC den optimalen
Bohrpunkt so nahe wie möglich am Startpunkt der Außenkontur.
2D-Profil Tasche auf der ZC/YZ-Ebene.
Bearbeitungsparameter. Schruppen.
Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen
aktiviert werden.
Den Schruppvorgang ausführen.
Keinen Schruppvorgang durchführen.
Eindringungshöchststeigung
I
Eindringungshöchststeigung
• Wenn der Parameter positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für
alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der
programmierte Wert.
• Wenn der Parameter negativ ist, führt der Zyklus die Durchläufe mit dem
programmierten Wert aus, außer der letzte bei dem bearbeitet wird, was noch
fehlt.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.
·279·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Frässchritt oder -breite.

Frässchritt oder -breite.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert
gleich oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0
werden als Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
Bearbeitungsvorschub.
F
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Zyklus 2D-Profiltasche auf der ZC/YZ-Ebene
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.
Bearbeitungsvorschub.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander. Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt
der Zyklus den Wert 0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus
den Bereich, der der programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
In Taschen mit Inseln erfolgt die Bearbeitung des äußeren Profils in der durch das Symbol
angegebenen Richtung. Die Bearbeitung der Inseln erfolgt in umgekehrter Richtung.
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schruppvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.
CNC 8060
CNC 8065
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Bearbeitungsparameter. Schlichten.
Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen
entsprechend aktiviert werden.
(REF: 1807)
Den Schlichtvorgang ausführen.
Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist
und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie
in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (, l) den Wert 0.
·280·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.
Aufmaße für den Schlichtvorgang.
Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang.
x
Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt
der Zyklus keinen Schlichtvorgang am Grund aus.
11.
Bearbeitungsvorschub.
Bearbeitungsvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
F
Zyklus 2D-Profiltasche auf der ZC/YZ-Ebene

Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
In Taschen mit Inseln erfolgt die Bearbeitung des äußeren Profils in der durch das Symbol
angegebenen Richtung. Die Bearbeitung der Inseln erfolgt in umgekehrter Richtung.
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Anzahl der seitlichen Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.
N
Anzahl der Durchläufe für die seitliche Vertiefung des Schlichtvorgangs. Wenn
ein anderer Wert als 0 definiert wird, führt der Zyklus N Schlichtdurchläufe aus,
obwohl kein seitliches Aufmaß programmiert wurde. Wenn mit Wert 0 definiert
wird, führt der Zyklus keinen seitlichen Schlichtvorgang aus.
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schlichtvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
·281·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
11.5.1
Grundlegende Funktionsweise.
Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:
1 Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden
ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt
anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
2 Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der
angegebenen Richtung.
4 Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.
Zyklus 2D-Profiltasche auf der ZC/YZ-Ebene
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.
3 Das Werkzeug fährt im Eilgang mit einem Abstand von Dx vom Startpunkt auf den
Sicherheitspunkt zu.
5 Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des
Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Diesen Arbeitsgang führt man unter den
festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.
6 Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert
w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n
Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Diesen Arbeitsgang führt man unter den
festgelegten Bedingungen für den Schlichtvorgang durch.
Der Zyklus bietet Aufmaße für das Schlichten an; am Boden und an den Wänden. Wenn
beide Aufmaße programmiert sind(, x), führt der erste Zyklus das Schlichten des
Bodens aus und danach werden die Wände geschlichtet. Die Schlichtung der Wände
erfolgt mit so vielen Eindringdurchläufen, wie im Parameter N angegeben wird. Wenn
keine seitlichen Aufmaße vorhanden sind und der Parameter N anders als 0 ist, führt der
Zyklus N Schlichtungsdurchläufe aus.
7 Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den
Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die
Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder
Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten
Punkt zurück.
8 Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;
Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.
Überlegungen.
Definieren sie ein Werkzeug wie T0.
Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang
aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der
Zyklus den Schlichtvorgang aus.
Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang
durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt
(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).
Schruppen und Schlichten in den Mehrfachtaschen.
Wenn die Werkzeuge für den Schrupp- und Schlichtvorgang unterschiedlich sind, führt der
Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Wenn der Zyklus das gleiche Werkzeug für das Schruppen und Schlichten verwendet, hängt
die Reihenfolge der Vorgänge von den Funktionen M ab, die jedem Vorgang zugeordnet
wurden.
• Wenn es keine definierten M-Funktionen gibt, oder bei beiden Vorgängen die Gleichen
sind, führt der Zyklus eine vollständige Tasche aus (Schruppen und Schlichten) bevor
es auf den Nächsten weitergeht.
• Wenn die M-Funktionen, die zu jedem Vorgang zugeordnet sind, unterschiedlich sind,
führt der Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge aus.
·282·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Profilzyklus auf der XC/XY-Ebene.
Profil auf der XC-Ebene.
Profil in der XY-Ebene.
Geometrische Parameter.
Arbeitsebene
XA-Ebene.
YB-Ebene.
Profilzyklus auf der XC/XY-Ebene.
11.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.6
ZC-Ebene.
YZ-Ebene.
Name des Programms mit dem Profil.
P
Programmname mit dem Profil (zwischen 0 und 999).
Koordinaten des Anfangspunkts.
Xi, Yi, Zi
Anfangspositionierungskoordinate; wenn nicht programmiert, behält die Achse
ihre Position bei. Bei Zyklen, an denen diese Achse nicht beteiligt ist, kann dieser
Parameter verwendet werden, um sie vor der Ausführung des Zyklus zu
positionieren, z.B. nach einem Werkzeugwechsel.
Koordinaten des Endpunkts.
Xf, Yf, Zf Koordinate für den Rückzug des Werkzeugs am Ende des Zyklus; wenn nicht
programmiert, erfolgt kein Rückzug. Wenn sich der Zyklus im Multimodus
befindet, wird das Werkzeug erst nach dem letzten Zyklus zurückgezogen.
Koordinaten des Ausgangspunkts.
Z
Die Koordinate auf der Z-Achse des Eindringpunktes am Werkstück.
Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position
der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.
Gesamttiefe.
P
Gesamttiefe.
CNC 8060
CNC 8065
Sicherheitsabstand.
Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein
Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die
Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an. Die Rücklaufbewegung
zwischen nacheinander folgenden Schruppdurchläufen wird auf 1 mm der Oberfläche
ausgeführt.
Dz
(REF: 1807)
Sicherheitsabstand an der Z-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt.
·283·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Winkelposition der Spindel.

Winkelposition der Spindel (in Grad).
Festlegung eines Profils.
Dieser Zyklus gestattet, das Profil anhand der Profilbearbeitung zu definieren, es kann ein
bereits vorhandenes Profil sein oder ein neues muss erstellt werden.
Profildefinition
P
Profilzyklus auf der XC/XY-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.
Programmname mit dem Profil (zwischen 0 und 999).
• Ein neues Programm mit dem Profil bearbeiten. Um das Programm erneut zu bearbeiten,
schreiben sie die Nummer des Programms (zwischen 0 und 999) und drücken sie die
Taste [RECALL]. Die CNC zeigt den Profileditor an.
• Zur Auswahl eines bekannten Programms geben sie die Nummer des Programms ein
und drücken sie die Taste [ENTER].
• Um ein Programm aus einer Liste auszuwählen, verwenden sie die folgenden Tasten.
Ausbreiten der Programmliste.
Den Cursor anhand der Programmliste verschieben. Um ein Programm
auszuwählen, positionieren sie den Cursor auf dem gewünschten
Programm und drücken sie die Taste [ENTER].
Aus der Liste ohne kein Programm auszuwählen.
Ein vorhandenes Profil verändern.
Zur Änderung eines Profilprogramms geben sie die Programmnummer ein und drücken sie
die Taste [RECALL]. Die CNC zeigt den Profileditor des ausgewählten Profils an,
ausgehende von diesen können die folgenden Vorgänge ausgeführt werden.
• Profilelemente hinzufügen, löschen oder ändern.
• Abfasungen, Rundungen usw. hinzufügen, löschen oder ändern.
• Neue Profile zum Programm hinzufügen.
Spindel-Maschinenparameter.
Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.
Kühlmittel-Status.
Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.
Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
CNC 8060
CNC 8065
Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem
Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Werkzeugradiuskompensation.
Ohne Kompensation
(REF: 1807)
Werkzeugradiuskompensation nach links.
Werkzeugradiuskompensation nach rechts.
·284·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Eindringvorschub.
Fz
Eindringvorschub.
Bearbeitungsparameter. Schruppen.
Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen
aktiviert werden.
Eindringungshöchststeigung

Eindringungshöchststeigung
• Wenn der Parameter  positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen
für alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der
programmierte Wert.
• Wenn  negativ ist, der Zyklus verfügt die Durchläufe mit dem einprogrammierten Wert, mit Ausnahme des letzten Durchlauf, bei dem die noch fehlende
Bearbeitung erfolgt.
Bearbeitungsvorschub.
F
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
Keinen Schruppvorgang durchführen.
Profilzyklus auf der XC/XY-Ebene.
11.
Den Schruppvorgang ausführen.
Bearbeitungsvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schruppvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
·285·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Bearbeitungsparameter. Schlichten.
Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen
entsprechend aktiviert werden.
Den Schlichtvorgang ausführen.
Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist
und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie
in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (, l) den Wert 0.
Anzahl der Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.
N
Profilzyklus auf der XC/XY-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.
Anzahl der Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang. Dieser Parameter ist
nur verfügbar, wenn die Radiuskompensierung aktiv ist.
Aufmaße für den Schlichtvorgang.
l
Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang. Dieser Parameter ist nur verfügbar,
wenn die Radiuskompensierung aktiv ist.

Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang.
Bearbeitungsvorschub.
F
Bearbeitungsvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schlichtvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
CNC 8060
CNC 8065
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.
(REF: 1807)
·286·
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:
1 Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden
ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt
anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
2 Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der
angegebenen Richtung.
4 Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.
5 Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des
Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Der Zyklus führt einen Rücklauf zwischen
Durchgängen auf 1 mm der Oberfläche durch. Diesen Arbeitsgang führt man unter den
festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.
6 Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert
w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n
Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Wenn die Radiuskompensation aktiv
ist, führt der Zyklus die Anzahl der angegebenen Durchläufe aus, bis das Endprofil
erreicht wird; wenn dieser nicht aktiv ist, führt der Zyklus einen einzigen Durchlauf aus.
Diesen Arbeitsgang führt man unter den festgelegten Bedingungen für den
Schlichtvorgang durch.
Profilzyklus auf der XC/XY-Ebene.
11.
3 Das Werkzeug fährt im Eilgang mit einem Abstand von Dz vom Startpunkt auf den
Sicherheitspunkt zu.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.6.1
7 Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den
Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die
Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder
Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten
Punkt zurück.
8 Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;
Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.
Überlegungen.
Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang
aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der
Zyklus den Schlichtvorgang aus.
Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang
durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt
(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·287·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
11.7
Festzyklus Rechtecktaschen auf der XC/XY-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
Festzyklus Rechtecktaschen auf der XC/XY-Ebene.
11.
Rechtwinklige Tasche auf der XC-Ebene.
Rechtwinklige Tasche auf der XY-Ebene.
Geometrische Parameter.
Arbeitsebene
XA-Ebene.
YB-Ebene.
ZC-Ebene.
YZ-Ebene.
Auswahl des Anfangspunktes.
Anfangspunkt in der Ecke.
Anfangspunkt in der Mitte.
Art der Ecken der Tasche.
Ecke an einer scharfen Kante an einer Ecke.
Ecke mit Abrundung. Der Abrundungsradius muss definiert werden.
Ecke mit Abfasung. Die Abmessung der Abfasung muss definiert werden.
r
Radius der Abrundung der Taschenecken.
c
Größe der Abfasung der Ecken der Tasche.
Koordinaten des Anfangspunkts.
X, Y, Z
CNC 8060
CNC 8065
A, B, Z
Koordinaten des Anfangspunkts.
Xi, Yi, Zi
(REF: 1807)
·288·
Koordinaten des Anfangspunkts. Die CNC zeigt die Koordinaten der
ausgewählten Ebene an. Die Koordinate der Vorderachse wird immer in
Radien programmiert.
Anfangspositionierungskoordinate; wenn nicht programmiert, behält die Achse
ihre Position bei. Bei Zyklen, an denen diese Achse nicht beteiligt ist, kann dieser
Parameter verwendet werden, um sie vor der Ausführung des Zyklus zu
positionieren, z.B. nach einem Werkzeugwechsel.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Koordinaten des Endpunkts.
Xf, Yf, Zf Koordinate für den Rückzug des Werkzeugs am Ende des Zyklus; wenn nicht
programmiert, erfolgt kein Rückzug. Wenn sich der Zyklus im Multimodus
befindet, wird das Werkzeug erst nach dem letzten Zyklus zurückgezogen.
Taschenabmessungen.
H
Länge der Tasche auf der C-Achse (wenn XC-Ebene) oder auf der Y-Achse (wenn
XY-Ebene).
Ausrichtung der Tasche.

Taschenwinkel mit der X-Achse in Grad.
Koordinaten der Ebene.
Z
Die Koordinate auf der Z-Achse der Arbeitsebene.
Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position
der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.
Gesamttiefe.
P
Gesamttiefe.
Sicherheitsabstand.
Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein
Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die
Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.
Dz
Sicherheitsabstand an der Z-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt.
11.
Festzyklus Rechtecktaschen auf der XC/XY-Ebene.
Länge der Tasche auf der X-Achse.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
L
Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.

Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen
positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen
Wert anzugeben.
N
Gesamtanzahl der Vorgänge.
Spindel-Maschinenparameter.
Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.
Kühlmittel-Status.
Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.
Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem
Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Eindringvorschub.
Fz
Eindringvorschub.
·289·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Bearbeitungsparameter. Schruppen.
Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen
aktiviert werden.
Den Schruppvorgang ausführen.
Keinen Schruppvorgang durchführen.
Eindringungshöchststeigung
I
Festzyklus Rechtecktaschen auf der XC/XY-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.
Eindringungshöchststeigung
• Wenn der Parameter positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für
alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der
programmierte Wert.
• Wenn der Parameter negativ ist, führt der Zyklus die Durchläufe mit dem
programmierten Wert aus, außer der letzte bei dem bearbeitet wird, was noch
fehlt.
Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.
Frässchritt oder -breite.

Frässchritt oder -breite.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert
gleich oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0
werden als Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
Bearbeitungsvorschub.
F
Bearbeitungsvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Bearbeitungsrichtung.
Uhrzeigersinn.
CNC 8060
CNC 8065
Gegen Uhrzeigersinn.
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schruppvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
(REF: 1807)
·290·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Den Schlichtvorgang ausführen.
Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist
und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie
in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (, l) den Wert 0.
Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.
Aufmaße für den Schlichtvorgang.

Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang.
x
Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt
der Zyklus keinen Schlichtvorgang am Grund aus.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen
entsprechend aktiviert werden.
Festzyklus Rechtecktaschen auf der XC/XY-Ebene.
11.
Bearbeitungsparameter. Schlichten.
Bearbeitungsvorschub.
F
Bearbeitungsvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Bearbeitungsrichtung.
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Anzahl der seitlichen Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.
N
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Anzahl der Durchläufe für die seitliche Vertiefung des Schlichtvorgangs. Wenn
ein anderer Wert als 0 definiert wird, führt der Zyklus N Schlichtdurchläufe aus,
obwohl kein seitliches Aufmaß programmiert wurde. Wenn mit Wert 0 definiert
wird, führt der Zyklus keinen seitlichen Schlichtvorgang aus.
·291·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Daten des Werkzeugs.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·292·
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schlichtvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Festzyklus Rechtecktaschen auf der XC/XY-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.
T
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:
1 Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden
ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt
anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
2 Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der
angegebenen Richtung.
4 Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.
5 Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des
Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Diesen Arbeitsgang führt man unter den
festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.
6 Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert
w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n
Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Diesen Arbeitsgang führt man unter den
festgelegten Bedingungen für den Schlichtvorgang durch.
Der Zyklus bietet Aufmaße für das Schlichten an; am Boden und an den Wänden. Wenn
beide Aufmaße programmiert sind(, x), führt der erste Zyklus das Schlichten des
Bodens aus und danach werden die Wände geschlichtet. Die Schlichtung der Wände
erfolgt mit so vielen Eindringdurchläufen, wie im Parameter N angegeben wird. Wenn
keine seitlichen Aufmaße vorhanden sind und der Parameter N anders als 0 ist, führt der
Zyklus N Schlichtungsdurchläufe aus.
7 Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den
Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die
Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder
Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten
Punkt zurück.
Festzyklus Rechtecktaschen auf der XC/XY-Ebene.
11.
3 Das Werkzeug fährt im Eilgang mit einem Abstand von Dz vom Startpunkt auf den
Sicherheitspunkt zu.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.7.1
8 Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;
Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.
Überlegungen.
Definieren sie ein Werkzeug wie T0.
Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang
aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der
Zyklus den Schlichtvorgang aus.
Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang
durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt
(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).
Schruppen und Schlichten in den Mehrfachtaschen.
Wenn die Werkzeuge für den Schrupp- und Schlichtvorgang unterschiedlich sind, führt der
Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge.
Wenn der Zyklus das gleiche Werkzeug für das Schruppen und Schlichten verwendet, hängt
die Reihenfolge der Vorgänge von den Funktionen M ab, die jedem Vorgang zugeordnet
wurden.
• Wenn es keine definierten M-Funktionen gibt, oder bei beiden Vorgängen die Gleichen
sind, führt der Zyklus eine vollständige Tasche aus (Schruppen und Schlichten) bevor
es auf den Nächsten weitergeht.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
• Wenn die M-Funktionen, die zu jedem Vorgang zugeordnet sind, unterschiedlich sind,
führt der Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge aus.
·293·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
11.8
Festzyklus Kreistasche auf der XC/XY-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
Festzyklus Kreistasche auf der XC/XY-Ebene.
11.
Kreistasche auf der XC-Ebene.
Kreistasche auf der XY-Ebene.
Geometrische Parameter.
Arbeitsebene
XA-Ebene.
YB-Ebene.
ZC-Ebene.
YZ-Ebene.
Koordinaten der Taschenmitte.
Xc, Yc, Zc
Koordinaten der Taschenmitte. Die CNC zeigt die Koordinaten der
ausgewählten Ebene an. Die Koordinate der Vorderachse wird immer in
Radien programmiert.
Ac, Bc, Zc
Koordinaten des Anfangspunkts.
Xi, Yi, Zi
Anfangspositionierungskoordinate; wenn nicht programmiert, behält die Achse
ihre Position bei. Bei Zyklen, an denen diese Achse nicht beteiligt ist, kann dieser
Parameter verwendet werden, um sie vor der Ausführung des Zyklus zu
positionieren, z.B. nach einem Werkzeugwechsel.
Koordinaten des Endpunkts.
Xf, Yf, Zf Koordinate für den Rückzug des Werkzeugs am Ende des Zyklus; wenn nicht
programmiert, erfolgt kein Rückzug. Wenn sich der Zyklus im Multimodus
befindet, wird das Werkzeug erst nach dem letzten Zyklus zurückgezogen.
Radius der Tasche.
Rc
Radius der Tasche.
Koordinaten der Ebene.
CNC 8060
CNC 8065
Z
Die Koordinate auf der Z-Achse der Arbeitsebene.
Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position
der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.
Gesamttiefe.
(REF: 1807)
·294·
P
Gesamttiefe.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Sicherheitsabstand.
Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein
Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die
Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.
Dz
Sicherheitsabstand an der Z-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt.
Winkelstellung der Bearbeitung.

Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen
positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen
Wert anzugeben.
N
Gesamtanzahl der Vorgänge.
Spindel-Maschinenparameter.
Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.
Kühlmittel-Status.
Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.
11.
Festzyklus Kreistasche auf der XC/XY-Ebene.
Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.

Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem
Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Eindringvorschub.
Fz
Eindringvorschub.
Bearbeitungsparameter. Schruppen.
Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen
aktiviert werden.
Den Schruppvorgang ausführen.
Keinen Schruppvorgang durchführen.
Eindringungshöchststeigung
I
Eindringungshöchststeigung
• Wenn der Parameter positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für
alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der
programmierte Wert.
• Wenn der Parameter negativ ist, führt der Zyklus die Durchläufe mit dem
programmierten Wert aus, außer der letzte bei dem bearbeitet wird, was noch
fehlt.
Seiteneindringungswinkel.

CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Seiteneindringungswinkel.
·295·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Frässchritt oder -breite.

Frässchritt oder -breite.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert
gleich oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0
werden als Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
Bearbeitungsvorschub.
F
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Festzyklus Kreistasche auf der XC/XY-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.
Bearbeitungsvorschub.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Bearbeitungsrichtung.
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schruppvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
CNC 8060
CNC 8065
Bearbeitungsparameter. Schlichten.
Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen
entsprechend aktiviert werden.
(REF: 1807)
Den Schlichtvorgang ausführen.
Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist
und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie
in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (, l) den Wert 0.
·296·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.
Aufmaße für den Schlichtvorgang.
Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang.
x
Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt
der Zyklus keinen Schlichtvorgang am Grund aus.
11.
Bearbeitungsvorschub.
Bearbeitungsvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
F
Festzyklus Kreistasche auf der XC/XY-Ebene.

Bearbeitungsrichtung.
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Anzahl der seitlichen Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.
N
Anzahl der Durchläufe für die seitliche Vertiefung des Schlichtvorgangs. Wenn
ein anderer Wert als 0 definiert wird, führt der Zyklus N Schlichtdurchläufe aus,
obwohl kein seitliches Aufmaß programmiert wurde. Wenn mit Wert 0 definiert
wird, führt der Zyklus keinen seitlichen Schlichtvorgang aus.
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schlichtvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
·297·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
11.8.1
Grundlegende Funktionsweise.
Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:
1 Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden
ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt
anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
2 Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der
angegebenen Richtung.
4 Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.
Festzyklus Kreistasche auf der XC/XY-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.
3 Das Werkzeug nähert sich dem Anfangspunkt im Schnellvorschub an, und der
ausgewählte Sicherheitsabstand wird gemäß der X-Achse aufrechterhalten.
5 Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des
Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Diesen Arbeitsgang führt man unter den
festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.
6 Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert
w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n
Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Diesen Arbeitsgang führt man unter den
festgelegten Bedingungen für den Schlichtvorgang durch.
Der Zyklus bietet Aufmaße für das Schlichten an; am Boden und an den Wänden. Wenn
beide Aufmaße programmiert sind(, x), führt der erste Zyklus das Schlichten des
Bodens aus und danach werden die Wände geschlichtet. Die Schlichtung der Wände
erfolgt mit so vielen Eindringdurchläufen, wie im Parameter N angegeben wird. Wenn
keine seitlichen Aufmaße vorhanden sind und der Parameter N anders als 0 ist, führt der
Zyklus N Schlichtungsdurchläufe aus.
7 Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den
Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die
Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder
Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten
Punkt zurück.
8 Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;
Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.
Überlegungen.
Definieren sie ein Werkzeug wie T0.
Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang
aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der
Zyklus den Schlichtvorgang aus.
Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang
durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt
(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).
Schruppen und Schlichten in den Mehrfachtaschen.
Wenn die Werkzeuge für den Schrupp- und Schlichtvorgang unterschiedlich sind, führt der
Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Wenn der Zyklus das gleiche Werkzeug für das Schruppen und Schlichten verwendet, hängt
die Reihenfolge der Vorgänge von den Funktionen M ab, die jedem Vorgang zugeordnet
wurden.
• Wenn es keine definierten M-Funktionen gibt, oder bei beiden Vorgängen die Gleichen
sind, führt der Zyklus eine vollständige Tasche aus (Schruppen und Schlichten) bevor
es auf den Nächsten weitergeht.
• Wenn die M-Funktionen, die zu jedem Vorgang zugeordnet sind, unterschiedlich sind,
führt der Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge aus.
·298·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der XC/XY-Ebene.
Vorentleerte Kreistasche auf der XC-Ebene.
Vorentleerte Kreistasche auf der XY-Ebene.
Geometrische Parameter.
Arbeitsebene
XA-Ebene.
YB-Ebene.
ZC-Ebene.
YZ-Ebene.
Koordinaten der Taschenmitte.
Xc, Yc, Zc
Koordinaten der Taschenmitte. Die CNC zeigt die Koordinaten der
ausgewählten Ebene an. Die Koordinate der Vorderachse wird immer in
Radien programmiert.
Ac, Bc, Zc
Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der XC/XY-Ebene.
11.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.9
Koordinaten des Anfangspunkts.
Xi, Yi, Zi
Anfangspositionierungskoordinate; wenn nicht programmiert, behält die Achse
ihre Position bei. Bei Zyklen, an denen diese Achse nicht beteiligt ist, kann dieser
Parameter verwendet werden, um sie vor der Ausführung des Zyklus zu
positionieren, z.B. nach einem Werkzeugwechsel.
Koordinaten des Endpunkts.
Xf, Yf, Zf Koordinate für den Rückzug des Werkzeugs am Ende des Zyklus; wenn nicht
programmiert, erfolgt kein Rückzug. Wenn sich der Zyklus im Multimodus
befindet, wird das Werkzeug erst nach dem letzten Zyklus zurückgezogen.
Radius der Tasche.
Rc
Radius der Tasche.
r
Aussparungsinnenradius.
Koordinaten der Ebene.
Z
Die Koordinate auf der Z-Achse der Arbeitsebene.
CNC 8060
CNC 8065
Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position
der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.
Gesamttiefe.
P
(REF: 1807)
Gesamttiefe.
·299·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Sicherheitsabstand.
Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein
Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die
Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.
Dz
Sicherheitsabstand an der Z-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt.
Winkelstellung der Bearbeitung.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der XC/XY-Ebene.
11.

Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.

Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen
positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen
Wert anzugeben.
N
Gesamtanzahl der Vorgänge.
Spindel-Maschinenparameter.
Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.
Kühlmittel-Status.
Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.
Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem
Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Eindringvorschub.
Fz
Eindringvorschub.
Bearbeitungsparameter. Schruppen.
Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen
aktiviert werden.
Den Schruppvorgang ausführen.
Keinen Schruppvorgang durchführen.
Eindringungshöchststeigung
I
• Wenn der Parameter positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für
alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der
programmierte Wert.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
Eindringungshöchststeigung
• Wenn der Parameter negativ ist, führt der Zyklus die Durchläufe mit dem
programmierten Wert aus, außer der letzte bei dem bearbeitet wird, was noch
fehlt.
Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.
Wenn das Werkzeug in den vorgeleerten Teil passt, geht dieser auf G0 und im rechten
Winkel, wobei der Eindringwinkel ignoriert wird. Wenn das Werkzeug nicht in den
vorgeleerten Teil passt, dringt dieses gemäß den programmierten Eindringwinkel ein.
·300·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Frässchritt oder -breite.

Frässchritt oder -breite.
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert
gleich oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0
werden als Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
Bearbeitungsvorschub.
Bearbeitungsvorschub.
11.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Bearbeitungsrichtung.
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der XC/XY-Ebene.
F
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schruppvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
CNC 8060
CNC 8065
Bearbeitungsparameter. Schlichten.
Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen
entsprechend aktiviert werden.
(REF: 1807)
Den Schlichtvorgang ausführen.
Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist
und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie
in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (, l) den Wert 0.
·301·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.
Aufmaße für den Schlichtvorgang.
Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang.
x
Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt
der Zyklus keinen Schlichtvorgang am Grund aus.
Bearbeitungsvorschub.
F
Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der XC/XY-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.

Bearbeitungsvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Bearbeitungsrichtung.
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Anzahl der seitlichen Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.
N
Anzahl der Durchläufe für die seitliche Vertiefung des Schlichtvorgangs. Wenn
ein anderer Wert als 0 definiert wird, führt der Zyklus N Schlichtdurchläufe aus,
obwohl kein seitliches Aufmaß programmiert wurde. Wenn mit Wert 0 definiert
wird, führt der Zyklus keinen seitlichen Schlichtvorgang aus.
Daten des Werkzeugs.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
T
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schlichtvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
·302·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Grundlegende Funktionsweise.
Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:
1 Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden
ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt
anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
2 Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der
angegebenen Richtung.
4 Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.
5 Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des
Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Diesen Arbeitsgang führt man unter den
festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.
6 Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert
w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n
Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Diesen Arbeitsgang führt man unter den
festgelegten Bedingungen für den Schlichtvorgang durch.
Der Zyklus bietet Aufmaße für das Schlichten an; am Boden und an den Wänden. Wenn
beide Aufmaße programmiert sind(, x), führt der erste Zyklus das Schlichten des
Bodens aus und danach werden die Wände geschlichtet. Die Schlichtung der Wände
erfolgt mit so vielen Eindringdurchläufen, wie im Parameter N angegeben wird. Wenn
keine seitlichen Aufmaße vorhanden sind und der Parameter N anders als 0 ist, führt der
Zyklus N Schlichtungsdurchläufe aus.
7 Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den
Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die
Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder
Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten
Punkt zurück.
Der Zyklus der vorentleerten Kreistasche auf der XC/XY-Ebene.
11.
3 Das Werkzeug fährt im Eilgang mit einem Abstand von Dz vom Startpunkt auf den
Sicherheitspunkt zu.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.9.1
8 Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;
Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.
Überlegungen.
Definieren sie ein Werkzeug wie T0.
Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang
aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der
Zyklus den Schlichtvorgang aus.
Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang
durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt
(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).
Schruppen und Schlichten in den Mehrfachtaschen.
Wenn die Werkzeuge für den Schrupp- und Schlichtvorgang unterschiedlich sind, führt der
Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge.
Wenn der Zyklus das gleiche Werkzeug für das Schruppen und Schlichten verwendet, hängt
die Reihenfolge der Vorgänge von den Funktionen M ab, die jedem Vorgang zugeordnet
wurden.
• Wenn es keine definierten M-Funktionen gibt, oder bei beiden Vorgängen die Gleichen
sind, führt der Zyklus eine vollständige Tasche aus (Schruppen und Schlichten) bevor
es auf den Nächsten weitergeht.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
• Wenn die M-Funktionen, die zu jedem Vorgang zugeordnet sind, unterschiedlich sind,
führt der Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge aus.
·303·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
11.10
Zyklus der Aussparung mit 2D-Kontur auf der XC/XY-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
Zyklus der Aussparung mit 2D-Kontur auf der XC/XY-Ebene.
11.
2D Profiltasche auf der XC-Ebene.
2D Profiltasche auf der XY-Ebene.
Geometrische Parameter.
Arbeitsebene
XA-Ebene.
YB-Ebene.
ZC-Ebene.
YZ-Ebene.
Name des Programms mit dem Profil.
P
Programmname mit dem Profil (zwischen 0 und 999).
Koordinaten des Anfangspunkts.
Xi, Yi, Zi
Anfangspositionierungskoordinate; wenn nicht programmiert, behält die Achse
ihre Position bei. Bei Zyklen, an denen diese Achse nicht beteiligt ist, kann dieser
Parameter verwendet werden, um sie vor der Ausführung des Zyklus zu
positionieren, z.B. nach einem Werkzeugwechsel.
Koordinaten des Endpunkts.
Xf, Yf, Zf Koordinate für den Rückzug des Werkzeugs am Ende des Zyklus; wenn nicht
programmiert, erfolgt kein Rückzug. Wenn sich der Zyklus im Multimodus
befindet, wird das Werkzeug erst nach dem letzten Zyklus zurückgezogen.
Koordinaten der Ebene.
Z
Die Koordinate auf der Z-Achse der Arbeitsebene.
Um die Koordinaten zu definieren, den Wert manuell bearbeiten oder eine aktuelle Position
der Maschine anhand des Modus „Teach-in" durchzuführen.
Gesamttiefe.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
P
Gesamttiefe.
Sicherheitsabstand.
Wenn man Kollisionen mit dem Werkstück vermeiden will, erlaubt die CNC, dass ein
Annäherungspunkt zum Werkstück festgelegt wird. Der Sicherheitsabstand zeigt die
Position vom Annäherungspunkt in Bezug auf Ausgangspunkt an.
Dz
Sicherheitsabstand an der Z-Achse, in Hinsicht auf den Ausgangspunkt.
Winkelstellung der Bearbeitung.

·304·
Winkelposition der Spindel in Grad, für die erste Bearbeitung.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )

Winkelschritt in Grad zwischen Bearbeitungen. Der Gewindegang hat einen
positiven Wert, um den entgegengesetzten Uhrzeigersinn und den negativen
Wert anzugeben.
N
Gesamtanzahl der Vorgänge.
Festlegung eines Profils.
Dieser Zyklus gestattet, das Profil anhand der Profilbearbeitung zu definieren, es kann ein
bereits vorhandenes Profil sein oder ein neues muss erstellt werden.
Programmname mit dem Profil (zwischen 0 und 999).
• Ein neues Programm mit dem Profil bearbeiten. Um das Programm erneut zu bearbeiten,
schreiben sie die Nummer des Programms (zwischen 0 und 999) und drücken sie die
Taste [RECALL]. Die CNC zeigt den Profileditor an.
• Zur Auswahl eines bekannten Programms geben sie die Nummer des Programms ein
und drücken sie die Taste [ENTER].
• Um ein Programm aus einer Liste auszuwählen, verwenden sie die folgenden Tasten.
Ausbreiten der Programmliste.
Den Cursor anhand der Programmliste verschieben. Um ein Programm
auszuwählen, positionieren sie den Cursor auf dem gewünschten
Programm und drücken sie die Taste [ENTER].
Aus der Liste ohne kein Programm auszuwählen.
Ein vorhandenes Profil verändern.
Zur Änderung eines Profilprogramms geben sie die Programmnummer ein und drücken sie
die Taste [RECALL]. Die CNC zeigt den Profileditor des ausgewählten Profils an,
ausgehende von diesen können die folgenden Vorgänge ausgeführt werden.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
P
Zyklus der Aussparung mit 2D-Kontur auf der XC/XY-Ebene.
11.
Profildefinition
• Profilelemente hinzufügen, löschen oder ändern.
• Abfasungen, Rundungen usw. hinzufügen, löschen oder ändern.
• Neue Profile zum Programm hinzufügen.
Spindel-Maschinenparameter.
Drehrichtung des Maschinenwerkzeugs.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach rechts.
Drehung des angetriebenen Werkzeugs nach links.
Kühlmittel-Status.
Bohröl aktiviert. Die CNC sendet die Funktion M8 zur SPS-Steuerung.
Bohröl deaktiviert. Die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
CNC 8060
CNC 8065
Sobald erst einmal der Arbeitsgang oder Zyklus beendet ist, oder der dem
Werkstückprogramm dazugehört, die CNC sendet die Funktion M9 zur SPS-Steuerung.
Eindringvorschub.
Fz
(REF: 1807)
Eindringvorschub.
·305·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Bearbeitungsstrategie (Symbol).
Konzentrische Bearbeitung von außen nach innen. Die Taschenwand wird im
ersten Durchgang bearbeitet. Je nach Geometrie ist diese Option
möglicherweise schneller, aber der Verschleiß des Werkzeugs ist größer.
• Der Anfangspunkt befindet sich nahe am Startpunkt der Außenkontur und
variiert sehr wenig, wenn der Radius des Schruppwerkzeugs geändert wird
und sich nicht ändert, wenn der Schruppschritt geändert wird.
• Wenn vor dem Schruppen ein Bohrvorgang programmiert wurde (oder unten,
wenn es keinen Schruppvorgang gibt), wählt die CNC den optimalen
Bohrpunkt so nahe wie möglich am Startpunkt der Außenkontur.
Konzentrische Bearbeitung von innen nach außen. Die Taschenwand wird im
letzten Durchgang bearbeitet. Je nach Geometrie ist diese Option
möglicherweise langsamer, der Verschleiß des Werkzeugs ist jedoch geringer.
Die CNC bearbeitet die Tasche und versucht, die Anzahl der Abschnitte zu
minimieren, in denen das Werkzeug mit einer größeren Oberfläche arbeitet, die
Anzahl der Durchbrüche und die Bearbeitungszeit.
Zyklus der Aussparung mit 2D-Kontur auf der XC/XY-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.
• Der Ausgangspunkt ist nicht vom Startpunkt der Außenkontur abhängig und
kann variieren, wenn der Radius des Werkzeugs und der Bearbeitungsschritt
(Fräsbreite) verändert werden. In einer Tasche ohne Inseln befindet sich der
Ausgangspunkt in der Nähe derTaschenmitte. In einer Tasche mit Inseln, wo
verschiedene Bereiche gebildet werden können, wird sich der
Ausgangspunkt in der Mitte des größeren Bereichs befinden.
• Wenn ein Bohrvorgang vor dem Schruppen (oder Schlichten am Boden, wenn
kein Schruppen stattfindet) programmiert wird, wählt die CNC die optimalen
Bohrpunkte aus (es kann mehr als einen Punkt geben).
2-D Profiltasche auf der XC/XY-Ebene.
2-D Profiltasche auf der XC/XY-Ebene.
Bearbeitungsparameter. Schruppen.
Zur Durchführung des Schruppzyklus muss dieser in dem entsprechenden Prüfkästchen
aktiviert werden.
Den Schruppvorgang ausführen.
Keinen Schruppvorgang durchführen.
Eindringungshöchststeigung
I
Eindringungshöchststeigung
• Wenn der Parameter positiv ist, berechnet der Zyklus, ob die Steigungen für
alle Vertiefungen gleich sind, mit gleichem Wert oder Kleinerem als der
programmierte Wert.
CNC 8060
CNC 8065
• Wenn der Parameter negativ ist, führt der Zyklus die Durchläufe mit dem
programmierten Wert aus, außer der letzte bei dem bearbeitet wird, was noch
fehlt.
Seiteneindringungswinkel.
(REF: 1807)

Seiteneindringungswinkel.
Frässchritt oder -breite.

·306·
Frässchritt oder -breite.
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Der Zyklus berechnet den Schritt neu, damit alle Durchgänge gleich sind und einen Wert
gleich oder kleiner dem programmierten Wert haben. Bei Programmierung mit Wert 0
werden als Wert 3/4 des Durchmessers des gewählten Werkzeugs genommen.
Bearbeitungsvorschub.
F
Bearbeitungsvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
In Taschen mit Inseln erfolgt die Bearbeitung des äußeren Profils in der durch das Symbol
angegebenen Richtung. Die Bearbeitung der Inseln erfolgt in umgekehrter Richtung.
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Zyklus der Aussparung mit 2D-Kontur auf der XC/XY-Ebene.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
11.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Daten des Werkzeugs.
T
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schruppvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schruppen deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
Bearbeitungsparameter. Schlichten.
CNC 8060
CNC 8065
Zur Durchführung des Vorgangs der Zyklusendbearbeitung muss diese in dem Prüfkästchen
entsprechend aktiviert werden.
Den Schlichtvorgang ausführen.
(REF: 1807)
Keinen Schlichtvorgang durchführen. Wenn der Schlichtvorgang deaktiviert ist
und wenn sie in dem Schruppvorgang keine Aufmaße lassen wollen, müssen sie
in die entsprechenden Kästchen das Folgende eintragen (, l) den Wert 0.
·307·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Seiteneindringungswinkel.

Seiteneindringungswinkel.
Aufmaße für den Schlichtvorgang.
Seitliches Aufmaß für den Schlichtvorgang.
x
Aufmaß am Boden für den Schlichtvorgang. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt
der Zyklus keinen Schlichtvorgang am Grund aus.
Bearbeitungsvorschub.
F
Zyklus der Aussparung mit 2D-Kontur auf der XC/XY-Ebene.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
11.

Bearbeitungsvorschub.
Daten des motorisierten Werkzeugs.
Daten des angetriebenen Werkzeugs nicht programmiert. Der Zyklus verbirgt die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten und beachtet diese nicht. Der
Zyklus verwendet die zweite Spindel des Kanals sowie das angetriebene
Werkzeug.
Einprogrammierte Daten des Maschinenwerkzeugs. Auf dem Zyklus werden die
zum angetriebenen Werkzeug gehörenden Daten angezeigt.
S
Name der Spindel des angetriebenen Werkzeugs, Drehgeschwindigkeit und Bereich.
Zur Definition des Namens, einen Cursor über dem Buchstaben "S" anbringen, die Nummer
der zum angetriebenen Werkzeug zugeordneten Spindel angeben; 1 für S1, 2 für S2 und
so nacheinander.
Wenn die Getriebestufen der Spindel nicht programmiert werden, nimmt der Zyklus den Wert
0 an. Wenn der Bereich mit Wert 0 definiert wird, benutzt der Zyklus den Bereich, der der
programmierten Geschwindigkeit entspricht.
Bearbeitungsrichtung (Symbol).
In Taschen mit Inseln erfolgt die Bearbeitung des äußeren Profils in der durch das Symbol
angegebenen Richtung. Die Bearbeitung der Inseln erfolgt in umgekehrter Richtung.
Uhrzeigersinn.
Gegen Uhrzeigersinn.
Anzahl der seitlichen Vertiefungsdurchläufe für den Schlichtvorgang.
N
Anzahl der Durchläufe für die seitliche Vertiefung des Schlichtvorgangs. Wenn
ein anderer Wert als 0 definiert wird, führt der Zyklus N Schlichtdurchläufe aus,
obwohl kein seitliches Aufmaß programmiert wurde. Wenn mit Wert 0 definiert
wird, führt der Zyklus keinen seitlichen Schlichtvorgang aus.
Daten des Werkzeugs.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
T
Werkzeug. Wenn mit Wert 0 definiert wird, führt der Zyklus keinen
Schlichtvorgang aus.
D
Werkzeugkorrektor; wenn diese nicht programmiert wird, nimmt der Zyklus den
zum Werkzeug zugeordneten Korrektor, der in der Werkzeugtabelle definiert
wurde. Der Zyklus zeigt ein orientatives Symbol des Werkzeugtyps an, dieses
Symbol kann nicht vom Zyklus ausgehend geändert werden.
M-Bearbeitungsabläufen.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten aktivieren. Der Zyklus
erlaubt, dass bis zu 4 Funktionen M editiert werden. Um nur irgendeine von
diesen auszuführen, muss diese in erster Linie definiert werden und die restlichen
Daten bleiben unprogrammiert.
Die Ausführung der M-Funktionen vor dem Schlichten deaktivieren.
Der Editor zeigt diese Optionen nur dann, falls der Anwender den Editor so konfiguriert hat,
um die Programmierung von M-Funktionen zu ermöglichen
·308·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
11.10.1 Grundlegende Funktionsweise.
Die Schritte zur Bearbeitung dieser Zyklen sind folgende:
1 Wenn der Arbeitsgang zum Schruppen für ein anderes Werkzeug programmiert worden
ist, führt die CNC den Werkzeugwechsel aus, indem sie den Werkzeugwechselpunkt
anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
2 Das angetriebene Werkzeug läuft mit der ausgewählten Geschwindigkeit und in der
angegebenen Richtung.
5 Schruppvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Der Zyklus führt nacheinander folgende Durchläufe aus, bis zu einem Abstand des
Endprofils gleich des Schlichtaufmaßes. Diesen Arbeitsgang führt man unter den
festgelegten Bedingungen für die Grobbearbeitung durch.
6 Schlichtungsvorgänge (wenn diese programmiert wurden).
Wenn der Arbeitsgang zur Fertigstellung für ein anderes Werkzeug programmiert
w o r d e n i s t , f ü h r t d i e C N C d e n We r k z e u g w e c h s e l a u s , i n d e m s i e d e n
Werkzeugwechselpunkt anfährt, so wie es für die Maschine notwendig ist.
Der Zyklus eliminiert die Schichtungssaufmaße. Diesen Arbeitsgang führt man unter den
festgelegten Bedingungen für den Schlichtvorgang durch.
Der Zyklus bietet Aufmaße für das Schlichten an; am Boden und an den Wänden. Wenn
beide Aufmaße programmiert sind(, x), führt der erste Zyklus das Schlichten des
Bodens aus und danach werden die Wände geschlichtet. Die Schlichtung der Wände
erfolgt mit so vielen Eindringdurchläufen, wie im Parameter N angegeben wird. Wenn
keine seitlichen Aufmaße vorhanden sind und der Parameter N anders als 0 ist, führt der
Zyklus N Schlichtungsdurchläufe aus.
7 Ist einmal der Vorgang oder der Zyklus abgeschlossen, kehrt das Werkzeug auf den
Sicherheitspunkt (Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand) zurück. Wenn man die
Bearbeitung eines ganzen Werkstücks ausführt (Kombination aus Arbeitsgängen oder
Zyklen), kehrt das Werkzeug nach der Ausführung jedes Zykluses nicht zum besagten
Punkt zurück.
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
4 Ausrichtung der Spindel bis zur eingegebenen Position C.
Zyklus der Aussparung mit 2D-Kontur auf der XC/XY-Ebene.
11.
3 Das Werkzeug fährt im Eilgang mit einem Abstand von Dz vom Startpunkt auf den
Sicherheitspunkt zu.
8 Die CNC hält die festgelegten Bearbeitungsbedingungen für das Schlichten aufrecht;
Werkzeug (T), Vorschub der Achsen (F) und Werkzeuggeschwindigkeit.
Überlegungen.
Definieren sie ein Werkzeug wie T0.
Wenn T0 als Schruppwerkzeug ausgewählt wird, führt der Zyklus, keinen Schruppvorgang
aus, der Zyklus führt den Schlichtvorgang aus, nach der Annäherungsbewegung führt der
Zyklus den Schlichtvorgang aus.
Wenn T0 als Schlichtwerkzeug ausgewählt wurde, führt der Zyklus keinen Schlichtvorgang
durch; nach dem Schruppvorgang, bewegt sich das Werkzeug auf den Sicherheitspunkt
(Anfangspunkt plus Sicherheitsabstand).
Schruppen und Schlichten in den Mehrfachtaschen.
Wenn die Werkzeuge für den Schrupp- und Schlichtvorgang unterschiedlich sind, führt der
Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge.
Wenn der Zyklus das gleiche Werkzeug für das Schruppen und Schlichten verwendet, hängt
die Reihenfolge der Vorgänge von den Funktionen M ab, die jedem Vorgang zugeordnet
wurden.
• Wenn es keine definierten M-Funktionen gibt, oder bei beiden Vorgängen die Gleichen
sind, führt der Zyklus eine vollständige Tasche aus (Schruppen und Schlichten) bevor
es auf den Nächsten weitergeht.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
• Wenn die M-Funktionen, die zu jedem Vorgang zugeordnet sind, unterschiedlich sind,
führt der Zyklus zuerst alle Schruppvorgänge aus und später die Schlichtvorgänge aus.
·309·
(REF: 1807)
·310·
FESTZYKLUSEDITOR. PROFILE.
Zyklus der Aussparung mit 2D-Kontur auf der XC/XY-Ebene.
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
11.
CNC 8060
CNC 8065
BENUTZERPARAMETER.
12
Sowohl der Benutzer als auch der OEM können Ihre eigenen festen CNCBearbeitungszyklen (Zyklen-Benutzer) durch FGUIM Anwendung und durch die neben CNC
eingebaut hinzufügen. Der Text der Softkey, um diese Zyklen durch den Schöpfer des
Festzyklus definiert zugreifen. Anwenderzyklen arbeiten ähnlich wie Fagor Zyklen.
• Es erlaubt Ihnen, zwischen den Zyklen navigieren
• Die [ESC]-Taste, gestattet die Rückkehr in den Editor, ohne Einsetzen des Zyklus.
• Die Taste [INS] wird im Programmzyklus eingefügt.
Anwenderzyklen in SPS-Betrieb.
Der Softkey Zugriffszyklen Benutzer ist in der Menü-Modus EDISIMU und kann sogar die
Softkeys von Fagor Zyklen verstecken. In diesem Modus sind Zyklen um die
Programmierung hilfreich, Sie können sich nur in das Programm einfügen. Der Verlag
erlaubt nicht aus seiner Definition von seiner Seite einen Zyklus simulieren oder ausführen.
Anwenderzyklen in Dialogmodus.
In Dialogmodus ist die Softkey, um die Anwenderzyklen Zugriff auf den Menü Zyklen. In
diesem Modus können die Anwenderzyklen in das Programm eingefügt werden, und kann
auch simulieren und von Ihrer Seite mit der Definition laufen.
Definieren Sie die Zyklen des Nutzers.
Die Anwendung ermöglicht es Ihnen, eine geführte Art und Weise und ohne Wissen von
Skriptsprachen, eine neue Komponente und dessen Softkey-Menü festlegen. Die Schritte,
um eine neue Festzyklus zu erstellen sind:
1 Zugreifen auf die FGUIM-Anwendung, neben der Bedienung installiert.
2 Erstellen Sie einen neuen Benutzerkomponente, die die Anwenderzyklen enthalten wird.
Jede Seite des Bauteils wird eine Festzyklus sein, und wird seine eigenen horizontales
Menü mit Softkeys, die jedem Zyklus haben.
3 Erstellen Sie einen Anruf-Softkey, um die neue Komponente mit den Anwenderzyklen,
die in die Menü-Editor-Modus integriert ist EDISIMU nennen.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·311·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
BENUTZERPARAMETER.
12.
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·312·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Benutzerparameter:
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·313·
F e s t z y kl e n ( m ode ll · M · )
Benutzerparameter:
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·314·
F e s t z y k l e n ( m o d e ll · M · )
Benutzerparameter:
CNC 8060
CNC 8065
(REF: 1807)
·315·
Fagor Automation S. Coop.
Bº San Andrés, 19 - Apdo. 144
E-20500 Arrasate-Mondragón, Spain
Tel: +34 943 719 200
+34 943 039 800
Fax: +34 943 791 712
E-mail: [email protected]
www.fagorautomation.com

Werbung

Verwandte Handbücher

Herunterladen PDF

Werbung