Toro 1132 Power Shift Snowthrower User manual

Toro 1132 Power Shift Snowthrower User manual
GERMAN FORM NO. 3320-586
MODELL: 38566-1000001 GEBRAUCHS-
und dartiber ANWEISUNG
| POWER SHIFT® SCHNEEFRASE 1132 )
A SICHERHEITSHINWEISE
Die POWER-SHIFT-SCHNEEFRASE Modell 1132 entspricht oder übertrifft den Standard
für Schneefräsen des Outdoor Power Equipment Institutes; Toro ist somit stolz auf den
OPEI Sicherheits-Siegel. Für maximale Sicherheit, optimale Leistung und Produkterkennt-
nis ist es absolut notwendig, daß der Bediener der Schneefräse mit dem Inhalt dieses
Verletzungsgefahr.
Die folgende Anleitung entspricht den Anlei-
tungen fiir "Safety Snowthrowing” des Amer-
ican National Standards Institute (ANSI). Die
Schneefrase wurde fiir und auf angemessen
sicheren Betrieb konstruiert und getestet; wird
die Schneefrase jedoch entgegen der hier fol-
genden Anleitung betrieben, BESTEHT
VERLETZUNGSGEFAHR.
VOR INBETRIEBNAHME
1. Die Anleitung genau durchlesen, ehe die
Maschine in Betrieb genommen wird. Sich mit
allen Bedienungshebeln vertraut machen und
lernen, wie der Motor rasch abgestellt wird.
2. Keine anderen Personen, insbesondere
keine Kinder und Haustiere, auf der Arbeits-
fläche dulden.
3. Die zu räumende Fläche genau unter-
suchen. Fußabstreifer, Schlitten, Drähte und
sonstige Fremdkörper entfernen, die von der
Schneefräse erfaßt und fortgeschleudert wer-
den könnten.
4. Die Schutzvorrichtungen unter keinen Um-
ständen entfernen. Ein defektes Schutz- oder
Sicherheitsschild reparieren oder auswech-
seln, ehe die Maschine in Betrieb genommen
wird. Eventuell lockere Muttern, Bolzen und
Schrauben festziehen.
5, Geeignete Winterkleidung und rutschsich-
eres Schuhwerk tragen. Keine weitgeschnit-
tenen Kleidungsstücke tragen, die von bew-
eglichen Teilen erfaßt werden könnten.
6. Beide Kufen so einstellen, daß das Räum-
gehäuse keine Berührung mit Kies- oder
Schotterflächen bekommt.
Handbuches vertraut ist, bevor der Motor überhaupt angelassen wird. Die Sicherheits-
symbole VORSICHT, ACHTUNG oder GEFAHR besonders sorgfältig beachten, es sind Hin-
weise, die sich auf die persönliche Sicherheit beziehen. Die Anweisungen bitte lesen und
sich einprägen, sie betreffen die Sicherheit! Bei Nichtbeachtung der Anleitung besteht
7. Die Speed-Shift-Steuerung in die Leerlaufstel-
lung (N) stellen bevor der Motor gestartet wird.
8. Immer einen geerdeten Dreiader-Stecker
und Kabel verwenden, um eine mit elektris-
chem Starter ausgerustete Schneefrase zu
starten.
9. Den Kraftstofftank fúllen, ehe der Motor
gestartet wird. Kein Benzin verschütten. Ben-
zin ist sehr feuergefahrlich, daher VORSICHT
BEIM UMGANG MIT BENZIN! NICHT
RAUCHEN!
A. Einen vorschriftsmáBigen Benzinkanister
verwenden.
B. Den Tank im Freien und nicht bei laufen-
dem Motor fúllen. Nur bei abgekúhltem
Motor nachtanken, da sonst Brandgefahr.
C. In der Garage den Motor nur bei geóffne-
ten Túren laufen lassen. Auspuffgase sind
gefahrlich und kónnen unter Umstánden
tódlich sein. Den Motor nie in geschlos-
senen Ráumen laufen lassen.
D. Verschiitteter Kraftstoff mug aufgewischt
und der Kraftstoffbehálter —und Tankdeck-
el sicher geschlossen werden, bevor der Mo-
tor gestartet wird.
WAHREND DES BETRIEBES
10. IMMER HINTER DEN FUHRUNGSGRIF-
FEN UND IN SICHEREM ABSTAND VON DER
AUSWURFOFFNUNG BLEIBEN, SOLANGE DIE
SCHNEEFRASE IN BETRIEB IST. Gesicht,
Hände, Füße und andere Körperteile bzw.
Kleidung nicht in die Nähe verdeckter, bew-
eglicher oder rotierender Teile bringen.
SICHERHEITSHINWEISE
11. DEN MOTOR ABSTELLEN, BEVOR EINS-
TELL-, REINIGUNGS- ODER WARTUNGSAR-
BEITEN AN DER SCHNEEFRASE VORGEN-
OMMEN BZW. EVENTUELLE
AUSWURFSVERSTOPFUNGEN BESEITIGT
WERDEN. AUCH DAS HOCHSPANNUNGKA-
BEL VON DER ZUNDKERZE ABZIEHEN UND
SO SICHERN, DASS EIN UNBEABSI-
CHTIGTES STARTEN AUSGESCHLOSSEN IST.
VERSTOPFUNGEN MIT EINEM STOCK ODER
AHNLICHEM GEGENSTAND ENTFERNEN.
12. Personen und Haustiere in sicherem Ab-
stand von der Schneefráse und Arbeitsflache
halten.
13. Den Motor starten und ca. 2 Minuten lang
warmlaufen lassen, damit er sich auf die
Außentemperatur einstellen kann, ehe mit der
Räumarbeit begonnen wird,
14. Den Motor nicht in geschlossenen Räu-
men laufen lassen, ausgenommen beim Star-.
ten. Dann jedoch unbedingt die Türen öffnen,
da Auspuffgase gefährlich sind.
15. Nur bei guter Sicht oder Beleuchtung mit
der Schneefräse arbeiten. Stets auf sicheren
Stand achten und die Führungsgriffe gut fes-
thalten, besonders, wenn im Rückwärtsgang
gearbeitet wird.
16. Den Räumarbeiten volle Aufmerksamkeit
schenken und auf Vertiefungen im Boden und
andere versteckte Gefahren achten. Vorsicht
beim Schneeräumen von Kiesflächen! Sind die
Kufen nicht so eingestellt, daß das Räumge-
häuse den kiesigen Untergrund nicht berührt,
können Steinchen geschleudert werden.
17. Am laufenden Motor keine Einstellungen
vornehmen, ausgenommen am Vergaser.
18. Den Auswurf nie auf Umstehende richten
oder die Schneefräse in der Nähe von Perso-
nan Glasgehäusen, Kraftfahrzeugen, Fen-
na". mw wr wr == = ==
stern oder Hángen betreiben, ohne daß der
Schneeauswurfwinkel richtig eingestellt ist.
19. Schnee von Abhängen durch Bewegung
nach oben und nach unten räumen; niemals
quer zum Hang arbeiten. Bei Richtungsände-
rungen vorsichtig vorgehen. Beim Räumen auf
Hängen den niedrigen Gang und Rückrad-
stellung verwenden. Niemals zu steile Hänge
abräumen.
20. Die Schneefräse nicht durch zu schnelles
Räumen überlasten.
21. DIE SCHNEEFRÄSE DARF NICHT AUF
DÄCHERN VERWENDT WERDEN.
22. Wenn die Schneefräse gegen ein festes
Hindernis gestoßen ist oder stark vibriert, den
Motor abstellen und alle Bewegungen zum
Stillstand kommen lassen. Dann das Zünd-
GR-2
kabel von der Kerze abziehen und das Gerät
sofort auf eventuelle Schäden bzw. klem-
mende oder lockere Teile kontrollieren. Starke
Vibration deutet in der Regel auf Probleme hin.
Alle Schäden müssen repariert werden, bevor
der Motor neu gestartet bzw. die Schneefräse
wieder in Betrieb genommen wird.
23. Den laufenden oder kurz zuvor abgestell-
ten Motor nicht berühren, um Verbrennungen
zu vermeiden. Olstand oder Ol im Kurbelge-
háuse nicht kontrollieren oder nachfúllen, so-
lange der Motor läuft.
24, Die Ráumwerkkupplung und Antrieb-
skontrolle auf AUS und den Zündschlüssel auf
AUS stellen, ehe die Betriebsposition—hinter
den Fúhrungsgriffen—verlassen wird. Den
Zündschlüssel abziehen, wenn das Gerät un-
beaufsichtigt steht.
25. Die Schneefräse niemals bei hoher Ges-
chwindigkeit auf rutschigem Boden betrei-
ben. Beim Rückwärtsfahren ist Vorsicht
angebracht.
26. Nach der Räumarbeit den Motor noch ei-
nige Minuten lang laufen lassen, damit die
beweglichen Teile nicht festfrieren.
WARTUNG DER SCHNEEFRÄSE
27. Nur die in dieser Anleitung enthaltenen
Wartungsarbeiten durchführen. Den Motor
abstellen, ehe Wartungs- oder Einstellarbei-
ten vorgenommen werden. Ferner das Hochs-
pannungskabel von der Zündkerze abziehen
und so sichern, daß versehentliches Starten
ausgeschlossen ist. Sollten größere Repara-
turen notwendig werden, setzen Sie sich bitte
mit dem lokalen TORO-Kundendienst-Ver-
tragshändler in Verbindung.
28. Alle Muttern, Bolzen und Schrauben der
Schneefräse müssen gut festgezogen sein, um
das amarandífraian Ratriahez: ictand Asse Mar.
A ий И Sal EA" LAN) ef Tr Wp Hd Bf i Fil dl ad hd M Tal Nd hf —
ates sicherzustellen. Die Motorbefestigungs-
schrauben oft nachsehen, um festzustellen, ob
sie fest angezogen sind.
29. Den Motor nicht durch Verandern der Re-
glereinstellung zu schnell laufen lassen. Die
empfohlene maximale Motordrehzahl beträgt
3500 U/Min und sollte aus Gründen der Sich-
erheit und Genauigkeit mit einem Drehzahl-
messer kontrolliert werden.
30. Den Motor abkühlen lassen, ehe die
Schneefräse in einem geschlossenen Raum wie
einer Garage oder Schuppen qufbewahrt wird,
und darauf achten, daß der Kraftstofftank leer
ist. DIE SCHNEEFRÄSE NIEMALS IM HAUS
ODER KELLER AUFBEWAHREN, DA
KRAFTSTOFFE UND KRAFTSTOFFDÄMPFE
BRENNBAR, HOCH EXPLOSIV UND BEI
SICHERHEITSHINWEISE
EINATMUNG GESUNDHEITSGEFAHREND
SIND. Die Schneefrase nicht in der Nahe von
offenem Feuer oder an einem Ort aufvewahren,
wo Benzindampfe durch einen Funken en-
tziindet werden konnten.
31. Soll die Schneefráse lángere Zeit
(außerhalb der Saison oder länger als 30 Tage)
eingelagert werden, den Kraftstoff sicherheit-
shalber entleeren. Das Benzin in einem vor-
schriftsmäßigen, roten Metallkanister aufbe-
wahren. Den Zündschlüssel abziehen und an
einem sicheren, wieder auffindbaren Ort
aufbewahren.
32. Zum Zeitpunkt der Herstellung erfüllte oder
übertraf die Schneefräse die einschlägigen
geltenden Sicherheitsnormen für Schneefrä-
sen. Um optimale Sicherheit und Leistung zu
gewährleisten, sollte ‚man nur Original-TORO-
Ersatzteile und Zubehör kaufen, so daß das
Gerät durch und durch ein TORO bleibt. NIE
EIN ERSATZTEIL ODER ZUBEHOR VERWEN-
DEN, DAS “SCHON PASSEN WIRD". Das
TORO-Zeichen bürgt für Originalersatzteile.
33. Aus Sicherheitsgründen nur von TORO
empfohlenes Zubehór und Zusatzteile ver-
wenden, um somit die dauernde Sicherheit-
szulassung des Produktes zu gewahrleisten.
Nicht zugelassenes Zubehor und Ausrüstung-
steile kónnen unter Umstánden ein Sicher-
heitsrisiko darstellen.
SYMBOL-ERLAUTERUNG
Sicherheitsschilder und Anleitungen sind fiir den Benutzer leicht sichtbar nahe von móglichen
Gefahrenstellan angebracht. Beschadigte Schilder miissen ausgetauscht werden.
Achtung!
Hände weg! Langsam
Motorgeschwindigkeit
Handbuch (Drossel)
sorgfältig lesen
®
Lo
Motor abstellen, bevor der
verstopfte Auswurf
gereinigt wird fernhalten
oy Va w
LH © ||
Antriebsgestange/
Zugantrieb Gebláse Choke
eingerastet eingerastet ein
А ® =» © #
Schnell
Zod
MU I
Heiße
Oberfläche
Verletzungsgefahr durch
rotierendes Räumwerk!
Hände, Füße und Kleidung
ел
> > Eb
Auswurfsrichtung
20 ndung —
Motor XL
bevor
Bedienposition
verlassen wird
EINRASTEN
=
AUSRASTEN
x
Choke
aus Vorwärts
Rückwärts
GR-3
LOSE TEILE
Benennung Anzahl Zweck
Kopfschraube 5165-18 x %" lg. 6 Montieren des Raumgetriebegeháuses, Seite 5
Untere Riemenabdeckung 1
Kopfschraube 74-20 x >" lg. 5 Montieren der Riemenabdeckungen, Seite 5
Kabelabdeckung 1
Schaltstange 1
Sicherungsscheibe 34-16 2 Schaltstange einbauen, Seite 5
Auswurf 1 Auswurf einbauen, Seite 6
Schneckengetriebe 1
Getriebehalterung 1
SchloBschraube 55-18 x 1” 19. 1 Auswurfkontrollgetriebe einbauen, Seite 6
Unterlegscheibe 1
Befestingungsmutter 6 1
Schlüssel 1 Fúr Zúndschlof3
Ausweiskarte 2 Zur Registrierung des Produktes im Werk
Anderungen der technischen Daten und Spezifikationen vorbehaiten.
INHALTSVERZEICHNIS
Seite
Sicherheitshinweise .................... 1-3
Symbol-Erláuterung -=:::5:==:.0600 3
LOSO TENE ET 4
Montagehinweise ‚.....00.000000000 00 5-7
Vorbereitungen vor dem Start .......... 8-9
Fúllen des Kurbelgeháuses mit Ol ...... 8
Fúllen des Kraftstofftanks mit Benzin ..8-9
Bedienungselemente .................. 9-10
Start- und Abstellhinweise .............. 11
Betriebshinweise ................... 12-13
Power Shift-Betrieb. . . ............ 12
Freilauf- oder Selbstantrieb......... ‚12
Schneeráumtips. . . + «vv vc vv v0 ves 13-14
Einsteiien der Gieitkuten . . ......... 13
Einstellung der Schürfleiste.......... 13
Scheinwerfereinstellung .. ........- 10
GR-4
Seite
WartuNg.... -... -. ==... «a ua sa ae .14-20
Benrin- ablassen «0.0306 suas 14
Schmieren der Schneefráse .......... 14
Wechseln des Motorols ........... 14-15
Raumgetriebegehause ............... 15
Einstellen des Raumwerk-/Geblase-
Antriebsriemens ................ 15-16
Einstelien des Fahrantriebsriemens ... 16
Auswechseln der Antriebsriemen .. 16-17
Einstellen der Antriebskette ....... . 17-18
Auswechseln der Zundkerze ...... . 18-19
Einstellen des Vergasers .......... 19-20
Vorbereiten der Schneefráse
ZUM 1Mager: er rama i 20
Kenn-Nummern und Bestellhinweise .... 20
MONTAGEHINWEISE
Anmerkung: Links und rechts versteht sich von
der Bedienungsseite der Schneefrase aus
gesehen.
MONTIEREN DES Е
RAUMGETRIEBEGEHAUSES (Abb. 1-3)
1. Die beiden Bundkopfschrauben entfernen,
welche den Spannrollensatz am Motorrah-
men halten. Den Spannrollensatz abnehmen.
2. Das Ráumgetriebegeháuse und die Motor-
rahmenbefestigungslécher ausrichten (Abb. 1).
Abbildung 1
Raumwerkgehause
Motorrahmen
. Gebláse-Riemenscheibe
. Spannrollensatz
. Befestigungsschrauben (2)
Un Ta Co PS a
Abbildung 2
1. Untere Riemenabdeckung
(von unten gesehen)
2. Befestigungszungen
3. Bundschraube
3. Geblaseriemen um Geblaseriemenscheibe
legen.
4. Raumwerkgehause mit 6 Kopfschrauben an
Ráumwerkgeháuse befestigen.
5. Spannrollensatz wieder einbauen. Sicher-
stellen, daß Spannrollen mit Riemen ausger-
ichtet sind, wenn der Spannrollensatz wieder
eingebaut wird.
6. Schneefrase nach oben auf das Raumge-
triebegehause kippen.
7. Untere Riemenabdeckung mit 2174-20 x V2"
Kopfschrauben an Unterseite des Raumge-
triebegeháuses befestigen (Abb. 2). Sich
überzeugen, daß die Riemenabdeckungs-Be-
festigungszungen hinten am Motorrahmen-
glied befestigt sind.
8. Obere Riemenabdeckung mit 3 Kopf-
schrauben an Motorrahmen befestigen (Abb.3)
9. Kabelabdeckung auf Kabel schieben und in
Loch im Riemenabdeckung bringen. (Abb. 3)
Ce
/
Abbildung 3
1. Obere Riemenabdeckung
2. Kabeldecke 3. Bundschraube
SCHALTSTANGE EINBAUEN (Abb. 4)
Anmerkung: Die Schaltstange so positionier-
en, daß der gebogene Teil nach hinten zu liegt.
1. Oberen Schaltstangenkugelgelenkbolzen
durch Vorderseite der Schalthalterung ein-
setzen und mit Sicherungsmutter sichern.
GR-5
MONTAGEHINWEISE
2. Unteren Schaltstangenkugelgelenkbolzen
durch rechte Seite des Getriebehebels ein-
setzen und mit Sicherungsmutter sichern.
3. In den zweiten Gang schalten und die Ausricht-
ung der Schaltstange mit dem Power Shift
Schaltschlitz nachsehen.
Hinweis: Ist der Schalthebel nicht mit dem
Power Shift-Schlitz in der Schalttafel ausger-
ichtet (Abb. 4, Einsatz), muß die Schaltstan-
genlänge wie folgt eingestellt werden:
A. Kugelgelenk von Getriebehebel trennen und
Gegenmutter lockern.
B. Kugelgelenk nach oben oder nach unten
rotieren, bis der Schalthebel mit dem Power
Shift-Schlitz ausgerichtet ist.
C. Kugeigelenk mwieder in Schalthebel ein-
bauen und Gegenmutter anziehen.
SHIFT hi
A
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AE
O
E
inp
>
©
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= ON
Abbildung 4
1. Schaltstange 5. Befestigungsmutter
2. Kugelgelenk 6. Gegenmutter
3. Schalthebelschelle 7. Schalthebel
4. Getriebehebel 8. Schaltschlitz
GR-6
AUSWURF EINBAUEN (Abb. 5)
Anmerkung: Vor dem Einbau des Auswurfes
eine dünne Schicht Tieftemperaturfett auf den
Auswurfring auftragen.
1. Auswurf— mit der offenen Seite nach
oben— auf Auswurföffnung aufsetzen, so daß
die Kunststoffauswurfhalterungen am Au-
swurfring positioniert sind, Sicherstellen, daß
die Auswurfhalterungsstifte in die Locher im
Auswurfgetriebe eingesetzt sind.
2. Maschinenschraube und Befestigungsmut-
ter auf der linken Seite anziehen, bis die Aus-
wurfhalteplatte gegen den Kunststoff-
Auswurfhalter positioniert und der Auswurf am
Auswurfring befestigt ist.
3. Die Auswurfhalter an der rechten Seite ge-
gen den (mit Schaltschlitz vershenen) Auswurf
schieben und Maschinenschraube anziehen.
4. Sich überzeugen, daß Auswurf unbehin-
dert am Ring rotiert. Rechtsseitige Halterung
nach außen bewegen, um den Betrieb zu
erleichtern.
Abbildung 5
1. Auswurf
2. Auswurfhalter aus Kunststoff
3. Auswurfhalteplatte
4. Auswurfring
MONTAGEHINWEISE
AUSWURFKONTROLLGETRIEBE EINBAUEN
(Abb. 6)
1. Schloßschraube in Getriebehalterung-Be-
festigungsloch einsetzen.
2. Schneckenantrieb in Halterung positioni-
eren, Locher ausrichten und Auswurfgetrie-
bestange durch Halterung und Getriebe
einsetzen.
3. Schneckenrad und Halter locker mit SchloB-
schraube, Unterlegscheibe und Befestigungs-
mutter am Flansch montieren.
4. Schneckenantrieb in Záhne des Auswurf-
getriebes schieben und Sicherungsmutter
anziehen.
5. Betrieb prifen, Getriebe leicht nach außen
bewegen, falls Klemmung eintritt.
Abbildung 6
Schneckenradhalter
. Schlofschraube, Unterlegscheibe
und Befestigungsmutter
. Schneckenrad
. Auswurflenkschenkel
. Befestigungsflansch
REIFENDRUCK PRUFEN
WICHTIG: Reifendruck priifen, da die Reifen
im Werk zum Versand auf Uberdruck ge-
bracht werden. Deshalb muß vor Inbetrieb-
nahme der Schneefräse der Druck in beiden
Reifen gleichmäßig auf 10-15 psi abgesenkt
werden.
MAL MK
SCHNEEKETTEN
Soll die Schneefráse mit wahlweisen Schneeket-
ten ausgerüstet werden, müssen die Räder an
den Außenachsenlöchern befestigt werden (Abb.
16).
RAUMGETRIEBEGEHAUSEOL
KONTROLLIEREN (Abb. 7)
1. Schneefrase auf horizontale Oberflache
bringen.
Abbildung 7
1. AblaBstopfen
2. RohrverschluB von Getriebegehäuse
entfernen.
3. Olniveau in Getriebegehause. nahsehen. Ol
muf in der Füllerôffnung fast überflielsen.
4. Ist der Olstand niedrig, GL-5 oder GL-6 SAE
85-95 EP Getriebeól in das Getriebegehause
nachfüllen, bis es fast überfließt.
Anmerkung: Kein synthetisches Getriebeöl ver-
wenden.
5. Rohrverschluß in Getriebegehäuse
einsetzen.
GR-7
VORBEREITUNGEN VOR DEM START
FULLEN DES KURBELGEHAUSES MIT OL
(Abb. 8)
Der Motor kommt ohne Ol im Kurbelgehause
zum Versand, Daher muß vor dem Starten
Motoröl eingefüllt werden.
WICHTIG: Den Olstand nach jeweils 5 Be-
triebsstunden bzw. vor jedem Einsatz des
Gerätes kontrollieren. Erstmaligen Olwechsel
nach 2 Betriebsstunden vornehmen; danach
unter normalen Bedingungen alle 25 Be-
truiebsstunden. Wird der Motor unter beson-
ders schmutzigen Bedingungen eingesetzt,
häufigeren Olwechsel vornehmen.
1. Gerät auf eine ebene Fläche stellen, damit
der Olstand genau abgelesen werden kann.
2. Die Umgebung des Olmeßstabes säubern,
damit kein Schmutz in die Einfüllöffnung ge-
langen kann, wenn der Stab herausgenom-
men wird,
3. Den Olmeßstab aus dem Kurbelgehäuse
herausnehmen.
Abbildung 8
1. Ólstab 3. Tankdeckel
2. Fülloffnung
4. Langsam 0,62 Liter SAE 5W30 oder SAE 10
Ol in die Einfúllóffnung gieñBen (Abb. 12). Für
den Motor ist ausschließlich hochwertiges HD-
Ol der API-Klasse SC, SD, oder SE zu benutzen.
Olfúlitabelle
1132 Schneefráse 48 Unzen Ol
Anmerkung: Der Olmef3stab muf3 vóllig ein-
gesetzt sein, um eine genaue Ablesung des
Olstandes zu gewährleisten. NICHT
UBERFULLEN.
GR-8
A VORSICHT
Da Benzin feuergefährlich ist, muß man
während des Umgangs oder der Aufbe-
wahrung von Benzin vorsichtig vorge-
hen. Den Tank nicht füllen, wenn der Mo-
tor läuft, heiß ist oder die Maschine sich
in einem geschlossenen Raum befindet.
Entfernt von offenem Feuer oder elektris-
chem Funken bleiben. Beim Füllen des
Kraftstofftanks NICHT RAUCHEN! Immer
im Freien auffüllen und eventuell ver-
schüttetes Benzin vor Anlassen des Mo-
tors aufwischen. Einen Trichter oder ein
Mundstück verwenden, damit kein Ben-
zin verschüttet wird, und den Tank bis
zum 13 mm vom oberen Rand füllen.
Benzin in einem sauberen, vor-
schriftsmäßigenen Behälter aufbewah-
ren und mit einer Kappe versehen. Benzin
an einem kühlen, gut gelüfteten Ort - nie-
mals im Hause - aufbewahren. Nie mehr
als für 30 Tage Benzinvorrat lagern. Ben-
zin ist ein für Verbrennungsmotoren bes-
timmter Kraftstoff; für andere Zwecke
nicht verwenden. Manchen Kindern ge-
fällt der Geruch von Benzin; es sollte de-
swegen von Kindern ferngehalten wer-
den, da die Dämpfe explosiv und beim
Einatmen gefährlich sind.
FÜLLEN DES KRAFTSTOFFTANKS MIT
BENZIN
DIE TORO COMPANY EMPFIEHLT DIE VER-
WENDUNG VON FRISCHEM, BLEIFREIEM
BENZIN IN TORO-PRODUKTEN, DIE MIT BEN-
ZIN BETRIEBEN WERDEN. BLEIFREIES BEN-
ZIN VERBRENNT SAUBERER, VERLANGERT
DIE MOTOR-LEBENSDAUER UND UNTER-
STUTZT GUTES STARTEN DURCH REDUZI-
ERUNG VON ABLAGERUNGEN IN DER VER-
BRENNUNGSKAMMER. NORMALBENZIN
KANN BENUTZT WERDEN, SOFERN BLEI-
FREIES BENZIN NICHT ERHALTLICH IST.
ANMERKUNG: NIE METHANOL, EIN METH-
ANOL/BENZINGEMISCH, GASOHOL MIT MEHR
ALS 10% ETHANOL, ODER LEICHTBENZIN
BENUTZEN, DA BEI DIESEN STOFFEN MOTOR-
BESCHADIGUNGSGEFAHR BESTEHT. (Abb. 8).
Toro empfiehlt die regelmäßige Verwendung
von Toro Stabilisatoren/Zusätzen in allen Toro-
Produkten mit Benzinmotoren während des
Betriebs und auch in der Lagersaison. Toro
Stabilisatoren/Zusätzen reinigen den Motor wäh-
VORBEREITUNGEN VOR DEM START
rend des Betriebs und verhindern die Bildung
von Uberziigen im Motor wáhrend der Lagerung.
KEINE ANDEREN KRAFTSTOFFZUSATZE.
VERWENDEN. NUR DIE VERWENDEN, DIE
SPEZIELL FUR DIE KRAFTSTOFF-STABIL-
ISIERUNG BEI LAGERUNG HERGESTELLT
WURDEN, WIE Z. B. TORO STABILISATOR/
ZUSATZ ODER EIN GLEICHWERTIGES
PRODUKT. DER STABILISATOR/ZUSATZ
VON TORO IST EIN ERDOLDESTILLAT.
TORO RAT VON DER VERWENDUNG VON
STABILISATOREN AUF ALKOHOLBASIS
WIE Z. B. ETHANOL, METHANOL ODER
ISOPORPYL AB. VERSUCHEN SIENICHT
ADDITIVE ZUR LEISTUNGSSTEIGERUNG
DER MASCHINE ZU VERWENDEN.
NICHT ADDITIVE ZUR LEISTUNGSSTEIGER-
UNG DER MASCHINE ZU VERWENDEN.
1. Umden Tankdeckel herum reinigen (Abb. 8).
Den Deckel abnehmen und den Tank bis ca. 13
mm von der Oberkante mit Benzin fúllen. Den
Tank wieder verschließen.
BEDIENUNGSELEMENTE
Räumwerkkupplungshebel (Abb. 9)— Dieser
Hebel hat zwei Stellungen: EIN und AUS. Zum
Einschalten des Räumwerks und Gebläses den
Hebel zum linken Griffholm drücken. Um den
Antrieb zu stoppen, den Hebel loslassen.
Antriebshebel (Abb. 9)—Dieser Schalter hat
vier Gänge nach vorwärts und zwei nach rück-
wárts: er steuert auch den Power Shift-Betrieb
der Ráder.
Anmerkung: Beim Wechseln von Gángen, um
die Richtung zu ándern, oder beim Umschalten
in die Power Shift-Stellung den Fahrantriebs-
hebel loslassen. Schalten wáhrend des Betriebs
ist zwischen allen Vorwártsgángen ohne Los-
lassen des Fahrantriebshebels móglich.
Raumwwerk-Sperre (Abb. 9)—Wenn so-
wohl der Raumwerkkupplungshebel als auch
der Antriebshebel gedruckt werden, sperrt der
Antriebshebel den Raumwerkkupplungshe-
bel nach unten. Durch Freigabe des Antrieb-
shebel wird der Raumwerkkupplungshebel
freigegeben..
Abbildung 9
. Raumwerk-/Geblase-Steuerung
. Fahrantriebshebel
. Speed-Shift-Steuerung
Ztindschalter
Auswurfschwenkkurbel
сл & Lo Noa
Auswurfkontrolle (Abb. 9) —Auswurfkontrolle im
Uhrzeigersinn rotieren, um den Auswurf nach
rechts zu bewegen, und gegen den Uhrzeiger-
sinn, um den Auswurf nach links zu bewegen.
Auswurfkontrolle (Abb. 9) — Auswurf-
kontrolle im Uhrzeigersinn rotieren, um den
Auswurf nach rechts zu bewegen, und gegen
den Uhrzeigersinn, um den Auswurf nach
links zu bewegen.
Zündschlof (Abb. 9) — Das Zündschlo!3 hat zwei
Stellungen: EIN und AUS. Den Zündschlüssel
EIN drehen, ehe der Motor mit dem Rücklauf-
starter angeworfen wird. Zum Abstellen des
Motors den Schlüssel auf AUS drehen.
Drossel (Abb. 10)—Ziehen der Drossel nach
oben erhóht die Motordrehzahl.
Abbildung 10
1. Drossel
2. Choke
3. Tupfer
GR-9
BEDIENUNGSELEMENTE
Choke (Abb. 10)—Der Choke befindet sich an
der linken Seite des Motors. Zum Starten des
kalten Motors den Choke nach unten auf VOLL
schieben, und bei zunehmender Enwármung
den Choke wieder langsam auf AUS bringen.
Tupfer (Abb. 10)— Als Kaltstarthilfe den Tup-
fer drucken, damit eine kleine Menge Benzin
in den Motor eingespritzt wird.
Benzinhahn (Abb. 11)—Der Benzinhahn be-
findet sich unten am Kraftstofftank. Den Ben-
zinhahn schließen, um den Kraftstoffluß vom
Kraftstofftank zu stoppen. Den Hahn öffnen,
damit das Benzin in den Vergaser fließen kann.
Den Benzinhahn schließen, wenn die Fräse
nicht im Betrieb ist.
Abbildung 11
1. Kraftstoff-Absperrventil
GR-10
Griff am Ablenkblech (Abb. 12)—Der Ablenk-
blech-Griff sitzt oben am Auswurf und bes-
timmt die Schneeauswurfhóhe.
Abbildung 12
1. Deflektorhandgriff
2. Auswurf
Abbildung 13
1. Rucklaufstarter
Rücklaufstarter (Abb. 13)—Der Rücklauf-
starter befindet sich hinten am Motor und wird
A A LIA
zum Starten des Motors herausgezogen.
START- UND ABSTELLHINWEISE
STARTEN DES MOTORS
WICHTIG: Prüfen, ob sich die Räumschnecke
und das Gebläserad frei drehen lassen und
nicht festgefroren sind. Den Auswurf auf ev-
entuelle Verstopfungen kontrollieren.
1. Die Speed-Shift-Steuerung in die Leerlaufstel-
lung (N) und die Drossel auf “schnell” (FAST)
stellen (Abb. 9).
2. Den Benzinhahn unter dem Kraftstofftank
öffnen (Abb. 11).
3. Den Choke ganz aufdrehen (Abb. 10).
4. Den Zündschlüssel auf EIN drehen (Abb. 9).
5. Den Tupfer (Abb. 10) fünfmal drücken.
6. Den Rücklaufstarter (Abb. 12 ) langsam so
lange herausziehen, bis Widerstand spürbar
ist; dann den Motor mit einem kräftigen
Armzug herumwerfen. Den Startgriff festhal-
ten und das Seil langsam zurückgleiten lassen.
Anmerkung: Springt der Motor nicht an, bzw.
ist die Temperatur unter —23 °C, ist zusat-
zliches Tupfen notwendig.
7. Nachdem der Motor angesprungen ist, den
Choke (Abb. 10) sofort in ¥-Stellung bringen.
Bei zunehmender Erwármung des Motors den
Choke zunächst auf 14, dann auf AUS stellen.
Stottert der Motor, den Choke wieder auf 2
und nach genügender Erwärmung wieder auf
AUS stellen. Stottert der Motor, den Choke
wieder auf % und nach genügender Erwär-
mung wieder auf AUS stellen.
VOR DEM ABSTELLEN DES MOTORS
1. Den Motor eine Weile laufen lassen, um
Feuchtigkeit, die sich im Motor angesammelt
hat, zu trocknen.
2. Bei laufendem Motor den Rücklaufstarter mit
kräftigem Armzug drei (3) oder vier (4) mal
schnell hintereinander ziehen. Dadurch kann eine
mögliche Vereisung des Rücklaufstarters bei ex-
tremen Arbeitsbedingungen vermieden werden.
Anmerkung: Ziehen am Kabel des Rücklaufstart-
ers verursacht ein lautes, klapperndes Geräusch,
das jedoch weder dem Motor noch dem Starter
schadet.
ABSTELLEN DES MOTORS
1. Räumwerkkupplungshebel
triebshebel lösen (Abb. 9).
2. Den Geschwindigkeitshebel auf N —
neutral — stellen.
3. Die Drossel auf LANGSAM stellen und
den Zündschlüssel auf AUS drehen.
und An-
GR-11
BETRIEBSHINWEISE
POWER SHIFT-BETRIEB
Die Rader bei tiefem und oder verwehtem
Schnee nach rückwärts in die Power Shift-
Stellung bringen,
Bei wenig Schnee oder zum Transport der
Schneefräse die Räder in der Vorderstellung
belassen.
1. Den Antriebshebel freigeben.
2. Um die Räder in die Vorderstellung oder
Ruckwartsstellung zu bringen, die Schalts-
tange komplett nach vorn in die Power Shift-
Stellung bringen und halten (Abb. 14).
Le
Abbildung 14
3. Den Antriebshebel voll einrasten, um die
Rader in die Power Shift-Stellung zu bringen
(Abb. 14 und 15).
Anmerkung: Sollten sich die Rader beim Power
Shift-Betrieb nicht in die gewünschte Rich-
tung bewegen, Verfahren wiederholen. Die
Räder müssen sich in der Richtung nach vor-
warts drehen, um die Rader nach vorwarts zu
bewegen, und sich nach rückwärts drehen, um
die Bewegung nach rückwärts durchzuführen.
Abbildung 15
GR-12
FREILAUF- ODER SELBSTANTRIEB
Die Schneefräse kann im Freilauf betrieben
oder zum Selbstfahren eingestellt werden. Sind
die Achsenstifte in die äußeren Achsenlöcher
eingesetzt (Abb. 16), fährt die Schneefräse im
Freilauf. Wenn im Gegensatz beide Stifte in
die Löcher in der Radnabe sowie in das innere
Achsenloch eingesetzt sind (Abb. 16), wird die
Schneefräse selbstfahrend betrieben.
Abbildung 16
1. Achsenstift
SCHNEERAUMTIPS
1. Wenn die Schneefrase nicht verwendet wird,
das Kraftstoff-Absperrventil schliegen, die
Speed-Shift-Steuerung in die Leerlaufstellung (N)
stellen und den Ziindschliissel abziehen.
2. Moglichst bald nach dem Schneefall riumen:
Das führt zu den besten Schneerdumungs-
ergebnissen.
3. Beim Betrieb in der Power Shift-Stellung die
Handgriffe nach unten drúcken, um den Zug
711 veraraftern,
—
4. Beim Schneeräumen von Kies- und Schot-
terflachen die Gleitkufen so einstellen, dal? das
Räumwerkgehäuse nicht gegen Steine stößt
(siehe Einstellen der Gleitkufen, Seite 12).
5. Bei Beton- oder Asphaltfláchen die Kufen
so einstellen, daß das Raumgehéduseca. 3mm
über der Beton- oder Asphaltfläche steht.
6. Nach Möglichkeit den Schnee immer mit
dem Wind auswerfen, und jeden Räumgang
leicht überlappen lassen, damit der Schnee
vollständig entfernt wird. Rutschen die Antri-
ebsräder durch, einen niedrigeren Gang
einschalten.
?. Bei tiefen Temperaturen und bestimmten
Schneeverhältnissen kann es vorkommen, daß
BETRIEBSHINWEISE
Betätigungsgestänge und bewegliche Teile
festfrieren. Sind die Hebel schwer zu bedi-
enen, den Motor abstellen und kontrollieren,
ob Teile festgefroren sind. KEINE GEWALT
ANWENDEN, sondern alle Hebel und bew-
egliche Teile durch entsprechende
Maßnahmen lösen bzw. auftauen.
EINSTELLEN DER GLEITKUFEN (Abb. 17)
Beim Einsatz der Schneefräse auf Beton-oder
Asphaltflächen werden die Kufen entsprechend
Schritt 1 und 2 eingestellt. Wenn die
Schneefräse auf Schotter oder steinigen Ober-
flächen verwendet wird, nur Schritt 3
durchführen.
1. Die Schneefräse in eine waagrechte Position
bringen und die Räder nach rückwärts in die
Power-Schaltposition drehen.
2. Lockern Sie die Flanschbolzen (4), die die
beiden Gleitkufen mit den Schneckenseitenplat-
ten verbinden. Die Kufen müssen sich nach un-
ten und oben verschieben lassen.
Abbildung 17
1. Flanschbolzen 2. Kufe
3. Beide Kufen so einstellen, dag zwischen Un-
terkante Rdumgehduse und Boden 3 mm Ab-
stand besteht. Wenh di Gleitkufen richtig
eingestellt sind, die Flanschbolzen anziehen.
Prüfen, ob die Schiirfleiste unten am Ráum-
gehäuse steht. Die Schiirfleiste sollte parallel zur
waagerechten Bodenfläche stehen. Ist die Schiir-
fleiste nicht parallel, Gleitkufen erneut einstellen.
Schritt 4 nicht verwenden, nachdem die Gleit-
kufen für harte Oberflächen eingestellt wurden.
4. Die Flanschbolzen (4), die die beiden Gleit-
kufen mit den Seitenplatten verbinden, losen.
Dann die Gletikufen so weit wie moglich nach
unten schieben, damit die Schnecke soweit vom
waagrechten Untergrund entfernt ist, wie es die
Gleitkufeneinstellung ermöglicht; dann Flansch-
bolzen anziehen.
EINSTELLUNG DER SCHÜRFLEISTE
Falls die Schneeaufnahme der Schneefräse ab-
nimmt, kann eine Schürfleisteneinstellung not-
wendig werden.
1. Die Räder nach rückwärts in die Power-
Schaltstellung bringen.
2. Die Flanschbolzen (4), die die beiden Gleit-
kufen mit den Schneckenseitenplatten verbinden
lockern (Abb. 17).
3. Als náchstes die Sicherungsschrauben (6),
die die Schürfleiste mit dem Schneckengehäuse
verbinden, lockern (Abb. 18).
Abbildung 18
1. Schúrfleiste 2. Sicherungsschraube
4, Die Schürfleiste auf und ab schieben, bis
zwischen dem Schürfleistenboden und einem
waagrechten Untergrund ein Abstand von 3 mm
besteht.
5. Wenn die Schürfleiste richtig eingestellt ist,
die Sicherungsschrauben (6) anziehen.
6. Die Gleitkufen so nachstellen, dag zwischen
der Gleitkufenunterseite und einem waagrechten
Untergrund ein Abstand von 3 mm besteht. Die
Flanschbolzen (4) anziehen.
SCHEINWERFEREINSTELLUNG
1. Den Scheinwerfer in die gewünschte Stellung
drehen. Wenn das nur schwer möglich ist, die
Befestigungsmutter lösen (Abb. 19).
2. Falls notwendig die Befestigungsmutter fest-
ziehen, um den Scheinwerfer sicher zu fixieren.
3. Un den Scheinwerfer einzuschalten, bitten
den Schalter oben am Scheinwerfer betatigen
(Abb. 19).
Abbildung 19
1. Scheinwerfer 3. Druckknopfschalter
2. Befestigungsmutter GR-13
WARTUNG
A VORSICHT
,
)
,
}
| Um ein unabsichtliches Anlassen des
| Motors während Wartungsarbeiten zu
: vermeiden, den Zündschlüssel in die Aus-
› Stellung bringen und herausziehen. Dann
| das Kabel von der Zündkerze abziehen und
| sicherstellen, daß es die Kerze versehen-
| tlich nicht berühren kann.
O A Ee Ne бо aie le ale SE Ee GE зы, ль.
BENZIN ABLASSEN
1. Den sich under dem Motor befindenden Ab-
sperrhahn schließen (Abb. 20).
i ie ie il i ie ile oie ae ie ie A A i is
ail ail ale i i i a Cl all a a a PA
A VORSICHT
у
Da Benzin auBerst feuergefáhrlich ist, im
Freien entleeren und sicherstellen, daß der
Motor kühl ist, um eine mögliche Feuer-
gefahr zu vermeiden. Eventuell verschüt-
tetes Benzin aufwischen. Benzin nicht bei
offenem Feuer ablassen; auch nicht, wo
die Dämpfe möglicherweise durch Fun-
ken angezündet werden könnten. Beim
Umgang mit Benzin nicht rauchen.
ña a oe . бы бы =, Ee Me ie i SE Ee Ee Jie gee Ene сабы, al 0 ai
Tu" NE NE WE a NE RE Ng Ng age age ag ae
Hg. ыыы аль a sn об ee Se ge
“pr E E a ae aa.
Abbildung 20
1. Kraftstoff-Absperrventil
2. Schlauchklemme
3. Kraftstoffleitung
2. Eine saubere Ablaf3wanne unter den Ab-
sperrhahn stellen.
3. Die Schlauchklemmen losen und die Kraft-
stoffleitung vom Hahn entfernen (Abb. 20).
4. Den Absperrhahn óffnen, um den Krafts-
toff in die Ablaßwanne fließen zu lassen.
5. Die Kraftstoffleitung wieder anbringen und
mit Klemmen befestigen.
GR-14
EN e” e” er
1
SCHMIEREN DER SCHNEEFRASE
1. Die Antriebskette einmal jährlich mit Ketten-
schmierstoff schmieren (Abb. 21). Uberschiis-
siges Ol aufwischen.
Abbildung 21
1. Antriebskette
WECHSELN DES MOTORÓLS (Abb. 22)
Das Ol erstmals nach 2 Betriebsstunden, an-
schlie3end nach jeweils 25 Betriebsstunden
bzw. Jährlich wechseln. Es empfiehlt sich, den
Motor kurz vor dem Olwechsel laufen zu las-
sen, denn warmes Ol fließt besser und enthält
mehr Schmutzstoffe als kaltes Ol.
1. Das Kabel von der Zundkerze abziehen und
sicherstellen, daß es die Zündkerze nicht ver-
sehentlich berührt.
2. Die Umgebung de Ölablaßkappe reinigen
und die Ablaßwanne unter den Ablaßstutzen
stellen. Dann die Ablaßkappe entfernen,
Abbildung 22
1. Ablaßkappe
3. Nachdem das gesamte öl abgelassen ist, die
ölablaßkappe wieder aufsetzen.
WARTUNG
4, Die Schneefráse auf eine ebene Flache
stellen und das Kurbelgehäuse mit OI füllen:
Siehe Fúllen des Kurbelgeháuses mit Ol, Seite
8. Eventuell verschúttetes Ol aufwischen.
RAUMGETRIEBEGEHAUSE (Abb. 23)
Der Olstand des Schneckenradgetriebes muB
bei der Betriebsvorbereitung, danach alle 10
Betriebsstunden und vor der jahrlichen Ein-
lagerung geprüft werden. Dabei wird wie
folgt vorgegangen:
1. Die Schneefräse auf eine ebene Fläche
stellen.
2. Die Umgebung des Ablaßstopfens reinigen.
3. Rohrverschluß von Getriebegehäuse ent-
fernen (Abb. 23).
4. Ólniveau in Getriebegeháuse nahsehen, OI
muB in der Füllerôffnung fast überflieBen.
5. Ist der Olstand niedrig, GL-5 oder GL-6 SAE
85-95 EP Getriebeôl in das Getriebegehäuse
nachfüllen, bis es fast iiberfliel3t.
Anmerkung: Kein synthetisches Getriebeöl ver-
wenden.
6. Den Ablaßstopfen wieder einsetzen.
Abbildung 23
1. Ablaßstopfen
EINSTELLEN DES RAUMWERK-/GEBLASE-
ANTRIEBSRIEMENS (Abb. 24-26)
Falls der Räumwerk/Gebläse-Antriebsriemen lose
ist, was herabgesetzte Schneeraumleistung zur
Folge hat, mug er eingestellt werden. WENN EIN
NEUER RIEMEN EINGESETZT WIRD, IST EINE
EINSTELLUNG ERFORDERLICH. NUR TORO-
ERSATZTEILE VERWENDEN.
1. Die drei (3), die Riemenabdeckung am Motor-
rahmen befestigenden Kopfschrauben entfernen
und die Abdeckung auf den Kabeln nach oben
schieben (Abb. 24).
5 —
4
8 | ZN —
Abbildung 24
1. Obere riemenabdeckung
2. Kabeldecke
3. Bundschraube
Abbildung 25
1. Fühleriehre
2, Feder
2. PRUFUNG DER GEBLASE-ANTRIEBS-
RIEMEN - Bei abgestelltem Motor den
Gebläse-Hebel am rechten Handgriff drücken,
Den Hebel gedrückt halten und eine 0, 25 mm
GR-15
WARTUNG
Fiihlerlehre in die Windung in der Mitte der
Feder stecken (Abb. 25). Das Kabel so einstel-
len, daß zwischen den Windungen ein 0,23 mm
bis 0, 30 mm breiter Spalt entsteht.
3. Leitrad - und Bremseinstellung überpfüfen.
Der Mindestabstand zwischen der Zunge am
Gebláselenkzwischenhebel und Bremshebel
(Abb. 26) sollte 3 mm betragen. Ist der Ab-
stand weniger als 3 mm, ist der Riemen
auszutauschen.
4, Die obere, das Ráumwerk-/Gebláse-Kabel
an die Befestigungsschelle festhaltende Ge-
genmutter losen (Abb. 25).
5. Die untere Gegenmutter nach oben dre-
hen, um die Riemenspannung zu erhohen
(Abb. 26).
Anmerkung: Beim Einstellen des Riemens die
Mutter jeweils immer eine Drehung drehen.
6. Die obere Gegenmutter gegen die Schelle
fest anziehen,
ale a ie. aie. aie ain. ale die. aie ail aie ain. бы, ain ile al il al A, al all ain ale Ee аб ER J a on db
“E E ES E CW CEE EP ES CEP EE OWE OWE CES EF EE NEP E E EP E E E aw
ÁN warnunc
|
|
Unrichtige Einstellung kann zu Verlet- |
zungen führen, falls das Raumwerk/Geb- |
4
|
'
J
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J
> láse sich dreht, wenn es entkuppelt ist.
lá di... Ai me a Ee
E E E CEE a ay CEE E
Abbildung 26
Ráumwerk-/Gebláse-Kabel
. Fahrantriebskabel
. Befestigungshalter
. Gegenmutter
ty hy
+a
7. Riemenabdeckung wieder anbringen.
8. Die Riemenspannung durch Betreiben des
Räumwerks überprüfen. Falls der Riemen im-
mer noch lose ist, das Verfahren erneut
durchführen.
GR-16
Abbildung 27
1. Spannrollenarm, Gebláse
2. Bremsarm
EINSTELLEN DES FAHRANTRIEBSRIEMENS
(Abb. 26)
Falls der Fahrantriebsriemen wahrend des Be-
triebs lose ist, muß er eingestellt werden. Wenn
der Riemen ausgetauscht wird, ist eine Ein-
stellung erforderlich.
1. Die obere, das Zugkabel an die Befesti-
gungsschelle befestigende Gegenmutter lösen.
2. Die untere Gegenmutter nach oben dre-
hen, um die Riemenspannung zu erhóhen.
Anmerkung: Beim Einstellen des Riemens die
Mutter jeweils immer eine Drehung drehen.
3.Die obere Gegenmutter gegen die Schelle
fest anziehen.
4. Die Riemenspannung durch Betreiben der
Machine überprüfen. Falls der Riemen immer
noch lose ist, das Verfahren erneut
durchführen.
WICHTIG: Den Riemen nicht zu fest anziehen,
sonst könnte dies zur Folge haben, daß die
Schneefräse sich langsam vorwärts bewegt,
wenn der Fahrhebel entkuppelt ist. Sollte dies
vorkommen, den Riemen neu einstellen und
entspannen.
AUSWECHSELN DER ANTRIEBSRIEMEN
(Abb. 28)
Wird der Räumwerk/Gebläse-Antriebsriemen
oder der Fahrantriebsriemen abgenutzt, verzo-
gen, verölt oder anderweitig defekt, muß er aus-
gewechselt werden. Nur Toro-Ersatzteile
verwenden.
WARTUNG
1. Das Kabel von der Zündkerze abziehen und
sicherstellen, daß es nicht versehentlich mit
der Kerze in Berührung kommen kann.
2. Die drei Bundschrauben, die die Riemen-
abdeckung festhalten, abschrauben und die
Riemenabdeckung auf den Kabeln hinauf-
schieben.
3. Die Speed-Shift-Steuerung in die Leerlaufstel-
lung (N) stellen.
4. Zwei, den Spannrollensatz an den Motor-
rahmen befestigende Kopfschrauben entfer-
nen. Den Spannrollensatz herausnehmen.
5. Die die Halbriemenscheibe an die Vorder-
seite des Spannrollensatzes befestigende
Kopfschraube und Sicherungsscheibe
entfernen.
6. Die Raumwerk-/Geblase-Spannrolle und -
Riemen von der Kurbelwelle schieben und den
Riemen von der Gebláse-Riemenscheibe
entfernen.
7. Wird der Fahrantriebsriemen ausgewech-
selt, dann die Spannrolle und den Riemen von
der Kurbelwelle schieben und den Riemen von
der Getrieberiemenscheibe entfernen.
8. Die das Kabel an die Schelle befestigenden
Gegenmuttern an dem dem auszuwechsel-
— A
= 9 4
1 A =
i oe vs
Abbildung 28
Spannrollensatz
. Bundschraube (2)
. Kopfschraube und Sicherungsscheibe
. Halbriemenscheibe
. Ráumwerk-/Gebláse-Riemen
. Fahrantriebsriemen
oh Why =
nden Riemen entsprechenden Steuerkabel |0-
sen (Abb. 26). Beim Auswechseln des (der)
Riemen(s) muß das Kabel zum Gleiten in der
Schelle frei sein.
9. Das Verfahren umkehren, um die Riemen
einzubauen. Beim Wiedereinbau sicherstel-
len, daß die Zungen in der Halbriemenscheibe
in die Einbauschlitze der Raumwerk-/Geblase-
Spannrolle eingesteckt sind.
Anmerkung: Sicherstellen, daß die Spannrol-
len beim Wiedereinbau des Spannrollen-
satzes mit den Riemen ausgerichtet sind.
10. Die Riemen neu einstellen: Siehe Einstel-
len des Ráumwerk-/Geblase-Antriebsriemens
bzw. Einstellen des Fahrantriebsriemens.
Sle ii aie i die ale ie ie J Bm Sh mi ie me ame aie ile aie oie ie ie alle ie i mh an ль al al Se me i
— — PC EME PE EN MP EPS E age ge age CEE CEE CE EE ES OEP Cap EP CP E EP E ЧЩ
AX viren
Unrichtige Einstellung kann zu Verlet-
zungen führen, falls das Raumwerk/Geb-
läse sich dreht, wenn es entkuppelt ist.
Se ee in gin pin gin gine oe fae pine gine gi pe gma gin. pm ine Sue Se io SL a Ne RL i SL ML ie ie ile
EE Eg NE NE ЧЩ NEE WEE aaa
EINSTELLEN DER ANTRIEBSKETTE (Abb.
29-32)
Die Antriebskette muß so eingestellt werden,
daß eine Durchbiegung von zwischen 3 mm
und 9,5 mm bei der Mitte der Spannweite
zwischen dem Getriebe- und dem Achsen-
zahnrad besteht. Kettendurchbiegung nach
Jeweils 25 Betriebsstunden nachprüfen.
1. Die Durchbiegung der Kette durch Hoch-
heben der Kette mit máBigem Druck bei der
Spannmitte nachprufen. Die Durchbiegung
sollte 3 bis 9,5 mm betragen (Abb.29). Sollte
dies nicht der Fall sein, dann ist eine Justierung
erforderlich.
ECW WE Wr Wr We ay owe ae сч
BENE Nl a Ne NE WE Ng Ng Ч
|
1
‘
4
4
‘
4
4
4
4
|
оо са або Re CE EL Ee
1/8" - 3/8”
DEFLECTION
Abbildung 29
WICHTIG: Um den Antriebsriemen einzustel-
len, muB die Schneefráse auf das Ráumge-
háuse gekippt werden, aber bevor man die
Schneefräse kippt, muß das Benzin vollstän-
dig entleert werden.
2. Sicherstellen, daß die Räder in der hinteren
GR-17
WARTUNG
Abbildung 30
1. Getriebe
2. Getrieberahmen
Stellung positioniert sind, den Schalthebel in
den 2. Gang bringen und die Schneefráse auf
das Ráumgeháuse kippen.
3. Die vier (4), den Getrieberahemen and den
Motorrahmen befestigenden Kopfschrauben
(2 auf beiden Seiten) lösen (Abb. 30-31).
4. Den hinteren Teil des Getrieberahmens
schwenken, bis eine Kettendurchbiegung von
3-9,5 mm erzielt wird; anschließend Kopf-
schrauben wieder anziehen.
№
Abbildung 31
1. Kopfschrauben
GR-18
Abbildung 32
1. Schaltstange
2. Kugelgelenk
3. Schaltstütze
4. Getriebehebel
5. Sicherungsmutter
6. Gegenmutter
7. Schalthebel
WICHTIG: UbermáBige Kettenspannung kann
das Getriebe beschádigen.
Anmerkung: Ist der Schalthebel mit dem
Power-Shift-Schlitz an der Steuertafel ausger-
ichtet (Abb. 32 Nebenbild), mul die Lange des
Schaltgestanges wie folgt justiert werden:
A. Kugelgelenk vom Getriebehebel entkup-
malas ad Fiasanradiar lAs
| il kl AA fd lr 4 DEA RA LEIA PRICE
B. Kugelgelenk nach oben bzw, unten dre-
hen, bis der Schalthebel mit dem Power-
Shift-Schlitz ausgerichtet ist.
C. Kugelgelenk und Getriebehebel wieder
verbinden und Gegenmutter anziehen.
5. Kettendurchbiegung wieder prúfen und
Schneefráse dann gerade stellen.
AUSWECHSELN DER ZUNDKERZE (Abb. 33-34)
Eine Champion RJ-17LM oder Autolite AR7N
Zündkerze verwenden. Elektrodenabstand auf
0,76 mm einstellen. Da sich der Abstand
zwischen Mittel- und Seitenelektrode während
des normalen Motorbetriebs allmählich
vergrößert, sollte nach jeweils 25 Betriebsstun-
den eine neue Zündkerze eingesetzt werden.
WARTUNG
1. Die Umgebung der Zúndkerze reinigen,
damit kein Schmutz in den Zylinder gelangen
kann, wenn die Ziindkerze herausgeschraubt
ist (Abb.33).
Abbildung 33
1. Zundkerzendraht
2. Das Kabel von der Ziindkerze abziehen und
die Kerze vom Zylinderkopf herausschrauben.
WICHTIG: Eine rissige, verólte oder versch-
mutzte Zündkerze muß erneuert werden, Die
Elektroden nicht sandstrahlen, abkratzen oder
mit einer Drahtbürste reinigen, da sonst Abrieb
in den Zylinder gelangen kann und Motor-
beschädigungsgefahr besteht.
3. Den Elektrodenabstand der neuen Zünd-
kerze auf 0,76 mm einstellen (Abb. 34). Dann
die neue Kerze in den Zylinderkopf einschrau-
ben und auf 20,4 Nm anziehen. Wird kein
Drehmomentschlüssel verwendet, die Kerze
fest anziehen.
4. Das Kabel auf die Zündkerze schieben.
Abbildung 34
EINSTELLEN DES VERGASERS (Abb. 35)
1. Nadelventil—Das Nadelventil vorsichtig mit
der Hand im Uhrzeigersinn drehen und zum
Schließen bringen.
WICHTIG: Das Nadelventil nicht zu fest anzie-
hen, da sonst Ventil und Sitz im Vergaser bes-
chädigt werden können.
2. Das Nadelventil 1% Umdrehungen nach
links drehen (óffnen).
Abbildung 35
1. Nadelventil
2. Leerlaufluftschraube
3. Leerlaufeinstellschraube
3. Leerlaufluftschraube—Die Leerlauflufts-
chraube vorsichtig mit der Hand nach rechts
drehen und zum SchlieBen bringen.
WICHTIG: Das Nadelventil nicht zu fest anzie-
hen, da sonst Ventil und Sitz im Vergaser bes-
chádigt werden kónnen.
4. Die Leerlaufluftschraube % bis #4 Umdre-
hungen nach links drehen (óffnen).
Anmerkung: Die Einstellungen des Nadelven-
tils und der Leerlaufluftschraube sind nur an-
nähernd, genügen jedoch zum Starten des
Motors, damit der Vergaser fein eingestellt
werden kann— Schritte 5-11.
a a a mame om Ee aa Ge Ee GER ай a am me a i бы бы oe GE Ee Ege die Jide iil oii
A E ESA E RE a
A VORSICHT
Zur Feineinstellung des Vergasers mul}
der Motor laufen. Das Raumwerk und den
Fahrantrieb entkuppeln und Hánde, Fúbe,
Gesicht und andere Körperteile in sich-
erem Abstand von Schalldämpfer, Räum-
schnecke, Auswurf und anderen beweg-
lichen Teilen halten, da sonst Unfallgefahr
besteht.
"PUE CEE E ой ой йо
"y" a" ae ge Va" a ep E PAE We we ES EEE ES ae
lcd Adi ER лв,
diodes
"a" a a a ЧР РО РО ЧР
FE e E EE E
ENT a a eae ae.
ii WE wage aa aE
ia AM di có ls ae aw ww wc
5. Den Motor starten und ca. zwei bis drei
Minuten warmlaufen lassen; dann die Drossel
auf SCHNELL einstellen.
6. Das Nadelventil im Uhrzeigersinn eindre-
hen, bis der Motor infolge magerer Gemis-
cheinstellung zu stottern beginnnt. Dann das
Nadelventil gegen den Uhrzeigersinn heraus-
drehen, bis der Motor infolge fetter Gemis-
cheinstellung ungleichmaRig zu laufen be-
GR-19
WARTUNG
ginnt. Nun das Nadelventil wieder bis zum
mittleren Punkt zwischen fetter und magerer
Einstellung im Uhrzeigersinn drehen, damit der
Motor gleichmäßig läuft.
7. Die Drossel nach hinten auf Leerlauf brin-
gen. Dann die Leerlaufeinstellschraube dre-
hen, bis der Motor schnellen Leerlauf hat—
1750 U/min.
8. Die Leerlaufluftschraube im Uhrzeigersinn
eindrehen, bis der Motor infolge magerer
Gemischeinstellung zu stottern beginnnt. Dann
die Leerlaufluftschraube gegen den Uhrzeig-
ersinn herausdrehen, bis der Motor infolge
fetter Gemischeinstellung ungleichmäßig zu
laufen beginnt. Nun die Leerlaufluftschraube
wieder bis zum mittleren Punkt zwischen fet-
ter und magerer Einstellung im Uhrzeigersinn
drehen.
9. Die Leerlaufeinstellschraube wieder ver-
drehen, bis der Motor mit 1750 U/min im Leer-
lauf läuft.
10. Die Vergasereinstellung kontrollieren, in-
dem man den Gashebel rasch von langsam
auf schnell stellt. Der Motor sollte übergangs-
los Gas annehmen. Wenn der Motor nicht ein-
wandfrei beschleunigt, den Vergaser etwas
fetter einstellen,
11. Nach Einstellen des Vergasers den Motor
abstellen.
VORBEREITEN DER SCHNEEFRÄSE ZUM
EINLAGERN
1. Zur Einlagerung über lange Zeit hinweg, den
Kraftstoff aus dem Tank entleeren oder einen
Stabilisator beigeben. Benzin ablassen wird auf
Seite 14 beschrieben. Danach den Motor star-
ten und so lange im Leerlauf laufen lassen, bis
der gesamte Restkraftstoff verbraucht wurde,
Noch zwei Startversuche unternehmen, um
sicherzustellen, daß kein Benzin mehr im Motor
ist. Wird das Benzin nicht abgelassen, bilden
sich gummiartige Ablagerungen die zu schlech-
ter Motorleistung und sogar Startproblemen
führen.
Kraftstoff kann nur dann im Tank gelassen
werden, wenn dem Kraftstoff ein Stabilisator
wie z. B. der Toro Stabilisator/Zusatz vor der
Einlagerung beigemengt wird. Der Stabilisa-
tor/Zusatz von Toro ist ein Erdóldestillat.
Toro rát von der Verwendung von Stabilisa-
toren auf Alkoholbasis wie Ethanol,
Methanol oder Isopropyl ab. Den Kraftstoff-
stabilisator in der auf dem Behälter angegebenen
Menge beigeben.
Unter normalen Bedingungen bleiben Kraft-
stoffstabilisatoren fir 6-8 Monate wirksam.
2. Die Ziindkerze herausschrauben und zswei
Teelóffel Motoról durch die Kerzenoffnung in
den Zylinder gießen. Die Zündkerze wieder
einschrauben aber nicht mit dem Kabel ver-
binden. Dann langsam am Rucklaufstarter zie-
hen, damit sich das Öl im Zylinder verteilt.
3. Die Schneefräse abschmieren: Siehe
Schmieren der Schneefräse. Das Motoröl
wechseln: Siehe Wechseln des Motoröls.
4. Die Schneefräse reinigen und eventuell
Lackschäden ausbessern. Toro Re-Kote Farbe ist
bei einem Toro Vertragshändler erhältlich. Die
betroffenen Stellen vorher abschmirgeln und
blanke Stelen mit einem Rostschutzfilm
versehen.
5. Alle Schrauben und Muttern nachziehen und
eventuell beschädigte Teile reparieren oder
auswechseln.
6. Schneefrase an einem sauberen, trocke-
nen Ort aufbewahren und zum Schutz gut
zudecken.
7. Die Schneefráse kann in aufrechter Stellung
aufbewahrt werden, Sicherstellen, daß Gas und
Ol abgelassen werden, bevor die Schneefráse
aufrecht auf das Ráumwerkgeháuse gekippt
wird.
KENN-NUMMERN UND BESTELLHINWEISE
MODELL- UND SERIENNUMMERN
Die Schneefráse hat zwei Kenn-Nummern: eine
Modell- und eine Seriennummer. Beide Num-
mern sind auf ein Schild gepragt, das sich hin-
ten am Motorgrundplatte befindet. Bei Kor-
respondenzen Über die Schneefráse immer
Modell- und Seriennummer angeben, um
sicherzugehen, dal} richtige Informationen und
Ersatzteile ausgegeben werden.
Zur Ersatzteilbestellung bei einem autorisier-
GR-20
ten TORO-Kundendienst bitte folgende Infor-
mationen angeben:
1. Modell- und Seriennummern der
Schneefráse.
2. Ersatzteil-Nummer, Beschreibung und ge-
wünschte Anzahl.
Anmerkung: Wird aus einem Katalog bestellt,
nicht die Referenznummer angeben; stets die
ERSATZTEIL-NUMMER benutzen.
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