Toro 12-32 Lawn Tractor User manual

Toro 12-32 Lawn Tractor User manual
GERMAN FORM NO. 3320-750
MODELL NR. 57450 - 1000001 UND DARÜBER BEDIENUNGS- }
| ANLEITUNG
TORO WHEEL HORSE”
\_ 1232 AUFSITZMÂHER MIT VORDERMOTOR
”
|
NN
)
©The TORO Company - 1991
INHALTSVERZEICHNIS
Seite
SICHERE BETRIEBSPRAXIS —
AUFSITZMASCHINEN 50020 dues men ami crues GR-1
ANOBIMBINGS. ox conn insane Sue GR-1
Kraftstoff/Brandschutz .................. GR-1
Gebrauch und Betrieb der Ausrüstung ..... GR-2
Stabilitat/Kippgefahr/Traktion ............ GR-2
Gebrauch von Werkzeugen .............. GR-3
WENO: 2 dose a a GR-3
SICHERE BETRIEBSPRAXIS-
AUFSITZMASCHINEN ...................... GR-4
LAGEDERTYPENSCHILDER ................ GR-5
EIGENTUMERREGISTRATION UND GARANTIE . GR-5
TECHNISCHE ANGABEN ................... GR-6
BEDIENUNGSELEMENTE .................. GR-7
VOR INBETRIEBNAHME .................... GR-8
Vorbereitung und Aufladen der Batterie .... GR-8
Motoroistand Prifen .. .................. GR-9
Befúllen des Kraftstofftanks ............. GR-10
HEIONQUEK PIURGIT es sane var GR-10
STARTEN UND STOPPEN ................. GR-11
Starten und Betreiben der Maschine ...... GR-11
Stoppen ........ GR-11
DEDIENUNGSANLEITUNGEN .............. GR-11
EMEA: coven wa sama mes Gua A GR-11
Gebrauch der Feststellbremse .......... GR-11
Einstellen der Schnitthóhe .............. GR-11
Prallblech ................ 2.0060... .. GR-11
BolnebpsaDIalf ==: dez ses ba eds GR-12
MahhinWels8 :....... es 06 Nan GR-12
Seite
WANTUNG 2200: sa ¿e vas DES GR-13
Wartungsintervall-tabelle ............... GR-13
Vorderachsen und Ráder Schmieren...... GR-14
Schmieren —- Hinterachse ............... GR-14
Schmieren - Lenkgestánge und Gelenke .. GR-14
Warten - Luftfilter ...........0.0..0.0400004 4 GR-15
Weckisel - MOTtOr0l ===: seua ia wana GR-15
Auswechseln - Kraftstoffilter ............ GR-16
Wechsel - Zindkerze ................. GR-17
Einstellen - Gas/Chokehebel .......... GR-17
Einstellen-Vergaser .................. GR-18
Warten —- Schnittmesser ................ GR-19
Installation des Máhwerks .............. GR-21
Reinigen - Unterseite des Máhwerks ..... GR-21
Wechseln - Messerbalken-treibriemen
(Riemen vom Motor zum Mahwerk) ...... GR-22
Abstimmen des Máhwerks ............. GR-22
Wechseln — Antriebsriemen ............. GR-23
Einstellen der Bremse ................. GR-24
Entfemen der Ráder ................... GR-24
Prúfen des Sicherheitssystems .......... GR-25
Batterieladesystem ................... GR-26
Stromkreis — Beleuchtung .............. GR-26
Vorbereitung des Aufsitzmáhers zur
Lagerung...........e_—eeerveeaaa»».. GR-26
FENLERBEHEBUNG :.: 000 aaa wes GR-27
GR-i
AA VORSICHT
links und rechts vom Fahrersitz.
Dieses Symbol weist auf wichtige Anleitungen zur persönlichen Sicherheit hin. Um gegen Verletzungen
vorzubeugen, diese Anleitungen gründlich durchlesen und befolgen.
Wenn sich In dieser Anleitung auf die rechte oder linke Maschinenseite bezogen wird, bedeutet das
SICHERE BETRIEBSPRAXIS — AUFSITZMASCHINEN
ALLGEMEINES
1. Diese Maschine kann Hände und Füße amputieren
und Gegenstände auswerfen, die Verletzungen und
Schäden verursachen können. Mit den
Bedienungselementen VERTRAUT werden und wissen,
wie sich die Maschine schnell abstellen läßt. DIESE
ANLEITUNG GRUNDLICH DURCHLESEN und alle auf
der Maschine angebrachten und in dieser Anleitung
erwähnten Sicherheitsvorschriften beachten. Aus
dieser Anleitung und von VORSICHTIGER
ERFAHRUNG LERNEN, wie die Ausrüstung richtig
behandelt wird. Die Grenzen der Maschine kennen.
2. Bei laufendem Motor Hände, Füße, Haare und
lockere Kleidungsstücke von den Auswurfbereichen
des Zubehörs, der Unterseite des Mäherdecks und
allen beweglichen Teilen fernhalten.
3. Zu Ihrer persönlichen Sicherheit: Diese Maschine
nie bedienen, wenn Medikamente, Drogen, oder
alkoholische Getränke eingenommen wurden.
4. Nur verantwortungsbewußte Personen mit
angebrachtem Urteilsvermögen und den erforderlichen
körperlichen Fähigkeiten dürfen die Maschine nach
ausführlicher Ausbildung in der korrekten
Betriebsweise bedienen.
5. Kinder dürfen die Maschine auf keinen Fall
bedienen.
6. Nie Passagiere mitführen.
7. Der Zweck dieser Maschine ist Arbeitzu
verrichten. Dieselbe nie für Sport oder
Freizeitaktivitäten benutzen.
8. Erst dann mähen, wenn sich alle Personen oder
Haustiere aus dem Einsatzbereich entfernt haben.
9. Alle Fremdkörper (Draht, Steine, etc.), die von den
Werkzeugen erfaßt werden können, aus dem
Einsatzbereich entfemen.
10. Wenn die Maschine unbeaufsichtigt bleiben muß,
alle möglichen Sicherheitsvorkehrungen treffen, wie
z.B. abstellen des Antriebs, absenken der Werkzeuge,
den Schalthebel auf NEUTRAL stellen, aktivieren der
Feststellbremse, abstellen des Motors und abziehen
des Zündschlüssels.
11. Beim Überqueren oder in der Nähe von Straßen,
auf Verkehr achten.
12. Nach Anschlagen eines Fremdkörpers, sofort den
Motor abstellen und die Maschine sowie das Zubehör
auf mögliche Schäden untersuchen. Alle Schäden
müssen vor Wiederaufnahme des Betriebs behoben
werden.
13. Nie den Drehzahlregler der Maschine verstellen
oder den Motor überdrehen.
14. Beim Betrieb der Maschine immer die korrekte
Schutzausrüstung tragen. Lange Hosen und festes
Schuhwerk gehören zur Grundausstattung - nie Barfuß
oder in Sandalen arbeiten.
15. Die Maschine erst dann bedienen, wenn auf dem
Fahrersitz Platz genommen wurde und sich die Füße
auf dem Fußbrett oder den Pedalen befinden.
16. Immer aufmerksam auf Maschine, Werkzeuge und
den Einsatzbereich achten - nie ablenken lassen!
17. Sicherheitsschalter stellen den Motor ab oder
verhindern ein Anlassen des Motors, um Unfälle zu
verhüten. IMMER MIT VORSICHT UMGEHEN -
VERLASSEN SIE SICH NICHT AUSSCHLIEBLICH AUF
DIE SICHERHEITSSCHALTER.
18. Nie solche Bauteile anfassen, die durch den
Betrieb erhitzt worden sind. Die Oberfläche des
Auspuffs und umliegende Bereiche können
Temperaturen über 65°C erreichen. Vor jeder Wartung
oder Einstellung dieser Teile zunächst immer abkühlen
lassen.
19. Stereo-Kopfhorer, Ohrenschutz oder andere
schallverandernden/dampfenden Vorrichtungen
kónnen verhindern, Warnsignale (Hupen, Rufen, etc.)
wahrzunehmen.
KRAFTSTOFF/BRANDSCHUTZ
20. Immer vorsichtig mit Kraftstoff umgehen - er ist
feuergefährlich.
21. Immer nur zugelassene Benzinkanister verwenden
und von Kindem fernhalten.
GR-1
SICHERE BETRIEBSPRAXIS-AUFSITZMASCHINEN
22. Benzin nur als Kraftstoff verwenden - nie als
Reinigungsmittel.
23. Nie den Benzintankdeckel bei laufendem oder
heißem Motor abnehmen; erst für mehrere Minuten
abkühlen lassen.
24. Den Tank nie in geschlossenen Räumen befüllen.
Verschütteten Kraftstoff aufwischen.
25. Wenn der Motor in einer Garage läuft, immer die
Tür öffnen - Auspuffgase sind gefährlich. Den Motor
nie in geschlossenen Räumen laufen lassen.
26. Beim Füllen des Kraftstofftanks, nicht rauchen!
Von offenem Licht oder Funken fernbleiben.
27. Ausrüstungen mit Benzin im Tank nicht in
Gebäuden lagern, wo Dünste offenes Licht oder
Funken sie erreichen können.
28. Vor Lagerung in einem geschlossenen Raum,
zunächst den Motor abkühlen lassen.
29. Um eine Brandgefahr zu vermeiden, den Motor
und das Zubehör von allen Gras-, Blatt- und
tibermaRigen Fettriickstanden freihalten.
30. Batteriesáure ist giftig und kann zu Verbrennungen
fúhren. Kontakt mit Haut, Augen und Kleidungsstúcken
vermeiden und beim Umgang mit Batterien, Gesicht
und Augen schútzen.
31. Batteriegase sind explosiv. Zigaretten, Funken und
offenes Licht von der Batterie fernhalten.
GEBRAUCH UND BETRIEB DER
AUSRUSTUNG
32. Wir empfehlen, daß der erste Betrieb der
Ausrüstung mit geringer Fahrgeschwindigkeit und
abgestellten Werkzeugen erfolgt, bis Sie mit der
Maschine vollständig vertraut sind und die
erforderlichen Bedienungsfähigkeiten entwickelt
haben.
33. Vor dem Anlassen des Motors, alle Werkzeuge
auskuppeln, die Feststellbremse aktivieren und den
Schalthebel auf NEUTRAL stellen.
34. Vor dem Verlassen des Fahrersitzes, den Abtrieb
des/der Werkzeug(s)e abstellen, die Feststellbremse
aktivieren und den Motor abstellen.
35. Vor Reparaturen oder Einstellungen, den Abtrieb
des/der Werkzeug(s)e den Motor abstellen.
36. Beim Transport der Maschine oder wenn diese
sich auBer Betrieb befindet, den Abtrieb des/der
Werkzeug(s)e abstellen.
GR-2
37. Vor Entfemen des Mahers aus einer Versenkung
oder einem anderen Hindemis, das Zubehór
auskuppeln.
38. Vor dem Rúckwártsfahren, das Zubehór abstellen.
Nur im Rúckwártsgang máhen, wenn es unumgánglich
ist und dann nur, nachdem der Máhbereich hinter der
Maschine grúndlich abgesucht wurde.
39. Vor Einlegen des Rückwärtsgangs, nach hinten
SCHAUEN, um festzustellen, daB der Bereich frei ist
und beim Ruckwartsfahren weiter nach hinten
schauen.
40. Die Maschine immer rückwärts auf Laderampen
oder Kipper hochfahren.
41. Die Feststellbremse dient dem arretieren der
Maschine im Ruhestand und bei abgestelltem Motor.
Die Feststellbremse kann die Maschine nicht aus der
Fahrt und bei eingekuppeltem Getriebe zum Stillstand
bringen.
STABILITÄT/KIPPGEFAHR/TRAKTION
42 Das Gelände aif dam dis Ai 1emict II OMA AE
FES mee Da LDL Y === === то mm arr ar UE AE mes % Ani 4 HEN SE Pb
werden soll, kennen. Es gibt Bereiche, in denen sich
die Ausrüstung nicht sicher einsetzen läßt.
43. Die Maschine nicht an Hängen, Gefällen oder auf
unebenem Gelände einsetzen. Die Maschine NICHT
an Hängen mit einem Gefälle von mehr als 15° (27%
Gefälle) einsetzen. Im Zweifelsfall - DEN HANG
NICHT BEFAHREN!
44. Bei Gefällen über 10° (18% Gefälle), die
Geschwindigkeit reduzieren und mit größter Vorsicht
vorgehen, um ein Umkippen oder Verlieren der
Kontrolle über die Maschine zu vermeiden. Auf diesen
Gefällen nie bergauf mähen - immer nur bergab
mähen. Wenn ein steiles Gefälle bewältigt werden
muß, immer rückwärts bergauf fahren; vorwärts
bergab, dabei im Gang bleiben. Wenn ein Wenden am
Hang erforderlich wird, immer bergab wenden.
45. Auf Gefällen steiler als 5° (9% Gefälle), immer nur
auf- und abwärts mähen, nie quer über den Hang.
Besonders beim Richtungswechsel vorsichtig
vorgehen.
46. Die Maschine gleichmäßig und mit einer
Fahrgeschwindigkeit betreiben, die eine komplette
Kontrolle verspricht. Ruckartige Bewegungen und
übermäßig hohe Geschwindigkeiten vermeiden.
47. Ein scharfes wenden auf Gelände aller Art kann
zum Verlust über die Kontrolle der Maschine führen.
Bei scharfem wenden, die Geschwindigkeit reduzieren
und mit Vorsicht vorgehen.
SICHERE BETRIEBSPRAXIS-AUFSITZMASCHINEN
48. Beim Bergauf/Bergabfahren, nie plötzlich stoppen
oder starten. Hangstarten vermeiden. Sollte die
Maschine an einem Gefälle zum Stillstand kommen,
das Werkzeug absenken und langsam rückwärts
bergab fahren, wobei die Maschine im Gang bleiben
muß. An Hängen nicht stoppen oder Gänge
(Geschwindigkeit) wechseln.
49. Mit dem Gelände vertraut sein. Versteckte
Hindernisse durch Abgehen und Inspizieren des
Einsatzbereichs vor Inbetriebnahme der Ausrüstung
ausfindig machen. Hindemisse, wie z.B. Felsbrocken,
Wurzeln oder Versenkungen eindeutig markieren und
beim Betriebseinsatz einen guten Abstand zu diesen
Hindernissen halten.
50. Beim Betrieb aufmerksam auf alle Versenkungen,
Steine oder Wurzeln achten, durch die Werkzeuge
beschädigt oder beeinträchtigt werden könnten.
Mindestens einen Meter Abstand zu steilen
Böschungen, Gräben, Bächen, Ausläufen und
öffentlichen Straßen halten.
51. Beim Mähen in der näheren Umgebung von festen
Gegenständen, immer mit größter Vorsicht vorgehen,
um ein Aufschlagen des Mähwerkzeugs oder
Zubehörs zu vermeiden. Beim Mähen nie absichtlich
einen Fremdkörper überfahren.
52. Einsatzbereiche, die durch Tau, Regen oder
Schnee naß geworden sind, sind rutschiger, als
trockene Bereiche. Mit Kiesel/Splitt bedeckte Bereiche
sind schlüpfriger als feste, trockene Bereiche. Auf
solchen schlüpfrigen Flächen verlängert sich der
Bremsweg.
53. Anderungen in den Betriebsbedingungen
erkennen lemen. Das Hinzufügen oder Abnehmen von
Zubehör oder Gewicht an der Maschine verändert
deren Verhaltensweise. Regen, Schnee, loser Kiesel,
nasses Gras, etc. verändern die Bodenbedingungen
des Terrains. Veränderliche Traktionsbedingungen
verlangen eine Anpassung der Arbeitsweise - in
gewissen Fällen sogar das Unterlassen des Betriebs.
54. Beim Abschleppen schwerer Lasten oder Einsatz
schweren Zubehörs, mit Vorsicht umgehen.
A. Nur die zulássigen Abschleppunkte
verwenden.
B. Lasten auf solche beschränken, die sicher
transportiert werden können.
C. Nicht scharf wenden. Vorsicht beim
Rückwärtsfahren!
D. Je nach den Empfehlungen dieser Anleitung,
Gegengewichte oder Radballast benutzen.
GEBRAUCH VON WERKZEUGEN
55. Beim Einsatz von Werkzeugen, nie den Auswurf
auf Unbeteiligte richten und Unbeteiligte aus dem
Einsatzbereich fernhalten.
56. Beim Einsatz der Maschine als Mäher:
A. Nur bei Tageslicht oder guter künstlicher
Beleuchtung mähen.
B. Die Schnitthöhe nie bei laufendem Motor
verstellen, wenn dazu der Sitz verlassen
werden muß.
C. Beim Freilegen des Auswurfs, immer zunächst
den Motor abstellen.
D. Die Messerschrauben regelmäßig auf
Festigkeit prüfen.
57. Hände und Füße von rotierenden Schnittmessern
unter dem Maherdeck fernhalten. Wenn der Maher
fährt oder sich irgendwie bewegt, nie Füße auf den
Boden stellen.
58. Das Schnittwerk NIE OHNE Prallblech oder
Grasfangkorb betreiben.
59. Beim Mandvrieren mit Grasfangkorb mit Vorsicht
umgehen. Die Bug-Heck-Stabilitát kann sich durch
den Fangkorb verándem.
WARTUNG
60. Alle Muttern, Bolzen, Befestigungsteile und
Schrauben fest angezogen halten, um die Maschine in
einwandfreiem und sicherem Betriebszustand zu
halten. RegelmaBig nachprifen. Alle abgenutzten,
Defekten, verzogenen oder zerbrochenen Teile bei
Bedarf auswechseln.
61. Das Fahrzeug und alles Zubehör immer in gutem
Betriebszustand halten. Sicherheitsvorrichtungen
funktionsfähig und an ihrem korrekten Einsatzort
halten.
62. Der Grasfangkorb verschleißt bei normalem
Gebrauch. Häufig untersuchen um festzustellen, ob
der Fangkorb einen Austausch erfordert.
63. Zur Gewährleistung des ursprünglichen Zustands,
ausschließlich Original TORO Wheel Horse Ersatzteile
verwenden.
64. Abdeckungen, Prallbleche, Schalter,
Messer-Bedienungshebel und andere
Sicherheitsvorrichtungen müssen immer funktionsfähig
sein und sich an ihrem korrekten Einsatzort befinden.
GR-3
SICHERE BETRIEBSPRAXIS-AUFSITZMASCHINEN
65. Die Maschine nie ohne Schalldämpfer betreiben.
Defekte Schalldämpfer oder Funkenfänger können
feuergefährlich sein. Regeimäßig untersuchen und bei
Bedarf auswechseln.
66. Bei abnormalen Schwingungen, sofort den Abtrieb
des Werkzeugs und den Motor abstellen. Vor
Wiederaufnahme des Betriebs, zunächst alle Schäden
beheben.
GR-4
67. Alle Wellen, Hebel, Friktionsgeräte und andere
beweglichen Teile, die normalem Verschleiß
ausgesetzt sind, regelmäßig untersuchen. Wenn diese
Teile defekt, zerbrochen oder verzogen sind oder
wenn deren Abnutzung die normale Betriebsweise des
Fahrzeugs oder Zubehörs beeinträchtigt, die
betroffenen Teile auswechseln. Ausrüstungen, die
Nicht richtig funktionieren, NICHT IN BETRIEB
NEHMEN.
LAGE DER TYPENSCHILDER
Traktoren werden durch Modell- und Seriennummem
identifiziert. Bei Kontakt mit Ihrem Händler oder dem
Werk über Service, Ersatzteile oder andere
Informationen, immer diese Nummern angeben.
Traktortypenschilder befinden sich auf der rechten
Oberseite des Aufsitzmähers, in der Nähe des
Hinterrads. Die Seriennummer des Motors wird über
der Zündkerze auf das Motorgehäuse gestanzt.
o Е
Lage des Typenschilds
Traktor Modell- und Seriennummer
Modell
Serien Nr.
Motornummer
Modell
Typ:
Code:
EIGENTUMERREGISTRATION UND GARANTIE
Service und Garantierecht sind fur TORO Wheel Horse
genauso wichtig wie für Sie! Um die
Garantieabwicklung beim TORO Wheel Horse
Vertragshändler zu vereinfachen, müssen
Garantierechte bei TORO Wheel Horse registriert
werden. Jeder neue Traktor und Zubehör wird mit einer
Registrationskarte geliefert. Entweder Sie oder Ihr
Händler muss die erforderlichen Informationen
angeben und die Karte an TORO Wheel Horse
einschicken.
Die Garantieaussage von TORO Wheel Horse wird auf
einem „Anhänger” an jedem Produkt angegeben.
Dieser Anhänger beschreibt alle von der TORO Wheel
Horse Garantie umfaßten Teile, Ihre Rechte und
Pflichten, sowie den Vorgang einer
Garantieabwicklung. Bitte machen Sie sich mit der
Garantie vertraut. Wir bei TORO Wheel Horse
wünschen uns nichts mehr, als daß Sie mit Ihrem
TORO Wheel Horse Traktor zufrieden sind; bitte
scheuen Sie sich nicht davor zurück, uns um Hilfe
zu bitten.
GR-5
TECHNISCHE ANGABEN
MOTOR:
Briggs & Stratton Serie IC Quiet, Elektrostart mit
Lichtmaschine, Viertaktmotor; Leistung: 12,5 PS (9,3
kW) @ 3.600 U/min.; Drehmoment: 27,2 Nm @ 2.800
U/min, Hubraum: 465 ccm. Kurbelgehäuse-Füllmenge:
1,42 |; Kraftstofftank Füllmenge: 6,62 |. Zündkerze:
Champion RJ19LM Widerstandstyp;
Elektrodenabstand: 0,762 mm.
MÄHWERK:
Vollschwebend von vome nach hinten und von Seite
zu Seite. 2,64 mm gestanztes Stahlblechgehäuse mit
Auswurfôffnung rechts. Mähwerkbreite: 0,813 m. Das
guBeiseme Spindelgeháuse und Spindeln werden in
zwei doppeltversiegelten Lagem gefaft. Antrieb der
Messerbalkenspindel durch einen federgespannten
,A'—Profil V-Riemen über eine Kupplung an der
Motorspindel.
GESCHWINDIGKEIT-
MESSERBALKENSPITZE:
65,38 m/sec. @ 2500 U/min.
GETRIEBE:
Hermetisch versiegeltes und permanent geschmiertes
Getriebe mit fünf Vorwärts- und einem
Rückwärtsgang:
FAHRGESCHWINDIGKEIT @ 2500 U/MIN:
1. Gang - 1,9 km/h
2. Gang - 4,0 km/h
3. Gang - 6,0 km/h
4. Gang - 7,7 km/h
5. Gang - 8,7 km/h
Rückw. - 3,0 km/h
ANTRIEB:
Antrieb uber einen ,A’-Profil V-Riemen mit 2:1
Reduktion von Motorlaufscheibe zur Autokupplung auf
der Eingangswelle der Hinterachse.
RADER UND BEREIFUNG:
Schlauchlose Rasen-Ballonreifen vorne: 14 x 5,00-6;
hinten: 16 x 6,50-8 auf abnehmbaren, gestanzten
Stahifelgen. Druckempfehlung fir Vorder- und
Hinterrader: 89,6 kPa.
LENKUNG:
33 cm @ Lenkrad auf TORO hochgewinkelter
Schnecke mit 6:3:1 Reduktion. Von Anschlag zu
Anschlag: 1-1/2 Umdrehungen.
GR-6
MOTORKONTROLLEN:
Auf dem Armaturenbrett befinden sich ein Bowdenzug
und Fassung mit SCHNELL-, LANGSAM- und
CHOKE-Stellungen, sowie ein Zúndschlo8 mit EIN-,
AUS- und START-Stellungen.
GANGSCHALTHEBEL:
Handschalthebel rechts vom Fahrer in gerade
verlaufendem Z-Schaltmuster.
ANTRIEBSKUPPLUNG:
FuBpedal auf der linken Seite. Durch nach unten
drucken des Pedals wird die Kupplungsscheibe
ausgekuppelt.
BREMSPEDAL:
Ein FuBpedal auf der rechten Seite des Aufsitzmáhers.
Nach unten driicken des Pedals aktiviert einen
Bremsbacken an der 64 mm @ Bremsscheibe.
FESTSTELLBREMSE:
Ein Handbremshebel rechts vor dem Fahrer. Zum
den Handbremshebel anheben. Zum Anziehen der
Feststellbremse muB das Getriebe auf NEUTRAL
stehen.
SCHNITTMESSERKONTROLLE:
Ein Kippschaiter am Lenkgestänge vor dem Fahrer.
Zum Einrasten heraus und nach oben ziehen. Dieser
Schalter löst die Messerbalkenbremse und aktiviert
die elektromagnetische Kupplung.
SCHNITTHÖHENEINSTELLUNG:
Ein Handeinstellhebel links vom Fahrer. Die
Schnitthöhe läßt sich in fünf Stufen von 25 bis 85 mm
einstellen.
ABMESSUNGEN (CA.):
Radstand - 1,168 m
Fahrspur - vorne 0,787 m Außenseite zu
Außenseite
— hinten 0,813 m Außenseite zu
Außenseite
Wendekreis - 0,813 m Radinnenseite
Länge - 1,575 m
Breite - 0,978 m
Höhe - 1,143 т
Gewicht - 195,05 kg
BEDIENUNGSELEMENTE
Kupplungspedal (Abb. 1)
Das FuBpedal wird im Zusammenhang mit dem
Gangschalthebel benutzt. Beim Wechseln/Einlegen
von Gängen muß dieses Pedal vollständig nach unten
gedrückt werden, um ein Trennen der
Kupplungsscheiben zu gewährleisten.
Gashebel (Abb. 1)
Der Gashebel ist mit der am Vergaser angebrachten
Drosselklappe und Chokekontrolle verbunden. Dieser
Hebel hat drei Stellungen: LEERLAUF (LANGSAM),
SCHNELL und CHOKE. Für den CHOKE muß dieser
Hebel etwas nach rechts und vorwärts geschoben
werden.
Zündschloß (Abb. 1)
Dieser Schalter ist Bestandteil des Zündsystems und
hat drei Stellungen: AUS, EIN und START. Von der
START-Stellung kehrt der Zündschlüssel beim
Loslassen automatisch in die EIN-Stellung zurück.
Lichtschalter (Abb. 1)
Mit diesem 2-Positions-Schalter wird die Beleuchtung
ein- und ausgeschaltet. (Da der erforderliche Strom
von der Lichtmaschine geliefert wird, funktioniert die
Beleuchtung nur bei laufendem Motor.)
Mähwerkschalter (Abb. 1)
Durch diesen Kippschalter (zum Einrasten heraus-
und hochziehen) wird die Messerbalkenbremse gelöst
und die elektromagnetische Kupplung für den Antrieb
des Messerbalkens aktiviert.
Bremspedal (Abb. 1)
Dieses Fußpedal aktiviert bei Betätigung eine
Scheibenbremse an der Getriebeseite. Beim Bremsen
ebenfalls das Kupplungspedal drucken, um die
maximale Bremsleistung zu bewirken.
Feststellbremse (Abb. 2)
Die Feststellbremse wird im Zusammenhang mit der
Fußbremse eingesetzt. Drücken der Fußbremse nach
unten und Ziehen des Feststellbremshebels nach
oben, führt in der angezogenen Stellung zum
Absichern der Bremse durch einen Riegel, wodurch
ein Bewegen der Maschine verhindert wird,
Hinweis: Zum Anziehen der FeststellDremse muß das
Getriebe auf NEUTRAL stehen.
Gangschalthebel (Abb. 2)
Das Getriebe hat fünf Vorwärts-, einen Rückwärtsgang
und NEUTRAL. Das Schaltmuster verläuft in einer
Richtung. Auf der Oberseite des Getriebes befindet
sich ein Sicherheitsschalter, durch den ein Anlassen
des Motors bei eingelegtem Gang verhindert wird.
Schnitthöheneinstellung (Abb. 2)
Die Schnitthöhe 1äßt sich in fünf Stufen von 25 bis 85
mm einstellen.
Abbildung 1
1. Gashebel
2. ZúndschloB
3. Lichtschalter
4. Kupplungspedal
5. Máhwerkschalter
6. Bremspedal
Abbildung 2
1. Feststellbremse
3. Schnitthôheneinstellung
2. Gangschalthebel
GR-7
VOR INBETRIEBNAHME
VORBEREITUNG UND AUFLADEN
DER BATTERIE
Zum Befüllen mit Batteriesäure und Aufladen muß die
Batterie aus der Maschine entfemt werden. Von Ihrem
lokalen Batteriehändler muß Säure mit einem
spezifischen Gewicht von 1,260 bezogen werden. Die
Batterie entfernen und wie folgt vorbereiten:
1. Den Sitz nach vorne kippen und die Batterie aus
dem Fach entfemen (Abb. 3).
Abbildung 3
1. Siz 2. Batteriefach
A VORSICHT
e Bei Arbeiten mit Batteriesäure immer
Sicherheitsbrillen und Gummihandschuhe
tragen.
e Batterien immer in gut durchlüfteten
Räumen aufladen, so daß sich bildende
Gase verflüchtigen können. Da Gase
expiosiv sind, offenes Licht und elektrische
Funken von der Batterie fernhalten; NICHT
RAUCHEN! Durch Einatmen von Gasen
kann sich Ubelkeit einstellen.
e Vor An- oder Abklemmen des Ladegerits
an den Batterieklemmen, immer den
Netzstecker des Ladegeráts abziehen.
GR-8
2. Die Fúlikappen der Batteriezellen abschrauben
und jede Zelle vorsichtig mit soviel Säure befüllen,
daß die Platten soeben gedeckt werden. Für beste
Resultate, die Batterie für 20 Minuten stehen lassen.
Dann Säure bis zum höchsten Stand nachfüllen.
3. Die Batterie an ein Ladegerät mit einer Leistung
von 3 bis 4 A anschließen, wobei die Zellenkappen
entfernt bleiben sollten. Die Batterie für ca. 4 Stunden
mit einer Leistung von 4A oder weniger aufladen.
Abbildung 4
1. Fúlikappen
4. Nachdem die Batterie aufgeladen ist, das
Ladegerat zuerst vom Netz und dann den
Batterieklemmen abtrennen.
5. Vorsichtig alle Zellen bis zum Füliring mit Säure
befüllen. Die Fúlicappen wieder aufsetzen.
WICHTIG: Die Batterie nicht überfüllen.
Verschüttete Säure, die auf Maschinenteile abläuft,
führt zu schwerer Korrosion und Beschädigung der
Maschine.
6. Die Batterie in das Batteriefach einlegen, wobei
die Pfosten in Richtung Rückseite der Maschine
ausgelegt sind,
VOR INBETRIEBNAHME
7. Das Stromkabel (mit dem Gummischuh) an der
(+)-Klemme der Batterie anschließen, dann das
Massekabel (schwarz) am (-)-Pfosten der Batterie.
Die Batterie mit Hilfe von Sechskantschrauben und
Flügelmuttem absichern. Den Gummischuh über die
Stromklemme ziehen, um môglichen Kurzschlüssen
vorzubeugen.
Abbildung 5
3. Massekabel
1. Gummischuh
2. Stromkabel
y" MOTORÔLSTAND PRÜFEN
Werksseitig wird der Aufsitzmäher mit Öl im
Kurbelgehäuse geliefert. Vor dem ersten Anlassen des
Motors muß der Ölstand jedoch geprüft werden.
1. Den Aufsitzmäher auf einer ebenen Fläche
abstellen, um ein genaues Ablesen des Olstands zu
gewährleisten und die Motorhaube anheben.
Sicherstellen, daß die Ölablaßschraube fest sitzt.
2. Den Ölmeßstab abschrauben und aus dem
Olfüllstutzen entfemen (Abb. 6).
3. Sicherstellen, daB der Olstand bei voll
eingeschraubtem OlmeBstab die Voll-Marke erreicht.
Zur Vermeidung möglicher Motorschäden, den Motor
nicht überfüllen.
OIL FILL
HOLE
Abbildung 6
1. ÓlmeBstab
4. Den OlmeBstab einfúhren und zum Absichem im
Uhrzeigersinn drehen.
Hinweis: Den Ölstand alle 5 Betriebsstunden oder bei
jeder Arbeitsaufnahme prüfen. Nach Ablauf der ersten
5 Betriebsstunden, daß Motoröl ablassen und mit
frischem Ol befüllen, um die bei einem normalen
Motoreinlauf anfallenden Fremdkörper zu beseitigen;
danach unter normalen Umständen, das Öl alle 25
Stunden wechseln. Beim Gebrauch der Maschine
unter staubigen oder besonders schmutzigen
Bedingungen, das Motoröl häufiger wechseln.
GR-9
VOR INBETRIEBNAHME
| BEFULLEN DES KRAFTSTOFFTANKS
TORO empfiehlt nachdrücklich den Gebrauch von
frischem, sauberem, bleifreiem Normalbenzin für
TORO Benziner. Bleifreies Benzin verbrennt
vollständiger, erhöht die Lebenserwartung des Motors
und fördert bessere Startmerkmale durch die
Reduktion von Rückständen im Brennraum. Wenn kein
bleifreies Benzin verfügbar ist, kann auch verbleites
benutzt werden.
Wir empfehlen gleichfalls den regelmäßigen Gebrauch
von TORO Stabilisierungs/Konditioniermitteln in allen
TORO Benzinern, während der Saison sowie vor einer
Lagerung. TORO Stabilisierungs/Konditioniermittel
reinigen den Motor wáhrend des Gebrauchs und
verhindern wahrend der Lagerung die Bildung
gummiartiger Harzrúckstánde im Motor.
Hinweis: METHANOL, BENZIN MIT METHANOL-
ZUSATZEN ODER MEHR ALS 10% ETHANOL,
SUPERBENZIN ODER PROPANGAS DURFEN NICHT
VERWENDET WERDEN, DA DADURCH SCHADEN AM
KRAFTSTOFFSYSTEM ENTSTEHEN KÖNNEN.
BENZINADDITIVE VERMEIDEN, MIT AUSNAHME VON
TORO STABILISIERUNGS/KONDITIONIERMITTELN
ODER AHNLICHEN PRODUKTEN. DAS TORO
STABILISIERUNGS/ KONDITIONIERMITTEL IST EIN
BENZINDESTILLIERTES STABILISIERUNGS/
KONDITIONIERMITTEL. TORO RAT VON
STABILISIERUNGSMITTELN AUF ALKOHOLBASIS,
WIE ETHANOL, METHANOL ODER ISOPROPYL, AB.
STABILISATIONSMITTEL SOLLTEN NICHT ZUR
LEISTUNGSVERBESSERUNG DER MASCHINE
EINGESETZT WERDEN.
GR-10
A GEFAHR
e Benzin Ist feuergefährlich, deshalb bei der
Lagerung und Hantierung immer mit
Vorsicht umgehen.
e Den Tank nie bei laufendem, heißem
Motor oder in geschlossenen Räumen
befüllen. Dort könnten sich Dünste bilden,
die durch einen Funken mehrere Meter
entfernt entzündet werden können.
e Beim Befüllen des Kraftstofftanks - NICHT
RAUCHEN!
e Den Tank immer im Freien befüllen und
mögliche Verschüttungen vor Anlassen
des Motors aufwischen. Um
Verschüttungen zu vermeiden, immer
einen Trichter oder Füllstutzen benutzen.
Bis 13 mm unter dem Füllstutzen auffüllen.
e Benzin an einem kühlen, gut durchlüfteten
Ort aufbewahren und nicht in
gescniossenen Ráumen, wie 7.5. einem
heiBen Lagerschuppen.
e Zur Gewährleistung der Flüchtigkeit,
Benzin nie länger als 30 Tage lagern.
e Benzin ist ein Treibstoff für
Verbrennungsmotoren; nie für andere
Zwecke verwenden.
e Benzin immer außerhalb der Reichweite
von Kindern halten.
1. Die Motorhaube öffnen.
2. Den Bereich um den Fülldeckel reinigen, um ein
Eindringen von Fremdkörpern in den Tank zu
vermeiden.
3. Den Fülldeckel vom Tank entfernen (Abb. 6) und
diesen mit bleifreiem oder verbleitem Normalbenzin
befüllen, Dann den Tankdeckel wieder aufsetzen.
4. Eventuell verschüttetes Benzin aufwischen.
5. Die Motorhaube wieder schließen und dabei
sicherstellen, daß sie richtig einrastet.
REIFENDRUCK PRÜFEN
Vor Inbetriebnahme der Maschine nachprüfen, daß der
Reifendruck auf 89,6 kPa steht.
STARTEN UND STOPPEN
Hinwels: Der Motor láBt sich nur anlassen, wenn das
Máhwerk abgestellt ist, der Gangschalthebel auf
NEUTRAL steht und der Fahrer auf seinem Sitz Platz
genommen hat.
STARTEN UND BETREIBEN DER
MASCHINE
1. Den Schalthebel auf NEUTRAL stellen und das
Máhwerk abstellen.
2. Den Gashebel auf CHOKE und den Zündschlüssel
auf START drehen. Sobald der Motor anspringt, den
Schlússel loslassen und den Gashebel auf Halbgas
stellen (zwischen SCHNELL und LANGSAM).
3. Die gewiinschte Schnitthéhe einstellen und das
Mahwerk zuschalten.
4. Die Feststellbremse loslassen, die Kupplung
betätigen und einen Gang einlegen.
STOPPEN
1. Die Brems- und Kupplungspedale nach unten
drücken, den Gashebel auf LANGSAM stellen, das
Mähwerk abstellen und die Zündung auf AUS stellen.
2. Das Getriebe auf NEUTRAL stellen und die
Feststellbremse anziehen.
3. Den Zündschlüssel abziehen.
BEDIENUNGSANLEITUNGEN
EINFAHREN
Außer einem Ölwechsel nach den ersten fünf
Betriebsstunden erfordert der Motor keine besondere
Einfahrweise. Das Getriebe in allen Gängen fahren um
festzustellen, ob der Antrieb auch richtig funktioniert.
Nach den ersten fünf Betriebsstunden, den Zustand
der Treibriemen und Antriebskette prüfen.
GEBRAUCH DER FESTSTELLBREMSE
Ad VORSICHT
Wenn der Motor abwürgt oder beim Betrieb
an Hángen oder Gefállen gestoppt werden
muß, den Motor abstellen und die
EINSTELLEN DER SCHNITTHÖHE
Die Schnitthöhe 1äßt sich in fünf Stufen von 25-85 mm
einstellen.
1. Sicherstellen, daß das Mähwerk abgestellt ist.
2. Die Schnitthöheneinstellung auf die gewünschte
Höhe bringen.
3. Zum Zuschalten des Mähwerks, den
Mähwerkschalter nach oben und herausziehen.
PRALLBLECH
A WARNUNG
Feststellbremse anziehen.
1. Die Brems- und Kupplungspedale vollstandig
nach unten drücken und den Gangschalthebel auf
NEUTRAL stellen.
2. Den Feststellbremshebel nach oben ziehen und
das Bremspedal lôsen.
3. Zum Lôsen der Feststellbremse, das Bremspedal
und den Feststellbremshebel nach unten drucken, um
diesen in die inaktive Stellung zurückzubringen. Das
Bremspedal langsam zurücknehmen.
Beim Prallblech handelt es sich um eine
Sicherheitsvorkehrung, mit der
ausgeworfenes Material in Richtung Rasen
abgelenkt wird; aus diesem Grund nie das
Prallblech entfernen. Solite das Praliblech
irgendwie beschadigt werden, sofort
auswechseln. Ohne Prallblech oder komplette
Grasfangvorrichtung kann ausgeworfenes
Material zu Verletzungen führen.
GR-11
BEDIENUNGSANLEITUNGEN
BETRIEBSABLAUF
1. Das Máhwerk abstellen.
2. Den Motor anlassen; siehe Starten/Stoppen,
Seite GR-11.
WICHTIG: Bel der ersten Inbetriebnahme des
Aufsitzmáhers, alle Gánge benutzen. So wird
sichergestellt, daß der Antrieb richtig funktioniert
und Sie werden mit den Betriebselementen und
Betriebsmerkmalen der Maschine vertraut. Gänge
nie während der Fahrt oder ohne zuerst die
Kupplung nach unten zu drücken wechseln,
andernfalls stellen sich Getriebeschäden ein.
3. Das Kupplungspedal nach unten drücken und
den 1. Gang einlegen. Dann die Kupplung vorsichtig
zurücknehmen, bis der Antrieb eingreift.
WICHTIG: Zum Vermeiden eines ruckartigen
Startens und einer zu hohen Belastung des
Getriebes, das Kupplungspedal langsam
zurücknehmen. Bel Schwierigkeiten beim Einlegen
von Gängen, das Kupplungspedal hin und her
bewegen, bis die Gänge eingreifen. Den
Schaithebei nie mit Gewait bewegen - dies konnte
zu Schaden fuhren. Wenn sich wahrend des
Betriebs ein ruckartiges Verhalten oder ReiBen
einstellt, Ihren TORO Vertragshändler um
Unterstützung bitten.
ÁL WARNUNG
Um die Kontrolle Liber die Maschine nicht zu
verlieren, Gánge immer erst nach komplettem
Stillstand der Maschine wechseln. Beim
Wenden, Ruckwartsfahren oder
Richtungswechsel immer die
ranrgeschwindigkeit reduzieren. Nach hinten
schauen um sicherzustellen, daB der geplante
Weg vor dem Ruckwartsfahren frei ist.
4. Zum Zuschalten des Mahwerks, die gewunschte
Schnitththe einstellen und den Mahwerkschalter
heraus und hochziehen.
5. Zum Abstellen des Motors, die folgenden Schritte
durchfuhren: die Kupplungs- und Bremspedale nach
unten drucken, den Gashebel auf LANGSAM stellen,
das Mahwerk abstellen, den Schalthebel auf
NEUTRAL bringen, die Feststelioremse anziehen und
den Zündschlüssel auf AUS drehen.
WICHTIG: Bei abgestelitem Motor, das Mahwerk
nie in zugeschaltetem Zustand lassen. Ein
Nichtbeachten fuhrt zum Entladen der
Aufsitzmaherbatterie.
Hinweis: Den Zundschlussel abziehen und zwischen
Maheinsatzen an einem leicht merkbaren Ort
hinterlassen.
GR-12
MAHHINWEISE
1. Beim ersten Einsatz des Aufsitzmáhers auf
Rasenflächen, das Gras etwas länger als gewöhnlich
schneiden um sicherzustellen, daß die Einstellung der
Schnitthöhe zu keinem Skalpieren der Rasenfläche
aufgrund von Unebenheiten im Mähbereich führt.
Generell wird jedoch die bisher familiäre Schnitthöhe
zutreffend sein.
2. Wenn das Gras etwas länger als normal
gewachsen oder naß ist, eine höhere Einstellung der
Schnitthöhe als gewöhnlich wählen. Danach den
Rasen mit der niedrigeren, gewöhnlichen Einstellung
nachschneiden. Aus dieser Vorgangsweise ergibt sich
eine gleichmäßige Verteilung des Schnittguts und eine
akzeptable Schnittqualitat.
3. AuBerst langes oder nasses Gras läßt sich ohne
weiteres mähen, dabei muß jedoch eine besondere
Vorgangsweise beachtet werden. Mit der höchsten
Schnitt höhenstellung beginnen. Den Rasen auf
Vollgas und im 1. Gang anfahren. Dann einen Überlauf
mit nur halber Schnittbreite vornehmen. Bei
Seitenauswurf das Schnittgut auf einen bereits
gemähten Bereich lenken. Gelegentlich Pausen
einlegen, damit sich der Auswurfkanal von Schnittgut
befreien kann. Windkanal und Auswurf können sich
eventuell mit zu langem Schnittgut verstopfen. Sollte
dieser Umstand eintreten, den Motor abstellen, den
Messerkontrollhebel ausrasten und die Verstopfung
mit einem Stock beseitigen.
ÁL ceranr
Vor Entfernung irgendwelcher Verstopfungen
vom Máherdeck, immer zunáchst den
Messerkontrollhebel auf AUSGERASTET
stellen, die Kupplung und Bremse betâtigen,
den Schalthebel auf NEUTRAL stellen und die
Zündung abstellen. Den Zündkerzenstecker
von der Zündkerze abziehen, um ein
ungewolltes Starten des Motors zu
verhindern.
4. Beim Mähen, den Motor auf Vollgas laufen lassen.
Hierdurch wird die zutreffende Messerdrehzahl und der
zum adäquaten Auswurf des Schnittguts erforderliche
Luftstrom beibehalten. Beim Mähen mit niedrigerer
Drehzahl wird das Gras abgerissen, wodurch sich ein
schlechteres Schnittbild einstellt. Eine niedrigere
Drehzahl führt ebenfalls zur Reduktion der
Ladekapazität der Lichtmaschine, was zu einer
Beeinträchtigung der Batterieleistung führen kann.
WARTUNG
WARTUNGSINTERVALL-TABELLE
Lager- | Vorsaison-
5 Std. | 25 Std. | service service 2 Jahre Hinweise
Erster Olwechsel X
RegelmáBiger Ólwechsel X X Unter staubigen,
schmutzigen Bedingungen
haufiger.
Prüfen — Sicherheitssystem X X X
Prüfen - Schnittmesser X X X
Prüfen - Bremse X X X
Schmieren - Vorderradachsen X X
Schmieren - Gelenke X X
Schmieren - Hinterachse X
Warten - Luftfilter X X Unter staubigen,
schmutzigen Bedingungen
häufiger.
Prüfen - Zündkerze X X X
Prüfen - Batteriesäurestand X X X
Prüfen - X
Messerbalken-Treibriemen
Prúfen - Antriebsriemen X
Prüfen - Reifendruck X X
Benzin ablassen X
Reinigen - Maschinenäußere X X Unter staubigen,
schmutzigen Bedingungen
häufiger.
Reinigen - Mähergehäuse X
Ausbessem - Lackscháden X
Prüfen - Sicherheitsschalter
4 VORSICHT
in Berührung kommt.
Um ein unbeabsichtigtes Starten des Motors
bei Wartungsmaßnahmen zu verhindern, den
Motor abstellen und den Zündschlüssel
abziehen. Außerdem den Zündkerzenstecker
(Abb. 7) abziehen. Sicherstellen, daß der
Stecker nicht versehentlich mit der Zündkerze
1. Zünddraht
Abbildung 7
2. Zündkerze
GR-13
WARTUNG
VORDERACHSEN UND RADER
SCHMIEREN
Die Vorderachsen und Rader mussen alle 25 Stunden
geschmiert werden; bei staubigen oder sandigen
Umstanden jedoch haufiger.
1. Die Schmiemippel (4) an den Achsen und Rädern
mit einem sauberen Lappen abwischen (Abb. 8).
Wenn Lack an der Vorderseite der Nippel vorzufinden
ist, diesen abkratzen.
Abbildung 8
2. Beide Vorderachsen mit Nr. 2 Allzweckfett
abschmieren (Abb. 8). Solange Fett einpressen, bis es
aus den Achsen hervordringt. Uberflússiges Fett
abwischen.
3. Beide Vorderachsen mit Nr. 2 Allzweckschmierfett
abschmieren (Abb. 8). Die Fettpresse solange
betätigen, bis Fett zum Vorschein kommt.
Überflüssiges Fett abwischen.
GR-14
SCHMIEREN - HINTERACHSE
Einmal jährlich müssen die Hinterräder abgenommen
und die Achsen abgeschmiert werden, um ein Rosten
zu verhindern und zukünftiges Entfemen der Rader zu
erleichtern.
SCHMIEREN - LENKGESTANGE UND
GELENKE
Das Lenkgestange und die Gelenke alle 25 Stunden
mit einigen Tropfen SAE 10 oder WD-40 Sprühôl
abschmieren (Abb. 9). Um die untere Mitláufergruppe
besser zugänglich zu machen, die Vorderräder ganz
nach links ausschlagen, wodurch die untere
Mitläufergruppe unter den Tank gestellt wird.
Abbildung 9
1. Unterer Mitläufer
Hinweis: Zur besseren Erkennung der eine
Schmierung erfordernden Stellen wurde der
Kraftstofftank in Abb. 9 entfernt. Zum Abschmieren des
Lenkgestänges muß der Kraftstofftank jedoch nicht
entfernt werden.
WARTUNG
WARTEN - LUFTFILTER
Das Luftfilterelement muß alle 25 Betriebsstunden
gereinigt werden, solange der Motor unter relativ
sauberen Umständen benutzt wird. Unter staubigen
oder sandigen Bedingungen, das Luftfilterelement
häufiger reinigen.
1. Die Motorhaube öffnen und den
Zündkerzenstecker von der Zündkerze abziehen.
2. Die Luftfilterknebel und -abdeckung entfernen
(Abb. 10).
Abbildung 10
2. Knebel
1. Luftfiterabdeckung
3. Den Schaumvorfilter von der Patrone abziehen.
A. Den Schaumvorfilter in einer warmen
Spülmittellauge auswaschen.
B. Den Schaumvorfilter in ein Tuch wickeln und
trocken drucken.
C. Den Schaum mit Motoról durchtranken. Den
Schaum zum Entfernen überflüssigen Öls
ausdrücken.
4. Zwei (2) Schrauben von der Oberseite der Patrone
entfernen (Abb. 11).
5. Die Patrone entfernen und das Luftfiltergehause
vorsichtig reinigen, wobei das Eindringen von
Fremdkôrpern in den Vergaser vermieden werden
muß. Schmutz aus dem Gehäuse in den Dukt bürsten.
6. Die Patrone durch leichtes Abklopfen auf einer
flachen Oberfläche reinigen.
A. Bei äußerst verschmutzter Patrone,
auswechseln oder in einem nur wenig oder
nicht schäumendem Reinigungsmittel und
warmer Wasserlauge auswachsen.
B. Gründlich von Innen nach außen
durchspülen, bis austretendes Wasser klar ist.
C. Die Patrone gründlich an der Luft trocknen
lassen.
Abbildung 11
2. Patrone
A VORSICHT
1. Schaumvorfilter
Zum Reinigen der Patrone keine
benzinhaltigen Lósungsmittel oder Kerosin
benutzen. Dadurch kann das Material zersetzt
werden. DIE PATRONE NICHT EINOLEN. DIE
PATRONE NICHT MIT HILFE VON DRUCKLUFT
REINIGEN.
WICHTIG: Den Motor nur mit installiertem
Luftfilterelement betreiben, da sich sonst
Motorschaden ergeben.
dy" WECHSEL - MOTORÔL
Den Motorölstand vor Inbetriebnahme des Motors und
nach allen 5 Betriebsstunden prüfen. Den Ölstand
immer auf der VOLL-Marke am Ölmeßstab halten.
Zum Prüfen des Ölstands:
1. Den Aufsitzmäher auf einer ebenen Fläche
abstellen.
2. Den Bereich um den Ölmeßstab reinigen, um ein
Eindringen von Fremdkörpern beim Entfernen des
Olmefistabs zu vermeiden.
3. Den OlmeBstab abschrauben und das Ol
abwischen.
GR-15
WARTUNG
4. Den MeBstab voll in den Ölfüllstutzen einführen;
dann entfemen und den Olstand am Meßstab ablesen.
Bei niedrigem Ölstand soviel Öl nachfüllen, bis der
Olstand die VOLL-Marke erreicht. Nicht Uberfiillen -
andernfalls kónnen Motorscháden folgen.
5. Den OlmeBstab wieder in den Fiillstutzen
einschrauben.
Das Ol nach den ersten 5 Betriebsstunden wechseln;
danach alle 25 Stunden; bei Betrieb unter äußerst
staubigen oder schmutzigen Bedingungen häufiger.
Zum Wechseln des Motoröls:
1. Den Aufsitzmäher auf einer ebenen Fläche
abstellen. Den Motor anlassen und für kurze Zeit
laufen lassen, um das Ol zu erwärmen.
2. Den Motor abstellen und eine Auffangwanne unter
die Ablaßschraube (Abb. 12) stellen. Die
Ablaßschraube entfernen und das Ol in die _
Auffangwanne ablaufen lassen. Wenn das Ol
vollständig ausgelaufen ist, die Ablaßschraube wieder
einsetzen.
3. Die Motorhaube öffnen, den Öimeßstab entfernen
und Ol in das Kurbelgehäuse einfüllen. Siehe Prüfen
des Olstands im Kurbelgehäuse. Füllmenge: 1,1 |. 10
& 12 PS Aufsitzmäher: 1,4 |. DEN MOTOR NICHT
UBERFULLEN - Motorscháden kónnen folgen.
Motoröl hoher Güte und einer Dienstklassifikation von
API SC, SD, SE oder MS verwenden. Die empfohlene
Viskosität ist:
e Über 4°C - SAE 30; als Alternative 10W-30.
e Unter 4°C - SAE 5W-20 oder 5W-30; als
Alternative SAE 10 oder 10W-30.
e Unter -18°C - SAE 10 oder 10W-30 mit 10%
Kerosin verdünnt.
Abbildung 12
1. Ablafischraube
GR-16
AUSWECHSELN - KRAFTSTOFFILTER
Zwischen Kraftstofftank und Vergaser befindet sich ein
Kraftstoffilter (Abb. 13). Den Filter gemäB den
folgenden Anieitungen auswechsein:
ec
Abbildung 13
1. Schlauchschelle
1. Die Motorhaube óffnen.
2. Die Schlauchschelle an der Vergaserseite lockern
und die Kraftstoffleitung vom Filter abziehen.
3. Eine Auffangwanne unter den Filter stellen, die
verbleibende Schlauchschelle lockern und den
Schlauch vom Filter abziehen.
A VORSICHT
Benzin ist feuergefahrlich - immer nur im
Freien ablassen und sicherstellen, daß der
Motor abgekühlt ist, um einer Feuergefahr
vorzubeugen. Eventuell verschüttetes Benzin
aufwischen. Bei der Handhabung von Benzin
NICHT RAUCHEN!
4. Einen neuen Filter so anbringen, daß der Pfeil auf
seinem Gehäuse in Richtung Vergaser weist.
WARTUNG
WECHSEL - ZUNDKERZE
Da sich der Elektrodenabstand einer Zundkerze durch
normalen Betrieb im Laufe der Zeit vergrößert, sollte
der Abstand alle 25 Betriebsstunden nachgemessen
werden. Der empfohlene Elektrodenabstand beträgt
0,762 mm. Die korrekte Zündkerze ist vom Typ
Champion RJ-19LM.
Hinweis: Normalerweise halten Zündkerzen für eine
geraume Zeit; bei Motorstörungen jedoch immer
entfernen und auf guten Zustand prüfen.
1. Den Bereich um die Kerze reinigen, um ein
Eindringen von Fremdkörper in den Zylinderkopf
nach Entfernen der Kerze zu vermeiden.
2. Den Zündkerzenstecker von der Kerze abziehen
und die Zündkerze aus dem Zylinderkopf entfernen.
3. Den Zustand der Elektroden und des Isolators
prüfen um sicherzustellen, daß sich keine Schäden
eingestellt haben.
WICHTIG: Angerissene, beschädigte,
verschmutzte oder defekte Zündkerzen müssen auf
jeden Fall ausgewechselt werden. Nicht durch
Sandstrahlen, Abschaben oder Reinigen mit einer
Drahtbürste versuchen, Zündkerzen
instandzusetzen, da sich Teilchen lösen und in den
Zylinder fallen könnten. Dadurch würden sich
Motorschäden einstellen.
4. Den Elektrodenabstand auf 0,762 mm einstellen
(Abb. 14). Eine Zündkerze mit korrektem
Elektrodenabstand und Dichtung einsetzen und auf
20,4 Nm festziehen. Wenn kein Drehschlússel
verwendet wird, die Kerze fest anziehen.
| 0.030 In.
| (0,762 mm)
Abbildung 14
5, Den Zúndkerzenstecker wieder auf die Kerze
aufsetzen, den Zündschlüssel jedoch nicht in das
ZúndschloB stecken. So wird ein ungewolltes Starten
des Máhers wáhrend der Lagerung zwischen
Einsätzen vermieden. Den Zündschlüssel an einem
leicht merkbaren Ort aufbewahren.
EINSTELLEN - GAS/CHOKEHEBEL
Die korekte Funktion des Choke ist abhángig von der
richtigen Einstellung des Gas/Chokehebels. Vor jeder
Einstellung des Vergasers sicherstellen, daB der
Gas/Chokehebel richtig funktioniert.
1. Die Motorhaube óffnen, die Schrauben, mit denen
der Luftfilter abgesichert wird, entfernen und die
Abdeckung des Luftfilters vom Filter abziehen
(Abb. 15).
2. Den Schalthebel auf CHOKE stellen und die
Stellung der Chokedrossel prüfen; diese muß jetzt
vollständig geschlossen sein (Abb. 15).
3. Den Schalthebel auf SCHNELL stellen. Jetzt muß
die Drosselklappe vollständig auf sein (Abb. 15).
Abbildung 15
1. Klemmschraube
2. Hebel
3. Verbindungsstück
4. Wenn die Drosselklappe wie unter 2 und 3
beschrieben gestellt ist, die Luftfiltergruppe
auswechseln und den Betrieb fortsetzen.
Wenn sich die Drosselklappe entweder nicht schlieBt
oder in der SCHNELL-Stellung nicht vollständig
geöffnet ist, den Schalthebel wie folgt einstellen:
1. Den Schalthebel auf CHOKE stellen.
2. Die Klemmschraube des Gas-Bowdenzugs
(Abb. 15) lockemn und das KabelauBere zusammen mit
dem Bowdenkabel soweit verschieben, bis die
Drosselklappe das Verbindungsstück berührt.
3. Die Klemme festziehen und die Luftfiltergruppe
wieder anbringen.
GR-17
WARTUNG
EINSTELLEN - VERGASER
Der Vergaser wurde werksseitig eingestellt; ein
gelegentliches Einstellen kann jedoch zum Ausgleich
unterschiedlicher Kraftstoffmerkmale,
Umgebungstemperaturen oder Hohenlagen
erforderlich sein. Aber darauf achten, keine unnötigen
Vergasereinstellungen vorzunehmen, da die
Werkseinstellungen normalerweise richtig sind.
WICHTIG: Vor Einstellen des Vergasers, den
Gashebel auf korrekte Funktion prüfen; siehe
Einstellen - Gas/Chokehebel.
1. Nadelventil (Abb. 16)-Das Ventil vorsichtig durch
Drehen im Uhrzeigersinn schließen.
WICHTIG: Das Ventil nicht zu fest schließen, da
sonst das Ventil und dessen Sitz im Vergaser
beschädigt werden.
2. Das Ventil um 2 Umdrehungen - öffnen - im
Gegenuhrzeigersinn aufdrehen (Abb. 16).
Abbildung 16
2. Leerlaufventil
3. Nadelventil
1. Einstellschraube -
Leerlauf
Hinweis: Die Einstellung des Nadelventils gilt als
ungefähr; diese Einstellung ermöglicht jedoch ein
Anlassen des Motors, so daß der Vergaser
feineingestellt werden kann - Schritte 3-9.
A WARNUNG
Zur endgültigen Einstellung des Vergasers muß
der Motor laufen. Um möglichen Verletzungen
vorzubeugen, den Mähwerkschalter abstellen,
den Schalthebel auf NEUTRAL steilen und die
Feststellbremse anziehen. Hände, Füße,
Gesicht und andere Körperteile von
Schnittmesser, der Unterseite des Mähwerks,
dem Auswurfbereich und allen rotierenden
Motorteilen fernhalten.
GR-18
3. Dem Motor starten und fúr bis zu zwei Minuten
warm laufen lassen. Dann den Gashebel auf
SCHNELL stellen.
WICHTIG: Bel der Einstellung der Voligasstellung
muß der Luftfilter montiert sein. Bel laufendem
Motor mussen die Luftfilter-
Befestigungsschrauben gleichfalls montiert sein.
4. Das Nadelventil (Abb. 16) jeweils um
1/8-Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen, bis sich die
Motordrehzahl reduziert. Den Motor auf jede
1/8-Umdrehung reagieren lassen.
5. Das Nadelventil (Abb. 16) jeweils um
1/8-Umdrehung im Gegenuhrzeigersinn - nach außen
- drehen, bis der Motor beginnt, unregelmäßig zu
laufen. Den Motor auf jede 1/8-Umdrehung reagieren
lassen.
6. Das Nadelventil (Abb. 16) langsam im
Uhrzeigersinn - ein- drehen, bis der Motor ruhig läuft.
Diese Einstellung kann ohne Belastung u.U. etwas
felt’ sein; eine leicht fette Einstellung gewanhrt jedoch
den korrekten Betrieb unter Belastung.
7. Den Gashebel zurückstellen, so daß der Motor im
Leerlauf läuft. Wenn der Motor abwürgt, die
Leerlauf-Einstellschraube soweit andrehen, bis sich
die Motordrehzahl erhöht (1750 U/min.).
Hinweis: Zum Erhöhen der Leerlauf-Drehzahl, die
Leerlauf-Einstellschraube im Uhrzeigersinn drehen.
Zur Reduzierung der Leerlauf-Drehzahl, im
Gegenuhrzeigersinn drehen.
8. Das Leerlaufventil langsam ein (mager) oder aus
(fett) drehen, bis der Motor im Leerlauf ruhig läuft.
9. Die Vergasereinstellung durch rasches Verstellen
des Gashebels von LANGSAM auf SCHNELL
nachprüfen. Die Motordrehzani solite sich ohne
Stocken erhóhen. Wenn der Motor háufig abwürat
oder spuckt, das Nadelventil 1/8-Umdrehung im
Gegenuhrzeigersinn drehen, bis sich der Motor
gleichmäßig beschleunigen läßt.
10. Nach Einstellen des Vergasers, den Motor
abstellen. Wenn der Mäher nicht sofort in Betrieb
genommen wird, den Zündschlüssel abziehen, um ein
ungewolltes Starten zu verhindern.
WARTUNG
WARTEN - SCHNITTMESSER 3. Das Máhwerk vorwárts schieben und den
В Treibriemen von der Laufscheibe der Mahwerkspindel
1. Sicherstellen, daB der Motor abgestellt ist, die abnehmen.
Feststellbremse anziehen, die Motorhaube óffnen und
den Zündkerzenstecker von der Zündkerze abziehen. 4. Die Vorderräder des Aufsitzmähers ganz nach
rechts ausschlagen, das Mähwerk so drehen, daß die
Hinterräder der rechten Aufsitzmäherseite
6) VORSICHT gegenüberstehen und das Mahwerk unter der
Maschine herausschieben (Abb. 18).
Die Maschine zum Stillstand bringen und den
Messerbalken auf eventuelle Schaden und
den festen Sitz der Messerbalkenschraube an | .
der Spindelwelle prúfen, wenn das Messer auf A
einen festen Gegenstand aufgepralit ist. Die u
Motorhaube óffnen und den
Zündkerzenstecker von der Zündkerze
abziehen, die Feststellbremse anziehen und -
das Máhwerk abstellen, bevor der = Xu
Messerbalken untersucht wird. Bel .
gerissenem, schwer verbogenem oder stark
verrostetem Messer (Abb. 20), den Po
Messerbalken auswechseln. Immer nur echte b. 1 =
TORO Ersatzteile verwenden, um sicher у ? : | р.
Funktion und optimale Leistung zu 2» |
gewährleisten. NIE „PASSEN | À
SCHON”-ERSATZMESSER VERWENDEN! ie
Abbildung 18
2. Das Mahwerk auf die niedrigste Schnitthôhe 5. Das Mähwerk auf seine Seite hochkippen, das
einstellen, den Splint und die Unterlegscheiben, mit E Де
at E nde des Messerbalkens mit einem L
denen die Mähwerk-Federstreifen an beiden Seiten dicken Handschuhen festhalten: оо НЙ ea
abgesichert werden (Abb. 17) entfernen und die Kontermutter den Anti-
Streifen von den Splints abziehen. dl НЕ н rn nh ION und
Abbildung 17 Abbildung 19
1. Federstreifen - Mahwerk 2. Splint
1. Anti-Skalpierschutz
GR-19
WARTUNG
6. Die Schnittfiächen des Messerbalkens gründlich
untersuchen, besonders dort, wo flache und geformte
Flachen aufeinandertreffen (Abb. 20). Da Sand und
abrasives Material das Metall, mit dem flache und
geformte Teile des Messerbalkens verbunden werden,
abreiben kann, das Messer vor Inbetriebnahme der
Maschine prüfen. Wenn eine Abnutzung festgestellt
wird, den Messerbalken auswechseln.
1 2
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Abbildung 20
1. Flachstelle des Messers 4. Abnutzung
2. Windflúgel 5. Windflügel
3. Windflügel 6. Gebildetes Langloch
A VORSICHT
Wenn sich der Messerbalken abnutzen kann,
bildet sich zwischen Windflügel und dem
Flachteil des Messerbalkens ein Langloch
(Abb. 20). Leizten Endes kann ein Stück des
Messerbalkens abbrechen und ausgeworfen
werden, was für den Bediener oder
Unbeteiligte zu Verletzungen führen kann.
Hinweis: Da die Kontermutter werksseitig
festgezogen wird, läßt sie sich u.U. nur schwer lösen.
Wenn die Mutter nicht entfernt werden kann, Ihren
TORO Vertragshändler um Unterstützung bitten.
GR-20
7. Die Schnittkanten an beiden Enden des
Messerbalkens mit einer Feile schärfen (Abb. 21). Nur
die Oberseite des Messerbalkens, nicht die
Unterseite, schärfen.
Abbildung 21
1. Im ursprünglichen Winkel schärfen
2. Windflügel
3. Endansicht des Messerbalkens
8. Die Wucht des Messerbalkens auf einem
Auswuchtgerät prüfen. (Ein kostengünstiges
Auswuchtwerkzeug läßt sich vom Fachhandel
beziehen.) Ein ausgewuchteter Messerbalken bleibt in
der Horizontalen. Dagegen senkt sich das (schwerere)
Ende eines unwuchtigen Messerbalkens ab. Bei
unwuchtigen Messerbalken, mehr Material von der
Schnittfläche des schwereren Endes abfeilen. Solange
welterfeilen, bis der Messerbalken ausgewuchtet ist.
9. Den Messerbalken, den Anti-Skalpierschutz und
die Kontermutter (Abb. 19) in dieser Reihenfolge
montieren. Die Kontermutter auf 68-81 Nm festziehen.
VICHTIG: Sicherstellen, daB die Schnitifidachen
des Messerbalkens auf die Oberseite des
Mahwerks gerichtet sind und diese nicht beriihren
(Abb. 19). Beim Festziehen der Kontermutter den
Messerbalken leicht hin und her bewegen, so dai
er sich zwischen den Flächen der Halterung
einbetten kann.
10. Das Mähwerk zum Aufsitzmäher bringen. Siehe
Installation des Mähwerks.
WARTUNG
INSTALLATION DES MAHWERKS
1. Die Feststellbremse anziehen und die Vorderráder
voll ausschlagen, um mehr Bewegungsfreiheit fur das
Mahwerk zu schaffen.
2. Das Mahwerk auf seine Rader und Walzen
absetzen und unter den Aufsitzmaher schieben
(zuerst vorne) (Abb. 22).
Abbildung 22
3. Sicherstellen, daB die Schnitthôhe auf der
niedrigsten Stellung ist. Das Mähwerk so
positionieren, daB die parallelen Verbindungen
symmetrisch zu den vorderen Haltelaschen an beiden
Seiten stehen, dann die Splints von innen nach auBen
durch die Locher der Laschen einfuhren (Abb. 23).
Abbildung 23
1. Parallelverbindung
2. Splint
3. Profil
4. Treibriemen
5. Gelenkstange
6. Aufhángeprofil - hinten
4. Den Treibriemen des Mahwerks auf die
Laufscheibe der Antriebsspindel auflegen, dann die
Rúckseite des Máhwerks anheben und die
ruckwartigen Aufhangeprofile so stellen, daB sie
soeben uber der Oberseite der Splints, die aus der
Gelenkstange hervorragen (Abb. 23), zur Ruhe
kommen. Sicherstellen, daB der Treibriemen der
Laufscheibe am Motor aufgelegt wird.
5. Die Máhwerk-Federstreifen vorwárts ziehen und
gleichzeitig das Máhwerk ruckwarts schieben. Dann
die Splints durch die Streifenlôcher schieben. Eine
Unterlegscheibe und einen Splint zum Absichern der
Baugruppe anbringen (Abb. 24).
Abbildung 24
1. Federstreifen - Mahwerk 2. Splint
REINIGEN - UNTERSEITE DES
MAHWERKS
Um eine gute Schnittqualitát und effiziente
Grasfangfunktion zu gewährleisten, muß die Unterseite
des Mähwerks und die Innenflächen des Grasauswurfs
regelmäßig gereinigt werden. Den Innenflächen des
Mähwerks und Auswurfbereichs regelmäßig eine
Wachsschicht auftragen. Dadurch wird Korrosion
unterdrückt und Schmutz und Schnittgut vom Haften
an der Unterseite des Mahwerks gehindert.
GR-21
WARTUNG
WECHSELN -
MESSERBALKEN-TREIBRIEMEN
(Riemen vom Motor zum Mähwerk)
1. Die Feststellbremse anziehen und den
Zündkerzenstecker von der Zündkerze abziehen.
2. Das Mähwerk auf die niedrigste Schnitthöhe
stellen.
3. Die Splints und Unterlegscheiben von den
Federstreifen des Mahwerks und die Streifen von den
Stiften entfernen (Abb. 25).
Abbildung 25
1. Federstreifen - Mahwerk 2. Profil - hinten
4. Das Schnittwerk vorwärts schieben und den
Treibriemen von der vorderen und hinteren
Laufscheibe entfernen.
5. Sicherstellen, daß die Mähwerkprofile hinten
(Abb. 25) auf den Stiften ruhen und einen neuen
Treibriemen einlegen. |
6. Das Mahwerk ruckwarts schieben, dann die
Federstreifen, Unterlegscheiben und Splints wieder
anbringen.
GR-22
ABSTIMMEN DES MAHWERKS
Wenn das Mähwerk nicht gleichmäßig von Seite zu
Seite mäht und der Messerbalken nicht verbogen ist,
das MähwerkK wie folgt abstimmen:
1. Den Aufsitzmäher auf einer ebenen Fläche
abstellen, die Feststellbremse anziehen und den
Zündkerzenstecker von der Zündkerze abziehen.
2. Die Schnitthöheneinstellung auf Stufe 3 stellen
und den Messerbalken im rechten Winkel zur
Fahrtrichtung stellen.
3. Die Höhe des Messerbalkens an einem Ende
messen, dann den Balken um 180° drehen und die
gleiche Messerbalkenspitze an der
gegenüberliegenden Seite des Aufsitzmähers messen.
Beide Meßwerte sollten innerhalb einer Toleranz von
3 mm voneinander liegen.
4. Wenn die Höhen der Messerbalkenspitzen mehr
als 3 mm voneinander abweichen, das Mähwerk durch
Lockem der rechten Sechskantmuttem, mit denen das
Gelenkgestänge befestigt wird und Anheben oder
Absenken der Halterung einstellen (Abb. 26).
Hinweis: Dazu muß u.U. das rechte Hinterrad
abgenommen werden.
5. Sicherstellen, daß die Höhe des Messerbalkens
von einer Seite zur anderen innerhalb von 3mm gleich
ist und die Sechskantmuttem wieder festziehen.
Abbildung 26
1. Halterung - Gelenkstange
WARTUNG
WECHSELN - ANTRIEBSRIEMEN % ча,
1. Das Máhwerk entfemen: siehe Wechseln des
Messerbalken-Treibriemens.
2. Sicherstellen, daB die Feststellbremse angezogen
ist und die Vorder- und Hinterráder blockieren.
3. Etwas vor den Hinterrádern unter den Aufsitzmáher
greifen und die Mitlaufergruppe fassen (Abb. 27), die
Gruppe anziehen, um den Riemen zu entspannen und
den Riemen von der Riemenführung und der
Mitläuferscheibe entfernen (Abb. 27).
Abbildung 28
1. Drahtbinde 4. Stahlpfosten
2. Befestigungsschraube 5. Anschlússe
3. Messerkupplungsgruppe
Hinweis: Wenn sich beim Entfernen der
Befestigungsschraube der Messerkupplung mit einem
> normalen Steckschlüssel Schwierigkeiten ergeben,
; E 7 Ihren TORO Vertragshändler um Unterstützung bitten.
A | WR DE Hierzu kann u.U. ein Druckluftwerkzeug erforderlich
à ; sein.
| 6. Den Treibriemen von der Motorlaufscheibe
entfernen, dann den Riemen von der Laufscheibe der
Abbildung 27 Antriebskupplung auf der Oberseite des Getriebes an
der Rückseite der Maschine entfernen.
1. Antriebsriemen 3. Riemenfúhrung
2. Mitlaufergruppe 7. Den Riemen zwischen der Oberseite der
Antriebs-Kupplungsgruppe und der
Kupplungs-Bestátigungsstange durchschieben.
A VORSICHT PRINS Ta 3 я
Hinweis: Der Abstand zwischen dem
Der Mitláuferausleger steht unter hoher Betatigungselement und der Kupplung ist u.U. zum
Federspannung. Den Ausleger festhalten, Entfernen des Riemens zu eng. Bei Bedarf das
wenn er in die entspannte Stellung Kupplungspedalgestange fur mehr Platz abnehmen.
zurückgeführt wird. 8. Den neuen Treibriemen in umgekehrter
Reihenfolge einbauen. Vor Montage der
4. Die Schraube, mit der die Drahtbinde der Messerkupplung, die Kurbelwelle abschmieren. Die
elektromagnetischen Kupplung abgesichert wird, Kupplung wieder zusammenbauen und sicherstellen,
entfernen. Den Kabelstecker abklemmen (Abb. 28). daß das Langloch in der Kupplung über die
Stahlpfostengruppe paßt. Dann die
5. Die Schraube, mit der die Absicherungsschraube auf 81 Nm festziehen.
Messerkupplungsgruppe an der Vorderseite der
Maschine abgesichert wird (Abb. 28) und die Gruppe 9. Die Drahtanschlüsse wieder herstellen und die
selbst entfernen. Dabei muß darauf geachtet werden, Drahtbinde am Aufsitzmäherchassis anbringen.
wie die Kupplung durch einen an die Unterseite des Sicherstellen, daß alle Drähte/Kabel von beweglichen
Aufsitzmähers angeschweißten Pfosten am Drehen Maschinenteilen ferngehalten werden.
gehindert wird.
GR-23
WARTUNG
EINSTELLEN DER BREMSE
Die Scheibenbremsen einstellen, wenn die Maschine
nicht mehr durch die Feststellbremse gehalten wird
oder die Bremsleistung wahrend des Betriebs nicht
ausreicht, um die Maschine zum Stillstand zu bringen.
1. Den Motor abstellen und den Zundkerzenstecker
von der Zundkerze abziehen.
2. Die Kontermutter -Umdrehung im Uhrzeigersinn
drehen (Abb. 29).
3. Die Bremswirkung durch Schieben des
Aufsitzmáhers prúfen: dabei darf kein Schleifen der
Bremse bemerkbar sein. Wenn die Bremse dennoch
schleift, die Kontermutter eine 1/8-Umdrehung im
Gegenuhrzeigersinn oder solange drehen, bis aller
Kontakt ausbleibt.
Abbildung 29
1. Kontermuttern - Bremseinstellung
ENTFERNEN DER RADER
Vorderrader:
1. Sicherstellen, daB die Feststellbremse angezogen
ist und ein Rad blockieren.
2. Einen Wagenheber unter die Vorderachse stellen
und das Rad vom Boden abheben.
3. Die Nabenkappe mit Hilfe eines Brecheisens von
der Achse entfernen (Abb. 30).
4. Den Splint und die Unterlegscheibe (Abb. 30)
sowie das Rad von der Achse entfernen.
5. Das Rad in umgekehrter Reihenfolge wieder
anbringen.
GR-24
Abbildung 30
Hinterráder:
1. Sicherstellen, daB die Feststellbremse angezogen
ist und die Vorderráder blockieren.
2. Einen Holzklotz zwischen Wagenheber und
Hinterachse einführen und das Rad vom Boden
abheben.
WICHTIG: Den Wagenheber so eng wie möglich an
der Innenseite des Rads ansetzen, um möglichen
Beschädigungen des Getriebes vorzubeugen.
3. Die Nabenkappe mit Hilfe eines Brecheisens von
der Achse entfernen.
4. Die Sechskantschraube von der Achse entfernen
(Abb. 31).
Abbildung 31
5. Das Rad in umgekehrter Reihenfolge wieder
anbringen. Vor Anbringen des Rads, die Hinterachse
abschmieren. Sicherstellen, daß der Antriebskeil
wieder eingesetzt wird. Die Sechskantschraube soweit
anziehen, bis sich die Radnabe an das Ende der
Achse anschmiegt. Drehmoment: 40,7 Nm.
WARTUNG
PRUFEN DES SICHERHEITSSYSTEMS
Das Sicherheitssystem im Schaltkreis verhindert ein
Anlassen des Motors, wenn der Fahrer nicht auf
seinem Sitz Platz genommen hat, wenn sich der
Schalthebel nicht auf NEUTRAL befindet oder das
Mahwerk abgestellt ist. Der Motor wird gleichfalls
abgestellt, wenn sich der Fahrer bei zugeschaltetem
Máhwerk oder wenn ein Gang eingelegt ist, vom
Fahrersitz abhebt. Um die korrekte Funktion des
Sicherheitssystems zu gewährleisten, vor jeder
Inbetriebnahme der Maschine auf Funktionstüchtigkeit
prüfen. Zur Gewährleistung der Betriebssicherheit die
Sicherheitsschalter alle zwei Jahre von lhren TORO
Vertragshändler prüfen lassen.
1. Auf dem Fahrersitz Platz nehmen und den
Schalthebel auf NEUTRAL stellen. Die Feststellbremse
anziehen, um jede Bewegung des Aufsitzmähers zu
vermeiden.
2. Das Mähwerk zuschalten (Abb. 32). Die Zündung
auf START drehen. Jetzt darf sich der Motor nicht
starten lassen. Wenn der Motor dennoch
Startversuche unternimmt, hat sich ein Fehler im
Sicherheitssystem ergeben, der vor Inbetriebnahme
von einem TORO Vertragshändler beseitigt werden
muß. Wenn sich der Motor nicht starten läßt, mit Schritt
3 weitermachen.
3. Das Mähwerk abstellen. Das Kupplungspedal
betätigen und dann einen Gang einlegen. Die
Zündung auf START drehen. Jetzt darf der Motor keine
Startversuche machen; wenn doch, hat sich ein Fehler
im Sicherheitssystem ergeben, der vor Inbetriebnahme
von einem TORO Vertragshändler beseitigt werden
muß. Wenn sich der Motor nicht starten läßt, mit Schritt
4 weitermachen.
4. Den Gangschalthebel (Abb. 33) auf NEUTRAL
stellen, das Mähwerk (Abb. 32) abstellen und die
Feststellbremse anziehen, um jede Bewegung der
Maschine zu verhindem. Jetzt die Zündung auf START
drehen und den Motor anlassen. Das Mähwerk
zuschalten und vorsichtig den Fahrersitz verlassen.
Jetzt muß sich der Motor abstellen. Wenn der Motor
nicht abwürgt, den Motor abstellen und das
Sicherheitssystem von einem TORO Vertragshändler
instandsetzen lassen. Wenn der Motor beim Abheben
vom Fahrersitz abwürgt, funktioniert das
Sicherheitssystem richtig.
Abbildung 33
1. Gangschalthebel
A WARNUNG
Da dieses System Ihrem Schutz dient, bei
gestörtem Sicherheitssystem den Aufsitzmäher
nicht benutzen.
Abbildung 32
1. Zündschloß 2. Mahwerkschalter
GR-25
WARTUNG
BATTERIELADESYSTEM
Der Ladekreis wird durch eine AGC 7-1/2 A Sicherung
(Abb. 34) gegen Lichtmaschinendefekte aufgrund von
môglichen Kurzschlüssen im Kabelbaum geschutzt.
Wenn sich der Motor bei voller Batterieladung nicht
starten läßt, das elektrische System von einem TORO
Vertragshändler prüfen lassen.
“ Abbildung 34
1. Sicherungsblock - Ladekreis (roter Draht)
2. Sicherungsblock - Beleuchtung (grüner Draht)
STROMKREIS - BELEUCHTUNG
Die Scheinwerfer werden durch die Lichtmaschine
versorgt, weshalb sie erst bei laufendem Motor
funktionieren. Die Lichtmaschine wird durch eine AGC
8-1/2 A Sicherung (Abb. 34) gegen Defekte aufgrund
möglicher Kurzschlüsse im Kabelbaum geschützt.
Wenn die Beleuchtung nicht funktioniert, die
Motorhaube abh eben 15 die SicherungsblOck tre! nen
und die Sicherung prúfen. Bei gesprungnener
Sicherung, die Verdrahtung auf eventuelle
Kurzschlússe prúfen. Wenn sich keine feststellen
lassen, Ihren TORO Vertragshándier um Unterstützung
bitten.
VORBEREITUNG DES AUFSITZMAHERS
ZUR LAGERUNG
1. Das Benzin aus dem Kraftstofftank und der
-leitung ablassen, siehe Wechseln des Kraftstoffilters.
Dann den Motor anstellen und im Leerlauf solange
laufen lassen, bis der verbleibende Kraftstoff
verbraucht ist. Den Kraftstoffilter auswechsein.
Hinweis: Um eine Bildung von gummiartigen
Rückständen in Vergaser, Kraftstoffleitung und -tank
zu vermeiden, muß der Kraftstoff vollständig
verbraucht werden. Solche Rückstände führen zu
Startschwierigkeiten und unruhigem Motorlauf.
GR-26
2. Den Zündkerzenstecker von der Zündkerze
abziehen und den Bereich um die Zündkerze reinigen,
um ein Eindringen von Fremdkörpem in den
Zylinderkopf zu vermeiden, wenn die Zündkerze
entfernt wird. Dann die Zündkerze entfernen und zwei
EBlôffel Motordl in das Zündkerzenloch gieBen. Den
Motor рег Hand andrehen, um das Ol gleichméBig im
Zylinder zu verteilen. Dann die Zündkerze wieder
einsetzen und auf 20,4 Nm festziehen. Wenn dazu
kein Drehschlussel benutzt wird, die Kerze fest
anziehen. DEN ZUNDKERZENSTECKER NICHT
WIEDER AUFSETZEN.
3. Das Ól aus dem Kurbelgeháuse ablassen und mit
Ol der zutreffenden Viskositát befúllen.
4. Schmutz, Schnittgut, etc. von der AuBenseite des
Motors, den Zylinderkopflamellen und dem
Ventilatorgeháuse entfernen. AuBerdem Schnittgut,
Schmutz und Fettrückstände von externen Flächen des
Aufsitzmähers, des Motors, Gehäuses und der
Oberseite des Mähwerks beseitigen.
5. Die Unterseite des Mähwerks reinigen.
6. Den Zustand des Messerbalkens prüfen: siehe
Wartung - Messerbalken.
7. Alle Sechskantschrauben, Bolzen, Schrauben,
Muttern und zugehörige Teile auf festen Sitz prüfen.
Wenn irgendwelche Teile defekt erscheinen,
instandsetzen oder auswechseln.
8. Räder und Spindeln mit Schmierfett abschmieren;
siehe Schmieren - Vorderachsen und Räder.
9. Das Luftfilterelement prifen; siehe Warten -
Luftfilterelement.
10. Alle Rost- oder Lackscháden ausbessern.
Sicherstellen, da alle betroffenen Bereiche vor dem
Lackieren abgeschmirgelt werden.
Hinweis: TORO Re-Kote „Ausbesserungslack” ist
von Ihrem TORO Vertragshändler erhältlich. Dieser
Sprühlack trocknet in wenigen Minuten und erscheint
wie werksaufgetragener Glanzlack.
11. Die Batterie entfernen, aufladen und an einem
kühlen, trockenen Ort aufbewahren. Die Batterie alle
30 Tage aufladen, um ein komplettes Entladen zu
vermeiden. Siehe Inbetriebnahme und Aufladen der
Batterie,
WICHTIG: Unsachgemäße Lagerung oder
Nichtaufladen kann zu einem Batterieausfall führen.
12. Die Vorderrader und Hinterachse aufbocken, um
eine Minderung der Ballonreifen zu vermeiden.
13. Den Aufsitzmáher an einem sauberen, trockenen
Ort lagern. Den Zündschlüssel aus dem ZündschloB
entfernen und an einem leicht merkbaren Ort
aufbewahren. Den Aufsitzmäher abdecken, um ihn zu
schützen und sauber zu halten.
FEHLERBEHEBUNG
Problem Mógliche Ursache Maßnahme
Motor springt nicht an, läßt 1. Benzintank leer. 1. Mit Benzin befüllen.
sich nur schwer starten, verliert | > Batterie entladen. 2. Batterie aufladen.
Leistung oder wurgt ab
3. Gang eingelegt. 3. Schalthebel auf NEUTRAL stellen.
4. Messerkontrolle ist EINGERASTET. |4. Messerkontrollhebel auf
AUSGERASTET stellen.
5. Zundkerze locker. 5. Die Kerze auf 20,4 Nm anziehen.
6. Zundkerzenstecker loker oder 6. Den Kerzenstecker wieder
abgetrennt. aufsetzen.
7. Falscher Elektrodenabstand. 7. Den Kerzenelektrodenabstand auf
0,76 mM einstellen.
8. Zundkerze abgenutzt, verbogen 8. Eine neue Zündkerze mit
oder anderweitig defekt. korrektem Abstand einsetzen.
9. Falsche Zúndkerze. 9. Korrekte Zúndkerze einsetzen.
10. Elektrische Anschlüsse locker. 10. Den Stromkreis auf guten Kontakt
prüfen.
11. Falsche Vergasereinstellung. 11. Vergaser einstellen.
12. Schmutziger Luftfilter. 12. Luftfilterelement reinigen.
13. Kraftstoffilter verstopfte. 13. Siehe Auswechseln -
Kraftstoffilter, Seite GR-16.
14. Schmutz, Wasser oder gealterter 14. Den Aufsitzmáher von einer TORO
Kraftstoff im Kraftstoffsystem. Vertragswerkstatt warten lassen.
15. Modul oder Schalter defekt. 15. Den Aufsitzmáher von einer TORO
Vertragswerkstatt warten lassen.
Motor láuft nicht oder nur 1. Luftfilter schmutzig. 1. Luftfilterelement reinigen.
schlecht im Leerlauf. 2. Zuniedriger Ólstand im 2. Öl nachfüllen.
Kurbelgehäuse.
3. Kühllamellen und Luftwege unter 1/3. Verstopfungen von den
der Gebläsehaube verstopft. Kühllamellen und Luftwegen
entfernen.
4. Zu niedrige Leerlaufdrehzahl. 4. Vergaser einstellen.
Drehzahlmischung falsch
eingestellt.
5. Kraftstoffilter verstopfte. 5. Siehe Auswechseln -
Kraftstoffilter, Seite GR-16.
6. Schmutz, Wasser oder gealterter |6. Den Aufsitzmäher von einer TORO
Kraftstoff im Kraftstoffsystem. Vertragswerkstatt warten lassen.
7. Zündkerze abgenutzt, verbogen 7. Eine neue Zúndkerze mit
oder anderweitig defekt.
korrektem Abstand einsetzen.
GR-27
FEHLERBEHEBUNG
Problem
Mógliche Ursache
MaBnahme
Motor verliert Leistung.
Zu niedriger Ólstand im
Kurbelgeháuse.
Öl nachfüllen.
Laufscheibe.
2. Kühllamellen und Luftwege unter 2. Verstopfungen von den
der Geblasehaube verstopft. Kuhllamellen und Luftwegen
entfemen.
3. Zu hohe Motorbelastung. 3. Motorbelastung durch Auswahl
eines niedrigeren Ganges
reduzieren.
4. Luftfilter schmutzig. 4. Luftfilterelement reinigen.
5. Kraftstoffilter verstopfte. 5. Siehe Auswechseln -
Kraftstoffilter, Seite GR-16.
6. Schmutz, Wasser oder gealterter 6. Den Aufsitzmáher von einer TORO
Kraftstoff im Kraftstoffsystem. Vertragswerkstatt warten lassen.
7. Falsche Vergasereinstellung. 7. Vergaser einstellen.
8. Zündkerze abgenutzt, verbogen 8. Eine neue Zündkerze mit
oder anderweitig defekt. korrektem Abstand einsetzen.
Motor wird zu heiß. 1. Kühllamellen und Luftwege unter 1. Verstopfungen von den
der Geblásehaube verstopft. Kuhilamelien und Luftwegen
entfernen.
7 Falerha Varnacarainetalili nn ©) VlaArmanaanar ninmstallas
[== D LAN IS NA AA A EEE el ge es Wii ti Il OL Gil.
3. Zu niedriger Olstand im 3. Öl nachfüllen.
Kurbelgehause.
4. Zu hohe Motorbelastung. 4. Motorbelastung durch Auswahl
eines niedrigeren Ganges
reduzieren.
Motor vibriert zu stark. 1. Motorbefestigungsschrauben 1. Befestigungsschrauben
locker. festziehen.
2. Messerbaikenkuppiung-, 2. Zutreffende Laufscheibe
Mitlaufer- oder Messerbalken- festziehen.
Laufscheibe locker.
3. Unwuchtiger Messerbalken. 3. Neuen Messerbalken anbringen.
4. Messerbalken- 4. Schraube auf 61-81 Nm anziehen.
Befestigungsschraube locker.
5. Antriebslaufscheibe defekt. 5. Antriebslaufscheibe auswechseln.
Messerbalken dreht sich nicht. | 1. Messer-Treibriemen abgenutzt, 1. Neuen Treibriemen anbringen.
locker oder gerissen.
2. Messer-Treibriemen von der 2. Messer-Treibriemen einiegen;
Laufscheibe abgesprungen. Mitlauferscheibe und
Riemenführungen auf korrekte
Position prüfen.
3. Defekte Messerbalkenkupplung 3. Traktor vom TORO Wheel Horse
oder Laufscheibe. Kundendienst warten lassen.
Aufsitzmáher fáhrt nicht. 1. Traktions-Treibriemen abgenutzt, |1. Neuen Traktions-Treibriemen
locker oder gerissen. anbringen.
2. Traktions-Treibriemen von der 2. Traktions-Treibriemen richtig
Laufscheibe abgesprungen. anbringen.
3. Kein Gangschalten môglich. 3. Den Aufsitzmâher von einer TORO
Vertragswerkstatt warten lassen.
4. Defekte Kupplung oder 4. Traktor vom TORO Wheel Horse
Kundendienst warten lassen.
GR-28
00000000CCCCCCCD
aia.
1
WO
7
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A
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