Toro 14-38XL Lawn Tractor User manual

Toro 14-38XL Lawn Tractor User manual
NR. 3321–913

Wheel Horse
14–38 XLE
Rasentraktor
Modellnr. 71220 – 9900001 & darüber
Bedienungsanleitung
WICHTIG: Lesen Sie sich diese Anleitung gründlich durch. Sie enthält
Informationen zu Ihrer Sicherheit und zur Sicherheit anderer. Machen Sie
sich auch mit den Bedienungselementen und ihren Funktionen vertraut,
bevor Sie das Produkt einsetzen.
Deutsch (D)
Einleitung
Vielen Dank, daß Sie sich für ein Toro-Produkt
entschieden haben.
Wir bei Toro möchten, daß Sie mit Ihrem neuen
Produkt vollständig zufrieden sind. Zu Hilfe bei der
Wartung, Original-Ersatzteilen oder anderen
Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren
Toro-Vertragshändler.
Wenn Sie sich an Ihren Toro-Vertragshändler oder ans
Werk wenden, sollten Sie immer die Modell- und
Seriennummer Ihres Produktes angeben. Diese
Nummern helfen dem Händler oder dem
Service-Repräsentanten, für Ihr spezielles Produkt die
passenden Informationen zu beschaffen. Sie finden
die Platte mit der Modell- und Seriennummer an
einem bestimmten Platz am Produkt, siehe unten.
1
Lesen Sie sich diese Anleitung sorgfältig durch,
damit Sie Ihr Produkt korrekt bedienen und warten
können. Die Anleitung hilft bei der Vermeidung von
Verletzungen und Schäden am Produkt. Obwohl wir
sichere Produkte konstruieren, herstellen und
vertreiben, sind Sie selbst für die richtige und sichere
Verwendung des Produktes verantwortlich. Sie sind
auch verantwortlich für die Anweisung der Personen,
denen Sie erlauben, das Produkt zu benutzen.
Das Warnsystem in dieser Anleitung kennzeichnet
mögliche Risiken und besteht aus speziellen
Sicherheitshinweisen, die bei der Vermeidung von
Verletzungen – möglicherweise sogar Tod – helfen.
GEFAHR, WARNUNG und VORSICHT sind
Signalwörter, die den Grad der Gefahr kennzeichnen.
Auf jeden Fall sollten Sie ungeachtet des Risikos
immer sehr vorsichtig sein.
GEFAHR kennzeichnet eine extreme Gefahr, die
schwerwiegende Verletzungen oder Tod hervorruft,
wenn die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen nicht
befolgt werden.
WARNUNG kennzeichnet ein Risiko, das
schwerwiegende Verletzungen oder Tod verursachen
kann, wenn die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen
nicht befolgt werden.
m–1856
1. Modell- und
Seriennummernplatte
(unter dem Sitz)
Notieren Sie sich hier die Modell- und
Seriennummern Ihres Produkts.
VORSICHT kennzeichnet ein Risiko, das kleinere
Verletzungen hervorrufen kann, wenn die
empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen nicht befolgt
werden.
Zwei weitere Begriffe dienen ebenfalls zur
Kennzeichnung wichtiger Informationen. “Wichtig”
lenkt die Aufmerksamkeit auf besondere
maschinentechnische Informationen, und “Beachte”
hebt allgemeine, beachtenswerte Informationen
hervor.
Modell-Nr.:
Die linke und rechte Geräteseite werden von der
normalen Bedienungsposition vom Sitz aus bestimmt.
Serien-Nr.:
The Toro Company – 1998
Printed in USA
All Rights Reserved
Inhalt
Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sichere Betriebspraxis . . . . . . . . . . . . . . . .
Schalldruckpegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schalleistungspegel . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vibrationsniveau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Gefällediagramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Symbolerklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Benzin und Öl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Empfohlenes Benzin . . . . . . . . . . . . . . . . .
Stabilisator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Auffüllen des Kraftstofftanks . . . . . . . . . . .
Kontrolle des Motorölstands . . . . . . . . . . .
Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zuerst kommt die Sicherheit . . . . . . . . . . .
Bedienungselemente . . . . . . . . . . . . . . . . .
Feststellbremse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen des Sitzes . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verwendung des Mähwerks . . . . . . . . . . . .
Einstellung der Schnitthöhe . . . . . . . . . . . .
Einstellung der Mähwerkräder . . . . . . . . . .
Starten und Stoppen des Motors . . . . . . . .
Das Sicherheitssystem . . . . . . . . . . . . . . . .
Betrieb bei Rückwärtsfahrt . . . . . . . . . . . .
Überprüfung des Sicherheitssystems . . . . .
Vorwärts- und Rückwärtsfahrt . . . . . . . . . .
Auswahl der Grundgeschwindigkeit . . . . .
Stoppen der Maschine . . . . . . . . . . . . . . . .
Seitenauswurf oder Bodenauswurf . . . . . .
Installation der Auswurfkanalabdeckung .
Tips zum Mähen von Gras . . . . . . . . . . . . .
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Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wartungsintervalle . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fett und Schmieröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reifendruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bremse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schaltplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zündkerze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kraftstofftank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kraftstoffilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Luftfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schnittmesser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausbau des Mähwerks . . . . . . . . . . . . . . . .
Einbau des Mähwerks . . . . . . . . . . . . . . . .
Schnittmesserantriebsriemen . . . . . . . . . . .
Seitlicher Höhenausgleich des Mähwerks .
Schnittmesserneigung in Längsrichtung . .
Waschen der Mähwerkunterseite . . . . . . . .
Reinigung und Lagerung . . . . . . . . . . . . . .
Fehlerbehebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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1
Sicherheit
Dieses Gerät erfüllt bzw. übertrifft die
europäischen Normen, die zum Zeitpunkt der
Herstellung in Kraft waren. Fehlerhafte
Bedienung oder Wartung durch den Anwender
oder Besitzer können jedoch zu Verletzungen
führen. Diese Sicherheitshinweise sollen dabei
helfen, das Verletzungsrisiko zu reduzieren.
Achten Sie immer auf das Warnsymbol ! Es
bedeutet VORSICHT, WARNUNG oder
GEFAHR — Sicherheitshinweis. Wenn der
Hinweis nicht beachtet wird, kann es zu
Verletzungen oder Tod kommen.
Sichere Betriebspraxis
Dieses Produkt kann Hände und Füße amputieren und
Gegenstände aufschleudern. Zur Vermeidung von
schweren Verletzungen oder Tod müssen immer alle
Sicherheitshinweise genau befolgt werden!
POTENTIELLE GEFAHR
• Die Motorabgase enthalten
Kohlenmonoxid, ein geruchloses, tödliches
Gift.
Allgemeine Hinweise zum Betrieb
1.
Vor dem Start alle Anweisungen in der
Bedienungsanleitung und am Gerät lesen,
verstehen und befolgen.
2.
Das Gerät darf nur von verantwortungsbewußten
Erwachsenen bedient werden, die mit den
Anweisungen vertraut sind.
3.
Den Arbeitsbereich von Gegenständen wie
Steinen, Spielzeug, Draht usw. befreien, die vom
Messerbalken hochgeschleudert werden könnten.
4.
Vor dem Mähen sicherstellen, daß sich keine
anderen Personen im Arbeitsbereich befinden.
Das Gerät abstellen, sobald jemand den
Arbeitsbereich betritt.
5.
Niemals Passagiere mitnehmen.
6.
Nur rückwärts mähen, wenn es unbedingt
erforderlich ist. Vor und während des
Zurücksetzens immer nach unten und nach
hinten sehen.
7.
Immer auf die Auswurfrichtung des Mähers
achten und den Auswurf nicht auf Personen
richten. Den Mäher nicht ohne angebrachten
Grasauffangkorb oder ohne Schutzvorrichtung
einsetzen.
8.
Vor dem Wenden die Fahrt verlangsamen.
Scharfes Wenden auf Gelände aller Art kann
zum Kontrollverlust über das Gerät führen.
9.
Niemals ein laufendes Gerät unbeaufsichtigt
lassen. Immer das Mähwerk abschalten, die
Feststellbremse anziehen, den Motor abstellen
und den Schlüssel abziehen, bevor das Gerät
verlassen wird.
WAS KANN PASSIEREN
• Kohlenmonoxid kann Sie töten. Im Staat
Kalifornien gilt es als Erreger von
Geburtsfehlern.
WIE DIE GEFAHR VERMIEDEN
WERDEN KANN
• Den Motor niemals in geschlossenen
Räumen laufen lassen.
2
Sicherheit
•
11. Bei laufendem Motor Hände, Füße, Haare und
lose Kleidungsstücke vom Auswurfbereich, der
Unterseite des Mähers und allen beweglichen
Teilen fernhalten.
Hindernisse wie große Steine, Äste usw. aus dem
Arbeitsbereich entfernen. Auf Löcher, Furchen
und Höcker achten, weil das Gerät bei unebenem
Gelände kippen könnte. Hohes Gras kann
Hindernisse verdecken.
•
12. Den Motor abstellen, bevor der Grasauffangkorb
abgenommen oder der Auswurfkanal freigelegt
wird.
Langsam fahren. Einen niedrigen Gang wählen,
damit nicht am Hang gestoppt oder geschaltet
werden muß.
•
Die Herstellerempfehlungen für Radgewichte
oder Gegengewichte befolgen, um die Stabilität
des Geräts zu verbessern.
•
Mit Grasauffangkörben und anderen
Zusatzgeräten besonders vorsichtig sein, weil sie
die Stabilität des Geräts beeinträchtigen können.
•
16. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn das Gerät
auf einen Anhänger oder Lastwagen geladen
bzw. abgeladen wird.
Alle Manöver an Hängen langsam und
gleichmäßig ausführen. Keine plötzlichen
Geschwindigkeits- oder Richtungsänderungen
vornehmen.
•
17. Nie solche Bauteile anfassen, die durch den
Betrieb erhitzt worden sind. Vor jeder Wartung
oder Einstellung diese Teile zunächst immer
abkühlen lassen.
Starts oder Stopps an Hängen vermeiden. Wenn
die Räder keinen Antrieb mehr haben, das
Mähwerk auskuppeln und den Hang langsam
gerade herunterfahren.
NEIN
10. Das Mähwerk abschalten, wenn nicht gemäht
wird.
13. Nur bei Tageslicht oder guter künstlicher
Beleuchtung mähen.
14. Das Gerät nicht unter Einfluß von Alkohol oder
Drogen bedienen.
15. Neben Straßen oder beim Überqueren von
Straßen auf den Verkehr achten.
Betrieb an Hängen
Hänge sind eine der Hauptursachen für Unfälle durch
Kontrollverlust und Umkippen des Geräts, die zu
schweren Verletzungen oder Tod führen können. An
allen Hängen ist besondere Vorsicht angebracht.
Wenn Sie den Hang nicht hochfahren können oder
dabei unsicher sind, dann mähen Sie ihn nicht!
•
Das Gerät nicht an Hängen oder Gefällen von
mehr als 15° einsetzen.
•
Wenden an Hängen vermeiden. Wenn gewendet
werden muß, dann sollte es nach Möglichkeit
langsam und gleichmäßig hangabwärts erfolgen.
•
Nicht neben Steilhängen, Gräben, Böschungen
und Dämmen mähen. Das Gerät könnte plötzlich
umkippen, wenn ein Rad über den Rand eines
Abhangs gerät, oder wenn eine Kante nachgibt.
•
Nicht in nassem Gras mähen. Das Gerät könnte
ins Rutschen kommen.
JA
•
An Gefällen über 5° auf und ab mähen, nicht
quer.
•
An Gefällen über 10° nur abwärts mähen,
niemals aufwärts. An steilen Gefällen rückwärts
hochfahren und vorwärts herunterfahren. Dabei
den Motor im Gang lassen.
3
Sicherheit
•
Nicht versuchen, das Gerät zu stabilisieren,
indem ein Fuß auf den Boden gesetzt wird.
•
An steilen Hängen keinen Grasauffangkorb
verwenden. Schwere Graskörbe könnten
Kontrollverlust bewirken oder das Gerät
umwerfen.
Wartung
1.
Motor abstellen und Zündkabel abziehen, bevor
Wartungsarbeiten, Reparaturen oder
Einstellungen vorgenommen werden.
2.
Bei der Handhabung von Benzin und anderen
Kraftstoffen ist besondere Vorsicht geboten.
Kraftstoffe sind entflammbar und ihre Dämpfe
explosiv.
Kinder
Es kann zu tragischen Unfälle kommen, wenn der
Anwender die Anwesenheit von Kindern nicht
beachtet. Kinder fühlen sich oft von der Maschine
und dem Mähvorgang angezogen. Gehen Sie niemals
davon aus, daß Kinder dort bleiben, wo Sie sie zuletzt
gesehen haben! Die folgenden Punkte müssen
unbedingt befolgt werden, um Verletzungen an
Kindern zu vermeiden!
A. Nur zugelassene Behälter verwenden.
1.
Kinder unter der Aufsicht eines anderen
verantwortungsbewußten Erwachsenen vom
Arbeitsbereich fern halten.
D. Niemals das Gerät oder Kraftstoffbehälter in
Gebäuden abstellen, wo offene Flammen
vorhanden sind, z.B. Warmwasserbereiter
oder Öfen.
2.
Wachsam sein und das Gerät abschalten, sobald
Kinder den Arbeitsbereich betreten.
3.
Niemals das Gerät in einem geschlossenen Raum
laufen lassen.
Vor und während des Zurücksetzens nach hinten
und nach unten sehen, wo sich kleine Kinder
aufhalten könnten.
4.
Dafür sorgen, daß alle Muttern und Schrauben
fest sitzen, insbesondere die
Befestigungsschrauben des Messerbalkens. Das
Gerät in gutem Zustand halten.
5.
Niemals an Sicherheitsvorrichtungen
herumbasteln. Vor jedem Einsatz die Funktion
der Sicherheitssysteme kontrollieren.
6.
Das Gerät von Gras, Laub und anderen
Fremdkörperansammlungen frei halten.
Verschüttetes Öl und Kraftstoff aufwischen. Das
Gerät vor der Lagerung abkühlen lassen.
7.
Das Gerät stoppen und untersuchen, wenn es auf
ein Hindernis gestoßen ist. Nach Bedarf die
nötigen Reparaturen durchführen, bevor das
Gerät wieder gestartet wird.
3.
4.
Niemals Kinder mitnehmen. Sie können
herunterfallen und sich schwer verletzen oder
den sicheren Betrieb des Geräts gefährden.
5.
Das Gerät niemals von Kindern bedienen lassen.
6.
Bei der Annäherung an Hausecken, Sträucher,
Bäume, Zaunenden oder andere Objekte, die die
Sicht beeinträchtigen können, besonders
vorsichtig sein.
4
B.
Niemals den Tankdeckel abnehmen oder
Kraftstoff nachfüllen, während der Motor
läuft. Vor dem Nachtanken den Motor
abkühlen lassen. Nicht rauchen.
C.
Niemals das Gerät in Gebäuden betanken.
Sicherheit
8.
9.
Die Komponenten des Grasauffangkorbs sind
Verschleiß und Beschädigungen ausgesetzt,
wodurch bewegliche Teile freigelegt oder
Gegenstände aufgeschleudert werden könnten.
Die Komponenten regelmäßig untersuchen und
nach Bedarf gegen die vom Hersteller
empfohlenen Teile austauschen.
Die Schnittmesser sind scharf und können
Schnittwunden verursachen. Bei
Wartungsarbeiten am Messerbalken die Messer
mit Lappen umwickeln oder Handschuhe tragen
und besonders vorsichtig vorgehen.
10. Zur Gewährleistung des ursprünglichen Zustands
ausschließlich Original-Ersatzteile verwenden.
11. Regelmäßig die Bremse kontrollieren und nach
Bedarf einstellen oder reparieren.
12. Batteriesäure ist giftig und kann Verätzungen
verursachen. Kontakt mit Haut, Augen und
Kleidung vermeiden. Bei Arbeiten an der
Batterie Gesicht, Augen und Kleidung schützen.
13. Batteriegase sind explosiv. Zigaretten, Funken
und offenes Licht von der Batterie fernhalten.
Schalldruckpegel
Der äquivalente A-bewertete Dauerschallpegel für
dieses Gerät - am Ohr des Bedieners - beträgt
88 dB(A), unter Zugrundelegung von Messungen an
baugleichen Geräten nach den Verfahren der
Richtlinie 84/538/EEC in der jeweils gültigen
Fassung.
Schalleistungspegel
Der Schalleistungspegelwert dieses Geräts beträgt
100 Lwa, unter Zugrundelegung von Messungen an
baugleichen Geräten nach den Verfahren der
Richtlinie 84/538/EEC in der jeweils gültigen
Fassung.
Vibrationsniveau
Auf Hände und Arme hat dieses Gerät ein
Vibrationsniveau von 5,39 m/s2 und auf den ganzen
Körper ein Vibrationsniveau von 0,27 m/s2. Diese
Angaben basieren auf Messungen baugleicher Geräte
gemäß EN 1033 und EN 1032.
5
Sicherheit
Gefällediagramm
Alle Sicherheitshinweise auf den Seiten 2 – 8 lesen.
DIESE KANTE AUF EIN SENKRECHTES OBJEKT AUSRICHTEN
(BAUM, GEBÄUDE, ZAUNPFAHL USW.)
°
°
ENTLANG DER PASSENDEN LINIE FALTEN
BEISPIEL: DEN HANG MIT
DER GEFALTETEN
KANTE VERGLEICHEN
6
°
Sicherheit
Symbolerklärung
Warnsymbol
Amputationsgefahr –
Maschine fährt rückwärts
Warnsymbol
Bedienungsanleitung durchlesen
Sicherheitsabstand
zur Maschine
einhalten
Zu Wartungsverfahren
Technisches Handbuch
konsultieren
Sicherheitsabstand
zum Mähwerk
einhalten
Hochgeschleuderte
Gegenstände –
ganzer Körper betroffen
Kinder in sicherem Abstand
zur Maschine halten
Hochgeschleuderte
Gegenstände –
seitlich montierter
Sichelmäher.
Ablenkschild angebracht
lassen
Maschine kippt um –
seitlich am Hang
Maschine kippt um –
hangaufwärts
Verletzungsgefahr für Zehen
und Füße – Schnittmesser
Verletzungsgefahr für Finger und
Hände – Schnittmesser
Maschine kippt um –
hangabwärts
Rotierendes Messer kann
Zehen oder Finger
abtrennen.
Bei laufendem Motor vom
Messer fernbleiben
Maschine kippt um –
Überrollschutz
Schutzschilde bei
laufendem Motor nicht
öffnen oder entfernen
Betrieb im Rückwärtsgang
nicht erlaubt, wenn nicht
durch “Key Choice”-Schalter
deaktiviert
7
Sicherheit
Symbolerklärung
Schnittmesser –
Grundsymbol
Schnittmesser –
Höheneinstellung
Mähwerk – absenken
Mitfahren auf dieser Maschine ist
nur auf einem Passagiersitz & nur
dann erlaubt, wenn die Sicht des
Fahrers nicht behindert wird
Quetschgefahr für Finger
und Hände – seitliche
Druckkraft
Mähwerk - angehoben
Verletzungsgefahr für
Füße – rotierende Spindel
Rückprall oder Aufwärtsbewegung – gespeicherte
Energie
Verletzungsgefahr für Finger
und Hände – Gebläseradflügel
Vor Wartungsarbeiten oder
Reparaturen Motor abstellen
und Schlüssel abziehen
Sicherheitsabstand zur
Schneefräse einhalten
Fahrtrichtung der Maschine –
kombiniert
Sicherheitsabstand zur
Schneefräse einhalten
Niedrig
Hoch
Traktoren müssen mit 45kg
Hinterradgewicht versehen
sein, wenn diese Zusatzvorrichtung installiert ist
Maschine kippt um –
Überrollschutz
Schneefräse
Rückwärtsgang
Neutral
Erster Gang
Verletzungsgefahr für Hände –
rotierende Messer
Zweiter Gang
Verletzungsgefahr für Füße –
rotierende Messer
8
Dritter Gang bis
maximale Anz. der
Vorwärtsgänge
Sicherheit
Symbolerklärung
Schnell
Langsam
Kraftstoff
Kraftstoffstand
Abnehmend/zunehmend
An/Betrieb
Tank leer
Aus/Stopp
Tank voll
Motor
Batterieladezustand
Motorstart
Scheinwerfer –
Fernlicht
Motorstopp
Bremssystem
Choke
Feststellbremse
Motortemperatur
Kupplung
Mähwerk
Motor-öldruck
Einrasten
Ausrasten
Motorölstand
Ausrasten
Einrasten
“Key Choice”-Schalter
9
Benzin und Öl
Empfohlenes Benzin
BLEIFREIES Normalbenzin für Kfz-Betrieb
verwenden (mindestens 85 Oktan). Falls kein
bleifreies Benzin erhältlich ist, kann verbleites Benzin
verwendet werden.
Wichtig:
10
Niemals Methanol, methanolhaltiges
Benzin oder Gasohol mit mehr als
10% Äthanol verwenden, weil es
dadurch zu Schäden am
Kraftstoffsystem kommen kann.
Benzin nicht mit Öl mischen.
POTENTIELLE GEFAHR
• Unter bestimmten Bedingungen ist Benzin
extrem leicht entflammbar und
hochexplosiv.
WAS KANN PASSIEREN
• Feuer oder Explosion kann Verbrennungen
und Sachschäden verursachen.
WIE DIE GEFAHR VERMIEDEN
WERDEN KANN
• Einen Trichter verwenden und den
Kraftstofftank im Freien nachfüllen, wenn
der Motor kalt ist. Verschüttetes Benzin
aufwischen.
• Den Kraftstofftank nicht ganz auffüllen.
Solange Benzin in den Tank füllen, bis der
Flüssigkeitsstand 6 mm bis 13 mm
(1/4-1/2”) unter der Unterseite des
Einfüllstutzens liegt. Dieser Freiraum im
Tank ermöglicht dem Benzin, sich
auszudehnen.
• Wenn mit Benzin hantiert wird, nicht
rauchen und von offenen Flammen und
Funken, die Benzindämpfe entzünden
könnten, fern bleiben.
• Benzin in einem zugelassenen Behälter für
Kinder unzugänglich aufbewahren.
Niemals mehr als einen Vorrat für 30 Tage
kaufen.
Benzin und Öl
Stabilisator
POTENTIELLE GEFAHR
• Unter bestimmten Bedingungen ist Benzin
extrem leicht entflammbar und
hochexplosiv.
Die richtige Menge Benzinstabilisator zum Benzin
geben. Die Verwendung eines Stabilisators in der
Maschine bewirkt folgendes:
•
Das Benzin bleibt während der Lagerung bis
90 Tage frisch. Für längere Lagerungszeiten wird
empfohlen, den Kraftstoff aus dem Tank
abzulassen.
•
Der Motor wird gereinigt, während er läuft.
•
Im Kraftstoffsystem werden Ablagerungen
verhindert, die Startschwierigkeiten verursachen
können.
WAS KANN PASSIEREN
• Feuer oder Explosion kann Verbrennungen
und Sachschäden verursachen.
WIE DIE GEFAHR VERMIEDEN
WERDEN KANN
• Benzinbehälter vor dem Auffüllen immer
vom Fahrzeug entfernt auf den Boden
stellen.
• Benzinbehälter nicht in einem Fahrzeug
oder auf einer Ladefläche auffüllen, weil
Teppiche im Fahrzeug oder
Plastikverkleidungen auf Ladeflächen den
Behälter isolieren und den Abbau von
statischen Ladungen verlangsamen können.
• Soweit durchführbar, Geräte mit
Benzinmotor von der Ladefläche bzw. vom
Anhänger nehmen und zum Auffüllen mit
den Rädern auf den Boden stellen.
• Falls das nicht möglich ist, sollten die
betroffenen Geräte auf der Ladefläche bzw.
dem Anhänger von einem tragbaren
Behälter aus betankt werden, nicht von
einer Zapfsäule.
• Wenn von einer Zapfsäule aus getankt
werden muß, den Einfüllstutzen immer in
Kontakt mit dem Rand des Kraftstofftanks
bzw. der Behälteröffnung halten, bis der
Tankvorgang abgeschlossen ist.
Wichtig:
Niemals Zusätze verwenden, die
Methanol oder Äthanol enthalten.
Auffüllen des Kraftstofftanks
1.
Den Motor abstellen und die Feststellbremse
anziehen.
2.
Die Bereiche um die Tankdeckel herum reinigen
und die Deckel abnehmen. Beide Tanks mit
bleifreiem Normalbenzin auffüllen, bis das
Benzin 6 mm bis 13 mm (1/4 bis 1/2”) unter der
Unterseite des Einfüllstutzens steht. Dieser Platz
im Tank ermöglicht dem Benzin, sich
auszudehnen. Die Kraftstofftanks nicht
vollständig auffüllen.
3.
Die Kraftstofftankdeckel fest wieder anbringen.
Verschüttetes Benzin aufwischen.
4.
Die Kraftstoffanzeige befindet sich im rechten
Tank.
Kontrolle des Motorölstands
Bevor der Motor gestartet und die Maschine
eingesetzt wird, den Ölstand im Motorkurbelgehäuse
kontrollieren. Siehe “Ölstandskontrolle”, Seite 36.
11
Betrieb
Zuerst kommt die Sicherheit
Bedienungselemente
Lesen Sie sich bitte sorgfältig alle
Sicherheitshinweise und Symbolerklärungen im
Sicherheitskapitel durch. Diese Informationen helfen
Ihnen, an sich selbst, Ihrer Familie, Haustieren und
Zuschauern Verletzungen zu vermeiden.
Machen Sie sich mit allen Bedienungselementen
vertraut (Abb. 1), bevor der Motor gestartet und die
Maschine eingesetzt wird.
1
11
2
10
3
4
11
5
8
6
7
12
Abbildung 1
1. Lenkrad
2. Beleuchtungsschalter —
an/aus (bestimmte
Modelle)
3. Zündschalter
4. Kupplungs-/Bremspedal
5. Mähwerk
6. Grundgeschwindigkeitsregler
12
7. Schnitthöhenhebel
(Mähdeckanhebung)
8. Feststellbremsenhebel
9. Gashebel
10. Haubenöffnung
11. Kontrollampe für
Rückwärtsfahrt
12. “Key Choice”-Schalter
Betrieb
Feststellbremse
Einstellen des Sitzes
Immer die Feststellbremse anziehen, wenn die
Maschine gestoppt wird oder unbeaufsichtigt bleibt.
Der Sitz kann vor- und zurückbewegt werden. Er
sollte so eingestellt werden, daß die bequemste
Sitzposition und optimale Erreichbarkeit der
Bedienungselemente erreicht wird.
Anziehen der Feststellbremse
1.
Das Kupplungs-/Bremspedal (Abb. 2)
herunterdrücken und in der gedrückten Position
halten.
2.
Den Feststellbremsenhebel (Abb. 2) hochziehen
und den Fuß allmählich vom Kupplungs-/
Bremspedal nehmen. Das Kupplungs-/
Bremspedal sollte in heruntergedrückter
(gesperrter Position) bleiben.
1.
Den Sitz anheben und den Einstellknopf lösen
(Abb. 3).
2.
Den Sitz auf die gewünschte Position stellen und
den Knopf festziehen.
1
Lösen der Feststellbremse
1.
Das Kupplungs-/Bremspedal (Abb. 2)
herunterdrücken. Der Feststellbremsenhebel
sollte sich lösen.
2.
Das Kupplungs-/Bremspedal langsam loslassen.
m–1862
Abbildung 3
1. Einstellknopf
1
Scheinwerfer
2
Scheinwerfer sind an einigen Modellen als Zubehör
erhältlich. Sie werden über einen AN/AUS-Schalter
(Abb. 3) am Armaturenbrett gesteuert. Die Lampen
leuchten nur, wenn der Motor läuft und der Schalter
an ist.
m–1880
Abbildung 2
1. Kupplungs-/Bremspedal
2. Feststellbremsenhebel
13
Betrieb
Verwendung des Mähwerks
Einstellung der Schnitthöhe
Über den Mähwerkbetätigungshebel werden die
Schnittmessermesser ein- und ausgekuppelt.
Der Schnitthöhenhebel (Mähdeckanhebung) wird
verwendet, um das Mähwerk auf die gewünschte
Schnitthöhe einzustellen.
Einkuppeln der Schnittmesser
1.
Die Schnitthöhe kann auf eine von sieben
Positionen von ca. 25 bis 102 mm (1 bis 4”)
eingestellt werden.
2.
Den Schnitthöhenhebel (Mähdeckanhebung)
ziehen und auf die gewünschte Position bewegen
(Abb. 5).
1.
Das Kupplungs-/Bremspedal drücken, um die
Maschine zu stoppen.
2.
Den Mähwerkbetätigungshebel auf
“ENGAGED” (eingekuppelt) stellen (Abb. 4).
2
25 mm (1”)
1
38 mm (1–1/2”)
1
51 mm (2”)
64 mm (2–1/2”)
76 mm (3”)
89 mm (3–1/2”)
102 mm (4”)
m–1881
3
m–1852
Abbildung 4
1. Ausgekuppelt
2. Eingekuppelt
3. Mähwerkbetätigungshebel
Auskuppeln der Schnittmesser
1.
Das Kupplungs-/Bremspedal drücken, um die
Maschine zu stoppen.
2.
Den Mähwerkbetätigungshebel auf
“DISENGAGED” (ausgekuppelt) stellen
(Abb. 4).
14
Abbildung 5
1. Schnitthöhenhebel
(Mähdeckanhebung)
Betrieb
Einstellung der Mähwerkräder
Die Vorderräder des Mähwerks dienen dazu, das
Mähwerk über unebenen Boden zu führen. Die Höhe
der Vorderräder kann zur Anpassung an die
Schnitthöhe geändert werden.
Zur Änderung der Höhe der Mähwerkvorderräder die
Radhalteschraube entfernen und das Rad in einem
anderen Montageloch anbringen (Abb. 6).
Starten und Stoppen des
Motors
Start
1.
Auf den Sitz setzen.
2.
Die Feststellbremse anziehen. Siehe “Anziehen
der Feststellbremse”, Seite 13.
Hinweis: Der Motor startet nur, wenn die
Feststellbremse angezogen ist oder das
Kupplungs-/Bremspedal ganz
heruntergedrückt wird.
Das obere Loch für die niedrigste Schnitthöhe und
das untere Loch für höhere Schnitthöhen verwenden
(Abb. 6).
2
4
3.
Den Grundgeschwindigkeitshebel auf
Neutralposition “N” stellen (Abb. 7).
4.
Den Mähwerkbetätigungshebel auf
“DISENGAGED” (ausgekuppelt) stellen
(Abb. 8).
5.
Den Gashebel auf “CHOKE” stellen (Abb. 9).
1
3
Hinweis: Bei einem Motor, der gelaufen ist und
warm ist, ist Schritt 5 u. U. nicht
erforderlich.
1505
Abbildung 6
1. Rad
2. Radbügel
3. Sicherungsmutter
4. Radschraube
6.
Den Zündschlüssel im Uhrzeigersinn drehen und
auf “START”-Position halten (Abb. 10). Wenn
der Motor anspringt, den Schlüssel loslassen.
Wichtig:
Wenn der Motor nach 30 Sekunden
ununterbrochenen Anlassens nicht
anspringt, den Zündschlüssel auf
“OFF” drehen und den Starter
abkühlen lassen. Siehe
“Fehlerbehebung”, Seite 49.
15
Betrieb
7.
Sobald der Motor angesprungen ist, den
Gashebel langsam auf “FAST” schieben
(Abb. 9). Wenn der Motor aussetzt oder
unregelmäßig läuft, den Gashebel für ein paar
Sekunden zurück auf “CHOKE” stellen. Dann
den Hebel wieder auf “FAST” schieben. Diesen
Vorgang nach Bedarf wiederholen.
Stoppen
1.
Den Gashebel auf “SLOW” (langsam) stellen
(Abb. 9).
2.
Den Zündschlüssel auf “OFF” drehen (Abb. 10).
Hinweis: Wenn der Motor schwer belastet wurde
oder heiß ist, sollte er eine Minute lang
im Leerlauf laufen, bevor die Zündung
ausgeschaltet wird. So kann der Motor
abkühlen, bevor er gestoppt wird. In
einer Notfallsituation kann der Motor
sofort durch Ausschalten der Zündung
gestoppt werden.
2
1
1
m–1893
m–1852
3
Abbildung 7
Abbildung 8
1. Grundgeschwind
igkeitshebel
1. Ausgekuppelt
2. Eingekuppelt
3. Mähwerkbetätigung
shebel
1
2
3
Das Sicherheitssystem
Aufgabe des Sicherheitssystems
Das Sicherheitssystem verhindert Start des Motors,
außer:
•
das Kupplungs-/Bremspedal ist gedrückt;
•
das Mähwerk ist ausgekuppelt.
2
Das Sicherheitssystem stoppt den Motor, sobald der
Fahrer vom Sitz aufsteht, wenn das Kupplungs-/
Bremspedal losgelassen wird oder das Mähwerk
eingekuppelt ist.
3
m–1859
Abbildung 9
1. Choke
2. Schnell
3. Langsam
Abbildung 10
1. Start
2. An
3. Aus
1
Betrieb bei Rückwärtsfahrt
Eine Sperrvorrichtung verhindert, daß das Mähwerk
arbeitet, während der Traktor rückwärts fährt. Wenn
in den Rückwärtsgang geschaltet wird, während das
Schnittmesser oder eine andere vom Mähwerk
angetriebene Vorrichtung eingekuppelt ist, stoppt der
Motor.
Beim Rückwärtsfahren nicht mähen, wenn es
nicht unbedingt notwendig ist. Wenn bei
Rückwärtsfahrt gemäht oder andere vom Mähwerk
angetriebene Vorrichtungen (z. B. eine Schneefräse
oder eine Ackerfräse) verwendet werden müssen,
kann die Rückwärtsfahrt-Sperrvorrichtung
vorübergehend deaktiviert werden.
16
Betrieb
Bevor diese Vorrichtung deaktiviert wird, darauf
achten, daß sich auf dem Grundstück oder in der
Nähe des Grundstücks, auf dem der Traktor eingesetzt
wird, keine Kinder aufhalten und daß sich auch keine
Kinder nähern, während gemäht bzw. eine
Zusatzvorrichtung eingesetzt wird. Nachdem die
Sperrvorrichtung deaktiviert worden ist, besonders
vorsichtig sein, weil das Arbeitsgeräusch des
Traktormotors verhindern kann, daß Kinder oder
andere Personen bemerkt werden, die in den
Einsatzbereich des Traktors gekommen sind.
Wenn sicher ist, daß bei Rückwärtsfahrt gefahrlos
gemäht bzw. eine Zusatzvorrichtung eingesetzt
werden kann, zur Deaktivierung der RückwärtsfahrtSperrvorrichtung den “Key Choice”-Schalter (Abb.
11) drehen, der sich unten vor dem Sitz befindet,
nachdem das Mähwerk eingekuppelt worden ist. Eine
rote Lampe auf der vorderen Konsole (Abb. 12)
leuchtet als Erinnerung dafür auf, daß die
Rückwärtsfahrt-Sperrvorrichtung deaktiviert worden
ist. Sobald die Sperre deaktiviert worden ist, bleibt
sie in dieser Betriebsart, und das Schnittmesser bzw.
die vom Mähwerk angetriebene Zusatzvorrichtung
läuft jedesmal, wenn die Maschine rückwärts fährt.
Außerdem bleibt die Lampe auf der Konsole an, bis
entweder das Mähwerk ausgekuppelt oder der Motor
abgestellt wird.
Hinweis: Den “Key Choice”-Schlüssel nur
einstecken, wenn es unbedingt
notwendig ist, bei Rückwärtsfahrt zu
mähen bzw. eine Zusatzvorrichtung
einzusetzen. Der “Key
Choice”-Schlüssel sollte immer
abgezogen werden, wenn die Maschine
von jemand anderem als einer
verantwortungsvollen, erfahrenen
Bedienungsperson eingesetzt wird.
Dadurch wird verhindert, daß die
Maschine bei eingekuppeltem
Schnittmesser oder einer anderen vom
Mähwerk angetriebenen Vorrichtung
im Rückwärtsgang fährt. Wenn die
Maschine unbeaufsichtigt bleibt,
immer den Zündschlüssel und den
“Key Choice”-Schlüssel abziehen und
an einem sicheren Platz für Kinder
unzugänglich aufbewahren.
POTENTIELLE GEFAHR
• Ein Kind oder andere Personen könnten
vom Traktor mit laufendem Schnittmesser
überfahren werden.
WAS KANN PASSIEREN
• Kontakt mit dem Schnittmesser führt zu
Verletzungen oder Tod.
WIE DIE GEFAHR VERMIEDEN
WERDEN KANN
• Nur rückwärts mähen, wenn es unbedingt
erforderlich ist.
• Immer nach hinten und nach unten sehen,
bevor rückwärts gefahren wird.
• Den “Key Choice”-Schalter nur verwenden,
wenn sicher ist, daß keine Kinder oder
andere Personen im Arbeitsbereich
auftauchen werden.
• Wenn die Maschine unbeaufsichtigt bleibt,
immer den Zündschlüssel und den “Key
Choice”-Schlüssel abziehen und an einem
sicheren Platz für Kinder und unbefugte
Personen unzugänglich aufbewahren.
1
Abbildung 11
1. “Key Choice”-Schalter
17
Betrieb
3.
Den Grundgeschwindigkeitsregler auf
Neutralposition “N” lassen, die Feststellbremse
anziehen und den Mähwerkbetätigungshebel auf
“DISENGAGED” (ausgekuppelt) stellen. Den
Motor starten. Während der Motor läuft, die
Feststellbremse lösen und leicht vom Sitz
aufstehen. Der Motor sollte ausgehen.
4.
Das Mähwerk auskuppeln und den Schalthebel
auf Neutralposition stellen. Den Motor starten.
Während der Motor läuft, das Mähwerk
einkuppeln, die Kupplung drücken und in den
Rückwärtsgang schalten. Der Motor sollte
ausgehen.
5.
Das Mähwerk auskuppeln und den Schalthebel
auf Neutralposition stellen. Den Motor starten.
Das Mähwerk einkuppeln und den
“Key Choice”-Schlüssel drehen und loslassen.
Die “Key Choice”-Warnlampe sollte
aufleuchten. Das Mähwerk auskuppeln. Die
“Key Choice”-Warnlampe sollte ausgehen.
1
m–1863
Abbildung 12
1. Kontrollampe für Rückwärtsfahrt
Überprüfung des
Sicherheitssystems
Das Sicherheitssystem vor jedem Einsatz der
Maschine überprüfen. Wenn das Sicherheitssystem
nicht wie nachstehend beschrieben funktioniert, muß
es unverzüglich von einem Vertragshändler repariert
werden. Zur Überprüfung die Bedienungsposition im
Sitz einnehmen und die folgenden Kontrollen
durchführen.
1.
2.
18
Den Grundgeschwindigkeitshebel auf
Neutralposition “N” stellen. Die Feststellbremse
anziehen. Den Mähwerkbetätigungshebel auf
“ENGAGED” (eingekuppelt) stellen. Dann den
Zündschlüssel auf “START” drehen. Der Motor
sollte nicht anspringen.
Den Grundgeschwindigkeitsregler auf
Neutralposition “N” lassen, den
Mähwerkbetätigungshebel auf “DISENGAGED”
(ausgekuppelt) stellen und die Feststellbremse
lösen. Den Zündschlüssel auf “START” drehen.
Der Motor sollte nicht anspringen.
Vorwärts- und Rückwärtsfahrt
Mit dem Gasregler wird die Motordrehzahl geregelt,
die in U/min (Umdrehungen pro Minute) gemessen
wird.
Um vorwärts oder rückwärts zu fahren, das
Kupplungs-/Bremspedal drücken. Den
Grundgeschwindigkeitshebel auf den gewünschten
Vorwärtsgang oder Rückwärtsgang stellen. Wenn das
Pedal langsam losgelassen wird, beginnt die
Maschine zu fahren. Die Maschine mit dem Lenkrad
lenken.
Betrieb
Hinweis: Zur Rückwärtsfahrt mit
eingekuppeltem Mähwerk muß die
Rückwärtsfahrt-Sperrvorrichtung durch
den “Key Choice”-Schalter unten vor
dem Sitz deaktiviert werden.
Wichtig:
An Hängen nicht schalten. Eine
niedrige Geschwindigkeit wählen,
damit am Hang nicht gestoppt oder
geschaltet zu werden braucht.
Stoppen der Maschine
POTENTIELLE GEFAHR
• Wenn das Kupplungs-/Bremspedal zu
schnell losgelassen wird, wenn mit dem
Grundgeschwindigkeitsregler ein Gang
eingelegt ist, könnte die Maschine plötzlich
losfahren.
WAS KANN PASSIEREN
• Wenn die Maschine plötzlich losfährt,
Zum Stoppen der Maschine das
Kupplungs-/Bremspedal drücken, in Neutralposition
schalten, das Mähwerk auskuppeln und die Zündung
ausschalten, um den Motor abzustellen. Außerdem
die Feststellbremse anziehen, wenn die Maschine
unbeaufsichtigt bleibt. Siehe “Anziehen der
Feststellbremse”, Seite 13. Nicht vergessen, die
Schlüssel aus Zündschloß und “Key Choice”-Schalter
abzuziehen.
könnte die Bedienungsperson die Kontrolle
über die Maschine verlieren.
WIE DIE GEFAHR VERMIEDEN
WERDEN KANN
• Beim Anfahren (vorwärts oder rückwärts)
das Kupplungs-/Bremspedal immer
langsam loslassen.
Auswahl der
Grundgeschwindigkeit
Wichtig:
Um Schäden am Getriebe zu
vermeiden, immer das Kupplungs-/
Bremspedal drücken, bevor in oder
aus dem Rückwärtsgang geschaltet
wird.
Um die Maschine in Bewegung zu setzen, immer das
Kupplungs-/Bremspedal drücken und in den
gewünschten Gang schalten. Sobald die Maschine
fährt, kann in jeden Vorwärtsgang geschaltet werden,
ohne daß das Kupplungs-/Bremspedal gedrückt zu
werden braucht. Unter den meisten Bedingungen ist
die Maschine stark genug, um in jedem Gang
anzufahren. Wenn sie in einem bestimmten Gang
nicht anfährt (z. B. im 5.), sollte ein niedrigerer Gang
verwendet werden (z. B. der 2.).
POTENTIELLE GEFAHR
• Wenn der Traktor unbeaufsichtigt ist,
könnte ihn jemand bewegen oder
versuchen, ihn einzusetzen.
WAS KANN PASSIEREN
• Kinder oder andere Personen können
verletzt werden, wenn sie den Traktor
einsetzen.
WIE DIE GEFAHR VERMIEDEN
WERDEN KANN
• Immer Zündschlüssel und “Key
Choice”-Schlüssel abziehen und die
Feststellbremse anziehen, wenn die
Maschine unbeaufsichtigt bleibt, auch
wenn es nur ein paar Minuten sind.
Wichtig:
Nicht “auf der Bremse stehen”. Für
eine langsamere Grundgeschwindigkeit in einen niedrigeren Gang
schalten. Eine langsame
Geschwindigkeit wählen, damit an
Hängen nicht gestoppt und
geschaltet zu werden braucht.
19
Betrieb
Seitenauswurf oder
Bodenauswurf
POTENTIELLE GEFAHR
• Wenn Grasablenkblech,
Auswurfkanalabdeckung oder Graskorb
nicht angebracht sind, sind die
Bedienungsperson und umstehende
Personen Kontakt mit dem Schnittmesser
und hochgeschleuderten Gegenständen
ausgesetzt.
Installation der
Auswurfkanalabdeckung
Um von Seitenauswurf zu Bodenauswurf zu
wechseln, muß die Auswurfkanalabdeckung in der
Öffnung an der Seite des Mähwerks angebracht
werden.
1.
Den Motor abstellen und den Zündschlüssel
abziehen.
2.
Das Grasablenkblech anheben und die Zungen
oben an der Auswurfkanalabdeckung unter die
Haltestange des Grasablenkblechs schieben. Die
Auswurfkanalabdeckung über die Öffnung und
auf die untere Lippe des Mähwerks herunterdrehen (Abb. 13).
3.
Die Auswurfkanalabdeckung mit Schrauben und
Muttern an der unteren Lippe des Mähwerks
befestigen (Abb. 13).
WAS KANN PASSIEREN
• Kontakt mit dem rotierenden
Schnittmesser oder hochgeschleuderten
Gegenständen führt zu Verletzung oder
Tod.
WIE DIE GEFAHR VERMIEDEN
WERDEN KANN
• NIEMALS das Grasablenkblech vom
Mähwerk abnehmen, weil es Material nach
unten auf den Rasen lenkt. Wenn das
Grasablenkblech beschädigt ist, muß es
sofort ausgetauscht werden.
• Niemals Hände oder Füße unter den
Rasenmäher stecken.
• Niemals versuchen, den Auswurfbereich
oder die Schnittmesser zu säubern, ohne
den Mähwerkbetätigungshebel auf
“DISENGAGED” (ausgekuppelt) zu stellen
und den Zündschlüssel auf “OFF” zu
drehen. Außerdem den Schlüssel abziehen
und das Zündkabel von der Zündkerze
abziehen.
Hinweis: Die Muttern nicht überdrehen, weil
sonst die Abdeckung verziehen und
das Schnittmesser berühren kann.
1
2
6
6
5
5
1.
2.
20
Das Mähwerk hat ein schwenkbares
Grasablenkblech, das Grasreste zur Seite und
nach unten auf den Rasen verteilt.
Zum Bodenauswurf des gemähten Grases muß
die Auswurfkanalabdeckung (an bestimmten
Modellen als Zubehör erhältlich) in der Öffnung
an der Seite des Mähwerks angebracht werden.
Siehe “Installation der Auswurfkanalabdeckung”, Seite 20.
3
4
Abbildung 13
1. Grasablenkblech
2. Zungen unter der Stange
3. Auswurfkanalabdeckung
4. Untere Lippe
5. Schraube
6. Mutter
m–1883
Betrieb
4.
Um wieder zurück zu Seitenauswurf zu
wechseln, die Auswurfkanalabdeckung
abnehmen und das Grasablenkblech über die
Auswurföffnung absenken.
Tips zum Mähen von Gras
Schnelle Gaseinstellung
Für optimale Mähleistung und maximale
Luftzirkulation den Motor schnell laufen lassen. Zur
Verteilung des gemähten Grases wird Luft benötigt.
Darum darf die Schnitthöhe nicht zu niedrig
eingestellt werden oder das Mähwerk vollständig von
ungeschnittenem Gras umgeben sein. Immer
versuchen, eine Seite des Mähwerks von
ungeschnittenem Gras frei zu halten, damit Luft in
das Mähwerk gezogen werden kann.
Erster Einsatz des Rasenmähers
Das Gras etwas länger lassen als normal, um
sicherzustellen, daß das Mähwerk nicht mit
Bodenunebenheiten in Berührung kommt. Die in der
Vergangenheit verwendete Schnitthöhe ist aber im
allgemeinen die beste. Wenn Gras geschnitten wird,
das über 15 cm hoch ist, sollte der Rasen zweimal
gemäht werden, damit eine gute Mähqualität
sichergestellt wird.
In den richtigen Intervallen mähen
Normalerweise sollte alle 4 Tage gemäht werden. Es
ist aber zu berücksichtigen, daß Gras zu
verschiedenen Zeiten mit unterschiedlicher
Geschwindigkeit wächst. Um dieselbe Schnitthöhe
beizubehalten – was eine empfehlenswerte Praxis ist
– sollte zu Beginn des Frühlings öfter gemäht
werden. Wenn die Wachstumsgeschwindigkeit des
Grases im Sommer abnimmt, kann weniger häufig
gemäht werden. Wenn der Rasen eine Zeitlang nicht
gemäht werden konnte, zuerst bei einer hohen
Schnitthöheneinstellung und dann 2 Tage später mit
einer niedrigeren Einstellung noch einmal mähen.
Nicht zu kurz mähen
Wenn die Mähbreite des Mähwerks breiter ist als
beim vorher verwendeten Rasenmäher, sollte die
Schnitthöhe um eine Kerbe angehoben werden, um
sicherzustellen, daß ein unebener Rasen nicht zu kurz
gemäht wird.
Langes Gras
Wenn das Gras Zeit hatte, länger zu wachsen als
normal, oder wenn es sehr feucht ist, sollte die
Schnitthöhe höher gestellt werden als normal und der
Rasen mit dieser Einstellung gemäht werden. Dann
den Rasen mit der niedrigeren, normalen Einstellung
noch einmal mähen.
1/3 des Grashalms abschneiden
Es ist am besten, nur ca. 1/3 des Grashalms
abzuschneiden. Es wird nicht empfohlen, mehr
abzuschneiden, außer bei spärlichem Graswuchs oder
im Spätherbst, wenn das Gras langsamer wächst.
Mährichtung
Die Mährichtung abwechseln, damit das Gras
aufrecht stehen bleibt. Dadurch wird auch das
geschnittene Gras besser verteilt, was wiederum die
Düngung verbessert.
Beim Stoppen
Wenn die Vorwärtsfahrt der Maschine während des
Mähens gestoppt werden muß, kann ein Grasklumpen
auf den Rasen fallen. Um das zu vermeiden:
1.
Mit eingekuppeltem Schnittmesser auf einen
bereits gemähten Bereich fahren.
2.
Um die Grasreste gleichmäßig zu verteilen, die
Schnitthöhe um eine bis zwei Stufen höher
stellen und mit eingekuppeltem Schnittmesser
weiter vorwärts fahren.
21
Betrieb
Die Mähwerkunterseite sauber halten
Mit Hilfe des Spülanschlusses nach jedem Einsatz
Grasreste und Schmutz von der Unterseite des
Mähwerks beseitigen. Wenn sich im Mähwerk Gras
und Schmutz ansammeln, verschlechtert sich
schließlich die Mähqualität.
Wartung der Schnittmesser
Während der ganzen Mähsaison für ein scharfes
Schnittmesser sorgen, weil ein scharfes Messer sauber
schneidet, ohne die Grashalme abzureißen oder zu
zerfetzen. Abgerissene Grashalme werden an den
Kanten braun. Dadurch wird das Wachstum
verlangsamt, und die Anfälligkeit des Rasens für
Krankheiten wird erhöht. Alle 30 Tage die Schärfe
der Schnittmesser kontrollieren und eventuelle
Kerben ausfeilen.
22
Wartung
Wartungsintervalle
Wartungstätigkeit
Bei
Wartung Wartung
jedem
bei
im
Einsatz 5 Std. 25 Std. Lagerung Frühling
Öl — erster Wechsel
X
Öl — regelmäßiger Wechsel (alle
50 Stunden oder einmal pro Saison)
X
Ölstandskontrolle
X
Sicherheitssystem — Kontrolle
X
X
X
Schnittmesser — Kontrolle
X
X
X
Bremse — Kontrolle
X
X
X
Fahrgestell — Einfetten
X
X
Schaumluftfilter — Wartung
X
X
Papierluftfilter — Austausch
X
X
X
Riemen — Überprüfung auf
Verschleiß/Risse
X
Benzin — Ablaß
X
Motor — Reinigung von außen
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Batterie — Laden, Lösen der Kabel
X
Kraftstoffilter — Austausch
X
Reifen — Druckkontrolle
Bei staubigen,
g ,
schmutzigen
h t i
Bedingungen
häufiger
X
Abgeblätterte Oberflächen —
Ausbesserung
Batterie — Kontrolle der Füllsäure
X
X
Zündkerze — Kontrolle
Mähwerkgehäuse — Reinigung
Notizen
X
X
X
X
23
Wartung
Wo Fett zugegeben werden muß
1.
POTENTIELLE GEFAHR
• Wenn der Schlüssel im Zündschloß bleibt,
könnte jemand den Motor starten.
Die Vorderräder und Lenkspindeln schmieren,
bis das Fett beginnt, aus den Lagern auszutreten
(Abb. 14).
WAS KANN PASSIEREN
• Ungewollter Motorstart kann
schwerwiegende Verletzungen verursachen.
WIE DIE GEFAHR VERMIEDEN
WERDEN KANN
• Vor Wartungsarbeiten den Schlüssel aus
dem Zündschloß abziehen und das
Zündkabel von der Zündkerze abziehen.
Außerdem das Kabel zur Seite schieben,
damit es nicht versehentlich die Zündkerze
berührt.
m–2346
Abbildung 14
Fett und Schmieröl
Wartungsintervall/Spezifikation
Das Gerät nach jeweils 25 Betriebsstunden bzw.
einmal pro Jahr einfetten, je nachdem, welcher Fall
zuerst eintritt. Bei extrem viel Staub oder Sand öfters
fetten.
Fettsorte: Allzweckfett.
Wie gefettet wird
1.
Das Mähwerk auskuppeln, auf Neutralposition
schalten, die Feststellbremse anziehen und die
Zündung ausschalten, um den Motor zu stoppen.
2.
Die Schmiernippel mit einem Lappen reinigen.
Nicht vergessen, eventuelle Farbe vorne von den
Nippeln abzukratzen.
3.
Eine Fettpresse am Nippel ansetzen und Fett in
die Nippel pumpen.
4.
Überschüssiges Fett abwischen.
24
Reifendruck
Wartungsintervall/Spezifikation
Den Reifendruck in den Vorder- und Hinterreifen wie
angegeben halten. Den Druck am Ventilschaft alle
25 Betriebsstunden bzw. jährlich kontrollieren, je
nachdem, welcher Fall zuerst eintritt. Die Reifen
kontrollieren, wenn sie kalt sind, um eine möglichst
genaue Druckanzeige zu erhalten.
•
Den Druck bei Traktoren mit
Seriennummern bis 9905000 vorne und
hinten auf 83 kPa (12 psi) einstellen.
•
Den Druck bei Traktoren mit
Seriennummern ab 9905001 (Reifen mit
Kennzeichnung “Kenda”, “Super Turf”) auf
138 kPa (20 psi) einstellen.
Wartung
Einstellung der Bremse
1.
Die Bremse kontrollieren, bevor sie eingestellt
wird. Siehe “Kontrolle der Bremse”, Seite 25.
2.
Zur Erhöhung des Bremswiderstands die
Bremseneinstellmutter (Abb. 16)
1/8 Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen. Dann
die Bremse erneut kontrollieren. Einstellung und
Kontrolle solange wiederholen, bis die Bremse
richtig eingestellt ist.
3.
Das Kupplungs-/Bremspedal drücken, um die
Feststellbremse zu lösen.
1
m–1872
Abbildung 15
1. Ventilschaft
Wichtig:
Bremse
Die Bremse befindet sich an der rechten Seite der
Hinterachse, im Hinterreifen (Abb. 16). Wenn die
Bremse nicht sicher greift oder die Bremsleistung
nicht ausreichend ist, ist eine Einstellung erforderlich.
Bei gelöster Feststellbremse müssen
sich die Hinterräder frei drehen,
wenn der Traktor geschoben wird.
Wenn die Bremse zu schleifen
scheint, die Einstellmutter etwas
lösen, bis sich die Räder frei drehen.
Wenn die beiden Bedingungen nicht
erfüllt werden können, sofort einen
Vertragshändler aufsuchen.
Kontrolle der Bremse
1.
Die Maschine auf einer ebenen Oberfläche
abstellen, das Mähwerk auskuppeln, in
Neutralposition schalten, die Feststellbremse
anziehen und die Zündung ausschalten, um den
Motor zu stoppen.
2.
Wenn die Hinterräder blockieren und rutschen,
wenn der Traktor nach vorne geschoben wird, ist
keine Einstellung erforderlich. Eine Einstellung
ist erforderlich, wenn sich die Räder drehen und
nicht blockieren. Siehe “Einstellung der
Bremse”, Seite 25.
1
m–1895
Abbildung 16
1. Bremseneinstellmutter
25
Wartung
Schaltplan
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Wartung
Sicherung
4.
Wartungsintervall/Spezifikation
Die Birne hereindrücken, im Gegenuhrzeigersinn
bis zum Anschlag drehen (ca. 1/4 Umdrehung)
und aus der Birnenfassung herausnehmen
(Abb. 19).
Die E-Anlage wird von Sicherungen geschützt. Es ist
keine Wartung erforderlich. Wenn jedoch eine
Sicherung durchbrennt, den entsprechenden
Stromkreis auf Kurzschluß überprüfen. Zum
Austausch die Sicherung nach oben aus der Fassung
herausziehen (Abb. 17). Die Sicherung zum Einsetzen
herunterdrücken.
5
5
1
3
4
2
Sicherungen: 10 A, Stecksicherung.
1
4
m–1874
Abbildung 18
2
4. Schlitze
5. Klemmen
1. Birnenfassung
2. Reflektor
3. Zungen
m–1672
Abbildung 17
1. Sicherung (ausgebaut)
2. Fassung
Scheinwerfer
Installation der Glühbirne
1.
Die Glühbirne hat Metallstifte an der Seite ihrer
Basis. Die Stifte auf die Schlitze in der
Birnenfassung ausrichten und die Basis in die
Fassung einsetzen (Abb. 19). Die Birne
hereindrücken und bis zum Anschlag im
Uhrzeigersinn drehen.
Spezifikation: Kfz-Glühbirne Nr. 1156
1
Ausbau der Glühbirne
1.
2.
2
2
4
Das Mähwerk auskuppeln, in Neutralposition
schalten, die Feststellbremse anziehen und die
Zündung ausschalten, um den Motor zu stoppen.
3
4
Die Haube öffnen. Die Drahtstecker von beiden
Birnenfassungsklemmen abziehen.
m–1875
3.
Die Birnenfassung um 1/4 Umdrehung im
Gegenuhrzeigersinn drehen und aus dem
Reflektor nehmen (Abb. 18).
Abbildung 19
1. Glühbirne
2. Metallstifte
3. Birnenfassung
4. Schlitze
27
Wartung
2.
3.
Die Birnenfassung hat zwei Zungen (Abb. 18).
Die Zungen auf die Schlitze im Reflektor
ausrichten, die Birnenfassung in den Reflektor
einsetzen und im Uhrzeigersinn 1/4 Umdrehung
bis zum Anschlag drehen.
2.
Den Sitz nach vorne kippen, um die Batterie zu
sehen.
3.
Das negative (schwarze) Massekabel von der
Batterieklemme lösen (Abb. 20).
Die Drahtstecker auf die Klemmen an der
Birnenfassung schieben.
4.
Die Gummiabdeckung am positiven (roten)
Kabel nach oben schieben. Das positive (rote)
Kabel von der Batterieklemme lösen (Abb. 20).
5.
Batteriekasten, Batterie und den langen
Entlüftungsschlauch vom Chassis entfernen
(Abb. 21).
Batterie
Wartungsintervall/Spezifikation
Den Füllsäurestand in der Batterie vor jedem Einsatz
kontrollieren. Die Batterie immer sauber und voll
geladen halten. Batterie und Batteriekasten mit einem
Papierhandtuch reinigen. Wenn die Batterieklemmen
korrodiert sind, müssen sie mit einer Lösung aus vier
Teilen Wasser und einem Teil NatriumbikarbonatBackpulver gereinigt werden. Eine dünne Fettschicht
auf die Batterieklemmen auftragen, um Korrosion zu
verhindern.
Spannung: 12 V, 160 A Kaltstartleistung
2
5
1
4
Ausbau der Batterie
1.
28
Das Mähwerk auskuppeln, in Neutralposition
schalten, die Feststellbremse anziehen und die
Zündung ausschalten, um den Motor zu stoppen.
3
m–1876
Abbildung 20
1. Negatives Kabel
(schwarz)
2. Gummiabdeckung
3. Positives Kabel (rot)
4. Batteriekasten
5. Schraube und
Flügelmutter
Wartung
Installation der Batterie
1.
Die Batterie in den Batteriekasten setzen und den
Entlüftungsschlauch in den Kanal und durch den
Schlitz in der Unterseite des Kastens schieben
(Abb. 21).
Wichtig:
In den ausgeschnittenen Bereich
hinuntersehen, wo der Batteriekasten im Chassis sitzt. Auf die
Löcher am Ende der rechten
Rahmenstange achten (Abb. 21).
Immer den langen BatterieEntlüftungsschauch durch die
Löcher anbringen, um zu
verhindern, daß Batteriesäure
Traktor und Mähwerk angreifen
kann.
1
2.
Batteriekasten und Batterie im Chassis
anbringen (Abb. 21). Darauf achten, daß das
Ende des Entlüftungsschlauchs durch die Löcher
im Rahmen geschoben wird (Abb. 21).
3.
Das positive (rote) Kabel mit Schraube und
Flügelmutter an der positiven (+) Batterieklemme anschließen (Abb. 20). Die
Gummiabdeckung über die Batterieklemme
schieben.
4.
Das negative (schwarze) Kabel mit Schraube und
Flügelmutter an der negativen (–)
Batterieklemme anschließen (Abb. 20).
Kontrolle des Füllsäurestands
1.
Den Sitz nach vorne kippen, um die Batterie zu
sehen.
2.
Auf die Seite der Batterie sehen. Die Füllsäure
muß bis zur OBEREN Linie reichen (Abb. 22).
Die Säure darf nicht unter die UNTERE Linie
fallen (Abb. 22).
3.
Wenn der Füllsäurestand zu niedrig ist, muß die
erforderliche Menge destilliertes Wasser
zugegeben werden. Siehe “Nachfüllen von
Wasser in die Batterie”, Seite 30.
2
3
4
5
m–2347
Abbildung 21
1. Batterie
2. Batteriekasten
3. Entlüftungsschlauch
4. Schlitz im Batteriekasten
5. Löcher im Rahmen
2
3
1
m–1878
Abbildung 22
1. Verschlußdeckel
2. OBERE Linie
3. UNTERE Linie
29
Wartung
Nachfüllen von Wasser in die Batterie
Der beste Zeitpunkt zum Nachfüllen von destilliertem
Wasser in die Batterie ist direkt vor dem Einsatz des
Gerätes. So kann sich das Wasser gründlich mit der
Säurelösung vermischen.
1.
Die Oberseite der Batterie mit einem Papiertuch
reinigen.
2.
Die Verschlußdeckel losschrauben (Abb. 22).
3.
Langsam in jede Batteriezelle destilliertes
Wasser gießen, bis der Flüssigkeitsstand die
OBERE Linie (Abb. 22) am Batteriegehäuse
erreicht.
Wichtig:
4.
Die Batterie nicht überfüllen, weil
die Füllsäure (Schwefelsäure) starke
Korrosion und Schäden am Chassis
verursachen kann.
Die Verschlußdeckel auf die Batterie drehen.
Laden der Batterie
Wichtig:
1.
Die Batterie immer voll geladen
halten (Dichte 1,260). Das ist
besonders wichtig, um
Batterieschaden bei Temperaturen
unter 0°C (32°F) zu vermeiden.
Die Batterie aus dem Chassis nehmen, siehe
“Ausbau der Batterie”, Seite 28.
2.
Den Füllsäurestand kontrollieren. Siehe
“Kontrolle des Füllsäurestands”, Seite 29,
Schritte 2–3.
3.
Die Verschlußdeckel von der Batterie abnehmen
und ein 3 bis 4 A-Batterieladegerät an die
Batterieklemmen anschließen. Die Batterie
4 Stunden lang bei 4 Ampere oder weniger laden
(12 Volt). Die Batterie nicht überladen. Die
Verschlußdeckel anbringen, wenn die Batterie
voll geladen ist.
30
POTENTIELLE GEFAHR
• Beim Laden der Batterie werden Gase
erzeugt.
WAS KANN PASSIEREN
• Batteriegase können explodieren.
WIE DIE GEFAHR VERMIEDEN
WERDEN KANN
• Zigaretten, Funken und offenes Licht von
der Batterie fernhalten.
4.
Die Batterie im Chassis installieren. Siehe
“Installation der Batterie”, Seite 29.
Zündkerze
Wartungsintervall/Spezifikation
Nach jeweils 100 Betriebsstunden eine neue
Zündkerze anbringen. Die Zündkerze nach jeweils
25 Betriebsstunden kontrollieren. Darauf achten, daß
der Abstand zwischen der mittleren und der seitlichen
Elektrode korrekt ist, bevor die Zündkerze installiert
wird. Zum Aus- und Einbau der Zündkerze einen
Zündkerzenschlüssel und zur Kontrolle und
Einstellung des Elektrodenabstands eine Fühlerlehre
verwenden.
Typ: Champion RJ–19LM (oder gleichwertiges
Produkt)
Elektrodenabstand: 0,762 mm (0.030”)
Wartung
Ausbau der Zündkerze
Kontrolle der Zündkerze
1.
Das Mähwerk auskuppeln, in Neutralposition
schalten, die Feststellbremse anziehen und die
Zündung ausschalten, um den Motor zu stoppen.
1.
2.
Die Haube öffnen.
3.
Das Kabel von der Zündkerze abziehen
(Abb. 23). Dann den Bereich um die Zündkerze
herum reinigen, um zu verhindern, daß Schmutz
in den Motor fallen und Schäden verursachen
kann.
Wichtig:
4.
Zündkerze und Metallscheibe entfernen.
2.
Auf die Mitte der Zündkerze sehen (Abb. 24).
Wenn der Kerzenstein hellbraun oder grau ist, ist
der Motor richtig eingestellt. Eine schwarze
Schicht am Kerzenstein weist gewöhnlich auf
einen schmutzigen Luftfilter hin.
Zündkerzen niemals reinigen. Die
Zündkerze immer austauschen,
wenn sie folgendes aufweist: eine
schwarze Beschichtung, abgenutzte
Elektroden, einen Ölfilm, Sprünge.
Den Abstand zwischen der mittleren und der
seitlichen Elektrode kontrollieren (Abb. 24).
Wenn der Abstand nicht korrekt ist, die seitliche
Elektrode verbiegen (Abb. 24).
2
3
1
0,762 mm
(0.030”)
1
m–1884
Abbildung 23
m–1870
Abbildung 24
1. Zündkabel
1. Mittlere Elektrode
2. Seitliche Elektrode
3. Elektrodenabstand
(nicht maßstabgerecht)
Einbau der Zündkerze
1.
Zündkerze und Metallscheibe anbringen. Darauf
achten, daß der Elektrodenabstand richtig
eingestellt ist.
2.
Die Zündkerze mit 20,4 Nm (15 ft-lb) anziehen.
3.
Das Kabel auf die Zündkerze drücken (Abb. 23).
4.
Die Haube schließen.
31
Wartung
Kraftstofftank
Entleeren des Kraftstofftanks
POTENTIELLE GEFAHR
• Unter bestimmten Bedingungen ist Benzin
extrem leicht entflammbar und
hochexplosiv.
2.
Die Haube öffnen.
3.
Die Enden der Schlauchklemme
zusammendrücken und an der Kraftstoffleitung
nach oben zum Kraftstofftank schieben
(Abb. 25).
4.
Die Kraftstoffleitung vom Filter (Abb. 25)
herunterziehen und das Benzin in einen
Benzinkanister oder eine Auffangschale ablaufen
lassen.
Hinweis: Jetzt ist der beste Zeitpunkt zur
Installation eines neuen
Kraftstoffilters, weil der Kraftstofftank
leer ist.
WAS KANN PASSIEREN
• Feuer oder Explosion kann Verbrennungen
und Sachschäden verursachen.
WIE DIE GEFAHR VERMIEDEN
WERDEN KANN
• Das Benzin aus dem Tank ablaufen lassen,
wenn der Motor kalt ist. Diese Arbeit im
Freien auf einem offenen Platz
durchführen. Verschüttetes Benzin
aufwischen.
• Benzin niemals neben offenen Flammen
ablassen oder in Bereichen, in denen
Benzindämpfe durch Funken entzündet
werden könnten.
• Niemals Zigaretten, Zigarren oder Pfeife
rauchen.
5.
Die Kraftstoffleitung am Filter anbringen. Die
Schlauchklemme ganz an den Filter
heranschieben, um Kraftstoffleitung und Filter
zu sichern.
1
1.
32
Die Maschine so abstellen, daß die linke
Vorderseite etwas tiefer liegt als die rechte Seite,
damit der Kraftstofftank vollständig leerlaufen
kann. Dann das Mähwerk auskuppeln, in
Neutralposition schalten, die Feststellbremse
anziehen und die Zündung ausschalten, um den
Motor zu stoppen.
2
3
m–1873
Abbildung 25
1. Schlauchklemme
2. Kraftstoffleitung
3. Filter
Wartung
Kraftstoffilter
Luftfilter
Wartungsintervall/Spezifikation
Wartungsintervall/Spezifikation
Den Kraftstoffilter alle 100 Betriebsstunden bzw.
jährlich austauschen, je nachdem, welcher Fall zuerst
eintritt.
Schaumeinsatz: Nach jeweils 25 Betriebsstunden
reinigen und nachölen.
Austausch des Kraftstoffilters
Der beste Zeitpunkt zum Austausch des
Kraftstoffilters (Abb. 25) ist bei leerem
Kraftstofftank. Niemals einen schmutzigen Filter
wieder anbringen, der von der Kraftstoffleitung
entfernt worden ist.
1.
Das Mähwerk auskuppeln, in Neutralposition
schalten, die Feststellbremse anziehen und die
Zündung ausschalten, um den Motor zu stoppen.
2.
Die Haube öffnen.
3.
Die Enden der Schlauchklemmen
zusammendrücken und vom Filter wegschieben
(Abb. 25).
4.
Den Filter von den Kraftstoffleitungen entfernen.
5.
Einen neuen Filter anbringen und die
Schlauchklemmen an den Filter heranschieben.
6.
Die Haube schließen.
Papiereinsatz: Alle 100 Betriebsstunden bzw. jährlich
austauschen, je nachdem, welcher Fall zuerst eintritt.
Hinweis: Bei extrem viel Staub oder Sand den
Luftfilter häufiger reinigen (alle paar
Stunden).
Ausbau von Schaumeinsatz und
Papiereinsatz
1.
Das Mähwerk auskuppeln, in Neutralposition
schalten, die Feststellbremse anziehen und die
Zündung ausschalten, um den Motor zu stoppen.
2.
Die Haube öffnen.
3.
Den Bereich um den Luftfilter herum reinigen,
um zu verhindern, daß Schmutz in den Motor
fällt und Schäden verursacht. Den Knopf
losschrauben und die Luftfilterabdeckung
entfernen (Abb. 26).
1
2
m–1884
Abbildung 26
1. Knopf
2. Luftfilterabdeckung
33
Wartung
4.
Vorsichtig den Schaumeinsatz vom Papiereinsatz
herunterschieben (Abb. 27).
Reinigung von Schaumeinsatz und
Papiereinsatz
1.
Schaumeinsatz
1
A. Den Schaumeinsatz in warmem Wasser und
flüssiger Seife waschen. Wenn der Einsatz
sauber ist, muß er gründlich gespült
werden.
2
B.
Den Einsatz zum Trocknen in einem
sauberen Lappen ausdrücken.
C.
Etwas Öl auf den Einsatz geben (Abb. 29).
Den Einsatz drücken, um das Öl zu
verteilen.
m–1864
Abbildung 27
1. Schaumeinsatz
5.
Wichtig:
2. Papiereinsatz
Den Schaumeinsatz austauschen,
wenn er abgenutzt ist.
Die Gummimutter losschrauben und den
Papiereinsatz entfernen (Abb. 28).
2
1
1
m–1866
2
Abbildung 29
1. Schaumeinsatz
m–1865
Abbildung 28
1. Gummimutter
34
2. Papiereinsatz
2. Öl
Wartung
2.
Papiereinsatz
A. Den Einsatz leicht auf eine flache
Oberfläche klopfen, um Staub und Schmutz
zu beseitigen (Abb. 30).
B.
Den Einsatz auf Verschleiß, Ölfilm und
Schäden an der Gummidichtung
untersuchen.
Wichtig:
Den Papiereinsatz niemals mit
Druckluft oder Flüssigkeiten wie
Lösungsmittel, Benzin oder
Petroleum reinigen. Den
Papiereinsatz austauschen, wenn er
beschädigt ist oder nicht gründlich
gereinigt werden kann.
1
Einbau von Schaumeinsatz und
Papiereinsatz
Wichtig:
Zur Vermeidung von Motorschaden
den Motor immer mit komplett
installiertem Schaum- und
Papierluftfilter laufen lassen.
1.
Vorsichtig den Schaumeinsatz auf den
Papiereinsatz schieben (Abb. 27).
2.
Den Luftfilter auf die lange Stange schieben.
Dann die Gummimutter mit der Hand gegen den
Luftfilter drehen (Abb. 28).
Hinweis: Darauf achten, daß die
Gummidichtung flach an der
Luftfiltergrundplatte anliegt.
3.
Luftfilterabdeckung und Knopf anbringen
(Abb. 26). Den Knopf gut festziehen.
4.
Die Haube schließen.
Motoröl
Wartungsintervall/Spezifikation
2
Ölwechsel:
m–1867
Abbildung 30
1. Papiereinsatz
2. Gummidichtung
•
Nach den ersten 5 Betriebsstunden.
•
Nach jeweils 50 Betriebsstunden.
Hinweis: Bei extrem viel Staub oder Sand das
Öl öfter wechseln.
35
Wartung
Ölsorte: API SF, SG oder SH
1
2
Kurbelgehäuse-Fassungsvermögen: 1400 cc/1,4 l
(48 oz/1–1/2 qt)
3
Viskosität: Siehe Tabelle unten
ÖLE MIT DIESER SAE-VISKOSITÄT
VERWENDEN
m–1868
Abbildung 31
1. Ölpeilstab
2. Metallende
–20
°F
0
–30
°C
–20
20
–10
40
0
60
10
80
20
100
30
40
Ölwechsel/Ölablaß
1.
Den Motor starten und fünf Minuten lang laufen
lassen. Dadurch erwärmt sich das Öl und kann
besser abfließen.
2.
Die Maschine so abstellen, daß die rechte
Vorderseite etwas tiefer liegt als die linke Seite,
damit das Öl vollständig ablaufen kann. Dann
das Mähwerk auskuppeln, in Neutralposition
schalten, die Feststellbremse anziehen und die
Zündung ausschalten, um den Motor zu stoppen.
3.
Die Haube öffnen.
4.
Eine Auffangschale unter das Einfüllrohr stellen
und die Ablaßschraube entfernen (Abb. 32).
5.
Wenn das Öl vollständig abgelaufen ist, die
Ablaßschraube wieder anbringen.
Ölstandskontrolle
1.
Die Maschine auf einer ebenen Oberfläche
abstellen, das Mähwerk auskuppeln, in
Neutralposition schalten, die Feststellbremse
anziehen und die Zündung ausschalten, um den
Motor zu stoppen.
2.
Die Haube öffnen.
3.
Den Bereich um den Ölpeilstab (Abb. 31) herum
sauberwischen, damit kein Schmutz in die
Einfüllöffnung fallen und den Motor
beschädigen kann.
4.
5.
Den Ölpeilstab losschrauben und das Metallende
sauber wischen (Abb. 31).
Den Ölpeilstab vollständig auf das Einfüllrohr
schrauben (Abb. 31). Den Peilstab wieder
losschrauben und das Metallende untersuchen.
Wenn der Ölstand zu niedrig ist, langsam nur
soviel Öl in das Einfüllrohr gießen, daß der
Ölstand bis zur “FULL”-Markierung gebracht
wird.
Wichtig:
36
3. Einfüllrohr
Das Kurbelgehäuse nicht mit Öl
überfüllen, weil es sonst zu
Motorschaden kommen kann.
Hinweis: Das Altöl ordnungsgemäß entsorgen.
Wartung
6.
Langsam ca. 80% der angegebenen Ölmenge in
das Einfüllrohr gießen (Abb. 31). Dann den
Ölstand kontrollieren. Siehe “Ölstandskontrolle”, Seite 36, Schritte 4–5.
2
1
m–1869
Inspektion der Schnittmesser
1.
Das Mähwerk ausbauen. Siehe “Ausbau des
Mähwerks”, Seite 39.
2.
Die Schneidkanten untersuchen (Abb. 33). Wenn
die Kanten nicht scharf sind oder Kerben haben,
das Schnittmesser ausbauen und schärfen. Siehe
“Schärfen der Schnittmesser”, Seite 38.
3.
Die Schnittmesser untersuchen, insbesondere
den gebogenen Bereich (Abb. 33). Wenn
Schäden, Verschleiß oder Rillenbildung in
diesem Bereich festgestellt werden (Abb. 33),
muß sofort ein neues Schnittmesser installiert
werden.
Abbildung 32
1. Ölablaßschraube
2. Ölpeilstab-/Einfüllrohr
Schnittmesser
2
Damit eine optimale Schnittqualität sichergestellt
wird, müssen die Schnittmesser scharf sein. Zum
Schärfen und Austausch sollten Ersatzschnittmesser
bereitgehalten werden.
1
3
m–151
Abbildung 33
1. Schneidkante
2. Gebogener Bereich
3. Verschleiß/Rillenbildung
POTENTIELLE GEFAHR
• Ein abgenutztes oder beschädigtes
Schnittmesser könnte brechen, und
Bruchstücke könnten auf umstehende
Personen oder die Bedienungsperson
geschleudert werden.
WAS KANN PASSIEREN
• Hochgeschleuderte Schnittmesserstücke
können zu schweren Verletzungen oder Tod
führen.
WIE DIE GEFAHR VERMIEDEN
WERDEN KANN
• Das Schnittmesser regelmäßig auf
Verschleiß und Schäden untersuchen. Ein
abgenutztes oder beschädigtes
Schnittmesser sofort austauschen.
37
Wartung
Ausbau des Schnittmessers
1
1.
Das Mähwerk ausbauen. Siehe “Ausbau des
Mähwerks”, Seite 39.
2.
Das Mähwerk vorsichtig umdrehen.
3.
Schraube (5/8”-Schlüssel), Spannscheibe, Halter
und Schnittmesser entfernen (Abb. 34).
Zwischen Schnittmesser und Mähwerk kann ein
Holzklotz gekeilt werden, um das Schnittmesser
beim Entfernen der Schraube zu blockieren.
4.
m–1854
Abbildung 35
1. Im ursprünglichen Winkel
schärfen
2.
Die Auswuchtung des Schnittmessers auf einer
Messerwaage überprüfen (Abb. 36). Wenn das
Schnittmesser in horizontaler Position bleibt, ist
es ausgewuchtet und kann wiederverwendet
werden. Wenn das Schnittmesser nicht
ausgewuchtet ist, an der Rückseite des Messers
etwas Metall abfeilen. Diesen Vorgang
wiederholen, bis das Messer ausgewuchtet ist.
Alle Teile untersuchen. Beschädigte Teile
austauschen.
4
3
2
2
5
1
1
m–1855
m–1886
Abbildung 34
1. Schraube
2. Halter
3. Schnittmesser
Abbildung 36
1. Schnittmesser
2. Waage
4. Spindel
5. Spannscheibe
Einbau der Schnittmesser
Schärfen der Schnittmesser
1.
38
Die Schneidkante an beiden Enden des
Schnittmessers mit einer Feile schärfen
(Abb. 35). Den ursprünglichen Winkel
beibehalten. Das Schnittmesser behält seine
Auswuchtung bei, wenn von beiden
Schneidkanten die gleiche Materialmenge
entfernt wird.
1.
Schnittmesser, Schnittmesserhalter,
Spannscheibe (Schalenseite zum Messer) und
Schnittmesserschraube anbringen (Abb. 34).
Wichtig:
2.
Der gebogene Teil des
Schnittmessers muß zur Innenseite
des Mähwerks zeigen.
Die Schnittmesserschraube mit 61–81 Nm
(45–60 ft-lb) anziehen.
Wartung
Ausbau des Mähwerks
1.
Die Maschine auf einer ebenen Oberfläche
abstellen, das Mähwerk auskuppeln, in
Neutralposition schalten, die Feststellbremse
anziehen und die Zündung ausschalten, um den
Motor zu stoppen.
2.
Den Schlüssel aus dem Zündschalter abziehen
und das Kabel von der Zündkerze abziehen.
3.
Den Schnitthöhenhebel (Mähdeckanhebung) auf
Kerbe “D” stellen.
4.
POTENTIELLE GEFAHR
• Der Schnitthöhenhebel
(Mähdeckanhebung) ist federbelastet.
WAS KANN PASSIEREN
• Wenn das Mähwerk ausgebaut wird,
könnte sich dieser federbelastete
Mechanismus plötzlich lösen und jemanden
verletzen.
WIE DIE GEFAHR VERMIEDEN
WERDEN KANN
• Den Schnitthöhenhebel
(Mähdeckanhebung) auf Position “D”
stellen und die Feder der
Mähdeckanhebung entfernen, um die
Federspannung zu beseitigen.
Die Feder der Mähdeckanhebung mit dem mit
der Maschine mitgelieferten Federwerkzeug von
der Halteschraube entfernen (Abb. 37). Die
Feder befindet sich zwischen Rahmen und
rechtem Hinterrad.
5.
Den Schnitthöhenhebel (Mähdeckanhebung) auf
Kerbe “A” stellen.
6.
Das Ringende des Mähwerkkabels von der
Führungsrollenfeder lösen (Abb. 38).
7.
Die Gegenmutter am Haltebügel vom
Mähwerkkabel entfernen. Das Kabel vom Bügel
schieben (Abb. 38).
8.
Das Kabel aus dem Weg schieben und so in den
Rahmen legen, daß es nicht in Antriebsriemen
oder Riemenscheiben geraten kann.
1
2
3
Abbildung 37
1. Feder
2. Schraube
3. Federwerkzeug
39
Wartung
11. Haarnadelsplint und Unterlegscheibe vom
Mähwerkausgleichsbügel entfernen (Abb. 40).
Den Bügel vom Montagestift herunterschieben.
Unterlegscheibe und Haarnadelsplint zur
Lagerung wieder anbringen.
4
1
2
5
3
12. Den Ausgleichsbügel nach oben zum Rahmen
drehen und die lange Stange zur Lagerung in
eines der Löcher einhaken. Die lange Stange mit
Unterlegscheibe und Haarnadelsplint sichern.
Den Vorgang auf der gegenüberliegenden Seite
des Mähwerks wiederholen.
Abbildung 38
9.
13. Den Schnitthöhenhebel (Mähdeckanhebung) auf
Kerbe “D” stellen. Die Feder der
Mähdeckanhebung zur Lagerung an der
Halteschraube anbringen (Abb. 37).
4. Gegenmutter
5. Haltebügel
1. Mähwerkkabel
2. Ringende
3. Führungsrollenfeder
Die Schrauben und Sicherungsmuttern entfernen
und die zwei Schwenkbügel des Mähwerks von
der Vorderachse herunterziehen (Abb. 39).
2
1
2
4
1
1
3
m–1805
Abbildung 40
3
m–4187
Abbildung 39
1. Mähwerkschwenkbügel
2. Schraube 5/16–18 x 2-1/2”
3. Ausgleichsbügel
4. Mähwerkträger
3. Sicherungsmutter
10. Haarnadelsplint und Unterlegscheibe vom Ende
der langen Stange entfernen (Abb. 40). Die
Stange aus dem Mähwerkträger herausschieben.
40
1. Haarnadelsplint und
Unterlegscheibe
2. Lange Stange
14. Den Mähwerkriemen von der unteren
Motorscheibe abnehmen (Abb. 41). Wenn
vorsichtig vorgegangen wird, können die
Riemenführungen gerade so weit von der
Riemenscheibe weggezogen werden, daß der
Riemen abgenommen werden kann. Wenn es zu
schwierig ist, den Riemen zu entfernen, die
Schrauben und Muttern lösen, mit denen die
Riemenführungen befestigt sind.
Wartung
Wichtig:
Die Riemenführung(en) nicht von
der Riemenscheibe wegbiegen, weil
sonst der Riemen nicht richtig läuft,
wenn das Mähwerk später installiert
wird.
3
4.
2
1
3
Den Mähwerkriemen an der unteren
Motorscheibe anbringen (Abb. 41). Wenn
vorsichtig vorgegangen wird, können die
Riemenführungen gerade so weit von der
Riemenscheibe weggezogen werden, daß der
Riemen angebracht werden kann. Wenn es zu
schwierig ist, den Riemen anzubringen, die
Schrauben und Muttern lösen, mit denen die
Riemenführungen befestigt sind.
Wichtig:
Die Riemenführungen nicht von der
Riemenscheibe wegbiegen. Zwischen
Riemenführung und Scheibenkante
darf höchstens 3,175 mm (1/8”) Platz
sein, damit der Riemen bei Betrieb
auf der Scheibe bleibt. Wenn mehr
als 3,175 mm (1/8”) Platz ist, die
Riemenführungen nachstellen und
sicher festziehen. Die
Riemenführungen dürfen die
Riemenscheibe nicht berühren.
m–1890
5.
Abbildung 41
Obenansicht
1. Mähwerkriemen
2. Motorscheibe
Die Mähwerk-Schwenkbügel mit Schrauben und
Sicherungsmuttern an der Vorderachse
installieren (Abb. 42).
3. Riemenführungen
2
15. Die Vorderräder ganz nach links drehen. Das
Mähwerk nach rechts herausschieben.
1
Einbau des Mähwerks
1.
Die Maschine auf einer ebenen Oberfläche
abstellen, das Mähwerk auskuppeln, in
Neutralposition schalten, die Feststellbremse
anziehen und die Zündung ausschalten, um den
Motor zu stoppen.
2.
Den Zündschlüssel abziehen und das Zündkabel
von der Zündkerze abziehen.
3.
Die Vorderräder ganz nach links drehen. Das
Mähwerk von der rechten Seite aus unter das
Fahrgestell schieben.
3
m–4187
Abbildung 42
1. Schwenkbügel
2. Schraube 5/16–18 x 2-1/2”
3. Sicherungsmutter
41
Wartung
6.
7.
8.
Den Schnitthöhenhebel (Mähdeckanhebung) auf
Kerbe “A” stellen.
Das Ende der langen Stange durch das Loch im
Mähwerkträger schieben (Abb. 43).
Unterlegscheibe und Haarnadelsplint anbringen,
um die Stange zu sichern. Diesen Schritt an der
anderen Mähwerkseite wiederholen.
2
5
3
3
2
m–1805
Abbildung 43
1. Stange
2. Haarnadelsplint und
Unterlegscheibe
m–2384
Abbildung 44
1. Mähwerkkabel
2. Haltebügelschlitz
3. Kabelringende
2
4
Unter den Traktor sehen und das Mähwerkkabel
aus dem Rahmen nehmen.
11. Das Ende des Mähwerkkabels an der
Führungsrollenfeder befestigen (Abb. 44).
4. Führungsrollenfeder
5. Gegenmutter
12. Den Mähwerkbetätigungshebel am
Armaturenbrett einrasten. Den Abstand zwischen
den Hakenenden der Führungsrollenfeder
messen (Abb. 45). Die Gegenmuttern so
einstellen, daß ein Abstand von 150 mm (6”)
erreicht wird (Abb. 45).
13. Die Gegenmuttern fest anziehen und das
Mähwerk auskuppeln.
3. Ausgleichsbügel
4. Mähwerkträger
10. Die erste Gegenmutter entfernen und die zweite
Gegenmutter ganz auf das Mähwerkkabel
drehen. Das Kabel durch den Schlitz im
Mähwerkbügel führen und die zweite
Gegenmutter auf das Kabel drehen (Abb. 44).
42
1
Den geschlitzten Mähwerkausgleichsbügel am
Stift am Schnitthöhenarm anbringen (Abb. 43).
Unterlegscheibe und Haarnadelstift anbringen,
um das Mähwerk zu sichern. Diesen Schritt an
der anderen Mähwerkseite wiederholen.
1
9.
4
3
4
1
2
m–2385
Abbildung 45
1. Mähwerkkabel
2. Führungsrollenfeder
3. Gegenmutter
4. 150 mm (6”) eingekuppelt
Wartung
14. Den Schnitthöhenhebel (Mähdeckanhebung) auf
Kerbe “D” stellen, um die Installation der Feder
der Mähdeckanhebung zu erleichtern.
15. Die Feder der Mähdeckanhebung an der
Halteschraube anbringen (Abb. 46). Dazu das
mit der Maschine mitgelieferte Federwerkzeug
verwenden.
Einbau des Schnittmesserantriebsriemens
1.
Den neuen Riemen an den Schnittmesserriemenscheiben und unter der Riemenführung an der
Führungsrolle anbringen.
2.
Die Riemenführung der Führungsrolle so
ausrichten, daß sie 90° nach links zum
Führungsrollenarm zeigt (Fig. 47).
Halteschraube und Sicherungsmutter anziehen,
um Führungsrolle und Riemenführung zu
sichern.
3.
Linke und rechte Riemenscheibenabdeckung mit
Halteschrauben anbringen (Abb. 47).
4.
Das Mähwerk einbauen. Siehe “Einbau des
Mähwerks”, Seite 41.
1
2
3
m–1851
3
Abbildung 46
1. Feder
2. Schraube
3. Federwerkzeug
1
1
16. Den seitlichen Ausgleich des Schnittmessers
kontrollieren. Siehe “Seitlicher Höhenausgleich
des Mähwerks”, Seite 44.
2
90
°
Schnittmesserantriebsriemen
Ausbau des Schnittmesserantriebsriemens
m–1890
Abbildung 47
1.
Das Mähwerk ausbauen. Siehe “Ausbau des
Mähwerks”, Seite 39.
2.
Die Halteschrauben der Riemenabdeckungen
und die Riemenabdeckungen von beiden
Schnittmesserriemenscheiben entfernen
(Abb. 47).
3.
Schraube und Mutter, mit der Führungsrolle und
Riemenführung befestigt sind, lösen, aber nicht
entfernen (Abb. 47).
4.
Den Riemen von den Riemenscheiben
abnehmen.
Obenansicht
1. Riemenscheibenabdeckung
2. Position der
FührungsrollenRiemenführung
3. Mähwerkriemen
43
Wartung
Seitlicher Höhenausgleich des
Mähwerks
Die Seiten der Schnittmesser müssen auf gleicher
Höhe liegen. Das Schnittmesserniveau jedesmal
kontrollieren, wenn das Mähwerk eingebaut wird
oder wenn eine unebene Schnittfläche auf dem Rasen
bemerkt wird. Bevor der Höhenausgleich des
Mähwerks vorgenommen wird, den Luftdruck in den
Vorder- und Hinterreifen auf den empfohlenen Wert
bringen. Siehe “Reifendruck” (Seite 21) im
Wartungs-Kapitel.
1.
Die Maschine auf einer ebenen Oberfläche
abstellen, das Mähwerk auskuppeln, in
Neutralposition schalten, die Feststellbremse
anziehen und die Zündung ausschalten, um den
Motor zu stoppen.
2.
Den Zündschlüssel abziehen und das Kabel von
der Zündkerze abziehen.
3.
Den Schnitthöhenhebel (Mähdeckanhebung) auf
Kerbe “C” stellen.
4.
Vorsichtig die Schnittmesser von einer Seite zur
anderen drehen (Abb. 48). Den Abstand
zwischen den äußeren Schneidkanten und der
ebenen Oberfläche messen (Abb. 48). Wenn
beide Meßwerte nicht innerhalb von 5 mm
(3/16”) liegen, ist eine Einstellung erforderlich.
Siehe Schritte 5 und 6.
1
2
2
m–1891
3
3
Abbildung 48
1. Messer von Seite zu Seite
2. Äußere Schneidkanten
5.
3. Hier messen
Haarnadelsplint und Unterlegscheibe vom
Augleichsbügel entfernen (Abb. 49). Zum
Ausgleich der Schnittmesser den
Ausgleichsbügel in einem anderen Loch
anbringen und Unterlegscheibe und
Haarnadelsplint wieder anbringen. (Abb. 49).
Durch ein vorderes Loch wird die
Schnittmesserhöhe gesenkt und durch ein
hinteres Loch angehoben. Diesen Vorgang an der
anderen Seite wiederholen.
2
3
1
4
m–1889
Abbildung 49
1. Haarnadelsplint und
Unterlegscheibe
2. Ausgleichsbügel
6.
44
3. Vorderes Loch
4. Hinteres Loch
Jetzt die Schnittmesserneigung in Längsrichtung
kontrollieren. Siehe “Schnittmesserneigung in
Längsrichtung”, Seite 45.
Wartung
16 mm
(5/8”)
Schnittmesserneigung in
Längsrichtung
Die Schnittmesserneigung in Längsrichtung jedesmal
kontrollieren, wenn das Mähwerk eingebaut wird.
Bevor die Neigung kontrolliert wird, den Luftdruck in
den Vorder- und Hinterreifen auf den empfohlenen
Wert bringen. Siehe “Reifendruck” (Seite 21) im
Wartungs-Kapitel. Wenn die Mähwerkvorderseite
nicht 3,5 mm–10,5 mm (1/8–3/8”) tiefer liegt als die
Mähwerkhinterseite, die Schnittmesserneigung wie
folgt einstellen:
1.
Die Maschine auf einer ebenen Oberfläche
abstellen, das Mähwerk auskuppeln, in
Neutralposition schalten, die Feststellbremse
anziehen und die Zündung ausschalten, um den
Motor zu stoppen. Den Zündschlüssel abziehen.
1
3
4
1805
Abbildung 50
1. Haarnadelsplint und
Unterlegscheibe
2. Ausgleichsbügel
4.
2.
Das Höhenniveau des Schnittmessers von Seite
zu Seite kontrollieren und einstellen, wenn das
noch nicht getan wurde. Siehe “Seitlicher
Höhenausgleich des Mähwerks”, Seite 44.
3.
Die Länge der Stange messen, die vorne aus dem
Einstellblock an den Seiten des Fahrgestells
heraussteht (Abb. 50). Wenn die Länge der
Stange nicht 16 mm (5/8”) beträgt,
Haarnadelsplint und Unterlegscheibe vom Ende
der Stange entfernen (Abb. 50) und die Stange
drehen, bis die Länge von 16 mm (5/8”) erreicht
ist. Dann das Ende der Stange im Loch im
Mähwerkträger anbringen und mit
Unterlegscheibe und Haarnadelsplint sichern.
Diesen Vorgang an der anderen Mähwerkseite
wiederholen.
2
3. Vorderes Loch
4. Hinteres Loch
Zur Kontrolle der Schnittmesserneigung in
Längsrichtung den Abstand zwischen der
Mähdeckunterseite (Mitte vorne und Mitte
hinten) und der ebenen Oberfläche messen
(Abb. 51). Wenn die Vorderseite nicht
3,5mm–10,5mm (1/8–3/8”) tiefer liegt als die
Hinterseite, ist eine Einstellung erforderlich.
45
Wartung
1
2
2
1
1
Abbildung 52
1. SchwenkplattenHalteschraube
9.
m–1892
1
2
Abbildung 51
1. Mitte vorne messen
2. Mitte hinten messen
5.
Zur Einstellung der Schnittmesserneigung in
Längsrichtung die vorderen SchwenkplattenHalteschrauben etwas lösen (Abb. 52).
6.
Die Sicherungsmuttern an den Ringschrauben
drehen, um die Einstellung zu ändern (Abb. 52).
Zum Anheben der Mähwerkvorderseite die
Muttern festziehen, zum Absenken die Muttern
lösen.
7.
8.
46
Wenn die Schnittmesserneigung in
Längsrichtung korrekt ist, das Höhenniveau des
Schnittmessers von Seite zu Seite erneut
kontrollieren. Siehe “Seitlicher Höhenausgleich
des Mähwerks”, Seite 44.
Waschen der
Mähwerkunterseite
Nach jedem Einsatz die Mähwerkunterseite waschen,
um Grasansammlungen zu beseitigen, damit das
geschnittene Gras besser auf dem Rasen verteilt
werden kann.
1.
Das Gerät auf einer harten, ebenen Oberfläche
abstellen, das Mähwerk auskuppeln und den
Zündschlüssel auf “OFF” drehen, um den Motor
abzustellen.
2.
Eine Schlauchkupplung auf das Ende eines
Gartenschlauchs drehen, die Kupplung am
Mähwerk-Spülanschluß anbringen und das
Wasser hoch aufdrehen (Abb. 53).
Nachdem beide RingschraubenSicherungsmuttern gleichmäßig eingestellt
worden sind, die Schnittmesserneigung in
Längsrichtung erneut kontrollieren. Mit der
Einstellung der Ringschrauben fortfahren, bis die
vordere Schnittmesserspitze 0-9,2 mm (0-3/8”)
tiefer liegt als die hintere Spitze (Abb. 51).
Wenn die Schnittmesserneigung in
Längsrichtung korrekt ist, die SchwenkplattenHalteschrauben festziehen (Abb. 52).
2. RingschraubenSicherungsmutter
Hinweis: Petrolat auf den O-Ring des
Spülanschlusses geben, damit die
Kupplung besser rutscht und der
O-Ring geschützt wird.
3.
Das Mähwerk auf die niedrigste Schnitthöhe
absenken.
Wartung
4.
Auf dem Sitz Platz nehmen und den Motor
starten. Das Mähwerk einkuppeln und ein bis
drei Minuten lang laufen lassen.
5.
Das Mähwerk auskuppeln und den
Zündschlüssel auf “OFF” drehen, um den Motor
zu stoppen.
6.
Das Wasser abdrehen und die Schlauchkupplung
von Spülanschluß und Schlauch abnehmen.
7.
POTENTIELLE GEFAHR
• Bei einem gebrochenen oder fehlenden
Spülanschluß können Sie oder andere
Personen von aufgeworfenen Gegenständen
getroffen werden oder mit dem
Schnittmesser in Berührung kommen.
WAS KANN PASSIEREN
• Aufgeworfene Gegenstände oder
Berührung mit dem Schnittmesser führen
zu Verletzungen oder Tod.
Das Mähwerk noch einmal ein bis drei Minuten
lang laufen lassen, um überschüssiges Wasser zu
beseitigen.
WIE DIE GEFAHR VERMIEDEN
WERDEN KANN
• Ein gebrochener oder fehlender
Spülanschluß muß sofort ausgetauscht
werden, bevor der Rasenmäher erneut
eingesetzt wird.
• Alle Löcher im Rasenmäher mit Schrauben
und Sicherungsmuttern verschließen.
• Niemals Hände oder Füße unter das
Mähwerk oder durch Öffnungen im
Mähwerk stecken.
3
2
1
m–2755
Abbildung 53
1. Spülanschluß
2. Kupplung (nicht
mitgeliefert)
3. Schlauch
Reinigung und Lagerung
1.
Das Mähwerk auskuppeln, die Feststellbremse
anziehen und den Zündschlüssel auf “OFF”
drehen, um den Motor abzustellen. Den
Schlüssel abziehen.
2.
Grasreste und Schmutz von den Außenteilen der
gesamten Maschine entfernen, insbesondere vom
Motor. Schmutz und Grasreste von der
Außenseite der Zylinderkopfrippen und des
Gebläsegehäuses entfernen.
47
Wartung
Wichtig:
3.
Das Gerät kann mit einem milden
Reinigungsmittel und Wasser
gewaschen werden. KEIN WASSER
UNTER HOHEM DRUCK
VERWENDEN. Durch hohen
Wasserdruck kann die E-Anlage
beschädigt und das Fett an den
Reibungsstellen weggespült werden.
Übermäßig viel Wasser vermeiden,
insbesondere in der Nähe von
Bedienungspult, Lampen, Motor
und Batterie.
Die Bremse kontrollieren. Siehe “Bremse”,
Seite 24.
4.
Den Luftfilter reinigen. Siehe “Luftfilter”,
Seite 33.
5.
Das Fahrwerk einfetten. Siehe “Fett und
Schmieröl”, Seite 24.
6.
Das Kurbelgehäuseöl wechseln. Siehe
“Motoröl”, Seite 35.
7.
Die Zündkerze(n) entfernen und untersuchen.
Siehe “Zündkerze”, Seite 30. Bei abmontierter
Zündkerze zwei Eßlöffel Motoröl in die
Zündkerzenöffnung gießen. Dann den Motor mit
dem Elektrostarter anlassen, um das Öl im
Zylinder zu verteilen. Die Zündkerze(n) wieder
anbringen. Siehe “Zündkerze”, Seite 30. Nicht
das Kabel an der Zündkerze anbringen.
8.
Die Batterie vom Chassis nehmen, den
Füllsäurestand kontrollieren und die Batterie
vollständig aufladen. Siehe Batterie, Seite 28.
Während der Lagerung nicht die Batteriekabel an
den Batterieklemmen anschließen.
Wichtig:
48
Die Batterie muß ganz geladen sein,
damit sie bei Temperaturen unter
0°C (32°F) nicht einfrieren und
beschädigt werden kann. Eine voll
geladene Batterie behält ihre
Ladung bei Temperaturen unter 4°C
(40°F) ca. 50 Tage. Wenn die
Temperatur über 4°C (40°F) liegt,
alle 30 Tage den Flüssigkeitsstand in
der Batterie kontrollieren und die
Batterie nachladen.
9.
Den Reifendruck kontrollieren. Siehe
“Reifendruck”, Seite 24.
10. Zur Langzeitlagerung (mehr als 90 Tage)
Stabilisator zum Kraftstoff im Tank geben 8 ml/l
(1 oz./ga).
A. Den Motor laufen lassen, um den
stabilisierten Kraftstoff in der
Kraftstoffanlage zu verteilen (5 Minuten).
B.
Den Motor abstellen, abkühlen lassen, und
den Kraftstoff aus dem Tank ablaufen
lassen. Siehe “Kraftstofftank”, Seite 32.
Oder den Motor laufen lassen, bis er aus
Kraftstoffmangel ausgeht.
C.
Den Motor erneut starten und laufen lassen,
bis er ausgeht. Den Vorgang mit aktiviertem
CHOKE wiederholen, bis der Motor nicht
mehr anspringt.
D. Den Kraftstoff ordnungsgemäß entsorgen
oder innerhalb von 90 Tagen für andere
Anwendungen verbrauchen.
11. Alle Schrauben und Muttern kontrollieren und
festziehen. Alle beschädigten oder defekten Teile
reparieren oder austauschen.
12. Alle zerkratzten oder blanken Metallflächen
nachstreichen. Farbe erhalten Sie bei Ihrem
Händler.
13. Das Gerät in einer sauberen, trockenen Garage
oder an einem passenden Lagerort aufbewahren.
Den Zündschlüssel abziehen und an einem leicht
merkbaren Ort aufbewahren. Das Gerät zum
Schutz und Sauberhalten abdecken.
Fehlerbehebung
PROBLEM
Starter läuft nicht.
Motor springt
p g nicht an,, springt
p g
schwer
h
an oder
d geht
ht aus.
Motor verliert Leistung.
MÖGLICHE URSACHE
MASSNAHME
1.
Mähwerk EINGEKUPPELT.
1.
Mähwerk AUSKUPPELN.
2.
Feststellbremse nicht
angezogen.
2.
Feststellbremse anziehen.
3.
Batterie leer.
3.
Batterie laden.
4.
Elektrische Anschlüsse
korrodiert oder lose.
4.
Kontakt der elektrischen
Anschlüsse kontrollieren.
5.
Sicherung durchgebrannt.
5.
Sicherung austauschen.
6.
Relais oder Schalter defekt.
6.
Vertragshändler verständigen.
1.
Fahrer nicht auf dem Sitz.
1.
Auf den Sitz setzen.
2.
Kraftstofftank leer.
2.
Kraftstofftank mit Benzin füllen.
3.
Luftfilter schmutzig.
3.
Luftfiltereinsatz reinigen oder
austauschen.
4.
Zündkabel lose.
4.
Kabel an der Zündkerze
anbringen.
5.
Zündkerze verschlissen oder
verrußt oder falscher
Elektrodenabstand.
5.
Neue Zündkerze mit korrektem
Elektrodenabstand installieren.
6.
Choke schließt nicht.
6.
Gaszug einstellen.
7.
Schmutz im Kraftstoffilter.
7.
Kraftstoffilter austauschen.
8.
Leerlaufdrehzahl zu niedrig
oder Gemisch falsch
eingestellt.
8.
Leerlaufdrehzahl und
Leerlaufgemisch einstellen.
9.
Schmutz, Wasser oder alter
Kraftstoff im Kraftstoffsystem.
9.
Vertragshändler verständigen.
1.
Motor zu stark belastet.
1.
In niedrigeren Gang schalten,
um die Grundgeschwindigkeit
zu reduzieren.
2.
Luftfilter schmutzig.
2.
Luftfiltereinsatz reinigen.
3.
Ölstand im Kurbelgehäuse zu
niedrig.
3.
Öl ins Kurbelgehäuse
nachfüllen.
4.
Kühlrippen und Luftkanäle
unter dem
Motorgebläsegehäuse
verstopft.
4.
Verstopfungen von Kühlrippen
und Luftkanälen beseitigen.
5.
Zündkerze verschlissen,
verrußt oder falscher
Elektrodenabstand.
5.
Neue Zündkerze mit korrektem
Elektrodenabstand installieren.
49
Fehlerbehebung
PROBLEM
Motor verliert Leistung
((Fortsetzung).
o tset u g)
Motor überhitzt.
Ungewöhnliche Vibrationen.
Schnittmesser rotiert nicht.
Maschine fährt nicht.
Ungleichmäßige
g
g Schnitthöhe.
50
MÖGLICHE URSACHE
MASSNAHME
6.
Entlüftungsbohrung im
Tankdeckel verstopft.
6.
Tankdeckel säubern oder
austauschen.
7.
Schmutz im Kraftstoffilter.
7.
Kraftstoffilter austauschen.
8.
Schmutz, Wasser oder alter
Kraftstoff im Kraftstoffsystem.
8.
Vertragshändler verständigen.
1.
Motor zu stark belastet.
1.
In niedrigeren Gang schalten,
um die Grundgeschwindigkeit
zu reduzieren.
2.
Ölstand im Kurbelgehäuse zu
niedrig.
2.
Öl ins Kurbelgehäuse
nachfüllen.
3.
Kühlrippen und Luftkanäle
unter dem
Motorgebläsegehäuse
verstopft.
3.
Verstopfungen von Kühlrippen
und Luftkanälen beseitigen.
1.
Schnittmesser verbogen oder
nicht ausgewuchtet.
1.
Neue(s) Schnittmesser
installieren.
2.
Schnittmesser-Halteschraube
lose.
2.
Schnittmesser-Halteschraube
festziehen.
3.
Motorbefestigungsschrauben
lose.
3.
Motorbefestigungsschrauben
festziehen.
4.
Lose Motorscheibe,
Führungsrolle oder
Schnittmesserscheibe.
4.
Entsprechende Scheibe
festziehen.
5.
Motorscheibe beschädigt.
5.
Vertragshändler verständigen.
1.
Schnittmesser-Antriebsriemen
abgenutzt, lose oder gerissen.
1.
Neuen
Schnittmesser-Antriebsriemen
installieren.
2.
Schnittmesser-Antriebsriemen
von der Scheibe gerutscht.
2.
Schnittmesser-Antriebsriemen
anbringen und Position von
Führungsrolle und
Riemenführungen kontrollieren.
1.
Radantriebsriemen abgenutzt,
lose oder gerissen.
1.
Vertragshändler verständigen.
2.
Radantriebsriemen von der
Scheibe gerutscht.
2.
Vertragshändler verständigen.
3.
Schaltung funktioniert nicht.
3.
Vertragshändler verständigen.
1.
Falscher Reifendruck.
1.
Reifendruck korrigieren.
2.
Mähwerk nicht eben.
2.
Mähwerk von Seite zu Seite
und in Längsrichtung
ausgleichen.
3.
Mähwerkunterseite schmutzig.
3.
Mähwerkunterseite reinigen.
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