Hasselblad H3D-50 Benutzerhandbuch

Hasselblad H3D-50 Benutzerhandbuch
22 MPix
31 Mpix
39 Mpix
Bedienungshandbuch
Sprachversion: Deutsch
Handbuchversion: 1 / 2007
I N H A L T
1
2
3
Einleitung
4
Funk tionssteuerung &
Display
8
LCD am Kameragrif f
Sucher-LCD
12
14
Kameragehäuse
20
Kameragrif f mit wiederauf ladbarem
Akku − Allgemeines
Akku-Ladegerät
Laden des Akkus
Suchereinstellscheibe
Zubehöranschluss
PC-Anschluss
Grundplat te
20
20
20
21
21
21
21
Die einzelnen Komponenten
Anbringen und
Abnehmen des Sucher s
Einstellung des Sucher s
Augenmuschel
4
Objek tive
7
8
25
25
25
24
5
Allgemeiner Überblick
über die Sensoreinheit
Das Bedienfeld
Systemüberblick
Menüüberblick
9
26
26
27
27
28
30
32
33
36
37
38
39
39
41
42
43
44
44
Überblick über Anschauen,
Löschen und Kopieren von
Bildern
45
Grundlegendes zum Durchsehen der Bilder 45
Auswahl des ak tuellen Ordner s
45
Durchblät tern nach Qualitätsstatus
45
Ein- und Auszoomen
45
Einzoomen für Detailansicht
46
Miniaturbildansichten
46
Vor schaubetriebsar ten
47
Bat teriesparmodus
49
Full-Screen-Modus
49
Überbelichtungsanzeige
49
Aufnahmen löschen
50
Aufnahmen über tragen
50
Die einzelnen Komponenten
25
Ein Objek tiv anbringen
25
Ein Objek tiv abnehmen
25
Objek tivdeckel
25
Filter
25
Streulichtblenden
25
Einstellung von Ver schlusszeit und Blende 25
Berechnung der Schär fentiefe
26
Schär fentiefe / visuelle Vor schau
26
Ent fernungseinstellung bei
Infrarot-Aufnahmen
Fokussierhilfe
CF-Adapter
Informationen für bestimmte Objek tive
34
35
Speicherarbeit mit Medien und
Ordnern
39
Ordner
In Medien und Ordnern navigieren
Neue Ordner anlegen
Ver wenden der Instant Approval
Architec ture
Lesen und Ändern des Qualitätsstatus
Durchblät tern nach Qualitätsstatus
Löschen nach Qualitätsstatus
22
25
Allgemeine Einstellungen zu
Beginn und Vorbereitungen 34
Einstellen der Menüsprache
Speicherung und Aufnahmever fahren
Die Nut zung kompak ter
Flash-Speicherkar ten
Arbeit mit einer Imagebank-II
Mit einem Computer vernet zen
17
Tragriemen
Sucher
6
MENÜ — ISO, Weißabgleich,
Medien, Durchblättern
52
Menüüberblick
Navigieren im Menüsystem
Sprache
ISO
Weißabgleich
Medien
Durchblät tern
52
52
54
54
55
56
57
10 MENÜ —Speichern
Löschen
Format
Ordner
Vorgabe Qualitätsbestätigungsstufe
11 MENÜ — Einstellungen
Bedienungselemente
Kamera
Info
Vorgabe
58
59
63
64
65
66
67
68
73
73
12 Belichtungsmessung &
Belichtungssteuerung
75
Messmethode
Belichtungsmodus
Manueller Belichtungsmodus
Automatischer Belichtungsmodus
AE-L Taste
Belichtungskorrek tur
76
77
77
78
79
80
13 Allgemeine Funk tionen
81
Ein- und Ausschalten−ON (EIN)
Ein- und Ausschalten−Standby
Ein- und Ausschalten−OFF (AUS)
Manuelle Ent fernungseinstellung
Betriebsar t Manuelle
Ent fernungseinstellung
Umschalten auf Autofokus
in der manuellen Betriebsar t
Autofokus
Einzelaufnahmen
Serienaufnahmen (Continuous)
Autofokus-Modus
Filmtranspor t
Einzelaufnahmen (Single)
Serienaufnahmen (Continuous)
Prof ile
Er stellen eines Prof ils
Ändern eines Prof ilnamens
83
83
83
84
84
85
85
85
86
86
87
14 Er weiterte Funk tionen
88
Allgemeiner Überblick über das
Kameramenü
Selbstauslöser
Bracketing
(Automatische Belichtungsreihen)
Inter vall
Einstellungen
Custom Options
82
82
82
82
83
(individuelle Einstellungen)
Image Info (Bildinformationen)
Tex t
Datum & Zeit
System-Status
Digital
Liste der programmierbaren
Tastenfunk tionen
15 Blit z
Blit zmessung
96
100
101
103
104
105
106
107
110
16 Optionales Zubehör
111
17 Filmmagazine
115
Die einzelnen Komponenten
LCD -Anzeige
Knopf für LCD -Beleuchtung
Taste Änderung auf wär ts
Taste Änderung abwär ts
Funk tionswähler
Filmebenen-Markierung
Filmschieberhebel
Filmt ypanzeiger
116
116
116
116
116
117
117
117
117
Sicherungssperre der
Magazineinstellungen
Datenschnit tstelle
Bat terie/Akku
Anbringen und Abnehmen
Magazin-Einstellungen
Film einlegen
117
117
118
118
119
121
18 Anhang
Begrif f serläuterungen
Technische Daten
P f lege der Sensoreinheit
Kamerapf lege, Ser vice und Garantie
123
125
129
132
133
89
90
92
94
95
Titelbild: Jürgen Müller ©. Nicht alle Aufnahmen in diesem Handbuch wurden mit einer Hasselblad H3D aufgenommen. Die Bilder dienen nur der Illustrierung des Textes und sind für die Aufnahmequalität einer Hasselblad H3D nicht repräsentativ. © Jens Karlsson/Hasselblad und David Jeffery
Willkommen bei Hasselblad!
Die H3D repräsentiert die fortschrittlichste Technik in der Mittelformatfotografie, sowohl digital als auch analog. Diese konkurrenzlose Position basiert auf den in über 50
Jahren gesammelten Erfahrungen. Wenn Sie sich für die Arbeit mit einer HasselbladAusrüstung entscheiden, teilen Sie diese Entscheidung mit vielen der weltbesten und
berühmtesten Fotografen. Wir gratulieren Ihnen zu dieser klugen Entscheidung!
Die H3D ist die weltweit erste digitale Mittelformat-Spiegelreflexkamera mit Vollformat
und großem Sensor. Die H3D wurde als Digitalkamera völlig neu entwickelt und liefert mit einer verbesserten Objektivleistung eine bisher nicht bekannte Bildschärfe.
Damit bietet Hasselblad Fotografen alle Vorteile professioneller Digitalkameras im
Mittelformat und gleichzeitig den Bedienungskomfort der besten digitalen KleinbildSpiegelreflexkameras.
Die H3D überzeugt durch überragende digitale Leistungsmerkmale sowie alle Vorteile
des Mittelformats. Diese Kamera eröffnet dem professionellen Fotografen größtmögliche Flexibilität, unter anderem bei der Auswahl verschiedener Sucher und
Objektive mit digitaler APO-Korrektur sowie bei der unmittelbaren Bewertung von
Bildern. Darüber hinaus kann der Fotograf mit der H3D unter Extrembedingungen
auch mit Film arbeiten. Die Natural Color Solution von Hasselblad liefert eine sofortige
Bildqualität, die nur mit einem echten Digitalkamerasystem erreichbar ist.
Das H System
Das H System ist das Ergebnis des intensivsten und umfangreichsten technischen
Entwicklungsprogramms, das Hasselblad, der weltweit renommierteste Hersteller von
Mittelformatkameras, jemals durchgeführt hat. Die vielseitigen Funktionen des H Systems lassen
sich nur mit Superlativen beschreiben. Funktionen, die früher als zusätzliche Optionen angesehen
wurden, sind heute vollständig integriert und die Basis des hervorragenden Rufs von Hasselblad:
Zuverlässigkeit, Vielseitigkeit und Austauschbarkeit.
Die Liste der überragenden Leistungsmerkmale der Kamera ist lang und umfangreich. Dazu gehören: Autofokus mit unmittelbarer manueller Korrekturmöglichkeit, Punktmatrix-LCDs, einfachste und schnellste Bedienung über Tasten und Einstellräder, integrierter Kameragriff, integrierter
Aufhellblitz, Belichtungsmessung mit mehreren Betriebsarten, TTL-Blitzsteuerung, extreme präziser elektronischer Zentralverschluss, Blitzsynchronisation bei allen Verschlusszeiten bis zu 1/800
s, 90 Grad Sucher mit 100 % Bildfeld, Punktmatrix-LCD im Sucher, Lithium-Batterien oder Akkus
zur Stromversorgung, Verschlusszeiten von 18 Stunden bis zu 1/800 s, individuelle Einstellung
der Kamerafunktionen, Belichtungsreihen, Intervall-Selbstauslöser, individuell programmierbare
Taste, Blitzmessung, Time-lapse-Fotografie, individuelle Bedienerprofile und so weiter.
4
Einzigartige Hasselblad Natural Color Solution
Fotografen, die mit Film arbeiten, nutzen folgende Vorteile: automatische Einstellung der Filmempfindlichkeit über Barcode, unmittelbarer
Wechsel von 120/220 Film, integrierter Filmschieber, unabhängige
LCD-Beleuchtung der Filmmagazine, automatischer Filmtransport und
automatisches Zurückspulen des Films, individuell programmierbare
Datenaufzeichnung am Bildrand mit Belichtungsdaten, Namen des
Fotografen, Symbolen usw.
In der Vergangenheit legten Farbmanagementlösungen dem professionellen digitalen Fotografen Begrenzungen auf, insbesondere bei
Aufnahmen verschiedener Hauttöne, Metalle, Stoffe, Blumen usw. Um
dieses Problem zu lösen, hat Hasselblad ein neues, leistungsstarkes
Farbprofil für die Bildbearbeitungssoftware FlexColor entwickelt. Mit der
neuen Hasselblad Natural Color Solution (HNCS) können Sie problemlos
und zuverlässig naturgetreue Farben erzeugen, mit denen Hauttöne,
spezielle Abstufungen für Produktoberflächen und andere schwierige
Farben schnell und effektiv reproduziert werden können.
Ultra-Fokus und Digitale Auto-Korrektur
InformationenüberdasObjektivunddieexaktenAufnahmebedingungen
werden an den Prozessor der Kamera übermittelt und ermöglichen das präzise Feintuning des Autofokus, wobei die jeweilige
Objektivkonstruktion und die optischen Eigenschaften des Sensors berücksichtigt werden. Hierdurch werden die Leistungen aller HC Objektive
noch zusätzlich erhöht und auf ein bisher unerreichtes Niveau von
Schärfe und Auflösung optimiert.
Zur Implementierung unserer neuen einzigartigen HNCS- und DACFunktionen hat Hasselblad das neue Rohdateiformat 3F RAW (3FR)
entwickelt. Das neue Dateiformat 3FR ermöglicht die schnelle, effektive und sichere Speicherung der mit digitalen Kameras von Hasselblad
aufgenommenen Bilder auf dem gewählten Medium. Die 3FR-Dateien
werden verlustfrei komprimiert und reduzieren den erforderlichen
Speicherplatz um 33 Prozent. In der 3FR-Datei werden die Farben
im Hasselblad RGB-Farbbereich in der vorgegebenen Qualität definiert. Bei ihrer Verwendung in FlexColor müssen Sie nicht mit anderen
Farbprofilen experimentieren, um optimale Farben zu erhalten, und selektive Farbkorrekturen sind ebenfalls nicht erforderlich.
Darüber hinaus erfolgt eine digitale Korrektur für Farbaberrationen und
Verzeichnungen. „Digitale Auto-Korrektur“ (DAC) ist eine APO-chromatische Korrektur der Bilder, bei der mehrere Parameter des jeweiligen
Objektivs und der jeweiligen Aufnahme berücksichtigt werden. Damit
wird sichergestellt, dass jedes einzelne Bild das Optimum dessen darstellt, was Ihre Ausrüstung produzieren kann.
DNG-Arbeitsweise
Der integrierte Zentralverschluss der HC/HCD Objektive ermöglicht
Blitzsynchronisationen bis zu 1/800 Sek. und erhöht damit die fotografische Flexibilität noch mehr. Dank des großen Formats ist der Verlauf
des Schärfentiefenbereiches deutlich sanfter. Dies erleichtert die
Komposition von Aufnahmen mit einem perfekten Zusammenspiel von
scharfen und unscharfen Bildbereichen.
Die 3FR-Dateien können direkt in das Rohformat DNG („Digital
NeGative“) von Adobe konvertiert werden. Damit ist dieser neue
Technologiestandard erstmals auch professionellen Fotografen zugänglich. Um DAC zu nutzen und die Farben des DNG-Dateiformats zu
optimieren, müssen die 3FR-Dateien mit FlexColor konvertiert werden.
Mit dem neuen DNG-Dateiformat können komprimierte Bilddateien
direkt in Adobe PhotoShop geöffnet werden. Hasselblad-Bilddateien
enthalten die vollständigen Metadaten inklusive Aufnahmedetails,
Schlüsselwörter und Copyright und vereinfachen dadurch die Arbeit mit
Managementlösungen für Fotoaufträge.
Großformatige digitale Bildaufzeichnung
In der digitalen Fotografie werden die Vorteile von großformatigen
Kameras besonders deutlich. Das große Format der Hasselblad H3D mit
einer Fläche von 6 x 4,5 cm nutzt die größten Bildsensoren, die derzeit für
die digitale Fotografie erhältlich sind und die mehr als doppelt so groß
sind, wie die in einer Kleinbildkamera. Der Sensor enthält daher mehr
und größere Pixel, die eine überragende Bildqualität mit moiréfreier
Farbwiedergabe ohne Abtönung oder Abrisse in den nur schwach beleuchteten Oberflächen gewährleisten.
Instant Approval Architecture
Das grenzenlose Potenzial der digitalen Fotografie verliert einen Teil
der Vorteile, wenn der Fotograf nicht die Möglichkeit hat, seine Bilder
schnell durchzusehen und auszuwählen, um dem Kunden die besten
Aufnahmen präsentieren zu können. Aufbauend auf dem Erfolg seiner Audio Exposure Feedback-Technologie hat Hasselblad die Instant
Approval Architecture (IAA) entwickelt, ein erweitertes Paket von
Feedback-Werkzeugen, mit denen sich der Fotograf auf die Aufnahmen
konzentrieren kann und sich nicht um die Bildauswahl kümmern muss.
IAA erzeugt bei jeder Aufnahme akustische und optische Signale und
informiert den Fotografen unmittelbar über die Qualität des Bildes. Die
Information wird sowohl in der Datei als auch im Dateinamen gespeichert. Dies erleichtert Bewertung und Auswahl der Bilder erheblich, egal
ob vor Ort oder im Studio. Darüber hinaus bietet die Hasselblad H3D
durch die vollständig integrierte
Verschiedene helle Sucher zur Auswahl
Einer der wichtigsten traditionellen Vorteile von Hasselblad ist das besonders große und helle Sucherbild, das eine extrem präzise Komposition
und leichte Bedienung bei schlechten Lichtverhältnissen ermöglicht. Die
H3D wird mit dem neuen HVD 90x Sucher für optimale Leistung über die
große Sensorfläche von 36x48 mm geliefert. Mit dem neuen HVM gibt
es jetzt auch Lichtschachtsucher für die H Systemkameras. Dieser neue
Sucher ermöglicht dem Fotografen, direkten Augenkontakt mit dem
Modell zu halten, wobei der tiefer liegende Blickwinkel den Aufnahmen
eine besonders reizvolle Perspektive verleiht.
5
FlexColor Workflow
Instant Approval Architecture von Hasselblad ein unmittelbares, sekundenschnelles und automatisches Feedback über die Aufnahme. IAA ist
ein eingetragenes Warenzeichen von Hasselblad, für diese Erfindung ist
ein Patent angemeldet. Das große, verbesserte OLED-Display der neuen
Hasselblad-Kameras zeigt auch in hellem Sonnenlicht ein realistisches
Bild der Aufnahme von hoher Qualität sowie perfektem Kontrast und
ermöglicht so eine sofortige Auswahl.
FlexColor ist eine Software, die dem Studiofotografen bei der
Bildverarbeitung umfangreichste Steuerungsmöglichkeiten eröffnet.
Im vernetzten Betrieb stehen Werkzeuge wie das Übereinanderlegen
von Masken zur Verfügung, um Ihre Produktivität bei komplizierten
Bildkompositionen zu erhöhen. Mit der neuesten Version von FlexColor
kann der Fotograf die Farbtemperaturen beeinflussen und Bilddetails
unterschiedlicher Aufnahmen vergleichen, um die optimale Aufnahme
auszuwählen. FlexColor arbeitet mit 3FR RAW-Dateien, die von der
Hasselblad H3D produziert werden. FlexColor läuft problemlos auf
Macintosh- und Windows-Computern. Die Softwarelizenz erlaubt die
Herstellung von Kopien für Ihre Mitarbeiter und Kooperationspartner.
Drei verschiedene Betriebsarten für Betrieb und
Speicherung
Professionelle Fotografen verlangen optimale Mobilität und Flexibilität
bei der Bildspeicherung. Bei der Hasselblad H3D stehen Ihnen drei
Speichermöglichkeiten zur Wahl: portable CF-Cards, die flexible
Imagebank oder eine Computerfestplatte. Unter diesen drei Betriebsund Speicheroptionen finden Sie eine Arbeitsweise, die Ihren Vorlieben
oder besonderen Anforderungen gerecht wird, egal ob im Studio oder
on Location.
Modulare Konstruktion für optimale Flexibilität
Die H3D ermöglicht zusammen mit einem Filmmagazin des Hasselblad
H Systems auch Aufnahmen auf Film. Mit dieser Option sind auch bei
extremen Umgebungstemperaturen oder bei der Notwendigkeit extrem
langer Belichtungszeiten Aufnahmen möglich.
„Instant“ Bedienerschnittstelle
Außerdem kann die digitale Aufzeichnungseinheit der H3D mit einem
Adapter auch an einer Fachkamera verwendet werden, um eine möglichst vielseitige Nutzung zu ermöglichen. Bei dieser Konstellation wird
die Aufzeichnungseinheit über das Blitzsynchronisationssignal des
Verschlusses der Fachkamera gesteuert.
Die H3D ist sehr einfach zu bedienen, denn sie verfügt über zahlreiche
Funktionen, die mit einem einfachen Tastendruck gesteuert werden, wie
instant Aufnahme, instant Browse, instant Kontrolle, instant Zoom und
instant Bildinformation.
Ein sauberer und staubfreier Sensor ist unabdingbar, daher ermöglicht die modulare Konstruktion der Kamera leichten Zugang und
einfaches Reinigen des Sensors. Dies spart zeitraubende spätere
Retuschearbeiten.
Hauptziel jeder Kameraentwicklung ist selbstverständlich die möglichst einfache und intuitive Produktion von erstklassigen Bildern in allen denkbaren Situationen. Hasselblad Kameras
bieten Möglichkeiten und Funktionen, von denen Sie möglicherweise nicht glauben, dass sie
für Sie interessant sind; jeder arbeitet ganz individuell auf seine eigene Art. Die H3D bietet
Ihnen aber umfangreichste Möglichkeiten, Ihre fotografischen Techniken zu verfeinern, vielleicht sogar über Ihre gegenwärtigen Ambitionen hinaus.
Nehmen Sie sich die Zeit, alle Möglichkeiten und Potentiale Ihrer neuen Kamera kennen zu lernen. Entdecken Sie nacheinander in Ruhe alle Fähigkeiten dieses fotografischen
Meisterstücks. Sie werden von Anfang an gute Ergebnisse erzielen, das garantieren wir. Aber
wenn Sie Ihre Bilder oder Arbeitsweise optimieren möchten, bietet Ihnen die H3D hierfür die
vielfältigsten Möglichkeiten.
Entdecken und nutzen Sie alle Potentiale Ihrer überragenden
Hasselblad!
6
Computer-Systemanforderungen
Digitale Dateien landen natürlich früher oder später auf einem Computer,
um weiter bearbeitet zu werden. Egal mit welcher Betriebsart Sie arbeiten, die
endgültige Speicherung und Bearbeitung der Bilder erfordert einen bestimmten Mindeststandard der Computerleistung. Große Bilder erfordern einen
Hochleistungscomputer mit entsprechenden Speicherkapazitäten, einer hohen
Grafikleistung und einem geeigneten Betriebssystem. In den meisten Fällen
sollte der Computer über einen FireWire 800/400-Anschluss verfügen, um die
Bilder direkt von der Kamera oder Imagebank-II laden zu können (siehe Hinweis
unten). Um die auf einer auswechselbaren Compact-Flash-card gespeicherten
Bilder zu laden, können Sie auch einen entsprechenden Kartenleser verwenden.
Wir empfehlen jedoch FireWire für maximale Flexibilität.
Warnhinweise und Beschränkungen
■ Falls Sie die H3D über einen PC-Laptop (im Gegensatz zu einem Macintosh-Laptop)
mit Strom versorgen wollen, müssen Sie sicherstellen, dass der FireWire-Anschluss am
Computer stromversorgungsfähig ist.
■ Schützen Sie Ihre H3D und alle anderen Computergeräte vor Feuchtigkeit.
■ Seien Sie äußerst vorsichtig, wenn Sie die Sensoreinheit von der Kamera abnehmen,
um diese zu reinigen. Der CCD-Sensor liegt dann frei und der Schutzfilter kann sehr
leicht beschädigt werden.
■ Achten Sie darauf, alle Kabel zu oder von der Kamera und dem Computer so zu verlegen, dass man nicht darüber stolpern kann.
■ Decken Sie bei aktiviertem Digitalrückteil niemals die Lüftungsöffnungen ab.
■ Ihre neue Hasselblad Kamera kann als Kit oder in Einzelteilen geliefert worden sein.
Hier gibt es je nach Paketangeboten und Varianten verschiedene Kombinationen. Bitte
prüfen Sie anhand der Unterlagen, ob alle Teile, die zum Lieferumfang gehören müssen, vorhanden sind und korrekt funktionieren.
■ Falls Teile fehlen oder fehlerhaft sein sollten, nehmen Sie bitte sofort Kontakt mit Ihrem
Hasselblad Fachhändler oder dem Vertrieb auf und geben Sie Seriennummern und
Kaufbeleg an.
■ Bitte bewahren Sie den Kaufbeleg und den Garantieschein an einem sicheren Ort auf.
■ Machen Sie sich mit den verschiedenen Teilen und Komponenten vertraut. Vermeiden
Sie es, die Glasoberflächen oder das Innere des Kameragehäuses mit den Fingern zu
berühren und entfernen Sie die Schutzkappen nur wenn es erforderlich ist. Hasselblad
Geräte haben zwar eine robuste Konstruktion und können auch eine unsanfte
Behandlung vertragen, doch sind sie vor allem Präzisionsinstrumente, an denen Sie
länger Freude haben werden, wenn Sie sie von Anfang an pfleglich behandeln.
■ Zum Schluss möchten wir Sie noch auf unsere Homepage www.hasselblad.de hinweisen. Dort finden Sie Aktualisierungen der Bedienungsanleitungen, Hinweise auf
Änderungen, Neuigkeiten und andere Informationen zum H System. Falls Sie keinen
Zugang zum Internet haben, wenden Sie sich für aktuelle Informationen bitte an Ihren
Hasselblad Fachhändler.
7
1
Funktionssteuerung &
Display
� LCD-Display an der Kamera
� LED-Display im Sucher
� Aktualisierbare Firmware
� Schnell zugängliches Menü
� Interaktives Display
� Individuell einstellbare Funktionen
Alle Funktionen und Einstellungen des H3D
Kameragehäuses sind durch die ergonomisch am
Kameragriff angeordneten Tasten und Einstellräder
zugänglich und veränderbar, wobei die beiden LCDs
eine hilfreiche visuelle Unterstützung bieten.
Alle Informationen auf der LCD-Anzeige am
Kameragriff erfolgen in einer Menüform, die der
von Computern und Mobiltelefonen ähnelt. Diese
Punktmatrix-Anzeigen produzieren sehr benutzerfreundliche Symbole.
8
Hier die wichtigsten Einstellräder und Funktionstasten im Überblick. Einige Funktionselemente haben je nach
Menüstatus oder Einstellung zwei oder drei Funktionen. Eine vollständige Beschreibung finden Sie weiter hinten in dieser
Bedienungsanleitung.
Auslöser
Löst den Verschluss aus. Aktiviert
auch die Kamera aus dem
Bereitschaftsmodus.
FLASH / (CONTROL LOCK) Taste
Sicherungssperre gegen unbeabsichtigte Verstellungen. Bietet auch
Zugang zu den Blitzfunktionen.
AF-Taste
Bietet Zugang zu den AutofokusFunktionen.
DRIVE-Taste
Bietet Zugang zu den
Filmtransport-Funktionen.
M.UP-Taste
Hebt und senkt den Spiegel. Dieser
Taste kann eine andere Funktion
zugewiesen werden.
Anschluss für Fernauslöser
Zum Anschluss eines
Auslösekabels (elektrisch).
STOP DOWN-Taste
Blendet auf den aktuellen
Blendeneinstellwert ab. Dieser
Taste kann eine andere Funktion
zugewiesen werden.
Vorderes Einstellrad
Zugang zu und Veränderung verschiedener Einstellungen.
MENÜ-Taste
Bietet Zugang zum Kameramenü.
Beleuchtungstaste
Beleuchtet das LCD am
Kameragriff.
ON.OFF (PROFILES/ESC)-Taste
Schaltet die Kamera ein und aus.
Bietet Zugang zu den Profilen und
dient bei anderen Funktionen als
Escape-Taste.
Hinteres Einstellrad
Zugang zu und Veränderung verschiedener Einstellungen.
AE-L Taste
Speichert eine Belichtungsmessung
sowohl in manuellen wie automatischen Belichtungsarten. Dieser
Taste kann eine andere Funktion
zugewiesen werden.
Dioptrien-Einstellung
Zur Anpassung des Suchers an die
individuelle Sehstärke.
Taste
Zurzeit keine Funktion.
EXP-Taste
Bietet Zugang zu Belichtungsarten
und Messmethoden.
Programmierbare Taste
Dieser Taste kann eine vom
Bediener gewählte Funktion zugewiesen werden.
9
Taste für EV-Korrektur
Verändert den EV-Wert.
LCD am Kameragriff
Typische Anzeige im Display am Kameragriff (Die Informationen in Klammern beziehen sich auf dieses spezielle
Beispiel)
Anzeige des Blitzbetriebs
(Keine Belichtungskorrektur, normale Blitzsynchronisation)
Entfernungs­einstellung
(Autofokus-Einstellung,
Einzelbildmodus)
Betriebsart
((Einzelaufnahme „Single“)
Einstellung der
Verschlusszeit
(1/400s)
Blendeneinstellung
(f/5.6)
ISO-Einstellung
(50 ISO/ASA)
Anzeige des Lichtwerts
(EV 13.8)
Anzeige des Belichtungsmodus
(Blendenvorwahl)
Batteriewarnanzeige
Anzeige der
Messmethode
(Selektiv)
Weißabgleich
(Tageslicht)
‚Bildzählwerk’
(1286 Aufnahmen auf dem
gewählten Speichermedium
noch verfügbar)
Typische Anzeige im Display am Kameragriff bei der Veränderung von Einstellungen.
Befehlsanzeige
Die obere Zeile zeigt die Befehle, die sich je nach Einstellung
verändern. Die Taste direkt über dem jeweiligen Befehl führt
die Änderung aus. In diesem Fall würden Sie beispielsweise die
FLASH-Taste drücken, um die Anzeige zu verlassen (exit). Siehe
folgenden Hinweis.
Einstellungssymbole
Zeigt die verfügbaren Optionen nach Änderung der Einstellungen.
Das aktive Symbol wird durch einen Schatten markiert.
Beschreibung und Richtung des Einstellrads
Die Pfeile zeigen, welches Einstellrad zur Änderung der nebenstehenden Einstellung verwendet wird. In diesem Beispiel wird die
Option Belichtungsreihe mit dem vorderen Einstellrad gewählt
und die Anzahl der Belichtungen in dieser Option mit dem hinteren Einstellrad.
...
= vorderes Einstellrad
= hinteres Einstellrad
Einstellungsinformation
Die untere Zeile der Anzeige enthält Informationen über den aktuellen Status der Einstellung. Kurz: die obere Zeile zeigt, was Sie
tun können, und die untere Zeile zeigt den aktuellen Status der
Einstellungen, bzw. was Sie gewählt haben.
10
Um Änderungen vorzunehmen, wird grundsätzlich zuerst die Taste für das entsprechende Menü gedrückt und danach erfolgt die Einstellung bzw. Änderung mit
Hilfe der Einstellräder. Pfeile in der Beschreibung der Einstellung zeigen an, welches
Einstellrad für die Funktion zu verwenden ist.
 Einige Tasten haben eine Wechselfunktion, die ON.OFF-Taste kann kurz
„angetippt“ oder länger (eine halbe Sekunde) gedrückt werden. Auch der
Auslöser hat zwei Positionen: „halb“ oder „ganz“ gedrückt.
 Mehrere Tasten am Kameragriff haben je nach Menüstatus eine mul-
tifunktionale Wirkung. In dem hier gezeigten Beispiel funktioniert die
FLASH-Taste als EXIT-Taste, die AF-Taste als ON-Taste und die DRIVE-Taste
als SAVE-Taste.
 Bei sehr niedrigen Temperaturen dauert es einige Sekunden, bis die LCDs
neue Einstellungen anzeigen.
Hier eine Erläuterung der Begriffe, die im Menü bei verschiedenen
Aktionen angezeigt werden (auf dem LCD am Kameragriff):
Beispiele
Enter : zeigt die nächste Ebene des Menüs.
Exit
: zeigt die vorangegangene Ebene des Menüs. Einstellungen werden
nicht gespeichert.
Off
: deaktiviert die eingestellte aktuelle Funktion.
On
: aktiviert die eingestellte aktuelle Funktion.
Sel.
: Select – wählt das markierte Zeichen für Bildinfo und Profilnamen
aus.
ESC
: (Escape) – beendet eine Aktion und kehrt zur Standardanzeige zurück. Einstellungen werden nicht gespeichert.
Save : speichert eine Einstellung und zeigt die vorangegangene
Ebene des Menüs. Kann mehrere Änderungen in einer
Einstellungssequenz speichern.
Bitte beachten Sie die folgende Unterscheidung von gespeicherten und nicht gespeicherten Aktionen bei
Einstellungsänderungen:
GESPEICHERT
NICHT GESPEICHERT
„Quick save“ - den Auslöser halb herunterdrücken
Escape - die ESC-Taste drücken (PROFILES-/ESC-Taste)
Save - die Save-Taste drücken (DRIVE-Taste)
Exit - die Exit-Taste drücken (FLASH-Taste)
11
Sucher LCD
Typische Anzeige im Sucher-Display. Bitte beachten Sie, dass die LEDs nur sichtbar sind, wenn sie aktiviert werden
(durch die Kamera oder eine Einstellung).
(Die Informationen in Klammern beziehen sich nur auf dieses spezielle Beispiel).
Anzeige der
Belichtungsmethode
(Blendenvorwahl)
Blendeneinstellung
(f/5.6)
Belichtung
Erinnerungssymbol
für Einstellung der
Belichtungskorrektur
Blitz-LED
Warndreieck LED
Einstellung der
Messmethode
(Selektiv)
Fokussierhilfe LED
Belichtungskorrektureinstellung
Einstellung der
Verschlusszeit
(1/30 Sekunde)
(+0.7 EV)
‘Bildzählwerk’
Einige Beispiele für verschiedene LCD-Anzeigen im Sucher mit Standardeinstellungen und bei Betätigen spezieller Steuertasten.
Standard­
einstellungen
Normale Anzeige
Normale Anzeige mit AE-Lock
BLITZ
-%.5
Blitzmodus
AF
-%.5
AF-Modus
DRIVE
-%.5
Drive-Modus
-%.5
Menümodus
+/Belichtungskorrektur-Modus
EXP
Belichtungs- und Messmethode
12
Normale Anzeige mit eingestellter
Belichtungskorrektur
Menü-Übersichten – allgemein
In diesem Handbuch finden Sie graphische Darstellungen, die
die verschiedenen Schritte und Verfahren zur Änderung der
unterschiedlichen Einstellungen erläutern. Diese illustrieren in
einfacher grafischer Form, wie Sie durch die einzelnen Menüs
navigieren. Sie enthalten alle relevanten Informationen, die auf
dem LCD in dieser Sektion angezeigt werden, können jedoch
nicht gleichzeitig alle möglichen Kombinationen der verschiedenen dargestellten Symbole illustrieren, da dies unpraktisch
und verwirrend wäre. Wenn Sie beispielsweise mit den Menüs
von Mobiltelefonen vertraut sind, werden Ihnen Layout und
Arbeitsweise des Menüaufbaus bekannt vorkommen.
Sie werden schnell bemerken, dass die Arbeit mit den
Kameramenüs in der Praxis deutlich einfacher und leichter verständlich ist, als es die schriftliche Beschreibung vermuten lässt!
In den Beschreibungen finden Sie verschiedene Begriffe für die
Navigation in den Menüs. Menüs haben beispielsweise eine
„Baumstruktur“, die das imaginäre grafische Layout beschreibt,
dem Sie folgen können, um den gewünschten „Zweig“ des
Baums zu finden. Jede neue Sektion oder jeden Haltepunkt auf
den Zweigen, die auf dem LCD sichtbar sind, bezeichnen wir mit
„Anzeige“. Eine Anzeige ist also die grafische Darstellung auf
dem LCD, die den aktuellen Status der Einstellung anzeigt und
wo im Menü Sie sich aktuell befinden.
Die H3D bietet den Vorteil, mehrere Einstellungen individuell
festzulegen. Dies bedeutet, dass Ihre persönlichen individuellen Einstellungen und damit auch die Darstellung der verschiedenen Symbole auf dem LCD nicht unbedingt zu jedem
Zeitpunkt exakt den vielen in diesem Handbuch erläuterten
Anzeigen entsprechen müssen.
Um die Beschreibungen zu vereinfachen, wird oft auf eine
„Standard“-Anzeige verwiesen. Außer einigen Voreinstellungen
gibt es keine direkte Standardeinstellung im normalen Sinn. Sie
können daher Ihren eigenen „Standard“ kreieren, der selbstverständlich jederzeit wieder veränderbar ist.
Die „Standard“-Anzeige ist also die von Ihnen aktuell gestaltete
Anzeige, die auf dem LCD erscheint, wenn Sie fotografieren (es sei
denn, eine besondere Betriebsart ist aktuell in Betrieb, beispielsweise der Selbstauslöser).
In den Übersichten verwendete Symbole
&
2
$2)6%
Verwendung des vorderen
Einstellrads
3AVE
(die Richtung ist abhängig von der
Einstellung durch den Benutzer)
Verwendung des hinteren
Einstellrads
$2)6%
Eine Schleife bedeutet, dass die in
diesem speziellen Menüzweig enthaltenen Funktionen durch Drehen des
Einstellrads in beliebiger Richtung
ohne Unterbrechung erreichbar sind.
Dies bedeutet, dass Sie das Einstellrad
im Uhrzeigersinn oder gegen den
Uhrzeigersinn drehen können, um die
gewünschte Funktion zu erreichen.
Taste drücken oder Einstellrad
drehen
MENU-Taste am Kameragriff
%NTER
!&
ENTER wählen
/N
(durch Drücken der DRIVE-Taste am
Kameragriff)
(durch Drücken der DRIVE-Taste am
Kameragriff)
Die neue Einstellung wird gespeichert, und die gewählte Aktion
kann ausgeführt werden. Die
Einstellung bleibt erhalten, bis sie
geändert wird.
Funktionsschleifen im Menü
(die Richtung ist abhängig von der
Einstellung durch den Benutzer)
-%.5
Save wählen
Hauptrichtung des Pfads
durch das Menü
Der Hauptpfad führt Schritt für
Schritt durch die verschiedenen
Zweige des Menübaums, so wie Sie
auf dem LCD dargestellt werden,
um die gewünschten Funktionen zu
erreichen.
ON wählen
(durch Drücken der AF-Taste am
Kameragriff)
13
Auslöser
A
A
Diese Taste hat zwei Positionen: halb- und ganz gedückt. Durch halbes (oder leichtes)
Drücken aktiviert die Kamera die Autofokus-Funktion und die Belichtungsmessung.
Wenn Sie die Taste ganz herunterdrücken (oder fester), wird der Auslöser ausgelöst (oder
der gewählte Belichtungsablauf wird gestartet, beispielsweise wird auch der Selbstauslöser
mit dieser Taste aktiviert).
FLASH / (CONTROL LOCK) Taste
B
C
D
/
(EXIT)
B
Diese Taste hat drei Funktionen. Wenn Sie diese Taste eine Sekunde lang drücken, ertönt der Summer (falls eingestellt) und ein Schlüsselsymbol erscheint auf dem LCD am
Kameragriff, um anzuzeigen, dass die Bedienelemente (mit Ausnahme des Auslösers)
gesperrt wurden, damit sie nicht versehentlich betätigt werden. Wenn Sie die Taste erneut
eine Sekunde lang drücken, wird diese Funktion wieder aufgehoben (verändert werden
kann die Einstellung dieser Funktion nur unter ”Individuelle Optionen”).
Ein kurzes Antippen der Taste eröffnet von der Standardanzeige aus Zugang zur
Blitzanzeige auf dem LCD. Vollständige Informationen finden Sie in dem entsprechenden
Kapitel.
Diese Taste dienst außerdem als EXIT-Taste für viele andere Einstellungen.
E
AF-Taste/ON (EIN)
/
(SEL.)
C
Diese Taste hat drei Funktionen. Drücken der Taste führt von der Standardanzeige aus
direkt zur Auswahl Autofokus/Manueller Fokus. Vollständige Informationen finden Sie
in dem entsprechenden Kapitel. Sie dient außerdem als ON und SEL. (= select) Taste bei
vielen anderen Einstellungen.
DRIVE-Taste
/
(SAVE)
/
(ENTER)
D
Diese Taste hat drei Funktionen. Von der Arbeitsanzeige aus eröffnet sie Zugang zu den
Einstellungsmöglichkeiten auf dem LCD für die Betriebsarten. Vollständige Informationen
finden Sie in dem entsprechenden Kapitel.
Die Taste dient außerdem alsSAVE und ENTER Taste für viele andere Einstellungen.
Vorderes Einstellrad
F
G
E
Das vordere und hintere Einstellrad werden gedreht, um Änderungen an den
Belichtungseinstellungen in der Standardanzeige vorzunehmen sowie um verschiedene
Menüschleifen für diverse Einstellungen anzusteuern. Die Wirkung der Drehrichtung
der Einstellräder ist individuell einstellbar.
MENU-Taste
F
Bietet Zugang zu der ersten Menüebene für Einstellungsänderungen.
H
Beleuchtungstaste
G
Wird gedrückt, um das LCD zu beleuchten. Bleibt aktiv, bis die Kamera in den
Bereitschaftsmodus schaltet.
ON.OFF (PROFILES/ESC)-Taste
I
H
Drücken Sie die Taste eine Sekunde lang, um die Kamera zu aktivieren. Das H3D Logo
erscheint auf dem LCD und danach die Standardanzeige. Nach einigen Sekunden (individuell einstellbar) schaltet die Kamera in den Bereitschaftsmodus. Drücken der Taste
schaltet die Kamera komplett aus (auch aus dem Bereitschaftsmodus), doch ein kurzes
„Anklicken“ führt von der Standardanzeige aus zu den Profilen im Menü.
Bitte beachten Sie den Unterschied zwischen kurzem Antippen und längerem Drücken
bei dieser Taste.
Hinteres Einstellrad
I
Das vordere und hintere Einstellrad werden gedreht, um Änderungen an den
Belichtungseinstellungen in der Standardanzeige vorzunehmen, sowie um verschiedene Menüschleifen für diverse Einstellungen anzusteuern. Dient auch zur schnellen
Einstellung von Belichtungskorrekturen. Die Wirkung der Drehrichtung der Einstellräder
ist individuell einstellbar.
14
An der Rückseite des Kameragriffs befinden sich neben dem hinteren
Einstellrad noch weitere drei Steuertasten:
AE-L Taste
J
K
L
J
Diese Taste kann eine Belichtungsmessung sowohl in manuellen wie automatischen
Belichtungsarten speichern. Im Zonenmodus kann sie auch verwendet werden, um eine
neue Messung vorzunehmen.
Dieser Taste kann unter Individuelle Einstellungen eine andere Funktion zugewiesen werden.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt AE-L Taste (Belichtungsmessung und
Belichtungssteuerung).
Taste
K
Zurzeit keine Funktion.
Programmierbare Taste
L
Diese Taste kann vom Benutzer frei programmiert werden und bietet schnellen Zugang
zu einer bestimmten Funktion oder Anzeige. Wenn Sie beispielsweise häufig mit
Belichtungsreihen arbeiten, können Sie diese Funktion auf diese Taste legen und müssen
nicht mehr durch die verschiedenen Menüs navigieren. Die AE-L, Mirror-UP und Stop Down
Tasten sind ebenfalls frei programmierbar, haben allerdings als Vorgabe bereits die aus
ihrem Namen hervorgehende Funktion.

Die Möglichkeit, diesen Tasten eine andere Funktion zuzuweisen, ist sehr hilfreich und
spart je nach Arbeitsweise und persönlichen Vorlieben viel Zeit und Mühe. Wir empfehlen Ihnen, dieses Potential voll zu nutzen. Eine vollständige Beschreibung finden
Sie unter „Individuelle Einstellungen“.
Vorn am Kameragriff befinden sich zwei weitere Steuertasten und der Anschluss für
eine Fernsteuerung der Kamera:
M.UP-Taste
M
M
Durch Drücken dieser Taste können Sie den Spiegel hoch- und runterklappen
(Wechselfunktion). Schnelles zweimaliges Antippen der Taste (zweimal innerhalb einer
halben Sekunde) eröffnet unmittelbaren Zugang zur Selbstauslöser-Funktion.
Dieser Taste kann unter Custom Settings (individuelle Einstellungen) eine andere Funktion
zugewiesen werden.
N
Anschluss für Fernauslöser
O
Zum Anschluss eines Auslösekabels (elektrisch). Der Hasselblad Zubehöranschluss ist
durch eine Gummikappe geschützt.
STOP DOWN-Taste
N
O
Drücken Sie diese Abblendtaste, um die Schärfentiefe bei der gewählten Blende visuell
im Sucher zu überprüfen. Die Blende wird gemäß der Einstellung geschlossen und bleibt
in dieser Position, solange die Taste gedrückt wird. Sie können auch durch Loslassen der
Taste wieder aufblenden und die Veränderungen beobachten.
Dieser Taste kann unter Individuelle Einstellungen eine andere Funktion zugewiesen werden.
15
Am Sucher befinden sich zwei Steuertasten sowie ein Einstellrad für die
Dioptrienverstellung des Okulars.
Dioptrien-Einstellung
P
Die individuelle Suchereinstellung hat einen Dioptrienbereich von -5 bis +3,5, der für
die meisten Benutzer ausreicht.
Taste für EV-Korrektur
Q
Drücken Sie diese Taste, um die Anzeige mit der Belichtungskorrektur anzusteuern.
Einstellungen werden entweder mit dem vorderen oder hinteren Einstellrad vorgenommen. Ein EC-Korrektursymbol erscheint als Bestätigung auf den LCDs am Kameragriff
und im Sucher.
EXP-Taste
P
Q R
R
Die EXP (Exposure) Taste bietet Zugang zu den Anzeigen für Belichtungsmodus und
Belichtungsmessung. Die Einstellungen erfolgen mit dem vorderen und hinteren
Einstellrad und die entsprechenden Symbole erscheinen auf den LCDs am Kameragriff
und im Sucher.
16
2
Kameragehäuse
� Aus einem Stück gegossenes Aluminiumgehäuse
� Edelstahlhülle
� Integrierte Schnellkupplungsplatte
� Digitale Steuerung
� Aktualisierbare Software
� Modulare Konstruktion
� Integrierter ergonomischer Griff
� Bedienerschnittstelle mit Punkt-LCD
Die H3D zeichnet sich durch eine sehr robuste Konstruktion
mit einem hochfesten Aluminiumkern aus, der von einem
Edelstahlgehäuse umgeben ist. Die Funktionen der Kamera werden von Mikrochips gesteuert, die vielfältige Möglichkeiten für eine
intelligente Steuerung bieten. So wird beispielsweise die Bewegung
des Spiegels beim Hochklappen im letzten Moment durch eine
ausgeklügelte Motorsteuerung gedrosselt, um die Vibrationen zu
reduzieren. Außerdem wird die Nutzung der Kamera automatisch
aufgezeichnet, was für Servicearbeiten sehr hilfreich ist.
Der integrierte ergonomische Griff der Kamera beherbergt die
wichtigsten Steuerelemente und das Akkufach. Ein zusätzlicher
Hilfsverschluss an der Rückseite des Kameragehäuses schützt
die Sensoreinheit bei den verschiedenen Kameraoperationen vor
Belichtung und Beschädigung. Das Kameragehäuse enthält auch
die Suchereinstellscheibe, die einfach ohne Werkzeug oder besondere Justierungen entfernt und ausgetauscht werden kann.
Bitte achten Sie darauf, dass der Hilfsverschluss nicht beschädigt wird, wenn der Schutzdeckel des Kameragehäuses oder die
Sensoreinheit abgenommen sind. Ebenso ist auf den Spiegel an der
vorderen Öffnung des Kameragehäuses zu achten. Versuchen Sie
nicht, den Spiegel von Fingerabdrücken oder Staub zu reinigen, da
diese die Aufnahmen nicht beeinträchtigen. Lassen Sie die Kamera
bei Bedarf von einem autorisierten Hasselblad Service-Center
durchsehen und reinigen.
17
1
Tragriemen
2
Z u m A n br i n ge n d e s Tr a g r i e me n s w i rd z u e r s t d e r
Sicherheitsverschluss zurückgezogen. Der Haken ist dann offen
und kann in der Halteöse befestigt werden (Abb. 1). Schieben Sie
danach den Verschluss zurück (Abb. 2), damit der Haken sicher
geschlossen bleibt. Der Verschluss sitzt bewusst sehr fest, es kann
daher etwas Kraft erfordern, ihn zurückzuschieben.
Kameragriff mit wiederaufladbarem Akku
3
3, 4
Die H3D benötigt für alle Betriebsarten Strom. Wie bei jeder
komplett digitalen Kamera gibt es daher keine rein mechanische
Ersatzfunktion. Es wird daher empfohlen, einen Griff mit frischen
Lithiumbatterien in Bereitschaft zu halten, wenn Sie keinen Griff
mit wiederaufladbarem Akku als Reserve verwenden. Wie bei den
meisten Batterien können Leistungsprobleme bei sehr niedrigen
Temperaturen auftreten. In derartigen Situationen wird empfohlen, einen Austauschsatz in einer Innentasche nahe dem Körper
aufzubewahren.
Der Kameragriff mit wiederaufladbarem Akku 7,2 V (3043348)
ist die Standardstromquelle der H3D Kamera. Nehmen Sie den
Akku-Kameragriff ab. Hierzu drücken Sie die Entriegelungstaste
und schwenken gleichzeitig den Verriegelungshebel nach unten bis
zum Anschlag. Ziehen Sie den Akkugriff nach unten heraus.
Wenn Sie den Akkugriff von der Kamera getrennt aufbewahren,
sollten Sie die Sicherheitsabdeckung montieren. Sie schnappt in
ihrer korrekten Position ein und wird entfernt, indem Sie sie wie
in der Abbildung gezeigt nach außen und oben abziehen.
4
3
1
2
Das Ladegerät
5
6
1, 2
5, 6
Das Ladegerät wird mit fünf Netzsteckeradaptern für verschiedene
weltweit gebräuchliche elektrische Steckdosentypen geliefert. Für
andere Steckdosentypen verwenden Sie bitte ortsübliche Adapter.
Den gewählten Stecker in das Netzgerät schieben (Abb. 6) und sicherstellen, dass die beiden elektrischen Federkontakte des Netzgeräts
korrekt in den Kontakten des Steckers liegen. Das Abnehmen des
Netzsteckers erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Das Ladegerät BC-H Li-Ion 7,2 V DC (3053568) ist ausschließlich
zum Aufladen des Kameragriffs mit wiederaufladbarem 7,2 V
Akku bestimmt.
Laden des Akkus 7
7
Den Akkugriff von der Kamera abnehmen und den Stecker
des Ladegeräts in die Buchse (Abb. 6) des Akkugriffs stecken.
Das Ladegerät mit einer Steckdose (100 – 240 V / 50 - 60 Hz
Wechselstrom) verbinden.

Bitte beachten Sie, das etwa zwölf Stunden dauert, bis der Akku
das erste Mal vollständig geladen ist.
Die rote LED am Ladegerät zeigt folgendes an:
Leuchtet permanent
= Akku wird geladen
Langsames Blinken (0,8 Hz)
= der Ladevorgang ist abgeschlossen und der Akku
wird in diesem Ladezustand gehalten
Oder manchmal
Schnelles Blinken (3 Hz)
= tief entladener Akku wird geladen (mit verringertem
Ladestrom)
18
Bitte beachten Sie, dass ein schnelles Blinken der LED-Anzeige
ungewöhnlich ist. Der Akku wird normalerweise nicht so tief
entladen, da sich die Kamera automatisch abschaltet, bevor der
Akku vollständig entladen ist. Diese Anzeige kann in einigen Fällen
auch kurzzeitig erscheinen, wenn das Ladegerät an die Steckdose
angeschlossen wird. Die normale Anzeige ist daher entweder
„permanentes Leuchten“ oder „langsames Blinken“.
Ansetzen des Akku-Griffs an die Kamera
8
8
Das Batteriefach flach an den Griff halten, die beiden oberen
Führungen ausrichten und das Fach nach oben bis zum Anschlag
drücken. Schwenken Sie den Verriegelungshebel wieder zurück,
bis er hörbar einrastet.
 Bitte beachten: Wenn Sie den Kameragriff mit wiederaufladbarem Akku an einem Hasselblad H1/H1D Modell verwenden
wollen, muss die Firmware der Kamera die Version 8.2.2 oder
später haben, damit der Akkugriff einwandfrei funktioniert.
Kameragriff mit wiederaufladbarem Akku –
allgemeine Informationen
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Der Akku muss vor der ersten Benutzung etwa 12 Stunden lang geladen
werden.
Die maximale Leistung des Akkus wird erst nach mehrmaligem Entladen und
Aufladen erreicht.
Der Akku ist ein umweltfreundlicher Li-Ion-Akku und hat keinen nennenswerten
„Memory-Effekt“. Dies bedeutet, dass der Akku nicht vollkommen entladen sein
muss, um ohne Leistungsverlust aufgeladen werden zu können.
Der Akku sollte bei einer Umgebungstemperatur von 10 −30° C geladen
werden.
Wenn Sie einen Akku vom Ladegerät abnehmen und sofort einen neuen Akku
anschließen wollen, warten Sie bitte einige Sekunden, damit sich das Ladegerät
automatisch auf einen neuen Ladezyklus einstellen kann.
Beim Ladevorgang wird der Akku warm, dies ist ein völlig normaler Vorgang.
Bei sehr hohen oder sehr niedrigen Temperaturen ist ein leichter, vorübergehender
Leistungsverlust des Akkus möglich. In diesem Fall bitte geeignete Maßnahmen
ergreifen.
Wenn der Akku längere Zeit nicht benutzt wird, sollte er in geladenem Zustand
aufbewahrt werden.
Der Akku hat eine begrenzte Lebensdauer und seine Leistung nimmt im Lauf der
Zeit ab.
Bitte befolgen Sie unbedingt die Empfehlungen und Sicherheitshinweise in diesem
Handbuch.
Kameragriff mit wiederaufladbarem Akku Vorsichtsmaßnahmen
Bitte beachten Sie die folgenden Sicherheitshinweise:
Griff mit wiederaufladbarem Akku 7,2 V:
• Den Kameragriff korrekt an die Kamera anschließen.
• Bei Nichtgebrauch die Schutzkappe aufsetzen. (Ein Kurzschließen der Pole,
beispielsweise durch Schlüssel in einer Tasche, kann ein Brandrisiko darstellen).
• Der Akkugriff ist ausschließlich zum Gebrauch mit einer H1/H1D/H2/H2D Kamera
bestimmt.
• Den Akku nicht in Flüssigkeiten eintauchen.
• Den Akkugriff nicht verbrennen, sondern umweltgerecht entsorgen oder dem
Recycling zuführen.
• Zum Laden des Akkugriffs darf ausschließlich das Hasselblad Ladegerät BC-H Li-Ion
7,2 V (3053568) verwendet werden.
19
Akku-Ladegerät BC-H Li-Ion 7,2 V DC:
• Vor Gebrauch die Bedienungsanleitung lesen.
• Das Ladegerät darf nur in geschlossenen Räumen verwendet werden (vor
Feuchtigkeit schützen).
• Das Ladegerät ist ausschließlich zum Laden des Akku-Griffs 7,2 V (3043348)
bestimmt.
• Die Pole des Steckers nicht kurzschließen.
• Mit Ausnahme der Netzsteckeradapter dürfen am Ladegerät keine Änderungen
vorgenommen werden.
9
Reservegriff mit Lithiumbatterien
10
11
12
13
9, 10, 11
Der Reservegriff mit Lithiumbatterien wird wie der Standardakkugriff
an der Kamera befestigt.
Drücken Sie die rote Sperrtaste am Batteriefach nach innen, um
die Batteriekassette zu lösen (Abb. 9). Bestücken Sie die Kassette
mit drei CR-123 Lithium Batterien (oder gleichwertige) und achten
Sie auf die korrekte Ausrichtung der Pole („+“ Markierungen an
der Kassette und an den Batterien), (Abb. 10, 11). Setzen Sie die
Kassette wieder in das Batteriefach ein und vergewissern Sie sich,
dass es korrekt positioniert ist und der rote Knopf wieder einrastet. Das Batteriefach flach an den Griff halten, die beiden oberen
Führungen ausrichten und das Fach nach oben bis zum Anschlag
drücken. Den Sicherungshebel wieder in die verriegelte Position
zurückschwenken.
Batterielebensdauer
12, 13
Die Lebensdauer der Batterien hängt von zahlreichen Faktoren
ab und kann daher nicht exakt angegeben werden. Wenn die
Kamera über längere Zeiträume im aktiven Modus statt in der
Bereitschaftsstellung betrieben wird, verringert sich die Lebensdauer
der Batterien selbstverständlich. Bei Nachlassen der Batterieleistung
erscheint auf dem LCD des Kameragriffs ein Warnsymbol (Abb.
12).
Wenn die Batterien fast vollständig entladen sind, wird der
Warnhinweis „Low battery“ auf dem LCD des Kameragriffs angezeigt (Abb. 13). Wenn diese Meldung erscheint, arbeitet die Kamera
nicht mehr und die Batterien müssen ausgetauscht werden.
 Wenn der Warnhinweis „Low battery“ erscheint, schaltet die
Kamera automatisch in einen temporären Energiesparmodus.
Alle Aktionen einer Belichtungssequenz werden dann langsamer
ausgeführt. Die Kameraaktionen produzieren außerdem andere
Geräusche.
Mit diesem Modus können Sie noch eine gewisse Zeit weiterarbeiten, obwohl die Batteriespannung für einen normalen
Betrieb der Kamera nicht ausreicht. Selbsverständlich sollten Sie
die Batterien/Akkus schnellstmöglich austauschen, um wieder
normal arbeiten zu können.
20
14
Suchereinstellscheibe
15
14, 15, 16
Die H3D ist mit einer sphärischen Acute-Matte D Sucherscheibe für
ein extrem helles, klares und gleichmäßig ausgeleuchtetes Sucherbild
ausgestattet. Als Zubehör ist außerdem eine Einstellscheibe mit
einem Gitter-Netz erhältlich.
Um die Sucherscheibe auszutauschen, müssen Sie den Sucher
abnehmen. Um die Scheibe zu entfernen, drücken Sie mit einer
Kugelschreiberspitze oder einem anderen geeigneten Gegenstand
auf die Halteklammer und ziehen sie hoch. Beim Einsetzen der
Scheibe setzten Sie diese zuerst in die Führung auf der rechten
Seite ein. Drücken Sie dann mit einer Kugelschreiberspitze oder
einem anderen geeigneten Gegenstand die Halteklammer nach
unten. Vermeiden Sie es, die Oberflächen der Scheibe mit den
Fingern zu berühren.
 Die Sucherscheibe zum Reinigen nicht in Wasser eintauchen
und keine Reinigungsflüssigkeit verwenden. Keine Heißluft
zum Trocknen der Scheibe verwenden, falls diese einmal feucht
geworden ist. Benutzen Sie lediglich ein weiches Tuch an der
Oberseite der Scheibe. Wenn die Einstellscheibe verschmutzt ist,
wenden Sie sich bitte an ein autorisiertes Hasselblad ServiceCenter. Bitte beachten Sie, dass Partikel oder Fettflecke auf der
Einstellscheibe zwar im Sucher sichtbar sind, jedoch keinen
Einfluss auf das aufgenommene Bild haben.
Suchereinstellscheibe mit
Suchereinstellscheibe mit
Kompositionsrahmen (22/39MPix) Kompositionsrahmen (31 MPix)
16
17
Zubehöranschluss
16, 17
Links am Kameragehäuse befinden sich zwei Schraubgewinde (M5)
zum Anschluss von Zubehörteilen sowie ein Datenbusanschluss
unter einer Schutzkappe. Die Schraubgewinde sind eine zukunftsgerichtete Konstruktion für neue Produktentwicklungen, der
Anschluss wird nur für Servicezwecke genutzt.
Die Abdeckkappe kann durch Einsetzen eines spitzen Gegenstands,
beispielsweise eines Kugelschreibers, in das kleine Loch und
Schieben der Klappe nach links entfernt werden, siehe Abbildung.
Der Haltclip kann ebenfalls entfernt werden, um Zugang zu dem
Anschluss zu erhalten.
18
PC-Anschluss
19
Auf der linken Seite des Kameragehäuses befindet sich ein
PC-Anschluss für die Nicht-TTL-Blitzsynchronisation. Dieser
Anschluss ist durch eine Gummikappe geschützt.
Schutzgrundplatte
18, 19
Die Schutzplatte wird befestigt, indem man sie bis zum Anschlag
über die Kamerabodenplatte schiebt. Zum Entfernen der Platte
heben Sie die Sperre an und ziehen die Platte wie in der Abbildung
gezeigt zurück.
21
3
Sucher
� Belichtungsmessung mit verschiedenen Betriebsarten
� Vollständige Belichtungsinformationen
� 100 % Bildfeld
� 90° Blickwinkel für Bildkomposition in Augenhöhe
� Vollständiges Sucherbild für Brillenträger
� Integrierte Dioptrienkorrektur
� Integrierter Blitz
Der HVD 90X Sucher liefert ein seitenrichtiges, 100-prozentiges
Bild in Augenhöhe. Der weite Dioptrienkorrekturbereich ist für
die meisten Benutzer ausreichend. Der Suchereinblick ist so gestaltet, dass der Sucher auch Brillenträgern ein vollständiges Bild
liefert. Die hellen, sphärischen Acute-Matte D Einstellscheiben
(im Kameragehäuse) sind je nach individuellen Bedürfnissen austauschbar und haben Markierungen für den Messbereich der selektiven Belichtungsmessung, um eine möglichst präzise Messung
zu gewährleisten. Die im Display unter dem Sucherbild angezeigten Informationen werden kontinuierlich aktualisiert, eine
Hintergrundbeleuchtung sorgt für optimale Lesbarkeit. Viele der
auf dem LCD am Kameragriff angezeigten Informationen werden auch im LCD des Suchers abgebildet, um eine unmittelbare
Kontrolle zu ermöglichen. Neben dem LCD gibt es im Sucher zusätzlich vier LEDs mit allgemeinen Warnhinweisen sowie Blitz- und
Fokussier-Informationen.
Zusätzlichen Bedienungskomfort bietet der ausklappbare
Aufhellblitz oben am Sucher.
Der schnell und einfach abnehmbare Sucher benötigt keine
Batterien, da er vom Kameragehäuse mit Strom versorgt wird.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel Blitz.
Das Kapitel Kameragehäuse enthält alle Detailinformationen zur
Suchereinstellscheibe.
Die Tasten für Belichtungskorrektur und Belichtungsarten werden
im Kapitel Funktionssteuerung beschrieben.
Der Sucher ist austauschbar. Eine vollständige Beschreibung finden
Sie unter „Optionales Zubehör“.
22
A
B
C
D
A. Gummi-Augenmuschel
B. Kontaktschuh
C. Dioptrien-Einstellung
E
F
G
D. Taste für Belichtungskorrektur
E. Belichtungsmethode / Taste für
verschiedene Betriebsarten
H
F. Integrierter Blitz
G. Entriegelung des Blitzgeräts
H. Entriegelung des Suchers
Anbringen und Abnehmen des Suchers
1
1
2
Sucher leicht schräg halten, auf das Kameragehäuse aufsetzen und nach vorn einschieben, bis der Stift an der Vorderseite in der entsprechenden vorderen Aussparung an der
Sucherscheibenöffnung des Kameragehäuses platziert ist. Dann den hinteren Teil des
Suchers nach unten drücken, bis er hörbar einrastet.
Stellen Sie sicher, dass beide Seiten des Suchers korrekt positioniert sind und dass er sicher
eingerastet ist. Ist dies nicht der Fall, kann es zu vorübergehenden Fehlfunktionen kommen, wenn die Kontakte für die Datenverbindung zwischen Sucher und Kameragehäuse
nicht einwandfrei hergestellt sind.
Um den Sucher abzunehmen, greifen Sie ihn mit der rechten Hand, drücken den
Entriegelungsknopf, heben den Sucher am hinteren Ende an und nehmen ihn vom
Kameragehäuse ab.
Einstellung des Sucherokulars
2
1
2
Für die meisten Benutzer sind keine zusätzlichen Korrekturlinsen erforderlich. Der
Dioptrienbereich reicht von -5 bis +3,5. Brillenträger können die Einstellungen schnell
und präzise ändern, je nachdem ob sie mit oder ohne Brille fotografieren möchten.
Die individuellen persönlichen Einstellungen nimmt man vor, indem man die Kamera auf
den Himmel oder eine ähnliche, weich getönte Fläche richtet. Halten Sie die Kamera in der
linken Hand und drehen Sie das Einstellrad mit der rechten Hand, bis die Markierungen
im Sucher bei Ihrer Sehstärke optimal scharf sind.
Wenn Sie normalerweise eine Brille für die Fernsicht tragen und sie beim Fotografieren
nicht absetzen wollen, behalten Sie die Brille bei der oben beschriebenen Einstellung auf.
Wenn Sie jedoch lieber ohne Brille fotografieren wollen, nehmen Sie die obige Einstellung
ohne Brille vor.
Gummi-Augenmuschel
Für die H3D sind zwei unterschiedliche Gummi-Augenmuscheln erhältlich. Die montierte Augenmuschel ist für das Fotografieren ohne Brille bestimmt. Die zweite, kürzere
Augenmuschel ist für Benutzer vorgesehen, die ihr Auge weiter vom Sucher entfernen
oder mit Brille fotografieren möchten.
Die Augenmuscheln können von einem autorisierten Hasselblad Service-Center schnell
ausgetauscht werden.
Integrierter Blitz
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Blitz.
 Der (mitgelieferte) HVD 90X Sucher ist für die digitale Aufnahmetechnik besonders
geeignet, da er genau der digitalen Sensorfläche entspricht. Wenn Sie mit einem
Filmrückteil arbeiten und den gesamten Aufnahmebereich sehen möchten (etwas
größer als der Sensorbereich), arbeiten Sie vorteilhafter mit dem HD 90X Sucher (sowie
mit der HS-Standardeinstellscheibe, die Filmbereichsmarkierungen besitzt).
23
4
Objektive
� Schnelle und präzise automatische Fokussierung
� Elektronischer Zentralverschluss
� Unmittelbare manuelle Veränderung des Autofokus mit Reibungswiderstand
� Unmittelbares Zurückschalten zum Autofokus
� Keine Drehung von Filtern und Vorsatzteilen beim Fokussieren
� Keine Drehung des Objektivzylinders beim automatischen Fokussieren
� Blitzsynchronisation bei Verschlussgeschwindigkeiten von 18 Stunden bis
1/800 Sek. mit Filmmagazinen
� Schutz des Objektivs durch umgedreht montierte Streulichtblende
� Automatische Erkennung von Zwischenringen und Konvertern
Alle HC Objektive wurden speziell für das H System entwickelt
und entsprechen dem hohen Qualitätsstandard von Hasselblad.
Sie erfüllen sowohl in der analogen als auch in der digitalen
Fotografie höchste Anforderungen. Neben ihrer extrem guten
Abbildungsschärfe zeichnen sie außerhalb des Schärfebereichs
besonders weich und ansprechend. Alle Objektive sind mit
einem elektronisch gesteuerten Zentralverschluss ausgestattet,
der mit extrem geringen Toleranzen hochpräzise arbeitet und
Blitzsynchronisationen bei allen Verschlusszeiten von 18 Stunden
bis zu 1/800 Sekunde mit Filmmagazinen und von 32 Sekunden bis
zu 1/800 Sekunde mit dem Sensorrückteil ermöglicht. Außerdem
verfügen alle Objektive über einen sehr schnellen Autofokus, der
unmittelbar manuell verändert werden kann. Um auch bei geringem Kontrast und schlechten Lichtverhältnissen eine zuverlässige
und schnelle Fokussierung zu gewährleisten, wird bei Bedarf automatisch ein Hilfslicht am Kameragriff aktiviert. Die Einstellung
von Blende und Verschlusszeit erfolgt mit Einstellrädern am
Kameragriff.
Grundsätzlich sollte an den Objektiven eine Streulichtblende angebracht sein, um eine optimale Leistung zu gewährleisten. Wenn im
Freien bei schlechtem Wetter fotografiert wird, sollten Schutzfilter
(UV / Sky) am Objektiv montiert werden.
(Informationen über den CF Adapter, der die Verwendung von C
Objektiven des Hasselblad V Systems ermöglicht, finden Sie im
Kapitel Zubehör.)
24
1
Teile und Komponenten 2
A
A.
B.
C.
D.
E.
B
C
2
D
1
E
3
1
Markierung für Streulichtblende
Manueller Entfernungseinstellring
Entfernungsskalen
Schärfentiefe-Skalen
Objektiv-Markierung
Ein Objektiv anbringen
2, 3
Entfernen Sie den vorderen Schutzdeckel des Kameragehäuses.
Hierzu drücken Sie den Objektiventriegelungsknopf und halten
ihn gedrückt, während Sie den Deckel gegen den Uhrzeigersinn
drehen. Entfernen Sie den hinteren Objektivdeckel durch Drehen
gegen den Uhrzeigersinn. Richten Sie die Markierung am Objektiv
auf die entsprechende Markierung am Kameragehäuse aus und
drehen Sie das Objektiv im Uhrzeigersinn, bis es hörbar einrastet
(Bajonettfassung).
4
Ein Objektiv abnehmen
5
Drücken Sie den Objektiventriegelungsknopf und halten Sie
ihn gedrückt, während Sie gleichzeitig das Objektiv gegen den
Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen und dann herausnehmen.
Setzen Sie bei Bedarf umgehend Schutzdeckel auf Objektiv und
Kameragehäuse.
Wenn Sie versuchen, das Objektiv zu drehen, bevor Sie den
Entriegelungsknopf gedrückt haben, kann das Objektiv klemmen. In diesem Fall drehen Sie das Objektiv zuerst ein wenig
im Uhrzeigersinn und wiederholen die Prozedur dann in der
richtigen Reihenfolge: Zuerst den Knopf drücken, danach das
Objektiv drehen.
6
Vorderer Objektivdeckel
4
Um den vorderen Objektivdeckel zu lösen oder zu befestigen, greifen Sie, wie in der Abbildung gezeigt, mit Daumen und Zeigefinger
in die Aussparungen und drücken in Pfeilrichtung nach innen.
Filter
Filter haben ein Schraubgewinde (Durchmesser 67, 77, 95 mm, je
nach Objektiv) und werden im Uhrzeigersinn festgeschraubt. Da
sich die Vorderseite des Objektivs beim Ändern der Scharfstellung
nicht bewegt, werden auch die Filter nicht gedreht. Dies ist besonders hilfreich bei der Verwendung von Pol- oder vergüteten Filtern,
deren Position normalerweise nicht verändert werden sollte.
Streulichtblenden
5, 6
Alle Objektive werden mit Streulichtblenden geliefert, die umgedreht montiert einen zusätzlichen Schutz bei Transport und
Lagerung bieten. Streulichtblenden haben eine Bajonettfassung und
werden durch Drehung im Uhrzeigersinn befestigt. Beim Aufsetzen
die Markierungen an der Frontlinse und an der Streulichtblende
aufeinander ausrichten. Auch bei der Montage in umgedrehter
Position die Markierungen ausrichten und die Streulichtblende
gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Einstellung von Verschlusszeit und Blende
Sowohl Verschluss als auch Blende sind elektronisch gesteuert
und werden an den Einstellrädern am Kameragriff eingestellt.
Es gibt keine zusätzlichen manuellen Einstellringe am Objektiv
oder Kameragehäuse.
Die gewählten Einstellungen werden sowohl auf dem LCD
am Kameragriff als auch auf dem LCD im Sucher angezeigt. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie im Kapitel
„Belichtungssteuerung“.
25
Berechnung der Schärfentiefe
7
Oben auf dem Objektiv befindet sich ein Sichtfenster mit zwei
Entfernungsskalen (in Fuß und Meter) sowie einer mittigen
Objektivindexmarkierung und einer Schärfentiefe-Skala. Der
Bereich der Schärfentiefe wird in der gewünschten Skala am
Objektivindex abgelesen.
Der Schärfentiefebereich kann folgendermaßen berechnet
werden:
1. Stellen Sie das Motiv am Objektiv scharf.
2. Messen Sie die Belichtung (automatisch oder manuell) und
notieren Sie die Blendeneinstellung.
3. Rechts und links vom Objektivindex finden Sie Markierungen
für die verschiedenen Blendeneinstellungen.
4. Mit Hilfe dieser Blenden-Markierungen können Sie die beiden
entsprechenden Entfernungen ablesen.
5. Die Schärfentiefe (bei dieser Blende und dieser
Entfernungseinstellung) liegt also im Bereich zwischen diesen
beiden Entfernungen.
In diesem Beispiel ist die Entfernung auf fast 3 Meter eingestellt.
Bei Blende 22 beginnt der Schärfebereich daher bei etwas mehr
als 2 Meter und reicht bis etwa 4,5 Meter.
7
8
Abblenden / Schärfentiefe
8
Durch Drücken der Abblendtaste STOP DOWN und gleichzeitiges
Betrachten des Sucherbildes kann die Schärfentiefe auch visuell
überprüft werden.
9
Entfernungseinstellung bei Infrarot-Aufnahmen
9
Da Infrarotstrahlen Bilder auf einer anderen Ebene abbilden als das
sichtbare Licht, funktioniert die normale Scharfstellung dabei nicht.
Bei Infrarot-Aufnahmen stellen Sie folgendermaßen scharf:
1. Das Motiv wie gewohnt fokussieren.
2. Lesen Sie die Entfernungseinstellung an der mittleren
Markierung am Objektiv ab.
3. Stellen Sie diese Entfernung auf die rote Infrarot-Markierung
rechts von der mittleren Objektivmarkierung ein.
Wenn Sie die Entfernung bereits berechnet haben, können Sie auch
unmittelbar eine manuelle Einstellung vornehmen. Hierzu verwenden Sie die Entfernungsskalen und die rote Infrarot-Markierung
statt der mittleren Markierung am Objektiv.
10
Entfernungseinstellung des
Objektivs zu weit für die
Entfernung, in der sich das
Motiv im mittleren Bereich
des Suchers befindet.
Fokussierhilfe
11
10, 11, 12
Neben dem Mattscheibenbild bietet die H3D zusätzlich eine
Fokussierhilfe in Form von zwei LED-Pfeilen, die rechts in der
Sucheranzeige angeordnet sind (außer bei Objektiven mit einer Blende kleiner als f/6,7). Die Pfeile bestätigen eine präzise
Fokussierung und bieten eine nützliche Unterstützung beim
visuellen Scharfstellen.
Entfernungseinstellung des
Objektivs zu nah für die
Entfernung, in der sich das
Motiv im mittleren Bereich
des Suchers befindet.
Manuelle Entfernungseinstellung
Wenn nur der linke Pfeil angezeigt wird, liegt der Fokus hinter
der gewählten Distanz (dem in der Mitte des Suchers angezeigten
Bereich), und wenn nur der rechte Pfeil angezeigt wird, ist der
Fokus zu nah. Die Entfernungseinstellung ist korrekt, wenn beide
Pfeile angezeigt werden. Wenn das Fokussieren nicht möglich ist,
blinken beide Pfeile.
12
Entfernungseinstellung
korrekt
26
Automatische Entfernungseinstellung
Die Entfernungseinstellung ist korrekt, wenn beide Pfeile zusammen angezeigt werden. Wenn nur ein Pfeil angezeigt wird, ist die
Entfernungseinstellung fehlerhaft. Wenn das Fokussieren nicht
möglich ist, blinken beide Pfeile.
CF Adapter
Mit dem CF Adapter können fast alle C Objektive des V Systems
an Kameragehäuse des H Systems angeschlossen werden. Diese
Möglichkeit erweitert den potentiellen Objektivbereich für HKameras um mehr als ein Dutzend unterschiedliche Brennweiten.
Das automatische Fokussiersystem der H Kamera kann als
Richtschnur für die manuelle Entfernungseinstellung dienen.
Die Lichtmessung erfolgt bei vollständig geöffneter Blende, und
im Display der Kamera werden Blende und Verschlusszeit zur
manuellen Einstellung angezeigt. Bei CFE Objektiven wird die
vorgewählte Blende jedoch automatisch an die Kamera übermittelt.
Das Spannen des Verschlusses erfolgt bei allen Objektiven manuell
über einen leicht zugänglichen Hebel.
1 HC 3.5 / 300
A
Informationen zu bestimmten Objektiven
B
HC 3,5 / 300
Beim Einsatz eines Stativs mit dem 300 mm Objektiv sollte die
(abnehmbare) Stativbefestigungsklemme verwendet werden, um
eine optimale Stabilität zu gewährleisten. Diese wird mit einer
Manschette befestigt, sodass das Kameragehäuse für Landschaftoder Portraitformate gedreht werden kann, ohne den Stativkopf
zu bewegen. Die Drehposition kann mit einer Klemmschraube (A)
festgestellt werden. Eine korrekte 90° Drehung kann mit den weißen
Indexmarkierungen (B) für Landschafts- oder Portraitaufnahmen
erreicht werden.
Landschaftsposition Portraitposition
2
HC 4 / 120 (Macro)
HC 4 / 120 (Macro)
2
Zusätzlich zu den Meter/feet-Skalen kann am 120 mm Objektiv
auch der Vergrößerungsfaktor abgelesen werden (A). In der
Abbildung wird ein Aufnahmeabstand von 1,27 feet / 0,39 Meter
angezeigt, was einer 1:1 Vergrößerung (lebensgroß) entspricht.
Mit angeschlossenem 120 mm Objektiv werden zusätzliche
Anzeigen auf dem Griff-LCD sichtbar, wenn Autofocus gewählt
wurde, um Fokus-Grenzbereiche anzuzeigen. Drei Anzeigen sind
möglich - Gesamter Scan, Unendlich-Scan und Naher Scan – sie
werden mit dem hinteren Einstellrad gewählt. Diese zeitsparende
Einstellmethode entspricht einer gewissen Voreinstellung, da das
Objektiv nicht über den gesamten Entfernungsbereich suchen
muss. Schätzen Sie einfach grob die gewünschte Entfernung ab
und wählen Sie den passendsten der drei Bereiche. Das Objektiv
findet dann bedeutend schneller den besten Entfernungspunkt.
A
Gesamter Scan
1
= 0,39 m – ∞
HC 3,5 - 4,5 / 50 - 110 mm Zoomobjektiv
Unendlich-Scan = 0,9 m – ∞
Bitte lesen Sie vor dem Einsatz aufmerksam die mit dem Objektiv
gelieferten Hinweise, wie es anzubringen und zu lagern ist.
Naher Scan = 0,39 m - 1 m
27
5
Allgemeiner Überblick über
die Sensoreinheit
� Drei Betriebs- und Speicherarten
� Aufnahmen direkt in 3FR-Dateien
� FlexColor optimierte Arbeitsabläufe
� Instant Approval Architecture
Die Kameras des H Systems wurden speziell für die Digitalfotografie
entwickelt. Die H3D ist daher eine natürliche Weiterentwicklung
des weltberühmten H Systems.
Die gleichzeitige Darstellung aller wichtigen Informationen auf
LEDs und OLED sowie die integrierte Stromversorgung sind Beispiele
für die nahtlose Integration und konsequente Optimierung der
Arbeitsabläufe.
FlexColor, die mitgelieferte Bildbearbeitungssoftware der H3D,
nutzt die bei jeder Aufnahme gespeicherten Informationen unter
anderem für zukünftige Referenzen und für das Feintuning der optischen Eigenschaften.
FlexColor ermöglicht beim vernetzten Betrieb darüber hinaus die
Steuerung der digitalen Aufnahmen direkt über den Computer.
Die HC Objektive wurden speziell entwickelt, um die hohen Anforderungen zu erfüllen, die digitale Sensoren an die
Abbildungsqualität stellen.
28
Eine Sensoreinheit hält, vereinfacht gesagt, einen lichtempfindlichen Sensor in der Bildebene. Die
elektronischen Signale des Sensors werden dann verarbeitet und als digitale Datei gespeichert.
Da sich ein elektronisches Bild aus drei Komponenten zusammensetzt, Rot, Grün und Blau, die
zusammen ein sogenanntes RGB-Bild ergeben, hat der Sensor die Aufgabe, ein multispektrales
Lichtbild in drei digitale Dateien (Rot, Grün und Blau)zu konvertieren, die später wieder kombiniert
werden.
Die H3D arbeitet mit einem Sensor vom Typ CCD (Charged Couple Device), der auf seiner Oberfläche
Millionen lichtempfindlicher Bereiche hat, die jeweils ein Pixel bilden.
Jedes Pixel im Sensor wird gefiltert, um die drei separaten roten, grünen und blauen Dateien zu erzeugen. Die Software verarbeitet dann diese elektronischen Dateien als Paket zu einer Hasselblad
3FR Datei, die dann mit FlexColor zu einer Hasselblad 3F Datei oder in viele andere Dateiformate
wie DNG, TIFF, JPEG usw. weiterverarbeitet wird.
Die drei Komponenten der Bilddatei werden später wieder auf dem Computerbildschirm zusammengesetzt und erzeugen das gewohnte Farbbild.
•
Das aufgenommene Bild kann intern auf einer CF-Card, in einer Hasselblad Imagebank oder auf
der Festplatte eines Computers mit FlexColor gespeichert werden. Wenn Sie die Kamera vernetzt
im Studio verwenden, können Sie sämtliche digitalen Funktionen der Kamerabedienung mit der
FlexColor Software über einen Computer steuern. Im separaten Handbuch für FlexColor finden Sie
dazu detaillierte Informationen.
Da die H3D ausschließlich elektronisch arbeitet, ist die Stromversorgung entscheidend. Bei der nicht
vernetzten Arbeit muss daher für einen ununterbrochenen Arbeitsablauf die Wiederaufladung der
Akkus berücksichtigt werden oder es müssen Batterien in Reserve gehalten werden.
Die Bildspeicherung ist, besonders beim Einsatz von Flash-cards, ebenfalls begrenzt und für eine
längere Arbeitsphase muss entsprechend geplant werden.
Die externe Speicherung erfolgt über einen FireWire Anschluss auf eine separate Festplatte oder
einen Computer.
•
Beim Ansetzen und Abnehmen des Rückteils ist besondere Rücksicht auf den Sensorbereich zu
nehmen. Der Sensor selbst wird von einem IR-Glasfilter abgedeckt und geschützt, er muss aber besonders sorgfältig behandelt werden. In einem späteren Kapitel finden Sie besondere Hinweise,
falls eine Reinigung erforderlich ist. Falls er nicht mit der Kamera gelagert wird, ist immer die
Schutzabdeckung anzubringen.
Falls der Filter Kratzer oder andere Markierungen aufweist, werden diese bei jeder Aufnahme mit
abgebildet. Der Austausch ist sehr kostspielig, daher sollte die Glasoberfläche so vorsichtig behandelt werden wie ein Objektiv.
Der eigentliche Sensor ist nicht zugänglich und kann vom Anwender weder gereinigt noch gewartet werden.
Das sollte auch nicht versucht werden, da dabei der Sensor mit Sicherheit irreparabel beschädigt
wird.
Wie mit allen elektronischen Geräten muss unter feuchten Arbeitsbedingungen besonders sorgfältig gearbeitet werden und die Geräte sollten nicht feucht gelagert werden.
29
A
F
B
G
C
H
D
I
E
J
K
L
M
N
O
P
Q R
S
Teile, Komponenten & Tasten am Bedienfeld
Das Bedienfeld mit dem hellen OLED-Bildschirm dient der Überprüfung der Aufnahme und der Einstellung der Sensoreinheit, wenn die Kamera nicht
mit einem Computer verbunden ist. Die Entfernungs- und Belichtungseinstellungen erfolgen jedoch weiterhin am Kameragriff.
Die Tasten werden zum Durchsehen der Aufnahmen und zum Navigieren im Menüsystem verwendet. Zwei der Tasten, die am unteren rechten und
linken Rand des Bildschirms angeordnet sind, haben je nach Bildschirmanzeige unterschiedliche Funktionen. So wird die rechte untere Taste beispielsweise beim Durchsehen der Bilder zur Qualitätsbestätigung der Aufnahmen und im Zusammenhang mit den Menüs zur Bestätigung von Einstellungen
verwendet.
OLED-Bildschirm
Betrachtungsmodus-Taste
A
Wechselt zwischen den verschiedenen Betriebsarten der
Vorschau: Standard, Histogram-Overlay, Bilddetails,
Bildschirm ausschalten und Full-Screen.
Zeigt Vorschaubilder und das Menüsystem, auch bei hellem Sonnenlicht
und aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Mikrofon
B
Betriebsanzeige (Rückteil)
Diese Funktion wird zurzeit noch nicht genutzt.
MENÜ / (ENDE) Taste
D
E
Blinkt grün, um anzuzeigen, dass das digitale Rückteil eine
Operation ausführt (beispielsweise eine neue Aufnahme speichert)
und keine neuen Befehle entgegennehmen kann.
C
Öffnet und schließt das Menüsystem. Diese Taste wird auch für
andere Funktionen genutzt (beispielsweise als ENDE-Taste). Die
jeweiligen Funktionen im Menüsystem werden neben der Taste
im Vorschaubildschirm angezeigt.
Zoom-in-Taste / SELECTION (+ Taste)
F
Zoom-in-Taste zum Vergrößern der Ansicht im
Vorschaubild. Dient auch als Auswahltaste beim
Betrachten verfügbarer Bildreihen, Medien (z. B. Compact-flash,
Imagebank) und für Einstellungen im Menü.
30
Zoom-out-Taste / AUSWAHL (– Taste)
G
Sicherungssperre
Zoom-out-Taste zum Verkleinern der Ansicht im
Vorschaubild. Sie können weiter auszoomen, um mehrere kleiner Bilder auf einmal zu betrachten und schließlich um
verschiedene Bildreihen und Speichermedien auszuwählen. Die
Taste dient auch zur Auswahl verschiedener Einstellungen im
Menü.
Bestätigungstaste / (OK) Zum Abnehmen der Sensoreinheit
CCD und IR-Filter
Diese Taste führt durch die drei Qualitätsebenen und
weist jedem aktuell im Vorschaubildschirm angezeigten
(oder gewählten) Bild einen Qualitätsstatus zu (Teil des Instant
Approval Architecture Systems). Die Taste dient bei einigen
Menüoperationen auch als Bestätigungstaste (OK-Taste), beispielsweise beim Löschen von Bildern. Diese zweite Funktion wird neben
der Taste auf dem Vorschaubildschirm angezeigt.
Databusanschlüsse
I
Eingang Blitzsynchronisation
J
K
Taste zum Herausnehmen der Speicherkarte L
Abdeckung für Speicherkarten-Schacht
Q
Anschluss für die Blitzsynchronisation (geschützt hinter einer
Gummiabdeckung), wenn die Sensoreinheit mit einer Fachkamera
verwendet wird.
Ein Vierfachschalter, mit dem Sie durch die Vorschaubilder blättern
und im Menüsystem navigieren können. Hierzu drücken Sie die
Seite des Schalters, die dem entspricht, was Sie tun möchten (z. B.
nach oben, nach links oder nach rechts gehen).
Schacht für Speicherkarte
P
Dienen der digitalen Kommunikation mit dem Kameragehäuse
Blinkt rot, um anzuzeigen, dass eine Datei auf eine Karte gespeichert wird.
Navigationstaste
O
Dies ist das lichtempfindliche Element, das sich hinter einem fest
eingebauten IR-Filter befindet. Normalerweise befindet sich dieses
Element innerhalb der Kamera oder wird durch eine Abdeckung
geschützt. Achten Sie darauf, die Oberfläche des Filters nicht zu
berühren und setzten Sie immer die Kunststoffabdeckung auf,
wenn das digitale Rückteil nicht an der Kamera montiert ist.
 WARNUNG: Versuchen Sie nie, den Glas-IR-Filter vor dem CCD
zu entfernen - dadurch wird höchstwahrscheinlich der CCD
zerstört.
Zur Reinigung beachten Sie bitte das Kapitel Reinigung des
CCD.
H
Betriebsanzeige (Card)
N
Ausgang Blitzsynchronisation
R
Anschluss für die Blitzsynchronisation (geschützt hinter einer
Gummiabdeckung), wenn die Sensoreinheit mit einer Fachkamera
verwendet wird.
FireWire Anschluss
S
M Schließen Sie hier ein FireWire 800 Kabel an, um die Sensoreinheit
mit einem Computer oder einer Imagebank-II zu verbinden.
Allgemeines
Die Arbeit mit dem Menü der H3D ist mit der Menüstruktur von Mobiltelefonen oder ähnlichen
Geräten vergleichbar. Wenn das Menü aufgerufen wird (durch Drücken der MENÜ /
Taste), sehen Sie folgende Anfangsliste:
ISO
Weißabgleich
Medium
Durchsuchen
.............
Speicher
Einstellungen
Wir empfehlen, zu Beginn kurz durch dieses Kapitel zu blättern, um sich einen Überblick
über die Menüstruktur mit ihren unterschiedlichen Bereichen zu verschaffen.
Dabei ist zu beachten, dass einige Tasten doppelte Funktionen haben können, während
andere nur eine Funktion haben. Die Navigationstaste z. B. führt Sie immer in die Richtung
durch das Menü, in die die Pfeilspitze weist. Die Zoom-in/-out-Tasten (
und
) aber
z. B. können das Bild vergrößern oder verkleinern und auch als Bestätigungstaste dienen,
je nach Menüpunkt.

Zeit- & Datumseinstellungen am Rückteil (die auch den Dateien und Ordnern zugeordnet werden) werden automatisch bei einer FireWire/FlexColor Verbindung aktualisiert.
Diese Einstellungen werden für etwa zwei Wochen in einem kleinen Akku gespeichert,
der bei regelmäßigem Betrieb automatisch durch den Hauptakku oder über Firewire
wieder aufgeladen wird. Falls Probleme auftreten, ist dieser Akku wieder aufzuladen,
indem das Rückteil für 12 Stunden eingeschaltet bleibt.
31
Einleitender Überblick über den Zugang zum Menü, über Navigation und Einstellmöglichkeiten
Die Menüstruktur ähnelt Mobiltelefonen oder anderen
elektronischen Geräten.
Die unterschiedlichen Zweige der Baumstruktur werden mit
der Navigationstaste angewählt, bis ein Punkt erreicht wird,
an dem eine Auswahl zu treffen ist.
Mit der Bestätigungstaste (OK) oder den SELECTION (Zoomin- / Zoom-out-) Tasten wird die Wahl bestätigt.
Nach dem Drücken der MENÜ Taste erscheint die Liste des
Hauptmenüs. Der blaue Rahmen zeigt an, wo Sie sich gerade im Menü befinden. Drücken Sie die Symbolpfeile „nach
oben“ oder „nach unten“ an der Navigationstaste um sich in
der Liste nach oben oder nach unten zu bewegen.
Zur Standardanzeige zurück kommen Sie entweder mit dem
Symbolpfeil „nach links“ der Navigationstaste oder durch
erneutes Drücken der ENDE/MENÜ Taste.
Das Pfeilsymbol neben dem Menüpunkt zeigt an, dass es
weitere Wahlmöglichkeiten gibt, die angewählt werden
müssen.
Durch Drücken des Pfeilsymbols „nach rechts“ an der
Navigationstaste wird die nächste Menüebene erreicht.
Wenn Sie am Ziel Ihrer Auswahl angekommen sind (dazu
könnten mehrere Schritte erforderlich sein), sind rechts
oben im Rahmen PLUS und MINUS Symbole zu sehen.
Drücken Sie dann die Zoom-in- /Zoom-out- /SELECTIONTasten, um eine Auswahlliste (Schleife) aufzurufen.
Im linken Beispiel ist der angezeigte ISO-Wert 50. Durch
Drücken einer der beiden Tasten werden die Alternativen
sichtbar– 100, 200, 400 und zurück zu 50 – ebenso auf der
Liste wie oben links in der Ecke (im Fall des ISO-Wertes).
Durch Drücken der ENDE/MENÜ Taste wird die neue
Einstellung bestätigt.
Im nächsten Beispiel links wird der Name eines neuen Ordners
geändert, indem eine Kombination von Zoom-in- /Zoomout- /SELECTION-Tasten und Navigationstaste gedrückt
wird. Ihre Wahl können Sie dann mit der Bestätigungstaste
(OK) bestätigen oder zur vorigen Menüebene mit der ENDE/
MENÜ Taste zurückkehren. Bitte beachten Sie, dass in diesem Fall die MENÜ Taste im Bildschirm mit ENDE bezeichnet
wird und die Instant Approval Taste als OK-Taste.
In den folgenden Kapiteln finden Sie weitere umfassende
Informationen.
32
Mit den Tasten des Bedienfeldes kann durch die
verschiedenen Menüebenen navigiert werden.
Sie liefern die unterschiedlichen Informationen
über die Bilddateien und ermöglichen auch individuelle Einstellungen, um das digitale Rückteil an
den eigenen Arbeitsstil anzupassen.
Im folgenden ein erster Überblick über die vorhandenen Möglichkeiten und wo sie im Menü zu
finden sind.
MENÜ
ISO
WEISSABGLEICH
MEDIUM
DURCHSUCHEN
LÖSCHEN
FORMAT
ORDNER
VORGABE
QUALITÄTSBESTÄTIGUNG
Stellt die
Lichtempfindlichkeit des
Sensors ein. Entspricht der
„Filmempfindlichkeit“.
Hier wird festgelegt, wo
die Dateien gespeichert
werden (Flash-card,
ImageBank-II).
SPEICHER
Löscht einzelne oder mehrere Bilder.
Hier werden neue
Speicherordner erstellt und
benannt.
EINSTELLUNGEN
Überblick
über die
Menüstruktur
Zum Anpassen der Farbtemperatur an
das verwendete Licht.
Setzt den Filter für den
Qualitätsstatus (Klassifizierung),
erleichtert und beschleunigt die
Bildersuche.
Zum Formatieren von
Compact-Flash-cards und
ImageBank-IIs für den
optimalen Einsatz.
Weist allen neuen Bildern einen Qualitätsstatus
(Klassifizierung) zu.
BEDIENUNGSELEMENTE
KAMERA
INFORMATIONEN
VORGABE
Dient der Einstellung von Menüsprache,
automatischem Ausschalten, Sound,
Datum & Zeit sowie anderen individuellen Einstellungen.
Zeigt Seriennummer und Version der
Firmware.
33
Bestimmt welches
Kameragehäuse mit dem
digitalen Rückteil eingesetzt wird.
Setzt alle individuellen
Einstellungen auf den
originalen Zustand bei
Auslieferung zurück.
6
Allgemeine Einstellungen zu Beginn
und Vorbereitungen
Die erste Einstellung ist die Wahl der Sprache. Diese Wahl wird beibehalten, kann aber jederzeit verändert werden. Sie haben folgende
Wahlmöglichkeiten:
ENGLISCH
DEUTSCH
FRANZÖSISCH
ITALIENISCH
SPANISCH
JAPANISCH
CHINESISCH
1
Wie in der analogen Fotografie, muss vor jeder Aufnahmeserie ein ISOWert eingestellt werden, wobei in der digitalen Fotografie dieser Wert entsprechend dem Aufnahmegegenstand und den Aufnahmebedingungen
angepasst wird, im Gegensatz zur gewählten Filmempfindlichkeit. Eine
Einstellung des Weißabgleichs muss ebenfalls erfolgen. Dies beeinflusst
jedoch nicht die RAW-Datei, sondern dient nur der besseren Darstellung
auf der OLED und dem Monitor.
2
ISO und Weißabgleich sind daher auf der obersten Ebene des Menüsystems
angeordnet, damit sie schnell und leicht erreichbar sind. Außerdem werden sie in den meisten Vorschauarten auf dem Display angezeigt, damit
man sie bei der Arbeit immer im Blick hat.
3
Die folgende Beschreibung ist eine allgemeine Darstellung, wie
Einstellungen verändert werden. Detaillierte Informationen über ISO und
Weißabgleichfinden Sie in späteren Kapiteln dieses Handbuchs.
4
Einstellen der Menüsprache
5
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Drücken Sie die Taste MENÜ/ENDE, ( ) um das Menü zu
öffnen.
2. Verwenden Sie die NAVIGATIONSTASTE ( und ) um das
Untermenü EINSTELLUNGEN zu wählen.
3. Drücken Sie die NAVIGATIONSTASTE () um das Menü
EINSTELLUNGEN zu öffnen.
4. Verwenden Sie die NAVIGATIONSTASTE ( und ) um das
Untermenü BENUTZEROBERFLÄCHE zu wählen.
5. Drücken Sie entweder die ZOOM Taste (
oder
), um
die neue Sprache zu wählen, (in diesem Fall Spanisch).
6. Drücken Sie die Taste MENÜ/ENDE, ( ) um das Menü zu
schließen.
6
34
Speicherung & Aufnahme
Speicherungsarten und Aufnahmeverfahren
Die H3D kann Bilder auf drei verschiedene Arten aufnehmen:
1. Compact-Flash-card-Modus
In dieser Betriebsart arbeitet die H3D vollkommen unabhängig von allen externen
Verbindungen. Die Bilder werden auf der internen, auswechselbaren Compact-Flashcard gespeichert.
• Der Hauptvorteil dieser Betriebsart liegt in der Unabhängigkeit von Kabeln und
anderen Ausrüstungskomponenten.
• Nachteile dieser Betriebsart sind die begrenzten Kapazitäten sowohl der
Stromversorgung als auch der Speichermöglichkeit auf der Karte.
Bitte beachten Sie, dass Sandisk Extreme-III oder Lexar Professional 133x die empfohlenen CF-Speicherkarten sind. Andere Karten funktionieren ebenfalls, bieten aber
eine reduzierte Bildaufzeichnungsrate.
2. ImageBank-II-Modus
Bei dieser Betriebsart können Sie die Kamera über ein FireWire-Kabel mit einer portablen
Hasselblad ImageBank-II verbinden. Die ImageBank bietet eine hohe Speicherkapazität
und einen sehr schnellen Datentransfer. Sie ist klein, hat ein geringes Gewicht und
Batterien für die Stromversorgung und wird mit einem Clip einfach am Gürtel befestigt.
Diese Lösung ist daher ebenso portabel wie die unvernetzte Option.
• Der Hauptvorteil dieser Betriebsart ist die große Anzahl von Bildern, die ohne
Unterbrechung gespeichert werden kann.
• Nachteilig sind die zusätzliche Ausrüstung und die dafür benötigten Kabel, die in
einigen Fällen die Mobilität einschränken können.
3. Studio-Einsatz
In dieser Betriebsart können Sie Ihre H3D direkt mit einem Computer verbinden und
das System komplett über die Hasselblad FlexColor Software steuern sowie Bilder auf
einer Festplatte des Computers speichern.
• Der Hauptvorteil dieser Betriebsart besteht darin, dass sie eine fast unbegrenzte
Speichermöglichkeit bietet und Sie die Bilder (mit Hasselblad FlexColor) auf einem
großen Bildschirm bearbeiten können.
• Nachteilig ist die dabei sehr eingeschränkte Mobilität.
Auswahl des aktuellen Speichermediums
Wo die aufgenommenen Bilder gespeichert werden sollen, muss vorher entschieden
werden. Das aktuelle Speichermedium ist der Ort, an dem neue Aufnahmen gespeichert
werden, und von dem Sie bereits gespeicherte Bilder mit den Navigationstasten abrufen
können. In vielen Fällen wird das Speichermedium automatisch gewählt:
• Wenn die Kamera mit einem Computer verbunden ist, werden Bilder immer direkt
auf der Festplatte des Computers gespeichert.
• Wenn nur ein Speichermedium angeschlossen ist (beispielsweise eine CompactFlash-card), wird dieses Medium automatisch gewählt.
Wenn Sie jedoch nicht vernetzt mit dem Computer arbeiten und mehrere Speichermedien
angeschlossen sind (z. B. eine Flash-card und die Image Bank-II), müssen Sie das Medium
explizit auswählen, auf dem Sie Bilder speichern oder von dem Sie bereits gespeicherte
Bilder abrufen möchten.
35
Es gibt zwei Möglichkeiten zur Auswahl des aktuellen
Speichermediums:
• Details hierzu finden Sie unter „Auswahl des aktuellen
Speichermediums“.
• Verwenden Sie die Taste Zoom-out und zoomen Sie bis zur
obersten Ebene, wo alle angeschlossenen Medien angezeigt
werden und Sie eine Auswahl treffen können.
Weitere Informationen zu dieser Auswahlmöglichkeit finden
Sie unter „Durch Medien und Ordner navigieren“.
Verwendung von Compact-Flash Karten
Bei Speicherung der Aufnahmen auf einer Compact-Flash-card
arbeitet die H3D vollkommen unabhängig. Es werden keine zusätzlichen Geräte oder Kabel benötigt.
Die H3D wird mit einer 2GB (oder größeren) Compact-Flash-card
geliefert, die über 40 Bilder speichern kann. Die Bilder werden
ohne Qualitätsverlust komprimiert, so dass die jeweilige Größe
der Aufnahmen variieren kann. Dies hat auch Auswirkungen auf
die Gesamtzahl der Bilder, die auf der Karte gespeichert werden
können. Sie können weitere Karten, möglicherweise mit größerer
Speicherkapazität, hinzukaufen und die Karten austauschen,
wenn sie voll sind.
2
A
Eine Karte einsetzen
B
3
1. Öffnen Sie die Klappe des CF-Einschubs an der Sensoreinheit.
2. Hinter der Klappe befindet sich ein Schlitz für die Karte (A), in
dem sich unter Umständen bereits eine Karte befindet, sowie
einen Entriegelungsknopf (B) unter dem Schlitz. Wenn bereits
eine Karte eingesetzt ist, entnehmen Sie diese wie unter
„Entfernen einer Karte“ weiter unten beschrieben.
3. Halten Sie die Compact-Flash-card so, dass die
Anschlussöffnungen in den Schlitz an der Sensoreinheit
zeigen und das Markenetikett in die gleiche Richtung weist
wie das Vorschaudisplay der Sensoreinheit, siehe Abbildung.
Drücken Sie die Karte vorsichtig in den Schlitz. Wenn Sie einen
Widerstand spüren, halten Sie die Karte vermutlich verkehrt
herum.
4. Wenn die Karte von allein reibungslos fast komplett in der
Sensoreinheit verschwindet, machen Sie es richtig. Drücken
Sie die Karte dann noch einige Millimeter in den Schlitz der
Sensoreinheit, bis sie fest in der Halterung sitzt.
5. Schließen Sie die Kappe wieder bis sie einrastet.
4
5
36
Entfernen einer Karte
1
2
3
4
1. Öffnen Sie die Klappe des CF-Einschubs an der Sensoreinheit.
Hinter der Klappe sehen Sie die hintere Kante der Karte in
dem Schlitz und direkt darunter eine Entriegelungstaste.
2. Drücken Sie die Entriegelungstaste ein kleines Stück hinein,
bis die Taste in ihre aktive Position herausfährt.
3. Drücken Sie die jetzt verlängerte Entriegelungstaste bis zum
Anschlag in die Sensoreinheit. Hierzu ist etwas Kraft nötig.
Hierdurch wird die Karte einige Millimeter nach außen
geschoben.
4. Greifen Sie die Karte mit Daumen und Zeigefinger und ziehen
Sie sie aus der Sensoreinheit heraus. Bei Bedarf setzen Sie eine
neue Karte wie unter „Einsetzen einer Karte“ beschrieben ein.
5. Schließen Sie die Kappe wieder bis sie einrastet.
Arbeit mit einer ImageBank-II
Es gibt praktisch keine Unterschiede zwischen Aufnahmen auf
der internen Speicherkarte oder auf einer ImageBank-II. Wenn
jedoch mehrere Speichermedien angeschlossen sind, müssen Sie
das richtige Zielmedium wählen (siehe auch „Arbeit mit Medien
und Ordnern“).
Arbeit mit einer Hasselblad ImageBank-II
Die Hasselblad ImageBank-II ist ein optionales Zubehörteil für Ihr
digitales Kamerasystem. Hierbei handelt es sich um eine externe
FireWire-Festplatte, die für die digitale Fotografie optimiert ist
und eine umfangreiche Speicherkapazität sowie einen schnellen
Datentransfer bietet. Sie ist klein und leicht und wird über Batterien
mit Strom versorgt. Sie können die ImageBank-II mit einem Clip
einfach an Ihrem Gürtel befestigen. Damit ist diese Lösung fast
so portabel wie die Kamera allein.
 Ältere digitale Rückteile der ‚ixpress’-Serie verwendeten eine
andere externe Festplatte und Steuerung, die nur „ImageBank“
hieß. Diese ältere Version ist mit der H3D nicht mehr kompatibel.
Verwenden Sie mit der H3D nur die Hasselblad ImageBank-II.
Der Einsatz einer ImageBank-II mit der H3D ist unkompliziert, sie
wird gemäß eigener Anleitung einfach zusammengesetzt und mit
einem Standard FireWire 800 (IEEE 1394b) Kabel mit der Kamera
verbunden. Detaillierte Informationen finden Sie im Handbuch
der ImageBank-II.
Um die ImageBank-II zu entfernen, ist einfach das FireWire-Kabel
abzunehmen. Das Rückteil speichert und zeigt dann Bilder wieder
auf der internen Flash-card (falls vorhanden).
37
Mit einem Computer vernetzen
Wenn die Kamera mit einem Computer verbunden ist, können Sie viele Kamerafunktionen
mit der FlexColor Software steuern. Auch wenn Sie niemals im vernetzten Betrieb fotografieren, kann es sinnvoll sein, die Kamera an den Computer anzuschließen, um Bilder
herunterzuladen, auch wenn Sie hierfür einen Kartenleser für Compact-Flash-cards
nutzen oder Ihre ImageBank-II bzw. FireWire-Festplatte direkt anschließen können.
Anschluss an einen Computer
Um einen Computer anzuschließen, verbinden Sie einfach ein FireWire-Kabel vom
FireWire-Ausgang Ihres Computers mit dem Anschluss an der Seite der Sensoreinheit.
Der Anschluss liegt geschützt hinter einer Schiebeabdeckung.
Aufnahmen mit der FlexColor Software
Wenn die Kamera an einen Computer angeschlossen ist, gilt Folgendes:
• Speichermedium und Ort werden von FlexColor gesteuert.
• Alle Belichtungsdaten inklusive ISO, Blende und Belichtungszeit werden von
FlexColor gesteuert, wenn Sie diese Software für die Aufnahme verwenden
wollen.
• Die Entfernungseinstellung erfolgt nur an der Kamera. Sie müssen daher manuell
oder automatisch fokussieren, bevor Sie von FlexColor aus belichten.
• Bildschirm und Menüsystem der Sensoreinheit sind außer Funktion.
• Die Sensoreinheit wird falls möglich über das FireWire-Kabel mit Strom versorgt
(nicht alle Computer, vor allem nur wenige Laptops, liefern Strom über diesen
Ausgang). Dies schont die Batterien der H3D. Trotzdem muss an der H3D auch eine
geladene Batterie angeschlossen sein, da das Kameragehäuse diese Stromquelle
für den Betrieb benötigt.
Wenn Sie eine Belichtung von FlexColor auslösen, sendet der Computer ein Signal an
die Sensoreinheit, die den Auslöser (und falls vorhanden die Stroboskop-/Blitzgeräte)
auslöst. Die Sensoreinheit sendet dann das Bild über die FireWire-Verbindung an den
Computer zurück, wo es auf dem Computerbildschirm erscheint und als 16-bit 3F-Datei
im aktuell gewählten Ordner auf der Festplatte gespeichert wird.
3F ist das spezielle Format von Hasselblad zum Speichern von RAW-Aufnahmen. Es
enthält das komplette Bild, genau so wie es von der Kamera aufgenommen wurde, sowie technische Details, mit denen FlexColor das Bild korrekt darstellen und bearbeiten
kann. Darüber hinaus speichert es eine komplette Historie der FlexColor-Einstellungen
für jedes Bild und Metadaten wie Kameraeinstellungen, Bildname, Fotograf, Copyright
etc. Wenn Sie Bilder von der Kamera oder einem externen Speichermedium in FlexColor
laden, werden die 3FR-Dateien in das 3F-Format konvertiert. Wenn Sie FlexColor nicht
einsetzen möchten, können Sie die Dateien direkt in DNG oder ein anderes Format
exportieren und beispielsweise mit Adobe Photoshop arbeiten.
Weitere Informationen zum Aufnahmeverfahren mit FlexColor finden Sie im Handbuch
der FlexColor Software.
38
7
Überblick über das
Speichern–die Arbeit
mit Medien und Ordnern
Allgemeines
Egal auf welche Art Sie Ihre Bilder speichern, für eine effektive Arbeitsweise sollten die
Aufnahmen in Stapeln oder Ordnern abgelegt werden.
Organisation der Arbeit mit Ordnern
Mit Ordnern können Sie Ihre Aufnahmen während der Arbeit besser organisieren. Sie funktionieren genau so wie bei einem Computer. Ordner haben folgende Eigenschaften:
• Wenn Sie einen neuen Ordner anlegen, geben Sie ihm einen Namen, unter dem
er gespeichert wird.
• Wenn Sie Bilder von einer Compact-Flash-card kopieren, wird jeder Ordner als
Unterordner auf der Zielfestplatte gespeichert.
• Wenn Sie mehrere Aufnahmen löschen, können Sie den Löschbefehl eingrenzen,
so dass er nur einen einzelnen Ordner betrifft.
• Wenn Sie Bilder durchsehen, werden nur Aufnahmen des aktuellen Ordners angezeigt.
• Sie können mit der Navigationssteuerung an der Sensoreinheit zwischen den
Ordnern wechseln.
• Der Ordnername zeigt auch das Datum der Erstellung (dabei wird die Reihenfolge
Jahr/Monat/Tag verwendet).

Bitte beachten Sie, dass jedes neue Bild nur in dem zuletzt erstellten Ordner gespeichert
wird. Sie können keinen anderen Ordner wählen, in dem das neue Bild gespeichert
werden soll.
Durch Medien und Ordner navigieren
Die Kamera arbeitet immer mit einem aktuellen Medium und einem aktuellen Ordner. Dies
ist der Ort, an dem die Kamera alle neuen Bilder speichert und in dem Sie mit den
Navigationstasten blättern können. Es gibt zwei Möglichkeiten zur Auswahl des aktuellen
Mediums und/oder Ordners:
• Arbeiten Sie mit den Zoom- und Navigationstasten an der Vorderseite. Mit dieser
Methode können Sie jeden vorhandenen Ordner auswählen. Sie eignet sich daher
auch, wenn nur ein Medium angeschlossen ist. Diese Methode wird im Folgenden
beschrieben.
• Wählen Sie HAUPTMENÜ > Speicher, um ein Medium auszuwählen. Dies gilt
nur, wenn mehr als ein Medium angeschlossen ist (beispielsweise sowohl eine
Compact-Flash-card als auch eine Imagebank). Wenn Sie diese Funktion verwenden, gelangen Sie immer in den zuletzt erstellten Ordner in dem von Ihnen
gewählten Medium. Eine vollständige Beschreibung dieser Methode finden Sie
unter Auswahl des aktuellen Speichermediums.
39
Symbol des Medientyps (Compact Flash)
Namen des Mediums
Die MEDIA Liste
In diesem Beispiel werden eine CFKarte und eine FireWire Disk abgebildet
und daher verbunden.
Der blaue Rahmen um das CFKartensymbol zeigt Ihnen an, dass die
aufgenommenen Bilder auf der CFKarte gespeichert werden, und nicht
auf der FireWire Disk. Dies ist das aktuelle Speichermedium
Anzahl der grünen, gelben und roten
Bilder, die aktuell im Ordner gespeichert sind
Mediumkapazität des Ordners in Bytes und Bildern
Symbol des Medientyps (FireWire Festplatte)
Ordnername
Datum der Ordnererstellung
Anzahl der grünen, gelben
und roten Bilder im Ordner
Die ORDNER Liste
Der blaue Rahmen um den unteren
Ordner zeigt Ihnen an, dass es der
Aktuelle Ordnerist.
Sie erreichen die weiteren Menü-Ebenen wie Medien, Ordner, Miniaturansichten usw., wenn Sie von diesem ausgewählten Menüpunkt (blau eingerahmt) ausgehend, wiederholt auf die
Taste drücken.
Rückwärts aus dem Menü gelangen Sie durch mehrmaliges Drücken der
Taste.
Medienliste
Normale Ansicht
Ordnerliste
Gezoomt
Ansicht mit neun Miniaturbildern
Ansicht mit vier Miniaturbildern
Drücken Sie erneut (+)
um weiter zu zoomen
40
1a
Auswahl des aktuellen Mediums und Ansicht der Ordner mit
den Steuertasten:
1. Drücken Sie die Zoom-out (
) so oft, bis Sie auf der
obersten Zoom-Ebene angekommen sind. Wenn Sie bei
der Einzelbildansicht starten, passieren Sie die folgenden
Ansichten:
•
Einzelbildansicht (wie in Abb. 1a)
•
Ansicht mit vier Miniaturbildern
•
Ansicht mit neun Miniaturbildern (wie in Abb. 1b)
•
Ordnerliste (wie in Abb. 3)
•
Medienliste (wie in Abb. 4)
2. Zu jedem Medium werden dessen Name, die Gesamtgröße
und die Anzahl der voraussichtlich darauf Platz findenden
Bilder angezeigt. Rechts vom Namen des Mediums stehen
drei farbige Ziffern in Klammern. Diese zeigen die Gesamtzahl
der Bilder in dem jeweiligen Qualitätsstatus (grün, gelb
und rot), die aktuell auf dem Medium vorhanden sind.
Beispielsweise können Sie Folgendes sehen (18 / 5 / 3), die
Karte enthält also insgesamt 26 Bilder: 18 grüne (BESTÄTIGT),
5 gelbe (UNKLASSIFIZIERT) und 3 rote (LÖSCHEN).
Falls mehr als ein Medium aufgelistet ist, kann mit den Tasten
? und ? das zu wählende Medium hervorgehoben werden.
1b
Beispiel: Ansicht mit neun
2
3
4
5
6
3. Das aktuell ausgewählte Medium hat einen blauen Rahmen.
4. Drücken Sie die Zoom-in-Taste (
), um in das aktuell markierte Medium zu wechseln.
5. Es erscheint dann eine Liste der Ordner auf diesem Medium.
Jeder Ordner wird mit einem Symbol, seinem Namen und
dem Datum, an dem er erstellt wurde, angezeigt. Wie bei der
Medienliste können Sie die Anzahl der Aufnahmen in den
jeweiligen Qualitätsstufen sehen, die im Ordner gespeichert
sind.
6. Wie bei den Medien, kann mit den Tasten ? und ? der zu
wählende Ordner hervorgehoben werden.
7. Der aktuell gewählte Ordner hat einen blauen Rand.
8. Drücken Sie die Zoom-in-Taste (
), um in den aktuell markierten Ordner zu wechseln.
9. Jetzt erscheint die Vorschauansicht Ihres gewählten Ordners
mit neun Miniaturbildern.
7

8
9
Bitte beachten Sie den Unterschied zwischen ‚auswählen’ eines
Mediums und ‚blättern’ in einem Ordner. Jedes neue Bild wird
automatisch im zuletzt erstellten Ordner nur auf dem gewählten
Medium gespeichert. Für die Speicherung kann kein Ordner
‚ausgewählt’ werden.
Neue Ordner anlegen
Sie können auf jedem Medium beliebig viele Ordner anlegen. Um
einen neuen Ordner anzulegen, stellen Sie zuerst sicher, dass Sie
das korrekte Medium gewählt haben (siehe Durch Medien und
Ordner navigieren). Danach verwenden Sie HAUPTMENÜ >
SPEICHERN > ORDNER aus dem Menüsystem zum Anlegen des
neuen Ordners. Bitte beachten Sie auch Ordner erstellen mit einer
detaillierten Beschreibung.
41
Verwenden der Instant Approval Architecture
Mit der Instant Approval Architecture können Sie Ihre Bilder sehr schnell beurteilen.
Dieses System arbeitet mit einer unmittelbaren Ton-Rückmeldung und Sie erkennen
sofort, ob jedes neue Bild korrekt oder eventuell über- bzw. unterbelichtet wurde. Danach
können Sie jedem Bild eine von drei Qualitätsstufen zuweisen. Sie können dieses System
ganz nach Wunsch benutzen. Wir empfehlen folgende Zuweisung der Qualitätsstufen
(nach dem Prinzip der Verkehrsampelsignale):
•
GRÜN für Ihre besten Aufnahmen.
•
GELB für Bilder, die eingehender überprüft werden müssen.
•
ROT für Bilder , die wahrscheinlich nicht verwendet werden.
 Bitte beachten: Wenn das aktuelle Speichermedium voll ist, werden Bilder mit rotem
Status gelöscht (eins nach dem anderen), um Platz für neue Aufnahmen zu schaffen.
Sie können so lange weiter fotografieren, bis keine Bilder mit rotem Status mehr
vorhanden sind. Wenn Sie dann weitere Aufnahmen machen wollen, erscheint die
Mitteilung, dass das Speichermedium voll ist.
Name der Bilddatei
Grüne Bilddateien beginnen mit ”A”
Gelbe Bilddateien beginnen mit ”B”
Rote Bilddateien beginnen mit ”C”
Aktueller Qualitätsstatus (grün) und Einstellung
des Vorschaufilters (alle anzeigen)
Drücken Sie die
Bestätigungstaste, um den
Status des aktuell ausgewählten
Bildes zu verändern
Drücken und halten Sie die
Bestätigungstaste, um den
Status des Vorschaufilters zu
verändern.

Alle anzeigen
Nur grüne und gelbe Bilder anzeigen
Nur grüne Bilder anzeigen
Nur gelbe Bilder anzeigen
Nur rote Bilder anzeigen
Bitte beachten Sie die unterschiedliche Art des kurzen Tastendrückens (oder schnellen
Anklickens) der Bestätigungstaste, um den Status zu wechseln und des Anklickens und
Haltens der Taste, um den Vorschaufilter zu wechseln!
Einer der großen Vorteile der digitalen Fotografie im Vergleich mit analogem Film ist
die Tatsache, dass 100 Bilder nicht mehr kosten als eine einzelne Aufnahme. Fotografen
tendieren daher dazu, mehr Bilder zu machen, wenn sie digital fotografieren. Wenn Sie
den Aufnahmen während der Arbeit Qualitätsstufen zuweisen, können Sie die Bilder
später am Computer wesentlich schneller durchsehen und auswählen.
Standardarbeitsweise mit Instant Approval
Folgende Standardmethode zur Nutzung der Instant Approval Architecture wird
empfohlen:
1. Machen Sie eine Aufnahme.
2. Die Kamera analysiert die Aufnahme, um zu ermitteln, ob sie über- oder unterbelichtet ist. Wenn sie ein Problem vermutet, geschieht Folgendes:
• Es ertönt ein akustischer Warnhinweis (falls diese Option gewählt wurde), der Sie
sofort auf ein mögliches Problem hinweist, auch wenn Sie das Bild nicht auf dem
Bildschirm betrachten. Das Warnsignal ist eine schnelle aufsteigende Tonreihe,
wenn das Bild als überbelichtet angesehen wird und eine schnell absteigende
Tonreihe, wenn es unterbelichtet scheint.
42
• Reduziert den Qualitätsstatus auf Gelb (wenn die Qualitätswahl auf ‚Auto’ eingestellt ist).
 Bitte beachten Sie, dass einige Bilder den Warnhinweis auslösen können, obwohl sie
gemäß Ihrer Vorgaben belichtet wurden. Betrachten Sie diese Warnhinweise nur als
Richtschnur. Diese Funktion kann ausgeschaltet werden.
3. Wenn kein Problem festgestellt wurde, wird das Bild mit grünem Status gespeichert.
 Wenn Sie die Qualitätsbestätigung auf auf „Auto“ einstellen, werden alle Bilder, die
als korrekt eingestuft wurden, mit grünem Status gespeichert und alle technisch
gesehen zweifelhaften mit gelbem Status. Es werden keine Bilder automatisch
mit rotem Status gespeichert!
4. Wenn Sie Ihre Bilder durchsehen, beachten Sie bitte den jeweiligen Qualitätsstatus
und entscheiden Sie am Vorschaubildschirm, ob Sie das jeweilige Bild herauf- oder
herunterstufen möchten. Sie können auch einen Filter beim Durchsehen der Bilder
verwenden, beispielsweise nur nach roten Aufnahmen suchen, wenn Sie Bilder
löschen möchten, oder auch nur nach grünen Bildern, um zu kontrollieren, ob Sie für
jedes Bild, das Sie benötigen, eine gute Aufnahme haben.
5. Wenn Sie Ihre Aufnahmen am Computer bearbeiten, sind die Qualitätsstufen eine
Erleichterung bei der Organisation der Arbeit. So können Sie beispielsweise grüne
Aufnahmen zuerst öffnen und optimieren und danach die gelben Aufnahmen, wenn
Sie weitere Bilder benötigen. Schließlich stehen auch noch die roten Aufnahmen als
letzte Quelle zur Verfügung.
Das System ist sehr flexibel, Sie können es daher ganz nach Ihren eigenen Vorlieben
verwenden. So können Sie beispielsweise die Kamera so einstellen, dass alle neuen Bilder
unabhängig von der Fehlbelichtungswarnung einen gelben oder grünen Status erhalten.
Bitte seien Sie vorsichtig beim Zuweisen von roten Qualitätsstufen, da diese Bilder gelöscht
werden können, wenn das Speichermedium voll ist.
Lesen und Ändern des Qualitätsstatus
Der aktuelle Qualitätsstatus jeder Aufnahme wird auf zwei Arten angezeigt:
• In den meisten Vorschauansichten wird der aktuelle Status mit einem farbigen
Punkt in der unteren rechten Ecke des Bildschirms angezeigt.
• Jedes Bild erhält einen Namen, der seinen Qualitätsstatus anzeigt. Die Namen
von akzeptierten (grünen) Bildern beginnen mit „A“ (z. B. „A0000043“), von zu
prüfenden (gelben) Bildern mit „B“ (z. B. „B0000043“) und von (roten) Bildern, die
zum Löschen bestimmt sind, mit „C“. Durch diese Namensgebung können Sie Ihre
Bilddateien nach dem jeweiligen Status sortieren, wenn Sie die Dateien auf Ihren
Computer kopiert haben (z. B. durch Auflisten der Ordner nach Dateinamen).
Siehe auch das Diagramm mit Erläuterungen, wo Sie Bildnamen und Qualitätsstatus auf
dem Bildschirm sehen können.
Wenn Sie den Dateinamen und/oder den farbigen Punkt beim Durchblättern in den
verschiedenen Bildschirmansichten im Auge behalten, können Sie den jeweils aktuellen
Qualitätsstatus jedes einzelnen Bildes leicht erkennen.
Um den Qualitätsstatus des aktuell angezeigten oder ausgewählten Bildes zu ändern,
drücken Sie einfach die Bestätigungstaste bis der gewünschte Qualitätsstatus angezeigt
wird.
 Bitte beachten Sie, dass Sie die Kamera so einstellen können, dass die Bilder beim

Durchblättern nach ihrem Qualitätsstatus gefiltert werden. Das bedeutet, dass einige
Bilder nicht sichtbar sein können, obwohl sie vorhanden sind. Informationen zur Arbeit
mit dem Filter finden Sie im Abschnitt „Durchblättern nach Qualitätsstatus“ weiter
unten.
Bitte seien Sie vorsichtig beim Zuweisen von roten Qualitätsstufen, da diese Bilder
gelöscht werden können, wenn das Speichermedium voll ist.
Durchblättern nach Qualitätsstatus
Sie können die Kamera so einstellen, dass die Bilder je nach Qualitätsstatus angezeigt
werden, so sehen Sie dann beispielsweise nur Aufnahmen mit grünem Status, wenn Sie
durch einen Ordner blättern (oder sowohl grüne als auch gelbe oder nur rote Bilder etc.).
Die aktuelle Filtereinstellung wird am Bildschirm wie abgebildet angezeigt. Herausgefilterte
Bilder sind immer noch vorhanden, werden aber nicht angezeigt. Sie sind erst nach Ändern
der Filtereinstellung wieder sichtbar. Wenn Sie den Status eines Bildes verändern, kann
es dadurch „verschwinden“, falls es die Filterkriterien nicht mehr erfüllt. Wenn Sie beispielsweise die Kamera so eingestellt haben, dass nur Bilder mit grünem Qualitätsstatus
angezeigt werden und dann einem Bild einen gelben Status zuweisen, wird dieses Bild
erst wieder sichtbar sein, wenn Sie die Filtereinstellung geändert haben.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, diese Funktion zu nutzen. Einige Beispiele:
• Stellen Sie den Filter so ein, dass nur gelbe Bilder angezeigt werden. Dann können
Sie jedes einzelne Bild bewerten und entscheiden, ob es auf grün heraufgestuft
oder auf rot herabgestuft werden soll.
• Wenn der Speicherplatz knapp wird, können Sie den Filter so einstellen, dass nur
rote Bilder angezeigt werden und diese dann durchsehen, um einzelne Bilder zu
löschen.
• Stellen Sie den Filter so ein, dass nur grüne Bilder angezeigt werden. Sehen Sie
diese Bilder durch, um sicherzustellen, dass Sie mindestens eine gute Aufnahme
von jedem Bild haben, das Sie benötigen.
Es gibt zwei Möglichkeiten, den Vorschaufilter einzustellen:
• Drücken und halten Sie
gedrückt, bis der von Ihnen gewünschte Filter angezeigt wird.
• Wählen Sie den Eintrag HAUPTMENÜ > Blättern. Bitte beachten Sie auch Kapitel
Einstellung des Vorschaufilters mit einer detaillierten Beschreibung.
Löschen nach Qualitätsstatus
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Bilder zu löschen: jeweils ein Bild, mehrere Bilder in einem
Ordner, einem Speichermedium und/oder nach Qualitätsstatus. Um mehrere Bilder zu
löschen, öffnen Sie zuerst das Speichermedium oder den Ordner, in dem sich die Bilder
befinden und verwenden dann HAUPTMENÜ > SPEICHERN > Löschen , um den Status
der zu löschenden Bilder einzugeben. Sie haben folgende Wahlmöglichkeiten:
• Alle Bilder mit rotem Status aus dem ausgewählten Ordner oder
Speichermedium
• Alle Bilder mit rotem und gelbem Status aus dem ausgewählten Ordner oder
Speichermedium
• Alle Bilder aus dem ausgewählten Ordner oder Speichermedium
Eine detaillierte Beschreibung der verschiedenen Löschoptionen finden Sie unter
HAUPTMENÜ > Löschen.
Einstellen des Vorgabestatus
Wie unter Standardarbeitsweise mit Instant Approval beschrieben, weist die Kamera
normalerweise allen Bildern, die einen Basisbelichtungstest bestehen, einen grünen Status
sowie allen Bildern, die diesen Test nicht bestehen, einen gelben Status zu. Sie können
dieses Verfahren allerdings verändern, wenn Sie eine andere Arbeitsweise vorziehen.
Hierzu haben Sie folgende Optionen:
• Auto: funktioniert wie unter Standardarbeitsweise mit Instant Approval beschrieben.
• Grün: weist allen neuen Aufnahmen unabhängig von der Belichtungswarnung
einen grünen Status zu.
• Gelb: weist allen neuen Aufnahmen unabhängig von der Belichtungswarnung
einen gelben Status zu.
Unabhängig von dieser Einstellung erfolgt ein akustischer Warnhinweis, wenn ein Bild
als schlecht belichtet eingestuft wird.
Für diese Einstellung wählen Sie HAUPTMENÜ > Blättern. Bitte beachten Sie auch Kapitel
Vorgabeeinstellung des Qualitätsstatus mit einer detaillierten Beschreibung.
44
8
Anschauen, Löschen
und Übertragen von
Bildern
Grundlegendes zum Durchsehen der Bilder
Auf dem großen Vierfarb-OLED-Display können Sie Ihre Bilder vor Ort überprüfen.
Das Display bietet Full-screen-Vorschauansichten, eine Zoomfunktion mit starker
Vergrößerung, zwei Ebenen mit Miniaturansichten sowie Analysewerkzeuge inklusive
vollständiges Histogramm und Kameraeinstellungen.
Wenn Sie die Kamera einschalten, öffnet sich das Display in einem Standardmodus und
zeigt das zuletzt aufgenommene Bild aus dem aktuellen Medium und Ordner (falls vorhanden). Ebenso zeigt das Display nach jeder Aufnahme eine Vorschau des Bildes.
Um durch die Bilder zu blättern, drücken Sie einfach den linken () und rechten ()
Pfeil der Navigationstaste.
Auswahl des aktuellen Ordners
Wenn Sie mit der Navigationstaste blättern, sehen Sie nur die Bilder aus dem aktuellen
Ordner des aktuellen Speichermediums. Um einen anderen Ordner anzusehen, müssen
Sie durch Auszoomen zu dem Ordner oder Medium navigieren und dann auf den entsprechenden Ordner einzoomen. Eine detaillierte Beschreibung zur Auswahl des aktuellen
Mediums und/oder Ordners finden Sie unter Medien und Ordner navigieren.
Durchblättern nach Qualitätsstatus
Es ist möglich, die Kamera so einzustellen, dass nur Bilder mit einem bestimmten
Qualitätsstatus aus dem aktuellen Ordner angzeigt werden. Sie können diese Funktion
beispielsweise nutzen, um alle roten Bilder anzuzeigen, um zu prüfen, ob Sie diese wirklich
nicht benötigen. Oder Sie zeigen alle gelben Bilder an, um zu entscheiden, ob diese einen
grünen oder roten Status erhalten sollen. Wenn Sie den Filter verwenden, sehen Sie keine
Bilder, die die Filterkriterien nicht erfüllen, obwohl diese Bilder vorhanden sind.
Detaillierte Hinweise zur Überprüfung und Filtereinstellung finden Sie unter Verwenden
der Instant Approval Architecture.
Ein- und Auszoomen
Wie unten illustriert, können Sie die
oder
Taste verwenden, um verschiedene
Details in Ihren Bildern zu betrachten. Außerdem können Sie vollständig aus der Ansicht
herauszoomen und Ordner und Speichermedien wählen.
Medienliste
Ordnerliste
Ansicht mit neun Miniaturbildern Ansicht mit vier Miniaturbildern Normale Ansicht
Gezoomt
Drücken Sie erneut (+)
um weiter zu zoomen
45
Einzoomen für Detailansicht
1
2
Das Vorschaudisplay hat eine wesentlich geringere Auflösung als Ihre Bilder. Sie können
daher sehr weit in die Bilder hineinzoomen, um kleine Details zu überprüfen. Hierzu
gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Blättern Sie mit der Navigationstaste zu dem Bild, das Sie zoomen möchten.
2. Drücken Sie die Zoom-in-Taste ( ) einmal. Das Display zeigt jetzt sowohl
das gezoomte Bild als auch ein Miniaturbild mit einem roten Rahmen, der den
Bildbereich umgrenzt, der aktuell angezeigt wird.
3. Bei Bedarf können Sie Folgendes tun:
• Verwenden Sie die Navigationstaste, um den Zoombereich zu verschieben, falls Sie
ein anderes Detail des Bildes überprüfen möchten.
• Zoomen Sie weiter, indem Sie die Zoom-in-Taste ( ) mehrmals drücken.
• Zoomen Sie zurück, indem Sie die Zoom-out-Taste ( ) drücken.
4. Wenn Sie die Überprüfung abgeschlossen haben, halten Sie die Zoom-out-Taste ( )
gedrückt, bis Sie wieder bei der Standardansicht sind.
Miniaturbildansichten
3
Vorschauminiaturbilder sind kleine Versionen der Vorschaubilder und zeigen entweder
vier oder neun Bilder gleichzeitig auf dem Bildschirm. Sie bieten einen guten Überblick
über Ihre Arbeit und helfen, eine bestimmte Aufnahme zu finden.
Um die Miniaturbilder zu sehen, starten Sie in der Standardansicht der Vorschau und
drücken einmal die Zoom-out-Taste, um vier Bilder gleichzeitig oder zweimal, um neun
Bilder gleichzeitig zu sehen.
In den Miniaturansichten hat das aktuell ausgewählte Bild einen blauen Rahmen. Wenn
ein Bild ausgewählt ist, können Sie mit der Zoom-in-Taste darauf einzoomen oder es mit
HAUPTMENÜ > SPEICHER > Löschen löschen, (siehe auch HAUPTMENÜ > SPEICHER >
Löschen). Verwenden Sie  und , um durch die Miniaturansichten zu blättern, wenn
Sie mehr Bilder haben, als angezeigt werden können.
 Wenn Sie über die Miniaturansicht mit neun Bildern hinauszoomen, kommen Sie
zur Liste der Ordner und danach zur Liste der Speichermedien. Dort können Sie das
aktuelle Medium und den aktuellen Speicher wählen, um Bilder zu betrachten oder
neue Aufnahmen zu speichern. Details hierzu finden Sie unter Arbeit mit Medien und
Ordnern.
4
46
Durch Drücken der
BetrachtungsmodusTaste können Sie zwischen allen vorhandenen
Vorschauansichten wechseln.
Vorschaubetriebsarten
Auswahl des Vorschaumodus
Mit der Betrachtungsmodus-Taste können Sie zwischen den verschiedenen
Vorschaubetriebsarten wechseln.
Der Vorschaubildschirm arbeitet in mehreren verschiedenen Betriebsarten:
• Standardvorschau:
zeigt ein Vorschaubild umrandet von der Darstellung einiger wichtiger
Einstellungen.
• Histogramm:
zeigt ein Vorschaubild überlagert mit einem Histogramm.
• Histogramm und komplette Details:
zeigt ein Vorschaubild überlagert mit einem Histogramm sowie Details der
Kameraeinstellungen.
• Batteriesparmodus:
schaltet den Bildschirm aus, Sie können aber weiterhin mit den Menüs arbeiten und
Bilder aufnehmen.
• Full-screen-Vorschau:
ziegt nur das Vorschaubild ohne Rahmen und Informationen über die
Einstellungen.
Um die verschiedenen Betriebsarten zu wechseln, drücken Sie die BetrachtungsmodusTaste an der Vorderseite. Die Reihenfolge ist, wie oben beschrieben, kreisförmig. Jede
Betriebsart wird in den folgenden Abschnitten detailliert beschrieben.
Wenn Sie auf ein Bild einzoomen oder auf die Miniaturansichten auszoomen, kehrt das
Display unabhängig von der aktuellen Betriebsart wieder zur Standardvorschau zurück,
die Informationen über das aktuelle Bild und die Kameraeinstellungen enthält. Wenn
Sie zur Standardzoomebene zurückkehren, kommen Sie ebenfalls zum zuletzt gewählten
Vorschaumodus zurück.
Bitte beachten Sie, dass sich der Bildschirm auch im Menümodus befinden kann, der
dann keine Vorschau zeigt, sondern Einstellungen der Sensoreinheit ermöglicht. Um den
Menümodus aufzurufen, drücken Sie die Taste Menu. Details hierzu finden Sie unter
Einsatz der Menüs.
47
ISO-Einstellung
Weißabgleich
Aktuelles Speichermedium
Qualitätsstatus und Einstellung
des Vorschaufilters
Tastenbezeichnung
Name der Bilddatei
Speicherkapazität
(Belichtete Aufnahmen / Verbleibende Aufnahmen)
Die Standardvorschauanzeige ist die nach
dem Einschalten der Kamera zuerst zu sehende Anzeige und wahrscheinlich auch die
am meisten eingesetzte Anzeige. Sie zeigt ein
Vorschaubild der von Ihnen zuletzt gemachten Aufnahme sowie Basisinformationen
üb er die Einstellungen und das ak tu elle Bild. Es stehen noch mehrere andere
Anzeigearten zur Verfügung, einschließlich
Histogramm, Aufnahmedetails, Full-screen
und Batteriesparanzeige. Vollständige
Informationen finden Sie im Abschnitt
Vorschaubetriebsarten .
Die Anzeige ermöglicht Ihnen darüber hinaus, im Menüsystem zu navigieren und
Kameraeinstellungen vorzunehmen; Details
hierzu finden unter Verwendung der Menüs.
Verwendung des Histogramms
Das Histogramm umfasst eine Grafik mit der Gesamtzahl der Pixel auf jeder Helligkeitsstufe,
wobei die Helligkeit von schwarz auf der linken Seite bis zu weiß auf der rechten Seite
reicht. Dies ist ein nützliches Werkzeug zur Bewertung Ihrer Aufnahme. Ein gut belichtetes Foto hat normalerweise eine gleichmäßige Verteilung auf allen Stufen, wohingegen
unter- oder überbelichtete Fotos eine Konzentration auf der linken bzw. auf der rechten
Seite zeigen.
Hier einige Beispiele und Erläuterungen zu Histogramms:
Unterbelichtung
A
A
Ein Histogramm, das auf der linken Seite konzentriert ist und nur wenige Pixel woanders zeigt, deutet auf eine Unterbelichtung hin. Viele Details sind in den Schatten
verborgen.
Richtige Belichtung
B
Ein Histogramm mit einer gleichmäßigen Verteilung der Pixel weist auf eine gleichmäßig gute Belichtung hin. Es können immer noch Pixel in den Extremen liegen, die auf
Spitzlichter und gesättigte Schatten hinweisen, doch diese sind bei einer guten Belichtung
meist normal.
B
Überbelichtung
C
Ein Histogramm, das auf der rechten Seite konzentriert ist und nur wenige Pixel woanders zeigt, deutet auf eine Überbelichtung hin. Viele Details sind in den Spitzlichtern
nicht zu erkennen.
 Das Histogramm ist nur ein Indikator, der interpretiert werden muss. Es gibt durchaus
Situationen, in denen die Histogramme fragwürdig, die Aufnahmen für den gewünschten Zweck allerdings perfekt geeignet sind (und umgekehrt).
C
Modus mit kompletten Details
D
Im Komplettdetail-Modus sehen Sie eine vollständige Liste der Kameraeinstellungen, das
Histogramm sowie im Hintergund eine abgedunkelte Vorschau der Aufnahme.
Die Details der Kameraeinstellungen werden zusammen mit dem Bild gespeichert. Sie
können auf diese Daten später mit FlexColor zurückgreifen, wenn Sie das Bild auf Ihrem
Computer gespeichert haben.
D
48
Batteriesparmodus
In diesem Modus ist die Sensoreinheit vollständig betriebsbereit, Sie können also
Aufnahmen machen. Um die Batterie zu schonen, ist der Bildschirm allerdings nicht
erleuchtet.
Sie können in diesem Modus beim Fotografieren das Menüsystem aufrufen (das den
Bildschirm akiviert, bis Sie das Menüsystem wieder verlassen haben), aber die Bestätigungs, Zoom- und Navigationstasten sind außer Funktion.
 Sie können auch Batteriestrom sparen, indem Sie Helligkeit und/oder Kontrast des
Displays mit MAIN MENU > SETTINGS > USER INTERFACE > DISPLAY herunterregeln.
Siehe „Einstellungen des Displays“.
 Andere Möglichkeiten zum Sparen von Batteriestrom sind die Einstellungen von
1
Display-Time-out und/oder automatischem Ausschalten nach einem gewissen
Zeitraum der Inaktivität (diese beiden Optionen sind im Auslieferungszustand ausgeschaltet). Verwenden Sie zum automatischen Ausschalten MAIN MENU > SETTINGS >
USER INTERFACE > Power Down. Verwenden Sie zum Display-Time-out MAIN MENU
> SETTINGS > USER INTERFACE > DISPLAY > Timeout. Details zu diesen Einstellungen
finden Sie auch unter „Eingaben in den Bedienungselementen” und „Einstellungen
des Displays”.
Full-Screen-Modus
1
Im Full-screen-Modus können Sie Ihre Bilder in der Auflösung der Standardvorschau
ohne störende Daten am Rand betrachten.
Da die aktuelle Qualitätsstufe im Full-Screen-Modus nicht angezeigt wird, hat die
Bestätigungstaste keine Funktion. Hierdurch wird verhindert, dass Sie einem Bild versehentlich einen falschen Status zuweisen.
2
Überbelichtungsanzeige
2
Das Histogramm zeigt zwar an, dass einige Pixel überbelichtet sind, aber es ist nicht
ersichtlich, welche Pixel dies sind. In einer Aufnahme mit vielen hellen Bereichen kann
es schwierig sein zu beurteilen, ob die Schlüsselbereiche nur hell oder aber völlig überbelichtet sind. Hierbei ist die Überbelichtungsanzeige der Sensoreinheit hilfreich, die
genau anzeigt, welche Bereiche Ihrer Aufnahme überbelichtet sind (also Pixel, die eine
maximale Helligkeit haben und daher Details überstrahlen).
Wenn sie aktiviert ist, zeigt die Überbelichtungsanzeige die überbelichteten blinkend
an.
Um die Überbelichtungsanzeige ein- oder auszuschalten, wählen Sie HAUPTMENÜ >
EINSTELLUNGEN > BENUTZEROBERFLÄCHE > Überbel. markieren.
Bitte beachten Sie auch Eingaben im Benutzeroberflächen-Menü.

Shortcut zur
Überbelichtungs­
anzeige!
Es gibt außerdem einen Shortcut
mit nur einer Taste zum Ein- und
Ausschalten der Anzeige der
Überbelichtung.
Hierzu drücken Sie  und halten
die Taste so lange gedrückt, bis
die Anzeige wie gewünscht arbeitet (ein- oder ausgeschaltet).
49
Aufnahmen löschen - Allgemeines
 Shortcut um
Löschen!
Es gibt auch die Möglichkeit,
Einzelbilder mit nur einer Taste
zu löschen. Um diese Option zu
nutzen, wählen Sie das Bild aus
und drücken und halten dann
die Taste  gedrückt, bis die
Löschfunktion geöffnet wird.
Die H3D bietet Ihnen die Möglichkeit, Bilder mit folgenden Techniken zu löschen:
• Löschen des aktuell gewählten Einzelbildes.
• Löschen aller Bilder im aktuellen Ordner.
• Löschen aller Bilder im aktuellen Speichermedium.
• Löschen aller Bilder mit rotem Status im aktuellen Ordner.
• Löschen aller Bilder mit rotem Status im aktuellen Speichermedium.
• Löschen aller Bilder mit rotem oder gelbem Status im aktuellen Ordner.
• Löschen aller Bilder mit rotem oder gelbem Status im ak tuellen
Speichermedium.

Darüber hinaus haben Sie die Möglicheit, nicht benötigten Bildern einfach einen roten
Status zuzuweisen. Damit behalten Sie (für eine gewisse Zeit) die Option, Ihre Meinung
zu ändern, denn das System wird die Bilder mit rotem Status nach und nach löschen,
wenn das Speichermedium voll ist.
 Sie müssen jeden Löschvorgang noch einmal ausdrücklich bestätigen.
Komplette Details zur Verwendung des Menüsystems zum Löschen einzelner oder mehrerer Bilder finden Sie unter HAUPTMENÜ > SPEICHERN > LÖSCHEN.
Aufnahmen übertragen
Auf einen Computer übertragen
Um auf einer Compact-Flash-card gespeicherte Bilder auf Ihren Computer zu übertragen,
verbinden Sie das digitale Rückteil einfach mit einem FireWire-Kabel mit dem Computer
und starten die FlexColor Software, die die Bilder dann automatisch herunterlädt.
Detaillierte Informationen finden Sie im FlexColor-Handbuch.
Siehe auch Anschluss an den Computer.
50
Merken Sie sich die Shortcuts für die Menüs!
Um Ihre Arbeitsabläufe zu beschleunigen, verfügt das digitale Rückteil über Kurzbefehle für die am meisten genutzten Menüeinstellungen,
die sonst keine spezielle Taste an der Vorderseite haben.
Diese Kurzbefehle werden zugänglich, wenn eine der Tasten an der Vorderseite gedrückt und gehalten wird. Die Befehle werden an
den entsprechenden Stellen in diesem Handbuch erläutert, der Einfachheit halber aber hier noch einmal zusammen gefasst.
Mit diesen Kurzbefehlen oder Shortcuts sparen Sie viel Zeit!
Einstellen des
Vorschaufilters
Drücken und Halten, bis der gewünschte Filter angezeigt wird.
Detaillierte Informationen finden Sie
unter „Verwenden der Instant Approval
Architecture“.
Zum Verwenden der
Überbelichtungsanzeige
Drücken und halten Sie die Taste 
gedrückt, bis das Display in seinen
überbelichteten Bereichen zu blinken
beginnt(oder aufhört zu blinken).
Detaillierte Informationen finden Sie
unter „Überbelichtungsanzeige“.
Zum Löschen von Bildern
Wählen Sie das Bild aus und drücken
und halten dann die Taste  gedrückt,
bis die Löschfunktion geöffnet wird.
Detaillierte Informationen unter
„HAUPTMENÜ > Löschen”.
51
9
Menü:
• ISO
• Weißabgleich
• Medium
• Durchsuchen
Menüsystemüberblick
Das Hauptmenü enthält Einstellungen, die Sie häufig benötigen werden. Es enthält außerdem
Untermenüs, mit denen Sie Zugang zu allen anderen Einstellungen erhalten, die Sie seltener benötigen werden.
Bezeichnung des
Menüpunkts (in weiß) und
die aktuelle Einstellung
(in gelb)
Ausgewählter Punkt (angezeigt durch einen
blauen Rahmen). Die + und − Zeichen zeigen an, dass Sie den Wert mit den (+) und
(−) Tasten verändern können.
Untermenüs zeigen
einen Pfeil nach rechts.
Durch Drücken der
rechten Pfeiltaste an der
Navigationstaste öffnen
Sie das Untermenü (oder
in einigen Fällen ein
Dialogfeld).
- Funktion der Taste
(Hier als inaktiv angezeigt)
- Funktion der Taste
Aktueller Menüname
(Hier als ENDE angezeigt)
Navigieren im Menüsystem
Um zum Menüsystem zu gelangen, drücken Sie die Taste (MENÜ) an der Vorderseite. Jedes
angezeigte Bild wird dann durch die erste Menüebene ersetzt. Mit der Navigationstaste
blättern Sie durch das Menü und mit den Tasten
und
verändern Sie die gewählte
Einstellung. Erläuterungen der Tasten etc. finden Sie auch unter Das Bedienfeld.
Ein Menü kann sowohl Einträge als auch Untermenüs enthalten.
• Einträge sind Einstellungen, die in der aktuellen Menüebene möglich sind, sie
zeigen ihre aktuelle Einstellung neben dem Namen. Um eine Einstellung vorzunehmen, wählen Sie den Eintrag mit der Navigationstaste (
) und verwenden
dann die Zoomtasten ( und ), um die gewünschte Option für diesen Eintrag
auszuwählen.
• Untermenüs enthalten keine Einstellungen auf der aktuellen Ebene, sie führen zu
einem anderen Menü oder Auswahldialog. Untermenüs zeigen einen Pfeil nach
rechts ) anstelle eines Werts. Um ein Untermenü zu öffnen, verwenden Sie die
Pfeiltasten ( und ) der Navigationstaste zur Auswahl des Untermenüs und
drücken danach auf die rechte Seite der Taste zum Öffnen. Es kann verschiedene
Ebenen von Untermenüs geben.
• Wenn Sie sich in einem Untermenü befinden, können Sie durch Drücken des linken
Pfeils ) an der Navigationstaste zurückgehen.
• Einige Untermenüs öffnen ein Dialogfeld. Dialogfelder erwarten entweder
eine Einstellung oder die Beendigung des Dialogs (beispielsweise, um einen
Löschvorgang zu bestätigen oder zu stornieren). Der linke Pfeil hat hier keine
Funktion.
52
Menü-Struktur
Punkte des Hauptmenüs
53
1
2
3
4
5
Hier ein pra ktisches Beispiel: Um zu HAUPTMENÜ >
EINSTELLUNGEN > BENUTZEROBERFLÄCHE > SPRACHE zu
gelangen, sind folgende Einzelschritte erforderlich:
1. Drücken Sie die Taste (MENÜ), um das Menü zu öffnen.
2. Mit  und  wählen Sie das Untermenü EINSTELLUNGEN .
3. Drücken Sie  um das Untermenü EINSTELLUNGEN zu öffnen.
4. Drücken Sie  um das Untermenü BENUTZEROBERFLÄCHE
zu öffnen.
5. Drücken Sie entweder die
oder die
Taste, um eine
neue Sprache zu wählen, (in diesem Fall Spanisch).
6. Drücken Sie die MENÜ/ENDE Taste noch einmal, um das
Menü zu schließen.
Bitte beachten Sie, dass die Menü- und Bestätigungstasten dicht
außerhalb der rechten und linken unteren Bildschirmecke angeordnet sind. Wenn Sie verschiedene Menüeinträge aufrufen,
zeigt der Bildschirm die jeweilige Funktion dieser Tasten an. Im
Text nenen wir daher den Ursprungsnamen der Taste sowie den
Bildschirmnamen. Wir verweisen beispielsweise auf: Die Menü
(MENU) Taste, die Menü (EXIT) Taste oder die Bestätigungs- (OK)
Taste.
6
Überprüfen der Einstellungen
Die Einstellungen unter ISO, Weißabgleich, Medien und
Durchsuchen sollten vor jeder Aufnahmeserie überprüft werden.
Sie befinden sich daher in der oberste Menüebene, damit sie schnell
und leicht zugänglich sind. Außerdem werden sie in den meisten
Vorschauarten auf dem Display angezeigt, damit man sie bei der
Arbeit immer im Blick hat.
ISO
1
Das Digitalrückteil kann auf eine Lichtempfindlichkeit eingestellt
werden, die ISO 50, 100, 200 oder 400 bei Film entspricht. Bitte
beachten Sie jedoch, dass die „natürliche“ Empfindlichkeit des
CCD bei ISO 50 liegt. Daher werden Sie mit dieser Einstellung
die besten Ergebnisse erzielen, wenn die Lichtverhältnisse dies
zulassen.
Zur Einstellung des ISO-Werts:
1. Wählen Sie HAUPTMENÜ > ISO. Dies ist der oberste Punkt
im obersten Menü, wird also unmittelbar angezeigt, wenn
Sie das Menüsystem öffnen. (Siehe auch: Navigieren im
Menüsystem.)
2. Blättern Sie mit den Tasten
oder
durch die vorhandenen ISO-Einstellungen, bis der von Ihnen gewünschte Wert
angezeigt wird.
3. Entweder gehen Sie mit der Navigationstaste weiter zu einer
anderen Einstellung oder Sie drücken die Menü-Taste, um das
Menüsystem zu verlassen und die Einstellung zu speichern.
2
3

54
Die voreingestellte Empfindlichkeit des CCD-Sensor ist ISO 50.
Höhere ISO/Einstellungen führen progressiv zu einem größeren
Rauschen in den Bildern (so wie Filme mit höherer ISO-Zahl
körniger werden). Es wird daher empfohlen, dass Sie je nach
Lichtverhältnissen den niedrigsten ISO-Wert wählen.
Weißabgleich / Grauabgleich
1a
2a
3a
4a
Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Einstellung des Weiß/
Grauabgleichs vorzunehmen. Wenn Sie vor Ort unvernetzt fotografieren, werden Sie es vorziehen, eine schnelle Voreinstellung
vorzunehmen, wenn Sie die Einstellungen für ISO und Medium
überprüfen. Wenn Sie dagegen vernetzt im Studio arbeiten, können
Sie die erste Aufnahme von einer Grauskala machen und dann die
Einstellung in FlexColor vornehmen. Alternativ können Sie auch
der Programmierbaren Taste die Überprüfung des Weißabgleichs
bei gemischten Lichtverhältnissen zuweisen.
 Bitte beachten Sie, dass die Einstellungen des Weißabgleichs
nur für Ihren Sehkomfort bestimmt sind. Sie haben keinen
Einfluss auf die RAW-Datei, die völlig neutral bleibt.
Um einen voreingestellten Weißabgleich zu verwenden:
1a. Drücken Sie die MENÜ Taste am Digitalrückteil.
2a. Wählen Sie mit  und  das Untermenü Weißabgleich .
3a. Blättern Sie mit den Tasten
oder
durch die vorhandenen Alternativen, bis die von Ihnen gewünschte angezeigt
wird.
4a. Gehen Sie mit der Navigationstaste zu einer anderen
Einstellung, oder drücken Sie die MENÜ Taste, um das
Menüsystem zu verlassen und Ihre Einstellung zu speichern.
Manuelle Einstellung des Weißabgleichs:
1a. Wählen Sie HAUPTMENÜ > Weißabgleich > Eigene.
2a. Rufen Sie mit den Tasten  das Untermenü des „Manuellen
Weißabgleichs“ auf.
3b Hier können Sie die Farbtemperatur mit den
oder
Tasten auf einen Wert in Grad K einstellen.
Alternativ können Sie den mittleren Kreis im Sucher auf eine
Fläche ausrichten, die als farbneutral im Bild erscheinen soll
(eine graue Karte oder ein weißes Blatt Papier sind ideal) und
eine Probebelichtung machen (stellen Sie sicher, dass korrekt
belichtet wird, anderenfalls erhalten Sie eine Fehlermeldung).
Auf dem OLED erscheint eine kleines Viereck, das diesen
Bereich markiert. Es finden dann automatisch Berechnungen
statt, so dass die folgenden Bilder den gewählten Bereich
als neuen „Weißabgleich“-Standard verwenden. Mit dieser
Methode können Sie auch am Bildschirm ablesen, welche
Farbtemperatur in Grad Kelvin die Lichtquelle hat.
4a. Drücken Sie die MENÜ Taste, um das Menüsystem zu verlassen und Ihre Einstellung zu speichern.
Sie können zwischen sieben Weißabgleich-Einstellungen wählen.
Weißabgleich- Einstellung Beschreibung
Tageslicht
Für allgemeine Außenaufnahmen in direktem Sonnenlicht.
Trüb
Für allgemeine Außenaufnahmen bei bewölktem Wetter.
Schatten
Für allgemeine Außenaufnahmen an schattigen Orten außerhalb von direkter Sonneneinstrahlung.
Blitz
Für allgemeine Innenaufnahmen mit einem normalen Blitzsystem.
Fluoreszent
Für Innenaufnahmen mit fluoreszierendem Licht (Leuchtstoffröhren).
Wolfram
Für Innenaufnahmen mit Standardglühfaden-Leuchten.
Eigene
Für eigene Einstellungen.

3b
Die Farbtemperatur kann
manuell eingestellt oder
nach einer Probebelichtung
abgelesen werden.
55
Die neuen Einstellungen werden gespeichert und nach dem
Aus- und Einschalten der Kamera wieder aktiviert. Vergessen
Sie daher nicht, bei Bedarf neue Einstellungen vorzunehmen.
Für eine schnelle Einstellung des Weißabgleichs mit der programmierbaren Taste:
(bitte beachten: diese Funktion funktioniert nur mit einer CFCard oder einer ImageBank-II.)
1. Weisen Sie der Programmierbaren Taste (oder AE-L, STOP
DOWN oder M.UP Taste) die Weißabgleichaufnahme zu
(siehe Abschnitt – Erweiterte Funktionen / Liste der programmierbaren Tastenfunktionen) – .
2. Richten Sie den mittleren Kreis des Suchers auf eine neutral
gefärbte Oberfläche aus und drücken Sie die Taste, der die
Funktion zugewiesen wurde.
Auf dem OLED erscheint eine kleines Viereck, das diesen
Bereich markiert. Es finden dann automatisch Berechnungen
statt, so dass die folgenden Bilder den gewählten Bereich als
neuen „Weißabgleich“-Standard verwenden.
Nach der Testaufnahme
erscheint der Bildschirm der
Weißabgleichaufnahme und
zeigt den für die Berechnung
des Weißabgleichs verwendete Bereich.
1
2
3
4
Medium
Diese Einstellung legt fest, wo Ihr Digitalrückteil neue Bilder
speichert und welche gespeicherten Bilder in der Vorschauansicht
betrachtet werden können.
Oft verwenden Sie nur ein Speichermedium, die interne CompactFlash-card. Wenn jedoch mehrere Speichermedien angeschlossen
sind (beispielsweise eine Karte und eine oder mehrere externe
Festplatten), müssen Sie zwischen diesen wechseln können.
Wenn Ihr gewähltes Speichermedium mehr als einen Ordner
enthält, wird der Ordner als Speicherort verwendet, den Sie zuletzt
angelegt haben.
Um das Speichermedium zu wählen, auf dem neue Aufnahmen
gespeichert werden und von dem gespeicherte Bilder betrachtet
werden können:
1. Drücken Sie die MENÜ Taste.
2. Wählen Sie mit  und  das Untermenü MEDIUM.
3. Blättern Sie mit den Tasten
oder
durch die vorhandenen Speichermedien, bis das von Ihnen gewünschte Medium
angezeigt wird.
4. Gehen Sie mit der Navigationstaste zu einer anderen
Einstellung, oder drücken Sie die MENÜ Taste, um das
Menüsystem zu verlassen und Ihre Einstellung zu speichern.

56
Bitte beachten: Sie können mit den Tasten (+) und (-) auch dann
ein Medium auswählen, wenn Sie in den Bildern blättern. Mit
dieser Methode können Sie auch einen Ordner wählen, wenn
Sie von Medien nach Ordnern, nach Miniaturbildern, nach
Vorschau einzoomen. Weitere Informationen hierzu finden
Sie unter „Medien und Ordner navigieren“.
Durchsuchen
1
Dieser Filter ist Teil des Instant Approval Systems und ermöglicht
die Betrachtung von Bildern je nach ihrem Qualitätsstatus. Sie
haben folgende Wahlmöglichkeiten:
•
Alle: zeigt alle Bilder im aktuellen Ordner unabhängig von
ihrem Status. Dies ist die Voreinstellung.

2
•
Rot: zeigt alle Bilder mit rotem Status im aktuellen Ordner.
Dies sind die Bilder, die Sie zum Löschen markiert haben. Sie
können diese Bilder durchsehen, um sicherzustellen, dass Sie
keine verwendbaren Bilder zum Löschen freigegeben haben
und/oder um die Bilder auszuwählen, die Sie löschen möchten,
um Speicherplatz zu gewinnen.
•
Grün: zeigt nur die Bilder mit grünem Status im aktuellen
Ordner. Dies sind entweder neue Aufnahmen, welche die
Qualitätsprüfung bestanden haben oder Aufnahmen, denen
Sie manuell einen grünen Status zugewiesen haben.
•
Grün & Gelb: zeigt alle Bilder mit grünem und gelbem Status,
aber keine Aufnahmen mit rotem Status. Dies sind wahrscheinlich Aufnahmen, die Sie entweder behalten möchten, oder noch
nicht geprüft haben.
3
Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden der Instant
Approval Architecture.
Einstellung des Vorschaufilters mit dem Menü:
1. Wählen Sie HAUPTMENÜ > Durchsuchen. Die aktuelle
Einstellung wird angezeigt.
2. Gehen Sie mit den Tasten
oder
durch die verschiedenen Filteroptionen (oben beschrieben), bis der von Ihnen
gewünschte Filter angezeigt wird.
3. Entweder gehen Sie mit der Navigationstaste weiter zu einer
anderen Einstellung oder Sie drücken die Menü-Taste, um das
Menüsystem zu verlassen und die Einstellung zu speichern.
Die Mitteilung „Leerer Vorschaufilter“ zeigt an, dass keine Bilder
mit dem gewünschten Qualitätsstatus vorhanden sind.
 Shortcut zum
Durchsuchen!
Es gibt auch die Möglichkeit,
den Vorschaufilter mit nur einer
Taste zu verändern.
Hierzu drücken Sie die Instant
Approval Taste und halten sie
leicht gedrückt (nicht klicken!),
bis die gewünschte Farbe angezeigt wird. Beim Durchsuchen
werden dann nur Aufnahmen
mit diesem Qualitätsstatus angezeigt.
57
10
Menü: Speicher
Dieses Kapitel beschreibt die
Dateispeicherung, Dateiübertragung,
Speicherorganisation,
Dateiklassifizierung und verwandte
Themen.
Navigation in den SPEICHER
Einstellungen
58
1
HAUPTMENÜ > SPEICHER
2
Das Speicher Menü bietet Funktionen für die Arbeit mit
Speichermedien. Hier können Sie Speichermedien formatieren,
Bilder von der Kamera auf einen Computer kopieren und neue
Ordner auf verfügbaren Medien erstellen. Außerdem können Sie
den anfänglichen Qualitätsbestätigungsstatus (grün oder gelb)
festlegen, der neuen Aufnahmen zugewiesen wird.
Der erste Menüpunkt auf der Speicherliste ist Löschen. Der große
Vorteil bei Digitalaufnahmen ist die unmittelbare Bildkontrolle
und die Möglichkeit, die Bilder bei Bedarf sofort wieder löschen zu können, um Platz auf dem Speichermedium für neue
Aufnahmen zu schaffen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten,
Bilder zu löschen:
• Löschen eines Einzelbildes
• Löschen aller Bilder in einem Ordner
• Löschen aller Bilder in einem Speichermedium
• Löschen aller Bilder mit einem bestimmten Qualitätsstatus
(Standard-Appr.-Stufe, z. B. rot) aus einem bestimmten
Ordner oder Medium.
3

4
LÖSCHEN

5
In diesem Beispiel soll ein Bild aus einem Ordner mit neun Bildern
gelöscht werden.
Löschen eines Einzelbildes:
1. Von einer Vorschauansicht (die beibehalten wird) gehen Sie
mit der Taste
zur Ansicht mit neun Miniaturbildern (in diesem Beispiel).
2. Wählen Sie mit der Navigationstaste das Bild, das Sie
löschen möchten. In den Miniaturansichten hat das
aktuell ausgewählte Bild hat einen blauen Rahmen.
Bei der Einzelbildansicht ist das angezeigte Bild das
gewählte Bild. (Sie können Bilder aus der Einzelbild- oder
Miniaturbildansicht heraus löschen).
3. Wählen Sie HAUPTMENÜ > SPEICHER
4. Drücken Sie , um den Lösch-dialog zu öffnen.
5. Sie sehen jetzt eine vollständige Ansicht des gewählten Bildes
und werden aufgefordert, den Löschvorgang zu bestätigen.
Drücken Sie OK.
6. Sie kommen dann zum Hauptmenü zurück. Bitte beachten
Sie, dass das Bild jetzt gelöscht ist und der Ordner nur noch
die drei verbleibenden Bilder enthält. Entweder gehen Sie mit
der Navigationstaste weiter zu einem anderen Bild oder Sie
drücken die Menu-Taste, um das Menüsystem zu verlassen.
6
 Shortcut um
Löschen!
Es gibt auch die Möglichkeit,
Einzelbilder mit nur einer Taste
zu löschen. Um diese Option zu
nutzen, wählen Sie das Bild aus
und drücken und halten dann
die Taste  gedrückt, bis die
Löschfunktion geöffnet wird.
59
Menüs für das
Löschen mehrerer
Bilder in einem
Ordner.
Löschen mehrerer Bilder in einem Ordner
2
Löschen mehrerer Bilder in einem ausgewählten Ordner:
1. Wenn Sie in der Einzelbildansicht der Vorschau sind, wählen Sie HAUPTMENÜ > SPEICHER > Löschen. (Weitere
Informationen zum Auffinden dieser Einstellungen finden Sie
unter Navigieren im Menüsystem.)
2. Mit  öffnen Sie das Löschen Untermenü.
3
B.
C.
  
A.
oder
3. Zur Auswahl der Optionen verwenden Sie die
Taste:
A. Dieses Bild: - löscht nur das aktuelle Bild.
B. Alle roten in Ordner: - löscht alle roten Bilder im aktuellen Ordner.
C. Alle roten/gelben in Ordner: - löscht alle roten und
gelben Bilder im aktuellen Ordner.
D. Alle in Ordner: - löscht alle Bilder im aktuellen Ordner.
4. Drücken Sie OK, um den Löschvorgang zu bestätigen (zum
Beenden ohne zu löschen, drücken Sie ENDE).
D.
4
60
5. Sie kommen dann zum Hauptmenü zurück. Gehen Sie mit der
Navigationstaste zu einer anderen Einstellung, oder
6. Drücken Sie die Menütaste (EXIT), um das Menüsystem zu
verlassen.
6
5
1
Löschen mehrerer Bilder in einem ausgewählten
Medium

Zum Löschen mehrerer Bilder in einem Arbeitsgang:
1. Sie starten in der Einzelbildsicht des Vorschaudisplays und
drücken die Taste
, bis Sie die Medienliste erreichen.
2. Wählen Sie mit den Tasten  und  das Speichermedium,
von dem Sie Bilder löschen möchten. Sie werden dann Bilder
aus allen Ordnern auf diesem Speichermedium löschen.
3
2
 Bitte beachten Sie: Neben jedem aufgelisteten Medium ste-
hen rechts vom Namen des Mediums drei farbige Ziffern in
Klammern. Diese zeigen die Gesamtzahl der Bilder in dem
jeweiligen Qualitätsstatus (grün, gelb und rot), die auf dem
Medium vorhanden sind. Beispielsweise können Sie Folgendes
sehen: (18/5/3) das Medium enthält also insgesamt 26 Bilder:
18 grüne (bestätigt), 5 gelbe (nicht klassifiziert) und 3 rote (zum
möglichen Löschen markiert).

3. Wählen Sie HAUPTMENÜ > SPEICHER > Löschen. (Weitere
Informationen zum Auffinden dieser Einstellungen finden Sie
unter Navigieren im Menüsystem.)
4

4. Drücken Sie , um den Lösch-dialog zu öffnen.
61
Menüs für das
Löschen mehrerer
Bilder aus allen
Ordnern eines
ausgewählten
Speichermediums.
5. Sie müssen jetzt den Qualitätsstatus für den Löschvorgang
wählen. Alle Bilder auf dem ausgewählten Medium, die diesen
von ihnen gewählten Status haben, werden dann gelöscht.
Verwenden Sie die Tasten  und , um Alle roten, Alle
roten & gelben oder Alle auszuwählen.
5
6. Drücken Sie danach , um den Löschdialog für den von
Ihnen gewählten Status zu öffnen.
Sie müssen dann den Löschvorgang noch einmal bestätigen.
6

7
. • Zum Bestätigen drücken Sie die Taste
, um den Status in
Ja zu ändern und danach drücken Sie die Taste OK, um den
Löschvorgang zu starten.
• Zum Abbrechen drücken Sie die Taste ENDE oder die Taste
, um den Status auf Nein zu ändern und danach die Taste
OK , um den Vorgang abzubrechen.
Sie kommen dann zum Hauptmenü zurück. Gehen Sie mit der
Navigationstaste zu einer anderen Einstellung, oder
8
8. Drücken Sie die Taste (ENDE) , um das Menüsystem zu verlassen.
62
FORMAT
Die Kamera kann nur auf einem Speichermedium lesen und
schreiben, das formatiert ist.
Einige Karten und Festplatten werden jedoch unformatiert geliefert, oder Sie möchten Medien konvertieren, die aktuell ein anderes
Format verwenden, das die Kamera nicht lesen kann.

 Vor dem Einsatz einer neuen Compact-Flash-card empfeh-
2



3
Formatieren von Speichermedien:
1. Wenn Sie mehrere Speichermedien angeschlossen haben (z.
B eine Compact-Flash-card und eine ImageBank-II), wählen
Sie zuerst das Medium aus, das Sie formatieren möchten.
Drücken Sie hierzu Speicher (siehe auch Auswahl des aktuellen Speichermediums).
2. Wählen Sie HAUPTMENÜ > SPEICHER > Format. (Weitere
Informationen zum Auffinden dieser Einstellungen finden Sie
unter Navigieren im Menüsystem.)
3. Drücken Sie , um den Format Karte-Dialog zu öffnen.
4. Sie müssen die Operation jetzt noch einmal bestätigen.
• Zur Bestätigung drücken Sie OK. Das aktuelle Medium wird
dann formatiert und alle Daten auf dem Medium werden
gelöscht.
• Zum Abbrechen drücken Sie ENDE.
5. Sie kommen dann zum Menü SPEICHER zurück. Entweder
gehen Sie mit der Navigationstaste weiter zu einer anderen
Einstellung oder Sie drücken die Menü-Taste (EXIT), um das
Menüsystem zu verlassen.

4
len wir, diese gemäß der folgenden Beschreibung mit dem
Digitalrückteil zu formatieren, auch wenn das Digitalrückteil
die Karte bereits lesen kann. Das Digitalrückteil kann die Karte
dann effektiver nutzen.
Das Digitalrückteil kann jedes angeschlossene Speichermedium
formatieren, inkl. Compact-Flash-cards und ImageBank-IIFestplatten. Durch die Formatierung werden sämtliche Daten
auf dem Speichermedium gelöscht.
Sie können die Formatierungsfunktion auch verwenden, um
alle Bilder auf einer Festplatte zu löschen. Dies geht manchmal
schneller als mit der Löschfunktion, ist aber nicht so flexibel,
da sämtliche Daten aus allen Ordnern gelöscht werden.
5
63
ORDNER
Mit Ordnern können Sie Ihre Arbeit besser organisieren. Sie
funktionieren sehr ähnlich wie Ordner auf der Festplatte eines
Computers Zum Erstellen eines neuen Ordners verwenden Sie
den Befehl Ordner im Menü SPEICHER.
Weitere Informationen über Ordner finden Sie unter Arbeit mit
Medien und Ordnern.

Einen neuen Ordner erstellen:
1. Drücken Sie die Taste MENÜ.
2. Drücken Sie , um weiter nach unten zu navigieren und wählen Sie den Speicher-Dialog.
Drücken Sie , um weiter nach unten zu navigieren und wählen Sie Ordner.
3 Drücken Sie , um den Ordner-Dialog zu öffnen. Der neue
Ordnername beginnt immer mit einer dreistelligen Zahl,
die mit jedem neuen Ordner ansteigt. Darauf folgen fünf
Buchstaben, die Sie selbst eingeben können, um die Ordner
leichter zu identifizieren. Eingabe der Buchstaben:
Verwenden Sie  und , um einen der fünf Buchstaben
auszuwählen. Verwenden Sie die Tasten
oder
, um
durch das Alphabet zu navigieren, bis Sie den gewünschten
Buchstaben gefunden haben. Geben Sie nacheinander die
Buchstaben des gewünschten Namens ein.
4. Drücken Sie die Bestätigungstaste (OK), um den neuen
Ordner unter dem eingegebenen Namen zu speichern.
5. Sie kommen dann zum Menü ORDNER zurück. Entweder
gehen Sie mit der Navigationstaste weiter zu einer anderen
Einstellung oder Sie drücken die Menü-Taste (EXIT), um das
Menüsystem zu verlassen.
2

3

4
5
 Bitte vergessen Sie nicht, dass alle neuen Bilder automatisch
im zuletzt erstellten Ordner gespeichert werden. Es ist nicht
möglich, neue Bilder in älteren Ordnern zu speichern.
64
STANDARD-APPR.- STUFE
Die Instant Approval Architecture hilft Ihnen bei der Auswertung
Ihrer Aufnahmen und verleiht jedem Bild einen Qualitätsstatus.
Als Standard weist das System jeder neuen Aufnahme nach einer Analyse der Verteilung der Belichtung einen vorgegebenen
Qualitätsstatus zu. Im Auslieferungszustand der Kamera erhalten
neue Aufnahmen folgende Qualitätszuweisungen:
• Grün (bestätigt):
Die neue Aufnahme wurde höchstwahrscheinlich korrekt
belichtet.
• Gelb (nicht klassifiziert):
Die neue Aufnahme wurde höchstwahrscheinlich über- oder
unterbelichtet.

2

Sie können dieses System jedoch bei Bedarf auch so einstellen, dass alle neuen Aufnahmen unabhängig vom Ergebnis der
Belichtungsanalyse immer einen grünen oder gelben Status erhalten. Sinnvoll kann es beispielsweise sein, allen neuen Aufnahmen
einen gelben Status zuzuweisen, um sie später zu prüfen und nur
den besten Bildern einen grünen Status zu verleihen. Gleichzeitig
kann man den zweifelhaftesten Aufnahmen einen roten Status
zuweisen.
3
Detaillierte Hinweise zur Arbeit mit dem Qualitätsbestätigun
gssystem finden Sie unter Verwenden der Instant Approval
Architecture.
Änderung des Vorgabestatus, der jeder neuen Aufnahme zugewiesen wird:
1. Drücken Sie die Taste MENÜ.
2. Drücken Sie , um weiter nach unten zu navigieren und wählen Sie Speicher.
Drücken Sie  und dann , um weiter nach unten zu navigieren und wählen Sie Standard-Appr.-Stufe. Drücken Sie
, um den Standard-Appr.-Stufe-Dialog zu öffnen.
3. Blättern Sie mit den Tasten
oder
durch die vorhandenen Einstellungen, bis der von Ihnen gewünschte
Vorgabestatus (auto, grün oder gelb) angezeigt wird.
4. Entweder gehen Sie mit der Navigationstaste weiter zu einer
anderen Einstellung oder Sie drücken die Menü-Taste (ENDE),
um das Menüsystem zu verlassen und die Einstellung zu speichern.
4
65
11
Menü:
Einstellungen
Unter „Einstellungen“ finden Sie
einige Unterpunkte:
• Benutzeroberfläche
• Kamera
• Verschiedenes
• Standard
Einstellungen der
BENUTZERÖBERFLÄCHE
67
HAUPTMENÜ > EINSTELLUNGEN > Benutzeroberfläche
Durch Veränderung der Einstellungen der Benutzeroberfläche können Sie das
Digitalrückteil an Ihre Arbeitsweise anpassen. Hierzu gehören auch die Einstellungen
von Datum und Uhrzeit.
Menüpunkte unter BENUTZERÖBERFLÄCHE
Das Menü Benutzeroberfläche enthält sowohl Menüpunkte als auch Untermenüs. Folgende
Menüpunkte sind hier vorhanden:
• Sprache:
Das Menüsystem kann in sieben verschiedenen Sprachen dargestellt werden:
Mit diesem Menüpunkt können Sie Ihre bevorzugte Sprache für die Menütexte
wählen.
• Automatische Abschaltung:
Um die Kamerabatterien zu schonen, können Sie die Kamera so einstellen, dass
sie sich nach einer bestimmten Zeit der Inaktivität automatisch ausschaltet. Der
Effekt ist der gleiche, als wenn Sie die Kamera mit der Off-Taste ausgeschaltet
hätten. Wenn die Kamera automatisch ausgeschaltet wurde, müssen Sie die
H3D wieder einschalten, bevor Sie neue Bilder aufnehmen können. Stellen Sie
dies auf Nie, um diese Funktion auszuschalten (dies ist die Voreinstellung).
Für das automatische Ausschalten können Sie einen Wert zwischen 3 und 99
Minuten eingeben. (Bitte beachten Sie den Unterschied zwischen „Auszeit“
der Anzeige und „Automatische Abschaltung“.)
• Überbel. markieren:
Mit dieser Funktion werden überbelichtete Bereiche Ihrer Fotos hervorgehoben.
Wenn diese Funktion eingeschaltet ist, wird in der Einzelbildvorschau jedes
überbelichtete Pixel durch weißes und schwarzes Blinken hervorgehoben.
Stellen Sie diesen Menüpunkt auf Ein, um die Funktion einzuschalten oder
auf Aus, um sie auszuschalten.
• Ton:
Die H3D bietet akustische Rückmeldungen zur Bestätigung der korrekten
Belichtung jeder Aufnahme. Dies funktioniert wie unter Standardarbeitsweise
mit Instant Approval beschrieben.
Dieser Menüpunkt bietet die Einstellungen Lautstärke (Wahl zwischen
Hoch, Niedrig und Aus), Tastenklick (Wahl zwischen Ein und Aus) und
Belichtungswarnung (Wahl zwischen Ein und Aus).
• Datum & Zeit:
Die H3D hat eine integrierte Uhr für Datum und Uhrzeit. Jede Aufnahme wird
mit Datum und Uhrzeit der Belichtung versehen. Die integrierte Uhr wird auch
verwendet, um das Datum festzuhalten, an dem jeder Ordner erstellt wurde.
(Siehe Hinweis unter ‘Allgemeiner Überblick über die Sensoreinheit’ mit den
Informationen zum Laden der integrierten Batterie zur Aufrechterhaltung der
Datums- und Uhrfunktion).
• Anzeige:
Diese Funktion setzt die Auszeit (2-30 Sekunden) der Anzeige und funktioniert
ähnlich wie ein Bildschirmschoner am Computer. Wenn die Auszeit erreicht
ist, wird die Anzeige ausgeschaltet. Das Rückteil bleibt allerdings aktiv und
reagiert unmittelbar auf einen Tastendruck. (Bitte beachten Sie den Unterschied
zwischen „Auszeit“ der Anzeige und „Automatische Abschaltung“.)
Mit dieser Funktion wird auch der Kontrast (auf einer Skala von 1-10) der
Anzeige eingestellt. Normalerweise sollten Sie den Vorgabewert von 5 unverändert lassen. In bestimmten Umgebungssituationen oder bei speziellen Bildern
kann es jedoch sinnvoll sein, diesen Wert zu erhöhen oder zu reduzieren. Ein
Wert von 10 bietet den maximalen Kontrast, ein Wert von 0 liefert keinen
Kontrast (schwarzer Bildschirm). Ein geringer Wert trägt ebenfalls dazu bei,
Batteriestrom zu sparen.
Mit dieser Funktion wird auch die Helligkeit (auf einer Skala von 1-10) der
Anzeige eingestellt. Damit stellen Sie die Helligkeit des Bildschirms ein.
Normalerweise sollten Sie den Vorgabewert von 5 unverändert lassen. In bestimmten Umgebungssituationen oder bei speziellen Bildern kann es jedoch
sinnvoll sein, diesen Wert zu erhöhen oder zu reduzieren. Ein Wert von 10
bietet maximale Helligkeit, ein Wert von 0 liefert minimale Helligkeit. Ein
geringer Wert trägt ebenfalls dazu bei, Batteriestrom zu sparen.
68
1
2
3
4
5
6
Einstellung der Optionen im Menü Benutzeroberfläche
Jeder der oben genannten Menüpunkte kann mit ähnlichen
Bedienungsschritten eingestellt werden. Sprache, Strom aus und
Überbelichtung markieren können sofort mit den Tasten
oder
eingestellt werden. Ton, Datum u. Zeit sowie Anzeige haben jeweils
ein Untermenü, in dem die Einstellungen vorgenommen werden.
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Drücken Sie die Taste (MENÜ), um das Menü zu öffnen.
2. Verwenden Sie die Tasten  und , um das Untermenü
EINSTELLUNGEN zu wählen.
3. Drücken Sie , um das Untermenü EINSTELLUNGEN zu öffnen.
4. Drücken Sie , um das Untermenü BENUTZEROBERFLÄCHE
zu wählen.
5. Verwenden Sie die Tasten  und , um den gewünschten
Menüpunkt zu wählen.
Drücken Sie die Tasten
oder
, um neue Einstellungen
von Sprache, Automatische Abschaltung und Überbel.
markieren vorzunehmen oder drücken Sie  noch einmal, um
zu Ton, Datum u. Zeit sowie Anzeige zu gelangen.
6. Drücken Sie noch einmal die TasteENDE, um die neuen
Einstellungen zu speichern und das Menü zu schließen.
HAUPTMENÜ > EINSTELLUNGEN > Kamera
Das Digitalrückteil der H3D kann auch mit Fachkameras verwendet
werden (zusammen mit entsprechenden Adaptern und Kabeln).
Die an der H3D eingestellte Belichtungszeit bestimmt die maximale Länge der Belichtung. Die Vorgabe ist 1/8 Sekunde, und diese
Einstellung kann für alle Belichtungen von 1/8 Sek. bis 1/2000 Sek.
verwendet werden. Diese Einstellung muss jedoch verändert werden,
wenn eine längere Belichtungszeit als 1/8 Sek. erforderlich ist. Es
können Zeiten bis zu 32 Sekunden eingestellt werden.
Wenn Sie es wünschen, können Sie das Blitzsynchronisationskabel
zwischen dem Objektiv-PC-Stecker und der H3D anschließen. Dann
können Sie die Vorgabeeinstellung von 1/8 Sek. beibehalten und
trotzdem länger als 1/8 Sek. belichten. Mit dieser Methode kann
auch die B-Einstellung genutzt werden.
Einstellung der verschiedenen Modelle
Wenn Sie das Digitalrückteil mit verschiedenen Kameramodellen
verwenden, müssen Sie diese Einstellung entsprechend verändern.
Vergessen Sie nicht, diese Einstellung wieder zu ändern, wenn Sie
ein anderes Kameramodell verwenden!
Es gibt drei Optionen:
• H3D
• Pinhole (Lochkamera)
Diese Funktion ist vor allem für Aufnahmen im Studio vorgesehen, wo eine komplette Dunkelheit erzielt werden kann und die
Belichtungen entsprechend erfolgen (auch für „Lichtmalerei“ geeignet). In dieser Betriebsart verwendet die H3D die Belichtungszeit
(sowie die anderen erforderlichen Belichtungsschritte), die unter
Aufnahmesequenz eingestellt wurden. Das Rückteil kann entweder
über die STARTTASTE (MENÜ/ENDE) oder durch FlexColor ausgelöst werden (siehe das Kapitel mit einer vollständigen Beschreibung
der Einstellungen für Aufnahmefolgen).
• Flash Sync
Für den Einsatz mit einer Fachkamera und einem Hasselblad
Adapter.
69
Navigation in
den KAMERA
Einstellungen
Anschlussschema
Jeder Verschluss
mit X Sync.
Blitzsynchronisationskabel
H3D
Sensoreinheit
FachkameraAdapter für
Hasselblad H
Kameras
(von Hasselblad
nicht lieferbar)
Jede Fachkamera mit
Hasselblad H Adapter
Horseman ISS elektronischer Verschluss mit
Objektivsteuerung
70
Rollei elektronischer
Verschluss mit Objektivsteuerung
1
2
3
4
5
6
Einstellung von KAMERA-Modell und Optionen
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Drücken Sie die Taste (MENÜ), um das Menü zu öffnen.
2. Verwenden Sie die Tasten  und , um das Untermenü
EINSTELLUNGEN zu wählen.
3. Drücken Sie , um das Menü EINSTELLUNGEN zu öffnen.
4. Verwenden Sie die Tasten  und , um das Untermenü
KAMERA zu wählen.
5. Drücken Sie , um das Menü KAMERA zu öffnen.
6. Drücken Sie
oder
, um das Kameramodell auszuwählen.
7. Verwenden Sie die Tasten  und  um bei Bedarf
BELICHTUNGSZEIT oder AUFNAHMEFOLGE zu wählen.
8. Drücken Sie
oder
, um bei Bedarf neue Einstellungen
vorzunehmen.
9. Drücken Sie die Taste (ENDE, um das Menüsystem zu verlassen und Ihre Einstellungen zu behalten.
Optionen für PINHOLE und FLASH SYNC
Anfangsverzögerung
Die Normaleinstellung ist Vorgabe und kann nicht verändert
werden.
7
Belichtungszeit
Diese Einstellung sollte für kabellose Belichtungszeiten, die länger
als 1/8 Sekunde sind, verwendet werden, um sicherzustellen, dass sie
der Verschlusszeit/Belichtungszeit der Kamera bzw. des Objektivs
entspricht. Der Einstellungsbereich reicht von 1/8 Sekunde bis zu
32 Sekunden (1/8 Sekunde ist die Voreinstellung).
8
Aufnahmefolge
Diese Funktion funktioniert wie ein Intervalltimer oder
Selbstauslöser.
Anfangsverzögerung: Steuert die Zeit, die vor der ersten Belichtung
ablaufen muss.
Verzögerung: Steuert die Zeit, die zwischen jeder Aufnahme
vergehen muss.
Anzahl: Steuert die Gesamtzahl der Belichtungen.
9
71
1
Einstellung von BELICHTUNGSZEIT und
AUFNAHMEFOLGE
2
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Drücken Sie die Taste (MENÜ), um das Menü zu öffnen.
2. Verwenden Sie die Tasten  und , um das Untermenü
EINSTELLUNGEN zu wählen.
3
3. Drücken Sie , um das Menü EINSTELLUNGEN zu öffnen.
4
4. Verwenden Sie die Tasten  und , um das Untermenü
KAMERA zu wählen.
5
6
5. Drücken Sie , um das Menü KAMERA zu öffnen.
6. Drücken Sie
7
, um PINHOLE zu wählen.
7. Drücken Sie  oder , um BELICHTUNGSZEIT zu wählen.
8
8. Drücken Sie
9
oder
10
oder
, um die Belichtungszeit einzustellen.
9. Drücken Sie , um AUFNAHMEFOLGE zu wählen.
10. Drücken Sie , um das Menü AUFNAHMEFOLGE zu öffnen.
72
11
12
oder
, um die ANFANGSVERZÖGERUNG ein11. Drücken Sie
zustellen.
Hiermit wird eingestellt, wie viel Zeit vergeht, bevor die
erste Aufnahme in der Folge gemacht wird.
12. Drücken Sie , um VERZÖGERUNG zu wählen.
13
14
oder
, um die VERZÖGERUNG einzustel13. Drücken Sie
len.
Hiermit wird eingestellt, wie viel Zeit zwischen den einzelnen Belichtungen in der Aufnahmefolge verstreicht.
14. Drücken Sie , um ANZAHL zu wählen.
15
16
15. Drücken Sie
oder
, um die ANZAHL einzustellen.
Dies legt die Anzahl der Aufnahmen in der Folge fest.
16. Drücken Sie OK, um alle Einstellungen zu bestätigen.
17
18
17. Das Digitalrückteil ist jetzt bereit für die Aufnahmefolge. Bitte
beachten Sie, dass die Taste MENÜ/ENDE jetzt START anzeigt.
18. Drücken Sie START , um die Aufnahmefolge zu starten.
19
19. Bitte beachten Sie, dass die Taste ENDE jetzt STOP anzeigt.
Die Aufnahmefolge kann zu jedem Zeitpunkt durch Drücken
dieser Taste gestoppt werden. Es wird dann wieder die
Standardanzeige angezeigt..
73
HAUPTMENÜ > EINSTELLUNGEN > Info über
1
Die Info-Box

Von Zeit zu Zeit gibt Hasselblad Aktualisierungen der internen
Software („Firmware“) des Digitalrückteils heraus. Diese Updates
können kleinere Fehler korrigieren und/oder neue Funktionen
enthalten. Wenn ein neues Update verfügbar ist, benötigen Sie
vielleicht Unterstützung von der Serviceabteilung von Hasselblad.
In diesem Fall kann es wichtig sein, die Seriennummer und die
aktuelle Firmware-Version Ihres Digitalrückteils zu kennen. So
finden Sie diese Angaben:
1. Wählen Sie HAUPTMENÜ > EINSTELLUNGEN > INFO
ÜBER. (Weitere Informationen zum Auffinden dieser
Einstellungen finden Sie unter Navigieren im Menüsystem.)
2. Drücken Sie , um die Info-Box mit der Seriennummer
und der Firmware-Version anzuzeigen. Wenn Sie diese
Informationen gelesen haben, drücken Sie die Taste (ENDE),
um zum Menüpunkt EINSTELLUNGEN zurückzugehen.
Entweder gehen Sie mit der Navigationstaste weiter zu einer
anderen Einstellung oder Sie drücken die Menü-Taste (ENDE),
um das Menüsystem zu verlassen.
2

1
HAUPTMENÜ > EINSTELLUNGEN >Standard

Die STANDARD Einstellung setzt alle Einstellungen auf den
Auslieferungszustand (Werkseinstellung) zurück.
Alle Einstellungen zurücksetzen:
1. Wählen Sie HAUPTMENÜ > EINSTELLUNGEN >
STANDARD.
2. Drücken Sie die Taste OK und dann die Taste ENDE , um
zurückzugehen.
2

74
Merken Sie sich
die Shortcuts für
die Menüs!
Um Ihre Arbeitsabläufe zu beschleunigen, verfügt das digitale Rückteil über Kurzbefehle
für die am meisten genutzten
Menüeinstellungen, die sonst
keine eigene Taste haben.
Diese Kurzbefehle werden zugänglich, wenn eine der Tasten
gedrückt und gehalten wird.
Die Befehle werden an den
entsprechenden Stellen in diesem Handbuch erläutert, der
Einfachheit halber aber hier noch
einmal zusammen gefasst.
Einstellen des Vorschaufilters
Drücken und Halten, bis der gewünschte
Filter angezeigt wird.
Siehe auch „Verwenden der Instant
Approval Architecture”.
Löschen von Bildern
wählen Sie das Bild aus und drücken und
halten dann die Taste  gedrückt, bis die
Löschfunktion geöffnet wird.
Siehe auch HAUPTMENÜ MENU >
Löschen.
Zum Verwenden der
Überbelichtungsanzeige
Mit diesen Kurzbefehlen oder
Shortcuts sparen Sie viel Zeit!
Drücken und halten Sie die Taste 
gedrückt, bis das Display in seinen
überbelichteten Bereichen zu blinken
beginnt(oder aufhört zu blinken).
Siehe auch Überbelichtungsanzeige
75
12
Belichtungsmessung
& Belichtungssteuerung
� Drei Messmethoden
� Fünf Belichtungsmethoden
� Extrem genaue Belichtungsmessung
Das Belichtungsmesssystem des HVD90X kann durch selektive Empfindlichkeit mit drei verschiedenen Messmethoden
arbeiten: Integralmessung, Selektivmessung und
Spotmessung. Alle Messmethoden arbeiten mit Schritten
von 1/12 Lichtwerten (EV). Die Informationsübertragung
erfolgt sehr schnell und gewährleistet auch bei schwierigen
und veränderlichen Lichtverhältnissen immer automatisch
eine korrekte Belichtungseinstellung.
Die Belichtungsmessung erfolgt durch das Objektiv (TTL),
und die Belichtung wird manuell oder automatisch über
die Einstellräder und/oder Einstellungen gesteuert. Die gewählten Einstellungen werden sowohl auf dem LCD am
Kameragriff als auch auf dem LCD im Sucher angezeigt.
Die Steuerung kann auf vielfältige Art erfolgen, von 100
Prozent manuell bis hin zu fortschrittlichen, vollautomatischen Funktionen mit zahlreichen Wahlmöglichkeiten: manuelleEinstellung,Blendenvorwahl,Verschlusszeitenvorwahl,
Programm und Programmvariable.
76
Belichtungsmessung und Belichtungssteuerung
Zwei Hauptfaktoren sind bei der Auswahl der Belichtungssteuerung zu berücksichtigen, die
Messmethode und die Belichtungsmethode:
Die Messmethode bestimmt, in welcher Form die Lichtmessung erfolgt und welche Teile des
Bildes dafür genutzt werden (Integralmessung, Selektivmessung, Spotmessung).
Zur Belichtungsmethode zählen alle Faktoren und Parameter, die darüber entscheiden,
wie die Belichtungsmessung in Blende und Verschlusszeit umgesetzt wird. Hier entscheiden die
Steuerungsmöglichkeiten der Kamera und ihr Einfluss auf das Ergebnis sowie ihre Eignung für
das jeweilige Motiv. Selbstverständlich können auch Umfang und Art der Automatikfunktionen
gewählt werden (zu 100 % manuelle Steuerung durch den Bediener, Blendenvorwahl, Programm,
etc. für automatische Steuerung).
Einige Methoden und Betriebsarten eignen sich besser für bestimmte Situationen als andere, und
oft ist die Auswahl abhängig von persönlichen Vorlieben und Arbeitsweisen. Eine eingehende
Diskussion dieser Themen sprengt den Rahmen dieses Handbuchs. Wenn Sie unsicher bei der
Auswahl sind, finden Sie Hilfe und detaillierte Erläuterungen in Fachbüchern zur Fotografie. Sie
können auch gern unsere Homepage im Internet unter der Adresse www.hasselblad.com besuchen. Dort finden Sie Artikel und Diskussionsbeiträge zu diesen Themen.
Bitte beachten Sie, dass die Belichtungswerte von der jeweiligen Filmempfindlichkeit abhängig sind.
Da die Belichtungsmessung durch das Objektiv (TTL) erfolgt, werden Veränderungen durch den
Einsatz von Filtern, Zwischenringen und Konvertern automatisch für die Messung berücksichtigt.
Trotzdem gibt es einige Methoden und Ausrüstungen, die aus verschiedenen Gründen zu leichten
Messabweichungen führen können. Bei kritischen Arbeiten sollten Sie daher je nach Ihren persönlichen Vorlieben alternative Belichtungen vornehmen.

Die Belichtungswerte werden auf dem LCD am Kameragriff je nach Einstellung mit einer
Genauigkeit von 1, 1/2 und 1/3 EV angezeigt. Dies bedeutet, dass Halbschritte in anderer
Form als bei konventionellen Displays angezeigt werden. So wird beispielsweise die
Position zwischen den Blenden 8 und 11 als f9.5 dargestellt und die Position zwischen
1/30s und 1/60s als 45. Die Anzeige „f9.5 45“ bedeutet daher Blende 9,5 bei 1/45 Sekunde.
Ein „s“ hinter der Verschlusszeit zeigt ganze Sekunden an, so bedeutet ein „45s“ auf dem
Display eine Belichtungszeit von 45 Sekunden und nicht von 1/45 Sekunde.
Messmethode
Integral
(23 x 20 mm) ≈ 25%
Es stehen drei Messmethoden zur Verfügung. Alle drei sind reflektive Methoden, das heißt sie
messen das von verschiedenen Teilen des Motivs (je nach Methode) reflektierte Licht durch das
Objektiv (TTL). Hier die verschiedenen Bezeichnungen mit ihren jeweiligen LCD-Symbolen:
— Integralmessung
— Selektivmessung
— Spotmessung
Selektiv
(23 x 20 mm) ≈ 25%
Integral: Wird normalerweise für durchschnittliche Lichtverhältnisse ohne besondere Dominanz
heller oder dunkler Flächen über den Tonbereich verwendet. Berücksichtigt etwa 25% des im
Sucher sichtbaren Bildes.
Selektiv: Berücksichtigt den mittleren im Sucher sichtbaren Bereich, der etwa 25% des Bildes
ausmacht. Hierdurch ergibt sich eine ausgewogene Bewertung, die oft verwendet wird, wenn sich
das Hauptmotiv in der Bildmitte befindet.
Spot
(Durchmesser 7,5 mm) ≈
2.5%
Spot: Der empfindliche Messbereich entspricht etwa 2,5% der Bildfläche (der mittlere Kreis auf
der Einstellscheibe). Alle Teile außerhalb dieses Bereichs werden bei der Belichtungsmessung nicht
berücksichtigt. Dies ermöglicht eine sehr genaue Messung spezifischer Töne. Diese Methode wird
normalerweise für das Zonensystem und ähnliche Lichtmessungen verwendet, bei denen eine
maximale Kontrolle erforderlich ist. Sie eignet sich auch sehr gut für Messungen zum Vergleich von
Tonwerten. Die Spotmessung kann auf dem LCD im Sucher auch „Zonen“ statt EV anzeigen (siehe
Kamera-Optionen).
77
1
Auswahl der Messmethode
2
So wählen Sie die Messmethode bei aktivierter Kamera:
1. Drücken Sie die EXP-Taste am Sucher.
2. Drehen Sie das hintere Einstellrad (in beliebiger Richtung 2a)
um die drei Auswahlmöglichkeiten nacheinander anzuzeigen:
Average, Centre Weighted, undSpot 2b.
3. Drücken Sie Save (DRIVE-Taste) um die Einstellung zu speichern.
EXP
2
Belichtungsmodus
3
Die Belichtung kann entweder manuell oder mit einer der vier
automatischen Funktionen gesteuert werden. Diese tragen die
folgenden Bezeichnungen auf dem LCD am Kameragriff:
M – Manual (manuell)
A – Aperture (Blendenvorwahl)
S – Shutter (Verschlusszeitvorwahl)
P – Program (Programm)
Pv – Program variable (variables Programm)
In jeder Betriebsart werden sowohl die Blende als auch die
Verschlusszeit auf den LCDs am Kameragriff und im Sucher
angezeigt.
In der Betriebsart Manual wird die Blende am vorderen Einstellrad
und die Verschlusszeit am hinteren Einstellrad eingestellt.
In der Betriebsart Automatic werden die Blenden- und Verschl
usszeiteneinstellungen von der Kamera vorgenommen, je nach
Wahl entweder teilweise oder komplett. In dieser Betriebsart gibt
es insgesamt vier Wahlmöglichkeiten.
(Im Anhang finden Sie Tabellen für die Betriebsarten P und Pv
mit den Kombinationsmöglichkeiten für die Einstellungen von
Blende und Verschlusszeit).
$2)6%
3AVE
MANUELLE BELICHTUNG - M
1
1, 2, 3, 4
Die manuelle Betriebsart ermöglicht eine vollständige Kontrolle
der Einstellungen von Blende und Verschlusszeit durch den
Fotografen.
So stellen Sie die manuelle Betriebsart bei aktivierter Kamera
ein:
1) Drücken Sie die EXP-Taste am Sucher.
2) Drehen Sie das vordere Einstellrad (in beliebiger Richtung 2a)
bis M (Manual) 2b angezeigt wird.
3) Drücken Sie Save (DRIVE-Taste) um die Einstellung zu
speichern.
2
EXP
&
In dieser Betriebsart werden Blende und Verschlusszeit manuell
durch Drehen des vorderen und hinteren Einstellrads eingestellt.
Die Standard-Belichtungseinstellung wird erzielt, wenn sich
der Zeiger über der Belichtungsskala oberhalb der mittleren
Markierung befindet (auf dem LCD des Suchers).
Jede Abweichung von dieser Standardeinstellung wird folgendermaßen angezeigt:
• Der Zeiger befindet sich nicht über der mittleren Markierung
und
• Zahlen über der Skala geben die Größe der Abweichung in EV
an.
3
$2)6%
3AVE
78
Ein „+0,7“ über der Skala im Display zeigt beispielsweise eine
Einstellung mit 2/3 EV Überbelichtung an. Demgegenüber zeigt ein
-2 eine Einstellung mit 2 EV Unterbelichtung. Bitte beachten Sie,
dass ein +/- Symbol in den LCDs am Kameragriff und im Sucher
in der manuellen Betriebsart anzeigt, dass eine Veränderung an
der Einstellung der Belichtungskorrektur vorgenommen wurde.
Siehe auch späteren Abschnitt über Belichtungskorrektur.
Die aktuellen Einstellungen für Blende und Verschlusszeit werden
rechts von der Belichtungsskala in gewohnter Weise angezeigt.
(Hinweis: ganze Schritte, Halbschritte und Drittelschritte werden gemäß der jeweiligen Einstellung ebenfalls angezeigt (siehe
Einstellung der Schritte). So wird beispielsweise eine Einstellung
zwischen Blende 8 und 11 als f/9,5 angezeigt, wenn Halbschritte
gewählt wurden).
4
1
AUTOMATISCHE BELICHTUNG – A, S, P, Pv 1, 2, 3
2
Der automatische Belichtungsmodus umfasst zwei halbautomatische sowie zwei vollautomatische Möglichkeiten zur Steuerung
von Verschlusszeit und Blende:
Blendenvorwahl: A - Sie wählen die Blende manuell durch
Drehen des vorderen Einstellrads, und die Kamera stellt automatisch die Verschlusszeit ein.
Verschlusszeitvorwahl: S - Sie wählen die Verschlusszeit
manuell durch Drehen des vorderen Einstellrads, und die Kamera
stellt automatisch die Blende ein.
Programm: P - In dieser Betriebsart wird von der Kamera
eine Blenden-/Verschluss-Kombination gemäß des gemessenen
Lichtwerts gewählt (die Auswahl der Messmethode bestimmen Sie),
jedoch nur innerhalb vorher festgelegter Grenzen, um verschiedenen Anforderungen und Anwendungen gerecht zu werden.
Variables Programm: Pv - Diese Betriebsart ähnelt der vorangegangenen, es werden jedoch zusätzliche Parameter wie die
Brennweite des Objektivs automatisch mit berücksichtigt. So werden bei Objektiven mit langen Brennweiten lange Verschlusszeiten
vermieden.
EXP
&
3
$2)6%
3AVE
So stellen Sie eine der Betriebsarten bei aktivierter Kamera ein:
1) Drücken Sie die EXP-Taste am Sucher.
2) Drehen Sie das vordere Einstellrad (in beliebiger Richtung) bis
die gewünschte Einstellung angezeigt wird.
3) Drücken Sie Save (DRIVE-Taste) um die Einstellung zu speichern.
In der automatischen Betriebsart stellen Sie am vorderen Einstellrad
verschiedene alternative Kombinationen für den gleichen Lichtwert
(EV) ein, und mit dem hinteren Einstellrad verändern Sie den
Umfang der Belichtungskorrektur. Die Belichtungskorrektur
erscheint als +/- Symbol auf den LCDa am Kameragriff und im
Sucher. Weitere Kombinationen, die außerhalb der Einstellwerte des
Pv-Modus liegen (aber trotzdem eine korrekte Belichtung gewährleisten), werden durch ein doppeltes Pfeilsymbol zwischen Blendenund Belichtungswert auf dem LCD am Griff angezeigt.
79
AE-L Taste
1
1, 2, 3, 4, 5, 6
Diese Taste hat zwei Hauptfunktionen, die bei verschiedenen Methoden
zur Speicherung der Belichtungswerte hilfreich sind. Außerdem hat
die Taste eine Zusatzfunktion bei der Blitzmessung (siehe Abschnitt
AE-L im Kapitel Blitz). Die AE-L Taste kann:
2
a) Speichern einer EV-Einstellung in manuellen und automatischen Betriebsarten.
b) Als Messgerät für Helligkeitsbereiche in der Standard­
terminologie oder der Zonensystem-Terminologie dienen.
a) Wenn die Taste gedrückt wird (Abb. 1), speichert (locked) die
Belichtungsmessung den in diesem Moment ermittelten Lichtwert.
Ein L-Symbol (für ”locked”) wird auf den LCDs am Kameragriff und
im Sucher zwischen der Verschlusszeit und der Blende angezeigt, um
diesen Status zu bestätigen. Drücken Sie die AE-L Taste erneut, um
zu entsperren (Wechselfunktion).
In der gespeicherten Einstellung werden Blende und Verschlusszeit
gekoppelt. Dadurch kann eine andere Kombination von Blende und
Verschlusszeit mit dem gleichen Lichtwert sehr schnell gewählt werden.
Wenn Sie beispielsweise eine Verschlusszeit von 1/125 s mit der Blende
8 koppeln, können Sie nur durch Drehen des vorderen Einstellrades
andere, gleichwertige Kombinationen mit dem gleichen Lichtwert wie
1/30 s bei Blende 16 oder 1/500 s bei Blende 4 wählen.
In der Praxis bedeutet dies, dass Sie zum Beispiel im Automatikmodus
eine Spotmessung an einem Bereich des Motivs vornehmen, den Sie als
ein mittleres Grau einschätzen, und diesen Messwert durch Drücken
der AE-L Taste speichern. Danach können Sie den Bildausschnitt neu
komponieren, unabhängig davon, ob der Messbereich dadurch heller
oder dunkler wird, und verfügen immer noch über die ursprüngliche
Belichtungseinstellung, für die Sie eine neue Kombination von Blende
und Verschlusszeit wählen können.
b) Mit der AE-L Taste kann die Spot-Belichtungsmessungsfunktion
verwendet werden, um Messungen zum Vergleich von Tonwerten
oder zur Prüfung von Helligkeitsbereichen durchzuführen. Wenn
die AE-L Taste gedrückt wird, wird der Messbereich als mittleres
Grau gespeichert. Wird der Spotbereich dann über einen anderen
Bereich des Aufnahmemotivs geführt, wird der neue Bereich mit dem
gespeicherten Wert verglichen und der Unterschied kann an der im
Sucher angezeigten Skala abgelesen werden. Zum Beispiel kann bei
einem Landschaftsmotiv der Vordergrund gemessen werden und der
Messwert mit der AE-L Taste gespeichert werden (dieser Bereich wird
einem mittleren Grau von 18% entsprechend gespeichert). Richten Sie
die Kamera jetzt auf einige Steine, um zu sehen, um wieviel dunkler
sie im Gegensatz zum Vordergrund sind, der EV-Unterschied kann an
der Skala abgelesen werden (Abb. 3).
Wenn Sie Spot zusammen mit Zonen-Anzeige gewählt haben (siehe
Wahlmöglichkeiten für Einstellungen und „Zone“ im Anhang mit
weiteren Informationen zum Zonensystem) sowie eine der automatischen Betriebsarten A, S, P oder Pv, richten Sie den Messkreis auf
eine Fläche, die Sie als Zone Zone 5 definieren und drücken auf die
AE-L Taste (Abb. 4). Das Messsystem zeigt jetzt verschiedene Teile
des Motivs auf dem Sucher-LCD nicht als EV-Abweichungen, sondern
als Zonenwerte (Abb. 5) an, wenn Sie den Messkreis über das Motiv
bewegen. (Angezeigt werden auch Lo und Hi (Abb. 6), um Bereiche
zu kennzeichnen, die außerhalb des Sensorbereichs liegen).
3
Der neu gemessene Bereich liegt 1,8 Lichtwerte (EV)
niedriger als der gemessene Bereich, als die AE-L Taste
gedrückt wurde
4
AE-L Taste gedrückt, um dem gemessenen Bereich die
„Zone 5“ zuzuweisen
5
Der gemessene Bereich zeigt „Zone 8“
6
Der gemessene Bereich ist über „Zone 10“
Alternativ können Sie auch einen anderen Bereich als Zone definieren
und dann den Rest des Motivs prüfen, um zu sehen, in welche Zonen
die anderen Bereiche auf der Zonenskala fallen. Befolgen Sie hierzu die
obige Beschreibung und drehen Sie dann das hintere Einstellrad, bis
Sie den neuen gewünschten Zonenwert auf dem Sucher-LCD sehen. Sie
sehen auch die neue Belichtung, die diese neue Zone ergibt. So können
Sie zum Beispiel einen Felsen bei Zone 5 gemessen haben, möchten
ihn aber dunkler machen. Durch Bewegen des hinteren Einstellrades
können sie ihn als Zone 4 neu klassifizieren. Sie können dann z. B.
sehen, ob weiße Wolken mit ihrer neuen Zonenklassifizierung noch
in den Belichtungsbereich passen.
80
Alternativ können Sie auch eine Voreinstellung der ersten
Zonenanzeige vornehmen, wenn Sie Zeit und Mühe sparen wollen
und keine geeignete „Zone 5“ für eine Lichtmessung vorhanden ist.
So können Sie sich beispielsweise an einem Strand aufhalten, wo
der Sand normalerweise als Zone 6 klassifiziert wird. Sie können
den Zonenbereich vorprogrammieren, indem Sie die AE-L Taste
gedrückt halten, während Sie den neuen Zonenwert wählen und
das vordere Einstellrad drehen, bis Zone 6 erscheint. Wenn Sie
die Kamera auf andere Teile des Motivs richten, werden deren
Zonenwerte in Relation zu der ursprünglichen Einstellung des
Sandes bei Zone 6 angezeigt. Hierdurch können Sie ermitteln, ob
diese Teile noch innerhalb des Empfindlichkeitsbereichs liegen
und wie sie das Gesamtergebnis beeinflussen.
Belichtungskorrektur
2
1
Die automatische Belichtungskorrektur kann sowohl für die
manuellen als auch für die automatischen Betriebsarten in 1/3EV-Schritten von -5 bis +5 EV eingestellt werden. Diese Funktion
verändert die Belichtung automatisch um den eingestellten Wert,
bis sie wieder verändert wird. Die Einstellung wird im Sucher oberhalb der Skala und als ein ± Symbol auf dem LCD am Kameragriff
angezeigt.
So stellen Sie eine feste Belichtungskorrektur bei aktivierter
Kamera ein:
1) Drücken Sie die +/- Taste am Sucher.
2) Drehen Sie das vordere oder hintere Einstellrad, um die
Korrektur in 1/3-Schritten zu erhöhen oder zu verringern.
3) Der Umfang der Korrektur wird im Sucher sowohl als EV-Zahl
hinter einem - oder + angezeigt (A in der Abbildung), sowie
als Zeiger über einer +/- Skala mit einem zentralen Index, d. h.
keine Korrektur (B in der Abbildung).
4) Drücken Sie Save (DRIVE-Taste) um die Einstellung zu
speichern.
5) Das Symbol ± wird daraufhin zwischen den Einstellungen für
Blende und Verschlusszeit als Bestätigung angezeigt.
&
+/-
3
A
B
1, 2, 3, 4, 5
2
4
$2)6%
3AVE
5
81
13
Allgemeine Funktionen
� Betriebsarten manuell und Autofokus
� Zwei Betriebsarten
� Schnelljustierung über Einstellrad
� Profile
DieserAbschnittbeschreibtdieindenmeistenAufnahmesituationen
einzusetzenden allgemeinen Grundfunktionen.
Das Verständnis für sämtliche Möglichkeiten des H-Systems versetzt Sie in die Lage, die vollständige Kontrolle über Ihre zukünftige Arbeit zu behalten. Der vorteilhafte Einsatz der vielen zur
Verfügung stehenden Möglichkeiten wird eventuell auch Ihre
gewohnten Praxisroutinen positiv beeinflussen. Da sämtliche
Funktionen der Kamera vom Nutzer gesteuert und kontrolliert
werden können, können Sie die Arbeitsweise der Kamera exakt
auf Ihre Arbeitsmethode abstimmen.
So müssen selbstverständlich Funktionen, wie z. B. die Schnell–
justierung über das Einstellrad oder die Profile, nicht eingesetzt
werden, aber es ist empfehlenswert, darüber zu lesen und zu entscheiden, ob sie zur persönlichen Arbeitsweise passen könnten.
82
Ein- und Ausschalten
Die Kamera kann in zwei verschiedene aktive Betriebsarten, nämlich − EIN oder Standby , sowie
AUS geschaltet werden. In den aktiven Betriebszuständen ist der Batterieverbrauch im StandbyModus am geringsten und im ON-Modus am höchsten. Nach 10 Sekunden der Inaktivität (Vorgabe)
schaltet die Kamera automatisch in den Standby-Modus, um die Batterien zu schonen. Dieser
Zeitraum kann unter Individuelle Einstellungen verändert werden. Ebenfalls nach 10 Sekunden
wird die Anzeige der OLED auf der Sensoreinheit gedimmt und nach 30 Sekunden komplett abgeschaltet. Nach 3 Minuten geht die Sensoreinheit in den Standby-Modus über. Einstellungen
können jedoch nur vorgenommen werden, wenn sich die Kamera im ON-Modus befindet (die
ON (EIN)
Um die Kamera zu aktivieren, drücken Sie die rote ON.OFF-Taste, bis Sie das H3D
Logo auf dem LCD am Kameragriff sehen. Nach dem Logo erscheint automatisch die
Hauptanzeige. Die Kamera befindet sich jetzt im ON-Modus.
Nach einem bestimmten Zeitraum der Inaktivität (programmierbar unter Individuelle
Einstellungen) schaltet die Kamera automatisch in den Standby-Modus, was durch
Anzeige des H3D Logos signalisiert wird.
Standby
In diesem Modus ist die Kamera hauptsächlich inaktiv (Standby-Modus), sie kann
jedoch sofort in den ON-Modus reaktiviert werden, indem:
• der Auslöser halb gedrückt wird
• die Stop down-Taste gedrückt wird
• die ON.OFF-Taste gedrückt wird
• die Taste Mirror up (Spiegel nach oben) gedrückt wird
In dieser Betriebsart, die durch das „Standby H3D Logo“ im LCD am Kameragriff
angezeigt wird, ist der Batterieverbrauch sehr gering. Er sollte benutzt werden, wenn
zwischen den einzelnen Aufnahmen mehrere Sekunden vergehen.
In den Standby-Modus wird automatisch aus dem ON-Modus nach 10 Sekunden
(Vorgabe) Inaktivität gewechselt (Zeitraum programmierbar unter Individuelle
Einstellungen).
OFF (AUS)
In der aktiven Anzeige drücken Sie die rote ON.OFF Taste für eine halbe Sekunde (nicht
nur anklicken!). Alle Tasten (mit Ausnahme der ON.OFF-Taste) sind jetzt inaktiv und
die Batterien werden minimal belastet. Dies ist normalerweise der Betriebszustand,
in dem die Kamera transportiert oder aufbewahrt wird oder wenn verhindert werden
soll, dass die Kamera unbeabsichtigt aktiviert wird. (Wenn Sie die Kamera jedoch über
einen Zeitraum von mehreren Wochen nicht benutzen, sollten Sie die Batterien oder
Akkus entfernen).
In diesem Betriebszustand liefern die LCDs im Sucher und am Kameragriff keine
Informationen. Das LCD am Magazin ist jedoch weiterhin in Betrieb, da das Magazin
über eine separate Stromversorgung verfügt. Nach einer Stunde Inaktivität im StandbyModus schaltet die Kamera automatisch in den OFF-Modus.
Manuelle Entfernungseinstellung
Die Kamera verfügt sowohl über eine Betriebsart mit Manueller Entfernungseinstellung
als auch über einen Modus mit Manueller Veränderung des Autofokus. Die manuelle
Fokussierung ist eine bestimmte Einstellung, die Sie aktiv vornehmen, wohingegen Ihnen die manuelle Veränderung des Autofokus jederzeit im Autofokus-Modus zur Verfügung steht.
In der Betriebsart Manuelle Entfernungseinstellung erfolgt das Fokussieren konventionell
durch Drehen des Einstellrings am Objektiv. Die Entfernungseinstellung bleibt bis zur nächsten
Änderung wie bei konventionellen Objektiven ohne Autofokus erhalten. Durch Drücken des
Auslösers erfolgt also keine Veränderung der Entfernungseinstellung wie beim Autofokus-Modus.
Um den Autofokus-Modus wieder zu aktivieren, müssen Sie eine neue Einstellung vornehmen
(Drücken der AF-Taste und Auswahl von AF S oder AF C).
Mit der manuellen Veränderung der Entfernungseinstellung des Autofokuskönnen
Sie die Entfernungseinstellung des Autofokus verändern, indem Sie in gewohnter Weise den
Einstellring am Objektiv drehen. Ein Wechsel der Betriebsart ist hierfür nicht erforderlich. Solange
Sie den Auslöser halb gedrückt halten, bleibt die neue Entfernungseinstellung erhalten. Wenn Sie
den Auslöser loslassen und erneut drücken, ist die Autofokus-Funktion sofort wieder aktiviert.
83
Betriebsart Manuelle Entfernungseinstellung
1
Die Betriebsart Manuelle Entfernungseinstellung wird folgendermaßen am vorderen
Einstellrad des Kameragriffs eingestellt:
AF
$2)6%
3AVE
2
Die Kamera befindet sich im aktiven Modus:
1) Drücken Sie die AF-Taste am Kameragriff.
2) Drehen Sie das vordere Einstellrad auf: Manuell.
3) Drücken Sie Save, um die Einstellung zu speichern.
 Sie können auch den Auslöser halb herunterdrücken, um die Einstellung zu speichern
und automatisch wieder zur Hauptanzeige zurückzugehen.
Bei manuellen Einstellungen vermittelt der Einstellring des Objektivs mit seinem
Reibungswiderstand ein sicheres Gefühl.
Bitte beachten Sie, dass die Markierungen für Unendlich und die geringste
Entfernungseinstellung auf der Objektivskala beim manuellen Fokussieren hinter dem
zentralen Index des Objektivs liegen können. Dies ist ein vorübergehender Effekt und
hat keine Auswirkungen auf den Schärfebereich des Objektivs.
Umschalten auf Autofokus in der manuellen Betriebsart
&
Siehe Abschnitt Autofokus für eine Beschreibung des Umschaltens aus dem manuellen
Modus in den Autofokus für eine schnelle Überprüfung der Schärfe.
Autofokus
3
$2)6%
3AVE
Der Autofokus-Modus kann in den Betriebsarten Single Shot (Einzel-Autofokus) oder
Continuous (Nachführ-Autofokus) betrieben werden, zum Aktivieren drücken Sie den Auslöser
halb herunter. Der Autofokus arbeitet im Bereich von EV 1-19 bei ISO 100. Der Fokussierpunkt ist definiert durch den Bereich innerhalb der mittleren rechteckigen Fläche auf der Sucherscheibe. Wenn
zu wenig Licht vorhanden ist oder wenn der Kontrast des Motivs zu gering ist, wird auf Wunsch automatisch ein Hilfslicht (oben am Kameragriff) aktiviert. Der Wirkungsbereich erstreckt sich etwa
über sechs Meter Entfernung von der Kamera. Alternativ kann auch ein dafür geeignetes Blitzgerät
(zum Beispiel Metz 54/70) verwendet werden. Diese Funktion ist veränderbar, siehe Individuelle
Einstellungen/AF Zusatzlicht.
 Der Autofokus-Bereich des HC 4/120 Macro-Objektivs kann durch eine bestimmte
Einstellung an der Kamera begrenzt werden, entweder auf den Nahbereich, den
Fernbereich oder den gesamten Bereich. Diese Anzeige erscheint auf der Griff-LCD
nur beim Einsatz dieses bestimmten Objektivs.
Einzelaufnahmen
Bei der Einstellung Single Shot (AF S) ist der Auslöser gesperrt, bis die Kamera die
optimale Entfernungseinstellung gefunden hat. Hierdurch wird sichergestellt, dass nur
Fotos mit einwandfreier Fokussierung belichtet werden. Doch diese Verzögerung beträgt
bei guten Lichtverhältnissen und einem klaren Motiv nur Bruchteile einer Sekunde.
Bitte beachten Sie, dass das Objektiv in diesem Modus auf eine bestimmte Entfernung
fokussiert und auch darauf fokussiert bleibt, solange der Auslöser gedrückt gehalten wird.
Dadurch können Sie beispielsweise auf ein nahe gelegenes Objekt scharf stellen, das sich
vorübergehend im Fokussierbereich des Suchers befindet, um dann mit weiterhin gedrücktem Auslöser das Bild neu zu komponieren. Der Fokus bleibt auf dem gewählten Objekt,
auch wenn es sich jetzt außerhalb des Fokussierbereichs befindet. Loslassen und erneutes
halbes Herunterdrücken des Auslösers führt zu einer neuen Entfernungseinstellung auf
das Objekt, dass sich aktuell im Fokussierbereich befindet.
Siehe unter „Manuelle Veränderung im Autofokus-Modus“ für praktische Hinweise
zum kombinierte Einsatz manueller oder Autofokus-Einstellungen in beiden
Betriebsarten.
84
Serienaufnahmen
Bei der Einstellung Serienaufnahmen (Continuous, AF C) kann
der Auslöser auch ausgelöst werden, bevor das Objektiv fokussiert
ist, um Aufnahmen in Sekundenbruchteilen zu ermöglichen. Bei
Einzelaufnahmen (Single Shot) kann eine Belichtung erst nach
korrektem Fokussieren durch die Kamera erfolgen. Die Kamera
stellt jedoch trotz halb gedrücktem Auslöser weiterhin scharf,
wenn sich ein bewegliches Objekt im Fokussierbereich befindet
oder wenn Sie das Bild neu komponieren.
Um diese Funktion beim Fotografieren in schnell veränderlichen
Situationen wie beispielsweise im Fotojournalismus, zu nutzen,
hält man daher den Auslöser gedrückt. Auf diese Weise fokussiert
das Objektiv permanent (entsprechend dem Fokussierbereich) und
durch kurzzeitiges Loslassen und sofortiges erneutes Drücken des
Auslösers minimieren Sie den Zeitraum, den das Objektiv zur
Überprüfung der Schärfe benötigt und stellen damit Aufnahmen
in Sekundenbruchteilen mit optimaler Schärfe sicher.
1
Autofocus-Modus
2
Der Autofocus wird mit den Einstellrädern folgendermaßen eingestellt:
&
Die Kamera befindet sich im aktiven Modus:
1) Drücken Sie die AF-Taste am Kameragriff.
2) Drehen Sie das vordere Einstellrad auf: Single Shot oder
Continuous.
3) Drücken Sie Save (DRIVE-Taste)um die Einstellung zu
speichern.
AF
Manuelle Veränderung im Autofokus-Modus
3
Eine manuelle Veränderung ist im Autofokus-Modus jederzeit
möglich. Hierzu sind keine neuen, zusätzlichen Einstellungen
erforderlich, Sie drehen einfach wie gewohnt am Einstellring des
Objektivs. Da sich der Fokussierring im Autofokus-Modus nicht
dreht, können Sie diesen Einstellring wie bei einem konventionellen
Objektiv für sofortige manuelle Änderungen verwenden. Um die
neue manuelle Entfernungseinstellung jedoch beizubehalten, müssen Sie weiterhin auf den Auslöser drücken. Sie können jederzeit
sofort zum Autofokus zurückschalten, indem Sie zuerst den Finger
vom Auslöser nehmen und ihn danach wieder halb eindrücken.
Die unmittelbare Veränderungsmöglichkeit des Autofokus ermöglicht eine sehr komfortable Arbeitsweise. Sie können die Vorteile
des Autofokus nutzen und trotzdem bei Bedarf unmittelbare
manuelle Überprüfungen für höchste Genauigkeit vornehmen,
ohne dass die Einstellungen verändert werden.
$2)6%
3AVE
 Fotografen, die eine stärkere manuelle Einflussnahme bei der
Entfernungseinstellung wünschen und gleichzeitig die Vorteile
des Autofokus nutzen wollen, können die Kamera auf manuelle
Fokussierung einstellen und die programmierbare Taste auf
Autofokus (AF Single-Drive), siehe unter Funktionsliste der
programmierbaren Taste.
Die Scharfstellung erfolgt dann manuell mit dem Einstellring am
Objektiv, wenn jedoch die programmierbare Taste gedrückt wird,
steht vorübergehend die Autofokus-Funktion im AF S-Modus zur
Verfügung. Nachdem die neue Entfernungseinstellung automatisch vorgenommen wurde, schaltet die Kamera sofort wieder auf
manuelle Fokussierung zurück, wenn die programmierbare Taste
losgelassen wird. Sie können das Bild daher neu komponieren
und müssen den Auslöser nicht gedrückt halten, um die neue,
automatisch erfolgte Fokussierung beizubehalten.
85
Filmtransport
Es stehen zwei Betriebsarten für den Filmtransport zur Verfügung:
Single(Einzelaufnahmen) und Continuous, die durch Drücken der
DRIVE-Taste am Kameragriff gewählt werden.
Einzelaufnahmen (Single)
1
2
Wenn der Auslöser im Single -Modus gedrückt wird, erfolgt
eine Belichtung und die Kamera wird für die nächste Aufnahme
vorbereitet. Um das nächste Bild zu belichten, müssen Sie jedoch
zuerst den Finger vom Auslöser nehmen und ihn dann erneut
drücken.
Die Kamera befindet sich im aktiven Modus:
1) Drücken Sie die DRIVE-Taste am Kameragriff.
2) Drehen Sie das vordere Einstellrad auf: Einzelaufnahmen.
3) Drücken Sie Save, um die Einstellung zu speichern.
&
$2)6%
%NTER
3
Serienaufnahmen (Continuous)
$2)6%
Im Continuous-Modus macht die Kamera solange automatisch
Serienaufnahmen und bereitet die nächste Aufnahme vor, wie Sie
den Auslöser gedrückt halten.
Die Kamera befindet sich im aktiven Modus:
1) Drücken Sie die DRIVE-Taste am Kameragriff.
2) Drehen Sie das vordere Einstellrad auf: Serienaufnahmen (Continuous)
3) Drücken Sie Save, um die Einstellung zu speichern.
3AVE
86
Profile
1
Mit der Funktion Profile haben Sie schnellen und sicheren Zugriff auf
voreingestellte Kombinationen von Kamera-Einstellungen, die die
Arbeitsgeschwindigkeit und –Sicherheit erhöhen. Ein Beispiel sind
Aufnahmen im Rahmen von Feierlichkeiten, bei denen Portraitfotos im Freien
sowie Aufnahmen mit Aufhellblitz und Weitwinkeloptik aus der Hand in geschlossenen Räumen gemacht werden müssen. Diese beiden Situationen
erfordern sehr unterschiedliche Einstellungen, die unter Stress nicht immer
leicht zu bewältigen sind. Die für die unterschiedlichen Situationen erforderlichen Einstellungen können im Voraus vorgenommen und zusammen als
ein Profil gespeichert werden. Wenn Sie das Profil - mit nur einem Tastendruck
- aufrufen, können Sie sicher sein, dass alle Einstellungen korrekt sind.
Sie können zum Beispiel für Außenaufnahmen Autofokus (Single), automatische Belichtungsreihen, programmierte Belichtung etc. wählen. Nach
den Einstellungen drücken Sie die rote PROFILES-Taste, wählen einen
Profilnamen und drücken dann SAVE. Sie geben für das Profil einen neuen
Namen ein, beispielsweise „Außenaufnahmen“, und speichern noch einmal.
Für Innenaufnahmen geben Sie neue Einstellungen wie Blitz, Pv-Einstellung
usw. ein und wiederholen das Verfahren wie beschrieben. Durch Aufrufen
von „Außenaufnahmen“ oder „Innenaufnahmen“ in der Profilliste stehen
sämtliche relevanten Einstellungen sofort und korrekt entsprechend der
Aufnahmesituation zur Verfügung.
Es gibt vier Profile: Standard, Full auto, Studio und Fill flash. Alle Profile
mit Ausnahme von Standard können verändert und mit einem neuen Namen
versehen werden.
Die voreingestellten Profile enthalten die folgenden Einstellungen:
Standard: normaler Blitz, Autofokus (Single), Einzelbild, automatische
Belichtung (Blendenvorwahl), Integralmessung, programmierbare Taste Keine.
Full auto:normaler Blitz, Autofokus (Single), Einzelbild, programmierte
Belichtung, Selektiv-Belichtungsmessung, programmierbare Taste - Keine
Studio: normaler Blitz, manuelle Fokussierung, Einzelbild, manuelle
Belichtung, Spotmessung. Programmierbarte Taste - AF Drive
Fill flash: normaler Blitz (angepasste Blitzleistung – 1,7 EV), Autofokus
(Single), Einzelbild, automatische Belichtung, Integralmessung.
Alle Profile können wieder auf die Vorgabewerte zurückgesetzt werden, indem
die Batterie heraus genommen wird gleichzeitig die MENU und DRIVE Tasten
gedrückt werden. Die Batterie wird dann bei gedrückten Tasten wieder eingesetzt. Die Wiederherstellung wird mit einem akustischen Signal angezeigt.
2
$2)6%
ON.OFF
3AVE
(PROFILES/ESC)
3
&
2
 Alle Einstellungen werden gespeichert, wenn ein Profil erstellt
wird. Hierzu zählen ISO-Zahl, Weißabgleich und Einstellungen
der Farbtemperatur, die zum Zeitpunkt der Profilerstellung
aktiv waren. Diese Profileinstellungen heben die Einstellungen
auf, die zu dem Zeitpunkt aktiv waren, an dem die Profiltaste
gedrückt wurde. Sie sollten daher bei Nutzung der Profile auf
ungewollte Änderungen von ISO-Zahl, Weißabgleich und
Farbtemperatur achten.
4
$2)6%
3AVE
Erstellen eines Profils
1) Aktivieren Sie die Kamera und nehmen Sie nacheinander die
verschiedenen Einstellungen vor (zum Beispiel Autofokus,
Blendenvorwahl, Belichtungskorrektur für Aufhellblitz usw.), die
Sie für diesen speziellen Zweck benötigen und speichern Sie die
Einstellungen.
2) Wenn Sie alle erforderlichen Einstellungen vorgenommen haben, klicken (nicht drücken) Sie einmal kurz auf die
PROFILES Taste (ON.OFF Taste) am Kameragriff woraufhin
die Profil-Anzeige erscheint.
3) Blättern Sie mit dem vorderen oder hinteren Einstellrad durch
die Liste der Profile. Wählen Sie einen Profilnamen (außer
Standard). Sie können die neuen Einstellungen entweder unter
diesem Namen abspeichern oder einen gewählten Namen
ändern.
5
$2)6%
3AVE
87
1
4) Drücken Sie die Taste Save (DRIVE Taste).
Daraufhin erscheint die Anzeige der Profilnamen, hier können Sie den Profilnamen wie gewünscht ändern (siehe auch
Abschnitt Aufzeichnung / Text 4.2.2 in diesem Handbuch für
weitere Hinweise).
5) Drücken Sie die Taste SAVE (DRIVE-Taste), um die
Kombination der Einstellungen mit dem neuen Namen zu
speichern.
2
Um ein Profil aus der Hauptanzeige zu verwenden, drücken Sie die
Taste PROFILE, um die Profile-Anzeige erneut aufzurufen. Blättern
Sie durch die Liste bis zum gewünschten Profil und drücken Sie
dann die Taste Laden (AF). Alle gespeicherten Einstellungen
werden dann automatisch implementiert.
&
ON.OFF
(PROFILES/ESC)
2

3
AF
$2)6%
Die Arbeit mit Profilen
Laden
3AVE
1
Falls Sie die Einstellungen geändert haben, aber den Profilnamen
in der Liste beibehalten möchten, werden die neuen Einstellwerte
unter diesem Namen gespeichert. Das bedeutet, dass die
Einstellungen nicht die gleichen sind, wie hier aufgelistet, trotz
des Namens. Um spätere Missverständnisse zu vermeiden, mag
es sicherer sein, immer den Profilnamen zu ändern.
1) Klicken Sie in der Hauptanzeige auf die PROFILES (ON.OFF
Taste) am Kameragriff und die Profile-Anzeige erscheint.
2) Blättern Sie mit dem vorderen oder hinteren Einstellrad durch
die Liste der Profile und markieren Sie das gewünschte Profil.
3) Drücken Sie die Taste Load (AF Taste). Die Kamera ist jetzt
genau so eingestellt, wie es den unter diesem Namen gespeicherten Werten entspricht.
2
&
ON.OFF
(PROFILES/ESC)
3
2
Ändern eines Profilnamens
Sie können einen Profilnamen (außer „Standard“) jederzeit ändern.
Gehen Sie wie folgt vor:
1) Klicken Sie in der Hauptanzeige auf die PROFILES (ON.OFF
Taste) am Kameragriff und die Profile-Anzeige erscheint.
2) Blättern Sie mit dem vorderen oder hinteren Einstellrad durch
die Liste der Profile und markieren Sie das gewünschte Profil.
3) Drücken Sie die Taste Load (AF Taste).
4) Drücken Sie erneut die Taste PROFILES (ON.OFF Taste).
5) Drücken Sie die Taste Save (DRIVE Taste).
6) Daraufhin erscheint die Anzeige der Profilnamen, hier können Sie den Profilnamen wie gewünscht ändern (siehe auch
Abschnitt Aufzeichnung / Text 4.2.2 in diesem Handbuch für
weitere Hinweise).
4
AF
$2)6%
Laden
3AVE
ON.OFF
(PROFILES/ESC)
5
$2)6%
3AVE
88
14
Erweiterte Funktionen
� Programmierbarer Selbstauslöser
� Programmierbare Belichtungsreihen
� Programmierbare Intervalleinstellung
� Bis zu 30 individuelle Optionen
� Daten- und Textaufzeichnung mit Filmmagazinen
Dieser Abschnitt beschreibt Kamerafunktionen, die eventuell nicht
besonders häufig eingesetzt werden, die aber für eine optimale
Nutzung des Kamerasystems ebenfalls wichtig werden können.
Einige Eigenschaften sind spezieller, z. B. die Belichtungsreihenfu
nktion. Viele Fotografen nutzen diese Möglichkeit routinemäßig
bei Aufnahmen auf Film und die H3D bietet dafür verbesserte
Kontrollmöglichkeiten und Feinabstimmungen.
Die individuellen Optionen können für Sie im Hintergrund arbeiten
und bieten Sicherheit und erleichterte Aufnahmemöglichkeiten.
Jede Option kann einzeln an Ihre Anforderungen angepasst werden. So wird die gesamte Kamera zu Ihrem ganz individuellen
Werkzeug.
89
Allgemeiner
Überblick über das
Kameramenü
-%.5
Nur verfügbar, wenn die Sensoreinheit
angeschlossen ist.
Nur verfügbar, wenn
ein Filmmagazin angeschlossen ist.
TextOptionen
SelbstauslöserOptionen
Belichtungsreihen­
funktion
IntervallOptionen
Einstellungs
optionen
Nur mit Filmmagazin!
InfoOptionen
Nur mit Filmmagazin!
Digitale
Optionen
Individuelle Einstellungen
Wenn ein Filmmagazin angeschlossen ist, stehen alle 32
Optionen zur Verfügung. Mit dem Digitalrückteil stehen 30
Optionen zur Auswahl. Informationen hierzu finden Sie in
dem entsprechenden Kapitel.
90
Es gibt eine Vielzahl von erweiterten Funktionen, die man vielleicht nicht jeden Tag benötigt, die
aber trotzdem sofort über das Menüsystem der Kamera zur Verfügung stehen. Mit ihren intelligenten Finessen machen die erweiterten Funktionen die H3D zu einem leistungsstarken Werkzeug, das
höchste professionelle Ansprüche erfüllt.
Es gibt vier Hauptfunktionen:
1. Selbstauslöser
2. Bracketing (Automatische Belichtungsreihen)
3. Interval timer (Intervall-Selbstauslöser)
4. Einstellungen
5. Digital
Dabei ist zu beachten, dass bestimmte Optionen nur verfügbar sind, wenn die entsprechende
Anzeige geöffnet wurde. So ist beispielsweise im Selbstauslöser die Auswahl zwischen “delay/
mirror up“ (Verzögerung/Spiegel hochklappen) oder “mirror up/delay“ (Spiegel hochklappen/
Verzögerung) nur zugänglich (durch Drehen des hinteren Einstellrads, untere Zeile im Display),
wenn die entsprechende Funktion gewählt wurde (durch Drehen des vorderen Einstellrads, obere
Zeile des Displays).
Selbstauslöser
mögliche Optionen
mögliche Optionen
2 - 60 s
VERZÖGERUNG /
SPIEGEL OBEN
oder
SPIEGEL OBEN /
VERZÖGERUNG
mögliche Optionen
SPIEGEL KLAPPT
RUNTER
oder
SPIEGEL BLEIBT OBEN
1 Selbstauslöser
Der Selbstauslöser ermöglicht eine Verzögerung der Verschlussauslösung und einen
veränderten Ablauf der Spiegelbewegung. Normalerweise klappt der Spiegel nach oben,
bevor der Verschluss ausgelöst wird, dadurch entsteht eine Pause, um Kameravibrationen
zu reduzieren. In dieser Pause steht daher kein Sucherbild zur Verfügung und es sind
keine Belichtungsmessungen für Anpassungen an eventuelle Lichtveränderungen
möglich. Aus diesem Grund kann in der Selbstauslöserfunktion eine Einstellung gewählt
werden, in der der Spiegel erst nach der Verzögerung kurz vor der Verschlussauslösung
hochgeklappt wird. Normalerweise schwingt der Spiegel sofort nach einer Belichtung
in seine Ausgangsposition zurück. Sie können aber auch eine Einstellung wählen, in der
der Spiegel hochgeklappt bleibt. Mit der Einstellung des Selbstauslösers kann eine praktisch vibrationsfreie Verschlussauslösung gewährleistet werden. Diese Funktion kann
statt eines Drahtauslösers oder einer Fernsteuerung benutzt werden, wenn der exakte
Zeitpunkt der Belichtung keine absolute Priorität hat. Die Belichtungseinstellungen der
Kamera (Manual oder Auto) erfolgen entsprechend der Lichtmessung direkt vor der
Spiegelauslösung. Daher passen Sie die Spiegelbewegung bei langen Vorlaufzeiten und
sich schnell verändernden Lichtverhältnissen entsprechend an.
91
1
Einstellung des Selbstauslösers
2
Die Selbstauslöserfunktion kann folgendermaßen eingestellt werden:
&
1) Drücken Sie die MENU-Taste am Kameragriff.
2) Drehen Sie das vordere Einstellrad bis Selbstauslöser angezeigt wird.
3) Drücken Sie ENTER (DRIVE -Taste) am Kameragriff.
4) Drehen Sie am vorderen Einstellrad, um die folgenden
Optionen anzusteuern:
-%.5
Verzögerung
Spiegelsequenz
Mirror Up / Mirror Goes Down (Spiegel nach oben /
Spiegel klappt runter)
(Unter dem gewählten Symbol erscheint ein schattierter Rahmen,
z. B.
)
5) Wenn Delay hervorgehoben ist, drehen Sie das hintere
Einstellrad, um eine Verzögerung von 2 bis 60 Sekunden in 1Sekunden-Intervallen einzustellen.
4
3
$2)6%
&
%NTER
5
6
„Delay“ mit Schattenrahmen
hervorgehoben. 10 Sekunden
gewählt.
6) Drehen Sie das vordere Einstellrad erneut, um Delay /
Mirror Up, Mirror Up/ Delay Sequenz auszuwählen
. Wenn es hervorgehoben ist, drehen Sie das hintere
Einstellrad, um zu wählen.
Delay / Mirror Up = Sequenz = Eingestellte Verzögerung — Spiegel klappt nach oben
— danach erfolgt die Auslösung.
Mirror Up/ Delay (Spiegel oben / Verzögerung)
Sequenz =
Spiegel klappt nach oben — eingestellte Verzögerung
— danach erfolgt die Auslösung.
7) Drehen Sie das vordere Einstellrad erneut für die Wahl:
Spiegel klappt nach unten / Mirror remains up = - Auswahl. Drehen Sie am hinteren Einstellrad, um auszuwählen.
Mirror goes down =
Der Spiegel kehrt in seine normale Position zurück und die
Kamera wird für die nächste Aufnahme vorbereitet.
Mirror raised =
Der Spiegel verbleibt in der oberen Position. Es ist kein
Sucherbild zu sehen, bis die M UP-Taste gedrückt wird.
8) Drücken Sie die Taste On (AF Taste). Bitte beachten Sie, dass
jetzt Off angezeigt wird und die untere Textzeile lautet ‘Self
timer on’(Selbstauslöser ein).
9) Drücken Sie die SAVE (DRIVE Taste), um die Einstellung zu
speichern.
10) Drücken Sie ENTER (DRIVE -Taste) erneut in der
Selbstauslöser-Anzeige um diese Funktion zu aktivieren.
11) Drücken Sie die Taste On (AF Taste).
12) Drücken Sie den Auslöser halb durch, um für diese Funktion
in den Standby-Modus zu schalten (zum Auslösen drücken
Sie dann den Auslöser erneut voll durch), oder drücken Sie
den Auslöser für eine sofortige Aufnahme gleich voll durch.
2
2
„Mirror sequence“ hervorgehoben. „Delay first, then mirror
raised“ als Option gewählt.
8
7
&
$2)6%
AF
%NTER
On
„Mirror down/up“ hervorgehoben. „Mirror down after exposure“ als Option gewählt.
10
9
$2)6%
$2)6%
3AVE
%NTER
11
12
$2)6%
AF
 Zur Statusüberprüfung (ON oder OFF) lesen Sie die untere
%NTER
On

92
Textzeile in der Anzeige.
Sie können die Sequenz durch Drücken der Taste ON / OFF
(ESC) anhalten.
Automatische
Belichtungsreihen
mögliche Optionen
2 Bilder
oder
3 Bilder
oder
5 Bilder
mögliche Optionen
mögliche Optionen
1/3 EV
oder
1/2 EV
oder
1 LW (EV)
2
Automatische Belichtungsreihen
Die Funktion der Belichtungsreihen wird verwendet, um automatisch eine Serie von
Aufnahmen zu machen, eine Aufnahme mit der Standardbelichtungseinstellung (Manuell
oder Auto) und andere Aufnahmen mit vorherbestimmten Lichtwert-Abweichungen
(EV) von der Standardbelichtung. Diese Funktion ist z. B. besonders bei Aufnahmen
hilfreich, die einen besonders großen Tonwertbereich umfassen.
Bevor die Einstellungen vorgenommen werden, sollte überlegt werden, wie viele zusätzliche Aufnahmen erforderlich sind, in welcher Reihenfolge sie gemacht werden sollen und
wie groß die Abweichung der Lichtwerte (EV) sein soll. Die erste Belichtung (Manuell
oder Auto) erfolgt gemäß dem gemessenen Lichtwert und bildet die Grundlage für die
Berechnung der Belichtungsreihe.
Bitte beachten Sie dabei den Unterschied zwischen den Einstellungen Einzelaufnahme
(Single) und Serienaufnahme (Continuous).
• Bei Einzelaufnahme (Single) müssen Sie den Auslöser für jede einzelne Aufnahme
separat drücken, bis die Reihe beendet ist.
• Bei Serienaufnahmen (Continuous) können Sie entweder den Auslöser gedrückt
halten, bis alle Aufnahmen ohne Unterbrechung gemacht wurden, oder Sie können den
Auslöser loslassen und später erneut drücken, um bis zum Ende der Sequenz auszulösen,
ohne eine Aufnahme der eingestellten Sequenz zu verlieren.
93
1
Einstellung der Belichtungsreihen
2
Die Belichtungsreihen können folgendermaßen eingestellt werden:
1) Drücken Sie die Taste MENÜ.
2) Drehen Sie das vordere Einstellrad bis Bracketing angezeigt wird.
3) Drücken Sie ENTER (DRIVE -Taste) am Kameragriff.
4) Drehen Sie am vorderen Einstellrad, um die folgenden Optionen
anzusteuern:
Number of exposures (Anzahl der Belichtungen) (die
Anzahl der Aufnahmen in der Sequenz).
Sequenz (die sequenzielle Reihenfolge der Über- oder
Unterbelichtungen).
Schritt (Step) (die Größe der Lichtwertabweichung von der
Standardbelichtungseinstellung).
(Unter dem gewählten Symbol erscheint ein schattierter Rahmen,
z. B. )
&
-%.5
4
3
$2)6%
&
%NTER
5
6
5) Unter
drehen Sie das hintere Einstellrad, um die Anzahl der
gewünschten Aufnahmen auszuwählen: 2, 3, 5, 7 oder 9.
2
Sequenz hervorgehoben.
„Standard, over, under“ als Option
gewählt.
Anzahl der Aufnahmen hervorgehoben.
3 Bilder ausgewählt.
A
B
6) Unter
drehen Sie das hintere Einstellrad, um eine der vier
Sequenzen auszuwählen:
A: Standard-, Über- (Over), Unterbelichtung (Under)
B: Standard-, Unter-, Überbelichtung
C: Über-, Standard-, Unterbelichtung
D: Unter-, Standard-, Überbelichtung
2
C
3AVE
$2)6%
7) Unter
drehen Sie das hintere Einstellrad, um die gewünschte
EV-Veränderung einzustellen: 1, 1/2, 1/3 Lichtwert (EV).
8) Drücken Sie die SAVE (DRIVE Taste), um die Einstellung zu
speichern.
9) Drücken Sie ENTER (DRIVE -Taste) erneut in der BracketingAnzeige (Belichtungsreihe), um diese Funktion zu aktivieren. Drücken Sie die Taste On (AF Taste). Bitte beachten
Sie, dass jetzt Off angezeigt wird und die untere Textzeile lautet
‘Bracketing on’(Belichtungsreihen ein).
Drücken Sie den Auslöser halb durch, um für diese Funktion in
den Standby-Modus zu schalten (zum Auslösen drücken Sie dann
den Auslöser erneut voll durch), oder drücken Sie den Auslöser
für eine sofortige Aufnahme gleich voll durch.
Um diesen Modus zu verlassen, drücken Sie MENU, dann Enter
(DRIVE-Taste in der Bracketing-Anzeige, danach Off (AF Taste).
%NTER
 Zur Statusüberprüfung (ON oder OFF) lesen Sie die untere
D
8
7
$2)6%
3AVE
$2)6%
2
9
ON.OFF
Stufen hervorgehoben.
1/3 EV-Abweichung als Option gewählt.
BEISPIEL
Anzeige nach Aktivierung der Belich
tungsreihenfunktion, 3 Aufnahmen
verbleiben in Standard-, Über-,
Unterbelichtungssequenz mit keinen
Veränderungen im nächsten Bild.

(PROFILES/ESC)
BEISPIEL



Der Sucher zeigt keine Veränderung
im nächsten Bild, 3 Aufnahmen verbleiben in der Sequenz.
94
Textzeile in der Anzeige
Die Vorgabe in einer Belichtungsreihensequenz ist der
Verschlusszeitenwechsel. Befindet sich die Kamera jedoch im
manuellen Modus kann auch ein Blendenwechsel gewählt werden,
(Individuelle Einstellungen - Bracket param. im Handbuch - 25).
Bitte beachten Sie den Hinweis zu Beginn dieses Kapitels über
den Unterschied zwischen Einzel- und Serienaufnahmen. In
beiden Fällen wird die Belichtungsreihenfunktion automatisch
für eine neue Sequenz zurückgesetzt.
Eine Belichtungsreihe kann in der Sequenz durch Drücken der
Taste ESC (ON.OFF) gestoppt werden. Zum Beispiel wird bei einer Reihe von 5 Aufnahmen
in Stufen von 1 Lichtwert bei der Einstellung „Standard-,
Über-, Unterbelichtung“ wie folgt belichtet: Standard (O EVAbweichung), +1 EV, -1 EV, +2 EV, -2 EV.
Intervall
mögliche Optionen
2 Bilder 255 Bilder
mögliche Optionen
1 Sekunde 1 Stunde
3
2
&
-%.5
Intervall
Mit der Intervallfunktion können Sie die Kamera automatisch eine Serie von
Fotos über eine vorher eingestellte Periode aufnehmen lassen. Dies ist oft
erforderlich für Zeit- und Bewegungsstudien, Sicherheitsüberwachungen,
Naturstudien usw. Belichtung und Fokussierung (Manuell oder Auto) erfolgen
gemäß den Einstellungen der Kamera zum Zeitpunkt der Aufnahme.
Intervall-Einstellung
1) Drücken Sie die MENU-Taste am Kameragriff.
2) Drehen Sie das vordere Einstellrad bis Interval angezeigt wird.
3) Drücken Sie die DRIVE (Enter) Taste am Kameragriff.
4) Drehen Sie am vorderen Einstellrad, um die folgenden Optionen
anzusteuern:
4
3
$2)6%
&
%NTER
5
6
2
2
Anzahl der Aufnahmen hervorgehoben. 2 Aufnahmen
ausgewählt.
7
„Interval duration“ hervorgehoben. 5 Sekunden ausgewählt.
BEISPIEL
$2)6%
3AVE
8
$2)6%
AF
$2)6%
%NTER
3AVE
ON
Die Anzeige nach der
Aktivierung der IntervallEinstellung zeigt 3 verbleibende
Aufnahmen in Intervallen von
30 Sekunden.
Number of exposures (Anzahl der Belichtungen)
(die Anzahl der Belichtungen)
Interval duration (Dauer des Intervalls)
(Intervalldauer) (das Zeitintervall zwischen den Aufnahmen)
(Das gewählte Symbol wird durch einen Schattenrahmen markiert).
5) Unter Number of exposures (Anzahl der Aufnahmen) drehen
Sie das hintere Einstellrad, um die Anzahl der gewünschten
Aufnahmen auszuwählen: 2 - unbeschränkt
6) Unter Interval duration, drehen Sie das hintere Einstellrad, um
auszuwählen zwischen:
1 Sekunde - 1 Stunde
7) Drücken Sie die SAVE (DRIVE Taste), um die Einstellung zu
speichern.
8) Drücken Sie ENTER (DRIVE -Taste) erneut in der IntervalAnzeige (Belichtungsreihe), um diese Funktion zu
aktivieren. Drücken Sie die Taste On (AF Taste). Bitte
beachten Sie, dass jetzt Off angezeigt wird und die untere
Textzeile lautet ‚Interval on’.
Drücken Sie den Auslöser halb durch, um für diese Funktion
in den Standby-Modus zu schalten (zum Auslösen drücken Sie
dann den Auslöser erneut voll durch), oder drücken Sie den
Auslöser für eine sofortige Aufnahme gleich voll durch.
 Unter Individuelle Einstellungen #27 können Sie eine


95
Ausgangsverzögerung von Keine, 2, 10 oder 60 Sekunden oder
den Intervallzeitraum wählen.
Zur Statusüberprüfung (ON oder OFF) lesen Sie die untere Textzeile
in der Anzeige.
Eine Intervalleinstellung kann während der Sequenz durch
Drücken der Taste ESC gestoppt werden.
Einstellungen / Individuelle
Einstellungen
mögliche Optionen
1
4
2
-%.5
4
$2)6%
4.1 Custom options
(Individuelle Einstellungen)
&
%NTER
5
1) Drücken Sie die MENU-Taste am Kameragriff.
2) Drehen Sie das vordere Einstellrad bis Settings angezeigt
wird.
3) Drücken Sie die DRIVE (Enter) Taste am Kameragriff.
4) Drehen Sie am vorderen Einstellrad, um 4.1 Custom
options anzusteuern.
5) Drücken Sie die DRIVE (Enter) Taste, um in das Menü der
über 25 Wahlmöglichkeiten zu gelangen.
6) Drehen Sie das vordere Einstellrad, um die gewünschte
Option auszuwählen.
7) Drehen Sie das hintere Einstellrad zur gewünschten
Einstellung (Setting).
8 ) Drücken Sie Save.
6
$2)6%
&
%NTER
8
7
$2)6%
2
Einstellungen
Von der Anzeige Settings (Einstellungen) können Sie vier untergeordnete Haupteinstellungen erreichen: Custom options (Individuelle
Einstellungen), Image Info (Bildinformationen), Profile, Date & Time
(Datum & Zeit) sowie Info. Dazu drehen Sie das vordere Einstellrad. Von jeder
dieser vier Unter-Einstellungen können Sie weitere Anzeigen ansteuern.
Custom options hat mehr als 24 Unteranzeigen, Image info hat zwei
Unteranzeigen mit jeweils weiteren Wahlmöglichkeiten und System status hat zwei weitere Anzeigen. In der Übersicht des Hauptmenüs können
Sie sehen, wie sich alle diese Optionen auf die Menüstruktur verteilen.
&
3
IINDIVIDUELLE
EINSTELLUNGEN
 Als Abkürzung zum Menü Individuelle Einstellungen können
3AVE
Sie auch MENU drücken und dann die USER Taste. Nach dem
Vornehmen von Einstellungen ist der Auslöser zu drücken, um
die neuen Einstellwerte zu speichern.
In der folgenden Liste sind die roten Werte die Vorgabewerte. So ist z. B.
im Fall der User-Taste (programmierbare Taste) der Vorgabewert „Keine“
(None) und die Kamera wird solange nicht reagieren, wie Sie nicht eine
bestimmte Wahl treffen und abgespeichern.
Wenn Sie die Sensoreinheit für alle Optionen auf die Vorgabewerte zurücksetzen möchten, drücken Sie kurz die ON.OFF Taste, um zu Profileszu
gelangen, wählen Sie Standard und drücken Sie dann Load.
96
Funktion der programmierbaren Taste 4/4
Bitte beachten:
• Keine • Stand-by (schaltet in Standby) • Abblenden• Blitzmessung •
Intervall-Selbstauslöser • Selbstauslöser
• Belichtungsreihe • AF/Betrieb
(Objektiv in in MF oder AF) • Spiegel
nach oben • B/Modus • T/Modus •
Histogramm (zeigt letztes Histogramm)
• Grauabgleichaufnahme • LM-Zyklus •
Letztes Bild löschen • Dig. Fok. Check
Die H3D kann auch mit Filmmagazinen arbeiten, und hierfür stehen
zwei spezielle Individuelle Einstellungen nur für Filmmagazine zur
Verfügung. Daher zeit die H3D insgesamt 32 Individuelle Einstellungen
an, wenn das Filmmagazin angeschlossen ist und nur 30 Individuelle
Einstellungen, wenn die Sensoreinheit angeschlossen ist.
In der folgenden Beschreibung sind alle 32 individuellen Optionen
aufgeführt. Wenn Sie die Kamera mit einem Digitalrückteil verwenden, erscheinen die Optionen „# 9 Magazine exposure lock“ und „#18
Film wind-on“ nicht in der Kameraanzeige.
Stellt ein, welche Funktion unmittelbar
aktiviert wird, wenn die programmierbare Taste gedrückt wird (Sie können
die Einstellung in diesem Modus jedoch
nicht ändern, sie nur verwenden). Die
Taste hat eine Wechselfunktion, so dass
ein nochmaliges Drücken der Taste die
neue Einstellung deaktiviert.
Das sich diese beiden Optionen in der Liste befinden, unterscheidet sich die Nummerierung entsprechend, je nachdem, ob ein
Filmmagazin angeschlossen ist oder nicht. So hat die Option „Lens
Exposure lock“ normalerweise die #10, wird aber als #11 aufgelistet,
wenn ein Filmmagazin angeschlossen ist, da die zusätzliche Option
„Magazine exposure lock“ nach der Option #8 aufgelistet wird.
Die Beschreibung der an der Kamera angezeigten Option bleibt allerdings korrekt, nur die Nummerierung ist eine andere. Wenn Sie in der
folgenden Liste nach der Beschreibung einer Option suchen, sollten
Sie den beschreibenden Titel überprüfen und nicht nur die Nummer
zur Auswahl verwenden. Zur Unterscheidung:
Funktion der AE-Lock-Taste 5/5
• AE-Sperre
kann aber auch zugewiesen werden an:
• None • Standby (geht in den Standby)
• Stop Down• Flash Measure • Interval
timer • Self Timer • Bracketing • AF drive
(Objektiv in MF oder AF) • Mirror up • B
mode • T mode • Histogram (zeigt letztes
Histogram) • Grey balance exposure
• Cycle LM mode • Delete last image •
Dig. foc. check
• Die Zahlen in SCHWARZ beziehen sich auf die Kamera mit angeschlossener Sensoreinheit.
• Die Zahlen in GRÜN beziehen sich auf die Kamera mit angeschlossenem Filmmagazin.
Standby-Umschaltung
1/1
• 5 s • 10 s • 15 s • 30 s
Stop Down button funktion
(Funktion der Abblendtaste)
Legt den Zeitraum fest, in dem die
Kamera aktiv bleibt, bevor sie automatisch in den Bereitschaftsmodus schaltet
(Anzeige durch das H3D Logo auf dem
LCD am Kameragriff).
Reduziert den Batterieverbrauch.
Lichtwertschritt
6/6
• Abblenden (Stop down)
kann aber auch zugewiesen werden an:
• Flash Measure • Interval timer • Self
Timer • Bracketing • AF drive (Objektiv in
MF oder AF) • Mirror up • B mode • T mode
• Histogram (zeigt letztes Histogram) •
Grey balance exposure • Cycle LM mode •
Delete last image • Dig. foc. check • None
• Standby (geht in den Standby)
2/2
• 1 Stufe • 1/2 Stufe • 1/3 Stufe
Legt den Wert der EV-Änderung (Auswahl
durch vorderes oder hinteres Einstellrad)
für Blende oder Verschlusszeit fest.
Funktion der Taste Spiegel nach oben 7/7
• Spiegel nach oben
kann aber auch zugewiesen werden an:
• B mode • T mode • Histogram (zeigt letztes Histogram) • Grey balance exposure •
Cycle LM mode • Delete last image • Dig.
foc. check • None • Standby (geht in den
Standby) • Stop Down• Flash Measure •
Interval timer • Self Timer • Bracketing •
AF drive (Objektiv in MF oder AF)
Belichtungskorrekturwert 3/3
• 1 Stufe • 1/2 Stufe • 1/3 Stufe
Leg t den Wert der EV-Änderung
(Auswahl durch vorderes oder hinteres
Einstellrad) bei der Einstellung fester
Belichtungseinstellungen fest.
97
Einstellraddrehrichtung
8/8
Belichtungssperre bei
Bereichsüberschreitung
• Im Uhrzeigersinn (Clockwise) • Gegen
den Uhrzeigersinn (Counter clockwise)
11/12
• Yes (Ja) • Nein
Best i m mt, welchen Ei nf luss d ie
Drehrichtung der Einstellräder auf eine
Einstellung hat.
So können Sie beispielsweise durch
Drehung des vorderen Einstellrads nach
links die Blendeneinstellung von f/8 in
f/6,8 in f/5,6 und so weiter ändern. Durch
Ändern der Einstellung der Drehrichtung
können Sie jedoch festlegen, dass die
gleiche Aktion den umgekehrten Effekt
hat, also die Blendeneinstellungen von
f/8 nach f/9,5 nach f/11 und so weiter erfolgen.
Auslösesperre bei fehlender Blitzbereitschaft
9/9
Ermöglicht ein Auslösen der Kamera
auch wenn die Einstellung von Blende
oder Verschlusszeit außerhalb des
Arbeitsbereichs liegt (Angezeigt von
den LCDs durch „-“).
Yes bl o cki e r t d e n Au sl ös e r b e i
Überschreiten des Arbeitsbereichs.
No ermöglicht ein Betätigen des Auslösern
auch außerhalb des Arbeitsbereichs.
Echte Belichtung
12/13
• Ein • Off (Aus)
Legt fest, ob eine Belichtung automatisch angepasst wird, um eine „Echte
Belichtung“ zu erzielen. (Im Anhang finden Sie hierzu unter der Erläuterung der
Begriffe eine vollständige Erklärung).
• Yes (Ja) • No (Nein)
Ermöglicht eine Belichtung, bevor der
Blitz vollständig aufgeladen ist. Für die
Nutzung mit dem integrierten Blitz
oder einem anderen, TTL-kompatiblen
Blitzgerät, das an den Blitzschuh angeschlossen ist. Gilt nicht für Blitzgeräte,
die an den PC-Anschluss angeschlossen
sind.
Yes blockiert den Auslöser bis der Blitz
bereit ist.
On erlaubt die Korrektur.
Off behält die normale Einstellung.
Spotmodus
13/14
• Normal • Zone
Legt fest, wie sich die Kamera bei der
Spotmessung verhält.
No ermöglicht eine Belichtung bevor der
Blitz bereit ist.
Normal bedeutet, dass sich die Kamera
genauso verhält wie bei den Einstellungen
Integral und Selektiv.
Magazinbelichtungssperre (nur bei
angeschlossenem Filmmagazin) 10
Zone lässt die Kamera ebenso agieren
wie die Hasselblad 205FCC. Das heißt,
der zentrale Messbereich wird über eine
spezielle Fläche des Motivs geführt und die
AE-L Taste wird gedrückt. Die Belichtung
wird dann unter den Annahme berechnet,
dass die gemessene Fläche 18 % Grau
bzw. Zone 5 ist und wird als Zone 5 auf
dem LCD angezeigt (siehe Anhang /
Begriffserläuterungen). Alternativ kann
die Fläche mit dem hinteren Einstellrad
für eine andere Zone neu klassifiziert
werden.
• Yes (Ja) • No (Nein)
Ermöglicht das Auslösen der Kamera,
ohne dass sich ein Film im Filmmagazin
befindet.
Yes blockiert den Auslöser, wenn sich
kein Film im Filmmagazin befindet und
zeigt folgende Meldung auf dem LCD am
Kameragriff: No film.
No ermöglicht ein Betätigen des Auslösern,
wenn sich kein Film im Filmmagazin befindet.
Danach werden die Flächen innerhalb
des zentralen Messbereichs bei Bewegen
der Kamera mit ihren Zonenwerten angezeigt.
Objektivbelichtungssperre 10/11
• Yes (Ja) • No (Nein)
Ermöglicht das Auslösen der Kamera,
ohne dass ein Objektiv angeschlossen
ist.
Yes blockiert den Auslöser, wenn kein
Objektiv am Kameragehäuse angeschlossen ist und zeigt folgende Meldung auf
dem LCD am Kameragriff: No lens.
No ermöglicht eine Verschlussauslösung
der Kamera ohne Objektiv.
98
Fokussierhilfe bei MF
14/15
Verriegelung
17/18
• Halb gedrückter Auslöser • Always
(Immer) • Off (Aus)
• Alle Bedienungselemente • Wheels
(Einstellräder)• Off (Aus)
Legt fest, wie die LED-Pfeilsymbole zur
Fokussierhilfe im Sucherdisplay bei manueller Betriebsart angezeigt werden.
Legt den Umfang der Sperre fest, wenn
die Verriegelungstaste gedrückt wird.
All controls sperrt sämtliche Einstellräder
und Tasten.
Half press macht sie sichtbar, wenn der
Auslöser halb heruntergedrückt wird.
Always macht sie immer sichtbar, wenn
die Kamera aktiviert ist.
Off schaltet sie permanent aus.
AF-Hilfslicht
Wheels sperrt nur die Einstellräder. Sie
können jedoch für Einstellungen verwendet
werden.
Off schaltet die Sperrfunktion aus.
Film zum ersten Bild vorspulen (nur
bei angeschlossenem Filmmagazin)19
• Direkt • Halb gedrückter Auslöser
Legt fest, wann der Film bis zum ersten
Bild transportiert wird.
Direct transportiert den Film automatisch
bis zum ersten Bild, wenn der Filmhalter
eingesetzt oder das Filmmagazin angesetzt wird.
Half press transportiert den Film nur
dann, wenn der Auslöser halb heruntergedrückt wird.
15/16
• Camera • Ext flash (Ext. Blitz) • Off
(Aus)
Erlaubt die Projektion von Lichtmustern
zur Unterstützung des Autofokus bei
schlechten Lichtverhältnissen oder schwachen Kontrasten.
Camera aktivier t die integr ier te
Beleuchtung zur AF-Hilfe permanent.
External flash aktiviert die AF-Hilfe mit
Hilfe eines geeigneten externen Blitzgeräts.
Wenn dieses Blitzgerät jedoch nicht angeschlossen ist, wird automatisch das
integrierte System genutzt.
Off (Aus) schaltet die AF-Hilfe permanent aus.
Warnton
18/20
• On (Ein) • Off (Aus)
Stellt das akustische Summersignal
ein.
On schaltet das Signal ein.
Off schaltet das Signal aus.
Histogramm anzeigen
Schnelleinstellung über hinteres
Einstellrad
16/17
19/21
• Yes (Ja) • No (Nein)
Legt fest, ob ein Histogramm einer
digitalen Bildaufzeichnung nach der
Aufnahme auf dem LCD angezeigt wird.
Gilt nur für die Verwendung mit digitalen Rückteilen, die diese Funktion
unterstützen.
Yes schaltet die Funktion ein.
No schaltet die Funktion aus.
• Yes (Ja) • No (Nein)
Ermöglicht im Automatik-Modus
eine schnelle EV-Veränderung (oder
EV-Angleichung) über das hintere
Einstellrad.
Yes schaltet die Einstellung ein. Durch
Drehen des hinteren Einstellrads erfolgt die
Änderung und erscheint auf beiden LCDs
als ein ± Symbol zwischen den Werten
von Blende und Verschlusszeit. Der Grad
der Abweichung wird außerdem über der
Skala links von der Blendeneinstellung auf
dem Sucher-LCD angezeigt.
Interval & Self Timer
20/22
• Exit • Stay
Ermöglicht es entweder der Intervalloder der Selbstauslöserfunktion nach
einer Belichtung aktiv zu bleiben oder
sofort in die Standardstellung zurückzukehren.
No schaltet die Funktion komplett ab.
Exit löscht die Einstellung und kehrt
nach einer Belichtung automatisch in
die Standardeinstellung zurück.
Stay erhält die Einstellung nach einer
Belichtung.
99
AE-Sperre / Schnelljustierung 21/23
Warnung bei nicht ausreichendem
Blitz
26/28
• Exp. reset (Zurücksetzen) • Saved
(Gespeichert)
• On (Ein) • Off (Aus)
Ermöglicht es entweder der AE-Lock
oder der Schnelljustierung nach einer
Belichtung aktiv zu bleiben oder sofort in
die Standardstellung zurückzukehren.
Exp Reset löscht die Einstellung und
kehrt nach einer Belichtung automatisch
in die Standardeinstellung zurück.
Saved erhält die Einstellungen von AELock oder Schnelljustierung nach einer
Belichtung.
EV anzeigen
22/24
Steuert die Anzeige der Warnmeldungen
und Dreiecke für „Low flash“.
On schaltet die Funktion ein.
Off schaltet die Funktion aus.
Ausgangsverzögerung des
Intervall-Schalters
27/29
• Keine • 2 s • 10 s • 60 s • Intervallzeit
Ermöglicht eine Verzögerung vor der ersten Belichtung einer intervallgesteuerten
Belichtungsreihe.
• Yes (Ja) • No (Nein)
Blendenanzeige
Ermög licht d ie A nzeige der EVEi nstel lu ngen au f dem LCD des
Kameragriffs.
Yes ermöglicht die Anzeige.
No schaltet die Anzeige aus.
ISO anzeigen
28/30
• Normal • Light meter
(Belichtungsmesser)
Ermöglicht die Wahl der Blendenanzeige
(nur im manuellen Modus).
Normal wählt die konventionelle Anzeige
(f5.6, f8, etc.)
Light meter wählt die „Belichtungsmess
eranzeige“ (f5.6⁰, f8.⁵, etc)
23/25
• Yes (Ja) • No (Nein)
Ermöglicht die Anzeige der ISOEi nstel lu ngen au f dem LCD des
Kameragriffs.
Yes ermöglicht die Anzeige.
No schaltet die Anzeige aus.
Zusätzliche
Spiegelverzögerung
29/31
• Keine • 5 ms • 10 ms • 20 ms • 50 ms • 100
ms • 200 ms • 400 ms
Belichtungsreihenwerte in Manuell 24/26
Verlängert die Verzögerung zwischen dem
Hochklappen des Spiegels und dem Öffnen
des Objektivverschlusses und reduziert
damit die Auswirkungen von Vibrationen
bei längeren Belichtungszeiten.
• Verschlusszeit • Blende
Hier wird gewählt, ob im manuellen
Belichtungsmodus bei Belichtungsreihen
der Blendenwert oder die Verschlussges
chwindigkeit verändert wird.
Shutter speed wählt die Veränderung
der Verschlusszeit..
Aperture wählt die Veränderung des
Blendenwertes..
ISO / WB Menü
30/32
• Menu • Flash • AF • Drive
Weist den Tasten Flash, AF oder Drive am
Kameragriff wieder den Direktzugang zu
ISO / Weißabgleicheinstellung zu.
Blendensteuerung in Manuell 25/27
• Front wheel • Rear wheel
Wä h lt , we lc he s E i n s t e l l r a d d ie
Blendenwert-Einstellung im manuellen
Modus verändert.
Front wheel wählt das vordere Rad für
die Einstellung der Blende.
Rear wheel wählt das hintere Rad für die
Einstellung der Blende.
100
Bildinformationen / Typ der
Datenaufzeichnung
Nur verwendbar, wenn das Filmmagazin angeschlossen ist.
4.2 Image Info (nur mit Filmmagazinen!)
2
1
&
-%.5
Hier wird der Text eingegeben, der am Rand jedes Bildes aufgezeichnet wird.
Es ist möglich, etwa bis zu 40 Zeichen zur gleichen Zeit aufzuzeichnen.
Imprint Type zeichnet die von der Kamera automatisch gespeicherten Informationen auf. Text zeichnet die vom Benutzer erstellten
Informationen auf.
4.2.1
Folgende Optionen können gewählt werden:
4
3
$2)6%
• Imp. Type 1
druck t die relevanten Informationen: Blende,
Verschlusszeit, Messmethode, Belichtungsmodus,
Belichtungskorrektur und Blitzkorrektur.
• Imp. Type 2
druckt nur die Basis-Informationen: Blende, Verschlusszeit
und Belichtungskorrektur.
• Date & Time
druckt nur Datum und Uhrzeit (die korrekten Datums- und
Zeitangaben werden unter Einstellungen im Menüpunkt
„Datum und Uhrzeit“ vorgenommen).
• Text & Date
druckt Text plus Datum.
• Text & Info
druckt Text plus Basisinfo.
• Text
druckt nur Text (der unter 4.2.2 Text eingegeben wurde).
&
%NTER
5
6
Typ der Datenaufzeichnung
&
$2)6%
$2)6%
%NTER
%NTER
7
Einstellung des Typs der Datenaufzeichnung
$2)6%
3AVE
1) Drücken Sie die MENU-Taste am Kameragriff.
2) Drehen Sie das vordere Einstellrad bis Settings angezeigt
wird.
3) Drücken Sie ENTER (DRIVE -Taste) am Kameragriff.
4) Drehen Sie am vorderen Einstellrad, um 4.2 Image info
anzusteuern.
5) Drücken Sie Enter (DRIVE-Taste) um 4.2.1 Imprint type
zu wählen.
6) Drücken Sie noch einmal Enter (DRIVE-Taste) und drehen
Sie das vordere Einstellrad zur Auswahl der gewünschten
Option.
7) Drücken Sie die Save (Drive ) Taste am Kameragriff.
101
„Image Info“ ist nur
verwendbar, wenn
das Filmmagazin
angeschlossen ist.
1
4.2.2 Text
2
&
-%.5
Unter Image info können Sie eine frei wählbare Kombination von
Buchstaben, Wörtern, Symbolen zusammenstellen, die in die Metadaten
aufgenommen werden. Das gleiche Verfahren wird angewandt, um den
Namen eines Profils zu ändern.
Texteingabe / Ändern eines Profilnamens
4
3
$2)6%
&
%NTER
5
6
$2)6%
%NTER
1) Drücken Sie die MENU-Taste am Kameragriff.
2) Drehen Sie das vordere Einstellrad bis Settings angezeigt
wird.
3) Drücken Sie die DRIVE (Enter)-Taste am Kameragriff.
4) Drehen Sie am vorderen Einstellrad, um 4.2 Image infoanzusteuern.
5) Drücken Sie die Enter (DRIVE) Taste bei 4.2.2 Text.
6) An der linken Seite der Anzeige befindet sich ein Kästchen mit
einem X-Symbol und zwei Pfeilsymbolen. Durch Drehen des
vorderen Einstellrades bewegt sich der Cursor in den Kasten
und durch Drehen des hinteren Einstellrades bewegt sich der
Cursor nach oben und unten.
• Wenn das X im Kästchen hervorgehoben ist und die Sel.(AF)
Taste gedrückt wird, wird der hervorgehobene Buchstabe in
der Textzeile weiter unten in der Anzeige gelöscht.
• Wenn ein Pfeil im Kästchen hervorgehoben ist, bewegt sich
der Cursor in der Textzeile in Pfeilrichtung, bei jeden Klick auf
die Sel.(AF) Taste bewegt er sich einen Buchstaben weiter bis
zur gewünschten Position. Der hervorgehobene Buchstabe in
der Textzeile kann jetzt durch einen neuen Buchstaben ersetzt
werden, der ausgewählt wird, indem der Cursor aus dem
Kästchen bewegt wird und einen neuen Buchstaben hervorhebt, dann wird die Sel.(AF) Taste gedrückt.
• Durch Drehen des vorderen Einstellrades bewegt sich der Cursor
waagerecht.
• Durch Drehen des hinteren Einstellrades bewegt sich der
Cursor senkrecht und zeigt alle verfügbaren Zeichen, indem
die Anzeige scrollt.
102
2
1
AF
$2)6%
3AVE
Sel.
2
4
3
&
AF
$2)6%
3AVE
2
5
Um die Zeichen zu schreiben und zu speichern, gehen
Sie wie folgt vor:
1) Zuerst können Sie eine unerwünschte Testzeile löschen,
indem Sie das X-Symbol im Kasten hervorheben und dann
wiederholt die Sel.(AF)-Taste drücken.
2) Drehen Sie das hintere Einstellrad, bis der gewünschte
Buchstabe angezeigt wird. (Das „Leerzeichen“ ist der freie
Raum ganz links neben dem Ausrufezeichen in der obersten
Zeile).
3) Bewegen Sie den Cursor mit den beiden Einstellrädern, bis der
gesuchte Buchstabe hervorgehoben wird.
4) Drücken Sie die Sel.(AF)-Taste, um den Buchstaben zu
speichern, der daraufhin in der unteren Textzeile der Anzeige
erscheint.
Verfahren Sie weiter auf diese Weise, bis Sie alle gewünschten
Buchstaben und Symbole ausgewählt haben.
5) Drücken Sie Save (DRIVE-Taste)um die Einstellung zu speichern.

$2)6%
Die gesamte Image Info wird automatisch der Metadata-Datei
jedes Bildes hinzugefügt.
Text verändern – ein Beispiel
3AVE
1
2
3
4
5
6
7
8
Hier finden Sie ein Beispiel, wie ein existierender Text verändert wird (in
diesem Fall das Wort „Text“ zu einem Copyright-Symbol mit dem Namen
des Fotografen – „Jens Karlsson“). Siehe vorigen Abschnitt „4.2.2 Image
info“ für eine Beschreibung des Verfahrens.
1) Gehen Sie zuerst zur Anzeige Image info. In der Textzeile
unten in der Anzeige wird der Textcursor automatisch rechts
von dem Buchstaben platziert, der geändert werden soll.
Drehen Sie am vorderen und hinteren Einstellrad, bis der
Cursor das das X-Symbol hervorgehoben hat.
2) Drücken Sie die Sel. ((AF)-Taste und der Buchstabe wird entfernt.
3) Wiederholtes Drücken der Sel. Taste löscht daraufhin alle
Buchstaben in der Zeile.
4) Nach Entfernen des unerwünschten Textes drehen Sie am vorderen und hinteren Einstellrad, bis der gewünschte Buchstabe
hervorgehoben ist (in diesem Fall das Copyright-Symbol) und
drücken Save. Beachten Sie die neuen Symbole, die beim
Scrollen durch die Anzeige sichtbar werden.
5) Wählen Sie den nächsten Buchstaben auf die gleiche Art (in
diesem Fall ein Leerzeichen) und drücken Sie Save.
6) Der Großbuchstabe „J“ wurde in diesem Beispiel hervorgehoben und gespeichert.
7) Wiederholen Sie dieses Verfahren, bis alle gewünschten
Zeichen und Buchstaben gespeichert sind. Wenn Sie weitere
Buchstaben eingeben, verschwinden die links stehenden von
der Anzeige, damit Sie sehen können, welche Zeichen Sie
eingeben. Bitte vergessen Sie nicht, dass maximal 40 Zeichen
eingegeben werden können.
Wenn Sie bei der Eingabe einen Fehler machen, müssen Sie
die falschen Buchstaben einzeln entfernen (siehe Schritte 1 – 3
oben) und dann die Eingabe gemäß „Text hinzufügen“ korrigieren.
8) Dieses Beispiel zeigt eine fertige Textzeile mit 15 Zeichen, die
aus Symbolen, Leerzeichen sowie Klein- und Großbuchstaben
besteht.
103
Datum & Zeit
Nur verwendbar mit angeschlossenem Filmmagazin
Warnmeldung, wenn die
Sensoreinheit angeschlossen ist
4.3 Datum & Uhrzeit
(nur mit Filmmagazinen!)
2
1
&
So stellen Sie Datum und Uhrzeit ein:
-%.5
1) Drücken Sie die MENU-Taste am Kameragriff.
2) Drehen Sie das vordere Einstellrad bis Settings angezeigt
wird.
4
3
$2)6%
&
%NTER
5
4) Drehen Sie am vorderen Einstellrad, um Date & Time
anzusteuern.
6
$2)6%
&
%NTER
7
3) Drücken Sie die DRIVE (Enter) Taste am Kameragriff.
5) Drücken Sie die DRIVE (Enter) Taste.
6) Durch Drehen des vorderen Einstellrades können Sie den
Cursor bewegen, um die folgenden Angaben für eine
Änderung zu markieren: Stunden, Minuten, Jahr, Monat und
Tag. Durch Drücken der Taste 24 h (AF) können Sie zwischen
einer 12- und 24-Stundenanzeige wählen.
8
$2)6%
2
%NTER
7) Drehen Sie das hintere Einstellrad, um die Änderungen vorzunehmen, wenn sich der Cursor an der richtigen Position
befindet.
8) Drücken Sie Save (DRIVE-Taste)um die Einstellung zu
speichern.
104
System-Status
4.4 System-Status
2
1
&
-%.5
So können Sie die Nutzung der Komponenten überprüfen und ServiceInformationen abfragen:
1) Drücken Sie die MENU-Taste am Kameragriff.
2) Drehen Sie das vordere Einstellrad bis Settings angezeigt
wird.
4
3
$2)6%
&
%NTER
5
4) Drehen Sie am vorderen Einstellrad, um Info anzusteuern.
6
$2)6%
%NTER
7
$2)6%
%NTER
3) Drücken Sie die DRIVE (Enter) Taste am Kameragriff.
5) Drücken Sie die Enter (DRIVE) Taste.
6) Drücken Sie die Enter (DRIVE) Taste. Die Anzeige zeigt
jetzt eine Liste der Kamerakomponenten und rechts von
jeder Komponente eine Zahl, die die Anzahl der mit diesem Teil ausgeführten Aktionen angibt. Bitte beachten
Sie, dass auch bei einer völlig neuen Kamera registrierte
Aktionen gespeichert sind. Diese erfolgen im Rahmen von
Funktionstests bei der Herstellung.
7) Drücken Sie die Next (DRIVE) Taste, um die Softwareversion
jeder Komponente anzuzeigen.
105
Digital
mögliche Optionen
mögliche Optionen
1
5
2
&
-%.5
ISO 50, 100,
200 oder
400
Daylight, Cloudy,
Shade, Flash,
Fluorescent,
Tungsten und Manual
(Sonnenlicht, Bewölkt,
Schatten, Blitz,
Leuchtstofflampe,
Glühfadenlampe und
Manuell).
Digital
Unter der Digital-Anzeige können Sie zwischen verschiedenen
Einstellungen von Weißabgleich und ISO-Zahl wählen. Diese
Kameraeinstellungen heben die entsprechenden Einstellungen an der
Sensoreinheit auf und werden am OLED als neue Einstellungen der
Sensoreinheit angezeigt.
ISO-Einstellung & Weißabgleich
4
3
$2)6%
1) MENU-Taste am Kameragriff.
2) Drehen Sie das vordere Einstellrad bis Digital angezeigt
wird.
3) Drücken Sie die DRIVE (Enter) Taste am Kameragriff.
4) Drehen Sie am vorderen Einstellrad, um eine der beiden folgenden Optionen anzusteuern:
&
%NTER
5
6
ISO-Einstellung und Weißabgleich
2
ISO-Einstellung. ISO 400
gewählt.
7
$2)6%
2
Weißabgleicheinstellung.
„Tungsten“ (Glühfadenleuchte)
gewählt.
5) Unter ISO setting drehen sie das hintere Einstellrad, um folgende Optionen zu wählen:
50, 100, 200 oder 400.
6) White Balance drehen sie das hintere Einstellrad, um folgende Optionen zu wählen:
Daylight, Cloudy, Shade, Flash, Fluorescent, Tungsten
und Manual (Sonnenlicht, Bewölkt, Schatten, Blitz,
Leuchtstofflampe, Glühfadenlampe und Manuell).
7) Drücken Sie die SAVE (DRIVE Taste), um die Einstellung zu
speichern.
 Die Einstellungen des Weißabgleichs sind nur ungefähre
Einstellungen der Farbtemperatur. Sie werden nur für den
Benutzungskomfort beim Betrachten des OLED an der
Sensoreinheit verwendet. Die 3F-Datei ist eine RAW-Datei und
enthält daher alle für eine Korrektur mit FlexColor und/oder
einer anderen Software benötigten Daten, unabhängig von
der Farbtemperatur zum Zeitpunkt der Aufnahme.
3AVE
106
Liste der individuell einstellbaren Tastenfunktionen
•
Den Tasten USER, AE-L, STOP DOWN und M.UP können bestimmte neue Funktionen zugewiesen werden.
•
Die USER Taste hat überhaupt keine Funktion, bevor ihr nicht eine bestimmte zugewiesen wurde (Vorgabe ist „None“
(keine). Den Tasten AE-L, STOP DOWN und M.UP ist als Vorgabe ihre spezifische Namensfunktion zugewiesen, bis sie
eventuell umprogrammiert werden.
Die Tasten können für die folgenden Funktionen programmiert werden:
None (Keine)
Mirror up (Spiegel nach oben)
Die programmierbare Taste hat keine Funktion.
Steuert die Funktion Spiegel hoch- oder runterklappen
(gleiche Funktion wie die M-UP Taste).
Standby
B mode
Schaltet die Kamera in den Bereitschaftsmodus, um die
Batterien zu schonen.
Stellt die Kamera für den B Belichtungsmodus ein.
T mode
Stop down (Abblenden)
Stellt die Kamera für den T Belichtungsmodus ein.
Blendet das Objektiv ab.
Cycle LM mode (Messzyklus)
Flash Measure (Blitzmessung)
Ve rände r t die Lichtme ssungsmethode in eine r
Schleifenabfolge: Selektiv/Integral/Spot.
Aktiviert die Blitzmessfunktion.
Interval timer (Intervall-Selbstauslöser)
................................................................................................
Aktiviert den Intervall-Timermodus.
Aktiviert die Mehrfachbelichtungsfunktion.
Die folgenden Funktionen stehen nicht zur
Verfügung, wenn ein Filmmagazin angeschlossen ist:
Self timer (Selbstauslöser)
Histogram
Aktiviert die Selbstauslöserfunktion.
Zeigt ein Histogramm der letzten Aufnahme am LCD des
Kameragriffs.
Multi exposure (Mehrfachbelichtung)
Bracketing (Automatische Belichtungsreihen)
Grauabgleichaufnahme
Aktiviert die Belichtungsreihenfunktion.
Initiie r t eine Grauabgleichauf nahme mit dem
Kompositionsrahmen zur Auswahl des gewünschten
Tons.
AF Drive (AF-Betrieb)
Aktiviert das AF-System bei jedem Fokussiermodus. Wenn
die Taste gedrückt wird, stellt das AF-System automatisch
richtig scharf. Dies ist eine schnelle, präzise und komfortable
Methode, das AF-System zu nutzen, wenn die Kamera auf
Manuelle Fokussierung eingestellt ist. Hierdurch nutzen
Sie die Präzision und Sicherheit des Autofokus-Systems
und können trotzdem die Gestaltungsmöglichkeiten des
manuellen Fokussiermodus verwenden.

Letztes Bild löschen
Aktiviert bei digitalen Rückteilen die Löschfunktion für die
letzte Aufnahme.
(Wird zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stehen.)
Dig. Fok. Check
Zeigt bei digitalen Rückteilen mit LCD die letzte Belichtung
in 100 %.
So kann man die programmierbaren Tasten sehr schnell
und einfach programmieren (und das Menü der individuellen Einstellen überhaupt erreichen):
1) Drücken Sie die MENU -Taste.
2) Drücken Sie danach die USER-Taste.
Hierdurch gelangen Sie direkt zu „Custom options“ im Menü,
wo Sie die gewünschte Option für eine Einstellungsänderung ansteuern können.
107
15
Blitz
� Synchronisation bei allen Verschlusszeiten bis zu 1/800 s
� Integrierter Aufhellblitz
� Kompatibel mit SCA 3002
� Möglichkeiten der Blitzbelichtungsmessung
� Rückgekoppelte Synchronisierung möglich
Das H-System erfüllt in den unterschiedlichsten Situationen, in denen Blitzlicht erforderlich wird, absolut professionelle Ansprüche.
Die Kamera bietet einen integrierten Blitz, der hauptsächlich als
Aufhellblitz gedacht ist, aber auch im Nahbereich stark genug ist.
In Kombination mit einem Adapter und einer tragbaren Einheit,
können H-Kameras die automatischen Möglichkeiten nutzen, die
von Metz oder anderen Spitzenherstellern von Blitzgeräten als
leistungsstarke und zuverlässige Lösungen angeboten werden.
Im Studio bietet das H-System eine Blitzbelichtungssteuerung für
maximale Kontrolle und Sicherheit.
108
Die H3D kann im manuellen Modus mit den meisten gebräuchlichen Blitzgeräten eingesetzt werden. Um jedoch die automatische TTL-Funktion nutzen zu können, muss sichergestellt werden, dass
das Blitzgerät kompatibel mit dem System SCA 3002 ist. Der Anschluss erfolgt entweder über einen
PC-Anschluss oder den Blitzkontaktschuh (siehe Warnhinweis unten).
Im Sucher ist ein Aufhellblitz mit der Leitzahl 12 mit OTF/TTL-Blitzsteuerung integriert. Dieser Blitz
bietet genügend Licht für einfachere Aufnahmen auf kürzere Distanzen in geschlossenen Räumen
sowie zur Aufhellung bei Aufnahmen im Freien.
Die Blitzleistung kann für eine optimale Kontrolle unabhängig von der Umgebungsbeleuchtung
gesteuert werden.
In der entsprechenden Betriebsart können separate Blitzgeräte an den Blitzschuh angeschlossen werden, wenn sie kompatibel zum System SCA3002 (Metz) sind und der Hasselblad Adapter
SCA3902 verwendet wird. Der Informationsaustausch zwischen Blitzgerät und Kamera erfolgt dann
ohne zusätzliches Kabel.
Die Synchronisation des Blitzes kann mit den Einstellungen „normal“ oder „rear“ an den Beginn
oder das Ende der Belichtungszeit gelegt werden.
Bitte beachten Sie die Informationen in den Handbüchern der jeweiligen Blitzgeräte.
 Wie bei allen Stroboskop- und Studioblitzgeräten ist besonders auf einen korrekten

Anschluss und eine korrekte Bedienung zu achten. Besondere Risiken liegen vor, wenn
die Kameras zusätzlich an elektronische Peripheriegeräte (digitale Rückteile, Computer,
Beleuchtungsanlagen etc.) angeschlossen sind und sollten durch den Einsatz von
Infrarot- und ähnlichen drahtlosen Blitzfernsteuerungen reduziert werden.
Die Victor Hasselblad AB und die Hasselblad A/S übernimmt keine wie auch immer geartete Verantwortung für Schäden, die durch die Nutzung von Hasselblad Ausrüstungen
in Kombination mit Geräten anderer Hersteller entstehen.
Bitte versuchen Sie nicht, ein für eine andere Kameramarke gedachtes Blitzgerät an
den Blitzkontaktschuh anzuschließen. Das Blitzgerät und/oder die Kamera könnten
beschädigt werden.
Allgemeines
Wenn die Einstellungen A oder S zusammen mit einem Blitz verwendet werden, gelten die
Belichtungsanforderungen der Kamera, was dazu führen kann, dass die Verschlusszeiten
bei Innenaufnahmen so lang sind, dass die Verwendung eines Stativs erforderlich wird.
Wenn Sie jedoch die Einstellungen P oder Pv wählen, stellt die Kamera automatisch
eine Verschlusszeit von 1/60 s oder schneller ein, und ermöglicht dadurch Aufnahmen
ohne Stativ.
Bitte beachten Sie beim Einsatz von Blitzlicht bei Nahaufnahmen oder bei großen Blendenöffnungen, dass die Leistung der Blitzanlage mit einer spezifischen
Minimalzeit für eine korrekte Belichtung immer noch zu groß sein kann. Bitte beachten Sie daher die Informationen zur Ausgangsleistung des Blitzgeräts wegen möglicher
Fehlbelichtungen.
Sie können die Blitzmessfunktion mit den unterschiedlichsten externen Blitzgeräten
verwenden (TTL-Blitzgeräte müssen auf manuellen Betrieb gestellt sein).
Die rückgekoppelte Synchronisation ist eine sinnvolle Funktion, um einen natürlicheren
Ausdruck bei der Kombination von langen Belichtungszeiten mit beweglichen Lichtern
und Blitzlicht zu erzielen.
Bei der Verwendung von hierfür geeigneten Geräten (kompatibel mit SCA3002) erfolgen
die Anpassungen automatisch gemäß den Einstellungen an der Kamera. Dies bezieht
sich ebenso auf die Einstellung des Blitzgerätes auf TTL wie auf die Einstellung auf das
eigene integrierte Messsystem (A).
Die Steuerung des integrierten Blitzes oder eines separaten, SCA 3002-kompatiblen
Blitzgeräts in Bezug auf die zwei Funktionen Belichtungskorrektur und Synchronisierung
der Verschlusszeit erfolgt am Kameragriff. In der Einstellung „Manual“ kann die
Blitzmessfunktion mit Blitzgeräten (zum Beispiel Studio- oder Stroboskopblitzgeräten)
verwendet werden, die mit dem Standard SCA 3002 entweder kompatibel oder sind
oder nicht.
 Nur Blitzgeräte, die speziell für die H3D geeignet sind, sollten an den Blitzschuh der
Kamera angeschlossen werden.
Mit der Funktion Belichtungskorrektur können Sie das Verhältnis zwischen
Blitzausgangsleistung und Belichtungsanforderungen der Kamera verändern, um verschiedene Spezialeffekte zu erzielen Mit der Synchronisierungsfunktion gestalten Sie
Effekte bei langen Belichtungszeiten. Um Tests der Belichtungen mit Blitzlicht durchzuführen, nutzen Sie die Blitzmessfunktion.
109
1
2
BLITZ
-%.5
&
3
4
2
5
Aktivieren der Funktionen:
1) Schalten Sie die Kamera ein und drücken Sie einmal auf die
Taste FLASH.
2) Drehen Sie am vorderen Einstellrad, um die gewünschte
Belichtungskorrektur einzustellen:
• von + 3 EV bis – 3 EV
• drücken Sie die Clr (AF-Taste), um die Einstellung eventuell schnell zu löschen.
3) Drehen Sie das hintere Einstellrad auf:
• Normal Sync (Blitzauslösung direkt nach Öffnen des
Verschlusses)
• Rear Sync (Blitzauslösung kurz vor dem Schließen des
Verschlusses)
• Blitzmessung (mit nicht-TTL-Blitzgeräten oder TTLBlitzgeräten in der manuellen Betriebsart).
4) Das LCD am Griff zeigt den Blitzmodus in der
Standardanzeige an - Normal oder Rear.
5) In der Einstellung „Flash Measure“ (Blitzmessung) fordert Sie
eine spezielle Anzeige auf, die AE-L-Taste zu drücken, um die
Werte ablesen zu können. Siehe unten für weitere Hinweise.
Integrierter Blitz
Beispiel einer LCD-Anzeige mit der
Blitzeinstellung „Rear sync“ und einer
Belichtungskorrektur von „- 1 EV“
2
1
BLITZ
-%.5
4
3
Der integrierte Blitz hat folgende technische Daten:
Leitzahl
Ausleuchtung
vertikal
Maximaler Lichtabfall an den Rändern
Farbtemperatur (volle Blitzleistung)
 Den integrierten Blitz nicht verwenden, wenn ein anderes ex3AVE
2
5
Rotes Warndreieck und grünes LEDBlitzsymbol links von der SucherLCD-Anzeige
- 1 EV (50%)
5 000 – 5 600º K
Um den Blitz in seine Betriebsstellung hochzuklappen, schieben
Sie die seitliche Sperre nach hinten in Richtung des Blitzsymbols.
Um den Blitz zu schließen, drücken Sie ihn an der Oberseite nach
unten, bis er hörbar einrastet. Der Blitz wird automatisch aktiviert,
wenn er sich in der Betriebsstellung befindet und deaktiviert,
wenn er eingeklappt ist.
Das grüne Blitzsymbol im Sucher blinkt, wenn der Blitz aufgeladen
wird, und leuchtet permanent, wenn er vollständig aufgeladen ist.
Die Ausgangsleistung des Blitzes kann für optimal ausgewogene
Lichtanteile bei Aufhellblitzen variiert werden.
$2)6%
&
12
56º horizontal, 44º

ternes TTL-Blitzgerät angeschlossen und im TTL- oder A-Modus
betrieben wird.
Verwenden Sie Objektive mit einer Brennweite von 80 mm
oder mehr (ohne Streulichtblende), um eine vollständige
Ausleuchtung mit dem integrierten Blitz zu gewährleisten.
Verwendung des integrierten Blitzes:
1) Schieben Sie die seitliche Sperre nach hinten in Richtung des
Blitzsymbols.
2) Drücken Sie die FLASH Taste.
3) Wählen Sie zwischen Normal oder Rear Synchronisation,
indem Sie das hintere Einstallrad drehen und (falls erforderlich) die gewünschte Korrektur durch Drehen des vorderen
Einstellrad.
4) Drücken Sie die Save (Drive ) Taste. Ein Bild belichten.
110
5) Wenn die Einstellung der Ausgangsleistung des Blitzgeräts
fehlerhaft war, erscheinen ein rotes Dreieck sowie ein blinkendes grünes Blitzsymbol mit dem Warnhinweis „Low flash” im
Sucher. Geringe Blitzleistung’. Die LCD am Kameragriff
zeigt ebenfalls den Warnhinweis „Low flash“. Geringe
Blitzleistung’.
Um das Problem zu lösen, sollte man konventionelle
Maßnahmen ergreifen. (Das bedeutet: dichter an das
Hauptmotiv herangehen, eine größere Blendenöffnung wählen oder einen höhere ISO-Zahl verwenden).

1
2
Einsatz und Anschluss eines externen Blitzgeräts
BLITZ
-%.5
2
4
3
&
3AVE
6
AE-L
Separate Blitzgeräte können elektrisch entweder über den ZubehörBlitzschuh oben am Sucher (siehe obere Warnhinweise) oder über
Kabel am PC-Anschluss an der linken Seite des Kameragehäuses
angeschlossen werden. Auch Fernauslöser/Sender lassen sich ähnlich anschließen (bitte beachten Sie die Hinweise in den jeweiligen
Bedienungsanleitungen).
Bitte achten Sie darauf, dass die Kunststoffabdeckung eingesetzt
ist, wenn der Blitzschuh nicht benutzt wird.
Blitzmessung separater Blitzgeräte
$2)6%
5
Nach Bedarf kann as Warnsignal „Low Flash“ in der Individuellen
Einstellung (Custom Option) #26 abgeschaltet werden.
Sie können die Leistung eines angeschlossenen Blitzgeräts (mit
PC-angeschlossenen und SCA3902-kompatiblen Blitzgeräten im
M-Modus) messen, wobei die Kamera wie ein Belichtungsmesser
arbeitet. Es können weitere Testbelichtungen mit veränderten
Blendeneinstellungen vorgenommen werden, bis die Informationen
auf dem LCD des Kameragriffs zufriedenstellend sind.
Verwendung der Blitzmessung:
1) Drücken Sie die FLASH-Taste auf dem Kameragriff, um das
Menü der Blitzoptionen zu öffnen.
2) Drehen Sie das hintere Einstellrad bis Flash measure angezeigt wird.
3) Drücken Sie die Save (DRIVE )-Taste, um das Menü
Blitzbelichtung anzuzeigen.
4) Nehmen Sie die erforderlichen Blendeneinstellungen mit dem
vorderen Einstellrad vor.
5) Drücken Sie die AE-L Taste. Die Kamera stellt daraufhin die
gewählte Blende ein, klappt den Spiegel hoch und löst den
Blitz aus. Das Motiv wird vom Blitz beleuchtet und reflektiert
das Licht auf eine weiße Fläche auf dem Hilfsverschluss und
von dort weiter zu den Messsensoren.
6) Abweichungen von einer normalen Belichtung werden auf den LCDs des Kameragriffs und des Suchers als
Abweichungen in EV (Exposure Value = Lichtwerten) angezeigt. Wenn „high“ oder „low” angezeigt werden, verändern
Sie die Blendeneinstellung entsprechend und nehmen Sie
eine weitere Testbelichtung vor.
verändern Sie die Blende bis Diff EV: 0 erscheint, oder die
gewünschte Abweichung von der Normalbelichtung.
Diff EV: Low zeigt mehr als 2 EV zu niedrig an.
Diff EV: High zeigt mehr als 2 EV zu hoch an.
111
16
Optionales Zubehör
� Konverter
� CF-Adapter
� Zwischenringe
� Proshade
� Auslösekabel
� Blitzadapter
� Filter
� HV 90 Sucher
� Stativschnellkupplung
� HVM Lichtschachtsucher
� Handschlaufe
� HM 16-32 Filmmagazin
� Trageriemen
� HMi 100
� Einstellscheiben
Optionales Zubehör bietet Ihnen die Gelegenheit, die Möglichkeiten
Ihres Kamerasystems zu er weitern oder Ihre speziellen
Arbeitsroutinen zu erleichtern.
(Die Zahlen in Klammern nach den Überschriften bezeichnen den Produktcode.)
Konverter H 1,7X
UV-/Sky-Filter
(3023717)
(3053470, 3053474 und 3053478)
Der Konverter wird zwischen Objektiv und
Kameragehäuse eingesetzt und verlängert die
Brennweite um den Faktor 1,7. Dies ist eine
komfortable Möglichkeit, die Brennweiten
Ihrer Objektive zu erweitern. Der Konverter
H 1,7 X bietet den gleichen überragenden optischen und mechanischen Qualitätsstandard
wie alle Objektive des Hasselblad H Systems.
Die optische Konstruktion umfasst sechs
Elemente in vier Gruppen.
Absorbieren UV-Strahlung und verringern
Blaustich, haben aber keinen Einfluss auf die
Farben. Schützen zusätzlich die Oberfläche
der Frontlinse. Besonders zu empfehlen, wenn
die Kamera unter rauen Einsatzbedingungen
verwendet wird. Lieferbar in drei Größen für
die verschiedenen Objektive: UV-Sky 67 mm
(3053470), UV-Sky 77 mm (3053474) und
UV-Sky 95 mm (3053478).
Polfilter
H 13, 26 und 52 Zwischenringe
(3053482, 3053486 und 3053490)
(3053513, 3053526 and 3053542)
Reduzieren nicht metallischer Reflexionen
und Glanzlichter. Erhöhen allgemein die
Farbsättigung. Können einen blauen Himmel
intensivieren. In drei Größen lieferbar.
Die Zwischenringe werden zwischen Objektiv
und Kameragehäuse montiert und reduzieren
den Aufnahmeabstand bei Nahaufnahmen.
Sie sind in drei Größen erhältlich: 13 mm, 26
mm und 52 mm. Da die H3D über ein TTLBelichtungsmesssystem verfügt, erfolgt die
Belichtungskompensation automatisch.
Stativschnellkupplung H
(3043326)
Vereinfacht bei Stativaufnahmen das Aufsetzen
und Abnehmen der Kamera. Die Kamera wird in
einer genau definierten, wiederholbaren Position
sicher gehalten. Die integrierte Wasserwaage
erleichtert die waagerechte Ausrichtung der
Kamera. Die Stativschnellkupplung H passt
an 1/4” und 3/8” Stativgewinde und hat eine
Sicherungssperre.
Auslösekabel H
(3043370)
Auslösekabel mit einer Kabellänge von
0,5 m.
112
Handschlaufe H
Blitzadapter SCA 3902
(3053623)
(3053393)
Verbessert Komfort und Sicherheit beim
Fotografieren aus der Hand.
Zum Anschluss von Blitzgeräten (kompatibel
mit dem SCA 3002 System) an die Hasselblad
H3D.
Kamerariemen H
(3053616)
HVM Lichtschachtsucher
Extra breiter Trageriemen für die Kamera
mit rutschhemmender Rückseite.
(3053328)
Der HVM Lichtschachtsucher ermöglicht
einen komfortablen, niedrigeren Blickwinkel
und den Blickkontakt mit dem Motiv, was
beispielsweise in der Portraitfotografie sehr
wünschenswert ist. Der Autofokus wird bei
allen Objektiven bewahrt. Optimiert für
Querformataufnahmen und nicht geeignet
für Hochformataufnahmen.
Einstellscheibe HS-Gitter
(3043310)
Focusing screen grid
Sphärische Einstellscheibe Acute-Matte D
mit Gitter-Netz und Mittenmarkierung für
Selektivmessung (Ø 7,5 mm) und Messbereich
des Autofokus. Das Karo-Netz ist bei technischen Detail- und Architekturaufnahmen
Focusing
screen clear
hilfreich.
HV 90 Sucher
Einstellscheibe HS-Standard
(3053326)
(3043305)
Dieser Sucher wurde speziell für analoge Aufnahmen konstruiert und zeigt ein
100%iges Bild, das dem Filmformat entspricht.
2,7-fach vergrößertes Sucherbild. Integrierte
Dioptrienkorrektur von -4 bis +2,5. In den
übrigen Leistungsmerkmalen sehr ähnlich
dem HVD 90x.
Sphärische Einstellscheibe Acute-Matte D.
Mittenmarkierung für Selektivmessung (Ø
7,5 mm) und Messbereich des Autofokus.
Im Lieferumfang aller H3D Kameragehäuse
enthalten.
CF Adapter
(3043500)
HM 16-32 Filmmagazin
Mit dem CF-Adapter können fast alle
Objektive des V-Systems an Kameragehäuse
des H-Systems angeschlossen werden. Diese
Möglichkeit erweitert den potentiellen
Objektivbereich für H-Kameras um mehr als
ein Dutzend unterschiedliche Brennweiten.
(3033016)
Ein Filmmagazin für Situationen, in denen
Film vorgezogen wird oder erforderlich ist.
Für Rollfilm 120 oder 220. Mit LCD, integrierter Magazinschieber- und BarcodeErkennung, batteriegestützter Speicher. Leicht
am Kameragehäuse oder davon getrennt mit
Film zu bestücken.
Proshade Streulichtblende V/H 60 – 95
(3040740)
Flexible Streulichtblende mit verstellbarem
Balgen, die Streulicht sehr effektiv abschirmt.
Lässt sich durch die kompakte, flache Bauweise
Platz sparend für den Transport zusammenfalten. Mit Adaptern passt sie an alle
HC Objektive und fast alle Objektive im V
System. Mit Filterhalter für Glas-, Gelatineoder Kunststofffilter.
Proshade-Adapter
(3043415, 3043417, 3043419)
HMi 100
(3033100)
Magazin für Sofortbild-Filme Typ 100.
Sofortbild-Aufnahmen sind sehr praktische
Hilfsmittel zum schnellen Überprüfen von
Belichtung, Ausleuchtung und Bildaufbau,
wenn mit dem Filmmagazin gearbeitet
wird.
Weitere Details und aktuelle Informationen
über Zubehör-Neuheiten finden Sie auf
der Hasselblad Website www.hasselblad.
com.
Adapter Ø 67 mm, 77 mm und 95 mm, mit
Bajonettfassung für HC Objektive. Mit fester
und sicherer Befestigung.
113
HC Objektivsortiment
HCD 4/28 mm
HC 3,5/35 mm
HC 2,2/100 mm
HC 4/210 mm
HC 3,5/50 mm
HC Macro 4/120 mm
HC 4,5/300 mm
HC 2,8/80 mm
HC 3,2/150 mm
HC 3,5-4,5/50-110 mm
HC 1,7X Konverter
114
C Objektive des V Systems mit optionalem CF-Adapter
Anschlussschema
Diese Übersicht zeigt die Kompatibilität der H3D mit ihrem modularen Konzeptaufbau. Auch Großformatkameras können in
Verbindung mit der Sensoreinheit verwendet werden und erweitern damit deren Einsatz- und Nutzungsmöglichkeiten erheblich.
Optionale Magazine
Optionale Sucher
Filmmagazin
HM 16•32
Optionale Speichermöglichkeit
HMi100 für Sofortbildaufnahmen
HV 90x
Sucher
Optionale Objektive des V Systems
H3D
Kamera
CF-Objektivadapter
(DAC-Funktion
nicht verfügbar)
HVD 90x Sucher (im Lieferumfang enthalten)
Objektive
Imagebank-II
100 GB Externer
Speicher
HVM Lichtschachtsucher
Digitalrückteil (im Lieferumfang enthalten)
Alle HC Objektive, inklusive
HCD 28, Zwischenringe und
Konverter
Kameragehäuse
Großformatkameras
Jeder Verschluss mit
X Sync.
Blitzsynchronisationskabel
Fachkamera-Adapter
für Hasselblad H
Kameras
(von Hasselblad
nicht lieferbar)
Jede Fachkamera mit
Hasselblad H Adapter
Horseman ISS elektronischer Verschluss mit
Objektivsteuerung
115
Rollei elektronischer
Verschluss mit Objektivsteuerung
17
HM 16-32 Filmmagazin
(Optionales Zubehör)
� Automatische 120/220-Kompatibilität
� Automatisches Vor- und Zurückspulen
� Automatischer Filmtransport
� LCD-Anzeige
� Integrierter Magazinschieber
� Individuell programmierbare Datenaufzeichnung
� Beleuchtete LCD-Anzeige
� Barcode-Erkennung
� Bildzählwerk mit wahlweiser Anzeige der belichteten bzw. noch zur Verfügung
stehenden Bilder
Das Filmmagazin ist ein semi-unabhängiges Element
des modular aufgebauten Systems. Es verfügt über
eine eigene Stromversorgung zur unabhängigen
Informationsspeicherung, ein LCD, Beleuchtung usw.
Zwischen dem Filmmagazin und dem Kameragehäuse findet ein umfangreicher Informationsaustausch statt. Achten
Sie daher darauf, dass die Datenbusanschlüsse sauber und
unbeschädigt sind. Es wird empfohlen, die Schutzkappe
aufzusetzen, wenn das Filmmagazin gelagert wird, um den
Datenbusanschluss und den Filmschieber zu schützen.
116
Das HM 16-32 Filmmagazin ist ein optionales Zubehör.
A
F G H
B
I
J
K
L
C
D
E
Teile und Komponenten
A.
B.
C.
D.
E.
F.
LCD-Anzeige
Knopf für LCD-Beleuchtung
Taste Änderung aufwärts
Taste Änderung abwärts
Funktionswähler
Filmebenen-Markierung
G. Filmschieberhebel
H. Filmschieberanzeige
I. Filmtypanzeiger
J. Verriegelungshebel
K. Sicherungssperre der
Magazineinstellungen
L. Datenbus-Schnittstelle
LCD-Anzeige
A
B
Die verschiedenen Funktionen sind durch wiederholtes Drücken
der Funktionswahltaste zugänglich (Schleifenmenü). Einstellungen
werden mit den beiden Tasten „Änderung aufwärts“ und „Änderung
abwärts“ vorgenommen. Alle Einstellungen werden automatisch
gespeichert. Bei sehr niedrigen Temperaturen dauert es einige
Sekunden, bis das LCD neue Einstellungen anzeigt.
Knopf für LCD-Beleuchtung
C
D
E
F
A
B
Durch Drücken der Taste kann das LCD beleuchtet werden.
Diese Funktion gilt für den Fall, dass das Filmmagazin nicht am
Kameragehäuse angebracht ist. Das LCD wird so lange beleuchtet, wie die Taste gedrückt gehalten wird, jedoch nur maximal
10 Sekunden lang. Nach 10 Sekunden müssen Sie die Taste loslassen und sie erneut drücken, um die Beleuchtung weitere 10
Sekunden einzuschalten. Bitte beachten Sie, dass die Nutzung
der Beleuchtungsfunktion die Lebensdauer der Batterie im
Filmmagazin deutlich reduziert.
Wenn das Filmmagazin am Kameragehäuse angebracht ist, hat
die Beleuchtungstaste am Magazin keine Funktion. Sie können
das LCD allerdings trotzdem beleuchten. Hierzu drücken Sie die
Beleuchtungstaste am Kameragriff.
Taste Änderung aufwärts C
Verändert die Einstellungen „aufwärts“. Zum Beispiel,
um die Einstellung der Filmempfindlichkeit zu erhöhen.
Wechselfunktion.
Taste Änderung abwärts D
Verändert die Einstellungen „abwärts“. Zum Beispiel,
um die Einstellung der Filmempfindlichkeit zu reduzieren.
Wechselfunktion.
117
Das HM 16-32 Filmmagazin ist ein optionales Zubehör.
E
F
Funktionswähler
E
Wählt die vier Funktionen aus, die am Filmmagazin verändert
werden können. Die Funktionen sind in einer Menüschleife angeordnet, so dass durch wiederholtes Drücken der Wahltaste nacheinander alle Funktionen zur Auswahl stehen. Nach 5 Sekunden
Inaktivität schaltet das Display auf die Standardanzeige zurück.
 Einstellungen können nur vorgenommen werden, wenn sich
die Sicherungssperre in der entriegelten Position befindet.
Filmebenen-Markierung
G
H
F
Bietet einen Messpunkt für die aktuelle Position der Filmebene
im Magazin. Dieser Punkt dient der Entfernungsberechnung bei
kritischen Anwendungen.
Filmschieberhebel
G
OÖffnet und schliesst Öffnet und schließt den Filmschieber.
Klappen Sie den Hebel nach außen und drehen Sie ihn 360° gegen
den Uhrzeigersinn (in Richtung des Symbols), um ihn zu öffnen
und 360° im Uhrzeigersinn (in Richtung des Symbols), um ihn
wieder zu schließen.
I
J
 Der Filmschieber kann nur zurückgezogen werden, wenn das
Filmmagazin am Kameragehäuse angebracht ist. Filmschieberanzeige
K
L
H
Zeigt an, ob der Filmschieber geschlossen oder offen ist:
ROT
= STOP! = Belichtung NICHT möglich
(Filmmagazin kann von der Kamera abgenommen werden).
WEISS
= OK!
= Belichtung KANN erfolgen.
((Filmmagazin kann nicht von der
Kamera abgenommen werden).
Wenn Sie versuchen, eine Belichtung mit eingeschobenem
Magazinschieber zu machen, erscheint eine Warnmeldung auf den
LCDs im Sucher und am Kameragriff „The darkslide is closed“.
Filmtypanzeige
I
Halter für den ID-Streifen der Filmpackung, der Aufschluss gibt
über den eingelegten Film. Vergessen Sie nicht, diesen Streifen zu
wechseln, wenn Sie einen neuen Filmtyp einlegen!
Verriegelungshebel
J
Sichert den Filmspulenhalter im Magazin. Klappen Sie den Hebel
nach außen und drehen Sie ihn 90° gegen den Uhrzeigersinn, um
den Filmspulenhalter zu entfernen und drehen Sie ihn 90° im
Uhrzeigersinn, um ihn zu verriegeln.
Sicherungssperre der Magazineinstellungen
K
Alle Einstellungen können gegen unbeabsichtigte Änderungen
gesichert werden. Um die Einstellungen zu ändern, schieben Sie
die Sperre nach rechts bis zum Anschlag (siehe Abbildung). Nach
den Änderungen schieben Sie die Sicherungssperre wieder nach
links (siehe Symbol am Magazin), um die neuen Einstellungen
zu sichern.
Datenbus-Schnittstelle
L
Datenaustausch zwischen Filmmagazin und Kamera. Stellen Sie
sicher, dass die Kontakte sauber und unbeschädigt sind. Bringen
Sie die Schutzkappe an, wenn das Magazin gelagert oder transportiert wird.
118
Das HM 16-32 Filmmagazin ist ein optionales Zubehör.
Betrieb
Batterie/Akku
1
Das Magazin benutzt eine Batterie, um die Informationen und Einstellungen zu speichern,
wenn das Magazin von der Kamera abgenommen wird. Wenn das Filmmagazin am
Kameragehäuse angebracht ist, bezieht es seinen Strom von den Batterien der Kamera.
Die Batterie im Filmmagazin hat je nach Gebrauch (zum Beispiel der Beleuchtung)
eine Lebensdauer von etwa ein bis zwei Jahren. Wenn die Leistung der Batterie stark
nachlässt (noch etwa ein Monat Betrieb), erscheint ein Warnhinweis auf dem LCD des
Filmmagazins in Form eines Symbols. Die Funktionen des Filmmagazins werden dadurch
nicht beeinträchtigt, solange es am Kameragehäuse angebracht ist. Die Einstellungen
bleiben jedoch nicht gespeichert.
Austausch der Batterie
1, 2
Lösen Sie den Filmspulenhalter durch Herausklappen des Hebels und Drehen um 90° gegen
den Uhrzeigersinn. Ziehen Sie den Filmspulenhalter komplett heraus. In der Bodenplatte
im Gehäuse des Filmmagazins befindet sich die Abdeckung eines Batteriefachs mit einem
Schlitz in der Mitte. Schrauben Sie den Deckel mit Hilfe einer kleinen Münze ab, indem Sie
den Deckel etwa 20° gegen den Uhrzeigersinn drehen. Sie können den Deckel abnehmen
und die Batterie entfernen. Setzen Sie eine frische CR2032 / 3V Lithium-Batterie (oder
gleichwertige) ein. Bitte achten Sie auf die korrekte Ausrichtung der Pole. Der (+)-Pol
muss nach oben zeigen. Setzen Sie den Deckel wieder richtig auf, so dass die Häkchen
in die entsprechenden Aussparungen des Batteriefachs passen, und drehen Sie ihn im
Uhrzeigersinn bis zum Anschlag. Wenn Sie die Batterie versehentlich falsch eingelegt
haben, wird das Filmmagazin dadurch nicht beschädigt, es funktioniert allerdings nicht.
Vermeiden Sie Fingerkontakt mit der Batterieoberfläche, da Schweißablagerungen die
elektrische Leitung der Batterie beeinträchtigen und zu Korrosionen führen können.
Nach dem Austausch der Batterie stellt sich das Filmmagazin auf die Ausgangseinstellungen
zurück (Barcode, 120, Daten-ein, Bildzählwerk hochzählend).
2
Ansetzen und Abnehmen des Filmmagazins
3
4
2
3, 4
Sie können ein Filmmagazin nicht vom Kameragehäuse abnehmen, wenn der Filmschieber
offen ist (die Anzeige des Filmschiebers am Magazin zeigt weiß). Es ist auch nicht möglich, den Filmschieber zurückzuziehen, wenn sich das Magazin nicht am Kameragehäuse
befindet. Diese beiden Restriktionen verhindern, das der Film versehentlich durch
Lichteinfall vernichtet wird.
Anbringen
Setzen Sie das Filmmagazin auf die untere Stütze am Kameragehäuse auf und achten Sie
auf eine korrekte Ausrichtung. Drehen Sie das Filmmagazin nach oben zur Kamera, bis
es hörbar einrastet. Falls bei dieser Bewegung ein Widerstand spürbar ist, wurde möglicherweise die Sperre an der Kamera versehentlich ausgelöst. In diesem Fall drücken
Sie noch einmal auf die Taste, um die Sperre zurückzusetzen.
Sie können das Filmmagazin mit oder ohne eingesetzten Filmspulenhalter am
Kameragehäuse anbringen. Wenn Sie einen neuen Film einlegen möchten, können Sie
nur den Filmspulenhalter herausnehmen und müssen nicht das gesamte Filmmagazin
abnehmen.
Abnehmen
Stellen Sie sicher, dass die Magazinschieberanzeige am Magazin rot anzeigt (als Zeichen
dafür, dass der Magazinschieber eingeschoben ist). Schieben Sie zuerst den Magazinentr
iegelungsknopf nach rechts (Abb. 4/1), halten Sie ihn in dieser Position und drücken Sie
unten in der Mitte fest zum Kameragehäuse (Abb. 4/2), um das Magazin abzunehmen.
 Drücken Sie genau auf die Mitte der Sperre, nicht auf den Hebel.
 Um ein Magazin abnehmen zu können, muss der Magazinschieber eingeschoben
sein.
 Wenn der Filmrollenhalter versehentlich mitten in einer Filmrolle geöffnet wird, gehen
die belichteten Bilder durch den Lichteinfall selbstverständlich verloren. Wenn man
den Filmrollenhalter jedoch wieder einsetzt, wird der Film automatisch drei Bilder bis
zum noch nicht belichteten Bereich vorgespult. Das Bildzählwerk addiert in diesem
Fall automatisch drei Aufnahmen zu dem Zählerstand hinzu, der bestand, als der
Filmrollenhalter herausgenommen wurde.
119
Das HM 16-32 Filmmagazin ist ein optionales Zubehör.
Magazin-Einstellungen
A
B
1
2
3
4
C
Drücken Sie den Funktionswahlschalter ( Taste) um nacheinander folgende Funktionen anzusteuern:
A. Filmempfindlichkeit (ISO / Barcode)
B.
Filmlänge (120/220 / Anzahl der Aufnahmen)
C.
Daten (On/Off )
D. Bildzählwerk (abwärts / aufwärts)
E.
Batteriewarnanzeige
D
Einstellen der Filmempfindlichkeit / Barcode
E
Die Filmempfindlichkeit (ISO / ASA) kann automatisch oder
manuell eingestellt werden. Die automatische Einstellung nutzt
einen Barcode (nur bei einigen Filmen verfügbar, vor allem bei
Fuji-Filmen). Dies ist die Voreinstellung.
 Die Filmeinstellungen (ISO / Filmlänge) erfolgen nur dann
automatisch, wenn das Filmmagazin auf Barcode-Automatik
eingestellt ist. Dies bedeutet, dass ein Film-Barcode eine manuelle Einstellung nicht aufheben kann, dass jedoch die über
Barcode eingestellte Filmempfindlichkeit manuell verändert
werden kann.
 Bei Filmen ohne Barcode muss die Filmempfindlichkeit manuell
eingestellt werden. Eine manuelle Einstellung ist auch dann
erforderlich, wenn Sie die Einstellung der Filmempfindlichkeit
durch den Barcode ändern möchten.
Zugang zu den manuellen Einstellungen:
1) Stellen Sie sicher, dass die Sicherungssperre des Filmmagazins
geöffnet ist.
2) Drücken Sie die Taste bis eine Zahl (oder ein BarcodeSymbol) zusammen mit ISO angezeigt wird.
3) Drücken Sie entweder die Taste oder die Taste , um die
gewünschte Einstellung anzuzeigen.
4) Die neue Einstellung wird nach fünf Sekunden automatisch
gespeichert.
5) Verriegeln Sie die LCD-Einstellsperre wieder.
BEISPIEL
 Wenn Sie sowohl Filme mit als auch ohne Barcode verwenden
(oder Filme, deren Barcode-Einstellungen Sie manuell geändert
haben), prüfen Sie bitte, ob Sie die Einstellungen entsprechend
verändert haben.
5
Filmlänge / Anzahl der Bilder
Filmempfindlichkeit
Filmlänge
Data
Bildzählwerk
Es können sowohl die Filmtypen 120 als auch 220 verwendet
werden. Der Filmtyp 120 produziert 8 (nur mit Filmtyp 120
„halber Länge“) oder 16 Bilder und der Filmtyp 220 produziert
32 Bilder.
Wenn der Film über einen Barcode verfügt, erfolgt die Einstellung
der Filmlänge (und der Filmempfindlichkeit) automatisch. Das
LCD zeigt dann automatisch das Barcode-Symbol und die jeweilige Filmlänge. (Bitte beachten Sie, dass die Filmempfindlichkeit
bei Filmen mit Barcode manuell verändert werden kann, nicht
jedoch die Filmlänge).
Wenn der Film keinen Barcode aufweist, gehen Sie folgendermaßen vor:
Zugang zur Einstellung des Filmtyps:
1) Stellen Sie sicher, dass die Sicherungssperre des Filmmagazins
geöffnet ist.
2) Drücken Sie die Taste, bis das Symbol 120 oder 220 angezeigt wird.
3) Drücken Sie entweder die Taste oder die Taste , um die
gewünschte Einstellung vorzunehmen.
4) Die neue Einstellung wird nach dem Timeout automatisch
gespeichert.
5) Verriegeln Sie die Sicherungssperre des Filmmagazins wieder.
120
Das HM 16-32 Filmmagazin ist ein optionales Zubehör.
Einstellen der Datenaufzeichnung
Manuelle Einstellung der
Filmempfindlichkeit.
Einstellung auf 220er
Filmlänge.
Die Datenaufzeichnung kann über das Menü des Filmmagazins
aktiviert oder deaktiviert werden.
Zugang zur Einstellung der Datenaufzeichnung:
1) Stellen Sie sicher, dass die Sicherungssperre des Filmmagazins
geöffnet ist.
2) Drücken Sie die Taste bis das Datensymbol erscheint.
3) Drücken Sie die oder die Taste, bis Sie Ein/Aus erreichen.
4) Die neue Einstellung wird nach fünf Sekunden automatisch
gespeichert.
5) Verriegeln Sie die Sicherungssperre des Filmmagazins wieder.

Einstellung der
Datenaufzeichnung.
Einstellen des
Bildzählwerks auf
„Verbleibende Bilder“.
Bedienung und Änderungen der Datenaufzeichnungsfunktion
erfolgen über das Kameramenü. Vollständige Informationen
finden Sie in dem entsprechenden Kapitel.
Einstellen des Bildzählwerks
Das Bildzählwerk kann so eingestellt werden, dass es entweder die
unbelichteten oder die bereits belichteten Aufnahmen eines Films
anzeigt. Das LCD zeigt Ihre Auswahl an und fügt „Verbleibende
Bilder“ hinzu, um darauf hinzuweisen, dass die Zahl der noch
verbleibenden Bilder angezeigt wird. Wenn „Verbleibende Bilder“
nicht angezeigt wird, erfolgt die Zählweise andersherum, die
Nummer bezeichnet dann das nächste Bild, das verwendet wird
(die Zahl 4 gibt also an, dass drei Bilder bereits belichtet wurden).
Diese Information wird außerdem automatisch auf den LCDs am
Kameragriff und im Sucher angezeigt, dort jedoch nur durch eine
Zahl über einem Symbol.
Zugang zur Einstellung des Bildzählwerks:
1) Stellen Sie sicher, dass die Sicherungssperre des Filmmagazins
geöffnet ist.
2) Drücken Sie die Taste bis Verbleibende Bilder angezeigt
wird.
3) Drücken Sie die Taste der die Taste, um zur gewünschten
Einstellung zu gelangen (Wechselfunktion).
• „On“ zeigt die Anzahl der noch verbleibenden Bilder auf der
Filmrolle.
• „Off“ zeigt die Zahl des nächsten Bildes in der Serie.
4) Die neue Einstellung wird nach fünf Sekunden automatisch
gespeichert.
5) Verriegeln Sie die Sicherungssperre des Filmmagazins wieder.
Batteriewarnanzeige
Die Batteriewarnanzeige erscheint nur auf dem LCD des
Filmmagazins wenn die Batterie gewechselt werden muss.
Beispiel
Dieses Beispiel zeigt:
• Filmlänge 120, manuell eingestellt
• Filmempfindlichkeit (ISO 160), manuell eingestellt
• 5 Bilder wurden bereits belichtet (daher verbleiben bei einem
normalen 120er Film noch 11 Aufnahmen)
• Die Batterie funktioniert einwandfrei
121
Das HM 16-32 Filmmagazin ist ein optionales Zubehör.
Film einlegen
1
2
Das Magazin kann an der Kamera oder separat geladen werden.
Überprüfen Sie das Innere des Filmmagazins regelmäßig und
entfernen Sie Staub, Fremdkörper und Papierreste von alten
Filmrollen. Das Filmmagazin nur von direkten Lichtquellen
abgeschirmt laden und entladen.
1) Lösen Sie den Filmspulenhalter durch Herausklappen des
Hebels und Drehen um 90° gegen den Uhrzeigersinn. Ziehen
Sie den Filmspulenhalter komplett heraus.
2
2) Legen Sie eine leere Aufwickelspule in den oberen
Spulenhalter indem Sie das eine Ende in den festen Stift
einführen und das andere Ende unter den Arm mit der
Rückhaltefeder platzieren. Drehen Sie die Spule bei Bedarf ein
wenig, bis sie hörbar einrastet.
3
3) Lösen Sie die Papierbanderole der neuen Filmspule komplett
und schieben Sie die Spitze in den unteren Spulenhalter.
Anhand der Abbildungen können Sie die korrekte
Ausrichtung leicht erkennen. Achten Sie darauf, dass die
Filmspule mit der richtigen Seite eingesetzt wird!
4) Ziehen Sie 8-10 cm des Schutzpapiers von der vollen
Filmspule ab und führen Sie den vorderen Papierrand in den
Schlitz der Aufwickelspule ein. Drehen Sie die Spule einmal
vollständig herum, um zu gewährleisten, dass die Filmzunge
von dem Papierstreifen fest in Position gehalten wird.
4
5) Setzen Sie den Filmrollenhalter wieder in das Gehäuse des
Filmmagazins ein und achten Sie dabei auf die korrekte
Ausrichtung. Drücken Sie den Filmrollenhalter fest in das
Magazin, achten Sie dabei besonders auf eine korrekte seitliche Ausrichtung mit dem Magazin, bevor Sie den Hebel um
90° im Uhrzeigersinn drehen bis er einrastet. Klappen Sie den
Hebel danach wieder ein. Durch etwas mehr Druck auf der
linken Seite des Filmrollenhalters lässt er sich einfacher korrekt im Magazin positionieren.
5
1
2
Wenn sich die Kamera im aktiven oder Bereitschaftsmodus
befindet, wird der Film von der Kamera automatisch bis
zum ersten Bild transportiert (diese Funktion kann unter
„Individuelle Optionen“ verändert werden, so dass der Film
erst dann transportiert wird, wenn der Auslöser das erste Mal
gedrückt wird).
Warnton
Der Warnhinweis ertönt automatisch nach Belichten des vorletzten
Bildes auf der Filmrolle. Diese Funktion kann unter „Individuelle
Einstellungen“ abgeschaltet werden.
122
Das HM 16-32 Filmmagazin ist ein optionales Zubehör.
Film vor- und zurückspulen
6
6, 7
Vorspulen: Siehe Optionen für ‘Film vorspulen’ unter Individuelle
Einstellungen.
Zurückspulen: Wenn das letzte Bild belichtet ist, wird der Film
automatisch zurückgespult. Wenn Sie den Film schon vorher
zurückspulen möchten, drücken Sie die Rückspultaste (Abb. 6).
Verwenden Sie hierzu die Spitze eines Kugelschreibers oder einen
anderen spitzen Gegenstand. Sie müssen außerdem die Meldung
auf dem LCD am Kameragriff (Abb. 7) bestätigen, bevor der Film
zurückgespult wird.
7
Film entnehmen
Um einen Film zu entnehmen, entfernen Sie den Filmspulenhalter
ebenso wie beim Laden eines neuen Films. Halten Sie die belichtete
Filmrolle gut fest und nehmen Sie sie heraus. Vergewissern Sie sich,
dass das Schutzpapier fest aufgewickelt und mit dem Klebestreifen
versiegelt ist (bei einigen Filmen muss der Klebestreifen angefeuchtet werden, damit er klebt). Schützen Sie belichtete Filme
vor Sonnenlicht und dem Kontakt mit scharfen Gegenständen.
Legen Sie die leere Filmspule als Aufwickelspule in die andere
Spulenhalterung.
123
Das HM 16-32 Filmmagazin ist ein optionales Zubehör.
18
Anhang
� Begriffserläuterungen
� Erläuternde Übersichten für P und Pv
� Technische Daten
� Pflege der Kamera, Service und Garantie
Dieser Abschnitt bietet nähere Einblicke in die technischen
Aspekte sowie wichtige Referenzinformationen.
124
Begriffserläuterungen
Auslösetaste voll / halb gedrückt
Hier finden Sie kurze und einfache Erklärungen einiger in diesem
Handbuch verwendeten Begriffe und Funktionen, die vielleicht nicht jedem bekannt sind.
Die Auslösetaste kann auf zwei verschiedene Arten gedrückt werden.
Dieser Unterschied wird im Text als halb und vollgedrückt bezeichnet. Halbes Drücken ist ein schneller, weicher Druck, während volles
Drücken einen festeren und längeren Druck bedeutet.
Bracketing (Automatische Belichtungsreihen)
IAA
Hierbei erfolgen zusätzliche Belichtungen über oder unter (in der
Regel beides) der ”Standard”-Belichtung, um ein optimales Ergebnis
zu gewährleisten. Dies ist besonders in schwierigen, wechselhaften
Beleuchtungssituationen hilfreich. Mit der H3D sind Einstellung und
Steuerung sehr einfach.
Individuelle Einstellungen
Die vom Fotografen vorgenommene Einstellung, die sich von der
ursprünglich vorgegebenen Einstellung unterscheidet.
Anklicken / Drücken – ON.OFF-Taste
Die ON.OFF-Taste kan auf zwei verschiedene Arten aktiviert werden,
die jeweils unterschiedliche Ergebnisse zeigen. Dieser Unterschied
wird im Text als (An)klicken und Drückenbezeichnet. Klicken bezeichnet ein sehr kurzes Niederdrücken der Taste mit sofortigem
Loslassen, wobei Drücken ein längeres Niederdrücken der Taste mit
konstantem Druck bedeutet.
EV (Lichtwert)
Exposure Value = Lichtwert. Dieser Wert ist der fotografische
Standardwert zur Steuerung der Belichtung. Wenn Sie beispielsweise die Blende eines Objektivs von 11 auf 8 ändern, erhöhen Sie die
Belichtung um 1 EV. Und wenn Sie die Verschlusszeit von 1/15 s auf 1/60
s ändern, reduzieren Sie die Belichtung um 2 EV. Eine Änderung des
EV kann daher eine Änderung von Blende, Verschlusszeit oder beiden
Variablen beinhalten. Bei der Einstellung von Belichtungswerten ist es
oft einfacher und sinnvoller, eine essentielle, effektive Kombination zu
wählen, als sich mit den Implikationen und manchmal verwirrenden
Aspekten von speziellen Verschlusszeiten und Blenden zu befassen.
Hier ein praktisches Beispiel: Wenn Sie die ”Belichtungskorrektur”
verwenden, werden die Einstellungen in EV angegeben (in älteren
Beschreibungen auch oft als ”Schritte/Stufen”) bzw. in Teilen von EV
(oder ”Schritten/Stufen”). Daher bewirkt eine Belichtungskorrektur
von +1 EV beispielsweise eine ”Überbelichtung von einem Schritt”
und eine Belichtungskorrektur von -1/2 EV eine ”Unterbelichtung
von einem Halbschritt”.
Im Anhang dieses Handbuchs finden Sie grafische Diagramme, die
den Zusammenhang von Lichtwerten (EV) und ihren entsprechenden
Blenden-/Verschlusszeiten-Einstellungen erläutern.
DAC
Die „Digital APO Correction“ (digitale APO-Korrektur) oder die DACOption optimiert die Objektivleistung, indem sie jeder Aufnahme
objektivspezifische Metadaten automatisch hinzufügt. Dann wird
eine APO-chromatische Korrektur durchgeführt, die Farbsäume reduziert, Verzeichnungen korrigiert und die optimale Objektivleistung
bei allen Einstellwerten garantiert.
Vorgegebene Einstellungen/Einstellungen bei Auslieferung
Die Standardeinstellung, die während der Herstellung im Werk
vorgenommen wird und in die die Kamera zurückkehrt, wenn eine
Einstellungsänderung in irgend einer Form angehalten oder unterbrochen wird.
FireWire
Die Instant Approval Architecture oder IAA liefert dem Nutzer eine
Methode der Klassifizierung seiner Aufnahmen, entweder sofort nach
der Belichtung oder zu jedem anderen Zeitpunkt. Damit können die
Arbeitsabläufe bedeutend beschleunigt werden.
LCD
Liquid Crystal Display (Flüssigkristallanzeige). Ein elektronisches
Display. Sowohl Kameragriff als auch Filmmagazin haben LCDAnzeigen.
LED
Light Emitting Diode (Leuchtdiode). Elektronische Bauteile zur
Anzeige von Informationen. Der Sucher hat links und rechts vom
LCD verschiedene LEDs.
Mittleres Grau / 18 % Grauton
Es ist wichtig zu wissen, dass alle fotografischen Belichtungsmesser
und Belichtungsmesssysteme darauf geeicht sind, eine Messung zu
liefern, die von dem gemessenen Motivton ein ”mittleres Grau oder
18 % Grauton” reproduziert. Dies ist ein internationaler fotografischer
Standard, auf dem alle Belichtungsberechnungen basieren müssen. Die
H3D bietet verschiedene präzise und hochentwickelte Möglichkeiten
der Belichtungsmessung. Bei der automatischen Berechnung über das
Messsystem werden vorprogrammierte Informationen berücksichtigt. Hierdurch wird ein befriedigender Kompromiss für die meisten
fotografischen Situationen gewährleistet, und die meisten Fotografen
werden mit den hochwertigen Ergebnissen mehr als zufrieden sein.
Dennoch gibt es Situationen, die entweder technisch so kompliziert
oder so offen für Interpretationen sind, dass eine manuelle Einstellung
empfohlen wird, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.
Selbstverständlich gibt es viele Fotografen, die immer die manuelle
Steuerung vorziehen, doch sie stützen sich bei ihren Berechnungen
und Entscheidungen auf langjährige Erfahrungen.
An dem folgenden Beispiel werden Sie die Problematik erkennen:
Befestigen Sie ein weißes und ein schwarzes Blatt Papier auf einer
grauen Wand. Nehmen Sie drei Fotos mit Integralbelichtungsmessung
auf: eine Nahaufnahme des schwarzen Papiers, eine Nahaufnahme
des weißen Papiers und eine Aufnahme aus einiger Entfernung mit
der ganzen Wand und den beiden Papierblättern. Ohne zusätzliche
Manipulation werden die ersten beiden Fotos einen Ton aufweisen,
der dem Grau der Wand ähnelt und weder schwarz noch weiß sein.
Das dritte Foto jedoch wird eine graue Wand zeigen und die beiden
Blätter werden wie im Original schwarz und weiß abgebildet sein.
Dies mag verwirrend erscheinen, ist jedoch von grundlegender
Bedeutung für die Berechnung und Steuerung von Belichtungen.
Wenn Sie Fragen zu diesen Grundlagen haben, empfehlen wir Ihnen
die Lektüre von allgemeinen Fotohandbüchern, damit Sie die umfangreichen Möglichkeiten der H3D optimal nutzen können.
OLED
Organic Light-Emitting Diode – eine Anzeigeform, die Licht abstrahlt
und daher keine Hintergrundbeleuchtung benötigt.
FireWire ist ein Interface-Standard, der einen schnellen Datenaustausch
zwischen unterschiedlichen Geräteeinheiten ermöglicht. Die H3D setzt
Firewire ein, um die Verbindung zu einer Imagebank oder einem
Computer herzustellen.
125
OTF
Vernetzt / nicht vernetzt
Off The Film (von der Filmebene). Eine (fast wörtliche) Beschreibung
des Lichtmessungsverfahrens bei Blitzaufnahmen, das jetzt auch
für digitale Sensoren gilt.
Wenn die H3D digitale Dateien in einen externen Speicher abspeichert – eine Imagebank oder einen Computer – wird sie als
„vernetzt“ (durch Kabel verbunden) bezeichnet.
Werden die Dateien aber auf eine interne CF-Karte abgespeichert,
wird sie als „nicht vernetzt“ bezeichnet (keine Kabelverbindung
nach außen).
Profile
Die H3D kann nach „Profilen“ programmiert werden. Diese
Profile enthalten Kombinationen von Betriebsarten, Methoden
und Einstellungen (individuelle oder vorgegebene) für besondere
fotografische Situationen. Mit Hilfe der persönlichen Profile, die Sie
erstellen, benennen und speichern können, ist die Kamera sofort
für besondere Zwecke konfiguriert, ohne dass Sie die Einstellungen
in den verschiedenen Menüs vornehmen müssen. Dies ist eine sehr
schnelle, komfortable und sichere Arbeitsweise, wenn Sie häufiger
ähnliche fotografische Situationen meistern wollen.
So kann es beispielsweise sein, dass Sie häufiger Portraits von
Hochzeitspaaren mit längerer Brennweite aufnehmen. Sie brauchen
also eine spezielle Blende, um die Schärfentiefe zu begrenzen und
eine verhältnismäßig kurze Verschlusszeit, um jeden Augenblick
einfangen zu können. Es kann immer vorkommen, dass ein
Paar während der Aufnahme blinzelt. Sie wollen also mehrere
Belichtungen hintereinander, vielleicht zur Sicherheit mit leichten
Variationen der Belichtung mit der Belichtungsreihenfunktion.
Alle diese Parameter können Sie im voraus einstellen, als Profil
speichern und sehr schnell abrufen.
Schnellspeicherung
Bei der Änderung von Einstellungen speichern Sie die neuen
Einstellungen und kehren gleichzeitig zur Standardanzeige zurück,
wenn Sie den Auslöser halb herunterdrücken.
Standardbelichtung
Eine ”Standardbelichtung” im Handbuch bezieht sich auf technisch
korrekte Belichtungen im Einklang mit international anerkannten
fotografischen Messstandards (siehe den Abschnitt zu Mittleres
Grau / 18% Grauton). Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass dies die
beste Wahl oder „korrekt“ im Hinblick auf das gewünschte Ergebnis
sein muss. Siehe auch den Abschnitt zu Belichtungsreihen.
Hauptanzeige
Time out (Zeitüberschreitung)
Damit wird das Zeitintervall bezeichnet, in dem eine temporäre Einstellung beibehalten wird, bevor automatisch auf die
Originaleinstellung (Vorgabe oder individuell eingestellt) zurückgeschaltet wird.
Zonen-System
Das Zonen-System ist eine kombinierte Methode der
Belichtungsberechnung/Filmentwicklung, die eine umfangreiche
Tonkontrolle ermöglicht. Sie wurde ursprünglich von Ansel
Adams entwickelt, dem berühmten Landschaftsfotografen, der mit
Hasselblad Kameras arbeitete, und existiert heute für verschiedene
Formen der Schwarzweiß- und Farbfotografie.
Selbstverständlich trifft bei dieser Methode für die H3D oder
jede andere digitale Kamera nicht der Entwicklungsbereich für
Filme zu. Einige Fotografen sind jedoch mit dieser AufnahmePhilosophie vertraut, kennen ihre Terminologie und beziehen
sich gern darauf.
Einen integralen Teil der Methode bildet die Klassifizierung und
Gruppierung eines Motivs in neun (oder zehn) sogenannte Zonen,
daher der Name. Bei der H3D bezieht sich das Wort Zone auf die
Gruppierung und Klassifizierung verschiedener Töne, wobei die
Zone V (egal ob bei Schwarzweiß- oder Farbaufnahmen) dem 18
% Mittelgrau auf einer Skala von Zone I (schwarz) bis Zone IX
(weiß) entspricht. Eine komplette Beschreibung dieser Methode
finden Sie in der spezifischen Fachliteratur.
3F / 3FR
Die H3D liefert nach der Aufnahme Hasselblad 3F und 3FR Dateien.
Diese sind im RAW Format, das die maximalen Möglichkeiten für
eine hochauflösende Bildvbearbeitung gewährleistet.
Um die Beschreibungen zu vereinfachen, wird oft auf eine „Haupt“Anzeige (oder auch Standard-Anzeige) verwiesen. Außer einigen
Voreinstellungen gibt es keine direkte Standardeinstellung im normalen Sinn. Sie können daher Ihren eigenen „Standard“ kreieren,
der selbstverständlich jederzeit wieder veränderbar ist.
Die „Standard“-Anzeige ist also die von Ihnen aktuell gestaltete
Anzeige, die auf dem LCD erscheint, wenn Sie fotografieren (es sei
denn, eine besondere Betriebsart ist aktuell in Betrieb, beispielsweise der Selbstauslöser).
TTL
Through The Lens (durch das Objektiv). Die wörtliche Beschreibung
des Verfahrens der Lichtmessung. Der große Vorteil dieses
Verfahrens liegt darin, dass nur die wichtigen Teile des Motivs, die
sich vor der Kamera befinden, berücksichtigt werden. Zubehörteile
wie Filter, Balgen, Zwischenringe für Nahaufnahmen, Konverter
usw., die die Belichtung beeinflussen können, werden ebenfalls
bei der automatischen Berechnung der Belichtung berücksichtigt
(bei allgemeiner Nutzung).
126
Echte Belichtung
Shutter position
T3 = T1
Open
Belichtung bei maximaler Blendenöffnung (z. B. f/2,8)
Exposure at max aperture (e.g. f/2,8)
Belichtung
Blende f/43
Exposurebei
at aperture
f/4
Exposurebei
at aperture
adjusted
with Belichtung
true exposure
Belichtung
Blende f/4f/4
justiert
mit echter
Closed
T1
T2
Time
True exposure (Echte Belichtung)
Die effektive Verschlusszeit für einen Zentralverschluss ist definiert
als die Zeitdauer zwischen dem Öffnen und Schließen, wobei bei
der grafischen Darstellung (siehe Diagramm) nur die Hälfte der Zeit
berücksichtigt wird, die der Verschluss zum vollständigen Öffnen
und Schließen benötigt. Da es einige Zeit benötigt, bis der Verschluss
komplett geöffnet und geschlossen ist, beeinflusst dieser Vorgang die
Verschlusszeit, wenn der Zentralverschluss im Objektiv gemäß seiner
Einstellung schließt. Je schneller der Verschluss öffnet und schließt,
desto geringer ist dieser Einfluss. Daraus folgt auch, das sich der
Einfluss bei kürzeren Verschlusszeiten stärker bemerkbar macht.
Bei einem Objektiv mit voller (größter) Blendenöffnung wird die auf
die Filmebene treffende Lichtmenge im Diagramm als blaue Kurve
grafisch dargestellt. Die effektive Verschlusszeit entspricht dann
T1. Wenn das Objektiv jetzt eine Blendenstufe abgeblendet wird,
entspricht die Lichtmenge der rot gestrichelt dargestellten Kurve.
Die effektive Verschlusszeit hat jetzt auf T2 zugenommen, ist also
länger als T1. Dies bedeutet, dass sich die Belichtung nicht exakt um
einen Lichtwert (1 EV) reduziert hat, sondern um etwas weniger.
Bei kürzeren Verschlusszeiten kann der Belichtungsfehler bis zu 0,5
– 0,8 EV ausmachen.
Da das Verhalten des Verschlusses bekannt ist und somit einen
berechenbaren Faktor darstellt, kann der Belichtungsfehler bei der
Betriebsart ”Echte Belichtung” korrigiert werden. Bei Verschlusszeiten
von 1/150 Sekunde und kürzer (schneller) verkürzt die Kamera die
Verschlusszeit, um den Fehler zu korrigieren, siehe die grüne Kurve
im Diagramm. Bei den kürzesten Verschlusszeiten ist eine Korrektur
jedoch nicht möglich, so dass stattdessen die Blende justiert wird.
Obwohl dies wahrscheinlich keine gebräuchliche Kombination ist,
beachten Sie bitte trotzdem, dass eine Kombination von kürzester
Verschlusszeit und kleinster Blende von der „Echten Belichtung“nicht
korrigiert werden kann.
127
Automatische Belichtung — P & Pv Modus
P Modus
EV -5
-4
35
50
50-110 @ 50
35
50
50-110 @ 50
80
120
50-110 @ 110
80
120
50-110 @ 110
210
150
210
150
-3
-2
-1
1
0
2
3
4
5
6
7
8
9
10
1.4
EV -5
Aperture
Aperture
19
22
16s
8s
4s
2s
1s
2
4
8
15
30
60
125
250
6
7
8
9
10
13
14
15
16
17
11
18
16
90
64s
500 1000
11
12
19
20
21
22
64
23
32s
5
45
22
64
4
32
21
45
3
22
20
32
2
8
18
16
1
0
5.6
17
11
-1
4.0
16
8
-2
2.8
15
5.6
-3
2.0
14
4.0
-4
1.4
13
2.8
Aperture(Blende)
Aperture
11
12
2.0
90
64s
Pv Modus
23
32s
16s
8s
4s
2s
1s
2
4
8
15
30
60
125
Shutterspeed
Shutter
speed (Verschlusszeit)
Shutter speed (Verschlusszeit)
P-mode
Pv-mode
250
500 1000
Verteilung der Empfindlichkeit bei der Belichtungsmessung mit einem HVD 90X
Integral
(23 x 20 mm)
≈ 25%
Selektiv
(23 x 20 mm)
≈ 25%
Spot
(Durchmesser 7,5 mm)
≈ 2.5%
128
Technische Daten
Kameratyp
Konstruktion
Objektive
Sucher (HVD 90X)
Digitale Spiegelreflexkamera mit Autofokus, automatischem Belichtungs- und Blitzsystem sowie austauschbaren
Suchern, Objektiven und Magazinen.
Einteiliges Edelstahlgehäuse. Innenkonstruktion aus Aluminiumdruckguss. Stativgewinde (1/4” und 3/8”) und
Stativschnellkupplungsplatte für einfache Montage.
Hasselblad HC-Objektive mit eingebauter elektronischer Steuerung von Verschluss und Blende. Automatische oder
manuelle Fokussierung, unmittelbar manuell veränderbar. Sämtliche HC-Objektive sind für die höchsten Ansprüche der
digitalen Fotografie ausgelegt. Die Streulichtblenden können zum Transport umgedreht montiert werden. Objektive
des V-Systems können mit einem CF-Adapter eingesetzt werden.
Ein 90° Reflexsucher mit 100 % Blickfeld auch beim Tragen von Brillen und eingebautem Belichtungsmesssystem
mit verschiedenen Betriebsarten. 3,1-fach vergrößertes Sucherbild. Integrierter Aufhellblitz mit Leitzahl 12.
Kontaktschuh für Automatikblitz (Metz-System SCA3002 / Adapter SCA3902). Punktmatrix LCD mit Anzeige aller
wichtigen Informationen. Eingebaute Dioptrienanpassung von –5 bis + 3,5 dpt. Austauschbar.
Fokussierung
Automatische und manuelle Scharfstellung mit elektronischer Unterstützung im manuellen Modus. Autofokus
unmittelbar manuell veränderbar. Automatische Scharfstellung mit passivem Phasenkreuzerkennungssensor mit
zentralem Messbereich. Autofokusmessbereich EV 1 bis 19 (ISO 100).
Bild format
6 x 4,5 cm (effentive Größe: 55 x 41,5 mm / Film, 49 x 36,7 mm / digital)
Verschluss
Elektronisch gesteuerter Zentralverschluss mit Verschlusszeiten von 32 Sekunden bis 1/800 Sekunde.
Blitzsynchronisation bei allen Verschlusszeiten.
Blitzsteuerung
Selektives (mittenbetontes) TTL-System. Verwendbar mit dem eingebauten Blitz und mit dem Adapter SCA3902
mit einer Vielzahl von Blitzgeräten, die kompatibel zum System SCA3002 (Metz) sind. ISO-Bereich 16 bis 6400.
Der Blitzausgang kann unabhängig vom vorhandenen Licht für Aufhellblitze eingestellt werden (-3 bis +3 EV).
Blitzmessung
Die H3D ist mit einem eingebauten Messsystem für die Messung der Blitzleistung von Nicht-TTL-Blitzgeräten,
beispielsweise Studioblitzen, ausgestattet.
Belichtungsmessung
Messsystem mit mehreren Betriebsarten über den 90° Reflexsucher. Betriebsarten der Belichtungsmessung: Spot
(Durchmesser 7,5 mm), Selektiv und Integral. Messbereiche bei f/2,8 und ISO 100: Spot: EV2 bis 21,
Selektiv: EV 1 bis 21, Integral: EV 1 bis 21.
Automatische Belichtungsreihen:
Belichtungsreihen mit vorgewählter Anzahl von Belichtungen (2, 3, 5, 7 oder 9) in 1/3, 1/2, oder 1-Schritt
Lichtwertintervallen.
Interval timer (Intervall-Selbstauslöser)
Anzahl der Bilder von 2 bis „unbegerenzt“ und Intervallen von 1 Sekunde bis zu 1 Stunde.
ISO-Bereich
ISO Bereich EV 50 bis 400.
Displays
Die Kamera ist mit zwei Punktmatrix-LCDs mit klaren und leicht verständlichen Informationen ausgestattet. Eins
befindet sich am Kameragriff, das andere im 90° Sucher. Die Sensoreinheit verfügt über eine kontrastreiche 2,2
Inch OLED Anzeige.
Einstellscheibe
Kompatibilität
Helle, sphärische Einstellscheibe Acute-Matte D mit Sensormarkierungen. Eine Karo-Einstellscheibe ist als Option
lieferbar.
Alle H System Objektive und Zubehörteile. C Objektive des V Systems mit optionalem CF-Adapter.
Zubehöranschluss
Über zwei M5-Gewinde und einen elektrischen Anschluss für Zubehör.
Individuelle Einstellungen
Viele Funktionen der H3D können vom Fotografen mit dem eingebauten Menüsystem je nach gewünschtem
Aufnahmestil oder je nach bestimmter Situation individuell programmiert werden.
129
Bedienung
Griff mit wiederaufladbarem Akku 7,2 V
Sowohl die Grundfunktionen als auch die erweiterten Steuerungsmöglichkeiten werden mit Hilfe von Tasten
und Drehknöpfen in Kombination mit den grafischen LED-Anzeigen am Griff und im Sucher eingestellt. Das
Menü der Sensoreinheit ist sichtbar und steuerbar über die OLED der Einheit und über FlexColor auf einem
angeschlossenen Computer.
Li-Ion Akku, 7,2 V / 1850 mAh
Akku-Ladegerät Li-Ion 7,2 V DC
Verwendet DV-Ladebegrenzungstechnik, um ein Überladen des Akkus zu verhindern.100 – 240 V AC / 50 – 60 Hz
input. 6.0–7.9 V DC/ 800mA Output
Außenabmessungen
Komplette Kamera mit 2,8/80-mm-Objektiv:
153 x 131 x 213 mm – 6.0 5,2 x 8,4 x 88 mm (B x H x T)
Gewicht
Komplette Kamera mit Li-Ion Akku und CF-Karte:
2.175 g
DIGITALRÜCKTEIL
22 Megapixel
31 Megapixel
39 Megapixel
Sensorgröße
22 Megapixel: (4080 x 5440 Pixel)
31 Megapixel: (4872 x 6496 Pixel)
39 Megapixel: (5412 x 7212 Pixel)
Sensormaße
36,7 x 49,0 mm
33,1 x 44,2 mm
36,7 x 49,0 mm
Bildgröße
RAW 3FR-Aufnahme durchschnittlich 30 MB RAW 3FR-Aufnahme durchschnittlich 40 MB RAW 3FR-Aufnahme durchschnittlich 50 MB
8 Bit TIFF: 66 MB
8 Bit TIFF: 95 MB
8 Bit TIFF: 117 MB
Bildaufzeichnungsrate
1,4 Sekunden pro Aufnahme
41 Aufnahmen pro Minute
Speicherkapazität
Eine 2 GB CF-Card speichert 66 Bilder Eine 2 GB CF-Card speichert 50 Bilder Eine 2 GB CF-Card speichert 40 Bilder
Durchschnittswert
Durchschnittswert
Durchschnittswert
ISO-Bereich
ISO 50, 100, 200 und 400
Aufnahmemodus
Einzelaufnahme
Farbdefinition
16 Bit
Farbmanagement
Hasselblad Natural Color Solution
Bildspeicherung
CF Kartentyp U-DMA (z. B. SanDisk extreme IV), ImageBank-II oder vernetzt mit Mac oder PC
Batterietyp
Wiederaufladbarer Li-Ion-Akku (7,2 VDC / 1850 mAh). Batteriefach für drei CR-123 Lithium-Batterien im Lieferumfang enthalten.
Farbdisplay
Ja, 2,2 inch OLED-Typ, 24 Bit-Farbe
Histogramm / Akustisches Feedback
Yes (Ja)
IR-Filter
am CCD-Sensor montiert
Dateiformat
Hasselblad 3F RAW, verlustfrei komprimiert
Software
FlexColor (für Mac und PC im Lieferumfang enthalten)
Systemanforderung
Mac: OSX, PC: NT, 2000, XP
Hostanschluss
FireWire 800 (IEEE1394b)
Kompatibilität mit Fachkameras
Ja, Steuerung über Blitzsynchronisationssignal Elektronische Verschlüsse müssen über Bedienelement gesteuert werden.
Betriebstemperatur
0 – 45 ˚C / 32 – 113 ˚F (40-70 % rel. Luftfeuchtigkeit)
Abmessungen
Komplette Kamera mit 2,8/80-mm-Objektiv: 153 x 131 x 213 mm (B x H x T)
Gewicht
520 g
130
1,2 Sekunden pro Aufnahme
42 Aufnahmen pro Minute
ISO 50, 100, 200, 400 und 800
1,4 Sekunden pro Aufnahme
39 Aufnahmen pro Minute
ISO 50, 100, 200 und 400
Voreinstellungen (Standardprofil) Belichtungsmodus
Belichtungsmessungsmodus
Belichtungskorrektur
Fokussiermodus
Filmtransportmodus
Blitzsynchronisation
Blitzkorrektur
A (Blendenvorwahl)
Selektiv
0
AF-S
S
Normal (bei Beginn der Belichtung)
0
Selbstauslöser
10 Sek.
Spiegel klappt nach oben / Verzögerung
Spiegel klappt nach unten
Bracketing
(Automatische
Belichtungsreihen)
Verzögerung
Sequenz
Spiegelmodus
Bilder
Sequenz
Lichtwertdifferenz
Intervall-Selbstauslöser
Bilder
Intervall
Individuelle Optionen
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
10/11
11/12
12/13
13/14
14/15
15/16
16/17
17/18
19
18/20
19/21
20/22
21/23
22/24
23/25
24/26
25/27
26/28
27/29
28/30
29/31
30/32
Datenaufzeichnung
Typ
Text
3
Normal-, Über-, Unterbelichtung
0,5 LW (EV)
3
0 Min. 30 Sek.
Standby-Umschaltung
Lichtwertschritt
Belichtungskorrekturwert
Funktion der programmierbaren Taste
Funktion der AE-Lock-Taste
Funktion der Abblendtaste
Funktion der Taste Spiegel nach oben
Einstellraddrehrichtung
Auslösesperre bei fehlender Blitzbereitschaft
Magazinbelichtungssperre
Objektivbelichtungssperre
Belichtungssperre bei Bereichsüberschreitung
Echte Belichtung
Spotmodus
Fokussierhilfe bei MF
AF-Hilfslicht
Schnelleinstellung über hinteres Einstellrad
Verriegelung
Film zum ersten Bild vorspulen
Warnton
Histogramm anzeigen
Intervall- und Selbstauslöser
AE-Sperre & Schnelljustierung
EV anzeigen
ISO anzeigen
Belichtungsreihenwerte in Manuell
Blendensteuerung in Manuell
Warnung bei nicht ausreichendem Blitz
Ausgangsverzögerung des Intervall-Schalters
Blendenanzeige
Zusätzliche Spiegelverzögerung
Direkt ISO / Weißabgleich
10 Sek.
1/2 Stufe (0,5 EV)
1/2 Stufe (0,5 EV)
Keine
AE-Sperre
Abblenden
Spiegel nach oben
im Uhrzeigersinn
Ja
Ja
Ja
Nein
Ein
Normal
Halb gedrückter Auslöser
Ext. Blitz
Ja
Alle Bedienungselemente
Direkt
Ein
Ja
Ende
Bel. Reset
Ja
Ja
Verschlusszeit
Vorderes Einstellrad)
Ein
Keine
Normal
Normal
Erweiterte Belichtungsinformation
131
Pflege und Wartung der Sensoreinheit
Handhabung und Aufbewahrung
• Bringen Sie immer die CCD/Filterschutzkappe an, wenn die Sensoreinheit nicht
mit der Kamera verbunden ist.
• Berühren Sie den CCD/Filter nicht mit den Fingern.
• Halten Sie alle Gegenstände von der Kameraöffnung fern.
• Lagern Sie Ihre Sensoreinheit trocken und nicht bei zu hohen Temperaturen. Weitere
Informationen zu Betrieb und Lagerung finden Sie unter „Technische Daten“.
• Schützen Sie Ihre Sensoreinheit vor mechanischen Beschädigungen, lassen Sie
sie nicht herunterfallen.
1
Reinigung des CCD-Infrarotfilters
Wenn Sie dunkle oder gefärbte Flecken oder Linien in Ihren Bildern sehen, kann es notwendig sein, die äußere Oberfläche des IR-Filters der Sensoreinheit zu reinigen. In den
meisten Fällen ist hierbei die vorsichtige Reinigung mit Druckluft ausreichend. Lesen
Sie jedoch die Bedienungsanleitung sorgfältig durch, damit Sie keine Verunreinigungen
oder Eis auf den Filter sprühen! Manchmal setzen sich jedoch kleine Partikel auf dem
IR-Filter fest, die vorsichtig mit einem Tuch oder Flüssigkeiten entfernt werden müssen.
bitte beachten Sie die folgenden Hinweise für eine gute und sichere Reinigung.
2
Reinigung mit Druckluft / Entfernen der Sensoreinheit
3
A
1. Entfernen Sie ein eventuell angeschlossenes FireWire-Gerät und die Kabel.
2. Nehmen Sie den Sucher ab (siehe „Anbringen und Abnehmen des Suchers“).
3. Schieben Sie die Sicherungssperre an der Sensoreinheit nach hinten (Abb. 3 A) und
gleichzeitig den Entriegelungsknopf der Sensoreinheit nach rechts (Abb. 3 B). Halten
Sie diese Position und drücken Sie gleichzeitig die Mitte des Knopfes fest in Richtung
Kameragehäuse (Abb. 3 C), um die Sensoreinheit schließlich abzunehmen.
4. Reinigen Sie die äußere Oberfläche des IR-Filters vorsichtig mit Druckluft
(Warnhinweise beachten). Wenn dies nicht ausreicht, verwenden Sie eines der im
Folgenden beschriebenen Reinigungsverfahren.
5. Montieren Sie die Sensoreinheit sofort nach der Reinigung wieder an der Kamera,
um das Ergebnis zu prüfen.
6. Wenn Sie nach der Reinigung der Außenseite des IR-Filters immer noch Flecken auf Ihren
Aufnahmen sehen, kann sich Staub auf der Innenseite des IR-Filters oder auf dem CCD
selbst befinden.

ACHTUNG:
Versuchen Sie nie, den Glas-IR-Filter vor dem CCD zu entfernen - dadurch wird höchstwahrscheinlich der CCD zerstört. Wenn Staub zwischen dem IR-Filter und dem CCDSensor eingedrungen ist, kann dieser nur in der Hasselblad-Fabrik entfernt werden.
Bitte nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Hasselblad Fachhändler auf.
Reinigung mit HAMA Reinigungsflüssigkeit und Tüchern
B
C
Bitte beachten! Hasselblad empfiehlt die HAMA Optische Reinigungsflüssigkeit 5902.
1. Sprühen Sie die Reinigungsflüssigkeit aus einem Abstand von 10-15 cm vorsichtig auf den IR-Filter, so dass die Flüssigkeit die Oberfläche dünn und gleichmäßig
bedeckt. Ein- bis zweimal Sprühen ist ausreichend. Wenn Sie zu wenig aufsprühen,
beginnt die Flüssigkeit zu trocknen, bevor Sie mit dem Wischen begonnen haben.
Alternativ können Sie die Flüssigkeit auch auf das Tuch sprühen und dann mit
Wischen vorsichtig auf den Filter aufbringen.
132
2. Falten Sie das Wischtuch mehrmals, bis es die Breite des IR-Filters hat. Es kann
möglich sein, dass Sie zwei oder drei Tücher benötigen, um einen besseren Griff zu
haben. Falten Sie das Papier so, dass die beschichtete glänzende Seite nach außen
weist. Verwenden Sie diese Seite nicht zum Reinigen, sie kann mehr Schaden anrichten als helfen!
3. Legen Sie das gefaltete Tuch mit zwei oder drei Fingern vorsichtig auf eine Ecke des
Filters. Achten Sie darauf, die gesamte Fläche gleichmäßig abzuwischen. Wischen
Sie den Filter nur einmal ab. Wischen Sie die gleiche Fläche nicht zweimal mit dem
gleichen Tuch ab, dadurch können Sie die beim ersten Mal entfernte Verunreinigung
wieder auftragen.
4. Prüfen Sie visuell, ob der IR-Filter korrekt gereinigt wurde, oder montieren Sie die
Sensoreinheit an der Kamera und machen Sie eine Probeaufnahme. Wenn eine weitere Reinigung erforderlich ist, wiederholen Sie die oben beschriebenen Schritte.
Reinigen mit feuchten Reinigungstüchern (E-Wipe)
Diese Reinigungstücher sind einzeln verpackt.
1. Reißen Sie die Verpackung auf.
2. Entnehmen Sie das Reinigungstuch und verwenden Sie es sofort.
3. Falten Sie das Tuch auf die Breite des IR-Filters.
4. Drücken Sie das Tuch mit zwei oder drei Fingern auf eine Ecke des Filters und reiben
Sie die gesamte Oberfläche mit gleichmäßigem Druck vorsichtig ab. Wischen Sie die
gesamte Oberfläche mit einer ununterbrochenen Bewegung ab.
 Bitte beachten! Verwenden Sie jede Seite des Reinigungstuches nur einmal, da Sie
sonst bereits entfernte Verunreinigungen wieder auftragen könnten.
5. Prüfen Sie visuell, ob der IR-Filter korrekt gereinigt wurde, oder montieren Sie die
Sensoreinheit an der Kamera und machen Sie eine Probeaufnahme. Wenn eine weitere reinigung erforderlich ist, wiederholen Sie die oben beschriebenen Schritte.
Anbringen der Sensoreinheit
Setzen Sie die Sensoreinheit auf die untere Stütze am Kameragehäuse auf und achten
Sie auf eine korrekte Ausrichtung. Drehen Sie die Sensoreinheit nach oben zur Kamera,
bis sie hörbar einrastet. Falls bei dieser Bewegung ein Widerstand spürbar ist, wurde
möglicherweise die Sperre an der Kamera versehentlich ausgelöst. In diesem Fall drücken
Sie noch einmal auf die Taste, um die Sperre zurückzusetzen.
Reinigung des Gehäuses
Wenn die Kamera verschmutzt ist, reinigen Sie das Gehäuse mit einem weichen, sauberen,
leicht mit Wasser angefeuchteten Tuch. Verwenden Sie keine anderen Flüssigkeiten und
achten Sie darauf, dass kein Wasser in die Kameraöffnungen eindringt.
133
ACHTUNG
Problembehandlung, Pflege der Kamera, und Service
•
Halten Sie sämtliche Ausrüstungs- und Zubehörteile außerhalb der
Reichweite von kleinen Kindern.
•
Legen Sie keine schweren Gegenstände auf die Ausrüstung.
•
Verwenden Sie Batterien und Akkus nur in der vorgeschriebenen Weise.
•
Verwenden Sie mit der Kamera nur die vorgeschriebenen Batterien und
Akkus.
•
Entfernen Sie die Akkus, wenn Sie die Kamera reinigen oder wenn sie über
einen längeren Zeitraum nicht verwendet wird.
•
Wenn Sie Ersatzakku- oder Ersatzbatterie-Packs verwenden, sollten Sie die
mitgelieferten Abdeckkappen vor der Lagerung besonders sorgfältig aufsetzen. Es besteht die Gefahr, dass sich ein Feuer entzünden kann, wenn die
Pole kurzgeschlossen werden, beispielsweise durch einen Schlüssel in einer
Tasche.
•
Bei der Arbeit mit Stroboskop- oder Studio-Blitzgeräten ist besonders vorsichtig vorzugehen, damit keine Sach- oder Personenschäden verursacht
werden.
•
Versuchen Sie nicht, die Sensoreinheit zu öffnen.
In bestimmten Situationen kann die Kamera durch eine elektrostatische Entladung gestört werden, insbesondere wenn die Bedienungstasten am Kameragriff mit leitenden
Kabeln oder Materialien in Kontakt kommen, die direkt oder indirekt geerdet sind
(zum Beispiel einem Lichtmast). Die Kamera kann dadurch zeitweise außer Funktion
gesetzt werden, ohne dass dies jedoch bleibende Schäden verursacht. Drücken Sie die
rote ON.OFF Taste am Griff, um die Kamera wieder zu aktivieren.
•
Schützen Sie die Sensoreinheit und alle anderen Computergeräte vor
Feuchtigkeit. Falls Ihre Sensoreinheit nass geworden ist, trennen Sie sie vom
Stromnetz und lassen Sie sie vor einem erneuten Einsatz vollständig trocknen.
•
Decken Sie niemals die Lüftungsöffnungen der Sensoreinheit ab.
Wir raten Ihnen dringend davon ab, Fehler selbst zu beheben. Zahlreiche
Servicearbeiten erfordern sehr komplizierte Mess- und Einstellinstrumente, ohne deren Verwendung Fehler nicht behoben werden können.
•
Setzen Sie immer sofort wieder die CCD/Filter-Schutzabdeckung auf, wenn
die Sensoreinheit nicht an Ihrer Kamera angeschlossen ist – die freiliegenden
CCD und Filter sind sehr empfindlich.
•
Versuchen Sie nie, den Glas-IR-Filter vor der CCD zu entfernen; damit wird
höchstwahrscheinlich die CCD zerstört. Falls zwischen CCD und IR-Filter
Staub geraten ist, kontaktieren Sie bitte Ihren Hasselblad Fachhändler für
Hilfe.
Die H3D ist eine hochentwickelte Kamera, deren optimale Funktionsfähigkeit von
der einwandfreien Übertragung und Verarbeitung von Daten zwischen den einzelnen Kameramodulen abhängt. Es ist daher unbedingt erforderlich, dass Sucher,
Objektive, Zwischenringe, Magazine etc. vorsichtig angesetzt und abgenommen sowie schonend gelagert werden, um die Datenbusanschlüsse nicht zu beschädigen
oder in irgendeiner Form zu verschmutzen. Außerdem sollte darauf geachtet werden,
dass die Kamera nicht nur an der Sensoreinheit oder am Sucher sondern am Griff
oder Trageriemen angehoben und gehalten wird. Warnhinweise können normalerweise leicht behoben werden. Fehlermeldungen auf dem LCD am Kameragriff weisen jedoch auf einen vorübergehenden oder dauerhaften Fehler hin und erfordern
weitergehende Maßnahmen. Der Fehlermeldung muss systematisch nachgegangen
werden. Es sollte zum Beispiel überprüft werden, ob beim letzten Anbringen eines
Zubehörteils gleichzeitig eine Fehlermeldung angezeigt wurde. Es wird empfohlen, zur Fehlerbehebung Sucher, Objektiv usw. abzunehmen und erneut sorgfältig
anzusetzen und zu überprüfen, ob das Problem damit beseitigt ist. Sollte dies nicht
helfen, kann der Kameraprozessor zurückgesetzt werden, indem der Akkugriffs für
10 Sekunden abgenommen wird. Dauerhafte Fehlermeldungen könnten auf ein
komplizierteres Problem hinweisen. Sie sollten in diesem Fall das nächste autorisierte
Hasselblad Service Center aufsuchen. Es ist sehr hilfreich, wenn Sie den Mitarbeitern
im Servicecenter neben der Fehlermeldung auch mitteilen, welche Fehlfunktionen
der Kamera wann auftraten. Bitte bedenken Sie, dass das Servicecenter neben dem
Kameragehäuse auch alle anderen Teile der Kamera überprüfen möchte, die an der
Fehlermeldung beteiligt waren.
PFLEGE DER KAMERA
Die Hasselblad Kamera wurde konstruiert, um die hohen Anforderungen des professionellen Einsatzes in fast allen Umgebungen zu erfüllen. Um Schäden zu vermeiden, sollten Sie die Kamera vor rauen Einsatzbedingungen schützen, besonders vor
Öldämpfen, Wasserdampf, feuchten Witterungseinflüssen und Staub.
Extreme Temperaturen: Hohe Temperaturen können sich auf die Ausrüstung ungünstig auswirken. Versuchen Sie möglichst, häufige und starke Temperaturschwankungen
zu vermeiden. Besondere Vorsicht ist in feuchten Umgebungen geboten. Geben Sie der
Ausrüstung Zeit, sich zu akklimatisieren, bevor Sie die Einzelteile zusammensetzen.
Versuchen Sie in solchen Umgebungen, möglichst trockene Lagerungsbedingungen
sicherzustellen.
Staub und Sand: Achten Sie sorgfältig darauf, dass kein Staub oder Sand in
Ihre Fotoausrüstung eindringen kann. Treffen Sie in Küstengebieten geeignete
Maßnahmen, um Ihre Kamera vor Sand und Salzwasser zu schützen. Staub auf
Objektivlinse und Einstellscheibe kann gegebenenfalls mit einem Luftpinsel
oder einem sehr weichen Objektivpinsel entfernt werden. Eine verschmierte
Objektivlinse ist mit größter Vorsicht zu behandeln. In manchen Fällen lassen sich die
Verschmutzungen mit einem mit hochwertiger Objektivreinigungslösung befeuchteten Tuch entfernen. Achten Sie aber sorgfältig darauf, dass Sie dabei die Linse nicht
verkratzen. Berühren Sie die Linsenoberflächen nicht mit den Fingern. Versuchen Sie
in Zweifelsfällen niemals, die Linsenoberflächen zu reinigen, sondern wenden Sie sich
an ein von Hasselblad autorisiertes Service-Center.
Stöße: Durch Einwirkung starker Stöße oder Schläge kann Ihre Kamera Schaden nehmen, treffen Sie daher geeignete Vorsichtsmaßnahmen. Für Transporte werden geeignete Schutzbehälter oder Kamerataschen empfohlen.
Verlust: Hasselblad-Kameras sind sehr begehrt. Treffen Sie daher geeignete
Vorkehrungen, um Diebstähle zu verhindern. Lassen Sie die Kamera beispielsweise
niemals sichtbar ohne Aufsicht in einem Auto liegen. Professionelle Benutzer sollten
eine separate, spezielle Versicherung der Kamera in Erwägung ziehen.
Entsorgung
Falls Sie die Sensoreinheit, die ImageBank-CF und/oder Batterien (Akkus)
entsorgen müssen, bitten wir Sie, dies umweltfreundlich in Ihrem nächsten
Entsorgungsbetrieb, Recycling-Center oder ähnlichen Stellen zu tun.
SERVICE
Um eine optimale Zuverlässigkeit sicherzustellen, sollten Sie Ihre Kamera von Zeit zu
Zeit einem Service-Center zur Inspektion und vorbeugenden Wartung übergeben.
Sie können die Service-Intervalle selber überprüfen, indem Sie unter ”Info” im Menü
nachsehen. Wenn Sie Ihre Kamera ständig intensiv in Gebrauch haben, sollten Sie
in einem der von Hasselblad autorisierten Service-Centers regelmäßig Inspektionen
durchführen lassen. Diese Werkstätten verfügen über erfahrenes Personal und über
die zur Sicherstellung einer perfekten Funktionsfähigkeit Ihrer Kamera erforderlichen
Spezialeinrichtungen.
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Die Informationen in diesem Handbuch dienen nur zu Ihrer
Information, Änderungen behalten wir uns ohne weitere
Ankündigungen vor, die Informationen stellen für die Victor
Hasselblad AB & Hasselblad A/S keine Verpflichtung dar.
Nicht alle Aufnahmen in diesem Handbuch wurden mit einer Hasselblad H3D aufgenommen. Die Bilder dienen nur der
Illustrierung des Textes und sind für die Aufnahmequalität einer
Hasselblad H3D nicht repräsentativ.
Der Text dieses Handbuchs darf ohne ausdrückliche Zustimmung
der Victor Hasselblad AB & Hasselblad A/S weder kopiert noch anderweitig verwertet werden.
Der Bilder in diesem Handbuchs dürfen ohne ausdrückliche
Zustimmung der Fotografen, die diese aufgenommen haben, weder kopiert noch anderweitig verwertet werden.
Alle Texte dieses Handbuchs:
© Victor Hasselblad AB & Hasselblad A/S.
Alle Bilder dieses Handbuchs:
© Jens Karlsson/Hasselblad und David Jeffery.
Titelbild: © Jürgen Müller
Die Victor Hasselblad AB & Hasselblad A/S übernehmen keinerlei
Verantwortung für eventuelle Fehler oder Ungenauigkeiten in diesem Handbuch.
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Hasselblad, Imacon, Ixpress und FlexColor sind eingetragene
Warenzeichen der Victor Hasselblad AB & Hasselblad A/S. Adobe
und Adobe Photoshop sind eingetragene Warenzeichen der Adobe
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Warenzeichen der Apple Computer, Inc. InfoLithium ist ein eingetragenes Warenzeichen der Sony Corporation.
Copyright © 2007
Victor Hasselblad AB & Hasselblad A/S
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Hasselblad A/S
Box 220,
Hejrevej 30,
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DK - 2400 Kopenhagen
Schweden
Dänemark
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