TFA Temperature and Humidity Data Logger LOG110-EXF Benutzerhandbuch

TFA Temperature and Humidity Data Logger LOG110-EXF Benutzerhandbuch
1 Log-Graph Software
Version 1.0.1
Die Software ermöglicht den Betrieb der Logger 100/110 an einem PC mit Windows Betriebssystem über einen freien USB-Port.
Sie übernimmt die Einstellung des Loggers und das Auslesen/Anzeigen und Archivieren
aufgezeichneter Daten. Die Einstellungen umfassen alle im Logger verfügbaren Funktionen.
Eine Übersicht über alle Funktionen der Software Log-Graph liefert das Inhaltsverzeichnis. Am
Ende des Manuals befindet sich ein Stichwortverzeichnis.
1 Log-Graph
1.1 Inhaltsverzeichnis
2 Einführung
2.1 Funktionsumfang des Loggers
2.2 Funktionsumfang der Software
2.2.1 Logger-Einstellungen
2.2.2 Logger-Status
2.2.3 Aufzeichnungen
2.2.4 Aktionen
2.3 Systemvoraussetzungen
2.4 Inhalt des Software-Paketes
2.5 Installation der Log-Graph -Software
2.5.1 Installation von CD
2.5.2 Installation von Downloads aus dem Internet
2.5.3 Installation der USB-Treiber zum Betrieb des Loggers am USB-Port
2.5.3.1 Installation
2.5.3.2 Umbenennen der Schnittstelle
2.6 Kommunikation zwischen PC und Logger
2.7 Erster Anschluss eines Gerätes
3 Arbeiten mit der Software Log-Graph
3.1 Verwenden des Programm-Menüs
3.2 Verwenden der Geräteleiste
3.3 Online-Ansicht
3.4 Diagrammbereich
3.5 Statuszeile
4 Grundeinstellungen zum Betrieb der Software
5. Darstellung von Diagrammen und Tabellen
5.1 Diagramm (ohne Tabelle)
5.2 Diagramm und Tabelle gleichzeitig
5.3 Tabelle (ohne Diagramm)
5.4 Funktionen zur Bearbeitung des Diagrammes
5.4.1 Funktionen aus dem Menü oder der Werkzeugleiste
5.4.2 Funktionen unter Verwendung der Maus
5.4.3 Drucken von Diagrammen und Datensätzen
5.5 Fensterverwaltung
6. Log-Graph-Editor
6.1 Spezielle Funktionen des Editors im aktiven Gerätefenster
Anhang
Versionsübersicht
2 Einführung
Diese Betriebsanleitung beschreibt die Installation der Software Log -Graph und ihre Anwendung
in Verbindung mit den Loggern 100/110.
Die Software ermöglicht den Betrieb der Logger 100/110 an einem PC mit Windows Betriebssystem über einen freien USB-Port. Sie übernimmt die Einstellung des Loggers und das
Auslesen aufgezeichneter Daten und unterstützt alle im Logger verfügbaren Funktionen. Die
Logger 100 und 110 unterscheiden sich nur dadurch, dass beim 100 lediglich ein
Temperaturfühler integriert ist, beim 110 dagegen ein kombinierter Temperatur - und
Feuchtefühler. Der Logger 100 liefert stets nur r eine Temperaturdaten, der 110 dagegen
Temperatur, Feuchte und daraus berechnet auch den Taupunkt. Ein zusätzlicher, externer
Temperaturfühler kann bei beiden über die USB-Buchse des Loggers angeschlossen werden.
Der Logger kann nur über die beiden Tasten Start/Stopp und Mode bedient werden. Die
Einstellung des Loggers und das Auslesen der aufgezeichneten Daten muss über die Software
Log-Graph am PC erfolgen.
Der Anschluss des Loggers an den PC erfolgt unter Verwendung eines geeigneten USB -Kabels
an einen freien USB-Port. Beim Anschluss des Loggers wird der USB-Port über die installierten
Treiber als virtuelle Schnittstelle COM 1 ... COM 256 eingerichtet, der Logger wird von der
Software Log-Graph also wie ein Gerät an einer seriellen Schnittstelle behandelt. Hierfür müssen
Windows-Treiber installiert werden, die sich auf der Installations-CD zu Log-Graph befinden
(Installation siehe 2.7.3 "Installation der Treiber").
Die Abschnitte 2.1 bis 2.6 beschreiben die Eigenschaften von Logger und Software, der Abschnitt
2.7 beschreibt die Installation der Treiber und der Software.
Eigenschaften von Logger und Software
2.1 Funktionsumfang des Loggers
Die Logger 100/110 verfügen über folgende Eigenschaften:
ØTemperatur (intern) mit bis zu 0,1 °C/°F Auflösung
ØFeuchte (nur 110) mit 0,1% rF Auflösung
ØAnschluss für externen Temperaturfühler (über die USB -Buchse)
Øinterne Loggeruhr mit Datum/Uhrzeit
ØAufzeichnung von bis zu 60.000 Datensätzen mit Intervallen von 1 sec bis 24 Stunden
ØAnzeige von Min/Max/Mittelwert über die Mode-Taste oder automatisch
ØGrenzwertüberwachung und Anzeige über LED und Beeper
ØStarten und Stoppen über
a) Start/Stopp-Taste
b) Zeitvorgabe
c) Dauer oder Datensatzanzahl
ØStromsparfunktionen
2.2 Funktionsumfang der Software
Die Software dient zum Einstellen der Logger-Betriebsparameter, zum Auslesen und Archivieren
der aufgezeichneten Datensätze und zur Anzeige des Betriebs -Status. Es stehen folgende
Funktionen zur Verfügung:
2.2.1 Logger-Einstellungen:
ØLesen und Setzen der Echtzeituhr im Logger
ØAnzeige des Batterieladeszustands
ØLesen und Setzen des Aufzeichnungsintervalls
ØKonfigurieren des Speichers (Datensatzanzahl/Ringspeicher)
ØStarten und Stoppen der Aufzeichnung
ØStartvorgaben: Zeitpunkt/Taste/Reed-Relais(Option)/Sofortstart und Sichern gegen
Mehrfachstart
ØStoppvorgaben: Zeitpunkt/Dauer/Datensatzanzahl/Taste/Reed Relais(Option)/endlos(Ringspeicher)
ØSetzen von Grenzwerten und deren Behandlung (LED/Beeper), Alarmverzögerung,
Alarmkumulierung
ØExternen Fühler aktivieren
ØEinheiten °C oder °F
ØStromspareinstellungen für LCD-Anzeige, LEDs und Beeper
ØAktualisierungsintervalle für LCD-Anzeige, LED-Blinken und Beeper
ØTastensperre für Mode-Taste
ØEintragen von bis zu acht benutzerdefinierten Bezeichnungen
2.2.2 Logger-Status:
ØÜbersicht zur Hardware und Loggerkennung
ØÜbersicht über den Betriebszustand des Loggers
ØLogeinträge zu Grenzwertüberschreitungen und aufgetretenen Fehlern
ØÜbersicht aller im Logger verfügbaren Parameter
2.2.3 Aufzeichnungen:
ØMomentanwertanzeige bei laufender Aufzeichnung
ØAuslesen der aufgezeichneten Datensätze
ØDarstellen in tabellarischer oder grafischer Form
ØErgänzen von Notizen zu vorhandenen Aufzeichnungen
ØDrucken der Aufzeichnungen(Tabelle oder Grafik)/Notizen als Report
2.2.4 Aktionen:
ØEinrichtung des USB-Ports (automatisches Suchen)
ØStarten und Stoppen des Loggers per PC
ØRücksetzen auf Grundeinstellungen
ØSpeichern und Laden von Logger-Einstellungen
2.3 Systemvoraussetzungen
Die Software ist zum Betrieb auf Windows-PCs (ab Win 98 aufwärts, Win ME, 2000, XP, Vista,
Win 7) konzipiert. Die Installation erfordert die folgenden Voraussetzungen:
•
•
•
•
•
•
Standard-PC ab 386 aufwärts mit Tastatur und Maus (oder äquivalentem Zeigegerät)
CD-ROM-Laufwerk (zur Installation) oder Internetzugang (zur Installation)
einen freien USB-Port
Grafikauflösung 800 x 600 oder höher
ca. 10 MB freien Platz auf der Festplatte zur Installation
einen Logger LOG-100 oder LOG-110
Auf dem PC muss ein Windows®-32-Bit-Betriebssystem wenigstens ab Win98 aufwärts oder ein
moderneres Windows®-Betriebssystem (32/64 Bit) installiert sein. Eine der Erfahrung nach
sichere Funktion des installierten Betriebssystems ist Grundvoraussetzung für einen einwandfrei
zu erwartenden Betrieb der Log-Graph-Software.
2.4 Inhalt des Software-Paketes
Das Software-Paket enthält die folgenden Komponenten
Ø
Ø
Ø
Ø
Ø
die Installationsroutine deutsch/englisch/französisch
das Programm deutsch (später auch englisch/französisch)
Hilfedateien deutsch (später auch englisch/französisch)
das Manual im .pdf-Format deutsch (später auch englisch/französisch)
Treiber für die Verwendung des Loggers an der USB-Schnittstelle
Bei einem Download der Software ist der Umfang identisch. Alle oben aufgeführten Dateien sind
dann komplett auch in der "Setup.exe" enthalten.
Für eine einfache und schnelle Installation und Inbetrieb nahme der Log-Graph-Software auf dem
jeweiligen PC-Betriebsystem können folgende Handbücher hilfreich sein:
- Die dem Betriebssystem entsprechende Microsoft Windows ® Benutzerführung
- Die dem verwendeten Gerät entsprechende Bedienungsanleitung zum Logger 100/110
2.5 Kommunikation zwischen PC und Logger
Logger und PC verwenden zur Kommunikation einen USB-Port, welcher über die Treiber als
serielle Schnittstelle COM1 bis COM256 eingerichtet wird (ähnlich einem USB-Seriell-Adapter).
Die Eigenschaften eines solchen Ports entsprechen den Eigenschaften einer seriellen
Schnittstelle mit 115.200 Baud, 8 Datenbits, 1 Stoppbit und NO Parity.
Einige Funktionen können unter Verwendung des Zusatzprogramms im Windows -Zubehör "HyperTerminal" getestet werden. Hierzu gehören die Funktionen:
"*IDN?" - liefert eine Zeichenkette mit Kennzeichnungen des Loggers,
"*TST?" - liefert "0" bei verfügbarem Logger, "-1" bei Kommunikationsproblemen oder
"*RST" - führt einen Soft-Reset beim Logger durch.
Daneben werden viele weitere Kommandos in Verbindung mit Parametern verwendet, um Daten
mit dem Logger auszutauschen. Deren Erklärung ist jedoch nicht Bestandteil dieser
Dokumentation und würde viele, weitere Seiten füllen - dieser Hinweis daher nur zur Abrundung.
Eine Offenlegung der Kommandos und der dahinter verborgenen Protokolle ist zur Zeit nicht
beabsichtigt.
Der Logger ermöglicht den Zugriff auf viele interne Parameter über eine direkte Adressierung der
entsprechenden Speicherzelle und Lesen der dort hinterlegten Daten . Umgekehrt können
Parameter auf die gleiche Weise vom PC adressiert und überschrieben werden.
Mit jeder Kommunikation wird zusätzlich zu den übertragenen Daten auch eine Checksum
übermittelt, welche die Sicherheit der übertragenen Daten bestätigt. Das Pr otokoll selbst ist (zur
Zeit) nicht offen gelegt.
Beim Download (Auslesen) aufgezeichneter Daten wird ein Protokoll verwendet, welches die
Übertragung eines Datensatzes in Blocks von jeweils 5 Byte (Penta-Modus) verschlüsselt. Beim
Auslesen werden alle vorhandenen Datensätze in einem Zug als Dump übertragen. Der Dump
startet mit einem Header, welcher die Datensatzanzahl beinhaltet, Danach folgen sämtliche
Datensätze. Am Ende der kompletten Übertragung folgt ebenfalls eine Checksum. Auch dieses
Verfahren ist zur Zeit nicht offen gelegt. Ein einmal gestarteter Dump kann stets vom PC
abgebrochen werden, wobei die Daten im Logger erhalten bleiben.
Generell werden beim Auslesen der Datensätze keine Daten im Logger gelöscht, so dass ein
Auslesevorgang beliebig oft wiederholt werden kann, solange die Datensätze noch nicht durch
eine neu gestartete Aufzeichnung überschrieben wurden.
2.6 Erster Anschluss eines Gerätes
• Gehen Sie zur Inbetriebnahme des Loggers wie in der Betriebsanleitung beschrieben vor
(Batterie einlegen bzw. Schutzfolie entfernen). Danach ist der Logger betriebsbereit und kann an
den PC angeschlossen werden.
• Verbinden Sie den Logger über das USB-Anschlusskabel mit dem PC.
• Beim ersten Anschluss sind noch keine Treiber vorhanden. Beim Einschalten des PC oder nach
Anschluss des Loggers findet das Betriebssystem eine "unbekannte, neue Hardware" und
möchte Treiber installieren. Diese befinden sich auf der CD oder, falls die Software bereits
installiert wurde, auch im Verzeichnis "Drivers" des Programmverzeichnisses, in welchem die
Software installiert wurde.
• Gehen Sie hierzu wie in "USB-Treiber installieren" beschrieben vor.
Installation von Treibern und Software
2.7 Installation der Log-Graph -Software
Die Log-Graph-Software wird auf CD ausgeliefert oder kann in der jeweils neuesten Version über
das Internet heruntergeladen werden. Zum Betrieb des Loggers am PC ist ein Treiber notwendig,
welcher vor dem Betrieb der Software installiert sein muss, damit die Software korrekt mit dem
Logger funktioniert. Die Treiber befindet sich ebenfalls auf der CD.
Wenn zuvor noch kein Logger 100/110 am PC angeschlossen war, müssen zuerst die Treiber
installiert werden.
2.7.1 Installation von CD (muss wegen genauer Reihenfolge noch überarbeitet werden)
a) Legen Sie die CD in Ihr Laufwerk ein und schließen Sie die Laufwerksklappe. Bei den
meisten Systemen wird die CD automatisch erkannt und die Installationsaus wahl startet. Falls dies
nicht der Fall ist, starten Sie die Installation über die Taskleiste mit der Abfolge Start ->Ausführen>[Ihr CD-Laufwerk]->Menu.exe.
b) Folgen Sie jetzt den Anweisungen der Installationsroutine. Bei der Installation wird ein
Zielverzeichnis Programme\Log-Graph vorgeschlagen, das Sie bei Bedarf ändern können.
c) Die Installation legt auf Ihrem PC für das gewählte Verzeichnis eine Programmgruppe und dort
ein Programmsymbol mit der Bezeichnung "Log-Graph" an.
d) Beim späteren Ausführen starten Sie das Programm z.B. durch Doppelklicken auf das
Programmsymbol "Log-Graph" auf dem Desktop oder durch die Abfolge Start ->Programme>[Auswahl: Log-Graph]->Mausklick.
e) Zusätzlich zum eigentlichen Programm "Log-Graph.exe" befinden sich auf der CD die OnlineManuals, die Hilfedateien und weitere zum Setup benötigte Dateien.
2.7.2 Installation von Downloads aus dem Internet (muss wegen genauer Reihenfolge noch überarbeitet
werden)
a) Starten Sie nach dem Download die Installation über "Ausführ en". Setup.exe installiert die
Software und kopiert die Treiber in ein Unterverzeichnis " \Driver" des ausgewählten
Programmverzeichnisses.
b) Folgen Sie jetzt den Anweisungen der Installationsroutine. Bei der Installation wird ein
Zielverzeichnis Programme\Log-Graph vorgeschlagen, das Sie bei Bedarf ändern können.
c) Die Installation legt auf Ihrem PC für das gewählte Verzeichnis eine Programmgruppe und dort
ein Programmsymbol mit der Bezeichnung "Log-Graph" an.
d) Beim späteren Ausführen starten Sie das Programm z.B. durch Doppelklicken auf das
Programmsymbol "Log-Graph" auf dem Desktop oder durch die Abfolge Start ->Programme>[Auswahl: Log-Graph]->Mausklick.
e) Zusätzlich zum eigentlichen Programm "Log-Graph.exe" befinden sich auf der CD die OnlineManuals, die Hilfedateien und weitere zum Setup benötigte Dateien.
2.7.3 Installation der USB-Treiber zum Betrieb des Loggers am USB-Port (muss wegen genauer Reihenfolge
noch überarbeitet werden)
Die Logger 100/110 benötigen zum Betrieb einen Treiber, der auf der CD zur Software enthalten
ist.
Die Treiber befinden sich nicht im Umfang des Windows-Betriebssystems, so dass keine
"vollautomatische Installation" vorgenommen werden kann.Zur Installation wird die mitgelieferte
CD oder die bereits installierte Version von Log-Graph benötigt, bei der die Treiber im
Programmverzeichnis von Log-Graph bereits enhalten sind.
Möglichkeit a) Log-Graph ist bereits installiert, Treiber sind auf dem PC vorhanden
Die Treiber befinden sich in dem Verzeichnis, in dem die Software installiert wurde im
Unterverzeichnis "...\Driver". Bei einer Installation gemäß den Vorgaben des
Installationsprogramm ist das z.B. "C:\Programme\Log-Graph\Driver". In diesem Fall wird keine
CD für die Installation benötigt, jedoch muss dieses Verzeichnis bei der Installation angegeben
werden.
Falls die CD vorhanden ist, kann ebenso diese, wie auch im folgenden Schritt beschrieben,
verwendet werden.
Möglichkeit b) Log-Graph ist noch nicht installiert, Treiber sind noch nicht auf dem PC vorhanden
Die Treiber befinden sich auf der Installations-CD zu Log-Graph. Diese wird für die folgenden
Schritte benötigt.
2.7.3.1 Installation
Gerät anschließen
Schließen Sie Ihr Gerät an einen freien USB-Port Ihres PCs an (das Gerät muss dazu
betriebsbereit sein). Es erscheint eine Meldung, dass ein neues Gerät (Logger 100/110) gefunden
wurde.
Danach startet automatisch das Installationsprogramm, um die erforderlichen Treiber zu laden.
Die Installation erfolgt in zwei Schritten:
1. Zunächst wird ein "USB Serial Converter" geladen, der eine virtuelle serielle Schnittstelle zum
Gerät einrichtet.
2. Danach wird dem USB Serial Converter ein "Serial Port" zugeordnet, der es erlaubt, das Gerät
von Log-Graph aus zu bedienen.
Erster Schritt
In ersten Schritt wird zunächst der "USB Serial Converter" installiert.
Markieren Sie den Punkt "
und klicken Sie dann auf "Weiter".
Markieren Sie die Option
und klicken Sie dann auf "Weiter".
Es erscheint ein neues Fenster zum nächsten Installationsschritt:
Markieren Sie zunächst die Option
.
a) Falls Sie die DE_Graph-Installations-CD zur Verfügung haben, legen Sie diese jetzt in das CD
Laufwerk ein und markieren Sie das Kästchen "
Sie dann auf "Weiter".
und klicken
b) Alternativ können sie, wenn Log-Graph bereits installiert ist, auch das Verzeichnis angeben, in
dem sich die Treiber befinden.
Markieren Sie hierzu das Kästchen
und
klicken Sie dann auf "Durchsuchen". Wählen Sie das Verzeichnis, in dem Sie das Programm
Log-Graph installiert haben, dann "\Driver" und in diesem Unterverzeichnis "\CDM ...". Wenn LogGraph gemäß den Voreinstellungen installiert wurde, ist dies das Verzeichnis "C: \Programme\LogGraph\Driver\CDM ...". \CDM ..." steht hierbei für die Treiberversion und könnte z.B. " \CDM
2.02.04 WHQL Certified" lauten. Klicken Sie dann auf "Weiter".
Ein neues Fenster zeigt den Installationsvorgang und danach das Ergebnis der Installation:
Damit ist der erste Teil der Installation abgeschlossen. Es erscheint der Hinweis auf die
erfolgreiche Installation, wobei der eben installierte Treiber einen seriellen Port zur Verfügung
gestellt hat.
Zweiter Schritt
Im zweiten Schritt wird jetzt die serielle Schnittstelle zugeordnet. Der Ablauf ist ähnlich wie zuvor
bereits beschrieben. Zunächst erscheint wieder der Willkommens -Bildschirm, in dem die
Installation gestartet wird.
Markieren Sie den Punkt "
und klicken Sie dann auf "Weiter".
Markieren Sie die Option "Software von einer Liste oder bestimmten Quelle installieren " und
klicken Sie dann auf "Weiter".
Es erscheint ein neues Fenster zum nächsten Installationsschritt:
Markieren Sie zunächst die Option "Diese Quellen nach dem zutreffendsten Treiber
durchsuchen".
a) Falls Sie die Log-Graph-Installations-CD zur Verfügung haben, legen Sie diese jetzt in das CD
Laufwerk ein und markieren Sie das Kästchen " Wechselmedien durchsuchen (Diskette, CD,
...). Klicken Sie dann auf "Weiter".
b) Alternativ können sie, wenn Log-Graph bereits installiert ist, auch das Verzeichnis angeben, in
dem sich die Treiber befinden. Klicken Sie hierzu auf "Durchsuchen" und wählen Sie das
Verzeichnis, in dem Sie das Programm Log-Graph installiert haben, dann "\Driver" und in diesem
Unterverzeichnis "\CDM ...". Wenn DE_Graph gemäß den Voreinstellungen installiert wurde, ist
dies das Verzeichnis "C:\Programme\Log-Graph\Driver\CDM ...". \CDM ..." steht hierbei für die
Treiberversion und könnte z.B. "\CDM 2.02.04 WHQL Certified" lauten. Klicken Sie dann auf
"Weiter".
Ein neues Fenster zeigt den Installationsvorgang und danach das Ergebnis der Installation:
Das Gerät kann jetzt mit der Software Log-Graph verwendet werden.
Während der Treiber-Installation wurde dem USB-Anschluss automatisch der Name einer
seriellen Schnittstelle (von COM1 bis COM 256) zugeordnet. Log-Graph findet die zugeordnete
Schnittstelle selbstständig. Die zugeordnete Schnittstelle findet man auch unter den
Systemeinstellungen, wo deren Name nachträglich geändert werden kann.
2.7.3.2 Umbenennen der Schnittstelle
Normalerweise besteht keine Notwendigkeit, den Namen der automatisch zugeordne ten
Schnittstelle zu ändern. Sofern dies dennoch notwendig sein sollte, findet man den Namen der
zugeordneten Schnittstelle im Gerätemanager unter Anschlüsse (COM und LPT).
Dorthin gelangt man auf folgendem Weg:
Klicken Sie auf "Start", dann auf "Systemsteuerung". Es erscheint ein neues Fenster:
Wählen Sie in hier den Menüpunkt "Drucker und andere Hardware". Es erscheint wiederum ein
neues Fenster:
Klicken Sie hier auf "System" und es erscheint ein Fenster zu Systemeigenschaften:
Wählen Sie den Reiter "Hardware".
Klicken Sie hier auf Gerätemanager und es erscheint eine Liste der Systemkomponenten.
Die neu eingerichtete Systemschnittstelle finden Sie unter dem Punkt "Anschlüsse (COM und
LPT)" im Unterpunkt "USB Serial Port".
Öffnen Sie die Liste durch Klicken auf "Serial Port". Es erscheinen die ents prechenden
Einstellungen:
Unter dem Reiter "Port Settings" ist die Systemeinstellung zur Schnittste lle zu finden
Nach Klicken auf "Advanced" kann der zugeordnete Schnittstellen -Name (hier COM4) auf einen
anderen Namen (von COM1 bis COM256) geändert werden. Falls Sie den Namen ändern
möchten beachten Sie bitte, dass sie keinen vom System bereits anderweitig vergebenen Namen
verwenden. In der Auswahlbox "COM Port Number" kann eine andere Zuordnung aus gewählt
werden.
Verlassen Sie die Einstellungen zum Übernehmen mit "OK" oder zum Abbrechen m it "Cancel" und
schließen Sie nacheinander alle auf diesem Weg zuvor geöffneten Fenster zur Systemsteuerung.
Beim nächsten Start der Software Log-Graph müssen Sie den Logger unter der neu zugeordneten
Schnittstellennummer anmelden, indem Sie die Nummer unter "Schnittstelle einrichten" manuell
eintragen oder einen Suchlauf zum automatischen Auffinden des Ports starten.
a) Legen Sie die CD in Ihr Laufwerk ein und schließen Sie die Laufwerksklappe. Bei den
meisten Systemen wird die CD automatisch erkannt und die Installationsroutine startet. Falls dies
nicht der Fall ist, starten Sie die Installation über die Taskleiste mit der Abfolge Start ->Ausführen>[Ihr CD-Laufwerk]->Setup.exe.
b) Folgen Sie jetzt den Anweisungen der Installationsroutine. Bei der Insta llation wird ein
Zielverzeichnis Programme\Log-Graph vorgeschlagen, das Sie bei Bedarf ändern können.
c) Die Installation legt auf Ihrem PC für das gewählte Verzeichnis eine Programmgruppe und dort
ein Programmsymbol mit der Bezeichnung "Log-Graph" an.
d) Beim späteren Ausführen starten Sie das Programm z.B. durch Doppelklicken auf das
Programmsymbol "Log-Graph" auf dem Desktop oder durch die Abfolge Start ->Programme>[Auswahl: Log-Graph]->Mausklick.
e) Zusätzlich zum eigentlichen Programm "Log-Graph.exe" befinden sich auf der CD die OnlineManuals, die Hilfedateien und weitere zum Setup benötigte Dateien.
3 Arbeiten mit der Software Log-Graph
Dieses Kapitel beschreibt den Aufbau der Software Log-Graph und gibt Hinweise zu deren
Bedienung. Es wird vorausgesetzt, dass der Anwender mit der Bedienung eines PC und den
allgemeinen Funktionen des Windows®-Betriebssystems vetraut ist.
Aufbau der Bedienoberfläche
Die Bedienung der Software erfolgt wahlweise über die Menüleiste oder die Werkzeugleiste. Mit
Auswahl eines Menüpunktes öffnet sich ein neues Fenster, in dem weitere Schritte zur Bedienung
erfolgen.
Menüleiste:
In der Menüleiste sind verschiedene Gruppen des Programm-Menüs untergebracht. Nach
Anklicken öffnet sich die entsprechende Menügruppe und stellt weitere Auswahlmöglichkeiten zur
Verfügung.
Werkzeugleiste:
In der Werkzeugleiste stehen Symbole für häufiger benötigte Funktionen. Nach Anklicken wird die
entsprechende Funktion ohne Umweg über die Menüleiste direkt ausgeführ t.
Online-Ansicht:
Im Online-Status am linken Bildrand werden die wichtigsten Daten eines zur Zeit
angeschlossenen Loggers angezeigt.
Diagrammbereich:
Im Diagrammbereich auf der rechten Seite werden geöffnete Diagramme und Tabellen angezeigt.
Statuszeile:
Am unteren Fensterrand zeigt eine Statuszeile Informationen zu laufenden Aktionen des
Programmes.
Die Größe des Fensters kann durch Anfassen der Ränder mit der Maus und Ziehen beliebig
verändert werden.
Das Schaltkästchen "Minimieren" verkleinert das Fenster auf Symbolgröße. "Maximieren"
vergrößert das Fenster auf die komplette Bildschirmgröße. "Schließen" beendet das Programm
(wie beim Menüpunkt "Datei->Beenden").
Bedienoberfläche
Die Bedienung der Software erfolgt wahlweise über die Menüleiste oder die Werkzeugleiste. Mit
Auswahl eines Menüpunktes öffnet sich ein neues Fenster, in dem weitere Schritte zur Bedienung
erfolgen.
3.1 Menüleiste
Zur Bedienung stehen die Menügruppen Datei, Ansicht, Logger, Diagramm, Fenster und Hilfe zur
Verfügung. Die Bedeutung der einzelnen Menüpunkte ist nachfolgend stichwortartig besch rieben:
3.1.1 Menügruppe Datei
Logger-Schnittstelle einrichten
Loggerverbindung reaktivieren
Landessprache
Sucht den Logger an verfügbaren USB-Ports und legt seine Verbindungsdaten fest
Versucht, einen bereits vverwendeten USB-Anschluss zu reaktivieren
Ermöglicht die Auswahl und das Speichern der gewünschten Ländereinstellung
Drucken (Hardcopy)
Beenden
Druckt eine Hardcopy des momentanen Bildschirminhalts
Beendet das Programm
3.1.2 Menügruppe Ansicht
Werkzeugleiste
Statusleiste
Hintergrund
Zeigt oder verbirgt die Werkzeugleiste am oberen Fensterrand
Zeigt oder verbirgt die Statusleiste am unteren Fensterrand
Zeigt oder verbirgt das Hintergrundbild im Diagrammfenster
3.1.3 Menügruppe Logger
Logger-Setup (programmieren)
Daten auslesen
Logger-Schnellstart
Logger-Schnellstopp
Uhrzeit stellen
Logger-Status anzeigen
Interne Logger-Parameter
programminternen Darstellung
öffnet ein Fenster zur Programmierung des Loggers
öffnet ein Fenster zum Auslesen aufgezeichneter Daten
startet die Aufzeichnung des Loggers mit bereits vorhandenen Einstellungen
stoppt die Aufzeichnung des Loggers
ermöglicht das Einstellen der Echtzeituhr im Logger
öffnet ein Fenster mit der Anzeige des aktuellen Logger-Status
öffnet ein Fenster mit der Anzeige aller verfügbaren Logger-Parameter in einer
3.1.5 Menügruppe Diagramm
Solange noch kein Diagramm geöffnet ist, steht lediglich der Menüpunkt "Messwertdate i laden"
zur Verfügung.
Messwertdatei laden
Lädt eine archivierte Datei
Sobald ein Diagramm angezeigt wird, stehen auch die folgenden Menüpunkte zur Verfügung.
Feste Zeitachse
Diagramm und Tabelle
Diagramm
Tabellen
Messwertdatei laden
Kopieren
Speichern unter
Drucken
Legende zeigen
Gitterlinien horizontal
Gitterlinien vertikal
3D-dreidimensional
Zoom aus
x-Achse
y-Achse
Grafikdarstellung
Zeigt nur die letzten xx min (Einstellung unter manuelle Grafikeinstellungen)
Zeigt Diagramm und Tabellenwerte
Zeigt nur das Diagramm
Zeigt nur Tabellenwerte
Lädt eine archivierte Datei
Kopiert ein Diagramm in die Zwischenablage als Bitmap oder Metafile
Speichert ein Diagramm in einem von mehreren Grafikformaten
Druckt eine Bildschirmkopie der aktuellen Darstellung
Blendet die Legende im Diagramm ein oder aus
Blendet horizontale Gitterlinien im Diagramm ein oder aus
Blendet vertikale Gitterlinien im Diagramm ein oder aus
schaltet die räumliche Diagrammansicht ein oder aus
Stellt das Diagramm in urspünglicher Größe (Automatik) wieder her
Eingabe von Minimum, Maximum oder Autoskalierung
Eingabe von Minimum, Maximum oder Autoskalierung
Tastatureingaben zur Festlegung des Diagrammes
3.1.6 Menügruppe Fenster (Fensterverwaltung)
Die Menüpunkte stehen nur bei mehreren, gleichzeitig geöffneten Diagrammen (eingebettete
Fenster) zur Verfügung..
Anordnen
Überlappend
Übereinander
Nebeneinander
Alle minimieren
Alle schließen
Ordnet die Fenster in der Reihenfolge ihrer Enstehung an
Stapelt die Fenster versetzt aufeinander
Ordnet die Fenster bevorzugt übereinander an (mehr Zeilen als Spalten)
Ordnet die Fenster bevorzugt nebeneinander an (mehr Spalten als Zeilen)
Verkleinert alle Fenster auf Symbolgröße
Schließt alle eingebetteten Fenster
3.1.8 Menügruppe Hilfe
Inhaltsverzeichnis Hilfe F1
Log-Graph Index
Suche über Schlüsselwort
Allgemeine Notizen
Info über Log-Graph
Inhalt und Index über alle verwendeten Elemente und Begriffe
Auswahl des Hilfethemas per Such-Index
Stichwortsammlung und Glossar
öffnet einen Texteditor zum Anlegen allgemeiner Notizen zum Programm
Kurz-Info zur Software
3.2 Werkzeugleiste (muss überarbeitet werden)
In der Werkzeugleiste (Schnellstart-Leiste) am oberen Fensterrand unterhalb der Menüleiste
können häufig verwendete Funktionen ohne den Umweg über die Menüleiste schnell ausgeführt
werden.
Alle dort verfügbaren Funktionen können aber auch über Pulldown -Menüs von der Menüleiste aus
erreicht werden.
3.3 Online-Ansicht
Die Online-Ansicht gibt den jeweiligen Betriebsszustand des Loggers wieder. Hierfür wird zyklisch
im Intervall von 1 sec geprüft, ob ein Logger angeschlossen ist und daraufhin der Status des
Loggers gelesen und ausgewertet.
ØIm Standby-Betrieb wird ständig der Anschluss geprüft und zu Beginn einmalig der Status
gelesen. Danach wird das Lesen unveränderlicher Status -Daten abgeschaltet.
ØIm Log-Betrieb wird ständig der Anschluss geprüft, zu Beginn einmalig der Status gelesen und
danach nur noch die veränderlichen Status-Daten (die aktuelle Datensatzanzahl und falls
eingeschaltet, die aktuellen Messwerte) gelesen.
ØIm Offline-Betrieb erfolgt keine Überprüfung auf einen angeschlossenen Logger und die
Schnittstelle ist abgeschaltet. In diesem Fall stehen lediglich die Anzeige- und
Auswertefunktionen unter dem Menüpunkt "Diagramme" zur Verfügung.
Die Umschaltung zwischen Online- und Offline-Betrieb geschieht in der Menüleiste über den
Menüpunkt "Ansicht->Online-Status" oder in der Werkzeugleiste über die Schaltfläche "Online".
Logger im Standby-Betrieb:
In der Online-Ansicht werden stets
o die Kennung des Loggers,
o die Betriebsart (Standby oder Log-Betrieb),
o der Batteriezustand,
o die Loggeruhrzeit und
o die Basisdaten zu vorhandenen Aufzeichnungen
angezeigt.
Im obersten freien Feld kann eine kundenspezifische B ezeichnung einge
Die Batteriezustandsanzeige wird nur einmal pro Minute aktualisiert. Klic
Batteriezustandsanzeige oder den Menüpunkt "Ansicht->Batteriezustand
den Wert unabhängig davon neu ein.
Klicken auf das Uhrensymbol neben der Loggeruhrzeit ermöglicht den A
auf eine neue Einstellung (nur möglich im Standby-Betrieb).
Die Betriebsart (Standby/Log-Betrieb) wird zyklisch jede sec überprüft und liefert im Log -Betrieb
zusätzliche Informationen.
Logger im Log-Betrieb:
Die Online-Ansicht liefert im Log-Betrieb als zusätzliche Information die
o aktuelle Datensatzposition und
o eine Tabelle mit aktuellen Messwerten, Minima und Maxima.
Die Tabelle mit aktuellen Werten kann (falls nicht gewünscht) ausgeblen
reduziert so den Datenverkehr auf der Schnittstelle.
Im laufenden Log-Betrieb ist ein Abgleich der Loggeruhr auf eine neue E
möglich.
Software im Offline-Betrieb:
Falls ein Logger nicht angeschlossen ist (z.B. für die Offline-Ansicht bei Tabellen/Diagrammen)
oder die Online-Ansicht nicht benötigt wird, kann diese über den Menüpunkt "Ansicht->OnlineStatus" ein- oder ausgeschaltet werden. In diesem Fall erfolgt keinerlei automatische
Statusabfrage mehr und auch ein zur Zeit angeschlossener Logger bleibt unbeachtet, bis die
Online-Ansicht wieder eingeschaltet wird. Es stehen lediglich die "Offline"-verwendbaren
Funktionen zur Verfügung, die Online-Ansicht ist ausgeblendet und es wird nur der
Diagrammbereich angezeigt.
3.4 Diagrammbereich
Im Diagrammbereich werden alle Fenster zur Anzeige von Diagr ammen und/oder Tabellen
ausgewählter, archivierter Daten eingebettet. Archivierte Dateien werden über den Menüpunkt
"Messwertdatei laden" geöffnet und dann im Diagrammbereich in einem oder mehreren Fenstern
angezeigt.
Mit dem Öffnen einer archivierten Datei wird deren Inhalt wahlweise als Tabelle, als Diagramm
oder einer Kombination aus beiden dargestellt. Die Größe eines neu geöffneten Fensters orientiert
sich am verfügbaren Diagrammbereich und verwendet ca. 2/3 der verfügbaren Breite und 2/3 der
verfügbaren Höhe als Voreinstellung. Die Größe eines einzelnen Fensters kann durch Ziehen mit
der Maus an eigene Bedürfnisse angepasst werden.
Mit der Anzeige von archivierten Daten im Diagrammbereich in einem oder mehreren Fenstern
kann deren Anordnung unter dem Menüpunkt "Fenster" verwaltet werden ( siehe 5.5
"Fensterverwaltung").
o "Minimieren" minimiert das aktuell ausgewählte Fenster auf Symbolgröße,
o "Maximieren" maximiert das aktuell ausgewählte Fenster auf den verfügbaren Diagrammbereich.
o Die Anordnung "übereinander" oder "nebeneinander" wird erst bei mehreren vorhandenen
Fenstern wirksam und ordnet diese bevorzugt in Zeilen (übereinander) oder Spalten
(nebeneinander) an. Dabei wird deren Größe an den verfügbaren Diagrammbereich angepasst.
o "Gestapelt" oder "Überlappend" reduziert alle Fenster auf eine gleiche Größe und zeigt diese
versetzt übereinander gestapelt an.
o "Alle minimieren" reduziert alle Fenster auf Symbolgröße,
o "Alle schließen" beendet die Darstellung aller Fenster im Diagrammbereich ohne Rückfrage (da
keine Daten verloren gehen können).
3.5 Statuszeile
Die Statuszeile am unteren Fensterrand enthält Informationen zum momentanen Programmstatus
oder zu aktuellen Aktionen.
o Im ersten Feld ist der verwendete Port angegeben,
o im zweiten Feld folgt der allgemeine Status dieses Ports und
o im dritten Feld werden die momentan ausgeführten Aktionen angeze igt
Die Kennzeichen "T", "P", "R" und "W" unter Modus im dritten Feld und die Hintergrundfarbe
haben dabei folgende Bedeutung:
Bei grau hinterlegten Feldern gibt es zur Zeit keine Aktion, bei grün hinterlegten Feldern findet
gerade die entsprechend gekennzeichnete Aktion statt.
"R" und "W" stehen für Schreib- und Leseoperationen während der Kommunikation mit dem
Logger.
"R"
"W"
"T"
"P"
kennzeichnet eine Leseoperation (Read, Daten auslesen),
kennzeichnet eine Schreiboperation (Write, Daten anfordern),
kennzeichnet eine Aktion, die automatisch und zeitgesteuert ( Timer) ausgelöst wurde und
kennzeichnet eine Aktion, die programmgesteuert ( Program) ausgelöst wurde.
Gelegentlich können sich zeitgesteuerte und programmgesteuerte Kommunikation überlappen. In
diesem Fall erfolgt eine kurze Meldung und die jeweilig neu angeforderte Aktion wird nach
Abschluss der gerade zuvor durchgeführten Aktion nach Bestätigen der Meldung ausgeführt.
Eine automatisierte Variante, welche die Meldung umgeht und selbst den Abschluss der vorherigen Aktion überwacht,
hat sich bislang noch nicht als sicher genug erwiesen. Daher bislang dieser sichere Weg.
3.6 Grundeinstellungen zum Betrieb der Software
Grundeinstellungen zum Betrieb der Software sind:
Ø die gewünschte Landessprache und
Ø die für den Betrieb verwendete Schnittstelle
Die vorgenommenen Einstellungen werden in der .ini -Datei gespeichert.
3.6.1 Landessprache
Beim allerersten Start der Software nach der Installation werden zunächst die PC -Vorgaben für
die Landessprache aus der Installation übernommen.
Die Landessprache kann unabhängig von der Ländereinstellung des Systems gewählt werden.
Änderungen wirken sich nur auf den Betrieb der Software Log -Graph und nicht auf die
Systemeinstellungen (bzw. andere Programme) aus.
"Übernehmen" speichert die vorgenommenen Änderungen in der .i ni-Datei. Die Änderungen
werden sofort wirksam und bei allen späteren Programmstarts als Voreinstellung verwendet.
"Abbrechen" verwirft die vorgenommenen Änderungen.
3.6.2 Einrichten der Schnittstelle (muss überarbeitet werden)
Für die automatische Erkennung muss das neu zu installierende Gerät mit einem geeigneten
Kabel angeschlossen und eingeschaltet sein und es sollte das einzige zur Zeit angeschlossene
Gerät sein (andere bereits angeschlossene Geräte ausschalten). Geben Sie zum Verkürzen der
notwendigen Erkennungsdauer alle sonst bekannten Werte an:
Bei "Anschluss an:" die Nr. der Schnittstelle (z.B. Com 3)
Bei "Übertragungsrate:" die am Gerät eingestellte Baudrate
Es werden alle für einen Anschluss verfügbaren Schnittstellen durchsucht. Schnittstellen, die
bereits von einem Gerät verwendet werden oder die zur Zeit von einem anderen Programm
verwendet werden, werden nicht durchsucht.
Für jede Prüfung (jede Schnittstelle, jede Übertragungsrate) werden ca. 2 sec benötigt. Wenn ein
Gerät gefunden wurde, welches auf die Anfrage antwortet, wird die weitere Suche eingestellt und
die gefundenen Einstellungen werden für die Angaben in der Geräte-Einstellung übernommen.
4.1 Starten der Software
Starten Sie die Software durch Doppelklicken des Log-Graph Symbols
auf dem Desktop
oder über die Auswahl im Programm-Manager durch die Abfolge "Start->Programme->LogGraph".
Es erscheint bei erfolgreicher Verbindung zum Logger nach kurzer Zeit folgen des Startfenster:
Direkt beim Start der Software wird stets nach einem angeschlossenen Logger gesucht . Dabei
wird folgender Ablauf verwendet:
ØDas Programm prüft, ob sich ein Logger an der zuletzt eingerichteten Schnittstelle (Eintrag in
der .ini-Datei) befindet
ØWird der Logger nicht gefunden, erscheint eine Fehlermeldung und die Aufforderung, einen
Logger anzuschließen, andere Ports zu durchsuchen, unter welchen der Logger eingerichtet
sein könnte oder die Software im Offline-Modus zu verwenden.
ØNach der Auswahl eines anderen Ports oder erfolgreicher Suche wird der Port erneut überprüft.
ØWird der Logger gefunden, wird dessen Status ausgelesen und in der Online -Ansicht angezeigt.
ØDie Einstellung des verfügbaren Ports wird für den nächsten Programmstart in die .ini -Datei
gespeichert.
ØWenn das Programm zum allerersten Mal gestartet wird, ist noc h kein USB-Port bekannt,
welcher üblicherweise vom Logger für die Kommunikation verwendet wird und das Programm
fordert zum Einrichten des USB-Ports auf (siehe "Loggerschnittstelle einrichten").
Nach einwandfreiem Verbindungsaufbau erscheint links in der Online-Ansicht der aktuelle Status
des angeschlossenen Loggers.
Im Offline-Modus (falls kein Logger angeschlossen ist oder die Online -Ansicht abgeschaltet
wurde) ist nur der Diagrammbereich vorha nden, in dem archivierte Dateien geladen und angezeigt
werden können. Ein Wechsel zurück zur Online-Ansicht erfolgt bei angeschlossenem Logger über
die Menüleiste "Ansicht->Online-Status" oder über den Button "Online" in der Werkzeugleiste.
4.2 Logger programmieren
Über den Menüpunkt "Logger->Setup" oder die Schnelltaste "Prog" in der Werkzeugleiste wird das
Setup-Fenster zur Programmierung des Loggers geöffnet. Zunächst wird die Betriebsbereitschaft
des Loggers überprüft und es werden sämtliche zur Programmierung notwendigen Parameter des
Loggers abgerufen.
Es dauert einige Sekunden, bis sämtliche Daten eingelesen wurden und das Setup -Fenster
erscheint.
Im Setup-Fenster werden zunächst die momentan im Logg er eingestellten Parameter angezeigt.
Viele Parameter dürfen bei laufender Aufzeichnung nicht mehr geändert werden sondern sind nur
im Standby-Betrieb editierbar. Die entsprechenden Eingabepositionen sind bei laufender
Aufzeichnung ausgegraut und nicht verwendbar.
Das Setup-Fenster enthält vier Kategorien:
ØStarten/Stoppen/Messintervall,
ØGrenzwerte,
ØAnzeige/Bedienung und
ØBezeichnungen
Laden und Speichern:
"Laden" und "Speichern" ermöglichen das Laden früherer und Speichern aktueller
Loggereinstellungen unter einem beliebigen Dateinamen mit der voreingestellten Dateiendung
".set". Alle Einstellungen, ausgenommen die absoluten Zeitangaben für Start - und Stoppzeiten,
können so für spätere Setups erneut verwendet werden. Beim Laden früherer Einstellungen
bleiben die Loggeruhrzeit und eventuell eingetragene Kalibrierwerte (spätere, erweiterte Opti on)
jedoch stets erhalten. Lediglich die Betriebsparameter für eine neu geplante Aufzeichnung werden
aus früheren Einstellungen übernommen.
Unter "Laden" kann ebenso eine Grundeinstellung des Loggers wiederhergestellt werden. Dazu
muss die Datei "\Settings\Default\Default.set" geladen werden. Sie stellt den Auslieferungszustand
wieder her, wie er im Manual zum Logger beschrieben ist.
Schließen
Schließen beendet die Programmierung. Falls Änderungen vorgenommen wurden, die noch nicht
an den Logger übertragen wurden, erfolgt eine Warnmeldung.
Einstellungen übertragen
Die vorgenommenen Einstellungen werden an den Logger gesendet und das Setup -Fenster wird
geschlossen. Dabei werden ausschließlich Änderungen übertragen. Falls keine Änderungen
vorgenommen wurden, erfolgt eine entsprechende Meldung. Falls bei Einträgen unzulässige
Eingaben enthalten sind, bleibt die Schaltfläche ausgegraut, bis entsprechende Korrekturen
vorgenommen wurden. Nach Übertragung der Einstellungen erfolgt eine entsprechende
Rückmeldung.
Starten/Stoppen/Messintervall:
Die Bedingungen zu Starten und Stoppen entsprechen denen der zuletzt vorgenommenen
Programmierung. In der Regel sind diese Werte aufgrund der aktuellen Loggeruhrzeit nicht mehr
aktuell und führen zu Warnungen, die ein Speichern über die Taste "Einstellungen übertragen"
eventuell nicht zulassen. Die Einstellungen zu Start- und Stoppzeiten werden bei der Eingabe
geprüft und die Ergebnisse im Bereich "Start-/Stopp-Einstellungen (Zusammenfassung)"
angezeigt. Bei Warnungen ist ein Übertragen von Einstellungen nicht möglich und die Schaltfläche
"Einstellungen übertragen" ist gesperrt.
Starteinstellungen:
Das Starten des Loggers kann aufgrund von Ereignissen wie Tastendruck (Start -Stopp-Taste)
oder Betätigen eines Reed-Kontaktes (Option) erfolgen. Diese Funktion kann ausgeschaltet
werden, indem die entsprechenden Schaltkästchen deaktiviert werden.
Weitere Vorgaben ermöglichen:
• den späteren Start (per Taste, Reed-Kontakt (Option) oder PC-Kommando)
• den sofortigen Start bei Übertragung der neuen Einstellungen
• den Start zu einem vorgegebenen Startzeitpunkt (Datum und Uhrzeit)
Bei Eingabe eines Startzeitpunktes darf dieser nicht kleiner als die Loggeruhrzeit oder größer als
der Stoppzeitpunkt sein. Der Startzeitpunkt darf zu dem Zeitpunkt, zu welchem die Daten an den
Logger vollständig übertragen wurden, noch nicht erreicht sein, ansonsten erfolgt auf die Angabe
des Startzeitpunktes keine Reaktion. Eine Überprüfung erfolgt nur während der Eingabe.
Um zu verhindern, dass einmal aufgezeichnete Daten durch einen erneuten Start per Tastendruck
überschrieben werden können, kann das Schaltkästchen "gegen Mehrfachstart sichern" aktiviert
werden. In diesem Fall kann der Logger nur dann per Taste neu gestartet werden, nachdem d ie
Daten ausgelesen wurden, die Einstellung per Setup zurückgenommen wurde oder der nächste
Start direkt per Software (mit vorheriger Überschreibewarnung) erfolgt.
Stoppeinstellungen:
Das Stoppen des Loggers kann aufgrund von Ereignissen wie Tas tendruck (Start-Stopp-Taste)
oder Betätigen eines Reed-Kontaktes (Option) erfolgen. Diese Funktion kann ausgeschaltet
werden, indem die entsprechenden Schaltkästchen deaktiviert werden.
Weitere Vorgaben ermöglichen:
• die Verwendung des internen Speichers als Ringspeicher (älteste Datensätze werden bei vollem
Speicher überschrieben)
• das Stoppen, sobald der Speicher komplett gefüllt ist (60000 Datensätze)
• das Stoppen zu einem vorgegebenen Stoppzeitpunkt (Datum und Uhrzeit)
• das Stoppen nach einer vorgegebenen Zeitdauer *)
• das Stoppen nach einer vorgegebenen Anzahl von Datensätzen *)
Die mit *) gekennzeichneten Vorgaben begrenzen die Speicherkapazität auf eine Datensatzanzahl kleiner als 60000
Datensätze
Bei Eingabe eines Stoppzeitpunktes darf dieser nicht kleiner als die Loggeruhrzeit oder kleiner als
der Startzeitpunkt sein. Der Stoppzeitpunkt darf zu dem Zeitpunkt, zu welchem die Daten an den
Logger vollständig übertragen wurden, noch nicht erreicht sein, anso nsten erfolgt auf die Angabe
des Stoppzeitpunktes keine Reaktion. Eine Überprüfung erfolgt nur während der Eingabe.
Messintervall:
Die Eingabe eines Messintervalls reicht von 1 sec bis 86400 sec und wird im Format
Stunden/Minuten/Sekunden (hh:mm:ss) eingetragen. Bei 86400 sec (24 Stunden) wird ein Tag,
00:00:00 angezeigt.
Dabei ist lediglich zu beachten, dass Messintervalle bei geplanter, voller Ausnutzung der verfügbaren 60000
Datensätze einen Wert von ca. 3,5 Stunden nicht überschreiten sollten, da innerhalb der sich ergebenden Zeitspanne
von knapp 2 Jahren die Batterielebensdauer ohnehin erschöpft wäre.
Grenzwerte:
In der Kategorie "Grenzwerte" können Minimal - und Maximalwerte vorgegeben werden, bei deren
Unter- oder Überschreiten der Logger eine Alarmmeldung ausgibt.
Temperaturen und Feuchte:
Grenzwerte stehen für jeden Messkanal als unt ere Grenze (Lo) oder obere Grenze (Hi) zur
Verfügung. Beim LOG-100 sind dies ausschließlich Temperaturen, beim LOG -110 Temperaturen
und Feuchte. Ein externer Sensor wird nur dann verwendet, wenn das Schaltkästchen externen
Sensor "nutzen" aktiviert wurde. Die eingetragenen Grenzen werden nur dann verwendet, wenn
die entsprechenden Schaltkästchen aktiviert sind. Sie können unter Beibehaltung der Werte leicht
aktiviert oder deaktiviert werden, indem lediglich die Schaltkästchen bearbeitet werden.
Alarmausgabe:
Die Behandlung von Grenzwertüberschreitungen kann durch die rote LED im Logger und/oder den
Beeper erfolgen. In der Alarmausgabe wird eingestellt, wie Meldungen erfolgen sollen, mit welcher
Wiederholrate und mit welcher Dauer. Die Wiederholraten sind b ei LED und Beeper auf max. 64
sec begrenzt, die Dauer max. auf 10 sec im Raster von 0,5 sec, jeweils mit einer maximalen
Dauer von eingestelltem Abstand abzüglich 0,5 sec. Eine Angabe von 0 sec für den zeitlichen
Abstand schaltet die jeweilige Alarmausgabe ab.
Alarmauswertung:
Die Alarmauswertung legt fest, mit welcher Verzögerung (in Messzyklen) Alarme behandelt
werden sollen, ob deren Auftreten kumuliert werden soll und ob nur dauerhaft vorhandene Alarme
gemeldet werden sollen und ansonsten zurückgenommen werden.
ACHTUNG! Die entsprechenden Alarmmeldungen erfolgen nur dann, wenn LED-Anzeige oder Beeper in den
Stromsparoptionen (LED-Anzeigen verwenden/Beeper verwenden) nicht abgeschaltet wurden.
Anzeige/Bedienung:
In der Kategorie Anzeige/Bedienung sind allgemeine Einstellungen für den Betrieb des Loggers
zusammen gefasst.
Logger-Uhrzeit:
Datum und Uhrzeit der internen Loggeruhr werden angezeigt. Nach Betätigen der Schaltfläche
"Stellen" kann die Loggeruhrzeit im Fenster "Logger Datum und Uhrzeit stellen" abgeglichen
werden. Bei laufender Aufzeichnung ist ein Ändern der Loggeruhrzeit nicht möglich.
Stromsparfunktionen und Aktualisierungsintervalle für LCD, LEDs und Beeper:
Das Ausschalten der LCD (sie geht nach Abschluss von Tastenbetätigungen in den
Schlummermodus), das Deaktivieren der LED-Anzeigen oder des Beepers reduziert die
Stromaufnahme des Loggers und führt zu einer längeren Betriebsbereitschaft der Batterie.
LCD-Anzeige:
Während der Aufzeichnung erfolgt die Aktualisierung der Loggeranzeige im Rhy thmus des
eingestellten Messintervalls.Im Standbybetrieb kann oben ein beliebiges Aktualisierungsintervall
eingetragen werden.
Wenn das Schaltkästchen "Schlummermodus verwenden" aktiviert ist, geht die LCD -Anzeige nach
einer Bedienung der Loggertasten und nach Ablauf der angegebenen Verzögerungszeit in den
Schlummermodus. Der Logger zeigt dann keine Messwerte mehr an sondern lediglich einen
Status ("run" bei laufender Aufzeichnung und "LC" im Standby -Betrieb. Wenn das Schaltkästchen
"im Schlummermodus ganz aus" aktiviert ist, wird auch der Status nicht mehr angezeigt und die
Anzeige bleibt leer (bis zur nächsten Tastenbedienung).
LED-Anzeigen grün/rot:
Die LED-Anzeigen werden nur verwendet, wenn das Schaltkästchen "LED -Anzeigen grün/rot
verwenden" aktiviert ist. Die grüne LED blinkt dann stets im Takt der Messung, wenn die Option
"Grün blinken im Messtakt" eingeschaltet ist. Für die rote LED kann ein Blinken (zusätzlich zu den
unter Grenzwerten gemachten Einstellungen) aktiviert werden, falls Fehler im Log ger aufgetreten
sind oder in dem Moment, zu dem die Scharfschaltung erfolgt.
Beeper:
Der Beeper wird nur verwendet, wenn die Option "Beeper verwenden" aktiviert ist.
ACHTUNG! In der Kategorie "Grenzwerte" vorgesehene Alarmmeldungen erfolgen nur dann, wenn LEDAnzeige oder Beeper in den Stromsparoptionen (LED-Anzeigen verwenden/Beeper verwenden) nicht
abgeschaltet wurden.
Temperaturanzeige:
Die Einheit für die Messwertanzeige am Logger kann auf °C oder °F eingestellt werden.
Mode-Taste:
Die Mode-Taste (Umschalten der Messwertanzeige) kann gegen Bedienung gesperrt werden.
Bezeichnungen:
Im Logger können zur individuellen Kennzeichnung bis zu acht jeweils bis zu 16 Zeichen lange
Bezeichnungen aus beliebigen, darstellbaren Zeichenkombinationen hint erlegt werden.
Die Bezeichnungen werden erst dann geladen, wenn diese Kategorie angezeigt wird.
Tragen Sie hier beliebige Kennungen ein, die den Logger eindeutig identifizieren sollen.
4.3 Logger auslesen
Über den Menüpunkt "Logger->Daten auslesen" oder die Schnelltaste "Read" in der
Werkzeugleiste wird das Auslesen aufgezeichneter Daten gestart et. Zunächst wird die
Betriebsbereitschaft des Loggers überprüft und es werden sämtliche zur Programmierung
notwendigen Parameter des Loggers abgerufen.
Es dauert einige Sekunden, bis sämtliche Daten eingelesen wurden und das Auslese-Fenster
erscheint.
In der Übersicht wird die Anzahl der verfügbaren Datensätze angezeigt, deren Start - und
Stoppzeitpunkt, die überstrichene Zeitdauer und das eingestellte Messintervall.
Durch Drücken der Schaltfläche "Daten auslesen" wird das Lesen der Datensätze gestartet. Im
unteren Bereich gibt die Fortschrittsanzeige einen Übeblick über die Anzahl bereits gelesener
Datensätze. Über die Taste "Abbrechen ..." ist ein vor zeitiges Beenden der Ausleseoperation
möglich. Bereits übertragene Datensätze werden dann komplett verworfen (bleiben allerdings im
Logger verfügbar und werden dabei nicht gelöscht). Das Auslesen kann zu einem späteren
Zeitpunkt erneut erfolgen.
Nach dem Auslesen der Datensätze werden zusätzlich auch sämtliche Statusinformationen des
Loggers gesammelt.
Nach erfolgreichem Auslesen müssen die Datensätze gespeichert werden. Das Programm schlägt
hierfür einen eindeutigen Dateinamen, zusammengesetzt aus dem Ze itpunkt des Einlesens, vor.
Diese Vorgabe kann beliebig geändert werden.
Die Dateierweiterung lautet stets .dbf (eine dBase III kompatible Datei). Die Statusinformationen
werden unter dem gleichen Namen, jedoch mit der Erweiterung .set gespeichert. Drücken Sie
"Speichern", um die Dateien zu sichern.
Nach dem Speichern der Datensätze können die Wer te als Diagramm/Tabelle angezeigt werden.
Klicken Sie hierzu auf "Diagramm anzeigen". Danach erscheinen die Daten in einem Fenster des
Diagrammbereichs und können weiter bearbeitet werden.
"Schließen" beendet das Ausleseprogramm.
4.4 Loggeruhrzeit stellen
Über den Menüpunkt "Logger->Uhrzeit einstellen" oder die Schnelltaste "Uhrzeit" in der
Werkzeugleiste wird das Abgleichen der internen Loggeruhr ermöglicht. Während einer laufenden
Aufzeichnung ist das Ändern der Loggeruhrzeit nicht möglich.
Das Fenster zeigt die aktuelle Loggeruhrzeit und zum Vergleich die aktuelle Uhrzeit des PCs an.
Je nach Auswahl kann
o die PC-Uhrzeit direkt übernommen werden oder
o auf einen beliebigen anderen Wert eingestellt werden.
Kleine Abweichungen in der Anzeige zwischen PC- und Loggeruhr von +/-1 sec sind aufgrund der
Verzögerung bei der Datenübertragung auch unmittelbar nach dem Abgleich möglich.
"Datum/Uhrzeit übertragen" setzt die Loggeruhrzeit auf den a ngegebenen Wert.
4.5 Logger-Status anzeigen
Über den Menüpunkt "Logger->Status anzeigen" oder die Schnelltaste "Stat" in der
Werkzeugleiste erfolgt die Statusanzeige der momenanen Logger -Parameter. Zunächst wird die
Betriebsbereitschaftdes Loggers überprüft und es werden sämtliche zur Statusanzeige
notwendigen Parameter des Loggers abgerufen.
Es dauert einige Sekunden, bis sämtliche Daten eingelesen wurden und das Status -Fenster
erscheint.
Die Kategorien "Hardware", "Status/Start/Stopp" und Alarme beinhalten Informationen zum
Logger, die dieser selbst bei Aufzeichnungen gewonnen hat (Status/Start/Stopp) oder
unveränderlich mit dem Logger verbunden sind (Hardware).
Bei laufender Aufzeichnungen können sich einige Werte während des Betriebs ändern. Mit
"Aktualisieren" werden die Informationen auf der gerade angezeigten Seite aktualisiert. bei
markiertem "alles lesen ..." werden sämtliche Statusinformationen neu gelesen.
Hardware
Status/Start/Stopp
Alarme/Fehler
4.6 Prüfen der Betriebsbereitschaft und Lesen aller Parameter
In der Online-Ansicht werden nur die wichtigsten Daten zwischen Logger und PC übertragen.
Vor dem Ausführen von Detailaufgaben (Programmierung, Datensätze auslesen, Status anzeigen,
...) wird stets die Bereitschaft des Loggers geprüft und der komplette Satz an Parametern
abgerufen. Währenddessen werden die durchgeführten Aktionen angezeigt.
Im Falle von Kommunikationsfehlern werden entspre chende Hinweise ausgegeben. Es dauert
einige Sekunden, bis sämtliche Daten eingelesen wurden und das Fenster der aufgerufenen
Detailaufgabe erscheint.
4.7 Diagnosefunktionen
Über den Menüpunkt "Logger->Diagnose" oder die Schnelltaste "Diag" in der Werkzeugleiste
erfolgt die Anzeige aller im Logger verfügbaren Parameter. Zunächst wird die Betriebsbereitschaft
des Loggers überprüft und es werden sämtliche zur Anzeige notwendigen Parameter des Loggers
abgerufen.
Es dauert einige Sekunden, bis sämtliche Daten eingelesen wurden und die Anzeige erfolgt.
Mit derTaste "Aktualisieren" werden jeweils die Daten der angezeigten Seite aktualisiert. Falls
"alles lesen ..." markiert ist, werden sämtliche Parameter neu gelesen und aktualisiert.
Diese Anzeige ist insbesondere zu Diagnosezwecken vorhanden und nicht für de n normalen
betrieb vorgesehen. Eine detaillierte Auflistung der Inhalte erfolgt daher nicht. Die Anzeige bildet
den Speicherbereich wichtiger Inhalte nach Gruppen geordnet ab. Die Gruppen sind nach
Datentypen zusammengefasst. Zur Kennzeichnung werden die i nnerhalb des Loggers
gebräuchlichen Mnemonics verwendet, deren Namen Synonyme zu deren Bedeutung darstellen.
ByteS und Boolsche Werte BoolS1 und BoolS2
WordS, LongS und DataS
BlinkAndBeepS, StringS und IdnS
Alle hier angezeigten Daten stehen in den dafür vorgesehenen Programmabschnitten
entsprechend aufbereitet zur Verfügung.
Die Anzeige dieser unbearbeiteten Original-Informationen dient ausschließlich zu
Diagnosezwecken im Falle von Funktionsüberprüfungen.
5 Darstellung von Diagrammen und Tabellen
Sobald die Darstellung von Diagramm und/oder Tabelle geöffnet wird, stehe n im Programm-Menü
weitere Bearbeitungspunkte zur Verfügung. Diese dienen zum Ändern der Ansichten, der Eingabe
von Eckwerten für die Darstellung und dem Export von Daten oder Grafiken aus den
Messwerttabellen.
Die Darstellung kann in drei Varianten erfolgen:
• Als reines Diagramm (ohne Tabelle)
• Als kombinierte Darstellung Diagramm und Tabelle
• Als reine Tabelle (ohne Diagramm)
Bei der ersten Anzeige eines Diagrammes werden die Minima und Maxima von Temperatur - und
Zeitachse sowie die Achsenteilung (Gitterlinien) automatisch gewählt. Am linken Rand befinden
sich die Achsenbeschriftungen für die Temperaturen, am unteren Rand die Achsenbeschrift ungen
für die Zeiten.
Im Diagramm sind links von der Temperaturachse und unterhalb der Zeitachse Bedienelemente
zum schnellen Ändern der Achsenskalierungen vorhanden. Mit den Tasten Auf/Ab an der
Temperaturachse oder Links/Rechts an der Zeitachse wird das dargestellte Minimum oder
Maximum geändert. Dabei wird die jeweilige automatische Achsenskalierung abgeschaltet. Die
Änderungen erfolgen stets in der Schrittweite des aktuellen Gitterlinienabstandes. Mit den
Automatik-Tasten Auto-Auf/Ab oder Auto-Links/Rechts wird die automatische Achsenskalierung
am jeweiligen Minimum oder Maximum der Achse wieder reaktiviert.
Falls nur eine einzige Messreihe vorliegt, wird diese auf einen Zeitraum von 1 sec gedehnt
dargestellt (ansonsten würde das Diagramm leer erschein en, da ein einzelner Punkt nicht
wahrnehmbar ist).
Innerhalb des Diagrammes können die rechte und linke Maustaste zum Verändern des
Bildausschnittes verwendet werden (siehe 5.4.2 Diagrammansichten bearbeiten).
Diagramm und Tabelle
5.1 Diagramm und Tabelle
Die Darstellung kann wahlweise als zweidimensionales Liniendiagramm oder in 3D -Ansicht
erfolgen. Bei der 2D-Darstellung lassen sich die Linienbreiten verändern. Die Tabelle kann
wahlweise neben dem Diagramm oder unterhalb des Diagrammes angezeigt we rden.
Minima, Maxima und Mittelwert
Neben der Tabelle (bei 5.1.1) oder oberhalb der Tabelle (bei 5.1.2) werden die Minima, Maxima
und Mittelwerte der aufgezeichneten Daten angezeigt. Bei laufender Erfassung werden diese
Werte ständig aktualisiert. Beim Laden einer bereits bestehenden Datei werden diese Werte neu
berechnet und angezeigt
5.1.1 Diagramm und Tabelle daneben
Die Tabelle wird neben dem Diagramm dargestellt. Die Tabellenbreite bleibt beim Verändern der
Fenstergröße stets gleich.
5.1.2 Diagramm und Tabelle darunter
Die Tabelle wird unter dem Diagramm dargestellt. Die Tabellenhöhe beträgt stets ca. ein Drittel
der gesamten Fensterhöhe.
5.2 Diagramm (ohne Tabelle)
Die Darstellung kann wahlweise als zweidimensionales Liniendiagramm oder in 3D -Ansicht
erfolgen. Bei der 2D-Darstellung lassen sich die Linienbreiten verändern.
5.3 Tabelle (ohne Diagramm)
In der Tabelle werden alle bislang aufgenommenen Messwerte angezeigt. Die Tabelle besitzt
immer den gleichen Aufbau. Die Anordnung und Anzahl der Tabellenspalte n ist für alle Geräte
gleich, unabhängig davon, ob ein Gerät bestimmte Messwerte liefert oder nicht. Die vorderen
Spalten “Nummer”, “Datum” und Uhrzeit” werden immer verwendet. Die anderen Spalten können
geräteabhängig und entsprechend der ausgewählten Erf assungskanäle mit Messwerten gefüllt
sein oder nicht. Spalten, für die das angeschlossene Gerät keine Werte liefern kann (z.B. Fühler
fehlt), bleiben leer.
Minima, Maxima und Mittelwert
Neben der Tabelle werden die Minima, Maxima und Mittelwerte der aufgezeichneten Daten
angezeigt. Bei laufender Erfassung werden diese Werte ständig aktualisiert. Beim Laden einer
bereits bestehenden Datei werden diese Werte neu berechnet und angezeigt
5.4 Funktionen zur Bearbeitung des Diagrammes
Bei der Anzeige des Diagrammes stehen eine Reihe von Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung.
Sie werden entweder über die Menügruppe "Diagramm" im Hauptmenü (siehe 3.2.4 Menügruppe
Diagramm") oder durch Verwenden der Werkzeugleiste in der Kopfzeile des jeweiligen
Diagrammes ausgeführt. Die Menügruppe verwendet die gleichen Symbole wie die
Werkzeugleiste.
Die Bearbeitungsfunktionen stehen sowohl bei der Bearbeitung archivierter Daten (früher
gemessene Dateien) als auch bei den während der Erfassung online angezeigten Diagrammen
zur Verfügung. Bei online angezeigten Diagrammen kann aber zusätzlich die Option
"Aktualisieren" eingeschaltet werden - das Diagramm und die Tabelle werden dann im Rhythmus
des Erfassungsintervalles jeweils mit den neuesten Daten ergänzt.
5.4.1 Diagrammauswahl und Einstellungen
Sie werden entweder über die Menügruppe "Diagramm" im Hauptmenü (siehe à 3.2.4
Menügruppe Diagramm") oder durch Verwenden der Werkzeugleiste in der Kopfzeile des
jeweiligen Diagrammes ausgeführt.
Die Menügruppe verwendet die gleichen Symbole wie die Werkzeugleiste.
Die Menügruppe enthält zusätzlich zu den Funktionen in der Werkzeugleiste noch die Punkte
"Kopieren", "Speichern unter" und "Messwertdatei laden".
Die Bearbeitungsfunktionen stehen sowohl bei der Bearbeitung archivierter Daten (früher
gemessene Dateien) als auch bei den während der Erfassung online angezeigten Diagrammen
zur Verfügung.
Bei online angezeigten Diagrammen kann aber zusätzlich die Option "Aktualisieren" eingeschaltet
werden - das Diagramm und die Tabelle werden dann im Rhythmus des Erfassungsinterv alles
jeweils mit den neuesten Daten ergänzt. Diese Option ist bei einem online angezeigten Diagramm
immer automatisch aktiviert, solange keine Ausschnitte angezeigt werden oder die Automatik für
das Ende der Zeitachse ausgeschaltet wurde.
Wurde das Aktualisieren durch eine solche Aktion automatisch ausgeschaltet, kann es nur durch
erneutes Wiedereinschalten und/oder Ausschalten der Zoom-Funktion wieder aktiviert werden.
Bei online angezeigten Tabellen wird das Aktualisieren unabhängig von der Aktualisier ung des
Diagrammes dann unterbrochen, wenn man in der Tabelle blättert und die neueste Zeile nicht die
letzte dargestellte Zeile in der Tabelle ist. Die Aktualisierung wird fortgesetzt, wenn man sich
wieder auf die letzte Zeile am Tabellenende bewegt.
Automatisch aktualisieren
Bei der Darstellung eines bereits archivierten Diagrammes ist diese Option nicht verfügbar. Bei einem online dargestellten
Diagramm jedoch wird am Ende der Zeitachse immer der neueste Wert angefügt. Falls dies nicht gewünscht ist kann das
automatische Aktualisieren abgeschaltet werden. Andererseits schaltet das Vergrößern des Diagrammausschnittes die
automatische Aktualisierung immer ab. Falls die automatische Aktualisierung wieder gewünscht ist, kann die Option durch
nochmaliges Anklicken wieder aktiviert werden.
Feste Zeitachse
Die Option "Feste Zeitachse" bewirkt, dass immer nur ein auf eine bestimmte Dauer festgelegter Zeitabschnitt der letzten
Messreihen angezeigt wird. Wird dieser Zeitraum überschritten, dann wandern ältere Messreihen links aus dem Diagramm
heraus, während die neuen Messreihen rechts angefügt werden. Der dargestellte Zeitabschnitt bleibt fest auf dem einmal
definierten Wert stehen. Die Änderung des Zeitabschnittes erfolgt unter dem Punkt "Manuelle Eingaben". Die Option kann
durch nochmaliges Anklicken wieder deaktiviert werden. Nach Rückfrage wird dann auch die Zeitachsenautomatik wieder
reaktiviert.
Diagramm anzeigen
Zeigt ausschließlich das Diagramm mit den bereits aufgenommenen Werten und Achsenbeschriftungen an.
Diagramm und Tabelle nebeneinander
Zeigt im linken Bereich das Diagramm und rechts daneben die Tabelle gleichzeitig an.
Diagramm und Tabelle untereinander
Zeigt im oberen Bereich das Diagramm und im unteren Drittel die Tabelle gleichzeitig an.
Tabelle anzeigen
Zeigt ausschließlich die Tabelle mit den bereits aufgenommenen Werten an
Zoom auf Originalgröße
Die Diagrammdarstellung wird auf ihre Ausgangswerte zurückgesetzt. Die automatische Achsenskalierung wird
eingeschaltet.
Zoom (+)
Die Diagrammdarstellung wird auf ca. 110% ihrer vorherigen Werte vergrößert. Die automatische Achsenskalierung wird
ausgeschaltet. Falls dadurch der Gitterlinienabstand weniger als 1/1000 °C oder weniger als 1 sec beträgt, wird die
Darstellung an diese Minimalwerte angepasst.
Zoom (-)
Die Diagrammdarstellung wird auf ca. 90% ihrer vorherigen Werte verkleinert. Die automatische Achsenskalierung wird
ausgeschaltet. Falls dadurch die Skalierungen der Originaldarstellung unterschritten werden, wird eine weitere
Verkleinerung nicht mehr ausgeführt.
Manuelle Eingaben
Über manuelle Eingaben können die Minima und Maxima der Temperatur- und Zeitachse manuell auf beliebige Werte
geändert werden. Die Zwischenteilung der Gitterlinien (Ticks) kann variiert und die Linienbreite bei der 2D-Darstellung
kann in Grenzen von 1 bis 10 Pixel eingestellt werden. Falls die Darstellung einer festen Zeitachse gewählt ist, wird hier
der maximal im Diagramm dargestellte Zeitraum festgelegt.
Ansicht in 3D
Die normale 2D-Liniendarstellung wird in eine 3D-Darstellung geändert und umgekehrt.
Horizontale Gitterlinien
Die horizontalen Gitterlinien werden ein- oder ausgeblendet.
Vertikale Gitterlinien
Die vertikalen Gitterlinien werden ein- oder ausgeblendet.
Legende
Die Legende (Beschreibung der Signalkurven) am oberen oder rechten Diagrammrand wird ein- oder ausgeblendet.
Drucken
"Drucken" startet den Ausdruck des aktuell dargestellten Diagrammausschnittes. Dabei kann zwischen verschiedenen
Optionen gewählt werden. Es können sowohl das Diagramm oder die Tabellenwerte alleine als auch beide in Kombination
zusammen ausgedruckt werden.
5.4.2 Diagrammansichten bearbeiten
Neben der Auswahl von Funktionen aus dem Menü können einige Funktionen direkt mit der Maus
ausgeführt werden. Dabei werden einige Funktionen mit der linken Maustaste, andere mit der
rechten Maustaste aktiviert.
5.4.2.1 Auswahl mit der linken Maustaste
Bei gedückter linker Maustaste kann ein Diagrammausschnitt zur vergrößerten Darstellung
ausgewählt oder ein bereits vergrößerter Ausschnitt auf seine Originalabmessungen
zurückgesetzt werden.
Diagrammausschnitt vergrößern
Wird der Mauszeiger bei festgehaltener linker Maustaste beginnend von links oben nach rechts
unten aufgezogen, dann wird das Diagramm beim Loslassen der Maustas te auf diesen Bereich
vergrößert (bei der 3D-Ansicht muss sich der Mauszeiger innerhalb der Achsenskalierungen auf
der vordersten Ebene befinden, ansonsten erfolgt keine Reaktion). Die automatische
Achsenskalierung wird abgeschaltet.
Diagrammausschnitt zurücksetzten
Wird der Mauszeiger bei festgehaltener linker Maustaste beginnend von rechts unten nach links
oben aufgezogen, also entgegengesetzt wie zuvor beschrieben, dann wird das Diagramm beim
Loslassen der Maustaste auf seine Originalgröße zurückgesetzt. Die automatische
Achsenskalierung wird eingeschaltet.
5.4.2.2 Auswahl mit der rechten Maustaste
Bei gedückter rechter Maustaste kann der dargestellte Diagrammausschnitt nach links, rechts,
oben oder unten verschoben oder von den Seiten und Ecken beg innend in alle vier Richtungen
gestaucht oder gedehnt werden. Hierbei besitmmt die Startposition, an der die rechte Maustaste
gedrückt wird, welche Aktion folgt.
Abhängig von der Startposition ändert der Cursor sein Aussehen und zeigt die Richtung der
beabsichtigten Änderungen an. Hierbei werden 5 Richtungen unterschieden:
-
[1]. Links <> Rechts
[2]. Oben <> Unten
[3]. Links Unten <> Rechts Oben
[4]. Links Oben <> Rechts Unten
[5]. Verschieben
[1] / [2] Bildausschnitt von den Seiten her dehnen o der stauchen
Befindet sich die Maus beim Drücken der rechten Maustaste innerhalb eines Bereiches von ca. 0 20% oder von 80% - 100% in horizontaler oder vertikaler Richtung (quasi mittig an einem der
Diagrammränder), dann kann das Diagramm bei festgehalt ener Maustaste in horizontaler oder
vertikaler Richtung gedehnt oder gestaucht werden. Die automatische Achsenskalierung der
betroffenen Achsen wird abgeschaltet.
Die Bereiche, in denen sich die Maus hierfür befinden muss, sind schraffiert.
[3] / [4] Bildausschnitt von den Ecken her dehnen oder stauchen
Befindet sich die Maus beim Drücken der rechten Maustaste innerhalb eines Bereiches von ca. 0 20% oder von 80% - 100% sowohl in horizontaler als auch vertikaler Richtung (quasi in einer der
Diagrammecken), dann kann das Diagramm bei festgehaltener Maustaste gleichzeitig in
horizontaler und vertikaler Richtung gedehnt oder gestaucht werden. Die automatische
Achsenskalierung der betroffenen Achsen wird abgeschaltet.
Die Bereiche, in denen sich die Maus hierfür befinden muss, sind schraffiert.
[5] Bildausschnitt verschieben:
Befindet sich die Maus beim Drücken der rechten Maustaste innerhalb eines Bereiches von ca.
20% bis 80% in horizontaler oder vertikaler Richtung (quasi im mittleren Diagrammbereich), dann
kann das Diagramm bei festgehaltener Maustaste in horizontaler oder vertikaler Richtung
verschoben werden. Die automatische Achsenskalierung wird abgeschaltet.
Der Bereich, in dem sich die Maus hierfür befinden muss, ist schraffiert.
5.4.3 Drucken von Diagramm und Datensätzen
Das Diagramm und die Messreihen können einzeln oder zusammen ausgedruckt werden. Die
verschiedenen Möglichkeiten können als Optionen ausgewählt werden.
Diagramm und Datensätze *)
Auf der ersten Seite des Ausdruckes wird das Diagramm und danach die Tabelle mit den Messreihen
gedruckt.
Nur Diagramm drucken
Es wird nur das Diagramm ausgedruckt.
Nur Datensätze drucken *)
Es werden nur Messreihen gedruckt.
Mit Gitterlinien drucken
Beim Ausdrucken von Messreihen kann mit oder ohne Gitterlinien zwischen den Zeilen und Spalten gedruckt
werden.
Kopfzeilen beim Ausdruck
In den obersten Zeilen eines Ausdruckes können selbst erstellte Zeilen und/oder Standardzeilen gedruckt
werden. Eigene Kopfzeilen werden von der ursprünglich angelegten Gerätedatei (falls angelegt) übernommen
und können vor dem Drucken editiert werden. Der Ausdruck kann wahlweise linksbündig, rechtsbündig oder
zentriert auf der Seite erfolgen.
ACHTUNG!
Falls viele tausend Datensätze vorliegen, könnten auch viele hunderte von Seiten gedruckt werden. Die
Anzahl der Datensätze oder die Seitenanzahl können daher eingegrenzt werden. Um das unbeabsichtigte
Drucken einer Vielzahl von Seiten weiter zu verhindern, erfolgt bei mehr als zwei Seiten eine Warnung mit
Rückfrage, ob der Druck tatsächlich beabsichtigt ist.
Datensätze auswählen
Falls Messreihen ausgedruckt werden sollen, kann die Anzahl der Datensätze eingeschränkt werden. Hierzu
kann eine Datensatzauswahl durch Angabe des ersten und letzten Datensatzes erfolgen oder die Anzahl der
Seiten wird entsprechend den Angaben vor dem Start des Ausdruckens begrenzt.
Zu druckende Seiten
Nachdem Diagramm und Datensätze ausgewählt wurden, wird die Anzahl der benötigten Seiten für den
Ausdruck berechnet und angezeigt. Durch Eingrenzen der Seitenzahl wird automatisch auch die Anzahl der
Datensätze (Anfangs- und Endwert) korrigiert und zur Kontrolle angezeigt. So können auch einzelne Blätter
gedruckt werden.
Einrichten
Mit "Einrichten" können die beim Drucker verfügbaren Optionen für den Ausdruck angepasst werden. Dies
sind z.B. Papierformat (hoch/quer), Druckerauflösung und Qualität oder die Anzahl der Kopien. Die
verfügbaren Optionen hängen von den Fähigkeiten des installierten Druckertreiber ab. Möglicherweise
werden aber nicht alle Fähigkeiten Ihres Druckertreibers beim Ausdrucken über Log-Graph genutzt.
Drucken
Drucken startet das Ausdrucken mit den zuvor vorgenommenen Einstellungen. Bei mehr als zwei Seiten
erfolgt eine Sicherheitsabfrage, ob der angegebene Seitenumfang tatsächlich gedruckt werden soll.
Abbrechen
"Abbrechen" beendet den Dialog zum Drucken und kehrt ohne Aktion zum Ausgangspunkt zurück.
Die erste Seite des gedruckten Formulars hat nach Auswahl der Optionen "Diagramm und
Datensätze drucken", "Bildschirmdarstellung verwenden", "Mit Gitterlinien drucken" z.B. das
folgende Aussehen:
5.5 Fensterverwaltung
Alle Grafikfenster werden in die Programmoberfläche einge bettet. Lage oder Größe können durch
Verwenden der Maus für jedes Fenster individuell festgelegt werden. Außerdem stehen einige
Standard-Fensteranordnungen zur Verfügung, welche die Fenster z.B. gestapelt, nebeneinander
oder übereinander angeordnet darstel len.
Überlappende Darstellung
Die Fenster werden versetzt übereinandergestapelt angezeigt. Diese Anordnung ist besonders bei
einer größeren Anzahl von Fenstern sinnvoll, da man das gewünschte Fenster bei unveränderter
Größe nach Anklicken des Fenstertitels in den Vordergrund bringen kann.
Daneben existieren zwei weitere Anordnungsmuster: Nebenei nander und Übereinander.
In beiden Fällen erfolgt die Aufteilung der Oberfläche so, dass alle Fenster gleichzeitig dargestellt
werden und deren Größe an den verfügbaren Platz angepasst wird. Bei einer geringeren Anzahl
von Fenstern erfolgt die Anordnung i n einer Zeile Nebeneinander oder in einer Spalte
übereinander. Bei einer größeren Anzahl von Fenstern werden für die Darstellung mehrere Zeilen
und mehrere Spalten verwendet.
Dabei werden bei der Darstellung nebeneinander bevorzugt mehr Spalten als Zeilen , bei der
Darstellung übereinander mehr Zeilen als Spalten verwendet.
Bei der Auswahl von "Alle Fenster minimieren" werden alle Fenster minimiert und als Symbole am
unteren Bildschirmrand angeordnet.
Bei der Auswahl von "Schließen" wird das aktive Fenster geschlossen.
Bei der Auswahl von "Alle Fenster schließen" werden alle Fenster gleichzeitig geschlossen.
Darstellung übereinander
Darstellung nebeneinander
6 Log-Graph Editor (muss überarbeitet werden)
Der in Log-Graph integrierte Editor ermöglicht das Eintragen von Notizen zu einer Anwendung
oder einer Messwertdatei und das Öffnen (unformatierter) Textdateien ähnlich MicroSoft® NotePad.
Die generell verfügbaren Funktionen sind das Öffnen, Speichern und Drucken einer Datei und das
Einfügen, Kopieren oder Ausschneiden von Text zur Anbindung an andere Anwendungen über die
Zwischenablage.
Beim Anklicken des Editor-Symboles in der Log-Graph-Umgebung wird stets ein automatischer
Dateiname vergeben, der sich auf die Umgebung bezieht.
Bei Messwertdateien wird automatisch der Name der Messwertdatei verwendet und mit der
Endung ".txt" versehen (z.B. für eine Datei Pro12_20040723 -1.dbf der Name Pro12_200407231.txt").
Allgemeine Notizen, die unter dem Menüpunkt "Hilfe" im Hauptprogramm angelegt werden
erhalten automatisch den Namen "Log-Graph.txt".
Die automatisch Namensvergabe soll die Zuordnung erleichtern. Selbstverständlich können die
Dateien auch unter anderen Namen abgespeichert werden. Log -Graph sucht jedoch beim
Anklicken des Editor-Symbols immer nach bereits vorhandenen Dateien mit der automatisch
vergebenen Namenszuordnung.
Umbenannte Dateien müssen stets explizit über den Menüpunkt "Datei ->Öffnen" geladen werden.
6.1 Spezielle Funktionen des Log-Graph-Editors im aktiven Grafikfenster
Wird der Editor in Verbindung mit einer Messwertdatei geöffnet, dann stehen weitere
automatisierte Funktionen zur Verfügung, die aktuelle Programmmeinstellungen oder
Geräteparameter aus dem Programm hinzufügen.
Neben manuellen Eingaben können weitere aktuelle Daten per Auswahl hinzuge fügt werden.
Hierzu wird nach Drücken der Schaltfläche "Parameter" oder im Menü "Bearbeiten ->StandardParameter einfügen" eine Auswahl der verfügbaren Daten angezeigt. Die vorhandenen Daten
entsprechen den Einstellungen, welche im Logger zum Zeitpunkt der Erfassung verwendet
wurden. Sie umfassen also z.B. Start- und Stoppzeitpunkt, eingestelltes Messintervall,
Gerätekennungen, ... So können alle im Logger eingestellten Parameter der Dokumentation
einfach hinzugefügt werden.
Die ausgewählten Informationen werden stets am Ende des Textes hinzu gefügt. Von dort können
sie über Ausschneiden oder Kopieren an beliebige andere Orte verschoben werden.
Die Auswahl der zur Verfügung stehende Parameter kann einzeln erfolgen oder mit Betätigen der
Schaltfläche "Alle einfügen" werden sämtliche Informationen im Block an den vorhandenen Text
angehängt.
Die Beschriftung der Schaltflächen zeigt, zu welchen Kategorien Informationen zur Verfügung
stehen.
Um festzustellen, welche Informationen im Detail mit der jeweiligen Auswahl eingetragen werden,
starten Sie bitte den Editor, klicken jeden der Auswahlbuttons oben einmal an und beobachten,
welche Informationen dann dem Text hinzugefügt werden.
Um die nur hier verfügbaren Geräteparameter z.B. auch an anderer Stelle zu verwenden, laden
Sie die Parameter zunächst mit den Auswahlbuttons oben in den Editor und kopieren Sie die
gewünschten Zeilen dann über die Zwischenablage in beliebige andere Formate.
7 Anhang (muss überarbeitet werden)
Im Anhang befinden sich Tabellen zum Speicherbedarf und Aufzeichnungszeiten sowie die
Versionsübersicht.
Versions-Übersicht
Versions-Übersicht
(neueste Versionen stets oben)
Version 1.0.1 (Abschluss xx.05.2010)
• Version 1.0.1 Erste Freigabeversion (wie im Pflichtenheft)
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