Dell KVM 1081AD/ KVM 2161AD Benutzerhandbuch

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Dell KVM 1081AD/ KVM 2161AD Benutzerhandbuch | Manualzz

Dell™ Server Console Switch

Benutzerhandbuch

Wichtige Hinweise,

Vorsichtsmaßnahmen und

Warnhinweise

HINWEIS: Ein HINWEIS weist auf Informationen hin, die Ihnen helfen,

Ihren Rechner effizienter einzusetzen.

VORSICHT:

VORSICHT weist auf mögliche Hardware-

Schäden oder Datenverlust hin, wenn die Anweisungen nicht befolgt werden.

WARNUNG:

WARNUNG weist auf mögliche Sachschäden,

Personenschäden oder tödliche Verletzungen hin.

____________________

Informationen in dieser Publikation können sich ohne Vorankündigung ändern.

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590-1068-503A

Server Console Switch-Modell 1081AD/2161AD

Juli 2011

Inhalt

Produktüberblick 1

Funktionen und Vorteile

Weniger Verkabelungsaufwand

Intelligente SIP-Module

Multi-Plattform-Support

Benutzeroberflächen

Virtual Media- und Smart Card-fähige Switches

IPv4- und IPv6-Funktionen 4

Zugriff auf den SCS über ein standardmäßiges TCP/IP-Netzwerk 4

2

3

Aktualisierbar

Erweitern auf zwei Ebenen

4

5

1

2

1

1

Der Remote-Zugriffsschlüssel (RAK) von Dell

KVM-Remote-Zugriff

Avocent-Managementsoftware Plug-In

Lokales Skalieren der Anzeige

Verschlüsselung

5

5

5

5

6

Sicherheitsvorkehrungen

Allgemeine Sicherheitsvorkehrungen

7

7

LAN-bezogene Vorkehrungen

Installation

Vor der Installation

Einrichten des Netzwerks

SCS-Schnelleinrichtung

Rack-Montage des Switch

Sicherheitsvorkehrungen bei Rackbefestigung

10

11

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14

15

11

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3

Installation des Dell ReadyRails-Systems

Installieren des Switch

Verbinden der SCS-Hardware

Stufen Ihres Switch mit einem SIP

Hinzufügen eines gestuften Switch

Hinzufügen eines gestuften Legacy-Switch

Hinzufügen eines Port Expansion Module (PEM) (optional)

Konfigurieren Ihres SCS

Einrichten des integrierten Webservers

Zugriff auf die OBWI über eine Firewall

Überprüfen des Spannungsstatus

Anpassen der Mauseinstellungen auf Zielgeräten

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche

Funktionen des Hauptmenüs

Anzeigen und Auswählen von Ports und Geräten

Anzeigen des Status des Switch-Systems

Auswählen von Geräten

Soft Switching

Navigation in OSCAR

Verbinden lokaler Virtual Media

Funktionen des Dialogfelds „Setup“

Ändern des Anzeigeverhaltens

Steuern des Status-Flags

Länderspezifische Tastaturlayouts einstellen

Zuweisen von Gerätetypen

Zuweisen von Gerätenamen

Konfigurieren der Netzwerkeinstellungen

Funktionen des Dialogfelds „Befehle“

Auswählen von Geräten für den Scan-Modus

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4

40

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16

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25

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38

40

Aktivieren oder Deaktivieren des Scan-Modus

Benutzerverbindungen anzeigen und trennen

Anzeigen von Versionsinformationen und Aktualisieren der

Firmware

Verwenden der OBWI 63

Verwenden der OBWI

Anzeigen von Systeminformationen

Scan-Modus

Erzeugen eines Zertifikats

Extras – Neu starten und aktualisieren

Neu starten des SCS

Aktualisieren der SCS-Firmware

Speichern und Wiederherstellen von SCS-Konfigurationen und -

Benutzerdatenbanken

71

72

72

73

Identifikations- und Standorteinstellungen für Eigenschaften 75

65

67

69

70

Anzeigen von Versionsinformationen

Netzwerkeinstellungen

SNMP-Einstellungen

Audit-Ereigniseinstellungen

78

79

76

76

Einstellen von Ereignis-Zielen

Port-Einstellungen – Konfigurieren eines SIP

Löschen von SIPs

Aktualisieren von SIPs

Starten einer Sitzung

Allgemeine Sitzungseinstellungen

Lokale Benutzerkonto-Einstellungen

79

80

80

80

82

82

83

58

59

59

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5

Virtual Media-Sitzungseinstellungen

Avocent Benutzerkonto-Einstellungen

Admin umgehen

Aktive Sitzungen

Schließen einer Sitzung

Video Viewer

Ändern der Symbolleiste

Fenstergröße

Anpassen der Ansicht

Aktualisieren der Anzeige

Videoeinstellungen

Monitoreinstellungen am Zielgerät

Automatische Videoanpassung

Testbild

Anbieterspezifische Videoeinstellungen

Farbeinstellungen

Kontrast und Helligkeit

Rauschschwellen-Einstellungen

Mauseinstellungen

Cursortyp

Maus-Skalierung

Mausausrichtung und Synchronisierung

Virtual Media

Anforderungen

Überlegungen zum Teilen und Trennen von Sitzungen

Dialogfeld „Virtual Media“

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105

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101

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96

98

98

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99

92

93

Öffnen von Virtual Media-Sitzungen

Schließen von Virtual Media-Sitzungen

Smart Cards

Tastaturanschlag-Weitergabe

Makros

Speichern der Ansicht

Schließen einer Sitzung

Terminalbetrieb

Netzwerkkonfiguration

Weitere Optionen im Konsolenhauptmenü

Firmware Management

Enable Debug Messages

Set/Change Password

Restore Factory Defaults

Reset Switch

Set Web Interface Ports

Exit

Anhang A: MIB und SNMP-Traps

Anhang B: Pinbelegungen des Setup-Ports

Anhang C: Verwenden von seriellen Avocent IQ-

Modulen

Betriebsmodi des seriellen IQ-Moduls

Konfigurieren des seriellen IQ-Moduls

Erstellen eines Makros für das serielle IQ-Modul

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111

112

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7

Modus „History“ verwenden

Pinbelegungen des seriellen IQ-Moduls

Anhang D: Tastenemulation für Sun-Zusatztasten

Anhang E: UTP-Verkabelung

UTP-Kupferkabel

Kabelnormen

Kabelverlegung, Kabelwartung und Sicherheitshinweise

Anhang F: Technische Daten

Anhang G: Technischer Kundendienst

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1

Produktüberblick

Der Dell 1081AD/2161AD Server Console Switch (SCS) ist ein analoger KVM-

Switch für den flexiblen und zentralen lokalen Zugriff auf die Server in

Rechenzentren. In Verbindung mit dem optionalen Remote-Zugriffsschlüssel

(RAK) ermöglicht er außerdem den zentralen Remote-Zugriff auf die Server in

Rechenzentren.

Funktionen und Vorteile

Weniger Verkabelungsaufwand

Aufgrund der stetig wachsenden Geräteanzahl stellt die Kabelmenge immer noch eines der Hauptprobleme für Netzwerkadministratoren dar. Der SCS verringert das KVM-Kabelvolumen im Rack deutlich, indem er innovative Server Interface

Pods (SIPs) und einfache UTP-Kabel nach Industriestandard verwendet. Dies erlaubt eine größere Geräteanzahl und bietet dennoch eine bessere Luftzufuhr und Kühlkapazität.

Intelligente SIP-Module

Der SCS unterstützt SIPs, die direkt vom Zielgerät mit Strom versorgt werden und eine Keep Alive-Funktionalität bieten, wenn der SCS nicht mit Strom versorgt wird. Die SIPs mit CAT 5-Design reduzieren das Kabelaufkommen entscheidend und bieten gleichzeitig optimale Bildschirmauflösungen und

Monitoreinstellungen. Der integrierte Speicher der SIPs vereinfacht die

Konfiguration durch Zuweisen und Speichern eindeutiger Gerätenamen oder elektronischer Kennnummern (EID) für jedes angeschlossene Gerät.

Produktüberblick xxx | xxx

1

Es sind PS/2- und USB-SIPs erhältlich, die eine direkte KVM-Konnektivität zu

Geräten ermöglichen. Zudem steht ein USB2+CAC-SIP zur Verfügung. Der

SCS ist mit 8 oder 16 ARI-Ports erhältlich, die zur Verbindung der SIPs mit dem SCS verwendet werden. Mit den SIPs kann das SCS-System dann um zusätzliche Switches erweitert werden. Mit dieser Flexibilität kann die

Leistungsfähigkeit Ihres Systems an zunehmende Datenmengen angepasst werden.

Multi-Plattform-Support

Die für die Verwendung mit dem SCS erhältlichen Dell SIPs unterstützen PS/2-,

USB-, USB2- und USB2+CAC-Geräteumgebungen.

Zum Anschluss von Geräten an den SCS kann auch auf die Interoperabilität mit der „intelligenten“ Verkabelung des Avocent® IQ-Moduls zurückgegriffen werden. Erhältlich sind PS/2-, USB- und Sun

®

-Moduloptionen. Weitere

Informationen entnehmen Sie der entsprechenden Avocent Installations- und

Bedienungsanleitung für Ihr Produkt oder besuchen Sie die Website www.avocent.com/manuals.

Benutzeroberflächen

Der SCS ist mit zwei Point-and-Click-Benutzeroberflächen zur lokalen

Verwaltung des SCS ausgestattet. Hierbei handelt es sich um die lokale

Benutzeroberfläche OSCAR™ und die integrierte Weboberfläche (OBWI). Über die Konfigurationsoptionen dieser Benutzeroberflächen können Sie Ihren SCS optimal an Ihre Anwendung anpassen. Die OBWI kann auch für den Zugriff auf angeschlossene Geräte und ihre Steuerung verwendet werden sowie für die

Erledigung aller grundlegenden KVM-Anforderungen per Remote-Zugriff.

HINWEIS: Remote-KVM-Sitzungen über die OBWI erfordern die Installation des RAK von Dell.

OSCAR-Benutzeroberfläche

Die OSCAR-Benutzeroberfläche, auf die über den lokalen Port zugegriffen wird, verfügt über intuitive Menüs und Betriebsmodi zur Konfiguration des SCS und der Geräte. Geräte können nach Name, EID oder Portnummer identifiziert

2

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Produktüberblick xxx

werden.

Mit der OSCAR-Benutzeroberfläche können Sie Ihr System durch ein

Bildschirmschoner-Kennwort schützen. Wenn der Bildschirmschoner-Modus aktiviert wird, ist kein Zugriff möglich, bis das entsprechende Kennwort zur

Reaktivierung des Systems eingegeben wird. Wenn Sie im Dialogfeld für das

Kennwort „Hilfe“ eingeben, werden Sie an den technischen Kundendienst von

Dell weitergeleitet. Es wird empfohlen, den SCS in einer durch eine Firewall geschützten Datenzentrum-Infrastruktur zu verwenden.

OBWI

Sie können die OBWI auch verwenden, um Ihren SCS zu verwalten. Die OBWI wird direkt über den SCS aufgerufen und erfordert weder einen Software-Server noch eine Installation. Wenn außerdem der optionale RAK von Dell installiert ist, können Sie Remote-KVM- und Virtual Media-Sitzungen auf Zielgeräten

öffnen. Weitere Informationen finden Sie unter „Der Remote-Zugriffsschlüssel

(RAK) von Dell“ auf Seite 5.

Benutzeroberfläche der Terminalkonsole

Auf die Benutzeroberfläche der Terminalkonsole wird über den Setup-Port

„10101“ zugegriffen. Für den Zugriff auf diese Bildschirme kann ein

Terminalbildschirm oder ein PC verwendet werden, auf dem die Terminal-

Emulationssoftware ausgeführt wird.

Virtual Media- und Smart Card-fähige Switches

Der SCS ermöglicht das Anzeigen, Verschieben oder Kopieren von Daten, die auf lokalen Medien und Smart Cards gespeichert sind. Smart Cards sind Karten im Taschenformat, auf denen Informationen wie Identifikations- und

Authentifizierungsinformationen gespeichert und verarbeitet werden können, um den Zugriff auf Computer und Netzwerke bzw. den Zugang zu gesicherten

Räumen und Gebäuden zu ermöglichen.

Ein Virtual Media- oder Smart Card-Lesegerät kann direkt an die USB-Ports des

SCS angeschlossen werden. Darüber hinaus können Virtual Media- oder Smart

Card-Lesegeräte an alle Remote-Workstations angeschlossen werden, auf denen

Produktüberblick xxx | xxx

3

die Remote-OBWI, die SCS-Software oder die Avocent-Managementsoftware ausgeführt wird und die über eine Ethernet-Verbindung an den SCS angeschlossen sind.

HINWEIS: Um eine Virtual Media- oder Smart Card-Sitzung auf einem Zielgerät zu

öffnen, muss das Zielgerät zunächst mit einem USB-2.0- oder USB+CAC-SIP an den

SCS angeschlossen werden.

IPv4- und IPv6-Funktionen

Der SCS ist mit Systemen kompatibel, die IPv4 oder IPv6 verwenden, eine der beiden derzeit verwendeten Internetprotokollversionen. Sie können die

Netzwerkeinstellungen ändern und über die Terminalkonsole, die OSCAR-

Benutzeroberfläche oder die OBWI den IPv4- oder den IPv6-Modus auswählen.

Zugriff auf den SCS über ein standardmäßiges TCP/IP-Netzwerk

Das Gerät kann über das standardmäßige TCP/IP-Netzwerk konfiguriert werden.

Falls der optionale RAK von Dell installiert ist, können Sie per Ethernet auf alle

angeschlossenen Systeme zugreifen. Siehe „Der Remote-Zugriffsschlüssel (RAK) von Dell“ auf Seite 5.

HINWEIS: Der Client stellt über einen Internetbrowser eine Verbindung mit dem SCS her.

HINWEIS: Wenn der RAK von Dell installiert ist, werden KVM-over-IP-Sitzungen unterstützt.

Aktualisierbar

Sie können Ihren SCS und die SIPs jederzeit aktualisieren und damit gewährleisten, dass Ihr System immer mit der neuesten Firmware-Version ausgeführt wird. Aktualisierungen können über die OSCAR-Benutzeroberfläche, die OBWI oder die Bildschirme der Terminalkonsole durchgeführt werden. Der

SCS kann so konfiguriert werden, dass er automatische Firmware-

Aktualisierungen der SIPs durchführt. Weitere Informationen finden Sie unter

„Extras – Neu starten und aktualisieren“ auf Seite 71.

4

xxx |

Produktüberblick xxx

Erweitern auf zwei Ebenen

Der SCS ermöglicht über jeden ARI-Port des primären SCS die Stufung eines zusätzlichen SCS, CS oder RCS. Jeder gestufte SCS wird wie jedes andere Gerät auch angeschlossen. Mithilfe dieser zusätzlichen gestuften Einheiten können Sie

bis zu 512 Server in einem System verbinden. Siehe „Stufen Ihres Switch mit einem SIP“ auf Seite 29.

Der Remote-Zugriffsschlüssel (RAK) von Dell

Der im USB-Port installierte optionale RAK von Dell unterstützt die folgenden

Funktionen.

KVM-Remote-Zugriff

Mit dem RAK wird ein einzelner KVM-Remote-Benutzer unterstützt. Der RAK ermöglicht die Installation und Wiederherstellung von Betriebssystemen, die

Wiederherstellung oder Duplizierung von Festplatten sowie BIOS-

Aktualisierungen und Server-Backups per Remote-Zugriff.

Avocent-Managementsoftware Plug-In

Die Avocent-Managementsoftware kann zusammen mit dem SCS verwendet werden, um es IT-Administratoren zu ermöglichen, per Remote-Zugriff über eine einzige, webbasierte Benutzeroberfläche auf Zielgeräte auf mehreren Plattformen zuzugreifen und diese zu überwachen und zu steuern. Von einem zentralen

Zugriffspunkt aus kann gezielt eine Sitzung auf einem Zielgerät gestartet werden.

Weitere Informationen finden Sie in der Technischen Anleitung zur Avocent-

Managementsoftware.

Lokales Skalieren der Anzeige

Der SCS digitalisiert ein Videosignal mit einer maximalen Pixel-Auflösung von

1600 x 1200 bzw. 1680 x 1050 (Breitbildformat), je nach Länge des Kabels zwischen SCS und Geräten.

Produktüberblick xxx | xxx

5

Verschlüsselung

Der SCS unterstützt 128-Bit-SSL(ARCFOUR)-, AES-, DES- und 3DES-

Verschlüsselung von Tastatur-/Maus-, Video- und Virtual Media-Sitzungen.

Abbildung 1.1: Beispielkonfiguration für einen Server Console Switch

Tabelle 1.1: Beschreibungen für Abbildung 1,1

Anzahl Beschreibung Anzahl Beschreibung

1 UTP-Verbindung 5 Ethernet

2

Lokale KVM-Verbindung zum Server Console

Switch

6

Digitale Benutzer (Computer mit

Internetbrowser für die OBWI oder

RCS-Software und/oder Avocent-

Managementsoftware-Server [erfordert den RAK von Dell])

6

xxx |

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Anzahl

3

4

Beschreibung

Remote-IP-Verbindung

Server Console Switch

(2161AD abgebildet)

Anzahl Beschreibung

7

Lokale Analogbenutzer (OSCAR-

Benutzeroberfläche und/oder lokales

LCD-Tray)

8 Server/Zielgeräte:

Sicherheitsvorkehrungen

Dieses Dokument bezieht sich nur auf den Dell 1081AD/2161AD Server

Console Switch. Sie sollten außerdem die folgenden zusätzlichen

Sicherheitsanweisungen lesen.

• Dell Sicherheitsdatenblatt

• Dell RTF regulatorisches technisches Datenblatt

Allgemeine Sicherheitsvorkehrungen

Die folgenden Sicherheitsrichtlinien helfen Ihnen, Ihre eigene Sicherheit zu gewährleisten und Ihr System und Arbeitsumfeld vor potentiellen Störungen zu bewahren.

VORSICHT:

Die Stromversorgung Ihres Systems kann möglicherweise hohe Spannungen und Energiegefahrenquellen erzeugen, die Verletzungen verursachen können. Das Entfernen von Abdeckungen und der Zugriff auf

Komponenten innerhalb des Systems darf nur von autorisierten

Wartungstechnikern durchgeführt werden. Dieser Warnhinweis gilt für den

Dell™ Server Console Switch, den Dell™ PowerEdge™ Server und für Dell

PowerVault™ Speichersysteme.

• Beachten und befolgen Sie die Wartungsbeschriftungen.

Produktüberblick xxx | xxx

7

• Warten Sie alle Produkte nur gemäß den Anweisungen in der entsprechenden Systemdokumentation.

• Das Öffnen und Entfernen von Abdeckungen, die mit einem dreieckigen

Symbol mit Blitzzeichen gekennzeichnet sind, kann Sie möglicherweise einem elektrischen Stromschlag aussetzen.

• Die Komponenten in diesen Einheiten sollten nur von qualifizierten

Wartungstechnikern gewartet werden.

• Dieses Produkt enthält keine Komponenten, die gewartet werden können.

Nicht öffnen.

• Wenn einer der folgenden Fälle eintritt, unterbrechen Sie die Verbindung des Produkts zur elektrischen Stromversorgung und ersetzen Sie das Teil, oder nehmen Sie Kontakt mit einem qualifizierten Kundendienstmitarbeiter auf:

• Netzkabel, Verlängerungskabel oder Stecker sind beschädigt.

• Ein Gegenstand ist in das Produkt gefallen.

• Das Produkt wurde Wasser ausgesetzt.

• Das Produkt ist heruntergefallen und/oder wurde beschädigt.

• Das Produkt arbeitet nicht ordnungsgemäß bei Befolgen der

Bedienungsanleitung.

• Stellen Sie das System nicht in der Nähe von Heizkörpern und

Wärmequellen auf. Achten Sie darauf, dass die Lüfteröffnungen nicht blockiert sind.

• Stellen Sie sicher, dass keine Lebensmittel oder Flüssigkeiten auf die

Systemkomponenten geraten, und betreiben Sie das Produkt niemals in einer feuchten Umgebung. Wird das System Feuchtigkeit ausgesetzt, sehen

Sie im entsprechenden Abschnitt der Anleitung zur Störungsbeseitigung nach, oder nehmen Sie Kontakt mit einem qualifizierten

Kundendienstmitarbeiter auf.

• Verwenden Sie das Produkt nur mit zugelassenen Geräten.

8

xxx |

Produktüberblick xxx

• Lassen Sie das Gerät abkühlen, bevor Sie Abdeckungen entfernen oder interne Komponenten berühren.

• Betreiben Sie das Produkt nur mit einer externen Stromversorgung, die den auf dem Produktaufkleber angegebenen elektrischen Nennwerten entspricht.

Wenn Unklarheiten darüber bestehen, welche Art von Stromversorgung benötigt wird, nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Fachhändler oder der

örtlichen Elektrizitätsgesellschaft auf.

HINWEIS: Um Beschädigungen an Ihrem System zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass der Spannungswahlschalter (falls vorhanden) an der Stromversorgung auf die

Spannung eingestellt ist, die der AC-Spannung in Ihrer Region am nächsten kommt.

Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihr Monitor und die angeschlossenen Geräte mit der geeigneten Stromversorgung betrieben werden.

• Stellen Sie sicher, dass Ihr Monitor und die angeschlossenen Geräte mit der am Standort verfügbaren Stromversorgung entsprechend ihrer Nennwerte betrieben werden können.

• Verwenden Sie nur die mit dem Produkt gelieferten Netzkabel.

• Zur Vermeidung von Elektroschocks müssen die Stromkabel des Systems und der Peripheriegeräte in ordnungsgemäß geerdete Steckdosen gesteckt werden. Diese Kabel sind mit dreipoligen Steckern versehen, um eine ordnungsgemäße Erdung sicherzustellen. Verwenden Sie keine

Adapterstecker und entfernen Sie keinesfalls den Erdungsanschluss eines

Kabels.

• Beachten Sie die Nennleistung von Verlängerungskabeln und

Mehrfachsteckdosen. Stellen Sie sicher, dass die Gesamt-Amperestromstärke aller Geräte, die an eine Mehrfachsteckdose angeschlossen sind, 80 % der maximalen Amperestromstärkeleistung der Mehrfachsteckdose nicht

überschreitet.

• Schützen Sie Ihr System vor plötzlichen kurzzeitigen

Stromversorgungsschwankungen durch die Verwendung eines

Überspannungsbegrenzers, Line Conditioner oder einer unterbrechungsfreien

Stromversorgung (USV).

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• Verlegen Sie alle System- und Stromkabel mit größter Sorgfalt. Verlegen Sie die Kabel so, dass man nicht darauf tritt oder darüber stolpert. Stellen Sie sicher, dass keine Gegenstände auf den Kabeln liegen.

• Nehmen Sie keine Veränderungen an Stromkabeln und Steckern vor.

Nehmen Sie bzgl. baulicher Veränderungen Kontakt mit einem qualifizierten

Elektriker oder Ihrer Elektrizitätsgesellschaft auf. Befolgen Sie stets die maßgeblichen Verkabelungsvorschriften.

LAN-bezogene Vorkehrungen

• Nicht während eines Gewitters anschließen oder verwenden. Es besteht die

Gefahr eines Elektroschocks durch Blitzschlag.

• Niemals in feuchter Umgebung anschließen oder verwenden.

10

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Produktüberblick xxx

2

Installation

Der SCS verwendet TCP/IP für die Kommunikation über Ethernet. Die beste

Systemleistung wird in einem dedizierten, geswitchten 100BaseT-Netzwerk erzielt. Sie können auch 10BaseT-Ethernet verwenden.

Sie können die Terminalsoftware, die OSCAR-Benutzeroberfläche oder die

OBWI verwenden, um Ihr SCS-System zu verwalten. Die OBWI verwaltet einen einzelnen Switch und seine Verbindungen. Mit dem optionalen RAK von Dell können mit der OBWI oder der Avocent-Managementsoftware außerdem KVMund serielle Switching-Aufgaben ausgeführt werden. Weitere Informationen zur

Avocent-Managementsoftware erhalten Sie unter http://www.avocent.com/dell.

HINWEIS: Die RCS-Software kann zum Verwalten anderer Switches verwendet werden. Weitere Informationen entnehmen Sie der entsprechenden Installations- und

Bedienungsanleitung für Ihr Produkt.

HINWEIS: Stellen Sie sicher, dass jeder Switch auf die aktuellste Firmware-Version aktualisiert worden ist. Informationen zur Aktualisierung des Switch mithilfe der OBWI

finden Sie unter „Extras – Neu starten und aktualisieren“ auf Seite 71.

Vor der Installation

Ihr SCS wird mit den folgenden Teilen geliefert: Legen Sie vor der Installation des SCS die erforderlichen Elemente bereit, um eine ordnungsgemäße

Installation zu gewährleisten.

• Server Console Switch

• Netzkabel

• 0-HE-Befestigungs-Kit

Installation xxx | xxx

11

• 1-HE-Befestigungs-Kit (SCS-Baugruppe mit zwei zusätzlichen vormontierten Schienen)

• Kabel und Adapter für den Setup-Port 10101 der Konsole

• Benutzerdokumentations-CD

• Schnellinstallationsanleitung für den Server Console Switch

• Dell Schnellinstallationsanleitung für die Rack-Montage

• Dell Sicherheitsdatenblatt

• Dell RTF regulatorisches technisches Datenblatt

Zusätzlich benötigte Teile:

• Ein Dell SIP oder Avocent IQ-Modul pro angeschlossenes Gerät

• Ein CAT 5-Patchkabel pro angeschlossenem Gerät (bis zu 30 m)

Optionales Zubehör:

• Der Remote-Zugriffsschlüssel (RAK) von Dell

• Port Expansion Module (PEM)

HINWEIS: Ist das Gerät über ein PEM angeschlossen, können Sie keine Virtual Mediaoder CAC-Sitzung öffnen.

Einrichten des Netzwerks

Der SCS verwendet IP-Adressen, um den SCS und die damit verbundenen

Geräte eindeutig zu identifizieren. Der SCS unterstützt DHCP (Dynamic Host

Configuration Protocol) und die Vergabe statischer IP-Adressen. Stellen Sie sicher, dass für jeden SCS eine IP-Adresse reserviert ist und dass die IP-Adressen statisch bleiben, wenn der SCS an das Netzwerk angeschlossen ist.

Tastaturen

An den Analogport des SCS können eine USB-Tastatur und -Maus angeschlossen werden.

12

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HINWEIS: Der SCS unterstützt auch die Verwendung von mehreren Tastaturen und mehreren Mäusen am Analogport. Die Verwendung von mehr als einem Eingabegerät gleichzeitig kann jedoch zu unvorhersehbaren Ergebnissen führen.

SCS-Schnelleinrichtung

Nachfolgend sehen Sie eine Auflistung für die Schnelleinrichtung. Detaillierte

Anweisungen zur Rack-Montage und zur Installation finden Sie unter „Rack-

Montage des Switch“ auf Seite 14.

1

Packen Sie den SCS aus und vergewissern Sie sich, dass alle Komponenten vorhanden und in gutem Zustand sind.

2

Installieren Sie die SCS-Hardware und schließen Sie ein SIP oder Avocent

IQ-Modul an jedes Zielgerät oder gestuften SCS an. Schließen Sie alle SIPs oder Avocent IQ-Module über CAT 5-Kabel an den SCS an und schließen

Sie Tastatur-, Monitor- und Mausstecker an den analogen Ports des SCS an.

3

Verbinden Sie die Peripheriegeräte des lokalen Ports mit den entsprechenden Anschlüssen an der Rückseite des SCS und führen Sie die

Netzwerk-Konfiguration durch. Die IP-Adresse kann hier oder über die RCS-

Software eingestellt werden. Dell empfiehlt die Verwendung einer statischen

IP-Adresse.

4

Geben Sie für die lokale Portverbindung über die OSCAR-

Benutzeroberfläche oder die OBWI alle Gerätenamen ein.

5

Stellen Sie die Mausbeschleunigung auf jedem Gerät auf

Langsam

oder

Keine

ein.

So richten Sie die RCS-Software ein (siehe auch Bedienungsanleitung für die

Remote Console Switch-Software):

1

Installieren Sie die RCS Software auf jeder Client-Workstation.

2

Starten Sie die RCS-Software von einer Client-Workstation.

Installation xxx | xxx

13

3

Wenn der RAK installiert ist, klicken Sie auf Taskschaltfläche

Neuer Server

Console Switch

, um den neuen Switch zur RCS-Softwaredatenbank hinzuzufügen. Wenn Sie die IP-Adresse wie oben beschrieben konfiguriert haben, wählen Sie

Ja

, das Produkt hat bereits eine IP-Adresse. Andernfalls wählen Sie

Nein

, das Produkt hat keine IP-Adresse.

Die RCS-Software sucht den Switch und alle daran angeschlossenen

SIPs und zeigt deren Namen im Explorer an.

HINWEIS: Die RCS-Software ermöglicht das Hinzufügen und Verwalten der Dell SCS-,

Dell RCS- und einiger Avocent-Switches.

4

Stellen Sie die Eigenschaften ein und gruppieren Sie die Geräte nach Ihren

Wünschen mit dem Explorer unter Standorten, Aufstellungsorten oder

Verzeichnissen.

5

Erstellen Sie Benutzerkonten in der OBWI. Weitere Informationen finden

Sie unter „Lokale Benutzerkonto-Einstellungen“ auf Seite 83.

6

Wenn der lokale Benutzer SIPs hinzufügt, löscht oder umbenennt, nachdem

Sie diese Datei geladen haben, können Sie Ihren lokalen SCS neu synchronisieren. Wählen Sie hierfür den SCS aus und klicken Sie auf

Resynchronisieren

. Um ein angeschlossenes Gerät zu steuern, wählen Sie es im Explorer aus und klicken auf die Taskschaltfläche

Video verbinden

, um eine Gerätesitzung im Viewer zu starten.

7

Wählen Sie im Viewer

Ansicht – Skalierung

, um die Auflösung anzupassen, und

Ansicht – Farben

zur Anpassung der Qualität.

Rack-Montage des Switch

Sie können den Switch entweder in ein Regal stellen oder direkt in einem 19

Zoll breiten, EIA-310-E-konformem Rack (mit 4 Stützen, 2 Stützen oder

Gewindebohrung) montieren. Das Dell ReadyRails™-System eignet sich für die

Montage-Optionen 1-HE-Front-Rack, 1-HE-Heck-Rack und mit 2 Stützen. Das

ReadyRails-System beinhaltet zwei separat verpackte Schienen-Bausätze und

14

xxx |

Installation xxx

zwei Schienen, die bereits an den Seiten des Switch vorinstalliert sind. Darüber hinaus enthält der Lieferumfang eine Befestigungshalterung für 0-HE-

Konfigurationen sowie eine Verblendung für Heck-Rack-Installationen.

WARNUNG:

Hierbei handelt es sich um eine gekürzte

Produktbeschreibung. Lesen Sie deshalb vor der Installation die vollständigen Sicherheitsanweisungen in der Broschüre mit Sicherheits-,

Umwelt- und rechtlichen Informationen.

HINWEIS: Die in diesem Dokument gezeigten Abbildungen beziehen sich auf keinen spezifischen Switch.

Sicherheitsvorkehrungen bei Rackbefestigung

• Rack-Belastung: Überladung oder ungleichmäßige Rackbestückung kann zur

Beschädigung von Regalen oder des Racks führen und möglicherweise zu

Personenschäden führen. Vor dem Bestücken die Racks an ihren vorgesehenen Standorten stabilisieren. Das Rack muss von unten nach oben mit Komponenten bestückt werden. Die Rack-Belastungswerte dürfen nicht

überschritten werden.

• Überlegungen zur Stromversorgung: Schließen Sie das Gerät nur an eine auf der Einheit angegebene Stromversorgung an. Achten Sie bei der Installation von mehreren elektrischen Komponenten in einem Rack darauf, dass die

Gesamtstromaufnahme die Stromkreiskapazität nicht übersteigt. Überlastete

Stromversorgungen und Verlängerungskabel stellen eine erhöhte Brand- und

Stromschlaggefahr dar.

• Erhöhte Umgebungstemperaturen: Beim Einbau in geschlossenen Racks kann es vorkommen, dass die Betriebstemperatur in der Rack-Umgebung höher als die Raumtemperatur ist. Achten Sie darauf, dass die für den

Switch maximal zulässige Umgebungstemperatur von 50 °C nicht

überschritten wird.

• Unzureichende Belüftung: Der Einbau von Geräten im Rack muss so vorgenommen werden, dass die für den sicheren Betrieb der Geräte benötigte Luftzufuhr sichergestellt ist.

Installation xxx | xxx

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• Zuverlässiger Erdungsanschluss: Stellen Sie sicher, dass rackmontierte Geräte stets zuverlässig geerdet sind. Achten Sie vor allem auf

Versorgungsanschlüsse, die nicht direkt an den Verzweigungsschaltkreis angeschlossen sind (z. B. bei Verwendung von Mehrfachsteckdosen).

• Das Gerät sollte nicht so installiert werden, dass die hintere Gehäuseplatte nach unten zeigt.

Installation des Dell ReadyRails-Systems

Das ReadyRails-System ermöglicht Ihnen die einfache Konfiguration Ihres Racks für die Installation eines Switch. Das ReadyRails-System kann mithilfe der werkzeuglosen 1-HE-Methode oder mithilfe einer von drei möglichen verschraubten 1-HE-Methoden (bündig mit 2 Stützen, mittig mit 2 Stützen oder Gewindebohrungsrack mit 4 Stützen) installiert werden.

Werkzeuglose 1-HE-Konfiguration (Vierkantbohrungs- oder

Rundlbohrungsracks mit 4 Stützen)

1

Positionieren Sie bei nach außen zeigenden ReadyRails-Flanschohren eine

Schiene zwischen den linken und rechten vertikalen Stützen. Richten Sie die

Zapfen der hinteren Flanschschiene aus und befestigen Sie diese am Flansch

der hinteren vertikalen Stütze.In Abbildung 2.1 zeigen Element 1 und seine

Vergrößerungen, wie die Zapfen sowohl in die Vierkant- als auch in die

Rundbohrungsöffnungen eingepasst werden müssen.

16

xxx |

Installation xxx

Abbildung 2.1: Werkzeuglose 1-HE-Konfiguration

2

Richten Sie die Zapfen des vorderen Flanschs aus und befestigen Sie diese an der Vorderseite der vertikalen Stütze (Element 2).

3

Wiederholen Sie diese Schritte für die zweite Schiene.

4

Um die Schienen zu entfernen, ziehen Sie am Entriegelungsmechanismus jedes Flanschohrs (Element 3) und lösen Sie die einzelnen Schienen.

Konfiguration 2 Stützen bündig

1

Für diese Konfiguration müssen die Beschläge von der Vorderseite jeder

ReadyRails-Baugruppe entfernt werden (Abbildung 2.2, Element 1). Lösen

Sie die beiden Schrauben von den vorderen Flanschohren (an der Switch-

Seite der Schiene) mit einem Torx™-Schraubendreher und entfernen Sie die

Beschläge. Bewahren Sie die Beschläge für die künftige Verwendung am Rack auf. Die hinteren Flanschbeschläge müssen nicht entfernt werden.

Installation xxx | xxx

17

Abbildung 2.2: Konfiguration 2 Stützen bündig

2

Befestigen Sie eine Schiene mithilfe von zwei Schrauben (nicht im

Lieferumfang enthalten) am Flansch der vorderen Stütze (Element 2).

3

Schieben Sie den Haltebügel nach vorn in Richtung der vertikalen Stütze und befestigen Sie diesen mithilfe von zwei Schrauben (nicht im

Lieferumfang enthalten) am Stützenflansch (Element 3).

4

Wiederholen Sie diese Schritte für die zweite Schiene.

18

xxx |

Installation xxx

Konfiguration 2 Stützen mittig

1

Schieben Sie den Haltebügel nach hinten, bis er in seiner Position einrastet, und befestigen Sie ihn mithilfe von zwei Schrauben (nicht im Lieferumfang

enthalten) am Flansch der vorderen Stütze (Abbildung 2.3, Element 1).

Abbildung 2.3: Konfiguration 2 Stützen mittig

2

Schieben Sie den hinteren Bügel in Richtung der Stütze und befestigen Sie diesen mithilfe von zwei Schrauben (nicht im Lieferumfang enthalten) am

Stützenflansch (Element 2).

3

Wiederholen Sie diese Schritte für die zweite Schiene.

Installation xxx | xxx

19

Konfiguration Gewindebohrungsrack mit 4 Stützen

1

Bei dieser Konfiguration müssen die Beschläge der Flanschohren von allen

Seiten der ReadyRails-Baugruppen entfernt werden. Lösen Sie die beiden

Schrauben von den beiden Flanschohren mit einem Torx™-Schraubendreher

und entfernen Sie die Beschläge (Abbildung 2.4, Element 1). Bewahren Sie

die Beschläge für die künftige Verwendung am Rack auf.

2

Befestigen Sie bei jeder Schiene den vorderen und den hinteren Flansch mithilfe von zwei Schrauben (nicht im Lieferumfang enthalten) an den

Stützenflanschs (Element 2).

20

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Installation xxx

Abbildung 2.4: Konfiguration Gewindebohrungsrack mit 4 Stützen

Installieren des Switch

Der Switch kann in den Konfigurationen 1-HE-Heck-Rack, 1-HE-Front-Rack, 1

HE mit 2 Stützen (bündig und mittig) und 0 HE montiert werden. Nachfolgend sehen Sie Beispiele für die Konfigurationen 1-HE-Heck-Rack, 1-HE Front-Rack und 0 HE. Für Konfigurationen vom Typ 1 HE mit 2 Stützen (bündig und mittig) können Sie den Switch ebenso in die Schienen schieben wie bei 4-

Stützen-Konfigurationen.

Installation xxx | xxx

21

Installation des 1-HE-Heck-Racks

1

Setzen Sie die Enden der am Switch angebrachten Schienen in die

ReadyRails-Baugruppe ein und drücken Sie den Switch in das Rack

(Abbildung 2.5, Element 1).

Abbildung 2.5: Installation des 1-HE-Heck-Racks

2

Ziehen Sie die Rändelschraube jeder Switch-Schiene fest (Element 2).

3

(Optional) Bringen Sie die Verblendung an den Schienen an der Vorderseite des Racks an und ziehen Sie die Rändelschrauben fest (Element 3).

So entfernen Sie den Switch aus dem Rack:

22

xxx |

Installation xxx

1

Lösen Sie die Rändelschrauben und ziehen Sie die Switch-Baugruppe so weit aus dem Rack, bis die Anschläge erreicht sind. Die angebrachten

Anschläge dienen zur Neupositionierung der Schienengriffe; sie sind nicht für die Durchführung von Wartungsmaßnahmen vorgesehen.

2

Lokalisieren Sie die blauen Ösen an den Seiten der Switch-Schienen

(Element 4).

3

Drücken Sie die Ösen nach innen und ziehen Sie die Baugruppe weiter heraus, bis Sie die ReadyRails-Baugruppen vollständig aus den Switch-

Schienen entnehmen können.

Installation des 1-HE-Front-Racks

Vor der Installation müssen die am Switch angebrachten Schienen neu konfiguriert werden.

1

Heben Sie an jeder Switch-Schiene die Öse unter dem vorderen

Abstandsbolzen an und schieben Sie die Schiene nach vorn, während Sie die

Schiene vom Switch abheben (Abbildung 2.6, Element 1).

Installation xxx | xxx

23

Abbildung 2.6: Drehen der Switch-Schienen

2

Drehen Sie jede Schiene um 180° (Element 2) und befestigen Sie diese anschließend wieder am Switch (Element 3).

3

Informationen zur Montage und Demontage der Switch-Baugruppe in das bzw. aus dem ReadyRails-System entnehmen Sie der 1-HE-Heck-Rack

Anleitung.

HINWEIS: Für diese Konfiguration ist keine Verblendung erforderlich.

0-HE-Installation

1

Richten Sie die 0-HE-Befestigungshalterung aus und befestigen Sie diese an

den Switch-Schienen (Abbildung 2.7, Element 1). Ziehen sie die

Rändelschrauben fest (Element 2).

24

xxx |

Installation xxx

2

Führen Sie die Haken der Befestigungshalterung in die Löcher des Racks ein und drücken Sie diese nach unten, bis der blaue Knopf herausspringt und die

Halterung verankert.

Abbildung 2.7: 0-HE-Installation

Zum Entfernen der Switch-Baugruppe drücken Sie den blauen Knopf (Element

3), um die Halterung zu lösen, und entnehmen Sie anschließend die Baugruppe aus den Stützen.

Verbinden der SCS-Hardware

Abbildung 2.8 zeigt ein Beispiel einer Basiskonfiguration für den SCS.

Installation xxx | xxx

25

Abbildung 2.8: Basiskonfiguration für den SCS

26

xxx |

Installation xxx

Tabelle 2.1: Beschreibungen der Basiskonfiguration für den SCS

Anzahl Beschreibung Anzahl Beschreibung

1

SCS (Abbildung:

Modell mit 16 Ports)

7 ACI-Anschluss

2

3

Netzkabel 8

Externe Virtual Media – USB-

Anschlüsse

Ports des Zielgeräts

4

5

6

Analoger Benutzer (2) 9

Digitaler Benutzer

(RAK erforderlich)

LAN/Netzwerk

Setup-Port 10101 der

Konsole

10

11

SIPs

Server/Zielgeräte:

HINWEIS: Der SCS-Switch unterstützt die Verbindung mit einem anderen Gerät über einen ACI-Anschluss. Diese Verbindung erfordert, dass das sekundäre Gerät in der

Ebene benutzerseitig über einen ACI-Anschluss verfügt.

So schließen Sie den SCS an und schalten ihn ein:

VORSICHT:

Zur Vermeidung von Elektroschocks oder Schäden an Ihrem

Gerät muss das Brückenkabel immer ordnungsgemäß geerdet sein. Der

Masseanschluss ist ein wichtiges Sicherheitsmerkmal. Stecken Sie das

Brückenkabel in eine geerdete Schukosteckdose, die jederzeit leicht zugänglich sein muss. Das Brückenkabel entweder aus der Steckdose oder aus dem Gerät ziehen, um die Stromversorgung zu unterbrechen.

HINWEIS: Verfügt die Stromquelle in Ihrem Gebäude über dreiphasigen

Wechselstrom, stellen Sie sicher, dass Rechner und Monitor an der gleichen Phase angeschlossen sind. Somit können phasenbedingte Störungen beim Monitor und/oder bei der Tastatur vermieden werden.

HINWEIS: Die maximal unterstützte Kabellänge zwischen SCS und Server beträgt 30 m.

Installation xxx | xxx

27

• Das Netzkabel muss immer ordnungsgemäß geerdet sein. Der

Masseanschluss ist ein wichtiges Sicherheitsmerkmal.

• Stecken Sie das Brückenkabel in eine geerdete Schukosteckdose, die jederzeit leicht zugänglich sein muss.

• Ziehen Sie das Brückenkabel entweder aus der Steckdose oder aus dem

Gerät, um die Stromversorgung des Geräts zu unterbrechen.

• Dieses Gerät enthält keine Komponenten, die gewartet werden müssen.

Die Geräteabdeckung darf nicht geöffnet oder entfernt werden.

1

Schließen Sie einen VGA-Monitor und USB-Tastatur- und Mauskabel an die entsprechenden Ports an.

2

Schließen Sie ein Ende eines UTP-Kabels (4-paarig, bis zu 30 m) an einen nummerierten Port an. Schließen Sie das andere Ende an einen RJ-45-

Anschluss eines SIP an.

3

Schließen Sie ein SIP an den entsprechenden Port an der Rückseite des

Geräts an. Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3 für alle Geräte, die angeschlossen werden sollen.

HINWEIS: Wenn eine Verbindung zu einem Server von Sun Microsystems hergestellt werden soll, muss ein Multisync-Monitor verwendet werden, der sowohl Rechner von

Sun mit VGA- als auch Sync-on-Green oder Composite-Sync unterstützt.

4

Verbinden Sie ein UTP-Kabel (nicht im Lieferumfang enthalten) über das

Ethernet-Netzwerk mit einem LAN-Port an der Rückseite des SCS.

Netzwerkbenutzer greifen über diesen Port auf den SCS zu.

5

Schalten Sie alle Geräte ein und legen Sie das Brückenkabel bereit, das im

Lieferumfang des SCS enthalten ist. Stecken Sie das eine Kabelende in den

Stromanschluss an der Rückseite des SCS. Stecken Sie das andere Ende in eine geeignete Netzsteckdose.

6

(Optional) Schließen Sie die Virtual Media-Geräte oder Smart Card-

Lesegeräte an einen der USB-Ports am SCS an.

HINWEIS: Bei allen Virtual Media-Sitzungen muss ein USB2- oder USB2+CAC-SIP verwendet werden.

28

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Installation xxx

Stufen Ihres Switch mit einem SIP

Abbildung 2.9 zeigt eine typische SIP-Verbindung zwischen dem SCS und

einem Gerät.

So schließen Sie ein SIP an jedes Gerät an:

HINWEIS: Beim Stufen von Geräten ist der sich am nächsten beim aktuellen Benutzer befindende SCS der primäre SCS.

1

Legen Sie die SIPs für Ihren SCS bereit.

2

Falls Sie einen PS/2-SIP-Anschluss nutzen, schließen Sie die farbkodierten

Enden des SIP-Kabels an die entsprechenden Tastatur-, Monitor- und

Mausports des ersten Servers an, den Sie mit diesem SCS verbinden. Wenn

Sie einen USB-Anschluss verwenden, schließen Sie den Stecker des SIP an den USB- Port des ersten Servers an, den Sie mit diesem SCS verbinden.

3

Schließen Sie an den RJ-45-Stecker am SIP ein Ende des CAT 5-Kabels an,

das vom SIP zum SCS verläuft. Siehe „SIP-Anschluss“ auf Seite 30.

4

Schließen Sie das andere Kabelende des CAT 5-Kabels an den gewünschten

ARI-Port auf der Geräterückseite Ihres SCS an.

5

Wiederholen Sie die Schritte 2 - 4 für alle Geräte, die verbunden werden sollen.

HINWEIS: Schalten Sie den Switch vor der Wartung aus. Ziehen Sie das

Brückenkabel stets aus der Steckdose.

HINWEIS: Zusätzlich zu den Dell SIPs kann der Switch auch über Avocent IQ-Module, einschließlich Sun-Module, an Geräte angeschlossen werden.

Installation xxx | xxx

29

Abbildung 2.9: SIP-Anschluss

Tabelle 2.2: Beschreibungen für Abbildung 2.9

Anzahl Beschreibung

1 CAT 5

2

3

USB-Verbindung

VGA-Anschluss

30

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Installation xxx

Hinzufügen eines gestuften Switch

HINWEIS: Der SCS unterstützt keinen EL80-DT.

Sie können bis zu zwei Ebenen von Switches stufen (Abbildung 2.10) und es

Benutzern so ermöglichen, Verbindungen zwischen bis zu 512 Geräten herzustellen. In einem gestuften System wird jeder Geräte-Port am Haupt-

Switch an den ACI-Port jedes gestuften Switches angeschlossen. Jeder gestufte

Switch kann dann an ein Gerät mit SIP oder Avocent IQ-Module angeschlossen werden.

So stufen Sie mehrere Switches:

1

Schließen Sie ein Ende eines UTP-Kabels (bis zu 30 m) an einem Geräte-

Port des Switch an.

2

Schließen Sie das andere Ende des UTP-Kabels an den ACI-Port auf der

Rückseite des gestuften Switches an.

3

Schließen Sie die Zielgeräte an den gestuften Switch an.

4

Wiederholen Sie diese Schritte für alle gestuften Switches, die Sie an Ihr

System anschließen möchten.

HINWEIS: Die beiden Switches werden automatisch „zusammengelegt“. Alle

Switches, die an den gestuften Switch angeschlossen sind, werden in der Haupt-

Switch-Liste in der lokalen Benutzeroberfläche angezeigt.

HINWEIS: Der Switch unterstützt einen gestuften Switch pro Geräte-Port am Haupt-

Switch. Sie können keinen Switch an den gestuften Switch anschließen.

Installation xxx | xxx

31

Abbildung 2.10: Stufen des SCS mithilfe eines UTP-Analog-Switch

32

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Installation xxx

2

3

4

Tabelle 2.3: Beschreibungen für Abbildung 2.10

Anzahl Beschreibung

1 Lokaler Benutzer

ARI-Anschluss

UTP-Verbindung

ACI-Verbindung (Kettensymbol)

Hinzufügen eines gestuften Legacy-Switch

Abbildung 2.11 zeigt eine Konfiguration mit einem gestuften Legacy-Switch.

So fügen Sie einen Legacy-Switch hinzu (optional):

1

Bauen Sie den SCS in das Rack ein. Verwenden Sie eine UTP-Kabel (bis zu

30 m), um Ihren Switch mit dem Legacy-Switch zu verbinden.

2

Schließen Sie ein Ende des UTP-Kabels an den ARI-Port am Switch an.

3

Schließen Sie das andere Ende des UTP-Kabels an ein PS/2-SIP an.

4

Schließen Sie das SIP entsprechend der Herstellerempfehlungen an Ihren

Legacy-Switch an.

5

Wiederholen Sie die Schritte 1 - 4 für alle Legacy-Switches, die mit dem

Switch verbunden werden sollen.

HINWEIS: Der primäre SCS unterstützt nur einen Switch pro ARI-Port oder USB-Port.

Sie können keinen Switch an einen gestuften Switch anschließen.

Installation xxx | xxx

33

Abbildung 2.11: Stufen von Legacy-Switches

34

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Installation xxx

4

5

2

3

Tabelle 2.4: Beschreibungen für Abbildung 2.11

Anzahl Beschreibung

1 Lokaler Benutzer

ARI-Anschluss

SIP

PS2-Anschluss

Zielgeräteanschluss

Hinzufügen eines Port Expansion Module (PEM) (optional)

Mithilfe eines PEM (Port Expansion Module) kann jeder ARI-Port so erweitert werden, dass bis zu acht Geräte (anstatt lediglich einem Gerät) angeschlossen

werden können. Siehe Abbildung 2.12 und die zugehörige Tabelle mit

Beschreibungen.

HINWEIS: Die Funktionsweise des PEM ist passiv. Sobald ein Benutzer auf ein an das

PEM angeschlossenes Gerät zugreift, werden daher alle weiteren Benutzer, die auf ein anderes am PEM angeschlossenes Gerät zugreifen möchten, blockiert.

HINWEIS: Ist das Gerät über ein PEM angeschlossen, können Sie keine Virtual Mediaoder CAC-Sitzung öffnen.

So fügen Sie ein PEM hinzu (optional):

1

Bauen Sie das PEM im Rack ein. Unter Verwendung von bis zu neun UTP-

Kabeln verbinden Sie Ihr SCS über ein Kabel mit dem PEM. Mithilfe der anderen acht Kabel verbinden Sie das PEM mit dem an jedes Gerät angeschlossenen SIP.

2

Schließen Sie ein Ende des UTP-Kabels (bis zu 30 Meter Länge), mit dem das PEM mit dem SCS verbunden wird, an den RJ-45-Stecker an, der etwas versetzt von den anderen Steckern am PEM liegt. Schließen Sie das andere

Ende des UTP-Kabels an den gewünschten ARI-Port auf der Rückseite Ihres

SCS an.

Installation xxx | xxx

35

3

Schließen Sie die UTP-Kabel, mit denen das PEM mit den an jedes Gerät angeschlossenen SIP verbunden wird, an einen der acht RJ-45-Stecker an.

4

Schließen Sie das andere Ende des UTP-Kabels an den ersten SIP an.

5

Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4 für alle Geräte, die verbunden werden sollen.

Abbildung 2.12: SCS-Konfiguration mit einem PEM

Tabelle 2.5: Beschreibungen für Abbildung 2.12

Anzahl Beschreibung

1 ARI-Port

36

xxx |

Installation xxx

4

5

Anzahl

2

3

Beschreibung

UTP

PEM

SIP

Zielgerät

Konfigurieren Ihres SCS

Sobald alle physischen Verbindungen hergestellt sind, müssen Sie den SCS für die Verwendung im SCS-System konfigurieren. Möglich ist dies über die serielle

Schnittstelle, die OBWI, die OSCAR-Benutzeroberfläche oder die Avocent-

Managementsoftware. Informationen zur Konfiguration des SCS über die

OSCAR-Benutzeroberfläche finden Sie unter „Netzwerkeinstellungen“ auf Seite

76. Zur Verwendung der Avocent-Managementsoftware ist der RAK von Dell

erforderlich. Detaillierte Anweisungen finden Sie in der Avocent-Installationsund Bedienungsanleitung.

Einrichten des integrierten Webservers

Für die meisten alltäglichen Aufgaben des Switch können Sie über die OBWI auf den SCS zugreifen. Legen Sie über den Setup-Port 10101 an der Rückseite des

SCS mithilfe der lokalen Benutzeroberfläche eine IP-Adresse fest, bevor Sie über die OBWI auf den SCS zugreifen. Informationen zur Verwendung der

Benutzeroberfläche des SCS finden Sie unter „Lokale OSCAR-

Benutzeroberfläche“ auf Seite 41.

Installation xxx | xxx

37

Zugriff auf die OBWI über eine Firewall

Für SCS-Installationen, die über die OBWI auf den Switch zugreifen, müssen die folgenden Ports in einer Firewall geöffnet werden, wenn Zugriff von außen gewünscht ist.

Tabelle 2.6: OBWI-Ports mit einer Firewall

Portnummer Funktion

TCP 80

TCP 443

TCP 2068

Wird für den anfänglichen Download des Video Viewers verwendet. Der

SCS-Administrator kann diesen Wert ändern.

Wird von der Webbrowseroberfläche zur Verwaltung des Switches und zum Starten von KVM-Sitzungen verwendet. Der SCS-Administrator kann diesen Wert ändern.

Übertragung von KVM-Sitzungsdaten (Maus und Tastatur) oder

Videoübertragung an Switches (RAK erforderlich).

TCP/UDP 3211 Suche (RAK erforderlich).

Die nachfolgende Abbildung und Tabelle zeigen eine typische Konfiguration, bei der sich der Computer des Benutzers außerhalb und der Switch innerhalb der

Firewall befindet.

38

xxx |

Installation xxx

Abbildung 2.13: Typische SCS-Firewall-Konfiguration

4

5

2

3

Tabelle 2.7: Beschreibungen für Abbildung 1

Anzahl Beschreibung

1 Server Console Switch.

Firewall.

Computer des Benutzers.

Firewall leitet HTTP-Anfragen und KVM-Datenverkehr an den Switch.

Benutzer navigiert zur IP-Adresse außerhalb der Firewall.

So konfigurieren Sie die Firewall:

Um von außerhalb einer Firewall auf den Switch zuzugreifen, konfigurieren Sie

Ihre Firewall so, dass die Ports 80 und 443 von der externen Benutzeroberfläche

über die interne Benutzeroberfläche der Firewall zum KVM-Switch weitergeleitet werden. Weitere Informationen zur Portweiterleitung finden Sie in der

Bedienungsanleitung Ihrer Firewall.

Installation xxx | xxx

39

HINWEIS: Die Ports 80 und 443 können durch einen Administrator neu konfiguriert werden. Damit eine Portänderung wirksam wird, ist ein Neustart erforderlich.

Informationen zum Aufrufen der OBWI finden Sie unter „Verwenden der

OBWI“ auf Seite 63.

Überprüfen des Spannungsstatus

Der Switch verfügt über eine Stromversorgung. Die LED leuchtet, wenn der

Switch eingeschaltet ist und normal funktioniert.

Anpassen der Mauseinstellungen auf

Zielgeräten

Bevor ein an den Switch angeschlossener Computer zur Remote-

Benutzersteuerung verwendet werden kann, müssen Sie die Mausgeschwindigkeit einstellen und die Mausbeschleunigung ausschalten. Verwenden Sie für

Computer, auf denen Microsoft

®

Windows

®

(Windows NT

®

, 2000, XP oder

Server 2003) ausgeführt wird, den standardmäßigen USB-Maustreiber.

Damit die lokalen Mausbewegungen und die Anzeige des Remote-Cursors synchron bleiben, muss die Mausbeschleunigung für alle Benutzerkonten, die

über einen KVM-Switch auf ein Remote-System zugreifen, auf „Keine“ eingestellt sein. Die Mausbeschleunigung muss auch auf jedem Remote-System auf „Keine“ eingestellt sein. Stellen Sie sicher, dass keine speziellen Cursor verwendet werden und Anzeigeoptionen wie Mausspur,

Cursorpositionsanimationen mit der Taste „Strg“, Cursorschatten und

Ausblenden des Cursors deaktiviert sind.

HINWEIS: Wenn Sie die Mausbeschleunigung nicht über ein Windows-

Betriebssystem deaktivieren können oder wenn Sie nicht die Einstellungen all Ihrer

Zielgeräte einstellen möchten, können Sie den Befehl „Extras – Einzelcursormodus“ im Video Viewer-Fenster verwenden. Mit diesem Befehl wird das Video Viewer-

Fenster in den „Nicht sichtbaren“-Mausmodus versetzt, mit dem man manuell zwischen der Anzeige des Mauszeigers auf dem Zielsystem und auf dem Client-

Computer umschalten kann.

40

xxx |

Installation xxx

3

Lokale OSCAR-

Benutzeroberfläche

Der SCS beinhaltet Tastatur- und Mausports auf der Benutzerseite, über die Sie eine USB-Tastatur und -Maus für den direkten Analogzugriff anschließen können.

Der SCS verwendet die OSCAR-Benutzeroberfläche, um System und Geräte zu konfigurierieren. Sie können die OSCAR-Benutzeroberfläche verwenden, um auf mit dem SCS verbundene Geräte zuzugreifen.

Funktionen des Hauptmenüs

So greifen Sie auf das

Hauptmenü

der OSCAR-Benutzeroberfläche zu:

Drücken Sie die Taste „Druck“, um die OSCAR-Benutzeroberfläche zu starten.

Das

Hauptmenü

wird angezeigt.

HINWEIS: Wenn die OSCAR-Kennworteingabe aktiviert ist, werden Sie aufgefordert, ein Kennwort einzugeben, bevor Sie die OSCAR-Benutzeroberfläche verwenden können.

Anzeigen und Auswählen von Ports und Geräten

Über das

Hauptmenü

der OSCAR-Benutzeroberfläche können Geräte im SCS-

System angezeigt, konfiguriert und gesteuert werden. Sie können die Geräte nach

Name, Port oder der in jedes SIP-Modul eingebetteten, eindeutigen EID-

Nummer anzeigen.

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx | xxx

41

In der folgenden Abbildung wird in der Spalte „Port“ der ARI-Port angezeigt, an den ein Gerät angeschlossen ist. Wenn Sie einen Switch über den Haupt-SCS stufen und so eine weitere Stufe erstellen, wird zuerst der ARI-Port am Switch aufgeführt gefolgt von dem Switch-Port, an dem das Gerät angeschlossen ist. In

Abbildung 3.1 sind zum Beispiel die Geräte 06-01, 06-02, 06-03 und 06-04

angeschlossen. Die ARI-Portnummer wird in der Liste der Port-Nummern zuerst angezeigt und dann der Switch-Port, an den das Gerät angeschlossen ist. Wenn

Sie einen Switch über ein PEM stufen, werden ebenfalls mehrere Geräte an einem einzigen Port angezeigt, so wie es für Edie und Galloway der Fall ist.

Abbildung 3.1: Hauptmenü der OSCAR-Benutzeroberfläche

42

xxx |

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx

HINWEIS: Sie können die Tasten „Strg“, „Alt“ oder die Umschalttaste zweimal innerhalb einer Sekunde drücken, um die OSCAR-Benutzeroberfläche aufzurufen.

Wann immer in diesem Kapitel die Taste „Druck“ abgebildet ist, kann diese

Tastenfolge verwendet werden.

Tabelle 3.1: Funktionen des Hauptmenüs

Schaltfläche Funktion

Name Name des Geräts.

EID

Port

Löschen

Trennen

Die eindeutige EID eines Moduls.

Der Port, an den das Gerät angeschlossen ist.

Löscht alle Offline-SIPs.

Trennt die KVM-Sitzung.

Setup

Befehle

VMedia

Ruft das Dialogfeld „Setup“ zur Konfiguration der OSCAR-

Benutzeroberfläche auf.

Zugreifen auf das Dialogfeld „Befehle“.

Steuerung der Virtual Media-Verbindung.

Anzeigen des Status des Switch-Systems

Der Status der Geräte in Ihrem System wird in der rechten Spalte des

Hauptmenüs

angezeigt. Die folgende Tabelle beschreibt die Statussymbole.

Tabelle 3.2: Statussymbole der OSD-Benutzeroberfläche

Symbol Beschreibung

(Grüner Kreis) Das Gerät ist angeschlossen und eingeschaltet und das SIP ist online.

Das angeschlossene Gerät ist ausgeschaltet oder funktioniert nicht ordnungsgemäß und das SIP ist offline.

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx | xxx

43

Symbol Beschreibung

Der angeschlossene Switch ist online.

Der angeschlossene Switch ist offline oder funktioniert nicht ordnungsgemäß.

(Gelber Kreis) Das entsprechende SIP wird aktualisiert. Schalten Sie den Switch bzw. angeschlossene Geräte nicht aus und wieder ein, wenn dieses Symbol angezeigt wird, und unterbrechen Sie nicht die Stromversorgung des SIP. Die

Module könnten dadurch permanent betriebsunfähig werden und das SIP müsste dann zur Reparatur an die Fabrik zurückgesendet werden.

(Grüner Buchstabe) Auf das SIP wird über den angezeigten Benutzerkanal zugegriffen.

(Schwarzer Buchstabe) Das SIP wird durch den angezeigten Benutzerkanal blockiert.

Auswählen von Geräten

Verwenden Sie das

Hauptmenü

, um ein Gerät auszuwählen. Bei Auswahl eines

Geräts konfiguriert der Switch Tastatur und Maus gemäß den korrekten

Einstellungen für dieses Gerät.

So wählen Sie ein Gerät aus:

Doppelklicken Sie auf den Gerätenamen, die EID oder die Portnummer.

– oder –

Wenn die Anzeigereihenfolge der Liste nach Port sortiert ist (Schaltfläche

Port

ist gedrückt), geben Sie die Portnummer ein und drücken Sie die Eingabetaste.

– oder –

Wenn die Anzeigereihenfolge Ihrer Liste nach Name oder EID-Nummer sortiert ist (Schaltfläche „Name“ oder „EID“ ist gedrückt), geben Sie die ersten Zeichen des Namens des Geräts oder der EID-Nummer ein, um diese als eindeutig auszuweisen, und drücken Sie die Eingabetaste.

44

xxx |

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx

So wählen Sie das vorige Gerät aus:

Drücken Sie erst die Taste Druck und danach die Rücktaste. Diese

Tastenkombination dient zum Umschalten zwischen vorherigen und aktuellen

Verbindungen.

So trennen Sie die Verbindung mit einem Gerät:

Drücken Sie erst die Taste Druck und danach Alt+0 (Null). Dadurch wird der

Benutzer freigegeben und es ist kein Gerät ausgewählt. Das Status-Flag auf dem

Desktop zeigt

Frei an.

Soft Switching

Mit dem Soft Switching können Sie über eine Tastenfolge zwischen Geräten wechseln. Um per Soft Switching zu einem Gerät zu wechseln, betätigen Sie die

Taste „Druck“ und geben dann je nach verwendeter Methode die ersten Zeichen des Gerätenamens oder der Gerätenummer ein. Wenn eine Zeitverzögerung für die OSCAR-Benutzeroberfläche eingestellt ist und diese Tastenfolge vor Ablauf dieser Zeit gedrückt wird, wird die OSCAR-Benutzeroberfläche nicht angezeigt.

So wechseln Sie mit dem Soft Switching zu einem Gerät:

Drücken Sie die Taste „Druck“ und geben Sie die Portnummer oder die ersten

Buchstaben des Gerätenamens ein, um diese als eindeutig einzurichten, und drücken Sie dann die Eingabetaste.

Drücken Sie die Taste „Druck“ und dann die Rücktaste, um zum vorherigen

Gerät zurückzuschalten.

Navigation in OSCAR

In der folgenden Tabelle wird die Navigation durch die OSCAR-

Benutzeroberfläche mithilfe von Tastatur und Maus beschrieben.

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx | xxx

45

Tabelle 3.3: Navigationsgrundlagen der OSCAR-Benutzeroberfläche

Tastenanschlag Funktion

Druck, Strg +

Strg,

Umschalttaste +

Umschalttaste und/oder Alt +

Alt

Aktivierungstastenfolge der OSCAR-Benutzeroberfläche.

Standardmäßig wird die OSCAR-Benutzeroberfläche über die Taste

„Druck“ und die Tastenfolge „Strg + Strg“ aktiviert. Die Tastenfolgen

„Umschalttaste + Umschalttaste“ und „Alt + Alt“ müssen vor der

Verwendung in der OSCAR-Benutzeroberfläche eingestellt werden.

F1

Esc

Öffnet den Hilfebildschirm für das aktuelle Dialogfeld.

Schließt das aktuelle Dialogfeld, ohne Änderungen zu speichern, und kehrt zum vorherigen Dialogfeld zurück. Im Hauptdialogfeld schließt die

Taste „Esc“ die OSCAR-Benutzeroberfläche und zeigt ein Status-Flag

an, wenn Status-Flags aktiviert sind.Siehe „Funktionen des Dialogfelds

„Befehle““ auf Seite 56 für weitere Informationen. In einem

Meldungsfeld können Sie mit der Taste „Esc“ das Popup-Feld schließen und zum aktuellen Dialogfeld zurückkehren.

Alt

Alt + X

Alt + O

Eingabetaste

Öffnet Dialogfelder, wählt oder aktiviert Optionen und führt Aktionen aus, wenn die Taste in Verbindung mit einem unterstrichenen

Buchstaben oder anderen entsprechenden Zeichen verwendet wird.

Schließt das aktuelle Dialogfeld und kehrt zum vorherigen Dialogfeld zurück.

Wählt die Schaltfläche „OK“ aus und kehrt zum vorherigen Dialogfeld zurück.

Schließt den Switchbetrieb im Hauptmenü ab und beendet die OSCAR-

Benutzeroberfläche.

46

xxx |

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx

Tastenanschlag Funktion

Einfaches

Klicken,

Eingabetaste

Durch einfaches Klicken auf einen Eintrag und Drücken der

Eingabetaste wird in einem Textfeld der Text zur Bearbeitung ausgewählt und die Nach-Links- und Nach-Rechts-Pfeile zur

Bewegung des Cursors werden aktiviert. Erneutes Drücken der

Eingabetaste beendet den Bearbeitungsmodus.

Druck,

Rücktaste

Wechselt zurück zur vorherigen Auswahl.

Druck, Pause

Pfeil-nachoben/unten

Pfeil nach rechts/links

Bild auf/Bild ab

Pos1/Ende

Rücktaste

Aktiviert sofort den Bildschirmschonermodus und verhindert bei

Kennwortschutz den Zugriff auf die entsprechende Konsole.

Verschiebt den Cursor in einer Liste um eine Zeile nach oben bzw.

nach unten.

Bewegt den Cursor spaltenweise. Bei der Bearbeitung eines Textfeldes wird der Cursor mit diesen Tasten innerhalb einer Spalte bewegt.

Blättert in Namen- und Portlisten sowie Hilfeseiten seitenweise nach oben oder unten.

Bewegt den Cursor an den Anfang bzw. das Ende einer Liste.

Löscht Zeichen in einem Textfeld.

Verbinden lokaler Virtual Media

Sie können Virtual Media über den USB-Port am Switch direkt mit dem Switch verbinden.

HINWEIS: Alle USB-Ports werden einer einzelnen Virtual Media-Sitzung zugewiesen und können nicht unabhängig zugeordnet werden.

So starten Sie eine lokale Virtual Media-Sitzung:

1

Drücken Sie die Taste „Druck“, um die OSCAR-Benutzeroberfläche aufzurufen und das Hauptfenster zu öffnen.

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx | xxx

47

2

Verbinden Sie den Benutzer mit dem Gerät, mit dem Sie eine Virtual

Media-Sitzung starten möchten.

3

Markieren Sie den Namen des Zielgeräts mit den Pfeiltasten und drücken

Sie die Eingabetaste.

4

Drücken Sie die Taste „Druck“, um die OSCAR-Benutzeroberfläche erneut aufzurufen. Das Dialogfeld „Virtual Media“ wird angezeigt.

5

Aktivieren Sie eines oder mehrere der folgenden Kontrollkästchen:

• Gesperrt: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um festzulegen, dass auch die Virtual Media-Sitzung getrennt wird, wenn der Benutzer von einem Gerät getrennt wird.

• Reservieren: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um festzulegen, dass auf die Virtual Media-Verbindung nur mit Ihrem Benutzernamen zugegriffen werden kann. Somit kann kein anderer Benutzer eine

Verbindung zu diesem Gerät herstellen. Wenn sowohl „Gesperrt“ als auch „Reserviert“ ausgewählt werden, ist die Sitzung reserviert.

• CD-ROM: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um eine Virtual

Media-CD-Verbindung zu einem Gerät herzustellen. Deaktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die Verbindung zu trennen.

• Massenspeicher: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um eine Virtual

Media-Massenspeicher-Verbindung zu einem Gerät herzustellen.

Deaktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die Verbindung zu trennen.

• Schreibzugriff: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, damit das verbundene Gerät während der Virtual Media-Sitzung Daten auf das

Virtual Media-Gerät schreiben kann. Der Lesezugriff ist während einer

Virtual Media-Sitzung immer zulässig.

6. Klicken Sie auf

OK

.

48

xxx |

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx

Funktionen des Dialogfelds „Setup“

Das SCS-System kann über das Dialogfeld

Setup

der OSCAR-Benutzeroberfläche konfiguriert werden. Wählen Sie beim ersten Setup des SCS die Schaltfläche

Namen

, um die Geräte durch eindeutige Namen zu identifizieren. Wählen Sie die anderen Setup-Funktionen aus, um routinemäßige Aufgaben im

Zusammenhang mit den Geräten über die OSCAR-Benutzeroberfläche zu verwalten. Die folgende Tabelle enthält die Funktionen, die über die jeweiligen

Schaltflächen im Dialogfeld „Setup“ aufgerufen werden.

Um auf das Dialogfeld

Setup

der OSCAR-Benutzeroberfläche zuzugreifen, klicken Sie auf

Setup

im

Hauptmenü

.

Tabelle 3.4: Funktionen im Dialogfeld „Setup“

Funktion Zweck

Menü

Sie können die Sortieroption für das Listen-Dialogfeld im Hauptmenü ändern, indem Sie zwischen der numerischen Sortierung nach Port- bzw. EID-

Nummer oder der alphabetischen Sortierung nach Namen hin- und herschalten. Ändert die Zeitverzögerung, bevor die OSCAR-

Benutzeroberfläche nach Betätigung von der Taste „Druck“ angezeigt wird.

Sie können auch die Aktivierungstastenfolge zum Aufrufen der OSCAR-

Benutzeroberfläche ändern.

Sicherheit

Legen Sie Kennwörter fest, um den Zugriff zu verhindern oder einzuschränken oder den Bildschirmschoner zu aktivieren.

Geräte

Namen

Tastatur

Senden

Identifiziert die Anzahl der Ports an einem angeschlossenen gestuften

Switch.

Identifizieren von Geräten durch eindeutige Namen.

Legen Sie den länderspezifischen Tastaturcode für die USB-Geräte fest.

Einrichten der gleichzeitigen Steuerung mehrerer Geräte über Tastatur- und

Mausaktionen.

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx | xxx

49

Funktion Zweck

Switch

Netzwerk

Scan

VMedia

Hier können Sie ändern, wie die lokalen Portverbindungen von Switch verwaltet werden. Außerdem steuern Sie hier den Share-Modus zwischen zwei lokalen Ports.

Auswählen von Netzwerkgeschwindigkeit, -übertragungsmodus und

-konfiguration.

Hier können Sie ein benutzerdefiniertes Scan-Schema für mehrere Geräte einrichten.

Festlegen des Verhaltens des Switch während einer Virtual Media-Sitzung.

Ändern des Anzeigeverhaltens

Im Dialogfeld

Menü

können Sie die Reihenfolge der angezeigten Geräte sowie die Aufrufmethode für die OSCAR-Benutzeroberfläche ändern und eine

Zeitverzögerung

für die OSCAR-Benutzeroberfläche einstellen. Mit dieser

Einstellung wird die Anzeige der Geräte in verschiedenen Dialogfeldern geändert, einschließlich der Dialogfelder

Hauptmenü

,

Geräte

und

Scan-Liste

.

Um auf das Dialogfeld

Menü

der OSCAR-Benutzeroberfläche zuzugreifen, müssen Sie die OSCAR-Benutzeroberfläche aktivieren und im Dialogfeld

Hauptmenü

auf

Setup > Menü

klicken.

So wählen Sie die Anzeigereihenfolge der Geräte aus:

1

Wählen Sie

Name

, um die Geräte in alphabetischer Reihenfolge anzuzeigen.

– oder –

Wählen Sie

EID

, um die Geräte in numerischer Reihenfolge nach der

EID-Nummer anzuzeigen.

– oder –

Wählen Sie

Port

, um die Geräte in numerischer Reihenfolge nach der

Portnummer anzuzeigen.

2

Klicken Sie auf

OK

.

50

xxx |

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx

Je nach ausgewählter Anzeigemethode ist die entsprechende Schaltfläche im

Dialogfeld

Hauptmenü

gedrückt.

So ändern Sie die Aufrufmethode der OSCAR-Benutzeroberfläche:

1

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben einer der aufgeführten Methoden.

2

Klicken Sie auf

OK

.

So stellen Sie die Zeitverzögerung für die OSCAR-Benutzeroberfläche ein:

1

Geben Sie die Anzahl der Sekunden (0 bis 9) ein, um die die Anzeige der

OSCAR-Benutzeroberfläche nach dem Drücken der Taste „Druck“ verzögert werden soll. Geben Sie „0“ ein, um die OSCAR-Benutzeroberfläche ohne

Verzögerung anzuzeigen.

2

Klicken Sie auf

OK

.

Durch das Einstellen einer Zeitverzögerung ist ein Soft Switching ohne die

OSCAR-Benutzeroberfläche möglich. Informationen zum Soft Switching finden

Sie unter „Soft Switching“ auf Seite 45.

Steuern des Status-Flags

Das Status-Flag wird auf Ihrem Desktop angezeigt und gibt den Namen oder die

EID-Nummer des ausgewählten Geräts oder den Status des ausgewählten Ports an.Über das Dialogfeld

Flag

können Sie das Flag so konfigurieren, dass es

Gerätenamen oder EID-Nummern anzeigt. Außerdem können Sie in diesem

Dialogfeld die Farbe des Flags ändern oder es deckend gestalten und die Zeit und Position der Anzeige auf dem Desktop bestimmen.

So greifen Sie auf das Dialogfeld

Flag

der OSCAR-Benutzeroberfläche zu:

Aktivieren Sie die OSCAR-Benutzeroberfläche und klicken Sie auf

Setup > Flag

, um das Dialogfeld

Flag

zu öffnen.

So legen Sie fest, wie das Status-Flag dargestellt wird:

1

Wählen Sie

Name

oder

EID

, um festzulegen, welche Informationen angezeigt werden. Die folgenden

Status-Flags

der Benutzeroberfläche stehen zur Verfügung.

• Beschreibung des Flags

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx | xxx

51

• Flag-Typ nach Name

• Anzeige des Flag-Typs nach EID-Nummer

• Flag zeigt an, dass der Benutzer von allen Systemen getrennt wurde

2

Wählen Sie

Anzeigen

aus, um das Status-Flag zu aktivieren. Nach einem

Switching-Vorgang bleibt das Flag auf dem Bildschirm, bis der Benutzer zu einem anderen Gerät schaltet. Wenn Sie

Zeit

auswählen, wird das Flag bei einem Switching-Vorgang fünf Sekunden lang angezeigt und danach wieder ausgeblendet.

3

Wählen Sie unter „Anzeigefarbe“ die Farbe für das Flag aus. Folgende

Anzeigefarben sind verfügbar:

• Flag 1 – Graues Flag mit schwarzem Text

• Flag 2 – Weißes Flag mit rotem Text

• Flag 3 – Weißes Flag mit blauem Text

• Flag 4 – Weißes Flag mit violettem Text

4

Wählen Sie im Anzeigemodus

Deckend

für ein Flag mit deckender Farbe, oder

Transparent

, damit der Desktop durch das Flag hindurch sichtbar bleibt.

5

So positionieren Sie das Status-Flag auf dem Desktop: a.

Klicken Sie auf

Positionieren

, um den Bildschirm für die Positionierung des Flags aufzurufen.

b.

Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Titelleiste und verschieben

Sie das Flag zur gewünschten Position.

c.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste, um zum Dialogfeld

Flag

zurückzukehren.

HINWEIS: Änderungen an der Flag-Position werden erst dann gespeichert, wenn Sie im Dialogfeld „Flag" auf OK klicken.

6

Auf

OK

klicken, um die Änderungen zu speichern

– oder –

52

xxx |

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx

Klicken Sie auf

X

, um den Vorgang abzubrechen, ohne die Änderungen zu speichern.

Länderspezifische Tastaturlayouts einstellen

HINWEIS: Wird eine Tastatur mit einer anderen Sprachunterstützung verwendet als in der Switch-Firmware festgelegt, führt dies zu falschen Tastaturzuordnungen.

Standardmäßig sendet der Switch den Tastaturcode einer US-Tastatur an die mit den Geräten verbundenen USB-Module. Der Tastaturcode wird auf die

Geräte angewendet, wenn diese eingeschaltet oder neu gestartet werden. Die

Tastatureinstellungen werden im SIP gespeichert. Es können Probleme auftreten, wenn ein US-Tastaturcode mit einer anderen länderspezifischen Tastatur verwendet wird.

Die Taste „Z“ auf einer US-Tastatur ist zum Beispiel am selben Platz wie die

Taste „Y“ auf einer deutschen Tastatur. Im Dialogfeld

Tastatur

können Sie einen anderen länderspezifischen Tastaturcode als die standardmäßige US-

Tastatur einstellen. Die länderspezifische Tastatureinstellung wird beim

Hochfahren oder Neustart an alle Zielgeräte gesendet, die mit dem SCS verbunden sind. Die neue Einstellung wird im SIP gespeichert.

HINWEIS: Wird ein SIP an ein anderes Gerät angeschlossen, muss die

Tastatureinstellung erneut vorgenommen werden.

Zuweisen von Gerätetypen

So greifen Sie auf das Dialogfeld

Geräte

der OSCAR-Benutzeroberfläche zu:

Aktivieren Sie die OSCAR-Benutzeroberfläche und klicken Sie auf

Setup >

Geräte

, um das Dialogfeld

Geräte

zu öffnen.

HINWEIS: Die Schaltfläche „Ändern“ ist nur verfügbar, wenn ein konfigurierbarer

Switch ausgewählt wird.

Wenn der Switch einen gestuften Switch erkennt, ändert sich das

Nummerierungsformat von SCS-Port zu [SCS-Port]-[Switch-Port], um jedes

Gerät unter diesem Switch anzuzeigen.

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx | xxx

53

Ist ein Switch zum Beispiel an den SCS-Port 6 angeschlossen, dann würde jedes

Gerät, das an den Switch angeschlossen ist, sequenziell nummeriert werden. Das

Gerät an SCS-Port 6 und Switch-Port 1 wird als 06-01 bezeichnet, das Gerät an

SCS-Port 6 und Switch-Port 2 hat die Bezeichnung 06-02 usw.

So weisen Sie einen Gerätetyp zu:

1

Wählen Sie im Dialogfeld

Geräte

die gewünschte Portnummer aus.

2

Klicken Sie auf

Ändern

, um das Dialogfeld

Gerät ändern

zu öffnen.

3

Geben Sie die von Ihrem Switch unterstützte Portanzahl an und klicken Sie auf

OK

.

4

Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3 für jeden Port, dem ein Gerätetyp zugewiesen werden soll.

Zuweisen von Gerätenamen

Verwenden Sie das Dialogfeld

Namen

, um Geräte nach dem Namen statt nach der Portnummer zu identifizieren. Die Liste der

Namen

ist immer nach Port geordnet. Sie können für jedes SIP zwischen der Anzeige von Name oder EID-

Nummer umschalten. Selbst wenn das SIP/Gerät an einem anderen Port angeschlossen wird, erkennt der Switch den Namen und die Konfiguration.

HINWEIS: Beim erstmaligen Anschließen wird das Gerät erst in der Namensliste angezeigt, wenn es eingeschaltet wird. Sobald die erste Verbindung hergestellt wurde, wird der Name in der Liste angezeigt, selbst wenn das Gerät ausgeschaltet ist.

Um das Dialogfeld

Namen

der OSCAR-Benutzeroberfläche zu öffnen, aktivieren

Sie die OSCAR-Benutzeroberfläche und klicken Sie auf

Setup > Namen

.

HINWEIS: Wenn neue SIPs durch den Switch erkannt werden, wird die Liste automatisch aktualisiert. Der Mauszeiger ändert sich während der Aktualisierung in ein Sanduhrsymbol. Erst nach Aktualisierung der Serverliste werden wieder Tastaturund Mauseingaben akzeptiert.

54

xxx |

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx

So weisen Sie Gerätenamen zu:

1

Wählen Sie im Dialogfeld

Namen

einen Gerätenamen oder eine

Portnummer aus und klicken Sie auf

Ändern

, um das Dialogfeld

Namen

ändern

zu öffnen.

2

Geben Sie in das Feld

Neuer Name

einen Namen ein. Gerätenamen können alle druckbaren Zeichen enthalten.

3

Klicken Sie auf

OK

, um den neuen Namen zuzuweisen.

4

Wiederholen Sie die Schritte 1-3 für jedes Gerät im System.

5

Klicken Sie auf

OK

im Dialogfeld

Namen

, um die Einstellungen zu speichern.

– oder –

Klicken Sie auf

X

oder drücken Sie

Esc

, um das Dialogfeld zu verlassen, ohne die Änderungen zu speichern.

Konfigurieren der Netzwerkeinstellungen

Verwenden Sie das Dialogfeld

Netzwerk

, um Netzwerkgeschwindigkeit,

Übertragungsmodus und Netzwerkkonfiguration festzulegen.

So ändern Sie die Netzwerkeinstellungen:

1

Wenn die OSCAR-Benutzeroberfläche noch nicht aufgerufen wurde, drücken

Sie die Taste „Druck“, um das

Hauptmenü

zu öffnen.

2

Klicken Sie auf

Setup > Netzwerk

, um das Dialogfeld

Netzwerk

zu öffnen.

3

Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor und klicken Sie auf

OK

, um

Ihre Änderungen zu bestätigen, oder klicken Sie auf

X

, um das Dialogfeld zu schließen, ohne die Änderungen zu speichern.

HINWEIS: Wenn die Netzwerkeinstellungen geändert werden, wird der Switch neu gestartet.

4

Klicken Sie auf

OK

im Dialogfeld

Geräte

, um die Einstellungen zu speichern.

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx | xxx

55

HINWEIS: Änderungen im Dialogfeld „Gerät ändern“ werden erst dann im Switch gespeichert, wenn Sie im Dialogfeld „Geräte“ auf OK klicken.

HINWEIS: Änderungen im Dialogfeld „Namen ändern“ werden erst dann im Switch gespeichert, wenn Sie im Dialogfeld „Namen“ auf „OK“ klicken.

HINWEIS: Die EID wird als Standardname verwendet, wenn dem SIP kein Name zugewiesen wurde.

Funktionen des Dialogfelds „Befehle“

Im Dialogfeld

Befehle

der OSCAR-Benutzeroberfläche können Sie das Switch-

System und die Benutzerverbindungen verwalten, den Scan-Modus aktivieren und die Firmware aktualisieren.

Tabelle 3.5: Befehle zum Verwalten von routinemäßigen Aufgaben Ihrer

Geräte

Funktionen Zweck

Scan aktiviert

Benutzerstatus

Hiermit wird mit dem Scannen der Geräte begonnen.

Sie können eine Geräteliste für das Scannen im

Dialogfeld „Setup“ erstellen. Sie müssen im Menü

„Setup – Scan-Liste“ mindestens zwei Geräte auswählen, damit die Geräte gescannt werden können.

Hiermit werden Benutzer angezeigt und ihre

Verbindungen getrennt.

SIP-Status

Versionen anzeigen

Zeigt die aktuell verfügbare Firmware für jeden SIP-

Typ an.

Zeigt Versionsinformationen für den Switch an sowie die Firmware für einzelne SIPs, um sie zu aktualisieren.

Konfiguration anzeigen

Zeigt aktuelle Konfigurationsparameter an.

56

xxx |

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx

Funktionen

Geräte-Reset

Zweck

Stellt den Betrieb von Tastatur und Maus am lokalen

Port wieder her.

So greifen Sie auf das Dialogfeld

Befehle

der OSCAR-Benutzeroberfläche zu:

Aktivieren Sie die OSCAR-Benutzeroberfläche und klicken Sie auf

Befehle

, um das Dialogfeld zu öffnen.

Auswählen von Geräten für den Scan-Modus

Im Dialogfeld

Scannen

kann der lokale Benutzer eine individuelle Liste der

Geräte definieren, die für den Scan-Modus verwendet werden sollen. Außerdem kann festgelegt werden, wie viele Sekunden jedes Gerät angezeigt werden soll.

Der Scan-Modus wird nicht durch die Erstellung der Scan-Liste gestartet. Sie müssen den Scan-Modus über das Kontrollkästchen

Scan aktiviert

im Dialogfeld

Befehle

aktivieren. Die Scan-Liste wird wie im Dialogfeld

Menü

festgelegt angezeigt. Im Dialogfeld

Scannen

kann die Sortierung nach Namen, EID oder

Port festgelegt werden. Klicken Sie dazu auf die entsprechenden Schaltflächen.

Wenn ein Gerät in der Liste nicht verfügbar ist, wird es übersprungen. Im

Ansichtsmodus wird ein Gerät angezeigt, wenn der Pfad zum Gerät nicht durch einen konkurrierenden Netzwerkbenutzer blockiert wird. Wenn ein Konflikt im

Ansichtsmodus erkannt wird (oder das Gerät nicht verfügbar ist), wird das anzuzeigende Gerät übersprungen.

So fügen Sie der Scan-Liste Geräte hinzu:

1

Aktivieren Sie die OSCAR-Benutzeroberfläche und klicken Sie auf

Setup >

Scan

, um das Dialogfeld

Scan

zu öffnen.

2

Das Dialogfeld enthält eine Liste aller Geräte, die an Ihren Switch angeschlossen sind. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen rechts neben dem

Gerät, doppelklicken Sie auf den gewünschten Eintrag oder markieren Sie das Gerät und klicken Sie auf die Schaltfläche

Hinzufügen/Entfernen

, um zwischen den Einstellungen für das Kontrollkästchen

Scan

zu wechseln. Sie können bis zu 100 Geräte auswählen und in die Scan-Liste aufnehmen.

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx | xxx

57

HINWEIS: Klicken Sie auf die Schaltfläche Löschen, um alle Geräte aus der Scan-Liste zu entfernen.

3

Geben Sie im Feld „Zeit“ in Sekunden (3 - 255) an, wie lange jedes Gerät beim Scannen angezeigt werden soll. Die Standardeinstellung ist 15

Sekunden je Gerät.

4

Klicken Sie auf

OK

.

HINWEIS: Die Geräte werden im Dialogfeld Scan in der Reihenfolge angezeigt, in der sie ausgewählt wurden. Das mehrmalige Scannen eines Geräts während eines Zyklus wird nicht unterstützt. Die Scan-Dauer muss für alle Geräte gleich sein.

Aktivieren oder Deaktivieren des Scan-Modus

So starten Sie den Scan-Modus:

1

Aktivieren Sie die OSCAR-Benutzeroberfläche und klicken Sie auf

Befehle

.

Das Dialogfeld

Befehle

wird angezeigt.

2

Wählen Sie im Dialogfeld

Befehle

die Option

Scan aktiviert

. Der Scan-

Vorgang startet.

3

Klicken Sie auf

X

, um das Dialogfeld

Befehle

zu schließen.

So brechen Sie den Scan-Modus ab:

Wählen Sie ein Gerät aus, wenn die OSCAR-Benutzeroberfläche geöffnet ist.

– oder –

Bewegen Sie die Maus oder betätigen Sie eine beliebige Taste, wenn OSCAR nicht geöffnet ist. Das Scannen wird an dem aktuell ausgewählten Gerät angehalten.

– oder –

Deaktivieren Sie im Dialogfeld

Befehle

das Kontrollkästchen

Scan aktiviert

.

58

xxx |

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx

Benutzerverbindungen anzeigen und trennen

Im Dialogfeld

Benutzerstatus

können Benutzer angezeigt und getrennt werden.

Der Benutzername (U) und der Server (S) werden immer angezeigt, wenn eine

Verbindung mit einem Gerät (lokal oder remote) hergestellt wurde. Sie können entweder den Namen oder die EID-Nummer des Geräts anzeigen, mit dem der

Benutzer verbunden ist. Wenn derzeit kein Benutzer mit einem Kanal verbunden ist, bleiben die Felder für Benutzername und Gerät leer.

Um die aktuellen Benutzerverbindungen anzuzeigen, aktivieren Sie die OSCAR-

Benutzeroberfläche und klicken auf

Befehle > Benutzerstatus

, um das

Dialogfeld

Benutzerstatus

zu öffnen.

So trennen Sie eine Benutzerverbindung:

1

Klicken Sie im Dialogfeld

Benutzerstatus

auf den Buchstaben des

Benutzers, dessen Verbindung getrennt werden soll. Das Dialogfeld

Trennen

wird angezeigt.

2

Klicken Sie auf

Trennen

, um die Verbindung zum Benutzer zu trennen und zum Dialogfeld

Benutzerstatus

zurückzukehren.

– oder –

Klicken Sie auf

X

oder drücken Sie

Esc

, um das Dialogfeld zu verlassen, ohne die Verbindung zum Benutzer zu trennen.

Anzeigen von Versionsinformationen und Aktualisieren der Firmware

Zur Fehlersuche und für den technischen Kundendienst können Sie in der

OSCAR-Benutzeroberfläche die Versionsnummer der Switch-Firmware und aller an den Switch angeschlossenen Zusatzgeräte anzeigen. Weiterhin können Sie die

Firmware zur Leistungsoptimierung aktualisieren.

So lassen Sie sich die Versionsinformationen anzeigen und aktualisieren die

Firmware:

1

Aktivieren Sie die OSCAR-Benutzeroberfläche und klicken Sie auf

Befehle

> Versionen anzeigen

. Die Subsystemversionen des Switch werden in der oberen Hälfte des Dialogfelds aufgeführt. In der unteren Hälfte werden die

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx | xxx

59

aktuelle IP-Adresse, Maske, MAC-Adresse und EID angezeigt.

2

Wenn Sie die Firmware aktualisieren möchten, klicken Sie auf

Aktualisieren

und dann auf

OK

, um das Dialogfeld für das Herunterladen zu öffnen. Sie werden aufgefordert, eine FTP- oder TFTP-IP-Adresse für das Gerät und die zugehörigen Informationen einzugeben.

3

Klicken Sie auf

Herunterladen

. Nachdem die Firmware heruntergeladen wurde, wird das Dialogfeld

Aktualisierung

angezeigt.

4

Klicken Sie auf die Schaltfläche

Aktualisierung

.

HINWEIS: Der Switch wird neu gestartet, nachdem die Aktualisierung abgeschlossen wurde.

So aktualisieren Sie einzelne SIPs:

1

Klicken Sie auf die Schaltfläche

SIP

, um die Versionsinformationen einzelner SIPs anzuzeigen.

2

Klicken Sie auf die Schaltfläche

SIP

, um die Schaltfläche

Version

anzuzeigen. Klicken Sie auf diese Schaltfläche.

3

Klicken Sie auf die Schaltfläche

Firmware laden

.

4

Klicken Sie auf

OK

, um die Aktualisierung zu starten und zum Dialogfeld

Status

zurückzukehren.

HINWEIS: Die SIP-Statusanzeige im Hauptmenü ist während einer Aktualisierung gelb.

SIPs sind während einer Aktualisierung nicht verfügbar. Alle derzeit aktiven

Verbindungen mit dem Gerät über das SIP werden getrennt, wenn eine Aktualisierung gestartet wird.

So aktualisieren Sie gleichzeitig mehrere SIPs:

1

Aktivieren Sie die OSCAR-Benutzeroberfläche, klicken Sie auf

Befehle >

SIP-Status

und dann auf die zu aktualisierenden SIP-Typen.

2

Klicken Sie auf

Aktualisierung

.

60

xxx |

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx

HINWEIS: Wenn die Option „Autom. SIP-Update aktivieren“ im Dialogfeld „SIP-Status“ aktiviert ist, wird die Firmware des SIP automatisch aktualisiert, wenn die Switch-

Firmware aktualisiert wird oder wenn nach einer Firmware-Aktualisierung ein neues

SIP vom Switch erkannt wird. SIP-Module, die bereits erkannt wurden, aber während der Firmware-Aktualisierung nicht mit dem Switch verbunden sind, müssen manuell aktualisiert werden.

3

Das Dialogfeld

SIP-Aktualisierung

wird angezeigt. Klicken Sie auf

OK

, um die Aktualisierung zu starten und zum Dialogfeld

SIP-Status

zurückzukehren.

So setzen Sie ein SIP auf die Standardeinstellungen zurück:

1

Klicken Sie auf

SIP

im Dialogfeld

Version

.

2

Wählen Sie ein SIP und klicken Sie anschließend auf

Zurücksetzen

.

3

Klicken Sie auf

OK

, um die Standardeinstellungen wiederherzustellen. Das

SIP schaltet sich kurzfristig offline und kehrt dann in seinen Betriebszustand zurück.

– oder –

Klicken Sie auf

X

oder drücken Sie

Esc

, um den Vorgang abzubrechen.

4

Klicken Sie auf

X

, um das Dialogfeld

SIP-Auswahl

zu schließen.

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx | xxx

61

62

xxx |

Lokale OSCAR-Benutzeroberfläche xxx

4

Verwenden der OBWI

Die OBWI für den SCS ist eine browser-basierte Remote-

Benutzeroberfläche.Weitere Informationen zur Einrichtung Ihres Systems finden

Sie unter „Verbinden der SCS-Hardware“ auf Seite 25. In der folgenden Tabelle

sind die Betriebssysteme und Browser aufgeführt, die von der OBWI unterstützt werden. Vergewissern Sie sich, dass Sie die aktuellste Version Ihres Webbrowsers verwenden.

Tabelle 4.1: Von der OBWI unterstützte Betriebssysteme

Browser

Betriebssystem

Microsoft

®

Explorer

®

Internet ab Version

6.0 SP1 und höher

Firefox ab Version 2.0 und höher

Microsoft Windows 2000

Workstation oder Server mit Service Pack 2

Ja Ja

Microsoft Windows

Server

®

2003 Standard,

Enterprise oder Web

Edition

Microsoft Windows

Server

®

2008 Standard,

Enterprise oder Web

Edition

Ja

Ja

Ja

Ja

Verwenden der OBWI xxx | xxx

63

Browser

Betriebssystem

Ubuntu 8 Workstation

(Smart Card wird vom

Betriebssystem unter

Umständen nicht unterstützt)

Microsoft

®

Explorer

®

Internet ab Version

6.0 SP1 und höher

Windows XP Professional mit Service Pack 3

Windows Vista

®

Business mit Service Pack 1

Red Hat Enterprise Linux

®

4 und 5 Standard,

Enterprise oder Web

Edition (Smart Card wird vom Betriebssystem unter

Umständen nicht unterstützt)

Sun Solaris

®

9 und 10

(Smart Card wird vom

Betriebssystem unter

Umständen nicht unterstützt)

Ja

Ja

Nein

Nein

Novell SUSE Linux

Enterprise 10 und 11 (Smart

Card wird vom

Betriebssystem unter

Umständen nicht unterstützt)

Nein

Nein

Firefox ab Version 2.0 und höher

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

64

xxx |

Verwenden der OBWI xxx

So melden Sie sich an der SCS-OBWI an:

1

Starten Sie einen Webbrowser.

2

Geben Sie im Adressfeld des Browsers die IP-Adresse oder den Host-Namen ein, die/der dem Switch, auf den Sie zugreifen möchten, zugewiesen ist.

Verwenden Sie hierbei das Format https://xxx.xx.xx.xx oder https://hostname.

HINWEIS: Wenn Sie den IPv6-Modus verwenden, müssen Sie die IP-Adresse in eckige Klammern einschließen. Verwenden Sie hierbei das Format https://[<IP-Adresse-].

3

Wenn der Browser die Verbindung mit dem Gerät hergestellt hat, geben Sie

Benutzername und Kennwort ein und klicken anschließend auf

Anmelden

.

Die integrierte OBWI des Switch wird angezeigt.

HINWEIS: Der Standard-Benutzername ist Admin und es ist kein Kennwort erforderlich.

Wiederholen Sie den obigen Vorgang, um sich von außerhalb einer Firewall an der Switch-OBWI anzumelden, und geben Sie dabei die externe IP-Adresse der

Firewall ein.

HINWEIS: Der SCS versucht zu erkennen, ob Java bereits auf Ihrem PC installiert ist.

Andernfalls müssen Sie es installieren, um die OBWI verwenden zu können. Zudem müssen Sie die JNLP-Datei zu Java WebStart zuordnen.

HINWEIS: Um die OBWI zu verwenden, ist mindestens JRE (Java Runtime

Environment) Version 1.6.0_11 oder höher erforderlich.

HINWEIS: Wenn Sie einmal bei der OBWI angemeldet sind, müssen Sie sich nicht noch einmal anmelden, wenn Sie neue Sitzungen starten, es sei denn, Sie haben sich abgemeldet oder Ihre Sitzung überschreitet das vom Administrator festgelegte

Inaktivitäts-Timeout.

Verwenden der OBWI

Nach der Authentifizierung wird die Benutzeroberfläche angezeigt. Sie können

Ihren Switch anzeigen, darauf zugreifen und ihn verwalten, sowie

Verwenden der OBWI xxx | xxx

65

Systemeinstellungen festlegen und Profileinstellungen ändern. Abbildung 4.1

zeigt die Bereiche der Benutzeroberfläche. Beschreibungen der Bildschirme entnehmen Sie der nachfolgenden Tabelle.

Abbildung 4.1: OBWI-Fenster

Tabelle 4.2: Abbildung 4.1

Anzahl Beschreibung

1

Obere Optionsleiste: Über die obere Optionsleiste können Sie sich mit dem technischen Kundendienst in Verbindung setzen, die allgemeinen

Informationen der Software einsehen oder sich aus einer OBWI-Sitzung abmelden.

66

xxx |

Verwenden der OBWI xxx

Anzahl

2

3

4

5

6

Beschreibung

Zweite Optionsleiste: Über diese Optionsleiste können Sie eine Website ausdrucken, die aktuelle Website aktualisieren oder auf das Hilfe-Tool zugreifen.

Versions-Info-Block: Auf der linken Seite der oberen Optionsleiste werden die

Firmware-Version des Produkts und der Benutzername des aktuell angemeldeten Benutzers angezeigt.

Seitliche Navigationsleiste: Über die seitliche Navigationsleiste können Sie auswählen, welche Informationen angezeigt werden sollen. Verwenden Sie die seitliche Navigationsleiste zum Anzeigen von Fenstern, in denen

Einstellungen geändert oder Aktionen ausgeführt werden.

Navigationsregister: Die ausgewählten Register zeigen die

Systeminformationen im Inhaltsbereich an. Einige Register enthalten

Unterregister, die angeklickt werden können, um Einzelheiten innerhalb einer

Kategorie anzuzeigen und zu überarbeiten.

Inhaltsbereich: Verwenden Sie den Inhaltsbereich, um das OBWI-System des

Switches anzuzeigen oder Änderungen vorzunehmen.

Anzeigen von Systeminformationen

Auf der Benutzeroberfläche können Sie sich verschiedene Switch- und

Zielgeräteinformationen auf den folgenden Bildschirmen anzeigen lassen.

Verwenden der OBWI xxx | xxx

67

Tabelle 4.3: Systeminformationen

Kategorie

Wählen Sie

Folgendes aus:

Zielgeräte

SCS

Um dies anzuzeigen:

Einheiten-Anzeige –

Zielgeräte

Einheiten-Anzeige –

SCS – Extras

Liste der angeschlossenen Geräte sowie Name,

Typ, Status und Aktion des jeweiligen Geräts

Klicken Sie auf das Zielgerät, um die folgenden

Informationen anzuzeigen: Name, Typ, EID, verfügbare Sitzungsoption und Verbindungspfad

Name, Typ und Switch-Extras

(Wartungsüberblick/Neustart/Zurücksetzen und

Aktualisieren, Zertifkate und Trap-MIB)

Einheiten-Anzeige –

SCS – Dateien

Konfiguration und Benutzerdatenbank für den

Switch

Einheiten-Anzeige –

SCS – Eigenschaften

– Identität

Artikelnummer, Seriennummer und Status der RAK von Dell (Standardeinstellung: deaktiviert)

Einheiten-Anzeige –

SCS – Eigenschaften

– Standort

Aufstellungsort, Abteilung und Standort der einzelnen Einheiten

Einheiten-Anzeige –

SCS-Einstellungen –

Versionen

Aktuelle Anwendungs-, Boot-, Build-, Hardware-,

UART- und Video-ASIC-Versionen

Einheiten-Anzeige –

SCS-Einstellungen –

Netzwerk

Einheiten-Anzeige –

SCS-Einstellungen –

SNMP

Netzwerkadresse, LAN-Geschwindigkeit und

Webser-Ports

Systembeschreibung, SNMP-Einstellung, Kontakt,

Schreib-/Lesezugriff und Trap-Einstellungen sowie

Bezeichnungen für zulässige Manager

68

xxx |

Verwenden der OBWI xxx

Kategorie

Wählen Sie

Folgendes aus:

Einheiten-Anzeige –

SCS-Einstellungen –

Überwachung

Einheiten-Anzeige –

SCS-Einstellungen –

Ports

Um dies anzuzeigen:

Ereignisliste und -status sowie SNMP-Trap-

Adressen

Status, EID, Name, Port, Anwendung und

Schnittstellentyp für jedes SIP; Name, Port, Typ,

Kanäle und Status für jeden gestuften Switch

Einheiten-Anzeige –

SCS-Einstellungen –

Sitzungen

Einheiten-Anzeige –

SCS –

Benutzerkonten

Allgemeine Details zu Sitzungs-Timeout und

-teilung; KVM-Verschlüsselungsstufen und

Tastatursprache; Virtual Media-Einstellungen,

Laufwerkzuordnungen, Verschlüsselungsstufe und

SIP-Zugriff

Sicherheits- und Benutzersperre für das lokale

Konto; Authentifizierungsserver-Zuweisungen für die Avocent-Managementsoftware sowie

Überschreiben von Benutzername und Kennwort bei fehlerhaftem Betrieb

Einheiten-Anzeige –

SCS – Verbindungen

Name und Typ des Verbindungspfads

Aktive Sitzungen

Server, Besitzer, Remote-Host, Dauer und Typ jeder aktiven Sitzung

Scan-Modus

HINWEIS: Der Scan-Modus wird unterstützt, wenn der RAK von Dell installiert ist.

Verwenden der OBWI xxx | xxx

69

Im Scan-Modus scannt der Switch mehrere Zielgeräte. Die Scan-Reihenfolge wird von der Position des Zielgeräts in der Liste bestimmt. Sie können außerdem die Zeitspanne definieren, die verstreicht, bis das nächstfolgende

Zielgerät gescannt wird.

So fügen Sie der Scan-Liste Zielgeräte hinzu:

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf

Einheiten-Ansicht –

Zielgeräte

, um den Bildschirm „Zielgeräte“ aufzurufen.

2

Aktivieren Sie die Kontrollkästchen neben den Zielgeräten, die gescannt werden sollen.

3

Klicken Sie auf

Scannen

.

Erzeugen eines Zertifikats

Ein Webzertifikat ermöglicht es Ihnen, auf die integrierte Weboberfläche zuzugreifen, ohne das SCS bei jedem Zugriff auf die integrierte Weboberfläche als vertrauenswürdiges Webgerät anerkennen zu müssen. Mithilfe des Fensters

„Webzertifikat installieren“ können Sie ein neues OpenSSL-Zertifikat mit eigener Signatur erzeugen oder ein solches Zertifikat hochladen. Hochgeladene

Zertifikate müssen im PEM-Format für OpenSSL-Applikationen mit einem unverschlüsselten privaten Schlüssel vorliegen.

So installieren Sie ein Webzertifikat:

1

Klicken Sie in der OBWI auf das Register

Extras

.

2

Klicken Sie auf die Schaltfläche

Aktualisierung

.

3

Klicken Sie auf das Optionsfeld

Ein neues selbstunterzeichnendes

Zertifikat erstellen

und füllen Sie folgende Felder aus:

• Bezeichnung: Ihr Name. (Da es sich hierbei um Ihr Root-Zertifikat handelt, sollten Sie einen geeigneten Namen verwenden, z. B. "Firma_

Name Zertifikatsautorität".)

• Organisation: Name der Organisationseinheit (z. B. Marketing).

• Stadt: Der Ort, in dem sich die Organisationseinheit befindet.

70

xxx |

Verwenden der OBWI xxx

• Name des Bundesstaats: Der nicht abgekürzte Bundesstaat, in dem sich die Organisationseinheit befindet.

• Land: Der aus zwei Buchstaben bestehende ISO-Code für Ihr Land.

• E-Mail-Adresse: Die Kontakt-E-Mail-Adresse für die

Zertifikatsautorität.

4

Klicken Sie auf

Erzeugen

, um das Zertifikat zu erstellen.

So laden Sie ein neues Zertifikat hoch:

1

Klicken Sie auf das Optionsfeld

Ein neues Zertifikat hochladen

.

2

Wählen Sie die zu verwendende Methode (Dateisystem, TFTP, FTP oder

HTTP).

3

Klicken Sie auf

Durchsuchen

, um nach dem Zertifikat zu suchen, oder geben Sie den Namen des Zertifikats direkt ein.

4

Wählen Sie

Installieren

. Schließen Sie den Webbrowser und starten Sie die

OBWI für dieselbe IP-Adresse erneut.

HINWEIS: Wenn eine Firmenzertifikatdatei importiert wird, kann der Neustart der

OBWI bis zu 30 Sekunden dauern.

5

Zeigen Sie das Zertifikat durch Anklicken an, wenn Sie dazu aufgefordert werden, und befolgen Sie die Anweisungen, um das Zertifikat in das

Verzeichnis „Root Certificate Authority“ zu importieren. Wenn das

Zertifikat gespeichert wurde, sollte dem Benutzer keine Warnmeldung bezüglich des Zertifikats angezeigt werden.

Extras – Neu starten und aktualisieren

Name und Typ des Switch werden auf dem Bildschirm „Extras – Wartung –

Überblick“ angezeigt. Zusätzlich können Sie die folgende Aufgaben ausführen:

Verwenden der OBWI xxx | xxx

71

Neu starten des SCS

So starten Sie den SCS neu:

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf

Einheiten-Ansicht – SCS

– Extras – Wartung – Überblick

, um den Bildschirm „Einheiten-Wartung“ aufzurufen.

2

Klicken Sie auf die Schaltfläche

Neu starten

.

3

Ein Dialogfeld weist Sie darauf hin, dass alle aktiven Sitzungen getrennt werden.Klicken Sie auf die Schaltfläche

OK

.

HINWEIS: Wenn Sie die lokale Benutzeroberfläche verwenden, werden während des

Neustarts auf dem Bildschirm keine Informationen angezeigt. Wenn Sie die Remote-

OBWI verwenden, wird eine Nachricht angezeigt, dass die Benutzeroberfläche wartet, bis der Neustart des Switch abgeschlossen ist.

Aktualisieren der SCS-Firmware

Sie können den Switch mit der aktuellsten Firmware aktualisieren.

Nachdem der Speicher mit der Aktualisierung neu programmiert wurde, führt der

Switch einen Warmstart durch, bei dem alle SIP-Sitzungen getrennt werden. Ein

Zielgerät, bei dem die SIP-Firmware aktualisiert wird, wird möglicherweise nicht oder als nicht verbunden angezeigt. Das Zielgerät wird wie gewohnt angezeigt, wenn die Aktualisierung beendet ist.

Achtung:

Wenn ein SIP während der Aktualisierung der Firmware oder während eines Neustarts des Zielgeräts getrennt wird, funktioniert das SIP nicht mehr und muss zur Reparatur ans Werk eingeschickt werden.

So aktualisieren Sie die Firmware des Switch:

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf

Einheiten-Ansicht – SCS

– Extras – Wartung – Überblick

, um den Bildschirm „SCS-Firmware aktualisieren“ aufzurufen.

2

Wählen Sie eine der folgenden Methoden, um die Firmware-Datei zu laden:

Dateisystem

,

TFTP

,

FTP

oder

HTTP

.

HINWEIS: Die Option „Dateisystem“ ist nur über die Remote-OBWI verfügbar.

72

xxx |

Verwenden der OBWI xxx

3

Wenn die Option „Dateisystem“ ausgewählt wurde, klicken Sie auf die

Schaltfläche

Durchsuchen

, um den Speicherort für die Firmware-

Aktualisierungsdatei festzulegen.

– oder –

Sofern TFTP ausgewählt wurde, geben Sie die Server-IP-Adresse und die

Firmware-Datei ein, die Sie laden möchten.

– oder –

Sofern FTP oder HTTP ausgewählt wurde, geben Sie die Server-IP-

Adresse und die Firmware-Datei ein, die Sie laden möchten, sowie den

Benutzernamen und das Benutzerkennwort.

4

Klicken Sie auf die Schaltfläche

Aktualisierung

.

Speichern und Wiederherstellen von SCS-Konfigurationen und

-Benutzerdatenbanken

Sie können die Switch-Konfiguration in einer Datei speichern. Die

Konfigurationsdatei enthält Informationen über den verwalteten Switch. Sie können außerdem die lokale Benutzerdatenbank auf dem Switch speichern. Nach dem Speichern der Dateien können Sie eine zuvor gespeicherte

Konfigurationsdatei oder lokale Benutzerdatenbank-Datei auf den Switch hochladen.

So speichern Sie eine Konfiguration oder eine Benutzerdatenbank eines verwalteten Switch:

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf das Register

Einheiten-

Ansicht – SCS – Dateien

.

2

Klicken Sie entweder auf das Register

SCS-Konfiguration

oder auf das

Register

Benutzerdatenbank

und dann auf das Register

Speichern

.

3

Wählen Sie die Methode zum Speichern der Datei:

Dateisystem

,

TFTP

,

FTP

oder

HTTP PUT

.

4

Sofern TFTP ausgewählt wurde, geben Sie die Server-IP-Adresse und den

Namen der Firmware-Datei ein, die Sie laden möchten.

– oder –

Verwenden der OBWI xxx | xxx

73

Sofern FTP oder HTTP ausgewählt wurde, geben Sie die Server-IP-

Adresse, den Benutzernamen, das Benutzerkennwort und den Namen der

Firmware-Datei ein, die Sie laden möchten.

5

Geben Sie ein Verschlüsselungskennwort ein, wenn sie die Daten vor dem

Herunterladen verschlüsseln wollen.

6

Klicken Sie auf die Schaltfläche

Download

. Das Dialogfeld

Speichern unter

wird geöffnet.

7

Navigieren Sie zum gewünschten Speicherort und geben Sie einen

Dateinamen ein.Klicken Sie auf die Schaltfläche

Speichern

.

So stellen Sie eine Konfiguration oder eine Benutzerdatenbank eines verwalteten

Switch wieder her:

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf das Register

Einheiten-

Ansicht – SCS – Dateien

.

2

Klicken Sie entweder auf das Register

SCS-Konfiguration

oder auf das

Register

Benutzerdatenbank

und dann auf das Register

Wiederherstellen

.

3

Wählen Sie die Methode zum Speichern der Datei:

Dateisystem

,

TFTP

,

FTP

oder

HTTP

.

4

Wenn die Option „Dateisystem“ ausgewählt wurde, klicken Sie auf die

Schaltfläche

Durchsuchen

, um den Speicherort für die Firmware-

Aktualisierungsdatei festzulegen.

– oder –

Sofern TFTP ausgewählt wurde, geben Sie die Server-IP-Adresse und den Namen der Firmware-Datei ein, die Sie laden möchten.

– oder –

Sofern FTP oder HTTP ausgewählt wurde, geben Sie die Server-IP-

Adresse, den Benutzernamen, das Benutzerkennwort und den Namen der

Firmware-Datei ein, die Sie laden möchten.

5

Klicken Sie auf die Schaltfläche

Durchsuchen

. Navigieren Sie zum gewünschten Speicherort und wählen Sie einen Dateinamen aus. Klicken Sie auf die Schaltfläche

Hochladen

.

74

xxx |

Verwenden der OBWI xxx

6

Geben Sie das Entschlüsselungskennwort ein, wenn die Originaldatei verschlüsselt wurde.

7

Nachdem der Bestätigungsbildschirm angezeigt wurde, starten Sie den verwalteten Switch neu, um die wiederhergestellte Konfiguration zu

aktivieren.Siehe „Extras – Neu starten und aktualisieren“ auf Seite 71.

So beheben Sie einen Fehler bei der Aktualisierung:

Startet der SCS nach einer Aktualisierung nicht in der neuen Firmware-Version, können Sie über die folgenden Schritte wieder die frühere Firmware-Version aufrufen.

1

Schließen Sie ein serielles Kabel an den Port 10101 an der Rückseite des

Switch an.

2

Starten Sie ein Terminalprogramm auf dem mit dem Port 10101 verbundenen PC.Verwenden Sie für den seriellen Port folgende

Einstellungen: 9.600 Baud, 8 Datenbit, 1 Stoppbit, keine Parität und keine

Flusskontrolle.

3

Schalten Sie den Switch ein.

4

Drücken Sie eine beliebige Taste, sobald im Terminalprogramm die

Aufforderung „Beliebige Taste drücken, um den automatischen Start abzubrechen“ erscheint. Ein Menü wird angezeigt.

5

Geben Sie <1> (Alternativstart) ein und drücken Sie die <Eingabetaste>.

Der SCS wird automatisch in der früheren Firmware-Version neu gestartet.

6

Versuchen Sie nach dem Neustart des SCS erneut, die Firmware zu aktualisieren.

Identifikations- und Standorteinstellungen für

Eigenschaften

Der Switch kann die meisten Geräteeigenschaften direkt über den Switch-

Webbrowser anzeigen. Wenn Sie auf „Identität“ klicken, wird der Bilschirm

„Einheit-Identifikationseigenschaften“ mit Artikelummer, Seriennummer und

Verwenden der OBWI xxx | xxx

75

Status des Remote Access Key von Dell angezeigt. Der Bildschirm „Einheit-

Standorteigenschaften“ zeigt Aufstellungsort, Abteilung und Standort an.

HINWEIS: Nach dem Ändern der Netzwerkeinstellungen muss der Switch neu gestartet werden.

Anzeigen von Versionsinformationen

Der Versionsbildschirm zeigt Versionsinformationen zu den aktuellen

Anwendungs-, Boot-, Build-, Hardware-, UART- und Video-ASIC-Versionen an.

Dieser Bildschirm bietet nur Lesezugriff.

Netzwerkeinstellungen

HINWEIS: Nur SCS-Administratoren können Änderungen im Dialogfeld für die

Netzwerkeinstellungen vornehmen. Andere Benutzer können sich diese Einstellungen lediglich anzeigen lassen.

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf

Netzwerk

, um die Register

„Allgemein“, „IPv4“ und „IPv6“ anzuzeigen.

So konfigurieren Sie die allgemeinen Netzwerkeinstellungen:

1

Klicken Sie auf das Register

Netzwerk

und anschließend auf das Register

Allgemein

, um den Bildschirm für die allgemeinen Netzwerkeinstellungen des SCS anzuzeigen.

2

Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus dem Dropdownmenü für die

LAN-Geschwindigkeit:

Automatische Erkennung

,

10 MBit/s Halbduplex

,

10 MBit/s Vollduplex

,

100 MBit/s Halbduplex

oder

100 MBit/s

Vollduplex

.

HINWEIS: Sie müssen einen Neustart ausführen, wenn der Ethernet-Modus geändert wurde.

3

Wählen Sie entweder

Aktiviert

oder

Deaktiviert

im Dropdownmenü

„ICMP-Ping-Antwort“.

76

xxx |

Verwenden der OBWI xxx

4

Prüfen oder ändern Sie die HTTP- bzw. HTTPS-Ports. Die Einstellungen werden standardmäßig auf HTTP 80 und HTTPS 443 gesetzt.

5

Klicken Sie auf

Speichern

.

So konfigurieren Sie IPv4-Netzwerkeinstellungen:

1

Klicken Sie auf das Register

Netzwerk

und anschließend auf das Register

Adresse

, um den Bildschirm für die IPv4-Einstellungen anzuzeigen.

2

Klicken Sie auf die Schaltfläche

IPv4

.

3

Klicken Sie, um das Kontrollkästchen

IPv4 aktivieren

zu aktivieren oder zu deaktivieren.

4

Geben Sie die gewünschten Informationen in die Adress-, Subnetz- und

Gateway-Felder ein. IPv4-Adressen werden durch Punkte getrennt eingegeben, z. B. xxx.xxx.xxx.xxx.xxx.

5

Wählen Sie entweder

Aktiviert

oder

Deaktiviert

im Dropdown-Menü

„DHCP“.

HINWEIS: Wenn Sie DHCP aktivieren, werden alle Informationen, die Sie in die

Adress-, Subnetz- und Gateway-Felder eingeben, nicht beachtet.

6

Klicken Sie auf

Speichern

.

So konfigurieren Sie IPv6-Netzwerkeinstellungen:

1

Klicken Sie auf die Schaltfläche

IPv6

.

2

Geben Sie die gewünschten Informationen in die Adress-, Subnetz- und

Präfix-Länge-Felder ein. IPv6-Adressen werden in hexadezimaler

(FD00:172:12:0:0:0:0:33) oder abgekürzter hexadezimaler Schreibweise

(FD00:172:12::33) eingegeben.

3

Wählen Sie entweder

Aktiviert

oder

Deaktiviert

im Dropdown-Menü

„DHCP“.

HINWEIS: Wenn Sie DHCPv6 aktivieren, werden alle Informationen, die Sie in die

Adress-, Gateway- und Präfix-Länge-Felder eingeben, nicht beachtet.

4

Klicken Sie auf

Speichern

.

Verwenden der OBWI xxx | xxx

77

SNMP-Einstellungen

SNMP ist ein Protokoll, das verwendet wird, um Verwaltungsinformationen zwischen Netzwerk-Verwaltungsanwendungen und dem Switch zu übertragen.

SNMP-Manager können mit dem Switch über Zugriff auf MIB-II kommunizieren. Wenn Sie den Bildschirm „SNMP“ aufrufen, ruft die integrierte

Weboberfläche die SNMP-Parameter von der Einheit ab.

Im Bildschirm „SNMP“ können Sie die Systeminformationen und Community-

Zeichenketten eingeben. Außerdem können Sie festlegen, welche Konsolen den

Switch verwalten und SNMP-Traps vom Switch empfangen können. Wenn Sie

SNMP aktivieren

auswählen, antwortet die Einheit auf SNMP-Anforderungen

über UDP-Port 161.

So konfigurieren Sie allgemeine SNMP-Einstellungen:

1

Klicken Sie auf

SNMP

, um den Bildschirm „SNMP“ zu öffnen.

2

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen

SNMP aktivieren

, damit der Switch auf

SNMP-Anforderungen über UDP-Port 161 antworten darf.

3

Geben Sie den vollständigen System-Domainnamen in das Namensfeld ein, sowie eine Node-Kontaktperson im Kontaktfeld.

4

Geben Sie die Lese-, Schreib- und Trap-Community-Namen ein. Damit werden die Community-Zeichenketten festgelegt, die für SNMP-Aktionen verwendet werden müssen. Die Zeichenketten für Lesen und Schreiben gelten nur für SNMP über den UPD-Port 161 und fungieren als Kennwörter, die den Zugriff auf den Switch schützen. Die Eingaben können eine maximale Länge von 64 Zeichen haben. Diese Felder dürfen nicht leer bleiben.

5

Geben Sie die Adressen von bis zu vier Management-Workstations in die

Felder „Zugelassene Manager“ ein, die diesen Switch verwalten sollen. Sie können diese Felder auch leer lassen, sodass der SCS von allen Konsolen verwaltet werden kann.

6

Klicken Sie auf

Speichern

.

78

xxx |

Verwenden der OBWI xxx

Audit-Ereigniseinstellungen

Ein Ereignis ist eine Benachrichtigung, die vom Switch zu einer

Managementkonsole gesendet wird, und die angibt, dass ein Ereignis aufgetreten ist, das ggf. Ihre Aufmerksamkeit erfordert.

So aktivieren Sie einzelne Ereignisse:

1

Klicken Sie auf

Überwachung

, um den Bildschirm „Ereignisse“ zu öffnen.

2

Bestimmen Sie durch Aktivieren der entsprechenden Kontrollkästchen in der

Liste die Ereignisse, die Benachrichtigungen auslösen sollen.

– oder –

Aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen neben

Ereignisname

, um die gesamte Liste auszuwählen bzw. die gesamte

Auswahl aufzuheben.

3

Klicken Sie auf

Speichern

.

Einstellen von Ereignis-Zielen

Sie können Audit-Ereignisse so konfigurieren, dass sie an SNMP-Trap-Adressen und Syslog-Geräte gesendet werden. Die Ereignisse, die auf dem Ereignis-

Bildschirm aktiviert sind, werden an alle auf dem Bildschirm „Ereignis-Ziele“ aufgeführten Geräte gesendet.

1

Klicken Sie auf

Überwachung

und auf das Register

Ziele

, um den Bildschirm

„Ereignis-Ziele“ zu öffnen.

2

Geben Sie die Adressen von bis zu vier Management-Workstations ein, an die dieser Switch Ereignisse in den SNMP-Trap-Adressenfeldern sendet, sowie bis zu vier Syslog-Geräte.

3

Klicken Sie auf

Speichern

.

Verwenden der OBWI xxx | xxx

79

Port-Einstellungen – Konfigurieren eines SIP

Vom SCS aus können Sie eine Liste der angeschlossenen SIPs sowie die folgenden Informationen über jedes SIP anzeigen: Zustand, EID, Port, Status,

Anwendung und Schnittstellentyp. Klicken Sie auf ein SIP, um die folgenden zusätzlichen Informationen anzuzeigen: Switch-Typ, Boot-Version,

Anwendungsversion, Hardware-Version, FPGA-Version, verfügbare Version und

Aktualisierungsstatus.

Außerdem können Sie Offline-SIPs löschen, automatische Aktualisierungen aktivieren und die SIP-Firmware aktualisieren.

Löschen von SIPs

So löschen Sie ein Offline-SIP:

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf

Ports – SIPs

, um den SIP-

Bildschirm zu öffnen.

2

Klicken Sie in das entsprechende SIP-Kontrollkästchen.

3

Klicken Sie auf

Offline löschen

.

Aktualisieren von SIPs

Über die Aktualisierungsfunktion für SIPs können SCS-Administratoren das SIP mit der neuesten Firmware aktualisieren. Diese Aktualisierung kann über die

Switch-Benutzeroberfläche oder die Avocent-Managementsoftware durchgeführt werden.

Nachdem der Speicher aktualisiert wurde, führt der Switch einen Warmstart durch, bei dem alle SIP-Sitzungen getrennt werden. Ein Gerät, bei dem die SIP-

Firmware aktualisiert wird, wird möglicherweise nicht oder als nicht verbunden angezeigt. Das Gerät wird wie gewohnt angezeigt, wenn die Aktualisierung beendet ist.

80

xxx |

Verwenden der OBWI xxx

Falls das SCS auf automatische Aktualisierung für SIPs eingestellt ist, werden die SIPs bei der Aktualisierung des Switch automatisch aktualisiert.

Informationen zum Aktualisieren der Switch-Firmware finden Sie unter „Extras

– Neu starten und aktualisieren“ auf Seite 71 oder in der Online-Hilfe der

Avocent-Managementsoftware. Wenn während der normalen Aktualisierung

Probleme auftreten, können Sie SIPs bei Bedarf auch manuell aktualisieren.

HINWEIS: Firmware-Aktualisierungsdateien sind auf http://www.dell.com zu finden.

So ändern Sie die Funktion zur automatischen Aktualisierung für SIPs:

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf

Ports – SIPs

, um den SIP-

Bildschirm zu öffnen.

2

Aktivieren Sie die Kontrollkästchen neben den SIPs, die Sie aktualisieren möchten, und klicken Sie auf

Automatische Aktualisierung aktivieren

.

Achtung:

Wenn ein SIP während des Aktualisierungsvorgangs oder während eines

Neustarts des Geräts getrennt wird, funktioniert das SIP nicht mehr und muss zur Reparatur ans Werk eingeschickt werden.

So aktualisieren Sie die SIP-Firmware:

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf

Ports – SIPs

, um den SIP-

Bildschirm zu öffnen.

2

Aktivieren Sie die Kontrollkästchen neben den SIPs, die Sie ändern möchten.

3

Wählen Sie

Wählen Sie eine Aktion

und klicken Sie auf

Aktualisierung

.

4

Sind die Einstellungen korrekt, klicken Sie auf

Aktualisierung

.

So stellen Sie die USB-Geschwindigkeit ein:

HINWEIS: Dieser Abschnitt gilt nur für das USB2-SIP.

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf

Ports – SIPs

, um den SIP-

Bildschirm zu öffnen.

2

Aktivieren Sie die Kontrollkästchen neben den SIPs, die Sie ändern möchten.

Verwenden der OBWI xxx | xxx

81

Starten einer Sitzung

HINWEIS: Java 1.6.0_11 oder höher wird benötigt, um eine Sitzung zu starten.

So starten Sie eine Sitzung:

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf

Zielgeräte

. Es wird eine

Liste der verfügbaren Geräte angezeigt.

2

Die entsprechende Aktion (KVM-Sitzung) wird in der Aktionsspalte angezeigt und variiert je nach Zielgerät, das zum Start der Sitzung ausgewählt wurde. Stehen für das jeweilige Zielgerät mehrere Aktionen zur

Verfügung, klicken Sie auf den Dropdown-Pfeil und wählen Sie die gewünschte Aktion aus der angezeigten Liste aus.

Wenn das Zielgerät momentan verwendet wird, haben Sie gegebenenfalls die

Möglichkeit, eine Verbindung zu diesem Gerät zu erzwingen, sofern Ihre

Unterbrechnungsebene gleich oder höher als die des aktuellen Benutzers ist.

So schalten Sie über die lokalen Benutzeroberfläche auf die aktive Sitzung um

(nur lokale Benutzer):

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf

Lokale Sitzung

.

2

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen

Aktive Sitzung fortsetzen

. Das Video

Viewer-Fenster wird angezeigt.

HINWEIS: Für den KVM-Remote-Zugriff ist der RAK von Dell erforderlich.

HINWEIS: Auf dem Bildschirm „Aktive Sitzungen“ können Sie eine Liste der aktiven

Sitzungen anzeigen. Folgende Informationen zu den einzelnen Sitzungen werden aufgeführt: Zielgerät, Besitzer, Remote-Host, Dauer und Typ.

Allgemeine Sitzungseinstellungen

So konfigurieren Sie allgemeine Sitzungseinstellungen:

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf

Sitzungen – Allgemein

.

Der Bildschirm „Allgemeine Sitzungseinstellungen“ wird angezeigt.

82

xxx |

Verwenden der OBWI xxx

2

Aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen

Inaktivitäts-Timeout aktivieren

.

3

Geben Sie im Feld „Inaktivitäts-Timeout“ die Inaktivitätszeit ein, die vergehen soll, bis die Sitzung geschlossen wird (von 1 bis 90 Minuten).

4

Geben Sie im Feld „Anmeldungs-Timeout“ die Inaktivitätszeit ein, die vergehen soll, bis eine erneute Anmeldung erforderlich ist (von 21 bis 120

Sekunden).

5

Aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen

Timeout für

Trennung aktivieren

.

6

Geben Sie im Feld „Timeout für Trennung“ die Zeit (von 1 bis 120

Sekunden) ein, in der ein Hinweis angezeigt wird und Ihnen mitteilt, dass

Ihre Sitzung getrennt wird.

7

Wählen Sie die verfügbaren Optionen zum Teilen von Sitzungen (Teilungs-

Modus aktiviert, automatisches Teilen, exklusive Verbindung oder getarnte

Verbindung) aus.

8

Wählen Sie ein Timeout der Eingabekontrolle zwischen 1 und 50 aus, wobei

1 für eine Zehntelsekunde steht.

9

Klicken Sie auf

Speichern

.

Lokale Benutzerkonto-Einstellungen

HINWEIS: Benutzerkonto-Einstellungen werden unterstützt, wenn die RAK von Dell installiert ist.

Die OBWI bietet lokale und Anmeldungssicherheit durch vom Administrator definierte Benutzerkonten. Durch Auswahl von

Benutzerkonten

in der seitlichen

Navigationsleiste können Administratoren Benutzer hinzufügen und löschen,

Benutzerunterbrechungen und Zugriffsebenen festlegen und Kennwörter ändern.

Zugriffsebenen

HINWEIS: Mehrere Zugriffsebenen werden unterstützt, wenn die RAK von Dell installiert ist.

Verwenden der OBWI xxx | xxx

83

Sobald ein Benutzerkonto hinzugefügt wird, kann der Benutzer jeder beliebigen der folgenden Zugriffsebenen zugewiesen werden: SCS-Administratoren,

Benutzeradministratoren und Benutzer.

Tabelle 4.4: Zulässige Aktionen nach jeweiliger Zugriffsstufe

Vorgang

SCS-

Benutzeradministrator

Benutzeradministrator Benutzer

Einstellungen der

Benutzeroberflächen-

Zugriffsstufe konfigurieren

Ja

Zugriffsrechte konfigurieren

Benutzerkonten hinzufügen, ändern und löschen

Ja

Ja, für alle

Zugriffsebenen

Eigenes Kennwort ändern Ja

Auf Server zugreifen Ja, alle Server

Nein

Ja

Nein

Nein

Ja, jedoch nur für

Benutzer und

Benutzeradministratoren

Nein

Ja Ja

Ja, alle Server

Ja, falls zulässig

So fügen Sie ein neues Benutzerkonto hinzu (nur Benutzeradministratoren oder

SCS-Administratoren):

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf

Benutzerkonten – Lokale

Benutzerkonten

, um den Bildschirm „Lokale Benutzerkonten“ zu öffnen.

2

Klicken Sie auf die Schaltfläche

Hinzufügen

.

3

Geben Sie den Namen und das Kennwort des neuen Benutzers in die dafür vorgesehenen Felder ein.

4

Wählen Sie die Zugriffsebene für den neuen Benutzer aus.

HINWEIS: Mehrere Zugriffsebenen werden unterstützt, wenn die RAK von Dell installiert ist.

84

xxx |

Verwenden der OBWI xxx

5

Wählen Sie ein beliebiges verfügbares Zielgerät aus, das dem Benutzerkonto zugewiesen werden soll, und klicken Sie auf

Hinzufügen

.

HINWEIS: Benutzeradministratoren und SCS-Administratoren können auf alle Geräte zugreifen.

6

Klicken Sie auf

Speichern

.

So löschen Sie ein Benutzerkonto (nur Benutzeradministratoren oder SCS-

Administratoren):

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf

Benutzerkonten – Lokale

Konten

, um den Bildschirm „Lokale Benutzerkonten“ zu öffnen.

2

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen links neben jedem Konto, das Sie löschen möchten, und klicken Sie auf

Löschen

.

So bearbeiten Sie ein Benutzerkonto (nur Administratoren oder aktive

Benutzer):

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf

Benutzerkonten – Lokale

Konten

. Der Bildschirm „Lokale Benutzerkonten“ wird angezeigt.

2

Klicken Sie auf den Namen des Benutzers, dessen Konto bearbeitet werden soll. Das Benutzerprofil wird angezeigt.

3

Geben Sie auf dem Bildschirm die Benutzerinformationen ein und klicken

Sie auf

Speichern

.

Virtual Media-Sitzungseinstellungen

So legen Sie Virtual Media-Optionen fest:

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf

Sitzungen – Virtual

Media

, um den Bildschirm „Virtual Media-Sitzungseinstellungen“ zu öffnen.

2

Aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen

Virtual Media gesperrt für KVM-Sitzungen

.

3

Aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen

Reservierte Sitzungen zulassen

.

Verwenden der OBWI xxx | xxx

85

4

Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus dem Dropdownmenü für den

Virtual Media-Zugriffsmodus:

Nur Lesezugriff

oder

Lese-/Schreibzugriff

.

5

Wählen Sie eine der Verschlüsselungsstufen, die verwendet werden soll.

6

Klicken Sie auf

Speichern

.

7

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem SIP, für den Sie Virtual

Media aktivieren möchten, und klicken Sie auf

VM aktivieren

.

– oder –

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem SIP, für den Sie Virtual

Media deaktivieren möchten, und klicken Sie auf

VM deaktivieren

.

Virtual Media-Optionen

Sie können das Verhalten des Switch während einer Virtual Media-Sitzung mithilfe der Optionen im Bildschirm „Virtual Media-Sitzungseinstellungen“ festlegen. In der folgenden Tabelle sind die Optionen dargestellt, die für Virtual

Media-Sitzungen eingerichtet werden können.

Lokale Benutzer

Lokale Benutzer können vom lokalen Sitzungsbildschirm das Verhalten von

Virtual Media bestimmen. Zusätzlich zum Aktivieren und Deaktivieren einer

Virtual Media-Sitzung können Sie die Einstellungen aus folgender Tabelle konfigurieren.

Tabelle 4.5: Lokale Virtual Media-Sitzungseinstellungen

Einstellung Beschreibung

CD-ROM/

DVD-ROM

Ermöglicht Virtual Media-Sitzungen mit dem ersten erkannten CD-ROModer DVD-ROM-Laufwerk (schreibgeschützt). Aktivieren Sie dieses

Kontrollkästchen, um eine Virtual Media CD-ROM- oder DVD-ROM-

Verbindung mit einem Gerät herzustellen. Deaktivieren Sie dieses

Kontrollkästchen, um eine Virtual Media CD-ROM- oder DVD-ROM-

Verbindung mit einem Gerät zu beenden.

86

xxx |

Verwenden der OBWI xxx

Einstellung Beschreibung

Massenspeicher

Ermöglicht Virtual Media-Sitzungen mit dem ersten erkannten

Massenspeichergerät. Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um eine

Virtual Media-Massenspeicher-Verbindung mit einem Gerät herzustellen. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Virtual

Media-Massenspeicher-Verbindung zu einem Gerät zu beenden.

Avocent Benutzerkonto-Einstellungen

HINWEIS: Benutzerkonto-Einstellungen werden unterstützt, wenn die RAK von Dell installiert ist.

Sie können einen nicht verwalteten Switch mit einem Avocent-

Managementsoftware-Gerät verbinden und anmelden, indem Sie die IP-Adresse des Managementsoftware-Geräts angeben.

So konfigurieren Sie die IP-Adresse eines Geräts:

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf

Benutzerkonten –

Avocent

. Der Bildschirm „Einstellungen der Avocent-Managementsoftware“ wird angezeigt.

2

Geben Sie die IP-Adressen des Geräts ein, mit dem Sie sich verbinden möchten. Bis zu vier Adressen sind zulässig.

3

Nutzen Sie die Bildlaufleiste, um das gewünschte Wiederholungsintervall auszuwählen.

4

Zum Trennen eines am Gerät angemeldeten SCS klicken Sie auf die

Schaltfläche

Trennen

.

5

Klicken Sie auf

Speichern

.

Admin umgehen

HINWEIS: Das Umgehen des Admin wird unterstützt, wenn der RAK von Dell installiert ist.

Verwenden der OBWI xxx | xxx

87

Um auf einen Ausfall des Netzwerks vorbereitet zu sein, sollten Sie vor allen anderen Einstellungen das Konto „Admin umgehen“ konfigurieren.

So konfigurieren Sie das Konto „Admin umgehen“ über die OBWI:

1

Klicken Sie auf

Benutzerkonten

und dann auf

Admin umgehen

.

2

Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für den Benutzer ein und bestätigen Sie das Kennwort, indem Sie es im Feld „Kennwort bestätigen“ noch einmal eingeben.

3

Klicken Sie auf

Speichern

.

Aktive Sitzungen

Auf dem Bildschirm „Aktive Sitzungen“ wird eine Liste aktiver Sitzungen und die folgenden zu jeder Sitzung gehörenden Informationen angezeigt: Zielgerät,

Besitzer, Remote-Host, Dauer und Typ.

Schließen einer Sitzung

So schließen Sie eine Sitzung:

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf

Aktive Sitzungen

, um den

Bildschirm für die aktiven SCS-Sitzungen anzuzeigen.

2

Aktivieren Sie die Kontrollkästchen neben den gewünschten Zielgeräten.

3

Klicken Sie auf

Trennen

.

HINWEIS: Gibt es eine zugehörige gesperrte Virtual Media-Sitzung, so wird diese getrennt.

So schließen Sie eine Sitzung (nur lokale Benutzer):

1

Klicken Sie in der seitlichen Navigationsleiste auf

Lokale Sitzung

.

2

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen

Aktive Sitzung trennen

.

88

xxx |

Verwenden der OBWI xxx

5

Video Viewer

Über den Video Viewer werden über die OBWI KVM-Sitzungen mit den

Zielgeräten durchgeführt, die an einen Switch angeschlossen sind. Wenn der

RAK von Dell installiert ist, zeigt die OBWI auf der Seite „Zielgeräte“, die auch als Homepage bezeichnet wird, die Verknüpfungen „KVM-Sitzung“ an.

Zusätzlich zur Liste der Geräte sind dann weitere Optionen/Seiten für den

KVM-Remote-Zugriff verfügbar. Wenn Sie mithilfe des Video Viewers eine

Verbindung mit einem Gerät herstellen, wird der Desktop des Zielgeräts in einem separaten Video Viewer-Fenster angezeigt und enthält den lokalen als auch den Cursor des Zielgeräts.

HINWEIS: Um den Remote-Zugriff verwenden zu können, muss der RAK von Dell installiert sein und die Netzwerkeinstellungen müssen über die OSCAR-

Benutzeroberfläche oder den Setup-Port konfiguriert werden. Nach der Konfiguration der Netzwerkeinstellungen kann der Switch 1081AD/2161AD mit Einschränkungen ohne den RAK von Dell verwaltet werden.

Die Switch-OBWI-Software verwendet ein Java-basiertes Programm zum

Anzeigen des Video Viewer-Fensters. Die Switch-OBWI lädt den Video Viewer automatisch herunter und installiert ihn, wenn der Video Viewer das erste Mal geöffnet wird.

HINWEIS: Java 1.6.0_11 oder höher wird benötigt, um eine Sitzung zu starten.

HINWEIS: Die Switch-OBWI installiert nicht die Java Resource Engine (JRE). Die JRE wird als kostenloser Download unter http://www.sun.com zur Verfügung gestellt.

Video Viewer xxx | xxx

89

HINWEIS: Die Switch-OBWI verwendet den Systemspeicher, um Bildanzeigen in

Video Viewer-Fenstern zu speichern und anzuzeigen. Jedes separat geöffnete Video

Viewer-Fenster erfordert zusätzlichen Systemspeicher. Eine 8-Bit-Farbeinstellung auf dem Client-Gerät erfordert 1,4 MB Speicher pro Video Viewer-Fenster, eine 16-Bit-

Farbeinstellung 2,4 MB und eine 32-Bit-Farbeinstellung 6,8 MB. Wenn Sie mehr Video

Viewer-Fenster öffnen, als Ihr System zulässt (gewöhnlich sind es vier), erhalten Sie die Nachricht „Nicht genügend Arbeitsspeicher“ und das angeforderte Video Viewer-

Fenster wird nicht geöffnet.

Wenn das Gerät, auf das Sie versuchen zuzugreifen, momentan von einem anderen Benutzer verwendet wird, werden Sie dazu aufgefordert, die Sitzung des anderen Benutzers zu unterbrechen, sofern Ihre Benutzerunterbrechungsstufe gleich oder höher als die des anderen Benutzers ist. Außerdem kann der SCS-

Administrator einen aktiven Benutzer über die Seite „Aktive Sitzung“

trennen.Weitere Informationen finden Sie unter „Aktive Sitzungen“ auf Seite

88.

90

xxx |

Video Viewer xxx

Abbildung 5.1: Video Viewer-Fenster (normaler Fenstermodus)

Tabelle 5.1: Beschreibungen Video Viewer

Anzahl Beschreibung

1

2

Titelleiste: Zeigt den Namen des angezeigten Zielgeräts an. Im Vollbildmodus wird die Titelleiste ausgeblendet und der Zielgerätename zwischen Menü und

Symbolleiste angezeigt.

Pin-Symbol: Verankert die Menü- und Symbolleisten, sodass sie ständig sichtbar sind.

Video Viewer xxx | xxx

91

Anzahl Beschreibung

3

4

Menü- und Symbolleiste: Ermöglicht den Zugriff auf viele Funktionen im Video

Viewer-Fenster. Die Menü- und Symbolleisten können ein- und ausgeblendet werden, wenn der Pin nicht verwendet wird. Platzieren Sie den Cursor auf der

Symbolleiste, um die Menü- und Symbolleisten anzuzeigen. Bis zu zehn Befehle und/oder Makrogruppen-Schaltflächen können auf der Symbolleiste angezeigt werden. Standardmäßig werden die Schaltflächen „Einzelcursormodus“,

„Aktualisieren“, „Automatische Monitoranpassung“ und „Lokalen Cursor ausrichten“ auf der Symbolleiste angezeigt. Weitere Informationen finden Sie

unter „Video Viewer“ auf Seite 89 und „Makros“ auf Seite 114.

Makro-Schaltflächen: Häufig verwendete Tastenfolgen, die an das Zielgerät gesendet werden können.

5

6

7

8

Verbindungsstatusanzeige: Zeigt den Status des Benutzers an, der mit dem SCS für dieses Gerät verbunden ist. Diese Modi lauten: Exklusiv, aktive Basis-

Verbindung, primäre aktive Teilung, sekundäre aktive Teilung, passive Teilung, getarnte Verbindung und Scan-Verbindung.

Smart Card-Statusanzeigen: Mit diesen Statusanzeigen wird angezeigt, ob sich eine Smart Card im Smart Card-Lesegerät befindet. Wenn das Smart Card-

Symbol im Video Viewer grau angezeigt wird, bedeutet dies, dass die Smart

Card-Option nicht zur Verfügung steht oder deaktiviert wurde. Das Symbol ist grün, wenn die Smart Card zugeordnet wurde.

Anzeigegröße: Greift auf den Desktop des Geräts zu.

Rahmen: Ändert durch Klicken und Halten des Rahmens die Größe des Video

Viewer-Fensters.

Ändern der Symbolleiste

Sie können eine Zeitspanne bestimmen, die verstreicht, bevor die Symbolleiste im Video Viewer-Fenster ausgeblendet wird, sofern diese frei beweglich ist, d. h.

nicht mit einem Pin fixiert ist.

92

xxx |

Video Viewer xxx

So legen Sie die Zeitspanne, die verstreicht, bis die Symbolleiste ausgeblendet wird:

1

Wählen Sie im Video Viewer-Menü

Extras – Sitzungsoptionen

.

– oder –

Klicken Sie auf die Schaltfläche

Sitzungsoptionen

.

Das Dialogfeld

Sitzungsoptionen

wird angezeigt.

2

Klicken Sie auf das Register

Symbolleiste

.

3

Verwenden Sie die Pfeiltasten, um die Anzahl der Sekunden festzulegen, die verstreichen sollen, bis die Symbolleiste ausgeblendet wird.

4

Klicken Sie auf

OK

, um die Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen.

Fenstergröße

HINWEIS: Der Befehl „Ansicht – Skalierung“ steht nicht zur Verfügung, wenn das

Video Viewer-Fenster im Vollbildmodus geöffnet ist.

Wenn Sie die Switch-OWBI zum ersten Mal verwenden, werden alle geöffneten

Video Viewer-Fenster mit einer Auflösung von 1024 x 768 angezeigt, bis der

Benutzer diesen Wert ändert. Jedes einzelne Video Viewer-Fenster kann auf eine andere Auflösung eingestellt werden.

Die Switch-OBWI passt die Anzeige automatisch an, wenn die Fenstergröße während einer Sitzung geändert wird und die automatische Skalierung aktiviert ist. Wenn sich die Auflösung des Zielgeräts während einer Sitzung verändert, wird die Anzeige automatisch angepasst.

So ändern Sie die Auflösung des Video Viewer-Fensters:

1

Wählen Sie den Befehl

Ansicht – Skalierung

.

2

Wählen Sie die gewünschte Auflösung aus.

Video Viewer xxx | xxx

93

Anpassen der Ansicht

Mithilfe der Menüs und Schaltflächen im Video Viewer-Fenster können Sie folgende Aktionen ausführen:

• Die Mauscursor ausrichten.

• Den Bildschirm aktualisieren.

• Den Vollbildmodus aktivieren oder deaktivieren. Bei aktiviertem

Vollbildmodus passt sich das Bild an den Desktop mit einer Größe von

1600 x 1200 oder 1680 x 1050 (Breitbild) an.Wenn der Desktop auf eine höhere Auflösung eingestellt ist, geschieht Folgendes:

• Das Vollbild wird in der Mitte des Bildschirms zentriert dargestellt. Die nicht ausgefüllten Bereiche bleiben schwarz.

• Die Menü- und Symbolleisten sind verankert, damit sie ständig sichtbar sind.

• Die automatische, vollständige oder manuelle Skalierung der Sitzungsanzeige aktivieren:

• Wenn die vollständige Skalierung ausgewählt wird, behält das Desktop-

Fenster seine Größe bei und die Zielgeräte-Anzeige wird so angepasst, dass sie das Fenster ausfüllt.

• Bei der automatischen Skalierung wird das Desktop-Fenster an die

Auflösung des angezeigten Zielgeräts angepasst.

• Wenn die manuelle Skalierung ausgewählt wird, wird ein

Dropdownmenü der unterstützten Auflösungen der Bildschirmskalierung angezeigt.

• Ändern Sie die Farbtiefe der Sitzungsanzeige.

94

xxx |

Video Viewer xxx

So richten Sie die Mauszeiger aufeinander aus:

Klicken Sie in der Video Viewer-Symbolleiste auf die Schaltfläche

Lokalen

Cursor ausrichten

. Der lokale Cursor sollte auf den Cursor des Remote-Gerätes ausgerichtet werden.

HINWEIS: Deaktivieren Sie die Mausbeschleunigung des angeschlossenen Geräts, wenn der Cursor nicht einwandfrei ausgerichtet ist.

Klicken Sie im Video Viewer-Fenster auf die Schaltfläche

Bildschirm aktualisieren

oder wählen Sie im Video Viewer-Menü

Ansicht – Aktualisieren

.

Die digitalisierte Bildschirmdarstellung wird vollständig neu generiert.

Klicken Sie auf die Schaltfläche

Maximieren

, um den Vollbildmodus zu aktivieren, oder wählen Sie im Video Viewer-Menü

Ansicht – Vollbildmodus

.

Das Desktop-Fenster wird ausgeblendet und nur der aufgerufene Desktop des

Zielgeräts wird angezeigt. Die Standardauflösung beträgt 1024 x 768. Der

Bildschirm wird auf maximal 1600 x 1200 (Standard) oder 1680 x 1050

(Breitbildformat) vergrößert. Wenn der Desktop eine höhere Auflösung besitzt, wird ein schwarzer Rahmen um das Vollbild angezeigt. Die unverankerte

Symbolleiste wird angezeigt.

Klicken Sie auf der unverankerten Symbolleiste auf die Schaltfläche

Vollbildmodus

, um den Vollbildmodus zu deaktivieren und zum Desktop-

Fenster zurückzukehren.

Zum Aktivieren der vollständigen Skalierung wählen Sie im Video Viewer-Menü

Ansicht – Skalierung

und anschließend

Vollbild

. Die Geräteanzeige wird automatisch auf die Auflösung des angezeigten Zielgeräts skaliert.

Zum Aktivieren der manuellen Skalierung wählen Sie im Video Viewer-Menü die

Option

Ansicht – Skalierung

. Wählen Sie die Fenstergröße aus, auf die skaliert werden soll. Die verfügbaren Größen für die manuelle Skalierung variieren je nach

System.

Video Viewer xxx | xxx

95

Aktualisieren der Anzeige

Klicken Sie im Dialogfeld

Manuelle Videoanpassung

auf die Schaltfläche

Bildschirm aktualisieren

, um die digitalisierte Bildschirmdarstellung vollständig neu zu generieren.

HINWEIS: Oder wählen Sie im Video Viewer-Menü Ansicht – Aktualisieren, um das

Bild zu aktualisieren.

Videoeinstellungen

Generell dienen die automatischen Anpassungsfunktionen des Video Viewer-

Fensters dazu, das Bild für die bestmögliche Darstellung zu optimieren.Benutzer

können die Bildanzeige jedoch mithilfe des technischen Supports von Dell feineinstellen, indem Sie im Video Viewer-Fenster den Befehl

Extras – Manuelle

Monitoranpassung

wählen oder auf die Schaltfläche

Manuelle

Monitoranpassung

klicken. Das Dialogfeld

Manuelle Monitoranpassung

wird angezeigt. Die Videoeinstellung wird für jedes Gerät einzeln vorgenommen.

Benutzer können auch die Pakete pro Sekunde überprüfen, die für die

Unterstützung eines statischen Bildschirms erforderlich sind, indem sie die

Paketdurchsatzrate in der unteren linken Ecke des Dialogfelds beobachten.

So passen Sie die Videoqualität des Fensters manuell an:

HINWEIS: Die folgenden Einstellungen der Videoqualität sollten nur mit Unterstützung des Kundendienstes von Dell vorgenommen werden.

1

Wählen Sie im Video Viewer-Menü

Extras – Manuelle Monitoranpassung

.

– oder –

Klicken Sie auf die Schaltfläche

Manuelle Monitoranpassung

.

Das Dialogfeld

Manuelle Monitoranpassung

(Abbildung 5.2) wird

angezeigt.

96

xxx |

Video Viewer xxx

Abbildung 5.2: Dialogfeld „Manuelle Monitoranpassung“

6

7

8

4

5

2

3

Tabelle 5.2: Beschreibung des Dialogfelds „Manuelle Monitoranpassung“

Anzahl Beschreibung Anzahl Beschreibung

1 Bild-Aufnahmebreite 9 Automatische Videoanpassung

Pixel-Sampling/Feineinstellung

Horizontale Bildaufnahme

Vertikale Bild-Aufnahme

Kontrast

10 

11

12

13

Bild aktualisieren

Schieberegler

Testbild

Hilfe

Helligkeit

Rauschschwelle

Prioritätsschwelle

14

15

Systemmonitor

Schaltfläche „Schließen“

2

Klicken Sie auf das Symbol für die anzupassende Funktion.

Video Viewer xxx | xxx

97

3

Um den Schieberegler für den Kontrast zu bewegen und eine Feineinstellung durchzuführen, klicken Sie auf die Schaltflächen

Min

(

-

) or

Max

(

+

), um die

Parameter für das jeweils angeklickte Symbol anzupassen. Die Einstellungen werden sofort im Video Viewer-Fenster sichtbar.

4

Wenn Sie den Vorgang beendet haben, klicken Sie auf

Schließen

, um das

Dialogfeld

Manuelle Monitoranpassung

zu verlassen.

Monitoreinstellungen am Zielgerät

Die Einstellungen für „Bild-Aufnahmebreite“, „Feineinstellung für Pixel-

Sampling“, „Horizontale Bild-Aufnahme“ und „Vertikale Bild-Aufnahme“ beeinflussen die Aufnahme und Digitalisierung des Zielbildschirms und werden selten geändert.

Die Parameter für die Bild-Aufnahme werden automatisch von der automatischen Anpassungsfunktion geändert. Für das Gerät sind spezielle

Einstellungen nötig, damit genaue Anpassungen unabhängig durchgeführt werden können.

Automatische Videoanpassung

In den meisten Fällen müssen die Standardeinstellungen für die Videoparameter nicht verändert werden. Das System stellt sich automatisch ein und verwendet die optimalen Videoparameter. Die Switch-OBWI arbeitet am Besten, wenn die

Videoparameter so eingestellt sind, dass keine (0) Videopakete für einen

Statikbildschirm übertragen werden.

Um die Videoparameter anzupassen, klicken Sie auf die Schaltfläche

Automatische Monitoranpassung

im Dialogfeld

Manuelle Monitoranpassung

.

HINWEIS: Sie können auch im Video Viewer-Menü „Extras – Automatische

Monitoranpassung“ wählen oder auf das Symbol „Automatische Monitoranpassung“ in der Symbolleiste klicken, um die Monitoreinstellungen anzupassen.

98

xxx |

Video Viewer xxx

Testbild

Um das Testbild umzuschalten, klicken Sie auf die Schaltfläche

Testbild

im

Dialogfeld

Manuelle Monitoranpassung

. Klicken Sie erneut auf die Schaltfläche

Testbild

, um zur normalen Bildschirmdarstellung zurückzuschalten.

Anbieterspezifische Videoeinstellungen

Die Videoeinstellungen sind von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Dell verfügt über eine Online-Datenbank mit optimierten Videoeinstellungen für eine

Vielzahl von Grafikkarten, besonders für Sun-spezifische Sätze. Diese

Informationen können Sie über die Online Knowledge Base oder vom

Kundendienst von Dell erhalten.

Farbeinstellungen

Der Videokomprimierungsalgorithmus Dambrackas Video Compression®

(DVC) ermöglicht es Benutzern, die Anzahl der sichtbaren Farben eines

Remote-Sitzungsfensters anzupassen. Sie können auswählen, ob viele Farben für eine möglichst getreue Darstellung angezeigt werden, oder weniger Farben, um das über das Netzwerk übertragene Datenvolumen zu reduzieren.

Für die Anzeige des Video Viewer-Fensters sind folgende Optionen möglich:

Optimale verfügbare Farbe (langsamere Aktualisierung), optimale Kompression

(schnellste Aktualisierung), eine Kombination aus optimaler Farbe und optimaler

Kompression oder Graustufen.

Die Farbtiefen von einzelnen Ports und Kanälen können durch Auswahl des

Befehls

Farbe anzeigen

in einem Remote-Sitzungsfenster festgelegt werden.

Diese Einstellungen werden für jeden einzelnen Kanal gespeichert.

Kontrast und Helligkeit

Falls die Anzeige im Video Viewer-Fenster zu dunkel oder zu hell ist, wählen Sie

Extras – Automatische Monitoranpassung

oder klicken Sie auf die Schaltfläche

Video Viewer xxx | xxx

99

Automatische Monitoranpassung

. Dieser Befehl ist auch im Dialogfeld

Monitoranpassung

verfügbar. In den meisten Fällen können Störungen bei der

Bilddarstellung dadurch korrigiert werden.

Wenn Kontrast und Helligkeit durch mehrmaliges Klicken auf

Automatische

Monitoranpassung

nicht wie gewünscht eingestellt werden, kann eventuell eine manuelle Anpassung hilfreich sein. Erhöhen Sie die Helligkeit. Erhöhen Sie die

Helligkeit nicht um mehr als 10 Stufen, bevor Sie mit der Kontrasteinstellung fortfahren. Generell sollte die Kontrasteinstellung nur geringfügig geändert werden.

Rauschschwellen-Einstellungen

In einigen Fällen kann es vorkommen, dass das Rauschen bei der Bildübertragung die Übertragungsrate der Pakete hochhält, was durch kleine sich verändernde

Punkte im Bereich des sich bewegenden Cursors zu erkennen ist. Das Ändern der

Schwellenwerte kann dazu führen, dass die Bildschirme rauschfreier sind und das

Mauszeiger-Tracking verbessert wird.

Sie können die Werte für Rausch- und Prioritätsschwelle verändern, wenn Sie die standardmäßige Videokomprimierung verwenden. Die Schwellenwerte können durch Klicken auf

Automatische Monitoranpassung

wiederhergestellt werden.

HINWEIS: Durch das Einstellen der Rauschschwelle auf Null wird das Bild konstant aktualisiert, das Netzwerk stark belastet und das Bild flackert. Es wird empfohlen, die

Rauschschwelle auf den höchsten Wert einzustellen, mit dem eine effiziente

Systemleistung erreicht und gleichzeitig die Pixelfarben des Mauszeigerpfads wiederhergestellt werden können.

HINWEIS: Zur Einstellung der Rauschschwelle für größere Änderungen wird der

Schieberegler und zur Feinabstimmung werden die Schaltflächen Plus (+) und Minus

(-) an den Enden des Schiebereglers verwendet.

Siehe „Anpassen der Ansicht“ auf Seite 94 für weitere Informationen zum

Ändern der Farbtiefe.

100

xxx |

Video Viewer xxx

Mauseinstellungen

Die Mausoptionen des Video Viewer-Fensters beeinflussen den Cursortyp, den

Cursor-Modus, die Skalierung, die Ausrichtung und das Zurücksetzen. Die

Mauseinstellungen sind gerätespezifisch und können für jedes Gerät unterschiedlich festgelegt werden.

HINWEIS: Wenn das Gerät das Trennen und den erneuten Anschluss der Maus nicht unterstützt (fast alle neueren Computer unterstützen dies), wird die Maus deaktiviert und das Gerät muss neu gestartet werden.

Cursortyp

Das Video Viewer-Fenster (Abbildung 5.3) bietet fünf Anzeigemöglichkeiten für

den lokalen Mauszeiger. Sie können auch den Standard-Cursor auswählen oder festlegen, dass kein Cursor angezeigt werden soll.

Im Einzelcursor-Modus wird der lokale (zweite) Cursor im Video Viewer-Fenster nicht angezeigt und nur der Cursor des Zielgeräts wird angezeigt. Die einzigen

Mausbewegungen, die angezeigt werden, sind die des Remote-Cursors auf dem

Zielgerät. Verwenden Sie den Einzelcursor-Modus, wenn der Einsatz eines lokalen Cursors nicht erforderlich ist.

Video Viewer xxx | xxx

101

Abbildung 5.3: Video Viewer-Fenster mit lokalem und Remote-Cursor

Tabelle 5.3: Beschreibungen für Abbildung 5.3

Anzahl Beschreibung

1

2

Remote-Cursor

Lokaler Cursor

Der Status des Cursormodus des Video Viewer-Fensters einschließlich des

Tastenanschlags, der den Einzelcursormodus beendet, wird in der Titelleiste angezeigt. Sie können den Tastenanschlag, mit dem der Einzelcursormodus beendet wird, im Dialogfeld

Sitzungsoptionen

festlegen.

102

xxx |

Video Viewer xxx

HINWEIS: Wenn Sie ein Gerät verwenden, das Tastenanschläge aufzeichnet, bevor diese das Client-Gerät erreichen, sollten Sie diese Tasten nicht verwenden, um den

Mauszeiger wiederherzustellen.

Um den Einzelcursormodus aufzurufen, wählen Sie im Video Viewer-Menü

Extras – Einzelcursormodus

oder klicken auf die Schaltfläche

Einzelcursormodus

. Der lokale Cursor wird nicht angezeigt und alle Bewegungen sind relativ zum Zielgerät.

So legen Sie eine Taste für das Beenden des Einzelcursormodus fest:

1

Wählen Sie im Video Viewer-Menü

Extras – Sitzungsoptionen

.

– oder –

Klicken Sie auf die Schaltfläche

Sitzungsoptionen

.

Das Dialogfeld

Sitzungsoptionen

wird angezeigt.

2

Klicken Sie auf das Register

Maus

.

3

Wählen Sie im Bereich Einzelcursormodus den gewünschten Tastenanschlag zum Beenden des Modus aus dem Dropdownmenü aus.

4

Klicken Sie auf

OK

, um die Einstellungen zu speichern.

Wenn der Einzelcursormodus aktiviert ist, können Sie die festgelegte Taste drücken, um zum normalen Desktop-Modus zurückzukehren.

Drücken Sie die Taste, die in der Titelleiste angezeigt wird, um den

Einzelcursormodus zu beenden.

So ändern Sie die Mauszeigereinstellung:

1

Wählen Sie im Video Viewer-Menü

Extras – Sitzungsoptionen

.

– oder –

Klicken Sie auf die Schaltfläche

Sitzungsoptionen

.

Das Dialogfeld

Sitzungsoptionen

wird angezeigt.

2

Klicken Sie auf das Register

Maus

.

3

Wählen Sie im Bereich „Lokaler Cursor“ einen Mauszeigertyp aus.

4

Auf

OK

klicken, um die Änderungen zu speichern.

Video Viewer xxx | xxx

103

Maus-Skalierung

Einige ältere Linux Versionen unterstützten keine anpassbaren

Mausbeschleunigungen. Bei Installationen, die diese älteren Versionen unterstützen müssen, können Sie zwischen drei vorkonfigurierten

Mausskalierungsoptionen wählen oder Ihre eigene benutzerdefinierte Skalierung einstellen. Die vorkonfigurierten Einstellungen sind Standard (1:1), Hoch (2:1) oder Niedrig (1:2):

• Bei einem Skalierungsverhältnis von 1:1 sendet jede Mausbewegung auf dem

Desktop-Fenster die gleiche Mausbewegung an das Zielgerät.

• Bei einem Skalierungsverhältnis von 2:1 sendet die gleiche Mausbewegung eine doppelte Mausbewegung.

• Ein Skalierungsverhältnis von 1:2 bewirkt eine Halbierung des Wertes.

So stellen Sie die Mausskalierung ein:

1

Wählen Sie im Video Viewer-Menü

Extras – Sitzungsoptionen

.

– oder –

Klicken Sie auf die Schaltfläche

Sitzungsoptionen

.

Das Dialogfeld

Sitzungsoptionen

wird angezeigt.

2

Klicken Sie auf das Register

Maus

.

3

Wählen Sie die entsprechende Optionsschaltfläche aus, um eine der vorkonfigurierten Einstellungen zu verwenden.

– oder –

So stellen Sie eine benutzerdefinierte Skalierung ein: a.

Klicken Sie auf die Optionsschaltfläche

Benutzerdefiniert

, um die Xund Y-Felder zu aktivieren.

b.

Geben Sie die Skalierungswerte in die X- und Y-Felder ein. Jede

Mausbewegung wird mit den entsprechenden X- und Y-

Skalierungsfaktoren multipliziert. Der zulässige Eingabebereich liegt zwischen 0,25 und 3,00.

104

xxx |

Video Viewer xxx

Mausausrichtung und Synchronisierung

Die OBWI des Switches kann nicht kontinuierlich Rückmeldungen von der

Maus erhalten. Das kann dazu führen, dass die Maus am Switch nicht mehr mit der Maus am Host-System synchronisiert ist. Wenn Maus oder Tastatur nicht mehr ordnungsgemäß reagieren, kann die Maus neu ausgerichtet werden, um eine ordnungsgemäße Synchronisation wiederherzustellen.

Eine Ausrichtung bewirkt die Ausrichtung des lokalen Cursors auf den Cursor des Remote-Zielgeräts. Ein Zurücksetzen bewirkt eine Simulation eines erneuten

Verbindungsaufbaus von Maus und Tastatur, genau wie bei einer hardwaremäßigen Trennung und darauffolgendem Neuanschluss.

Zum Ausrichten der Maus klicken Sie in der Video Viewer-Symbolleiste auf die

Schaltfläche

Lokalen Cursor ausrichten

.

Virtual Media

Mithilfe der Virtual Media-Funktion können Sie ein physikalisches Laufwerk des

Client-Geräts als virtuelles Laufwerk auf dem Zielgerät zuweisen. Sie können auch eine ISO- oder Disk-Image-Datei des lokalen Clients als virtuelles Laufwerk auf dem Zielgerät hinzufügen und zuweisen. Sie können ein CD-ROM-Laufwerk und ein Massenspeichergerät gleichzeitig zuweisen.

• Ein CD-ROM-/DVD-Laufwerk oder eine Disk-Image-Datei (wie eine ISOoder Disketten-Image-Datei) wird als virtuelles CD-/DVD-ROM-Laufwerk zugewiesen.

• Diskettenlaufwerke, USB-Speichergeräte oder andere Speichermedien werden als virtuelle Massenspeichergeräte zugewiesen.

Weitere Informationen zur Konfiguration der Virtual Media-Einstellungen über

die OBWI finden Sie unter „Virtual Media-Sitzungseinstellungen“ auf Seite 85.

Anforderungen

Das Gerät muss Virtual Media unterstützen und mit einem USB2- oder

USB2+CAC-SIP an den KVM-Switch angeschlossen sein.

Video Viewer xxx | xxx

105

Das Zielgerät muss auf jeden Fall die Typen USB2-kompatibler Speichermedien unterstützen, die Sie virtuell zuweisen. Anders gesagt, wenn das Zielgerät tragbare USB-Speichergeräte nicht unterstützt, können Sie dieses Gerät nicht als

Virtual Media-Laufwerk auf dem Zielgerät zuweisen.

Sie (oder die Benutzergruppe, zu der Sie gehören) müssen über die Berechtigung verfügen, Virtual Media-Sitzungen und/oder reservierte Virtual Media-Sitzungen

auf dem Zielgerät öffnen zu können. Siehe „Lokale Benutzerkonto-

Einstellungen“ auf Seite 83.

Es kann immer jeweils nur eine Virtual Media-Sitzung zu einem Zielgerät aktiv sein.

Überlegungen zum Teilen und Trennen von Sitzungen

Die KVM- und Virtual Media-Sitzungen werden unabhängig voneinander ausgeführt. Daher stehen viele Möglichkeiten zum Teilen, Reservieren oder

Trennen von Sitzungen zur Verfügung. Die Avocent-Managementsoftware bietet die Flexibilität, diese Systemanforderungen zu erfüllen.

Zum Beispiel können die KVM- und Virtual Media-Sitzungen zusammen gesperrt werden. Wenn in diesem Modus eine KVM-Sitzung getrennt wird, wird auch die zugehörige Virtual Media-Sitzung getrennt. Wenn die Sitzungen nicht zusammen gesperrt wurden, kann die KVM-Sitzung geschlossen werden, während die Virtual Media-Sitzung aktiv bleibt. Dies kann vorteilhaft sein, wenn ein

Benutzer eine zeitintensive Aufgabe unter Verwendung der Virtual Media-

Sitzung (wie z. B. das Laden eines Betriebssystems) ausführt und gleichzeitig eine KVM-Sitzung zu einem anderen Zielgerät aufbauen möchte, um andere

Funktionen auszuführen, bis das Laden des Betriebssystems abgeschlossen ist.

Wenn auf dem Zielgerät eine aktive Virtual Media-Sitzung ohne eine zugehörige aktive KVM-Sitzung ausgeführt wird, kann entweder der erste Benutzer

(Benutzer A) oder ein anderer Benutzer (Benutzer B) mit diesem Kanal eine

Verbindung herstellen.Sie können eine Option (Reserviert) im Dialogfeld

Virtual

Media

festlegen, sodass nur Benutzer A auf das entsprechende Zielgerät mit ausgeführter KVM-Sitzung zugreifen kann.

106

xxx |

Video Viewer xxx

Wenn Benutzer B auf diese Sitzung zugreifen darf (die Option „Reserviert“ ist deaktiviert), kann er das Speichermedium steuern, das bei der Virtual Media-

Sitzung verwendet wird. Durch Verwenden der Option „Reserviert“ in einer kaskadierten Umgebung kann nur Benutzer A auf den unteren Switch zugreifen.

Der KVM-Kanal zwischen dem oberen und unteren Switch ist für Benutzer A reserviert.

Dialogfeld „Virtual Media“

Verwenden Sie das Dialogfeld

Virtual Media

, um das Zuweisen von Virtual

Media bzw. das Aufheben der Zuweisung zu verwalten. Das Dialogfeld zeigt alle physischen Laufwerke des Client-Geräts, die als Virtual Media zugewiesen werden können. Sie können auch ISO- und Disk-Image-Dateien hinzufügen und sie dann mithilfe des Dialogfelds

Virtual Media

zuweisen.

Nach der Zuweisung eines Geräts werden in der Detailansicht im Dialogfeld

Virtual Media

die Menge der übertragenen Daten und die seit der Zuweisung des Geräts verstrichene Zeit angezeigt.

Sie können angeben, ob die Virtual Media-Sitzung reserviert werden soll. Wenn eine Sitzung reserviert wurde und die zugehörige KVM-Sitzung geschlossen wird, kann kein anderer Benutzer eine KVM-Sitzung auf diesem Zielgerät öffnen.

Wenn eine Sitzung nicht reserviert wurde, kann eine andere KVM-Sitzung geöffnet werden.

Über das Dialogfeld

Virtual Media

können Sie das SIP auch zurücksetzen.

Dieser Vorgang setzt alle Arten von USB-Medien am Zielgerät zurück. Er sollte daher nur verwendet werden, wenn das Zielgerät nicht reagiert.

Öffnen von Virtual Media-Sitzungen

So starten Sie eine Virtual Media-Sitzung:

Wählen Sie

Extras – Virtual Media

im Video Viewer-Menü aus. Das Dialogfeld

Virtual Media

(Abbildung 5.4) wird angezeigt. Wenn diese Sitzung als

reservierte Sitzung festgelegt werden soll, klicken Sie auf

Details

und aktivieren

Sie dann das Kontrollkästchen

Reserviert

.

Video Viewer xxx | xxx

107

Abbildung 5.4: Video Viewer-Dialogfeld „Virtual Media“

So weisen Sie ein Virtual Media-Laufwerk zu:

1

Öffnen Sie eine Virtual Media-Sitzung, indem Sie in der Video Viewer-

Symbolleiste

Extras – Virtual Media

auswählen.

2

So weisen Sie ein physisches Laufwerk als Virtual Media-Laufwerk zu: a.

Aktivieren Sie im Dialogfeld

Virtual Media

das Kontrollkästchen

Zugewiesen

neben den Laufwerken, die Sie zuweisen möchten.

b.

Wenn für das zugewiesene Laufwerk nur Lesezugriff möglich sein soll, aktivieren Sie neben dem Laufwerk das Kontrollkästchen

Nur

Lesezugriff

. Wenn die Einstellungen der Virtual Media-Sitzung so vorkonfiguriert wurden, dass alle zugewiesenen Laufwerke schreibgeschützt sein müssen, ist dieses Kontrollkästchen bereits aktiviert und kann nicht geändert werden.

108

xxx |

Video Viewer xxx

Sie können das Kontrollkästchen

Nur Lesezugriff

aktivieren, wenn in den Sitzungseinstellungen Schreib-/Lesezugriff festgelegt wurde, Sie jedoch den Zugriff eines bestimmten

Laufwerks auf schreibgeschützt einschränken möchten.

3

So fügen und weisen Sie ein ISO- oder Disk-Image als Virtual Media-

Laufwerk hinzu: a.

Klicken Sie im Dialogfeld

Virtual Media

auf

Bild hinzufügen

.

b.

Das Dialogfeld zum Auswählen der allgemeinen Datei wird geöffnet, wobei das Verzeichnis mit den Disk-Image-Dateien (Erweiterung .iso

oder .img) angezeigt wird.Wählen Sie eine ISO- oder Disk-Image-Datei aus und klicken Sie auf

Öffnen

.

– oder –

Wenn das Betriebssystem des Client-Geräts Drag & Drop unterstützt, wählen Sie die gewünschte ISO- oder Disk-Image-

Datei im Dialogfeld für allgemeine Dateien aus und ziehen Sie diese in das Dialogfeld

Virtual Media

.

c.

Der Datei-Header wird überprüft, um sicherzustellen, dass er korrekt ist.Wenn der Datei-Header korrekt ist, wird das Dialogfeld zum

Auswählen der allgemeinen Datei geschlossen und die ausgewählte

Image-Datei im Dialogfeld

Virtual Media

geöffnet, wo sie durch

Aktivieren des Kontrollkästchens

Zugewiesen

zugewiesen werden kann.

d.

Wiederholen Sie Schritte a bis c für alle weiteren ISO- oder Disk-

Images, die Sie hinzufügen möchten. Sie können eine beliebige Anzahl von Image-Dateien hinzufügen (bis zu der vom Speicher vorgegebenen

Beschränkung), Sie können jedoch nur ein virtuelles CD- oder DVD-

Laufwerk oder ein virtuelles Massenspeichergerät gleichzeitig zuweisen.

Wenn Sie zu viele Laufwerke (ein CD- oder DVD-Laufwerk und ein

Massenspeichergerät) oder zu viele Laufwerke eines bestimmten Typs (mehrere

CD-/DVD-Laufwerke oder Massenspeichergeräte) zuweisen, wird eine Nachricht

Video Viewer xxx | xxx

109

angezeigt. Wenn Sie trotzdem ein neues Laufwerk zuweisen möchten, müssen

Sie zuerst die Zuweisung eines vorhandenen Laufwerks aufheben. Danach können Sie dann das neue Laufwerk zuweisen.

Nach der Zuweisung eines physikalischen Laufwerks oder Images kann es auf dem Zielgerät verwendet werden.

So heben Sie die Zuweisung eines Virtual Media-Laufwerks auf:

1

Dektivieren Sie im Dialogfeld

Virtual Media

das Kontrollkästchen

Zugewiesen

neben dem Laufwerk, für das Sie die Zuweisung aufheben möchten.

2

Eine Bestätigung ist erforderlich. Bestätigen Sie das Aufheben der

Zuweisungen oder brechen Sie den Vorgang ab.

3

Wiederholen Sie diesen Vorgang für zusätzliche Virtual Media-Laufwerke, deren Zuweisung Sie aufheben möchten.

So zeigen Sie Details zu Virtual Media-Laufwerken an:

Klicken Sie im Dialogfeld

Virtual Media

auf

Details

. Das Dialogfeld wird erweitert und die Tabelle mit den Details wird eingeblendet. Die Zeilen enthalten folgende Informationen:

• Ziellaufwerk – Name für das zugewiesene Laufwerk, wie z. B. Virtual CD 1 oder Virtual CD 2.

• Zugeordnet zu – Identisch zu den Laufwerksinformationen, die in der Spalte

„Client-Ansicht des Laufwerks“ angezeigt werden.

• Bytes lesen und Bytes schreiben – Datenmenge, die seit der Zuweisung

übertragen wurde.

• Dauer – Zeit, die seit der Zuweisung des Laufwerks verstrichen ist.

Klicken Sie zum Schließen der Detailansicht erneut auf

Details

.

So setzen Sie alle USB-Geräte auf dem Zielgerät zurück:

HINWEIS: Mit dieser Funktion werden alle USB-Geräte auf dem Zielgerät einschließlich Tastatur und Maus zurückgesetzt. Sie sollte daher nur verwendet werden, wenn das Zielgerät nicht reagiert.

110

xxx |

Video Viewer xxx

1

Klicken Sie im Dialogfeld

Virtual Media

auf

Details

.

2

Die Detailansicht wird angezeigt.Klicken Sie auf

USB zurücksetzen

.

3

Eine Warnmeldung weist auf die möglichen Auswirkungen des

Zurücksetzens hin. Bestätigen Sie den Vorgang oder brechen Sie ihn ab.

4

Klicken Sie zum Schließen der Detailansicht erneut auf

Details

.

Schließen von Virtual Media-Sitzungen

So schließen Sie das Dialogfeld

Virtual Media

:

1

Klicken Sie auf

Beenden

.

2

Wenn Laufwerke zugewiesen wurden, wird eine Nachricht angezeigt, dass die Zuweisung aufgehoben wird. Bestätigen Sie den Vorgang oder brechen

Sie ihn ab.

Wenn Sie versuchen, eine Virtual-Media-Sitzung oder eine aktive KVM-Sitzung zu trennen, die über eine zugehörige gesperrte Virtual Media-Sitzung verfügt, werden Sie in einer Bestätigungsnachricht darauf hingewiesen, dass alle Virtual

Media-Zuweisungen verloren gehen.

Smart Cards

Sie können ein Smart Card-Lesegerät an einen verfügbaren USB-Port am Client-

Gerät anschließen und auf angeschlossene Zielgeräte im Switch-System zugreifen. Starten Sie dann eine KVM-Sitzung, um den Video Viewer zu öffnen, und weisen Sie eine Smartcard zu.

HINWEIS: Für alle Smart Card-Lesegeräte müssen Sie ein Dell USB2+CAC-SIP oder ein Avocent VMC-IQ-Modul verwenden.

Der Smartcard-Status wird durch ein Smartcard-Symbol auf der äußerst rechten

Seite der Video Viewer-Symbolleiste angezeigt. Die folgende Tabelle beschreibt die Smartcard-Statussymbole.

Video Viewer xxx | xxx

111

Tabelle 5.4: Smartcard-Symbole

Symbol Beschreibung

Es befindet sich keine Smartcard im Lesegerät oder es ist kein

Smartcard-Lesegerät angeschlossen.

Es befindet sich eine Smartcard im Lesegerät, diese wurde jedoch noch nicht zugewiesen.

Es ist eine Smart Card zugewiesen (grünes Symbol).

So weisen Sie eine Smartcard zu:

1

Öffnen Sie eine KVM-Sitzung, um das Video Viewer-Menü anzuzeigen.

2

Setzen Sie eine Smart Card in das an Ihr Client-Gerät angeschlossene Smart

Card-Lesegerät ein.

3

Klicken Sie im Video Viewer-Menü auf

Extras – Smart Card zuweisen

.

4

Wenn keine Smartcard zum Zielgerät zugewiesen ist, wird dies durch einen

Punkt neben der Option „Keine Karte zugewiesen“ angezeigt. Wählen Sie

Ihre Smartcard aus, die unter dieser Option angezeigt wird, um die

Smartcard zuzuweisen.

Um die Zuweisung einer Smart Card aufzuheben, schließen Sie die KVM-

Sitzung, indem Sie im Video Viewer-Fenster auf

X

klicken,

Extras – Keine Karte zugewiesen

auswählen und entweder die Smart Card aus dem Smart Card-

Lesegerät entfernen oder das Smart Card-Lesegerät vom Client-Server trennen.

Tastaturanschlag-Weitergabe

Tastenanschläge, die von einem Benutzer eingegeben werden, wenn dieser ein

Video Viewer-Fenster verwendet, können je nach eingestelltem Bildschirmmodus des Video Viewers auf zwei verschiedene Arten interpretiert werden.

112

xxx |

Video Viewer xxx

• Mit dem Video Viewer im Vollbildmodus werden alle Tastenanschläge und

Tastenfolgen mit Ausnahme von „Strg-Alt-Entf“ zum angezeigten Remote-

Zielgerät gesendet.

• Wenn sich das Video Viewer-Fenster im normalen Desktop-Modus befindet, kann die Tastenanschlag-Weitergabe dazu verwendet werden, zu steuern, ob das Remote-Zielgerät oder der lokale Computer bestimmte Tastenanschläge oder Tastenfolgen erkennt.

Die Tastenanschlag-Weitergabe muss im Dialogfeld

Sitzungsoptionen

festgelegt werden. Wenn diese Option aktiviert ist, werden alle Tastenanschläge und

Tastenfolgen mit Ausnahme von „Strg-Alt-Entf“ bei aktiviertem Video Viewer-

Fenster zum angezeigten Remote-Zielgerät gesendet. Wenn der lokale Desktop aktiv ist, beziehen sich alle Tastenanschläge und Tastenfolgen, die durch den

Benutzer eingegeben werden, auf den lokalen Computer.

HINWEIS: Die Tastenfolge Strg-Alt-Entf kann nur mittels Makro an das Remote-

Zielgerät übertragen werden.

HINWEIS: Die japanische Tastenfolge ALT-Han/Zen wird immer an das Remote-

Zielgerät übertragen, unabhängig vom Bildschirmmodus oder den Einstellungen der

Tastenanschlag-Weitergabe.

So legen Sie die Tastenanschlag-Weitergabe fest:

1

Wählen Sie im Video Viewer-Menü

Extras – Sitzungsoptionen

.

– oder –

Klicken Sie auf die Schaltfläche

Sitzungsoptionen

.

Das Dialogfeld

Sitzungsoptionen

wird angezeigt.

2

Klicken Sie auf das Register

Allgemein

.

3

Wählen Sie

Alle Tastenanschläge im normalen Fenstermodus weitergeben

.

4

Klicken Sie auf

OK

, um die Einstellungen zu speichern.

Video Viewer xxx | xxx

113

Makros

Die Switch-OBWI ist mit vorkonfigurierten Makros für Windows, Linux und

Sun ausgestattet.

Wählen Sie

Makros – <gewünschtes Makro>

im Video Viewer-Fenster oder wählen Sie das gewünschte Makro über die Schaltflächen im Video Viewer-Menü aus.

Speichern der Ansicht

Der Bildschirm des Video Viewers kann entweder in eine Datei gespeichert oder in die Zwischenablage kopiert werden und von dort in ein Textverarbeitungsoder anderes Programm eingefügt werden.

So speichern Sie das Video Viewer-Fenster in einer Datei:

1

Wählen Sie im Video Viewer-Menü

Datei – In Datei speichern

.

– oder –

Klicken Sie auf die Schaltfläche

In Datei speichern

.

Das Dialogfeld

Speichern unter

wird angezeigt.

2

Geben Sie einen Dateinamen ein und legen Sie einen Speicherort für die

Datei fest.

3

Klicken Sie auf

Speichern

, um den Bildschirm in einer Datei zu speichern.

Um das Video Viewer-Fenster in die Zwischenablage zu kopieren, wählen Sie im

Video Viewer-Menü

Datei – In Zwischenablage speichern

oder klicken Sie auf die Schaltfläche

In Zwischenablage speichern

. Die Bilddaten werden in die

Zwischenablage kopiert.

Schließen einer Sitzung

So beenden Sie eine Video Viewer-Sitzung:

Wählen Sie im Video Viewer-Fenster

Datei – Beenden

.

114

xxx |

Video Viewer xxx

6

Terminalbetrieb

Jeder SCS kann auf Switch-Ebene über die Terminalkonsole konfiguriert werden, auf die über den Setup-Port 10101 zugegriffen werden kann. Auf alle

Terminalbefehle kann über einen Terminalbildschirm oder einen PC, auf dem die

Terminal-Emulationssoftware ausgeführt wird, zugegriffen werden.

HINWEIS: Die bevorzugte Methode ist das Einstellen sämtlicher

Konfigurationseinstellungen mit der lokalen Benutzeroberfläche.

So schließen Sie einen Terminal an einen Switch an:

1

Schließen Sie mit einem seriellen DB9 M/F-Adapter ein Terminal oder einen

PC mit Terminal-Emulationssoftware (z. B. HyperTerminal) an den 10101-

Port an der Rückseite des Switch an. Das Terminal muss wie folgt eingestellt sein: 9600 bps, 8 bits, 1 stop bit, no parity und no flow control.

2

Schalten Sie den Switch und alle Zielgeräte ein.Wenn der Switch die

Initialisierung abgeschlossen hat, wird auf dem Konsolenmenü folgende

Nachricht angezeigt:

Press any key to continue.

Netzwerkkonfiguration

So konfigurieren Sie die Netzwerkeinstellungen über das Konsolenmenü:

1

Wenn Sie den SCS einschalten, führt der Switch etwa eine Minute lang eine

Initialisierung durch. Betätigen Sie nach Abschluss der Initialisierung eine

Terminalbetrieb xxx | xxx

115

beliebige Taste auf dem Terminal oder dem Computer, auf dem die

Terminal-Emulationssoftware ausgeführt wird, um auf das Konsolenmenü zuzugreifen.

Das Terminal kann jederzeit angeschlossen werden, auch wenn der

Switch bereits eingeschaltet ist.

2

Wenn das Konsolenhauptmenü angezeigt wird, geben Sie die Nummer für die Netzwerkkonfiguration ein und drücken Sie die Eingabetaste.

3

Geben Sie zum Einstellen der Netzwerkgeschwindigkeit „1“ ein und drücken

Sie die Eingabetaste. Die beste Leistung wird erzielt, wenn die

Geschwindigkeit des SCS mit der Geschwindigkeit des Ethernet-Switch

übereinstimmt, an den der Switch angeschlossen ist. Drücken Sie die

Eingabetaste, um zum Menü „Netzwerkkonfiguration mit Konsole“ zurückzukehren.

4

Geben Sie 2 ein und drücken Sie die Eingabetaste, um festzulegen, ob eine statische IP-Adresse oder eine DHCP-Adresse verwendet werden soll.

Über die statische IP-Konfiguration können Sie eine benutzerdefinierte

IP-Adresse, Netzmaske oder Präfixlänge und ein Standard-Gateway für den SCS angeben.

DHCP ist ein Protokoll, das die Konfiguration von TCP/IP-fähigen

Computern automatisiert. Bei Auswahl von DHCP werden die

Einstellungen für IP-Adresse, Netzmaske oder Präfixlänge und Standard-

Gateway dem SCS automatisch zugewiesen und können vom Benutzer nicht geändert werden.

Wenn Sie die DHCP-Option verwenden, konfigurieren Sie das DHCP-

Gerät so, dass dem Switch eine IP-Adresse zugewiesen wird. Fahren Sie dann mit Schritt 6 fort.

5

Wählen Sie die übrigen Optionen im Menü für die Netzwerkkonfiguration aus, um die Konfiguration des SCS für IP-Adresse, Netzmaske oder

Präfixlänge und Standard-Gateway abzuschließen.

6

Geben Sie „0“ (Null) ein und drücken Sie die Eingabetaste, um zum

Konsolenhauptmenü zurückzukehren.

116

xxx |

Terminalbetrieb xxx

Weitere Optionen im Konsolenhauptmenü

Neben der Option für die Netzwerkkonfiguration stehen im Konsolenhauptmenü des SCS folgende weitere Optionen zur Verfügung: Firmware Management

(Firmware-Management), Enable Debug Messages (Debug-Nachrichten aktivieren), Set/Change Password (Kennwort einstellen/ändern), Restore Factory

Defaults (Fabrikeinstellungen wiederherstellen), Reset Switch (Switch zurücksetzen), Set Web Interface Ports (Web-Interface-Ports festlegen) und Exit

(Beenden). Diese Menüpunkte werden in diesem Abschnitt beschrieben.

Firmware Management

Dieses Menü enthält die Option „Flash-Download“. Weitere Informationen

finden Sie unter „Extras – Neu starten und aktualisieren“ auf Seite 71.

Enable Debug Messages

Diese Menüoption aktiviert die Statusmeldungen der Konsole. Sie sollten

Debug-Meldungen nur aktivieren, wenn Sie vom technischen Kundendienst dazu angewiesen werden, da diese Funktion die Leistung deutlich mindern kann.

Dieser Modus kann durch Betätigen einer beliebigen Taste beendet werden, wenn Sie sich die Meldungen durchgelesen haben.

Set/Change Password

Über diese Menüoption können Sie die Sicherheit des seriellen Ports aktivieren oder deaktivieren und den seriellen Port mit einem benutzerdefinierten

Kennwort sichern.

Restore Factory Defaults

Diese Menüoption setzt alle Optionen des Switches auf die

Standardeinstellungen zurück.

Reset Switch

Mit dieser Menüoption können Sie einen Warmstart des SCS ausführen.

Terminalbetrieb xxx | xxx

117

Set Web Interface Ports

Der SCS verwendet die Ports 80 und 443 für HTTP- bzw. HTTPS-

Portnummern. Der Benutzer kann diese Ports ändern oder Alternativports angeben.

HINWEIS: Ein Neustart des SCS ist erforderlich, um neue Portnummern verwenden zu können.

Exit

Mit dieser Menüauswahl kehren Sie wieder zur Eingabeaufforderung zurück.

Wenn das Konsolenmenü durch ein Kennwort geschützt ist, müssen Sie das

Hauptmenü der Konsole verlassen, damit der nächste Benutzer wieder zur

Eingabe des Kennworts aufgefordert wird.

118

xxx |

Terminalbetrieb xxx

Anhang A: MIB und SNMP-Traps

A

Der SCS ist in der Lage, Audit-Ereignisse an einen SNMP-Manager zu senden.

Die SNMP-Traps sind in einer SNMP-Trap-MIB definiert.

Mithilfe der Funktion „Trap-MIB speichern“ kann die Trap-MIB-Datei über den

SCS hochgeladen werden. Die hochgeladene Trap-MIB-Datei kann anschließend in eine SNMP-Trap-Receiver-Anwendung geladen werden.

Dieser Anhang beschreibt die Trap-Ereignisse, die vom SCS erzeugt werden können. Obwohl versucht wurde, die Informationen innerhalb dieses Anhangs auf dem neuesten Stand zu halten, enthält die tatsächliche Trap-MIB-Datei die genauesten Trap-Informationen.

Ein SNMP-Manager kann über IPv4- oder IPv6-Protokolle auf die MIB-II-

Objekte des SCS zugreifen.

Standardmäßig kann auf die unternehmensspezifischen MIB-Objekte innerhalb des SCS nicht über SNMP zugegriffen werden.

Die SCS-Trap-Definitionen verwenden die in den folgenden

Kommentaranforderungen (RFC, Request For Comments) beschriebene

Struktur.

• RFC-1155-SMI

Beschreibt die gemeinsamen Strukturen und das Identifikationsschema für die Festlegung der Verwaltungsinformationen, die mit TCP/IPbasiertem Internet verwendet werden.

• RFC-1212

Anhang A: MIB und SNMP-Traps xxx | xxx

119

Beschreibt das Format, das für die Erstellung präziser und beschreibender MIB-Module verwendet wird.

• RFC-1213-MIB

Beschreibt den Internetstandard MIB-II für die Verwendung mit

Netzwerk-Managementprotokollen in TCP/IP-basierten

Internetanwendungen.

• RFC-1215

Beschreibt die standardisierten SNMP-Traps und bietet die Möglichkeit zum Definieren unternehmensspezifischer Traps. Die über jeden TRAP gemeldeten spezifischen Objekte sind in der über den SCS hochgeladenen Trap-MIB-Datei definiert. In der nachfolgenden Tabelle finden Sie eine Auflistung der erzeugten Trap-Ereignisse.

Tabelle A.1: Erzeugte Trap-Ereignisse

Trap-Ereignis Trap-Nummer

Benutzer-Authentifizierungsfehler

Benutzeranmeldung

Benutzerabmeldung

Zielgeräte-Sitzung gestartet

Zielgeräte-Sitzung angehalten

Zielgeräte-Sitzung abgebrochen

Traps 7-8 werden nicht verwendet

Benutzer hinzugefügt

Benutzer gelöscht

Benutzer geändert

10

11

5

6

7-8

9

3

4

1

2

Anhang A: MIB und SNMP-Traps xxx | xxx

120

Trap-Ereignis

Neustart wurde eingeleitet

Image-Datei-Aktualisierung gestartet

Image-Datei-Aktualisierungsergebnisse

SIP hinzugefügt

SIP entfernt

Zielgerätename geändert

Gestufter Switch hinzugefügt.

Gestufter Switch entfernt.

Name des gestuften Switches geändert

Konfigurationsdatei geladen

Benutzerdatenbank-Datei geladen

Traps 23-32 werden nicht verwendet

Benutzer gesperrt

Benutzer freigegeben

SIP-Aktualisierung gestartet

SIP-Image-Aktualisierungsergebnisse

SIP-Adapter neu gestartet

Virtual Media-Sitzung gestartet

Virtual Media-Sitzung angehalten

33

34

22

23-32

20

21

18

19

37

38

35

36

39

16

17

14

15

Trap-Nummer

12

13

Anhang A: MIB und SNMP-Traps xxx | xxx

121

Trap-Ereignis

Virtual Media Sitzung beendet

Virtual Media-Sitzung reserviert

Virtual Media-Sitzung nicht reserviert

Virtual Media-Sitzung zugewiesen

Zuweisung des Virtual Media-Laufwerks aufgehoben

Traps 45-75 werden nicht verwendet

Smart Card eingesetzt

Smart Card entfernt

Traps 78-79 werden nicht verwendet

Statuszusammenfassung des Zielgeräts geändert

76

77

78-79

80

Trap-Nummer

40

41

42

43

44

45-75

Anhang A: MIB und SNMP-Traps xxx | xxx

122

Anhang B: Pinbelegungen des

Setup-Ports

B

Der Setup-Port 10101 des SCS ist eine 8-polige modulare Anschlussbuchse. Die

Pinbelegung des Setup-Ports und die entsprechenden Beschreibungen entnehmen

Sie der nachfolgenden Abbildung und Tabelle.

Abbildung B.1: Pinbelegungen des Setup-Ports

Tabelle B.1: Beschreibung der Konsolen-/Setup-Pinbelegung

Stiftnummer Beschreibung Stiftnummer Beschreibung

1

2

Keine Verbindung

Keine Verbindung

5

6

Transmit Data (TXD)

Signal Ground (SG)

3

4

Keine Verbindung 7

Receive Data (RXD) 8

Keine Verbindung

Keine Verbindung

Anhang B: Pinbelegungen des Setup-Ports xxx | xxx

123

Anhang B: Pinbelegungen des Setup-Ports xxx | xxx

124

Anhang C: Verwenden von seriellen Avocent IQ-Modulen

C

Das serielle IQ-Modul ist ein seriell-auf-VGA-Konverter, der es ermöglicht, dass

VT100-fähige Geräte vom lokalen Port des Switch aus, über die OBWI oder über die Switch-Software angezeigt werden können. Für alle vom Gerät kommenden seriellen Daten besteht nur Lesezugriff. Die Daten werden in einem VT100-

Fenster angezeigt und über den Video-Puffer an den Switch gesendet, als würden diese Daten von einem VGA-Gerät stammen. Auch Tastenanschläge der

Tastatur werden an das angeschlossene Gerät gesendet, als ob diese über einen

VT100-Terminal eingegeben wurden.

Betriebsmodi des seriellen IQ-Moduls

Mit einem seriellen IQ-Modul können Sie auf die folgenden Modi zugreifen:

• On-Line: In diesem Modus können Sie serielle Daten senden und empfangen.

• Configuration: In diesem Modus können Sie die Kommunikationsparameter des Switch, die Anzeige des Terminal-Programmmenüs und

Tastenkombinationen für bestimmte Aktionen und Makros festlegen.

• History: In diesem Modus können Sie serielle Daten einsehen.

Konfigurieren des seriellen IQ-Moduls

HINWEIS: Das serielle IQ-Modul ist ein DCE-Gerät und unterstützt nur VT100

Terminalemulation.

Anhang C: Verwenden von seriellen Avocent IQ-Modulen xxx | xxx

125

Drücken von „Strg-F8“ aktiviert den Konfigurationsbildschirm des Terminal-

Programmmenüs des IQ-Moduls, über das Sie Ihr serielles IQ-Modul konfigurieren können.

HINWEIS: Wenn das Terminal-Programmmenü aktiv ist, werden die Änderungen durch Drücken der Eingabetaste gespeichert und Sie kehren zum vorherigen

Bildschirm zurück. Die Taste „Esc“ bringt Sie zum vorherigen Bildschirm zurück, ohne die Änderungen zu speichern.

Auf dem Konfigurationsbildschirm im Terminal-Programmmenü können Sie die folgenden Optionen ändern:

• Baud Rate: Mit dieser Option können Sie die

Kommunikationsgeschwindigkeit des seriellen Ports festlegen. Verfügbare

Werte sind 300, 1.200, 2.400, 9.600, 19.200, 34.800, 57.600 oder 115.200

bps. Der Standardwert ist 9.600 bps.

• Parity: Mit dieser Option können Sie die Parität der Kommunikation für den seriellen Port festlegen. Mögliche Optionen sind EVEN, ODD oder

NONE. Die Standardeinstellung ist NONE.

• Flow Control: Mit dieser Option können Sie die Art der seriellen

Flusskontrolle einstellen. Mögliche Optionen sind NONE, XOn/XOff

(Software) und RTS/CTS (Hardware). Die Standardeinstellung ist NONE.

Wenn Sie eine Baud-Rate von 115.200 ausgewählt haben, ist die einzig mögliche Option für die Flusskontrolle RTS/CTS (Hardware).

• Enter Sends: Mit dieser Option können Sie die Tasten angeben, die

übermittelt werden, wenn die Eingabetaste gedrückt wird. Mögliche

Optionen sind <CR> (Enter) (<CR> (Eingabe)), wodurch der Cursor auf die linke Seite des Bildschirms bewegt wird, oder <CR><LF> (Eingabe-

Zeilenvorschub), wodurch der Cursor auf die linke Seite des Bildschirms und eine Reihe nach unten bewegt wird.

• Received: Mit dieser Option können Sie festlegen, wie das Modul ein empfangenes Eingabe-Zeichen übersetzt. Verfügbare Optionen sind <CR>

(Enter) (<CR> (Eingabe)) oder <CR><LF> (Eingabe-Zeilenvorschub).

Anhang C: Verwenden von seriellen Avocent IQ-Modulen xxx | xxx

126

• Background: Mit dieser Option können Sie die Hintergrundfarbe des

Bildschirms verändern. Die aktive Farbe wird bei der Umstellung in der

Optionszeile angezeigt. Verfügbare Farben sind: Schwarz, Hellgrau, Gelb,

Grün, Aquamarin, Hellblau, Blau, Dunkelblau, Lila, Rosa, Orange, Rot,

Kastanienbraun und Braun. Die Standardfarbe ist Schwarz. Dieser Wert darf nicht mit dem Wert für die Optionen „Normal Text“ oder „Bold Text“

übereinstimmen.

• Normal Text: Mit dieser Option können Sie die Farbe des normalen Textes des Bildschirms ändern. Die aktive Farbe wird bei der Umstellung in der

Optionszeile angezeigt. Verfügbare Farben sind: Grau, Hellgrau, Gelb, Grün,

Aquamarin, Hellblau, Blau, Dunkelblau, Lila, Rosa, Orange, Rot,

Kastanienbraun und Braun. Die Standardfarbe ist Grau. Der Wert darf nicht mit dem Wert für die Option „Background“ oder „Bold Text“

übereinstimmen.

• Bold Text: Mit dieser Option können Sie die Farbe des fettgedruckten

Textes des Bildschirms ändern. Die aktive Farbe wird bei der Umstellung in der Optionszeile angezeigt. Verfügbare Farben sind: Weiß, Gelb, Grün,

Aquamarin, Cyan, Blau, Dunkelblau, Lila, Rosa, Orange, Rot,

Kastanienbraun, Braun und Hellgrau. Die Standardfarbe ist Weiß. Der Wert darf nicht mit dem Wert für die Optionen „Background“ oder „Normal

Text“ übereinstimmen.

• Screen Size: Mit dieser Option können Sie die Textbreite des Bildschirms festlegen. Mögliche Werte sind Breiten von 80 Spalten oder 132 Spalten.

Die Länge für beide Breiten beträgt 26 Zeilen.

Die folgenden Optionen im Konfigurationsbildschirm des Terminal-

Programmmenüs ermöglichen die Festlegung von Funktionstasten, die eine bestimmte Aktion ausführen. Um eine neue Funktionstaste zuzuweisen, halten

Sie die Taste „Strg“ gedrückt und drücken Sie die Funktionstaste, die Sie der

Aktion zuweisen möchten. Wenn Sie zum Beispiel die Tastenfolge für die

Konfiguration von „Strg-F8“ zu „Strg-F7“ ändern möchten, halten Sie die Taste

„Strg“ gedrückt und drücken Sie dann „F7“.

Anhang C: Verwenden von seriellen Avocent IQ-Modulen xxx | xxx

127

• Config Key Sequences: Mit dieser Option können Sie die

Tastenkombination festlegen, die den Konfigurationsbildschirm des

Terminal-Programmmenüs aufruft. Die Standardtastenfolge ist „Strg-F8“.

• On-Line Key Sequence: Mit dieser Option können Sie die Tastenfolge festlegen, die den Online-Modus aufruft. Die Standardtastenfolge ist „Strg-

F10“.

• Help Key Sequence: Mit dieser Option können Sie die Tastenkombination festlegen, die den Hilfebildschirm aufruft. Die Standardtastenfolge ist „Strg-

F11“.

• History Key Sequence: Mit dieser Option können Sie die

Tastenkombination festlegen, die in den Verlaufsmodus umschaltet. Die

Standardtastenfolge ist „Strg-F9“.

• Clear History Key Sequence: Mit dieser Option können Sie die

Tastenkombination festlegen, die den Verlaufspuffer im Verlaufsmodus löscht. Die Standardtastenfolge ist „Strg-F11“.

• Break Key Sequence: Mit dieser Option können Sie eine Tastenkombination festlegen, die eine Unterbrechung erzeugt. Die Standardtastenfolge ist „Alt-

B“.

So konfigurieren Sie ein serielles IQ-Modul:

1

Drücken Sie „Strg-F8“. Der Konfigurationsbildschirm wird angezeigt.

2

Wählen Sie den Parameter aus, den Sie verändern möchten. Mit den Nach-

Oben- und Nach-Unten-Pfeilen können Sie durch den

Konfigurationsbildschirm navigieren.

3

Passen Sie die Werte mit den Nach-Links- und Nach-Rechts-Pfeilen an.

4

Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3 für zusätzliche Werte, die Sie anpassen möchten.

5

Drücken Sie die Eingabetaste, um die Änderungen zu speichern und den

Konfigurationsbildschirm zu verlassen.

– oder –

Anhang C: Verwenden von seriellen Avocent IQ-Modulen xxx | xxx

128

Drücken Sie „Esc“, um den Konfigurationsbildschirm zu verlassen, ohne die Änderungen zu speichern.

Erstellen eines Makros für das serielle IQ-

Modul

Drücken Sie die Taste „Bild ab“, wenn der Konfigurationsbildschirm des

Terminal-Programmmenüs angezeigt wird, um den Makro-

Konfigurationsbildschirm aufzurufen. Das serielle IQ-Modul kann mit maximal

10 Makros konfiguriert werden. Jedes Makro kann eine maximale Länge von 128

Zeichen haben.

So erstellen Sie ein Makro:

1

Wählen Sie das serielle IQ-Modul aus, das Sie konfigurieren möchten, und drücken Sie „Strg-F8“, um den Konfigurationsbildschirm des Terminal-

Programmmenüs aufzurufen.

2

Wenn das Terminal-Programmmenü angezeigt wird, drücken Sie die Taste

„Bild ab“, um den Makro-Konfigurationsbildschirm anzuzeigen. Der Makro-

Konfigurationsbildschirm zeigt die 10 verfügbaren Makros mit den entsprechenden Tastenfolgen an.

3

Mit den Nach-Oben- und Nach-Unten-Pfeilen können Sie durch die verfügbaren Makros blättern und die angegebenen Tastenfolgen markieren.

Ersetzen Sie die Standardtastenfolge mit der neuen Makro-Tastenfolge. Alle

Kombinationen aus „Strg“ oder „Alt“ mit einer einzelnen Taste können verwendet werden. Drücken Sie die Nach-Unten-Pfeiltaste, wenn Sie die

Eingabe der Tastenfolge für die Aktivierung des neuen Makros beendet haben.

4

Geben Sie in der Zeile unter der Makro-Tastenfolge, die Sie gerade eingegeben haben, die Tastenfolge an, die das Makro ausführen soll.

5

Wiederholen Sie Schritte 3 und 4 für zusätzliche Makros, die Sie verändern möchten.

Anhang C: Verwenden von seriellen Avocent IQ-Modulen xxx | xxx

129

6

Wenn Sie fertig sind, drücken Sie die Eingabetaste, um zum vorherigen

Bildschirm zurückzukehren.

Modus „History“ verwenden

Im Modus „History“ können Sie den Inhalt des Verlaufspuffers anzeigen, der alle aufgetretenen Ereignisse enthält.

Das serielle IQ-Modul speichert im Puffer Ausgangsdaten mit mindestens 240

Zeilen oder 10 Bildschirmen. Wenn der Verlaufspuffer voll ist, werden neue

Zeilen am Ende des Puffers eingefügt und die ältesten Zeilen am Anfang des

Puffers gelöscht.

HINWEIS: Die Konfigurations-Tastenfolge, Online-Tastenfolge und „Verlauf löschen“-

Tastenfolge, die in den folgenden Vorgängen verwendet werden, sind die

Standardwerte. Diese Tastenkombinationen können über das Terminal-

Programmmenü geändert werden.

So verwenden Sie den Modus „History“:

1

Drücken Sie „Strg-F9“. Der Modus wird auf History umgestellt.

2

Betätigen Sie eine der folgenden Tastenkombinationen, um die angegebenen

Aktionen auszuführen:

• Pos1: Zum Anfang des Puffers bewegen.

• Ende: Zum Ende des Puffers bewegen.

• Bild-Auf: Eine Pufferseite nach oben bewegen.

• Bild-Ab: Eine Pufferseite nach unten bewegen.

• Pfeil-nach-Oben: Eine Pufferzeile nach oben bewegen.

• Pfeil-nach-Unten: Eine Pufferzeile nach unten bewegen.

• „Strg-F8“: Wechselt in den Konfigurationsmodus. Der

Konfigurationsbildschirm wird angezeigt.

• „Strg-F9“: Wechselt im Konfigurationsmodus und bei aktiviertem

History-Modus zum vorhergehenden Bildschirm.

Anhang C: Verwenden von seriellen Avocent IQ-Modulen xxx | xxx

130

7

8

5

6

9

3

4

1

2

• „Strg-F10“: Wechselt im Konfigurationsmodus und bei aktiviertem

Online-Modus zum vorhergehenden Bildschirm.

• „Strg-F11“: Löscht den Verlaufspuffer. Wenn Sie diese Option auswählen, wird ein Warnbildschirm angezeigt. Drücken Sie die

Eingabetaste, um den Verlaufspuffer zu löschen, oder „Esc“, um die

Aktion abzubrechen. Der vorherige Bildschirm wird wieder angezeigt.

3

Drücken Sie „Strg-F10“, um den History-Modus zu beenden und zum

Online-Modus zurückzukehren.

Pinbelegungen des seriellen IQ-Moduls

In der folgenden Tabelle sind die Pinbelegungen für das serielle IQ-Modul aufgeführt.

Tabelle C.1: Pinbelegungen des seriellen IQ-Moduls

DB9-F-

Pin

Beschreibung des Host-

Signalnamens

Signalfluss SRL-Signal

Name/Beschreibung

DCD – Data Carrier Detect

RXD – Receive Data

TXD – Transmit Data

DTR – Data Terminal Ready

GND – Signal Ground

DSR – Data Set Ready

RTS – Request to Send

CTS – Clear to Send

N/C – Not Connected

Vom SRL DTR – Data Terminal Ready

Vom SRL TXD – Transmit Data

Zum SRL

Zum SRL

RXD – Receive Data

DSR – Data Set Ready

-

GND – Signal Ground

Vom SRL DTR – Data Terminal Ready

Zum SRL CTS – Clear to Send

Vom SRL RTS – Request to Send

N/C – Not Connected

Anhang C: Verwenden von seriellen Avocent IQ-Modulen xxx | xxx

131

Anhang C: Verwenden von seriellen Avocent IQ-Modulen xxx | xxx

132

Anhang D: Tastenemulation für

Sun-Zusatztasten

D

Bestimmte Tasten auf einer standardmäßigen Sun-Tastatur Typ 5 (US) können durch Tastenfolgen auf einer am lokalen Port angeschlossenen USB-Tastatur emuliert werden. Um die Tastenemulation für Sun-Zusatztasten zu aktivieren und diese Tasten zu verwenden, halten Sie <Strg+Umschalt+Alt> gedrückt und drücken Sie die <Rollen>-Taste. Die Rollen-Tasten-LED blinkt.

Verwenden Sie die entsprechenden Tasten in der folgenden Tabelle so, als würden Sie die Zusatztasten einer Sun Tastatur bedienen.Beispiel: Für

„Stop+A“ halten Sie die Tasten „Strg+Umschalt+Alt“ gedrückt und drücken

Sie die Taste „Rollen“. Drücken Sie danach „F1+A“.

Diese Tastenkombinationen funktionieren bei Dell USB-, USB2- und

USB2+CAC-SIPs sowie Avocent USB-, USB2- und VMC-IQ-Modulen. Diese

Tastenkombinationen werden mit Ausnahme von <F12> von Microsoft

Windows nicht erkannt. Wird <F12> verwendet, dann wird eine Windows-

Tastenfolge ausgeführt. Um die Tastenemulation für Sun-Zusatztasten zu deaktivieren, halten Sie <Strg+Umschalt+Alt> gedrückt und drücken Sie die

<Rollen>-Taste.

Tabelle D.1: Sun Tastenemulation

Compose Anwendung

(1)

Compose Zehnertastatur

Power F11

Anhang D: Tastenemulation für Sun-Zusatztasten xxx | xxx

133

Open

Help

Props

Front

Stop

Again

Undo

Cut

Copy

Paste

Find

Mute

Vol.+

Vol.-

Command (links) (2)

F7

Num Lock

F3

F5

F1

F2

F4

F10

F6

F8

F9

Zehnertastatur /

Zehnertastatur +

Zehnertastatur -

F12

Command (links) (2)

Command (rechts) (2)

Win (GUI) links (1)

Win (GUI) rechts (1)

WEITERE HINWEISE:

(1) Tastatur mit 104 Tasten für Windows 95.

(2) Die Command-Taste ist die Sun Meta (Diamant)-Taste.

Anhang D: Tastenemulation für Sun-Zusatztasten xxx | xxx

134

Anhang E: UTP-Verkabelung

E

In diesem Anhang werden die unterschiedlichen Anschlussmöglichkeiten beschrieben. Das SCS-System verwendet UTP-Kabel. Die Leistung des Systems hängt von qualitativ hochwertigen Verbindungen ab. Schlechte Kabelqualität oder schlecht verlegte bzw. gewartete Kabel können die Systemleistung des SCS verringern.

HINWEIS: Dieser Anhang ist nur für Informationszwecke gedacht. Sprechen Sie vor der Installation mit Ihrem Elektriker und/oder Kabelfachmann vor Ort.

UTP-Kupferkabel

Im Folgenden werden die drei UTP-Arten, welche der SCS unterstützt, allgemein beschrieben:

• CAT 5-Hochleistungskabel (4-paarig), bestehend aus verdrillten

Leiterpaaren. Diese Kabelart wird in erster Linie für die Datenübermittlung verwendet. Durch das Verdrillen von Leitungspaaren wird das Kabel widerstandsfähiger gegen das Eindringen von Störungen. CAT 5-Kabel werden allgemein für Netzwerke mit 10 oder 100 MBit/s verwendet.

• CAT 5E-Kabel (verbessert) haben die gleichen Merkmale wie CAT 5-Kabel, werden jedoch unter strengeren Vorschriften hergestellt.

• CAT 6-Kabel werden unter höheren Ansprüchen als CAT 5E-Kabel hergestellt. CAT 6-Kabel verfügen über höhere messbare Frequenzbereiche und bessere Leistungsansprüche als CAT 5E-Kabel bei gleichen Frequenzen.

Anhang E: UTP-Verkabelung xxx | xxx

135

7

8

5

6

2

3

4

Kabelnormen

Es bestehen zwei unterstützte Kabelnormen für UTP-Kabel mit 8 Leitern (4

Paaren) und RJ-45-Stecker: EIA/TIA 568A und B. Diese Normen werden für

Anlagen mit UTP-Kabeln angewendet. Das SCS-System unterstützt alle dieser

Kabelnormen. In der folgenden Tabelle wird die Pinbelegung beschrieben.

Tabelle E.1: UTP-Kabelnormen

Pin EIA/TIA 568A EIA/TIA 568B

1 weiß/grün weiß/orange grün weiß/orange blau weiß/blau orange weiß/braun braun orange weiß/grün blau weiß/blau grün weiß/braun braun

Kabelverlegung, Kabelwartung und

Sicherheitshinweise

Im Folgenden werden wichtige Sicherheitshinweise aufgelistet, die vor der

Installation oder Wartung von Kabeln beachtet werden müssen:

• Verlegen Sie alle UTP-Kabel über eine Länge von maximal 30 Meter.

• Behalten Sie die Verdrillung der Paare bis zum endgültigen Anschluss bei oder lösen Sie die Verdrillung um höchstens 1,25 cm. Entfernen Sie am

Kabelende nicht mehr als 2,54 cm der Ummantelung.

Anhang E: UTP-Verkabelung xxx | xxx

136

• Wenn das Kabel gebogen werden muss, sollte eine leichte Biegung mit nicht mehr als 2,54 cm Radius verlegt werden. Durch starke Biegungen oder

Knicke des Kabels kann das Kabelinnere permanent beschädigt werden.

• Fassen Sie die Kabel unter geringem oder mittlerem Druck mit

Kabelbindern zusammen. Binden Sie die Kabelbinder nicht zu fest.

• Kabel ggf. mithilfe von Kontaktblöcken, Patch-Panels und Komponenten querverbinden. Kabel dürfen nicht überbrückt oder gespleißt werden.

• UTP-Kabel so weit wie möglich von potenziellen elektromagnetischen

Störquellen (zum Beispiel Stromkabel, Transformatoren oder

Lampenfassungen) entfernt verlegen. Befestigen Sie die Kabel nicht an elektrischen Leitungsführungen und verlegen Sie die Kabel nicht auf elektrischen Vorrichtungen.

• Überprüfen Sie jedes installierte Segment mit einem Kabelprüfer. „Toning“ ist keine akzeptable Prüfung.

• Installieren Sie die Anschlussbuchsen stets so, dass kein Staub oder andere

Verschmutzungen auf die Kontakte gelangen können. Die Kontakte der

Anschlussbuchse sollten nach oben auf die Einbauplatten zeigen oder sich links/rechts/unterhalb der Aufputzdosen befinden.

• Lassen Sie immer etwas zusätzlichen Durchhang für die Kabel, rollen Sie diese sauber in die Decke oder in eine unauffällige Stelle auf. Lassen Sie eine

Extra-Kabellänge von mindestens 1,5 m am Arbeitsende und 5 m am Patch-

Panel.

• Entscheiden Sie sich vor Arbeitsbeginn für die Kabelnorm 568A oder 568B.

Verkabeln Sie alle Anschlussbuchsen und Patch-Panels nach dem gleichen

Verkabelungsschema. Kombinieren Sie 568A- und 568B-Verkabelung nicht in derselben Installation.

• Befolgen Sie stets die örtlichen und gesetzlichen Feuer- und

Gebäudevorschriften. Stellen Sie sicher, dass alle Kabel, die durch eine

Brandschutzmauer verlegt werden, die Feuerschutzbedingungen erfüllen.

Verwenden Sie ggf. Plenumkabel.

Anhang E: UTP-Verkabelung xxx | xxx

137

Anhang E: UTP-Verkabelung xxx | xxx

138

Anhang F: Technische Daten

F

Tabelle F.1: Technische Daten des SCS

Port-Anzahl

1081AD: 8 AHI/ARI

2161AD: 16 AHI/ARI

Typ

Anschlüsse

Sync-Arten

Eingangsvideoauflösung

Dell PS/2-, USB-, USB2- und USB2+CAC-SIPs.

Avocent PS/2-, PS2M-, USB-, Sun-, USB2- und VMC-Module.

8-polig modular (RJ-45)

Unabhängig horizontal und vertikal

Standard

640 x 480 bei 60 Hz

800 x 600 bei 75 Hz

960 x 700 bei 75 Hz

1024 x 768 bei 75 Hz

1280 x 1024 bei 75 Hz

1600 x 1200 bei 60 Hz

Breitbild

800 x 500 bei 60 Hz

1024 x 640 bei 60 Hz

1280 x 800 bei 60 Hz

1440 x 900 bei 60 Hz

1680 x 1050 bei 60 Hz

Anhang F: Technische Daten xxx | xxx

139

Zielauflösung

Unterstützte Verkabelung UTP 4-paarig, maximale Länge 30 Meter

Abmessungen

Formfaktor

Standard

1024 x 768 bei 60 Hz (bevorzugt)

1280 x 1024 bei 60 Hz (bevorzugt)

1600 x 1200 bei 60 Hz (bevorzugt)

Breitbild

1280 x 800 bei 60 Hz (bevorzugt)

1680 x 1050 bei 60 Hz (bevorzugt)

Abmessungen

Gewicht (ohne Kabel)

Setup-Port 10101

1-HE- oder 0-HE-Rackbefestigung

1,70 x 17,00 x 9,20 Zoll (Höhe x Breite x Tiefe)

4,32 x 43,18 x 23.93 cm

1081AD: 2,71 kg; 2161AD: 2,79 kg)

Anzahl

Protokoll

Anschluss

Lokaler Port

1

RS-232 seriell

8-polig, modular (RJ-45)

Anzahl/Typ

8 Ports

1 VGA - HDD15

4 USB

16 Ports

2 VGA - HDD15

8 USB

Netzwerkverbindung

Anzahl 2

Anhang F: Technische Daten xxx | xxx

140

Protokoll

Anschluss

USB-Port

Anzahl

Protokoll

Leistungsdaten

10/100 Ethernet

8-polig modular (RJ-45)

4

USB 2.0

Anschlüsse

Typ

Stromversorgung

1081AD: 1 IEC C14

2161AD: 2 IEC C14

Intern

18 W

Wärmeabstrahlung 47 BTU/Std.

Wechselstrom-

Eingangsleistungsbereich 100 - 240 V Wechselstrom

Wechselstromfrequenz

Wechselstrom-

Eingangsnennspannung

Temperatur

50/60 Hz Auto-Sensing

0,6 A

Wechselstrom-

Eingangsleistung (max.)

20 W

Umgebungsbedingungen - Nennwerte

Betrieb: 0 bis 50 °C

Nicht in Betrieb: -20 bis 70 °C

Anhang F: Technische Daten xxx | xxx

141

Luftfeuchtigkeit

Sicherheits- und EMV-

Zulassungen und

-Kennzeichnungen

Betrieb: 20 % bis 80 % relative Luftfeuchtigkeit (nichtkondensierend)

Nicht in Betrieb: Relative Luftfeuchtigkeit: 5 % bis 95 %,

Feuchttemperatur: 38,7 °C (max.)

UL/cUL, CE - EU, N (Nemko), GOST, C-Tick, NOM/ NYCE, KCC,

SASO, Nemko GS, IRAM, FCC, ICES, VCCI, SoNCAP, SABS,

Bellis, Koncar, INSM, STZ und KUCAS

Die Sicherheits- und EMV-Zulassungen für dieses Produkt werden unter einer oder mehreren der folgenden

Bezeichnungen angegeben: Zertifizierungs-Modellnummer

(CMN), Hersteller-Artikelnummer (MPN) oder Bezeichnung des Vertriebsstufenmodells (Sales Level Model). Die

Bezeichnung, wie sie in den EMV- und/oder

Sicherheitsberichten aufgeführt wird, befindet sich auf dem

Geräteaufkleber.

Anhang F: Technische Daten xxx | xxx

142

G

Anhang G: Technischer

Kundendienst

Unser technischer Kundendienst steht Ihnen jederzeit bei Fragen hinsichtlich

Installations- oder Betriebsproblemen mit Ihrem Produkt von Dell zur

Verfügung. Verfahren Sie wie folgt zur schnellstmöglichen Problemlösung.

So gehen Sie zur Problemlösung vor:

1

Sehen Sie im entsprechenden Abschnitt der Betriebsanleitung nach, ob das

Problem mit den vorgeschlagenen Abhilfemaßnahmen gelöst werden kann.

2

Besuchen Sie unsere Website unter www.dell.com/support, um auf die

Knowledge Base zuzugreifen oder die Online-Serviceanforderung in Anspruch zu nehmen.

3

Wenden Sie sich an den technischen Kundendienst von Dell in Ihrer Nähe.

Anhang G: Technischer Kundendienst xxx | xxx

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Anhang G: Technischer Kundendienst xxx | xxx

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