Miele KT 4353 SD Bedienungsanleitung

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Miele KT 4353 SD Bedienungsanleitung | Manualzz

Gebrauchs- und Montageanweisung

Kühl-Gefrier-Kombination mit DynaCool

KT 4353 SD ed

Lesen Sie unbedingt die Gebrauchsanweisung vor Aufstellung -

Installation - Inbetriebnahme.

Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.

D

M.-Nr. 06 157 190

Inhalt

Gerätebeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Ihr Beitrag zum Umweltschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Sicherheitshinweise und Warnungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Wie können Sie Energie sparen?

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Gerät ein- und ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Bei längerer Abwesenheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Die richtige Temperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

. . . in der Kühlzone . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

. . . in der Gefrierzone . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Temperatur einstellen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Superfrost und DynaCool verwenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Was passiert beim Einfrieren frischer Lebensmittel? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Funktion Superfrost . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

DynaCool m

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Kühlzone gut nutzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Verschiedene Kühlbereiche. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Zum Kühlen ungeeignete Lebensmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Lebensmittel richtig lagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Innenraum gestalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Gefrieren und Lagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Fertige Tiefkühlkost einlagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Lebensmittel selbst einfrieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Vor dem Einfrieren beachten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Verpacken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Vor dem Einlegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Einlegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Auftauen von Gefriergut. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Eiswürfel bereiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Schnellkühlen von Getränken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Abtauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Kühlzone . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Gefrierzone . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Außenwände, Innenraum, Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Belüftungsgitter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Türdichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Rückseite - Metallgitter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Inhalt

Was tun, wenn . . . ?

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

Ursachen von Geräuschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

Kundendienst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Elektroanschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Aufstellhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

Aufstellort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

Klimaklasse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

Be- und Entlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

Gerät aufstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

Gerät ausrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

Türanschlag wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

Gerät einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

Gerätebeschreibung

a DynaCool-Taste (Dynamische Kühlung) und Kontrollleuchte b

Temperaturanzeige Kühlzone c Superfrost-Taste und Kontrollleuchte d

Temperaturregler e Abstellfläche Gefrierzone f

Ventilator g Butter- und Käsefach h Abstellflächen Kühlzone i

Eierablage j

Innenbeleuchtung k Tauwasser-Rinne und

Tauwasser-Ablaufloch l

Türabsteller m Flaschenhalter* n Obst- und Gemüseschubladen

* je nach Modell

4

Ihr Beitrag zum Umweltschutz

Entsorgung der Transportverpackung

Die Verpackung schützt das Gerät vor

Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen

Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recycelbar.

Das Rückführen der Verpackung in den

Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr

Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.

Entsorgung des Altgerätes

Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Restmüll oder bei falscher Behandlung können diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie

Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.

Nutzen Sie stattdessen die von Ihrer

Kommune eingerichtete Sammelstelle zur Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte.

Achten Sie darauf, dass die Rohrleitungen Ihres Kältegerätes bis zum

Abtransport zu einer sachgerechten, umweltfreundlichen Entsorgung nicht beschädigt werden.

So ist sichergestellt, dass das im Kältekreislauf enthaltene Kältemittel und das im Kompressor befindliche Öl nicht in die Umwelt entweichen kann.

Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird. Hierüber informiert Sie diese Gebrauchsanweisung im Kapitel

"Sicherheitshinweise und Warnungen".

5

Sicherheitshinweise und Warnungen

Dieses Gerät entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.

Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie das

Gerät in Betrieb nehmen. Sie enthält wichtige Hinweise für den Einbau, die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung des Gerätes. Dadurch schützen Sie sich und verhindern

Schäden am Gerät.

Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung auf, und geben Sie sie einem eventuellen Nachbesitzer weiter!

Bestimmungsgemäße Verwendung

Benutzen Sie das Gerät ausschließlich im Haushalt zum Kühlen und Lagern von Lebensmitteln sowie zum Lagern von Tiefkühlkost, zum

Gefrieren frischer Lebensmittel und zum Bereiten von Eis.

Alle anderen Anwendungsarten sind unzulässig und möglicherweise gefährlich. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen

Gebrauch oder falsche Bedienung verursacht werden.

Technische Sicherheit

Dieses Gerät enthält das Kältemittel Isobutan (R600a), ein Naturgas mit hoher Umweltverträglichkeit, aber brennbar. Es schädigt nicht die Ozonschicht und erhöht nicht den Treibhauseffekt. Die Verwendung dieses umweltfreundlichen Kältemittels hat teilweise zu einer Erhöhung der Betriebsgeräusche geführt. Es können neben den

Laufgeräuschen des Kompressors

Strömungsgeräusche im gesamten

Kältekreislauf auftreten. Diese Effekte sind leider nicht vermeidbar, haben aber auf die Leistungsfähgkeit des

Gerätes keinen Einfluss.

Achten Sie beim Transportieren und beim Aufstellen des Gerätes darauf, dass keine Teile des Kältekreislaufes beschädigt werden. Herausspritzendes

Kältemittel kann zu Augenverletzungen führen!

Bei Beschädigungen:

– Vermeiden Sie offenes Feuer oder

Zündquellen,

– ziehen Sie den Netzstecker,

– durchlüften Sie den Raum, in dem das Gerät steht, für einige Minuten, und

– benachrichtigen Sie den Kundendienst.

Je mehr Kältemittel in einem Gerät ist, umso größer muss der Raum sein, in dem das Gerät aufgestellt wird.

Bei einem eventuellen Leck kann sich in zu kleinen Räumen ein brennbares

Gas-Luft-Gemisch bilden.

Pro 8 g Kältemittel muss der Raum mindestens 1 m

3 groß sein. Die Menge des

Kältemittels steht auf dem Typenschild im Inneren des Gerätes.

6

Sicherheitshinweise und Warnungen

Vergleichen Sie vor dem Anschlie-

ßen des Gerätes unbedingt die

Anschlussdaten (Spannung und Frequenz) auf dem Typenschild mit denen des Elektronetzes.

Diese Daten müssen unbedingt übereinstimmen, damit keine Schäden am

Gerät auftreten. Im Zweifelsfall fragen

Sie Ihren Elektroinstallateur.

Die elektrische Sicherheit des

Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung vorhanden ist. Lassen Sie im

Zweifelsfall die Hausinstallation durch einen Fachmann überprüfen.

Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden

(z. B. elektrischer Schlag).

Ein sicherer Betrieb des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn das

Gerät nach der Gebrauchsanweisung montiert und angeschlossen wird.

Der Einbau und die Montage dieses Gerätes an nichtstationären

Aufstellungsorten (z. B. Schiffen) dürfen nur von Fachbetrieben / Fachleuten durchgeführt werden, wenn sie die

Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch dieses Gerätes sicherstellen.

Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen dürfen nur qualifizierte Fachleute durchführen.

Durch unsachgemäße Installations- und

Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den

Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.

Das Gerät ist nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:

– der Netzstecker des Gerätes gezogen ist.

Ziehen Sie nicht an der Anschlussleitung, sondern am Netzstecker, um das Gerät vom Netz zu trennen.

– die Sicherung der Hausinstallation ausgeschaltet ist.

– die Schraubsicherung der Hausinstallation ganz herausgeschraubt ist.

Der Anschluss des Gerätes an das

Elektronetz darf nicht über ein

Verlängerungskabel erfolgen.

Verlängerungskabel gewähren nicht die nötige Sicherheit des Gerätes

(z. B. Überhitzungsgefahr).

Gebrauch

Berühren Sie Gefriergut nicht mit nassen Händen. Die Hände können festfrieren. Verletzungsgefahr!

Nehmen Sie niemals Eiswürfel und

Eis am Stiel, insbesondere Wassereis, direkt nach dem Entnehmen aus der Gefrierzone in den Mund.

Durch die sehr tiefe Temperatur des

Gefriergutes könnten Lippen oder

Zunge festfrieren. Verletzungsgefahr!

7

Sicherheitshinweise und Warnungen

Passen Sie auf, dass Kinder nicht mit dem Gerät spielen, sich z. B. in die Gefrierschublade setzen oder sich an die Gerätetür hängen.

Frieren Sie angetaute oder aufgetaute Lebensmittel nicht wieder ein.

Verbrauchen Sie sie so schnell wie möglich, weil die Lebensmittel an Nährwert verlieren und verderben. Gekocht oder gebraten können Sie aufgetaute

Lebensmittel erneut einfrieren.

Lagern Sie keine explosiven Stoffe und keine Produkte mit brennbaren

Treibgasen (z. B. Spraydosen) im Gerät. Beim Einschalten des Thermostaten können Funken entstehen. Sie können zündfähige Gemische zur Explosion bringen.

Stellen Sie hochprozentigen Alkohol nur aufrecht und absolut dicht verschlossen in die Kühlzone.

Explosionsgefahr!

Lagern Sie keine Dosen und

Flaschen mit kohlensäurehaltigen

Getränken oder mit Flüssigkeiten, die gefrieren können, in der Gefrierzone.

Die Dosen oder Flaschen können platzen.

Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!

Nehmen Sie Flaschen, die Sie zum

Schnellkühlen in die Gefrierzone legen, spätestens nach einer Stunde wieder heraus. Die Flaschen können platzen. Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!

Beim Essen überlagerter Lebensmittel besteht die Gefahr einer

Lebensmittelvergiftung.

Die Lagerdauer hängt von vielen

Faktoren ab, wie vom Frischegrad, der

Qualität der Lebensmittel und von der

Lagertemperatur. Beachten Sie die

Lagerhinweise und Aufbrauchfristen der Lebensmittelhersteller!

Verwenden Sie keine spitzen oder scharfkantigen Gegenstände, um

– Reif- und Eisschichten zu entfernen,

– angefrorene Eisschalen und Lebensmittel abzuheben.

Sie beschädigen die Kälteerzeuger, und das Gerät wird funktionsuntüchtig.

Stellen Sie zum Abtauen niemals elektrische Heizgeräte oder Kerzen in das Gerät.

Der Kunststoff wird beschädigt.

Verwenden Sie keine Abtausprays oder Enteiser.

Diese können explosive Gase bilden, kunststoffschädigende Lösungs- oder

Treibmittel enthalten oder gesundheitsschädlich sein.

Behandeln Sie die Türdichtung nicht mit Ölen oder Fetten.

Dadurch wird die Türdichtung im Laufe der Zeit porös.

Stellen Sie kein Speiseöl in die Kühlschranktür. Es können Spannungsrisse im Kunststoff der Tür entstehen.

Verdecken Sie nicht die Belüftungsgitter des Gerätes.

Eine einwandfreie Luftführung ist dann nicht mehr gewährleistet. Der Stromverbrauch steigt, und Schäden an Bauteilen sind nicht auszuschließen.

8

Sicherheitshinweise und Warnungen

Das Gerät ist für eine bestimmte

Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen. Die Klimaklasse steht auf dem Typenschild im Innenraum des Gerätes.

Eine niedrigere Raumtemperatur führt zu einer längeren Stillstandzeit der

Kältemaschine, so dass das Gerät die erforderliche Temperatur nicht halten kann.

Verwenden Sie zum Abtauen und

Reinigen des Gerätes auf keinen

Fall ein Dampf-Reinigungsgerät.

Der Dampf kann an spannungsführende Teile des Gerätes gelangen und einen Kurzschluss verursachen.

Entsorgung des Altgerätes

Zerstören Sie das Schnapp- oder

Riegelschloss Ihres alten Kühl-/

Gefriergerätes, wenn Sie es entsorgen.

Sie verhindern damit, dass sich spielende Kinder einsperren und in

Lebensgefahr kommen.

Ausgediente Geräte unbrauchbar machen. Dazu den Netzstecker ziehen, und die Anschlussleitung durchtrennen.

Beschädigen Sie keine Teile des

Kältekreislaufes, z. B. durch

– Aufstechen der Kältemittelkanäle des

Verdampfers.

– Abknicken von Rohrleitungen.

– Abkratzen von Oberflächenbeschichtungen.

Herausspritzendes Kältemittel kann zu

Augenverletzungen führen.

Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung der

Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.

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Wie können Sie Energie sparen?

Aufstellen normaler Energieverbrauch

In belüftbaren Räumen erhöhter Energieverbrauch

In geschlossenen, nicht belüftbaren Räumen.

Gebrauch

Abtauen

Geschützt vor direkter Sonnenbestrahlung

Nicht neben einer Wärmequelle

(Heizkörper, Herd)

Kellerfach 8 bis 12 °C

Bei direkter Sonnenbestrahlung.

Wenn Standort neben einer Wärmequelle (Heizkörper, Herd) ist.

Bei hoher Umgebungstemperatur.

Bei idealer Raumtemperatur um

20 °C

Temperatur-Einstellung

Thermostat "Cirka-Zahlen"

(Stufenregelung)

Bei mittlerer Reglereinstellung von

2 bis 3.

Temperatur-Einstellung

Thermostat "gradgenau"

(Digitalanzeige)

Bei hoher Reglereinstellung: Je tiefer die Fach-Temperatur, umso höher der Energieverbrauch!

Kühlfach 4 bis 5 °C

PerfectFresh-Zone nahe 0 °C

Gefrierfach -18 °C

Tür nur bei Bedarf so kurz wie möglich öffnen.

Lebensmittel gut sortiert einordnen.

Bei Geräten mit Winterschaltung darauf achten, dass bei Umgebungstemperaturen wärmer als

16 °C der Schalter ausgeschaltet ist!

Häufiges und langes Türöffnen

= Kälteverlust

Unordnung bedeutet durch Suchen lange Türöffnungszeiten.

Warme Speisen und Getränke erst außerhalb des Gerätes abkühlen lassen.

Warme Speisen im Gerät verursachen lange Kompressorlaufzeiten

(Gerät versucht herunter zu kühlen)

Lebensmittel gut verpackt oder gut abgedeckt einordnen.

Das Verdunsten und Kondensieren von Flüssigkeiten in der Kühlzone verursacht Kälteleistungsverluste.

Gefrierwaren zum Abtauen in die

Kühlzone legen.

Fächer nicht überfüllen, damit die

Luft zirkulieren kann

Gefrierfach bei zentimeterdicker

Eisschicht abtauen.

Eine Eisschicht verschlechtert die

Kälteabgabe an das Gefriergut und lässt den Stromverbrauch steigen.

10

Gerät ein- und ausschalten

Vor dem ersten Benutzen

Die Edelstahlfläche ist mit einer Schutzfolie versehen, die als Transportschutz dient.

^ Ziehen Sie die Schutzfolie erst nach dem Aufstellen bzw. Einbauen ab.

Beginnen Sie an einer oberen Ecke.

^

Reinigen Sie das Schrankinnere und das Zubehör. Verwenden Sie dazu lauwarmes Wasser, anschließend alles mit einem Tuch trocknen.

Damit die Temperatur im Gerät tief genug ist, lassen Sie das Gerät einige Zeit vorkühlen, bevor Sie erstmals Lebensmittel einlegen.

Gerät ausschalten

^

Drehen Sie den Temperaturregler mit einer Münze nach links auf die Stellung "0".

Die Kühlung und die Innenbeleuchtung sind ausgeschaltet.

Lassen Sie das Gerät nach dem

Transport ca.

1 /

2 bis 1 Stunde stehen, bevor Sie es anschließen.

Das ist für die spätere Funktion sehr wichtig!

Gerät einschalten

Bei längerer Abwesenheit

Wenn Sie das Gerät längere Zeit nicht benutzen, dann

^ schalten Sie das Gerät aus,

^ ziehen Sie den Netzstecker,

^ tauen Sie die Gefrierzone ab,

^ reinigen Sie das Gerät, und

^ lassen Sie die Gerätetüren etwas geöffnet, um Geruchsbildung zu vermeiden.

^ Drehen Sie den Temperaturregler mit einer Münze nach rechts aus der

Stellung "0" heraus, und zwar soweit, bis die Temperaturanzeige leuchtet.

Wird das Gerät bei längerer Abwesenheit ausgeschaltet, aber nicht gereinigt, besteht bei geschlossenen Türen Gefahr von Schimmelbildung.

Den Temperaturregler nicht weiter als bis zum Anschlag drehen, sonst wird er beschädigt.

Das Gerät beginnt zu kühlen, und die

Temperaturanzeige für die Kühlzone zeigt die gewünschte Temperatur an.

Die Innenbeleuchtung in der Kühlzone leuchtet bei geöffneter Tür.

11

Die richtige Temperatur

Die richtige Temperatureinstellung ist für die Lagerung der Lebensmittel sehr wichtig. Durch Mikroorganismen verderben die Lebensmittel schnell, was durch die richtige Lagertemperatur verhindert bzw. verzögert werden kann.

Die Temperatur beeinflusst die Wachstumsgeschwindigkeit der Mikroorganismen. Mit sinkender Temperatur verlangsamen sich diese Vorgänge.

Die Temperatur im Gerät erhöht sich,

– je häufiger und länger die Gerätetür geöffnet wird,

– je mehr Lebensmittel gelagert werden,

– je wärmer die frisch eingelagerten

Lebensmittel sind,

– je höher die Umgebungstemperatur des Gerätes ist.

Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen.

. . . in der Kühlzone

Wir empfehlen eine Kühltemperatur in der Mitte des Gerätes von 5 °C .

. . . in der Gefrierzone

Um frische Lebensmittel einzufrieren und Lebensmittel langfristig zu lagern, ist eine Temperatur von -18 °C erforderlich. Bei dieser Temperatur ist das

Wachstum der Mikroorganismen weitgehend eingestellt. Sobald die Temperatur über -10 °C steigt, beginnt die

Zersetzung durch die Mikroorganismen, die Lebensmittel sind weniger lang haltbar. Aus diesem Grund dürfen an- oder

12 aufgetaute Lebensmittel erst wieder eingefroren werden, wenn sie verarbeitet wurden (kochen oder braten). Durch die hohen Temperaturen werden die meisten Mikroorganismen abgetötet.

Temperatur einstellen

Die Temperaturen für die Kühl- und Gefrierzone können Sie zentral am Temperaturregler einstellen.

Die Temperaturanzeige auf der Bedienblende zeigt immer die gewünschte Temperatur an.

Möchten Sie, dass das Gerät auf 5 °C kühlt,

^ drehen Sie den Temperaturregler so weit nach rechts (von 0 aus), bis die

5 auf der Bedienblende leuchtet.

Wenn in der Gefrierzone Tiefkühlkost lagert und die erforderlichen tiefen

Temperaturen gewährleistet sein sollen, ist eine Einstellung von 3 °C bis 5 °C empfehlenswert.

Diese Einstellung ist auch zu wählen, wenn die Gerätetür sehr häufig geöffnet wird, große Mengen Lebensmittel in die

Kühlzone gelegt werden oder die Umgebungstemperatur hoch ist.

Superfrost und DynaCool verwenden

Was passiert beim Einfrieren frischer Lebensmittel?

Frische Lebensmittel müssen so schnell wie möglich durchgefroren werden, damit Nährwert, Vitamine, Aussehen und Geschmack erhalten bleiben.

Je langsamer die Lebensmittel durchgefroren werden, umso mehr Flüssigkeit wandert aus jeder einzelnen Zelle in die Zwischenräume. Die Zellen schrumpfen.

Beim Auftauen kann nur ein Teil der vorher ausgetretenen Flüssigkeit in die

Zellen zurückwandern.

Praktisch bedeutet dies, dass im

Lebensmittel ein größerer Saftverlust auftritt. Dies erkennen Sie daran, dass sich beim Auftauen eine große Wasserlache um das Lebensmittel bildet.

Wurde das Lebensmittel schnell durchgefroren, hat die Zellflüssigkeit weniger

Zeit, aus den Zellen in die Zwischenräume zu wandern. Die Zellen schrumpfen erheblich weniger.

Beim Auftauen kann die nur geringe

Menge Flüssigkeit, die in die Zwischenräume gewandert war, in die Zellen zurückwandern, so dass der Saftverlust sehr gering ist. Es bildet sich nur eine kleine Wasserlache!

Funktion Superfrost

Um Lebensmittel optimal einzufrieren, müssen Sie vor dem Einfrieren frischer

Lebensmittel die Funktion Superfrost einschalten.

Ausnahmen:

– Wenn Sie bereits gefrorene Lebensmittel einlegen.

– Wenn Sie täglich nur bis zu 1 kg

Lebensmittel einlegen.

Superfrost einschalten

Die Funktion Superfrost muss

4 - 6 Stunden vor dem Einlegen der einzufrierenden Lebensmittel eingeschaltet werden. Soll das maximale

Gefriervermögen genutzt werden, muss 24 Stunden vorher die Funktion

Superfrost eingeschaltet werden!

^ Drücken Sie die Superfrost-Taste, so dass die Superfrost-Kontrollleuchte leuchtet.

Die Temperatur im Gerät sinkt, da das Gerät mit höchstmöglicher Kälteleistung arbeitet.

Bei eingeschaltetem Superfrost brennt die Innenbeleuchtung bei geschlossener Tür.

Dies ist keine Störung, sondern funktionsbedingt erforderlich.

13

Superfrost und DynaCool verwenden

Superfrost ausschalten

Die Funktion Superfrost schaltet sich automatisch nach ca. 50 Stunden ab.

Die Kontrollleuchte erlischt, und das

Gerät arbeitet wieder mit normaler

Kühlleistung.

Um Energie zu sparen, können Sie die

Funktion Superfrost selber ausschalten, sobald eine konstante Gefrierzonentemperatur von mindestens -18 °C erreicht ist.

^

Drücken Sie die Superfrost-Taste, so dass die Superfrost-Kontrollleuchte erlischt.

Die Kühlung des Gerätes arbeitet wieder mit normaler Leistung.

Die dynamische Kühlung sollten Sie au-

ßerdem einschalten bei

– hoher Raumtemperatur (ab ca.

30 °C) und

– hoher Luftfeuchtigkeit.

Dynamische Kühlung einschalten

^ Drücken Sie die Taste für die dynamische Kühlung m , so dass die Kontrollleuchte leuchtet.

DynaCool

m

Ohne die Dynamische Kühlung (Dyna-

Cool) entstehen aufgrund der natürlichen Luftzirkulation unterschiedliche

Kältezonen in der Kühlzone (die kalte, schwere Luft sinkt in den unteren

Bereich). Diese Kältezonen sollen bei der Einlagerung der Lebensmittel entsprechend genutzt werden (siehe Kapitel "Kühlzone gut nutzen").

Wenn Sie jedoch einmal eine große

Menge gleichartiger Lebensmittel einlagern möchten (z. B. für eine Party), können Sie mit der dynamischen Kühlung über alle Abstellflächen eine relativ gleichmäßige Temperaturverteilung erreichen, so dass alle Lebensmittel in der Kühlzone ungefähr gleich stark gekühlt werden.

Die Höhe der Temperatur kann weiterhin am Temperaturregler eingestellt werden.

Achten Sie darauf, dass Sie die Ventilatorschlitze an der Rückwand nicht zustellen. Eine gleichmäßige Temperaturverteilung ist sonst nicht mehr gewährleistet.

Dynamische Kühlung ausschalten

Da sich der Energieverbrauch bei eingeschalteter dynamischer Kühlung etwas erhöht, sollten Sie die dynamische Kühlung unter normalen Bedingungen wieder ausschalten.

^ Drücken Sie die Taste für die dynamische Kühlung m , so dass die Kontrollleuchte erlischt.

14

Kühlzone gut nutzen

Verschiedene Kühlbereiche

Wegen der natürlichen Luftzirkulation stellen sich in der Kühlzone unterschiedliche Temperaturbereiche ein.

Die kalte, schwere Luft sinkt in den unteren Bereich des Gerätes. Nutzen Sie die unterschiedlichen Kältezonen beim

Einlagern der Lebensmittel!

Keine explosiven Stoffe und keine

Produkte mit brennbaren Treibgasen

(z. B. Spraydosen) lagern. Explosionsgefahr!

Hochprozentigen Alkohol nur aufrecht und absolut dicht verschlossen in das Gerät stellen.

Kältester Bereich in der Kühlzone

Der kälteste Bereich in der Kühlzone ist direkt über den Gemüseschalen.

Verwenden Sie diesen Bereich für alle empfindlichen und leicht verderblichen

Lebensmittel, wie z. B.:

– Fisch, Fleisch, Geflügel,

– Wurstwaren, Fertiggerichte,

– Eier- oder Sahnespeisen / -gebäck

– frischer Teig, Kuchen-, Pizza-,

Quicheteig,

– Rohmilchkäse und andere Rohmilchprodukte,

– folienverpacktes Fertiggemüse und allgemein alle frischen Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum sich auf eine Aufbewahrungstemperatur von mindestens 4 °C bezieht.

Stellen Sie kein Speiseöl in die Kühlschranktür.

Es können Spannungsrisse im

Kunststoff der Tür entstehen.

Die Lebensmittel dürfen die Rückwand nicht berühren. Sie könnten sonst an der Rückwand anfrieren.

Zum Kühlen ungeeignete

Lebensmittel

Nicht alle Lebensmittel eignen sich für das Lagern in der Kühlzone. Hierzu gehören unter anderem:

– Kälteempfindliches Obst und

Gemüse, wie Bananen, Avocados,

Papayas, Passionsfrüchte, Auberginen, Paprika, Tomaten und Gurken

– Obst, das Nachreifen soll

– Kartoffeln

– Hartkäse (Parmesan)

Wärmster Bereich in der Kühlzone

Der wärmste Bereich in der Kühlzone ist ganz oben an der Tür. Verwenden

Sie diesen Bereich z. B. zur Lagerung von Butter, damit sie streichfähig bleibt und für Käse, damit er sein Aroma behält.

15

Kühlzone gut nutzen

Lebensmittel richtig lagern

Lebensmittel nur verpackt oder gut zugedeckt aufbewahren. So wird die Annahme von Fremdgerüchen, ein Austrocknen der Lebensmittel und die

Übertragung eventuell vorhandener

Bakterien vermieden. Bei korrekter

Einstellung der Temperatur und einer entsprechenden Hygiene wird die Vermehrung von Bakterien, wie z. B. Salmonellen, verzögert.

Obst und Gemüse

Obst und Gemüse können jedoch unverpackt in den Gemüseschalen aufbewahrt werden, allerdings ist dabei zu beachten, dass manche Gemüsesorten ein Naturgas ausscheiden, das Alterungsprozesse beschleunigt. Einige

Obst- und Gemüsesorten reagieren auf dieses Naturgas besonders empfindlich. Deshalb sollten nicht alle Obstund Gemüsesorten zusammen in einer

Schale aufbewahrt werden.

Beispiele für Früchte, die viel Naturgas ausscheiden:

Äpfel, Aprikosen, Birnen, Nektarinen,

Pfirsiche, Pflaumen, Avocados und Feigen.

Beispiele für Obst und Gemüse, das sehr empfindlich auf das Naturgas anderer Obst- und Gemüsesorten reagiert:

Kiwis, Broccoli, Blumenkohl, Rosenkohl,

Mangos, Honigmelone, Äpfel, Aprikosen, Gurken, Tomaten, Birnen, Nektarinen und Pfirsiche.

16

Innenraum gestalten

Abstellflächen versetzen

Die Abstellflächen können Sie je nach

Höhe des Kühlgutes versetzen.

^ Die Abstellfläche vorne anheben, bis zur Hälfte nach vorn ziehen und nach unten oder oben herausnehmen.

^

Die Abstellfläche mit der hinteren

Kante nach oben an gewünschter

Stelle neu einsetzen.

Die hintere Kante muss nach oben zeigen, damit die Lebensmittel die

Rückwand nicht berühren und anfrieren.

Abstellborde / Flaschenborde versetzen

^ Schieben Sie die Abstellborde /

Flaschenborde nach oben, und nehmen Sie sie nach vorne heraus.

^

Setzen Sie die Abstellborde /

Flaschenborde an beliebiger Stelle wieder ein. Achten Sie dabei darauf, dass sie richtig und fest auf die Erhebungen gedrückt sind.

Geteilte Abstellfläche

Um hohes Kühlgut, wie z. B. hohe Flaschen oder Gefäße, stellen zu können, gibt es eine geteilte Abstellfläche, bei der das vordere Teil vorsichtig unter das hintere Teil geschoben werden kann.

^

Heben Sie die vordere halbe Glasplatte vorne leicht an, und schieben

Sie sie vorsichtig unter die hintere

Hälfte.

Flaschenhalter verschieben

(je nach Modell)

Den Flaschenhalter können Sie nach rechts oder links verschieben. Dadurch haben die Flaschen beim Öffnen und

Schließen der Tür Halt.

17

Gefrieren und Lagern

Maximales Gefriervermögen

Damit die Lebensmittel möglichst schnell bis zum Kern durchgefroren werden, darf das maximale Gefriervermögen nicht überschritten werden. Das maximale Gefriervermögen innerhalb

24 Stunden finden Sie auf dem Typenschild "Gefriervermögen ...kg/24 h".

Fertige Tiefkühlkost einlagern

Möchten Sie fertige Tiefkühlkost einlagern, überprüfen Sie bereits beim Kauf im Geschäft

– die Verpackung auf Beschädigung,

– das Haltbarkeitsdatum und

– die Kühlraumtemperatur der Verkaufstruhe. Ist die Kühlraumtemperatur wärmer als -18 °C, so verkürzt sich die Haltbarkeit der Tiefkühlkost.

^

Kaufen Sie die Tiefkühlkost ganz zum

Schluss ein, und transportieren Sie sie in Zeitungspapier oder in einer

Kühltasche.

^ Legen Sie die Tiefkühlkost sofort in die Gefrierzone.

Auf- oder angetaute Ware nicht wieder einfrieren. Erst wenn Sie das

Lebensmittel verarbeitet haben

(kochen oder braten), können Sie es erneut einfrieren.

Lebensmittel selbst einfrieren

Verwenden Sie zum Einfrieren nur frische und einwandfreie Lebensmittel!

Vor dem Einfrieren beachten

– Zum Gefrieren geeignet sind:

Frischfleisch, Geflügel, Wild, Fisch,

Gemüse, Kräuter, rohes Obst, Molkereiprodukte, Backwaren, Speisereste,

Eigelb, Eiweiß und viele Fertiggerichte.

– Zum Gefrieren nicht geeignet sind:

Weintrauben, Blattsalate, Radieschen, Rettich, Sauerrahm, Mayonnaise, ganze Eier in Schale, Zwiebeln, ganze rohe Äpfel und Birnen.

– Damit Farbe, Geschmack, Aroma und Vitamin C erhalten bleiben, sollte

Gemüse vor dem Einfrieren blanchiert werden. Geben Sie dazu das

Gemüse portionsweise für 2 - 3 Minuten in kochendes Wasser. Danach das Gemüse herausnehmen und schnell in kaltem Wasser abkühlen.

Das Gemüse abtropfen lassen.

– Mageres Fleisch eignet sich besser zum Einfrieren als fettes und kann wesentlich länger gelagert werden.

– Legen Sie zwischen Koteletts,

Steaks, Schnitzel usw. jeweils eine

Folie aus Kunststoff. So vermeiden

Sie das Zusammenfrieren zu einem

Block.

– Rohe Lebensmittel und blanchiertes

Gemüse vor dem Einfrieren nicht würzen und salzen, Speisen nur leicht würzen und salzen. Manche

Gewürze verändern beim Einfrieren ihre Geschmacksintensität.

18

– Warme Speisen oder Getränke erst ausserhalb des Gerätes abkühlen lassen, um ein Antauen der bereits gefrorenen Lebensmittel zu verhindern und den Stromverbrauch nicht zu erhöhen.

Verpacken

^ Frieren Sie portionsweise ein.

Geeignete Verpackung

- Kunststoff-Folien

- Schlauch-Folien aus Polyethylen

- Alu-Folien

- Gefrierdosen

Ungeeignete Verpackung

- Packpapier

- Pergamentpapier

- Cellophan

- Müllbeutel

- gebrauchte Einkaufstüten

^ Drücken Sie die Luft aus der Verpackung heraus.

^

Verschließen Sie die Packung dicht mit

- Gummiringen

- Kunststoff-Klipsen

- Bindfäden oder

- kältebeständigen Klebebändern.

Beutel und Schlauchfolien aus Polyethylen können Sie auch mit einem

Folien-Schweißgerät verschweißen.

^

Beschriften Sie die Verpackung mit

Inhalt und Einfrier-Datum.

Gefrieren und Lagern

Vor dem Einlegen

^ Bei einer größeren Menge als 1 kg frischer Lebensmittel drücken Sie die

Taste für Superfrost, so dass die Kontrollleuchte leuchtet. Die Temperatur im Gefrierteil sinkt, so dass bereits eingelagertes Gefriergut eine Kältereserve erhält.

Einlegen

^

Legen Sie das Gefriergut breitflächig auf den Boden der Gefrierzone, damit es möglichst schnell bis zum

Kern gefriert.

^ Legen Sie die Packungen trocken ein, um ein Zusammen- oder Anfrieren zu vermeiden.

Einzufrierende Lebensmittel dürfen keine bereits gefrorenen Lebensmittel berühren, damit sie nicht antauen.

Auftauen von Gefriergut

Gefriergut können Sie auftauen

– im Mikrowellengerät,

– im Backofen bei der Beheizungsart

"Heißluft" oder bei "Auftauen",

– bei Raumtemperatur,

– im Kühlschrank,

– im Dampfgarer.

Flache Fleisch- und Fischstücke können angetaut in die heiße Pfanne gegeben werden.

Obst kann bei Raumtemperatur sowohl in der Packung als auch in einer zugedeckten Schüssel auftauen.

19

Gefrieren und Lagern

Gemüse kann im allgemeinen in gefrorenem Zustand in das siedende Wasser gegeben oder in heißem Fett gedünstet werden. Die Garzeit ist etwas kürzer als bei Frischgemüse.

Auf- oder angetaute Ware nicht wieder einfrieren. Erst wenn Sie das

Lebensmittel verarbeitet haben

(kochen oder braten), können Sie es erneut einfrieren.

^ Verwenden Sie zum Lösen der festgefrorenen Eiswürfelschale einen stumpfen Gegenstand, z. B. einen

Löffelstiel.

^

Die Eiswürfel lösen sich leicht aus der Schale durch Verwinden oder wenn Sie sie kurz unter fließendes

Wasser halten.

Eiswürfel bereiten

Schnellkühlen von Getränken

Sollten Sie Getränkeflaschen zum

Schnellkühlen in die Gefrierzone legen, nehmen Sie die Flaschen spätestens nach 1 Stunde wieder heraus, da die

Flaschen sonst platzen!

^ Drücken Sie den Verschlussbolzen nach unten, und füllen Sie die Eiswürfelschale mit Wasser. Überflüssiges

Wasser fließt durch die Abflussöffnung ab.

^ Drücken Sie den Verschlussbolzen nach oben, um die Eiswürfelschale zu verschließen.

^

Schieben Sie die Eiswürfelschale in die Halterung in der Gefrierzone.

20

Abtauen

Kühlzone

Während die Kältemaschine läuft, können sich funktionsbedingt an der

Rückwand der Kühlzone Reif und

Wasserperlen bilden. Diese brauchen

Sie nicht zu entfernen, da die Kühlzone automatisch abtaut.

Das Tauwasser läuft über eine Tauwasser-Rinne und durch ein Tauwasser-Ablaufrohr in ein Verdunstungssystem an der Rückseite des Gerätes.

Gefrierzone

Die Gefrierzone taut nicht automatisch ab, da die gefrorenen Lebensmittel nicht auftauen dürfen.

Durch den normalen Betrieb bilden sich auf den Kälteerzeugern im Laufe der

Zeit Reif und Eis. Dadurch verschlechtert sich die Kälteabgabe; der Stromverbrauch erhöht sich.

Achten Sie darauf, dass das Tauwasser immer ungehindert abfließen kann, dazu Tauwasser-Rinne und

Tauwasser-Ablaufloch sauber halten.

Schaben Sie die Reif- oder Eisschichten nicht ab, da der Kälteerzeuger beschädigt werden kann.

Das Gerät wird funktionsuntüchtig.

Tauen Sie die Gefrierzone von Zeit zu

Zeit ab, jedoch spätestens, wenn sich eine ca. 5 mm dicke Eisschicht gebildet hat. Nutzen Sie die Zeit, wenn wenig oder kein Gefriergut im Gerät lagert.

Vor dem Abtauen

^ Nehmen Sie das Gefriergut heraus, und wickeln Sie es in mehrere Lagen

Zeitungspapier oder in Decken ein.

^

Bewahren Sie das Gefriergut an einem kühlen Ort auf, bis die Gefrierzone wieder betriebsbereit ist.

21

Abtauen

Zum Abtauen

Führen Sie das Abtauen rasch durch. Je länger das Gefriergut bei

Raumtemperatur lagert, umso mehr verkürzt sich die Haltbarkeit des

Gefriergutes.

^

Schalten Sie das Gerät aus, und ziehen Sie den Netzstecker.

^ Lassen Sie die Tür der Gefrierzone offen.

^

Saugen Sie das Tauwasser mit einem

Schwamm auf.

Das Abtauen können Sie beschleunigen, indem Sie einen Topf auf einem

Topfuntersetzer mit heißem (nicht kochendem) Wasser in die Gefrierzone stellen. In diesem Fall die Tür beim

Abtauen geschlossen lassen, damit die

Wärme nicht entweichen kann.

Nach dem Abtauen

^ Reinigen Sie das Gerät und trocknen

Sie es.

Es darf kein Reinigungswasser durch das Tauwasser-Ablaufloch gelangen.

^

Stecken Sie den Netzstecker in die

Steckdose, und schalten Sie das

Gerät ein.

^ Legen Sie das Gefriergut wieder in die Gefrierzone.

Stellen Sie zum Abtauen niemals elektrische Heizgeräte sowie Kerzen in das Gerät, sonst wird der Kunststoff beschädigt.

Verwenden Sie keine Abtausprays oder Enteiser, denn diese können explosive Gase bilden, kunststoffschädigende Lösungs- oder Treibmittel enthalten oder gesundheitsschädlich sein.

22

Reinigen

Verwenden Sie niemals sand-, scheuermittel-, soda- oder säurehaltige Putzmittel oder chemische

Lösungsmittel.

Ungeeignet sind auch sogenannte

"scheuermittelfreie" Scheuermittel, da sie matte Stellen verursachen.

Verwenden Sie für die Edelstahlfläche ein geeignetes Edelstahl-Pflegemittel!

Achten Sie darauf, dass kein Wasser in die Elektronik, Beleuchtung oder in die Belüftungsgitter gelangt.

Durch das Tauwasser-Ablaufloch darf kein Reinigungswasser laufen.

Verwenden Sie kein Dampf-Reinigungsgerät. Der Dampf kann an spannungsführende Teile des Gerätes gelangen und einen Kurzschluss auslösen.

Das Typenschild im Innenraum des

Gerätes darf nicht entfernt werden.

Es wird im Fall einer Störung benötigt!

Vor dem Reinigen

^

Schalten Sie das Gerät aus, indem

Sie den Temperaturregler auf "0" drehen, und ziehen Sie den Netzstecker.

^

Nehmen Sie das Kühlgut aus dem

Gerät, und lagern Sie es an einem kühlen Ort.

^ Tauen Sie die Gefrierzone ab.

^

Nehmen Sie alle Teile, die herausgenommen werden können, zur

Reinigung heraus.

^ Zur Reinigung der Abstellflächen in der Kühlzone können Sie die Edelstahlleisten von der Frontseite abziehen.

Außenwände, Innenraum,

Zubehör

^

Reinigen Sie die Kühlzone mindestens einmal im Monat und die Gefrierzone nach jedem Abtauen.

^ Spülen Sie alle Teile von Hand. Die

Butterdose ist spülmaschinengeeignet.

^

Reinigen Sie die Tauwasser-Rinne und das -Ablaufrohr in der Kühlzone häufiger mit einem Stäbchen oder

ähnlichem, damit das Tauwasser immer ungehindert ablaufen kann.

^

Reinigen Sie die Edelstahlfläche mit einem geeigneten Pflegemittel.

^ Wischen Sie die Innenräume und das

Zubehör nach der Reinigung mit klarem Wasser nach, und reiben Sie alles mit einem Tuch trocken. Lassen

Sie für kurze Zeit die Türen des Gerätes geöffnet.

Belüftungsgitter

^

Reinigen Sie die Belüftungsgitter regelmäßig mit einem Pinsel oder

Staubsauger. Staubablagerungen erhöhen den Energieverbrauch.

23

Reinigen

Türdichtungen

Behandeln Sie die Türdichtungen nicht mit Ölen oder Fetten. Sie werden sonst mit der Zeit porös.

Reinigen Sie die Türdichtungen regelmäßig nur mit klarem Wasser, und reiben Sie sie anschließend mit einem

Tuch gründlich trocken.

Rückseite - Metallgitter

Das Metallgitter an der Rückseite des

Gerätes (Wärmeaustauscher) muss mindestens einmal im Jahr entstaubt werden. Staubablagerungen erhöhen den Energieverbrauch!

Achten Sie beim Reinigen des

Metallgitters darauf, dass keine Kabel oder andere Bauteile abgerissen, geknickt oder beschädigt werden.

Nach dem Reinigen

^ Setzen Sie alle Teile in die Kühlzone.

^

Legen Sie die Lebensmittel in die

Kühlzone, schließen Sie die Gerätetüren, und schalten Sie das Gerät ein.

^

Legen Sie das Gefriergut in die

Gefrierzone, sobald die Temperatur in der Gefrierzone tief genug ist.

24

Was tun, wenn . . . ?

Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße

Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.

Folgende Störungen können Sie jedoch selbst beheben:

Was ist zu tun, wenn . . .

. . . das Gerät nicht kühlt?

^

Prüfen Sie, ob der Temperaturregler auf einer anderen Einstellung als "0" steht.

^ Prüfen Sie, ob der Netzstecker des

Gerätes fest in der Steckdose steckt.

^

Prüfen Sie, ob die Sicherung der

Hausinstallation ausgeschaltet ist.

Sollte dies der Fall sein, rufen Sie den

Kundendienst an.

. . . die Temperatur in der Kühlzone zu kalt ist?

^

Stellen Sie den Temperaturregler links herum, so dass auf der Bedienblende eine höhere Temperatur leuchtet.

^ Prüfen Sie, ob die Gefrierzonentür richtig geschlossen ist.

^

Wurde eine größere Menge Lebensmittel auf einmal eingefroren?

Da die Kältemaschine dadurch sehr lange läuft, sinkt die Temperatur in der Kühlzone automatisch.

^

Superfrost hat sich noch nicht ausgeschaltet. Es schaltet sich nach

50 Stunden selber ab!

. . . die Einschalthäufigkeit und

Einschaltdauer der Kältemaschine zunehmen?

^ Prüfen Sie, ob die Belüftungsgitter zugestellt oder staubig sind.

^

Prüfen Sie, ob das Metallgitter

(Wärmeaustauscher) an der Rückseite des Gerätes staubig ist.

^ Die Gerätetüren wurden häufig geöffnet, oder es wurden große Mengen

Lebensmittel frisch eingefroren.

^

Prüfen Sie, ob sich die Gerätetüren richtig schließen lassen.

^ Sehen Sie nach, ob die Gefrierzone eine stärkere Reifschicht hat. Trifft dies zu, tauen Sie die Gefrierzone ab.

. . . das Gefriergut taut auf, weil es in der Gefrierzone zu warm ist?

^ Wurde die Raumtemperatur, für die

Ihr Gerät ausgelegt wurde, unterschritten?

Erhöhen Sie die Raumtemperatur.

Die Kältemaschine springt seltener an, wenn die Raumtemperatur zu niedrig ist. Deshalb kann es in der Gefrierzone zu warm werden.

. . . das Gefriergut festgefroren ist?

Das Gefriergut mit einem stumpfen

Gegenstand, z. B. mit einem Löffelstiel lösen.

25

Was tun, wenn . . . ?

. . . die Gefrierzone eine dickere

Eisschicht hat?

^ Prüfen Sie, ob sich die Tür der

Gefrierzone richtig schließen lässt.

^

Tauen Sie die Gefrierzone ab, und reinigen Sie sie.

Eine dicke Eisschicht verringert die

Kühlleistung, wodurch der Stromverbrauch steigt.

. . . die Innenbeleuchtung in der Kühlzone nicht mehr funktioniert?

^

Klemmt der Lichtkontakt-Schalter?

^ Steht der Temperaturregler auf einer anderen Einstellung als "0"?

Wenn ja, dann ist die Glühlampe defekt:

^

Ziehen Sie den Netzstecker oder schalten Sie die entsprechende

Sicherung der Hausinstallation aus.

^ Die Lampenabdeckung seitlich

^ zusammendrücken (1), ausrasten und hinten aushängen (2).

Wechseln Sie die Glühlampe aus.

Anschlussdaten der Glühlampe:

220 - 240 V, max. 15 W, Sockel E 14

^

Drehen Sie die neue Glühlampe in die Fassung. Beim Eindrehen auf einen sauberen Sitz der Dichtung (3) achten.

^ Die Lampenabdeckung hinten wieder einhängen und an den Seiten einrasten lassen.

. . . die Innenbeleuchtung warm ist, obwohl die Gerätetür längere Zeit nicht geöffnet wurde?

Dies ist keine Störung.

– Bei eingeschaltetem Superfrost brennt funktionsbedingt die Innenbeleuchtung bei geschlossener Tür.

– Das Gerät ist mit einer elektronischen

Winterschaltung ausgerüstet, was folgendes bedeutet:

Wenn die Umgebungstemperatur unter 16 °C sinkt, springt bei Geräten ohne Winterschaltung die Kältemaschine seltener an. In der Gefrierzone würde es zu warm werden.

Die elektronische Winterschaltung bewirkt jedoch, dass sich bei einer

Umgebungstemperatur unterhalb von 16 °C die Innenbeleuchtung auch bei geschlossener Gerätetür einschaltet, so dass die Kühlzone erwärmt wird.

26

Durch diese Erwärmung springt die

Kältemaschine häufiger an, und die

Gefrierzone wird wiederum genügend gekühlt.

Bei einer Umgebungstemperatur unter

10 °C ist die Funktion des Gerätes nicht mehr gewährleistet! Sorgen Sie für eine höhere Umgebungstemperatur!

. . . der Boden der Kühlzone nass ist?

Das Tauwasser-Ablaufloch ist verstopft.

^

Reinigen Sie die Tauwasser-Rinne und das Tauwasser-Ablaufloch.

Können Sie die Störung anhand der aufgeführten Hinweise nicht beheben, dann rufen Sie den Kundendienst an.

Öffnen Sie bis zum Beheben der

Störung möglichst nicht die Türen des Gerätes, um den Kälteverlust so gering wie möglich zu halten.

Was tun, wenn . . . ?

27

Ursachen von Geräuschen

Ganz normale Geräusche Wodurch entstehen sie?

Brrrrr...

Das Brummen kommt vom Motor (Kompressor). Es kann kurzfristig etwas lauter werden, wenn sich der Motor einschaltet.

Blubb, blubb....

Click....

Sssrrrrr....

Das Blubbern, Gurgeln oder Surren kommt vom Kältemittel, das durch die Rohre fließt.

Das Klicken ist immer dann zu hören, wenn das Thermostat den

Motor ein- oder ausschaltet.

Bei einem Mehrzonen- oder NoFrost-Gerät kann ein leises Rauschen von der Luftströmung im Geräte-Innenraum herrühren.

Bedenken Sie, dass Motor- und Strömungsgeräusche im Kältekreislauf nicht zu vermeiden sind!

Geräusche, die sich leicht beheben lassen

Wodurch entstehen sie, und was können Sie dagegen tun?

Klappern, Rappeln, Klirren Das Gerät steht uneben: Richten Sie das Gerät mit Hilfe einer

Wasserwaage eben aus. Verwenden Sie dazu die Schraubfüße unter dem Gerät oder legen Sie etwas unter.

Das Gerät berührt andere Möbel oder Geräte: Rücken Sie das

Gerät von den Möbeln oder Geräten ab.

Schubladen, Körbe oder Abstellflächen wackeln oder klemmen: Prüfen Sie die herausnehmbaren Teile und setzen Sie sie eventuell neu ein.

Flaschen oder Gefäße berühren sich: Rücken Sie die Flaschen oder Gefäße leicht auseinander.

Transportkabelhalter hängt noch an der Geräterückwand:

Entfernen Sie den Kabelhalter.

28

Bei Störungen, die nicht selbst beseitigt werden können, benachrichtigen Sie

– Ihren Miele Fachhändler oder

– den Miele Werkkundendienst.

D Deutschland

0800 – 22 44 666

A

Österreich

050 800 300*

(* österreichweit zum Ortstarif)

L Luxemburg

(00352) 4 97 11-20/22

Der Kundendienst benötigt Modell und

Nummer Ihres Gerätes. Beide Angaben finden Sie auf dem Typenschild im

Innenraum des Gerätes.

Kundendienst

29

Elektroanschluss

Das Gerät wird anschlussfertig für

Wechselstrom 50 Hz 220 – 240 V geliefert und darf nur an eine ordnungsgemäß angelegte Schutzkontakt-Steckdose angeschlossen werden.

Der Anschluss darf nur an eine nach

VDE 0100 angelegte Elektroanlage erfolgen.

Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE in seiner Leitlinie DIN VDE

0100 Teil 739 dem Gerät einen

FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (DIN VDE 0664) vorzuschalten.

Die Absicherung muss mit mindestens

10 A erfolgen.

Die Steckdose sollte sich nach Möglichkeit neben dem Gerät befinden und leicht zugänglich sein. Der Anschluss

über ein Verlängerungskabel ist nicht erlaubt, da Verlängerungskabel nicht die nötige Sicherheit des Gerätes gewährleisten (z. B. Überhitzungsgefahr).

Ist ein Austausch der Netzanschlussleitung erforderlich, darf dieser nur von einem qualifizierten Elektro-Fachmann erfolgen.

Zusätzlich für Österreich

Der Anschluss darf nur an eine nach

ÖVE-EN 1 ausgeführte Elektroanlage erfolgen.

Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der ÖVE dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von

30 mA (ÖVE-SN 50) vorzuschalten.

30

Aufstellhinweise

Keine wärmeabgebenden Geräte wie z. B. Toaster oder Mikrowellengeräte auf das Gerät stellen. Der

Energieverbrauch erhöht sich!

Kältemaschine. Das kann zu höheren

Temperaturen im Gerät führen, so dass das Gefriergut eventuell sogar antauen kann!

Modelle ohne Seitenwandheizung nicht mit einem weiteren Kühl-/Gefriergerät unmittelbar "side-by-side" aufstellen!

Das ist wichtig, um Kondenswasser und daraus resultierende Folgeschäden zu vermeiden!

Be- und Entlüftung

Die Luft an der Rückwand des Gerätes erwärmt sich. Deshalb dürfen die Belüftungsgitter nicht verdeckt werden, damit eine einwandfreie Be- und Entlüftung gewährleistet ist.

Ebenfalls müssen die Belüftungsgitter regelmäßig von Staub gereinigt werden.

Aufstellort

Keinen Platz direkt neben einem Herd, einer Heizung oder im Bereich eines

Fensters mit direkter Sonneneinstrahlung wählen. Je höher die Umgebungstemperatur, desto länger läuft die Kältemaschine, und desto höher ist der

Stromverbrauch.

Geeignet ist ein trockener belüftbarer

Raum.

Gerät aufstellen

^ Entfernen Sie zuerst den Kabelhalter von der Geräterückseite.

^

Prüfen Sie, ob alle Teile an der Geräterückwand frei schwingen können.

Biegen Sie eventuell anliegende Teile vorsichtig weg.

^ Schieben Sie das Gerät vorsichtig an den dafür vorgesehenen Platz. Es kann mit der Rückseite direkt an die

Wand gestellt werden.

Klimaklasse

Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen. Die Klimaklasse steht auf dem Typenschild im Innenraum des

Gerätes.

Klimaklasse

SN

N

ST

T

Raumtemperatur

+10 °C bis +32 °C

+16 °C bis +32 °C

+18 °C bis +38 °C

+18 °C bis +43 °C

Eine niedrigere Raumtemperatur führt zu einer längeren Stillstandzeit der

Gerät ausrichten

^

Richten Sie das Gerät über die

Stellfüße mit dem beiliegenden

Gabelschlüssel fest und eben aus.

31

Türanschlag wechseln

Das Gerät wird mit einem Rechtsanschlag geliefert. Ist ein Linksanschlag erforderlich, muss der Türanschlag gewechselt werden.

Türgriffe abnehmen:

Zunächst müssen Sie die seitlichen

Griffteile von den Türgriffen lösen:

^ Lösen Sie nun die vier Schrauben

(Torx 15) in der Befestigungsplatte und nehmen Sie den Griff ab.

^

Lösen Sie die Abdeckplatten auf der

Gegenseite und setzen Sie sie auf die frei gewordenen Löcher.

Gerätetüren umsetzen:

^

Wenn Sie an dem Türgriff a ziehen, schiebt sich das seitliche Griffteil b nach hinten und es entsteht ein Spalt d zwischen dem Griffteil b und der

Befestigungsplatte c des Griffs.

^

Klemmen Sie einen geeigneten stumpfen Gegenstand (z. B. einen

Kochlöffelstiel) in den Spalt d und drücken Sie den Griff langsam wieder in Richtung Tür.

Achten Sie darauf, dass Sie mit dem

Gegenstand nicht abrutschen und dabei das Gerät beschädigen.

Das seitliche Griffteil b löst sich.

^

Ziehen Sie das Griffteil b aus der

Führung.

^

Heben Sie das Abdeckteil a ab.

^

Schrauben Sie den unteren Scharnierwinkel b bei geschlossener Gerätetür ab, und nehmen Sie die Gerätetür nach unten hin ab.

^

Setzen Sie die Abdeckplatte d auf die Gegenseite.

^ Nehmen Sie die Scharnierteile c aus dem Scharnierwinkel b und setzen

Sie sie in das zweite Loch des Scharnierwinkels wieder ein.

^

Ziehen Sie bei geschlossener oberer

Gerätetür f den Lagerbolzen e nach unten heraus.

^ Öffnen Sie die obere Gerätetür, und nehmen Sie sie nach unten hin ab.

32

Türanschlag wechseln

^ Nehmen Sie die Abdeckung g ab, und schrauben Sie den Scharnierwinkel h ab.

^

Setzen Sie den Bolzen i im Scharnierwinkel h in das zweite Loch.

^ Setzen Sie den Blechwinkel j und die Abdeckung k jeweils um 180° gedreht auf die Gegenseite.

^

Schrauben Sie den Scharnierwinkel h an die Gegenseite.

Die Schraube M4 muss im linken

Loch des Scharnierwinkels eingeschraubt werden.

^

Montieren Sie die Abdeckung g um

180° gedreht auf die Gegenseite.

^ Tauschen Sie in der Gerätemitte die

Abdeckung l mit dem Lagerwinkel m . Dazu:

Die Abdeckung l und den Lagerwinkel m abschrauben, jeweils um

180° drehen und auf der Gegenseite wieder festschrauben.

^ Ziehen Sie die Lagerbuchse n aus dem Lagerwinkel m nach unten heraus, und setzen Sie sie von oben wieder in den Lagerwinkel ein.

^ Nehmen Sie die Stopfen aus den Türlagerbuchsen oben in den Gerätetüren heraus, und setzen Sie sie auf die andere Seite.

^ Hängen Sie die obere Gerätetür in den Bolzen i , und schließen Sie die

Gerätetür.

^

Schieben Sie den mittleren Lagerbolzen e von unten durch den Lagerwinkel m in die obere Gerätetür.

^ Überprüfen Sie den Sitz der oberen

Gerätetür. Eventuell über die Langlöcher im Lagerwinkel m ausrichten.

^ Hängen Sie die untere Gerätetür in den Lagerbolzen e , und schließen

Sie die Gerätetür.

^

Stecken Sie den unteren Scharnierwinkel b in die Türlagerbuchse der unteren Gerätetür, und schrauben Sie ihn am Gehäuse fest.

33

Türanschlag wechseln

^ Rasten Sie die Abdeckung a auf.

Türgriffe wieder montieren:

Beachten Sie unbedingt die folgenden Hinweise zur Befestigung des

Türgriffs, da bei falscher Montage die Türdichtung beschädigt wird.

^ Schieben Sie das seitliche Griffteil d von der Geräteseite aus auf die Führung der Befestigungsplatte, bis es hörbar einrastet.

Achten Sie unbedingt darauf, dass das seitliche Griffteil d beim Öffnen der Tür nicht die Türdichtung berührt. Die Türdichtung wird auf Dauer beschädigt!

Sollte dies der Fall sein,

^ richten Sie die Befestigungsplatte c nochmals über die Gewindestifte a aus, bis die Befestigungsplatte und das seitliche Griffteil d den entsprechenden Winkel haben und die Dichtung beim Öffnen der Tür nicht berührt wird.

^

Schrauben Sie den Türgriff mit den beiden vorderen Schrauben b zunächst locker auf der Gegenseite an.

Die Befestigungsplatte c muss so am

Türgehäuse anliegen, dass im geschlossenen Zustand der Tür die Befestigungsplatte zur Geräteaußenwand in einer Flucht liegt.

Falls dies nicht der Fall ist,

^ drehen Sie die beiden vormontierten

Gewindestifte a mit einem Sechskantschlüssel soweit ein, bis die Befestigungsplatte c den entsprechenden Winkel hat.

^ Ziehen Sie alle 4 Schrauben b fest an.

34

Das Gerät kann in jede Küchenzeile eingebaut werden. Um das Gerät der

Küchenzeilenhöhe anzugleichen, kann

über dem Gerät ein entsprechender

Aufsatzschrank a angebracht werden.

Für die Be- und Entlüftung ist an der

Rückseite des Gerätes ein Abluftkanal von mindestens 50 mm Tiefe über die gesamte Aufsatzschrankbreite vorzusehen.

Der Abstand zwischen Gerät bzw. Aufsatzschrank und Raumdecke sollte mindestens 40 mm betragen, damit die erwärmte Luft ungehindert abziehen kann. Die Kältemaschine muss sonst mehr leisten, was den Stromverbrauch erhöht. Je größer der Lüftungsquerschnitt, umso energiesparender arbeitet das Gerät.

Gerät einbauen

Die Be- und Entlüftungsquerschnitte dürfen nicht zugedeckt oder zugestellt werden.

Außerdem müssen sie regelmäßig von Staub gereinigt werden.

Beim Aufstellen des Gerätes neben einer Wand c ist scharnierseitig zwischen Wand und Gerät b ein Distanzabstand von ca. 50 mm erforderlich, damit sich die Gerätetüren wegen des Griffes vollständig öffnen lassen.

35

Änderungen vorbehalten / 4204

KT 4353 SD ed

M.-Nr. 06 157 190 / 04

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