Miele F 1312 S Bedienungsanleitung

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Miele F 1312 S Bedienungsanleitung | Manualzz

Gebrauchs- und Montageanweisung

Gefrierschrank

F 1312 S

Lesen Sie unbedingt die Gebrauchsanweisung vor Aufstellung -

Installation - Inbetriebnahme.

Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.

D

M.-Nr. 06 154 900

Inhalt

Gerätebeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Nachkaufbares Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Thermometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Ihr Beitrag zum Umweltschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Sicherheitshinweise und Warnungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Wie können Sie Energie sparen?

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Gerät ein- und ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Bei längerer Abwesenheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Die richtige Temperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

. . . in der Gefrierzone . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Temperatur einstellen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Temperatur-Alarm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Warnsystem einschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Superfrost verwenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Was passiert beim Einfrieren frischer Lebensmittel? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Funktion Superfrost . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Gefrieren und Lagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Maximales Gefriervermögen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Fertige Tiefkühlkost einlagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Lebensmittel selbst einfrieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Vor dem Einfrieren beachten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Verpacken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Vor dem Einlegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Einlegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Auftauen von Gefriergut. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Schnellkühlen von Getränken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Abtauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Inhalt

Reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Außenwände, Innenraum, Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Belüftungsgitter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Türdichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Rückseite - Metallgitter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Was tun, wenn . . . ?

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Ursachen von Geräuschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

Kundendienst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

Elektroanschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

Aufstellhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Aufstellort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Klimaklasse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Be- und Entlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Gerät aufstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Gerät ausrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Türanschlag wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Gerätebeschreibung

a

Geräte-Kontrollleuchte b

Alarm-Kontrollleuchte c

Superfrost-Taste mit Kontrollleuchte d

Ein-/Aus- und Temperaturregler e

Gefrierschubladen

4

Nachkaufbares Zubehör

Thermometer

Mit diesem Thermometer können Sie die Temperatur in der Gefrierzone überprüfen.

Es ist beim Miele Kundendienst oder im

Fachhandel erhältlich.

Gerätebeschreibung

5

Ihr Beitrag zum Umweltschutz

Entsorgung der Transportverpackung

Die Verpackung schützt das Gerät vor

Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen

Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recycelbar.

Das Rückführen der Verpackung in den

Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr

Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.

Entsorgung des Altgerätes

Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Restmüll oder bei falscher Behandlung können diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie

Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.

Nutzen Sie stattdessen die von Ihrer

Kommune eingerichtete Sammelstelle zur Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte.

Achten Sie darauf, dass die Rohrleitungen Ihres Kältegerätes bis zum

Abtransport zu einer sachgerechten, umweltfreundlichen Entsorgung nicht beschädigt werden.

So ist sichergestellt, dass das im Kältekreislauf enthaltene Kältemittel und das im Kompressor befindliche Öl nicht in die Umwelt entweichen kann.

Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird. Hierüber informiert Sie diese Gebrauchsanweisung im Kapitel

"Sicherheitshinweise und Warnungen".

6

Sicherheitshinweise und Warnungen

Dieses Gerät entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.

Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie das

Gerät in Betrieb nehmen. Sie enthält wichtige Hinweise für den Einbau, die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung des Gerätes. Dadurch schützen Sie sich und verhindern

Schäden am Gerät.

Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung auf, und geben Sie sie einem eventuellen Nachbesitzer weiter!

Bestimmungsgemäße Verwendung

Benutzen Sie das Gerät ausschließlich im Haushalt zum Lagern von Tiefkühlkost, zum Gefrieren frischer

Lebensmittel und zum Bereiten von Eis.

Alle anderen Anwendungsarten sind unzulässig und möglicherweise gefährlich. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen

Gebrauch oder falsche Bedienung verursacht werden.

Technische Sicherheit

Dieses Gerät enthält das Kältemittel Isobutan (R600a), ein Naturgas mit hoher Umweltverträglichkeit, aber brennbar. Es schädigt nicht die Ozonschicht und erhöht nicht den Treibhauseffekt. Die Verwendung dieses umweltfreundlichen Kältemittels hat teilweise zu einer Erhöhung der Betriebsgeräusche geführt. Es können neben den

Laufgeräuschen des Kompressors

Strömungsgeräusche im gesamten

Kältekreislauf auftreten. Diese Effekte sind leider nicht vermeidbar, haben aber auf die Leistungsfähigkeit des

Gerätes keinen Einfluss.

Achten Sie beim Transportieren und beim Aufstellen des Gerätes darauf, dass keine Teile des Kältekreislaufes beschädigt werden. Herausspritzendes

Kältemittel kann zu Augenverletzungen führen!

Bei Beschädigungen:

- Vermeiden Sie offenes Feuer oder

Zündquellen,

- ziehen Sie den Netzstecker,

- durchlüften Sie den Raum, in dem das

Gerät steht, für einige Minuten, und

- benachrichtigen Sie den Kundendienst.

Je mehr Kältemittel in einem Gerät ist, umso größer muss der Raum sein, in dem das Gerät aufgestellt wird.

Bei einem eventuellen Leck kann sich in zu kleinen Räumen ein brennbares

Gas-Luft-Gemisch bilden.

Pro 8 g Kältemittel muss der Raum mindestens 1 m

3 groß sein. Die Menge des

Kältemittels steht auf dem Typenschild im Inneren des Gerätes.

7

Sicherheitshinweise und Warnungen

Vergleichen Sie vor dem Anschlie-

ßen des Gerätes unbedingt die Anschlussdaten (Spannung und Frequenz) auf dem Typenschild mit denen des Elektronetzes.

Diese Daten müssen unbedingt übereinstimmen, damit keine Schäden am

Gerät auftreten. Im Zweifelsfall fragen

Sie Ihren Elektroinstallateur.

Die elektrische Sicherheit des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung vorhanden ist. Lassen Sie im

Zweifelsfall die Hausinstallation durch einen Fachmann überprüfen.

Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden

(z. B. elektrischer Schlag).

Ein sicherer Betrieb des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn das

Gerät nach der Gebrauchsanweisung montiert und angeschlossen wird.

Der Einbau und die Montage dieses Gerätes an nichtstationären

Aufstellungsorten (z. B. Schiffen) dürfen nur von Fachbetrieben / Fachleuten durchgeführt werden, wenn sie die Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch dieses Gerätes sicherstellen.

Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen dürfen nur qualifizierte Fachleute durchführen.

Durch unsachgemäße Installations- und

Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den

Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.

Das Gerät ist nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:

– der Netzstecker des Gerätes gezogen ist.

Ziehen Sie nicht an der Anschlussleitung, sondern am Netzstecker, um das Gerät vom Netz zu trennen.

– die Sicherung der Hausinstallation ausgeschaltet ist.

– die Schraubsicherung der Hausinstallation ganz herausgeschraubt ist.

Der Anschluss des Gerätes an das

Elektronetz darf nicht über ein Verlängerungskabel erfolgen.

Verlängerungskabel gewähren nicht die nötige Sicherheit des Gerätes

(z. B. Überhitzungsgefahr).

8

Sicherheitshinweise und Warnungen

Gebrauch

Berühren Sie Gefriergut nicht mit nassen Händen. Die Hände können festfrieren. Verletzungsgefahr!

Nehmen Sie niemals Eiswürfel und

Eis am Stiel, insbesondere Wassereis, direkt nach dem Entnehmen aus dem Gefrierschrank in den Mund.

Durch die sehr tiefe Temperatur des

Gefriergutes könnten Lippen oder Zunge festfrieren. Verletzungsgefahr!

Passen Sie auf, dass Kinder nicht mit dem Gerät spielen, sich z. B. in die Gefrierschublade setzen oder sich an die Gerätetür hängen.

Frieren Sie angetaute oder aufgetaute Lebensmittel nicht wieder ein.

Verbrauchen Sie sie so schnell wie möglich, weil die Lebensmittel an Nährwert verlieren und verderben. Gekocht oder gebraten können Sie aufgetaute

Lebensmittel erneut einfrieren.

Beim Essen überlagerter Lebensmittel besteht die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung.

Die Lagerdauer hängt von vielen Faktoren ab, wie vom Frischegrad, der Qualität der Lebensmittel und von der Lagertemperatur. Beachten Sie die

Lagerhinweise und Aufbrauchfristen der Lebensmittelhersteller!

Lagern Sie keine explosiven Stoffe und keine Produkte mit brennbaren

Treibgasen (z. B. Spraydosen) im Gerät. Beim Einschalten des Thermostaten können Funken entstehen. Sie können zündfähige Gemische zur Explosion bringen.

Betreiben Sie keine elektrischen

Geräte im Gerät (z. B. zum Herstellen von Softeis). Es kann zur Funkenbildung kommen. Explosionsgefahr!

Lagern Sie keine Dosen und

Flaschen mit kohlensäurehaltigen

Getränken oder mit Flüssigkeiten, die gefrieren können, in der Gefrierzone.

Die Dosen oder Flaschen können platzen.

Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!

Nehmen Sie Flaschen, die Sie zum

Schnellkühlen in den Gefrierschrank legen, spätestens nach einer

Stunde wieder heraus. Die Flaschen können platzen. Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!

Verwenden Sie keine spitzen oder scharfkantigen Gegenstände, um

– Reif- und Eisschichten zu entfernen,

– angefrorene Eiswürfelschalen und

Lebensmittel abzuheben.

Sie beschädigen die Kälteerzeuger, und das Gerät wird funktionsuntüchtig.

Behandeln Sie die Türdichtung nicht mit Ölen oder Fetten.

Dadurch wird die Türdichtung im Laufe der Zeit porös.

Verdecken Sie nicht die Belüftungsgitter des Gerätes.

Eine einwandfreie Luftführung ist dann nicht mehr gewährleistet. Der Stromverbrauch steigt, und Schäden an Bauteilen sind nicht auszuschließen.

9

Sicherheitshinweise und Warnungen

Das Gerät ist für eine bestimmte

Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen. Die Klimaklasse steht auf dem Typenschild im Innenraum des Gerätes.

Eine niedrigere Raumtemperatur führt zu einer längeren Stillstandzeit der

Kältemaschine, so dass das Gerät die erforderliche Temperatur nicht halten kann.

Stellen Sie zum Abtauen niemals elektrische Heizgeräte oder Kerzen in das Gerät.

Der Kunststoff wird beschädigt.

Verwenden Sie keine Abtausprays oder Enteiser.

Diese können explosive Gase bilden, kunststoffschädigende Lösungs- oder

Treibmittel enthalten oder gesundheitsschädlich sein.

Verwenden Sie zum Abtauen und

Reinigen des Gerätes auf keinen

Fall ein Dampf-Reinigungsgerät.

Der Dampf kann an spannungsführende Teile des Gerätes gelangen und einen Kurzschluss verursachen.

Entsorgung des Altgerätes

Zerstören Sie das Schnapp- oder

Riegelschloss Ihres alten Kühl-/

Gefriergerätes, wenn Sie es entsorgen.

Sie verhindern damit, dass sich spielende Kinder einsperren und in Lebensgefahr kommen.

Ausgediente Geräte unbrauchbar machen. Dazu den Netzstecker ziehen, und die Anschlussleitung durchtrennen.

Beschädigen Sie keine Teile des

Kältekreislaufes, z. B. durch

– Aufstechen der Kältemittelkanäle des

Verdampfers.

– Abknicken von Rohrleitungen.

– Abkratzen von Oberflächenbeschichtungen.

Herausspritzendes Kältemittel kann zu

Augenverletzungen führen.

Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung der

Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.

10

Wie können Sie Energie sparen?

Aufstellen normaler Energieverbrauch

In belüftbaren Räumen erhöhter Energieverbrauch

In geschlossenen, nicht belüftbaren Räumen.

Gebrauch

Abtauen

Geschützt vor direkter Sonnenbestrahlung

Nicht neben einer Wärmequelle

(Heizkörper, Herd)

Kellerfach 8 bis 12 °C

Bei direkter Sonnenbestrahlung.

Wenn Standort neben einer Wärmequelle (Heizkörper, Herd) ist.

Bei hoher Umgebungstemperatur.

Temperatur-Einstellung

Thermostat "Circa-Zahlen"

(Stufenregelung)

Bei idealer Raumtemperatur um

20 °C

Bei mittlerer Reglereinstellung von

2 bis 3.

Temperatur-Einstellung

Thermostat "gradgenau"

(Digitalanzeige)

Bei hoher Reglereinstellung: Je tiefer die Fach-Temperatur, umso höher der Energieverbrauch!

Kühlfach 4 bis 5 °C

PerfectFresh-Zone nahe 0 °C

Gefrierfach -18 °C

Tür nur bei Bedarf so kurz wie möglich öffnen.

Lebensmittel gut sortiert einordnen.

Bei Geräten mit Winterschaltung darauf achten, dass bei Umgebungstemperaturen wärmer als

16 °C der Schalter ausgeschaltet ist!

Häufiges und langes Türöffnen

= Kälteverlust

Unordnung bedeutet durch Suchen lange Türöffnungszeiten.

Warme Speisen und Getränke erst außerhalb des Gerätes abkühlen lassen.

Warme Speisen im Gerät verursachen lange Kompressorlaufzeiten

(Gerät versucht herunter zu kühlen)

Lebensmittel gut verpackt oder gut abgedeckt einordnen.

Das Verdunsten und Kondensieren von Flüssigkeiten in der Kühlzone verursacht Kälteleistungsverluste.

Gefrierwaren zum Abtauen in die

Kühlzone legen.

Fächer nicht überfüllen, damit die

Luft zirkulieren kann

Gefrierfach bei zentimeterdicker

Eisschicht abtauen.

Eine Eisschicht verschlechtert die

Kälteabgabe an das Gefriergut und lässt den Stromverbrauch steigen.

11

Gerät ein- und ausschalten

Vor dem ersten Benutzen

^

Reinigen Sie das Schrankinnere und das Zubehör. Verwenden Sie dazu lauwarmes Wasser, anschließend alles mit einem Tuch trocknen.

Gerät ausschalten

^

Drehen Sie den Temperaturregler mit einer Münze nach links auf die Einstellung „ 0".

Alle Kontrollleuchten erlöschen, und die

Kühlung ist ausgeschaltet.

Lassen Sie das Gerät nach dem

Transport ca. 1/2 bis 1 Stunde stehen, bevor Sie es anschließen.

Das ist für die spätere Funktion sehr wichtig!

Gerät einschalten

^ Drehen Sie den Temperaturregler mit einer Münze nach rechts aus der

Stellung „ 0" heraus.

Je höher die Einstellung am Temperaturregler ist, desto niedriger ist die Temperatur im Gerät.

Bei längerer Abwesenheit

Wenn Sie das Gerät längere Zeit nicht benutzen, dann

^ schalten Sie das Gerät aus,

^ ziehen Sie den Netzstecker,

^ tauen Sie das Gerät ab und reinigen

Sie es, und

^ lassen Sie die Gerätetür etwas geöffnet, um Geruchsbildung zu vermeiden.

Wird das Gerät bei längerer Abwesenheit ausgeschaltet, aber nicht gereinigt, besteht bei geschlossener

Tür Gefahr von Schimmelbildung.

Den Temperaturregler nicht weiter als bis zum Anschlag drehen, sonst wird er beschädigt.

Die Geräte- und die Alarm-Kontrollleuchte leuchten, und das Gerät beginnt zu kühlen.

Damit die Temperatur tief genug ist, lassen Sie das Gerät einige Stunden vorkühlen, bevor Sie erstmals Lebensmittel einlegen.

12

Die richtige Temperatur

. . . in der Gefrierzone

Die richtige Temperatureinstellung ist für die Lagerung der Lebensmittel sehr wichtig. Durch Mikroorganismen verderben die Lebensmittel schnell, was durch die richtige Lagertemperatur verhindert bzw. verzögert werden kann.

Die Temperatur beeinflusst die Wachstumsgeschwindigkeit der Mikroorganismen. Mit sinkender Temperatur verlangsamen sich diese Vorgänge.

Um frische Lebensmittel einzufrieren und Lebensmittel langfristig zu lagern, ist eine Temperatur von -18 °C erforderlich. Bei dieser Temperatur ist das

Wachstum der Mikroorganismen weitgehend eingestellt. Sobald die Temperatur über -10 °C steigt, beginnt die

Zersetzung durch die Mikroorganismen, die Lebensmittel sind weniger lang haltbar. Aus diesem Grund dürfen an- oder aufgetaute Lebensmittel erst wieder eingefroren werden, wenn sie verarbeitet wurden (kochen oder braten). Durch die hohen Temperaturen werden die meisten Mikroorganismen abgetötet.

Die Temperatur im Gerät erhöht sich,

– je häufiger und länger die Gerätetür geöffnet wird,

– je mehr Lebensmittel gelagert werden,

– je mehr frische Lebensmittel eingefroren werden,

– je höher die Umgebungstemperatur des Gerätes ist.

Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen.

Temperatur einstellen

Die Temperatur können Sie am Temperaturregler einstellen.

^ Drehen Sie den Temperaturregler mit einer Münze nach rechts auf eine

Einstellung.

Den Temperaturregler nicht weiter als bis zum Anschlag drehen, sonst wird er beschädigt.

Je höher die Einstellung am Temperaturregler ist, desto niedriger ist die Temperatur im Gerät.

Bei durchschnittlicher Einlagerungsmenge empfehlen wir eine mittlere Einstellung. Kontrollieren Sie jedoch regelmäßig die Temperatur im Gerät.

13

Temperatur-Alarm

Das Gerät ist mit einem Warnsystem ausgestattet, damit die Temperatur im

Gerät nicht unbemerkt ansteigen kann.

Erreicht die Temperatur einen zu warmen Temperaturbereich, leuchtet die

Alarm-Kontrollleuchte. Wann das Gerät einen Temperaturbereich als zu warm erkennt, ist abhängig von der Einstellung am Temperaturregler.

Das optische Signal erfolgt immer,

– wenn Sie das Gerät einschalten.

– wenn beim Umsortieren und Entnehmen von Gefriergut zu viel warme

Raumluft einströmt.

– wenn Sie eine größere Menge Lebensmittel einfrieren.

– wenn ein längerer Stromausfall war.

Die Alarm-Kontrollleuchte erlischt, sobald der eingestellte Temperaturbereich im Gerät annähernd erreicht ist.

Warnsystem einschalten

Das Warnsystem ist automatisch immer funktionsbereit. Es muss nicht extra eingeschaltet werden.

14

Superfrost verwenden

Was passiert beim Einfrieren frischer Lebensmittel?

Frische Lebensmittel müssen so schnell wie möglich durchgefroren werden, damit Nährwert, Vitamine, Aussehen und

Geschmack erhalten bleiben.

Je langsamer die Lebensmittel durchgefroren werden, umso mehr Flüssigkeit wandert aus jeder einzelnen Zelle in die Zwischenräume. Die Zellen schrumpfen.

Beim Auftauen kann nur ein Teil der vorher ausgetretenen Flüssigkeit in die

Zellen zurückwandern.

Praktisch bedeutet dies, dass im

Lebensmittel ein größerer Saftverlust auftritt. Dies erkennen Sie daran, dass sich beim Auftauen eine große Wasserlache um das Lebensmittel bildet.

Wurde das Lebensmittel schnell durchgefroren, hat die Zellflüssigkeit weniger

Zeit, aus den Zellen in die Zwischenräume zu wandern. Die Zellen schrumpfen erheblich weniger.

Beim Auftauen kann die nur geringe

Menge Flüssigkeit, die in die Zwischenräume gewandert war, in die Zellen zurückwandern, so dass der Saftverlust sehr gering ist. Es bildet sich nur eine kleine Wasserlache!

Funktion Superfrost

Um Lebensmittel optimal einzufrieren, müssen Sie vor dem Einfrieren frischer

Lebensmittel die Funktion Superfrost einschalten.

Ausnahmen:

– Wenn Sie bereits gefrorene Lebensmittel einlegen.

– Wenn Sie täglich nur bis zu 2 kg Lebensmittel einlegen.

Superfrost einschalten

Die Funktion Superfrost muss 6 Stunden vor dem Einlegen der einzufrierenden Lebensmittel eingeschaltet werden. Soll das maximale Gefriervermögen genutzt werden, muss 24 Stunden vorher die Funktion Superfrost eingeschaltet werden!

^ Drücken Sie die Superfrost-Taste, so dass die Superfrost-Kontrollleuchte leuchtet.

Die Temperatur in der Gefrierzone sinkt, da die Gefriertruhe mit höchstmöglicher Kälteleistung arbeitet.

Wenn die Superfrost-Taste gedrückt wird, kann es zu einem bis zu 8 Minuten verspätetem Einschalten des

Kompressors führen. Diese Verzögerung erhöht die Lebensdauer der

Kältemaschine.

15

Superfrost verwenden

Superfrost ausschalten

Die Funktion Superfrost schaltet sich automatisch nach 60 Stunden ab. Die

Kontrollleuchte erlischt, und die Gefriertruhe arbeitet wieder mit normaler Kühlleistung.

Um Energie zu sparen, können Sie die

Funktion Superfrost selber ausschalten, sobald eine konstante Gefrierzonentemperatur von mindestens -18 °C erreicht ist.

^

Drücken Sie die Superfrost-Taste, so dass die Superfrost-Kontrollleuchte erlischt.

Die Kühlung der Gefriertruhe arbeitet wieder mit normaler Leistung.

16

Gefrieren und Lagern

Maximales Gefriervermögen

Damit die Lebensmittel möglichst schnell bis zum Kern durchgefroren werden, darf das maximale Gefriervermögen nicht überschritten werden. Das maximale Gefriervermögen innerhalb

24 Stunden finden Sie auf dem Typenschild „ Gefriervermögen ...kg/24 h“.

Fertige Tiefkühlkost einlagern

Möchten Sie fertige Tiefkühlkost einlagern, überprüfen Sie bereits beim Kauf im Geschäft

– die Verpackung auf Beschädigung,

– das Haltbarkeitsdatum und

– die Kühlraumtemperatur der Verkaufstruhe. Ist die Kühlraumtemperatur wärmer als -18 °C, so verkürzt sich die Haltbarkeit der Tiefkühlkost.

^

Kaufen Sie die Tiefkühlkost ganz zum

Schluss ein, und transportieren Sie sie in Zeitungspapier oder in einer

Kühltasche.

^ Legen Sie die Tiefkühlkost sofort in das Gerät.

Auf- oder angetaute Ware nicht wieder einfrieren. Erst wenn Sie das Lebensmittel verarbeitet haben (kochen oder braten), können Sie es erneut einfrieren.

Lebensmittel selbst einfrieren

Verwenden Sie zum Einfrieren nur frische und einwandfreie Lebensmittel!

Vor dem Einfrieren beachten

– Zum Gefrieren geeignet sind:

Frischfleisch, Geflügel, Wild, Fisch,

Gemüse, Kräuter, rohes Obst, Molkereiprodukte, Backwaren, Speisereste,

Eigelb, Eiweiß und viele Fertiggerichte.

– Zum Gefrieren nicht geeignet sind:

Weintrauben, Blattsalate, Radieschen, Rettich, Sauerrahm, Mayonnaise, ganze Eier in Schale, Zwiebel, ganze rohe Äpfel und Birnen.

– Damit Farbe, Geschmack, Aroma und Vitamin C erhalten bleiben, sollte

Gemüse vor dem Einfrieren blanchiert werden. Geben Sie dazu das

Gemüse portionsweise für 2 - 3 Minuten in kochendes Wasser. Danach das Gemüse herausnehmen und schnell in kaltem Wasser abkühlen.

Das Gemüse abtropfen lassen.

– Mageres Fleisch eignet sich besser zum Einfrieren als fettes und kann wesentlich länger gelagert werden.

– Legen Sie zwischen Koteletts,

Steaks, Schnitzel usw. jeweils eine

Folie aus Kunststoff. So vermeiden

Sie das Zusammenfrieren zu einem

Block.

– Rohe Lebensmittel und blanchiertes

Gemüse vor dem Einfrieren nicht würzen und salzen, Speisen nur leicht würzen und salzen. Manche

Gewürze verändern beim Einfrieren ihre Geschmacksintensität.

17

Gefrieren und Lagern

– Warme Speisen oder Getränke erst außerhalb des Gerätes abkühlen lassen, um ein Antauen der bereits gefrorenen Lebensmittel zu verhindern und den Stromverbrauch nicht zu erhöhen.

Vor dem Einlegen

Bei einer größeren Menge als 2 kg frischer Lebensmittel schalten Sie einige

Zeit vor dem Einlegen der Lebensmittel die Funktion Superfrost ein (siehe "Superfrost verwenden").

Verpacken

^ Frieren Sie portionsweise ein.

Geeignete Verpackung

- Kunststoff-Folien

- Schlauch-Folien aus Polyethylen

- Alu-Folien

- Gefrierdosen

Einlegen

Die Lebensmittel können überall in der

Gefrierzone eingefroren werden, vorzugsweise jedoch in den oberen Gefrierschubladen. Größere Mengen sollten direkt auf die Kälteerzeuger gelegt werden, da dort die Lebensmittel besonders schnell und somit schonend eingefroren werden. Dazu ein oder mehrere Gefrierschubladen herausnehmen. Nur die unterste Schublade muss im Gerät bleiben.

Ungeeignete Verpackung

- Packpapier

- Pergamentpapier

- Cellophan

- Müllbeutel

- gebrauchte Einkaufstüten

^ Drücken Sie die Luft aus der Verpackung heraus.

^

Verschließen Sie die Packung dicht mit

- Gummiringen

- Kunststoff-Klipsen

- Bindfäden oder

- kältebeständigen Klebebändern.

Jede Gefrierschublade und die einzelnen Kälteerzeuger können mit maximal 25 kg beladen werden!

^

Legen Sie das Gefriergut breitflächig auf den Boden der Gefrierschubladen oder auf die Kälteerzeuger des

Gerätes, damit das Gefriergut möglichst schnell bis zum Kern gefriert.

^

Legen Sie die Packungen trocken ein, um ein Zusammen- oder Anfrieren zu vermeiden.

Beutel und Schlauchfolien aus Polyethylen können Sie auch mit einem

Folien-Schweißgerät verschweißen.

^

Beschriften Sie die Verpackung mit

Inhalt und Einfrier-Datum.

Einzufrierende Lebensmittel dürfen keine bereits gefrorenen Lebensmittel berühren, damit sie nicht antauen.

18

Gefrieren und Lagern

Auftauen von Gefriergut

Gefriergut können Sie auftauen

– im Mikrowellengerät,

– im Backofen bei der Beheizungsart

„ Heißluft“ oder bei „ Auftauen“,

– bei Raumtemperatur,

– im Kühlschrank,

– im Dampfgarer.

Flache Fleisch- und Fischstücke können angetaut in die heiße Pfanne gegeben werden.

Obst kann bei Raumtemperatur sowohl in der Packung als auch in einer zugedeckten Schüssel auftauen.

Gemüse kann im allgemeinen in gefrorenem Zustand in das siedende Wasser gegeben oder in heißem Fett gedünstet werden. Die Garzeit ist etwas kürzer als bei Frischgemüse.

Schnellkühlen von Getränken

Sollten Sie Getränkeflaschen zum

Schnellkühlen in das Gerät legen, nehmen Sie die Flaschen spätestens nach

1 Stunde wieder heraus, da die Flaschen sonst platzen!

Auf- oder angetaute Ware nicht wieder einfrieren. Erst wenn Sie das Lebensmittel verarbeitet haben (kochen oder braten), können Sie es erneut einfrieren.

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Abtauen

Durch den normalen Betrieb bilden sich auf den Kälteerzeugern im Laufe der

Zeit Reif und Eis. Dadurch verschlechtert sich die Kälteabgabe; der Stromverbrauch erhöht sich.

Zum Abtauen

Führen Sie das Abtauen rasch durch. Je länger das Gefriergut bei

Raumtemperatur lagert, umso mehr verkürzt sich die Haltbarkeit des Gefriergutes.

Schaben Sie die Reif- oder Eisschichten nicht ab, da die Kälteerzeuger beschädigt werden können.

Das Gerät wird funktionsuntüchtig.

Tauen Sie das Gerät von Zeit zu Zeit ab, jedoch spätestens, wenn sich eine ca. 5 mm dicke Eisschicht gebildet hat.

Nutzen Sie die Zeit, wenn wenig oder kein Gefriergut im Gerät lagert.

^ Schalten Sie das Gerät mit dem Temperaturregler aus, und ziehen Sie den Netzstecker.

^

Lassen Sie die Gerätetür offen.

Das Abtauen können Sie beschleunigen, indem Sie zwei Töpfe auf Topfuntersetzern mit heißem (nicht kochendem) Wasser in das Gerät stellen. In diesem Fall die Tür beim Abtauen geschlossen lassen, damit die Wärme nicht entweichen kann.

Vor dem Abtauen

^

Schalten Sie ca. 4 Stunden vor dem

Abtauen die Funktion Superfrost ein.

Dadurch erhält das bereits gelagerte

Gefriergut eine Kältereserve und kann somit etwas länger bei Raumtemperatur gelagert werden.

^

Nehmen Sie das Gefriergut heraus, und wickeln Sie das Gefriergut in mehrere Lagen Zeitungspapier oder in Decken ein, und bewahren Sie es an einem kühlen Ort auf, bis das Gerät wieder betriebsbereit ist.

^

Nehmen Sie alle Gefrierschubladen und Glasplatten aus dem Gerät.

Stellen Sie zum Abtauen niemals elektrische Heizgeräte sowie Kerzen in das Gerät, sonst wird der Kunststoff beschädigt.

Verwenden Sie keine Abtausprays oder Enteiser, denn diese können explosive Gase bilden, kunststoffschädigende Lösungs- oder Treibmittel enthalten oder gesundheitsschädlich sein.

20

Nach dem Abtauen

^ Saugen Sie das restliche Tauwasser im Gerät mit einem Schwamm oder

Tuch auf.

^

Reinigen Sie das Gerät und trocknen

Sie es.

^ Schließen Sie die Gerätetür, stecken

Sie den Netzstecker in die Steckdose, und schalten Sie das Gerät ein.

^

Schalten Sie die Funktion Superfrost ein, damit das Gerät schnell kalt wird.

Die Kontrollleuchte geht an.

^ Schieben Sie die Gefrierschubladen mit dem Gefriergut in das Gerät, sobald die Temperatur im Gerät tief genug ist.

^ Schalten Sie die Funktion Superfrost wieder aus.

Die Kontrollleuchte erlischt.

Abtauen

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Reinigen

Verwenden Sie niemals sand-, scheuermittel-, soda- oder säurehaltige Putzmittel oder chemische

Lösungsmittel.

Ungeeignet sind auch sogenannte

„ scheuermittelfreie“ Scheuermittel, da sie matte Stellen verursachen.

und reiben Sie alles mit einem Tuch trocken. Lassen Sie für kurze Zeit die

Tür des Gerätes geöffnet.

Belüftungsgitter

^ Reinigen Sie die Belüftungsgitter regelmäßig mit einem Pinsel oder

Staubsauger. Staubablagerungen erhöhen den Energieverbrauch.

Achten Sie darauf, dass kein Wasser in die Elektronik und in die Belüftungsgitter gelangt.

Verwenden Sie kein Dampf-Reinigungsgerät. Der Dampf kann an spannungsführende Teile des Gerätes gelangen und einen Kurzschluss auslösen.

Türdichtung

Behandeln Sie die Türdichtung nicht mit Ölen oder Fetten. Sie wird sonst mit der Zeit porös.

Das Typenschild im Innenraum des

Gerätes darf nicht entfernt werden!

Es wird im Fall einer Störung benötigt!

^

Reinigen Sie das Gerät direkt nach dem Abtauen.

^ Das Gerät muss jetzt ausgeschaltet, der Netzstecker gezogen, das Gefriergut an einem kühlen Ort gelagert und die Gefrierschubladen alle au-

ßerhalb des Gerätes sein.

Außenwände, Innenraum,

Zubehör

Zum Reinigen eignet sich lauwarmes

Wasser mit etwas Spülmittel. Spülen Sie alle Teile von Hand, nicht in der Spülmaschine.

^ Wischen Sie die Außenwände, Innenräume und das Zubehör nach der

Reinigung mit klarem Wasser nach,

22

Reinigen Sie die Türdichtung regelmä-

ßig nur mit klarem Wasser, und reiben

Sie sie anschließend mit einem Tuch gründlich trocken.

Rückseite - Metallgitter

Das Metallgitter an der Rückseite des

Gerätes (Wärmeaustauscher) muss mindestens einmal im Jahr entstaubt werden. Staubablagerungen erhöhen den Energieverbrauch!

Achten Sie beim Reinigen des Metallgitters darauf, dass keine Kabel oder andere Bauteile abgerissen, geknickt oder beschädigt werden.

Nach dem Reinigen

^ Schließen Sie die Gerätetür, stecken

Sie den Netzstecker in die Steckdose, und schalten Sie das Gerät ein.

^

Schalten Sie die Funktion Superfrost ein, damit das Gerät schnell kalt wird.

Die Kontrollleuchte geht an.

^ Schieben Sie die Gefrierschubladen mit dem Gefriergut in das Gerät, sobald die Temperatur im Gerät tief genug ist.

^ Schalten Sie die Funktion Superfrost durch Drücken der Superfrost-Taste aus, sobald eine konstante Gefrierzonentemperatur von mindestens

-18 °C erreicht ist.

Die Kontrollleuchte erlischt.

Reinigen

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Was tun, wenn . . . ?

Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße

Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.

Folgende Störungen können Sie jedoch selbst beheben:

. . . das Gerät nicht kühlt?

^ Prüfen Sie, ob der Temperaturregler auf einer anderen Einstellung als „ 0" steht.

^ Prüfen Sie, ob der Netzstecker des

Gerätes fest in der Steckdose steckt.

^

Prüfen Sie, ob die Sicherung der

Hausinstallation ausgeschaltet ist.

Sollte dies der Fall sein, rufen Sie den

Kundendienst an.

. . . die Einschalthäufigkeit und Einschaltdauer der Kältemaschine zunehmen?

^ Prüfen Sie, ob die Belüftungsgitter zugestellt oder staubig sind.

^

Prüfen Sie, ab das Metallgitter (Wärmeaustauscher) an der Rückseite des Gerätes staubig ist.

^ Die Gerätetür wurde häufig geöffnet, oder es wurden große Mengen Lebensmittel frisch eingefroren.

^

Prüfen Sie, ob sich die Gerätetür richtig schließen lässt.

^ Sehen Sie nach, ob auf den Kälteerzeugern eine stärkere Reifschicht ist.

Trifft dies zu, tauen Sie das Gerät ab.

. . . sich die Gerätetür nicht mehrmals hintereinander öffnen lässt?

Das ist keine Störung. Aufgrund der

Saugwirkung können Sie die Tür erst nach einiger Zeit ohne erhöhten Kraftaufwand öffnen.

. . . die Temperatur im Gerät zu kalt ist?

^ Stellen Sie den Temperaturregler auf eine kleinere Einstellung.

^

Die Funktion Superfrost wurde vergessen auszuschalten. Die Kontrollleuchte ist an.

. . . die Alarm-Kontrollleuchte leuchtet?

Die Gefrierzone ist in Abhängigkeit von der Einstellung des Temperaturreglers zu warm, weil

^ die Gerätetür häufig geöffnet wurde oder große Mengen Lebensmittel frisch eingefroren wurden.

^ ein längerer Stromausfall war.

^ die Belüftungsöffnungen verdeckt wurden.

Wenn die Störungen behoben wurden, erlischt die Alarm-Kontrollleuchte.

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. . . die Superfrost-Kontrollleuchte nicht leuchtet, die Kältemaschine aber läuft?

^ Die Kontrollleuchte ist defekt. Rufen

Sie den Kundendienst.

. . . das Gefriergut festgefroren ist?

Das Gefriergut mit einem stumpfen Gegenstand, z. B. mit einem Löffelstiel lösen.

. . . die Kälteerzeuger eine dickere

Eisschicht haben?

^

Prüfen Sie, ob sich die Tür des Gerätes richtig schließen lässt.

^

Tauen Sie das Gerät ab, und reinigen

Sie es.

Eine dicke Eisschicht verringert die

Kühlleistung, wodurch der Stromverbrauch steigt.

Können Sie die Störung anhand der aufgeführten Hinweise nicht beheben, dann rufen Sie den Kundendienst an.

Öffnen Sie bis zum Beheben der

Störung möglichst nicht die Tür des

Gerätes, um den Kälteverlust so gering wie möglich zu halten.

Was tun, wenn . . . ?

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Ursachen von Geräuschen

Ganz normale Geräusche Wodurch entstehen sie?

Brrrrr...

Das Brummen kommt vom Motor (Kompressor). Es kann kurzfristig etwas lauter werden, wenn sich der Motor einschaltet.

Blubb, blubb....

Click....

Sssrrrrr....

Das Blubbern, Gurgeln oder Surren kommt vom Kältemittel, das durch die Rohre fließt.

Das Klicken ist immer dann zu hören, wenn das Thermostat den

Motor ein- oder ausschaltet.

Bei einem Mehrzonen- oder NoFrost-Gerät kann ein leises Rauschen von der Luftströmung im Geräte-Innenraum herrühren.

Bedenken Sie, dass Motor- und Strömungsgeräusche im Kältekreislauf nicht zu vermeiden sind!

Geräusche, die sich leicht beheben lassen

Wodurch entstehen sie, und was können Sie dagegen tun?

Klappern, Rappeln, Klirren Das Gerät steht uneben: Richten Sie das Gerät mit Hilfe einer

Wasserwaage eben aus. Verwenden Sie dazu die Schraubfüße unter dem Gerät oder legen Sie etwas unter.

Das Gerät berührt andere Möbel oder Geräte: Rücken Sie das

Gerät von den Möbeln oder Geräten ab.

Schubladen, Körbe oder Abstellflächen wackeln oder klemmen: Prüfen Sie die herausnehmbaren Teile und setzen Sie sie eventuell neu ein.

Flaschen oder Gefäße berühren sich: Rücken Sie die Flaschen oder Gefäße leicht auseinander.

Transportkabelhalter hängt noch an der Geräterückwand:

Entfernen Sie den Kabelhalter.

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Kundendienst

Bei Störungen, die nicht selbst beseitigt werden können, benachrichtigen Sie

– Ihren Miele Fachhändler oder

– den Miele Werkkundendienst.

D Deutschland

0800 – 22 44 666

A

Österreich

050 800 300*

(* österreichweit zum Ortstarif)

L Luxemburg

(00352) 4 97 11-20/22

Der Kundendienst benötigt Modell und

Nummer Ihres Gerätes. Beide Angaben finden Sie auf dem Typenschild im

Innenraum des Gerätes.

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Elektroanschluss

Das Gerät wird anschlussfertig für

Wechselstrom 50 Hz 220 – 240 V geliefert und darf nur an eine ordnungsgemäß angelegte Schutzkontakt-Steckdose angeschlossen werden.

Der Anschluss darf nur an eine nach

VDE 0100 angelegte Elektroanlage erfolgen.

Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE in seiner Leitlinie DIN VDE

0100 Teil 739 dem Gerät einen

FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (DIN VDE 0664) vorzuschalten.

Die Absicherung muss mit mindestens

10 A erfolgen.

Die Steckdose sollte sich nach Möglichkeit neben dem Gerät befinden und leicht zugänglich sein. Der Anschluss

über ein Verlängerungskabel ist nicht erlaubt, da Verlängerungskabel nicht die nötige Sicherheit des Gerätes gewährleisten (z. B. Überhitzungsgefahr).

Ist ein Austausch der Netzanschlussleitung erforderlich, darf dieser nur von einem qualifizierten Elektro-Fachmann erfolgen.

Zusätzlich für Österreich

Der Anschluss darf nur an eine nach

ÖVE-EN 1 ausgeführte Elektroanlage erfolgen.

Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der ÖVE dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von

30 mA (ÖVE-SN 50) vorzuschalten.

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Aufstellhinweise

Modelle ohne Seitenwandheizung nicht mit einem weiteren Kühl-/Gefriergerät unmittelbar "side-by-side" aufstellen!

Be- und Entlüftung

Die Luft an der Rückwand des Gerätes erwärmt sich. Deshalb dürfen die Belüftungsgitter nicht verdeckt werden, damit eine einwandfreie Be- und Entlüftung gewährleistet ist.

Ebenfalls müssen die Belüftungsgitter regelmäßig von Staub gereinigt werden.

Keine wärmeabgebenden Geräte wie z. B. Toaster oder Mikrowellengeräte auf das Gerät stellen. Der

Energieverbrauch erhöht sich!

Aufstellort

Keinen Platz direkt neben einem Herd, einer Heizung oder im Bereich eines

Fensters mit direkter Sonneneinstrahlung wählen. Je höher die Umgebungstemperatur, desto länger läuft die Kältemaschine, und desto höher ist der

Stromverbrauch.

Geeignet ist ein trockener belüftbarer

Raum.

Gerät aufstellen

^ Entfernen Sie zuerst den Kabelhalter von der Geräterückseite.

^

Prüfen Sie, ob alle Teile an der Geräterückwand frei schwingen können.

Biegen Sie eventuell anliegende Teile vorsichtig weg.

^ Schieben Sie das Gerät vorsichtig an den dafür vorgesehenen Platz.

Gerät ausrichten

Klimaklasse

Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen. Die Klimaklasse steht auf dem Typenschild im Innenraum des

Gerätes.

Klimaklasse

SN, N

ST

T

Raumtemperatur bis +32 °C bis +38 °C bis +43 °C

^ Richten Sie das Gerät über die Stellfüße mit dem beiliegenden Gabelschlüssel fest und eben aus.

Eine einwandfreie Funktion des Gerätes ist bis zu einer unteren Umgebungstemperatur von +5 °C gewährleistet.

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Türanschlag wechseln

Das Gerät wird mit einem Rechtsanschlag geliefert. Ist ein Linksanschlag erforderlich, muss der Türanschlag gewechselt werden.

^ Schrauben Sie den oberen Scharnierbolzen d mit dem Innensechskant des beiliegenden Gabelschlüssels heraus, und schrauben Sie ihn auf der anderen Seite wieder ein.

^

Nehmen Sie die Stopfen f heraus, und schrauben Sie den Türgriff e ab.

Setzen Sie Türgriff und Stopfen jeweils auf die Gegenseite.

^

Setzen Sie den Stopfen g auf die andere Seite.

^ Hängen Sie die Gerätetür wieder in den oberen Scharnierbolzen und schließen Sie die Gerätetür.

^

Setzen Sie den Scharnierwinkel b in das untere Türlager und schrauben

Sie ihn am Gerätesockel fest.

Die Gerätetür können Sie mit Hilfe der Langlöcher im Scharnierwinkel ausrichten. Achten Sie darauf, dass alle Schrauben fest angezogen sind!

^ Schließen Sie die Gerätetür, schrauben Sie den Scharnierwinkel b ab, und nehmen Sie die Gerätetür nach unten hin ab.

^ Nehmen Sie den Scharnierbolzen c aus dem Scharnierwinkel, und schrauben Sie ihn in das zweite Loch des Scharnierwinkels wieder ein.

(Der Scharnierbolzen kann mit dem

Innensechskant des beiliegenden

Gabelschlüssels heraus und herein geschraubt werden.)

^ Heben Sie das Abdeckteil a ab und verschließen Sie damit die freigewordenen Löcher auf der Gegenseite.

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31

Änderungen vorbehalten / 4604

F 1312 S

M.-Nr. 06 154 900 / 02

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