Moog ONE User manual

Moog ONE User manual
ZU DIESER BEDIENUNGSANLEITUNG:
Parallel zur Betriebssoftware des Moog One wird dieses Handbuch immer
weiter vervollständigt. Bitte besuche regelmäßig Moog‘s Webseite. Du findest
dort zu gegebener Zeit neue Software-Updates mit den zugehörigen Infos
und/oder ein aktualisiertes Handbuch.
Bei Fragen zum Handbuch des Moog One kontaktiere bitte deinen
Moog-Händler oder Moog Music direkt unter
[email protected]
Registriere bitte deinen Moog One, um Firmware- und Handbuch-Updates
nutzen zu können – vielen Dank!
„Ein Musikinstrument ist die leistungsfähigste
Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine,
die wir uns gegenwärtig vorstellen können.“
– Dr. Robert Moog –
INHALT
7
VORBEREITUNGEN
7
AUSPACKEN
7
AUFSTELLEN UND ANSCHLIESSEN
8
MOOG ONE EINFÜHRUNG
8
EINE NEUE ÄRA DER ANALOGEN KLANGERZEUGUNG
8
ÜBERSICHT
10
10
10
11
14
15
16
16
18
ERSTE SCHRITTE
20
MOOG ONE MODULE
20
OSZILLATOREN
26
NOISE
28
MIXER
30
FILTER
35
ENVELOPES (HÜLLKURVEN)
40
LFOS – LOW FREQUENCY OSZILLATOREN
44
VCA UND OUTPUT
49
PERFORMANCE SETS
53
MASTER CLOCK
55
VOICE ALLOCATION / STIMMENZUORDNUNG
56
POLYPHONY
58
MODULATION
68
ARPEGGIATOR
71
SEQUENCER
83
EFFEKTE
98
SPIELHILFEN (LEFT HAND CONTROLLERS / LHC)
103
BEDIENFELD
TASTER UND REGLER
CENTER CONSOLE
MIT SYNTHS ARBEITEN
SPIELHILFEN – AUSDRUCK INS SPIEL BRINGEN
PRESET AUSWÄHLEN
KEYBOARD
SPIELHILFEN (LEFT HAND CONTROLLER – LHC)
RÜCKSEITE
DER BROWSER
104
MIT DEM BROWSER ARBEITEN
107
COMPARE-FUNKTION, SNAPSHOTS
109
110
114
SETTINGS
HARDWARE SETTINGS
MIDI-FUNKTIONEN
114
115
MIDI CONTROL
117
ANALOGE EIN/AUSGÄNGE
117
117
118
118
MIDI IN/OUT
STEUERSPANNUNGS-EINGÄNGE (CV IN‘S)
SUSTAIN IN (HALTEPEDAL)
CV-EINGÄNGE
CV-AUSGÄNGE
4
120
UTILITIES
122
LIBRARY
122
123
124
125
USER SPACES
EXPORT
IMPORT
ÜBER DIE TAGS „CATEGORIES“, „MOODS“ UND „GROUPS“
126
TUNING
127
FIRMWARE-UPDATE
128
SPEZIFIKATIONEN
130
ANHANG A
MIT EINER USB-COMPUTER-TASTATUR ARBEITEN
131
ANHANG B
MIDI LEARN FUNKTIONEN
145
ANHANG C
SONSTIGES
5
WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE
WARNUNG – Bei der Anwendung elektrischer Geräte sind immer einige grundsätzliche Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, einschließlich folgender:
1)
Lesen Sie alle Anweisungen, bevor Sie das Gerät benutzen.
2)
Benutzen Sie das Gerät niemals in der Nähe von Wasser, z.B. neben einer Badewanne, einem Waschbecken, einem Küchenabfluss, auf feuchtem Grund oder neben einem Swimmingpool oder
dergleichen.
3)
Dieses Gerät sollte nur mit einem vom Hersteller empfohlenen Ständer/Stativ betrieben werden.
4)
Dieses Gerät kann von sich aus oder in Kombination mit einem Verstärker und einem Kopfhörer
oder Lautsprecherboxen Schallpegel erzeugen, die dauerhafte Gehörschäden zur Folge haben können.
Arbeiten Sie nicht über einen längeren Zeitraum bei hohem oder unangenehmen Lautstärkepegel. Sollten Sie einen Gehörschaden oder Ohrensausen feststellen, konsultieren Sie einen Ohrenarzt.
5)
Das Gerät sollte so aufgestellt werden, dass eine ausreichende Frischluftzufuhr immer gewährleistet ist.
6)
Dieses Gerät sollte nicht in der Nähe von Wärmequellen wie Heizkörpern, Öfen oder anderen hitzeerzeugen
den Geräten aufgestellt werden.
7)
Das Gerät sollte nur an Stromnetzen betrieben werden, die in der Bedienungsanleitung beschrieben oder
auf dem Produkt vermerkt sind.
8)
Das Netzteil des Gerätes sollte aus der Steckdose gezogen werden, wenn das Gerät über einen
längeren Zeitraum nicht benutzt wird.
9)
Achten Sie darauf, dass keine Gegenstände in das Gerät fallen und durch die Öffnungen keine Flüssigkeit in das Geräteinnere gelangt.
10)
Das Gerät sollte durch qualifiziertes Fachpersonal gewartet werden, wenn
a.
das Netzteil oder der Stecker beschädigt ist oder
b.
Gegenstände in das Gerät gefallen oder Flüssigkeit hineingeschüttet wurde oder
c.
das Gerät Regen ausgesetzt war oder
d.
das Gerät scheinbar nicht normal arbeitet oder in seiner Funktionsweise gestört sein sollte
e.
das Gerät hinuntergefallen oder das Gehäuse beschädigt ist.
11)
Nehmen Sie keine eigenen Reparaturversuche über den in den Wartungshinweisen angegebenen
Bereich hinaus vor. Alle Servicearbeiten müssen qualifiziertem Fachpersonal vorbehalten bleiben.
12)
Verbinden Sie zuerst das mitgelieferte Netzteil mit der rückseitigen 19VDC Buchse. Verbinden Sie erst dann das Netzteil mit einer Netzsteckdose!
VORSICHT – Wartung durch den Anwender ist im Geräteinneren nicht erforderlich. Service nur durch
qualifiziertes Fachpersonal.
VORSICHT – Verändern Sie nicht das mitgelieferter Netzteil – falls dieses nicht in die Steckdose passt,
lassen Sie von einem qualifizierten Techniker eine geeignete Steckdose installieren.
ZUM INHALT
BITTE BEWAHREN SIE DIESE HINWEISE AUF!
6
VORBEREITUNGEN
AUSPACKEN
Bitte packe deinen neuen Moog One vorsichtig aus und überprüfe den Inhalt der Verpackung auf Vollständigkeit.
Stelle sicher, dass dabei nichts verloren geht oder beschädigt wird.
BITTE BEACHTE: Wir bitten dich dringend, die vollständige Originalverpackung aufzubewahren. Sollte es einmal
notwendig werden, deinen Moog One zu verschicken, verwende bitte unbedingt die vollständige Originalverpackung – danke!
Du findest in der Verpackung folgenden Inhalt:
1. Moog One Synthesizer
2. Netzteil mit IEC-Anschlusskabel
3. gedruckte Bedienungsanleitung (englischsprachig)
Du benötigst folgendes Zubehör:
1. Eine ausreichend große und stabile Aufstellfläche, die deinen Moog One (25 kg) zuverlässig trägt.
2. Zwei Audio-Kabel mit XLR-Stecker beidseitig oder XLR-Stecker und 6mm-Stereo-Klinkenstecker sowie eine
geeignete Verstärker-/Mixer-Anlage oder einen Kopfhörer mit 6mm-Stereo-Klinkenstecker
3. Eine geeignete Netzspannungsquelle
BITTE BEACHTE: Moog One ist mit symmetrischen Audioausgängen ausgestattet. Für optimale Klangausbeute
solltest du also nach Möglichkeit Stereokabel mit Stereo-Klinkenstecken bzw. mit einem Stereo-Klinkenstecker und
einem XLR-Stecker verwenden. Die Verwendung von Mono-Klinkenkabeln empfehlen wir nicht, sie ist jedoch möglich.
AUFSTELLEN UND ANSCHLIESSEN
SPANNUNGSVERSORGUNG
1. Verbinde das IEC-Netzkabel mit dem mitgelieferten Netzteil des Moog One.
2. Verbinde das mitgelieferte Netzteil mit der rückseitigen 19VDC Buchse des Moog One.
3. Verbinde erst jetzt das Netzteil mit einer geeigneten Netzspanungsquelle (Steckdose). Das mitgelieferte 4. Jetzt kannst du deinen Moog One mit dem Netzschalter an der Geräterückseite einschalten.
BITTE BEACHTE: Der Stecker der Spannungsversorgung an der Geräterückseite ist mit einer Verriegelung ausgestattet. Um den Stecker zu lösen, musst du den „Schalter“ auf der Unterseite des Steckers drücken und dabei vorsichtig
den Stecker abziehen. Ziehe immer am Stecker, niemals am Kabel!
AUDIO OUT / KOPFHÖRER-ANSCHLUSS
Drehe Moog One‘s Laustärke-Regler (MASTER VOLUME) zunächst vollständig zu. Verbinde die rückseitigen Buchsen MAIN L und MAIN R mit den Eingängen eines geeigneten Verstärker- bzw. Mixer-Systems. Verwende dazu Instrumentenkabel mit 6mm-Stereo-Klinkensteckern bzw.XLR-Steckern (symmetrische Kabel). Drehe nun vorsichtig den
Regler MASTER VOLUME auf, während du ein paar Tasten anspielst. Wähle eine angenehme Abhörlautstärke. Denke
dabei bitte an die Gesundheit deiner Ohren und an das Wohlbefinden deiner Nachbarn...
Nutzt du Kopfhörer, drehe bitte den Regler HEADPHONES zunächst vollständig zu. Stecke erst jetzt deinen Kopfhörer in eine der beiden Kopfhörerbuchsen (Sie befinden sich an der Vorderkante, links im Bereich der Spielhilfen).
Drehe nun vorsichtig den Regler HEADPHONES auf, während du ein paar Tasten anspielst. Wähle eine angenehme
Abhörlautstärke. Denke bitte auch hier an die Gesundheit deiner Ohren.
BITTE BEACHTE: Moog One ist ein Instrument mit echt analoger Klangerzeugung. Bevor du das Instrument nutzt,
solltetst du Moog One nach dem Einschalten etwa fünf Minuten zum aufwärmen gönnen. Die Oszillatoren benötigen
diese Zeitspanne, um dauerhaft stimmstabil zu arbeiten. Hast du Moog One längere Zeit in einer sehr kalten Umgebung aufbewahrt – etwa in einer Winternacht im Auto liegenlassen – kann sich der Aufwärmvorgang verlängern.
Zudem solltest du Moog One nicht direkter Sonnenbestrahlung aussetzen.
7
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MOOG ONE EINFÜHRUNG
EINE NEUE ÄRA DER ANALOGEN KLANGERZEUGUNG
Mit dem Moog One hat Moog nach Jahrzehnten in der monophonen Welt endlich wieder einen polyphonen Synthesizer im Programm. Entsprechend hoch sind die Erwartungen in ein solches Instrument. So stand von den ersten handgezeichneten Skizzen bis hin zum ersten lieferfertigen Gerät immer ein Ziel vor Augen: Der neue polyphone Moog
soll ein echt-analoges, programmierbares, multitimbrales Instrument ohne Gleichen werden. Der Weg von der Idee
bis zum fertigen Instrument war indes lang und nicht immer ganz frei von Überraschungen. Dennoch – oder gerade
deshalb – wurde er zu einer wunderbaren Entdeckungstour, bei der dem Moog-Team zahllose Synthesizer-Experten,
Sounddesigner und Künstler rund um den Globus mit Euphorie und Leidenschaft zur Seite standen. Ganz besonderes Augenmerk haben wir auf das User-Interface des Moog One gelegt und hoffen, dass du als Musiker deinen Moog
One als „Körperteil“ empfindest, mit dessen Hilfe du deine kreativen Ideen verwirklichen kannst.
Moog One ist ein analoger, polyphoner, programmierbarer und multitimbraler Synthesizer. Jede dieser Eigenschaften hat ihre besondere Bedeutung und ihren eigenen Hintergrund:
ANALOG
Die Basis des Moog One Sounds ist ein echt-analoger Signalweg. Echt-analog deshalb, weil Moog One keine analogen Schaltungen auf digitalem Wege emuliert, sondern stattdessen klassisch „echt“ analog arbeitet. Das tun alle
Moog Synthesizer seit ihrer Erfindung im Jahre 1963, und das ist auch heute noch der Schlüssel zu den klanglichen
Qualitäten, die man seitdem mit dem Begriff „Moog-Sound“ verbindet.
POLYPHON
Mit Einführung der ersten polyphonen Geräte in den 1970er Jahren hat sich die Synthesizer-Welt für immer verändert. Als polyphoner Synthesizer kann Moog One mehrere Stimmen gleichzeitig erzeugen – je nach Konfiguration 8
oder 16. Auskunft über die Stimmenzahl deines Moog One gibt das Startup-Display und die Seriennummer. Letztere
findest du auf der Geräteunterseite.
PROGRAMMIERBAR
Mit seinem reichhaltig ausgestatteten Bedienfeld ist Moog One ein Eldorado für Sounddesigner und Klangschrauber.
Die Einstellungen aller sichtbaren Bedienelemente lassen sich, ebenso wie zahlreiche Funktionen „unter der Haube“,
ausnamslos und in praktisch unbegrenzter Anzahl als Presets speichern. Ein Browser-System macht das Auffinden
bestimmter Sounds und Presets leicht. Zudem lassen sich ausgewählte Presets auf praktische Weise in sofort zugänglichen Performance Sets organisieren.
MULTITIMBRAL
Moog One ist dreifach multitimbral. Tatsächlich arbeiten im Moog One drei vollständige Synthesizer parallel. Und
zwar nicht nur drei vollständige Klangerzeugungen mit eigenen Tastaturzonen, Splits und Layers, sondern auch drei
Arpeggiatoren, Sequencer und Effektsektionen. All das lässt sich ganz einfach innerhalb eines einzigen Presets speichern und reproduzieren.
ÜBERSICHT
Moog One ist ebenso effizient wie intuitiv gestaltet. Auf dem, in klassischer Weise gewinkelten Frontpanel, finden
sich zahlreiche Bedienelemente mit jeweils einer einzigen Funktion. Sie sind in Gruppen oder Modulen zusammengefasst – Oszillatoren, Filter, Hüllkurven, LFOs usw. Die Anordnung entspricht weitgehend dem internen Signalweg
und hat sich seit den Tagen des Minimoog Model D als Standard in der Synthesizer-Welt etabliert. Im Hintergrund
wird die analoge Klangerzeugung von einem äußerst stabilen, schnell und zuverlässig arbeitenden Betriebssystem
unterstützt. Es steuert Stimmenzuordnungen, Modulationswege und übernimmt zahlreiche andere organisatorische
Aufgaben. Das interaktive Display im Zentrum des Frontpanels erlaubt den einfachen Zugang zu globalen Funktionen. Darüber hinaus öffnet es über die MORE-Taster der meisten Module eine zweite Ebene mit Klangparametern.
Der intuitive Zugriff mittels „handfester“ Bedienelemente geht Hand in Hand mit präziser Parameter-Darstellung – in
einer ereignisreichen Live-Situation ebenso zuverlässig wie bei einer intensiven Sounddesign-Session in der Abgeschiedenheit des Studios.
ZUM INHALT
8
Aber das ist noch nicht alles: Moog One besitzt 61 Tasten, die auf Velocity und Aftertouch reagieren. Zu den Spielhilfen („Left-Hand-Controllers“ – LHC) zählt ein neu entwickeltes Touchpad, welches Steuerdaten aus drei Bewegungsrichtungen erzeugen kann. Darüber hinaus finden sich die klassischen Handräder für Tonhöhe und Modulation. Beim
Moog One bestehen sie aus Aluminium. Zwei Pedal-Eingänge und eine Anschlussmöglichkeit für ein Sustain-Pedal
vervollständigen die Controller-Ausstattung. Onboard-Sequencer, Arpeggiatoren und eingebaute Effekte – darunter
ein hochwertiger Reverb vom bekannten Effektspezialisten Eventide – sorgen für Tiefe und Bewegung im Klangbild.
Mit der Außenwelt kommuniziert Moog One via MIDI und USB sowie über Ein- und Ausgänge für analoge Steuerspannungen („Control Voltages“ – CVs).
Moog One verfügt über eine programmierbare Modulationsmatrix mit Dutzenden von Modulationsquellen und
Zielen. Gesteuert wird sie übersichtlich mittels eines virtuellen Steckfeldes. Die digitale Effektsektion lässt sich bei
Bedarf aus dem Signalweg entfernen. Moog One liefert dann tatsächlich 100%ig analogen Sound – von den Oszillatoren über Filter und Verstärker bis hin zu den Ausgangsbuchsen.
PRESETS, SYNTHS UND PERFORMANCE SETS
Wie oben schon erwähnt, arbeiten im Moog One bis zu drei eigenständige Synthesizer parallel. Ein Preset beinhaltet die Einstellungen für alle aktiven Synths, also deren Sounds, Tastaturbereiche, Stimmenzahlen, MIDI-Känale und
einiges mehr. Somit lassen sich die Synths eines Presets sehr einfach verschiedenen Keyboard-Zonen zuordnen
und dabei nach belieben stacken, überlappen usw. Jeder Synth wird dabei individuell via MIDI angesteuert. Zudem
besitzt jeder Synth seinen eigenen Arpeggiator und Sequencer, die wiederum frei laufen oder zu einer Masterclock
synchronisiert werden können.
Moog One bietet zwei Typen von Audioeffekten: Synth Effects und Master Effects. Jeder Synth verfügt über seinen
eigenen, ihm fest zugeordneten Synth Effect. Master Effects lassen sich dagegen allen drei Synths zuordnen. Dafür
existieren im Master Effects Modul entsprechende Effekt-Send-Wege. Grundsätzlich arbeiten Moog Ones Master
Effects so, wie man es von der Effekt-Send/Return-Architektur eines traditionellen Mischpultes kennt.
Das Preset-System erlaubt die automatische Sicherung von „Snapshots“. So lassen sich jederzeit Programmierschritte rückgängig machen und eventuelle Datenverluste vermeiden. Moog One kann tausende von Presets speichern
und verwalten. Um nur eine aktuell benötigte Auswahl im Fokus zu behalten – etwa für einen Live-Gig – kannst du
sog. Performance Sets anlegen. Sie beinhalten bis zu 128 Preset-Zusammenstellungen, die wiederum aus bis zu 64
Presets bestehen. Sie lassen sich schnell und übersichtlich nach dem wohl bekannten Bank/Preset-System aufrufen.
Dazu ist das Performance Set Modul mit einer 8x8 Matrix ausgestattet (Bänke A-H, PResets 1 - 8).
STIMMENARCHITEKTUR
Moog One besitzt drei außergewöhnlich leistungsfähige Dual-Integrator VCOs (Voltage Controlled Oscillators /
spannungsgesteuerte Oszillatoren). Jeder dieser Oszillatoren erzeugt eine variable Pulswelle und gleichzeitig wahlweise eine formbare Sägezahn- oder Dreieckswelle. Formbar deshalb, weil sich ihr Verlauf beeinflussen lässt: Der
WAVE ANGLE Regler „verbiegt“ das Signal von Sägezahn über symetrische Dreieckswelle bis hin zu einer rampenförmigen Schwingung (bzw. einem invertieren Sägezahn). Alternativ beeinflusst er die Phasenlage der Sägezahnwelle. Mittels MIX Regler lassen sich die variablen Puls- und Dreieck/Sägezahl-Wellen stufenlos überblenden. So
entstehen auf rein analogen Wege komplexe Wellenformen mit riesigem Klangpotential. Jeder Oszillator besitzt ein
OLED-Display zur grafischen Wellenform-Darstellung.
Die Oszillatoren 2 und 3 können zu Oszillator 1 synchronisiert werden (Hard Sync). Die Oszillator-Sektion bietet darüber hinaus Ringmodulation, einen Multimode-Noisegenerator sowie die Nutzung externer Audiosignale als Klangquellen. Das Mixer-Modul routet die Oszillator-Signale entweder in das Moog-Kaskadenfilter (Ladder Filter) oder in
ein Paar State Variable Filter (SVF) oder auch in beide. Kaskadenfilter und SVF lassen sich seriell oder parallel betreiben, wobei ein MIX Regler das Pegelverhältnis zwischen den Filtern bestimmt.
Jedem Synth stehen 4 LFOs (Low Frequency Oscillators) und 3 Hüllkurven zur Verfügung (Envelope Generators
/ EG). Sie alle verfügen über eine reichliche Parameterausstattung. Die wichtigsten Modulationswege sind intern
vorgegeben und direkt mittels Regler steuerbar. Darüber hinaus lassen sich LFOs und EGs via DEST Taster weiteren
Modulationszielen zuordnen.
Die, im zentralen LCD-Panel dargestellte Modulationsmatrix erlaubt eine flexible Zuweisung von Controllern (etwa
MOD-WHEEL, X/Y-PAD oder AFTERTOUCH) und die Einbindung von sog. Transformern – kleinen Modulen, welche
die Modulationstiefen beeinflussen oder etwa zwischen Modulationsquellen morphen können.
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ZUM INHALT
ERSTE SCHRITTE
Ebenso wie seine Urahnen Memorymoog und Minimoog besitzt der Moog One ein angewinkeltes Bedienfeld. Es bietet direkten Zugriff auf alle Funktionen der Moog One Klangerzeugung. Unterhalb des Bedienfeldes befindet sich das
Keyboard mit seinen 61 Tasten. Es erzeugt Velocity- und Aftertouch-Daten. Links neben dem Keyboard findest du
die Spielhilfen (Left Hand Controllers – LHC). Sie ermöglichen dir ein ausdrucksstarkes Spiel. Ein Blick auf die Rückseite des Moog One zeigt auch hier eine umfassende Ausstattung: Du findest Anschlüsse für Audio, Steuerspannungen und Controller-Pedale sowie MIDI, USB und Ethernet.
BEDIENFELD
Das Bedienfeld gliedert sich in drei Sektionen, nämlich das linke Panel, die Center-Console und das rechte Panel. Das
Bedienfeld ist immer aktiv, d.h. jede Betätigung eines Bedienelements erzeugt eine sofortige Reaktion. Da es sich
beim Moog One um ein programmierbares Instrument handelt, werden nach dem Aufrufen eines Presets die Reglerstellungen und die tatsächlichen Parameterwerte naturgemäß in den seltensten Fällen übereinstimmen. Ausnahmen
sind MASTER VOLUME und HEADPHONES, denn sie arbeiten unabhängig von der Preset-Speicherung.
BITTE BEACHTE: Du kannst das Verhalten des Bedienfeldes spezifizieren. Dazu dienen die HARDWARE SETTINGS
im GLOBAL Menü.
Auf der linken und rechten Panel-Hälfte befinden sich zahlreiche Regler und Taster. Sie bieten üblicherweise direkten Zugriff auf genau eine Funktion der Klangerzeugung. Bestimmte Funktionen sind zu Modulen zusammengefasst,
welche wiederum in etwa dem internen Signalfluss entsprechend angeordnet sind. So befinden sich auf dem linken
Panel die Bedienelemente für Oszillatoren und LFOs, für Rauschgenerator und Ringmodulator sowie für die Module
Arpeggiator, Sequencer, Master Clock, Chord und Polyphony. Jedes Oszillator-Modul ist mit einem OLED-Display
ausgestatt, welches die erzeugte Wellenform grafisch darstellt. Im rechten Panel finden sich Mixer, State Variable
Filter, Ladder Filter, Hüllkurven (EG), und Ausgangsmodul (Output). Das rechte Panel wird durch die SynthEffect-Parameter sowie die Master-Effect-Sends vervollständigt. Sie bieten zahlreiche Audioeffekte in Studioqualität,
inkl. einem hochwertigen Hall vom Effekt-Spezialisten Eventide®.
Sämtliche Bedienelemente steuern grundsätzlich nur den aktuell ausgewählten Synth. Ausnahmen bilden die Regler
MASTER VOLUME, HEADPHONES und MASTER CLOCK. Sie steuern das Instrument als Ganzes.
TASTER UND REGLER
In dieser Anleitung sind die Bezeichnungen aller Bedienelemente (Regler, Taster aber auch Buchsen fett und in
GROSSBUCHSTABEN gedruckt – eben so wie sie auf Moog Ones Bedienfeld und im Display erscheinen.
Bsp.: CUTOFF Regler, SHIFT Taster, LIBRARY Fenster, MIDI OUT Buchse usw. DISPLAY-INHALTE werden in Großbuchstaben aufgeführt.
REGLER
Soft
Traditional
Master Encoder
Du findest drei verschiedene Regler-Typen: „Normale“ Regler steuern eine bestimmte Funktion und haben einen Links- und Rechtsanschlag.
Unterhalb des zentralen Displays findest du vier Soft-Knobs.
Abhängig vom aktuellen Betriebszustand des Moog One, sind sie
mit unterschiedlichen Funktionen belegt. Es handelt sich dabei um
Encoder, d.h. sie lassen sich endlos drehen.
Schließlich gibt es noch den großen Master-Encoder. Er ist für die
Navigation im zentralen Display zuständig.
TASTER
Hier unterscheiden wir zwischen beleuchteten Tastern mit den Funktionen An / Aus sowie
zwischen roten Tastern mit benachbarten LEDs. Letztere erlauben eine Auswahl zwischen
verschiedenen Optionen.
ZUM INHALT
10
MORE
Bei fast jedem Modul findet sich in der rechten oberen Ecke ein dreieckiger Taster – das ist
der MORE Taster. Ist der MORE Taster eines Moduls gedrückt, bietet das zentrale Display
Zugriff zu weiteren Funktionen des entsprechenden Moduls. Diese Funktionen werden wiederum über die Bedienelemente der Center-Console gesteuert (Soft-Knobs, Soft-Buttons,
Master-Encoder).
BITTE BEACHTE: Drückst du einen leuchtenden MORE Taster, schließt sich das zugehörige
Modul-Fenster und das Display zeigt das HOME Fenster.
DEST
In den LFO- und EG-Modulen findest du jeweils einen DEST Taster (Destination / Ziel). Er
ermöglicht die schnelle Zuordnung des entsprechenden LFOs oder EGs zu einem bestimmten Zielparameter, der moduliert werden soll. Wird der DEST Taster gedrückt, zeigt das
zentrale Display ein entsprechendes Fenster, und der nächste, auf dem Bedienfeld gedrückte oder gedrehte Parameter wird zum Modulationsziel. Gleichzeitig wechselt das Display zur
Darstellung der Modulationstiefe und zeigt einige zusätzliche Parameter.
CENTER CONSOLE
Den oberen Teil der Center Console bildet ein grafikfähiges LCD-Display. Es ermöglicht den Zugang zur unteren
Sound-Parameter-Ebene sowie zu den globalen Funktionen des Moog One. Die Bedienung erfolgt mit vier Soft
Buttons und vier Soft Knobs (Dreh-Encoder). Das Display zeigt die aktuell zugewiesenen Parameter.
Soft Buttons
Soft Knobs
Zudem findest du hier den großen Master-Encoder. Du kannst damit Listen durchscrollen und gewünschte Parameter mittels Druck/Click auf den Encoder auswählen. Das Display zeigt grundsätzlich bis zu vier Parameter gleichzeitig. Sie sind den vier Soft Knobs zugeordnet. Stehen mehr als vier Parameter in einem Fenster zur Verfügung, kannst
du sie durch drehen des Master-Encoders erreichen. Soft Buttons, Soft Knobs und Master Encoder bilden zusammen
mit dem zentralen Display die grafische Benutzeroberfläche des Moog One.
11
ZUM INHALT
Master Encoder
Um den Master Encoder herum sind acht Taster
angeordnet.
HOME
Ein Druck auf den HOME Taster öffnet das HOME Fenster. Es zeigt den Namen des geladenen Presets, die Namen der aktiven Synths innerhalb des Presets, die Tastaturzonen und
den An/Aus-Status der drei Synths sowie das aktuelle Masterclock-Tempo
Sobald auf dem Keyboard Noten gespielt werden, zeigt das Display, welcher Synth von diesen
Noten angesteuert wird. Das Home Fenster zeigt
zudem die Such-Parameter des Preset-Browsers
(Type, Category, Mood, Group).
BITTE BEACHTE: Sobald du den HOME Taster
drückst, wird jedes zuvor aktive Display-Fenster
geschlossen und es erscheint das HOME Fenster.
SETTINGS
Dieser Taster verschafft Zugang zu den globalen Parametern, zur (Preset)-Library und zu
den Tuning-Einstellungen des Moog One.
MOD
Der MOD Taster öffnet das Fenster mit der Modulationsmatrix. Hier kann jede verfügbare
Modulationsquelle mit einer wählbaren Modulationstiefe auf jedes verfügbare Modulationsziel gerouted werden. Zudem lässt sich ein Controller in den Modulationsweg einfügen. Er
steuert dann die Modulationstiefe und ermöglicht Ausdruck und Dynamik im Spiel. Ebenso
lassen sich sog. Transformers in die Modulation schalten. Sie bieten weitere Möglichkeiten,
um die Modulation zu steuern. So lassen sich etwa Modulationstiefen begrenzen oder vervielfachen.
ZUM INHALT
12
DELETE
Der DELETE Taster löscht verschiedene Parameterwerte und Einstellungen, etwa Zeilen
einer Modulationsmatrix, Sequencer-Daten und einiges mehr. Seine genaue Funktion wird
vom gerade aktiven Modul und dessen Display-Fenstern bestimmt.
SNAPSHOT
Während du ein Preset programmierst, kannst du mit dem SNAPSHOT Taster jederzeit
den aktuellen Zustand des Presets speichern, ohne dabei extra ein neues Preset anlegen zu
müssen. In der Reihenfolge dieser Speichervorgänge entsteht eine Reihe von „Sub-Presets“
(Snapshots), die du jederzeit aufrufen, vergleichen und eines davon bei Bedarf zum neuen
„Haupt-Preset“ machen kannst. Drückst du SHIFT + SNAPSHOT, zeigt dir das Display die
gespeicherten Snapshots.
SAVE
Mit den SAVE Taster startest du den Speichervorgang eines Presets. Du kannst in dessen
Verlauf Namen für die einzelnen Synths (1, 2 und 3) vergeben, die im Preset aktiv sind.
BITTE BEACHTE: Der Speichervorgang wird im Abschnitt „Preset speichern“ vollständig
beschrieben.
BITTE BEACHTE: Sobald ein Parameter des aufgerufenen Presets verändert wird, leuchtet
der SAVE Taster gedimmt auf. Er erinnert dich daran, deine Änderungen bei Bedarf zu
speichern.
COMPARE
Wird der COMPARE Taster gedrückt, speichert Moog One eine Kopie des aufgerufenen
Presets in einem separaten Speicherteil. So kannst du jederzeit das bearbeitete Preset mit
der gespeicherten Version vergleichen.
BITTE BEACHTE: Drückst du gleichzeitig SHIFT + COMPARE, legt Moog One ein neues,
initialisiertes Preset an. Es beinhaltet sämtliche Grundeinstellungen aller Parameter und
Funktionen.
SHIFT
Der SHIFT Taster arbeitet meist mit anderen Funktionen zusammen. Drückst du etwa den
SHIFT Taster, während du einen Soft Knob drehst, wird die Auflösung des entsprechenden
Parameters erhöht.
Du kannst den SHIFT Taster gedrückt halten und währenddessen ein anderes Bedienelement bewegen.
Du kannst aber auch einfach den SHIFT Taster drücken und loslassen. Die Shift-Funktion
wird dann dauerhaft aufrecht erhalten und der SHIFT Taster blinkt.
Die Shift-Funktion wird zurück gesetzt, indem du den SHIFT Taster erneut drückst.
13
ZUM INHALT
MIT SYNTHS ARBEITEN
Wie du schon weisst, beinhaltet ein Preset des Moog One die Einstellungen von bis zu drei internen Synths. Mit den
Tastern SYNTH 1, 2 und 3 im Panel Focus Modul kannst du das Bedienfeld nach Belieben den drei Synths zuordnen
und so bestimmen, welcher Synth (welche Synths) auf Parameteränderungen am Bedienfeld reagieren sollen.
Um mehrere Synths gleichzeitig dem Bedienfeld zuzuordnen, musst du einen der SYNTH Taster gedrückt halten und
währenddessen einen (oder zwei) weitere SYNTH Taster drücken. Änderst du nun eine Parametereinstellung, erfolgt
die Änderung simultan bei allen so selektierten Synths.
BITTE BEACHTE: Die MORE Fenster und die Soundengine-Status LEDs der LFO-, Sequencer- und ArpeggiatorModule zeigen immer den Status des zuletzt gewählten (aktuellen) Synths. Dessen SYNTH Taster leuchtet mit voller
Helligkeit, während die SYNTH Taster der übrigen, aktiven Synths gedimmt leuchten.
Mit dem ON Taster im Keyboard Control Modul kannst du den aktiven Synth an- bzw. abschalten. Zudem kannst du
jedem Synth sehr einfach seine eigene Keyboard-Zone zuordnen: Drücke dazu den LOW RANGE Taster (LED leuchtet auf) und dann die unterste Keyboard-Taste der gewünschten Zone. Die LED schaltet sich ab und die betreffende
Taste ist als unterste Note der Keyboard-Zone gespeichert.
Wiederhole nun den Vorgang mit dem HIGH RANGE Taster, um die oberste Note der Keyboard-Zone festzulegen.
Das HOME Fester zeigt die Keyboard-Zonen aller drei Synths als farbige Balken – rot, wenn der ON Taster aktiv ist,
grau, wenn der Synth stumm geschaltet ist (ON Taster dunkel).
TIP: Um die Keyboard-Zone des aktiven Synths schnell auf den gesamten MIDI-Notenbereich auszudehnen, drücke
einfach die Taster LOW RANGE und HIGH RANGE gleichzeitig.
BITTE BEACHTE: Du kannst Synths „deaktivieren“. Ein deaktivierter Synth verbraucht keine Stimmen und seine Stimmen stehen für die aktiven Synths zur Verfügung.
Deaktiviere einen Synth, indem du den gewünschten Synth mit dem Taster PANEL FOCUS selektierst. Halte nun
SHIFT und KB CONTROL ON. Im HOME Fenster erscheinen nun Synth-Nummer und Keyboard-Zonen-Darstellung
des deaktivierten Synths grau. Um den Synth wieder zu aktivieren, drücke noch einmal KB CONTROL ON.
SPIELHILFEN – AUSDRUCK INS SPIEL BRINGEN
Mit dem Expression Assign Modul kannst du sehr schnell die Hardware-Controller bzw. Spielhilfen des Moog One
beliebigen Parametern zuordnen. Drücke dazu einfach einen Taster im Expression Assign Modul, und der nächste,
auf dem Bedienfeld gedrückte oder gedrehte Parameter wird zum Modulationsziel des entsprechenden HardwareControllers. Das Center Console Display zeigt nun das Quick Assign Modulation Fenster mit einigen weiteren
Funktionen.
Folgende Hardware-Controller bzw. Spielhilfen stehen zru Verfügung:
• MW (Mod Wheel / Modulationsrad)
• PAD X (Touchpad X-Achse – waagrechte Bewegung)
• PAD Y (Touchpad Y-Achse – horizontale Bewegung)
• KB
(gespielte Keyboard-Taste)
• VEL
(Keyboard-Velocity)
• AT (Keyboard-Aftertouch)
• EXP 1
ZUM INHALT
(Fusspedal Eingang 1)
14
PRESET AUSWÄHLEN
Moog One kann eine theoretisch nahezu unbegrenzte Presets-Anzahl speichern und verwalten. Um die Suche nach bestimmten Presets zu
erleichtern, bietet der Preset-Browser mehrere
Such- und Auswahlfunktionen. Du öffnest den
Preset-Browser im HOME Fenster mit Soft Button
PRESET.
Die linke Seite des Displays zeigt nun eine Preset-Liste, die du mit dem Master Encoder durchscrollen kannst. Um ein Preset zu laden, drücke
entweder den Master Encoder oder den Soft
Button LOAD (rechts oben).
Die obere, rechte Hälfte des Displays zeigt die, im ausgewählten Preset verwendeten Synths. Darunter zeigt das Display verschiedene Tags, die dem Preset zu geordnet sein können. Tags sind Merkmale bzw. Suchkriterien, welche die
Auswahl der Presets spezifizieren und damit eingrenzen.
Den vier Soft-Knobs sind die, am unteren Display-Rand dargestellten Tags/Auswahlkriterien zugeordnet: TYPE, CATEGORY, MOOD und GROUP. TYPE unterscheidet dabei grundsätzlich nur zwischen MULTI (Preset verwendet mehr
als einen Synth) und SINGLE (Preset verwendet nur einen Synth). Die übrigen drei Tags kannst du selbst definieren.
Du kannst Presets auch über Performance Sets aufrufen: Das aktuelle Performance Set lässt sich jederzeit im unteren, rechten Bereich des Bedienfeldes laden. Es kann aus bis zu 64 beliebig zusammengestellten Presets bestehen.
Du kannst sie in in acht Bänken (A -H) zu je acht Presets (1 - 8) arrangieren und ohne Umwege abrufen. Somit eignen
sich Performance Sets sehr gut als Vorauswahl bestimmter Presets – etwa benötigt für einen Gig oder eine
Studio-Session.
So weist du das aktuelle Preset dem aktuell geladenen Performance Set zu: Drücke den Taster der gewünschten
Bank (A - H) und halte dann den gewünschten Preset (1 - 8) Taster für etwa eine Sekunde. Der Preset Taster blinkt
nun schnell und signalisiert dir damit, dass sich das aktuelle Preset am ausgewählten Speicherort des Performance
Sets befindet.
BITTE BEACHTE: Im Performance Set werden nicht die Presets selbst gespeichert, sondern nur Verweise auf die
eigentlichen Presets. Wenn du also ein Preset editierst, verändert sich automatisch auch das Performance Set.
Um ein Preset aus einem Performance Set zu laden, wähle einfach zunächst die Bank (A - H) und dann das Preset
(1 - 8).
BITTE BEACHTE: Gedimmt leuchtende Taster zeigen ein dort gespeichertes Preset an. Nicht leuchtende Taster bedeuten „kein Preset“.
TIP: Du kannst dir den Inhalt eines Perfermace
Sets im Display zeigen lassen: Dazu aktiviere bitte
unter „Settings – Global – Hardware Settings“ die
Funktion SHOW BANK PREVIEW. Sobald du nun
einen BANK Taster betätigst, zeigt das Display die
dort beinhalteten Presets mit Namen an.
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ZUM INHALT
KEYBOARD
Dein Moog One ist einem hochwertigen 61-Tasten-Keyboard ausgestattet. Es erzeugt Velocity- und AftertouchDaten, die beide als Modulationsquellen zur Verfügung stehen. Mit Hilfe von wählbaren Skalierungskurven kannst du
die Anschlagdynamik des Keyboards an deine persöhnliche Spielweise anpassen.
SPIELHILFEN (LEFT HAND CONTROLLER – LHC)
Am linken Ende des Keyboards befinden sich
die sog. Spielhilfen oder Left Hand Controllers
(LHC). Sie dienen als Performance-Controller und
ermöglichen ein ausdrucksstarkes Spiel.
OCTAVE
Mit dem OCTAVE Tasterpaar verschiebst du den Bereich des Keyboards in Oktavschritten.
Drückst du beide Taster gleichzeitig, wird die Oktavlage in ihre Ausgangsposition zurückgesetzt.
GLIDE
Glide ermöglicht das stufenlose „ziehen“ der Tonhöhe von einer gespielten Note zur
nächsten. Du steuerst die Glide-Funktion mit dem GLIDE ON Taster und dem GLIDE RATE
Regler. Zudem findest du nach Betätigung des MORE Tasters im Central Center Display die
drei Glide-Typen Legato, Glissando und Gated Glide sowie weitere Einstellmöglichkeiten.
X/Y PAD
Beim X/Y PAD handelt es sich um einen äußerst wirkungsvollen Performance-Controller:
Es reagiert auf horizontale und vertikale Bewegungen sowie auf Druckausübung. Die
erzeugten Controller-Daten lassen sich zahlreichen Modulationszielen zuweisen. Der HOLD
Taster des X/Y PAD bestimmt, ob der erzeugte Wert nach dem loslassen des Pads gehalten wird, oder auf Null abfällt. Die „Position“ des X/Y Pads kann im Preset gespeichert
werden – ähnliches findest du beim Modulationsrad (s.u.).
ZUM INHALT
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PITCH
Mit dem PITCH WHEEL kannst du die gespielte Tonhöhe um ein programmierbares Intervall nach oben und unten „ziehen“. Das MORE Fenster der Spielhilfen erlaubt die Programmierung der entsprechenden Parameter. Das Pitch Wheel wird durch Federkraft in seiner
Mittenposition gehalten.
MOD
Mit dem MOD WHEEL / Modulationsrad steuerst du üblicherweise die Modulationstiefe
zwischen einer Modulationsquelle und ihrem Ziel. Mit Hilfe der Modulationsmatrix und der
Expression Engine kannst du mit dem Modulationsrad mehrere Modulationen gleichzeitig
steuern.
BITTE BEACHTE: Die Position des Modulationsrades kann im Preset gespeichert werden.
HEADPHONES
Unterhalb des X/Y Pads findest du zwei Kopfhörer-Anschlüsse. Deren Lautstärke
regelst du mit dem HEADPHONES Regler im Output Modul.
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ZUM INHALT
RÜCKSEITE
Die Rückseite deines Moog One ist reichhaltig mit Audio-Anschlüssen, Computer-Ports, MIDI-Buchsen und PedalAnschlüssen sowie konfigurierbaren Ein- und Ausgängen für analoge Steuerspannungen (CVs) ausgestattet.
SPANNUNGSVERSORGUNG
Moog One nutzt ein externes Netzteil. Der Anschlussstecker ist mit einer Verriegelung versehen, ähnlich einem XLR-Stecker. Bringe den Stecker in die richtige Position und stecke ihn vorsichtig und mit leichtem Druck in die Buchse, bis er hörbar
einrastet. Um den Stecker zu lösen, musst du den „Schalter“ auf der Unterseite
des Steckers drücken und dabei vorsichtig den Stecker abziehen. Ziehe immer am
Stecker, niemals am Kabel! Der AN/AUS-Schalter des Moog One befindet sich direkt
neben dem Anschlussstecker.
MAIN OUT / SUB OUT (AUDIOAUSGÄNGE)
Du findest zwei Stereo-Ausgangspaare: MAIN L
(links), MAIN R (rechts) und SUB L (links), SUB
R (rechts). Sowohl Main- als auch Sub-Ausgänge
sind symmetrisch ausgelegt und nutzen 6mm
Stereo-Klinkenstecker. Jeder Synth lässt sich
wahlweise einem oder beiden Ausgangspaaren
zuordnen.
BITTE BEACHTE: Der MASTER VOLUME Regler
wirkt nicht auf die Sub Outs.
INSERT 1, 2, 3, 4
Moog One besitzt vier Insert-Buchsen. Ihre
Belegung kannst du über den MORE Taster des
Output Moduls bestimmen.
Es handelt sich um Stereo-Buchsen, wobei die
Spitze als Send dient. Bei Verwendung von 6mm
Mono-Klinkensteckern kann somit jede Buchse
als separater (unsymmetrischer) Ausgang genutzt werden.
Verwendest du jedoch Y-Kabel (Insert-Kabel)
wird eine echte Insert-Nutzung möglich. Die
Rückführung des Signals erfolgt dabei über den
Ring des Stereo-Steckers. So lässt sich der aktive Synth mit externen Effektgeräten bearbeiten und behält dennoch
seine Panorama-Position im internen Mix.
Zudem sind die Returns der benachbarten Insert-Buchsenpaare (1 & 2, 3 & 4) als Stereo-Returns nutzen, denn sie
sind stereo-normalisiert: Ist der Return von Insert 2 nicht angeschlossen, wird der Return von Insert 1 auf die Main L
und Main R Outs summiert. Entsprechendes passiert mit dem Return von Insert 3 bei nicht belegtem Insert 4 Return.
EXT INPUT (EXTERNER EINGANG)
Moog One besitzt einen Anschluss für externe Audiosignale. Es handelt
sich dabei um eine Neutrik-Combi-Buchse (MIC / LINE). Du kannst diese
Buchse sowohl symmetrisch mit XLR- oder 6mm Stereo-Klinkenstecker
beschalten, als auch unsymmetrisch mittels 6mm Mono-Klinkenbuchse
betreiben.
Mit dem TRIM Regler lässt sich die Eingangsverstärkung zwischen -9dB
und +65dB regeln. Zusätzlich findest du einen Line-Eingang (LINE) zum
Anschluss von externen Signalen mit Line-Pegel.
Du kannst auch diese Buchse symmetrisch oder unsymmetrisch beschalten
(mittels 6mm Stereo-Klingenstecker bzw. 6mm Mono-Klinkenbuchse).
Die externen Eingänge werden über den MORE Taster des Moog One Mixer Fensters im zentralen Display sichtbar
gemacht. Sie erscheinen dort mit einem eigenen Kanal, der über die Soft Knobs / Buttons bedient wird. Im MORE
Fenster des Output Moduls kannst du den LINE-Eingang auf Insert 3 und die Combi-Buchse auf Insert 4 routen.
ZUM INHALT
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CV / CONTROL VOLTAGE I/O (STEUERSPANNUNGS-EIN/AUSGÄNGE)
Unter einer Steuerspannung versteht man ein analoges Signal, welches Funktionen und Parameter zwischen analogen Instrumenten moduliert und steuert. Vor der Einführung von MIDI und USB war dies der übliche Weg, um
Synthsizer miteinander zu verkoppeln. Auch heute ist diese Methode vor allem im Eurorack-Bereich noch immer
aktueller Standard.
Moog One ist mit zwei Eingängen für externe Steuerspannungen (CV IN 1, 2) und vier Ausgängen für intern erzeugte
Steuerspannungen (CV OUT 1, 2, 3, 4) ausgestattet. Zudem lassen sich die beiden Fusspedal-Eingänge (EXP 1, 2)
und der SUSTAIN Pedal-Eingang als Steuerspannungseingänge konfigurieren.
MIDI (DIN-BUCHSE)
Du findest an deinem Moog One das Buchsen-Trio MIDI IN, THRU, OUT zum
Anschluss von geeigneten MIDI-Geräten wie etwa Sequencer, Drummaschinen,
Interfaces usw. Jeder Synth eines Presets lässt sich über seinen eigenen MIDI-Kanal ansteuern. Bei Bedarf können die MIDI-Buchsen neben Notenbefehlen
auch weitere MIDI-Daten wie Clock, Controller und SysEx usw. empfangen und
übermitteln.
COMM (COMMUNICATION PORTS – COMPUTER-SCHNITTSTELLEN)
Der LAN Port (Netzwerk-Anschluss) erlaubt die direkte Verbindung zu einem
Computer-Netzwerk mittels CAT-5 Kabel. Aktuell ist der LAN-Port für Service-Funktionen und zukünftige Optionen reserviert. Der USB HOST Port ist
zur Datensicherung auf USB-Datenträgern gedacht. Der Anschluss ermöglicht
zudem den treiberfreien Anschluss von geeigneten MIDI-Geräten. Der USB-Port
schließlich dient der Übertragung von MIDI-Daten (MIDI via USB).
PEDAL ANSCHLÜSSE
Moog One ist mit drei Pedal-Eingängen ausgestattet. SUSTAIN
ist werksseitig zum Anschluss eines Sustain-Pedals (Haltepedal)
konfiguriert. Die beiden anderen (EXP 1, 2) dienen dem Anschluss
von Fusspedalen (Expression-Pedalen). Über diese Eingänge lassen
sich nahezu alle Parameter des Moog One dynamisch steuern.
BITTE BEACHTE: Nicht vergessen – die Pedal-Anschlüsse lassen sich zu weiteren Steuerspannungseingängen umkonfigurieren und können dann Steuerspannungen von anderen (Analog)-Synthesizern, Eurorack-Geräten etc empfangen.
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ZUM INHALT
MOOG ONE MODULE
OSZILLATOREN
Oszillatoren sind die wichtigsten Signalquellen eines jeden Synthesizers. Im Gegensatz zu einem akustischen Instrument schwingt in einem Oszillator keine Saite oder Luftsäule sondern eine elektrische Schwingung, die mittels Verstärker und Lautsprecher hörbar gemacht wird. Die Form einer solchen Schwingung lässt sich vielfältig beeinflussen.
Sie bestimmt die harmonische Zusammensetzung und damit den Klang des Signals. Moog One besitzt drei voneinander unabhängige Oszillatoren mit nahezu identischem Aufbau.
Jeder Moog One Oszillator erzeugt gleichzeitig zwei unterschiedliche Wellenformen, nämlich eine Pulswelle mit
regelbarer Pulsweite sowie wahlweise eine formbare Sägezahn- oder eine Dreieckswelle. Formbar deshalb, weil sich
der Verlauf beeinflussen lässt: Der WAVE ANGLE Regler „verbiegt“ das Signal von Sägezahn über symetrische Dreieckswelle bis hin zu einer rampenförmigen Schwingung (bzw einem invertierten Sägezahn). Alternativ beeinflusst
er die Symetrie der Sägezahnwelle. Mittels MIX Regler lassen sich die variablen Puls- und Dreieck/Sägezahl-Wellen
stufenlos überblenden. Sowohl der PULSE WIDTH Regler als auch der WAVE ANGLE Regler können via Controller
oder einem andern Parameter moduliert werden.
Das resultierende Oszillatorsignal zeichnet sich durch enorme klangliche Vielfalt aus und bestimmt in hohem Maße
den Charakter des finalen Sounds. Jeder Oszillator besitzt zudem ein OLED-Display zur anschauhlichen Wellenform-Darstellung.
BITTE BEACHTE: Die Wellenform-Darstellung resultiert ausschließlich aus den Einstellungen der aktuellen Oszillatorparameter. Eventuelle Modulationen der Oszillatorparameter bleiben in der Darstellung unberücksichtigt.
OCTAVE (32‘, 16‘, 8‘, 4‘, 2‘)
Der OCTAVE Drehschalter bestimmt die Oktavlage des Oszillators. Die Einheit „Fuss“ entstammt der historischen Massgabe für die Länge von Orgelpfeiffen. 8“ gelten als Standardgröße, wobei sich bei dieser Einstellung die Note „C“ in der Mitte des Moog One Keyboards
befindet („Mittleres C“ / MIDI-Note Nr. 60).
FREQUENCY (-7 bis +7)
Während der OCTAVE Drehschalter die Oszillator-Tonhöhe in Oktavsprüngen umschaltet,
ändert der FREQUENCY Regler die Tonhöhe des Oszillators stufenlos über einen Bereich
von -7 bis +7 Halbtönen. Ds entspricht einer Quinte auf- und abwärts.
BEAT FREQ (-7 bis +7)
Duch das leichte gegeneinander verstimmen von Oszillatoren werden Schwebungen erzeugt, und man erzielt den typisch „fetten“ und „lebendigen“ Analogsound, den wir alle
lieben.
Mit dem BEAT FREQ Regler lässt sich jeder Oszillator um bis zu -7 bis +7 Hz verstimmen.
Der entstehende Effekt bleibt über den gesamten Keyboard-Bereich wirkungsvoll hörbar.
WAVE (TRI, SAW)
Dieser Taster wählt zwischen den Wellenformen Dreieck (TRI – Triangle) und Sägezahn
(SAW – Sawwave) aus.
ZUM INHALT
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WAVE ANGLE
Die Funktion des WAVE ANGLE Reglers ist abhängig von der gewählten Wellenform
(WAVE Taster).
TRI (Dreiecks-Modus)
Befindet sich der WAVE Taster in der Einstellung TRI, verändert der WAVE ANGLE Regler
kontinuierlich die Symmetrie der Wellenform. In Mittelstellung entsteht eine Dreieckswelle.
Eine Drehung nach links verformt die Wellenform zunehmend in Richtung Sägezahn. Eine
Rechtsdrehung liefert dagegen eine zunehmend rampenförmige Welle (bzw. einen gespiegelten Sägezahn).
BITTE BEACHTE: Im TRI Modus ändert sich die
Wellenform abhängig von der Tonhöhe: h
Hohe Töne besitzten steilere Flanken als tiefe
Töne.
SÄGEZAHN
DREIECK
RAMPE
TIP: Moduliere den Parameter WAVE ANGLE,
wenn sich der Oszillator im TRI Modus befindet.
So erhälst du interesante Klänge, die mit traditionellen Analog-Oszillatoren nicht möglich sind.
SAW (Sägezahn-Modus)
Befindet sich der WAVE Taster in der Einstellung SAW, verändert der
WAVE ANGLE Regler kontinuierlich die Dauer der aufsteigenden Flanke,
gleichbedeutend mit einem Verformen der Sägezahnwelle.
Ganz nach links gedreht liefert der Oszillator die klassische Moog-Sägezahnwelle mit einer aufsteigenden Flanke von 6 Mikrosekunden.
Wird der Regler nach rechts gedreht, verlängert sich die Dauer des
Flankenanstiegs, und der Klang wird zunehmend weicher und dunkler.
Der Regelbereich liegt zwischen 6 Mikrosekunden und 1 Milisekunde.
BITTE BEACHTE: Auch im SAW Modus ist der Wave Angle Parameter ein klanglich wirkungsvolles und deshalb empfehlenswertes Modulationsziel.
PULSE WIDTH
Der zweite Wave-Generator eines jeden Moog One Oszillators erzeugt eine Pulswelle. Mit
Drehung des PULSE WIDTH Reglers verändert sich die Pulsweite der Wellenform – also das
Längenverhältnis zwischen „Wellenberg“ und Wellental“. Ganz nach links gedreht, entsteht
eine sehr schmale Pulswelle. Bei Drehung nach rechts werden die „Wellenberge“ zunehmend breiter und bilden in Mittelstellung eine symmetrische Rechteckwelle (Berg/Tal-Verhältnis 50%). Am rechten Regleranschlag entstehen sehr breite Wellenberge. Die Pulsweite
bestimmt die harmonische Zusammensetzung des Signals und damit seinen Klang.
BITTE BEACHTE: Invertiert man eine schmale Pulswelle mit einer „Wellenberg-Breite“ von
20%, erhält man eine Pulswelle mit einer „Wellental-Breite“ von 20%. Grafisch gesehen,
handelt es sich um eine Spiegelung der Wellenform. Die harmonische Zusammensetzung
ist zwar identisch, allerdings liefert der Übergang der Wellenform bei der Modulation der
Pulsbreite einen sehr interessanten „schwebungsreichen“ Sound (Pulsweiten-Modulation –
PWM).
MIX
Der MIX Regler liefert einen klanglich interessanten Waveshaping-Effekt auf rein analoger
Ebene. Er bestimmt das Mischungsverhältnis und überblendet stufenlos die Ausgangssignale von Dreieck/Sägezahn-Generator und Puls/Rechteck-Generator. Ganz nach links gedreht,
gibt der Oszillator ausschließlich das Dreieck/Sägezahn-Signal aus. In Mittenposition steht
ein 50/50-Verhältnis zur Verfügung, während ganz nach rechts gedreht, ausschließlich das
Puls/Rechteck-Signal ausgegeben wird.
21
ZUM INHALT
HARD SYNC (nur Oszillatoren 2 und 3)
Mit diesem Taster wird die Phasenlage von einem Oszillator zu der eines anderen Oszillators
synchronisiert. Ist etwa Oszillator 2 zu Oszillator 1 (Master) synchronisiert, wird Oszillator 2
bei jedem Nulldurchgang von Oszillator 1 ”gezwungen”, seine Wellenform ebenfalls im Nulldurchgang neu zu starten – unabhängig davon, ob dessen Wellenform an dieser Stelle vollständig durchlaufen wurde oder nicht. Durch ein solches ”Abhacken” der Schwingung verändert sich die von Oszillator 2 erzeugte Wellenform und damit deren Obertongehalt. Das
wiederum bedeutet eine Änderung der Klangfarbe. Der FREQUENCY-Regler beeinflusst
somit im Sync-Betrieb nicht mehr die Tonhöhe von Oszillator 2 sondern den Klangcharakter. Daraus ergeben sich sehr interessante Möglichkeiten für die Modulation von Oszillator
2. Beim Moog One ist Oszillator 1 werksseitig der Master-Oszillator. Mit den Tastern HARD
SYNC synchronisierst du die Oszillatoren 2 und 3 zu Oszillator 1.
OSCILLATOR 1
HARD SYNC’D OSCILLATOR
OSZILLATOR MORE FENSTER
Drückst du den dreieckigen MORE Tasters in der oberen rechten Ecke eines jeden Oszillator
Moduls, öffnet sich im zentralen Display ein Fenster mit weiteren Oszillator-Parametern. Sie
werden mit den Soft-Knobs und dem Master Encoder der Center Console gesteuert. Die
zur Verfügung stehenden Parameter sind dann im unteren Bereich des zentralen Displays
dargestellt. Im linken Display-Bereich befindet sich eine statische Darstellung der erzeugten
Wellenform.
BITTE BEACHTE: Die Wellenform-Darstellung resultiert ausschließlich aus den Einstellungen
der aktuellen Oszillatorparameter. Eventuelle Modulationen der Oszillatorparameter bleiben
in der Darstellung unberücksichtigt.
Im rechten Display-Bereich findest du die Oszillatorparameter des Bedienfeldes und deren aktuelle Werte aufgelistet.
BITTE BEACHTE: Sobald du den (jetzt leuchtenden) MORE Taster drückst, wird das Oszillator MORE Fenster geschlossen und es erscheint das HOME Fenster.
WERTE ÄNDERN
Um einen Parameterwert zu ändern, drehe den
zugehörigen Soft Knob. In manchen Fällen wird
der Parameter zwischen zwei möglichen Einstellungen wechseln (zb ON/OFF), in anderen eine
Auswahl treffen oder einen (Zahlen)wert bestimmen. Ein roter, waagrechter Balken visualisiert
den aktuellen Parameterwert.
ZEILE AUSWÄHLEN
Stehen in einem Display-Fenster mehr als vier Parameter zur Verfügung, werden sie auf mehrere
Zeilen aufgeteilt. Du selektierst die aktive Zeile
mit dem Master Encoder. Ein Scroll-Balken am
rechten Display-Rand informiert über die aktuelle
Position in einer solchen Parameterliste. Die aktive Zeile ist durch einen Rahmen hervorgehoben.
Nicht aktive(n) Zeile(n) sind grau dargestellt.
ZUM INHALT
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VCO MODE (Sägezahn, Dreieck)
Dieser Parameter zeigt die Einstellung des WAVE Tasters auf dem Bedienfeld. Du kannst die Funktion auch hier über
das Display bedienen.
PITCH TRACKING (0 bis 200%)
Dieser Parameter bestimmt das Verhältnis zwischen gespielter Note und Oszillator-Tonhöhe. Der Wert 100% liefert
die übliche Skalierung in Halbtonschritten über das gesamte Keyboard. Bei 0% erzeugt jede Taste die selbe Tonhöhe. Hohe Werte (150% - 200%) können etwa bei aktivem Hard Sync interessante Klangergebnisse liefern.
NOTE-ON RESET (OFF, ON)
Ein analoger Oszillator schwingt üblicherweise immer – auch wenn keine Note gespielt wird. Wird eine Note angeschlagen, startet das erzeugte Signal an einer zufälligen Position der Wellenform. Das ist einer der Gründe für den
„lebendigen“ Sound einer echtanalogen Klangerzeugung. Besonders bei sehr perkussiven Sounds – etwa bei supertighten Bässen oder Kickdrums – bevorzugt man jedoch ein sehr präzises Einschwingverhalten bei jeder neuen Note.
Um auch das erzielen zu können, startet die Funktion NOTE-ON RESET den Oszillator bei jedem Note-On Befehl in
einem Nulldurchgang.
BEND OFFSET
Die Einstellmöglichkeiten für das Pitch-Bending (Tonbeugung) via Modulationsrad sind beim Moog One besonders
vielfältig: Einerseits kann für jeden Oszillator ein eigener UP- und DOWN-Bereich bestimmt werden (in den More-Fenstern der Oszillator Module). Zudem kann jeder Synth über eigene Einstellungen verfügen (im LHC MORE
Fenster). Bei entsprechender Programmierung lassen sich somit bei Bewegung des Pitch Wheels dreistimmige
Akkorde erzeugen — bei Bedarf sogar für jeden Synth ein anderer. Eine interessante Spielwiese für spektakuläre
Performance-Effekte.
BEND UP OFFSET (-24 bis 0 bis +24)
Dieser Parameter bestimmt das Maß der Tonbeugung, wenn das Pitch Wheel aufwärts bewegt wird (in Halbtonschritten). Bei dem Wert „0“ erfolgt keine Tonbeugung. Bei negativen Werten erfolgt ein „abwärts ziehen“
der Tonhöhe und umgekehrt. Bei gehaltenem SHIFT-Taster erfolgt die Änderung in Ein-Cent-Schritten.
BEND DOWN OFFSET (-24 bis 0 bis +24)
Dieser Parameter bestimmt das Maß der Tonbeugung, wenn das Pitch Wheel abwärts bewegt wird (in Halbtonschritten). Bei dem Wert „0“ erfolgt keine Tonbeugung. Bei negativen Werten erfolgt ein „abwärts ziehen“ der
Tonhöhe und umgekehrt. Bei gehaltenem SHIFT-Taster erfolgt auch hier die Änderung in Ein-Cent-Schritten.
HARD SYNC SRC. (NUR OSZILLATOREN 2 UND 3)
Werksseitig ist Oszillator 1 als Master-Oszillator für die Synchronisation (Hard Sync) von Oszillator 2 und 3 eingestellt. Diese Zuordnung lässt sich jedoch ändern. Zur Verfügung stehen:
• OSZILLATOR 2 (VCO 1 / VCO 3)
• OSZILLATOR 3 (VCO 1 / VCO 2)
GEMEINSAME OSZILLATOR-PARAMETER
Unterhalb der Oszillator-Sektion findest du eine Gruppe mit festen Modulationswegen, die alle drei Oszillatoren des
aktiven Synths gemeinsam beeinflussen. Sie sind unabhängig von der Modulationsmatrix direkt über die folgenden
Bedienelemente erreichbar:
PITCH MODULATION (TONHÖHENMODULATION)
Diese Parameter modulieren die Tonhöhe aller drei Oszillatoren gemeinsam. Modulationsquelle ist LFO 1.
LFO 1 AMT (0 bis 10)
Bestimmt die Intensität, mit der LFO 1 die Tonhöhe aller drei Oszillatoren moduliert („Vibrato“). Je höher der Wert, desto kräftiger die Modulation.
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ZUM INHALT
MOD EG AMT (-10 bis +10)
Bestimmt die Intensität, mit der der MOD EG (Modulations-Hüllkurvengenerator) die Tonhöhe aller drei Oszillatoren moduliert. Bei dem Wert „0“ erfolgt keine Modulation. Eine
Drehung nach rechts verstärkt die Modulation zunehmend. Bei Linksdrehung erfolgt zudem
eine Invertierung der Modulationstiefe.
RING MOD (RINGMODULATOR)
Die Ringmodulation kombiniert zwei Eingangsignale zu einem resultierenden Signal mit neuen Klangeigenschaften.
Mathematisch gesehen, handelt es sich um eine Multiplikation der Frequenzen beider Eingangsignale, wobei das
Ergebnis aus deren Summen- und Differenzfrequenzen besteht. Da diese nicht in einem ganzzahligen harmonischen
Verhältnis zueinander stehen, ist der Klangcharakter meist metallisch und geräuschhaft. Das Ausgangssignal des
Ringmodulators erscheint in einem eigenen Kanal des Moog One Mixer Moduls.
BITTE BEACHTE: Der Ringmodulator wird direkt von den Dreieck/Sägezahn-Generatoren der Oszillatoren gespeist.
Deshalb haben PULSE WIDTH- und MIX-Regler keinen Einfluss auf ringmodulierte Sounds.
TIP: Ändere bei einem der ringmodulierten Oszillatoren den PITCH TRACKING Wert (im OSCILLATOR MORE Fenster). So wird der Effekt verstärkt. Reduziere ggf. die Lautstärke dieses Oszillators.
SOURCES (1 – 2 / 2 – 3)
Hier bestimmst du, welche Oszillatoren miteinander ringmoduliert werden. Es leuchtet die
entsprechende LED.
1–2
Die Oszillatoren 1 und 2 werden miteinander ringmoduliert.
2–3
Die Oszillatoren 2 und 3 werden miteinander ringmoduliert.
WAVEFORM MODULATION (MODULATION DER WELLENFORM)
Diese beiden Modulationswege beeinflussen die Wellenformen aller drei Oszillatoren. Modulationsquelle ist in beiden
Fällen LFO 3, Ziele sind die Wellenform-Parameter der Oszillatoren.
WAVE ANGLE / LFO 3 AMT (0 bis 10)
Bestimmt die Intensität, mit der LFO 3 den Parameter WAVE ANGLE aller drei Oszillatoren
moduliert. Je höher der Wert, desto kräftiger die Modulation.
PULSE WIDTH / LFO 3 AMT (0 bis 10)
Bestimmt die Intensität, mit der LFO 3 den Parameter PULSE WIDTH aller drei Oszillatoren
moduliert (PWM / Pulse Width Modulation). Je höher der Wert, desto kräftiger die Modulation.
ZUM INHALT
24
FREQUENCY MODULATION (FREQUENZMODULATION – FM)
Dieser Modulationsweg ermöglicht die Modulation der Frequenz eines Oszillators mit dem (Audio)-Ausgangssignal
eines anderen Oszillators. Mittels FM lassen sich interessante, komplexe und oftmals geräuschhafte Sounds erzeugen. Im Moog One kommt lineare FM zum Einsatz.
FM AMT (0 bis 10)
Bestimmt die Intensität, mit der die Frequenzmodulation eines Oszillators erfolgt. Je höher
der Wert, desto kräftiger die Modulation.
ROUTE ( 1 – 2 / 1 – 3 / 3 – 1)
Mit diesem Taster bestimmst du, welcher Oszillator als Modulationsquelle bzw. Ziel der FM
dienen soll. Die entsprechende LED leuchtet.
1–2
Das Ausgangssignal von Oszillator 1 moduliert die Frequenz von Oszillator 2.
1–3
Das Ausgangssignal von Oszillator 1 moduliert die Frequenz von Oszillator 3.
3–1
Das Ausgangssignal von Oszillator 3 moduliert die Frequenz von Oszillator 1.
25
ZUM INHALT
NOISE
Zusätzlich zu den drei Oszillatoren und dem Ringmodulator findest du einen Rauschgenerator als Signalquelle. Er
ist mit einigen besonderen Features ausgestattet. Der Rauschgenerator verfügt über einen eigenen Kanal im Mixer
Modul des Moog One.
Das Noise Modul ist mit einer eigenen Hüllkurve (EG) ausgestattet. Somit lässt sich das Rauschsignal unabhängig
von den übrigen Hüllkurvengeneratoren artikulieren. Dieser EG verfügt über die regelbaren Parameter ATTACK und
RELEASE sowie einen SUSTAIN Taster, der dafür sorgt, dass das Rauschsignal so lange erzeugt wird, wie eine Keyboard-Taste gedrückt ist.
ATTACK (1M-SEC bis 10 M-SEC)
Dieser Regler bestimmt die Zeitspanne, in der das Rauschsignal nach dem drücken einer
Taste (bzw. Erhalt eines Gate-Signals) von Null bis zur maximalen Lautstärke ansteigt.
RELEASE (1M-SEC bis 10 SEC)
Dieser Regler bestimmt die Zeitspanne, in der das Rauschsignal nach dem loslassen einer
Taste (bzw. dem Ende des Gate-Signals) von seiner maximalen Lautstärke auf Null abfällt.
SUSTAIN (On / Off)
Bei aktivem Sustain (Taster leuchtet) erzeugt der Rauschgenerator so lange ein Signal,
wie ein Gate-Signal anliegt – vom Keyboard, dem gedrückten Sutain-Pedal oder von einer
externen Gate-Quelle. Ist SUSTAIN abgeschaltet, arbeitet der Release-Regler eher wie ein
Decay-Parameter, d.h. das Rauschsignal klingt aus, sobald das Ende der Attack-Phase erreicht ist – auch wenn noch ein Gate-Signal vorliegt.
Der Rauschgenerator des Moog One liefert drei verschiedenen „Rauschfarben“: Weiss, Rot
und Violett. Sie lassen sich paarweise mit dem COLOR Taster auswählen und mit dem COLOR MIX Taster überblenden.
COLOR MIX
Mit dem COLOR MIX Taster kannst du zwischen den beiden gewählten Rauschfarben
stufenlos überblenden. Ist der Regler ganz nach links gedreht, ist die Rauschfarbe links der
LED hörbar, bei Rechtsanschlag verhält es sich umgekehrt. Die Mittenposition liefert einen
50/50-Mix beider Rauschfarben.
ZUM INHALT
26
COLOR
Dieser Taster bestimmt paarweise die erzeugten Rauschfarben, zwischen denen der COLOR
MIX Regler überblendet.
RED + WHITE
Rotes und Weisses Rauschen sind ausgewählt.
RED + PURPLE
Rotes und Violettes Rauschen sind ausgewählt.
WHITE + PURPLE
Weisses und Violettes Rauschen sind ausgewählt.
WHITE NOISE (Weisses Rauschen)
Weisses Rauschen enthält alle Frequenzen des Audiospektrum mit gleichem Pegel – entsprechend dem weissen
Licht. Der Klang entspricht dem, was du hören kannst, wenn bei einem alten Fernseh- oder Radiogerät kein Sender
eingestellt ist.
RED NOISE (Rotes Rauschen)
Auch als Brown‘sches Rauschen bezeichnet, nimmt hier die Energie der höhen Frequenzen zunehmend ab – nämlich
um 6 dB / Oktave. Dadurch klingt Rotes Rauschen wesentlich dumpfer und erscheint eher als „Rumpeln“.
PURPLE NOISE (Violettes Rauschen)
Violettes Rauschen verhält sich entgegengesetzt dem Roten Rauschen: Der Energiegehalt steigt hier pro Oktave um
6 dB an. Das führt zu einer entsprechenden Abschwächung der tiefen Frequenzen und zu einem zischenden Klangeindruck.
BITTE BEACHTE: Das, in der Synthesizer-Welt gern verwendete Rosa Rauschen kannst du sehr einfach erzeugen,
indem du mit dem COLOR Taster RED + WHITE auswählst und den COLOR MIX Regler nach belieben einstellst.
27
ZUM INHALT
MIXER
Der interne Mixer des Moog One mischt sechs Eingangskanäle auf zwei Ausgangsbusse. Für die ersten fünf Eingänge
(OSC 1, OSC 2, OSC 3, RING MOD und NOISE) findest du Hardware-Bedienelemente direkt auf der Benutzeroberfläche.
BITTE BEACHTE: Über den Mixer MORE Taster erhälst du Zugriff auf den sechsten Mixerkanal – er regelt den Pegel
des External Audio Eingang.
Einer der beiden Ausgangsbusse ist mit dem nachfolgenden State Variable Filter (SVF) verbunden, der andere mit
dem Ladder Filter. Jeder Mixerkanal lässt sich wahlweise auf eines der beiden Filter oder auch auf beide gleichzeitig
routen. Die Zuordnung erfolgt mit den SVF / LADDER Buss-Tastern.
Jeder Mixerkanal ist mit einem Eingangspegel-Regler ausgestattet. Eine Drehung nach rechts erhöht den Pegel, mit
dem das Signal in den Mixer gelangt. Ganz nach links gedreht, ist das entsprechende Signal unhörbar.
OSC 1
Der OSC 1 Regler bestimmt den Pegel, mit dem das Ausgangssignal von
Oszillator 1 in den Mixer gelangt. Die Taster SVF und LADDER bestimmen, in
welches der beiden Filter das Signal gelangen soll. Der Status der LEDs zeigt
dir das entsprechende Routing (SVF / LADDER / SVF+LADDER / OFF).
OSC 2
Der OSC 2 Regler bestimmt den Pegel, mit dem das Ausgangssignal von
Oszillator 2 in den Mixer gelangt. Die Taster SVF und LADDER bestimmen, in
welches der beiden Filter das Signal gelangen soll. Der Status der LEDs zeigt
dir das entsprechende Routing (SVF / LADDER / SVF+LADDER / OFF).
OSC 3
Der OSC 3 Regler bestimmt den Pegel, mit dem das Ausgangssignal von
Oszillator 3 in den Mixer gelangt. Die Taster SVF und LADDER bestimmen, in
welches der beiden Filter das Signal gelangen soll. Der Status der LEDs zeigt
dir das entsprechende Routing (SVF / LADDER / SVF+LADDER / OFF).
RING MOD
Der RING MOD Regler bestimmt den Pegel, mit dem das Ausgangssignal des
Ringmodulators in den Mixer gelangt. Die Taster SVF und LADDER bestimmen
auch hier, in welches der beiden Filter das Signal gelangen soll. Der Status der
LEDs zeigt dir das entsprechende Routing (SVF / LADDER / SVF+LADDER /
OFF).
NOISE
Der NOISE Regler bestimmt den Pegel, mit dem das Ausgangssignal des
Rauschgenerators in den Mixer gelangt. Die Taster SVF und LADDER bestimmen, in welches der beiden Filter das Signal gelangen soll. Der Status der LEDs
zeigt dir das entsprechende Routing (SVF / LADDER / SVF+LADDER / OFF).
ZUM INHALT
28
MIXER MORE FENSTER (EXERNAL INPUT KANAL)
Mit dem dreieckigen MORE Taster in der rechten
oberen Ecke des Mixer Moduls öffnest du das
Mixer MORE Fenster mit weiteren Mixer-Parametern.
Die linke Display-Hälfte zeigt die Pegel der einzelnen Eingangskanäle als waagrechte Balken.
Aktive Filter-Busse sind mit einem weissen Quadrat gekennzeichnet. Die linke Spalte steht für das
SVF-Filter, die rechte für das Ladder-Filter.
Die rechte Display-Hälfte zeigt die aktuellen
Werte der Mixerpegel als Zahlenwert. Bis auf den
untersten Mixerkanal – den External Input –
reflektieren alle dargestellten Parameter die Einstellungen der entsprechenden Hardware-Bedienelemente auf dem Bedienfeld.
Der unterste Mixerkanal „EXTERNAL“ wird ausschließlich über drei Soft Knobs bedient.
BITTE BEACHTE: Sobald du den (jetzt leuchtenden) MORE Taster drückst, wird das Mixer MORE Fenster geschlossen und es erscheint das HOME Fenster.
WERTE ÄNDERN
Um einen Parameterwert zu ändern, drehe den zugehörigen Soft Knob. In manchen Fällen wird der Parameter
zwischen zwei möglichen Einstellungen wechseln (zb ON/OFF), in anderen eine Auswahl treffen oder einen (Zahlen)wert bestimmen (absoluter Wert oder Prozentangabe). Ein roter, waagrechter Balken visualisiert den aktuellen
Parameterwert.
EXT. INPUT LEVEL (0% bis 100%)
Dieser Parameter bestimmt den Mixer-Eingangspegel des External Audio Input Signals.
EXT. INPUT ROUTE (NONE / SVF / LADDER / BOTH)
Mit diesem Parameter wird das Signal des External Audio Input zu den Filtern geroutet (kein Signal / State Variable
Filter / Ladder Filter / beide Filter).
EXT. INPUT SOURCE (NONE / MIC/LINE / LINE / MIC/LINE+LINE)
Dieser Parameter wählt die aktive Eingansbuchse für den External Audio Input auf der Rückseite des Moog One.
29
ZUM INHALT
FILTER
Technisch gesehen, arbeiten im Moog One drei Filter, nämlich ein Paar State Variable Filter (SVF) die als Einheit
funktionieren und vielfältig konfigurierbar sind sowie das klassische Moog-Kaskadenfilter, hier als Ladder Filter
bezeichnet. SVF und Ladder Filter können parallel oder seriell betrieben werden. Die Kombination der unterschiedlichen Filtertypen erlaubt eine ebenso vielfältige wie exakte Kontrolle über die harmonische Zusammensetzung und
damit den Charakter eines Sounds. Die Filtersektion des Moog One ermöglicht die Nachbildung vieler klassischer
(und eigenwilliger) Filter-Charakteristiken ebenso wie die Erzeugung neuer und ungewöhnlicher Sounds.
Die wichtigsten Filterparameter sind beim Ladder-Filter und beim State Variable Filter (SVF) identisch. Der
CUTOFF Regler bestimmt den Arbeitspunkt des Filtes und stellt, je nach Filter MODE, die obere oder untere Grenze
oder die Mitte des vom Filter beschnittenen Frequenzbereiches dar. Der RESONANCE Regler führt einen Anteil des
Filter-Ausgangsignals zurück zu dessen Eingang und verstärkt so die Frequenzen im Bereich der Cutoff. Die Cutoff-Frequenzen von SVF und Ladder Filter lassen sich koppeln und gemeinsam von einem Bedienelement steuern.
BITTE BEACHTE: Jede Klangquelle des Moog One kann wahlweise in eines der beiden Filter oder in beide geroutet
werden.
STATE VARIABLE FILTER (SVF)
Das SVF besteht eigentlich aus zwei identischen Filtern, die so miteinander verschaltet sind, das sie ein einzelnes Filter mit wählbaren Charakteristiken bilden. Zur Auswahl auf dem Bedienfeld stehen die Modi NOTCH, Bandpass (BP),
High Pass (HP) und Low Pass (LP). Zudem lassen sich diverse andere Parameter über das MORE Fenster des Filter
Moduls erreichen.
CUTOFF (20 HZ bis 20 kHz)
Mit diesem Regler wird der Arbeitspunkt des Filters bestimmt. Je nach gewähltem Filter
MODE werden Frequenzen oberhalb, unterhalb oder im Bereich der Cutoff beschnitten.
RESONANCE (0 bis 10)
Der RESONANCE Regler führt einen Anteil des Filter-Ausgangsignals zurück zu dessen Eingang und verstärkt so die Frequenzen im Bereich der Cutoff. Meist wird der Klang dadurch
„spitzer“ und „schärfer“.
MODE (NOTCH / BP / HP / LP)
Drückst du diesen Taster, wechselt der Modus (oder die Charakteristik) des SVF. Vier
Einstellungen stehen zur Auswahl. Die zugehörige LED zeigt den gewählten Filter-Modus.
NOTCH (Bandsperre)
In diesem Modus wird ein Frequenzband mit der Cutoff in der Mitte abgeschwächt.
Frequenzen ober- und unterhalb dieses Bandes passieren das Filter ungehindert.
BP (Bandpass)
Dieser Modus stellt die Umkehrung der Bandsperre dar: Frequenzen im Bereich der
Cutoff passieren das Filter ungehindert, während Frequenzen ober- und unterhalb
dieses Bereichs zunehmend abgeschwächt werden.
HP (Hochpass)
Frequenzen oberhalb der Cutoff passieren das Filter, tiefe Frequenzen werden
zunehmend abgeschwächt.
LP (Tiefpass)
Frequenzen unterhalb der Cutoff passieren das Filter, hohe Frequenzen werden zunehmend abgeschwächt.
ZUM INHALT
30
LADDER FILTER (Kaskadenfilter)
Das Ladder-Filter des Moog One basiert auf der klassischen Moog-Filterschaltung, einem 4-poligen Transistor-Filternetzwerk. Seine englischsprachige Bezeichnung verdankt dieses Filter dem Ausehen seines Schaltbildes (ähnlich
einer Leiter). Auch das Ladder-Filter kann in mehreren Modi arbeiten. Zudem verfügt es über eine wählbare Flankensteilheit (SLOPE).
CUTOFF (20 HZ bis 20 kHz)
Mit diesem Regler wird der Arbeitspunkt des Filters bestimmt. Je nach gewähltem Filter
MODE werden Frequenzen oberhalb oder unterhalb der Cutoff beschnitten.
RESONANCE (0 bis 10)
Der RESONANCE Regler führt einen Anteil des Filter-Ausgangsignals zurück zu dessen Eingang und verstärkt so die Frequenzen im Bereich der Cutoff. Meist wird der Klang dadurch
„spitzer“ und „schärfer“. Bei niedrigen CUTOFFEinstellungen beginnt das Filter ab einem bestimmtem Resonanz-Wert zu schwingen
(Selbstoszillation). Es erzeugt dann ein sinusähnliches Signal, dessen Frequenz mit dem
CUTOFF Regler bestimmt werden kann.
MODE (HP / LP)
Dieser Taster wechselt den Modus (bzw. die Charakteristik) des Ladder-Filters zwischen
Hoch- und Tiefpass. Die zugehörige LED zeigt den gewählten Filter-Modus.
HP (Hochpass)
Frequenzen oberhalb der Cutoff passieren das Filter, tiefe Frequenzen werden
zunehmend abgeschwächt.
LP (Tiefpass)
Frequenzen unterhalb der Cutoff passieren das Filter, hohe Frequenzen werden
zunehmend abgeschwächt. Das Original Moog-Filter arbeitete ausschließlich als Tiefpass.
SLOPE (24 db / 18 dB / 12 dB / 6 dB)
Dieser Parameter bestimmt die Flankensteilheit des Filters – also die Intensität, mit der
hohe oder tiefe Frequenzen abgeschwächt werden. Die zugehörige LED zeigt die gewählte
Einstellung. Je niedriger dieser Wert, desto flacher wird die Kennlinie des Filters. Es arbeitet
zunehmend „weicher“.
24 DB
Das Filter beschneidet Frequenzen unterhalb der Cutoff (Hochpass) bzw. oberhalb
(Tiefpass) mit einer Intensität von 24 dB pro Oktave. Dieser Wert entspricht dem Original
Moog-Filter.
18 DB
Das Filter beschneidet Frequenzen unterhalb der Cutoff (Hochpass) bzw. oberhalb
(Tiefpass) mit einer Intensität von 18 dB pro Oktave.
12 DB
Das Filter beschneidet Frequenzen unterhalb der Cutoff (Hochpass) bzw. oberhalb
(Tiefpass) mit einer Intensität von 12 dB pro Oktave.
6 DB
Das Filter beschneidet Frequenzen unterhalb der Cutoff (Hochpass) bzw. oberhalb
(Tiefpass) mit einer Intensität von 6 dB pro Oktave.
31
ZUM INHALT
GEMEINSAME FILTERPARAMETER
Die folgenden Parameter steuern sowohl SVF als auch Ladder Filter. Sie bestimmen, wie beide Filter zusammen
arbeiten.
LINK CUTOFF (On / Off)
Ist dieser Parameter aktiv, wird die Cutoff beider Filter gemeinsam von einem der beiden
CUTOFF Regler gesteuert. Den „Abstand“ zwischen beiden Cutoffs bestimmt die Einstellung des jeweils anderen Cutoff-Reglers.
BITTE BEACHTE: Bei bestimmten Cutoff-Einstellungen kann der Regelbereich des gelinkten
Filters an seine Grenzen stoßen. In einem solchen Fall verbleibt der entsprechende
Cutoff-Wert auf seinem Maximum oder Minimum, bis die Cutoff des jeweils anderen Filter
weit genug zurück gedreht wird.
ROUTE (PAR / SER)
Dieser Taster bestimmt das Filter-Routing. Die zugehörige LED zeigt die getroffene Auswahl.
PAR (parallel)
Bei parallelem Routing liegen beide Filter „nebeneinander“. Jedes Filter bearbeitet
seinen Signalanteil unabhängig vom anderen.
SER (seriell)
Bei seriellem Routing sind beide Filter hintereinander geschaltet. Das Signal wird
zuerst vom SVF bearbeitet und gelangt von dort in das Ladder-Filter.
MIX
Dieser Regler überblendet die Ausgänge der beiden Filter. In Mittenposition geben die Filter
gleich hohe Signalanteile aus. Eine Drehung nach links erhöht das Ausgangssignal des SVF
gegenüber dem des Ladder-Filters und umgekehrt.
BITTE BEACHTE: So erreichst du einen „echten „ seriellen Betrieb der Filter: Schalte den
ROUTE Taster auf SER und drehe den MIX Regler ganz nach rechts (100% Ladder). Stelle
sicher, dass alle LADDER Taster im Mixer Modul abgeschaltet sind. Nun werden alle Signale
vollständig vom Mixer-Ausgang in das SVF und von dort weiter in das Ladder Filter
geroutet.
CUTOFF MODULATION
Das Filter Modul besitzt drei fest verdrahtete Modulationswege mit eigenen Reglern zur Modulation der CutoffFrequenz – EG AMT, LFO 2 AMT und FM AMT. Alle drei Parameter können für beide Filter individuell oder
gemeinsam verändert werden.
SVF MOD (On / Off)
Leuchtet dieser Taster, bestimmen die Regler EG AMT, LFO 2 AMT und FM AMT die Intensitäten der Cutoff-Modulation des State Variable Filters. Wird die Funktion abgeschaltet (LED
aus), haben die Regler keine Einfluss mehr auf die Cutoff-Modulation des SVF. Die zuletzt
getroffenen Einstellungen bleiben jedoch erhalten.
LADDER MOD (On / Off)
Leuchtet dieser Taster, bestimmen die Regler EG AMT, LFO 2 AMT und FM AMT die Intensitäten der Cutoff-Modulation des Ladder Filters. Wird die Funktion abgeschaltet (LED
aus), haben die Regler keine Einfluss mehr auf die Cutoff-Modulation des Ladder Filters. Die
zuletzt getroffenen Einstellungen bleiben jedoch auch hier erhalten.
BITTE BEACHTE: Sind die Taster SVF MOD und LADDER MOD beide aktiv, wirken die
Regler EG AMT, LFO 2 AMT und FM AMT auf die Modulationstiefen beider Filter.
ZUM INHALT
32
EG AMT (-10 bis +10)
Dieser Regler bestimmt die Intensität, mit der die Filter-Hüllkurve (EG) die Cutoff des/der gewählten Filter moduliert. In der Mittenposition des Regler erfolgt keine Modulation. Eine Drehung nach rechts verstärkt die Modulation
zunehmend. Bei Linksdrehung erfolgt zudem eine Invertierung der Modulationstiefe.
LFO 2 AMT (0 bis 10)
Bestimmt die Intensität, mit der LFO 2 die Cutoff des/der gewählten Filter moduliert. Je
höher der Wert, desto kräftiger die Modulation.
FM AMT (0 bis 10)
Bestimmt die Intensität, mit der die gewählte Modulationsquelle die Cutoff frequenzmoduliert (FM). Je höher der Wert, desto kräftiger die Modulation.
BITTE BEACHTE: Die Modulationsquelle für die Cutoff-Modulation (FM) wird im Filter MORE
Fenster bestimmt. Sie kann für SVF und Ladder Filter individuell gewählt werden.
FILTER MORE FENSTER
Durch drücken des dreieckigen MORE Tasters in der oberen rechten Ecke des Filter Moduls öffnet sich im zentralen Display ein Fenster mit weiteren Filter-Parametern. Sie werden mit den Soft-Knobs und dem Master Encoder
der Center Console gesteuert. Die zur Verfügung stehenden Parameter sind dann im unteren Bereich des zentralen
Displays dargestellt. Im linken Display-Bereich findet sich eine grafische Darstellung der beiden, aktuell gewählten
Filtercharakteristiken.
Im rechten Display-Bereich findest du die Filterparameter des Bedienfeldes und deren aktuelle Werte aufgelistet.
BITTE BEACHTE: Sobald du den (jetzt leuchtenden) MORE Taster drückst, wird das Filter MORE Fenster geschlossen
und es erscheint das HOME Fenster.
Die Parameter des MORE Fensters bedienst du
mit den vier Soft Buttons unterhalb des Displays.
WERTE ÄNDERN
Um einen Parameterwert zu ändern, drehe den
zugehörigen Soft Knob. In manchen Fällen wird
der Parameter zwischen zwei möglichen Einstellungen wechseln (zb ON/OFF), in anderen eine
Auswahl treffen oder einen (Zahlen)wert bestimmen. Ein roter, waagrechter Balken visualisiert
den aktuellen Parameterwert.
ZEILE AUSWÄHLEN
Stehen in einem Display-Fenster mehr als vier Parameter zur Verfügung, werden sie auf mehrere Zeilen aufgeteilt.
Du selektierst die aktive Zeile mit dem Master Encoder. Ein Scroll-Balken am rechten Display-Rand informiert über
die aktuelle Position in einer solchen Parameterliste. Die aktive Zeile ist durch einen Rahmen hervorgehoben. Nicht
aktive(n) Zeile(n) sind grau dargestellt.
33
ZUM INHALT
SVF SPACING (-100% bis 0 bis +100%)
Wie du weisst, besteht das SVF des Moog One aus zwei „Hälften“. Wir nennen sie Filter-Elemente A und B. Mit
dem Regler SVT CUTOFF auf dem Bedienfeld bestimmst du die Cutoff gleichzeitig für beide Filter-Elemente. Mit
SVF SPACING verschiebst du die Cutoff von Element B gegenüber dem Wert von Element A um einen gewählten
Prozentwert. Ist dieser Parameter auf „0“ gesetzt, sind die Cutoff-Werte beider Elemente identisch. Positive Werte
erhöhen die Cutoff von Element A gegenüber Element B und umgekehrt.
TIP: Drücke den SHIFT Taster, während du den SOFT KNOB drehst, um eine feinere Parameterauflösung zu erhalten
(0,01%-Schritte).
SVF SERIES / PARALLEL (seriell / parallel)
Mit diesem Parameter bestimmst die Anordnung der beiden Filter-Elemente des SVF: Ist SERIES gewählt, sind beide
Elemente hintereinander geschaltet. Der Ausgang von A führt in den Eingang von B. Ist PARALLEL gewählt, bearbeiten beide Filter-Elemente ihren Signalanteil unabhängig vom anderen.
BITTE BEACHTE: Um Missverständnissen vorzubeugen – der Taster SER / PAR ROUTE auf dem Bedienfeld bestimmt
die Anordnung von SVF und Ladder Filter. Der SVF SERIES / PARELLEL Parameter bestimmt dagegen nur die Konfiguration der beiden SVF-Elemente.
SVF FM SOURCE (OSC1 / OSC 2 / OSC 3)
Hier wählst du die Modulationsquelle für die Cutoff FM des SVF aus. Zur Auswahl stehen die drei Oszillatoren des
Moog One. Um die Cutoff zu modulieren, musst du SVF MOD einschalten und den Regler FM AMT ein Stück weit
aufdrehen.
LADDER FM SOURCE (OSC1 / OSC 2 / OSC 3)
Hier wählst du die Modulationsquelle für die Cutoff FM des Ladder Filters aus. Zur Auswahl stehen auch hier die drei
Oszillatoren des Moog One. Um die Cutoff zu modulieren, musst du LADDER MOD einschalten und den Regler
FM AMT ein Stück weit aufdrehen.
SVF KEY TRACK (-200% bis +200%)
Mit diesem Parameter kannst du das Verhältnis zwischen gespielter Tonhöhe (Keyboard-Note) und Cutoff des SVF
festlegen. Eine identische Funktion findest du auch für die Oszillator-Tonhöhe. Hier sorgt das Key-Tracking dafür,
dass hohe Noten anders gefiltert werden, als tiefe. Bei 0% arbeitet das Filter für alle Tonhöhen gleich und die Funktion ist somit unwirksam. Positive Werte sorgen bei steigender Tonhöhe für eine zunehmend höhere Cutoff und damit
für einen helleren Sound. Dieser Effekt entspricht vielen akustischen Instrumenten. Bei negativen Werten kehrt sich
die Wirkung zunehmend um.
LADDER KEY TRACK (-200% bis +200%)
Mit diesem Parameter kannst du das Verhältnis zwischen gespielter Tonhöhe (Keyboard-Note) und Cutoff des Ladder Filters festlegen. Eine identische Funktion findest du auch für die Oszillator-Tonhöhe. Hier sorgt das KeyTracking dafür, dass hohe Noten anders gefiltert werden, als tiefe. Bei 0% arbeitet das Filter für alle Tonhöhen gleich
und die Funktion ist somit unwirksam. Positive Werte sorgen bei steigender Tonhöhe für eine zunehmend höhere
Cutoff und damit für einen helleren Sound. Dieser Effekt entspricht vielen akustischen Instrumenten. Bei negativen
Werten kehrt sich die Wirkung zunehmend um.
BITTE BEACHTE: Um das Ladder Filter bei Selbstoszillation in Halbtonschritten „spielen“ zu können, wähle einen
KEY TRACK Wert von +100%.
ZUM INHALT
34
ENVELOPES (HÜLLKURVEN)
Klänge ändern üblicherweise wichtige Eigenschaften über ihren zeitichen Verlauf: Sie verfärben sich etwa von hell
nach dunkel oder ihre Tonhöhe und / oder Lautstärke fällt ab. Diese Eigenschaften teilen nahezu alle mechanisch
erzeugten (akustischen) Klänge. Sie sind mitentscheidend für die Charakteristik eines jeden Instruments.
In der Klangsynthese erzeugt man die Veränderung der Eigenschaften über den zeitlichen Verlauf des Klanges
mittels sog. Hüllkurven-Generatoren (engl. Envelope Generator – EG). Sie dienen als Modulationsquellen für Klangparameter und liefern dazu Steuerspannungen, die sich über ihren zeitlichen Verlauf ändern. Traditionell ist ein Hüllkurven-Generator mit den Parametern Attack-Dauer, Decay-Dauer, Sustain-Pegel und Release-Dauer ausgestattet.
Diese Parameter („ADSR“) beschreiben die wichtigsten Phasen eines Klangverlaufs. Die Hüllkurven-Generatoren des
Moog One verfügen über zahlreiche weitere Funktionen. Dazu zählen die zusätzlichen Parameter Delay-Dauer und
Hold-Dauer („DAHDSR“) sowie wählbare Kurvenformen für alle zeitlichen Parameter, dazu Loop- und Latch-Funktionen sowie Sync und Multi-Triggering. Du findest alles notwendige, um ebenso vielseitige wie präzise Hüllkurvenverläufe zu programmieren.
Release
Sustain
Decay
Hold
Attack
Delay
Amplitude
Moog One ist mit drei Hüllkurven-Generatoren ausgestattet – Filter-Hüllkurve, Amplifier-Hüllkurve und Modulation-Hüllkurve. In der werksseitigen Voreinstellung erzeugt die Filter-Hüllkurve einen Klangfarbenverlauf, die Amplifier-Hüllkurve den Lautstärkeverlauf und die Modulation-Hüllkurve eine Tonhöhenverlauf. Diese Modulationswege
bestehen Hardware-seitig und lassen sich über eigene Bedienfeld-Regler direkt steuern. Darüber hinaus lassen sich
alle drei Hüllkurven-Generatoren als Modulationsquelle für verschiedenste Parameter zuweisen. Die nachfolgend
aufgeführten Parameter sind für alle drei Hüllkurven des Moog One identisch.
Z eit
Die Abbildung zeigt die aufeinanderfolgenden Phasen des gesamten Hüllkurve. Sie setzt sich zusammen aus Delay-Dauer, Attack-Dauer, Hold-Dauer, Decay-Dauer, Sustain-Pegel und Release-Dauer. Die Hüllkurve startet mit dem
drücken einer Taste. Die Release-Phase setzt nach dem loslassen der Taste ein. Ein externes Gate-Signal kann (ebenso wie ein MIIDI-Notenbefehl) die Hüllkurve starten und stoppen.
BITTE BEACHTE: Entsprechend der Beschriftung auf dem Bedienfeld liegen die Wertebereiche für Attack-Dauer, Decay-Dauer und Release-Dauer zwischen 1 Milisekunde und 10 Sekunden. Tatsächlich lassen sich noch kürzere
Werte erzeugen, indem die entsprechenden Regler ganz nach links gedreht werden. Dann wird der sog. MIN-Bereich
(Minimal-Bereich) aktiv. Er bleibt vom TIME SCALE Parameter unbeeinflusst. Mehr dazu im Envelope MORE Fenster.
ATTACK (1 M-SEC bis 10 SEC)
Dieser Regler bestimmt die Zeitspanne, in der die erzeugte Steuerspannung von Null auf
ihren Maximalwert ansteigt. Der Wertebereich reicht von 1 Millisekunde bis 10 Sekunden.
35
ZUM INHALT
DECAY (1 M-SEC bis 10 SEC)
Dieser Regler bestimmt die Zeitspanne, in der die erzeugte Steuerspannung von ihren Maximalwert, auf den durch den Sustain-Regler festgelegten Wert abfällt. Der Wertebereich
reicht von 1 Millisekunde bis 10 Sekunden.
SUSTAIN (0 bis 10)
Der SUSTAIN Regler bestimmt den Pegel, auf dem die erzeugte Steuerspannung nach
Ablauf der Attack- und Decay-Phase verbleibt, solange eine Taste gedrückt ist (oder ein
anderes Gate-Signal anliegt). Höhere Werte bedeuten einen höheren Sustain-Pegel. Beträgt
der Wert Null (Linksanschlag), fällt die Steuerspannung entsprechend der Decay-Einstellung
bis auf Null ab.
RELEASE (1 M-SEC bis 10 SEC)
Mit dem loslassen einer Taste (oder dem Abbruch des Gate-Signals) beginnt die
Release-Phase der Hüllkurve. Die erzeugte Steuerspannung fällt nun vom Sustain-Pegel bis
auf Null ab.
BITTE BEACHTE: Wird die Taste losgelassen (oder das Gate-Signal abgebrochen) bevor
Attack- und / oder Decay-Phasen vollständig durchlaufen wurden, setzt die Hüllkurve ihren
weiteren Verlauf mit der Release-Phase fort.
MULTI TRIG (On / Off)
Die Funktion Multiple Triggering ist besonders bei MONO- oder UNISONO-Modus relevant.
Ist dieser Parameter ausgeschaltet (Off), wird die Hüllkurve bei Legato-Spiel (neue Note
wird angeschlagen, bevor zu vohergehende losgelassen wurde) nicht neu gestartet. Die
neu angeschlagenen Note startet stattdessen an der gerade aktuellen Position des Hüllkurvenverlaufs. Ist Multiple Triggering aktiv, wird die Hüllkurve auch bei Legato-Spiel mit jeder
neuen Note immer wieder neu gestartet. Multiple Triggerung arbeitet auch bei polyphonem
Spiel.
SYNC (On / Off)
Üblicherweise werden die zeitbasierten Hüllkurven-Parameter in Sekunden bemessen. Ist
Sync aktiv, werden diese Hüllkurven-Phasen in Bruchteile des Master-Clock-Tempos geteilt
(skaliert). Somit können sie zu anderen zeitbasierten Parametern und Funktionen des moog
One synchronisiert werden (etwa Arpeggiator, Sequencer, LFOs, Effekte usw.)
LOOP (On / Off)
Nach einem Tastenanschlag wird die Hüllkurve normalerweise nur einmal durchlaufen. Bei
aktiver Loop-Funktion wird die Hüllkurve nach dem erreichen des Release-Endes wieder
neu gestartet.
ZUM INHALT
36
LATCH (On / Off)
Bei aktiver Latch-Funktion verbleibt die erzeugte Steuerspannung auf dem Sustain-Pegel,
auch wenn die Taste losgelassen wird (bzw. das Gate-Signal abgebrochen wird).
Ist zudem die Loop-Funktion aktiv, läuft die Hüllkurve auch nach dem loslassen der Taste als
Loop weiter.
DEST
Mit dieser Funktion kannst du den Hüllkurven schnell und intuitiv ein Modulationsziel zuordnen. Sobald du den DEST Taster drückst, öffnet sich das Modulation Quick Assign Fenster
(„Modulations-Schnellzuweisungs-Fenster“) im zentralen Display.
Der nächste, auf dem Bedienfeld gedrückte oder
gedrehte Parameter wird zum Modulationsziel.
Hier im Beispiel ist das die Frequenz von
Oszillator 2 („Turn a knob or press a button to
choose the destination“).
Die Modulationstiefe ist davon abhängig, wie weit
du den entsprechenden Regler bei der Zuweisung drehst. Das Display zeigt dabei sowohl den
Zielparameter als auch die Modulationstiefe.
Drücke den Soft Button DONE um die Zuordnung
abzuschließen (rechts oben vom Display). Der
Soft Button CANCEL (links oben) schließt das
Modulation Quick Assign Fenster und der Zuordnungsvorgang wird abgebrochen.
Die Funktionen der übrigen Soft Knobs und Soft
Buttons wird im Abschnitt MODULATION erklärt.
37
ZUM INHALT
ENVELOPE MORE FENSTER
Durch Drücken des dreieckigen MORE Tasters in
der oberen rechten Ecke des Envelope Moduls
öffnet sich im zentralen Display ein Fenster mit
weiteren Envelope-Parametern. Sie werden mit
den Soft-Knobs und dem Master Encoder der
Center Console gesteuert.
Die zur Verfügung stehenden Parameter sind
dann im unteren Bereich des zentralen Displays
dargestellt.
Im linken Display-Bereich findet sich eine grafische Darstellung des aktuellen Hüllkurvenverlaufs.
Im rechten Display-Bereich findest du die Hüllkurvenparameter des Bedienfeldes und deren
aktuelle Werte aufgelistet.
BITTE BEACHTE: Sobald du den (jetzt leuchtenden) MORE Taster drückst, wird das ENVELOPE MORE Fenster geschlossen und es erscheint das HOME Fenster.
WERTE ÄNDERN
Um einen Parameterwert zu ändern, drehe den zugehörigen Soft Knob. In manchen Fällen wird der Parameter zwischen zwei möglichen Einstellungen wechseln (zb ON/OFF), in anderen eine Auswahl treffen oder einen (Zahlen)
wert bestimmen. Ein roter, waagrechter Balken visualisiert den aktuellen Parameterwert.
ZEILE AUSWÄHLEN
Stehen in einem Display-Fenster mehr als vier Parameter zur Verfügung, werden sie auf mehrere Zeilen aufgeteilt.
Du selektierst die aktive Zeile mit dem Master Encoder. Ein Scroll-Balken am rechten Display-Rand informiert über
die aktuelle Position in einer solchen Parameterliste. Die aktive Zeile ist durch einen Rahmen hervorgehoben. Nicht
aktive(n) Zeile(n) sind grau dargestellt.
DELAY TIME (0 bis 10 SEC)
Nicht zu verwechseln mit der Decay-Phase, stellt der Delay-Parameter eine Verzögerung zwischen Tastendruck
(bzw. Gate-Signal) und Start der Attack-Phase dar. Üblicherweise befindet sich dieser Parameter auf Null. Die
Attack-Phase startet dann ohne Verzögerung.
HOLD TIME (0 bis 10 SEC)
Dieser Parameter bewirkt, dass die erzeugte Steuerspannung zwischen Attack- und Decay-Phase auf ihrem Maximalwert verbleibt.
TIP: Wähle für die Amplifier-Hüllkurve eine HOLD TIME von 10 bis 100 ms, um das typische „Schmatzen“ der Minimoog-Hüllkurve zu simulieren.
RESET (ON / OFF)
Dieser Parameter betrifft die Attack-Phase der Hüllkurve – und zwar dann, wenn MONO oder UNISON im Polyphony
Modul aktiv sind und die Hüllkurven-Funktion MULTI TRIG eingeschaltet ist. In diesem Falle sorgt die aktive RESET
Funktion bei jedem Tastenanschlag für ein Neustarten der Hüllkurve im Nulldurchgang. Ist RESET abgeschaltet, startet stattdessen jede neu angeschlagene Note an der gerade aktuellen Position des Hüllkurvenverlaufs.
TIME SCALE (0,1x bis 1,0x bis 10x)
Mit Hilfe der Time Scale Funktion kannst du die Hüllkurve als Ganzes verlängern oder verkürzen (skalieren). Die
Verhältnisse der einzelnen Phasen (Delay, Attack, Decay, Hold, Release) zueinander bleiben dabei gleich. Bei einem
Wert von 1,0x erfolgt keine Skalierung. Kleinere Werte verlängern die Hüllkurve, größere verkürzen sie.
TIP: Du kannst den Time Scale Parameter modulieren. Velocity oder Keyboard Tracking als Modulationsquelle liefern
interessante und ausdrucksstarke Artikulationsmöglichkeiten.
TIP: Bei einem Wert von „MIN“ bleibt die entsprechende Hüllkurven-Phase vom Time Scale Parameter unbeeinflusst.
ZUM INHALT
38
ATTACK CURVE (100% LOG bis LINEAR bis 100%EXP)
Für die Parameter Attack, Decay und Release kannst du pro Hüllkurve individuelle Kurvenverläufe bestimmen. Der
Wertebereich reicht von 100% logarithmisch (sich abflachende Kurve) über linear (gerade Linie) bis zu 100% exponentiell (steiler werdende Kurve).
DECAY CURVE (100% LOG bis LINEAR bis 100%EXP)
Für die Parameter Attack, Decay und Release kannst du pro Hüllkurve individuelle Kurvenverläufe bestimmen. Der
Wertebereich reicht von 100% logarithmisch (sich abflachende Kurve) über linear (gerade Linie) bis zu 100% exponentiell (steiler werdende Kurve).
RELEASE CURVE (100% LOG bis LINEAR bis 100%EXP)
Für die Parameter Attack, Decay und Release kannst du pro Hüllkurve individuelle Kurvenverläufe bestimmen. Der
Wertebereich reicht von 100% logarithmisch (sich abflachende Kurve) über linear (gerade Linie) bis zu 100% exponentiell (steiler werdende Kurve).
TIP: Bei stark exponentiellen Kurvenverläufen entsteht der Eindruck, die entsprechende Hüllkurven-Phase hätte sich
verkürzt. Es kann deshalb notwendig werden, den Wert des Attack-, Decay- oder Release-Parameters zu erhöhen.
Um die längstmögliche (und hörbare) Dauer zu erzielen (nahe dem Maximum von 10 Sekunden), setze zudem die
Time Scale Funktion auf einen Wert um „9x“.
BITTE BEACHTE: Die Hüllkurven-Darstellung in der linken Hälfte des Displays berücksichtigt die zugewiesenen Kurvenformen.
VELOCITY MOD AMT (-100% bis +100%)
Die Auslenkung („Stärke“) der Hüllkurve kann mittels Keyboard-Velocity gesteuert werden. Mit dem Parameter Velocity MOD AMT bestimmst du die Intensität, mit der die Velocity auf die Hüllkurve wirkt. Bei positiven Werten erhöht
ein stärkerer Tastenanschlag zunehmend die Auslenkung der Hüllkurve. Bei negativen Werten schwächt ein stärkerer
Tastenanschlag die Hüllkurve mehr und mehr ab. Die Grundeinstellung liegt bei Null. Eher gebräuchlich sind positive Werte, denn sie entsprechen dem Verhalten akustischer Instrumente: härterer Anschlag = mehr Lautstärke und
hellerer Klang.
39
ZUM INHALT
LFO‘S – LOW FREQUENCY OSZILLATOREN
Während (Audio)-Oszillatoren die wichtigste Tonsignalquelle eines Synthesizers darstellen, sind LFOs vielfach die
erste Wahl, um Klänge zu modulieren. Wie die Bezeichnung vermuten lässt, liefert ein Niederfrequenz-Oszillator
(Low Frequency Oscillator) eine Schwingung mit niedriger Frequenz – i.d.R unterhalb des Audiobereiches. Somit
eignen sich LFOs hervorragend, um stetige Klangveränderungen zu erzeugen, etwa Vibrato (Tonhöhenmodulation),
Tremolo (Lautstärkemodulation) und vieles mehr.
Moog One besitzt vier voneinander unabhängige LFOs mit umfassenden Steuermöglichkeiten und reichlich Parametern für ebenso komplexe wie musikalisch interessante Sound-Kreationen. Jeder LFO kann mit einem eigenen
Clock-Teiler zur Master-Clock des Moog One synchronisiert werden. So lassen sich sehr einfach polyrhythmische
Modulationen realisieren.
RATE (0 bis 10)
Der RATE Regler bestimmt die Geschwindigkeit der LFO-Schwingung. Bei Drehung nach
rechts wird sie erhöht. Der RANGE Parameter im LFO MORE Fenster bestimmt den Regelbereich. Bei synchronisiertem LFO arbeitet der RATE Regler „gerastert“ und liefert Teilerverhältnisse der Masterclock-Einstellung. Die LED visualisiert den Rate-Wert.
WAVE (DREIECK, PULS, SÄGEZAHN, S/H)
Der WAVE Taster bestimmt die Wellenformen des LFO. Zur Auswahl stehen Dreieck/SInus,
Pulse, Sägezahn/Rampe sowie Sample&Hold. Die exakte Wellenform wird mittels Variation
Parameter bestimmt. Er befindet sich im LFO MORE Fenster. Zur Auswahl stehen:
DREIECK / SINUS
Abhängig von der Einstellung des Variation Parameters erzeugt der LFO hier entweder eine
Dreieckswelle oder eine Sinuswelle oder eine Überblendung aus beiden Wellenformen.
PULS
Hier liefert der LFO eine Pulswelle. Der Variation Parameter bestimmt deren Pulsweite.
SÄGEZAHN / RAMPE
Abhängig von der Einstellung des Variation Parameters erzeugt der LFO entweder eine
Sägezahnwelle oder eine rampenförmige Wellenform oder eine Überblendung aus beiden
Wellenformen.
SAMPLE & HOLD
Abhängig von der Einstellung des Variation Parameters erzeugt der LFO hier eine treppenförmige Wellenform mit wachsender Zufälligkeit.
DEST
Mit dieser Funktion kannst du den LFOs schnell und intuitiv Modulationsziele zuordnen. Sobald du den DEST Taster drückst, öffnet sich das Modulation Quick Assign Fenster („Modulations-Schnellzuweisungs-Fenster“) im zentralen Display.
ZUM INHALT
40
Der nächste, auf dem Bedienfeld gedrückte oder
gedrehte Parameter wird zum Modulationsziel.
Die Modulationstiefe ist davon abhängig, wie weit
du den entsprechenden Regler bei der Zuweisung
drehst. Das Display zeigt dabei sowohl den
Zielparameter als auch die Modulationstiefe an.
Drücke den Soft Button DONE um die Zuordnung
abzuschließen (rechts oben vom Display).
Der Soft Button CANCEL (links oben) schließt
das Modulation Quick Assign Fenster und der
Zuordnungsvorgang wird abgebrochen.
Die Funktionen der übrigen Soft Knobs und Soft
Buttons wird im Abschnitt MODULATION erklärt.
LFO MORE FENSTER
Durch Drücken des dreieckigen MORE Tasters in der oberen rechten Ecke des LFO Moduls
öffnet sich im zentralen Display ein Fenster mit weiteren LFO-Parametern. Sie werden mit
den Soft-Knobs und dem Master Encoder der Center Console gesteuert. Die zur Verfügung
stehenden Parameter sind dann im unteren Bereich des zentralen Displays dargestellt.
Im linken Display-Bereich findet sich eine grafische Darstellung der aktuell generierten
LFO-Wellenform. Im rechten Display-Bereich findest du die LFO-Parameter des Bedienfeldes und deren aktuelle Werte aufgelistet.
BITTE BEACHTE: Sobald du den (jetzt leuchtenden) MORE Taster drückst, wird das LFO
MORE Fenster geschlossen und es erscheint das HOME Fenster.
WERTE ÄNDERN
Um einen Parameterwert zu ändern, drehe den
zugehörigen Soft Knob. In manchen Fällen wird
der Parameter zwischen zwei möglichen Einstellungen wechseln (zb ON/OFF), in anderen eine
Auswahl treffen oder einen (Zahlen)wert bestimmen. Ein roter, waagrechter Balken visualisiert
den aktuellen Parameterwert.
ZEILE AUSWÄHLEN
Stehen in einem Display-Fenster mehr als vier
Parameter zur Verfügung, werden sie auf mehrere Zeilen aufgeteilt. Du selektierst die aktive Zeile
mit dem Master Encoder. Ein Scroll-Balken am
rechten Display-Rand informiert über die aktuelle
Position in einer solchen Parameterliste. Die aktive Zeile ist durch einen Rahmen hervorgehoben.
Nicht aktive Zeilen sind grau dargestellt.
41
ZUM INHALT
RANGE (SLOW, LOW, MEDIUM, HIGH)
Der gesamte Frequenzbereich der LFOs reicht von 0,001Hz bis 1kHz. Um die genaue Einstellung eines Wertes mit
dem Rate Regler zu erleichtern, lassen sich vier Teilbereiche auswählen. Zur Verfügung stehen:
SLOW
0,001Hz bis 1Hz
LOW
0,01Hz bis 10Hz
MEDIUM
0,1Hz bis 100Hz
HIGH
1,0Hz bis 1kHz
VARIATION (0% bis 100%)
Mit den WAVE Tastern eines jeden LFO Moduls bestimmst du eine Vorauswahl von zwei Wellenformen. Mit dem Variation Parameter kannst du nun zwischen den vorgewählten Wellenformen stufenos überblenden. Die resultierende
Wellenform wird im linken Bereich des Displays dargestellt. Abhängig von den Einstellungen WAVE und
VARIATION entstehen:
DREIECK (Dreieck / Sinus)
Dreieck (0%) liefert eine entsprechende Wellenform mit gleichmäßig steigenden und fallenden Flanken. Bei steigendem Variation-Wert wird die Wellenform zunehmend runder. Beim Wert 100% wird ein sinusförmiger Verlauf
erzeugt.
PULS
Hier liefert der LFO eine Pulswelle. Der Variation Parameter bestimmt deren Pulsweite von 0% bis 100%.
TIP: Wie du weisst, kann man sich eine Pulswelle als ständig wiederholenden Ein- und Ausschaltvorgang vorstellen.
Dem entsprechend bedeutet 0% „immer aus“ und 100% „immer an“. Wenn also die Pulswelle des LFOs keine hörbare
Modulation liefert, solltest du den Variation-Parameter versuchsweise auf einen mittleren Wert bringen.
SÄGEZAHN (Sägezahn / Rampe)
Diese beiden Wellenformen unterscheiden sich durch unterschiedliche Ein- und Ausschwingphasen. Eine Sägezahnwelle steigt per Definition plötzlich an und fällt langsam ab, bei einer Rampe verhält es sich umgekehrt. Der Variation
Parameter verändert hier die entstehende Wellenform von Sägezahn (0%) zu Rampe (100%).
S/H (Sample&Hold / Rauschen)
In dieser Einstellung liefert der LFO ein treppenförmiges (0%) bzw. zufälliges (100%) Signal. Der Variation-Parameter
bestimmt das Maß der Zufälligkeit.
POLARITY (UNIPOLAR / BIPOLAR)
In der Einstellung Unipolar schwingt der LFO immer im positiven Bereich. Ist Bipolar gewählt, schwingt der LFO „um
die Nulllinie herum“ und liefert abwechselnd positive und negative Werte.
START PHASE (0% bis 100%)
Dieser Parameter bestimmt den Startpunkt des LFOs innerhalb eines Wellendurchgangs. Voraussetzung ist, dass der
LFO dabei synchronisiert ist.
SYNC (ON, OFF)
Steht SYNC auf OFF, schwingt der LFO frei. Der Rate Regler bestimmt dann die Geschwindigkeit. In der Einstellung
ON ist der LFO zur Masterclock synchronisiert.
BITTE BEACHTE: Bei synchronisiertem LFO arbeitet der RATE Regler „gerastert“ und liefert Teilerverhältnisse der
Masterclock-Einstellung (s.u.).
ZUM INHALT
42
SYNC DIVISION (64, 32, 16, 8, 4, 2, 1, 1/2, 1/4, 1/8, 1/16, 1/32, 1/64)
Im Sync-Betrieb liefert die Masterclock des Moog One die globale Tempoinformation. Der Sync Division Parameter
bestimmt für jeden LFO das Tempo in Form eines Clockteiler-Wertes. Er ist als musikalischer Notenwert angegeben.
SYNC TIMING (STRAIGHT, DOTTED, TRIPLET)
Die „geraden“ Clockteiler-Werte des Sync Division Parameters lassen sich weiter modifizieren. Folgende Einstellungen sind möglich:
STRAIGHT (GERADE)
Das Timing des LFOs entspricht der Einstellung Sync Division.
DOTTED (PUNKTIERT)
Das Timing des LFOs entspricht einem punktierten Notenwert.
TRIPLET (TRIOLE)
Das Timing des LFOs entspricht einem triolischen Notenwert.
NOTE ON RESET (ON, OFF)
Bei aktiver Funktion (ON) startet der LFO mit jedem Note-On-Befehl an der, mittels START PHASE bestimmten
Position der Wellenform.
DELAY TIME (OFF, 0ms bis 10s)
Dieser Parameter bewirkt einen verzögerten Start des LFOs. Bei synchronisiertem LFO entspricht auch dieser Wert
einem Clockteiler-Wert der Masterclock.
FADE IN TIME (OFF, 0ms bis 10s)
Dieser Parameter erzeugt ein „Einschwingen“ des LFO, d.h. er bestimmt die Zeitspanne, in der die Modulationsintensität ihren vollen Wert erreicht. Die Fade In Time beginnt nach dem Ablauf der Delay Time.
FADE OUT TIME (OFF, 0ms bis 10s)
Dieser Parameter erzeugt ein „Ausschwingen“ des LFOs, d.h. er bestimmt die Zeitspanne, in der die Modulationsintensität auf Null abfällt. Die Fade Out Time beginnt nach dem Ablauf von Delay Time und Fade In Time. Bei synchronisiertem LFO entsprechen auch diese Werte einem Clockteiler-Wert der Masterclock.
REPEATS (INFINITE, 1 bis 32)
Ist für diesen Parameter ein Wert zwischen 1 und 32 eingegeben, erzeugt der LFO nach dem Erhalt eines Note-On-Befehls die entsprechende Anzahl von Schwingungsdurchgängen. Danach stoppt er bis zum Erhalt eines
weiteren Note-On-Befehls. In der Einstellung Infinite schwingt der LFO kontinuierlich.
TIP: Mit den Parametern Delay Time, Fade In Time, Fade Out Time und Repeats kannst du deine Sounds mit „vorprogrammierten“ Modulationen versehen.
Bsp.: Ein Vibrato schwingt 2 Sekunden nach dem Note-On ein, dauert acht Schwingungen an und schwingt dann aus.
Normalerweise würdest du eine solche Modulation mit deiner linken Hand am Modwheel erzeugen. Entsprechend
programmierte LFOs erledigen die Modulation dagegen „automatisch“ und du kannst beidhändig weiterspielen.
SMOOTHING (0% bis 100%)
Mit dem Smoothing Parameter arbeitet der entsprechende LFO zunehmend „weicher“. Vor allem bei den Wellenformen S/H+Noise sowie Pulswellen ist das Ergebnis deutlich hörbar. Die Modulation erfolgt dann weniger abrupt.
43
ZUM INHALT
VCA UND OUTPUT
Auf den ersten Blick erscheinen VCA Modul und Output Modul einander sehr ähnlich. Dennoch erfüllen beide unterschiedliche Aufgaben: Das VCA Modul ist mit den Reglern LEVEL und PAN ausgestattet. Sie wirken ausschließlich
auf den bzw. die aktiven Synths – ausgewählt mit den Tastern SYNTH 1, SYNTH 2 und SYNTH 3 – und bestimmen
deren Pegel und Panoramaposition im Stereo MAIN OUT und/oder SUB OUT. Die Regler des MASTER OUT Moduls
beeinflussen stattdessen die Abhörlautstärke des gesamten Instruments. Sie verändern sich nicht, wenn neue Presets
und Timbres geladen werden. Beide Module verfügen über einen MORE Taster für den Zugriff auf weitere Parameter.
VCA
VCA bedeutet „Voltage Controlled Amplifier / spannungsgesteuerter Verstärker“. Im Moog One bestimmt er die
Lautstärke des erzeugten Signals. Mittels zugeführter Steuerspannung wird die Lautstärke moduliert bzw. dynamisch
verändert. Die Einstellungen des VCA werden als Teil des aktiven Synths gespeichert.
LEVEL (0 bis 10)
Dieser Regler bestimmt die Lautstärke des aktiven Synths in den Main- und Sub-Ausgängen.
PAN (LEFT bis RIGHT)
Dieser Regler bestimmt die Panoramaposition des aktiven Synths in den Main- und
Sub-Ausgängen.
VCA MORE FENSTER
Durch Drücken des dreieckigen MORE Tasters in der oberen rechten Ecke des VCA Moduls öffnet sich im zentralen Display ein Fenster mit weiteren VCA-Parametern. Hier werden die Level- und Pan-Einstellungen aller drei Synths gleichzeitig dargestellt. Panning
bestimmt die Panoramapositionen der Synths in den Main- und Sub-Ausgängen. Die linke
Display-Hälfte zeigt eine grafische Darstellung der Pegel und Panoramapositionen aller drei
Synths. In der rechten Hälfte werden die aktuellen Einstellungen der Regler auf dem Bedienfeld gezeigt. Während die Regler im VCA Modul immer nur auf den gerade aktiven Synth
Einfluss nehmen, kannst du mit den Bedienelementen unterhalb des zentralen Displays die
VCA-Einstellungen aller drei Synths gleichzeitig erreichen.
BITTE BEACHTE: Sobald du den (jetzt leuchtenden) MORE Taster drückst, wird das
LFO MORE Fenster geschlossen und es erscheint das HOME Fenster.
WERTE ÄNDERN
Um einen Parameterwert zu ändern, drehe den
zugehörigen Soft Knob. In manchen Fällen wird
der Parameter zwischen zwei möglichen Einstellungen wechseln (zb ON/OFF), in anderen eine
Auswahl treffen oder einen (Zahlen)wert bestimmen. Ein roter, waagrechter Balken visualisiert
den aktuellen Parameterwert.
ZUM INHALT
44
ZEILE AUSWÄHLEN
Stehen in einem Display-Fenster mehr als vier Parameter zur Verfügung, werden sie auf mehrere Zeilen aufgeteilt.
Du selektierst die aktive Zeile mit dem Master Encoder. Ein Scroll-Balken am rechten Display-Rand informiert über
die aktuelle Position in einer solchen Parameterliste. Die aktive Zeile ist durch einen Rahmen hervorgehoben. Nicht
aktive(n) Zeile(n) sind grau dargestellt.
Im VCA More Fenster findest du die folgenden Funktionen/Parameter:
SYNTH 1 - LEVEL (0% bis 100%)
Der entsprechende Soft-Knob bestimmt den Pegel von Synth 1. Die Änderung wird im Display grafisch und als
Zahlenwert angezeigt.
SYNTH 2 - LEVEL (0% bis 100%)
Der entsprechende Soft-Knob bestimmt den Pegel von Synth 2. Die Änderung wird im Display grafisch und als
Zahlenwert angezeigt.
SYNTH 3 - LEVEL (0% bis 100%)
Der entsprechende Soft-Knob bestimmt den Pegel von Synth 3. Die Änderung wird im Display grafisch und als
Zahlenwert angezeigt.
SYNTH 1 - PAN (100% L bis 100% R)
Der entsprechende Soft-Knob bestimmt die Panoramaposition von Synth 1. Die Änderung wird im Display grafisch
und als Zahlenwert angezeigt.
SYNTH 2 - PAN (100% L bis 100% R)
Der entsprechende Soft-Knob bestimmt die Panoramaposition von Synth 2. Die Änderung wird im Display grafisch
und als Zahlenwert angezeigt.
SYNTH 3 - PAN (100% L bis 100% R)
Der entsprechende Soft-Knob bestimmt die Panoramaposition von Synth 3. Die Änderung wird im Display grafisch
und als Zahlenwert angezeigt.
SYNTH 1 - SPREAD (0% bis 100%)
Dieser Parameter bestimmt die Breite des Stereobildes im Ausgangssignals von Synth 1. Die aktuelle PanoramaPosition (PAN-Einstellung) bestimmt die Mitte des Stereobildes. Befindet sich SPREAD in der Einstellung 0%, erfolgt
keine Stereoverbreiterung. Die Position des Synth 1 Ausgangssignals wird dann ausschließlich durch seine Panoramaposition (PAN) bestimmt. Bei steigendem SPREAD-Wert erfolgt eine zunehemende Verbreiterung des Stereobildes, wobei dessen Mitte weiterhin der PAN-Einstellung entspricht.
SYNTH 2 - SPREAD (0% bis 100%)
Dieser Parameter bestimmt die Breite des Stereobildes im Ausgangssignals von Synth 2. Die aktuelle PanoramaPosition (PAN-Einstellung) bestimmt die Mitte des Stereobildes. Befindet sich SPREAD in der Einstellung 0%, erfolgt
keine Stereoverbreiterung. Die Position des Synth 2 Ausgangssignals wird dann ausschließlich durch seine Panoramaposition (PAN) bestimmt. Bei steigendem SPREAD-Wert erfolgt eine zunehemende Verbreiterung des Stereobildes, wobei dessen Mitte weiterhin der PAN-Einstellung entspricht.
SYNTH 3 - SPREAD (0% bis 100%)
Dieser Parameter bestimmt die Breite des Stereobildes im Ausgangssignals von Synth 3. Die aktuelle PanoramaPosition (PAN-Einstellung) bestimmt die Mitte des Stereobildes. Befindet sich SPREAD in der Einstellung 0%, erfolgt
keine Stereoverbreiterung. Die Position des Synth 3 Ausgangssignals wird dann ausschließlich durch seine Panoramaposition (PAN) bestimmt. Bei steigendem SPREAD-Wert erfolgt eine zunehemende Verbreiterung des Stereobildes, wobei dessen Mitte weiterhin der PAN-Einstellung entspricht.
45
ZUM INHALT
OUTPUT
Dieses Modul besitzt zwei Regler: MASTER VOLUME bestimmt den Ausgangspegel an den Main L/R Buchsen, HEADPHONES bestimmt die Lautstärke der Kopfhörer-Ausgänge. Beide Regler arbeiten unabhängig voneinander. So
kannst du deinen Moog One über Kopfhörer in beliebiger Lautstärke vorhören, ohne dich dabei um Mixer-Einstellungen kümmern zu müssen. Das OUTPUT Modul arbeitet global, d.h. beide Regler wirken auf die Lautstärke des gesamten Instruments. Ihre Einstellungen werden nicht gespeichert. Dem entsprechend zeigen sie – entgegen allen anderen
Bedienelementen des Moog One – nach dem Laden eines Presets bzw. Timbres immer ihre tatsächliche Einstellung.
MASTER VOLUME (0 bis 10)
Dieser Regler bestimmt die Gesamtlautstärke des Moog One an den MAIN L/R Ausgängen.
HEADPHONES (0 bis 10)
Moog One ist mit zwei identischen Kopfhörer-Anschlüssen ausgestattet. Sie befinden sich
an der Geräte-Stirnseite unterhalb der Spielhilfen. Der HEADPHONES Regler bestimmt die
Lautstärke dieser Ausgänge. Er arbeitet unabhängig vom MASTER VOLUME. So kannst du
deinen Moog One über Kopfhörer in beliebiger Lautstärke und unhörbar für ein eventuelles
Publikum vorhören.
OUTPUT MORE FENSTER
Durch Drücken des dreieckigen MORE Tasters in der oberen rechten Ecke des OUTPUT Moduls öffnet sich im zentralen Display ein Fenster mit weiteren Parametern. Sie sind um unteren Bereich des Display dargestellt. In seinem linken
Bereich zeigt das Display die Ausgangszuordnungen aller Synths und des EXTERNAL INPUT sowie Lautstärke-Einstellungen für alle Ausgänge. In der rechten Hälfte werden die aktuellen Einstellungen der Regler auf dem Bedienfeld
gezeigt.
Im MORE Fenster des globalen Output Moduls kannst du die Ausgangszuordnungen für alle drei Synths im aktuellen
Preset bestimmen. Jeder Synth kann nur einem Insert zugewiesen werden. Umgekehrt kann ein Insert nur für einen
bestimmten Synth zur Verfügung stehen.
BITTE BEACHTE: Sobald du den (jetzt leuchtenden) MORE Taster drückst, wird das OUTPUT MORE Fenster
geschlossen und es erscheint das HOME Fenster.
WERTE ÄNDERN
Um einen Parameterwert zu ändern, drehe den zugehörigen Soft Knob. In manchen Fällen wird der
Parameter zwischen zwei möglichen Einstellungen
wechseln (zb ON/OFF), in anderen eine Auswahl
treffen oder einen (Zahlen)wert bestimmen. Ein
roter, waagrechter Balken visualisiert den aktuellen Parameterwert.
ZEILE AUSWÄHLEN
Stehen in einem Display-Fenster mehr als vier
Parameter zur Verfügung, werden sie auf mehrere
Zeilen aufgeteilt. Du selektierst die aktive Zeile mit
dem Master Encoder. Ein Scroll-Balken am rechten
Display-Rand informiert über die aktuelle Position
in einer solchen Parameterliste. Die aktive Zeile ist
durch einen Rahmen hervorgehoben. Nicht aktive
Zeilen sind grau dargestellt.
ZUM INHALT
46
MAIN - SYNTH 1 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird das Signal von Synth 1 an den Buchsen MAIN L und
MAIN R ausgegeben.
MAIN - SYNTH 2 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird das Signal von Synth 2 an den Buchsen MAIN L und
MAIN R ausgegeben.
MAIN - SYNTH 3 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird das Signal von Synth 3 an den Buchsen MAIN L und
MAIN R ausgegeben.
SUB - SYNTH 1 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird das Signal von Synth 1 an den Buchsen SUB L und SUB R
ausgegeben.
SUB - SYNTH 2 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird das Signal von Synth 2 an den Buchsen SUB L und SUB R
ausgegeben.
SUB - SYNTH 3 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird das Signal von Synth 3 an den Buchsen SUB L und SUB R
ausgegeben.
SUB VOLUME (-96dB bis 0dB bis +22dB)
Dieser Parameter erlaubt das einstellen einer Ausgangslautstärke für die Buchsen SUB L und SUB R unabhängig von
den Ausgangslautstärken der Buchsen MAIN L und MAIN R.
INSERT 1 - SYNTH 1 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird das Signal von Synth 1 zum INSERT 1 Bus geleitet.
INSERT 1 - SYNTH 2 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird das Signal von Synth 2 zum INSERT 1 Bus geleitet.
INSERT 1 - SYNTH 3 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird das Signal von Synth 3 zum INSERT 1 Bus geleitet.
INSERT 2 - SYNTH 1 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird das Signal von Synth 1 zum INSERT 2 Bus geleitet.
INSERT 2 - SYNTH 2 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird das Signal von Synth 2 zum INSERT 2 Bus geleitet.
INSERT 2 - SYNTH 3 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird das Signal von Synth 3 zum INSERT 2 Bus geleitet.
INSERT 3 - SYNTH 1 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird das Signal von Synth 1 zum INSERT 3 Bus geleitet.
INSERT 3 - SYNTH 2 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird das Signal von Synth 2 zum INSERT 3 Bus geleitet.
INSERT 3 - SYNTH 3 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird das Signal von Synth 3 zum INSERT 3 Bus geleitet.
INSERT 3 - EXT 1/4 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird ein, an der Klinkenbuchse des External In anliegendes
Signal zum INSERT 3 Bus geleitet.
47
ZUM INHALT
INSERT 4 - SYNTH 1 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird das Signal von Synth 1 zum INSERT 4 Bus geleitet.
INSERT 4 - SYNTH 2 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird das Signal von Synth 2 zum INSERT 4 Bus geleitet.
INSERT 4 - SYNTH 3 (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird das Signal von Synth 3 zum INSERT 4 Bus geleitet.
INSERT 4 - EXT XLR (OFF, ON)
Befindet sich dieser Parameter in der Einstellung ON, wird ein, an der XLR-Buchse des External In anliegendes Signal
zum INSERT 4 Bus geleitet.
INSERT 1 VOLUME (-96dB bis 0dB bis +22dB)
Dieser Parameter regelt die Ausgangslautstärke für den INSERT 1 Ausgang.
INSERT 2 VOLUME (-96dB bis 0dB bis +22dB)
Dieser Parameter regelt die Ausgangslautstärke für den INSERT 2 Ausgang.
INSERT 3 VOLUME (-96dB bis 0dB bis +22dB)
Dieser Parameter regelt die Ausgangslautstärke für den INSERT 3 Ausgang.
INSERT 4 VOLUME (-96dB bis 0dB bis +22dB)
Dieser Parameter regelt die Ausgangslautstärke für den INSERT 4 Ausgang.
DIE GEHEIMNISSE DER INSERT-WEGE
Inserts kennt man meist als Signalwege eines Mischpultes. Sie dienen dort als Einschleifweg für Effektgeräte. Dazu
besitzen sie Ausgänge („Sends“) um das Signal von den Mixerkanälen in ein Effektgerät zu senden. Über den Eingang („Return“) gelangt das bearbeitete Signal zurück in den Mixer. Entsprechend funktionieren auch die Inserts des
Moog One:
Nutzt du die Inserts als Ausgänge, kannst du jeden der drei Synths individuell abnehmen. Das kann sowohl im Studio
als auch live sehr praktisch sein. Nutzt du zudem auch die Returns der Moog One Inserts, kannst du die Synths des
Moog One mit externen Effekten bearbeiten oder auch die Synths als Effektgeräte für externe Signale verwenden.
Dazu musst du die Inserts paarweise nutzen: Besitzt ein Effektgerät einen Mono-Ein- und Ausgang, verbindest du
Insert und Effekt mit einem Y-Kabel (oder Insert-Kabel). Über die Spitze des Stereo-Klinkensteckers gelangt das
Signal vom Moog One zum Effektgerät, über den Ring gelang es zurück. Besitzt das Effektgerät einen Mono-Eingang
und einen Stereo-Ausgang, verwendest du zur Rückführung des Signals zwei benachbarte Inserts. Die ungeraden Inserts-Return (1, 3) werden auf den linken MAIN L Buss geführt, die geraden (2, 4) auf den rechten MAIN R Buss. Wird
also ein Monosignal via Insert 1 an ein Externes Effektgerät gesendet, gelangt sein Stereo-Ausgangssignal zurück
auf Insert 1 und 2. Die benachbarten Inserts sind normalisiert, d.h. das an Insert 1 anliegende Signal wird auf beide
Main-Busse (L und R) verteilt, wenn Insert 2 unbelegt ist. Das gleiche gilt für Insert 3 und 4.
BITTE BEACHTE: Nutzt ein Synth seinen Synth-Effekt, liegt dieser Effekt im Signalweg vor dem Ausgang des Inserts.
ZUM INHALT
48
PERFORMANCE SETS
Ein Performance Set stellt eine Auswahl von bis zu 64 Presets bereit, die du mit nur einem Tasterdruck (oder maximal zwei) auf dem Bedienfeld des Moog One ohne Umwege erreichen kannst. Performance Sets kannst du beliebig
aus deinem gesamten Preset-Pool zusammenstellen und in praktisch unbegrenzter Anzahl speichern. Performance
Sets sind eine große Hilfe, um in einer Studio-Session oder bei einem Live-Gig schnell auf eine bestimmte Auswahl
an Presets zuzugreifen.
Um innerhalb des aktuell geladenen Performance Sets ein bestimmtes Preset aufzurufen, wählst du zunächst eine
von acht Bänken (A bis H) und eine von acht Preset-Nummern (1 bis 8). Leuchtende Bank- und Preset-Taster zeigen
das ausgewählte Preset. Beim wechseln eines Presets innerhalb der aktiven Bank brauchst du die Bank nicht noch
einmal zu wählen.
TIP: Es gibt eine „SHOW BANK PREVIEW“ Funktion. Du findest sie in SETTINGS / GLOBAL / HARDWARE /
SETTINGS. Ist diese Funktion aktiv (On) zeigt das Display nach dem drücken eines Bank-Tasters eine Liste mit allen,
dort enthaltenen Presets.
BITTE BEACHTE: Ein Performance Set speichert
nicht die Preset-Daten, sondern nur Verweise
auf die entsprechenden Presets. Editierst du ein
Preset, ändert sich auch das, im Performance Set
beeinhaltete Preset.
TIP: Die aktuell ausgewählten Taster BANK (A H) und PRESET (1 - 8) leuchten mit voller Helligkeit. Mit Presets belegte, aber nicht ausgewählte
Speicherplätze leuchten gedimmt. Nicht belegte
Speicherplätze bleiben unbeleuchtet.
Performance Sets werden mit fortlaufender Nummerierung gespeichert. Das erleichtert das schnelle Wiederauffinden beim browsen und ermöglicht das Aufrufen über MIDI Programmwechsel-/Bankwechsel-Befehle von einem
externen MIDI-Gerät. Zusätzlich kannst du Performance Sets mit Namen und einem kurzen Infotext versehen – etwa
„Set-Liste für Trio-Projekt“ oder „Lead-Sounds für Album-Overdub“ usw. Jedes Preset kann jedem Performance Set
zugeordnet werden. Die Zuordnungen können auch mehrfach erfolgen.
DAS AKTUELLE PRESET EINEM PERFORMANCE SET ZUORDNEN
Um das aktuell ausgewählte Preset dem gerade aktiven Performance Set zuzuordnen, nutzt du ebenfalls die Taster
BANK (A - H) und PRESET (1 - 8). Falls nicht schon aktiv, drücke dazu bitte zuerst einen Taster BANK (A - H). Um
das aktuelle Preset im Performance Set zu speichern, drücke nun bitte den gewünschten Taster PRESET (1 - 8) für
mindestens eine Sekunde. Ein schnell blinkender Preset-Taster zeigt die erfolgte Zuordnung am gewünschten Speicherplatz.
PERFORMANCE SET MORE FENSTER
Durch Drücken des dreieckigen MORE Tasters in der oberen rechten Ecke des PERFORMANCE SET Moduls öffnet sich im zentralen Display das CURRENT SET Fenster. Zudem
sind mit den entsprechenden Soft Buttons oberhalb des Displays die Fenster BROWSE
SETS und ARRANGE SETS erreichbar. Der EDIT Button erlaubt die Änderung von Namen
und Infotexten („Notes“).
49
ZUM INHALT
CURRENT SET
Das Fenster CURRENT SET zeigt Informationen
des aktuellen Performance Sets: Unter SET wird
Nummer und Name angezeigt. BANK zeigt die
aktuell gewählte Bank. Die, in dieser Bank enthaltenen Presets werden unter PRESETS aufgelistet.
Das ausgewählte Preset wird farblich hervorgehoben. Mit dem Master Encoder werden die
Presets selektiert.
Halte SHIFT, während du den Master Encoder
drehst, und das aktuelle (hervorgehobene) Preset wird innerhalb der aktuellen Bank an einen
anderen Speicherplatz bewegt. Sobals du SHIFT
loslässt, erfolgt die Umsortierung.
BITTE BEACHTE: Sollte beim drücken des MORE Tasters ein Preset aktiv sein, welches nicht zum aktuellen
Performance Set gehört, wird automatisch Bank A gewählt und im Display gezeigt, allerdings ohne Hervorhe
bung eines Presets. Sobald du nun den Master Encoder nutzt, wird Preset 1 des aktuellen Performance Sets
gewählt und der Zugriff auf Bänke und Preset erfolgt wie bekannt.
BROWSE SETS
Öffne mit dem Soft Button BROWSE SETS
das zugehörige Display-Fenster. Die linke Display-Hälfte zeigt eine Liste mit sämtlichen
Performance Sets. Das aktuelle Set ist farblich
hervorgehoben. Unter NOTES erscheint ein Infotext zum aktuellen Performance Set. TIMESTAMP
informiert über das Erstellungsdatum und die
letzte Änderung des aktuellen Performance Sets.
MIT DEM BROWSER EIN PERFORMANCE SET LADEN
Wähle bei geöffnetem BROWSE SETS Fenster mit dem Master Encoder das gewünschte Performance Set
aus. Das so selektierte Performance Set wird automatisch geladen.
BITTE BEACHTE: Das aktive Preset bleibt so lange aktiv, bis ein Presest im neuen Performance Set ausge
wählt wurde.
ARRANGE SETS
Öffne mit dem Soft Button ARRANGE SETS
das zugehörige Display-Fenster. Hier kannst du
Performance Sets erzeugen, löschen und umsortieren. Die linke Display-Hälfte zeigt weiterhin
eine Liste mit sämtlichen Performance Sets. Das
aktuelle Set ist farblich hervorgehoben und wird
zusätzlich in der rechten Display-Hälfte aufgeführt.
ZUM INHALT
50
EIN PERFORMANCE SET VERSCHIEBEN
Halte SHIFT, während du den Master Encoder drehst, und das aktuelle (hervorgehobene) Performance Set
wird innerhalb der dargestellten Liste an einen anderen Speicherplatz bewegt. Sobals du SHIFT loslässt, erfolgt die Umsortierung.
EIN PERFORMANCE SET KOPIEREN
Um das aktuelle (farbig unterlegte) Performance Set zu kopieren, drücke einfach einmal den Master
Encoder. Drehe nun den Master Encoder, um einen Speicherplatz für die Kopie zu selektieren. Drücke noch
mals den Master Encoder, um die Kopie am gewählten Platz zu speichern. Die Kopie wird zwischen den exis
tierenden Performance Sets eingefügt. Es werden also keine Daten überschrieben.
EIN PERFORMANCE SET LÖSCHEN
Um das aktuelle (farbig unterlegte) Performance Set zu löschen, drücke den DELETE Taster auf dem
Bedienfeld. Die Lücke in der Performance Set-Liste wird automatisch geschlossen.
EIN NEUES PERFORMANCE SET ERZEUGEN
Scrolle mit dem Master Encoder in der Performance Set Liste ganz nach unten, bis der Eintrag „+++“
erscheint. Der Soft Button EDIT wechselt seine Funktion nun zu „ADD NEW“. Drücke diesen Soft Button,
vergebe einen Namen für das neue, leere Performance Set ein, und drücke OK.
EIN PERFORMANCE SET EDITIEREN
Drücke den ganz rechts gelegenen EDIT Soft Button (bzw. ADD NEW, wie gerade beschrieben). Es öffnet
sich ein Display-Fenster. Dort kannst du für das zuvor selektierte Performance Set einen Namen und einen
Infotext eingeben bzw. ändern. Um die Änderungen auszuführen, drücke OK. Um die Änderungen rückgän
gig zu machen, drücke stattdessen CANCEL.
51
ZUM INHALT
TEXT EINGEBEN
Du kannst Namen und Infotexte (Notes) direkt über das Keyboard eingeben. Dazu sind den weissen Keyboard-Tasten verschiedene Zeichen zugeordnet. Die schwarzen Keyboard-Tasten sind verschiedenen Funktionen zugeordnet:
•
•
•
•
(Cis 1 bis Dis 2)
(Fis 5 / Gis 5)
(B4) (B5) wählen Zeichensätze
bewegen den Cursor
löscht das letzte Zeichen. Hälst du B 4 gedrückt, löschst du mehrere Zeichen.
erzeugt ein Leerzeichen.
TIP: Mit << und >> bzw. CIS 5 und DIS 5 kannst du das zuletzt eingegebenen Zeichen in eines seiner Nachbarzeichen
umwandeln: Aus einem „M“ wird dann unverzüglich ein „L“ oder „N“.
BITTE BEACHTE: Die oben genannten Tastenbezeichnungen beziehen sich auf die, im Display dargestellte Keyboard-Grafik. Sie entsprechen nicht den MIDI-Noten usw.
TIP: Noch wesentlich einfacher kannst du Text eingeben, indem du ein Standard-USB-Keyboard am USB-Host-Port
des Moog One anschließt.
ZUM INHALT
52
MASTER CLOCK
Das Master Clock Modul generiert eine zeitbasierte Tempoinformation für den gesamten Moog One. Sie wird in BPM
(Beats Per Minute) angegeben. Viele Parameter deines Moog One arbeiten zeit- bzw. tempobasiert, so etwa Arpeggiator- und LFO-Geschwindigkeit, Sequencer-Tempo, Envelope-Zeiten, Effektparameter wie Delay-Time u.v.m.
Deren Parameterwerte können „frei“ als Zeitmaß („Sec“) eingegeben werden. Sie können aber auch in Bezug zur
Master Clock gebracht werden und erscheinen dann als deren Teilerverhältnis. Dabei sind sie zur Master Clock und
damit auch untereinander syncronisiert.
In der Grundeinstellung sind Sequencer und Arpeggiatoren zur Master Clock synchronisiert, LFOs und Envelopes jedoch nicht. Sobald Moog One zu einer externen Clock-Quelle synchronisiert wird, bestimmt diese das Master-Tempo.
Moog Ones interne Master Clock wird via MIDI bzw. USB ausgegeben.
TIP: Sind sämtliche zeitbasierten Parameter zur Master Clock synchronisiert, brauchst du im Falle eines Tempowechsels nur die Master Clock Einstellung zu verändern. Sämtliche zeitbasierten Parameter werden dann entsprechend
verändert und „rasten“ auf den neuen Tempowert ein.
BITTE BEACHTE: Das aktuelle Master Clock Tempo ist jederzeit im HOME Fenster sichtbar.
TEMPO (0 bis 10)
Dieser Regler bestimmt das Tempo der Master Clock. Der Bereich liegt zwischen 10 BPM
und 280 BPM. Die LED oberhalb des Reglers visualisiert das Tempo.
TAP
Mit diesem Taster kannst du das Clock Tempo „eintappen“. Drücke dazu den Taster mehrfach hintereinander im gewünschten Tempo. Moog One errechnet daraus den Tempodurchschnitt. Je häufiger du den Tap Taster drückst, desto exakter wird der errechnete
Tempowert.
NUDGE (+ und –)
Mit diesen Tastern kannst du in Echtzeit minimale Tempoänderungen erzielen. Die
Funktionsweise wird zusammen mit dem MASTER CLOCK MORE Fenster erläutert.
MASTER CLOCK MORE FENSTER
Durch Drücken des dreieckigen MORE Tasters in der oberen rechten Ecke des Master Clock Moduls öffnet sich im
zentralen Display ein Fenster mit weiteren Parametern. In der Display-Mitte wird das aktuelle Tempo angezeigt. Du
kannst den Wert direkt mit dem Master Encoder verändern. Halte gleichzeitig den Taster SHIFT gedrückt, und du
erzielst eine feinere Werteauflösung.
BITTE BEACHTE: Sobald du den (jetzt leuchtenden) MORE Taster drückst, wird das MASTER CLOCK MORE Fenster
geschlossen und es erscheint das HOME Fenster.
53
ZUM INHALT
WERTE ÄNDERN
Um einen Parameterwert zu ändern, drehe den
zugehörigen Soft Knob. In manchen Fällen wird
der Parameter zwischen zwei möglichen Einstellungen wechseln (zb ON/OFF), in anderen eine
Auswahl treffen oder einen (Zahlen)wert bestimmen. Ein roter, waagrechter Balken visualisiert
den aktuellen Parameterwert.
SWING AMOUNT (0% bis 50% bis 100%)
Mittels Swing Funktion werden die, auf dem Offbeat eines Rhythmus gelegenen Noten zeitlich leicht verzögert oder
vorgezogen. So lassen sich rhythmische Variationen wie Shuffle, Swing-Beats u.ä. erzeugen. Die Angabe erfolgt als
Prozentwert. Er beschreibt das zeitliche Verhältnis von „Beats“ und „Off-Beats“.
Unterhalb des Tempowertes erkennst du im Display eine Balkengrafik. Sie visualisiert den Swing Amount. Helle
Kästchen stehen für Beats, dunkle für Off-Beats. Bei Drehung des Master Encoders verändert sich das Verhältnis von
beiden sichtbar (und hörbar). Ein Wert von 50% entspricht „keinem Swing“.
NUDGE MODE (INCREMENT, BEND)
Hier bestimmst du die Funktionsweise der Taster + und – im Master Clock Modul. Zur Auswahl stehen:
INCREMENT
Ist diese Funktionsweise gewählt, kannst du mit den Tastern + und – den aktuellen Tempowert minimal ver
ändern.
BEND
Ist diese Funktionsweise gewählt, wird das Tempo für die Dauer des Tasterdrucks beschleunigt bzw.
gebremst. Ein Effekt aus der DJ-Welt, den wir dir nicht vorenthalten wollten...
LOAD PRESET TEMPO (Off, On)
Ist dieser Parameter aktiv (On), arbeitet ein neu geladenes Preset mit seiner gespeicherten Tempoinformation. Ist
der Parameter dagegen inaktiv (Off), arbeitet das neu geladene Preset mit dem zuvor aktuellen Tempowert. Der
gespeicherte Wert wird ignoriert.
ZUM INHALT
54
VOICE ALLOCATION / STIMMENZUORDNUNG
(HOLD / CHORD / POLYPHONY)
Um die zur Verfügung stehenden Stimmen optimal nutzen zu können, verfügt Moog One über einige sehr leistungsfähige Stimmenzuordnungsmodi. Die zugehörigen Bedienelemente findest du auf dem Bedienfeld zusammen mit
dem HOLD Taster, den CHORD Funktionen und dem POLYPHONY Modul.
HOLD
Der HOLD Taster arbeitet ganz ähnlich einem Sustain-Pedal: Wird der Taster gedrückt,
werden sämtliche, zu diesem Zeitpunkt gespielten Noten gehalten. Im Gegensatz zu einem
gewöhnlichen Sustain-Pedal finden sich jedoch ein paar interessante Unterschiede:
Werden neue Noten legato eingespielt, werden diese zusätzlich gehalten (entsprechend
der üblichen Funktionsweise eines Sustain-Pedals). Werden neue Noten dagegen staccato
eingespielt, ersetzen sie die zuvor gehaltenen Noten.
Der HOLD Taster arbeitet auch als Latch-Funktion (Halte-Funktion) für den Arpeggiator.
BITTE BEACHTE: HOLD Taster und Sustain Pedal des Moog One interagieren in folgender Weise: Wird das Sustain
Pedal bei aktiver Hold-Funktion getreten, werden auch staccato gespielte Noten gehalten, ohne das bestehende
Noten-Cluster zu löschen. Mit anderen Worten: Der Hold Taster beeinflusst nicht die übliche Funktionsweise des Sustain-Pedals.
CHORD
Mit Hilfe der CHORD Funktion – oftmals auch als „Chord Memory“ bezeichnet – kannst du
mehrere Noten in bestimmbaren Intervallen auf einer einzelnen Taste „stapeln“. Wählst du
etwa eine große Terz und eine Quinte, erklingt mit jeder angeschlagenen Taste der Grundton und die beiden darüber liegenden Intervalle – in diesem Falle ein Dur-Akkord. Die Auswahl der Intervalle ist vollkommen beliebig. Du musst dich nicht an traditionelle Harmonien
halten.
TIP: Die CHORD Funktion bietet reichlich Klangfülle bei wenig spieltechnischem Aufwand. Du solltest allerdings
beachten, dass ihr Gebrauch schnell zahlreiche Stimmen verbrauchen kann. Als Stimmen sparende Alternative kannst
du auch die drei Oszillatoren deines Moog One in entsprechenden Intervallen tunen und so einen ähnlichen Effekt
erzielen. In manchen Fällen bietet sich dennoch die CHORD Funktion als erste Wahl an.
Die CHORD Funktion reagiert nicht nur auf Noten, die du mit dem Keyboard oder via MIDI eingespielt hast. Sie verarbeitet auch vom Arpeggiator bzw. Sequencer erzeugte Noten.
MIT DER CHORD FUNKTION ARBEITEN
Drücke den LEARN Taster um die Lern-Funktion einzuschalten. Spiele nacheinander die Noten deines gewünschten
Akkords (oder Noten-Clusters) ein. Die zuerst eingespielte Note leert den Notenspeicher und wird gleichzeitig die
Grundnote. Hast du alle gewünschten Noten eingespielt, drücke erneut den LEARN Taster. Die Lern-Funktion ist
damit abgeschaltet, die LED dunkel.
Aktivierst du nun die CHORD Funktion (On) erklingt mit jeder angeschlagenen Note dein entsprechend transponierter Akkord.
In den Global-Einstellungen deines Moog One findest du die sog. „Silent Learn“ Funktion. Bei aktiver Chord Learn
Funktion schaltet sie den aktuellen Synth stumm. So kannst einen Akkord vorprogrammieren, ohne das ein eventuelles Publikum dabei zuhören kann. Nachteil: Auch du kannst in diesem Falle nichts hören.
Ein programmierter Akkord wird ebenso wie der Status des CHORD Tasters (On oder Off) als Teil einer SynthEinstellung gespeichert.
TIP: Da Moog One die zuerst eingespielte Note (und nicht die tiefste Note) als Grundnote behandelt, werden auch
invers eingespielte Akkorde korrekt transponiert.
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ZUM INHALT
POLYPHONY
Im Gegensatz zu einem Klavier oder einer Orgel hat ein polyphoner Synthesizer meist deutlich weniger Stimmen
als Tasten – auch der Moog One macht da keine Ausnahme. Das POLYPHONY Modul stellt einige Funktionen bereit,
mit denen die vorhandene Stimmenzahl (8 oder 16) je nach gewünschter Spielweise effizient genutzt werden kann.
Darüber hinaus finden sich hier auch Betriebsmodi für monophones Spiel.
MONO (ON, OFF)
Mit diesem Taster wechselst du zwischen MONO Mode (LED leuchtet) und POLY Mode
(LED aus).
Im MONO Mode arbeitet der aktuelle Synth einstimmig, d.h. es erklingt nur eine, zu einer
bestimmten Zeit gespielte Taste.
Im POLY Mode arbeitet der aktuelle Synth mehrstimmig. Für jeden Modus findest du diverse
Parameter, um etwa die Zuweisung zwischen gespielten Noten und verfügbaren Stimmen
zu regeln.
UNISON (ON, OFF)
Ist diese Funktion aktiv, werden sämtliche verfügbaren Stimmen auf die gerade gespielten
Noten verteilt. Ein Beispiel:
Sind dem aktuellen Synth acht Stimmen zugeordnet (via POLY COUNT Parameter im MORE
Fenster, s.u.), erklingen beim Spielen einer einzigen Taste alle acht Stimmen. Wird eine weitere Taste dazu gespielt, übernimmt die neue Note vier Stimmen und die alte erklingt weiter
mit den verbleibenden vier Stimmen. Wird eine dritte und vierte Taste gedrückt, erklingen
alle vier Noten nur noch zweistimmig.
BITTE BEACHTE: Mit dem UNISON COUNT Parameter im Polyphony MORE Fenster kannst du die maximale Stimmenzahl für eine Note im Unison Mode bestimmen.
DETUNE (0 bis 10)
Abhängig von der Einstellung des UNISON Tasters erfüllt dieser Regler zwei unterschiedliche Aufgaben: Im Unison
Mode (leuchtender UNISON Taster) werden bei Rechtsdrehung sämtliche Stimmen zunehmend stark gegeneinander
verstimmt. Die Verstimmung ist dabei für paarweise Stimmen unterschiedlich, was den erwünschten „Phattness“Effekt verstärkt, dabei jedoch die Tonalität eines Akkords nicht einschränkt.
Ist die UNISON Funktion dagegen abgeschaltet (dunkler UNISON Taster), erzeugt die Rechtsdrehung des Reglers
eine zunehmend starke, zufällige Verstimmung jeder gespielten Stimme. So werden typische Ungenauigkeiten von
manchen Vintage-Synthesizern und akustischen Instrumenten emuliert. Das Resultat kann ein „lebendigerer“ und
„vollerer“ Sound sein.
BITTE BEACHTE: Der DETUNE Regler weist eine Beschriftung von 0 bis 10 auf. Im Polyphony MORE Fenster ist der
Parameter grafisch dargestellt und hier zeigt hier einen Wertebereich von 0% bis 100%.
POLYPHONY MORE FENSTER
Durch Drücken des dreieckigen MORE Tasters in der oberen rechten Ecke des POLYHONY Moduls öffnet sich im
zentralen Display ein Fenster mit weiteren Parametern. Sie sind um unteren Bereich des Display dargestellt. In seinem linken Bereich zeigt das Display die, vom DETUNE Regler bestimmte Intensität der Verstimmung. In der rechten
Hälfte werden die aktuellen Einstellungen der Hardware-Bedienelemente des Moduls gezeigt.
BITTE BEACHTE: Sobald du den (jetzt leuchtenden) MORE Taster drückst, wird das POLYPHONY MORE Fenster
geschlossen und es erscheint das HOME Fenster.
ZUM INHALT
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WERTE ÄNDERN
Um einen Parameterwert zu ändern, drehe den
zugehörigen Soft Knob. In manchen Fällen wird
der Parameter zwischen zwei möglichen Einstellungen wechseln (zb ON/OFF), in anderen eine
Auswahl treffen oder einen (Zahlen)wert bestimmen. Ein roter, waagrechter Balken visualisiert
den aktuellen Parameterwert.
ZEILE AUSWÄHLEN
Stehen in einem Display-Fenster mehr als vier
Parameter zur Verfügung, werden sie auf mehrere Zeilen aufgeteilt. Du selektierst die aktive Zeile
mit dem Master Encoder. Ein Scroll-Balken am
rechten Display-Rand informiert über die aktuelle
Position in einer solchen Parameterliste. Die aktive Zeile ist durch einen Rahmen hervorgehoben.
Nicht aktive Zeilen sind grau dargestellt.
UNISON COUNT (MINIMUM = 2; MAXIMUM = POLY COUNT WERT)
Dieser Parameter bestimmt die Anzahl der am Unison-Effekt beteiligten Stimmen und damit dessen Intensität. Die
minimale Stimmenzahl ist „2“, die maximale Anzahl wird mit dem POLY COUNT Parameter bestimmt (s.u.).
Ist auf dem Bedienfeld MONO Mode eingeschaltet (MONO Taster leuchtet), wird die hier festgelegte Stimmenzahl
einfach auf jede neu gespielte Note gelegt.
Ist der POLY Mode aktiv (MONO Taster dunkel), erfolgt eine dynamisch wechselnde Stimmenzuweisung – ein
Beispiel (16-stimmiger Moog One):
Hat UNISON COUNT den Wert „4“, werden jeder gespielten Note vier Stimmen zugewiesen. Haben dagegen
UNISON COUNT und POLY COUNT den Wert 16, erklingen mit der ersten Note alle 16 Stimmen. Wird eine weitere
Note gespielt, erhält sie acht Stimmen und die Stimmenzahl der ersten Note reduziert sich auf die verbliebenen acht.
Kommt eine dritte Note hinzu, werden den zuvor gespieltem Noten weitere Stimmen „gestohlen“ usw.
POLY COUNT (MINIMUM = 0; MAXIMUM = ANZAHL DER HARDWARE-STIMMEN)
Hier kannst du die maximale Stimenzahl des aktiven Synths im POLY Mode bestimmen (MONO Taster dunkel).
Besonders bei der Verwendung von Multimode-Presets (zwei oder alle drei Synths aktiv) kann eine möglichst niedrige POLY COUNT Einstellung für eine effektivere Stimmenverteilung zwischen den Synths sorgen.
BITTE BEACHTE: Du kannst (und solltest) ungenutzte Synths „deaktivieren“. Ein deaktivierter Synth reagiert nicht
auf MIDI-Befehle, nicht auf die Tastaur und nicht auf den internen Sequencer. Er verbraucht keine Stimmen und seine
Stimmen stehen somit für die aktiven Synths zur Verfügung. Das ist insbesondere im Zusammenhang mit der POLY
COUNT Funktion nützlich.
Deaktiviere einen Synth, indem du den gewünschten Synth mit dem Taster PANEL FOCUS selektierst. Halte nun
SHIFT und KB CONTROL ON. Im HOME Fenster erscheinen nun Synth-Nummer und Keyboard-Zonen-Darstellung
des deaktivierten Synths grau. Um den Synth wieder zu aktivieren, drücke noch einmal KB CONTROL ON.
STEALING MODE (NO STEALING, OLDEST NOTE, QUIETEST NOTE, NEWEST NOTE)
Dieser Parameter bestimmt die Art und Weise, wie die verfügbaren Stimmen des aktuellen Synths beim Überschreiten der maximalen Stimmenzahl neu zugeordnet werden. Zur Auswahl stehen:
NO STEALING (kein „Stimmenklau“)
Solange alle Stimmen ausgelastet sind, bleiben neu gespielte Note unhörbar.
OLDEST NOTE
Beim überschreiten der maximalen Stimmenanzahl wird die am längsten klingende Note beendet und ihre
Stimmen neu vergeben. Dieser Modus eignet sich gut für das Spiel von schnellen Passagen mit vielen Noten.
Für das Spiel von lange gehaltenen Akkorden ist er eher ungeeignet, da u.U. der Grundton des gespielten
Akkords die erste Note sein könnte, die gelöscht wird.
QUIETEST NOTE
Beim überschreiten der maximalen Stimmenanzahl wird die leiseste der aktuell gespielten Noten zugunsten
einer neuen Note gelöscht.
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ZUM INHALT
NEWEST NOTE
Es mag zunächst etwas seltsam erscheinen, die zuletzt gespielte Note als erste neu zu vergeben. Es gibt
dennoch einige Situationen, wo genau das Sinn machen kann: Spielst du etwa mit der linken Hand einen gehaltenen Akkord und dazu mit der rechten Hand eine Solololinie, erhalten deren Noten praktischerweise
immer wieder die selbe Stimme zugeordnet.
MONOPHONIC NOTE PRIORITY (LOW, HIGH, LAST)
Hier wird die Stimmenverteilung im MONO Mode bestimmt. Der Parameter NOTE PRIORITY bestimmt im Mono
Mode, welche Note gelöscht wird, sobals mehr als eine Taste gespielt wird. Zur Auswahl stehen tiefste Note (LOW),
höchste Note (HIGH) und letzte Note (LAST).
PITCH VARIANCE (0 Cents bis 50 Cents)
Mit diesem Parameter kannst du bei Bedarf die bisweilen etwas ungenaue Stimming zahlreicher „alt-analoger“
Synthesizer und damit deren „klassischen“ Sound emulieren. Jede neu gespielte Note erhält eine leichte, zufällige
Verstimmung, deren Maximalwert du mit dem Parameter Pitch Variance bestimmen kannst.
ZUM INHALT
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MODULATION
In der Klangerzeugung versteht man unter einer Modulation die Steuerung eines bestimmtem Parameters durch ein
Steuersignal. Ein Modulationsweg besteht aus einer Modulationsquelle und einem Modulationsziel. Die Modulationsquelle erzeugt das Steuersignal und sendet es zum Modulationsziel – bei einem klassischen Modular-Synthesizer
mittels Patch-Kabel. Darüber hinaus lassen sich bestimmte Baugruppen in den Modulationsweg einsetzen, die das
Steuersignal beeinflussen, etwa invertieren, abschwächen, mischen oder splitten.
Modulationsquellen können je nach Anwendungszweck unterschiedlich aufgebaut sein. So benötigt man für periodische Modulationen wie Vibrato oder Tremolo entsprechende Oszillatoren – genannt LFOs (Low Frequency Generator / Niederfrequenzgenerator). Für einmalige Modulationsverläufe verwendet man dagegen Envelope-Generatoren
(Hüllkurven).
Moog One ist in der Lage, eine Vielzahl verschiedenster Modulationen und Modulationswege zu erzeugen und zu
speichern.
Moog One stellt drei verschiedene Typen von Modulationswegen zur Verfügung: feste Modulationswege, Quick
Assign (Schnellzuordnung) und die Modulationsmatrix.
FESTE MODULATIONSWEGE
Einige Modulationswege sind essentiell für die Klanggestaltung und haben sich deshalb fest in der Synthesizer-Welt
etabliert. Sie sind in fast jedem Synthesizer zu finden. Im Moog One sind diese Modulationswege intern fest verdrahtet und somit sofort über das Bedienfeld zugänglich. Die zugehörigen Bedienelemente befinden sich direkt unterhalb
der Oszillator- und Filter-Module. Darüber hinaus erlaubt Moog One frei zuweisbare Modulationswege mit Hilfe der
Modulationsmatrix.
FESTE MODULATIONSWEGE – OSZILLATORMODULATION
Hier lassen sich Pitch-Modulation (Tonhöhe) und Waveform-Modulation (Wellenform) für alle drei Oszillatoren steuern. Ringmodulation und Frequenzmodulation (FM) werden ebenfalls in diesem Teil des Bedienfeles gesteuert.
FESTE MODULATIONSWEGE – FILTERMODULATION
Die Cutoff-Frequenzen der Filter lassen sich ebenfalls mittels fest
verbundenen Modulationswegen steuern. Drei Modulationsquellen mit
separat regelbaren Modulationstiefen stehen zur Verfügung (LFO 2
AMT, EG AMT und FM AMT). Sie können wahlweise die Cutoffs beider
Filter gemeinsam oder getrennt voneinander steuern.
Leuchtet der Taster SVF MOD, wirken die Modulationsquellen mit der
gewünschten Modulationstiefe auf die Cutoff des State Variable Filters.
Leuchtet der Taster LADDER MOD, wirken die Modulationsquellen mit
der gewünschten Modulationstiefe auf die Cutoff des Ladder-Filters.
Leuchten beide Taster, werden beide Filter moduliert. Das FILTER
MORE Fenster zeigt die einzelnen Parameterwerte genauer an.
BITTE BEACHTE: Im Filter MORE Fenster lassen sich jederzeit die Modulationstiefen für beide Filter einstellen –
unabhängig davon, ob die Taster SVF MOD und LADDER MOD leuchten oder nicht. Um die drei AMT-Regler zu
nutzen, musst du allerdings ggf. SVF MOD und/oder LADDER MOD antippen.
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ZUM INHALT
QUICK ASSIGN MODULATION (SCHNELLZUWEISUNG)
Bestimmte Modulationsquellen und Controller (Spielhilfen) lassen sich besonders schnell und einfach zuweisen.
DEST (ZIEL)
In allen vier LFO-Modulen und drei EG-Modulen (Hüllkurven) findest du einen DEST Taster
(Destination / Ziel). Durch drücken eines solchen Tasters erzeugst du einen Modulationsweg
mit dem entsprechenden LFO oder EG als Modulationsquelle.
EXPRESSION ASSIGN (CONTROLLER / SPIELHILFEN ZUWEISUNG)
Mittels Druck eines der sieben Taster EXPRESSION ASSIGN erzeugst du ebenfalls einen Modulationsweg – jedoch
mit dem entsprechenden Controller / Spielhilfe als Modulationsquelle.
Sobald du einen DEST- oder EXPRESSION ASSIGN-Taster gedrückt hast, öffnet sich das Display-Fenster „Quick
Assign Modulation“. In diesem Beispiel ist LFO 1 als Modulationsquelle gewählt.
Das nächste, von dir bewegte Bedienelement
– Regler oder Taster – wird automatisch zum
Modulationsziel. Handelt es sich dabei um einen
Regler, bestimmt das Maß der Drehung die Modulationstiefe. Das Display zeigt gleichzeitig die
Modulationstiefe als Prozentwert an. Im Beispiel
ist Oscillator 2 als Modulationsziel gewählt.
BITTE BEACHTE: Solange sich Moog One im Quick Assign Modus befindet, hat eine Reglerdrehung keinen Einfluss
auf den gespeicherten Modulationstiefen-Wert des Presets.
TIP: Hast du irrtümlich einen nicht gewünschten Modulationsweg erzeugt, kannst du die Zuweisung einfach rückgängig machen, indem du noch einmal einen DEST- oder EXPRESSION ASSIGN-Taster drückst. Das Display zeigt dann
wieder das CHOOSE THE DESTINATION Fenster (Auswahl des Modulationszieles).
ZUM INHALT
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Am oberen Rand des Displays erkennst du die Funktionen der vier Soft Buttons:
CANCEL
Drücke CANCEL, um die Modulationszuweisung
abzubrechen. Das Display-Fenster Quick Assign
Modulation wird dann geschlossen.
EDIT MODULATIONS
Mit dem EDIT MODULATIONS Soft Button öffnest
du eine besondere Darstellung der Modulationsmatrix. Sie zeigt nur Modulationswege mit der
selben Modulationsquelle, die du soeben genutzt
hast – in diesem Fall LFO 1. Mit der Navigation
innerhalb der Modulationsmatrix beschäftigen wir
uns ausführlich im nächsten Abschnitt.
ADD DESTINATION
Mit dem ADD DESTINATION Soft Button speicherst du zunächst die gerade erfolgte Modulationszuweisung (wie
auch durch drücken von DONE). Im Display erscheint dann wieder das Fenster Quick Assign Modulation. Hier kannst
du einen weiteren Modulationsweg anlegen, indem du einfach erneut einen gewünschten Regler oder Taster bewegst.
DONE
Mit dem DONE Soft Button speicherst du die gerade erfolgte Modulationszuweisung und verlässt das Fenster Quick
Assign Modulation.
MODULATIONSMATRIX
Die Modulationsmatrix ist der zentrale Knotenpunkt für alle Modulationswege des aktuellen
Synths. Dazu zählen die direkt in der Modulationsmatrix angelegten Modulationswege ebenso wie
die, mittels Quick Assign getroffenen Zuweisungen. Sie alle sind Teil der Modulationsmatrix.
Mittels Druck auf den MOD Taster in der Center
Console öffnest du das Display-Fenster der
Modulationsmatrix.
Die Modulationswege sind zeilenweise als „Slots“
angeordnet. Durch drehen des Master Encoders
selektierst du den gewünschten Slot. Enthält er
einen Modulationsweg, werden dessen Parameter
dargestellt. Enthält ein Slot keinen Modulationsweg, ist also leer, wird dieser Zustand mittels
„+ + + +“ dargestellt.
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ZUM INHALT
Die Parameter eines Modulationsweges werden innerhalb seines Slots in zwei Zeilen untereinander dargestellt. Du
wechselst zwischen beiden Zeilen mittels Druck auf den Master Encoder. Die gewählte Zeile wird hell, die nicht
gewählte grau dargestellt. Die Parameter selbst werden immer mit den Soft Buttons oberhalb des Displays und den
vier Soft Knobs unterhalb des Displays editiert.
EINEN MODULATIONSWEG EDITIEREN
ODER NEU ANLEGEN
Um einen bestehenden Modulationsweg zu editieren, wähle ihn zunächst mit dem Master Encoder
aus.
Wähle dann zwischen oberer und unterer Zeile
und verändere die Werte mittels Soft Knobs.
Um einen neuen Modulationsweg anzulegen, wähle mit dem Master Encoder den nächsten leeren
Slot aus. Bestimme mit den Soft Knobs Source
(Quelle), Destination (Ziel) usw.
Auch hier wechselst du zwischen beiden Slot-Zeilen mittels Druck auf den Master Encoder.
TIP: Mit dem linken Soft Button kannst du den selektierten Modulationsweg mit einem Tasterdruck ab- und anschalten bzw. muten. Du musst ihn also nicht unbedingt dauerhaft deaktivieren.
SOURCE (QUELLE)
OBERE ZEILE: Parametername der Quelle
UNTERE ZEILE: Modulationstiefe der Quelle (-100% bis +100%)
Zuerst bestimmst du die Modulationsquelle. Wähle dazu die obere Zeile des Slots und treffe deine Auswahl mit dem
Soft Knob SOURCE. Wechsele dann in die untere Zeile (MASTER ENCODER drücken). Drehe erneut den Soft Knob
SOURCE um die Intensität des Modulationssignals zu bestimmen. Bei einem Wert „0“ entsteht keine Modulation.
Positive Werte erzeugen eine normale Modulationstiefe, negative eine invertierte Modulationstiefe.
TECHNISCHE ANMERKUNG: Auch wenn im Display die Modulationstiefe vor dem Controller- und Transform-Wert
angezeigt ist, wird die Modulationstiefe erst hinter dem Controller und Transformer in den Signalweg einbezogen.
So können Controller und Transformer den vollen Steuersignalpegel erhalten, was eine exaktere Signalbearbeitung
ermöglicht. Erst danach wird der Parameter Modulationstiefe einbezogen.
CONTROLLER
OBERE ZEILE: Controller
UNTERE ZEILE: Modulationstiefe des Controllers (-100% bis +100%)
Das Modulationssignal lässt sich mit konstanter Modulationstiefe direkt von der Quelle an das Ziel routen. Interessanter kann es jedoch sein, die Modulationstiefe dynamisch zu steuern bzw. ihrerseits zu modulieren. Dazu kannst du
einen Controller wie etwa Aftertouch in den Modulationsweg einsetzen.
Ebenso ist es möglich, die Modulationstiefe mit einer weiteren Modulationsquelle wie etwa einem LFO oder einem
EG zu steuern.
Wähle mit dem Soft Knob CONTROLLER den gewünschten Controller aus oder wähle einfach NONE (kein Controller). Der Controller Amount bestimmt die Intensität (bzw. die Modulationstiefe) des Controllers. Beim Wert „0“ ist
der Controller wirkungslos. Positive Werte erhöhen die Wirkung des Controllers zunehmend. Negative Werte kehren
die Wirkung um (niedrige negative Werte erlauben eine starke Modulation). Du kannst auch anstatt einer Modulationsquelle (Source) nur einen Controller verwenden. Er verhält sich dann entsprechend einer Modulationsquelle (s.o.).
TRANSFORMER
Transformer bieten weitere Möglichkeiten, die Modulationsintensität zu beeinflussen. Dazu gibt es die sog. Transformer. Dabei handelt es sich um Funktionen, die, in den Modulationsweg geschaltet, dessen Modulationstiefe auf
unterschiedliche Weise beeinflussen. In der oberen Slot-Zeile kannst du den gewünschten Transformer auswählen
und in der unteren Zeile dessen Wert bestimmen. Folgende Transformer stehen zur Verfügung:
NONE
Das ist die werksseitige Grundeinstellung. Es ist kein Transformer in den Modulationsweg eingesetzt.
LIMIT LOW (0% bis 100%)
Dieser Transformer begrenzt das Steuersignal nach unten bzw. schneidet Werte unterhalb eines bestimmten
Levels ab. Werte unterhalb dieses Levels werden mit dem Level-Wert ausgegeben.
ZUM INHALT
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LIMIT HIGH (0% bis 100%)
Dieser Transformer begrenzt das Steuersignal nach oben bzw. schneidet Werte oberhalb eines bestimmten
Levels ab. Werte oberhalb dieses Levels werden mit dem Level-Wert ausgegeben.
SQUARED (FIX)
Das eingehende Steuersignal wird mit sich selbst multipliziert (X2) und ausgegeben.
CUBED (FIX)
Das eingehende Steuersignal wird zweimal mit sich selbst multipliziert (X3) und ausgegeben.
DESTINATION (ZIEL)
OBERE ZEILE: Modul mit Zielparameter
UNTERE ZEILE: Name des zielparameters
Hier kannst du den Zielparameter des Modulationsweges bestimmen. Die Liste der zur Verfügung stehenden Parameter ist lang. Um die Auswahl zu erleichtern, kannst du in der oberen Slot-Zeile das Modul wählen, in dem sich der
gewünschte Zielparameter befindet. In der unteren Zeile werden dann nur die Parameter dieses Moduls aufgelistet.
DELETE – EINEN MODULATIONSWEG LÖSCHEN
Um einen bestehenden Modulationsweg zu löschen, selektiere ihn zunächst mit dem Master Encoder. Drücke dann
den DELETE Taster (in der Center Console). Der Modulationsweg wird nun gelöscht und der darunter liegende
nimmt den frei gewordenen Slot ein. Wird etwa Slot 4 gelöscht, rutscht Slot 5 an Position 4.
MODULATIONSWEGE NACH SOURCE ODER DESTINATION FILTERN / AUSWÄHLEN
Es wird nicht immer notwendig sein, dass alle bestehenden Modulationswege gleichzeitig im Display angezeigt
werden. Die Liste würde dann ggf. recht lang und damit unübersichtlich. Um die Darstellung der Modulationsmatrix
möglichst übersichtlich zu gestalten, kannst du die gezeigten Modulationswege nach Source (Quelle) oder Destination (Ziel) filtern. Es werden dann nur Modulationswegeg gezeigt, die die entsprechende Source oder Destination
verwenden.
Mit dem zweiten Soft Button von links (CLEAR SRC FILTER / CLEAR DEST FILTER) kannst du wieder zur Standard-Darstellung der Modulationsmatrix zurückkehren.
TIP: In der gefilterten Darstellung behalten die Modulationswege ihre ursprünglich Slot-Nummer.
FILTERN NACH SOURCE (QUELLE)
Halte den SHIFT Taster und drücke währenddessen einen der DEST Taster auf dem Bedienfeld
(LFOs, EGs). Nun wird die Modulationsmatrix geöffnet, zeigt jedoch nur Modulationswege, die die
entsprechende Quelle nutzen (etwa LFO 1, wie im
Beispiel sichtbar).
Drücke den Soft Button CLEAR SRC FILTER und
die Modulationsmatrix wird wieder vollständig
abgebildet.
FILTERN NACH DESTINATION (ZIEL)
Halte den SHIFT Taster und drücke währenddessen einen der MORE Taster auf dem Bedienfeld. Nun wird die Modulationsmatrix geöffnet, zeigt jedoch nur Modulationswege, deren Modulationsziel sich im entsprechenden Modul
befindet (etwa die Zielparameter vom VCA-Modul)
Drücke den Soft Button CLEAR DEST FILTER und die Modulationsmatrix wird wieder vollständig abgebildet.
63
ZUM INHALT
EINE MODULATIONSMATRIX SPEICHERN UND LADEN
Du kannst Modulationsmatritzen unabhängig von Synth-Presets speichern, archivieren, editieren und erneut laden.
So hast du die Möglichkeit, dir verschiedene Modulationsmatrix-Presets mit häufig benötigten Modulationswegen zu
erstellen und sie immer wieder bei der Sound-Programmierung zu verwenden. Du musst also nicht für jeden Sound
eine gänzlich neue Modulationsmatrix herstellen.
EINE MODULATIONSMATRIX SPEICHERN
Drücke den Soft Button SAVE. Das Fenster „Save
Modulationmatrix Preset“ erscheint. Die vier Soft
Buttons erhalten nun die Funktionen NAME,
NOTES, OK und CANCEL.
Sobald sich das Fenster „Save Modulationmatrix
Preset“ öffnet, ist der Soft Button NAME aktiv
und das Display fordert dich zur Eingabe eines
Namens auf.
TEXT EINGEBEN
Du kannst Namen und Infotexte („Notes“) direkt über das Keyboard eingeben. Dazu sind den weissen KeyboardTasten verschiedene Zeichen zugeordnet. Die schwarzen Keyboard-Tasten sind verschiedenen Funktionen zugeordnet:
•
•
•
•
•
•
(Cis 1 bis Dis 2)
(Fis 5 / Gis 5)
(B 4) (B 5) (Fis 4)
(Gis 4)
wählen Zeichensätze.
bewegen den Cursor.
löscht das letzte Zeichen. Hälst du B 4 gedrückt, löschst du mehrere Zeichen.
erzeugt ein Leerzeichen.
löscht den aktuellen Namen und erzeugt einen neuen, zufälligen Namen.
löscht sämtlich Zeichen.
TIP: Mit << und >> bzw. CIS 5 und DIS 5 kannst du das zuletzt eingegebenen Zeichen in eines seiner Nachbarzeichen
umwandeln: Aus einem „M“ wird dann unverzüglich ein „L“ oder „N“.
BITTE BEACHTE: Die oben genannten Tastenbezeichnungen beziehen sich auf die, im Display dargestellte Keyboard-Grafik. Sie entsprechen nicht den MIDI-Noten usw.
TIP: Noch wesentlich einfacher kannst du Text eingeben, indem du ein Standard-USB-Keyboard am USB-Host-Port
des Moog One anschließt.
Sobald du die Modulationmatrix mit einem Namen versehen hast, kannst du nach der selben Methode Anmerkungen
bez. einen Infotext eingeben – etwa „mit gesyncten LFOs“ oder „aus Studiosession letzte Woche“. Drücke den Soft
Button NOTES und folge den Anweisungen im Display. Hast du Namen und Anmerkungen eingegeben, drücke den
Soft Button OK um die Modulationsmatrix zu speichern. Um den Speichervorgang abzubrechen, drücke stattdessen
den Soft Button CANCEL.
EINE MODULATIONSMATRIX LADEN
Drücke den Soft Button LOAD. Das Display zeigt
den LOAD Modulationsmatrix Browser. Der linke
Display-Bereich zeigt die Namen der gespeicherten Modulationsmatritzen als Liste. Die selektierte
Modulationsmatrix ist farbig unterlegt. In der
rechten Hälfte zeigt das Display den Infotext der
selektierten Modulationsmatrix (falls vorhanden).
Darunter ist das Datum der letzten Änderung
sichtbar.
Die vier Soft Buttons haben die Funktionen EDIT
NOTES, LOAD (ADD), LOAD (REPLACE) und
EXIT.
ZUM INHALT
64
EDIT NOTES (ANMERKUNGEN EDITIEREN)
Drehe den Master Encoder, um das gewünschte Modulationsmatrix-Preset zu selektieren. Drücke den Soft
Button EDIT NOTES. Es öffnet sich das Texteingabe-Fenster (s.o.). Du kannst nun den Infotext des Modula
tionsmatrix-Presets einfügen, bearbeíten oder löschen. Die eigentliche Modulationsmatrix wird in diesem
Falle nicht geladen, nur der Text (Metadaten) wird verändert. Bist du mit dem Infotext zufrieden, drücke den
Soft Button OK um die Textänderungen zu speichern. Um den Speichervorgang abzubrechen, drücke statt
dessen den Soft Button CANCEL.
LOAD (ADD)
Drehe den Master Encoder, um das gewünschte Modulationsmatrix-Preset zu selektieren. Drücke nun den
Soft Button LOAD (ADD). Die Modulationsmatrix wird in den aktuellen Synth geladen. Dabei werden die Mo
dulationswege des neu geladenen Modulationsmatrix-Presets zu denen des dort bestehenden Synth-Presets
hinzu addiert.
LOAD (REPLACE)
Drehe den Master Encoder, um das gewünschte Modulationsmatrix-Preset zu selektieren. Drücke nun den
Soft Button LOAD (REPLACE). Die Modulationsmatrix wird in den aktuellen Synth geladen. Dabei über
schreiben die Modulationswege des neu geladenen Modulationsmatrix-Presets die des dort bestehenden
Synth-Presets.
EXIT
Drücke den Soft Button EXIT, um das Load Modulationmatrix Fenster zu schließen und zum vorherigen /
HOME Fenster zurückzukehren.
65
ZUM INHALT
ANHANG MODULATIONSMATRIX
Hier findest du Listen mit allen, zur Verfügung stehenden Sources (Quellen), Controllern, Transformern und
Destinations (Zielen).
SOURCES (QUELLEN)
CONTROLLER
TRANSFORMER
KEINE
KEINER
KEINER
LFO 1
MOD WHEEL
LIMIT LOW
LFO 2
PITCH WHEEL
LIMIT HIGH
LFO 3
PAD X
SQUARED
LFO 4
PAD Y
CUBED
FILTER EG
PAD PRESSURE
AMPLIFIER EG
PAD GATE
MODULATION EG
VELOCITY
NOISE EG
AFTERTOUCH
MOD WHEEL
KEY PITCH
PITCH WHEEL
KB GATE
PAD X
SUSTAIN
PAD Y
EXP 1
PAD PRESSURE
EXP 2
PAD GATE
CV IN 1
VELOCITY
CV IN 2
AFTERTOUCH
FILTER EG
KEY PITCH
AMPLIFIER EG
KB GATE
MODULATION EG
SUSTAIN
NOISE EG
EXP 1
LFO 1
EXP 2
LFO 2
CV IN 1
LFO 3
CV IN 2
LFO 4
RANDOM
RANDOM
RANDOM BIPOLAR
RANDOM BIPOLAR
CONSTANT
CONSTANT
ZUM INHALT
66
DESTINATION (ZIEL)
ALLE OSZILLATOREN
NOISE
EG 1
PITCH LFO 1 MOD
COLOR MIX
DELAY
PITCH EG MOD
ATTACK
ATTACK
TRIANGLE LFO 3 MOD
SUSTAIN
HOLD
PULSE LFO 3 MOD
RELEASE
DECAY
FM MOD
MIXER
SUSTAIN
PITCH OFFSET
OSC 1 LEVEL
RELEASE
OSZILLATOR 1
OSC 2 LEVEL
TIME SCALE
FREQUENCY
OSC 3 LEVEL
EG 2
BEAT
RMOD LEVEL
DELAY
SAW
NOISE LEVEL
ATTACK
TRIANGLE
EXT LEVEL
HOLD
PULSE
VCA
DECAY
MIX
LEVEL
SUSTAIN
OSZILLATOR 2
PAN
RELEASE
FREQUENCY
FILTERS
TIME SCALE
BEAT
SVF/LADDER MIX
EG 3
SAW
SVF FILTER
DELAY
TRIANGLE
CUTOFF
ATTACK
PULSE
RESONANCE
HOLD
MIX
SPACING
DECAY
OSZILLATOR 3
EG AMOUNT
SUSTAIN
FREQUENCY
LFO 2 AMOUNT
RELEASE
BEAT
FM AMOUNT
TIME SCALE
SAW
LADDER FILTER
TRIANGLE
CUTOFF
PULSE
RESONANCE
MIX
EG AMOUNT
LFO 2 AMOUNT
FM AMOUNT
LFO 1
LFO 3
LFO 4
RATE
RATE
RATE
RATE (HALBTÖNE)
RATE (HALBTÖNE)
RATE (HALBTÖNE)
VARIATION
VARIATION
VARIATION
DELAY
DELAY
DELAY
FADE IN TIME
FADE IN TIME
FADE IN TIME
FADE OUT TIME
FADE OUT TIME
FADE OUT TIME
LFO 2
RATE
RATE (HALBTÖNE)
VARIATION
DELAY
FADE IN TIME
FADE OUT TIME
67
ZUM INHALT
ARPEGGIATOR
Im einfachsten Fall zerlegt ein Arpeggiator einen Akkord in seine einzelnen Noten und spielt diese als Tonfolge aufoder abwärts. Das beschreibt jedoch nicht einmal im Ansatz die Möglichkeiten, die der Arpeggiator des Moog One
bereit hält. Zufällige Notenfolgen, Oktavsprünge, verschiedenste Laufrichtungen und eine Verkopplung mit dem
Sequencer machen Moog One‘s Arpeggiator zu einem weiteren Paar Hände für beeindruckende Tonkaskaden, elektronischen Minimalismus oder ganz einfach für eine rhythmische Basis in deiner Performance.
Der Arpeggiator ist Teil eines jeden Synths. Somit verfügt Moog One über drei Argeggiatoren. Alle ArpeggiatorParameter werden im entsprechenden Synth als Teil eines Presets gespeichert. Somit können in einem Preset drei
Arpeggiatoren gleichzeitig zum Einsatz kommen – jeder mit einem anderen Pattern, anderem Sound und unterschiedlicher Tastaturzone. Die Arpeggiatoren lassen sich – ebenso wie Sequencer, LFOs und EGs – gemeinsam zum
Masterclock-Tempo syncen. Im Gegensatz zu einem Sequencer, der üblicherweise eine zuvor programmierte Notenfolge wiedergibt, arbeitet ein Arpeggiator mit in Echtzeit eingespielten Noten. Er ist also im Vergleich zu einem
Sequencer interaktiver und die Ergebnisse damit dichter an einer Keyboard-Performance angelehnt.
ON (An, Aus)
Mit diesem Taster schaltetest du den Arpeggiator des aktiven Synths ein bzw. aus.
RATE (0 bis 10)
Der RATE Regler bestimmt die Geschwindigkeit des Arpeggiators. Der Tempobereich liegt
zwischen 10 BPM und 280 BPM. Der Arpeggiator kann frei laufen oder zur Masterclock des
Moog One synchronisiert werden. Die entsprechenden Parameter findest du im Arpeggiator
MORE Fenster. Die LED visualisiert den Rate-Wert.
BITTE BEACHTE: Bei synchronisiertem Arpeggiator arbeitet der RATE Regler „gerastert“
und liefert Teilerverhältnisse der Masterclock-Einstellung.
OCTAVE ORDER (An, Aus)
Ist diese Funktion ausgeschaltet, wiederholt der Arpeggiator einen Akkord vollständig in
wechselnden Oktavlagen. Ist die Funktion aktiv, wird zunächst die erste Note des Akkords
in mehreren Oktavlagen wiederholt, dann die zweite usw.
BEISPIEL: Du spielst einen C-Dur Akkord (C1, E1, G1). Octave Range hat den Wert „3“ und
Octave Order ist ausgeschaltet. Der Arpeggiator spielt nun C1-E1-G1, C2-E2-G2, C3-E3-G3
usw. Ist Octave Order ist eingeschaltet, entsteht die Tonfolge C1-C2-C3, E1-E2-E3, G1-G2-G3
usw.
PENDULUM (An, Aus)
Diese Funktion bestimmt die Art und Weise, wie das Pattern wiederholt wird: Ist die Funktion aktiv, wird das Pattern nach seinem Ablauf anschließend rückwärts abgespielt, dann
wieder vorwärts usw. Diese Funktionsweise entspricht also einer Pendelbewegung.
TIP: Mit bestimmten Kombinationen der Parameter DIRECTION und PATTERN kannst du
sehr ähnliche Abläufe erzeugen. Dennoch ist die PENDULUM Funktion einen Versuch wert,
ganz besonders in Verbindung mit den Modi RANDOM und ORDER.
BITTE BEACHTE: Die PENDULUM MODE Parameter im Arpeggiator MORE Fenster bestimmen ebenfalls die Notenfolge (s.u.).
ZUM INHALT
68
OCTAVE (1, 2, 3, 4)
Diese Funktion bestimmt die Anzahl der Oktaven, in denen das Arpeggiator-Pattern wiederholt wird. Abhängig vom Parameter DIRECTION kann das Pattern höher oder tiefer
abgespielt werden. Hat OCTAVE den Wert „1“, wird das Pattern ausschließlich in der Originaloktave abgespielt. Bei Einstellung „4“ wird das Pattern zunächst in der Originaloktave abgespielt, dann eine Oktave höher / tiefer, zwei Oktaven höher / tiefer und drei
Oktaven höher / tiefer.
DIRECTION (UP, DOWN, UP/DOWN, DOWN/UP)
Erstreckt sich das Pattern über mehr als eine Oktave (OCTAVE > 1) bestimmt DIRECTION,
ob die nachfolgenden Oktaven höher (UP) oder tiefer (DOWN) als die Ausgangsoktave liegen sollen. Ist UP/DOWN gewählt, erfolgt das Abspielen zuerst oktavweise nach oben und
danach zurück bis zur Ausgangsoktave. Bei DOWN/UP verhält es sich umgekehrt.
PATTERN (UP, DOWN, ORDER; RANDOM)
Dieser Parameter bestimmt die Abspielrichtung der Noten innerhalb einer Oktave. Zur
Auswahl stehen:
UP
Das Abspielen der arpeggierten Noten beginnt mit der tiefsten Note und endet mit
der höchsten Note.
DOWN
Das Abspielen der arpeggierten Noten beginnt mit der höchsten Note und endet mit
der tiefsten Note
ORDER
Das Abspielen der arpeggierten Noten erfolgt in der Reihenfolge des Einspielens.
TIP: Lässt du eine gehaltenen Note los und schlägst sie gleich darauf wieder an, ändert sich
in diesem Modus die Abspielreihenfolge der Noten.
RANDOM
Das Abspielen der arpeggierten Noten erfolgt in zufälliger Reihenfolge.
BITTE BEACHTE: Über den Parameter RANDOM MODE im Arpeggiator MORE Fenster
stehen zwei verschiedenen Random-Modi zur Verfügung.
ARPEGGIATOR MORE FENSTER
Durch Drücken des dreieckigen MORE Tasters in
der oberen rechten Ecke des Arpeggiator Moduls
öffnet sich im zentralen Display ein Fenster mit
weiteren Arpeggiator-Parametern. Sie werden
mit den Soft-Knobs und dem Master Encoder der
Center Console gesteuert. Die zur Verfügung
stehenden Parameter sind dann im unteren
Bereich des zentralen Displays dargestellt. Im
rechten Display-Bereich findest du die Arpeggiator-Parameter des Bedienfeldes und deren
aktuelle Werte aufgelistet.
BITTE BEACHTE: Sobald du den (jetzt leuchtenden) MORE Taster drückst, wird das ARPEGGIATOR MORE Fenster geschlossen und es erscheint
das HOME Fenster.
69
ZUM INHALT
WERTE ÄNDERN
Um einen Parameterwert zu ändern, drehe den zugehörigen Soft Knob. In manchen Fällen wird der Parameter zwischen zwei möglichen Einstellungen wechseln (zb ON/OFF), in anderen eine Auswahl treffen oder einen (Zahlen)
wert bestimmen. Ein roter, waagrechter Balken visualisiert den aktuellen Parameterwert.
ZEILE AUSWÄHLEN
Stehen in einem Display-Fenster mehr als vier Parameter zur Verfügung, werden sie auf mehrere Zeilen aufgeteilt.
Du selektierst die aktive Zeile mit dem Master Encoder. Ein Scroll-Balken am rechten Display-Rand informiert über
die aktuelle Position in einer solchen Parameterliste. Die aktive Zeile ist durch einen Rahmen hervorgehoben. Nicht
aktive(n) Zeile(n) sind grau dargestellt.
SYNC (An, Aus)
Ist SYNC abgeschaltet, läuft der Arpeggiator „frei“, d.h. mit dem Tempo seiner eigenen Clock. Ist SYNC aktiv, wird
der Arpeggiator zur Masterclock synchronisiert. Die Masterclock bestimmt nun das Arpeggiator-Tempo.
BITTE BEACHTE: Bei synchronisiertem Arpeggiator arbeitet der RATE Regler „gerastert“ und liefert Teilerverhältnisse der Masterclock-Einstellung.
CLOCK DIVISION (4, 2, 1, 1/2, 1/4, 1/8, 1/16, 1/32)
Im Syncbetrieb liefert die Masterclock des Moog One die Tempobasis. Das Tempo des Arpeggiators entspricht dem
Teilerwert des Masterclock-Tempos. Die Wertangabe des Clockteilers bezieht sich auf Viertelnoten.
CLOCK TIMING (STAIGHT, DOTTED, TRIPLET)
Mit dieser Funktion kannst du die Rhythmik des Arpeggiator-Patterns beeinflussen. Dabei werden die Notenlängen
innerhalb der Clockteiler-Werte verändert.
STRAIGHT
Die gespielten Noten erhalten exakt den gewählten Clockteiler-Wert.
DOTTED
Die gespielten Noten werden als punktierte Noten ausgegeben (Notenlänge ist Clockteiler x 1,5)
TRIPLET
Die gespielten Noten werden als Triolen ausgegeben (Notenlänge ist Clockteiler x 2/3)
GATE LENGTH (1% bis 100%)
Dieser Parameter bestimmt die Gate-Länge der Noten. 100% entsprechen dem Clockteiler-Wert (maximale Notenlänge). Niedrigere Werte verkürzen die Noten zunehmend und verleihen dem Pattern einen perkussiven Charakter.
FOLLOW SWING (An, Aus)
Das Timing der Masterclock des Moog One kann mit einem Swing-Faktor versehen werden. Der Parameter FOLLOW
SWING bestimmt, ob der Arpeggiator den Swing-Faktor übernehmen soll, oder „geradeaus“ spielt.
NOTE RESET (An, Aus)
Dieser Parameter bestimmt das Timing des Arpeggiators beim Anspielen einer neuen Note. Ist NOTE RESET ausgeschaltet, wartet der Arpeggiator mit dem Abpielen der Noten bis zum Erhalt des nächsten Clockteiler-Signals. Bei
aktivem NOTE RESET wird der Arpeggiator sofort neu gestartet und der Downbeat damit neu festgelegt.
PENDULUM MODE (ONCE, TWICE)
Dieser Parameter bestimmt die Funktionsweise des Pendulum Modes. Ist ONCE gewählt, werden erste und letzte
Note des Arpeggios nur einmal gespielt. in der Einstellung TWICE dagegen doppelt. Dieser Parameter orientiert sich
an den entsprechenden Funktionsweisen diverser klassischer Synthsizer bzw. deren Arpeggiatoren.
RANDOM MODE (NON-REPEATING, REPEATING)
Dieser Parameter bestimmt die Funktionsweise des Random Modes. Ist NON-REPEATING gewählt, werden sämtliche
Noten des Arpeggios zwar in zufälliger Reihenfolge ausgegeben, allerdings mit der Einschränkung, dass alle Noten
genau einmal gespelt werden müssen, bevor sich das Pattern wiederholt. In der Einstellung REPEATING erfolgt das
Abspielen vollkommen zufällig, kann also auch mehrfache Wiederholungen einer bestimmte Note enthalten.
ZUM INHALT
70
SEQUENCER
Der Sequencer zählt zu den grundlegenden Elementen der elektronischen Musik. Er ist in der Lage, zuvor programmierte Tonfolgen zu speichern und mit der Präzision eines Uhrwerkes wiederzugeben. Der Musiker selbst kann währenddessen nach Belieben an den, vom Synthesizer erzeugten Klängen „schrauben“. Moderne Sequencer sind in der
Lage, nicht nur Tonfolgen, sondern gleichzeitig auch eine Vielzahl von Klangparametern zu speichern und wiederzugeben. Als Step-Sequencer bezeichnet man Sequencer, die üblicherweise kurze Notenfolgen erzeugen und für jeden
„Schritt“ Eingabemöglichkeiten für Tonhöhe, Notenlänge, Lautstärke, Klangfarbe usw. bieten.
Im Moog One ist jeder der drei Synths mit einem eigenen polyphonen Step-Sequencer ausgestattet. Somit können in einem Preset bis zu drei Sequenzen simultan erzeugt werden (eine pro Synth). Die Sequenzen können eine
Länge von bis zu 64 Steps aufweisen, aufgeteilt in vier „Pages“ zu je 16 Steps. Sequenzen lassen sich sehr einfach
aufnehmen, bearbeiten und während der Wiedergabe in Echtzeit transponieren. Ebenso wie bei LFO‘s, EG‘s und den
Arpeggiatoren ist es möglich, den Sequencer zur Masterclock des Moog One zu synchronisieren. So entsteht eine
rhythmisch rundum schlüssige Performance. Sequenzen lassen sich sowohl als eigene Datei speichern oder auch als
Teil eines Synth-Presets.
ON (An, Aus)
Mit diesem Taster schaltest du den Sequencer des aktuellen Synths an bzw. aus. Dabei wird
zunächst nur das Sequencer-Modul aktiv. Der ON-Taster startet nicht die Wiedergabe oder
Aufnahme einer Sequenz.
RATE (0 bis 10)
Der RATE Regler bestimmt die Geschwindigkeit des Arpeggiators. Der Tempobereich liegt zwischen 10 BPM und
280 BPM. Der Arpeggiator kann frei laufen oder zur Masterclock des Moog One synchronisiert werden. Die entsprechenden Parameter findest du im SEQUENCER MORE Fenster. Die LED visualisiert den Rate-Wert.
BITTE BEACHTE: Bei synchronisiertem Sequencer arbeitet der RATE Regler „gerastert“ und liefert Teilerverhältnisse
der Masterclock-Einstellung.
CURRENT PAGE / ACTIVE STEP (LEDs)
16 ACTIVE STEP LEDs und 4 CURRENT PAGE LEDs zeigen die aktuelle Position
des Sequencers (bzw. den aktiven Step) innerhalb der maximal 64 Steps langen
Sequenz.
RETURN TO ZERO
Dieser Taster setzt den Sequencer zurück auf den ersten Step der Sequenz.
71
ZUM INHALT
START / STOP
Dieser Taster startet den Sequencer mit dem ersten Step oder stoppt ihm am aktuellen
Step.
TIP: Du kannst mit nur einem START / STOP Taster die Sequencer mehrerer Synths gleichzeitig starten bzw. stoppen. Selektiere dazu mit den PANEL FOCUS Tastern der Center Console die gewünschten Synths und drücke dann den START / STOP Taster. Die Sequencer
der so selektierten Synths starten und stoppen nun gleichzeitig.
RECORD (AUFNAHME-BEREITSCHAFT)
Drücke diesen Taster einmal, um den Record-Mode des Sequencers zu aktivieren (LED an).
Ein weiterer Tasterdruck beendet den Record-Mode (LED aus).
ADV (ADVANCE – STEP ZURÜCK, STEP VORWÄRTS)
Mit diesem Tasterpaar kannst du den aktiven Step der Sequenz schrittweise vor bzw. zurück
bewegen. Die LEDs CURRENT PAGE und ACTIVE STEP zeigen die aktuelle Position des
aktiven Steps.
TIP: Mit diesen Tastern kannst du auch bei laufender Sequenz einen bestimmten Step zum
editieren auswählen. Dazu verwendest du das Step Edit Fenster. Mehr dazu später.
REST (PAUSE)
Mit diesem Taster programmierst du für den aktuellen Step eine Pause (LED an = Pause).
Dabei wird eine dort möglicherweise schon eingegebene Note nicht gelöscht, sondern gemutet (stumm geschaltet).
BITTE BEACHTE: Die LED des REST Tasters zeigt gesetzte Pausen-Steps bei laufender
Sequenz.
TIE (VERKETTETE NOTEN)
Mit diesem Taster kannst du aufeinander folgende Steps zu einer entsprechend längeren
Note verbinden. Es wird dann zwar die Tonhöhe des verketteten Steps gespielt, die Hüllkurven jedoch nicht neu gestartet. Die Verkettung der Steps wird im Step Edit Fenster grafisch
dargestellt.
BITTE BEACHTE: Die LED des TIE Tasters zeigt verkettete Steps bei laufender Sequenz an.
ZUM INHALT
72
STEP MOD
Du kannst mit dem Sequencer nicht nur Tonhöhen sondern auch die Klangeinstellungen des
Moog One steuern. Nahezu jeder Klangparameter kann für jeden Sequencer-Step einen
eigenen Wert erhalten. Zur exakten Programmierung dient das Step Edit Fenster (s.u.)
.
Darüber hinaus kannst du aber auch Parameterwerte bei laufendem Sequencer ganz einfach
in Echtzeit verändern und diese Veränderungen aufnehmen. Drücke dazu bei laufendem
Sequencer den Taster STEP MOD (LED an) und drehe den gewünschten Regler. Dessen
aktueller Wert wird nun für jeden Step aufgezeichnet. Du kannst nacheinander mehrere Parameter verändern. Bist du mit dem Ergebnis zufrieden, schalte die Step Mod Funktion aus,
indem du wieder den STEP MOD Taster drückst. Die aufgenommenen Parameter-Einstellungen kannst du bei Bedarf nachträglich im Step Edit Fenster editieren (s.u.).
BITTE BEACHTE: Zur Verwendung der Step Mod Funktion ist es nicht notwendig, den
Record Mode des Sequencers zu aktivieren.
TRANSPOSE
Du kannst die laufende Sequenz während der Wiedergabe in Echtzeit transponieren. Drücke
dazu den Taster TRANSPOSE (LED an) und spiele Noten auf der Tastatur des Moog One.
Beginnt die Sequenz ursprüglich mit der Note „C1“ und du spielst ein „F“1, wird die Sequenz
um fünf Halbtöne nach oben transponiert. Um die Transpose Funktion abzuschalten, drücke
noch einmal TRANSPOSE.
BITTE BEACHTE: Die, bei aktiver Transpose Funktion gespielten Noten sind nicht hörbar. Sie
steuern ausschließlich die Tonhöhe der wiedergegebenen Sequenz.
NOTE TRIG
Ist diese Funktion aktiv, erfolgt die Wiedergabe der Sequenz nur, wenn du eine (oder mehere) Keyboard-Tasten gedrückt hälst. Drücke NOTE TRIG. Noch erfolgt keine Wiedergabe.
Halte eine Keyboard-Taste gedrückt – die Sequenz wird wiedergegeben. Lasse die Taste los
– die Sequenz stoppt.
BITTE BEACHTE: Die Start/Stop Funktion und die Note-Trigger Funktion arbeiten abhängig
voneinander: Die eine schaltet die andere an bzw. aus.
STEP EDIT
Im Step Edit Modus kannst du mit Hilfe des zentralen Displays sämtliche Sequencer-Steps und deren Parameter
genauestens bearbeiten. Drücke den Taster STEP EDIT um das Step Edit Fenster im zentralen Display zu öffnen. Der
Taster leuchtet dauerhaft. Mit dem HOME Taster kannst du das Step Edit Fenster schließen.
NOTEN EINGEBEN (STEP EDIT MODE)
Die Notendarstellung des Sequencers erfolgt in Form eines übersichtlich gestalteten Rasters. Spalten (senkrecht)
representieren die Sequencer-Steps mit den, für den jeweiligen Step programmierten Noten.
Aufeinanderfolgende Noten werden in Zeilen („Row“) dargestellt. Man kann sich jede Zeile als monophone Sequenz
vorstellen. Entsprechend bestehen mehrstimmige Sequenzen aus mehreren Zeilen.
Bekanntlich kann jede Sequenz eine maximale Länge von 64 Steps aufweisen. Die Step-Anzahl bestimmst du über
den LENGHT-Parameter im Sequencer MORE Fenster.
Der aktuelle Step wird sowohl in der Display-Darstellung als auch auf dem Bedienfeld angezeigt (Step- und
Pages-LEDs).
73
ZUM INHALT
EINE LEERE SEQUENZ ERZEUGEN
Beim Aufrufen eines Presets sind möglicherweise Daten im Sequencer des aktuellen Synths
enthalten – oder auch nicht. Drücke den Taster
STEP EDIT. Zeigt das Display die nebenstehende
Grafik, dürfte der Sequencer leer und aufnahmebereit sein.
Sollte der Sequencer Daten enthalten, kannst du
diese löschen, um mit einer leeren Sequenz arbeiten zu können. Öffne dazu das Sequencer MORE
Fenster mit einem Druck des dreieckigen MORE
Tasters in der rechten oberen Ecke des Sequencer Moduls. Drücke dann den Soft Button CLEAR
SEQUENCE oberhalb des Displays. Die Daten
der aktuellen Sequenz werden nun vollständig
gelöscht und es entsteht eine leere Sequenz.
BITTE BEACHTE: Alternativ kannst du die gesamte aktuelle Sequenz auch so löschen: Selektiere mit dem Taster
ROW UP die oberste Zeile (Step-Nummern) und drücke SHIFT + DELETE.
NOTEN EINGEBEN UND ZEILEN ANLEGEN
Falls nicht schon aktiv, drücke den Soft Button NOTES oberhalb des Displays. Drücke den Taster RECORD. Er leuchtet nun, und der erste Step in der Display-Grafik ist rot eingefärbt. Der Record-Modus ist jetzt aktiv.
Mit dem Keyboard kannst du Noten eingeben. Mit jeder eingegebenen Note wird die Sequenz automatisch um einen
Schritt weiter geschaltet. Mittels ADV Taster kannst du dich innerhalb der Sequenz vor- und zurückbewegen. Du
kannst ebenso den Master Encoder drehen, um dich vorwärts und rückwärts durch die Sequenz zu bewegen.
Mit den Soft Buttons ROW UP und ROW DOWN kannst du die Zeile wechseln. Alternativ kannst du bei gedrücktem
SHIFT Taster den Master Encoder drehen.
Jede Sequencer-Zeile steht für eine monophone
Spur. Sie kann also nur jeweils eine Note enthalten. Wenn du also nur eine Note zu einer Zeit
einspielst, wird diese in die aktive Zeile eingefügt.
Für eine mehrstimmige Sequenz sind weitere
Zeilen erforderlich.
Drücke den Soft Button ROW DOWN um eine
weitere Sequencer-Zeile zu erzeugen. Du kannst
auch einfach mehrere Noten gleichzeitig einspielen – der Sequencer erzeugt dann automatisch
eine neue Zeile für jede Note (bzw. Stimme). Es
kann jedoch immer nur eine Zeile zu einer Zeit
aktiv / ausgewählt sein.
BITTE BEACHTE: Natürlich ist es möglich, den ersten „Take“ bei laufendem Sequencer live in eine leere Sequenz
einzuspielen. Das ist jedoch nicht immer ganz einfach. Um schneller ans Ziel zu kommen, empfehlen wir deshalb, eine
Sequenz zunächst schrittweise zu programmieren und danach ggf. mittels Echtzeit-Recording zu optimieren.
NOTEN ÜBERSCHREIBEN (OVERWRITE MODE)
Selbstverständlich kannst du existierende Sequencen ganz oder teilweise überschreiben / editieren. Ist der Record
Mode aktiv (RECORD Taster leuchtet) befindet sich der Sequencer automatisch im Overwrite Mode. Spielst du auf
einem schon „besetzen“ Step / Zeile eine weitere Note ein, wird der bestehende Step gegen den neuen ersetzt. So
kannst du Sequenzen in Echtzeit editieren. Das funktioniert sowohl bei laufendem als auch bei gestopptem Sequencer.
NOTEN ADDIEREN (OVERDUB MODE)
Drückst du SHIFT + RECORD, befindet sich der Sequencer im Overdub Mode. Neu eingespielte Noten ersetzen nun
nicht mehr die zuvor aufgenommenen – sie werden stattdessen hinzu addiert („Overdub-Aufnahme“). Auch der
Overdub Mode funktioniert bei laufendem und bei gestopptem Sequencer.
TIP: Du kannst die Record Funktion bei laufendem Sequencer nach Belieben an- und abschalten.
ZUM INHALT
74
DIE VERSCHIEDENEN NOTENDATEN (NOTES (TONHÖHE), TIES (VERKETTUNGEN), RESTS (PAUSEN),
RATCHETS (MEHRFACH-TRIGGER))
Jeder Sequencer-Step kann unterschiedliche Notendaten beinhalten, nämlich eine Note (Tonhöhe), einen „Tie“ (Verkettung von aufeinanderfolgenden Noten), eine Pause („Rest“) oder die Anzahl der Mehrfach-Trigger („Ratchets“).
Diese Daten lassen sich innerhalb einer eingespielten Sequenz nachträglich zuweisen und editieren.
NOTEN
Eine eingespielte Note wird innerhalb des Rasters als Rechteck dargestellt („Step-Indicator“). Der Step Indicator beinhaltet den Notennamen (z.B. „D6“). Die Höhe des Step Indicators symbolisiert den Velocity-Wert, die Breite die Gate-Länge.
TIE
Jede Note kann mit einem Tie-Befehl (Noten-Verkettung) versehen werden, dargestellt
durch einen kleinen Pfeil, der auf den nachfolgenden Step weist. Beim abspielen einer verketteten Note wechselt zwar die Tonhöhe, die Hüllkurven werden jedoch nicht neu gestartet.
RESTS
Ein Rest-Befehl erzeugt eine „stumme“ Note. Der Step-Indicator ist dann schraffiert dargestellt.
TIP: Rests lassen sich sowohl auf leere Steps als auch auf gesetzte Steps anwenden. Im
letzten Fall wird der Step gemutet (Stumm geschaltet). Du kannst diese Option nutzen, um
Sequenzen nicht-destruktiv zu verändern.
RATCHET STEPS
Die Ratchet-Funktion erzeugt Mehrfach-Trigger, d.h. eine Note wird innerhalb eines einzigen Steps mehrfach getriggert. Es entsteht eine Art „Stottereffekt“. So kannst du mit einem
Minimum an gesetzten Steps komplexe rhythmische Figuren erzeugen. Der Soft Knob
RATCHET bestimmt die Anzahl der „Ratchets“ für die selektierte Note.
TIP: Manchmal ist es empfehlenswert, zunächst für sämtliche Steps eine Note einzugeben
und danach mittels Rests und Ties eine gewünschte Phrasierung zu erzeugen.
NOTENDATEN EDITIEREN
Du kannst für jeden Sequenz-Step die Note (Tonhöhe), Velocity, Gate-Länge und Ratchet-Anzahl individuell verändern. Zudem kannst du die Tie- und Rest-Funktionen beliebig setzen.
Du editierst die Notendaten im Step Edit Fenster. Die Record-Funktion kann dabei ein- oder ausgeschaltet sein. Eine
gesetzte Note wird als Rechteck innnerhalb des Sequenz-Rasters dargestellt. Wir nennen es den „Step Indicator“.
Selektiere den gewünschten Step mit dem Master Encoder und selektiere die gewünschte Notenzeile mit den Soft
Buttons ROW UP / ROW DOWN. Ist die gewünschte Note des Steps ausgewählt, kannst du folgende Notendaten
editieren:
NOTE (OFF, C0 bis G10)
Wähle die gewünschte Note (Tonhöhe) mit dem NOTE Soft Knob. Der Notenname wird im Step Indicator angezeigt.
VELOCITY (1 bis 127)
Die Höhe des Step Indicators symbolisiert den Velocity-Wert der entsprechenden Note. Wähle den gewünschten
Velocity-Wert mit dem VELOCITY Soft Knob.
75
ZUM INHALT
GATE (0% bis 100%)
Die Breite des Step Indicators symbolisiert die Gate-Länge der entsprechenden Note. Wähle den gewünschten Gate-Wert mit dem GATE Soft Knob.
RATCHET (1 bis 4)
Wähle den gewünschten Ratchet-Wert mit dem RATCHET Soft Knob. Bei Wert „1“ wird die selektierte Note nur einmal getriggert (kein Ratchet). Je nach Einstellwert 2, 3 oder 4 erhält die Note die entsprechende Anzahl von
Triggern.
MEHRERE NOTEN GLEICHZEITIG EDITIEREN
Drücke den ROW UP Soft Button, bis die Kopfzeile (mit den Step-Nummern) selektiert ist. Gleichzeitig werden
sämtliche, zum gerade aktiven Step gehörige Noten (Zeilen) ebenfalls selektiert – der Step ist jetzt quasi vollständig selektiert. Mit den entsprechenden Soft Knobs kannst du nun gemeinsam für alle Noten des Steps die Werte für
Velocity, Gate-Länge und Ratchet-Anzahl eingeben. Mit dem Master Encoder kannst du jederzeit den aktiven Step
wechseln.
NOTEN LÖSCHEN
Du kannst entweder einzelne Noten löschen oder auch gleichzeitig sämtliche Noten eines bestimmten Steps: Wähle
mit dem Master Encoder den gewünschten Step und drücke DELETE. Es werden nun sämtliche Noten des betreffenden Steps gelöscht. Um einzelne Noten eines bestimmten Steps zu löschen, wählst du zudem die gewünschte
Zeile mit den Soft Buttons ROW UP / ROW DOWN. Drücke dann SHIFT + DELETE und die betreffende Note wird
gelöscht.
Um die gesamte Sequenz vollständig zu löschen, drücke den Soft Button CLEAR SEQUENCE im SEQUENCER MORE
Fenster.
MODULATIONSDATEN EINGEBEN (im Step Edit Mode)
Du kannst mit jedem Sequencer-Step zahlreiche
Klangparameter steuern bzw. modulieren.
Die, in den Sequencer eingegebenen Modulationsdaten („Offsets“) werden zu den übrigen
Werten hinzu addiert. Wird etwa die LadderCutoff via Sequencer moduliert, addiert der
Sequencer seine Modulationsdaten zu den Werten von Cutoff-Regler, Hüllkurve, LFO o.ä. hinzu.
Somit wird sichergestellt, dass nicht ständig
ungewollte Parametersprünge entstehen, wenn
du bei laufendem Sequencer den Cutoff-Regler
drehst.
Du kannst positive und negative Offset-Werte in
den Sequencer eingeben. Die Werte-Darstellung
erfolgt in Prozentangaben. Jeder Step-Indicator
visualisiert den Wert in Form eines senkrechten
Balkens.
Wie auch bei der Noteneingabe, erfolgt die Darstellung und Eingabe der Modulationsdaten zeilenweise. Jeder Zeile
kann ein bestimmter Klangparameter zur Modulation zugewiesen werden. Während die OFFSET Werte (Modulationstiefe) für jeden Step individuell eingegeben werden können, arbeiten die Parameter CONTROLLER, AMOUNT,
CATEGORY und DESTINATION zeilenweise.
MODULATIONSDATEN IN ECHTZEIT EINGEBEN
Am einfachsten kannst du Modulationsdaten in Echtzeit bei laufendem Sequencer eingeben. Dazu dient die Step
Mod Funktion (s. Seite 73). Du kannst damit Modulationsdaten in eine leere Sequenz aufnehmen oder bestehende
Daten überschreiben. Bei gestopptem Sequencer kannst du mit der Step Mod Funktion im STEP EDIT Fenster Werte
editieren.
Öffne dazu mit dem Taster STEP EDIT und dem Soft Button MODULATIONS das Fenster MODULATION SEQUENCE.
BITTE BEACHTE: Um mit der STEP MOD Funktion zu arbeiten, musst du nicht unbedingt das STEP EDIT Fenster
öffnen und den Soft Button MODULATION drücken – allerdings kannst du auf diese Weise die eingegebenen Daten
sehen und leichter editieren.
ZUM INHALT
76
Drücke nun den Taster STEP MOD (leuchtet) im Sequencer Modul des Bedienfeldes. Drehe jetzt den gewünschten
Parameter auf dem Bedienfeld. Moog One erzeugt nun automatisch eine neue Sequencer-Zeile mit dem entsprechenden Parameter als Modulationsziel.
Du kannst nun entweder mit den < ADV > Tastern schrittweise Steps anwählen und editieren oder bei laufendem
Sequencer Werte in Echtzeit „zurecht drehen“. In diesem Fall nimmt der Sequencer die geänderten Werte für jeden
Step automatisch auf.
Drehst du andere Bedienelemente, wird eine weitere Sequencer-Zeile mit dem entsprechenden Parameter als Modulationsziel erzeugt und die Werte aufgenommen.
MODULATIONSDATEN SCHRITTWEISE EINGEBEN
Die schrittweise Eingabe von Modulationsdaten ist zwar sehr genau, jedoch meist nicht so schnell und komfortabel
wie die Echtzeit-Eingabe im zuvor besprochenden Step Edit Mode. Die schrittweise Eingabe bietet sich vor allem
dann an, wenn der Sequencer einen Klangparameter modulieren soll, der nicht über ein eigenes Bedienelement
verfügt – wie etwa das SVF Filter Spacing. In einem solchen Fall musst du zunächst im Sequencer eine Zeile für die
Eingabe von Modulationsdaten (Offsets) erzeugen, einen Sequencer-Step auswählen und den gewünschten Modulationswert (Offset) eingeben. So geht‘s:
Falls nicht schon selektiert, drücke den Soft Button MODULATIONS oberhalb des Displays. Drücke den Soft Button
ROW DOWN und dann den MASTER ENCODER. Moog One erzeugt nun eine Sequencer-Zeile für die Eingabe der
Modulationsdaten. Bestimme nun mit den Soft Knobs CATEGORY und DESTINATION das gewünschte Modulationsziel (z.b. SVF Filter Spacing).
Wie schon bei einem „normalen“ Modulationsweg kennengelernt, kannst du auch die vom Sequencer erzeugten
Modulationen mittels CONTROLLER – z.b. via Modwheel – steuern. Dazu lässt sich eine zusätzliche Modulations-Zeile
im Sequencer anlegen und pro Step mit Prozent-Werten versehen („Amount“). Beträgt der Wert 0% (oder es wird
kein Controller genutzt) gelangen die im Sequencer eingegebenen Modulationsdaten („Offsets“) in voller Höhe zum
Modulationsziel. Ein positiver Controller-Amount verstärkt die Modulation, ein negativer Amount schwächt sie ab.
Am Ende dieses Kapitels findest du eine Tabelle mit sämtlichen, zur Verfügung stehenden Controllern und Modulationszielen. Nach dessen Eingabe bestimmst du zunächst die Modulationstiefe (Offset) für jeden Step. Dann erzeugst
du Zeilen für Controller und dessen Amount (Modulationstiefe) und programmierst die gewünschten Werte.
MODULATIONSDATEN EDITIEREN
Ebenso wie die Modulationsdaten („OFFSET“) kannst du auch die Einstellungen für CONTROLLER, AMOUNT, CATEGORY und DESTINATION für jeden Step einzeln bearbeiten. Mit den Tastern < ADV > oder mit dem MASTER
ENCODER kannst du dich von Step zu Step bewegen. Mit ROW UP und ROW DOWN bestimmst du die zu bearbeitende Zeile. Alternativ kannst du die Zeile wechseln, indem du den MASTER ENCODER bei aktivem SHIFT Taster
drehst.
MEHRERE OFFSET-WERTE GLEICHZEITIG EDITIEREN
Verfügt ein Step über mehrere Zeilen mit Modulationsdaten, kannst du sie gleichzeitig editieren. Drücke dazu den
ROW UP Soft Button, bis die Kopfzeile (mit den Step-Nummern) selektiert ist. Gleichzeitig werden sämtliche, zum
gerade aktiven Step gehörigen Modulationsdaten (Zeilen) selektiert. Mit dem entsprechenden Soft Knob kannst du
nun gemeinsam für alle Zeilen die Modulations-Offsets verändern. Mit dem Master Encoder kannst du jederzeit den
aktiven Step wechseln.
MODULATIONSDATEN LÖSCHEN
Einen selektierten OFFSET Wert kannst du einfach mit dem DELETE Taster auf dem Bedienfeld löschen. Mittels
Selektion aller Modulationszeilen (s.o.) kannst du alle Modulations-Offsets des gewählten Steps gleichzeitig löschen.
Um eine einzelne Modulations-Zeile vollständig zu löschen, drückst du SHIFT + DELETE. Um die gesamte Sequenz
vollständig zu löschen (Noten und Modulationsdaten), drücke den Soft Button CLEAR SEQUENCE im SEQUENCER
MORE Fenster.
77
ZUM INHALT
STEP EDIT MODULATION – ANHANG
Hier findest du Listen mit allen, zur Verfügung stehenden Controllern, Transformern und Destinations (Zielen).
CONTROLLER
CATEGORY / DESTINATION (ZIEL)
NONE
Alle OSzilloren
SVF Filter
MOD WHEEL
PITCH 1 LFO
CUTOFF
PITCH WHEEL
PITCH EG MOD
RESONANCE
PAD X
TRIANGLE LFO 3 MOD
SPACING
PAD Y
PULSE LFO 3 MOD
EG AMOUNT
PAD PRESSURE
FM AMOUNT
LFO 2 AMOUNT
PAD GATE
OSC 1, 2, 3
FM AMOUNT
VELOCITY
OCTAVE
Ladder Filter
AFTERTOUCH
FREQUENCY
CUTOFF
KEY PITCH
BEAT
RESONANCE
KB GATE
SAW
EG AMOUNT
SUSTAIN
TRIANGLE
LFO 2 AMOUNT
EXP 1
PULSE
FM AMOUNT
EXP 2
MIX
EG 1, 2, 3
CV IN 1
NOISE
DELAY
CV IN 2
COLOR MIX
ATTACK
FILTER EG
ATTACK
HOLD
AMPLIFIER EG
SUSTAIN
DECAY
MODULATION EG
RELEASE
SUSTAIN
LFO 1
VCA
RELEASE
LFO 2
LEVEL
MULTI TRIGGER
LFO 3
PAN
SYNC
LFO 4
Filter
LOOP
RANDOM
SVF/LADDER MIX
LATCH
LFO 1, 2, 3, 4
CONSTANT
RATE
WAVEFORM
VARIATION
DELAY
RAMP UP TIME
RAMP DOWN TIME
ZUM INHALT
78
SEQUENCER MORE FENSTER
Durch Drücken des dreieckigen MORE Tasters in der oberen rechten Ecke des Sequencer Moduls öffnet sich im
zentralen Display ein Fenster mit weiteren Sequencer-Parametern. Sie werden mit den Soft-Knobs und dem Master
Encoder der Center Console gesteuert. Die zur Verfügung stehenden Parameter sind dann im unteren Bereich des
zentralen Displays dargestellt. Im rechten Display-Bereich findest du die Sequencer-Parameter des Bedienfeldes und
deren aktuelle Werte aufgelistet.
BITTE BEACHTE: Sobald du den (jetzt leuchtenden) MORE Taster drückst, wird das SEQUENCER MORE Fenster
geschlossen und es erscheint das HOME Fenster.
WERTE ÄNDERN
Um einen Parameterwert zu ändern, drehe den
zugehörigen Soft Knob. In manchen Fällen wird
der Parameter zwischen zwei möglichen Einstellungen wechseln (zb ON/OFF), in anderen eine
Auswahl treffen oder einen (Zahlen)wert bestimmen. Ein roter, waagrechter Balken visualisiert
den aktuellen Parameterwert.
ZEILE AUSWÄHLEN
Stehen in einem Display-Fenster mehr als vier Parameter zur Verfügung, werden sie auf mehrere
Zeilen aufgeteilt. Du selektierst die aktive Zeile
mit dem Master Encoder. Ein Scroll-Balken am
rechten Display-Rand informiert über die aktuelle
Position in einer solchen Parameterliste. Die aktive Zeile ist durch einen Rahmen hervorgehoben.
Nicht aktive(n) Zeile(n) sind grau dargestellt.
SYNC (An, Aus)
Ist SYNC abgeschaltet, läuft der Sequencer „frei“, d.h. mit dem Tempo seiner eigenen Clock. Ist SYNC aktiv, wird der
Sequencer zur Masterclock synchronisiert. Die Masterclock bestimmt nun das Sequencer-Tempo.
BITTE BEACHTE: Bei synchronisiertem Sequencer arbeitet der RATE Regler „gerastert“ und liefert Teilerverhältnisse
der Masterclock-Einstellung.
CLOCK DIVISION (4, 2, 1, 1/2, 1/4, 1/8, 1/16, 1/32)
Im Syncbetrieb liefert die Masterclock des Moog One die Tempobasis. Das Tempo des Sequencers entspricht dem
Teilerwert des Masterclock-Tempos. Die Wertangabe des Clockteilers bezieht sich auf Viertelnoten.
CLOCK TIMING (STAIGHT, DOTTED, TRIPLET)
Mit dieser Funktion kannst du die Rhythmik des Sequencers beeinflussen. Dabei werden die Notenlängen innerhalb
der Clockteiler-Werte verändert.
STRAIGHT
Die gespielten Noten erhalten exakt den gewählten Clockteiler-Wert.
DOTTED
Die gespielten Noten werden als punktierte Noten ausgegeben (Notenlänge ist Clockteiler x 1,5)
TRIPLET
Die gespielten Noten werden als Triolen ausgegeben (Notenlänge ist Clockteiler x 2/3)
LENGTH (1 bis 64)
Dieser Parameter bestimmt die Step-Anzahl der Sequenz und damit ihre Länge von 1 bis 64. Zusammen mit den Parameters Clock Division und Clock Timing kannst du verschiedenste Metren und rhythmische Variationen erzeugen.
FOLLOW SWING (An, Aus)
Das Timing der Masterclock des Moog One kann mit einem Swing-Faktor versehen werden. Der Parameter FOLLOW
SWING bestimmt, ob der Sequencer den Swing-Faktor übernehmen soll, oder „geradeaus“ spielt.
79
ZUM INHALT
NOTE RESET (An, Aus)
Dieser Parameter bestimmt das Timing des Sequencers beim Anspielen einer neuen Note und aktiver NOTE TRIG
Funktion. Ist NOTE RESET ausgeschaltet, wartet der Sequencer mit dem Abpielen der Noten bis zum Erhalt des
nächsten Clockteiler-Signals. Bei aktivem NOTE RESET wird der Sequencer sofort neu gestartet und der Downbeat
damit neu festgelegt.
RESTART ON HOLD (An, Aus)
Sind die HOLD Funktion (Taster auf dem Bedienfeld) und die NOTE TRIG Funktion (im Sequencer Modul) aktiv,
startet der Sequencer mit dem ersten Step, sobald auf dem Keyboard eine neue Note gespielt wird.
BITTE BEACHTE: Du musst staccato spielen („alte“ Note(n) loslassen, bevor die eine „neue“ Note anschlägst), um die
Restart-Funktion auszulösen.
BITTE BEACHTE: Sind HOLD, NOTE TRIG und TRANSPOSE im Sequencer-Modul eingeschaltet und du spielst
legato, wird die Sequenz transponiert. Die Restart-Funktion wird jedoch nicht ausgelöst.
RESTART ON TRIG (An, Aus)
Dieser Parameter bietet zwei unterschiedliche Optionen für die gerade beschriebene Restart-Funktion: Ist der Taster
NOTE TRIG aktiv (leuchtet), startet eine neu (und staccato) angeschlagene Taste die Sequenz mit Step 1. Ist die
Funktion dagegen abgeschaltet (Restart On Note Trigger aus), startet die Sequenz immer wieder mit dem aktuellen
Step.
TRANSPOSE MODE (START KEY, INTERVAL)
Die Transpose Funktion des Sequencers stellt zwei unterschiedliche Betriebsmodi bereit. Du wählst sie mit dem
Parameter TRANSPOSE MODE aus. Zur Verfügung stehen :
START KEY
Hier bezieht sich das Transpositionsintervall auf den „Start Key“, also die zuvor gespielte Taste. Ein Beispiel:
Hast du die Sequenz mit der Taste „C“ gestartet und spielst nun das darüber liegende „F“, wird die gesamte
Sequenz um eine Quarte aufwärts transponiert. Der neue Grundton der Sequenz ist das „F“. Spielst du nun
das darunter liegende „E“, erklingt die Sequenz um eine Sekunde tiefer.
INTERVAL
Hier wird das Transpositionsintervall immer vom mittleren „C“ aus bestimmt: Spielst du wie oben das „F“, er
folgt die ‚Transposition um eine Quarte aufwärts (nach „F“), jedoch unabhängig von der zuvor gespielten
Note. War der Grundton der Sequenz zuvor das „A“, wird die Sequenz von „A“ aus um eine Quarte aufwärts
transponiert und „E“ wird der neue Grundton.
ONE SHOT (An, Aus)
Diese Funktion bestimmt, ob die Sequenz nur einmal abgespielt werden soll und nach einem Durchgang stoppt (An)
oder kontinuierlich wiederholt wird (Aus). Die One-Shot-Betriebsart ermöglicht es dir, etwa bei einer Live-Performance eine bestimmte Sequenz in einem bestimmten Song-Teil gezielt „abzufeuern“.
RECORDING MODE (REPLACE, OVERDUB)
Diese Funktion bestimmt, ob bei der Aufnahme neue Noten die zuvor eingespielten ersetzen sollen oder hinzu
addiert werden.
REPLACE (Werkseinstellung)
Neue Noten ersetzen die zuvor eingespielten auf den entsprechenden Steps.
OVERDUB
Neue Noten werden zu der bestehenden Sequenz hinzu addiert.
OUTPUT (SYNTH 1/2/3, ALL SYNTHS)
Mit dieser Funktion bestimmst du, welcher Synth deine aktuelle Sequenz wiedergeben soll. Zur Auswahl stehen die
drei Synths und die Option „alle Synths“.
ZUM INHALT
80
SEQUENZ LADEN
Drücke den Soft Button LOAD (rechts oben). Das Load Sequence Fenster öffnet sich.
Die linke Display-Hälfte zeigt die gespeicherten
Sequenzen als Liste. Du kannst sie entweder
alphabetisch (bzw. nach Namen) sortieren (Soft
Button SORT BY NAME) oder nach dem Datum
des letzten Abspeicherns (SORT BY DATE).
Das rechts oben gelegene Display-Feld zeigt evtl.
eingegebene Anmerkungen (Notes) zur selektierten Sequenz. Im Feld rechts unten siehst du das
Datum des letzten Abspeicherns der selektierten
Sequenz.
Wähle die gewünschte Sequenz mit dem Master
Encoder aus. Sie wird rot unterlegt dargestellt.
Drücke dann den Soft Button LOAD. Eine kleine
Markierung neben dem Sequenz-Namen zeigt dir,
dass es sich um die geladene (aktive) Sequenz
handelt.
Du kannst die aktive Sequenz nun abspielen,
deren Einstellungen im Sequencer MORE Fenster nach Belieben ändern oder mit dem Taster
STEP EDIT das Step Edit Fenster öffnen und die
Sequenz-Daten editieren.
TIP: Schaltest du den Parameter PRESET AUTOLOAD in (SETTINGS / GLOBAL / HARDWARE SETTINGS) ein, wird
die Sequenz unverzüglich geladen, sobald du sie mit dem MASTER ENCODER selektiert hast. Ein Druck auf den Soft
Button LOAD ist dann nicht notwendig.
SEQUENZ SPEICHERN
Um die aktuelle Sequenz zu speichern, drücke
den Soft Button SAVE. Das Fenster „Save New
Sequence Preset“ erscheint. Die vier Soft Buttons
erhalten nun die Funktionen NAME, NOTES, OK
und CANCEL.
Sobald sich das Fenster „Save New Sequence
Preset“ öffnet, ist der Soft Button NAME aktiv
und das Display fordert dich zur Eingabe eines
Namens auf.
TEXT EINGEBEN
Du kannst Namen und Infotexte („Notes“) direkt über das Keyboard eingeben. Dazu sind den weissen KeyboardTasten verschiedene Zeichen zugeordnet. Die schwarzen Keyboard-Tasten sind verschiedenen Funktionen
zugeordnet:
•
•
•
•
•
•
(Cis 1 bis Dis 2)
(Fis 5 / Gis 5)
(B 4) (B 5) (Fis 4)
(Gis 4)
wählen Zeichensätze.
bewegen den Cursor.
löscht das letzte Zeichen. Hälst du B 4 gedrückt, löschst du mehrere Zeichen.
erzeugt ein Leerzeichen.
löscht den aktuellen Namen und erzeugt einen neuen, zufälligen Namen.
löscht sämtlich Zeichen.
TIP: Mit << und >> bzw. CIS 5 und DIS 5 kannst du das zuletzt eingegebenen Zeichen in eines seiner Nachbarzeichen
umwandeln: Aus einem „M“ wird dann unverzüglich ein „L“ oder „N“.
81
ZUM INHALT
BITTE BEACHTE: Die oben genannten Tastenbezeichnungen beziehen sich auf die, im Display dargestellte
Keyboard-Grafik. Sie entsprechen nicht den MIDI-Noten usw.
TIP: Noch wesentlich einfacher kannst du Text eingeben, indem du ein Standard-USB-Keyboard am USB-Host-Port
des Moog One anschließt.
Sobald du die Sequenz mit einem Namen versehen hast, kannst du nach der selben Methode Anmerkungen bez.
einen Infotext eingeben – etwa „Intro für Song 1“ oder „aus Studiosession letzte Woche“. Drücke den Soft Button
NOTES und folge den Anweisungen im Display. Hast du Namen und Anmerkungen eingegeben, drücke den Soft
Button OK um die Sequenz zu speichern. Um den Speichervorgang abzubrechen, drücke stattdessen den Soft
Button CANCEL.
ZUM INHALT
82
EFFEKTE
Moog One bietet eine reichhaltige und beeindruckende Auswahl an internen Digitaleffekten. Jeder Synth ist mit einem eigenen „Synth-Effect“ ausgestattet. Zusätzlich gibt es bis zu zwei „Master-Effects“. Insgesamt können also bis
zu fünf Effekt-Sektionen gleichzeitig arbeiten.
Zu den Master-Effects zählen mehrere Premium-Studioeffekte, entwickelt und lizensiert vom allseits bekannten
Effektspezialisten Eventide. Mit Ausnahme der Eventide Master-Effects sind Synth- und Master-Effects identisch
ausgestattet. Synth-Effects können als Master-Effects arbeiten und umgekehrt.
Mit Ausnahme der Digitaleffekte ist der gesammte Audiosignalweg des Moog One vollständig echtanalog ausgelegt.
Bei abgeschalteten Effekten (Taster SYNTH EFFECT und MASTER EFFECTS Aus) befinden sich keinerlei digitale
Komponenten im Signalweg des Moog One. Sämtliche Einstellungen der aktiven Synth- und Master-Effects werden
als Teil eines Presets gespeichert.
SYNTH EFFECTS
ON (AN, AUS)
Mit dem ON Taster schaltest du ein SYNTH EFFECT Modul ein bzw. aus.
CTRL 1 UND CTRL 2 REGLER
Mit diesen beiden Reglern hast du direkten Zugriff auf zwei Parameter
des aktiven Synth-Effects.
Werksseitig steuern die Regler die beiden wichtigsten Parameter des
jeweiligen Effekts. Mit Hilfe des EFFECT TYPE Fensters kannst du
jedoch nach Belieben sämtliche Parameter eines jeden Effekts diesen
beiden Reglern zuordnen.
Der Status des ON Tasters sowie die Einstellungen der Regler CTRL 1
und CTRL 2 werden als Teil eines Timbre gespeichert.
SYNTH EFFECT STRUKTUR
Die verschiedenen Synth-Effects sind nach Typen geordnet – also etwa Delay, Chorus, Flanger usw. Du kannst einen
Effekttyp laden, nach Belieben seine Parameter verändern und diese Einstellungen als Synth Effect Preset speichern.
So kannst du beispielsweise einen Synth Effect vom Typ Flanger laden, all seine Parameter nach Belieben einstellen
und das Ergebnis als Synth Effect vom Typ Flanger mitsamt Namen (etwa „Lieblings-Flanger“) abspeichern, und
später bei Bedarf wieder aufrufen und in anderem Kontext weiterverwenden.
Der Signalweg eines Synth Effects bietet einen Mono-Eingang und einen Stereo-Ausgang. Der Stereo-Ausgang wird
mit dem Stereo MAIN L/R Bus und/oder mit dem SUB L/R Bus gemischt. Der erste Parameter eines jeden Synth
Effects ist MIX. Er bestimmt das Verhältnis zwischen unbearbeiteten Signal und Effektsignal („wet / dry“).
TECHNISCHE ANMERKUNG: Das, mithilfe der Modulationsmatrix erzeugte, automatische Stereo-Panning einer jeden
Stimme arbeitet nicht in Verbindung mit einem Synth Effect. Das Panning der Stimmen beeinflusst nur den „trockenen“, also unbearbeiteten Signalanteil. Die Panoramaposition des Effektsignals wird dagegen von den Einstellungen
im VCA MORE Fenster bestimmt.
83
ZUM INHALT
SYNTH EFFECT MORE FENSTER
Drücke den dreieckigen MORE Taster in der rechten oberen Ecke des SYNTH EFFECT Moduls. Es öffnet sich das
Synth Effect MORE Fenster. Mit den Soft Buttons oberhalb des Displays kannst du nun die Liste mit den zur Verfügung stehenden Effekttypen öffnen, ein zuvor gespeichertes Synth Effect Preset laden, die Effekt-Parameter des
aktuellen Effekttyps editieren und die Einstellungen als Synth Effect Preset speichern.
BITTE BEACHTE: Sobald du den (jetzt leuchtenden) MORE Taster drückst, wird das SYNTH EFFECT MORE Fenster
geschlossen und es erscheint das HOME Fenster.
SYNTH EFFECT AUSWÄHLEN UND LADEN
Falls nicht schon passiert, drücke den Soft Button
EFFECT TYPE. Die linke Display-Hälfte zeigt nun
sämtliche Synth Effect Typen, über die dein Moog
One verfügt.
Drehe den Master Encoder, um den gewünschten
Effekttyp zu selektieren. Die rechte Display-Hälfte
zeigt nun eine Liste mit sämtlichen Presets des
selektierten Effekttyps.
Ein Druck auf den Master Encoder positioniert
den roten Balken in der rechten Display-Hälfte. Drehe wieder den Master Encoder, um das
gewünschte Effekt-Preset zu selektieren und
lade es mit einem weiteren Druck auf den Master
Encoder.
Ein weisser Balken links vom Preset Name zeigt
dir, welches Effekt Preset aktuell geladen ist.
Drücke den Soft Button BACK, um den Cursor
zurück in die linke Display-Hälfte zu bewegen. Du kannst nun hier einen anderen Effekttyp auswählen.
Um einen initialisierten Effekttyp zu laden (mit werksseitigen Standard-Einstellungen), wähle den gewünschten
Effekttyp mit dem Master Encoder und drücke den Soft Button LOAD.
TIP: Schaltest du den Parameter PRESET AUTOLOAD in (SETTINGS / GLOBAL / HARDWARE SETTINGS) ein, werden
Effekttyp und Effekt-Preset unverzüglich geladen, sobald du sie mit dem Master Encoder selektiert hast. Ein Druck
auf den Master Encoder ist dann nicht notwendig.
SYNTH EFFECT EDITIEREN
Drücke den Soft Button EFFECT PARAMS („Effect Parameter“). Die linke Display-Hälfte zeigt nun eine schematische
Darstellung des aktuell gweählten Synth Effects. In der rechten Display-Hälfte findest du die aktuelle Belegung der
Regler CTRL 1 und CTRL 2 mitsamt deren Parameterwerten. Im unteren Display-Bereich erkennst du alle editierbaren Parameter des aktuellen Synt Effects.
WERTE ÄNDERN
Um einen Parameterwert zu ändern, drehe den
zugehörigen Soft Knob. In manchen Fällen wird
der Parameter zwischen zwei möglichen Einstellungen wechseln (zb ON/OFF), in anderen eine
Auswahl treffen oder einen (Zahlen)wert bestimmen. Ein roter, waagrechter Balken visualisiert
den aktuellen Parameterwert.
ZEILE AUSWÄHLEN
Stehen in einem Display-Fenster mehr als vier
Parameter zur Verfügung, werden sie auf mehrere Zeilen aufgeteilt. Du selektierst die aktive Zeile
mit dem Master Encoder. Ein Scroll-Balken am
rechten Display-Rand informiert über die aktuelle
Position in einer solchen Parameterliste. Die aktive Zeile ist durch einen Rahmen hervorgehoben.
Nicht aktive(n) Zeile(n) sind grau dargestellt.
BITTE BEACHTE: Jeder Synth Effect Typ verfügt über einen eigenen Parametersatz. Im Abschnitt ANHANG EFFEKTE
findest du Listen mit sämtlichen Onboard-Effekten, ihren editierbaren Parametern sowie den werksseitigen Belegungen für die Regler CTRL 1 und CTRL 2.
BITTE BEACHTE: Der jeweils zuletzt gelistete Parameter eines jeden Synth Effects ist „SYNC“. Ist der Sync-Parameter eingeschaltet („On“), sind alle zeitbasierten Effektparameter zum Tempo der Masterclock synchronisiert. Die
Parameterwerte sind dann „gerastert“ und liefern Teilerverhältnisse der Masterclock-Tempoeinstellung.
ZUM INHALT
84
SYNTH EFFECT SPEICHERN
Um die aktuelle Effekteinstellung zu speichern,
drücke den Soft Button SAVE. Das Fenster „Save
New (Type) Preset“ erscheint. Drei Soft Buttons
erhalten nun die Funktionen NAME, OK und
CANCEL.
Sobald sich das Fenster „Save New (Type)
Preset“ öffnet, ist der Soft Button NAME aktiv
und das Display fordert dich zur Eingabe eines
Namens auf.
TEXT EINGEBEN
Du kannst Namen und Infotexte („Notes“) direkt über das Keyboard eingeben. Dazu sind den weissen KeyboardTasten verschiedene Zeichen zugeordnet. Die schwarzen Keyboard-Tasten sind verschiedenen Funktionen
zugeordnet:
•
•
•
•
•
•
(Cis 1 bis Dis 2)
(Fis 5 / Gis 5)
(B 4) (B 5) (Fis 4)
(Gis 4)
wählen Zeichensätze.
bewegen den Cursor.
löscht das letzte Zeichen. Hälst du B 4 gedrückt, löschst du mehrere Zeichen.
erzeugt ein Leerzeichen.
löscht den aktuellen Namen und erzeugt einen neuen, zufälligen Namen.
löscht sämtlich Zeichen.
TIP: Mit << und >> bzw. CIS 5 und DIS 5 kannst du das zuletzt eingegebenen Zeichen in eines seiner Nachbarzeichen
umwandeln: Aus einem „M“ wird dann unverzüglich ein „L“ oder „N“.
BITTE BEACHTE: Die oben genannten Tastenbezeichnungen beziehen sich auf die, im Display dargestellte
Keyboard-Grafik. Sie entsprechen nicht den MIDI-Noten usw.
TIP: Noch wesentlich einfacher kannst du Text eingeben, indem du ein Standard-USB-Keyboard am USB-HOST-Port
des Moog One anschließt.
Hast du einen Namen für dein Effekt-Preset eingegeben, drücke den Soft Button OK um das Preset zu speichern. Um
den Speichervorgang abzubrechen, drücke stattdessen den Soft Button CANCEL.
MASTER EFFECTS
ON (An, Aus)
Mit dem ON Taster schaltest du das MASTER EFFECT Modul ein bzw. aus.
SEND 1 UND SEND 2 REGLER
Moog One verfügt über zwei sog. Master Effects. Im Gegensatz zu den
Synth Effects, werden Master Effects nicht einzelnen Synths zugeordnet. Stattdessen bearbeiten sie sämtliche aktiven Synths gleichzeitig.
Die Regler SEND 1 und SEND 2 bestimmen den Signalanteil, der zum
Master Effects Bus bzw. Master Effect 1 und 2 geleitet wird.
Der Status des ON Tasters sowie die Einstellungen der Regler SEND 1
und SEND 2 werden als Teil eines Timbre gespeichert.
85
ZUM INHALT
MASTER EFFECFTS STRUKTUR
Der Master Effects Bus besitzt zwei Ein- und Ausgänge. Somit lassen sich beide Master Effects entweder als „True
Stereo“ Prozessor betreiben (ein Stereo-Eingang, ein Stereo-Ausgang) oder als „Dual Mono“ Prozessor (zwei Mono-Eingänge, ein Stereo-Ausgang). Ist der Parameter MASTER BUS MODE im Master Effects MORE Fenster auf
STEREO geschaltet, leuchtet die STEREO LED auf dem Bedienfeld.
TECHNISCHE ANMERKUNG: Das, mit Hilfe der Modulationsmatrix erzeugte, automatische Stereo-Panning einer jeden Stimme arbeitet nicht, wenn die Master Effects im Dual Mono Modus arbeiten. Das Panning der Stimmen beeinflusst nur den „trockenen“, also unbearbeiteten Signalanteil. Die Panoramaposition des Effektsignals wird jedoch von
den Einstellungen im VCA MORE Fenster bestimmt. Im Stereo Modus (Master Effects mit Stereo-Eingang) bleibt die
Panorama-Information einer jeden Stimme erhalten.
Für die Master Effects stehen Effekt-Algorithmen des Herstellers Eventide zur Verfügung. Sie sind für den Moog One
lizensiert und bieten Studioqualität. Aufgrund ihrer Komplexität und ihres Leistungsbedarfs lässt sich nur ein Eventide-Effekt zu einer Zeit nutzen, auch wenn die Master Effects im Dual Mono Modus arbeiten. Du kannst aber neben
einem Eventide-Effekt einen weiteren Standard-Effekt als zweiten Master-Effect betreiben.
BITTE BEACHTE: Sollte schon ein Eventide-Effekt für einen Master Effect ausgewählt sein, ist er in der Effektauswahl
für Master Effect 2 grau dargestellt und nicht selektierbar.
MASTER EFFECTS MORE FENSTER
Drücke den dreieckigen MORE Taster in der rechten oberen Ecke des MASTER EFFECTS Moduls.
Es öffnet sich das Master Effects MORE Fenster.
Mit den Soft Buttons oberhalb des Displays
kannst du nun die Liste mit den zur Verfügung
stehenden Effekttypen öffnen, ein zuvor gespeichertes Master Effects Preset laden, die Effekt-Parameter des aktuellen Effekttyps editieren
und die Einstellungen als Master Effects Preset
speichern.
BITTE BEACHTE: Sobald du den (jetzt leuchtenden) MORE Taster drückst, wird das MASTER
EFFECTS MORE Fenster geschlossen und es
erscheint das HOME Fenster.
MASTER BUS MODE (DUAL MONO, STEREO)
Drücke einen der EFFECT TYPE Soft Buttons und wähle mit dem linken Soft Knob den gewünschten MASTER BUSS
MODE. Zur Auswahl stehen:
STEREO
In diesem Betriebsmodus steht ein Master Effect zur Verfügung. Er verfügt über Stereo Ein- und Ausgänge
und arbeitet somit als „True Stereo Prozessor“. Die leuchtende STEREO LED auf dem Bedienfeld zeigt den
aktiven Stereo-Modus an.
DUAL MONO
In diesem Betriebsmodus stehen zwei Master Effects zur Verfügung. Sei verfügen jeweils über einen
Mono-Eingang und einen Stereo-Ausgang.
STEREO WIDTH (0% bis 100% bios 200%)
Dieser Parameter steuert die Breite des Stereopanoramas, welches von den Master Effects erzeugt wird. Bei der
Einstellung 0% ist das Ausgangssignal der Master Effects quasi monoaural. Bei Rechtsdrehung des Soft Knobs wird
das Panorama zunehmend verbreitert und entspricht bei 100% seiner Grundeinstellung. Werte oberhalb von 100%
verbreitern das Stereobild weiter bis zu seinem Maximalwert von 200%.
BITTE BEACHTE: Der STEREO WIDTH Parameter wird ganz am Ende der MASTER EFFECTS Signalkette in das Signal
eingerechnet. Er ist daher unabhängig vom gewählten Master Effects Typ. Der Stereo Width Parameter wirkt sowohl
auf den MAIN OUT als auch auf die SUB OUT Mixbusse.
ZUM INHALT
86
EFFECTS 1 -> 2 SERIES (0% bis 100%)
Dieser Parameter steht nur im DUAL MONO Mode zur Verfügung. Er überblendet stufenlos zwischen paralleler und
serieller Verschaltung der beiden Master Effects. Bei einem Wert von 0% arbeiten beide Master Effects parallel. Beide Effekt-Ausgänge werden im Main-Out des Moog One summiert. Bei einem Wert von 100% arbeiten beide Master
Effects vollständig seriell. Das Audiosignal wird also nacheinander in Master Effect 1 und 2 geleitet.
MASTER EFFECT AUSWÄHLEN UND LADEN
Falls nicht schon passiert, drücke einen der Soft Buttons EFFECT 1 TYPE oder EFFECT 2 TYPE. Die linke DisplayHälfte zeigt nun sämtliche Master Effect Typen, die für den gewählten Master Effect verfügbar sind. Drehe den
Master Encoder, um den gewünschten Effekttyp zu selektieren.
BITTE BEACHTE: Ist als MASTER BUS MODE die Einstellung STEREO gewählt, ist nur eine EFFECT TYPE Liste sichtbar. Da dann beide Effekte zusammen einen True-Stereo-Effekt bilden, müssen sie natürlich den selben Effekttyp
liefern.
TIP: Mit Ausnahme der Eventide-Effekte, sind die zur Verfügung stehenden Synth- und Master-Effects identisch.
Synth-Effect Presets können als Master Effect genutzt werden und umgekehrt.
Die rechte Display-Hälfte zeigt nun eine Liste mit sämtlichen Presets des selektierten Effekttyps. Ein Druck auf den
Master Encoder positioniert den roten Balken in der rechten Display-Hälfte. Drehe wieder den Master Encoder, um
das gewünschte Effekt-Preset zu selektieren und lade es mit einem weiteren Druck auf den Master Encoder. Ein
weisser Balken links vom Preset-Namen zeigt dir, welches Effekt Preset aktuell geladen ist.
Drücke den Soft Button BACK, um den Cursor zurück in die linke Display-Hälfte zu bewegen. Du kannst nun einen
anderen Effekttyp auswählen. Um einen initialisierten Effekttyp zu laden (mit werksseitigen Standard-Einstellungen),
wähle den gewünschten Effekttyp mit dem Master Encoder und drücke den Soft Button LOAD.
TIP: Schaltest du den Parameter PRESET AUTOLOAD in (SETTINGS / GLOBAL / HARDWARE SETTINGS) ein, werden
Effekttyp und Effekt-Preset unverzüglich geladen, sobald du sie mit dem Master Encoder selektiert hast. Ein Druck
auf den Master Encoder ist dann nicht notwendig.
MASTER EFFECT EDITIEREN
Drücke entweder den Soft Button EFFECT 1 PARAMS oder EFFECT 2 PARAMS („Effect 1 / 2 Parameter“). Die linke
Display-Hälfte zeigt nun eine schematische Darstellung des aktuellen gewählten Master Effects. In der rechten Display-Hälfte findest du die aktuellen Parameterwerte der Regler SEND 1 und SEND 2 für alle drei Synths. Im unteren
Display-Bereich erkennst du alle editierbaren Parameter des gewählten Master Effects.
BITTE BEACHTE: Ist als MASTER BUS MODE die Einstellung STEREO gewählt, ist nur eine EFFECT PARAMS Liste
sichtbar.
WERTE ÄNDERN
Um einen Parameterwert zu ändern, drehe den
zugehörigen Soft Knob. In manchen Fällen wird
der Parameter zwischen zwei möglichen Einstellungen wechseln (zb ON/OFF), in anderen eine
Auswahl treffen oder einen (Zahlen)wert bestimmen. Ein roter, waagrechter Balken visualisiert
den aktuellen Parameterwert.
ZEILE AUSWÄHLEN
Stehen in einem Display-Fenster mehr als vier
Parameter zur Verfügung, werden sie auf mehrere
Zeilen aufgeteilt. Du selektierst die aktive Zeile
mit dem Master Encoder. Ein Scroll-Balken am
rechten Display-Rand informiert über die aktuelle
Position in einer solchen Parameterliste. Die aktive Zeile ist durch einen Rahmen hervorgehoben.
Nicht aktive(n) Zeile(n) sind grau dargestellt.
BITTE BEACHTE: Jeder Master Effect Typ verfügt über einen eigenen Parametersatz. Im Abschnitt ANHANG
EFFEKTE findest du Listen mit sämtlichen Onboard-Effekten und ihren editierbaren Parametern.
BITTE BEACHTE: Mit Ausnahme der Eventide Effekte ist der jeweils zuletzt gelistete Parameter eines jeden Master
Effects „SYNC“. Ist der Sync-Parameter eingeschaltet („On“), sind alle zeitbasierten Effektparameter zum Tempo der
87
ZUM INHALT
Masterclock synchronisiert. Die Parameterwerte sind dann „gerastert“ und liefern Teilerverhältnisse der
Masterclock-Tempoeinstellung.
MASTER EFFECT SPEICHERN
Um die aktuelle Effekteinstellung zu speichern,
drücke den Soft Button SAVE. Das Fenster „Save
New (Type) Preset“ erscheint. Drei Soft Buttons
erhalten nun die Funktionen NAME, OK und
CANCEL.
Sobald sich das Fenster „Save New (Type)
Preset“ öffnet, ist der Soft Button NAME aktiv
und das Display fordert dich zur Eingabe eines
Namens auf.
TEXT EINGEBEN
Du kannst Namen und Infotexte („Notes“) direkt
über das Keyboard eingeben. Dazu sind den
weissen KeyboardTasten verschiedene Zeichen zugeordnet. Die
schwarzen Keyboard-Tasten sind verschiedenen Funktionen
zugeordnet:
•
•
•
•
•
•
(Cis 1 bis Dis 2)
(Fis 5 / Gis 5)
(B 4) (B 5) (Fis 4)
(Gis 4)
wählen Zeichensätze.
bewegen den Cursor.
löscht das letzte Zeichen. Hälst du B 4 gedrückt, löschst du mehrere Zeichen.
erzeugt ein Leerzeichen.
löscht den aktuellen Namen und erzeugt einen neuen, zufälligen Namen.
löscht sämtlich Zeichen.
TIP: Mit << und >> bzw. CIS 5 und DIS 5 kannst du das zuletzt eingegebenen Zeichen in eines seiner Nachbarzeichen
umwandeln: Aus einem „M“ wird dann unverzüglich ein „L“ oder „N“.
BITTE BEACHTE: Die oben genannten Tastenbezeichnungen beziehen sich auf die, im Display dargestellte
Keyboard-Grafik. Sie entsprechen nicht den MIDI-Noten usw.
TIP: Noch wesentlich einfacher kannst du Text eingeben, indem du ein Standard-USB-Keyboard am USB-HOST-Port
des Moog One anschließt.
Hast du einen Namen für dein Effekt-Preset eingegeben, drücke den Soft Button OK um das Preset zu speichern. Um
den Speichervorgang abzubrechen, drücke stattdessen den Soft Button CANCEL.
ZUM INHALT
88
ANHANG EFFEKT-ÜBERSICHT
Hier findest du eine Übersicht mit sämtlichen Effekt-Typen des Moog One sowie deren Parametern, Wertebereichen
und Regler-Zuordnungen.
BITTE BEACHTE: Ist der Sync-Parameter eingeschaltet („On“), sind alle zeitbasierten Effektparameter zum Tempo
der Masterclock synchronisiert. Die meisten Parameterwerte sind dann automatisch „gerastert“ und liefern anstelle
der üblichen (Milli)sekunden-Angaben musikalische Teilerverhältnisse der Masterclock-Tempoeinstellung. „Krumme“
Werte werden dem jeweils nächsten Clock-Teilerwert angepasst.
Der vollständige Wertebereich für zeitbasierte Effektparameter im Sync-Betrieb ist:
(1/64T, 1/64, 1/64., 1/32T, 1/32, 1/32., 1/16T, 1/16, 1/16., 1/8T, 1/8, 1/8., 1/4T, 1/4, 1/4., 1/2T, 1/2, 1/2., 1, 2, 4)
DELAY (Delay-Line mit einem Abgriff)
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
REGLER
MIX
DELAY-SIGNALANTEIL IM AUSGANG
0% bis 100%
CTRL 1
FEEDBACK
DELAY-SIGNAL FEEDBACK-ANTEIL
0% bis 100%
TIME
DELAY-ZEIT
0.1ms bis
2000ms
GAIN
GAIN STAGE OF THE PROCESSED SIGNAL
0% bis 100%
SYNC
SYNC ON ODER OFF
ON, OFF
CTRL 2
STEREO DELAY (Delay-Line mit zwei Abgriffen, verteilt im Stereopanaorama)
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
REGLER
MIX
DELAY-SIGNALANTEIL IM AUSGANG
0% bis 100%
CTRL 1
FEEDBACK
DELAY-SIGNAL FEEDBACK-ANTEIL
0% bis 100%
CTRL 2
TIME LEFT
DELAY-ZEIT LINKER KANAL
0.1ms bis
2000ms
TIME RIGHT
DELAY-ZEIT RECHTER KANAL
0.1ms bis
2000ms
FEEDBACK LEFT
DELAY-SIGNAL FEEDBACK-ANTEIL LINKER
KANAL
0% bis 100%
FEEDBACK RIGHT
DELAY-SIGNAL FEEDBACK-ANTEIL RECHTER
KANAL
0% bis 100%
MOD RATE LEFT
MODULATIONS-GESCHWINDIGKEIT LINKER
KANAL
0% bis 100%
MOD RATE RIGHT
MODULATIONS-GESCHWINDIGKEIT RECHTER
KANAL
0% bis 100%
MOD DEPTH LEFT
MODULATIONSTIEFE LINKER KANAL
0% bis 100%
MOD DEPTH RIGHT
MODULATIONSTIEFE RECHTER KANAL
0% bis 100%
TONE
LPF (KLANGREGELUNG)
0% bis 100%
GAIN
VERSTÄRKUNG EFFEKTSIGNAL
0% bis 100%
SYNC
SYNC ON ODER OFF
ON, OFF
89
ZUM INHALT
PING PONG (Delay-Line mit zwei Abgriffen, im Stereopanaorama wechselnd)
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
REGLER
MIX
DELAY-SIGNALANTEIL IM AUSGANG
0% bis 100%
CTRL 1
FEEDBACK
DELAY SIGNAL FED BACK TO THE INPUT
0% bis 100%
CTRL 2
TIME LEFT
DELAY-ZEIT LINKER KANAL
0.1ms bis
2000ms
TIME RIGHT
DELAY-ZEIT RECHTER KANAL
0.1ms bis
2000ms
OFFSET
DELAY TIME OFFSET BETWEEN LEFT & RIGHT 0% bis 100%
TONE
LPF (KLANGREGELUNG)
0% bis 100%
GAIN
VERSTÄRKUNG EFFEKTSIGNAL
0% bis 100%
SYNC
SYNC ON ODER OFF
ON, OFF
BBD DELAY (Delay-Line mit einem Abgriff, Eimerketten-Delay-Emulation)
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
REGLER
MIX
DELAY-SIGNALANTEIL IM AUSGANG
0% bis 100%
CTRL 1
FEEDBACK
DELAY-SIGNAL FEEDBACK-ANTEIL
0% bis 100%
TIME
DELAY-ZEIT
0.1ms bis
2000ms
NOISE
BBD-CLOCK-NOISE SIMULATION
0% bis 100%
TONE
LPF (KLANGREGELUNG)
0% bis 100%
MOD
ZUFÄLLIGE DELAY-MODULATION
0% bis 100%
GAIN
VERSTÄRKUNG EFFEKTSIGNAL
0% to 100%
SYNC
SYNC ON ODER OFF
ON, OFF
CTRL 2
TAPE DELAY (Delay-Line mit einem Abgriff, Bandecho-Emulation)
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
REGLER
MIX
DELAY-SIGNALANTEIL IM AUSGANG
0% bis 100%
CTRL 1
FEEDBACK
DELAY-SIGNAL FEEDBACK-ANTEIL
0% bis 100%
TIME
DELAY-ZEIT
0.1ms bis
2000ms
FLUTTER
FLUTTER-SIMULATION
0% bis 100%
WOW
WOW-SIMULATION
0% bis 100%
TAPE BIAS
HPF FILTER & TAPE BIAS SIMULATION
0% bis 100%
GAIN
VERSTÄRKUNG EFFEKTSIGNAL
0% bis 100%
SYNC
SYNC ON ODER OFF
ON, OFF
ZUM INHALT
90
CTRL 2
ECHO (Delay-Line mit einem Abgriff, Federhall-Emulation)
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
REGLER
MIX
DELAY-SIGNALANTEIL IM AUSGANG
0% bis 100%
CTRL 1
TONE
LPF (KLANGREGELUNG)
0% bis 100%
TIME
DELAY-ZEIT
0.1ms bis
2000ms
FEEDBACK
FEEDBACK FÜR ECHO
0% bis 100%
ROOM
SOUNDCHARAKTER FÜR FEDERHALLSIMULATION
0% bis 100%
DECAY
NACHHALLDAUER FÜR FEDERHALLSIMULATION
0% bis 100%
MOD RATE
MODULATIONSGESCHWINDIGKEIT
0.1Hz bis 10Hz
MOD DEPTH
MODULATIONSTIEFE
0% bis 100%
GAIN
VERSTÄRKUNG EFFEKTSIGNAL
0% bis 100%
SYNC
SYNC ON ODER OFF
ON, OFF
CTRL 2
FLANGER (Flanger mit einem Abgriff)
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
REGLER
MIX
DELAY-SIGNALANTEIL IM AUSGANG
0% bis 100%
FEEDBACK
FEEDBACK-ANTEIL
-100% bis
+100%
TIME
FLANGE-ZEIT (VERZÖGERUNG)
0.1ms bis 15ms
RATE
MODULATIONSGESCHWINDIGKEIT
0.1Hz bis 10Hz
CTRL 1
DEPTH
MODULATIONSTIEFE
0% bis 100%
CTRL 2
TONE
LPF CUTOFF-REGELUNG
0% bis 100%
NOISE
RAUSCHANTEIL IM EFFEKTSIGNAL
0% bis 100%
SPREAD
STEREO-BREITE
0% bis 100%
GAIN
VERSTÄRKUNG EFFEKTSIGNAL
0% bis 100%
SYNC
SYNC ON ODER OFF
ON, OFF
CHORUS (Chorus mit einem Abgriff)
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
MIX
CHORUS-SIGNALANTEIL IM AUSGANG
0% bis 100%
FEEDBACK
FEEDBACK-ANTEIL
-100% bis
+100%
TIME
CHORU-ZEIT (VERZÖGERUNG)
0.1ms bis
50ms
RATE
MODULATIONSGESCHWINDIGKEIT
0.1Hz bis
20Hz
CTRL 1
DEPTH
MODULATIONSTIEFE
0% bis 100%
CTRL 2
TONE
LPF CUTOFF-REGELUNG
0% bis 100%
SPREAD
STEREO-BREITE
0% bis 100%
GAIN
VERSTÄRKUNG EFFEKTSIGNAL
0% bis 100%
SYNC
SYNC ON ODER OFF
ON, OFF
91
REGLER
ZUM INHALT
DUAL CHORUS (Chorus mit zwei Abgriffen, Verzögerungs-Offset)
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
REGLER
MIX
CHORUS-SIGNALANTEIL IM AUSGANG
0% bis 100%
CTRL 1
FEEDBACK
FEEDBACK-ANTEIL
-100% bis
+100%
CTRL 2
TIME
TIME OFFSET
3ms bis 60ms
DEPTH
MODULATIONSTIEFE
0% bis 100%
RATE
MODULATIONSGESCHWINDIGKEIT
LOW, MED,
HIGH
TONE
LPF CUTOFF-REGELUNG
0% bis 100%
VIBRATO RATE
VIBRATO-GESCHWINDIGKEIT
0.1Hz bis 10Hz
VIBRATO DEPTH
VIBRATO-INTENSITÄT
0% bis 100%
GAIN
VERSTÄRKUNG EFFEKTSIGNAL
0% bis 100%
SYNC
SYNC ON ODER OFF
ON, OFF
ENSEMBLE (Chorus mit drei Abgriffen, 120° Phasenverschiebung)
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
REGLER
MIX
CHORUS-SIGNALANTEIL IM AUSGANG
0% bis 100%
CTRL 1
FEEDBACK
FEEDBACK-ANTEIL
0% bis 100%
CTRL 2
TIME
CHORUS-ZEIT (VERZÖGERUNG)
3ms bis 60ms
RATE
MODULATIONSGESCHWINDIGKEIT
LOW, MED,
HIGH
DEPTH
MODULATIONSTIEFE
0% bis 100%
TONE
LPF CUTOFF-REGELUNG
0% bis 100%
VIBRATO RATE
VIBRATO-GESCHWINDIGKEIT
0.1Hz bis 10Hz
VIBRATO DEPTH
VIBRATO-INTENSITÄT
0% bis 100%
SPREAD
STEREO-BREITE
0% bis 100%
GAIN
VERSTÄRKUNG EFFEKTSIGNAL
0% bis 100%
SYNC
SYNC ON ODER OFF
ON, OFF
ZUM INHALT
92
6 STAGE PHASER (Phaser mit sechs Filterstufen (MF-103-Style))
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
REGLER
MIX
PHASE-SIGNALANTEIL IM AUSGANG
0% bis 100%
CTRL 1
FEEDBACK
PHASER FEEDBACK EMULATION
0% bis 100%
SWEEP
PHASER NULLDURCHGANG
0% bis 100%
RATE
LFO MODULATIONSTIEFE
0.01Hz bis
20Hz
DEPTH
LFO MODULATIONSGESCHWINDIGKEIT
0% bis 100%
TONE
LPF CUTOFF MIXSIGNAL,
(DÄMPFT HOHE FREQUENZEN)
0% bis 100%
NOISE
RAUSCHANTEIL IM EFFEKTSIGNAL
0% bis 100%
GAIN
VERSTÄRKUNG EFFEKTSIGNAL
0% bis 100%
SYNC
SYNC ON ODER OFF
ON, OFF
CTRL 2
12 STAGE PHASER (Phaser mit zwölf Filterstufen (MF-103-Style))
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
REGLER
MIX
PHASE-SIGNALANTEIL IM AUSGANG
0% bis 100%
CTRL 1
FEEDBACK
PHASER FEEDBACK EMULATION
0% bis 100%
SWEEP
PHASER NULLDURCHGANG
0% bis 100%
RATE
LFO MODULATIONSTIEFE
0.01Hz bis
20Hz
DEPTH
LFO MODULATIONSGESCHWINDIGKEIT
0% bis 100%
TONE
LPF CUTOFF MIXSIGNAL,
(DÄMPFT HOHE FREQUENZEN)
0% bis 100%
NOISE
RAUSCHANTEIL IM EFFEKTSIGNAL
0% bis 100%
GAIN
VERSTÄRKUNG EFFEKTSIGNAL
0% bis 100%
SYNC
SYNC ON OR OFF
ON, OFF
CTRL 2
TIME PHASER (Phaser (vier Filterstufen) und Delay-Line mit einem Abgriff)
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
REGLER
MIX
PHASE-SIGNALANTEIL IM AUSGANG
0% bis 100%
CTRL 1
PHASER FEEDBACK PHASER-FEEDBACK EMULATION
0% bis 100%
SWEEP
PHASER NULLDURCHGANG
0% bis 100%
RATE
LFO MODULATIONSTIEFE
0.01Hz bis 20
Hz
DEPTH
LFO MODULATIONSGESCHWINDIGKEIT
0% bis 100%
TONE
LPF CUTOFF MIXSIGNAL,
(DÄMPFT HOHE FREQUENZEN)
0% bis 100%
NOISE
RAUSCHANTEIL IM EFFEKTSIGNAL
0% bis 100%
DELAY AT FEEDBACK
FEEDBACK-ANTEIL
0% bis 100%
TIME
VERZÖGERUNGSZEIT
0.1ms bis
2000ms
GAIN
VERSTÄRKUNG EFFEKTSIGNAL
0% bis 100%
SYNC
SYNC ON OR OFF
ON, OFF
93
CTRL 2
ZUM INHALT
BIT CRUSHER (Sample-Raten- / Bit-Tiefen-Reduktion)
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
REGLER
MIX
EFFEKT-SIGNALANTEIL IM AUSGANG
0% bis 100%
CTRL 1
DEPTH
BIT-TIEFE
2-BIT bis 24BIT
CTRL 2
RATE
SAMPLING-RATE
128Hz bis
48kHz
GAIN
VERSTÄRKUNG EFFEKTSIGNAL
0% bis 100%
RESONATOR (Resonierende Filterbank)
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
REGLER
MIX
EFFEKT-SIGNALANTEIL IM AUSGANG
0% bis 100%
CTRL 1
RESONANCE
RESONANCE DER DREI FILTER
0% bis 100%
CTRL 2
CUTOFF LOW
CUTOFF / MITTENFREQUENZ FILTER 1
(WERKSEINSTELLUNG = 500Hz)
10Hz bis
22kHz
CUTOFF MID
CUTOFF / MITTENFREQUENZ FILTER 2
(WERKSEINSTELLUNG = 1kHz)
10Hz bis
22kHz
CUTOFF HIGH
CUTOFF / MITTENFREQUENZ FILTER 3
(WERKSEINSTELLUNG = 5kHz)
10Hz bis
22kHz
LEVEL LOW
PEGEL FILTER 1
0% bis 100%
LEVEL MID
PEGEL FILTER 2
0% bis 100%
LEVEL HIGH
PEGEL FILTER 3
0% bis 100%
FILTER TYPE
CHARAKTERISTIK DER DREI FILTER
LP, BP, HP
MOD RATE
MODULATIONSGESCHWINDIGKEIT
0.01Hz bis
10Hz
MOD DEPTH
MODULATIONSTIEFE
0% bis 100%
GAIN
VERSTÄRKUNG EFFEKTSIGNAL
0% bis 100%
10 BAND VOCODER (Vintage-Style 10-Band-Vocoder)
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
REGLER
MIX
VOCODER-SIGNALANTEIL IM AUSGANG
0% bis 100%
CTRL 1
SIBILANCE
ANTEIL ZISCHLAUTE IM AUSGANGSSIGNAL
0% bis 100%
SENSITIVITY
EINGANGSEMPFINDLICHKEIT FÜR
MIC INPUT
0% bis 100%
TONE
HOCHPASSFILTER FÜR ZISCHLAUTE /
RAUSCHSIGNAL
0% bis 100%
NOISE
ÜBERBLENDUNG ZISCHLAUTE / RAUSCHEN
0% bis 100%
CTRL 2
16 BAND VOCODER (Vintage-Style 16-Band-Vocoder)
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
REGLER
MIX
VOCODER-SIGNALANTEIL IM AUSGANG
0% bis 100%
CTRL 1
SIBILANCE
ANTEIL ZISCHLAUTE IM AUSGANGSSIGNAL
0% bis 100%
SENSITIVITY
EINGANGSEMPFINDLICHKEIT FÜR
MIC INPUT
0% bis 100%
TONE
HOCHPASSFILTER FÜR ZISCHLAUTE /
RAUSCHSIGNAL
0% bis 100%
NOISE
ÜBERBLENDUNG ZISCHLAUTE / RAUSCHEN
0% bis 100%
ZUM INHALT
94
CTRL 2
EVENTIDE® ROOM (Parametrischer Raumhall-Effekt von Eventide)
PARAMETER
NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
REFLECTION
MACRO-PARAMETER FÜR ERSTREFEXIONEN
(DICHTE, VERTEILUNG, VERZÖGERUNG DES
DELAY-NETZWERKES)
20 EINSTELLUNGEN WIE
FOLGT:
EARLY 10 + LATE 0 (0),
EARLY 10 + LATE 1 (0.05),
......,
EARLY 10 + LATE 10 (0.5),
EARLY 9 + LATE 10 (0.55),
..........,
EARLY 0 + LATE 10 (1)
DIFFUSION
FEEDBACK FÜR ERSTRELEXIONEN
0 - 100
MOD LEVEL
MODULATIONSTIEFE FÜR PRE-DELAY /
ERSTREFLEXIONEN
0 - 100
HIGH FREQ
DÄMPFUNG HOHER FREQUENZEN IM NACHHALL
1000Hz - 5000Hz
HIGH LEVEL
VERSTÄRKUNG HOHER FREQUENZEN IM NACHHALL
-100-100
LOW LEVEL
VERSTÄRKUNG TIEFER FREQUENZEN IM NACHHALL
0-1
PRE DELAY
PRE-DELAY (ABSTAND ANHALL / NACHHALL)
0 - 500ms
SIZE
RAUMGRÖSSE
0 - 100
DECAY
GESAMTE NACHHALLZEIT
0 - 100
EVENTIDE® HALL (Master Hall-Effekt von Eventide)
PARAMETER
NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
LOW DECAY
NACHHALLZEIT TIEFE FREQUENZEN (BIS UNENDLICH /
FREEZE)
0.1-5.0X (0.95),
INFINITE, FREEZE(1)
HIGH DECAY
NACHHALLZEIT HOHE FREQUENZEN (BIS UNENDLICH /
FREEZE)
0.1-5.0X (0.95),
INFINITE, FREEZE(1)
MOD LEVEL
MODULATIONSTIEFE FÜR PRE-DELAY /
ERSTREFLEXIONEN
0 - 100
MID LEVEL
VERSTÄRKUNG MITTLERER FREQUENZEN IM NACHHALL
-100 - 100
HIGH LEVEL
VERSTÄRKUNG HOHER FREQUENZEN IM NACHHALL
-100 - 100
LOW LEVEL
VERSTÄRKUNG TIEFER FREQUENZEN IM NACHHALL
-100 - 100
PRE DELAY
PRE-DELAY (ABSTAND ANHALL / NACHHALL)
0ms - 1500ms
SIZE
RAUMGRÖSSE
0 - 100
DECAY
GESAMTE NACHHALLZEIT (BIS UNENDLICH / FREEZE)
0.0s - 20s (0.85),
INFINITE, FREEZE(1)
95
ZUM INHALT
EVENTIDE® PLATE (Master Hallplatten-Simulationseffekt von Eventide)
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
DISTANCE
VERZÖGERUNG DER ERSTREFLEXIONEN (SIMULATION
ABSTAND SCHALLQUELLE)
0 - 100
DIFFUSION
FEEDBACK FÜR ERSTRELEXIONEN
0 - 100
MOD LEVEL
MODULATIONSTIEFE FÜR PRE-DELAY /
ERSTREFLEXIONEN
0 - 100
TONE
CUTOFF LPF IM EINGANG
-100 - 100
HIGH DAMP
DÄMPFUNG HOHER FREQUENZEN IM NACHHALL
100 - 0
LOW DAMP
VERSTÄRKUNG TIEFER FREQUENZEN IM NACHHALL
100 - 0
PRE DELAY
PRE-DELAY (ABSTAND ANHALL / NACHHALL)
0ms-1500ms
SIZE
RAUMGRÖSSE
0 - 100
DECAY
GESAMTE NACHHALLZEIT (BIS UNENDLICH / FREEZE)
0.25S 10s(0.85),
INFINITE,
FREEZE(1)
EVENTIDE® SHIMMER (Master Effekthall von Eventide – Kombination von Hallsimulation und Pitchshifter)
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
A PITCH
ANTEIL TONHÖHENVERSCHIEBUNG
-2410C - +2410
B PITCH
ANTEIL TONHÖHENVERSCHIEBUNG
-2410C - +2410
PITCH DECAY
NACHHALLZEIT DES TONHÖHENVERSCHOBENEN
SIGNALANTEILS
0-100%(0.85),
PITCH FREEZE,
PITCH+REVERB
FREEZE(1)
MID DECAY
NACHHALLZEIT MITTLERE FREQUENZEN
0 - 100
LOW DECAY
NACHHALLZEIT TIEFE FREQUENZEN
0 - 100
HIGH DECAY
NACHHALLZEIT HOHE FREQUENZEN
0 - 100
DELAY
PRE-DELAY (ABSTAND ANHALL / NACHHALL)
50ms - 1000ms
SIZE
RAUMGRÖSSE
0 - 100
DECAY
GESAMTE NACHHALLZEIT
0 - 100
ZUM INHALT
96
EVENTIDE® BLACKHOLE (Master Effekthall von Eventide)
PARAMETER NAME
PARAMETER BESCHREIBUNG
BEREICH
MOD DEPTH
MODULATIONSTIEFE ERSTREFLEXIONEN
0 - 100
MOD RATE
MODULATIONSGESCHWINDIGKEIT ERSTREFLEXIONEN
0 - 100
FEEDBACK
FEEDBACK SIGNAL ERSTREFLEXIONEN (BIS UNENDLICH /
FREEZE)
0-100 (0.9),
INFINITE,
FREEZE(1)
RESONANCE
RESONANZINTENSITÄT
0 - 100
HIGH LEVEL
VERSTÄRKUNG HOHER FREQUENZEN IM NACHHALL
-100 - 100
LOW LEVEL
VERSTÄRKUNG TIEFER FREQUENZEN IM NACHHALL
-100 - 100
PRE DELAY
PRE-DELAY (ABSTAND ANHALL / NACHHALL)
0 - 2000ms
SIZE
RAUMGRÖSSE
0 - 100
GRAVITY
GRAVITATIOSWELLEN-INTENSITÄT
97
;-)
-100 - 100
ZUM INHALT
SPIELHILFEN (LEFT HAND CONTROLLERS / LHC)
Die Spielhilfen bieten zahlreiche performance-orientierte Funktionen. Mit ihnen kannst du mehr Ausdruck in dein
Spiel bringen. Die Spielhilfen kannst du nach persöhnlichem Geschmack oder auch passend zu bestimmten Sounds/
Presets vielfältig konfigurieren. Dazu dienen die Parameter des LHC-MORE Fensters. Die Einstellungen lassen sich für
jeden Synth individuell speichern.
BITTE BEACHTE: MODWHEEL (Modulationsrad) und X/Y-PAD lassen sich via „Expression Assign“-Tastern oder via
Modulationsmatrix bestimmten Zielparametern zuweisen. Der Pressure-Parameter (Drucksensor) des X/Y-Pad wird
ausschließlich über die Modulationsmatrix zugewiesen.
OCTAVE SHIFT (-2 bis +2)
Mit den Tastern <OCTAVE und OCTAVE> verschiebst du die Tonhöhe des Keyboards
in Oktavschritten. So kannst du einen Sound in unterschiedlichen Lagen spielen, ohne
Parameter wie „Oscillator-Pitch“ oder „Semitone-Transpose“ (s.u.) ändern zu müssen.
BITTE BEACHTE: Sobald du beide Taster gleichzeitig gedrückt hälst, sendet Moog One
einen „MIDI All Notes Off / Controllers Off“ Befehl. Die Funktion entspricht dem bekannten „MIDI Panic-Taster“ und beseitigt „Notenhänger“.
GLIDE (An / Aus)
Mit dieser Funktion wird die Tonhöhe von einer gespielten Note zur nächsten „gezogen“.
Man kennt sie auch als Portamento-Effekt. Der Taster schaltet den Effekt an bzw.- aus. Im
LHC MORE Fenster findest du Einstellmöglichkeiten für die Intensität und Arbeitsweise des
Effekts.
GLIDE RATE (0 bis 10)
Dieser Regler bestimmt die Dauer des Glide-Effekts zwischen 0 ms und 10 Sek. Die Einstellmöglichkeiten im LHC MORE Fenster beeinflussen ebenfalls die Dauer des Glide-Effekts.
PITCH WHEEL
Mit dem PITCH WHEEL kannst du die gespielte Tonhöhe um eine wahlbare Anzahl Halbtöne
nach oben oder unten „ziehen“ („Tonbeugung“).
Das Pitch Wheel ist mit Federkraft mittenzentriert. Im LHC MORE Fenster findest du mehrere Parameter, mit denen du die Arbeitsweise des Pitch Wheels spezifizieren kannst.
In den Oscillator More Fenstern kannst du zudem pro Oszillator bestimmen, wie stark die
Tonbeugung erfolgen soll. So können etwa bei Bewegung des Pitch Wheels Akkorde entstehen.
ZUM INHALT
98
MOD WHEEL
Mit dem Modulationsrad kannst du manuell die Intensität einer Modulation bestimmen bzw.
die Modulation ein- oder ausblenden. Die aktuelle Position des Modulationsrades kannst du
im Preset speichern.
BITTE BEACHTE: Das Modulationsrad des Moog One ist aus Aluminium gefertigt. Es setzt
der Bewegung ein wenig mehr Widerstand entgegen als Kunststoff-Modulationsräder. Wir
finden, dass sich das Modulationsrad des Moog One genau deshalb besonders feinfühlig
steuern lässt.
X/Y PAD
Das X/Y PAD stellt eine berührungsempfindliche Oberfläche dar, wie du sie
sicher von Laptops kennst. Waagerechte („X“) und senkrechte („Y“) Fingerbewegungen erzeugen Controller-Daten. Ein dritter Controller wird durch
wechselnden Druck auf das Pad erzeugt. Punktuelles Berühren liefert zudem
ein Gate-Signal.
Controller-Daten und Gate-Signal können via Modulationsmatrix Zielparametern zugewiesen werden oder lassen sich als Steuerspannungen über die
rückseitigen Buchsen ausgeben.
Der Taster X/Y HOLD „friert“ die aktuelle Position des Pads ein. Die dabei
gehaltenen Controller-Werte können als Teil des Presets gespeichert werden
– ähnlich wie auch die aktuelle Modulationsrad-Position.
HEADPHONES
Moog One ist mit zwei Stereo-Kopfhörerausgängen ausgestattet. So können
zwei Personen gleichzeitig ohne Lautsprechergebrauch zuhören. Die Buchsen
befinden sich an der Vorderkante des Instruments, unterhalb der Spielhilfen.
LEFT HAND CONTROLLERS MORE FENSTER
Durch drücken des dreieckigen MORE Tasters in der oberen rechten Ecke der LEFT HAND CONTROLLER öffnet sich
im zentralen Display ein Fenster mit weiteren LHC-Parametern. Sie sind um unteren Bereich des Display dargestellt.
In seinem linken Bereich zeigt das Display eine Darstellung des X/Y Pads. Ein roter Punkt informiert über die aktuelle
Fingerposition bzw. die zuletzt mittels X/Y HOLD gehaltene Position. Der Durchmesser des Punktes visualisiert die
Stärke des, auf die Pad-Fläche ausgeübten Drucks. In der rechten Hälfte werden die aktuellen Einstellungen der LHC
Hardware-Bedienelemente gezeigt.
BITTE BEACHTE: Sobald du den (jetzt leuchtenden) MORE Taster drückst, wird das LHC MORE Fenster geschlossen
und es erscheint das HOME Fenster.
99
ZUM INHALT
WERTE ÄNDERN
Um einen Parameterwert zu ändern, drehe den
zugehörigen Soft Knob. In manchen Fällen wird
der Parameter zwischen zwei möglichen Einstellungen wechseln (zb ON/OFF), in anderen eine
Auswahl treffen oder einen (Zahlen)wert bestimmen. Ein roter, waagrechter Balken visualisiert
den aktuellen Parameterwert.
ZEILE AUSWÄHLEN
Stehen in einem Display-Fenster mehr als vier
Parameter zur Verfügung, werden sie auf mehrere
Zeilen aufgeteilt. Du selektierst die aktive Zeile
mit dem Master Encoder. Ein Scroll-Balken am
rechten Display-Rand informiert über die aktuelle
Position in einer solchen Parameterliste. Die aktive Zeile ist durch einen Rahmen hervorgehoben.
Nicht aktive Zeilen sind grau dargestellt.
PITCH BEND UP (-24 bis 0 bis +24)
Dieser Parameter bestimmt das Maß der Tonbeugung, wenn das Pitch Wheel aufwärts bewegt wird (in Halbtonschritten). Bei dem Wert „0“ erfolgt keine Tonbeugung. Bei negativen Werten erfolgt ein „abwärts ziehen“ der Tonhöhe und umgekehrt.
BITTE BEACHTE: Hälst du den SHIFT Taster gedrückt, während du den Soft Knob drehst, erfolgt die Parameteränderung nicht in Halbtonscchritten, sondern in Ein-Cent-Schritten (das entspricht 0,01 Halbtönen).
BEND DOWN OFFSET (-24 bis 0 bis +24)
Dieser Parameter bestimmt das Maß der Tonbeugung, wenn das Pitch Wheel abwärts bewegt wird (in Halbtonschritten). Bei dem Wert „0“ erfolgt keine Tonbeugung. Bei negativen Werten erfolgt ein „abwärts ziehen“ der Tonhöhe
und umgekehrt.
BITTE BEACHTE: Hälst du den SHIFT Taster gedrückt, während du den Soft Knob drehst, erfolgt die Parameteränderung nicht in Halbtonschritten, sondern in Ein-Cent-Schritten (das entspricht 0,01 Halbtönen).
PAD POLARITY (UNIPOLAR, BIPOLAR)
Hier kannst du die Arbeitsweise (Polarität) des X/Y Pads bestimmen.
UNIPOLAR
So befindet sich der Nullpunkt des X/Y Pads in seiner linken unteren Ecke. Fingerbewegungen erzeugen
grundsätzlich positive Controller-Werte.
BIPOLAR
Hier befindet sich der Nullpunkt des X/Y Pads in seinem Mittelpunkt. Fingerbewegungen erzeugen in beiden
Achsen positive und negative Controller-Werte.
VELOCITY CURVE (SOFT, MEDIUM, HARD, EXPAND, COMPRESS)
Hier kannst du bestimmen, wie die Keyboard-Velocity auf deine Anschlagsstärke reagieren soll.
BITTE BEACHTE: Die passende Velocity Curve sorgt nicht nur für die beste Umsetzung deiner persönlichen Spielweise. Du kannst sie auch klanggestalterisch nutzen: Wenn du zwei Synths mit unterschiedlichen Sounds layerst und
einen davon mit der COMPRESS CURVE, den anderen mit der EXPAND CURVE ausstattest, kannst du beide Sounds
mittels Anschlagsstärke überblenden.
SOFT
Mit wenig Anschlagsstärke werden vergleichweise hohe Velocity-Werte erzeugt.
MEDIUM
Ein durchschnittlicher Einstellwert, der für viele Keyboard-Spieler passen dürfte (Werkseinstellung).
HARD
Diese Einstellung hilft Keyboard-Spielern mit hartem Anschlag, niedrige Velocity-Werte zu erzeugen, ohne
ihre Spielweise anpassen zu müssen.
ZUM INHALT
100
COMPRESS
Diese Einstellung schränkt den möglichen Dynamikbereich ein. Leicht angeschlagene Noten erzeugen ver
gleichsweise hohe Velocity-Werte, während besonders hart angeschlagene Noten mit begrenzter Velocity
wiedergegeben werden.
EXPAND
Diese Einstellung kehrt die Funktionsweise von Compress um: Leicht angeschlagene Noten werden noch
leiser (bzw. mit weniger Velocity) wiedergegeben. Bei hartem Anschlag wird die Velocity überdurchschnitt
lich erhöht. Der Dynamikbereich wird also bei relativ gleichmätiger Spielweise vergrößert.
GATED GLIDE (An, Aus)
Ist diese Funktion aktiv, arbeitet der Glide-Effekt nur, während mindestens eine Taste gedrückt ist. Nimmst du die
Hände von der Tastatur, stoppt der Glide-Effekt und wird bei einer neu angeschlagenen Taste fortgesetzt.
LEGATO GLIDE (An, Aus)
Ist diese Funktion aktiv, setzt der Glide-Effekt nur bei Legato-Spielweise ein.
BITTE BEACHTE: LEGATO GLIDE ist nur dann verfügbar, wenn der aktuelle Synth im MONO Mode arbeitet.
GLIDE TYPE (LCR, LCT, EXP)
Für den Glide Effekt stehen drei verschiedene Betriebsmodi zur Verfügung:
LCR (LINEAR CONSTANT RATE)
In diesem Modus ist die Glide Rate (Geschwindigkeit) konstant. So dauert der Glide-Effekt beim Spiel eines
großen Intervalls entsprechend länger als bei einem kurzen Intervall.
LCT (LINEAR CONSTANT TIME)
Hier arbeitet der Glide-Effekt mit konstanter Dauer. Unabhängig von der Größe des gespielten Intervalls,
dauert der Glide-Effekt immer gleich lang.
EXP (EXPONENTIAL)
Hier folgt die Geschwindigkeit des Glide-Effekts einer exponentiellen Kurve. Im Verlauf des „Noten ziehens“
wird sozusagen „abgebremst“.
GLISSANDO (An, Aus)
Während der Glide-Effekt eine kontinuierliche Änderung der Tonhöhe liefert, sind bei einem Glissando alle Zwischentöne des gespielten Intervalls als einzelne Noten hörbar. Man kennt diesen Effekt etwa von einer Harfe. Mit dieser
Funktion wechselst du zwschien Glide (OFF) und Glissando (ON).
LOAD SAVED POS. (OFF, MOD WHEEL PAD, BOTH)
Dieser Parameter bestimmt, ob die aktuelle Position des Modulationsrades und die Position des X/Y Pads („X/Y
HOLD“) als Teil eines Presets gespeichert werden sollen. Zur Auswahl stehen:
OFF
Weder die aktuelle Position des Modulationsrades noch die Position des X/Y Pads („X/Y HOLD“) werden im
(Synth)-Preset gespeichert.
MOD WHEEL
Die aktuelle Position des Modulationsrades wird im (Synth)-Preset gespeichert.
PAD
Die Position des X/Y Pads („X/Y HOLD“) wird im (Synth)-Preset gespeichert.
BOTH
Sowohl die aktuelle Position des Modulationsrades als auch die Position des X/Y Pads („X/Y HOLD“) werden
im (Synth)-Preset gespeichert.
101
ZUM INHALT
SEMITONE TRANSP. (-12 bis OFF bis +12)
Mit dieser Funktion kannst du den aktuellen Synth in Halbtonschritten um eine Oktave auf- oder abwärts stimmen.
So können gelayerte Synths Intervalle bilden. Ebenso kannst du einen Song in einer anderen Tonart spielen, ohne ihn
gänzlich neu einüben zu müssen.
KEY TRACK CENTER (C0 bis G10)
In der werksseitigen Standardeinstellung dient das Mittlere C (MIDI Note 60) als Mittelpunkt des Keyboard-Trackings. Darüber liegende Noten erhalten ein zunehmend höheres Tracking und umgekehrt. Mit dieser Funktion
kannst du den Mittelpunkt beliebig verschieben (von C0 – MIDI Note 1 bis G10 – MIDI Note 127).
ZUM INHALT
102
DER BROWSER
Moog One verfügt über komfortable Möglichkeiten zur Verwaltung von Presets (Einstellungen für das gesamte Instrument) und Timbres (Einstellungen für einen Synth). Dazu dient der Browser.
Bevor wir uns näher mit dem Browser beschäftigen, werfen wir zunächst einen Blick auf das HOME Fenster des
Moog One. Es zeigt den Namen des aktuellen Presets sowie die Namen der darin enthaltenen Timbres. Sollte das aktuelle Preset Teil eines Performance Sets sein, wird auch dessen Name sowie die Position des Presets innerhalb des
Performance Sets im Home-Fenster angezeigt (SET, BANK, PRESET).
BITTE BEACHTE: Der Browser und seine SAVE Funktion dienen der Verwaltung von Presets und Timbres. Sequenzen, Effekt-Einstellungen und Modulationsmatrizen werden über die MORE Fenster der jeweiligen Module verwaltet.
TAGS (SUCHBEGRIFFE)
Für die leichte Identifizierung von Presets stehen
vier Suchbegriffe (Tags) zur Verfügung. Sie
dienen dazu, bei der Preset-Suche die Auswahl
gezielt einzugrenzen.
Als oberste Suchbegriffe stehen zur Verfügung: TYPE, CATEGORY, MOOD und GROUP.
Werksseitig bestehen weitere Unterteilungen,
die du für CATEGORY, MOOD und GROUP auch
selbst anlegen und benennen kannst. Nur für
TYPE sind die Optionen festgelegt und beschränkt auf SINGLE, LAYER, SPLIT und MULTI.
Unter SINGLE verstehen wir ein Preset mit nur
einem aktiven Synth. LAYER verfügt über zwei
bzw. drei aktive Synths mit übereinander liegenden Keyboard-Zonen, während bei SPLIT die
Zonen nebeneinander angeordnet sind. MULTI
kombiniert beide Varianten.
NOTES (INFOTEXTE)
Sobald du den Soft Button SHOW NOTES oberhalb des HOME Fensters drückst, werden anstelle
der Tags Hinweistexte („Notes“) gezeigt, die mit
dem Preset abgespeichert wurden. Dabei kann es
sich um beliebige Texte, Stichworte etc handeln.
Um wieder die Tags sichtbar zu machen, drücke
den Soft Button SHOW INFO.
103
ZUM INHALT
MIT DEM BROWSER ARBEITEN
Drücke den Soft Button BROWSE PRESETS
oberhalb des HOME Fensters, um das BROWSE
PRESETS Fenster zu öffnen.
Um ein Preset speichern zu können, muss es über
einen, bisher noch nicht existierenden Namen
verfügen. Dagegen kann ein bestimmtes Synth-Timbre innerhalb eines Presets mehrfach
verwendet werden.
Das Browser Fenster zeigt dir die Timbres für alle
drei Synths des selektierten Presets. Du kannst
nun beliebige Timbres auswählen und in den
aktuellen Synth laden.
TIP: Das Browser Fenster öffnet sich auch dann,
wenn du den HOME Taster doppelt klickst. Alternativ kannst du bei aktivem HOME Fenster den
HOME Taster drücken, um den Browser zu öffnen.
PRESET LADEN
Die linke Hälfte des Browser Fensters zeigt eine Liste mit den Presets, die den aktuellen Suchkriterien entsprechen.
Sobald du mit den Soft Knobs für TYPE, CATEGORY, MOOD und/oder GROUP eine Auswahl triffst, verändert bzw.
verkürzt sich die dargestellte Liste und zeigt nur noch Presets, die mit den entsprechenden Tags gespeichert wurden. Wählst du die Einstellung ALL, wird das entsprechende Tag abgeschaltet bzw. von der Auswahl ausgeschlossen.
Im oberen rechten Bereich zeigt das Display die Namen der drei Synth-Timbres, aus denen das links hervorgehobene
(selektierte) Preset besteht. Rechts unten zeigt das Dispay die Tags des selektierten Presets.
Drehe den MASTER ENCODER, um durch die Preset-Liste zu scrollen und das gewünschte Preset zu selektieren. Mit
dem Soft Button LOAD PRESET lädtst du das selektierte Preset.
TIP: Schaltest du den Parameter PRESET AUTOLOAD in (SETTINGS / GLOBAL / HARDWARE SETTINGS) ein, wird
das Preset unverzüglich geladen, sobald du es mit dem Master Encoder selektiert hast. Ein Druck auf den Soft Button
LOAD PRESET ist dann nicht notwendig.
TIP: Beim Laden eines Presets werden sämtliche Einstellungen des gesamten Instruments geladen, d.h. bis zu drei
Synths mitsamt deren Sequenzen (falls vorhanden), den Modulationsmatrizen, Arpeggiator-Einstellungen, Synth- und
Master-Effekten sowie die Positionen von Modulationsrad und X/Y Pad usw. Ein Preset beinhaltet also alles, was dein
Moog One für eine Performance benötigt.
TIMBRE LADEN
Ein Timbre anthält alle Parameter-Einstellungen eines bestimmten Synths. Es bestimmt somit den Sound des jeweiligen Synths. Ist im Browser ein Preset selektiert (rot unterlegt), zeigt die rechte Display-Hälfte die darin enthaltenen
Timbres. Du kannst nun jedes dieser Timbre in den aktiven Synth des aktuellen Presets laden. Drücke dazu einfach
den entsprechenden Soft Button (LOAD TIMBRE 1, LOAD TIMBRE 2 oder LOAD TIMBRE 3).
BITTE BEACHTE: Lädtst du ein Timbre in ein existierendes Peset, leuchtet der SAVE Taster auf. Er signalisiert damit
eine nicht gespeicherte Änderung im aktuellen Preset.
PRESETS UND TIMBRES SPEICHERN
Presets und Timbres speicherst du mit dem SAVE
Taster auf dem Bedienfeld.
Sobald du den SAVE Taster drückst, zeigt das
Display das PRESET SAVE Fenster.
Die vier Soft Buttons tragen jetzt die Funktionen
NAMES, NOTES, SAVE PRESET und SAVE PRESET AS... Beim Öffnen des Fensters ist NAMES
selektiert.
ZUM INHALT
104
SAVE PRESET
Du kannst ein überarbeitetes Preset unter gleichem Namen speichern bzw. überschreiben. Drücke dazu einfach den
Soft Button SAVE PRESET oder den SAVE Taster auf dem Bedienfeld.
SAVE PRESET AS...
Du kannst ein Preset unter neuem Namen speichern. Du kannst Namen und Infotexte („Notes“) direkt über das
Keyboard eingeben. Dazu sind den weissen Keyboard-Tasten verschiedene Zeichen zugeordnet. Die schwarzen
Keyboard-Tasten sind verschiedenen Funktionen zugeordnet:
•
•
•
•
•
•
(Cis 1 bis Dis 2)
(Fis 5 / Gis 5)
(B 4) (B 5) (Fis 4)
(Gis 4)
wählen Zeichensätze.
bewegen den Cursor.
löscht das letzte Zeichen. Hälst du B 4 gedrückt, löschst du mehrere Zeichen.
erzeugt ein Leerzeichen.
löscht den aktuellen Namen und erzeugt einen neuen, zufälligen Namen.
löscht sämtlich Zeichen.
TIP: Mit << und >> bzw. CIS 5 und DIS 5 kannst du das zuletzt eingegebenen Zeichen in eines seiner Nachbarzeichen
umwandeln: Aus einem „M“ wird dann unverzüglich ein „L“ oder „N“.
BITTE BEACHTE: Die oben genannten Tastenbezeichnungen beziehen sich auf die, im Display dargestellte
Keyboard-Grafik. Sie entsprechen nicht den MIDI-Noten usw.
TIP: Noch wesentlich einfacher kannst du Text eingeben, indem du ein Standard-USB-Keyboard am USB-HOST-Port
des Moog One anschließt.
Hast du einen Namen für dein Preset eingegeben, drücke den Soft Button SAVE PRESET AS... Um ein Preset speichern zu können, muss es über einen, bisher noch nicht existierenden Namen verfügen. Existiert der Preset-Name
schon, erscheint ein Popup-Fenster und du wirst gefragt, ob das existierende Preset überschrieben werden soll.
Drückst du den Soft Button YES, wird das Preset überschrieben. Drückst du NO, erscheint wieder das Fenster zur
Namenseingabe. Nach Eingabe eines neuen (noch nicht existenten) Namens, kannst du das Preset mit dem Soft
Button SAVE PRESET AS... speichern.
TAGS VERGEBEN
Ein Presets kannst du beim speichern mit bis zu vier Tags versehen. Am unteren Rand des SAVE Fensters befinden
sich die vier Suchkategorien TYPE, CATEGORY, MOOD und GROUP. Mit den zugehörigen Soft Knobs kannst du Tags
für jede Kategorie auswählen.
Moog One gibt zahlreiche Tags vor. Für CATEGORY, MOOD und GROUP kannst du auch eigene Tags erzeugen.
TYPE hat dagegen die fest vorgegebenen Tags SINGLE, LAYER, SPLIT und MULTI.
Unter SINGLE verstehen wir ein Preset mit nur einem aktiven Synth. LAYER verfügt über zwei bzw. drei aktive
Synths mit übereinander liegenden Keyboard-Zonen, während bei SPLIT die Zonen nebeneinander angeordnet sind.
MULTI kombiniert beide Varianten.
NOTES EINTRAGEN
Du hast die Möglichkeit, beim Speichern eines Presets kurze Hinweise oder Infotexte einzugeben. Drücke dazu den
Soft Button NOTES und gebe den gewünschten Text nach der oben beschriebenen Methode in das Popup-Fenster
ein. Drücke nun den Soft Button SAVE PRESET AS... um das Preset mitsamt Infotext zu speichern. Drückst du stattdessen noch einmal NOTES, wird das Text-Eingabefenster geleert und du kannst einen neuem Text eingeben.
TIMBRE SPEICHERN
Du kannst die, im aktuellen Preset verwendeten
Timbres mit einem neuen Namen zu versehen.
Drehe den Master Encoder (im PRESET SAVE
Fenster), bis der gewünschte Synth / Timbre selektiert ist. Nun kannst du nach der oben
beschriebenen Methode den Namen des Timbres ändern und das Preset mit dem Soft Button
SAVE PRESET speichern bzw. überschreiben.
105
ZUM INHALT
Du kannst den selektierten Synth auch separat speichern. Ändere / vergebe dazu wie beschrieben den Namen und
speichere das Timbre mit dem Soft Button SAVE TIMBRE (X). Das Timbre wird nun als Teil eines neu erzeugten Presets gespeichert und erscheint dort in Synth 1.
TAGS VERGEBEN
Auch Timbres kannst du mit bis zu vier Tags versehen. Der Vorgang entspricht dem beim Speichern von Presets: Am
unteren Rand des SAVE Fensters befinden sich die vier Suchkategorien TYPE, CATEGORY, MOOD und GROUP. Mit
den zugehörigen Soft Knobs kannst du Tags für jede Kategorie auswählen.
Moog One gibt zahlreiche Tags vor. Für CATEGORY, MOOD und GROUP kannst du auch eigene Tags erzeugen.
TYPE hat dagegen die fest vorgegebenen Tags SINGLE, LAYER, SPLIT und MULTI. Einzelne Timbres gelten grundsätzlich als SINGLE.
Speichere das Timbre mit dem Soft Button SAVE TIMBRE (X). (s.o.)
NOTES EINTRAGEN
Auch Timbres kannst du beim Speichern mit kurzen Hinweise oder Infotexten versehen. Drücke dazu den Soft
Button NOTES und gebe den gewünschten Text nach der oben beschriebenen Methode in das Popup-Fenster ein.
Drücke nun den Soft Button SAVE TIMBRE (X) um das Timbre mitsamt Infotext zu speichern. Drückst du stattdessen
noch einmal NOTES, wird das Text-Eingabefenster geleert und du kannst einen neuem Text eingeben.
ZUM INHALT
106
COMPARE-FUNKTION, SNAPSHOTS
Wir alle wissen: Datensicherung ist wichtig! Das gilt auch für die Arbeit mit deinem Moog One. Glücklicherweise
verfügt Moog One über zahlreiche Funktionen, die versehentliches Überschreiben von Sound-Einstellungen unmöglich bzw. unkritisch machen. Im einfachsten Fall ist das der gedimmt leuchtende SAVE Taster, der dich nach jedem
Editiervorgang daran erinnert, die erfolgte Preset-Änderung zu speichern. Aber das ist längst nicht alles...
COMPARE
Du kannst auf sehr einfache Weise die editierte Version deines Presets mit der gespeicherten Version vergleichen. Drücke dazu einfach während dem Editieren den COMPARE Taster
auf dem Bedienfeld. Der Taster leuchtet, und du hörst die gespeicherte Version des Presets.
Mit einem weiteren Druck des COMPARE Tasters (LED aus) hörst du wieder die editierte
Version.
SNAPSHOT
Um das schnelle Zwischenspeichern eines Presets möglichst einfach zu machen, gibt es die
Snapshot-Funktion. Um während des Editierens auf „Nummer sicher zu gehen“, braucht
nicht die übliche Speicherprozedur über das SAVE Fenster zu erfolgen.
Drücke stattdessen einfach den SNAPSHOT Taster. Moog One speichert sofort einen
„Schnappschuss“ des gerade editierten Presets. Du kannst die Snapshot-Funktion beliebig
oft nutzen. Die einzelnen Snapshots werden als Teil des eigentlichen Presets im Speicher
des Moog One abgelegt.
Um die Snapshot-Historie sichtbar zu machen, drücke SHIFT + SNAPSHOT. Das
BROWSE SNAPSHOTS Fenster öffnet sich.
Das BROWSE SNAPSHOTS Fenster zeigt in der
linken Display-Hälfte ein Liste aller Snapshots, die
zum aktuell editierten Preset erzeugt wurden.
Der neueste Snapshot befindet sich oben.
Mit dem Master Encoder kannst du durch die
Liste scrollen und einen gewünschten Snapshot
selektieren.
Mit dem Soft Button LOAD SNAPSHOT kannst
du den selektierten Snapshot laden.
Die rechte Display-Hälfte zeigt den Namen des
aktuell editierten Presets und darunter den
zugehörigen Infotext (Notes).
INFOTEXT EINGEBEN / EDITIEREN
Über den Soft Button EDIT NOTES kannst du den
Infotext editieren. Es erscheint das NOTES Fenster und du kannst den Text wie oben beschrieben
eingeben. Beende dann die Eingabe mit den Soft
Buttons OK oder CANCEL.
107
ZUM INHALT
Du kannst Infotexte („Notes“) direkt über das Keyboard eingeben. Dazu sind den weissen Keyboard-Tasten verschiedene Zeichen zugeordnet. Die schwarzen Keyboard-Tasten sind verschiedenen Funktionen zugeordnet:
•
•
•
•
•
•
(Cis 1 bis Dis 2)
(Fis 5 / Gis 5)
(B 4) (B 5) (Fis 4)
(Gis 4)
wählen Zeichensätze.
bewegen den Cursor.
löscht das letzte Zeichen. Hälst du B 4 gedrückt, löschst du mehrere Zeichen.
erzeugt ein Leerzeichen.
löscht den aktuellen Namen und erzeugt einen neuen, zufälligen Namen.
löscht sämtlich Zeichen.
TIP: Mit << und >> bzw. CIS 5 und DIS 5 kannst du das zuletzt eingegebenen Zeichen in eines seiner Nachbarzeichen
umwandeln: Aus einem „M“ wird dann unverzüglich ein „L“ oder „N“.
BITTE BEACHTE: Die oben genannten Tastenbezeichnungen beziehen sich auf die, im Display dargestellte
Keyboard-Grafik. Sie entsprechen nicht den MIDI-Noten usw.
TIP: Noch wesentlich einfacher kannst du Text eingeben, indem du ein Standard-USB-Keyboard am USB-HOST-Port
des Moog One anschließt.
Du kannst den aktuell geladenen Snapshot sehr einfach zur „offiziellen“ Version deines Presets machen: Nutze dazu
einfach das SAVE Fenster und die SAVE PRESET Funktion. Der evtl. geänderte Infotext wird nun übernommen.
Dabei bleiben sämtliche übrigen Snapshots im Speicher des Moog One erhalten. Alternativ kannst du den aktuellen
Snapshot auch mit der SAVE PRESET AS... Funktion speichern. Auch so wird aus dem selektierten Snapshot ein „offizielles“ Preset. Du musst nun einen neuen Namen eingeben und das Preset speichern. Die übrigen Snapshots werden
in diesem Fall nicht in das neue Preset übernommen.
Du kannst nach Belieben Snapshots aus der Snapshots-Liste löschen. Selektiere dazu den gewünschten Snapshot
mit dem Master Encoder und drücke den DELETE Taster auf dem Bedienfeld.
AUTOSAVE
Die Autosave Funktion erstellt bei bestimmten Bedienschritten automatisch Snapshots. Dazu zählt etwa das Aufrufen eines neuen Presets oder das Aufrufen und Laden von Sequenzen, Modulationsmatrizen, Effekt-Einstellungen
usw. Öffne die Snapshot-Liste mit den Tastern SHIFT + SNAPSHOT. Du erkennst automatisch erstellte Snapshots an
der Markierung „AUTOSAVE“. Du kannst nun dieses Autosave-File wie jeden anderen Snapshot handhaben (s.o.).
ZUM INHALT
108
SETTINGS
SETTINGS
Mit dem Taster SETTINGS öffnest du sozusagen die „Motorhaube“ des Moog One. Du findest hier globale Einstellungen sowie Funktionen zur Konfiguration der Bedienelemente und
der Anschluss-Möglichkeiten. Ferner kannst du Libraries verwalten und Firmware-Update
ausführen.
Nach dem Druck auf den SETTINGS Taster stehen dir drei Soft Buttons mit Zugang zu weiteren
Display-Fenstern zur Verfügung:
GLOBAL, LIBRARY und TUNING.
Die linke Display-Hälfte listet die jeweiligen Untermenüs auf. Die rechte Display-Hälfte zeigt die
zugehörigen Parameter.
Mit dem Master Encoder wählst du zunächst
einen Menüpunkt aus der linken Liste aus.
Mittels Druck auf den Master Encoder bewegst
du den Cursor (bzw. den roten Balken) in die
rechts gelegene Liste, wo du nun den gewünschten Parameter selektieren kannst.
Werteänderungen führst du mit den Soft Knobs
aus.
TIP: Drückst du den Master-Encoder, während sich der Cursor in der rechten Display-Hälfte befindet, öffnet sich
meist ein Submenü oder es wird eine Funktion ausgeführt. Um den Cursor zurück in die linke Display-Hälfte zu
bewegen, drücke den Soft Button BACK.
GLOBAL
Falls nicht schon beim Öffnen des Settings-Fensters selektiert, drücke den Soft Button GLOBAL, um das GlobalFenster zu öffnen.
LOCAL CONTROL
Mittels Local Control kannst du die internen Verbindungen zwischen der Moog One Klangerzeugung und seinen
Bedienelementen sowie der Tastatur und den Spielhilfen / Controllern trennen. Üblicherweise muss diese Funktion
aktiv sein, um das Instrument spielen zu können. Wird Moog One in ein größeres MIDI-Setup eingebunden, kann es
jedoch sinnvoll sein, Local Control abzuschalten – etwa um „MIDI-Schleifen“ zu vermeiden, wenn Moog One in einem
DAW-Setup gleichzeitig als Einspiel-Keyboard und Sound-Quelle genutzt werden soll.
Moog One besitzt einen globalen Local On Parameter. Darüber hinaus kannst du einzelne Funktionsgruppen bzw.
Controller separat Local On/Off schalten.
BITTE BEACHTE: Auch wenn Local Control bestimmte MIDI-Funktionen betrifft, handelt es sich streng genommen
nicht um eine MIDI-Funktion, sondern schlicht um eine Funktion, welche die Verbindungen zwischen den Bedienelementen und der Klangerzeugung bei Bedarf trennen kann. MIDI-Steuerung ist eine vollkommen andere Angelegenheit und besitzt ihre eigenen Funktionen.
TIP: Solange nicht ein hinreichender Grund zum abschalten besteht, sollten alle Local Control Funktionen aktiv sein.
109
ZUM INHALT
ALL ON/OFF
Dieser globale Local Control Parameter überschreibt sämtliche anderen Local Control Einstellungen. Hier gibt es
keinen Soft Knob – stattdessen erscheint ein zusätzlicher Soft Button Befehl am oberen rechten Display-Rand. Er
wechselt zwischen ON- und Off-Zustand:
ALL OFF
Drücke den Soft Button mit der Bezeichnung ALL OFF, um sämtliche Local Control Funktionen abzuschalten. Die
Abschaltung erfolgt unabhängig von den aktuellen Einstellungen einzelner Local Control Funktionen.
ALL ON
Drücke den Soft Button mit der Bezeichnung ALL ON, um sämtliche Local Control Funktionen einzuschalten. Die
Einschaltung erfolgt unabhängig von den aktuellen Einstellungen einzelner Local Control Funktionen.
PANEL KNOBS / BUTTONS (OFF, ON)
Ist dieser Parameter eingeschaltet, verbindet Local Control alle Bedienelemente des Moog One mit der internen
Klangerzeugung. Bei abgeschalteter Funktion sind alle Bedienelemente von der Klangerzeugung getrennt.
KEYS (OFF, ON)
Ist dieser Parameter eingeschaltet, verbindet Local Control die Tastatur des Moog One mit der internen Klangerzeugung. Bei abgeschalteter Funktion ist die Tastatur von der Klangerzeugung getrennt.
PITCH WHEEL (OFF, ON)
Ist dieser Parameter eingeschaltet, verbindet Local Control das Pitch-Rad des Moog One mit der internen Klangerzeugung. Bei abgeschalteter Funktion ist das Pitch-Rad von der Klangerzeugung getrennt.
MOD WHEEL (OFF, ON)
Ist dieser Parameter eingeschaltet, verbindet Local Control das Modulationsrad des Moog One mit der internen Klangerzeugung. Bei abgeschalteter Funktion ist das Modulationsrad von der Klangerzeugung getrennt.
AFTERTOUCH (OFF, ON)
Ist dieser Parameter eingeschaltet, verbindet Local Control die Aftertouch-Funktion der Tastatur mit der internen
Klangerzeugung. Bei abgeschalteter Funktion ist der Aftertouch von der Klangerzeugung getrennt.
X/Y PAD (OFF, ON)
Ist dieser Parameter eingeschaltet, verbindet Local Control das X/Y Controller-Pad mit der internen Klangerzeugung. Bei abgeschalteter Funktion ist das Controller-Pad von der Klangerzeugung getrennt.
SUSTAIN PEDAL (OFF, ON)
Ist dieser Parameter eingeschaltet, verbindet Local Control das, an der Sustain-Pedal-Buchse angeschlossene Pedal
mit der internen Klangerzeugung. Bei abgeschalteter Funktion ist die Sustain-Pedal-Anschlussbuchse von der Klangerzeugung getrennt.
EXPRESSION PEDAL (OFF, ON)
Ist dieser Parameter eingeschaltet, verbindet Local Control die, an den Pedal- oder Steuersignal-Eingangsbuchsen
EXP 1 und EXP 2 angeschlossenen Pedale mit der internen Klangerzeugung. Bei abgeschalteter Funktion sind die
EXP 1/2 Anschlussbuchsen von der Klangerzeugung getrennt.
CV INPUTS (OFF, ON)
Ist dieser Parameter eingeschaltet, verbindet Local Control die, an den Steuersignal-Eingangsbuchsen CV 1 und CV 2
angeschlossenen Signale mit der internen Klangerzeugung. Bei abgeschalteter Funktion sind die CV 1/2 Anschlussbuchsen von der Klangerzeugung getrennt.
ZUM INHALT
110
HARDWARE SETTINGS
Mit diesen Parametern bestimmst du die Arbeitsweise der Bedienelemente auf dem Bedienfeld deines Moog One.
Dazu zählen etwa die Helligkeit der LEDs sowie zahlreiche weitere Funktionen.
KNOB MODE (ABSOLUTE, PASS THROUGH, RELATIVE)
Sobald ein Preset geladen wird, stimmt die Position der Regler auf dem Bedienfeld üblicherweise nicht den Parameterwerten des Presets überein. Der Knob Mode bestimmt, wie bei einer Reglerdrehung Ist-Wert und gespeicherter
Wert einander angeglichen werden.
ABSOLUTE
Der gespeicherte (Preset)-Wert wird bei einer Reglerdrehung sofort an die Reglerstellung angeglichen.
PASS THROUGH
Der gespeicherte (Preset)-Wert bleibt unverändert, bis der Regler einmal den gespeicherten Wert erreicht
hat. Danach arbeitet der Regler wie gewohnt.
RELATIVE
Hier wird während der Reglerdrehung der gespeicherte (Preset)-Wert allmählich an den Wert des Reglers
angepasst. Es erfolgt also keine sprunghafte Änderung. Nachdem der Regler einmal bis an seinen Rechtsoder Linksanschlag gedreht wurde, arbeitet er wie gewohnt.
CHORD MEMORY (SILENT LEARN, AUDIBLE LEARN)
Bei der Noteneingabe für die Chord-Memory Funktion mittels LEARN Taster kannst du entscheiden, ob die so eingegebenen Noten im Audioausgang des Moog One hörbar sein sollen oder nicht.
In der Einstellung SILENT LEARN ist der aktuelle Synth bei aktivem LEARN Taster stummgeschaltet. In der Einstellung AUDIBLE LEARN sind die eingegebenen Noten hörbar.
LCD BRIGHTNESS (0% bis 100%)
Hier kannst du die Helligkeit des zentralen Displays verändern.
PANEL LED BRIGHTNESS (0% bis 100%)
Hier kannst du die Helligkeit der LEDs auf dem Bedienfeld verändern.
LCD DIM AMOUNT (0% bis 100%)
Hat dieser Parameter einen Wert kleiner als 100%, wird das LC-Display auf den eingestellten Wert abgedunkelt,
wenn 30 Min kein Bedienelement betätigt wurde („Screensaver-Funktion“). Bei einem Wert von 0% wird das Display abgeschaltet.
SHOW BANK PREVIEW (ON, OFF)
Dieser Parameter betrifft die Performance Sets: Ist er aktiv (ON), zeigt das Display Namen und Position sämtlicher
Presets innerhalb der selektierten Performance-Set-Bank. Bei abgeschalteter Funktion wird diese Vorschau nicht
gezeigt.
PRESET AUTOLOAD (ON, OFF)
Ist Autoload aktiv (ON), werden Presets, Synths, Seqeuenzen, Modulationsmatrizen, Effekteinstellungen usw. unverzüglich geladen, sobald du sie mit dem Master Encoder selektierst. Bei abgeschaltetem Autoload (OFF) musst du
zusätzlich den Master Encoder drücken oder den LOAD Taster betätigen.
111
ZUM INHALT
DUPLICATE NAMES ON IMPORT (IGNORE, OVERWRITE, AUTO RENAME, MANUAL RENAME)
Hier kannst du bestimmen, wie Moog One reagieren soll, wenn eine Datei von einem USB-Datenträger importiert
werden soll und schon eine weitere Datei mit gleichem Namen im Gerät existiert.
IGNORE
Die fragliche Datei wird nicht importiert.
OVERWRITE
Die Datei wird importiert und überschreibt dabei die entsprechende Datei im Speicher des Moog One.
AUTO RENAME
Die Datei wird importiert und als Kopie angelegt. Der Dateiname wird mit COPY 1, COPY 2 etc. ergänzt.
MANUAL RENAME
Es erscheint ein Popup-Fenster und informiert dich, dass die zu importierende Datei schon existiert. Du kannst nun einen neuen Namen eingeben und den Soft Button OK drücken, um die Datei unter neuem
Namen zu importieren. Mit dem Soft Button SKIP bricht du den Importvorgang ab.
DUPLICATE NAMES ON EXPORT (IGNORE, OVERWRITE, AUTO RENAME, MANUAL RENAME)
Hier kannst du bestimmen, wie Moog One reagieren soll, wenn eine Datei auf einen USB-Datenträger exportiert werden soll und dort schon eine weitere Datei mit gleichem Namen existiert.
IGNORE
Die fragliche Datei wird nicht exportiert.
OVERWRITE
Die Datei wird exportiert und überschreibt dabei die entsprechende Datei auf dem USB-Datenträger.
AUTO RENAME
Die Datei wird exportiert und auf dem USB-Datenträger als Kopie angelegt. Der Dateiname wird mit COPY 1,
COPY 2 etc. ergänzt.
MANUAL RENAME
Es erscheint ein Popup-Fenster und informiert dich, dass die zu exportierende Datei schon existiert. Du kannst nun einen neuen Namen eingeben und den Soft Button OK drücken, um die Datei unter neuem
Namen zu exportieren. Mit dem Soft Button SKIP bricht du den Exportvorgang ab.
STEP EDIT AUTO SCROLL (ON, OFF)
Dieser Parameter betrifft die STEP EDIT Funktion des Sequencers. Besteht eine Sequenz aus mehr als 16 Steps,
benötigt ihre Darstellung mehr als eine Display-Seite. Bei aktivem Auto Scroll Parameter schaltet die Darstellung bei
laufendem Sequencer automatisch zur jeweils folgenden Seite weiter. Ist der Auto Scroll Parameter abgeschaltet,
verbleibt die Darstellung der Sequenz auf der manuell gewählten Display-Seite.
NOISE REDUCTION (-24 dB bis 0 dB)
Moog One ist mit einem dynamisch arbeitenden Rauschunterdrückungssystem ausgestattet. Es reduziert in Spielpausen (wenn kein Tonsignal ausgegeben wird) das Grundrauschen in den Ausgängen. Die Stärke der Rauschunterdrückung lässt sich regeln und wird in Dezibel-Schritten angegeben. Die Werkseinstellung liegt bei -12 dB. Eine
Linksdrehung des Soft Knobs verstärkt die Rauschunterdrückung auf bis zu -24 dB. Bei der Einstellung 0 dB ist die
Rauschunterdrückung inaktiv.
ZUM INHALT
112
SET DATE / TIME
Hier kannst du Datum und Uhrzeit des internen Kalenders / Uhr deines Moog One eingeben. Nachdem dieser Parameter selektiert ist, musst du den Master Encoder drücken, um die Einstellmöglichkeiten für Datum und Uhrzeit zu
erreichen.
TIP: Korrektes Datum und richtige Uhrzeit sind notwendig, damit das Erstellungsdatum von Dateien – insbesondere
von Snapshots – richtig angeben wird.
SET DATE
Datum eingeben: Selektiere mit dem Master Encoder den Eintrag SET DATE und ändere die Werte mit den
Soft Knobs:
Soft Knob 1: DAY
Soft Knob 2: MONTH
Soft Knob 3: YEAR
BITTE BEACHTE: Die Darstellung ist abhängig vom Parameter „Date/Time Format“.
SET TIME
Uhrzeit eingeben: Selektiere mit dem Master Encoder den Eintrag SET TIME und ändere die Werte mit den
Soft Knobs:
Soft Knob 1: HOUR
Soft Knob 2: MINUTE
Soft Knob 3: AM/PM
Soft Knob 4: TIME ZONE (von Greenwich-Zeit abweichende Stundenanzahl +/–)
BITTE BEACHTE: Die Uhrzeit kann im 12-Stunden-Modus oder im 24-Stunden-Modus angegeben werden. Im
24-Stunden-Modus entfällt natürlich der Parameter AM/PM.
DATE/TIME FORMAT
Hier kannst du zwischen mehreren Darstellungsoptionen von Datum und Uhrzeit wählen:
Soft Knob 1: DATE FORMAT (DD/MM/YYYY, MM/DD/YYYY oder YYYY/MM/DD)
Soft Knob 2: TIME FORMAT (12HR oder 24HR)
CURRENT TIME
Hier werden die aktuelle Uhrzeit und das aktuelle Datum dargestellt.
LÜFTER (FAN MODE)
Im Inneren deines Moog One sorgen mehrere Lüfter für eine „gesunde“ Betriebstemperatur. Je nach Umgebungssituation kannst du die Geschwindigkeit der Lüfter – und damit ihr unvermeidliches Betriebsgeräusch – verändern. Zur
Auswahl stehen:
NORMAL
Diese Einstellung (Werkseinstellung) solltest du immer dann nutzen, wenn das Lüftergerausch kein Problem
darstellt und / oder du deinen Moog One bei höhen Umgebungstemperaturen betreibst.
LOW
In dieser Einstellung laufen die Lüfter langsamer. Das Betriebsgeräusch ist somit geringer, aber auch der
Kühlungseffekt. Du solltest diese Einstellung deshalb nur bei Umgebungstemperaturen von unter 24°C ver
wenden.
BITTE BEACHTE: Moog One misst seine Betriebstemperatur. Um Schäden durch Überhitzung zu vermeiden, werden
die Lüfter bei Bedarf automatisch beschleunigt, auch wenn die Einstellung LOW gewählt ist.
113
ZUM INHALT
MIDI-FUNKTIONEN
BITTE BEACHTE: Die MIDI-Implementation und die CV-Features des Moog One werden kontinuierlich weiter verbessert und vervollständigt.
Bitte registriere dein Instrument bei www.moogmusic.com/register.
So wirst du immer mit den neuesten Software-Updates und Infos versorgt.
MIDI CONTROL
Die MIDI CONTROL Parameter bestimmen den MIDI-Datenaustausch mit anderen Geräten. Im Wesentlichen kannst
du hier wählen, welche MIDI-Daten Moog One senden und empfangen soll. Mit dem Master Encoder kannst du die
gewünschten Parameter / Funktionen auswählen und deren Werte mit den Soft Knobs verändern.
RECEIVE MIDI CLOCK (ON, OFF)
Bei aktivem Receive MIDI Clock empfängt Moog One externe MIDI-Clock-Daten (Tempo-Information). Die interne
Master-Clock des Moog One ist dann außer Funktion.
RECEIVE MIDI START/ STOP (ON, OFF)
Bei aktivem Receive MIDI Start/Stop empfängt Moog One externe MIDI-Start/Stop-Befehle. Moog One kann
MIDI-Clock-Daten und Start/Stop-Befehle unabhängig voneinander verarbeiten.
OUTPUT RUNNING STATUS (OFF, ON)
Mit dieser Funktion wird der MIDI-Datenstrom sinnvoll ausgedünnt und damit beschleunigt. Ist die Funktion abgeschaltet, erfolgt keine MIDI-Datenreduktion.
MIDI CONTROL OUTPUT (7-Bit CC, 14-Bit CC, NRPN)
Mit dieser Funktion wird das Datenformat der gesendeten MIDI-Daten bestimmt. Zur Verfügung stehen zwei unterschiedlich hohe Auflösungen (7 Bit oder 14 Bit). Die Verwendung von 14-Bit-Auflösung sollte bei der Steuerung von
Parametern genutzt werden, die anfällig gegenüber hörbaren Wertesprüngen sind – etwa Filter-Cutoff o.ä. Sind die
zu steuernden Parameter dahingehend unkritisch, sollte man sich mit 7-Bit-Auflösung begnügen. Die übertragene
Datenmenge ist dann um ein Vielfaches geringer.
„CC“ steht für „Continous Controller“ – im Deutschen meist etwas ungenau als „MIDI-Controller“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um MIDI-Daten zur Fernsteuerung bestimmter Parameter zwischen mehreren MIDI-Geräten. Sie
besitzen Nummern-Bezeichnungen nach MIDI-Norm, denen bestimmte Parameter hersteller- und geräteübergreifend
zugeteilt sind (etwa CC-Nr. 1 für Modulationsrad).
Sog. NRPN-Controller werden verwendet, wenn ein MIDI-Controller nicht in der MIDI-Norm berücksichtigt ist.
Welche der drei Einstellungen zu bevorzugen ist, hängt von den oben beschriebenen Faktoren sowie vom übrigen
MIDI-Setup ab.
SYSEX DEVICE ID (1 bis 128)
Falls du vorhaben solltest, mehrere Moog One via MIDI DIN IN/THRU Buchsen in einer Reihe zu verbinden, muss hier
jedem Gerät eine unterschiedliche ID-Nr. zugewiesen werden. In anderen Fällen braucht die Werkseinstellung von „1“
nicht verändert werden.
SEND KNOBS (OFF, ON)
Ist diese Funktion eingeschaltet (ON), werden bei jeder Drehung eines Reglers auf dem Bedienfeld die entsprechenden MIDI-Controller-Daten gesendet.
SEND KEYS (OFF, ON)
Ist diese Funktion eingeschaltet (ON), werden beim Spielen jeder Taste auf dem Moog One Keyboard ein MIDI-Note-On-Befehl sowie Velocity-Daten gesendet.
SEND PITCH WHEEL (OFF, ON)
Ist diese Funktion eingeschaltet (ON), werden die vom Pitch-Rad erzeugten MIDI-Controller-Daten gesendet.
SEND MOD WHEEL (OFF, ON)
Ist diese Funktion eingeschaltet (ON), werden die vom Modulationsrad erzeugten MIDI-Controller-Daten gesendet.
ZUM INHALT
114
SEND AFTERTOUCH (OFF, ON)
Ist diese Funktion eingeschaltet (ON), werden die vom Keyboard erzeugten Aftertouch-Controller-Daten gesendet.
SEND X/Y PAD (OFF, ON)
Ist diese Funktion eingeschaltet (ON), werden die vom X/Y-Pad erzeugten MIDI-Controller-Daten gesendet.
SEND SUSTAIN PEDAL (OFF, ON)
Ist diese Funktion eingeschaltet (ON), werden die von einem, an der Sustain-Pedal-Buchse angeschlossenen Pedal
erzeugten MIDI-Controller-Daten gesendet.
SEND EXPRESSION PEDAL (OFF, ON)
Ist diese Funktion eingeschaltet (ON), sendet Moog One MIDI-Controller-Daten, die von den Expression-Pedal-Buchsen (EXP 1 / 2) – bzw. den daran angeschlossenen Pedalen oder externen Steuerspannungen – erzeugt werden.
SEND MIDI CLOCK (OFF, ON)
Ist diese Funktion eingeschaltet (ON), sendet Moog One Tempo- und Timing-Daten, die von seiner internen Clock
generiert werden.
SEND MIDI START/STOP (OFF, ON)
Hier handelt es sich nicht um eine Tempoinformation, sondern um Start/stop-Befehle, die Moog One‘s interner Sequencer generiert. Ist diese Funktion eingeschaltet (ON), werden diese Daten als MIDI-Controller gesendet.MIDI In/
Out
MIDI I/O
Die MIDI In/Out Parameter dienen der Konfiguration der MIDI-Ports des Moog One. Du kannst hier u.a. die Arbeitsweise der DIN-Anschlüsse und des USB-Ports bestimmen.
LOAD FROM PRESET (ON, OFF)
Die im folgenden aufgeführten MIDI-Parameter und Funktionen lassen sich als Teil eines Presets speichern. Mit dem
Parameter Load from Preset bestimmst du, ob die aktuellen Parameter-Einstellungen erhalten werden, oder beim
Laden von Presets überschrieben werden.
MIDI IN PORTS (DIN, USB, DIN & USB)
Hier bestimmst du, welcher MIDI Port Daten empfangen soll. Zur Auswahl stehen DIN-Eingangsbuchse, USB-Port
oder beide.
MIDI IN ROUTE (ALL SYNTHS, PER SYNTH)
In der Einstellung ALL SYNTHS reagieren alle drei Synths des Moog One gemeinsam auf empfangene MIDI-Daten.
Ist PER SYNTH selektiert, können alle drei Synths Daten individuell auf eigenen MIDI-Kanälen empfangen. Mit den
folgenden Parametern bestimmst du für sämtliche Optionen die entsprechenden MIDI-Kanal-Nummern.
MIDI IN ROUTE (ALL SYNTHS gewählt)
MIDI IN CHANNEL ALL (OFF, 1 bis 16)
Hier bestimmst du den gemeinsamen MIDI-Empfangskanal für alle drei Synths. Der Parameter
MIDI IN ROUTE muss sich dazu in der Einstellung ALL SYNTHS befinden.
MIDI IN ROUTE (PER SYNTH gewählt)
MIDI IN CHANNEL SYNTH 1 (OFF, 1 BIS 16)
Hier bestimmst du den MIDI-Empfangskanal für Synth 1. Der Parameter MIDI IN ROUTE muss sich dazu in der
Einstellung PER SYNTH befinden.
MIDI IN CHANNEL SYNTH 2 (OFF, 1 BIS 16)
Hier bestimmst du den MIDI-Empfangskanal für Synth 2. Der Parameter MIDI IN ROUTE muss sich dazu in
der Einstellung PER SYNTH befinden.
115
ZUM INHALT
MIDI IN CHANNEL SYNTH 3 (OFF, 1 BIS 16)
Hier bestimmst du den MIDI-Empfangskanal für Synth 3. Der Parameter MIDI IN ROUTE muss sich dazu in
der Einstellung PER SYNTH befinden.
TIP: Soll nur ein Synth – etwa Synth3 – seine MIDI-Daten auf einem abweichenden MIDI-Kanal empfangen, setze den
Eingangskanal für Synth 1 und 2 auf den selben Kanal und Synth 3 auf den gewünschten anderen Kanal.
MIDI OUT PORTS (DIN, USB, DIN & USB)
Hier bestimmst du, welcher MIDI Port Daten senden soll. Zur Auswahl stehen DIN-Ausgangsbuchse, USB-Port oder
beide.
MIDI OUT ROUTE (ALL SYNTHS, PER SYNTH)
In der Einstellung ALL SYNTHS senden alle drei Synths des Moog One MIDI-Daten auf einem gemeinsamen MIDI-Kanal. Ist PER SYNTH selektiert, können alle drei Synths individuell auf eigenen MIDI-Kanälen Daten senden. Mit weiteren Parametern (s.u.) bestimmst du für sämtliche Optionen die entsprechenden MIDI-Kanal-Nummern.
MIDI OUT ROUTE (ALL SYNTHS gewählt)
MIDI OUT CHANNEL ALL (OFF, 1 BIS 16)
Hier bestimmst du den gemeinsamen MIDI-Sendekanal für alle drei Synths. Der Parameter MIDI OUT ROUTE
muss sich dazu in der Einstellung ALL SYNTHS befinden.
MIDI OUT ROUTE (PER SYNTH gewählt)
MIDI OUT CHANNEL SYNTH 1 (OFF, 1 bis 16)
Hier bestimmst du den MIDI-Ausgangskanal für Synth 1. Der Parameter MIDI OUT ROUTE muss sich dazu in
der Einstellung PER SYNTH befinden.
MIDI OUT CHANNEL SYNTH 2 (OFF, 1 bis 16)
Hier bestimmst du den MIDI-Ausgangskanal für Synth 2. Der Parameter MIDI OUT ROUTE muss sich dazu in
der Einstellung PER SYNTH befinden.
MIDI OUT CHANNEL SYNTH 3 (OFF, 1 bis 16)
Hier bestimmst du den MIDI-Ausgangskanal für Synth 3. Der Parameter MIDI OUT ROUTE muss sich dazu in
der Einstellung PER SYNTH befinden.
MIDI MERGE DIN IN (OFF; DIN, USB)
„MIDI Merging“ erlaubt das mischen von intern erzeugten und extern zugeführten MIDI-Daten. Ist „DIN“ gewählt,
werden die intern erzeugten MIDI-Daten mit denen, an der MIDI-IN DIN-Buchse empfangenen Daten gemischt und
an der MIDI-OUT DIN-Buchse des Moog One ausgegeben.
Ist USB gewählt, werden die intern erzeugten MIDI-Daten mit denen, am USB-Port empfangenen Daten gemischt
und an der MIDI-OUT DIN-Buchse des Moog One ausgegeben.
Ist OFF gewählt, erfolgt kein Daten-Merging für die MIDI-OUT DIN-Buchse des Moog One.
MIDI MERGE USB IN (OFF, DIN, USB)
„MIDI Merging“ erlaubt das mischen von intern erzeugten und extern zugeführten MIDI-Daten. Ist „DIN“ gewählt,
werden die intern erzeugten MIDI-Daten mit denen, an der MIDI-IN DIN-Buchse empfangenen Daten gemischt und
am USB-Port des Moog One ausgegeben.
Ist USB gewählt, werden die intern erzeugten MIDI-Daten mit denen, am USB-Port empfangenen Daten gemischt
und am USB-Port des Moog One ausgegeben.
Ist OFF gewählt, erfolgt kein Daten-Merging für den USP-Port des Moog One.
SEQ MIDI OUT (OFF, ON)
Ist diese Funktion eingeschaltet (ON), sendet Moog One MIDI-Daten, die vom internen Sequencer generiert werden.
SEQ ARP OUT (OFF, ON)
Ist diese Funktion eingeschaltet (ON), sendet Moog One MIDI-Daten, die vom internen Arpeggiator generiert werden.
ZUM INHALT
116
ANALOGE (CV) EIN/AUSGÄNGE
BITTE BEACHTE: Die MIDI-Implementation und die CV-Features des Moog One werden in den kommenden Wochen
umfassnd verbessert und vervollständigt. Dazu zählen u.a.: Ein- und Ausgang der analogen Clock,
CV Pitch/Gate-Funktionen, MIDI Clock-Ausgabe und die MIDI-Controller-Implementation.
Bitte registriere dein Instrument bei www.moogmusic.com/register.
So wirst du immer mit den neuesten Software-Updates und Infos versorgt.
STEUERSPANNUNGS-EINGÄNGE (CV IN‘S)
Moog One verfügt über fünf Stereo-Klinkenbuchsen zum Anschluss von externen Steuerspannungen („CVs“). Diese
Eingänge tragen die Bezeichnungen CV IN 1 und CV IN 2 sowie EXP 1, EXP 2 und SUSTAIN.
Sämtliche Buchsen lassen sich auf verschiedene Weise konfigurieren – sei es für den Anschluss von ExpressionPedalen bzw. Fuß-/Sustain-Taster oder für den Anschluss von externem Analog-Equipment wie etwa EurorackGeräte, Standalone-Synthesizer usw.
LOAD FROM PRESET (ON, OFF)
Die im folgenden aufgeführten Parameter und Funktionen lassen sich als Teil eines Presets speichern. Mit dem Parameter LOAD FROM PRESET bestimmst du, ob die aktuellen Parameter-Einstellungen erhalten werden (OFF), oder
beim Laden von Presets überschrieben werden (ON).
SUSTAIN IN (HALTEPEDAL)
Hier kannst du die Funktionsweise des Sustain Pedal-Eingangs bestimmen. Ebenso kannst du deinen Moog One an
Sustain-Pedale mit unterschiedlichen Spezifikationen anpassen.
FUNCTION (OFF, SUSTAIN PEDAL, SOSTENUTO PEDAL)
In der Einstellung SUSTAIN PEDAL werden sämtliche gespielten Noten gehalten, so lange das Pedal getreten ist.
In der Einstellung SOSTENUTO werden nur Noten gehalten, die gespielt werden, während du das Pedal betätigst.
In der Einstellung OFF ist das Pedal ohne Funktion.
SYNTH (SYNTH 1, SYNTH 2, SYNTH 3, SYNTH 1 & 2, SYNTH 1 & 3, SYNTH 2 & 2, ALL SYNTHS)
Hier kannst du bestimmen, auf welchen Synth das Sustain Pedal wirken soll. Sämtliche möglichen Kombinationen
stehen zur Verfügung, ebenso einzelne Synths oder alle Synths gemeinsam.
SWITCH TYPE (OPEN, CLOSED)
Es gibt Sustain Pedale mit öffnendem und schließendem Kontakt. Hier kannst du den Sustain Eingang des Moog One
an beide Pedaltypen anpassen.
117
ZUM INHALT
CV-EINGÄNGE
Hier kannst du die Funktionsweise der CV-Eingänge bestimmen. Ebenso kannst du deinen Moog One an unterschiedliche Steuerspannungen anpassen.
PARAMETER FÜR CV IN 1, CV IN 2, EXP 1, EXP 2, SUSTAIN IN
Die unten aufgeführten Parameter sind für jeden CV-Eingang identisch. Sie werden deshalb nur einmal beschrieben.
FUNCTION
Dieser Parameter bestimmt die Funktion / Zuordnung für die, an der betreffenden Buchse anliegende
Steuerspannung. Für jede Buchse stehen zur Auswahl:
CV INPUT DESTINATIONS / MÖGLICHE ZIELPARAMETER FÜR CV-EINGÄNGE
INPUT TO MODMATRIX
SUSTAIN PEDAL
PREVIOUS SET (PERFORM. SET)
EXPRESSION
SOSTENUTO PEDAL
NEXT SEQUENCE
MASTER VOLUME
PREVIOUS SEQUENCE
FILTER CUTOFF
NEXT PRESET
MOD WHEEL
PITCH CV
PREVIOUS PRESET
PAD X
ENV GATE
NEXT SET (PERFORMANCE SET)
PAD Y
SYNTH (SYNTH 1, SYNTH 2, SYNTH 3, SYNTH 1 & 2, SYNTH 1 & 3, SYNTH 2 & 2, ALL SYNTHS)
Hier kannst du bestimmen, auf welchen Synth die externe Steuerspannung wirken soll. Sämtliche möglichen Kombinationen stehen zur Verfügung, ebenso einzelne oder alle Synths.
BITTE BEACHTE: Ist der Parameter FUNCTION auf INPUT TO MODMATRIX gesetzt, steht dieser Parameter nicht zur
Verfügung. Die Steuerspannung wird dann zu allen drei Synths geleitet.
VOLTAGE MIN (-5.00V bis +5.00V)
VOLTAGE MAX (-5.00V bis +5.00V)
Mit diesen beiden Parametern bestimmst du den Spannungsbereich, den die CV-Eingänge verarbeiten sollen. Die
Minimalspannung liegt bei -5V, die Maximalspannung bei +5V.
TIP: Du kannst den Minimalwert höher als den Maximalwert wählen. In diesem Fall werden die Modulationen invertiert.
CV-AUSGÄNGE
Moog One verfügt über vier Stereo-Klinkenbuchsen zur Ausgabe von intern erzeugten Steuerspannungen („CVs“).
Sie tragen die Bezeichnungen CV OUT 1 bis CV OUT 4. Für den Anschluss von externem Analog-Equipment wie
etwa Eurorack-Geräte, Standalone-Synthesizer u.ä. lassen sich sämtliche Buchsen auf verschiedene Weise konfigurieren.
LOAD FROM PRESET (ON, OFF)
Die im folgenden aufgeführten Parameter und Funktionen lassen sich als Teil eines Presets speichern. Mit dem Parameter LOAD FROM PRESET bestimmst du, ob die aktuellen Parameter-Einstellungen erhalten werden (OFF), oder
beim Laden von Presets überschrieben werden (ON).
PARAMETER FÜR CV OUT 1, CV OUT 2, CV OUT 3, CV OUT 4
Die unten aufgeführten Parameter sind für jeden CV-Ausgang identisch. Sie werden deshalb nur einmal beschrieben.
ZUM INHALT
118
SOURCE
Hier wird die Quelle der Steuerspannung bestimmt, die am entsprechenden Ausggang ausgegeben werden soll.
CV OUTPUT SOURCES / MÖGLICHE QUELLPARAMETER FÜR CV-AUSGÄNGE
PAD GATE
GATE
PEDAL 1 INPUT (EXP 1)
PEDAL 2 INPUT (EXP 2)
PITCH WHEEL
SUSTAIN PEDAL INPUT
MOD WHEEL
CV 1 INPUT
AFTERTOUCH
CV 2 INPUT
PAD X
PAD Y
PAD PRESSURE
OUT VOLTAGE MIN (-5.00V bis +5.00V)
OUT VOLTAGE MAX (-5.00V bis +5.00V)
Mit diesen beiden Parametern bestimmst du die Höhe der Steuerspannung, die am entsprechenden Ausgang ausgegeben werden soll. Die Minimalspannung liegt bei -5V, die Maximalspannung bei +5V.
TIP: Du kannst den Minimalwert höher als den Maximalwert wählen. In diesem Fall werden die Modulationen
invertiert.
119
ZUM INHALT
UTILITIES
Hier findest du Funktionen, die den Betriebszustand deines Moog One betreffen. Du kannst hier die Firmware updaten, die werksseitigen Grundeinstellungen wiederherstellen und dir die Versionsnummer des Betriebssystems oder
die IP-Adresse zeigen lassen.
LIGHT SHOW (OFF, ON, ON BOOT)
Spass muss sein! Außerdem kannst du mit dieser Funktion deine Mitmusiker beeindrucken. Ist die FEinstellung „Boot
On“ aktiv, liefern die LEDs der Benutzeroberfläche während des Boot-Vorgangs eine wunderschöne Lightshow. Das
Tempo kannst du mit dem RATE Regler des Arpeggiators bestimmen. Dieses wirklich unerlässliche Feature haben
wir übrigens erstmalig im legendären Memorymoog von 1982 implementiert.
RESTORE DEFAULT SETTINGS (SOFT BUTTON)
Mit dieser Funktion kannst du die werksseitigen Grundeinstellungen des Moog One wiederherstellen. Wähle die
Funktion in der rechten Display-Hälfte mit dem Master Enocder aus. Nachdem der Vorgang beendet ist, zeigt das
Display RESTORED TO DEFAULT SETTINGS.
BITTE BEACHTE: Sämtliche Presets und Sequenzen bleiben von dieser Funktion unbeeinfusst.
UPDATE FIRMWARE
(Soft Button)
Gelegentlich wird es Sinn machen, das Betriebssystem (Firmware) deines Moog One mit einer verbesserten Version
upzudaten. Entsprechende Update-Dateien kannst du auf Moogs Webseite herunterladen und auf einem USB-Speichermedium speichern.
Das USB-Speichermedium muss in einem FAT Format formatiert sein. Das Update-File sollte sich auf der obersten
Ebene des Speichermediums befinden, also nicht in Ordnern verpackt sein.
Verbinde das USB-Speichermedium mit dem Port USB TYPE A (USB HOST) auf der Rückseite deines Moog One.
Sobald du das USB-Speichermedium angeschlossen und die Firmware Update-Funktion selektiert hast (in der rechten Display-Hälfte), sucht Moog One automatisch nach einer FIRMWARE UPDATE Datei. Das Display zeigt währenddessen „CHECKING USB FOR NEW FIRMWARE“.
Du findest vollständige Informationen zum Update-Vorgang auf Seite 127.
FEHLERMELDUNGEN
Folgende Fehlermeldungen können auftauchen:
USB STORAGE DEVICE NOT DETECTED
Sollte diese Meldung auftauchen, kann Moog One kein USB-Speichermedium finden. Drücke den Soft Button
CANCEL um den Vorgang abzubrechen. Entferne das USB-Speichermedium und verbinde es wieder. Sollte
das keine Abhilfe schaffen, stelle bitte sicher, dass dein USB-Speichermedium in einem FAT Format
formatiert ist.
NO FIRMWARE FILES FOUND
Sollte diese Meldung auftauchen, kann Moog One keine Betriebssystem-Datei auf dem angeschlossenen
USB-Speichermedium finden. Drücke den Soft Button CANCEL um den Vorgang abzubrechen. Entferne das USB-Speichermedium, verbinde es mit deinem Computer und stelle sicher, dass sich die benötigte Datei
auch wirklich auf der obersten Ebene des USB-Speichermediums befindet.
FIRMWARE VERSION
Nachdem du diese Option selektiert hast, zeigt Moog One die Versionsnummer der aktuell installierten Firmware.
ZUM INHALT
120
UI VERSION
Nachdem du diese Option selektiert hast, zeigt Moog One die Versionsnummer der aktuell installierten UserInterface-Software (Sie ist zuständig für die Steuerung des Bedienfeldes mitsamt Displays etc.).
BUILD DATE
Nachdem du diese Option selektiert hast, zeigt Moog One das Datum seiner Fertigstellung (bzw. des Betriebssystems).
BUILD INFO
Nachdem du diese Option selektiert hast, zeigt Moog One Information zum installierten Betriebssystem.
IP ADRESS
Nachdem du diese Option selektiert hast, zeigt Moog One seine IP Adresse. Sie wird für die Komunikation in Netzwerken und im Internet benötigt und lässt sich nicht verändern.
121
ZUM INHALT
LIBRARY
Das Library Fenster dient der Verwaltung sämtlicher Daten, mit denen dein Moog One arbeitet. Drücke bei geöffnetem SETTINGS Fenster den Soft Button LIBRARY, um das Library Fenster zu öffnen.
Hier kannst du sog. User Spaces erzeugen, verwalten und bearbeiten – dazu gleich mehr. Darüber hinaus kannst du
sämtliche Moog One bezogene Daten verwalten, exportieren und importieren. Ebenso kannst du Namen für deine
Suchbegriffe „Category“, „Mood“ und „Group“ erstellen.
Die linke Display-Hälfte zeigt die Library-Category, die rechte zeigt dir die zugehörigen Menü-Optionen. Mit dem
Master Encoder wählst du zunächst einen Menüpunkt aus der linken Liste aus. Mittels Druck auf den Master Encoder
bewegst du den Cursor (bzw. den roten Balken) in die rechts gelegene Liste, wo du nun den gewünschten Eintrag
selektieren kannst.
USER SPACES
Unter User Space verstehen wir eine vollständige Konfiguration des Moog One. Dazu zählen sämtliche globalen
Einstellungen wie MIDI-Settings, Port- und Pedal-Konfigurationen, sogar das Verhalten der Bedienelemente, die
Velocity-Empfindlichkeit bis hin zur Helligkleit von Display und LEDs sind im User Space gespeichert.
Selbstverständlich gehören zum User Space auch alle Presets, Synths, Modulationsmatrizen, Sequenzen, Effekt-Einstellungen und einiges mehr – kurz: alles, was du in deinem Moog One programmieren und konfigurieren kanst, ist
Teil eines User Space.
Du kannst dir mehrere User Spaces für ganz unterschiedliche Anwendungen erstellen und im Gerät selbst oder auch
auf einem externen USB-Datenträger speichern. So kannst du deinen Moog One in kürzester Zeit nach deinen ganz
persönlichen Wünschen konfigurieren. Erstelle dir ein User Space für deinen nächsten Studio-Job mit sämtlichen,
dort benötigten Presets. Du gehst auf Tour? Nun wirst du vollkommen andere Sounds benötigen und andere Anforderungen an deinen Moog One stellen. Dazu musst du nichts anderes tun, als das entsprechende User Space zu
laden. Während du auf Tour bist, kannst du ständig ein Backup bereit halten. Du bekommst deinen Tour-Moog One
von einem Veranstalter geliehen?Dann brauchst du nur dein User Space zu laden, und schon ist das Leihgerät „dein“
Moog One geworden.
USER SPACE UMSCHALTEN
Wähle diese Funktion aus, um den User Space zu wechseln. Die vorhandenen User Spaces sind in der rechten Display-Hälfte aufgelistet. Selektiere den gewünschten User Space mit dem Master Encoder. Mit einem Druck auf den
Master Encoder lädtst du den User Space. Das Display zeigt die Meldung ACTIVE USER SPACE.
MIT USER SPACES ARBEITEN
In diesem Fenster kannst Namen für User Spaces
vergeben, Kopien erstellen und ein neues User
Space erzeugen.
NEUEN USER SPACE ERZEUGEN
Drehe den Master Encoder, bis der Eintrag „+++“ in der rechten Display-Hälfte selektiert ist. Drücke nun den MASTER
ENCODER. Es erscheint ein neues Fenster, in dem du den User Space mit einem Namen versehen kannst. Verwende
dazu die bekannte Eingabemethode (s.u.).
Hast du den User Space benannt, drücke den Soft Button CREATE FACTORY. Moog One erzeugt nun einen neuen
User Space mit Werks-Presets.
Mit den Soft Button CREATE EMPTY kannst du stattdessen einen neuen, leeren User Space erzeugen.
ZUM INHALT
122
TEXTEINGABE
Du kannst Namen und Infotexte („Notes“) direkt über das Keyboard des Moog One eingeben. Dazu sind den weissen
Keyboard-Tasten verschiedene Zeichen zugeordnet. Die schwarzen Keyboard-Tasten sind verschiedenen Funktionen zugeordnet:
•
•
•
•
•
•
(Cis 1 bis Dis 2)
(Fis 5 / Gis 5)
(B 4) (B 5) (Fis 4)
(Gis 4)
wählen Zeichensätze.
bewegen den Cursor.
löscht das letzte Zeichen. Hälst du B 4 gedrückt, löschst du mehrere Zeichen.
erzeugt ein Leerzeichen.
löscht den aktuellen Namen und erzeugt einen neuen, zufälligen Namen.
löscht sämtlich Zeichen.
TIP: Mit << und >> bzw. CIS 5 und DIS 5 kannst du das zuletzt eingegebenen Zeichen in eines seiner Nachbarzeichen
umwandeln: Aus einem „M“ wird dann unverzüglich ein „L“ oder „N“.
BITTE BEACHTE: Die oben genannten Tastenbezeichnungen beziehen sich auf die, im Display dargestellte
Keyboard-Grafik. Sie entsprechen nicht den MIDI-Noten usw.
TIP: Noch wesentlich einfacher kannst du Text eingeben, indem du ein Standard-USB-Keyboard am USB-HOST-Port
des Moog One anschließt.
USER SPACE EDITIEREN
Zur Bearbeitung eines selektierten User Spaces stehen dir mehrere Optionen via Soft Buttons zur Verfügung:
OK
Nachdem du dein User Space mit einem Namen versehen hast, drücke den Soft Button OK. Das zuvor aktive
Fenster erscheint, und der gerade bearbeitete User Space erscheint in der Liste. Drücke stattdessen
CANCEL, um den Vorgang abzubrechen.
COPY
Drücke den Soft Button COPY, um vom selektierten User Space eine Kopie zu erstellen. Ein neues Fenster
zeigt die Meldung:
ENTER A NEW NAME FOR THIS USER SPACE
COPY OF:
Gib nun einen Namen für die erstelle Kopie ein (s.o.). Drücke den Soft Button OK. Das zuvor aktive Fenster
erscheint, und der gerade bearbeitete User Space erscheint in der Liste.
Drückst du OK ohne einen Namen einzugeben, erhält die Kopie automatisch den Namen
COPY OF (PREVIOUS USER SPACE NAME).
CANCEL
Drücke CANCEL, um den Vorgang ohne das Erstellen einer Kopie abzubrechen.
EXPORT
Mit der EXPORT Funktion kannst du alle internen Daten deines Moog One auf ein externes USB-Speichermedium
kopieren und so sicher archivieren und/oder auf einen anderen Moog One übertragen.
Verbinde das externe USB-Speichermedium mit dem USB Typ A Port (USB HOST) auf der Rückseite deines Moog
One.
Wähle in der linken Display-Hälfte EXPORT aus, und drücke den Master Encoder, um die rote Markierung in die rechte Display-Hälfte zu bewegen. Drehe nun wieder den Master Encoder, um den gewünschten Datentyp für den Export
zu selektieren. Zur Auswahl stehen:
• PRESETS
• SEQUENCES
• PERFORMANCE SETS
• EFFECT PRESETS
• MOD MATRIX PRESETS
• GLOBAL SETTINGS
• ALL DATA (USER SPACE)
123
ZUM INHALT
Wähle den zu exportierenden Datentyp und drücke den MASTER ENCODER. Das Display zeigt nun eine Liste mit
sämtlichen Dateien des entsprechenden Datentyps, die sich im aktuellen User Space befinden.
Du kannst nun bestimmte Dateien selektieren und auswählen, indem du den MASTER ENCODER drehst und drückst.
Die Checkbox vor jeder Datei zeigt, ob sie selektiert wurde oder nicht.
TIP: Der Display-Text zeigt den Hinweis „PRESS ENCODER TO TOGGLE SELECTION ON/OFF“ und erinnert dich so
daran, den Master Encoder zu drücken um Dateien zu selektieren / deselektieren.
BITTE BEACHTE: Sollte kein externes USB-Speichermedium erkannt werden, beschwert sich das Display mit dem
Hinweis „USB STORAGE DEVICE NOT DETECTED“.
Du kannst alle Dateien eines Typs zusammen auswählen. Drücke dazu den Soft Button SELECT ALL. Mit dem Soft
Button SELECT NONE hebst du die zuvor getroffene Auswahl auf. Nachdem du deine gewünschte Auswahl getroffen hast, drücke den Soft Button EXPORT. Die selektierten Dateien werden nun auf das externe USB-Speichermedium exportiert.
BITTE BEACHTE: Beim Dateityp GLOBAL SETTINGS steht keine SELECT ALL / SELECT NONE Auswahl zur Verfügung, da es sich hierbei um einen einzigen Datensatz handelt.
CANCEL
Drücke CANCEL, um den Exportier-Vorgang abzubrechen.
IMPORT
Mit der IMPORT Funktion kannst du extern abgelegte Daten deines Moog One von einem externes USB-Speichermedium in deinen Moog One übertragen.
Verbinde das externe USB-Speichermedium mit dem USB Typ A Port (USB HOST) auf der Rückseite deines Moog
One.
Wähle in der linken Display-Hälfte IMPORT aus, und drücke den Master Encoder, um die rote Markierung in die rechte Display-Hälfte zu bewegen. Drehe nun wieder den Master Encoder, um den gewünschten Datentyp für den Import
zu selektieren. Zur Auswahl stehen:
• PRESETS
• SEQUENCES
• PERFORMANCE SETS
• EFFECT PRESETS
• MOD MATRIX PRESETS
• GLOBAL SETTINGS
• ALL DATA (USER SPACE)
Wähle den zu importierenden Datentyp und drücke den MASTER ENCODER. Das Display zeigt nun eine Liste mit
sämtlichen Dateien des entsprechenden Datentyps, die sich auf deinem externen USB-Speichermedium befinden. Du
kannst nun bestimmte Dateien selektieren und auswählen, indem du den MASTER ENCODER drehst und drückst. Die
Checkbox vor jeder Datei zeigt, ob sie selektiert wurde oder nicht.
TIP: Der Display-Text zeigt den Hinweis „PRESS ENCODER TO TOGGLE SELECTION ON/OFF“ und erinnert dich so
daran, den Master Encoder zu drücken um Dateien zu selektieren / deselektieren.
BITTE BEACHTE: Sollte kein externes USB-Speichermedium erkannt werden, beschwert sich das Display mit dem
Hinweis „USB STORAGE DEVICE NOT DETECTED“.
Du kannst alle Dateien eines Typs zusammen auswählen. Drücke dazu den Soft Button SELECT ALL. Mit dem Soft
Button SELECT NONE hebst du die zuvor getroffene Auswahl auf. Nachdem du deine gewünschte Auswahl getroffen hast, drücke den Soft Button IMPORT. Die selektierten Dateien werden nun vom externen USB-Speichermedium
ion deine Moog One importiert.
BITTE BEACHTE: Beim Dateityp GLOBAL SETTINGS steht keine SELECT ALL / SELECT NONE Auswahl zur Verfügung, da es sich hierbei um einen einzigen Datensatz handelt.
CANCEL
Drücke CANCEL, um den Import-Vorgang abzubrechen.
ZUM INHALT
124
ÜBER DIE TAGS „CATEGORIES“, „MOODS“ UND „GROUPS“
Du kannst jedes Preset und Synth-Timbre mit sog. Tags versehen. Das sind Auswahlbegriffe, die die Suche nach
einem bestimmten oder passenden Sound über den Browser des Moog One erleichtern.
Es existieren die Tags „TYPE“, „CATEGORY“, „MOOD“ und „GROUP“. Für TYPE existieren, vorgegeben durch die
Struktur des Moog One, nur vier vorgegebene Optionen – SINGLE, LAYER, SPLIT und MULTI. Für die anderen drei
Tags kannst du nach Belieben eigene Optionen erzeugen.
Die User-definierbaren Tags sind werksseitig mit einigen vorgegebenen Begriffen versehen, etwa „BASS“, „LEAD“,
„PAD“ etc, um die Werks-Presets entsprechend kategorisieren zu können.
Du kannst nun selbst weitere Begriffe einführen. Dazu dient die RENAME Funktion.
TEXTEINGABE
Du kannst Namen und Infotexte („Notes“) direkt
über das Keyboard des Moog One eingeben.
Dazu sind den weissen Keyboard-Tasten verschiedene Zeichen zugeordnet.
Die schwarzen Keyboard-Tasten sind verschiedenen Funktionen zugeordnet:
•
•
•
•
•
•
(Cis 1 bis Dis 2)
(Fis 5 / Gis 5)
(B 4) (B 5) (Fis 4)
(Gis 4)
wählen Zeichensätze.
bewegen den Cursor.
löscht das letzte Zeichen. Hälst du B 4 gedrückt, löschst du mehrere Zeichen.
erzeugt ein Leerzeichen.
löscht den aktuellen Namen und erzeugt einen neuen, zufälligen Namen.
löscht sämtlich Zeichen.
TIP: Mit << und >> bzw. CIS 5 und DIS 5 kannst du das zuletzt eingegebenen Zeichen in eines seiner Nachbarzeichen
umwandeln: Aus einem „M“ wird dann unverzüglich ein „L“ oder „N“.
BITTE BEACHTE: Die oben genannten Tastenbezeichnungen beziehen sich auf die, im Display dargestellte
Keyboard-Grafik. Sie entsprechen nicht den MIDI-Noten usw.
TIP: Noch wesentlich einfacher kannst du Text eingeben, indem du ein Standard-USB-Keyboard am USB-HOST-Port
des Moog One anschließt.
„CATEGORIES“ ERZEUGEN UND EDITIEREN
Um eine neue Kategorie zu erzeugen, drehe den MASTER ENCODER, bis der Eintrag „+++“ in der rechten
Display-Hälfte selektiert ist.
Drücke nun den MASTER ENCODER. Es erscheint ein neues Fenster, in dem du die Kategorie mit einem Namen versehen kannst. Verwende dazu die bekannte Eingabemethode.
Hast du die Kategorie benannt, drücke den Soft Button OK. Die neue Kategorie erscheint nun in der Liste. Um den
Vorgang vorzeitig abzubrechen, drücke den Soft Button CANCEL.
„MOODS“ ERZEUGEN UND EDITIEREN
Um eine neue „Mood“ (Stimmung“) zu erzeugen, drehe den MASTER ENCODER, bis der Eintrag „+++“ in der rechten
Display-Hälfte selektiert ist.
Drücke nun den MASTER ENCODER. Es erscheint ein neues Fenster, in dem du die Mood mit einem Namen versehen
kannst. Verwende dazu die bekannte Eingabemethode.
Hast du die Mood benannt, drücke den Soft Button OK. Die neue Mood erscheint nun in der Liste. Um den Vorgang
vorzeitig abzubrechen, drücke den Soft Button CANCEL.
125
ZUM INHALT
„GROUPS“ ERZEUGEN UND EDITIEREN
Um eine neue Group zu erzeugen, drehe den MASTER ENCODER, bis der Eintrag „+++“ in der rechten Display-Hälfte
selektiert ist. Drücke nun den MASTER ENCODER.
Es erscheint ein neues Fenster, in dem du die Group mit einem Namen versehen kannst. Verwende dazu die bekannte Eingabemethode.
Hast du die Group benannt, drücke den Soft Button OK. Die neue Group erscheint nun in der Liste. Um den Vorgang
vorzeitig abzubrechen, drücke den Soft Button CANCEL.
BITTE BEACHTE: Der Browser deines Moog One arbeitet am effektivsten, wenn du für Categories, Moods und
Groups mögichst eindeutige und aussagekräftige Bezeichnungen wählst, und neue Presets bzw Synth-Timbres beim
Speichern konsequent damit versiehst.
TUNING
Drücke bei geöffnetem SETTINGS Fenster den Soft Button TUNING. Es öffnet sich das TUNING Fenster. Hier kannst
du die Gesamtstimmung des Moog One verändern. Dazu dienen die beiden Parameter MASTER FREQUENCY und
MASTER FINE TUNE.
Verändere die Werte mit den entsprechenden SOFT KNOBS.
MASTER FREQUENCY (400 Hz bis 480 Hz)
Hier stimmst du deinen Moog One auf den Referenzton „A“ mit 440 Hz (MIDI Note 69).
MASTER FINE TUNE (-100 Cents bis +100 Cents)
Hier kannst du die Gesamtstimmung des Moog
One in Cent-Schritten fein verstimmen. Der Wertebereich beträgt -100 Cents bis +100 Cents bzw.
+/- ein Halbton.
Mit diesem Parameter kannst du bei Bedarf deinen Moog One zu anderen Instrumenten oder zu
bestehenden Musikaufnahmen stimmen.
ZUM INHALT
126
FIRMWARE UPDATE
So kannst du das Betriebssystem (Firmware) deines Moog One updaten. Gehe dabei sehr sorgfältig vor und halte
dich exakt an die hier aufgelisteteten Abläufe. Halte auch unbedingt deren Reihenfolge ein.
DU BENÖTIGST:
Einen Computer
Ein USB-Speichermedium
MIT WELCHER FIRMWARE-VERSION IST DEIN MOOG ONE AKTUELL AUSGESTATTET?
1. Drücke den SETTINGS Taster im zentralen Bedienfeld.
2. Drehe den MASTER ENCODER, bis der Eintrag UTILITIES im zentralen Display erscheint.
3. Drücke den MASTER ENCODER um UTILITIES zu selektieren.
4 Drehe den MASTER ENCODER bis der Eintrag FIRMWARE VERSION im zentralen Display erscheint.
SO ERFOLGT DER UPDATE-VORGANG:
1. Lade die aktuelle Moog One Firmware auf ein USB-Speichermedium.
BITTE BEACHTE: Sollte das verwendete USB-Speichermedium auf einem Apple-Computer formattiert wor
den sein, muss es zuvor in das FAT- oder ExFAT-Format umformatiert werden. Andernfalls kann Moog One
das Speichermedium nicht erkennen. Das Update-File sollte sich zudem auf der obersten Ebene des
Speichermediums befinden, also nicht in Ordner verpackt sein.
2. Verbinde das USB-Speichermedium mit dem Port USB TYPE A (USB HOST) auf der Rückseite deines
Moog One.
3. Drücke den SETTINGS Taster im zentralen Bedienfeld.
4. Drehe den MASTER ENCODER, bis der Eintrag UTILITIES im zentralen Display erscheint.
5. Drücke den MASTER ENCODER um UTILITIES zu selektieren.
6. Drehe den MASTER ENCODER bis der Eintrag UPDATE FIRMWARE im zentralen Display erscheint.
7. Drücke den MASTER ENCODER um UPDATE FIRMWARE zu selektieren. Das zentrale Display des Moog One
zeigt nun sämtliche, sich auf dem USB-Speichermedium befindlichen Firmware-Dateien an.
8. Selektiere mit dem MASTER ENCODER die gewünschte Firmware-Datei.
9. Drücke CONFIRM um den Update-Vorgang zu starten.
Der Firmware-Update-Prozess kann einige Minuten dauern.
WICHTIG!: Schalte deinen Moog One während des Update-Prozess unter keinen Umständen aus bzw. unterbreche
nicht die Spannungsversorgung. WICHTIG!
Nachdem der Update-Prozess abgeschlossen ist, fordert dich das Display zum Neustart des Moog One auf. Der Neustart wird u.U. länger dauern als gewohnt, da das Instrument nach dem Update viele interne Parameter-Einstellungen
reproduzieren muss.
Sollten beim Update-Prozess Fragen oder Schwierigkeiten auftauchen, kontaktiere bitte
[email protected]
BITTE BEACHTE: Du findest im Download-Ordner eine PDF-Datei mit der Bezeichnung
„MOOG ONE FIRMWARE UPDATE VX.X.X“.PDF“.
In dieser Datei findest du sämtliche aktuellen Verbesserungen beschrieben.
127
ZUM INHALT
SPEZIFIKATIONEN
SYNTHESIZER-TYP: Polyphoner. tri-timbraler Analogsynthesizer
KLANGERZEUGUNG: Echt-analog (bei abgeschalteten Digitaleffekten 100% echt-analoger Signalweg)
POLYPHONIE: 8- oder 16-stimmig
TASTATUR: 5 Oktaven (C - C) Full-Size-Tasten mit Velocity und Aftertouch (Fatar TP-8S)
CONTROLLER (SPIELHILFEN): Pitchwheel, Modulationsrad, X/Y-Pad (druckempfindlich mit Hold-Funktion),
Eingänge für Sustain-Pedal, EXP1-Pedal, EXP2- Pedal; alle Pedal-Eingänge intern zuweisbar
BEDIENELEMENTE: 73 Regler, 144 Taster, LC-Display
OZILLATOREN (X3): Wahlweise Sägezahn- oder Dreieckswelle mit modulierbarer Form plus Pulswelle mit modulierbarer Pulsweite; Oktavlage (32‘, 16‘, 8‘, 4‘, 2‘); Frequenz (+/- 7Halbtöne); Beat-Frequenz (Schwebung +/- 7 Hz);
Wave-Angle (Sägezahn / Dreieck); Pulsweite; Mix (überblendet Sägezahn / Dreieck mit Pulswelle); FM (Routing,
Modulationstiefe); Hard-Sync
RING MODULATOR: Wählbares Oszillator-Routing (1-2, 2-3)
DUAL NOISE SOURCE GENERATOR (RAUSCHGENERATOR): Wählbare Rauschfarben (Rot + Weiss, Rot + Violett,
Weiss + Violett); Color-Mix mit eigener ARS-Hüllkurve
MIXER: Unabhängig regelbare Pegel und Filter-Routing für OSC 1, OSC 2, OSC 3, RING MOD, NOISE, EXT-IN
FILTER-SEKTION: State-Variable-Filter; Ladder-Filter (mischbar, paralleler oder serieller Betrieb)
STATE VARIABLE FILTER: bestehend aus zwei -12dB/Oktave Filtern, konfigurierbar als NOTH, BP, LP, HP mit -12dB
oder -24dB Flankensteilheit; Cutoff, Resonanz etc.
LADDER FILTER: Moog Ladder Filter (Kaskadenfilter) konfigurierbar als LP, HP, -6dB, -12dB, -24dB Flankensteilheit,
Cutoff, Resonanz etc.
ENVELOPES (X 3 HÜLLKURVEN): Delay, Attack, Decay, Sustain. Release; jeweils mit variablen Kurvenformen;
Multi-Trigger, Loop-Funktion, Latch-Funktion, Sync
LFOS (X4): überblendbare Dual-Wellenformen (Dreieck zu Sinus, variable Pulsweite, Sägezahn zu Rampe,
S&H zu Rauschsignal); Fade-In, Fade-Out; Wiederholfunktion, Phasen-Sync etc.
GLIDE: wählbarer Glide-Typ (LCR, LCT, EXP); Gated-Glide, Legato-Glide, Glissando
ARPEGGIATOR: pro Synth; Oktav-Anzahl, Pattern, Richtung, Pendel-Funktion, Gate-Länge, Sync etc.
SEQUENCER: pro Synth; 64 Steps; Step-Editierung; als Modulationsquelle nutzbar
SYNTH EFFECTS: Insert-Digitaleffekt pro Synth (bei abgeschalteten Effekten 100% echt-analoger Signalweg)
MASTER EFFECTS: Dual-Mono-Send mit Stereo-Return oder Stereo-Send mit Stereo-Return; nutzbar für alle drei
Synths; Eventide Hallalgorithmen für Master-Effekte
BROWSER: Verwaltung von PRESETS und TIMBRES mittels Suchbegriffen
PERFORMANCE SETS: 128 Performance Sets für direkten Zugriff auf jeweils bis zu 64 Presets
GLOBALE FUNKTIONEN: Zugriff auf Display-Seiten für Library (Datenverwaltung), Tuning-Funktionen, Utilities
(Updates, Ein- und Ausgangskonfiguration etc)
MOD MATRIX: Zusammenschaltung von Modulationsquellen und Zielen; Controller und Transformer zur Steuerung
der Modulationstiefe
STIMMENZUORDNUNG: Mono oder Poly (max. Stimmenzahl) pro Synth; Unisono/Mono-Detune
(max. 48 Oszillatoren); Akkord-Speicherfunktion; Stimmenzuordnungs-Algorithmen
SNAPSHOT / COMPARE: Automatische Zwischenspeicher-Funktion, Compare-Funktion
ZUM INHALT
128
VCA SECTION: VCA-Level pro Synth, Pan-Position pro Synth
OUTPUT SECTION: Lautstärken – Master-Volume, Kopfhörer-Laustärke
AUDIO AUSGÄNGE: Main L / R (6mm Stereo-Klinkenbuchsen – symetrisch, unsymetrischer Betrieb möglich)
SUB AUSGÄNGE: Sub 1 / 2, (6mm Stereo-Klinkenbuchsen – symetrisch, unsymetrischer Betrieb möglich)
AUDIO INSERTS: Insert 1, 2, 3, 4 (6mm Stereo-Klinkenbuchsen für Send/Return-Betrieb) als Mono-Ausgänge
konfigurierbar
EXTERNAL MIC / LINE EINGANG: Combo-Buchse mit Pegeltrimmer
EXTERNAL LINE EINGANG: (6mm Stereo-Klinkenbuchse – symetrisch, unsymetrischer Betrieb möglich)
KOPFHÖRER: 2x 6mm Stereo-Klinkenbuchsen (Frontseite)
STEUERSPANNUNGS-EINGÄNGE: CV IN 1, 2 (6mm Mono-Klinkenbuchsen)
STEUERSPANNUNGS-AUSGÄNGE: CV OUT 1, 2, 3, 4 (6mm Mono-Klinkenbuchsen)
PEDAL-EINGÄNGE: Sustain, EXP 1, 2 (6mm Stereo-Klinkenbuchsen ; konfigurierbar über Mod-Matrix; auch als
Steuerspannungseingänge nutzbar)
MIDI: DIN-Buchsen IN / OUT / THRU, MIDI über USB
USB: Host-Port (System- und Daten-Backup)
USB: Client-Port (Anschluss von USB-Geräten, Computer, Peripherie)
LAN: Netzwerk-Port (CAT-5 Ethernet) für spätere Erweiterungen und Fern-Service
GEWICHT: 20,4 kg
ABMESSUNGEN: 107 x 51 x 18 cm (BxTxH)
Änderungen vorbehalten.
129
ZUM INHALT
ANHANG A
MIT EINER USB-COMPUTER-TASTATUR ARBEITEN
Am Moog One lässt sich eine Computer-Tastatur mit USB-Port anschließen. So kannst du bequem die Namen von
Presets, Sequenzen, Anmerkungen und Tags etc. eingeben. Infos dazu findest du in den entsprechenden Kapiteln.
Zudem kannst du die Panel Focus Taster SYNTH 1, SYNTH 2 und SYNTH 3 über folgende Tastaturkommandos
fernsteuern:
SHIFT + F5: Wählt den Panel Focus Taster für SYNTH 1.
SHIFT + F6: Wählt den Panel Focus Taster für SYNTH 2.
SHIFT + F7: Wählt den Panel Focus Taster für SYNTH 3.
SHIFT + CTRL + F5: Wählt alle drei Synths aus. Der Taster SYNTH 1 leuchtet am hellsten und zeigt damit den zuletzt
aktivierten Synth.
SHIFT + CTRL + F6: Wählt alle drei Synths aus. Der Taster SYNTH 2 leuchtet am hellsten und zeigt damit den zuletzt
aktivierten Synth.
SHIFT + CTRL + F7: Wählt alle drei Synths aus. Der Taster SYNTH 3 leuchtet am hellsten und zeigt damit den zuletzt
aktivierten Synth.
CTRL + F5: Wählt Synth 1 und Synth 2. Der Taster SYNTH 1 leuchtet am hellsten und zeigt damit den zuletzt
aktivierten Synth.
CTRL + F6: Wählt Synth 1 und Synth 2. Der Taster SYNTH 2 leuchtet am hellsten und zeigt damit den zuletzt
aktivierten Synth.
CTRL + F7: Wählt Synth 2 und Synth 3. Der Taster SYNTH 3 leuchtet am hellsten und zeigt damit den zuletzt
aktivierten Synth.
ZUM INHALT
130
ANHANG B
MIDI LEARN FUNKTIONEN
Hier findest du Funktionen, die für Moog Ones MIDI-Controller-Verarbeitung notwendig sind, d.h. zum Handling von
Continous-Controller- und NRPN-Daten. Unter MIDI CONTROL OUTPUT finden sich die entsprechenden Parameter.
Unter SETTINGS / MIDI CONTROL findest du die Funktionen LEARN MIDI CC und EDIT MIDI MAPPING. Sie dienen
der Zuordnung von MIDI-Controller-Nummern und zum editieren von schon zugewiesenen MIDI-Controller-Nummern.
Am Ende dieses Anhangs findest du eine Liste mit allen bisher verfügbaren MIDI-NRPN-Zuordnungen (Non-Registered Parameter Numbers = nicht standardisierte MIDI-Controller-Nummern).
(Die meisten dieser Funktionen stehen seit Firmware Vers. 1.1.0 zur Verfügung)
MIDI CONTROL OUTPUT
Dieser Parameter bestimmt, welcher Typ MIDI-Controller-Daten von Moog Ones Bedienelementen gesendet werden sollen. Drei Optionen stehen zur Auswahl:
CC (CONTINOUS-CONTROLLER): Ist diese Option gewählt, senden Moog Ones Bedienelemente MIDIController-Daten entsprechend ihrer Standardzuweisung nach MIDI-Protokoll. (Das ist die werksseitige
Standardeinstellung seit Firmware Version 1.0).
MIDI MAP: Ist diese Option gewählt, senden Moog Ones Bedienelemente MIDI-Controller-Daten entsprechend deiner, via LEARN MIDI CC, MIDI CC MAP und EDIT MIDI MAPPING getroffenen Zuweisungen.
NRPN (NON-REGISTERED PARAMETER NUMBERS): Ist diese Option gewählt, senden Moog Ones
Bedienelemente MIDI-Controller-Daten entsprechend ihrer Parameterzuordnung nach NRPN-Tabellen. Du
findest diese Tabellen am Ende des Anhangs.
BITTE BEACHTE: Ist die Einstellung NRPN gewählt, erscheint im Menü SETTINGS PARAMETER die Funktion
ALWAYS SEND NRPN NUM (ON/OFF). Ist hier ON gewählt, wird vor jedem Controller-Befehl die zugehörige NRPN-Controller-Nummer gesendet. Manche MIDI-Geräte benötigen diese Daten, manche nicht. In
letzterem Fall kannst du den MIDI-Datenstrom mit dieser Funktion reduzieren.
Drücke den SETTINGS-Taster, um das Settings-Fenster von der Global-Seite aus zu öffnen. (Sollte die Global-Seite
gerade nicht geöffnet sein, öffne sie zunächst mit dem GLOBAL Soft-Button). Wähle den Eintrag MIDI CONTROL
durch Drehen und Drücken des Master-Encoders. Selektiere nun mit dem Master Encoder den Parameter MIDI
CONTROL OUTPUT und wähle mit dem Soft-Knob MIDI CONTROL OUTPUT die gewünschte Option. Die gewählte
Einstellung wird auch im SETTINGS PARAMETER Menü angezeigt.
BITTE BEACHTE: Die Controller-Zuordnungen von empfangenen MIDI IN Daten erfolgen entsprechend der MIDI CC
MAP-Einstellungen. Die Standard-Controller-Zuordnungen (CC) des Moog One werden dann überschrieben. Die eingangsseitigen NRPN-Zuordnungen gelten immer und werden nie überschrieben.
131
ZUM INHALT
LEARN MIDI CC (LERNEN VON MIDI-CONTROLLER-NUMMERN)
Diese Funktion ermöglicht die schnelle und einfache Zuordnung zwischen MIDI-Controller-Nummern und den
Bedienelementen des Moog One – etwa um Moog One über einen MIDI-Hardware-Controller oder eine DAW zu
steuern. Grundsätzlich wird ein Bedienelement ausgewählt und der nächste empfangene MIDI-Controller diesem
automatisch zugeordnet.
LEARN MIDI CC FUNKTION AUFRUFEN:
Drücke den SETTINGS-Taster, um das SettingsFenster von der Global-Seite aus zu öffnen.
(Sollte die Global-Seite gerade nicht geöffnet sein, öffne sie zunächst mit dem GLOBAL
Soft-Button).
Wähle den Eintrag MIDI CONTROL durch Drehen
und Drücken des Master-Encoders.
Selektiere nun mit dem Master Encoder die
LEARN MIDI CC Funktion. Drücke dann den
Master Encoder, und die LEARN MIDI CC Dialogbox wird geöffnet.
ZU STEUERNDEN PARAMETER AUSWÄHLEN:
Das Fenster „Controlled Parameter“ (gesteuerter
Parameter) ist nun sichtbar. Der blinkende rote
Punkt zeigt dir, dass Moog One jetzt wartet, dass
du ein Bedienelement auswählst, welches via
MIDI-Controller gesteuert werden soll („Drehe
einen Regler oder drücke einen Taster, um den
Parameter auszuwählen...“).
MIDI-CONTROLLER-NUMMER ZUORDNEN:
Nachdem du einen Bedienfeld-Parameter ausgewählt hast (in diesem Beispiel LADDER FILTER
CUTOFF), zeigt das Display das MIDI CC NUMBER Fester. Der blinkende rote Punkt signalisiert
nun, dass Moog One auf eingehende MIDI-Controller-Daten wartet, um deren Nummer dem
Cutoff-Parameter zuordnen zu können.
BITTE BEACHTE: Moog One erkennt automatisch
die 14-Bit-Auflösung eines Parameters. Bei Bedarf
kannst du mit dem Soft-Knob RESOLUTION die
Auflösung auf 7 Bit reduzieren (s.u.).
ZUM INHALT
132
LEARN MIDI CC OPTIONEN:
Die, im Display-Fenster angezeigte MIDIController-Nummer („5“ im Bsp.) ist jetzt dem
zuvor gewählten Parameter/Bedienelement
(„Ladder Filter Cutoff“ im Bsp.) zugeordnet.
Über die vier Soft-Buttons und den linken SoftKnob stehen nun weitere Optionen zur Verfügung:
CANCEL: Löscht die zuvor getroffenen MIDI-Controller-Zuordnungen und schließt die LEARN MIDI CC
Funktion.
CLEAR MAPPING: Löscht die zuvor getroffenen MIDI-Controller-Zuordnungen. Die LEARN MIDI CC Funktion
bleibt jedoch geöffnet. Du kannst weitere Zuordnungen treffen.
ADD MAPPING: Speichert eine neu angelegte oder editierte Zuordnung in eine Zwischenablage (Buffer).
Das Display zeigt dann das Fenster „Controlled Parameter“, und du kannst weitere Zuordnungen treffen.
BITTE BEACHTE: Via Add Mapping aneinander gereihte Zuordnungen gelten als „Session“. Die Funktionen
Cancel und Clear Mapping löschen sämtliche Zuordnungen der letzten Session.
DONE: Speichert alle neu angelegten oder editierten Zuordnungen der letzten Session dauerhaft und schließt die LEARN MIDI CC Funktion.
RESOLUTION: Wechselt für den aktuell bearbeiteten MIDI-Controller zwischen 14- und 7-Bit-Auflösung.
WEITERE DISPLAY-HINWEISE:
Unter bestimmten Umständen zeigt das Display weitere Informationen zur MIDI-Controller-Zuordnung. Wählst du ein
schon zugewiesenes Bedienelement, wird das gesamte Mapping angezeigt. Du kannst die vorhandene Belegung mit
dem CLEAR MAPPING Befehl löschen.
UNSUPPORTED PARAMETER FOR CC CONTROL: Das gewählte Bedienelement steht derzeit nicht für eine
MIDI-Controller-Zuordnung zur Verfügung.
RESERVED CONTROLLER NUMBER X: Die gewählte MIDI-Controller-Nummer („X“) ist nach MIDI-Spezifikation für
eine andere Funktion reserviert. Die LEARN MIDI CC Funktion bleibt geöffnet, und du kannst eine andere Controller-Nummer zuordnen.
EDIT MIDI MAPPING
Diese Funktion verschafft dir eine Übersicht über alle bestehenden MIDI-Controller-Zuordnungen.
EDIT MIDI MAPPING FUNKTION AUFRUFEN:
Drücke den SETTINGS-Taster, um das
Settings-Fenster von der Global-Seite aus zu
öffnen. (Sollte die Global-Seite gerade nicht geöffnet sein, öffne sie zunächst mit dem GLOBAL
Soft-Button).
Wähle den Eintrag MIDI CONTROL durch Drehen
und Drücken des Master-Encoders.
Selektiere nun mit dem Master Encoder die EDIT
MIDI MAPPING Funktion. Drücke dann den Master
Encoder, und das EDIT MIDI MAPPING Fenster
wird geöffnet.
133
ZUM INHALT
MIDI-CONTROLLER-ZUORDNUNGEN
EDITIEREN:
Das EDIT MIDI MAPPING Fenster entspricht im
Wesentlichen dem Fenster mit der wohlbekannten Modulationsmatrix. Es nutzt die selbe tabellenförmige Darstellungsweise und zeigt Parameterwerte, die mittels zugehöriger Soft-Knobs
verändert werden. Im Gegensatz zur Modulationsmatrix kannst du hier jedoch alle notwendigen
Einstellungen in nur einer Tabellenzeile treffen
(MIDI CC NUMBER, RESOLUTION, CATEGORY,
CONTROLLED PARAMETER).
BITTE BEACHTE: Versuchst du, eine schon verwendete MIDI-Controller-Nummer erneut zuzuordnen, wird die vorherige Zuordnung überschrieben – allerdings erst mit einer Verzögerung von 0,5 Sekunden. So hast du die Möglichkeit, dich über schon vorhandene Zuordnungen zu informieren, ohne sie sogleich (und möglicherweise ungewollt) zu
überschreiben.
BITTE BEACHTE: Versuchst du umgekehrt, ein schon zugeordnetes Bedienelement erneut zuzuordnen, wird die
vorherige Zuordnung überschrieben – auch hier mit einer Verzögerung von 0,5 Sekunden. So hast du die Möglichkeit, dich über schon vorhandene Zuordnungen zu informieren, ohne sie sogleich (und möglicherweise ungewollt) zu
überschreiben.
RESERVIERTE MIDI-CONTROLLER:
Einige MIDI-Controller-Nummern sind nach
MIDI-Spezifikation für bestimmte Funktionen
reserviert. Versuchst du, einen solchen Controller
zuzuordnen, erscheint die Meldung „RESERVED“.
Du kannst diese Controller-Nummer dann nicht
zuordnen.
MIDI-CONTROLLER-ZUORDNUNGEN HINZUFÜGEN UND LÖSCHEN:
Wie auch in der Modulationsmatrix, kannst du mit
dem Master Encoder die verschiedenen Zeilen
(oder Slots) im Deisplay anwählen.
Um eine weitere Controller-Zuordnung hinzu
zufügen, selektiere durch drehen des MasterEncoder die erste leere Zeile, und aktiviere sie
durch einen Druck auf den Master-Encoder.
Erstelle eine neue MIDI-Controller-Zuweisung mit
den vier Soft-Knobs oder mit Hilfe des
LEARN NEW Soft-Buttons (links oben). Über den
Soft-Button öffnest du die LEARN MIDI CC Funktion (s.o.) und kannst nun mittels Learn-Funktion
eine neue Zuweisung anlegen.
Um eine Controller-Zuordnung (Zeile) dauerhaft zu löschen, wähle sie mit dem Master-Encoder aus, und drücke den
Soft-Button DELETE. Die entsprechende Zeile wird gelöscht und alle darunter befindlichen Zeilen neu angeordnet
und numeriert.
ZUM INHALT
134
NRPN-MIDI-CONTROLLER BELEGUNGEN
(NON-REGISTERED PARAMETER NUMBERS)
SYNTH 1
SYNTH 2
SYNTH 3
OPTIONS OR CONTINUOUS
LFO 1
WAVEFORM
451 (3, 67)
4291 (33, 67)
8131 (63, 67)
RATE FREE
463 (3, 79)
4303 (33, 79)
8143 (63, 79)
RATE SYNC’D
464 (3, 80)
4304 (33, 80)
8144 (63, 80)
TRI (0-4095)
PULSE (4096-8191)
SAW (8192-12287)
S&H (12288-16383)
64 (0-1365)
32 (1366-2730)
16 (2731-4095)
8 (4096-5460)
4 (5461-6826)
2 (6827-8191)
1 (8192-9556)
1/2 (9557-10921)
1/4 (10922-12287)
1/8 (12288-13652)
1/16 (13653-15017)
1/32 (15018-16382)
1/64 (16383)
LFO 2
TRI (0-4095)
WAVEFORM
501 (3, 117)
4341 (33, 117)
8181 (63, 117)
PULSE (4096-8191)
SAW (8192-12287)
S&H (12288-16383)
RATE FREE
513 (4, 1)
4353 (34, 1)
8193 (64, 1)
64 (0-1365)
RATE SYNC’D
514 (4, 2)
4354 (34, 2)
8194 (64, 2)
32 (1366-2730)
16 (2731-4095)
8 (4096-5460)
4 (5461-6826)
2 (6827-8191)
1 (8192-9556)
1/2 (9557-10921)
1/4 (10922-12287)
1/8 (12288-13652)
1/16 (13653-15017)
1/32 (15018-16382)
1/64 (16383)
135
ZUM INHALT
SYNTH 1
SYNTH 2
SYNTH 3
OPTIONS OR CONTINUOUS
LFO 3
WAVEFORM
551 (4, 39)
4391 (34, 39)
8231 (64, 39)
RATE FREE
563 (4, 51)
4403 (34, 51)
8243 (64, 51)
RATE SYNC’D
564 (4, 52)
4404 (34, 52)
8244 (64, 52)
TRI (0-4095)
PULSE (4096-8191)
SAW (8192-12287)
S&H (12288-16383)
64 (0-1365)
32 (1366-2730)
16 (2731-4095)
8 (4096-5460)
4 (5461-6826)
2 (6827-8191)
1 (8192-9556)
1/2 (9557-10921)
1/4 (10922-12287)
1/8 (12288-13652)
1/16 (13653-15017)
1/32 (15018-16382)
1/64 (16383)
LFO 4
WAVEFORM
601 (4, 89)
4441 (34, 89)
8281 (64, 89)
RATE FREE
613 (4, 101)
4453 (34, 101)
8293 (64, 101)
RATE SYNC’D
614 (4, 102)
4454 (34, 102)
8294 (64, 102)
TRI (0-4095)
PULSE (4096-8191)
SAW (8192-12287)
S&H (12288-16383)
64 (0-1365)
32 (1366-2730)
16 (2731-4095)
8 (4096-5460)
4 (5461-6826)
2 (6827-8191)
1 (8192-9556)
1/2 (9557-10921)
1/4 (10922-12287)
1/8 (12288-13652)
1/16 (13653-15017)
1/32 (15018-16382)
1/64 (16383)
ZUM INHALT
136
SYNTH 1
SYNTH 2
SYNTH 3
OPTIONS OR CONTINUOUS
OSCILLATOR 1
32’ (0-3276)
16’ (3277-6553)
8’ (6554-9829)
4’ (9830-13106)
2’ (13107-16383)
OCTAVE
152 (1, 24)
3992 (31, 24)
7832 (61, 24)
FREQUENCY
151 (1, 23)
3991 (31, 23)
7831 (61, 23)
BEAT
156 (1, 28)
3996 (31, 28)
7836 (61, 28)
SAW
158 (1, 30)
3998 (31, 30)
7838 (61, 30)
TRIANGLE
157 (1, 29)
3997 (31, 29)
7837 (61, 29)
300 (2, 44)
4140 (32, 44)
7980 (62, 44)
MIX
900 (7, 4)
4740 (37, 4)
8580 (67, 4)
WAVE
150 (1, 22)
3990 (31, 22)
7830 (61, 22)
TRI (0-8191)
SAW (8192-16383)
32’ (0-3276)
16’ (3277-6553)
8’ (6554-9829)
4’ (9830-13106)
2’ (13107-16383)
PULSE WIDTH
OSCILLATOR 2
OCTAVE
202 (1, 74)
4042 (31, 74)
7882 (61, 74)
FREQUENCY
201 (1, 73)
4041 (31, 73)
7881 (61, 73)
BEAT
206 (1, 78)
4046 (31, 78)
7886 (61, 78)
SAW
208 (1, 80)
4048 (31, 80)
7888 (61, 80)
TRIANGLE
207 (1, 79)
4047 (31, 79)
7887 (61, 79)
PULSE WIDTH
350 (2, 94)
4190 (32, 94)
8030 (62, 94)
904 (7, 8)
4744 (37, 8)
8584 (67, 8)
WAVE
200 (1, 72)
4040 (31, 72)
7880 (61, 72)
TRI (0-8191)
SAW (8192-16383)
HARD SYNC
217 (1, 89)
4057 (31, 89)
7897 (61, 89)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
MIX
137
ZUM INHALT
SYNTH 1
SYNTH 2
SYNTH 3
OPTIONS OR CONTINUOUS
OSCILLATOR 3
32’ (0-3276)
16’ (3277-6553)
8’ (6554-9829)
4’ (9830-13106)
2’ (13107-16383)
OCTAVE
252 (1, 124)
4092 (31, 124)
7932 (61, 124)
FREQUENCY
251 (1, 123)
4091 (31, 123)
7931 (61, 123)
BEAT
256 (2, 0)
4096 (32, 0)
7936 (62, 0)
SAW
258 (2, 2)
4098 (32, 2)
7938 (62, 2)
TRIANGLE
257 (2, 1)
4097 (32, 1)
7937 (62, 1)
400 (3, 16)
4240 (33, 16)
8080 (63, 16)
908 (7, 12)
4748 (37, 12)
8588 (67, 12)
250 (1, 122)
4090 (31, 122)
7930 (61, 122)
TRI (0-8191)
SAW (8192-16383)
267 (2, 11)
4107 (32, 11)
7947 (62, 11)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
PULSE WIDTH
MIX
WAVE
HARD SYNC
PITCH MODULATION
LFO 1 AMOUNT
850 (6, 82)
4690 (36, 82)
8530 (66, 82)
MOD EG AMOUNT
851 (6, 83)
4691 (36, 83)
8531 (66, 83)
52 (0, 52)
3892 (30, 52)
7732 (60, 52)
RING MOD
SOURCES
WAVEFORM MODULATION LFO 3
WAVE ANGLE
852 (6, 84)
4692 (36, 84)
8532 (66, 84)
PULSE WIDTH
853 (6, 85)
4693 (36, 85)
8533 (66, 85)
ZUM INHALT
138
1-2 (0-8191)
2-3 (8192-16383)
SYNTH 1
SYNTH 2
SYNTH 3
OPTIONS OR CONTINUOUS
FREQUENCY MODULATION
FM AMOUNT
66 (0, 66)
3906 (30, 66)
7746 (60, 66)
ROUTE
65 (0, 65)
3905 (30, 65)
7745 (60, 65)
ATTACK
802 (6, 34)
4642 (36, 34)
8482 (66, 34)
RELEASE
805 (6, 37)
4645 (36, 37)
8485 (66, 37)
SUSTAIN
804 (6, 36)
4644 (36, 36)
8484 (66, 36)
801 (6, 33)
4641 (36, 33)
8481 (66, 33)
800 (6, 32)
4640 (36, 32)
8480 (66, 32)
DETUNE
1211 (9, 59)
5051 (39, 59)
8891 (69, 59)
MONO
1203 (9, 51)
5043 (39, 51)
8883 (69, 51)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
UNISON
1209 (9, 57)
5049 (39, 57)
8889 (69, 57)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
1-2 (0-5460)
1-3 (5461-10921)
3-1 (10922-16383)
NOISE
COLOR MIX
COLOR
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
RED-WHITE (0-5460)
RED-PURPLE (5461-10921)
WHITE-PURPLE (10922-16383)
POLYPHONY
139
ZUM INHALT
SYNTH 1
SYNTH 2
SYNTH 3
OPTIONS OR CONTINUOUS
MIXER
OSC 1 LEVEL
901 (7, 5)
4741 (37, 5)
8581 (67, 5)
OSC 1 SVF
902 (7, 6)
4742 (37, 6)
8582 (67, 6)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
OSC 1 LADDER
903 (7, 7)
4743 (37, 7)
8583 (67, 7)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
OSC 2 LEVEL
905 (7, 9)
4745 (37, 9)
8585 (67, 9)
OSC 2 SVF
906 (7, 10)
4746 (37, 10)
8586 (67, 10)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
OSC 2 LADDER
907 (7, 11)
4747 (37, 11)
8587 (67, 11)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
OSC 3 LEVEL
909 (7, 13)
4749 (37, 13)
8589 (67, 13)
OSC 3 SVF
910 (7, 14)
4750 (37, 14)
8590 (67, 14)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
OSC 3 LADDER
911 (7, 15)
4751 (37, 15)
8591 (67, 15)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
RING MOD LEVEL
912 (7, 16)
4752 (37, 16)
8592 (67, 16)
RING MOD SVF
913 (7, 17)
4753 (37, 17)
8593 (67, 17)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
RING MOD LADDER
914 (7, 18)
4754 (37, 18)
8594 (67, 18)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
NOISE LEVEL
915 (7, 19)
4755 (37, 19)
8595 (67, 19)
NOISE SVF
916 (7, 20)
4756 (37, 20)
8596 (67, 20)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
NOISE LADDER
917 (7, 21)
4757 (37, 21)
8597 (67, 21)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
ZUM INHALT
140
SYNTH 1
SYNTH 2
SYNTH 3
OPTIONS OR CONTINUOUS
FILTERS
SVF CUTOFF
950 (7, 54)
4790 (37, 54)
8630 (67, 54)
SVF RESONANCE
952 (7, 56)
4792 (37, 56)
8632 (67, 56)
LADDER CUTOFF
1150 (8, 126)
4990 (38, 126)
8830 (68, 126)
1152 (9, 0)
4992 (39, 0)
8832 (69, 0)
1103 (8, 79)
4943 (38, 79)
8783 (68, 79)
LADDER
RESONANCE
MIX
SVF MODE
958 (7, 62)
4798 (37, 62)
8638 (67, 62)
LP (0-4095)
HP (4096-8191)
BP (8192-12287)
NOTCH (12288-16383)
ROUTE
1102 (8, 78)
4942 (38, 78)
8782 (68, 78)
SER (0-8191)
PAR (8192-16383)
LADDER MODE
1158 (9, 6)
4998 (39, 6)
8838 (69, 6)
LP (0-8191)
HP (8192-16383)
4999 (39, 7)
8839 (69, 7)
6dB (0-4095)
12db(4096-8191)
18dB (8192-12287)
24dB (12288-16383)
LADDER SLOPE
1159 (9, 7)
CUTOFF MODULATION
SVF LFO 2 AMOUNT
955 (7, 59)
4795 (37, 59)
8635 (67, 59)
SVF EG AMOUNT
954 (7, 58)
4794 (37, 58)
8634 (67, 58)
SVF FM AMOUNT
956 (7, 60)
4796 (37, 60)
8636 (67, 60)
LADDER LFO 2
AMOUNT
1155 (9, 3)
4995 (39, 3)
8835 (69, 3)
LADDER EG
AMOUNT
1154 (9, 2)
4994 (39, 2)
8834 (69, 2)
LADDER FM
AMOUNT
1156 (9, 4)
4996 (39, 4)
8836 (69, 4)
141
ZUM INHALT
SYNTH 1
SYNTH 2
SYNTH 3
OPTIONS OR CONTINUOUS
FILTER ENVELOPE
ATTACK FREE
667 (5, 27)
4507 (35, 27)
8347 (65, 27)
DECAY FREE
669 (5, 29)
4509 (35, 29)
8349 (65, 29)
RELEASE FREE
670 (5, 30)
4510 (35, 30)
8350 (65, 30)
ATTACK SYNC’D
672 (5, 32)
4512 (35, 32)
8352 (65, 32)
DECAY SYNC’D
674 (5, 34)
4514 (35, 34)
8354 (65, 34)
1/64 (0-1365)
1/32 (1366-2730)
1/16 (2731-4095)
1/8 (4096-5460)
1/4 (5461-6826)
1/2 (6827-8191)
1 (8192-9556)
2 (9557-10921)
4 (10922-12287)
RELEASE SYNC’D
8 (12288-13652)
16 (13653-15017)
32 (15018-16382)
64 (16383)
675 (5, 35)
4515 (35, 35)
8355 (65, 35)
SUSTAIN
652 (5, 12)
4492 (35, 12)
8332 (65, 12)
MULTI TRIG
659 (5, 19)
4499 (35, 19)
8339 (65, 19)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
SYNC
660 (5, 20)
4500 (35, 20)
8340 (65, 20)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
LOOP
661 (5, 21)
4501 (35, 21)
8341 (65, 21)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
LATCH
662 (5, 22)
4502 (35, 22)
8342 (65, 22)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
ZUM INHALT
142
SYNTH 1
SYNTH 2
SYNTH 3
OPTIONS OR CONTINUOUS
AMPLIFIER ENVELOPE
ATTACK FREE
717 (5, 77)
4557 (35, 77)
8397 (65, 77)
DECAY FREE
719 (5, 79)
4559 (35, 79)
8399 (65, 79)
RELEASE FREE
720 (5, 80)
4560 (35, 80)
8400 (65, 80)
ATTACK SYNC’D
722 (5, 82)
4562 (35, 82)
8402 (65, 82)
DECAY SYNC’D
724 (5, 84)
4564 (35, 84)
8404 (65, 84)
1/64 (0-1365)
1/32 (1366-2730)
1/16 (2731-4095)
1/8 (4096-5460)
1/4 (5461-6826)
1/2 (6827-8191)
1 (8192-9556)
2 (9557-10921)
4 (10922-12287)
8 (12288-13652)
16 (13653-15017)
32 (15018-16382)
64 (16383)
RELEASE SYNC’D
725 (5, 85)
4565 (35, 85)
8405 (65, 85)
SUSTAIN
702 (5, 62)
4542 (35, 62)
8382 (65, 62)
MULTI TRIG
709 (5, 69)
4549 (35, 69)
8389 (65, 69)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
SYNC
710 (5, 70)
4550 (35, 70)
8390 (65, 70)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
LOOP
711 (5, 71)
4551 (35, 71)
8391 (65, 71)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
LATCH
712 (5, 72)
4552 (35, 72)
8392 (65, 72)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
143
ZUM INHALT
SYNTH 1
SYNTH 2
SYNTH 3
OPTIONS OR CONTINUOUS
MODULATION ENVELOPE
ATTACK FREE
767 (5, 127)
4607 (35, 127)
8447 (65, 127)
DECAY FREE
769 (6, 1)
4609 (36, 1)
8449 (66, 1)
RELEASE FREE
770 (6, 2)
4610 (36, 2)
8450 (66, 2)
ATTACK SYNC’D
772 (6, 4)
4612 (36, 4)
8452 (66, 4)
1/64 (0-1365)
1/32 (1366-2730)
1/16 (2731-4095)
1/8 (4096-5460)
1/4 (5461-6826)
1/2 (6827-8191)
DECAY SYNC’D
774 (6, 6)
4614 (36, 6)
8454 (66, 6)
1 (8192-9556)
2 (9557-10921)
4 (10922-12287)
8 (12288-13652)
16 (13653-15017)
32 (15018-16382)
64 (16383)
RELEASE SYNC’D
775 (6, 7)
4615 (36, 7)
8455 (66, 7)
SUSTAIN
752 (5, 112)
4592 (35, 112)
8432 (65, 112)
MULTI TRIG
759 (5, 119)
4599 (35, 119)
8439 (65, 119)
SYNC
760 (5, 120)
4600 (35, 120)
8440 (65, 120)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
LOOP
761 (5, 121)
4601 (35, 121)
8441 (65, 121)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
LATCH
762 (5, 122)
4602 (35, 122)
8442 (65, 122)
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
LEVEL
50 (0, 50)
3890 (30, 50)
7730 (60, 50)
51 (0, 51)
3891 (30, 51)
7731 (60, 51)
VCA
PAN
OUTPUT
MASTER VOLUME
1 (0, 1)
HEADPHONES
2 (0, 2)
ZUM INHALT
144
OFF (0-8191)
ON (8192-16383)
ANHANG C
SONSTIGES
MOOG ONE WIRD IN SORGFÄLTIGER HANDARBEIT VON KAPITALBETEILIGTEN
MITARBEITERN IN ASHVILLE, NC, USA HERGESTELLT
Moog ist eine eingetragene Handelsmarke der Fa. Moog Music Inc.
Moog ist ein eingetragenes Markenzeichen der Fa. Moog Music Inc.
Das Moog-Logo ist ein eingetragenes Markenzeichen der Fa. Moog Music Inc.
Moo One ist ein eingetragenes Markenzeichen der Fa. Moog Music Inc.
GEWÄHRLEISTUNG UND SERVICE
WORIN BESTEHT MOOGS INTERNATIONALE STANDARDGEWÄHRLEISTUNG?
Moog garantiert, dass das Produkt zum Zeitpunkt seiner Auslieferung keinerlei Mängel an Materialien und
Verarbeitung aufweist und seinen Spezifikationen entsprechend fehlerfrei arbeitet.
Außerhalb der USA gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen des jeweiligen Kauflandes, umgesetzt
über Moogs lokale, autorisierte Vertriebspartner. Eine Liste unserer autorisierten Vertriebspartner finden sie
auf www.moogmusic.com. Ihr lokaler Vertriebspartner oder Fachhändler steht ihnen gerne für Auskünfte zur
Verfügung.
Bei Fragen zur internationalen Gewährleistung kontaktieren sie bitte
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WOHIN WENDE ICH MICH IM SERVICEFALL?
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Moogs lokale autorisierte Vertriebspartner. Im Servicefall kontaktieren Sie bitte ihren lokalen Vertriebspartner oder
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IMPRESSUM
Moog One Bedienungsanleitung
Die aktuellste Version der Bedienungsanleitung und eventuelle Firmware-Updates finden Sie unter diesem Link.
©2020 Moog Music, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Moog, der stilisierte Moog-Schriftzug und das Moog-Logo sind
registrierte und weltweit geschützte Warenzeichen von Moog Music, Inc. Subharmonicon ist ein registriertes und
weltweit geschütztes Warenzeichen von Moog Music, Inc.
Alle Angaben in dieser Bedienungsanleitung sind sorgfältig geprüft. Dennoch kann keine Garantie auf Richtigkeit
übernommen werden. Eine Haftung für unvollständige oder unkorrekte Angaben kann nicht erfolgen.
145
ZUM INHALT
EG KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Für das als Moog One bezeichnete Produkt wird hiermit bestätigt, dass es den Schutzan- forderungen entspricht,
die in der Richtlinie 89/336/FWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedsstatten über die
elektromagnetische Verträglichkeit festgelegt sind. Es entspricht außerdem den Vorschriften des Gesetzes über
die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten (EMVG) vom 30. 08. 1995.
Zur Beurteilung des Produkts wurden folgende harmonisierende Normen herangezogen: EM 50 082-1: 1992, EN 50
081-1 : 1992, EN60065 : 1995
ENTRSORGUNG
Das Gerät wird in Übereinstimmung mit der Richtlinie des Europäischen Parlamentes und des Rates RoHS-konform
gefertigt und ist somit frei von Blei, Quecksilber, Cadmium und sechswertigem Chrom.
Dennoch handelt es sich bei der Entsorgung dieses Produktes um Sondermüll, und es darf nicht über die
gewöhnliche Mülltonne für Hausabfälle entsorgt werden.
Zur Entsorgung wenden sie sich bitte an ihren Fachhändler.
Hersteller:
MOOG MUSIC Inc.
160 BROADWAY ST.
ASHEVILLE, NC 28801, USA
Fon: 001(828) 251 0090
Fax: 001(828) 254 6233
Email: [email protected]
Webseite: www.moogmusic.com
ZUM INHALT
146
Moog Music ist ein Unternehmen im Besitz der Mitarbeiter, gelegen in Asheville, NC, USA
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Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

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