HP DesignJet Z2600 PostScript Printer Benutzerhandbuch

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HP DesignJet Z2600 PostScript Printer Benutzerhandbuch | Manualzz

HP DesignJet Z2600 PostScript® Drucker

HP DesignJet Z5600 PostScript® Drucker

Benutzerhandbuch

Ausgabe 3

© Copyright 2017 HP Development Company,

L.P.

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IPv6-fähig

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung ................................................................................................................................................................................................. 1

Sicherheitsvorkehrungen ........................................................................................................................................................ 2

HP Start-Up H-Kit ..................................................................................................................................................................... 3

Gebrauch dieses Dokuments .................................................................................................................................................. 3

Die wichtigsten Merkmale des Druckers ............................................................................................................................... 5

Die Hauptkomponenten des Druckers .................................................................................................................................. 6

Das Bedienfeld .......................................................................................................................................................................... 9

Druckersoftware ..................................................................................................................................................................... 10

Web-Services .......................................................................................................................................................................... 11

Ein- und Ausschalten des Druckers ..................................................................................................................................... 11

Interne Drucke des Druckers ................................................................................................................................................ 12

2 Installieren der Software ....................................................................................................................................................................... 14

Auswählen der Anschlussmethode ..................................................................................................................................... 15

Anschließen des Druckers an das Netzwerk ...................................................................................................................... 15

Anschließen eines Computers an den Drucker über ein Netzwerk (Windows) ............................................................ 16

Deinstallieren der Druckersoftware (Windows) ................................................................................................................ 17

Anschließen eines Computers an den Drucker über ein Netzwerk (Mac OS X) ............................................................ 17

Deinstallieren der Druckersoftware (Mac OS X) ................................................................................................................ 19

Einrichten des Druckens per Mausklick mit der HP DesignJet Click Printing-Software .............................................. 19

3 Einrichten des Druckers ......................................................................................................................................................................... 21

Einführung ............................................................................................................................................................................... 22

Einrichten eines Druckers mit Internetverbindung ........................................................................................................... 22

Manuelle Konfiguration der Web-Services ......................................................................................................................... 22

Eignung des Papiers .............................................................................................................................................................. 24

Aktivieren und Deaktivieren der Verschachtelung ............................................................................................................ 25

Aktivieren und Deaktivieren von Nutzungsinformationen .............................................................................................. 26

Ein- und Ausschalten von E-Mail-Benachrichtigungen .................................................................................................... 26

Benachrichtigungen aktivieren und deaktivieren (nur Windows) ................................................................................... 26

Steuerzugriff auf den Drucker .............................................................................................................................................. 27

Abrechnungs-ID anfordern ................................................................................................................................................... 28

Festlegen der Windows-Treibereinstellungen ................................................................................................................... 28

DEWW iii

iv

4 Konfigurieren des Druckers ................................................................................................................................................................... 29

Ändern der Sprache der Bedienfeldanzeige ...................................................................................................................... 30

Zugriff auf das HP DesignJet Utility ..................................................................................................................................... 30

Zugriff auf den integrierten Webserver .............................................................................................................................. 30

Ändern der Sprache des HP DesignJet Utility .................................................................................................................... 31

Ändern der Sprache des integrierten Webservers ............................................................................................................ 31

Ändern der Wartezeit für den Energiesparmodus ............................................................................................................ 31

Aktivieren und Deaktivieren des Summers ........................................................................................................................ 31

Ändern der Helligkeit der Bedienfeldanzeige .................................................................................................................... 31

Ändern der Maßeinheiten ..................................................................................................................................................... 31

Konfigurieren der Netzwerkeinstellungen ......................................................................................................................... 32

Ändern der Grafiksprache ..................................................................................................................................................... 33

Verwalten der Druckersicherheit ......................................................................................................................................... 33

Ändern der E-Mail-Adresse Ihres Druckers ........................................................................................................................ 34

5 Druckmaterial .......................................................................................................................................................................................... 35

Allgemeine Hinweise ............................................................................................................................................................. 36

Aufbringen einer Rolle auf die Spindel ................................................................................................................................ 36

Laden einer Rolle in den Drucker ......................................................................................................................................... 38

Entnehmen einer Rolle .......................................................................................................................................................... 41

Zuführen eines Einzelblatts .................................................................................................................................................. 42

Entnehmen eines Einzelblatts ............................................................................................................................................. 44

Modus für hochempfindliche Druckmedien ....................................................................................................................... 45

Anzeigen von Papierinformationen ..................................................................................................................................... 46

Medienprofile .......................................................................................................................................................................... 46

Druckmedieninfo .................................................................................................................................................................... 49

Weiterführen oder Aufwickeln des Papiers ........................................................................................................................ 49

Aufbewahren von Papier ....................................................................................................................................................... 49

Ändern der Trockenzeit ......................................................................................................................................................... 50

Ein- und Ausschalten der automatischen Schneideeinrichtung ..................................................................................... 50

Weiterführen und Abschneiden des Papiers ...................................................................................................................... 51

6 Arbeiten mit zwei Rollen (nur Z5600) ................................................................................................................................................. 52

Drucken mit mehreren Rollen .............................................................................................................................................. 52

Wie der Drucker die Aufträge den Papierrollen zuweist .................................................................................................. 52

7 Drucken .................................................................................................................................................................................................... 54

Einführung ............................................................................................................................................................................... 55

Drucken über einen USB-Stick ............................................................................................................................................. 55

Mit dem integrierten Webserver oder HP DesignJet Utility über einen Computer drucken ....................................... 56

Drucken von einem Computer über einen Druckertreiber ............................................................................................... 57

Erweiterte Druckeinstellungen ............................................................................................................................................. 58

DEWW

8 Drucken über das Internet .................................................................................................................................................................... 70

Drucken über E-Mail .............................................................................................................................................................. 70

9 Warteschlangenverwaltung .................................................................................................................................................................. 71

Die Auftragswarteschlange auf dem Bedienfeld .............................................................................................................. 71

Die Auftragswarteschlange im integrierten Webserver oder im HP DesignJet Utility ................................................ 74

10 Farbmanagement ................................................................................................................................................................................ 78

Einführung ............................................................................................................................................................................... 79

Darstellung von Farben ......................................................................................................................................................... 79

Das Farbmanagement im Überblick ................................................................................................................................... 79

Farbkalibrierung ..................................................................................................................................................................... 79

Farbmanagement von Druckertreibern .............................................................................................................................. 81

Farbmanagement vom Druckertreiber ............................................................................................................................... 81

Farbmanagement mit dem integrierten Webserver ........................................................................................................ 83

Farbmanagement über das Bedienfeld .............................................................................................................................. 84

11 Praxisbezogene Druckbeispiele ......................................................................................................................................................... 86

Drucken eines Entwurfs zur Überarbeitung mit der richtigen Skalierung .................................................................... 87

Drucken eines Dokuments mit den richtigen Farben ....................................................................................................... 87

Drucken eines Projekts .......................................................................................................................................................... 93

Drucken einer Präsentation .................................................................................................................................................. 96

Drucken und Skalieren aus Microsoft Office ...................................................................................................................... 99

12 Abrufen von Informationen zur Druckernutzung ......................................................................................................................... 101

Abrufen von Abrechnungsinformationen ........................................................................................................................ 102

Überprüfen der Nutzungsdaten ........................................................................................................................................ 102

Überprüfen der Nutzungsdaten für einen Druckauftrag ............................................................................................... 103

Anfordern von Abrechnungsdaten per E-Mail ................................................................................................................. 103

13 Umgang mit Tintenpatronen und Druckköpfen ............................................................................................................................ 105

Allgemeine Informationen zu Tintenpatronen ................................................................................................................ 106

Überprüfen des Tintenpatronenstatus ............................................................................................................................ 106

Herausnehmen einer Tintenpatrone ................................................................................................................................ 106

Einsetzen einer Tintenpatrone .......................................................................................................................................... 108

Allgemeine Informationen zu Druckköpfen ..................................................................................................................... 109

Überprüfen des Druckkopfstatus ...................................................................................................................................... 109

Herausnehmen eines Druckkopfs ..................................................................................................................................... 109

Einsetzen eines Druckkopfs ............................................................................................................................................... 112

14 Warten des Druckers ......................................................................................................................................................................... 115

Überprüfen des Druckerstatus .......................................................................................................................................... 116

Reinigen des Druckergehäuses ......................................................................................................................................... 116

DEWW v

vi

Warten der Tintenpatronen ................................................................................................................................................ 116

Transportieren und Lagern des Druckers ........................................................................................................................ 116

Aktualisieren der Firmware ................................................................................................................................................ 117

Aktualisieren der Software ................................................................................................................................................. 118

Wartungskits für den Drucker ............................................................................................................................................ 118

Sicheres Löschen der Festplatte ....................................................................................................................................... 119

15 Verbrauchsmaterial und Zubehör ................................................................................................................................................... 120

Bestellen von Verbrauchsmaterial und Zubehör ............................................................................................................ 121

Zubehör ................................................................................................................................................................................. 125

16 Beheben von Papierproblemen ....................................................................................................................................................... 126

Probleme bei der Papierzufuhr ......................................................................................................................................... 127

Der Druckmedientyp ist im Treiber nicht vorhanden ..................................................................................................... 129

Der Drucker hat auf der falschen Papiersorte gedruckt ................................................................................................ 130

Automatisches Schneiden nicht verfügbar ...................................................................................................................... 130

Warten auf Papier ................................................................................................................................................................ 130

Die Rolle wird nicht weitergeführt ..................................................................................................................................... 132

Das Papier hat sich gestaut ................................................................................................................................................ 132

Ein abgeschnittener Streifen im Ausgabefach verursacht Staus ................................................................................. 135

Meldung zu fehlendem Papier, obwohl Papier eingelegt ist ......................................................................................... 136

Die Drucke werden nicht richtig in die Ablage ausgegeben .......................................................................................... 136

Papier wird nach dem Ende des Druckvorgangs nicht ausgegeben ........................................................................... 136

Das Papier wird nach dem Drucken abgeschnitten ........................................................................................................ 136

Die Schneideeinrichtung funktioniert nicht ordnungsgemäß ....................................................................................... 136

Das Papier liegt nicht straff genug auf der Rolle ............................................................................................................ 136

Neukalibrierung des Papiervorschubs ............................................................................................................................. 136

17 Beheben von Problemen mit der Druckqualität ........................................................................................................................... 139

Allgemeine Hinweise ........................................................................................................................................................... 140

Assistent zur Behebung von Druckqualitätsproblemen ................................................................................................ 140

Horizontale Linien im Druckbild (Streifenbildung) .......................................................................................................... 141

Dünne vertikale Linien auf dem Bild ................................................................................................................................. 142

Das gesamte Druckbild ist undeutlich oder körnig ........................................................................................................ 142

Das Papier ist gewellt .......................................................................................................................................................... 142

Drucke sind verschmiert oder verkratzt ........................................................................................................................... 143

Tintenflecken auf dem Papier ............................................................................................................................................ 143

Schwarze Tinte färbt bei Berührung ab ........................................................................................................................... 144

Kanten von Objekten sind gezackt oder unscharf .......................................................................................................... 145

Kanten von Objekten sind dunkler als erwartet .............................................................................................................. 145

Bronzierung .......................................................................................................................................................................... 145

Horizontale Linien am unteren Rand eines Einzelblatts ............................................................................................... 145

Vertikale Linien in unterschiedlichen Farben ................................................................................................................... 146

DEWW

Weiße Flecken auf dem Ausdruck ..................................................................................................................................... 146

Ungenaue Farben ................................................................................................................................................................ 146

Das Druckbild ist nicht vollständig (am unteren Rand abgeschnitten) ....................................................................... 147

Das Druckbild ist abgeschnitten ........................................................................................................................................ 147

Objekte im Druckbild fehlen ............................................................................................................................................... 148

Linien sind zu dick, zu dünn oder fehlen .......................................................................................................................... 148

Stufenförmige oder gezackte Linien ................................................................................................................................ 149

Linien werden doppelt oder in falschen Farben gedruckt ............................................................................................. 149

Linien werden nicht durchgängig gedruckt ..................................................................................................................... 150

Undeutliche Konturen ......................................................................................................................................................... 151

Zeilenlängen sind ungenau ................................................................................................................................................ 151

Bilddiagnosedruck ............................................................................................................................................................... 151

Wenn sich ein Problem nicht beheben lässt .................................................................................................................... 154

18 Beheben von Problemen mit Tintenpatronen und Druckköpfen ............................................................................................... 155

Einsetzen einer Tintenpatrone nicht möglich ................................................................................................................. 156

Statusmeldungen für Tintenpatronen ............................................................................................................................. 156

Einsetzen eines Druckkopfs nicht möglich ...................................................................................................................... 156

Auf dem Bedienfeld wird das erneute Einsetzen oder Austauschen eines Druckkopfs empfohlen ...................... 156

Reinigen der Druckköpfe .................................................................................................................................................... 157

Reinigen des Tropfendetektors ......................................................................................................................................... 157

Ausrichten der Druckköpfe ................................................................................................................................................. 159

Statusmeldungen zu Druckköpfen ................................................................................................................................... 161

19 Beheben allgemeiner Druckerprobleme ........................................................................................................................................ 163

Der Drucker wird nicht gestartet ....................................................................................................................................... 164

Der Drucker druckt nicht ..................................................................................................................................................... 164

Der Druckvorgang erscheint langsam .............................................................................................................................. 164

Probleme bei der Kommunikation zwischen Computer und Drucker ......................................................................... 165

Zugriff auf das HP DesignJet Utility nicht möglich ......................................................................................................... 165

Zugriff auf den integrierten Webserver nicht möglich ................................................................................................... 166

Es kann keine Verbindung mit dem Internet hergestellt werden ................................................................................. 166

Probleme mit Web-Services ............................................................................................................................................... 167

Automatische Dateisystemüberprüfung ......................................................................................................................... 167

Warnmeldungen .................................................................................................................................................................. 167

20 Fehlermeldungen auf dem Bedienfeld ........................................................................................................................................... 169

Systemfehlerprotokoll ........................................................................................................................................................ 171

21 HP Customer Care .............................................................................................................................................................................. 172

Einführung ............................................................................................................................................................................ 173

HP Professional Services .................................................................................................................................................... 173

HP Proactive Support .......................................................................................................................................................... 174

DEWW vii

Reparatur durch den Kunden ............................................................................................................................................. 174

HP Support kontaktieren .................................................................................................................................................... 175

22 Technische Daten des Druckers ....................................................................................................................................................... 176

Funktionsbeschreibung ...................................................................................................................................................... 177

Maße und Gewicht ............................................................................................................................................................... 178

Speicherspezifikationen ...................................................................................................................................................... 178

Technische Daten der Stromversorgung .......................................................................................................................... 179

Umweltschutzinformationen ............................................................................................................................................. 179

Umgebungsbedingungen ................................................................................................................................................... 179

Geräuschparameter ............................................................................................................................................................ 179

Glossar ....................................................................................................................................................................................................... 180

Index ........................................................................................................................................................................................................... 183

viii DEWW

1 Einführung

Sicherheitsvorkehrungen

HP Start-Up H-Kit

Gebrauch dieses Dokuments

Die wichtigsten Merkmale des Druckers

Die Hauptkomponenten des Druckers

Das Bedienfeld

Druckersoftware

Web-Services

Ein- und Ausschalten des Druckers

Interne Drucke des Druckers

DEWW 1

Sicherheitsvorkehrungen

Beachten Sie stets die folgenden Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise zur sicheren Verwendung des

Druckers. Führen Sie keine anderen Arbeitsweisen oder Verfahren als die in diesem Dokument beschriebenen aus, da dies unter Umständen schwerwiegende Personenschäden bis hin zum Tod oder ein Brandrisiko zur Folge haben kann.

Netzanschluss

● Betreiben Sie das Gerät ausschließlich mit der auf dem Etikett angegebenen Netzspannung. Schließen Sie keine anderen Geräte an dieselbe Steckdose wie den Drucker an. Sie setzen sich sonst der Gefahr von

Brand oder Stromschlag aus.

● Vergewissern Sie sich, dass der Drucker geerdet ist. Wenn der Drucker nicht geerdet ist, besteht Brand- und

Stromschlaggefahr. Außerdem können elektromagnetische Störungen auftreten.

● Verwenden Sie ausschließlich das mit dem Drucker gelieferte HP Netzkabel. Das Netzkabel darf auf keinen

Fall beschädigt, abgeschnitten oder repariert werden. Ansonsten besteht Brand- oder Stromschlaggefahr.

Wenn das Netzkabel beschädigt ist, ersetzen Sie es durch ein von HP zugelassenes Netzkabel.

● Stecken Sie das Netzkabel fest und vollständig in die Wandsteckdose und in den entsprechenden Anschluss am Drucker ein. Bei nicht ordnungsgemäßen Kabelverbindungen besteht Brand- oder Stromschlaggefahr.

● Fassen Sie das Netzkabel auf keinen Fall mit feuchten Händen an. Dies könnte einen Stromschlag zur Folge haben.

● Alle am Produkt angebrachten Warnungen und Anweisungen sind zu befolgen.

Druckerbetrieb

● Achten Sie darauf, dass keine Metallgegenstände oder Flüssigkeiten (außer denen in den HP Reinigungskits) in das Innere des Druckers gelangen. Sie setzen sich sonst Brand-, Stromschlag- oder anderen ernsten

Gefahren aus.

● Greifen Sie auf keinen Fall während eines Druckvorgangs mit der Hand in den Drucker. Die beweglichen

Teile im Inneren des Druckers können Verletzungen verursachen.

● Die Belüftungsmaßnahmen für Ihren Standort, entweder Büro, Kopiererraum oder Druckerraum, sollten den örtlichen Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien (EHS) entsprechen.

● Ziehen Sie den Stecker aus der Netzsteckdose, bevor Sie das Gerät reinigen.

Wartung

● Der Drucker enthält keine Teile, die vom Bediener gewartet werden können. Lassen Sie Service- oder

Wartungsarbeiten von einem qualifizierten Servicetechniker durchführen; siehe HP Support kontaktieren auf Seite 175

.

● Versuchen Sie nicht, den Drucker auseinander zu nehmen oder zu reparieren. Im Inneren des Druckers kann eine gefährlich hohe elektrische Spannung auftreten. Es besteht Brand- oder Stromschlaggefahr.

● Die Lüfterblätter im Inneren des Druckers sind gefährliche bewegliche Teile. Trennen Sie den Drucker vor der Durchführung von Wartungsarbeiten vom Stromnetz.

Vorsicht

Schalten Sie in den folgenden Fällen den Drucker aus, und ziehen Sie das Netzkabel aus der Steckdose:

● Rauch oder ein auffälliger Geruch tritt aus dem Drucker aus

● Wenn der Drucker ungewöhnliche Geräusche von sich gibt, die im Normalbetrieb nicht zu hören sind

2 Kapitel 1 Einführung DEWW

● Wenn Metallgegenstände oder Flüssigkeiten (außer den zur Reinigung und Wartung verwendeten) in das

Innere des Druckers gelangt sind

● Während eines Gewitters

● Bei einem Stromausfall

● Wenn das Netzkabel oder der Netzstecker beschädigt ist

● Wenn der Drucker umgestoßen wurde

● Wenn der Drucker nicht normal funktioniert

HP Start-Up H-Kit

Das HP Start-Up Kit ist die DVD, die mit dem Drucker geliefert wird. Er hilft Ihnen beim Herunterladen der

Druckersoftware und -dokumentation aus dem Internet. Sie benötigen eine aktive Internetverbindung für diesen

Zweck.

Gebrauch dieses Dokuments

Dieses Dokument kann unter http://www.hp.com/go/Z2600/manuals oder http://www.hp.com/go/Z5600/ manuals heruntergeladen werden.

Einführung

Dieses Kapitel stellt neuen Benutzern den Drucker und die Dokumentation kurz vor.

Verwendung und Wartung

In diesen Kapiteln wird der Umgang mit dem Drucker beschrieben. Folgende Themen werden behandelt:

„Installieren der Software“ auf Seite 14

„Einrichten des Druckers“ auf Seite 21

„Konfigurieren des Druckers“ auf Seite 29

„Druckmaterial“ auf Seite 35

„Arbeiten mit zwei Rollen (nur Z5600)“ auf Seite 52

„Drucken“ auf Seite 54

„Drucken über das Internet“ auf Seite 70

„Warteschlangenverwaltung“ auf Seite 71

„Farbmanagement“ auf Seite 78

„Praxisbezogene Druckbeispiele“ auf Seite 86

„Abrufen von Informationen zur Druckernutzung“ auf Seite 101

„Umgang mit Tintenpatronen und Druckköpfen“ auf Seite 105

„Warten des Druckers“ auf Seite 115

DEWW HP Start-Up H-Kit 3

Fehlerbehebung

In diesen Kapiteln werden Lösungsstrategien für Probleme beschrieben, die beim Drucken auftreten können.

Folgende Themen werden behandelt:

„Beheben von Papierproblemen“ auf Seite 126

„Beheben von Problemen mit der Druckqualität“ auf Seite 139

„Beheben von Problemen mit Tintenpatronen und Druckköpfen“ auf Seite 155

„Beheben allgemeiner Druckerprobleme“ auf Seite 163

„Fehlermeldungen auf dem Bedienfeld“ auf Seite 169

Zubehör, Support und technische Daten

In den Kapiteln „Verbrauchsmaterial und Zubehör“ auf Seite 120 ,

„HP Customer Care“ auf Seite 172

und

„Technische Daten des Druckers“ auf Seite 176

finden Sie Referenzinformationen, einschließlich Hinweise zur

Kundenunterstützung, technische Daten des Druckers und Teilenummern für Druckmaterial,

Tintenverbrauchsmaterial und Zubehör.

Glossar

Im

Glossar auf Seite 180 werden druck- und HP spezifische Begriffe erklärt, die im vorliegenden Handbuch

verwendet werden.

Index

Über den alphabetischen Index können Sie rasch auf die gewünschten Themen zugreifen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Die folgenden Symbole werden in diesem Handbuch verwendet, um die sachgemäße Verwendung des Druckers zu gewährleisten und um Beschädigungen oder Verletzungen zu vermeiden. Befolgen Sie unbedingt die

Anweisungen, die mit diesen Symbolen gekennzeichnet sind.

VORSICHT!

Mit diesem Symbol werden Anweisungen gekennzeichnet, deren Nichtbeachtung zu schweren

Verletzungen oder zum Tod führen kann.

ACHTUNG: Mit diesem Symbol werden Anweisungen gekennzeichnet, deren Nichtbeachtung zu Schäden am

Drucker oder zu geringfügigen Verletzungen führen kann.

4 Kapitel 1 Einführung DEWW

Die wichtigsten Merkmale des Druckers

Dieser Farbtintenstrahldrucker ist für hochwertige Druckausgaben auf Druckmaterial mit einer Breite von bis zu

610 mm für den Z2600-Drucker oder 1118 mm für den Z5600-Drucker ausgelegt. Einige der wichtigsten

Merkmale des Druckers sind nachfolgend aufgelistet:

● Druckauflösung von bis zu 2400 × 1200 dpi (optimiert) bei Eingabedaten von 1200 × 1200 dpi auf

Fotopapier bei Verwendung der Druckqualitätsoption Optimal und der Option Maximale Detailtreue.

● Sie können den Drucker über das Bedienfeld oder von einem Netzwerkcomputer aus über den integrierten

Web-Server oder das HP DesignJet Utility verwalten.

● Berührungsempfindliches, farbiges Bedienfeld mit intuitiver grafischer Benutzeroberfläche

● Auftragsvorschau auf dem Bedienfeld

● Auftragsvorschau auf Remote-Computern

● Umfasst Funktionen mit Internetverbindung, wie z. B. automatische Firmware-Updates und HP E-Mail-

Druck

● Drucken ohne Treiber: Dateien in gängigen Grafikformaten können direkt und ohne Druckertreiber gedruckt werden. Schließen Sie einfach einen USB-Stick an oder verwenden Sie den integrierten Web-Server des

Druckers.

● Unterstützung zahlreicher Druckmaterialien und automatisches Schnellladeverfahren (siehe

„Druckmaterial“ auf Seite 35 ). Auf Informationen und Druckmaterialprofile kann am Bedienfeld und in

HP DesignJet Utility zugegriffen werden.

● Bedrucken von Einzelblättern und Rollen

● Tintensystem mit sechs Farben

● Genaue und konsistente Farbdarstellung durch automatische Farbkalibrierung

● Economode-Druckmodus zur Tinteneinsparung

● Zwei gleichzeitig geladene Rollen (nur Z5600) ermöglichen schnelle und problemlose Rollenwechsel oder große unbeaufsichtigte Druckaufträge

● Funktionen für hohe Produktivität, wie beispielsweise Auftragsvorschau und Verschachteln über die

HP DesignJet Click Printing-Software oder den integrierten Web-Server des Druckers

● Abrufen von Informationen zu Tinten- und Druckmaterialverbrauch mit dem integrierten Web-Server (siehe

Zugriff auf den integrierten Webserver auf Seite 30

)

● Zugriff auf das HP Support Center (siehe

HP Support Center auf Seite 173 )

DEWW Die wichtigsten Merkmale des Druckers 5

Die Hauptkomponenten des Druckers

Die folgenden Abbildungen mit der Vorder- und Rückansicht des Druckers zeigen dessen Hauptkomponenten.

Vorderansicht

1.

Tintenpatrone

2.

Tintenpatronenschächte

3.

Blauer Hebel

4.

Druckerfenster

5.

Bedienfeld

6.

Druckkopfwagen

7.

Druckkopf

8.

Ausgabefach

9.

Papierausrichtungslinien

10.

Ablage

6 Kapitel 1 Einführung DEWW

Rückansicht

HINWEIS: Diese Abbildung zeigt den Z5600.

1.

Rollenabdeckung

2.

Kommunikationsanschlüsse

3.

Netzschalter

4.

Netzbuchse

5.

Spindel

6.

Spindelanschlag

7.

Druckmaterialrolle

HINWEIS: Die obere Rolle ist Rolle 1, die untere Rolle ist Rolle 2.

DEWW Die Hauptkomponenten des Druckers 7

Kommunikationsanschlüsse

1.

USB-Hochgeschwindigkeits-Geräteanschluss, nicht für Z2600 oder Z5600 verfügbar

2.

Gigabit Ethernet-Anschluss zur Verbindung mit einem Netzwerk

3.

Diagnose-LEDs für Servicetechniker

4.

High Speed USB-Hostanschluss zum Anschließen von Zubehör

Es gibt einen weiteren High Speed USB-Hostanschluss auf der anderen Seite des Druckers, neben dem

Bedienfeld, der zum Anschließen eines USB-Sticks gedacht ist.

Die Abstandshalter

Wenn Sie den Drucker mit der Rückseite gegen eine Wand stellen, drücken Sie die zwei hinteren Abstandshalter nach unten, um sicherzustellen, dass ein Mindestabstand zur Wand eingehalten wird. Andernfalls können

Vorschubprobleme auftreten.

8 Kapitel 1 Einführung DEWW

Das Bedienfeld

Das Bedienfeld befindet sich auf der rechten Vorderseite des Druckers. Hiermit können Sie den Drucker komplett steuern: Vom Bedienfeld aus können Sie kopieren, Informationen zum Drucker abrufen, die Druckereinstellungen

ändern, Kalibrierungen und Tests durchführen usw. Auf dem Bedienfeld werden gegebenenfalls auch Meldungen angezeigt (Warnungen und Fehlermeldungen).

1.

Ein High Speed USB-Hostanschluss zum Anschließen eines USB-Sticks, auf dem zu druckende Dateien zur

Verfügung stehen können. Wenn ein USB-Stick eingesteckt wird, wird ein USB-Symbol auf dem Home-

Bildschirm des Bedienfelds angezeigt.

2.

Das Bedienfeld selbst ist ein berührungsempfindlicher Bildschirm mit grafischer Benutzeroberfläche.

3.

Die Netztaste zum Ein- und Ausschalten des Druckers. Die Taste leuchtet, wenn der Drucker eingeschaltet ist. Sie blinkt, wenn sich der Drucker im Übergang zwischen Ein- und Ausschalten befindet.

In einem großen Bereich in der Mitte des Bedienfelds werden dynamische Informationen und Symbole angezeigt.

Links und rechts können Sie zu verschiedenen Zeiten bis zu sechs feste Symbole sehen. Sie werden

üblicherweise nicht gleichzeitig angezeigt.

Feste Symbole links und rechts

Drücken Sie , um zum Home-Bildschirm zurückzukehren.

● Mit rufen Sie die Hilfe zum aktuellen Bildschirm auf.

● Drücken Sie , um zum vorherigen Element zurückzukehren.

● Drücken Sie , um zum nächsten Element zu gelangen.

DEWW Das Bedienfeld 9

Drücken Sie , um zum vorherigen Bildschirm zurückzukehren. Im aktuellen Bildschirm vorgenommene

Änderungen werden hierdurch nicht verworfen.

Drücken Sie , um den aktuellen Vorgang abzubrechen.

Dynamische Symbole des Home-Bildschirms

Die folgenden Symbole werden im Home-Bildschirm angezeigt:

● Rechts neben der obigen Taste wird eine Meldung mit Informationen über den Druckerstatus oder den derzeit wichtigsten Alarm angezeigt. Drücken Sie auf diese Meldung, um eine Liste aller aktuellen

Warnmeldungen anzuzeigen. Ein Symbol gibt jeweils Aufschluss über die Dringlichkeit der einzelnen

Warnmeldungen.

● Drücken Sie , um die E-Mail-Adresse des Druckers anzuzeigen. Sie können an diese Adresse Dateien zum Drucken senden.

Drücken Sie , um Informationen zum Druckerstatus abzurufen, die Druckereinstellungen zu ändern oder Vorgänge wie das Laden von Papier oder den Austausch von Tintenverbrauchsmaterial in die Wege zu leiten. Ein kleines Warnsymbol wird angezeigt, wenn bestimmte Aktionen durchgeführt werden müssen.

Drücken Sie , um eine Datei von einem USB-Stick aus zu drucken. Siehe

„Drucken“ auf Seite 54

.

● Drücken Sie , um Informationen zum USB-Stick abzurufen. Dieses Symbol wird nur angezeigt, wenn ein oder mehrere USB-Sticks eingesteckt sind.

Drücken Sie , um die Auftragswarteschlange abzurufen und zu verwalten. Ein kleines Warnsymbol wird angezeigt, wenn Aufträge angehalten wurden. Siehe

„Warteschlangenverwaltung“ auf Seite 71

.

Während ein PostScript- oder PDF-Auftrag gedruckt wird, wird das Adobe PDF-Symbol angezeigt.

Ein Drücken auf dieses Symbol hat keinerlei Auswirkung.

Wird der Drucker eine Weile nicht verwendet, wechselt er in den Energiesparmodus, und das vordere Bedienfeld wird ausgeschaltet. Um die Zeitspanne bis zum Wechsel in den Energiesparmodus zu ändern, drücken Sie , dann und anschließend Einrichtung > Bedienfeldoption > Energiesparmodus nach. Sie können für die

Wartezeit einen Wert zwischen 1 und 240 Minuten einstellen. Der Standardwert beträgt 20 Minuten.

Sobald eine Eingabe am Drucker stattfindet, wechselt er wieder in den Normalmodus, und das Bedienfeld wird wieder eingeschaltet.

Informationen zur Verwendung des Bedienfelds sind in der gesamten Dokumentation zu finden.

Druckersoftware

Der Drucker wird mit folgender Software ausgeliefert:

● PostScript-, PCL3- und HP-GL/2-Treiber für Windows

● PostScript- und PCL3-Treiber für Mac OS X

● Mit dem integrierten Web-Server und (alternativ dazu) dem HP DesignJet Utility können Sie:

10 Kapitel 1 Einführung DEWW

– Den Drucker von einem Netzwerkcomputer aus verwalten

– Den Status zu Tintenpatronen, Druckköpfen und Papier anzeigen

Auf das HP Support Center zugreifen (siehe HP Support Center auf Seite 173

)

– Die Drucker-Firmware aktualisieren (siehe

Aktualisieren der Firmware auf Seite 117 )

– Das Gerät kalibrieren und Probleme beheben

– Druckaufträge senden

Die Auftragswarteschlange verwalten (siehe „Warteschlangenverwaltung“ auf Seite 71

)

Abrechnungsinformationen zu den Druckaufträgen anzeigen (siehe „Abrufen von Informationen zur

Druckernutzung“ auf Seite 101 )

– Verschiedene Druckereinstellungen ändern

– E-Mail-Benachrichtigungen verwalten

– Berechtigungen und Sicherheitseinstellungen ändern

Siehe Zugriff auf den integrierten Webserver auf Seite 30

und

Zugriff auf das HP DesignJet Utility auf Seite 30 ).

HINWEIS: Von Zeit zu Zeit sind neue Versionen für sämtliche Druckersoftware zu erwarten. In einigen Fällen stehen auf der Website von HP bereits bei Erhalt des Druckers neuere Versionen der mitgelieferten Software zur

Verfügung.

Web-Services

Der Drucker kann an das Internet angeschlossen werden, was folgende Vorteile bietet:

● Automatische Firmware-Aktualisierungen (siehe

Aktualisieren der Firmware auf Seite 117

)

● Drucken Sie auf Ihrem Drucker, indem Sie eine E-Mail mit der zu druckenden Datei als Anhang senden. PDF-,

TIFF- und JPG-Dateien werden unterstützt.

Um diese Vorteile nutzen zu können, muss Ihr Drucker mit dem Internet verbunden sein.

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Website http://www.hpconnected.com

.

Ein- und Ausschalten des Druckers

TIPP: Der Drucker kann eingeschaltet bleiben, ohne Energie zu verbrauchen. Bleibt der Drucker eingeschaltet, verbessern sich die Reaktionszeiten und die Zuverlässigkeit des Systems insgesamt. Wenn der Drucker für einen bestimmten Zeitraum nicht verwendet wird (die Standardeinstellung wird von Energy Star bestimmt), wechselt er automatisch in den Energiesparmodus. Er wird aber durch jede Aktion am Bedienfeld oder das Senden eines

neuen Druckauftrags wieder aktiviert, und das Drucken kann sofort fortgesetzt werden. Im Abschnitt Ändern der

Wartezeit für den Energiesparmodus auf Seite 31

wird beschrieben, wie Sie die Zeitspanne bis zum Wechsel in den Energiesparmodus ändern.

HINWEIS: Der Drucker wird im Energiesparmodus in bestimmten Zeitabständen aktiviert, um die Druckköpfe betriebsbereit zu halten. Dadurch werden Wartezeiten nach längeren Ruheperioden vermieden. Es wird daher empfohlen, den Drucker eingeschaltet zu lassen oder in den Energiesparmodus zu versetzen, um längere

Wartezeiten und einen erhöhten Tintenverbrauch zu vermeiden.

Die normale und empfohlene Methode zum Ein- und Ausschalten und Zurücksetzen des Druckers ist das

Drücken der Netztaste am Bedienfeld.

DEWW Web-Services 11

Wenn der Drucker längere Zeit nicht benutzt wird oder die Netztaste nicht zu funktionieren scheint, schalten Sie ihn mit dem Netzschalter an der Rückseite aus.

Um ihn später wieder einzuschalten, betätigen Sie den Netzschalter an der Rückseite.

Wenn Sie den Drucker wieder einschalten, dauert es ca. drei Minuten, bis die Initialisierung abgeschlossen ist und die Druckköpfe betriebsbereit sind. Die Vorbereitung der Druckköpfe dauert etwa 75 Sekunden. Wenn der

Drucker jedoch längere Zeit (sechs Wochen und mehr) nicht eingeschaltet wurde, kann dieser Vorgang bis zu 45

Minuten in Anspruch nehmen.

Interne Drucke des Druckers

Die internen Drucke liefern verschiedene Arten von Informationen zu Ihrem Drucker. Sie können am Bedienfeld angefordert werden.

Überprüfen Sie vor der Ausgabe eines internen Drucks, dass der Drucker bereit und ein Druckmedium geladen ist.

● Das geladene Druckmedium muss mindestens das Format A3 im Querformat mit 420 mm aufweisen, da das Druckbild sonst möglicherweise abgeschnitten wird.

● Auf dem Bedienfeld muss die Meldung Bereit angezeigt werden.

Zur Ausgabe eines internen Drucks drücken Sie und dann . Führen Sie einen Bildlauf nach unten bis zur

Option Interne Drucke durch, und drücken Sie auf diese Option. Wählen Sie dann den gewünschten internen

Druck aus. Folgende interne Drucke stehen zur Verfügung:

● Demodrucke (zur Demonstration verschiedener Druckerfunktionen):

– Kunstdruck-Demo drucken

– Verkaufsdemo 1 drucken

– Verkaufsdemo 2 drucken

– Demozeichnung drucken

– GIS-Karte drucken

● Ausdrucke Benutzerinfos:

12 Kapitel 1 Einführung DEWW

– Nutzungsbericht drucken: Nutzungsinformationen zum Drucker (Gesamtzahl der Drucke, Anzahl der

Drucke nach Papiersorte/Medientyp, Anzahl der Drucke nach Druckqualitätsoption und gesamter

Tintenverbrauch pro Farbe). Die Genauigkeit dieser Angaben kann jedoch nicht garantiert werden.

– HP-GL/2-Palette drucken: Die Farb- und Graustufendefinitionen in der aktuell ausgewählten

Farbpalette

– PostScript-Schriftartenliste drucken: Die verfügbaren PostScript-Schriftarten

● Service-Info drucken: Verschiedene Informationen, die von den Servicetechnikern benötigt werden

DEWW Interne Drucke des Druckers 13

2 Installieren der Software

Auswählen der Anschlussmethode

Anschließen des Druckers an das Netzwerk

Anschließen eines Computers an den Drucker über ein Netzwerk (Windows)

Deinstallieren der Druckersoftware (Windows)

Anschließen eines Computers an den Drucker über ein Netzwerk (Mac OS X)

Deinstallieren der Druckersoftware (Mac OS X)

Einrichten des Druckens per Mausklick mit der HP DesignJet Click Printing-Software

14 Kapitel 2 Installieren der Software DEWW

Auswählen der Anschlussmethode

Sie können Ihren Drucker auf die folgenden Arten anschließen.

Verbindungstyp

Gigabit Ethernet

Jetdirect-Druckserver

(optionales Zubehör)

Geschwindigkeit

Sehr schnell; variiert je nach Datenverkehr im

Netzwerk

Mäßig; variiert je nach

Datenverkehr im Netzwerk

Kabellänge

Lang: 100 m

Lang: 100 m

Andere Faktoren

Zusätzliche Geräte (Switches) werden benötigt.

Zusätzliche Geräte (Switches) werden benötigt.

Ermöglicht den Zugriff auf weitere Funktionen.

Einzelheiten finden Sie unter http://www.hp.com/go/jetdirect .

HINWEIS: Der Drucker verfügt über einen RJ-45-Anschluss für eine Netzwerkverbindung. Die Verwendung eines abgeschirmten Schnittstellenkabels ist erforderlich, um die Grenzwerte der Klasse A einzuhalten.

HINWEIS: Die Geschwindigkeit von Netzwerkverbindungen hängt von den im Netzwerk verwendeten

Komponenten wie Netzwerkkarten, Routern, Switches und Kabeln ab. Ist eine dieser Komponenten nicht für den

Hochgeschwindigkeitsbetrieb ausgelegt, arbeitet die Verbindung automatisch mit niedriger Geschwindigkeit. Die

Geschwindigkeit der Netzwerkverbindung hängt auch von der Menge der insgesamt im Netzwerk übertragenen

Daten ab.

Anschließen des Druckers an das Netzwerk

Der Drucker kann sich in den meisten Netzwerken automatisch selbst konfigurieren, ähnlich wie ein Computer im gleichen Netzwerk. Beim ersten Anschluss an ein Netzwerk kann dieser Vorgang einige Minuten dauern.

Sobald der Drucker über eine funktionierende Netzwerkkonfiguration verfügt, können Sie seine Netzwerkadresse am Bedienfeld ablesen: Drücken Sie und dann .

Netzwerkkonfiguration

Um weitere Details über die aktuelle Netzwerkkonfiguration anzuzeigen, drücken Sie am Bedienfeld , dann

und anschließend Konnektivität > Netzwerkkonnektivität > Gigabit Ethernet > Konfiguration ändern; oder für Jetdirect, Konnektivität > Netzwerkkonnektivität > Jetdirect EIO > Konfiguration ändern. Von hier aus ist es möglich, aber normalerweise nicht notwendig, die Einstellungen manuell zu ändern. Sie können diese

Einstellungen auch von einem Computer aus über den integrierten Web-Server oder das HP DesignJet Utility

ändern.

TIPP: Es kann hilfreich sein, die gesamte Drucker-Netzwerkkonfiguration auf Papier auszudrucken. Dies kann am Bedienfeld vorgenommen werden: Drücken Sie , dann und dann Interne Drucke > Service-Info drucken >Konnektivitätskonfig. Wenn Sie nicht die komplette Netzwerkkonfiguration ausdrucken, sollten Sie sich zumindest die IP-Adresse und den Netzwerknamen des Druckers notieren.

Wenn Sie die Netzwerkeinstellungen des Druckers versehentlich falsch konfiguriert haben, können Sie sie über das Bedienfeld auf die Werkseinstellungen zurücksetzen: Drücken Sie , dann und anschließend

Konnektivität > Netzwerkkonnektivität > Gigabit Ethernet > Werkseinstellungen wiederherstellen; Oder für

Jetdirect, Konnektivität > Netzwerkkonnektivität > Jetdirect EIO > Werkseinstellungen wiederherstellen.

Anschließend muss der Drucker neu gestartet werden. Hierdurch wird für die meisten Netzwerke automatisch eine funktionierende Netzwerkkonfiguration eingestellt. Die anderen Druckereinstellungen bleiben unverändert.

DEWW Auswählen der Anschlussmethode 15

Verwenden von IPv6

Der Drucker unterstützt fast alle Netzwerk-Konnektivitätsfunktionen, die IPv6 verwenden, wie auch IPv4. Um

IPv6 vollständig nutzen zu können, muss der Drucker gegebenenfalls an ein IPv6-Netzwerk angeschlossen werden, in dem es IPv6-Router und -Server gibt.

In den meisten IPv6-Netzwerken konfiguriert sich der Drucker wie folgt automatisch selbst, sodass eine

Benutzerkonfiguration nicht erforderlich ist:

1.

Der Drucker weist sich selbst eine verbindungsspezifische IPv6-Adresse zu (die mit „fe80::“ beginnt).

2.

Der Drucker weist sich selbst zustandslose IPv6-Adressen zu, wie von IPv6-Routern im Netzwerk indiziert.

3.

Wenn keine zustandslosen IPv6-Adressen zugewiesen werden können, versucht der Drucker, IPv6-

Adressen über DHCPv6 zu erhalten. Dies ist auch der Fall, wenn er von den Routern hierzu angewiesen wird.

Die zustandslosen und DHCPv6 IPv6-Adressen können zum Zugriff auf den Drucker verwendet werden, was in den meisten IPv6-Netzwerken angebracht ist.

Die verbindungsspezifische IPv6-Adresse funktioniert nur im lokalen Teilnetz. Obwohl es möglich ist, mit dieser

Adresse auf den Drucker zuzugreifen, wird es nicht empfohlen.

Über das Bedienfeld oder den integrierten Webserver können Sie dem Drucker eine manuelle Ipv6-Adresse zuweisen. Außerdem ist es möglich, IPv6 für den Drucker komplett zu deaktivieren. Es ist jedoch nicht möglich,

IPv4 im Drucker zu deaktivieren, daher kann der Drucker nicht ausschließlich für IPv6 konfiguriert werden.

HINWEIS: Im typischen IPv6-Einsatz verfügt der Drucker über mehrere IPv6-Adressen, obwohl er nur eine IPv4-

Adresse hat.

TIPP: Im Allgemeinen ist es einfacher, IPv4 zu verwenden, falls nicht besondere Gegebenheiten IPv6 erforderlich machen.

Bei den meisten der aktuellen PC-Betriebssysteme und HP Druck- und Bildbearbeitungsgeräte ist IPv6 standardmäßig aktiviert.

Verwenden von IPSec

Der Drucker unterstützt IPsec.

Für eine erfolgreiche IPsec-Konfiguration ist jedoch ein umfassendes Netzwerkwissen erforderlich, das den

Umfang dieses Dokuments überschreiten würde. Damit IPsec funktioniert, muss die IPsec-Konfiguration des

Druckers exakt mit der der anderen Geräte im Netzwerk übereinstimmen. Alle Abweichungen verhindern die

Kommunikation mit dem Drucker, bis die Konfiguration korrigiert oder IPsec deaktiviert wird. Wenn Sie weitere

Informationen zur IPsec-Konfiguration benötigen, laden Sie die Datei IPsec_Admin_Guide.pdf von der Website http://www.hp.com/go/Z2600/manuals oder http://www.hp.com/go/Z5600/manuals herunter.

Anschließen eines Computers an den Drucker über ein Netzwerk

(Windows)

Die folgenden Anweisungen gelten für den Fall, dass Sie aus Anwendungen heraus über einen Druckertreiber drucken möchten. Informationen über alternative Druckmethoden finden Sie unter

„Drucken“ auf Seite 54

.

Stellen Sie sicher, dass folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

● Der Drucker ist betriebsbereit und eingeschaltet.

● Der Ethernet-Switch oder -Router ist eingeschaltet und funktioniert einwandfrei.

● Der Drucker und der Computer sind mit dem Netzwerk verbunden (siehe

Anschließen des Druckers an das

Netzwerk auf Seite 15

).

16 Kapitel 2 Installieren der Software DEWW

Sie können nun mit der Installation der Druckersoftware beginnen und den Drucker anschließen:

Installation der Druckersoftware

1.

Notieren Sie die am Bedienfeld angezeigte IP-Adresse des Druckers (siehe Zugriff auf den integrierten

Webserver auf Seite 30

).

2.

Legen Sie die DVD HP Start-up Kit in das DVD-Laufwerk des Computers ein.

3.

Klicken Sie auf Herunterladen im Fenster, das auf dem Bildschirm geöffnet wird. Sie werden auf die

Webseite mit den HP DesignJet Z2600- und Z5600-Treibern geleitet.

4.

Wählen Sie im Web-Browser Windows oder Mac OS X Software und anschließend, welche spezielle

Software installiert werden soll (Standard oder alles).

Sie können die Treiber auch von http://www.hp.com/go/Z2600-Z5600/drivers herunterladen.

Wenn die Druckererkennung im Netzwerk fehlschlägt, wird ein Fenster mit der Meldung Drucker nicht gefunden angezeigt. Das Fenster enthält außerdem Informationen zur weiteren Vorgehensweise. Wenn eine Firewall aktiviert ist, müssen Sie sie zur Druckersuche vorübergehend deaktivieren. Sie haben auch die Möglichkeit, den

Drucker durch Angabe seines Hostnamens, der IP-Adresse oder der MAC-Adresse zu suchen.

In einigen Fällen, wenn sich der Drucker nicht im gleichen Teilnetz wie der Computer befindet, kann die Angabe der IP-Adresse des Druckers die einzig funktionierende Option sein.

Deinstallieren der Druckersoftware (Windows)

Verwenden Sie die Systemsteuerung, um die Software zu deinstallieren, so, wie Sie jede andere Software deinstallieren.

Anschließen eines Computers an den Drucker über ein Netzwerk

(Mac OS X)

Sie können den Drucker unter Mac OS X wie folgt an ein Netzwerk anschließen:

● Bonjour

● TCP/IP

HINWEIS: AppleTalk wird nicht unterstützt.

DEWW Deinstallieren der Druckersoftware (Windows) 17

Die folgenden Anweisungen gelten für den Fall, dass Sie aus Anwendungen heraus über einen Druckertreiber drucken möchten. Informationen über alternative Druckmethoden finden Sie unter

„Drucken“ auf Seite 54

.

Stellen Sie sicher, dass folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

● Der Drucker ist betriebsbereit und eingeschaltet.

● Der Ethernet-Switch oder -Router ist eingeschaltet und funktioniert einwandfrei.

● Der Drucker und der Computer sind mit dem Netzwerk verbunden (siehe

Anschließen des Druckers an das

Netzwerk auf Seite 15

).

Sie können nun mit der Installation der Druckersoftware beginnen und den Drucker anschließen:

Bonjour oder TCP/IP-Verbindung

1.

Drücken Sie auf dem Bedienfeld . Notieren Sie den mDNS-Dienstnamen des Druckers.

2.

Legen Sie die DVD HP Start-up Kit in das DVD-Laufwerk des Computers ein.

3.

Öffnen Sie das DVD-Symbol auf dem Desktop.

4.

Klicken Sie auf Herunterladen im Fenster, das auf dem Bildschirm geöffnet wird. Sie werden auf die

Webseite mit den HP DesignJet Z2600- und Z5600-Treibern geleitet.

5.

Wählen Sie im Web-Browser Windows oder Mac OS X Software und anschließend, welche spezielle

Software installiert werden soll (Standard oder alles).

6.

Wenn die Installation abgeschlossen ist, wird automatisch der Assistent zur HP DesignJet Utility-Installation gestartet, damit eine Verbindung zum Drucker eingerichtet werden kann. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.

7.

Wenn der Bildschirm zur Hinzufügen von Geräten angezeigt wird, suchen Sie in der Spalte „Druckername“ nach dem mDNS-Dienstnamen des Druckers, den Sie in Schritt 1 notiert haben.

Wenn Sie den richtigen Namen gefunden haben, führen Sie einen Bildlauf nach rechts durch, um die Spalte mit den Verbindungstypen anzuzeigen, und vergewissern Sie sich, dass sie den Eintrag Bonjour enthält.

Markieren Sie dann diese Zeile. Blättern Sie andernfalls weiter nach unten, um nach dem Drucker zu suchen.

Klicken Sie auf Weiter.

8.

Folgen Sie anschließend den Anweisungen auf dem Bildschirm. Klicken Sie auf Zurück, um zum Bildschirm zum Hinzufügen von Geräten zurückzukehren, wenn Sie einen anderen Drucker mit dem Netzwerk

18 Kapitel 2 Installieren der Software DEWW

verbinden möchten. Klicken Sie auf dem Zusammenfassungsbildschirm auf Fertig, um den Vorgang abzuschließen.

9.

Wenn Sie die Schritte im Assistenten zur Einrichtung des HP DesignJet Utility abgeschlossen haben, nehmen Sie die DVD aus dem Laufwerk des Computers.

Wenn der Druckertreiber bereits installiert ist, können Sie den Assistenten zur Einrichtung des HP DesignJet

Utility jederzeit von der DVD ausführen.

Sie können die Treiber auch von http://www.hp.com/go/Z2600-Z5600/drivers herunterladen.

Deinstallieren der Druckersoftware (Mac OS X)

Sie können während der Installation das HP Deinstallationsprogramm auf Ihrem System installieren. Dies sollte im Ordner mit den Systemanwendungen unter HP aufgeführt sein.

WICHTIG: Das HP Deinstallationsprogramm deinstalliert alle Softwareprogramme von HP, die auf dem System installiert sind.

Um nur die Druckerwarteschlange zu löschen, wählen Sie in den Systemeinstellungen das Dialogfeld Drucken &

Scannen aus. Wählen Sie den Namen des Druckers aus, und klicken Sie auf das Minussymbol (−).

Einrichten des Druckens per Mausklick mit der HP DesignJet Click

Printing-Software

Während der Softwareinstallation können Sie die HP DesignJet Click Printing-Software herunterladen. Diese

Anwendung ist für Windows und Mac OS X verfügbar und vereinfacht den Druckprozess deutlich.

Nach der automatischen Erkennung der Drucker können Sie schnell Ihre PDF-, JPEG-, TIFF- and HP-GL/2-

Dokumente mithilfe der Echtzeit-Druckvorschau und mithilfe von Fehlerprüfungen zum Vermeiden von erneuten

Druckvorgängen vorbereiten.

TIPP: Mit der automatischen Schachtelung können Sie den Papierverbrauch optimieren und Kosten senken.

DEWW Deinstallieren der Druckersoftware (Mac OS X) 19

HP DesignJet Click Printing-Software können Sie auch von http://www.hp.com/go/designjetclick herunterladen.

20 Kapitel 2 Installieren der Software DEWW

3 Einrichten des Druckers

Einführung

Einrichten eines Druckers mit Internetverbindung

Manuelle Konfiguration der Web-Services

Eignung des Papiers

Aktivieren und Deaktivieren der Verschachtelung

Aktivieren und Deaktivieren von Nutzungsinformationen

Ein- und Ausschalten von E-Mail-Benachrichtigungen

Benachrichtigungen aktivieren und deaktivieren (nur Windows)

Steuerzugriff auf den Drucker

Abrechnungs-ID anfordern

Festlegen der Windows-Treibereinstellungen

DEWW 21

Einführung

In diesem Kapitel werden die verschiedenen Druckereinstellungen beschrieben, die nach dem Zusammenbau und der Inbetriebnahme des Druckers konfiguriert werden sollten.

Einrichten eines Druckers mit Internetverbindung

Ihr Drucker kann zur Nutzung folgender Web-Services mit dem Internet verbunden werden (siehe auch Web-

Services auf Seite 11

):

● Automatische Firmware-Aktualisierungen

● Verwenden von HP ePrint zum Drucken per E-Mail

Zum Einrichten Ihres Druckers für Web-Services führen Sie die folgenden Schritte aus, die weiter unter im Detail erläutert sind:

1.

Stellen Sie sicher, dass der Drucker korrekt mit dem Internet verbunden ist.

2.

Ausführen des Konnektivitätsassistenten: Am Bedienfeld drücken Sie , dann und anschließend

Konnektivität > Konnektivitätsassistent.

Wenn Sie den Konnektivitätsassistenten im Menü nicht finden, aktualisieren Sie Ihre Firmware und versuchen Sie es erneut.

Wenn der Assistent neue Firmware herunterlädt, muss der Drucker möglicherweise erneut gestartet werden.

TIPP: Wenn der Assistent Ihren Druckercode und die E-Mail-Adresse anzeigt, sollten Sie sich diese

Informationen notieren.

3.

Wenn Sie der Druckeradministrator sind, können Sie sich bei HP Connected anmelden

( http://www.hpconnected.com

), um die E- Mail-Adresse des Druckers anzupassen.

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben die Einrichtung der Web-Services nun abgeschlossen. HP ePrint ist nun einsatzbereit.

Die neuesten Informationen, Support und Nutzungsbedingungen für HP Connected finden Sie unter http://www.hpconnected.com

(Verfügbarkeit abhängig von Ihrer Region).

Manuelle Konfiguration der Web-Services

Der Konnektivitätsassistent (siehe Einrichten eines Druckers mit Internetverbindung auf Seite 22 ) ist in der Regel

ausreichend für die Konfiguration der Web-Services, aber Sie können die Konfiguration auch manuell vornehmen.

Konfigurieren der Internetverbindung des Druckers

Sie können die Internetverbindung des Druckers über den integrierten Web-Server oder über das Bedienfeld konfigurieren.

HINWEIS: Sofern ein Administratorkennwort eingerichtet wurde, ist es für die Änderung dieser Einstellungen erforderlich. Somit kann der Administrator verhindern, dass der Drucker mit dem Internet verbunden wird, falls dies gewünscht wird.

● Integrierter Webserver: Wählen Sie Einrichtung > Internetverbindung aus.

Bedienfeld: Drücken Sie , dann und anschließend Konnektivität > Internetkonnektivität.

22 Kapitel 3 Einrichten des Druckers DEWW

Folgende Einstellungen sind verfügbar:

● Aktivieren der Internetverbindung: Der Standardwert lautet Ja.

● Proxy > Proxy aktivieren: Einen Proxyserver aktivieren oder deaktivieren.

● Proxy > Adresse: Geben Sie die Proxyadresse ein. Dieses Feld ist standardmäßig leer.

● Proxy > Primärer Port: Geben Sie die Nummer des Proxy-Ports ein. Der Standardwert ist null.

● Proxy > Werkseinstellungen wiederh.: Wiederherstellen der ursprünglichen Standardeinstellungen.

Bei Problemen mit Ihrer Internetverbindung finden Sie Hilfestellung unter

Es kann keine Verbindung mit dem

Internet hergestellt werden auf Seite 166

.

Konfigurieren von Firmware-Aktualisierungen

Sie können über den integrierten Webserver oder über das Bedienfeld bestimmen, ob und wie Sie Firmware-

Aktualisierungen herunterladen möchten.

HINWEIS: Sofern ein Administratorkennwort eingerichtet wurde, ist es für die Änderung dieser Einstellungen erforderlich.

● Integrierter Webserver: Wählen Sie Einrichtung > Firmware-Aktualisierung aus.

Bedienfeld: Drücken Sie , dann und anschließend Aktualisierungen > Firmware-Aktualisierung.

Folgende Einstellungen sind verfügbar:

● Prüfen: Wenn Sie Automatisch (Standardeinstellung) auswählen, überprüft der Drucker automatisch jede

Woche (oder wenn der Drucker siebenmal neu gestartet wurde, je nachdem, welcher Fall zuerst eintritt), ob neue Firmware zur Verfügung steht. Wenn Sie Manuell auswählen, wird keine automatische Prüfung durchgeführt. Eine manuelle Prüfung können Sie jederzeit durchführen.

● Herunterladen: Wenn Sie Automatisch (Standardeinstellung) wählen, lädt der Drucker automatisch

Firmware-Aktualisierungen herunter, sobald diese verfügbar sind. Wenn Sie Manuell wählen, müssen Sie jeden Download einzeln bestätigen.

HINWEIS: Nach dem Herunterladen der Firmware ist diese noch nicht automatisch auf dem Drucker installiert. Um die neue Firmware zu installieren, müssen Sie die Installation manuell bestätigen.

● Firmware-Aktualisierungsinformationen: Informationen über die derzeit installierte Firmware.

● Firmware-Aktualisierungsverlauf: Eine Liste der Firmware-Versionen, die auf dem Drucker installiert wurden. Sollte ein Problem mit der derzeitigen Version auftreten, lässt sich in der Regel die unmittelbare

Vorgängerversion erneut installieren.

Einstellungen für Remote-Druck festlegen

Drücken Sie am Bedienfeld , dann und anschließend Einrichtung > Druckeinstellungen, um die

Standardeigenschaften der Druckaufträge zu definieren, die über Remote-Standorte an Ihren Drucker gesandt wurden.

● Druckränder: Wählen Sie zwischen Inhalt abschneiden und Zum Inhalt hinzufügen

● Farbe: Wählen Sie zwischen Farbe und Graustufen.

● Druckqualität: Wählen Sie zwischen Optimal, Normal und Schnell.

DEWW Manuelle Konfiguration der Web-Services 23

● Rolle: Wählen Sie zwischen Rolle 1, Rolle 2 (nur Z5600) und Papier einsparen, wodurch automatisch die schmalste Rolle ausgewählt wird, auf die die Druckausgabe passt.

● Druckaufträge: Wählen Sie zwischen Angehalten und Direktdruck. Standardmäßig haben Aufträge aus der

Cloud den Status Angehalten. Wenn Sie Direktdruck wählen, werden Sie vor dem Drucken nicht zur

Bestätigung aufgefordert.

Eignung des Papiers

Unzulässiges Papier

Wenn das im Drucker geladene Papier für einen bestimmten Druckauftrag nicht geeignet ist, kann der Drucker den Auftrag anhalten, bis das entsprechende Druckmedium eingelegt wird, oder den Auftrag auf dem geladenen

Druckmedium ausgeben. In folgenden Fällen betrachtet der Drucker das geladene Druckmaterial als ungeeignet:

● Für den Auftrag ist ein anderer Druckmedientyp festgelegt.

● Für den Auftrag ist eine andere Papierquelle (Rolle 1, Rolle 2 oder Blatt) angegeben.

● Das Papierformat ist kleiner als im Druckauftrag angegeben.

Diese Einstellung kann am Bedienfeld festgelegt werden.

Wenn diese Aufträge auf dem geladenen Druckmaterial ausgegeben werden sollen, drücken Sie und danach , anschließend Einrichtung > Auftragsverwaltungsopt. > Unzulässiges Papier > Dennoch drucken aus. Dies ist die Standardoption, wenn Sie über eine Softwareanwendung oder über den integrierten Webserver drucken. Diese Option funktioniert jedoch nicht, wenn Sie über einen USB-Stick drucken, oder wenn Sie kopieren.

Wenn diese Aufträge angehalten werden sollen, drücken Sie , dann und anschließend

Einrichtung > Auftragsverwaltungsopt. > Unzulässiges Papier > Druckauftrag anhalten. Der Drucker gibt eine Warnmeldung aus, wenn ein Druckauftrag angehalten wird.

Wenn ein Druckauftrag angehalten ist, bleibt er in der Druckwarteschlange, bis ein geeignetes Druckmedium eingelegt wird (dann können alle Aufträge, die auf die Papiersorte warten, gedruckt werden). Andere Aufträge mit abweichenden Anforderungen können weiterhin gedruckt werden.

Rollenwechsel-Optionen (nur Z5600)

Wenn zwei Rollen geladen sind, von denen jede für den Auftrag geeignet ist, wird die Rolle entsprechend den

Voreinstellungen ausgewählt. Diese Einstellung kann am Bedienfeld festgelegt werden Drücken Sie , dann

und anschließend Einrichtung > Druckvoreinstellungen > Papieroptionen > Rollenwechsel-Optionen.

● Papierabfall minimieren: Wenn Sie diese Einstellung auswählen, verwendet der Drucker die schmalste Rolle, die sämtliche Kriterien erfüllt, damit möglichst wenig Druckmaterial abgeschnitten werden muss. Dies ist die Standardoption.

● Rollenwechsel minimieren: Wenn Sie diese Einstellung auswählen, verwendet der Drucker die aktuell aktive

Rolle, damit möglichst schnell gedruckt wird.

● Rolle m. wen. Pap. verw.: Wenn diese Option ausgewählt wird, verwendet der Drucker die Rolle mit der geringsten Restlänge.

HINWEIS: Diese Option ist nur dann verfügbar, wenn Druckmedieninfo aktiviert wurde (siehe

Druckmedieninfo auf Seite 49

). Anderenfalls ist das Ergebnis das gleiche wie bei Papierabfall minimieren.

24 Kapitel 3 Einrichten des Druckers DEWW

HINWEIS: Um von einer Rolle zur anderen zu wechseln, muss der Drucker die aktive Rolle abschneiden. Daher ist der automatische Rollenwechsel nicht möglich, wenn die aktive Rolle nicht von der automatischen

Schneidevorrichtung abgeschnitten werden kann.

Aktivieren und Deaktivieren der Verschachtelung

Durch die Verschachtelung werden die Bilder oder Dokumentseiten nebeneinander und nicht untereinander auf

das Druckmaterial gedruckt. Dadurch kann Papier eingespart werden Siehe Verschachteln von Druckaufträgen zum Einsparen von Rollenpapier auf Seite 66 .

Um die Verschachtelung zu aktivieren oder zu deaktivieren, müssen Sie zunächst sicherstellen, dass die

Auftragswarteschlange aktiviert ist (siehe Deaktivieren der Auftragswarteschlange auf Seite 73 oder

Deaktivieren der Auftragswarteschlange auf Seite 77 ) und der Druckbeginn auf Nach Verarbeitung eingestellt

ist (siehe Auswählen des Druckbeginns für einen Auftrag in der Warteschlange auf Seite 72 oder

Auswählen des Druckbeginns für einen Auftrag in der Warteschlange auf Seite 75 ). Fahren Sie dann wie folgt fort:

● HP DesignJet Utility für Windows: Wählen Sie Einstellungen > Auftragsverwaltung > Verschachteln aus.

● HP DesignJet Utility für Mac OS: Wählen Sie Druckereinstellungen > Druckereinstellungen konfigurieren >

Auftragsverwaltung > Verschachteln aus.

● Integrierter Webserver: Wählen Sie Setup > Druckereinstellungen > Auftragsverwaltung > Verschachteln aus.

Bedienfeld: Drücken Sie , dann und anschließend Einrichtung > Auftragsverwaltung >

Verschachtelungsoptionen > Verschachtelung aktiv..

Wählen Sie dann eine der folgenden Optionen aus:

● Standard: Die Seiten werden in der Reihenfolge verschachtelt, in der sie an den Drucker gesendet werden.

Die verschachtelten Seiten werden gedruckt, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:

– Die nächste Seite passt nicht mehr in dieselbe Reihe wie die bereits verschachtelten Seiten.

– Die Zeitspanne, die der Drucker auf die nächste Seite wartet, ist abgelaufen.

– Die nächste Seite ist nicht mit den Seiten kompatibel, die sich bereits in der Verschachtelung befinden

(siehe Verschachteln von Druckaufträgen zum Einsparen von Rollenpapier auf Seite 66 ).

● Optimierte Reihenfolge: Die Seiten werden nicht zwangsläufig in der Reihenfolge verschachtelt, in der sie an den Drucker gesendet werden. Beim Empfang einer inkompatiblen Seite wird diese gespeichert, und der

Drucker wartet auf weitere kompatible Seiten, die verschachtelt werden können. Die verschachtelten Seiten werden gedruckt, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:

– Die nächste Seite passt nicht mehr in dieselbe Reihe wie die bereits verschachtelten Seiten.

– Die Zeitspanne, die der Drucker auf die nächste Seite wartet, ist abgelaufen.

– Die Warteschlange mit den inkompatiblen Seiten ist voll. Bis zu sechs inkompatible Seiten können in der Warteschlange gespeichert werden. Bei der siebenten inkompatiblen Seite wird die

Verschachtelung beendet, und die Seiten in der Verschachtelung werden gedruckt.

● Aus: Die Verschachtelung ist deaktiviert. Dies ist die Standardoption.

Die Wartezeit für die Verschachtelung kann am Bedienfeld eingestellt werden. Drücken Sie , dann und anschließend Einrichtung > Auftragsverwaltung > Verschachtelungsoptionen > Wartezeit auswählen.

TIPP: Optimierte Reihenfolge verwendet die minimale Menge an Papier; das Drucken dauert jedoch ggf. länger, da der Drucker auf kompatible Seiten wartet.

DEWW Aktivieren und Deaktivieren der Verschachtelung 25

Aktivieren und Deaktivieren von Nutzungsinformationen

Der Drucker kann für das regelmäßige Senden von Nutzungsinformationen per E-Mail konfiguriert werden. Sie können diese Einstellung auf folgende Arten vornehmen:

● HP DesignJet Utility für Windows: Wählen Sie Einstellungen > Abrechnung.

● HP DesignJet Utility für Mac OS: Wählen Sie Druckereinstellungen > Druckereinstellungen konfigurieren >

Abrechnung aus.

● Integrierter Webserver: Wählen Sie Einrichtung > Druckereinstellungen > Abrechnung aus.

Bei allen Vorgehensweisen müssen Sie folgende Optionen festlegen:

● Abrechnungsdateien senden: Ein (Standardeinstellung Aus)

● Abrechnungsdateien senden an: eine gültige E-Mail-Adresse

● Abrechnungsdateien senden alle: Anzahl Tage (1 bis 60) oder Anzahl Drucke (1 bis 500)

Außerdem muss der E-Mail-Server konfiguriert sein. Um den E-Mail-Server über den integrierten Web-Server einzurichten, klicken Sie auf Einrichtung > E-Mail-Server, und legen Sie folgende Optionen fest:

● SMTP-Server: Die IP-Adresse des Postausgangsservers (SMTP-Server), der alle vom Drucker gesendeten E-

Mail-Nachrichten verarbeitet. Wenn für den E-Mail-Server eine Authentifizierung erforderlich ist, können keine E-Mail-Benachrichtigungen gesendet werden.

● E-Mail-Adresse des Druckers: Jede vom Drucker gesendete E-Mail-Nachricht muss eine Rücksendeadresse enthalten, die zwar nicht funktional sein muss, aber eindeutig sein sollte, damit der Empfänger der

Nachricht den sendenden Drucker identifizieren kann.

Ein- und Ausschalten von E-Mail-Benachrichtigungen

Um E-Mail-Benachrichtigungen vom Drucker empfangen zu können, muss der E-Mail-Server konfiguriert sein

(siehe

Aktivieren und Deaktivieren von Nutzungsinformationen auf Seite 26 ).

Sie können bestimmte E-Mail-Benachrichtigungen ein- oder ausschalten, indem Sie im integrierten Web-Server auf der Registerkarte Einrichtung die Option Benachrichtigungen auswählen.

Benachrichtigungen aktivieren und deaktivieren (nur Windows)

Sie werden durch die Warnmeldungen des Druckers informiert, dass ein Problem aufgetreten ist, das Sie durch die entsprechende Maßnahme beheben können, oder dass sich der Status eines Druckauftrags geändert hat. Die

Warnmeldungen werden auf dem Bedienfeld, im HP DesignJet Utility, im Druckertreiber und im integrierten Web-

Server angezeigt.

Sie können festlegen, ob und welche Warnmeldungen angezeigt werden. So greifen Sie auf die

Warneinstellungen zu:

● Klicken Sie im HP DesignJet Utility für Windows auf der Seite mit der Geräteliste auf

Warnmeldungseinstellungen.

● Klicken Sie im HP DesignJet Utility für Windows auf einer Warnseite auf Warnmeldungseinstellungen.

● Klicken Sie in der Taskleiste mit der rechten Maustaste auf das Symbol des HP DesignJet Utility für

Windows, und wählen Sie Warnmeldungseinstellungen aus.

Sie können die folgenden Einstellungen vornehmen:

26 Kapitel 3 Einrichten des Druckers DEWW

● Alle Warnmeldungen aktivieren oder deaktivieren

● Die Warnmeldungen zum Auftragsstatus aktivieren oder deaktivieren.

● Die Warnmeldungen zu Druckerproblemen, durch die das Drucken unterbrochen wird, aktivieren oder deaktivieren

● Die Warnmeldungen zu Druckerproblemen, durch die das Drucken nicht unterbrochen wird, aktivieren oder deaktivieren

● Festlegen, dass die Warnmeldungen immer angezeigt werden, oder nur, wenn mit dem betroffenen

Drucker gedruckt wird

Steuerzugriff auf den Drucker

Sicherheitseinstellungen am Bedienfeld

Um einige Funktionen des Druckers zu steuern, drücken Sie am Bedienfeld , dann und anschließend

Einrichtung > Sicherheit.

● USB-Laufwerk: Die Verwendung eines USB-Sticks aktivieren oder deaktivieren

● Firmware-Aktualisierung von USB: Firmware-Aktualisierungen über einen USB-Stick aktivieren oder deaktivieren

● Aktivieren der Internetverbindung: Die Internetverbindung aktivieren oder deaktivieren

HINWEIS: Wenn Sie sie deaktivieren, deaktivieren Sie auch automatische Firmware-Aktualisierungen.

● Druckerzugriffssteuerung: Das Administratorkennwort aktivieren, deaktivieren oder ändern

Sofern ein Administratorkennwort eingerichtet wurde, muss es zum Ausführen der folgenden Vorgänge angegeben werden:

● Ändern der Sicherheitseinstellungen (einschließlich des Administratorkennworts selbst)

● Ändern der Konfiguration für die Internetverbindung

● Ändern der Konfiguration für die automatische Firmware-Aktualisierung

● Aktivieren oder Deaktivieren des automatischen Herunterladens und/oder Installierens der automatischen

Firmware-Aktualisierungen

● Wiederherstellen einer früheren Firmware-Version

● Wiederherstellen der werkseitigen Voreinstellungen

HINWEIS: Das Administratorkennwort kann nur die auf der Tastatur des Bedienfelds verfügbaren Zeichen enthalten. Wenn Sie das neue Kennwort über den integrierten Webserver eingerichtet haben, werden Zeichen, die nicht zu diesem begrenzten Zeichensatz gehören, zurückgewiesen.

Sicherheitseinstellungen für integrierten Webserver

Um den Zugriff auf den Drucker zu steuern, wählen Sie im integrierten Web-Server die Option Einrichtung >

Sicherheit aus. Sie können dann folgende Einstellungen vornehmen:

● Separate Administrator- und Gastkennwörter für den Zugriff auf den integrierten Webserver festlegen

● Ethernet-Verbindung mit dem Drucker zulassen oder unterbinden

DEWW Steuerzugriff auf den Drucker 27

● Verschiedene Gruppen von Bedienfeldoptionen aktivieren oder deaktivieren

● Die gleichen Sicherheitseinstellungen verwenden, die am Bedienfeld verfügbar sind (siehe oben)

HINWEIS: Möglicherweise ist dazu ein Administratorkennwort erforderlich.

HINWEIS: Weitere Informationen werden auch in der Online-Hilfe des integrierten Webservers angezeigt.

Deaktivieren der HP ePrint-Verbindung

Sie können die Verbindung zu HP ePrint deaktivieren, falls dies aus Sicherheitsgründen erforderlich ist. Drücken

Sie am Bedienfeld , dann und anschließend Konnektivität > HP ePrint > HP ePrint-Einstellungen > HP ePrint-Konnektivität, und wählen Sie Deaktivieren.

Mit der Option Deaktivieren wird der Remote-Druck angehalten. Wenn Sie den Remote-Druck fortsetzen möchten, müssen Sie ihn im selben Menü einfach nur erneut aktivieren. Es sind keine weiteren Schritte für die

Einrichtung erforderlich.

Wenn Sie Remote-Druck dauerhaft deaktivieren möchten, wählen Sie Dauerhaft deaktivieren. Um den Remote-

Druck erneut zu verwenden, müssen Sie den Drucker vollständig neu konfigurieren (siehe Einrichten eines

Druckers mit Internetverbindung auf Seite 22

).

HINWEIS: Um zu verhindern, dass Nicht-Administratoren diese Optionen sehen können, richten Sie im integrierten Web-Server (Einrichtung > Sicherheit) ein Administratorkennwort ein.

Abrechnungs-ID anfordern

Sie können veranlassen, dass für jeden Druckauftrag eine Abrechnungs-ID angefordert wird, um

Druckernutzungsdaten für die einzelnen Benutzer zu erfassen.

● HP DesignJet Utility für Windows: Wählen Sie Einstellungen > Abrechnung > Abrechnungs-ID anfordern aus.

● HP DesignJet Utility für Mac OS: Wählen Sie Druckereinstellungen > Druckereinstellungen konfigurieren >

Abrechnung > Konto-ID erfordern aus.

Wenn diese Einstellung aktiviert ist, erhalten alle Druckaufträge ohne Abrechnungs-ID den Status „Warten auf

Abrechnung“.

Die Abrechnungs-ID kann beim Senden des Druckauftrags im Druckertreiber angegeben werden. Wenn sich der

Auftrag im Status „Warten auf Abrechnung“ befindet, können Sie die Abrechnungs-ID im HP DesignJet Utility angeben. Wählen Sie dazu Druckaufträge > Auftragswarteschlange aus, und klicken Sie auf den angehaltenen

Auftrag. Daraufhin wird ein Fenster mit einem Textfeld geöffnet, in das Sie die Abrechnungs-ID eingeben können.

Festlegen der Windows-Treibereinstellungen

Sie können bestimmte Standardeinstellungen des Druckertreibers, z. B. die Farbemulation oder die

Papiersparoptionen, Ihren Wünschen entsprechend ändern. Klicken Sie dazu im Windows-Menü Start auf Drucker und Faxgeräte. Klicken Sie danach im Fenster „Drucker und Faxgeräte“ mit der rechten Maustaste auf das

Druckersymbol, und wählen Sie Druckeinstellungen. Alle im Fenster „Druckeinstellungen“ geänderten

Einstellungen werden als Standardeinstellungen gespeichert.

28 Kapitel 3 Einrichten des Druckers DEWW

4 Konfigurieren des Druckers

Ändern der Sprache der Bedienfeldanzeige

Zugriff auf das HP DesignJet Utility

Zugriff auf den integrierten Webserver

Ändern der Sprache des HP DesignJet Utility

Ändern der Sprache des integrierten Webservers

Ändern der Wartezeit für den Energiesparmodus

Aktivieren und Deaktivieren des Summers

Ändern der Helligkeit der Bedienfeldanzeige

Ändern der Maßeinheiten

Konfigurieren der Netzwerkeinstellungen

Ändern der Grafiksprache

Verwalten der Druckersicherheit

Ändern der E-Mail-Adresse Ihres Druckers

DEWW 29

Ändern der Sprache der Bedienfeldanzeige

Die Sprache für die Menüs und Meldungen auf der Bedienfeldanzeige kann auf zwei Arten geändert werden.

Wenn Ihnen die aktuelle Bedienfeldsprache geläufig ist, drücken Sie , dann und anschließend

Einrichtung > Bedienfeldoptionen > Sprache auswählen.

● Wenn Sie die aktuelle Sprache nicht verstehen, schalten Sie zunächst den Drucker aus. Schalten Sie das

Gerät durch Drücken der Netztaste ein. Sobald Symbole auf dem Bedienfeld angezeigt werden, drücken Sie

und dann . Diese Befehlsfolge wird auf dem Bedienfeld durch schnelles Ein- und Ausblenden der

Symbole bestätigt.

Bei beiden Methoden sehen Sie nun das Menü zur Sprachauswahl auf der Bedienfeldanzeige. Wählen Sie die gewünschte Sprache durch Drücken aus.

Zugriff auf das HP DesignJet Utility

Wenn der Drucker über eine TCP/IP- oder Jetdirect-Verbindung mit dem Computer verbunden ist, können Sie ihn mit dem HP DesignJet Utility verwalten.

● Unter Windows: Starten Sie das HP DesignJet Utility über die Desktop-Verknüpfung oder durch Auswählen von Start > Alle Programme > HP > HP DesignJet Utility > HP DesignJet Utility. Das HP DesignJet Utility wird dann mit einer Liste der Drucker angezeigt, die auf dem Computer installiert sind.

● Unter Mac OS X: Starten Sie das HP DesignJet Utility über die Verknüpfung im Dock oder durch Auswahl von

STARTUP_DISK > Bibliothek > Drucker > hp > Dienstprogramme > HP DesignJet Utility. Das HP DesignJet

Utility wird dann mit einer Liste der Drucker angezeigt, die auf dem Computer installiert sind.

Wenn Sie den Drucker im linken Bereich auswählen, werden im rechten Bereich die druckerspezifischen

Informationen angezeigt.

Wenn Sie diese Anweisungen befolgt haben, aber trotzdem nicht zum HP DesignJet Utility gelangen, lesen Sie den Abschnitt

Zugriff auf das HP DesignJet Utility nicht möglich auf Seite 165 .

Zugriff auf den integrierten Webserver

Über den integrierten Webserver können Sie den Drucker von einem beliebigen Computer aus mit einem normalen Webbrowser verwalten.

Der direkte Zugriff auf den integrierten Webserver ist nur über eine TCP/IP-Verbindung zum Drucker möglich.

Die folgenden Browser sind mit dem integrierten Webserver kompatibel:

● Internet Explorer 7 oder höher für Windows XP und höher

● Safari 3 oder höher für Mac OS X 10.5 und höher

● Firefox 3,6 oder höher

● Google Chrome 7 und höher

Zur Vorschau von Aufträgen wird das Adobe Flash-Plug-In, Version 7 oder höher, empfohlen.

Öffnen Sie auf dem Computer einen Webbrowser, und geben Sie die IP-Adresse des Druckers ein, um auf den integrierten Webserver zuzugreifen.

Die IP-Adresse des Druckers wird auf dem Bedienfeld angezeigt, wenn Sie und dann drücken.

30 Kapitel 4 Konfigurieren des Druckers DEWW

Wenn Sie diese Anweisungen befolgt haben, aber trotzdem nicht zum integrierten Webserver gelangen, lesen

Sie den Abschnitt Zugriff auf den integrierten Webserver nicht möglich auf Seite 166

.

Ändern der Sprache des HP DesignJet Utility

Sie können im HP DesignJet Utility zwischen folgenden Sprachen wählen: Englisch, Portugiesisch, Spanisch,

Katalanisch (nur Windows), Französisch, Niederländisch, Italienisch, Deutsch, Polnisch, Russisch, vereinfachtes

Chinesisch, traditionelles Chinesisch, Koreanisch und Japanisch.

● Windows: Klicken Sie auf Extras > Sprache einstellen, und wählen Sie die gewünschte Sprache aus.

● Unter Mac OS X wird die Sprache wie bei allen anderen Anwendungen geändert. Klicken Sie unter

Systemeinstellungen auf Sprache und Region, und starten Sie die Anwendung erneut.

Ändern der Sprache des integrierten Webservers

Der integrierte Webserver unterstützt folgende Sprachen: Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Katalanisch,

Französisch, Italienisch, Deutsch, Russisch, vereinfachtes Chinesisch, traditionelles Chinesisch, Koreanisch und

Japanisch. Die mit den Optionen des Webbrowsers ausgewählte Sprache wird automatisch verwendet. Wird die ausgewählte Sprache nicht unterstützt, verwendet der integrierte Webserver automatisch Englisch als

Spracheinstellung.

Um die Sprache zu wechseln, müssen Sie die Spracheinstellung des Webbrowsers ändern. Klicken Sie z. B. in

Internet Explorer 6 auf Extras, Internetoptionen und Sprachen. Verschieben Sie dann die gewünschte Sprache an den Anfang der Liste.

Ändern der Wartezeit für den Energiesparmodus

Wenn der Drucker eingeschaltet ist und für einen bestimmten Zeitraum nicht verwendet wird, wechselt er automatisch in den Energiesparmodus. Um die Zeitspanne bis zum Wechsel in den Energiesparmodus zu

ändern, drücken Sie auf dem Bedienfeld , anschließend und danach Setup > Bedienfeldoptionen >

Energiesparmodus nach. Markieren Sie die gewünschte Wartezeit, und drücken Sie OK. Sie können die Wartezeit auf einen Wert von 1 bis 240 Minuten einstellen. Der Standardwert beträgt 20 Minuten.

Aktivieren und Deaktivieren des Summers

Sie können den Summer des Druckers ein- und ausschalten. Drücken Sie hierzu am Bedienfeld , dann und anschließend Einrichtung > Bedienfeldoptionen > Summer und wählen Sie „ein“ oder „aus“. Standardmäßig ist der Summer aktiviert.

Ändern der Helligkeit der Bedienfeldanzeige

Um die Helligkeit der Bedienfeldanzeige zu ändern, drücken Sie , anschließend und danach Einrichtung

> Bedienfeldoptionen > Anzeigehelligkeit. Wählen Sie dann einen Wert aus. Drücken Sie danach OK, um den Wert zu übernehmen. Standardmäßig ist die Helligkeit auf den Wert 50 eingestellt.

Ändern der Maßeinheiten

Um die Maßeinheiten am Bedienfeld zu ändern, drücken Sie , dann und anschließend Einrichtung >

Bedienfeldoptionen > Maßeinheit auswählen. Wählen Sie dann Englisch oder Metrisch. Standardmäßig ist die

Einheit „Metrisch“ eingestellt.

DEWW Ändern der Sprache des HP DesignJet Utility 31

Konfigurieren der Netzwerkeinstellungen

Sie können die Netzwerkeinstellungen über den integrierten Web-Server, das HP DesignJet Utility oder das

Bedienfeld konfigurieren.

Wählen Sie im integrierten Web-Server auf der Registerkarte Einrichtung die Option Vernetzung (rechts auf dem

Bildschirm) aus.

Im HP DesignJet Utility unter Windows wählen Sie die Registerkarte Einstellungen und dann

Netzwerkeinstellungen aus. Wählen Sie unter Mac OS X Konfiguration > Netzwerkeinstellungen.

Folgende Einstellungen sind verfügbar:

● IP-Konfigurationsmethode: Legen Sie fest, wie die IP-Adresse zugewiesen wird (BOOTP, DHCP, AutoIP oder

Manuell).

● Hostname: Geben Sie den IP-Namen des Druckers an. Der Name darf bis zu 32 ASCII-Zeichen enthalten.

● IP-Adresse: Geben Sie die IP-Adresse des Druckers an. Doppelte IP-Adressen führen in einem TCP/IP-

Netzwerk zu Kommunikationsproblemen.

TIPP: Achten Sie darauf, dass die Kombination aus IP-Adresse, Teilnetzmaske und Standard-Gateway zulässig ist. Wenn diese drei Felder nicht konsistent sind, kann keine Verbindung zum Drucker hergestellt werden, bis das Problem vom Bedienfeld aus gelöst wurde.

TIPP: Wenn Sie die aktuelle IP-Adresse ändern und auf Übernehmen klicken, wird die bestehende

Verbindung zwischen dem Browser und dem Drucker unterbrochen, da in diesem Fall ein Verweis auf die alte Adresse besteht. Stellen Sie die Verbindung mit der neuen IP-Adresse erneut her.

● Teilnetzmaske: Legen Sie die Teilnetzmaske fest, die bestimmt, welche Bits das Netzwerk und das Teilnetz identifizieren, und welche Bits den Knoten im Netzwerk eindeutig angeben.

● Standard-Gateway: Geben Sie die IP-Adresse des Routers bzw. Computers an, über den Verbindungen zu anderen Netzwerken oder Teilnetzen hergestellt werden. Wenn kein Gateway vorhanden ist, verwenden Sie die IP-Adresse des Computers oder die IP-Adresse des Druckers.

● Domänenname: Geben Sie den Namen der DNS-Domäne an, in der sich der Drucker befindet (z. B. support.hp.com).

HINWEIS: Der Domänenname beinhaltet nicht den Hostnamen: Es handelt sich nicht um den vollständig qualifizierten Domänennamen, wie printer1.support.hp.com.

● Leerlaufzeitlimit: Geben Sie die Zeitspanne an, die eine inaktive Verbindung geöffnet bleiben soll, wenn ein

Netzwerkcomputer auf den Drucker wartet. Der Standardwert beträgt 280 Sekunden. Wenn der Wert auf null gesetzt wird, wird das Zeitlimit deaktiviert und die Verbindung kann unbeschränkt offen bleiben.

● Standard-IP: Legen Sie die IP-Adresse fest, die verwendet wird, wenn dem Drucker vom Netzwerk keine IP-

Adresse zugeteilt wird. Diese Situation kann beim Einschalten des Servers oder nach einer

Neukonfiguration des Servers für BOOTP bzw. DHCP eintreten.

● DHCP-Anforderungen senden: Geben Sie an, ob DHCP-Anforderungen übertragen werden, wenn eine

Standard-Legacy- oder eine Standard-AutoIP-Adresse zugewiesen ist.

Wenn Sie die Netzwerkeinstellungen am Bedienfeld konfigurieren möchten, drücken Sie , dann und anschließend Konnektivität > Netzwerkkonnektivität > Gigabit Ethernet > Konfiguration ändern .

Über das Menü Konnektivität > Netzwerkkonnektivität > Erweitert können Sie auch auf verschiedene andere

Optionen zugreifen.

32 Kapitel 4 Konfigurieren des Druckers DEWW

● E/A-Timeout: Geben Sie die Zeitspanne an, die eine inaktive Verbindung geöffnet bleiben soll, wenn der

Drucker auf einen Remote-Computer wartet. Der Standardwert beträgt 30 Sekunden. Wenn der Wert auf null gesetzt wird, wird das Zeitlimit deaktiviert und die Verbindung kann unbeschränkt offen bleiben.

● SNMP zulassen: Festlegen, ob SNMP verwendet werden kann.

● Integrierter Webserver > EWS aktivieren: Festlegen, ob der integrierte Webserver verwendet werden kann.

● Web-Services > HP DesignJet Utility-Software: Anzeigen der Einstellungen des HP DesignJet Utility.

● Web-Services > Farb- und Papierverwaltung: Anzeigen der Einstellungen für die Farb- und

Papierverwaltung.

● Werkseinstellungen wiederh.: Die ursprünglichen Standardwerte der Netzwerkeinstellungen wiederherstellen.

Ändern der Grafiksprache

Bei Bedarf kann die Grafiksprache mit dem HP DesignJet Utility geändert werden. Führen Sie dazu folgende

Schritte aus:

1.

Windows: Öffnen Sie die Registerkarte Einstellungen, und klicken Sie auf Druckereinstellungen >

Druckvoreinstellungen.

Unter Mac OS X: Wählen Sie Druckereinstellungen und dann Druckereinstellungen konfigurieren >

Druckvoreinstellungen aus.

2.

Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:

● Wenn Sie Automatisch auswählen, ermittelt der Drucker automatisch, welcher Dateityp empfangen wird. Dies ist die Standardeinstellung. Diese Einstellung kann zusammen mit den meisten

Softwareanwendungen verwendet werden. Sie braucht normalerweise nicht geändert zu werden.

● Wählen Sie HP-GL/2 nur dann aus, wenn Sie eine Datei dieses Typs unter Umgehung des

Druckertreibers direkt an den Drucker senden.

● Wählen Sie PDF nur dann aus, wenn Sie eine Datei dieses Typs unter Umgehung des Druckertreibers direkt an den Drucker senden.

● Wählen Sie PostScript nur dann aus, wenn Sie eine Datei dieses Typs unter Umgehung des

Druckertreibers direkt an den Drucker senden.

● Wählen Sie TIFF nur dann aus, wenn Sie eine Datei dieses Typs unter Umgehung des Druckertreibers direkt an den Drucker senden.

● Wählen Sie JPEG nur dann aus, wenn Sie eine Datei dieses Typs unter Umgehung des Druckertreibers direkt an den Drucker senden.

Die Einstellung für die Grafiksprache kann auch am Bedienfeld geändert werden. Drücken Sie , dann , anschließend Einrichtung > Erweiterte Druckvoreinstellungen > Grafiksprache. Wählen Sie die gewünschte Option aus.

HINWEIS: Wenn die Grafiksprache vom HP DesignJet Utility festgelegt wird, so gilt diese Einstellung anstelle der

Einstellungen am Bedienfeld.

Verwalten der Druckersicherheit

Wenn Sie Web-Services eingerichtet haben, befindet sich der Drucker im entsperrten Modus. Im entsperrten

Modus kann jeder, der die E-Mail-Adresse Ihres Druckers kennt, über Ihren Drucker drucken. Hierfür muss einfach nur eine Datei an Ihren Drucker gesendet werden. Obwohl HP einen Dienst zum Filtern von Spam bereitstellt,

DEWW Ändern der Grafiksprache 33

sollten Sie Ihre E-Mail-Adresse nur beschränkt weitergeben, da alle an diese E-Mail-Adresse gesendeten Dateien

über Ihren Drucker gedruckt werden können.

Wenn Sie der Druckeradministrator sind, können Sie Druckersicherheit verwalten oder Ihren Druckerstatus in den

Sperrmodus setzen, indem Sie HP Connected unter http://www.hpconnected.com

besuchen. Sie können auch die E- Mail-Adresse Ihres Druckers anpassen und Druckaufträge von dort aus verwalten. Bei Ihrem ersten Besuch müssen Sie ein Konto bei HP Connected erstellen.

Ändern der E-Mail-Adresse Ihres Druckers

Sie können die E-Mail-Adresse Ihres Druckers in HP Connected ändern: http://www.hpconnected.com

.

34 Kapitel 4 Konfigurieren des Druckers DEWW

5 Druckmaterial

Allgemeine Hinweise

Aufbringen einer Rolle auf die Spindel

Laden einer Rolle in den Drucker

Entnehmen einer Rolle

Zuführen eines Einzelblatts

Entnehmen eines Einzelblatts

Modus für hochempfindliche Druckmedien

Anzeigen von Papierinformationen

Medienprofile

Druckmedieninfo

Weiterführen oder Aufwickeln des Papiers

Aufbewahren von Papier

Ändern der Trockenzeit

Ein- und Ausschalten der automatischen Schneideeinrichtung

Weiterführen und Abschneiden des Papiers

DEWW 35

Allgemeine Hinweise

ACHTUNG: Vergewissern Sie vor dem Laden von Druckmaterial, dass vor und hinter dem Drucker genügend

Platz frei ist.

ACHTUNG: Vergewissern Sie sich, dass die Druckerräder blockiert sind (der Bremshebel nach unten gedrückt ist), damit sich der Drucker nicht mehr bewegen lässt.

ACHTUNG: Das Papier muss mindestens 280 mm lang sein. Papier im A4- und Letter-Format kann nicht im

Querformat eingelegt werden.

TIPP: Tragen Sie beim Einlegen von Fotopapier Baumwollhandschuhe, um Fingerabdrücke auf dem Papier zu vermeiden.

ACHTUNG: Die Ablage muss während des Ladevorgangs geschlossen bleiben.

Aufbringen einer Rolle auf die Spindel

1.

Öffnen Sie die Rollenabdeckung.

36 Kapitel 5 Druckmaterial DEWW

2.

Nehmen Sie zuerst das schwarze Ende der Spindel und danach das blaue Ende aus dem Drucker heraus.

ACHTUNG: Das schwarze Ende muss unbedingt zuerst herausgenommen werden. Wenn Sie die Spindel zuerst am blauen Ende herausnehmen, kann das schwarze Ende beschädigt werden.

VORSICHT!

Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Finger nicht in den Spindelhalterungen einklemmen.

3.

Die Spindel verfügt an jedem Ende über einen Anschlag, damit die Papierrolle nicht verrutschen kann. Der blaue Anschlag kann entfernt werden, um ihn bei einer neuen Rolle einzusetzen. Er kann auf der Spindel entsprechend der Rollenbreite verschoben werden. Nehmen Sie den blauen Papieranschlag vom Ende der

Spindel ab.

DEWW

4.

Wenn die Rolle lang ist, legen Sie die Spindel waagerecht auf einen Tisch, und bringen Sie dort die Rolle auf.

TIPP: Bei langen Rollen ist es evtl. sinnvoll, eine zweite Person um Hilfe zu bitten.

Aufbringen einer Rolle auf die Spindel 37

5.

Schieben Sie die neue Rolle auf die Spindel. Das Druckmaterial muss wie unten gezeigt ausgerichtet sein.

Falls dies nicht der Fall ist, nehmen Sie die Rolle herunter, drehen sie um 180 Grad und schieben sie wieder auf die Spindel. Auf der Spindel befinden sich Markierungen für die richtige Ausrichtung.

HINWEIS: Der blaue Anschlag wird hinten am Drucker in die rechte Halterung eingesetzt.

Beide Enden der Rolle müssen sich möglichst nahe an den Spindelanschlägen befinden.

6.

Bringen Sie den blauen Papieranschlag am offenen Ende der Spindel auf, und schieben Sie ihn nach innen, bis er an der Rolle anliegt.

7.

Achten Sie darauf, dass Sie den blauen Papieranschlag so weit wie möglich in Richtung Rollenende drücken.

Beide Enden müssen an den Halterungen anliegen.

Wenn Sie regelmäßig unterschiedliche Druckmaterialsorten verwenden, können Sie die Rollen schneller wechseln, indem Sie jede Sorte auf eine eigene Spindel aufbringen. Die zusätzlichen Spindeln sind bei

HP erhältlich (siehe

„Verbrauchsmaterial und Zubehör“ auf Seite 120 ).

Laden einer Rolle in den Drucker

Die Rolle muss sich bereits auf der Spindel befinden, damit Sie diese Schritte durchführen können

Siehe

Aufbringen einer Rolle auf die Spindel auf Seite 36 .

TIPP: Versuchen Sie nicht, beide Rollenabdeckungen gleichzeitig zu öffnen, da dies Probleme verursachen könnte. Schließen Sie immer die eine Abdeckung, wenn Sie die andere öffnen.

HINWEIS: Die ersten drei Schritte unten sind optional. Sie können dann mit Schritt 4 beginnen. Der Drucker kann in diesem Fall jedoch nicht die Länge der Rolle überwachen, und beim nächsten Entnehmen wird kein

Barcode auf die Rolle gedruckt. Wir raten dazu, alle Schritte ab Schritt 1 durchzuführen, sofern Sie nicht die

Option Druckmedieninfo deaktiviert haben Siehe

Druckmedieninfo auf Seite 49 .

38 Kapitel 5 Druckmaterial DEWW

DEWW

1.

Drücken Sie am Bedienfeld , dann das Rollensymbol und anschließend Laden.

Alternativ hierzu können Sie drücken, dann und anschließend Papier > Papier laden > Rolle 1 einlegen oder (nur Z5600) Rolle 2 einlegen.

Wenn die ausgewählte Rolle bereits geladen ist, müssen Sie warten, bis sie automatisch entladen wird.

HINWEIS: Wenn das eingelegte Papier nicht automatisch vom Drucker abgeschnitten werden kann, werden Sie aufgefordert, die manuell zu entladen.

Wenn Sie die untere Rolle (Rolle 2) laden, sollten Sie sich hinter den Drucker stellen. Beim Laden der oberen

Rolle (Rolle 1) können Sie vor oder hinter dem Drucker stehen.

ACHTUNG: Bei Personen, die kleiner als 1,60 m sind, kann das Laden der Rolle von vorne zu Rücken- oder anderen körperlichen Problemen führen.

2.

Nur Z5600: Wenn Sie Rolle 1 laden und Rolle 2 bereits geladen ist, wird Rolle 2 zur Standbyposition zurückgeführt, damit Sie jederzeit ohne erneutes Laden darauf drucken können.

HINWEIS: Kann Rolle 2 nicht automatisch vom Drucker abgeschnitten werden, wird sie nicht in die

Standbyposition verschoben; Stattdessen werden Sie gebeten, sie manuell zu entladen.

HINWEIS: Wenn Sie eine Rollenabdeckung öffnen, während sich die betreffende Rolle in der

Standbyposition befindet, wird die Rolle entladen, und Sie müssen sie zum nächsten Bedrucken erneut laden.

3.

Öffnen Sie die Rollenabdeckung.

4.

Legen Sie das schwarze Ende der Spindel auf die linke Rollenhalterung auf. Schieben Sie das Spindelende nicht vollständig in die Halterung.

5.

Legen Sie das blaue Ende der Spindel auf die rechte Rollenhalterung auf.

Laden einer Rolle in den Drucker 39

6.

Drücken Sie die Spindel mit beiden Händen gleichzeitig in die Rollenhalterungen.

7.

Wenn die Vorderkante der Rolle eingerissen (aufgrund des Klebebands, mit dem viele Rollen gesichert sind) oder nicht gerade ist, ziehen Sie das Druckmaterial ein Stück heraus, und schneiden Sie es gerade ab.

8.

Führen Sie den Rollenanfang in den Drucker ein.

VORSICHT!

Achten Sie darauf, dass Sie nicht mit den Fingern in den Papierpfad geraten.

TIPP: Achten Sie beim Laden der oberen Rolle darauf, dass Sie den Rollenanfang nicht versehentlich in die

Einzelblattzufuhr einführen. Falls dies geschieht, gibt der Drucker einen Signalton aus, und Sie werden am

Bedienfeld aufgefordert, das Druckmaterial zu entnehmen.

9.

Schieben Sie den Rollenanfang in den Drucker, bis Sie einen Widerstand spüren und das Druckmaterial sich leicht biegt. Wenn der Drucker den Rollenanfang erkennt, zieht er ihn automatisch ein.

10.

Wenn die Kante des Papiers einen Barcode hat, wird der Barcode vom Drucker gelesen und dann abgeschnitten; Sie sollten den abgeschnittenen Streifen entfernen und entsorgen.

11.

Befindet sich auf dem Rollenanfang kein Barcode, werden Sie am Bedienfeld aufgefordert, die

Papierkategorie und -sorte auszuwählen.

40 Kapitel 5 Druckmaterial DEWW

TIPP: Wenn Sie eine Sorte geladen haben, die nicht in der Liste enthalten ist, beachten Sie die Hinweise

unter Der Druckmedientyp ist im Treiber nicht vorhanden auf Seite 129 .

12.

Wenn die Option Druckmedieninfo aktiviert wird, werden Sie ggf. am Bedienfeld aufgefordert, die Länge der

Rolle anzugeben Siehe Druckmedieninfo auf Seite 49

.

13.

Der Drucker überprüft die Ausrichtung und misst die Breite. Danach werden Sie am Bedienfeld aufgefordert, die Rollenabdeckung zu schließen.

Wenn die Rolle nicht richtig ausgerichtet sein, folgen Sie den Anweisungen auf der Bedienfeldanzeige.

Nicht schneidbares Papier (Leinwand)

Bestimmte Papiertypen, wie beispielsweise Leinwand, können nicht mit der automatischen Schneidevorrichtung geschnitten werden. Dies hat folgende Auswirkungen:

● Die automatische Schneideeinrichtung wird automatisch deaktiviert.

● Das vordere Bedienfeld berichtet auf dem Home-Bildschirm und auf der Papier-Registerkarte, dass das automatische Schneiden nicht verfügbar ist.

● Die Rolle kann nicht an die Standbyposition verschoben werden.

● Die Rolle nicht automatisch entladen werden: Sie ist manuell zu entnehmen.

● Der automatische Rollenwechsel ist deaktiviert, und alle an eine Standby-Rolle gesendeten Aufträge werden mit dem Status „Warten auf Papier“ angehalten, bis die nicht schneidbare Rolle entladen wird.

● Die Option Druckmedieninfo wird automatisch deaktiviert; siehe

Druckmedieninfo auf Seite 49 .

HINWEIS: Tritt beim Laden der Rolle ein unerwartetes Problem auf, lesen Sie den Abschnitt

Probleme bei der

Papierzufuhr auf Seite 127 .

Entnehmen einer Rolle

Die Vorgehensweise beim Entnehmen einer Rolle richtet sich danach, ob sich darauf noch Druckmaterial befindet.

Schnelles Verfahren mit Druckmaterial auf der Rolle

Wenn sich Papier auf der Rolle befindet, öffnen Sie einfach die Rollenabdeckung und die Rolle wird automatisch

entladen, es sei denn, sie ist nicht schneidbar (in dem Fall siehe Verfahren zum manuellen Entladen auf Seite 42 ).

HINWEIS: Wenn Sie die Rolle auf diese Weise entladen, wird kein Barcode darauf gedruckt. Daher ist dem

Drucker beim nächsten Laden die Länge der Rolle nicht bekannt Siehe

Druckmedieninfo auf Seite 49 .

HINWEIS: Wenn Sie die Abdeckung von Rolle 1 öffnen, während ein Blatt eingelegt ist, wird auch das Blatt entladen.

Bedienfeldverfahren mit Papier auf der Rolle

Wenn die Rolle noch nicht leer ist, kann sie am Bedienfeld entladen werden.

DEWW Entnehmen einer Rolle 41

1.

Drücken Sie , dann das Rollensymbol und anschließend Entnehmen.

Alternativ hierzu drücken Sie , dann und anschließend Papier > Papier entnehmen > Rolle 1 entnehmen oder (nur Z5600) Rolle 2 entnehmen.

2.

Sie müssen möglicherweise die Rollenabdeckung öffnen.

3.

Wenn das Papier nicht schneidbar ist, siehe

Verfahren zum manuellen Entladen auf Seite 42

.

Vorgehensweise bei leerer Rolle

Wenn das Rollenende nicht mehr am Kern angebracht ist, gehen Sie folgendermaßen vor.

1.

Falls Sie den Entnahmevorgang bereits gestartet haben, drücken Sie am Bedienfeld , um den Vorgang abzubrechen.

2.

Heben Sie den blauen Hebel auf der linken Seite an. Falls auf dem Bedienfeld eine Warnung angezeigt wird, ignorieren Sie diese.

3.

Ziehen Sie das Druckmaterial aus dem Drucker heraus. Ziehen Sie das Papier da heraus, wo es zugänglich ist. Die Rückseite des Druckers wird empfohlen. Sie müssen möglicherweise die Rollenabdeckung öffnen.

4.

Drücken Sie den blauen Hebel nach unten.

Verfahren zum manuellen Entladen

Papiersorten, die nicht mit der automatischen Schneidevorrichtung geschnitten werden könne, müssen manuell entladen werden.

1.

Öffnen Sie die Rollenabdeckung.

2.

Heben Sie den blauen Hebel auf der linken Seite an.

3.

Wickeln Sie das Papier auf, indem Sie die Spindel manuell drehen, bis das Papier aus dem Drucker entfernt ist.

4.

Drücken Sie den blauen Hebel nach unten.

5.

Schließen Sie die Rollenabdeckung.

Zuführen eines Einzelblatts

1.

Vergewissern Sie sich, dass die Abdeckung von Rolle 1 geschlossen ist. Wenn die Abdeckung beim Zuführen eines Einzelblatts geöffnet ist, wird dieses sofort wieder ausgegeben.

2.

Drücken Sie am Bedienfeld , dann das Symbol für Rolle 1 und anschließend Laden > Blatt laden.

Alternativ hierzu können Sie drücken, dann und anschließend Papier > Papier laden > Blatt laden.

3.

Wenn eine Rolle bereits geladen ist, müssen Sie warten, bis sie auf die Standbyposition zurückgezogen wird. Es kann ohne erneutes Laden sofort darauf gedruckt werden, sobald das Blattpapier entladen wurde.

HINWEIS: Wenn Sie eine Rollenabdeckung öffnen, während sich die betreffende Rolle in der

Standbyposition befindet, wird die Rolle automatisch entladen, und Sie müssen sie zum nächsten

Bedrucken erneut laden.

42 Kapitel 5 Druckmaterial DEWW

HINWEIS: Wenn die Rolle nicht schneidbar ist, zeigt das Bedienfeld Anweisungen für das manuelle

Entladen an.

4.

Wählen Sie die Papierkategorie und die Papiersorte aus.

TIPP: Wenn Sie eine Sorte geladen haben, die nicht in der Liste enthalten ist, beachten Sie die Hinweise

unter Der Druckmedientyp ist im Treiber nicht vorhanden auf Seite 129 .

5.

Wenn Sie am Bedienfeld dazu aufgefordert werden, führen Sie das Blatt in die Einzelblattzufuhr auf der rechten Seite des Druckers ein.

Richten Sie das Blatt an der Führungslinie aus, und schieben Sie es so weit wie möglich in den Drucker ein.

Bei dickeren Blättern bemerken Sie einen leichten Widerstand.

DEWW

VORSICHT!

Achten Sie darauf, dass Sie nicht mit den Fingern in den Papierpfad geraten.

6.

Drücken Sie auf dem Bedienfeld die Taste OK , um das Papier in den Drucker einzuführen. Führen Sie das

Blatt in den Drucker ein. Dies ist besonders bei dickerem Papier wichtig.

7.

Der Drucker prüft die Ausrichtung und ermittelt die Breite des Blatts.

HINWEIS: Blätter ab einer bestimmten Länge werden an der Vorderseite des Druckers ausgegeben.

8.

Wenn das Blatt länger als 600 mm ist, werden Sie am Bedienfeld aufgefordert, zu überprüfen, ob die

Blattrückseite nach hinten über die Rollenabdeckung hängt (und nicht nach vorne über das Druckerfenster).

9.

Wenn das Blatt nicht richtig ausgerichtet ist, werden Sie aufgefordert, die Ausrichtung zu korrigieren.

Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bedienfeld.

HINWEIS:

Tritt beim Einlegen des Papiers ein unerwartetes Problem auf, lesen Sie den Abschnitt Probleme bei der Papierzufuhr auf Seite 127 .

Zuführen eines Einzelblatts 43

Entnehmen eines Einzelblatts

Sie können ein Einzelblatt nach dem Ende des Druckvorgangs entnehmen, indem Sie es an der Vorderseite des

Druckers herausziehen.

Um ein Blatt vor dem Drucken zu entnehmen, drücken Sie am Bedienfeld und das Symbol für Rolle 1 und anschließend Entnehmen > Blatt entnehmen.

Alternativ hierzu wählen Sie , dann und anschließend Papier > Papier entnehmen > Blatt entnehmen.

Das Blatt wird an der Vorderseite des Druckers ausgegeben. Sie können es entweder manuell entnehmen oder von der Ablage auffangen lassen.

44 Kapitel 5 Druckmaterial DEWW

Modus für hochempfindliche Druckmedien

Der Druckermodus für hochempfindliche Druckmedien soll hochwertige Ausdrucke auf Druckmedien sicherstellen, die besonders anfällig für Formveränderungen oder Kratzer sind, z. B. Folie.

Es gibt zwei Möglichkeiten, um den Modus für hochempfindliche Druckmedien zu aktivieren:

● Beim Einlegen einer Rolle über die Bedienfeldoptionen Rolle 1/2 als hochempfindliches Druckmedium einlegen.

● Bei bereits eingelegter Rolle über die Bedienfeldoptionen Rolle 1/2 als hochempfindliches Druckmedium behandeln.

Das Bedienfeld führt Sie durch die einzelnen Schritte. Am Ende werden Sie gebeten, die Rollenabdeckung offen zu lassen, während der Modus für hochempfindliche Druckmedien aktiv ist. Davon abgesehen können Sie wie gewohnt auf der ausgewählten Rolle drucken.

Der Modus für hochempfindliche Druckmedien bleibt aktiv, bis die Rolle leer ist oder auf die übliche Weise entnommen wird.

Wenn der Modus für hochempfindliche Druckmedien aktiv ist, wird das Symbol auf dem Bildschirm „Paper information“ (Informationen zum Druckmedium) des Bedienfelds angezeigt.

Hinweise

● Der Modus für hochempfindliche Druckmedien kann nicht für zwei Rollen gleichzeitig aktiviert werden.

● Wenn eine Rolle als hochempfindliches Druckmedium eingelegt oder behandelt wird, kann sie vom Drucker nicht in die Parkposition versetzt werden. Das bedeutet, dass kein anderes Papier zum Drucken verfügbar ist, solange der Modus für hochempfindliche Druckmedien aktiv ist.

● Wenn eine zweite Rolle eingelegt wird, während der Modus für hochempfindliche Druckmedien aktiv ist:

DEWW Modus für hochempfindliche Druckmedien 45

– wird die zweite Rolle auf dem Bildschirm „Paper information“ (Informationen zum Druckmedium) des

Bedienfelds als vorübergehend deaktiviert angezeigt.

– verbleiben Jobs, die auf der deaktivierten Rolle gedruckt werden sollen, mit dem Status „Warten auf

Papier“ in der Warteschlange.

– Die deaktivierte Rolle wird aktiviert, sobald die Rolle mit dem hochempfindlichen Druckmedium entnommen wird.

Anzeigen von Papierinformationen

Wenn Sie Informationen zum geladenen Druckmaterial anzeigen möchten, drücken Sie und anschließend das Rollensymbol.

Die folgenden Informationen werden auf dem Bedienfeld angezeigt:

● Ausgewählte Papiersorte

● Rollen- oder Blattstatus

● Breite des Papiers in Millimeter (geschätzter Wert)

● Länge des Papiers in Millimeter (geschätzter Wert)

Wenn kein Papier eingelegt ist, wird die Meldung Kein Papier angezeigt.

Dieselben Informationen werden im HP DesignJet Utility für Windows (Registerkarte (Überblick > Registerkarte

Verbrauchsmaterialstatus), im HP DesignJet Utility für Mac OS X (Gruppe „Informationen“ > Druckerstatus >

Details zu Verbrauchsmaterial) und im integrierten Web-Server (rechte obere Ecke) angezeigt.

Medienprofile

Jede unterstützte Papiersorte verfügt über spezifische Merkmale. Um immer eine optimale Druckqualität zu gewährleisten, werden die Papiersorten auf unterschiedliche Arten bedruckt. Auf manche muss beispielsweise mehr Tinte aufgebracht werden, andere benötigen eine längere Trockenzeit. Daher benötigt der Drucker eine

Beschreibung der jeweiligen Anforderungen. Diese Beschreibung nennt man das Druckmaterialprofil . Das

Druckmaterial- oder Papierprofil enthält das ICC-Profil, das die Farbmerkmale des Papiers beschreibt. Außerdem enthält es Informationen zu anderen Merkmalen und Anforderungen des Papiers, die nicht unmittelbar farbbezogen sind. Die verfügbaren Profile für Ihren Drucker sind bereits in die Druckersoftware integriert.

Damit Sie nicht durch die Liste aller unterstützten Medientypen blättern müssen, enthält die Firmware des

Druckers nur Profile für die gebräuchlichsten Druckmedien. Wenn Sie ein Druckmaterial verwenden, für das kein

Profil vorhanden ist, kann es nicht am Bedienfeld ausgewählt werden.

Sie können einem neuen Druckmaterial auf zwei Arten ein Profil zuweisen:

● Importieren Sie ein Medienprofil, das Sie aus dem Internet heruntergeladen haben Siehe

Installieren eines heruntergeladenen Medienprofils auf Seite 47 .

Erstellen Sie mit dem HP Color Center Ihr eigenen Druckmaterialprofil. Siehe Erstellen eines neuen

Medienprofils auf Seite 47

.

HINWEIS: Sie können maximal 30 benutzerdefinierte und zusätzliche Medientypen verwenden. Um benutzerdefinierte oder zusätzliche Voreinstellungen für Druckmedien zu löschen, wechseln Sie zum Color

Center, und wählen Sie Medienprofilmanagement > Voreinstellungen für Druckmedium löschen. Wählen Sie im

HP DesignJet Utility für Mac OS X Voreinstellungen für Druckmedien verwalten > Voreinstellungen für

Druckmedium löschen aus.

46 Kapitel 5 Druckmaterial DEWW

Installieren eines heruntergeladenen Medienprofils

1.

Nachdem Sie die richtigen Voreinstellungen auf http://www.hp.com/go/Z2600/paperpresets , http://www.hp.com/go/Z5600/paperpresets oder auf der Website des Papierherstellers gefunden haben, klicken Sie auf die Schaltfläche Jetzt herunterladen, und speichern Sie die Voreinstellungen für

Druckmedien (.oms-Datei) auf dem Computer.

HINWEIS: Wenn Sie das gewünschte Druckmaterialprofil auf der Website nicht finden, wurde es möglicherweise bereits in die aktuelle Firmware des Druckers integriert. Weitere Informationen enthalten die Versionshinweise zur Firmware (siehe

Aktualisieren der Firmware auf Seite 117 ).

2.

Vergewissern Sie sich vor dem Installieren des neuen Profils, dass der Drucker bereit und die

Druckwarteschlange angehalten ist. Durch die Installation wird der aktuelle Druckvorgang unterbrochen.

3.

Starten Sie das HP DesignJet Utility oder den integrierten Web-Server.

● Wählen Sie im HP DesignJet Utility für Windows die Option Color Center und danach Papierprofil importieren aus.

● Wählen Sie im HP DesignJet Utility für Mac OS X die Option Papierprofil importieren aus.

● Wählen Sie unter "Integrierter Web-Server" die Registerkarte Setup, und wählen Sie danach

Verwaltung von Papiereinstellungen und anschließen die Registerkarte Importieren aus.

4.

Wählen Sie auf der Seite Importieren die in Schritt 1 heruntergeladene Profildatei aus.

5.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Aktualisieren, und warten Sie, bis die Aktualisierung abgeschlossen ist.

Dieser Vorgang kann länger dauern. Der Drucker wird automatisch neu gestartet, wenn die Aktualisierung abgeschlossen ist. Warten Sie, bis er neu gestartet wurde und das Bedienfeld anzeigt, dass es bereit ist.

6.

Prüfen Sie, ob die neue Druckmediensorte am Bedienfeld des Druckers in der Kategorie für zusätzliche oder benutzerdefinierte Druckmedien angezeigt wird.

7.

Nur unter Mac OS X: Synchronisieren Sie die neue Papiersorte mit dem Treiber, indem Sie das HP DesignJet

Utility öffnen. Wählen Sie den Drucker aus, dann Voreinstellungen für Druckmedien verwalten und

Voreinstellungen für Druckmedien synchronisieren ( -Schaltfläche).

Nach dem Importieren des Profils können Sie das Druckmedium am Bedienfeld und im Treiber von Mac OS X auswählen. Das ICC-Profil für den neuen Druckmedientyp kann dann in der Anwendung verwendet werden.

Erstellen eines neuen Medienprofils

Bevor Sie einen neuen Druckmedientyp für den Drucker verwenden, sollten Sie das entsprechende Medienprofil hinzufügen. Sie können neue Voreinstellungen für Druckmedien über das HP Color Center im HP DesignJet Utility erstellen.

Der Name des Medienprofils wird auf dem Bedienfeld und im Druckertreiber angezeigt.

So erstellen Sie ein Medienprofil:

1.

Öffnen Sie im HP DesignJet Utility für Windows die Registerkarte Color Center oder Voreinstellungen für

Druckmedien verwalten im HP DesignJet Utility für Mac OS.

2.

Wählen Sie Neue Voreinstellungen für Druckmedien erstellen (Windows) aus oder klicken Sie auf die

Schaltfläche + (Mac OS X).

3.

Geben Sie den Namen des Papierherstellers ein.

TIPP: Der Handelsname des Mediums ist für andere Benutzer des Druckers wahrscheinlich am besten verständlich.

DEWW Medienprofile 47

4.

Wählen Sie im Dropdown-Menü die Kategorie aus. Die Papierkategorie wirkt sich auf den Tintenverbrauch aus und hat Einfluss auf andere, grundlegende Druckparameter. Weitere Informationen finden Sie in der

Online-Hilfe im Color Center und unter http://www.hp.com/go/Z2600/paperpresets oder http://www.hp.com/go/Z5600/paperpresets . Folgende Kategorien sind verfügbar:

● Normalpapiere und gestrichene Papiere: Fasriges, dünnes Papier mit einer matten Oberfläche. Diese

Papiersorten verwenden mattschwarze Tinte, relativ niedrige Tintengrenzwerte und eine hohe

Druckwagenposition.

● Fotopapiere: Relativ dickes Papier auf Fotobasis mit einer Vielzahl von Oberflächen (von matt über satiniert bis glänzend). Diese Papiersorten verwenden Fotoschwarztinte, ausgenommen mattes

Fotopapier, relativ hohe Tintengrenzwerte und eine niedrige Druckwagenposition, ausgenommen

Baryte- und mattes Fotopapier. Sie werden im Allgemeinen mit Sternrädern nach oben gedruckt.

● Rückseitig beleuchtbar: Synthetische lichtdurchlässige Medien, die Fotoschwarztinte verwenden, mit hohen Tintengrenzwerten, hoher Druckwagenposition und Sternrädern nach oben.

5.

Klicken Sie unter Windows auf Weiter und unter Mac OS auf Fortfahren

6.

Legen Sie Papier der benutzerdefinierte Sorte in den Drucker ein (siehe Laden einer Rolle in den Drucker auf Seite 38

oder Zuführen eines Einzelblatts auf Seite 42

). Der Name des Druckmediums wird auf dem

Bedienfeld in der Kategorie Benutzerdefiniertes Papier angezeigt.

7.

Wählen Sie in Color Center den ICC-Profilnamen aus. Mit diesem Namen wird das Profil in der Anwendung ausgewählt.

Sie können bei Bedarf auf die Schaltfläche Druckeinstellungen ändern klicken und die folgenden

Einstellungen anpassen:

● Papierstärke: Diese Einstellung ist für die Wagenhöhe oder den Druckplattenabstand relevant. Wenn das Medium mehr als 250 g/m wiegt oder nicht mit Kunststoff beschichtet ist, wählen Sie die

Einstellung Hoch.

● Trockenzeit: Verwenden Sie die Standardeinstellung Automatisch, und ändern Sie sie nur bei Bedarf in

Verlängert.

● Sternräder: Die Sternräder können beim Drucken in der oberen oder der unteren Position stehen.

● Schneideeinrichtung: Mit dieser Option kann die Schneideeinrichtung aktiviert oder deaktiviert werden.

● Globale Tintengrenzwerte: Verwenden Sie zunächst die Standardeinstellung, und ändern Sie sie je nach Qualität der Druckausgabe.

Manche Druckmedientypen sind mit verschiedenen Tintengrenzwerten (weniger/normal/mehr) verfügbar. Die Tintengrenzwerte sind in der Regel proportional zum Umfang des Farbspektrums, jedoch kann ein höherer Wert in manchen Fällen zu Druckartefakten durch verlaufene Tinte führen.

Bei HP Druckmedien werden die Tintengrenzwerte genau angepasst, für andere Druckmedien werden generische Werte verwendet.

HINWEIS: Wenn eine Option inaktiv ist, kann sie nicht für den ausgewählten Druckmedientyp verwendet werden.

8.

Klicken Sie unter Windows auf Weiter und unter Mac OS auf Fortfahren

9.

Wenn der Papiertyp es ermöglicht, führt der Drucker eine Farbkalibrierung durch (ca. 10 Minuten).

Nach der Erstellung des Profils können Sie das Druckmedium am Bedienfeld und im Mac OS X-Treiber unter der

Kategorie Benutzerdefiniertes Papier auswählen. Das ICC-Profil für den neuen Druckmedientyp kann dann in der

Anwendung verwendet werden.

Sie können die neuen Druckmedienvoreinstellungen auf den Computer exportieren und auf anderen HP

DesignJet-Druckern des gleichen Modells verwenden. Klicken Sie dazu im Color Center auf

48 Kapitel 5 Druckmaterial DEWW

Medienprofilmanagement und auf Voreinstellungen für Druckmedium exportieren, und führen Sie die

Anweisungen auf dem Bildschirm aus. Wählen Sie in der HP DesignJet Utility für Mac OS X Voreinstellungen für

Druckmedien verwalten > Voreinstellungen für Druckmedien exportieren aus. Informationen zum Installieren des

Medienprofils auf einem anderen Drucker finden Sie unter

Installieren eines heruntergeladenen Medienprofils auf Seite 47 .

Druckmedieninfo

Aktivieren Sie die Option Druckmedieninfo, wenn eine Schätzung der restlichen Rollenlänge sowie der

Materialbreite und -sorte erfasst werden sollen. Dieser Wert wird anhand des Barcodes und des Textes, der beim

Entladen der Rolle auf den Rollenanfang gedruckt wird, ermittelt.

HINWEIS: Die Rollenlängenschätzung ist nur verfügbar, wenn der Drucker die Druckmaterialmenge beim Laden der Rolle gespeichert hat. Damit dem Drucker diese Informationen zur Verfügung stehen, wählen Sie beim Laden des Druckmaterials am Bedienfeld die Rollenlänge aus, oder verwenden Sie eine Rolle, auf der ein Barcode mit den Druckmaterialdaten aufgebracht ist.

HINWEIS: Der Barcode und der Text werden nur auf die Rolle gedruckt, wenn das Laden und Entladen am

Bedienfeld über das Papiermenü durchgeführt wird.

HINWEIS: Diese Option funktioniert nur bei Papieren, die vollständig lichtundurchlässig und schneidbar sind. Bei transparentem oder lichtdurchlässigem Papier funktioniert diese Option nicht zuverlässig. Sie ist deaktiviert, wenn ein nicht schneidbares Papier geladen ist.

Um die Option Druckmedieninfo zu aktivieren, drücken Sie am Bedienfeld , dann und anschließend

Einrichtung > Druckvoreinstellungen > Papieroptionen > Druckmedieninfo aktivieren.

HINWEIS: Das Aktivieren dieser Option erfordert eine leicht geänderte Vorgehensweise zum Einlegen und

Entnehmen von Papier.

Weiterführen oder Aufwickeln des Papiers

Wenn sich der Drucker im Leerlauf befindet (druckbereit ist), können Sie das Druckmaterial am Bedienfeld weiterführen oder aufwickeln. Dadurch kann z. B. die Größe des leeren Bereichs zwischen dem letzten und dem nächsten Druck angepasst werden.

Um das Papier weiterzuführen, drücken Sie , dann und anschließend Papier > Papier vor oder zurück.

Aufbewahren von Papier

Beachten Sie beim Umgang mit dem Druckmaterial folgende Richtlinien, um eine optimale Druckqualität zu erhalten:

● Decken Sie unbenutzte Rollen mit einem Stück Papier oder einem Tuch ab.

● Bewahren Sie Einzelblätter staubfrei und abgedeckt auf. Entfernen Sie vorhandenen Staub, bevor Sie

Einzelblätter in den Drucker laden.

● Reinigen Sie regelmäßig die Einzugs- und Ausgabewalzen.

● Achten Sie immer darauf, dass das Druckerfenster geschlossen ist.

DEWW Druckmedieninfo 49

HINWEIS: Gehen Sie mit Fotopapier und gestrichenem Papier vorsichtig um. Einzelheiten finden Sie unter

Drucke sind verschmiert oder verkratzt auf Seite 143

.

Ändern der Trockenzeit

Sie können die Trockenzeit zur Anpassung an bestimmte Druckbedingungen ändern. Beispielsweise lässt sich der Druck von mehreren Exemplaren durch Verkürzen der Trockenzeit beschleunigen. Wenn Sie absolut sicher sein möchten, dass die Tinte trocken ist, können Sie die Trockenzeit verlängern.

Drücken Sie , dann , anschließend Einrichtung > Druck abrufen > Trocknungszeit auswählen. Sie haben die Wahl zwischen folgenden Einstellungen:

● Verlängert – Wählen Sie eine längere Trockenzeit aus, um sicherzustellen, dass die Tinte vollständig trocken ist.

● Standardeinstellung – Dies ist die empfohlene Trockenzeit für die ausgewählte Druckmaterialsorte.

● Verkürzt – Wenn die Druckqualität von untergeordneter Bedeutung ist, können Sie die Trockenzeit verkürzen.

● Keine – Bei dieser Einstellung wird nicht auf das Trocknen der Tinte gewartet, sondern das Dokument wird sofort nach Abschluss des Druckvorgangs ausgegeben.

ACHTUNG: Ist die Tinte bei der Ausgabe des Papiers noch nicht getrocknet, können Tintenrückstände im

Ausgabefach verbleiben und nachfolgende Drucke verunreinigen.

HINWEIS: Wenn Sie die Trockenzeit während des Druckvorgangs abbrechen, wird das Papier aufgrund der parallel ablaufenden Druckkopfwartung möglicherweise nicht sofort ausgegeben und abgeschnitten. Wenn Sie die Einstellung „Keine“ auswählen, schneidet der Drucker das Papier ab und führt danach die Druckkopfwartung durch. Ist eine Trockenzeit größer als null eingestellt, wird das Druckmaterial erst nach dem Ende der

Druckkopfwartung abgeschnitten.

Ein- und Ausschalten der automatischen Schneideeinrichtung

So schalten Sie die Schneideeinrichtung des Druckers ein und aus:

● Öffnen Sie im HP DesignJet Utility für Windows die Registerkarte Einstellungen und ändern Sie die Option

Schneideeinrichtung unter Druckereinstellungen > Erweitert.

● Wählen Sie im HP DesignJet Utility für Mac OS Druckereinstellungen > Druckereinstellungen konfigurieren >

Erweitert aus, und ändern Sie die Einstellung der Option Schneidevorrichtung.

● Aktivieren Sie im Fenster des integrierten Webservers die Registerkarte Einrichtung, wählen Sie

Druckereinstellungen > Erweitert aus, und ändern Sie die Einstellung der Option Schneideeinrichtung.

Drücken Sie am Bedienfeld , dann , anschließend Einrichtung > Druck abrufen >

Schneideeinrichtung aktiv., und ändern Sie die Schnittoption.

Die Standardeinstellung lautet Ein.

HINWEIS: Wenn die Schneideeinrichtung deaktiviert ist, wird das Druckmaterial nicht zwischen den Aufträgen abgeschnitten, aber weiterhin beim Laden, beim Entladen oder bei einem Rollenwechsel.

HINWEIS: Der Drucker weiß, dass einige Papiertypen, wie Leinwand, nicht von der automatischen

Schneidevorrichtung geschnitten werden können. Er wird diese auch nicht schneiden, wenn die

Schneidevorrichtung eingeschaltet ist.

50 Kapitel 5 Druckmaterial DEWW

TIPP: Rollenpapier kann auch abgeschnitten werden, wenn die automatische Schneideeinrichtung deaktiviert

ist (siehe Weiterführen und Abschneiden des Papiers auf Seite 51

).

Weiterführen und Abschneiden des Papiers

Wenn Sie am Bedienfeld , dann und anschließend Papier > Seitenvorschub und Abschneiden drücken, führt der Drucker das Papier weiter und macht auf der anderen Seite von der vorderen Kante einen geraden

Schnitt. Es gibt mehrere mögliche Gründe, dies zu tun:

● Wenn die Vorderkante der Rolle beschädigt oder nicht gerade ist.

● Wenn die automatische Schneideeinrichtung deaktiviert ist.

● Wenn der Drucker auf weitere zu verschachtelnde Seiten wartet, wird die Pause abgebrochen, und die verfügbaren Seiten werden sofort gedruckt.

HINWEIS: Wenn die Druckköpfe nach jedem Druckvorgang gewartet werden, kann das Papier nicht vor

Beendigung dieses Vorgangs abgeschnitten werden, wodurch es zu einer Verzögerung kommen kann.

HINWEIS: Bestimmte Papiertypen können nicht von der automatischen Schneidevorrichtung geschnitten werden. In diesem Fall schiebt der Drucker das Papier vor, ohne zu versuchen, es zu schneiden.

ACHTUNG: Nehmen Sie das abgeschnittene Blatt aus dem Ausgabefach. Wenn Papierstreifen oder kurze

Einzelblätter im Ausgabefach verbleiben, können Papierstaus auftreten.

HINWEIS: Gehen Sie mit Fotopapier und gestrichenem Papier vorsichtig um. Einzelheiten finden Sie unter

Drucke sind verschmiert oder verkratzt auf Seite 143 .

TIPP: Informationen zum Weiterführen oder Aufwickeln der Rolle, ohne sie abzuschneiden, finden Sie unter

Weiterführen oder Aufwickeln des Papiers auf Seite 49

.

DEWW Weiterführen und Abschneiden des Papiers 51

6 Arbeiten mit zwei Rollen (nur Z5600)

Drucken mit mehreren Rollen

Wie der Drucker die Aufträge den Papierrollen zuweist

Drucken mit mehreren Rollen

Das Drucken mit mehreren Rollen ist für folgende Situationen hilfreich:

● Der Drucker kann je nach Druckauftrag zwischen verschiedenen Druckmaterialsorten automatisch wechseln.

● Der Drucker kann je nach Druckauftrag automatisch zwischen verschiedenen Papierbreiten wechseln.

Durch das Drucken kleinerer Bilder auf der schmaleren Rolle können Sie Druckmaterial einsparen.

● Wenn Sie zwei identische Rollen in den Drucker einlegen, können Sie für längere Zeit unbeaufsichtigt drucken. Der Drucker lädt dann automatisch die zweite Rolle, sobald die erste aufgebraucht ist

Siehe

Unbeaufsichtigtes Drucken/Drucken über Nacht auf Seite 68 .

Der aktuelle Status beider Rollen wird auf dem Bedienfeld angezeigt, wenn Sie drücken.

HINWEIS: Eine geschützte Rolle kann nicht verwendet werden, es sei denn die Rollennummer oder die

Papiersorte werden extra angefragt Siehe

Rollenschutz auf Seite 68

.

HINWEIS: Wenn die aktive Rolle nicht von der Schneidevorrichtung geschnitten werden kann, ist der automatische Wechsel deaktiviert. Aufträge, die an die Standby-Rolle gesendet werden, werden mit dem Status

„Warten auf Papier“ angehalten, bis die nicht schneidbare Rolle manuell entladen wird.

HINWEIS: Wenn Sie von einem USB-Stick aus drucken, ist das Drucken auf mehreren Rollen erheblich einfacher:

Entweder Sie geben manuell an, welche Rolle Sie benutzen möchten, oder Sie wählen Papier einsparen aus, wodurch automatisch die schmalste Rolle ausgewählt wird, auf die die Druckausgabe passt. Die

Druckmaterialsorte können Sie nicht angeben.

Wie der Drucker die Aufträge den Papierrollen zuweist

Wenn Sie einen Druckauftrag über den integrierten Webserver oder den Druckertreiber senden, können Sie (mit der Option Druckmaterialsorte oder Papiersorte) angeben, dass der Druckauftrag auf einer bestimmten

Papiersorte gedruckt werden soll; Sie können (mit der Option Papierquelle, Papierquelle oder Papierzufuhr) festlegen, dass der Druckauftrag auf einer bestimmten Rolle (1 oder 2) gedruckt wird. Der Drucker versucht dann, diese Anforderungen zu erfüllen, und sucht auch nach einer Rolle, die groß genug ist, um das Bild ohne

Abschneiden zu drucken.

52 Kapitel 6 Arbeiten mit zwei Rollen (nur Z5600) DEWW

● Wenn beide Rollen für den Auftrag geeignet sind, wird die Rolle entsprechend der Richtlinie für den

Rollenwechsel ausgewählt Siehe Rollenwechsel-Optionen (nur Z5600) auf Seite 24 .

● Wenn nur eine der Rollen für den Auftrag geeignet ist, wird diese verwendet.

● Wenn keine Rolle geeignet ist, wird der Auftrag je nach Einstellung der Option „Unzulässiges Papier“ mit dem Status „Warten auf Papier“ angehalten oder auf einer ungeeigneten Rolle gedruckt.

Siehe Unzulässiges Papier auf Seite 24

.

Im Druckertreiber für Windows wird angezeigt, welche Druckmaterialsorten und -breiten auf welchen Rollen aktuell im Drucker geladen sind.

Die folgende Liste enthält einige Einstellungen, die in typischen Situationen verwendet werden können:

HINWEIS: Die Einstellungen Papiersorte und Papierquelle befinden sich im Druckertreiber und im integrierten

Webserver. Die Rollenwechsel-Optionen werden am Bedienfeld eingestellt.

● Die Rollen enthalten unterschiedliche Druckmaterialsorten:

– Papiersorte: Wählen Sie die erforderliche Papiersorte aus.

– Papierquelle: Automatische Auswahl/Vordefiniert

– Rollenwechsel-Optionen: Beliebig

● Die Rollen enthalten unterschiedliche Druckmaterialbreiten:

– Papiersorte: Druckereinstellungen verwenden

– Papierquelle: Automatische Auswahl/Vordefiniert

– Rollenwechsel-Optionen: Papierabfall minimieren

TIPP: Sie können manchmal auch Druckmaterial einsparen, indem Sie die Bilder drehen oder verschachteln Siehe

Sparsamer Umgang mit Papier auf Seite 66 .

● Die Rollen sind identisch:

– Papiersorte: Druckereinstellungen verwenden

– Papierquelle: Automatische Auswahl/Vordefiniert

– Rollenwechsel-Optionen: Rollenwechsel minimieren

DEWW Wie der Drucker die Aufträge den Papierrollen zuweist 53

7 Drucken

Einführung

Drucken über einen USB-Stick

Mit dem integrierten Webserver oder HP DesignJet Utility über einen Computer drucken

Drucken von einem Computer über einen Druckertreiber

Erweiterte Druckeinstellungen

54 Kapitel 7 Drucken DEWW

Einführung

Sie können je nach Umständen und Vorlieben auf folgende unterschiedliche Arten drucken:

● Drucken von TIFF-, JPEG-, HP-GL/2-, RTL-, PDF- und PostScript-Dateien direkt von einem USB-Stick aus

Siehe Drucken über einen USB-Stick auf Seite 55 .

● Drucken einer Datei, die sich bereits in einer Auftragswarteschlange befindet Siehe

Erneutes Drucken eines

Auftrags aus der Warteschlange auf Seite 72 .

● Drucken von TIFF-, JPEG-, HP-GL/2-, RTL-, PDF- und PostScript-Dateien über den integrierten Web-Server oder das HP DesignJet Utility von einem Computer aus, der mit dem Drucker verbunden ist Siehe

Mit dem integrierten Webserver oder HP DesignJet Utility über einen Computer drucken auf Seite 56

.

● Drucken einer beliebigen Datei von einem Computer aus, der mit dem Drucker verbunden ist, mithilfe einer

Anwendung, die die Datei öffnen kann, und des mit dem Drucker gelieferten Druckertreibers Siehe

Drucken von einem Computer über einen Druckertreiber auf Seite 57 .

Drucken über einen USB-Stick

1.

Verbinden Sie einen USB-Stick, der eine oder mehrere TIFF-, JPEG-, HP-GL/2-, RTL-, PDF- oder PostScript-

Dateien enthält, mit einem der USB-Anschlüsse am Drucker.

HINWEIS: Die Verwendung von USB-Sticks mit dem Drucker kann vom Administrator deaktiviert werden siehe

Steuerzugriff auf den Drucker auf Seite 27

.

2.

Drücken Sie am Bedienfeld im Home-Bildschirm auf .

3.

Wählen Sie die zu druckende Datei aus. Druckbare Dateien sind durch ein Dateitypsymbol gekennzeichnet.

CALS-Datei

JPEG-Datei

PDF-Datei

PostScript-Datei

TIFF-Datei

Nicht druckbare Dateien sind durch das Symbol gekennzeichnet.

Sie können auf Ordner drücken, um ihre Inhalte zu durchsuchen.

4.

Die standardmäßigen Druckeinstellungen werden angezeigt. Wenn Sie sie ändern möchten, drücken Sie

Einstellungen. Folgende Einstellungen sind verfügbar:

DEWW Einführung 55

5.

● Größe ermöglicht Ihnen, die Größe des zu druckenden Dokuments auf zwei verschiedene Arten zu

ändern: Ändern auf einen Prozentsatz der Originalgröße oder Anpassen an ein bestimmtes

Papierformat. Der Standardwert beträgt 100 % (Originalgröße).

● Farbe ermöglicht Ihnen, Farb- oder Graustufendruck auszuwählen.

● Druckqualität ermöglicht Ihnen, die Druckqualität auf Beste, Normal oder Schnell einzustellen.

● Rolle ermöglicht Ihnen anzugeben, ob auf Rolle 1 oder Rolle 2 gedruckt wird, oder Sie können Papier einsparen wählen, wodurch automatisch die schmalste Rolle ausgewählt wird, auf die die

Druckausgabe passt.

● Drehung ermöglicht Ihnen, den Druck um 90° oder ein Vielfaches davon zu drehen, oder Sie können

Automatisch auswählen, wodurch der Druck automatisch gedreht wird, wenn dies Papier spart.

● Druckränder bietet zwei Optionen:

– Inhalt abschneiden schneidet die Ränder vom Ursprungsbild ab.

– Zum Inhalt hinzufügen fügt die Ränder dem Ursprungsbild hinzu.

HINWEIS: Wenn Sie die Einstellungen auf diese Weise ändern, werden die geänderten Einstellungen auf den aktuellen Auftrag angewendet, aber sie werden nicht dauerhaft gespeichert. Sie können die

Standardeinstellungen ändern. Drücken Sie hierzu , dann , anschließend Aus USB-Voreinstellungen drucken.

Zum Anzeigen der Vorschau des Druckauftrags im Bedienfeld drücken Sie im Home-Bildschirm auf .

Wenn die Vorschau angezeigt wird, können Sie auf sie drücken, um sie zu vergrößern. Durch erneutes

Drücken verkleinern Sie die Vorschau.

6.

Wenn Sie mit den Druckeinstellungen zufrieden sind, drücken Sie Start.

7.

Wenn zwei Rollen geladen sind, können Sie zum Drucken eine der Rollen auswählen, oder Sie können den

Drucker automatisch wählen lassen.

HINWEIS: Der Drucker dreht das Bild automatisch um 90°, wenn dadurch Papier gespart werden kann.

8.

Nach dem Drucken können Sie eine weitere Datei drucken oder zur Auftragswarteschlange wechseln. Wenn

Sie sofort eine weitere Datei drucken, ohne vorher zum Home-Bildschirm zurückzukehren, werden die aktuellen Einstellungen für die vorherige Datei erneut verwendet.

Mit dem integrierten Webserver oder HP DesignJet Utility über einen

Computer drucken

Auf diese Weise lassen sich Dateien über jeden Computer drucken, der auf den integrierten Webserver der

Druckers zugreifen kann Siehe Zugriff auf den integrierten Webserver auf Seite 30

.

Wählen Sie im integrierten Webserver die Registerkarte Hauptmenü und dann Druckauftrag senden aus. Klicken

Sie im HP DesignJet Utility auf Druckauftragszentrum > Druckauftrag senden. Das folgende Fenster wird dann angezeigt.

56 Kapitel 7 Drucken DEWW

Klicken Sie auf die Schaltfläche Weitere Datei hinzufügen, und wählen Sie auf dem Computer die Dateien aus, die

Sie drucken möchten. Die Dateien müssen in einem der folgenden Formate vorliegen:

● HP-GL/2

● RTL

● TIFF

● JPEG

● PDF

● PostScript

HINWEIS: Wenn Sie die Druckausgabe in eine Datei umleiten, muss diese eines der obigen Formate aufweisen, aber eine Namenserweiterung wie .plt oder .prn haben.

Dateien mit einem anderen Format können nicht gedruckt werden.

Wenn die Druckaufträge mit den richtigen Einstellungen (z. B. Seitenformat, Ausrichtung, Skalierung und

Kopienanzahl) erstellt wurden, brauchen Sie nur auf die Schaltfläche Drucken zu klicken, um sie an den Drucker zu senden.

Wenn Sie die Druckeinstellungen ändern möchten, wechseln Sie zum Abschnitt Druckauftragseinstellungen, und nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor. Rechts neben jeder Option wird eine Beschreibung angezeigt, die ihre Funktion erläutert. Wenn Sie eine Option auf Standard eingestellt lassen, wird die im Auftrag gespeicherte

Einstellung verwendet. Wenn der Druckauftrag keine Einstellung für diese Option enthält, wird die am Drucker konfigurierte Einstellung verwendet.

Wenn Sie andere als die Standardeinstellungen ausgewählt haben und absehbar ist, dass Sie diese Einstellungen noch einmal brauchen werden, können Sie sie auf der Registerkarte Profilverwaltung unter einem gemeinsamen

Namen speichern und später mit diesem Namen wieder abrufen.

Drucken von einem Computer über einen Druckertreiber

Dies ist die traditionelle Weise, von einem Computer aus zu drucken. Auf dem Computer muss der richtige

Druckertreiber installiert sein (siehe „Installieren der Software“ auf Seite 14 ), und der Computer muss mit dem

Drucker verbunden sein.

DEWW Drucken von einem Computer über einen Druckertreiber 57

Wenn der Druckertreiber installiert wurde und der Computer mit dem Drucker verbunden ist, können Sie von einer Anwendung aus mit dem anwendungseigenen Befehl Drucken und anschließender Auswahl des Druckers drucken.

Erweiterte Druckeinstellungen

Der Rest des Kapitels widmet sich den verschiedenen Druckeinstellungen, die Sie beim Drucken über einen

Druckertreiber, den integrierten Webserver oder das HP DesignJet Utility vornehmen können. Es steht eine

Vielzahl von Einstellungen zur Verfügung, um allen Anforderungen gerecht zu werden.

TIPP: Im Allgemeinen wird empfohlen, die Standardeinstellungen zu verwenden, sofern Sie nicht genau wissen, dass sie Ihren Anforderungen nicht genügen.

TIPP: Wenn Sie eine bestimmte Gruppe von Einstellungen wiederholt benutzen, so können Sie diese

Einstellungen unter einem Namen Ihrer Wahl speichern und später wieder abrufen. Eine gespeicherte Gruppe von Einstellungen wird beim Windows-Druckertreiber als „Schnellsatz“ bezeichnet und im integrierten Webserver als „Profil“.

Druckqualität auswählen

Der Drucker bietet verschiedene Möglichkeiten zur Einstellung der Druckqualität. Sie können die Druckqualität an die jeweiligen Anforderungen anpassen. Wenn mit hoher Qualität gedruckt wird, dauert der Druckvorgang länger.

Beim Drucken mit höherer Geschwindigkeit verringert sich die Druckqualität.

Standardmäßig wird die Druckqualität über einen Schieberegler eingestellt. Sie können damit zwischen hoher

Druckqualität und hoher Geschwindigkeit wählen. Bei den meisten Druckmedientypen lässt sich ein Kompromiss finden, der beide Kriterien (Geschwindigkeit und Druckqualität) berücksichtigt.

Außerdem haben Sie die Wahl zwischen den Qualitätsstufen: Beste, Normal und Schnell. Wenn Sie die

Einstellung Schnell verwenden, können Sie zusätzlich Economode auswählen. In diesem Modus wird mit einer geringeren Auflösung gedruckt und weniger Tinte verbraucht. Sie erhalten dadurch eine noch höhere

Druckgeschwindigkeit, jedoch bei niedrigerer Druckqualität. Economode kann nur über die benutzerdefinierten

Optionen ausgewählt werden (nicht mit dem Schieberegler).

Eine ergänzende benutzerdefinierte Option wirkt sich ebenfalls auf die Druckqualität aus: Maximale Detailtreue

Siehe

Drucken mit höchster Qualität auf Seite 64

.

HINWEIS: Im Windows-Treiber wird die Ausgabeauflösung für den Druckauftrag im Dialogfeld mit den benutzerdefinierten Druckqualitätsoptionen angezeigt (klicken Sie auf Benutzerdefinierte Optionen und dann auf

Einstellungen). Wählen Sie im Mac OS X-Druckdialogfeld Voreinstellungen anzeigen in der Liste und dann die Liste

Papier/Qualität aus.

Die Druckqualität kann auf folgende Arten festgelegt werden:

● Dialogfeld des Windows-Treibers: Wechseln Sie auf der Registerkarte Papier/Qualität zum Bereich

„Druckqualität“. Wenn Sie Standardoptionen auswählen, wird ein einfacher Schieberegler angezeigt, mit dem Sie die Druckqualität und die Druckgeschwindigkeit zugleich festlegen können. Wenn Sie

Benutzerdefinierte Optionen auswählen, stehen die oben beschriebenen Einstellungen zur spezifischen

Festlegung der Druckqualität zur Verfügung.

● Dialogfeld „Drucken“ von Mac OS X: Wechseln Sie unter Papier/Qualität zum Bereich mit den

Druckqualitätsoptionen. Wenn Sie Standard für die Qualitätsoptionen auswählen, wird ein einfacher

Schieberegler angezeigt, mit dem Sie die Druckqualität oder die Druckgeschwindigkeit festlegen können.

Wenn Sie Benutzerdefiniert für die Qualitätsoptionen auswählen, stehen die oben beschriebenen

Einstellungen zur spezifischen Festlegung der Druckqualität zur Verfügung.

● Seite „Druckauftrag senden“ des integrierten Webservers: Klicken Sie auf Basiseinstellungen >

Druckqualität. Wenn Sie Standardoptionen auswählen, können Sie zwischen Geschwindigkeit und Qualität

58 Kapitel 7 Drucken DEWW

wählen. Wenn Sie Benutzerdefinierte Optionen auswählen, stehen die oben beschriebenen Einstellungen zur spezifischen Festlegung der Druckqualität zur Verfügung.

Bedienfeld: Drücken Sie , dann und anschließend Einrichtung > Druckvoreinstellungen >

Druckqualität.

HINWEIS: Wenn Sie die Druckqualität mit dem Computer festlegen, wird die Einstellung am Bedienfeld außer Kraft gesetzt.

HINWEIS: Die Druckqualität kann nicht für Druckaufträge geändert werden, die der Drucker aktuell empfängt oder bereits empfangen hat (selbst wenn die Seiten noch nicht gedruckt werden).

Papierformat auswählen

Das Papierformat kann auf folgende Arten ausgewählt werden:

HINWEIS: Verwenden Sie möglichst das Papierformat, in dem das Dokument erstellt wurde. Sie können dem

Dokument aber für das Drucken ein anderes Format (Größe) zuweisen Siehe Ändern der Größe des Druckbilds auf Seite 62 .

● Dialogfeld des Windows-Treibers: Öffnen Sie die Registerkarte Papier/Qualität, und wählen Sie das gewünschte Format in der Dropdown-Liste Dokumentformat aus.

● Dialogfeld „Papierformat“ von Mac OS X: Wählen Sie Ihren Drucker in der Liste Format für aus, und klicken

Sie dann in der Liste Papiergröße auf das gewünschte Format.

● Seite „Druckauftrag senden“ des integrierten Webservers: Klicken Sie auf Erweiterte Einstellungen > Papier

> Seitenformat > Standard.

HINWEIS: Wenn in der Anwendung das Dialogfeld Papierformat nicht vorhanden ist, verwenden Sie das

Dialogfeld Drucken.

Bedienfeld: Drücken Sie , dann und anschließend Einrichtung > Druckvoreinstellungen >

Papieroptionen > Papierformat auswählen..

HINWEIS: Wenn Sie das Papierformat über den Computer festlegen, wird die Einstellung am Bedienfeld außer Kraft gesetzt.

Benutzerdefinierte Papierformate

Wenn Sie ein Papierformat wählen möchten, das nicht in der Liste mit den Standardpapierformaten enthalten ist, können Sie es auf verschiedene Weise festlegen.

Verwenden des Windows-Druckertreibers

1.

Wählen Sie die Registerkarte Papier/Qualität.

2.

Drücken Sie die Schaltfläche Benutzerdefiniert.

3.

Geben Sie den Namen und das Format für Ihr neues Papierformat ein.

4.

Drücken Sie OK. Das neue Papierformat wird automatisch ausgewählt.

Ein auf diese Weise erstelltes benutzerdefiniertes Papierformat verfügt über die folgenden Merkmale:

DEWW Erweiterte Druckeinstellungen 59

● Das Papierformat ist dauerhaft vorhanden. Es bleibt auch beim Schließen des Druckers oder dem

Ausschalten des Computers bestehen.

● Das Papierformat ist lokal auf die Druckerwarteschlange begrenzt. Für andere Druckerwarteschlangen desselben Computers wird es nicht angezeigt.

● In Domänenserver-Netzwerken ist das Papierformat lokal auf den Computer begrenzt. Für andere

Computer mit Zugriff auf die Druckerwarteschlange wird es nicht angezeigt.

● In Arbeitsgruppen-Netzwerken ist das Papierformat für alle Computer, die dieselbe Druckerwarteschlange verwenden, freigegeben.

● Wenn die Druckerwarteschlange gelöscht wird, wird auch das Papierformat gelöscht.

Verwenden von Windows-Formularen

1.

Wählen Sie über das Startmenü oder die Systemsteuerung Drucker und Faxgeräte aus.

2.

Klicken Sie im Menü Datei auf Servereigenschaften.

3.

Aktivieren Sie auf der Registerkarte Formulare das Feld Neues Formular erstellen.

4.

Geben Sie den Namen und das Format für Ihr neues Papierformat ein. Belassen Sie die Ränder bei 0,00.

5.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Formular speichern.

6.

Wechseln Sie zum Druckertreiber, und wählen Sie die Registerkarte Papier/Qualität aus.

7.

Wählen Sie in der Dropdown-Liste mit den Papierformaten die Option Mehr… aus.

8.

Wählen Sie Ihr neues Papierformat aus der Gruppe benutzerdefinierter Papierformate aus.

Ein auf diese Weise erstelltes benutzerdefiniertes Papierformat verfügt über die folgenden Merkmale:

● Das Papierformat ist dauerhaft vorhanden. Es bleibt auch beim Schließen des Druckers oder dem

Ausschalten des Computers bestehen.

● Eingeschränkte Benutzer können keine Papierformate erstellen. Als Minimum ist die Rolle „Dokumente verwalten“ in Windows Active Directory erforderlich.

● Das Papierformat ist lokal auf den Computer begrenzt. Es wird in allen auf dem Computer erstellten

Druckerwarteschlangen angezeigt, die Papier dieses Formats unterstützen.

● Bei einer freigegebenen Druckerwarteschlange wird das Papierformat auf allen Client-Computern angezeigt.

● Wenn die Freigabe der Druckerwarteschlange von einem anderen Computer aus erfolgt, wird das

Papierformat nicht in der Dokumentformatliste des Druckers angezeigt. Das Erstellen eines Windows-

Formulars in einer freigegebenen Druckerwarteschlange muss im Server erfolgen.

● Beim Löschen der Druckerwarteschlange bleibt das Papierformat bestehen.

Verwenden des Mac OS X-Druckertreibers

1.

Wechseln Sie zum Dialogfeld Seite einrichten.

HINWEIS: Wenn in der Anwendung das Dialogfeld Papierformat nicht vorhanden ist, verwenden Sie das

Dialogfeld Drucken.

2.

Wählen Sie Papierformat > Eigene Papierformate.

60 Kapitel 7 Drucken DEWW

Integrierter Webserver

1.

Wechseln Sie zur Seite Druckauftrag senden.

2.

Wählen Sie Erweiterte Einstellungen > Papier > Seitenformat > Benutzerdefiniert.

Randeinstellungen festlegen

Standardmäßig verbleibt zwischen den Rändern des Bildes und den Papierkanten ein Rand von 5 mm (bzw.

17 mm am unteren Rand eines Einzelblatts). Sie haben verschiedene Möglichkeiten, diese Einstellung zu ändern.

● Dialogfeld des Windows-Treibers: Öffnen Sie die Registerkarte Papier/Qualität, und klicken Sie auf die

Schaltfläche Ränder/Layout.

● Dialogfeld „Drucken“ von Mac OS X: Wählen Sie den Abschnitt Seitenränder/Layout aus.

● Seite „Druckauftrag senden“ des integrierten Webservers: Klicken Sie auf Erweiterte Einstellungen > Papier

> Layout/Ränder.

Nach diesem Schritt werden alle oder einige der folgenden Optionen angezeigt.

HINWEIS: Unter Mac OS X richten sich die verfügbaren Randoptionen nach dem ausgewählten Papierformat.

Beispielsweise können für randlosen Druck nur Papierformate ausgewählt werden, deren Name die Wörter

„ohne Rand“ enthält.

● Standard. Das Bild wird auf eine Seite mit dem gewählten Format gedruckt, wobei zwischen den

Bildrändern und den Papierkanten ein schmaler Rand verbleibt. Das Bild muss klein genug sein, dass es

(unter Berücksichtigung der Ränder) auf die Seite passt.

● Übergröße. Das Bild wird auf der Seite etwas größer gedruckt, als es dem gewählten Format entspricht.

Wenn Sie die Ränder abschneiden, erhalten Sie eine Seite im gewählten Format (ohne Ränder zwischen dem Bild und den Papierkanten).

● Inhalte nach Rändern abschneiden. Das Bild wird auf eine Seite mit dem gewählten Format gedruckt, wobei zwischen den Bildrändern und den Papierkanten ein schmaler Rand verbleibt. Haben Druckbild und Seite dieselbe Größe, wird davon ausgegangen, dass die Teile am äußersten Bildrand entweder weiß oder unwichtig sind und nicht gedruckt werden müssen. Diese Einstellung eignet sich für Bilder, die bereits über einen Rand verfügen.

● Randlosdruck. Das Bild wird ohne Ränder auf eine Seite mit den gewählten Format gedruckt. Damit kein

Rand zwischen den Bildrändern und der Papierkante gedruckt wird, wird das Bild leicht vergrößert. Wenn

Sie Automatisch durch Drucker wählen, erfolgt diese Vergrößerung automatisch. Bei Auswahl der Option

Manuell in Anwendung müssen Sie ein benutzerdefiniertes Seitenformat wählen, das etwas größer als die

zu bedruckende Seite ist. Siehe auch Drucken ohne Ränder auf Seite 65 .

Drucken auf geladenem Papier

Wenn Sie einen Druckauftrag auf dem Druckmaterial drucken möchten, das aktuell geladen ist, wählen Sie die in der Papiertyp-Option Ihres Druckers Druckereinstellungen verwenden aus.

● Dialogfeld des Windows-Treibers: Wählen Sie auf der Registerkarte „Papier/Qualität“ in der Dropdown-Liste

„Papiertyp“ die Option Druckereinstellungen verwenden.

● Dialogfeld „Drucken“ von Mac OS X: Wechseln Sie zum Bereich „Papier/Qualität“, und wählen Sie in der

Dropdown-Liste „Papiersorte“ den Eintrag Beliebig aus.

HINWEIS: Druckereinstellungen verwenden (Windows) oder Beliebig (Mac OS X) ist die Standardeinstellung für die Papiersorte.

DEWW Erweiterte Druckeinstellungen 61

Ändern der Größe des Druckbilds

Sie können ein Druckbild in einer bestimmten Größe senden und den Drucker konfigurieren, es in einem anderen

Format zu drucken (normalerweise größer). Dies ist in den folgenden Situationen hilfreich:

● Ihre Software unterstützt keine großen Formate.

● Ihre Datei ist zu groß für den Speicher des Druckers. Wählen Sie in diesem Fall ein kleineres Papierformat in der Software aus, und vergrößern Sie anschließend das Format am Bedienfeld.

Die Skalierung kann auf folgende Arten festgelegt werden:

● Dialogfeld des Windows-Treibers: Öffnen Sie die Registerkarte Funktionen, und suchen Sie nach dem

Bereich mit den Optionen zur Größenänderung.

– Mit der Option Dokument drucken auf kann die Größe des Druckbilds an das für den Drucker ausgewählte Papierformat angepasst werden. Wenn Sie beispielsweise als Papierformat ISO A2 ausgewählt haben und ein Druckbild im Format A3 ausgeben, wird dieses auf das Format A2 vergrößert. Ist das Papierformat ISO A4 ausgewählt, wird ein größeres Druckbild auf das Format A4 verkleinert.

– Mit der Option % der tatsächlichen Größe kann der Druckbereich der Originalseite (die Seite ohne

Ränder) um den angegebenen Prozentwert vergrößert werden. Danach werden die Ränder für die

Druckausgabe hinzugefügt.

● Dialogfeld „Drucken“ von Mac OS X: Klicken Sie im Bereich Fertigstellung auf Dokument drucken auf, und wählen Sie das Format aus, an das die Bildgröße angepasst werden soll. Wenn Sie beispielsweise als

Papierformat ISO A2 ausgewählt haben und ein Druckbild im Format A3 ausgeben, wird dieses auf das

Format A2 vergrößert. Ist das Papierformat ISO A4 ausgewählt, wird ein größeres Druckbild auf das Format

A4 verkleinert.

● Seite „Druckauftrag senden“ des integrierten Webservers: Klicken Sie auf Erweiterte Einstellungen > Größe

ändern.

– Mit den Optionen Standard und Benutzerdefiniert kann die Größe des Druckbilds an das ausgewählte

Standard- oder benutzerdefinierte Papierformat angepasst werden. Wenn Sie beispielsweise als

Papierformat ISO A2 ausgewählt haben und ein Druckbild im Format A4 ausgeben, wird dieses auf das Format A2 vergrößert. Ist das Papierformat ISO A3 ausgewählt, wird ein größeres Druckbild auf das Format A3 verkleinert.

– Mit der Option % der tatsächlichen Größe kann der Druckbereich der Originalseite (die Seite ohne

Ränder) um den angegebenen Prozentwert vergrößert werden. Danach werden die Ränder für die

Druckausgabe hinzugefügt.

Bedienfeld: Drücken Sie , dann und anschließend Einrichtung > Druckvoreinstellungen >

Papieroptionen > Größe anpassen.

Bei einem Einzelblatt müssen Sie sicherstellen, dass das Druckbild tatsächlich an das Blattformat angepasst werden kann, da es sonst abgeschnitten wird.

Behandlung sich überschneidender Linien ändern

HINWEIS: Dieser Abschnitt betrifft nur HP-GL/2-Druckaufträge.

Die Option „Überlagerung“ bestimmt, wie Linien behandelt werden, die sich in einem Druckbild überschneiden. Es gibt zwei Einstellungen:

● Aus: Der Schnittpunkt der Linien wird in der Farbe der oberen Linie gedruckt. Dies ist die

Standardeinstellung.

● „Ein“: Die Farben der beiden Linien am Schnittpunkt werden gemischt.

62 Kapitel 7 Drucken DEWW

Um die Überlagerung zu aktivieren, drücken Sie am Bedienfeld , dann und anschließend Einrichtung >

Druckvoreinstellungen > HP-GL/2-Einstellungen > Überlagerung aktivieren. Die Überlagerung kann auch in manchen Anwendungen eingestellt werden. Sie hat dann Vorrang vor der Einstellung am Bedienfeld.

Druckvorschau

Mithilfe der Druckvorschau können Sie das Layout eines Dokuments vor dem Drucken auf dem Bildschirm

überprüfen. Dadurch kann Papier und Tinte eingespart werden.

● Unter Windows können Sie die Vorschau auf folgende Arten anzeigen:

– Verwenden Sie die Vorschauoption Ihrer Anwendung.

– Aktivieren Sie auf der Registerkarte Papier/Qualität oder Funktionen des Treibers die Option zum

Anzeigen einer Vorschau vor dem Drucken. Die Vorschau wird durch den integrierten Web-Server bereitgestellt und in einem Browser-Fenster angezeigt.

● Unter Mac OS X können Sie die Vorschau auf folgende Arten anzeigen:

– Verwenden Sie die Vorschauoption Ihrer Anwendung.

– Es gibt keine Vorschau-Schaltfläche unten im Druckdialogfeld in den neuesten Versionen von Mac OS

X. Eine Druckvorschau wird bei den meisten Anwendungen immer oben links im Druckdialogfeld angezeigt.

– Klicken Sie im Warteschlangenfenster auf Anhalten, senden Sie den zu druckenden Auftrag, und wählen Sie Zum Drucker hinzufügen aus. Doppelklicken Sie dann auf den Auftrag im

Auftragswarteschlangenfenster.

– Wählen Sie am unteren Rand des Druckdialogfelds im Menü PDF die Option HP Seitenansicht aus. Die

Druckvorschau wird durch die separate Anwendung HP Seitenansicht angezeigt.

● Um die Vorschau beim Drucken über den integrierten Webserver anzuzeigen, wählen Sie die Option

Basiseinstellungen > Für Vorschau anhalten aus.

Drucken in Entwurfsqualität

Sie haben folgende Möglichkeiten, um in Entwurfsqualität (schneller Druckmodus) zu drucken:

● Dialogfeld des Windows-Treibers: Wechseln Sie auf der Registerkarte Papier/Qualität zum Bereich

„Druckqualität“. Verschieben Sie den Schieberegler für die Druckqualität ganz nach links

(„Geschwindigkeit“).

● Dialogfeld „Drucken“ von Mac OS X: Wechseln Sie in den Bereich Papier/Qualität, und verschieben Sie den

Schieberegler für die Druckqualität ganz nach links („Geschwindigkeit“).

● Seite „Druckauftrag senden“ des integrierten Webservers: Wählen Sie Basiseinstellungen > Druckqualität >

Standardoptionen > Geschwindigkeit aus.

Bedienfeld: Drücken Sie , dann und anschließend Einrichtung > Druckvoreinstellungen >

Druckqualität > Qualitätsstufe auswählen > Schnell.

Sie können mit der Einstellung „Economode“ sogar noch schneller in Entwurfsqualität drucken. Sie ist hauptsächlich für Dokumente bestimmt, die ausschließlich Text und Linienzeichnungen enthalten.

DEWW Erweiterte Druckeinstellungen 63

● Dialogfeld des Windows-Treibers: Wechseln Sie auf der Registerkarte Papier/Qualität zum Bereich

„Druckqualität“. Klicken Sie auf Benutzerdefinierte Optionen, wählen Sie die Qualitätseinstellung Schnell aus, und aktivieren Sie das Kontrollkästchen Economode.

● Dialogfeld „Drucken“ von Mac OS X: Wechseln Sie zum Bereich Papier/Qualität, und stellen Sie die

Qualitätsoptionen auf Benutzerdefiniert ein. Wählen Sie dann die Qualitätseinstellung Schnell aus, und markieren Sie das Feld Economode.

● Seite „Druckauftrag senden“ des integrierten Webservers: Wählen Sie Basiseinstellungen > Druckqualität >

Benutzerdefiniert. Stellen Sie Qualitätsstufe auf Schnell und Economode auf Ein ein.

Bedienfeld: Drücken Sie , dann und anschließend Einrichtung > Druckvoreinstellungen >

Druckqualität > Economode aktivieren.

HINWEIS: Wenn Sie die Druckqualität mit dem Computer festlegen, wird die Einstellung am Bedienfeld außer

Kraft gesetzt.

Drucken mit höchster Qualität

Sie haben folgende Möglichkeiten, um in hoher Qualität zu drucken:

● Dialogfeld des Windows-Treibers: Wechseln Sie auf der Registerkarte Papier/Qualität zum Bereich

„Druckqualität“. Verschieben Sie den Schieberegler für die Druckqualität ganz nach rechts („Qualität“).

● Dialogfeld „Drucken“ von Mac OS X: Wechseln Sie zum Bereich Papier/Qualität und verschieben Sie den

Schieberegler für die Druckqualität ganz nach rechts („Qualität“).

● Seite „Druckauftrag senden“ des integrierten Webservers: Wählen Sie Basiseinstellungen > Druckqualität >

Standardoptionen > Qualität aus.

Bedienfeld: Drücken Sie , dann und anschließend Einrichtung > Druckvoreinstellungen >

Druckqualität > Qualitätsstufe auswählen > Optimal.

HINWEIS: Wenn Sie die Druckqualität mit dem Computer festlegen, wird die Einstellung am Bedienfeld außer

Kraft gesetzt.

Vorlagen mit hoher Auflösung

Wenn die Auflösung des Bildes höher ist als die Ausgabeauflösung (Sie können dies im Windows-Dialogfeld für benutzerdefinierte Druckqualitätsoptionen überprüfen), lässt sich die Druckqualität oft mit der Option Maximale

Detailtreue optimieren. Diese Option ist nur verfügbar, wenn Sie auf Glanzpapier drucken und die Druckqualität auf Beste eingestellt haben.

● Treiberdialog (Dialogfeld „Drucken“ von Mac OS X): Wählen Sie für die Druckqualität anstelle der Option

„Standard“ die Option „Benutzerdefiniert“, und aktivieren Sie das Kontrollkästchen Maximale Detailschärfe.

● Seite „Druckauftrag senden“ des integrierten Webservers: Wählen Sie Basiseinstellungen > Druckqualität >

Benutzerdefiniert. Stellen Sie Qualitätsstufe auf Optimal und Maximale Detailtreue auf Ein ein.

Bedienfeld: Drücken Sie , dann und anschließend Einrichtung > Druckvoreinstellungen >

Druckqualität > Max. Details aktivieren.

HINWEIS: Bei Auswahl der Option Maximale Detailtreue dauert das Drucken auf Fotopapier zwar länger, der

Tintenverbrauch erhöht sich jedoch nicht.

64 Kapitel 7 Drucken DEWW

Drucken ohne Ränder

Das Drucken ohne Ränder (bis zu den Papierkanten) wird als Randlosdruck bezeichnet. Die Möglichkeit zum

Randlosdruck besteht nur, wenn Hochglanzpapier auf Rollen verwendet wird.

Um sicherzustellen, dass keine Ränder gedruckt werden, wird das Druckbild etwas vergrößert, sodass es über die

Papierkanten hinausreicht. Tinte, die nicht auf das Papier gelangt, wird durch den Druckplattenschwamm aufgenommen.

Sie können den Randlosdruck auf folgende Arten initiieren:

● Dialogfeld des Windows-Treibers: Öffnen Sie die Registerkarte Papier/Qualität, und klicken Sie auf die

Schaltfläche Ränder/Layout. Wählen Sie Randlosdruck aus.

● Dialogfeld „Papierformat“ von Mac OS X: Wählen Sie ein Papierformat, dessen Name die Wörter „ohne

Rand“ enthält. Wählen Sie danach im Dialogfeld Drucken die Option Ränder/Layout > Randlosdruck aus.

HINWEIS: Wenn in der Anwendung das Dialogfeld Papierformat nicht vorhanden ist, verwenden Sie das

Dialogfeld Drucken.

● Seite „Druckauftrag senden“ des integrierten Webservers: Wählen Sie Erweiterte Einstellungen > Papier >

Layout/Ränder > Randlos.

Wenn Sie Randlosdruck wählen, müssen Sie außerdem eine Option zur Bildvergrößerung auswählen:

● Automatisch durch Drucker: Der Drucker vergrößert das Bild automatisch (in der Regel um wenige

Millimeter in jeder Richtung), um einen randlosen Druck zu gewährleisten.

● Manuell in Anwendung: Sie müssen das Druckbild in der verwendeten Anwendung manuell vergrößern und ein Papierformat wählen, das etwas größer als das tatsächlich verwendete Format ist.

HINWEIS: Wenn nach dem Einlegen von Papier sofort ein Auftrag für einen Randlosdruck an den Drucker gesendet wird, schneidet dieser das Papier vor dem Drucken möglicherweise an der Vorderkante ab.

Nach dem Ende des Druckvorgangs wird das Papier leicht versetzt innerhalb des Bildbereichs abgeschnitten, um sicherzustellen, dass keine Ränder vorhanden sind. Danach erfolgt ein zweiter Schnitt, um zu verhindern, dass

Reste des Bildes auf den nächsten Druck gelangen. Wird der Druckvorgang jedoch abgebrochen, oder befindet sich eine Leerfläche am unteren Bildrand, wird das Papier nur einmal geschnitten.

Drucken mit Schnittmarken

An den Schnittmarken ist zu erkennen, wo das Papier abgeschnitten werden muss, um es auf das ausgewählte

Papierformat zu verkleinern. Sie können das Drucken von Schnittmarken für einzelne Druckaufträge auf folgende Arten aktivieren:

● Dialogfeld des Windows-Treibers: Wählen Sie auf der Registerkarte Funktionen die Option Schnittmarken aus.

● Dialogfeld „Drucken“ von Mac OS X: Wählen Sie im Bereich Fertigstellung die Option Schnittmarken aus.

● Seite „Druckauftrag senden“ des integrierten Webservers: Wählen Sie die Option Erweiterte Einstellungen >

Rollenoptionen > Schnittmarken aktivieren > Ja aus.

Sie können das Drucken von Schnittmarken auch für alle Druckaufträge aktivieren:

● Integrierter Webserver: Wählen Sie Setup > Druckereinstellungen > Auftragsverwaltung > Mit

Schnittmarken drucken > Ein aus.

Bedienfeld: Drücken Sie , dann und anschließend Einrichtung > Druckeinstellungen > Papier >

Schnittmarken aktivieren > Ein.

DEWW Erweiterte Druckeinstellungen 65

Wenn Sie Schnittmarken für verschachtelte Druckaufträge aktivieren möchten (siehe Verschachteln von

Druckaufträgen zum Einsparen von Rollenpapier auf Seite 66

), müssen Sie eine andere Option auswählen:

● Integrierter Webserver: Wählen Sie Einrichtung > Druckereinstellungen > Auftragsverwaltung > Bei aktivierter Verschachtelung Schnittmarken verwenden > Ein.

Bedienfeld: Drücken Sie , dann und anschließend Einrichtung > Auftragsverwaltung >

Verschachtelungsoptionen > Schnittmarken aktivieren > Ein.

Sparsamer Umgang mit Papier

Nachstehend finden Sie einige Tipps zur Verringerung des Papierverbrauchs.

● Wenn Sie relativ kleine Bilder oder Dokumentseiten drucken, können Sie die Verschachtelung aktivieren, damit sie nebeneinander und nicht nacheinander ausgegeben werden Siehe

Verschachteln von

Druckaufträgen zum Einsparen von Rollenpapier auf Seite 66

.

● Mit den folgenden Optionen kann Rollenpapier eingespart werden:

– Dialogfeld des Windows-Treibers: Öffnen Sie die Registerkarte Funktionen, und wählen Sie

Leerflächen oben/unten entfernen und/oder Um 90 Grad drehen oder Autom. drehen aus.

– Dialogfeld „Drucken“ von Mac OS X: Wählen Sie den Bereich Fertigstellung und danach die Option

Leere Bereiche entfernen und/oder Um 90 Grad drehen.

– Seite „Druckauftrag senden“ des integrierten Webservers: Wählen Sie Erweiterte Einstellungen >

Rollenoptionen > Leerflächen oben/unten entfernen und/oder Drehen aus.

● Grundsätzlich sollte das zu druckende Dokument vor dem Drucken in der Vorschau überprüft werden. So

lassen sich Fehler vermeiden, die zur Verschwendung von Papier führen Siehe Druckvorschau auf Seite 63 .

Verschachteln von Druckaufträgen zum Einsparen von Rollenpapier

Durch die Verschachtelung werden die Bilder oder Dokumentseiten nebeneinander und nicht untereinander auf das Papier gedruckt. Dadurch kann Papier eingespart werden

1.

Richtung der Papierführung

2.

Verschachtelung deaktiviert

3.

Verschachtelung aktiviert

4.

Durch Verschachtelung eingespartes Papier

Wann versucht der Drucker, Seiten zu verschachteln?

Wenn die folgenden beiden Bedingungen zutreffen:

66 Kapitel 7 Drucken DEWW

● Im Drucker ist Rollenpapier und kein Einzelblattmedium geladen.

Die Druckeroption Verschachteln ist aktiviert Siehe Aktivieren und Deaktivieren der Verschachtelung auf Seite 25 .

Welche Seiten können verschachtelt werden?

Alle Seiten können verschachtelt werden, es sein denn, sie sind so groß, dass zwei von ihnen nicht nebeneinander auf die Rolle passen, oder es sind so viele, dass sie nicht auf die restliche Rolle gedruckt werden können. Ein Gruppe verschachtelter Seiten kann nicht auf die beiden Rollen verteilt werden.

Wie sind die Seitenkriterien für die Verschachtelung?

Damit die Verschachtelung möglich ist, müssen alle Seiten folgende Bedingungen erfüllen:

● Die Druckqualitätseinstellung aller Seiten muss identisch sein (Economode, Schnell, Normal oder Optimal).

● Die Einstellung der Option Maximale Detailtreue muss bei allen Seiten identisch sein.

● Die Einstellung der Option Layout/Ränder muss für alle Seiten identisch sein.

● Die Einstellung Spiegelbild muss für alle Seiten identisch sein.

● Die Einstellung der Option Renderpriorität muss bei allen Seiten identisch sein.

● Die Einstellung der Option Schnitt muss für alle Seiten identisch sein.

● Die Seiten müssen alle in Farbe oder alle in Graustufen gedruckt werden. Kombinationen aus Farb- und

Graustufenseiten sind nicht möglich.

● Alle Seiten müssen sich in der einen oder der anderen der folgenden beiden Gruppen befinden (die beiden

Gruppen können nicht in derselben Verschachtelung kombiniert werden):

– HP-GL/2, RTL, TIFF, JPEG

– PostScript, PDF

● JPEG- und TIFF-Seiten mit höheren Auflösungen als 300 dpi können in manchen Fällen nicht mit anderen

Seiten verschachtelt werden.

Wie lange wartet der Drucker auf eine weitere Datei?

Damit der Drucker die Verschachtelung möglichst effektiv durchführen kann, wartet er nach Erhalt einer Datei, um zu prüfen, ob eine nachfolgende Seite mit diesen oder mit bereits in der Warteschlange befindlichen Seiten verschachtelt werden kann. Diese Wartezeit ist die Wartezeit für Verschachtelungen. Die werkseitige Wartezeit für die Verschachtelung beträgt 2 Minuten. Dies bedeutet, dass der Drucker bis zu zwei Minuten wartet, nachdem er die letzte Datei erhalten hat, bevor er die letzte Verschachtelung druckt. Die Wartezeit kann am Bedienfeld geändert werden: Drücken Sie , dann und anschließend Einrichtung > Auftragsverwaltungsopt. >

Verschachtelungsoptionen > Wartezeit auswählen. Geben Sie dann einen Wert von 1 bis 99 Minuten an.

Während der Drucker auf die Datei wartet, wird die verbleibende Zeit auf dem Bedienfeld angezeigt.

Sparsamer Umgang mit Tinte

Nachstehend finden Sie einige Tipps zur Verringerung des Tintenverbrauchs.

● Verwenden Sie für Entwurfsdrucke Normalpapier, und verschieben Sie den Schieberegler für die

Druckqualität ganz nach links (höchste Geschwindigkeit). Sie können den Tintenverbrauch weiter

DEWW Erweiterte Druckeinstellungen 67

verringern, indem Sie die benutzerdefinierten Druckqualitätsoptionen und danach Schnell und Economode auswählen.

● Reinigen Sie die Druckköpfe nur bei Bedarf. Das Reinigen der Druckköpfe kann die Druckqualität verbessern, jedoch wird dabei eine geringe Menge Tinte verbraucht.

● Lassen Sie den Drucker eingeschaltet, damit die automatische Druckkopfwartung durchgeführt werden kann. Dadurch bleiben die Druckköpfe in einem guten Zustand. Bei der regelmäßigen Druckkopfwartung wird eine geringe Menge Tinte verbraucht. Unterbleibt sie jedoch, ist nach einer gewissen Zeit eine Spülung der Tintendüsen erforderlich. Hierfür wird wesentlich mehr Tinte benötigt.

● Breite Druckbilder führen zu einer effizienteren Tintennutzung als schmale, da bei der Druckkopfwartung eine geringe Menge Tinte verbraucht wird und ihre Häufigkeit von der Anzahl der Durchgänge der

Druckköpfe abhängt. Daher können Sie durch das Verschachteln von Druckaufträgen Tinte und Papier einsparen (siehe

Verschachteln von Druckaufträgen zum Einsparen von Rollenpapier auf Seite 66

).

Rollenschutz

Wenn Sie eine Rolle schützen, werden darauf nur Aufträge gedruckt, in denen explizit die betreffende

Rollennummer oder Druckmaterialsorte angegeben ist. Dies ist beispielsweise in den folgenden Fällen hilfreich:

● Sie möchten verhindern, dass unwichtige Aufträge unbeabsichtigt auf teurem Druckmaterial gedruckt werden.

● Sie möchten verhindern, dass beim Drucken aus AutoCAD ohne Interaktion mit dem HP Druckertreiber auf einer bestimmten Rolle gedruckt wird.

Um eine Rolle zu schützen, drücken Sie am Bedienfeld , dann und anschließend Einrichtung >

Druckvoreinstellungen > Papieroptionen > Rollenschutz.

HINWEIS: Wenn Sie eine Rolle schützen, dann später entladen und eine neue Rolle laden, wird diese geschützt.

Sie schützen die Rollennummer und nicht eine bestimmte Rolle. Diese Rollennummer bleibt geschützt, bis Sie den Schutz aufheben.

TIPP: Wenn Sie drucken, ohne eine Rollennummer oder eine Druckmaterialsorte anzugeben, wird die geschützte Rolle nicht verwendet.

Unbeaufsichtigtes Drucken/Drucken über Nacht

Der Drucker ist durch die Möglichkeit der Verwendung mehrerer Rollen sowie durch seine zuverlässige und konsistente Druckqualität ideal für große, unbeaufsichtigte Druckaufträge geeignet.

Folgende Empfehlungen helfen Ihnen bei der Arbeit mit langen Warteschlangen von Druckaufträgen.

● Verwenden Sie möglichst neue lange Papierrollen.

● Wenn Sie auf bereits verwendeten Rollen drucken möchten, überprüfen Sie die Papiersorte und die restliche Länge über den integrierten Webserver oder am Bedienfeld, um sicherzustellen, dass genug

Papier für alle Druckaufträge vorhanden ist.

HINWEIS: Die Informationen zur restlichen Rollenlänge sind nur verfügbar, wenn Sie dem Drucker beim

Laden die Länge der Rolle mitgeteilt haben oder wenn der Drucker den gedruckten Barcode mit der

Rollenlänge gelesen hat.

● Laden Sie zwei Rollen mit Druckmaterial, das für die Aufträge geeignet ist. Sobald dann die erste Rolle verbraucht ist, wird automatisch die zweite verwendet.

● Wenn Sie zwei Rollen verwenden möchten, vermeiden Sie die Verwendung von nicht schneidbarem Papier

(z. B. Leinwand) auf der ersten Rolle, da der Drucker dann nicht zur anderen Rolle wechseln kann.

68 Kapitel 7 Drucken DEWW

● Überprüfen Sie, ob das Druckmaterial breit genug für alle Aufträge ist. Alle Aufträge, die zu breit sind, erhalten den Status „Warten auf Papier“, wenn die Option „Unzulässiges Papier“ auf Passend. Pap. laden eingestellt ist (siehe

Unzulässiges Papier auf Seite 24

).

● Überprüfen Sie den Tintenstand in den Tintenpatronen.

● Wenn Sie die Druckaufträge gesendet haben, können Sie ihren Status von einem entfernten Computer aus

über den integrierten Webserver überprüfen.

● Stellen Sie die Trockenzeit auf Optimal ein.

Drücken Sie , dann und anschließend Einrichtung > Druckvoreinstellungen > Papieroptionen >

Rollenwechsel-Optionen > Rollenwechsel minimieren oder Rolle m. wen. Pap. verw..

Wir empfehlen je nach Papiersorte und Druckausgabe folgende Einstellungen.

Empfohlene Einstellungen für das unbeaufsichtigte Drucken

Druckausgabe Druckmodus Max. Detail

Linien Normal Aus

Trockenzeit

Optimal

Linien und gefüllte

Flächen

Karten

Grafiken, Fotos

Normal

Optimal

Optimal

Aus

Aus

Aus

Optimal

Optimal

Optimal

Papiersorten

Gestrichenes Papier,

Postpapier, gestrichenes

Papier (schwer),

Glanzpapier

Gestrichenes Papier,

Postpapier, gestrichenes

Papier (schwer),

Glanzpapier

Gestrichenes Papier, gestrichenes Papier

(schwer), Glanzpapier

Gestrichenes Papier, gestrichenes Papier

(schwer), Glanzpapier

DEWW Erweiterte Druckeinstellungen 69

8 Drucken über das Internet

Der Drucker kann an das Internet angeschlossen werden, was folgende Vorteile bietet:

● Automatische Firmware-Aktualisierungen (siehe

Aktualisieren der Firmware auf Seite 117 )

● Drucken Sie auf Ihrem Drucker, indem Sie eine E-Mail mit der zu druckenden Datei als Anhang senden. PDF-,

TIFF- und JPG-Dateien werden unterstützt.

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Website http://www.hp.com/go/designjeteprinters .

Drucken über E-Mail

Nachdem Sie die Web-Services aktiviert haben, können Sie auf Ihrem Drucker per E-Mail drucken. Im Menü „Web-

Services“ oder im ePrint-Menü können Sie die E-Mail-Adresse Ihres Druckers ermitteln. Sie können dazu auch oben im Startbildschirm auf das Symbol drücken. Senden Sie anschließend die Datei, die Sie über diese E-

Mail-Adresse als Anlage drucken möchten.

Auf diese Weise können Sie standortunabhängig über eine Internetverbindung drucken, ohne einen

Druckertreiber zu benötigen. Es gibt einige Beschränkungen, die Sie beachten sollten:

● Die angehängten zu druckenden Dateien müssen das Format PDF, JPEG oder TIFF haben.

● Die maximale Dateigröße ist 10 MB, aber Ihr E-Mail-Server hat möglicherweise einen niedrigeren

Grenzwert.

● Dateien werden in der ursprünglichen Dokumentgröße (bei 100-%-Skalierung), in normaler Qualität, in

Farbe und für gewöhnlich im Hochformat (einige Drucker bieten eine Option zum automatischen Drehen) gedruckt.

● Der Papiertyp ist auf Normalpapier eingestellt. Wenn ein anderer Papiertyp geladen ist, kann der Drucker es entweder trotzdem drucken oder den Druckauftrag je nach eingestellter Option für „Unzulässiges Papier“

anhalten (siehe Unzulässiges Papier auf Seite 24 ).

70 Kapitel 8 Drucken über das Internet DEWW

9 Warteschlangenverwaltung

Die Auftragswarteschlange auf dem Bedienfeld

Die Auftragswarteschlange im integrierten Webserver oder im HP DesignJet Utility

Die Auftragswarteschlange auf dem Bedienfeld

Um die Auftragswarteschlange auf dem Bedienfeld anzeigen zu lassen, drücken Sie im Home-Bildschirm auf .

Seite „Auftragswarteschlange“

Auf der Seite „Auftragswarteschlange“ werden alle aktuell in der Auftragswarteschlange befindlichen Aufträge angezeigt. Dazu gehören empfangene, analysierte, verarbeitete, aktuell gedruckte und bereits gedruckte

Druckaufträge.

In jeder Zeile wird der Name des Auftrags und dessen Status angezeigt. Weitere Informationen zu einem bestimmten Auftrag, einschließlich einer Vorschau des Auftrags, erhalten Sie durch Klicken auf die Zeile, in der der Auftrag angezeigt wird.

Aufträge, die aus bestimmten Gründen nicht fertiggestellt werden konnten, werden oben in der Warteschlange angezeigt.

Auftragsvorschau

Der Drucker erzeugt für jeden eingehenden Auftrag eine JPEG-Datei, die als Vorschau verwendet werden kann.

Die Auftragsvorschau steht zur Verfügung, sobald der Druckauftrag verarbeitet wurde.

HINWEIS: Aufträge, für die eine Vorschau erzeugt werden soll, dürfen maximal 64 Seiten umfassen, da anderenfalls Softwareprobleme auftreten können.

Zum Anzeigen der Vorschau eines Auftrags wählen Sie zuerst den Namen des Auftrags in der

Auftragswarteschlange aus. Auf dem Bedienfeld wird eine Seite mit Informationen über den Auftrag angezeigt:

Wählen Sie dann aus, um die Vorschau anzuzeigen.

HINWEIS: Vorschauen können durch einen Administrator gesperrt werden. In diesem Fall können Sie die

Vorschau nicht anzeigen.

Wenn die Vorschau angezeigt wird, können Sie auf sie drücken, um sie zu vergrößern. Durch erneutes Drücken verkleinern Sie die Vorschau.

Mit können Sie die Vorschau des vorherigen Auftrags anzeigen und mit die Vorschau des folgenden

Auftrags.

DEWW Die Auftragswarteschlange auf dem Bedienfeld 71

Auswählen des Druckbeginns für einen Auftrag in der Warteschlange

HINWEIS: Die Druckbeginnoptionen stehen nicht für PostScript-Druckaufträge zur Verfügung.

Sie können festlegen, wann eine in der Warteschlange befindliche Datei gedruckt wird. Wählen Sie , dann

und dann Einrichtung > Auftragsverwaltungsopt. > Druckbeginn aus.

Sie können dann zwischen drei Einstellungen auswählen:

● Nach Verarbeitung: Der Druckvorgang wird erst gestartet, wenn die gesamte Seite verarbeitet ist. Dies ist zwar die langsamste Einstellung, mit der jedoch bei großen oder komplexen Dokumenten die beste

Druckqualität erzielt wird.

● Sofort: Die Seite wird während der Verarbeitung gedruckt. Dies ist zwar die schnellste Einstellung, aber das

Drucken kann unterbrochen werden, um die Daten zu verarbeiten. Diese Einstellung wird nicht für komplexe Bilder mit dichten Farben empfohlen.

● Optimiert: Dies ist die Standardeinstellung. Der Drucker berechnet den besten Zeitpunkt für das Drucken der Seite. Diese Einstellung bietet in der Regel den besten Kompromiss zwischen Nach Verarbeitung und

Sofort.

Vorziehen eines Auftrags in der Warteschlange

Sie können einen Druckauftrag in der Warteschlange vorziehen und als nächsten Auftrag drucken. Wählen Sie den Druckauftrag und danach die Option Vorziehen aus.

Wenn die Verschachtelung aktiviert ist, wird der vorgezogene Druckauftrag weiterhin verschachtelt. Wenn Sie diesen Druckauftrag als nächsten Auftrag und nicht mit anderen verschachtelt drucken möchten, deaktivieren

Sie zunächst die Verschachtelung, und verschieben Sie ihn dann wie zuvor beschrieben an den Anfang der

Warteschlange.

In den folgenden Fällen wird die Schaltfläche Vorziehen nicht angezeigt:

● Der Druckauftrag befindet sich bereits am Anfang der Warteschlange.

● Der Druckauftrag wurde angehalten. In diesem Fall wird stattdessen die Schaltfläche Druckvorgang fortsetzen angezeigt.

● Der Druckauftrag wurde abgeschlossen. In diesem Fall wird stattdessen die Schaltfläche Erneut drucken angezeigt.

● Der Druckauftrag weist eine Fehlerbedingung auf.

Anhalten eines Auftrags in der Warteschlange

Wenn Sie den aktuell gedruckten Auftrag in der Warteschlange auswählen, wird die Schaltfläche Anhalten angezeigt, mit der Sie den Druckvorgang anhalten können. Die Schaltfläche Anhalten ändert sich zu der

Schaltfläche Fortsetzen, mit der Sie den Druckvorgang fortsetzen können.

Alternativ dazu können Sie auf der oberen rechten Seite des Bildschirms mit den Auftragswarteschlangen die

Schaltfläche Optionen auswählen und anschließend Drucken anhalten drücken.

Erneutes Drucken eines Auftrags aus der Warteschlange

Zum erneuten Drucken eines bereits gedruckten Auftrags wählen Sie den Auftrag in der Warteschlange aus und drücken Neu drucken.

Wenn Sie einen Druckauftrag erneut drucken, können Sie die Druckeinstellungen nicht ändern, da der Auftrag bereits gerastert wurde.

72 Kapitel 9 Warteschlangenverwaltung DEWW

Löschen eines Auftrags aus der Warteschlange

Normalerweise muss ein Auftrag nicht aus der Warteschlange gelöscht werden, nachdem er gedruckt wurde. Er wird automatisch immer weiter nach hinten verschoben und irgendwann entfernt, je mehr Dateien gesendet werden. Wenn Sie jedoch fälschlicherweise eine Datei gesendet haben und möchten, dass sie nicht gedruckt wird, wählen Sie den Auftrag einfach aus, und wählen Sie anschließend Löschen.

HINWEIS: Sofern ein Administratorkennwort eingerichtet wurde, muss es verwendet werden.

Auf diese Weise können auch Druckaufträge gelöscht werden, die noch nicht gedruckt wurden.

Wenn der Auftrag aktuell gedruckt wird (der Status lautet dann Druckvorgang läuft), sollten Sie erst Abbrechen und dann Löschen wählen.

Löschen aller Aufträge

Um alle Aufträge in der Warteschlange zu löschen, drücken Sie die Schaltfläche Optionen oben rechts im

Bildschirm der Auftragswarteschlange, und drücken Sie anschließend Alle Aufträge löschen.

HINWEIS: Sofern ein Administratorkennwort eingerichtet wurde, muss es verwendet werden.

Deaktivieren der Auftragswarteschlange

Zum Deaktivieren der Auftragswarteschlange wählen Sie , dann und anschließend Einrichtung >

Auftragsverwaltungsoptionen > Warteschlange > Aus.

DEWW Die Auftragswarteschlange auf dem Bedienfeld 73

Die Auftragswarteschlange im integrierten Webserver oder im

HP DesignJet Utility

Das HP DesignJet Utility bietet eine andere Art des Zugriffs auf die Auftragsverwaltungsfunktionen des integrierten Web-Servers, aber die Funktionen sind sowohl bei Verwendung des integrierten Web-Servers als auch des HP DesignJet Utility dieselben.

Um die Warteschlange über den integrierten Web-Server anzuzeigen, wählen Sie auf der Hauptregisterkarte die

Option Auftragswarteschlange aus.

Seite „Auftragswarteschlange“

In der Standardeinstellung können alle Benutzer auf die Auftragswarteschlange zugreifen. Der Administrator kann aber ein Kennwort einrichten, das für den Zugriff auf folgende Funktionen eingegeben werden muss:

● Anzeigen der Auftragsvorschau

● Abbrechen oder Löschen von Aufträgen

Auf der Seite „Auftragswarteschlange“ werden alle aktuell in der Druckwarteschlange befindlichen Aufträge angezeigt. In der Druckwarteschlange gehören dazu empfangene, analysierte, verarbeitete, im Druck befindliche und bereits gedruckte Aufträge.

Der integrierte Webserver zeigt die folgenden Informationen für jeden Druckauftrag an:

● Vorschau: Klicken Sie auf das Symbol, um eine Vorschau des Auftrags anzuzeigen. Die Vorschau steht zur

Verfügung, sobald der Druckauftrag verarbeitet wurde.

● Dateiname: Klicken Sie auf den Dateinamen, um die Eigenschaften des Druckauftrags anzuzeigen.

● Status: Der aktuelle Status des Druckauftrags

● Seiten: Die Anzahl der Seiten des Druckauftrags

● Kopien: Die Anzahl der gedruckten Exemplare

● Datum: Datum und Uhrzeit des Datenempfangs

● Benutzer: Der Name des Benutzers, der den Auftrag gesendet hat

Die Druckaufträge in der Warteschlange können nach jeder Spalte (außer Vorschau) sortiert werden, indem Sie auf die Spaltenüberschrift klicken. Sie können mit den ausgewählten Druckaufträgen folgende Operationen durchführen:

● Abbrechen: Der ausgewählte Auftrag wird abgebrochen. Sie müssen dann das Abbrechen in einem

Dialogfeld bestätigen. Der Auftrag bleibt im Drucker gespeichert, wird jedoch erst dann gedruckt, wenn Sie auf Neu drucken klicken.

● Stoppen: Die ausgewählten Druckaufträge werden angehalten, bis sie auf Weiter klicken, um sie zu drucken.

● Weiter: Die ausgewählten Druckaufträge, die angehalten wurden, werden fortgesetzt.

● Neu drucken: Der ausgewählte Druckauftrag wird neu gedruckt. Geben Sie die gewünschten Exemplare an

(Standardwert 1, Höchstwert 99), und klicken Sie auf Drucken.

● Vorziehen: Die ausgewählten Druckaufträge werden an den Anfang der Warteschlange verschoben.

● Löschen: Die ausgewählten Druckaufträge werden aus der Warteschlange entfernt. Sie müssen das

Löschen in einem Dialogfeld bestätigen.

74 Kapitel 9 Warteschlangenverwaltung DEWW

HINWEIS: Die Funktion Löschen kann von einem Administrator deaktiviert werden.

● Aktualisieren: Die Seite wird aktualisiert, damit die Auftragsinformationen auf dem neuesten Stand sind.

HINWEIS: Die Auftragswarteschlange wird nicht automatisch aktualisiert.

Auftragsvorschau

Der Drucker erzeugt für jeden eingehenden Auftrag eine JPEG-Datei, die als Vorschau verwendet werden kann.

Die Auftragsvorschau steht zur Verfügung, sobald der Druckauftrag verarbeitet wurde.

HINWEIS: Aufträge, für die eine Vorschau erzeugt werden soll, dürfen maximal 64 Seiten umfassen, da anderenfalls Softwareprobleme auftreten können.

Um die Vorschauseite anzuzeigen, klicken Sie in der Auftragswarteschlange in der Spalte „Vorschau“ auf das

Symbol mit dem Vergrößerungsglas. Auf der Vorschauseite werden die folgenden Auftragsdetails zusammen mit einer Miniaturansicht des Druckauftrags angezeigt:

● Dateiname: Der Dateiname des Druckauftrags

● Geladenes Papier: Der Typ des im Drucker geladenen Druckmediums

● Druckauftragsformat: Das Format des Druckauftrags

Wenn Sie eine größere Ansicht der Auftragsvorschau anzeigen möchten, klicken Sie entweder auf die

Miniaturansicht des Druckauftrags oder rechts neben dem Druckerbild auf das Symbol mit dem

Vergrößerungsglas.

HINWEIS: Wenn das Adobe Flash-Plug-In nicht installiert ist, wird der Druckauftrag im Browser gelb unterlegt angezeigt. Wenn das Adobe Flash-Plug-In 7 oder höher installiert ist, wird eine genauere Vorschau des

Druckauftrags auf dem geladenen Papier angezeigt.

Auswählen des Druckbeginns für einen Auftrag in der Warteschlange

HINWEIS: Die Druckbeginnoptionen stehen nicht für PostScript-Druckaufträge zur Verfügung.

Sie können festlegen, wann eine in der Warteschlange befindliche Datei gedruckt wird. Öffnen Sie die

Registerkarte Einrichtung, und klicken Sie auf Druckereinstellungen > Druckbeginn.

Sie können dann zwischen drei Einstellungen auswählen:

● Nach Verarbeitung: Der Druckvorgang wird erst gestartet, wenn die gesamte Seite verarbeitet ist. Dies ist zwar die langsamste Einstellung, mit der jedoch bei großen oder komplexen Dokumenten die beste

Druckqualität erzielt wird.

● Sofort: Die Seite wird während der Verarbeitung gedruckt. Dies ist zwar die schnellste Einstellung, aber das

Drucken kann unterbrochen werden, um die Daten zu verarbeiten. Diese Einstellung wird nicht für komplexe Bilder mit dichten Farben empfohlen.

● Optimiert: Dies ist die Standardeinstellung. Der Drucker berechnet den besten Zeitpunkt für das Drucken der Seite. Diese Einstellung bietet in der Regel den besten Kompromiss zwischen Nach Verarbeitung und

Sofort.

Vorziehen eines Auftrags in der Warteschlange

Sie können jeden Druckauftrag in der Warteschlange vorziehen und als nächsten Auftrag drucken. Wählen Sie den Druckauftrag aus, und klicken Sie auf Neu drucken.

Wenn die Verschachtelung aktiviert ist, wird der vorgezogene Druckauftrag weiterhin verschachtelt. Wenn Sie diesen Druckauftrag als nächsten Auftrag und nicht mit anderen verschachtelt drucken möchten, deaktivieren

DEWW Die Auftragswarteschlange im integrierten Webserver oder im HP DesignJet Utility 75

Sie zunächst die Verschachtelung, und verschieben Sie ihn dann wie zuvor beschrieben an den Anfang der

Warteschlange.

Löschen eines Auftrags aus der Warteschlange

Normalerweise muss ein Auftrag nicht aus der Warteschlange gelöscht werden, nachdem er gedruckt wurde. Er wird automatisch immer weiter nach hinten verschoben und irgendwann entfernt, je mehr Dateien gesendet werden. Wenn Sie jedoch fälschlicherweise eine Datei gesendet haben, die nicht gedruckt werden soll, wählen Sie einfach den Auftrag und anschließend Löschen.

Auf diese Weise können auch Druckaufträge gelöscht werden, die noch nicht gedruckt wurden.

Wenn der Auftrag aktuell gedruckt wird (der Status lautet dann Druckvorgang läuft), sollten Sie erst Abbrechen und dann Löschen wählen.

Erneutes Drucken oder Kopieren eines Auftrags in der Warteschlange

Wenn Sie über den integrierten Webserver einen bestimmten Auftrag in der Warteschlange erneut drucken oder die Anzahl der Exemplare erhöhen möchten, wählen Sie ihn aus, klicken Sie auf das Symbol Neu drucken, und geben Sie die Anzahl der Exemplare an. Der Druckauftrag wird dann an den Anfang der Warteschlange verschoben. Wenn Sie am Bedienfeld mehr als ein Exemplar eines noch nicht gedruckten Auftrags in der

Warteschlange drucken möchten, wählen Sie ihn zunächst aus. Wählen Sie dann Exemplare aus, und geben Sie die Anzahl der Exemplare an. Die Einstellung in der Software wird dadurch außer Kraft gesetzt.

HINWEIS: Wenn im Druckauftrag die Option Drehen auf Ein eingestellt ist, wird jedes Exemplar gedreht.

HINWEIS: Diese Vorgehensweise ist bei PCL3-Druckaufträgen nicht möglich. Bereits gedruckte PCL3-

Druckaufträge können möglicherweise über den Druckerspooler des Betriebssystems erneut gedruckt werden, sofern der Spooler für das Speichern von Aufträgen konfiguriert ist. Ob diese Möglichkeit besteht, hängt vom

Betriebssystem ab.

HINWEIS: Wenn Sie einen Druckauftrag erneut drucken, können Sie die Druckeinstellungen nicht ändern, da der

Auftrag bereits gerastert wurde.

Statusmeldungen zu Aufträgen

Folgende Meldungen werden zum Status eines Druckauftrags in dieser Reihenfolge anzeigt:

● Daten werden empfangen: Der Drucker empfängt den Druckauftrag vom Computer.

● Wartet auf Verarbeitung: Der Auftrag wurde vom Drucker empfangen und wartet auf die Verarbeitung (nur

Druckaufträge, die über den integrierten Web-Server gesendet wurden).

● Verarbeitung läuft: Der Drucker analysiert und verarbeitet den Druckauftrag.

● Druckvorbereitung läuft: Der Drucker überprüft vor dem Drucken das Ausgabesystem.

● Warten auf Druck: Der Auftrag wird in der Warteschlange gehalten, bis das Druckwerk für die Ausgabe verfügbar ist.

● Warten auf Verschachtelung: Der Drucker wartet bei aktivierter Schachtelung auf weitere Aufträge, um das

Schachteln abzuschließen und mit dem Drucken fortzufahren.

● Angehalten: Der Druckauftrag wurde mit aktivierter Option Für Vorschau anhalten gesendet und angehalten.

HINWEIS: Aufträge, für die eine Vorschau erzeugt werden soll, dürfen maximal 64 Seiten umfassen, da anderenfalls die Treibersoftware abstürzen könnte.

76 Kapitel 9 Warteschlangenverwaltung DEWW

HINWEIS: Wenn der Drucker während der Ausgabe eines Druckauftrags zum Stillstand kommt und die

Warteschlangenfunktion aktiviert ist, wird der teilweise gedruckte Auftrag beim nächsten Einschalten mit dem Status Angehalten in der Warteschlange angezeigt. Wenn Sie den Auftrag fortsetzen, wird er ab der

Seite gedruckt, an der er unterbrochen wurde.

● Warten auf Papier: Der Auftrag kann nicht gedruckt werden, da nicht das richtige Papier geladen ist, oder weil die aktive Rolle nicht schneidbar ist, sodass der Drucker nicht automatisch zur Standby-Rolle wechseln

kann. Legen Sie das erforderliche Papier ein (siehe „Druckmaterial“ auf Seite 35 ), und klicken Sie auf Weiter,

um den Auftrag fortzusetzen.

● Warten auf Abrechnung: Der Auftrag kann nicht gedruckt werden, da für alle Druckaufträge eine

Abrechnungs-ID erforderlich ist. Geben Sie die Abrechnungs-ID ein, und klicken Sie auf Weiter, um den

Auftrag fortzusetzen.

TIPP: Einzelheiten zur Vergabe einer Abrechnungs-ID finden Sie unter

Abrechnungs-ID anfordern auf Seite 28 .

● Drucken

● Trocknen läuft

● Papier wird geschnitten

● Blatt wird ausgeworfen

● Abbruch läuft: Der Druckauftrag wird abgebrochen, verbleibt aber in der Warteschlange des Druckers.

● Löschen läuft: Der Druckauftrag wird im Drucker gelöscht.

● Gedruckt

● Abgebrochen: Der Druckauftrag wurde durch den Drucker abgebrochen.

● Von Benutzer abgebrochen

● Leerer Druckauftrag: Der Druckauftrag enthält keine Druckdaten.

Erneutes Aktivieren eines angehaltenen Auftrags

Wenn ein Druckauftrag angehalten wird, wird eine Warnmeldung mit einer Beschreibung der Ursache angezeigt

(siehe Warnmeldungen auf Seite 167 ). Befolgen Sie dann die Anweisungen auf dem Bildschirm, um mit dem

Drucken fortzufahren.

Deaktivieren der Auftragswarteschlange

Öffnen Sie zum Deaktivieren der Auftragswarteschlange die Registerkarte Einrichtung, klicken Sie auf

Druckereinstellungen > Auftragsverwaltung > Warteschlange, und wählen Sie Ein aus.

DEWW Die Auftragswarteschlange im integrierten Webserver oder im HP DesignJet Utility 77

10 Farbmanagement

Einführung

Darstellung von Farben

Das Farbmanagement im Überblick

Farbkalibrierung

Farbmanagement von Druckertreibern

Farbmanagement vom Druckertreiber

Farbmanagement mit dem integrierten Webserver

Farbmanagement über das Bedienfeld

78 Kapitel 10 Farbmanagement DEWW

Einführung

Farbmanagement erfolgt mithilfe einer Reihe von Software-Tools, mit denen Sie eine Farbe so exakt wie möglich auf jedem Monitor oder Drucker reproduzieren können.

Der Drucker verfügt außerdem über modernste Hardwarekomponenten und Treibertechnologie. Er liefert dadurch gleichmäßige und zuverlässige Ergebnisse.

● Konsistente Farbausgabe durch Farbkalibrierung

● Reines Schwarz auf Fotopapier durch Fotoschwarztinte

● Farbemulation weiterer HP DesignJet-Drucker

Darstellung von Farben

Farbe wird i. d. R. als Array aus Zahlen dargestellt: drei Zahlen im RGB-Farbmodell oder vier im CMYK-Farbmodell.

Diese Zahlen sind eine Maßeinheit für die in einer Mischung verwendeten Grundfarben, um eine bestimmte Farbe zu erstellen. RGB bedeutet, dass wir eine Mischung aus Rot, Grün und Blau verwenden, um eine bestimmte Farbe zu erstellen. Bei CMYK besteht die Mischung aus Zyan, Magenta, Gelb und Key (Key steht aus historischen

Gründen für Schwarz).

Die meisten Monitore verwenden das RGB-Farbmodell, während die meisten Drucker das CMYK-Farbmodell verwenden.

Ein Bild kann zwar von einem Farbmodell in das andere konvertiert werden, in der Regel gelingt dies aber nicht perfekt. Der Drucker verwendet das RGB-Farbmodell, das mit dem Ihres Monitors identisch ist.

Dadurch wird das Problem der Farbangleichung vereinfacht, aber nicht vollständig gelöst. Jedes Gerät stellt die

Farben ein wenig anders dar, selbst wenn dasselbe Farbmodell verwendet wird. Jedoch können die Farben eines

Bildes seitens Farbmanagement-Software durch ein spezielles Farbprofil an die Merkmale des jeweiligen Geräts angepasst werden, um eine originalgetreue Farbdarstellung zu erhalten.

Das Farbmanagement im Überblick

Die folgenden Schritte sollten für jede verwendete Papiersorte ausgeführt werden, um eine präzise und konsistente Farbausgabe zu erhalten.

1.

Führen Sie für jede Papiersorte eine Farbkalibrierung durch, um konsistente Farben zu erhalten. Die

Kalibrierung sollte in regelmäßigen Abständen erneut durchgeführt werden (siehe Farbkalibrierung auf Seite 79 ). Eventuell sollte unmittelbar vor Druckaufträgen, bei denen eine konsistente Farbausgabe

eine große Rolle spielt, eine gesonderte Kalibrierung durchgeführt werden.

2.

Verwenden Sie zum Drucken immer das richtige Druckmaterialprofil für die jeweilige Druckmaterialsorte.

Das Druckmaterialprofil enthält das Farbprofil und verschiedene andere Merkmale des Papiers.

Siehe Medienprofile auf Seite 46

.

Farbkalibrierung

Die Farbkalibrierung sorgt dafür, dass der Drucker für eine bestimmte Kombination aus Druckköpfen,

Tintenfarben, Papiersorte und Umgebungsbedingungen eine konsistente Farbausgabe liefert. Ziel der

Farbkalibrierung ist es, auf unterschiedlichen Druckern, die sich an verschiedenen Standorten befinden, Drucke mit einer ähnlichen Farbdarstellung zu erhalten.

Manche Druckmedien können nicht kalibriert werden. Bei allen anderen Materialsorten ist eine Kalibrierung in den folgenden Situationen angebracht:

DEWW Einführung 79

● Nach dem Austauschen eines Druckkopfs

● Vor dem Drucken mit einer neuen Papiersorte, die noch nicht mit den aktuellen Druckköpfen kalibriert wurde

● Bei einer signifikanten Änderung der Umgebungsbedingungen (Temperatur oder Luftfeuchtigkeit)

Sie können jederzeit den Status der Farbkalibrierung des aktuell geladenen Druckmaterials überprüfen, indem

Sie am Bedienfeld und anschließend wählen. Es wird dann eine der folgenden Statusmeldungen angezeigt:

● Empfohlen: Das Druckmedium wurde noch nicht kalibriert.

HINWEIS: Beim Aktualisieren der Firmware des Druckers wird der Farbkalibrierungsstatus sämtlicher

Medientypen auf Empfohlen zurückgesetzt.

● Nicht mehr aktuell: Das Druckmedium wurde bereits kalibriert, aber die Kalibrierung ist wegen eines

Druckkopfaustauschs nicht mehr aktuell und sollte erneut durchgeführt werden.

● Fertig: Das Druckmedium wurde kalibriert, und die Kalibrierung ist aktuell.

● Deaktiviert: Das Druckmedium kann nicht kalibriert werden.

HINWEIS: Für Normalpapier und transparente Druckmedien kann die Farbkalibrierung nicht durchgeführt werden.

Sie können den Farbkalibrierungsstatus auch mit dem HP DesignJet Utility überprüfen.

Die Farbkalibrierung kann auf folgende Arten gestartet werden:

● HP DesignJet Utility für Windows: Wählen Sie zunächst Color Center > Druckmedium kalibrieren und dann das zu kalibrierende Druckmaterial aus.

● HP DesignJet Utility für Mac OS: Wählen Sie zunächst die Option Voreinstellungen für Druckmedien verwalten und dann das zu kalibrierende Druckmaterial aus. Klicken Sie danach auf die Schaltfläche , und wählen Sie Druckmedium kalibrieren aus.

Bedienfeld: Drücken Sie , dann und anschließend Bildqualität > Farbe kalibrieren.

Der Kalibrierungsvorgang läuft automatisch ab und kann im unbeaufsichtigten Modus erfolgen, nachdem Sie das zu kalibrierende Druckmedium eingelegt haben – es sollte breiter als 355 mmsein. Wenn Sie mehr als eine Rolle eingelegt haben, fragt der Drucker, welche Rolle kalibriert werden soll.

Der Vorgang dauert 3 bis 5 Minuten und verläuft in den folgenden Schritten:

1.

Eine Kalibrierungsseite mit Mustern in jeder im Drucker vorhandenen Tintenfarbe wird gedruckt.

2.

Die Kalibrierungsseite trocknet für eine bestimmte Zeitspanne, die sich nach der jeweiligen

Druckmaterialsorte richtet. Dadurch können sich die Farben stabilisieren.

3.

Die Kalibrierungsseite wird gescannt und gemessen.

4.

Anhand der Messwerte berechnet der Drucker die Korrekturfaktoren, die für eine konsistente Farbausgabe auf diesem Druckmaterial erforderlich sind. Außerdem wird mithilfe dieser Werte für jede Tintenfarbe die maximale Tintenmenge ermittelt, die auf das Papier aufgebracht werden kann.

80 Kapitel 10 Farbmanagement DEWW

Farbmanagement von Druckertreibern

Farbmanagementoptionen

Ziel des Farbmanagements ist eine möglichst originalgetreue Farbreproduktion auf allen Geräten. Auf dem

Ausdruck sollen sehr ähnliche Farben zu sehen sein wie auf dem Computerbildschirm.

Es gibt zwei grundlegende Farbmanagementverfahren für den Drucker:

● Farbmanagement durch Anwendung: In diesem Fall konvertiert die Anwendung die Farben des Bilds in den

Farbraum des Druckers und der Papiersorte. Dazu werden das in das Bild eingebettete ICC-Profil und das

ICC-Profil des Druckers und der Papiersorte verwendet.

● Druckergesteuerte Farben: Bei diesem Verfahren sendet die Anwendung das Bild ohne Farbkonvertierung an den Drucker, der die Farben dann in seinen Farbraum konvertiert. Die genaue Vorgehensweise richtet sich nach der verwendeten Seitenbeschreibungssprache.

– PostScript: Der PostScript-Interpreter führt die Farbkonvertierung anhand der im Drucker gespeicherten Profile und der mit dem PostScript-Druckauftrag gesendeten zusätzlichen Profile durch. Diese Art des Farbmanagements wird durchgeführt, wenn Sie den PostScript-Treiber verwenden und die Option „Druckergesteuerte Farben“ auswählen, oder wenn Sie eine PostScript-,

PDF-, TIFF- bzw. JPEG-Datei über den integrierten Webserver direkt an den Drucker senden. In beiden

Fällen müssen Sie die zu verwendenden Standardprofile (falls im Druckauftrag keine angegeben sind) und die Renderpriorität auswählen.

– Nicht-PostScript (PCL3, HP-GL/2, CALS/G4): Das Farbmanagement wird anhand von gespeicherten

Farbtabellen durchgeführt. Hierfür werden keine ICC-Profile verwendet. Dieses Verfahren ist nicht so vielseitig und flexibel wie die anderen Methoden, dafür aber einfacher und schneller. Mit ihm lassen sich auf HP Standarddruckmaterialien gute Druckergebnisse erzielen. Diese Art der Farbverwaltung wird ausgeführt, wenn Sie eine PCL3-, HP-GL/2- oder CALS/G4-Datei direkt über den integrierten

Web-Server zum Drucker senden.

HINWEIS: Der Drucker kann mithilfe von gespeicherten Farbtabellen nur die folgenden Farbräume in seinen Farbraum konvertieren: Adobe RGB und sRGB (bei Windows) sowie Adobe RGB (bei Mac OS X).

Weitere Informationen zu den Farbmanagementoptionen in Ihrer Anwendung finden Sie im HP Support Center

(siehe HP Support Center auf Seite 173

).

So greifen Sie auf die Optionen Farbmanagement durch Anwendung und Druckergesteuerte Farben zu:

● Dialogfeld des Windows-Treibers: Öffnen Sie die Registerkarte Farbe.

● Dialogfeld „Drucken“ von Mac OS X: Wählen Sie den Bereich Farbanpassung aus. Herstellerspezifisch oder

Im Drucker entspricht dem Modus Druckergesteuerte Farben . ColorSync sollte nur verwendet werden, wenn Sie die Farbmanagement durch Anwendung im Dialogfeld für die Anwendung nicht auswählen können.

● Bestimmte Anwendungen: Die Auswahl kann direkt in der Anwendung vorgenommen werden.

Farbmanagement vom Druckertreiber

HP Professional PANTONE Emulation

Wenn Sie eine PANTONE-Farbe in einem Bild verwenden, sendet die Anwendung normalerweise einen CMYK- oder RGB-Näherungswert dieser Farbe an den Drucker. Die Anwendung berücksichtigt dabei nicht den Drucker oder die Papiersorte, sondern erzeugt lediglich eine allgemeine Annäherung an die PANTONE-Farbe, die auf verschiedenen Druckern und Druckmedien unterschiedlich ausgegeben wird.

Die HP Professional PANTONE Emulation führt diese Aufgabe bedeutend besser durch, da die spezifischen

Merkmale des Druckers und der Papiersorte berücksichtigt werden. Sie erhalten dadurch mit der verwendeten

DEWW Farbmanagement von Druckertreibern 81

Kombination von Drucker und Druckmedium eine Farbdarstellung, die den Original-PANTONE-Farben sehr nahe kommt. Mit dieser Technologie sind Emulationen möglich, die denen im Druckvorstufengewerbe ähnlich sind.

Wenn Sie die HP Professional PANTONE Emulation verwenden möchten, brauchen Sie sie nur zu aktivieren. In der

Regel ist sie standardmäßig aktiviert.

● Dialogfeld des Windows-Treibers: Aktivieren Sie auf der Registerkarte Farbe die Option HP Professional

PANTONE Emulation.

● Dialogfeld „Drucken“ von Mac OS X: Wechseln Sie zum Bereich Farboptionen, und wählen Sie die Option

HP Professional PANTONE Emulation.

Sie können auch über den integrierten Web-Server ein Musterbuch mit den Emulationen der PANTONE-Farben durch den Drucker und der Farbdifferenz (ΔE) zwischen jeder Emulation und der originalen PANTONE-

Schmuckfarbe drucken. HP Professional PANTONE Emulation bietet nicht nur die beste Übereinstimmung, die sich auf Ihrem Drucker erreichen lässt, sondern auch eindeutige Informationen dazu, wie nah die Emulation an der ursprünglichen Schmuckfarbe liegt. Siehe

Drucken eines PANTONE-Musterbuchs auf Seite 84

.

Farbemulation

Der Drucker kann die Farbausgabe anderer Geräte emulieren, und zwar die von RGB-Geräten (z. B. Monitore) und die von CMYK-Geräten (z. B. Druckmaschinen und andere Drucker).

Die Farbemulation kann auf folgende Arten festgelegt werden:

● Dialogfeld des Windows-Treibers: Wählen Sie auf der Registerkarte Farbe die Option Druckergesteuerte

Farben aus.

● Dialogfeld „Drucken“ von Mac OS X: Wählen Sie den Bereich Farbmanagement und dann Im Drucker aus.

Farbemulation wird nur von den PostScript-Treibern in Mac OS X unterstützt.

Um die Emulation erfolgreich durchzuführen, benötigt der Drucker eine Beschreibung der Farben, die diese

Geräte ausgeben können. Der Standard zur Speicherung dieser Informationen sind die ICC-Profile. Zusammen mit der Lösung werden die gebräuchlichsten Standards für die verschiedenen Geräte zur Verfügung gestellt.

Die verfügbaren Optionen werden nachfolgend beschrieben.

RGB-Farbemulation

Der Drucker wird mit folgenden Farbprofilen ausgeliefert:

● Keine (Nativ): Es wird keine Emulation durchgeführt. Verwenden Sie diese Einstellung, wenn die

Farbkonvertierung durch die Anwendung oder das Betriebssystem durchgeführt wird und die Daten daher bereits farbverwaltet an den Drucker gesendet werden.

● sRGB IEC61966-2.1 emuliert die Charakteristik eines typischen PC-Monitors. Dieser Farbraum wird von vielen Hardware- und Softwareherstellern unterstützt und entwickelt sich zum Standardfarbraum für viele

Scanner, Drucker und Anwendungen.

● ColorMatch RGB emuliert den nativen Farbraum von Radius Pressview-Monitoren. Er ist eine Alternative zu

„Adobe RGB (1998)“ mit einem kleineren Farbraum.

● Apple RGB emuliert die Farbdarstellung eines durchschnittlichen Apple-Monitors. Diese Einstellung wird von zahlreichen DTP-Anwendungen verwendet. Wählen Sie diesen Farbraum aus, wenn Sie mit einem Apple-

Monitor oder mit alten DTP-Dateien arbeiten.

● Adobe RGB (1998) bietet ein ausreichend großes Spektrum von RGB-Farben. Verwenden Sie diesen

Farbraum für das Drucken mit vielen Farben.

82 Kapitel 10 Farbmanagement DEWW

Farbmanagement mit dem integrierten Webserver

Optionen auf der Seite „Druckauftrag senden“

Wenn Sie über die Seite Druckauftrag senden des integrierten Webservers einen Druckauftrag an den Drucker senden, können Sie folgende Optionen für das Farbmanagement festlegen.

Wenn Sie eine Option auf Standard eingestellt lassen, wird die im Auftrag gespeicherte Einstellung verwendet.

Wenn der Druckauftrag keine Einstellung für diese Option enthält, wird die am Bedienfeld des Druckers konfigurierte Einstellung verwendet.

Alle Aufträge

● Farbe/Graustufen: Legen Sie fest, ob in Farbe oder Graustufen gedruckt wird.

● RGB-Quellprofil auswählen: Wählen Sie das gewünschte RGB-Quellprofil aus.

Nur PostScript- oder PDF-Aufträge

● CMYK-Standardquellprofil: Wählen Sie das gewünschte CMYK-Quellprofil aus. Standard: US Coated SWOP v2.

● Renderpriorität: Wählen Sie die gewünschte Einstellung aus.

● Schwarzpunktkompensation: Aktivieren oder deaktivieren Sie die Schwarzpunktkompensation.

● HP Professional PANTONE Emulation: Aktivieren oder deaktivieren Sie HP Professional PANTONE Emulation.

Renderpriorität

Die Renderpriorität ist eine der Einstellungen für die Farbkonvertierung. Einige der Farben, die Sie drucken möchten, können nicht vom Drucker dargestellt werden. Sie können dann mit dieser Option zwischen vier

Einstellungen zur Behandlung dieser außerhalb des Spektrums liegenden Farben auswählen.

● Sättigung: Diese Einstellung eignet sich am besten für Grafiken, Diagramme und Bilder mit kräftigen, satten

Farben.

● Perzeptiv: Diese Einstellung sollte für Fotos und Bilder mit Farbverläufen verwendet werden. Es wird dann versucht, die Gesamtfarbdarstellung beizubehalten.

● Relativ farbmetrisch: Diese Einstellung eignet sich, wenn eine bestimmte Farbe genau wiedergegeben werden soll. Sie wird hauptsächlich für Proof-Drucke verwendet. Die Einstellung gewährleistet, dass eine

Farbe genau gedruckt wird, wenn dies möglich ist. Die anderen Methoden bieten wahrscheinlich einen zufriedenstellenderen Farbbereich, gewährleisten jedoch nicht, dass eine bestimmte Farbe richtig gedruckt wird. Bei dieser Einstellung wird der Weißton des Eingangsfarbraums auf das Weiß des verwendeten

Druckmediums abgebildet.

● Absolut farbmetrisch: Diese Einstellung entspricht „Relativ farbmetrisch“, jedoch findet kein Weißabgleich statt. Diese Einstellung wird ebenfalls hauptsächlich für den Proof-Druck verwendet, wenn die Ausgabe eines bestimmten Druckers (und dessen Weißpunkts) simuliert werden soll.

Schwarzpunktkompensation

Die Schwarzpunktkompensation steuert, ob bei der Konvertierung zwischen Farbräumen die unterschiedlichen

Schwarzpunkte berücksichtigt werden. Wenn die Option aktiviert ist, wird der volle Dynamikbereich des

Quellfarbraums auf den des Zielfarbraums abgebildet. Dadurch lassen sich Schatten erhalten, wenn der

Schwarzpunkt im Ausgangsfarbraum dunkler als der Schwarzpunkt des Zielfarbraums ist. Diese Option kann nur

für die Renderpriorität-Einstellung Relativ farbmetrisch verwendet werden (siehe Renderpriorität auf Seite 83 ).

DEWW Farbmanagement mit dem integrierten Webserver 83

Drucken eines PANTONE-Musterbuchs

Sie können über den integrierten Web-Server oder das HP DesignJet Utility ein Musterbuch mit den Emulationen der PANTONE-Farben durch den Drucker und der Farbdifferenz (ΔE) zwischen jeder Emulation und der originalen

PANTONE-Schmuckfarbe drucken..

Um ein Musterbuch zu drucken, klicken Sie auf der Hauptregisterkarte des integrierten Web-Servers auf

HP Professionell PANTONE Emulation. Wählen Sie die zu emulierenden PANTONE*-Einträge und danach die

Papierstreifen der PANTONE*-Farben aus, die gedruckt werden sollen. Sie können Papierstreifen aus mehr als einem PANTONE-Eintrag auswählen. Wenn Sie die gewünschten Farben ausgewählt haben, klicken Sie auf die

Schaltfläche Weiter. Das nächste Fenster enthält Ihre Auswahl. Drücken Sie Drucken, um diese Auswahl zu drucken, oder Zurück, um die Auswahl zu ändern.

Farbmanagement über das Bedienfeld

Sie können am Bedienfeld eine Farbkalibrierung für das geladene Druckmedium durchführen, indem Sie das

Symbol für das Menü , dann und anschließend Bildqualität > Farbe kalibrieren wählen.

Siehe

Farbkalibrierung auf Seite 79 .

Zum Zugriff auf die anderen Farboptionen drücken Sie am Bedienfeld , dann , dann

Druckvorereinstellungen > Farboptionen (auch unter Erweiterte Druckvoreinstellungen verfügbar).

HINWEIS: Sämtliche Einstellungen am Bedienfeld können über den Druckertreiber oder den integrierten

Webserver außer Kraft gesetzt werden.

Alle Aufträge

● Farbe/Graustufen: Legen Sie fest, ob in Farbe oder Graustufen gedruckt wird. Standard: Farbdruck.

● RGB-Quellprofil auswählen: Wählen Sie das gewünschte RGB-Quellprofil aus. Standard: sRGB IEC 1966-2.1.

84 Kapitel 10 Farbmanagement DEWW

Nur PostScript- und PDF-Aufträge

● CMYK-Quellprofil auswählen: Wählen Sie das gewünschte CMYK-Quellprofil aus. Standard: US Coated SWOP v2.

● Renderpriorität ausw.: Wählen Sie die gewünschte Einstellung aus. Standard: Perzeptiv.

● Schwarzpunktkompensation: Aktivieren oder deaktivieren Sie die Schwarzpunktkompensation. Standard:

Ein.

● HP Professional PANTONE Emulation: Aktivieren oder deaktivieren Sie HP Professional PANTONE Emulation.

Standard: Ein.

DEWW Farbmanagement über das Bedienfeld 85

11 Praxisbezogene Druckbeispiele

Drucken eines Entwurfs zur Überarbeitung mit der richtigen Skalierung

Drucken eines Dokuments mit den richtigen Farben

Drucken eines Projekts

Drucken einer Präsentation

Drucken und Skalieren aus Microsoft Office

86 Kapitel 11 Praxisbezogene Druckbeispiele DEWW

Drucken eines Entwurfs zur Überarbeitung mit der richtigen

Skalierung

In diesem Abschnitt wird gezeigt, wie Sie zu Überprüfungszwecken einen Entwurf mit der richtigen Skalierung in

Adobe Acrobat drucken.

Drucken in Adobe Acrobat

1.

Überprüfen Sie links unten im Dokumentbereich von Acrobat, ob die Seitengröße richtig ist.

2.

Klicken Sie auf Datei > Drucken, und vergewissern Sie sich, dass die Option Anpassen der Seitengröße auf

Keine eingestellt ist.

HINWEIS: Die Seitengröße wird nicht automatisch an die Größe der Zeichnung angepasst.

3.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften, und öffnen Sie die Registerkarte Papier/Qualität.

4.

Wählen Sie die gewünschten Einstellungen für Dokumentformat und Druckqualität aus. Wenn Sie ein neues

Papierformat definieren möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche Benutzerdefiniert.

5.

Klicken Sie auf die Registerkarte Funktionen, und aktivieren Sie die Option zum automatischen Drehen.

6.

Klicken Sie auf OK, und überprüfen Sie, ob das Dokument im Vorschaubereich des Druckdialogfelds richtig angezeigt wird.

Drucken eines Dokuments mit den richtigen Farben

In diesem Abschnitt wird gezeigt, wie Sie ein Dokument aus Adobe Acrobat drucken, mit Schwerpunkt auf

Farbmanagement.

DEWW Drucken eines Entwurfs zur Überarbeitung mit der richtigen Skalierung 87

Verwenden von Adobe Acrobat Reader

Acrobat Reader ist die einfachste Anwendung für PDF-Dateien. Mehrere Farbmanagement-Tools, die häufig in anspruchsvolleren Anwendungen verwendet werden, sind ausdrücklich nicht vorhanden und funktionieren standardmäßig mit Voreinstellungen, die nicht geändert werden können. Beispielsweise gibt es keine

Möglichkeit, einen Arbeitsfarbraum auszuwählen. Ein Standardfarbraum, wahrscheinlich sRGB, wird angewendet.

Dieser Farbraum wird z. B. für die Bildschirmanzeige verwendet. Auch als alternatives Farbprofil, wenn kein anderes durch eine Datei angegeben ist, wie weiter unten erläutert wird.

Acrobat Reader – Druckdialogfeld

Der Druckvorgang ist sehr einfach.

1.

Wählen Sie den Drucker und den Treiber aus dem Dropdown-Menü Drucker Druckdialogfeld aus.

Treibereinstellungen können durch Klicken auf die Schaltfläche Eigenschaften angepasst werden.

88 Kapitel 11 Praxisbezogene Druckbeispiele DEWW

2.

Passen Sie die Farbeinstellungen im Treiber-Eigenschaftenfenster an.

3.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Erweitert im Dialogfeld "Drucken", um Optionen zum Farbmanagement festzulegen. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Drucker bestimmt Farben. HP empfiehlt, die anderen

Farbmanagement-Kontrollkästchen zu aktivieren, die die Reinheit bestimmter Farben erhalten: Grautöne als Nur-K-Grautöne behandeln, Schwarz beibehalten und CMYK-Primärfarben beibehalten.

DEWW

4.

Wenn das Dokument mehrere Farbprofile enthält und Sie nicht sicher sind, wie das Ergebnis aussehen wird, können das Dokument zuerst reduzieren und es wie auf dem Bildschirm angezeigt drucken. Aktivieren Sie zu diesem Zweck das Kontrollkästchen Als Bild drucken im Dialogfeld "Erweiterte Druckereinrichtung". In diesem Fall wird die Rasterung von Acrobat Reader vor dem Aufrufen des Treibers ausgeführt. Wenn Sie dieses Kontrollkästchen nicht aktivieren, wird die Rasterung vom Treiber ausgeführt. Das Aktivieren des

Kontrollkästchens hat also möglicherweise einen sichtbaren Einfluss auf die Darstellung des gedruckten

Dokuments.

Drucken eines Dokuments mit den richtigen Farben 89

Verwenden von Adobe Acrobat Pro

Acrobat Pro ist eine professionelle Anwendung, die umfassendes Farbmanagement ermöglicht. Dieser Abschnitt beschreibt kurz die Optionen zum Auswählen eines Arbeitsfarbraums, Konvertieren von Bildern in einen gewünschten Farbraum und das Drucken.

1.

PDF-Dateien enthalten möglicherweise kein Farbprofil. Ohne Farbprofil verwendet Acrobat standardmäßig einen Arbeitsfarbraum. Um ein Arbeitsfarbraum auszuwählen, klicken Sie zuerst auf Bearbeiten >

Voreinstellungen.

2.

Im Dialogfeld "Voreinstellungen" können Sie RGB, CMYK und Graustufen-Arbeitsfarbräume auswählen.

90 Kapitel 11 Praxisbezogene Druckbeispiele DEWW

3.

PDF-Dateien können Elemente mit verschiedenen Farbprofilen enthalten. Einige haben Farbprofile, andere möglicherweise nicht. Der Arbeitsfarbraum wirkt sich nur auf die ohne ein Farbprofil aus. Wenn Sie dem

Dokument ein bestimmtes Farbprofil zuordnen möchten, müssen Sie den Inhalt des Dokuments wie folgt konvertieren. Wählen Sie zunächst Farben konvertieren unter Ansicht > Tools > Druckproduktion oder durch

Klicken auf das Symbol in der Statusleiste aus.

4.

Wählen Sie die Elemente aus, die Sie durch Angeben entsprechender Kriterien (Objekttyp und/oder Farbtyp) konvertieren möchten, und dann die Konvertierungsattribute. Wenn Sie das integrierte Farbprofil ändern möchten, können Sie Beliebiges Objekt und Beliebigen Farbraum im Kriterienbereich auswählen. Im Bereich mit den Konvertierungsattributen können Sie z. B. auswählen, ein Adobe RGB (1998)-Profil zu integrieren, indem Sie es als Konvertierungsprofil auswählen, das Kontrollkästchen Integrieren aktivieren, auf die

Schaltfläche OK klicken und die Datei speichern, um die Änderungen zu übernehmen. Die gespeicherte

Datei hat ein integriertes Adobe RGB-Farbprofil.

DEWW

5.

Um das Dokument zu drucken, wählen Sie einen Drucker im Dialogfeld "Drucken" aus, klicken Sie auf die

Schaltfläche Eigenschaften, und legen Sie die Farboptionen auf der Registerkarte Farbe fest.

Drucken eines Dokuments mit den richtigen Farben 91

WICHTIG: Wählen Sie auf der Registerkarte Druckergesteuerte Farben die Option Farbdruck aus.

Sie können auch ein Standardfarbprofil auswählen, das für alle Elemente verwendet wird, in denen ein

Farbprofil fehlt. HP empfiehlt:

● RGB: Wählen Sie sRGB oder Adobe RGB aus. Adobe RGB stellt leuchtendere Farben bereit.

● CMYK: Wählen Sie "Coated FOGRA39" oder "US Web Coated (SWOP) v2" aus.

6.

Drücken Sie die auf Schaltfläche Erweitert im Dialogfeld "Drucken", legen Sie Farbverarbeitung auf

Druckerfarbmanagement fest, und klicken Sie auf OK.

7.

Klicken Sie im Dialogfeld "Drucken" auf die Schaltfläche Drucken, um das Dokument auszudrucken.

92 Kapitel 11 Praxisbezogene Druckbeispiele DEWW

Drucken eines Projekts

In diesem Abschnitt wird gezeigt, wie Sie ein Projekt in AutoCAD und über den integrierten Web-Server drucken können.

Verwenden von AutoCAD

1.

Im AutoCAD-Fenster kann ein Modell oder ein Layout angezeigt werden. In der Regel wird ein Layout und nicht das Modell gedruckt.

2.

Klicken Sie oben im Fenster auf das Symbol „Drucken“.

DEWW

3.

Das Fenster „Drucken“ wird geöffnet.

4.

Sie können auf weitere Optionen zugreifen, indem Sie rechts unten auf die runde Schaltfläche klicken.

HINWEIS: Mit der Option Quality (Qualität) wird nicht die endgültige Druckqualität, sondern die Qualität der in den AutoCAD-Fenstern angezeigten Objekte festgelegt.

5.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften.

6.

Öffnen Sie die Registerkarte Geräte- und Dokumenteinstellungen, und klicken Sie auf die Schaltfläche

Benutzerdefinierte Eigenschaften.

7.

Aktivieren Sie auf der Registerkarte Papier/Qualität die Option zum Anzeigen einer Vorschau vor dem

Drucken, und wählen Sie das gewünschte Druckmaterial aus.

Drucken eines Projekts 93

HINWEIS: Wenn Sie drucken, ohne die Papierquelle oder die Papiersorte anzugeben, werden geschützte

Rollen nicht verwendet (siehe

Rollenschutz auf Seite 68

).

8.

Wählen Sie die gewünschte Druckqualität aus.

9.

Wenn Sie auf Rollenpapier drucken möchten, legen Sie fest, ob das Papier abgeschnitten werden soll.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Ränder/Layout, und wählen Sie die Option Rand beschneidet Druckbild aus.

10.

Öffnen Sie die Registerkarte Funktionen, und aktivieren Sie die Optionen Automatisches Drehen und

Schnittmarken. Durch das automatische Drehen wird Papier eingespart, und an den Schnittmarken können

Sie erkennen, wo das Papier nach dem Drucken abgeschnitten werden muss.

11.

Klicken Sie auf OK, um die Konfigurationsänderungen in einer PC3-Datei zu speichern.

12.

Wenn Sie im Fenster „Drucken“ auf OK geklickt haben, wird eine Druckvorschau erstellt.

94 Kapitel 11 Praxisbezogene Druckbeispiele DEWW

Senden von Dateien über den integrierten Web-Server

Klicken Sie im HP DesignJet Utility oder im EWS auf Druckauftragszentrum > Druckauftrag senden. Bei einigen

Web-Browsern wird das nachfolgende Fenster angezeigt. Bei anderen Web-Browsern variiert der Mechanismus zum Hinzufügen von Dateien etwas.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Dateien hinzufügen (oder Datei wählen, Weitere Datei hinzufügen), und wählen

Sie die zu druckenden Dateien aus. Die Dateien müssen in einem der folgenden Formate vorliegen:

● PDF

● PostScript

● TIFF

● JPEG

● HP-GL/2

● RTL

HINWEIS: Wenn Sie die Druckausgabe in eine Datei umleiten, muss diese eines der obigen Formate aufweisen, aber eine Namenserweiterung wie .plt oder .prn haben.

Dateien mit einem anderen Format können nicht gedruckt werden.

Wenn die Druckaufträge mit den richtigen Einstellungen (z. B. Seitenformat, Ausrichtung, Skalierung und

Kopienanzahl) erstellt wurden, brauchen Sie nur auf die Schaltfläche Drucken zu klicken, um sie an den Drucker zu senden.

Wenn Sie die Druckeinstellungen ändern möchten, wechseln Sie zum Abschnitt Druckauftragseinstellungen, und nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor. Rechts neben jeder Option wird eine Beschreibung angezeigt, die ihre Funktion erläutert. Wenn Sie eine Option auf Standard eingestellt lassen, wird die im Auftrag gespeicherte

Einstellung verwendet. Wenn der Druckauftrag keine Einstellung für diese Option enthält, wird die am Drucker konfigurierte Einstellung verwendet.

Inhalte nach Rändern abschneiden

Sie können diese Randeinstellung auswählen, indem Sie auf Erweiterte Einstellungen > Papier > Layout/Ränder >

Mit Rand drucken > Layout > Inhalte nach Rändern abschneiden klicken.

DEWW Drucken eines Projekts 95

Wenn Sie diese Option auswählen, werden die Dokumente mit einem weißen Rand und derselben Größe wie das ausgewählte Papierformat gedruckt. Sie erhalten dann Drucke mit einem weißen Rand, deren Größe mit dem im

Treiber ausgewählten Papierformat übereinstimmt.

Drucken einer Präsentation

In diesem Abschnitt wird gezeigt, wie Sie eine Präsentation in AutoCAD und Photoshop drucken können.

Verwenden von AutoCAD

1.

Öffnen Sie die AutoCAD-Datei, und wählen Sie ein Layout aus.

2.

Klicken Sie oben im Fenster auf das Symbol „Drucken“.

3.

Vergewissern Sie sich, dass der richtige Drucker ausgewählt ist, und klicken Sie auf die Schaltfläche

Eigenschaften.

4.

Öffnen Sie die Registerkarte Geräte- und Dokumenteinstellungen, und klicken Sie auf die Schaltfläche

Benutzerdefinierte Eigenschaften.

5.

Aktivieren Sie auf der Registerkarte Papier/Qualität die Option zum Anzeigen einer Vorschau vor dem

Drucken, und wählen Sie das gewünschte Druckmaterial aus.

HINWEIS: Wenn Sie drucken, ohne die Papierquelle oder die Papiersorte anzugeben, werden geschützte

Rollen nicht verwendet (siehe

Rollenschutz auf Seite 68

).

6.

Wählen Sie die gewünschte Druckqualität aus.

96 Kapitel 11 Praxisbezogene Druckbeispiele DEWW

DEWW

7.

Wenn Sie auf Rollenpapier drucken möchten, legen Sie fest, ob das Papier abgeschnitten werden soll.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Ränder/Layout, und wählen Sie die Option Rand beschneidet Druckbild aus.

8.

Wenn Sie auf Foto- oder Glanzpapier drucken, können Sie die Option Randlosdruck verwenden.

9.

Öffnen Sie die Registerkarte Funktionen, und aktivieren Sie die Optionen Automatisches Drehen und

Schnittmarken. Durch das automatische Drehen wird Papier eingespart, und an den Schnittmarken können

Sie erkennen, wo das Papier nach dem Drucken abgeschnitten werden muss.

10.

Klicken Sie auf OK, um die Konfigurationsänderungen in einer PC3-Datei zu speichern.

Drucken einer Präsentation 97

11.

Wenn Sie im Fenster „Drucken“ auf OK geklickt haben, wird eine Druckvorschau erstellt.

Drucken in Adobe Photoshop

1.

Wählen Sie in Photoshop die Option Datei > Drucken und dann den Drucker aus.

2.

Wählen Sie Druckeinstellungen und dann die Registerkarte Papier/Qualität aus.

3.

Wählen Sie das gewünschte Papierformat aus.

Wenn das gewünschte Papierformat nicht vorhanden ist, drücken Sie Benutzerdefiniert. Geben Sie die

Breite und Länge sowie einen Namen für das benutzerdefinierte Papierformat ein. Wählen Sie Speichern und OK.

4.

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen zum Anzeigen einer Vorschau vor dem Drucken. Sie können auch die

Standardpapierquelle, die Papiersorte und die Druckqualität ändern.

5.

Auf der Registerkarte Farbe ist für das Farbmanagement standardmäßig die Einstellung Druckergesteuerte

Farben ausgewählt. Sie brauchen diese nicht zu ändern, da Sie bereits in Photoshop die Option Drucker verwaltet Farben ausgewählt haben.

98 Kapitel 11 Praxisbezogene Druckbeispiele DEWW

Drucken und Skalieren aus Microsoft Office

In diesem Abschnitt wird gezeigt, wie Sie Dokumente in Microsoft Office 2013 drucken und skalieren können.

Verwenden von PowerPoint

1.

Wählen Sie Datei > Drucken und dann den Namen des Druckers aus.

2.

Klicken Sie auf Druckereigenschaften > Funktionen, und legen Sie mit der Option Dokument drucken auf die

Skalierung des Dokuments fest.

3.

Öffnen Sie die Registerkarte Papier/Qualität, und legen Sie die Einstellungen für Papierquelle und

Papiersorte fest.

4.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Ränder/Layout, und wählen Sie die Option Inhalt nach Rändern abschneiden aus, um die Größe beizubehalten.

Drucken und Skalieren in Project

1.

Klicken Sie auf Datei > Seite einrichten > Drucken.

DEWW

2.

Wählen Sie Ihren Drucker aus, und klicken Sie auf Schließen.

Drucken und Skalieren aus Microsoft Office 99

3.

Wählen Sie Seite einrichten und danach die gewünschte Einstellung für Papierformat aus.

4.

Klicken Sie auf Optionen, um den Druckertreiber zu öffnen. Die Standardeinstellungen auf der Registerkarte

Papier/Qualität brauchen wahrscheinlich nicht geändert zu werden: Papierquelle: Automatische Auswahl und Papiersorte: Druckereinstellungen verwenden.

5.

Wählen Sie Funktionen > Dokument drucken auf, um die Skalierung des Dokuments festzulegen. Sie können das Dokument auch in Project skalieren.

Drucken und Skalieren in Excel

1.

Klicken Sie auf Datei > Drucken. Wählen Sie den Namen des Drucker aus, und klicken Sie auf den

Rückwärtspfeil, um das Menü Datei zu verlassen.

2.

Öffnen Sie die Registerkarte SEITENLAYOUT, klicken Sie auf Format, und wählen Sie das gewünschte

Papierformat aus.

3.

Wählen Sie Datei > Drucken > Druckereigenschaften aus, um zum Druckertreiber zu wechseln. Öffnen Sie die Registerkarte Papier/Qualität, und legen Sie die Einstellungen für Papierquelle, Papiersorte und

Druckqualität fest.

4.

Wählen Sie Funktionen > Dokument drucken auf, um die Skalierung des Dokuments festzulegen. Sie können das Dokument auch in Excel skalieren.

100 Kapitel 11 Praxisbezogene Druckbeispiele DEWW

12 Abrufen von Informationen zur

Druckernutzung

Abrufen von Abrechnungsinformationen

Überprüfen der Nutzungsdaten

Überprüfen der Nutzungsdaten für einen Druckauftrag

Anfordern von Abrechnungsdaten per E-Mail

DEWW 101

Abrufen von Abrechnungsinformationen

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, Abrechnungsinformationen zu Ihrem Drucker abzurufen:

● Anzeigen von Druckernutzungsdaten für die gesamte bisherige Nutzungsdauer des Druckers (siehe

Überprüfen der Nutzungsdaten auf Seite 102

).

● Anzeigen von Tinten- und Papierverbrauch für die zuletzt ausgeführten Druckaufträge mit dem

HP DesignJet Utility (siehe

Überprüfen der Nutzungsdaten für einen Druckauftrag auf Seite 103 ). Wenn das

HP DesignJet Utility nicht verfügbar ist, lesen Sie den Abschnitt Zugriff auf das HP DesignJet Utility auf Seite 30

.

● Anfordern von Abrechnungsdaten per E-Mail. Der Drucker sendet regelmäßig Daten im XML-Format an eine angegebene E-Mail-Adresse. Die Daten können durch eine Anwendung eines Drittanbieters analysiert und

zusammengefasst oder als Excel-Arbeitsblatt angezeigt werden Siehe Anfordern von Abrechnungsdaten per E-Mail auf Seite 103

.

● Abrufen des Druckerstatus, der Druckernutzungsdaten und der Auftragsabrechnungsdaten über das

Internet mit der Anwendung eines Fremdherstellers. Der Drucker übergibt der Anwendung bei Anforderung

Daten im XML-Format. HP stellt ein Softwareentwicklungs-Kit zur Verfügung, mit dem entsprechende

Anwendungen entwickelt werden können.

Überprüfen der Nutzungsdaten

Sie können die Druckernutzungsdaten auf verschiedene Arten überprüfen.

HINWEIS: Die Genauigkeit dieser Daten kann nicht garantiert werden.

Integrierter Webserver

1.

Greifen Sie auf den integrierten Webserver zu (siehe

Zugriff auf den integrierten Webserver auf Seite 30

).

2.

Wechseln Sie zur Hauptregisterkarte.

3.

Wählen Sie Verlauf > Verbrauch.

Aus dem HP DesignJet Utility

1.

Wie Sie auf das HP DesignJet Utility zugreifen, lesen Sie im Abschnitt Zugriff auf das HP DesignJet Utility auf Seite 30

.

2.

Öffnen Sie unter Windows die Registerkarte Übersicht, und klicken Sie auf den Link Druckerverwendung.

Wählen Sie unter Mac OS X Druckerverwendung aus, und klicken auf die Schaltfläche Anzeigen.

Bedienfeld

1.

Wählen Sie .

2.

Wählen Sie .

3.

Wählen Sie Interne Drucke.

4.

Wählen Sie Ausdrucke Benutzerinfos.

5.

Wählen Sie Nutzungsbericht drucken.

102 Kapitel 12 Abrufen von Informationen zur Druckernutzung DEWW

Überprüfen der Nutzungsdaten für einen Druckauftrag

Sie können die Nutzungsdaten für einen bestimmten Druckauftrag auf zwei Arten überprüfen.

HINWEIS: Die Genauigkeit dieser Daten kann nicht garantiert werden.

Anzeigen von Abrechnungsdaten mit dem HP DesignJet Utility

1.

Wie Sie auf das HP DesignJet Utility zugreifen, lesen Sie im Abschnitt

Zugriff auf das HP DesignJet Utility auf Seite 30 .

2.

Wählen Sie unter Windows Druckauftragszentrum aus, um Informationen zu den aktuellen Aufträgen anzuzeigen, und klicken Sie dann auf den Link Abrechnung.

Wählen Sie unter Mac OS X Auftragsabrechnung, und klicken Sie auf die Schaltfläche Anzeigen.

Anzeigen von Abrechnungsdaten über den integrierten Webserver

1.

Greifen Sie auf den integrierten Webserver zu (siehe Zugriff auf den integrierten Webserver auf Seite 30 ).

2.

Wechseln Sie zur Hauptregisterkarte.

3.

Wählen Sie Verlauf > Abrechnung.

Anfordern von Abrechnungsdaten per E-Mail

1.

Besorgen Sie sich die IP-Adresse des Postausgangsservers (SMTP-Server) von Ihrer IT-Abteilung. Diese

Adresse ist zum Senden von E-Mail-Nachrichten erforderlich.

2.

Stellen Sie sicher, dass der Postausgangsserver (SMTP-Server) so konfiguriert ist, dass alle vom Drucker gesendeten E-Mail-Nachrichten weitergeleitet werden.

3.

Starten Sie den Webbrowser, und stellen Sie eine Verbindung zum integrierten Webserver des Druckers her.

4.

Wählen Sie die Registerkarte Einrichtung aus.

5.

Wählen Sie im Menü „Konfiguration“ in der linken Spalte Datum und Uhrzeit aus.

6.

Vergewissern Sie sich, dass Datum und Uhrzeit des Druckers richtig eingestellt sind.

7.

Wählen Sie im Menü „Konfiguration“ die Option E-Mail-Server aus.

8.

Geben Sie die IP-Adresse des Postausgangsservers (SMTP) ein.

9.

Geben Sie eine E-Mail-Adresse für den Drucker an. Diese E-Mail-Adresse muss keine gültige E-Mail-Adresse sein, weil der Drucker keine Nachrichten empfängt, sie sollte jedoch das Format einer E-Mail-Adresse haben. Sie dient zur Identifizierung des Druckers, wenn er E-Mail-Nachrichten sendet

10.

Wählen Sie im Menü „Konfiguration“ die Option Druckereinstellungen aus.

11.

Wenn Sie im Abschnitt „Abrechnung“ für Abrechnungs-ID anfordern die Einstellung Ein festlegen, muss ein

Benutzer bei jedem Senden eines Druckauftrags eine Abrechnungs-ID angeben: Diese ID kann z. B. der

Abteilung des Benutzers oder einem bestimmten Projekt oder einem Kunden entsprechen. Wenn ein

Benutzer einen Auftrag ohne Angabe einer Abrechnungs-ID sendet, wird der nicht identifizierte Auftrag nicht gedruckt und verbleibt in der Warteschlange, bis eine Abrechnungs-ID bereitgestellt wird.

Wenn Sie für Abrechnungs-ID anfordern die Einstellung Aus festlegen, druckt das Gerät alle Aufträge unabhängig davon, ob sie über eine Abrechnungs-ID verfügen.

12.

Aktivieren Sie Abrechnungsdateien senden.

DEWW Überprüfen der Nutzungsdaten für einen Druckauftrag 103

13.

Legen Sie für Abrechnungsdateien senden an die E-Mail-Adresse (bzw. Adressen) fest, an die die

Abrechnungsinformationen gesendet werden sollen. Dies kann eine Adresse sein, die Sie speziell für das

Empfangen automatisch erzeugter Nachrichten vom Drucker erstellt haben.

14.

Legen Sie für Abrechnungsdateien senden nach jeweils die Häufigkeit fest, mit der die Informationen gesendet werden sollen, indem Sie eine bestimmte Anzahl an Tagen oder Druckvorgängen wählen.

15.

Sie können Persönliche Daten aus Abrechnungs-E-Mail entfernen auf Ein einstellen, damit

Abrechnungsnachrichten keine persönlichen Informationen enthalten. Wenn für diese Option Aus festgelegt ist, werden Informationen wie Benutzername, Auftragsname und Abrechnungs-ID einbezogen.

Wenn Sie die obigen Schritte durchgeführt haben, sendet der Drucker die Abrechnungsdaten in der festgelegten

Häufigkeit per E-Mail. Die Daten werden im XML-Format bereitgestellt und können mit einem

Drittanbieterprogramm leicht ausgewertet werden. Zu den zu jedem Druckauftrag bereitgestellten Daten zählt, wann der Auftrag gesendet wurde, wann der Auftrag gedruckt wurde, die Druckzeit, der Bildtyp, die Anzahl der

Seiten, die Anzahl der Exemplare, Papiertyp und -format, Tintenverbrauch pro Farbe und weitere Attribute des

Auftrags. Abrechnungsdaten werden auch für Scan- und Kopieraufträge bereitgestellt.

Von der HP Website können Sie eine Excel-Vorlage herunterladen ( http://www.hp.com/go/designjet/accounting ), mit der Sie die XML-Daten übersichtlicher in Form eines Arbeitsblatts anzeigen können.

Durch die Analyse der Abrechnungsdaten können Sie Ihren Kunden die Druckernutzung genau zurechnen. Sie haben folgende Abrechnungsmöglichkeiten:

● Berechnen Sie jedem Kunden die Gesamtmenge an Tinte und Papier, die der Kunde in einem bestimmten

Zeitraum verbraucht hat.

● Rechnen Sie mit den Kunden jeden Auftrag einzeln ab.

● Rechnen Sie mit den Kunden jedes Projekt, aufgeschlüsselt nach Auftrag, einzeln ab.

HINWEIS: Unter bestimmten Umständen kann Excel die Dezimalstelle in einer Zahl entfernen oder an eine andere Stelle verschieben: Zum Beispiel kann es sein, dass die Zahl 5,1806 als 51806 missverstanden und als

51.806 angezeigt wird. Hierbei handelt es sich um ein Excel-Problem, das von HP nicht gelöst werden kann.

104 Kapitel 12 Abrufen von Informationen zur Druckernutzung DEWW

13 Umgang mit Tintenpatronen und Druckköpfen

Allgemeine Informationen zu Tintenpatronen

Überprüfen des Tintenpatronenstatus

Herausnehmen einer Tintenpatrone

Einsetzen einer Tintenpatrone

Allgemeine Informationen zu Druckköpfen

Überprüfen des Druckkopfstatus

Herausnehmen eines Druckkopfs

Einsetzen eines Druckkopfs

DEWW 105

Allgemeine Informationen zu Tintenpatronen

Tintenpatronen enthalten Tinte und sind mit den Druckköpfen verbunden, die die Tinte auf das Papier

aufbringen. Informationen zum Bestellen zusätzlicher Tintenpatronen finden Sie unter „Verbrauchsmaterial und

Zubehör“ auf Seite 120 .

ACHTUNG: Tintenpatronen können durch elektrostatische Entladungen beschädigt werden. Beachten Sie

deshalb entsprechende Vorsichtsmaßnahmen (siehe Glossar auf Seite 180

). Berühren Sie auf keinen Fall die

Steckkontakte, Leitungen und Schaltungsbauteile.

HINWEIS: Dieser Drucker wurde nicht für die Verwendung von Continuous Ink Systems (CIS) konzipiert.

Entfernen Sie zum Fortsetzen des Druckvorgangs alle Continuous-Ink-Systeme und installieren Sie Original-HP-

Tintenpatronen (oder kompatible Patronen).

HINWEIS: Dieser Drucker ist für Tintenpatronen konzipiert, die verwendet werden, bis sie leer sind. Werden die

Tintenpatronen vor dem Verbrauch nachgefüllt, kann dies zu Fehlern beim Drucker führen. Wenn dies der Fall ist, setzen Sie eine neue Tintenpatrone (Original HP oder kompatibel) ein, um den Druckvorgang fortzusetzen.

Überprüfen des Tintenpatronenstatus

Zeigen Sie den Tintenstand in den Patronen an, indem Sie auf dem Bedienfeld und anschließend wählen. Auf der Tinteninformationsseite ist die Option Tintenpatronen ersetzen verfügbar, falls Sie dies durchführen möchten (siehe auch

Herausnehmen einer Tintenpatrone auf Seite 106 ).

Weitere Informationen zum Status der Tintenpatronen können Sie anzeigen, indem Sie auf die Farbe der Patrone drücken, zu der Sie Informationen wünschen.

Sie erhalten diese Informationen auch über das HP DesignJet Utility.

Eine Erläuterung der Meldungen zum Tintenpatronenstatus finden Sie unter Statusmeldungen für

Tintenpatronen auf Seite 156

.

Vorgehensweise über das HP DesignJet Utility

● Öffnen Sie im HP DesignJet Utility für Windows die Registerkarte Überblick. Unter Verbrauchsmaterialstatus

> Patronen wird der Status aller Patronen angezeigt.

● Klicken Sie im HP DesignJet Utility für Mac OS X in der Gruppe „Informationen“ auf Druckerstatus.

Herausnehmen einer Tintenpatrone

Tintenpatronen müssen in folgenden Fällen entnommen werden:

● Die Patrone enthält nur noch wenig Tinte, und Sie möchten eine volle Tintenpatrone für das unbeaufsichtigte Drucken einsetzen (die restliche Tinte der ersten Patrone kann später für andere

Druckaufträge verwendet werden).

● Die Tintenpatrone ist leer oder schadhaft und muss ausgetauscht werden, um das Drucken fortzusetzen.

ACHTUNG: Nehmen Sie Tintenpatronen auf keinen Fall während des Druckens heraus.

ACHTUNG: Nehmen Sie eine Tintenpatrone nur heraus, wenn Sie eine andere Patrone zur Hand haben.

ACHTUNG: Vergewissern Sie sich, dass die Druckerräder blockiert sind (der Bremshebel nach unten gedrückt ist), damit sich der Drucker nicht mehr bewegen lässt.

106 Kapitel 13 Umgang mit Tintenpatronen und Druckköpfen DEWW

HINWEIS: Wenn eine Patrone leer wird, wird der aktuelle Auftrag nicht automatisch abgebrochen. Wenn Sie den

Auftrag nicht manuell abbrechen, wird das Drucken fortgesetzt, sobald die leere Patrone ersetzt wurde. Wird die

Patrone nicht umgehend ersetzt, kann es in der Druckausgabe zu Streifenbildung kommen.

1.

Wählen Sie am Bedienfeld , dann und anschließend Tintenpatrone ersetzen.

Wahlweise können Sie drücken, dann und schließlich Tinte > Tintenpatrone ersetzen.

2.

Öffnen Sie die Tintenpatronenabdeckung auf der linken Seite des Druckers.

3.

Greifen Sie die Tintenpatrone, die Sie entnehmen möchten.

4.

Ziehen Sie die Tintenpatrone gerade nach oben aus der Halterung.

HINWEIS: Berühren Sie nicht das Ende der Tintenpatrone, das in den Drucker eingesetzt wird, da sich

Tinte auf den Kontakten befinden kann.

HINWEIS: Bewahren Sie teilweise gefüllte Patronen nach Möglichkeit nicht auf.

DEWW

5.

Auf dem Bedienfeld wird die fehlende Tintenpatrone gemeldet.

Herausnehmen einer Tintenpatrone 107

Einsetzen einer Tintenpatrone

1.

Schütteln Sie die Tintenpatrone kräftig, bevor Sie sie aus der Verpackung nehmen.

2.

Packen Sie die Tintenpatrone aus, und suchen Sie nach dem Etikett mit der Tintenfarbe. Vergewissern Sie sich, dass der Buchstabe bzw. die Buchstaben (in den vorliegenden Abbildungen „M“ für Magenta), mit dem der leere Schacht gekennzeichnet ist, mit der Buchstabenkennung auf dem Patronenetikett übereinstimmt.

3.

Setzen Sie die Tintenpatrone in den Schacht ein.

4.

Drücken Sie die Tintenpatrone in den Schacht, bis sie einrastet. Sie müssen einen Signalton hören und auf dem Bedienfeld die Bestätigung sehen, dass die Patrone eingesetzt ist.

Falls Probleme auftreten, lesen Sie den Abschnitt

Einsetzen einer Tintenpatrone nicht möglich auf Seite 156

.

5.

Schließen Sie die Abdeckung wieder, wenn Sie alle Tintenpatronen eingesetzt haben.

6.

Auf dem Bedienfeld wird angezeigt, dass alle Patronen richtig eingesetzt sind.

108 Kapitel 13 Umgang mit Tintenpatronen und Druckköpfen DEWW

Allgemeine Informationen zu Druckköpfen

Die Druckköpfe sind mit den Tintenpatronen verbunden und bringen die Tinte auf das Papier auf.

ACHTUNG: Druckköpfe können durch elektrostatische Entladungen beschädigt werden. Beachten Sie deshalb

entsprechende Vorsichtsmaßnahmen (siehe Glossar auf Seite 180 ). Berühren Sie auf keinen Fall die

Steckkontakte, Leitungen und Schaltungsbauteile.

Überprüfen des Druckkopfstatus

Der Drucker überprüft automatisch nach jedem Druckauftrag die Druckköpfe und wartet sie. Mit den folgenden

Schritte können Sie weitere Informationen über die Druckköpfe anzeigen.

1.

Wählen Sie am Bedienfeld und dann . Wählen Sie anschließend den Druckkopf aus, zu dem Sie

Informationen benötigen..

2.

Auf dem Bedienfeld werden dann folgende Optionen angezeigt:

● Farben

● Produktname

● Produktnummer

● Seriennummer

● Status (siehe

„Fehlermeldungen auf dem Bedienfeld“ auf Seite 169 )

● Bisher verbrauchte Tintenmenge

● Garantiestatus

Sie erhalten die meisten dieser Informationen auch über das HP DesignJet Utility.

Eine Erläuterung der Statusmeldungen für die Druckköpfe finden Sie unter Statusmeldungen zu Druckköpfen auf Seite 161 .

Wenn der Garantiestatus Siehe Garantiehinweis lautet, wird eine nicht von HP hergestellte Tintenpatrone verwendet. Im beiliegenden Dokument Rechtliche Hinweise sind die Gewährleistungsbedingungen ausführlich beschrieben.

Herausnehmen eines Druckkopfs

ACHTUNG: Vergewissern Sie sich, dass die Druckerräder blockiert sind (der Bremshebel nach unten gedrückt ist), damit sich der Drucker nicht mehr bewegen lässt.

DEWW Allgemeine Informationen zu Druckköpfen 109

ACHTUNG: Beim Auswechseln des Druckkopfs muss der Drucker eingeschaltet sein.

1.

Wählen Sie am Bedienfeld , dann und anschließend Druckköpfe ersetzen.

Alternativ dazu wählen Sie , dann und anschließend Tinte > Druckköpfe ersetzen aus.

2.

Der Druckkopfwagen wird automatisch an die richtige Position verschoben.

ACHTUNG: Wenn der Druckkopfwagen mehr als drei Minuten in der Entnahmeposition bleibt, ohne dass

Druckköpfe eingesetzt oder herausgenommen werden, wird er automatisch wieder in die Standardposition auf der rechten Seite bewegt.

3.

Sobald der Wagen stoppt, werden Sie auf dem Bedienfeld aufgefordert, das Druckerfenster zu öffnen.

4.

Begeben Sie sich zum Druckkopfwagen auf der rechten Seite des Druckers.

5.

Ziehen Sie den Griff nach oben und zu sich heran, um den Haltebügel zu lösen.

6.

Drücken Sie den Griff nach hinten, um die Abdeckung aufzuklappen.

110 Kapitel 13 Umgang mit Tintenpatronen und Druckköpfen DEWW

7.

Sie erhalten dadurch Zugang zu den Druckköpfen.

8.

Klappen Sie den blauen Griff des Druckkopfs nach oben, den Sie herausnehmen möchten.

9.

Lösen Sie den Druckkopf vorsichtig mit Hilfe des blauen Griffs.

DEWW Herausnehmen eines Druckkopfs 111

10.

Ziehen Sie den blauen Griff nach oben, bis sich der Druckkopf vom Wagen löst.

ACHTUNG: Ziehen Sie nicht ruckartig, da dies den Druckkopf beschädigen kann.

11.

Auf dem Bedienfeld wird der fehlende Druckkopf gemeldet.

Einsetzen eines Druckkopfs

HINWEIS: Wenn eine der angeschlossenen Tintenpatronen leer oder fast leer ist, kann kein neuer Druckkopf eingesetzt werden. In solch einem Fall muss die entsprechende Tintenpatrone vor dem Einsetzen des neuen

Druckkopfs ersetzt werden.

1.

Ziehen Sie die orangefarbenen Schutzkappen nach unten ab.

2.

Der Druckkopf ist so konstruiert, dass er nicht versehentlich in den falschen Schacht eingesetzt werden kann. Vergewissern Sie sich, dass die Farbe des Etiketts auf dem Druckkopf mit der Farbmarkierung an dem

Wagenschacht übereinstimmt, in den der Druckkopf eingesetzt werden soll.

112 Kapitel 13 Umgang mit Tintenpatronen und Druckköpfen DEWW

DEWW

3.

Setzen Sie den Druckkopf in den richtigen Schacht des Wagens ein.

ACHTUNG: Drücken Sie den Druckkopf langsam gerade nach unten. Wenn Sie den Druckkopf zu schnell oder verkantet einsetzen bzw. beim Einsetzen drehen, kann er beschädigt werden.

4.

Drücken Sie den Druckkopf nach unten, wie durch den Pfeil in der folgenden Abbildung gezeigt.

ACHTUNG: Beim Einsetzen eines neuen Druckkopfs ist ein gewisser Widerstand spürbar. Sie müssen daher fest, aber gleichmäßig drücken. Wenn der Druckkopf richtig eingesetzt ist, hören Sie einen Signalton, und auf dem Bedienfeld wird eine Bestätigung angezeigt. Falls Probleme auftreten, lesen Sie den Abschnitt

Einsetzen eines Druckkopfs nicht möglich auf Seite 156 .

5.

Setzen Sie ggf. weitere Druckköpfe ein, und schließen Sie die Wagenabdeckung.

Einsetzen eines Druckkopfs 113

6.

Achten Sie darauf, dass der blaue Griff unter den Haltebügel an der vorderen Wagenseite greift.

7.

Klappen Sie den Griff nach unten auf die Wagenabdeckung.

Wenn alle Druckköpfe richtig eingesetzt sind und vom Drucker akzeptiert werden, ertönt ein Signalton.

HINWEIS: Wenn Sie beim Einsetzen des Druckkopfs keinen Signalton hören und auf dem Bedienfeld die

Meldung Austauschen angezeigt wird, müssen Sie den Druckkopf noch einmal einsetzen.

8.

Schließen Sie das Druckerfenster.

9.

Auf dem Bedienfeld wird dann bestätigt, dass alle Druckköpfe richtig eingesetzt sind. Der Drucker überprüft nun die Druckköpfe und bereitet sie für den Betrieb vor. Wenn alle Druckköpfe ausgetauscht wurden, dauert dieser Vorgang etwa 20 Minuten. Sollten bei der Vorbereitung der Druckköpfe Probleme auftreten, müssen Sie möglicherweise bis zu 45 Minuten warten. Wenn nur ein Druckkopf ausgetauscht wird, sind 2 bis 40 Minuten für die Vorbereitung erforderlich. Nachdem alle Druckköpfe überprüft und vorbereitet wurden, und wenn Papier eingelegt ist, wird nun automatisch die Druckkopfausrichtung durchgeführt

(siehe

Ausrichten der Druckköpfe auf Seite 159

).

10.

Es wird empfohlen, nach dem Einsetzen eines neuen Druckkopfs eine Farbkalibrierung durchzuführen

Siehe

Farbkalibrierung auf Seite 79 .

114 Kapitel 13 Umgang mit Tintenpatronen und Druckköpfen DEWW

14 Warten des Druckers

Überprüfen des Druckerstatus

Reinigen des Druckergehäuses

Warten der Tintenpatronen

Transportieren und Lagern des Druckers

Aktualisieren der Firmware

Aktualisieren der Software

Wartungskits für den Drucker

Sicheres Löschen der Festplatte

DEWW 115

Überprüfen des Druckerstatus

Der aktuelle Status des Druckers kann auf verschiedene Arten überprüft werden:

● Wenn Sie das HP DesignJet Utility starten und den Drucker auswählen, wird eine Informationsseite mit dem

Drucker-, Druckmaterial- und Tintenstatus angezeigt.

● Wenn Sie auf den integrierten Webserver zugreifen, erhalten Sie Informationen zum allgemeinen Status des Druckers. Auf der Seite Verbrauchsmaterial der Hauptregisterkarte wird der Druckmaterial- und

Tintenstatus angezeigt.

Wählen Sie auf dem Bedienfeld , um Informationen zum Status des Druckmaterials, des

Tintenfüllstands, der Tintenpatrone und der Druckköpfe anzuzeigen. Wenn ein aktuelles Problem besteht, wechseln Sie automatisch zum Bereich mit dem dringendsten Problem.

Wenn aktuelle Meldungen vorliegen, wird in der obersten Zeile des Home-Bildschirms die wichtigste

Meldung angezeigt. Wählen Sie die Meldung aus, um eine Liste aller aktuellen Meldungen anzuzeigen.

Reinigen des Druckergehäuses

Reinigen Sie die Außenseite des Druckers sowie alle anderen Druckerkomponenten, die Sie im Normalbetrieb regelmäßig berühren, mit einem feuchten Schwamm oder einem weichen Tuch und einem milden

Haushaltsreiniger (z. B. Flüssigseife).

VORSICHT!

Schalten Sie den Drucker vor der Reinigung unbedingt aus, und ziehen Sie das Netzkabel ab, um

Verletzungen durch Stromschlag zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass kein Wasser in das Innere des Druckers gelangt.

ACHTUNG: Verwenden Sie zur Reinigung keine Scheuermittel.

Warten der Tintenpatronen

Während der Lebensdauer einer Patrone sind normalerweise keine Wartungsarbeiten erforderlich. Um eine gleich bleibend hohe Druckqualität zu gewährleisten, tauschen Sie jedoch die Patrone aus, wenn ihr

Verfallsdatum erreicht ist. Wenn dies eintritt, wird auf dem Bedienfeld eine entsprechende Meldung angezeigt.

Sie können das Verfallsdatum jederzeit überprüfen siehe Überprüfen des Druckerstatus auf Seite 116 .

Siehe auch

„Umgang mit Tintenpatronen und Druckköpfen“ auf Seite 105 .

Transportieren und Lagern des Druckers

Für den Transport des Druckers sind bestimmte Vorbereitungen zu treffen, damit das Gerät keinen Schaden nimmt. Halten Sie sich dazu an die folgenden Anweisungen.

1.

Belassen Sie die Tintenpatronen und Druckköpfe im Drucker.

2.

Vergewissern Sie sich, dass sich kein Papier mehr im Drucker befindet.

3.

Stellen Sie sicher, dass der Drucker ausgeschaltet ist

4.

Ziehen Sie sämtliche Kabel vom Drucker ab.

ACHTUNG: Entfernen Sie bevor Sie den Drucker durch einen Türrahmen transportieren ggf. die Fußausleger, und montieren Sie sie vor dem Einrichten des Druckers wieder.

116 Kapitel 14 Warten des Druckers DEWW

Wenn Sie den Drucker für längere Zeit stillgelegen, müssen Sie folgende Schritte ergreifen:

1.

Schalten Sie den Drucker am Bedienfeld mit der Netztaste aus.

2.

Schalten Sie den Drucker mit dem Netzschalter an der Rückseite aus.

3.

Ziehen Sie das Netzkabel des Druckers ab.

ACHTUNG: Wenn Sie den Drucker umdrehen, könnte Tinte in das Innere des Geräts gelangen und schwere

Schäden verursachen.

Wenn Sie den Drucker anschließend wieder einschalten, dauert es ca. drei Minuten, bis die Initialisierung abgeschlossen ist und die Druckköpfe betriebsbereit sind. Die Vorbereitung der Druckköpfe dauert normalerweise etwas über eine Minute. Wenn der Drucker jedoch längere Zeit (sechs Wochen und mehr) nicht eingeschaltet wurde, kann dieser Vorgang bis zu 45 Minuten in Anspruch nehmen.

ACHTUNG: Nach einer längeren Stilllegung des Druckers sind möglicherweise die Druckköpfe nicht mehr verwendbar. Die Druckköpfe müssen dann durch neue ersetzt werden.

TIPP: Die Vorbereitung der Druckköpfe kostet Zeit und Tinte. Um die Druckköpfe zu schonen und Tinte und Zeit zu sparen, sollte der Drucker möglichst immer eingeschaltet bleiben bzw. in den Energiesparmodus versetzt werden. In beiden Fällen wird der Drucker in bestimmten Zeitabständen aktiviert, um die Druckköpfe betriebsbereit zu halten. Auf diese Weise umgehen Sie den zeitintensiven Vorbereitungsprozess bei der

Inbetriebnahme des Druckers.

HINWEIS: Wenn der Drucker ohne Drucken eingeschaltet bleibt, wird das Papier alle sechs Stunden leicht vorgeschoben, um Markierungen der Andruckrollen auf dem Papier zu vermeiden.

Aktualisieren der Firmware

Die verschiedenen Druckerfunktionen werden durch Firmware im Drucker gesteuert.

Von Zeit zu Zeit veröffentlicht der Kundendienst Aktualisierungen der Firmware. Diese Aktualisierungen erhöhen die Funktionstüchtigkeit des Druckers, verbessern die Funktionen und können geringfügige Probleme beheben.

WICHTIG: Es wird dringend empfohlen, die Firmware in regelmäßigen Abständen zu aktualisieren, um von den neuesten Entwicklungen zu profitieren.

Im Folgenden werden verschiedene Möglichkeiten zum Herunterladen und Installieren von Firmware-

Aktualisierungen beschrieben. Sie können die für Sie bequemste Methode wählen. Firmware-Aktualisierungen können in zwei Kategorien unterteilt werden: automatische und manuelle Aktualisierungen

HINWEIS: Die Firmware enthält häufig verwendete Druckmaterialprofile. Zusätzliche Profile können separat

heruntergeladen werden siehe Medienprofile auf Seite 46 .

DEWW Aktualisieren der Firmware 117

Automatische Firmware-Aktualisierungen

Automatische Firmware-Aktualisierungen sind bei Druckern mit Internetverbindung möglich. Ihr Drucker kann automatisch die aktuelle Firmware-Version herunterladen und installieren.

Wichtige Hinweise

Der Drucker muss an ein Netzwerk angeschlossen sein siehe Einrichten eines Druckers mit

Internetverbindung auf Seite 22

.

● Automatische Firmware-Aktualisierungen können über das Bedienfeld oder den integrierten Webserver

vorgenommen werden siehe Einrichten eines Druckers mit Internetverbindung auf Seite 22 .

● Sofern ein Administratorkennwort eingerichtet wurde, ist es für die Änderung dieser Einstellungen erforderlich.

● Ein Firmware-Aktualisierungspaket kann groß sein. Dies kann Auswirkungen auf das Netzwerk oder die

Internet-Verbindung haben. Über einen Jetdirect-Adapter durchgeführte Downloads sind langsamer als solche über den integrierten Ethernet-Adapter.

● Das Herunterladen einer Firmware-Aktualisierung erfolgt im Hintergrund: Während des Herunterladens kann der Drucker zum Drucken verwendet werden. Die Installation kann jedoch nicht im Hintergrund durchgeführt werden: Drucken während der Installation ist nicht möglich.

Manuelle Firmware-Aktualisierungen

Manuelle Firmware-Aktualisierungen können folgendermaßen ausgeführt werden:

● Wählen Sie im integrierten Web-Server die Registerkarte Wartung Firmware-Aktualisierung und anschließend Firmware-Aktualisierung aus. Drücken Sie Jetzt prüfen, um zu überprüfen, ob neue Firmware zur Verfügung steht. Wenn das der Fall ist, werden einige Informationen über die neue Firmware angezeigt, und Sie haben die Option, sie herunterzuladen und zu installieren.

● Wählen Sie im HP DesignJet Utility für Windows den Drucker aus, öffnen Sie die Registerkarte Support, und klicken Sie auf Firmware-Aktualisierung.

● Wählen Sie im HP DesignJet Utility für Mac OS X in der Support-Gruppe die Option Firmware-Aktualisierung aus.

● Verwenden Sie HP Web Jetadmin, was Ihnen das Vornehmen manueller Firmware-Aktualisierungen oder das Anfordern automatischer Aktualisierungen ermöglicht.

● Mit einem USB-Stick. Laden Sie die Firmware-Datei von der Website http://www.hp.com/go/Z2600/ firmware oder http://www.hp.com/go/Z5600/firmware auf den USB-Stick herunter, und schließen Sie diesen neben dem Bedienfeld am High Speed USB-Hostanschluss an. Ein Assistent für die Firmware-

Aktualisierung wird im Bedienfeld angezeigt, der Sie durch den Aktualisierungsvorgang führt.

Aktualisieren der Software

Aktualisierungen der Druckertreiber und der anderen Software für den Drucker erhalten Sie auf der Website http://www.hp.com/go/Z2600/drivers oder http://www.hp.com/go/Z5600/drivers .

Wenn Sie mit Windows arbeiten, bietet Ihnen der HP Software Update-Dienst automatisch und in regelmäßigen

Abständen die Aktualisierung der Software an.

Wartungskits für den Drucker

Für Ihren Drucker stehen drei Wartungskits mit Komponenten bereit, die nach langer Betriebsdauer möglicherweise ausgetauscht werden müssen. Wenn dieser Fall eintritt, wird auf dem Bedienfeld und im

HP DesignJet Utility eine Meldung angezeigt.

118 Kapitel 14 Warten des Druckers DEWW

Wenden Sie sich dann an den HP Support (siehe HP Support kontaktieren auf Seite 175 ), und fordern Sie das

entsprechende Wartungskit an. Die Kits werden nur von Servicetechnikern installiert.

Sicheres Löschen der Festplatte

Auf der Festplatte des Druckers werden die Druckaufträge vorübergehend gespeichert. Mit der Funktion zum sicheren Löschen können sämtliche Daten von der Festplatte entfernt werden, damit kein unbefugter Zugriff möglich ist. Sie können bestimmte Dateien oder die gesamte Festplatte sicher löschen.

Die Funktion zum sicheren Löschen bietet drei Sicherheitsstufen:

● Nicht sichere Schnelllöschung: Bei dieser Methode werden alle Einträge in der Dateizuordnungstabelle gelöscht. Die eigentlichen Daten bleiben auf der Festplatte, bis sie bei nachfolgenden Speicheroperationen

überschrieben werden. Der Zugriff auf die Daten ist zwar schwierig, jedoch mit speziellen Anwendungen möglich. Dies ist die normale Methode, mit der Dateien auf den meisten Computersystemen gelöscht werden. Diese Methode ist am schnellsten, dafür aber am unsichersten.

● Sichere Schnelllöschung: Auch bei dieser Methode werden alle Einträge in der Dateizuordnungstabelle gelöscht. Zusätzlich werden die Daten noch mit einem bestimmten Zeichenmuster überschrieben. Diese

Methode ist langsamer als die nicht sichere Schnelllöschung, aber sicherer. Es kann aber weiterhin auf

Fragmente der gelöschten Daten mit speziellen Hilfsmitteln zur Erkennung von Magnetspuren zugegriffen werden.

● Sichere Säuberungslöschung: Bei dieser Methode werden alle Einträge in der Dateizuordnungstabelle gelöscht und die Daten wiederholt überschrieben. Dabei wird ein spezieller Algorithmus verwendet, der verhindert, dass Daten auf der Festplatte zurückbleiben. Diese Methode ist am langsamsten, dafür aber am sichersten. Sie entspricht den Anforderungen der Richtlinie 5220-22.m des US-Verteidigungsministeriums zum Löschen und Säubern von Datenträgern. Dies ist die Standardsicherheitsstufe beim sicheren Löschen.

Die Funktion zum sicheren Löschen wird von der kostenlosen HP Software zur Druckerverwaltung Web JetAdmin bereitgestellt siehe http://www.hp.com/go/webjetadmin .

Wenn Probleme mit dem sicheren Löschen über Web JetAdmin auftreten, wenden Sie sich an den HP Support: siehe

HP Support kontaktieren auf Seite 175

.

HINWEIS: Wenn Sie die gesamte Festplatte löschen, werden Sie während des Vorgangs mehrmals aufgefordert, den Drucker neu zu starten. Das Löschen dauert etwa 6 Stunden (sichere Schnelllöschung) bzw. 24

Stunden (sichere Säuberungslöschung).

DEWW Sicheres Löschen der Festplatte 119

15 Verbrauchsmaterial und Zubehör

Bestellen von Verbrauchsmaterial und Zubehör

Zubehör

120 Kapitel 15 Verbrauchsmaterial und Zubehör DEWW

Bestellen von Verbrauchsmaterial und Zubehör

Sie haben zwei Möglichkeiten, um Verbrauchsmaterial und Zubehör für Ihren Drucker zu bestellen:

● Besuchen Sie die folgende Website: http://www.hplfmedia.com

● Wenden Sie sich an den HP Support (siehe

HP Support kontaktieren auf Seite 175

).

Im Folgenden finden Sie eine Zusammenstellung des verfügbaren Verbrauchsmaterials und Zubehörs mit den dazugehörigen Teilenummern.

Bestellen von Tintenverbrauchsmaterial

Das folgende Tintenverbrauchsmaterial kann für Ihren Drucker bestellt werden.

Tintenpatronen

Patrone

HP 745 Tintenpatrone, magenta, 130 ml

HP 745 Tintenpatrone, gelb, 130 ml

HP 745 Tintenpatrone, cyan, 130 ml

HP 745 130-ml Tintenpatrone Fotoschwarz

HP 745 130-ml Tintenpatrone Schwarz (matt)

HP 745 130-ml-Druckpatrone Chromrot

HP 745 Tintenpatrone, magenta, 300 ml

HP 745 Tintenpatrone, gelb, 300 ml

HP 745 Tintenpatrone, cyan, 300 ml

HP 745 300-ml Tintenpatrone Fotoschwarz

HP 745 300-ml Tintenpatrone Schwarz (matt)

HP 745 300-ml-Druckpatrone Chromrot

Produktnummer

F9J95A

F9J96A

F9J97A

F9J98A

F9J99A

F9K00A

F9K01A

F9K02A

F9K03A

F9K04A

F9K05A

F9K06A

Druckköpfe

Druckkopf

HP 744 Druckkopf Schwarz und Zyanblau (Foto)

HP 744 Druckkopf Magentarot und Gelb

HP 744 Druckkopf Schwarz matt und Chromrot

Produktnummer

F9J86A

F9J87A

F9J88A

Bestellen von Druckmedien

Die folgenden Druckmaterialsorten sind aktuell für den Drucker erhältlich.

HINWEIS: Die Liste wird sich wahrscheinlich im Laufe der Zeit ändern. Aktuelle Informationen finden Sie auf der

Website http://www.hplfmedia.com

.

HINWEIS: Sie können viele Druckmaterialsorten, die nicht von HP unterstützt werden, trotzdem für Ihren

Drucker verwenden.

Kennzeichnung der Verfügbarkeit:

DEWW Bestellen von Verbrauchsmaterial und Zubehör 121

● (A): In Asien erhältlich (außer Japan)

● (C): In China erhältlich

● (E): In Europa, im Nahen Osten und in Afrika erhältlich

● (J): In Japan erhältlich

● (L): In Lateinamerika erhältlich

● (N): In Nordamerika erhältlich

Wenn auf die Teilenummer keine Kennung in Klammern folgt, ist das Druckmaterial überall erhältlich.

Rollenpapier

Sorte

HP Fotopapier

HP Premium Fotopapier, hochglänzend, schnell trocknend g/m² Länge

260 22,9 m

30,5 m

Breite Produktnummer

HP Premium Fotopapier seidenmatt schnell trocknend

HP Everyday Fotopapier, hochglänzend, schnell trocknend

HP Everyday Fotopapier seidenmatt, schnell trocknend

HP Fotopapier hochglänzend schnell trocknend – Universal

HP Universal Fotopapier seidenmatt schnell trocknend

HP Fotopapier Premium, matt

260 22,9 m

30,5 m

235 30,5 m

235 30,5 m

200 30,5 m

61 m

200 30,5 m

61 m

210 30,5 m

1067 mm

610 mm

914 mm

1067 mm

610 mm

914 mm

1067 mm

1067 mm

610 mm

914 mm

1067 mm

610 mm

914 mm

1067 mm

610 mm

914 mm

610 mm

914 mm

1067 mm

1067 mm

610 mm

914 mm

Q8918A

Q8920A

Q8921A

Q8922A

Q6574A

Q6575A

Q6576A

Q8754A

Q7991A

Q7993A

Q7995A

Q7992A

Q7994A

Q7996A

Q8916A

Q8917A

Q6579A

Q6580A

Q6581A

Q8755A

CG459B

CG460B

HP Rückseitig beleuchtbare Druckmedien

HP Premium Backlit Farbbrillanz-Folie, rückseitig beleuchtbar

285 30,5 m 914 mm

1067 mm

C8747A

C8748A

HP Selbstklebende Druckmedien

122 Kapitel 15 Verbrauchsmaterial und Zubehör DEWW

DEWW

Rollenpapier (Fortsetzung)

Sorte

HP Everyday Polypropylen selbstklebend, matt

HP Everyday Polypropylen selbstklebend, hochglänzend g/m² Länge

120 22,9 m

168 mit

Papierträg er

120 22,9 m

168 mit

Papierträg er

150 20 m HP Vinylfolie selbstklebend – Universal

HP Colorfast Vinylfolie selbstklebend

290 mit

Papierträg er

190 12,2 m

345 mit

Papierträg er

HP Druckmedien für Banner, Displays und Plakate

HP Opaque Scrim 460 15,2 m

HP Premium Polypropylen matt

HP Everyday Polypropylen matt

140 22,9 m

120 30,5 m

HP Robuste seidenmatte Display-Folie

HP Widerstandsfähiges Banner mit

DuPont Tyvek

HP Normalpapier und gestrichenes Papier

HP Papier Plus matt, extraschwer

61 m

265 15,2 m

133 22,9 m

210 30,5 m

HP Inkjet-Papier – Universal 80 45,7 m

91,4 m

175 m

Breite

610 mm

914 mm

1067 mm

914 mm

1067 mm

914 mm

1067 mm

914 mm

Produktnummer

C0F18A

C0F19A

C0F20A

C0F28A

C0F29A

C2T51A

C2T52A

C0F08A

610 mm

914 mm

1067 mm

594 mm (A1)

610 mm

914 mm

1067 mm

594 mm (A1)

841 mm (A0)

914 mm

610 mm

914 mm

1067 mm

914 mm

1067 mm

610 mm

914 mm

1067 mm

914 mm

914 mm

914 mm

1067 mm

Bestellen von Verbrauchsmaterial und Zubehör 123

Q6626B

Q6627B

Q6628B

Q8003A

Q1396A

Q1397A

Q1398A

Q8004A

Q8005A

Q8751A

Q8675C

Q1898C

Q1899C

C2T53A (AEN)

C2T54A (AEN)

CH022A

CH023A

CH025A

CH024A

Q6620B

C0F12A

C0F13A

Rollenpapier (Fortsetzung)

Sorte

HP Inkjet-Papier, hochweiß

HP Gestrichenes Papier schwer

HP Gestrichenes Papier g/m² Länge

90 45,7 m

91,4 m

130 30,5 m

67,5 m

90 45,7 m

91,4 m

HP Fine Art-Druckmedien

HP Artist-Leinwand, matt

HP Litho-realistisches Papier, matt

390 15,2 m

269 30,5 m

Bestellen von Zubehör

Sie können folgendes Zubehör für Ihren Drucker bestellen.

Name

HP DesignJet 24-Zoll-Rollenzuführungsspindel

HP DesignJet 44-Zoll-Rollenzuführungsspindel

3-Zoll-Spindeladapterkit für HP DesignJet-Drucker

HP Jetdirect 640n-Druckerserver

HP DesignJet HD Scanner

Produktnummer

CQ783A

Q6709A

CN538A

J8025A

CQ654C

610 mm

914 mm

1067 mm

1118 mm

610 mm

914 mm

Breite

419 mm

594 mm (A1)

610 mm

610 mm

841 mm (A0)

914 mm

914 mm

914 mm

610 mm

914 mm

1067 mm

1067 mm

420 mm (A2)

594 mm (A1)

610 mm

841 mm (A0)

914 mm

1067 mm

914 mm

124 Kapitel 15 Verbrauchsmaterial und Zubehör

E4J54B

E4J55B

E4J56B

E4J57A

K6B77A

K6B78A

Produktnummer

C6810A

C6029C

C6030C

C6569C

Q1956A

Q1443A

Q1442A

C6019B

Q1446A

Q1445A

C1860A

C6035A

Q1444A

C6036A

C1861A

Q1441A

C6020B

C6567B

C6980A

DEWW

Zubehör

Spindel

Durch zusätzliche Spindeln können Sie rasch von einem Druckmaterial zu einem anderen wechseln.

Jetdirect-Druckserver

Die Jetdirect-Druckserver bieten zusätzliche Anschlussmöglichkeiten und Sicherheitsoptionen, die über diejenigen der integrierten Standard-Ethernet-Schnittstelle des Druckers hinausgehen.

DEWW Zubehör 125

16 Beheben von Papierproblemen

Probleme bei der Papierzufuhr

Der Druckmedientyp ist im Treiber nicht vorhanden

Der Drucker hat auf der falschen Papiersorte gedruckt

Automatisches Schneiden nicht verfügbar

Warten auf Papier

Die Rolle wird nicht weitergeführt

Das Papier hat sich gestaut

Ein abgeschnittener Streifen im Ausgabefach verursacht Staus

Meldung zu fehlendem Papier, obwohl Papier eingelegt ist

Die Drucke werden nicht richtig in die Ablage ausgegeben

Papier wird nach dem Ende des Druckvorgangs nicht ausgegeben

Das Papier wird nach dem Drucken abgeschnitten

Die Schneideeinrichtung funktioniert nicht ordnungsgemäß

Das Papier liegt nicht straff genug auf der Rolle

Neukalibrierung des Papiervorschubs

126 Kapitel 16 Beheben von Papierproblemen DEWW

Probleme bei der Papierzufuhr

● Prüfen Sie, ob nicht bereits Papier eingelegt ist.

● Stellen Sie sicher, dass das Papier weit genug im Drucker liegt: Sie sollten merken, dass der Drucker das

Papier fasst.

● Ziehen Sie das Druckmaterial während des automatischen Ausrichtungsvorgangs nur dann gerade, wenn

Sie auf dem Bedienfeld dazu aufgefordert werden. Das Druckmaterial wird automatisch in die richtige

Position gebracht.

● Das Druckmaterial ist möglicherweise zerknittert oder gewellt bzw. hat unregelmäßige Kanten.

● Es kann schwierig sein, ein besonders steifes Papier über die obere Rolle einzulegen. Versuchen Sie, es auf die untere Rolle zu verschieben.

Allgemeine Probleme beim Zuführen von Rollenpapier

● Wenn die Rolle nicht eingezogen wird, ist die Vorderkante eventuell nicht gerade und muss abgeschnitten werden. Schneiden Sie die ersten 2 cm von der Rolle ab, und wiederholen Sie dann den Druckvorgang. Dies kann auch bei einer neuen Druckmaterialrolle erforderlich sein.

● Stellen Sie sicher, dass die Rollenenden eng an den Spindelenden anliegen.

● Überprüfen Sie, ob die Spindel richtig eingesetzt ist.

● Vergewissern Sie sich, dass das Papier richtig auf die Spindel aufgebracht ist und über der Rolle in Ihre

Richtung eingezogen wird.

● Überprüfen Sie, ob alle Transportsicherungen entfernt wurden.

● Vergewissern Sie sich, dass das Druckmaterial fest auf der Rolle aufgewickelt ist.

● Berühren Sie während des Ausrichtungsvorgangs weder die Rolle noch das Druckmaterial.

● Beim Laden einer Rolle muss die Rollenabdeckung geöffnet bleiben, bis Sie am Bedienfeld zum Schließen aufgefordert werden.

● Achten Sie beim Laden der oberen Rolle darauf, dass Sie den Rollenanfang nicht versehentlich in die

Einzelblattzufuhr einführen.

Rollenpapier wird nicht zugeführt

Wenn das Druckmaterial nicht gerade zugeführt wurde, folgen Sie den Anleitungen auf dem Bedienfeld:

DEWW Probleme bei der Papierzufuhr 127

1.

Heben Sie den blauen Hebel an, wenn Sie in der Bedienfeldanzeige dazu aufgefordert werden. Der Drucker versucht dann, die Rolle gerade auszurichten.

2.

Drücken Sie den blauen Hebel nach unten, wenn Sie in der Bedienfeldanzeige dazu aufgefordert werden.

Der Drucker überprüft die Ausrichtung des Druckmaterials. Wenn die Rolle richtig ausgerichtet ist, werden

Sie vom Drucker aufgefordert, die Rollenabdeckung zu schließen. Danach können Sie mit dem Drucken beginnen.

Sollte die Rolle noch nicht richtig ausgerichtet sein, wird auf dem Bedienfeld eine Fehlermeldung angezeigt, und Sie werden aufgefordert, den Vorgang zu wiederholen.

Wenn Sie den gesamten Vorgang noch einmal durchführen möchten, brechen Sie ihn mit der Abbruchtaste am Bedienfeld ab, und wickeln Sie das Druckmaterial wieder auf die Rolle (es darf sich kein Druckmaterial mehr im Papierpfad befinden).

HINWEIS: Wenn sich die Rolle vom Kern gelöst hat, kann sie vom Drucker nicht geladen werden.

Einzelblatt wird nicht eingezogen

● Führen Sie das Blatt während des Einziehens mit der Hand. Dies ist vor allem bei dickerem Papier wichtig.

● Stellen Sie sicher, dass das Blatt an der Bezugslinie auf der Rollenabdeckung ausgerichtet ist.

● Während das Einzelblatt eingezogen wird, dürfen Sie es nur gerade ziehen, wenn Sie auf dem Bedienfeld dazu aufgefordert werden.

● Verwenden Sie keine von Hand geschnittenen Blätter, da diese eine unregelmäßige Form haben können.

Legen Sie ausschließlich im Handel erhältliche Blätter ein.

Befolgen Sie bei jedem Problem die Anweisungen auf dem Bedienfeld.

Wenn Sie den Ladevorgang noch einmal starten möchten, brechen Sie den Vorgang am Bedienfeld ab. Der

Drucker gibt das Blatt über die Vorderseite des Druckers aus.

Fehlermeldungen bei der Papierzufuhr

In der folgenden Tabelle sind die Bedienfeldmeldungen bei Zufuhrproblemen und die vorgeschlagenen

Maßnahmen aufgelistet.

Meldung Maßnahme

Rollenabdeckung schließen, wenn das Laden abgeschlossen ist

Schließen Sie nach dem Laden des Druckmaterials die Rollenabdeckung.

Hebel angehoben

Papier falsch eingelegt

Der blaue Hebel wurde beim Einziehen des Papiers angehoben. Dadurch kann das Papier nicht eingezogen werden. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bedienfeld.

Das Druckmaterial wurde nicht richtig geladen. Ziehen Sie den blauen Hebel nach oben, nehmen Sie das Druckmaterial heraus, und drücken Sie den Hebel nach unten.

Papier wurde mit zu viel Schräglauf eingezogen.

Papier lose um Kern

Papier nicht erkannt

Rollenabdeckung während Ladevorgang geschlossen

Der Drucker hat erkannt, dass das Papier zu schräg eingezogen wird. Folgen Sie den

Anweisungen auf dem Bedienfeld.

Das Ende der Rolle hat sich vom Kern gelöst. Bringen Sie das Druckmedium fest auf den

Kern auf, oder legen Sie eine neue Rolle ein.

Der Drucker hat beim Einziehen kein Papier erkannt. Stellen Sie sicher, dass das Papier weit genug eingeschoben wurde, und dass es sich nicht um Transparentpapier handelt.

Schließen Sie die Rollenabdeckung erst, wenn Sie am Bedienfeld dazu aufgefordert werden.

128 Kapitel 16 Beheben von Papierproblemen DEWW

Meldung

Blatt ist zu groß.

Blatt zu klein

Maßnahme

Der Drucker hat beim Einziehen erkannt, dass das Blatt Papier zu breit oder zu lang ist.

Wählen Sie , um den Vorgang abzubrechen Siehe

Funktionsbeschreibung auf Seite 177

.

Der Drucker hat beim Einziehen erkannt, dass das Blatt Papier zu schmal oder zu kurz ist.

Wählen Sie , um den Vorgang abzubrechen Siehe

Funktionsbeschreibung auf Seite 177

.

Achten Sie darauf, dass der Rollenanfang nicht in die Einzelblattzufuhr eingeführt wird.

Papier beim Laden der oberen Rolle in

Einzelblattpfad eingeführt

Der Druckmedientyp ist im Treiber nicht vorhanden

Wenn eine Druckmaterialsorte nicht im Treiber vorhanden ist, können Sie eines der bereits im Treiber verfügbaren Profile verwenden. Sie müssen jedoch angeben, ob es sich um ein transparentes, lichtdurchlässiges, glänzendes oder mattes Druckmaterial handelt.

HINWEIS: Für glänzendes Papier muss eine glänzende Papiersorte verwendet werden, da mattschwarze Tinte auf glänzendem Papier nicht gut wirkt.

Glanzpapier

Wenn es sich um Fotopapier handelt, wählen Sie die Kategorie Fotopapier aus. Für glänzendes oder hochglänzendes Papier wählen Sie die Papiersorte Foto hochglänzend aus Für seidenmattes, satiniertes, Pearl- oder Luster-Papier wählen Sie die Sorte Seidenm./Satin aus..

Um das Farbspektrum auf Fotopapier zu vergrößern, wählen Sie je nach Oberflächenbeschaffenheit die Sorte HP

Fotopapier hochglänzend – Universal oder HP Fotopapier seidenmatt – Universal aus.

Mattes Papier

Die Auswahl der Papiersorte für mattes Papier hängt von der Tintenabsorptionsfähigkeit des Papier ab. Ermitteln

Sie zuerst, ob es sich um Universalpapier oder Fotopapier handelt. Wählen Sie dann die empfohlene Papiersorte aus.

Universalpapier

● Wählen Sie für transparentes Pauspapier je nach Papiergewicht die Sorte Pauspapier transp. < 65 g/m2 oder Pauspapier transp. > 65 g/m2 aus.

● Wählen Sie für leichtes Papier (< 90 g/m 2 ) und nicht gestrichenes Papier (z. B. Normalpapier oder hochweißes Papier) die Papiersorte Normalpapiere und gestrichene Papiere > Normalpapier aus..

● Wählen Sie für leichtes gestrichenes Papier (< 110 g/m 2

HP Gestrichenes Papier aus.

) die Papiersorte Norm. und gestr. Papiere >

● Wählen Sie für schweres gestrichenes Papier (< 200 g/m 2

Papiere > Gestr. schwer aus.

) die Papiersorte Normalpapiere und gestrichene

● Wählen Sie für sehr schweres feinfaseriges gestrichenes Papier (> 200 g/m 2 gestr. Papiere > Gestr. extra-schwer aus.

) die Papiersorte Norm. und

Fotopapier

Für Fotopapier wählen Sie Papiersorte Fotopapier > Foto matt.

DEWW Der Druckmedientyp ist im Treiber nicht vorhanden 129

Schwarze Tinte lässt sich leicht abwischen

Dieses Problem tritt auf, wenn das Papier nicht mit mattschwarzer Tinte bedruckt werden kann. Damit nicht die matte Tinte verwendet wird, wählen Sie die Papiersorte Fotopapier > Foto hochglänzend.

Das Papier ist nach dem Drucken gewellt, oder der Tintenauftrag ist zu stark

Dieses Problem tritt auf, wenn zu viel Tinte verwendet wird. Wählen Sie eine Kategorie für schwächeres Papier.

Kategorien für mattes Papier (von leicht bis schwer):

● Normalpapier

● Gestrichen

● Gestr. schwer

● Gestr. extra-schwer

Siehe auch

„Beheben von Problemen mit der Druckqualität“ auf Seite 139 .

Der Drucker hat auf der falschen Papiersorte gedruckt

Wenn mit dem Drucken begonnen wird, bevor Sie das gewünschte Druckmaterial laden konnten, haben Sie möglicherweise im Druckertreiber für den Papiertyp Druckereinstellungen verwenden oder Beliebig ausgewählt.

Wenn eine dieser Optionen ausgewählt ist, wird mit dem Drucken sofort begonnen, und zwar auf dem aktuell

geladenen Druckmaterial. Laden Sie das gewünschte Druckmaterial (siehe „Druckmaterial“ auf Seite 35

), und wählen Sie diese Sorte im Druckertreiber aus.

● Dialogfeld des Windows-Treibers: Wählen Sie auf der Registerkarte Papier/Qualität die Sorte in der

Dropdown-Liste aus.

● Dialogfeld „Drucken“ von Mac OS X: Wählen Sie im Bereich Papier/Qualität die Sorte in der Liste der

Papiersorten aus.

HINWEIS: Druckereinstellungen verwenden (Windows) oder Beliebig (Mac OS X) ist die Treiber-

Standardeinstellung.

Automatisches Schneiden nicht verfügbar

Bestimmte Papiertypen, wie beispielsweise Leinwand, können nicht mit der automatischen Schneidevorrichtung geschnitten werden. Ist ein derartiger Papiertyp geladen und aktiv, kann der Drucker nicht automatisch zur anderen Rolle wechseln: Die aktive Rolle muss zuerst manuell entladen werden.

Warten auf Papier

Je nach den beim Senden des Auftrags festgelegten Einstellungen (siehe Unzulässiges Papier auf Seite 24

) wählt der Drucker aus, welche der geladenen Rollen zum Drucken verwendet wird. Wenn keine der verfügbaren Rollen mit allen zuvor festgelegten Einstellungen übereinstimmt, wird der Druckauftrag angehalten, damit das erforderliche Druckmaterial geladen werden kann. Sie können den Auftrag manuell fortsetzen und auf einem anderen als dem festgelegten Druckmaterial drucken. Anderenfalls bleibt der Druckauftrag angehalten.

HINWEIS: Wenn eine nicht schneidbare Rolle aktiv ist, wird jeder an eine andere Papierquelle gesendete Auftrag angehalten, bis die nicht schneidbare Rolle manuell entladen wurde.

Anhand welcher Kriterien wird die Rolle für den Druckauftrag ausgewählt?

Beim Senden eines Druckauftrags über den Treiber oder den integrierten Webserver kann das gewünschte

Druckmaterial festgelegt werden. Der Druckauftrag wird dann auf einer Rolle gedruckt, die der ausgewählten

130 Kapitel 16 Beheben von Papierproblemen DEWW

Druckmaterialsorte entspricht und außerdem breit genug für das gesamte Druckbild ist. Wenn mehrere Rollen verfügbar sind, die sämtliche Kriterien erfüllen, wird die verwendete Rolle entsprechend der Einstellung für den

Rollenwechsel ausgewählt. Diese Einstellung kann am Bedienfeld festgelegt werden siehe

Rollenwechsel-

Optionen (nur Z5600) auf Seite 24 .

Wann wird ein Druckauftrag zum Laden von Druckmaterial angehalten?

Wenn die Option „Unzulässiges Papier“ auf Passend. Pap. laden eingestellt ist (siehe Unzulässiges Papier auf Seite 24 ), wird ein Auftrag in den folgenden Fällen zum Laden von Druckmaterial angehalten:

● Das vom Benutzer festgelegte Druckmaterial befindet sich aktuell nicht auf der ausgewählten Rolle bzw. auf keiner der Rollen, wenn keine Rolle angegeben wurde.

● Das vom Benutzer festgelegte Druckmaterial befindet sich auf der ausgewählten Rolle, aber das Druckbild ist zu groß für die Rolle bzw. für beide Rollen, wenn keine Rolle angegeben wurde.

Werden die angehaltenen Druckaufträge nach dem Laden einer neuen Rolle automatisch gedruckt?

Ja. Der Drucker überprüft nach jedem Laden einer neuen Rolle, ob angehaltene Druckaufträge vorhanden sind, die auf diesem Druckmaterial gedruckt werden können.

Ich möchte nicht, dass Druckaufträge zum Laden angehalten werden. Kann das automatische Drucken verhindert werden?

Ja, diese Einstellung kann am Bedienfeld vorgenommen werden siehe Unzulässiges Papier auf Seite 24

.

Die Option „Unzulässiges Papier“ wurde auf „Dennoch drucken“ eingestellt, es werden aber weiterhin Aufträge angehalten

Wenn im Druckertreiber oder integrierten Webserver die Option Für Vorschau anhalten ausgewählt wird, werden die betreffenden Druckaufträge angehalten, bis sie in der Vorschau überprüft und fortgesetzt werden.

Vergewissern Sie sich, dass die Option Für Vorschau anhalten im Treiber deaktiviert ist und dass keine

Vorschaufenster geöffnet sind, in denen das Fortsetzen des Druckauftrags bestätigt werden muss.

Der Druckauftrag hat genau die Breite der im Drucker geladenen Rolle, wird aber dennoch zum Einlegen von Papier angehalten

Die Ränder werden je nach Dateityp unterschiedlich behandelt:

● Bei HP-GL/2- und HP RTL-Dateien sind die Ränder standardmäßig im Dokument enthalten. Daher kann ein

914 mm breiter HP-GL/2- oder HP RTL-Druckauftrag auf einer 914 mm breiten Rolle gedruckt werden, ohne dass er angehalten wird.

● Bei den anderen Dateiformaten wie PostScript, PDF, TIFF oder JPEG geht der Drucker davon aus, dass sich die Ränder außerhalb des Dokuments befinden (diese Formate werden oft für Fotos oder andere

Dokumente ohne Ränder verwendet). Dies bedeutet, dass der Drucker für den Druck eines TIFF-Dokuments des Formats 914 mm Ränder hinzufügen muss und das Druckbild Papier des Formats 925 mm benötigt.

Dies würde dazu führen, dass der Auftrag angehalten wird, wenn das im Drucker eingelegte Papier nur 914 mm breit ist.

Wenn Sie diese Dateitypen drucken möchten, ohne dass zusätzliche Ränder außerhalb des Dokuments hinzugefügt werden, verwenden Sie die Option Rand beschneidet Druckbild. Die Ränder befinden sich dann innerhalb des Dokuments, und ein 914 mm breiter TIFF-Druckauftrag kann auf einer 914 mm breiten Rolle gedruckt werden, ohne dass er angehalten wird. Wenn sich jedoch um das Dokument kein leerer Rand befindet, können Teile des Druckbilds abgeschnitten werden.

DEWW Warten auf Papier 131

Die Rolle wird nicht weitergeführt

Wenn Sie den Drucker gegen eine Wand geschoben haben, kann diese die Rolle berühren. Stellen Sie mithilfe der

Abstandshalter einen Mindestabstand zwischen Drucker und Wand sicher Siehe Die Abstandshalter auf Seite 8 .

Das Papier hat sich gestaut

Wenn ein Papierstau auftritt, wird normalerweise auf dem Bedienfeld die Meldung Papierstau möglich angezeigt.

1.

Schalten Sie den Drucker am Bedienfeld und auf der Rückseite aus.

2.

Öffnen Sie das Druckerfenster.

3.

Versuchen Sie, den Druckkopfwagen aus dem Weg zu schieben.

132 Kapitel 16 Beheben von Papierproblemen DEWW

4.

Ziehen Sie den blauen Hebel ganz nach oben.

5.

Ziehen Sie vorsichtig das gestaute Druckmaterial, das Sie fassen können, nach oben aus dem Drucker heraus.

DEWW

ACHTUNG: Verschieben Sie das Druckmaterial nicht seitwärts, da der Drucker sonst beschädigt werden könnte.

Das Papier hat sich gestaut 133

6.

Wickeln Sie die Rolle auf. Wenn das Druckmaterial eingeklemmt ist und nicht weiter aufgewickelt werden kann, schneiden Sie es von der Rolle ab.

7.

Entfernen Sie alle Druckmaterialreste hinten am Drucker.

8.

Drücken Sie den blauen Hebel nach unten.

134 Kapitel 16 Beheben von Papierproblemen DEWW

9.

Schließen Sie das Druckerfenster.

10.

Schalten Sie den Drucker ein.

11.

Laden Sie die Rolle erneut, oder führen Sie ein neues Blatt zu (siehe „Druckmaterial“ auf Seite 35

).

HINWEIS: Überzeugen Sie sich, dass sich wirklich keine Druckmaterialreste mehr im Drucker befinden, um das

Risiko eines neuerlichen Staus auszuschließen. Führen Sie ggf. den gesamten Vorgang noch einmal aus, und entfernen Sie die Druckmaterialreste.

Ein abgeschnittener Streifen im Ausgabefach verursacht Staus

Wenn bei einer neuen Rolle, nach einem Randlosdruck oder durch das Auswählen der Bedienfeldoption

Seitenvorschub und Abschneiden ein kurzer Streifen (bis zu 20 cm) abgeschnitten wurde, bleibt dieser im

Ausgabefach liegen. Nehmen Sie den Streifen heraus. Der Drucker darf dabei nicht in Betrieb sein.

DEWW Ein abgeschnittener Streifen im Ausgabefach verursacht Staus 135

Meldung zu fehlendem Papier, obwohl Papier eingelegt ist

Wenn sich die Rolle vom Kern gelöst hat, kann sie nicht richtig eingezogen und vom Drucker geladen werden.

Bringen Sie das Druckmedium fest auf den Kern auf, oder legen Sie eine neue Rolle ein.

Die Drucke werden nicht richtig in die Ablage ausgegeben

● Überprüfen Sie, ob die Ablage richtig angebracht ist.

● Stellen Sie sicher, dass die Ablage geöffnet ist.

● Vergewissern Sie sich, dass die Ablage noch nicht voll ist.

● Das Papier rollt sich am Ende einer Papierrolle häufig zusammen. Dies kann zu Ausgabeproblemen führen.

Legen Sie eine neue Rolle ein, oder nehmen Sie das Papier heraus, sobald es den Drucker verlässt.

Papier wird nach dem Ende des Druckvorgangs nicht ausgegeben

Der Drucker gibt das Papier nicht aus, damit es trocknen kann (siehe

Ändern der Trockenzeit auf Seite 50 ). Wenn

das Papier nach Ablauf der Trocknungszeit nicht vollständig ausgegeben wird, ziehen Sie es vorsichtig aus dem

Drucker. Wenn die automatische Schneideeinrichtung deaktiviert ist, verwenden Sie die Option

Formularvorschub & Schnitt auf dem Bedienfeld (siehe

Weiterführen und Abschneiden des Papiers auf Seite 51 ).

Das Papier wird nach dem Drucken abgeschnitten

Der Drucker schneidet das Papier standardmäßig nach Ablauf der Trocknungszeit (siehe Ändern der Trockenzeit auf Seite 50 ). Die Schneideeinrichtung kann ausgeschaltet werden. Informationen hierzu finden Sie unter Ein- und Ausschalten der automatischen Schneideeinrichtung auf Seite 50

.

Die Schneideeinrichtung funktioniert nicht ordnungsgemäß

Der Drucker ist standardmäßig so eingestellt, dass das Papier nach dem Trocknen automatisch geschnitten wird.

Wenn die Schneideeinrichtung eingeschaltet ist, aber nicht richtig funktioniert, überprüfen Sie, ob die Schiene verschmutzt ist. Entfernen Sie eventuell vorhandene Ablagerungen.

Wenn die Schneideeinrichtung ausgeschaltet ist, wird das Druckmedium durch Formularzufuhr und -schnitt lediglich weitergeführt. Verwenden Sie die Option, um den Druck so weit aus dem Drucker zu schieben, dass Sie ihn mit einem Messer oder einer Schere gerade abschneiden können.

Das Papier liegt nicht straff genug auf der Rolle

Die Rolle muss möglicherweise ausgetauscht oder neu eingelegt werden.

Neukalibrierung des Papiervorschubs

Ein präziser Papiervorschub ist Voraussetzung für eine gute Druckqualität, da er für die richtige Platzierung der

Farbpunkte auf dem Papier eine wichtige Rolle spielt. Wenn das Papier zwischen den Durchläufen der

Druckköpfe nicht im entsprechenden Umfang vorgeschoben wird, kann dies zu hellen oder dunklen Streifen und einer körnigeren Struktur des Druckbilds führen.

Der Drucker ist für den richtigen Vorschub bei allen auf dem Bedienfeld angezeigten Papiersorten und

Medientypen kalibriert. Bei der Auswahl der Papiersorte legt der Drucker fest, wie weit das Papier während des

Druckens vorgeschoben wird. Wenn Sie mit der Standardkalibrierung des Papiers nicht zufrieden sind, können

Sie den Papiervorschub neu kalibrieren. Unter

„Beheben von Problemen mit der Druckqualität“ auf Seite 139

erfahren Sie, wie Sie feststellen können, ob sich Ihr Problem durch eine Papiervorschubkalibrierung lösen lässt.

136 Kapitel 16 Beheben von Papierproblemen DEWW

Sie können jederzeit den Status der Vorschubkalibrierung des aktuell geladenen Druckmediums überprüfen, indem Sie am Bedienfeld die Taste , dann und anschließend Bildqualität > Kalibrierungsstatus drücken.

Es wird dann eine der folgenden Statusmeldungen angezeigt.

● STANDARD: Dieser Status gibt an, dass für das geladene Papier noch keine Kalibrierung durchgeführt wurde. Für die am Bedienfeld angezeigten HP Druckmedien wurden bereits im Werk optimale

Standardeinstellungen konfiguriert. Sie brauchen daher die Kalibrierung nicht erneut durchzuführen, wenn keine Probleme mit der Druckqualität (z. B. Streifenbildung oder Körnigkeit) auftreten.

● OK: Dieser Status gibt an, dass die Kalibrierung bereits durchgeführt wurde. Sie sollten jedoch die

Kalibrierung erneut durchführen, wenn Probleme mit der Druckqualität (z. B. Streifenbildung oder

Körnigkeit) auftreten.

HINWEIS: Wenn Sie die Firmware des Druckers aktualisieren, werden die Vorschubkalibrierungswerte auf die werkseitige Standardeinstellung zurückgesetzt (siehe

Aktualisieren der Firmware auf Seite 117

).

ACHTUNG: Transparente Druckmedien und Folien müssen über , dann und anschließend Bildqualität

> Kalibr. Papiervorschub > Papiervorschub einstellen kalibriert werden. Führen Sie dazu die Anweisungen zur

Neukalibrierung des Papiervorschubs ab Schritt 4 durch..

Neukalibrierung des Papiervorschubs

1.

Drücken Sie am Bedienfeld , dann und anschließend Bildqualität > Kalibr. Papiervorschub >

Papiervorschub kalibrieren. Der Drucker kalibriert den Papiervorschub automatisch neu und druckt eine

Kalibrierungsseite..

2.

Warten Sie, bis auf dem Bedienfeld die Statusanzeige zu sehen ist, und wiederholen Sie dann den

Druckauftrag.

HINWEIS: Die Neukalibrierung dauert ca. drei Minuten. Das Bild auf der Kalibrierungsseite ist nicht relevant. Sollten während des Vorgangs Fehler auftreten, werden sie auf dem Bedienfeld angezeigt.

Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, verwenden Sie zukünftig diese Kalibrierung für die Papiersorte.

Konnte die Druckqualität sichtlich verbessert werden, fahren Sie mit Schritt 3 fort. Hat die Neukalibrierung nicht das gewünschte Ergebnis erbracht, verwenden Sie wieder die Standardkalibrierung (siehe

Wiederherstellen der Standardkalibrierung auf Seite 138

).

3.

Wenn Sie eine Feinabstimmung der Kalibrierung durchführen oder einen transparenten Druckmedientyp verwenden möchten, drücken Sie , dann und anschließend Bildqualität > Kalibr. Papiervorschub >

Papiervorschub einstellen..

DEWW Neukalibrierung des Papiervorschubs 137

4.

Geben Sie im Bereich von -100 % bis +100 % den Prozentwert an, um den der Papiervorschub geändert werden soll. Zur Beseitigung heller Streifen verringern Sie den Prozentwert.

Um dunkle Streifen zu beseitigen, erhöhen Sie den Wert.

5.

Wählen Sie OK auf dem Bedienfeld, um den Wert zu speichern.

6.

Warten Sie, bis auf dem Bedienfeld die Statusanzeige zu sehen ist, und wiederholen Sie dann den

Druckauftrag.

Wiederherstellen der Standardkalibrierung

Wenn Sie die Standardkalibrierung wiederherstellen, werden alle durch die Vorschubkalibrierung festgelegten

Korrekturwerte auf null gesetzt. Wenn Sie wieder den Standardvorschubwert verwenden möchten, setzen Sie die Kalibrierung zurück.

1.

Drücken Sie am Bedienfeld , dann und anschließend Bildqualität > Kalib. Papiervorschub >

Papiervorschub zurücksetzen..

2.

Warten Sie, bis auf dem Bedienfeld gemeldet wird, dass der Vorgang erfolgreich abgeschlossen wurde.

138 Kapitel 16 Beheben von Papierproblemen DEWW

17 Beheben von Problemen mit der Druckqualität

DEWW

Allgemeine Hinweise

Assistent zur Behebung von Druckqualitätsproblemen

Horizontale Linien im Druckbild (Streifenbildung)

Dünne vertikale Linien auf dem Bild

Das gesamte Druckbild ist undeutlich oder körnig

Das Papier ist gewellt

Drucke sind verschmiert oder verkratzt

Tintenflecken auf dem Papier

Schwarze Tinte färbt bei Berührung ab

Kanten von Objekten sind gezackt oder unscharf

Kanten von Objekten sind dunkler als erwartet

Bronzierung

Horizontale Linien am unteren Rand eines Einzelblatts

Vertikale Linien in unterschiedlichen Farben

Weiße Flecken auf dem Ausdruck

Ungenaue Farben

Das Druckbild ist nicht vollständig (am unteren Rand abgeschnitten)

Das Druckbild ist abgeschnitten

Objekte im Druckbild fehlen

Linien sind zu dick, zu dünn oder fehlen

Stufenförmige oder gezackte Linien

Linien werden doppelt oder in falschen Farben gedruckt

Linien werden nicht durchgängig gedruckt

Undeutliche Konturen

Zeilenlängen sind ungenau

Bilddiagnosedruck

Wenn sich ein Problem nicht beheben lässt

139

Allgemeine Hinweise

Beachten Sie bei allen Druckqualitätsproblemen zuerst folgende Hinweise:

● Sie erzielen die beste Leistung mit Ihrem Drucker, wenn Sie ausschließlich Originalzubehör und

‑verbrauchsmaterial des Herstellers verwenden. Dessen Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit wurde eingehend getestet, um einen störungsfreien Betrieb und eine optimale Druckqualität zu gewährleisten.

Einzelheiten zu den empfohlenen Papiersorten und Druckmedien finden Sie unter Bestellen von

Druckmedien auf Seite 121

.

● Vergewissern Sie sich, dass die auf dem Bedienfeld eingestellte Papiersorte der eingelegten

Druckmaterialsorte entspricht (siehe Anzeigen von Papierinformationen auf Seite 46

). Überprüfen Sie gleichzeitig, ob eine Kalibrierung für die Papiersorte durchgeführt wurde. Stellen Sie außerdem sicher, dass die in der Software ausgewählte Papiersorte dem eingelegten Medientyp entspricht.

ACHTUNG: Das Auswählen der falschen Druckmaterialsorte kann eine schlechte Druckqualität und ungenaue Farben zur Folge haben. Schlimmstenfalls können sogar die Druckköpfe beschädigt werden.

● Vergewissern Sie sich, dass Sie die richtige Druckqualitätseinstellung für Ihre Zwecke verwenden (siehe

„Drucken“ auf Seite 54

). Wenn Sie den Schieberegler für die Druckqualität auf „Geschwindigkeit“ einstellen oder die benutzerdefinierte Qualitätsstufe Schnell wählen, erhalten Sie in der Regel eine schlechtere

Qualität.

● Überprüfen Sie, ob die Umgebungsbedingungen (Temperatur, Feuchtigkeit) im empfohlenen Bereich liegen

Siehe

Umgebungsbedingungen auf Seite 179

.

● Vergewissern Sie sich, dass das Verfallsdatum der Tintenpatronen und Druckköpfe noch nicht überschritten

ist. siehe Warten der Tintenpatronen auf Seite 116 .

Assistent zur Behebung von Druckqualitätsproblemen

Der Assistent zur Behebung von Druckqualitätsproblemen unterstützt Sie bei folgenden Problemen:

● Horizontale Linien im Druckbild (Streifenbildung)

● Das gesamte Druckbild ist undeutlich oder körnig

● Linien sind zu dick, zu dünn oder fehlen

● Ungenaue Farben

So starten Sie den Assistenten:

● HP DesignJet Utility für Windows: Öffnen Sie die Registerkarte Support, und klicken Sie auf Behebung von

Problemen mit der Druckqualität.

● HP DesignJet Utility für Mac OS: Klicken Sie in der Gruppe Support auf Behebung von Problemen mit der

Bildqualität.

● Integrierter Webserver: Öffnen Sie die Registerkarte Support, wählen Sie Fehlerbehebung und anschließend

Behebung von Problemen mit der Druckqualität.

140 Kapitel 17 Beheben von Problemen mit der Druckqualität DEWW

Lesen Sie alternativ die restlichen Abschnitte dieses Kapitels. Dies ist auch zu empfehlen, falls andere

Druckqualitätsprobleme auftreten.

Horizontale Linien im Druckbild (Streifenbildung)

Wenn im Druckbild horizontale Linien (unterschiedlicher Farbe) zu sehen sind, führen Sie folgende Schritte aus:

DEWW

1.

Vergewissern Sie sich, dass die am Bedienfeld und in der Software eingestellte Papiersorte dem eingelegten Medientyp entspricht Siehe

Anzeigen von Papierinformationen auf Seite 46 .

2.

Vergewissern Sie sich, dass Sie die richtige Druckqualitätseinstellung für Ihre Zwecke verwenden (siehe

„Drucken“ auf Seite 54 ). Manchmal lässt sich das Problem ganz einfach durch die Wahl einer höheren

Qualitätsstufe für den Druck lösen. Wenn Sie z. B. den Schieberegler für die Druckqualität auf

Geschwindigkeit eingestellt haben, bringen Sie ihn in die Position Qualität. Wiederholen Sie ggf. den

Druckauftrag, um zu überprüfen, ob das Problem durch die Änderung der Druckqualitätseinstellung gelöst wurde.

3.

Drucken Sie die Bilddiagnose Siehe

Bilddiagnosedruck auf Seite 151 .

4.

Wenn die Druckköpfe ordnungsgemäß funktionieren, drücken Sie am Bedienfeld , dann und anschließend Bildqualität > Kalibrierungsstatus, um den Status der Papiervorschubkalibrierung anzuzeigen. Wenn der Status STANDARD lautet, führen Sie die Vorschubkalibrierung durch siehe

Neukalibrierung des Papiervorschubs auf Seite 136

.

Sollte sich das Problem mit den beschriebenen Maßnahmen nicht beheben lassen, setzen Sie sich mit dem

Kundendienst in Verbindung.

Horizontale Linien im Druckbild (Streifenbildung) 141

Dünne vertikale Linien auf dem Bild

Wenn dünne, gerade, vertikale Linien im Abstand von etwa 5 cm über die gesamte Breite der Rolle auf

Ausdrucken mit dunklen Füllungen zu sehen sind, versuchen Sie, für diese Rolle im Modus für hochempfindliche

Druckmedien zu drucken. Siehe

Modus für hochempfindliche Druckmedien auf Seite 45 .

Das gesamte Druckbild ist undeutlich oder körnig

1.

Vergewissern Sie sich, dass die am Bedienfeld und in der Software eingestellte Papiersorte dem

eingelegten Medientyp entspricht Siehe Anzeigen von Papierinformationen auf Seite 46

.

2.

Überprüfen Sie, ob das Papier auf der richtigen Seite bedruckt wurde.

3.

Vergewissern Sie sich, dass Sie die richtigen Druckqualitätseinstellungen ausgewählt haben (siehe

„Drucken“ auf Seite 54

). Manchmal lässt sich das Problem ganz einfach durch die Wahl einer höheren

Qualitätsstufe für den Druck lösen. Wenn Sie z. B. den Schieberegler für die Druckqualität auf

Geschwindigkeit eingestellt haben, bringen Sie ihn in die Position Qualität. Wiederholen Sie ggf. den

Druckauftrag, um zu überprüfen, ob das Problem durch die Änderung der Druckqualitätseinstellung gelöst wurde.

4.

Drücken Sie am Bedienfeld , dann und anschließend Bildqualität > Kalibrierungsstatus, um den

Status der Druckkopfausrichtung anzuzeigen. Lautet er STEHT AUS, führen Sie die Druckkopfausrichtung durch Siehe

Ausrichten der Druckköpfe auf Seite 159

. Wiederholen Sie nach der Ausrichtung ggf. den

Druckauftrag, um zu überprüfen, ob das Problem gelöst ist.

5.

Drücken Sie am Bedienfeld , dann und anschließend Bildqualität > Kalibrierungsstatus, um den

Status der Papiervorschubkalibrierung anzuzeigen. Wenn der Status STANDARD lautet, führen Sie die

Vorschubkalibrierung durch siehe Neukalibrierung des Papiervorschubs auf Seite 136

.

Sollte sich das Problem mit den beschriebenen Maßnahmen nicht beheben lassen, setzen Sie sich mit dem

Kundendienst in Verbindung.

Das Papier ist gewellt

Wenn das Papier nicht flach sondern leicht gewellt aus dem Drucker ausgegeben wird, sind wahrscheinlich auch

Fehler wie z. B. vertikale Streifen im Druckbild zu sehen. Dieses Problem tritt auf, wenn das Papier zu dünn ist und die Tinte nicht vollständig aufnehmen kann.

142 Kapitel 17 Beheben von Problemen mit der Druckqualität DEWW

1.

Vergewissern Sie sich, dass die am Bedienfeld und in der Software eingestellte Papiersorte dem eingelegten Medientyp entspricht Siehe

Anzeigen von Papierinformationen auf Seite 46 .

2.

Verwenden Sie eine schwerere Papiersorte, wie z. B. HP Gestrichenes Papier (schwer) oder HP Papier Plus

(extraschwer, matt).

3.

Wählen Sie eine Papiersorte aus, die etwas dünner ist als das eingelegte Papier. Dadurch verwendet der

Drucker weniger Tinte. Es folgen einige Beispiele für Papiersorten in aufsteigender Reihenfolge ihrer Stärke:

Normalpapier, gestrichenes Papier, schweres gestrichenes Papier, extraschweres Plus-Papier (matt).

Drucke sind verschmiert oder verkratzt

Die Pigmente der schwarzen Tinte können verschmieren, wenn sie mit Fingern, einem Stift oder einem anderen

Gegenstand berührt werden. Dieses Problem tritt besonders bei gestrichenem Papier auf.

Vor allem Hochglanzpapier ist in dieser Beziehung extrem empfindlich. Jede Berührung unmittelbar nach dem

Drucken (beispielsweise der Kontakt mit der Ablage) kann je nach Menge der aufgetragenen Tinte und den zur

Zeit des Druckvorgangs herrschenden Umgebungsbedingungen zum Verschmieren der Tinte führen.

So können Sie dieses Risiko verringern:

● Gehen Sie vorsichtig mit bedruckten Medien um.

● Legen Sie Drucke nicht aufeinander.

● Entnehmen Sie die Drucke sofort nach dem Abschneiden von der Rolle, und lassen Sie sie nicht in die

Ablage fallen. Sie können aber auch ein Blatt Papier in die Ablage legen, damit das frisch bedruckte Papier oder Druckmedium nicht direkt mit der Ablage in Berührung kommt.

Tintenflecken auf dem Papier

Dieses Problem kann mehrere unterschiedliche Ursachen haben.

Horizontale Schmierflecken auf der Vorderseite gestrichenen Papiers

Wenn auf Normalpapier oder gestrichenes Papier sehr viel Tinte aufgebracht wird, nimmt es diese rasch auf und quillt auf. Die Druckköpfe können dann in Kontakt mit dem Papier kommen und das Druckbild verschmieren.

Dieses Problem tritt normalerweise nur bei Einzelblattmedien (nicht bei Rollenpapier) auf.

DEWW Drucke sind verschmiert oder verkratzt 143

Wenn dieses Problem bei Ihnen auftritt, brechen Sie den Druckauftrag sofort ab. Drücken Sie . Brechen Sie den Auftrag anschließend auch in der Anwendung ab. Das aufgequollene Papier könnte die Druckköpfe beschädigen.

Versuchen Sie Folgendes, um dieses Problem zu vermeiden:

1.

Vergewissern Sie sich, dass die am Bedienfeld und in der Software eingestellte Papiersorte dem

eingelegten Medientyp entspricht Siehe Anzeigen von Papierinformationen auf Seite 46

.

2.

Verwenden Sie eine empfohlene Papiersorte (siehe Bestellen von Druckmedien auf Seite 121 ) und die

richtigen Druckeinstellungen.

3.

Wenn Sie auf Einzelblattmedien drucken, drehen Sie diese um 90 Grad. Die Papierstruktur (Richtung der

Papierfasern) kann sich auf die Druckqualität auswirken.

4.

Verwenden Sie eine schwerere Papiersorte, wie z. B. HP Gestrichenes Papier (schwer) oder HP Papier Plus

(extraschwer, matt).

5.

Wählen Sie eine Papiersorte aus, die etwas dünner ist als das eingelegte Papier. Dadurch verwendet der

Drucker weniger Tinte. Es folgen einige Beispiele für Papiersorten in aufsteigender Reihenfolge ihrer Stärke:

Normalpapier, gestrichenes Papier, schweres gestrichenes Papier, extraschweres Plus-Papier (matt).

6.

Platzieren Sie das Druckbild mit der Anwendung in der Mitte der Seite, sodass sich breitere Ränder ergeben.

Tintenflecken auf der Rückseite des Papiers

Dieser Fehler kann bei längerem Drucken im Randlosmodus auftreten, wenn kein Papier in einem

Standardformat verwendet wird. Tintenrückstände auf der Druckplatte führen zu den Flecken auf der Rückseite des Papiers.

Reinigen Sie die Druckplatte mit einen weichen Tuch. Reinigen Sie jeden Steg einzeln, und berühren Sie dabei nicht den Schaumstoff zwischen den Stegen.

Schwarze Tinte färbt bei Berührung ab

Dieses Problem kann beim Drucken mit mattschwarzer Tinte auf Glanzpapier auftreten. Der Drucker verwendet keine mattschwarze Tinte, wenn ihm bekannt ist, dass sie vom Papier nicht aufgenommen wird. Damit nicht mit mattschwarzer Tinte gedruckt wird, wählen Sie als Papiersorte Fotoglanzpapier aus (in der Fotopapierkategorie).

144 Kapitel 17 Beheben von Problemen mit der Druckqualität DEWW

Kanten von Objekten sind gezackt oder unscharf

Wenn Objektkanten oder Linien unscharf oder zu hell gedruckt werden und der Schieberegler im Dialogfeld des

Treibers bereits auf Qualität eingestellt ist, versuchen Sie es mit der benutzerdefinierten Druckqualitätsoption

Normal Siehe

„Drucken“ auf Seite 54

.

Kanten von Objekten sind dunkler als erwartet

Wenn Objektkanten dunkler als erwartet gedruckt werden und der Schieberegler im Dialogfeld des Treibers bereits auf Qualität eingestellt ist, versuchen Sie es mit der benutzerdefinierten Druckqualitätsoption Normal

Siehe „Drucken“ auf Seite 54 .

Bronzierung

Wenn Sie in Graustufen auf Fotopapier drucken, können Flächen entstehen, die bei einem bestimmten

Einfallwinkel des Lichts bronzefarben schimmern. Dieser so genannte Bronzierungseffekt tritt vor allem bei künstlicher Beleuchtung (Leuchtstofflampen) auf. Mit folgenden Maßnahmen können Sie dieses Problem vermeiden:

● Wenn Sie die Standardoptionen für die Druckqualität verwenden, stellen Sie den Schieberegler auf Qualität

(siehe „Drucken“ auf Seite 54 ).

● Versuchen Sie, im Treiber anstelle der Option Nur graue und schwarze Tinte die Option Alle Farben auszuwählen.

● Präsentieren Sie das Bild senkrecht oder hinter Glas.

Horizontale Linien am unteren Rand eines Einzelblatts

Es liegt ein Fehler vor, der nur am Ende der Druckausgabe etwa 30 mm vor der unteren Papierkante auftritt. In diesem Bereich sind sehr dünne horizontale Linien zu sehen.

So vermeiden Sie das Problem:

DEWW Kanten von Objekten sind gezackt oder unscharf 145

1.

Drucken Sie die Bilddiagnose Siehe Bilddiagnosedruck auf Seite 151

.

2.

Verwenden Sie Rollenpapier für den Druckauftrag.

3.

Vergrößern Sie die Ränder um das Druckbild.

Vertikale Linien in unterschiedlichen Farben

Auf der Druckausgabe sind vertikale Streifen in unterschiedlichen Farben zu sehen. So vermeiden Sie dieses

Problem:

1.

Verwenden Sie stärkeres Papier aus der Liste der empfohlenen Papiersorten, beispielsweise

„HP Gestrichenes Papier, schwer“ oder „HP Gestrichenes Papier, extraschwer“ Siehe

Bestellen von

Druckmedien auf Seite 121

.

2.

Verwenden Sie eine höhere Druckqualität (siehe „Drucken“ auf Seite 54 ). Wenn Sie z. B. den Schieberegler

für die Druckqualität auf Geschwindigkeit eingestellt haben, bringen Sie ihn in die Position Qualität.

Weiße Flecken auf dem Ausdruck

Weiße Flecken auf dem Ausdruck können durch Papierfasern, Staub oder loses Beschichtungsmaterial verursacht werden. So vermeiden Sie das Problem:

1.

Reinigen Sie das Papier vor dem Drucken mit einer Bürste, um lose Papierfasern und Staubpartikel zu entfernen.

2.

Achten Sie darauf, dass die Druckerabdeckung geschlossen ist.

3.

Bewahren Sie Papierrollen und Einzelblattmedien in ihrer Originalverpackung oder in einem geschlossenen

Behälter auf.

Ungenaue Farben

Sollten die Farben auf dem Ausdruck nicht Ihren Erwartungen entsprechen, führen Sie einen oder mehrere der folgenden Schritte aus:

1.

Vergewissern Sie sich, dass die am Bedienfeld und in der Software eingestellte Papiersorte dem

eingelegten Medientyp entspricht Siehe Anzeigen von Papierinformationen auf Seite 46

. Drücken Sie außerdem , dann und anschließend Bildqualität > Kalibrierungsstatus, um den

Farbkalibrierungsstatus zu überprüfen. Lautet er STEHT AUS oder VERALTET, führen Sie eine

Farbkalibrierung durch siehe

Farbkalibrierung auf Seite 79 . Wenn Sie Änderungen vorgenommen haben,

wiederholen Sie ggf. den Druckauftrag, um zu überprüfen, ob das Problem gelöst ist.

2.

Überprüfen Sie, ob das Papier auf der richtigen Seite bedruckt wurde.

146 Kapitel 17 Beheben von Problemen mit der Druckqualität DEWW

3.

Vergewissern Sie sich, dass Sie die richtigen Druckqualitätseinstellungen ausgewählt haben (siehe

„Drucken“ auf Seite 54 ). Bei Verwendung der Einstellung Geschwindigkeit bzw. Schnell ist eine optimale

Farbgenauigkeit nicht gewährleistet. Wiederholen Sie ggf. den Druckauftrag, um zu überprüfen, ob das

Problem durch die Änderung der Druckqualitätseinstellung gelöst wurde.

4.

Überprüfen Sie bei Verwendung des Anwendungsfarbmanagements, ob das richtige Farbprofil für die eingestellte Papiersorte und die aktiven Druckqualitätseinstellungen ausgewählt ist. Wenn Sie nicht sicher sind, welche Farbeinstellungen verwendet werden müssen, lesen Sie den Abschnitt

„Farbmanagement“ auf Seite 78 .

5.

Wenn die Farben auf dem Ausdruck weiterhin nicht mit denen auf dem Monitor identisch sind, führen Sie die Anweisungen im Abschnitt "Kalibrieren des Monitors" in HP Color Center aus. Wiederholen Sie danach ggf. den Druckauftrag, um zu überprüfen, ob das Problem gelöst ist.

6.

Drucken Sie die Bilddiagnose Siehe

Bilddiagnosedruck auf Seite 151 .

Sollte sich das Problem mit den beschriebenen Maßnahmen nicht beheben lassen, setzen Sie sich mit dem

Kundendienst in Verbindung.

Das Druckbild ist nicht vollständig (am unteren Rand abgeschnitten)

● Haben Sie gedrückt, bevor der Drucker alle Daten erhalten hat? Falls ja, wurde die Datenübertragung abgebrochen, und Sie müssen die Seite erneut drucken.

● Die Einstellung E/A-Timeout ist möglicherweise zu kurz. Dieser Wert legt fest, wie lange der Drucker auf vom Computer gesendete Daten wartet, bevor der Auftrag abgebrochen wird. Erhöhen Sie am Bedienfeld den Wert von E/A-Timeout, und senden Sie den Druckauftrag erneut. Drücken Sie , dann , dann

Einrichtung > Konnektivität > Netzwerkkonnektivität > Erweitert > E/A-Timeout auswählen.

● Möglicherweise gibt es ein Kommunikationsproblem zwischen Drucker und Computer. Überprüfen Sie, ob das USB- bzw. das Netzwerkkabel ordnungsgemäß angeschlossen ist.

● Vergewissern Sie sich, dass in der Anwendung die richtigen Einstellungen für das verwendete Seitenformat ausgewählt sind (z. B. Drucken im Hochformat).

● Wenn Sie Netzwerksoftware verwenden, prüfen Sie, ob eine Zeitüberschreitung aufgetreten ist.

Das Druckbild ist abgeschnitten

Dieses Problem weist normalerweise auf eine Diskrepanz zwischen dem tatsächlichen Druckbereich auf dem eingelegten Papier und dem in der Anwendung definierten Druckbereich hin. Meist kann es durch Anzeigen des

zu druckenden Bilds in der Vorschau vermieden werden (siehe Druckvorschau auf Seite 63

).

● Überprüfen Sie den tatsächlichen Druckbereich des eingelegten Papierformats.

Druckbereich = Papierformat - Ränder.

● Stellen Sie fest, wie der Druckbereich in der Anwendung definiert ist (z. B. unter dem Namen „Druckbereich“ oder „Darstellbarer Bereich“). Manche Anwendungen verwenden Standarddruckbereiche, die größer als die des Druckers sind.

● Wenn Sie ein eigenes Seitenformat mit sehr schmalen Rändern definiert haben, die kleiner sind als die

Mindestränder des Druckers, wird das Druckbild möglicherweise etwas abgeschnitten. Verwenden Sie in diesem Fall ein größeres Papierformat oder den Randlosdruck (siehe

Randeinstellungen festlegen auf Seite 61 ).

● Wenn das zu druckende Bild oder Dokument über eigene Ränder verfügt, erzielen Sie möglicherweise mit der Einstellung Inhalte nach Rändern abschneiden ein zufrieden stellendes Ergebnis (siehe

Randeinstellungen festlegen auf Seite 61

).

DEWW Das Druckbild ist nicht vollständig (am unteren Rand abgeschnitten) 147

● Wenn Sie ein sehr langes Bild auf Rollenpapier drucken, prüfen Sie, ob Ihre Anwendung ein Bild dieser

Größe drucken kann.

● Wenn Sie versuchen, ein größeres Bild zu drucken, als Ihre Software verarbeiten kann, wird es möglicherweise unten abgeschnitten. Um das gesamte Bild zu drucken, führen Sie folgende Maßnahmen durch:

– Speichern Sie die Datei in einem anderen Format (z. B. TIFF oder EPS), und öffnen Sie sie in der

Anwendung.

– Drucken Sie die Datei über einen RIP.

● Sie haben möglicherweise die Ausrichtung von Hoch- in Querformat geändert, und das Papierformat ist nicht breit genug.

● Verringern Sie ggf. die Größe des Bilds oder Dokuments in der Anwendung so weit, dass es auf die Seite passt.

Objekte im Druckbild fehlen

Für das Drucken von großformatigen Bildern in hoher Qualität sind in der Regel große Datenmengen erforderlich.

Bei bestimmten Workflows können dabei Probleme auftreten, die dazu führen, dass nicht alle Objekte gedruckt werden. Es folgen einige Vorschläge zur Vermeidung dieses Problems.

● Wählen Sie ein kleineres Seitenformat aus, und führen Sie anschließend die Vergrößerung auf das gewünschte Format im Treiber oder am Bedienfeld durch.

● Speichern Sie die Datei in einem anderen Format (z. B. TIFF oder EPS), und öffnen Sie sie in der Anwendung.

● Drucken Sie die Datei über einen RIP.

● Verringern Sie die Auflösung von Bitmap-Bildern in der Anwendung.

● Wählen Sie eine niedrigere Druckqualität aus, um die Auflösung des Druckbilds zu verringern.

HINWEIS: Unter Mac OS X stehen nicht alle diese Optionen zur Verfügung.

Die obigen Optionen dienen nur zur Fehlerbehebung. Sie können sich nachteilig auf die Druckqualität auswirken oder zu längeren Druckzeiten führen. Wenn sich das Problem nicht beheben lässt, sollten die Optionen abgebrochen werden.

Linien sind zu dick, zu dünn oder fehlen

148 Kapitel 17 Beheben von Problemen mit der Druckqualität DEWW

1.

Vergewissern Sie sich, dass die am Bedienfeld und in der Software eingestellte Papiersorte dem eingelegten Medientyp entspricht Siehe

Anzeigen von Papierinformationen auf Seite 46 .

2.

Vergewissern Sie sich, dass Sie die richtige Druckqualitätseinstellung für Ihre Zwecke verwenden (siehe

„Drucken“ auf Seite 54 ). Aktivieren Sie im Druckertreiber die benutzerdefinierte Druckqualitätsoption

Maximale Detailtreue (sofern verfügbar). Wiederholen Sie dann ggf. den Druckauftrag, um zu überprüfen, ob das Problem gelöst ist.

3.

Wenn die Auflösung des Bilds größer als die Druckauflösung ist, kann dies zu einer verminderten

Linienqualität führen.

4.

Sollten Linien zu dünn sein oder fehlen, drucken Sie die Bilddiagnose Siehe

Bilddiagnosedruck auf Seite 151 .

5.

Wenn das Problem weiterhin besteht, drücken Sie am Bedienfeld , dann und anschließend

Bildqualität > Kalibrierungsstatus, um den Status der Druckkopfausrichtung anzeigen zu lassen. Lautet er

STEHT AUS, führen Sie die Druckkopfausrichtung durch Siehe Ausrichten der Druckköpfe auf Seite 159

.

Wiederholen Sie nach der Ausrichtung ggf. den Druckauftrag, um zu überprüfen, ob das Problem gelöst ist.

6.

Drücken Sie am Bedienfeld , dann und anschließend Bildqualität > Kalibrierungsstatus, um den

Status der Papiervorschubkalibrierung anzuzeigen. Wenn der Status STANDARD lautet, führen Sie die

Vorschubkalibrierung durch siehe

Neukalibrierung des Papiervorschubs auf Seite 136 .

Sollte sich das Problem mit den beschriebenen Maßnahmen nicht beheben lassen, setzen Sie sich mit dem

Kundendienst in Verbindung.

Stufenförmige oder gezackte Linien

Wenn die Linien im Druckbild stufenförmig oder gezackt sind, führen Sie folgende Schritte durch:

1.

Das Problem liegt möglicherweise am Bild und nicht am Drucker. Optimieren Sie das Bild in der Anwendung, in der Sie es zuvor bearbeitet haben.

2.

Vergewissern Sie sich, dass Sie die richtigen Druckqualitätseinstellungen ausgewählt haben

Siehe „Drucken“ auf Seite 54 .

3.

Aktivieren Sie im Druckertreiber die benutzerdefinierte Druckqualitätsoption Maximale Detailtreue (sofern verfügbar).

Linien werden doppelt oder in falschen Farben gedruckt

Dieses Problem kann verschiedene sichtbare Symptome haben:

● Farbige Linien werden doppelt in unterschiedlichen Farben gedruckt.

DEWW Stufenförmige oder gezackte Linien 149

● Die Ränder von rechteckigen Farbflächen haben die falsche Farbe.

So beheben Sie dieses Problem:

1.

Nehmen Sie die Druckköpfe heraus, und setzen Sie sie erneut ein Siehe

Herausnehmen eines Druckkopfs auf Seite 109

und

Einsetzen eines Druckkopfs auf Seite 112

).

2.

Richten Sie die Druckköpfe aus Siehe Ausrichten der Druckköpfe auf Seite 159

.

Linien werden nicht durchgängig gedruckt

Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn Linien im Druckbild so ausgegeben werden:

1.

Vergewissern Sie sich, dass Sie die richtigen Druckqualitätseinstellungen ausgewählt haben

Siehe

„Drucken“ auf Seite 54

.

2.

Nehmen Sie die Druckköpfe heraus, und setzen Sie sie erneut ein Siehe

Herausnehmen eines Druckkopfs auf Seite 109

und

Einsetzen eines Druckkopfs auf Seite 112

).

3.

Richten Sie die Druckköpfe aus Siehe Ausrichten der Druckköpfe auf Seite 159

.

150 Kapitel 17 Beheben von Problemen mit der Druckqualität DEWW

Undeutliche Konturen

Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann das Papier von Tinte durchtränkt sein, sodass die Konturen verwischt werden.

Führen Sie die folgenden Schritte aus:

1.

Vergewissern Sie sich, dass die Umgebungsbedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit) für das Drucken mit

hoher Qualität geeignet sind Siehe Umgebungsbedingungen auf Seite 179 .

2.

Überprüfen Sie, ob die auf dem Bedienfeld eingestellte Papiersorte dem eingelegten Medientyp entspricht

Siehe Anzeigen von Papierinformationen auf Seite 46

.

3.

Verwenden Sie eine schwerere Papiersorte, wie z. B. HP Gestrichenes Papier (schwer) oder HP Papier Plus

(extraschwer, matt).

4.

Wählen Sie eine Papiersorte aus, die etwas dünner ist als das eingelegte Papier. Dadurch verwendet der

Drucker weniger Tinte. Es folgen einige Beispiele für Papiersorten in aufsteigender Reihenfolge ihrer Stärke:

Normalpapier, gestrichenes Papier, schweres gestrichenes Papier, extraschweres Plus-Papier (matt).

5.

Wenn Sie auf Hochglanzpapier drucken, wechseln Sie zu einer anderer Hochglanzpapiersorte.

6.

Richten Sie die Druckköpfe aus Siehe

Ausrichten der Druckköpfe auf Seite 159 .

Zeilenlängen sind ungenau

Wenn Sie beim Nachmessen gedruckter Linien Ungenauigkeiten feststellen, die nicht tolerierbar sind, können Sie die Genauigkeit mit folgenden Maßnahmen erhöhen:

1.

Verwenden Sie HP Transparentfolie matt, da bei diesem Druckmedium eine optimale Genauigkeit der

Linienlänge erzielt wird Siehe Funktionsbeschreibung auf Seite 177

.

Polyesterfolie ist etwa zehnmal stabiler als Papier. Folien, die dünner oder dicker als HP Transparentfolie matt sind, liefern jedoch hinsichtlich der Genauigkeit der Linienlänge schlechtere Ergebnisse.

2.

Stellen Sie den Schieberegler für die Druckqualität auf Qualität ein.

3.

Sorgen Sie für eine möglichst konstante Raumtemperatur im Bereich von 10 bis 30 °C.

4.

Warten Sie nach dem Laden der Folienrolle fünf Minuten, bevor Sie den Druckvorgang starten.

5.

Wenn das Ergebnis danach immer noch nicht Ihren Erwartungen entspricht, führen Sie eine Neukalibrierung des Papiervorschubs durch Siehe

Neukalibrierung des Papiervorschubs auf Seite 136 .

Bilddiagnosedruck

Der Bilddiagnosedruck besteht aus Mustern, mit deren Hilfe Druckkopfprobleme festgestellt werden können. Sie können damit die Leistungsfähigkeit der im Drucker installierten Druckköpfe überprüfen und feststellen, ob die

Düsen eines Druckkopfs verstopft sind oder andere Defekte vorliegen.

So geben Sie den Bilddiagnosedruck aus:

DEWW Undeutliche Konturen 151

1.

Verwenden Sie die Papiersorte, bei der das Problem aufgetreten ist.

2.

Vergewissern Sie sich, dass die Einstellung am Bedienfeld mit der eingelegten Papiersorte übereinstimmt

Siehe

Anzeigen von Papierinformationen auf Seite 46 .

3.

Drücken Sie am Bedienfeld des Druckers , dann und anschließend Bildqualität > Diagnosebilder drucken..

Die Ausgabe des Bilddiagnosedrucks dauert etwa zwei Minuten.

Der Druck besteht aus zwei Teilen, die Rückschlüsse auf den Zustand der Druckköpfe zulassen.

● Teil 1 (oben) besteht aus Feldern mit Volltonfarben (jeweils ein Feld pro Druckkopf). Anhand dieser Felder lässt sich die Druckqualität feststellen, die bei den Farben zu erwarten ist.

● Teil 2 (unten) besteht aus kleinen Strichen für die einzelnen Düsen jedes Druckkopfs. Anhand dieser Muster kann festgestellt werden, wie viele Düsen bei den Druckköpfen fehlerhaft (verstopft) sind.

Sehen Sie sich den Bilddiagnosedruck sorgfältig an. Die Namen der Farben werden über den Feldern und in der

Mitte der Strichmuster angezeigt.

Überprüfen Sie zuerst den oberen Teil (Teil 1). Jedes Farbfeld muss eine einheitliche Deckung aufweisen. Es dürfen keine horizontalen Streifen vorhanden sein.

Sehen Sie sich dann den unteren Teil des Drucks an (Teil 2). Überprüfen Sie jedes Farbmuster, und vergewissern

Sie sich, dass alle Striche vorhanden sind.

Wenn in Teil 1 horizontale Streifen zu sehen sind und in Teil 2 für die entsprechende Farbe Striche fehlen, muss der betreffende Druckkopf gereinigt werden. Ist die Farbdeckung in den oberen Feldern zufrieden stellend, können einige fehlende Striche in Teil 2 ignoriert werden, da der Drucker die wenigen verstopften Düsen kompensieren kann.

Hier sehen Sie das Farbfeld des Druckkopfs Grau in gutem Zustand:

152 Kapitel 17 Beheben von Problemen mit der Druckqualität DEWW

Dieses Farbfeld stammt vom selben Druckkopf in schlechtem Zustand:

Problembehebung

1.

Führen Sie eine Reinigung der Druckköpfe durch, bei denen ein Problem vorliegt (siehe

Reinigen der

Druckköpfe auf Seite 157 ). Drucken Sie danach das Diagnosebild erneut, und überprüfen Sie, ob das

Problem behoben ist.

2.

Tritt das Problem weiterhin auf, wiederholen Sie die Reinigung der Druckköpfe. Drucken Sie anschließend wieder das Diagnosebild, und stellen Sie fest, ob das Problem behoben ist.

3.

Wenn das Problem weiterhin auftritt, reinigen Sie die Druckköpfe manuell (siehe

Reinigen der Druckköpfe auf Seite 157 ). Sie können den Druckauftrag auch wiederholen, um festzustellen, ob das Ergebnis

zufrieden stellend ist.

4.

Wenn das Problem weiterhin auftritt, reinigen Sie den Tropfendetektor des Druckkopfs. Sie werden in der

Regel vom Drucker benachrichtigt, wenn dies nötig ist. Sie sollten die Reinigung aber auch dann

durchführen, wenn keine Meldung angezeigt wird Siehe Reinigen des Tropfendetektors auf Seite 157

.

5.

Lässt sich das Problem mit den obigen Maßnahmen nicht beheben, tauschen Sie die fehlerhaften

Druckköpfe aus (siehe

„Umgang mit Tintenpatronen und Druckköpfen“ auf Seite 105 ), oder wenden Sie

sich an den HP Kundendienst (siehe

HP Support kontaktieren auf Seite 175

).

DEWW Bilddiagnosedruck 153

Wenn sich ein Problem nicht beheben lässt

Wenn sich ein Druckqualitätsproblem mit den beschriebenen Maßnahmen nicht beheben lässt, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Verwenden Sie eine höhere Druckqualität Siehe „Drucken“ auf Seite 54 .

● Überprüfen Sie den Treiber, mit dem Sie drucken. Wenn der Treiber nicht von HP stammt, wenden Sie sich an den Treiberhersteller. Alternativ können Sie einen geeigneten HP Treiber verwenden (falls verfügbar).

Die neuesten HP Treiber können von der Website http://www.hp.com/go/Z2600/drivers oder http://www.hp.com/go/Z5600/drivers heruntergeladen werden.

● Wenn Sie einen RIP eines anderen Herstellers verwenden, ist dieser möglicherweise falsch konfiguriert.

Schlagen Sie in der RIP-Dokumentation nach.

Vergewissern Sie sich, dass die Firmware Ihres Druckers auf dem neuesten Stand ist Siehe Aktualisieren der

Firmware auf Seite 117

.

● Prüfen Sie, ob die Einstellungen in der Anwendung richtig sind.

154 Kapitel 17 Beheben von Problemen mit der Druckqualität DEWW

18 Beheben von Problemen mit Tintenpatronen und Druckköpfen

Einsetzen einer Tintenpatrone nicht möglich

Statusmeldungen für Tintenpatronen

Einsetzen eines Druckkopfs nicht möglich

Auf dem Bedienfeld wird das erneute Einsetzen oder Austauschen eines Druckkopfs empfohlen

Reinigen der Druckköpfe

Reinigen des Tropfendetektors

Ausrichten der Druckköpfe

Statusmeldungen zu Druckköpfen

DEWW 155

Einsetzen einer Tintenpatrone nicht möglich

1.

Vergewissern Sie sich, dass Sie den richtigen Patronentyp (Modellnummer) verwenden.

2.

Überprüfen Sie, ob die Farbe des Patronenetiketts mit der des Schachtetiketts identisch ist.

3.

Vergewissern Sie sich, dass die Tintenpatrone richtig ausgerichtet ist (die Buchstabenkennung auf dem

Etikett muss sich oben befinden und lesbar sein).

ACHTUNG: Reinigen Sie auf keinen Fall die Innenseite der Patronenschächte.

Statusmeldungen für Tintenpatronen

Folgende Statusmeldungen für Tintenpatronen können angezeigt werden:

● OK: Die Patrone arbeitet normal und ohne Probleme.

● Fehlt: Es ist keine Patrone vorhanden, oder die Patrone ist nicht richtig eingesetzt.

● Niedrig: Der Tintenstand ist niedrig.

● Fast leer: Der Tintenstand ist sehr niedrig.

● Leer: Die Patrone ist leer.

● Neu einsetzen: Die Patrone sollte entnommen und erneut eingesetzt werden.

● Austauschen: Die Tintenpatrone sollte durch eine neue Patrone ersetzt werden.

● Abgelaufen: Das Verfallsdatum der Tintenpatrone ist überschritten.

● Nicht HP: Die Patrone enthält Tinte, die nicht von HP ist.

● Falsch: Die Familie oder das Modell der Patrone ist falsch oder wurde falsch eingesetzt.

● Geändert: Die Patrone wurde geändert (aufgefüllt).

Einsetzen eines Druckkopfs nicht möglich

1.

Vergewissern Sie sich, dass Sie den richtigen Druckkopftyp (Modellnummer) verwenden.

2.

Prüfen Sie, ob die beiden orangefarbenen Schutzkappen vom Druckkopf abgezogen wurden.

3.

Überprüfen Sie, ob die Farbe des Druckkopfetiketts mit der des Schachtetiketts identisch ist.

4.

Vergewissern Sie sich, dass der Druckkopf richtig ausgerichtet ist (vergleichen Sie ihn mit den anderen).

5.

Stellen Sie sicher, dass die Druckkopfabdeckung ordnungsgemäß geschlossen und verriegelt ist (siehe

Einsetzen eines Druckkopfs auf Seite 112 ).

Auf dem Bedienfeld wird das erneute Einsetzen oder Austauschen eines Druckkopfs empfohlen

1.

Schalten Sie den Drucker mit der Netztaste am Bedienfeld aus und wieder ein.

2.

Überprüfen Sie die Bedienfeldanzeige. Wenn die Meldung Bereit angezeigt wird, ist der Drucker betriebsbereit. Wenn das Problem weiterhin auftritt, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

3.

Nehmen Sie den Druckkopf heraus (siehe

Herausnehmen eines Druckkopfs auf Seite 109 ).

156 Kapitel 18 Beheben von Problemen mit Tintenpatronen und Druckköpfen DEWW

4.

Reinigen Sie die elektrischen Kontakte an der Rückseite des Druckkopfs mit einem fusselfreien Tuch.

Rückstände können mit einem milden Reinigungsmittel auf Alkoholbasis entfernt werden. Verwenden Sie kein normales Leitungswasser.

ACHTUNG: Die Reinigung muss sehr vorsichtig erfolgen, damit der Druckkopf nicht beschädigt wird.

Berühren Sie nicht die Tintendüsen an der Unterseite des Druckkopfs. Die Düsen dürfen keinesfalls mit

Alkohol in Kontakt kommen.

5.

Setzen Sie den Druckkopf wieder ein (siehe

Einsetzen eines Druckkopfs auf Seite 112

).

6.

Überprüfen Sie die Bedienfeldanzeige. Wenn das Problem weiterhin auftritt, verwenden Sie einen neuen

Druckkopf.

Reinigen der Druckköpfe

Wenn der Drucker eingeschaltet ist, werden die Druckköpfe in regelmäßigen Abständen automatisch gereinigt.

Durch Spülen der Düsen mit frischer Tinte werden Verstopfungen verhindert. Auf diese Weise wird eine optimale

Farbgenauigkeit sichergestellt. Lesen Sie gegebenenfalls den Abschnitt

Bilddiagnosedruck auf Seite 151

, bevor

Sie die folgenden Schritte ausführen.

Um die Druckköpfe zu reinigen, drücken Sie am Bedienfeld , dann , anschließend Bildqualität >

Druckköpfe reinigen. Wenn Sie bereits die Bilddiagnose gedruckt haben, wissen Sie, bei welchen Farben Fehler auftreten. Wählen Sie das Druckkopfpaar für die betreffenden Farben aus. Wenn Sie sich nicht sicher sind, für welche Farben die Reinigungsprozedur durchgeführt werden muss, wählen Sie alle Druckköpfe aus. Die

Reinigung aller Druckköpfe dauert etwa neun Minuten. Für die Reinigung eines Druckkopfpaars werden ungefähr sechs Minuten benötigt.

HINWEIS: Bei der Reinigung aller Druckköpfe wird mehr Tinte verbraucht als bei der Reinigung eines einzelnen

Paars.

Reinigen des Tropfendetektors

Der Tropfendetektor ist ein Sensor, der erkennt, welche Tintendüsen an den Druckköpfen nicht funktionieren und ersetzt werden müssen. Wenn der Sensor durch Fasern, Haare oder Papierrückstände blockiert ist, wirkt sich dies negativ auf die Druckqualität aus.

Wenn auf dem Bedienfeld gemeldet wird, dass eine Reinigung erforderlich ist, sollten Sie den Tropfendetektor reinigen. Wenn Sie den Tropfendetektor nicht sofort reinigen, wird die Funktionsfähigkeit des Druckers nicht beeinträchtigt. Auf dem Bedienfeld wird aber weiterhin die Warnmeldung angezeigt.

ACHTUNG: Tragen Sie bei der Reinigung Handschuhe, damit keine Tinte an Ihre Hände gelangt.

DEWW Reinigen der Druckköpfe 157

1.

Schalten Sie den Drucker mit der Netztaste am Bedienfeld aus.

2.

Schalten Sie den Drucker mit dem Netzschalter aus, und ziehen Sie das Netzkabel ab, um Verletzungen durch Stromschlag zu vermeiden.

3.

Öffnen Sie das Druckerfenster.

4.

Suchen Sie nach dem Tropfendetektor, der sich neben dem geparkten Druckkopfwagen befindet.

158 Kapitel 18 Beheben von Problemen mit Tintenpatronen und Druckköpfen DEWW

5.

Entfernen Sie alle Verschmutzungen, die den Tropfendetektor blockieren.

6.

Reinigen Sie die Oberfläche des Tropfendetektors mit einem trockenen, sauberen und fusselfreien Tuch, um die nicht sichtbaren Verschmutzungen zu entfernen.

7.

Schließen Sie das Druckerfenster.

8.

Schließen Sie das Netzkabel an, und schalten Sie den Drucker ein.

9.

Schalten Sie den Drucker mit der Netztaste am Bedienfeld ein.

Ausrichten der Druckköpfe

Genaue Farben, fließende Farbübergänge und scharfe Konturen in grafischen Elementen lassen sich nur erzielen, wenn die Druckköpfe exakt ausgerichtet sind. Der Drucker richtet die Druckköpfe automatisch aus, nachdem ein

Druckkopf neu eingesetzt oder ausgetauscht wurde.

Im Fall eines Papierstaus oder wenn Probleme mit der Farbgenauigkeit auftreten, lesen Sie die Informationen

unter „Farbmanagement“ auf Seite 78

. Möglicherweise müssen die Druckköpfe ausgerichtet werden.

DEWW Ausrichten der Druckköpfe 159

HINWEIS: Nach einem Papierstau sollten Sie die Druckköpfe herausnehmen und erneut einsetzen und anschließend über , dann und anschließend Bildqualität > Druckköpfe ausrichten eine Ausrichtung der

Druckköpfe durchführen.

ACHTUNG: Transparente und halbtransparente Druckmedien eignen sich nicht für die Ausrichtung der

Druckköpfe.

Entnehmen und erneutes Einsetzen der Druckköpfe

1.

Wenn die Neuausrichtung der Druckköpfe bereits läuft, und die falsche Papiersorte eingelegt ist, drücken

Sie am Bedienfeld .

ACHTUNG: Starten Sie nach dem Abbruch der Druckkopfausrichtung keinen Druckauftrag. Sie können die

Ausrichtung über , dann und anschließend Bildqualität > Druckköpfe ausrichten erneut starten.

2.

Legen Sie die gewünschte Papiersorte ein (siehe „Druckmaterial“ auf Seite 35

). Sie können Rollenpapier mit einer Mindestbreite von 610 mm oder Einzelblätter mit dem Querformat A2 oder größer verwenden.

ACHTUNG: Transparente und halbtransparente Druckmedien eignen sich nicht für die Ausrichtung der

Druckköpfe.

3.

Entnehmen Sie alle Druckköpfe, und setzen Sie sie wieder ein (siehe

Herausnehmen eines Druckkopfs auf Seite 109

und

Einsetzen eines Druckkopfs auf Seite 112

). Die Druckkopfausrichtung wird danach automatisch gestartet.

4.

Das Fenster muss geschlossen sein, da eine starke Lichtquelle in der Nähe des Druckers zu einer fehlerhaften Druckkopfausrichtung führen kann.

5.

Der Vorgang dauert etwa sechs Minuten. Warten Sie, bis das Ende des Vorgangs am Bedienfeld gemeldet wird. Danach ist der Drucker wieder betriebsbereit.

HINWEIS: Der Drucker druckt eine Kalibrierungsseite. Das Bild auf der Seite ist nicht relevant. Sollten während des Vorgangs Fehler auftreten, werden sie auf dem Bedienfeld angezeigt.

Menü „Bildqualität“ – Verfahren

1.

Legen Sie die gewünschte Papiersorte ein (siehe „Druckmaterial“ auf Seite 35

). Sie können Rollenpapier oder Einzelblätter verwenden. Das Druckmedium muss aber mindestens das Format A3 (420 x 297 mm) im Querformat haben.

160 Kapitel 18 Beheben von Problemen mit Tintenpatronen und Druckköpfen DEWW

ACHTUNG: Transparente und halbtransparente Druckmedien eignen sich nicht für die Ausrichtung der

Druckköpfe.

2.

Wählen Sie am Bedienfeld , dann und anschließend Bildqualität > Druckköpfe ausrichten Der

Drucker überprüft nun, ob genügend Papier für die Ausrichtung vorhanden ist..

3.

Wenn Papier der geeigneten Sorte in ausreichender Menge vorhanden ist, wird die Druckkopfausrichtung gestartet und ein Ausrichtungsmuster gedruckt. Das Fenster muss geschlossen sein, da eine starke

Lichtquelle in der Nähe des Druckers zu einer fehlerhaften Druckkopfausrichtung führen kann.

4.

Der Vorgang dauert etwa fünf Minuten. Warten Sie, bis das Ende des Vorgangs am Bedienfeld gemeldet wird. Danach ist der Drucker wieder betriebsbereit.

Scanprobleme während der Ausrichtung

Wenn die Ausrichtung der Druckköpfe fehlschlägt, wird auf dem Bedienfeld gemeldet, dass der Vorgang aufgrund von Scanproblemen nicht abgeschlossen werden konnte. Die Ausrichtung der Druckköpfe muss dann wiederholt werden, da ansonsten nicht mit optimaler Qualität gedruckt wird. Das Problem kann folgende

Ursachen haben:

● Es wurde ein ungeeignete Papiersorte verwendet. Wiederholen Sie die Ausrichtung mit einer geeigneten

Sorte.

Tintendüsen der Druckköpfe sind verstopft. Führen Sie eine Druckkopfreinigung durch (siehe Reinigen der

Druckköpfe auf Seite 157 ).

● Während der Ausrichtung war das Druckerfenster geöffnet. Wiederholen Sie den Vorgang mit geschlossenem Fenster.

Wenn das Problem weiterhin besteht, obwohl Sie gültiges Papier verwenden, die Druckköpfe gereinigt und die

Fenster geschlossen haben, besteht möglicherweise ein Fehler im Scansystem, das behoben werden muss. Oder die Druckköpfe funktionieren nicht richtig und müssen ersetzt werden, obwohl sie sauber sind.

Statusmeldungen zu Druckköpfen

Folgende Statusmeldungen für Druckköpfe können angezeigt werden:

● OK: Der Druckkopf funktioniert ordnungsgemäß.

● Fehlt: Es ist kein Druckkopf vorhanden, oder der Druckkopf ist nicht richtig eingesetzt.

● Druckköpfe einzeln testen: Die Druckköpfe müssen einzeln getestet werden, um den defekten Druckkopf zu ermitteln. Nehmen Sie alle Druckköpfe heraus, und setzen Sie dann den ersten Druckkopf wieder ein.

Schließen Sie danach die Verriegelung und die Wagenabdeckung. Diesen Vorgang wiederholen Sie dann für alle weiteren Druckköpfe. Wenn sich der defekte Druckkopf im Drucker befindet, wird auf dem Bedienfeld die Meldung Neu einsetzen oder Austauschen angezeigt.

DEWW Statusmeldungen zu Druckköpfen 161

● Neu einsetzen: Der Druckkopf sollte entnommen und erneut eingesetzt werden. Wenn sich das Problem

dadurch nicht beheben lässt, reinigen Sie die elektrischen Kontakte (siehe Auf dem Bedienfeld wird das erneute Einsetzen oder Austauschen eines Druckkopfs empfohlen auf Seite 156 ). Führt auch dies nicht

zum Erfolg, ersetzen Sie den Druckkopf durch einen neuen (siehe

Herausnehmen eines Druckkopfs auf Seite 109

und

Einsetzen eines Druckkopfs auf Seite 112

).

● Austauschen: Der Druckkopf ist defekt. Ersetzen Sie ihn durch einen funktionsfähigen Druckkopf (siehe

Herausnehmen eines Druckkopfs auf Seite 109 und

Einsetzen eines Druckkopfs auf Seite 112 ).

● Druckkopfaust. nicht abgeschlossen: Der Austausch eines Druckkopfs wurde nicht abgeschlossen. Starten

Sie den Austauschvorgang erneut, und warten Sie, bis er beendet ist (das physische Austauschen von

Druckköpfen ist nicht erforderlich).

● Entfernen: Der Druckkopf ist nicht für das Drucken geeignet.

162 Kapitel 18 Beheben von Problemen mit Tintenpatronen und Druckköpfen DEWW

19 Beheben allgemeiner Druckerprobleme

Der Drucker wird nicht gestartet

Der Drucker druckt nicht

Der Druckvorgang erscheint langsam

Probleme bei der Kommunikation zwischen Computer und Drucker

Zugriff auf das HP DesignJet Utility nicht möglich

Zugriff auf den integrierten Webserver nicht möglich

Es kann keine Verbindung mit dem Internet hergestellt werden

Probleme mit Web-Services

Automatische Dateisystemüberprüfung

Warnmeldungen

DEWW 163

Der Drucker wird nicht gestartet

Wenn der Drucker nicht gestartet wird (die Bedienfeldanzeige bleibt leer oder alle Diagnose-LEDs sind aus), wird empfohlen, die Firmware wie folgt zu aktualisieren.

1.

Besuchen Sie das HP Support Center (siehe HP Support Center auf Seite 173

), und laden Sie die Firmware herunter.

2.

Speichern Sie die Firmware auf einem USB-Stick. Der USB-Stick sollte leer und mit dem FAT-Dateisystem formatiert sein.

3.

Vergewissern Sie sich, dass der Drucker ausgeschaltet ist. Stecken Sie den USB-Stick in den

High Speed USB-Hostanschluss neben dem Bedienfeld, und schalten Sie den Drucker ein.

4.

Der Drucker benötigt ungefähr eine Minute, um die Firmwaredatei zu lesen. Danach werden Sie aufgefordert, den USB-Stick zu entfernen.

5.

Der Drucker installiert die neue Firmware automatisch und startet dann neu.

Der Drucker druckt nicht

Auch wenn alles in Ordnung ist (Papier ist geladen, alle Tintenkomponenten sind eingesetzt, keine Dateifehler), gibt es Gründe, warum eine vom Computer gesendete Datei nicht wie erwartet gedruckt wird:

● Es liegt ein Problem mit der Stromversorgung vor. Wenn der Drucker überhaupt nicht funktioniert und das

Bedienfeld nicht reagiert, überprüfen Sie, ob das Netzkabel richtig angeschlossen ist und an der Steckdose

Spannung anliegt.

● Beim Auftreten ungewöhnlicher elektromagnetischer Phänomene (z. B. starker elektromagnetischer

Felder) kann es zu Betriebsstörungen und sogar zum Ausfall des Druckers kommen. Schalten Sie in diesem

Fall den Drucker mit der Netztaste am Bedienfeld aus, und ziehen Sie das Netzkabel ab. Warten Sie, bis wieder normale Umgebungsbedingungen herrschen, und schalten Sie den Drucker wieder ein. Wenn das

Problem weiterhin auftritt, wenden Sie sich an den Kundendienst.

● Möglicherweise ist die Verschachtelung aktiviert und der Drucker wartet die festgelegte Zeitspanne ab, bevor die Verschachtelungen berechnet werden. In diesem Fall wird auf dem Bedienfeld die verbleibende

Zeit angezeigt.

Möglicherweise ist die falsche Grafiksprache eingestellt (siehe Ändern der Grafiksprache auf Seite 33 ).

● Möglicherweise ist auf dem Computer nicht der richtige Druckertreiber installiert (siehe

Einrichtungsanweisungen ).

● Beim Bedrucken eines Einzelblatts müssen Sie im Druckertreiber die manuelle Zufuhr als Papierquelle angeben.

● Möglicherweise hat der Drucker den Auftrag zum Einlegen von Papier oder zur Eingabe der Abrechnungs-ID

angehalten (siehe Statusmeldungen zu Aufträgen auf Seite 76 ).

● Sie haben im Druckertreiber die Vorschaufunktion verwendet. Mit ihr können Sie prüfen, ob das Druckbild

Ihren Wünschen entspricht. Die Vorschau wird dann auf dem Bildschirm angezeigt, und Sie müssen dort auf die Schaltfläche Drucken klicken, um die Druckausgabe zu starten.

Der Druckvorgang erscheint langsam

Hier sind einige mögliche Erklärungen:

164 Kapitel 19 Beheben allgemeiner Druckerprobleme DEWW

● Haben Sie die Druckqualität auf Beste oder Maximale Detailtreue eingestellt? Bei diesen Einstellungen dauert die Druckausgabe länger.

● Haben Sie die richtige Papiersorte eingestellt? Bei einigen Papiersorten wird für den Druckvorgang mehr

Zeit benötigt. Fotopapier und gestrichenes Papier beispielsweise benötigen eine längere Trocknungszeit zwischen den Durchgängen. Informationen zum Ermitteln der aktuellen Papiersorteneinstellung des

Druckers finden Sie unter Anzeigen von Papierinformationen auf Seite 46 .

● Wenn der Drucker an ein Netzwerk angeschlossen ist, überprüfen Sie, ob alle Netzwerkkomponenten

(Netzwerkkarten, Hubs, Router, Switches, Kabel) den Hochgeschwindigkeitsbetrieb unterstützen.

Versenden andere Geräte viele Daten über das Netzwerk?

● Haben Sie am Bedienfeld die Trockenzeit Verlängert eingestellt? Verwenden Sie für die Trockenzeit die

Einstellung Optimal.

Probleme bei der Kommunikation zwischen Computer und Drucker

Diese Probleme haben folgende Symptome:

● Auf dem Bedienfeld wird nicht die Meldung Daten werden empfangen angezeigt, nachdem Sie einen

Druckauftrag gesendet haben.

● Auf dem Computer wird eine Fehlermeldung angezeigt, wenn Sie drucken möchten.

● Ihr Computer oder Drucker führt während der Kommunikation keine Operationen durch.

● Das Druckbild weist willkürliche und unerklärliche Fehler auf (falsch platzierte Linien, teilweise gedruckte

Grafiken usw.).

So beheben Sie ein Kommunikationsproblem:

Vergewissern Sie sich, dass Sie in der Anwendung den richtigen Drucker ausgewählt haben (siehe „Drucken“ auf Seite 54 ).

● Prüfen Sie, ob Sie aus einer anderen Anwendung problemlos drucken können.

● Beachten Sie, dass der Empfang, die Verarbeitung und das Drucken sehr großer Druckaufträge längere Zeit dauern kann.

● Wenn sich zwischen Drucker und Computer andere Geräte befinden (z. B. Umschalteinheiten, Puffergeräte,

Kabeladapter usw.), schließen Sie ihn direkt an.

● Verwenden Sie ein anderes Kommunikationskabel.

Vergewissern Sie sich, dass die richtige Grafiksprache ausgewählt ist (siehe Ändern der Grafiksprache auf Seite 33 ).

● Wenn der Drucker mit dem Netzwerk verbunden ist, vergewissern Sie sich, dass Ihre Drucker eine statische

IP-Adresse hat. Wenn DHCP verwendet wird, kann sich die IP-Adresse bei jedem Einschalten ändern. In diesem Fall findet der Treiber ihn u. U. nicht.

Zugriff auf das HP DesignJet Utility nicht möglich

Lesen Sie gegebenenfalls zunächst den Abschnitt

Zugriff auf das HP DesignJet Utility auf Seite 30 .

Wählen Sie auf dem Bedienfeld , dann und anschließend Einrichtung > Konnektivität > Erweitert > Web-

Services > Drucker-Dienstprogramm > Aktiviert.

Wenn immer noch keine Verbindung möglich ist, schalten Sie den Drucker mit der Netztaste am Bedienfeld aus und wieder ein.

DEWW Probleme bei der Kommunikation zwischen Computer und Drucker 165

Zugriff auf den integrierten Webserver nicht möglich

Lesen Sie gegebenenfalls zunächst den Abschnitt Zugriff auf den integrierten Webserver auf Seite 30

.

Drücken Sie auf dem Bedienfeld , dann und anschließend Einrichtung > Konnektivität > Erweitert >

Integrierter Web-Server > EWS aktivieren > Ein.

Wenn Sie einen Proxyserver verwenden, versuchen Sie den Server zu umgehen und direkt auf den integrierten

Webserver zuzugreifen.

● Klicken Sie in Internet Explorer 6 für Windows auf Extras > Internetoptionen > Verbindungen > LAN-

Einstellungen, und aktivieren Sie das Kontrollkästchen Proxyserver für lokale Adressen umgehen. Falls der

Proxyserver nur für den Zugriff auf den Drucker umgangen werden soll, klicken Sie auf die Schaltfläche

Erweitert, und geben Sie dessen IP-Adresse in die Liste der Ausnahmen ein.

● Wählen Sie in Safari für Mac OS X Safari > Einstellungen > Erweitert aus, und klicken Sie auf die Schaltfläche

Proxies: Einstellungen ändern. Fügen Sie die IP-Adresse oder den Domänennamen des Druckers in die Liste der Ausnahmen ein, für die der Proxyserver nicht verwendet werden soll.

Wenn immer noch keine Verbindung möglich ist, schalten Sie den Drucker mit der Netztaste am Bedienfeld aus und wieder ein.

Es kann keine Verbindung mit dem Internet hergestellt werden

Wenn Ihr Drucker Probleme hat, eine Verbindung zum Internet herzustellen, wird möglicherweise der

Konnektivitätsassistent automatisch gestartet. Außerdem können Sie den Assistenten jederzeit manuell starten.

● Integrierter Webserver: Wählen Sie Support > Konnektivität – Fehlerbehebung > Konnektivitätsassistent.

HINWEIS: Sie können die Konnektivitätseinstellungen über den integrierten Web-Server nicht ändern.

Bedienfeld: Drücken Sie , dann und anschließend Konnektivität > Konnektivitätsassistent.

Bedienfeld: Drücken Sie , dann und dann Interne Drucke > Service-Info drucken

>Konnektivitätskonfig. In diesem Fall werden die Ergebnisse ausgedruckt

HINWEIS: Die ausgedruckten Ergebnisse stammen aus der letzten Ausführung des

Konnektivitätsassistenten. Daher müssen Sie den Konnektivitätsassistenten bereits ausgeführt haben, um

Ergebnisse zu erhalten.

Der Konnektivitätsassistent führt automatisch eine Reihe von Tests durch. Sie können außerdem einzelne Tests auswählen. Drücken Sie am Bedienfeld , dann , anschließend Konnektivität > Diagnose und

Fehlerbehebung > Diagnose und Fehlerbehebung. Folgende Optionen sind verfügbar.

● Alle Tests

● Netzwerkverb.-Test: Überprüfen Sie die Verbindung des Druckers mit dem lokalen Netzwerk.

● Internetverb.-Test: Überprüfen Sie die Verbindung des Druckers mit dem Internet.

● HP Connected-Test: Überprüfen Sie die Verbindung des Druckers mit HP Connected.

● Firmware-Akt.-Test: Überprüfen Sie Verbindung des Druckers mit den Servern für die HP Firmware-

Aktualisierung.

166 Kapitel 19 Beheben allgemeiner Druckerprobleme DEWW

Wenn ein Test fehlschlägt, liefert der Drucker eine Beschreibung des Problems sowie eine Empfehlung zu dessen

Lösung. Sie können die Einstellungen ändern und den Test erneut durchführen, sofern Sie nicht den integrierten

Web-Server verwenden oder die Einstellungen geschützt sind.

Probleme mit Web-Services

Informationen zu Problemen mit HP ePrint finden Sie in HP Connected: http://www.hpconnected.com

.

Automatische Dateisystemüberprüfung

Wenn Sie den Drucker einschalten, ist gelegentlich Folgendes auf dem Bedienfeld zu sehen.

Eine Dateisystemprüfung wird durchgeführt. Diese kann bis zu zehn Minuten in Anspruch nehmen. Warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist.

ACHTUNG: Wenn Sie den Drucker vor Abschluss der Überprüfung ausschalten, kann das Dateisystem beschädigt werden, und der Zugriff auf die Festplatte des Druckers ist nicht mehr möglich. Die Überprüfung wird immer von Beginn an durchgeführt (auch wenn das Dateisystem intakt ist), wenn Sie den Drucker wieder einschalten.

Die Dateisystemüberprüfung wird automatisch alle 90 Tage durchgeführt, um die Integrität des Dateisystems der

Festplatte sicherzustellen.

HINWEIS: Wenn Sie den Drucker wieder einschalten, dauert es ca. drei Minuten, bis die Initialisierung abgeschlossen ist und die Druckköpfe betriebsbereit sind. Dieser Vorgang kann jedoch unter bestimmten

Umständen, z. B. wenn der Drucker für einen langen Zeitraum nicht verwendet wurde für das Vorbereiten der

Druckköpfe mehr Zeit benötigt, bis zu 40 Minuten in Anspruch nehmen.

Warnmeldungen

Der Drucker gibt zwei Arten von Meldungen aus:

● Fehlermeldungen: Fehlermeldungen werden normalerweise angezeigt, wenn die normale Funktionsweise des Druckers nicht möglich ist. In der Treiberoberfläche wird mittels Fehlermeldungen auch auf

Bedingungen hingewiesen, die eine fehlerhafte Druckausgabe zur Folge haben (wenn z. B. das Druckbild abgeschnitten wird).

● Warnmeldungen: Eine Warnmeldung wird angezeigt, wenn der Drucker eine Benutzeraktion erfordert, beispielsweise eine Kalibrierung. Außerdem werden Sie in Warnmeldungen auf Situationen hingewiesen, die zu einer Beeinträchtigung des weiteren Betriebs führen könnten (niedriger Tintenstand, erforderliche

Wartungsmaßnahme usw.).

Meldungen werden vom Drucksystem an vier verschiedenen Stellen ausgegeben:

DEWW Probleme mit Web-Services 167

● Bedienfeldanzeige: Auf dem Bedienfeld wird immer die Meldung angezeigt, die in der gegenwärtigen

Situation am wichtigsten ist. Eine Warnmeldung wird jedoch nach einer bestimmten Zeit automatisch ausgeblendet. Es gibt auch permanente Meldungen, wie „Patrone ist fast leer“. Diese werden ständig angezeigt, wenn sich der Drucker im Leerlauf befindet und keine wichtigere Meldung vorhanden ist.

TIPP: Meldungen zu ungeeigneten Druckmedien können am Bedienfeld konfiguriert werden (siehe

Eignung des Papiers auf Seite 24 ).

● Integrierter Webserver: In der rechten oberen Ecke des Fensters des integrierten Webservers wird der

Druckerstatus angezeigt. Wenn im Drucker eine Warnbedingung vorliegt, wird hier der Meldungstext angezeigt.

● Treiber: Im Treiber werden Meldungen angezeigt. Sie betreffen unter anderem Konfigurationseinstellungen von Druckaufträgen, die ein fehlerhaftes Druckbild zur Folge haben können. Wenn der Drucker nicht betriebsbereit ist, wird eine entsprechende Warnung angezeigt.

● HP DesignJet Utility: Die Registerkarte Übersicht enthält auf der rechten Seite eine Liste der Komponenten, die eine Aktion erfordern.

Die Warnmeldungen werden standardmäßig nur beim Drucken angezeigt. Wenn die Anzeige von

Warnmeldungen aktiviert ist und ein Problem auftritt, das zum Abbruch eines aktuellen Auftrags führt, wird ein Popup-Fenster mit einer Beschreibung der Problemursache angezeigt. Befolgen Sie dann die

Anweisungen, um das Problem zu beheben.

168 Kapitel 19 Beheben allgemeiner Druckerprobleme DEWW

20 Fehlermeldungen auf dem Bedienfeld

DEWW

In den nachstehenden Tabellen sind Fehlermeldungen und Fehlercodes aufgeführt, die auf dem Bedienfeld des

Druckers angezeigt werden können. Die Spalte „Empfohlene Maßnahme“ enthält Lösungsvorschläge.

Wenn Sie eine Meldung in diesen Tabellen nicht finden und sich nicht sicher sind, wie Sie darauf reagieren sollen, oder wenn sich das Problem durch die empfohlene Aktion nicht beheben lässt, wenden Sie sich an den HP

Support Siehe HP Support kontaktieren auf Seite 175 .

Fehlermeldungen

Meldungstext

Patrone [Farbe] wurde verändert

Verfallsdatum von Patrone [Farbe] ist erreicht

Patrone [Farbe] ist fast leer

Patrone [Farbe] fehlt

Patrone [Farbe] ist leer

Patrone [Farbe] enthält kaum noch Tinte

Druckkopf [Farbe] fehlt

Austausch der Schneideeinrichtung ratsam

Auftragswarteschlangenbenachrichtigung

Wartung 1 ratsam

Wartung 2 ratsam

Wartung 3 ratsam

Papier falsch eingelegt: Papier entfernen

Papierposition falsch: Papier entfernen

Papierpfadfehler: Falsch eingelegt

Papierpfadfehler: Falsch ausgerichtet

Druckkopfaust. nicht abgeschlossen. Wiederholen.

Empfohlene Maßnahme

Überprüfen Sie die Patrone.

Tauschen Sie die Patrone aus Siehe

„Umgang mit Tintenpatronen und Druckköpfen“ auf Seite 105

.

Vergewissern Sie sich, dass eine neue Patrone derselben Farbe bereitsteht.

Setzen Sie die gemeldete Farbpatrone ein Siehe

„Umgang mit

Tintenpatronen und Druckköpfen“ auf Seite 105 .

Tauschen Sie die Patrone aus Siehe

„Umgang mit Tintenpatronen und Druckköpfen“ auf Seite 105

.

Vergewissern Sie sich, dass eine neue Patrone derselben Farbe bereitsteht.

Setzen Sie den gemeldeten Druckkopf ein Siehe

„Umgang mit

Tintenpatronen und Druckköpfen“ auf Seite 105 .

Wenden Sie sich an den HP Support, um die Schneideeinrichtung zu ersetzen. Siehe

HP Support kontaktieren auf Seite 175 .

Sie müssen den Auftrag abbrechen, fortsetzen oder löschen.

Siehe „Warteschlangenverwaltung“ auf Seite 71 .

Wenden Sie sich an den HP Support. Siehe HP Support kontaktieren auf Seite 175

.

Wenden Sie sich an den HP Support. Siehe HP Support kontaktieren auf Seite 175

.

Wenden Sie sich an den HP Support. Siehe HP Support kontaktieren auf Seite 175

.

Entnehmen Sie das Papier, und legen Sie es erneut ein.

Entnehmen Sie das Papier, und legen Sie es erneut ein.

Entnehmen Sie das Papier, und legen Sie es erneut ein.

Entnehmen Sie das Papier, und legen Sie es erneut ein.

Starten Sie den Druckkopfaustausch erneut.

169

Fehlermeldungen (Fortsetzung)

Meldungstext

Druckköpfe müssen einzeln get. werden. Ersetzen.

Druckkopf [Farbe] entfernen

Patrone [Farbe] ersetzen

Druckkopf [Farbe] ersetzen

Patrone [Farbe] neu einsetzen

Druckkopf [Farbe] neu einsetzen

Empfohlene Maßnahme

Überprüfen Sie die Druckköpfe mit der Bilddiagnose (siehe

Bilddiagnosedruck auf Seite 151 ) und tauschen Sie defekte

Druckköpfe aus.

Nehmen Sie den falschen Druckkopf heraus, und setzen Sie einen neuen Druckkopf mit der richtigen Farbe und Nummer ein

Siehe

„Umgang mit Tintenpatronen und Druckköpfen“ auf Seite 105 .

Tauschen Sie die Patrone aus Siehe „Umgang mit Tintenpatronen und Druckköpfen“ auf Seite 105 .

Nehmen Sie den nicht funktionierenden Druckkopf heraus, und setzen Sie einen neuen Druckkopf mit der richtigen Farbe und

Nummer ein. Siehe „Umgang mit Tintenpatronen und Druckköpfen“ auf Seite 105 .

Nehmen Sie die Patrone heraus, und setzen Sie sie wieder ein

Siehe

„Umgang mit Tintenpatronen und Druckköpfen“ auf Seite 105 .

Nehmen Sie den Druckkopf heraus, und setzen Sie ihn wieder ein, oder reinigen Sie die elektrischen Kontakte. Setzen Sie ggf. einen

neuen Druckkopf ein. Siehe Auf dem Bedienfeld wird das erneute

Einsetzen oder Austauschen eines Druckkopfs empfohlen auf Seite 156 .

Numerische Fehlercodes

Fehlercode

01.0, 01.1, 01.2

06:03

08:04

08:08

21, 21.1, 21:03, 21.1:03, 21:13,

21.2:13, 22.0, 22.1, 22.2, 22.3,

22.x:03, 24

26:01, 26.x:01

26 mm 14 Zoll

27:01, 27.x:01

27:03

27 mm 14 Zoll

31:03, 41:03, 42:03, 45.1:03,

45.2:03, 47:03, 56:03

61:01

Empfohlene Maßnahme

Starten Sie den Drucker neu.

Starten Sie den Drucker neu.

Starten Sie den Drucker neu. Wenn das Problem weiterhin auftritt, aktualisieren Sie die Firmware des

Druckers Siehe

Aktualisieren der Firmware auf Seite 117 .

Versuchen Sie erneut, den Vorgang auszuführen. Wenn er erneut fehlschlägt, muss der Drucker neu gestartet werden. Wenn das Problem weiterhin auftritt, aktualisieren Sie die Firmware des Druckers

Siehe Aktualisieren der Firmware auf Seite 117 .

Starten Sie den Drucker neu.

Fehlerhafter Kontakt in einer Tintenpatrone (wenn angegeben, bezieht x sich auf die Tintenpatrone in

Schacht x). Nehmen Sie die Patrone heraus, und setzen Sie sie wieder ein. Setzen Sie ggf. eine neue

Tintenpatrone ein.

Aktualisieren Sie die Drucker-Firmware Siehe Aktualisieren der Firmware auf Seite 117 .

Zu viele Druckkopfdüsen funktionieren nicht (wenn angegeben, bezieht x sich auf den Druckkopf in

Schacht x). Nehmen Sie den Druckkopf heraus, und setzen Sie ihn wieder ein, oder reinigen Sie die elektrischen Kontakte. Setzen Sie ggf. einen neuen Druckkopf ein. Siehe

Auf dem Bedienfeld wird das erneute Einsetzen oder Austauschen eines Druckkopfs empfohlen auf Seite 156 .

Druckkopffehler. Starten Sie den Drucker neu.

Aktualisieren Sie die Drucker-Firmware Siehe Aktualisieren der Firmware auf Seite 117 .

Starten Sie den Drucker neu.

Das Dateiformat ist falsch, und der Drucker kann den Auftrag nicht verarbeiten. Wenn der Auftrag durch ein Kennwort geschützt ist, senden Sie ihn ohne Kennwortschutz. Andernfalls aktualisieren Sie die

Firmware des Druckers, und versuchen Sie es erneut. Siehe Aktualisieren der Firmware auf Seite 117

.

170 Kapitel 20 Fehlermeldungen auf dem Bedienfeld DEWW

Numerische Fehlercodes (Fortsetzung)

Fehlercode Empfohlene Maßnahme

61:04.1, 61:04.2

61:08.1

66:08

68:03

71,04

71:03

74:04, 74,1:04

74,1

74.8:04

76:03

77:04, 78,1:04

78:08

79:03

79:04, 79,1:04

81:01

81:03, 84:03

86:01

94, 94.1, 94:08

94:02

Aktualisieren Sie die Drucker-Firmware Siehe

Aktualisieren der Firmware auf Seite 117

.

Senden Sie den Auftrag noch einmal ohne Kennwortschutz.

Der Auftrag kann auf dem eingelegten Druckmaterial nicht gedruckt werden.

Starten Sie den Drucker neu.

Der Speicherplatz reicht nicht aus.

Starten Sie den Drucker neu.

Die Firmware-Aktualisierung ist fehlgeschlagen. Drücken Sie OK, und versuchen Sie es erneut.

Siehe

Aktualisieren der Firmware auf Seite 117

.

Führen Sie die Firmware-Aktualisierung erneut durch. Führen Sie während des Aktualisierungsvorgangs keine Aktionen am Computer aus.

Die Firmware-Aktualisierung ist fehlgeschlagen. Ihre Firmware-Datei ist möglicherweise ungültig.

Laden Sie sie erneut herunter. Siehe

Aktualisieren der Firmware auf Seite 117

.

Starten Sie den Drucker neu.

Aktualisieren Sie die Drucker-Firmware Siehe

Aktualisieren der Firmware auf Seite 117

.

Randloses Drucken nicht möglich; Einstellung ignoriert.

Starten Sie den Drucker neu.

Aktualisieren Sie die Drucker-Firmware Siehe

Aktualisieren der Firmware auf Seite 117

.

Folgen Sie den Anweisungen im Bedienfeld. Sie werden möglicherweise aufgefordert, vor der

Kontaktaufnahme mit dem HP Support einen Test durchzuführen und einen numerischen Code zu notieren. Siehe

HP Support kontaktieren auf Seite 175

.

Starten Sie den Drucker neu.

Folgen Sie den Anweisungen im Bedienfeld. Sie werden möglicherweise aufgefordert, vor der

Kontaktaufnahme mit dem HP Support einen Test durchzuführen und einen numerischen Code zu notieren. Siehe

HP Support kontaktieren auf Seite 175

.

Führen Sie die Farbkalibrierung erneut durch. Siehe

Farbkalibrierung auf Seite 79

.

Farbkalibrierung fehlgeschlagen. Vergewissern Sie sich, dass die Einstellung am Bedienfeld mit dem eingelegten Druckmaterial übereinstimmt.

Systemfehlerprotokoll

Der Drucker speichert ein Protokoll mit Systemfehlern, auf das Sie folgendermaßen zugreifen können.

Mit einem USB-Stick

1.

Erstellen Sie eine leere Datei mit dem Namen pdipu_enable.log in einem USB-Stick.

2.

Schließen Sie den USB-Stick an den High Speed USB-Hostanschluss an der Vorderseite des Druckers an.

Das Protokoll wird automatisch auf das Laufwerk kopiert.

Mit dem integrierten Webserver

1.

Geben Sie im Webbrowser die Adresse http:// Drucker-IP-Adresse /hp/device/webAccess/log.html ein.

2.

Der integrierte Web-Server sendet Ihnen eine Datei mit dem Namen log.tar.gz, die das

Systemfehlerprotokoll enthält.

DEWW Systemfehlerprotokoll 171

21 HP Customer Care

Einführung

HP Professional Services

HP Proactive Support

Reparatur durch den Kunden

HP Support kontaktieren

172 Kapitel 21 HP Customer Care DEWW

Einführung

Die preisgekrönte Supportpalette des HP Customer Care gewährleistet den optimalen Einsatz Ihres HP DesignJet.

Die Mitarbeiter verfügen über umfassende und bewährte Supportkenntnisse und setzen neue Technologien ein, um unseren Kunden einen ausgezeichneten Rundum-Support zu liefern. Wir bieten unter anderem

Unterstützung bei Installation und Einrichtung, Tools zur Fehlerbehebung, Garantieerweiterungen, Reparatur- und Austauschdienste, telefonischen und webgestützten Support, Software-Aktualisierungen sowie

Eigenwartungsdienste. Weitere Informationen zur HP Kundenunterstützung finden Sie unter HP Support kontaktieren auf Seite 175 .

Registrieren Sie Ihre Produktgarantie unter http://register.hp.com/ .

HP Professional Services

HP Support Center

Zahlreiche Dienste und Informationsquellen sorgen dafür, dass Sie immer die bestmögliche Leistung von Ihren

HP DesignJet-Druckern und -Lösungen erhalten.

Werden Sie im HP Support Center Mitglied bei der HP Community, Ihrer Gemeinschaft für das großformatige

Drucken. Folgendes steht Ihnen dann rund um die Uhr zur Verfügung:

● Multimedia-Lernprogramme

● Schrittweise Anleitungen

● Downloads: Die neuesten Firmwareversionen, Treiber, Softwareversionen, Medienprofile usw.

● Technischer Support: Online-Fehlerbehebung, Kundendienstkontakte und vieles mehr

● Arbeitsabläufe und detaillierte Anleitungen zur Durchführung verschiedener Druckaufgaben in bestimmten

Anwendungen

● Foren für direkten Kontakt mit den Experten von HP und mit Ihren Kollegen

● Anzeigen des restlichen Gewährleistungszeitraums

● Neueste Produktinformationen: zu Druckern, Verbrauchsmaterial, Zubehör, Software usw.

● Verbrauchsmaterial-Website mit allen relevanten Informationen zu Tinte und Papier

Sie können das HP Support Center über die Website http://www.hp.com/go/Z2600/support oder http://www.hp.com/go/Z5600/support öffnen.

Durch das Registrieren Ihrer Produkte und Ihres Geschäftsbereichs sowie durch das Auswählen Ihrer

Kommunikationseinstellungen entscheiden Sie, welche Informationen Sie erhalten.

HP Start-Up H-Kit

Das HP Start-Up Kit ist die DVD, die mit dem Drucker geliefert wird. Sie enthält die Software und Dokumentation des Druckers.

HP Care Packs und Garantieerweiterungen

Mit den HP Care Packs und Garantieerweiterungen können Sie die Gewährleistung des Druckers über den

Standardzeitraum hinaus verlängern.

Beide Angebote bieten Support per Telefon oder E-Mail. Ein Vor-Ort-Service wird auf Wunsch bereitgestellt, wobei Sie die Wahl zwischen zwei Reaktionszeiten haben:

DEWW Einführung 173

● Reaktion am nächsten Arbeitstag

● Reaktion innerhalb von vier Stunden (diese Leistung ist möglicherweise nicht in allen Ländern/Regionen verfügbar)

HP bietet einen Installationsservice, der das Auspacken, Einrichten und Anschließen des Druckers für Sie

übernimmt.

Weitere Informationen zu HP Care Packs finden Sie unter http://cpc.ext.hp.com/portal/site/cpc .

HP Proactive Support

Der HP Proactive Support hilft Ihnen bei der Vermeidung kostspieliger Betriebsunterbrechungen des Druckers, indem präventiv mögliche Probleme erkannt, analysiert und behoben werden, bevor sie zu einer

Funktionsstörung führen. Das Tool HP Proactive Support ermöglicht Unternehmen aller Größenordnungen, die

Betriebskosten zu verringern und die Produktivität zu optimieren, und das mit einem Mausklick.

Proactive Support ist eine Komponente der HP Imaging- und Druckdienste, mit der Sie die vollständige Kontrolle

über Ihre Druckumgebung erhalten und den Wert Ihrer Investition maximieren, die Druckerbetriebszeiten erhöhen sowie die Kosten der Druckerverwaltung verringern können.

HP empfiehlt die umgehende Aktivierung von Proactive Support, um Zeit zu sparen und Probleme vor deren

Auftreten zu vermeiden, damit keine kostspieligen Betriebsunterbrechungen entstehen. Proactive Support führt

Diagnosemaßnahmen durch und prüft auf neue Software- und Firmware-Aktualisierungen.

Sie können Proactive Support im HP Designjet Utility für Windows oder im HP Printer Monitor für Mac OS X aktivieren und dort außerdem festlegen, wie oft Verbindungen zwischen Ihrem Computer und dem

HP Webserver hergestellt sowie die Diagnoseüberprüfungen durchgeführt werden. Sie können die

Diagnoseüberprüfungen auch jederzeit direkt starten. So ändern Sie diese Einstellungen:

● Im HP DesignJet Utility für Windows: Wählen Sie im Menü Extras die Option HP Proactive Support.

● Im HP Druckermonitor für Mac OS X: Wählen Sie Einstellungen > Überwachung > HP Proactive Support.

Wenn Proactive Support mögliche Probleme erkennt, wird eine Warnmeldung mit einer Problembeschreibung und einer empfohlenen Lösung angezeigt. In manchen Fällen wird die Lösung automatisch angewendet.

Manchmal werden Sie auch aufgefordert, ein Verfahren auszuführen, um das Problem zu lösen.

Reparatur durch den Kunden

Das HP Programm „Reparatur durch den Kunden“ bietet unseren Kunden den schnellsten Service entsprechend der Gewährleistung oder des Vertrages. Es ermöglicht HP, Ersatzteile direkt an Sie (den Endbenutzer) zu senden, damit Sie die Teile selbst austauschen können. Wenn Sie dieses Programm in Anspruch nehmen, können Sie Teile nach Belieben selbst austauschen.

Praktische und einfache Anwendung

● Ein HP Supportspezialist führt eine Diagnose durch und entscheidet, ob ein Ersatzteil für eine fehlerhafte

Hardwarekomponente erforderlich ist.

● Ersatzteile werden als Eilsendung verschickt und die meisten vorrätigen Teile werden am selben Tag, an dem Sie HP kontaktieren, versendet.

● Verfügbar für die meisten HP Produkte mit aktuellen Gewährleistungen oder Verträgen.

● In den meisten Ländern/Regionen verfügbar

Weitere Informationen zu „Reparatur durch den Kunden“ finden Sie auf der Website http://www.hp.com/go/ selfrepair .

174 Kapitel 21 HP Customer Care DEWW

HP Support kontaktieren

Sie können sich telefonisch an den HP Support wenden. Bevor Sie uns anrufen:

● Lesen Sie die Problembeschreibungen und Lösungsvorschläge in diesem Dokument.

● Lesen Sie die Dokumentation zum verwendeten Treiber.

● Wenn Sie Treiber und RIP-Software von Drittanbietern installiert haben, schlagen Sie in der zugehörigen

Dokumentation nach.

● Wenn Sie sich telefonisch an den Kundendienst wenden, halten Sie bitte die folgenden Informationen bereit, damit wir Ihre Fragen möglichst schnell beantworten können:

– Verwendetes Gerät (Produktnummer und Seriennummer auf dem Etikett an der Rückseite des

Geräts)

– Wenn auf dem Bedienfeld ein Fehlercode angezeigt wird, notieren Sie ihn (siehe

„Fehlermeldungen auf dem Bedienfeld“ auf Seite 169

)

Service-ID des Geräts: Wählen Sie auf dem Bedienfeld , dann und anschließend aus.

– Verwendeter Computer

– Spezielle Geräte oder Software, die Sie verwenden (beispielsweise Spooler, Netzwerkgeräte,

Umschalteinheiten, Modems oder spezielle Treiber)

– Verwendetes Kabel (Teilenummer) und wo Sie das Kabel erworben haben

– Verwendeter Produktanschluss (USB oder Netzwerk)

– Name und Version der aktuell verwendeten Software

– Drucken Sie die im Folgenden genannten Berichte aus, falls möglich. Sie werden möglicherweise aufgefordert, diese an den Support zu faxen: Konfiguration, Nutzungsbericht und alle Seiten oberhalb

der Menüoption Service-Info drucken (siehe Interne Drucke des Druckers auf Seite 12

)

Telefonnummer

Die für Sie gültige HP Support-Telefonnummer finden Sie im Internet siehe http://welcome.hp.com/ country/us/en/wwcontact_us.html

.

DEWW HP Support kontaktieren 175

22 Technische Daten des Druckers

Funktionsbeschreibung

Maße und Gewicht

Speicherspezifikationen

Technische Daten der Stromversorgung

Umweltschutzinformationen

Umgebungsbedingungen

Geräuschparameter

176 Kapitel 22 Technische Daten des Druckers DEWW

Funktionsbeschreibung

HP Tintensysteme

Druckköpfe

Tintenpatronen

Zwei Tinten pro Druckkopf: Mattschwarz und Zyan, Magenta und Gelb, Fotoschwarz und

Hellgrau

Patronen mit 130 ml Tinte: Mattschwarz, Fotoschwarz, Hellgrau, Zyan, Magenta, Gelb

Patronen mit 300 ml Tinte: Mattschwarz, Fotoschwarz, Hellgrau, Zyan, Magenta, Gelb

Papiergrößen

Rollenbreite

Rollenlänge

Rollendurchmesser

Rollengewicht

Blattbreite

Blattlänge

Papierstärke

Papiergewicht

Minimal

279 mm

210

279

60 g/m²

Maximal

1118 mm für Z5600

610 mm für Z2600

91 m

135 mm

11,9 kg

1118 mm

1676

0,8 mm

495 g/m²

Druckauflösungen

Druckqualität

Optimal

Normal

Schnell

Economode

Aus

Ein

Aus

Maximale

Detailtreue

Ein

Ein/Aus

Ein/Aus

Ein

Aus

Ein

Zusätzliche

Durchläufe

Ein

Ein

Aus

Ausgabeauflösung

(ppi)

600 × 600

600 × 600

600 × 600

600 × 600

300 × 300

600 × 600

300 × 300

600 × 600

300 × 300

Druckauflösung 1 (dpi)

2400 × 1200 *

1200 × 1200

600 × 1200

600 × 1200

600 × 1200

600 × 1200

600 × 1200

600 × 1200

600 × 1200

Druckauflösung 2 (dpi)

1200 × 1200

1200 × 1200

1200 × 1200

1200 × 1200

1200 × 1200

1200 × 1200

1200 × 1200

1200 × 1200

1200 × 1200

Die Druckauflösung hängt von der Papiersorte ab.

● Druckauflösung 1 gilt für Normalpapier, gestrichenes Papier, gestrichenes Papier schwer, gestrichenes

Papier superschwer, satiniertes Papier und Glanzpapier.

DEWW Funktionsbeschreibung 177

* Nur satiniertes Papier und Glanzpapier

● Druckauflösung 2 gilt für Leinwand, selbstklebende Vinylfolie, SCRIM-Banner, rückseitig beleuchtbares

Papier, mattes Proofing-Papier, hochglänzendes Proofing-Papier und Digital Fine Art-Papier.

Ränder

Oberer, linker und rechter Rand

Unterer Rand

5

5 mm (Rolle)

17 mm (Einzelblatt)

Mechanische Genauigkeit

±0,1 % der angegebenen Vektorlänge oder ±0,2 mm bei 23 °C und 50 bis 60 % relativer Luftfeuchtigkeit auf E/A0-Druckmedien (HP Folie matt, auf Rolle) im Druckmodus „Beste“ oder „Normal“.

Unterstützte Grafiksprachen

HP DesignJet Sprachen

Z2600, Z5600 HP-PCL3GUI, HP-GL/2 und HP RTL, CALS G4, TIFF, JPEG, Adobe PDF 1.7, Adobe PostScript 3

Maße und Gewicht

Maße und Gewicht des Druckers

HP DesignJet Z2600 24-Zoll

PostScript-Drucker ohne Standfuß

Gewicht

Breite

Tiefe

Höhe

53,5 kg

1262 mm

702 mm

386 mm

HP DesignJet Z2600 24-Zoll

PostScript-Drucker mit Standfuß

60 kg

1262 mm

702 mm

1050 mm

HP DesignJet Z5600 44-Zoll

PostScript-Drucker mit Standfuß

86 kg

1770 mm

721 mm

1050 mm

Der Tiefe wird ohne die obere Spindel gemessen. Abstandshalter nach oben; Tintenabdeckung geöffnet;

Rollenabdeckungen und Ablage geschlossen.

Speicherspezifikationen

Speicherspezifikationen

HP DesignJet

Z5600

Z2600

Virtueller Speicher *

64 g/m²

8 g/m²

Festplatte

320 g/m²

160 g/m²

178 Kapitel 22 Technische Daten des Druckers DEWW

Technische Daten der Stromversorgung

Stromversorgungsspezifikationen

Eingangsspannung

Frequenz

Maximale Stromstärke

Maximale Stromversorgung

100 bis 240 VAC ±10 %, automatische

Eingangsspannungserkennung

50/60 Hz

2 A

120 W

Umweltschutzinformationen

Das Gerät erfüllt die Anforderungen der WEEE-Direktive 2012/19/EG und der RoHS-Direktive 2011/65/EG.

Informationen zum ENERGY STAR- und EPEAT-Registrierungsstatus Ihres Modells finden Sie unter http://www.hp.com/go/ecolabels .

Umgebungsbedingungen

Umgebungsbedingungen

Betriebstemperatur

Empfohlene Betriebstemperatur

Lagertemperatur

Empfohlene Betriebs-Luftfeuchtigkeit

Luftfeuchtigkeit bei Lagerung

5 bis 40 °C

15 bis 35 °C (je nach Papiersorte)

-25 bis 55 °C

20 bis 80 % rF (je nach Papiersorte)

0 bis 95 % rF

Geräuschparameter

Geräuschparameter des Druckers (gemäß ISO 9296)

Geräuschparameter

Schallleistungspegel (Leerlauf)

Schallleistungspegel (Betrieb)

Umgebungsschalldruck (Leerlauf)

Umgebungsschalldruck (Betrieb)

4,1 B (A)

6,7 B (A)

23 dBA

45 dBA

DEWW Technische Daten der Stromversorgung 179

Glossar

AppleTalk

Eine Reihe von Protokollen, die von Apple Computer 1984 für vernetzte Computer entwickelt wurden. Apple empfiehlt jetzt aber die Verwendung von TCP/IP- und Bonjour-Netzwerken. HP DesignJet-Geräte unterstützen AppleTalk nicht mehr.

Bonjour

Der Markenname von Apple Computer für die eigene Implementierung des IETF Zeroconf Specification Framework, einer

Netzwerktechnologie, die in Mac OS X ab Version 10.2 verwendet wird. Mit dieser Technologie werden die Dienste ermittelt, die in einem lokalen Netzwerk zur Verfügung stehen. Sie wurde ursprünglich unter dem Namen Rendezvous eingeführt.

Druckertreiber

Software, die einen Druckauftrag in einem generalisierten Format in Daten konvertiert, die ein bestimmter Drucker verarbeiten kann.

Druckkopf

Eine herausnehmbare Druckerkomponente, die von einer oder mehreren Patronen mit Tinte versorgt wird und diese über

Düsen auf das Papier aufbringt. Im Drucker druckt jeder Druckkopf zwei verschiedene Farben.

Düse

Eine der vielen kleinen Öffnungen des Druckkopfs, durch die Tinte auf das Papier aufgebracht werden.

E/A

Eingabe/Ausgabe: der Datenfluss zwischen zwei Geräten.

Einzugsfläche

Eine ebene Fläche im Drucker, über die das Papier beim Druckvorgang geführt wird.

ESD

Elektrostatische Entladung Elektrostatische Entladungen sind im täglichen Leben allgegenwärtig. Sie bemerken sie, wenn

Sie beim Anfassen der Autotür einen kleinen Schlag spüren, oder wenn bestimmte Kleidungsstücke aneinander haften.

Kontrollierte statische Elektrizität kann nutzbringend angewendet werden, unkontrolliert gehören elektrostatische

Entladungen aber zu den größten Gefahrenquellen für elektronische Produkte. Deshalb müssen bei der Einrichtung des

Druckers und beim Umgang mit Geräten, die durch elektrostatische Entladungen beschädigt werden können, bestimmte

Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Diese Art von Schäden kann die Lebensdauer des Geräts verkürzen. Um unkontrollierte elektrostatische Entladungen zu minimieren und damit Folgeschäden zu vermeiden, sollte ein externer geerdeter Teil des Druckers (vorzugsweise ein Metallteil) berührt werden, bevor empfindliche Gerätekomponenten (wie

Druckköpfe oder Tintenpatronen) ein- oder ausgebaut werden. Um die elektrostatische Aufladung Ihres Körpers zu reduzieren, sollten Sie sich beim Umgang mit diesen Geräten vorsichtig bewegen und möglichst nicht über Teppichboden laufen. Außerdem sollte die Luftfeuchtigkeit nicht zu niedrig sein.

Ethernet

Eine weit verbreitete Netzwerktechnologie für lokale Netzwerke (LANs).

Farbgenauigkeit

Unter diesem Begriff versteht man die möglichst originalgetreue Wiedergabe von Farben beim Drucken. Dabei ist zu berücksichtigen, dass alle Geräte einen begrenzten Farbraum besitzen und möglicherweise physisch nicht in der Lage sind, bestimmte Farben genau wiederzugeben.

Farbmodell

Ein System zur Darstellung von Farben mittels Nummern (wie RGB oder CMYK).

180 Glossar DEWW

Farbraum

Ein Farbmodell, in dem jede Farbe mit einer bestimmten Zahlenfolge dargestellt wird. Unterschiedliche Farbräume können auf demselben Farbmodell basieren. Beispielsweise wird für Monitore normalerweise das RGB-Farbmodell verwendet. Die einzelnen Geräte besitzen aber verschiedene Farbräume, da eine bestimmte RGB-Zahlenfolge je nach Monitor unterschiedliche Farben ergibt.

Farbraum eines Geräts

Der Bereich der Farb- und Dichtewerte, der auf einem Ausgabegerät (wie Drucker oder Monitor) reproduziert werden kann.

Firmware

Software, über die der Drucker gesteuert wird und die semipermanent im Drucker gespeichert ist. Die Firmware kann aktualisiert werden.

Gigabit Ethernet

Ein Ethernet-Netzwerk, das eine Datenübertragungsgeschwindigkeit von bis zu 1.000.000.000 Bit/Sekunde ermöglicht.

Gigabit Ethernet-Schnittstellen können auch geringere Geschwindigkeiten übertragen, wenn dies aus Gründen der

Kompatibilität mit älteren Ethernet-Geräten erforderlich ist.

HP-GL/2

HP Graphics Language 2: eine von HP entwickelte Sprache zur Beschreibung von Vektorgrafiken.

HP RTL

HP Raster Transfer Language: eine von HP entwickelte Sprache zur Beschreibung von Rastergrafiken (Bitmaps).

ICC

ICC (International Color Consortium) ist eine Gruppe von Unternehmen, die sich auf einen einheitlichen Standard für

Farbprofile geeinigt haben.

IP-Adresse

Kann eine IPv4-Adresse (am wahrscheinlichsten) oder eine IPv6-Adresse sein.

IPSec

Ein leistungsstarker Mechanismus für die Bereitstellung von Netzwerksicherheit durch Authentifizierung und

Verschlüsselung von IP-Paketen, die zwischen Knoten in einem Netzwerk gesendet werden. Jeder Netzwerkknoten

(Computer oder Gerät) verfügt über eine IPsec-Konfiguration. Anwendungen verfügen in der Regel über keine Informationen, ob IPsec verwendet wird.

IPv4-Adresse

Eine Nummer, die einen bestimmten Knoten in einem IPv4-Netzwerk eindeutig kennzeichnet. Eine IPv4-Adresse setzt sich aus vier Ganzzahlen zusammen, die durch Punkte getrennt sind. Weltweit verwenden die meisten Netzwerke IPv4-

Adressen.

IPv6-Adresse

Eine Nummer, die einen bestimmten Knoten in einem IPv6-Netzwerk eindeutig kennzeichnet. Eine IPv6-Adresse setzt sich aus bis zu acht Gruppen von Hexadezimalzahlen zusammen, die durch Kommas getrennt sind. Jede Gruppe enthält bis zu vier Hexadezimalzahlen. Weltweit verwenden nur wenige Netzwerke IPv6-Adressen.

Jetdirect

HP Markenname für Druckserver, die den direkten Anschluss eines Druckers an ein lokales Netzwerk ermöglichen.

Konsistente Farbausgabe

Farbkonsistenz bedeutet, dass für einen bestimmten Druckauftrag von Druck zu Druck und auf verschiedenen Druckern immer dieselben Farben produziert werden.

LED

Abkürzung für „Light-Emitting Diode“ (Leuchtdiode): ein Halbleiterbaustein, der Licht abstrahlt, wenn Strom durch die Diode fließt.

MAC-Adresse

Die MAC-Adresse (Media Access Control, Medienzugriffssteuerung) ist ein eindeutiger Bezeichner für ein bestimmtes Gerät in einem Netzwerk. Die MAC-Adresse ist der IP-Adresse nachgeordnet. Ein Gerät kann also sowohl eine MAC- als auch eine IP-

Adresse besitzen.

DEWW Glossar 181

Netzwerk

Ein Netzwerk ist eine Gruppe von Verbindungen, die Daten zwischen Computern und Geräten transportieren. Jedes Gerät kann mit jedem anderen Gerät im selben Netzwerk kommunizieren. Dadurch können Daten zwischen Computern und

Geräten bewegt werden und Geräte wie z. B. Drucker können von mehreren Computern gemeinsam verwendet werden.

Papier

Ein dünnes, ebenes Material, das speziell zum Beschreiben oder Bedrucken hergestellt wird; Meist aus einer Art von Fasern, die zermahlen, getrocknet und gepresst werden.

Schneideeinrichtung

Ein Bauteil des Druckers, das über die Druckplatte läuft und das Papier oder Druckmedium abschneidet.

Spindel

Eine Welle für die Aufnahme von Rollenpapier.

TCP/IP

Transmission Control Protocol/Internet Protocol: die Kommunikationsprotokolle des Internet.

Tintenpatrone

Eine herausnehmbare Druckerkomponente, die farbige Tinte zur Weiterleitung an den Druckkopf enthält.

USB

Universal Serial Bus: ein serieller Standard-Bus, über den Geräte mit Computern verbunden werden.

USB-Hostanschluss

Ein rechteckiger USB-Anschluss, mit dem z. B. Computer ausgestattet sind. Ein Gerät kann USB-Geräte steuern, die über einen solchen Anschluss verbunden sind. Ihr Drucker verfügt über zwei USB-Hostanschlüsse für Zubehörgeräte und USB-

Sticks.

182 Glossar DEWW

Index

A

Abgeschnittenes Druckbild 147

Ablage

Probleme bei Ausgabe 136

Abrechnung 102

Abrechnungsdaten per E-Mail 103

Abstandshalter 8

Acrobat, drucken 87

Acrobat Pro, drucken 90

Acrobat Reader, drucken 88

Ändern der Größe des Druckbilds 62

Anschließen des Druckers

Allgemein 15

Mac OS X-Netzwerk 17

Methode auswählen 15

Windows-Netzwerk 16

Anschlüsse 8

Auftragsvorschau

Bedienfeld 71

Integrierter Webserver 75

Auftragswarteschlange

Bedienfeld 71

Integrierter Webserver 74

AutoCAD, Präsentation drucken 96

AutoCAD, Projekt drucken 93

B

Bedienfeld 9

Auftragsvorschau 71

Auftragswarteschlange 71

Helligkeit 31

Maßeinheiten 31

Sprache 30

Bedienfeldoption

Anzeigehelligkeit 31

CMYK-Quellprofil 85

Diagnosebilder drucken 152

Drucker-Dienstprogramm 165

Druckköpfe ausrichten 161

Druckköpfe ersetzen 110

Druckköpfe reinigen 157

Druckkopf-Informationen 109

Druckqualität 59

E/A-Timeout auswählen 147

Economode aktivieren 64

Energiesparmodus, Wartezeit 31

EWS zulassen 166

Farbe/Graustufen 84

Farbe kalibrieren 80

Formularzufuhr und -schnitt 51

Grafiksprache auswählen 33

Größe anpassen 62

Internetkonnektivität 22

Konfiguration ändern 32

Konnektivitätsassistent 22, 166

Konnektivitätskonfig. drucken

166

Maßeinheit auswählen 31

Max. Details aktivieren 64

PANTONE-Emulation 85

Papier entnehmen 41

Papierformat auswählen 59

Papiersortenauswahl 129, 130

Papier vor oder zurück 49

Papiervorschub kalibrieren 137

Papiervorschub zurücksetzen

138

Renderpriorität 85

RGB-Quellprofil 84

Rollenschutz 68

Rollenwechsel-Optionen 24

Schneideeinrichtung aktiv. 50

Schnittmarken aktivieren 65

Schwarzpunktkompensation 85

Sprache auswählen 30

Summer 31

Tintenpatronen ersetzen 107

Trocknungszeit auswählen. 50

Überlagerung aktivieren 63

Unzulässiges Papier 24

Wartezeit auswählen 67

Bestellen

Druckköpfe 121

Papier 121

Tintenpatronen 121

Zubehör 124

Bilddiagnosedruck 151

D

Dateisystemüberprüfung 167

Druckauflösungen 177

Druckauftrag

Verschachtelung läuft 66

Druckbild unten abgeschnitten 147

Drucken 54

Druckertreiber 57

HP DesignJet Utility 56

Integrierter Webserver 56

USB-Stick 55

Drucken mit mehreren Rollen 52

Drucken über E-Mail 70

Drucken über Nacht 68

Drucker druckt nicht 164

Druckersicherheit 33

Druckersoftware 10

HP DesignJet Click 19

Mac OS X, Deinstallation 19

Windows deinstallieren 17

Druckerstatus 116

Drucker transportieren 116

Drucker wird nicht gestartet 164

Druckkopf

ausrichten 159

Austauschen, neu einsetzen 156

Bestellen 121

einsetzen 112

einsetzen nicht möglich 156

Entfernen 109

Informationen 109

Reinigen, säubern 157

Status 109

Statusmeldungen 161

Technische Daten 177

Druckkopfreiniger

Technische Daten 177

Druckqualität

Auswählen 58

Druckvorschau 63

DEWW Index 183

E

Einzelblattmedien

Einlegen 42

entnehmen 44

E-Mail-Benachrichtigungen 26

E-Mail-Druck 70

Energiesparmodus, Wartezeit 31

Entwurfsdruck 63

F

Farbe

CMYK 79

Emulation 82

Kalibrierung 79

Profil 79

RGB 79

Ungenau 146

Vorteile 79

Farbmanagement

Optionen 81

Prozess 79

Über das Bedienfeld 84

über den integrierten Webserver

83

Über Treiber 81 vom Druckertreiber 81

Fehlermeldungen

Bedienfeld 169

Protokoll 171

Festplatte löschen, sicher 119

Festplattenspezifikationen 178

Festplatte sicher löschen 119

Firmware-Aktualisierung 117

Manuelle Einrichtung 23

Setup 22

Funktionsbeschreibung 177

G

Garantieerweiterungen 173

Gebrauch dieses Dokuments 3

Geräuschparameter 179

Grafiksprachen 178

H

Hauptkomponenten des Druckers 6

Helligkeit der Bedienfeldanzeige 31

HP Care Packs 173

HP Connected

Deaktivieren 28

HP Customer Care 173

HP DesignJet Click Printing-Software

Setup 19

HP DesignJet Utility

Sprache 31

Zugriff 30

Zugriff nicht möglich 165

HP-GL/2 33

HP Proactive Support 174

HP Start-Up H-Kit 173

HP Start-up Kit, DVD 3

HP Support 175

HP Support Center 173

I

Integrierter Webserver

Auftragsvorschau 75

Auftragswarteschlange 74

Nutzungsdaten 102

Sprache 31

Verbrauch pro Auftrag 103

Zugriff 30

Zugriff nicht möglich 166

Interne Drucke 12

Internetverbindung

Fehlerbehebung 166

Manuelle Einrichtung 22

Setup 22

IP-Adresse 30

IPSec 16

IPv6 16

J

Jetdirect-Druckserver 125

K

Kalibrierung

Farbe 79

Kommunikation mit dem Computer

Probleme bei der Kommunikation mit dem Drucker/Computer

165

Kommunikationsanschlüsse 8

Komponenten des Druckers 6

Konfigurieren 32

Kontokennung

Anfordern 28

Körnigkeit 142

Kundenunterstützung 173

L

Laden von Papier nicht möglich 127

Lagern des Druckers 116

Langsamer Druckvorgang 164

Linienstärke 148

M

Maße und Gewicht 178

Mechanische Genauigkeit 178

Medienprofil erstellen 47

Medienprofil importieren 47

Medienprofil löschen 46

Merkmale des Druckers 5

Microsoft Office, drucken 99

Modus für hochempfindliche

Druckmedien 45

N

Netzwerkeinstellungen 32

Nutzungsinformationen

Aktivieren und deaktivieren 26

P

PANTONE-Emulation 81

PANTONE-Musterbuch 84

Papier

Drucken auf geladenem Papier

61, 130

Falsche Meldung zu fehlendem

Papier 136

Fehlermeldungen bei Zufuhr 128

Format 59

Formate (max. und min.) 177

Gedruckt auf falschem Papier

130

gestaut 132

gewellt 142

Hochempfindlich 45

Informationen anzeigen 46, 49

Laden nicht möglich 127

Nicht ausgegeben 136

Nicht richtig geschnitten 136

Papier nicht in Treiber 129

Papiervorschub kalibrieren 136

Probleme bei Ausgabe in die

Ablage 136

Profile 46

Profile herunterladen 47

Profilerstellung 47

Profil löschen 46

Rolle lose auf der Spindel 136

Schneiden nach dem Drucken

136

Sparsamer Umgang mit 66

Stau wegen abgeschnittenem

Streifen 135

Typ auswählen 61

Verbrauch 103

Vorschub 51

Wartung 49

Weiterführen oder aufwickeln 49

Weiterführen und abschneiden

51

184 Index DEWW

Papiereignung 24

Papier entnehmen

Einzelblatt 44

Rolle 41

Papier laden

Allgemeine Hinweise 36

Blatt kann nicht geladen werden

128

Einzelblatt 42

Laden nicht möglich 127

Papier nicht in Treiber 129

Rolle auf Spindel aufbringen 36

Rolle in Drucker 38

Rolle kann nicht geladen werden

127

Papier nicht in Treiber 129

Papiersorten 121

Photoshop, Präsentation drucken 98

Platte reinigen 144

Proactive Support 174

Probleme beim Laden von Papier

127

Probleme mit dem Druckbild

Abgeschnittenes Druckbild 147

Druckbild unten abgeschnitten

147

Fehlende Objekte 148

Probleme mit der Druckqualität

Allgemein 140

Assistent 140

Bronzierung 145

Dünne vertikale Linien 142

Gewelltes Papier 142

Horizontale Streifen 141

Kanten dunkler als erwartet 145

Kanten gezackt oder unscharf

145

Körnigkeit 142

Linien nicht durchgängig 150

Linienstärke 148

Schwarze Tinte färbt ab 144

Streifenbildung 141

Stufenförmige Linien 149

Tintenflecken 143

Undeutliche Konturen 151

Ungenaue Zeilenlängen 151

Unterer Rand 145

Verkratzter Druck 143

Verschmierter Druck 143

Versetzte Farben 149

Vertikale Linien in

unterschiedlichen Farben 146

Weiße Flecken 146

Q

Qualität, hoch 64

R

Ränder 61

keine 65

Technische Daten 178

Reinigen der Platte 144

Reinigen des Druckers 116

Remote-Druckfunktion

Einstellungen festlegen 23

Renderpriorität 83

Reparatur durch den Kunden 174

Rollenpapier

Einlegen 38

entnehmen 41

Spindel laden 36

Rollenschutz 68

Rollenwechsel-Optionen 24

Rückansicht 7

S

Schneideeinrichtung

ein/aus 50

Schnittmarken 65

Schützen von Rollen 68

Schwarzpunktkompensation 83

Seitenformat 59

Sicheres Löschen der Festplatte 119

Sicherheit 27

Sicherheitsvorkehrungen 2

Skalieren eines Druckbilds 62

Software 10

Software aktualisieren 118

Sparsame Verwendung

Papier 66

Tinte 67

Speicherspezifikationen 178

Spindel 125

Rolle laden 36

Sprache 30

Statistiken

Tintenpatrone 106

Verbrauch 102

Verbrauch pro Auftrag 103

Streifenbildung 136

Stromversorgung

ein/aus 11

Stufenförmige Linien 149

Summer ein-/ausschalten 31

Supportdienste

Garantieerweiterungen 173

HP Care Packs 173

HP Customer Care 173

HP Proactive Support 174

HP Start-Up H-Kit 173

HP Support 175

HP Support Center 173

T

Technische Daten

Druckauflösungen 177

Festplatte 178

Funktionale Daten 177

Geräusch 179

Grafiksprachen 178

Maße und Gewicht 178

Mechanische Genauigkeit 178

Medienformat 177

Ränder 178

Speicher 178

Stromversorgung 179

Tintenverbrauchsmaterial 177

Umgebung 179

Umweltschutz 179

Technische Daten der

Stromversorgung 179

Telefonnummer 175

Tinte

Sparsamer Umgang mit 67

Verbrauch 103

Tintenpatrone

Bestellen 121

einsetzen 108

einsetzen nicht möglich 156

Entfernen 106

Informationen 106

Status 106

Statusmeldungen 156

Technische Daten 177

Wartung 116

Treibervoreinstellungen 28

Trockenzeit

Ändern 50

Tropfendetektor

reinigen 157

U

Überschneidende Linien 62

Umgebungsbedingungen 179

Umweltschutzinformationen 179

Unbeaufsichtigtes Drucken 68

Undeutliche Konturen 151

Unzulässiges Papier 24

V

Verkratzter Druck 143

DEWW Index 185

Verschachtelung läuft 66

Aktivieren und deaktivieren 25

Verschmierter Druck 143

Versetzte Farben 149

Vorderansicht 6

Voreinstellungen, Windows-Treiber

28

W

Warnmeldungen

Aktivieren und deaktivieren 26

Fehlermeldungen 167

Vorsicht 167

Warten auf Papier 130

Aktivieren und deaktivieren 131

Wartungskits 118

Web-Services

Einführung 11

Fehlerbehebung 167

Web-Verbindung

Setup 22

Wichtigste Druckermerkmale 5

Z

Zeilenlängengenauigkeit 151

Zubehör

Bestellen 124

Zugriffssteuerung 27

Zwei Rollen 52

186 Index DEWW

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