Graco 308349b , Normalstahl Dura-Flo 600 Pumpen Bedienungsanleitung

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Graco 308349b , Normalstahl Dura-Flo 600 Pumpen Bedienungsanleitung | Manualzz

BETRIEBSANLEITUNG

ANLEITUNG

Diese Betriebsanleitung enthält wichtige

Warnhinweise und Informationen.

LESEN UND ZUM NACHSCHLAGEN AUF-

BEWAHREN

NORMALSTAHL

Dura-Flo

t

600 Pumpen

Kolben und Zylinder aus Edelstahl hartverchromt

Modell 236–463, Serie A,

41:1 Bulldog

r

-Pumpe mit Standard-Luftmotor

Zulässiger Betriebsüberdruck 283 bar

Maximaler Lufteingangsdruck 7 bar

Modell 237–369, Serie A,

41:1 Bulldog

r

-Pumpe mit schallgedämpftem

Luftmotor und reduzierter Vereisung

Zulässiger Betriebsüberdruck 283 bar

Maximaler Lufteingangsdruck 7 bar

Modell 237–371, Serie A,

41:1 Bulldog

r

-Pumpe mit Standard-

Luftmotor und Steigrohr

Zulässiger Betriebsüberdruck 283 bar

Maximaler Lufteingangsdruck 7 bar

Inhaltsverzeichnis siehe Seite 2.

Modell 236–463

308–349G

Ausgabe B

Ersetzt A

05242

Modell 237–369

GRACO GmbH

Moselstrasse 19

D-41464 Neuss

Tel.: 02131/40770 – Fax: 02131/407758

E

COPYRIGHT 1995, GRACO INC.

05250

Inhaltsverzeichnis

Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Inbetriebnahme/Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

Fehlersuche

Wartung

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

13

14

Erforderliche Werkzeuge

Ausbau der Unterpumpe

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

14

14

Einbau der Unterpumpe

Service der Unterpumpe

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Teile - Zeichnungen und Listen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Pumpenteile

Unterpumpe

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

22

24

Technische Daten

Abmessungen

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

26

27

Montagebohrungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

Garantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

Symbole

Warnsymbol

WARNUNG

Dieses Symbol warnt vor möglichen schweren oder tödlichen

Verletzungen bei Nichtbefolgen dieser Anleitung.

Vorsichtsymbol

VORSICHT

Dieses Symbol warnt vor möglicher Beschädigung oder

Zerstörung von Geräten bei Nichtbefolgen dieser Anleitung.

ANLEITUNG

WARNUNG

GEFAHR BEI GERÄTEMISSBRAUCH

Gerätemißbrauch kann zu Rissen am Gerät oder zu Funktionsstörungen führen und schwere Verletzungen zur

Folge haben.

D Dieses Gerät darf nur von geschultem Personal verwendet werden.

D Vor Betrieb des Gerätes alle Handbücher, Warnschilder und Etiketten lesen.

D Das Gerät nur für den vorgegebenen Zweck benutzen. Bei Fragen die Technische Abteilung von Graco kontaktieren.

D Das Gerät nicht verändern oder modifizieren.

D Das Gerät täglich prüfen. Abgenutzte oder schadhafte Teile unverzüglich reparieren oder austauschen.

D Den zulässigen Betriebsüberdruck jener Gerätekomponente mit der niedrigsten Nennbelastung nicht

überschreiten. Angaben zum zulässigen Betriebsüberdruck dieses Gerätes finden sich im Abschnitt

Technische Daten auf Seite 26.

D Materialien und Lösemittel verwenden, die mit den benetzten Teilen des Gerätes verträglich sind. Siehe

Abschnitt Technische Daten in den Handbüchern zu allen Geräten. Sicherheitshinweise des Herstellers zu Flüssigkeiten und Lösemitteln lesen.

D Die Schläuche nicht zum Ziehen des Geräts verwenden.

D

Die Schläuche nicht in der Nähe von belebten Bereichen, scharfen Kanten, beweglichen Teilen und heißen

Flächen verlegen. Graco-Schläuche nicht Temperaturen über 82 _ C oder unter –40 _ C aussetzen.

D Während der Arbeit mit diesem Gerät einen Gehörschutz tragen.

D Druckbeaufschlagte Geräte nicht heben.

D

Alle zutreffenden örtlichen und nationalen Vorschriften betreffend Brandschutz und Anwendung elektrischer

Geräte sowie alle Sicherheitsvorschriften einhalten.

2 308–349

WARNUNG

GEFAHR DURCH MATERIALEINSPRITZUNG

Durch Spritzer aus der Pistole, undichten Stellen oder gerissenen Teilen kann Material in den Körper eingespritzt werden und sehr schwere Verletzungen verursachen, die sogar eine Amputation erforderlichen machen könnten.

Material, das in die Augen oder auf die Haut gelangt ist, kann ebenso schwere Verletzungen verursachen.

D In die Haut eingespritztes Material mag zwar wie eine gewöhnliche Schnittverletzung aussehen - es handelt sich dabei jedoch um eine schwere Verletzung. Sofortige medizinische Behandlung ist erforderlich.

D Pistole niemals gegen eine Person oder einen Körperteil richten.

D Weder Hände noch Finger über die Spritzdüse legen.

D Niemals versuchen, Leckagen mit Hand, Körper, Handschuh oder Lappen abzudichten oder abzulenken.

D

Material nicht “zurückspritzen”; dies ist kein Luftspritzsystem.

D Nur mit Düsenschutz und Abzugsschutz spritzen.

D Pistolendiffuser wöchentlich überprüfen. Siehe Betriebsanleitung der Pistole.

D Vor dem Spritzen die Funktionstüchtigkeit der Sicherheitsvorrichtungen an der Pistole prüfen.

D Abzugsschutz der Pistole stets umlegen, wenn die Spritzarbeiten beendet werden.

D Stets die Schritte im Abschnitt Druckentlastung auf Seite 9 ausführen, wenn die Spritzdüse verstopft ist und bevor ein Teil des Systems gereinigt, überprüft oder gewartet wird.

D Vor Inbetriebnahme des Gerätes alle Materialverbindungen fest anziehen.

D Schläuche, Rohre und Kupplungen täglich überprüfen. Verschlissene oder beschädigte Teile sofort auswechseln. Unter Hochdruck stehende Kupplungen nicht reparieren; der gesamte Schlauch muß ausgewechselt werden.

D Materialschläuche müssen an beiden Enden Knickschutzfedern haben, um Knicke in der Nähe der

Kupplungen zu vermeiden, die zu Rissen führen könnten.

GEFAHR DURCH GIFTIGE MATERIALIEN

Gefährliche Materialien oder giftige Dämpfe können schwere Verletzungen oder den Tod zur Folge haben, wenn sie in die Augen oder auf die Haut gelangen, eingeatmet oder geschluckt werden.

D Sich nach den besonderen Gefahren des verwendeten Materials erkundigen.

D

Gefährliche Materialien nur in geprüften Behältern lagern und entsprechend allen anwendbaren örtlichen und staatlichen Vorschriften entsorgen.

D Stets Augenschutz, Handschuhe, Schutzkleidung und Atemschutz nach den Empfehlungen des Material- und

Lösemittelherstellers tragen.

308–349 3

WARNUNG

BRAND- UND EXPLOSIONSGEFAHR

Falsche Erdung, schlechte Belüftung, offene Flammen oder Funken können gefährlich sein und Brand, Explosion oder schwere Verletzungen verursachen.

D Das Gerät und das zu bespritzende Objekt erden. Siehe Abschnitt Erdung auf Seite 5.

D Wenn während des Betriebes statische Funkenbildung oder ein elektrischer Schlag wahrgenommen wird, sofort mit dem Spritzen aufhören.

Gerät erst wieder verwenden, wenn das Problem erkannt und behoben wurde.

D Für ausreichende Belüftung sorgen, um den Aufbau flammbarer Dämpfe von den Lösemitteln oder dem gespritzten Material zu vermeiden.

D Spritzbereich frei von Abfällen einschließlich Lösemittel, Lappen und Benzin halten.

D Alle elektrischen Geräte im Spritzbereich vom Netz trennen.

D Alle offenen Flammen oder Dauerflammen im Spritzbereich löschen.

D Im Spritzbereich nicht rauchen.

D

Keinen Lichtschalter im Spritzbereich ein- oder ausschalten, wenn das Gerät in Betrieb ist oder solange sich

Dämpfe in der Luft befinden.

D Keinen Benzinmotor im Spritzbereich betreiben.

GEFAHR DURCH BEWEGLICHE TEILE

Durch bewegliche Teile, wie z.B. den Schöpfkolben, können die Finger eingeklemmt oder abgetrennt werden.

D Bei Start oder Betrieb der Pumpe genügend Abstand zu allen beweglichen Teilen halten.

D Vor Wartungsarbeiten am Gerät die unter Druckentlastung auf Seite 9 beschriebenen Schritte ausführen, damit das Gerät nicht unversehens startet.

4 308–349

Allgemeine Informationen

Installation

2.

Luft- und Materialschläuche : nur elektrisch leitfähige

Schläuche verwenden.

ANMERKUNG: Positionsnummern und Buchstaben in Klammern im Text verweisen auf die entsprechenden Abbildungen und Teilezeichnungen.

3.

Luftkompressor: Herstellerempfehlungen beachten

4.

Spritzpistole: durch Verbindung mit richtig geerdetem

Materialschlauch und Pumpe erden.

ANMERKUNG: Stets nur original Graco-Teile und Ersatzteile vom Graco-Händler verwenden. Siehe Produktdatenblatt,

Formular-Nr. 305–724. Falls Zubehörteile von dritter Seite bezogen werden, ist darauf zu achten, daß sie den Systemanforderungen entsprechend ausgelegt sind (Größe, Nenndruck, etc.).

5.

Materialbehälter: gemäß den örtlichen Vorschriften.

6.

Zu spritzendes Objekt: gemäß den örtlichen Vorschriften.

Erdung

7.

Alle beim Spülen verwendeten Lösemittelbehälter: gemäß den örtlichen Vorschriften. Nur geerdete Metalleimer verwenden, die auf einer geerdeten Oberfläche stehen. Eimer niemals auf eine nicht geerdete Oberfläche wie z.B. Pappe oder Karton stellen, da dies den Erdschluß unterbrechen würde.

WARNUNG

BRAND- UND EXPLOSIONSGEFAHR

Vor Inbetriebnahme der Pumpe das System wie unten beschrieben erden. Auch den

Abschnitt BRAND- UND EXPLOSIONS-

GEFAHR auf Seite 4 lesen.

8.

Um den Erdschluß beim Spülen oder Druckentlasten stets aufrechtzuerhalten, immer ein Metallteil der Pistole fest an die Seite eines geerdeten Metall eimers drücken, dann die Pistole abziehen.

Systemzubehörteile

Abb. 2 stellt nur eine Hilfe für die Auswahl und den Einbau von Systemkomponenten und Zubehörteilen dar. Der

Graco-Händler oder die Technische Hilfe bei Graco helfen gerne bei der Zusammenstellung eines Systems, das Ihren besonderen Anforderungen entspricht.

1.

Pumpe: Erdungsdraht und Klammer verwenden. Siehe

Abb. 1. Die Sicherungsmutter (W) und die Scheibe (X) der Erdungsklammer lösen. Ein Ende eines mindestens

1,5 mm @ dicken Erdungskabels (Y) in den Schlitz der

Klammer (Z) stecken und die Sicherungsmutter fest andrehen. Das andere Ende des Kabels mit einer guten Masse verbinden. Erdungskabel und Klemme mit Teilenr. 237–569 bestellen.

W

Luft- und Materialschläuche

Sicherstellen, daß alle Luft- (H) und Materialschläuche

(N und P) richtig dimensioniert und für den zulässigen

Betriebsüberdruck des Systems ausgelegt sind. Nur elektrisch leitfähige Luft- und Materialschläuche verwenden.

Materialschläuche müssen an beiden Enden mit einem

Knickschutz versehen sein. Wippend-Schlauch (P) und

Drehgelenk (R) zwischen dem Hauptmaterialschlauch (N) und der Pistole (S) für größere Pistolenbeweglichkeit verwenden.

X

Y

Z

Montagezubehör

Pumpe (A) in der für die Anwendung geeigneten Weise befestigen. Abb. 2 zeigt ein System für die Wandmontage.

Für Pumpenabmessungen und Montagebohrungen siehe

Seite 27.

Abb. 1

0864

Wenn ein Bodenstativ verwendet wird, ist dessen separate

Betriebsanleitung für Hinweise zu Installation und Betrieb heranzuziehen.

308–349 5

Systemzubehörteile (Fortsetzung)

Installation

D Ein Trockenlaufsicherungsventil (C) erkennt, wenn die Pumpe zu schnell läuft, und schaltet automatisch die Luftzufuhr zum Motor ab. Eine zu schnell laufende

Pumpe kann sehr leicht beschädigt werden.

WARNUNG

Ein Kugelhahn (E) und ein Materialablaßventil (M) werden für dieses System benötigt. Mit Hilfe dieser

Zubehörteile kann die Gefahr schwerer Verletzungen einschließlich Materialeinspritzung und Spritzern in die

Augen und auf die Haut sowie Verletzungen durch bewegliche Teile während Einstellungs- oder Reparaturarbeiten an der Pumpe verringert werden.

D Ein Luftverteiler (G) hat einen 3/4 NPSM(I) Drehgelenklufteinlaß. Er ist an der Pumpenhalterung montiert und hat Öffnungen für Leitungen zu luftbetriebenen

Zubehörteilen.

D Ein Luftfilter (J) entfernt Feuchtigkeit und Schmutz aus der Druckluft. Zusätzlich ist ein Ablaßventil (W) unten an jeder Luftleitung anzubringen, um die Feuchtigkeit abzulassen.

Der Kugelhahn dient zum Ablassen der Luft, die sich zwischen diesem Ventil und der Pumpe nach dem

Schließen des Ventils angesammelt hat. Die angesammelte Luft könnte ein unerwartetes Anlaufen der Pumpe verursachen. Dieses Ventil soll in der Nähe der Pumpe eingebaut werden. Teile-Nr. 107–141 bestellen.

D Ein zweiter Lufthahn mit Entlastungsbohrung (K) dient zum Abtrennen der an der Luftleitung montierten

Zubehörteile für Servicearbeiten. Dieser Hahn ist stromaufwärts von allen anderen Zubehörteilen der Luftleitung anzubringen.

Das Materialablaßventil hilft beim Ablassen des Materialdrucks in der Unterpumpe, dem Schlauch und der

Pistole. Das Abziehen der Pistole allein kann in manchen

Fällen zum Druckentlasten nicht genügen. Teile-

Nr. 210–658 bestellen.

Zubehör Materialleitung

Die folgenden Zubehörteile an den in Abb. 2 gezeigten

Stellen installieren und bei Bedarf Adapter verwenden:

Zubehör Luftleitung

Die folgenden Zubehörteile an den in Abb. 2 gezeigten

Stellen installieren und bei Bedarf Adapter verwenden:

D Einen Materialfilter (L) mit einem 250 Micron-Element aus Edelstahl zum Filtern von Partikeln aus dem Material beim Austritt aus der Pumpe.

D Ein Luftöler (D) sorgt für automatische Schmierung des

Luftmotors.

D Ein Ablaßventil (M), das in diesem System erforderlich ist, hilft beim Ablassen des Materialdrucks in Schlauch und Pistole (siehe WARNUNG links).

D Ein Lufthahn mit Entlastungsbohrung (E) wird im

System benötigt, um die Luft, die sich zwischen dem

Hahn und dem Luftmotor nach Schließen des Hahns angesammelt hat, abzulassen. (siehe WARNUNG oben). Sicherstellen, daß der Lufthahn von der Pumpenseite leicht zugänglich ist, und daß er sich stromabwärts vom Luftregler befindet.

D Eine Pistole (S) verteilt das Material. Die in Abb. 2 gezeigte Pistole ist eine Airless-Spritzpistole für Materialien mit leichter bis mittlerer Viskosität.

D Ein Pistolendrehgelenk (R) gibt der Pistole mehr

Bewegungsfreiheit.

D Ein Luftregler (F) kontrolliert die Pumpengeschwindigkeit und den Auslaßdruck, indem der Luftdruck zur

Pumpe eingestellt wird. Der Regler ist ebenfalls in der

Nähe der Pumpe einzubauen, jedoch stromaufwärts vom Lufthahn.

D Ein Ansaugsatz (T) ermöglicht es der Pumpe, Material aus einem Behälter anzusaugen.

6 308–349

SCHEMA

A Pumpe

B Wandhalterung

C Trockenlaufsicherungsventil

D Luftöler

E Lufthahn mit Entlastungsbohrung

(für Pumpe erforderlich)

F Luftregler

G Luftverteiler

J K

Installation

TYPISCHE INSTALLATION

H Elektrisch leitfähiger Luftschlauch

J Luftfilter

K Lufthahn mit Entlastungsbohrung

(für Zubehörteile)

L Materialfilter

M Materialablaßventil (erforderlich)

N Elektrisch leitfähiger Materialschlauch

P Wippend-Schlauch

R Pistolendrehgelenk

S Airless-Spritzpistole

T Ansaugsatz

Y Erdungsdraht und Klemme (erforderlich; siehe Installations-anleitung auf Seite 5)

W Luftablaßventil

HAUPTLUFTLEITUNG

Y

D

A

S

L

B

R

P

N

W

H

C

E

F

G

M

T

Abb. 2

04496

308–349 7

8 308–349

Notizen

Druckentlastung

Inbetriebnahme/Wartung

Packungsmutter/TSL-Tasse

Vor der Inbetriebnahme die Packungsmutter (2) zu 1/3 mit

Graco TSL-Flüssigkeit oder einem verträglichen Lösemittel füllen. Siehe Abb. 3.

WARNUNG

GEFAHR DURCH MATERIALEIN-

SPRITZUNG

Um ein unerwartetes Anlaufen oder Spritzen des Gerätes zu vermeiden, muß der Systemdruck manuell entlastet werden. Unter Hochdruck stehendes Material kann in die Haut eingespritzt werden und schwere Verletzungen verursachen. Um die

Gefahr von Verletzungen durch Materialspritzer in oder auf die Haut oder durch bewegliche Teile zu verringern, stets die Schritte im Abschnitt Druckentlastung ausführen, wenn:

D in der Anleitung zum Druckentlasten aufgefordert wird;

D die Spritzarbeiten beendet werden;

D ein Teil des Systems überprüft oder gewartet wird;

D oder die Spritzdüsen installiert oder gereinigt werden.

WARNUNG

Um die Gefahr schwerer Verletzungen beim Druckentlasten zu verringern, stets die Anleitungen im Abschnitt

Druckentlastung , links, befolgen.

Die Packungsmutter ist werksmäßig mit dem richtigen Drehmoment angezogen und betriebsbereit. Sollte sie sich lockern und Leckagen an den Halspackungen auftreten, den

Druck entlasten und die Mutter mit dem im Lieferumfang enthaltenen Schlüssel (110) auf ein Drehmoment von

61–75 N.m anziehen. Dieser Vorgang ist bei Bedarf zu wiederholen. Packungsmutter nicht zu fest anziehen.

1

Auf ein Drehmoment von 61–75 N.m. anziehen.

1.

Abzugssperre an der Pistole umlegen.

2.

Luftzufuhr zur Pumpe abschalten.

3.

Lufthahn mit Entlastungsbohrung schließen (erforderlich in diesem System).

4.

Abzugssperre an der Pistole entriegeln.

5.

Ein Metallteil der Pistole fest gegen einen geerdeten

Metalleimer drücken und die Pistole abziehen, um den

Druck zu entlasten.

6.

Abzugssperre der Pistole wieder umlegen.

7.

Entlastungsventil (erforderlich in diesem System) öffnen und einen Behälter zum Auffangen des Materials bereithalten.

8.

Entlastungsventil bis zu den nächsten Spritzarbeiten offenhalten.

Wenn vermutet wird, daß Spritzdüse oder Schlauch vollkommen verstopft sind oder daß der Druck nach Ausführung der oben beschriebenen Schritte nicht vollständig entlastet wurde, ganz langsam die Haltemutter des Düsenschutzes oder die Schlauchkupplung lösen und den Druck nach und nach entlasten, dann vollständig abschrauben. Nun Düse oder Schlauch reinigen.

Abb. 3

1

8

Modell 236–463 dargestellt

110

05242

308–349 9

Inbetriebnahme/Wartung

Pumpe vor der ersten Anwendung ausspülen

Die Pumpe wurde im Werk mit leichtem Öl getestet, welches zum Schutz der Teile in der Pumpe belassen wurde. Wenn das zum Spritzen verwendete Material durch das Öl verunreinigt werden könnte, Pumpe mit einem verträglichen Lösemittel spülen. Siehe Abschnitt Spülen der Pumpe auf Seite 11.

Start und Einstellung der Pumpe

1.

Siehe Abb. 2. Ansaugsatz (T) mit dem Materialeinlaß der

Pumpe verbinden. Rohr in das anzusaugende Material legen.

VORSICHT

Die Pumpe niemals trockenlaufen lassen. Eine trockenlaufende Pumpe erreicht schnell eine hohe Geschwindigkeit und kann sich dadurch selbst beschädigen. Wenn die

Pumpe zu schnell läuft, sofort abschalten und die Materialzufuhr überprüfen. Wenn der Behälter leer ist und Luft in die Leitungen gepumpt wurde, den Behälter auffüllen und

Pumpe und Leitungen neu füllen, oder mit verträglichem

Lösemittel spülen und dieses im System belassen. In jedem Fall muß die gesamte Luft aus dem Materialsystem abgelassen werden.

2.

Luftregler (F) schließen.

3.

Lufthahn (E) mit Entlastungsbohrung öffnen.

4.

Metallteil der Pistole (S) fest gegen die Seite eines geerdeten Metalleimers drücken und den Abzug geöffnet halten.

5.

Luftregler langsam öffnen, bis die Pumpe anläuft.

6.

Pumpe langsam anfahren lassen bis die gesamte Luft herausgedrückt ist und Pumpe und Schläuche mit Material gefüllt sind.

7.

Pistolenabzug loslassen und Abzugsschutz umlegen.

Die Pumpe sollte nun stehenbleiben, wenn kein Material entnommen wird.

8.

Wenn sich die Pumpe nicht vollständig füllt, das Materialablaßventil (M) öffnen. Das Materialablaßventil ist als

Enlüftungsventil zu verwenden, bis das Material aus dem Ventil fließt. Das Materialablaßventil schließen.

ANMERKUNG: Wenn die Materialbehälter gewechselt werden müssen und der Schlauch und die Pistole bereits vorgefüllt sind, das Materialablaßventil (M) öffnen, um beim

Entlüften der Pumpe zu helfen und Luft abzulassen, bevor diese in den Schlauch gelangen kann. Das Materialablaßventil schließen, nachdem die gesamte Luft abgelassen wurde.

9.

Wenn die Pumpe und die Leitungen vorgefüllt sind und

Luft mit entsprechendem Druck und entsprechender

Menge zugeführt wurde, läuft die Pumpe an, wenn die

Pistole geöffnet wird, und stoppt, wenn sie geschlossen wird. In einem Zirkulationssystem erhöht oder verringert die Pumpe die Geschwindigkeit bei Bedarf, bis die Luftzufuhr geschlossen wird.

WARNUNG

GEFAHR DURCH TEILERISSE

Um die Gefahr zu hoher Druckbeaufschlagung des System zu vermeiden, was zu

Rissen in den Systemteilen führen und schwere Verletzungen verursachen könnte, darf der angegebene maximale Lufteingangsdruck in der Pumpe niemals überschritten werden. (siehe Technische Daten auf Seite 26).

10. Den Luftregler (F) zum Steuern der Pumpengeschwindigkeit und des Materialdrucks verwenden. Immer den niedrigst möglichen Luftdruck verwenden, der notwendig ist, um die erwünschten Ergebnisse zu erzielen. Höherer

Druck führt zu vorzeitigem Verschleiß von Düse und

Pumpe.

10 308–349

Inbetriebnahme/Wartung

Abschalten und Wartung der Pumpe

WARNUNG

Um die Gefahr schwerer Verletzungen zu vermeiden, stets die Anleitungen im Abschnitt Druckentlastung auf

Seite 9 ausführen, wenn zum Druckentlasten aufgefordert wird.

VORSICHT

Niemals Wasser oder Material auf Wasserbasis über

Nacht in der Pumpe belassen. Wenn Materialien auf

Wasserbasis in der Pumpe verwendet werden, zuerst mit Wasser und danach mit einem rosthemmenden Mittel wie Lösungsbenzin spülen. Druck entlasten, aber das rosthemmende Mittel zum Schutz der Teile vor Korrosion in der Pumpe belassen.

Um die Pumpe über Nacht abzustellen, Pumpe am unteren

Umschaltpunkt stoppen, damit kein Material an den freiliegenden Stellen der Kolbenstange antrocknen und dadurch die Halspackungen beschädigen kann. Druckentlastung durchführen.

Pumpe immer spülen, bevor das Material an der

Kolbenstange antrocknen kann. Siehe Spülen unten.

Spülen

WARNUNG

Um die Gefahr schwerer Verletzungen beim Druckentlasten zu verringern, stets die Anleitungen im Abschnitt

Druckentlastung auf Seite 9 befolgen, wenn zum

Druckentlasten aufgefordert wird.

1.

Druck entlasten.

WARNUNG

BRAND- UND EXPLOSIONSGEFAHR

Vor dem Spülen den Abschnitt BRAND- UND

EXPLOSIONSGEFAHR auf Seite 4 lesen.

Sicherstellen, daß das gesamte System und die Spülmitteleimer richtig geerdet sind. Siehe

Abschnitt Erdung auf Seite 5.

2.

Spritzdüse von der Pistole entfernen.

3.

Ein Metallteil der Pistole fest gegen einen geerdeten

Metalleimer halten.

4.

Die Pumpe starten. Beim Spülen stets den niedrigst möglichen Druck verwenden.

5.

Pistole abziehen.

Zum Spülen ein Lösemittel verwenden, das mit dem gespritzten Material und den benetzten Teilen im System verträglich ist. Materialhersteller oder -lieferant nach empfohlenen

Spülmitteln und Spülhäufigkeit fragen. Pumpe immer spülen, bevor Material an der Kolbenstange antrocknen kann.

6.

System spülen, bis klares Lösemittel aus der Pistole austritt.

7.

Druck entlasten.

308–349 11

12 308–349

Notizen

Fehlersuche

WARNUNG

Um die Gefahr schwerer Verletzungen zu vermeiden, stets die Anleitungen im Abschnitt Druckentlastung auf Seite 9 ausführen, wenn zum Druckentlasten aufgefordert wird.

1.

Druck entlasten.

2.

Vor dem Auseinanderbauen der Pumpe alle anderen möglichen Probleme und Ursachen überprüfen.

PROBLEM

Pumpe arbeitet nicht.

URSACHE

Ventile geschlossen oder verstopft.

Materialschlauch oder Pistole verstopft.

Material an Kolbenstange eingetrocknet.

LÖSUNG

Luftleitung reinigen; Luftzufuhr erhöhen. Sicherstellen, daß alle Ventile geöffnet sind.

Schlauch oder Pistole reinigen*; oder Schlauch mit größerem Innendurchmesser verwenden.

Stange reinigen; Pumpe immer am unteren

Umschaltpunkt anhalten; TSL-Tasse zu 1/3 mit verträglichem Lösemittel gefüllt halten.

Luftmotor reinigen oder reparieren; siehe

Motor-Betriebsanleitung.

Luftleitung reinigen; Luftzufuhr erhöhen. Sicherstellen, daß alle Ventile geöffnet sind.

Pumpe arbeitet, doch

Fördermenge bei beiden

Hüben zu gering.

Motorteile verschmutzt, verschlissen oder beschädigt.

Luftzufuhr verstopft oder zu gering; Ventile geschlossen oder verstopft.

Materialschlauch oder Pistole verstopft;

Durchmesser des Materialschlauchs zu klein.

Packungen in der Unterpumpe verschlissen.

Luftmotorteile verschmutzt, verschlissen oder beschädigt.

Einlaßventil offen oder verschlissen.

Einlaßventil offen oder verschlissen.

Pumpe arbeitet, doch

Fördermenge bei

Abwärtshub zu gering.

Pumpe arbeitet, doch

Fördermenge bei

Aufwärtshub zu gering.

Pumpe läuft unregelmäßig oder zu schnell.

Kolbenventil oder Packungen offen oder verschlissen.

Materialbehälter leer.

Kolbenventil oder Packungen offen oder verschlissen.

Einlaßventil offen oder verschlissen.

Schlauch oder Pistole reinigen*; oder Schlauch mit größerem Innendurchmesser verwenden.

Packungen auswechseln.

Luftmotor reinigen oder reparieren; siehe separate

Motor-Betriebsanleitung.

Einlaßventil reinigen oder warten.

Einlaßventil reinigen oder warten.

Kolbenventil reinigen; Packungen auswechseln.

Auffüllen und Pumpe neu füllen.

Kolbenventil reinigen; Packungen auswechseln.

Einlaßventil reinigen oder warten.

* Um herauszufinden, ob der Materialschlauch oder die Pistole verstopft ist, Schritte im Abschnitt Druckentlastung auf Seite

9 ausführen. Materialschlauch abnehmen und Behälter unter den Materialausgang der Pumpe stellen. Luftzufuhr gerade soweit öffnen, daß die Pumpe anläuft. Wenn die Pumpe beim Einschalten der Luft anläuft, liegt die Verstopfung am

Materialschlauch oder der Pistole.

ANMERKUNG: Wenn der Luftmotor vereist ist, die Technische Hilfe bei Graco anrufen.

308–349 13

Erforderliches Werkzeug

Service

D Satz verstellbarer Schlüssel

D

Große Rohrzange

D 2–3/4” Schlüssel, Steck-Ring, etc.

D Drehmomentschlüssel

D Gummihammer

D O-Ringhaken

D Großer Schraubstock

D

Plastik- oder Holzblock, ca. 15 x 15 cm und ca. 2,5 cm dick

D Gewindeschmiermittel

D Gewindedichtung

Ausbau der Unterpumpe

1.

Pumpe nach Möglichkeit spülen. Pumpe am unteren

Umschaltpunkt anhalten.

WARNUNG

Um die Gefahr schwerer Verletzungen zu vermeiden, stets die Anleitungen im Abschnitt Druckentlastung auf Seite 9 ausführen, wenn zum Druckentlasten aufgefordert wird.

2.

Druck entlasten.

3.

Luft- und Materialschläuche abnehmen.

4.

Unterpumpe (109) vom Motor (101) folgendermaßen abnehmen: relative Position des Pumpenmaterialauslasses (U) zum Motorlufteinlaß (V) gut merken. Wenn der Motor nicht gewartet werden muß, Motor nicht abmontieren.

5.

Mit einem verstellbaren Schraubenschlüssel (oder

Hammer und Dorn) die Überwurfmutter (106) von der

Motorwelle (W) abschrauben. Darauf achten, daß die

Klemmbacken (107) nicht herunterfallen oder verloren gehen. Siehe Abb. 4.

ANMERKUNG: Beim Modell 237–371 das Steigrohr (113) entweder am Bogen (112) oder an der Verbindung (114) abnehmen. Siehe Teilezeichnung auf Seite 23.

6.

Die Schlüsselflächen der Verbindungsstangen mit einem

Schlüssel halten, damit sie sich nicht drehen können.

Die Muttern (108) von den Verbindungsstangen (105) abschrauben. Vorsichtig die Unterpumpe (109) vom

Motor (101) abnehmen.

7.

Siehe Seite 16: Service der Unterpumpe. Zur

Durchführung von Servicarbeiten am Luftmotor siehe beiliegende separate Motor-Betriebsanleitung.

Einbau der Unterpumpe

1.

Sicherstellen, daß die Überwurfmutter (106) und die

Klemmbacken (107) korrekt an der Kolbenstange (1) positioniert sind. Siehe Abb. 4.

2.

Unterpumpe von einer Person halten lassen, während eine weitere Person sie wieder am Motor anbaut (siehe

VORSICHT links). Den Pumpenmaterialauslaß (U) wie im Schritt 4 unter Ausbau der Unterpumpe gemerkt am Lufteinlaß (Y) ausrichten. Unterpumpe (109) auf die

Verbindungsstangen (105) geben.

ANMERKUNG: Beim Modell 237–371 das Steigrohr (113) entweder am Bogen (112) oder an der Verbindung (114) wieder befestigen.

3.

Muttern (108) auf Verbindungsstangen (105) schrauben und mit 81– 89 N.m. anziehen.

4.

Überwurfmutter locker auf die Motorwelle (W) schrauben. Schlüsselflächen der Motorwelle mit einem

Schlüssel halten, damit sie sich nicht drehen kann. Mit verstellbarem Schraubenschlüssel die Überwurfmutter auf 196–210 N.m. anziehen.

5.

Wieder alle Schläuche befestigen. Erdungskabel wieder anbringen, falls es abmontiert wurde. Packungsmutter (8) zu 1/3 mit Graco TSL oder einer verträglichen

Lösung füllen.

6.

Luftzufuhr öffnen. Pumpe langsam laufen lassen, um zu

überprüfen, ob sie korrekt arbeitet.

VORSICHT

Die Pumpe muß immer von mindestens zwei Personen angehoben, getragen oder abgenommen werden, da sie für eine Person allein zu schwer ist. Wenn die Pumpe von einem Motor abgenommen wird, der noch befestigt ist (z.B. auf einer Wandhalterung), wird nur eine Person benötigt. Die Unterpumpe wiegt ungefähr 15 kg.

Wenn die Pumpe auf einem Fahrgestell befestigt ist, das

Fahrgestell langsam nach hinten neigen, bis der Griff am

Boden aufliegt, dann die Unterpumpe abmontieren.

WARNUNG

Um die Gefahr schwerer Verletzungen zu vermeiden, stets die Anleitungen im Abschnitt Druckentlastung auf Seite 9 ausführen, wenn zum Druckentlasten aufgefordert wird.

7.

Bevor die Pumpe wieder an ihren Einsatzort gebracht wird,

Druck entlasten und Packungsmutter (8) nochmals auf

61–75 N.m. anziehen.

14 308–349

Modell 236–463 dargestellt

V

101

Service

1

2

Auf 61–75 N.m. anziehen.

Auf 196–210 N.m anziehen.

3 Auf 81–89 N.m anziehen.

Abb. 4

3

105

3

108

U

W

107

106

1

2

8 1

109

110

05243

308–349 15

SERVICE DER UNTERPUMPE

Auseinanderbau

Service

Beim Auseinanderbauen der Pumpe alle Teile in ihrer

Reihenfolge auflegen, um den Zusammenbau zu erleichtern.

ANMERKUNG: Packungsreparatursätze sind erhältlich.

Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, stets alle neuen Teile im Satz verwenden. In den Sätzen enthaltene Teile sind mit einem Sternchen gekennzeichnet, z.B. (3*). Die Pumpe kann auch auf Packungen aus einem anderen Material umgerüstet werden. Siehe Seite 25.

2.

Mit einem 2–3/4” Steckschlüssel oder einer Rohrzange das Einlaßventil (5) vom Einlaßgehäuse (7) abschrauben. Darauf achten, daß die Kugel (13) beim

Entfernen des Einlaßventils aufgefangen wird, damit sie nicht hinunterfällt und beschädigt wird. Dichtung (31) vom Einlaßventil abnehmen. Kugel und Sitz (D) des

Einlaßventils auf Abnutzung oder Beschädigung überprüfen.

3.

Einlaßgehäuse (7) mit einer Rohrzange vom Zylinder (2) abnehmen.

ANMERKUNG: Diese Anleitungen beziehen sich auf das

Auseinandernehmen der Pumpe bei der Verbindung A. Wenn sie bei der Verbindung B zu trennen ist, die Pumpe an dieser

Verbindung auseinanderbauen, das Einlaßgehäuse (7) in einen Schraubstock geben und bei Schritt 4 fortsetzen.

1.

Die Pumpe der Länge nach in einen Schraubstock geben, wobei die Klemmbacken am Auslaßgehäuse (6) aufliegen, wie dies in Abb. 5 gezeigt wird. Mit dem im

Lieferumfang enthaltenen Schlüssel (110) die Packungsmutter (8) lockern, aber noch nicht entfernen.

4.

Mit einer Rohrzange den Zylinder (2) abschrauben.

Die Kolbenstange (1) kann dabei zusammen mit dem

Zylinder herauskommen.

5

3 D

1

7

6

1

2

13*

31*

2

2

1

B

A

8

1 Auf 325–353 N.m. anziehen.

2 Einfetten.

3 Auf 190–217 N.m. anziehen.

05244A

Abb. 5

16 308–349

Service

VORSICHT

Um kostspielige Beschädigungen an Stange (1) und Zylinder (2) zu vermeiden, stets einen Block aus Kunststoff oder Holz verwenden, um die Stange aus dem Zylinder herauszutreiben. Niemals mit dem Hammer direkt auf die

Stange schlagen.

6.

Mit einer Lampe in den Zylinder (2) leuchten und die innere Oberfläche auf Kerben und Verschleiß überprüfen. Die zwei Dichtungen (11) vom Zylinder entfernen.

7.

Die Schlüsselflächen des Kolbensitzgehäuses (10) wie in Abb. 7 gezeigt in einen Schraubstock geben.

5.

Zylinder (2) umdrehen und mit dem oberen Teil der

Stange (1) auf einen Block aus Kunststoff oder Plastik klopfen, bis der Kolben sich löst. Kolben und Stange vorsichtig vom Zylinder ziehen, um diese Teile nicht zu zerkratzen. Siehe Abb. 6.

8.

Mit einem verstellbaren Schlüssel das Kugelgehäuse (9) vom Kolben abschrauben. Vorsichtig vorgehen, um die Kolbenkugel (12) auffangen zu können, wenn das

Kolben und das Kugelgehäuse auseinandergenommen werden, damit sie nicht auf den Boden fallen und beschädigt werden kann.

Abb. 6

1

2

04518

9.

Die Kolbenstange (1) auf Kratzer oder andere Beschädigungen überprüfen. Nur wenn die Stange ausgewechselt werden muß, das Kugelgehäuse (9) in einen

Schraubstock klemmen und die Stange abschrauben.

Zu diesem Zweck einen verstellbaren Schlüssel an die

Schlüsselflächen der Stange anlegen.

10. Die Stützringe und V-Packungen (P) sowie die Kugel

(12) vom Kolbensitzgehäuse (10) entfernen. Kugelsitz (E) und Kugelführungen (F) auf Verschleiß oder

Beschädigungen prüfen. Siehe Abb. 9.

11. Packungsmutter (8) vom Auslaßgehäuse (6) abschrauben. Stützringe und V-Packungen (T) entfernen. Siehe Abb. 9.

12. Alle Teile mit einer verträglichen Lösung reinigen und auf Verschleiß oder Beschädigungen untersuchen.

1

1 1

9

1

10 1

9

12*

10

1 Auf 271–298 N.m anziehen.

Abb. 7

04495 04494

308–349 17

Zusammenbau

Service

1.

Falls das Kugelgehäuse (9) von der Kolbenstange (1) entfernt wurde, die Gewinde der Stange und des Kugelgehäuses reinigen und Gewindeschmiere auftragen.

Das Kugelgehäuse auf die Stange schrauben und von Hand festziehen. Die flachen Enden des Kugelgehäuses in einen Schraubstock geben und die Stange auf 271–298 N.m. anziehen. Siehe Abb. 9.

2.

Bei der normalen Unterpumpe 236–457 die Kolbenpackungen in der folgenden Reihenfolge auf den Kolben (10) geben, wobei die Lippen der V-Packungen nach oben zeigen: Gegenring (4*), eine PTFE V-Packung (18*), vier Leder V-Packungen (19*), und

Stützring (3*). Siehe Detail zum Kolbenpackungssatzes in Abb. 9.

ANMERKUNG: Um die Pumpe auf Packungen aus einem anderen Material umzurüsten, siehe Seite 25.

3.

Schlüsselflächen des Kolbens (10) in einen Schraubstock klemmen. Gewindedichtmittel auf das Gewinde des Kolbens auftragen. Kugel (12*) auf den Sitz geben.

Kugelgehäuse (9) handfest auf den Kolben schrauben, dann auf 271–298 N.m. anziehen. Siehe Abb. 7.

4.

Bei der Standard-Unterpumpe 236–457 die Halspackungen einfetten und in der folgenden Reihenfolge in das Auslaßgehäuse (6) geben, wobei die Lippen der

V-Packungen nach oben zeigen: Stützring (3*), vier

Leder V-Packungen (19*), eine PTFE V-Packung (18*), und den Gegenring (4*). Siehe Detail zum Halspackungssatz in Abb. 9.

ANMERKUNG: Um die Pumpe auf Packungen aus einem anderen Material umzurüsten, siehe Seite 25.

5.

Das Gewinde der Packungsmutter (8) einfetten und diese locker in das Auslaßgehäuse (6) einschrauben.

6.

Die Kolbenpackungen schmieren. Die Kolbenstange (1) und den Kolbensatz in den Zylinder (2) hinunterschieben. Der Zylinder ist symmetrisch, das heißt, es spielt keine Rolle, welches Ende nach oben weist. Mit einem

Gummihammer die Stange in den Zylinder treiben, bis sich den Kolben (10) in der Mitte des Zylinders befindet.

7.

Dichtung (11*) am oberen Ende des Zylinders (2) einbauen. Dichtung und oberes Gewinde des Zylinders einfetten.

8.

Auslaßgehäuse (6) wie in Abb. 8 gezeigt in einen

Schraubstock klemmen. Kolbenstange (1) hinauf in das Auslaßgehäuse schieben, dann den Zylinder (2) in das Auslaßgehäuse handfest einschrauben. Das

Gewinde greift leicht ein, bis die Dichtung (11*) die

Dichtungsoberfläche des Auslaßgehäuses berührt.

Das obere Ende der Stange steht aus der Packungsmutter (8) vor.

2

1

6

7

1

5

3

11* 2

1

8

1 Auf 325–353 N.m anziehen.

2 Einfetten.

3 Auf 190–217 N.m. anziehen.

05251

Abb. 8

18 308–349

1

2

3

4

5

Auf 61–75 N.m. anziehen.

Auf 325–353 N.m. anziehen.

Auf 271–298 N.m. anziehen.

Einfetten.

Gewindedichtung auftragen.

Detail Halspackungen

(Unterpumpe 236–457 dargestellt; siehe Seite 25 für Optionen.)

s. 8

Service

6

7

8

9

Lippen zeigen nach oben.

Lippen zeigen nach unten.

Siehe Detail zu Halspackungen links.

Siehe Detail zu Kolbenpackungen links.

10 Auf 190–217 N.m anziehen.

7 4

*4

*18

*19

*3 s. 6

4

*11

Detail Kolbenpackungen

(Unterpumpe 236–457 dargestellt; siehe Seite 25 für Optionen.)

9 (Pos.) s. 10

*3

*19

6 4

*18

*4

2 (Pos.) s. 7

3 5

*12

E

9

P

4

*11

4 *31 s. 11

Abb. 9

1

2

9

F

7

2

10 3

S

D

13*

5 10

308–349

04491A

19

8

1

6

T 8

Service

9.

Dichtung (31*) auf das Einlaßventil (5) anbauen.

Dichtung und Gewinde des Einlaßventils einfetten.

10. An einem Ende des Einlaßgehäuses (7) befindet sich innen ein Hohlraum (S) für die Kugel (siehe Abb. 9).

Kugel (13*) in diesen Hohlraum geben, dann das

Einlaßventil (5) handfest in das Einlaßgehäuse einschrauben. Siehe Abb. 10. Das Gewinde greift leicht, bis die Dichtung die Dichtungsoberfläche des Einlaßgehäuses berührt.

1

So ausrichten, daß das Ende mit dem Hohlraum

(S, siehe Abb. 9) zur Kugel (13*) zeigt.

2 Einfetten.

2

5

11. Dichtung (11*) in das untere Ende des Zylinders (2) einbauen. Siehe Abb. 8. Dichtung und die Gewinde des

Zylinders einfetten. Einlaßgehäuse (7) handfest auf den

Zylinder schrauben. Das Gewinde greift leicht, bis die

Dichtung die Dichtungsoberfläche des Einlaßgehäuses berührt.

12. Mit einem Schlüssel das Einlaßgehäuse (7) auf

325–353 N.m. anziehen. Dadurch wird auch der

Zylinder (2) mit dem richtigen Drehmoment in das

Auslaßgehäuse (6) geschraubt. Siehe Abb. 8.

13. Mit einem 2–3/4” Schlüssel oder einer Rohrzange das

Einlaßventil (5) auf 197–217 N.m. anziehen.

14. Die Packungsmutter (8) auf 61–75 N.m. anziehen.

15. Die Unterpumpe wieder wie auf Seite 14 beschrieben an den Luftmotor anschließen.

1

7

13*

31*

2

05245A

Abb. 10

20 308–349

Notizen

308–349 21

Modell 236–463, Serie A

41:1 Bulldog-Pumpe mit Standard-Luftmotor

Teile

Modell 237–369, Serie A

41:1 Bulldog-Pumpe mit schallgedämpftem

Luftmotor und reduzierter Vereisung

101 Y 102

101

Y 102

{

{

105

108

107

{

106

{

110 {

{

105

{ 108

109

107

106

{

{

109

110 {

05243

Pos.

Nr.

Teile-Nr.

Bezeichnung Stück

101

102 Y 176–529

105

{

190–000

106

{

107

{

108

{

109

208–356

186–925

184–129

106–166

236–457

LUFTMOTOR, Bulldog

Siehe 307–049 für Teile

WARNAUFKLEBER

VERBINDUNGSSTANGE; 224 mm

Schulter zu Schulter

MUTTER

KLEMMBACKE

MUTTER

UNTERPUMPE

Teile siehe Seite 24

SCHLÜSSEL 110

{

112–887

Y Neue Gefahr- und Warnschilder, -etiketten und -karten sind kostenlos erhältlich.

{ Diese Teile sind im Verbindungssatz 235–417 enthalten.

1

1

1

1

2

3

3

1

22 308–349

05248

Pos.

Nr.

Teile-Nr.

Bezeichnung Stück

101 237–001

102

Y

176–529

105

{

190–000

106

{

186–925

107 { 184–129

108

{

106–166

109 236–457

Luftmotor, Bulldog

Siehe 307–304 für Teile

Warnaufkleber

Verbindungsstange; 224 mm

Schulter zu Schulter

MUTTER

KLEMMBACKE

MUTTER

UNTERPUMPE

Teile siehe Seite 24

SCHLÜSSEL 110

{

112–887

Y Neue Gefahr- und Warnschilder, -etiketten und -karten sind kostenlos erhältlich.

{ Diese Teile sind im Verbindungssatz 235–417 enthalten.

1

1

1

1

3

1

2

3

Modell 237–371, Serie A

41:1 Bulldog-Pumpe mit Standard-Luftmotor und Steigrohr

Teile

101

115

116

Y 102

Pos.

Nr.

Teile-Nr.

Bezeichnung Stück

101

102

Y

176–529

105 190–500

106

107

108

109

110

111

112

113

114

115

116

208–356

186–925

184–129

106–166

236–457

112–887

190–310

112–976

190–409

112–977

176–393

166–153

Luftmotor, Bulldog

Siehe 307–049 für Teile

Warnaufkleber

Verbindungsstange; 486,5 mm Schulter zu Schulter

Mutter

Klemmbacke

MUTTER

UNTERPUMPE

Teile siehe Seite 24

Schlüssel

Verbindungsstange

BOGEN; 3/4 NPT(A) x 7/8 AD

STEIGROHR; Edelstahl 512 mm;

0,875” AD

Verschraubung; 3/4 NPT(A) x 7/8 AD

Bogen; 3/4 NPT(A) x 3/4 NPT(I)

Mutter; 1–1/2” NPT

Y Neue Gefahr- und Warnschilder, -etiketten und -karten sind kostenlos erhältlich.

1

1

3

1

2

3

1

1

1

1

1

1

1

1

111

114

105

107

106

113

110

112

109

108

05126

308–349 23

ANMERKUNG: Die auf dieser Seite aufgelisteten Teile gelten für alle in dieser Betriebsanleitung behandelten Unterpumpen. Siehe Seite 25 für mögliche andere Packungskonfigurationen.

* Diese Teile sind im Reparatursatz 237–233 enthalten, der separat für die Standard-Unterpumpe 236–457 bestellt werden kann. Siehe Seite 25. Die Teile sind auch in den optionalen Sätzen 237–235, 237–237 und 237–609 enthalten.

Y Neue Gefahr- und Warnschilder, -etiketten und -karten sind kostenlos erhältlich.

Teile

7

8

9

10

11*

12*

13*

17

20

Y

21

Y

31*

1

2

5

Pos.

Nr.

6

Teile-

Nr.

190–172

184–503

222–930

237–730

190–393

236–577

184–504

222–929

109–205

101–822

102–973

101-754

172–477

172–479

112–832

Bezeichnung

KOLBENSTANGE, Edelstahl

ZYLINDER, Edelstahl

Einlaßventil; Normalstahl mit Wolframcarbidsitz

Auslaßgehäuse nickelplattiertes Gußeisen

Einlaßgehäuse nickelplattiertes Gußeisen

PACKUNGSMUTTER

KUGELGEHÄUSE

KOLBEN

Edelstahl mit Wolframcarbidsitz

DICHTUNG; PTFE

KUGEL; Edelstahl 16 mm ø

EINLASSKUGEL 31,8 mm ø

STOPFEN 3/8”

WARNSCHILD (nicht dargestellt)

WARNSCHILD (nicht dargestellt)

DICHTUNG; PTFE

Stück

1

1

1

1

1

1

1

1

1

1

1

2

1

1

1

8

Halspackungssatz

(siehe Seite 25)

6

*11

2

*11

1

17

9

Kolbenpackungssatz

(siehe Seite 25)

12*

10

7

13*

31*

5

05249A

24 308–349

Packungssätze

Leder-Packungssatz 237–233 für Standard-

Unterpumpe 236–457, Serie A

Pos.

Nr.

3*

4*

18*

19*

Teile-

Nr.

184–247

184–197

109–302

184–302

Bezeichnung

Stützring

GEGENRING

V-PACKUNG; PTFE

V-PACKUNG, Leder

Stück

2

8

2

2

* Satz umfaßt auch Teile 11, 12, 13 und 31 (siehe Seite 24).

*4

*19

*3

HALSPACKUNGEN:

LIPPEN ZEIGEN

NACH UNTEN

18*

*3

KOLBENPACKUNGEN:

LIPPEN ZEIGEN

NACH OBEN

*19

18*

*4

0805

0806

PACKUNGEN EINFETTEN

PTFE Packungssatz 237–235, für optionale

Unterpumpe 238–036, Serie A

Pos.

Nr.

3*

4*

18*

Teile-

Nr.

184–247

184–197

109–302

Bezeichnung

STÜTZRING

GEGENRING

V-PACKUNG; PTFE

Stück

2

2

10

* Satz umfaßt auch Teile 11, 12, 13 und 31 (siehe Seite 24).

HALSPACKUNGEN:

LIPPEN ZEIGEN

NACH UNTEN

*4

*18

*3

KOLBENPACKUNGEN:

LIPPEN ZEIGEN

NACH OBEN

*3

*18

*4

PACKUNGEN EINFETTEN

0805

0806

UHMWPE/Leder-Packungssatz 237–237 (optional)

Pos.

Nr.

3*

4*

18*

19*

Teile-

Nr.

184–247

184–197

109–252

184–302

Bezeichnung

STÜTZRING

GEGENRING

V-PACKUNG; UHMWPE

V-PACKUNG, Leder

Stück

2

2

6

4

* Satz umfaßt auch Teile 11, 12,13 und 31 (siehe Seite 24).

*18

*3

*4

HALSPACKUNGEN:

LIPPEN ZEIGEN

NACH UNTEN

19*

*3

KOLBENPACKUNGEN:

LIPPEN ZEIGEN

NACH OBEN

*18

*4

PACKUNGEN EINFETTEN

19*

0805

0806

UHMWPE/PTFE Packungssatz 237–609 (optional)

Pos.

Nr.

3*

4*

18*

19*

Teile-

Nr.

184–222

184–172

109–252

109–302

Bezeichnung

STÜTZRING

GEGENRING

V-PACKUNG; UHMWPE

V-PACKUNG; PTFE

Stück

6

4

2

2

* Satz umfaßt auch Teile 11, 12,13 und 31 (siehe Seite 24).

*18

*3

*4

HALSPACKUNGEN:

LIPPEN ZEIGEN

NACH UNTEN

*3

KOLBENPACKUNGEN:

LIPPEN ZEIGEN

NACH OBEN

19*

*18

*4

PACKUNGEN EINFETTEN

19*

0805

0806

308–349 25

Technische Daten

WARNUNG

Sicherstellen, daß alle verwendeten Materialien und Lösungen chemisch mit den unten angeführten benetzten Teilen verträglich sind. Stets vor Verwendung eines Materials oder einer Lösung in dieser Pumpe die Herstellerliteratur lesen.

Übersetzungsverhältnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Zulässiger Betriebsüberdruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

41:1

283 bar

Maximaler Lufteingangsdruck

Doppelhübe pro 3,8 Liter

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 bar

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

Materialfluß bei 60 Doppelhüben/min

Wirkfläche des Luftmotorkolbens

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

8,7 l/min

248 cm @

Hub . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Wirkfläche der Unterpumpe

Maximale Pumpenbetriebstemperatur

120 mm

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 cm @

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82 _ C

* Geräuschpegel bei 25 Doppelhübe/min . . . . . . . . . . Modelle 236–463 und 237–371: 93 dBa

* Geräuschpegel bei 25 Doppelhübe/min . . . . . . . .

Modell 237–369: 85 dBa

Modelle 236–463 und 237–371: 108 dBa

Lufteinlaßgröße

Materialeingang

Materialausgang

Pumpengewicht

Modell 237–369: 99 dBa

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

3/4 NPSM(I)

1–1/2” NPT(I)

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3/4”NPT(I)

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ca. 41 kg

Gewicht der Unterpumpe

Benetzte Teile . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ca. 15 kg

Normalstahl; legierter Stahl; Zink- und Nickelplattierung; Gußeisen;

1.4301, 1.4125 und 1.4542 Edelstahl; Wolframcarbid;

PTFE; Leder

* Getestet gemäß ISO 3744.

PTFE ist ein eingetragenes Warenzeichen der Fa. DuPont Co.

LEGENDE: Materialauslaßdruck – Schwarze Kurven

Luftverbrauch – Graue Kurven

ANMERKUNG: Empfohlene Pumpengeschwindigkeit für

Dauerbetrieb (im schraffierten Bereich): 60 CPM bar

13

A

B

C

26

Doppelhübe/min

39 52

7 bar Luftdruck

4,9 bar Luftdruck

2,8 bar Luftdruck

60

65 78 m # /Min

350

7,00

5,60

280

A

210

B

140

C

70

4,20

A

2,80

B

C 1,40

0 l/min 0 1,9 3,8 5,7 7,6 9,5 11,4

FÖRDERMENGE (LEICHTÖL NR. 10)

Um den Materialauslaßdruck (bar) bei einer bestimmten Fördermenge (l/min) und einem Arbeitsdruck (bar) zu finden:

1.

Gewünschte Fördermenge am unteren Teil der Tabelle suchen.

2.

Der senkrechten Linie nach oben folgen, bis sie sich mit der (schwarzen)

Kurve des ausgewählten Materialauslaßdrucks kreuzt. An den linken Rand der Skala gehen und den Materialauslaßdruck ablesen.

Um den Luftverbrauch (m # /min) bei einer bestimmten Fördermenge (l/min) und einem Luftdruck (bar) zu finden:

1.

Gewünschte Fördermenge am unteren Teil der Tabelle suchen.

2.

Der senkrechten Linie nach oben folgen, bis sie sich mit der (grauen) Kurve des ausgewählten Luftverbrauchs kreuzt. An den rechten Rand der Skala gehen und den Luftverbrauch ablesen.

26 308–349

Abmessungen

Modell 236–463 dargestellt

G

C

H

D

101,6 mm

94,28 mm

Montagebohrungen

94,28 mm

B

A

50,8 mm

Drei M16 x 2,0 Löcher

88 mm

11,1 mm ø (4)

0653

F

E

05242

Pumpenmodell

236–463

237–369

237–371

A

1105 mm

1155 mm

1367 mm

B

561 mm

561 mm

823 mm

C

544 mm

594 mm

544 mm

D

257 mm

257 mm

520 mm

E

1–1/2” NPT(I)

1–1/2” NPT(I)

1–1/2” NPT(I)

F

3/4” NPT(I)

3/4” NPT(I)

3/4” NPT(I)

G

3/4” NPSM(I)

3/4” NPSM(I)

3/4” NPSM(I)

H

1–1/2” NPT(I)

1–1/2” NPT(I)

3/4” NPT(A)

[nicht dargestellt]

Änderungen bei Betriebsanleitungen -

Zusammenfassung

Geänderter Teil

Modell 237–371

Alle Modelle

Teilestatus Pos. Nr.

Teile-Nr.

Alt 115 190–426

Bezeichnung

Bogen

Neu 115 176–393 Bogen

Stückzahlä nderung

Hinzugefügt

11

31

109–205 O-Ring; Stückzahländerung von 3 auf 2

112–832 O-Ring

308–349 27

Graco-Garantie

Graco garantiert, daß alle Geräte, die von Graco hergestellt werden und den Namen Graco tragen, zum Zeitpunkt des Verkaufs durch einen autorisierten Graco-Vertragshändler an den Originalkäufer frei von Material- und Herstellungsfehlern sind. Graco wird innerhalb einer Zeitdauer von zwölf Monaten ab dem Verkaufsdatum alle Teile des Gerätes, die von Graco als schadhaft anerkannt wurden, reparieren oder austauschen. Diese Garantie ist nur dann gültig, wenn das Gerät in Übereinstimmung mit den schriftlichen

Empfehlungen von Graco installiert, bedient und gewartet wurde.

Diese Garantie erstreckt sich nicht auf allgemeinen Verschleiß oder jegliche Fehlfunktion, Beschädigung oder jeglichen Verschleiß aufgrund von fehlerhafter Installation, falscher Anwendung, Abrieb, Korrosion, inadequater oder falscher Wartung,

Vernachlässigung, Durchführung unerlaubter Veränderungen oder Einbau von Teilen, die keine Original-Graco-Teile sind.

Ebensowenig kann Graco für derartig verursachte Fehlfunktionen, Beschädigungen oder Verschleiß haftbar gemacht werden. Auch kann Graco nicht für Fehlfunktionen, Beschädigungen oder Verschleiß haftbar gemacht werden, die sich aus der Unverträglichkeit von Graco-Geräten mit Strukturen, Zubehörteilen, Geräten oder Materialien ergeben, die nicht von Graco geliefert werden, oder die sich durch falsche Bauweise, Herstellung, Installation, Bedienung oder Wartung oder durch Strukturen, Zubehörteile, Geräte oder

Materialien, die nicht von Graco geliefert werden, ergeben.

Diese Garantie gilt unter der Bedingung, daß das Gerät, für welches die Garantieleistungen beansprucht werden, kostenfrei an einen autorisierten Graco-Vertragshändler geschickt wird, um den angegebenen Schaden zu bestätigen. Wird der angegebene Schaden bestätigt, so wird jeder schadhafte Teil von Graco kostenlos repariert oder ausgetauscht. Das Gerät wird kostenfrei an den

Originalkäufer zurückgesandt. Sollte sich bei der Überprüfung des Gerätes kein Material- oder Herstellungsfehler nachweisen lassen, so werden die Reparaturen zu einem angemessenen Preis durchgeführt, der die Kosten für Ersatzteile, Arbeit und Transport umfaßt.

Gracos einzige Verpflichtung sowie das einzige Rechtsmittel des Käufers bei Nichteinhaltung der Garantiepflichten ergeben sich aus dem oben dargelegten. Der Käufer anerkennt, daß kein anderes Rechtsmittel (einschließlich, jedoch nicht ausschließlich

Folgeschadensersatzforderungen für Gewinnverluste, nicht zustandegekommene Verkaufsabschlüsse, Personen- oder

Sachschäden oder andere Folgeschäden) zulässig ist. Jegliche Nichteinhaltung der Garantiepflichten ist innerhalb von zwei (2)

Jahren ab Kaufdatum vorzubringen.

Graco gewährt keine Garantie auf Zubehörteile, Geräte, Materialien oder Komponenten, die zwar von Graco verkauft, nicht aber von

Graco hergestellt werden. Diese von Graco verkauften, jedoch nicht von Graco hergestellten Teile unterliegen den

Garantieerklärungen der jeweiligen Hersteller, soweit solche vorhanden sind. Graco wird dem Käufer jegliche angemessene

Hilfestellung im Falle einer Nichterbringung der Garantiepflichten eines solchen Herstellers geben.

Auf die folgenden Bereiche erstreckt sich die Graco-Garantie nicht:

D Einstellung von Halspackungen.

D Austausch von Dichtungen oder Packungen aufgrund normaler Abnützung.

Normale Abnützung wird nicht als ein Material- oder Herstellungsfehler angesehen.

HAFTUNGSBESCHRÄNKUNG

In keinem Fall kann Graco für indirekte, in der Folge auftretende oder spezielle Schäden haftbar gemacht werden, die sich aus der

Lieferung von Geräten durch Graco unter diesen Bestimmungen oder aus Ausstattung, Leistung oder Verwendung von Produkten oder anderen Gütern ergeben, die hierzu verkauft werden, und zwar weder aufgrund eines Vertragsbruches, noch aufgrund der

Nichterfüllung von Garantiepflichten, noch aufgrund von Fahrlässigkeit von Graco, noch aufgrund anderer Umstände.

Zusatz zur Graco-Garantie:

SPEZIALGARANTIE FÜR DURA-FLO UNTERPUMPEN

Ohne zusätzliche Kosten bietet Graco erweiterte Garantieleistungen für Dura-Flo Unterpumpen. Diese Garantieleistungen gelten

36 Monate ab Kaufdatum. Voraussetzung ist, daß der Endverbraucher das Gerät bei einem autorisierten Graco-Vertragshändler zur eigenen Verwendung erstanden hat. Alle anderen Fristen und Bedingungen der Graco-Garantieleistungen gelten in vollem Umfang.

Verkaufsstellen: Atlanta, Chicago, Dallas, Detroit, Los Angeles, Mt. Arlington (N.J.)

Auslandsstellen: Canada; England; Korea; Switzerland; France; Germany; Hong Kong; Japan

GRACO GmbH

Moselstrasse 19

D-41464 Neuss

Tel.: 02131/40770 – Fax: 02131/407758

GEDRUCKT IN BELGIEN 308–349 06/95

308–349 28

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