Graco 3A0010L - XM Mehrkomponenten-Spritzgeräte, Betrieb, Deutsch Bedienungsanleitung

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Graco 3A0010L - XM Mehrkomponenten-Spritzgeräte, Betrieb, Deutsch Bedienungsanleitung | Manualzz

Betrieb

XM

Mehrkomponenten-

Spritzgeräte

3A0010L

DE

Zum Spritzen von Zweikomponenten-Schutzbeschichtungen aus Epoxidharz und Urethan in Gefahrenzonen und Nicht-Gefahrenzonen.

Anwendung nur durch geschultes Personal.

Wichtige Sicherheitshinweise

Lesen Sie alle Warnhinweise und Anweisungen in dieser Anleitung aufmerksam durch. Bewahren Sie diese Anleitungen sorgfältig auf.

Zu den Daten und behördlichen Zulassungen für das

Modell siehe Seite 7. Informationen zum zulässigen

Betriebsüberdruck siehe Seite 87.

ti21272a

2

Inhaltsverzeichnis

Sachverwandte Handbücher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Warnhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Modelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

Gefahren durch Isocyanate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

Selbstentzündung des Materials . . . . . . . . . . . . . . . 9

Feuchtigkeitsempfindlichkeit von Isocyanaten . . . . . 9

Komponenten A und B . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Materialwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Standort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Erdung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Ordnungsgemäßes Anheben des Spritzgeräts . . . . 11

Anfängliche Systemvorbereitung . . . . . . . . . . . . . . . 12

Identifizierung der Komponenten . . . . . . . . . . . . . . . 13

Benutzeroberfläche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Systemvorbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Anschluss des Netzkabels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Konfiguration für Versorgungsspannung . . . . . . . . 20

Draht-Spritzgeräte mit explosionsgeschützten

Heizelementen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Anschluss der Luftzufuhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Anschluss der Materialschlauchgruppe . . . . . . . . . 22

Einstellung der Packungsmuttern . . . . . . . . . . . . . 22

Normalbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Einschalten (über Wechselstromgenerator betriebene Systeme) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Einschalten

(über Steckdose betriebene Systeme) . . . . . . 23

Mischverhältniseinstellung und Setup . . . . . . . . . . 23

Abschließende Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Alarmanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Festlegung der Systemeinstellungen (optional) . . . 24

Einstellung der Wartungsparameter (optional) . . . 25

Einstellung der Spritzgeräte- Grenzen (optional) . . . 26

Entlüften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

Ansaugen von Material A und B . . . . . . . . . . . . . . 27

Entlüften der Lösemittel-Spülpumpe . . . . . . . . . . . 29

Zirkulation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Ohne Erhitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Mit Erhitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

Erhitzen des Materials . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

Spritzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

Einstellung der Ausgangsdrosselung B des Geräts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

Druckentlastung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Ausspülen von Mischmaterial . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

Parkposition der Materialpumpenstangen . . . . . . . . 38

Abschaltung des gesamten Systems . . . . . . . . . . . . 39

Systemkontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

Misch- und Integrationstests . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

Pumpen- und Dosiertest . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

Chargendosierungs- oder Mischverhältnistest . . . . 43

Entleeren und Spülen des gesamten Systems

(neues Spritzgerät oder

Beendigung der Arbeit) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

Herunterladen von Daten vom USB-Gerät . . . . . . . . 47

USB-Protokolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

Downloadeinstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

Download-Vorgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

Wartung & Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49

Filter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49

Dichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49

Reinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49

Fehlerbehebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50

LED-Diagnosedaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51

Zubehör und Sätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

Anhang A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54

Benutzeroberfläche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54

Änderung einer Einstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54

Bildschirme des Setup-Modus . . . . . . . . . . . . . . . . 55

Automatisch angezeigte Bildschirme . . . . . . . . . . . 70

Anhang B . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71

Anhang C . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73

Anforderungen an das Netzkabel . . . . . . . . . . . . . 73

Anhang D . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

Alarme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

Alarmanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

Alarmdiagnose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

Löschen von Alarmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

Abmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83

Pumpenkennlinien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86

Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87

Graco Standardgarantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88

Informationen über Graco . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88

3A0010L

Sachverwandte Handbücher

Die Handbücher stehen unter www.graco.com zur Verfügung.

Komponenten-Handbücher in Englisch:

Handbuch Beschreibung

313289

313292

311762

311238

312747

309524

312145

312769

312794

406699

XM Mehrkomponenten-Spritzgeräte,

Reparatur - Teile

XM Mehrkomponenten-OEM-

Spritzgeräte Reparatur-Teile

Xtreme

®

Unterpumpen

Anleitungen - Teile

NXT

Luftmotor, Anleitungen - Teile

Doppelwandbehältersatz

Anleitungen - Teile

Viscon

®

HP-Heizelement

Anleitungen - Teile

XTR

5 und XTR

7 Spritzpistolen

Anleitungen - Teile

Zufuhrpumpen- und Rührwerksatz,

Anleitungen - Teile

Merkur

®

Pumpenbaugruppe

Anleitungen - Teile

7-Gallonen-Trichterinstallationssatz -

Anleitungen/Teile

406739 Trocknersatz Anleitungen - Teile

406690

406691

313258

313259

312770

312749

313293

313342

313343

Rollensatz, Anleitung - Teile

Schlauchablagesatz

Anleitungen - Teile

Stromversorgungssatz elektrisch beheizter Materialschlauch

Anleitungen - Teile

Zirkulationssatz Behälter oder

Schlauch Anleitungen -Teile

Unterer Sieb- und Ventilsatz

Anleitungen - Teile

XM Mischverteilersatz

Anleitungen - Teile

Generatorumbausätze

Anleitungen - Teile

Dosierventil-Reparatursatz

Anleitungen - Teile

Reparatursatz für Hochleistungs-

Absperr-/Rückschlagventil für hohen

Durchfluss Anleitungen - Teile

3A0010L

Sachverwandte Handbücher

3

4

Warnhinweise

Warnhinweise

Die folgenden Warnhinweise betreffen die Einrichtung, Verwendung, Erdung, Wartung und Reparatur dieses Geräts.

Das Symbol mit dem Ausrufezeichen steht bei einem allgemeinen Warnhinweis, und das Gefahrensymbol bezieht sich auf Risiken, die während bestimmter Arbeiten auftreten. Konsultieren Sie diese Warnhinweise regelmäßig. Weitere produktspezifische Hinweise befinden sich an den entsprechenden Stellen überall in dieser Anleitung.

WARNUNG

FEUER- UND EXPLOSIONSGEFAHR

Entflammbare Dämpfe im Arbeitsbereich (wie Lösemittel- und Lackdämpfe) können explodieren oder sich entzünden. Zur Vermeidung von Feuer- und Explosionsgefahr:

• Das Gerät nur in gut belüfteten Bereichen verwenden.

• Mögliche Zündquellen wie z. B. Dauerflammen, Zigaretten, tragbare Elektrolampen und Plastik-

Abdeckfolien (Gefahr der Entstehung von Funkenbildung durch statische Elektrizität) beseitigen.

• Den Arbeitsbereich frei von Abfall, einschließlich Lösemittel, Lappen und Benzin, halten.

• Kein Stromkabel ein- oder ausstecken und keinen Licht- oder Stromschalter betätigen, wenn brennbare Dämpfe vorhanden sind.

• Alle Geräte im Arbeitsbereich richtig erden. Siehe Erdungsanweisungen.

• Nur geerdete Schläuche verwenden.

• Beim Spritzen in einen Eimer die Pistole fest an den geerdeten Eimer drücken.

• Bei statischer Funkenbildung oder einem elektrischen Schlag, das Gerät sofort abschalten.

Das Gerät erst wieder verwenden, nachdem das Problem erkannt und behoben wurde.

• Im Arbeitsbereich muss immer ein funktionstüchtiger Feuerlöscher griffbereit sein.

• Schließen Sie das USB-Gerät nicht in explosionsgefährdeten Umgebungen an.

BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIE SICHERE VERWENDUNG

• Um das Risiko einer elektrostatischen Funkenbildung zu vermeiden, darf zur Reinigung der nichtmetallischen Teile des Gerätes nur ein feuchtes Tuch verwendet werden.

• Die besonderen Voraussetzungen für eine sichere Verwendung schlagen Sie im Handbuch des Viscon HP-Heizelements nach.

GEFAHR DURCH ELEKTRISCHEN SCHLAG

Falsche Erdung oder Einrichtung sowie eine falsche Verwendung des Systems kann einen elektrischen

Schlag verursachen.

• Vor dem Abziehen von Kabeln und dem Durchführen von Wartungsarbeiten von Geräten immer den Netzschalter ausschalten.

• Das Gerät nur an eine geerdete Stromquelle anschließen.

• Elektrische Anschlüsse dürfen nur von einem ausgebildeten Elektriker ausgeführt werden und müssen sämtlichen Vorschriften und Bestimmungen vor Ort entsprechen.

3A0010L

3A0010L

Warnhinweise

WARNUNG

EIGENSICHERHEIT

Eigensichere Geräte, die falsch installiert oder an nicht eigensichere Geräte angeschlossen sind, führen zu Gefahrenzuständen und können Brand, Explosion oder elektrischen Schlag verursachen. Die lokalen

Bestimmungen und folgende Sicherheitsvorkehrungen einhalten.

• Ausschließlich Modelle mit den Modellnummern XM_D_ _ oder XM_E_ _ sowie Modellpakete mit

Teilenummern, die auf 00-13, 17-23, 27-29 oder 31 enden, verwenden den druckluftbetriebenen

Wechselstromerzeuger und sind für den Einsatz in Gefahrenzonen (explosionsgefährdete

Umgebung) zugelassen - siehe Zulassungen:, Seite 8. Nur die oben genannten Modelle erfüllen

alle lokalen Brandschutzbestimmungen, einschließlich NFPA 33, NEC 500 und 516 und

OSHA 1910.107. Zur Vermeidung von Feuer- und Explosionsgefahr:

• Geräte, die nur für nicht explosionsgefährdete Räume zugelassen sind, dürfen niemals in einem explosionsgefährdeten Raum installiert werden. Siehe ID-Aufkleber Ihres Modells bezüglich der Angaben zur Eigensicherheit.

• Keine Systemkomponenten ersetzen, da dies die Eigensicherheit gefährden kann.

• Geräte, die in Kontakt mit eigensicheren Anschlussklemmen kommen, müssen als eigensicher ausgelegt sein. Dazu gehören DC-Spannungsmesser, Ohmmeter, Kabel und Anschlüsse.

Das Gerät während der Fehlerbehebung aus dem Gefahrenbereich entfernen.

• Das USB-Gerät nicht anschließen, herunterladen oder trennen, es sei denn, das Gerät wurde aus dem Gefahrenbereich (explosionsgefährdete Umgebung) entfernt.

• Wenn explosionsgeschützte Heizelemente verwendet werden, ist sicherzustellen, dass die gesamte

Verkabelung, Kabelanschlüsse, Schalter und Stromverteilungstafeln alle Anforderungen hinsichtlich

Brandschutz (Explosionsschutz) erfüllen.

GEFAHR DURCH EINDRINGEN DES MATERIALS IN DIE HAUT

Material, das unter hohem Druck aus der Pistole, aus undichten Schläuchen oder aus beschädigten

Komponenten tritt, kann in die Haut eindringen. Diese Art von Verletzung sieht unter Umständen lediglich wie ein einfacher Schnitt aus. Es handelt sich aber tatsächlich um schwere Verletzungen, die eine Amputation zur Folge haben können. Sofort einen Arzt aufsuchen.

• Pistole niemals gegen Personen oder Körperteile richten.

• Nicht die Hand über die Spritzdüse legen.

• Undichte Stellen nicht mit der Hand, dem Körper, einem Handschuh oder Lappen zuhalten oder umlenken.

• Niemals ohne Düsenschutz und Abzugssperre arbeiten.

• Immer die Abzugssperre verriegeln, wenn nicht gespritzt wird.

• Stets die Schritte im Abschnitt Druckentlastung in dieser Betriebsanleitung ausführen, wenn das Spritzen beendet ist und bevor das Gerät gereinigt, überprüft oder gewartet wird.

GEFAHR DURCH DRUCKBEAUFSCHLAGTES GERÄT

Aus der Pistole/dem Dosierventil, undichten Schläuchen oder gerissenen Teilen austretendes

Material kann in die Augen oder auf die Haut gelangen und schwere Verletzungen verursachen.

• Stets die Schritte im Abschnitt Druckentlastung in dieser Betriebsanleitung ausführen, wenn das Spritzen beendet ist und bevor das Gerät gereinigt, überprüft oder gewartet wird.

• Vor Inbetriebnahme des Geräts alle Materialanschlüsse festziehen.

• Schläuche, Rohre und Kupplungen täglich überprüfen. Verschlissene oder schadhafte Teile unverzüglich austauschen

GEFAHR DURCH BEWEGLICHE TEILE

Bewegliche Teile können Finger oder andere Körperteile einklemmen oder abtrennen.

• Abstand zu beweglichen Teilen halten.

• Das Gerät niemals ohne Schutzabdeckungen in Betrieb nehmen.

• Unter Druck stehende Geräte können ohne Vorwarnung von selbst starten. Vor dem Überprüfen,

Bewegen oder Warten des Gerätes daher die in dieser Betriebsanleitung beschriebene

Druckentlastung durchführen. Das Gerät von der Stromversorgung bzw. Druckluftzufuhr trennen.

5

6

Warnhinweise

WARNUNG

GEFAHR DURCH MISSBRÄUCHLICHE VERWENDUNG DES GERÄTS

Missbräuchliche Verwendung des Geräts kann zu schweren oder sogar tödlichen Verletzungen führen.

• Das Gerät nicht bei Ermüdung oder unter dem Einfluss von Medikamenten oder Alkohol bedienen.

• Niemals den zulässigen Betriebsüberdruck oder die zulässige Temperatur der Systemkomponente mit dem niedrigsten Nennwert überschreiten. Siehe Technische Daten in den Anleitungen zu den einzelnen Geräten.

• Nur Materialien oder Lösemittel verwenden, die mit den benetzten Teilen des Gerätes verträglich sind. Siehe Technische Daten in den Anleitungen zu den einzelnen Geräten. Sicherheitshinweise der

Material- und Lösungsmittelhersteller beachten. Für vollständige Informationen zum Material können

Materialsicherheitsdatenblätter (MSDB) beim Vertriebspartner oder Händler angefordert werden.

• Das Gerät täglich überprüfen. Verschlissene oder beschädigte Teile sofort reparieren oder durch

Original-Ersatzteile des Herstellers ersetzen.

• Das Gerät darf nicht verändert oder modifiziert werden.

• Das Gerät darf nur für den vorgegebenen Zweck benutzt werden. Wenden Sie sich mit eventuellen

Fragen bitte an den Vertriebshändler.

• Schläuche und Kabel nicht in der Nähe von belebten Bereichen, scharfen Kanten, beweglichen

Teilen oder heißen Flächen verlegen.

• Schläuche dürfen nicht geknickt, zu stark gebogen oder zum Ziehen von Geräten verwendet werden.

• Kinder und Tiere vom Arbeitsbereich fern halten.

• Alle gültigen Sicherheitsvorschriften einhalten.

GEFAHR DURCH GIFTIGE MATERIALIEN ODER DÄMPFE

Giftige Flüssigkeiten oder Dämpfe können schwere oder tödliche Verletzungen verursachen, wenn sie in die Augen oder auf die Haut gelangen oder geschluckt oder eingeatmet werden.

• Informieren Sie sich über die spezifischen Gefahren der verwendeten Materialien anhand der Materialsicherheitsdatenblätter (MSDB).

• Gefährliche Flüssigkeiten nur in dafür zugelassenen Behältern lagern und die Flüssigkeiten gemäß den zutreffenden Vorschriften entsorgen.

• Beim Spritzen oder Reinigen des Geräts immer undurchlässige Handschuhe tragen.

VERBRENNUNGSGEFAHR

Geräteoberflächen und erwärmtes Material können während des Betriebs sehr heiß werden.

Um schwere Verbrennungen zu vermeiden, weder heißes Material noch Gerät berühren. Warten Sie, bis sich das Gerät/erwärmte Material abgekühlt hat.

PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNG

Wenn Sie das Gerät verwenden, Wartungsarbeiten daran durchführen oder sich einfach im Arbeitsbereich aufhalten, müssen Sie eine entsprechende Schutzbekleidung tragen, um sich vor schweren Verletzungen wie zum Beispiel Augenverletzungen, Einatmen von giftigen Dämpfen, Verbrennungen oder Gehörschäden zu schützen. Der Umgang mit diesem Gerät erfordert unter anderem folgende Schutzvorrichtungen:

• Schutzbrille

• Schutzkleidung und Atemschutzgerät nach den Empfehlungen der Material- und

Lösungsmittelhersteller

• Handschuhe

• Gehörschutz

3A0010L

Modelle

Modelle

XM Spritzgeräte sind nicht für den Einsatz in

Gefahrenbereichen zugelassen, wenn das Grundgerät, jegliches Zubehör und Zubehörsätze sowie die gesamte

Verkabelung die lokalen, staatlichen und nationalen

Bestimmungen nicht erfüllen.

Auf dem Typenschild (ID) finden Sie die 6-stellige Teilenummer des Spritzgeräts. Anhand der folgenden Matrix können

Sie auf der Basis der sechsstelligen Nummer die Konstruktion des Spritzgeräts ermitteln. Zum Beispiel steht eine

Teilenummer XM1A00 für ein XM Mehrkomponenten-Spritzgerät (XM); 5200 psi - Pumpensatz mit Pumpenfiltern (1);

Steckdosenstromversorgung, ohne Heizelemente, ohne Anschlusskasten und ist nicht für den Einsatz in Gefahrenbereichen (A); ohne zusätzliche Zubehörsätze (00) zugelassen.

HINWEIS:

Einige der Konfigurationen in der folgenden Matrix können nicht gebaut werden. Vertreter oder Graco-Händler konsultieren.

Zur Bestellung von Ersatzteilen siehe den Abschnitt Teile im Reparatur- und Ersatzteilehandbuch 313289 für XM-Mehrkomponenten-Spritzgeräte. Die Stellen in der Matrix entsprechen nicht der Pos.-Nr. in den Teilezeichnungen und Listen.

XM 1 A

00

Erste und zweite Stelle

XM (Mehr- komponenten-

Spritzgerät, montiert auf einem

Rahmen)

1

2

3

4

7

8

5

6

Dritte Stelle Vierte Stelle

Fünfte und sechste Stelle

Systemwahl (siehe Tabelle 1 für niedrigere Modelle)

Pumpensatz

(Schlauch/

Pistole)

Pumpen- filter

Dezentraler

Verteiler

5200 psi

5200 psi

6300 psi

6300 psi

A

B

C

Satzwahl

Steuertafel

Steckdosenanschluss

Steckdosenanschluss

Steckdosenanschluss

Materialerhitzer

Anschlusskasten

Zusätzlicher

Satz

Standort-

Kategorie

Zulassungen

(siehe

Seite 8 für

Zulassungen)

Zur Auswahl siehe Tabelle 2

NE

NE

NE

CE, FM, FMc

CE, FM, FMc

D IS/Generator

E IS/Generator

EH

EH

CE, FM, FMc

CE, FM,

FMc, Ex

CE, FM,

FMc, Ex 5200 psi

5200 psi

6300 psi

6300 psi

Legende für Standort-Kategorie:

NE Nicht für den Einsatz in explosionsgefährdeten

Umgebungen.

EH Für den Einsatz in explosionsgefährdeten

Umgebungen oder Gefahrenbereichen .

3A0010L 7

Modelle

Zulassungen:

Siehe entsprechende Spalte auf Seite 7.

XM _ A_ _

XM _ B_ _

XM _ C_ _

XM _ D_ _

XM _ E_ _

Intrinsically safe for Class I, Div 1, Group D, T2

Class I, Division 1, Group D, T2

Ta = 0°C to 54°C

II 2 G

Ex d ia px IIA T2 Tamb = 0ºC to 54ºC

Siehe Besondere Bedingungen für die sichere Verwendung in Warnhinweise, Seite 4.

Code

1 oder 5

2 oder 6

3 oder 7

4 oder 8

Tabelle 1: Unterpumpen-Modelle und zugehörige Typencodes

Systemdruck (MPa. bar) Pumpenfilter

5200 psi (35; 350)

5200 psi (35; 350)

6300 psi (49; 490)

6300 psi (49; 490)

Unterpumpe A

(siehe Handbuch 311762)

L250C4

L250C3

L180C4

L180C3

Unterpumpe B

(siehe Handbuch 311762)

L220C4

L220C3

L145C4

L145C3

Tabelle 2: Zusätzliche Sätze – Index Typencode/Teilenummer

2

2

2

2

2

2

1

2

1

1

1

1

1

1

25

26

27

29

19

21

23

24

30

31

32

14

15

16

17

00

11

13

2

2

2

1

1

1

1

1

1

2

2

2

2

2

2

2

2

2

1

2

1

1

1

1

1

1

2

2

2

2

2

2

1

2

1

1

1

1

1

1

1

2

1

1

1

2

2

2

1

1

1

1

1

1

1

2

2

1 1

HINWEIS:

Siehe Zubehör und Sätze, Seite 52, für weitere Informationen.

Zu den Nummern der Handbücher für die einzelnen Sätze siehe Sachverwandte Handbücher, Seite 3.

8

1

1

1

1

3A0010L

Übersicht

Übersicht

Verwendung

XM-Mehrkomponenten-Spritzgeräte sind zum Mischen und Spritzen der meisten Zweikomponenten-

Schutzbeschichtungen aus Epoxydharz und Urethan geeignet. Wenn schnell härtende Materialien eingesetzt werden (Topfzeiten von weniger als 10 Minuten), muss ein externer Mischblock verwendet werden.

XM-Mehrkomponenten-Spritzgeräte werden über

Benutzeroberfläche, Luftregler und Materialregler bedient.

XM-Spritzgeräte sind nicht für den Einsatz in

Gefahrenbereichen zugelassen, wenn das Grundgerät, jegliches Zubehör und Zubehörsätze sowie die gesamte Verkabelung die regionalen und nationalen

Bestimmungen nicht erfüllen. Siehe Modelle, Seite 7,

um einen geeigneten Standort für das jeweilige

Spritzgeräte-Modell zu ermitteln.

Gefahren durch Isocyanate

Das Spritzen von Materialien, die Isocyanate enthalten, führt zur Bildung gefährlicher Dämpfe, von Dunst und Kleinstpartikeln.

Zu den speziellen Risiken von Isocyanaten und damit verbundenen Vorkehrungen die Warnhinweise des

Herstellers sowie MSDB lesen.

Das Einatmen von Isocyanatdämpfen, Dunst und

Kleinstpartikeln durch ausreichende Belüftung im

Arbeitsbereich verhindern. Ist eine ausreichende

Belüftung nicht möglich, ist für den Arbeitsbereich eine Zwangsbelüftung erforderlich.

Um Kontakt mit Isocyanaten zu verhindern, muss jede Person im Arbeitsbereich eine individuelle

Schutzausrüstung wie etwa chemisch beständige

Handschuhe, Stiefel, Schürzen und Schutzbrille tragen.

Selbstentzündung des Materials

Einige Materialien können sich selbst entzünden, wenn sie zu dick aufgetragen werden. Lesen Sie dazu die Warnhinweise des Materialherstellers sowie die entsprechenden Materialsicherheitsdatenblätter.

Feuchtigkeitsempfindlichkeit von Isocyanaten

Isocyanate (ISO) sind Härter, die in Zweikomponenten-

Urethan-Beschichtungen verwendet werden. ISO reagiert mit Feuchtigkeit (z. B. Luftfeuchtigkeit) und bildet kleine, harte, abrasive Kristalle, die im Material gelöst werden.

Schließlich bildet sich ein Film auf der Oberfläche, und das ISO-Material beginnt zu gelieren, wodurch die Viskosität erhöht wird. Wenn mit diesem teilweise ausgehärteten

ISO-Material gearbeitet wird, verringert dies die Leistung des Geräts und verkürzt die Haltbarkeit aller damit in

Berührung kommenden Teile.

HINWEIS:

Das Maß der Filmbildung und die Kristallisationsrate sind je nach ISO-Mischung, Feuchtigkeit und Temperatur unterschiedlich.

So kann der Kontakt von ISO mit Feuchtigkeit verhindert werden:

• Entweder immer einen versiegelten Behälter mit einem Trockner in der Belüftungsöffnung oder eine

Stickstoffatmosphäre verwenden. ISO-Material

niemals in einem offenen Behälter lagern.

• Mit Feuchtigkeitsschutz ausgestattete Schläuche verwenden, die speziell für ISO-Materialien entwickelt wurden, wie die mit dem Gerät mitgelieferten Schläuche.

• Niemals zurückgewonnene Lösemittel verwenden, die Feuchtigkeit enthalten könnten. Darauf achten, dass Lösemittelbehälter immer geschlossen sind, wenn sie nicht in Gebrauch sind.

• Niemals Lösemittel an einer Seite verwenden, wenn es durch die andere Seite verschmutzt wurde.

• Pumpen immer parken, wenn Gerät ausgeschaltet wird.

• Gewindeteile beim Zusammenbauen immer mit

ISO-Pumpenöl Teile-Nr. 217374 oder Fett schmieren.

3A0010L 9

Übersicht

Komponenten A und B

WICHTIG!

Materialhersteller haben möglicherweise unterschiedliche

Bezeichnungen für Mehrkomponentenmaterialien.

In diesem Handbuch:

Bezeichnet Komponente A das Harz oder das größere

Volumen.

Komponente B steht für den Härter oder die

Mischkomponente mit dem geringeren Volumen.

HINWEIS:

Dieses Gerät dosiert die Komponente B in den

Materialstrom der Komponente A hinein. Zwischen dem Mischblock und dem Statikmischer muss immer ein Integratorschlauch verwendet werden.

Materialwechsel

• Die Anlage beim Materialwechsel mehrmals gründlich durchspülen, damit sie richtig sauber ist.

• Nach dem Spülen immer die Materialeinlassfilter

und den Auslassfilter reinigen, siehe Ausspülen von

Mischmaterial, Seite 36.

• Vom Materialhersteller die chemische Kompatibilität bestätigen lassen.

• Epoxide haben oft Amine an der B-Seite (Härter).

Polyharnstoffe haben oft Amine an der A-Seite

(Stammkomponente).

HINWEIS:

Wenn die Amine zwischen den beiden Seiten wechseln,

siehe Ausspülen von Mischmaterial, Seite 36.

HINWEIS:

Diese Empfehlungen für die Systemvorbereitung befolgen:

• Als Integratorschlauch einen Schlauch mit mindestens 10 mm (3/8") Durchmesser und 7 m

(25 Fuß) Länge verwenden.

• Hinter dem Integratorschlauch einen statischen

24-Element-Mischschlauch installieren.

Komponenten A und B getrennt halten

ACHTUNG

Um eine gegenseitige Verschmutzung der materialführenden Teile im Gerät zu verhindern, dürfen die Teile für Komponente A (Isocyanat) und Komponente B (Stammkomponente)

niemals vertauscht werden.

10 3A0010L

Standort

Standort

Ordnungsgemäßes

Anheben des Spritzgeräts

XM-Spritzgeräte sind nicht für den Einsatz in

Gefahrenbereichen zugelassen, wenn das Grundgerät, jegliches Zubehör und Zubehörsätze sowie die gesamte Verkabelung die regionalen und nationalen

Bestimmungen nicht erfüllen. Siehe Modelle, Seite 7,

um einen geeigneten Standort für das jeweilige

Spritzgeräte-Modell zu ermitteln.

Erdung

Die Erdungsleiterklemme (FG) des XM-Spritzgeräts mit einem guten Erdungspunkt verbinden. Wenn für den Betrieb von Steuergeräten oder Heizelementen eine Steckdose verwendet wird, muss der elektrische

Anschluss den lokalen Bestimmungen entsprechend geerdet werden.

FG

Befolgen Sie die Anleitungen, um schwere Verletzungen oder eine Beschädigung der Geräte zu vermeiden.

Heben Sie den (die) Farbtrichter niemals im befüllten

Zustand an.

ACHTUNG

Lassen Sie vor dem Anheben des Spritzgeräts sämtliches Material ab.

Anheben mit einem Gabelstapler

Stromversorgung muss abgeschaltet sein. Das

Spritzgerät kann mittels eines Gabelstaplers angehoben und bewegt werden. Heben Sie das Spritzgerät vorsichtig an und achten Sie auf eine gleichmäßige Lastverteilung.

Anheben mit einem Hebezeug

Das Spritzgerät kann ebenfalls mittels eines Hebezeugs angehoben und bewegt werden. Hängen Sie ein

Anschlaggeschirr in beide Druckluftmotor-Hebeösen ein. Hängen Sie den Mittelring in den Haken eines

Hebezeugs ein. Siehe folgende Abbildung. Heben Sie das Spritzgerät vorsichtig an und achten Sie auf eine gleichmäßige Lastverteilung.

Mindestens

0,61 m

(2,0 Fuß) ti21273a ti21274a

3A0010L 11

Anfängliche Systemvorbereitung

Anfängliche Systemvorbereitung

Führen Sie für eine anfängliche Systemvorbereitung die folgenden Schritte in der aufgeführten Reihenfolge aus, soweit sie für Ihr System zutreffen.

1.

Überprüfen Sie Ihre Lieferung auf Vollständigkeit.

Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Bestellung komplett

erhalten haben. Siehe Identifizierung der

Komponenten, Seite 13, um sich mit den typischen

Systemkomponenten vertraut zu machen.

2.

Montieren Sie den Rollensatz, falls er bestellt wurde.

Siehe Handbuch 406690 für Anweisungen.

3.

Montieren Sie die Farbtrichterhalterungen, falls sie bestellt wurden. Siehe Handbuch 312747 für Anweisungen.

4.

Montieren Sie die Farbtrichter locker an den

Halterungen, falls sie bestellt wurden. Siehe

Handbuch 312747 für Anweisungen.

5.

Schließen Sie den unteren Farbtrichterauslass an, wenn Sie eine Schwerkraft-Zufuhrpumpe verwenden.

Siehe Handbuch 312747 für Anweisungen.

6.

Ziehen Sie die Befestigungsschrauben des

Farbtrichters fest an. Siehe Handbuch 312747 für Anweisungen.

7.

Montieren Sie Rührwerk(e) und Zufuhrpumpe(n), falls sie bestellt wurden, und schließen Sie sie an.

Siehe Handbuch 312769 für Anweisungen.

8.

Montieren Sie den Farbtrichter-Taucherhitzersatz, falls er bestellt wurde, und schließen Sie ihn an.

Siehe Handbuch 312747 für Anweisungen.

9.

Schließen Sie den Rücklaufschlauch, das

Drosselventil (inkl. Knopf und Nippel) und das

Rücklaufrohr an. Leiten Sie es in den Farbtrichter oder das Fass. Siehe Handbuch 312747 für Anweisungen.

10. Ersetzen Sie ggf. das USB-Etikett (an der Vorderseite der Steuerkonsole) mit der korrekten Sprachversion.

11. Ersetzen Sie ggf. das Alarmcode-Etikett (unter den

Materialreglerventilen) mit der korrekten Sprachversion.

12. Montieren Sie den beheizten Farbtrichter/Schlauch-

Zirkulationssatz, falls er bestellt wurde. Siehe

Handbuch 313259 für Anweisungen.

13. Schließen Sie bei Spritzgeräten für

Nicht-Gefahrenbereiche das Netzkabel (nicht

mitgeliefert) an. Siehe Anschluss des Netzkabels,

Seite 19 für Anweisungen.

14. Schließen Sie bei Spritzgeräten für

Nicht-Gefahrenbereiche die Anschlüsse im Anschlusskasten für die Tauch- oder

Zirkulationsheizelemente an. Siehe Handbuch

312747 für Anweisungen zum Tauchheizelement.

Siehe Handbuch 309524 für Anweisungen zum

Zirkulationsheizelement.

15. Schließen Sie bei Spritzgeräten für Gefahrenbereiche die explosionsgeschützten Heizelemente an. Siehe

Draht-Spritzgeräte mit explosionsgeschützten

Heizelementen, Seite 21, und Handbuch 309524

für Anweisungen und Empfehlungen.

16. Schließen Sie die Luftzufuhrleitung an.

Siehe Anschluss der Luftzufuhr, Seite 21,

für Anweisungen und Empfehlungen.

17. Schließen Sie die Materialschlaucheinheit einschließlich Peitschenende und Pistole an.

Siehe Anschluss der Materialschlauchgruppe,

Seite 22 für Anweisungen. Schließen Sie auch

den externen Mischblock an, falls er bestellt wurde.

Siehe Handbuch 312749 für Anweisungen.

12 3A0010L

Identifizierung der Komponenten

Identifizierung der Komponenten

Typische Installation: 20-Gallonen-Farbtrichter mit Rückführung

(Vorderansicht)

L

B

P

N

C

G

F

R

J

M

D

E

H

K

A

BB

. 1: Typische Installation: 20-Gallonen-Farbtrichter mit Rückführung (Vorderansicht)

A ti21272a

A Rahmen

B Materialsteuerungsgruppe

(siehe Materialsteuerungsgruppe, Seite 15)

C 20-Gallonen-Farbtrichtereinheit (siehe Handbuch 312747)

D 20-Gallonen-Farbtrichterhalterung

(siehe Handbuch 312747)

E Hauptluftventil

F

GCA-Regleranzeige (siehe Benutzeroberfläche, Seite 18)

G Pumpenregler – Ein- und Aus-Knöpfe

H Luftfilter

J Luftregler

K Viscon-HP-Materialerhitzer

L Anschlusskasten/Heizelementregler

(siehe Anschlusskasten/Heizelementregler, Seite 16)

M Inline-Materialerhitzerregler

N Druckluftbetriebenes Rührwerk

P Druckzufuhrpumpe

R Rücklaufreglerventil

3A0010L 13

Identifizierung der Komponenten

Typische Installation: 20-Gallonen-Farbtrichter mit Rückführung

(Rückansicht)

S

T

A BB . 2: Typische Installation: 20-Gallonen-Farbtrichter mit Rückführung (Rückansicht)

V

S Luftmotor

T Hochdruck-Materialpumpe

U Lösemittel-Spülpumpe (Merkur

®

-Pumpe)

V Materialeinlassgruppe

U

14 3A0010L

Materialsteuerungsgruppe

AA

AC

AL

AE

AH

A BB . 3: Materialsteuerungsgruppe

AA Dosierventil A

AB Dosierventil B

AC Rücklaufventil A

AD Rücklaufventil B

AE Probenventil A

Identifizierung der Komponenten

AB

AD

AF

AG

AM

AJ

AK r_XM1A00_312359_313289_18A

AF Probenventil B

AG Drosselventil

AH Mischblock-Absperr-/Rückschlagventil A

AJ Mischblock-Absperr-/Rückschlagventil B

AK Lösemittel-Absperrventil

AL Drucksensor

AM Lösemittel-Rückschlagventil

3A0010L 15

Identifizierung der Komponenten

Anschlusskasten/Heizelementregler

BA

BB

BC

A BB . 4: Anschlusskasten/Heizelementregler

BA Hauptschalter

BB Materialerhitzerregler A

BC Materialerhitzerregler B

Luftregler

CA

BD

BE

BD Farbtrichter-Heizelementregler A

BE Farbtrichter-Heizelementregler B

CC

CD

CE

CB

A BB . 5: Luftregler

CA Ein/Aus-Regler für Hauptpumpe und Luftzufuhr

CB Ein/Aus-Regler für Lösemittelpumpen-Luftzufuhr

CC Einlassluftdruckmanometer

CD Hauptpumpen-Druckluftregler

CF

CG r_XM1A00_312359_313289_14A

CE Hauptpumpen-Druckluftregleranzeige

CF Lösemittelpumpen-Druckluftanzeige

CG Lösemittelpumpen-Druckluftregler

16 3A0010L

Identifizierung der Komponenten

Benutzeroberfläche

DA

DJ

DG

DF

DH

DE

DR

TT ti13365a

DP

DN

DM

DB

DK

DC

A BB . 6: Benutzeroberfläche

Tasten

Kennzeichnung Taste

DA

DB

DC

TT

DE

DF

DG

DH

DJ

DR

Funktion

Anzeigebildschirm Zur Anzeige von Mischverhältnis,

Start

Stopp

Enter

Moduswahl, Fehlerbedingungen,

Zählerständen und

Systeminformationen.

Initiiert die aktuell auf dem

Betriebsbildschirm ausgewählte aktive Betriebsmodus-Funktion.

Beendet die aktuell ausgewählte aktive Betriebsmodus-Funktion.

Zum Öffnen der Dropdown-

Felder, zur Auswahl von Optionen und zur Speicherung von Werten.

Alarmrückstellung Setzt Alarmmeldungen und

Hinweise zurück.

Links/Rechts Wechselt zwischen Bildschirmen im Betriebs- und Setup-Modus.

Funktion

Auf/Ab

Aktiviert einen Modus oder eine

Aktion, die durch das Symbol

über jedem einzelnen der vier

Knöpfe auf dem LCD-Bildschirm angezeigt werden.

Wechselt zwischen

Auswahlfeldern, Dropdown-

Feldern und auswählbaren

Werten auf den

Setup-Bildschirmen.

Setup-

Tastensperre

USB-Port

Zum Ändern des

Mischverhältnisses oder Aufruf des Setup-Modus.

Anschluss für Daten-Download.

Nur zur Verwendung in

Nicht-Gefahrenbereichen.

LEDs

Die Anzeige verfügt über vier verschiedene LEDs.

Kennzeichnung LED Funktion

DK

DM

DN

DP

Blau Dosierventil aktiv

Ein - Dosierventil ist aktiv

Aus - Dosierventil ist nicht aktiv

Grün Spritzmodus aktiv

• Spritzmodus ist eingeschaltet

(aktiv)

Spritzmodus ist ausgeschaltet

(inaktiv)

Rot Alarm

Ein - Alarm liegt vor

Aus - kein Alarm

Gelb Warnhinweis

• Ein - ist aktiv.

• Aus - keine Warnung angezeigt.

Die Felder für Mischverhältnis

• und Systemvorbereitung können nicht geändert werden.

Blinkt - Schlüssel ist gedrückt und umgedreht. Die Felder für Mischverhältnis und

Systemvorbereitung können geändert werden.

3A0010L 17

Identifizierung der Komponenten

Benutzeroberfläche

HINWEIS:

Für Einzelheiten zur Benutzeroberfläche siehe

Benutzeroberfläche, Seite 54.

Komponenten des Hauptanzeigebildschirms

Der System-Mischverhältnismodus zeigt, ob das Sollmischverhältnis nach Volumen oder Gewicht bestimmt wird. Wenn das Gewicht durchgestrichen ist, muss das System vor dem Start kalibriert werden. Siehe Pumpen-

und Dosiertest, Seite 40.

Aktuelles Datum und aktuelle Uhrzeit

Verbleibende Topfzeit System-

Mischverhältnismodus

(Volumen/Gewicht)

Funktionsanzeige

Navigationsleiste

Einen Bildschirm zurück

A BB . 7: Komponenten des Hauptanzeigebildschirms (mit allen Anzeigefunktionen aktiviert dargestellt)

ACHTUNG

Um Beschädigung der Softkey-Tasten zu vermeiden, dürfen die Tasten nicht mit scharfen oder spitzen

Objekten wie Stiften, Plastikkarten oder Fingernägeln gedrückt werden.

18 3A0010L

Systemvorbereitung

Systemvorbereitung

Anschluss des Netzkabels

(Für Spritzgeräte mit Heizelement-

Anschlusskästen. Nur für Spritzgeräte für Nicht-Gefahrenbereiche.)

230 V, 1-phasig: Mit einem Schraubendreher zwei Leiter an den oberen, mit N und L2 gekennzeichneten Klemmen anschließen. Den grünen Leiter an Masse (GND) legen.

L1 L2 PE

Graco liefert keine Netzkabel für Heizelement-

Anschlusskästen. Anhand der folgenden Tabelle können Sie bestimmen, welches Netzkabel für das jeweilige Modell erforderlich ist.

Spannung

240V, 1 PH

240V, 3 PH

380V, 3 PH

Anforderungen an Netzkabel

Netzkabel AWG (mm

2

)

4 (21,2), 2 Leiter + Masse

6 (13,3), 3 Leiter + Masse

6 (13,3), 4 Leiter + Masse

HINWEIS:

Spritzgeräte ohne Heizelemente für Nicht-Gefahrenbereiche werden zusammen mit zwei Netzkabeln (US-NEMA 5-15 und IEC-320) ausgeliefert. (Adapter für Europa und

Australien sind ebenfalls beigefügt.) Diese Netzkabel sind für eine Betriebsspannung von 90-240 V AC, 47-63 Hz zugelassen. Zu den Teilenummern siehe das Reparatur- und Ersatzteilehandbuch für XM-Mehrkomponenten-

Spritzgeräte oder das Bedienungs-/Ersatzteilehandbuch für XM-Mehrkomponenten-OEM-Spritzgeräte.

7L4

N L1 L2 L3

1L1 ti8611a

N 1 2 3

N L1 L2 L3

G

GRND

230 V, 3-phasige Dreieckschaltung: Mit einem

Schraubendreher drei Leiter an den oberen, mit L1,

L2 und L3 gekennzeichneten Klemmen anschließen.

Den grünen Leiter an Masse (GND) legen.

N L1 L2 L3

1L1 ti8612a

L1 L2 L3 PE

N 1 2 3

N L1 L2 L3

G

GRND

380 V, 3-phasige Sternschaltung: Mit einem

Schraubendreher drei Leiter an den oberen, mit L1,

L2 und L3 gekennzeichneten Klemmen anschließen.

Den Nullleiter an N anschließen. Den grünen Leiter an Masse (GND) legen.

N L1 L2 L3

PE

HINWEIS:

Die Klemmennummern an den Trennschalterblöcken nicht beachten. Die Anschlüsse an den gezeigten

Positionen vornehmen.

1.

Die Abdeckung des Anschlusskastens öffnen.

2.

Das Netzkabel wie folgt anschließen.

7L4

N L1 L2 L3

1L1 ti8613a

N 1 2 3

N L1 L2 L3

G

GRND

3A0010L 19

Systemvorbereitung

Konfiguration für

Versorgungsspannung

(Nur für Spritzgeräte in

Nicht-Gefahrenbereichen.)

HINWEIS:

Die Klemmennummern an den Trennschalterblöcken nicht beachten. Die Anschlüsse an den gezeigten

Positionen vornehmen.

1.

Die Steckbrücken ausfindig machen.

2.

Mit einem flachen Schraubendreher die roten

Steckbrücken von ihrem Steckplatz in die unten gezeigte Position bringen. Die Steckbrücken fest in ihre neue Position drücken.

HINWEIS:

Bei 1-phasigen 230-V- und 3-phasigen 230-V-

Installationen die Steckbrückenpositionen wie unten gezeigt ändern. Die Maschine wird mit Steckbrücken in der ausfallsicheren 380-3Ø-Position geliefert.

3.

Die Abdeckung des Anschlusskastens schließen.

Steckbrücken ti18664a

TB2

Klemmenblöcke

Die roten

Steckbrücken wie gezeigt positionieren

N L1 L2 L3

380V 3ø WYE

(wie geliefert)

N L1 L2 L3

230V 3ø Delta

N L1 L2

230V 1ø

L3

20 3A0010L

Draht-Spritzgeräte mit explosionsgeschützten

Heizelementen

(nur für Spritzgeräte für Gefahrenbereichen)

Systemvorbereitung

Anschluss der Luftzufuhr

Schließen Sie die Luftzufuhrleitung am

3/4"-NPT(I)-Luftfiltereinlass an.

HINWEIS:

Verwenden Sie einen Luftschlauch mit mindestens

19,1 mm (3/4") Innendurchmesser.

Wenn Ihr Spritzgerät für Gefahrenbereiche zugelassen ist und Ihre Heizelemente explosionsgeschützt sind, muss die Verdrahtung des Heizelements durch einen qualifizierten Elektriker erfolgen. Stellen Sie sicher, dass die Verdrahtung und die Elektroinstallation den lokalen Bestimmungen für Gefahrenbereiche entspricht.

E

Unsachgemäß installierte oder angeschlossene Geräte können zur Entstehung gefährlicher Bedingungen führen und Feuer, Explosionen oder Stromschläge verursachen.

Befolgen Sie die lokalen Vorschriften.

Wenn explosionsgeschützte Heizelemente verwendet werden, stellen Sie sicher, dass die gesamte Verkabelung,

Kabelanschlüsse, Schalter und Stromverteilungstafeln alle Anforderungen hinsichtlich Brandschutz

(Explosionsschutz) erfüllen.

Schlagen Sie im Viscon HP Heizgeräte-Handbuch 309524 bezüglich der Anweisungen für den elektrischen Anschluss und der Richtlinien für Gefahrenbereiche nach.

HINWEIS:

Anforderungen an die Luftzufuhr: 1,0 MPa (150 psi;

10,3 bar) max.; 0,35 MPa (50 psi; 3,5 bar) min.

(während des Betriebs).

Erforderliche Durchflussmenge: Mindestens 1,96 m

3

/min

(70 ft

2

/min); maximal 7,0 m

3

/min (250 ft

3

/min). Verfügbarer

Materialdruck und Durchflussmenge sind direkt vom verfügbaren Luftvolumen abhängig. Siehe

Pumpenkennlinien, Seite 86.

Allgemeine Richtwerte zur erforderlichen Durchflussmenge:

• 1,96 m

3

/min (70 ft

2

/min) pro l/min (gal/min) während des Spritzens

• Zusätzlich 0,28 m

3

/min (10 ft

2

/min) pro Rührwerk

• Zusätzlich 0,28 m

3

/min (10 ft

2

/min) pro

Fass-Zufuhrpumpe

HINWEIS:

Wenn Ihr Spritzgerät für Gefahrenbereiche zugelassen ist, wird die Steuereinheit durch einen druckluftbetriebenen

Wechselstromerzeuger angetrieben.

HINWEIS:

Die Dosierventile werden mit Druckluft betrieben.

Das Spritzgerät arbeitet nicht ordnungsgemäß, wenn der Eingangs-Druckluftpegel während des

Spritzvorgangs unter 0,35 MPa (50 psi; 3,5 bar) fällt.

3A0010L 21

Systemvorbereitung

Anschluss der

Materialschlauchgruppe

1.

Schließen Sie den Materialschlauch am

Materialverteilerausgang an. Bringen Sie die Pistolen-Spritzdüse noch nicht an.

Einstellung der Packungsmuttern

1.

Füllen Sie die Packungsmuttern von Pumpe A und B mit TSL

-Flüssigkeit und ziehen Sie sie mit 67,5 N•m

(50 ft-lbs) an. Befolgen Sie die Anweisungen im

Handbuch 311762 für Xtreme-Unterpumpen.

HINWEIS:

Ziehen Sie nach dem ersten Tag der Nutzung die

Packungsmuttern nach.

2.

Füllen Sie die Packungsmuttern der Dosierventile A und B mit TSL-Flüssigkeit und ziehen Sie sie um

1/4 Umdrehung nach, nachdem sie die Packungen berühren; dies entspricht etwa 16-18 N•m

(145-155 in-lbs).

TSL TSL

Materialintegratorschlauch

ACHTUNG

Bringen Sie den Statikmischer nicht direkt am

Materialverteiler an. Bringen Sie den Statikmischer erst hinter einem Integratorschlauch mit 7,5 m

(25 Fuß) Länge an, um sicherzustellen, dass die Materialmengen komplett vermischt sind.

Das Verspritzen von mangelhaft vermischtem

Material kann eine Nachbearbeitung der gespritzten Teile erforderlich machen.

2.

Ziehen Sie alle Fittings fest.

HINWEIS:

Überprüfen Sie bei Pumpen- und Volumenzählerventilen nach der ersten Betriebsstunde und erneut nach

24 Stunden den festen Sitz der Packungsmuttern.

Führen Sie danach je nach Bedarf oder bei Verfärbung oder Austritt der TSL-Flüssigkeit aus der Packungsmutter

Kontrollen durch. Überprüfen Sie den festen Sitz auch immer dann, wenn das Spritzgerät transportiert wurde.

Ziehen Sie die Packungsmuttern nur an, wenn der

Materialdruck komplett abgelassen wurde.

22 3A0010L

Normalbetrieb

Normalbetrieb

Einschalten

(über Wechselstromgenerator betriebene Systeme)

1.

Stellen Sie den Hauptpumpen-Druckluftregler (CD) auf die Mindesteinstellung.

2.

Öffnen Sie das Hauptluftventil (E) und das

Hauptpumpen- und Luftventil (CA), um den druckluftbetriebenen Wechselstromgenerator zu starten.

Der Haupt-Luftdruck wird an der Anzeige (CC) angezeigt. Nach fünf Sekunden erscheint der

Materialsteuerungsbildschirm.

CC

CD

CA

CE

Abschließende Einstellungen

Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn das Gerät während der Einstellung abgeschaltet werden soll.

1.

Entlasten Sie den Systemdruck. Siehe

Druckentlastung, Seite 34.

2.

Spülen und entlüften Sie das System. Siehe

Entlüften (Seite 27), Ausspülen von Mischmaterial

(Seite 36) und Parkposition der

Materialpumpenstangen (Seite 38).

3.

Überprüfen Sie die Genauigkeit des Mischverhältnisses.

Führen Sie den Pumpen- und Dosiertest (Seite 40)

und den Chargendosierungs- oder

Mischverhältnistest (Seite 43) aus, um die

Genauigkeit des Mischverhältnisses zu überprüfen.

Alarmanzeige

Wenn ein Alarm auftritt, wird automatisch der Alarm-Info-

Bildschirm angezeigt. Dieser zeigt den aktiven Alarm-Code zusammen mit einem Glocken-Symbol. Außerdem wird die Alarmposition mit Draufsicht und Seitenansicht des

Spritzgeräts angezeigt.

Einschalten (über Steckdose betriebene Systeme)

Betätigen Sie den Hauptschalter. Nach fünf Sekunden erscheint der Materialsteuerungsbildschirm.

Mischverhältniseinstellung und Setup

1.

Drehen Sie den Schlüssel nach rechts (Setup-

Position). Die gelbe LED blinkt und der Setup-

Startbildschirm wird angezeigt.

2.

Drücken Sie zu ändern.

und , um das Mischverhältnis

3.

Sobald das gewünschte Verhältnis angezeigt wird, drehen Sie den Schlüssel nach links. Die gelbe LED erlischt.

4.

Ändern Sie die optionalen Systemeinstellungen

auf die gewünschten Parameter, wie in Festlegung

der Systemeinstellungen (optional), Seite 24

beschrieben.

3A0010L

Es gibt zwei Stufen von Fehlercodes: Alarme und Hinweise.

Ein Glocken-Symbol zeigt einen Alarm an. Ein ausgefülltes

Glockensymbol mit einem Ausrufungszeichen und drei akustischen Warnsignalen zeigt einen Alarm an.

Ein innen leeres Glockensymbol und ein einzelnes akustisches Warnsignal steht für einen Hinweis.

Alarmdiagnose

Siehe Alarm-Codes und Fehlerbehebung, Seite 75,

für Ursachen und Lösungen für jeden einzelnen

Alarm-Code.

Löschen von Alarmen

Drücken Sie

Drücken Sie

, um Alarme und Hinweise zu löschen.

, um zum Betriebsbildschirm

(Materialsteuerung) zurückzukehren.

Für weitere Informationen zu Alarmen und Alarm-Codes

siehe LED-Diagnosedaten, Seite 51.

23

Normalbetrieb

Festlegung der

Systemeinstellungen (optional)

HINWEIS:

Für Einzelheiten zu den Bildschirmen der

Benutzeroberfläche siehe Benutzeroberfläche,

Seite 54.

Um das Datum und die Uhrzeit zu ändern, zur Auswahl des Feldes drücken. drücken, um das Feld zu editieren. Zum Durchlaufen der einzelnen Ziffern und drücken. und drücken, um zur nächsten Ziffer im Feld zu wechseln. Zum Speichern des geänderten Werts drücken.

Drücken Sie auf dem Setup-Startbildschirm, um die Benutzeroberflächen-Parameter und USB-Parameter einzustellen.

Einstellung der Benutzeroberflächen-

Parameter

Drücken Sie auf dem Topfzeit/Schlauchlängen-

Bildschirm, um zum Bildschirm mit Benutzeroberflächen-

Parameter zu gelangen.

Die folgenden Benutzeroberflächen-Parameter können konfiguriert werden:

• Datumsformat

• Datum (werksseitig eingestellt)

• Zeit (werksseitig eingestellt)

• Maßeinheiten für:

• Materialförderleistung

• Druck

• Temperatur

• Schlauchlänge

• Gewicht

Um das Datumsformat zu ändern, zur Auswahl des

Feldes drücken. Zum Öffnen des Dropdown-Feldes

drücken. Zur Auswahl des gewünschten Formats

und drücken. Zum Speichern des betreffenden

Datumsformats erneut drücken. Zum Ändern der

Maßeinheiten die gleiche Vorgehensweise anwenden.

Einstellung der USB-Parameter

Auf dem Bildschirm mit Benutzeroberflächen-Parameter

drücken, um zum Bildschirm mit

USB-Parametern zu gelangen.

Zur Einstellung der Spritzgerätezahl, zur Konfiguration der Anzahl an Betriebsstunden, die auf den externen

USB-Speicherstick heruntergeladen werden sollen, und zur Häufigkeit der Datenaufzeichnung: und

drücken, um jedes Feld zu durchlaufen.

drücken, um das Feld zu editieren.

Zum Durchlaufen der einzelnen Ziffern und drücken. und drücken, um zur nächsten

Ziffer in jedem Feld zu wechseln. Zum Speichern des geänderten Werts drücken.

24 3A0010L

Einstellung der

Wartungsparameter (optional)

HINWEIS:

Vor der Konfigurierung von Systemeinstellungen

siehe Setup-Aktivierungsbildschirme, Seite 59,

um sicherzustellen, dass die in diesem Abschnitt dargestellten Bildschirme angezeigt und konfiguriert werden können. Sind sie es nicht, befolgen Sie die

Anweisungen unter Setup-Aktivierungsbildschirme,

um sie zu aktivieren.

HINWEIS:

Für Einzelheiten zu den Bildschirmen der

Benutzeroberfläche siehe Benutzeroberfläche, Seite 54.

Normalbetrieb

Festlegen des Wartungsplans

Um die Dauer in Tagen zu verändern, nach der der

Einlass-Druckluftfilter ausgetauscht werden muss und bei deren Verstreichen zur Erinnerung ein Hinweis ausgegeben werden soll, drücken Sie , um den

Wartungs-Setup-Bildschirm 2 aufzurufen. drücken, um das Feld zu editieren. Zum Wechsel zwischen den einzelnen Stellen und zum Durchlaufen der optionalen Werte der Dauer in Tagen

und drücken. Zum Speichern

drücken.

Um die Wartungsparameter für Pumpen und Ventile einzustellen, einschließlich der Wartungspläne, drücken

Sie auf dem Setup-Startbildschirm.

Verwenden Sie den ersten Bildschirm, um die

Wartungs-Sollmengen für Pumpen und Dosierventile festzulegen. Verwenden Sie den zweiten Bildschirm, um den Wartungsplan zum Wechsel des Einlass-Luftfilters festzulegen.

Einstellung von Wartungs-Sollwerten

Drücken Sie zur Einstellung der Wartungs-Sollwerte und , um die Felder zu durchlaufen, und , um ein Feld zu editieren. Zum Durchlaufen der einzelnen

Sollwert-Stellen drücken. Zum Durchlaufen der optionalen Werte und drücken. Diesen

Vorgang so lange fortführen, bis der gewünschte Sollwert erreicht ist. Zum Speichern des geänderten Sollwertes

drücken.

3A0010L 25

Normalbetrieb

Einstellung der Spritzgeräte-

Grenzen (optional)

HINWEIS:

Für Einzelheiten zu den Setup-Bildschirmen der

Spritzgeräte-Grenzen siehe Setup-Bildschirme für

Benutzergrenzwerte, Seite 61.

Um die Pumpendruck- und Temperaturgrenzen einzustellen und zu verändern:

1.

Wählen Sie auf dem Setup-

Aktivierungsbildschirm 2. Siehe

Setup-Aktivierungsbildschirme,

Seite 59 für Anweisungen.

2.

Drücken Sie auf dem Setup-Startbildschirm , um zu den Bildschirmen für die Spritzgeräte-Grenzen zu gelangen.

3.

Befolgen Sie die Anweisungen in den Abschnitten

Einstellung der Druckgrenzen und Einstellung

der Temperaturgrenzen.

Einstellung der Druckgrenzen

Befolgen Sie die folgenden Anweisungen, um die

Druckgrenzwerte für jede Pumpe einzustellen, bei deren

Erreichen ein Hinweis und/oder eine Warnung ausgegeben werden soll.

Einstellung der Temperaturgrenzen

Befolgen Sie die folgenden Anweisungen, um die

Temperaturgrenzwerte einzustellen, bei deren Erreichen ein Hinweis und/oder eine Warnung ausgegeben werden soll.

Zum Aufrufen des Temperaturgrenzwerte-

Bildschirms drücken. Zur Festlegung der

Temperaturgrenzwerte und drücken, um die einzelnen Felder zu durchlaufen, und drücken, um ein Feld zu editieren. Zum Wechsel zwischen den einzelnen Temperaturwert-Stellen drücken, und zum Durchlaufen der optionalen Werte und drücken. Diesen Vorgang so lange fortführen, bis der gewünschte Temperaturgrenzwert erreicht ist.

Zum Speichern des Werts drücken.

HINWEIS:

Der zulässige Bereich für den Temperatur-Sollwert liegt bei 1 °C - 71 °C (34 °F - 160 °F).

Zur Festlegung der Druckgrenzwerte und drücken, um die einzelnen Felder zu durchlaufen, und

drücken, um ein Feld zu editieren. Zum Wechsel zwischen den einzelnen Druckwert-Stellen drücken, und zum Durchlaufen der optionalen Werte und drücken. Diesen Vorgang so lange fortführen, bis der gewünschte Druckgrenzwert erreicht ist.

Zum Speichern drücken.

HINWEIS:

Der Druck der Pumpe B liegt immer 10-20 % höher als der Druck der Pumpe A.

26 3A0010L

Entlüften

Ansaugen von Material A und B

4.

Öffnen Sie die Kugelventile zu den Pumpen.

Entlüften

Tragen Sie Handschuhe, wenn Lösemittel zum Spülen verwendet werden und/oder die Materialtemperatur 43

°C (110 °F) übersteigt.

HINWEIS:

Bringen Sie die Pistolen-Spritzdüse noch nicht an.

Verwenden Sie zum Ansaugen den niedrigstmöglichen

Druck, um ein Verspritzen zu vermeiden.

5.

Drehen Sie die Mischverteilerventile (AH, AJ) im Uhrzeigersinn, um sie zu schließen.

1.

Behandeln Sie das Material, bevor Sie es in die Farbtrichter geben. Stellen Sie sicher, dass

Stammkomponenten gut durchgerührt, homogen und fließfähig sind, bevor sie in den Farbtrichter gegeben werden. Verrühren Sie die Härter wieder zur Suspension, bevor Sie das Material in den

Farbtrichter geben.

2.

Befüllen Sie die Behälter A und B mit den richtigen

Materialien. Befüllen Sie die Seite A mit einer größeren Menge an Material, während Sie Seite B mit einer geringeren Menge befüllen.

6.

AH

AJ

Schalten Sie die Luftzufuhr ein. Stellen Sie den

Hauptpumpen-Druckluftregler (CD) auf 138 kPa

(20 psi; 1,38 bar) ein.

CD

Die Abbildung zeigt einen

20-Gallonen-Farbtrichter

3.

Legen Sie die Rücklaufleitungen in leere Behälter.

3A0010L 27

Entlüften

7.

Verwenden Sie den manuellen

Pumpen-Betriebsmodus.

HINWEIS:

Stellen Sie bei getrenntem Betrieb oder

Drücken Sie zum Entlüften je nach Bedarf und

ein.

11. Dosieren Sie eine kleine Menge beider Materialien durch die beiden Probenventile (AE, AF).

HINWEIS:

Öffnen Sie die Probenventile vorsichtig, um ein Verspritzen zu vermeiden.

. Beobachten Sie die Behälter, um ein Überfüllen zu vermeiden.

AE AF

8.

Wählen Sie Pumpe A . Drücken Sie .

Öffnen Sie den Hauptpumpen-Druckluftregler (CD) langsam im Uhrzeigersinn, um den Druck zu steigern, bis Pumpe A anläuft. Spritzen Sie in einen Eimer, bis aus A reines Material ausströmt. Schließen Sie das Rücklaufventil.

HINWEIS:

Es ist normal, dass beim Entlüften oder Spülen Hohlsog- oder Pumpen-Hochlaufalarme ausgegeben werden.

12. Schließen Sie beide Probenventile (AE, AF).

HINWEIS:

Wenn ein externer Mischblock verwendet wird, trennen

Sie die Schläuche vom Mischblock und saugen Material an. Schließen Sie die Schläuche wieder an. Löschen Sie die Alarme und drücken Sie falls erforderlich erneut. Diese Alarme verhindern ein Überdrehen der Pumpen, wodurch die

Pumpenpackungen beschädigt werden könnten.

9.

Verlegen Sie die Rücklaufleitung zurück in den

Behälter.

10. Den Vorgang an Seite B wiederholen.

28 3A0010L

Entlüften der

Lösemittel-Spülpumpe

Entlüften

5.

Entriegeln Sie die Abzugssperre und ziehen Sie die

Pistole in einen geerdeten Eimer ab. Verwenden Sie einen Eimerdeckel mit einem Loch, durch das Sie das Material ausgeben. Dichten Sie das Loch und die Pistole mit einem Lappen ab, um ein

Zurückspritzen zu vermeiden. Achten Sie darauf, Ihre

Finger von der Vorderseite der Pistole fernzuhalten.

1.

Schließen Sie den Spüleimer-Erdungsleiter an einen

Metalleimer mit Lösemittel an.

2.

Tauchen Sie den Saugschlauch in den

Lösemitteleimer ein.

3.

Öffnen Sie das Lösemittelspülventil (AK) am Mischblock.

TI1950a

TI1953a

6.

Öffnen Sie das Lösemittelpumpen-Luftventil (CB).

Ziehen Sie den Lösemittelpumpen-Druckluftregler

(CG) heraus und drehen Sie ihn langsam im

Uhrzeigersinn, um die Lösemittelpumpe zu entlüften und die Luft aus dem Mischschlauch und der Pistole zu verdrängen. Ziehen Sie die Pistole ab, bis die gesamte Luft entwichen ist.

CG

AK

CB

4.

Stellen Sie sicher, dass die Abzugssperre verriegelt ist. Nehmen Sie die Spritzdüse ab.

7.

Schließen Sie das Lösemittelpumpen-Luftventil (CB) und ziehen Sie die Pistole ab, um den Druck zu entlasten. Verriegeln Sie die Abzugssperre der Pistole.

TI1949a

4)!

TI1948a

TI1949a

3A0010L 29

Zirkulation

Zirkulation

.

4.

Öffnen Sie die Rücklaufventile (AC, AD).

Ohne Erhitzung

Auch bei Systemen, bei denen kein Erhitzen erforderlich ist, ist vor dem Spritzvorgang dennoch ein Materialrücklauf notwendig. Durch die Zirkulation wird sichergestellt, dass in Filtern abgesetztes Material vermischt und die Pumpenleitungen voll befüllt sind und dass die

Pumpenrückschlagventile ordnungsgemäß funktionieren.

1.

Befolgen Sie die Entlüften, Seite 27.

2.

Schließen Sie die Mischverteilerventile (AH, AJ).

AC

AD

5.

Wählen Sie die Pumpen für den Rücklauf aus, indem

Sie drücken, um folgende Optionen

AH

AJ

6.

Drehen Sie das Hauptluftabsperrventil (CA) auf.

Verwenden Sie den System-Druckluftregler (CD), um den Luftdruck zu den Pumpen langsam zu steigern, bis sie langsam anlaufen.

CA

CD

3.

Stellen Sie sicher, dass sich die Rücklaufschläuche in den richtigen Farbtrichtern befinden.

7.

Wenn die Pumpen zu schnell laufen, schließen

Sie die Drosseln an beiden Materialleitungen.

30 3A0010L

Zirkulation

8.

Lassen Sie die Pumpen laufen, bis das Material die

gewünschte Temperatur erreicht hat. Siehe Erhitzen

des Materials, Seite 31.

9.

Drücken Sie , sobald die gewünschte

Temperatur erreicht ist.

10. Drehen Sie das Hauptluftabsperrventil (CA) zu.

CA

Mit Erhitzung

Verwendung des Zirkulationsmodus, wenn ein Erhitzen des Materials erforderlich ist. Achten Sie auf die Temperatur an der Oberseite des Heizelements (am Ausgang oder an der Rückseite des Farbtrichters). Wenn das Thermometer und das Anzeigegerät die Betriebstemperatur erreicht haben, ist das Material bereit zum Spritzen.

11. Schließen Sie die Rücklaufventile (AC, AD).

AC AD

Erhitzen des Materials

Um das Material gleichmäßig über das gesamte System zu erhitzen:

1.

Zirkulieren Sie das Material bei einer Fördermenge von ca. 1 Gallone/min. (10-20 DH/Min.), um die

Temperatur der Farbtrichter auf 27-32 °C (80-90 °F) anzuheben.

2.

Verringern Sie die Zirkulationsrate auf ca.

0,25 Gallonen/min. (5 DH/Min.), um die

Heizelement-Ausgangstemperatur zu erhöhen, um die Spritztemperatur zu erreichen.

HINWEIS:

Eine zu schnelle Zirkulation des Materials ohne

Verringerung der Zirkulationsrate führt nur zur Erhöhung der Farbtrichtertemperatur. Gleichzeitig führt eine zu langsame Zirkulation nur zur Steigerung der Heizelement-

Ausgangstemperatur.

12. Siehe Spritzen, Seite 32.

HINWEIS:

Wenn Sie im Pumpen-Modus bei Drücken über 21 MPa

(3000 psi; 210 bar) zirkulieren, wird ein Hinweis ausgegeben und die gelbe LED am Anzeigegerät leuchtet auf.

Dies soll daran erinnern, vor dem Spritzen den

Spritz-Modus auszuwählen und bei einem geringeren

Druck zu zirkulieren, um übermäßige Abnutzung der

Pumpe zu vermeiden.

Wenn Sie die Pumpe an Seite A mit mehr als 35,4 MPa

(5200 psi; 354 bar) laufen lassen, wird die Pumpe durch einen Alarm abgeschaltet, um unbeabsichtigtes Spritzen von Material zu vermeiden, während sich das Gerät noch im Zirkulationsmodus befindet.

HINWEIS:

Verrühren, zirkulieren und erhitzen Sie das Material nur so stark, wie nötig, um ein Untermischen von Luft in das

Material zu vermeiden.

3A0010L 31

Spritzen

Spritzen

3.

Stellen Sie den Pumpen-Druckluftregler auf 0,21 MPa (30 psi; 2,1 bar) ein.

Tragen Sie Handschuhe, wenn Lösemittel zum Spülen verwendet werden und/oder die Materialtemperatur

43 °C (110 °F) übersteigt.

HINWEIS:

Befolgen Sie nach dem ersten Tag des Spritzens die

Druckentlastung, Seite 34, und ziehen Sie dann

die Halsdichtungen an beiden Pumpen- und

Dosierventilen fest.

.

1.

Wenn Heizelemente verwendet werden, schalten Sie diese mittels des Heizelemente-Anschlusskastens ein. Befolgen Sie die Anweisungen im Viscon

HP-Handbuch und im Abschnitt Erhitzen des

Materials auf Seite 31, um die Heizelement-

Temperatur einzustellen.

4.

Wählen Sie . Drücken Sie .

5.

Entriegeln Sie die Abzugssperre und ziehen

Sie die Pistole in einen geerdeten Metalleimer ab.

Verwenden Sie einen Metalleimerdeckel mit einem

Loch, um durch dieses hindurch zu spritzen, ohne dass etwas verspritzt. Spritzen Sie das Spüllösemittel aus dem Schlauch heraus, bis gut gemischtes

Beschichtungsmaterial aus der Pistole strömt.

TI1950a

TI1953a

6.

Verriegeln Sie die Abzugssperre. Bringen Sie die

Düse an der Pistole an.

Materialerhitzer B

Materialerhitzer A ti21275a

.

2.

Schließen Sie die Rücklaufventile und das

Mischblock-Spülventil. Öffnen Sie die

Mischverteilerventile A (blau) und B (grün).

TI1949a

7.

Stellen Sie den Druckluftregler (CD) auf den erforderlichen Spritzdruck ein und tragen Sie das

Beschichtungsmaterial auf eine Testoberfläche auf.

Schauen Sie auf den Mischverhältnis-Bildschirm, um sicherzustellen, dass das korrekte Verhältnis angezeigt wird.

Stammkomponenten-

Zirkulation

Härter-

Zirkulation

Stammkomponenten-

Ventil (blau)

32

Härter-

Ventil

(grün)

Schauen Sie außerdem auf das Balkendiagramm, um sicherzustellen, dass die Drosseleinstellung des Mischverteilers sich innerhalb optimaler

Grenzen befindet. Beachten Sie die Abschnitte

Chargendosierungs- oder Mischverhältnistest

auf Seite 43 und Einstellung der

Ausgangsdrosselung B des Geräts auf Seite 33.

8.

Befolgen Sie die Anweisungen unter Spülen des

Mischblocks, Seite 36, oder Parkposition der

Materialpumpenstangen, Seite 38, wenn Sie mit

dem Spritzen fertig sind oder bevor die Topfzeit abgelaufen ist.

HINWEIS:

Die Topfzeit oder Verarbeitungszeit des Mischmaterials verkürzt sich mit höherer Temperatur. Die Topfzeit in

Schläuchen ist erheblich kürzer als die Trocknungsdauer der Beschichtung.

3A0010L

Einstellung der Ausgangsdrosselung B des Geräts

Einstellung der

Ausgangsdrosselung B des Geräts

Stellen Sie den Drosselkörper am Mischblock oder am

Drosselventil ein, wenn es sich um einen freistehenden

Mischblock handelt, um das Fenster für die

Dosierungsregelung der Seite B zu optimieren. Ziel dabei ist es, einen konstanten Durchfluss auf der Seite A und einen häufigen oder nahezu konstanten Durchfluss auf der Seite B zu erreichen.

Mischblock-

Drosselkörper

• Es ist normal, wenn der Balken sich während des Spritzvorgangs bewegt. Wenn die Einstellung zu stark abweicht, erhalten Sie einen Alarm. Wenn das Verhältnis nicht gehalten wird, erhalten Sie den

Alarm R4BE oder R1BE. Siehe Alarm-Codes und

Fehlerbehebung, Seite 75.

• Wenn der Balken hin und zurück schwingt und Sie

Zufuhrpumpen verwenden, kann es sein, dass der

Zufuhrdruck zu hoch ist. Halten Sie den Zufuhrdruck unter 1,75 MPa (250 psi; 17,5 bar). Hochdruckpumpen erhalten einen Druckausschlag, der zweimal so hoch ist wie die Druckzuführung beim Aufwärtshub.

Hohe Zufuhrdrücke können zu Druckschwankungen zwischen A und B führen. Das System kompensiert sie, aber das Balkendiagramm zeigt diese

Ausschläge an.

Dosiergröße für Stammkomponente

Kombinierte

Förderleistung

1.

Ziehen Sie die Pistole bei einem auf normale

Spritztemperatur erhitzten Material und installierter

Spritzdüse mindestens 10 Sekunden lang ab.

2.

Rufen Sie den Mischverhältnismodus-Bildschirm auf.

Siehe Mischverhältnismodus, Seite 64. Überprüfen

Sie das Balkendiagramm.

Das Balkendiagramm für das Mischverhältnis wird angezeigt, wenn gedrückt wird. Dieser

Bildschirm dient zur Anzeige der Genauigkeit des

Spritzverhältnisses. Der Balken sollte in der Mitte der drei

Segmente sein, wenn die Drosseleinheit eingestellt ist.

3.

Drücken Sie , um den Einstellbildschirm für die Drosseleinheit aufzurufen.

HINWEIS:

• Stellen Sie bei externen Mischblöcken zuerst die

Drosseleinheit des Geräts ein. Schließen Sie dann die

Drosseleinheit des externen Mischblocks auf ungefähr die gleiche Einstellung oder bis der Bildschirm der

Drosseleinheit sich nach links zu bewegen beginnt.

3A0010L

Das Balkendiagramm für die Einstellung der Drosseleinheit wird angezeigt, wenn gedrückt wird. Dieser Bildschirm wird zur Einstellung der Drosseleinheit verwendet.

• Bei maximaler Förderleistung sollte der Balken in der Mitte sein.

• Bei Förderleistungen unter dem Maximum sollte der Balken auf der rechten Seite sein.

• Der Balken sollte niemals links stehen.

• Konfigurieren Sie das System bei maximaler

Förderleistung. Drehen Sie anschließend die

Drosseleinheit im Uhrzeigersinn, falls sich der Balken im Diagramm rechts befindet, und gegen den

Uhrzeigersinn, falls sich der Balken im Diagramm links befindet.

HINWEIS: Die Dosiergröße der Pumpe, die in der linken oberen Ecke angezeigt wird, ist minimal, wenn die Drosseleinheit korrekt eingestellt ist. Sobald die Drosseleinheit auf ein vorgegebenes Verhältnis und Material eingestellt ist, sollte sie in dieser Stellung verriegelt und nicht mehr verändert werden.

33

Druckentlastung

Druckentlastung

Beim Beenden der Spritzarbeiten sowie vor dem

Reinigen, Überprüfen, Warten oder Transportieren

von Geräten die Schritte in Ausspülen von

Mischmaterial ausführen.

Entlastung der Materialdrücke A und B

1.

Verriegeln Sie die Abzugssperre.

7.

Drücken Sie ein Metallteil der Pistole fest gegen einen geerdeten Metalleimer mit aufgesetztem

Spritzschutz. Ziehen Sie die Pistole ab, um den

Materialdruck in den Schläuchen zu entlasten.

TI1953a

8.

Verriegeln Sie die Abzugssperre.

TI1949a

2.

Drücken Sie .

.

3.

Wenn Materialerhitzer verwendet werden, schalten

Sie sie mittels der Regler an der Heizelement-

Steuereinheit oder dem Heizelement-

Anschlusskasten ab.

TI1949a

Entlastung des Pumpen-Materialdrucks und Spülen des Mischschlauchs

9.

Schließen Sie die Mischverteilerventile (AH, AJ) und öffnen Sie dann die Lösemittel-Spülventile (AK) am Mischblock.

AK

AJ

Materialerhitzer B

Materialerhitzer A ti21275a

4.

Schalten Sie die Zufuhrpumpen, falls verwendet, ab.

5.

Bauen Sie die Spritzdüse aus reinigen Sie sie.

6.

Entriegeln Sie die Abzugssperre.

AH

TI1950a

34 3A0010L

Druckentlastung

10. Öffnen Sie das Lösemittelpumpen-Druckluftregelventil

(CB). Verwenden Sie den niedrigsten Druck, der zum

Spülen des Materials aus dem Schlauch benötigt wird.

13. Schließen Sie das Lösemittelpumpen-

Druckluftregelventil (CB).

14. Entriegeln Sie die Abzugssperre.

15. Schließen Sie das Lösemittelspülventil (AK) am Mischblock.

CB

AK

11. Entriegeln Sie die Abzugssperre.

16. Entlasten Sie den verbleibenden Druck in der Pistole und verriegeln Sie die Abzugssperre.

TI1950a

12. Drücken Sie ein Metallteil der Pistole fest gegen einen geerdeten Metalleimer mit aufgesetztem

Spritzschutz. Ziehen Sie die Pistole ab, um

Mischmaterial mit sauberem Lösemittel aus der Leitung zu spülen.

TI1949a

3A0010L 35

Ausspülen von Mischmaterial

Ausspülen von Mischmaterial

Spülen des Mischblocks

.

4.

Öffnen Sie das Lösemittelpumpen-Luftventil (CB).

Ziehen Sie den Lösemittelpumpen-Druckluftregler

(CG) heraus und drehen Sie ihn langsam im

Uhrzeigersinn, um den Luftdruck zu steigern.

Verwenden Sie den niedrigstmöglichen Druck.

Verwendung der Lösemittelpumpe

CG

CB

1.

Drücken Sie , um das System abzuschalten.

Verriegeln Sie die Abzugssperre. Nehmen Sie die

Spritzdüse ab.

TI1949a

4)!

TI1948a

2.

Stellen Sie sicher, dass die Probenventile (AE, AF) und die Mischverteilerventile (AH, AJ) geschlossen sind.

5.

Entriegeln Sie die Abzugssperre und ziehen Sie die Pistole in einen geerdeten Eimer ab. Verwenden

Sie einen Eimerdeckel mit einem Loch, durch das

Sie das Material ausgeben. Dichten Sie das Loch und die Pistole mit einem Lappen ab, um ein

Zurückspritzen zu vermeiden. Achten Sie darauf, Ihre

Finger von der Vorderseite der Pistole fernzuhalten.

Spülen Sie Mischmaterial aus, bis sauberes

Lösemittel austritt.

AE AF

AK

AJ

TI1950a

6.

Verriegeln Sie die Abzugssperre.

AH

TI1953a

TI1949a

3.

Öffnen Sie das Lösemittelabsperrventil (AK) am Mischblock.

36 3A0010L

7.

Schließen Sie das Lösemittelpumpen-Druckluftventil

(CB) und das Lösemittelabsperrventil (AK) am

Mischblock. Ziehen Sie die Spritzpistole ab, um den Druck zu entlasten.

Ausspülen von Mischmaterial

9.

Verriegeln Sie die Abzugssperre.

AK

TI1949a

10. Demontieren Sie die Spritzdüse und reinigen Sie sie per Hand mit Lösemittel. Bringen Sie sie wieder an der Pistole an.

8.

Befolgen Sie die Druckentlastung, Seite 34.

3A0010L 37

Parkposition der Materialpumpenstangen

Parkposition der Materialpumpenstangen

1.

Entlasten Sie den Druck. Siehe Druckentlastung,

Seite 34.

5.

Schließen Sie das Hauptpumpen-Luftventil (CA) und die Druckluftversorgung des gesamten Systems.

CA

2.

Drücken Sie .

3.

Drehen Sie die Rücklaufventile (AC, AD) gegen den

Uhrzeigersinn, um sie zu öffnen. Jede Pumpe läuft um, bis der untere Totpunkt erreicht wird, und hält dann an.

CB

AC AD

4.

Schließen Sie das jeweilige Umlaufventil, sobald die blaue LED jeder Pumpe erlischt.

AC AD

38 3A0010L

Abschaltung des gesamten Systems

Abschaltung des gesamten Systems

Führen Sie dieses Verfahren vor der Wartung des Geräts oder der Abschaltung aus.

1.

Befolgen Sie die Ausspülen von Mischmaterial,

Seite 36. Verwenden Sie einen Eimerdeckel mit

einem Spritzschutz, um ein Verspritzen zu vermeiden.

2.

Verriegeln Sie die Abzugssperre, schalten Sie den

Druckluftregler ab und schließen Sie das Haupt-

Luftabsperrventil. Nehmen Sie die Spritzdüse ab.

TI1953a

TI1949a

4)!

TI1948a

3.

Zum Abschalten über Nacht:

• Befolgen Sie die Anweisungen unter

Parkposition der Materialpumpenstangen auf Seite 38.

• Verschließen Sie die Materialauslässe, um das Lösemittel in den Leitungen zu halten.

• Füllen Sie die Packungsmuttern von Pumpe A und B mit TSL-Flüssigkeit.

3A0010L 39

Systemkontrolle

Systemkontrolle

Graco empfiehlt, folgende Tests täglich durchzuführen.

Misch- und Integrationstests

Mit den folgenden Tests können die richtige Mischung und die Integration geprüft werden.

Schmetterlingstest

Sprühen Sie bei niedrigem Druck, normaler Förderleistung und ohne eingesetzte Spritzdüse einen 12,7 mm (1/2") breiten Streifen an Material auf eine Folie, bis jede der beiden Pumpen mehrmals umgeschaltet hat. Falten Sie das Folienblatt über das Material und ziehen es danach wieder ab. Achten Sie auf unvermischtes Material

(erscheint marmoriert).

Aushärtungstest

Spritzen Sie ein einzelnes, durchgehendes Muster bei typischer Druckeinstellung, Förderleistung und Düsengröße auf eine Folie, bis jede der beiden Pumpen mehrmals umgeschaltet hat. Ziehen Sie dabei die Pistole so ab, wie

Sie das auch bei der Arbeit am Werkstück tun würden

(abziehen/loslassen). Achten Sie darauf, dass sich das aufgetragene Spritzmaterial nicht überlappt oder überkreuzt.

Überprüfen Sie die Aushärtung des Materials in verschiedenen Zeitabständen, wie sie auf dem Material-

Datenblatt angegeben sind. Überprüfen Sie das Material z.B. auf Berührungsfestigkeit, indem Sie zu den im

Datenblatt angeführten Zeiten mit dem Finger über die gesamte Länge des aufgetragenen Materials streichen.

HINWEIS:

Flächen, die zum Trocknen länger benötigen, sind ein Anzeichen für unzureichende Vermengung.

Erscheinungstest

Spritzen Sie Material auf eine Metalloberfläche. Prüfen

Sie, ob es hinsichtlich Farbe, Glanz oder Struktur

Veränderungen gibt, die darauf hindeuten könnten, dass das Spritzmaterial falsch katalysiert wurde.

Pumpen- und Dosiertest

Dieser Test prüft die folgenden Punkte und sollte jedes

Mal durchgeführt werden, wenn ein neuer Job gestartet wird oder wenn ein Problem vermutet wird.

• Durch Ausgabe von exakt 750 ml eines jeden

Materials wird sichergestellt, dass die installierten

Pumpen mit den auf dem Setup-Bildschirm ausgewählten Pumpen übereinstimmen.

• Durch Abdrosseln des Abwärtshubs wird geprüft, dass jede Pumpe Material gegen das

Pumpeneinlassventil drückt.

• Durch Abdrosseln des Aufwärtshubs wird geprüft, dass jede Pumpe Material gegen das

Pumpenkolbenventil drückt.

• Es wird geprüft, dass jedes Volumenzählerventil mit

Material befüllt ist und dass zwischen der Pumpe und dem Volumenzählerventil keine Undichtigkeiten vorhanden sind.

• Es wird überprüft, dass die Rücklaufventile (AC, AD) geschlossen und dicht sind.

• Wenn der System-Mischverhältnismodus auf

Gewicht eingestellt ist, wird bei diesem Test das Mischverhältnis nach Gewicht kalibriert.

Bei diesem Test wird eine Menge von je 750 ml von

Komponente A und dann von Komponente B abgegeben.

Geben Sie das Material in getrennte Behälter ab, so dass es wieder in die Tanks zurückgegeben werden kann.

HINWEIS:

Während jeder Dosierung stoppt der Durchfluss einmal, um den Aufwärtshub anzuhalten, und einmal, um den

Abwärtshub anzuhalten, woraufhin die Dosierung abgeschlossen wird. Schließen Sie das Probenventil nicht, bis der dritte Durchfluss stoppt und die blaue

Pumpenleuchte (DK) erlischt.

1.

Rufen Sie die Testbildschirme auf (siehe Seite 64).

40 3A0010L

2.

Wählen Sie durchzuführen.

, um den Pumpentest

Systemkontrolle b.

Stellen Sie einen sauberen Behälter mit 1 l

Fassungsvermögen unter das Probenventil A

(AE).

Wenn der System-Mischverhältnismodus auf

Volumen eingestellt ist, können entweder Volumen oder Gewichte gemessen werden.

Drücken Sie zur Auswahl . repräsentiert das Volumen, das bei XM-Systemen standardmäßig eingestellt ist.

3.

Stellen Sie den Druck des Hauptpumpen-

Druckluftreglers (CD) auf Null. Öffnen Sie das

Hauptpumpen- und das Luftventil (CA). Stellen Sie den Druck des Hauptpumpen-Druckluftreglers (CD) auf 0,35 MPa (50 psi; 3,5 bar) ein.

CA CD c.

Drücken Sie

(DK) leuchtet auf.

. Die Leuchte der Pumpe A d.

Öffnen Sie langsam das Probenventil A (AE) und stellen Sie es ein, um einen gewünschten

Durchfluss zu erreichen. Die Pumpe stoppt automatisch; zweimal während des Tests und erneut, wenn die Dosierung abgeschlossen ist.

Die Leuchte der Pumpe A (DK) erlischt, die

Leuchte der Pumpe B (DK) leuchtet auf.

5.

Schließen Sie das Probenventil A (AE).

6.

Dosieren Sie Material B wie folgt: a.

Stellen Sie einen sauberen Behälter mit 1 l

Fassungsvermögen unter das Probenventil B (AF).

.

4.

Dosieren Sie Material A: a.

Schließen Sie die Rücklaufventile (AC, AD),

Mischverteilerventile (AH, AJ) und beide

Probenventile (AE, AF).

AC

AE

AD

AF

AH

AJ b.

Öffnen Sie langsam das Probenventil B und stellen Sie es so ein, dass der gewünschte

Ausstoß erzielt wird. Die Pumpe stoppt automatisch; zweimal während des Tests und erneut, wenn die Dosierung abgeschlossen ist.

Die Leuchte der Pumpe B (DK) erlischt.

c.

Schließen Sie das Probenventil B (AF).

3A0010L 41

Systemkontrolle

.

7.

Vergleichen Sie die Materialmengen in den

Behältern; beide sollten 750 ml (25,3 fl. oz) betragen.

Wiederholen Sie den Test, wenn die Mengen nicht

übereinstimmen. Wenn das Problem weiterhin besteht,

siehe Alarm-Codes und Fehlerbehebung, Seite 75.

Bestätigung des Pumpen- und Dosiertests

Der Bildschirm zur Bestätigung des Pumpen- und

Dosiertest erscheint, wenn der Pumpen- und Dosiertest ohne Fehler abgeschlossen wurde. Je nach System-

Mischverhältnismodus und Testmodus können die

Einzelheiten des Tests unterschiedlich ausfallen.

Siehe dazu Anhang A, Testbildschirme (Seite 64).

Die hier aufgeführten Informationen gelten für den

System-Mischverhältnismodus nach Volumen und ein Testvolumen, was bei XM-Systemen die

Standardeinstellung ist. Auf dem Bildschirm wird das

Material-Sollvolumen angezeigt, das in den jeweiligen

Becher der betreffenden Dosierpumpe dosiert wurde.

Um zu bestimmen, ob das System das richtige

Mischverhältnis hat, und um die Testergebnisse in die herunterladbaren USB-Protokolldateien einzugeben, müssen Sie beide Volumen eingeben.

8.

Kippen Sie das für den Test verwendete Material wieder in den entsprechenden Materialbehälter zurück.

42 3A0010L

Systemkontrolle

Chargendosierungs- oder

Mischverhältnistest

Bei diesem Test wird eine nach dem Mischverhältnis berechnete Menge beider Materialien dosiert.

Die Mengen der beiden Materialien zusammen ergeben die ausgewählte Chargengröße.

Führen Sie dieses Verfahren durch, um eine Charge

(in einen Behälter) auszugeben, um Retuschierungen durchzuführen oder um ein Mischverhältnis zu überprüfen

(verwenden Sie getrennte Behälter für die Materialien A und B).

Dosieren Sie das Material in einen Behälter mit einer

Skalierung von höchstens 5 % von jeder Komponente.

Ist das Verhältnis in Gewichtsangaben bekannt, verwenden Sie eine Skala, die eine möglichst hohe

Genauigkeit ermöglicht.

1.

Rufen Sie die Testbildschirme auf (Seite 64).

.

5.

Schließen Sie die Rücklaufventile (AC, AD),

Mischverteilerventile (AH, AJ) und beide

Probenventile (AE, AF).

AC

AE

AH

6.

Stellen Sie einen sauberen Behälter unter das Probenventil A (AE).

AD

AF

AJ

2.

Wählen Sie durchzuführen.

, um den Chargendosierungstest

3.

Stellen Sie die Ausgabemengen von 500 ml bis

2000 ml (in 250-ml-Schritten) ein, indem Sie drücken, um das Dropdown-Feld zu öffnen. Drücken

Sie dann zur Auswahl des gewünschten Werts und . Drücken Sie , um den Wert zu wählen.

4.

Stellen Sie den Druck des Hauptpumpen-

Druckluftreglers (CD) auf Null. Öffnen Sie das

Hauptpumpen- und das Luftventil (CA). Stellen Sie den Druck des Hauptpumpen-Druckluftreglers (CD) auf 0,35 MPa (50 psi; 3,5 bar) ein.

CA

CD

7.

Drücken Sie leuchtet auf.

. Die Leuchte für Pumpe A

8.

Dosieren Sie Material A. Öffnen Sie langsam das

Probenventil A (AE) und stellen Sie es ein, um den gewünschten Durchfluss zu erreichen. Die Pumpe stoppt automatisch, wenn die Dosierung abgeschlossen ist. Die Leuchte der Pumpe A (DK) erlischt, die Leuchte der Pumpe B (DK) leuchtet auf.

9.

Schließen Sie das Probenventil A (AE).

3A0010L 43

Systemkontrolle

10. Dosieren Sie Material B wie folgt: a.

Chargendosierung: Stellen Sie den Behälter unter das Probenventil B (AF).

Mischverhältnisprüfung: Stellen Sie einen sauberen Behälter unter das Probenventil B (AF).

Leckagetest an nachgelagertem Ventil

Dieser Test dient zur Prüfung oder Fehlersuche auf

Undichtigkeiten, die in Strömungsrichtung nach den

Dosierventilen auftreten. Verwenden Sie diesen Test, um geschlossene oder abgenutzte Ventile zu entdecken und Undichtigkeiten in Umlaufventilen zu entdecken, die an einem externen Mischblock installiert sind.

b.

Öffnen Sie langsam das Probenventil B (AF) und stellen Sie es ein, um den gewünschten

Durchfluss zu erreichen. Die Pumpe stoppt automatisch, wenn die Dosierung abgeschlossen ist. Die Leuchte der Pumpe B (DK) erlischt.

c.

Schließen Sie das Probenventil B (AF).

11. Chargendosierung: Rühren Sie das Material um, bis es gut vermischt ist.

Mischverhältnisprüfung: Vergleichen Sie das dosierte

Material A und B.

Bestätigung des Chargendosierungstests

Der Bildschirm zur Bestätigung des Chargendosierungstests erscheint, wenn der Chargendosierungstest ohne Fehler abgeschlossen wurde. Auf diesem Bildschirm wird das ausgewählte Mischverhältnis zwischen den Dosierpumpen und dem Materialvolumen angezeigt, das von jeder

Dosierpumpe dosiert wurde.

Der graue Bereich am Boden des Bechers steht für das von Dosierpumpe A dosierte Material, und der schwarze

Bereich darüber steht für das von Pumpe B dosierte

Material.

Geben Sie das Volumen jeder Probe in die Eingabefelder

A und B ein. Das System berechnet das Mischverhältnis und zeigt ein Häkchen im Feld an, wenn das Verhältnis innerhalb der Toleranzen liegt. Das Ergebnis des Tests wird auch in das USB-Protokoll aufgenommen.

1.

Schließen Sie beide in Strömungsrichtung nach den Dosierventilen befindlichen Mischverteilerventile.

2.

Schließen Sie die Rücklaufventile (AC, AD).

3.

Rufen Sie auf dem Betriebsbildschirm

(Materialsteuerung) den Testmodus auf. Siehe

Testbildschirme auf Seite 64. Wählen Sie

um den Leckagetest am nachgelagerten Ventil durchzuführen.

,

4.

Wählen Sie .

Drücken Sie . Überprüfen

Sie, ob die blauen LEDs für beide Dosierventile leuchten, um sicherzustellen, dass die Dosierventile

(AA, AB) offen sind.

5.

Wenn der Test erfolgreich ist, pumpen beide Pumpen gegen die in Strömungsrichtung nachgeschalteten

Ventile und bleiben stecken, wenn die Dosierventile

(AA, AB) offen sind. Wenn nach dem Steckenbleiben eine Pumpenbewegung festgestellt wird, wird ein

Alarm ausgegeben, welcher anzeigt, auf welcher Seite eine Undichtigkeit vorhanden ist.

44 3A0010L

Entleeren und Spülen des gesamten Systems (neues Spritzgerät oder Beendigung der Arbeit)

Entleeren und Spülen des gesamten Systems

(neues Spritzgerät oder Beendigung der Arbeit)

HINWEIS:

• Wenn das System über Heizelemente und einen beheizten Schlauch verfügt, schalten Sie sie aus und lassen Sie sie abkühlen, bevor sie gespült werden.

Schalten Sie Heizelemente erst dann wieder ein, wenn sich in den Materialleitungen kein Lösemittel mehr befindet.

• Decken Sie den Materialbehälter ab und verwenden

Sie zum Spülen den niedrigstmöglichen Druck, um Verspritzen zu vermeiden.

• Spülen Sie vor Farbwechsel oder längerer Lagerung mit höherer Förderleistung und für längere Zeit.

• Um nur den Materialverteiler zu spülen, siehe

Ausspülen von Mischmaterial, Seite 36.

Vorgehensweise

1.

Befolgen Sie je nach Bedarf die Anweisungen

unter Entlüften auf Seite 27 und Ausspülen von

Mischmaterial auf Seite 36. Verriegeln Sie die

Abzugssperre. Drehen Sie den Hauptluftregler (CD) der Pumpe entgegen dem Uhrzeigersinn vollständig zu.

CD

2.

Legen Sie die Zirkulationsleitungen in separate

Materialbehälter, um übriggebliebenes Material aus dem System zu pumpen.

3.

Steigern Sie den Druck des Hauptpumpen-

Druckluftreglers (CD) auf 138 kPa (20 psi; 1,38 bar).

Richtlinien

Spülen Sie neue Systeme, wenn Beschichtungsmaterialien durch 10W-Öl kontaminiert werden.

Spülen Sie das System, wenn einer der nachfolgenden

Fälle eintritt. Eine Spülung hilft zu verhindern, dass

Material die Leitungen zwischen den Behältern und den Pumpeneinlässen verstopft.

• immer dann, wenn das Spritzgerät für länger als eine Woche nicht benutzt wird

• wenn die Materialien zu Ablagerungen neigen

• wenn thixotrope Harze verwendet werden, die verrührt werden müssen

4.

Wählen Sie . Drücken Sie .

HINWEIS:

Stellen Sie bei getrenntem Betrieb der Pumpen oder ein. Drücken Sie und soweit es für die Reinigung erforderlich ist.

,

HINWEIS:

Wenn das Spritzgerät mit dem vorhandenen statischen

Druck nicht startet, erhöhen Sie den Luftdruck in

Schritten von 69 kPa (10 psi; 0,7 bar). Um Verspritzen zu vermeiden, dürfen 241 kPa (35 psi; 2,4 bar) nicht

überschritten werden.

3A0010L 45

Entleeren und Spülen des gesamten Systems (neues Spritzgerät oder Beendigung der Arbeit)

5.

Öffnen Sie die Rücklaufventile (AC, AD) für die der

Dosierung entsprechende Pumpe. Lassen Sie die

Pumpen laufen, bis die Behälter A und B leer sind.

Sammeln Sie das Material in separaten und sauberen Behältern auf.

9.

Schließen Sie die Rücklaufventile (AC, AD) und öffnen Sie die Mischverteilerventile (AH, AJ).

Geben Sie durch die Mischverteilerventile und die Pistole frisches Lösemittel aus.

AC

AD

AE

AF

AC

AD

AH

AJ

HINWEIS:

Es ist normal, dass beim Entlüften oder Spülen der

Pumpen Hohlsog- oder Pumpen-Hochlaufalarme ausgegeben werden. Löschen Sie die Alarme und drücken Sie falls erforderlich erneut. Diese

Alarme verhindern ein Überdrehen der Pumpen, wodurch die Pumpenpackungen beschädigt werden könnten.

6.

Wischen Sie die Behälter sauber und geben

Sie dann Lösemittel in jeden einzelnen Behälter.

Legen Sie die Umlaufleitungen in Abfallbehälter.

7.

Wiederholen Sie Schritt 4, um jede Seite zu spülen,

bis sauberes Lösemittel aus dem Rücklaufschlauch austritt.

8.

Drücken Sie . Legen Sie die Rücklaufschläuche zurück in die Behälter. Fahren Sie so lange mit der

Zirkulation fort, bis das System gründlich gespült ist.

10. Schließen Sie die Mischverteilerventile (AH, AJ).

11. Öffnen Sie langsam beide Probenventile (AE, AF), um sie mit Lösemittel durchzuspülen, bis sie sauber sind. Schließen Sie die Probenventile. Drücken Sie

.

12. Befolgen Sie die Parkposition der

Materialpumpenstangen, Seite 38.

13. Entfernen Sie die Pumpen-Materialfilter, falls installiert, und tauchen Sie sie in Lösemittel ein.

Reinigen Sie die Filterkappe und bringen Sie sie wieder an. Reinigen Sie die Filter-O-Ringe und lassen Sie sie trocken. Lassen Sie die O-Ringe nicht in Lösemittel liegen.

14. Schließen Sie das Hauptluftventil (E).

HINWEIS:

Füllen Sie die Pumpen-Packungsmuttern A und B mit TSL-Flüssigkeit. Lassen Sie außerdem stets eine Flüssigkeit wie Lösemittel oder Öl im System, um Ablagerungen zu vermeiden. Solche Ablagerungen können sich später ablösen. Verwenden Sie kein Wasser.

46 3A0010L

Herunterladen von Daten vom USB-Gerät

Herunterladen von Daten vom USB-Gerät

Schließen Sie das USB-Gerät nicht in explosionsgefährdeten Umgebungen an.

USB-Protokolle

Standardmäßig zeichnen die Mischverhältnis-/

Spritzprotokolle alle 60 Sekunden Daten auf.

Mit diesem 60-Sekunden-Intervall können bei einer täglichen Spritzdauer von 8 Stunden, 7 Tage in der

Woche, ca. 32 Tage Daten aufgezeichnet werden.

Um die Standardeinstellung zu ändern, siehe

Downloadeinstellungen, Seite 47. Dieses Protokoll

kann bis zu 18000 Zeilen mit Daten aufnehmen.

Mischverhältnisprotokoll 1

(Standardprotokoll für den Download) Das

Mischverhältnisprotokoll zeichnet Datum, Uhrzeit,

Maschinennummer, Job-Nummer, Soll-Mischverhältnis,

Mischverhältnis, Chargenvolumen und Mischverhältnistyp

(Volumen/Gewicht) auf, während das System im

Spritzmodus ist.

Spritzprotokoll 2

Das Spritzprotokoll zeichnet wichtige Daten des Systems auf, während es sich im Spritzmodus befindet. Es zeichnet

Temperatur A und B, Druck A und B, Durchfluss A und B,

Chargenverbrauch A und B, Mischverhältnisse,

Drosseleinstellungen, Alarm-Codes und Befehle auf.

HINWEIS: Wenn das Mischverhältnis- oder Spritzprotokoll voll ist, werden die älteren Daten automatisch durch neue

überschrieben.

HINWEIS: Nachdem die Daten des Mischverhältnis- oder

Spritzprotokolls heruntergeladen wurden, bleiben sie im

USB-Modul erhalten, bis sie überschrieben werden.

Ereignisprotokoll 3

Das Ereignisprotokoll zeichnet alle Ereignis-Codes auf, die über einen Zeitraum von zwei Jahren generiert wurden. Dieses Protokoll sollte zu Zwecken der

Fehlerbehebung verwendet werden und kann nicht gelöscht werden. Dieses Protokoll kann bis zu 39000 Zeilen mit Daten aufnehmen.

Datenprotokoll 4

Das Datenprotokoll zeichnet (alle 120 Sekunden) alle Daten auf, die während des Spritzmodus über einen Zeitraum von zwei Jahren generiert wurden. Dieses Protokoll sollte zu

Zwecken der Fehlerbehebung verwendet werden und kann nicht gelöscht werden. Dieses Protokoll kann bis zu 43000

Zeilen mit Daten aufnehmen.

Der Aufzeichnungszeitraum von 120 Sekunden kann nicht verändert werden.

Downloadeinstellungen

Rufen Sie den Systemvorbereitungsbildschirm auf.

Ändern Sie die Anzahl der Stunden mit aufgezeichneten

Daten, die Sie herunterladen wollen (Standardeinstellung ist 768 Stunden), indem Sie und drücken, um zu zu gelangen. drücken, um das Feld zu editieren. Zum Durchlaufen der einzelnen Stellen

drücken. Zum Speichern der neuen Ziffer drücken. Zum Ändern des Zeitintervalls

(Standardwert ist 60 Sekunden), in dem die Daten aufgezeichnet werden sollen, gehen Sie gleichermaßen vor. Verlassen Sie den Systemvorbereitungsbildschirm.

Download-Vorgang

Entfernen Sie das Spritzgerät aus dem

Gefahrenbereich oder beseitigen Sie den Grund für die Gefahr, bevor Sie den USB-Speicherstick anschließen, Daten darauf speichern oder ihn entfernen.

1.

Stecken Sie den USB-Speicherstick in den

USB-Anschluss (DR). Verwenden Sie ausschließlich von Graco empfohlene USB-Speichersticks; siehe

Empfohlene USB-Speichersticks, Seite 70.

HINWEIS:

Das Einstecken des USB-Speichersticks während des Betriebs des Spritzgeräts führt zur Unterbrechung des Spritzbetriebs.

2.

Der USB-Download-Bildschirm erscheint automatisch und die ausgewählten Protokolle werden automatisch heruntergeladen. Das USB-Symbol blinkt, um anzuzeigen, dass ein Download aktiv ist.

3A0010L 47

Herunterladen von Daten vom USB-Gerät

HINWEIS:

Um den Download abzubrechen, drücken Sie

4.

während des Downloads. Warten Sie, bis das USB-

Symbol nicht mehr blinkt, und entfernen Sie dann den

USB-Speicherstick.

3.

Das USB-Symbol hört automatisch auf zu blinken, wenn der Download abgeschlossen ist. Im Feld darunter wird angezeigt, was bedeutet, dass der Download erfolgreich war

Entfernen Sie den USB-Speicherstick aus dem

USB-Anschluss (DR).

Lassen Sie den USB-Speicherstick nie im

USB-Anschluss (DR) stecken.

5.

Stecken Sie den USB-Speicherstick in den

USB-Anschluss des Computers.

6.

Das Fenster für den USB-Speicherstick öffnet sich automatisch. Falls das nicht geschieht, muss der

USB-Speicherstick über Windows

®

Explorer geöffnet werden.

7.

Öffnen Sie den Ordner „Graco“.

8.

Öffnen Sie den Spritzgeräte-Ordner. Wenn Daten von mehr als einem Spritzgerät heruntergeladen wurden, existieren mehrere Spritzgeräte-Ordner.

Jeder Spritzgeräte-Ordner ist mit der entsprechenden

USB-Seriennummer gekennzeichnet.

9.

Öffnen Sie den Ordner „DOWNLOAD“.

10. Öffnen Sie den Ordner, der mit der höchsten

Nummer gekennzeichnet ist. Die höchste Nummer steht für den neuesten Daten-Download.

11. Öffnen Sie die Protokolldatei. Die Protokoll-Dateien werden standardmäßig mit Microsoft

®

Excel

®

geöffnet.

Sie können aber ebenso mit einem anderen Text-Editor oder Microsoft

®

Word geöffnet werden.

HINWEIS:

Alle USB-Protokolle werden im Unicode-Format (UTF-16) abgespeichert. Wenn Sie die Protokolldatei in Microsoft

Word öffnen, wählen Sie als Codierung „Unicode“.

48 3A0010L

Wartung & Pflege

Wartung & Pflege

Filter

Überprüfen, reinigen und ersetzen Sie (je nach Bedarf) einmal pro Woche folgende Filter. Achten Sie darauf, vor der Wartung von Filtern die Anweisungen unter

Ausspülen von Mischmaterial, Seite 36, zu befolgen.

• Beide Pumpenfilter; siehe Handbuch 311762 für Anweisungen.

• Hauptlufteinlassfilter des Verteilers; siehe Handbuch

313289, Abschnitt „Austausch des Luftfilterelements“ für Anweisungen.

• Luftreglerfilter (5 µm) an der Druckluftreglereinheit; siehe Handbuch 313289, Abschnitt „Austausch des Luftfilterelements“ für Anweisungen.

• Mischblocksieb an Seite B (nach Bedarf); siehe Handbuch 312749.

Dichtungen

Überprüfen Sie einmal pro Woche die Halsdichtungen an beiden Pumpen und Dosierventilen und ziehen Sie sie fest. Achten Sie darauf, vor dem Nachziehen der

Dichtungen die Anweisungen unter Ausspülen von

Mischmaterial, Seite 36, zu befolgen.

Reinigung

1.

Achten Sie darauf, dass alle verwendeten

Einrichtungen geerdet sind. Siehe Erdung, Seite 11.

2.

Stellen Sie sicher, dass der Bereich, in dem das Spritzgerät gereinigt wird, gut belüftet ist, und entfernen Sie alle Entzündungsquellen.

3.

Schalten Sie alle Heizelemente aus und lassen Sie die Anlage abkühlen.

4.

Spülen Sie gemischtes Material. Siehe Ausspülen

von Mischmaterial, Seite 36.

5.

Entlasten Sie den Druck. Siehe Druckentlastung,

Seite 34.

6.

Schalten Sie das Spritzgerät und die gesamte

Stromversorgung aus. Siehe Abschaltung des

gesamten Systems, Seite 39.

7.

Reinigen Sie äußere Oberflächen nur mit einem

Lappen, der in Lösemittel getaucht wurde, welches sich mit dem verspritzten Material und den zu reinigenden Oberflächen verträgt.

8.

Geben Sie dem Lösemittel lange genug Zeit zum

Trocknen, bevor das Spritzgerät wieder verwendet wird.

3A0010L 49

Fehlerbehebung

Fehlerbehebung

Anleitung zur Vorbereitung und

Fehlerbehebung für das XM-Gerät

Mit den folgenden Informationen können Sie das System ordnungsgemäß vorbereiten. Siehe XM-Reparatur- und

Ersatzteilehandbuch für Anweisungen zu Fehlerbehebung und Reparatur.

Erdung

• Das System an einem guten Massepunkt erden.

• Sicherstellen, dass die Stromzufuhrleitung geerdet ist.

Luftzufuhr

• Einen Luftschlauch mit einem Innendurchmesser von mindestens 19 mm (3/4'') und einer Länge von maximal

15 m (50 ft) verwenden.

• Sicherstellen, dass die erste Messanzeige (Zufuhr) beim Spritzen über 0,55 MPa (80 psi; 5,5 bar) bleibt.

• Sicherstellen, dass der Spritzdruckregler der Pumpe zum

Spritzen auf mindestens 35 psi (2,4 bar) eingestellt ist.

• Sicherstellen, dass der Magnetventil-Luftfilter/Regler hinter der Luftsteuertafel auf mindestens 80-85 psi eingestellt ist.

• Kontrollieren, dass das Luftfilterelement im Magnetventil-

Luftfilter/Regler hinter der Luftsteuertafel sauber ist.

Kalibrierung

• Den Materialbegrenzer der Seite B so einstellen, dass das Balkendiagramm zur Kalibrierung im Durchschnitt im Zentrum bis rechts von der Mitte liegt. Das heißt, dass das Dosierventil „B“ zwischen 25 % und 75 % der Zeit geöffnet ist.

• Sicherstellen, dass die Nadelpackungsmuttern des

Dosierventils nicht zu eng eingestellt sind. Sie sollten anliegen, wenn am Ventil kein Materialdruck anliegt.

• Falls Zufuhrpumpen verwendet werden, dürfen sie nicht mehr als 250 psi (17 bar) betrieben werden.

Ein übermäßiger Druck übt den doppelten Druck nur am Aufwärtshub der XM-Dosierpumpe aus.

Vereisung des Motors

Unter warmen und feuchten Bedingungen oder unter kalten

Umgebungsbedingungen sammelt sich Eis am Auslassventil und Schalldämpfer des Luftmotors an. Dies kann zu

Druckverlust oder zum Abwürgen des Motors führen.

• Der Materialdruck ‚B‘ sollte immer 15 % bis 30 % höher sein als der Druck ‚A‘.

• Ein höherer Druckunterschied zeigt eine Vereisung des

Motors ‚A‘ an.

• Eine niedrigere oder negative Druckdifferenz zeigt eine

Vereisung des Motors ‚B‘ an.

• Sicherstellen, dass die Entlüftungsventile zur Enteisung des NXT-Motors offen sind, um warme Luft über das Eis zu blasen.

• Sicherstellen, das der Motor in Betrieb bleibt, wenn nicht gespritzt wird, damit die interne Entlüftung in Betrieb bleibt. Den Motor im Spritzmodus oder im manuellen Modus in Betrieb lassen, damit die

Entlüftung weiterhin eingeschaltet bleibt.

Drosselungen oder Druckverlust

• An den XM-Unterpumpen immer Filtersiebe verwenden.

Pumpenarten mit Filter werden mit Sieben MW 60 geliefert. Optional sind auch Filterelemente mit MW 30 erhältlich.

• Immer einen Filter für die Spritzpistole verwenden.

Ein Filter mit MW 60 ist in der Spritzpistole vorhanden.

Sicherstellen, dass der Statikmischer sauber ist.

• Ältere Mischblöcke (2009) waren an der Seite B mit einem Filtersieb MW 40 ausgestattet. Das Filtersieb könnte durch Material verstopft werden, mit dem die

Seite ‚B‘ gefüllt wurde.

50 3A0010L

Fehlerbehebung

Anwendungen mit externem Mischblock

Sicherstellen, dass der Auslasssatz für den externen Mischblock installiert ist. Siehe XM-Reparatur- und Ersatzteilehandbuch.

Der Satz enthält Auslassrückschlagventile, die den Drucksensor der Pumpe von den Auslassschläuchen trennen, und enthält ein Drosselventil an der Seite „B“ für den Geräteauslass.

HINWEIS: Ältere Geräte mit externem Mischblock sind werksseitig noch nicht mit dem Drosselventil an der

Seite ‚B‘ ausgestattet.

• Sicherstellen, dass die Größen der Auslassschläuche der Seiten ‚A‘ und ‚B‘ eng auf das Volumen des

Mischverhältnisses abgestimmt sind. Nicht abgestimmte

Schlauchgrößen können am Mischblock während der

Druck- und/oder Durchflussübergänge Verzögerungen verursachen, die außerhalb des Mischverhältnisses liegen. Siehe das Handbuch für XM-Mischblocksätze.

• Falls eine minimale Integration und ein Mischschlauch verwendet werden, muss sichergestellt werden, dass auf den Setup-Bildschirmen „Schnelles Dosieren“ ausgewählt wurde.

Software-Version

• Sicherstellen, dass alle Module die Software mit dem gleichen Token verwenden. Unterschiedliche

Software-Versionen sind unter Umständen nicht kompatibel.

• Die neueste Software-Version für jedes System steht unter Tech Support unter www.graco.com zur Verfügung.

LED-Diagnosedaten

Die folgenden LED-Signale, Diagnosen und Lösungen sind für das Anzeigemodul, das Materialsteuerungsmodul und das USB-Modul gleich. Die LEDs sind neben dem Modul für das Netzkabel untergebracht.

Modulstatus-LED-Signal

Leuchtet grün

Gelb

Rot, Dauerlicht

Diagnose

Das System ist eingeschaltet und die

Spannung der Stromversorgung ist größer als 11 VDC

Interne Kommunikation läuft

Hardwarestörung

Schnell rot blinkend

Langsam rot blinkend

Software-Upload aktiv

Token-Fehler

-

Lösung

-

Anzeigemodul, Materialsteuerungsmodul oder USB-Modul ersetzen.

-

Token entfernen und Software-Token erneut laden.

3A0010L 51

Zubehör und Sätze

Zubehör und Sätze

Nicht alles Zubehör und alle Sätze sind für den

Einsatz in Gefahrenzonen zugelassen. Schlagen Sie in den zugehörigen Handbüchern des Zubehörs/der

Sätze für Informationen zur Zulassung nach.

20-Gallonen-Farbtrichtersatz, 255963

Ein kompletter, doppelwandiger 20-Gallonen-Farbtrichter.

Siehe Handbuch 312747 für weitere Informationen.

5:1-Zufuhrpumpensatz, 256276

Zum Zuführen von viskosem Material aus einem

20-Gallonen-Farbtrichter an das XM-Spritzgerät.

Siehe Handbuch 312769 für weitere Informationen.

Farbtrichterheizungssatz (240 V), 256257

Zum Erhitzen von Material in einem 20-Gallonen-

Farbtrichter. Siehe Handbuch 312747 für weitere

Informationen.

7-Gallonen-Farbtrichter- und Halterungssatz,

256260 (grün)

24N011 (blau)

Ein 7-Gallonen-Farbtrichter und Halterungsklammern.

Zur Befestigung an der Seite oder der Rückseite eines

XM-Spritzgeräts. Siehe Handbuch 406699 für weitere

Informationen.

Materialeinlasssatz für Universal-

Farbtrichter, 256170

Zum Anschluss einer der vier Unterpumpenmodelle, die zusammen mit dem XM-Spritzgerät geliefert werden, an einen 20-Gallonen-Farbtrichter. Siehe Handbuch

312747 für weitere Informationen.

2:1-Fasszufuhrsatz, 256232

Ein T2-Zufuhrpumpensatz und ein Twistork-Rührwerk zum Mischen und Zuführen von viskosen Materialien aus einem 55-Gallonen-Fass an das XM-Spritzgerät. Siehe

Handbuch 312769 für weitere Informationen.

Befestigungssatz für Universal-Farbtrichter,

256259

Zum Anschluss eines 20-Gallonen-Farbtrichters an der Seite oder der Rückseite eines XM-Spritzgeräts.

Siehe Handbuch 312747 für weitere Informationen.

5:1-Fasszufuhrsatz, 256255

Ein 5:1-Zufuhrpumpensatz und ein Twistork-Rührwerk zum Mischen und Zuführen von viskosen Materialien aus einem 55-Gallonen-Fass an das XM-Spritzgerät.

Siehe Handbuch 312769 für weitere Informationen.

Twistork

®

-Rührwerksatz, 256274

Zum Mischen von viskosem Material in einem

20-Gallonen-Farbtrichter. Siehe Handbuch 312769 für weitere Informationen.

T2-Zufuhrpumpensatz, 256275

Zum Zuführen von viskosem Material aus einem

20-Gallonen-Farbtrichter an das XM-Spritzgerät.

Siehe Handbuch 312769 für weitere Informationen.

Farbtrichter/Schlauch-Heizelemente-

Zirkulationssatz, 256273

Zum Zirkulieren von erhitztem Wasser durch

20-Gallonen-Farbtrichter, beheizte Schläuche und das Viscon HP-Heizgerät. Siehe

Handbuch 313259 für weitere Informationen.

52 3A0010L

Feuchtigkeitsabsorbierender Trocknersatz,

256512

Zum Einsatz mit 20-Gallonen-Farbtrichtern. Siehe

Handbuch 406739 für weitere Informationen.

Zubehör und Sätze

10:1-Fasszufuhrsatz, 256433

Zum Zuführen von hochgradig viskosem Material aus einem 55-Gallonen-Fass an das XM-Spritzgerät.

Siehe Handbuch 312769 für weitere Informationen.

Rollensatz, 256262

Zum Einbau von Rollen an einem XM-Spritzgeräterahmen.

Siehe Handbuch 406690 für weitere Informationen.

Absperr-/Rückschlagventilsatz, 255278

Zum Austauschen von Absperrventil oder Rückschlagventil.

Siehe Handbuch 313343 für weitere Informationen.

Schlauchablagesatz, 256263

Zur Befestigung an der Seite, Vorder- oder Rückseite eines XM-Spritzgeräterahmens. Siehe Handbuch 406691 für weitere Informationen.

Wechselstromerzeuger-Umrüstsatz, 256991

Zur Umrüstung eines XM-Spritzgeräts von

Steckdosenstromversorgung zu einer Stromversorgung mit eigensicherem Wechselstromerzeuger. Siehe

Handbuch 313293 für weitere Informationen.

Unterer Sieb- und Ventil-Satz, 256653

Zum Sieben von Material aus einer Zufuhrpumpe am

Materialeinlass eines XM-Spritzgeräts. Siehe Handbuch

312770 für weitere Informationen.

Mischblock-Satz, 255684

Siehe Handbuch 312749 für weitere Informationen.

Stromversorgungssatz für elektrisch beheizten Materialschlauch, 256876

Zum Überwachen und Regeln der Materialtemperatur in mit Niederspannung beheizten Schläuchen.

Siehe Handbuch 313258 für weitere Informationen.

Satz für externen Mischblock und Wagen,

256980

Zur Umrüstung in einen externen Mischblocksatz mit

Schutzabdeckung. Siehe Handbuch 312749 für weitere

Informationen.

Beheizter Zweikomponenten-

Hauptschlauchsatz, 5000 psi

Elektrisch beheizter Schlauchsatz zum Hinzufügen zusätzlicher Abschnitte.

Drosselventilsatz, 24F284

Für Dosierauslass B an Geräten mit externem

Mischblock. Zur Umrüstung älterer XM-Geräte ohne Ventil am Auslass B.

Teil Beschreibung

248907 Beheizter Schlauchsatz, 1/4" ID x 3/8" ID; 50 Fuß

248908 Beheizter Schlauchsatz; 3/8" ID x 3/8" ID; 50 Fuß

Schlüssel für Drosselventil, 126786

Zur Einstellung des Drosselventils. Siehe Seite 33.

Schlüssel für den Schmiermittelbehälter der Xtreme-Pumpe, 15T258

Schlüssel für den Filter der Xtreme-Pumpe,

16G819

3A0010L 53

Anhang A

Anhang A

Benutzeroberfläche

Die Benutzeroberfläche ist in drei Hauptfunktionen unterteilt: Setup, Befehle und Automatik.

Bildschirme des Setup-Modus (Schlüssel nach rechts)

Die Setup-Funktionen bieten dem Bediener folgende

Möglichkeiten:

• Wechsel zwischen Mischverhältnis nach

Volumen oder nach Gewicht

• Einstellung des gewünschten Mischverhältnisses nach Volumen oder nach Gewicht

• Einstellung des Gewichtsverhältnisses und der Toleranz für Mischverhältnisprüfungen

• Konfiguration der Systemeinstellungen

• Einstellung der Topfzeit-Parameter

• Aktivieren/Deaktivieren von Funktionen,

Anzeigen und Anzeigenkomponenten

• Auswahl der USB-Protokolle zum Download

• Festlegen der Wartungsintervalle für Alarme und Hinweismeldungen

• Einstellung von Druck- und

Temperaturgrenzwerten

• Einstellung der Tankniveaus für „voll“ und „füllen“

HINWEIS:

Einige Setup-Funktionen müssen über die

Setup-Aktivierungsbildschirme aktiviert werden, bevor der Bediener Konfigurationen ändern oder einstellen

kann. Siehe Setup-Aktivierungsbildschirme, Seite 59

für Anweisungen.

Bildschirme des Bedienerbefehlmodus

(Schlüssel nach links oder abgezogen)

Benutzen Sie diese Bildschirme für Folgendes:

• Einschalten der Pumpen, einschließlich Spül-,

Zirkulations- und Entlüftungsprozeduren

• Parken der Dosierpumpen, so dass die

Kolbenstangen am unteren Totpunkt sind, wenn die Pumpe nicht genutzt wird

• Mischen und Spritzen

• Anzeigen des Mischverhältnisses

• Durchführen von Pumpentests/Kalibrieren des Gewichtsmodus

• Durchführen von Tests zum

Chargendosierverhältnis

• Durchführen von Ventilleckagetests

• Anzeigen von Ausgabemengen

• Alarmanzeige

• Alarmdiagnose

• Löschen von Alarmen

Automatisch angezeigte Bildschirme

Diese Bildschirme werden in folgenden Situationen angezeigt:

• Der Topfzeit-Timer warnt den Bediener, dass das Material im System aushärtet.

• Download von USB-Protokollen.

Änderung einer Einstellung

Alle Einstellungen werden auf die gleiche Weise geändert:

1.

Navigieren Sie zum gewünschten Bildschirm.

Siehe Bildschirme des Bedienerbefehlmodus oder Bildschirme des Setup-Modus.

2.

Sobald Sie auf dem gewünschten Bildschirm sind, benutzen Sie die Pfeiltasten, um zu dem Element zu navigieren, das geändert werden soll.

3.

Drücken Sie „Enter“, um den Editiermodus aufzurufen.

4.

Benutzen Sie die Pfeiltasten, um die Auswahl bzw. den Wert zu ändern.

5.

Drücken Sie erneut „Enter“, um die Änderung zu speichern, oder drücken Sie zu annullieren.

, um die Änderung

54 3A0010L

Anhang A

Bildschirme des Setup-Modus

Die Bildschirme des Setup-Modus sind in fünf Hauptabschnitte unterteilt: Start, Grenzwerte, Wartung, Aktivieren und System. Die folgende Abbildung zeigt die Abfolge der Bildschirme des Setup-Modus, angefangen mit dem

Startbildschirm.

3A0010L 55

Anhang A

Setup-Startbildschirme

(Schlüsselschalter auf „On“)

Start

Software-Versionen

.

Der Startbildschirm ist der erste Bildschirm, der im

Setup-Modus angezeigt wird. Er zeigt das aktuelle

Dosierpumpenverhältnis an und ermöglicht es dem

Bediener, das Mischverhältnis zu ändern und folgende

Bildschirme aufzurufen: Systemvorbereitung, Aktivieren/

Deaktivieren von Funktionen, Wartungs-Setup und

Grenzwerte. In der folgenden Tabelle sind detaillierte

Informationen enthalten.

Symbol Funktion

Erhöhen oder Senken des

Mischverhältnisses. Zum Ändern des

Mischverhältnisses und drücken.

Navigation zu den Systemvorbereitungs-

Bildschirmen.

Navigation zu den Bildschirmen für

Optionsaktivierung/-deaktivierung.

Navigation zu den Wartungs-Setup-

Bildschirmen.

Navigation zu den Setup-Bildschirmen für Druck- und Temperaturgrenzwerte.

Dieser Bildschirm zeigt die Versionen und die

Artikelnummer der Systemkomponenten an. In der folgenden Tabelle sind detaillierte Informationen enthalten. Um diesen Bildschirm aufzurufen, drücken

Sie auf dem Setup-Startbildschirm.

Symbol Funktion

Anzeige von Modulversion (Vs) und

Artikelnummer

Erweiterte Materialregler-Modulversion

(Vs) und Artikelnummer

USB-Version (Vs) und Artikelnummer

USB-Konfiguration (Vc) und Artikelnummer

56 3A0010L

Anhang A

Systemvorbereitungs-Bildschirme

Über die Systemvorbereitung können Anwender die Systemeinstellungen für die Materialsteuerung und die Interaktion mit dem Bediener konfigurieren.

In der folgenden Tabelle sind detaillierte Informationen enthalten.

HINWEIS:

Manche Systemeinstellungen müssen über die Setup-

Aktivierungsbildschirme aktiviert werden, bevor der

Bediener Konfigurationen ändern oder einstellen kann.

Siehe Setup-Aktivierungsbildschirme, Seite 59 für

Anweisungen.

Symbol Funktion

Einstellung der Anzahl Minuten, bevor

Mischmaterial in den Schlauch abgegeben wird. Stellt sich zurück, nachdem die durch den Bediener bestimmte Menge an Material durch den Schlauch gelaufen ist.

Gibt das Gesamt-Schlauchvolumen an.

Wird immer in cm³ angezeigt.

Einstellung der Schlauchlänge hinter dem Mischblock. Wird verwendet, um das gesamte Schlauchvolumen zu kennzeichnen.

Einstellung von Kalenderdatum und

Format.

Einstellung der Uhrzeit.

Einstellung der USB-Sprache.

Einstellung der für die Anzeige gewünschten

Maßeinheiten, z. B. für Materialvolumen und Temperatur.

Einstellung der Spritzgerätenummer, wenn mehr als ein Spritzgerät verwendet wird.

Einstellung der Aufzeichnungshäufigkeit von Daten in den USB-Mischverhältnis- und Spritzprotokollen.

Einstellung der Stundenanzahl aufgezeichneter Daten zum Download auf den USB-Speicherstick.

Einstellung der Dosierpumpengrößen der A- und B-Seite.

Referenzwert für Volumenverhältnis.

Referenzwert für Gewichtsverhältnis.

Mischverhältnistoleranz.

Topfzeit/Schlauchlänge

Auf diesem Bildschirm können Bediener den Topfzeit-

Timer und die Länge jedes systemspezifischen

Mischmaterialschlauchs einstellen. Das gesamte

Mischmaterialvolumen wird dann berechnet und auf der Seite dargestellt. Die Topfzeit wird in der oberen rechten Ecke angezeigt.

Wenn der Materialfluss stoppt, wird die angezeigte

Topfzeit in Minuten-Abständen rückwärts gezählt.

Der Timer setzt sich automatisch zurück, wenn die berechnete Menge an gemischtem Material ausgegeben wurde.

Datum/Uhrzeit/Einheiten

Auf diesem Bildschirm können Tag, Uhrzeit und Einheiten eingestellt werden, die auf jedem Bildschirm angezeigt werden. Die ausgewählte Sprache wird in jedem

USB-Protokoll verwendet. Die folgenden USB-Sprachen werden unterstützt: Englisch, Französisch, Deutsch,

Spanisch, Russisch, Italienisch, Chinesisch, Japanisch,

Koreanisch, Norwegisch und Polnisch.

3A0010L 57

Anhang A

Systemnummer und USB-Einstellungen

Auf diesem Bildschirm kann der Bediener die

Spritzgerätenummer einstellen, wenn mehr als ein

Spritzgerät verwendet wird. Der Bildschirm ermöglicht dem Bediener außerdem, die Anzahl Stunden, die auf einen externen USB-Speicherstick heruntergeladen werden, und die Häufigkeit der Datenaufzeichnung

zu konfigurieren. Siehe Festlegung der

Systemeinstellungen (optional), Seite 24

für Anweisungen.

Mischverhältnistest

Pumpenkonfiguration

Benutzer können die systemspezifische Pumpengröße

ändern, wenn auf Setup-Aktivierung 1, Seite 59,

das Pumpenfeld gewählt wird.

ACHTUNG

Eine Änderung der Pumpengröße kann dazu führen, dass das System mit fehlerhaftem Verhältnis spritzt.

Einstellung der Pumpengrößen

Um die Pumpengrößen zu ändern, zur Auswahl des Feldes und drücken. Zum Öffnen des Dropdown-Feldes drücken. Zur Auswahl der gewünschten Pumpengröße und drücken.

erneut drücken, um die Änderung zu speichern.

Beim Mischverhältnismodus nach Volumen wird dieser Bildschirm verwendet, um das Mischverhältnis nach Gewicht (mittlere Zahl) und die Mischtoleranz

(untere Zahl) einzustellen. Die Werte bestimmen, ob das System den Mischverhältnistest besteht.

Das Mischverhältnis nach Volumen (obere Zahl) wird dargestellt, kann aber auf diesem Bildschirm nicht geändert werden. Zur Änderung des Mischverhältnisses nach Volumen siehe Start-Bildschirm auf Seite 56.

Beim Mischverhältnismodus nach Gewicht wird dieser

Bildschirm verwendet, um die Mischtoleranz nach Gewicht

(untere Zahl) einzustellen. Das Mischverhältnis nach

Gewicht (obere Zahl) wird dargestellt, kann aber auf diesem Bildschirm nicht geändert werden. Zur Änderung des Mischverhältnisses nach Gewicht siehe

Start-Bildschirm auf Seite 56.

58 3A0010L

Anhang A

Setup-Aktivierungsbildschirme

Über die Setup-Aktivierungsbildschirme können Benutzer

Funktionen, Bildschirme und Protokolldateien für den

USB-Download aktivieren und deaktivieren. Markierte

Felder zeigen an, dass eine Funktion, ein Bildschirm oder eine Protokolldatei aktiviert ist. In der folgenden Tabelle sind detaillierte Informationen enthalten.

Um Funktionen, Bildschirme und USB-Protokolldateien zu aktivieren oder zu deaktivieren, auf dem Setup-

Startbildschirm drücken. Nachdem der

Setup-Aktivierungsbildschirm aufgerufen wurde, zum

Durchlaufen der einzelnen Unterbildschirme und

drücken. Zum Durchlaufen der einzelnen Stellen auf den Unterbildschirmen und drücken, und zum Aktivieren oder Deaktivieren jeder Stelle drücken. Um zum Setup-Startbildschirm zurückzukehren,

drücken.

Symbol Funktion

Funktion zum Herunterladen von USB-Daten.

Diese Funktion deaktivieren, um Bediener daran zu hindern, USB-Einstellungen zu ändern.

HINWEIS: Auch wenn diese Funktion deaktiviert ist, werden die ausgewählten USB-Protokolle immer noch heruntergeladen.

Aktivieren oder Deaktivieren von

Zähler-Bildschirmen.

Aktivieren oder Deaktivieren der

Chargenzähler-Löschfunktion.

Anzeige des Topfzeit-Timers auf allen

Bildschirmen.

Aktivieren oder Deaktivieren des

Setup-Bildschirms für den Topfzeit-Timer.

Anzeige von Förderleistungen auf den

Betriebsbildschirmen.

Anzeige der Drücke von A und B auf den

Betriebsbildschirmen.

Anzeige der Temperaturen von A und B auf den

Betriebsbildschirmen.

Aktivieren oder Deaktivieren der Möglichkeit zur

Änderung der Pumpengröße auf den

Systemvorbereitungsbildschirmen.

Aktivieren oder Deaktivieren des

Mischverhältnis-Bildschirms. Wenn aktiviert, erscheint der Mischverhältnis-Bildschirm automatisch, nachdem das Spritzgerät

10 Sekunden gelaufen ist.

Aktivieren oder Deaktivieren der

Setup-Bildschirme für die Pumpenwartung.

Symbol Funktion

Aktivieren oder Deaktivieren des Setup-

Bildschirms für die Wartung des Dosierventils.

Aktivieren oder Deaktivieren des Setup-

Bildschirms für die Wartung des Einlassluftfilters.

Bildschirme zum Aktivieren oder Deaktivieren der Grenzwerte (Druck und Temperatur).

Schnelldosierfunktion. Diese Funktion aktivieren, um die Dosiergröße an Seite B zu minimieren und die Dosierrate zu erhöhen. Siehe untenstehende Tabelle.

Diese Funktion bei einem kurzen Mischschlauch verwenden. Das System wird versuchen, die

Dosiergrößen unter dem „Hinweis“-Niveau zu halten.

Anzeige der Uhrzeit auf allen Bildschirmen.

Aktivieren oder Deaktivieren von USB-

Protokolldateien (1-3) für den Download.

Auswahl des System-Mischverhältnismodus nach

Volumen oder nach Gewicht . Es kann nur jeweils einer dieser Modi aktiviert sein.

Schnelldosierfunktion

Schnelldosierung Hinweis QTAE Alarm QDAE

Ein

Aus

20 cc

35 cc

30 cc

45 cc

Setup-Aktivierung 1

(Mit werksseitigen Einstellungen dargestellt.)

3A0010L 59

Anhang A

Setup-Aktivierung 2

(Mit werksseitigen Einstellungen dargestellt.)

Setup-Aktivierungsbildschirm 3

(Mit werksseitigen Einstellungen dargestellt.)

HINWEIS: Die Maschine wird im Volumenmodus geliefert.

Setup-Bildschirme zur Wartung

Mit dem Wartungs-Setup-Bildschirm 1 kann der Benutzer

Wartungs-Sollmengen für Pumpen und Dosierventile festlegen. Mit dem Wartungs-Setup-Bildschirm 2 kann der Benutzer die Zeit in Tagen zwischen dem Wechsel der Einlassluftfilter festlegen, vor deren Ablauf ein

Hinweissignal ertönt.

Die unter jedem editierbaren Feld angezeigte Zahl steht für die Menge an ausgegebenem Material, die bis zum eingestellten Wert hochgezählt wird, an dem eine

Wartung fällig wird.

Symbol Funktion

Einstellung der Menge an durch die Pumpe gegangenem Material, bei der eine

Wartungswarnung ausgegeben wird.

Einstellung der Menge an durch das

Dosierventil geströmtem Material, bei der eine Wartungswarnung ausgegeben wird.

Einstellung der Zeit in Tagen zwischen dem

Wechsel der Einlassluftfilter, vor deren

Ablauf ein Hinweis ausgegeben wird.

Wartungs-Setup 1

Wartungs-Setup 2

60 3A0010L

Anhang A

Setup-Bildschirme für Benutzergrenzwerte

Auf diesen Bildschirmen können Druck- und Temperatur-

Grenzwerte für beide Dosierpumpen eingestellt und verändert werden – einschließlich Grenzwerte, bei deren

Überschreitung Hinweise und Alarme ausgegeben werden.

In der folgenden Tabelle sind detaillierte Informationen enthalten.

Der zulässige Bereich für den Temperatur-Sollwert liegt bei 1 °C - 71 °C (34 °F - 160 °F). Wenn der Sollwert für

Temperatur oder Druck Null ist, sind die Druckgrenzen und Alarme deaktiviert.

HINWEIS: Der Druck der Dosierpumpe B liegt immer

10-20 % höher als der Druck der Dosierpumpe A.

Symbol Funktion

Einstellung und Veränderung der

Druckgrenzen für beide Dosierpumpen im Spritzmodus.

Einstellung und Veränderung der oberen und unteren Temperaturgrenzen für beide

Materialerhitzer im Spritzmodus.

Einstellung der Sollwerte für Druck und

Temperatur.

Einstellung und Veränderung der Grenzen ober- und unterhalb des Sollwerts, bei deren Über- bzw. Unterschreitung ein

Hinweis ausgegeben wird. Wird mit Druck- und Temperaturgrenzen verwendet.

Einstellung und Veränderung der Grenzen ober- und unterhalb des Sollwerts, bei deren Über- bzw. Unterschreitung ein

Alarm ausgegeben wird. Wird mit Druck- und Temperaturgrenzen verwendet.

Prozess-Druckgrenzen (für Spritzmodus)

Prozess-Temperaturgrenzen (für Spritzmodus)

3A0010L 61

Anhang A

Bildschirme des Bedienerbefehlmodus

Die Bildschirme des Befehlsmodus sind in drei Hauptabschnitte unterteilt: Betrieb (Materialsteuerung),

Test und Alarmsteuerung. Die folgende Abbildung zeigt die Abfolge der Befehlsmodus-Bildschirme, angefangen mit den Betriebsbildschirmen (Materialsteuerung).

62 3A0010L

Anhang A

Betriebsbildschirme (Materialsteuerung)

Der Betriebsbildschirm (Materialsteuerung) ist der erste

Bildschirm, der nach dem Einschalten angezeigt wird.

Er ermöglicht es den Bedienern, Material zu spritzen und Pumpen zu betreiben und zu parken. Der

Betriebsbildschirm besteht aus zwei Bildschirmen:

Einschalten/Eingabe und Mischverhältnismodus.

Der Einschalt-/Eingabe-Bildschirm wechselt zwischen dem Einschaltmodus, dem Spritzmodus und dem

Pumpenmodus. Er zeigt immer den aktuellen

Mischverhältnis-Sollwert und kann außerdem Folgendes anzeigen: Druck, Temperatur und Förderleistung, wenn diese Funktionen gewählt wurden.

Der Mischverhältnis-Bildschirm zeigt das aktuelle

Mischverhältnis an und überwacht die Einstellung der Drosselung auf der Seite B.

Symbol Funktion

Spritzen: Dosieren und Spritzen von

Material.

Symbol unten auf dem Bildschirm: Auswahl der aktiven Dosierpumpen. Wiederholt drücken, um zwischen Dosierpumpe A,

Dosierpumpe B und beiden Dosierpumpen zu wechseln.

Symbol im Rechteck: Betrieb beider

Dosierpumpen.

Nur Betrieb von Dosierpumpe A

(Entlüften, Spülen).

Nur Betrieb von Dosierpumpe B

(Entlüften, Spülen).

Parkposition der Dosierpumpen:

Die Dosierpumpen werden zur unteren Hubposition gefahren.

Mischverhältnis: Aufruf des

Mischverhältnis-Bildschirms.

Einschalt-/Eingabe-Modus

Der Einschalt-/Eingabe-Modus ist der Standardbildschirm, wenn der Bediener die Materialsteuerung aufruft.

HINWEIS:

Dieser Bildschirm bleibt leer, bis ein Modus ausgewählt wurde.

Spritzmodus

Zum Spritzen oder Dosieren von Material müssen die

Bediener diesen Modus aufrufen. Drücken Sie den Knopf unter dem Spritz-Symbol, um diesen Modus aufzurufen.

Pumpenmodus

Zum Betreiben der Pumpen zum Entlüften oder Spülen müssen die Bediener diesen Modus aufrufen. Drücken

Sie den Knopf unter dem Pumpen-Symbol, um diesen

Modus aufzurufen. Drücken Sie weiter den Knopf mit dem Pumpen-Symbol, um zwischen Pumpe A, Pumpe B und beiden Pumpen zu wechseln.

3A0010L 63

Anhang A

Parkmodus

Zum Parken der Pumpenkolben am unteren Totpunkt müssen die Bediener diesen Modus aufrufen. Drücken

Sie den Knopf unter dem Park-Symbol, um diesen Modus aufzurufen.

Testbildschirme

Die Testbildschirme ermöglichen es den Bedienern,

Chargendosiertests, Pumpentests und Leckagetests hinter dem Ventil durchzuführen.

Mischverhältnismodus

Zeigt das aktuelle Mischverhältnis oder den Drosselungs-

Bildschirm an. Um diesen Bildschirm aufzurufen, drücken. Das Balkendiagramm zeigt an, ob die

Drosselungseinstellung der Seite B im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden soll.

Siehe Einstellung der Ausgangsdrosselung B des

Geräts, Seite 33.

Beim angezeigten Verhältnis handelt es sich um das

Gewichtsverhältnis, wenn die Maschine auf

Mischverhältnismodus nach Gewicht eingestellt ist.

Beim angezeigten Verhältnis handelt es sich um das Volumenverhältnis, wenn die Maschine auf

Mischverhältnismodus nach Volumen eingestellt ist.

HINWEIS: Wenn das Feld auf dem Setup-

Aktivierungsbildschirm aktiviert ist, erscheint anstelle des

Spritzmodus-Bildschirms nach 10 Sekunden Spritzdauer das Balkendiagramm. drücken, um zum

Spritzmodus-Bildschirm zurückzukehren.

Symbol Funktion

Pumpentest: Hierbei werden je 750 ml der Komponenten A und B ausgegeben, wodurch Pumpenauswahl und -betrieb und Funktion der Volumenzähler überprüft werden. Im System-Gewichtsmodus wird hierbei das System durch Eingabe der Gewichte kalibriert.

Chargendosierung: Hierbei werden dosierte Mengen der Komponenten A und

B in festgelegter Menge ausgegeben.

Leckagetest am nachgelagerten Ventil:

Dieser Test zeigt, ob die Ventile nach den Dosierventilen dicht sind.

Auswahl des Testmodus: Umschalten zwischen Volumen- und Gewicht-Testmodus.

Pumpentest/Kalibrierung

Dieser Bildschirm ermöglicht es den Bedienern, eine feste Menge von 750 ml Material von jeder Pumpe auszugeben. Wenn die Pumpe aktiv ist, blinkt sie auf dem Bildschirm schwarz. Wenn die Pumpe die Ausgabe beendet hat, wird sie auf dem Bildschirm grau angezeigt.

Wenn der System-Mischverhältnismodus auf Volumen eingestellt ist, kann der Test durch Drücken von entweder durch Messung von Volumen oder von

Gewichten durchgeführt werden. Wenn der System-

Mischverhältnismodus auf Gewicht eingestellt ist, muss das geförderte Material nach Gewicht gemessen werden.

Drosselungs-Bildschirm

Symbol Funktion

Anzeige des Mischverhältnisses: zeigt die

Genauigkeit des Materialmischverhältnisses an.

Anzeige „Drosseleinheit einstellen“:

Einstellung der Drosseleinheit zur

Optimierung des Mischverhältnisses.

• Bei maximaler Förderleistung sollte der Balken in der Mitte sein.

• Bei Förderleistungen unter dem

Maximum sollte der Balken auf der rechten Seite sein.

64

Bestätigung des Pumpen- und Dosiertests

Dieser Bildschirm erscheint, wenn der Pumpentest ohne

Fehler abgeschlossen wurde. Es gibt drei Varianten, die die Verwendung des Bildschirms beeinträchtigen.

3A0010L

Mischverhältnismodus nach Volumen – Test nach

Volumen

Geben Sie die Volumen jedes dosierten Materials in die jeweiligen Eingabefelder auf diesem Bildschirm ein.

Wenn das berechnete Mischverhältnis innerhalb der

Mischtoleranz liegt, die auf dem Setup-Bildschirm für den Mischverhältnistest eingestellt wurde, erscheint ein Häkchen in dem Feld. Die Ergebnisse werden in die USB-Protokolle eingegeben.

Das Soll-Mischverhältnis nach Volumen für diesen

Test wird auf dem Setup-Startbildschirm auf Seite 56

eingestellt. Die Mischtoleranz wird auf dem Setup-

Bildschirm für den Mischverhältnistest auf Seite 58

eingestellt.

Anhang A

Mischverhältnismodus nach Gewicht

Auf diesem Bildschirm werden zwei Felder dargestellt, in die die Gewichte der Proben A und B eingeben werden, um die Maschine für den Betrieb im

Mischverhältnismodus nach Gewicht zu kalibrieren.

Die Gewichte müssen in Gramm eingegeben werden.

Das Soll-Mischverhältnis nach Gewicht für diesen Test

wird auf dem Setup-Startbildschirm auf Seite 56

eingestellt. Die Mischtoleranz wird auf dem

Setup-Bildschirm für den Mischverhältnistest

auf Seite 58 eingestellt.

Nach der Eingabe erscheint ein Häkchen in dem Feld.

Die Waage in der Ecke oben rechts bleibt solange durchgestrichen, bis ein Mischverhältnistest erfolgreich durchgeführt wird.

System-Mischverhältnismodus nach Volumen - Test nach Volumen

Mischverhältnismodus nach Volumen – Test nach

Gewicht

Geben Sie die Nettogewichte jedes dosierten Materials in die jeweiligen Eingabefelder auf diesem Bildschirm ein.

Wenn sie innerhalb der Mischtoleranz liegen, die auf dem

Setup-Modus-Bildschirm für den Mischverhältnistest eingestellt wurde, erscheint ein Häkchen in dem Feld.

Die Ergebnisse werden in die USB-Protokolle eingegeben.

Das Soll-Mischverhältnis nach Gewicht für diesen Test und die Mischtoleranz werden auf dem Setup-Bildschirm

für den Mischverhältnistest auf Seite 58 eingestellt.

System-Mischverhältnismodus nach Gewicht

System-Mischverhältnismodus nach Volumen - Test nach Gewicht

3A0010L 65

Anhang A

Chargendosierungs- oder Mischverhältnistest

Dieser Bildschirm ermöglicht es den Bedienern, eine ausgewählte Gesamtmenge an gemischtem Material auszugeben. Zum Beispiel: 1000 ml bei 4:1 = 800 ml von A + 200 ml von B. Das Gesamtvolumen der Charge kann aus dem Dropdown-Menü ausgewählt werden.

Wenn die Pumpe aktiv ist, blinkt sie auf dem Bildschirm schwarz. Wenn die Pumpe die Ausgabe beendet hat, wird sie auf dem Bildschirm grau angezeigt.

Wenn der System-Mischverhältnismodus auf Volumen eingestellt ist, kann der Test durch Drücken von entweder durch Messung von Volumen oder von

Gewichten durchgeführt werden. Wenn der System-

Mischverhältnismodus auf Gewicht eingestellt ist, muss das geförderte Material nach Gewicht gemessen werden.

Mischverhältnismodus nach Volumen - Test nach

Gewicht

Geben Sie die Gewichte jedes dosierten Materials in die jeweiligen Eingabefelder auf diesem Bildschirm ein.

Wenn das berechnete Mischverhältnis innerhalb der

Mischtoleranz liegt, die auf dem Setup-Bildschirm für

den Mischverhältnistest eingestellt wurde, erscheint ein Häkchen in dem Feld. Die Ergebnisse werden in die USB-Protokolle eingegeben.

Das Soll-Mischverhältnis nach Gewicht für diesen Test und die Mischtoleranz werden auf dem Setup-Bildschirm

für den Mischverhältnistest auf Seite 58 eingestellt.

System-Mischverhältnismodus nach Volumen -

Test nach Gewicht

Bestätigung des Chargendosierungstests

Dieser Bildschirm wird angezeigt, wenn der

Chargendosierungstest ohne Fehler abgeschlossen wurde.

Dieser Bildschirm zeigt das ausgewählte Verhältnis zwischen den Pumpen und das Material, welches von jeder Pumpe ausgegeben wurde, an. Der graue Bereich am Boden des Bechers steht für das von Pumpe A ausgegebene Material und der schwarze Bereich darüber steht für das von Pumpe B ausgegebene Material.

Es gibt drei Varianten, die die Verwendung des Bildschirms beeinträchtigen:

Mischverhältnismodus nach Volumen -

Test nach Volumen

Geben Sie die Volumen jedes dosierten Materials in die jeweiligen Eingabefelder auf diesem Bildschirm ein. Wenn das berechnete Mischverhältnis innerhalb der Mischtoleranz liegt, die auf dem Setup-Bildschirm für den Mischverhältnistest eingestellt wurde, erscheint ein Häkchen in dem Feld. Die Ergebnisse werden in die USB-Protokolle eingegeben.

Das Soll-Mischverhältnis nach Volumen für diesen Test wird auf dem Setup-Startbildschirm auf Seite 56 eingestellt.

Die Mischtoleranz wird auf dem Setup-Bildschirm für

das Mischverhältnis auf Seite 58 eingestellt.

Mischverhältnismodus nach Gewicht

Geben Sie die Gewichte jedes dosierten Materials in die jeweiligen Eingabefelder auf diesem Bildschirm ein.

Die Gewichte müssen in Gramm eingegeben werden.

Wenn das berechnete Mischverhältnis innerhalb der

Mischtoleranz liegt, die auf dem Setup-Bildschirm für

den Mischverhältnistest eingestellt wurde, erscheint ein Häkchen in dem Feld. Die Ergebnisse werden in die USB-Protokolle eingegeben.

Das Soll-Mischverhältnis nach Gewicht für diesen Test wird auf dem Setup-Startbildschirm auf Seite 56 eingestellt.

Die Mischtoleranz wird auf dem Setup-Bildschirm für

den Mischverhältnistest auf Seite 58 eingestellt.

System-Mischverhältnismodus nach Gewicht

System-Mischverhältnismodus nach Volumen -

Test nach Volumen

66 3A0010L

Anhang A

Leckagetest an nachgelagertem Ventil

Dieser Bildschirm ermöglicht es den Bedienern zu prüfen, ob die den Dosierventilen A und B in Strömungsrichtung nachgeschalteten Ventile geschlossen oder verschlissen sind. Der Test kann genutzt werden, um die Mischblock-

Absperrventile/Rückschlagventile oder irgendein externes

Umlaufventil zu testen.

Wenn während des Testdurchlaufs keine kontinuierliche

Pumpenbewegung auf der Seite A oder B besteht, wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Diese Fehlermeldung ist ein Anzeichen auf eine Undichtigkeit im Ventil.

Es gibt keinen Bestätigungsbildschirm für diesen Test.

Dennoch wird bei einem negativen Ergebnis des

Leckagetests eine Warnung ausgegeben, um auf die

Ursache des Fehlers aufmerksam zu machen.

Bestätigung des Ventilleckagetests

Dieser Bildschirm erscheint, wenn der Ventilleckagetest abgeschlossen ist, und zeigt an, ob der Test erfolgreich war.

Informationsbildschirme

Auf diesem Bildschirm können Sie Diagnoseinformationen,

Alarmprotokolle, Pumpenzählerstände und

Gesamtzählerstände sehen. Diese Bildschirme ermöglichen es den Bedienern außerdem,

Wartungsinformationen für Pumpen und Rückschlagventile einschließlich Wartungsplan einzusehen.

HINWEIS:

Wenn der Topfzeit-Timer aktiviert ist, wird das Symbol zur

Alarm

Der Alarm-Bildschirm zeigt den betreffenden Alarm-Code an. Es gibt zwei Stufen von Fehlercodes: Alarme und

Hinweise. Ein ausgefülltes Glockensymbol mit einem

Ausrufungszeichen und drei akustischen Warnsignalen zeigt einen Alarm an. Ein innen leeres Glockensymbol und ein einzelnes akustisches Warnsignal steht für einen

Hinweis.

Zusätzlich zeigt dieser Bildschirm die Lage des Fehlers in Draufsicht und Seitenansicht des Systems an.

In der folgenden Tabelle und den Unterabschnitten sind detaillierte Informationen enthalten.

Die erste Zahl unter dem Alarmcode ist die

Hauptversorgungsspannung für die Elektronikmodule.

Die Spannung sollte bei Systemen für

Nicht-Gefahrenbereiche zwischen 23 und 25 VDC und bei Systemen für Gefahrenbereiche zwischen

10 und 14 VDC liegen.

Die zweite Zahl unter dem Alarmcode ist die

Versorgungsspannung für die Systemsensoren.

Diese Spannung sollte zwischen 4,9 und 5,1 VDC liegen.

Die dritte Zahl unter dem Alarmcode ist die Dosiergröße der Pumpe an Seite A. Dieser Wert wird in

Kubikzentimetern angegeben. Dabei handelt es sich um das Volumen, das an Seite A gepumpt wird, wenn das Dosierventil an Seite B geschlossen ist. Durch

Optimierung der Drosselung des Systems wird dieser

Wert niedrig gehalten und es wird sichergestellt, dass das Material gut gemischt wird.

3A0010L 67

Anhang A

Symbol Funktion

Wechsel zum Alarm-Protokoll. Mit den Auf- und Ab-Pfeilen durch die Liste mit den letzten 16 Fehlern blättern.

Wechsel zum Zähler-Bildschirm. Ermöglicht es den Bedienern, die Gesamtzählerstände und Chargenzählerstände für jede Pumpe einzeln oder gemeinsam einzusehen.

Wechsel zum Wartungs-Bildschirm.

Ermöglicht es den Bedienern,

Wartungsinformationen einzusehen, aber keine Änderungen vorzunehmen.

Siehe Wartungs-Setup 2, Seite 60.

Spülbestätigung. Wird verwendet, wenn der Topfzeit-Timer aktiviert ist. Die Taste drücken, um die Durchführung des

Spülvorgangs zu bestätigen, bevor ein

Topfzeit-Hinweis ausgegeben wird.

Durch die Pumpe geströmte Materialmenge, die eine Wartungswarnung bewirkt.

Durch das Dosierventil geströmte

Materialmenge, die eine Wartungswarnung bewirkt.

Anzahl an Tagen zwischen den

Wartungszyklen, bei deren Ablauf eine

Hinweismeldung ausgegeben wird.

Löschen der Chargenzähler oder

Wartungszähler.

Zähler und Jobnummer

Auf diesem Bildschirm können die Gesamtzählerstände und Chargenzählerstände für jede Pumpe einzeln oder gemeinsam eingesehen werden. Die Maßeinheiten werden entsprechend der Auswahl der Maßeinheiten während der Vorbereitung unten auf dem Bildschirm angezeigt.

Der Gesamtzählerstand ist die Menge an Material, welche das System während seiner Lebensdauer ausgegeben hat. Der Chargenzählerstand ist die Menge an Material, welche das System nach dem letzten

Zurücksetzen des Bedieners ausgegeben hat.

Am Beginn jedes Spritz-Jobs kann eine Job-Nummer eingegeben werden. Das ist hilfreich bei der Organisation des USB-Spritzprotokolls.

Löschen des Chargen-Zählers:

drücken, um die Werte des Chargen-Zählers für A, B und A+B zu löschen und auf Null zu stellen,

Alarm-Protokoll

Anzeige von Details zu den ausgegebenen Alarmen einschließlich Datum, Uhrzeit und Alarm-Code für die letzten 16 Alarme. Bis zu vier Seiten mit Alarmdaten sind verfügbar.

Zum Aufrufen des Alarm-Protokolls

Zum Durchblättern der Alarm-Seiten drücken.

drücken.

und

Symbol Funktion

Anzeige des Chargenzählerstands und des Gesamtzählerstands für Pumpe A.

Der Gesamtzählerstand wird oben, der

Chargenzählerstand unten angezeigt.

Anzeige des Chargenzählerstands und des Gesamtzählerstands für Pumpe B.

Der Gesamtzählerstand wird oben, der

Chargenzählerstand unten angezeigt.

Anzeige des Chargenzählerstands und des

Gesamtzählerstands für beide Pumpen zusammen. Der Gesamtzählerstand wird oben, der Chargenzählerstand unten angezeigt.

Anzeige der Jobnummer für jeden

Spritzzeitraum.

Anzahl der System-Betriebsstunden

Ändern der Jobnummer

1.

drücken, um die erste Stelle zu markieren.

und drücken, um die Zahl zu ändern, und

68 3A0010L

und zu wechseln.

drücken, um zur nächsten Stelle

drücken, um die Zahl zu speichern, oder drücken, um die Änderung zu annullieren.

Wartungsbildschirm 1

Anzeige der voreingestellten Materialmenge, die durch beide Pumpen und Dosierventile geströmt ist, bei der eine Wartungs-Warnung ausgegeben wird.

Wartungsbildschirm 2

Anzeige der Zeit in Tagen zwischen dem Wechsel des Einlassluftfilters, vor deren Ablauf ein Hinweis ausgegeben wird.

Zurücksetzen des Wartungszählers

1.

Zum Durchblättern und Auswählen des zurückzusetzenden Wartungsfelds drücken.

und

2.

drücken, um den Wartungszähler auf Null zurückzusetzen.

3A0010L

Anhang A

69

Anhang A

Automatisch angezeigte

Bildschirme

Topfzeit-Bildschirm

Der Topfzeit-Bildschirm erscheint automatisch, wenn ein Topfzeit-Hinweis auftritt. Der Bildschirm schließt automatisch wieder, wenn der Hinweis endet oder der Bediener die Taste zur Spülbestätigung drückt.

In der folgenden Tabelle sind detaillierte Informationen enthalten.

Symbol Funktion

Ein Hinweis wurde ausgegeben.

Der Topfzeit-Timer ist aktiviert.

Zeit, nach der die Topfzeit abläuft. Beginnt bei 0,00 und zählt in Intervallen von einer

Minute zurück.

Zum Stummschalten des Hinweis-

Summers drücken.

Zum Bestätigen, dass der Mischschlauch gespült wurde, drücken. Setzt den

Topfzeit-Timer zurück.

Symbol Funktion

Blinkt, während der Download andauert.

Nach Abschluss des Downloads erscheint ein Häkchen. Damit wird angezeigt, dass der Download erfolgreich war. Wenn der

Download nicht erfolgreich war, erscheint

.

Zeigt die gesamte und verbleibende

Gesamtspeichermenge für den

Download an.

Zeigt die verbleibende Zeit bis zum

Abschluss des Downloads an.

Zum Abbrechen des Downloads drücken.

Wenn der Download abgebrochen wurde, den USB-Speicherstick entnehmen.

Zeigt an, welche Protokolle heruntergeladen werden.

USB-Bildschirm

Der USB-Bildschirm erscheint automatisch und die ausgewählten Protokolle werden automatisch heruntergeladen, wenn der USB-Speicherstick in die Steuereinheit eingesteckt wurde.

Das Einstecken des USB-Speichersticks während des Betriebs des Spritzgeräts führt zur automatischen

Unterbrechung des Spritzbetriebs. Beim Entfernen des

USB-Speichersticks aus dem USB-Anschluss schließt der USB-Bildschirm automatisch.

Das für den aktiven Download ausgewählte Protokoll wird in dem einzelnen Feld neben dem USB-Symbol angezeigt. Die anderen verfügbaren Protokolle werden in den Feldern auf der rechten Seite des Bildschirms angezeigt. In der folgenden Tabelle sind detaillierte

Informationen enthalten.

Empfohlene USB-Speichersticks

Es wird empfohlen, für den Download den USB-Speicher

(16A004) zu verwenden, der mit dem XM-Spritzgerät mitgeliefert wurde. Es können jedoch auch die folgenden

USB-Speichersticks verwendet werden, die aber nicht

über Graco erhältlich sind.

• Crucial Gizmo!

USB-Speicherstick mit 4 GB

(Modell JDO4GB-730)

• Transcend JetFlash

®

V30 4 GB USB-Speicherstick

(Modell TS4GJFV30)

70 3A0010L

Anhang B

Volumenzähler-Diagramme

Volumenzähler-Diagramm ohne externen Mischblock

XM-Volumenzähler-Diagramm

Lineare

Messfühler

Luftregler

Doppelte

Motorsteuerunge

NXT

6500

Luftmotor

Reed-

Schalter

NXT 6500

Luftmotor r

Regler

Umlauf-Gegendruck-

Überwachung

F

A

R

B

T

R

I

C

H

T

E

R

250 HF oder 180 HP

A

Fließbecher- oder

Pumpenzufuhr

Umlauf-Absperr-/

Rückschlagventil

E

L

E

M

H

E

I

Z

E

N

T

Regelventile psi

RTD

U

N

G

S

P

Ü

L psi

RTD

Proben- und Testventile

Mischblock

E

L

E

M

H

E

I

Z

E

N

T

220 HF oder 145 HP

B

Mischblock-Absperr- &

Rückschlagventile

Einstellbarer Drosselungs-Ausgleich ‚B‘

T

R

I

C

F

A

R

B

H

T

E

R

Materialleitung

Steuerkabel

Luftsignal

Integratorschlauch, mind. 3/8 x 25 ft

Hinweis: Zusätzliche Pistolen können nur hinter dem Integratorschlauch und Mischer zugefügt werden

Spritzpistole 3

Mischer Spritzpistole

Peitschenende

Spritzpistole 2

Anhang B

3A0010L 71

Anhang B

Volumenzähler-Diagramm mit externem Mischblock

Lineare

Messfühler

NXT

6500

Luftmotor

XM-Volumenzähler-Diagramm mit externem Mischblock

Luftregler

Doppelte

Motorsteuerungen

Reed-

Schalter

NXT

6500

Luftmotor

Regler

Umlauf-Gegendruck-

Überwachung

T

R

I

C

F

A

R

B

H

T

E

R

Fließbecher- oder

Pumpenzufuhr

Zirkulation Ein/Aus

250 HF oder 180 HP

A

Z

E

L

E

H

E

I

M

E

N

T

Regelventile

Proben- und

Testventile psi

RTD psi

RTD

Absperr- &

Schlauchabsperrventile

E

L

E

M

H

E

I

Z

E

N

T

220 HF oder 145 HP

B

Diese Schlauchabsperrventile müssen bei externem Mischblock hinzugefügt werden.

Dadurch wird sichergestellt, dass die

Drucksensoren die Förderleistung und den

Hohlsog der Pumpen ablesen, und nicht nur den gedämpften Schlauchdruck.

U

N

G

S

P

Ü

L

T

R

I

C

F

A

R

B

H

T

E

R

Externe Absperr- &

Rückschlagventile

Materialleitung

Steuerkabel

Luftsignal

Mischblock

Integratorschlauch, mind. 3/8 x 25 ft

Hinweis: Zusätzliche Pistolen können nur hinter dem Integratorschlauch und Mischer zugefügt werden

Einstellbarer

Drosselungs-Ausgleich ‚B‘

Spritzpistole 3

Mischer

Spritzpistole

Spritzpistole 2

72 3A0010L

Anhang C

Anhang C

Anforderungen an das Netzkabel

Verwenden Sie die in folgender Tabelle aufgelisteten Richtlinien, um zu ermitteln, welches Netzkabel für Ihr spezielles

Modell erforderlich ist.

Tabelle 3: Anforderungen an das Netzkabel

Stromversorgung

Viscon HP-

Materialerhitzer

Konfigurations-Optionen:

XM_A (00, 11, 13,

21, 23, 30-32)

XM_A (14-19,

24-29)

Steckdose

N/V

Steckdose

N/V

XM_B (alle)

Steckdose;

Anschlusskasten

2 Heizelemente

Regler

1 A, 120 Vac

N/V

1 A, 120/

240 VAC

N/V

1 A, 240 Vac

32 A bei

240 V AC, 1~

Viscon HP (2)

Farbtrichter-

Tauchheizgeräte (2)

N/V 13 A bei 240 V,

1~

13 A bei 240 V,

1~

XM_C (alle)

Steckdose

2 Heizelemente

1 A, 240 Vac

32 A bei

240 V AC, 1~

13 A bei 240 V, 1~

XM_D (00, 11,

13, 21, 23,

30-32) XM_D (17, 19, 27, 29)

Generator Generator

N/V

N/V

N/V

N/V

N/V

N/V

N/V

N/V

XM_E (alle)

Generator

2 Heizelemente

N/V

32 A bei 240 V, 1~

(explosionsgeschützte

Verkabelung bauseitig)

N/V

Viscon HP mit Wärmeumlauf (1)

Elektrische

Schlauchsteuerung (1)

?

Volllast-Spitze (A) bei 240 V, 1~

Netzkabel AWG (mm

2

) bei:

N/V

N/V

1 A

16 A bei 240 V,

1~ N oder 15 A bei 240 V,

1~ N

30 A

16 A bei 240 V,

1~ oder

15 A bei

240 V, 1~

62 A

16 A bei 240 V,

1~ N oder 15 A bei 240 V,

1~ N

62 A

N/V

N/V

0 A

(nur Luft)

16 A bei 240 V, 1~

(explosionsgeschützte

Verkabelung bauseitig)

16 A bei 240 V, 1~

(explosionsgeschützte

Verkabelung bauseitig)

N/V N/V

16 A 48 A

240 V, 1 PH

240 V, 3 PH

380 V, 3 PH

N/V

N

4 (21,2)

2 Leiter + Masse

6 (13,3)

3 Leiter + Masse

6 (13,3)

4 Leiter + Masse

N

N/V N/V N/V

N Verkabelung bauseitig, falls bestellt. Kabelgröße nach Bedienerwunsch.

?

Ampere bei Volllast, wenn alle Geräte mit maximaler Leistung arbeiten. Die Anforderungen an die Sicherungen können bei verschiedenen Förderleistungen und Heizelement-Temperatureinstellungen geringer sein.

3A0010L 73

Anhang D

Anhang D

Alarme

Alarmanzeige

Wenn ein Alarm auftritt, wird automatisch der Alarm-Info-

Bildschirm angezeigt. Dieser zeigt den aktiven Alarm-Code zusammen mit einem Glocken-Symbol. Außerdem wird die Alarmposition mit Draufsicht und Seitenansicht des

Spritzgeräts angezeigt.

In der Mitte des Bildschirms werden vertikale

Balkendiagramme des Linearsensors und Informationen

über den Reed-Schalter angezeigt. Die Informationen für die Seite A befinden sich links, und die Informationen der Seite B rechts. Die Position des Linearsensors wird auf dem Balkendiagramm angezeigt, das sich auf- und abbewegt, wenn sich die Pumpe bewegt. Dieses

Balkendiagramm sollte sich von oben nach unten bewegen, um mit jedem Pumpenhub übereinzustimmen.

Der Zustand der beiden Reed-Schalter in jedem der

Luftmotoren wird mit dem Pfeil über jedem vertikalen

Balkendiagramm angezeigt.

Es gibt zwei Alarmstufen: Warnungen und Hinweise.

Ein Glocken-Symbol zeigt einen Alarm an. Ein ausgefülltes

Glockensymbol mit einem Ausrufungszeichen und drei akustischen Warnsignalen zeigt eine Warnung an.

Ein innen leeres Glockensymbol und ein einzelnes akustisches Warnsignal steht für einen Hinweis.

Hinweise sind Meldungen, die beachtet werden müssen, allerdings nicht unbedingt sofort. Warnungen bedürfen eines sofortigen Eingreifens; daher führen Sie zu einer automatischen Unterbrechung des Spritzbetriebs.

Auf diesem Bildschirm werden auch Diagnoseinformationen angezeigt. Auf der linken Seite erscheinen drei Zeilen mit Daten. Die obere Zeile zeigt die Stromversorgung.

Sie sollte folgenden Wert haben:

• PFP, Nicht-Gefahrenbereiche: 23-25 Volt

• PFP, Gefahrenbereiche: 10-14 Volt

Die mittlere Zeile zeigt die Spannung an alle Sensoren, die am erweiterten Materialsteuerungsmodul angeschlossen sind. Sie sollte zwischen 4,9 und 5,1 Volt liegen.

Die dritte Zeile zeigt die Dosiergröße der Pumpe an Seite A.

Dieser Wert wird in Kubikzentimetern angegeben. Dabei handelt es sich um das Volumen, das an Seite A gepumpt wird, wenn das Dosierventil an Seite B geschlossen ist.

Durch Optimierung der Drosselung des Systems wird dieser Wert niedrig gehalten und es wird sichergestellt, dass das Material gut gemischt wird.

Symbol Funktion

Bewegung nach oben

Bewegung nach unten

Umschalten oben

Umschalten unten

Ein Signal des Reed-Schalters fehlt

Leer: Kein Reed-Schaltersignal - Fehler

Alarmdiagnose

Siehe Alarm-Codes und Fehlerbehebung zu Ursachen

und Lösungen für jeden einzelnen Alarm-Code.

Löschen von Alarmen

Drücken Sie , um Alarme und Hinweise zu löschen.

Drücken Sie auf dem Alarm-Info-Bildschirm, um zum Betriebsbildschirm (Materialsteuerung) zurückzukehren.

74 3A0010L

Anhang D

Alarm-Codes und Fehlerbehebung

HINWEIS: Siehe Reparatur- und Ersatzteilehandbuch für XM-Mehrkomponenten-Spritzgeräte für nicht Alarm-basierte

Fehlersuche.

Alarmcode

DAAX

DABX

DDAX

DDBX

F7AX

F7BX

F8RX

P1AX

P1BX

P4AX

P4BX

P4RE

P5RE

P9AX

Alarmproblem Wenn aktiv Ursache Lösung

Trockenlauf der Pumpe

über 80 DH/Min.,

10 Sekunden lang.

Pumpenhohlsog; taucht länger als 1/2 des Hubs ab.

Das System stellt unerwartete

Pumpenbewegung fest

(Förderleistung).

Keine Bewegung im

Zirkulationsmodus.

Druck ist zu niedrig.

Druck ist zu hoch.

Druck ist zu hoch.

Druck ist zu hoch.

Pumpendruck A ist außergewöhnlich niedrig im

Vergleich zu Pumpendruck B.

Immer

Spritzen

Kein Material in der Pumpe oder den Leitungen; keine

Materialdrosselung.

Kein Material oder Ventil ist geschlossen.

Material ist zu kalt oder zu dickflüssig.

Pumpeneinlass-Rückschlagventil schließt nicht.

Pumpe A steckt fest.

Motor A ist blockiert.

In den Tank oder die Schläuche

Material nachfüllen; Materialdüse installieren.

Versorgungstank nachfüllen und Einlassventil öffnen.

Materialtemperatur erhöhen, um die Viskosität zu senken.

Siehe Erhitzen des Materials,

Seite 31. Material durchrühren,

um die Viskosität zu senken.

Rückschlagventil von

Verunreinigungen reinigen.

Oder Kugel, Sitz und Dichtung ersetzen.

Zufuhrpumpe liefert kein Material.

Zufuhrpumpe überprüfen (falls verwendet).

Einlasssieb verstopft (falls verwendet).

Sieb überprüfen und reinigen.

Siehe Handbuch 313289.

Spritzen Das Rücklaufventil oder das

Dosierventil ist länger als

5 Sekunden geöffnet oder undicht.

Rücklaufventil oder Dosierventil schließen oder reparieren und

Pumpentest durchführen. Siehe

Pumpen- und Dosiertest,

Seite 40.

Zum Spritzen den Spritzmodus verwenden.

Zirkulation Pumpe hat sich im

Zirkulationsmodus 5 Sekunden nicht bewegt. Eventuell hat der

Bediener versucht, im

Zirkulationsmodus zu spritzen.

Spritztest,

Pumpentest,

Leckagetest

Immer

Materialdruck liegt bei Spritzmodus unter 7 MPa (1000 psi; 70 bar) oder bei Testmodus unter

10,3 MPa (1500 psi; 103 bar).

Materialdruck liegt über

Maximalwert.

Einstellung des

Hauptdruckluftreglers erhöhen.

Rückführung Druck an Seite A liegt über maximaler Hinweisgrenze von

21 MPa (3000 psi; 210 bar).

Rückführung Druck an Seite A liegt über maximaler Alarmgrenze von

35,9 MPa (5200 psi; 359 bar).

Spritzen Luftmotor A vereist, was

Drosselung und niedrigeren

Materialdruck verursacht.

Einstellung des

Hauptdruckluftreglers verringern.

Druck des

Pumpendruckluftreglers verringern.

Druck des

Pumpendruckluftreglers verringern.

Entlüftungsventile zur

Enteisung des Luftmotors

öffnen. Eis abtauen lassen.

Mit Druckluft trocknen.

Mit Druckluft erwärmen.

Kleinere Düse verwenden.

Unterpumpe reparieren.

Siehe Handbuch 313289.

Luftmotor reparieren.

Siehe Handbuch 313289.

3A0010L 75

Anhang D

Alarmcode

P9BX

Alarmproblem

Pumpendruck B ist außergewöhnlich niedrig im

Vergleich zu Pumpendruck A.

QDAE

QTAE

R1BE

Alarm für Dosiergröße A.

Hinweis für Dosiergröße A.

Verhältnis B niedrig

(Unterdosierung von B); das System gibt eine unzureichende Menge an Komponente B aus.

Wenn aktiv

Spritzen

Spritzen

Spritzen

Spritzen

Ursache Lösung

Luftmotor B vereist, was

Drosselung und niedrigeren

Materialdruck verursacht.

Entlüftungsventile zur

Enteisung des Luftmotors

öffnen. Eis abtauen lassen.

Mit Druckluft trocknen.

Mit Druckluft erwärmen.

Kleinere Düse verwenden.

Pumpe B steckt fest.

Materialdosiergröße ist größer als

45 cm³, wenn „Schnelles Dosieren“ ausgeschaltet ist.

Unterpumpe reparieren.

Siehe Handbuch 313289.

Materialdrosselung an Seite B

einstellen. Siehe Einstellung der Ausgangsdrosselung B

des Geräts, Seite 33.

Geschwindigkeit des Luftmotors bei kleinerer Düse senken.

Materialdosiergröße ist größer als

30 cm³, wenn „Schnelles Dosieren“ eingeschaltet ist.

Materialdosiergröße ist größer als

35 cm³, wenn „Schnelles Dosieren“ ausgeschaltet ist.

Materialdrosselung an Seite B

einstellen. Siehe Einstellung der Ausgangsdrosselung B

des Geräts, Seite 33.

Geschwindigkeit des Luftmotors bei kleinerer Düse senken.

Materialdosiergröße ist größer als

20 cm³, wenn „Schnelles Dosieren“ eingeschaltet ist.

Dosierventil B öffnet nicht.

Mischverteilerventil B ist geschlossen.

Luftsignal an das Ventil prüfen.

Grünes Mischverteilerventil

öffnen.

Pumpenfilter an Seite B verstopft.

Austauschsieb MW 30 verwenden. Siehe Handbuch

311762 für die Artikelnummer.

Auslassfilter der B-Pumpe reinigen. Siehe Handbuch

311762.

76 3A0010L

Anhang D

Alarmcode

R4BE

R5BE

R5DX

R9BE

DEAX

DEBX

Alarmproblem Wenn aktiv Ursache Lösung

Verhältnis B hoch

(Überdosierung von B);

System gibt eine zu große

Menge an Komponente B aus.

Dosiergrößen sind nicht optimiert.

Nicht kalibriertes System im Gewichtsmodus

Das System hat innerhalb von fünf Minuten fünf R4BE-

(Mischverhältnis B hoch) oder

R1BE-Alarme (Mischverhältnis

B niedrig) erfasst. Das

Spritzgerät schaltet fünf

Minuten lang ab, um das

Problem zu lösen.

Spritzen Dosierventil B schließt nicht.

Pumpentest durchführen, um auf Leckagen zu testen.

Siehe Pumpen- und

Dosiertest, Seite 40.

Ventil-Packungsmutter lösen.

Siehe Handbuch 313289.

Luftsignal an Ventiloberseite prüfen

Spritzen

Spritzen

Spritzen

Keine Drosselung am Mischblock an Seite B.

Ventil oder Luftmagnet reparieren.

Siehe Handbuch 313289.

Drosselung an Seite B durch

Drehen des Drosselkörpers B im Uhrzeigersinn erhöhen.

Siehe Einstellung der

Ausgangsdrosselung B des

Geräts, Seite 33.

Pumpenfilter an Seite A verstopft.

Filter reinigen. Siehe Handbuch

311762.

Lufteingangsdruck fällt beim

Spritzen unter 0,55 MPa (80 psi;

5,5 bar). Dosierventil B schließt nicht richtig.

Austauschsieb MW 30 verwenden. Siehe Handbuch

311762 für die Artikelnummer.

Luftfilter prüfen. Siehe

Handbuch 313289.

Größeren Luftschlauch verwenden.

Größeren Kompressor verwenden.

Kleinere Spritzdüsen oder weniger Pistolen verwenden, um die Förderleistung zu reduzieren.

Luftregler einstellen.

Magnetventil-Luftregler ist auf unter 0,55 MPa (80 psi; 5,5 bar) eingestellt.

Dosierventil arbeitet nahe der oberen oder unteren

Intervallgrenzen.

System wurde nicht kalibriert.

Siehe Ursachen für R4BE- oder R1BE-Alarm.

Drosselkörper von Mischblock

B im Uhrzeigersinn bzw. gegen den Uhrzeigersinn verstellen – siehe Balkendiagramm auf dem

Drosselungs-Bildschirm.

Siehe Einstellung der

Ausgangsdrosselung B des

Geräts, Seite 33.

Pumpen- und Dosiertest,

Seite 40, und

Chargendosierungs- oder

Mischverhältnistest, Seite 43,

durchführen, um das System für

Gewichtsmodus zu kalibrieren.

System im Volumenmodus laufen lassen.

System im Volumenmodus laufen lassen.

Siehe Lösungen für R4BE- oder

R1BE-Alarm. Bei Bedarf

Mischmaterial ausspülen und

Mischmaterial im fehlerhaftem

Mischverhältnis aus dem

Schlauch ablassen.

Pumpentest (tägliche Überprüfung empfohlen)

Pumpe läuft nach 10 Minuten nicht an.

Park- oder

Pumpentest

Rücklaufventile waren nicht geöffnet, um Durchfluss zu ermöglichen.

Rücklaufventile öffnen.

3A0010L 77

Anhang D

Alarmcode

DFAX

DFBX

DGAX

DGBX

CACP

DJAX

DJBX

DKAX

DKBX

F6AK

F6BK

F6AJ

Alarmproblem

Beim Aufwärtshub hat die

Pumpe nicht gegen den

Materialdruck angehalten.

Beim Abwärtshub hat die

Pumpe nicht gegen den

Materialdruck angehalten.

Wenn aktiv Ursache

Pumpentest Rückschlagventil des

Pumpenkolbens,

Kolbenpackungen oder

Dosierungsventil halten

Materialdruck nicht.

Pumpentest Pumpeneinlass-Rückschlagventil oder Dosierventil ist verschlissen oder beschädigt.

Lösung

Pumpe spülen. Siehe

Entleeren und Spülen des gesamten Systems

(neues Spritzgerät oder

Beendigung der Arbeit),

Seite 45. Erneut prüfen.

Unterpumpe entfernen, reinigen und reparieren. Siehe

Handbuch 313289.

Einlassgehäuse ausbauen, reinigen und überprüfen.

Siehe Handbuch 313289.

Anzeigegerät erhält kein

Signal.

Linearsensor des

Pumpenmotors hat kein

Signal.

Linearsensor des

Pumpenmotors arbeitet außerhalb des zulässigen

Bereichs.

Reed-Schalter des

Pumpenmotors ist ausgefallen; fehlende Signale von einem oder beiden

Schaltern.

Immer

Fehlender Hinweis für das

Signal des Reed-Schalters für Luftmotor A.

Allgemeine Systemkomponenten-Alarme

Immer

Immer

Immer

Immer

Fehlender Hinweis für das

Signal des Reed-Schalters für

Luftmotor B.

Immer

Hinweis für den Anstieg des

Linearsensors am Luftmotor A.

Immer

Kein

Anzeigenkommunikationssignal.

Gerät wird im Spritzmodus heruntergefahren.

Kein Linearsensorsignal vom

Motor.

Linearsensor wurde bei eingeschalteter Stromversorgung eingesteckt.

Schlechte Verbindung im

Materialsteuerungsmodul.

Linearsensor hat den zulässigen

Bereich überschritten.

Spritzgerät ist nicht korrekt geerdet.

Mangelhafte

Motorkabelverbindungen oder mangelhafter Reed-Schalter.

Kabel des Reed-Schalters wurde bei eingeschalteter

Stromversorgung eingesteckt.

Schlechte Verbindung im

Materialsteuerungsmodul.

Reed-Schalter erkennt den

Magneten des Luftmotors nicht.

Reed-Schalter sind fehlerhaft.

Luftmotor vereist.

Reed-Schalter erkennt den

Magneten des Luftmotors nicht.

Reed-Schalter sind fehlerhaft.

Luftmotor vereist.

Kein Material im System.

Linearsensor ist fehlerhaft.

Kabelverbindungen überprüfen.

Anzeigegerät austauschen.

Siehe Handbuch 313289.

Stopp-Schalter drücken, bevor der Strom abgeschaltet wird.

Sensoren A und B vertauschen.

Wenn das Problem mit dem

Sensor die Seite wechselt,

Sensor austauschen.

Siehe Handbuch 313289.

Spritzgerät aus- und wieder einschalten. Linearsensor nicht bei eingeschalteter

Stromversorgung einstecken.

Materialsteuerungsmodul ersetzen.

Siehe Handbuch 313289.

Sensor oder Sensormagnet austauschen. Siehe Handbuch

313289.

Siehe Erdung, Seite 11.

Motorkabel A und B vertauschen.

Kabel ersetzen, wenn das

Problem andauert. Sonst Reed-

Sensoreinheit austauschen.

Siehe Handbuch 313289.

Spritzgerät aus- und wieder einschalten. Kabel des Reed-

Schalters nicht bei eingeschalteter

Stromversorgung einstecken.

Materialsteuerungsmodul ersetzen.

Siehe Handbuch 313289.

Magnet des Reed-Schalters am Luftmotor austauschen.

Reed-Schalter des Luftmotors austauschen. Vereisung des

Luftmotors vermeiden. Siehe

Hinweise P9A und P9B.

Magnet des Reed-Schalters am

Luftmotor austauschen.

Reed-Schalter des Luftmotors austauschen. Vereisung des

Luftmotors vermeiden. Siehe

Hinweise P9A und P9B.

Material zum System hinzufügen.

Linearsensor austauschen.

78 3A0010L

Anhang D

Alarmcode

F6BJ

P6AX

P6BX

V2MX

*MAAX

*MABX

*MEAX

*MEBX

*MGPX

*P5AX

*P5BX

Alarmproblem Wenn aktiv Ursache Lösung

Hinweis für den Anstieg des

Linearsensors am Luftmotor B.

Drucksensor fehlerhaft; kein

Signal.

Spannung ist niedrig.

Immer

Immer

Immer

Kein Material im System.

Linearsensor ist fehlerhaft.

Drucksensor oder Kabel ist an angezeigter Seite fehlerhaft.

Spannung fällt unter 9 VDC der

Stromversorgung.

Material zum System hinzufügen.

Linearsensor austauschen.

Sensor und Kabelbaugruppe austauschen. Siehe Handbuch

313289.

Luftfilter im Filterregler ersetzen. Siehe Handbuch

313289.

Prüfen, ob die Druckeinstellung am Turbinenluftregler bei

0,13 MPa (18 psi; 1,3 bar) liegt.

Spannung auf

Informationsbildschirm prüfen.

Luftturbinenpatrone ersetzen.

Siehe Handbuch 313289.

Pumpe warten.

Optionale, durch Bediener einstellbare Wartungswarnungen

Dosierventil warten.

Immer, falls aktiviert

Immer, falls aktiviert

Pumpennutzung überschreitet die vom Anwender eingestellte

Grenze. Wartung fällig.

Dosierventilnutzung überschreitet die vom Anwender eingestellte

Grenze. Wartung fällig.

Wartung der Pumpe.

Siehe Handbuch 313289.

Dosierventil warten.

Siehe Handbuch 313289.

Luftfilter warten.

Druck überschreitet

Alarmgrenzen.

Immer, falls aktiviert

Spritzen

Turbine dreht sich bei eingeschalteter Luftzufuhr nicht.

Luftfilter überschreitet die vom

Anwender eingestellte Grenze.

Wartung fällig.

Druck überschreitet länger als

15 Sekunden die obere oder untere Alarmgrenze.

Hauptluftfilter und

Steuerfilterregler warten.

Siehe Handbuch 313289.

Pumpen-Druckregler einstellen,

Düsen austauschen oder

Sollwert verstellen.

3A0010L 79

Anhang D

Alarmcode

*P2AX

P2BX

*QPDX

*T2DA

T2DB

*T5DA

T5DB

Alarmproblem Wenn aktiv Ursache Lösung

Optionale, durch den Bediener einstellbare Spritz-Grenzwerte

Druck überschreitet

Hinweis-Grenzwerte.

Topfzeit-Zähler abgelaufen.

Gemischtes Material trocknet in Schläuchen, Mischer und

Pistole.

Temperatur überschreitet

Hinweis-Grenzwerte.

Temperatur überschreitet

Alarmgrenzen.

Spritzen

Spritzen

Spritzen

Spritzen

Druck überschreitet länger als

15 Sekunden die oberen oder unteren Hinweis-Grenzwerte.

Es wurde nicht ausreichend

Material gespritzt, um frisches gemischtes Material im

Integratorschlauch, Mischer,

Peitschenende und der

Spritzpistole zu halten.

Materialtemperatur überschreitet länger als vier Minuten die oberen oder unteren Grenzwerte.

Materialtemperatur überschreitet länger als vier Minuten die obere oder untere Alarmgrenze.

Gleiche Vorgehensweise wie für

P5A oder P5B, weiter oben.

Material verspritzen oder spülen. Wird beim Verlassen des Spritzmodus

zurückgesetzt. Siehe Spritzen,

Seite 32, oder Ausspülen von

Mischmaterial, Seite 36.

Gleiche Vorgehensweise wie für

T5A oder T5B, weiter oben.

Bei zu niedriger

Materialtemperatur zum Zirkulationsmodus zurückkehren, um die

Materialtemperatur zu erhöhen.

Ggf. Heizelement-Sollwert

einstellen. Siehe Erhitzen des

Materials, Seite 31.

Bei zu hoher

Materialtemperatur den

Heizelement-Sollwert verringern und zur Kühlung zum Zirkulationsmodus

zurückkehren. Siehe Erhitzen

des Materials, Seite 31.

Temperatur-Sollwert einstellen.

Siehe Erhitzen des Materials,

Seite 31.

80 3A0010L

Anhang D

Mögliche Alarme je nach Modus

Die folgende Tabelle listet Alarme auf, die während des Betriebs des Systems ausgelöst werden können.

Die Alarme sind je nach Modus gruppiert.

Modus

Spritzen

Parken

Zirkulation

Pumpentest

Chargendosierungstest

Steuerungslogik Alarme

Dosierventile sind beim Inbetriebnahmetest geschlossen; grüne Leuchte blinkt.

Wenn der Materialdruck unter 7 MPa (1000 psi; 70 bar) liegt, System STOPPEN.

Wenn die Pumpen sich bewegen (Anzeichen für eine interne Undichtigkeit), System STOPPEN.

Falls der Materialdruck mehr als 103 % des zulässigen Maximums beträgt, schaltet der Luftmotor ab, bis der Druck abfällt.

Wenn der Materialdruck höher als 110 % des zugelassenen Maximalwerts liegt, System

STOPPEN.

Dosierventil A öffnet und Dosierventil B schaltet auf und zu, um das Mischverhältnis zu erhalten.

Die blauen Leuchten für A und B leuchten, wenn die Dosierventile in Betrieb sind.

Wenn keine ausreichende Menge an Komponente B vorhanden ist, um das Mischverhältnis aufrecht zu erhalten, schließt Dosierventil A augenblicklich.

Wenn Komponente A oder B um mehr als 5 % vom Mischverhältnis-Sollwert abweichen, System

STOPPEN.

Falls die Dosiermenge A zu groß ist, System STOPPEN.

Die Dosierventile A und B schließen bei jedem Umschaltpunkt der Pumpe augenblicklich.

Spritzmodus wird eingeschaltet, wenn das System im Gewichtsmodus und nicht kalibriert ist.

Beide Dosierventile offen; blaue Leuchten für A und B leuchten auf.

Der Anwender öffnet Umlaufventile oder betätigt die Spritzpistole. Wenn die Pumpe den unteren

Totpunkt erreicht, gehen die blauen Leuchten aus.

Wenn der Parkvorgang nicht binnen 10 Minuten abgeschlossen wird, die Druckluftversorgung beider Motoren abschalten.

Dosierventil A und/oder B schließen und die Motorluft schaltet ein.

Wenn der Materialdruck an Pumpe A 21,0 MPa (3000 psi; 210 bar) überschreitet, leuchtet die gelbe Hinweis-Leuchte auf.

Wenn der Materialdruck an Pumpe A 39,2 MPa (5600 psi; 392 bar) überschreitet, System

STOPPEN.

Wenn binnen 10 Minuten keine Bewegung stattfindet, die Druckluftversorgung beider Motoren abschalten.

Pumpe hat sich im Zirkulationsmodus 5 Sekunden nicht bewegt.

Beide Dosierventile sind geschlossen; die grüne Leuchte blinkt.

Wenn der Materialdruck unter 7,0 MPa (1000 psi; 70 bar) liegt, System STOPPEN.

Wenn die Pumpen sich bewegen (Anzeichen für eine Undichtigkeit), System STOPPEN.

Blaue Leuchte A schaltet ein, Dosierventil A öffnet, Bediener öffnet Probenventil.

Dosierventil A beim Aufwärtshub schließen; überprüfen, ob die Pumpe stehenbleibt.

Dosierventil A beim Abwärtshub schließen; überprüfen, ob die Pumpe stehenbleibt.

Dosierventil A öffnen und insgesamt 750 ml Material ausgeben; Ventil schließen, blaue Leuchte erlischt.

Den Vorgang an Seite B wiederholen.

Wenn die Pumpe den Test besteht, zeigt das Display zwei Becher mit je 750 ml Inhalt an.

Bediener wählt die gewünschte Gesamtmenge aus.

--

P1AX

F7AX, F7BX

Keine

P4BX

--

--

R5BE

R1BE, R4BE

QDAE

--

R5DX

--

--

DEAX, DEBX

--

P4AX

P4AX

DEAX, DEBX

F8RX

--

P1AX, P1BX

F7AX, F7BX

--

DFAX

DGAX

--

DFBX, DGBX

--

--

Ventiltest

Blaue Leuchte schaltet ein, Dosierventil A öffnet, Bediener öffnet Probenventil, blaue Leuchte erlischt, wenn der Vorgang abgeschlossen ist.

Blaue Leuchte schaltet ein, Dosierventil B öffnet, Bediener öffnet Probenventil, blaue Leuchte erlischt, wenn der Vorgang abgeschlossen ist.

Anzeigegerät zeigt die Mengen an Komponente A und B am Ende des Chargendosierungstests an.

Wenn der Materialdruck nicht 7 MPa (1000 psi; 70 bar) beträgt, System STOPPEN.

Prüfen, ob Pumpen stoppen (binnen 10 Sekunden stillstehen).

--

--

--

P1AX, P1BX

F7AX, F7BX

3A0010L 81

Anhang D

Schlüssel für Alarm- und Hinweis-Codes

Verwenden Sie die folgende Tabelle als Kurzliste, um die Bedeutung der Alarm-Codes zu bestimmen.

EREIGNIS MODUS POSITION BEREICH

A

F

L

Strom

Durchfluss

Tank-Füllstand

P Druck

R Mischverhältnis

T Temperatur

1

2

3

Alarm niedrig

Niedrigabweichung

Hochabweichung

4 Alarm hoch

5 Kalibrierung

6 Sensorausfall

A Material A

B Material B

C Regler

D Leistungsabgabe

F Zuführung

M Pneumatische

Versorgung

P Pneumatische

Versorgung

R Rückführung

1 Tank A

2 Tank B

A Heizelement A

B Heizelement B

C Niveausensor A

D Niveausensor B

E Schlauch V Spannung 7 Unerwarteter

Nichtnullwert

8

9

Unerwarteter Nullwert

Instabil

A Verlust C

D

Kommunikation

Pumpe A Trockenlauf

D Hohlsog

E Zeitüberschreitung

F Aussetzen nach oben

G Aussetzen nach unten

J Linearsensor

K Reed-Schalter

M Wartung & Pflege A Pumpe

Q Dosierung

E Ventil

G Filter

D Überdosis

P Topfzeit

T Dosierzeit

H Heizelementschlauch

J Linearsensor

K Reed-Schalter

P Anzeigegerät

X System

82 3A0010L

Abmessungen

Systemabmessungen ohne Farbtrichter

1003,3 mm

(39,5 Zoll)

Abmessungen

1788,0 mm

(70,0 Zoll)

914,4 mm

(36,0 Zoll)

965,2 mm

(38,0 Zoll) ti21282a

3A0010L 83

Abmessungen

Systemabmessungen mit Farbtrichtern

Zwei 20-Gallonen-

Farbtrichter

Seitlich montiert

1841,5 mm

(72,5 Zoll)

84

Zwei 20-Gallonen-

Farbtrichter

Rückseitig montiert

(Ansicht von oben)

2504,4 mm

(98,6 Zoll)

1371,6 mm

(54,0 Zoll) 1262,4 mm

(49,7 Zoll)

1595,1 mm

(62,8 Zoll)

1094,7 mm

(43,1 Zoll)

975,4 mm

(38,4 Zoll)

1427,5 mm

(56,2 Zoll) ti21283a

3A0010L

Abmessungen

Systemabmessungen mit Farbtrichtern

Ein 20-Gallonen-Farbtrichter und ein 7-Gallonen-Farbtrichter

1841,5 mm

(72,5 Zoll)

1788,0 mm

(70,0 Zoll)

1094,7 mm

(43,1 Zoll)

848,4 mm

(33,4 Zoll)

2009,1 mm

(79,1 Zoll)

Zwei 7-Gallonen-Farbtrichter

1788,0 mm

(70,0 Zoll)

3A0010L

1516,4 mm

(59,7 Zoll)

848,4 mm

(33,4 Zoll) ti21284a

85

Pumpenkennlinien

Pumpenkennlinien

Berechnung des Materialauslassdrucks

Um den Materialauslassdruck (MPa/bar/psi) bei einem bestimmten Materialdurchfluss (l/min/gpm) und

Betriebsluftdruck (MPa/bar/psi) zu berechnen, folgende

Anweisungen und Pumpendatenschaubilder verwenden.

Berechnung des Luftverbrauchs der Pumpe

Um den Luftverbrauch der Pumpe (m

3

/min oder scfm) bei einem bestimmten Materialdurchfluss (l/min/gpm) und

Betriebsluftdruck (MPa/bar/psi) zu berechnen, folgende

Anweisungen und Pumpendatenschaubilder verwenden.

1.

Die gewünschte Fördermenge unten in der Tabelle suchen.

2.

Die Linie nach oben bis zum Schnittpunkt mit der Kurve des ausgewählten Material-Ausgangsdrucks verfolgen.

Zum linken Rand der Skala gehen, um den

Material-Ausgangsdruck abzulesen

1.

Die gewünschte Fördermenge unten in der Tabelle suchen.

2.

Die Linie nach oben bis zum Schnittpunkt mit der Kurve des ausgewählten Luftverbrauchs verfolgen. Von diesem

Schnittpunkt aus eine waagerechte Linie nach rechts ziehen und den Luftverbrauch an der Koordinatenachse ablesen.

HINWEIS: Der Mischverhältnis-Sollwert hat keinen nennenswerten Effekt auf die Kurven in beiden Kennlinien.

Der Luftverbrauch umfasst den Turbinengenerator, aber nicht die Zufuhrpumpen oder Rührwerke.

XM50-Materialkennlinien und Luftverbrauch

7000

(49,0; 490)

5000

(35,0; 350)

3000

(21,0; 210)

1000

(7,0; 70)

0,0

LEGENDE:

A = 100 psi (0,7 MPa; 7 bar)

B = 70 psi (0,48 MPa; 4,8 bar)

A

B

1,0

(3,8)

2,0

(7,6)

Fördermenge in gpm (l/min)

B

A

3,0

(11,4)

180

(5,0)

140

(3,9)

100

(2,8)

60

(1,7)

20

(0,6)

7000

(49,0; 490)

5000

(35,0; 350)

3000

(21,0; 210)

1000

(7,0; 70)

0,0

LEGENDE:

A = 90 psi (0,62 MPa; 6,2 bar)

B = 70 psi (0,48 MPa; 4,8 bar)

A

XM70-Materialkennlinien und Luftverbrauch

B

B

1,0

(3,8)

2,0

(7,6)

Fördermenge in gpm (l/min)

A

3.0

(11,4)

180

(5,0)

140

(3,9)

100

(2,8)

60

(1,7)

20

(0,6)

86 3A0010L

Technische Daten

Technische Daten

Mischverhältnis-Bereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1:1-10:1 (in 0,1er-Stufen)

Mischverhältnis-Toleranzbereich (vor Alarm) . . . . . . . . . . . . +/- 5%

Förderleistungen

Minimum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

0,95 Liter/Min (1 qt/min)*

Maximum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

11,4 l/min. (3 gal/min.)

Viskositätsbereich des Materials . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200-20.000 cps (schwerere Viskositäten können durch Einsatz von Heizelementen, durch Zirkulation und/oder Druckzufuhr gemischt werden)

Materialfilterung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . MW 60, (238 µm) Standard an Pumpenauslässen (Filtereinheit bei einigen Modellen nicht enthalten); als Alternative sind Siebe mit MW 30 enthalten

Lufteinlass . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3/4 NPT(I)

Materialeinlässe, ohne Zufuhrsätze. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1/4 NPT(m)

Maximaler Betriebsüberdruck des gemischten Materials

50:1. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

70:1. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

5200 psi (35,8 MPa; 358 bar)

6300 psi (43,5 MPa; 435 bar)

Max. Materialtemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160° F (71° C)

Bereich für den Zufuhrluftdruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50-150 psi (0,35-1,0 MPa; 3,5-10,3 bar)

Max. Pumpenluftdruck-Sollwert

50:1. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

100 psi (0,70 MPa; 7,0 bar)

70:1. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

90 psi (0,62 MPa; 6,2 bar)

Maximaler Materialzufuhrdruck am Pumpeneinlass . . . . . . . 250 psi (1,7 MPa; 17 bar)

Maximaler Luftverbrauch bei 100 psi (0,7 MPa; 7,0 bar) in scfm (m

3

/Min.) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1,96 m 3

/min pro l/min (70 ft

3

/min pro gal/min)

Luftfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40-µm-Hauptfilter, 5-µm-Steuerluftfilter;

siehe Pumpenkennlinien, Seite 86

Umgebungstemperaturbereich

Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

0-54° C (32-130° F)

-1-71° C (30-160° F)

Umgebungsbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Verwendung in Gebäuden/im Freien

Höhe ü. NN. bis 4000 m

Maximale relative Luftfeuchte bis 99 % bei bis zu 54° C (130° F)

Verschmutzungsgrad (11)

Einbaukategorie (2)

Lärmdruckpegel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 dBA bei 0,7 MPa (100 psi; 7 bar)

Schallpegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 dBA bei 0,7 MPa (100 psi; 7 bar)

Benetzte Teile

Saugrohre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Spülpumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Schläuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Pumpen (A und B) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Aluminium

Hartmetall, PTFE, Edelstahl, UHMWPE

Nylon

Stahl, legierter Stahl, 303, 440 und 17-ph Edelstahl, Verzinkung

Volumenzählerventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Verteiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

und Vernickelung, Gusseisen, Hartmetall, PTFE

Normalstahl, Vernickelung, Karbid, Polyethylen, Leder

Kohlenstoffstahl, Nickelbeschichtung, Hartmetall, Edelstahl 302,

PTFE, UHMWPE

Mischer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Spritzpistole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Edelstahlgehäuse mit Acetal-Elementen

Siehe Spritzpistolen-Handbuch

Abmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Siehe Abmessungen, Seite 83

Gewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Basis-Spritzgerät (Modelle XM1A00 und XM5A00)

336,87 kg (742 lbs)

(Zu dem Gewicht des Basis-Spritzgeräts die Gewichte der einzelnen Komponenten Ihres Modells hinzufügen.)

* Die Mindest-Förderleistung ist abhängig vom gespritztem Material und dem Mischvermögen.

Testen Sie Ihr Material in Abhängigkeit von der Förderleistung.

3A0010L 87

Graco Standardgarantie

Graco garantiert, dass alle in diesem Dokument erwähnten Geräte, die von Graco hergestellt worden sind und den Namen Graco tragen, zum Zeitpunkt des Verkaufs an den Erstkäufer frei von Material- und Verarbeitungsfehlern sind. Mit Ausnahme einer speziellen, erweiterten oder eingeschränkten Garantie, die von Graco bekannt gegeben wurde, garantiert Graco für eine Dauer von zwölf Monaten ab Kaufdatum die Reparatur oder den Austausch jedes Teiles, das von Graco als defekt anerkannt wird. Diese Garantie gilt nur dann, wenn das Gerät in Übereinstimmung mit den schriftlichen Graco-Empfehlungen installiert, betrieben und gewartet wurde.

Diese Garantie erstreckt sich nicht auf allgemeinen Verschleiß, Fehlfunktionen, Beschädigungen oder Verschleiß aufgrund fehlerhafter Installation, falscher Anwendung, Abrieb, Korrosion, inadäquater oder falscher Wartung, Fahrlässigkeit, Unfall, Durchführung unerlaubter Veränderungen oder

Einbau von Teilen, die keine Originalteile von Graco sind, und Graco kann für derartige Fehlfunktionen, Beschädigungen oder Verschleiß nicht haftbar gemacht werden. Ebenso wenig kann Graco für Fehlfunktionen, Beschädigungen oder Verschleiß aufgrund einer Unverträglichkeit von

Graco-Geräten mit Strukturen, Zubehörteilen, Geräten oder Materialien anderer Hersteller oder durch falsche Bauweise, Herstellung, Installation,

Betrieb oder Wartung von Strukturen, Zubehörteilen, Geräten oder Materialien anderer Hersteller haftbar gemacht werden.

Diese Garantie gilt unter der Bedingung, dass das Gerät, für welches die Garantieleistungen beansprucht werden, kostenfrei an einen autorisierten Graco-Vertragshändler geschickt wird, um den behaupteten Schaden bestätigen zu lassen. Wird der angegebene Schaden bestätigt, so wird jedes schadhafte Teil von Graco kostenlos repariert oder ausgetauscht. Das Gerät wird frachtfrei an den Originalkäufer zurückgesandt.

Sollte sich bei der Überprüfung des Geräts kein Material- oder Verarbeitungsfehler nachweisen lassen, so werden die Reparaturen zu einem angemessenen Preis durchgeführt, der die Kosten für Ersatzteile, Arbeit und Transport enthalten kann.

DIESE GARANTIE HAT AUSSCHLIESSENDE GÜLTIGKEIT UND GILT ANSTELLE VON JEGLICHEN ANDEREN GARANTIEN, SEIEN SIE

AUSDRÜCKLICH ODER IMPLIZIT, UND ZWAR EINSCHLIESSLICH, JEDOCH NICHT AUSSCHLIESSLICH, DER GARANTIE, DASS DIE

WAREN VON DURCHSCHNITTLICHER QUALITÄT UND FÜR DEN NORMALEN GEBRAUCH SOWIE FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK

GEEIGNET SIND.

Gracos einzige Verpflichtung sowie das einzige Rechtsmittel des Käufers bei Nichteinhaltung der Garantiepflichten ergeben sich aus dem oben

Dargelegten. Der Käufer erkennt an, dass kein anderes Rechtsmittel (einschließlich, jedoch nicht ausschließlich Schadenersatzforderungen für Gewinnverluste, nicht zustande gekommene Verkaufsabschlüsse, Personen- oder Sachschäden oder andere Folgeschäden) zulässig ist.

Jede Nichteinhaltung der Garantiepflichten ist innerhalb von zwei (2) Jahren ab Kaufdatum vorzubringen.

GRACO GIBT KEINERLEI GARANTIEN – WEDER EXPLIZIT NOCH IMPLIZIT – IM HINBLICK AUF DIE MARKTFÄHIGKEIT UND EIGNUNG

FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK DER ZUBEHÖRTEILE, GERÄTE, MATERIALIEN ODER KOMPONENTEN AB, DIE VON GRACO VERKAUFT,

NICHT ABER VON GRACO HERGESTELLT WERDEN. Diese von Graco verkauften, aber nicht von Graco hergestellten Teile (wie zum Beispiel

Elektromotoren, Schalter, Schläuche usw.) unterliegen den Garantieleistungen der jeweiligen Hersteller. Graco unterstützt die Käufer bei der

Geltendmachung eventueller Garantieansprüche nach Maßgabe.

Auf keinen Fall kann Graco für indirekte, beiläufig entstandene, spezielle oder Folgeschäden haftbar gemacht werden, die sich aus der Lieferung von Geräten durch Graco unter diesen Bestimmungen ergeben, oder der Lieferung, Leistung oder Verwendung irgendwelcher Produkte oder anderer Güter, die unter diesen Bestimmungen verkauft werden, sei es aufgrund eines Vertragsbruches, eines Garantiebruchs, einer Fahrlässigkeit von Graco oder Sonstigem.

Informationen über Graco

Besuchen Sie www.graco.com für die neuesten Informationen über Graco-Produkte.

FÜR EINE BESTELLUNG nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem Graco-Vertriebspartner auf, oder rufen Sie uns an, um den Standort eines Vertriebspartners in Ihrer Nähe zu erfahren.

Telefon: 612-623-6921 oder gebührenfrei: 1-800-328-0211 Fax: 612-378-3505

Alle Angaben und Abbildungen in diesem Dokument stellen die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung erhältlichen neuesten

Produktinformationen dar. Graco behält sich das Recht vor, jederzeit ohne Vorankündigung Änderungen vorzunehmen.

Informationen über Patente siehe www.graco.com/patents.

Übersetzung der Originalbetriebsanleitung. This manual contains German. MM 312359

Graco-Unternehmenszentrale: Minneapolis

Internationale Büros: Belgien, China, Japan, Korea

GRACO INC. UND TOCHTERNUNTERNEHMEN • P.O. BOX 1441 • MINNEAPOLIS, MN 55440-1441 • USA

Copyright 2009, Graco Inc. Alle Produktionsstandorte von Graco sind zertifiziert nach ISO 9001.

www.graco.com

Ausgabe L - März 2017

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