Miele F 9212 I Bedienungsanleitung

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40 Pages

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Miele F 9212 I Bedienungsanleitung | Manualzz

Gebrauchs- und Montageanweisung

Gefrierschrank

F 9212 i

Lesen Sie unbedingt die Gebrauchsanweisung vor Aufstellung -

Installation - Inbetriebnahme.

Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.

de - DE

M.-Nr. 07 020 490

Inhalt

Gerätebeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Ihr Beitrag zum Umweltschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Sicherheitshinweise und Warnungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Wie können Sie Energie sparen?

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Gerät ein- und ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Bei längerer Abwesenheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Die richtige Temperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Temperatur einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Temperaturanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Tonwarner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Warnsystem einschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Warnton vorzeitig ausschalten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

SuperFrost verwenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Funktion SuperFrost . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Gefrieren und Lagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Maximales Gefriervermögen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Was passiert beim Einfrieren frischer Lebensmittel?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Fertige Tiefkühlkost einlagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Lebensmittel selbst einfrieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Vor dem Einfrieren beachten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Verpacken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Vor dem Einlegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Einlegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Großes Gefriergut einlegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Auftauen von Gefriergut. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Eiswürfel bereiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Schnellkühlen von Getränken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Gefriertablett nutzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Kälte-Akku verwenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Abtauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Innenraum, Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Be- und Entlüftungsquerschnitte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Türdichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Was tun, wenn . . . ?

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

Ursachen von Geräuschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

Inhalt

Kundendienst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

Elektroanschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Montagehinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Aufstellort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Klimaklasse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Be- und Entlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Vor dem Geräteeinbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

Einbaumaße . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

Türanschlag wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

Gerätetür . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

Gerät einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Einbau in einen Raumteiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Einbaunische ausrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Gerät einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

Gerätebeschreibung

a Tonwarner-Aus-Taste und

Kontrollleuchte b Temperaturanzeige c SuperFrost-Taste mit Kontrollleuchte d Ein-/Aus- und Temperaturregler a Gefrierschubladen

4

Ihr Beitrag zum Umweltschutz

Entsorgung der Transportverpackung

Die Verpackung schützt das Gerät vor

Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen

Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recycelbar.

Das Rückführen der Verpackung in den

Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr

Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.

Entsorgung des Altgerätes

Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Restmüll oder bei falscher Behandlung können diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie

Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.

Nutzen Sie stattdessen die an Ihrem

Wohnort eingerichtete Sammelstelle zur

Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte. Informieren Sie sich gegebenenfalls bei Ihrem

Händler.

Achten Sie darauf, dass die Rohrleitungen Ihres Kältegerätes bis zum

Abtransport zu einer sachgerechten, umweltfreundlichen Entsorgung nicht beschädigt werden.

So ist sichergestellt, dass das im Kältekreislauf enthaltene Kältemittel und das im Kompressor befindliche Öl nicht in die Umwelt entweichen können.

Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird.

5

Sicherheitshinweise und Warnungen

Dieses Gerät entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.

Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie das

Gerät in Betrieb nehmen. Sie enthält wichtige Hinweise für den Einbau, die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung des Gerätes. Dadurch schützen Sie sich und verhindern

Schäden am Gerät.

Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung auf, und geben Sie sie einem eventuellen Nachbesitzer weiter!

Bestimmungsgemäße

Verwendung

~

Benutzen Sie das Gerät ausschließlich im Haushalt zum Lagern von Tiefkühlkost, zum Gefrieren frischer Lebensmittel und zum Bereiten von Eis.

Alle anderen Anwendungsarten sind unzulässig und möglicherweise gefährlich. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen

Gebrauch oder falsche Bedienung verursacht werden.

~

Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zu bedienen, dürfen dieses Gerät nicht ohne Aufsicht oder

Anweisung durch eine verantwortliche

Person benutzen.

Kinder im Haushalt

~

Kinder dürfen das Gerät nur ohne

Aufsicht benutzen, wenn ihnen die Bedienung des Gerätes so erklärt wurde, dass sie das Gerät sicher bedienen können. Kinder müssen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung erkennen können.

~

Beaufsichtigen Sie Kinder, die sich in der Nähe des Gerätes aufhalten.

Passen Sie auf, dass Kinder nicht mit dem Gerät spielen, sich z. B. in die Gefrierschublade setzen oder sich an die

Gerätetür hängen.

6

Sicherheitshinweise und Warnungen

Technische Sicherheit

~

Kontrollieren Sie das Gefriergerät vor der Aufstellung auf äußere sichtbare Schäden.

Ein beschädigtes Gefriergerät nicht aufstellen und in Betrieb nehmen.

~

Dieses Gerät enthält das Kältemittel

Isobutan (R600a), ein Naturgas mit hoher Umweltverträglichkeit, aber brennbar. Es schädigt nicht die Ozonschicht und erhöht nicht den Treibhauseffekt.

Die Verwendung dieses umweltfreundlichen Kältemittels hat teilweise zu einer

Erhöhung der Betriebsgeräusche geführt. Es können neben den Laufgeräuschen des Kompressors Strömungsgeräusche im gesamten Kältekreislauf auftreten. Diese Effekte sind leider nicht vermeidbar, haben aber auf die Leistungsfähigkeit des Gerätes keinen Einfluss.

Achten Sie beim Transportieren und beim Aufstellen des Gerätes darauf, dass keine Teile des Kältekreislaufes beschädigt werden. Herausspritzendes

Kältemittel kann zu Augenverletzungen führen!

Bei Beschädigungen:

- Vermeiden Sie offenes Feuer oder

Zündquellen,

- ziehen Sie den Netzstecker,

- durchlüften Sie den Raum, in dem das

Gerät steht, für einige Minuten, und

- benachrichtigen Sie den Kundendienst.

~

Je mehr Kältemittel in einem Gerät ist, umso größer muss der Raum sein, in dem das Gerät aufgestellt wird. Bei einem eventuellen Leck kann sich in zu kleinen Räumen ein brennbares

Gas-Luft-Gemisch bilden.

Pro 8 g Kältemittel muss der Raum mindestens 1 m 3 groß sein. Die Menge des

Kältemittels steht auf dem Typenschild im Inneren des Gerätes.

~

Vergleichen Sie vor dem Anschlie-

ßen des Gerätes unbedingt die Anschlussdaten (Spannung und Frequenz) auf dem Typenschild mit denen des Elektronetzes.

Diese Daten müssen unbedingt übereinstimmen, damit keine Schäden am

Gerät auftreten. Im Zweifelsfall fragen

Sie Ihren Elektroinstallateur.

~

Die elektrische Sicherheit des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes

Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung vorhanden ist. Lassen Sie im

Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Fachkraft überprüfen.

Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden

(z. B. elektrischer Schlag).

~

Wenn Die Netzanschlussleitung beschädigt ist, muss diese durch von

Miele autorisierte Fachkräfte ersetzt werden, um Gefahren für den Benutzer zu vermeiden.

7

Sicherheitshinweise und Warnungen

~

Ein sicherer Betrieb des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn das Gerät nach der Gebrauchsanweisung montiert und angeschlossen wird.

~

Der Einbau und die Montage dieses

Gerätes an nichtstationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffe) dürfen nur von

Fachbetrieben / Fachleuten durchgeführt werden, wenn sie die Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten

Gebrauch dieses Gerätes sicherstellen.

~

Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen dürfen nur qualifizierte Fachleute durchführen.

Durch unsachgemäße Installations- und

Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den

Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.

~

Das Gerät ist nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:

– der Netzstecker des Gerätes gezogen ist.

Ziehen Sie nicht an der Anschlussleitung, sondern am Netzstecker, um das Gerät vom Netz zu trennen.

– die Sicherung der Hausinstallation ausgeschaltet ist.

– die Schraubsicherung der Hausinstallation ganz herausgeschraubt ist.

~

Der Anschluss des Gerätes an das

Elektronetz darf nicht über ein Verlängerungskabel erfolgen.

Verlängerungskabel gewähren nicht die nötige Sicherheit des Gerätes

(z. B. Überhitzungsgefahr).

Sachgemäßer Gebrauch

~

Berühren Sie Gefriergut nicht mit nassen Händen. Die Hände können festfrieren. Verletzungsgefahr!

~

Nehmen Sie niemals Eiswürfel und

Eis am Stiel, insbesondere Wassereis, direkt nach dem Entnehmen aus dem

Gefrierschrank in den Mund.

Durch die sehr tiefe Temperatur des

Gefriergutes könnten Lippen oder Zunge festfrieren. Verletzungsgefahr!

~

Frieren Sie angetaute oder aufgetaute Lebensmittel nicht wieder ein.

Verbrauchen Sie sie so schnell wie möglich, weil die Lebensmittel an Nährwert verlieren und verderben. Gekocht oder gebraten können Sie aufgetaute

Lebensmittel erneut einfrieren.

~

Lagern Sie keine explosiven Stoffe und keine Produkte mit brennbaren

Treibgasen (z. B. Spraydosen) im Gerät. Beim Einschalten des Thermostaten können Funken entstehen. Sie können zündfähige Gemische zur Explosion bringen.

~

Betreiben Sie keine elektrischen Geräte im Gerät (z. B. zum Herstellen von

Softeis). Es kann zur Funkenbildung kommen. Explosionsgefahr!

~

Lagern Sie keine Dosen und Flaschen mit kohlensäurehaltigen Getränken oder mit Flüssigkeiten, die gefrieren können, in der Gefrierzone. Die Dosen oder Flaschen können platzen.

Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!

8

Sicherheitshinweise und Warnungen

~

Nehmen Sie Flaschen, die Sie zum

Schnellkühlen in den Gefrierschrank legen, spätestens nach einer Stunde wieder heraus. Die Flaschen können platzen. Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!

~

Beim Essen überlagerter Lebensmittel besteht die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung.

Die Lagerdauer hängt von vielen Faktoren ab, wie vom Frischegrad, der Qualität der Lebensmittel und von der Lagertemperatur. Beachten Sie die

Lagerhinweise und Aufbrauchfristen der Lebensmittelhersteller!

~

Verwenden Sie keine spitzen oder scharfkantigen Gegenstände, um

– Reif- und Eisschichten zu entfernen,

– angefrorene Eiswürfelschalen und

Lebensmittel abzuheben.

Sie beschädigen die Kälteerzeuger, und das Gerät wird funktionsuntüchtig.

~

Stellen Sie zum Abtauen niemals elektrische Heizgeräte oder Kerzen in das Gerät.

Der Kunststoff wird beschädigt.

~

Verwenden Sie keine Abtausprays oder Enteiser.

Diese können explosive Gase bilden, kunststoffschädigende Lösungs- oder

Treibmittel enthalten oder gesundheitsschädlich sein.

~

Behandeln Sie die Türdichtung nicht mit Ölen oder Fetten.

Dadurch wird die Türdichtung im Laufe der Zeit porös.

~

Verdecken Sie nicht die Lufteintritts-

öffnung im Sockel und die Luftaustritts-

öffnung oben im Schrankumbau.

Eine einwandfreie Luftführung ist dann nicht mehr gewährleistet. Der Stromverbrauch steigt, und Schäden an Bauteilen sind nicht auszuschließen.

~

Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen. Die Klimaklasse steht auf dem Typenschild im Innenraum des

Gerätes.

Eine niedrigere Raumtemperatur führt zu einer längeren Stillstandzeit der

Kältemaschine, so dass das Gerät die erforderliche Temperatur nicht halten kann.

~

Verwenden Sie zum Abtauen und

Reinigen des Gerätes auf keinen Fall ein Dampf-Reinigungsgerät.

Der Dampf kann an spannungsführende Teile des Gerätes gelangen und einen Kurzschluss verursachen.

9

Sicherheitshinweise und Warnungen

Entsorgung Ihres Kühl-/Gefriergerätes

~

Zerstören Sie das Schnapp- oder

Riegelschloss Ihres alten Gefriergerätes, wenn Sie es entsorgen.

Sie verhindern damit, dass sich spielende Kinder einsperren und in Lebensgefahr kommen.

~

Beschädigen Sie keine Teile des

Kältekreislaufes, z. B. durch

– Aufstechen der Kältemittelkanäle des

Verdampfers.

– Abknicken von Rohrleitungen.

– Abkratzen von Oberflächenbeschichtungen.

Herausspritzendes Kältemittel kann zu

Augenverletzungen führen.

Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung der

Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.

10

Wie können Sie Energie sparen?

normaler Energieverbrauch erhöhter Energieverbrauch

Aufstellen In belüftbaren Räumen.

In geschlossenen, nicht belüftbaren Räumen.

Bei direkter Sonnenbestrahlung.

Geschützt vor direkter Sonnenbestrahlung.

Nicht neben einer Wärmequelle

(Heizkörper, Herd).

Wenn Standort neben einer Wärmequelle (Heizkörper, Herd) ist.

Bei hoher Umgebungstemperatur.

Temperatur-Einstellung

Thermostat "Cirka-Zahlen"

(Stufenregelung)

Bei idealer Raumtemperatur um

20 °C.

Bei mittlerer Reglereinstellung von

2 bis 3.

Temperatur-Einstellung

Thermostat "gradgenau"

(Digitalanzeige)

Kellerfach 8 bis 12 °C

Gebrauch

Abtauen

Bei hoher Reglereinstellung: Je tiefer die Fach-Temperatur, umso höher der Energieverbrauch!

Kühlfach 4 bis 5 °C

PerfectFresh-Zone nahe 0 °C

Gefrierzone -18 °C

Weinlagerzone 10 bis 12 °C

Tür nur bei Bedarf so kurz wie möglich öffnen.

Lebensmittel gut sortiert einordnen.

Bei Geräten mit Winterschaltung darauf achten, dass bei Umgebungstemperaturen wärmer als

16 °C bzw. 18 °C der Schalter ausgeschaltet ist!

Häufiges und langes Türöffnen

= Kälteverlust

Unordnung bedeutet durch Suchen lange Türöffnungszeiten.

Warme Speisen und Getränke erst außerhalb des Gerätes abkühlen lassen.

Warme Speisen im Gerät verursachen lange Kompressorlaufzeiten

(Gerät versucht herunter zu kühlen).

Lebensmittel gut verpackt oder gut abgedeckt einordnen.

Das Verdunsten und Kondensieren von Flüssigkeiten in der Kühlzone verursacht Kälteleistungsverluste.

Gefrierwaren zum Abtauen in die

Kühlzone legen.

Fächer nicht überfüllen, damit die

Luft zirkulieren kann.

Gefrierzone bei einer Eisschicht von 0,5 cm abtauen.

Eine Eisschicht verschlechtert die

Kälteabgabe an das Gefriergut und lässt den Stromverbrauch steigen.

11

Gerät ein- und ausschalten

Vor dem ersten Benutzen

^ Reinigen Sie das Schrankinnere und das Zubehör. Verwenden Sie dazu lauwarmes Wasser, anschließend alles mit einem Tuch trocknen.

Lassen Sie das Gerät nach dem

Transport ca. 1/2 bis 1 Stunde stehen, bevor Sie es anschließen.

Das ist für die spätere Funktion sehr wichtig!

Gerät einschalten

Kälte-Akku

Legen Sie den Kälte-Akku in die oberste Schublade oder raumsparend auf das Gefriertablett. Nach ca. 24 Stunden

Einlagerungszeit kann der Kälte-Akku seine maximale Kühlleistung erbringen.

Gerät ausschalten

^ Drehen Sie den Temperaturregler mit einer Münze nach links auf die Einstellung "0".

Alle Kontrollleuchten erlöschen, und die

Kühlung ist ausgeschaltet.

^ Drehen Sie den Temperaturregler mit einer Münze nach rechts aus der

Stellung "0" heraus, und zwar soweit, bis die Temperaturanzeige leuchtet.

Den Temperaturregler nicht weiter als bis zum Anschlag drehen, sonst wird er beschädigt.

Die Tonwarner-Kontrollleuchte leuchtet.

Sie erlischt, sobald es in der Gefrierzone kalt genug ist.

Damit die Temperatur tief genug ist, lassen Sie das Gerät einige Stunden vorkühlen, bevor Sie erstmals Lebensmittel einlegen.

Bei längerer Abwesenheit

Wenn Sie das Gerät längere Zeit nicht benutzen, dann

^ schalten Sie das Gerät aus,

^ ziehen Sie den Netzstecker,

^ tauen Sie das Gerät ab und reinigen

Sie es, und

^ lassen Sie die Gerätetür etwas geöffnet, um Geruchsbildung zu vermeiden.

Wird das Gerät bei längerer Abwesenheit ausgeschaltet, aber nicht gereinigt, besteht bei geschlossener

Tür Gefahr von Schimmelbildung.

12

Die richtige Temperatur

Die richtige Temperatureinstellung ist für die Lagerung der Lebensmittel sehr wichtig. Durch Mikroorganismen verderben die Lebensmittel schnell, was durch die richtige Lagertemperatur verhindert bzw. verzögert werden kann.

Die Temperatur beeinflusst die Wachstumsgeschwindigkeit der Mikroorganismen. Mit sinkender Temperatur verlangsamen sich diese Vorgänge.

Um frische Lebensmittel einzufrieren und Lebensmittel langfristig zu lagern, ist eine Temperatur von -18 °C erforderlich. Bei dieser Temperatur ist das

Wachstum der Mikroorganismen weitgehend eingestellt. Sobald die Temperatur über -10 °C steigt, beginnt die

Zersetzung durch die Mikroorganismen, die Lebensmittel sind weniger lang haltbar. Aus diesem Grund dürfen an- oder aufgetaute Lebensmittel erst wieder eingefroren werden, wenn sie verarbeitet wurden (kochen oder braten). Durch die hohen Temperaturen werden die meisten Mikroorganismen abgetötet.

Die Temperatur im Gerät erhöht sich,

– je häufiger und länger die Gerätetür geöffnet wird,

– je mehr Lebensmittel gelagert werden,

– je mehr frische Lebensmittel eingefroren werden,

– je höher die Umgebungstemperatur des Gerätes ist.

Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen.

Temperatur einstellen

Die Temperatur können Sie am Temperaturregler einstellen.

^ Drehen Sie den Temperaturregler mit einer Münze nach rechts aus der

Stellung "0" heraus.

Je höher die Einstellung, desto niedriger ist die Temperatur im Gerät.

Den Temperaturregler nicht weiter als bis zum Anschlag drehen, sonst wird er beschädigt.

Temperaturanzeige

Die Temperaturanzeige auf der Bedienblende zeigt immer die wünschte Temperatur an.

ge-

Möchten Sie, dass das Gerät z. B. auf

-18 °C kühlt,

^ drehen Sie den Temperaturregler so weit nach rechts (von 0 aus), bis die

-18 auf der Bedienblende leuchtet.

Innerhalb der angezeigten Temperaturbereiche (z. B. zwischen -15 und

-18 °C) kann die Temperatur geringfügig kälter eingestellt werden:

^ drehen Sie den Temperaturregler z. B. von der Einstellung -15 aus langsam nach rechts weiter, bis die

-18 in der Temperaturanzeige kurz blinkt.

13

Die richtige Temperatur

Die kältere Temperatureinstellung innerhalb des kleinen Temperaturbereiches wurde übernommen.

14

Tonwarner

Das Gerät ist mit einem Warnsystem ausgestattet, damit die Temperatur in der Gefrierzone nicht unbemerkt ansteigen kann. Erreicht die Temperatur einen zu warmen Temperaturbereich, ertönt ein Warnton. Gleichzeitig blinkt die Tonwarner-Kontrollleuchte.

Wann das Gerät einen Temperaturbereich als zu warm erkennt, ist abhängig von der eingestellten Temperatur.

Das akustische und optische Signal könnte erfolgen,

– wenn Sie eine große Menge

Lebensmittel einfrieren, ohne die

Funktion SuperFrost eingeschaltet zu haben.

Je nach Temperatur überprüfen Sie die

Lebensmittel, ob sie an- oder sogar aufgetaut sind. Ist das der Fall, verarbeiten Sie die Lebensmittel weiter (kochen oder braten), bevor Sie sie wieder einfrieren.

Warnsystem einschalten

Das Warnsystem ist automatisch immer funktionsbereit. Es muss nicht extra eingeschaltet werden.

Warnton vorzeitig ausschalten

Sobald der Alarmzustand beendet ist, verstummt der Warnton, und die

Kontrollleuchte erlischt. Sollte Sie der

Warnton jedoch stören, können Sie ihn vorzeitig ausschalten.

^ Drücken Sie die Tonwarner-Aus-Taste.

Der Warnton verstummt. Die Tonwarner-Kontrollleuchte leuchtet konstant und erlischt erst, wenn der Alarmzustand beendet ist. Damit ist das

Warnsystem wieder funktionsbereit.

15

SuperFrost verwenden

Funktion SuperFrost

Um Lebensmittel optimal einzufrieren, müssen Sie vor dem Einfrieren frischer

Lebensmittel die Funktion SuperFrost einschalten.

Damit erreichen Sie, dass die Lebensmittel schnell durchgefroren werden und somit Nährwert, Vitamine, Aussehen und Geschmack erhalten bleiben.

Ausnahmen:

– Wenn Sie bereits gefrorene Lebensmittel einlegen.

– Wenn Sie täglich nur bis zu 2 kg

Lebensmittel einlegen.

SuperFrost einschalten

Die Funktion SuperFrost muss 6 Stunden vor dem Einlegen der einzufrierenden Lebensmittel eingeschaltet werden. Soll das maximale Gefriervermögen genutzt werden, muss 24 Stunden vorher die Funktion SuperFrost eingeschaltet werden!

SuperFrost ausschalten

Die Funktion SuperFrost schaltet sich automatisch nach ca. 65 Stunden ab.

Die Kontrollleuchte erlischt, und das

Gerät arbeitet wieder mit normaler

Kühlleistung.

In der Temperaturanzeige auf der Bedienblende leuchtet wieder die gewünschte Temperatur.

Um Energie zu sparen, können Sie die

Funktion SuperFrost selber ausschalten, sobald eine konstante Gefrierzonentemperatur von mindestens -18 °C in der Gefrierzone erreicht ist. Kontrollieren Sie die Temperatur im Gerät.

^ Drücken Sie die SuperFrost-Taste, so dass die Kontrollleuchte erlischt.

Die Kühlung des Gerätes arbeitet wieder mit normaler Leistung.

^ Drücken Sie die SuperFrost-Taste, so dass die Kontrollleuchte leuchtet.

Gleichzeitig leuchtet der kälteste

Wert der Temperaturanzeige.

Die Temperatur im Gerät sinkt, da das

Gerät mit höchstmöglicher Kälteleistung arbeitet.

16

Gefrieren und Lagern

Maximales Gefriervermögen

Damit die Lebensmittel möglichst schnell bis zum Kern durchgefroren werden, darf das maximale Gefriervermögen nicht überschritten werden. Das maximale Gefriervermögen innerhalb

24 Stunden finden Sie auf dem Typenschild "Gefriervermögen ...kg/24 h".

Was passiert beim Einfrieren frischer Lebensmittel?

Frische Lebensmittel müssen so schnell wie möglich durchgefroren werden, damit Nährwert, Vitamine, Aussehen und Geschmack erhalten bleiben.

Je langsamer die Lebensmittel durchgefroren werden, umso mehr Flüssigkeit wandert aus jeder einzelnen Zelle in die Zwischenräume. Die Zellen schrumpfen.

Beim Auftauen kann nur ein Teil der vorher ausgetretenen Flüssigkeit in die

Zellen zurückwandern.

Praktisch bedeutet dies, dass im

Lebensmittel ein größerer Saftverlust auftritt. Dies erkennen Sie daran, dass sich beim Auftauen eine große Wasserlache um das Lebensmittel bildet.

Wurde das Lebensmittel schnell durchgefroren, hat die Zellflüssigkeit weniger

Zeit, aus den Zellen in die Zwischenräume zu wandern. Die Zellen schrumpfen erheblich weniger.

Beim Auftauen kann die nur geringe

Menge Flüssigkeit, die in die Zwischenräume gewandert war, in die Zellen zurückwandern, so dass der Saftverlust sehr gering ist. Es bildet sich nur eine kleine Wasserlache!

Fertige Tiefkühlkost einlagern

Möchten Sie fertige Tiefkühlkost einlagern, überprüfen Sie bereits beim Kauf im Geschäft

– die Verpackung auf Beschädigung,

– das Haltbarkeitsdatum und

– die Kühlraumtemperatur der Verkaufstruhe. Ist die Kühlraumtemperatur wärmer als -18 °C, so verkürzt sich die Haltbarkeit der Tiefkühlkost.

^ Kaufen Sie die Tiefkühlkost ganz zum

Schluss ein, und transportieren Sie sie in Zeitungspapier oder in einer

Kühltasche.

^ Legen Sie die Tiefkühlkost sofort in das Gerät.

Auf- oder angetaute Ware nicht wieder einfrieren. Erst wenn Sie das

Lebensmittel verarbeitet haben

(kochen oder braten), können Sie es erneut einfrieren.

17

Gefrieren und Lagern

Lebensmittel selbst einfrieren

Verwenden Sie zum Einfrieren nur frische und einwandfreie Lebensmittel!

Vor dem Einfrieren beachten

– Zum Gefrieren geeignet sind:

Frischfleisch, Geflügel, Wild, Fisch,

Gemüse, Kräuter, rohes Obst, Molkereiprodukte, Backwaren, Speisereste, Eigelb, Eiweiß und viele Fertiggerichte.

– Zum Gefrieren nicht geeignet sind:

Weintrauben, Blattsalate, Radieschen, Rettich, Sauerrahm, Mayonnaise, ganze Eier in Schale, Zwiebel, ganze rohe Äpfel und Birnen.

– Damit Farbe, Geschmack, Aroma und Vitamin C erhalten bleiben, sollte

Gemüse vor dem Einfrieren blanchiert werden. Geben Sie dazu das

Gemüse portionsweise für 2 – 3 Minuten in kochendes Wasser. Danach das Gemüse herausnehmen und schnell in kaltem Wasser abkühlen.

Das Gemüse abtropfen lassen.

– Mageres Fleisch eignet sich besser zum Einfrieren als fettes und kann wesentlich länger gelagert werden.

– Legen Sie zwischen Koteletts,

Steaks, Schnitzel usw. jeweils eine

Folie aus Kunststoff. So vermeiden

Sie das Zusammenfrieren zu einem

Block.

– Rohe Lebensmittel und blanchiertes

Gemüse vor dem Einfrieren nicht würzen und salzen, Speisen nur leicht würzen und salzen. Manche

Gewürze verändern beim Einfrieren ihre Geschmacksintensität.

– Warme Speisen oder Getränke erst außerhalb des Gerätes abkühlen lassen, um ein Antauen der bereits gefrorenen Lebensmittel zu verhindern und den Stromverbrauch nicht zu erhöhen.

Verpacken

^ Frieren Sie portionsweise ein.

Geeignete Verpackung

– Kunststoff-Folien

– Schlauch-Folien aus Polyethylen

– Alu-Folien

– Gefrierdosen

Ungeeignete Verpackung

– Packpapier

– Pergamentpapier

– Cellophan

– Müllbeutel

– gebrauchte Einkaufstüten

^ Drücken Sie die Luft aus der Verpackung heraus.

^ Verschließen Sie die Packung dicht mit

– Gummiringen

– Kunststoff-Klipsen

– Bindfäden oder

– kältebeständigen Klebebändern.

Beutel und Schlauchfolien aus Polyethylen können Sie auch mit einem

Folien-Schweißgerät verschweißen.

^ Beschriften Sie die Verpackung mit

Inhalt und Einfrier-Datum.

18

Gefrieren und Lagern

Vor dem Einlegen

^ Bei einer größeren Menge als 2 kg frischer Lebensmittel schalten Sie einige Zeit vor dem Einlegen der Lebensmittel die Funktion SuperFrost ein (siehe "SuperFrost verwenden").

Das bereits eingelagerte Gefriergut erhält somit eine Kältereserve.

Einlegen

Die Lebensmittel können überall in der

Gefrierzone eingefroren werden, vorzugsweise in den unteren Gefrierschubladen. Sie können auch die Gefrierschubladen herausnehmen und das Gefriergut direkt auf die Glasplatten legen.

Großes Gefriergut einlegen

Wenn Sie größeres Gefriergut, wie z. B.

Pute oder Wild, einlegen möchten, können Sie die Glasplatten zwischen den

Gefrierschubladen herausnehmen.

Dazu

^ die Gefrierschubladen herausnehmen und die Glasplatte leicht anheben und nach vorne herausziehen!

Bei Bedarf können Sie auch alle Gefrierschubladen und Glasplatten aus dem Gerät herausnehmen und somit den gesamten Innenraum nutzen.

Jede Gefrierschublade und die einzelnen Glasplatten können mit maximal 25 kg beladen werden!

^ Legen Sie das Gefriergut breitflächig auf den Boden der Gefrierschubladen oder auf die Glasplatten des Gerätes, damit das Gefriergut möglichst schnell bis zum Kern gefriert.

^ Legen Sie die Packungen trocken ein, um ein Zusammen- oder Anfrieren zu vermeiden.

Einzufrierende Lebensmittel dürfen keine bereits gefrorenen Lebensmittel berühren, damit sie nicht antauen.

Auftauen von Gefriergut

Gefriergut können Sie auftauen

– im Mikrowellengerät,

– im Backofen bei der Beheizungsart

"Heißluft" oder bei "Auftauen",

– bei Raumtemperatur,

– im Kühlschrank (die abgegebene

Kälte des Gefrierguts wird zum Kühlen der Lebensmittel genutzt),

– im Dampfgarer.

Flache Fleisch- und Fischstücke können angetaut in die heiße Pfanne gegeben werden.

Obst kann bei Raumtemperatur sowohl in der Packung als auch in einer zugedeckten Schüssel auftauen.

Gemüse kann im allgemeinen in gefrorenem Zustand in das siedende Wasser gegeben oder in heißem Fett gedünstet werden. Die Garzeit ist aufgrund der veränderten Zellstruktur etwas kürzer als bei Frischgemüse.

19

Gefrieren und Lagern

Auf- oder angetaute Ware nicht wieder einfrieren. Erst wenn Sie das

Lebensmittel verarbeitet haben

(kochen oder braten), können Sie es erneut einfrieren.

Schnellkühlen von Getränken

Sollten Sie Flaschen zum Schnellkühlen in die Gefrierzone legen, nehmen Sie die Flaschen spätestens nach einer

Stunde wieder heraus, da die Flaschen sonst platzen!

Eiswürfel bereiten

Gefriertablett nutzen

Auf dem Gefriertablett können Sie Beeren, Kräuter, Gemüse und anderes

Kleingefriergut schonend einfrieren.

Das Gefriergut bleibt weitgehend in seiner Form erhalten, und ein Anfrieren der einzelnen Stücke wird vermieden.

^ Füllen Sie die Eiswürfelschale zu drei viertel mit Wasser, und stellen Sie sie auf den Boden einer Gefrierschublade.

^ Verwenden Sie zum Lösen der festgefrorenen Eiswürfelschale einen stumpfen Gegenstand, z. B. einen

Löffelstiel.

^ Die Eiswürfel lösen sich leicht aus der Schale, wenn Sie sie kurz unter fließendes Wasser halten.

^ Legen Sie das Gefriergut locker auf das Gefriertablett.

^ Das Gefriertablett in eines der oberen

Gefrierschubladen einhängen.

Das Gefriergut 10 bis 12 Stunden durchfrieren lassen. Füllen Sie es dann in Gefrierbeutel oder Behälter um, und legen Sie es in die Gefrierschubladen.

20

Kälte-Akku verwenden

Der Kälte-Akku verhindert bei einem

Stromausfall einen schnellen Anstieg der Temperatur in der Gefrierzone.

Legen Sie den Kälte-Akku in die oberste Gefrierschublade direkt auf die

Lebensmittel oder raumsparend in das

Gefriertablett. Nach ca. 24 Stunden

Einlagerungszeit kann der Kälte-Akku seine maximale Kühlleistung erbringen.

Bei einem Stromausfall legen Sie den

Kälte-Akku direkt auf das Gefriergut in der oberen Schublade, um die größtmögliche Lagerzeit nutzen zu können.

Wenn Sie frische Lebensmittel einlegen wollen, dann benutzen Sie den Kälte-

Akku als Trennung zwischen bereits eingelagerter und frischer Lebensmittel, damit die Lebensmittel nicht antauen.

Der Kälte-Akku kann auch dazu verwendet werden, Speisen oder

Getränke kurzzeitig in einer Kühltasche zu kühlen.

Gefrieren und Lagern

21

Abtauen

Durch den normalen Betrieb bilden sich in der Gefrierzone im Laufe der Zeit

Reif und Eis. Dadurch verschlechtert sich die Kälteabgabe; der Stromverbrauch erhöht sich.

Zum Abtauen

Führen Sie das Abtauen rasch durch. Je länger das Gefriergut bei

Raumtemperatur lagert, umso mehr verkürzt sich die Haltbarkeit des Gefriergutes.

Schaben Sie die Reif- oder Eisschichten nicht ab, da es zu Beschädigungen kommen könnte.

Das Gerät wird funktionsuntüchtig.

Tauen Sie das Gerät von Zeit zu Zeit ab, jedoch spätestens, wenn sich eine ca. 0,5 cm dicke Eisschicht gebildet hat. Nutzen Sie die Zeit, wenn wenig oder kein Gefriergut im Gerät lagert.

^ Schalten Sie das Gerät mit dem Temperaturregler aus, und ziehen Sie den Netzstecker.

^ Lassen Sie die Gerätetür offen.

Das Abtauen können Sie beschleunigen, indem Sie zwei Töpfe auf Topfuntersetzern mit heißem (nicht kochendem) Wasser in das Gerät stellen. In diesem Fall die Tür beim Abtauen geschlossen lassen, damit die Wärme nicht entweichen kann.

Vor dem Abtauen

^ Schalten Sie ca. 1 Tag vor dem Abtauen die Funktion SuperFrost ein.

Dadurch erhält das bereits gelagerte

Gefriergut eine Kältereserve und kann somit etwas länger bei Raumtemperatur gelagert werden.

^ Nehmen Sie das Gefriergut heraus, und wickeln Sie das Gefriergut in mehrere Lagen Zeitungspapier oder in Decken ein, und bewahren Sie es an einem kühlen Ort auf, bis das Gerät wieder betriebsbereit ist.

^ Nehmen Sie alle Gefrierschubladen und Glasplatten aus dem Gerät.

Stellen Sie zum Abtauen niemals elektrische Heizgeräte sowie Kerzen in das Gerät, sonst wird der Kunststoff beschädigt.

Verwenden Sie keine Abtausprays oder Enteiser, denn diese können explosive Gase bilden, kunststoffschädigende Lösungs- oder Treibmittel enthalten oder gesundheitsschädlich sein.

22

Nach dem Abtauen

^ Saugen Sie das restliche Tauwasser im Gerät mit einem Schwamm oder

Tuch auf.

^ Reinigen Sie das Gerät und trocknen

Sie es.

^ Schließen Sie die Gerätetür, stecken

Sie den Netzstecker in die Steckdose, und schalten Sie das Gerät ein.

^ Schalten Sie die Funktion SuperFrost ein, damit das Gerät schnell kalt wird.

Die Kontrollleuchte geht an.

^ Schieben Sie die Glasplatten und die

Gefrierschubladen mit dem Gefriergut in das Gerät, sobald die Temperatur im Gerät tief genug ist.

^ Schalten Sie die Funktion SuperFrost wieder aus.

Die Kontrollleuchte erlischt.

Abtauen

23

Reinigen

Verwenden Sie niemals sand-, scheuermittel-, soda-, säure- oder chloridhaltige Putzmittel oder chemische Lösungsmittel.

Ungeeignet sind auch sogenannte

"scheuermittelfreie" Scheuermittel, da sie matte Stellen verursachen.

^ Wischen Sie die Innenräume und das

Zubehör nach der Reinigung mit klarem Wasser nach, und reiben Sie alles mit einem Tuch trocken. Lassen

Sie für kurze Zeit die Tür des Gerätes geöffnet.

Achten Sie darauf, dass kein Wasser in den Temperaturregler gelangt.

Verwenden Sie kein Dampf-Reinigungsgerät. Der Dampf kann an spannungsführende Teile des Gerätes gelangen und einen Kurzschluss auslösen.

Be- und

Entlüftungsquerschnitte

^ Reinigen Sie die Be- und Entlüftungsquerschnitte regelmäßig mit einem

Pinsel oder Staubsauger. Staubablagerungen erhöhen den Energieverbrauch.

Türdichtung

Das Typenschild im Innenraum des

Gerätes darf nicht entfernt werden.

Es wird im Fall einer Störung benötigt!

Behandeln Sie die Türdichtung nicht mit Ölen oder Fetten. Sie wird sonst mit der Zeit porös.

Vor dem Reinigen

^ Schalten Sie das Gerät aus, indem

Sie den Temperaturregler auf "0" drehen, und ziehen Sie den Netzstecker.

^ Nehmen Sie das Gefriergut aus dem

Gerät und lagern Sie es an einem kühlen Ort.

^ Tauen Sie die Gefrierzone ab.

^ Nehmen Sie alle Teile, die herausgenommen werden können, zur

Reinigung heraus.

Innenraum, Zubehör

Zum Reinigen eignet sich lauwarmes

Wasser mit etwas Spülmittel. Spülen Sie alle Teile von Hand, nicht in der Spülmaschine.

24

Reinigen Sie die Türdichtung regelmä-

ßig nur mit klarem Wasser, und trocknen Sie sie anschließend gründlich mit einem Tuch.

Nach dem Reinigen

^ Schließen Sie die Gerätetür, und schalten Sie das Gerät ein.

^ Schalten Sie die Funktion SuperFrost ein, damit das Gerät schnell kalt wird.

Die Kontrollleuchte geht an.

^ Schieben Sie die Gefrierschubladen mit dem Gefriergut in das Gerät, sobald die Temperatur im Gerät tief genug ist.

^ Schalten Sie die Funktion SuperFrost wieder aus.

Die Kontrollleuchte erlischt.

Was tun, wenn . . . ?

Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße

Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.

Folgende Störungen können Sie jedoch selbst beheben:

Was ist zu tun, wenn . . .

. . . das Gerät nicht kühlt?

^ Prüfen Sie, ob der Temperaturregler auf einer anderen Einstellung als "0" steht.

^ Prüfen Sie, ob der Netzstecker des

Gerätes fest in der Steckdose steckt.

^ Prüfen Sie, ob die Sicherung der

Hausinstallation ausgeschaltet ist.

Sollte dies der Fall sein, rufen Sie den

Kundendienst an.

. . . die Einschalthäufigkeit und Einschaltdauer der Kältemaschine zunehmen?

^ Prüfen Sie, ob die Lufteintrittsöffnung unten im Schranksockel und die Luftaustrittsöffnung oben im Schrankumbau zugestellt oder staubig sind.

^ Die Gerätetür wurde häufig geöffnet, oder es wurden große Mengen Lebensmittel frisch eingefroren.

^ Prüfen Sie, ob sich die Gerätetür richtig schließen lässt.

^ Sehen Sie nach, ob die Gefrierzone eine stärkere Reifschicht hat. Trifft dies zu, tauen Sie das Gerät ab.

. . . sich die Gerätetür nicht mehrmals hintereinander öffnen lässt?

Das ist keine Störung. Aufgrund der

Saugwirkung können Sie die Tür erst nach einiger Zeit ohne erhöhten Kraftaufwand öffnen.

. . . die Temperatur im Gerät zu kalt ist?

^ Stellen Sie den Temperaturregler auf eine kleinere Einstellung.

^ Die Funktion SuperFrost hat sich noch nicht ausgeschaltet. Sie schaltet sich automatisch nach 65 Stunden aus.

. . . der Warnton ertönt und die Tonwarner-Kontrollleuchte blinkt?

Die Temperatur in der Gefrierzone ist zu warm, weil

^ eine große Menge Lebensmittel eingefroren wurde, ohne die Funktion

SuperFrost einzuschalten.

Wenn der Alarmzustand beendet ist, erlischt die Tonwarner-Kontrollleuchte und der Warnton verstummt.

^ der Kompressor defekt ist. Rufen Sie den Kundendienst.

Je nach Temperatur überprüfen Sie die

Lebensmittel, ob sie an- oder sogar aufgetaut sind. Ist das der Fall, verarbeiten Sie die Lebensmittel weiter (kochen oder braten), bevor Sie sie wieder einfrieren.

25

Was tun, wenn . . . ?

. . . die Kontrollleuchte der Super-

Frost-Taste gleichzeitig mit der Temperaturanzeige blinkt?

Eine Störung liegt vor. Rufen Sie den

Kundendienst.

. . . die SuperFrost-Kontrollleuchte nicht leuchtet, die Kältemaschine aber läuft?

^ Die Kontrollleuchte ist defekt. Rufen

Sie den Kundendienst.

. . . das Gefriergut festgefroren ist?

^ Das Gefriergut mit einem stumpfen

Gegenstand, z. B. mit einem Löffelstiel lösen.

. . . die Gefrierzone eine dickere Eisschicht hat?

^ Prüfen Sie, ob sich die Tür des Gerätes richtig schließen lässt.

^ Tauen Sie das Gerät ab, und reinigen

Sie es.

Eine dicke Eisschicht verringert die

Kühlleistung, wodurch der Stromverbrauch steigt.

Können Sie die Störung anhand der aufgeführten Hinweise nicht beheben, dann rufen Sie den Kundendienst an.

Öffnen Sie bis zum Beheben der

Störung möglichst nicht die Tür des

Gerätes, um den Kälteverlust so gering wie möglich zu halten.

26

Ursachen von Geräuschen

Ganz normale Geräusche Wodurch entstehen sie?

Brrrrr...

Blubb, blubb....

Click....

Sssrrrrr....

Das Brummen kommt vom Motor (Kompressor). Es kann kurzfristig etwas lauter werden, wenn sich der Motor einschaltet.

Das Blubbern, Gurgeln oder Surren kommt vom Kältemittel, das durch die Rohre fließt.

Das Klicken ist immer dann zu hören, wenn der Thermostat den

Motor ein- oder ausschaltet.

Bei einem Mehrzonen- oder NoFrost-Gerät kann ein leises Rauschen von der Luftströmung im Geräte-Innenraum herrühren.

Bedenken Sie, dass Motor- und Strömungsgeräusche im Kältekreislauf nicht zu vermeiden sind!

Geräusche, die sich leicht beheben lassen

Wodurch entstehen sie, und was können Sie dagegen tun?

Klappern, Rappeln, Klirren Das Gerät steht uneben: Richten Sie das Gerät mit Hilfe einer

Wasserwaage eben aus. Verwenden Sie dazu die Schraubfüße unter dem Gerät oder legen Sie etwas unter.

Das Gerät berührt andere Möbel oder Geräte: Rücken Sie das

Gerät von den Möbeln oder Geräten ab.

Schubladen, Körbe oder Abstellflächen wackeln oder klemmen: Prüfen Sie die herausnehmbaren Teile und setzen Sie sie eventuell neu ein.

Flaschen oder Gefäße berühren sich: Rücken Sie die Flaschen oder Gefäße leicht auseinander.

Transportkabelhalter hängt noch an der Geräterückwand:

Entfernen Sie den Kabelhalter.

27

Kundendienst

Bei Störungen, die nicht selbst beseitigt werden können, benachrichtigen Sie

– Ihren Miele Fachhändler oder

– den Miele Werkkundendienst.

Die Telefonnummer des Werkkundendienstes finden Sie auf der

Rückseite dieser Gebrauchsanweisung.

Der Kundendienst benötigt Modell und

Nummer Ihres Gerätes. Beide Angaben finden Sie auf dem Typenschild im

Innenraum des Gerätes.

28

Das Gerät wird anschlussfertig für

Wechselstrom 50 Hz 220 – 240 V geliefert und darf nur an eine ordnungsgemäß angelegte Schutzkontakt-Steckdose angeschlossen werden.

Der Anschluss darf nur an eine nach

VDE 0100 angelegte Elektroanlage erfolgen.

Die Absicherung muss mit mindestens

10 A erfolgen.

Die Steckdose sollte sich nach Möglichkeit neben dem Gerät befinden und leicht zugänglich sein. Der Anschluss

über ein Verlängerungskabel ist nicht erlaubt, da Verlängerungskabel nicht die nötige Sicherheit des Gerätes gewährleisten (z. B. Überhitzungsgefahr).

Das Gerät darf nicht an Inselwechselrichtern angeschlossen werden, die bei einer autonomen Stromversorgung wie z. B.

Solarstromversorgung eingesetzt werden. Beim Einschalten des

Gerätes kann es sonst durch Spannungsspitzen zu einer Sicherheitsabschaltung kommen. Die Elektronik kann beschädigt werden!

Ebenso darf das Gerät nicht in Verbindung mit sogenannten Energiesparsteckern betrieben werden, da hierbei die Energiezufuhr zum Gerät reduziert und das Gerät zu warm wird.

Ist ein Austausch der Netzanschlussleitung erforderlich, darf dieser nur von einer qualifizierten Elektro-Fachkraft erfolgen.

Elektroanschluss

29

Montagehinweise

Ein nicht eingebautes Gerät kann kippen!

Aufstellort

Keinen Platz direkt neben einem Herd, einer Heizung oder im Bereich eines

Fensters mit direkter Sonneneinstrahlung wählen. Je höher die Umgebungstemperatur, desto länger läuft die Kältemaschine, und desto höher ist der

Stromverbrauch.

Geeignet ist ein trockener belüftbarer

Raum.

Klimaklasse

Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen. Die Klimaklasse steht auf dem Typenschild im Innenraum des

Gerätes.

Klimaklasse

SN, N

ST

T

Raumtemperatur bis +32 °C bis +38 °C bis +43 °C

Be- und Entlüftung

Die Luft an der Rückwand des Gerätes erwärmt sich. Deshalb muss der Möbelumbau so beschaffen sein, dass eine einwandfreie Be- und Entlüftung gewährleistet ist.

Für die Be- und Entlüftung ist an der

Rückseite des Gerätes ein Abluftkanal von mindestens 38 mm Tiefe vorzusehen.

Die Luftzuführung erfolgt über den

Sockel des Küchenschranks.

Der Belüftungsquerschnitt muss mindestens 200 cm

2 betragen, damit die erwärmte Luft ungehindert abziehen kann. Die Kältemaschine muss sonst mehr leisten, was den Stromverbrauch erhöht.

Die Be- und Entlüftungsöffnungen dürfen nicht zugedeckt oder zugestellt werden.

Außerdem müssen sie regelmäßig von Staub gereinigt werden.

Eine einwandfreie Funktion des Gerätes ist bis zu einer unteren Umgebungstemperatur von +5 °C gewährleistet.

30

Vor dem Geräteeinbau

^ Nehmen Sie vor dem Einbau die Ausgleichsblende, das Kederband und anderes Zubehör aus dem Gerät bzw. von der äußeren Geräterückwand.

Montagehinweise

^ Entfernen Sie auf keinen Fall die Abstandhalter von der Geräterückseite.

Sie garantieren den erforderlichen

Abstand zwischen Geräterückseite und Wand.

^ Entfernen Sie den Kabelhalter von der Geräterückseite.

^ Prüfen Sie, ob alle Teile an der Geräterückwand frei schwingen können.

Biegen Sie eventuell anliegende Teile vorsichtig weg.

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Einbaumaße

³

38

³ 200 cm

2

³

550

560-568

[mm]

³

200 cm

2

F 9212 i

Nischenhöhe [mm]

A

874 - 890

32

Türanschlag wechseln

Bevor Sie das Gerät einbauen, müssen

Sie festlegen, zu welcher Seite die Gerätetür geöffnet werden soll. Ist ein

Linksanschlag erforderlich, muss der

Türanschlag gewechselt werden.

Für den Türanschlagwechsel benötigen Sie verschiedene Größen

Torx-Schraubendreher sowie einen

Schlitzschraubendreher !

Gerätetür

^ Öffnen Sie die Gerätetür.

^ Ziehen Sie den unteren Lagerbolzen e zusammen mit der Scheibe f heraus und setzen Sie beides auf die

Gegenseite.

^ Setzen Sie die Gerätetür auf den unteren Lagerbolzen e .

^ Setzen Sie den oberen Lagerbolzen c in das äußere Loch vom Lagerbock d in das Türlager und schrauben Sie ihn fest.

^ Setzen Sie die Abdeckteile a und b auf der Gegenseite jeweils um 180 ° gedreht wieder auf.

^ Heben Sie die Abdeckteile a und b nach vorn hin ab.

^ Schrauben Sie den Lagerbolzen heraus c .

^ Kippen Sie die Tür, und heben Sie sie nach oben ab.

^ Schrauben Sie den Lagerbock d ab und schrauben Sie ihn auf der Gegenseite mit den gleichen Schrauben wieder an.

33

Gerät einbauen

Gerät vorbereiten

Alle Montageschritte werden an einem Gerät mit rechtem Türanschlag gezeigt. Sollten Sie den Türanschlag nach links gewechselt haben, beachten Sie diese Änderung bei den einzelnen Montageschritten.

Einbau in einen Raumteiler

Bei Einbau des Gerätes in einen Raumteiler muss die Rückseite der Einbaunische im Gerätebereich verblendet werden.

Einbaunische ausrichten

^ Schieben Sie die Ausgleichsblende a (Noppen zeigen nach unten) in die

Stegaufnahme und haken Sie sie mit den Noppen in die Schlüssellöcher b ein.

Die Ausgleichsblende liegt dabei bündig c an der Geräteseite an, auf der die Tür geöffnet wird.

Vor Einbau des Gerätes den Einbauschrank sorgfältig mit einer Wasserwaage ausrichten. Die Schrankecken müssen im 90° Winkel zueinander stehen. Richten Sie die Möbeltür mit Hilfe der Scharniere aus.

34

Gerät einbauen

Gerät einbauen

^ Richten Sie das Gerät auf beiden Seiten in der Höhe jeweils von oben über die Stellschraube aus f .

^ Decken Sie nun auf der Türöffnungsseite den Spalt zwischen Gerät und

Möbelwand mit dem Kederband g ab:

Drücken Sie das Kederband unten beginnend in den Spalt ein und kürzen Sie die Kederbandlänge auf Unterkante Befestigungswinkel b .

^ Nehmen Sie die Abdeckung a ab.

^ Schrauben Sie den Befestigungswinkel b mit den Schrauben c

(4,8 x 16 mm) an.

^ Schieben Sie das Gerät in die Einbaunische – belassen Sie dabei an der Türöffnungsseite einen Spalt von ca. 4 mm.

Achten Sie beim Einschieben darauf, dass das Netzanschlusskabel nicht eingeklemmt wird!

^ Schieben Sie das Gerät soweit ein, bis die Vorderkanten des Befestigungswinkels b und der Lagerböcke d und e bündig mit der Möbelwand sind.

35

Gerät einbauen

Gerät befestigen und Möbeltür montieren

^ Schieben Sie das Gerät mit der

Türöffnungsseite an die Möbelwand, so dass das Kederband zusammengepresst wird h .

^ Befestigen Sie das Gerät mit der

Schraube i (4 x 19 mm) oben durch den Befestigungswinkel b – dabei das Gerät an die Möbelwand drücken – und unten mit den Schrauben j (4 x 36 mm) durch die Stellschrauben in den Lagerböcken am

Schrank.

^ Achten Sie auf einen festen Sitz aller

Verschraubungen!

^ Falls erforderlich, richten Sie die Ausgleichsblende k durch Verschieben parallel zur Möbeldecke aus – sie darf nicht hervorstehen!

36

^ Klappen Sie das Seitenteil des Befestigungswinkels ein b .

^ Rasten Sie die Abdeckung a wieder auf und verschließen Sie alle Löcher mit den Stopfen l und m .

^ Befestigen Sie die Türkopplungsteile n je nach Griffhöhe an der Gerätetür mit der Schraube o (3,9 x 9,5 mm).

Bei sehr großen Türen befestigen Sie mehrere Türkopplungsteile.

^ Öffnen Sie die Tür vollständig, und schieben Sie die Kopplungsschienen p in die Türkopplungsteile n .

^ Setzen Sie die Möbeltür an die Gerätetür und schrauben Sie die Kopplungsschienen p mit den Schrauben q (4 x 14 mm) an die Möbeltür. Dabei muss der Abstand d (= Wandstärke der Einbaunische) zur Außenkante der Möbeltür eingehalten werden.

^ Richten Sie die Türkopplung so aus, dass die Möbeltür griffseitig im geschlossenen Zustand nicht an der

Schrankwand anliegt. Es muss ein

Mindestabstand von 1 mm eingehalten werden.

^ Verschließen Sie evtl. freie Löcher in der Gerätetür mit den beiliegenden

Stopfen r – dies ist wichtig für eine dauerhafte Isolationswirkung!

37

38

39

Änderungen vorbehalten / 4207 M.-Nr. 07 020 490 / 02

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Key Features

  • White Built-in Upright freezer
  • 101 L 12 kg/24h 4* 26 h
  • SN-T
  • 36 dB
  • 213 kWh
  • 41.7 kg

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