Leuze DCR 202i FIX-M1-102-R3-H Stationärer 2D-Codeleser Bedienungsanleitung
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DCR 202i
Kamerabasierter Codeleser
O r i g i n a l - B e t r i e b s a n l e i t u n g
© 2019
Leuze electronic GmbH & Co. KG
In der Braike 1
D-73277 Owen / Germany
Phone: +49 7021 573-0
Fax: +49 7021 573-199 http://www.leuze.com
Leuze electronic DCR 202i 2
Inhaltsverzeichnis
Leuze electronic DCR 202i 3
Inhaltsverzeichnis
Spannungsversorgung / Schaltein-/ausgänge / RS 232/RS 422 ...................................... 52
Spannungsversorgung / NPN Schaltein-/ausgänge / RS 232/RS 422 .............................. 55
9 In Betrieb nehmen – Leuze electronic webConfig-Tool .................................. 72
Leuze electronic DCR 202i 4
Inhaltsverzeichnis
Leuze electronic DCR 202i 5
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1.1
Verwendete Darstellungsmittel
Tabelle 1.1: Warnsymbole und Signalwörter
Symbol bei Gefahren für Personen
HINWEIS
VORSICHT
Signalwort für Sachschaden
Gibt Gefahren an, durch die Sachschaden entstehen kann, wenn Sie die Maßnahmen zur Gefahrvermeidung nicht befolgen.
Signalwort für leichte Verletzungen
Gibt Gefahren an, die leichte Verletzungen verursachen können, wenn Sie die
Maßnahmen zur Gefahrvermeidung nicht befolgen.
Tabelle 1.2: Weitere Symbole
Symbol für Tipps
Texte mit diesem Symbol geben Ihnen weiterführende Informationen.
Symbol für Handlungsschritte
Texte mit diesem Symbol leiten Sie zu Handlungen an.
Leuze electronic DCR 202i 6
Tabelle 1.3: Begriffe und Abkürzungen
CMOS
ROI
SPS
TCP/IP
UDP
UL
DCR
EMV
EN
FE
FOV
IO oder I/O
IP-Adresse
LED
MAC-Adresse
PCRE
PELV
Zu diesem Dokument
Halbleiterprozess zur Realisierung von integrierten
Schaltungen
( C omplementary M etalO xideS emiconductor)
Kamerabasierter Codeleser
( D ual C ode R eader)
Elektromagnetische Verträglichkeit
Europäische Norm
Funktionserde
Lesefeld des Codelesers ( F ield o f V iew)
Eingang/Ausgang ( I nput/ O utput)
Netzwerkadresse, die auf dem Internetprotokoll (IP) basiert
Leuchtdiode
( L ight E mitting D iode)
Hardware-Adresse eines Geräts im Netzwerk
( M edia A ccess C ontrol-Adresse)
Reguläre Ausdrücke zum Referenzcode-Vergleich
( P erl C ompatible R egular E xpressions)
Schutzkleinspannung mit sicherer Trennung
( P rotective E xtra L ow V oltage)
Arbeitsbereich des Codelesers ( R egion o f I nterest)
Speicherprogrammierbare Steuerung
(entspricht Programmable Logic Controller (PLC))
Internetprotokollfamilie ( T ransmission C ontrol P rotocol/ I nternet P rotocoI)
Netzwerk-Übertragungsprotokoll ( U ser D atagram
P rotocol)
U nderwriters L aboratories
Leuze electronic DCR 202i 7
Sicherheit
2 Sicherheit
Der vorliegende Codeleser ist unter Beachtung der geltenden Sicherheitsnormen entwickelt, gefertigt und geprüft worden. Er entspricht dem Stand der Technik.
2.1
Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Codeleser der Baureihe DCR 200i sind kamerabasierte Codeleser für alle gebräuchlichen Strich-, Stapel- und DataMatrix-Codes sowie für Codes der GS1 DataBar-Familie.
Einsatzgebiete
Die Codeleser der Baureihe DCR 200i sind insbesondere für folgende Einsatzgebiete konzipiert:
• Verpackungstechnik
• Montage/Handhabungstechnik
• Analysetechnik
VORSICHT
Bestimmungsgemäße Verwendung beachten!
Der Schutz von Betriebspersonal und Gerät ist nicht gewährleistet, wenn das Gerät nicht entsprechend seiner bestimmungsgemäßen Verwendung eingesetzt wird.
Ä Setzen Sie das Gerät nur entsprechend der bestimmungsgemäßen Verwendung ein.
Ä Die Leuze electronic GmbH + Co. KG haftet nicht für Schäden, die durch nicht bestimmungsgemäße Verwendung entstehen.
Ä Lesen Sie diese Betriebsanleitung vor der Inbetriebnahme des Geräts. Die Kenntnis der Betriebsanleitung gehört zur bestimmungsgemäßen Verwendung.
HINWEIS
Integrierte Beleuchtung!
Die Codeleser der Baureihe DCR 200i entsprechen bezüglich der integrierten Beleuchtung folgender Einteilung:
Ä Beleuchtung rot : Risikogruppe 0 (freie Gruppe) nach EN 62471
HINWEIS
Bestimmungen und Vorschriften einhalten!
Ä Beachten Sie die örtlich geltenden gesetzlichen Bestimmungen und die Vorschriften der Berufsgenossenschaften.
Leuze electronic DCR 202i 8
Sicherheit
2.2
Vorhersehbare Fehlanwendung
Eine andere als die unter "Bestimmungsgemäße Verwendung" festgelegte oder eine darüber hinausgehende Verwendung gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Unzulässig ist die Verwendung des Geräts insbesondere in folgenden Fällen:
• in Räumen mit explosiver Atmosphäre
• in sicherheitsrelevanten Schaltungen
• in der Lebensmittelverarbeitung (außer Gerät mit Edelstahlgehäuse)
• zu medizinischen Zwecken
HINWEIS
Keine Eingriffe und Veränderungen am Gerät!
Ä Nehmen Sie keine Eingriffe und Veränderungen am Gerät vor.
Eingriffe und Veränderungen am Gerät sind nicht zulässig.
Ä Das Gerät darf nur zum Tausch der Gehäusehaube geöffnet werden.
Edelstahlgehäuse dürfen nicht geöffnet werden.
Ä Das Gerät enthält keine durch den Benutzer einzustellenden oder zu wartenden Teile.
Ä Eine Reparatur darf ausschließlich von Leuze electronic GmbH + Co. KG durchgeführt werden.
2.3
Befähigte Personen
Anschluss, Montage, Inbetriebnahme und Einstellung des Geräts dürfen nur durch befähigte Personen durchgeführt werden.
Voraussetzungen für befähigte Personen:
• Sie verfügen über eine geeignete technische Ausbildung.
• Sie kennen die Regeln und Vorschriften zu Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit.
• Sie kennen die Betriebsanleitung des Geräts.
• Sie wurden vom Verantwortlichen in die Montage und Bedienung des Gerätes eingewiesen.
Elektrofachkräfte
Elektrische Arbeiten dürfen nur von Elektrofachkräften durchgeführt werden.
Elektrofachkräfte sind aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Normen und Bestimmungen in der Lage, Arbeiten an elektrischen Anlagen auszuführen und mögliche Gefahren selbstständig zu erkennen.
In Deutschland müssen Elektrofachkräfte die Bestimmungen der Unfallverhütungsvorschrift BGV A3 erfüllen (z.B. Elektroinstallateur-Meister). In anderen Ländern gelten entsprechende Vorschriften, die zu beachten sind.
2.4
Haftungsausschluss
Die Leuze electronic GmbH + Co. KG haftet nicht in folgenden Fällen:
• Das Gerät wird nicht bestimmungsgemäß verwendet.
• Vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendungen werden nicht berücksichtigt.
• Montage und elektrischer Anschluss werden nicht sachkundig durchgeführt.
• Veränderungen (z. B. baulich) am Gerät werden vorgenommen.
Leuze electronic DCR 202i 9
Gerätebeschreibung
3 Gerätebeschreibung
3.1
Geräteübersicht
3.1.1
Zum Codeleser DCR 200i
Die Codeleser der Baureihe DCR 200i sind kamerabasierte Codeleser für alle gebräuchlichen Strich-, Stapel- und DataMatrix-Codes (z. B. Code 128, EAN 8/13, ECC200, QR usw.) sowie für Codes der GS1 Data-
Bar-Familie.
Umfangreiche Möglichkeiten der Gerätekonfiguration über Bedientasten, Parametrier-Codes oder Software ermöglichen die Anpassung an eine Vielzahl von Leseaufgaben. Die hohe Auflösung in Verbindung mit einer sehr hohen Tiefenschärfe sowie die kompakte Bauform ermöglichen den optimalen Einsatz in Verpackungsmaschinen.
Die Codeleser der Baureihe DCR 200i lösen zahlreiche Aufgaben der industriellen Codelesung, z. B.
• Omnidirektionales Lesen von Codes
• Lesen von Codes im Stillstand bzw. in Bewegung
• Manuelles Lesen durch Vorhalten von Codes
• In Verpackungsmaschinen
• In Handling- und Prüfautomaten
Die Codeleser DCR 2xxi werden in mehreren Optikvarianten angeboten:
• DCR 2xxi mit Ultra High Density-Optik (U-Optik)
• DCR 2xxi mit High Density-Optik (N-Optik)
• DCR 2xxi mit Medium Density-Optik (M-Optik)
• DCR 2xxi mit Low Density-Optik (F-Optik)
• DCR 2xxi mit Ultra Low Density-Optik (L-Optik)
Die Codeleser DCR 2xxi werden als Einzelgerät „stand-alone" mit individueller IP-Adresse in einer Ethernet-Sterntopologie betrieben.
Informationen zu technischen Daten und Eigenschaften siehe Kapitel 14 "Technische Daten".
3.1.2
Leistungsmerkmale
• Decodierung von 1D-, Stapel- und 2D-Codes
• Maximale Tiefenschärfe und Leseabstände von ca. 40 mm … 800 mm
• Hohe Objektgeschwindigkeit und Decodierperformance von bis zu 7 m/s bei 10 Decodierungen
• Referenzcode-Vergleich
• Qualitätsbewertung von 1D-Barcodes und 2D-Codes in Anlehnung an die ISO/IEC 15415 und ISO/
IEC 15416
• Integrierte Prozessschnittstellen RS 232, RS 422 und Ethernet
Zur Anbindung an weitere Feldbussysteme, z. B. PROFIBUS, PROFINET, EtherCAT etc. stehen die modularen Anschlusseinheiten MA 2xxi zur Verfügung
• Vier frei programmierbare Schaltein-/ausgänge für die Aktivierung bzw. Signalisierung von Zuständen:
• 1 Schalteingang
• 1 Schaltausgang
• 2 Schaltein-/ausgänge
• Optional: Gerätevariante mit NPN-Schaltein-/ausgängen
• Optional: Robustes Edelstahlgehäuse für den Einsatz in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie; mit
Optikabdeckung aus Kunststoff oder Glas
• Integrierte rote LED-Beleuchtung zur Ausleuchtung des rechteckigen Lesefeldes
• Grüne Feedback-LED für eine direkte Rückmeldung, ob der Lesevorgang erfolgreich war
• Zwei Bedientasten für intuitive Bedienung ohne PC
• Industrieausführung: Schutzart IP 65 nach EN 60529
(Gerät mit Edelstahlgehäuse: Schutzart IP 67/69K)
Leuze electronic DCR 202i 10
Gerätebeschreibung
• Vielseitige Montagemöglichkeiten über Befestigungsgewinde an Rück- und Seitenflächen
• Unterschiedlich kodierte M12-Anschlüsse für eindeutige Zuordnung der Anschlüsse:
• Spannungsversorgung, RS 232/RS 422, Schaltein-/ausgänge
• Ethernet-Anschluss
• Web-basiertes Konfigurationstool webConfig zur Konfiguration aller Geräteparameter
Keine zusätzliche Konfigurations-Software erforderlich
• Install-Wizard zur einfachen Konfiguration in wenigen Schritten
• Integrierte Teach-Funktionen zur automatischen Einstellung der Belichtungszeit, der Codearten und
Stellenanzahl bzw. zum Einlernen eines Referenzcodes
3.1.3
Zubehör
Für den Codeleser ist spezielles Zubehör verfügbar (siehe Kapitel 15 "Bestellhinweise und Zubehör"):
• Befestigungssysteme für Montage
• Gehäusehaube mit integrierter Schutzscheibe aus Glas zum erhöhten Schutz gegen Verkratzen oder
Schweißfunken
• Gehäusehaube mit integriertem linearen Polarisationsfilter – vermeidet zusätzlich störende Reflexionen
• Diffusorfolie zum Aufkleben auf die Gehäusehauben mit Kunststoff- oder Glasscheibe. Die Diffusorfolie reduziert störende Reflexionen
• Anschluss- und Verbindungsleitungen für M12-Rundsteckverbindungen
• Externe Beleuchtung und Befestigungswinkel für externe Beleuchtung
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Leuze electronic Niederlassung
oder an den Leuze electronic Kundendienst (siehe Kapitel 13 "Service und Support")
• Anschluß an Ethernet-Switch
3.1.4
Gerätevariante mit Heizung
Der Codeleser kann optional als Variante mit integrierter Heizung bezogen werden. Die Heizung ist ab
Werk fest eingebaut.
Merkmale der integrierten Heizung:
• Erweiterung des Einsatzbereichs: -30 °C … +50 °C
• Versorgungsspannung: 18 V … 30 V DC
• Mittlere Leistungsaufnahme: 12 W
Leuze electronic DCR 202i 11
3.2
Geräteaufbau
1
2
3 1
2
Gerätebeschreibung
3
4
3 3
5
6
8 7
1
2
5
6
3
4
7
8
Bild 3.1:
Objektiv
Bedienfeld mit Anzeige-LEDs, Bedientasten und Bargraph-Anzeige
Gerät mit Edelstahlgehäuse: Anzeige-LEDs
LEDs zur Beleuchtung (Rotlicht)
M4-Befestigungsgewinde
Gerätegehäuse
Gehäusehaube
M12-Anschlusstechnik
Feedback-LED (grün)
Geräteaufbau
8 7
6
5
4
Leuze electronic DCR 202i 12
Gerätebeschreibung
3.3
Anschlusstechnik
Das Gerät wird über unterschiedlich kodierte M12-Rundsteckverbinder angeschlossen:
• A-kodierter 12-poliger M12-Anschluss für Betriebsspannung, Schaltein-/ausgänge, RS 232-/RS 422-
Schnittstelle
• D-kodierter 4-poliger M12-Anschluss für den Ethernet-Anschluss
1 2
PWR / SWIO HOST
1
2
Bild 3.2:
PWR / SWIO, M12-Stecker, 12-polig, A-kodiert
HOST, M12-Buchse, 4-polig, D-kodiert
Elektrische Anschlüsse
HINWEIS
HINWEIS
Schirmanbindung!
Ä Die Schirmanbindung erfolgt über das Gehäuse der M12-Rundsteckverbinder.
3.4
Anzeige- und Bedienelemente
HINWEIS
Bei Geräten mit Edelstahlgehäuse gibt es keine Bedientasten.
Bei Geräten mit Edelstahlgehäuse gibt es keine Bargraph-Anzeige.
Auf dem Gerät befinden sich folgende Anzeige- und Bedienelemente:
• Feedback-LED
Die grüne Feedback-LED zeigt an, ob ein Lesevorgang erfolgreich war. Diese Funktion ist im Auslieferungszustand des Geräts aktiviert und kann über das webConfig-Tool deaktiviert werden.
Bei erfolgreicher Decodierung leuchtet die Feedback-LED kurz auf (GOOD READ, MATCH).
• Drei Anzeige-LEDs (PWR, NET, LINK)
• Sechsstufige Bargraph-Anzeige für Funktionsauswahl und Anzeige der Lesequalität (SIGNAL QUALI-
TY) – nicht bei Gerät mit Edelstahlgehäuse
• Zwei Bedientasten – nicht bei Gerät mit Edelstahlgehäuse
Leuze electronic DCR 202i 13
1 2 1
Gerätebeschreibung
3
1
2
3
Bild 3.3:
LED-Anzeigen: PWR, NET, LINK
Bargraph-Anzeige
Bedientasten
Aufbau des Anzeige- und Bedienfeldes
3.4.1
LED-Anzeigen
LED PWR
Tabelle 3.1: PWR-Anzeigen
Farbe
---
Zustand
AUS grün orange blinkend
EIN (Dauerlicht)
EIN (Dauerlicht) blinkend
Beschreibung
Gerät aus
Keine Betriebsspannung
Gerät ok
• Initialisierungsphase
• Code-Lesung nicht möglich
• Betriebsspannung liegt an
• Selbsttest läuft
Gerät ok
• Code-Lesung möglich
• Selbsttest erfolgreich beendet
• Geräteüberwachung aktiv
Service-Modus
• Code-Lesung möglich
• Keine Daten auf der Host-Schnittstelle
Wink-Funktion (Gleichtakt mit LED NET)
• Code-Lesung möglich
Leuze electronic DCR 202i 14
Gerätebeschreibung
Farbe rot
Zustand blinkend
EIN (Dauerlicht)
Beschreibung
Gerät ok; Warnung gesetzt
• Code-Lesung möglich
• Vorübergehende Betriebsstörung
Gerätefehler/Parameterfreigabe
Keine Code-Lesung möglich
LED NET
Tabelle 3.2: NET-Anzeigen
Farbe
--grün rot
Zustand
AUS blinkend
EIN (Dauerlicht) blinkend
EIN (Dauerlicht)
Beschreibung
Keine Betriebsspannung
• Keine Kommunikation möglich
• Ethernet-Protokolle nicht freigegeben
Initialisierung des Geräts
Aufbau der Kommunikation
Betrieb ok
• Netzwerkbetrieb ok
• Verbindung und Kommunikation zum Host aufgebaut
Kommunikationsfehler
• Temporärer Verbindungsfehler
• Wenn DHCP aktiv: Es konnte keine IP-Adresse bezogen werden
Netzwerkfehler
• Keine Verbindung aufgebaut
• Keine Kommunikation möglich
HINWEIS
NET-Anzeige nur für Ethernet-Kommunikation!
Die NET-Anzeige bezieht sich nur auf die Ethernet-Kommunikation, nicht auf RS 232/RS 422.
LED LINK
Tabelle 3.3: LINK-Anzeigen
Farbe grün gelb
Zustand
EIN (Dauerlicht) blinkend
Beschreibung
Ethernet verbunden (LINK)
Datenverkehr (ACT)
Leuze electronic DCR 202i 15
Gerätebeschreibung
3.4.2
Bargraph-Anzeige
Funktionsauswahl
HINWEIS
Bei Geräten mit Edelstahlgehäuse gibt es keine Bedientasten.
Bei Geräten mit Edelstahlgehäuse gibt es keine Bargraph-Anzeige.
"Gerätefunktionen aktivieren"):
• TRIG : Trigger-Funktion zur Aktivierung eines Lesevorgangs
• AUTO : Auto-Setup-Funktion zur Ermittlung der optimalen Leseeinstellung
• ADJ : Justage-Funktion zum Ausrichten des Geräts
• TEACH : Teach-Funktion zum Einlernen eines Referenzcodes
Die einzelnen Funktionen werden mit den Bedientasten ausgewählt und aktiviert.
• Funktion auswählen mit der Navigationstaste : Die Funktions-LED blinkt.
• Funktion aktivieren mit der Bestätigungstaste : Die Funktions-LED leuchtet im Dauerlicht.
HINWEIS
Eine vorausgewählte Funktion (blinkende LED) hat noch keinen Einfluss auf die Funktionalität.
Erfolgt längere Zeit kein Tastendruck, wird das Blinken der LED selbstständig vom Gerät beendet.
HINWEIS
Wenn Sie die Funktionen TRIG , AUTO , ADJ , TEACH über die Bedientasten aktivieren, nimmt das Gerät keine Kommandos über die Prozess-Schnittstelle entgegen. Damit ist der Prozessbetrieb unterbrochen.
HINWEIS
Bei Geräten mit Edelstahlgehäuse ist die Funktionsauswahl über Bedientasten nicht möglich.
Leuze electronic DCR 202i 16
Gerätebeschreibung
3.4.3
Bedientasten
Die Funktionen der Bargraph-Anzeige werden über die Bedientasten gesteuert.
HINWEIS
Bei Geräten mit Edelstahlgehäuse gibt es keine Bedientasten.
Bei Geräten mit Edelstahlgehäuse gibt es keine Bargraph-Anzeige.
HINWEIS
Im Betriebsmodus Service (über das webConfig-Tool eingestellt) kann der Codeleser nicht über die Bedientasten bedient werden.
• – Navigationstaste: Scrollen der Funktionen in der Bargraph-Anzeige von links nach rechts
• – Bestätigungstaste: Durchscrollen der Funktionen in der Bargraph-Anzeige.
HINWEIS
Eine vorausgewählte Funktion (blinkende LED) hat noch keinen Einfluss auf die Funktionalität.
Erfolgt längere Zeit kein Tastendruck, wird das Blinken der LED selbständig vom Gerät beendet.
Beispiel: Aktivierung des Triggers
Ä Drücken Sie die Navigationstaste .
ð Die LED TRIG blinkt und die Funktion Trigger ist vorausgewählt.
Ä Drücken Sie die Bestätigungstaste .
ð Die LED TRIG leuchtet im Dauerlicht.
ð Die konfigurierte Trigger -Funktion (z. B. Lesetorsteuerung) wird gestartet.
Leuze electronic DCR 202i 17
Funktionen
4 Funktionen
Dieses Kapitel beschreibt die Funktionen des Codelesers:
• Kamerabetriebsarten (siehe Kapitel 4.1 "Kamerabetriebsarten")
• Referenzcode-Vergleich (siehe Kapitel 4.2 "Referenzcode-Vergleich")
• Codequalität (siehe Kapitel 4.3 "Codequalität")
• webConfig-Tool (siehe Kapitel 4.4 "Leuze webConfig-Tool")
4.1
Kamerabetriebsarten
Die Kamerabetriebsart legt fest, wie der Codeleser einen Lesevorgang startet und die Codes decodiert, wenn sich ein Code im Lesefeld befindet.
4.1.1
Einzeltriggermodus
In der Kamerabetriebsart "Einzeltriggermodus" nimmt der Codeleser ein Bild auf und versucht es zu decodieren. Diese Kamerabetriebsart ermöglicht unter gleichbleibenden Bedingungen eine schnelle Decodierung.
4.1.2
Lesetorsteuerung
Die Kamerabetriebsart "Lesetorsteuerung" ist im Auslieferungszustand des Geräts aktiviert. Die Lesetorsteuerung öffnet im Codeleser ein Zeitfenster für den Lesevorgang, das Lesetor. In diesem Zeitfenster kann der Codeleser einen oder mehrere Codes erfassen und decodieren.
4.1.3
Burstmodus
In der Kamerabetriebsart "Burstmodus" nimmt der Codeleser nach Aktivierung durch ein Triggersignal schnell hintereinander mehrere Bilder auf. Die maximale Anzahl der Bildaufnahmen kann eingestellt werden.
• Die Decodierung erfolgt im Anschluss an die Bilderfassung, so dass die Codes schneller erkannt werden.
• Sobald das Decodierergebnis den Einstellungen entspricht, stoppt die Decodierung der restlichen Aufnahmen.
1
A B C D
A B C D E F G H
1
A
1
2
3
Bild 4.1:
Kontinuierliche Bilderfassung
Decodierung
Ausgabe der gelesenen Daten
Kamerabetriebsart "Burstmodus"
B C D
2
3
Leuze electronic DCR 202i 18
Funktionen
4.1.4
Präsentationsmodus
In der Kamerabetriebsart "Präsentationsmodus" befindet sich der Codeleser im Ruhezustand in einer Art
Wartemodus.
Bei einer Veränderung im Bildbereich, z. B. durch Vorhalten eines Codes, macht der Codeleser so lange
Aufnahmen mit Beleuchtung (wie zuvor konfiguriert), bis ein Code erfolgreich gelesen wurde. Anschliessend schaltet der Codeleser wieder in den Wartemodus und die Beleuchtung erlischt nach wenigen Sekunden.
Mehrfaches Lesen desselben Codes
Um zu verhindern, dass in der Kamerabetriebsart "Präsentationsmodus" derselbe Code wiederholt gelesen und ausgegeben wird, kann eine Verzögerungszeit festgelegt werden, die verstreichen muss, bevor der
Codeleser einen Code erneut lesen kann.
Konfiguration > Steuerung > Reread delay
Empfindlickeit
Diese Funktion ist nur in der Kamerabetriebsart "Präsentationsmodus" aktiviert. Sie können die Empfindlichkeits-Schwelle einstellen, bei der eine Veränderung im Bildfeld erkannt werden soll: 0 … 100.
• 0 = unempfindlich
• 100 = empfindlich
4.1.5
Freilaufmodus
In der Kamerabetriebsart "Freilaufmodus" befindet sich der Codeleser im Prozessbetrieb im Freilauf. Hierbei wird sofort nach Ende einer Bildauswertung eine neue Bildaufnahme gestartet. Ein externes Triggersignal ist nicht notwendig.
Bildfrequenz
Sie können die maximale Anzahl der Bilder pro Sekunde begrenzen. Eine Reduktion der Bildfrequenz ist sinnvoll für langsame Applikationen, bei denen sich das Objekt mit dem Code langsam am Codeleser vorbei bewegt. Berücksichtigen Sie dabei die Decodierzeit pro Decodierung.
• Es empfiehlt sich, die Decodierzeit zu begrenzen.
• Es empfiehlt sich, die NO READ-Ausgabe zu deaktivieren.
4.2
Referenzcode-Vergleich
Beim Referenzcode-Vergleich vergleicht der Codeleser das aktuelle Decodierergebnis mit einem hinterlegten Referenzcode – der exakte Codeinhalt wird verglichen.
Optionen zum Einlernen eines neuen Referenzcodes:
• webConfig-Tool: Konfiguration > Decoder > Referenz
• Online-Befehl über die Host-Schnittstelle
• Signal über einen digitalen Schalteingang
• TEACH-Funktion am Bedienfeld des Codelesers (nicht bei Geräten mit Edelstahlgehäuse)
Im webConfig-Tool kann der exakte Codeinhalt zum Vergleich eingegeben werden.
Leuze electronic DCR 202i 19
Funktionen
Reguläre Ausdrücke
Alternativ zum exakten Codevergleich kann über reguläre Ausdrücke ein Teilvergleich erfolgen.
Ausführliche Informationen zu regulären Ausdrücken finden Sie im Internet unter Perl Compatible Regular
Expressions (PCRE), http://www.pcre.org/ .
• Beispiel 1
Der Codeleser soll einen Teilvergleich von zwei Zeichen "42" durchführen. Vor und nach dem String
"42" können beliebig viele Stellen und Inhalt folgen.
• Eingabe Vergleichs-String im webConfig-Tool: 42
• Positiver Referenzcode-Vergleich (Match): 123 42 5
• Negativer Referenzcode-Vergleich (Mismatch): 12345
• Beispiel 2
Der Codeleser soll einen Teilvergleich von zwei Zeichen "42" durchführen. Beginnend mit dem String
"42" können danach beliebig viele Stellen und Inhalt folgen.
• Eingabe Vergleichs-String im webConfig-Tool: ^42
• Positiver Referenzcode-Vergleich (Match): 42 345
• Negativer Referenzcode-Vergleich (Mismatch): 12345
HINWEIS
Verwendung von Leerzeichen bei regulären Ausdrücken!
Ä Achten Sie bei der Eingabe von regulären Ausdrücken auf die Verwendung von Leerzeichen.
4.3
Codequalität
Übersicht
Um die Codequalität zu überprüfen, können Sie die Funktion Codequalität aktivieren. Hierbei wird, in Anlehnung an die ISO/IEC 15416 bzw. ISO/IEC 15415, die Codequalität für Barcodes und 2D-Codes ermittelt.
HINWEIS
Wenn Sie die Funktion Codequalität aktivieren, erhöht sich die Decodierzeit.
Die Codequalität wird wie folgt angegeben: A … F
• A = hohe Qualität
• F = niedrige Qualität
Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
• Ermittlung einzelner Merkmale für Barcodes und 2D-Codes
• Setzen einer Mindestqualität (= SOLL MINIMUM)
• Ausgabe jedes Merkmals über die Schnittstelle und als programmierbarer Schaltausgang
Modus ISO/IEC 15416: Einzelne Merkmale für Barcodes
• Overall quality
• Symbol Contrast (SC)
• Modulation (MOD)
• Decodability
• Minimal Edge Contrast (EC min
)
• Minimal Reflectance (R min
)
• Defects
• Decodes
Leuze electronic DCR 202i 20
Funktionen
Modus ISO/IEC 15415: Einzelne Merkmale für 2D-Codes
• Overall quality
• Symbol Contrast (SC)
• Modulation (MOD)
• Decodability
• Fixed Pattern Damage (FPD)
• Axial Nonuniformity (AN)
• Grid Nonuniformity (GN)
• Unused Error Correction (UEC)
• Reflectance Margin
• Print Growth
• Defects (nur PDF417)
• Start/Stop Pattern (nur PDF417)
• Codeword Yield (nur PDF417)
Overall quality
Das Merkmal "Overall quality" entspricht der niedrigsten ermittelten Einzelqualität. Werden mehrere Codes decodiert, erfolgt die Ausgabe der Mindestqualität über den Schaltausgang nur von dem zuerst gefundenen Code.
4.4
Leuze webConfig-Tool
Das Konfigurationstool webConfig bietet eine grafische Benutzeroberfläche für die Konfiguration des Code-
lesers über einen PC (siehe Kapitel 9 "In Betrieb nehmen – Leuze electronic webConfig-Tool").
Der Wizard des webConfig-Tools ermöglicht die einfache Konfiguration des Codelesers in wenigen Schritten.
Leuze electronic DCR 202i 21
5 Applikationen
5.1
Lesen von 1D-Codes
Applikationen
Bild 5.1: Lesen von 1D-Codes
Leuze electronic DCR 202i 22
5.2
Lesen von 2D-Codes
Applikationen
Bild 5.2: Lesen von 2D-Codes in der Verpackungstechnik
5.3
Codelesung mit Polarisationsfilter
1 2
1
2
Codelesung ohne Polarisationsfilter
Codelesung mit Polarisationsfilter
Bild 5.3: Einsatz des Polarisationsfilters
Mit dem Einsatz des in die Gehäusehaube integrierten linearen Polarisationsfilters vermeiden Sie störende
Reflexionen.
HINWEIS
Bei Einsatz des Polarisationsfilters ändern sich die Belichtungseinstellungen. Die Belichtungszeit verlängert sich deutlich.
Leuze electronic DCR 202i 23
Applikationen
5.4
Codelesung mit Diffusorfolie
1 2
1
2
Codelesung ohne Diffusorfolie
Codelesung mit Diffusorfolie
Bild 5.4: Einsatz der Diffusorfolie
Die Diffusorfolie reduziert störende Reflexionen durch stärkere Streuung der integrierten LED-Beleuchtung des Codelesers.
HINWEIS
Bei Einsatz der Diffusorfolie ändern sich die Belichtungseinstellungen.
Leuze electronic DCR 202i 24
6
Montage
Montage
Der Codeleser kann auf folgende Arten montiert werden:
• Montage über vier M4-Befestigungsgewinde an der Geräterückseite
• Montage über zwei M4-Befestigungsgewinde an der Geräterückseite (Geräte mit Edelstahlgehäuse)
• Montage über je zwei M4-Befestigungsgewinde an den Seitenflächen des Geräts
• Montage an 12-mm-Rundstange über Montagesystem BTU 320M-D12
• Montage an Haltewinkel BT 320M
HINWEIS
Ä Montieren Sie das Gerät an eine metallische Halterung.
6.1
Montageposition des Codelesers bestimmen
6.1.1
Wahl des Montageortes
HINWEIS
Die Größe des Code-Moduls hat Einfluss auf die maximale Leseentfernung und die Lesefeldbreite. Berücksichtigen Sie daher bei der Auswahl des Montageortes und/oder des geeigneten
Code-Labels unbedingt die unterschiedliche Lesecharakteristik des Codelesers bei verschiedenen Code-Modulen.
HINWEIS
Bei der Wahl des Montageortes zu beachten!
Ä Achten Sie auf die Einhaltung der zulässigen Umgebungsbedingungen (Feuchte, Temperatur).
Ä Vermeiden Sie mögliche Verschmutzung des Lesefensters durch austretende Flüssigkeiten,
Abrieb von Kartonagen oder Rückstände von Verpackungsmaterial.
Ä Sorgen Sie für die geringstmögliche Gefährdung des Codelesers durch mechanische Zusammenstöße oder sich verklemmende Teile.
Ä Vermeiden Sie möglichen Fremdlichteinfluss (kein direktes Sonnenlicht).
Berücksichtigen Sie die folgenden Faktoren bei der Auswahl des richtigen Montageortes:
• Größe, Ausrichtung und Lagetoleranz des Strich- oder DataMatrix-Codes auf dem zu erkennenden Objekt.
• Zeitpunkt der Datenausgabe.
Positionieren Sie das Gerät so, dass ausreichend Zeit bleibt, um unter Berücksichtigung der benötigten
Zeit für die Datenverarbeitung und der Förderbahngeschwindigkeit z. B. Sortiervorgänge auf Grundlage der gelesenen Daten einzuleiten.
• Zulässige Leitungslängen zwischen Codeleser und Host-System, je nach verwendeter Schnittstelle.
• Sichtbarkeit des Bedienfeldes und Zugang zu den Bedientasten.
• Keine direkte Sonneneinstrahlung und/oder kein starkes Umgebungslicht auf den zu lesenden Codes.
Leuze electronic DCR 202i 25
Montage
Berücksichtigen Sie die folgenden Kriterien für die besten Leseergebnisse:
• Es liegt keine direkte Sonneneinstrahlung vor und Fremdlichteinflüsse werden vermieden.
• Die Code-Label besitzen eine gute Druckqualität und gute Kontrastverhältnisse.
• Sie benutzen keine hochglänzenden Label.
• Der Strich- oder DataMatrix-Code wird unter einem Kipp- oder Neigungswinkel von 10° … 20° am Le-
sefenster vorbeigeführt (siehe Kapitel 6.1.2 "Totalreflexion vermeiden").
6.1.2
Totalreflexion vermeiden
Trifft das Beleuchtungslicht des Codelesers direkt unter 90° auf die Oberfläche des Codes, tritt Totalreflexion auf. Das direkt vom Code-Label reflektierte Beleuchtungslicht kann zur Übersteuerung des Codelesers und somit zur Nicht-Lesung des Codes führen.
Ä Montieren Sie den Codeleser mit einem Kipp- oder Neigungswinkel von ±10° … 20° zur Lotsenkrechten.
3
2
10° … 20° 10° … 20°
1
1
2
3
Bild 6.1:
Empfohlener Kipp- oder Neigungswinkel 10° … 20°
Code-Label
Montage mit Kippwinkel
Montage mit Neigungswinkel
Montage mit Kipp- oder Neigungswinkel
1
6.1.3
Leseabstand ermitteln
Generell wird das Lesefeld des Codelesers mit zunehmenden Leseabstand größer. Allerdings verringert sich damit auch die Auflösung.
Die folgenden Grafiken zeigen typische Leseabstände für die einzelnen Optikvarianten des Codelesers.
HINWEIS
Die Code-Lesung in Bewegung hängt ab von Codetyp, Codegröße, Zellen- bzw. Modulgröße des Codes und der Position des Codes im Lesefeld des Codelesers.
Leuze electronic DCR 202i 26
Montage
Leseabstände für Codeleser mit U2-Optik
HINWEIS
Beachten Sie, dass die tatsächlichen Leseabstände noch von Faktoren wie Etikettiermaterial,
Druckqualität, Lesewinkel, Druckkontrast etc. beeinflusst werden und deshalb von den hier angegebenen Leseabständen abweichen können.
25
20
15
10
5
2
4 3 5
5
10
15
20
25
0 10 20
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldbreite [mm]
3 Auflösung m1 = 0,1 mm (4 mil)
Lesebereich: 50 mm … 60 mm
4 Auflösung m2 = 0,127 mm (5 mil)
Lesebereich: 45 mm … 65 mm
5 Auflösung m3 = 0,2 mm (8 mil)
Lesebereich: 40 mm … 75 mm
Bild 6.2: U2-Optik 1D-Codes
30 40 50 60 70 80
1
Leuze electronic DCR 202i 27
2
25
20
15
10
5
4 3
5
10
15
20
25
0 10 20
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldhöhe [mm]
3 Auflösung m1 = 0,1 mm (4 mil)
Lesebereich: 50 mm … 60 mm
4 Auflösung m2 = 0,127 mm (5 mil)
Lesebereich: 45 mm … 65 mm
5 Auflösung m3 = 0,2 mm (8 mil)
Lesebereich: 40 mm … 75 mm
Bild 6.3: U2-Optik 1D-Codes
30 40 50 60 70
5
80
1
Montage
Leuze electronic DCR 202i 28
25
20
15
10
5
2
5
10
15
20
25
0 10 20
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldbreite [mm]
3 Auflösung m1 = 0,1 mm (4 mil)
Lesebereich: 50 mm … 60 mm
4 Auflösung m2 = 0,127 mm (5 mil)
Lesebereich: 50 mm … 60 mm
5 Auflösung m3 = 0,19 mm (7,5 mil)
Lesebereich: 45 mm … 65 mm
6 Auflösung m4 = 0,25 mm (10 mil)
Lesebereich: 40 mm … 70 mm
Bild 6.4: U2-Optik 2D-Codes
30 40 50
3 4 5 6
60 70 80
1
Montage
Leuze electronic DCR 202i 29
25
20
15
10
5
2
5
10
15
20
25
0 10 20
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldhöhe [mm]
3 Auflösung m1 = 0,1 mm (4 mil)
Lesebereich: 50 mm … 60 mm
4 Auflösung m2 = 0,127 mm (5 mil)
Lesebereich: 50 mm … 60 mm
5 Auflösung m3 = 0,19 mm (7,5 mil)
Lesebereich: 45 mm … 65 mm
6 Auflösung m4 = 0,25 mm (10 mil)
Lesebereich: 40 mm … 70 mm
Bild 6.5: U2-Optik 2D-Codes
30 40 50
3 4 5 6
60 70 80
1
Montage
Leuze electronic DCR 202i 30
Montage
Leseabstände für Codeleser mit N1-Optik
HINWEIS
Beachten Sie, dass die tatsächlichen Leseabstände noch von Faktoren wie Etikettiermaterial,
Druckqualität, Lesewinkel, Druckkontrast etc. beeinflusst werden und deshalb von den hier angegebenen Leseabständen abweichen können.
2
50
40
30
20
10
3
10
20
30
40
50
0 20 40
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldbreite [mm]
3 Auflösung m1 = 0,127 mm (5 mil)
Lesebereich: 40 mm … 70 mm
4 Auflösung m2 = 0,19 mm (7,5 mil)
Lesebereich: 40 mm … 90 mm
5 Auflösung m3 = 0,25 mm (10 mil)
Lesebereich: 40 mm … 100 mm
6 Auflösung m4 = 0,5 mm (20 mil)
Lesebereich: 40 mm … 140 mm
Bild 6.6: N1-Optik 1D-Codes
60
4 5 6
80 100 120 140 160
1
Leuze electronic DCR 202i 31
2
50
40
30
20
10
3
10
20
30
40
50
0 20 40
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldhöhe [mm]
3 Auflösung m1 = 0,127 mm (5 mil)
Lesebereich: 40 mm … 70 mm
4 Auflösung m2 = 0,19 mm (7,5 mil)
Lesebereich: 40 mm … 90 mm
5 Auflösung m3 = 0,25 mm (10 mil)
Lesebereich: 40 mm … 100 mm
6 Auflösung m4 = 0,5 mm (20 mil)
Lesebereich: 40 mm … 140 mm
Bild 6.7: N1-Optik 1D-Codes
60
4 5 6
80 100 120 140 160
1
Montage
Leuze electronic DCR 202i 32
2
50
40
30
20
10
3
10
20
30
40
50
0 20 40
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldbreite [mm]
3 Auflösung m1 = 0,127 mm (5 mil)
Lesebereich: 40 mm … 60 mm
4 Auflösung m2 = 0,19 mm (7,5 mil)
Lesebereich: 40 mm … 90 mm
5 Auflösung m3 = 0,25 mm (10 mil)
Lesebereich: 40 mm … 100 mm
6 Auflösung m4 = 0,5 mm (20 mil)
Lesebereich: 40 mm … 120 mm
Bild 6.8: N1-Optik 2D-Codes
60
4
80
5 6
100 120 140 160
1
Montage
Leuze electronic DCR 202i 33
2
50
40
30
20
10
3
10
20
30
40
50
0 20 40
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldhöhe [mm]
3 Auflösung m1 = 0,127 mm (5 mil)
Lesebereich: 40 mm … 60 mm
4 Auflösung m2 = 0,19 mm (7,5 mil)
Lesebereich: 40 mm … 90 mm
5 Auflösung m3 = 0,25 mm (10 mil)
Lesebereich: 40 mm … 100 mm
6 Auflösung m4 = 0,5 mm (20 mil)
Lesebereich: 40 mm … 120 mm
Bild 6.9: N1-Optik 2D-Codes
60
4
80
5 6
100 120 140 160
1
Montage
Leuze electronic DCR 202i 34
Montage
Leseabstände für Codeleser mit M1-Optik
HINWEIS
Beachten Sie, dass die tatsächlichen Leseabstände noch von Faktoren wie Etikettiermaterial,
Druckqualität, Lesewinkel, Druckkontrast etc. beeinflusst werden und deshalb von den hier angegebenen Leseabständen abweichen können.
2
40
30
20
10
70
60
50
3 4 5 6
10
20
30
40
50
60
70
0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200 220 240
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldbreite [mm]
3 Auflösung m1 = 0,19 mm (7,5 mil)
Lesebereich: 70 mm … 140 mm
4 Auflösung m2 = 0,25 mm (10 mil)
Lesebereich: 60 mm … 170 mm
5 Auflösung m3 = 0,35 mm (14 mil)
Lesebereich: 50 mm … 200 mm
6 Auflösung m4 = 0,5 mm (20 mil)
Lesebereich: 50 mm … 220 mm
Bild 6.10: M1-Optik 1D-Codes
1
Leuze electronic DCR 202i 35
2
10
0
10
20
40
30
20
30
40
50
70
60
50
3 4 5 6
60
70
0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200 220 240
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldhöhe [mm]
3 Auflösung m1 = 0,19 mm (7,5 mil)
Lesebereich: 70 mm … 140 mm
4 Auflösung m2 = 0,25 mm (10 mil)
Lesebereich: 60 mm … 170 mm
5 Auflösung m3 = 0,35 mm (14 mil)
Lesebereich: 50 mm … 200 mm
6 Auflösung m4 = 0,5 mm (20 mil)
Lesebereich: 50 mm … 220 mm
Bild 6.11: M1-Optik 1D-Codes
1
Montage
Leuze electronic DCR 202i 36
2
40
30
20
10
70
60
50
3 4 5 6
10
20
30
40
50
60
70
0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200 220 240
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldbreite [mm]
3 Auflösung m1 = 0,19 mm (7,5 mil)
Lesebereich: 70 mm … 110 mm
4 Auflösung m2 = 0,25 mm (10 mil)
Lesebereich: 60 mm … 150 mm
5 Auflösung m3 = 0,35 mm (14 mil)
Lesebereich: 50 mm … 170 mm
6 Auflösung m4 = 0,5 mm (20 mil)
Lesebereich: 50 mm … 200 mm
Bild 6.12: M1-Optik 2D-Codes
1
Montage
Leuze electronic DCR 202i 37
2
40
30
20
10
70
60
50
3 4 5 6
10
20
30
40
50
60
70
0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200 220 240
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldhöhe [mm]
3 Auflösung m1 = 0,19 mm (7,5 mil)
Lesebereich: 70 mm … 110 mm
4 Auflösung m2 = 0,25 mm (10 mil)
Lesebereich: 60 mm … 150 mm
5 Auflösung m3 = 0,35 mm (14 mil)
Lesebereich: 50 mm … 170 mm
6 Auflösung m4 = 0,5 mm (20 mil)
Lesebereich: 50 mm … 200 mm
Bild 6.13: M1-Optik 2D-Codes
1
Montage
Leuze electronic DCR 202i 38
Montage
Leseabstände für Codeleser mit F-Optik
HINWEIS
Beachten Sie, dass die tatsächlichen Leseabstände noch von Faktoren wie Etikettiermaterial,
Druckqualität, Lesewinkel, Druckkontrast etc. beeinflusst werden und deshalb von den hier angegebenen Leseabständen abweichen können.
2
100
80
60
40
20
0
20
40
60
80
100
0
3 4 5 6
50 100 150 200 250 300 350 400
1
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldbreite [mm]
3 Auflösung m1 = 0,19 mm (7,5 mil)
Lesebereich: 120 mm … 240 mm
4 Auflösung m2 = 0,25 mm (10 mil)
Lesebereich: 110 mm … 280 mm
5 Auflösung m3 = 0,35 mm (14 mil)
Lesebereich: 80 mm … 340 mm
6 Auflösung m4 = 0,5 mm (20 mil)
Lesebereich: 70 mm … 360 mm
Bild 6.14: F-Optik 1D-Codes
Leuze electronic DCR 202i 39
Montage
2
20
40
60
80
100
0
100
80
60
40
20
0 3 4 5 6
50 100 150 200 250 300 350 400
1
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldhöhe [mm]
3 Auflösung m1 = 0,19 mm (7,5 mil)
Lesebereich: 120 mm … 240 mm
4 Auflösung m2 = 0,25 mm (10 mil)
Lesebereich: 110 mm … 280 mm
5 Auflösung m3 = 0,35 mm (14 mil)
Lesebereich: 80 mm … 340 mm
6 Auflösung m4 = 0,5 mm (20 mil)
Lesebereich: 70 mm … 360 mm
Bild 6.15: F-Optik 1D-Codes
Leuze electronic DCR 202i 40
2
40
30
20
10
0
10
20
30
40
50
70
60
50
3
60
70
0 50 100
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldbreite [mm]
3 Auflösung m1 = 0,19 mm (7,5 mil)
Lesebereich: 120 mm … 200 mm
4 Auflösung m2 = 0,25 mm (10 mil)
Lesebereich: 110 mm … 220 mm
5 Auflösung m3 = 0,35 mm (14 mil)
Lesebereich: 80 mm … 300 mm
6 Auflösung m4 = 0,5 mm (20 mil)
Lesebereich: 70 mm … 320 mm
Bild 6.16: F-Optik 2D-Codes
150 200
4
250
5 6
300 350 400
1
Montage
Leuze electronic DCR 202i 41
2
60
50
40
30
20
10
0
10
20
30
40
50
3
60
0 50 100
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldhöhe [mm]
3 Auflösung m1 = 0,19 mm (7,5 mil)
Lesebereich: 120 mm … 200 mm
4 Auflösung m2 = 0,25 mm (10 mil)
Lesebereich: 110 mm … 220 mm
5 Auflösung m3 = 0,35 mm (14 mil)
Lesebereich: 80 mm … 300 mm
6 Auflösung m4 = 0,5 mm (20 mil)
Lesebereich: 70 mm … 320 mm
Bild 6.17: F-Optik 2D-Codes
150 200
4 5
250
6
300 350 400
1
Montage
Leuze electronic DCR 202i 42
Montage
Leseabstände für Codeleser mit L1-Optik
HINWEIS
Beachten Sie, dass die tatsächlichen Leseabstände noch von Faktoren wie Etikettiermaterial,
Druckqualität, Lesewinkel, Druckkontrast etc. beeinflusst werden und deshalb von den hier angegebenen Leseabständen abweichen können.
2
250
200
150
100
50
3
50
100
150
200
250
0 100 200
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldbreite [mm]
3 Auflösung m1 = 0,35 mm (14 mil)
Lesebereich: 60 mm … 400 mm
4 Auflösung m2 = 0,5 mm (20 mil)
Lesebereich: 50 mm … 520 mm
5 Auflösung m3 = 1 mm (40 mil)
Lesebereich: 50 mm … 800 mm
Bild 6.18: L1-Optik 1D-Codes
300 400
4
500
5
600 700 800
1
Leuze electronic DCR 202i 43
2
50
0
50
100
250
200
150
100
3
150
200
250
0 100 200
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldhöhe [mm]
3 Auflösung m1 = 0,35 mm (14 mil)
Lesebereich: 60 mm … 400 mm
4 Auflösung m2 = 0,5 mm (20 mil)
Lesebereich: 50 mm … 520 mm
5 Auflösung m3 = 1 mm (40 mil)
Lesebereich: 50 mm … 800 mm
Bild 6.19: L1-Optik 1D-Codes
300 400
4
500
5
600 700 800
1
Montage
Leuze electronic DCR 202i 44
2
250
200
150
100
50
3 4
50
100
150
200
250
0 100 200
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldbreite [mm]
3 Auflösung m1 = 0,35 mm (14 mil)
Lesebereich: 80 mm … 280 mm
4 Auflösung m2 = 0,5 mm (20 mil)
Lesebereich: 60 mm … 350 mm
5 Auflösung m3 = 0,8 mm (32 mil)
Lesebereich: 50 mm … 520 mm
6 Auflösung m4 = 1 mm (40 mil)
Lesebereich: 50 mm … 580 mm
Bild 6.20: L1-Optik 2D-Codes
300 400
5
500
6
600 700 800
1
Montage
Leuze electronic DCR 202i 45
2
50
0
50
100
250
200
150
100
3 4 5
150
200
250
0 100 200
1 Leseabstand [mm]
2 Lesefeldhöhe [mm]
3 Auflösung m1 = 0,35 mm (14 mil)
Lesebereich: 80 mm … 280 mm
4 Auflösung m2 = 0,5 mm (20 mil)
Lesebereich: 60 mm … 350 mm
5 Auflösung m3 = 0,8 mm (32 mil)
Lesebereich: 50 mm … 520 mm
6 Auflösung m4 = 1 mm (40 mil)
Lesebereich: 50 mm … 580 mm
Bild 6.21: L1-Optik 2D-Codes
300 400 500
6
600 700 800
1
Montage
Leuze electronic DCR 202i 46
Montage
6.2
Codeleser montieren
HINWEIS
Informationen zur Montage des Codelesers finden Sie auch im Dokument "Schnelleinstieg
DCR 200i".
6.2.1
Montage mit Befestigungsschrauben M4
Ä Montieren Sie das Gerät mit Befestigungsschrauben M4 (nicht im Lieferumfang enthalten) an die Anlage.
ð Maximales Anzugsmoment der Befestigungsschrauben: 1,4 Nm
ð
Position und Gewindetiefe der Befestigungsgewinde: siehe Kapitel 14.5 "Maßzeichnungen"
6.2.2
Montage mit Montagesystem BTU 320M-D12
Die Montage mit einem Montagesystem BTU 320M-D12 ist für eine 12-mm-Stangenbefestigung vorgese-
hen. Für Bestellhinweise siehe Kapitel 15.5 "Weiteres Zubehör".
Ä Montieren Sie das Montagesystem mit dem Klemmprofil an der Rundstange (anlagenseitig).
Ä Montieren Sie das Gerät mit Befestigungsschrauben M4 an das Montagesystem.
ð Maximales Anzugsmoment der Befestigungsschrauben: 1,4 Nm
ð
Position und Gewindetiefe der Befestigungsgewinde: siehe Kapitel 14.5 "Maßzeichnungen"
6.2.3
Montage mit Haltewinkel BT 320M
Die Montage mit einem Haltewinkel BT 320M ist für eine Wandmontage vorgesehen. Für Bestellhinweise
siehe Kapitel 15.5 "Weiteres Zubehör".
Ä Montieren Sie den Haltewinkel anlagenseitig mit Befestigungsschrauben M4 (im Lieferumfang enthalten).
Ä Montieren Sie das Gerät mit Befestigungsschrauben M4 an den Haltewinkel.
ð Maximales Anzugsmoment der Befestigungsschrauben: 1,4 Nm
ð
Position und Gewindetiefe der Befestigungsgewinde: siehe Kapitel 14.5 "Maßzeichnungen"
6.2.4
Montage mit Haltewinkel BTU 320M-D12-RL70
Die Montage mit einem Haltewinkel BTU 320M-D12-RL70 ist für eine 12-mm-Stangenbefestigung in Kom-
Ä Montieren Sie das Ringlicht mit Befestigungsschrauben M4 an den Haltewinkel.
Ä Montieren Sie das Gerät mit Befestigungsschrauben M4 an den Haltewinkel.
ð Maximales Anzugsmoment der Befestigungsschrauben: 1,4 Nm
ð
Position und Gewindetiefe der Befestigungsgewinde: siehe Kapitel 14.5 "Maßzeichnungen"
Ä Montieren Sie den Haltewinkel mit dem Klemmprofil an der Rundstange (anlagenseitig).
Leuze electronic DCR 202i 47
Montage
6.3
Gehäusehaube tauschen
Im Einzelfall können Sie die Gehäusehaube des Codelesers austauschen, z. B. wenn die Schutzscheibe verkratzt ist oder geänderte Einsatzbedingungen eine Gehäusehaube mit Polarisationsfilter erfordern. Für
Bestellhinweise siehe Kapitel 15.3 "Optisches Zubehör".
HINWEIS
Bei Edelstahlgehäuse kein Tausch der Gehäusehaube!
Ä Bei Geräten mit Edelstahlgehäuse darf die Gehäusehaube nicht getauscht werden.
HINWEIS
Tauschen der Gehäusehaube nur bei spannungslosem Gerät!
Tauschen Sie die Gehäusehaube nur, wenn keine Spannung am Gerät anliegt.
Ä Trennen Sie das Gerät von der Spannungsversorgung, bevor Sie die Gehäusehaube tauschen.
HINWEIS
Dichtung vor der Montage prüfen!
Ä Prüfen Sie die Dichtung am Gehäuseunterteil des Codelesers auf Sauberkeit, bevor Sie die neue Gehäusehaube montieren.
HINWEIS
Neue Gehäusehaube vor der Montage reinigen!
Ä Reinigen Sie die neue Gehäusehaube vor der Montage mit einem weichen Tuch.
Ä Lösen Sie die vier Befestigungsschrauben der Gehäusehaube.
Ä Kippen Sie die Gehäusehaube zuerst unten vom Gehäuseunterteil weg.
Ä Heben Sie dann die Gehäusehaube nach oben vom Gehäuseunterteil ab.
Ä Montieren Sie die neue Gehäusehaube in umgekehrter Reihenfolge. Das Anzugsmoment der Befestigungsschrauben beträgt 0,25 Nm.
2 2
1
1
2
Befestigungsschrauben
Gehäusehaube
Bild 6.22: Gehäusehaube tauschen
Leuze electronic DCR 202i 48
Montage
6.4
Diffusorfolie anbringen
Um störende Reflexionen zu reduzieren, können Sie eine Diffusorfolie auf der Scheibe der Gehäusehaube anbringen.
HINWEIS
Diffusorfolie nicht in Kombination mit Polarisationsfilter verwenden!
Die Diffusorfolie ist zur Verwendung in Kombination mit dem Polarisationsfilter nicht geeignet.
HINWEIS
Diffusorfolie nur auf staub-und fettfreier Oberfläche anbringen!
Ä Sorgen Sie vor dem Anbringen der Diffusorfolie für eine staub- und fettfreie Oberfläche.
Ä Beachten Sie die richtige Orientierung der Diffusorfolie.
Kleine Aussparung oben, große Aussparung unten.
Bild 6.23: Orientierung der Diffusorfolie
Ä Bringen Sie die Diffusorfolie von unten nach oben auf der Scheibe der Gehäusehaube an.
Bild 6.24: Diffusorfolie anbringen
HINWEIS
Lufteinschlüsse beim Anbringen der Diffusorfolie vermeiden!
Ä Vermeiden Sie beim Anbringen der Diffusorfolie Lufteinschlüsse (Blasenbildung).
Leuze electronic DCR 202i 49
7
Elektrischer Anschluss
Elektrischer Anschluss
VORSICHT
Sicherheitshinweise!
Ä Vergewissern Sie sich vor dem Anschließen, dass die Betriebsspannung mit dem angegebenen Wert auf dem Typenschild übereinstimmt.
Ä Lassen Sie den elektrischen Anschluss nur durch befähigte Personen durchführen.
Ä Achten Sie auf korrekten Anschluss der Funktionserde (FE).
Ein störungsfreier Betrieb ist nur bei ordnungsgemäß angeschlossener Funktionserde gewährleistet.
Ä Können Störungen nicht beseitigt werden, setzen Sie das Gerät außer Betrieb. Schützen
Sie das Gerät gegen versehentliche Inbetriebnahme.
VORSICHT
UL-Applikationen!
Bei UL-Applikationen ist die Benutzung ausschließlich in Class-2-Stromkreisen nach NEC (National Electric Code) zulässig.
HINWEIS
Schirmanbindung!
Die Schirmanbindung erfolgt über das Gehäuse der M12-Rundsteckverbinder.
HINWEIS
Protective Extra Low Voltage (PELV)!
Das Gerät ist in Schutzklasse III zur Versorgung durch PELV (Protective Extra Low Voltage) ausgelegt (Schutzkleinspannung mit sicherer Trennung).
HINWEIS
Schutzart IP65 bzw. IP67/69K!
Die Schutzart IP65 bzw. IP67/69K (bei Geräten mit Edelstahlgehäuse) wird nur mit verschraubten Steckverbindern bzw. mit verschraubten Abdeckkappen erreicht.
Leuze electronic DCR 202i 50
Elektrischer Anschluss
7.1
Übersicht
Der Codeleser verfügt über folgende Anschlüsse:
• PWR / SWIO: A-kodierter 12-poliger M12-Anschluss für Betriebsspannung, Schaltein-/ausgänge,
RS 232-/RS 422-Schnittstelle
• HOST: D-kodierter 4-poliger M12-Anschluss für den Ethernet-Anschluss
1 2
PWR / SWIO HOST
1
2
Bild 7.1:
PWR / SWIO, M12-Stecker, 12-polig, A-kodiert
HOST, M12-Buchse, 4-polig, D-kodiert
Elektrische Anschlüsse
HINWEIS
Spannungsversorgung, RS 232/RS 422 und Schaltein-/ausgänge
Die Spannungsversorgung (18 V … 30 V DC) wird am M12-Stecker PWR / SWIO angeschlossen.
Die RS 232-/RS 422-Schnittstelle am M12-Stecker PWR / SWIO wird direkt an den Host angeschlossen.
Zur Anbindung an weitere Feldbussysteme, z. B. PROFIBUS, PROFINET, EtherCAT etc., bietet
Am M12-Stecker PWR / SWIO stehen vier Schaltein-/ausgänge zur individuellen Anpassung an die jeweilige Applikation zur Verfügung.
Stand-Alone Betrieb im Ethernet
Der Codeleser wird als Einzelgerät "stand-alone" in einer Ethernet-Sterntopologie mit individueller IP-Adresse betrieben. Die Host-Schnittstelle des übergeordneten Systems wird an die M12-Buchse HOST angeschlossen.
Leuze electronic DCR 202i 51
Elektrischer Anschluss
7.2
PWR / SWIO
7.2.1
Spannungsversorgung / Schaltein-/ausgänge / RS 232/RS 422
2
10
3
4
1
11
5
9
6
8
7
12
Bild 7.2: PWR / SWIO-Anschluss
12-poliger M12-Stecker (A-kodiert)
Tabelle 7.1: PWR / SWIO-Anschlussbelegung
6
7
4
5
8
9
2
3
Pin
1
Bezeichnung
VIN
GNDIN
SWI1
SWO2
FE
GNDOUT
RX-
TX-
RXD/RX+
Aderfarbe
Braun
Blau
Weiss
Grün
Rosa
Gelb
Schwarz
Grau
Rot
10
11
12
Gewinde
(M12-Stecker)
TXD/TX+
SWIO3
SWIO4
FE (Funktionserde)
Violett
Grau/Rosa
Rot/Blau
Belegung
+18 … +30 V DC Betriebsspannung
Negative Betriebsspannung (0 V DC)
Digitaler Schalteingang 1 (Default: "Trigger")
Digitaler Schaltausgang 2 (Default: "Good Read")
Funktionserde
Ground-Bezug RS 232/RS 422
RS 422: Signal RX-
RS 422: Signal TX-
RS 232: Signal RXD
RS 422: Signal RX+
RS 232: Signal TXD
RS 422: Signal TX+
Digitaler Schaltein-/ausgang 3 (konfigurierbar)
(Default: Schaltausgang "No Read")
Digitaler Schaltein-/ausgang 4 (konfigurierbar)
(Default: Schaltausgang "Gerät betriebsbereit")
Schirmung der Anschlussleitung.
Die Schirmung der Anschlussleitung liegt auf dem Gewinde des M12-Steckers.
HINWEIS
Die Aderfarben gelten nur bei Verwendung der Original-Anschlussleitungen von
Leuze electronic (siehe Kapitel 15.4 "Leitungen-Zubehör").
VORSICHT
UL-Applikationen!
Bei UL-Applikationen ist die Benutzung ausschließlich in Class-2-Stromkreisen nach NEC (National Electric Code) zulässig.
Leuze electronic DCR 202i 52
Elektrischer Anschluss
Schaltein-/ausgang
Der Codeleser verfügt über vier frei programmierbare Schaltein-/ausgänge SWI1, SWO2, SWIO3 und
SWIO4.
HINWEIS
Die Funktion als Schalteingang oder Schaltausgang wird über das Konfigurations-Tool webConfig eingestellt ( KONFIGURATION > GERÄT > Schaltein-/ausgänge
, siehe Kapitel 9 "In Betrieb nehmen – Leuze electronic webConfig-Tool").
Die vier Schaltein-/ausgänge sind standardmäßig wie folgt konfiguriert:
• SWI1
Schalteingang Trigger (Default)
• SWO2
Schaltausgang GOOD READ (Default)
• SWIO3
Als Schaltausgang: NO READ (Default)
• SWIO4
Als Schaltausgang: Gerät betriebsbereit (Default)
Funktion als Schalteingang
VIN (Pin 1)
1 max. 8 mA SWI (Pin 3)
SWIO (Pin 11/12)
2
GNDIN (Pin 2)
1
2
Bild 7.3:
Schalteingang
Schalteingang zum Controller
Anschluss Schalteingang SWIO3 und SWIO4
HINWEIS
Maximaler Eingangsstrom!
Ä Der Eingangsstrom des jeweiligen Schalteingangs beträgt maximal 8 mA.
Leuze electronic DCR 202i 53
Elektrischer Anschluss
Funktion als Schaltausgang
1 max. 60 mA
VIN (Pin 1)
SWO (Pin 4)
SWIO (Pin 11/12)
GNDIN (Pin 2)
VIN
2
1
2
Bild 7.4:
Schaltausgang
Schaltausgang vom Controller
Anschluss Schaltausgang SWIO3 und SWIO4
HINWEIS
Maximale Belastung der Schaltausgänge!
Ä Belasten Sie den jeweiligen Schaltausgang des Codelesers im Normalbetrieb maximal mit
60 mA bei +18 V … 30 V DC.
Ä Jeder konfigurierte Schaltausgang ist kurzschlussfest.
HINWEIS
SWIO3 und SWIO4 als Schaltausgang!
Ä Betreiben Sie die Pins 2 und 4 nicht als Schaltausgang, wenn gleichzeitig an diesen Pins
Sensoren angeschlossen werden, die als Schalteingang arbeiten.
ð Liegt z. B. der invertierte Sensorausgang auf Pin 2 und ist gleichzeitig der Pin 2 des
Codelesers als Schaltausgang konfiguriert (und nicht als Schalteingang), kommt es zu einem Fehlverhalten des Schaltausgangs.
RS 232-/RS 422-Schnittstelle
Die RS 232-/RS 422-Schnittstelle wird primär zur Ausgabe der gelesenen und decodierten Codeinhalte der aktivierten Codearten verwendet.
Leuze electronic DCR 202i 54
Elektrischer Anschluss
7.2.2
Spannungsversorgung / NPN Schaltein-/ausgänge / RS 232/RS 422
2
10
3
4
1
11
5
9
6
8
7
12
Bild 7.5: PWR / SWIO-Anschluss
12-poliger M12-Stecker (A-kodiert)
Tabelle 7.2: PWR / SWIO-Anschlussbelegung
6
7
4
5
8
9
2
3
Pin
1
Bezeichnung
VIN
GNDIN
SWI1
SWO2
FE
GNDOUT
RX-
TX-
RXD/RX+
Aderfarbe
Braun
Blau
Weiss
Grün
Rosa
Gelb
Schwarz
Grau
Rot
10
11
12
Gewinde
(M12-Stecker)
TXD/TX+
SWI3
SWO4
FE (Funktionserde)
Violett
Grau/Rosa
Rot/Blau
Belegung
+18 … +30 V DC Betriebsspannung
Negative Betriebsspannung (0 V DC)
NPN Digitaler Schalteingang 1 (Default: "Trigger")
NPN Digitaler Schaltausgang 2 (Default: "Good Read")
Funktionserde
Ground-Bezug RS 232/RS 422
RS 422: Signal RX-
RS 422: Signal TX-
RS 232: Signal RXD
RS 422: Signal RX+
RS 232: Signal TXD
RS 422: Signal TX+
NPN Digitaler Schalteingang 3
(Default: "Keine Funktion")
Digitaler Schaltausgang 4
(Default: "Gerät betriebsbereit")
Schirmung der Anschlussleitung.
Die Schirmung der Anschlussleitung liegt auf dem Gewinde des M12-Steckers.
HINWEIS
Die Aderfarben gelten nur bei Verwendung der Original-Anschlussleitungen von
Leuze electronic (siehe Kapitel 15.4 "Leitungen-Zubehör").
VORSICHT
UL-Applikationen!
Bei UL-Applikationen ist die Benutzung ausschließlich in Class-2-Stromkreisen nach NEC (National Electric Code) zulässig.
Leuze electronic DCR 202i 55
Elektrischer Anschluss
Schaltein-/ausgänge
Der Codeleser verfügt über zwei frei programmierbare Schalteingänge SWI1 und SWI3 sowie über zwei frei programmierbare Schaltausgänge SWO2 und SWO4.
HINWEIS
Die Funktion der Schalteingänge oder Schaltausgänge wird über das Konfigurations-Tool web-
Config eingestellt ( KONFIGURATION > GERÄT > Schaltein-/ausgänge
Betrieb nehmen – Leuze electronic webConfig-Tool").
Funktion als Schalteingang
DCR 200i
VIN (Pin 1)
1 max. 8 mA
-
+
SWI1 (Pin 3)
SWI3 (Pin 11)
GNDIN (Pin 2)
1
Bild 7.6:
Schalteingang
Anschluss Schalteingang SWI1 und SWI3
HINWEIS
Maximaler Eingangsstrom!
Ä Wird der NPN-Eingang auf GND gezogen, beträgt der Strom maximal 8 mA.
Leuze electronic DCR 202i 56
Elektrischer Anschluss
Funktion als Schaltausgang
DCR 200i
-
+
2
1 max. 60 mA
VIN (Pin 1)
SWI1 (Pin 4)
SWI3 (Pin 12)
22 kΩ
GNDIN (Pin 2)
GNDIN
1
2
Bild 7.7:
Schaltausgang
Last oder Steuerung
Anschluss Schaltausgang SWO2 und SWO4
HINWEIS
Maximale Belastung der Schaltausgänge!
Ä Belasten Sie den jeweiligen Schaltausgang des Codelesers im Normalbetrieb maximal mit
60 mA Eingangsstrom bei +18 V … 30 V DC.
Ä Jeder Schaltausgang ist kurzschlussfest.
RS 232-/RS 422-Schnittstelle
Die RS 232-/RS 422-Schnittstelle wird primär zur Ausgabe der gelesenen und decodierten Codeinhalte der aktivierten Codearten verwendet.
Leuze electronic DCR 202i 57
Elektrischer Anschluss
7.3
HOST – Host-Eingang / Ethernet
4-polige M12-Buchse (D-kodiert) zum Anschluss an HOST.
2
3
1
Bild 7.8:
4
HOST-Anschluss
Tabelle 7.3: HOST-Anschlussbelegung
2
3
Pin/Klemme
1
4
Gewinde (M12-
Buchse)
Bezeichnung
TD+
RD+
TD-
RD-
FE (Funktionserde)
Belegung
Transmit Data +
Receive Data +
Transmit Data -
Receive Data -
Schirmung der Anschlussleitung.
Die Schirmung der Anschlussleitung liegt auf dem Gewinde der M12-Buchse.
HINWEIS
Vorkonfektionierte Leitungen verwenden!
Ä
7.4
Ethernet-Sterntopologie
Der Codeleser wird als Einzelgerät "stand-alone" in einer Ethernet-Sterntopologie mit individueller IP-Adresse betrieben.
• Der Codeleser ist als Ethernet-Gerät mit einer Standardbaudrate von 10/100 Mbit konzipiert.
• Jedem Gerät ist eine feste MAC-Adresse vom Hersteller zugeordnet, die nicht geändert werden kann.
• Das Gerät unterstützt automatisch die Übertragungsraten 10 Mbit/s (10BASE-T) und 100 Mbit/s (10BA-
SE-TX) sowie Auto-Negotiation und Auto-Crossover.
• Das Gerät unterstützt folgende Protokolle und Dienste:
• TCP/IP (Client/Server)
• UDP
• DHCP
• ARP
• PING
Leuze electronic DCR 202i 58
Elektrischer Anschluss
• Für die Kommunikation zum übergeordneten Host-System muss das entsprechende Protokoll TCP/IP
(Client/Server-Mode) oder UDP gewählt werden.
1
4
3
2
1
2
3
4
Ethernet-Switch
Codeleser der Baureihe DCR 200i
Weitere Netzwerkteilnehmer
Host-Schnittstelle PC/Steuerung
Bild 7.9: Ethernet-Sterntopologie
Ethernet-Leitungsbelegung
2
1
3
1
4
8
Bild 7.10: Leitungsbelegung HOST auf RJ-45
Ausführung als geschirmte Leitung max. 100 m.
3
4
Pin (M12)
1
2
Bezeichnung
TD+
RD+
TD-
RD-
Pin/Aderfarbe (RJ45)
1/gelb
3/weiß
2/orange
6/blau
HINWEIS
Selbstkonfigurierte Leitungen mit Ethernet-Schnittstelle!
Ä Achten Sie auf ausreichende Schirmung.
Ä Die gesamte Verbindungsleitung muss geschirmt und geerdet sein.
Ä Die Adern RD+/RD- und TD+/TD- müssen paarig verseilt sein.
Ä Verwenden Sie zur Verbindung mindestens ein CAT 5-Kabel.
Leuze electronic DCR 202i 59
Elektrischer Anschluss
7.5
Leitungslängen und Schirmung
Beachten Sie die maximalen Leitungslängen und die Schirmungsarten:
Verbindung
DCR 200i-Host
Schalteingang
Schaltausgang
DCR 200i-Netzteil
Schnittstelle
RS 232
RS 422
Netzwerk vom ersten
DCR 200i bis zum letzten Netzwerk-Teilnehmer
Ethernet max. Leitungslänge
10 m
1200 m
(baudratenabhängig)
Schirmung
Schirmung zwingend erforderlich
RS 422 Adern paarig verseilt
Schirmung zwingend erforderlich max. Segmentlänge:
100 m bei 100BASE-TX
Twisted Pair
(min. CAT 5)
10 m
10 m
30 m nicht erforderlich nicht erforderlich nicht erforderlich
7.6
Codeleser an Feldbus anschließen
Der Codeleser lässt sich über die modularen Anschlusseinheiten MA 2xxi an die folgenden Feldbusse anschließen:
• CANopen: MA 235i
• EtherCAT: MA 238i
• EtherNet/IP: MA 258i
• DeviceNET: MA 255i
• PROFIBUS: MA 204i
• PROFINET: MA 248i
HINWEIS
Für den Anschluss des Codelesers an eine modulare Anschlusseinheit werden vorkonfektionier-
te Leitungen angeboten (siehe Kapitel 15.4 "Leitungen-Zubehör").
7.7
Codeleser an Anschlusseinheit MA 150 anschließen
Über die modulare Anschlusseinheit MA 150 werden die Signale des Codelesers dezentral in der Maschine verteilt. Folgende Komponenten können an die Anschlusseinheit MA 150 angeschlossen werden:
• Codeleser der Baureihe DCR 200i
• Lichtschranke/Lichttaster zum Aktivieren des Codelesers
• Spannungsversorgung
• Externe Beleuchtung
• Serielle Kommunikation RS 232/RS 422
Leuze electronic DCR 202i 60
Elektrischer Anschluss
Schaltungsbeispiel für eine elektrische Installation mit Anschlusseinheit MA 150
1 2
10
PWR/SWIO1-4/RS232-422
9
PWR/SWI1
5
Ethernet
SWIO3
PWR
SWIO4
IDENT SWO2
MA 150
SWI1 HOST
Art.-No.
5 0130109
6
PWR/SWO2
7
RS 232 / RS 422
3
4
3
4
5
1
2
6
7
8
9
10
Bild 7.11:
Codeleser DCR 200i
Externe Beleuchtung z. B. 50132511
Modulare Anschlusseinheit MA 150
Sensor (Lichtschranke/Lichttaster)
Leitung M12-Stecker/RJ45, 4-polig, 2 m z. B. 50109880
Leitung M12-Stecker/Buchse, 3-polig, 2 m z. B. 50130734
Leitung M12-Stecker/offenes Ende, 5-polig, 2 m z. B. 50108595
Leitung M12-Buchse/offenes Ende, 5-polig, 2 m z. B. 50104555
Leitung M12-Buchse/Stecker, 4-polig, 2 m z. B. 50110126
Leitung M12-Buchse/Stecker, 12-polig, 2 m z. B. 50130284
Schaltungsbeispiel mit Anschlusseinheit MA 150
8
PWR/SWIO3/SWIO4
Leuze electronic DCR 202i
DC 18 V … 30 V
61
In Betrieb nehmen – Basiskonfiguration
8 In Betrieb nehmen – Basiskonfiguration
8.1
Maßnahmen vor der ersten Inbetriebnahme
HINWEIS
Ä
Beachten Sie die Hinweise zur Geräteanordnung (siehe Kapitel 6.1 "Montageposition des
Ä Sofern möglich, triggern Sie den Codeleser grundsätzlich mit Hilfe von Befehlen oder eines externen Signalgebers (z. B. Lichtschranke/Lichttaster).
ð Nur dann haben Sie Gewissheit, ob ein Code gelesen wurde (der Codeinhalt wird übermittelt) oder nicht (das "NO READ"-Zeichen wird am Ende des Lesetors übermittelt).
Ä Machen Sie sich vor der ersten Inbetriebnahme mit der Bedienung und Konfiguration des
Geräts vertraut.
Ä Prüfen Sie vor dem Anlegen der Betriebsspannung alle Anschlüsse auf ihre Richtigkeit.
HINWEIS
Zur Inbetriebnahme ist keine zusätzliche Konfigurations-Software erforderlich.
8.2
Gerätestart
Ä Legen Sie die Betriebsspannung 18 V … 30 V DC an.
Ä Nach dem Anlegen der Betriebsspannung arbeitet das Gerät in der Werkseinstellung:
• Aktivierung des Lesetores über SWI1. Die integrierte Beleuchtung wird sichtbar.
• Wird ein Code erkannt, wird er über die Schnittstellen ausgegeben.
• Protokoll der RS 232-Schnittstelle:
<STX><Code Daten><CR><LF>
(9600 Baud, 8 Datenbits, keine Parität, 1 Stoppbit)
• In der Werkseinstellung kann das Gerät folgende Codearten decodieren:
• 2/5 Interleaved; Stellenzahl: 10
• Code 128; Stellenzahl: 4 … 63
• Code 39; Stellenzahl: 4 … 30
• EAN 8/13; Stellenzahl: 8 und 13 optional mit 2/5 Addendum
• UPC; Stellenzahl: 8 … 12 optional mit 2/5 Addendum
• Codabar; Stellenzahl: 4 … 63
• Code 93; Stellenzahl: 4 … 63
• GS1 DataBar OMNIDIRECTIONAL; Stellenzahl: 14
• GS1 DataBar LIMITED; Stellenzahl: 14
• GS1 DataBar EXPANDED; Stellenzahl: 14 … 21
• GS1 DataBar TRUNCATED; Stellenzahl: 14
• DataMatrix Code ECC200; Stellenzahl: 10x10 … 144x144, bzw. 8x18 … 16x48
• QR Code; Stellenzahl: 11x11 … 161x161
• Aztec Code; Stellenzahl: 11x11 … 151x151
Leuze electronic DCR 202i 62
In Betrieb nehmen – Basiskonfiguration
HINWEIS
Abweichungen zu diesen Einstellungen müssen über das webConfig-Tool eingestellt werden
(siehe Kapitel 9 "In Betrieb nehmen – Leuze electronic webConfig-Tool").
Ä Überprüfen Sie wichtige Gerätefunktionen mit Hilfe von Online-Befehlen, z. B. die Aktivierung einer Le-
sung (siehe Kapitel 10.1 "Online-Befehle").
HINWEIS
Sollte ein Problem entstehen, das sich auch nach Überprüfung aller elektrischen Verbindungen und Einstellungen an den Geräten und am Host nicht lösen lässt, wenden Sie sich an Ihre zu-
8.3
Einstellen der Kommunikationsparameter
Mit den Kommunikationsparametern bestimmen Sie, wie Daten zwischen Gerät und Host-System, Monitor-
PCs usw. ausgetauscht werden.
8.3.1
IP-Adresse manuell einstellen
Stellen Sie die IP-Adresse manuell ein, wenn in Ihrem System kein DHCP-Server vorhanden ist bzw. wenn die IP-Adressen der Geräte fest eingestellt werden sollen.
Werkseinstellungen für die Netzwerkadresse der Codeleser der Baureihe DCR 200i:
• IP-Adresse: 192.168.060.101
• Subnetzmaske: 255.255.255.0
IP-Adresse über PC/Notebook einstellen
Stellen Sie die Netzwerkadresse am PC ein (Beispiel für Windows7).
Ä Melden Sie sich als Administrator an.
Ä Wählen Sie Start > Systemsteuerung > Netzwerk und Internet > Netzwerk- und Freigabecenter .
ð Wählen Sie LAN-Verbindung und rufen Sie über Doppelklick den Dialog Eigenschaften auf.
Ä Wählen Sie Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4) und klicken Sie auf die Schaltfäche [Eigenschaften].
Ä Stellen Sie die IP-Adresse des PC ein.
ð Die IP-Adresse des PC darf nicht identisch mit der IP-Adresse des Codelesers sein.
ð Beispiel: IP-Adresse des Codelesers: 192.168.060.101
IP-Adresse des PC: 192.168.060.110
Ä Stellen Sie die Subnetzmaske des PC auf den gleichen Wert wie beim Codeleser ein.
ð Beispiel: 255.255.255.0
Ä Bestätigen Sie alle Einstellungsdialoge mit [OK] bzw. [Schliessen].
Ä Verbinden Sie die Ethernet-Schnittstelle des Geräts direkt mit dem LAN-Port des PC.
Ä Starten Sie das webConfig-Tool über den Internet-Browser Ihres PC mit der IP-Adresse
192.168.060.101
.
Ä Ändern Sie im webConfig-Tool die IP-Adresse auf die IP-Adresse der Anlage:
Konfiguration > Steuerung > Ethernet DCR
HINWEIS
Kein Zugriff auf das Gerät bei inkorrekter IP-Adresse!
Ä Achten Sie auf die korrekte Eingabe der IP-Adresse. Der Zugriff auf das Gerät ist sonst nicht mehr möglich.
Leuze electronic DCR 202i 63
In Betrieb nehmen – Basiskonfiguration
IP-Adresse mit Device-Finder einstellen
Ä Laden Sie das Programm Device-Finder aus dem Internet auf den PC.
ð Rufen Sie die Leuze Homepage auf: www.leuze.com
.
ð Geben Sie als Suchbegriff die Typenbezeichnung oder die Artikelnummer des Geräts ein.
ð Das Programm Device-Finder finden Sie auf der Produktseite des Geräts unter der Registerkarte
Downloads .
Ä Verbinden Sie die Ethernet-Schnittstelle des Geräts direkt mit dem LAN-Port des PC.
Ä Starten Sie das Programm Device-Finder .
ð Das Programm zeigt alle im Netzwerk verfügbaren Codeleser DCR 2xxi an.
Ä Wählen Sie in der Liste den Codeleser DCR 2xxi.
ð Die IP-Adresse des Codelesers kann nun auf die gewünschte IP-Adresse geändert werden.
IP-Adresse mit DCR Configurator einstellen
Mit der Smartphone App "DCR Configurator" können Sie die IP-Adresse des Codelesers ohne PC einstellen.
Ä Laden Sie die Smartphone App "DCR Configurator" aus dem Internet herunter.
ð Rufen Sie die Leuze Homepage auf: www.leuze.com
.
ð Geben Sie als Suchbegriff die Typenbezeichnung oder die Artikelnummer des Geräts ein.
ð Die Smartphone App "DCR Configurator" finden Sie auf der Produktseite des Geräts unter der Registerkarte Downloads .
Ä Rufen Sie die Smartphone App "DCR Configurator" auf.
Ä Wählen Sie den Menüpunkt Parametrierung IP-Adresse zuweisen und geben Sie die gewünschte IP-
Adresse ein.
ð Der "DCR Configurator" erzeugt einen Parametrier-Code zum Ändern der IP-Adresse auf den gewünschten Wert. Der Parametrier-Code wird auf dem Smartphone angezeigt.
Ä Schließen Sie den Codeleser an die Spannungsversorgung an und wählen Sie am Bedienfeld die
Funktion AUTO .
Ä Halten Sie den vom "DCR Configurator" erzeugten Parametrier-Code im richtigen Abstand vor die Optik des Codelesers.
ð Der Codeleser stellt die Beleuchtung ein und liest den Parametrier-Code.
ð Der Codeleser ändert die Gerätekonfiguration und speichert die neue Konfiguration.
8.3.2
IP-Adresse automatisch einstellen
Stellen Sie die IP-Adresse automatisch ein, wenn ein DHCP-Server im System die IP-Adressen zuteilt.
Ä Wählen Sie das automatische Beziehen der IP-Adresse im webConfig-Tool:
Konfiguration > Steuerung > Ethernet DCR > DHCP
Ä
Verwenden Sie den Parametriercode zum automatischen Beziehen der IP-Adresse (siehe Kapitel 17.3
"Konfiguration über Parametriercodes").
Leuze electronic DCR 202i 64
In Betrieb nehmen – Basiskonfiguration
8.3.3
Address Link Label
Das "Address Link Label" ist ein zusätzlich am Gerät angebrachter Aufkleber.
DCR 202i MAC
00:15:7B:20:00:15
IP
Name
Bild 8.1: Beispiel eines "Address Link Label"; der Gerätetyp variiert je nach Baureihe
• Das "Address Link Label" enthält die MAC-Adresse (Media Access Control-Adresse) des Geräts und bietet die Möglichkeit, handschriftlich die IP-Adresse und den Gerätenamen einzutragen.
Der Bereich des "Address Link Label", auf dem die MAC-Adresse gedruckt ist, kann bei Bedarf mittels
Perforierung vom Rest des Aufklebers getrennt werden.
• Zur Verwendung wird das "Address Link Label" vom Gerät abgezogen und kann zur Kennzeichnung des Geräts in Installations- und Lagepläne eingeklebt werden.
• Eingeklebt in die Unterlagen stellt das "Address Link Label" einen eindeutigen Bezug zwischen Montageort, MAC-Adresse bzw. Gerät sowie dem zugehörigen Steuerungsprogramm her.
Das zeitaufwändige Suchen, das Ablesen und das handschriftliche Notieren der MAC-Adressen aller in der Anlage verbauten Geräte entfällt.
HINWEIS
Jedes Gerät mit Ethernet-Schnittstelle ist über die in der Produktion zugewiesene MAC-Adresse eindeutig identifiziert. Die MAC-Adresse ist zusätzlich auf dem Typenschild des Geräts angegeben.
Werden in einer Anlage mehrere Geräte in Betrieb genommen, muss z. B. bei der Programmierung der Steuerung die MAC-Adresse für jedes verbaute Gerät korrekt zugewiesen werden.
8.3.4
Ethernet Host-Kommunikation
Über die Ethernet Host-Kommunikation können Sie Verbindungen zu einem externen Host-System konfigurieren.
Sie können sowohl das UDP-Protokoll als auch das TCP/IP-Protokoll verwenden, wahlweise im Clientoder Server-Modus. Beide Protokolle können gleichzeitig aktiviert sein und parallel genutzt werden.
• Das verbindungslose UDP-Protokoll dient in erster Linie der Übermittlung von Prozessdaten zum Host
(Monitorbetrieb).
• Das verbindungsorientierte TCP/IP-Protokoll kann auch zur Übertragung von Kommandos vom Host zum Gerät verwendet werden. Bei dieser Verbindung wird die Sicherung der Daten bereits vom TCP/
IP-Protokoll übernommen.
• Wenn Sie für Ihre Applikation das TCP/IP-Protokoll verwenden wollen, müssen Sie festlegen, ob das
Gerät als TCP-Client oder als TCP-Server arbeiten soll.
UDP
Das Gerät benötigt vom Anwender die IP-Adresse und die Portnummer des Kommunikationspartners. Entsprechend benötigt das Host-System (PC/Steuerung) ebenfalls die eingestellte IP-Adresse des Geräts und die gewählte Portnummer. Durch diese Zuordnung der Parameter entsteht ein Socket, über das Daten gesendet und empfangen werden können.
Ä Aktivieren Sie das UDP-Protokoll.
Ä Stellen Sie folgende Werte ein:
ð IP-Adresse des Kommunikationspartners
ð Portnummer des Kommunikationspartners
Die zugehörigen Einstelloptionen finden Sie im webConfig-Tool:
Konfiguration > Steuerung > Host > Ethernet > UDP
Leuze electronic DCR 202i 65
In Betrieb nehmen – Basiskonfiguration
TCP/IP
Ä Aktivieren Sie das TCP/IP-Protokoll.
Ä Stellen Sie den TCP/IP-Modus des Geräts ein.
ð Im TCP-Client Mode baut das Gerät aktiv die Verbindung zum übergeordneten Hostsystem auf, z. B. PC/Steuerung als Server. Das Gerät benötigt vom Anwender die IP-Adresse des Servers
(Host-Systems) und die Portnummer, auf der der Server (Host-System) eine Verbindung entgegennimmt. Das Gerät bestimmt in diesem Fall, wann und mit wem Verbindung aufgenommen wird.
ð Im TCP-Server Mode baut das übergeordnete Host-System (PC/Steuerung) aktiv die Verbindung auf und das angeschlossene Gerät wartet auf den Verbindungsaufbau.
Der TCP/IP-Stack benötigt vom Anwender die Information, auf welchem lokalen Port des Geräts
(Portnummer) Verbindungswünsche einer Client-Anwendung (Host-System) entgegengenommen werden sollen.
Liegt ein Verbindungswunsch und Aufbau vom übergeordneten Host System (PC/Steuerung als
Client) vor, akzeptiert das Gerät im Server-Mode die Verbindung und Daten können gesendet und empfangen werden.
Ä Stellen Sie bei einem Gerät als TCP-Client folgende Werte ein:
ð IP-Adresse des TCP-Servers, normalerweise die IP-Adresse der Steuerung bzw. des Host-Rechners
ð Portnummer des TCP-Servers
ð Timeout für die Wartezeit auf eine Antwort vom Server
ð Wiederholzeit für erneuten Kommunikationsversuch nach einem Timeout
Ä Stellen Sie bei einem Gerät als TCP-Server folgende Werte ein:
ð Portnummer für die Kommunikation des Geräts mit den TCP-Clients
Die zugehörigen Einstelloptionen finden Sie im webConfig-Tool:
Konfiguration > Steuerung > Host > Ethernet > TCP/IP
8.3.5
RS 232-/RS 422-Kommunikation
Der Codeleser sendet auf der Schnittstelle ein S als Startmeldung und zur Information, dass das Gerät betriebsbereit ist.
In der Werkseinstellung arbeitet das Gerät wie folgt:
• Aktivierung des Lesetores über SWI1. Die integrierte Beleuchtung wird sichtbar.
• Wird ein Code erkannt, wird er über die RS 232-Schnittstelle in folgendem Protokoll ausgegeben.
<STX><Code Daten><CR><LF>
(9600 Baud, 8 Datenbits, keine Parität, 1 Stoppbit)
8.3.6
FTP-Client
Zur Übertragung von Bildern und Protokolldateien können Sie eine Prozessdatenausgabe über einen FTP-
Server konfigurieren.
Ä Stellen Sie die IP-Adresse und die Portnummer des FTP-Servers ein, mit dem kommuniziert werden soll.
Ä Vergeben Sie Benutzernamen und Passworteinstellungen oder definieren Sie die Richtung der Kommunikationsaufnahme mit der Option Passiv-Modus .
ð Bei Aktivierung der Option Passiv-Modus baut der FTP-Client eine ausgehende Verbindung zum
Server auf.
Ä Aktivieren Sie den FTP-Client.
Ä Wählen Sie aus, welche Bilder (OK/NOK) übertragen werden. Sie können jeweils einen Namen vergeben.
Ä Geben Sie über die Funktion Zielverzeichnis ein Verzeichnis relativ zum Root-Verzeichnis an, in dem die Daten abgelegt werden sollen.
Die zugehörigen Einstelloptionen finden Sie im webConfig-Tool:
Konfiguration > Steuerung > Host > FTP Client
Leuze electronic DCR 202i 66
In Betrieb nehmen – Basiskonfiguration
HINWEIS
Ä Über Wartung > Systemuhr können Sie den Zeitstempel einstellen.
ð Die Systemuhr wird bei einer Unterbrechung der Betriebsspannung zurückgesetzt.
8.4
Konfigurieren über Parametriercodes
Mit Hilfe von Parametriercodes können Sie Konfigurationsänderungen vornehmen (siehe Kapitel 17.3
"Konfiguration über Parametriercodes").
8.5
Gerätefunktionen aktivieren
Über die Bedientasten am Bedienfeld können Sie die folgenden Gerätefunktionen aktivieren:
• TRIG
• AUTO
• ADJ
• TEACH
Ä Schließen Sie den Codeleser an die Spannungsversorgung an.
Ä
HINWEIS
Bei Geräten mit Edelstahlgehäuse ist die Funktionsauswahl über Bedientasten nicht möglich.
TRIG
Trigger-Funktion, die einen Lesevorgang mit der im Gerät gespeicherten Konfiguration aktiviert, z. B. die
Lesetorsteuerung.
AUTO
Durch Aktivieren der AUTO -Funktion wird folgender Ablauf gestartet:
1. Optimale Bildeinstellung: Das Gerät ermittelt die optimale Beleuchtungseinstellung für das vorliegende
Szenario.
2. Codearten und Stellenanzahl ermitteln: Werden Codes im Bild gefunden, so werden diese decodiert.
3. Decodiertabelle: Der Inhalt der im Gerät hinterlegten Decodiertabelle wird gelöscht. Die neuen Codes
(Codeart und Stellenanzahl) werden in der Decodiertabelle gespeichert.
HINWEIS
Funktion AUTO nur im Stillstand aktivieren!
Ä Aktivieren Sie die Funktion AUTO nur, wenn keine Bewegung des Codes relativ zum Gerät erfolgt.
HINWEIS
Funktion AUTO nicht für Pharmacode!
Ä Die Funktion AUTO kann nicht für Pharmacode-Codes verwendet werden.
Leuze electronic DCR 202i 67
In Betrieb nehmen – Basiskonfiguration
ADJ
Justage-Funktion zum Ausrichten des Geräts.
Die Lesequalität wird optisch mit einer Prozenteinteilung in der Bargraph-Anzeige dargestellt. Die Bargraph-Anzeige stellt den Mittelwert über die jeweils letzten zehn Messungen dar.
HINWEIS
Funktion ADJ deaktivieren!
Ä Sie müssen die Funktion ADJ mit der Bestätigungstaste deaktivieren.
TEACH
Mit Aktivierung der Teach-Funktion wird ein vorliegender Code als Referenzcode eingelernt.
Beim Einlernen wird das Lesetor geöffnet und ein Code, der sich im Lesefeld befindet, decodiert. Der decodierte Code wird als neuer Referenzcode im Gerät gespeichert.
HINWEIS
Nur ein Code im Lesefeld bei Teach-Funktion!
Ä Beim Aktivieren der Teach-Funktion darf sich nur ein Code im Lesefeld des Geräts befinden.
HINWEIS
Funktion TEACH für Pharmacode!
Vor dem Einlernen von Pharmacode-Codes müssen die Anzahl Balken, die Leserichtung und der Arbeitsbereich (ROI) über das webConfig-Tool konfiguriert werden.
8.6
Weitere Einstellungen vornehmen
8.6.1
Decodierung und Verarbeitung der gelesenen Daten
Das Gerät bietet folgende Möglichkeiten:
• Einstellen der Anzahl der zu decodierenden Codelabel pro Lesetor (0 … 99). Die Einstellung erfolgt mit dem Parameter max. Anz. Labels .
• Einstellen des Suchmodus
, mit dem die Codes gesucht werden sollen (siehe Kapitel 8.6.5 "Leseperformance optimieren").
• Schnell
• Optimiert
• Robust
• Für viele Codetypen lassen sich weitere Parameter festlegen, z. B.
• Codeart (Symbologie)
• Stellenanzahl
Entweder eine Stellenanzahl, z. B. 10, 12, 24, oder ein Stellenanzahlbereich, z. B. 8 … 22
• Prüfziffernverfahren, das bei der Decodierung verwendet wird, sowie die Art der Prüfziffernübertragung bei der Ausgabe des Leseergebnisses.
Standard: entspricht dem für die gewählte Codeart/Symbologie gewählten Standard
Nicht Standard
Ä Definieren Sie mindestens einen Codetyp mit den gewünschten Einstellungen.
ð webConfig-Tool: Konfiguration > Decoder
ð Bedientasten (nicht bei Geräten mit Edelstahlgehäuse): Funktion AUTO
ð Bedientasten: Funktion AUTO
Leuze electronic DCR 202i 68
In Betrieb nehmen – Basiskonfiguration
8.6.2
Steuerung der Decodierung
Generell wird die Decodierung über die konfigurierbaren Schaltein-/ausgänge gesteuert. Der entsprechen-
de Anschluss an der Schnittstelle PWR / SWIO muss dazu als Schalteingang konfiguriert werden (siehe
Steuerung der Decodierung über einen Schalteingang:
• Decodierung starten/stoppen
• Decodierung starten und nach einer einstellbaren Zeit wieder stoppen
• Referenzcode einlesen
• Automatische Codetypen-Konfiguration starten (Funktion AUTO )
• Justage-Modus starten
Ä Schließen Sie die benötigten Steuergeräte an das Gerät an, z. B. Lichtschranke, Näherungsschalter
(siehe Kapitel 7 "Elektrischer Anschluss").
Ä Konfigurieren Sie die angeschlossenen Schalteingänge entsprechend Ihren Anforderungen.
ð Stellen Sie zuerst den I/O-Modus auf Eingang.
ð Konfigurieren Sie anschließend das Schaltverhalten.
ð webConfig-Tool: Konfiguration > Steuerung > Digitale I/Os
HINWEIS
Abhängig von der Kamerabetriebsart können Sie die Decodierung alternativ über den Online-
Befehl + aktivieren und über den Online-Befehl –
deaktivieren (siehe Kapitel 10.1 "Online-Befehle").
8.6.3
Aktivieren der Kamerabetriebsart
Die Kamerabetriebsart legt fest, wie der Codeleser einen Lesevorgang startet und die Codes decodiert,
wenn sich ein Code im Lesefeld befindet (siehe Kapitel 4.1 "Kamerabetriebsarten").
Folgende Optionen zum Aktivieren der Kamerabetriebsart stehen zur Verfügung:
• webConfig-Tool (siehe Kapitel 9 "In Betrieb nehmen – Leuze electronic webConfig-Tool")
KONFIGURATION > STEUERUNG > Kamerabetriebsart
• Online-Befehl über die Host-Schnittstelle (siehe Kapitel 10.1 "Online-Befehle")
• Triggersignal über einen digitalen Triggereingang
8.6.4
Steuerung der Schaltausgänge
Mit Hilfe der Schaltein-/ausgänge des Geräts lassen sich ereignisgesteuert externe Funktionen ohne Zuhilfenahme der übergeordneten Prozesssteuerung realisieren. Die Schaltein-/ausgänge SWO2, SWIO3 bzw.
SWIO4 am Anschluss PWR / SWIO müssen dazu als Schaltausgang konfiguriert werden (siehe Kapitel 7.2
Ein Schaltausgang kann z. B. nach folgenden Kriterien aktiviert werden:
• Bei Lesetoranfang/-ende
• Bei Ansteuerung durch externen Blitz
• In Abhängigkeit des Leseergebnisses:
• Referenzcodevergleich positiv/negativ
• Leseergebnis gültig/ungültig
• In Abhängigkeit vom Gerätezustand:
• Gerät bereit/nicht bereit
• Datenübertragung aktiv/nicht aktiv
• Aktiv/standby
• Fehler/kein Fehler
Ä
Schließen Sie die benötigten Schaltausgänge an (siehe Kapitel 7 "Elektrischer Anschluss").
Leuze electronic DCR 202i 69
In Betrieb nehmen – Basiskonfiguration
Ä Konfigurieren Sie die angeschlossenen Schaltausgänge entsprechend Ihren Anforderungen.
ð Stellen Sie zuerst den I/O-Modus auf Ausgang
ð Konfigurieren Sie anschließend das Schaltverhalten.
ð webConfig-Tool: Konfiguration > Steuerung > Digitale I/Os
8.6.5
Leseperformance optimieren
Optimieren Sie die Leseperformance des Codelesers über die folgenden Einstellungen im webConfig-Tool:
• Dekodiertabelle
Begrenzung der gesuchten Codearten und der Stellenanzahl
Die Einstelloptionen finden Sie im webConfig-Tool: Konfiguration > Decoder > Codetypen
• Belichtungszeit
Eine kurze Belichtungszeit ermöglicht hohe Objektgeschwindigkeiten. Da die Bildhelligkeit dadurch abnimmt, muss ggf.die Verstärkung des Signals angepasst werden. Das Bildrauschen wird dadurch jedoch erhöht.
Die Einstelloptionen finden Sie im webConfig-Tool: Konfiguration > Bildaufnahme
• Bildauflösung
Eine reduzierte Bildauflösung ermöglicht eine schnelle Decodierung. Bei einer Reduzierung der Bildauflösung muss die Modulgröße der zu lesenden Codes beachtet werden.
Die Einstelloptionen finden Sie im webConfig-Tool: Konfiguration > Bildaufnahme
• Arbeitsbereich
Definieren Sie einen Arbeitsbereich (Region of Interest, ROI), um die Decodierung auf einen einzelnen
Bereich des Bildes zu beschränken. Ist kein Arbeitsbereich definiert, gilt das gesamte Bild als Arbeitsbereich.
Die Einstelloptionen finden Sie im webConfig-Tool: Konfiguration > Decoder > Arbeitsbereich
• Max. Dekodierzeit
Definieren Sie die maximale Decodierzeit, um die Ausführungsdauer des Code-Suchalgorithmus zu begrenzen.
Die Einstelloptionen finden Sie im webConfig-Tool: Konfiguration > Decoder > Eigenschaften
• Kamerabetriebsart
Wählen Sie die Kamerabetriebsart Einzeltriggermodus für eine schnelle Gesamtdecodierung.
Die Einstelloptionen finden Sie im webConfig-Tool: Konfiguration > Steuerung > Kamerabetriebsart
• Max. Anzahl an Codes
Die Codesuche wird beschleunigt, wenn die maximal in einem Bild (ROI) zu erwartende Anzahl Codes klein und bekannt ist.
Definieren Sie die maximale Anzahl von Codes, die in einem Prüfprogramm decodiert werden. Ist die festgelegte Anzahl an Codes decodiert, bricht der Code-Suchalgorithmus ab.
Die Einstelloptionen finden Sie im webConfig-Tool: Konfiguration > Decoder > Erweitert
• Bildübertragung
Die Deaktivierung der Bildübertragung im Prozessbetrieb erhöht die Decodierrate.
Die Einstelloptionen finden Sie im webConfig-Tool: Konfiguration > Gerät > Bildübertragung
• Suchmodus
Wählen Sie den Suchmodus Optimiert für eine schnelle Decodierung. Dieser Suchmodus ist nur für
2D-Codes verwendbar.
Die Einstelloptionen finden Sie im webConfig-Tool: Konfiguration > Decoder > Erweitert
Anschließend müssen Sie die vorliegenden Codes über die Schaltfläche [Code optimieren] einlernen.
• Farbmodus
Wenn im Vorfeld bekannt ist, ob die Codes schwarz auf weißem Hintergrund oder weiß auf schwarzem
Hintergrund gedruckt sind, können Sie den Farbmodus entsprechend auswählen. Stellen Sie den Farbmodus automatisch ein, wenn Codes in beiden Druckvarianten vorkommen.
Die Einstelloptionen finden Sie im webConfig-Tool: Konfiguration > Decoder > Erweitert
Leuze electronic DCR 202i 70
In Betrieb nehmen – Basiskonfiguration
8.6.6
Konfigurationsdaten übertragen
Konfigurationsdaten mit dem webConfig-Tool übertragen
Mit dem webConfig-Tool können Sie komplette Konfigurationen des Geräts auf Datenträger speichern und vom Datenträger zum Gerät übertragen: Wartung > Backup/Restore
Die Speicherung von Konfigurationsdaten ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Sie Grundkonfigurationen abspeichern wollen, die Sie nur noch in wenigen Punkten verändern müssen.
Leuze electronic DCR 202i 71
9
In Betrieb nehmen – Leuze electronic webConfig-Tool
In Betrieb nehmen – Leuze electronic webConfig-Tool
Die Codeleser der Baureihe DCR 200i können mittels des integrierten Leuze electronic webConfig-Tools
über die Ethernet-Serviceschnittstelle bedient und konfiguriert werden.
Mit dem webConfig-Tool steht für die Konfiguration der Codeleser eine vom Betriebssystem unabhängige, auf Web-Technologie basierende grafische Benutzeroberfläche zur Verfügung.
Durch die Verwendung von HTTP als Kommunikationsprotokoll und die client-seitige Beschränkung auf
Standardtechnologien (HTML, JavaScript und AJAX), die von allen heute verbreiteten modernen Browsern unterstützt werden, ist es möglich, das webConfig-Tool auf jedem internetfähigen PC zu betreiben.
HINWEIS
Das webConfig-Tool wird in folgenden Sprachen angeboten:
Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Chinesisch, Koreanisch
9.1
Systemvoraussetzungen
Um das webConfig-Tool zu verwenden, benötigen Sie einen PC oder ein Notebook mit folgender Ausstattung:
Tabelle 9.1: Systemvoraussetzungen für webConfig-Tool
Monitor
Internet-Browser
Mindestauflösung: 1280 x 800 Pixel oder höher
Internet Explorer ab Version 9.0
Firefox ab Version 30
Chrome ab Version 40
HINWEIS
Ä Aktualisieren Sie regelmäßig das Betriebssystem und den Internet-Browser.
Ä Installieren Sie die aktuellen Service-Packs von Windows.
9.2
webConfig-Tool starten
ü Voraussetzung: IP-Adresse und Subnetzmaske für die LAN-Verbindung mit dem Gerät sind korrekt eingestellt.
Ä Legen Sie die Betriebsspannung am Gerät an.
Ä Verbinden Sie die HOST-Schnittstelle des Geräts mit dem PC. Der Anschluss an die HOST-Schnittstelle des Geräts erfolgt über den LAN-Port des PC.
Ä Starten Sie das webConfig-Tool über den Internet-Browser Ihres PC mit der IP-Adresse
192.168.60.101
bzw. mit der von Ihnen eingestellten IP-Adresse.
ð 192.168.60.101
ist die Leuze electronic Standard IP-Adresse für die Kommunikation mit Codelesern der Baureihe DCR 200i.
Leuze electronic DCR 202i 72
In Betrieb nehmen – Leuze electronic webConfig-Tool
Der PC zeigt die webConfig-Startseite mit den aktuellen Prozess-Informationen im Betriebsmodus Prozess :
• Aktuelles Bild des Codelesers
• Aktuelles Decodierergebnis
• Kurze Historie der letzten Decodierungen
• Zustände der Schaltein-/ausgänge
• Statistikzähler
HINWEIS
Die Anzeige der Prozess-Informationen erfolgt eventuell zeitverzögert, je nach aktueller Verarbeitungsgeschwindigkeit.
1
1 Umschaltung des Betriebsmodus ( Prozess Service )
Bild 9.1: Startseite des webConfig-Tools
Die Oberfläche des webConfig-Tools ist weitgehend selbsterklärend.
HINWEIS
Das webConfig-Tool ist komplett in der Firmware des Geräts enthalten. Die Seiten und Funktionen des webConfig-Tools können, abhängig von der Firmwareversion, unterschiedlich dargestellt und angezeigt werden.
Browserverlauf löschen
Der Cache des Internet-Browsers ist zu löschen, wenn unterschiedliche Gerätetypen oder Geräte mit unterschiedlicher Firmware an das webConfig-Tool angeschlossen wurden.
Ä Löschen Sie Cookies und temporäre Internet- und Website-Daten aus dem Browser-Cache bevor Sie das webConfig-Tool starten.
ð Beispiel für Internet Explorer 10:
Einstellungen > Sicherheit > Browserverlauf > [Löschen]
Begrenzung der Firefox-Sessions ab Version 17.0 und höher beachten
Wird die begrenzte Anzahl der Firefox-Sessions überschritten, kann das Gerät eventuell nicht mehr über das webConfig-Tool angesprochen werden.
Ä Verwenden Sie nicht die Refresh-Funktionen des Internet-Browsers:
[Shift] [F5] bzw. [Shift] + Mausklick
Leuze electronic DCR 202i 73
In Betrieb nehmen – Leuze electronic webConfig-Tool
9.3
Kurzbeschreibung des webConfig-Tools
Die Menüs und Dialoge des webConfig-Tools sind intuitiv bedienbar und bieten Hilfetexte und Tooltips.
Die Startseite des webConfig-Tools zeigt aktuelle Prozess-Informationen an.
9.3.1
Betriebsmodus umschalten
Für Konfigurationen mit dem webConfig-Tool können Sie zwischen den folgenden Betriebsmodi umschalten:
• Prozess
Das Gerät ist mit der Steuerung bzw. mit dem PC verbunden.
• Die Prozess-Kommunikation zur Steuerung ist aktiviert.
• Die Schaltein-/ausgänge sind aktiviert.
• Das aktuell vom Codeleser aufgenommene Bild wird angezeigt, wenn die Funktion nicht im web-
Config-Tool deaktiviert wurde.
• Die Konfiguration kann nicht geändert werden.
• Service
• Die Prozess-Kommunikation zur Steuerung bzw. zum PC ist unterbrochen.
• Die Schaltein-/ausgänge sind deaktiviert.
• Die Konfiguration kann geändert werden.
HINWEIS
Konfigurationsänderungen nur im Betriebsmodus Service !
Ä Änderungen über die Funktion KONFIGURATION können nur im Betriebsmodus Service vorgenommen werden.
Auf allen Seiten des webConfig-Tools finden Sie links oben einen Software-Schalter zum Umschalten des
Betriebsmodus ( Prozess - Service ).
Nach dem Umschalten in den Betriebsmodus Service wird das Menü KONFIGURATION angezeigt.
1
1 Umschaltung des Betriebsmodus ( Prozess Service )
Bild 9.2: Menü KONFIGURATION des webConfig-Tools
Leuze electronic DCR 202i 74
In Betrieb nehmen – Leuze electronic webConfig-Tool
9.3.2
Menüfunktionen des webConfig-Tools
Das webConfig-Tool bietet folgende Menüfunktionen:
• PROZESS
• Informationen zum aktuellen Leseergebnis
• Aktuelles Kamerabild
• Status der Schaltein-/ausgänge
• Lesestatistik
• KONFIGURATION
• Decodierung einstellen
• Datenformatierung und Datenausgabe konfigurieren
• Schaltein-/ausgänge konfigurieren
• Kommunikationsparameter und Schnittstellen einstellen
• Allgemeine Geräteeinstellungen, z. B. Gerätenamen
• DIAGNOSE
• Ereignisprotokollierung von Warnungen und Fehlern
• WARTUNG
• Benutzerrollen vergeben (Benutzerverwaltung)
• Backup/Restore der Konfigurationsdatei
• Firmware aktualisieren
• Systemzeit einstellen (Systemuhr)
• Bedienerführung verwalten
9.3.3
Menü KONFIGURATION
HINWEIS
Konfigurationsänderungen nur im Betriebsmodus Service !
Ä Änderungen über das Menü KONFIGURATION können nur im Betriebsmodus Service vorgenommen werden.
Bild 9.3: Menü KONFIGURATION
Leuze electronic DCR 202i 75
In Betrieb nehmen – Leuze electronic webConfig-Tool
Ä Wählen Sie, wie Sie die Applikation konfigurieren wollen.
• [Wizard starten]: Schnellkonfiguration in wenigen Schritten
• [Projekt bearbeiten]: Konfiguration über die Vollansicht des webConfig-Tools
• [Projekt vom PC laden]: Konfiguration über ein vorhandenes Konfigurationsprojekt
• [Projekt auf PC speichern]: Konfigurationsprojekt speichern
9.3.4
Applikationen mit dem Wizard konfigurieren
Mit dem Konfigurations-Wizard können Sie die Applikation in wenigen Schritten einstellen.
Bild 9.4: Konfigurations-Wizard
Ä Wählen Sie KONFIGURATION > [Wizard starten].
Ä Nehmen Sie die Einstellungen anhand der Konfigurationsschritte des Wizards vor.
HINWEIS
Die Einstellungen werden erst mit dem letzten Konfigurationsschritt (FERTIGSTELLEN) gespeichert.
Leuze electronic DCR 202i 76
Schnittstellen – Kommunikation
10 Schnittstellen – Kommunikation
Mit Hilfe von Befehlen können direkt Kommandos zur Steuerung und Konfiguration an den Codeleser gesendet werden. Für die Kommandos stehen folgende Sendeoptionen zur Verfügung:
10.1
Online-Befehle
10.1.1 Übersicht über Befehle und Parameter
Mit Online-Befehlen können direkt Kommandos zur Steuerung und Konfiguration an den Codeleser gesendet werden. Dazu muss der Codeleser mit einem Rechner (Host) über die serielle Schnittstelle bzw. die
Ethernet-Schnittstelle verbunden sein (siehe Kapitel 8.3.4 "Ethernet Host-Kommunikation").
Online-Befehle bieten die folgenden Optionen zur Steuerung und Konfiguration des Codelesers:
• Lesetor steuern/decodieren
• Parameter lesen/schreiben/kopieren
• Automatische Konfiguration durchführen
• Referenzcode einlernen/setzen
• Fehlermeldungen abrufen
• Statistische Geräte-Informationen abfragen
• Software-Reset durchführen und Codeleser neu initialisieren
Syntax
Online-Befehle bestehen aus ein oder zwei ASCII-Zeichen gefolgt von Befehlsparametern.
Zwischen Befehl und Befehlsparameter(n) dürfen keine Trennungszeichen eingegeben werden. Es können
Groß- und Kleinbuchstaben verwendet werden.
Beispiel:
Befehl ’ CA ’:
Parameter ’ + ’: gesendet wird:
Auto-Setup Funktion
Aktivierung
’ CA+ ’
Schreibweise
Befehl, Parameter und zurückgesendete Daten stehen im Text zwischen einfachen Anführungszeichen ’ ’.
Die meisten Online-Befehle werden vom Gerät quittiert, bzw. angeforderte Daten zurückgesendet. Bei den
Befehlen, die nicht quittiert werden, kann die Befehlausführung direkt am Gerät beobachtet oder kontrolliert werden.
Leuze electronic DCR 202i 77
Schnittstellen – Kommunikation
10.1.2 Allgemeine Online-Befehle
Software-Versionsnummer
Befehl
Beschreibung
Parameter
Quittung
’V’
Fordert Informationen zur Geräteversion an keine
Beispiel: ’DCR 202i FIX-F1-102-R2 V1.0.0 2016-01-01’
In der ersten Zeile steht der Gerätetyp des Codelesers, gefolgt von der Geräte-Versionsnummer und dem Versionsdatum. Die tatsächlich angezeigten Daten können von den hier wiedergegebenen Daten abweichen.
Parameter
Quittung
HINWEIS
Mit diesem Kommando können Sie überprüfen, ob die Kommunikation zwischen PC und Codeleser funktioniert.
Ä Wenn Sie keine Quittungen erhalten, kontrollieren Sie die Schnittstellen-Anschlüsse bzw.
das Protokoll.
Software-Reset
Befehl
Beschreibung
’H’
Führt einen Software-Reset durch. Das Gerät wird neu gestartet und initialisiert und verhält sich wie nach dem Einschalten der Betriebsspannung.
keine
’S’ (Startzeichen)
Auto-Setup
Befehl
Beschreibung
Parameter
Quittung
’CA’
Aktiviert die Auto-Setup -Funktion:
• Optimale Beleuchtungseinstellung ermitteln.
• Vorliegende Codes decodieren.
• Gefundene Codearten und Stellenanzahl permanent in der Decodiertabelle speichern.
Bei Vorliegen eines Parametriercodes wird dieser ausgeführt!
’+’
’CS=x’ aktiviert Auto-Setup x Status
’00’ gültiges ’CA’ -Kommando
’01’
’02’ ungültiges Kommando
’Auto-Setup’ konnte nicht aktiviert werden
Leuze electronic DCR 202i 78
Schnittstellen – Kommunikation
Befehl
Antwort
’CA’
’xx yyyy zzzzzz’ xx Codetyp des erkannten Codes
’01’
’02’
’06’
’07’
2/5 Interleaved
Code 39
UPC (A, E)
EAN
’12’
’13’
’14’
’15’
’08’
’09’
’10’
’11’
Code 128, EAN 128
Pharmacode
EAN Addendum
Codabar
Code 93
GS1 DataBar Omni
GS1 DataBar Limited
GS1 DataBar Expanded yyyy zzzzzz
’48’
’52’
’53’
’54’
’20’
’32’
’33’
’34’
GS1 DataBar Truncated
DataMatrix ECC200
QR Code
Aztec
PDF417
GS1 DataBar Stacked
GS1 DataBar Stacked Omni
GS1 DataBar Stacked Expanded
Stellenanzahl des erkannten Codes
Inhalt des decodierten Labels.
Justage-Modus
Befehl
Beschreibung
Parameter
Quittung
’JP’
Aktiviert bzw. deaktiviert den Justage-Modus zur einfacheren Montage und Ausrichtung des Geräts.
Nach Aktivierung der Funktion durch JP+ gibt der Codeleser ständig Status-Informationen auf der seriellen und Ethernet-Schnittstelle aus.
Durch den Online-Befehl wird der Codeleser so eingestellt, dass er laufend den gleitenden Mittelwert der letzten 10 Bildaufnahmen in [%] und das Decodierergebnis ausgibt.
Anhand dieser Werte kann eine Aussage über die Lesequalität bzw. Decodierqualität getroffen werden.
Die Ausgabe der Werte erfolgt ebenso auf der Bargraph-Anzeige des Geräts
(SIGNAL QUALITY).
’+’ aktiviert den Justage-Modus
’-’
’yyy zzzzzz’ deaktiviert den Justage-Modus yyy zzzzzz
Lesequalität in [%].
Codeinformation
Leuze electronic DCR 202i 79
Schnittstellen – Kommunikation
Referenzcode manuell definieren
Befehl
Beschreibung
Parameter
Quittung
Beispiel
’RS’
Mit diesem Befehl kann ein neuer Referenzcode im Codeleser durch direkte Eingabe
über die serielle Schnittstelle oder die Ethernet-Schnittstelle definiert werden.
’RSyvxxzzzzzzzz’ y , v , x und z sind Platzhalter (Variablen) für die konkrete Eingabe.
y def. Referenzcode-Nr.
v xx z
’RS=x’ x
’1’ (Code 1)
Speicherort für Referenzcode:
’3’ nur RAM definierter Codetyp (siehe Befehl ’CA’) definierte Codeinformation (1 … 244 Zeichen)
Status
’00’ gültiges ’Rx’ -Kommando
’01’ ungültiges Kommando
’02’ nicht genügend Speicherplatz für Referenzcode
’03’ Referenzcode wurde nicht gespeichert
’04’ Referenzcode ungültig
Eingabe = ’RS133211032010’
Code 1 (1), RAM (03)+EEPROM (0), DataMatrix ECC 200 (32), Codeinformation
Leuze electronic DCR 202i 80
Schnittstellen – Kommunikation
Teach-In
Befehl
Beschreibung
Parameter
Quittung
’RT’
Der Befehl ermöglicht die schnelle Definition eines Referenzcodes durch Erkennung eines Beispiellabels.
’RTy’ y Funktion
’1’ definiert Referenzcode 1
Der Codeleser antwortet mit dem Kommando ’RS’ und zugehörigem Status (siehe
Befehl ’RS’). Nach dem Lesen eines Codes sendet er das Ergebnis mit folgendem
Format:
’ RCyvxxzzzzz ’ y , v , x und z sind Platzhalter (Variablen) für die konkrete Eingabe.
y def. Referenzcode-Nr.
’1’ (Code 1) v xx z
Speicherort für Referenzcode:
’3’ nur RAM definierter Codetyp (siehe Befehl ’CA’) definierte Codeinformation (1 … 244 Zeichen)
HINWEIS
Mit dieser Funktion werden nur Codetypen erkannt, die durch die Funktion Auto-Setup ermittelt bzw. im Setup eingestellt wurden.
Referenzcode lesen
Befehl
Beschreibung
Parameter
Quittung
’RR’
Der Befehl liest den im Codeleser definierten Referenzcode aus. Ohne Parameter werden alle definierten Codes ausgegeben.
<Referenzcodenummer>
’1’ Referenzcode 1
Ausgabe in folgendem Format:
’ RCyvxxzzzz ’
Wenn keine Referenzcodes definiert sind, ist bei zzzz nichts eingetragen.
y , v , x und z sind Platzhalter (Variablen) für die konkrete Eingabe.
y v def. Referenzcode-Nr.
’1’ (Code 1)
Speicherort für Referenzcode:
’3’ nur RAM xx z
Es wird immer ’00’ ausgegeben definierte Codeinformation (1 … 244 Zeichen)
Leuze electronic DCR 202i 81
Schnittstellen – Kommunikation
Gerätestatus
Befehl
Beschreibung
Parameter
Quittung
’SST?’
Der Befehl fragt den Gerätestatus ab. Wird der Befehl über die Host-Schnittstelle (Ethernet, RS 232/RS 422) gesendet, kommt eine Rückmeldung nur im
Betriebsmodus Prozess . Im Betriebsmodus Service ist die Host-Schnittstelle geblockt.
keine
’SST=xxxxxxxx’ x steht für ein Einzelbit (Wert ’1’ oder ’0’)
Bit 7 ist ganz links, Bit 0 ist ganz rechts
0 Prüfbereit
’1’ Der Codeleser ist bereit, einen Trigger zu empfangen und ein Prüfprogramm zu starten.
’0’ Der Codeleser reagiert nicht auf ein eingehendes Triggersignal.
1
2
Betriebsmodus
’1’ Betriebsmodus Prozess
’0’ Betriebsmodus Service
Gerätefehler
3 … 7 Keine Funktion, Wert immer ’0’
Alternativ wird folgende Quittung ausgegeben:
’DS=xx’ x
’1’
’0’
Gerätefehler, keine Inspektion möglich kein Gerätefehler, betriebsbereit
Fehlerquittung
’00’ Syntaxfehler
’01’ Anderer Fehler
10.1.3 Online-Befehle zur Systemsteuerung
Decodierung aktivieren
Befehl
Beschreibung
Parameter
Quittung
’+’
Der Befehl aktiviert die konfigurierte Decodierung.
keine keine
Decodierung deaktivieren
Befehl
Beschreibung
Parameter
Quittung
’-’
Der Befehl deaktiviert die konfigurierte Decodierung.
keine keine
Leuze electronic DCR 202i 82
Schnittstellen – Kommunikation
10.2
XML-basierte Kommunikation
Über XML-basierte Kommunikation können Sie Kommandos zur Steuerung und Konfiguration direkt an den
Codeleser senden.
• Der Codeleser muss mit einem Rechner (Host) über die Ethernet-Schnittstelle verbunden sein (siehe
Kapitel 8.3.4 "Ethernet Host-Kommunikation").
• Der Codeleser ist als XML-Server ausgelegt und kommuniziert auf Port 10004.
Ausführliche Informationen zu XML-basierter Kommunikation finden Sie auf der Leuze Homepage: www.leuze.com
• Geben Sie als Suchbegriff die Typenbezeichnung oder die Artikelnummer des Geräts ein.
• Die Informationen finden Sie unter der Registerkarte Downloads .
Leuze electronic DCR 202i 83
Pflegen, Instand halten und Entsorgen
11 Pflegen, Instand halten und Entsorgen
Der Codeleser bedarf im Normalfall keiner Wartung durch den Betreiber.
Reinigen
Reinigen Sie vor der Montage die Schutzscheibe des Codelesers mit einem weichen Tuch.
HINWEIS
Keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden!
Ä Verwenden Sie zur Reinigung des Geräts keine aggressiven Reinigungsmittel wie Verdünner oder Aceton.
Instand halten
Reparaturen an den Geräten dürfen nur durch den Hersteller erfolgen.
Ä Wenden Sie sich für Reparaturen an Ihre zuständige Leuze electronic Niederlassung oder an den
Leuze electronic Kundendienst (siehe Kapitel 13 "Service und Support").
Entsorgen
Ä Beachten Sie bei der Entsorgung die national gültigen Bestimmungen für elektronische Bauteile.
Leuze electronic DCR 202i 84
Diagnose und Fehlerbehebung
12 Diagnose und Fehlerbehebung
Fehlersignalisierung per LED
Tabelle 12.1: Bedeutung der LED-Anzeigen
Fehler
LED PWR
Aus mögliche Fehlerursache
• Keine Betriebsspannung an das
Gerät angeschlossen
• Hardware-Fehler
Rot Dauerlicht
Rot blinkend
LED NET
Aus
Gerätefehler/Parameterfreigabe
Warnung gesetzt vorübergehende Betriebsstörung
Maßnahmen
• Betriebsspannung überprüfen
• Leuze electronic Kundendienst kontaktie-
ren (siehe Kapitel 13 "Service und Support")
Leuze electronic Kundendienst kontaktieren
(siehe Kapitel 13 "Service und Support")
Diagnosedaten abfragen und daraus resultierende Maßnahmen vornehmen
Rot Dauerlicht
Rot blinkend
• Keine Betriebsspannung an das
Gerät angeschlossen
• Hardware-Fehler
• Betriebsspannung überprüfen
• Leuze electronic Kundendienst kontaktie-
ren (siehe Kapitel 13 "Service und Support")
Schnittstelle überprüfen Netzwerkfehler
Kein Kommunikationsaufbau zum I/O-
Controller
Keine Kommunikation
Parametrierung oder Konfiguration fehlgeschlagen
Schnittstelle überprüfen
Leuze electronic DCR 202i 85
Service und Support
13 Service und Support
Rufnummer für 24-Stunden-Bereitschaftsservice:
+49 7021 573-0
Service-Hotline:
+49 7021 573-123
Montag bis Freitag 8.00 bis 17.00 Uhr (UTC+1)
E-Mail: [email protected]
Reparaturservice und Rücksendungen:
Vorgehensweise und Internetformular finden Sie unter www.leuze.de/reparatur
Rücksendeadresse für Reparaturen:
Servicecenter
Leuze electronic GmbH + Co. KG
In der Braike 1
D-73277 Owen / Germany
13.1
Was tun im Servicefall?
Was tun im Servicefall?
HINWEIS
Bitte benutzen Sie dieses Kapitel als Kopiervorlage im Servicefall!
Ä Füllen Sie die Kundendaten aus und faxen Sie diese zusammen mit Ihrem Serviceauftrag an die unten genannte Fax-Nummer.
Kundendaten (bitte ausfüllen)
Gerätetyp:
Seriennummer:
Firmware:
Anzeige der LEDs:
Fehlerbeschreibung:
Firma:
Ansprechpartner/Abteilung:
Telefon (Durchwahl):
Fax:
Strasse/Nr:
PLZ/Ort:
Land:
Leuze Service-Fax-Nummer:
+49 7021 573 - 199
Leuze electronic DCR 202i 86
Technische Daten
14 Technische Daten
14.1
Allgemeine Daten
Tabelle 14.1: Elektrik
Betriebsspannung U
B
Mittlere Leistungsaufnahme
Schalteingang
Schaltausgang
Prozess-Schnittstelle
18 V … 30 V DC
PELV, Class 2 / SELV
8 W ohne Last am Schaltausgang
Während des Blitzbetriebs kann kurzzeitig höhere Leistung aufgenommen werden.
18 V … 30 V DC, je nach Betriebsspannung
I max
: 60 mA pro Schaltausgang; 100 mA Gesamtstrom kurzschlussfest, gegen Verpolung geschützt
RS 232/RS 422, Ethernet 10/100 Mbit/s
RS 232 mit einstellbarem Datenformat. Default:
• 9600 Bd, 8 Datenbits, keine Parität, 1 Stoppbit
• <STX> <Daten> <CR><LF>
Tabelle 14.2: Bedien-/Anzeigeelemente
Tastatur
LEDs
2 Bedientasten (nicht bei Geräten mit Edelstahlgehäuse)
1 Dual-LED (grün/rot) für Power (PWR)
1 Dual-LED (grün/rot) für Busstatus (NET)
1 Dual-LED (grün/gelb) für Linkstatus (LINK)
Bargraph-Anzeige mit 6 LEDs (grün) für Funktionsauswahl und Anzeige der Lesequalität (nicht bei Geräten mit Edelstahlgehäuse)
Tabelle 14.3: Mechanik
Schutzart
VDE-Schutzklasse
Anschlusstechnik
Gewicht
Abmessungen (H x B x T)
Befestigung
Gehäuse
Optikabdeckung
IP65 nach EN 60529 bei verschraubten M12-Rundsteckverbindungen bzw. aufgesetzten Abdeckkappen
III (EN 61140)
M12-Rundsteckverbindungen
120 g (Gehäusehaube mit Kunststoffscheibe)
65,6 x 43 x 44 mm je 2 Gewindeeinsätze M4 an den Seitenwänden, 5 mm tief
4 Gewindeeinsätze M4 an der Rückseite, 3,5 mm bzw. 5 mm tief
Gehäusehaube: Polycarbonat
Gehäuseunterteil: Aludruckguss
Polycarbonat optional: Glas
Leuze electronic DCR 202i 87
Technische Daten
Geräte mit Edelstahlgehäuse
Schutzart
Gewicht
Abmessungen (H x B x T)
Befestigung
Gehäuse
Optikabdeckung
IP67/69K nach EN 60529 bei verschraubten M12-Rundsteckverbindungen bzw. aufgesetzten Abdeckkappen
392 g (Edelstahlgehäuse mit Glasscheibe)
66 x 46 x 45,5 mm
2 Gewindeeinsätze M4 an der Rückseite, 3,5 mm tief
Gehäuseoberteil/-unterteil: Edelstahl AISI 316L W.Nr: 1.4404
Gehäusedichtung: EPDM
Gehäuseschrauben: Edelstahl A4
Kunststoff beschichtet (PMMA) oder Glas
Tabelle 14.4: Umgebungsdaten
Umgebungstemperatur (Betrieb/Lager)
Luftfeuchtigkeit
Fremdlicht
Elektromagnetische Verträglichkeit
Vibration
Dauerschock
Zulassungen
Konformität
Chemische Beständigkeit
0 °C … +50 °C/-20 °C … +70 °C max. 90 % relative Feuchte, nicht kondensierend max. 2000 Lux
EN 61000-6-2, EN 61000-6-4
IEC 60068-2-6, Test Fc
IEC 60068-2-29, Test Eb
UL 60950-1
CAN/CSA C22.2 No. 60950-1-07
CSA C22.2 No. 60950-1-07
CE, FCC, UL
Edelstahlgehäuse getestet nach ECOLAB und CleanProof+ (siehe Webseite von Leuze electronic unter www.leuze.com
)
Leuze electronic DCR 202i 88
Technische Daten
14.2
Optische Daten
Integrierte LED-Beleuchtung
Integrierte Feedback-LED
Strahlaustritt
Bildsensor
Pixelanzahl
Optikvarianten
Lese-Performance
Elektronische Verschlusszeiten
Rotlicht (sichtbar, 616 nm)
Risikogruppe 0 (freie Gruppe) nach IEC 60825-1, EN 62471:2008
Grün (528 nm) frontseitig
Global Shutter, CMOS Imager
1280 x 960 Pixel
Auflösung
• Ultra High Density (U)
0,1 mm (4 mil) … 0,25 mm (10 mil)
• High Density (N)
0,127 mm (5 mil) … 0,25 mm (10 mil)
• Medium Density (M)
0,19 mm (7,5 mil) … 0,33 mm (13 mil)
• Low Density (F)
0,25 mm (10 mil) … 0,5 mm (20 mil)
• Ultra Low Density (L)
0,35 mm (14 mil) … 1,0 mm (40 mil)
Leseentfernung siehe Kapitel 6.1.3 "Leseabstand ermitteln"
68 µs … 5 ms (geblitzt)
14.3
Code-Spezifikationen
Codeart: 1D
Codeart: Stapelcodes
Codeart: 2D
Code 128 EAN 128 (GS1-128), Code 39, Code 2/5 Interleaved, EAN 8/
EAN 13, UPC A/E, Pharmacode, Codabar (Monarch), Code 93
GS1 DataBar (Omnidirectional, Expanded, Limted, Truncated)
GS1 DataBar (Stacked Omnidirectional, StackedExpanded)
PDF417
DataMatrix (ECC200), Aztec Code, GS1 Aztec Code, GS1 DataBar (ECC200)
QR-Code, GS1 QR-Code
14.4
Gerät mit Heizung
Tabelle 14.5: Elektrik
Betriebsspannung U
B
Mittlere Leistungsaufnahme
Aufwärmzeit
18 V … 30 V DC
PELV, Class 2 / SELV
12 W ohne Last am Schaltausgang
Während des Blitzbetriebs kann kurzzeitig höhere Leistung aufgenommen werden.
Mindestens 30 Minuten bei +24 V DC und einer Umgebungstemperatur von -30 °C
Leuze electronic DCR 202i 89
Tabelle 14.6: Umgebungsdaten
Umgebungstemperatur (Betrieb)
-30 °C … +50 °C
Umgebungstemperatur (Lager) -20 °C … +70 °C
14.5
Maßzeichnungen
Technische Daten alle Maße in mm
A Optische Achse
Bild 14.1: Maßzeichnung DCR 200i alle Maße in mm
A Optische Achse
Bild 14.2: Maßzeichnung DCR 200i mit Edelstahlgehäuse
Leuze electronic DCR 202i 90
14.6
Maßzeichnungen – Zubehör
alle Maße in mm
Bild 14.3: Maßzeichnung Montagesystem BTU 320M-D12
Technische Daten alle Maße in mm
Bild 14.4: Maßzeichnung Haltewinkel BT 320M
Leuze electronic DCR 202i 91
Technische Daten alle Maße in mm
Bild 14.5: Maßzeichnung Haltewinkel für Ringlicht BTU 320M-D12-RL70
Leuze electronic DCR 202i 92
4,5
A E B
SWIO3
PWR
SWIO4
F A
IDENT SWO2
D
C
MA 150
SWI1 HOST
Art.-No.
5 0130109
33
39
55
E
F
A
B
C
D
Bild 14.6: alle Maße in mm
Erdungsband
LED grün: PWR
LED weiß: SWI1
LED weiß: SWO2
LED weiß: SWIO3
LED weiß: SWIO4
Maßzeichnung Anschalteinheit MA 150
31
Technische Daten
Leuze electronic DCR 202i 93
Bestellhinweise und Zubehör
15 Bestellhinweise und Zubehör
15.1
Nomenklatur
Artikelbezeichnung:
DCR 2xxi FIX-f -102-Rr-Z-X
Tabelle 15.1: Typschlüssel f i
DCR
2 xx
FIX
102
R r
Z
X
Funktionsprinzip: Dual Code Reader
Baureihe: DCR 200
Host-Schnittstelle
02: Ethernet TCP/IP, UDP, RS 232/RS 422
48: PROFINET-IO, Ethernet TCP/IP, UDP, RS 232/RS 422
Integrierte Feldbus-Technologie
Festbrennweite
Optikvariante:
U: Ultra High Density
N: High Density
M: Medium Density
F: Low Density
L: Ultra Low Density
Gerät mit Stecker/Buchse
Strahlaustritt frontseitig
Beleuchtung: Rotlicht
Auflösungsbereich:
3: 1280 x 960 Pixel
Typ der Schutzscheibe:
-: Kunststoff
G: Glas
P: Polfilter
V: Edelstahlgehäuse
F001: NPN Ein-/Ausgänge
H: Heizung
HINWEIS
Eine Liste mit allen verfügbaren Gerätetypen finden Sie auf der Webseite von Leuze electronic unter www.leuze.com
.
Leuze electronic DCR 202i 94
Bestellhinweise und Zubehör
15.2
Typenübersicht
Tabelle 15.2: Typenübersicht
Typenbezeichnung
DCR 202i FIX-U2-102-R3
DCR 202i FIX-U2-102-R3-F001
DCR 202i FIX-N1-102-R3
DCR 202i FIX-N1-102-R3-F001
DCR 202i FIX-M1-102-R3
DCR 202i FIX-M1-102-R3-H
DCR 202i FIX-M1-102-R3-F001
DCR 202i FIX-F1-102-R3
DCR 202i FIX-F2-102-R3-F001
DCR 202i FIX-L1-102-R3
DCR 202i FIX-L1-102-R3-F001
DCR 202i FIX-N1-102-R3-G
DCR 202i FIX-M1-102-R3-G
DCR 202i FIX-F1-102-R3-G
DCR 202i FIX-L1-102-R3-G
DCR 202i FIX-N1-102-R3-P
DCR 202i FIX-M1-102-R3-P
DCR 202i FIX-F1-102-R3-P
DCR 202i FIX-L1-102-R3-P-F001
DCR 202i FIX-N1-102-R3-V
DCR 202i FIX-M1-102-R3-V
DCR 202i FIX-F1-102-R3-V
DCR 202i FIX-N1-102-R3-G-V
DCR 202i FIX-M1-102-R3-G-V
DCR 202i FIX-F1-102-R3-G-V
Beschreibung
Stationärer 2D-Codeleser, U-Optik
Stationärer 2D-Codeleser, U-Optik, NPN
Stationärer 2D-Codeleser, N-Optik
Stationärer 2D-Codeleser, N-Optik, NPN
Stationärer 2D-Codeleser, M-Optik
Stationärer 2D-Codeleser, M-Optik, Heizung
Art.-Nr.
50137574
50141233
50128782
50141234
50128783
50137331
Stationärer 2D-Codeleser, M-Optik, NPN
Stationärer 2D-Codeleser, F-Optik
Stationärer 2D-Codeleser, F-Optik, NPN
Stationärer 2D-Codeleser, L-Optik
50141235
50128784
50141236
50137570
Stationärer 2D-Codeleser, L-Optik, NPN 50141237
Stationärer 2D-Codeleser, N-Optik, Glasscheibe 50128785
Stationärer 2D-Codeleser, M-Optik, Glasscheibe 50128786
Stationärer 2D-Codeleser, F-Optik, Glasscheibe 50128787
Stationärer 2D-Codeleser, L-Optik, Glasscheibe 50137570
Stationärer 2D-Codeleser, N-Optik, Polfilter
Stationärer 2D-Codeleser, M-Optik, Polfilter
50128788
50128789
Stationärer 2D-Codeleser, F-Optik, Polfilter 50128790
Stationärer 2D-Codeleser, L-Optik, Polfilter, NPN 50141238
50134096 Stationärer 2D-Codeleser, Edelstahlgehäuse, N-
Optik
Stationärer 2D-Codeleser, Edelstahlgehäuse, M-
Optik
Stationärer 2D-Codeleser, Edelstahlgehäuse, F-
Optik
50134097
50134098
50134099 Stationärer 2D-Codeleser, Edelstahlgehäuse, N-
Optik, Glasscheibe
Stationärer 2D-Codeleser, Edelstahlgehäuse, M-
Optik, Glasscheibe
Stationärer 2D-Codeleser, Edelstahlgehäuse, F-
Optik, Glasscheibe
50134100
50134101
15.3
Optisches Zubehör
Tabelle 15.3: Zubehör – Gehäusehauben
Art.-Nr.
Artikelbezeichnung
50131462 Cover DCR 200i
50131461 Cover DCR 200i-G
50131460 Cover DCR 200i-P
50131459 Diffusor DCR 200i
Beschreibung
Gehäusehaube mit Kunststoffscheibe
Gehäusehaube mit Glasscheibe
Gehäusehaube mit Polarisationsfilter
Diffusorfolie
Leuze electronic DCR 202i 95
Bestellhinweise und Zubehör
15.4
Leitungen-Zubehör
Tabelle 15.4: Zubehör – PWR-Anschlussleitung (auf offenes Ende)
Art.-Nr.
Artikelbezeichnung Beschreibung
M12-Buchse (12-polig, A-kodiert), axialer Leitungsabgang, offenes Leitungsende, geschirmt, UL
50130281 KD S-M12-CA-P1-020 PWR-Anschlussleitung, Länge 2 m
50130282 KD S-M12-CA-P1-050
50130283 KD S-M12-CA-P1-100
PWR-Anschlussleitung, Länge 5 m
PWR-Anschlussleitung, Länge 10 m
M12-Buchse (12-polig, A-kodiert), gewinkelter Leitungsabgang, offenes Leitungsende, geschirmt,
UL
50134943 KD S-M12-CW-P1-050 PWR-Anschlussleitung, Länge 5 m
Tabelle 15.5: Zubehör – PWR-Verbindungsleitung (Reduzierung auf M12 5-polig)
Art.-Nr.
Artikelbezeichnung Beschreibung
M12-Buchse (12-polig, A-kodiert), axialer Leitungsabgang
M12-Stecker (5-polig, A-kodiert), geschirmt
50137694 KDS S-M12-CA-M12-5A-P1-004-23X Verbindungsleitung, Länge 0,4 m
Tabelle 15.6: Zubehör – PWR-Anschlussleitung (Verlängerung, auf M12-Stecker)
Art.-Nr.
Artikelbezeichnung Beschreibung
M12-Buchse (12-polig, A-kodiert), axialer Leitungsabgang
M12-Stecker (12-polig, A-kodiert), geschirmt, UL
50130284 KDS S-M12-CA-M12-CA-P1-020
50130285 KDS S-M12-CA-M12-CA-P1-050
50130286 KDS S-M12-CA-M12-CA-P1-100
Anschlussleitung, Länge 2 m
Anschlussleitung, Länge 5 m
Anschlussleitung, Länge 10 m
Tabelle 15.7: Zubehör – Ethernet-Anschlussleitung (auf RJ-45)
Art.-Nr.
Artikelbezeichnung Beschreibung
M12-Stecker (4-polig, D-kodiert), axialer Leitungsabgang auf RJ-45 Stecker, geschirmt, UL
50135080 KSS ET-M12-4A-RJ45-A-P7-020 Ethernet-Anschlussleitung (auf RJ-45), Länge 2 m
50135081 KSS ET-M12-4A-RJ45-A-P7-050
50135082 KSS ET-M12-4A-RJ45-A-P7-100
50135083
50135084
KSS ET-M12-4A-RJ45-A-P7-150
KSS ET-M12-4A-RJ45-A-P7-300
Ethernet-Anschlussleitung (auf RJ-45), Länge 5 m
Ethernet-Anschlussleitung (auf RJ-45), Länge 10 m
Ethernet-Anschlussleitung (auf RJ-45), Länge 15 m
Ethernet-Anschlussleitung (auf RJ-45), Länge 30 m
Leuze electronic DCR 202i 96
Bestellhinweise und Zubehör
Tabelle 15.8: Zubehör – Ethernet-Anschlussleitung (auf offenes Ende)
Art.-Nr.
Artikelbezeichnung Beschreibung
M12-Stecker (4-polig, D-kodiert), axialer Leitungsabgang, offenes Leitungsende, geschirmt, UL
50135073 KS ET-M12-4A-P7-020 Ethernet-Anschlussleitung, Länge 2 m
50135074 KS ET-M12-4A-P7-050
50135075 KS ET-M12-4A-P7-100
50135076 KS ET-M12-4A-P7-150
50135077 KS ET-M12-4A-P7-300
Ethernet-Anschlussleitung, Länge 5 m
Ethernet-Anschlussleitung, Länge 10 m
Ethernet-Anschlussleitung, Länge 15 m
Ethernet-Anschlussleitung, Länge 30 m
M12-Stecker (4-polig, D-kodiert), gewinkelter Leitungsabgang, offenes Leitungsende, geschirmt,
UL
50134942 KS ET-M12-4W-P7-050 Ethernet-Anschlussleitung, Länge 5 m
Tabelle 15.9: Zubehör – BUS IN/BUS OUT-Anschlussleitung (auf M12)
Art.-Nr.
Artikelbezeichnung Beschreibung
M12-Stecker (4-polig, D-kodiert), BUS IN/BUS OUT auf M12-Buchse, geschirmt, UL
50106899 KB ET-2000-SSA BUS OUT-Anschlussleitung, Länge 2 m
50106900 KB ET-5000-SSA
50106901 KB ET-10000-SSA
50106902 KB ET-15000-SSA
50106905 KB ET-30000-SSA
BUS OUT-Anschlussleitung, Länge 5 m
BUS OUT-Anschlussleitung, Länge 10 m
BUS OUT-Anschlussleitung, Länge 15 m
BUS OUT-Anschlussleitung, Länge 30 m
15.5
Weiteres Zubehör
Tabelle 15.10: Zubehör – Externe Beleuchtung
Art.-Nr.
Artikelbezeichnung
50132511 RL-70/40r-003-M12
Tabelle 15.11: Zubehör – Montagehilfen
Art.-Nr.
Artikelbezeichnung
50132150 BTU 320M-D12
50132151 BT 320M
50132453 BTU 320M-D12-RL70
Beschreibung
Ringlicht, rot mit 300-mm-Kabel und M12-Stecker
Beschreibung
Montagesystem für 12-mm-Rundstange
Haltewinkel
Haltewinkel für Ringlicht
Leuze electronic DCR 202i 97
Bestellhinweise und Zubehör
Tabelle 15.12: Zubehör – Feldbusanbindung
Art.-Nr.
50112892
50112893
50114154
50114155
50114156
50114157
50132488
Artikelbezeichnung
50112891 MA 248i
MA 208i
MA 204i
MA 235i
MA 238i
MA 255i
MA 258i
KB JST-M12A-12P-50
Beschreibung
Modulare Feldbus-Anschaltung für Feldeinsatz;
Schnittstellen: RS 232 / PROFINET
Modulare Feldbus-Anschaltung für Feldeinsatz;
Schnittstellen: RS 232 / Ethernet TCP/IP
Modulare Feldbus-Anschaltung für Feldeinsatz;
Schnittstellen: RS 232 / PROFIBUS
Modulare Feldbus-Anschaltung für Feldeinsatz;
Schnittstellen: RS 232 / CANopen
Modulare Feldbus-Anschaltung für Feldeinsatz;
Schnittstellen: RS 232 / EtherCAT
Modulare Feldbus-Anschaltung für Feldeinsatz;
Schnittstellen: RS 232 / DeviceNet
Modulare Feldbus-Anschaltung für Feldeinsatz;
Schnittstellen: RS 232 / Ethernet/IP
Verbindungsleitung für DCR 200i an modulare Feldbus-Anschaltung MA 2xxi
Tabelle 15.13: Zubehör – Modulare Anschlusseinheit
Art.-Nr.
Artikelbezeichnung
50130109 MA 150
Beschreibung
Modulare Anschlusseinheit für die dezentrale Verteilung der Signale in der Maschine
Tabelle 15.14: Zubehör – Ethernet-Switch
Art.-Nr.
Artikelbezeichnung
50135196 MD 708-21-42/D4-12
50135197 MD 708-21-82/D4-12
Beschreibung
Ethernet-Switch mit 5 Anschlüssen
Ethernet-Switch mit 9 Anschlüssen
Leuze electronic DCR 202i 98
EG-Konformitätserklärung
16 EG-Konformitätserklärung
Die Codeleser der Baureihe DCR 200i wurden unter Beachtung geltender europäischer Normen und Richtlinien entwickelt und gefertigt.
Leuze electronic DCR 202i 99
Anhang
17 Anhang
17.1
ASCII-Zeichensatz
ETB
CAN
EM
SUB
ESC
FS
GS
RS
SI
DLE
DC1
DC2
DC3
DC4
NAK
SYN
#
$
%
!
"
US
SP
VT
FF
CR
SO
BEL
BS
HT
LF
ASCII Dez.
NUL 0
SOH
STX
1
2
ETX
EOT
ENQ
ACK
3
4
5
6
11
12
13
14
7
8
9
10
35
36
37
31
32
33
34
27
28
29
30
23
24
25
26
19
20
21
22
15
16
17
18
1B
1C
1D
1E
17
18
19
1A
13
14
15
16
0F
10
11
12
23
24
25
1F
20
21
22
0B
0C
0D
0E
07
08
09
0A
03
04
05
06
Hex.
00
01
02
Leuze electronic
33
34
35
36
27
30
31
32
23
24
25
26
17
20
21
22
43
44
45
37
40
41
42
13
14
15
16
7
10
11
12
5
6
3
4
1
2
Oct.
0
Bezeichnung
NULL
START OF HEADING
START OF TEXT
END OF TEXT
END OF TRANSMISS.
ENQUIRY
ACKNOWLEDGE
BELL
BACKSPACE
HORIZ. TABULATOR
LINE FEED
VERT. TABULATOR
FORM FEED
CARRIAGE RETURN
SHIFT OUT
SHIFT IN
DATA LINK ESCAPE
DEVICE CONTROL 1
DEVICE CONTROL 2
DEVICE CONTROL 3
DEVICE CONTROL 4
NEG. ACKNOWLEDGE
SYNCRONOUS IDLE
EOF TRANSM. BLOCK
CANCEL
END OF MEDIUM
SUBSTITUTE
ESCAPE
FILE SEPARATOR
GROUP SEPARATOR
RECORD SEPARATOR
UNIT SEPARATOR
SPACE
EXCLAMATION POINT
QUOTATION MARK
NUMBER SIGN
DOLLAR SIGN
PERCENT SIGN
DCR 202i
Bedeutung
Null
Kopfzeilenbeginn
Textanfangszeichen
Textendezeichen
Ende der Übertragung
Aufforderung zur Datenübertr.
Positive Rückmeldung
Klingelzeichen
Rückwärtsschritt
Horizontal Tabulator
Zeilenvorschub
Vertikal Tabulator
Seitenvorschub
Wagenrücklauf
Dauerumschaltungszeichen
Rückschaltungszeichen
Datenübertragungs-Umschaltung
Gerätesteuerzeichen 1
Gerätesteuerzeichen 2
Gerätesteuerzeichen 3
Gerätesteuerzeichen 4
Negative Rückmeldung
Synchronisierung
Ende d. Datenübertr.-Blocks
Ungültig
Ende der Aufzeichnung
Substitution
Umschaltung
Hauptgruppentrennzeichen
Gruppentrennzeichen
Untergruppentrennzeichen
Teilgruppentrennzeichen
Leerzeichen
Ausrufungszeichen
Anführungszeichen
Nummerzeichen
Dollarzeichen
Prozentzeichen
100
100
101
102
103
74
75
76
77
70
71
72
73
64
65
66
67
110
111
112
113
104
105
106
107
114
115
60
61
62
63
54
55
56
57
50
51
52
53
Oct.
46
47
40
41
42
43
3C
3D
3E
3F
38
39
3A
3B
34
35
36
37
48
49
4A
4B
44
45
46
47
4C
4D
30
31
32
33
2C
2D
2E
2F
28
29
2A
2B
Hex.
26
27
B
C
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A
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7
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1
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ASCII Dez.
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39
40
41
42
43
48
49
50
51
44
45
46
47
72
73
74
75
68
69
70
71
76
77
64
65
66
67
60
61
62
63
56
57
58
59
52
53
54
55
J
K
I
H
L
M
F
G
D
E
Bezeichnung
AMPERSAND
APOSTROPHE
OPEN. PARENTHESIS
CLOS. PARENTHESIS
ASTERISK
PLUS
2
3
0
1
COMMA
HYPHEN (MINUS)
PERIOD (DECIMAL)
SLANT
6
7
4
5
8
9
COLON
SEMI-COLON
LESS THEN
EQUALS
GREATER THEN
QUESTION MARK
B
C
COMMERCIAL AT
A
Leuze electronic DCR 202i
Anhang
Bedeutung
Kommerzielles UND-Zeichen
Apostroph
Runde Klammer offen
Runde Klammer zu
Stern
Pluszeichen
Komma
Bindestrich
Punkt
Schrägstrich rechts
Zahl
Zahl
Zahl
Zahl
Zahl
Zahl
Zahl
Zahl
Zahl
Zahl
Doppelpunkt
Semikolon
Kleiner als
Gleichheitszeichen
Größer als
Fragezeichen
Kommerzielles a-Zeichen
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
101
Anhang
150
151
152
153
144
145
146
147
140
141
142
143
134
135
136
137
160
161
162
163
154
155
156
157
164
165
130
131
132
133
124
125
126
127
Oct.
116
117
120
121
122
123
68
69
6A
6B
64
65
66
67
60
61
62
63
5C
5D
5E
5F
70
71
72
73
6C
6D
6E
6F
74
75
58
59
5A
5B
54
55
56
57
50
51
52
53
Hex.
4E
4F j k i h f g d e b c
` a
^
_
]
\ r s p q t u n o l m
[
Z
X
Y
T
U
V
W
R
S
P
Q
ASCII Dez.
N
O
78
79
80
81
82
83
88
89
90
91
84
85
86
87
112
113
114
115
108
109
110
111
116
117
104
105
106
107
100
101
102
103
96
97
98
99
92
93
94
95 r s p q t u n o l m
R
S
P
Q
Bezeichnung
N
O
T
U
V
W
X
Y
Z
OPENING BRACKET j k i h f g d e
REVERSE SLANT
CLOSING BRACKET
CIRCUMFLEX
UNDERSCORE b c
GRAVE ACCENT a
Leuze electronic DCR 202i
Bedeutung
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Großbuchstabe
Eckige Klammer offen
Schrägstrich links
Eckige Klammer zu
Zirkumflex
Unterstrich
Gravis
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
102
z
{ x y
ASCII Dez.
v w
118
119
120
121
122
123
|
}
~
DEL
124
125
126
127
17.2
Code-Muster
7C
7D
7E
7F
78
79
7A
7B
Hex.
76
77
174
175
176
177
Oct.
166
167
170
171
172
173
Bezeichnung v w x y z
OPENING BRACE
VERTICAL LINE
CLOSING BRACE
TILDE
DELETE (RUBOUT)
Bedeutung
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Kleinbuchstabe
Geschweifte Klammer offen
Vertikalstrich
Geschweifte Klammer zu
Tilde
Löschen
Anhang
Bild 17.1:
Modul 0,3
Codetyp: 2/5 Interleaved
Bild 17.2:
Modul 0,3
Codetyp: Code 39
Bild 17.3:
Modul 0,3
Codetyp: Codabar
Bild 17.4:
Modul 0,3
Codetyp: Code 128
Bild 17.5:
Modul 0,3
Codetyp: EAN 128
Leuze electronic DCR 202i 103
Anhang
Bild 17.6:
SC 2
Codetyp: UPC-A
Bild 17.7:
SC 3
Codetyp: EAN 8
Bild 17.8:
SC 0 S
Codetyp: EAN 13 Add-on
Bild 17.9:
DCR 200i
Codetyp: DataMatrix ECC200
DCR 200i
Bild 17.10: Codetyp: QR Code
Test Symbol
Bild 17.11: Codetyp: Aztec
Series DCR 200i
Bild 17.12: Codetyp: PDF417
Leuze electronic DCR 202i 104
Anhang
17.3
Konfiguration über Parametriercodes
Die Konfiguration des Codelesers ist auch mit Hilfe von Parametriercodes möglich. Nach dem Einlesen dieser Codes werden die Geräteparameter im Gerät eingestellt und dauerhaft gespeichert.
Konfigurationsänderungen über Parametriercodes sind nur über Tastenaktivierung am Bedienfeld des Geräts möglich (Funktion AUTO ).
HINWEIS
Bei Geräten mit Edelstahlgehäuse ist die Funktionsauswahl über Bedientasten nicht möglich.
Zum Einlesen eines Parametriercodes gehen Sie wie folgt vor:
Ä Schließen Sie den Codeleser an die Betriebsspannungs an und aktivieren Sie am Bedienfeld die Funktion AUTO .
Ä Halten Sie den Parametriercode im richtigen Abstand vor die Optik des Codelesers.
HINWEIS
Parametriercodes einzeln einlesen!
Die Parametriercodes können nur einzeln eingelesen werden.
Rücksetzen auf Werkseinstellung (ohne IP-Adresse)
Bild 17.13: Parametriercode: Rücksetzen auf Werkseinstellung
Setzen der IP-Adresse auf Leuze Default-Adresse
Bild 17.14: Parametriercode: Setzen der IP-Adresse
Aktivierung DHCP
Bild 17.15: Parametriercode: Aktivierung DHCP
Deaktivierung DHCP
Bild 17.16: Parametriercode: Deaktivierung DHCP
Leuze electronic DCR 202i 105
Anhang
Aktivierung Lesetorsteuerung
Bild 17.17: Parametriercode: Aktivierung Lesetorsteuerung
Aktivierung Präsentationsmodus
Bild 17.18: Parametriercode: Aktivierung Präsentationsmodus
Aktivierung Einzeltriggermodus
Bild 17.19: Parametriercode: Aktivierung Einzeltriggermodus
Aktivierung Burstmodus
Bild 17.20: Parametriercode: Aktivierung Burstmodus
Aktivierung Freilaufmodus
Bild 17.21: Parametriercode: Aktivierung Freilaufmodus
Leuze electronic DCR 202i 106
Anhang
17.4
Lizenzbestimmungen
Dieses Produkt enthält Softwarebestandteile, die von den Rechteinhabern als "Freie Software" bzw. "Open
Source Software" unter der GNU General Public License, Version 2, lizenziert werden. Sie können den
Quellcode dieser Softwarebestandteile von uns auf einem Datenträger/Download (CD-ROM oder DVD) erhalten, wenn Sie innerhalb von drei Jahren nach dem Vertrieb des Produkts durch uns eine Anfrage an unsere Kundenbetreuung an folgende Adresse stellen:
Servicecenter
Leuze electronic GmbH + Co. KG
In der Braike 1
D-73277 Owen / Germany
Quellcode DCR 200i
Leuze electronic DCR 202i 107
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