Schneider Electric iEM3400 iEM3500 series Benutzerhandbuch

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Schneider Electric iEM3400 iEM3500 series Benutzerhandbuch | Manualzz

Energiemessgeräte

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Benutzerhandbuch

7DE02-0438-13

03/2022 www.se.com

Rechtliche Hinweise

Die Marke Schneider Electric sowie alle anderen in diesem Handbuch enthaltenen

Markenzeichen von Schneider Electric SE und seinen Tochtergesellschaften sind das

Eigentum von Schneider Electric SE oder seinen Tochtergesellschaften. Alle anderen

Marken können Markenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer sein. Dieses Handbuch und seine Inhalte sind durch geltende Urheberrechtsgesetze geschützt und werden ausschließlich zu Informationszwecken bereitgestellt. Ohne die vorherige schriftliche

Genehmigung von Schneider Electric darf kein Teil dieses Handbuchs in irgendeiner

Form oder auf irgendeine Weise (elektronisch, mechanisch, durch Fotokopieren,

Aufzeichnen oder anderweitig) zu irgendeinem Zweck vervielfältigt oder übertragen werden.

Schneider Electric gewährt keine Rechte oder Lizenzen für die kommerzielle Nutzung des Handbuchs oder seiner Inhalte, ausgenommen der nicht exklusiven und persönlichen Lizenz, die Website und ihre Inhalte in ihrer aktuellen Form zurate zu ziehen.

Produkte und Geräte von Schneider Electric dürfen nur von Fachpersonal installiert, betrieben, instand gesetzt und gewartet werden.

Da sich Standards, Spezifikationen und Konstruktionen von Zeit zu Zeit ändern, können die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen ohne vorherige

Ankündigung geändert werden.

Soweit nach geltendem Recht zulässig, übernehmen Schneider Electric und seine

Tochtergesellschaften keine Verantwortung oder Haftung für Fehler oder

Auslassungen im Informationsgehalt dieses Dokuments oder für Folgen, die aus oder infolge der Verwendung der hierin enthaltenen Informationen entstehen.

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Sicherheitshinweise

Wichtige Informationen

Lesen Sie die Anweisungen sorgfältig durch und sehen Sie sich die Ausrüstung genau an, um sich mit dem Gerät vor der Installation, dem Betrieb oder der

Wartung vertraut zu machen. In diesem Handbuch oder auf dem Gerät können sich folgende Hinweise befinden, die vor potenziellen Gefahren warnen oder die

Aufmerksamkeit auf Informationen lenken, die eine Prozedur erklären oder vereinfachen.

Der Zusatz eines Symbols zu den Sicherheitshinweisen „Gefahr“ oder „Warnung“ deutet auf eine elektrische Gefahr hin, die zu schweren Verletzungen führen kann, wenn die Anweisungen nicht befolgt werden.

Dieses Symbol steht für eine Sicherheitswarnung. Es macht auf die potenzielle

Gefahr eines Personenschadens aufmerksam. Beachten Sie alle

Sicherheitshinweise bei diesem Symbol, um schwere oder tödliche Verletzungen zu vermeiden.

GEFAHR

GEFAHR weist auf eine gefährliche Situation hin, die bei Nichtbeachtung zu schweren bzw. tödlichen Verletzungen führt .

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren

Verletzungen.

WARNUNG

WARNUNG weist auf eine gefährliche Situation hin, die bei Nichtbeachtung zu schweren bzw. tödlichen Verletzungen führen kann .

VORSICHT

ACHTUNG weist auf eine gefährliche Situation hin, die bei Nichtbeachtung zu leichten Verletzungen führen kann .

HINWEIS

HINWEIS wird verwendet, um Verfahren zu beschreiben, die sich nicht auf eine

Verletzungsgefahr beziehen.

Bitte beachten

Elektrisches Gerät sollte stets von qualifiziertem Personal installiert, betrieben und gewartet werden. Schneider Electric übernimmt keine Verantwortung für jegliche

Konsequenzen, die sich aus der Verwendung dieser Publikation ergeben. Eine qualifizierte Person ist jemand, der Fertigkeiten und Wissen im Zusammenhang mit dem Aufbau, der Installation und der Bedienung von elektrischen Geräten und eine entsprechende Schulung zur Erkennung und Vermeidung der damit verbundenen Gefahren absolviert hat.

7DE02-0438-13 3

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Hinweise

FCC

Dieses Gerät wurde getestet und entspricht den Grenzwerten für digitale Geräte der Klasse B entsprechend Teil 15 der FCC-Vorschriften. Diese Bestimmungen sind für einen angemessenen Schutz gegen schädliche Funkstörungen in

Wohnbereichen gedacht. Dieses Gerät erzeugt und nutzt Energie im

Funkfrequenzspektrum und kann solche auch abstrahlen. Wird es nicht der

Anleitung entsprechend installiert, kann es schädliche Funkstörungen verursachen. Es kann jedoch nicht garantiert werden, dass die Interferenz in einer bestimmten Installation nicht auftritt. Wenn dieses Gerät Störungen des

Rundfunk- und Fernsehempfangs verursacht, was durch Ein- und Ausschalten des Geräts festgestellt werden kann, sollte der Benutzer durch eine der folgenden

Maßnahmen versuchen, die Störungen zu beheben:

• Neuorientierung oder Umsetzung der Empfangsantenne

• Bessere Trennung zwischen Gerät und Empfänger

• Schließen Sie das Gerät an eine Steckdose eines Stromkreises an, an dem der Empfänger nicht angeschlossen ist.

• Wenden Sie sich für weitere Hilfe an Ihren Händler oder an einen erfahrenen

Rundfunk-/Fernsehtechniker.

Der Benutzer wird darauf hingewiesen, dass Änderungen und Modifikationen, die ohne ausdrückliche Zustimmung von Schneider Electric vorgenommen wurden, dazu führen, dass der Anwender die Genehmigung für den Betrieb des Geräts verlieren kann.

Dieser digitale Apparat ist mit CAN ICES-3 (B) /NMB-3(B) kompatibel.

4 7DE02-0438-13

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Über dieses Handbuch

In diesem Handbuch werden die Funktionen der Energiemessgeräte der iEM3400

/ iEM3500-Reihe erläutert. Es ist für Entwickler, Anlagenbauer und

Wartungstechniker vorgesehen, die über entsprechende Kenntnisse zu elektrischen Verteilersystemen und Überwachungsgeräten verfügen.

Geltungsbereich des Dokuments

Im gesamten Handbuch bezieht sich der Begriff „Messgerät“ bzw. „Gerät“ auf alle

Modelle der Reihe iEM3400 / iEM3500. Alle Unterschiede zwischen den

Modellen, z. B. eine Funktion, die nur ein Modell aufweist, werden mit der entsprechenden Modellnummer oder Beschreibung angegeben.

Im Handbuch sind keine Konfigurationsdaten für erweiterte Funktionen enthalten, für die ein erfahrener Anwender eine erweiterte Konfiguration ausführen würde.

Es enthält auch keine Anweisungen dazu, wie mithilfe von

Energiemanagementsystemen oder -software – abgesehen von ION Setup –

Messgerätdaten integriert werden oder wie eine Messgerät-Konfiguration durchgeführt wird. ION Setup ist ein kostenloses Konfigurationswerkzeug, das unter www.se.com

heruntergeladen werden kann.

Für Informationen zu zusätzlichen Schulungsmöglichkeiten für Messgeräte der

Reihe iEM3400 / iEM3500 wenden Sie sich bitte an den für Sie zuständigen

Vertriebsmitarbeiter von Schneider Electric.

Gültigkeitshinweis

Die Messgerät werden verwendet, um die Menge an Wirkenergie zu messen, die von einer Anlage oder Teilen einer Anlage verbraucht wird.

Diese Funktion erfüllt die Anforderungen für folgende Anwendungen:

• Verbrauchsüberwachung

• Bewertung von Energieposten (Kosten, Buchhaltung usw.)

Diese Funktion wird u. U. auch den Anreizen zum Energiesparen gerecht, die in zahlreichen Ländern implementiert wurden.

Zugehörige Dokumente

Dokumentieren iEM3455 / iEM3465 / iEM3555 / iEM3565 Kurzanleitung iEM3455C1 / iEM3455C2-Kurzanleitung

Nummer

NHA61470

QGH3793201

Sie können diese technischen Publikationen und andere technische

Informationen unter www.se.com

herunterladen.

7DE02-0438-13 5

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Inhaltsverzeichnis

7DE02-0438-13

Sicherheitsvorkehrungen

......................................................................... 11

Messgerät – Übersicht

.............................................................................12

Überblick über die Messgerätfunktionen .....................................................12

Hauptmerkmale........................................................................................12

LVCT-/Rogowskispulen-Messgeräte.....................................................12

Funktionen...............................................................................................12

iEM3400-Reihe...................................................................................13

iEM3500-Reihe...................................................................................13

Typische Anwendungen ......................................................................13

Hardware und Installation

........................................................................15

Überblick .................................................................................................15

Sicherheitsvorkehrungen ..........................................................................15

Messgerät-Plombierpunkte .......................................................................15

Überlegungen zur Eingangs-, Ausgangs- und

Kommunikationsverdrahtung .....................................................................16

Messgerät von einer DIN-Schiene abmontieren ..........................................16

Empfehlungen für LVCT- und Rogowskispulen............................................16

Einrichtung der Front-Bedienfeldanzeige und des

Messgeräts

................................................................................................18

Überblick .................................................................................................18

Datenanzeige...........................................................................................18

Datenanzeige-Bildschirmübersicht .......................................................18

Beispiel: Navigation der Anzeigebildschirme .........................................18

Datenanzeigebildschirme ....................................................................19

Mittelwerte ...............................................................................................19

Mittelwert-Berechnungsmethoden........................................................20

Spitzenmittelwert ................................................................................21

Rücksetzungen ........................................................................................21

Kumulierte Energie über das Display zurücksetzen ...............................21

Spitzenmittelwert über das Display zurücksetzen ..................................22

Mehrfachtariffunktion ................................................................................22

Messgerät-Statusinformationen .................................................................22

Messgerätinformationen............................................................................23

Die Geräteuhr ..........................................................................................23

Datums-/Uhrzeit-Format ......................................................................23

Uhr erstmalig einstellen .......................................................................23

Gerätekonfiguration ..................................................................................24

Wechsel in den Konfigurationsmodus ...................................................24

Das Front-Bedienfeld im Konfigurationsmodus......................................24

Einstellung „Com.Protection“ ...............................................................25

Parameter ändern.....................................................................................25

Wert aus einer Liste auswählen ...........................................................25

Numerischen Wert ändern ...................................................................26

Eintrag abbrechen ..............................................................................27

Konfigurationsmodus-Menüs .....................................................................27

Konfigurationsmenü für Reihe iEM3400 und iEM3500 ...........................28

Kommunikation über Modbus

.................................................................32

7

iEM3400 / iEM3500-Reihe

8

Modbus-Kommunikation – Übersicht..........................................................32

Modbus-Kommunikationseinstellungen ......................................................32

Kommunikations-LED-Anzeige für Modbus-Geräte .....................................32

Modbus-Funktionen ..................................................................................32

Funktionsliste .....................................................................................32

Tabellenformat....................................................................................33

Befehlsschnittstelle...................................................................................34

Befehlsschnittstelle – Übersicht ...........................................................34

Befehlsanforderung ............................................................................34

Befehlsliste.........................................................................................35

Modbus-Registerliste ................................................................................39

System ..............................................................................................39

Messgeräteinrichtung und -status ........................................................39

Energieimpulsausgang einrichten ........................................................40

Befehlsschnittstelle .............................................................................40

Kommunikation...................................................................................40

Eingangsimpulsmessung einrichten .....................................................41

Digitaleingang ....................................................................................41

Digitalausgang....................................................................................41

Messgerätdaten..................................................................................41

Überlastalarm .....................................................................................45

LVCT-Winkelkompensation und -Verhältniskompensation ......................45

Geräteidentifikation lesen..........................................................................45

Kommunikation über BACnet

..................................................................47

BACnet-Kommunikation – Übersicht ..........................................................47

BACnet-Protokollunterstützung..................................................................47

Implementierung der BACnet-Kommunikation ............................................48

Grundlegende Kommunikationsparameter konfigurieren........................48

Kommunikations-LED-Anzeige für BACnet-Messgeräte.........................49

COV-Abonnements .............................................................................49

BACnet-Objekt- und -Eigenschaftsinformationen ........................................49

Geräteobjekt.......................................................................................49

Analogeingabeobjekte.........................................................................51

Analogwertobjekt ................................................................................54

Binäreingabeobjekte ...........................................................................54

Leistung, Energie und Leistungsfaktor

..................................................56

Leistung (PQS).........................................................................................56

Leistung und PQ-Koordinatensystem ...................................................56

Leistungsfluss ....................................................................................56

Energie geliefert (importiert)/Energie bezogen (exportiert) ...........................56

Leistungsfaktor (LF)..................................................................................57

Konventionen für LF voreilend/nacheilend ............................................57

LF-Vorzeichenkonvention ....................................................................58

Leistungsfaktor-Registerformat..................................................................59

Fehlerbehebung

........................................................................................62

Überblick .................................................................................................62

Diagnosebildschirm ..................................................................................62

Diagnosecodes ........................................................................................62

Technische Daten

.....................................................................................64

Elektrische Kenndaten ..............................................................................64

7DE02-0438-13

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Stromnetzeingänge.............................................................................64

Ein- und Ausgänge .............................................................................64

Mechanische Kenndaten...........................................................................65

Umgebungsbedingungen ..........................................................................65

Messgenauigkeit ......................................................................................65

Interne Uhr...............................................................................................66

Modbus-Kommunikation ...........................................................................66

BACnet-Kommunikation............................................................................66

Chinesische Normenkonformität

............................................................67

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Sicherheitsvorkehrungen

Sicherheitsvorkehrungen

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Arbeiten zur Installation, Verdrahtung, Prüfung und Instandhaltung müssen in

Übereinstimmung mit allen lokalen und nationalen elektrischen Standards durchgeführt werden.

GEFAHR

GEFAHR EINES ELEKTRISCHEN SCHLAGS, EINER EXPLOSION ODER

EINES LICHTBOGENÜBERSCHLAGS

• Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung (PSA) und befolgen

Sie sichere Arbeitsweisen für die Ausführung von Elektroarbeiten. Beachten

Sie die Normen NFPA 70E, CSA Z462 sowie sonstige örtliche Standards.

• Schalten Sie vor Arbeiten an oder in der Anlage, in der das Gerät installiert ist, die gesamte Stromversorgung des Geräts bzw. der Anlage ab.

• Verwenden Sie stets ein genormtes Spannungsprüfgerät, um festzustellen, ob die Spannungsversorgung wirklich ausgeschaltet ist.

• Gehen Sie davon aus, dass Kommunikations- und E/A-Leitungen gefährliche Spannungen führen, solange nichts anderes festgestellt wurde.

• Überschreiten Sie die maximalen Grenzwerte dieses Geräts nicht.

• Schließen Sie keinesfalls die Sekundärklemmen eines Spannungswandlers

(SPW) kurz.

• Öffnen Sie keinesfalls die Sekundärklemmen eines Stromwandlers (SW).

• Erden Sie den Sekundärkreis von Stromwandlern.

• Die Daten des Messgeräts dürfen nicht für die Überprüfung des stromlosen

Zustands verwendet werden

• Bringen Sie alle Vorrichtungen, Türen und Abdeckungen wieder an, bevor

Sie das Gerät einschalten.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren

Verletzungen.

HINWEIS: Siehe IEC 60950-1:2005, Anhang W für weitere Informationen zu

Kommunikationsschnittstellen und E/A-Verdrahtung zu Mehrfachgeräten.

WARNUNG

NICHT VORGESEHENER GERÄTEBETRIEB

Verwenden Sie dieses Gerät nicht für kritische Steuerungs- oder

Schutzfunktionen für Menschen, Tiere oder Sachanlagen.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

WARNUNG

FEHLERHAFTE DATENERGEBNISSE

• Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Daten, die auf dem Display oder durch entsprechende Software angezeigt werden, um zu prüfen, ob dieses

Gerät einwandfrei arbeitet bzw. seine Funktionen alle geltenden Standards erfüllen.

• Nutzen Sie die Daten, die auf dem Display oder durch die Software angezeigt werden, nicht als Ersatz für sachgemäße Verfahren am

Arbeitsplatz oder ein sachgemäßes Vorgehen bei der Geräte- bzw.

Anlagenwartung.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

7DE02-0438-13 11

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Messgerät – Übersicht

Messgerät – Übersicht

Überblick über die Messgerätfunktionen

Die Messgeräte bieten die grundlegenden Messfunktionen (z. B. Strom,

Spannung und Energie), die erforderlich sind, um eine elektrische 1-Phasen- oder

3-Phasen-Anlage zu überwachen.

Die Messgeräte weisen folgende Hauptmerkmale auf:

• Messung von Wirk- und Blindenergie

• Mehrfachtarife (bis zu 4), die durch die interne Uhr, die Digitaleingänge oder die Kommunikation gesteuert werden

• Impulsausgänge

• Anzeige (Strom-, Spannungs- und Energiemessdaten)

• Kommunikation über Modbus- oder BACnet-Protokolle

Hauptmerkmale

LVCT-/Rogowskispulen-Messgeräte

Funktion

Messeingänge über Spannungswandler

Messeingang über LVCT

Messeingang über Rogowskispule

Genauigkeitsklasse der Wirkenergiemessung (Summe und Teil-kWh)

4-Quadranten-Energiemessungen

Elektrische Messungen (I, V, P, ...)

Gesteuert durch interne Uhr

Gesteuert durch Digitaleingänge Mehrfachtarif

Gesteuert durch Kommunikation

Messanzeige (Anzahl der Zeilen)

Digitaleingänge

Digitalausgänge

Programmierbar (Status, Tarifsteuerung oder Eingangsüberwachung)

Programmierbar (Energieimpulse oder

Überlastalarm)

Überlastalarm

Modbus

Kommunikations-

BACnet

Breite (18-mm-Modul mit DIN-Schienenmontage)

2

4

4

3

0.5%

1

1

5

Funktionen

12

1

5

2

4

4

3

0.5%

1

1

5

2

4

4

3

0.5%

1

Diese Messgeräte können den Energieverbrauch nach Verbrauch, nach Zone oder nach Versorgungsleitung im Schaltschrank überwachen. Sie können zur

Überwachung von Versorgungsleitungen in einer Hauptschalttafel eingesetzt werden oder zur Überwachung der Netzeinspeisung in einem Verteilerschrank.

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1

5

2

4

4

3

0.5%

1

Messgerät – Übersicht

iEM3400-Reihe

Funktionen iEM3400 / iEM3500-Reihe

Kabelumbau- oder Aufsteck-LVCT- und SPW-Anschluss

Flexible Konfiguration

Vorteile

Geeignet für Nieder- oder Mittelspannungsanwendungen.

LVCTs werden direkt an das Messgerät angeschlossen. Dadurch entfällt der Bedarf an Messklemmenblöcken, die bei herkömmlichen

1-A- oder 5-A-Stromwandlern benötigt werden.

Schnelle, einfache Nachrüstungslösung für vorhandene Geräte

Kann an ein beliebiges Verteilernetz mit oder ohne Neutralleiter angepasst werden.

iEM3500-Reihe

Flexible Konfiguration

Funktionen

Rogowskispule und SPW-Verbindung

Vorteile

Geeignet für Nieder- oder Mittelspannungsanwendungen.

Rogowskispulen werden direkt an das Messgerät angeschlossen.

Dadurch entfällt der Bedarf an Messklemmenblöcken, die bei herkömmlichen 1-A- oder 5-A-Stromwandlern benötigt werden.

Schnelle, einfache Nachrüstungslösung für vorhandene Geräte

Kann an ein beliebiges Verteilernetz mit oder ohne Neutralleiter angepasst werden.

Typische Anwendungen

In den folgenden Tabellen sind einige der Funktionen der verschiedenen

Messgeräte sowie ihre Vorteile und Hauptanwendungen aufgeführt.

Funktionen

Gesamt- und Teilenergiezähler

Interne Uhr

Verwaltung von bis zu vier

Tarifen, gesteuert durch

Digitaleingänge, interne Uhr oder Kommunikation (je nach

Messgerätmodell)

Messung von grundlegenden elektrischen Parametern wie

Strom, Spannungsmittelwert und Gesamtleistung

Modbus-Kommunikation

BACnet-Kommunikation

Vorteile

Überwachung des

Energieverbrauchs

Datum und Uhrzeit der letzten

Rücksetzung werden gespeichert

Kategorisierung des

Energieverbrauchs nach

Spitzenverbrauch und

Schwachverbrauch, nach

Arbeitstagen und Wochenenden oder nach Stromquellen (z. B.

vom

Stromversorgungsunternehmen und einem Generator)

Momentanmessungen helfen bei der Überwachung der

Unsymmetrie zwischen Phasen.

Mit Hilfe der Gesamtenergie können Sie den Lastwert der

Versorgungsleitungen

überwachen.

Kommunikation von erweiterten

Parametern über das Modbus-

Protokoll

Kommunikation von erweiterten

Parametern über das BACnet

MS/TP-Protokoll

Anwendungen

Zwischenabrechnungsverwaltung

Messungsanwendungen

Liefert den Zeitstempel der letzten Rücksetzung des

Teilenergie-Kumulierungswerts

Energiemittelwertverwaltung

Zwischenabrechnungsverwaltung

Bestimmung des lokalen

Energieverbrauchsverhaltens nach Zone, Verbrauch oder

Versorgungsleitung

Überwachung von

Versorgungsleitungen oder etwaigen Unterschaltschränken

Modbus-Netzwerkintegration

BACnet-Netzwerkintegration

Messgerät iEM3400 / iEM3500-Reihe iEM3400 / iEM3500-Reihe iEM3400 / iEM3500-Reihe iEM3400 / iEM3500-Reihe iEM3455 / iEM3555 iEM3465 / iEM3565

7DE02-0438-13 13

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Funktionen

Vierquadranten-Berechnung

Messung von Wirk- und

Blindenergie

Programmierbarer

Digitaleingang

Programmierbarer

Digitalausgang

Messgerät – Übersicht

Vorteile

Durch die Bestimmung der importierten und exportierten

Wirk- und Blindenergie können

Sie den Energiefluss in beide

Richtungen überwachen: vom

Stromversorgungsunternehmen gelieferte und vor Ort erzeugte

Energie

Anwendungen

Ideal für Standorte mit

Notstromgeneratoren oder

Ökostrom-Erzeugung (zum

Beispiel mit Solarmodulen oder

Windturbinen)

Ermöglicht die Überwachung von Energieverbrauch und

-erzeugung

Messgerät

Verwaltung des

Energieverbrauchs und fundierte

Investitionsentscheidungen zur

Reduzierung von Energiekosten bzw. Strafzahlungen (zum

Beispiel durch die Installation von Kondensatorbatterien) iEM3400 / iEM3500-Reihe

Programmierungsmöglichkeiten:

• Zählung der Impulse von anderen Messgeräten

(Gas, Wasser usw.)

• Überwachung eines externen Status

• Rücksetzung des

Teilenergie-

Kumulierungswerts und

Starten eines neuen

Kumulierungszyklus

Dadurch kann Folgendes

überwacht werden:

WAGES

• Eindringaktivitäten (zum

Beispiel das Öffnen von

Türen) oder

Gerätezustände

Energieverbrauch

Programmierungsmöglichkeiten:

• Verwendung als

Wirkenergie-

Impulsausgang (kWh) mit konfigurierbarem

Impulsgewicht

• Alarm bei

Leistungsüberlast mit einem konfigurierbaren

Auslösesollwert

Das ermöglicht Folgendes:

• Erfassung von Impulsen des Messgeräts mit einem

Smartlink-System, einer

SPS oder einem beliebigen einfachen

Erfassungssystem

• Detaillierte Überwachung der Leistungsniveaus und

Erkennen einer Überlast, bevor der

Leistungsschalter ausgelöst wird iEM3400 / iEM3500-Reihe

14 7DE02-0438-13

Hardware und Installation

Hardware und Installation

Überblick

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Dieser Abschnitt enthält ergänzende Informationen für die Montage und

Installation Ihres Messgeräts. Er sollte in Verbindung mit der Installationsanleitung verwendet werden, die sich im Lieferumfang des Messgeräts befindet. Angaben zur Installation, wie z. B. Abmessungen sowie Montage- und

Verdrahtungsanweisungen, finden Sie in der Installationsanleitung Ihres Geräts.

Sicherheitsvorkehrungen

Arbeiten zur Installation, Verdrahtung, Prüfung und Instandhaltung müssen in

Übereinstimmung mit allen lokalen und nationalen elektrischen Standards durchgeführt werden.

GEFAHR

GEFAHR EINES ELEKTRISCHEN SCHLAGS, EINER EXPLOSION ODER

EINES LICHTBOGENÜBERSCHLAGS

• Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung (PSA) und befolgen

Sie sichere Arbeitsweisen für die Ausführung von Elektroarbeiten. Beachten

Sie die Normen NFPA 70E, CSA Z462 sowie sonstige örtliche Standards.

• Schalten Sie vor Arbeiten an oder in der Anlage, in der das Gerät installiert ist, die gesamte Stromversorgung des Geräts bzw. der Anlage ab.

• Verwenden Sie Kabelumbau- oder Aufsteck-LVCT- oder Rogowskispulen-

Stromsensoren mit verstärkter Isolierung, die für die Nennspannung des zu messenden Systems bemessen sind und zur Messkategorie CAT III oder

CAT IV gehören.

• Verwenden Sie Kabelumbau- oder Aufsteck-LVCT- oder Rogowskispulen-

Stromsensoren, die mit dem Standard IEC/EN/UL/CSA 61010-1 oder IEC/

EN/UL/CSA 61010-2-032 konform sind.

• Befolgen Sie stets die Sensorinstallationsanweisungen des

Stromsensorherstellers.

• Verwenden Sie stets ein genormtes Spannungsprüfgerät, um festzustellen, ob die Spannungsversorgung wirklich ausgeschaltet ist.

• Bringen Sie alle Vorrichtungen, Türen und Abdeckungen wieder an, bevor

Sie das Gerät einschalten.

• Überschreiten Sie die maximalen Grenzwerte dieses Geräts nicht.

• Berühren Sie nicht die Stromklemme, wenn das Messgerät eingeschaltet ist.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren

Verletzungen.

Messgerät-Plombierpunkte

Alle Messgeräte haben Plombierabdeckungen und Plombierpunkte, um einen unbefugten Zugriff auf Ein- und Ausgänge sowie auf Strom- und

Spannungsanschlüsse zu verhindern.

7DE02-0438-13 15

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Hardware und Installation

Überlegungen zur Eingangs-, Ausgangs- und

Kommunikationsverdrahtung

Der Impulsausgang ist mit dem S0-Format kompatibel und der programmierbare

Digitalausgang ist mit dem S0-Format kompatibel, wenn er als Impulsausgang konfiguriert ist.

Der Digitaleingang und -ausgang sind elektrisch voneinander unabhängig.

Der Digitaleingang ist polaritätsabhängig.

Messgerät von einer DIN-Schiene abmontieren

1. Verwenden Sie einen Schlitzschraubendreher (≤ 6,5 mm), um den

Verriegelungsmechanismus zu senken und das Messgerät zu entfernen.

2. Heben Sie das Messgerät heraus und nach oben, um es aus der DIN-

Schiene zu entfernen.

Empfehlungen für LVCT- und Rogowskispulen

Artikelnummer

LVCT00102S

LVCT00202S

LVCT00302S

LVCT00403S

LVCT00603S

LVCT00803S

LVCT00804S

LVCT01004S

LVCT01204S

LVCT01604S

100 A

200 A

300 A

400 A

600 A

800 A

800 A

1000 A

1200 A

1600 A

Messstrom

Kabelumbau-LVCT

Frequenz

50/60 Hz

50/60 Hz

50/60 Hz

50/60 Hz

50/60 Hz

50/60 Hz

50/60 Hz

50/60 Hz

50/60 Hz

50/60 Hz

16

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

Ausgang

7DE02-0438-13

Hardware und Installation

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Artikelnummer

LVCT02004S

LVCT02404S

LVCT00050S

LVCT00101S

LVCT00201S

Artikelnummer

LVCT20050S

LVCT20100S

LVCT20202S

LVCT20403S

UCT-1250-100

(Nur iEM3455C1)

UCT-1250-200

(Nur iEM3455C2)

50 A

100 A

200 A

400 A

100 A

2000 A

2400 A

50 A

100 A

200 A

200 A

Messstrom

Kabelumbau-LVCT

Frequenz

50/60 Hz

50/60 Hz

50/60 Hz

50/60 Hz

50/60 Hz

Messstrom

Aufsteck-LVCT

50/60 Hz

50/60 Hz

50/60 Hz

50/60 Hz

50/60 Hz

Frequenz

50/60 Hz

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

0 bis 1/3 V

Ausgang

Ausgang

Artikelnummer

METSECTR25500

METSECTR30500

METSECTR46500

METSECTR60500

METSECTR90500

Messstrom

5000 A

5000 A

5000 A

5000 A

5000 A

Rogowskispule

Frequenz

50/60 Hz

50/60 Hz

50/60 Hz

50/60 Hz

50/60 Hz

2,35

2,35

2,35

2,35

2,35

Leitungslänge

(m)

80

96

146

191

287

Ungefährer

Innendurchmesser

(mm)

7DE02-0438-13 17

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Einrichtung der Front-Bedienfeldanzeige und des Messgeräts

Einrichtung der Front-Bedienfeldanzeige und des

Messgeräts

Überblick

Das Messgerät verfügt über ein Front-Bedienfeld mit Signal-LEDs, eine grafische

Anzeige und Menütasten, über die Sie die erforderlichen Informationen abrufen können, die zum Betrieb des Messgeräts und zur Änderung der

Parametereinstellungen erforderlich sind.

Über das Front-Bedienfeld können Sie außerdem Parameter anzeigen, konfigurieren und zurücksetzen.

Einige Messgeräte verfügen über die Mehrfachtariffunktion, mit der Sie verschiedene Tarife konfigurieren können.

Datenanzeige

Datenanzeige-Bildschirmübersicht

C

D

A

B

E

F

G

H

I

J

Messwert

Ea / Er = Wirk-/Blindenergie (sofern verfügbar)

Wert

Aktiver Tarif (sofern zutreffend)

Zum Scrollen durch die verfügbaren Bildschirme

Zum Anzeigen weiterer Bildschirme, die zu der

Messkategorie gehören (sofern verfügbar)

Rückkehr zum vorherigen Bildschirm

Datum und Uhrzeit (sofern zutreffend)

Einheit

Symbol zur Anzeige, dass Uhrzeit und Datum nicht eingestellt sind

Beispiel: Navigation der Anzeigebildschirme

Partial Reactive E

Tariffs

OK

T1

T2

T3

T4

V & I

1. Drücken Sie auf , um durch die Hauptanzeigebildschirme zu scrollen.

Drücken Sie dann auf , um von Partial Reactive E zu Tariffs und dann zu

V & I zu wechseln.

18 7DE02-0438-13

Einrichtung der Front-Bedienfeldanzeige und des Messgeräts

iEM3400 / iEM3500-Reihe

2. Drücken Sie auf

OK

, um zusätzliche Bildschirme aufzurufen, die mit dem

Hauptbildschirm in Verbindung stehen (sofern verfügbar). Drücken Sie anschließend auf

OK

, um die Bildschirme für jeden der verfügbaren Tarife aufzurufen.

3. Drücken Sie auf , um durch diese zusätzlichen Bildschirme zu scrollen.

Datenanzeigebildschirme

In den folgenden Abschnitten werden die Datenanzeigebildschirme beschrieben, die auf den verschiedenen Messgerätmodellen verfügbar sind.

Datenanzeigebildschirme

Total Ea Import

Total Er Import

Partial Active E

Tariffs

V & I

P, Q & S

PF & F

Total Ea Export

Total Er Export

Reset

Partial Reactive E Reset

T1

T2

T3

T4

Avg. L-L (L-N) Voltage

Phase 1 Current

Phase 2 Current

Phase 3 Current

I1 Demand

I2 Demand

I3 Demand

I1 Demand Peak

I2 Demand Peak

I3 Demand Peak

Active Power

Reactive Power

Apparent Power

P Demand

Q Demand

S Demand

P Demand Peak

Q Demand Peak

S Demand Peak

Power Factor

Frequency





Operation Time

Information

Diagnosis

B

C

A Import-/Exportanzeige für Gesamtwirkenergie

(Ea) und Gesamtblindenergie (Er). Bei allen anderen Energiemessungen werden nur die importierten Werte angezeigt.

Rücksetzung aller Energiemesswerte außer der Gesamtwirkenergie und der

Gesamtblindenergie

Diagnosebildschirm, erscheint bei einem bestimmten Ereignis

Mittelwerte

Mittelwerte und verwandte Funktionen sind in den Modellen mit den nachstehenden Firmwareversionen verfügbar. Modelle mit älteren

Firmwareversionen können nicht aktualisiert werden.

• iEM3455 und iEM3465 – ab V1.2.003

• iEM3555 und iEM3565 – ab V1.1.001

• iEM3465 und iEM3565 – ab BACnet V2.4

7DE02-0438-13 19

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Eigenschaften

Mittelwerte

Strom

Wirk-, Blind- und Scheinleistung

Spitzenmittelwerte

Strom

Wirk-, Blind- und Scheinleistung

Einrichtung der Front-Bedienfeldanzeige und des Messgeräts

Beschreibung

Pro Phase und Mittelwert 1

Gesamtwert

Pro Phase und Mittelwert 1

Gesamtwert

Mittelwert-Berechnungsmethoden

Der Leistungsmittelwert ist die innerhalb eines bestimmten Zeitraums gespeicherte Energie geteilt durch die Länge dieses Zeitraums. Der

Strommittelwert wird durch die arithmetische Integration der aktuellen Strom-

Effektivwerte für einen bestimmten Zeitraum geteilt durch die Länge dieses

Zeitraums berechnet.

Die Art der Berechnungsdurchführung durch das Power Meter hängt von der ausgewählten Methode ab.

Um den üblichen Abrechnungspraktiken der Stromversorgungsunternehmen gerecht zu werden, sind mit dem Power Meter Blockintervallmittelwert-/

Strommittelwert-Berechnungen möglich.

Bei Blockintervallmittelwert-Berechnungen wählen Sie einen Zeitblock (Intervall) aus, anhand dem das Power Meter die Mittelwertberechnung durchführt.

Außerdem legen Sie den Modus fest, in dem das Power Meter das Intervall handhabt. Es gibt 2 verschiedene Modi:

• Fester Block – Wählen Sie ein Intervall von 10, 15, 20, 30 oder 60 Minuten aus. Das Power Meter berechnet und aktualisiert den Mittelwert am Ende jedes Intervalls.

• Gleitblock – Wählen Sie ein Intervall von 10, 15, 20, 30 oder 60 Minuten aus.

Für Mittelwertintervalle unter 15 Minuten wird der Wert alle 15 Sekunden aktualisiert. Für Mittelwertintervalle ab 15 Minuten wird der Wert alle 60

Sekunden aktualisiert. Das Power Meter zeigt den Mittelwert für das letzte vollständige Intervall an.

Die nachstehenden Zahlen geben die 2 Arten der Mittelwertberechnung mit der

Blockmethode an. Zur Veranschaulichung ist das Intervall auf 15 Minuten eingestellt.

Gleitblock

Die Berechnung wird alle

15 Sekunden aktualisiert.

15-Minuten-Intervall

Der Mittelwert ist das

Mittel aus dem letzten vollständigen Intervall.

Zeit (s)

15 30 45 60 . . .

1.

Nur über Kommunikation verfügbar

20 7DE02-0438-13

Einrichtung der Front-Bedienfeldanzeige und des Messgeräts

Fester Block

1 5 iEM3400 / iEM3500-Reihe

Die Berechnung wird am

Ende des Intervalls aktualisiert

15-Minuten-Intervall

30

15-Minuten-Intervall

45

Der Mittelwert ist das Mittel aus dem letzten vollständigen

Intervall

15 Minuten

Zeit

(Min.)

Spitzenmittelwert

Der nichtflüchtige Speicher des Power Meters enthält einen Maximalwert für

Betriebsmittelwerte, der „Spitzenmittelwert“ genannt wird. Der Spitzenmittelwert ist der höchste Wert (Absolutwert) für jeden dieser Messwerte seit der letzten

Rücksetzung.

Über das Display des Power Meters können Sie die Spitzenmittelwerte zurücksetzen. Nach Änderungen an den Grundeinstellungen des Power Meters, wie zum Beispiel Stromwandlerverhältnis oder Systemtypkonfiguration, sollte der

Spitzenmittelwert zurückgesetzt werden.

Rücksetzungen

Folgende Rücksetzungen sind verfügbar:

Zurücksetzen

Teilenergie

Eingangsimpulsmessung

Beschreibung

Löscht alle seit der letzten Rücksetzung kumulierten Werte für Wirk- und

Blindenergie.

Die Kumulierungswerte der Gesamtwirk- und -blindenergie werden nicht zurückgesetzt.

Löscht alle Eingangsimpulsmessdaten.

Sie können den Kumulierungswert der Eingangsimpulsmessung nur über die

Software zurücksetzen.

Kumulierte Energie über das Display zurücksetzen

1. Navigieren Sie zum Bildschirm Partial Active E oder Partial Reactive E . Auf dem Bildschirm wird das Datum der letzten Rücksetzung angezeigt. Beispiel:

A Datum der letzten Rücksetzung

Partial Active E

876.2

23-Apr-2012 kWh

2. Halten Sie gedrückt. Der Bildschirm Reset wird angezeigt.

3. Drücken Sie auf

OK

, um die Rücksetzung zu bestätigen und bei Aufforderung das Messgerät-Kennwort einzugeben.

HINWEIS: Die Kumulierungswerte der Teil-Wirkenergie und der Teil-

Blindenergie (sofern verfügbar) werden gelöscht, unabhängig davon,

über welchen Bildschirm Sie diese Rücksetzung durchführen.

7DE02-0438-13 21

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Einrichtung der Front-Bedienfeldanzeige und des Messgeräts

Spitzenmittelwert über das Display zurücksetzen

1. Navigieren Sie zu einem der nachstehenden Bildschirme:

• I1 Demand Peak

• I2 Demand Peak

• I3 Demand Peak

• P Demand Peak

• Q Demand Peak

• S Demand Peak

A Datum und Uhrzeit des Spitzenmittelwerts

I1 Demand Peak

229.1

01-Jan-2017 06:12 A

2. Halten Sie gedrückt. Der Bildschirm Reset wird angezeigt.

3. Drücken Sie auf

OK

, um die Rücksetzung zu bestätigen und das Messgerät-

Kennwort einzugeben.

HINWEIS: Sobald der Spitzenmittelwert zurückgesetzt ist, werden Datum und Uhrzeit erst wieder angezeigt, wenn der nächste Spitzenmittelwert erfasst wird.

Mehrfachtariffunktion

In der nachstehenden Tabelle wird dargestellt, wie die Tarife gemäß der

Tarifauswahl (2, 3 oder 4 Tarife) funktionieren. Diese Tarife sind in 4 verschiedenen Registern gespeichert: T1, T2, T3 und T4.

2 Tarife 3 Tarife 4 Tarife

Wochentag

T1 T1 T1

T2 T2 T2

24 H 24 H 24 H

Wochenende

T1 T3

T3

T2 T4

24 H 24 H 24 H

HINWEIS: Wenn der Tarif „Control Mode“ auf Steuerung durch die interne Uhr eingestellt ist, ist die Startzeit des nächsten Tarifs identisch mit der Endzeit des aktuellen Tarifs. So ist z. B. der Beginn von T2 gleich dem Ende von T1.

Messgerät-Statusinformationen

Die zwei LEDs auf dem Front-Bedienfeld geben den aktuellen Status des Geräts an: die grüne Status-LED und die gelbe Energieimpuls-LED.

Die Symbole in der nachstehenden Tabelle geben den LED-Zustand an:

= LED ist aus

= LED ist an

22 7DE02-0438-13

Einrichtung der Front-Bedienfeldanzeige und des Messgeräts

• = LED blinkt

Status-LED iEM3400 / iEM3500-Reihe

Energieimpuls-LED

1 s >

Beschreibung

Aus

Ein, ohne Impulszählung

Ein, mit Impulszählung

Fehler, Impulszählung gestoppt

Abnormal, mit Impulszählung

Messgerätinformationen

Messgerätinformationen (z. B. Modell und Firmwareversion) stehen auf dem

Informationsbildschirm zur Verfügung. Drücken Sie im Anzeigemodus den

Abwärtspfeil, bis Sie den Informationsbildschirm erreichen:

Die Geräteuhr

Bei jeder Zeitänderung müssen Sie die Uhrzeit zurücksetzen ( z. B. beim Wechsel von Winter auf Sommerzeit).

Uhrverhalten

Beim Einschalten des Messgeräts werden Sie aufgefordert, Datum und Uhrzeit einzustellen. Drücken Sie auf , um diesen Schritt zu überspringen, wenn Sie die Uhr nicht einstellen wollen (Sie können bei Bedarf später in den

Konfigurationsmodus wechseln und Datum und Uhrzeit einstellen).

Wenn die Stromversorgung unterbrochen wird, speichert das Gerät seine

Datums- und Uhrzeit-Informationen 3 Tage lang. Wenn die Stromversorgung für länger als 3 Tage unterbrochen wird, zeigt das Gerät automatisch den

Einstellungsbildschirm Date & Time an, sobald die Stromversorgung wiederhergestellt wurde.

Datums-/Uhrzeit-Format

Das Datum wird in folgendem Format angezeigt: TT-MMM-JJJJ.

Die Uhrzeit wird im 24-Stunden-Format „hh:mm:ss“ angezeigt.

Uhr erstmalig einstellen

In der nachstehenden Abbildung ist dargestellt, wie die Uhr eingestellt wird, wenn

Sie das Gerät erstmalig einschalten oder wenn ein Spannungsausfall aufgetreten ist. Anweisungen zum Einstellen der Uhr während des normalen Betriebs finden

Sie unter

Gerätekonfiguration, Seite 24 .

7DE02-0438-13 23

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Einrichtung der Front-Bedienfeldanzeige und des Messgeräts

HINWEIS: Die Eingabe eines Kennworts ist nur bei Messgeräten erforderlich, die ein Kennwort unterstützen.

Gerätekonfiguration

Die Werkeinstellungen sind (nach Gerätemodell) in der nachstehenden Tabelle angegeben:

Wiring

Menü

CT Ratio

CT & VT Ratio

Frequency

Date

Time

Multi Tariffs

Overload Alarm

Digital Output

Digital Input

Pulse Output

Demand

Communication

Com.Protection

Contrast

Password

Werkeinstellungen iEM3400-Reihe: 3PH4W; 3 LVCTs on I1, I2, I3; Direct-No VT iEM3500-Reihe: 3PH4W; 3 Rogowski Coils on I1, I2, I3; Direct-No VT

Variiert je nach Messgerätmodell

Variiert je nach Messgerätmodell

50 Hz

1-Jan-2000

00:00:00

Disable

Disable

Disable

Input Status

100 imp/kWh

Method = Sliding

Interval = 15 mins

Variiert je nach Protokoll

Enable

5

0010

Wechsel in den Konfigurationsmodus

1. Drücken Sie etwa 2 Sekunden lang

OK und gleichzeitig.

2. Geben Sie bei Aufforderung das Messgerätkennwort ein. Der Bildschirm

Access Counter wird mit der Angabe angezeigt, wie oft der

Konfigurationsmodus aufgerufen wurde.

Config

> 2 s

Das Front-Bedienfeld im Konfigurationsmodus

In der nachstehenden Abbildung sind die verschiedenen Anzeigeelemente im

Konfigurationsmodus dargestellt:

24 7DE02-0438-13

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Einrichtung der Front-Bedienfeldanzeige und des Messgeräts

..\In. Pulse Const.

00500

Overriding!

A

B

C

D

Parameter

Einstellung

Gibt an, dass die Einstellung die

Mehrfachtariffunktion beeinflusst

Symbol für den Konfigurationsmodus

Einstellung „Com.Protection“

Bei Messgeräten mit Kommunikationsmöglichkeiten können Sie die Einstellung

„Com.Protection“ aktivieren oder deaktivieren. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, müssen Sie für die Konfiguration bestimmter Einstellungen (z. B. Verdrahtung oder Frequenz) das Display verwenden und Rücksetzungen durchführen. Sie können keine Kommunikation dafür nutzen.

Bei den geschützten Einstellungen und Rücksetzungen handelt es sich um folgende:

• Stromnetzeinstellungen (z. B. Verdrahtung, Frequenz, STW-Verhältnisse)

• Datum- und Uhrzeit-Einstellungen

• Mehrfachtarifeinstellungen

• Kommunikationseinstellungen

• Teilenergie-Rücksetzung

Parameter ändern

Je nach Parameterart gibt es zwei Methoden für die Änderung von Parametern:

• Auswahl eines Werts aus einer Liste (z. B. die Auswahl von „1PH2W L-N“ aus einer Liste der verfügbaren Stromnetze) oder

• Änderung eines numerischen Werts Ziffer für Ziffer (z. B. die Eingabe eines

Werts für das Datum, die Uhrzeit oder den primären SPW).

HINWEIS: Bevor Sie Parameter ändern, müssen Sie mit der MMS-

Funktionalität sowie der Navigationsstruktur Ihres Geräts im

Konfigurationsmodus vertraut sein.

Wert aus einer Liste auswählen

1. Scrollen Sie mit der Taste durch die Parameterwerte, bis Sie den gewünschten Wert erreicht haben.

2. Drücken Sie auf

OK

, um den neuen Parameterwert zu bestätigen.

Beispiel: Listenwert konfigurieren

So stellen Sie die Nennfrequenz des Messgeräts ein:

7DE02-0438-13 25

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Einrichtung der Front-Bedienfeldanzeige und des Messgeräts

1. Wechseln Sie in den Konfigurationsmodus und drücken Sie auf die Taste , bis Sie die Option Frequency erreicht haben. Drücken Sie dann auf

OK

, um die Frequenzkonfiguration aufzurufen.

2. Um die gewünschte Frequenz auszuwählen, drücken Sie auf die Taste und dann auf

OK

. Drücken Sie erneut auf

OK

, um Ihre Änderungen zu speichern.

Numerischen Wert ändern

Wenn Sie einen numerischen Wert ändern, ist standardmäßig die Ziffer ganz rechts ausgewählt (außer bei Datum/Uhrzeit).

Die nachstehend aufgeführten Parameter sind die einzigen, für die Sie einen numerischen Wert einstellen können (wenn der jeweilige Parameter auf Ihrem

Gerät verfügbar ist):

• Datum

• Uhrzeit

• Auslösewert für einen Überlastalarm

• Spannungswandler (SPW) primär

• Stromwandler (STW) primär

• Kennwort

• Adresse des Messgeräts

So ändern Sie einen numerischen Wert:

1. Verwenden Sie die Taste , um die ausgewählte Ziffer zu ändern.

2. Drücken Sie auf

OK

, um zur nächsten Ziffer zu wechseln. Bearbeiten Sie bei

Bedarf die nächste Ziffer oder drücken Sie auf „OK“, um zur nächsten Ziffer zu wechseln. Bearbeiten Sie die Ziffern, bis Sie die letzte Ziffer erreicht haben. Drücken Sie erneut auf

OK

, um den neuen Parameterwert zu bestätigen.

Wenn Sie für den Parameter eine ungültige Einstellung eingeben, wechselt der Cursor nach dem Einstellen der Ziffer ganz links und dem Drücken von

OK wieder zur Ziffer ganz rechts, damit Sie einen gültigen Wert eingeben können.

Beispiel: Numerischen Wert konfigurieren

So stellen Sie das Kennwort ein:

26

1. Wechseln Sie in den Konfigurationsmodus und drücken Sie auf die Taste , bis Sie die Option Password erreicht haben. Drücken Sie dann auf

OK

, um die Kennwortkonfiguration aufzurufen.

2. Zum Inkrementieren der ausgewählten Ziffer drücken Sie auf die Taste oder drücken Sie auf

OK

, um zur nächsten Ziffer nach links zu wechseln.

Wenn Sie die Ziffer ganz links erreicht haben, drücken Sie auf

OK

, um zum nächsten Bildschirm zu wechseln. Drücken Sie erneut auf

OK

, um Ihre

Änderungen zu speichern.

7DE02-0438-13

Einrichtung der Front-Bedienfeldanzeige und des Messgeräts

Eintrag abbrechen

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Um den aktuellen Eintrag abzubrechen, drücken Sie auf die Taste . Die

Änderung wird abgebrochen, und der Bildschirm wechselt wieder zu seiner vorherigen Anzeige zurück.

Konfigurationsmodus-Menüs

In den nachstehenden Abbildungen wird die Konfigurationsnavigation für jedes

Gerät dargestellt.

7DE02-0438-13 27

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Einrichtung der Front-Bedienfeldanzeige und des Messgeräts

Konfigurationsmenü für Reihe iEM3400 und iEM3500

A

B

C iEM3455 / iEM3555 iEM3465 / iEM3565 iEM3455 / iEM3465

Wiring

CT & VT Ratio

Angle & Ratio

Frequency

Date

Time

Type

VT

CT

CT Secondary (iEM3455 / iEM3465)

CT Primary

VT Secondary

VT Primary

Angle Compen

Ratio Compen

Frequency

CT Ratio (iEM3555 / iEM3565)

Date

Time

Multi Tariffs

Overload Alarm

Digital Output

Digital Input

Demand

Communication

Com.Protection

Contrast

Control mode

Disable by Internal Clock by Digital Input by Communications

Schedule by 2 Tariffs by 3 Tariffs by 4 Tariffs

Alarm

Disable

Enable

DO Function

Disable for Alarm for Pulse

Pick Up Value

Pulse Constant

Pulse Width

DI Function

Input Status

Tariff Control

Input Metering

Partial Reset

Demand Method

Sliding

Fixed

Demand

In. Pulse Const.

Demand Interval

10, 15, 20, 30, 60

Slave Address

Baud Rate

Parity

MAC Addr.

Device ID

Com.Protection

Contrast

Password

Reset Config

Password

Reset Config

28 7DE02-0438-13

Einrichtung der Front-Bedienfeldanzeige und des Messgeräts

Abschnitt Parameter

Wiring

CT & VT Ratio

Angle & Ratio

(iEM3455 / iEM3465)

Frequency

Date

Time

Multi Tariffs

Type

VT

CT

CT Secondary

CT Primary

VT Secondary

VT Primary

Angle Compen

Ratio Compen

Frequency

Date

Time

Control Mode iEM3400 / iEM3500-Reihe

Optionen

3PH3W

3PH4W

1PH2W L-N

1PH2W L-L

1PH3W L-L-N

1PH4W Multi L-N

Direct-NoVT

Wye (3VTs)

Delta (2VTs)

3CTs on I1, I2, I3

1 CT on I1

2 CTs on I1, I3

0,333

1

1–32767

100

110

115

120

1–1000000

Beschreibung

Wählen Sie die Art des Stromversorgungsnetzes aus, an dem das

Messgerät angeschlossen ist.

Wählen Sie die Anzahl der Spannungswandler (SPW) aus, die am

Stromversorgungsnetz angeschlossen sind.

Geben Sie an, wie viele Stromwandler (STW) am Messgerät angeschlossen sind und an welche Klemmen sie angeschlossen wurden.

Geben Sie den Sekundär-STW-Wert in Ampere ein.

Geben Sie den Primär-STW-Wert in Ampere ein.

Geben Sie den Sekundär-SPW-Wert in Volt ein.

0–17000

0–2000

50

60

DD-MMM-YYYY hh:mm

Disable by Communication by Digital Input by Internal Clock

Geben Sie den Primär-SPW-Wert in Volt ein.

Geben Sie die Phasenwinkelkompensation in rad (Radiant) ein.

Bei negativer Phasenverschiebung:

Formel = 10000 – (Winkel in rad*1000)

Beispiel: Bei einer negativen Phasenverschiebung von –30° beträgt der Wert in rad –0,524.

Einzugebender Wert = 10000 – (–0,524*1000), was 10524 entspricht

Bei positiver Phasenverschiebung:

Formel = Winkel in rad*1000

Beispiel: Bei einer positiven Phasenverschiebung von 30° beträgt der

Wert in rad 0,524.

Einzugebender Wert = 0,524*1000, was 524 entspricht

Geben Sie die Verhältniskompensation ein.

Formel = Verhältniswert*1000

Wählen Sie die Frequenz des Stromversorgungs-netzes in Hz aus.

Stellen Sie das aktuelle Datum im angegebenen Format ein.

Stellen Sie die Uhrzeit im 24-Stunden-Format ein.

Wählen Sie den Tarif-Steuerungsmodus aus:

• Disable: Die Mehrfachtariffunktion ist deaktiviert.

• by Communication: Der aktive Tarif wird durch die

Kommunikation gesteuert. Weitere Informationen hierzu finden

Sie im Kapitel zum jeweiligen Protokoll.

• by Digital Input: Der Digitaleingang ist mit der

Mehrfachtariffunktion verknüpft. Durch ein Signal am

Digitaleingang wird der aktive Tarif geändert.

• by Internal Clock: Die Geräteuhr steuert den aktiven Tarif. Wenn

Sie den „Control Mode“ auf „by Internal Clock“ einstellen, müssen Sie auch den Zeitplan konfigurieren. Stellen Sie den

Beginn jeder Tarifperiode im 24-Stunden-Format ein (00:00 bis

23:59). Die Startzeit des nächsten Tarifs ist identisch mit der

Endzeit des aktuellen Tarifs. So ist z. B. der Beginn von T2 gleich dem Ende von T1.

7DE02-0438-13 29

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Abschnitt Parameter

Overload Alarm Alarm

Optionen

Disable

Enable

Digital Output DO Function

Digital Input DI Function

Disable for Alarm for Pulse (kWh)

Input Status

Tariff Control

Input Metering

Partial Reset

Demand

Communication

(iEM3455 / iEM3555)

Communication

(iEM3465 / iEM3565)

Com.Protection

Contrast

Demand Method

Demand Interval

Slave Address

Baud Rate

Parity

MAC Addr.

Baud Rate

Device ID

Com.Protection

Contrast

Sliding

Fixed

10

15

20

30

60

1–247

19200

38400

9600

Even

Odd

None

1 – 127

9600

19200

38400

57600

76800

0–4194303

Enable

Disable

1–9

Einrichtung der Front-Bedienfeldanzeige und des Messgeräts

Beschreibung

Legen fest, ob der Überlastalarm aktiviert sein soll oder nicht:

• Disable: Der Alarm ist deaktiviert.

• Enable: Der Alarm ist aktiviert. Wenn Sie den Überlastalarm aktivieren, müssen Sie auch den Auslösewert (Pick Up Value) in kW von 1–9999999 konfigurieren.

Legen Sie fest, wie der Digitalausgang funktionieren soll:

• Disable: Der Digitalausgang ist deaktiviert.

• for Alarm: Der Digitalausgang ist mit dem Überlastalarm verknüpft. Bei einer Auslösung bleibt der Digitalausgang im EIN-

Zustand, bis der Alarm-Abfallsollwert überschritten wird.

• for Pulse (kWh): Der digitale Ausgang wird mit der pulsierenden

Energie verbunden. Ist dieser Modus ausgewählt, können Sie den Energieparameter auswählen und die Impulskonstante

(Impulse/kWh) sowie die Impulsdauer (ms) einstellen.

Legen Sie fest, wie der Digitaleingang funktionieren soll:

• Input status: Der Digitaleingang zeichnet des Status des

Eingangs auf, wie z. B. OF/SD eines Leistungsschalters.

• Tariff Control: Der Digitaleingang ist mit der Mehrfachtariffunktion verknüpft. Durch ein Signal am Digitaleingang wird der aktive

Tarif geändert.

• Input Metering: Der Digitaleingang ist mit der

Eingangsimpulsmessung verknüpft. Das Messgerät zählt und protokolliert die Anzahl der empfangenen Impulse. Wenn Sie die

„DI Function“ auf „Input Metering“ einstellen, müssen Sie auch die Option „In. Pulse Constant“ konfigurieren.

• Partial Reset: Durch ein Signal am Digitaleingang wird eine teilweise Rücksetzung initiiert.

Wählen Sie die Methode für die Mittelwertberechnung aus.

Wählen Sie das Blockintervall der Mittelwertberechnung in Minuten aus.

Stellen Sie die Adresse des jeweiligen Geräts ein. Die Adresse muss für jedes Gerät in einer Kommunikationsschleife unverwechselbar sein.

Wählen Sie die Geschwindigkeit der Datenübertragung aus. Die

Baudrate muss für alle Geräte in einer Kommunikationsschleife gleich sein.

Wählen Sie None aus, wenn die Parität nicht verwendet wird. Die

Paritätseinstellung muss für alle Geräte in einer

Kommunikationsschleife gleich sein.

HINWEIS: Anzahl der Stoppbits = 1.

Stellen Sie die Adresse des jeweiligen Geräts ein. Die Adresse muss für jedes Gerät in einer Kommunikationsschleife unverwechselbar sein.

Wählen Sie die Geschwindigkeit der Datenübertragung aus. Die

Baudrate muss für alle Geräte in einer Kommunikationsschleife gleich sein.

Stellen Sie die Geräte-ID für dieses Gerät ein. Vergewissern Sie sich, dass die Geräte-ID in Ihrem BACnet-Netzwerk unverwechselbar ist.

Damit werden ausgewählte Einstellungen und Rücksetzungen vor einer Konfiguration über Kommunikation geschützt.

Erhöhen oder verringern Sie den Wert, um den Kontrast der Anzeige zu erhöhen bzw. zu verringern.

30 7DE02-0438-13

Einrichtung der Front-Bedienfeldanzeige und des Messgeräts

Abschnitt

Password

Reset Config

Parameter

Password

Reset Config

Optionen

0–9999

— iEM3400 / iEM3500-Reihe

Beschreibung

Damit wird das Kennwort für den Zugriff auf die

Konfigurationsbildschirme und Rücksetzungen des Messgeräts festgelegt.

Die Einstellungen werden mit Ausnahme des Kennworts auf die

Standardwerte zurückgesetzt. Das Messgerät wird neu gestartet.

7DE02-0438-13 31

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Kommunikation über Modbus

Kommunikation über Modbus

Modbus-Kommunikation – Übersicht

Modbus-RTU-Protokoll ist verfügbar auf den Messgerätmodellen iEM3455 / iEM3555.

Die Informationen in diesem Abschnitt basieren auf der Annahme, dass Sie über fortgeschrittene Kenntnisse zur Modbus-Kommunikation, zu Ihrem

Kommunikationsnetzwerk und zu dem Stromnetz verfügen, an das Ihr Messgerät angeschlossen ist.

Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, die Modbus-Kommunikation zu einzusetzen:

• Durch das Senden von Befehlen über die Befehlsschnittstelle

• Durch das Auslesen der Modbus-Register

• Durch das Lesen der Geräteidentifikation

Modbus-Kommunikationseinstellungen

Bevor Sie über das Modbus-Protokoll mit dem Gerät kommunizieren, verwenden

Sie das Display, um die folgenden Einstellungen zu konfigurieren:

Einstellungen

Baud rate

Parity

Address

Mögliche Werte

9600 Baud

19200 Baud

38400 Baud

Odd

Even

None

HINWEIS: Anzahl der Stoppbits = 1

1–247

Kommunikations-LED-Anzeige für Modbus-Geräte

Die gelbe Kommunikations-LED gibt den Status der Kommunikation zwischen dem Messgerät und dem Master folgendermaßen an:

Wenn ...

Die LED blinkt

Die LED ist aus

Dann ...

Die Kommunikation mit dem Gerät wurde hergestellt.

HINWEIS: Wenn online ein Fehler vorliegt, blinkt die LED ebenfalls.

Es gibt keine aktive Kommunikation zwischen

Master und Slave

Modbus-Funktionen

Funktionsliste

In der nachstehenden Tabelle sind die unterstützten Modbus-Funktionen aufgeführt:

32 7DE02-0438-13

Kommunikation über Modbus

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Dezimal

3

16

43/14

Funktionscode

Hexadezimal

0x03

0x10

0x2B/0x0E

Funktionsbezeichnung

Halteregister lesen

Mehrere Register schreiben

Geräteidentifikation lesen

Beispiel:

• Um andere Parameter aus dem Messgerät auszulesen, verwenden Sie

Funktion 3 (Lesen).

• Um den Tarif zu ändern, verwenden Sie Funktion 16 (Schreiben), um einen

Befehl an das Messgerät zu senden.

Tabellenformat

Adresse

UInt16

Int16

UInt32

Int64

UTF8

Float32

Bitmap

DATETIME

Register

Typ

Registertabellen enthalten die folgenden Spalten:

Aktion

(L/S/SB)

Größe Typ Units Bereich Beschreibung

• Adresse : Eine 16-Bit-Registeradresse im Hexadezimalformat. Bei der

Adresse handelt es sich um die Daten, die im Modbus-Frame verwendet werden.

• Register : Eine 16-Bit-Registernummer im Dezimalformat (Register =

Adresse + 1).

• Aktion : Die „Lesen/Schreiben/Schreiben auf Befehl“-Eigenschaft des

Registers.

• Größe : Die Datengröße in Int16.

• Art : Der Codierungsdatentyp.

• Einheiten : Die Einheit des Registerwerts.

• Bereich : Die für diese Variable erlaubten Werte – normalerweise eine

Untergruppe der für das Format zulässigen Daten.

• Beschreibung : Enthält Informationen über das Register und die zutreffenden

Werte.

Einheitentabelle

Die Modbus-Registerliste enthält die folgenden Datentypen:

Beschreibung

16-Bit-Integer ohne Vorzeichen

16-Bit-Integer mit Vorzeichen

32-Bit-Integer ohne Vorzeichen

64-Bit-Integer ohne Vorzeichen

8-Bit-Feld

32-Bit-Wert

Siehe die nachstehende Tabelle

Bereich

0–65535

-32768 bis +32767

0 – 4 294 967 295

0 – 18 446 744 073 709 551 615

Multibyte-Zeichencodierung für Unicode

IEEE-Standarddarstellung für Fließzahlen

(mit einfacher Genauigkeit)

7DE02-0438-13 33

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Kommunikation über Modbus

DATETIME-Format:

3

4

1

2

Word

15 14 13 12 11

Reserviert

R4:

Jahr:

Monat:

Tag:

Stunde:

Minute:

Millisekunde:

WT (Wochentag):

SO (Sommerzeit): iV (Gültigkeit der empfangenen Daten):

10

0

SU (0) 0

Millisekunde (0–59999)

Monat (1–12)

Stunde (0–23)

9 8

Bits

R4 (0)

WD (0) iV

7

0

6 5

Jahr (0–127)

4 3

Tag (1–31)

Minute (0–59)

2

Reserviertes Bit

7 Bits (Jahr ab 2000)

4 Bits

5 Bits

5 Bits

6 Bits

2 Oktette

1–7: Sonntag bis Samstag

Bit ist 0, wenn dieser Parameter nicht verwendet wird.

Bit ist 0, wenn dieser Parameter ungültig ist oder nicht verwendet wird.

1 0

Befehlsschnittstelle

Befehlsschnittstelle – Übersicht

Sie können mit der Befehlsschnittstelle das Messgerät konfigurieren, indem Sie spezifische Befehlsanforderungen über die Modbus-Funktion 16 senden.

Befehlsanforderung

Slave-

Nummer

1–247 16

Funktionscode

In der nachstehenden Tabelle wird eine Modbus-Befehlsanforderung beschrieben:

Registeradresse

Befehlsblock

Befehlsbeschreibung

5250 (bis zu 5374)

Der Befehl besteht aus einer Befehlsnummer und einer

Reihe von Parametern. Eine ausführliche Beschreibung von jedem Befehl finden Sie in der Befehlsliste.

HINWEIS: Jeder der reservierten Parameter kann einen beliebigen Wert haben, wie z. B. „0“.

Prüfung

CRC

Das Befehlsergebnis kann durch das Auslesen der Register 5375 und 5376 abgerufen werden.

In der nachstehenden Tabelle wird das Befehlsergebnis beschrieben:

Registeradresse

5375

5376

Inhalt

Nummer des angeforderten Befehls

Ergebnis

Befehlsergebniscodes:

• 0 = gültiger Vorgang

• 3000 = Ungültiger Befehl

• 3001 = Ungültiger Parameter

• 3002 = Ungültige Parameteranzahl

• 3007 = Vorgang nicht ausgeführt

1

1

Größe (Int16) Daten (Beispiel)

2008 (Tarif einstellen)

0 (gültiger Vorgang)

34 7DE02-0438-13

Kommunikation über Modbus

Befehlsliste

Befehlsnummer

1003

Datum/Uhrzeit einstellen

W

W

W

W

W

W

W

Aktion

(L/S)

W 1

1

1

1

1

1

1

1

Größe Typ

UInt16

UInt16

UInt16

UInt16

UInt16

UInt16

UInt16

UInt16

Einheit Bereich

2000–2099

1–12

1–31

0–23

0–59

0–59

(Reserviert)

Jahr

Monat

Tag

Stunde

Minute

Sekunde

(Reserviert) iEM3400 / iEM3500-Reihe

Beschreibung

Befehlsnummer

2000

W

W

W

W

W

W

W

W

W

W

W

W

W

W

W

W

Aktion

(L/S)

1

1

1

Größe Typ

UInt16

UInt16

UInt16

W

W

1

1

1

1

1

2

2

2

1

2

1

1

1

1

1

Verdrahtung einstellen

UInt16

UInt16

Float32

Float32

Float32

UInt16

UInt16

Float32

UInt16

UInt16

UInt16

UInt16

UInt16

UInt16

UInt16

Einheit

V

V

Hz

A mV

µV/kA/

Hz

1167

Bereich

1, 3

2, 3, 4

0, 1, 2, 3,

11,13

50, 60

1000000,0

100, 110,

115, 120

1, 2, 3

1–32767

5000

333, 1000

Beschreibung

(Reserviert)

Anzahl der Phasen

Anzahl der Leiter

Systemtypkonfiguration:

0 = Einphasig, 2-Leiter-System, L-N

1 = Einphasig, 2-Leiter-System, L-L

2 = Einphasig, 3-Leiter-System, L-L-N

3 = Dreiphasig, 3-Leiter-System

11 = Dreiphasig, 4-Leiter-System

13 = Einphasig, 4-Leiter-System, L-N

Nennfrequenz

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

SPW primär

SPW sekundär

Anzahl Stromwandler

STW primär

HINWEIS: Für iEM3455

STW primär

HINWEIS: Für iEM3555

STW sekundär

HINWEIS: Für iEM3455

STW sekundär

HINWEIS: Für iEM3555

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

7DE02-0438-13 35

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Befehlsnummer

Aktion

(L/S)

W 1

Größe Typ

UInt16

Einheit

— —

Bereich

(Reserviert)

Kommunikation über Modbus

Beschreibung

Befehlsnummer

2002

W

W

Mittelwert einstellen

W

W

Aktion

(L/S)

1

1

Größe Typ

UInt16

UInt16

Einheit

W 1

1

1

UInt16

UInt16

UInt16

Minute

Bereich

1, 2

10, 15, 20,

30, 60

Beschreibung

(Reserviert)

(Reserviert)

Mittelwertmethode:

1 = Zeitlich festgelegter Gleitblock

2 = Zeitlich festgelegter fester Block

Mittelwertintervall

(Reserviert)

Impulsausgang einstellen

Befehlsnummer

Aktion

(L/S)

W

Größe

1

Typ

UInt16

2003

2038

2039

W

W

W

1

1

2

1

1

1

1

1

2

2

1

1

1

W

W

W

W

W

W

W

W

W

W

W

1

UInt16

UInt16

Float32

UInt16

UInt16

Float32

UInt16

UInt16

Float32

UInt16

UInt16

UInt16

UInt16

UInt16

Einheit kWh kVARh

3, 6

0, 1

Bereich

Impuls/kWh

— ms

0,01, 0,1, 1, 10,

100, 500

50, 100, 200, 300

Imp./kWh

Imp./KVARh

0, 1

Beschreibung

(Reserviert)

Steuerungsmodusstatus des Digitalausgangs:

3 = kWh

6 = kVARh

Impulsausgang aktivieren/deaktivieren:

0 = Deaktiviert

1 = aktiviert

Impulskonstante

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

Impulsdauer

(Reserviert)

LED-Energieimpuls:

0 = kWh

1 = kVARh

Befehlsnummer

2060

Tarif einstellen

W

W

Aktion

(L/S)

1

1

Größe Typ

UInt16

UInt16

Einheit Bereich

0, 1, 2, 4

Beschreibung

(Reserviert)

Mehrfachtarifmodus:

36 7DE02-0438-13

Kommunikation über Modbus

Befehlsnummer

Aktion

(L/S)

Größe

2008

W

W

1

1

Typ

UInt16

UInt16 iEM3400 / iEM3500-Reihe

Einheit

Bereich

1–4

Beschreibung

0 = Mehrfachtarif deaktivieren

1 = COM zur Tarifsteuerung verwenden (maximal 4

Tarife)

2 = Digitaleingang zur Tarifsteuerung verwenden

(maximal 2 Tarife)

4 = Interne Uhr zur Tarifsteuerung verwenden

(maximal 4 Tarife)

(Reserviert)

Tarif:

1 = T1

2 = T2

3 = T3

4 = T4

HINWEIS: Sie können den Tarif nur dann mit dieser Methode einstellen, wenn „Tariff Mode“ auf „by Communication“ eingestellt ist.

Befehlsnummer

6017

W 1

Digitaleingang auf Teilenergie-Rücksetzung einstellen

Aktion

(L/S)

W 1

Größe Typ

UInt16

UInt16

Einheit

— —

Bereich

— 0, 1

Beschreibung

(Reserviert)

Digitaleingang an Verknüpfung:

0 = Deaktiviert

1 = aktiviert

Befehlsnummer

6014

Eingangsimpulsmessung einrichten

W

W

W

W

W

Aktion

(L/S)

1

1

Größe Typ

UInt16

UInt16

20

2

1

UTF8

Float32

UInt16

Einheit

Bereich

1

Zeichenfolgenlänge ≤ 40

1–10000

W 1 UInt16 — 0, 1

Beschreibung

(Reserviert)

Kanal für Eingangsimpulsmessung

Bezeichnung

Impulsgewicht

(Reserviert)

Digitaleingangsverknüpfung:

0 = Deaktiviert

1 = aktiviert

Befehlsnummer

7000

Überlastalarm-Einrichtung

W

W

W

W

W

Aktion

(L/S)

1

1

1

1

1

Größe Typ

UInt16

UInt16

UInt16

UInt16

UInt16

Einheit

9

Bereich

W 1 UInt16 — 0, 1

(Reserviert)

Alarm-ID

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

0 = Deaktiviert

1 = aktiviert

Beschreibung

7DE02-0438-13 37

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Befehlsnummer

20000

1

4

1

2

2

2

2

2

2

1

1

W

W

W

W

W

W

W

W

W

W

W

Aktion

(L/S)

Größe Typ

Float32

UInt32

Float32

UInt32

UInt16

UInt16

UInt16

UInt16

UInt16

Float32

UInt32

W 1 Bitmap

20001 W 1 UInt16

Kommunikation über Modbus

Einheit

Bereich

0.0–1e10

0, 1

Beschreibung

Auslösewert

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

Digitalausgang an Verknüpfung:

0 = Nicht verknüpft

1 = Verknüpft

Damit quittieren Sie den Überlastalarm

Befehlsnummer

5000

Kommunikationseinrichtung

W

W

W

W

Aktion

(L/S)

1

1

1

1

Größe Typ

UInt16

UInt16

UInt16

UInt16

Einheit

Bereich

1–247

W

W

W

1

1

1

UInt16

UInt16

UInt16

0, 1, 2

0, 1, 2

(Reserviert)

(Reserviert)

(Reserviert)

Adresse

Baud rate:

0 = 9600

1 = 19200

2 = 38400

Parität:

0 = Gerade

1 = Ungerade

2 = Keine

(Reserviert)

Beschreibung

Befehlsnummer

2015

Alle Spitzenmittelwerte zurücksetzen

Aktion

(L/S)

W 1

Größe Typ

UInt16

Einheit

— —

Bereich

(Reserviert)

Beschreibung

Befehlsnummer

2020 W

Aktion

(L/S)

Größe

Teilenergiezähler zurücksetzen

Typ

1 UInt16

Einheit

— —

Bereich Beschreibung

(Reserviert)

Die Register für Teil-Wirk-/Teil-Blindenergie, Energie nach Tarif und Phasenenergie werden zurückgesetzt.

38 7DE02-0438-13

Kommunikation über Modbus

Befehlsnummer

2023 iEM3400 / iEM3500-Reihe

Eingangsimpulsmessungszähler zurücksetzen

Aktion

(L/S)

W 1

Größe Typ

UInt16

Einheit

— —

Bereich

(Reserviert)

Beschreibung

Modbus-Registerliste

System

Adresse

0x001D

0x0031

0x0045

0x0081

0x0083

0x0087

0x0664

30

50

70

130

132

136

1637

Register

R

R

R

R

R

R

R

Aktion

(L/S/SB)

20

4

5

1

20

20

2

Größe Typ

UTF8

UTF8

UTF8

UInt32

DATETIME

UTF8

UInt16

Units

0x0734–

0x0737

1845–

1848

L/KS 1 x 4 UInt16 —

Beschreibung

Messgerätname

Messgerätmodell

Hersteller

Seriennummer

Herstellungsdatum

Hardware-Version

Aktuelle Firmwareversion (DLF-Format): X.Y.ZTT

Datum/Uhrzeit:

Reg. 1845: Jahr (b6:b0) 0–99 (Jahr von 2000 bis

2099)

Reg. 1846: Monat (b11:b8), Wochentag (b7:b5),

Tag (b4:b0)

Reg. 1847: Stunde (b12:b8), Minute (b5:b0)

Reg. 1848: Millisekunde

Messgeräteinrichtung und -status

Adresse

0x07D3

0x07DD

0x07DE

Register

2004

2014

2015

R

R

R

Aktion

(L/S/SB)

2

1

1

Größe

UInt32

UInt16

UInt16

Typ

0x07DF

0x07E0

0x07E8

0x07E9

0x07EB

0x07EC

0x07ED

2016 L/KS

2017

2025

2026

2028

2029

2030

L/KS

R

L/KS

L/KS

L/KS

L/KS

1

1

1

2

1

1

1

UInt16

UInt16

UInt16

Float32

UInt16

UInt16

UInt16

Hz

V

V

A

Units

Sekunde

Beschreibung

Messgerätbetriebs-Timer

Anzahl der Phasen

Anzahl der Leiter

Stromnetz:

0 = Einphasig, 2-Leiter-System, L-N

1 = Einphasig, 2-Leiter-System, L-L

2 = Einphasig, 3-Leiter-System, L-L, mit N

3 = Dreiphasig, 3-Leiter-System

11 = Dreiphasig, 4-Leiter-System

13= Einphasig, mehrere Verbraucher mit N

Nennfrequenz

Anzahl der Spannungswandler

SPW primär

SPW sekundär

Anzahl der Stromwandler

STW primär

7DE02-0438-13 39

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Adresse

0x07EE

Register

2031

Aktion

(L/S/SB)

L/KS 1

Größe

UInt16

Typ

0x07F3 2036 L/KS 1 UInt16

Kommunikation über Modbus

A

Units

Beschreibung

STW sekundär

SPW-Anschlussart:

0 = Direktanschluss

1 = Dreiphasig, 3-Leiter-System (2 SPW)

2 = Dreiphasig, 4-Leiter-System (3 SPW)

Energieimpulsausgang einrichten

Adresse

0x0850

Register

Aktion

(L/S/SB)

2129 L/KS 1

Größe

0x0852

0x0853

2131 L/KS

2132 L/KS

1

2

Typ

UInt16

UInt16

Float32

Einheiten

Millisekunde

Beschreibung

Energieimpulsdauer

Digitalausgangsverknüpfung

0 = Deaktiviert

1 = DO1 für Wirkenergie-Impulsausgang aktiviert

Impuls/ kWh

Impulsgewicht

Befehlsschnittstelle

Adresse

0x1481

0x1483

0x14FD

0x14FE

5250

5252

5374

5375

Register

Aktion

(L/S/SB)

L/S

L/S

L/S

R

1

1

1

1

Größe Typ

UInt16

UInt16

UInt16

UInt16

0x14FF 5376 R 1 UInt16

Units

Beschreibung

Angeforderter Befehl

Befehlsparameter 001

Befehlsparameter 123

Befehlsstatus

Befehlsergebniscodes:

0 = gültiger Vorgang

3000 = Ungültiger Befehl

3001 = Ungültiger Parameter

3002 = Ungültige Parameteranzahl

3007 = Vorgang nicht ausgeführt

Befehlsdaten 001

Befehlsdaten 123

0x1500

0x157A

5377

5499

L/S

R

1

1

UInt16

UInt16

Kommunikation

Adresse Register

Aktion

(L/S/SB)

0x1963

0x1964

6500

6501

R

L/KS

1

1

Größe Typ

UInt16

UInt16

0x1965

0x1966

6502 L/KS 1

6503 L/KS 1

UInt16

UInt16

Units Beschreibung

Protokoll

0 = Modbus

Adresse

Baud rate:

0 = 9600

1 = 19200

2 = 38400

Parität:

0 = Gerade

1 = Ungerade

2 = Keine

HINWEIS: Anzahl der Stoppbits = 1

40 7DE02-0438-13

Kommunikation über Modbus

Eingangsimpulsmessung einrichten

Adresse

0x1B77

0x1B8B

Register

7032

Aktion

(L/S/SB)

L/KS 20

Größe

7052 L/KS 2

Typ

UTF8

Float32

0x1B8E 7055 L/KS 1 UInt16 iEM3400 / iEM3500-Reihe

Einheiten

Impuls/

Einheit

Bezeichnung

Beschreibung

Impulskonstante

Digitaleingangsverknüpfung:

0 = Für Eingangsimpulsmessung deaktivieren

1 = Für Eingangsimpulsmessung aktivieren

Digitaleingang

Adresse Register

Aktion

(L/S/SB)

Größe

0x1C69

0x22C8

7274 R

8905 R

1

2

Typ

UInt16

Bitmap

Einheiten

Beschreibung

Steuerungsmodus des Digitaleingangs:

0 = Normal (Eingangsstatus)

2 = Mehrfachtarif-Steuerung

3 = Eingangsimpulsmessung

5 = Gesamtenergie-Rücksetzung

Digitaleingangsstatus (nur Bit 1 wird verwendet):

Bit 1 = 0, Relais offen

Bit 1 = 1, Relais geschlossen

Digitalausgang

Adresse Register

Aktion

(L/S/SB)

Größe

0x25C8 9673 R 1

Typ

UInt16

Einheiten

Beschreibung

Steuerungsmodusstatus des Digitalausgangs:

2 = für Alarm

3 = für Impuls (kWh)

0xFFFF = Deaktivieren

Messgerätdaten

Strom, Spannung, Leistung, Leistungsfaktor und Frequenz

Register

Aktion

(L/S/SB)

Größe Typ Units Beschreibung Adresse

Strom

0x0BB7

0x0BB9

0x0BBB

0x0BC1

Spannung

0x0BCB

0x0BCD

0x0BCF

0x0BD1

0x0BD3

0x0BD5

3000

3002

3004

3010

3020

3022

3024

3026

3028

3030

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

2

2

2

2

2

2

2

2

2

2

Float32

Float32

Float32

Float32

Float32

Float32

Float32

Float32

Float32

Float32

V

V

V

V

V

V

A

A

A

A

I1: Strom Phase 1

I2: Strom Phase 2

I3: Strom Phase 3

Strom Avg

Spannung L1-L2

Spannung L2-L3

Spannung L3-L1

Spannung L-L Avg

Spannung L1-N

Spannung L2-N

7DE02-0438-13 41

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Adresse

0x0BD7

0x0BDB

Leistung

0x0BED

0x0BEF

0x0BF1

0x0BF3

0x0BFB

Register

3032

3036

3054

3056

3058

3060

3068

0x0C03

Leistungsfaktor

3076

R

R

Aktion

(L/S/SB)

R

R

R

R

R

R

2

2

2

2

2

2

2

2

Größe Typ

Float32

Float32

Float32

Float32

Float32

Float32

Float32

Float32

0x0C0B 3084 R 2 Float32 kW kW kW kW kVAR kVA

Kommunikation über Modbus

V

V

Units Beschreibung

Spannung L3-N

Spannung L-N Avg

Wirkleistung, Phase 1

Wirkleistung, Phase 2

Wirkleistung, Phase 3

Gesamtwirkleistung

Gesamtblindleistung

Gesamtscheinleistung

Gesamtleistungsfaktor:

-1 < LF < 0 = Quadrant 2, Wirkleistung negativ, kapazitiv

-2 < LF < -1 = Quadrant 3, Wirkleistung negativ, induktiv

0 < LF < 1 = Quadrant 1, Wirkleistung positiv, induktiv

1 < LF < 2 = Quadrant 4, Wirkleistung positiv, kapazitiv

Frequenz

0x0C25 3110 R 2 Float32 Hz Frequenz

Adresse

0x0CB3

0x0DE1

0x105E

Energie, Energie nach Tarif und Eingangsimpulsmessung

Die meisten Energiewerte sind sowohl im Format „64-Bit-Integer mit Vorzeichen“ als auch im Format „32-Bit-Fließkommazahl“ verfügbar.

Die Messwerte für Energie und Energie nach Tarif, die nachstehend aufgeführt sind, bleiben bei Spannungsausfällen erhalten.

Register

3252

Aktion

(L/S/SB)

R

Informationen zu Energierücksetzung und aktiver Tarif

4

Größe Typ

DATETIME —

Units

3554

4191

R

L/KS

4

1

DATETIME

UInt16

Beschreibung

Energierücksetzung, Datum und Uhrzeit

Rücksetzung Kumulierungswert

Eingangsimpulsmessung, Datum und Uhrzeit

Mehrfachtarife – aktiver Satz Energie:

0: Mehrfachtarif deaktiviert

1 bis 4: Satz A bis Satz D

HINWEIS: Sie können den Tarif nur dann mit dieser Methode einstellen, wenn „Tariff

Mode“ auf „by Communication“ eingestellt ist.

Adresse Register

Aktion

(L/S/SB)

Größe

Gesamtenergie (kann nicht zurückgesetzt werden)

0x0C83 3204 R 4

0x0C87 3208 R 4

0x0C93 3220 R 4

0x0C97 3224 R 4

Energiewerte – 64-Bit-Integer

Int64

Int64

Int64

Int64

Typ

Wh

Wh

Units

VARh

VARh

Beschreibung

Gesamtwirkenergie-Import

Gesamtwirkenergie-Export

Gesamtblindenergie-Import

Gesamtblindenergie-Export

42 7DE02-0438-13

Kommunikation über Modbus

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Adresse Register

Aktion

(L/S/SB)

Teilenergie

0x0CB7

0x0CC7

Phasenenergie

3256

3272

R

R

0x0DBD 3518 R

0x0DC1 3522 R

0x0DC5 3526 R

Eingangsimpulsmessungszähler

0x0DE5

Mittelwert

3558 R

4

4

4

4

4

4

Größe

Energiewerte – 64-Bit-Integer

Typ Units

Int64

Int64

Int64

Int64

Int64

Int64

Wh

VARh

Wh

Wh

Wh

Einheit

Beschreibung

Teil-Wirkenergie-Import

Teil-Blindenergie-Import

Wirkenergie-Import, Phase 1

Wirkenergie-Import, Phase 2

Wirkenergie-Import, Phase 3

Kumulierungswert Eingangsimpulsmessung

0x0E74

0x0ECB

0x0ED5

0x0ED9

0x0EDB

0x0EE5

0x0EE9

0x0EEB

0x0EF5

0x0EF9

0x0EFB

0x0F05

0x0F09

0x0F0B

0x0F25

0x0F29

0x0F2B

0x0E75

0x0E79

0x0EB5

0x0EB9

0x0EBB

0x0EC5

0x0EC9

3701

3788

3798

3802

3804

3836

3846

3850

3852

3878

3882

3814

3818

3820

3830

3834

3884

3702

3706

3766

3770

3772

3782

3786

L/KS

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

L/KS

R

1

1

4

2

2

4

2

2

4

2

2

4

4

2

2

4

2

2

4

2

2

2

2

4

UInt16

UInt16

DATETIME

Float32

Float32

DATETIME

Float32

Float32

DATETIME

Float32

Float32

DATETIME

Float32

Float32

DATETIME

Float32

Float32

DATETIME

Float32

Float32

DATETIME

Float32

Float32

DATETIME

Minute

— kW kW

— kVAR kVAR

— kVA kVA

A

A

A

A

A

A

A

A

Mittelwertmethode:

1 = Zeitlich festgelegter Gleitblock

2 = Zeitlich festgelegter fester Block

Dauer des Mittelwertintervalls

Rücksetzung Spitzenmittelwert, Datum und

Uhrzeit

Wirkleistungsmittelwert

Spitzenmittelwert Wirkleistung

Spitzenmittelwert Wirkleistung, Datum und

Uhrzeit

Blindleistungsmittelwert

Spitzenmittelwert Blindleistung

Spitzenmittelwert Blindleistung, Datum und

Uhrzeit

Scheinleistungsmittelwert

Spitzenmittelwert Scheinleistung

Spitzenmittelwert Scheinleistung, Datum und

Uhrzeit

Mittelwert Strom I1

Spitzenmittelwert Strom I1

Spitzenmittelwert Strom I1, Datum und Uhrzeit

Mittelwert Strom I2

Spitzenmittelwert Strom I2

Spitzenmittelwert Strom I2, Datum und Uhrzeit

Mittelwert Strom I3

Spitzenmittelwert Strom I3

Spitzenmittelwert Strom I3, Datum und Uhrzeit

Durchschnittlicher Strommittelwert

Durchschnittlicher Spitzenmittelwert Strom

Durchschnittlicher Spitzenmittelwert Strom,

Datum und Uhrzeit

7DE02-0438-13 43

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Kommunikation über Modbus

Adresse

Mittelwert

Register

Aktion

(L/S/SB)

Energiewerte – 32-Bit-Fließkommazahl

Größe Typ Units

0x9D08 40201 L/KS 1 UInt16 —

0x9D09

0x9D0B

0x9D0F

0x9D11

0x9D13

40202

40204

40208

40210

40212

R

R

R

L/KS

R

2

2

4

1

4

UInt16

DATETIME

Float32

Float32

DATETIME

0x9D17

0x9D19

0x9D1B

0x9D1F

0x9D21

0x9D23

0x9D27

0x9D29

0x9D2B

0x9D2F

0x9D31

0x9D33

0x9D37

0x9D39

0x9D3B

0x9D47

0x9D49

40216

40218

40220

40224

40226

40228

40244

40248

40250

40252

40264

40266

40232

40234

40236

40240

40242

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

R

2

2

4

2

2

4

4

2

2

4

2

2

4

2

2

2

2

Float32

Float32

DATETIME

0x9D4B 40268 R 4

Gesamtenergie (kann nicht zurückgesetzt werden)

0xB02B 45100 R 2

0xB02D 45102 R 2

0xB02F 45104 R 2

0xB031 45106 R 2

Teilenergie

0xB033

0xB035

45108

45110

R

R

2

2

Phasenenergie

0xB037 45112

0xB039

0xB03B

45114

45116

R

R

R

2

2

2

DATETIME

Float32

Float32

Float32

Float32

Float32

Float32

Float32

Float32

Float32

Float32

Float32

DATETIME

Float32

Float32

DATETIME

Float32

Float32

DATETIME

Float32

Float32

DATETIME

Float32

Float32

Wh

Wh

VARh

VARh

Wh

VARh

Wh

Wh

Wh kVAR kVAR

A

A

A

A

A

A

A

A

— kVA kVA

Minute

— kW kW

Beschreibung

Mittelwertmethode:

1 = Zeitlich festgelegter Gleitblock

2 = Zeitlich festgelegter fester Block

Dauer des Mittelwertintervalls

Rücksetzung Spitzenmittelwert, Datum und

Uhrzeit

Wirkleistungsmittelwert

Spitzenmittelwert Wirkleistung

Spitzenmittelwert Wirkleistung, Datum und

Uhrzeit

Blindleistungsmittelwert

Spitzenmittelwert Blindleistung

Spitzenmittelwert Blindleistung, Datum und

Uhrzeit

Scheinleistungsmittelwert

Spitzenmittelwert Scheinleistung

Spitzenmittelwert Scheinleistung, Datum und

Uhrzeit

Mittelwert Strom I1

Spitzenmittelwert Strom I1

Spitzenmittelwert Strom I1, Datum und Uhrzeit

Mittelwert Strom I2

Spitzenmittelwert Strom I2

Spitzenmittelwert Strom I2, Datum und Uhrzeit

Mittelwert Strom I3

Spitzenmittelwert Strom I3

Spitzenmittelwert Strom I3, Datum und Uhrzeit

Durchschnittlicher Strommittelwert

Durchschnittlicher Spitzenmittelwert Strom

Durchschnittlicher Spitzenmittelwert Strom,

Datum und Uhrzeit

Gesamtwirkenergie-Import

Gesamtwirkenergie-Export

Gesamtblindenergie-Import

Gesamtblindenergie-Export

Teil-Wirkenergie-Import

Teil-Blindenergie-Import

Wirkenergie-Import, Phase 1

Wirkenergie-Import, Phase 2

Wirkenergie-Import, Phase 3

44 7DE02-0438-13

Kommunikation über Modbus

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Energiewerte – 32-Bit-Fließkommazahl

Adresse Register

Aktion

(L/S/SB)

Eingangsimpulsmessungszähler

0xB03D 45118 R 2

Größe Typ

Float32

Units

Einheit

Beschreibung

Kumulierungswert Eingangsimpulsmessung

Überlastalarm

Adresse Register

Aktion

(L/S/SB)

Größe

0xAFC8

0xAFC9

0xAFCB

0xAFCC

0xAFCD

0xAFCE

0xAFD2

45001

45002

45004

45005

45006

45007

45011

L/KS

L/KS

L/KS

R

R

R

R

1

2

1

1

1

4

2

Typ

Bitmap

Float32

Bitmap

Bitmap

Bitmap

DATETIME

Float32

Einheiten

— kW

— kW

Beschreibung

Überlastalarm-Einrichtung:

0x0000 = Deaktiviert

0x0100 = Aktiviert

Auslösesollwert

Digitalausgang an Verknüpfung:

0x0000 = Digitalausgang ist nicht mit

Überlastalarm verknüpft

0x0100 = Digitalausgang ist mit Überlastalarm verknüpft

Aktivierungsstatus:

0x0000 = Alarm ist nicht aktiv

0x0100 = Alarm ist aktiv

Nicht-quittierter Status:

0x0000 = Verlaufsalarm wird vom Benutzer quittiert

0x0100 = Verlaufsalarm wird vom Benutzer nicht quittiert

Letzter Alarm – Zeitstempel

Letzter Alarm – Wert

LVCT-Winkelkompensation und -Verhältniskompensation

Adresse

0xDEB6

0xDEB8

Register

Aktion

(L/S/SB)

57015 R 2

Größe Typ

Float32

57017 R 2 Float32

Einheiten rad

Beschreibung

Winkelkompensation

Bereich: -7 bis 1

Verhältniskompensation

Bereich: 0 bis 2

Geräteidentifikation lesen

Objekt-ID

0x00

0x01

Name/Beschreibung

Anbietername

Produktcode

20

20

Länge

0x02

0x03

Firmwareversion

Anbieter-URL

Die Messgeräte unterstützen die Funktion „Geräteidentifikation lesen“ mit den verbindlichen Objekten „Anbietername“, „Produktcode“, „Firmwareversion“,

„Anbieter-URL“, „Produktreihe“, „Produktmodell“ und

„Benutzeranwendungsname“.

06

20

Wert

Schneider Electric

Handelsbezeichnung

XXX.YYY.ZZZ

www.se.com

Hinweis

Der Produktcode-Wert ist identisch mit der

Katalognummer eines jeden Geräts.

Beispiel: A9MEM3x55

7DE02-0438-13 45

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Kommunikation über Modbus

Objekt-ID

0x04

0x05

0x06

Name/Beschreibung

Produktreihe

Produktmodell

Benutzeranwendungsname

20

20

20

Länge Wert iEM3000

Produktmodell

Benutzerkonfigurierbar

Hinweis

Beispiel: A9MEM3x55

Werkeinstellung = Produktmodell

Die Lesen-Geräte-ID-Codes 01, 02 und 04 werden unterstützt:

• 01 = Anforderung einer grundlegenden Geräteidentifikation (Streamzugriff)

• 02 = Anforderung einer regelmäßigen Geräteidentifikation (Streamzugriff)

• 04 = Anforderung eines spezifischen Identifikationsobjekts (Einzelzugriff)

Die Modbus-Anforderung und -Antwort sind konform mit der Modbus-

Anwendungsprotokollspezifikation.

46 7DE02-0438-13

Kommunikation über BACnet

Kommunikation über BACnet

iEM3400 / iEM3500-Reihe

BACnet-Kommunikation – Übersicht

Kommunikation über BACnet MS/TP-Protokoll ist auf den

Messgerätmodellen iEM3465 / iEM3565 verfügbar.

Die Informationen in diesem Abschnitt richten sich an Benutzer, die über fortgeschrittene Kenntnisse zum BACnet-Protokoll, zu ihrem

Kommunikationsnetzwerk und zu ihrem Stromnetz verfügen.

Wichtige Begriffe

APDU

Bestätigte Meldung

COV

Gerät

MS/TP

Objekt

Aktueller Wert

Eigenschaft

Dienst

Abonnement

Begriff

Abonnementsbenachrichtigung

Nicht bestätigte Meldung

Definition

Application Protocol Data Unit (Anwendungsprotokoll-Dateneinheit) – der Datenteil der BACnet-

Meldung.

Eine Meldung, auf die das Gerät eine Antwort erwartet.

Wertänderung – damit wird der Betrag festgelegt, um den sich der Wert ändern muss, damit das

Messgerät eine Abonnementsbenachrichtigung sendet.

Ein BACnet-Gerät ist ein Gerät, das für das Verstehen und die Nutzung des BACnet-Protokolls konzipiert ist (z. B. ein BACnet-fähiges Messgerät oder Softwareprogramm). Es enthält Informationen

über das Gerät und die Gerätedaten in Objekten und Objekteigenschaften. Ihr Messgerät ist ein

BACnet-Gerät.

Master-Slave/Token-Passing über RS-485.

Stellt das Gerät und die Gerätedaten dar. Jedes Objekt hat einen Typ (z. B. Analogeingabe oder

Binäreingabe) und eine Reihe von Eigenschaften.

Der aktuelle Wert eines Objekts.

Die kleinste Informationseinheit bei der BACnet-Kommunikation. Sie besteht aus einem Namen, dem

Datentyp und einem Wert.

Meldungen von einem BACnet-Gerät zu einem anderen

Erstellt eine Beziehung zwischen dem Server und dem Messgerät, sodass eine Benachrichtigung gesendet wird, wenn sich die Eigenschaft „Aktueller Wert“ eines Objekts um mehr als den konfigurierten COV-Schwellenwert (COV_Increment) ändert.

Die Nachricht, die das Messgerät sendet, um darauf hinzuweisen, dass ein Wertänderungsereignis

(COV) aufgetreten ist.

Eine Meldung, auf die das Gerät keine Antwort erwartet

BACnet-Protokollunterstützung

BACnet-Komponente

Protokollversion

Protokollrevision

Standard-Geräteprofil (Anhang L)

Rufen Sie www.se.com

auf und suchen Sie nach Ihrem Messgerätmodell, um die

Konformitätserklärung des Herstellers (PICS – Protocol Implementation

Conformance Statement) für Ihr Messgerät abzurufen.

Das Messgerät unterstützt das BACnet-Protokoll wie folgt:

BACnet-Interoperabilitätsbausteine (Anhang K)

Beschreibung

1

6

BACnet Application Specific Controller (B-ASC)

DS-RP-B (Data Sharing – Read Property – B)

DS-RPM-B (Data Sharing – Read Property Multiple – B)

DS-WP-B (Data Sharing – Write Property – B)

DS-COV-B (Data Sharing – COV – B)

7DE02-0438-13 47

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Kommunikation über BACnet

Netzwerkoptionen (Datenverbindungsschicht)

Zeichensatz

Unterstützte Dienste

Segmentierung

Einbindung statischer Geräteadressen

Vernetzungsoptionen

Objekttyp

Geräteobjekt

BACnet-Komponente

Analogeingabeobjekt

Analogwertobjekt

Binäreingabeobjekt

Beschreibung

DM-DDB-B (Device Management – Dynamic Device Binding – B)

DM-DOB-B (Device Management – Dynamic Object Binding – B)

DM-DCC-B (Device Management – Device Communication Control – B)

MS/TP-Master (Klausel 9)

Baudrate 9600, 19200, 38400, 57600, 76800

ANSI X3.4

subscribeCOV readProperty readPropertyMultiple writeProperty deviceCommunicationControl who-HAS who-Is

I-Am

I-Have

Bestätigte COV-Benachrichtigung

Unbestätigte COV-Benachrichtigung

Das Messgerät unterstützt keine Segmentierung.

Das Messgerät unterstützt keine Einbindung statischer Geräteadressen.

Keine

Die folgenden Standard-Objekttypen werden unterstützt:

Unterstützte optionale

Eigenschaften

Max_Master

Max_Info_Frames

Beschreibung

Standort

Local_Date

Local_Time

Active_COV_Subscriptions

Profilname

COV_Increment

Unterstützte schreibbare

Eigenschaften

Object_Name

Max_Master

Max_Info_Frames

Beschreibung

Standort

APDU_Timeout

Number_Of_APDU_Retries

Proprietäre Eigenschaften

D_800

ID_801

ID_802

Implementierung der BACnet-Kommunikation

Grundlegende Kommunikationsparameter konfigurieren

Bevor Sie über das BACnet-Protokoll mit dem Messgerät kommunizieren, nutzen

Sie das Front-Bedienfeld, um die folgenden Einstellungen zu konfigurieren:

48 7DE02-0438-13

Kommunikation über BACnet

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Einstellung Mögliche Werte

Baud rate

Mac Address

Device ID

9600

19200

38400

57600

76800

1 – 127

0–4194303

Vergewissern Sie sich, dass die MAC-Adresse in der seriellen Schleife einzigartig und die Geräte-ID unverwechselbar in Ihrem BACnet-Netzwerk ist.

Kommunikations-LED-Anzeige für BACnet-Messgeräte

Die LED zeigt den Status der Messgerätkommunikation mit dem Netzwerk an.

LED-Zustand

Die LED ist aus

Die LED blinkt

Beschreibung

Die Kommunikation ist nicht aktiv.

Die Kommunikation ist aktiv.

HINWEIS: Die LED blinkt, auch wenn ein Kommunikationsfehler vorliegt.

COV-Abonnements

Das Messgerät unterstützt bis zu 14 COV-Abonnements

(Wertänderungsabonnements). Sie können mit Ihrer BACnet-kompatiblen

Software COV-Abonnements zu Analogeingabe- und Binäreingabeobjekten hinzufügen.

BACnet-Objekt- und -Eigenschaftsinformationen

In den folgenden Abschnitten sind die auf dem Messgerät unterstützten Objekte und Eigenschaften aufgeführt.

Geräteobjekt

Eigenschaft des

Geräteobjekts

Object_Identifier

Object_Name

Object_Type

System_Status

Vendor_Name

R

R

R

L/S

R

L/S

Die folgende Tabelle enthält die Eigenschaften des Geräteobjekts sowie

Hinweise, ob eine Eigenschaft schreibgeschützt ist oder nicht und ob der Wert der

Eigenschaft im integrierten nichtflüchtigen Speicher des Messgeräts gespeichert wird.

Mögliche Werte Beschreibung Gespeichert

— Konfigurierbar

Konfigurierbar

Gerät

Betriebsbereit

Schneider Electric

Das ist die unverwechselbare ID-Nummer des

Messgeräts im Format <Gerät, Nr.>.

HINWEIS: Sie müssen das Front-

Bedienfeld für die Konfiguration der Geräte-

ID-Nummer verwenden.

Ein konfigurierbarer Name für das Messgerät.

Werkseitig wird das Messgerät mit dem Namen

<Modellbezeichnung>_<Seriennummer> (z. B.

_0000000000) ausgeliefert.

Der Objekttyp für das Messgerät.

Der Wert dieser Eigenschaft ist immer

„Operational“.

Name des Messgerätherstellers

7DE02-0438-13 49

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Eigenschaft des

Geräteobjekts

Vendor_Identifier

Model_Name

R

R

L/S Gespeichert

— 10

Mögliche Werte

— iEM3X65

Firmware_Revision

Application_Software_

Version

Description

Location

Protocol_Version

Protocol_Revision

Protocol_Services_

Supported

R

R

L/S

L/S

R

R

R

Protocol_Object_Types_

Supported

R

Object_list R

Max_APDU_Length_

Accepted

R

Segmentation_Supported R

Local_Date R

Local_Time R

APDU_Timeout

Number_Of_APDU_

Retries

Max_Master

Max_Info_Frames

Device_Address_Binding R

Database_Revision R

L/S

L/S

L/S

L/S

1000–30000

1–10

1 – 127

1–14

Variiert

Variiert

Variiert

Konfigurierbar

Konfigurierbar

Variiert

Variiert

0000 0100

0000 1011

0100 0000

0000 0000

0110 0000

1011 0000

1000 0000

0000 0000

0000 0000

Variiert

480

0x03

Konfigurierbar

Konfigurierbar

Kommunikation über BACnet

Beschreibung

Die Kennung des BACnet-Anbieters für

Schneider Electric.

Gerätemodell (z. B. iEM3465) und

Seriennummer im Format

<Modellbezeichnung>_<Seriennummer> (z. B.

iEM3465_0000000000).

BACnet-Firmwareversion gespeichert im Format x.x.x (z. B. 1.7.2).

Messgerät-Firmwareversion gespeichert im

Format x.x.xxx (z. B. 1.0.305).

Optionale Beschreibung des Messgeräts – auf

64 Zeichen begrenzt.

Optionale Beschreibung des Messgerät-

Einbauorts – auf 64 Zeichen begrenzt.

BACnet-Protokollversion (z. B. Version 1)

BACnet-Protokollrevision (z. B. Revision 6)

Vom Messgerät unterstützte BACnet-Dienste: subscribeCOV, readProperty, readPropertyMultiple, writeProperty, deviceCommunicationControl, who-HAS, who-Is

Vom Messgerät unterstützte BACnet-

Objekttypen: Analogeingabe, Binäreingabe, mehrstufige Eingabe, Gerät.

Liste der Objekte im Messgerät:

DE1, AI0–AI55, AV0, BI0–BI6

Maximale Paketgröße (bzw.

Anwendungsprotokoll-Dateneinheit), die das

Messgerät verarbeiten kann – in Byte.

Das Messgerät unterstützt keine Segmentierung.

Date

HINWEIS: Sie müssen das Front-

Bedienfeld verwenden, um das Datum für das Messgerät einzustellen.

Time

HINWEIS: Sie müssen das Front-

Bedienfeld verwenden, um das Datum für das Messgerät einzustellen.

Der Zeitraum (in Millisekunden), nach dem das

Messgerät versucht, eine bestätigte Nachricht, die nicht beantwortet wurde, erneut zu senden.

Die Anzahl der Versuche, die das Messgerät unternimmt, um eine unbeantwortete bestätigte

Anforderung erneut zu senden.

Die höchste Master-Adresse, die das Messgerät zu erkennen versucht, wenn der nächste Knoten unbekannt ist.

Die maximale Anzahl an Nachrichten, die das

Messgerät senden kann, bevor es das Token weitergeben muss.

Die Geräteadressen-Verknüpfungstabelle ist stets leer, weil das Messgerät den Dienst „who-

Is“ nicht einleitet.

Eine Zahl, die erhöht wird, wenn sich die

Objektdatenbank im Messgerät ändert (zum

50 7DE02-0438-13

Kommunikation über BACnet

Eigenschaft des

Geräteobjekts

L/S Gespeichert

Active_COV_

Subscriptions

Profile_Name

ID 800

ID 801

ID 802

R

R

R

R

R

Variiert

Variiert

Variiert

Variiert

Variiert

Mögliche Werte iEM3400 / iEM3500-Reihe

Beschreibung

Beispiel wenn ein Objekt erstellt oder gelöscht wird oder wenn sich die ID eines Objekts ändert).

Liste der COV-Abonnements (COV = Change of

Value – Wertänderung), die aktuell im Messgerät aktiv sind.

Gerätekennung mit dem Hersteller, der Baureihe und dem speziellen Modell des Messgeräts (z. B.

10_iEM3000_iEM3465).

Datum und Uhrzeit der letzten

Energierücksetzung

Datum und Uhrzeit der letzten Rücksetzung des

Kumulierungswerts der Eingangsimpulsmessung

Datum und Uhrzeit des letzten Alarms (DD/MM/

YYYY hh:mm:ss)

Analogeingabeobjekte

30

31

32

33

34

Objekt-ID

27

28

29

35

36

Wh

Wh

Wh

Wh

Wh

Wh

Wh

Wh

Wh

Units

37

38

39

40

41

Wh

Wh

Wh

Wh

In den folgenden Tabellen sind die Analogeingabeobjekte (AI) zusammen mit den

Einheiten und dem COV-Standardwert (sofern zutreffend) für jedes AI-Objekt aufgelistet.

HINWEIS: Der Werttyp für alle AI-Objekte ist „Real“.

Messwerte für Energie und Energie nach Tarif

Die Messwerte für Energie und Energie nach Tarif, die nachstehend aufgeführt sind, bleiben bei Spannungsausfällen erhalten.

100

100

100

100

100

100

100

100

100

Vorgabe-COV

100

100

100

100

10

1

Objektbezeichnung/-beschreibung

AI27 – Total active energy import

AI28 – Total active energy export

AI29 – Total reactive energy import

AI30 – Total reactive energy export

AI31 – Partial active energy import

AI32 – Partial reactive energy import

AI33 – Active energy import phase 1

AI34 – Active energy import phase 2

AI35 – Active energy import phase 3

AI36 – Accumulation

Kumulierungswert Eingangsimpulsmessung

AI37 – Tariff Energy Active Rate

Bezeichnet den aktiven Tarif:

0 = Mehrfachtariffunktion deaktiviert

1 = Satz A (Tarif 1) aktiv

2 = Satz B (Tarif 2) aktiv

3 = Satz C (Tarif 3) aktiv

4 = Satz D (Tarif 4) aktiv

AI38 – Rate A (Tariff 1) active energy import

AI39 – Rate B (Tariff 2) active energy import

AI40 – Rate C (Tariff 3) active energy import

AI41 – Rate D (Tariff 4) active energy import

7DE02-0438-13 51

15

16

17

18

22

23

24

19

20

21

25

26

11

12

13

14

Objekt-ID

7

8

9

10

Units

V

V

V

V

V

V

A

A

A

A

V

V kW kW kW kW kVAR kVA

Hz iEM3400 / iEM3500-Reihe

Kommunikation über BACnet

Momentan-Effektivmessungen (RMS)

10

0,2

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

Vorgabe-COV

50

50

50

50

Objektbezeichnung/-beschreibung

AI07 – Current Phase 1

AI08 – Current Phase 2

AI09 – Current Phase 3

AI10 – Current Average

AI11 – Voltage L1-L2

AI12 – Voltage L2-L3

AI13 – Voltage L3-L1

AI14 – Voltage Average L-L

AI15 – Voltage L1-N

AI16 – Voltage L2-N

AI17 – Voltage L3-N

AI18 – Voltage Average L-N

AI19 – Active Power Phase 1

AI20 – Active Power Phase 2

AI21 – Active Power Phase 3

AI22 – Active Power Total

AI23 – Reactive Power Total

AI24 – Apparent Power Total

AI25 – Power Factor Total

AI26 – Frequency

Objekt-ID

44

45

46

47

48

Einheiten

Sekunden

Hz

Messgerätinformationen

Die folgenden AI-Objekte zeigen Informationen zum Messgerät und dessen

Konfiguration an.

HINWEIS: Auf die Konfigurationsdaten des Messgeräts kann über die

BACnet-Kommunikationsschnittstelle zugegriffen werden. Allerdings müssen

Sie die Messgeräteinstellungen über das Front-Bedienfeld konfigurieren.

10

Vorgabe-

COV

1

1

1

1

Objektbezeichnung/-beschreibung

AI44 – Meter operation time

Die Zeit in Sekunden, die seit der letzten Einschaltung des Messgeräts vergangen ist.

AI45 – Number of phases

1, 3

AI46 – Number of wires

2, 3, 4

AI47 – Power system type

0 = Einphasig, 2-Leiter-System, L-N

1 = Einphasig, 2-Leiter-System, L-L

2 = Einphasig, 3-Leiter-System, L-L, mit N

3 = Dreiphasig, 3-Leiter-System

11 = Dreiphasig, 4-Leiter-System

13 = Einphasig, 4-Leiter-System, Mehrfach-L-N

AI48 – Nominal frequency

50, 60

52 7DE02-0438-13

Kommunikation über BACnet

Objekt-ID

49 —

Einheiten

50

51

52

V

V

53

54

55

A

A

— iEM3400 / iEM3500-Reihe

1

1

1

1

1

1

1

Vorgabe-

COV

Objektbezeichnung/-beschreibung

AI49 – Number of VTs

0–10

AI50 – VT Primary

AI51 – VT Secondary

AI52 – Number of CTs

1, 2, 3

AI53 – CT Primary

AI54 – CT Secondary

AI55 – VT connection type

0 = Direktanschluss, keine SPW

1 = Dreiphasig, 3-Leiter-System (2 SPW)

2 = Dreiphasig, 4-Leiter-System (3 SPW)

Objekt-ID

00

01

Units

Informationen zu den Kommunikationseinstellungen

Die folgenden AI-Objekte zeigen Informationen zu den

Kommunikationseinstellungen des Messgeräts an.

HINWEIS: Sie können per BACnet-Kommunikation auf die

Kommunikationskonfigurationsdaten des Messgeräts zugreifen. Allerdings müssen Sie die Messgeräteinstellungen über das Front-Bedienfeld konfigurieren.

1

1

Vorgabe-COV Objektbezeichnung/-beschreibung

AI00 – BACnet MAC Address

AI01 – BACnet Baud Rate

Objekt-ID

02 ms

Units

03

04

05

Informationen zum Digitaleingangs- und -ausgangsstatus

Die folgenden AI-Objekte zeigen Informationen zu den E/A-Einstellungen des

Messgeräts an.

HINWEIS: Sie können per BACnet-Kommunikation auf die E/A-

Konfigurationsdaten des Messgeräts zugreifen. Allerdings müssen Sie die

Messgeräteinstellungen über das Front-Bedienfeld konfigurieren.

1

Vorgabe-COV

1

1

1

Objektbezeichnung/-beschreibung

AI02 – Pulse Duration

Die Energieimpulsdauer des Digitalausgangs in Millisekunden.

HINWEIS: Diese Informationen gelten nur, wenn der Steuerungsmodus des

Digitaleingangs auf Energieimpulse eingestellt ist.

AI03 – Pulse Weight

Die Einstellung für Impulse/Einheit des Digitaleingangs, wenn er für die

Eingangsimpulsmessung konfiguriert ist.

HINWEIS: Diese Informationen gelten nur, wenn der Digitaleingang auf „Input

Metering“ eingestellt ist.

AI04 – Pulse Constant

Die Einstellung für Impulse/kWh des Digitalausgangs.

HINWEIS: Diese Informationen gelten nur, wenn der Steuerungsmodus des

Digitaleingangs auf Energieimpulse eingestellt ist.

AI05 – Digital Input Mode

0 = Normal (Eingangsstatus)

2 = Mehrfachtarif-Steuerung

3 = Eingangsimpulsmessung

7DE02-0438-13 53

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Objekt-ID Units

06

42

43

— kW kW

Kommunikation über BACnet

1

Vorgabe-COV

10

10

Objektbezeichnung/-beschreibung

5 = Rücksetzung aller Teilenergie-Protokolle

AI06 – Digital Output Mode

2 = Alarm

3 = Energie

0xFFFF (65535 Dez.) = Deaktiviert

AI42 – Pickup Setpoint

Alarm-Auslösesollwert für Wirkleistung in kW

AI43 – Last Alarm Value

Analogwertobjekt

Befehle

Überlastalarm quittieren

Teilenergiezähler zurücksetzen

Eingangsimpulsmessungszähler zurücksetzen

Auf dem Messgerät ist ein Analogwerteobjekt (AV-Objekt) mit der Bezeichnung

„AV00 – Command“ verfügbar. Die verfügbaren Befehle sind in der folgenden

Tabelle angegeben. Geben Sie die in der Spalte „Present_Value“ angegebene

Zahl in der Eigenschaft „Present_Value“ des AV-Objekts ein, um den damit verknüpften Befehl in das Messgerät zu schreiben.

Present_Value entry

20001.00

Objektbezeichnung/-beschreibung

2020.00

2023.00

Damit quittieren Sie einen Überlastalarm.

Nachdem Sie den Alarm quittiert haben, verschwindet die Alarmanzeige vom

Display des Front-Bedienfelds. Dadurch ändert sich jedoch nichts an dem Zustand, der zu dem Alarm geführt hat.

Damit wird der Kumulierungswert der Teilenergie auf „0“ zurückgesetzt.

Die Register für Teil-Wirk-/Teil-Blindenergie, Energie nach Tarif und Phasenenergie werden zurückgesetzt.

Damit wird der Kumulierungswert der Eingangsimpulsmessung auf „0“ zurückgesetzt.

Binäreingabeobjekte

Die folgende Tabelle enthält die Binäreingabeobjekte (BI-Objekte), die im

Messgerät verfügbar sind.

HINWEIS: Der Werttyp für alle BI-Objekte ist „boolesch“.

Objekt-ID

0

1

2

3

Objektbezeichnung/-beschreibung

BI00 – Digital Output Enable

Gibt an, ob der Digitaleingang als Energieimpulsausgang funktioniert oder nicht:

0 = Digitalausgang ist deaktiviert

1 = Der Digitalausgang ist mit dem Wirkenergie-Impulsausgang verknüpft

BI01 – Digital Input Association Enable

Gibt an, ob der Digitaleingang mit der Eingangsimpulsmessung verknüpft ist oder nicht:

0 = Der Digitaleingang ist nicht mit der Eingangsimpulsmessung verknüpft

1 = Der Digitaleingang ist mit der Eingangsimpulsmessung verknüpft

BI02 – Digital Input Status

0 = Relais offen

1 = Relais geschlossen

HINWEIS: Diese Informationen gelten nur, wenn der Digitaleingang auf „Input

Status“ eingestellt ist.

BI03 – Alarm Enable

Gibt an, ob der Überlastalarm aktiviert oder deaktiviert ist:

0 = Deaktiviert

54 7DE02-0438-13

Kommunikation über BACnet

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Objekt-ID

4

5

6

Objektbezeichnung/-beschreibung

1 = Aktiviert

BI04 – Digital Output Association Enable

Gibt an, ob der Digitalausgang für Alarme konfiguriert ist:

0 = Digitalausgang ist deaktiviert

1 = für Alarm (der Digitalausgang ist mit dem Überlastalarm verknüpft)

BI05 – Alarm Status

0 = Alarm ist nicht aktiv

1 = Alarm ist aktiv

BI06 – Unacknowledged status

0 = Verlaufsalarm wurde quittiert

1 = Verlaufsalarm wurde nicht quittiert

7DE02-0438-13 55

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Leistung, Energie und Leistungsfaktor

Leistung, Energie und Leistungsfaktor

Leistung (PQS)

Die typische Last eines elektrischen Wechselspannungssystems weist sowohl ohmsche als auch (induktive oder kapazitive) Blindkomponenten auf. Ohmsche

Lasten verbrauchen Wirkleistung (P) und Blindlasten verbrauchen Blindleistung

(Q).

Die Scheinleistung (S) ist die Vektorsumme aus Wirkleistung (P) und Blindleistung

(Q):

S = P 2 + Q 2

Die Wirkleistung wird in Watt (W oder kW), die Blindleistung wird in Var (VAr oder kVAr) und die Scheinleistung wird in Voltampere (VA oder kVA) gemessen.

Leistung und PQ-Koordinatensystem

Das Messgerät verwendet zur Berechnung der Scheinleistung die Werte der

Wirkleistung (P) und der Blindleistung(Q) im PQ-Koordinatensystem.

+Q

(+kVAr)

Quadrant 2 Quadrant 1

-P

(-kW)

Q ( + )

S

P (-)

Q (-)

P (-)

S

S

P (+)

Q ( + )

P (+)

S

Q (-)

+P

(+kW)

Quadrant 3 Quadrant 4

-Q

(-kVAr)

Leistungsfluss

Ein positiver Leistungsfluss P(+) und Q(+) bedeutet, dass Leistung von der

Spannungsquelle in Richtung Last fließt. Ein negativer Leistungsfluss P(–) und Q

(–) bedeutet, dass Leistung von der Last in Richtung Spannungsquelle fließt.

Energie geliefert (importiert)/Energie bezogen (exportiert)

Das Messgerät wertet die Energie gemäß der Flussrichtung der Wirkleistung (P) als geliefert (importiert) bzw. als bezogen (exportiert).

Gelieferte (importierte) Energie bedeutet einen positiven Wirkleistungsfluss (+P) und bezogene (exportierte) Energie bedeutet einen negativen Wirkleistungsfluss

(–P).

56 7DE02-0438-13

Leistung, Energie und Leistungsfaktor

Quadrant 1

Quadrant 2

Quadrant 3

Quadrant 4

Quadrant Wirkleistungsfluss (P)

Positiv (+)

Negativ (–)

Negativ (–)

Positiv (+) iEM3400 / iEM3500-Reihe

Energie geliefert (importiert) oder bezogen (exportiert)

Energie geliefert (importiert)

Energie bezogen (exportiert)

Energie bezogen (exportiert)

Energie geliefert (importiert)

Leistungsfaktor (LF)

Der Leistungsfaktor (LF) ist das Verhältnis zwischen Wirkleistung (P) und

Scheinleistung (S).

Der LF wird als Zahl zwischen –1 und 1 oder als Prozentwert von –100 % bis 100

% bereitgestellt, wobei das Vorzeichen von der Konvention bestimmt wird.

PF =

P

S

Eine rein ohmsche Last hat keine Blindkomponenten, so dass ihr Leistungsfaktor

1 ist (LF = 1 bzw. Leistungsfaktor Eins). Induktive oder kapazitive Verbraucher führen die Blindleistungskomponente (Q) im Stromkreis ein, was dazu führt, dass der LF näher ans 1 heranrückt.

Realer LF

Der reale Leistungsfaktor umfasst den Oberwellenanteil.

Konventionen für LF voreilend/nacheilend

Das Messgerät wertet den Leistungsfaktor als voreilend (LF kapazitiv) bzw. als nacheilend (LF induktiv) wenn die Stromwellenform gegenüber der

Spannungswellenform entsprechend vor- oder nacheilt.

Stromphasenverschiebung gegenüber der Spannung

Bei rein ohmschen Lasten ist die Stromwellenform phasengleich mit der

Spannungswellenform. Bei kapazitiven Lasten eilt der Strom der Spannung voraus. Bei induktiven Lasten eilt der Strom der Spannung nach.

Strom und Spannung gleichphasig

(ohmsch)

Stromvoreilung/-nacheilung und Lasttyp

Strom eilt der Spannung voraus

(kapazitiv)

Strom eilt der Spannung nach (induktiv)

7DE02-0438-13 57

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Leistung und LF voreilend/nacheilend

+Q

(+kVAr)

Leistung, Energie und Leistungsfaktor

Quadrant 2 Quadrant 1

-P

(-kW)

Q ( + )

LF voreilend

LF nacheilend

Q (-)

S

P (-)

P (-)

S

S

P (+)

P (+)

Q ( + )

LF nacheilend

+P

(+kW)

Q (-)

LF voreilend

S

Quadrant 3 Quadrant 4

-Q

(-kVAr)

Übersicht über LF voreilend/nacheilend

HINWEIS: Die Unterscheidung zwischen „voreilend“ und „nacheilend“ entspricht NICHT der Unterscheidung zwischen einem positiven oder negativen Wert. Der Begriff „nacheilend“ bezieht sich stattdessen auf eine induktive Last und der Begriff „voreilend“ auf eine kapazitive Last.

Quadrant

Quadrant 1

Quadrant 2

Quadrant 3

Quadrant 4

Stromphasenverschiebung

Strom eilt der

Spannung nach

Strom eilt der

Spannung voraus

Strom eilt der

Spannung nach

Strom eilt der

Spannung voraus

Induktiv

Induktiv

Lasttyp

Kapazitiv

Kapazitiv

LF nacheilend

LF voreilend

LF nacheilend

LF voreilend

LF-Vorzeichenkonvention

Das Messgerät zeigt positive oder negative Leistungsfaktorwerte gemäß den IEC-

Normen an.

LF-Vorzeichen im IEC-Modus

Das Messgerät gleicht das Leistungsfaktorvorzeichen (LF-Vorzeichen) an die

Flussrichtung der Wirkleistung (P) an.

• Bei positiver Wirkleistung (+P) ist das LF-Vorzeichen positiv (+).

• Bei negativer Wirkleistung (–P) ist das LF-Vorzeichen negativ (–).

58 7DE02-0438-13

Leistung, Energie und Leistungsfaktor

iEM3400 / iEM3500-Reihe

+Q

(+kVAr)

Quadrant 2

S

Q ( + )

-P

(-kW)

LF-Vorzeichen –

LF-Vorzeichen –

Q (-)

P (-)

P (-)

S

Quadrant 3

Quadrant 1

S

P (+)

P (+)

Q ( + )

LF-Vorzeichen +

+P

(+kW)

LF-Vorzeichen +

Q (-)

S

Quadrant 4

-Q

(–kVAr)

Leistungsfaktor-Registerformat

Das Messgerät führt einen einfachen Algorithmus für den LF-Wert aus und speichert diesen im LF-Register.

Jeder Leistungsfaktorwert (LF-Wert) besetzt ein Fließkommaregister für den

Leistungsfaktor (LF-Register). Das Messgerät und die Software werten das LF-

Register für alle Berichte oder Dateneingabefelder gemäß dem folgenden

Diagramm aus:

7DE02-0438-13 59

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Leistung, Energie und Leistungsfaktor

0

– 0 .

5 + 0 .

5

-1

Quadrant 2

-1 ≤ LF ≤ 0

Quadrant 1

0 ≤ LF ≤ 1

-1

Quadrant 3

-1 ≤ LF ≤ 0

Quadrant 4

0 ≤ LF ≤ 1

-0,5 +0,5

0

0 bis -1 -1 bis 0 0 bis +1 +1 bis 0

LF-Wert

0

Quadrant 3

-10 +1

Quadrant 2 Quadrant 1 Quadrant 4

0

LF-Register

-2

Quadrant 2

-10

Quadrant 3 Quadrant 1 Quadrant 4

+1 +2

-2 bis -1 -1 bis 0 0 bis +1 +1 bis +2

-2 = 0

-1,5

Quadrant 2

-2 ≤ LF-Register ≤ -1

Quadrant 1

0 ≤ LF-Register ≤ 1

+0,5

+1

+1

Quadrant 3

-1 ≤ LF-Register ≤ 0

Quadrant 4

2 ≤ LF-Register ≤ 1

-0,5 +1,5

0 + 2

Der LF-Wert wird mit der folgenden Formel anhand des LF-Registerwertes berechnet:

Quadrant

Quadrant 1

Quadrant 2

LF-Bereich

0 bis +1

-1 bis 0

LF-Registerbereich

0 bis +1

-2 bis -1

LF-Formel

LF-Wert = LF-

Registerwert

LF-Wert = (–2) – (LF-

Registerwert)

60 7DE02-0438-13

Leistung, Energie und Leistungsfaktor

Quadrant

Quadrant 3

Quadrant 4

LF-Bereich

0 bis -1

+1 bis 0 iEM3400 / iEM3500-Reihe

LF-Registerbereich

-1 bis 0

+1 bis +2

LF-Formel

LF-Wert = LF-

Registerwert

LF-Wert = (+2) – (LF-

Registerwert)

7DE02-0438-13 61

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Fehlerbehebung

Überblick

Fehlerbehebung

Das Messgerät enthält keine Teile, die vom Benutzer selbst gewartet werden müssen. Sollte Ihr Messgerät gewartet werden müssen, wenden Sie sich dafür an den für Sie zuständigen Vertriebsmitarbeiter von Schneider Electric.

HINWEIS

GEFAHR VON GERÄTESCHÄDEN

• Öffnen Sie das Messgerätgehäuse nicht.

• Reparieren Sie keine Komponenten des Messgeräts.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann zur Beschädigung des

Geräts führen.

Öffnen Sie das Messgerät nicht. Wird das Messgerät geöffnet, erlischt die

Garantie.

Diagnosebildschirm

Auf dem Diagnosebildschirm werden alle aktuellen Diagnosecodes aufgelistet.

HINWEIS: Der Diagnosebildschirm wird nur angezeigt, wenn ein bestimmtes

Ereignis auftritt.

Diagnosis

A

B

Diagnosecode

Vorhandene Ereignisse

T1 23-Apr-2012

201

1/2

1. Drücken Sie auf die Abwärtstaste, um durch die Hauptbildschirme zu scrollen, bis Sie den Bildschirm Diagnosis erreichen.

2. Drücken Sie auf die Taste , um durch alle vorhandenen Ereignisse zu scrollen.

Diagnosecodes

Diagnosecode 2

101

102

Wenn der Diagnosecode nach dem Befolgen der nachstehenden Anweisungen immer noch angezeigt wird, wenden Sie sich an den technischen Support.

Beschreibung

Die LCD-Anzeige zeigt nichts an.

Die Drucktaster reagieren nicht.

Mögliche Lösungen

Überprüfen und korrigieren Sie den LCD-Kontrast.

Starten Sie das Messgerät neu, indem Sie es aus- und danach wieder einschalten.

Wechseln Sie in den Konfigurationsmodus und wählen

Sie Reset Config aus.

Die Zählung wird wegen eines EEPROM-Fehlers angehalten.

Drücken Sie auf OK , um den Gesamtenergieverbrauch anzuzeigen.

Die Messung wird wegen einer fehlenden

Kalibrierungstabelle angehalten.

Wechseln Sie in den Konfigurationsmodus und wählen

Sie Reset Config aus.

2.

Nicht alle Diagnosecodes gelten für alle Geräte.

62 7DE02-0438-13

Fehlerbehebung

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Diagnosecode 3

201

202

203

204

205

206

207

Beschreibung Mögliche Lösungen

Drücken Sie auf OK , um den Gesamtenergieverbrauch anzuzeigen.

Die Messung dauert an.

Die Frequenzeinstellungen stimmen nicht mit den

Frequenzmesswerten überein.

Die Messung dauert an.

Die Anschlusseinstellungen stimmen nicht mit den

Eingangsanschlüssen überein.

Die Messung dauert an.

Die Phasenfolge ist falsch.

Die Messung dauert an.

Die Gesamt-Wirkenergie ist aufgrund falscher

Spannungs- und Stromanschlüsse negativ.

Die Messung dauert an.

Datum und Uhrzeit wurden aufgrund eines

Spannungsausfalls zurückgesetzt.

Die Messung dauert an.

Der Impuls fehlt wegen einer Überlastung des

Energieimpulsausgangs.

Die Messung dauert an.

Die interne Uhr funktioniert nicht richtig.

Korrigieren Sie die Frequenzeinstellungen entsprechend der Nennfrequenz des Stromnetzes.

Korrigieren Sie die Anschlusseinstellungen entsprechend den Eingangsanschlüssen.

Überprüfen Sie die Kabelanschlüsse und korrigieren

Sie ggf. die Anschlusseinstellungen.

Überprüfen Sie die Kabelanschlüsse und korrigieren

Sie ggf. die Anschlusseinstellungen.

Stellen Sie das Datum und die Uhrzeit ein.

Überprüfen Sie die Einstellungen des

Energieimpulsausgangs und korrigieren Sie sie bei

Bedarf.

Starten Sie das Messgerät durch Aus- und erneutes

Einschalten neu und stellen Sie das Datum und die

Uhrzeit neu ein.

3.

Nicht alle Diagnosecodes gelten für alle Geräte.

7DE02-0438-13 63

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Technische Daten

Elektrische Kenndaten

Stromnetzeingänge

Eigenschaft

Gemessene Spannung

Technische Daten

Überlast

Impedanz

Frequenz

Messkategorie

Spannungseingänge Erforderliche Mindesttemperaturfestigkeit der

Leitungen

Bürde

Leiter

Stromeingänge

Abisolierlänge

Anzugsmoment

Kabelumbau- oder Aufsteck-LVCTs

Rogowskispule

Erforderliche Mindesttemperaturfestigkeit der

Leitungen

Frequenz

Leiter

Abisolierlänge

Anzugsmoment

Ein- und Ausgänge

Eigenschaft

Nummer

Typ

Lastspannung

Programmierbarer Digitalausgang

Maximaler Laststrom

Ausgangswiderstand

Isolation

Leiter

Abisolierlänge

Anzugsmoment

Nummer

Typ

Programmierbarer Digitaleingang

Maximaler Eingang

Spannung

Strom

64

Wert

Sternschaltung: 100–277 V L-N, 173–480 V L-L ± 20 %

Dreieckschaltung: 173–480 V L-L ± 20 %

332 V L–N bzw. 575 V L–L

3 MΩ

50/60 Hz ± 10 %

III

90 °C (194 °F)

< 10 VA

2,5 mm 2

(Empfohlen: Kupferdraht)

8 mm / 0.31 in

0,5 Nm

0,333 V oder 1 V Nennwert

U018-Reihe der Rogowskispulen (bis zu 5000 A)

90 °C (194 °F)

50/60 Hz ± 10 %

6 mm 2

(Empfohlen: Kupferdraht)

8 mm / 0.31 in

0,8 Nm

1

Typ A

5–40 V DC

50 mA

0,1–50 Ω

3,75 kVeff.

1,5 mm 2

6 mm / 0.23 in

0,5 Nm

1

Typ 1 (IEC 61131-2)

40 V DC

4 mA

Wert

7DE02-0438-13

Technische Daten

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Wert Eigenschaft

Spannung im AUS-Zustand

Spannung im EIN-Zustand

Nennspannung

Isolation

Leiter

Abisolierlänge

Anzugsmoment

0–5 V DC

11–40 V DC

24 V DC

3,75 kVeff.

1,5 mm 2

6 mm / 0.23 in

0,5 Nm

Mechanische Kenndaten

Eigenschaft

IP-Schutzklasse

Stoßfestigkeit

Wirkenergie-

Anzeigebereich

Energieimpuls-LED

(gelb 3 )

Wert

Front-Bedienfeld

Gerätekörper

IK08

In kWh oder MWh bis zu 99999999 MWh

IP40

IP20

Blinkfrequenz von 24000 pro x kWh

Blinkfrequenz von 5 pro kWh

Messgerät iEM3400 / iEM3500-Reihe iEM3400 / iEM3500-Reihe iEM3400 / iEM3500-Reihe iEM3400 / iEM3500-Reihe iEM3400-Reihe iEM3500-Reihe

Umgebungsbedingungen

Eigenschaft

Betriebstemperatur

Lagertemperatur

Verschmutzungsgrad

Relative Luftfeuchtigkeit

Standort

Aufstellungshöhe

–25 bis +70 °C

-40 bis 85 °C

2

5 % bis 95 % RH nicht kondensierend

Höchster Taupunkt 36 °C (97 °F)

Nur zum Innengebrauch

≤ 3000 m über NN

Wert

Messgenauigkeit

Messgröße

IEC 62053-22

ANSI C12.20

Klasse 0.5S

Wert

3.

Die Impulse/kWh der Energieimpuls-LED können nicht verändert werden.

7DE02-0438-13 65

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Interne Uhr

Eigenschaft

Typ

Zeitfehler

Pufferzeit

Quarzkristall-basiert

Pufferung durch Superkondensator

< 2,5 s/Tag (30 ppm) bei 25 °C

> 3 Tage bei 25 °C

Wert

Technische Daten

Modbus-Kommunikation

Eigenschaft

Anzahl Schnittstellen

Bezeichnungen

Parität

Baudrate

Isolation

Leiter

Abisolierlänge

Anzugsmoment

Wert

1

0V, D0/-, D1/+, (Abschirmung)

Gerade, ungerade, keine

9600, 19200, 38400

4,0 kVeff.

2,5 mm 2 geschirmtes Twisted-Pair-Kabel

7 mm / 0.28 in

0,5 Nm

Messgerät iEM3455 / iEM3555

BACnet-Kommunikation

Eigenschaft

Anzahl Schnittstellen

Bezeichnungen

Baudrate

Isolation

Leiter

Abisolierlänge

Anzugsmoment

Wert

1

0V, D0/-, D1/+, (Abschirmung)

9600, 19200, 38400, 57600, 76800

4,0 kVeff.

2,5 mm 2 geschirmtes Twisted-Pair-Kabel

7 mm / 0.28 in

0,5 Nm

Messgerät iEM3465 / iEM3565

66 7DE02-0438-13

Chinesische Normenkonformität

Chinesische Normenkonformität

iEM3400 / iEM3500-Reihe

Dieses Produkt erfüllt die folgenden chinesischen Normen:

IEC 61010-1:2010 Safety requirements for electrical equipment for measurement, control, and laboratory use - Part 1: General requirements

7DE02-0438-13 67

Schneider Electric

35 rue Joseph Monier

92500 Rueil Malmaison

Frankreich

+ 33 (0) 1 41 29 70 00 www.se.com

Da Normen, Spezifikationen und Bauweisen sich von Zeit zu Zeit

ändern, ist es unerlässlich, dass Sie die in dieser Veröffentlichung gegebenen Informationen von uns bestätigen.

© 2022 Schneider Electric . Alle Rechte vorbehalten.

7DE02-0438-13

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