Ascon tecnologic K48 Mini-programmer controller Bedienungsanleitung
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K48
Technische Betriebs - und Funktionsanleitung
20/10 - Code: ISTR_M_K48-_D_10_--
Ascon Tecnologic S.r.l.
Viale Indipendenza 56, 27029 Vigevano (PV) • ITALIA
Tel.: +39 0381 69871/ FAX: +39 0381 698730 www.ascontecnologic.com
e-mail: [email protected]
1. AUSSENABMESSUNGEN (mm)
1.1 Dimensionen
48 9.5
K48
Tun
98
Out1 Out2
DIGITALREGLER UND
MINIPROGRAMMIERER
Out3
Prg
1.2 Montageanforderungen
Diese Geräte wurden für eine dauerhafte Installation und Verwendung im überdachten Arbeitsumfeld und für den Einbau in
Schalttafeln entwickelt, wo die Rückseite des Gerätes, die Klemmanschlüsse und die elektrischen Anschlüsse geschützt sind.
Beim Einbau des Gerätes ist folgendes zu beachten:
1. Das Gerät muss gut zugänglich sein.
2. Es darf weder Vibrationen noch Stößen ausgesetzt sein.
3. Es dürfen keine korrodierenden Gase vorhanden sein.
4. Es darf kein Wasser oder sonstige Flüssigkeiten (Kondenswasser) vorhanden sein.
5. Die Umgebungstemperatur muss zwischen 0... 50°C liegen.
6. Die relative Luftfeuchte muss im Messbereich liegen (zwischen 20... 85% RH).
Das Gerät wird in max. 15 mm starke Schalttafeln eingesetzt.
Zur Gewährleistung der höchsten Frontschutzart (IP65), muss eine zusätzliche Dichtung eingesetzt werden.
2. ANSCHLÜSSE
Relais: Out-1, 2: 8A-AC1 (3A-AC3)/250VAC
Relais: Out-3: 5A-AC1 (2A-AC3)/250VAC
SSR: 8mA/8VDC
DI1
DI2
Eingang
TC/mV
Pt100
PTC-NTC
OUT3
Stromversorgung
OUT2
Out 12 VDC max. 20 mA
4... 20 mA passiv (2 drähte)
Ext.
gen.
4... 20 mA aktiv
0/4...20 mA aktiv
0... 50/60 mV; 0... 1 V; 0/1... 5 V; 0/2... 10 V
OUT1
45
2.1 Allgemeine Hinweise zur Verdrahtung
1. Signalkabel nicht mit Leistungskabeln verbinden;
2. Äußere Komponenten (wie Zener-Barrieren) können
Messfehler verursachen, die auf übermäßige oder unausgeglichene Leitungswiderstände zurückzuführen sind oder möglicherweise zu Fehlerstrom führen;
3. Bei Verwendung von Abschirmkabeln darf die Abschirmung nur einseitig angeschlossen werden;
4. Den Leitungswiderstand beachten; ein hoher Leitungswiderstand kann Messfehler verursachen.
Panel + Dichtung max. 9 mm
Ascon Tecnologic - K48 Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 1
2.2 Eingänge
2.2.1 Thermoelement-Eingang
2.2.5 Lineare Signale Eingang (V und mV)
+
-
1
2
Äußerer Widerstand: max. 100 Ω , max. Fehler 0.5% der vollen Bereichlänge.
Kalte Lötstelle: Automatischer Ausgleich zwischen 0… 50°C.
Präzision der kalten Lötstelle: 0.1°C/°C nach 20 Minuten
Warmlauf.
Eingangsimpedanz: > 1 M Ω .
Kalibrierung: Nach EN 60584-1.
Hinweis: Für den Eingang von TC ein Ausgleichskabel, vorzugsweise ein Abschirmkabel verwenden.
2.2.2 Infrarot-Fühler Eingang
+
-
1
2
Exergen
Äußerer Widerstand: Nicht relevant.
Kalte Lötstelle: Automatischer Ausgleich zwischen 0… 50°C.
Präzision der kalten Lötstelle: 0.1°C/°C.
Eingangsimpedanz: > 1 M Ω .
2.2.3 Widerstandsthermometern Eingang (RTD)
1
2
3
RTD
_
+ 1
2
+
_ mV
V
Eingangsimpedanz: > 1 M Ω für mV Eingang.
Präzision: ±0.5% der vollen Eingangsbereichlänge ±1 digit bei 25°C.
2.2.6 Lineare Signale Eingang (mA)
Anschluss von 0/4... 20 mA Signalen mit passivem
Sender und Zusatzversorgung
_
1
_
+ 4 +
2-Draht
Transmitter
4... 20 mA
Eingangsimpedanz: < 51 Ω .
Präzision: ±0.5% der vollen Eingangsbereichlänge ±1 digit bei 25°C.
Absicherung: NICHT Kurzschlussgesichert.
Innere Zusatzversorgung: 12 VDC (±10%), 20 mA max..
Anschluss von 0/4... 20 mA Signalen mit passivem
Sender und externer Versorgung
+
-
1
2 -
Externes
Netzteil
+
-
+
Passive
Sender
0/4... 20 mA
Anschluss von 0/4... 20 mA Signalen mit aktivem
Sender
+
-
1
2
+
-
Aktive
Sender
0/4... 20 mA
Eingangskreislauf: Stromzufuhr (135 µA).
Leitungswiderstand: Automatische Korrektur bis 20 Ω /Draht und max. Fehler um ±0.1% der vollen Eingangsbereichlänge.
Kalibrierung: Nach EN 60751/A2.
Hinweis: Der Widerstand der 3 Drähte muss gleich sein.
2.2.4 Thermistoren Eingang
1
3
Eingangskreislauf: Stromzufuhr (25 µA).
Leitungswiderstand: Nicht kompensiert.
PTC/NTC
2.2.7 Logischen Eingänge
Sicherheitshinweis:
– Kabel der logischen Eingänge nicht mit Leistungskabeln verbinden;
– Äußere Kontakte verwenden, die für 0.5 mA, 5 V DC geeignet sind;
– Das Gerät benötigt mindestens 150 mS, um die Zustands-
änderung des Kontaktes erkennen zu können;
– Die logischen Eingänge sind NICHT vom Messeingang isoliert.
Der äußere Kontakt muss eine doppelte bzw. verstärkte Isolierung zwischen dem logischen Eingang und der Produktionslinie garantieren.
Digitale Eingänge durch potentialfreie Kontakte gesteuert
4 5 6 Logischen
Eingänge
2 1
Ascon Tecnologic - K48 Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 2
2.3 Ausgänge
Sicherheitshinweise:
– Zur Vermeidung von Stromschlägen, das Leistungskabel erst nach Herstellung aller anderen Anschlüsse anschließen;
– Für den Stromanschluss Kabel No 16 AWG oder stärkere
Kabel für Temperaturwerte von mind. 75°C verwenden;
– Ausschließlich Kupferkabel verwenden.
2.3.1 Ausgang 1 (Out 1)
Relaisausgang
C
11 12
NO
2.3.3 Ausgang 3 (Out 3)
Relaisausgang
C
5 6
NO
Leistung der Kontakte: • 5 A /250 V cos j = 1;
• 2 A /250 V cos j = 0.4.
Schaltungen: 1 x 10 5 .
SSR-Ausgang
-
SSR
+
5 6
Leistung der Kontakte: • 8 A /250 V cos j = 1;
• 3 A /250 V cos j = 0.4.
Schaltungen: 1 x 10 5 .
SSR-Ausgang
+ -
11 12
Logisches Niveau 0: Vout < 0.5 VDC;
Logisches Niveau 1: 12 V ± 20% @ 1 mA;
10 V ± 20% @ 20 mA.
Hinweis: Dieser Ausgang ist NICHT isoliert. Das statische
Relais muss eine doppelte Isolierung bzw. eine verstärkte Isolierung zwischen dem Geräteausgang und der Leistungsleitung garantieren.
2.3.2 Ausgang 2 (Out 2)
Relaisausgang
C
9 10
NO
Leistung der Kontakte: • 8 A /250 V cos j = 1;
• 3 A /250 V cos j = 0.4.
Schaltungen: 1 x 10 5 .
SSR-Ausgang
+ -
9 10
Logisches Niveau 0: Vout < 0.5 VDC;
Logisches Niveau 1: 12 V ± 20% @ 1 mA;
10 V ± 20% @ 20 mA.
Hinweis: Dieser Ausgang ist NICHT isoliert. Das statische
Relais muss eine doppelte Isolierung bzw. eine verstärkte Isolierung zwischen dem Geräteausgang und der Leistungsleitung garantieren.
2.4 Stromversorgung
7 8
Stromversorgung
Netzspannung: • 24 VAC/DC (±10%);
• 100... 240 VAC/DC (±10%).
Verbrauch:
Anmerkungen:
5VA max..
1. Vor Netzanschluss des Gerätes ist sicherzustellen, dass die Netzspannung den Angaben auf dem Geräteschild entspricht.
2. Zur Vermeidung von Stromschlägen, die Netzspannung erst nach Herstellung aller anderen Anschlüsse anschließen.
3. Für den Stromanschluss Kabel No 16 AWG oder stärkere Kabel für Temperaturwerte von mind. 75°C verwenden.
4. Ausschließlich Kupferleiter verwenden.
5. Für alle Arten von Stromversorgung die Polarität ist es unerheblich.
6. Der Netzeingang ist NICHT durch Sicherungen abgesichert. Es muss eine externe Sicherung Typ T 1A,
250 V vorgesehen werden.
Logisches Niveau 0: Vout < 0.5 VDC;
Logisches Niveau 1: 12 V ± 20% @ 1 mA;
10 V ± 20% @ 20 mA.
Hinweis: Dieser Ausgang ist NICHT isoliert. Das statische
Relais muss eine doppelte Isolierung bzw. eine verstärkte Isolierung zwischen dem Geräteausgang und der Leistungsleitung garantieren.
Ascon Tecnologic - K48 Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 3
3. TECHNISCHE MERKMALE
3.1 Technische Angaben
Gehäuse: UL94 V0 Kunststoff;
Schutzart Frontseite: IP65 (mit zusätzlicher Dichtung) bei
Verwendung im überdachten Arbeitsumfeld nach EN 60070-1;
Schutzart Klemmleiste: IP20 nach EN 60070-1;
Einbau: Frontseitiger Schalttafeleinbau;
Klemmleiste: 12 Schaubanschlüsse M3 Schraube, für Kabeldurchmesser 0.25... 2.5 mm² bzw. (AWG22... AWG14) mit
Anschlussschema;
Einbaumaße: 48 x 48 mm (1.89 x 1.89 in.),
Tiefe 98 mm (3.86 in.);
Aussparung: 45 (+0.6) x 45 (+0.6) mm
[1.77
(+0.023) x 1.77
(+0.023) in.];
Gewicht: 180 g max.;
Stromversorgung:
• 24 VAC/DC (±10% des Nennwertes);
• 100... 240 VAC (±10% des Nennwertes);
Entnahme: 5 VA max.;
Isolierspannung: 2300 V rms nach EN 61010-1;
Display: 4-stellige rote LED-Anzeige h 12 mm + Bargraph mit 3 LEDs;
Display-Aktualisierzeit: 500 ms;
Messprobezeit: 130 ms;
Genauigkeit: 30000 Schaltungen;
Gesamtgenauigkeit: ±0.5% Vollausschlag ±1 Digit bei 25°C
Umgebungstemperatur;
Elektromagnetische Verträglichkeit und Sicherheitsanforderungen:
EMV 2004/108/CE (EN 61326-1) Vorschriften,
NS 2006/95/CE (EN 61010-1) Vorschriften;
Installationskategorie: II;
Umweltbelastung: 2;
Temperaturdrift: In der Gesamtgenauigkeit inbegriffen;
Betriebstemperatur: 0... 50°C (32... 122°F);
Lagertemperatur: -30... +70°C (-22... +158°F);
Luftfeuchtigkeit: 20... 85% RH nicht kondensierend;
Die Umzäunungen: WATCHDOG (Hardware / Software) für die automatische Rückstellung.
4. WIE BESTELLEN
Modell
K48 - = Regler
K48T = Regler + Schaltuhr
K48P = Regler + Schaltuhr + Programmierer
Stromversorgung
H = 100... 240 VAC
L = 24 VAC/DC
Eingangsart
C = J, K, R, S, T, PT100, 0/12... 60 mV
E = J, K, R, S, T, PTC, NTC, 0/12... 60 mV
I = 0/4... 20 mA
V = 0... 1 V, 0/1... 5 V, 0/2... 10 V
Ausgang 1 (Out 1)
R = Relais SPDT 8 A (ohmsche Last)
O = VDC für SSR
Ausgang 2 (Out 2)
= Nicht vorhanden
R = Relais SPDT 8 A (ohmsche Last)
O = VDC für SSR
Ausgang 3 (Out 3)/Digitaleingänge
= Nicht vorhanden
R = Relais 1 SPST Schließer 5 A (ohmsche Last)
O = VDC für SSR
D = 2 Digitaleingänge
Ascon Tecnologic - K48 Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 4
5. GERÄTEKONFIGURATION
5.1 Einführung
Das Gerät setzt sich sofort nach Einspeisung in Betrieb und berücksichtigt dabei die zu diesem Zeitpunkt gespeicherten
Parameterwerte.
Verhalten und Leistung des Gerätes erfolgen dabei nach den gespeicherten Parameterwerten.
Bei Ersteinschaltung verwendet das Gerät die so genannten
“Default-Werte” (Werksparameter). Dabei handelt es sich um allgemeine Parameter (zum Beispiel: Der Eingang wurde für ein Thermoelement Typ J programmiert).
Es wird darauf hingewiesen, dass die Parameter nach Ihrer
Anwendung konfiguriert werden müssen (z.B.: Einstellung des entsprechenden Messfühlersignals, Bestimmung der
Steuerungsstrategie, Eingabe der Alarme usw.).
Die Parameter werden in einem “Konfigurationsvorgang” eingestellt.
Warnung! [6] unit (Maßeinheit) Parameter zur Einstellung der
Temperatur-Einheit nach Benutzerwunsch (°C/°F).
Vorsicht!
Die Maßeinheit darf während des
Regelprozesses nicht verändert werden, da die vom Anwender hinterlegten Werte (Schwellen,
Grenzen usw.) nicht automatisch vom Regler skaliert werden.
5.1.1 Zugriffsniveaus zur Änderung der
Parameter und entsprechendes Passwort
Das Gerät verfügt über einen vollständigen Parametersatz. Im
Folgenden nennen wir diesen Satz “Konfigurationsparameter”.
Der Zugriff auf die Konfigurationsparameter ist durch ein programmierbares Passwort geschützt (Passwort Ebene 3).
Die Konfigurationsparameter sind in Gruppen unterteilt. Jede
Gruppe enthält alle Parameter einer bestimmten Funktion
(z.B.: Steuerung, Alarme, Ausgänge).
Hinweis: Das Gerät zeigt nur die Parameter der vorhandenen Hardware sowie den Wert der zuvor eingestellten Parameter an (z.B.: Wird ein Ausgang als
“nicht verwendet” eingestellt, so zeigt das Gerät die
Parameter dieses Ausgangs nicht an).
5.2 Regelverhalten des Gerätes bei
Einschaltung
Bei Einschaltung setzt sich das Gerätes je nach spezifischer
Konfiguration in einer der folgenden Betriebsarten in Betrieb:
Automatikbetrieb ohne Programmiererfunktion
– Auf dem Display erscheint der gemessene Wert.
– Die LED hinter der weniger wichtigen Ziffer ist ausgeblendet.
– Das Gerät nimmt eine normale Regelung vor.
Manueller Betrieb (oPLo)
– Auf dem Display erscheint abwechselnd der gemessene
Wert und die Meldung oPLo .
– Das Gerät nimmt KEINE automatische Regelung vor.
– Die Ausgangsleistung beträgt 0% und kann von Hand anhand der Tasten und verändert werden.
Standby-Modus (St.bY)
– Auf dem Display erscheint abwechselnd der gemessene
Wert und die Meldung St.bY
oder od .
– Das Gerät nimmt überhaupt KEINE Regelung vor (die
Regelausgänge sind ausgeschaltet).
– Das Gerät verhält sich wie ein Anzeigegerät.
Automatikbetrieb mit Programmstart bei Einschaltung
– Am Display wird eine der folgenden Informationen angezeigt;
– Der gemessene Wert;
– Der operative Sollwert (wenn eine Rampe gefahren wird);
– Die Zeit des gegenwärtigen Segments (während einer
Pausenzeit);
– Abwechselnd der gemessene Wert und die Meldung St.bY
;
– Die LED hinter der weniger wichtigen Ziffer ist in jedem
Fall eingeblendet.
Eine beliebige dieser Anzeigearten wird im folgenden als
“normale Anzeige” bezeichnet.
5.3 Zugriff auf die Konfigurationsebene
1. Die Taste mind. 3 Sekunden lang gedrückt halten.
Auf dem Display erscheint abwechselnd PASS und 0 .
2. Das programmierte Passwort anhand der Tasten bzw.
eingeben.
Anmerkungen:
1. Die werkseitig vorprogrammierte Passwortzahl ist 30.
2. Alle Parameteränderungen sind durch eine Timeout-Funktion begrenzt. Wird 10 Sekunden lang keine
Taste gedrückt, kehrt das Gerät zur “normalen Anzeige” zurück. Der neue Wert des letzten, angewählten
Parameters wird nicht übernommen und die Konfiguration ist hiermit abgeschlossen.
Zur Deaktivierung der Time-out-Funktion (z.B. bei der ersten Gerätekonfiguration) muss als Passwort ein Wert eingegeben werden, der um 1000 höher ist, als das zuvor eingestellte Passwort (z.B. 1000 + 30 = 1030).
Die Konfiguration kann stets von Hand abgebrochen werden (siehe folgenden Abschnitt).
3. Das Gerät führt die Steuerung auch bei Änderung der
Parameter fort.
Gegebenenfalls, d.h. wenn eine Änderung der Parameter eine erhebliche Auswirkung auf den Ablauf haben könnte, sollte die Steuerung zeitweise während der Konfiguration angehalten werden (die Regelausgänge sind dann abgeschaltet).
Dazu muss als Passwort ein Wert eingegeben werden, der um 2000 höher ist, als das zuvor programmierte Passwort (z.B. 2000 + 30 = 2030).
Die Regelung wird bei Verlassen der Konfiguration automatisch wieder aufgenommen.
3. Die Taste drücken.
Bei richtiger Passworteingabe erscheint die Abkürzung der ersten Parametergruppe zusammen mit dem Symbol “
]
”.
In anderen Worten erscheint am Display:
]inp
.
Das Gerät befindet sich nun im Konfigurationsmodus.
5.4 Konfigurationsmodus Verlassen
Drücken und halten Sie die taste für 5 Sekunden, das
Gerät kehrt zur normalen Anzeige.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 5
5.5 Tastaturfunktionen während der
Änderung der Parameter
Bei kurzem Tastendruck wird die gegenwärtige
Parametergruppe verlassen und eine neue Gruppe angewählt. Bei längerem Tastendruck wird der Konfigurationsvorgang abgebrochen (das Gerät kehrt zur normalen Anzeige zurück).
Wenn das Gerät eine Gruppe anzeigt, gelangt man nach Betätigung dieser Taste in die angewählte Gruppe.
Zeigt das Gerät einen Parameter an, wird der eingestellte Wert mit dieser Taste gespeichert und es wird zum darauf folgenden Parameter innerhalb derselben
Gruppe übergegangen.
Anhand dieser Taste wird der angewählte Parameterwert erhöht.
Anhand dieser Taste wird der angewählte Parameterwert reduziert.
+ Bei Tastendruck wird zu der vorhergehenden
Gruppe gewechselt.
Vorgehensweise:
Druck der Taste und gleichzeitigem Druck der
Taste . Danach beide Tasten loslassen.
Hinweis: Die Anwahl der Gruppen erfolgt zyklisch, genau wie die Anwahl der Parameter innerhalb der Gruppen.
5.6 Reset der Werksdaten - Aufruf der
Default-Parameter
Bisweilen, d.h. wenn ein Gerät für eine andere Anwendung oder von anderen verwendet und daher neu konfiguriert werden soll, bzw. wenn es für Testzwecke verwendet wurde, ist eine Rücksetzung der Geräteparameter auf die vorgegebenen Default-Werte nützlich.
So lässt sich das Gerät in einen bestimmten Zustand versetzen (wie es bei Ersteinschaltung war).
Diese Default-Daten oder Werksdaten wurden vor dem Geräteversand im Herstellerwerk in das Gerät geladen.
Zur Geräterücksetzung d.h. zum Aufruf der Default-Daten wie folgt vorgehen:
1. Die Taste mind. 5 Sekunden lang gedrückt halten.
Auf dem Display erscheint abwechselnd “PASS” und “0”.
2. Anhand der Tasten und den Wert -481 eingeben.
3. Die Taste drücken.
4. Zunächst schaltet das Gerät alle LED-Anzeigen aus, dann erscheint die Meldung dFLt , und alle LEDs leuchten zwei Sekunden lang; schließlich verhält sich das
Gerät wie nach einer Wiedereinschaltung.
Der Vorgang ist abgeschlossen.
Hinweis: Anhang A enthält eine vollständige Liste der
Werksparameter.
5.7 Alle Konfigurationsparameter
Die folgenden Seiten enthalten eine Beschreibung aller Geräteparameter. Allerdings zeigt das Gerät nur die tatsächlich den vorhandenen Hardwareoptionen entsprechenden Parameter an, sofern diese ordnungsgemäß eingestellt wurden
(z.B.: wird für den Parameter
AL1t [Alarmtyp 1] = nonE [nicht verwendet] eingegeben, so werden alle Alarme vom Typ 1 übergangen).
Gruppe
]
inP - Konfiguration der Eingänge
[2] SEnS - Art des Eingangs
Verfügbar: Stets.
Bereich: • Bei Hardwarecodierung c des Eingangs (siehe
Bestellangaben in Kapitel 4):
J = TC J crAL = TC K
(0... 1000°C/32... 1832°F);
(0... 1370°C/32... 2498°F);
S = TC S r = TC R t = TC T ir.J = Exergen IRS J
(0... 1760°C/32... 3200°F);
(0... 1760°C/32... 3200°F);
(0... 400°C/32... 752°F);
(0... 1000°C/32... 1832°F); ir.cA = Exergen IRS K (0... 1370°C/32... 2498°F);
Pt1 = RTD Pt 100 (-200... 850°C/-328... 1562°F);
0.50 = 0... 50 mV linear;
0.60 = 0... 60 mV linear;
12.60 = 12... 60 mV linear;
• Bei Hardwarecodierung e des Eingangs:
J = TC J (0... 1000°C/32... 1832°F); crAL = TC K
S = TC S r = TC R t = TC T
(0... 1370°C/32... 2498°F);
(0... 1760°C/32... 3200°F);
(0... 1760°C/32... 3200°F);
(0... 400°C/32... 752°F); ir.J = Exergen IRS J (0... 1000°C/32... 1832°F); ir.cA = Exergen IRS K (0... 1370°C/32... 2498°F);
Ptc = PTC KTY81-121 (-55... 150°C/-67... 302°F); ntc = NTC 103-AT2 (-50... 110°C/-58... 230°F);
0.50 = 0... 50 mV linear;
0.60 = 0... 60 mV linear;
12.60 = 12... 60 mV linear;
• Bei Hardwarecodierung i des Eingangs:
0.20 = 0... 20 mA linear;
4.20 = 4... 20 mA linear;
• Bei Hardwarecodierung v des Eingangs:
0.1 = 0... 1 V linear;
0.5 = 0... 5 V linear;
1.5 = 1... 5 V linear;
0.10 = 0... 10 V linear;
2.10 = 2... 10 V linear.
Anmerkungen:
1. Bei Anwahl eines Eingangs für Thermoelemente und
Eingabe einer Dezimalziffer, kann max. 999.9°C oder
999.9°F angezeigt werden.
2. Jede Änderung der SEnS folgenden Forcierungen:
Parameter führt zu den
[3] dP = 0;
[4] SSC = -1999;
[5] FSC = 9999.
[3] dP - Dezimalstelle
Verfügbar: Stets.
Bereich: Bei [2] SenS = linearer Eingang: 0... 3.
Bei [2] SenS verschieden vom linearen Eingang: 0... 1.
Hinweis: Jede Änderung des Parameters dP führt zu einer
Änderung der hiermit verbundenen Parameter
(z.B.: Sollwert, Proportionalband, usw.).
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 6
[4] SSc - Anzeige des Skalenanfangs bei linearen
Eingängen
Verfügbar: Wenn im Parameter [2] SEnS ein linearer Eingang gewählt wurde.
Bereich: -1999... 9999.
Anmerkungen:
1. Hier lässt sich für lineare Eingänge der angezeigte
Wert bestimmen, wenn das Gerät den geringsten, messbaren Wert erfasst. Das Gerät zeigt Werte an, die bis zu 5% niedriger sind, als der für SSc eingegebene Wert und nur unterhalb von 5% erscheint die
Underrange-Meldung.
2. Es kann als Skalenanfang eine Anzeige eingestellt werden, die die Anzeige des Vollausschlags unterschreitet, um eine umgekehrte Anzeige zu erzielen.
Beispiel: 0 mA = 0 mBar und 20 mA = -1000 mBar (leer).
[5] FSc - Vollausschlaganzeige für lineare Eingängs
Verfügbar: Wenn im Parameter [2] SEnS ein linearer Eingang gewählt wurde.
Bereich: -1999... 9999.
Anmerkungen:
1. Hier lässt sich für lineare Eingänge der angezeigte
Wert bestimmen, wenn das Gerät den höchsten, messbaren Wert erfasst. Das Gerät zeigt Werte an, die bis zu 5% höher sind, als der für FSc eingegebene Wert und nur oberhalb von 5% erscheint die
Overrange-Meldung.
2. Es kann als Skalenanfang eine Anzeige eingestellt werden, die die Anzeige des Vollausschlags unterschreitet, um eine umgekehrte Anzeige zu erzielen.
Beispiel: 0 mA = 0 mBar und 20 mA = -1000 mBar (leer).
[6] unit - Maßeinheit
Verfügbar: Wenn für den Parameter [2] SEnS ein Temperaturfühler gewählt wurde.
Bereich: °c = Celsius;
°F = Fahrenheit.
Hinweis: Der Regler skaliert die vom Anwender eingegebenen Temperatur-Werte (Schwellen, Grenzen usw.) nicht automatisch.
[7] FiL - Digitalfilter des angezeigten Wertes
Verfügbar: Stets.
Bereich: oFF (kein Filter);
0.1... 20.0 s.
Hinweis: Dies ist ein erstrangiger Filter, der am gemessenen
Wert angewandt wird. Daher beeinflusst er sowohl den gemessenen Wert, als auch die Regelwirkung und das Verhalten der Alarme.
[8] inE - Anwahl der außerhalb des Regelbereichs, die zu einer Aktivierung des
Sicherheitsausgangs führt
Verfügbar: Stets.
Bereich: our = Erfasst das Gerät einen Overrange oder
Underrange, wird die Ausgangsleistung des
Gerätes auf den Sicherheitswert [9] oPE forciert.
or = Erfasst das Gerät einen Overrange, wird die Ausgangsleistung des Gerätes auf den
Sicherheitswert 9] oPE forciert.
ur = Erfasst das Gerät einen Unterrange, wird die Ausgangsleistung des Gerätes auf den
Sicherheitswert [9] oPE forciert.
[9] oPE - Sicherheitswert der Ausgangsleistung
Verfügbar: Stets.
Bereich: -100... 100%.
Anmerkungen:
1. Wurde das Gerät für eine einzige Regelfunktion
(Heizen oder Kühlen) programmiert und wird ein Wert eingegeben, der den Ausgangsbereich unterschreitet, verwendet das Gerät den Wert Null. (z.B.: Wurde lediglich die Heizfunktion programmiert und ist oPE =
-50 % (Kühlen) verwendet das Gerät den Wert Null).
2. Wurde das Gerät für eine EIN-/AUS-Regelung programmiert und erfasst das Gerät einen Zustand außerhalb des Regelbereichs, verwendet das Gerät eine Zykluszeit von 20 Sekunden, um die in diesem
Parameter eingegebene Leistung abgeben zu können.
[10] diF1 - Funktion des Digitaleingangs 1
Verfügbar: Wenn das Gerät über Digitaleingänge verfügt.
Bereich: oFF = Keine Funktion;
1 = Alarmreset [Zustand];
2 = Alarmquittierung (ACK) [Zustand];
3 = Hold des gemessenen Wertes [Zustand];
4 = Standby-Modus [Zustand].
Bei geschlossenem Kontakt befindet sich das
Gerät im Standby-Modus;
5 = Heizwirkung verwendet SP1,
Kühlwirkung verwendet SP2 [Zustand]
(Siehe “Hinweise zu den Digitaleingängen”);
6 = Timer run/hold/reset [Übergang]. Bei kurzem
Schließen schaltet die Schaltuhr ein und aus; bei längerem Schließen (mind. 10 Sekunden) erfolgt eine Schaltuhrrücksetzung;
7 = Timer run [Übergang];
8 = Timer reset [Übergang];
9 = Timer run/hold [Zustand]:
- Kontakt geschlossen = Timer RUN
- Kontakt offen = Timer hold;
10 = Run des Programms [Übergang]. Bei erstem
Schließen beginnt der Programmablauf, bei jedem darauf folgenden Schließen startet das
Programm von neuem vom Anfang;
11 = Reset des Programms [Übergang].
Bei Schließen des Kontakts wird der Programmablauf zurückgesetzt;
12 = Hold des Programms [Übergang]. Bei erstem
Schließen wird der Ablauf des Programms unterbrochen bei zweitem Schließen wird der Programmablauf hingegen wieder aufgenommen;
13 = Run/hold des Programms [Zustand]. Bei geschlossenem Kontakt läuft das Programm ab;
14 = Run/reset des Programms [Zustand].
- Kontakt geschlossen: Programmablauf;
- Kontakt offen: Programmreset;
15 = Manueller Modus (Open Loop) [Zustand];
16 = Sequentielle Anwahl des Sollwertes [Übergang]
(siehe “Hinweise zu den Digitaleingängen);
17 = Anwahl SP1/SP2 [Zustand];
18 = Binäranwahl des Sollwertes über
Digitaleingang 1 (weniger wichtiges Bit) und
Digitaleingang 2 (wichtigeres Bit);
19 = Der Digitaleingang 1 läuft parallel zur Taste
während der Digitaleingang 2 parallel zur
Taste läuft;
20 = Timer Run/Reset.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 7
[11] diF2 - Funktion des Digitaleingangs 2
Verfügbar: Wenn das Gerät über Digitaleingänge verfügt.
Bereich: oFF = Keine Funktion;
1 = Alarmreset [Zustand];
2 = Alarmquittierung (ACK) [Zustand];
3 = Hold des gemessenen Wertes [Zustand];
4 = Standby-Modus [Zustand].
Bei geschlossenem Kontakt befindet sich das
Gerät im Standby-Modus;
5 = Heizwirkung verwendet SP1,
Kühlwirkung verwendet SP2 [Zustand]
(Siehe “Hinweise zu den Digitaleingängen”);
6 = Timer run/hold/reset [Übergang]. Bei kurzem
Schließen schaltet die Schaltuhr ein und aus; bei längerem Schließen (mind. 10 Sekunden) erfolgt eine Schaltuhrrücksetzung;
7 = Timer run [Übergang];
8 = Timer reset [Übergang];
9 = Timer run/hold [Zustand]:
- Kontakt geschlossen = Timer RUN
- Kontakt offen = Timer hold;
10 = Run des Programms [Übergang]. Bei erstem
Schließen beginnt der Programmablauf, bei jedem darauf folgenden Schließen startet das
Programm von neuem vom Anfang;
11 = Reset des Programms [Übergang].
Bei Schließen des Kontakts wird der Programmablauf zurückgesetzt;
12 = Hold des Programms [Übergang]. Bei erstem
Schließen wird der Ablauf des Programms unterbrochen bei zweitem Schließen wird der Programmablauf hingegen wieder aufgenommen;
13 = Run/hold des Programms [Zustand]. Bei geschlossenem Kontakt läuft das Programm ab;
14 = Run/reset des Programms [Zustand].
- Kontakt geschlossen: Programmablauf;
- Kontakt offen: Programmreset;
15 = Manueller Modus (Open Loop) [Zustand];
16 = Sequentielle Anwahl des Sollwertes [Übergang]
(siehe “Hinweise zu den Digitaleingängen);
17 = Anwahl SP1/SP2 [Zustand];
18 = Binäranwahl des Sollwertes über
Digitaleingang 1 (weniger wichtiges Bit) und
Digitaleingang 2 (wichtigeres Bit);
19 = Der Digitaleingang 1 läuft parallel zur Taste
während der Digitaleingang 2 parallel zur
Taste läuft;
20 = Timer Run/Reset.
Hinweise zu den Digitaleingängen
1. Wann diF1 = diF2 folgendermaßen:
= 5 , funktioniert das Gerät
• Bei offenem Kontakt erfolgt eine Heizsteuerung und der aktive Sollwert ist SP1;
• Bei geschlossenem Kontakt erfolgt eine Kühlsteuerung und der aktive Sollwert ist SP2.
2. Wenn diF1 = 18, wird DIF2 Einstellung bis 18 gezwungen. In diesem Fall kann dif2 keine weitere zusätzliche Funktion auszuführen.
3. Wenn diF1 und diF2 gleich 18 sind, wird der
Sollwert-Auswahl in Übereinstimmung mit der folgenden Tabelle werden:
Off
On
Off
On
Dig In1
Off
Off
On
On
Dig. In2 Operativer Sollwert
Sollwert 1
Sollwert 2
Sollwert 3
Sollwert 4
4. Wenn diF1 ist gleich 19, wird diF2 Einstellung bis 19 gezwungen. In diesem Fall kann diF2 keine weitere zusätzliche Funktion auszuführen.
5. Bei sequentieller Sollwertanwahl wird SPAt (aktive Sollwert) bei jedem Schließen des Kontaktes um eins erhöht.
Die Anwahl ist zyklisch -> SP1 -> SP2 -> SP3 -> SP4.
Gruppe
]
out - Konfiguration der Ausgänge
[12] o1F - Funktion von Ausgang Out 1
Verfügbar: Stets.
Bereich: nonE = Nicht verwendeter Ausgang. Bei dieser
Einstellung kann der Zustand von diesem
Ausgang über eine serielle Schnittstelle eingestellt werden;
H.rEG = Ausgang Heizen; c.rEG = Ausgang Kühlen;
AL = Alarmausgang; t.out = Ausgang der Schaltuhr; t.hoF = Ausgang der Schaltuhr; Ausgang OFF wenn Schaltuhr in hold;
P.End = Programmanzeige “end”;
P.HLd = Programmanzeige “hold”;
P. uit = Programmanzeige “wait”;
P.run = Programmanzeige “run”;
P.Et1 = Ereignis 1 des Programms;
P.Et2 = Ereignis 2 des Programms; or.bo = Anzeige einer Messwertüber- oder unterschreitung oder Fühlerbruch;
P.FAL = Stromausfallanzeige; bo.PF = Anzeige einer Messwertüber- oder unterschreitung, eines Fühlerbruchs bzw. eines
Stromausfalls; diF1 = Der Ausgang übernimmt den Zustand von
Digitaleingang 1; diF2 = Der Ausgang übernimmt den Zustand von
Digitaleingang 2;
St.by = Standby-Geräteanzeige; on = Out 1 Bedingung ON.
Anmerkungen:
1. Wurden ein oder mehrere Ausgänge gleich programmiert, so erfolgt eine parallele Steuerung der Ausgänge.
2. Die Stromausfallanzeige erlischt, wenn das Gerät einen Alarmreset erkennt d.h. entweder die Taste betätigt oder der Alarmreset über den Digitaleingang bzw. seriell erteilt wurde.
3. Wurde kein Steuerausgang programmiert, werden die entsprechenden Alarme (sofern vorhanden) auf nonE forciert.
[13] o1.AL - Dem Ausgang Out 1 zugewiesene Alarme
Verfügbar: Wenn [12] o1F = AL.
Bereich: 0... 31 nach folgender Regelung:
+1 = Alarm 1;
+2 = Alarm 2;
+4 = Alarm 3;
+8 = Meßkreis offen Alarm (Loop break);
+16 = Sensorbruch (Kurzschluss).
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 8
Beispiel 1: Bei Eingabe von 3 (2+1) signalisiert der Ausgang die Alarme 1 und 2 (Zustand OR).
Beispiel 2: Bei Eingabe von 13 (8+4+1) signalisiert der
Ausgang den Alarm 1, den Alarm 3, und den
Loop Break Alarm.
[14] o1Ac - Wirkung von Ausgang Out 1
Verfügbar: Wenn [12] o1F von nonE
Bereich: dir = Direkte Wirkung;
verschieden ist.
rEU = Umgekehrte Wirkung; dir.r = Direkte Wirkung mit umgekehrter LED-Anzeige; rEU.r = Umgekehrte Wirkung mit umgekehrter LED-
Anzeige.
Anmerkungen:
1. Direkte Wirkung: Der Ausgang übernimmt den Zustand der Steuerungsfunktion.
Beispiel: Alarmausgang mit direkter Wirkung. Ist der
Alarm ON, so ist das Relais angesteuert (logischer
Ausgang auf 1).
2. Umgekehrte Wirkung: Der Zustand des Ausgangs ist der Steuerfunktion entgegengesetzt.
Beispiel: Alarmausgang mit umgekehrter Wirkung.
Ist der Alarm OFF, so ist das Relais angesteuert
(logischer Ausgang auf 1). Diese Einstellung wird
“fail-safe” genannt und kommt normalerweise in gefährlichen Prozessen zur Anwendung, wo ein Alarm erzeugt wird, wenn das Gerät ausgeschaltet ist oder die Watchdog-Absicherung ausgelöst wurde.
[15] o2F - Funktion von Ausgang Out 2
Verfügbar: Wenn das Gerät über den Ausgang 2 verfügt.
Bereich: nonE = Nicht verwendeter Ausgang. Bei dieser
Einstellung kann der Zustand von diesem
Ausgang über eine serielle Schnittstelle eingestellt werden;
H.rEG = Ausgang Heizen; c.rEG = Ausgang Kühlen;
AL = Alarmausgang; t.out = Ausgang der Schaltuhr; t.hoF = Ausgang der Schaltuhr; Ausgang OFF wenn Schaltuhr in hold;
P.End = Programmanzeige “end”;
P.HLd = Programmanzeige “hold”;
P. uit = Programmanzeige “wait”;
P.run = Programmanzeige “run”;
P.Et1 = Ereignis 1 des Programms;
P.Et2 = Ereignis 2 des Programms; or.bo = Anzeige einer Messwertüber- oder unterschreitung oder Fühlerbruch;
P.FAL = Stromausfallanzeige; bo.PF = Anzeige einer Messwertüber- oder unterschreitung, eines Fühlerbruchs bzw. eines
Stromausfalls; diF1 = Der Ausgang übernimmt den Zustand von
Digitaleingang 1; diF2 = Der Ausgang übernimmt den Zustand von
Digitaleingang 2;
St.by = Standby-Geräteanzeige; on = Out 2 Bedingung ON.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [12] O1F.
[16] o2.AL - Dem Ausgang Out 2 zugewiesene Alarme
Verfügbar: Wenn [15] o2F = AL.
Bereich: 0... 31 nach folgender Regelung:
+1 = Alarm 1;
+2 = Alarm 2;
+4 = Alarm 3;
+8 = Meßkreis offen Alarm (Loop break);
+16 = Sensorbruch (Kurzschluss).
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [13] o1.AL.
[17] o2Ac - Wirkung von Ausgang Out 2
Verfügbar: Wenn [15] o2F von nonE
Bereich: dir = Direkte Wirkung; rEU = Umgekehrte Wirkung;
verschieden ist.
dir.r = Direkte Wirkung mit umgekehrter LED-Anzeige; rEU.r = Umgekehrte Wirkung mit umgekehrter LED-
Anzeige.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [14] o1.Ac.
[18] o3F - Funktion von Ausgang Out 3
Verfügbar: Wenn das Gerät über den Ausgang 3 verfügt.
Bereich: nonE = Nicht verwendeter Ausgang. Bei dieser
Einstellung kann der Zustand von diesem
Ausgang über eine serielle Schnittstelle eingestellt werden;
H.rEG = Ausgang Heizen; c.rEG = Ausgang Kühlen;
AL = Alarmausgang; t.out = Ausgang der Schaltuhr; t.hoF = Ausgang der Schaltuhr; Ausgang OFF wenn Schaltuhr in hold;
P.End = Programmanzeige “end”;
P.HLd = Programmanzeige “hold”;
P. uit = Programmanzeige “wait”;
P.run = Programmanzeige “run”;
P.Et1 = Ereignis 1 des Programms;
P.Et2 = Ereignis 2 des Programms; or.bo = Anzeige einer Messwertüber- oder unterschreitung oder Fühlerbruch;
P.FAL = Stromausfallanzeige; bo.PF = Anzeige einer Messwertüber- oder unterschreitung, eines Fühlerbruchs bzw. eines
Stromausfalls; diF1 = Der Ausgang übernimmt den Zustand von
Digitaleingang 1; diF2 = Der Ausgang übernimmt den Zustand von
Digitaleingang 2;
St.by = Standby-Geräteanzeige; on = Out 3 Bedingung ON.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [12] O1F.
[19] o3.AL - Dem Ausgang Out 3 zugewiesene Alarme
Verfügbar: Wenn [18] o3F = AL.
Bereich: 0... 31 nach folgender Regelung:
+1 = Alarm 1;
+2 = Alarm 2;
+4 = Alarm 3;
+8 = Meßkreis offen Alarm (Loop break);
+16 = Sensorbruch (Kurzschluss).
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [13] o1.AL.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 9
[20] o3Ac - Wirkung von Ausgang Out 3
Verfügbar: Wenn [18] o3F von nonE
Bereich: dir = Direkte Wirkung; rEU = Umgekehrte Wirkung;
verschieden ist.
dir.r = Direkte Wirkung mit umgekehrter LED-Anzeige; rEU.r = Umgekehrte Wirkung mit umgekehrter LED-
Anzeige.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [14] o1.Ac.
[21] o4F - Funktion von Ausgang Out 4
Verfügbar: Wenn das Gerät über den Ausgang 4 verfügt.
Bereich: nonE = Nicht verwendeter Ausgang. Bei dieser
Einstellung kann der Zustand von diesem
Ausgang über eine serielle Schnittstelle eingestellt werden;
H.rEG = Ausgang Heizen; c.rEG = Ausgang Kühlen;
AL = Alarmausgang; t.out = Ausgang der Schaltuhr; t.hoF = Ausgang der Schaltuhr; Ausgang OFF wenn Schaltuhr in hold;
P.End = Programmanzeige “end”;
P.HLd = Programmanzeige “hold”;
P. uit = Programmanzeige “wait”;
P.run = Programmanzeige “run”;
P.Et1 = Ereignis 1 des Programms;
P.Et2 = Ereignis 2 des Programms; or.bo = Anzeige einer Messwertüber- oder unterschreitung oder Fühlerbruch;
P.FAL = Stromausfallanzeige; bo.PF = Anzeige einer Messwertüber- oder unterschreitung, eines Fühlerbruchs bzw. eines
Stromausfalls; diF1 = Der Ausgang übernimmt den Zustand von
Digitaleingang 1; diF2 = Der Ausgang übernimmt den Zustand von
Digitaleingang 2;
St.by = Standby-Geräteanzeige; on = Out 4 Bedingung ON.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [12] O1F.
[22] o4.AL - Dem Ausgang Out 4 zugewiesene Alarme
Verfügbar: Wenn [21] o4F = AL.
Bereich: 0... 31 nach folgender Regelung:
+1 = Alarm 1;
+2 = Alarm 2;
+4 = Alarm 3;
+8 = Meßkreis offen Alarm (Loop break);
+16 = Sensorbruch (Kurzschluss).
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [13] o1.AL.
[23] o4Ac - Wirkung von Ausgang Out 4
Verfügbar: Wenn [21] o4F von nonE
Bereich: dir = Direkte Wirkung;
verschieden ist.
rEU = Umgekehrte Wirkung; dir.r = Direkte Wirkung mit umgekehrter LED-
Anzeige; rEU.r = Umgekehrte Wirkung mit umgekehrter
LED-Anzeige.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [14] o1.Ac.
Gruppe
]
AL1 - Konfiguration von Alarm 1
[24] AL1t - Alarm 1 - Alarmart
Verfügbar: Stets.
Bereich: • Wenn ein oder mehrere Ausgänge als Steuerausgänge programmiert wurden: nonE = Nicht verwendeter Alarm;
LoAb = Absoluter Tiefstwertalarm;
HiAb = Absoluter Höchstwertalarm;
LHAb = Absoluter Bandwert-Alarm;
SE.br = Sensorbruch;
LodE = Relativer Tiefstwertalarm;
HidE = Relativer Höchstwertalarm;
LHdE = Relativer Bandwert-Alarm.
• Wenn kein Ausgang als Steuerausgang eingestellt wurde: nonE = Nicht verwendeter Alarm;
LoAb = Absoluter Tiefstwertalarm;
HiAb = Absoluter Höchstwertalarm;
LHAb = Absoluter Bandwert-Alarm;
SE.br = Sensorbruch.
Anmerkungen:
1. Die relativen und absoluten Alarme beziehen sich auf den operativen Sollwert des Gerätes (auch während einer Rampe).
PV PV
AL1
HAL1
AL1
OUT
AL1
PV
AL1H
AL1L off
HAL1
ON off
LoAb
ON off
Zeit OUT
AL1
HAL1
HAL1
PV
AL1H
SP
-AL1L off ON off
HiAb
ON off
Zeit
HAL1
HAL1
OUT
AL1 off ON off
LHAb
ON off
Zeit OUT
AL1 off ON off
LHde
ON off
Zeit
2. Der (SE.br) Sensorbruch-Alarm ist ON, wenn das
Display anzeigt --- Anzeige.
[25] Ab1 - Funktion von Alarm 1
Verfügbar: Wenn [24] AL1t von nonE verschieden ist.
Bereich: 0... 15 nach folgender Regelung:
+1 = Bei Einschaltung nicht aktiv (versteckt);
+2 = Gespeicherter Alarm (manuelle Rücksetzung);
+4 = Quittierbarer Alarm;
+8 = Bei Sollwert-Wechsel nicht aktiver, relativer
Alarm (bei Sollwert-Wechsel versteckt).
Beispiel: Wird für Ab1 der Wert 5 (1+4) eingegeben, ist der
Alarm 1 bei Einschaltung nicht aktiv und erkennbar.
Anmerkungen:
1. Durch die Anwahl von “bei Einschaltung nicht aktiv” kann ein Alarm bei Einschaltung des Gerätes oder bei einem Übergang unterbunden werden wie z.B.:
• Übergang vom manuellen Betrieb (oplo) zum Automatikbetrieb;
• Übergang vom Standby-Modus zum Automatikbetrieb.
Der Alarm wird automatisch aktiviert, wenn der gemessene Wert zum ersten Mal seinen Grenzwert plus
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 10
oder minus Hysterese erreicht hat.
PV
AL1
Ab1 = +0 ON
Ab1 = +1
PWR ON off off ON
ON off
Zeit off
2. Ein gespeicherter Alarm (manuelle Rücksetzung) ist ein Alarm, der auch dann noch bestehen bleibt, wenn das Ereignis, das den Alarm ausgelöst hat, nicht mehr besteht. Der Alarm kann nur durch einen äußeren Befehl zurück gesetzt werden (Taste , logischer
Eingang oder serielle Schnittstelle).
PV
AL1
Ab1 = +0
Ab1 = +2
Ab1 = +0
Ab1 = +4 off off off off
ON
ON
Alarm Reset
3. Ein “quittierbarer” Alarm ist ein Alarm, der zurückgesetzt werden kann, auch wenn das Ereignis, das den Alarm ausgelöst hat, noch besteht. Der Alarm lässt sich lediglich durch einen äußeren Befehl quittieren (Taste , logischer Eingang oder serielle Schnittstelle).
PV
AL1
ON
ON off
Alarmbestätigung (ACK) off
Zeit off
Alarm Reset off
Zeit
ON off
Alarmbestätigung (ACK)
4. Ein “bei Sollwert-Wechsel nicht aktiver, relativer
Alarm” ist ein Alarm, der nach einem Sollwert-Wechsel solange versteckt bleibt, bis der Prozess seinen
Grenzwert plus oder minus Hysterese erreicht hat.
Sp2
PV
AL1
Sp1
AL1
Ab1 = +0
Ab1 = +8
ON
ON off off
ON off ON
ON off off
Zeit
Hinweis: Das Gerät speichert den Zustand der Alarme in einem EEPROM Speicher. Deshalb bleibt der Alarmzustand bei Abschaltung des Gerätes nicht erhalten.
[26] AL1L - Bei den Höchst - und Tiefstwertalarmen ist AL1L der untere Grenzwert des
Parameters AL1
- Bei den Bandwert-Alarmen ist AL1L der untere Alarmgrenzwert
Verfügbar: Wenn [24] AL1t ist nicht nonE oder Se.br
.
Bereich: -1999 bis [27] AL1H in technischen Maßeinheiten.
[27] AL1H - Bei den Höchst- und Tiefstwertalarmen ist AL1H der obere Grenzwert des
Parameters AL1
- Bei den Bandwert-Alarmen ist AL1H der obere Alarmgrenzwert
Verfügbar: Wenn [24] AL1t ist nicht nonE oder Se.br
.
Bereich: [26] AL1L bis 9999 in technischen Maßeinheiten.
[28] AL1 - Alarmgrenzwert 1
Verfügbar: Wenn:
- [24] AL1t = LoAb absoluter Tiefstwertalarm;
- [24] AL1t = HiAb absoluter Höchstwertalarm;
- [24] AL1t = LodE Abweichung nach unten (relativ);
- [24] AL1t = HidE Abweichung nach oben (relativ).
Bereich: [26] AL1L bis [27] AL1H technische Maßeinheiten.
[29] HAL1 - Hysterese des Alarms 1
Verfügbar: Wenn [24] AL1t ist nicht nonE oder
Bereich: 1... 9999 technische Maßeinheiten.
Se.br
.
Anmerkungen:
1. Der Hysterese-Wert ist die Differenz aus dem Alarmgrenzwert und dem Punkt an dem der Alarm wieder automatisch aktiviert wird.
2. Wenn der Alarmgrenzwert plus oder minus Hysterese außerhalb des Messwertbereichs eingegeben wird, kann das Gerät den Alarm nicht zurücksetzen.
Beispiel: Eingang: 0... 1000 (mBar);
- Sollwert 900 (mBar);
- Abweichungsalarm nach unten 50 (mBar);
- Hysterese 160 (mBar).
Der Resetpunkt ist demnach 900 - 50 + 160 = 1010
(mBar) aber dieser Wert liegt außerhalb des Messwertbereichs.
Der Reset kann lediglich durch Aus- und Wiedereinschalten des Gerätes erfolgen, nachdem das Ereignis, der den Alarm ausgelöst hat, beseitigt wurde.
3. Alle Bandwert-Alarme verwenden dieselbe Hysterese für beide Alarmgrenzwerte.
4. Wenn die Hysterese eines Bandwert-Alarms breiter ist, als der programmierte Bandwert, kann das Gerät den Alarm nicht mehr zurücksetzen.
Beispiel: Eingang: 0... 500 (°C);
- Sollwert 250 (°C);
- Relativer Bandwert-Alarm;
- Unterer Grenzwert 10 (°C);
- Oberer Grenzwert 10 (°C);
- Hysterese 25 (°C).
[30] AL1d - Verzögerung Alarm 1
Verfügbar: Wenn [24] AL1t von nonE
Bereich: oFF (0) bis 9999 Sekunden.
verschieden ist.
Hinweis: Der Alarm wird nur dann aktiviert, wenn das
Ereignis, das den Alarm hervorgerufen hat, länger andauert, als die in [30] AL1d vorgegebene Zeit, während der Reset unmittelbar erfolgt.
[31] AL1o - Alarm 1 Aktivierung im Standby-Modus und außerhalb des Bereichs
Verfügbar: Wenn [24] AL1t von
Bereich: 0 = Alarm deaktiviert;
1 = Bei Stand-by; nonE verschieden ist.
2 = Bei Bereichsüberschreitung und
Bereichsunterschreitung;
3 = Während Bereichsüberschreitung,
Bereichsunterschreitung und Stand-by.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 11
Gruppe
]
AL2 - Konfiguration von Alarm 2
[32] AL2t - Alarm 2 - Alarmart
Verfügbar: Stets.
Bereich: • Wenn ein oder mehrere Ausgänge als Steuerausgänge programmiert wurden: nonE = Nicht verwendeter Alarm;
LoAb = Absoluter Tiefstwertalarm;
HiAb = Absoluter Höchstwertalarm;
LHAb = Absoluter Bandwert-Alarm;
SE.br = Sensorbruch;
LodE = Relativer Tiefstwertalarm;
HidE = Relativer Höchstwertalarm;
LHdE = Relativer Bandwert-Alarm.
• Wenn kein Ausgang als Steuerausgang eingestellt wurde: nonE = Nicht verwendeter Alarm;
LoAb = Absoluter Tiefstwertalarm;
HiAb = Absoluter Höchstwertalarm;
LHAb = Absoluter Bandwert-Alarm;
SE.br = Sensorbruch.
Anmerkungen:
1. Die relativen und absoluten Alarme beziehen sich auf den operativen Sollwert des Gerätes (auch während einer Rampe).
2. Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [24] AL1t.
[33] Ab2 - Funktion von Alarm 2
Verfügbar: Wenn [32] AL2t von nonE verschieden ist.
Bereich: 0... 15 nach folgender Regelung:
+1 = Bei Einschaltung nicht aktiv (versteckt);
+2 = Gespeicherter Alarm (manuelle Rücksetzung);
+4 = Quittierbarer Alarm;
+8 = Bei Sollwert-Wechsel nicht aktiver, relativer
Alarm (bei Sollwert-Wechsel versteckt).
Beispiel: Wird für Ab2 der Wert 5 (1+4) eingegeben, ist der Alarm 1 bei Einschaltung nicht aktiv und erkennbar.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [25] Ab1.
[34] AL2L - Bei den Höchst- und Tiefstwertalarmen ist AL2L der untere Grenzwert des
Parameters AL2
- Bei den Bandwert-Alarmen ist AL2L der untere Alarmgrenzwert
Verfügbar: Wenn [32] AL2t ist nicht nonE oder Se.br
Bereich: -1999 bis [35] AL2H technische Maßeinheit.
.
[35] AL2H - Bei den Höchst- und Tiefstwertalarmen ist AL2H ist der obere Grenzwert des
Parameters AL2
- Bei den Bandwert-Alarmen ist AL2H der obere Alarmgrenzwert
Verfügbar: Wenn [32] AL2t ist nicht nonE oder Se.br
Bereich: [34] AL2L bis 9999 technische Maßeinheit.
.
[36] AL2 - Alarmgrenzwert 2
Verfügbar: Wenn:
- [32] AL2t = LoAb Absoluter Tiefstwertalarm;
- [32] AL2t = HiAb Absoluter Höchstwertalarm;
- [32] AL2t = LodE Abweichung nach unten (relativ);
- [32] AL2t = HidE Abweichung nach oben (relativ).
Bereich: [34] AL2L bis [35] AL2H technische Maßeinheiten.
[37] HAL2 - Hysterese des Alarms 2
Verfügbar: Wenn [32] AL2t ist nicht nonE
Bereich: 1... 9999 technische Maßeinheit.
oder Se.br
.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [29] HAL1.
[38] AL2d - Verzögerung Alarm 2
Verfügbar: Wenn [32] AL2t von nonE
Bereich: oFF (0) bis 9999 Sekunden.
verschieden ist.
Hinweis: Der Alarm wird nur dann aktiviert, wenn das
Ereignis, das den Alarm hervorgerufen hat, länger andauert, als die in [38] AL2d vorgegebene Zeit, während der Reset unmittelbar erfolgt.
[39] AL2o - Alarm 2 Aktivierung im Standby-Modus und außerhalb des Bereichs
Verfügbar: Wenn [32] AL2t von nonE
Bereich: 0 = Alarm deaktiviert;
verschieden ist.
1 = Bei Stand-by;
2 = Bei Bereichsüberschreitung und
Bereichsunterschreitung;
3 = Während Bereichsüberschreitung,
Bereichsunterschreitung und Stand-by.
Gruppe
]
AL3 - Konfiguration von Alarm 3
[40] AL3t - Alarm 3 - Alarmart
Verfügbar: Stets.
Bereich: • Wenn ein oder mehrere Ausgänge als Steuerausgänge programmiert wurden: nonE = Nicht verwendeter Alarm;
LoAb = Absoluter Tiefstwertalarm;
HiAb = Absoluter Höchstwertalarm;
LHAb = Absoluter Bandwert-Alarm;
SE.br = Sensorbruch;
LodE = Relativer Tiefstwertalarm;
HidE = Relativer Höchstwertalarm;
LHdE = Relativer Bandwert-Alarm.
• Wenn kein Ausgang als Steuerausgang eingestellt wurde: nonE = Nicht verwendeter Alarm;
LoAb = Absoluter Tiefstwertalarm;
HiAb = Absoluter Höchstwertalarm;
LHAb = Absoluter Bandwert-Alarm;
SE.br = Sensorbruch.
Anmerkungen:
1. Die relativen und absoluten Alarme beziehen sich auf den operativen Sollwert des Gerätes (auch während einer Rampe).
2. Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [24] AL1t.
[41] Ab3 - Funktion von Alarm 3
Verfügbar: Wenn [40] AL3t von nonE verschieden ist.
Bereich: 0... 15 nach folgender Regelung:
+1 = Bei Einschaltung nicht aktiv (versteckt);
+2 = Gespeicherter Alarm (manuelle Rücksetzung);
+4 = Quittierbarer Alarm;
+8 = Bei Sollwert-Wechsel nicht aktiver, relativer
Alarm (bei Sollwert-Wechsel versteckt).
Beispiel: Wird für Ab2 der Wert 5 (1+4) eingegeben, ist der Alarm 1 bei Einschaltung nicht aktiv und erkennbar.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [25] Ab1.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 12
[42] AL3L - Bei den Höchst- und Tiefstwertalarmen ist AL3L der untere Grenzwert des
Parameters AL3
- Bei den Bandwert-Alarmen ist AL3L der untere Alarmgrenzwert
Verfügbar: Wenn [40] AL3t ist nicht nonE oder Se.br
Bereich: -1999 bis [43] AL3H technische Maßeinheiten.
.
[43] AL3H - Bei den Höchst - und Tiefstwertalarmen ist AL3H der obere Grenzwert des
Parameters AL3
- Bei den Bandwert-Alarmen ist AL3H der obere Alarmgrenzwert
Verfügbar: Wenn [40] AL3t ist nicht nonE oder Se.br
Bereich: [42] AL3L bis 9999 technische Maßeinheiten.
.
[44] AL3 - Alarmgrenzwert 3
Verfügbar: Wenn:
- [40] AL3t = LoAb Absoluter Tiefstwertalarm;
- [40] AL3t = HiAb Absoluter Höchstwertalarm;
- [40] AL3t = LodE Abweichung nach unten (relativ);
- [40] AL3t = HidE Abweichung nach oben (relativ).
Bereich: [42] AL3L bis [43] AL3H technische Maßeinheiten.
[45] HAL3 - Hysterese des Alarms 3
Verfügbar: Wenn [40] AL3t ist nicht nonE
Bereich: 1... 9999 technische Maßeinheiten
oder Se.br
.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [29] HAL1.
[46] AL3d - Verzögerung Alarm 3
Verfügbar: Wenn [40] AL3t von nonE
Bereich: oFF (0) bis 9999 Sekunden.
verschieden ist.
Hinweis: Der Alarm wird nur dann aktiviert, wenn das Ereignis, das den Alarm hervorgerufen hat, länger andauert, als die in [46] AL3d vorgegebene Zeit, während der Reset unmittelbar erfolgt.
[47] AL3o - Alarm 3 Aktivierung im Standby-Modus und außerhalb des Bereichs
Verfügbar: Wenn [40] AL3t von nonE
Bereich: 0 = Alarm deaktiviert;
verschieden ist.
1 = Bei Stand-by;
2 = Bei Bereichsüberschreitung und
Bereichsunterschreitung;
3 = Während Bereichsüberschreitung,
Bereichsunterschreitung und Stand-by.
Gruppe
]
LbA - Konfiguration der Loop Break
Alarm Funktion
Allgemeine Hinweise zum LBA Alarm
Der LBA Alarm funktioniert wie folgt:
Liegt einem Prozess 100%ige Leistung an, neigt die gemessene Variable nach einer von der Trägheit abhängigen Zeit dazu, in eine bestimmte Richtung zu wechseln (der Wert steigt bei einem Heizbetrieb oder sinkt bei einer kältetechnischen Anwendung).
Beispiel: Legen wir einem Ofen die 100% Leistung an, muss die Temperatur steigen, sonst funktionieren ein oder mehrere Bauteile des Kreislaufs nicht ordnungsgemäß (Heizelement, Sensor,
Stromversorgung, Sicherung, usw.).
Gleiches ist auch auf die geringste Leistung anwendbar.
Entziehe ich dem Ofen in unserem Beispiel Leistung, muss die Temperatur langsam sinken, sonst hat das SSR einen
Kurzschluss, das Ventil sitzt fest usw.
Die LBA Funktion wird automatisch aktiviert, wenn das PID-
Verhalten höchste oder niedrigste Leistung erfordert.
Ist die Prozessreaktion langsamer als die programmierte
Geschwindigkeit, aktiviert das Gerät den Alarm.
Anmerkungen:
1. Die LAB-Funktion ist im manuellen Gerätebetrieb deaktiviert.
2. Das Gerät führt die Steuerung auch bei bestehendem
LBA-Alarm fort. Liegt die Prozessreaktion innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte, löscht das Gerät den
Alarm automatisch.
3. Diese Funktion ist nur dann verfügbar, wenn es sich beim Regelalgorithmus um eine PID-Regelung handelt (Cont = PID).
[48] LbAt - Zeit der LBA-Funktion
Verfügbar: Wenn [52] Cont = PID.
Bereich: oFF = LBA nicht verwendet oder von 1... 9999 s.
[49] LbSt - Von LBA verwendetes Maßdelta wenn die Soft Start-Funktion aktiv ist
Verfügbar: Wenn [48] LbAt von oFF
Starts deaktiviert;
verschieden ist.
Bereich: oFF = Die LBA –Funktion ist während des Soft
1... 9999 technische Maßeinheiten.
[50] LbAS - Von LBA verwendetes Maßdelta
(loop break alarm step)
Verfügbar: Wenn [48] LbAt von oFF verschieden ist.
Bereich: 1... 9999 technische Maßeinheiten.
[51] LbcA - LBA Aktivierbedingungen
Verfügbar: Wenn [48] LbAt von oFF verschieden ist.
Bereich: uP = Nur dann aktiviert, wenn das PID-Verhalten max. Leistung erfordert; dn = Nur dann aktiviert, wenn das PID-Verhalten min. Leistung erfordert; both = In beiden Fällen aktiviert (wenn das PID-
Verhalten sowohl max. als auch min. Leistung erfordert).
Anwendungsbeispiele des LBA-Alarms:
– LbAt (LBA Zeit) = 120 Sekunden (2 Minuten);
– LbAS (LBA Delta) = 5°C;
Die Maschine wurde derart entwickelt, dass 200°C in
20 Minuten erreicht werden (20°C/min).
Wenn das PID-Verhalten 100% Leistung erfordert, aktiviert das Gerät eine Zeitschaltung. Steigt der gemessene
Wert während der Zeitschaltung um mehr als 5°C, wird die Zeitschaltung zurückgesetzt. Erreicht die gemessene
Variable hingegen das vorgegebene Delta (5°C in 2 Minuten) nicht, so erzeugt das Gerät den Alarm.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 13
Gruppe
]
rEG - Konfiguration der
Steuerungsparameter
Die Gruppe rEG ist nur dann verfügbar, wenn ein oder mehrere Ausgänge als Steuerausgänge programmiert wurden
(H.rEG oder C.rEG).
[52] cont - Steuerungsart
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Steuerausgang (H.rEG oder C.rEG) programmiert wurde.
Bereich: • Wenn zwei Steuerungen programmiert wurden
(H.rEG und c.rEG):
Pid = PID (heizt und kühlt); nr = EIN-/AUS-Regelung bei neutraler Zone.
PV
SP
HSEt
HSEt
Zeit
OUTH.rEG (heizt)
OUTc.rEG (kühlt)
ON off off
ON off
ON
• Wenn nur eine Steuerung programmiert wurde
(H.rEG oder c.rEG):
Pid = PID (heizt oder kühlt);
On.FA = EIN/AUS mit asymmetrischer Hysterese;
On.FS = EIN/AUS mit symmetrischer Hysterese.
PV PV
SP
OUT
H.rEG
ON
HSEt
Zeit off ON off
HEAt - On.FA
ON
SP
OUT
C.rEG
ON
HSEt off ON
CooL-On.FA
off
Zeit
ON
PV
SP
HSEt
HSEt
Zeit
PV
SP
HSEt
HSEt
Zeit
OUT
H.rEG
ON off ON off
HEAt - On.FS
ON OUT
H.rEG
ON off ON
CooL-On.FS
off ON
Anmerkungen: Hinweis:
1. EIN-/AUS-Regelung mit Asymmetrischer Hysterese:
- OFF wenn PV > SP;
- ON wenn PV < (SP - Hysterese).
2. EIN-/AUS-Regelung mit Symmetrischer Hysterese:
- OFF wenn PV > (SP + Hysterese);
- ON wenn PV < (SP - Hysterese).
[53] Auto - Autotuning Anwahl
Ascon Tecnologic hat zwei Autotuning-Arten entwickelt:
1. Oszillierenes Autotuning ist das herkömmliche Autotuning:
• Dieses ist präziser.
• Es kann auch dann noch beginnen, wenn der Messwert nahe beim Sollwert liegt
• Es kann auch dann verwendet werden wenn der Sollwert nahe bei der Umgebungstemperatur liegt
2. Fast Autotuning sollte dann verwendet werden, wenn:
• Der Prozess sehr langsam erfolgt und man in kurzer
Zeit operativ sein möchte;
• Wenn kein Overshoot zulässig ist;
• Bei zahlreichen Multiloop-Maschinen, wo das Fast
Autotuning die auf gegenseitiges Einwirken der Loops zurückzuführenden Fehler reduziert.
Hinweis: Das Fast Autotuning kann nur dann starten, wenn der gemessene Wert (PV) niedriger als (SP + 1/2SP) ist.
Verfügbar: Wenn [49] cont = PID.
Bereich: - 4... 4 dabei ist:
-4 = Oszillierendes Autotuning mit automatischem
Start bei Einschaltung (nach dem Soft Start) und nach jedem Sollwert-Wechsel;
-3 = Oszillierendes Autotuning mit manuellem Start;
-2 = Oszillierendes Autotuning mit automatischem
Start lediglich bei Ersteinschaltung;
-1 = Oszillierendes Autotuning mit automatischem
Start bei jeder Einschaltung;
0 = Nicht verwendet;
1 = Fast Autotuning mit automatischem Start bei jeder Einschaltung;
2 = Fast Autotuning mit automatischem Start lediglich bei Ersteinschaltung;
3 = Fast Autotuning mit manuellem Start;
4 = Fast Autotuning mit automatischem Start bei
Einschaltung (nach dem Soft Start) und nach jedem Sollwert-Wechsel.
Hinweis: Das Autotuning ist während eines Programmablaufs gesperrt.
[54] Aut.r - Manuelle Aktivierung des Autotuning
Verfügbar: Wenn [52] cont = PID.
Bereich: oFF = Das Gerät nimmt kein Autotuning vor; on = Das Gerät nimmt ein Autotuning vor.
[55] SELF - Aktivierung des Selftuning
Das Selftuning ist ein adaptiver Algorithmus, der die Werte der PID-Parameter fortwährend optimiert.
Dieser Algorithmus wurde für Prozesse entwickelt, in denen erhebliche Laständerungen die Prozessreaktion verändern.
Verfügbar: Wenn [52] cont = PID.
Bereich: no = Self tuning deaktiviert;
YES = Self tuning aktiviert.
[56] HSEt - Hysterese der EIN-/AUS-Regelung
Verfügbar: Wenn [52] cont von PID verschieden ist:
Bereich: 0... 9999 technische Maßeinheiten.
[57] cPdt - Verdichterverzögerungszeit
Verfügbar: Wenn [52] cont = nr.
Bereich: OFF = Schutz deaktiviert;
1... 9999 Sekunden.
[58] Pb - Proportionalband
Verfügbar: Wenn [52] cont = PID und [55] SELF = no.
Bereich: 1... 9999 technische Maßeinheiten.
Hinweis: Die Autotuning Funktion berechnet diesen Wert.
[59] int - Integralzeit
Verfügbar: Wenn [52] cont = PID und [55] SELF = no.
Bereich: OFF = Integralwirkung ausgeschaltet;
1... 9999 Sekunden; inF= Integralwirkung ausgeschaltet.
Hinweis: Die Autotuning Funktion berechnet diesen Wert.
[60] dEr - Vorhaltezeit
Verfügbar: Wenn [52] cont = PID und [55] SELF = no.
Bereich: oFF = Vorhaltewirkung ausgeschaltet.
1... 9999 Sekunden.
Hinweis: Die Autotuning Funktion berechnet diesen Wert.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 14
[61] Fuoc - Fuzzy overshoot control
Dieser Parameter reduziert das normalerweise nach einem
Kaltstart bzw. nach einem Sollwert-Wechsel vorhandene
Overshoot und ist nur in diesen beiden Fällen aktiv.
Bei Eingabe von einem Wert zwischen 0.00 und 1.00 kann die Gerätewirkung während der Annäherung zum Sollwert reduziert werden.
Bei Eingabe von Fuoc = 1 ist diese Funktion deaktiviert.
PV 2
SP
1
3
Zeit
Verfügbar: Wenn [49] cont = PID und [52] SELF = no.
Bereich: 0... 2.00.
Hinweis: Das Fast Autotuning berechnet den Wert des Parameters Fuoc, während das oszillierende Autotuning diesen Wert auf 0.5 setzt.
[62] H.Act - Verbraucher des Heizausgangs (H.rEG)
Dieser Parameter bestimmt die minimale Zykluszeit der
Heizleistung Berechnet durch den Autotuning-Algorithmus.
Es zielt darauf ab, die minimale Zykluszeit von einer bestimmten Stellglied, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten Aktor zu respektieren.
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Heizausgang programmiert wurde (H.rEG), [52] cont = PID und [55] SELF = no.
Bereich: SSr = Steuerung eines Statikrelais (SSR); rELY = Relais oder Schütz;
SLou = Langsame Verbraucher.
Hinweis: Bei Eingabe von:
• SSr liegt keine Begrenzung vor und [63] tcrH wird auf 1 Sekunde voreingestellt.
• rELY wird die Zykluszeit des Heizausgangs [63] tcrH auf 20 Sekunden begrenzt und [63] tcrH wird auf 20 Sekunden voreingestellt.
• SLou wird die Zykluszeit des Heizausgangs
[63] tcrH auf 40 Sekunden begrenzt und [63] tcrH wird auf 40 Sekunden voreingestellt.
[63] tcrH - Zykluszeit des Heizausgangs
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Heizausgang programmiert wurde (H.rEG), [52] cont = PID und [55] SELF = no.
Bereich: • Wenn [62] H.Act = SSr: 1.0... 130.0 Sekunden;
• Wenn [62] H.Act = reLY: 20.0... 130.0 Sekunden;
• Wenn [62] H.Act = SLou: 40.0... 130.0 Sekunden.
Hinweis: Die Autotuning-Funktion berechnet dieses Wert, wenn nötig ist es jedoch möglich, den Wert manuell einzustellen.
[64] PrAt - Leistungsverhältnis zwischen der Heizfunktion und der kältetechnischen Funktion
Das Gerät verwendet für die kältetechnische Funktion dieselben PID-Parameter, die für die Heizfunktion eingestellt wurden, jedoch ist die Wirkung dieser beiden Funktionen normalerweise unterschiedlich.
In diesem Parameter kann das Leistungsverhältnis zwischen der Heiz- und der Kühlfunktion bestimmt werden.
Die hier zugrunde liegende Philosophie lässt sich anhand von einem Beispiel besser erklären.
Es wird von einem Loop eines Kunststoffextruders ausgegangen.
Die Betriebstemperatur (SP) beträgt 250°C.
Wenn die Temperatur von 250 auf 270°C ( Δ 20°C) erhöht werden soll, werden 100% der Heizleistung benötigt. Es dauert 60 Sekunden, bis der neue Wert erreicht wird.
Wird hingegen 100% der Kühlleistung (Lüfter) verwendet, um die Temperatur von 250°C auf 230°C ( Δ 20°C) zu senken, werden hingegen nur 20 Sekunden benötigt.
In unserem Beispiel entspricht das Verhältnis 60/20 = 3
([60] PrAt = 3) und dieses Verhältnis besagt, dass die Kühlleistung 3 mal wirkungsvoller ist, als die Heizleistung.
Verfügbar: Wenn zwei Steuerungsfunktionen eingestellt wurden (H.rEG und c.rEG), [52] cont = PID und
[55] SELF = no.
Bereich: 0.01... 99.99.
Hinweis: Die Autotuning Funktion berechnet diesen Wert.
[65] c.Act - Verbraucher des Kühlausgangs (C.rEG)
Verfügbar: Wenn wenigstens ein Ausgang als Kühlausgang programmiert wurde (c.rEG), [52] cont = PID und [55] SELF = no.
Bereich: SSr = Steuerung eines Statikrelais (SSR); rELY = Relais oder Schütz;
SLou = Langsame Verbraucher.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [62] h.Act.
[66] tcrc - Zykluszeit des Kühl-Ausgangs
Verfügbar: Wenn mindest ein Ausgang als Kühlausgang eingestellt ist (c.rEG), [52] cont = PID und
[55] SELF = no.
Bereich: • Wenn [62] H.Act = SSr: 1.0... 130.0 Sekunden;
• Wenn [62] H.Act = reLY: 20.0... 130.0 Sekunden;
• Wenn [62] H.Act = SLou: 40.0... 130.0 Sekunden.
Hinweis: Die Autotuning-Funktion berechnet dieses Wert, wenn nötig ist es jedoch möglich, den Wert manuell einzustellen.
[67] rS - Manueller Reset
(Vorbelastung des Integrals)
Anhand dieser Funktion können die Undershoots bei Warmstart beachtlich reduziert werden.
Hat der Prozess die Betriebstemperatur erreicht, läuft das
Gerät bei einer stabilen Ausgangsleistung (z.B. 30%).
Nach einem kurzen Spannungsabfall setzt sich der Prozess wieder mit einer gemessenen Variable in Betrieb, die dem
Sollwert entspricht, während das Gerät mit einem Integralverhalten gleich Null startet.
Bei Eingabe eines manuellen Resets von einem durchschnittlichen Wert der Betriebsleistung (in unserem Beispiel
30%) startet das Gerät bei einer Leistung, die dem Durchschnittswert (anstatt Null) entspricht und die Abweichung ist somit sehr gering (theoretisch gleich Null).
Verfügbar: Wenn [52] cont = PID und [55] SELF = no.
Bereich: -100.0... 100.0%.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 15
[68] od - Einschaltverzögerung
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Steuerausgang programmiert wurde.
Bereich: oFF = Nicht verwendete Funktion;
0.01... 99.59 hh.mm.
Anmerkungen:
1. Dieser Parameter definiert die Zeit, während der das Gerät (nach Einschaltung) im Standby-Modus bleibt, bevor alle weiteren Funktionen aktiviert werden
(Steuerung, Alarme, Programm, usw.).
2. Bei Anwahl eines Programms mit Start bei Einschaltung und Funktion “od”, führt das Gerät zunächst die
Funktion “od” aus und startet dann das Programm.
3. Wird ein Autotuning mit Start bei Einschaltung und die
Funktion “od” programmiert, wird die Funktion od abgebrochen und das Gerät nimmt sofort ein Autotuning vor.
[69] St.P - Höchste Ausgangsleistung beim Soft Start
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Steuerausgang programmiert wurde.
Bereich: -100... 100%.
Anmerkungen:
1. Nimmt der Parameter St.P einen positiven Wert an, dann wirkt sich die Begrenzung lediglich auf den/die
Heizausgang/Heizausgänge aus.
2. Nimmt der Parameter St.P einen negativen Wert an, dann wirkt sich die Begrenzung lediglich auf den/die
Kühlausgang/Kühlausgänge aus.
3. Bei Eingabe eines Programms mit Start bei Einschaltung und Soft Start Funktion führt das Gerät beide gleichzeitig aus. Mit anderen Worten bearbeitet das
Gerät die erste Rampe. Ist die vom PID-Verhalten berechnete Leistung niedriger als der programmierte
Grenzwert, arbeitet das Gerät bei der geforderten
Leistung. Berechnet das PID-Verhalten eine Leistung, die den programmierten Höchstwert überschreitet, verwendet das Gerät den Grenzwert.
4. Die Autotuning Funktion sperrt die Soft Start Funktion.
5. Die Soft-Start-Funktion kann auch bei EIN-/AUS-
Regelung angewendet werden.
[70] SSt - Zeit der Soft Start Funktion
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Steuerausgang programmiert wurde und [52] cont = PID.
Bereich: oFF = Nicht verwendete Funktion;
0.01... 7.59 hh.mm; inF = stets aktive Begrenzung.
[71] SS.tH - Abschaltgrenzwert der Soft Start Funktion
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Steuerausgang programmiert wurde und [52] cont = PID.
Bereich: -1999... 9999 technische Maßeinheiten.
Anmerkungen:
1. Ist die Leistungsbegrenzung positiv (d.h. die Begrenzung betrifft die Heizwirkung), dann ist die Soft-Start-
Funktion deaktiviert, wenn die Messung größer als der eingestellte Wert ist, bzw. diesem entspricht.
2. Ist die Leistungsbegrenzung negativ (d.h. die Begrenzung betrifft die Kühlwirkung), dann ist die Soft-Start-
Funktion deaktiviert, wenn die Messung kleiner als der eingestellte Wert ist, bzw. diesem entspricht.
Gruppe
]
SP - Konfiguration des Sollwertes
Die Gruppe SP ist nur dann verfügbar, wenn mindestens ein
Ausgang als Steuerausgang programmiert wurde (H.rEG oder C.rEG).
[72] nSP - Nummer des verwendeten Sollwertes
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Steuerausgang programmiert wurde.
Bereich: 1... 4.
Hinweis: Wenn dieser Parameterwert verändert wird, verhält sich das Gerät folgendermaßen:
• Der Parameter [79] SPAt wird auf den Wert SP1 gesetzt;
• Das Gerät prüft, ob verwendbaren Sollwerte innerhalb der in den Parametern [73] SPLL und
[74] SPHL vorgegebenen Grenzwerte liegen;
• Falls der Wert eines Sollwertes die eingestellten
Grenzwerte über- oder unterschreitet, setzt das
Gerät diesen Sollwert auf den nächsten Grenzwert.
[73] SPLL - Tiefster Sollwert
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Steuerausgang programmiert wurde.
Bereich: -1999 bis [74] SPHL technische Maßeinheiten.
Anmerkungen:
1. Wird der Wert [73] SPLL verändert, prüft das Gerät alle lokalen Sollwerte (Parameter SP1, SP2, SP3 und
SP4) und alle Sollwerte des Programms (Parameter
[94] Pr.S1, [99] Pr.S2, [104] Pr.S3, [109] Pr.S4).
Falls ein Sollwert tiefer ist, als der untere im Parameter [73] SPLL, eingestellte Grenzwert, stellt das Gerät diesen Sollwert auf den Wert [73] SPLL.
2. Die Änderung des Parameters [73] SPLL führt automatisch zu folgenden Änderungen:
• Wenn [80] SP.rt = SP wird der Wert des übertragenen Sollwertes dem aktiven Sollwert gleich gesetzt;
• Wenn [80] SP.rt = trim wird der Wert des übertragenen Sollwertes auf Null gesetzt;
• Wenn [80] SP.rt = PErc wird der Wert des übertragenen Sollwertes auf Null gesetzt.
[74] SPHL - Höchster Sollwert
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Steuerausgang programmiert wurde.
Bereich: [73] SPLL bis 9999 technische Maßeinheiten.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [73] SPLL.
[75] SP 1 - Sollwert 1
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Steuerausgang programmiert wurde.
Bereich: [73] SPLL bis [74] SPHL technische Maßeinheiten.
[76] SP 2 - Sollwert 2
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Steuerausgang programmiert wurde und [72] nSP > 1.
Bereich: [73] SPLL bis [74] SPHL technische Maßeinheiten.
[77] SP 3 - Sollwert 3
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Steuerausgang programmiert wurde und [72] nSP > 2.
Bereich: [73] SPLL bis [74] SPHL technische Maßeinheiten.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 16
[78] SP 4 - Sollwert 4
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Steuerausgang programmiert wurde und [72] nSP = 4
Bereich: [73] SPLL bis [74] SPHL technische Maßeinheiten.
[79] SPAt - Annwahl des aktiven Sollwertes
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Steuerausgang programmiert wurde
Bereich: “SP1” bis [72] nSP.
Anmerkungen:
1. Die Änderung [75] SPAt führt zu folgenden Änderungen:
• Wenn [80] SP.rt = SP wird der Wert des übertragenen Sollwertes dem aktiven Sollwert gleich gesetzt;
• Wenn [80] SP.rt = trim wird der Wert des übertragenen Sollwertes auf Null gesetzt;
• Wenn [80] SP.rt = PErc wird der Wert des übertragenen Sollwertes auf Null gesetzt.
2. SP2, SP3 und SP4 können nur dann angewählt werden, wenn der entsprechende Sollwert aktiviert ist
(siehe Parameter [75] nSP).
[80] SP.rt - Art des übertragenen Sollwertes
Diese Geräte können untereinander über die serielle Schnittstelle RS 485 ohne PC kommunizieren. Ein Gerät kann als
Master eingestellt werden, während die anderen Geräte
Slave sein müssen (übliche Einstellung). Die Master-Einheit
überträgt ihren operativen Sollwert auf die Slave-Einheiten.
Auf diese Art kann zum Beispiel gleichzeitig der Sollwert von 20
Geräten verändert werden, indem lediglich der Sollwert in der
Master-Einheit geändert wird (z.B. Anwendung: Hot Runner).
Der Parameter SP.rt legt fest, wie die Slave-Einheit den von der seriellen Schnittstelle übertragenen Sollwert verwendet.
Der Parameter [125] tr.SP (Anwahl des zu übertragenden
Wertes (Master) legt den zu übertragenden Wert der Master-
Einheit fest.
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Steuerausgang programmiert wurde und eine serielle
Schnittstelle vorhanden ist.
Bereich: rSP = Der von der seriellen Schnittstelle kommende Wert wird als übertragener Sollwert verwendet (RSP); trin = Der von der seriellen Schnittstelle kommende Wert wird zum lokalen, im Parameter SPAt angewählten Sollwert addiert und die sich daraus ergebende Summe wird der operative Sollwert;
PErc = Der von der seriellen Schnittstelle kommende Wert wird als Prozentualwert des
Eingangsbereichs betrachtet und der so errechnete Wert wird der operative Sollwert.
Hinweis: Eine Änderung von [80] SPrt führt zu folgenden
Änderungen:
• Wenn [80] SP.rt = SP wird der Wert des übertragenen Sollwertes dem aktiven Sollwert gleich gesetzt;
• Wenn [80] SP.rt = trim wird der Wert des übertragenen Sollwertes auf Null gesetzt;
• Wenn [80] SP.rt = PErc wird der Wert des übertragenen Sollwertes auf Null gesetzt.
Beispiel: Umschmelzofen für PCB.
Die Master-Einheit überträgt ihren Sollwert auf 5 weitere
Bereiche (Slave).
Die Slave-Bereiche verwenden die Angabe als “TRIM” Sollwert (Param. trin).
Der erste Bereich ist der Master-Bereich und verwendet einen Sollwert von 210°C.
Der zweite Bereich hat einen lokalen Sollwert von -45 (°C).
Der dritte Bereich hat einen lokalen Sollwert von -45 (°C).
Der vierte Bereich hat einen lokalen Sollwert von -30 (°C).
Der fünfte Bereich hat einen lokalen Sollwert von +40 (°C).
Der sechste Bereich hat einen lokalen Sollwert von +50 (°C).
Daraus ergibt sich das folgende Temperaturprofil:
– Master SP = 210°;C
– Zweiter Bereich SP = 210 - 45 = 165°C;
– Dritter Bereich SP = 210 - 45 = 165°C;
– Vierter Bereich SP = 210 - 30 = 180°C;
– Fünfter Bereich SP = 210 + 40 = 250°C;
– Sechster Bereich SP = 210 + 50 = 260°C.
Bei Änderung des Sollwertes der Master-Einheit ändert sich auch der Sollwert aller Slave-Einheiten um denselben Betrag.
[81] SPLr - Anwahl eines lokalen oder
übertragenen Sollwertes
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Steuerausgang programmiert wurde
Bereich: Loc = Lokaler Sollwert durch [79] SPAt anwählbar; rEn = Übertragener Sollwert (über serielle
Schnittstelle).
[82] SP.u - Veränderungsgeschwindigkeit bei
Sollwertanstieg (Anstiegsrampe)
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Steuerausgang programmiert wurde.
Bereich: 0.01... 99.99 Einheiten/min.
inF = Deaktivierte Rampe (Stufenübergang).
[83] SP.d - Veränderungsgeschwindigkeit bei
Sollwertabstieg (Abstiegsrampe)
Verfügbar: Wenn mindestens ein Ausgang als Steuerausgang programmiert wurde.
Bereich: 0.01... 99.99 Einheiten/min.
inF = Deaktivierte Rampe (Stufenübergang).
Allgemeine Hinweise zum übertragenen Sollwert:
Wird ein übertragener Sollwert mit trim-Verhalten eingegeben, wird der Bereich des lokalen Sollwertes: von [73] SPLL+ RSP bis [74] SPHL - RSP.
Gruppe
]
tin - Konfiguration der Schaltuhr
Die Schaltuhr verfügt über 5 verschiedene Betriebsarten:
Einschaltverzögerung mit einer Verzögerungszeit und einer
“Zyklusendzeit”.
Start
OUT
Tr.t1
off
Tr.t2
ON off
– Bei tr.t2 = Inf bleibt der Ausgang der Schaltuhr solange im
ON Zustand, bis das Gerät einen Reset-Befehl verzeichnet.
Start
OUT
Reset off
Tr.t1
Tr.t2 = inF
ON off
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 17
Einschaltverzögerung mit einer Verzögerungszeit und einer
“Zyklusendzeit”.
Start
OUT off
Power ON
Ausschaltverzögerung.
Tr.t1
Tr.t2
ON off
Start
OUT
Reset
Tr.t1
ON off
Asymmetrische Pause-Betrieb (Schaltfolge) mit Start in Pause.
Start
OUT
Reset
Tr.t1
off
Tr.t2
ON
Tr.t1
off
Tr.t2
ON
Tr.t1 Tr.t2
off ON
Asymmetrische Pause-Betrieb (Schaltfolge) mit Start im Betrieb.
Start
OUT
Reset
Tr.t1
ON
Tr.t2 Tr.t1
off ON
Tr.t2 Tr.t1 Tr.t2
off ON
Anmerkungen:
1. Das Gerät erhält den Start-, Hold- und Reset-Befehl anhand der Taste , über die serielle Schnittstelle oder über den logischen Eingang.
2. Ein Hold-Befehl bricht die Zeitschaltung ab.
[84] t.F - Funktion der unabhängigen Schaltuhr
Verfügbar: Stets.
Bereich: nonE = Nicht verwendete Schaltuhr; i.d.A = Einschaltverzögerung; i.uP.d = Startverzögerung; i.d.d = Ausschaltverzögerung; i.P.L = Pause - Betrieb mit Start in OFF; i.L.P = Pause - Betrieb mit Start in ON.
[85] tr.u - Technische Zeitmaßeinheit
Verfügbar: Wenn [84] Tr.F von nonE verschieden ist.
Bereich: hh.nn = Stunden und Minuten; nn.SS = Minuten und Sekunden;
SSS.d = Sekunden und Zehntelsekunden.
Hinweis: Bei eingeschalteter Schaltuhr kann dieser Parameter lediglich angezeigt aber nicht verändert werden.
[86] tr.t1 - Zeit 1
Verfügbar: Wenn [84] Tr.F von nonE
Bereich: • Wenn [85] tr.u = hh.nn:
• Wenn [85] tr.u = nn.SS:
verschieden ist.
00.01... 99.59;
00.01... 99.59;
• Wenn [85] tr.u = SSS.d: 000.1... 995.9.
[87] tr.t2 - Zeit 2
Verfügbar: Wenn [84] Tr.F von nonE
Bereich: • Wenn [85] tr.u = hh.nn:
• Wenn [85] tr.u = nn.SS:
verschieden ist.
00.01... 99.59;
00.01... 99.59;
• Wenn [85] tr.u = SSS.d: 000.1... 995.9.
Hinweis: Bei Eingabe [87] tr.t2 = inF, wird die zweite Zeit lediglich bei einem Reset-Befehl abgebrochen.
[88] tr.St - Schaltuhrzustand
Verfügbar: Wenn [84] Tr.F von nonE
Bereich: run = Schaltuhr in Betrieb;
HoLd = Schaltuhr in Hold;
verschieden ist.
rES = Schaltuhr steht (Reset).
Hinweis: Durch Eingabe dieses Parameters verhält sich die
Schaltuhr nach dem Parameterwert (ohne Taste ,
Digitaleingang oder serielle Schnittstelle).
Gruppe
]
PrG - Konfiguration der
Programmiererfunktion
Diese Geräte können ein Temperaturprofil bestehend aus 4
Gruppen zu je 2 Stufen (insgesamt 8 Stufen) ausführen.
Die erste Stufe ist stets eine Rampe (wird verwendet, um den gewünschten Sollwert zu erreichen); die zweite Stufe ist eine Pausenzeit (Verweilzeit auf dem gewünschten Sollwert).
Wird ein Run-Befehl erfasst, gleicht das Gerät den operativen Sollwert dem tatsächlich gemessenen Wert an und nimmt die erste Rampe vor.
Außerdem verfügt jede Pausenzeit über ein Wait-Fenster, durch das die Zeitschaltung unterbrochen werden kann, wenn der gemessene Wert das betreffende Fenster verlässt
(guaranteed soak).
Jeder Stufe können zwei Ereignisse zugewiesen werden. Ein
Ereignis kann einen Ausgang ansteuern und ein Verhalten während einem oder mehreren Programmteilen aufweisen.
Einige, zusätzliche Parameter bestimmen die Zeitenskala und das Geräteverhalten am Ende des Programms.
Anmerkungen:
1. Alle Programmschritte können während des Programmablaufs verändert werden.
2. Während des Programmablaufs speichert das Gerät den gegenwärtig laufenden Programmteil und in 30
Minuten Intervallen auch die bereits abgelaufene
Pausenzeit.
Erfolgt während des Programmablaufs ein Spannungsabfall, kann das Gerät bei Wiedereinschaltung den Programmablauf von dem Programmteil wieder aufnehmen, der gerade zum Zeitpunkt des Spannungsabfalls durchgeführt wurde; war dies eine
Pausenzeit, erfolgt die Wiederaufnahme auch unter
Berücksichtigung der bereits eingehaltenen Pausenzeit (mit einer Approximation von 30 Minuten).
Zur Aktivierung dieser Funktion muss der Parameter
“[120] dSPu - Gerätezustand bei Einschaltung” der
Gruppe “Pan” auf “AS.Pr” stehen.
Ist der Parameter “[120] dSPu - Gerätezustand bei
Einschaltung” von AS.Pr
verschieden, wird die Speicherfunktion unterbunden.
Temperatur
Pr.S1
Pr.S4
Pr.S2
Pr.S3
Spx
Programmschritt
OFF
Betriebsschalter ein oder RUN
Programm in RUN
Rampe bis
Spx
Progr.
END
Zeit
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 18
[89] Pr.F - Verhalten des Programms bei
Einschaltung
Verfügbar: Stets.
Bereich: nonE = Nicht verwendetes Programm;
S.uP.d = Start bei Einschaltung mit erster Stufe in
Standby;
S.uP.S = Start bei Einschaltung; u.diG = Start bei Erkennung eines RUN Befehls.
[90] Pr.u - Technische Maßeinheiten der
Pausenzeiten
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von nonE
Bereich: hh.nn = Stunden und Minuten;
verschieden ist.
nn.SS = Minuten und Sekunden.
Hinweis: Während des Programmablaufs kann dieser Parameter nicht verändert werden.
[91] Pr.E - Verhalten des Gerätes bei
Programmende
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von nonE verschieden ist.
Bereich: cnt = Fährt fort (das Gerät verwendet den Sollwert der letzten Pausenzeit weiter, bis ein Reset- oder ein neuer Run-Befehl erteilt wird);
SPAt = Geht über den Parameter [79] SPAt zum angewählten Sollwert über;
St.bY = Geht in den Standby-Modus über.
Anmerkungen:
1. Bei Eingabe von [91] Pr.E = cnt arbeitet das Gerät wie folgt: Bei Programmende verwendet das Gerät den
Sollwert der letzten Pausenzeit. Wird ein Reset-Befehl erfasst, geht das Gerät über den Parameter 79] SPAt zum angewählten Sollwert über. Dieser Übergang erfolgt in Stufen oder über die Rampe, je nach der Einstellung in den Parametern [82] SP.u (Veränderungsgeschwindigkeit bei Sollwertanstieg) und [83] SPd
(Veränderungsgeschwindigkeit bei Sollwertabstieg).
2. Bei Eingabe [91] Pr.E = SPAt geht das Gerät über den Parameter [79] SPAt direkt zum angewählten
Sollwert über. Dieser Übergang erfolgt in Stufen oder über die Rampe, je nach Einstellung in den
Parametern [82] SP.u (Veränderungsgeschwindigkeit bei Sollwertanstieg) und [83] SPd (Veränderungsgeschwindigkeit bei Sollwertabstieg).
[92] Pr.Et - Anzeigezeit Programmende
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von nonE verschieden ist.
Bereich: oFF = Nicht verwendete Funktion;
00.01... 99.59 Minuten und Sekunden; inF = ON bis ins Unendliche.
Hinweis: Bei Eingabe [92] Pr.Et = inF geht die Anzeige Programmende erst dann in den OFF-Zustand wenn das Gerät einen Reset - oder einen neuen RUN-
Befehl erhält.
[93] Pr.S1 - Sollwert der ersten Pausenzeit
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von
[89] Pr.F von S.uP.d
nonE und
verschieden ist.
Bereich: [70] SPLL bis [71] SPHL.
[94] Pr.G1 - Gradient der ersten Rampe
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von nonE und
[89] Pr.F von S.uP.d
verschieden ist.
Bereich: 0.1... 999.9 technische Maßeinheiten/min; inF = Stufenübergang.
[95] Pr.t1 - Erste Pausenzeit
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von nonE
Bereich: 0.00... 99.59 Zeiteinheiten.
verschieden ist.
[96] Pr.b1 - Wait Fenster der ersten Pausenzeit
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von
[89] Pr.F von S.uP.d
nonE und
verschieden ist.
Bereich: OFF bis 9999 technische Maßeinheiten.
Hinweis: Das Wait-Fenster bricht die Zeitschaltung ab, wenn der gemessene Wert das betreffende Fenster verlässt (guaranteed soak).
Temperatur
Pause
Stase SP
Pause
SP
Maßnahme
Rampe x Stase x
Zeit
Stase x Rampe x + 1
[97] Pr.E1 - Ereignisse der ersten Gruppe
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von nonE und
[89] Pr.F von S.uP.d
Bereich: 00.00... 11.11 wobei:
verschieden ist.
0 = Ereignis OFF;
1 = Ereignis ON.
Ereignis 1 Zustand während der Rampe
Ereignis 2 Zustand während der Rampe
Ereignis 1 Zustand während der Pausenzeit
Ereignis 2 Zustand während der Pausenzeit
Display
Rampe Pausenzeit
Ereignis 1 Ereignis 2 Ereignis 1 Ereignis 2
00.00
10.00
off on off off off off off off
01.00
off on off off
11.00
00.10
on off on off off on off off
10.10
01.10
on off off on on on off off
11.10
00.01
on off on off on off off on
10.01
on off off on
01.01
11.01
off on on on off off on on
00.11
10.11
off on off off on on on on
01.11
off on on on
11.11
on on on on
[98] Pr.S2 - Sollwert der zweiten Pausenzeit
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von nonE
Bereich: [73] SPLL bis [74] SPHL;
verschieden ist.
oFF = Programmende.
Hinweis: Es müssen nicht alle Stufen konfiguriert werden.
Sollen hingegen nur 2 Gruppen verwendet werden, muss lediglich der Sollwert der dritten Gruppe auf
OFF gestellt werden. Das Gerät versteckt dann alle restlichen Parameter des Programmierers.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 19
[99] Pr.G2 - Gradient der zweiten Rampe
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von
[98] Pr.S2 von nonE und oFF verschieden ist.
Bereich: 0.1... 999.9 technische Maßeinheiten/min.
inF = Stufenübergang.
[100] Pr.t2 - Zweite Pausenzeit
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von
[98] Pr.S2 von oFF nonE und
verschieden ist.
Bereich: 0.00... 99.59 Zeiteinheiten.
[101] Pr.b2 - Wait Fenster der zweiten Pausenzeit
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von
[98] Pr.S2 von oFF nonE und
verschieden ist.
Bereich: oFF bis 9999 technische Maßeinheiten.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [96] Pr.b1.
[102] Pr.E2 - Ereignisse der zweiten Gruppe
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von nonE und
[98] Pr.S2 von oFF
Bereich: 00.00... 11.11 wobei:
verschieden ist.
0 = Ereignis OFF;
1 = Ereignis ON.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [97] Pr.E1.
[103] Pr.S3 - Sollwert der dritten Pausenzeit
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von nonE und
[98] Pr.S2 von oFF verschieden ist.
Bereich: [73] SPLL bis [74] SPHL; oFF = Programmende.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [98] Pr.S2.
[104] Pr.G3 - Gradient der dritten Pausenzeit
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von
[98] Pr.S2 von nonE , oFF und
[103] Pr.S3 von OFF verschieden ist.
Bereich: 0.1... 999.9 technische Maßeinheiten/min; inF = Stufenübergang.
[105] Pr.t3 - Dritte Pausenzeit
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von
[98] Pr.S2 von nonE , oFF und
[103] Pr.S3 von OFF verschieden ist.
Bereich: 0.00... 99.59 Zeiteinheiten.
[106] Pr.b3 - Wait Fenster der dritten Pausenzeit
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von nonE ,
[98] Pr.S2 von oFF und
[103] Pr.S3 von OFF verschieden ist.
Bereich: oFF bis 9999 technische Maßeinheiten.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [96] Pr.b1.
[107] Pr.E3 - Ereignisse der dritten Gruppe
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von nonE ,
[98] Pr.S2 von oFF und
[103] Pr.S3 von OFF
Bereich: 00.00... 11.11 wobei:
verschieden ist.
0 = Ereignis OFF;
1 = Ereignis ON.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [97] Pr.E1.
[108] Pr.S4 - Sollwert der vierten Pausenzeit
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von
[98] Pr.S2 von nonE , oFF und
[103] Pr.S3 von OFF verschieden ist.
Bereich: [73] SPLL bis 74] SPHL; oFF = Programmende.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [98] Pr.S2
[109] Pr.G4 - Gradient der vierten Rampe
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von
[98] Pr.S2 von nonE , oFF ,
[103] Pr.S3 von OFF und
[108] Pr.S4 von OFF verschieden ist.
Bereich: 0.1... 999.9 technische Maßeinheiten/min; inF = Stufenübergang.
[110] Pr.t4 - Vierte Pausenzeit
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von
[98] Pr.S2 von nonE , oFF ,
[103] Pr.S3 von OFF und
[108] Pr.S4 von oFF verschieden ist.
Bereich: 0.00... 99.59 Zeiteinheiten.
[111] Pr.b4 - Wait Fenster der vierten Pausenzeit
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von
[98] Pr.S2 von nonE , oFF ,
[103] Pr.S3 von OFF und
[108] Pr.S4 von oFF verschieden ist.
Bereich: oFF bis 9999 technische Maßeinheiten.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [96] Pr.b1.
[112] Pr.E4 - Ereignisse der vierten Gruppe
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von nonE ,
[98] Pr.S2 von oFF ,
[103] Pr.S3 von OFF und
[108] Pr.S4 von oFF verschieden ist.
Bereich: Bereich00.00... 11.11 wobei:
0 = Ereignis OFF;
1 = Ereignis ON.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [97] Pr.E1.
[113] Pr.St - Programmzustand
Verfügbar: Wenn [89] Pr.F von nonE verschieden ist.
Bereich: run = Programm run;
HoLd = Programm hold; rES = Programm reset.
Hinweis: Durch Eingabe dieses Parameters verhält sich der
Regler nach dem Parameterwert (ohne logische
Eingänge usw.).
Gruppe
]
PAn - Konfiguration der
Benutzeroberfläche
[114] PAS2 - Passwort Ebene 2:
Begrenztes Zugriffsniveau
Verfügbar: Stets.
Bereich: oFF = Ebene 2 nicht durch Passwort geschützt
1... 999.
(wie Ebene 1 = Bediener);
[115] PAS3 - Passwort Ebene 3: Konfigurationsebene
Verfügbar: Stets.
Bereich: 3... 999.
Hinweis: Wird [114] PAS2 gleich [115] PAS3 gesetzt, so ist die Ebene 2 versteckt.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 20
[116] uSrb - Funktion der Taste während der
RUN TIME
Verfügbar: Stets.
Bereich: nonE = Keine Funktion; tunE = Aktivierung des Autotuning/Selftuning.
Bei einmaligem Tastendruck (Taste mind. eine Sekunde lang gedrückt halten) startet das Autotuning; oPLo = Manueller Betrieb. Der erste Tastendruck versetzt das Gerät in den manuellen
Betrieb (oPLo), bei weiterem Tastendruck wird das Gerät wieder in den Automatikbetrieb versetzt;
AAc = Alarmreset;
ASi = Alarmquittierung (acknowledged); chSP = Sequentielle Sollwertanwahl (siehe nachstehende Anmerkung);
St.by = Standby-Modus. Der erste Tastendruck versetzt das Gerät in den Standby-Modus, bei weiterem Tastendruck wird das Gerät wieder in den Automatikbetrieb versetzt;
Str.t = Run/hold/reset der Schaltuhr (siehe nachstehende Anmerkung);
P.run = Run des Programms (siehe nachstehende
Anmerkung);
P.rES = Reset des Programms (siehe nachstehende Anmerkung);
P.r.H.r = Run/hold/reset des Programms (siehe nachstehende Anmerkung).
Anmerkungen:
1. Bei Verwendung der “sequentiellen Sollwertanwahl”, erhöht jeder Druck der Taste (Taste muss mindestens 1 Sekunde gedrückt gehalten werden) den
Wert von SPAT (aktiver Sollwert) um eine Einheit.
Die Anwahl ist zyklisch -> SP1 -> SP2 -> SP3 -> SP4
Wird anhand der Taste ein neuer Sollwert angewählt, zeigt das Gerät 2 Sekunden lang die Abkürzung des angewählten Sollwertes an (z.B. SP2).
2. Bei Verwendung der “sequentiellen Sollwertanwahl”, ist die Zahl der anwählbaren Sollwerte im Parameter
[69] nSP begrenzt.
3. - Bei Verwendung der Funktion “run/hold/reset der
Schaltuhr”, bewirkt ein kurzer Tastendruck das Anhalten bzw. die Wiederaufnahme der Zeitschaltung; ein langer Tastendruck (mind. 10 Sekunden) setzt die
Schaltuhr zurück.
4. Bei Verwendung der Funktion “run des Programms”, startet der erste Tastendruck das Programm, bei weiterem Tastendruck bei laufendem Programm startet dieses Programm wieder vom Anfang.
5. Bei Verwendung der Funktion “Reset des Programms” bricht ein kurzer Tastendruck den Programmablauf ab.
6. Bei Anwahl von “run/hold/reset des Programms”, bewirkt ein kurzer Tastendruck das Anhalten bzw. die
Wiederaufnahme des Programmablaufs; ein langer
Tastendruck (mind. 10 s) setzt das Programm zurück.
[117] diSP - Display
Verfügbar: Stets.
Bereich: nonE = Standarddisplay;
Pou = Ausgangsleistung;
SPF = Endsollwert;
SPo = Operativer Sollwert;
AL1 = Alarmgrenzwert 1;
AL2 = Alarmgrenzwert 2;
AL3 = Alarmgrenzwert 3;
Pr.tu = - Während einer Pausenzeit zeigt das Gerät die vom Beginn der Pausenzeit verstrichene Zeit an.
- Während einer Rampe zeigt das Gerät den operativen Sollwert an.
- Am Ende eines Programmablaufs zeigt das Gerät die Meldung “P.End” und abwechselnd den gemessenen Wert an.
- Wenn das Programm nicht läuft, zeigt das
Gerät die Standardinformationen an.
Pr.td = - Während einer Pausenzeit zeigt das Gerät die noch verbleiben Restzeit zum Ende der Pause an.
- Während einer Rampe zeigt das Gerät den operativen Sollwert an.
- Am Ende eines Programmablaufs zeigt das Gerät die Meldung P.End
und abwechselnd den gemessenen Wert an.
- Wenn das Programm nicht läuft, zeigt das
Gerät die Standardinformationen an.
P.t.tu = Bei laufendem Programm zeigt das Gerät die Zeit an, die seit Programmstart verstrichen ist. Am Ende eines Programmablaufs zeigt das Gerät die Meldung P.End
und abwechselnd den gemessenen Wert an.
P.t.td = Bei laufendem Programm zeigt das Gerät die noch bis zum Programmende verbleibende Restzeit an. Am Ende eines Programmablaufs zeigt das Gerät die Meldung P.End
und abwechselnd den gemessenen Wert an.
ti.uP = Bei laufender Schaltuhr zeigt das Gerät die vorwärts laufende Zeitschaltung an.
Am Ende der Zeitschaltung zeigt das
Gerät die Meldung t.End
und abwechselnd den gemessenen Wert an.
ti.du = Bei laufender Schaltuhr zeigt das Gerät die rückwärts laufende Zeitschaltung an. Am Ende der Zeitschaltung zeigt das
Gerät die Meldung t.End
und abwechselnd den gemessenen Wert an.
PErc = Prozentwert der Ausgangsleistung während des Soft-Starts (ist die Soft-Start-Zeit inF , dann ist die Leistungsbegrenzung aktiviert und funktioniert auch bei der
EIN-/AUS-Regelung).
[118] AdE - Vorhalte-Bargraph
Verfügbar: Stets.
Bereich: 0 = oFF = Bargraph nicht verwendet;
1... 9999 technische Maßeinheiten.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 21
[119] FiLd - Filter am angezeigten Wert
Verfügbar: Stets.
Bereich: 0.0 = oFF = Filter deaktiviert;
0.1... 20.0 technische Maßeinheiten.
Hinweis: Dies ist ein “Bandfilter”, der mit dem Sollwert verbunden ist; er bezieht sich lediglich auf die Anzeige und hat keine Auswirkung auf die weiteren Gerätefunktionen (Steuerung, Alarme, usw.).
[120] dSPu - Gerätezustand bei Einschaltung
Verfügbar: Stets.
Bereich: AS.Pr = Einschaltung wie bei Ausschaltung;
Auto = Einschaltung im Automatikbetrieb; oP.0 = Einschaltung im manuellen Betrieb (oPLo) und Leistung = Null;
St.bY = Einschaltung immer im Standby-Modus.
[121] oPr.E - Aktivierung der Betriebsarten
Verfügbar: Stets.
Bereich: ALL = Alle Betriebsarten können im Parameter
[122] oPEr gewählt werden;
Au.oP = In [122] oPEr können lediglich der Automatikbetrieb und der manuelle Betrieb gewählt werden;
Au.Sb = In [122] oPEr können lediglich der Automatikbetrieb und der Stanby-Modus gewählt werden.
Hinweis: Bei Änderung des Parameterwertes [121] oPr.E, setzt das Gerät den Parameterwert [122] oPEr auf Auto.
[122] oPEr - Anwahl der Betriebsart
Verfügbar: Stets.
Bereich: • Wenn [121] oPr.E = ALL:
Auto = Automatikbetrieb; oPLo = Manueller Betrieb;
St.bY = Standby-Modus.
• Wenn [121] oPr.E = Au.oP:
Auto = Automatikbetrieb; oPLo = Manueller Betrieb.
• Wenn [121] oPr.E = Au.Sb:
Auto = Automatikbetrieb;
St.bY = Standby-Modus.
Gruppe
]
Ser - Konfiguration der seriellen
Schnittstelle
[123] Add - Geräteadresse
Verfügbar: Stets.
Bereich: 0 = oFF = Serielle Schnittstelle nicht verwendet;
1... 254.
[124] bAud - Baud rate
Verfügbar: Wenn [123] Add von
Bereich: 1200 = 1200 baud; oFF verschieden ist.
2400 = 2400 baud;
9600 = 9600 baud;
19.2 = 19200 baud;
38.4 = 38400 baud.
[125] trSP - Anwahl der übertragenen Variable (Master)
Verfügbar: Wenn [123] Add von oFF verschieden ist.
Bereich: nonE = Übertragung nicht verwendet (das Gerät ist ein Slave); rSP = Das Gerät wird Master und überträgt den operativen Sollwert;
PErc = Das Gerät wird Master und überträgt die
Ausgangsleistung.
Hinweis: Für weitere Einzelheiten siehe Parameter [80] SP.rt
(Art des übertragenen Sollwertes).
Gruppe
]
COn - Konfiguration der
Verbrauchsparameter
[126] Co.tY - Messart
Verfügbar: Stets.
Bereich: 0 = oFF = Nicht verwendet.
1 = Augenblickliche Leistung (kW)
2 = Anschlusswert (kW/h)
3 = Während des Programmablaufs verbrauchte
Energie. Diese Messung beginnt bei Null, wenn ein Programm gestartet wird und endet bei Programmende. Ein neuer Programmstart setzt auch den Gesamtwert zurück.
4 = Gesamtzähler der Arbeitstage mit Grenzwert.
Dies ist die Anzahl Stunden, die das Gerät eingeschaltet gewesen ist, geteilt durch 24.
5 = Gesamtzähler der Arbeitsstunden mit
Grenzwert. Dies ist die Anzahl der Stunden, die das Gerät eingeschaltet war.
Hinweis: 3 und 4 sind interne Gesamtzähler, die zur Einstellung von Wartungsintervallen verwendet werden.
Die Schaltung läuft bei elektrisch gespeistem Gerät.
Hat der Zähler den programmierten Grenzwert erreicht, erscheint auf dem Display abwechselnd die Meldung r.iSP
(Inspektion) und die normale
Anzeige. Der Zähler kann durch Änderung des
Grenzwertes zurückgesetzt werden.
[127] UoLt - Nennspannung der Last
Verfügbar: Wenn [126] Co.tY = 1 oder [126] Co.tY = 2 oder
[126] Co.tY = 3.
Bereich: 1... 9999 (V).
[128] cur - Nennstrom der Last
Verfügbar: Wenn [126] Co.tY = 1 oder [126] Co.tY = 2 oder
[126] Co.tY = 3.
Bereich: 1... 999 (A).
[129] h.Job - Wartungsintervall
(Grenzwert von tot.d und tot.H)
Verfügbar: Wenn [126] Co.tY = 4 oder [126] Co.tY = 5.
Bereich: oFF = Nicht verwendeter Grenzwert.
1... 999 Tage oder
1... 999 Stunden.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 22
Gruppe
]
CAL - Konfiguration der
Benutzerkalibrierung
Anhand dieser Funktion lässt sich die gesamte Messkette kalibrieren; dabei können Messfehler aufgrund von:
• Fühlerposition;
• Fühlerklasse (Fühlerfehler);
• Gerätegenauigkeit; ausgeglichen werden.
[130] AL.P - Unterer Kalibrierpunkt
Verfügbar: Stets.
Bereich: -1999 bis (AH.P - 10) technische Maßeinheiten
Hinweis: Der geringste Unterschied zwischen AL.P
und
AH.P
beträgt 10 technische Maßeinheiten.
[131] AL.o - Offset am unteren Kalibrierpunkt
Verfügbar: Stets.
Bereich: -300... 300 technische Maßeinheiten.
[132] AH.P - Oberer Kalibrierpunkt
Verfügbar: Stets.
Verfügbar: (AL.P + 10) bis 9999 technische Maßeinheiten.
Hinweis: Der geringste Unterschied zwischen AL.P
und
AH.P
beträgt 10 technische Maßeinheiten.
[133] AH.o - Offset am oberen Kalibrierpunkt
Verfügbar: Stets.
Verfügbar: -300... 300 technische Maßeinheiten.
Beispiel: Klimatisierter Raum mit Anwendungsbereich zwischen 10°C und +100°C.
1. In den Raum einen Bezugsfühler setzen, der mit einem
Bezugsmessgerät verbunden ist (normalerweise ein
Kalibriergerät).
2. Den Raum einschalten und einen Sollwert eingeben, der dem niedrigsten, im Raum verwendeten Wert entspricht
(z.B. 10°C).
Wenn die Temperatur im Raum stabil ist, den vom Bezugssystem gemessenen Wert aufzeichnen (z.B. 9°C).
3. Für [130] AL.P = 10 (unterer Kalibrierpunkt) und für [131]
AL.o = -1 (dies ist die Differenz zwischen dem vom Gerät gemessenen Wert und dem vom Bezugssystem gemessenen Wert) eingeben.
Bitte beachten Sie dabei, dass die Messung des Gerätes nach dieser Einstellung der Messung mit dem Bezugssystem entspricht.
4. Einen Sollwert eingeben, der dem höchsten, im Raum verwendeten Wert entspricht (z.B. 100°C).
Wenn die Temperatur im Raum stabil ist, den vom Bezugssystem gemessenen Wert aufzeichnen (z.B. 98°C).
5. Für [132] AH.P = 100 (oberer Kalibrierwert) und
[133] AH.o = +2 (dies ist die Differenz zwischen dem vom
Gerät gemessenen Wert und dem vom Bezugssystem gemessenen Wert) eingeben.
Bitte beachten Sie dabei, dass die Messung des Gerätes nach dieser Einstellung der Messung mit dem Bezugssystem entspricht.
AH.o = 2
AL.o = -1
AH.P 10°C AH.P 100°C
Modifizierten
Kurve
Echt Kurve
Hiermit sind die wichtigsten Schritte zur Gerätekonfiguration abgeschlossen.
Der Konfigurationsvorgang wird wie folgt beschrieben verlassen:
– Die Taste drücken.
– Die Taste drücken und mind. 10 s lang gedrückt halten.
– Das Gerät kehrt zur normalen Anzeige zurück.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 23
6. PARAMETERZUSAMMENSTELLUNG
Ein weiterer, wichtiger Aspekt bei der Gerätekonfiguration ist die Möglichkeit, eine personalisierte Benutzeroberfläche
(HMI) zu schaffen, damit das Gerät leichter vom Bediener benutzt werden kann.
Durch eine besondere Vorgehensweise, “Parameterzusammenstellung” genannt, kann der Hersteller zwei Parameteruntergruppen schaffen.
Die erste Gruppe wird “Bedienerniveau” genannt.
Der Zugriff auf dieses Niveau ist NICHT Passwortgeschützt.
Die zweite Gruppe wird “begrenztes Zugriffsniveau” genannt.
Der Zugriff auf dieses Niveau ist durch das im Parameter
[114] PAS2 programmierte Passwort abgesichert.
Anmerkungen:
1. Die im “begrenzten Zugriffsniveau” enthaltenen Parameter stehen in einer einzigen Liste.
2. Die Reihenfolge der Parameter des “begrenzten
Zugriffsniveaus” ist frei und kann nach Ihren spezifischen Bedürfnissen zusammengestellt werden.
3. Die Reihenfolge der Bedienerparameter entspricht der Reihenfolge der Parameter des “begrenzten
Zugriffsniveaus”, aber nur die für das “Bedienerniveau” definierten Parameter werden angezeigt und können verändert werden. Auch diese Liste kann nur
(und alle) gewünschten Parameter enthalten.
6.1 Vorgehensweise zur Zusammenstellung der Parameter
Bevor mit der Parameterzusammenstellung begonnen wird, sollte wie folgt beschrieben vorgegangen werden:
1. Stellen Sie eine vollständige Liste der Parameter auf, die im begrenzten Zugriffsniveaus enthalten sein sollen.
2. Nummerieren Sie die Parameter und ordnen Sie sie nach ihrer Anzeigefolge.
3. Definieren Sie, welche Parameter der Liste für den Bediener zugänglich sein sollen.
Beispiel: Es soll die folgende Liste zusammengestellt werden:
• OPEr - Anwahl der Betriebsart
• SP1 - Erster Sollwert
• SP2 - Zweiter Sollwert
• SPAt - Anwahl des Sollwertes
• AL1 - Alarmgrenzwert 1
• AL2 - Alarmgrenzwert 2
• Pb - Proportionalband
• Int - Integralzeit
• dEr - Vorhaltezeit
• Aut.r - Manueller Autotuningstart
Außerdem soll der Bediener lediglich die Betriebsart, den Sollwert: SP1 und den Alarmgrenzwert AL1 verändern können.
In diesem Fall ist die Förderung Liste ist:
Parameter
- OPEr -
- SP1 -
- SP2 -
- SPAt -
- AL1 -
- AL2 -
- Pb -
- Int -
- dEr -
- Aut.r -
Promotion-
Ebene o 5
A 6
A 7
A 8 o 1 o 2
A 3
A 4
A 9
A 10
Eingeschränkter
Zugriff
OPEr
SP1
SP2
SPAt
AL1
AL2
Pb
Int dEr
Aut.r
Bedienerzugriff
OPEr
SP1
AL1
Nun wie folgt beschrieben vorgehen:
1. Die Taste mind. 3 Sekunden lang gedrückt halten.
2. Auf dem Display erscheint abwechselnd PASS und 0 .
3. Anhand der Tasten bzw. das Passwort -81 eingeben.
4. Die Taste drücken. Das Gerät zeigt die Abkürzung der ersten Gruppe der Konfigurationsparameter an ] inP .
5. Anhand der Taste die Gruppe anwählen, der der erste
Parameter Ihrer Liste angehört (z.B. ] inP ).
6. Den ersten Parameter Ihrer Liste anhand der Taste anwählen.
7. Das Gerät zeigt abwechseln die Abkürzung des Parameters und das Niveau der gegenwärtigen Zusammenstellung.
Das Niveau der Zusammenstellung wird durch einen
Buchstaben gefolgt von einer Zahl bestimmt. Mögliche
Buchstaben sind:
“c” Bedeutet, dass der Parameter in KEINER Zusammenstellung ist und folglich nur in den Konfigurationsparametern steht.
In diesem Fall ist die folgende Zahl stets Null.
“A” Bedeutet, dass der Parameter in einer Zusammenstellung “mit begrenztem Zugriff” enthalten aber auf dem Bedienerniveau NICHT sichtbar ist. Die darauf folgende Zahl gibt die Position innerhalb der Liste des “begrenzten Zugriffs” an.
“o” Bedeutet, dass der Parameter in einer Zusammenstellung auf dem Bedienerniveau enthalten und folglich sowohl auf dem Bedienerniveau als auch auf dem Niveau der “begrenzten Zugriffsebene” sichtbar ist. Die darauf folgende Zahl gibt die Position innerhalb der Liste des “begrenzten Zugriffs” an.
8. Anhand der Tasten bzw. die gewünschte Position eingeben.
Hinweis: Bei Eingabe eines von Null verschiedenen
Wertes wechselt der Buchstabe “ c ” von selbst zu “ A ” und der Parameter gelangt automatisch in die Liste der “begrenzten Zugriffsebene”.
9. Soll ein Zugriffsniveau von “begrenzt” auf für den Bediener “zugänglich” (oder umgekehrt) verändert werden, ist die Taste gedrückt zu halten und gleichzeitig die Taste zu drücken.
Der Buchstabe wechselt von “ A ” zu “ o ” und umgekehrt.
10. Den zweiten Parameter, der in die Liste des “begrenzten
Zugriffsniveaus” aufgenommen werden soll anwählen und die Schritte 6, 7 und 8 wiederholen.
11. Die Schritte 6, 7 und 8 solange wiederholen, bis die Liste vollständig ist.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 24
12. Um den Vorgang der Zusammenstellung zu verlassen, die Taste drücken und mind. 10 Sekunden lang gedrückt halten.
Das Gerät kehrt zur normalen Anzeige zurück.
Hinweis: Wird zwei Parametern die gleiche Nummer zugewiesen, nimmt das Gerät lediglich die Position des zuletzt programmierten Parameters als gültig auf.
Beispiel: Im voran stehenden Beispiel wurde SP2 ein
Zusammenstellungsniveau A3 zugewiesen.
Würde nun dem Parameter SP3 das Zusammenstellungsniveau 03 zugewiesen, sähen die
Liste des “begrenzten Zugriffsniveaus” und das
Bedienerniveau wie folgt aus:
Parameter
- OPEr -
- SP1 -
- SP3 -
- SPAt -
- AL1 -
...............
Promotion-
Ebene o 1 o 2 o 3
A 4 o 5
Eingeschränkter
Zugriff
OPEr
SP1
SP3
SPAt
AL1
Bedienerzugriff
OPEr
SP1
SP3
AL1
7. BETRIEBSARTEN
Wie bereits im Abschnitt 5.1 erwähnt, setzt sich das Gerät bei Einschaltung sofort in Betrieb und funktioniert nach den gegenwärtig gespeicherten Parameterwerten.
Mit anderen Worten hat das Gerät lediglich einen so genannten “run time” Zustand.
Während des “run time” Zustands können 3 verschiedene
Betriebsarten forciert werden: Automatikbetrieb, manueller
Betrieb und Standby-Modus.
– Im Automatikbetrieb nimmt das Gerät eine Steuerung vor und steuert den Steuerausgang bzw. die Steuerausgänge nach der gegenwärtigen Messung und den eingestellten
Werten (Sollwert, Proportionalband, usw.).
– Im manuellen Betrieb zeigt das Gerät den gemessenen
Wert an und ermöglicht eine manuelle Änderung der
Leistung der Steuerausgänge. Das Gerät nimmt KEINE
Steuerung vor.
– Im Standby-Modus verhält sich das Gerät wie ein Anzeigegerät. Es zeigt den gemessenen Wert an und setzt die
Steuerausgänge auf den Wert Null.
Wie bereits gesehen, kann der einem Parameter zugewiesene Wert stets unabhängig von der angewählten Betriebsart verändert werden.
7.1 Zugriff auf das “Bedienerniveau”
Das Gerät befindet sich im “normalen Anzeigemodus”.
1. Die Taste drücken.
2. Das Gerät zeigt abwechselnd die Abkürzung des ersten
Parameters, der der Bedienerniveau-Zusammenstellung angehört und seinen Wert an.
3. Anhand der Tasten und diesem Parameter den gewünschten Wert zuweisen.
4. Die Taste drücken, um den neunen Wert zu speichern und zum nächsten Parameter überzugehen.
5. Um zur “normalen Anzeige” zurückzukehren, die Taste mind. 5 Sekunden lang gedrückt halten.
Hinweis: Die Änderung der Parameter des Bedienerniveaus ist durch eine Time-out-Funktion begrenzt. Wird
10 Sekunden lang keine Taste gedrückt, kehrt das
Gerät zur “normalen Anzeige” zurück. Der neue
Wert des letzten, angewählten Parameters wird nicht übernommen.
7.2 Zugriff auf die “Begrenze Zugriffsebene”
Das Gerät befindet sich im “normalen Anzeigemodus ”.
1. Die Taste mindestens 5 Sekunden lang gedrückt halten.
2. Auf dem Display erscheint abwechselnd PASS und 0 .
3. Anhand der Pfeiltasten und den selben Wert eingeben, der im Parameter [114] PAS2 (Passwort Niveau 2) eingestellt wurde.
Anmerkungen:
1. Das Default-Passwort (Werkseinstellung) für die “begrenzte Zugriffsebene” ist 20.
2. Die Änderung der Parameter ist durch eine Timeout-Funktion begrenzt. Wird 10 Sekunden lang keine
Taste gedrückt, kehrt das Gerät zur “normalen Anzeige” zurück. Der neue Wert des letzten, angewählten
Parameters wird nicht übernommen und die Parameteränderung ist hiermit abgeschlossen.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 25
Zur Deaktivierung der Time-out-Funktion (z.B. bei der ersten Gerätekonfiguration) kann als Passwort 1000
+ das in [114] PAS2 eingegebene Passwort (z.B.
1000 + 20 [Default] = 1020) eingegeben werden.
Die Änderung der Parameter lässt sich stets von
Hand abbrechen (siehe folgenden Abschnitt).
3. Das Gerät führt die Steuerung auch bei Änderung der
Parameter fort.
Gegebenenfalls, d.h. wenn eine Änderung der Parameter eine erhebliche Auswirkung auf den Ablauf haben könnte, sollte die Steuerung zeitweise während der Konfiguration angehalten werden (die Regelausgänge werden dann auf Null gesetzt). Die Summe aus dem Wert 2000 + dem in [114] PAS2 eingegebenen Passwortwert versetzten das Gerät während der Änderung der Parameter in den Standby-Modus.
Die Steuerung wird automatisch nach Verlassen der
Parameteränderung wieder aufgenommen.
4. Die Taste drücken.
5. Das Gerät zeigt abwechselnd die Abkürzung des ersten
Parameters, der diesem Niveau angehört, und seinen
Wert an.
6. Anhand der Tasten und diesem Parameter den gewünschten Wert zuweisen.
7. Die Taste drücken, um den neuen Wert zu speichern und zum nächsten Parameter überzugehen.
8. Um zur “normalen Anzeige” zurückzukehren, die Taste mind. 5 Sekunden lang gedrückt halten.
7.3 Anzeige der parameter des
“Begrenzten zugriffsniveaus” ohne
änderungsmölichkeit
Manchmal muss der Bediener die Möglichkeit haben, den dem “begrenzten Zugriffsniveau” zugewiesenen Parameterwert einsehen zu können, ohne ihn jedoch verändern zu können (die Parameter dürfen lediglich von befugtem Personal verändert werden).
In diesem Fall ist wie folgt beschrieben vorzugehen:
1. Die Taste mind. 5 Sekunden lang gedrückt halten.
2. Auf dem Display erscheint abwechselnd PASS und 0 .
3. Anhand der Tasten und den Wert 181 eingeben.
4. Die Taste drücken.
5. Das Gerät zeigt die Abkürzung des ersten Parameters, der der Zusammenstellung der 2. Ebene angehört, sowie seinen Wert an.
6. Anhand der Taste lässt sich der Wert, der den verschiedenen Parametern zugewiesen wurde, anzeigen aber NICHT verändern.
7. Um zur “normalen Anzeige” zurückzukehren, die Taste mind. 3 Sekunden lang gedrückt halten, bzw. 10 Sekunden lang keine Taste drücken.
7.4 Automatikbetrieb
7.4.1 Funktion der Tasten im Automatikbetrieb.
Es folgt die im Parameter [116] uSrb (Funktion der
Taste ) programmierte Funktion.
Zugriff auf die Änderungsfunktion der Parameter.
Anzeige der “zusätzlichen Informationen” (siehe unten).
Zugriff auf die “direkte Änderung des Sollwertes”
(siehe unten).
7.4.2 Direkte Änderung des Sollwertes
Anhand dieser Funktion kann der im Parameter [79] SPAt
(Anwahl des aktiven Sollwertes) angewählte Sollwert bzw. der Sollwert des Programmabschnitts während des Programmablaufs schnell verändert werden.
Das Gerät befindet sich im “normalen Anzeigemodus”.
1. Die Taste drücken.
Das Gerät zeigt abwechselnd die Abkürzung des Sollwertes (z.B. SP2) und seinen Wert an.
Hinweis: Während des Programmablaufs zeigt das Gerät den Sollwert der gegenwärtig verwendeten
Gruppe an (z.B. führt das Geräte gerade die
Pausenzeit 3 aus, wird der Parameter [104] Pr.S3 angezeigt).
2. Dem Sollwert anhand der Tasten und den gewünschten Wert zuweisen.
3. Mind. 5 Sekunden lang keine Taste mehr drücken oder die
Taste drücken. In beiden Fällen speichert das Gerät den neuen Wert ab und kehrt zur “normalen Anzeige” zurück.
Hinweis: Gehört der gegenwärtig verwendete Sollwert dem
Bedienerniveau an, wird der Sollwert zwar angezeigt, kann aber nicht verändert werden.
7.4.3 Zusätzliche Informationen
Diese Geräte können einige Zusatzinformationen anzeigen, die bei Systemsteuerung nützlich sind. Die Zusatzinformationen sind mit der Gerätekonfiguration verbunden und es werden nur einige dieser Informationen angezeigt.
1. Befindet sich das Gerät im “normalen Anzeigemodus” die
Taste drücken.
Auf dem Display erschient H oder c gefolgt von einer
Zahl. Dieser Wert steht für den Prozentualwert der
Ausgangsleistung, die am Prozess angewandt wird. Das
Symbol H kennzeichnet den Heizbetrieb, das Zeichen c hingegen eine kältetechnische Anwendung.
2. Die Taste erneut drücken. Bei laufendem Programm zeigt das Gerät den bearbeiteten Abschnitt und den Zustand der Ereignisse wie folgt an: r1.00
Als erstes Zeichen kann ein r (d.h. der laufende Abschnitt ist eine Rampe) oder ein S stehen (d.h. der laufende Abschnitt ist eine Pausenzeit); die zweite
Stelle steht für die laufende Gruppe (z.B. S3 bedeutet
Pausenzeit 3) und die beiden weniger wichtigen Stellen kennzeichnen den Zustand der 2 Ereignisse (die weniger wichtige Stelle bezieht sich auf das Ereignis 2).
3. Die Taste erneut drücken. Bei laufendem Programm zeigt das Gerät den Buchstaben P und dann die noch theoretisch verbleibende Zeit bis zum Programmende an: p84.3
.
4. Die Taste erneut drücken. Bei aktivierter “Wattmeter”
Funktion, zeigt das Gerät den Buchstaben U und dann den gemessenen Energiewert an.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 26
Hinweis: Der gemessene Energiewert hängt von der
Einstellung im Parameter [123] Co.tY. ab.
5. Die Taste erneut drücken. Bei aktivierter “Betriebsstunden” Funktion, zeigt das Gerät den Buchstaben d für die
Tage bzw. h für die Stunden, gefolgt von der Gesamtzeit an.
6. Die Taste erneut drücken. Das Gerät kehrt zur “normalen Anzeige” zurück.
Hinweis: Die Anzeige der Zusatzinformationen ist durch eine
Time-out-Funktion begrenzt. Wird 10 Sekunden lang keine Taste gedrückt, kehrt das Gerät zur
“normalen Anzeige” zurück.
7.4.4 Die Programmiererfunktion
Im Abschnitt 5 wurden alle Parameter der Programmiererfunktion und ihre Wirkung auf den Programmablauf beschrieben.
Der vorliegende Abschnitt enthält einige Zusatzinformationen und Beispiele.
Hinweis: Die LED der weniger wichtigen Ziffer des Displays wird verwendet, um den Zustand des Programmierers unabhängig von der Einstellung des Parameters [114] diSP (Displayanzeige) anzuzeigen.
LED der weniger wichtigen Ziffer
Zusammenhang zwischen dem Zustand des
Programmierers und dem Zustand der LED-Anzeige:
• Programm in RUN - die LED-Anzeige ist ON
• Programm in Hold - die LED-Anzeige blinkt schnell
• Programm in Wait - die LED-Anzeige blinkt langsam
• Programm in End oder reset - die LED-Anzeige ist aus.
Anwendungsbeispiel 1: Spritzlackierungskabine
Steht der Bediener in der Lackierungskabine, muss die Innentemperatur in der Kammer 20°C betragen und die für die
Kammerlüftung verwendete Luft muss von außen kommen.
Temperatur
Pr.S2
Pr.S1
Passivierung
Trocknen
20°C
Warten
Pr.S3 = 20°C
Programmstatus Programm in "RUN"
Zeit
Ereignis 1
OFF Ereignis 1 = ON (*)
(*) Schiebetür geschlossen
OFF
Zeit
Run P.End
Out 1 = H.rEG (Heizausgang);
Out 2 = P.Et1 (Ereignis 1);
Out 3 = P.run (laufendes Programm);
Pr.E1und Pr.E2 = 10.10
(Ereignis 1 ist während der Rampe 1, der Pausenzeit 1, der Rampe 2 und der Pausenzeit 2 ON).
Währen des Programmablaufs ist die Tür geschlossen.
Anwendungsbeispiel 2: Kantenanleimmaschine mit
Leimbehälter (für Holzbearbeitungen)
Bei der Arbeitstemperatur oxidiert der Leim schnell und tropft aus dem “Spender”.
Aus diesen Gründen sollte die “Spender”-Temperatur auf einen niedrigeren Wert gestellt werden, wenn die Maschine nicht läuft.
In diesem Fall ergibt sich die folgende Konfiguration:
Out 1 = h.reg (heating output)
Out 2 = AL (Alarm zur Sperrung der Zugeinrichtung) diF.1 = P.run (Digitaleingang für den Programmneustart)
Pr.F = S.uP.S (Programm mit Start bei Einschaltung)
Pr.E = cnt (Verhalten des Gerätes bei Programmende = fortlaufend)
Einen Proximity-Schalter zur Holzbretterkennung an den
Digitaleingang 1 anschließen.
Temperatur
Pr.S1
Pr.S1
20°C
Warten
Zeit
Pr.t1
Dig. In 1
Zeit
PWR
ON
Schiebetür
Während der Passivierung und Trocknung des Lacks steht der Bediener außerhalb der Kabine und das System fährt die Schiebetür der Außenluft zu und recycelt die (bereits warme) Innenluft um den Energieverbrauch zu reduzieren.
Schiebetür
Wird vor Ablauf der ersten Pausenzeit ein neues Holzbrett erfasst, startet die Zeitschaltung vom Anfang an und der
Sollwert bleibt unverändert (Pr.S1).
Wird innerhalb der vorgegebenen Zeit kein Holzbrett erfasst, setzt sich das Gerät auf den Sollwert Pr.S2 (Wartetemperatur) und behält diese Temperatur bei, bis ein neues Holzbrett bearbeitet wird.
Bei Bearbeitung eines neuen Holzbretts schaltet das Gerät wieder auf die Betriebstemperatur (Pr.S1).
Nach Ablauf der Trockenzeit muss vor Zutritt des Bedieners folgendes sichergestellt werden:
1. Die Luft im Inneren der Kammer muss “frisch” sein.
2. Die Temperatur im Inneren der Kammer muss unterhalb von einem bestimmten Grenzwert liegen. Daraus ergibt sich folgendes Temperaturprofil:
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 27
7.5 Manueller Betrieb
Anhand dieser Betriebsart kann die automatische Steuerung deaktiviert und der Steuerausgangsleistung von Hand ein
Prozentualwert zugewiesen werden.
Bei Anwahl des manuellen Betriebs, zeigt das Gerät abwechselnd den gemessenen Wert und die Meldung oPLo an.
Bei Anwahl der manuellen Betriebsart, gleicht das Gerät die
Ausgangsleistung dem zuletzt vom PID-Verhalten berechneten Wert manuell an. Die Ausgangsleistung wird anhand der
Tasten und verändert.
Bei EIN-/AUS-Steuerung schaltet der Wert 0% den Ausgang ab, während jeder höhere Wert als 0 den Ausgang aktiviert.
Wie im Fall der Visualisierung reichen die Werte H100
(100% Leistung mit umgekehrter Wirkung) und C100
(100% Leistung mit direkter Wirkung).
Anmerkungen:
1. Während des manuellen Betriebs, bleiben die absoluten Alarme aktiv, während die relativen Alarme deaktiviert sind.
2. Wird das Gerät während des Programmablaufs in den manuellen Betrieb versetzt, wird der Programmablauf abgebrochen.
3. Wird das Gerät während eines Selftuning in den manuellen Betrieb versetzt, wird das Selftuning abgebrochen.
4. Während des manuellen Betriebs arbeiten alle nicht mit der Steuerung verbundenen Funktionen (Wattmeter, unabhängige Schaltuhr, “Betriebsstunden”, usw.) normal weiter.
7.6 Stand-by Modus
Dieser Betriebsmodus deaktiviert die automatische Steuerung ebenfalls, allerdings werden die Steuerausgänge auf
Null gesetzt.
Das Gerät verhält sich wie ein Anzeigegerät.
Bei Anwahl des Standby-Modus zeigt das Gerät abwechselnd den gemessenen Wert und die Meldung St.bY
an.
Anmerkungen:
1. Während des Standby-Modus, sind die relativen Alarme deaktiviert, während sich die absoluten Alarme nach der Einstellung im Parameter ALxo (Aktivierung des Alarms im Standby-Modus) verhalten.
2. Wird das Gerät während des Programmablaufs in den
Standby-Modus versetzt, wird der Programmablauf abgebrochen.
3. Wird das Gerät während eines Autotuning in den
Standby-Modus versetzt, wird das Autotuning abgebrochen.
4. Während des Standby-Modus arbeiten alle nicht mit der Steuerung verbundenen Funktionen (Wattmeter, unabhängige Schaltuhr, “Betriebsstunden”, usw.) normal weiter.
5. Beim Übergang vom Standby-Modus zum Automatikbetrieb aktiviert das Gerät die Maskierung aller
Alarme und die Soft Start-Funktion wieder.
8. FEHLERMELDUNGEN
8.1 Signalsiering bei Messwertüber- und
Unterschreitungen
Das Gerät zeigt esswertüberschreitungen (OVER-RANGE) und
Messwertunterschreitungen (UNDER-RANGE) wie folgt an:
Over-range Under-range
Ein Fühlerbruch wird als Messwertüber- oder unterschreitung angezeigt:
Hinweis: Bei einem Over-range oder Under-range, funktionieren die Alarme so, als hätte das Gerät einen
Höchst- oder Tiefstwert gemessen.
Zur Prüfung einer Messwertüber- oder unterschreitung wie folgt beschrieben vorgehen:
1. Das vom Fühler ausgehende Signal und die Anschlussleitung zwischen dem Fühler und dem Gerät überprüfen.
2. Sicherstellen, dass das Gerät für eine Messung mit dem spezifischen Fühler konfiguriert wurde; andernfalls die
Eingangskonfiguration ändern (siehe Abschnitt 4).
3. Wurden keine Fehler festgestellt, nehmen Sie bitte mit dem örtlichen Vertreter Kontakt auf, um das Gerät zur
Prüfung zurück zu senden.
8.2 Liste der möglichen Störungen
ErAT Das Fast Autotuning kann nicht gestartet werden. Der
Wert liegt zu nahe am Sollwert.
Die Taste drücken, um die Meldung zu löschen.
NoAt Nach 12 Stunden ist das Autotuning noch nicht abgeschlossen.
ErEP Mögliche Störungen des Gerätespeichers. Diese
Meldung verschwindet von selbst.
Bleibt die Meldung hingegen bestehen, nehmen Sie bitte mit dem örtlichen Vertreter Kontakt auf, um das
Gerät zur Prüfung zurück zu senden.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 28
9. ALLGEMEINE HINWEISE
9.4 Entsorgung
9.1 Sachemässe verwendung
Jeder nicht in der vorliegenden Anleitung beschriebene Gebrauch ist als ordnungswidrig zu betrachten.
Das Gerät entspricht der Vorschrift EN 61010-1 “Sicherheitsanforderungen für elektrische Messgeräte, Steuerungen, und für den Einsatz in Labors”; aus diesem Grund darf es nicht als Sicherheitsgerät verwendet werden.
Falls ein Fehler oder eine Betriebsstörung der Steuerung
Personen- oder Sachschäden hervorrufen kann, MUSS die
Anlage mit entsprechenden Sicherheitssystemen abgesichert werden.
Die Ascon Tecnologic S.r.rl und ihre gesetzlichen Vertreter
übernehmen keine Gewährleistung bei Personen-, Tier- oder
Sachschäden, die auf Abänderung, falschen oder ordnungswidrigen Gebrauch des Gerätes zurückzuführen sind oder durch Missachtung der für das Gerät vorgesehenen Merkmale verursacht wurden.
9.2 Gewährleistung und Instandsetzung
Die Garantiezeit des Produktes beträgt 18 Monate nach Lieferdatum und bezieht sich auf Baufehler oder Materialmängel.
Die Garantie ist begrenzt auf Reparatur bzw. Auswechslung des Produktes.
Das Öffnen, das eigenständige Hantieren am Gerät sowie eine unsachgemäße Verwendung des Produktes führen automatisch zum Ausschluss der Garantieleistung.
Bei defektem Produkt innerhalb oder außerhalb der Garantiezeit setzen Sie sich bitte mit dem “Verkauf” der Firma Ascon Tecnologic zur Einholung der Rücksendungserlaubnis in Verbindung.
Das defekte Produkt muss unter Angabe der aufgetretenen
Störung frachtfrei an die Ascon Tecnologic geschickt werden, es sei denn, es wurden andere Vereinbarungen getroffen.
9.3 Wartung
Diese Geräte erfordern KEINE regelmäßigen Kalibrierungen und enthalten keine Verschleißmaterialien, d.h. es sind keine besonderen Wartungsarbeiten erforderlich.
Das Gerät sollte von Zeit zu Zeit gereinigt werden.
1. DAS GERÄT SPANNUNGSFREI STELLEN (Stromversorgung, Relaisspannung usw.).
2. Mit einem Absauggerät oder mit einem Druckluftgebläse
(max. 3 kg/cm 2 ) mögliche Staubreste vom Gehäuse bzw. von Elektronik vorsichtig entfernen und darauf achten, dass keine elektronischen Bauteile beschädigt werden
3. Äußere Kunststoffteile und Rillen mit einem weichen Lappen abwischen. Der Lappen kann getränkt werden mit:
• Äthylalkohol (rein oder denaturiert) [C
2
H
5
OH] oder
• Isopropyl-Alkohol (rein oder denaturiert) [(CH
3 oder
)2CHOH]
• Wasser (H
2
O).
4. Sicherstellen, dass die Klemmen fest angeschlossen sind.
5. Bevor Spannung angelegt wird, ist sicherzustellen, dass das Gehäuse und alle Gerätebauteile richtig trocken sind.
6. Das Gerät anschließen.
Die Bestandteile des Gerätes müssen gemäß den geltenden örtlichen
Entsorgungsvorschriften getrennt entsorgt werden.
10. ZUBEHÖR
Das Gerät verfügt über eine seitlichen Steckbuchse für den
Anschluss eines Zubehörteils.
Dieses Teil, A01 genannt, ermöglicht:
– Eine Speicherung der gesamten Konfiguration des Gerätes im Inneren des A01, um diese Konfiguration auf andere, gleiche Geräte zu übertragen.
– Die vollständige Konfiguration vom Gerät auf einen PC zu
übertragen.
– Die vollständige Konfiguration von einem PC auf ein Gerät zu übertragen.
– Eine Konfiguration von einem A01 Schlüssel auf einen anderen zu übertragen.
– Eine Funktionsprüfung der seriellen Schnittstelle durchzuführen und den Hersteller beim Maschinen-Start-up zu unterstützen.
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 29
Anhang A
Gruppe
]
inP (Parameter der Eingänge)
no. Param.
Beschreibung Dec.
Mögliche Werte Default
Anz. Beg.
Niveau
1
2
3
4
HcFG
SEnS dP
SSc
Nur durch serielle Schnittstelle lesbarer Parameter; Anzeige der vorhandenen Hardware
Entspr.
Hardware
Den Typ des Sensors in Abhängigkeit von der Art des Eingangs
Eingang TC, Pt100 J, crAL, S , r, t, ir.J, ir.cA, Pt1, 0.50 (mV), 0.60 (mV) 12.60 (mV) J
Eingang TC, PTC, NTC
0
0
TC/RTD
TC/PTC
Strom
Volt
J, crAL, S , r, t, Ir.J, Ir.cA, Ptc, ntc, 0.50 (mV), 0.60 (mV),
12.60 (mV)
Ptc
Stromeingang (I)
Spannungseingang (V)
0.20 (mA), 4.20 (mA)
0.5(V), 1.5(V), 0.10(V), 2.10(V), 0.1 (V)
4.20
0.10
Dezimalstelle
Anzeige des Skalenanfangs bei linearen Eingängen
0 0... 3 dP -1999... FSC (T.M.)
0
-1999
Unsichtbar
A-4
A-5
A-6
6
7
5
8
9
10
11
FSc unit
FiL
Vollausschlaganzeige für lineare
Eingänge
Maßeinheit
Digitalfilter des angezeigten Wertes dP SSc... 9999 (T.M.)
0
1
°c/°F
0( oFF)... 20.0 (s) inE
Anwahl der Messwertüber- oder unterschreitung, die zu einer Aktivierung des Sicherheitsausgangs führt
0 or = ur =
Over-range (Bereichsüberschreitung)
Under-range (Bereichsunterschreitung) our = Over-range und Under-range oPE Sicherheitswert der Ausgangsleistung 0 -100... 100 (%) diF1 diF2
Funktion des Digitaleingangs 1
Funktion des Digitaleingangs 2
0
0 oFF = Keine Funktion;
1 =
2 =
3 =
4 =
5 =
Alarmreset;
Alarmquittierung;
6 =
7 =
8 =
9 =
Hold des gemessenen Wertes;
Standby-Modus [Zustand];
Anwahl H+Sp1/C+Sp2;
Timer run/hold/reset;
Timer run [Übergang];
Timer reset [Übergang];
Timer run/hold [Zustand];
10 = Run des Programms;
11 = Reset des Programms;
12 = Hold des Programms;
13 = Run/hold des Programms;
14 = Run/reset des Programms;
15 = Manueller Modus ;
16 = Sequentielle Anwahl des Sollwertes;
17 = Anwahl SP1/SP2;
18 = Anwahl SP1... SP4;
19 = Fernsteuerung Tasten und ;
20 = Timer Run/Reset.
oFF = Keine Funktion;
1 =
2 =
3 =
4 =
5 =
Alarmreset;
Alarmquittierung;
6 =
7 =
8 =
9 =
Hold des gemessenen Wertes;
Standby-Modus [Zustand];
Anwahl H+Sp1/C+Sp2;
Timer run/hold/reset;
Timer run [Übergang];
Timer reset [Übergang];
Timer run/hold [Zustand];
10 = Run des Programms;
11 = Reset des Programms;
12 = Hold des Programms;
13 = Run/hold des Programms;
14 = Run/reset des Programms;
15 = Manueller Modus ;
16 = Sequentielle Anwahl des Sollwertes;
17 = Anwahl SP1/SP2;
18 = Anwahl SP1... SP4;
19 = Fernsteuerung Tasten und ;
20 = Timer Run/Reset.
9999
0 = °c
1.0
our
0 nonE nonE
A-7
A-8
C-0
C-0
C-0
A-13
A-14
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 30
Gruppe
]
Out (Parameter der Ausgänge)
no. Param.
12 o1F
13 o1AL Dem Ausgang Out 1 zugewiesene
14
15
16
17 o1Ac o2F o2Ac
Beschreibung
Funktion von Ausgang Out 1
Ausgang Out 1 Handlung
Funktion von Ausgang Out 2
Verfügt das Gerät NICHT über diesen Ausgang, sind auch die beiden Parameter O2F und O2A versteckt o2AL Dem Ausgang Out 2 zugewiesene
Ausgang Out 2 Handlung
Dec.
0
0
0
0
0
0
Mögliche Werte Default
Anz. Beg.
Niveau nonE = Nicht verwendeter Ausgang;
H.rEG = Ausgang Heizen; c.rEG = Ausgang Kühlen;
AL = Alarmausgang; t.out = Ausgang der Schaltuhr; t.hoF = Ausgang der Schaltuhr - OFF wenn hold;
P.End = Programmanzeige “end”;
P.HLd = Programmanzeige “hold”;
P. uit = Programmanzeige “wait”;
P.run = Programmanzeige “run”;
P.Et1 = Ereignis 1 des Programms;
P.Et2 = Ereignis 2 des Programms; or.bo = Anzeige einer Messwertüber - oder unterschreitung oder Fühlerbruch;
P.FAL = Stromausfallanzeige; bo.PF = Anzeige einer Messwertüber - oder unterschreitung, eines Fühlerbruchs bzw. eines Stromausfalls; diF1 = Der Ausgang übernimmt den Zustand von
Digitaleingang 1; diF2 = Der Ausgang übernimmt den Zustand von
Digitaleingang 2;
St.by = Standby-Geräteanzeige; on = Ausgang Out 1 immer EIN.
0... 31
+1 = Alarm 1
+2 = Alarm 2
+4 = Alarm 3
+8 = Regelschleifen Alarm
+ 16 = Sensorbruch (Burnout) dir = Direkte Wirkung; rEV = Umgekehrte Wirkung; dir.r = Direkte Wirkung mit umgekehrter LED-Anzeige; rEV.r = Umgekehrte Wirkung mit umgekehrter LED-Anzeige nonE = Nicht verwendeter Ausgang;
H.rEG = Ausgang Heizen; c.rEG = Ausgang Kühlen;
AL = Alarmausgang; t.out = Ausgang der Schaltuhr; t.hoF = Ausgang der Schaltuhr - OFF wenn hold;
P.End = Programmanzeige “end”;
P.HLd = Programmanzeige “hold”;
P. uit = Programmanzeige “wait”;
P.run = Programmanzeige “run”;
P.Et1 = Ereignis 1 des Programms;
P.Et2 = Ereignis 2 des Programms; or.bo = Anzeige einer Messwertüber - oder unterschreitung oder Fühlerbruch;
P.FAL = Stromausfallanzeige; bo.PF = Anzeige einer Messwertüber - oder unterschreitung, eines Fühlerbruchs bzw. eines Stromausfalls; diF1 = Der Ausgang übernimmt den Zustand von
Digitaleingang 1; diF2 = Der Ausgang übernimmt den Zustand von
Digitaleingang 2;
St.by = Standby-Geräteanzeige; on = Ausgang Out 2 immer EIN.
0... 31
+1 = Alarm 1
+2 = Alarm 2
+4 = Alarm 3
+8 = Regelschleifen Alarm
+ 16 = Sensorbruch (Burnout) dir = Direkte Wirkung; rEV = Umgekehrte Wirkung; dir.r = Direkte Wirkung mit umgekehrter LED-Anzeige; rEV.r = Umgekehrte Wirkung mit umgekehrter LED-Anzeige
H.reg
A-16
AL1 dir
AL
AL1 dir
A-17
C-0
A-19
A-20
C-0
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 31
no. Param.
18 o3F
19 o3AL Dem Ausgang Out 3 zugewiesene
20
21
22
23 o3Ac o4F o4Ac
Beschreibung
Funktion von Ausgang Out 3
Verfügt das Gerät NICHT über diesen Ausgang, sind auch die beiden Parameter O3F und O3A versteckt
Ausgang Out 3 Handlung
Funktion von Ausgang Out 4
Verfügt das Gerät NICHT über diesen Ausgang, sind auch die beiden Parameter O4F und O4A versteckt o4AL Dem Ausgang Out 4 zugewiesene
Ausgang Out 4 Handlung
Dec.
0
0
0
0
0
0
Mögliche Werte Default
Anz. Beg.
Niveau nonE = Nicht verwendeter Ausgang;
H.rEG = Ausgang Heizen; c.rEG = Ausgang Kühlen;
AL = Alarmausgang; t.out = Ausgang der Schaltuhr; t.hoF = Ausgang der Schaltuhr - OFF wenn hold;
P.End = Programmanzeige “end”;
P.HLd = Programmanzeige “hold”;
P. uit = Programmanzeige “wait”;
P.run = Programmanzeige “run”;
P.Et1 = Ereignis 1 des Programms;
P.Et2 = Ereignis 2 des Programms; or.bo = Anzeige einer Messwertüber - oder unterschreitung oder Fühlerbruch;
P.FAL = Stromausfallanzeige; bo.PF = Anzeige einer Messwertüber - oder unterschreitung, eines Fühlerbruchs bzw. eines Stromausfalls; diF1 = Der Ausgang übernimmt den Zustand von
Digitaleingang 1; diF2 = Der Ausgang übernimmt den Zustand von
Digitaleingang 2;
St.by = Standby-Geräteanzeige; on = Ausgang Out 3 immer EIN.
0... 31
+1 = Alarm 1
+2 = Alarm 2
+4 = Alarm 3
+8 = Regelschleifen Alarm
+ 16 = Sensorbruch (Burnout) dir = Direkte Wirkung; rEV = Umgekehrte Wirkung; dir.r = Direkte Wirkung mit umgekehrter LED-Anzeige; rEV.r = Umgekehrte Wirkung mit umgekehrter LED-Anzeige nonE = Nicht verwendeter Ausgang;
H.rEG = Ausgang Heizen; c.rEG = Ausgang Kühlen;
AL = Alarmausgang; t.out = Ausgang der Schaltuhr; t.hoF = Ausgang der Schaltuhr - OFF wenn hold;
P.End = Programmanzeige “end”;
P.HLd = Programmanzeige “hold”;
P. uit = Programmanzeige “wait”;
P.run = Programmanzeige “run”;
P.Et1 = Ereignis 1 des Programms;
P.Et2 = Ereignis 2 des Programms; or.bo = Anzeige einer Messwertüber - oder unterschreitung oder Fühlerbruch;
P.FAL = Stromausfallanzeige; bo.PF = Anzeige einer Messwertüber - oder unterschreitung, eines Fühlerbruchs bzw. eines Stromausfalls; diF1 = Der Ausgang übernimmt den Zustand von
Digitaleingang 1; diF2 = Der Ausgang übernimmt den Zustand von
Digitaleingang 2;
St.by = Standby-Geräteanzeige; on = Ausgang Out 4 immer EIN.
0... 31
+1 = Alarm 1
+2 = Alarm 2
+4 = Alarm 3
+8 = Regelschleifen Alarm
+ 16 = Sensorbruch (Burnout) dir = Direkte Wirkung; rEV = Umgekehrte Wirkung; dir.r = Direkte Wirkung mit umgekehrter LED-Anzeige; rEV.r = Umgekehrte Wirkung mit umgekehrter LED-Anzeige
AL
AL2 dir
AL
AL2 dir
A-22
A-23
C-0
A-24
A-25
C-0
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 32
Gruppe
]
AL1 (Parameter der Alarm 1)
no. Param.
Beschreibung Dec.
Mögliche Werte
24
25
AL1t
Ab1
Alarm 1 - Alarmart
Hinweis: Wird für AL1t = deaktiviert nonE eingegeben, ist der Alarm
Funktion von Alarm 1
0
0 nonE = Nicht verwendeter Alarm
LoAb = Absoluter Tiefstwertalarm;
HiAb = Absoluter Höchstwertalarm;
LHAb = Absoluter Bandwert-Alarm;
SE.br = Sensorbruch;
LodE = Relativer Tiefstwertalarm (relatif);
HidE = Relativer Höchstwertalarm (relatif);
LHdE = Relativer Bandwert-Alarm.
0... 15:
+0 = Keine Funktion;
+1 = Bei Einschaltung nicht aktiv (versteckt);
+2 = Gespeicherter Alarm;
+4 = Quittierbarer Alarm;
+8 = Bei Sollwert-Wechsel versteckt.
26 AL1L
- Bei Hoch/niedrig alarmen, ist niedrigen Bereich AL1 Schwelle
- Bei den Bandwert-Alarmen, AL1 ist der untere Alarmgrenzwert
27 AL1H
- Bei Hoch/niedrig alarmen, ist obere
Bereich AL1 Schwelle
- Bei den Bandwert-Alarmen, AL1H ist der obere Alarmgrenzwert
28 AL1 Alarmgrenzwert AL1
29 HAL1 Hysterese des Alarms AL1
30 AL1d Verzögerung Alarm AL1
31 AL1o Aktivierung des Alarms 1 im StandbydP -1999... AL1H (T.M.) dP AL1L... 9999 (T.M.) dP AL1L... AL1H (T.M.) dP 1... 9999 (T.M.) dP 0 (oFF)... 9999 (s)
0
0 = Alarm 1 deaktiviert;
1 = Im Stand-by;
2 = Bei Bereichsüberschreitung und Bereichsunterschreitung;
3 = Während Bereichsüberschreitung, Bereichsunterschreitung und Stand-by.
Gruppe
]
AL2 (Parameter der Alarm 2)
Default
Anz. Beg.
Niveau
LoAb A-47
0
-1999 A-48
9999
0
1 oFF no
C-0
A-49
A-50
A-51
C-0
C-0 no. Param.
Beschreibung Dec.
Mögliche Werte
32
33
AL2t
Ab2
Alarm 2 - Alarmart
Hinweis: Wird für AL2t = deaktiviert nonE eingegeben, ist der Alarm
Funktion von Alarm 2
0
0 nonE = Nicht verwendeter Alarm
LoAb = Absoluter Tiefstwertalarm;
HiAb = Absoluter Höchstwertalarm;
LHAb = Absoluter Bandwert-Alarm;
SE.br = Sensorbruch;
LodE = Relativer Tiefstwertalarm (relatif);
HidE = Relativer Höchstwertalarm (relatif);
LHdE = Relativer Bandwert-Alarm.
0... 15:
+0 = Keine Funktion;
+1 = Bei Einschaltung nicht aktiv (versteckt);
+2 = Gespeicherter Alarm;
+4 = Quittierbarer Alarm;
+8 = Bei Sollwert-Wechsel versteckt.
34
35
AL2L
AL2H
- Bei Hoch/niedrig alarmen, ist niedrigen Bereich AL2 Schwelle
- Bei den Bandwert-Alarmen, AL2 ist der untere Alarmgrenzwert
- Bei Hoch/niedrig alarmen, ist obere
Bereich AL2 Schwelle
- Bei den Bandwert-Alarmen, AL2H ist der obere Alarmgrenzwert
36 AL2 Alarmgrenzwert AL2
37 HAL2 Hysterese des Alarms AL2
38 AL2d Verzögerung Alarm AL2
39 AL2o Aktivierung des Alarms 2 im StandbydP -1999... AL2H (T.M.) dP AL2L... 9999 (T.M.) dP AL2L... AL2H (T.M.) dP 1... 9999 (T.M.) dP 0 (oFF)... 9999 (s)
0
0 = Alarm 2 deaktiviert;
1 = Im Stand-by;
2 = Bei Bereichsüberschreitung und Bereichsunterschreitung;
3 = Während Bereichsüberschreitung, Bereichsunterschreitung und Stand-by.
Default
Anz. Beg.
Niveau
HiAb
0
-1999 A-56
9999 A-57
0
1 oFF no
A-54
C-0
A-58
A-59
C-0
C-0
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 33
Gruppe
]
AL3 (Parameter der Alarm 3)
no. Param.
Beschreibung Dec.
Mögliche Werte
40
41
AL3t
Ab3
Alarm 3 - Alarmart
Hinweis: Wird für AL3t = deaktiviert nonE eingegeben, ist der Alarm
Funktion von Alarm 3
0
0 nonE = Nicht verwendeter Alarm
LoAb = Absoluter Tiefstwertalarm;
HiAb = Absoluter Höchstwertalarm;
LHAb = Absoluter Bandwert-Alarm;
SE.br = Sensorbruch;
LodE = Relativer Tiefstwertalarm (relatif);
HidE = Relativer Höchstwertalarm (relatif);
LHdE = Relativer Bandwert-Alarm.
0... 15:
+0 = Keine Funktion;
+1 = Bei Einschaltung nicht aktiv (versteckt);
+2 = Gespeicherter Alarm;
+4 = Quittierbarer Alarm;
+8 = Bei Sollwert-Wechsel versteckt.
42 AL3L
- Bei Hoch/niedrig alarmen, ist niedrigen Bereich AL3 Schwelle
- Bei den Bandwert-Alarmen, AL3 ist der untere Alarmgrenzwert
43 AL3H
- Bei Hoch/niedrig alarmen, ist obere
Bereich AL3 Schwelle
- Bei den Bandwert-Alarmen, AL3H ist der obere Alarmgrenzwert
44 AL3 Alarmgrenzwert AL3
45 HAL3 Hysterese des Alarms AL3
46 AL3d Verzögerung Alarm AL3
47 AL3o Aktivierung des Alarms 3 im StandbydP -1999... AL3H (T.M.) dP AL3L... 9999 (T.M.) dP AL3L... AL3H (T.M.) dP 1... 9999 (T.M.) dP 0 (oFF)... 9999 (s)
0
0 = Alarm 3 deaktiviert;
1 = Im Stand-by;
2 = Bei Bereichsüberschreitung und Bereichsunterschreitung;
3 = Während Bereichsüberschreitung, Bereichsunterschreitung und Stand-by.
Gruppe
]
LbA (Parameter des Loop Break Alarms)
Default
Anz. Beg.
Niveau nonE C-0
0 C-0
-1999 C-0
9999
0
1 oFF no
C-0
C-0
C-0
C-0
C-0
Default
Anz. Beg.
Niveau no. Param.
Beschreibung Dec.
Mögliche Werte
48 LbAt
Zeit der LBA-Funktion
Ist die Zeit gleich 0, ist die Funktion deaktiviert
49 LbSt
Von LBA verwendetes Maßdelta wenn die Soft Start-Funktion aktiv ist
50 LbAS Von LBA verwendetes Maßdelta
0
51 LbcA LBA Aktivierbedingungen
0 (oFF)... 9999 (s) dP 0 (oFF)... 9999 (T.M.) dP 1... 9999 (T.M.)
0 uP = Aktiviert wenn Pout = 100%; dn = Aktiviert wenn Pout = -100%; both = In beiden Fällen aktiviert oFF
10
20 both
C-0
C-0
C-0
C-0
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 34
Gruppe
]
rEG (Regelparameter)
no. Param.
Beschreibung Dec.
Mögliche Werte
52
53
54
55 cont
Auto
Aut.r
Steuerungsart
Autotuning Anwahl.
Dieser Parameter wird nur dann angezeigt, wenn die PID-Regelung gewählt wurde
Manuelle Aktivierung des Autotuning
SELF Aktivierung des Selftuning
0
0
0
0
Pid = PID Regelung
On.FA = EIN/AUS mit asymmetrischer Hysterese
On.FS = EIN/AUS mit symmetrischer Hysterese nr = EIN-/AUS-Regelung bei neutraler Zone
-4 = Oszillierendes Autotuning mit automatischem Start bei Einschaltung (nach dem Soft Start) und nach jedem Sollwert-Wechsel;
-3 = Oszillierendes Autotuning mit manuellem Start;
-2 = Oszillierendes Autotuning mit automatischem Start lediglich bei Ersteinschaltung;
-1 = Oszillierendes Autotuning mit automatischem Start bei jeder Einschaltung;
0 = Nicht verwendet;
1 = Fast Autotuning mit automatischem Start bei jeder
Einschaltung;
2 = Fast Autotuning mit automatischem Start lediglich bei Ersteinschaltung;
3 = Fast Autotuning mit manuellem Start;
4 = Fast Autotuning mit automatischem Start bei Einschaltung (nach dem Soft Start) und nach jedem
Sollwert-Wechsel.
oFF = Deaktiviert; on = Aktiviert.
YES = Aktiviert; no = Deaktiviert.
56 HSEt Hysterese der Ein/Aus-Regelung oder
57 cPdt Verdichterverzögerungszeit
58 Pb
59 int
60 dEr
62
Proportionalband
Integralzeit
Vorhaltezeit
61 Fuoc Fuzzy Überschwingen Steuer
H.Act Verbraucher des Heizausgangs dP 0... 9999 (T.M.)
0 0 (oFF)... 9999 (s) dP 0... 9999 (T.M.)
0 0 (oFF)... 9999 (s)
0 0 (oFF)... 9999 (s)
2 0.00... 2.00
0
SSr = Steuerung eines Statikrelais (SSR) rELY = Relays
SLou = Langsame Verbraucher (zB. Brennern)
1 0.1... 130.0 (s) 63 tcrH Zykluszeit des Heizausgangs
64 PrAt
Leistungsverhältnis zwischen der
Heizfunktion und der kältetechnischen
Funktion
65
66
67
68
69
70 c.Act
tcrc rS od
St.P
SSt
0.01... 99.99
Verbraucher des Kühlausgangs
(C.rEG)
0
SSr = Steuerung eines Statikrelais (SSR) rELY = Relays
SLou = Langsame Verbraucher (zB. Kompressoren)
Zykluszeit des Kühlausgangs (C.rEG) 1 0.1... 130.0 (s)
Manueller Reset (Vorbelastung des
Integrals)
Einschaltverzögerung
1
2
-100.0... 100.0 (%)
0.00 (oFF)... 99.59 (hh.mm)
Höchste Ausgangsleistung beim Soft
Start
Zeit der Soft Start Funktion
2
0
2
-100... 100 (%)
0.00 (oFF)... 8.00 (inF) (hh.mm)
71 SStH Abschaltgrenzwert der Soft Start dP -1999... 9999 (T.M.)
Default
Anz. Beg.
Niveau
Pid
2 oFF no
1 oFF
50
200
50
SSr
20.0
1.00
SSr
A-25
C-0
A-26
C-0
A-27
C-0
A-28
A-29
A-30
0.50
A-31
A-32
C-0
A-34
A-35
20.0
C-0
0.0
oFF
0 oFF
C-0
C-0
C-0
C-0
9999 C-0
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 35
Gruppe
]
SP (Parameter des Sollwertes)
no. Param.
Beschreibung Dec.
Mögliche Werte
72 nSP Nummer des verwendeten Sollwertes 0
73 SPLL Tiefster Sollwert dP
1... 4
-1999... SPHL
74 SPHL Höchster Sollwert
75 SP 1 Sollwert 1
76 SP 2 Sollwert 2 dP dP dP
SPLL... 9999
SPLL... SPLH
SPLL... SPLH
77 SP 3 Sollwert 3
78 SP 4 Sollwert 4
79 SPAt Annwahl des aktiven Sollwertes
80 SP.rt
Art des übertragenen Sollwertes dP dP
0
0
0
SPLL... SPLH
SPLL... SPLH
1 (SP 1)... nSP
RSP = Als Sollwert verwendet; trin = Dieser Wert wird zum angewählten lokalen
Sollwert hinzuaddiert;
PErc = Prozentualer Sollwert des Eingangsbereichs.
Loc = Lokalen; rEn = Übertragenen.
81 SP.Lr Anwahl eines lokalen oder übertrage-
82 SP.u
Veränderungsgeschwindigkeit bei
Sollwertanstieg (Anstiegsrampe)
83 SP.d
Veränderungsgeschwindigkeit bei
Sollwertabstieg (Abstiegsrampe)
2
2
0.01... 100.00 (inF) Einheiten/min
0.01... 100.00 (inF) Einheiten/min
Gruppe
]
Tin (Parameter der Schaltuhr)
0
0
1
Default
Anz. Beg.
Niveau
1 A-38
-1999 A-39
9999 A-40
0 O-41
0 O-42
O-43
O-44
O-45 trin
Loc inF inF
C-0
C-0
C-0
C-0 no. Param.
84
85
86
87
88 tr.F
tr.u
tr.t1
tr.t2
tr.St
Funktion der unabhängigen Schaltuhr
Bei Eingabe von ti.F = OFF werden alle anderen Parameter ausgeblendet
0
Technische Zeitmaßeinheit
Zeit 1
Zeit 2
Beschreibung
Schaltuhrzustand
2
1
2
1
Dec.
0
0
Mögliche Werte nonE = Nicht verwendete Schaltuhr; i.d.A = Einschaltverzögerung; i.uP.d = Startverzögerung; i.d.d = Ausschaltverzögerung; i.P.L = Paus-Betrieb mit Start in OFF; i.L.P = Pause-Betrieb mit Start in ON.
hh.nn = Stunden und Minuten; nn.SS = Minuten und Sekunden;
SSS.d = Sekunden und Zehntelsekunden.
00.01... 99.59 wenn tr.u < 2
000.1... 995.9 wenn tr.u = 2
Wenn tr.u < 2: 00.00 (oFF)... 99.59 (inF)
Wenn tr.u = 2: 000.0 (oFF)... 995.9 (inF) rES = Timer reset; run = Timer run;
HoLd = Timer hold.
Default
Anz. Beg.
Niveau nonE A-62 nn.SS A-63
1.00
A-64
1.00
A-65 rES C-0
Gruppe
]
PrG (Parameter des Programmierers)
no. Param.
Beschreibung Dec.
Mögliche Werte Default
Anz. Beg.
Niveau
89
90
Pr.F
Pr.u
Verhalten des Programms bei Einschaltung
Technische Maßeinheiten der Pausenzeiten
0
2 nonE = Nicht verwendetes Programm;
S.uP.d = Start bei Einschaltung mit erster Stufe in Standby;
S.uP.S = Start bei Einschaltung; u.diG = Start bei Erkennung eines RUN Befehls; u.dG.d = Angesteuerter Start als erster Schritt im
Standby-Modus.
hh.nn = Stunden und Minuten; nn.SS = Minuten und Sekunden.
91 Pr.E
Verhalten des Gerätes bei Programmende
0 cnt = Fährt fort (das Gerät verwendet den Sollwert der letzten Pausenzeit weiter, bis ein Reset- oder ein neuer Run-Befehl erteilt wird);
SPAt = Geht über den Parameter [79] SPAt zum angewählten Sollwert über;
St.by = Geht in den Standby-Modus über.
2 0.00 (oFF)... 100.00 (inF) Minuten und Sekunden dP SPLL... SPHL
92 Pr.Et
Anzeigezeit Programmende
93 Pr.S1 Sollwert der ersten Pausenzeit
94
95
Pr.G1 Gradient der ersten Rampe
Pr.t1
Erste Pausenzeit
1
2
0.1... 1000.0 (inF = Stufenübergang) T.M./min
0.00... 99.59
96 Pr.b1 Wait Fenster der ersten Pausenzeit dP 0 (oFF)... 9999 (T.M.)
97 Pr.E1 Ereignisse der ersten Gruppe 2 00.00... 11.11
98 Pr.S2 Sollwert der zweiten Pausenzeit dP OFF oder SPLL... SPHL nonE A-67 hh.nn A-68
SPAt A-71 oFF
0 inF
0.10
oFF
0
A-72
A-73
A-74
A-75
A-76
00.00 C-0
A-78
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 36
no. Param.
Beschreibung Dec.
Mögliche Werte
99 Pr.G2 Gradient der zweiten Rampe
100 Pr.t2
Zweite Pausenzeit
1
2
0.1... 1000.0 (inF = Stufenübergang) T.M./min
0.00... 99.59
101 Pr.b2 Wait Fenster der zweiten Pausenzeit dP 0 (oFF)... 9999 (T.M.)
102 Pr.E2 Ereignisse der zweiten Gruppe 2.
00.00... 11.11
103 Pr.S3 Sollwert der dritten Pausenzeit
104 Pr.G3 Gradient der dritten Pausenzeit dP OFF oder SPLL... SPHL
1 0.1... 1000.0 (inF = Stufenübergang) T.M./min
105 Pr.t3
Dritte Pausenzeit 2 0.00... 99.59
106 Pr.b3 Wait Fenster der dritten Pausenzeit dP 0 (oFF)... 9999 (T.M.)
107 Pr.E3 Ereignisse der dritten Gruppe
108 Pr.S4 Sollwert der vierten Pausenzeit
109 Pr.G4 Gradient der vierten Rampe
110 Pr.t4
Vierte Pausenzeit
1
2
0 00.00... 11.11
dP OFF oder SPLL... SPHL
0.1... 1000.0 (inF = Stufenübergang) T.M./min
0.00... 99.59
111 Pr.b4 Wait Fenster der vierten Pausenzeit dP 0 (oFF)... 9999 (T.M.)
112 Pr.E4 Ereignisse der vierten Gruppe 0 00.00... 11.11
113 Pr.St
Programmzustand 0 rES = Programm reset; run = Programm run;
HoLd = Programm hold.
Default
Anz. Beg.
Niveau inF A-79
0.10
A-80 oFF A-81
00.00 C-0
0 inF
A-83
A-84
0.10
A-85 oFF A-86
00.00 C-0
0 A-88 inF A-89
0.10
A-90 oFF A-91
00.00 C-0
0 C-0
Gruppe
]
Pan (Parameter der Benutzeroberfläche)
no. Param.
Beschreibung Dec.
Mögliche Werte
114 PAS2 Passwort Ebene 2
115 PAS3 Passwort Ebene 3
0
0
0 (oFF)... 999
3... 999
116 uSrb Funktion der Taste
117 diSP Variable angezeigt
0
0 nonE = Keine Funktion; tunE = Aktivierung des Autotuning/Selftuning; oPLo = Manueller Betrieb;
AAc = Alarmreset;
ASi = Alarmquittierung (acknowledged); chSP = Sequentielle Sollwertanwahl;
St.by = Standby-Modus;
Str.t = Run/hold/reset der Schaltuhr;
P.run = Run des Programms;
P.rES = Reset des Programms;
P.r.H.r = Run/hold/reset des Programms.
nonE = Standarddisplay;
Pou = Ausgangsleistung;
SPF = Endsollwert;
SPo = Operativer Sollwert;
AL1 = Alarmgrenzwert 1;
AL2 = Alarmgrenzwert 2;
AL3 = Alarmgrenzwert 3;
Pr.tu = Vorwärts laufende Zeitschaltung bei gegenwärtiger
Programmpause;
Pr.td = Rückwärts laufende Zeitschaltung bei gegenwärtiger
Programmpause;
P.t.tu = Vorwärts laufende Gesamtzeitschaltung des Programms;
P.t.td = Rückwärts laufende Gesamtzeitschaltung des Programms; ti.uP = Vorwärts laufende Zeitschaltung der Schaltuhr; ti.du = Rückwärts laufende Zeitschaltung der Schaltuhr;
PErc = Prozentwert der Ausgangsleistung während des
Soft-Starts (ist die Soft-Start-Zeit bei der EIN-/AUS-Regelung).
inF , dann ist die
Leistungsbegrenzung aktiviert und funktioniert auch
118
119
120
121
122
AdE
FiLd
Vorhalte-Bargraph
Filter am angezeigten Wert dP 0 (oFF)... 9999
1 0.0 (oFF)... 20.0
dSPu Gerätezustand bei Einschaltung 0 oPr.E Aktivierung der Betriebsarten oPEr Anwahl der Betriebsart
0
0
AS.Pr = Einschaltung wie bei Ausschaltung;
Auto = Einschaltung im Automatikbetrieb; oP.0 = Einschaltung im manuellen Betrieb (oPLo) und
Leistung = Null;
St.bY = Einschaltung immer im Standby-Modus.
ALL = Alle Betriebsarten;
Au.oP = Automatikbetrieb und manueller Betrieb;
Au.Sb = Automatikbetrieb und Stanby-Modus.
Auto = Automatikbetrieb; oPLo = Manueller Betrieb;
St.bY = Standby-Modus.
Default
20
30
Anz. Beg.
Niveau
A-93
C-0 nonE A-94 nonE A-95
2 oFF
A-96
C-0
AS.Pr C-0
ALL C-0
Auto O-1
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 37
Gruppe
]
Ser (Parameter der seriellen Schnittstelle)
no. Param.
Beschreibung
123 Add Geräteadresse
124 bAud Baud rate
125 trSP
Anwahl der übertragenen Variable
(Master)
Dec.
0
0
0
Mögliche Werte
0 (oFF)... 254
1200;
2400;
9600;
19.2;
38.4.
nonE = Übertragung nicht verwendet; rSP = Sollwert;
PErc = Prozentualwert (%).
Default
1
Anz. Beg.
Niveau
C-0
9600 C-0 nonE C-0
Gruppe
]
con Verbrauchsparameter (Wattmeter)
no. Param.
126 co.ty
Messart
Beschreibung
127 UoLt Nennspannung der Last
128 cur Nennstrom der Last
129 h.Job
Wartungsintervall
0
0
0
Dec.
0
Mögliche Werte oFF = Nicht verwendet
1 = Augenblickliche Leistung (kW)
2 = Anschlusswert (kW/h)
3 = Während des Programmablaufs verbrauchte Energie
4 = Gesamtzeit in Tagen
5 = Gesamtzeit in Stunden
1... 999 (Volt)
1... 999 (A)
0 (oFF)... 9999
Default
Anz. Beg.
Niveau nonE
230
10 oFF
A-97
A-98
A-99
A-100
Gruppe
]
CAL (Parameter der Benutzerkalibrierung)
no. Param.
Beschreibung
130 AL.P
Unterer Kalibrierpunkt
131 AL.o
Offset am unteren Kalibrierpunkt
132 AH.P
Oberer Kalibrierpunkt
133 AH.o
Offset am oberen Kalibrierpunkt
Dec.
Mögliche Werte dP -1999... AH.P-10 (T.M.) dP -300... 300 (T.M.) dP AL.P +10... 9999 (T.M.) dP -300... 300 (T.M.)
Default
0
0
Anz. Beg.
Niveau
A-9
A-10
9999 A-11
0 A-12
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 38
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 39
Ascon Tecnologic - K-Serie - TECHNISCHE BETRIEBS UND FUNKTIONSANLEITUNG - Seite 40
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