Sulzer Flow booster XSB 900-2750 Benutzerhandbuch

Add to my manuals
28 Pages

advertisement

Sulzer Flow booster XSB 900-2750 Benutzerhandbuch | Manualzz

Strömungsbeschleuniger Typ ABS XSB 900 - 2750

de

Einbau- und Betriebsanleitung

www.sulzer.com

Einbau- und Betriebsanleitung (Original Anleitung)

XSB 900 M

XSB 931 M

XSB 932 M

XSB 933 M

XSB 934 M

XSB 2500 M

XSB 1621 M XSB 1821 M

XSB 1622 M XSB 1822 M

XSB 1623 M XSB 1823 M

XSB 1624 M

XSB 1625 M

XSB 1824 M

XSB 1825 M

XSB 2021 M

XSB 2022 M

XSB 2221 M

XSB 2222 M

XSB 2023 M XSB 2223 M

XSB 2024 M

XSB 2025 M

XSB 2224 M

XSB 2521 M

XSB 2522 M

XSB 2523 M

XSB 2524 M

XSB 2525 M

XSB 2750 LX

XSB 1431 LX XSB 2231 LX XSB 2531 LX XSB 2731 LX

XSB 2232 LX XSB 2532 LX XSB 2732 LX

XSB 2233 LX XSB 2533 LX XSB 2733 LX

2

Änderungen im Sinne der technischen Weiterentwicklung vorbehalten !

6006469-01

Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeines ...........................................................................................................................................4

1.1 Einführung ...............................................................................................................................................4

1.2

1.3

Bestimmungsgemäße Verwendung ........................................................................................................4

Einsatzgrenzen der Strömungsbeschleuniger ........................................................................................ 4

1.4

1.5

Einsatzbereiche der Strömungsbeschleuniger ........................................................................................ 5

Typenschlüssel XSB ...............................................................................................................................5

1.6 Technische Daten ....................................................................................................................................6

1.6.1 Technische Daten 50 Hz .........................................................................................................................6

1.6.2 Technische Daten 60 Hz .........................................................................................................................7

1.7 Baumaße .................................................................................................................................................8

1.8 Typenschild .............................................................................................................................................9

2 Sicherheit .............................................................................................................................................10

3 Heben, Transport und Lagerung ........................................................................................................10

3.2 Transport ............................................................................................................................................... 11

3.3 Transportsicherungen ........................................................................................................................... 11

3.3.1 Feuchtigkeitsschutz der Motoranschlusskabel ...................................................................................... 11

3.4 Lagerung der Aggregate ....................................................................................................................... 11

4 Produktbeschreibung .........................................................................................................................12

4.1 Beschreibung Motor/Motorüberwachung ..............................................................................................12

4.2

4.3

Konstruktiver Aufbau ............................................................................................................................12

Betrieb an Frequenzumrichtern .............................................................................................................13

5 Installation ...........................................................................................................................................14

5.1 Installationsvarianten ............................................................................................................................14

5.1.1 Sockelmontage .....................................................................................................................................14

5.2 Anzugsmomente ...................................................................................................................................14

5.2.1 Einbaulage der Nord-Lock ® Sicherungssscheiben ................................................................................ 14

5.3 Montage des Fangbügels ......................................................................................................................15

5.4

5.5

Überprüfung des Kupplungssystems ....................................................................................................15

Propellermontage ..................................................................................................................................18

5.5.1 Propellermontage XSB 900 M; XSB 2500 M ........................................................................................ 18

5.5.2 Propellerblattmontage XSB 2750 LX ....................................................................................................19

5.6

5.7

Montage der Kabelabspannung ............................................................................................................19

Elektrischer Anschluss ..........................................................................................................................21

5.7.1 Standard-Motoranschlussschaltbilder, Netzspannungsbereich 380 - 420 V, 50 Hz/480 V, 60 Hz ........ 21

5.7.2 Adernbelegung ......................................................................................................................................22

5.7.3 Sanftanlasser (Option) ..........................................................................................................................22

5.8 Drehrichtungskontrolle ..........................................................................................................................23

5.8.1 Drehrichtungsänderung .........................................................................................................................24

5.9 Anschluss der Dichtungsüberwachung in der Steueranlage ................................................................. 25

6 Inbetriebnahme ...................................................................................................................................26

7 Wartung ................................................................................................................................................27

6006469-01

3

4

1 Allgemeines

1.1 Einführung

Diese Einbau- und Betriebsanleitung und das separate Heft Sicherheitsanweisungen für Sulzer-Produkte vom Typ ABS enthalten grundlegende Anweisungen und Sicherheitshinweise, die bei Transport, Aufstellung,

Montage und Inbetriebnahme zu beachten sind. Daher sind diese Dokumente unbedingt vorab vom Monteur sowie dem zuständigen Fachpersonal/Betreiber zu lesen und müssen ständig am Einsatzort des Aggregates/

Anlage verfügbar sein.

Die Sicherheitshinweise, die bei Nichtbeachtung Gefährdungen für Personen hervorrufen können, sind mit einem allgemeinen Gefahrensymbol gekennzeichnet.

c Bei Warnung vor elektrischer Spannung erfolgt Kennzeichnung mit diesem Symbol.

g Bei Warnung vor Explosionsgefahr erfolgt Kennzeichnung mit diesem Symbol.

ACHTUNG Steht bei Sicherheitshinweisen, deren Nichtbeachtung Gefahren für das Aggregat und dessen Funktionen hervorrufen können.

HINWEIS Wird für wichtige Informationen verwendet.

Abbildungshinweise, z.B. (3/2) geben mit der ersten Ziffer die Bild-Nummer, mit der zweiten Ziffer die Positions nummern im gleichen Bild an.

1.2 Bestimmungsgemäße Verwendung

Die Sulzer Aggregate sind nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln aufgebaut. Dennoch können bei unsachgemäßer Verwendung Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen der Maschine und anderer Sachwerte entstehen.

Die Sulzer Aggregate dürfen nur in technisch einwandfreiem Zustand sowie bestimmungsgemäß, sicherheits- und gefahrenbewusst unter Beachtung der in der Einbau- und Betriebsanleitung angegebenen Art und Weise genutzt werden! Eine andere (artfremde) oder darüber hinaus gehende Nutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß.

Für hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller/Lieferant nicht. Das Risiko trägt alleine der Anwender.

In Zweifelsfällen muss vor der Verwendung die geplante Betriebsweise von Sulzer Pump Solutions Ireland

( im folgenden Sulzer genannt ), genehmigt werden.

Bei Störungen sind die Sulzer Aggregate umgehend ausser Betrieb zu setzen und zu sichern. Die Störung ist umgehend zu beseitigen. Ggf. ist der Sulzer Kundendienst zu informieren.

1.3 Einsatzgrenzen der Strömungsbeschleuniger

Die XSB sind sowohl in Standardausführung als auch in Ex-Ausführung (ATEX II 2G Ex h db IIB T4 Gb) bei

50 Hz nach den Normen (DIN EN 809:1998 + A1:2009 + AC:2010, EN ISO 80079-36, EN ISO 80079-37, EN

60079-0:2012 + A11:2018, EN 60079-1:2014, EN ISO 12100 : 2010) verfügbar.

Einsatzgrenzen:

HINWEIS

Der Umgebungstemperaturbereich beträgt 0 °C bis +40 °C / 32 ° F bis 104 °F

Eintauchtiefe bis maximal 20 m/65 ft

Das Auslaufen von Schmiermitteln kann zur Verschmutzung des gepumpten Mediums führen.

ACHTUNG Bei Kabellängen < 20 m/65 ft reduziert sich die max. zulässige Eintauchtiefe entsprechend! In Sonderfällen ist eine Eintauchtiefe > 20 m/65 ft möglich. Jedoch darf die maximale Anzahl von Anläufen laut Motordatenblatt nicht überschritten werden.

Dies bedarf der schriftlichen Genehmigung durch die Herstellerfirma Sulzer.

g

Mit diesen Aggregaten dürfen keine brennbaren oder explosive Flüssigkeiten gefördert werden!

In explosionsgefährdeten Bereichen dürfen nur Aggregate in explosionsgeschützter Ausführung verwendet werden!

6006469-01

Für den Betrieb explosionsgeschützter Aggregate gilt:

In explosionsgefährdeten Bereichen muss sichergestellt sein, dass beim Einschalten und auch bei jeder Art des Betriebes der Ex-Aggregate das Aggregat überflutet oder getaucht ist. Andere Betriebsweisen, wie z.B.

Schlürfbetrieb oder Trockenlauf sind nicht zulässig.

Die Temperaturüberwachung der Ex-XSB muss mit Bimetall-Temperaturbegrenzer oder Kaltleiter nach

DIN 44 082 und einem nach Richtlinie 2014/34/EU hierfür funktionsgeprüften Auslösegerät erfolgen.

HINWEIS

ACHTUNG

Zündschutzart Typ „C“ (konstruktive Sicherheit) und Typ „K“ (Flüssigkeitskapselung) in Übereinstimmung mit EN ISO 80079-36, EN ISO 80079-37 werden angewendet.

XSB mit ATEX II 2G Ex h db IIB T4 Gb Zulassung haben keinen optionalen leckagesensor (DI) in der Getriebe-Ölkammer.Für den Betrieb von Ex-XSB gilt:

Es muss sichergestellt sein, dass der Motor der Ex-XSB während des Anlaufes und des Betriebes immer vollständig getaucht ist!

Für den Betrieb von Ex-XSB am Frequenzumrichter gilt:

Die Motoren müssen durch eine Einrichtung zur direkten Temperaturüberwachung geschützt werden. Diese besteht aus in die Wicklung eingebauten Temperaturfühlern (Kaltleiter DIN 44 082) und einem nach

Richtlinie 2014/34/EU hierfür funktionsgeprüften Auslösegerät.

Ex-Maschinen dürfen ausnahmslos nur unterhalb und bis maximal mit der auf dem Typenschild angegebenen

Netzfrequenz von 50 Hz betrieben werden.

ACHTUNG

ACHTUNG

Eingriffe an explosionsgeschützten Aggregaten dürfen nur in/von dafür ermächtigten

Werkstätten/Personen unter Verwendung der Originalteile des Herstellers ausgeführt werden. Ansonsten erlischt die Ex-Bescheinigung! Alle Ex relevanten Bauteile und

Maße können dem modularen Werkstatthandbuch und der Ersatzteilliste entnommen werden.

Nach Eingriffen oder Reparaturen durch nicht dafür ermächtigte Werkstätten/ Per sonen ist die Ex-Bescheinigung erloschen. Folglich darf das Aggregat danach nicht mehr in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden! Das Ex-FM Typenschild (siehe Bild 4b, 4c) muss entfernt werden.

1.4 Einsatzbereiche der Strömungsbeschleuniger

Strömungsbeschleuniger der Baureihe ABS XSB 900 - XSB 2750 eignen sich zum Mischen, Rühren und

Umwälzen in kommunalen Kläranlagen und der Industrie.

1.5 Typenschlüssel XSB

Hydraulik

XSB 2 7 3 3

Motor

L PA75/ 4

Polzahl des Motors

Motorleistung P2 [kW] x 10

PA = IE3 Asynchron Motor

L = Prop.Welle 65mm

M = Prop.Welle 50mm

Aufzählung

Propellertyp

3 = 3 Blatt Propeller

2 = 2 Blatt Propeller

Propellerdurchmesser [dm]

Baureihe

Bild 1 Typenschlüssel XSB

6006469-01

5

1.6 Technische Daten

Der max. Schalldruckpegel aller Aggregate der XSB Baureihe beträgt ≤ 70 dB(A). Je nach Installationsaufbau kann der Schalldruckpegel-Maximalwert von 70 dB(A), bzw. der gemessene Schalldruckpegel überschritten werden.

ACHTUNG Maximale Fluidtemperatur bei Dauerbetrieb = 40 °C/104 °F bei getauchtem Aggregat.

1.6.1 Technische Daten 50 Hz

Propeller Motor 50 Hz Gewicht

6

XSB 931 M

XSB 932 M

XSB 933 M

XSB 934 M

XSB 1431 LX

XSB 1621 M

XSB 1622 M

XSB 1623 M

XSB 1624 M

XSB 1625 M

XSB 1821 M

XSB 1822 M

XSB 1823 M

XSB 1824 M

XSB 1825 M

XSB 2021 M

XSB 2022 M

XSB 2023 M

XSB 2024 M

XSB 2025 M

XSB 2221 M

XSB 2222 M

XSB 2223 M

XSB 2224 M

XSB 2231 LX

XSB 2232 LX

XSB 2233 LX

XSB 2521 M

XSB 2522 M

XSB 2523 M

XSB 2524 M

53

60

64

64

39

47

87

42

47

53

61

39

47

53

61

53

43

47

53

57

60

39

[1/min]

86

108

121

134

86

47

54

61

68

1800

2000

2000

2000

2000

2000

1600

1800

1800

1800

1800

2200

2200

2200

2200

2200

2200

2200

2500

2500

2500

2500

[mm]

900

900

900

900

1400

1600

1600

1600

1600

3,8

1,3

1,9

2,4

3,6

4,2

5,3

1,0

1,4

1,7

3,1

1,3

1,9

2,8

4,5

5,3

6,3

7,4

1,6

2,0

2,5

3,5

[kW]

0,7

1,4

2,2

2,8

5,8

0,9

1,5

2,3

3,3

3,3

1,1

1,6

2,1

3,1

3,6

4,6

0,8

1,2

1,5

2,7

1,1

1,6

2,4

3,9

4,6

5,5

6,5

1,4

1,7

2,2

3,0

[kW]

0,6

1,2

1,9

2,4

5,0

0,7

1,3

2,0

2,8 l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

[A]

-

-

-

-

-

-

8,4

3,8

4,6

4,6

7,6

8,4

12,5

2,4

3,8

3,8

7,6

3,8

4,6

4,6

11,4

12,5

14,9

14,9

3,8

4,6

4,6

7,6

[A]

2,4

3,8

4,6

7,6

12,5

2,4

3,8

4,6

7,6

305

305

310

310

305

305

300

305

300

300

305

305

310

310

300

329

344

344

305

310

310

305

[kg]

226

238

243

226

278

300

305

310

305

1

2

2

2

1

1

3

1

1

1

2

1

1

1

2

3

1

1

2

3

3

1

1

2

3

1

1

1

2

1

1

6006469-01

Propeller Motor 50 Hz Gewicht

XSB 2525 M

XSB 2531 LX

XSB 2532 LX

XSB 2533 LX

XSB 2731 LX

[mm]

2500

2500

2500

2500

2750

[1/min]

57

49

53

57

49

[kW]

4,3

5,3

6,4

7,7

5,5

[kW]

3,7

4,6

5,6

6,7

4,8 l l l l

[A]

11,4

12,5

14,9

14,9

12,6

[A]

-

-

-

l

XSB 2732 LX

XSB 2733 LX

2750

2750

53

57

6,7

8,0

5,8

7,0 l l

14,9

14,9

-

-

3

3

Kabeltyp: 1 = 8G x 1,5. 2 = 10G x 1,5. 3 = 10G x 2,5. 10 m Kabel mit freiem Kabelende sind Standardlieferung

2

3

3

3

3

[kg]

300

329

344

344

315

345

345

1.6.2 Technische Daten 60 Hz

Propeller Motor 60 Hz Gewicht

XSB 931 M

XSB 932 M

XSB 933 M

XSB 934 M

XSB 1431 LX

XSB 2231 LX

XSB 2232 LX

XSB 2233 LX

XSB 2531 LX

XSB 2532 LX

XSB 2533 LX

[mm]

900

900

900

900

1400

2200

2200

2200

2500

2500

2500

[1/min]

82

104

130

146

82

51

56

59

46

51

56

XSB 2731 LX

XSB 2732 LX

XSB 2733 LX

2750

2750

2750

46

51

56

Kabeltyp: 1 = 8G x 1,5. 2 = 10G x 1,5 .

[kW]

5,0

5,9

7,4

4,7

6,0

7,2

4,9

6,3

7,4

10 m Kabel mit freiem Kabelende sind Standardlieferung

4,3

4,3

5,1

6,5

4,0

5,2

6,3

4,2

5,5

6,5

[kW]

0,5

1,1

2,2

2,8 l l l l

6006469-01 l l l l l l l l l

-

-

-

-

-

-

-

-

-

[A]

-

-

-

-

11,1

11,1

11,1

12,8

12,5

12,5

14,9

12,5

14,9

14,9

[A]

2,0

3,2

3,9

6,7

2

2

2

2

2

2

2

2

2

1

2

1

1

278

329

329

349

329

329

349

315

320

320

[kg]

226

238

243

226

7

1.7 Baumaße

Version "A"

E

H

F

67

Version "B"

Maße für Betonsockel 400/780/1200 mm

Ø A

900

900

1600

1800

1400

B

400

780

780

780

2000 780

1200

C

234

611

264

164

64

757

D E F

500 1486 765

500 1624 996

900

1000

1480

1480

996

996

G

508

700

700

700

1100 1480 996

750 1719 1164

700

769

2200 1200 357 1200 1719 1164 769

2500 1200 207 1350 1719 1164 769

2750 1200 82 1500 1719 1164 769

H

667

667

667

667

667

686

686

686

686

Maße für Betonsockel 1030/2050 mm

Ø A B C

900 1030 864

D E F

500 1624 996

G

700

900 2050 1884 500 1773 1080 855

1600 1030 514 900 1480 996 700

1800 1030 414 1000 1480 996

2000 1030 314 1100 1480 996

700

700

2200 1030 214 1200 1480 996 700

2500 1030 64 1350 1480 996 700

1600 2050 1534 900 1640 1080 855

1800 2050 1434 1000 1640 1080 855

2000 2050 1334 1100 1640 1080 855

2200 2050 1234 1200 1640 1080 855

2500 2050 1084 1350 1640 1080 855

H

667

667

667

667

667

667

667

667

667

667

667

667

Bild 2 Betonsockel

8

6006469-01

Version "A"

667

67

Version "B"

Maße für Stahlsockel 380/780 mm

Ø A

900

B

380

C

210

D

500

E F G

1471 750 400

900 780

1600 780

1800 780

2000 780

610

260

160

60

500 1551 952 975

900 1407 952 975

1000 1407 952 975

1100 1407 952 975

E

F

Bild 3 Stahlsockel

1.8 Typenschild

Es wird empfohlen, die Daten des gelieferten Aggregates anhand des Original-Typenschildes in Bild 4a einzutragen, so dass Sie jederzeit einen Nachweis der Daten führen können.

Type

PN

U

N

P

1N

2

3

V

11

T

A

DN

max. °C

18

Q

19

26

Motor Eff. Cl

Weight

23

3~

P

2N

27

12 max.

Nema Code

H

22 n

16

20

SN

IP68

24

8

13

Sulzer Pump Solutions Ireland Ltd.

Clonard Road, Wexford.

Ireland.

1

5

4

I

N

A

Ø

Hmin.

Hmax.

17

21

6

10

14

28 25

Bild 4a Typenschild

Hz

6006469-01

9

Legende (Bild 4a)

1 Anschrift

2 Typbezeichnung

3 Art.-Nr.

4 Seriennummer

5 Auftragsnummer

6 Baujahr [Monat/Jahr]

7 Nennspannung

8 Max. Tauchtiefe [Einheit flexibel]

9 Nennstrom

10 Frequenz

11 Leistung (Aufnahme) [Einheit flexibel]

12 Leistung (Abgabe) [Einheit flexibel]

13 Drehzahl [Einheit flexibel]

14 Laufrad/Propeller-ø [Einheit flexibel]

15 Max. Umgebungstemperatur [Einheit flexibel]

16 Nema Code Letter (nur bei 60 Hz, z.B. H)

17 Min. Förderhöhe [Einheit flexibel]

18 Nennweite [Einheit flexibel]

19 Fördermenge [Einheit flexibel]

20 Förderhöhe [Einheit flexibel]

21 Max. Förderhöhe [Einheit flexibel]

22 Gewicht (ohne Anbauteile) [Einheit flexibel]

23 Wirkungsgradklasse

24 Drehrichtung der Motorwelle

25 Betriebsart

26 Geräuschpegel

27 Phasenanschlüsse

28 Schutzart

SN:

II 2G Ex h db IIB T4 Gb

Bild 4b Typenschild ATEX Bild 4c Typenschild CSA / FM

HINWEIS

HINWEIS

Bei Rückfragen ist unbedingt der Typ der Aggregate, die Art.-Nr. sowie die Aggre gate-Nr. anzugeben!

Länderspezifisch zusätzliche Typenschilder möglich.

2 Sicherheit

Die allgemeinen und spezifischen Sicherheits- und Gesundheitshinweise sind in der separaten Broschüre

Sicherheitsanweisungen für Sulzer-Produkte vom Typ ABS detailliert beschrieben.

Bei Unklarheiten oder sicherheitsrelevanten Fragen ist in jedem Fall vorab die Herstellerfirma Sulzer zu kontak tieren.

3 Heben, Transport und Lagerung

3.1 Heben

ACHTUNG Das Gesamtgewicht der Sulzer-Geräte und angeschlossenen Komponenten beachten! (Zum Gewicht der Grundeinheit siehe Typenschild)

Das zweifach gelieferte Typenschild muss stets in der Nähe des Aufstellungsorts der Pumpe angebracht und sichtbar sein (z.B. an den Anschlusskästen/der Bedienkonsole, an denen/an der die Pumpenkabel angeschlossen werden).

HINWEIS Wenn das Gesamtgewicht der Einheit und des angeschlossenen Zubehörs den örtlichen Sicherheitsgrenzwert für manuelles Heben übersteigt, muss Hebeausrüstung verwendet werden.

Beim Festlegen der sicheren Belastung von Hebeausrüstung ist das Gesamtgewicht der Einheit und des Zubehörs zu beachten! Die Hebeausrüstung, z.B. Kran und Ketten, muss eine ausreichende Tragfähigkeit aufweisen. Die Winde muss ausreichend groß sein, um dem Gesamtgewicht der Sulzer-Geräte (mit Hebeketten oder

Stahlseilen und allem ggf. angebrachten Zubehör) standzuhalten. Es liegt in der alleinigen Verantwortung des

Endanwenders sicherzustellen, dass die Hebeausrüstung zertifiziert und in gutem Zustand ist und regelmäßig in

Zeitabständen, die den örtlichen Bestimmungen entsprechen, von einer geschulten Person überprüft wird. Verschlissene oder beschädigte Hebeausrüstung darf nicht verwendet werden und ist sachgerecht zu entsorgen. Die

Hebeausrüstung muss darüber hinaus den örtlichen Sicherheitsvorschriften und -regelungen entsprechen.

HINWEIS Diese Richtlinien für die sichere Verwendung der von Sulzer gelieferten Ketten, Seile und Schellen im Handbuch für Hebezeug aufgeführt, das zusammen mit den Artikeln zur Verfügung gestellt wird. Diese Richtlinien sind vollständig einzuhalten.3.1

Transport

10

6006469-01

3.2 Transport

Die Aggregate dürfen nicht am Motoranschlusskabel angehoben werden.

Die Aggregate sind mit einem Fangbügel versehen, an dem zum Transport bzw. beim Ein- und Ausbau mittels

Schäkeln eine Kette befestigt werden kann.

Gesamtgewicht der Aggregate beachten! (siehe Bild 4) . Die Hebezeuge, wie z.B. Kran und Ketten müssen ausreichend gross bemessen sein. Die Unfallverhütungsvorschriften sowie die allgemeinen

Regeln der Technik sind zu beachten!

Das Aggregat ist gegen Wegrollen zu sichern!

Das Aggregat ist zum Transport auf eine ausreichend feste, in allen Richtungen waagerechte Fläche abzustellen und gegen Kippen zu sichern.

Nicht im Schwenkbereich von schwebenden Lasten aufhalten oder arbeiten!

Die Lasthakenhöhe muss die Gesamthöhe der Aggregate sowie die Länge der Anschlagkette berücksichtigen!

3.3 Transportsicherungen

3.3.1 Feuchtigkeitsschutz der Motoranschlusskabel

Die Motoranschlusskabel sind an ihren Enden werkseitig mit Schrumpfschlauch-Schutzkappen gegen in Längsrichtung eindringende Feuchtigkeit geschützt.

ACHTUNG Die Schutzkappen sind erst unmittelbar vor dem Elektroanschluss des Aggregates zu entfernen.

Besonders bei Installation oder Lagerung der Aggregate in Bauwerken, die vor Verlegung und Anschluss der

Motoranschlusskabel mit Wasser vollaufen können, ist darauf zu achten, dass die Kabelenden bzw. die Schutzkappen der Motoranschlusskabel nicht überflutet werden können.

ACHTUNG Diese Schutzkappen sind nur ein Spritzwasserschutz und somit nicht wasserdicht!

Die Enden der Motoranschlusskabel dürfen folglich nicht getaucht werden, da sonst

Feuchtigkeit in den Motoranschlussraum eindringen kann.

HINWEIS Die Enden der Motoranschlusskabel sind in solchen Fällen an einer entsprechend

überflutungssicheren Stelle zu fixieren.

ACHTUNG Kabel- und Aderisolierungen dabei nicht beschädigen!

3.4 Lagerung der Aggregate

ACHTUNG Die Sulzer Produkte müssen vor Witterungseinflüssen wie UV-Bestrahlung durch direktes Sonnenlicht, Ozon, hoher Luftfeuchte diversen (aggressiven) Staubemissionen, vor mechanischen Fremdeinwirkungen, Frost usw., geschützt werden. Die

Sulzer Originalverpackung mit zugehöriger Transportsicherung (falls werkseitig vorhanden), gewährleistet i.d.R. optimalen Schutz der Aggregate.

Wenn die Aggregate Temperaturen von unter 0 °C ausgesetzt sind, ist darauf zu achten das keine Feuchtigkeit oder Wasser mehr in der Hydraulik, Kühlsystem oder sonstigen Hohlräumen vorhanden ist. Bei starkem Frost sollten die Aggregate, -Motoranschlusskabel nach Möglichkeit nicht bewegt werden.

Bei Lagerung unter extremen Bedingungen, z.B. in Subtropischem- oder Wüstenklima sollten noch entsprechende zusätzliche Schutzmaßnahmen getroffen werden.

Diese stellen wir Ihnen gerne auf Anfrage zur Verfügung.

HINWEIS Die Sulzer Aggregate benötigen im Regelfall keinerlei Wartung während der Lage rung. Durch mehrfache Drehung der Welle von Hand wird neues Gleitöl auf die Dichtflächen gebracht und dadurch eine einwandfreie Funktion der Gleitringdichtungen gewährleistet. Die Lagerung der Motorwelle ist wartungsfrei.

6006469-01

11

4 Produktbeschreibung

4.1

Motor

Beschreibung Motor/Motorüberwachung

Drehstrom-Asynchronmotor.

Betriebsspannung: 400 V 3~, 50 Hz/480 V 3~, 60 Hz.

Isolationsklasse F = 155 °C/311 °F , Schutzart IP68.

Anlaufart: Direkt bzw. Stern-Dreieck, abhängig von der Motorleistung.

Lagerung der Motorwelle

Die Lagerung der Motorwelle erfolgt durch dauergeschmierte und wartungsfreie Wälzlager.

Mediumseitig drehrichtungsunabhängige Siliziumkarbid-Gleitringdichtung.

Motorüberwachung

Alle Motoren sind mit einer Temperaturüberwachung ausgestattet, die bei Überhitzung den Tauchmotor abschaltet. Hierzu ist die Temperaturüberwachung entsprechend in der Schaltanlage anzuschließen.

Dichtungsüberwachung

Die Leckage-Sensor (DI) (im Anschlussraum) im Getriebe und in der Ölkammer übernehmen die Dichtungs-

überwachung und melden über eine spezielle Elektronik (Option: Sulzer DI-Baustein) das Eindringen von

Feuchtigkeit in den Motor.

Betrieb an Frequenzumformern

Alle Strömungsbeschleuniger sind bei entsprechender Auslegung für den Betrieb an Frequenzumformern geeignet.

Die EMV-Richtline sowie die Einbau- und Betriebsanleitung des Frequenzumformer-Herstellers ist dabei zu beachten!

4.2 Konstruktiver Aufbau

13 15 8 9 6 2 1

3

10 11 14 12 7

Bild 5 Schnittbild XSB

5 4 14

12

6006469-01

Legende (Bild 5)

Kabeleinführung

3 Anschlussraum

4 Abdichtung zum Motorraum

Motorwicklung

6 Fangbügel mit Schäkel

Motorgehäuse

8 Gleitringdichtung

9 Ölkammer

10 Propellerwelle

11 Solids-Deflection-Ring

12 Getriebe

13 Propeller

14 Leckage-Sensor (DI)

15 Stellring

4.3 Betrieb an Frequenzumrichtern

Die Motoren sind hinsichtlich Wicklungsaufbau und Wicklungsisolation zur Verwendung am Frequenzumrichter geeignet. Es ist aber zu beachten, dass bei Frequenzumrichterbetrieb folgende Bedingungen erfüllt sein müssen:

Die EMV-Richtlinien müssen eingehalten werden.

Drehzahl-/Drehmomentkurven für an Frequenzumrichter Motoren, finden Sie in unserm Produkt Auswahlprogrammen.

Motoren in explosionsgeschützter Ausführung müssen mit Thermistor (PTC) Überwachung ausgerüstet sein, wenn sie in explosionsgefährdeten Bereichen (ATEX Zone 1 und 2) betrieben werden.

Ex-Maschinen dürfen ausnahmslos nur unterhalb und bis maximal mit der auf dem Typenschild angegebenen

Netzfrequenz von 50 Hz betrieben werden. Hierbei ist sicherzustellen, dass der auf dem Typenschild angegebene Bemessungsstrom nach dem Anlauf der Motoren nicht überschritten wird. Die maximale Anzahl von

Anläufen laut Motordatenblatt darf nicht überschritten werden.

Nicht-Ex-Maschinen dürfen nur bis einschließlich der auf dem Typenschild angegebenen Netzfrequenz und darüber hinaus nur nach Absprache und Bestätigung des Sulzer Herstellerwerks betrieben werden.

Für den Betrieb von Ex-Maschinen an Frequenzumrichtern gelten besondere Bestimmungen in Bezug auf die

Auslösezeiten der Thermoüberwachungselemente.

Die untere Grenzfrequenz ist so einzustellen, dass 25 Hz nicht unterschritten werden.

Die obere Grenzfrequenz ist so einzustellen, dass die Nennleistung des Motors nicht überschritten wird.

Moderne Frequenzumrichter nutzen höhere Frequenzen und der Anstieg ihrer Spannungswelle ist steiler.

Dadurch werden die Motorverluste und Motorgeräusche reduziert. Leider erzeugen derartige Umrichterausgangssignale aber auch hohe Spannungsspitzen an der Motorwicklung. Diese Spannungsspitzen können erfahrungsgemäß, abhängig von der Betriebsspannung und der Länge des Motoranschlusskabel zwischen

Frequenzumrichter und Motor, die Lebensdauer des Antriebes beeinträchtigen.

Um das zu verhindern, müssen derartige Frequenzumrichter ( gemäß Bild 6) bei Betrieb in dem gekennzeichneten kritischen Bereich mit Sinusfilter ausgerüstet werden. Dabei muss der Sinusfilter hinsichtlich Netzspannung,

Umrichtertaktfrequenz, Umrichternennstrom und maximaler Umrichterausgangsfrequenz an den Frequenzumrichter angepasst werden. Hierbei ist sicherzustellen dass die Bemessungsspannung am Klemmbrett des

Motors anliegt.

U

N

[V]

660

600 kritischer Bereich

460

400

380

230 unkritischer Bereich

10 50 100 150 L[m]

L=Gesamtlänge der Motoranschlußkabel (vom Frequenzumrichter zum Motor)

Bild 6 Kritischer/unkritischer Bereich

6006469-01

13

5 Installation

Sicherheitshinweise der vorhergehenden Absätze beachten!

Bei Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten sind die Sicherheitregeln für Arbeiten in umschlossenen Räumen von abwassertechnischen Anlagen sowie die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu beachten.

5.1 Installationsvarianten

Der Sulzer Strömungsbeschleuniger ist in 2 Installationsvarianten sowohl mit Beton- als auch mit Stahlsockel verfügbar.

Variante „A“ (Festinstallation)

Bei dieser Installationsvariante wird das Leitrohr mit dem Leitrohrhalter fest mit dem Bauwerk verbunden. Das

Kupplungsstück ist bereits auf dem Sockel verschraubt. Das Leitrohr ist bauseits zu konfektionieren.

Variante „B“ (Freistehende Installation)

Bei dieser Installationsvariante ist die Verriegelungsmechanik im Leitrohr integriert. Das Leitrohr ist bereits herstellerseitig auf Länge vorgefertigt und fest mit dem Kupplungsstück verbunden. Das Kupplungsstück mit

Leitrohr muss nur noch bauseits auf dem Sockel verschraubt werden.

Im Bedarfsfall ist es (optional) selbstverständlich möglich, auch die Variante „B“ z.B. mit zusätzlichen Verstrebungen oder Halterungen zu stabilisieren und zu befestigen!

5.1.1 Sockelmontage

HINWEIS Die Installation von Beton- oder Stahlsockel ist detailliert in der separaten „Installationsanweisung Beton- und Stahlsockel“ beschrieben.

5.2 Anzugsmomente

Anzugsmomente für Sulzer Edelstahlschrauben A4-70:

Gewinde M6 M8

Anzugsmomente 6,9 Nm 17 Nm

M10

33 Nm

M12

56 Nm

M16

136 Nm

M20

267 Nm

M24

460 Nm

5.2.1 Einbaulage der Nord-Lock ® Sicherungssscheiben

Außenseite der 2 Sicherungsscheiben

Innenseite der 2 Sicherungsscheiben

Einbaulage der Nord-Lock ® Sicherungsscheiben

14

6006469-01

5.3 Montage des Fangbügels

Fangbügel (7/1) mit Schrauben (7/2) und Nord-Lock ® Sicherungscheiben (7/3) am Gehäuse verschrauben.

Anzugsmoment: 56 Nm.

1

2

3

Bild 7 Fangbügelmontage

ACHTUNG

5.4

Einbaulage der Nord-Lock ® Sicherungscheiben beachten.

Überprüfung des Kupplungssystems

Sicherheitshinweise der vorhergehenden Absätze beachten!

Zur Überprüfung des Kupplungssystems muss der XSB ohne Propeller gemäß Bild 8 mit geeignetem Hebezeug in das leere Becken abgelassen werden. Nur so kann das einwandfreie Ein- und Auskuppeln überprüft werden.

HINWEIS Mit montiertem Propeller kann im ungefüllten Becken der Ein- und Auskuppelvorgang nicht mehr korrekt erfolgen, da die erforderliche Schrägstellung des XSB wegen fehlenden Auftriebs des Propellers nicht erreicht wird.

6006469-01

15

ACHTUNG

16

Bild 8 Überprüfung des Kupplungssystems im leeren Becken

Wenn ein mechanisch betriebenes Hebezeug (z.B. Autokran) oder ein Hebezeug höherer Nennlast verwendet wird, ist mit äußerster Vorsicht zu arbeiten. Es ist sicherzustellen, dass bei einem Verklemmen des XSB am Leitrohr nicht höhere Hebekräfte als

3000 N entstehen!

6006469-01

Variante „A“:

Strömungsbeschleuniger absenken und einkuppeln lassen. Schraube am Rohrhalter rechtsdrehen (Leitrohr senkt sich) bis der Leitrohrkeil am unteren Ende des Leitrohres mit der Halterung des Gerätes verriegelt ist.

Schraube soweit anziehen, bis sich der Anzeigestift der Federspannungsanzeige im grünen Bereich befindet

(siehe Bild 10) .

X

X

X X

Bild 9 Lösen des Kupplungssystems Bild 10 Verriegeln des Kupplungssystems

Variante „B“:

Gerät absenken und Schraube am Rohrhalter linksdrehen bis die Halterung des Gerätes fest verriegelt ist.

Schraube mit 80 Nm anziehen.

1

2

1

2

6006469-01

Bild 11 Lösen des Kupplungssystems Bild 12 Verriegeln des Kupplungssystems

17

Maschine gemäß Kapitel 5.7 Elektrischer Anschluss elektrisch anschliessen, Motoranschlusskabel gem. Abschnitt 5.6

abspannen und Motoranschlusskabel in Kabelhaken einhängen. Drehrichtung gemäß Kapitel 5.8 prüfen.

Aus Sicherheitsgründen muss die Drehrichtungskontrolle gemäß Kapitel 5.8 - ohne Propellerblätter

also vor der Propellerblattmontage erfolgen!

5.5 Propellermontage

5.5.1 Propellermontage XSB 900 M; XSB 2500 M

9

1

2

3

4

5

6

7

8

1

Bild 13 Propellermontage XSB 900 M

9

3

6

7

8

2

Bild 14 Propellermontage XSB 2500 M

Legende

1 Zylinderschraube 3 O-Ring

2 Nord-Lock ® Sicherungscheiben 4 Scheibe

5 O-Ring

6 Propeller

7 O-Ring 9 Passfeder

8 GLRD-Schutzring

HINWEIS Die Passfeder (13+14/9) ist in der Regel bereits eingelegt.

ACHTUNG Einbaulage der Sicherungsscheiben beachten.

Propellernabe und Wellenstumpf leicht einfetten.

O-Ring (13+14/7) leicht fetten und in die Nut des GLRD-Schutzrings (13+14/8) einsetzen.

Propeller (13+14/6) fluchtend mit der Passfedernut zur Passfeder (13+14/9) ansetzen und aufschieben.

Erst Nord-Lock ® Sicherungscheiben (13+14/2), dann O-Ring (13+14/3) auf Zylinderschraube (13+14/1) stecken.

Zylinderschraube (13+14/1) einschrauben und dann mit einem Anzugsmome nt von 56 Nm an ziehen.

18

6006469-01

5.5.2 Propellerblattmontage XSB 2750 LX

1

2

Bild 15 Propellerblattmontage XSB 2750 LX

Legende

1 Zylinderschraube inkl. Fadensicherung

2 Propellerblatt

HINWEIS Die Propellernabe ist bereits werksseitig vormontiert. Den Kantenschutz auf der Propellerblattspitze erst kurz vor dem Einsatz des Gerätes entfernen.

ACHTUNG Einbaulage der Propellerblätter beachten.

Propellerblatt (15/2) positionieren.

Zylinderschrauben (15/1) handfest anziehen.

Zylinderschraube (15/1) mit einem Anzugsmome nt von 150 Nm an ziehen.

5.6 Montage der Kabelabspannung

Das Edelstahlseil mit Schraube, Scheiben und Mutter (16/3) an der Öse des Fangbügels befestigen. Kunststoffbuchsen (16/8) in der Öse sind werkseitig installiert.

Seilspanner (16/11) möglichst weit auseinanderdrehen und in den optionalen Haken (16/10) oder andere geeignete Vorrichtung einhängen.

Schlaufe mittels Kausche und Seilklemme (16/1) herstellen. Dabei die definierte Länge des Edelstahlseils beachten (nicht durchhängend).

Das Edelstahlseil bei eingekuppeltem und verriegeltem XSB vorsichtig abspannen.

Anschließend ist das Motoranschlusskabel mit dem beigefügten Spezialklebeband (16/6) im Abstand von jeweils ca. 50 cm am Edelstahlseil gemäß Bild 16 zu befestigen.

6006469-01

19

9

10 11

6

1

2

8

5

4

7

3

Legende

Seilklemme

2 Edelstahlseil

3 Schraube, Scheiben, Mutter

Sechskantschraube

5

6 Spezial-Klebeband

Bild 16 Montage der Kabelabspannung

7 Nord-Lock ® Sicherungscheiben

8 Kunststoffbuchse

9 Fanghaken (Option)

10 Seilhaken

11 Seilspanner

12 Sulzer Hubgerät 5 kN (Option)

20

6006469-01

5.7 Elektrischer Anschluss

Sicherheitshinweise der vorhergehenden Absätze beachten!

Vor Inbetriebnahme ist durch fachmännische Prüfung sicherzustellen, dass eine der notwendigen elektrischen

Schutzmaßnahmen vorhanden ist. Erdung, Nullung, Fehlerstromschutzschaltung etc. müssen den Vorschriften des örtlichen Energie-Versorgungs-Unternehmens (EVU) entsprechen und laut Prüfung der Elektrofachkraft einwandfrei funktionieren.

bauseits vorhandenen stromführenden Systeme müssen nach Querschnitt und maximalem Spannungsfall mit den Vorschriften übereinstimmen. Die auf dem Typenschild des

Aggregates angegebene Spannung muss der vorhandenen Netzspannung entsprechen.

Das Anklemmen der Zuleitung sowie der Motoranschlusskabel an die Klemmen der Steueranlage ist entsprechend dem Schaltplan der Steueranlage sowie der Motoranschlussschaltbilder von einer

Elektrofachkraft durchzuführen.

Die Energiezuleitung ist mit einer genügend großen, trägen Sicherung gemäß der Nennleistung des Aggregates abzusichern.

In Pumpstationen/Behältern ist ein Potentialausgleich gemäß EN 60079-14:2014 [Ex] oder IEC 60364-5-54

[Nicht-Ex] (Bestimmungen für das Einbeziehen von Rohrleitungen, Schutzmaßnahmen von Starkstromanlagen) durchzuführen.

Bei Aggregaten mit serienmäßiger Steueranlage ist die Steueranlage vor Nässe zu schützen und im überflutungssi cheren Bereich in Verbindung mit einer vorschriftsmäßig installierten CEE-Schutzkontaktsteckdose zu installieren.

ACHTUNG Die Sulzer Strömungsbeschleuniger dürfen nur in der Startart angeschlossen werden, die in den Tabellen in Kapitel 1.6 Technische Daten bzw. auf dem Typenschild angegeben ist. Abweichungen erfordern Rücksprache mit dem Hersteller.

Für Strömungsbeschleuniger ohne serienmäßige Schaltanlage gilt: Der Strömungsbeschleuniger darf nur mit Motorschutzschalter und angeschlossenen Temperaturwächtern betrieben werden.

5.7.1 Standard-Motoranschlussschaltbilder, Netzspannungsbereich 380 - 420 V, 50 Hz/480 V, 60 Hz

U2

V2

W2

M3 ~

U1

V1

W1

10

11

22

PE

U1

V1

W1

50 Hz

PA 10/6

PA 12/4

PA 19/4

PA 25/4

60 Hz

PA 10/6

PA 12/4

PA 19/4

PA 25/4

Bild 17 Ein Motoranschlusskabel mit integrierten Steueradern

U2

V2

W2

M3 ~

U1

V1

W1

PE

U1

V1

W1

W2

U2

V2

50 Hz

PA 35/4

PA 40/4

PA 45/4

PA 55/4

PA 75/4

60 Hz

PA 35/4

PA 40/4

PA 45/4

PA 55/4

PA 75/4

10

11

22

Bild 18 Ein Motoranschlusskabel mit integrierten Steueradern

6006469-01

21

5.7.2 Adernbelegung

L1

Direktanlauf Stern-Schaltung (Bild 16)

L2 L3

U1

L1

U1; W2

V1

Direktanlauf Dreieck-Schaltung (Bild 17)

L2 L3

V1; U2

W1

W1; V2

Verbindung

U2 & V2 & W2

-

-

1 U1

3

W1

6

4 U2

5

W2 V2

V1

2

W2

6 1

U1

W1

5 V2 V1

U2

2

4

Der „Wächterkreis“ (F1) muss mit den Motorschützen elektrisch verriegelt werden, die Quittierung muss manuell erfolgen.

ACHTUNG Die Temperaturwächter dürfen lt. Herstellerangaben nur mit den spezifizierten

Schaltleistungen betrieben werden. (Siehe nachstehende Tabelle).

Betriebsspannung ...AC

Nennspannung AC

Nennstrom AC cos φ = 1,0

Nennstrom AC cos φ = 0,6

Max. zul. Schaltstrom I

N

100 V bis 500 V ~

250 V

2,5 A

1,6 A

5,0 A

5.7.3 Sanftanlasser (Option)

Wir empfehlen den Einbau eines Sanftanlassers falls...

• die Aggregate ( ≥ 3 kW) in der Startart DOL betrieben werden sollen.

• die Aggregate im intermetierenden Betrieb betrieben werden sollen.

Der optional erhältliche Sanftanlasser ist gemäß Bild 19 Motoranschlussschaltbild mit Sanftanlasser (Option) anzuschliessen.

ACHTUNG

U2

V2

W2

M3 ~

U1

V1

W1

PE

U1

V1

W1

F0

F1

DI

Strömungsbeschleuniger

Die Aggregate dürfen nur in der vorgeschriebenen Startart DOL in Kombination mit einem Sanftanlasser angeschlossen werden.

1

Legende

1 Sanftanlasser

2 Klemmenkasten

3 Zur Schaltanlage

2 3

Bild 19 Motoranschlussschaltbild mit Sanftanlasser (Option)

22

6006469-01

Bild 20 Test und Einstellung des Sanftanlassers

Test und Einstellung des Sanftanlassers:

ACHTUNG Für den ersten Test die Potentiometer in Position C einstellen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Installations- und Bedienungsanleitung des Sanftanlasser-Herstellers, die der Verpackung beigefügt ist.

Test:

Erster Test mit Potentiometerstellungen „C“

Einstellen:

• auf das niedrigste mögliche Anlaufmoment (innerhalb des Einstellbereiches) einstellen.

• auf die längste mögliche Startzeit (innerhalb des möglichen Einstellbereiches) einstellen.

5.8 Drehrichtungskontrolle

ACHTUNG Der Strömungsbeschleuniger darf nur in der vorgeschriebenen Drehrichtung betrieben werden!

Bei der ersten Inbetriebnahme und auch an jedem neuen Einsatzort ist eine Drehrichtungskontrolle von einer

Fachkraft durchzuführen.

Zur Feststellung der Drehrichtung den Strömungsbeschleuniger - ohne Propeller bzw.Propellerblätter! kurz anlaufen zu lassen. Dabei ist die Passfeder z.B. mit Klebeband zu sichern ( XSB 900 M, XSB 2500 M ).

Die Drehrichtung bei den Propellertypen Ø 1400 bis Ø 2750 (Propeller-Rotation) ist richtig, wenn: Die Propellerwelle von hinten über den Motor gesehen gegen den Uhrzeigersinn dreht bzw. wenn sich die Propellerwelle in Richtung des Drehrichtungspfeiles (Aufkleber auf dem Getriebedeckel) dreht.

Die Drehrichtung bei Propellertyp Ø 900 (Propeller-Rotation) ist richtig, wenn: Die Propellerwelle von hinten

über den Motor gesehen im Uhrzeigersinn dreht bzw. wenn sich die Propellerwelle in Richtung des Drehrichtungspfeiles (Aufkleber auf dem Getriebedeckel) dreht.

6006469-01

23

Bild 21 Drehrichtungskontrolle XSB 2750 Bild 22 Drehrichtungskontrolle XSB 2500

Bild 23 Drehrichtungskontrolle XSB 900

Nach erfolgter Prüfung der Drehrichtung Propellerblätter gemäß Kapitel 5.5 Propellerblattmontage montieren.

HINWEIS Sind mehrere Aggregate an einer Steueranlage angeschlossen, ist jedes Aggregat einzeln zu prüfen.

5.8.1 Drehrichtungsänderung

Die Drehrichtungsänderung darf nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.

Bei falscher Drehrichtung ist eine Drehrichtungsänderung durch Vertauschen zweier Phasen des Zuleitungskabels in der Steueranlage vorzunehmen.

Drehrichtungskontrolle wiederholen.

HINWEIS Mit dem Drehrichtungsmessgerät wird das Drehfeld der Netzzuleitung bzw. eines

Notstromaggregates überwacht.

24

6006469-01

5.9 Anschluss der Dichtungsüberwachung in der Steueranlage

Zum Integrieren der Dichtungsüberwachung in die Steueranlage der Strömungsbeschleuniger ist ein Sulzer DI-

Baustein erforderlich und gemäß den nachstehenden Schaltplänen anzuklemmen.

ACHTUNG

HINWEIS:

Bei Anzeige der leckage-sensor (DI) muss das Aggregat unverzüglich ausser Betrieb genommen werden. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall den Sulzer Kundendienst!

Wenn man die Pumpe laufen lässt, während die Wärme- und/oder leckage-sensoren vom Netz getrennt sind, führt dies dazu, dass entsprechende Garantieansprüche unwirksam werden.

Bild 24 Verstärker mit Leuchtmelder

Elektronische Verstärker für 50 Hz / 60 Hz

110 - 230 V AC (CSA). Art.-Nr./Part No.: 16907010.

18 - 36 V DC (CSA). Art.-Nr./Part No.: 16907011.

ACHTUNG Maximale Relais Kontaktbelastung: 2 Ampere.

ACHTUNG Es muss unbedingt beachtet werden, dass beim oben dargestellten Anschlussbeispiel nicht ermittelt werden kann, welcher Sensor/Alarm aktiviert wird. Alternativ empfiehlt Sulzer die Anwendung eines separaten CA 461-Moduls für jeden Sensor/

Eingang, um nicht nur die Identifizierung zu ermöglichen, sondern auch eine entspre chende Reakti on für die Alarmkategorie/den Schweregrad anzufordern.

Es sind auch Module zur Leckageüberwachung mehrerer Eingänge erhältlich. Bitte wenden Sie sich an Ihren

Sulzer-Vertreter.

6006469-01

25

6 Inbetriebnahme

Sicherheitshinweise der vorhergehenden Absätze beachten!

Vor der Inbetriebnahme ist das Aggregat zu überprüfen und eine Funktionsprüfung durchzuführen.

Insbesondere ist zu prüfen:

Erfolgte der Elektro-Anschluss gemäß den gültigen Bestimmungen?

Ist der Motorschutzschalter richtig eingestellt?

Ist das Motoranschlusskabel korrekt mit dem Edelstahlseil verbunden und so abgespannt, dass es nicht pendeln oder vom Propeller erfasst werden kann? (siehe Bild 16, Kapitel 5.6).

Stimmt die Drehrichtung des Propellers?

Stimmt die Mindestüberdeckung? (siehe Mass „D“ Baumasszeichnungen in Kapitel 1.7).

Ist der Rohrhalter (Variante „A“) korrekt montiert und das Mass 140 mm (L+M) oder 160 mm (LX) in der

Stellung „entriegelt“ eingehalten? (Siehe Bild 8+9 in der separaten Installationsanweisung für den Beton- und

Stahlsockel XSB 900-2750 bzw. Bild 9 dieser Einbau- und Betriebsanleitung).

HINWEIS Bei Unklarheiten, besonders bei einer Veränderung der Anzeige der Federvorspannung während des Betriebes, wenden Sie sich bitte an Ihre Sulzer Service Vertretung!

Strömungsbeschleuniger mit montiertem Propeller in gefülltes Becken ablassen. Dabei Halterung beim Ablassen nach unten drücken (siehe Pfeil) damit die Rohrführung über das Führungsrohr gleitet.

26

Bild 25 Ablassen des Strömungsbeschleunigers

6006469-01

Variante „A“:

Strömungsbeschleuniger absenken und einkuppeln lassen. Schraube am Rohrhalter rechtsdrehen (Leitrohr senkt sich) bis der Leitrohrkeil am unteren Ende des Leitrohres mit der Halterung des Gerätes verriegelt ist.

Schraube soweit anziehen, bis sich der Anzeigestift der Federspannungsanzeige im grünen Bereich befindet

(siehe Bild 10) .

Strömungsbeschleuniger einschalten und auf ruhigen Lauf prüfen. Der Anzeigestift der Federspannungsanzeige muss im grünen Bereich bleiben und darf sich nicht bewegen. Nach 1 h Betriebszeit nochmals überprüfen, ob sich der Anzeigestift bewegt hat.

ACHTUNG Bei einer Veränderung der Anzeige der Federvorspannung während des Betriebes darf der Strömungsbeschleuniger nicht betrieben werden! Wenden Sie sich bitte an

Ihre Sulzer Service Vertretung!

Variante „B“:

Strömungsbeschleuniger einkuppeln lassen und Rohrhalteschraube (siehe Bild 12) links drehen und mit

80 Nm anziehen.

Strömungsbeschleuniger einschalten und auf ruhigen Lauf prüfen. Rohrhalteschraube links drehen und Rohrhalteschraube mit 80 Nm nachziehen und kontern.

Nach 1 h Betriebszeit nochmals ruhigen Lauf prüfen und Rohrhalterschraube erneut mit 80 Nm nachziehen und kontern.

Variante „A und B“

ACHTUNG

ACHTUNG

Stromaufnahme prüfen. Bei schwankendem Motorstrom, Vibration der Installation, unruhigem Strömungsverlauf oder Trombenbildung darf der Strömungsbeschleuniger nicht betrieben werden!

Beim Betrieb des Strömungsbeschleunigers darf im Propellerbereich keine Luft angesaugt werden (keine Trombenbildung bzw. es dürfen gleichzeitig keine Belüftungssysteme innerhalb des kritischen Bereiches in Betrieb sein). In jedem Fall muss sichergestellt sein, dass die Geräte ausserhalb des direkten Strömungseinflusses des Belüftersystems eingebaut werden.

Bei starkem Faser Befall ist auf das am Fangbügel angebrachte Hebeseil zu verzichten.

Da sich die Belüftungssysteme in ihrer Charakteristik stark unterscheiden, sollten die korrekten Abstände vom

Belüfterhersteller vorgegeben werden.

ACHTUNG Strömungsbeschleuniger dürfen nur vollständig getaucht betrieben werden! Beim

Betrieb darf keine Luft vom Propeller angesaugt werden. Es ist auf ruhigen Strömungsverlauf des Mediums zu achten. Der Strömungsbeschleuniger soll vibrationsarm laufen. Die zusätzlichen Hinweise im Anwenderhandbuch „Strömungsbeschleuniger“ sind zu beachten! Bei kritischen Betriebsbedingungen (hohe

Strömungsgeschwindigkeiten, kontaktieren Sie bitte umgehend Ihre zuständige

Sulzer Vertretung.

Unruhiger Strömungsverlauf und Vibrationen können auftreten:

Bei starkem Durchrühren in zu kleinen Behältern.

Bei nicht korrekt eingekuppeltem und verriegeltem Strömungsbeschleuniger.

Korrektes Einkuppeln prüfen.

(Detaillierte Hinweise dazu in dem separaten Heft Wartungsanweisung für

Sulzer Strömungsbeschleuniger).

7 Wartung

Wartungshinweise entnehmen Sie bitte dem separaten Heft „Wartungsanweisung“ im Anhang.

Im Besonderen sind die unter Absatz 3.2

erwähnten Hinweisen bezüglich Wartung im separaten Heft Sicherheitsanweisungen für Sulzer-Produkte vom Typ ABS zu beachten.

HINWEIS Bei Reperaturarbeiten darf nicht die „Tabelle 1“ aus IEC60079-1 angewandt werden.

Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall den Sulzer Kundendienst!

6006469-01

27

Sulzer Pump Solutions Ireland Ltd., Clonard Road, Wexford, Ireland

Tel. +353 53 91 63 200, www.sulzer.com

advertisement

Was this manual useful for you? Yes No
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the workof artificial intelligence, which forms the content of this project

Related manuals