Raymarine | SPX Solenoid | 87072-3-DE - LEPPER marine Shop

87072-3-DE - LEPPER marine Shop
S ma rtP ilot
SPX course computer
Installationsanleitung
SPX-10, SPX-30, SPX-SOL
87072-3-DE
Warenzeichen- und Patenterklärung
Autohelm, hsb2, RayTech Navigator, Sail Pilot, SeaTalk, SeaTalkNG, SeaTalkHS und Sportpilot sind eingetragene Warenzeichen von
Raymarine UK Limited. RayTalk, Seahawk, Smartpilot, Pathfinder und Raymarine sind eingetragene Warenzeichen von Raymarine
Holdings Limited.
FLIR ist ein eingetragenes Warenzeichen von FLIR Systems, Inc. und/oder deren Tochtergesellschaften.
Alle anderen in diesem Handbuch erwähnten Warenzeichen, Produktnamen oder Firmennamen werden nur zu Identifikationszwecken
verwendet und sind Eigentum ihrer jeweiligen Besitzer.
Dieses Produkt ist durch Patente, Geschmacksmuster, angemeldete Patente oder angemeldete Geschmacksmuster geschützt.
Statement zum Nutzungsrecht
Sie dürfen sich maximal drei Kopien dieses Handbuchs zur eigenen Nutzung drucken. Weitere Vervielfältigungen, Verteilungen oder
andere Verwendungen des Handbuchs einschließlich dessen Verkauf, Weitergabe oder Verkauf von Kopien an Dritte sind nicht erlaubt.
Copyright ©2011 Raymarine UK Ltd. Alle Rechte vorbehalten.
DEUTSCH
Document number: 87072-3
Date: 07 2010
Inhalt
Kapitel 1 Einführung ................................................ 7
3.12 Sleep-Schalteranschluss ......................................... 37
Informationen zum Handbuch.......................................... 7
Wichtige Informationen ................................................... 8
Kapitel 4 Installation................................................. 39
Kapitel 2 Planung der Installation........................... 11
2.1 Installations-Checkliste .............................................. 12
2.2 Innenbord-Autopilotensystem..................................... 12
4.1 Positionierungsanforderungen für SPXKurscomputer................................................................. 40
4.2 Installation des SPX-Kurscomputers........................... 41
4.3 Erste Prüfungen der Autopiloteninstallation................. 42
2.3 SeaTalkng-Autopilotensystem ..................................... 14
Kapitel 5 Wartung und Support............................... 43
2.4 SeaTalk-Autopilotensystem........................................ 16
2.5 Lieferumfang ............................................................ 17
5.1 Service und Wartung ................................................. 44
5.2 Reinigung ................................................................. 44
2.6 Erforderliche Zusatzkomponenten .............................. 18
5.3 Raymarine-Kundendienst .......................................... 45
Kapitel 3 Kabel und Anschlüsse ............................. 21
Annexes A Technische Spezifikation ..................... 47
3.1 Allgemeine Hinweise Verkabelung.............................. 22
3.2 SPX-10-/SPX-30-Verbindungen — Überblick .............. 23
Annexes B NMEA 0183-Datensätze ........................ 49
3.3 SPX-SOL-Verbindungen — Überblick......................... 23
3.4 Strom- und Antriebskabel .......................................... 24
Annexes C SeaTalkng-Kabel und Zubehör.............. 50
3.5 Sicherungen und Schaltkreisschutz ............................ 27
3.6 Erdung ..................................................................... 28
Annexes D SeaTalk-Zubehör ................................... 51
3.7 SPX-an-SeaTalkng-Verbindung ................................... 29
3.8 SeaTalk-Verbindung .................................................. 31
3.9 NMEA 0183-Verbindung ............................................ 34
3.10 Anschluss des Kompass.......................................... 35
3.11 Anschluss für Ruderlagengeber................................ 36
5
6
SPX SmartPilot installation instructions
Kapitel 1: Einführung
SPX-Handbücher
SPX-Dokumentation
Informationen zum Handbuch
Im vorliegenden Handbuch wird die Installation eines SPXKurscomputers im Rahmen eines SmartPilot-Autopilotensystems
beschrieben.
Das Handbuch enthält Informationen dazu:
• wie Sie Ihr Autopilotensystem planen und wie Sie sicherstellen,
dass Sie die erforderliche Ausrüstung haben,
• wie Sie den SPX-Kurscomputer innerhalb des Autopilotensystems
installieren und anschließen,
• wie Sie, falls erforderlich, technische Unterstützung einholen.
Das Handbuch ist für die Verwendung der folgenden Modelle
vorgesehen:
• SPX-10, SmartPilot-Kurscomputer
• SPX-30, SmartPilot-Kurscomputer
• SPX-SOL, SmartPilot-Kurscomputer
Diese und andere Dokumentation zu Raymarine-Produkten sind
unter www.raymarine.com im PDF-Format als Download verfügbar.
Einführung
Beschreibung
Art.-Nr.
SPX-10, SPX-30, SPX-SOL Installationsanleitung
Planung und Installation eines SmartPilot-Systems,
einschließlich eines SPX-Kurscomputers.
87072
SPX-CAN Installationsanleitung
Planung und Installation eines SmartPilot-Systems,
einschließlich eines SPX-CAN-Kurscomputers.
87073
SPX-DIO Installationsanleitung
Planung und Installation eines SmartPilot-Systems,
einschließlich eines SPX-DIO-Kurscomputers.
87124
ST70 Autopilot — Handbücher
Beschreibung
Art.-Nr.
ST70 Autopilot — Installation
Montage und Anschluss des ST70 Autopiloten im Rahmen
eines SmartPilot-Systems.
87071
ST70 Autopilot — Inbetriebnahme für
SPX-Autopilotensysteme
Informationen zu Inbetriebnahme, Wartung und
Fehlerbehandlung für ein SPX SmartPilot-System mit einer
ST70-Bedieneinheit.
81287
ST70 Autopilot — Bedienhandbuch
Allgemeiner Betrieb, Konfiguration und Benutzereinstellungen für SmartPilot-Systeme mit einer ST70-Bedieneinheit.
81288
ST70 Autopilot — Kurzananleitung
Ein kurzer Überblick über den allgemeinen Betrieb eines
SmartPilot-Systems mit einer ST70-Bedieneinheit.
81289
7
ST70+ — Handbücher
Warnung: Potentielle Entzündungsquelle
Beschreibung
Art.-Nr.
ST70+ — Installation
Montage und Anschluss eines ST70+-Systems.
87099
ST70+ — Betriebsanleitung
Ein kurzer Überblick über den allgemeinen Betrieb des
ST70+.
81309
Dieses Gerät ist NICHT für den Betrieb in
entzündlichen Umgebungen (z.B. Maschinenraum)
geeignet.
ST70+ — Bedienhandbuch
Informationen zu Inbetriebnahme, allgemeinem Betrieb,
Wartung und Problembehandlung.
85024
Warnung: Ausschalten des
Hauptschalters
Beschreibung
Art.-Nr.
Vor der Installation des Gerätes muss der
Hauptschalter des Schiffes ausgeschaltet werden.
Soweit nicht anders angegeben, stellen Sie
Kabelverbindungen nur her, wenn der Hauptschalter
aus ist.
SeaTalkng Referenzhandbuch
Planung und Anschluss von Systemen, die auf dem
SeaTalkng-Netzwerk basieren.
81300
SeaTalk-SeaTalkng-Wandlerhandbuch
Installation und Anschluss eines SeaTalk-SeaTalkngWandlers.
87121
SeaTalkng – Handbücher
Warnung: Erdung
Bevor dieses Gerät eingeschaltet wird, muss
es gemäß den in diesem Handbuch gegebenen
Anweisungen geerdet werden.
Vorsicht: Service und Wartung
Wichtige Informationen
Warnung: Geräteinstallation und
Gerätebetrieb
Dieses Gerät enthält keine vom Benutzer zu
wartenden Komponenten. Bitte wenden Sie sich
hinsichtlich Wartung und Reparatur an Ihren
autorisierten Raymarine-Fachhändler. Nicht
berechtigte, eigenmächtige Reparaturen können die
Garantieleistungen beeinträchtigen.
Dieses Gerät muss in Übereinstimmung mit den von
Raymarine angegebenen Anweisungen installiert
und betrieben werden. Bei Missachtung kann es zu
Personenverletzungen, Schäden am Schiff und zu
verminderter Betriebsleistung kommen.
8
SPX SmartPilot installation instructions
Vorsicht: Absicherung der
Spannungsversorgung
Achten Sie bitte bei der Installation dieses
Gerätes auf eine ausreichende Absicherung der
Stromquelle mit geeigneten Sicherungen bzw. einem
Sicherungsautomaten.
Zertifizierte Installation
Raymarine empfiehlt Ihnen, die Installation durch einen
Raymarine-zertifizierten Service-Händler durchführen zu lassen.
Hierdurch erlangen Sie die volle Garantie. Nehmen Sie Kontakt
zu Ihrem Raymarine-Händler auf und lassen Sie sich über Details
genau informieren. Details finden Sie auch auf der Garantiekarte
(Original im englischen Handbuch).
EMV-Installationsrichtlinien
Raymarine-Geräte und -zubehör entsprechen den Richtlinien
zur EMV. Dadurch werden elektromagnetische Interferenzen
zwischen Geräten vermieden, die sonst die Leistung Ihres Systems
beeinträchtigen würden.
Eine fachgerechte Installation ist jedoch dazu unabdingbar.
Für eine optimale EMV empfehlen wir Folgendes:
• Das Gerät sollte an eine separate Batterie angeschlossen
werden, auf keinen Fall jedoch an die Starterbatterie. Damit
verhindern Sie Fehler und Datenverluste, die auftreten können,
wenn keine separate Batterie vorhanden ist.
• Verwenden Sie ausschließlich von Raymarine spezifizierte Kabel.
• Kabel sollten nicht getrennt oder verlängert werden, außer es wird
ausdrücklich im Installationshandbuch darauf hingewiesen.
Hinweis: Sollte die Einhaltung der o.a. Empfehlungen
nicht vollständig möglich sein, so sollte jedoch stets versucht
werden, immer den größtmöglichen Abstand zwischen den
verschiedenen elektrischen Geräten einzuhalten,,um die besten
EMV-Bedingungen zu sichern.
Entstördrosseln
Raymarine-Kabel können mit Ferritkernen versehen sein, um die
EMV zu optimieren. Sollten die Kerne aus bestimmten Gründen
(z.B. Installation oder Wartung) abgenommen worden sein, müssen
sie danach wieder an der ursprünglichen Stelle montiert werden .
Nutzen Sie ausschließlich den richtigen Typ, erhältlich bei Ihrem
Raymarine-Fachhändler.
Produkt-Entsorgung
Bitte entsorgen Sie dieses Gerät gemäß der WEEE-Richtlinien.
• Raymarine-Geräte und damit verbundene Kabel sollten:
– einen Mindestabstand zu Sendegeräten oder Kabeln
von Sendeanlagen, z. B. UKW-Seefunkanlagen und
Antennenkabel, von 1 m (3 ft) einhalten. Bei SSB-Anlagen
sollte der Abstand auf 2 m (7 ft) vergrößert werden.
– einen Abstand zum Abstrahlwinkel der Radarantenne von mehr
als 2 m (7 ft) betragen. Der Winkel kann bis zu 20° nach oben
und unten vom Sender abstrahlen.
Einführung
Die WEEE-Richtlinie regelt die Entsorgung von Elektround Elektronik-Altgeräten. Während die WEEE-Richtlinie auf
die Produkte von Raymarine keine Anwendung findet, möchte
Raymarine die Richtlinie trotzdem unterstützen. Raymarine bittet
daher alle Kunden, sich einer umweltgerechten Entsorgung der
Geräte bewusst zu sein.
9
Technische Genauigkeit
Nach unserem besten Wissen und Gewissen waren alle
technischen Daten in diesem Handbuch zum Zeitpunkt der
Drucklegung korrekt. Allerdings kann Raymarine nicht für
etwaige (unbeabsichtigte) Fehler haftbar gemacht werden. Im
Zuge der ständigen Produktverbesserung im Hause Raymarine
können von Zeit zu Zeit Diskrepanzen zwischen Produkt und
Handbuch auftreten. Produktänderungen und Änderungen in den
technischen Spezifikationen werden ohne vorherige Ankündigung
vorgenommen.
10
SPX SmartPilot installation instructions
Kapitel 2: Planung der Installation
Kapitelinhalt
•
2.1 Installations-Checkliste auf Seite 12
•
2.2 Innenbord-Autopilotensystem auf Seite 12
•
2.3 SeaTalkng-Autopilotensystem auf Seite 14
•
2.4 SeaTalk-Autopilotensystem auf Seite 16
•
2.5 Lieferumfang auf Seite 17
•
2.6 Erforderliche Zusatzkomponenten auf Seite 18
Planung der Installation
11
2.1 Installations-Checkliste
2.2 Innenbord-Autopilotensystem
Zur Installation gehören folgende Arbeitsschritte:
Ein typischer Innenbord-Autopilot setzt sich aus den folgenden
Elementen zusammen:
Installation
1
Das System planen
2
Alle Geräte, Zubehör und Werkzeuge bereitstellen
3
Einen Installationsort bestimmen
4
Die Kabel verlegen
5
Kabeldurchgänge und Montagelöcher bohren.
6
Die Anschlüsse am Gerät vornehmen.
7
Alle Geräte am Ort sichern
8
Das System einschalten und testen.
1
SMARTPILOT
2
Installationsdiagramm
Ein Installationsdiagramm ist ein wichtiger Schritt bei der
Installationsplanung. Es ist darüber hinaus nützlich für zukünftige
Erweiterungen und für die Wartung des Systems. Das Diagramm
sollte Folgendes enthalten:
• Die Positionen der verschiedenen Komponenten
3
• Verbinder sowie Kabelarten, -routen und -längen
4
5
D10432-2
1. Autopilot-Bedieneinheit — Bietet das Display und die
Steuerelemente für die Verwendung des Autopiloten. Falls
12
SPX SmartPilot installation instructions
erforderlich, können mehrere Bedieneinheiten installiert werden,
z. B. je eine Einheit pro Steuerstand.
2. Kurscomputer — Der zentrale Prozessor des
Autopilotensystems, der die Bedieneinheit mit der
Antriebseinheit verbindet.
3. Antriebseinheit — Die Antriebseinheit ist mit dem
Steuersystem des Schiffs verbunden.
4. Fluxgate-Kompass — Der Fluxgate-Kompass liefert einen
magnetischen Steuerkurs an den Autopiloten, der benötigt wird,
um den Kurs zu halten.
5. Ruderlagengeber — Nur für bestimmte Systeme erforderlich.
Liefert Rückmeldungen vom Ruder und kann auf diese Weise
die Steuerleistung verbessern.
Darüber hinaus kann der Autopilot Daten von anderen Komponenten
empfangen, wie z. B.:
• Multifunktionsdisplay — Der Autopilot kann an ein kompatibles
Multifunktionsdisplay angeschlossen werden. Dies bietet
erweiterte Funktionalität für das Erstellen und Verfolgen von
Routen.
• GPS — Wird normalerweise von einem Multifunktionsdisplay
empfangen. Der Autopilot verwendet Positionsdaten beim
Verfolgen von Routen und beim Berechnen des optimalen
Steuerkurses.
• Wind-Masteinheit — Der Autopilot kann relativ zu einem
angegebenen Windwinkel steuern.
Planung der Installation
13
2.3 SeaTalkng-Autopilotensystem
Der Autopilot kann über SeaTalkng in ein größeres Netzwerk von Schiffselektronik integriert werden.
1
2
CANCEL
ENTER
3
CANCEL
MENU
ENTER
CANCEL
MENU
ENTER
MENU
SeaTalkng
4
CANCEL
ENTER
MENU
SeaTalkng
SeaTalkng
SeaTalkng
5
SMARTPILOT
6
12 / 24 V
D11944-1
1. Multifunktionsdisplay mit GPS (GPS kann intern oder extern sein.)
2. Autopilot-Bedieneinheit und Instrumente (z. B. Steuerstand 1)
14
SPX SmartPilot installation instructions
3. Autopilot-Bedieneinheit und Instrumente (z. B. Steuerstand 2)
4. Wind-Masteinheit
5. Autopilot-Kurscomputer und Antriebseinheit. Dieser kann auch den SPX-Backbone mit Strom versorgen.
6. Geschwindigkeits-/Tiefengeber
Hinweis: Für das Multifunktionsdisplay ist ein getrennter Stromanschluss erforderlich. Es kann nicht über den SeaTalkng-Backbone
mit Strom versorgt werden.
SeaTalkng
SeaTalkng (Next Generation) ist ein erweitertes Protokoll für den
Anschluss kompatibler Schiffsinstrumente und Geräte. Es ersetzt
die älteren Protokolle SeaTalk und SeaTalk2.
verschiedener Hersteller entwickelt, die somit über einen
gemeinsamen Bus standardisierte Nachrichtentypen und -formate
austauschen können.
SeaTalkng verwendet einen einzigen Backbone, an den kompatible
Instrumente über Abzweigungen angeschlossen werden. Daten
und Strom werden im Backbone geführt. Geräte mit niedriger
Stromaufnahme können über das Netzwerk mit Strom versorgt
werden, während für Geräte mit hohem Stromverbrauch ein
getrennter Netzanschluss benötigt wird.
SeaTalkng ist eine unternehmenseigene Erweiterung von NMEA
2000 und der bewährten CAN-Bus-Technologie. Kompatible
NMEA 2000- und SeaTalk/SeaTalk2-Geräte können über die
entsprechenden Schnittstellen oder Adapterkabel ebenfalls wie
erforderlich angeschlossen werden.
NMEA 2000
NMEA 2000 weist bedeutende Verbesserungen gegenüber NMEA
0183 auf; dies macht sich hauptsächlich bei der Geschwindigkeit
und den Anschlussmöglichkeiten bemerkbar. Bis zu 50 Geräte
an einem einzigen Bus können gleichzeitig Daten empfangen
und senden, wobei jeder Knoten physisch adressbierbar ist.
Dieser Standard wurde speziell für Schiffselektronik-Netzwerke
Planung der Installation
15
2.4 SeaTalk-Autopilotensystem
3. Autopilot-Bedieneinheit
Der Autopilot kann über SeaTalk in ein größeres Netzwerk von
Schiffselektronik integriert werden.
4. Autopilot-Kurscomputer und Antriebseinheit. Der Kurscomputer
kann auch SeaTalk-Instrumente und die Autopilot-Bedieneinheit
mit Strom versorgen.
Hinweis: Für das Multifunktionsdisplay ist ein getrennter
Stromanschluss erforderlich. Es kann nicht über SeaTalk mit
Strom versorgt werden.
1
2
3
SeaTalk
SeaTalk ist ein Datenprotokoll, über das miteinander verbundene
kompatible Instrumente Daten austauschen können.
Das SeaTalk-Kabel wird zum Anschluss von miteinander
kompatiblen Instrumenten und Geräten benutzt. Es führt Daten und
Spannung und ermöglicht Verbindungen ohne den Einsatz eines
Zentralrechners.
SeaTalk
Zusätzliche Instrumente und Funktionen können in ein
SeaTalk-System integriert werden - einfach durch Einbindung in
das Netzwerk. SeaTalk-Geräte können auch mit anderen Geräten,
die nicht über SeaTalk verfügen, über den NMEA 0183-Standard
vernetzt werden — vorausgesetzt, es wird eine geeignete
Schnittstelle benutzt.
SeaTalk
SMARTPILOT
NMEA 0183
12 / 24 V
4
SeaTalk
D10434-2
1. Multifunktionsdisplay mit GPS (GPS kann intern oder extern
sein.)
2. Wind- und Tiefeninstrumente
16
Die Schnittstelle NMEA 0183 wurde vom National Marine Electronics
Association (USA) definiert. Dabei handelt es sich um einen
internationalen Standard, mit dem man Geräte unterschiedlicher
Hersteller verbinden kann, welche dann untereinander Daten
austauschen können.
Mit dem NMEA 0183-Standard werden ähnliche Daten wie bei
SeaTalk übertragen. Der wichtigste Unterschied besteht darin,
dass ein Kabel Informationen nur in eine Richtung transportieren
SPX SmartPilot installation instructions
kann. Aus diesem Grund wird NMEA 0183 normalerweise nur
eingesetzt, wenn ein Gerät, das Daten entweder nur sendet oder
nur empfängt, angeschlossen wird. Beispiel: Ein Kompass-Sensor
sendet Kursdaten an ein Radar-Display. Die Informationen werden
in “Datensätzen” gesendet; jeder Datensatz hat am Anfang eine
Kennung mit drei Buchstaben. Wenn Sie kontrollieren wollen, ob
zwei Geräte miteinander “kommunizieren” können, stellen Sie
sicher, dass beide Geräte mit der gleichen Satz-Kennung arbeiten:
2.5 Lieferumfang
1
2
3
• VTG - Kurs- und Geschwindigkeit über Grund
SMARTPILOT
• GLL - Breiten- und Längenkoordinaten
• DBT - Wassertiefe
4
• MWV - relative Windrichtung und Windgeschwindigkeit
NMEA-Übertragungsraten (Baudrate)
10x
5x
Der NMEA–0183–Standard arbeitet mit verschiedenen
Geschwindigkeiten, die von den jeweiligen Anforderungen bzw.
Geräte-Kapazitäten abhängen. Typische Beispiele sind:
• 4800 Baudrate — benutzt für allgemeine Kommunikationszwecke,
inkl. FastHeading-Daten.
2x
4x
5
6
7
• 9600 Baudrate — benutzt für Navtex.
• 38400 Baudrate — benutzt für AIS und andere
Hochgeschwindigkeits-Anwendungen.
8
9
10
3x
2x
2x
11
12
D11934-1
1. SPX-Kurscomputer
2. 1 m (3,3 Fuß) SPX-an-SeaTalkng-Spurkabel
3. 40 cm (15 Zoll) SeaTalkng-Backbonekabel
Planung der Installation
17
4. SeaTalkng-T-Stück
2.6 Erforderliche Zusatzkomponenten
5. Fluxgate-Kompass
6. Montageschrauben und Kabelbinder für Kurscomputer
Um Ihr Autopilotensystem zu vervollständigen, benötigen Sie
zusätzlich zu Ihrem SPX-Paket die folgenden Komponenten.
7. Dokumentationspaket
• Kompatible Autopilot-Bedieneinheit
8. Ruderlagengeber (im Lieferumfang von SPX-10 nicht enthalten)
• Für das Schiff und den Autopilot-Kurscomputer passende
Antriebseinheit
9. Kugelgelenkabdeckung (im Lieferumfang von SPX-10 nicht
enthalten)
• Strom- und Antriebskabel
10. Kugelgelenk (im Lieferumfang von SPX-10 nicht enthalten)
11. Montageschrauben für Ruderlagengeber (im Lieferumfang von
SPX-10 nicht enthalten)
12. Gewindestange M6 (im Lieferumfang von SPX-10 nicht
enthalten)
18
Autopilot-Bedieneinheiten
Es sind eine Reihe von Autopilot-Bedieneinheiten verfügbar, die Sie
an Ihr System anschließen können.
Die Autopilot-Bedieneinheit kann entweder über SeaTalkng oder
über SeaTalk angeschlossen werden, je nach Kurscomputer und
angeschlossener Schiffselektronik.
SPX SmartPilot installation instructions
Antriebseinheiten
Die Antriebseinheit ist mit dem Steuersystem des Schiffs verbunden.
Welche Art von Antriebseinheit erforderlich ist, hängt von Ihrem
Schiff und dessen Steuersystem ab.
1
3
5
S100 REMOTE
MODE
2
4
6
PILOT
7
Bedieneinheit
SeaTalkng
SeaTalk
1
ST70+
●
● (nur Tochterbedieneinheit)
2
ST70
●
● (nur Tochterbedieneinheit)
D10450-2
STANDBY
D10451-2
Nachfolgend sind die wichtigsten Kategorien von Antriebseinheiten
zusammengefasst:
Antriebskategorie
Verfügbare Typen
Kurscomputer
Hydraulikpumpen
Typ 0,5
SPX–10
ST8002
●
Typ 1
SPX–10
4
ST7002
●
Typ 2
SPX-30
5
ST6002
●
Typ 3
SPX-30
6
S100 Remote
● (nur Tochterbedieneinheit)
Typ 2
SPX-30
7
Smart Controller
● (nur Tochterbedieneinheit)
Typ 3
SPX-30
3
Planung der Installation
Hydraulische
Linearantriebe
19
Antriebskategorie
Verfügbare Typen
Kurscomputer
Mechanische
Linearantriebe
Auf Segeljachten:
der mechanische
Linearantrieb bewegt
das Ruder direkt
durch Drücken des
Pinnenarms oder eines
Ruderquadranten.
Typ 1
SPX–10
Typ 2
SPX-30
Mechanische
Rotary-Antriebe
Für Motor- und
Segelbootsysteme
entwickelt, die vom
Steuerstand über ein
Kettenrad angetrieben
werden können.
Typ 1
SPX–10
Typ 2
SPX-30
Universaler Z-Antrieb
SPX–10
CR-Pumpe
(Magnetspule)
SPX-SOL
20
SPX SmartPilot installation instructions
Kapitel 3: Kabel und Anschlüsse
Kapitelinhalt
•
3.1 Allgemeine Hinweise Verkabelung auf Seite 22
•
3.2 SPX-10-/SPX-30-Verbindungen — Überblick auf Seite 23
•
3.3 SPX-SOL-Verbindungen — Überblick auf Seite 23
•
3.4 Strom- und Antriebskabel auf Seite 24
•
3.5 Sicherungen und Schaltkreisschutz auf Seite 27
•
3.6 Erdung auf Seite 28
•
3.7 SPX-an-SeaTalkng-Verbindung auf Seite 29
•
3.8 SeaTalk-Verbindung auf Seite 31
•
3.9 NMEA 0183-Verbindung auf Seite 34
•
3.10 Anschluss des Kompass auf Seite 35
•
3.11 Anschluss für Ruderlagengeber auf Seite 36
•
3.12 Sleep-Schalteranschluss auf Seite 37
Kabel und Anschlüsse
21
3.1 Allgemeine Hinweise Verkabelung
• Verlegen Sie Kabel NICHT in der Nähe von Maschinen und
Leuchtstofflampen.
Kabeltypen und -längen
Verlegen Sie Kabel so, dass:
Es ist äußerst wichtig, dass Sie immer Kabel vom richtigen Typ
und passender Länge benutzen.
• sie möglichst weit von anderen Geräten oder Kabeln verlaufen,
• Wenn nicht anders beschrieben, benutzen Sie stets
Standard-Kabel von Raymarine.
• sie soweit wie möglich von Antennen entfernt sind.
• Achten Sie bei markenfremden Kabeln auf gute Qualität
und korrektem Kabelquerschnitt. So benötigen z.B.
längere Spannungsversorgungskabel evtl. einen größeren
Kabelquerschnitt, um Spannungsabfälle zu vermeiden.
• sie möglichst weit von Leitungen mit AC und DC entfernt sind,
Zugentlastung
Stellen Sie eine adäquate Zugentlastung sicher. Schützen Sie die
Stecker vor Zug, so dass Sie auch bei schwerer See halten.
Kabelverlegung
Isolation von Gleich- und Wechselspannung
Kabel müssen korrekt verlegt werden, um die Betriebsdauer und die
Leistung zu maximieren.
Für Installationen, bei denen sowohl Gleich- als auch
Wechselspannung (AC/DC) benutzt werden, ist eine geeignete
Isolation ist notwendig:
• Knicken Sie Kabel NICHT zu sehr ab. Halten Sie — soweit
möglich — immer einen Mindestbiegeradius von 100 mm ein .
Minimale
Biegung
200 mm
Durchmesser
• Für den Betrieb von PCs, Prozessoren, Displays und anderen
empfindlichen Geräten verwenden Sie Trenntrafos oder geeignete
Wechselrichter.
• Für Wetterfax-Audiokabel verwenden Sie immer einen Trenntrafo.
Minimaler Biegeradius
100 mm
• Verwenden Sie immer eine isolierte Spannungsversorgung, wenn
ein Audioverstärker eines externen Herstellers eingesetzt wird.
• Verwenden Sie nur RS232/NMEA-Konverter mit optischer
Isolierung der Leitungen.
• Schützen Sie alle Kabel vor Beschädigungen und Hitze.
Verwenden Sie möglichst Kabelkanäle oder Rohre. Vermeiden
Sie die Bilge und die Nähe von beweglichen oder heißen Teilen.
• Vergewissern Sie sich, dass PCs und andere empfindliche Geräte
über eine eigene Spannungsversorgung verfügen.
• Sichern Sie Kabel mit Bindern oder Schellen. Schießen Sie
überflüssige Längen auf und bändseln es weg.
Abschirmung der Kabel
• Bei Durchgang durch Deck oder Schotten verwenden Sie
wasserdichte Durchführungen.
22
Stellen Sie sicher, dass alle Datenleitungen über eine intakte
Abschirmung verfügen (Beschädigung beim Durchführen durch
enge Stellen).
SPX SmartPilot installation instructions
3.2 SPX-10-/SPX-30-Verbindungen —
Überblick
3.3 SPX-SOL-Verbindungen — Überblick
1
1
2
3
4
5
2
3
4
5
6
P OWER
SOLENOID
7
6
, 3 AMP
P OWER
P OWER
ON
OFF
ON
OFF
Raymarine Limit ed
Raymarine
12V
FLUXGATE
RUDDER
24V
P OWER
FAULT
FAULT
CLUTCH
8
9
12V
FLUXGATE
A
P OWER
B
RUDDER
24V
BYPASS
A
GROUND
B
SOLENOID
3029-632-E
GROUND
MOTOR
8
7
SLEEP
FAULT
FAULT
P OWER, 15 AMP
, 3 AMP
NMEA
SLEEP
9
10
11
D10446-2
10
D10444-2
1. SeaTalkng
1. SeaTalkng
2. NMEA 0183 Eingang/Ausgang (4800 Baud)
3. Sleep-Schalteranschluss
4. Stromeingang
5. Antriebseinheit-Stromausgang
6. HF-Erde
7. SeaTalk
8. Fluxgate-Kompass
9. Ruderlagengeber
10. Antriebskupplung
Kabel und Anschlüsse
2. NMEA 0183 Eingang/Ausgang (4800 Baud)
3. Sleep-Schalteranschluss
4. Stromeingang
5. Magnetspule A und B Antrieb
6. Magnetspule A und B Rückleiter
7. HF-Erde
8. SeaTalk
9. Fluxgate-Kompass
10. Ruderlagengeber
11. Bypass-Ventil
23
3.4 Strom- und Antriebskabel
Bei der Ermittlung des für den Strom- und Antriebsanschluss
benötigten Kabels müssen Sie die kombinierte Länge der beiden
Verbindungen in Betracht ziehen.
3
2
Antrieb
Bordspannung
Maximale
Länge (A+B)
Antrieb Typ 2
12 V
0-5 m
(0-16,4 Fuß)
6 mm2 (10 AWG)
5-7 m
(16,4-23 Fuß)
10 mm2 (8 AWG)
0-3 m
(0-9.8 Fuß)
4 mm2 (12 AWG)
3-5 m (9,816,4 ft)
6 mm2 (10 AWG)
5-10 m
(16,4-32,8 Fuß)
10 mm2 (8 AWG)
12 V
0-5 m
(0-16,4 Fuß)
10 mm2 (8 AWG)
24 V
0-5 m
(0-16,4 Fuß)
6 mm2 (10 AWG)
5-7 m
(16,4-23 Fuß)
10 mm2 (8 AWG)
1
24 V
Antrieb Typ 3
B
A
D10454-2
1. Kurscomputer
2. Stromversorgung / Verteilerfeld
3. Antriebseinheit
Auswahl des Strom- und Antriebskabels
Antrieb
Bordspannung
Maximale
Länge (A+B)
12 V
0-7 m
(0-23 Fuß)
2,5
7-10 m
(23-32,8 Fuß)
4 mm2 (12 AWG)
Kabeldicke
Hydraulikpumpe
Typ 0,5
• Antrieb Typ 1
• CR-Pumpe (nur
SPX-SOL)
24
Kabeldicke
Wichtige: Die Verwendung eines Kabels mit unzureichender
Dicke bedeutet, dass der Antriebseinheit weniger Strom
zugeführt wird, und dies könnte eine Fehlfunktion des Autopiloten
verursachen. Verwenden Sie im Zweifelsfall ein dickeres Kabel.
Strom- und Antriebsanschluss
mm2
(14 AWG)
Stromanschluss
Der Kurscomputer muss von einer ausreichend gesicherten
Stromquelle mit passendem Nennwert versorgt werden.
SPX SmartPilot installation instructions
MADE IN HUNGARY
1
12V
P OWER
24V
FLUXGATE
RUDDER
CLUTCH
P OWER, 15 AMP
SLEEP
AB
AB
A
P OWER
P OWER
1
B
GROUND
MOTOR
2
2
D11946-2
1. Verbindungsfeld des Kurscomputers
2. Verteilerfeld
D10945-1
Farben der Stromanschlüsse
1. Kupplung (nicht alle Antriebe haben diesen Anschluss)
Farbe
Beschreibung
2. Motor/Antrieb
A
Rot
Stromeingang +ve (12 / 24 V)
Farben der Kupplungsanschlüsse
B
Schwarz
Stromeingang -ve (0 V)
Antriebsanschluss
Die Antriebseinheit wird an das Verbindungsfeld des Kurscomputers
angeschlossen.
Kabel und Anschlüsse
Farbe
Beschreibung
A
Rot
Kupplung +ve
B
Blau
Kupplung -ve
25
Magnetspulenantriebsanschluss
Kupplungs-Spannungsschalter
A
P OWER
1
GROUND
B
SOLENOID
SOLENOID
2
3
4
D10452-2
Wenn die Antriebseinheit eine getrennte Kupplungsverbindung
zum Kurscomputer hat, müssen Sie sicherstellen, dass die
Kupplungsspannung richtig eingestellt ist.
Hinweis: Die Kupplungsspannung kann unterschiedlich von der
Spannung für den Antrieb selbst sein. Beispielsweise haben alle
12 V- und 24 V-Antriebe von Raymarine eine 12 V-Kupplung.
12 V
24 V
5
D10456-2
1. Elektronischer Steuerhebel oder Jog-Lever (falls benötigt)
2. Rückkopplungs-Schutzdioden (bei Verwendung eines
elektronischen Steuerhebels oder Jog-Levers)
3. Antriebsausgang
4. Antriebs-Rückleiter
5. Magnetventile (mit Dioden über Spulenventilen)
Zu berücksichtigen:
• Wenn ein elektronischer Steuerhebel oder Jog-Lever verwendet
wird, fügen Sie die Dioden (empfohlener Typ: 1N4004) in Reihe
mit den Magnetspulenausgängen ein, um Rückkopplung zum
Kurscomputer zu verhindern.
26
SPX SmartPilot installation instructions
3.5 Sicherungen und Schaltkreisschutz
1
3
Sicherung des Stromzufuhrschaltkreises
P OWER
OFF
Die Stromversorgung muss über einen Schutz- oder Thermoschalter
mit passendem Nennwert angeschlossen werden. Der Nennwert
des Schutzschalters bzw. der Sicherung wird durch den Antriebstyp
bestimmt.
Bordspannung
Sicherung
0,5 l Hydraulikpumpe
12 V
15 A
10 A
Typ 1 (Rotary-,
Linear- oder
Hydraulikantrieb)
12 oder 24 V
25 A
20 A
Typ 2 (Rotary-,
Linear- oder
Hydraulikantrieb)
12 V
40 A
30 A
24 V
30 A
30 A
Typ 3
(hydraulischer
Linearantrieb)
12 V oder 24 V
40 A
30 A
E/A
12 V
15 A
10 A
CR-Pumpe
(Magnetspule)
12 oder 24 V
10 A
10 A
Raymarine
SLEEP
FAULT
12V
FAULT
FLUXGATE
RUDDER
24V
P OWER
Antriebseinheit
ÜberstromThermoschutzschalter
ON
CLUTCH
A
P OWER
B
GROUND
MOTOR
2
D11937-1
1. SeaTalkng-Sicherung (Stromzufuhr vom Kurscomputer an den
SeaTalkng-Backbone)
2. SeaTalk-Sicherung (Stromzufuhr vom Kurscomputer an
angeschlossene SeaTalk-Geräte)
3. Gerätstromsicherung (gesamter vom System verwendeter
Strom, einschließlich der Antriebseinheit)
SeaTalkng
SeaTalk
Gerätstrom
SPX-10
2A
2A
15 A
SPX-30
3A
3A
40 A
SOX-SOL
3A
3A
15 A
Interne Sicherungen
Der Kurscomputer verwendet standardmäßige AutoFlachsicherungen. Ersatzsicherungen finden Sie an der Unterseite
der abnehmbaren Abdeckung.
Kabel und Anschlüsse
27
3.6 Erdung
HF-Erdungssystem (alternatives System)
Diese Erdungsanforderungen gelten für Raymarine-Geräte mit
einem dedizierten Erdungsanschluss.
• Der gemeinsame Erdungspunkt sollte ein verbundenes
Erdungssystem sein, d. h. der Erdungspunkt wird an den
Minuspol der Batterie angeschlossen und so nah wie möglich an
der negative Batterieklemme platziert. Sollte ein verbundenes
Erdungssystem nicht möglich sein, kann eine nichtverbundene
HF-Erdung verwendet werden.
Verbundenes Erdungssystem (bevorzugt)
1
2
3
4
D11941-1
• Der Erdungsanschluss muss an einen gemeinsamen
Erdungspunkt angeschlossen werden.
1. Erdungsanschluss (kann auch als Ground oder Screen
gekennzeichnet sein)
2. Erdungsgeflecht
3. Verbundene Erdung (bevorzugt) oder nicht-verbundene
HF-Erdung
1
2
3
4
D11940-1
4. Stromversorgung oder Batterie
Ausführung
Wenn mehrere Geräte eine Erdung erfordern, sollten Sie zunächst
an einer gemeinsamen Stelle (z. B. auf einer Schalttafel)
angeschlossen und dann über eine einzelne Leitung mit
entsprechender Leistung zur Schiffsmasse verlegt werden. Die
Erdungsleitung (verbunden oder nicht-verbunden) muss mindestens
ein flaches, verzinntes Kupfergeflecht mit einer Leistung von 30 A
(1/4 Zoll) oder höher sein. Sollte dies nicht möglich sein, kann ein
äquivalenter verlitzter Kabelleiter der folgenden Dicke verwendet
werden:
• Bei Kabellängen unter 1 m (3 Fuß), verwenden Sie 6 mm2 (#10
AWG) oder größer.
• Bei Kabellängen über 1 m (3 Fuß), verwenden Sie 8 mm2 (#8
AWG) oder größer.
28
SPX SmartPilot installation instructions
Halten Sie das Kupfergeflecht bzw. den Kabelleiter in allen
Erdungssystemen immer so kurz wie möglich.
Wichtige: Schließen Sie dieses Gerät NIE an ein positiv
geerdetes Stromversorgungssystem an.
3.7 SPX-an-SeaTalkng-Verbindung
Der SPX-Kurscomputer und kompatible Bedieneinheiten können
über SeaTalkng angeschlossen werden.
Beispiel für SeaTalkng-Autopiloten
Referenzen
1
• ISO10133/13297
• BMEA Code of Practice
• NMEA 0400
4
2
3
SMARTPILOT
SeaTalkng
D10437-2
1. Steuerstand mit Autopilot-Bedieneinheit und Instrument
2. SeaTalkng-Backbone
3. Steuerstand mit Autopilot-Bedieneinheit und Instrument
4. SPX-Kurscomputer
Kabel und Anschlüsse
29
Sie können an jedem Steuerstand eine Autopilot-Bedieneinheit
anschließen.
Hinweis: Nur mit SeaTalkng kompatible Autopilot-Bedieneinheiten
können an den Backbone angeschlossen werden.
4. SeaTalkng-Backbone
Hinweis: Die Verbindung kann am Backbone in ein T-Stück
oder einen 5-Wege-Verbinder gehen (nicht abgebildet).
SeaTalkng-Netzschalter
SeaTalkng-Verbindung zum Kurscomputer
2
ON
FAULT
S LEEP
• ON — Der Kurscomputer liefert Strom an den SeaTalkngBackbone. Stellen Sie sicher, dass keine anderen Stromquellen
an den Backbone angeschlossen sind.
FAULT
FLUXGATE
0V
0V
0V 10V
0V 10V
Der Kurscomputer kann den SeaTalkng-Backbone mit Strom
versorgen. Dadurch wird Strom an bestimmte Geräte
geliefert, die an den Backbone angeschlossen sind (z. B.
ST70-Autopilot-Bedieneinheit und Instrumente).
Stellen Sie den SeaTalkng-Netzschalter im Verbindungsfeld auf die
passende Position ein:
CAN
CAN,1 AMP
OFF
NMEA
, 3 AMP
1
, 3 AMP
Der Kurscomputer wird über das mitgelieferte Spurkabel an den
SeaTalkng-Backbone angeschlossen.
RUDDER J ET S IGNAL
• OFF — Der Kurscomputer liefert keinen Strom an
den SeaTalkng-Backbone. Stellen Sie sicher, dass der
SeaTalkng-Backbone von einer anderen Stromquelle versorgt
wird.
3
Wichtige: Verwenden Sie eine passende Sicherung. Die
Sicherung für das SeaTalkng-System MUSS den Nennwert haben,
der im Verbindungsfeld gezeigt ist.
4
D10458-3
1. SeaTalkng-Netzschalter
2. Verbindungsfeld des Kurscomputers
3. SPX-an-SeaTalkng-Spurkabel
30
SPX SmartPilot installation instructions
3.8 SeaTalk-Verbindung
OFF
Der SPX-Kurscomputer verfügt über 2 SeaTalk-Anschlüsse.
Es wird empfohlen, einen dieser Anschlüsse für die primäre
Autopilot-Bedieneinheit zu reservieren.
ON
SLEEP
FAULT
FAULT
Beispiel für SeaTalk-Autopiloten
FLUXGATE
1
12 3
SMARTPILOT
SeaTalk
D10459-3
Farben der Anschlüsse
2
3
Farbe
Beschreibung
1
Grau
0 V (-ve)
2
Rot
+12 V SeaTalk-Stromausgang
3
Gelb
SeaTalk-Daten
SeaTalk-Anschlussrichtlinien
SeaTalk
D10468-2
Die Art der SeaTalk-Verbindung zum Kurscomputer hängt von der
physischen Konfiguration des Systems ab.
1. SPX-Kurscomputer
2. Steuerstand mit primärer Autopilot-Bedieneinheit (an dedizierten
SeaTalk-Anschluss)
3. Steuerstand mit sekundärer Autopilot-Bedieneinheit und
Instrument(en)
SPX-an-SeaTalk-Verbindung
Verwenden Sie ein SeaTalk-Kabel. Je nach der Art des
SeaTalk-Kabels müssen Sie möglicherweise an einem Ende den
Stecker abnehmen, um die Kabelstränge freizulegen.
Kabel und Anschlüsse
31
Kettenschaltung / getrennte SeaTalk-Spuren
SeaTalk als Ring geschaltet
SMARTPILOT
SMARTPILOT
1
1
SeaTalk
D10467-2
SeaTalk
D10438-2
1. Stromversorgung mit Schutzschalter/Sicherung
1. Stromversorgung mit Schutzschalter/Sicherung
Zu berücksichtigen:
Zu berücksichtigen:
• Strom (rot) und Bildschirm (grau) an beide Klemmensätze
anschließen.
• Strom (rot), Daten (gelb) und Bildschirm (grau) an beide
SeaTalk-Klemmensätze anschließen.
• Daten (gelb) nur an einen Klemmensatz anschließen.
• Stutzen und isolieren Sie die nicht angeschlossene Datenader.
• Die Autopilot-Bedieneinheit sollte das erste Gerät im Ring sein
(ausgehend von der Datenverbindung des Kurscomputers).
32
SPX SmartPilot installation instructions
SeaTalk mit eigener Stromversorgung
Hinweis: Verwenden Sie eine korrekte Sicherung. Die Sicherung
für das SeaTalk-System MUSS einen Nennwert von 5 A oder
niedriger haben.
SMARTPILOT
1
SeaTalk
2
D10440-2
1. Kurscomputer-Stromversorgung mit Schutzschalter/Sicherung
2. SeaTalk-Stromversorgung mit Schutzschalter/Sicherung (5 A
oder niedriger)
Zu berücksichtigen:
• Daten (gelb) und Bildschirm (grau) an SeaTalk-Klemmensätze
anschließen.
• SeaTalk-Strom (rot) nicht an den Kurscomputer anschließen.
• Stutzen und isolieren Sie die nicht angeschlossene Stromader.
Kabel und Anschlüsse
33
3.9 NMEA 0183-Verbindung
Der SPX-Autopilot ist mit NMEA 0183-Geräten kompatibel, und
er liefert Eingang/Ausgang bei einer Übertragungsrate von 4800
Baud. Der Anschluss erfolgt über das Verbindungsfeld unter der
abnehmbaren Abdeckung.
FastHeading-Sensor) und dem Multifunktionsdisplay eingerichtet.
Die FastHeading-Verbindung ist nicht erforderlich, wenn Ihr
Autopilot über SeaTalkng angeschlossen ist.
Beispiel für FastHeading-Verbindung
1
NMEA
FAULT
2
SMARTPILOT
SLEEP
FAULT
FLUXGATE
NMEA 0183
NMEA0183
4
3
5
NMEA 0183
D10460-2
Hinweis: Sie dürfen nicht mehr als ein Gerät an den NMEA
0183-Eingangsanschluss anschließen.
SeaTalk
FastHeading-Verbindung
Wenn Sie MARPA-Funktionen (Radar-Zielerfassung) in einem
System ohne einen über SeaTalkng angeschlossenen Autopiloten
verwenden wollen, wird eine dedizierte FastHeading-Verbindung
benötigt. Die Verbindung verwendet NMEA 0183 und sie wird
zwischen einem kompatiblen Raymarine-Autopiloten (oder
D11220-3
Hinweis: Für die Verbindung kann ein beliebiger NMEA
0183-Anschluss am Display verwendet werden.
1. Multifunktionsdisplay
2. Autopilot-Kurscomputer
34
SPX SmartPilot installation instructions
3. NMEA 0183 (FastHeading und andere relevante Daten)
3.10 Anschluss des Kompass
4. Autopilot-Bedieneinheit
Der Fluxgate-Kompass wird wie gezeigt an das Verbindungsfeld
des Kurscomputers angeschlossen.
5. Fluxgate-Kompass
FAULT
FAULT
FLUXGATE
12345
< 200 mm
(7.8 in)
D10461-3
Farben der Anschlüsse
Der Kompass wird mit einem 8 m (26 Fuß) langen Anschlusskabel
geliefert.
Farbe
Kabel und Anschlüsse
1
Grau (Bildschirm)
2
Rot
35
3
Grün
4
Gelb
5
Blau
3.11 Anschluss für Ruderlagengeber
Der Ruderlagengeber wird wie gezeigt an das Verbindungsfeld des
Kurscomputers angeschlossen.
SLEEP
12V
24V
Entstörmagnet
Ein Entstörmagnet wird mitgeliefert, um sicherzustellen, dass der
Kompass nicht von elektromagnetischen Störungen beeinflusst wird
und dass er den geltenden EMV-Verordnungen entspricht. Der
Entstörmagnet muss am Fluxgate-Kompasskabel installiert werden
und Sie müssen dabei Folgendes sicherstellen:
FLUXGATE
RUDDER
CLUTCH
P OWER,
Farbe
P OWER
1234
• Das Kompasskabel muss zweimal durch den Entstörmagneten
laufen.
• Der Entstörmagnet darf nicht mehr als 20 cm (8 Zoll) vom
Anschluss an den Kurscomputer entfernt sein.
• Der Entstörmagnet muss an beiden Enden durch Kabelbinder in
Position gehalten werden.
D10462-2
Farben der Anschlüsse
Farbe
36
1
Grau (Bildschirm)
2
Rot
3
Grün
4
Blau
SPX SmartPilot installation instructions
3.12 Sleep-Schalteranschluss
Der Sleep-Schalter deaktiviert den Betrieb des Autopiloten, während
der SeaTalk- und SeaTalkng-Bus weiter mit Strom versorgt wird.
P OWER
OFF
ON
NMEA
FAULT
SLEEP
FAULT
D10463-2
Der Schalter und das dazugehörige Kabel sind nicht im Lieferumfang
enthalten.
Kabel und Anschlüsse
37
38
SPX SmartPilot installation instructions
Kapitel 4: Installation
Kapitelinhalt
•
4.1 Positionierungsanforderungen für SPX-Kurscomputer auf Seite 40
•
4.2 Installation des SPX-Kurscomputers auf Seite 41
•
4.3 Erste Prüfungen der Autopiloteninstallation auf Seite 42
Installation
39
4.1 Positionierungsanforderungen für
SPX-Kurscomputer
Abmessungen
Der Installationsort muss die folgenden Anforderungen erfüllen:
211.5 mm (8.3 in)
• Installieren Sie die Einheit unter Deck in einem trockenen Bereich.
• Installieren Sie die Einheit auf einer senkrechten Oberfläche. Die
Seiten und die Oberseite des Geräts müssen dabei eben sein.
• Der Installationsort muss mindestens 1 m (3 Fuß) von jeglichen
Magnetkompassen entfernt sein.
• Das Gerät muss vor äußeren Beschädigungen und zu starker
Vibration geschützt sein.
• Das Gerät muss weit genug von Wärmequellen aller Art entfernt
sein.
• Das Gerät muss entfernt von entzündbaren Stoffen wie z. B.
Kraftstoffdämpfen, installiert werden.
40
261 mm (10.3 in)
285 mm (11.2 in)
64.5 mm
(2.5 in)
D11947-1
SPX SmartPilot installation instructions
4.2 Installation des SPX-Kurscomputers
Verwenden Sie dieses Verfahren, um den SPX-Kurscomputer im
Rahmen Ihres Innenbord-Autopilotensystems zu installieren.
Wichtige: Die Installation darf nur ausgeführt werden, wenn sich
das Boot entweder auf einem Landstellplatz befindet oder wenn
es an einem Ponton oder Liegeplatz vertaut ist.
3. Richten Sie alle erforderlichen Anschlüsse im Verbindungsfeld
des Kurscomputers ein.
Für den Zugriff auf das Verbindungsfeld müssen Sie die
Abdeckung abnehmen.
A
B
1.
1. Montieren Sie den Kurscomputer an einem passenden Standort
und befestigen Sie ihn mit den mitgelieferten Schrauben.
2.
D10449-2
• A — Abdeckung öffnen
• B — Abdeckung schließen
Nach der Installation sollten Sie:
1. Prüfen, ob Sie das System einschalten können.
2. Das System in Betrieb nehmen, wobei Sie den Kompass
kalibrieren und die Eigenschaften des Autopiloten einrichten.
Wichtige: Bevor Sie das Autopilotensystem verwenden, muss
dieses korrekt und den Anweisungen entsprechend in Betrieb
genommen worden sein.
D10448-2
Montieren Sie zu diesem Zeitpunkt auch den Fluxgate-Kompass,
die Autopilot-Bedieneinheit und den Ruderlagengeber (falls
erforderlich).
2. Verlegen Sie die Strom-, Daten-, Kompass- und sonstigen Kabel,
die an den Kurscomputer angeschlossen werden müssen.
Installation
41
4.3 Erste Prüfungen der Autopiloteninstallation
Diese Prüfungen sollten nach der Installation und vor der
Inbetriebnahme des Autopilotensystems durchgeführt werden.
1. Schalten Sie das Autopilotensystem und die dazugehörigen
Geräte ein.
• Kurscomputer
• Autopilot-Bedieneinheit
• SeaTalk und/oder SeaTalkng-Datenbus (sofern diese ihre
eigene Stromversorgung haben)
2. Stellen Sie sicher, dass die Autopilot-Bedieneinheit gestartet
wird. Wenn das Display leer bleibt, halten Sie die Taste Power 1
Sekunde lang gedrückt.
3. Prüfen Sie, ob auf dem Display Fehlermeldungen erscheinen,
die auf ein Problem mit der Installation hinweisen könnten.
Wenn Fehler auftreten:
• Lesen Sie die mit dem Produkt mitgelieferten Informationen
zur Fehlerbehandlung, oder
• kontaktieren Sie den Kundendienst von Raymarine.
42
SPX SmartPilot installation instructions
Kapitel 5: Wartung und Support
Kapitelinhalt
•
5.1 Service und Wartung auf Seite 44
•
5.2 Reinigung auf Seite 44
•
5.3 Raymarine-Kundendienst auf Seite 45
Wartung und Support
43
5.1 Service und Wartung
5.2 Reinigung
Dieses Gerät enthält keine vom Benutzer zu wartenden
Komponenten. Bitte wenden Sie sich hinsichtlich Wartung
und Reparatur an Ihren autorisierten Raymarine-Fachhändler.
Nicht berechtigte, eigenmächtige Reparaturen können die
Garantieleistungen beeinträchtigen.
1. Schalten Sie das Gerät aus.
2. Wischen Sie das Gerät mit einem sauberen, feuchten Tuch ab.
3. Verwenden Sie ggf. Isopropyl-Alkohol (IPA) oder ein mildes
Lösungsmittel, um Fettflecken abzulösen.
Hinweis: Benutzen Sie KEINE Scheuer- oder ätzenden
Lösungsmittel und auch keine Produkte auf Ammoniakbasis.
44
SPX SmartPilot installation instructions
5.3 Raymarine-Kundendienst
Raymarine bietet umfassenden Kundendienst und
technischen Support. Sie können den Kundendienst über die
Raymarine-Website, per Telefon oder per E-Mail kontaktieren.
Wenn Sie ein Problem zu lösen haben, nutzen Sie bitte einen der
folgenden Dienste, um zusätzliche Hilfe zu erhalten.
Unterstützung im Internet
Besuchen Sie den Kundenbereich auf unserer Website unter:
www.raymarine.com
Dort finden Sie eine umfassende Liste häufig gestellter Fragen (in
englischer Sprache), E-Mail-Zugriff auf den technischen Support
sowie eine Liste der weltweiten Service-Stationen von Raymarine.
Hilfe per Telefon oder E-Mail
In den USA:
• Tel: +1 603 881 5200, Durchwahl 2444
• E-Mail: Raymarine@custhelp.com
In Großbritannien, Europa, dem Mittleren und Fernen Osten:
• Tel: +44 (0)23 9271 4713
• E-Mail: ukproduct.support@raymarine.com
Produktinformationen
Wenn Sie Raymarine bezüglich einer Wartung kontaktieren müssen,
werden die folgenden Informationen benötigt, um Ihre Anfrage
reibungslos abzuwickeln:
• Gerätename
• Modellnummer
• Seriennummer
• Software-Versionsnummer
Sie finden diese Produktinformationen in den Menüs Ihres Geräts.
Wartung und Support
45
46
SPX SmartPilot installation instructions
Annexes A Technische Spezifikation
Umgebungsbedingungen,
Betriebstemperatur, Lagertemperatur,
relative Luftfeuchtigkeit, Wasserschutz
Installationsumgebung
• Betriebstemperatur: -10 ºC bis
+50 ºC (14 ºF bis 122 ºF)
Nominale Bordspannung
12 oder 24 V DC
Betriebsspannung
10 V bis 32 V DC
Sicherungen / Schutzschalter
Sicherung für Stromversorgung:
• Lagertemperatur: -20 ºC bis +65 ºC
(-4 ºF bis 149 ºF)
• 15 A (SPX-10, SPX-SOL)
• Relative Luftfeuchtigkeit: max. 95%
• 40 A (SPX-30)
• Spritzwasserbeständig, wenn
senkrecht montiert
SeaTalk-Stromausgang
• 2 A bei 12 V (2-A-Sicherung) —
SPX-10
Abmessungen
• Höhe: 212 mm (2,5 Zoll)
• 3 A bei 12 V (3-A-Sicherung) —
Alle Modelle außer SPX-10
SeaTalkng-Stromausgang
• 2 A bei 12 V (2-A-Sicherung) —
SPX-10
• 3 A bei 12 V (3-A-Sicherung) —
Alle Modelle außer SPX-10
• Breite: 285 mm (11,2 Zoll)
• Tiefe: 65 mm (8,3 Zoll)
Gewicht
• 1,1 kg (2,42 lb) — SPX-10
• 2,2 kg (4,85 lb) — SPX-30
Datenverbindungen
• NMEA 0183: E/A 4800 Baud
Stromaufnahme (Standby)
300 mA
• SeaTalkng
SeaTalkng-LEN (Load Equivalency
Number)
1
• SeaTalk
Gyro
Interner GyroPlus als Standard
Technische Spezifikation
Andere Verbindungen
Fluxgate-Kompass,
Ruderlagengeber, Sleep-Schalter,
Netzschalter, Antriebsmotor,
Antriebskopplung/SOL-Bypass-Ventil
NMEA 0183 Fastheading-Ausgang
(HDM) 5 Hz 0,1° Auflösung
47
Kompatibilität von RaymarineAntrieben X 10 X 30 X SOLENOID
SPX-10
• Alle Antriebe/Pumpen von
Typ 1 (außer CR-Pumpen).
Antriebsspannung muss der
Bordspannung entsprechen.
SPX-30
• Alle Antriebe/Pumen von Typ 1,
Typ 2 und Typ 3. Antriebsspannung
muss der Bordspannung
entsprechen.
Antriebskupplungsausgang X 10 X 30
X SOLENOID
• 2,0 A bei 12 / 24 V wählbar
(SPX-10, SPX-SOL)
• 3,0 A bei 12 / 24 V wählbar
(SPX-30)
EMV-Verträglichkeit:
• Europa: 2004/108/EG
• Australien und Neuseeland: C-Tick,
Compliance Level 2
SPX-SOL
• CR-Pumpen und Magnetspulenantrieb
Antriebs-Stromausgang
SPX-10
• Durchgehend 10 A bei
Bordspannung
• Spitzenwert (Limit) 25 A
• Durchgehend 30 A bei
Bordspannung (SPX-30)
SPX-30
• Durchgehend 30 A bei
Bordspannung (SPX-30)
• Spitzenwert (Limit) 50 A
48
SPX SmartPilot installation instructions
Annexes B NMEA 0183-Datensätze
SPX-Kurscomputer mit NMEA 0183-Eingang/Ausgang unterstützen
die folgenden Sätze.
Empfangen (NMEA 0183-Eingang)
APB
Autopilot B
BWC
Kurs und Entfernung zum Wegpunkt
BWR
Kurs und Entfernung zur
Wegpunkt-Kompasslinie
GGA
Fixierungsdaten für GPS-System
GLL
Geografische Position
Längengrad/Breitengrad
HDG
Kursabweichung und Missweisung
HDM
Magnetischer Kurs
HDT
Steuerkurs
MWV
Scheinbarer Windwinkel und
-geschwindigkeit
RMA
Empfohlenes Minimum spezifischer
Loran-C-Daten
RMB
Empfohlenes Minimum von
Navigationsinformationen
RMC
Empfohlenes Minimum spezifischer
GPS-Übergangsdaten
VHW
Geschwindigkeit durchs Wasser und
Steuerkurs
VTG
Kurs über Grund (COG) und
Geschwindigkeit über Grund (SOG)
NMEA 0183-Datensätze
XTE
Kursversatz
ZDA
Uhrzeit und Datum
Senden (NMEA 0183-Ausgang)
HDG
Kursabweichung und Missweisung
RSA
Ruderlage (benötigt Ruderlagengeber)
49
Annexes C SeaTalkng-Kabel und Zubehör
Beschreibung
Art.-Nr.
SeaTalkng-Kabel und anderes Zubehör für die Verwendung mit
kompatiblen Produkten.
SeaTalkng-Backbone,
5 m (16,4 Fuß)
A06036
SeaTalkng-Backbone,
9 m (29,5 Fuß)
A06068
SeaTalkng-Backbone,
20 m (65,6 Fuß)
A06037
SeaTalkng-Spurkabel mit
blanken Enden, 1 m
(3,3 Fuß)
A06043
SeaTalkng-Spurkabel mit
blanken Enden, 3 m
(9,8 Fuß)
A06044
SeaTalkng-Stromkabel
A06049
Beschreibung
Art.-Nr.
Bemerkungen
Backbone-Kit
A25062
Enthält:
• 2 Backbone-Kabel,
5 m (16,4 Fuß)
• 1 Backbone-Kabel,
20 m (65,6 Fuß)
• 4 T-Stücke
•
2 Backbone-Abschlusswiderstände
• 1 Stromkabel
Bemerkungen
SeaTalkng-Spurkabel,
0,4 m (1,3 Fuß)
A06038
SeaTalkngAbschlusswiderstand
A06031
SeaTalkng-Spurkabel,
1 m (3,3 Fuß)
A06039
SeaTalkng-T-Stück
A06028
Bietet 1 Spuranschluss
SeaTalkng-5-Wege-
A06064
Bietet 3 Spuranschlüsse
SeaTalkng-Spurkabel,
3 m (9,8 Fuß)
A06040
Verbinder
A06041
SeaTalk-SeaTalkngWandler
E22158
SeaTalkng-Spurkabel,
5 m (16,4 Fuß)
Ermöglicht den
Anschluss von
SeaTalk-Geräten an
ein SeaTalkng-System
SeaTalkng-Backbone,
0,4 m (1,3 Fuß)
A06033
SeaTalkng-InlineAbschlusswiderstand
A80001
SeaTalkng-Backbone,
1 m (3,3 Fuß)
A06034
SeaTalkng-Backbone,
3 m (9,8 Fuß)
A06035
Bietet direkte
Verbindung eines
Spurkabels an das Ende
eines Backbonekabels;
Kein T-Stück erforderlich
50
SPX SmartPilot installation instructions
Beschreibung
Art.-Nr.
SeaTalkng-Blindstopfen
A06032
SeaTalk (3 Pin)-anSeaTalkng-Adapterkabel,
0,4 m (1.3 Fuß)
A06047
SeaTalk2 (5 Pin)-anSeaTalkng-Adapterkabel,
0,4 m (1.3 Fuß)
A06048
DeviceNet-Adapterkabel
(weiblich)
A06045
Bemerkungen
SeaTalk-Kabel und -Zubehör für die Benutzung mit anderen
kompatiblen Geräten.
Ermöglicht den
Anschluss von
NMEA 2000-Geräten an
ein SeaTalkng-System
DeviceNet-Adapterkabel
(männlich)
A06046
DeviceNet-Adapterkabel
mit blanken Enden
(weiblich)
E05026
Ermöglicht den
Anschluss von
NMEA 2000-Geräten an
ein SeaTalkng-System
DeviceNet-Adapterkabel
mit blanken Enden
(männlich)
E52027
Ermöglicht den
Anschluss von
NMEA 2000-Geräten an
ein SeaTalkng-System
SeaTalk-Zubehör
Annexes D SeaTalk-Zubehör
Ermöglicht den
Anschluss von
NMEA 2000-Geräten an
ein SeaTalkng-System
Beschreibung
Teile-Nr.
NMEA/SeaTalkUmwandler
E85001
3 m SeaTalkVerlängerungskabel
D285
5 m SeaTalkVerlängerungskabel
D286
9 m SeaTalkVerlängerungskabel
D287
12 m SeaTalkVerlängerungskabel
E25051
20 m SeaTalkVerlängerungskabel
D288
Hinweise
51
52
SPX SmartPilot installation instructions
www.ra ym a rin e .c o m
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