Casio | E-Con EA-200 | Fachbrief Physik Nr. 5 - Bildungsserver Berlin

Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landesinstitut für Schule und Medien
24.09.2007
Fachbrief Nr. 5
Physik
Experimentieren und Auswerten
mit grafikfähigen
Taschenrechnern und
Taschencomputern
Ihr Ansprechpartner in der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung:
Christian Bänsch, christian.baensch@senbwf.verwalt-berlin.de
Ihr Ansprechpartner im LISUM Berlin-Brandenburg:
Dr. Peter M. Schulze, peter.schulze@lisum.berlin-brandenburg.de
Fachbrief Nr. 5 Physik
16.09.2007
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
mit diesem Fachbrief möchte ich Ihr Interesse am Einsatz grafikfähiger Taschenrechner
(GTR) bzw. von Taschencomputern (TC) mit Computeralgebrasystemen (CAS) im Physikunterricht unterstützen. Diese Technologie, die im Fach Mathematik bereits vielerorts zum
Einsatz kommt, kann auch den Physikunterricht bereichern und die Attraktivität des Faches
erhöhen.
An Beispielen wird verdeutlicht, wie sich die Technik sinnvoll im Unterricht einsetzen und
damit ein interessanter, lebendiger und alltagsnaher Unterricht gestalten lässt. Sie finden
ferner Tipps zur notwendigen und sinnvollen technischen Grundausstattung, Hinweise zur
Einordnung in die Rahmenlehrpläne und zur Kompetenzentwicklung, Fortbildungsangebote
sowie Literaturempfehlungen zur Thematik.
Dieser Fachbrief wurde im Wesentlichen von dem Kollegen Mirco Tewes (Primo-Levi-Schule
03Y14) mit Unterstützung von Herrn Dr. Karl-Heinz Keunecke aus Kiel, der die Arbeit der
Physiklehrer bei T3-Deutschland koordiniert, verfasst. Herrn Tewes danke ich herzlich für
seine Arbeit. Er steht Ihnen für Rückfragen im Zusammenhang mit dem Thema gerne zur
Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Chr. Bänsch
Einleitung
In vielen Bundesländern sind GTR oder TC im Mathematikunterricht und in Abschlussprüfungen bereits verbreitet. Ihre Verwendung hat den Mathematikunterricht wesentlich verändert und für Schülerinnen und Schüler noch attraktiver gemacht. Leider beschränkt sich die
Nutzung der Geräte weitgehend auf den Mathematikunterricht, obwohl diese Technologie
auch in den naturwissenschaftlichen Fächern mit großem Nutzen eingesetzt werden kann.
Jedes Messprotokoll und jede Statistik kann als Tabelle eingegeben, grafisch dargestellt und
zudem auf vielfältige Weise ausgewertet werden. Die Rechner bieten sich weiterhin für
Modellierungen und Simulationen naturwissenschaftlicher Vorgänge an. Vor allem aber lassen sich die Geräte auch als digitale Datenerfassungssysteme mit mehr als 50 Messsonden
nutzen, mit denen viele Standardexperimente in den Fächern Biologie, Chemie und Physik
durchgeführt werden können. Aber auch interessante, weitere Phänomene, deren
quantitative Betrachtung mit herkömmlichen Messmethoden nicht möglich ist, können damit
Eingang in den Unterricht finden.
Durch die Mobilität der Geräte werden Untersuchungen in der normalen Umgebung der Lernenden mit authentischen Daten zu Fragestellungen aus deren Alltag erheblich erleichtert.
Die Systeme sind zudem im Vergleich zu Messsystemen, die nur mit PC-Anbindung funktionieren, sehr kostengünstig, wenn die Schüler/innen bereits einen TC besitzen. Es sind dann
nur noch das Interface und die Sonden aus dem Physiketat zu beschaffen.
Mit mehreren Messsystemen ist differenziertes Arbeiten in Schülergruppen mit ergebnisoffenen Fragestellungen leicht durchführbar. Die Schüler/innen entwickeln selbstständig
Ideen und Lösungsansätze zu kontextorientierten und alltagsbezogenen Fragestellungen
und können ihre Vermutungen rasch prüfen. Unterschiedliche Lösungswege und den
Schülergruppen angepasste Vorgaben werden so schnell zur Normalität.
Der Einsatz von GTR oder CAS im Physikunterricht leistet insgesamt einen Beitrag zur
Vorbereitung der Schüler/innen auf computergestützte Arbeitsweisen in den Naturwissenschaften. Die Physik und ihre Phänomene rücken in den Fokus. Die Rechner helfen bei der
Überwindung mathematischer Schwierigkeiten zugunsten der Behandlung physikalischer
Inhalte und damit auch zugunsten des Erwerbs fachbezogener Kompetenzen.
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Rahmenlehrpläne und Kompetenzerwerb
In den neuen Rahmenlehrplänen für die Sek. I und II bzw. in den Bildungsstandards der
KMK finden sich Vorgaben zum Einsatz von Computern bei der Messwerterfassung und
-auswertung.
Beispiele:
-
Rahmenlehrplan für die Sekundarstufe I, Wahlpflichtfach Physik WP10:
„Die Schülerinnen und Schüler … verwenden – auch computergestützt – Messverfahren
sachgerecht.“
Mögliche Inhalte: Computergestützte Messverfahren
-
Rahmenlehrplan für die gymnasiale Oberstufe, Eingangsvoraussetzungen:
„Die Schülerinnen und Schüler … planen einfache Experimente auf der Basis der
Kenntnis von Mess- und Experimentiergeräten, führen sie durch, dokumentieren die
Ergebnisse mithilfe von Messreihen, -tabellen, Diagrammen und einer Fehlerbetrachtung,
auch unter Nutzung des Computers,…“
-
Rahmenlehrplan für die gymnasiale Oberstufe, abschlussorientierte Standards:
„Die Schülerinnen und Schüler … werten Messwerte computergestützt aus, z. B. mit
einem Computeralgebrasystem (CAS) …“
Der Computer gewinnt zukünftig als Hilfsmittel im Physikunterricht neben herkömmlichen
Messgeräten, Oszilloskopen, Messverstärkern und anderen Geräten der Physiksammlung
eine immer größere Bedeutung. Manuelles Messen und manuelles Auswerten sollen
natürlich nicht gänzlich durch Computer ersetzt werden. Diese Fachmethoden haben
weiterhin ihre wichtige Bedeutung, sie werden aber durch den Einsatz von GTR und CAS nur
verändert und erweitert. Taschenrechner oder TC sind dabei eine sinnvolle Alternative zum
Desktop-PC oder Laptop, da sie geringere Kosten verursachen und bereits häufig im
Mathematikunterricht zum Einsatz kommen.
Die Veränderungen und Erweiterungen der Fachmethoden Messwerterfassung und
-auswertung werden beispielhaft durch die nachfolgende (unvollständige) Liste von
Kompetenzen verdeutlicht:
1. Messwerterfassung (wachsende Anforderungen)
1.1 Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die Messdaten ,,per Hand“, geben diese
in den Rechner ein, werten CAS-gestützt aus und interpretieren ihre Ergebnisse.
1.2 Die z.B. in einem Lehrerversuch gewonnenen Messdaten lassen sich auf die
Rechner der Schülerinnen und Schüler übertragen. Diese können dann
individuell ausgewertet und interpretiert werden.
1.3 Die Schülerinnen und Schüler führen nach Anleitung (Handbuch, schriftlicher
Auftrag oder individuelle Führung durch den Lehrer oder einen Schülerhelfer)
selbst das Experiment mit dem Rechner im obigen Sinne durch.
1.4 Die Schülerinnen und Schüler variieren Vorgaben, passen Messbedingungen
und Programmeinstellungen an.
1.5 Die Schülerinnen und Schüler planen in Folge einer Aufgabenstellung das
Experiment selbstständig, wählen geeignete Sensoren, führen das Experiment
durch und werten es aus.
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2. Auswertung
2.1 Die Schülerinnen und Schüler werten aufgenommene Messreihen aus:
• zur Bestimmung physikalischer Größen
• zur Prüfung der Anwendbarkeit physikalischer Gesetze.
2.2 Die Schüler dokumentieren handschriftlich die Displayausgaben (z.B.
numerische Lösungen oder Diagramme mit Achsenbezeichnung, prinzipieller
Verlauf des Graphen).
2.3 Die Schülerinnen und Schüler veranschaulichen aufgenommene oder
vorgegebene Messreihen graphisch durch Plots und interpretieren die auf
diesem Weg gewonnenen grafischen Darstellungen. (Window, Zoom,
Achsenzuordnung, Achseneinteilung)
2.4 Die Schüler/innen ermitteln für eine Messreihe die Regressionsfunktion und interpretieren diese aus physikalischer Sicht. Sie bestimmen charakteristische physikalische Größen aus der Funktionsgleichung oder der grafischen Darstellung.
2.5 Die Schüler entwickeln mathematische Modelle für physikalische Vorgänge und
prüfen die Gültigkeit des Modells an Messreihen von Realexperimenten.
2.6 Die Schüler untersuchen den Einfluss bestimmter Parameter in einer Gleichung
und vertiefen dabei ihr Verständnis physikalischer Gesetze.
3. Die Schüler/innen führen algebraische Umformungen und aufwändige numerische
Berechnungen durch und schätzen ihre numerischen Lösungen kritisch ein:
•
•
•
•
unter Verwendung physikalischer Einheiten
auf der Basis des SI-Einheitensystems
unter Nutzung der gespeicherten Konstanten
mit speziellen, d. h. physiktypischen Einstellungen des Rechners (Exponentialdarstellung, Anzahl der gültigen Ziffern)
4. Die Schüler nutzen Programme zur Simulation physikalischer Vorgänge.
Hardware
Etliche Hersteller bieten derzeit GTR oder TC mit CAS an. Verfügen die Schüler/innen
bereits über einen solchen Taschenrechner, lassen sich die Geräte mit einem vergleichsweise geringen finanziellen Aufwand zu einem vollwertigen digitalen Messwerterfassungssystem ausbauen. Hierfür benötigt man im Allgemeinen ein Interface, das die gewonnenen
Messdaten sammelt und für den Taschenrechner aufbereitet, und die daran anzuschließenden Messsensoren.
Ultraschallabstandsmesser können bei den meisten Herstellern direkt an die TR
angeschlossen werden. Für die wesentlichen Anwendungen des Physikunterrichts der
gymnasialen Oberstufe genügen Sensoren für die folgenden physikalische Größen:
Spannung, Temperatur, magnetische Flussdichte, Lichtstärke, Beschleunigung und Kraft
sowie ein Mikrophone und ein Ultraschallbewegungssensor.
Sinnvoll ist ferner, dass die Technik auch in den Fächern Chemie und Biologie eingesetzt
wird. Hierfür benötigt man zwar weitere Sensoren; die finanzielle Last der Anschaffung der
Messwerterfassungssysteme lässt sich so aber verteilen.
Ein Overhead-Display, mit dessen Hilfe der Bildschirm jedes Rechners für alle Schüler/innen
sichtbar gemacht werden kann, ergänzt schließlich die Hardwareliste.
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Hersteller von GTR und CAS-Rechnern und digitale Messwerterfassungssysteme (Auswahl):
Hersteller
Messwerterfassungssystem
Sensoren
Texas
Instruments
TI-CBL2, Vernier LabPro,
Vernier Easy!Link
Ultraschallbewegungssensor TI-CBR2,
mehr als 50 Sensoren der Firma Vernier
Casio
Casio EA-100, Casio EA-200
Ultraschallbewegungssensor Casio EA-2,
mehr als 50 Sensoren der Firma Vernier
Sharp
Sharp EL-DATALAB, Vernier
LabPro
mehr als 50 Sensoren der Firma Vernier
HP
HP Data Lab
mehr als 50 Sensoren der Firma Vernier
Sensoren zum Anschluss an ein Messwerterfassungssystem der Fa. Vernier (Auswahl,
Quelle: Beer „Grundlegendes zum Experimentieren mit Messwerterfassungssystemen“):
Name des Sensors
3–Axis–Accelerometer
25g–Accelerometer
Low–g–Accelerometer
Barometer
CO2 Gas Sensor
Colorimeter
Current Probe
Differential Voltage Probe
Dual Range Force Sensor
Electrode Amplifier
Electric Field Sensor
Force Plate
Gas Pressure Sensor
Instrumentation Amplifier
Light Sensor
Magnetic Field Sensor
Microphone
Kurzbeschreibung
Der Sensor misst in drei orthogonalen Achsen positiv und
negativ. Auflösung 0,1 m/s², max. 10 g
Versuche mit starken Beschleunigungen; bis ±25 g;
Auflösung 1 m/s²
1-Achsen-Beschleunigungsmesser bis ±10 g;
Auflösung 1 m/s²
Barometer, auch als Höhenmesser einsetzbar; 81–106 kPa
Zur Messung der CO2-Konzentration; 0–5000 ppm
Colorimeter zur Bestimmung von Stoffkonzentrationen. Es
arbeitet mit vier Wellenlängen: 430, 470, 565 und 635 nm.
Zum Messen von Stromstärken AC/DC; ±600 mA
Spannungssensor; ±6 V; Eigenwiderstand 10 MΩ
Misst Zug- und Schubkräfte in zwei einstellbaren
Bereichen: ±10 N und ±50 N.
Der Sensor verstärkt kleinste Spannungssignale von
–450 mV bis1100 mV in eine auswertbare Spannung
zwischen 0 V und 5 V.
Bestimmung elektrischer Feldstärken
Kraftplatte der Form einer Haushalts–Personenwaage;
Auflösung 1,2 N; Messbereich: 800 bis 3500 N bzw. –200 N
bis 800 N; Versuche zum Laufen und Springen
Misst den Gasdruck 0–230 kPa. Mit umfangreichem
Zubehör, z. B.: Kolbenprober, Schlauch, T-Ventil
Mehrbereichs–Verstärker für kleine elektrische
Spannungen zwischen 20 mV und 1 V; einstellbare
Arbeitsbereiche: 0–20 mV, 0–200 mV, 0–1 V, ±20 mV,
±200 mV, ±1 V
Misst Lichtstärken von 0–600Lux
Die Hall–Sonde misst magnetische Flussdichten von
±6,5 mT bzw. ±0,32 mT (schaltbar).
Der Taschenrechner wird zum Oszilloskop. Das Mikrofon
kann in vielen Akustik-Versuchen verwendet werden
(Frequenzmessung, Lautstärke, Schwebung).
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Ultraschallbewegungssensor Exakte Messung von Entfernungen zwischen 15 cm und
(z. B. TI CBR2)
6 m; interne Berechnung von Geschwindigkeit und
Beschleunigung
O2 – Sensor
Messung der Sauerstoffkonzentration 0 bis 270 ppt
(0 – 27 %)
ph – Sensor
Messungen zum PH–Wert (0 bis 14, Auflösung 0,005)
Photogate
Lichtschranke; geeignet für Versuche zur Bewegungslehre;
umfangreiches Zubehör
Radiation Monitor
Geiger-Müller-Zählrohr zur Messung von α-, β- und γStrahlung.
Student Radiation Monitor
Einfaches Geiger-Müller-Zählrohr ohne eingebautes
Messwerk für β- und γ-Strahlung
Relative Humidity Sensor
Zur Messung der relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 0 und
99 %
Rotary Motion Sensor
Der Sensor registriert Drehbewegungen; einsetzbar u. a.
zur Bestimmung von Winkelgeschwindigkeiten, Winkelbeschleunigungen, zur Aufnahme von Pendelschwingungen.
Sound Level Meter
Messen Sie Lautstärken von 30 bis 150 dB
Stainless Steel Temperature Für alle Versuche der Thermodynamik im Bereich von
Probe
–40 °C bis +130 °C
Extra–Long–Temperature
–50 °C bis +150 °C, Sensor mit einem extra langen Kabel
Probe
(30 m)
Surface Temperature
Der Temperaturfühler ist etwas kleiner als ein StreichholzSensor
kopf und eignet sich zur punktgenauen Messung von
–25 °C bis 130 °C
Thermocouple
Zur Messung von hohen Temperaturen. Jedes Gerät ist
individuell kalibriert und arbeitet mit einer Genauigkeit von
±4K. Messbereich: 0 – 600 °C
UVA and UVB Sensors
320 – 390 nm; 290 – 320 nm
Voltage Probe
Misst Spannungen von ±10 V mit einer Auflösung von 5 mV
Beispiele
Die Beispiele verdeutlichen, wie sich GTR oder CAS sinnvoll im Physikunterricht einsetzen
lassen. Sie entstammen dem „normalen“ Physikunterricht der Sek. II und können leicht
selbst durchgeführt werden. Viele Einsatzmodalitäten sind auf die Sek. I übertragbar. Eine
umfassendere Darstellung der Einsatzmöglichkeiten der Technologie insb. auch in der Sek. I
und detaillierte Versuchsanleitungen würden den Rahmen eines Fachbriefes sprengen.
1. Klasse 11 Bewegungen in Natur und Technik/Kinematik: Anfahren und Abbremsen eines
Busses
2. Klasse 11 Bewegungen in Natur und Technik/Kinematik: Fallversuche
3. Klasse 11 Bewegungen in Natur und Technik/Dynamik: Grundgesetz der Dynamik –
Sprung auf der Kraftplatte
4. Klasse 11 Schwingungen: Aufzeichnen einer mechanischen Schwingung am Beispiel
des Feder-Masse-Pendels
5. Alle Klassenstufen: Nutzung als Oszillograph
6. Qualifikationsphase/Felder: Elektromagnetische Induktion – Induktionsgesetz
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1. Klasse 11 Bewegungen in Natur und Technik/Kinematik: Anfahren und Abbremsen
eines Busses
Bei der Behandlung linearer Bewegungen in Klasse 11 können reale Bewegungen untersucht
werden, indem die Schüler/innen mit Hilfe eines Ultraschallbewegungssensors den Abstand
des sich bewegenden Körpers in Abhängigkeit von der Zeit erfassen. Einige Sensoren (z. B.
TI CBR2) sind dank eines eingebauten Prozessors in der Lage, aus den Abstandsdaten die
entsprechenden Geschwindigkeiten und Beschleunigungen zu berechnen.
Auswertungsmöglichkeiten:
- Interpretation des Abstand-Zeit-Diagramms
- Berechnung der Momentangeschwindigkeiten und -beschleunigungen durch
numerische Differentiation 1 ; Herausstellen des differentiellen Charakters der Größen
Geschwindigkeit und Beschleunigung
- Interpretation der zugehörigen v-t- und a-t-Diagramme
- Finden mathematischer Modelle, die die Bewegung bestmöglich beschreiben
Beispiel: Wie muss ein Bus anfahren oder abbremsen, damit den Insassen nicht übel wird?
(Projekt, Auswertung mit MS Excel)
Abbremsender Bus:
Abstandsmessung
Abbremsender Bus:
Abstands-Zeit-Diagramm
1
Anfahrender Bus:
Abstands-Zeit-Diagramm
Anfahrender Bus
Geschwindigkeits-Zeit-Diagramm
Abbremsender Bus:
Geschwindigkeits-Zeit-Diagramm
Laut Duden sind beide Schreibungen – Differentiation und Differenziation – zulässig.
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2. Klasse 11 Bewegungen in Natur und Technik/Kinematik: Fallversuche
Es gehört zur Alltagserfahrung der Schüler, dass alle Körper mit unterschiedlicher Geschwindigkeit zu Boden fallen. An diese Erfahrung kann im Unterricht angeknüpft und die Fallbeschleunigungen verschiedener Körper bestimmt werden. Dabei wird dann g = 9,81 ms-2 als
obere Grenze dieser Beschleunigungen festgestellt werden. Durch die Demonstration des
Falls von Feder und Bleikugel in einer evakuierten Röhre kann man zeigen, dass im luftleeren Raum alle Körper gleich schnell fallen und dass unterschiedliche Fallgeschwindigkeiten
durch die Luft verursacht werden. Für die verschiedenen Fallversuche kann dann im
Nachhinein nachgewiesen werden, welchen Einfluss die Luftreibung und der Auftrieb der
Fallkörper auf die Fallbewegung gehabt haben. Im Folgenden wird die Bewegung eines
fallenden Gymnastikballs mit einem Ultraschallabstandssensor aufgezeichnet und analysiert.
Beispiel: Fallversuche (Schülerversuche mit Ultraschallsensor und Casio Classpad 300 Plus
und EA 200)
Abb. 1: Fallversuch mit
Gymnastikball
Abb. 2: Ultraschallsensor
Abb. 3: ClassPad 300 Plus und
Messinterface EA 200
Der Ultraschallsensor (Abb. 1 und 2) sollte in einer Höhe von ca. 2 m angebracht werden. Da
er einen Messbereich von ca. 0,5 – 8 m hat, muss der Ball einen Mindestabstand von 50 cm
vom Abstandsmesser haben. Nachdem die Messung gestartet worden ist, wird er fallen
gelassen. Es ist dabei darauf zu achten, dass die Hände nicht zwischen Sensor und Ball
gehalten werden, weil dann deren Abstände zum Sensor gemessen werden und nicht die
des Balles.
Die Messzeit wird zunächst so eingestellt, dass auch das Hüpfen des Balls auf dem Boden
aufgezeichnet wird. Die Messung der Abstände erfolgt mit dem Datenerfassungsgerät EA
200 (Abb. 3). Der Taschencomputer dient als Eingabegerät für die Messparameter (Wahl der
Sensoren, Messzeit usw.) Mit ihm erfolgt dann auch die Speicherung der Daten und deren
grafische Darstellung. Dies ist andeutungsweise bereits im Display in Abb.3 zu sehen.
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Abb. 4: Steuerung des Messinterface EA200
mit der Software E-Con EA200
Abb. 5: Weg-ZeitDiagramm des Balles
Zur Vorbereitung der Messung ist auf dem ClassPad zunächst im Hauptmenü (Abb. 4 erstes
Bild) das Symbol E-ConEA200 aufzurufen. Dann wird auf das Feld hinter „Sensor“ geklickt
und aus der Liste der Sensoren (drittes Bild) „Motion (Meters)“ gewählt. Im mittleren Bild wird
nun noch als Messzeit 5 s eingetragen. Anschließend wird im selben Bild in der zweiten Zeile
von oben das Symbol EA 200 aufgerufen und die Messung gestartet. Nach Abschluss der
Messung ergibt sich folgende Darstellung der Bewegung des springenden Balles (Abb. 5).
Auswertung der Daten
Abb. 6: Liste speichern
Abb. 7: „Alles“ wählen
Abb. 8: Namen für Messdaten
Für die weitere Bearbeitung der Daten ist es erforderlich, die Daten in Listen zu speichern.
Dazu wird „Mem“ in der obersten Zeile angeklickt. Nachdem man „Liste speichern“ (Abb.6)
und „Alles auswählen“ in Abb.7 gewählt hat, erscheint das Menü von Abb.8, in dem die
Zeiten in der Liste „ballzeit“ und die Abstände in der Liste „ballweg“ gespeichert werden.
Die grafische Darstellung in Abb. 5 zeigt den Abstand des Balles vom Bewegungssensor.
Somit wird für den höchsten Punkt des Balls der kleinste Abstand angezeigt und bei der
Reflexion am Boden der größte. Für Schüler/innen wird die Interpretation des Diagramms
einfacher, wenn auf der y-Achse der Abstand vom Boden eingetragen wird. Große Werte
bedeuten dann auch große Höhen. Diese Koordinatentransformation kann man mit einer
Spiegelung an der x-Achse und einer vertikalen Verschiebung nach oben erreichen, so dass
die Reflexionen an der x-Achse erfolgen.
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Das wird mit der Operation max(ballweg) – ballweg → ballfall (Abb.9) ausgeführt.
Abb. 9: Koordinatentransformation
Abb. 10: Liste importieren
Um die neuen Daten grafisch darzustellen, werden sie zusammen mit der Zeit als Spalten in
der Tabellenkalkulationsanwendung eingelesen, die über das Hauptmenü aufgerufen wird.
Dort markiert man die Spalte A und wählt „Datei“ - „Import“. Es öffnet sich ein Menü, in dem
als Variablennamen „ballzeit“ eingegeben wird. Anschließend wird Spalte B markiert und
„ballfall“ eingelesen. Zur grafischen Darstellung der Daten sind die Spalten A und B zu
markieren. Drückt man dann auf das Symbol für das Streudiagramm (letztes Symbol in der
Symbolzeile), so erhält man Abb. 11 oder 12.
Abb. 11: Weg-Zeit-Diagramm
Abb. 12: Liniendiagramm
Abb. 13: Berechnung der
Geschwindigkeit
Diese grafischen Darstellungen lassen sich leichter interpretieren. Darin ist zu sehen, dass
das Weg-Zeit-Diagramm aus Parabelbögen besteht, wie sie vom senkrechten Wurf nach
oben bekannt sind. Die Fallbeschleunigung des Balles kann nun auf verschiedene Weise
berechnet werden. Hier werden aus den Weg-Zeit Messungen die Geschwindigkeiten
berechnet. Diese werden, wenn die Luftreibung keine Rolle spielt, durch v = a·t beschrieben.
Aus der Steigung lässt sich dann die Fallbeschleunigung berechnen.
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Die Wegintervalle ∆s können mit ∆list berechnet werden. ∆t beträgt in diesem Fall 0,05 s. Mit
der Listenoperation ∆list(ballfall)/0.05 → ballvel wird die Liste der Intervallgeschwindigkeiten
erzeugt, die die entsprechenden Momentangeschwindigkeiten approximiert. Die Liste ballvel
wird anschließend in der Tabelle von Abb. 11 in Spalte C eingelesen. Nachdem die Spalten
A, B und C markiert worden sind, können sie wie bereits beschrieben grafisch dargestellt
werden (Abb. 14). Es sind das Weg-Zeit- und das Geschwindigkeitszeitdiagramm gezeichnet
worden.
Die einzelnen Messwerte sind durch Kreuze deutlicher zu sehen. Man erkennt, dass die
Geschwindigkeit als Geradenstücke dargestellt wird. Das ist ein Nachweis dafür, dass die
Luftreibung in diesem Versuch keine Rolle spielt. Nach der Reflexion tritt zunächst die
maximale Geschwindigkeit auf, die dann linear abnimmt. Wenn der Ball seinen höchsten
Punkt erreicht, ist die Geschwindigkeit null. Danach fällt der Ball, die Geschwindigkeit nimmt
in der entgegengesetzten Richtung wieder zu. Aus den Steigungen der Geradenstücke
können die Beschleunigungen berechnet werden. In der Vollbilddarstellung in Abb. 15 lassen
sich die Werte einfacher ablesen.
Abb. 14: Weg-Zeit- und GeschwindigkeitsZeit-Diagramm
Abb. 15: Vollbilddarstellung
Für das erste Geradenstück liest man als obersten und untersten Punkt ab:
t = 0,8 s und v = 3,417 ms-1 bzw. t = 1,6 s und v = –3,688 ms-1.
Für das zweite Geradenstück erhält man:
t = 1,75 s und v = 2,817 ms-1 bzw. t = 2,35 s und v = –2,981 ms-1.
Daraus berechnet man Beschleunigungen von a = 8,88 ms-2 und a = 8,92 ms-2.
Diese Ergebnisse weichen deutlich von der Erdbeschleunigung g = 9,81 ms-2 ab.
Wie bereits gezeigt, kann die Luftreibung nicht der Grund sein. Es kann nachgewiesen
werden, dass die Abweichung von 0,9 ms-2 durch den Auftrieb des Balles in der Luft
verursacht wird. (Keunecke 1998, Experimente zur Mechanik, Auswertung mit dem CAS des
TI-92, S.33–34, TI-Dokumentation)
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3. Klasse 11 Bewegungen in Natur und Technik/Dynamik: Grundgesetz der Dynamik –
Sprung auf der Kraftplatte
Der Zusammenhang zwischen beschleunigender Kraft und erzielter Beschleunigung kann
gezeigt werden, ohne dass die Messungen bei jeweils konstanten Größen (vgl. Fahrbahnversuch) gemacht werden müssen. Die gleichzeitige Messung der Kraft auf die Kraftplatte
(force plate) und der Beschleunigung (low-g-Sensor) während eines Sprungs ist ein
mögliches Beispielexperiment. Analoge Versuche, bei denen jeweils Kraft und
Beschleunigung während eines Vorgangs gleichzeitig gemessen werden: Ziehen eines
Wagens, Schwingung eines Feder-Masse-Pendels, Anheben einer Masse
Auswertungsmöglichkeiten:
- Interpretation des Kraft-Zeit-Diagramms (Verbindung zur Sporttheorie)
- Zeichnen und Interpretieren des Kraft-Beschleunigungs-Diagramms
- Ausgleichsgerade im Kraft-Beschleunigungs-Diagramm (Regression), Deutung des
Proportionalitätsfaktors
Beispiel: Sprung auf der Kraftplatte (Lehrerdemonstration, Auswertung mit TI Voyage 200
durch die Schüler/innen)
Versuchsaufbau: Sprung auf der Kraftplatte
(Netto-)Kraft-Zeit-Diagramm (ohne FG)
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4. Klasse 11 Schwingungen: Aufzeichnen einer mechanischen Schwingung am
Beispiel des Feder-Masse-Pendels
Das Aufzeichnen mechanischer Schwingungen gelingt mit Hilfe eines Ultraschallbewegungssensors ohne größeren technischen Aufwand und lässt sich im Schülerversuch durchführen.
Beim Modellieren der gewonnenen Elongations-Zeit-Kurve werden Kenntnisse über trigonometrische Funktionen aus den Klassenstufen 10 und 11 angewandt. Auch bei diesem
Versuch erhält man die zugehörigen Geschwindigkeits- und Beschleunigungsdaten entweder
durch numerische Differentiation oder direkt vom Sensor (nur TI CBR und CBR2). Bei einer
stärkeren Dämpfung als in den unten gezeigten Beispielen können zudem Untersuchungen
zum Dämpfungsverhalten angestellt werden.
Auswertungsmöglichkeiten:
- Interpretation des Abstand-Zeit-Diagramms
- Koordinatentransformation – Erstellen des Elongations-Zeit-Diagramm
- Modellieren der Elongations-Zeit-Kurve mit Hilfe einer Sinusfunktion
- Berechnung der Momentangeschwindigkeiten und -beschleunigungen durch
numerische Differentiation; Modellieren der erhaltenen Kurven
- Interpretation der zugehörigen v-t- und a-t-Diagramme
- Untersuchung von gedämpften Schwingungen
Beispiel: Feder-Masse-Pendel (Schüler- oder Lehrerversuch,
Auswertung mit TI Voyage 200)
Versuchsaufbau
Abstands-Zeit-Diagramm (vor und nach
der Koordiantentransformation
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Versuchsaufbau
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Abstands-Zeit-Diagramm
Geschwindigkeits-Zeit-Diagramm
Beschleunigungs-Zeit-Diagramm
5. Alle Klassenstufen: Nutzung als Oszillograph
Immer dann, wenn im Physikunterricht Spannungen gemessen werden, können Taschenrechner mit Messinterface herkömmliche Messmethoden ersetzen oder ergänzen. Dies ist
vor allem bei der Messung zeitabhängiger Spannungen und bei kurzen Messzeiten sinnvoll.
Somit steht den Schüler/innen ein vollwertiger Speicheroszillograph für eigene Versuche zur
Verfügung. Da die Messdaten in Form von Listen gespeichert werden, eröffnen sich überdies
vielfältige Auswertungsmöglichkeiten.
Beispiel: Entladekurve beim Kondensator (Schüler- oder Lehrerversuch, Auswertung mit TI
Voyage 200)
Versuchsaufbau
Schaltplan
Spannungs-Zeit-Diagramm
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16.09.2007
Auswertungsmöglichkeiten:
- Ermittlung der zugehörigen Entladestromstärke-Zeit-Kurve über I=U/R
- Interpretation der Diagramme
- Modellieren der Entladestromstärke-Zeit-Kurve / Nachweis des exponentiellen
Verlaufs – ln(I(t)) als lineare Funktion
- Lösen der zugehörigen Differentialgleichung (nur Taschenrechner mit CAS)
- Simulation für weitere Kapazitäten (C) und Widerstände (R)
- analoge Betrachtungen für den Ladevorgang
Beispiel: Elektrischer Schwingkreis (Schüler- oder Lehrerversuch, Auswertung mit TI Voyage
200)
Versuchsaufbau
Schaltplan
Spannungs-Zeit-Diagramm
Auswertungsmöglichkeiten:
- Interpretation des Diagramms
- Bestimmung von Schwingungsdauer und Frequenz
- Lösen der zugehörigen Schwingungs-Differentialgleichung ohne (und mit) Dämpfung
(nur Taschenrechner mit CAS)
- Simulation für weitere Kapazitäten (C) und Induktivitäten (L)
- Untersuchungen zum Dämpfungsverhalten
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6. Qualifikationsphase/Felder: Elektromagnetische Induktion – Induktionsgesetz
Beim Phänomen der elektromagnetischen Induktion lassen sich Taschenrechner mit
Messinterface auf vielfältige Weise einsetzen. Die Fähigkeit der Technologie,
Induktionsspannungen und magnetische Flussdichten zu messen, eröffnet die Möglichkeit,
nicht nur das Phänomen selbst, sondern auch die quantitativen Zusammenhänge des
Induktionsgesetzes zu untersuchen. Die Abhängigkeit der Induktionsspannung von der
zeitlichen Änderung des magnetischen Flusses kann gezeigt werden, ohne dass die
Flussänderung wie bei der Verwendung eines Dreiecksgenerators stets konstant sein muss.
Die Schüler/innen erzeugen vielmehr durch die Bewegung eines Magneten vor einer Spule
beliebige Flussänderungen. Werden dann magnetische Flussdichte und Induktionsspannung
wie unten gezeigt gleichzeitig gemessen, entdecken die Schüler/innen durch Betrachten
beider Kurven den Zusammenhang meist sehr schnell selbst und überprüfen anschließend
ihre Vermutung quantitativ.
Auswertungsmöglichkeiten:
- Interpretation von B-t- und U-t-Diagramm
- Entdeckung des Zusammenhangs U ~ B’(t) beim gleichzeitigen Betrachten beider
Diagramme (Hinweise: Die Normierung der Messdaten erleichtert das Erkennen des
Zusammenhangs. Spulenfläche und der Winkel zwischen B und A müssen
(weitgehend) konstant bleiben.)
- Nachweis von U ~ B’(t) durch numerische Differentiation von B(t) und Darstellung der
normierten Daten von U(t) und B’(t) in einem Diagramm
Beispiel: Induktionsgesetz (Schüler- oder Lehrerversuch, Auswertung mit TI Voyage 200
oder MS Excel)
Versuchsaufbau
B
U
Gleichzeitige Messung von B und U beim Annähern und Entfernen eines Magenten
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Fachbrief Nr. 5 Physik
16.09.2007
B’_normiert / berechnet
U_normiert aus Messung
Auswertung: Verlauf von B’_normiert und U_normiert
beim Annähern und Entfernen eines Magneten
Gleichzeitige Messung von B und U (normiert) beim leichten
Schwingen eines Magenten über der Spule
Auswertung: Verlauf von B’_normiert und U_normiert beim leichten
Schwingen eines Magenten über der Spule
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Fachbrief Nr. 5 Physik
16.09.2007
Informations- und Fortbildungsmöglichkeiten (Auswahl)
Internetseiten der Herstellerfirmen
der Taschenrechner:
Tagungen der MNU, Veranstaltungen der Schulbuchverlage:
LISUM Berlin-Brandenburg:
Arbeitskreis „CAS und Physik“
T3-Deutschland, Institut für
Lehrerbildung der Universität
Münster:
Fortbildungsangebote, Unterrichtsmaterialien und
Literaturempfehlungen
Entsprechende Referate und Workshops
Zahlreiche Veranstaltungen, Aktuell:
Taschencomputer im Physikunterricht –
Workshop, Nr.: 07.2-1519
Datum: Dienstag, 09. Oktober 07
Ort: Primo-Levi-Oberschule, Pistoriusstraße 133,
13086 Berlin
Leitung: Herr Tewes (mrtewes@t-online.de)
Austausch, Organisation und Durchführung regionaler
und schulinterner Fortbildungen / Leitung: Herr Tewes
(mrtewes@t-online.de)
Fortbildungsangebote, Materialdatenbank, Austausch
(www.t3deutschland.de)
Literatur
Günter Alfanz, Gerhard Woltron: Experimente aus Physik – Band 1 – Schwingungen - Akustik - Mechanik für Schülergruppen unter Verwendung von TI-92 / Voyage 200 / CBL 2 /
CBR; T3-Österreich.
Günter Alfanz, Gerhard Woltron: Experimente aus Physik – Band 2 – Wärme - Strahlung Elektrizität für Schülergruppen unter Verwendung von TI-92 / Voyage 200 / CBL 2 /
CBR; T3-Österreich.
Wolfgang Beer: Grundlegendes zum Experimentieren mit Messwerterfassungssystemen;
Texas Instruments.
Wolfgang Beer: Praktische Einführung in das Arbeiten mit Messwerterfassungssystemen;
Texas Instruments.
Thomas Breitschuh: Impulse Physik 2 – Messen mit dem Taschenrechner; Klett 1999.
Bernhard Buchner: Das CBL-System – Möglichkeiten zur Nutzung im Physikunterricht mit
dem Schwerpunkt auf die Elektrizitätslehre; Texas Instruments.
Manfred Grote: CBL-Praktikum mit dem TI-92 – Schwingungen und Wellen; Texas
Instruments.
Hans-Dieter Hinkelmann: Experimente zur Mechanik mit dem CBR; bk teachware
Schriftenreihe Nr. SR-10.
Hans-Dieter Hinkelmann: Experimente aus der Physik mit CBL2 und TI-92 Plus; bk
teachware Schriftenreihe Nr. SR-19.
Karl-Heinz Keunecke: Computerunterstützter Unterricht – Experimente zur Mechanik –
Auswertung mit dem CAS des TI-92; Texas Instruments.
Ulrich Noll: Miniprojekte mit Vernier-Sensoren; Landesinstitut für Schulentwicklung BadenWürttemberg.
Texas Instruments: Arbeiten mit dem CBL 2TM (Begleitheft und Benutzerhandbuch beim
Erwerb des CBL 2TM).
Texas Instruments: Einführung in die Verwendung des CBR 2TM mit 5 Schülerexperimenten
(Begleitheft zum CBR 2TM).
Texas Instruments: TI Nachrichten – Sonderausgabe Physik 2005.
Donald Volz, Sandy Sapatka: Physical Science with Calculators; Vernier.
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