SILETTE·LK
liEBER PHOTOFREUNOl
Sie besitzen eine neue Camera - die Agfa Silette LK. .
."
.
Jeder wird Sie zu diesem Kauf beglückwünschen. Wie einfach sie
zu handhaben ist, wollen wir Ihnen gleich einmal beweisen:
(Bitte vergleichen Sie nebenstehende Abbildung.)
A ENTF ERN UNG5SYMBOL EIN STEU EN
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( BLEND ENRI NG DREH EN BIS INS IR U'M'E N'T ENZEI GER
IN MARKIERUNGSMITlE
sodann ein Druck auf den Auslöser, und schon ist die Aufnahme gelungen.
Das Objektiv der Silette LK: Agfa Color-Agnar 1 : 2,8/45.
Sicherlich haben Sie den Wunsch, sich mit, Ihrer neuen Cameranoch
näher vertraut zu machen und sich über die technischen Möglichkeiten
zu unterrichten. Bitte blättern Sie weiter und klap'pen Sie die letzte Umschlagseite beim Lesen heraus. Folgende Ratschläge und Tips helfen
Ihnen rasch zu guten Photos.
1
2
SO EI NFACH IST DAS FILMEINLEGEN
Das Einlegen des Films kann bei Tageslicht erfolgen; es soll jedoch nur im
Schatten, zumindest im Körperschatten,
vorgenommen werden.
1
Zunächst Camerarückdeckel öffnen.
Hierzu Riegel in Richtung Camerarückseite drücken. Rückdeckel nach
unten abziehen.
2
2
Neue Filmpatrone mit Bohrung zur
Rückspulkurbel weisend einlegen.
3
Die Mitnehmergabel muß in die Patronenbohrung fassen.
3 Es empfiehlt sich, die Entriegelungstaste (R) in Pfeilrichtung zu schieben, damit das Transportrad frei beweglich ist.
Rändelring der Aufwickelspule so weit
drehen, bis einer der beiden Schlitze
mit der kleinen Nase nach oben liegt.
Den aus der Patrone herausragenden
Filmanfang in Richtung Aufwickelspule
ziehen, dabei mit anderer Hand Patrone
festhalten.
WICHTIGI
6
4
5
4
Filmanfang in den Schlitz der Aufwickelspule schieben, das zweite Perforationsloch ist in die kleine Nase
einzuhängen (s. auch Abb. 6). Anschließend Aufwickelspule weiterdrehen. Der Film ist richtig eingelegt, wenn
er straff in der Filmbahn liegt und die Zähne des Transportrades sauber in die Perforationslöcher eingreifen.
5 Sobald 1 cm der vollen Filmbreite aus der Patrone
herausragt, Camera schließen: Rückdeckel (Riegei
auf "auf") mit den Seitenkanten in die Nut setzen, bis
an das Cameraoberteil heranführen und dann erst ganz
leicht nach unten drücken. Bei weiterem Druck auf
Bodenplatte Rückdeckel zum Oberteil schieben und
darauf achten, daß der Rückdeckelrand unter das Oberteil gleitet, Riegel auf "zu" stellen.
3
ZÄHLWERK EINSTELLEN
Am Gehäuse-Oberteil. neben dem
Schnellschalthebel befindet sich das
Bildzählwerk. Es zählt rückwärts und
gibt Ihnen die jeweils noch verbleibende Aufnahmeanzahl an. Auf der
Zählscheibe befinden sich drei Dreiecke, und zwar jeweils eines vor den
Zahlen 36, 20 und 12. Je nach Länge
des eingelegten Films ist nun das entsprechende Dreieck dem Markierungsstrich gegenüberzustellen. Das kleine
Rändelrad unter der Zählscheibe läßt
sich mit der Fingerkuppe in Pfeilrichtung drehen.
4
Da beim Filmeinlegen der Filmanfang
durch die Lichteinwirkung unbrauchbar
geworden ist, müssen vor Aufnahmebeginn zwei Leerschaltungen gemacht
werden.
Schwenken Sie mit dem Daumen den
Schnellschalthebel nach vorn bis zum
Anschlag und lassen Sie ihn in seine
Ausgangsstellung zurückgehen. Sodann
Auslösetaste nach unten drücken. Diesen eben beschriebenen Vorgang Schnellschalthebel betätigen und auslösen - wiederholen Sie, bis die auf
der Filmpackung genannte Aufnahmezahl vor dem Markierungsstrich steht
(s. Bild unten).
FILMEMPFINDLICHKEIT EINSTEllEN
Achtung! Beim Filmtransport dreht sich die
Scheibe der Rückspulkurbel meistens mit; sie
darf daher während des Schaltens nicht behindert werden.
Nach dem Filmeinlegen ist es erforderlich, die von der Packung ablesbare
Filmempfindlichkeit auf die Camera zu
übertragen. Damit erhält der Belichtungsmesser seine Grundeinsteilung.
Drücken Sie hierzu die Taste ein (siehe
Pfeil i. Abb.) und drehen Sie mit der
anderen Hand den Rändelring mit den
DIN-Zahien, bis die gewünschte Zahl
vor der Einstellmarke steht (s. Abb.
z. B. 18 DIN).
5
DER BEll CHI UN GSME SSER
Blende und Verschlußzeit sind die
beiden Faktoren, mit deren Hilfe eine
auf Licht und Motivabstimmbare Einstellung möglich ist.
Da nun der Film - je nach seiner Empfindlichkeit ..:. nur eine ganz bestimmte
Lichtmenge erhalten darf; muß man bei
jeder Aufnahme die richtige Dosierung
treffen. Dies nimmt Ihnen der eingebaute Belichtungsmesser ab. Da er sowohl mit dem Verschlußzeitenring, als
auch mit dem Blendenring gekuppelt ist,
brauchen Sie stets nur die Verschlußzeit oder die Blendenöffnung vorzuwählen.
Doch das möchten wir Ihnen sogleich
einmal genauer erklären.
6
VERSCHLUSSZEIT VORWÄHLEN
Stellen Sie zunächst durch Drehen des
Rändelringes (9) eine dem Motiv entsprechende Verschlußzeit ein. Denken
Sie bitte daran, daß bei bewegten
Objekten eine möglichst kurze Verschlußzeit vorgewählt werden sollte
(s. Abb. z. B. 1/125 Sek.). Merken Sie
bitte: Für Aufnahmen aus der Hand
sind nur Verschlußzeiten 1/60 bis 1/250
Sek. geeignet, 1/30 Sek. ist nur bei sehr
ruhiger Camerahaltung möglich.
I NSiR UM ENJ ENZEIG ER
EINSPIElEN
Richten Sie nun Ihre Camera auf den
Aufnahmegegenstand. Achten Sie aber
bitte darauf, daß das Fenster des Belichtungsmessers während der Messung
nicht versehentlich abgedeckt wird.
Es gilt nun durch Drehen des Blendenringes den im Kontrollfenster (CameraOberteil) sichtbaren Instrumentenzeiger auf die Mitte zwischen den Einstellmarken einzuspielen.
Sobald der Zeiger auf Mitte steht, ist
die Belichtung festgelegt. Zur vorgewählten Verschlußzeit (in Bildbeispiel
Seite 6 z. B. 1/125 Sekunde) wurde die
dem Meßergebnis entsprechende Blende
(hier 8) zugeordnet.
Sollte es einmal nicht möglich sein,
den Instrumentenzeiger mit Hilfe der
Blende auf die Mitte der Einstellmarke
einzuspielen, - weil der Rändelring den
Anschlag links oder rechts erreicht - so
haben Sie für die; vorliegenden lichtverhältnisse entweder eine zu kurze
oder zu lange Verschlußzeit vorgewählt.
Dann nochmals neue Verschlußzeit wählen und ZeigersteIlung auf Markierungsmitte einpendeln lassen.
Selbstverständlich können Sie ebensogut auch die Blendenöffnung vorwählen und durch Drehen des Verschlußzeitringes die Einspielung des Instrumentenzeigers auf die Markierungsmitte
erreichen.
7
Merken Sie sich bitte:
Große Blende = kleine Zahl
- geringe
Schärfentiefe
GROSSE
BLENDE
z. B. 2,8
Kleine Blende
=
große Zahl
- große
Schärfentiefe
KLEINE
BLE ND E
z. B. 22
Genaue Schärfenbereiche s. Seite 17
8
Veränderung der Belichtungswerte
durch Filterbenutzung
Bei Benutzung von Farbfiltern für
Schwarz-Weiß-Aufnahmen wird das einfallende Licht je nach Farbdichte der
Filter vermindert; aus diesem Grunde
ist die Empfindlichkeit an der DIN-Skala
(s. S. 5) um den jeweiligen Verlängerungsfaktor zurückzustellen.
Das Filtersortiment zu Ihrer Agfa
Silette LK
DIN-Skala niedriger
stellen um
gelb hell
1 DIN
gelb mittel
2 DIN
gelbgrün
2 DIN
UV-Filter
keine Veränderung
Bei Abnahme des Filters bitte Einstellung der ursprünglichen DIN-Zahl nicht
vergessen.
Für spezielle Color-Umkehr-Aufnahmen
empfehlen wir die Verwendung des
Agfa Colorfilters R 1,5. Hierbei wird
keine DIN-Rückstellung erforderlich.
TlPS FüR DAS MESSEN DER BELICHTUNG
Erfahrungsgemäß nimmt bei Landschaftsaufnahmen der Himmel einen erheblichen
Prozentsatz des aildes ein. Da der Himmel mit wenigen Ausnahmen heller ist als
das Hauptmotiv, richtet man die Camera besser auf den dunkleren Bildteil. Weist
das Motiv besonders große Helligkeitsunterschiede auf, so müssen Sie sich entscheiden welche Bildteile unter allen Umständen richtig wiedergegeben werden
sollen. Diesen - man sagt dazu bildwichtigen - Teil des Gesamtbildes sollte man
durch Nahmessung erfassen. Nach Vorwahl einer bestimmten Verschlußzeit nähert
man sich unter Beobachtung des Anzeigefensters (4) dem bildwichtigen Gegenstand, bis der Einfluß der helleren Umgebung mit Sicherheit ausgeschaltet ist. Dies
ist immer dann der Fall, wenn der Instrumentenzeiger des Belichtungsmessers
sich nach dem Einspielen nicht mehr wesentlich verändert. Sodann ist mit Hilfe
des Blendenringes der Instrumentenzeiger auf Markierungsmitte zu stellen. Die
Aufnahme wird dann mit dem so ermittelten Belichtungswert vom ursprünglichen
Standpunkt aus durchgeführt.
Bei Aufnahmen auf Farb-Umkehrfilmen (z. B. Agfacolor CT 18) empfiehlt es sich,
stets auf die bildwichtigen helleren Bildteile zu messen. Wenn Sie mit diesem Film
bei verdeckter Sonne photographieren, so ist die DlN-Scheibe um 2 DIN, bei
trübem Wetter um 3-4 DIN zurückzustellen. D. h. statt 18 DIN sind dann 16 DIN
bzw 14 DIN einzustellen. Nach erfolgter Aufnahme ist dann wieder die ursprüngliche DIN-Zahl zu wählen. Diese Regel gilt nur für Farb-Umkehrfilme und nur für
die genannten Fälle.
9
WO LIEGT IHR MOTIV?
Entfernung des Aufnahmeobjektes
Drei Symbole erleichtern die Entfernungseinstellung. Stellen Sie bitte durch
Drehen des Entfernungsringes .je nach
GO
Portrait
1,80 m
W
Gruppe
3,80
~
I (nl
Ferne
(Landschaft)
m
00
Iiebige Stellung zwischen zwei Symbolen drehen.
Motiv eines der drei Symbole, die rechts
nochmals vergrößert abgebildet sind,
der schwarzen Einstellmarke gegenüber.
Falls erforderlich, können Sie natürlich
auch die Dreieckmarke auf jede be10
Weitere Entfernungsangaben finden Sie
auf der Gegenseite des gleichen Einstellringes:
schwarze Zahlen -
Meter
grüne Zahlen
feet (eng!.
Maßangabe)
-
CAMERAHALTUNG
Wichtig für scharfe Bilder ist eine
ruhige Camerahaltung. Nehmen Sie
daher Ihre Silette in beide Hände, und
stützen Sie die Arme am Körper ab.
Im Sucher sehen Sie einen Leuchtrahmen, der den genaLien Bildausschnitt
anzeigt. Camera geradehalten, nicht
verkanten. Sodann auslösen. Hierzu
Auslösetaste ruhig aber zügig bis zum
Anschlag nach unten drücken.
Wenn Sie Hochaufnahmen machen wollen, schwenke'n Sie die Camera um 90°
und lösen dann mit Daumen oder Zeigefinger aus, Wählen Sie die für Sie bequemere Haltung.
11
FILMTRANSPORT
Nach der Aufnahme
Schwenken Sie mit dem Daumen den
Schnellschalthebel nach vorn bis zum
Anschlag und lassen Sie ihn in seine
Ausgangsstellung zurückgehen. Auslösung und Filmtransport besitzen eine
Sperre, damit weder Doppelbelichtun-
gen noch Leerschaltungen möglich sind.
Wenn Sie beim Hebelschwung den
Schnellschalthebel aus Versehen zu
früh loslassen, schnellt er in seine Ausgangsstellung zurück. Der Hebel ist
dann nochmals nach vorn bis zum Anschlag zu schwenken.
12
Bei der Erklärung des Belichtungsmessers sprachen wir. bereits von den
beiden Faktoren "Verschlußzeit und
Blende u, die als Kombination zur Einstellung gelangen.
Mit der Vorwahl der Verschlußzeit wird
festgelegt, ob in einer kurzen Zeit (z. B.
1/ 125 Sek.) eine geringere Lichtmenge
oder in einer langen Zeit (z. B. 1/30 Sek.)
eine größere Lichtmenge auf den Film
gelangen soll.
Mit der Blendenöffnung kann neben der
Lichtintensität, die auf den Film trifft,
auch der Schärfentiefenbereich beeinflußt werden. Dieser Schärfenbereichist
wandelbar, er nimmt zu mit dem Schließen der Blende, außerdem aber auch
mit zunehmender Entfernung zum Aufnahmeobjekt. Damit Sie jederzeit kO'ntrollieren können, wie weit die Schärfenzone reicht, besitzt Ihre Silette LK eine
sogenannte Schärfentiefenskala. An dieser können Sie jederzeit die ungefähren
Bereiche ablesen. Haben Sie Z. B. auf
1,80 m eingestellt und auf 16 abgeblendet, so zeigt der Bereich von der linken
Zahl 16 zur rechten Zahl 16(s. Pfeile in
Abb.) auf der angrenzenden Meterskala
an, daß der Schärfenbereich -:. wie in
diesem Beispiel - von ca. 1,10 m bis
7 m reicht.
13
WENN DAS LICHT NICHT AUSREICHT,
dann helfen Ihnen Blitz- und Zeitaufnahmen weiter. Und das wird so gemacht:
BLI TZAUF NAH ME N
Bei der Silette LK ist eine Blitzleuchte
mit Mittenkontakt zu verwenden (z. B.
Agfa Isi-Blitz M). Sie ist in den Aufsteckschuh zu schieben; damit ist die
Kontaktverbindungzwischen Blitzleuchte
und Camera hergQstellt. Der Verschlußzeitenring ist bei Blitzaufnahmen grund~
sätzlich auf 1/30 Sek. einzustellen. Die
jeweilige Blende bitten wir aus der den
Blitzlampen beiliegenden Anleitung zu
entnehmen.
Wenn Sie ein Elektronenblitzgerät anschließen, ist dIe Verwendung des Agfa
14
Zwischenstückes Typ 6793 erforderlich.
Die einzustellende Blende kann aus
der Leitzahl des Gerätes errechnet
werden.
ZEITAUFNAHMEN
werden bei. unbeweglichen Objekten
bevorzugt,z; B. bei Reproduktionen
von Bildern, Schrifts~~::::~~,er Briefmarken. Auch bei Na~~ü"fr~~:f"en sind
sie mei st erfo rd e r Ii ch~~:::~:::~~:~:.:..:.:·:~:::~~:::::'
Man dreht hierzu d~H:{äWi)ring (9),
bis die Punktmarke ~~:::.::e.~}:}{::B steht.
Bei dieser Einstellun~:':lj'j'~ibr der Verschluß so lange offen, wie die Auslösetaste nach unten gedrückt wird.
Längere Verschlußzeiten' als' '/30 Sek.
können"nicht aus freier Hand ausgelöst
werden. Stativ und Drahtauslöser sind
daher unbedingt zu empfehlen. Der
Drahtauslöseranschluß befindet sich auf
der Oberseite der Camera (2, siehe
Hauptabbildung).
FILM ZURüCKSPULEN
Am Ende des Films zeigt das Zählwerk
auf 1. Der Schnellschalthebel läßt sich
dann meist nicht mehr ganz durchziehen. Jetzt muß der Film mit Hilfe der
Rückspulkurbel zunächst in seine lichtsichere Patrone zurückgespult werden.
Entriegelungstaste an der Rückseite
des Cameraoberteils in Pfeil richtung
schieben. Mit Fingernagel unter den
Kurbelsteg fassen und Kurbel nach
außen umlegen (s. obere Abb. S. 16).
Jetzt Kurbel in Pfeilrichtung drehen
(s. rechte Abb. S. 16). Die Rückspulung
ist beendet, sobald sich die Kurbel
merklich leichter drehen. läßt. Erst dann
darf die Camera geöffnet werden.
15
REINIGUNG
Wir empfehlen bei jedem Filmwechsel,
das Camera-lnnere - die Patronenmulde, die Aufwickelspule und die Andruckplatte im Deckel - sorgfältig mit
einem weichen Marderhaarpinsel zu
reinigen. Auch das Objektiv darf nur
mit einem weichen Marderhaarpinsel
oder weichem Lederläppchen gesäubert
werden.
Hierzu Riegel am Boden der Camera
in Richtung Camerarückseite schieben, anschließend Rückdeckel nach
unten wegziehen. Die Patrone ist sofort lichtsicher zu verpacken und als
belichtet zu kennzeichnen.
Bei Betätigung des Schnellschalthebels
springt die Entriegelungstaste in ihre
Ausgangsstellung zurück.
16
FILMTIPS
Bevor Sie einen neuen Film - wie auf
den Seiten 2 und 3 beschrieben - einlegen, möchten wir Ihnen noch einige
Tips für die richtige Filmwahl geben.
Greifen Sie bei Schwarzweiß-Aufnahmen zunächst immer zum Agfa Isopan F.
Er ist feinkörnig und konturenscharf.
Für Sportaufnahmen ist der schnelle
Film Agfa Isopan ISS richtig.
Die Welt der Farbe erschließt Ihnen der
Agfacolor-Film, seit über 25 Jahren beliebt wegen .seiner natürlichen Wiedergabe der zarten und leuchtenden Farben. Die hohe Empfindlichkeit erlaubt
auch den lebendigen Schnappschuß in
Color!
Für farbige Dias,
sonnig, plastisch und scharf:
bei Tageslicht:
Agfacolor-Umkehrfilm eT 18,
bei KunstlIcht:
Agfacolor-Umkehrfilm CK.
Von Ihren gerahmten Dias können Sie
jetzt 'auch CT::-Kopien als farbigePapierbilder herstellen lassen ..
Für wunderschöne
farbige Papierbilder:
Agfacolor-Negativfilm CN 17.
Sicher haben Sie den Wunsch, sich mit
der Photographie eingehender zu befassen. Wir möchten Sie daher auf die
bekannte Zeitschrift "Photoblätter" hinweisen. Hierin geben Ihnen versierte
Fachleute wertvolle Tips und Ratschläge. Der Heftpreis für Deutschland
beträgt DM' 0.70. Fragen Sie bitte
Ihren Photohändlet nach dieser Zeitschrift. Ein Probeheft kann vom Umschau-Verlag, Frankfurt!Main, Stuttgarter Str. 22, kostenlos bezogen werden.
17
S C H Ä R F E N T I E F E N F 0 RAG F A 0 B J E K T I V E 1: 2.8 f -
45 m m
Durchmesser des Zerstreuungskreises: 0,03 mm
Bei Einstellung
auf Entfernung
1,0 m
1,2 m
1,5 m
GO
2 m
3m
M
Sm
00
~
11
Die Entfernung zum Aufnahmeobjekt wird von der Filmebene (rückwärtige Kante des Aufsteckschuhs) aus gemessenl
18
Einige allgemeine Aufnahmetips
möchten wir Ihnen zum Schluß noch
geben. Eine besonders plastische Bildwirkung erreichen Sie, wenn seitliches
Sonnenlicht auf ihr Aufnahmeobjektfällt.
Personen nimmt man möglichst vor ruhigem Hintergrund auf. Prüfen Sie des
öfteren, ob das Quer- oder das Hochformat motivIich günstiger wirkt. Ändern
Sie auch einmal· den Aufnahmestandpunkt. Bilder aus der Frosch- oder der
Vogelperspektive wirken oft recht belustigend. Bei Landschaftsaufnahmen
an den Vordergrund denken, diesen evtl.
durch Person oder Zaun beleben!
Gegenlichtaufnahmen erfordern schon
etwas mehr Können, denn die Sonnenstrahlen dürfen keinesfalls ins Objektiv fallen. Man stellt sich dann am
besten in den Schatten eines Baumes
oder Hauses o. ä. Bei Gegenlichtaufnahmen immer Sonnenblende benutzen.
Wußten Sie übrigens
schon, daß es für
Oberbayern, das AIIgäu, München, Wien,
Köln, Rhein und Mosel, den Bodensee
und
die Schweiz
Agfa Tourenkarten
mit Aufnahmetips zu
allen Sehenswürdigkeiten gibt? Lassen
Sie sich diese einmal von Ihrem Photohändler zeigen!
Änderungen, die sich Im Laufe der Weiterentwicklung an der Agfa Silette LK ergeben,
behalten wir. uns vor~
AGFA AKTIENGESELLSCHAFT
CAMERA-WERK MUNCHEN
19
INHALTSVERZEICHNIS
Seite
Film einlegen
Zählwerk einstellen
Fi Imempfindl i chkei t
Belichtungmesser
Verwendung von Farbfiltern
Belichtungstips
Entfernung einstellen
Camera-Haltung und Auslösen
Fi Imtransport
Erklärung von Verschlußzeit
und Blendenöffnung
Blitzaufnahmen
Zeitaufnahmen
Rückspulen des Films
Filmtips
Schärfentiefentabelle
Aufnahmetips
Zubehör
2-3
4
5
6-7
8
9
10
11
12
1
= Auslösetaste
2
= Anschluß für Drahtauslöser
3
= Schnellschalthebel
4
= Anzeige des Belichtungsmessers
5 = Einschiebehalter für Blitzleuchte
6 = Blitzkontakt für Blitzleuchten ohne Kabel
7 = Rückspulkurbel
13
14
15
15-16
17
18
19
20/21
8
= Ring zur Einstellung der
Blende
9
= Ring zur Einstellung der
Verschlußzeit
10 = Entfernungsring
11
= Drucktaste zur Einstellung
der Filmempfindlichkeit
2883-0163 U
TYP 2612
Made in Germany