TEST Espressomaschinen
All in one
Foto: Tatiana Kasyanova, Croisy / Shutterstock.com
Foto: Elena Rudyk / Shutterstock.com
Mit nur einem Knopfdruck
bereiten Vollautomaten
kräftigen Espresso, Cappuccino,
Latte macchiato und andere
herrliche Variationen, die Kaffeeliebhaber schätzen. Im Gegenzug
ist Pflege angesagt, sonst können
die Maschinen verkeimen.
Wer sich während der kalten Wintermonate
gern an den letzten Italienurlaub zurück­
erinnert, verbindet mit diesen Gedanken
bestimmt den Duft von frischem Espresso.
Ein bisschen etwas von diesem Flair zaubern Espressomaschinen in unsere Küchen.
Die Geräte bereiten den Kaffee aus frisch
gemahlenen Bohnen.
Viele der acht Kaffeevollautomaten zu
­Preisen zwischen rund 480 und 1.300 Euro,
die wir gemeinsam mit unserer
Schwesterorganisation Stiftung Warentest auf den
Prüfstand gestellt haben,
liefern guten Espresso
und feinen Schaum. Alle
Testmodelle sind mit „One-Touch“-Funktion
ausgestattet. Das heißt, sie bereiten Cappuccino oder Latte macchiato mit einem
Knopfdruck. Punktgleich vorn stehen die
Autentica Cappuccino von De’Longhi und
die Saeco Moltio zu je 900 Euro. Sie liefern
einen ausgewogenen Espresso und zeigen
kaum Schwächen. Dicht dahinter l­
iegen
Bosch V
­eroSelection und die baugleiche
Siemens-Maschine. Ein gutes Ergebnis
­
liefert auch die Severin Piccola Premium,
die güns­tigste Maschine im Test. Auch sie
brüht ­guten Espresso. ­Allerdings bekommt
sie den Milchschaum, ebenso wie einige
­andere G
­ eräte, nicht p­ erfekt hin.
Acht geschulte Kaffeetrinker beurteilten Aussehen, Geruch und Geschmack der Espressi.
Bei der Crema achteten die Tester darauf,
dass sie feinporig, haselnussbraun und so stabil ist, dass aufgestreuter Zucker nicht ­sofort
untergeht. Typischer Espresso soll stark nach
Kaffee duften, aber nicht verbrannt riechen.
Weitere Eigenschaften: intensiver und nur
schwach säuerlicher Geschmack.
Zusätzlich zum Testerpanel hat Barista Eric
Wolf (2006 Deutscher Meister), Coach der
­Barista Accademia in Frankfurt am Main,
Cappuccino und Latte macchiato aus den
Vollautomaten blind verkostet. Seine Einschätzungen, die nicht in die Bewertung
­einflossen, finden registrierte Abonnenten
unter www.konsument.at/espressomaschinen
122014.
Einem der Testsieger, De‘Longhi, gelingt der
Espresso rundum gut. Besonders viel fein­
porige Crema bietet die punktegleiche Maschine von Saeco. Ihr Espresso schmeckt
­kräftiger und bitterer als die ­meisten der Konkurrenz. Weniger säuerlich und ins­gesamt
schwächer ist der Kaffee der Severin Piccola.
Nicht ganz überzeugend die Espressi von
Bosch und Krups. Die Maschinen bereiten
recht wenig Crema, die schnell zerfällt.
Bei der Kaffeezubereitung sind neben der
Maschine auch Kaffeebohne und Röstung
von Bedeutung. Arabica und Robusta sind
die für Espresso-Genießer wichtigsten Kaffeesorten. Robustabohnen enthalten mehr Koffein als Arabicabohnen. Erstere schmecken
daher kräftiger. Ihr Fettanteil ist höher,
­wodurch mehr Crema entsteht.
Mahlung, Kaffeeund Wassermenge variieren
Alle Vollautomaten im Test ermöglichen, den
Espresso abseits der Werkseinstellung dem
persönlichen Geschmack anzupassen. Die
Tester wollten wissen, wie unterschiedliche
Einstellungen von Mahlgrad, Kaffee- und
Wassermenge den Geschmack und das
­Aussehen der Espressi verändern. Sie h­ aben
sich das anhand der Maschinen De’Longhi,
Nivona und Saeco ge­
nauer angeschaut.
­Dazu wurden jeweils die niedrigste, mittlere
und höchste Einstellstufe verglichen und
33 Espressovarianten verkostet.
Es zeigte sich, dass vom Werk meist ein mittlerer Mahlgrad eingestellt ist. Die Maschinen
können auch gröber oder feiner mahlen. Ein
grober Mahlgrad ergibt eine hellere Crema,
der Espresso schmeckt weniger intensiv
und etwas wässriger. Wer Kaffee dagegen
kräftig mag, stellt auf feine Mahlung. Auch
für Cappuccino und Latte macchiato emp-
kompetent
An der Spitze. Punktegleiche Testsieger: De’Longhi Autentica Cappuccino
und Saeco Moltio, beide zu rund 900
Euro erhältlich. Knapp dahinter liegt die
schnelle und leise Bosch VeroSelection
(rund 1.300 Euro).
Cremiger Milchschaum. Die meis­
ten Testgeräte bieten guten Espresso
und f­einen Schaum. Perfekter Schaum
soll cremig zart, fast wie Schlagobers
schmecken. Sieben Testgeräte schaffen
guten Milchschaum.
Entkalken. Um eventuelle Schadstoffe
zu vermeiden, spülen Sie die Maschine
nach dem Entkalken mehrmals durch.
Entkalken Sie nur, wenn es die Maschine
anzeigt. Keinen aggressiven Essig, sondern die in den Gebrauchsanleitungen
empfohlenen Mittel verwenden.
fiehlt sich diese Einstellung, damit die Milch
den Geschmack des Kaffees nicht dominiert.
Mit der Kaffeemenge lässt sich die Kaffeestärke ebenfalls beeinflussen. Beispielsweise
gibt es bei De’Longhi Abstufungen von „sehr
mild“ bis „sehr kräftig“, Saeco und Nivona
stellen die Kaffeestärke mit Bohnen dar. Bei
der Wahl des höchsten Wertes steigt die
­Intensität, der Espresso schmeckt bitterer
und weniger wässrig als in der niedrigsten
Stufe und es entsteht mehr Crema.
Bei vielen Geräten ist das Getränkevolumen
einstellbar. Kommt mehr Wasser zum Einsatz, bedeutet das mehr Crema. Dafür lässt
die Kaffeeintensität nach. Am besten ist,
die verschiedenen Einstellmöglichkeiten
durchzuprobieren. Bei einigen Testgeräten
lässt sich mehr als eine Kaffeejustierung
speichern.
Milchschaum:
cremig, fast wie Schlagobers
Neben Espresso kam auch Milchschaum
unter die Lupe. „Verwenden Sie kühl­
­
schrankkalte Milch für optimalen Schaum“,
rät Barista Eric Wolf. „Für die fluffige Kon­
sistenz ist ein hoher Eiweißanteil wichtig.
Der Fettgehalt spielt dagegen kaum eine
­Rolle“, so Wolf weiter zum Herstellen von
Milchschaum. Schaum sollte mindestens
­einen Zentimeter dick und feinporig sein,
leicht süß schmecken und sich auf der Zunge
cremig anfühlen. Mit Ausnahme von zwei
Geräten liefern alle guten Milchschaum. Bei Severin ist er im Vergleich
zu Konkurrenz grob­
poriger, weniger
cremig und beständig. Bei Miele nahmen
Tester und Barista ein leichtes Fremd­aroma
wahr, das an Kunststoff erinnert.
Regelmäßige Reinigung
Damit Kaffeegenießer lange Freude an der
Espressomaschine haben und das Gerät
nicht verkeimt, sind tägliche Handgriffe
­nötig:
• Nach jedem Cappuccino oder Latte das
Milchsystem spülen.
• Tresterbehälter sowie Wassertank leeren
und trocknen.
• Tropfschale reinigen.
Fast alle Geräte spülen die Leitungen kurz
automatisch beim Ein- und Ausschalten.
Zusätzlich zur Reinigung sind Maßnahmen
gegen Schimmelbildung erforderlich. Dazu
nimmt der Benutzer die Brühgruppe regel­
mäßig heraus und reinigt sie. Jura und Krups
bilden mit fest eingebauten Brühgruppen
die Ausnahmen. Ein Spülprogramm soll das
Verkeimen verhindern. Das funktioniert
­tadellos.
Neben dem Reinigen ist Entkalken angesagt.
Wann das nötig ist, zeigen die Maschinen an.
(Testergebnisse auf den Folgeseiten)
Testkriterien
Im Test: 9 Espressovollautomaten, davon eine ­
Baugleichheit. 8 auf Kaffee geschulte Personen
prüften Espresso auf sensorische Fehlerfreiheit,
Crema, Geruch, Mundgefühl und Geschmack.
Zusätzlich wurde Milchschaum verkostet.
Außerdem überprüft: Aufheizzeit und wie gut
die Geräte Espresso brühen und Milch schäumen.
Wir haben die Untersuchung gemeinsam mit
unserer Schwesterorganisation Stiftung Warentest
durchgeführt. Ausführliche Testkriterien finden
regis­trierte Abonnenten auf
www.konsument.at/espressomaschinen122014
KONSUMENT 12/2014 11
1 De’Longhi
2 Saeco
3 Bosch
Autentica Cappuccino ETAM 29.660.SB
Moltio HD 8769
900 Euro
900 Euro
gut
gut
baugleich mit Siemens TE803509DE
1.299 Euro plus 50 Euro für Milchbehälter
Sehr belastbar, bereitet prob­
lemlos viele Getränke am Tag
zu. Liefert guten Espresso und
Milchschaum. Große Getränke­
auswahl, Bedienung etwas
umständlich übers Display.
Recht kleiner Bohnenbehälter.
Breite Tassen passen nicht
gut unter die Milchdüse.
4 Jura
VeroSelection 300 TES80353DE,
gut
Guter, starker Espresso.
Sehr belastbar. Einstellungen etwas kompliziert zu
ändern, nicht speicherbar.
Milchdüse muss zum Reinigen auseinandergebaut
werden. Kleiner Sicherheitsmangel: Düse für
­heißes Wasser während
des Betriebs abnehmbar.
Espressocrema grob­
porig und wenig. Nutzer
empfinden sie als
leiser als die Konkurrenz; macht
in ca. 1 Minute
den schnellsten
Cappuccino im
Test. Im Dauergebrauch verzog
sich der Deckel
der Brühgruppe leicht.
5 Miele
6 Nivona
Impressa A5
CM 6100 obsw
CafeRomatica NICR 767
949 Euro plus 69 Euro für Milchbehälter
999 Euro plus 57 Euro für Milchbehälter
849 Euro
gut
gut
gut
Produktotos: Stiftung Warentest
Kompakte Maschine
mit kleinem Tank
und kleinem
Bohnenbehälter.
Liefert Espresso in
rund einer halben
Minute. Heißes
Wasser und Milch
bereitet sie nicht
separat. Nur zwei
Einstellungen für
die Kaffeestärke.
Fest eingebaute Brühgruppe.
Espresso ist gut,
aber vergleichsweise
bitter. Milchschaum
hat eine leichte
Fremdnote (Kunststoff). Standardgetränke einfach über
Tasten zu beziehen.
Bereitet heiße Milch,
kein heißes Wasser.
Deckel der Brühgruppe hat sich beim Dauergebrauch leicht
verzogen.
Guter, aber etwas wäss­riger
Espresso. Getränke­menge
und Kaffeestärke schnell am
Dreh­regler zu ändern. 20 bis
240 Milli­liter lassen sich
einstellen. Schaumund Milchmenge ebenso wählbar. Maschine
bereitet heiße Milch
und heißes Wasser.
Testergebnisse Espressomaschinen
AUSSTATTUNG
Anzahl Bohnenfächer
Max. Füllmenge in g
Pulverfach
Milchgetränkeautomatik
Heißwasserbezug (z.B. für Tee)
Mehrere Kaffeeprofile speicherbar
gut (64)
gut (64)
gut (62)
gut (60)
gut (60)
gut (60)
gut (60)
durchschnittlich (40)
Netzschalter
0,–2)
0,–2)
50,–
69,–
57,–
0,–2)
0,–2)
0,–6)
Kabellänge in cm
900,–
900,–
1.299,–
949,–
999,–
849,–
479,–
1.200,–
Max. Leistungsaufnahme in W
Autentica Cappuccino ETAM 29.660.SB
Moltio HD 8769 3)
VeroSelection 300 TES80353DE5)
Impressa A5
CM 6100 obsw
CafeRomatica NICR 767
Piccola Premium KV 8061
Espresso Automatic EA850B
Gewicht in kg
Type
De‘Longhi
Saeco
Bosch
Jura
Miele
Nivona
Severin
Krups
Testurteil
Erreichte von
100 Prozentpunkten
Platzbedarf: HxBxT in cm
Marke
Richtpreis Milchbehälter in €
1
2
3
4
5
6
7
8
Richtpreis in €
Abbildungsnummer
bei gleicher Punktezahl Reihung alphabetisch
34x20x51
35x26x47
39x30x46
33x24x45
36x25x43
35x24x47
32x24x40
39x28x41
10
8
11
10
10
9
7
10
1.450
1.850
1.600
1.450
1.450
1.455
1.600
1.450
175
113
100
111
145
104
102
100








1
14)
1
1
1
1
1
1
150
900
250
125
300
200
140
250
































Zeichenerklärung:  = ja  = nein
Beurteilungsnoten: sehr gut (+ +), gut (+), durchschnittlich (o), weniger zufriedenstellend (–), nicht zufriedenstellend (– –)
Prozentangaben = Anteil am Endurteil Preise: November 2014
12 KONSUMENT 12/2014
©I
gefährliche
produkte
7 Severin
Piccola Premium KV 8061
479 Euro
gut
Warn­hinweise, Infos zu Sicherheits- und
Qualitätsmängeln sowie Rückrufaktionen
Gehört zu den Langsamsten im Test.
Espresso dauert rund
eine Minute, Latte fast
zwei Minuten. Kann
zwei Espressi nicht
gleichzeitig brühen.
Einstellungen schnell
änderbar, sogar während der Zubereitung.
Kein Heizwasserbezug.
Relativ kleiner Bohnenbehälter.
Sonnentor: Babytee
Sonnentor ruft den Sonnenkind Babytee mit
Mindesthaltbarkeitsdatum 31.01.2016 zurück:
Grund dafür sei ein erhöhter Gehalt an
­P yrrolizidinalkaloiden (PA). Das sind natürlich vorkommende Pflanzeninhaltstoffe; ein
erhöhter PA-Gehalt könnte auf Beikräuter
zurückzuführen sein, die mitgeerntet wurden. Bei üblicher Konsumationsmenge drohe
jedoch keine Gesundheitsgefährdung.
8 Krups
Espresso Automatic EA850B
KiK: Backform
Anbieter
1.200 Euro
Die AGES informiert über einen Rückruf der
Firma KiK Textilien: Betroffen ist der Artikel
Home & Deco, Mini-Springform-Herz, Preis
1,99 Euro. In der Backform wurde Blei nachgewiesen; bei Verwendung der Form kann
nicht ausgeschlossen werden, dass durch
den Verzehr des darin gebackenen Lebensmittels die Gesundheit gefährdet wird.
Bosch: BSH Hausgeräte GmbH,
0810 700 400, www.bosch-home.at
De‘Longhi-Kenwood GmbH, 0820 240 542
(15 Cent/min), www.delonghi.com
Jura Elektroapparate VertriebsgesmbH,
0820 001 125, www.jura.com
Krups: SEB Österreich Handels GmbH,
01 890 34 76, www.krups.at
Miele GmbH, 050 80 08 00, www.miele.at
Nivona: M. Bauer Distribution & Handels­
vertretungen, 05522 982 01, www.nivona.at
Saeco: Philips Austria GmbH,
01 546 32 51 03, www.philips.at
Severin: Degupa VertriebsgesmbH,
06246 731 13-0, www.severin.de
durchschnittlich
Espresso mit relativ
­lockerer Crema. Milchdüse ist schon nach
wenigen Getränken zum
Reinigen auseinanderzubauen. Fest verbaute
Brühgruppe. Maschine
verbraucht den meisten
Strom im Test. Sicherheitsleck: Wird der
Netzstecker gezogen,
stehen die Metallkontakte unter Restspannung. Beim Anfassen
ist ein leichter Schlag möglich.
Amazon: Netzstecker
Amazon ruft einen Netzstecker aus seiner
Basics-Reihe zurück. Der Netzteil kann im
Betrieb zu heiß werden und einen Brand
­verursachen. Es geht um das AmazonBasicsLadegerät mit USB 2.1 Amp Output Outlet
(www.amazon.at > Hilfe).
5 %
5 %
0 %
Espresso
Milchschaum
TECHNISCHE PRÜFUNG
Aufheizzeit
Espresso brühen
Espressostärke variieren
Milch schäumen
HANDHABUNG
Bedienungsanleitung
Zubereiten der Getränke
Reinigen
Entkalken
ZUVERLÄSSIGKEIT
SICHERHEIT
STROMVERBRAUCH
SCHADSTOFFE








330
280
290
440
430
310
80
420
145
165
161
168
200
181
192
214
+
+
o
+
o
+
o
o
+
+
o
+
+
+
+
o
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+
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+
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–
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+
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–
o
+ +
+ +
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+
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+
+
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+
+
+
+
–7)
+
+
+
+
o
o
o
o
+ +
+ +
+ +
+ +
+ +
+ +
+ +
+ +
1) je 3 Espressi (40 ml), Kaffee (120 ml), Cappuccino (130 ml), Latte macchiato (190 ml)
3) Lt. Anbieter seit September 2014 zusätzliche Reinigungsfunktion für den Milchkreislauf
5) baugleich mit Siemens TE803509DE
2) Milchbehälter inklusive
4) extra Bohnenfach zum Austauschen erhältlich
6) Zuführung der Milch mittels Schlauch aus Milchpackung
7) führt zur Abwertung
Der Skandal um defekte Airbags des japa­
nischen Herstellers Takata weitet sich aus.
Mittlerweile sind zehn Autohersteller betroffen, darunter auch europäische wie BMW.
Seit 2013 mussten bereits 7,8 Millionen Fahrzeuge wegen der Gefahr platzender Airbags
in die Werkstätten gerufen werden (siehe
zuletzt KONSUMENT 8 und 9/2014). Betroffen sind Airbags, die zwischen 2000 und
2007 hergestellt wurden. In Europa soll kein
neuer Fall aufgetreten sein.
Weitere Kfz-Rückrufaktionen
Foto: Tatiana Kasyanova / Shutterstock.com
10 %
SENSORISCHE BEURTEILUNG
20 %
Stromverbrauch für Aufheizen,
12 Getränke, Spülen in Wh1)
25 %
Anzahl der Getränke bis zum Entkalken
35 %
Brühgruppe herausnehmbar
Takata: Airbag-Skandal
Audi A4: Programmierfehler in der Airbagsteuerung (kein Zusammenhang mit TakataSkandal); ab Baujahr 2012; 850.000 Fahr­
zeuge, 12.000 in Österreich. (APA)
Lexus: mangelhafte Dichtung des Einspritzsystems; IS 250, IS 250C, IS F, GS 460, GS
450h, LS 460 und LS 600h, 1/2005 bis 9/2010;
760.000 Fahrzeuge, in Österreich 310. (AFP)
Mercedes C (BR 205): mangelhafte Ver­
riegelung der Lenkungskupplung; unterschiedliche Produktionszeiträume; 28.000
Fahrzeuge in Deutschland, in Österreich
1.100. (ÖAMTC)
KONSUMENT 12/2014 13