EverFocus | Eptz3000 | 1/4“Tag / Nacht Speed Dome Kamera im Außengehäuse

1/4“ Tag / Nacht Speed Dome Kamera im Außengehäuse
Installation / Bedienung
FW 2.x
SICHERHEITSHINWEISE
SICHERHEITSHINWEISE
ƒ
Installieren Sie die Kamera nicht neben Heizungen, Öfen oder anderen Wärmequellen.
ƒ
Die Kamera sollte an einem Ort mit Umgebungstemperatur von -40°C~+40°C montiert werden.
ƒ
Schalten Sie die Kamera vor der Reinigung spannungsfrei. Zum Reinigen verwenden Sie ein weiches, mit Methanol befeuchtetes Tuch.
Vermeiden Sie die Verwendung chemischer Reinigungsmittel. Achten Sie bei der Reinigung der transparenten Kuppel darauf, dass
weder Kratzer noch Staub auf dem Gehäuse zurückbleiben, damit die Bildqualität nicht beeinträchtigt wird.
ƒ
Öffnen Sie das Außengehäuse nicht bei starkem Regen oder in einer Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit.
ƒ
Setzen Sie ausschließlich das vom Hersteller empfohlene Zubehör ein. Nicht vom Hersteller empfohlenes Zubehör kann Gefahren und
Produktschäden verursachen, wodurch die Garantie verfällt.
ƒ
Lassen Sie die Kamera nicht fallen und schützen Sie die Kamera vor Stößen und Vibrationen, da diese die Kamera beschädigen können.
ƒ
Verwenden Sie die Kamera ausschließlich für in dieser Anleitung beschriebene Zwecke.
ƒ
Betreiben Sie die Kamera ausschließlich mit der in den technischen Daten angegebenen Spannungsversorgung.
ƒ
Sorgen Sie in Umgebungen, die elektrischer Entladung ausgesetzt sind (z.B. Montage an Außenmasten), für zusätzlichen
Überspannungsschutz für Spannungs-, Video- und Steuerleitungen.
ACHTUNG!
Dies ist eine Einrichtung der Klasse A.
Diese Einrichtung kann u.U. im Wohnbereich Funkstörungen
verursachen; in diesem Fall kann vom Betreiber verlangt werden, angemessene Maßnahmen durchzuführen.
Dieses Produkt ist RoHS-konform.
WEEE
Ihr EverFocus Produkt wurde entwickelt und hergestellt mit qualitativ
hochwertigen Materialien und Komponenten, die recycelt und wieder verwendet
werden können.
Dieses Symbol bedeutet, dass elektrische und elektronische Geräte am Ende
ihrer Nutzungsdauer vom Hausmüll getrennt entsorgt werden sollen.
Bitte entsorgen Sie dieses Gerät bei Ihrer örtlichen kommunalen Sammelstelle
oder im Recycling Centre.
Helfen Sie uns bitte, die Umwelt zu erhalten, in der wir leben!
Alle Angaben in diesem Handbuch entsprechen dem technischen Stand zum Herausgabedatum.
Technische Änderungen und Druckfehler vorbehalten.
Lesen Sie vor der Installation dieses Handbuch sorgfältig. Bewahren Sie das Handbuch für spätere Verwendung auf.
1-1
INHALT
Inhalt
SICHERHEITSHINWEISE...............................................................................................................1-1
1.
2.
ÜBERBLICK EPTZ3000 .........................................................................................................1-4
1.1.
Einführung............................................................................................................1-4
1.2.
Spezifikationen ....................................................................................................1-5
1.3.
Lieferumfang ........................................................................................................1-6
1.4.
Mechanisches Design...........................................................................................1-7
EPTZ 3000 INSTALLATION ...................................................................................................2-8
2.1.
Speed Dome Montage .........................................................................................2-8
2.2.
Erhältliches Montagezubehör...........................................................................2-10
2.2.1.
EPTZ-CPMA – Adapter für Deckenmontage ..................................................................................................2-10
2.2.2.
EPTZ-PMA – Adapter für Mastmontage ..........................................................................................................2-11
2.2.3.
EPTZ- CMA – Adapter für Eckmontage............................................................................................................2-11
2.3.
RS-485 Installation.............................................................................................2-12
2.3.1.
RS-485: generelle Installation RS-485 Bus ......................................................................................................2-12
2.3.2.
RS-485: EPTZ Speed Dome Anschluss an EKB-500 ......................................................................................2-14
2.3.3.
RS-485: EPTZ Speed Dome Anschluss an DVR (EDSR, EDR (MPEG4) Serien) ......................................2-14
2.3.4.
RS-485: EKB-500, DVR und EPTZ Installation auf einzelnem RS-485 Bus .............................................2-15
2.3.5.
RS-485: Beispiele von EPTZ Installationen mit sternförmiger RS-485 Bus-Struktur .........................2-15
2.4.
Installation Alarmkontakte ...............................................................................2-16
2.5.
Installation Tag / Nacht Schaltung durch externen Kontakt ..........................2-17
2.6.
Installation Video ...............................................................................................2-17
2.7.
Erste Inbetriebnahme (Adressierung, Protokoll, Baudrate, Abschluss) ........2-18
2.7.1.
Adressierung (RS-485 ID)......................................................................................................................................2-18
1-2
3.
4.
2.7.2.
Einstellung Kommunikationsprotokoll ...........................................................................................................2-21
2.7.3.
Einstellung Übertragungsgeschwindigkeit (Baudrate) .............................................................................2-21
2.7.4.
RS-485 Bus Abschlusswiderstand .....................................................................................................................2-21
EPTZ3000 EINRICHTUNGSMENÜ......................................................................................3-22
3.1.
Überblick.............................................................................................................3-22
3.2.
Bildschirmmenüpunkte.....................................................................................3-23
EPTZ3000 ZUSÄTZLICHE EINSTELLUNGEN UND BEDIENUNG MIT EKB-500 .................4-29
4.1.
Funktionen und Bedienung mit EverFocus Protokoll .....................................4-29
4.2.
Funktionalität im Pelco-D Modus .....................................................................4-31
1-3
EPTZ 3000 ÜBERBLICK
1. ÜBERBLICK EPTZ3000
1.1. Einführung
Die Speed Dome Kamera EPTZ 3000 für den Außen- und Innenbereich wurde für den Einsatz in
anspruchsvollen Anwendungsbereichen entwickelt. Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale:
•
WDR (Wide Dynamic Range – erweiterter Dynamikbereich) liefert klare Bilder in Bereichen mit
schwierigen Lichtsituationen
•
automatischer IR-Cut Filter, kombiniert mit DSS (Digital Slow Shutter), bietet exzellente Leistung im
Low-Lux Bereich, auch bei IR Beleuchtung
•
automatische, manuelle oder kontaktgesteuerte Tag/Nacht Schaltung
•
elektronische Autoflip-Funktion
•
520 TV-Linien (Farbe) / 570 TV-Linien (s/w)
•
schneller Autofokus erhöht Suchgeschwindigkeit und -Präzision
•
30 x optischer + 8 x digitaler Zoom
•
Unterstützung der RS-485 Protokolle EverFocus, Pelco-D, Pelco-P, Samsung (El.) erhöht die
Flexibilität in Systeminstallationen
•
einstellbare Privatzone zum Schutz der Privatsphäre
•
hohe Positionsgenauigkeit der Festpositionen
•
192 Festpositionen verfügbar
•
16 Touren mit jeweils bis zu 16 Festpositionen programmierbar
•
1 Pattern (frei programmierbarer Bewegungsablauf ohne Prestpositionen) mit 1 Minute Länge
•
Unterstützung von bis zu 256 Speed Dome Kameras in einem RS-485 Bus System
•
Heizung und Lüfter integriert
•
4 Alarmeingänge, 1 Alarmausgang
1-4
1.2. Spezifikationen
Modell
EPTZ 3000
Betriebsspannung
24 V AC
Leistungsaufnahme
70W mit Heizung, 18W ohne Heizung
Umgebungstemperatur
-40°C~+40°C
Bildsensor
¼” CCD SONY Exview HAD
Zoomverhältnis
30x optisch (+ 8x digitaler Zoom, max 240x)
Objektiv
30x optischer Zoom, f=3.3 mm (weit) bis 99.0 mm (Tele), F1.6 ~ F3.2
Blickwinkel
H: ca. 58.0° (weit) bis 2.22° (Tele)
V: ca. 44.8° (weit) bis 1.68° (Tele)
Auflösung
Farbe: 520 TV-Linien / s/w: 570 TV-Linien
WDR (Wide Dynamic Range)
52dB
Min. Lichtstärke
0.3 lux/F1.6 (50 IRE) Farbe; 0.05 lux/F1.6 (50 IRE) s/w
Fokus
Automatisch / manuell
Irissteuerung
Automatisch / manuell
Shutterauswahl
AUTO; A.FLK; manuell (1/120000~x8) wählbar
Luftfeuchtigkeit
≤95%
Kommunikation
RS-485
Kommunikationsgeschwindigkeit
1200/2400/4800/9600bps
Schwenkgeschwindigkeit
0.01°/s-360°/s (1-239 Stufen)
Schwenkbereich
360° ohne Endanschlag
Neigebereich
180°
Steuerung Zoomgeschwindigkeit
Automatische Einstellung, abhängig von Zoom Position
Autopan, 2 Scanpunkte
Einstellbare Geschwindigkeit, einstellbare Endpunkte
Geschwindigkeit Autopan
1-239 Stufen
Umschaltzeit (2 Punkte)
1-127 Sekunden
Programmierbare Festpositionen
192
Tourgeschwindigkeit
1-239 Stufen, 0.01º/s - 360º/s
Umschaltzeit an Festposition
1-239 Sekunden
Touren
16
Festpositionen pro Tour
16 Festpositionen
Lüfter / Heizung (Außenmodell)
Thermostatgesteuert
Toleranz Festposition
±0.1°
Alarm
4 Eingänge, 1 Ausgang, mit Schaltautomatik Tour / Festposition
Proportionale Schwenkgeschwindigkeit
Ja
Programmierung
Protokoll, Baudrate, Adresse DIP Schalter, weitere Einstellungen über Bildschirmmenü
Integrierte Protokolle
EVF-1, Pelco-P, Pelco-D, A-Type (Samsung Electr.), Plus-D
Dynamic Noise Reduction
Aus / niedrig / mittel / hoch
Neigemechanismus mit elektronischem Autoflip
1-5
Adressierung
Über DIP Schalter
Speed Dome Adressbereich
1-255
Manuelle Schwenk/Neigegeschwindigkeit Schwenken: 0.01º ~ 360º/s ; Neigen: 0.01º ~ 360º/s
Videoausgang
BNC FBAS 1VSS
Abmessungen
220 (B) x 310 (H) mm
Gewicht
3.2 kg
1.3. Lieferumfang
Ihre Sendung besteht aus 3 Kartons, die Gehäuse, Kuppel, Mechanikteil mit Kameramodul, einen Wandmontagearm,
ein Netzteil und Werkzeug enthalten. Hier die detaillierte Zubehörliste:
1 x Gehäuse
1 x Kuppel
1 x Mechanikteil mit Kameramodul
1 x Wandmontagearm
1 x 24 V AC Netzteil
Werkzeug
2 x Handschuhe
1 x M5 Innensechskantschlüssel
1 x Pin-Verbinder
3 x M5 Innensechskantschrauben zur Befestigung des Wandmontagearms
3 x M3 Schrauben zur Befestigung der Kuppel
1-6
1.4. Mechanisches Design
EPTZ3000 Querschnitt
Das EPTZ Gehäuse ist bereits mittels eines Kombikabels verkabelt, das Video-, RS-485- und Netzkabel enthält.
Alternativ können die Installationskabel direkt mit dem Schraubterminal auf der Basisplatine verbunden werden. In
diesem Fall sollte die Basisplatine vorher entfernt und nach Anschluss aller Kabel wieder eingesetzt werden.
Während der Installation entfernen Sie bitte die 2-Pin Anschlüsse JP1, JP3 und JP6. JP1 und JP3 sind die schaltbaren
Anschlüsse für die Heizung. JP6 ist der Anschluss für die Lüftersteuerung (ein/aus). Beim Wiedereinsetzen dieser 3
Kabel können keine Fehler auftreten, da die Kabellänge einen falschen Anschluss nicht erlaubt.
RELAY
JP5
Video +
Video RS485 +
RS485 -
AC24
AC24
JP6
JP3
JP4
JP1
EPTZ 3000 Basisplatine
1-7
EPTZ 3000 INSTALLATION
2. EPTZ 3000 INSTALLATION
2.1. Speed Dome Montage
Installationsvoraussetzungen
Die Installation sollte von einem qualifizierten Errichter vorgenommen werden und den lokalen Bestimmungen
entsprechen. Das Servicepersonal sollte auf potentielle Probleme bei Oberflächenfestigkeit, Oberflächenmaterial,
herabfallenden Objekten, äußeren Beschädigungen, Gebäudevibration usw. vorbereitet sein. Vergewissern Sie sich,
dass alle erforderlichen Materialien vorhanden sind, und dass der gewählte Installationsstandort für den EPTZ 3000
geeignet ist.
EPTZ 3000 Wandmontage
Anmerkung: Wenn der Installationsstandort eine Wand, ein Mast oder eine Decke ist, wird ca. das 5fache des
tatsächlichen Gewichts der montierten Kamera (ca. 16 kg) als Stützlast benötigt, um das Herunterfallen der Kamera
sowie verwackelte Bilder zu vermeiden.
Platzieren Sie die Montageplatte der Halterung an der Wand und markieren Sie die 4 Lochmitten. Bohren Sie vier
Löcher für 0,25“ x 1,25“ Schrauben an den Markierungen.
Anmerkung: Die Länge der Schrauben wird durch das Oberflächenmaterial bestimmt. Die genannten Schrauben
werden in normalen Betonoberflächen verwendet.
Führen Sie das Kabel durch das Loch in dem Wandmontagehalter und verwenden Sie 4 St. M8 Dübel zur Befestigung
der Halterung.
Entpacken Sie das Gehäuse und entfernen Sie die Basisplatine (4 Bolzen) aus dem Gehäuse. Führen Sie das Kabel
durch das Oberteil des Gehäuses. Befestigen Sie das Gehäuse an dem Wandmontagehalter und fixieren Sie das
Gehäuse mit den 3 St. M5 Sechskantbolzen oben am Wandmontagehalter. Ein passender Innensechskantschlüssel ist
im Lieferumfang enthalten.
2-8
Verbinden Sie die Anschlüsse der Kabel mit den Steckplätzen auf der Basisplatine und fixieren Sie anschließend die
Basisplatine mit 4 Bolzen in dem Gehäuse.
Anmerkung: Bitte beachten Sie die Polarität der Steuerleitung. Der EPTZ 3000 funktioniert nicht, wenn die Polarität
der Steuerleitung falsch angeschlossen ist.
Richten Sie die zwei Löcher am Boden der Mechanik an den zwei Bolzen am Gehäuse aus und drehen Sie die
Mechanik im Uhrzeigersinn, bis sie mit dem Gehäuse verbunden ist. Schrauben Sie die zwei Bolzen in das Gehäuse
und verbinden Sie anschließend den Anschluss-Bus mit der PCB Platine auf der Mechanik.
Anmerkung: Das Kameramodul auf der Mechanik ist sehr empfindlich. Bitte gehen Sie bei der Installation äußerst
vorsichtig vor.
2-9
Entfernen Sie den Objektivschutz, bevor Sie die Kuppel installieren. Richten Sie die 3 Bolzenlöcher an den 3
Bolzenlöchern des Gehäuses aus und verschrauben Sie die drei M3 Bolzen mit dem beigefügten
Schraubendreher, um die Kuppel zu befestigen.
Anmerkung: Um die Kuppel vor Schmutz und Kratzern zu schützen, ziehen Sie bitte vor Installation der Kuppel die
Handschuhe an.
Schalten Sie den Strom ein und beginnen Sie mit dem Betrieb des EPTZ 3000.
Anmerkung: Wenn Sie den Strom einschalten, schaltet der EPTZ 3000 in den Selbsttestmodus und führt ein
Selbsttestprogramm aus. Nach Abschluss dieses Programms können Sie mit dem Betrieb des EPTZ 3000 beginnen.
2.2. Erhältliches Montagezubehör
2.2.1. EPTZ-CPMA – Adapter für Deckenmontage
Mit diesem Adapter kann der Speed Dome innen oder außen an der Decke montiert werden.
2-10
2.2.2. EPTZ-PMA – Adapter für Mastmontage
Verwenden Sie diesen Adapter für die Installation eines Wandmontagehalters an einen Mast (innen oder
außen).
2.2.3. EPTZ- CMA – Adapter für Eckmontage
Verwenden Sie diesen Adapter zur Montage des Wandmontagehalters an einer 270° Ecke von Wänden
(innen oder außen).
2-11
2.3. RS-485 Installation
2.3.1. RS-485: generelle Installation RS-485 Bus
Die EPTZ Dome nutzen eine RS-485 Simplex Verdrahtung; das Signal wird über ein Adernpaar verdrillte
Zweidrahtleitung übertragen.
Empfohlener Kabeltyp ist Netzwerkkabel CAT5, UTP Ausführung (ungeschirmt) ist für normale Anwendungen
ausreichend. Bei zu erwartender starker Störeinstrahlung auf die installierten Kabel sollte geschirmtes Kabel
verwendet werden.
Die maximale Anzahl der an einem Bus installierten Geräte ist auf 32 begrenzt (erweiterbar mit Signalverteilern); die
maximale Anzahl von Bedienteilen EKB 500 beträgt 8 im Gesamtsystem.
Generell ist der Bus in serieller Verdrahtung auszuführen.
Die maximale Kabellänge des RS-485 Busses beträgt 1200 m.
Standard serielle RS-485 Verkablung
Standard serielle RS-485 Verkablung mit Anschlussboxen
Bei Verwendung von Anschlussboxen beträgt die maximale Länge der Anschlusskabel von Box zum Gerät 2 m.
Sternverkablung ist ausschließlich mit Signalverteilern zulässig.
FALSCH !
Wrong RS-485 in star-topology
Falsche RS-485 Bus Verkablung in einer sternförmigen Struktur
2-12
Für Sternverkablung können RS-485 Signalverteiler verwendet werden. Mit diesem Verteilern kann auch die maximal
verfügbare Kabellänge des Systems erweitert werden; an jedem Ausgang des Verteilers steht ein physikalisch neuer
RS-485 Bus mit jeweils 1200 m Kabellänge zur Verfügung.
Korrekte RS-485 Bus Verkablung in einer sternförmigen Struktur mit RS-485 Signalverteilern
Bei Überschreitung der Anzahl der maximalen Busteilnehmer von 32 kann die Anzahl der angeschlossenen Geräte mit
RS-485 Verteilern erhöht werden. Jeder Ausgang des Verteilers stellt einen physikalischen RS-485 Bus zur Verfügung.
Somit können an jeden Ausgang des RS-485 Verteilers 31 weitere Geräte angeschlossen werden (der Ausgang des
Verteilers stellt ebenfalls einen Busteilnehmer dar).
Die maximale Ausbaufähigkeit des Systems ist dann durch den RS-485 Adressbereich der installierten Geräte
begrenzt.
Bus-Erweiterung mit RS-485 Signalverteiler; jeder Ausgang des Verteilers stellt einen neuen physikalischen RS-485 Bus zur Verfügung, an den 32
RS-485 Geräte angeschlossen werden können.
Anmerkung: Der RS-485 Signalverteiler EDA997A ist unidirektional! Das bedeutet, dass der Signalfluss nur
vom Eingang in Richtung der Ausgänge erfolgt. Somit ist z.B. das Zusammenschalten mehrerer EKB 500
Bedienteile mit diesem Verteiler nicht möglich!
2-13
2.3.2. RS-485: EPTZ Speed Dome Anschluss an EKB-500
Das RS-485 Kabel ist in dem Domegehäuse vorverdrahtet. Korrekte Polarität (RS485+, RS485-) ist zwingend
erforderlich; überprüfen Sie die Kennzeichnung des Kombi-Kabels auf korrekte Polarität. Alternativ kann das RS-485
Kabel direkt an dem Schraubterminalanschluss der Basisplatine installiert werden.
Pins RJ-45 Buchse EKB500:
Verkablung mehrerer Dome-Kameras mit EKB-500
Pin 3: RS-485 +
Pin 6: RS-485 -
2.3.3. RS-485: EPTZ Speed Dome Anschluss an DVR (EDSR, EDR (MPEG4) Serien)
EPTZ Speed Dome Kameras können von Digitalrekordern der Serien EDSR und EDR (MPEG-4) über Netzwerk
gesteuert werden (lokale Steuerung nicht möglich, Bedienteil erforderlich).
Pins RJ-45 Buchse EDR/EDVR/EDSR:
Verkablung mehrerer Dome-Kameras mit EDR/EDSR
Pin 3: RS-485 +
Pin 6: RS-485 -
Anmerkung: EPTZ Steuerung mit EDSR Digitalrekordern über Netzwerk wird ausschließlich dann empfohlen, wenn
der Betrieb über den Aufruf von Festpositionen erfolgt. Manuelle PTZ Steuerung ist aufgrund der Verzögerung und
geringer Übertragungsgeschwindigkeiten nicht zu empfehlen.
2-14
2.3.4. RS-485: EKB-500, DVR und EPTZ Installation auf einzelnem RS-485 Bus
Der EPTZ Speed Dome kann zusammen mit einem Bedienteil und einem Digitalrekorder (EDSR und EDR (MPEG-4)
Serie) auf einem RS-485 Bus installiert werden.
Diese Installationsart ermöglicht sowohl die lokale Steuerung der Domekameras über Bedienteil als auch die
Steuerung mittels Digitalrekorder (EDSR und EDR (MPEG-4) Serie) über Netzwerk.
Verkablung mehrerer Dome-Kameras mit EKB-500 und Digitalrekorder
2.3.5. RS-485: Beispiele von EPTZ Installationen mit sternförmiger RS-485 Bus-Struktur
RS-485 Bus Sternverkablung ist generell nicht zulässig. Wenn die Sternverkablung unumgänglich ist, können RS-485
Signalverteiler verwendet werden.
Beispiel 1: Sternförmige Installationsstruktur mit Bedienteil und Speed Dome
Beispiel 2: Sternförmige Installationsstruktur mit Bedienteil, Digitalrekorder und Speed Dome
2-15
2.4. Installation Alarmkontakte
Der EPTZ Dome verfügt über 4 Eingangskontakte und ein Alarmausgangsrelais. Das Anschlussterminal befindet sich
auf der Anschlussplatine im Domegehäuse.
Die Eingangskontakte arbeiten als Öffner (N.C.) oder Schließer (N.O.); die Einstellung wird im Bildschirmmenü
vorgenommen (Menüpunkt 11. ALM-IN1~13.ALM-IN4). Es werden potenzialfreie Kontakte benötigt.
Schließen Sie keine externe Spannung an die Eingangskontakte an.
Das Ausgangsrelais (max. 110 VAC/1A, 24VAC/2A) verfügt über einen potenzialfreien Öffner/Schließer Kontakt.
JP5
Pin #
Funktion
1
Alarmeingang 4
2
Masse
3
Alarmeingang 3
4
Alarmeingang 2
9 8 7 6 5 4 3 2 1
RELAY
JP5
Video +
5
Masse
Video RS485 +
6
RS485 -
Alarmeingang 1
AC24
7
Relaisausgang Schließer (N.O.)
8
Gemeinsamer Relaisausgang
AC24
JP6
(COM)
9
JP3
Relaisausgang Öffner (N.C.)
2-16
JP1
JP4
2.5. Installation Tag / Nacht Schaltung durch externen Kontakt
Alarmeingangskontakt 1 kann zur externen Schaltung des Tag/Nacht Modus’ (z.B. durch Dämmerungsschalter oder
Relaisausgang der IR-Leuchte) verwendet werden. Es wird ein potenzialfreier Kontakt benötigt.
Schließen Sie keine externe Spannung an den Eingangskontakt an.
Der Kontakt arbeitet als Öffner oder Schließer; die Einstellung wird im Bildschirmmenü vorgenommen (Menüpunkt 10:
ALM-IN).
2.6. Installation Video
Der Videoausgang der Domekamera ist vorverdrahtet. Verwenden Sie zum Anschluss des Videokabels die BNC Buchse.
Alternativ kann das Installationskabel direkt an dem Schraubterminalanschluss auf der Basisplatine im Domegehäuse
installiert werden.
Installation mit 24 VAC Spannung
Der Spannungseingang der EPTZ Kamera ist vorverdrahtet. Schließen Sie den im Lieferumfang enthaltenen 24 VAC
Transformator an die 5,5mm Spannungsbuchse des Kombikabels an. Alternativ kann die 24 VAC Spannung direkt an
dem Schraubterminalanschluss auf der Basisplatine im Domegehäuse angeschlossen werden.
2-17
2.7. Erste Inbetriebnahme (Adressierung, Protokoll, Baudrate, Abschluss)
Bei der ersten Inbetriebnahme müssen die Einstellungen für Dome-Adressierung, Kommunikationsprotokoll,
Übertragungsgeschwindigkeit, Videoformat und Abschlusswiderstand vorgenommen werden. Alle Einstellungen
sollten vor Installation des Domes abgeschlossen sein. Die steuerungsrelevanten Einstellungen – Adressierung,
Kommunikationsprotokoll und Übertragungsgeschwindigkeit – müssen übereinstimmend mit dem Steuergerät –
Bedienteil oder Digitalrekorder – vorgenommen werden.
Anmerkung: Vergewissern Sie sich vor der Einstellung, dass die Stromzufuhr unterbrochen ist und starten Sie den
EPTZ 3000 neu, nachdem Sie die Einstellungen vorgenommen haben, damit die Änderungen wirksam werden.
2.7.1. Adressierung (RS-485 ID)
Zur Steuerung mehrerer Domekameras muss der Adressierungscode des EPTZ 3000 mit den Einstellungen des
Steuergeräts übereinstimmen. Die Adressierungscodes werden über den DIP Schalter SW1 (8 Bits) auf der PCB Platine
angegeben. Der 8-Bit DIP Schalter stellt den Binärcode der Adresse dar; bis zu 256 Adressen können ausgewählt
werden (0 ~ 255, 28 = 256). Somit können bis zu 256 Domekameras in dem RS-485 Netzwerk angesteuert werden. In
EverFocus RS-485 Anwendungen ist die maximale Anzahl an RS-485 Geräten (Bedienteile, Digitalrekorder,
Domekameras) 32. Diese Anzahl kann über RS-485 Signaldistributoren erhöht werden.
Die Einstellung der DIP Schalter und die dargestellten Adressen sind in nachstehender Tabelle aufgeführt.
Anmerkung: Die werkseitig eingestellte Adresse hat die Nummer 1.
Anmerkung: Vergewissern Sie sich vor der Einstellung, dass die Stromzufuhr unterbrochen ist und starten Sie den
EPTZ 3000 neu, nachdem Sie die Einstellungen vorgenommen haben, damit die Änderungen wirksam werden.
2-18
Schalter
Adresse
ON
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6
7
8
2
3
4
5
6
7
8
2
3
4
5
6
7
8
2
3
4
5
6
7
8
2
3
4
5
6
7
8
2
3
4
5
6
7
8
2
3
4
5
6
7
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2
3
4
5
6
7
8
2
3
4
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2
3
4
5
6
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8
2
3
4
5
6
7
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2
3
4
5
6
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8
2
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5
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2
3
4
5
6
7
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ON
1
ON
1
ON
1
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1
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1
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ON
1
ON
1
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1
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1
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1
ON
1
ON
1
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1
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1
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1
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1
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1
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1
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1
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1
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1
ON
1
ON
1
224
225
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230
231
232
233
234
235
236
237
238
239
240
241
242
243
244
245
246
247
248
249
250
251
252
253
254
255
2.7.2. Einstellung Kommunikationsprotokoll
Die ersten drei SW2 Bits werden zur Einstellung des Kommunikationsprotokolls verwendet. Werkseitig ist das EVF
Protokoll eingestellt.
PELCO-P
A-TYPE
(Samsung Electr.)
ON
1
ON
1
1
ON
1
ON
2
3
4
5
6
7
8
8
8
7
8
7
6
7
6
5
6
8
8
5
4
5
7
7
4
3
4
6
6
3
2
3
5
5
2
2
4
4
3
3
2
2
Baudrate
120 Ohm
Abschlusswiderstand
ON
1
ON
1
Protokoll
PELCO-D
PLUS-D
AUTO
EVF
SW2
Anmerkung: Vergewissern Sie sich vor der Einstellung, dass die Stromzufuhr unterbrochen ist und starten Sie den
EPTZ 3000 neu, nachdem Sie die Einstellungen vorgenommen haben, damit die Änderungen wirksam werden. Stellen
Sie alle Protokollschalter auf ON; der EPTZ 3000 führt anschließend einen Selbsttest durch.
2.7.3. Einstellung Übertragungsgeschwindigkeit (Baudrate)
Die SW2 Bits 4 und 5 der PCB Platine werden zur Einstellung der Baudrate verwendet. Werkseitig ist die Baudrate 9600
eingestellt.
SW2
4800 BPS
2400 BPS
1200 BPS
ON
1
ON
1
ON
1
ON
1
ON
1
2
2
3
3
4
4
4
5
5
5
6
6
6
7
7
7
8
8
8
4
4
3
3
3
2
2
2
Protokoll
9600 BPS
Baudrate
5
5
6
6
7
7
8
8
Abschlusswiderstand
Anmerkung: Vergewissern Sie sich vor der Einstellung, dass die Stromzufuhr unterbrochen ist und starten Sie den
EPTZ 3000 neu, nachdem Sie die Einstellungen vorgenommen haben, damit die Änderungen wirksam werden..
2.7.4. RS-485 Bus Abschlusswiderstand
Das erste und das letzte Gerät in jedem RS-485 Bus sollte durch einen 120 Ohm Widerstand abgeschlossen werden.
Das 8. SW2 Bit ist der Schalter, mit dem der Abschlusswiderstand aktiviert bzw. deaktiviert wird. Wenn der Schalter auf
ON steht, ist der RS-485 Bus mit 120 Ohm abgeschlossen.
SW2
ON
ON
1
ON
1
ON
1
4
5
5
6
6
7
7
8
8
4
3
4
3
2
3
2
2
Protokoll
OFF
Baudrate
5
6
7
8
Abschlusswiderstand
Anmerkung: Vergewissern Sie sich vor der Einstellung, dass die Stromzufuhr unterbrochen ist und starten Sie den
EPTZ 3000 neu, nachdem Sie die Einstellungen vorgenommen haben, damit die Änderungen wirksam werden.
2-21
EPTZ 3000 EINRICHTUNGSMENÜ
3.
EPTZ3000 EINRICHTUNGSMENÜ
3.1. Überblick
Dieser Abschnitt behandelt die Einrichtung und Bedienung des EPTZ 3000.
Struktur des Einrichtungsmenüs:
Drücken Sie die MENU Taste, um das Kamera-Einrichtungsmenü aufzurufen.
Das Bildschirmmenü ist einzeilig strukturiert.
Bewegen Sie den Joystick aufwärts / abwärts, um zu den Untereinträgen zu springen und links / rechts, um
die Einstellungen zu verändern.
Für einige Einstellungen benötigen Sie die ENTER Taste.
Halten Sie die CLEAR Taste gedrückt und drücken Sie die MENU Taste, um das Menü zu verlassen
(alternativ: Menüpunkt 28.EXIT > ENTER ).
Nr.
MENÜPUNKT
BEDEUTUNG
EINSTELLUNGEN / WERTE
1.
CAM-ID
Kamera-ID
XXX (RS-485 Adresse)
2.
DZOOM
Digitaler Zoom
OFF (AUS) / 2x / 4x / 8x
3.
FOCUS
Fokus
ONE PUSH / AUTO / MANUELL
4.
IRIS
Iris
AUTO / MANUELL
5.
DAY / NIGHT
Tag / Nacht Schaltung
AUTO / DAY (TAG) / NIGHT (NACHT)
6.
S.SHUTTER
Slow Shutter
4x / 8x / 12x / 16x / 32x / 64x / 128x
/
OFF (AUS)
7.
DISPLAY
Anzeige
OFF / ON (EIN / AUS)
8.
WBC
Weißabgleich
ONE PUSH /MAN 2000K / MAN3200K /
MAN 5100K / AUTO OUTDOOR (AUSSEN) /
AUTO INDOOR (INNEN)
9.
TITLE DISP
Anzeige Kameratitel
ON / OFF (EIN / AUS)
10.
ALM-IN1
Alarmeingangskontakt 1
NO (Schließer) / NC (Öffner) / NIGHT NO
(Nachtmodus Schließer) / NIGHT NC
(Nachtmodus Öffner) / OFF (AUS)
11.
ALM-IN2
Alarmeingangskontakt 2
NO (Schließer) / NC (Öffner) / OFF (AUS)
12.
ALM-IN3
Alarmeingangskontakt 3
NO (Schließer) / NC (Öffner) / OFF (AUS)
13.
ALM-IN4
Alarmeingangskontakt 4
NO (Schließer) / NC (Öffner) / OFF (AUS)
14.
ALM-IN PRIO
Priorität Alarmeingangskontakte
1234
15.
ALM-OUT
Alarmausgang
LATCH (permanent) / 3SEK / 5 SEK / 10SEK
/ 20SEK / 30SEK / 60 SEK / OFF (AUS)
3-22
16.
17.
WDR
SHUTTER
Wide Dynamic Range
OFF (AUS) / LOW (NIEDRIG) / MIDDLE
(Dynamikbereich)
(MITTEL) / HIGH (HOCH)
Shutter
AUTO / A.FLK / 1/60 / 1/160 / 1/250 /
1/1000 / 1/2500 / 1/10.000 / 1/120.000 /
x2 / x4 / x8
18.
AGC
AGC
OFF (AUS) / LOW (NIEDRIG) / MIDDLE
(MITTEL) / HIGH (HOCH)
19.
DNR
Dynamic Noise Reduction
OFF (AUS) / LOW (NIEDRIG) / MIDDLE
(dynamische
(MITTEL) / HIGH (HOCH)
Rauschunterdrückung)
20.
PRIVATE ZONE
Privatzone
OFF (AUS) / ON (EIN) (ON > ENTER Taste
für Untermenü)
21.
AUTO REGRESS
Auto-Regress-Funktion
ON (EIN) / OFF (AUS)
22.
MOTION
Autopan Einstellung
OFF (AUS) / LIMIT ENT (UMSCHALTEN)
(ENTER Taste für Untermenü)
23.
TOUR
Tour
ENT (ENTER Taste für Untermenü)
24.
X CNT
Zähler Schwenkbewegung
0000000xxxxx
25.
Y CNT
Zähler Neigebewegung
0000000xxxxx
26.
PO CNT.
Zähler Festposition
0000000xxxxx
27.
LOAD DEFAULT
Werkseinstellung laden
ENTER Taste zur Bestätigung
28.
EXIT
Menü verlassen
ENTER Taste zur Bestätigung
3.2. Bildschirmmenüpunkte
Drücken Sie die MENU Taste, um das Kamera-Einrichtungsmenü aufzurufen.
Bewegen Sie den Joystick aufwärts/abwärts, um zu den Untereinträgen zu springen und links/rechts, um die
Einstellungen zu verändern.
1. CAM ID:
RS-485 Adresse der Kamera (nur Anzeige, nicht editierbar)
2. DZOOM:
Einstellung des maximalen digitalen Zooms: OFF / 2x / 4x / 8x
3. FOCUS:
Betriebsmodus Fokus
ONE PUSH:
Autofokus erfolgt einmalig nach Zoomfunktion und schaltet dann ab (für die meisten
Anwendungen empfohlen, da hierdurch eine falsche Fokuseinstellung bei Dunkelheit
vermieden wird)
AUTO:
permanenter Autofokusbetrieb
MAN:
Manueller Modus, Autofokus ist deaktiviert
3-23
4. IRIS:
AUTO:
Blendentyp - verfügbar sind Auto-Iris und manuelle Blendensteuerung
Auto-Iris ist aktiviert, manuelle Blendensteuerung setzt Auto-Iris außer Kraft (eine beliebige
Bewegung der Kamera aktiviert wiederum die Auto-Iris)
MAN:
5. DAY / NIGHT:
Auto-Iris ist deaktiviert
Tag/Nacht Betriebsmodus. Im Nachtmodus wird der IR Cut Filter entfernt und die Kamera
schaltet um auf s/w Modus
AUTO:
Bei aktiviertem Auto-Modus schaltet die Kamera bei geringen Lichtverhältnissen automatisch
um auf Nachtmodus
NIGHT:
s/w Modus, IR Cut Filter ist entfernt (Kamera ist IR-empfindlich)
DAY:
Farbmodus mit IR Cut Filter
6. S.SHUTTER:
Funktionsweise des Digital Slow Shutter (DSS) im Automatikmodus:
Der DSS fügt einige einzelne Frames ein, um bei geringen Lichtverhältnissen hellere und
klarere Bilder zu erreichen. Je mehr Frames eingefügt werden, desto heller und klarer
werden die Bilder.
ANMERKUNG: Eine höhere Anzahl eingefügter Frames bedeutet auch, dass die Kamera mehr Zeit zur
Erstellung der Videoausgangsbilder benötigt. Bilder von beweglichen Objekten können,
abhängig von der Geschwindigkeit ihrer Bewegung, Störungen aufweisen. Aus diesem
Grund sollte der Höchstwert der Frames - unter Berücksichtigung der Lichtsituation und der
Geschwindigkeit der in der Szenerie vorhandenen Bewegung - so niedrig wie möglich gewählt
werden.
OFF:
Digital Slow Shutter ist deaktiviert
4x / 8x / 12x / 16x / 32x / 64x / 128x : Höchstwerte des DSS
7. DISPLAY:
Bildschirmmenü des Zoomverhältnisses
ON:
Zoomverhältnis wird angezeigt
OFF:
Zoomverhältnis wird nicht angezeigt
8. WBC MODE :
Weißabgleichsmodus
AUTO OUTDOOR: Automatischer Weißabgleich mit erweitertem Farbtemperaturbereich (Werkseinstellung)
AUTO INDOOR: Automatischer Weißabgleich mit eingeschränktem Farbtemperaturbereich
ONE PUSH:
Automatischer Weißabgleich erfolgt einmalig und kehrt anschließend zurück in den
eingestellten Modus
MAN 2000K:
Manueller Weißabgleich für Farbtemperatur 2000K.
MAN 3200K:
Manueller Weißabgleich für Farbtemperatur 3200K.
MAN5100K:
Manueller Weißabgleich für Farbtemperatur 5100K.
Anmerkung:
Die Einstellung eines angemessenen Wertes ist äußerst wichtig, da der Weißabgleichmodus
den erweiterten Dynamikbereich (WDR) sowie weitere Bildfaktoren beeinflusst!
3-24
9. TITLE DISP:
Bildschirmmenü für Anzeige der Alarmtexte und Preset Positionen
ON:
Alarmtexte und Preset Positionen werden angezeigt
OFF:
Anzeige ist deaktiviert
10. ALM-IN1 SET:
Betriebsmodus Alarmeingang 1
OFF:
Alarmeingang ist deaktiviert
N.O.:
Alarmeingang arbeitet als Schließerkontakt. Wird der Kontakt geschlossen, fährt die Kamera
Preset Position 1 an und zeigt „Alarm 1“ auf dem Bildschirm an (wenn im Menü „TITLE
DISP“ die Anzeige mit „ON“ aktiviert ist).
N.C.:
Alarmeingang arbeitet als Öffnerkontakt. Wird der Kontakt geöffnet, fährt die Kamera
Preset Position 1 an und zeigt „Alarm 1) auf dem Bildschirm an (wenn im Menü „TITLE
DISP“ die Anzeige mit „ON“ aktiviert ist).
Night N.O.:
Ist der externe Kontakt geöffnet, schaltet der Dome um in “Nachtmodus”. Ist der externe
Kontakt geschlossen, schaltet der Dome um in „Tagmodus“.
Night N.C.:
Ist der externe Kontakt geschlossen, schaltet der Dome um in “Nachtmodus”. Ist der externe
Kontakt geöffnet, schaltet der Dome um in „Tagmodus“.
11. ALM-IN2 SET:
Betriebsmodus Alarmeingang 2
OFF:
Alarmeingang ist deaktiviert
N.O.:
Alarmeingang arbeitet als Schließerkontakt. Wird der Kontakt geschlossen, fährt die Kamera
Preset Position 2 an und zeigt „Alarm 2“ auf dem Bildschirm an (wenn im Menü „TITLE
DISP“ die Anzeige mit „ON“ aktiviert ist).
N.C.:
Alarmeingang arbeitet als Öffnerkontakt. Wird der Kontakt geöffnet, fährt die Kamera
Preset Position 2 an und zeigt „Alarm 2) auf dem Bildschirm an (wenn im Menü „TITLE
DISP“ die Anzeige mit „ON“ aktiviert ist).
12. ALM-IN3 SET:
Betriebsmodus Alarmeingang 3
OFF:
Alarmeingang ist deaktiviert
N.O.:
Alarmeingang arbeitet als Schließerkontakt. Wird der Kontakt geschlossen, fährt die Kamera
Preset Position 3 an und zeigt „Alarm 3“ auf dem Bildschirm an (wenn im Menü „TITLE
DISP“ die Anzeige mit „ON“ aktiviert ist).
N.C.:
Alarmeingang arbeitet als Öffnerkontakt. Wird der Kontakt geöffnet, fährt die Kamera
Preset Position 3 an und zeigt „Alarm 3) auf dem Bildschirm an (wenn im Menü „TITLE
DISP“ die Anzeige mit „ON“ aktiviert ist).
13. ALM-IN4 SET:
Betriebsmodus Alarmeingang 4
OFF:
Alarmeingang ist deaktiviert
N.O.:
Alarmeingang arbeitet als Schließerkontakt. Wird der Kontakt geschlossen, fährt die Kamera
Preset Position 4 an und zeigt „Alarm 4“ auf dem Bildschirm an (wenn im Menü „TITLE
DISP“ die Anzeige mit „ON“ aktiviert ist).
3-25
N.C.:
Alarmeingang arbeitet als Öffnerkontakt. Wird der Kontakt geöffnet, fährt die Kamera
Preset Position 4 an und zeigt „Alarm 4) auf dem Bildschirm an (wenn im Menü „TITLE
DISP“ die Anzeige mit „ON“ aktiviert ist).
14. ALM-IN PRIO:
Die Alarmpriorität, wenn mehrere Alarme gleichzeitig ausgelöst werden
1234:
Alarmpriorität ist 1>2>3>4
2341:
Alarmpriorität ist 2>3>4>1
3412:
Alarmpriorität ist 3>4>1>2
4123:
Alarmpriorität ist 4>1>2>3
15. ALM-OUT:
Laufzeit der Relaisausgangsschaltung bei Alarm und weitere Alarmreaktionen (Preset,
Textanzeige)
OFF:
Im Alarmfall ist der Relaisausgang deaktiviert; die Kamera fährt die zugewiesene Position
an und verbleibt dort, bis eine weitere Aktion erfolgt.
3 / 5 / 10 / 20 / 30 / 60 SEC: Alarmzeit (Timeout), nach Ablauf der Alarmzeit schaltet der Relaisausgang ab
und der Alarmtext wird angezeigt. War die Kamera vorher im Automatikmodus (Preset Tour,
Autopan), kehrt sie zu diesem Modus zurück. Befand sich die Kamera vorher in einer
manuell geschalteten Position, verbleibt sie nach der Alarmzeit in der Alarm Preset Position.
LATCH:
Die Alarmreaktionen (Preset, Textanzeige, Relaisausgang) werden so lange fortgeführt, bis
irgendeine Funktion auf dem Bedienteil ausgeführt wird.
16. WDR :
Wide Dynamic Range – erweiterter Dynamikbereich, diese Funktion verbessert die
Bildqualität in dunklen Bereichen mit starken Kontrasten innerhalb der Szenerie
LOW:
Geringfügig erweiterter Dynamikbereich
MIDDLE:
Mäßig erweiterter Dynamikbereich
HIGH:
Stark erweiterter Dynamikbereich
OFF:
Erweiterter Dynamikbereich ist deaktiviert
Anmerkung:
Stellen Sie den Wert nicht höher ein als erforderlich, da eine zu hohe WDR Einstellung
Bildstörungen auftreten können.
17. SHUTTER:
AUTO:
Electronic Shutter Modus (Belichtungssteuerung)
Standardmodus, Electronic Shutter passt die Geschwindigkeit auf die jeweilige
Lichtsituation an
A.FLK:
“Flimmerfrei” Modus, die Kamera passt den Shutter automatisch an, um durch
Neonbeleuchtung verursachtes Bildflimmern zu reduzieren.
1/60......1/120.000: fester Wert des Electronic Shutters
X2:
2-fach Slow Shutter (fest)
X4:
4-fach Slow Shutter (fest)
X8:
8-fach Slow Shutter (fest)
OFF:
Shutter ist deaktiviert
3-26
18. AGC :
Auto Gain Control – automatische Verstärkungsregelung
OFF:
Automatische Verstärkungsregelung ist deaktiviert
LOW:
Geringfügige Verstärkung
MIDDLE:
Mäßige Verstärkung
HIGH:
Starke Verstärkung
Anmerkung:
Achten Sie darauf, einen angemessenen Wert einzustellen, da die AGC Einstellung den
erweiterten Dynamikbereich (WDR) sowie weitere Bildfaktoren beeinflusst.
19. DNR:
Dynamic Noise Reduction – dynamische Rauschunterdrückung
OFF:
Dynamische Rauschunterdrückung ist deaktiviert
LOW:
Geringfügige Rauschunterdrückung
MIDDLE:
Mäßige Rauschunterdrückung
HIGH:
Starke Rauschunterdrückung
Anmerkung:
Stellen Sie den Wert nicht höher ein als erforderlich, da der DNR-Wert einen
„Geisterbild“-Effekt bei beweglichen Objekten unter geringen Lichtverhältnissen erzeugen
kann.
20. PRIVATE ZONE: Privatzonenmaskierung
ON:
Aktivierung der Privatzonenmaskierung.
OFF:
Deaktivierung der Privatzonenmaskierung.
Wenn die Einstellung “ON" gewählt ist, drücken Sie die “Enter” Taste, um zum Einstellmodus der Privatzonen zu
gelangen. Die Maske wird daraufhin in rot angezeigt. Stellen Sie in diesem Modus Maskengröße und
-Position der Privatzone ein.
Tastenkombinationen zur Einstellung der Privatzone:
“SHIFT” + “6” zur horizontalen Vergrößerung der Maske;
“SHIFT” + “4” zur horizontalen Verkleinerung der Maske;
“SHIFT” + “2” zur vertikalen Vergrößerung der Maske;
“SHIFT” + “8” zur vertikalen Verkleinerung der Maske;
„SHIFT” + Joystick zur Auswahl der Maskenposition.
“Enter” zur Bestätigung von Größe und Position, anschließend wird die Maske wieder grün angezeigt.
Alternative Tastenkombinationen (speziell für PELCO Modus):
"IRIS+" startet die Zoneneinstellung
"FOCUS NEAR" : zur vertikalen / horizontalen Vergrößerung der Maske
"FOCUS FAR" : zur vertikalen / horizontalen Verkleinerung der Maske
"IRIS -": wechselt zwischen vertikal und horizontal
“IRIS +” zur Bestätigung von Größe und Position, anschließend wird die Maske wieder grün angezeigt.
3-27
21. AUTO REGRESS: Automatische Positionsanfahrt über den kürzesten Weg. Dies verkürzt die Reaktions- und
Anfahrtzeit und verlängert die Lebensdauer des Speed Domes.
ON:
Aktivierung der Auto Regress Funktion
OFF:
Deaktivierung der Auto Regress Funktion
22. MOTION:
Funktionsmodus Autopan
ON:
Autopan arbeitet zwischen 2 Punkten (Positionen) A und B
OFF:
Autopan arbeitet ohne Endanschlag
23. TOUR:
Einstellung der Preset Touren über Bildschirmmenü, Alternative zur direkten Einstellung
der Touren mittels Bedienteil EKB 500 ohne Verwendung des Bildschirmmenüs:
TOUR SET ENT: Drücken Sie die ENTER Taste, um das Einstellmenü für Touren aufzurufen
SET NUM T01A - ENT – Auswahl der Tournummer mit JOYSTICK links / rechts, Bestätigung mit ENTER
01 PRExx DWLyy
-ENT-
Änderung der Presetnummer xx mit JOYSTICK links / rechts
Änderung der Umschaltzeit yy (in Sek.) mit FOCUS NEAR / FAR
ENTER Taste geht zur nächsten Tourposition
„IRIS” – beendet die Toureneinstellung
Anmerkung:
Diese Toureneinstellung ist unabhängig von der direkten Toureneinstellung über das
Bedienteil EKB 500.
Die Touren T01A~T16A können im Bildschirmmenü über das Menü TOUR gestartet
werden oder durch den Befehl PRESET>97>ENTER.
Diese Touren können nicht über den EKB500 Befehl TOUR>xx>ENTER
24. X CNT:
X-Achsenzähler. Dieser Zähler zählt die Bewegungen der X-Achse, die Zähleinheit 1 entspricht
einer kompletten 360° Drehung des Speed Domes.
25. Y CNT:
Y-Achsenzähler. Dieser Zähler zählt die Bewegungen der Y-Achse, die Zähleinheit 1 entspricht
einer kompletten 180° Drehung des Speed Domes.
26. PO CNT:
Positionszähler. Dieser Zähler zählt, wie oft die Positionen angefahren werden, die Zähleinheit
1 entspricht der Ansteuerung jeweils einer Position.
27. LOAD DEFAULT:Werkseinstellung laden.
Wählen Sie diesen Menüpunkt an und drücken Sie die “Enter” Taste, um die
Werkseinstellung zu laden.
28. EXIT :
Bildschirmmenü verlassen
Wählen Sie diesen Menüpunkt an und drücken Sie die “Enter” Taste, um das Einstellungsmenü
zu verlassen. Alternativ drücken Sie die Tastenkombination “CLR” + “MENU” an einer
beliebigen Stelle im Menü.
3-28
EPTZ 3000 – ZUSÄTZLICHE EINSTELLUNGEN UND BEDIENUNG MIT EKB 500
4. EPTZ3000 ZUSÄTZLICHE EINSTELLUNGEN UND BEDIENUNG MIT EKB-500
4.1. Funktionen und Bedienung mit EverFocus Protokoll
Manueller Steuermodus
Bewegen Sie zur Steuerung des Speed Domes den Joystick aufwärts/abwärts/rechts/links und drehen Sie ihn im bzw.
gegen den Uhrzeigersinn.
Verwenden Sie die Steuertasten ZOOM, FOCUS und IRIS für die Funktionen Zoom ein / aus, Focus nah / fern und Iris
+/-.
Anmerkung: Mit Aufruf des Bildschirmmenümodus’ werden die Steuertasten Zoom ein / aus deaktiviert.
HOME Position
Wenn innerhalb eines bestimmten Zeitraums keine Bedienung über das Bedienteil erfolgt, fährt die Kamera zurück in
die HOME Position. Die HOME Position und der Zeitraum werden über die Tasten Set + Home eingestellt.
Wenn Sie den Zeitraum auf 0 Minuten einstellen, kehrt die Kamera zur HOME Position zurück, wenn innerhalb 5
Sekunden keine Bedienung über das Bedienteil erfolgt. Dies ist das minimale Intervall für den HOME Modus.
Anmerkung: Bei aktivierter "HOME" Funktion fährt der Dome beim Einschalten sofort in die HOME Position.
Autopan Modus
Der EPTZ Dome verfügt über 2 Autopan Modi, abhängig von den Einstellungen im Bildschirmmenü (Menüpunkt 22.
MOTION).
Autopan (2 Scanpunkte): Drücken Sie A.Pan, um in den Autopan Modus zu schalten. Geben Sie die Autopan
Geschwindigkeit ein (1~239). Drücken Sie Enter, um Autopan zu starten..
Um 2 Scanpunkte einzustellen, drücken Sie Set + A.Pan und tragen Sie die Umschaltzeit (1~239 Sekunden) an jedem
Punkt ein.
Der EPTZ 3000 schwenkt von Punkt A nach Punkt B im Uhrzeigersinn.
360° Autopan: Drücken Sie Shift + A.Pan, um in den 360° Autopan Modus zu schalten. Geben Sie die 360° Autopan
Geschwindigkeit ein (1~239). Die Kamera dreht automatisch um 360° ohne Neigung.
Positionseinstellung
Anfahren einer Preset Position: Drücken Sie die Nummerntaste und Position, um die gewünschte Preset Position
anzufahren, alternativ können Sie erst die Position Taste, dann die Nummerntaste der Preset Position und schließlich
die Enter Taste drücken, um die gewünschte Preset Position anzufahren.
Festlegen einer Preset Position
Fahren Sie mit dem Joystick die Position an, die Sie als Preset definieren möchten und drücken Sie Shift + Position.
Tragen Sie die gewünschte Preset Positionsnummer ein (1~192) und drücken Sie die Enter Taste, um die Position zu
speichern. Bis zu 192 Positionen können als Preset Position definiert werden.
4-29
Die folgenden Preset Positionen sind für spezielle Funktionen reserviert:
33 => 180° Drehung
34 => Anfahren der HOME Position (wenn die HOME Position über das EVF Bedienteil eingestellt wurde)
88 => manuelle Einstellung Tag-(Farb-)Modus, nicht aktiv bei Menüeinstellung 5. DAY/NIGHT -> AUTO
89 => manuelle Einstellung Nacht-(s/w-)Modus, nicht aktiv bei Menüeinstellung 5.DAY/NIGHT -> AUTO
92 => Einstellen des linken Endstopps (Position A)
93 => Einstellen des rechten Endstopps (Position B)
96 => Scanstopp
97=> Start der Preset Tour T01A
98 => Framescan (60° / Schritt)
Die werkseitig eingestellte Geschwindigkeit 32 kann über das EVF Bedienteil mit der Tastenkombination
Shift + A.Pan verändert werden.
Die werkseitig eingestellte Umschaltzeit an Position A oder B von 2 Sekunden kann über das EVF
Bedienteil mit der Tastenkombination Set + A.Pan verändert werden.
99 => Autopan (A-B Autopan oder 360° Drehung ohne Endanschlag, abhängig von der Einstellung in
Menüpunkt 22 – Motion)
Die werkseitig eingestellte Geschwindigkeit 32 kann über das EVF Bedienteil mit der Tastenkombination
Shift + A.Pan verändert werden.
Parameter der Preset Positionen
Drücken Sie Set + Position, um die Preset Positionsparameter einzustellen. Stellen Sie Anfahrgeschwindigkeit (1~239),
Umschaltzeit (1~239 Sekunden) und den Positionsnamen ein. Verwenden Sie den Joystick zur Eingabe des Namens:
rechts/links für nächste/vorherige Stelle, aufwärts/abwärts zur Einstellung der alphanumerischen Zeichen. Die
verfügbaren alphanumerischen Zeichen sind 0~9, A~Z, &, ?, !, :, ‘, ., ,, /, -, sowie das Leerzeichen.
Preset Position löschen:
Drücken Sie Clr + Position, um eine Preset Position zu löschen. Tragen Sie die zu
löschende Positionsnummer ein und drücken Sie Enter.
Tourmodus
Im Tourmodus können bis zu 16 Touren mit jeweils 16 Preset Positionen sowie 1 Pattern (frei programmierbarer
Bewegungsablauf ohne Prestpositionen) mit 1 Minute Länge eingestellt werden.
Einwege-Tourmodus:
Drücken Sie Tour, um in den Tourmodus zu wechseln. Tragen Sie die Tournummer ein,
die gefahren werden soll und drücken Sie Enter, um die Tour zu starten. Bevor Sie eine
Tour fahren können, muss die Tour programmiert sein.
Programmierung einer
Einwege-Tour:
Drücken Sie Set + Tour, um eine Einwege-Tour festzulegen. Tragen Sie die Nummern der
Preset Positionen ein, die auf der Tour angefahren werden sollen (die Preset Positionen
müssen vorab bereits definiert sein). Wenn alle Preset Positionen eingegeben sind,
drücken Sie Stop, um die Tour abzuschließen und Enter, um die Tour zu speichern.
Zweiwege-Tourmodus:
Drücken Sie Shift + Tour, um eine Zweiwege-Tour zu fahren. Tragen Sie die Tournummer
ein, die gefahren werden soll und drücken Sie Enter, um die Tour zu starten. Bevor Sie
4-30
eine Tour fahren können, muss die Tour programmiert sein..
Anmerkung: Der Unterschied zwischen dem Einwege-Tourmodus und dem Zweiwege-Tourmodus liegt in dem
unterschiedlichen Rückkehrmodus. Beispiel: Es gibt eine Tour mit 3 Preset Positionen 1, 2 und 3. Im
Einwege-Tourmodus fährt die Kamera die Tour 1•2•3•1•2•3, im Zweiwege-Tourmodus fährt die Kamera die Tour
1•2•3•2•1.
Pattern starten:
Drücken Sie Tour, um in den Tourmodus zu wechseln. Tragen Sie "0" ein und drücken
Sie Enter. Bevor das Schema gestartet werden kann, muss ein Pattern programmiert
sein.
Pattern programmieren:
Drücken Sie Set + Tour +
0
+ Enter, um ein Pattern zu programmieren. Alle
PTZ Bewegungen innerhalb max. 1 Minute werden nun aufgezeichnet. Beenden Sie
die Patternprogrammierung mit Stop . Nach 1 Minute wird die Aufzeichnungsfunktion
automatisch gestoppt.
Verknüpfung Alarm mit Position / Tour
EPTZ 3000 verfügt über 4 Alarmeingänge, die bei Auslösung eines Alarms mit einer Position oder Tour verknüpft
werden können.
Alarmverknüpfung
einstellen:
Drücken Sie F1, um eine Alarmverknüpfung einzustellen. Tragen Sie die Alarmnummer
ein und drücken Sie Enter. Verwenden Sie den Joystick (aufwärts/abwärts), um eine
Position oder Tour auszuwählen, tragen Sie die Positions- oder Tournummer ein und
drücken Sie Enter, um die Alarmverknüpfung zu bestätigen.
Alarmverknüpfung
löschen:
Drücken Sie Clr + F1, um eine an eine Position / Tour gekoppelte Alarmverknüpfung
zu löschen.
4.2. Funktionalität im Pelco-D Modus
EPTZ 3000 verfügt auch im Pelco-D Modus über Standard Speed Dome Funktionalität.
Die Basisfunktionen wie PTZ, Presetspeicherung und –Aufruf ähneln den Funktionen des EverFocus Protokolls.
Die wichtigsten Einschränkungen: - nur eine Preset Tour ist verfügbar (T01A)
- Programmierung einer Schematour ist nicht möglich
Einige Funktionen erfordern besondere Vorgänge:
Bildschirmmenü (OSD)
OSD aufrufen:
"Programm Preset 95" (mit EKB500: SHIFT+PRESET > 95 > ENTER )
ENTER im OSD:
IRIS OPEN (mit EKB500: IRIS +)
OSD verlassen:
IRIS CLOSE (mit EKB500: IRIS -)
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PRESET TOUR
Die Tour T01A ist im Pelco-D Modus die einzig verfügbare Tour. Programmierung der Tour T01A erfolgt über
das Bildschirmmenü.
Preset Tour starten:
PRESET > 97 > ENTER
Preset Tour beenden: beliebiger PTZ Befehl
AUTOPAN
EPTZ 3000 verfügt über 2 Autopan Modi, abhängig von den Einstellungen im Bildschirmmenü (Menüpunkt 22 –
MOTION).
Autopan mit 2 Scanpunkten (OSD Menüpunkt 22 MOTION: ON): Drücken Sie PRESET>99>ENTER, um in den
Autopan Modus zu schalten. Tragen Sie die Autopan Geschwindigkeit ein (1~239) und drücken Sie Enter, um Autopan
zu starten.
Einstellung der Endanschläge rechts / links:
Preset 92
=>
Linken Endanschlag (Position A) einstellen
Preset 93
=>
Rechten Endanschlag (Position B) einstellen
360° Autopan (OSD Menüpunkt 22 MOTION: OFF): Drücken Sie Preset>99>Enter, um in den 360° Autopan Modus
zu schalten. Tragen Sie die 360° Autopan Geschwindigkeit ein (1~239). Die Kamera dreht automatisch um 360° ohne
Neigung.
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Zusammenfassung der verfügbaren Befehle im Pelco-D Modus
Preset
Funktion
33
180° Drehung
34
Anfahrt der HOME Position (wenn HOME Position über das EKB 500 Bedienteil eingestellt
wurde)
88
Manuelle Einstellung Tag-(Farb-)Modus, nicht aktiv bei Menüeinstellung 5.DAY/NIGHT -> AUTO
89
Manuelle Einstellung Nacht-(s/w-)Modus, nicht aktiv bei Menüeinstellung 5.DAY/NIGHT -> AUTO
(save) 92
Einstellung linker Endanschlag (Position A)
(save) 93
Einstellung rechter Endanschlag (Position B)
(save) 95
Bildschirmmenü aufrufen
96
Scan stoppen
97
Preset Tour T01A starten
98
Framescan (60° / Schritt)
Die werkseitig eingestellte Geschwindigkeit 32 kann über das EVF Bedienteil mit
Tastenkombination Shift + A.Pan verändert werden.
Die werkseitig eingestellte Umschaltgeschwindigkeit von 2 Sek. an Pos. A oder B kann über das
EVF Bedienteil mit Tastenkombination Set + A.Pan verändert werden.
99
Autopan (A-B Autopan oder 360° Drehung ohne Endanschlag, abhängig von der Einstellung
unter Menüpunkt 22 - Motion)
Die werkseitig eingestellte Geschwindigkeit 32 kann über das EVF Bedienteil mit
Tastenkombination Shift + A.Pan verändert werden.
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