Benutzerhandbuch MAXDATA PLATINUM 400 IR M6

MAXDATA PLATINUM 400 IR M6
Benutzerhandbuch
2
Inhalt
Inhalt
1 Einrichten des Systems
5
Sicherheitshinweise ................................................................................................................................5
Serverstandort ....................................................................................................................................5
Warnhinweise zu Arbeiten am System ..............................................................................................6
Warnhinweise zur Rack-Montage ......................................................................................................6
Einschalten des Systems ........................................................................................................................7
2 Merkmale des Mainboards
9
Position der Anschlüsse und Steckbrücken ..........................................................................................11
Konfigurationsjumper ............................................................................................................................12
Anschlüsse auf der Rückseite ...............................................................................................................13
Hardwarevoraussetzungen ....................................................................................................................14
Arbeitsspeicher ................................................................................................................................14
3 Hardwareinstallationen und Upgrades
15
Bevor Sie beginnen ...............................................................................................................................15
Benötigte Materialien und Werkzeuge .............................................................................................15
Ein- und Ausbauen von Speichermodulen .............................................................................................15
Installieren von DIMMs ....................................................................................................................15
Austauschen der Sicherungsbatterie ....................................................................................................17
4 Server-Dienstprogramme
19
Verwenden des BIOS Setup-Dienstprogramms ....................................................................................19
Starten des Setup.............................................................................................................................19
Wenn Sie nicht auf das Setup zugreifen können .............................................................................19
Setup-Menüs ....................................................................................................................................19
Aufrufen des Menüs für die Startoptionen ............................................................................................21
Löschen des CMOS ..............................................................................................................................21
Systemkonfiguration für integrierten Serial ATA RAID ..........................................................................22
Konfiguration des BIOS ....................................................................................................................22
Erstellen eines RAID-Sets ................................................................................................................22
Laden des RAID-Treibers .................................................................................................................22
5 Richtlinien und Konformitätshinweise
23
Richtlinienkonformität des Produkts .....................................................................................................23
Konformität des Produkts mit Sicherheitsrichtlinien ........................................................................23
EMV-Konformität des Produkts ........................................................................................................23
Sicherheitsprüfzeichen des Produkts ...............................................................................................23
Hinweise zur elektromagnetischen Verträglichkeit ...............................................................................23
Europa (CE-Konformitätserklärung) ..................................................................................................23
MAXDATA PLATINUM 400 IR M6
3
Abbildungen
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
Ansicht von vorn ...............................................................................................................................7
Position der Anschlüsse und Komponenten auf dem Mainboard ...................................................11
Konfigurationsjumper ......................................................................................................................12
Anschlüsse auf der Rückseite .........................................................................................................13
Installieren von DIMMs ...................................................................................................................15
Entfernen der Batterie .....................................................................................................................18
Löschen des CMOS ........................................................................................................................21
Tabellen
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
4
Funktionsübersicht ............................................................................................................................9
Anschlüsse und Komponenten des Mainboards .............................................................................11
Konfigurationsjumper ......................................................................................................................12
Anschlüsse auf der Rückseite .........................................................................................................13
Netzwerk-LEDs ...............................................................................................................................13
Tastaturbefehle ...............................................................................................................................20
Produktprüfzeichen .........................................................................................................................23
Inhalt
1 Einrichten des Systems
Sicherheitshinweise
Serverstandort
Beachten Sie beim Einrichten des Computers folgende, für einen zweckmäßigen und sicheren Einsatz
wichtigen Hinweise:
! VORSICHT
Die Umgebungstemperatur des Systems muss den in Büroräumen üblichen Temperaturen
entsprechen. Räume mit einer Luftfeuchtigkeit von über 70 % sowie staubige und schmutzige
Bereiche sind nicht geeignet. Der Server darf keinesfalls Temperaturen von über +30 °C oder unter
+10 °C ausgesetzt werden.
! VORSICHT
Betreiben Sie das System nur mit montierter Gehäuseabdeckung, um einen korrekten Luftstrom und
eine einwandfreie Kühlung zu gewährleisten.
! VORSICHT
Stellen Sie sicher, dass die Anschlusskabel zu Peripheriegeräten nicht zu straff gespannt sind.
! VORSICHT
Stellen Sie sicher, dass alle Netz- und Anschlusskabel so gelegt sind, dass sie keine Stolpergefahr
darstellen.
! VORSICHT
Daten, die auf der Serverfestplatte oder einer Diskette gespeichert werden, sind dort als magnetische
Informationen abgelegt. Stellen Sie sicher, dass diese Informationen nicht durch magnetische oder
elektromagnetische Felder beschädigt werden.
! VORSICHT
Da die im Computer befindliche Elektronik durch Stöße beschädigt werden kann, sollte auf der
Standfläche des Servers kein mechanisches Gerät aufgestellt werden. Das ist besonders bei der
Verwendung von Anschlagdruckern wichtig, deren Vibrationen zu Beschädigungen der Festplatte
führen können.
! VORSICHT
Gefahren durch Betrieb, Geräte und Kabel: Strom-, Telefon- und Kommunikationskabel können
elektrische Gefahrenquellen darstellen. Schalten Sie vor dem Öffnen des Gehäuses den Server aus,
und trennen Sie das Netzkabel sowie an den Server angeschlossene Telekommunikationssysteme,
Netzwerke und Modems. Anderenfalls kann es zur Verletzungen oder Sachschäden kommen.
! VORSICHT
Schutz gegen elektrostatische Entladung (ESD): Elektrostatische Entladungen können zur Beschädigung
von Festplatten, Mainboard und anderen Komponenten führen. Es wird daher empfohlen, alle in Kapitel
3 beschriebenen Arbeiten nur an einem elektrostatisch abgeschirmten Arbeitsplatz auszuführen. Steht
ein solcher Arbeitsplatz nicht zur Verfügung, erzielen Sie einen gewissen Schutz vor elektrostatischen
Entladungen durch Tragen einer Antistatik-Manschette, die Sie während der Arbeit zur Erdung an
einem beliebigen unlackierten Metallteil des Servers befestigen.
! ACHTUNG
Für eine vollständige Trennung des Servers vom Stromnetz muss das Netzkabel aus der Steckdose
gezogen werden.
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Warnhinweise zu Arbeiten am System
! VORSICHT
Beachten Sie bei allen Arbeiten im Gehäuseinneren die folgenden Sicherheitsanweisungen, um
Verletzungen und Beschädigungen zu vermeiden:
•
Schalten Sie alle an das Produkt angeschlossenen Peripheriegeräte aus.
•
Schalten Sie das System durch Drücken des Netzschalters aus.
•
Trennen Sie das Gerät vom Netzstrom, indem Sie alle Netzkabel vom System bzw. den
Steckdosen trennen.
•
Trennen Sie alle Kabel und alle an das System angeschlossenen Telekommunikationsleitungen.
•
Bewahren Sie alle Schrauben und anderen Befestigungselemente gut auf, wenn Sie die
Gehäuseabdeckung entfernen. Schließen Sie nach dem Ende der Wartungsarbeiten das
Gehäuse mit den Originalschrauben und -befestigungselementen.
•
Öffnen Sie das Netzteil nicht. Das Netzteil enthält keine wartungsfähigen Teile. Schicken Sie
das Gerät für Wartungsarbeiten an den Hersteller zurück.
•
Schalten Sie den Server aus und trennen Sie alle Netzkabel, bevor Sie Komponenten einbauen
oder ersetzen. Einzige Ausnahme sind Hot-Plug-Komponenten.
•
Trennen Sie vor dem Herausnehmen/Austauschen von Hot-Plug-Netzteilen das Netzkabel vom
Netzteil.
! VORSICHT
Auch nach dem Ausschalten des Servers können Prozessoren und Kühlkörper noch heiß sein. Lassen
Sie das System abkühlen, bevor Sie das Gehäuse öffnen. Ausnahmen gelten für das Austauschen
von Hot-Plug-Komponenten. Achten Sie beim Entfernen/Austauschen von Hot-Plug-Komponenten
darauf, keine erhitzten Komponenten zu berühren.
! VORSICHT
Vermeiden Sie jede Berührung mit rotierenden Lüfterflügeln. Bei Berührung kann es zu Verletzungen
kommen. Wenn Ihr System mit einem Schutzgitter über dem Lüfter geliefert wird, nehmen Sie Ihr
System nur in Betrieb, wenn das Schutzgitter korrekt befestigt ist.
Warnhinweise zur Rack-Montage
Racks müssen sachgerecht verankert sein, um ein Umkippen beim Herausziehen von Geräten zu
verhindern. Racks müssen entsprechend den Anweisungen des Herstellers aufgebaut werden.
Bestücken Sie Racks von unten nach oben, wobei die schwersten Geräte unten eingebaut werden
sollten.
Ziehen Sie immer nur ein Gerät aus dem Rack heraus.
Sie müssen für die gesamte Rack-Einheit einen Netztrennschalter einrichten. Dieser Netztrennschalter
muss leicht zugänglich und mit einer Kennzeichnung versehen sein, die besagt, dass über diesen
Schalter die Stromzufuhr zur gesamten Einheit gesteuert wird, und nicht nur die der Server.
Um Stromschläge zu vermeiden, müssen sowohl das Rack als auch jedes installierte Gerät mit einer
angemessenen Erdung versehen werden.
6
Einrichten des Systems
Einschalten des Systems
An der Vorderseite des Gehäuses befinden sich die wichtigsten Steuerelemente wie Netzschalter,
Reset-Taste und HDD-LED-Anzeigen. Drücken Sie zum Einschalten des Servers einmal kurz auf den
Netzschalter.
�
�
�
�
�
�
�
�
�
�
Abbildung 1. Ansicht von vorn
A.
Aktivitätsanzeigen für die
Festplatten
F.
Betriebsanzeige
B.
USB-2.0-Anschluss
G.
Fehlfunktionsanzeige
C.
Reset-Taste
H.
Aktivitätsanzeigen für die
Netzwerkkarten 1
D.
Stummtaste für Lüfteralarm
I.
Aktivitätsanzeigen für die
Netzwerkkarten 2
E.
Aktivitätsanzeige der
Systemfestplatte
J.
Netzschalter
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8
2 Merkmale des Mainboards
Dieses Kapitel dient zur Beschreibung der Hauptmerkmale des Mainboards.
In Tabelle 1 sind die wichtigsten Merkmale des Mainboards zusammengefasst.
Tabelle 1. Funktionsübersicht
Merkmal
Beschreibung
Prozessor
• Unterstützung von einem Intel® Pentium® D-, Pentium® 4- oder
Celeron® D-Prozessor (LGA775 Package)
• Unterstützung von Intel® Dual Core
• Unterstützung der Intel® Hyper-Threading-Technologie
• Unterstützung der Intel® Extended Memory System 64-Technologie
(EM64T)
Arbeitsspeicher
• Vier DIMM-Sockel mit Unterstützung für 400/533/667 MHz DDR2DIMMs
• 4,2 GB/s oder 8,4 GB/s Datenbandbreite pro Kanal im Dual ChannelModus bei DDR2 667 MHz
• Unterstützung von bis zu zwei DDR2-Kanälen für insgesamt vier
DIMMs (zwei DIMMs pro Kanal) und bis zu 8 GB Speicherkapazität
Intel® E7230
Chipsatzkomponenten
• Intel® E7520 MCH Memory Controller Hub
• Intel® ICH7R I/O Controller
• In-Order Queue-Tiefe 12
I/O-Controller
Super-I/O: SMsC* LP47M182NR
Externe Anschlüsse:
• PS/2-Anschlüsse für Tastatur und Maus
• Ein serieller RJ45-Anschluss B
• Zwei RJ45-Netzwerkanschlüsse für Verbindungen mit
10/100/1000 Mbit/s
• Zwei USB 2.0-Anschlüsse
Interne Anschlüsse:
• Eine USB-Steckbrücke für zwei USB 2.0-Anschlüsse
• Eine serielle DH10-Steckbrücke A
• Zwei SATA-150-Anschlüsse mit integrierter RAID 0/1-Unterstützung
• Ein ATA-100-Anschluss
• Eine SSI-konforme Steckbrücke (34-polig) auf dem Bedienfeld
Grafik
Integrierter, eigenständiger ATI ES1000 Grafikchip mit Unterstützung von Standard-SVGA-Treibern für analoge Monitore. GrafikSubsystem mit 16 MB dediziertem Speicher zur Unterstützung des
integrierten Bildschirm-Controller
Mainboard-I/OSubsystem
Fünf unabhängige PCI-Busse:
• Segment A – Zwei universelle 32-bit/33-MHz PCI-Steckplätze (3,3 V)
für PCI-Erweiterungskarten mit voller Baulänge (5 V-Karten werden
nicht unterstützt) und ein integrierter Intel® 10/100/1000 82541PI
Gigabit Ethernet-Controller (entspricht PCI-Spezifikation Rev. 2.3)
• Segment B – Ein x1 PCI Express-Anschluss in Form eines einzelnen
x4 PCI Express-Steckplatzes mit Unterstützung für x1/x2/x4 PCI
Express-Erweiterungskarten
• Segment C – Ein x1 PCI Express-Anschluss in Form eines
integrierten Intel® 10/100/1000 82573E Gigabit Ethernet-Controller
• Segment D – Ein x4 PCI Express-Anschluss in Form eines einzelnen
x8 PCI Express-Steckplatzes mit Unterstützung für x1/x2/x4/x8 PCI
Express-Erweiterungskarten
• Segment E – Ein x8 PCI Express-Anschluss in Form eines einzelnen
x8 PCI Express-Steckplatzes mit Unterstützung für x1/x2/x4/x8 PCI
Express-Erweiterungskarten
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Tabelle 1. Funktionsübersicht (Fortsetzung)
10
Merkmal
Beschreibung
Festplatte
• Ultra ATA/100-Unterstützung: Ein IDE-Kanal für bis zu zwei
Laufwerke
• SATA-Unterstützung: Vier unabhängige SATA-Anschlüsse für
Übertragungsraten von jeweils bis zu 1,6 GB/s (150 MB/s)
Lüfter
• Zwei universelle 3-polige Lüfteranschlüsse
• Zwei universelle 4-polige Lüfteranschlüsse
• Ein 4-poliger Prozessorlüfteranschluss
Merkmale des Mainboards
Position der Anschlüsse und Steckbrücken
In Abbildung 2 sind die Positionen der wichtigsten Komponenten des Mainboards dargestellt.
AB
C D
E
F GH
I
J
K
L
M
N
O
P
HH
GG
FF
EE
DD
CC
BB
AA Z Y
X
W
V UT S
R
Q
Abbildung 2. Position der Anschlüsse und Komponenten auf dem Mainboard
Tabelle 2. Anschlüsse und Komponenten des Mainboards
Bezeichung
Beschreibung
Bezeichung Beschreibung
A.
Gehäuseschutzanschluss
R.
Speicherbank 1
B.
PCI-Steckplatz 1 (32 Bit / 33 MHz)
S.
Hauptnetzanschluss
C.
PCI-Steckplatz 2 (32 Bit / 33 MHz)
T.
Hardwaremanagement-Controller
D.
PCI Express* x4-Steckplatz 3
(x1 Lane)
U.
Systemlüfter 4
E.
PCI Express* x8-Steckplatz 4
(x4 Lane)
V.
PATA IDE-Anschluss
F.
PCI Express* x8-Steckplatz 5
(x8 Lane)
W.
Systemlüfter 3
G.
Batterie
X.
Anschluss für Diskettenlaufwerk
H.
Prozessor-Sockel
Y.
SCSI-LED-Anschluss
I.
Netzwerkanschluss 1 und
USB 1-2
Z.
SATA-Anschluss 3
J.
Netzwerkanschluss 2
AA.
SATA-Anschluss 2
K.
Serieller Anschluss A und
Monitoranschluss
BB.
Jumper zum Löschen des CMOS
L.
PS/2-Anschlüsse für Tastatur und
Maus
CC.
Anschluss für Bedienfeld
M.
Systemlüfter 1
DD.
SATA-Anschluss 1
N.
Systemlüfter 2
EE.
SATA-Anschluss 0
O.
2x4 Prozessoranschluss
FF.
Externer USB-Anschluss
P.
Prozessorlüfter
GG.
CMOS-Konfigurationsjumper
Q.
Speicherbank 2
HH.
HSBP-Anschluss
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Konfigurationsjumper
Die Position der Konfigurationsjumper ist in Abbildung 3 dargestellt.
CMOS-Konfigurationsjumper (J9H3)
A
3
2
Konfiguration
Normal
Aus – Wiederherstellung
Jumper zum Löschen
des CMOS (J9G3)
B
3
2
Löschen
Normal
Abbildung 3. Konfigurationsjumper
Tabelle 3. Konfigurationsjumper
12
Jumpername
Was beim Neustart des Systems passiert ...
CMOS-Konfiguration
Im Normalbetrieb sollten die Pins 1 und 2 überbrückt sein.
Falls die Pins 2 und 3 überbrückt sind, wird ein Konfigurationsmenü geöffnet, das nur bei dieser Jumpereinstellung
verfügbar ist. Diese Pins sollten im Normalbetrieb NICHT
überbrückt sein.
Wenn der Jumper entfernt wird, versucht das System, das
BIOS durch Laden des BIOS-Codes von einer Diskette in
die Flash-Einheit wiederherzustellen. Dies wird in der Regel
verwendet, wenn der BIOS-Code beschädigt wurde. Dieser
Jumper sollte im Normalbetrieb NICHT entfernt werden.
Löschen des CMOS
Im Normalbetrieb sollten die Pins 1 und 2 überbrückt sein.
Falls die Pins 2 und 3 überbrückt wurden, werden die CMOSEinstellungen beim nächsten Neustart zurückgesetzt. Diese
Pins sollten im Normalbetrieb NICHT überbrückt sein.
Merkmale des Mainboards
Anschlüsse auf der Rückseite
E
B
A
D
C
F
Abbildung 4. Anschlüsse auf der Rückseite
Abbildung 4. Anschlüsse auf der Rückseite
Bezeichnung Beschreibung
Bezeichnung
Beschreibung
A.
PS/2-Anschlüsse für Tastatur D.
und Maus
Netzwerkanschluss 2
(10/100/1000 Mbit/s)
B.
Serieller Anschluss A
E.
Netzwerkanschluss 1
(10/100/1000 Mbit/s)
C.
Monitor
F.
USB 1-2
Durch die Netzwerk-LEDs auf der rechten und linken Seite der Netzwerkanschlüsse werden folgende
Zustände angezeigt.
Tabelle 5. Netzwerk-LEDs
LED
LED-Status
Beschreibung
Links
Aus
Keine Netzwerkverbindung
Gelb, durchge- Netzwerkverbindung vorhanden
hend leuchtend
Rechts
Gelb blinkend
Sende-/Empfangsaktivität
Aus
Verbindung mit 10 Mbit/s (wenn rechte LED
leuchtet oder blinkt)
Gelb, durchge- Verbindung mit 100 Mbit/s
hend leuchtend
Grün, durchge- Verbindung mit 1.000 Mbit/s
hend leuchtend
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13
Hardwarevoraussetzungen
Um Schwierigkeiten beim Einbau und mögliche Beschädigungen der Platine zu vermeiden, muss das
System die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllen.
Arbeitsspeicher
Die Serverplatine ist mit vier DIMM-Sockeln ausgestattet. Es sind zwei Kanäle nutzbar, Kanal A und
Kanal B. Zu Kanal A gehören die DIMMs 1A und 2A. Zu Kanal B gehören die DIMMs 1B und 2B.
Es muss mindestens ein DIMM mit 256 MB in Sockel 1A installiert werden. In diesem Fall arbeitet
das System im Single-Channel-Modus. Um optimale Leistung und Dual-Channel-Betrieb zu
ermöglichen, müssen mindestens zwei DIMMs in den Sockeln 1A und 1B installiert sein. Im Falle
einer Installation mehrerer DIMMs müssen diese immer paarweise und nach folgendem Schema
eingesetzt werden:
•
DIMM 1A und DIMM 1B: Diese beiden Sockel müssen zuerst bestückt werden.
•
DIMM 2A und DIMM 2B: Diese beiden Sockel müssen bei Verwendung von insgesamt vier
DIMMs zusätzlich zu DIMM 1A und DIMM 1B bestückt werden.
DIMMs müssen den folgenden Anforderungen entsprechen:
•
DDR2 400/533/667, ungepufferte DDR2-DIMM-Module
•
DIMM-Organisation: x72 ECC oder x64 Nicht-ECC
•
Pinanzahl: 240
•
DIMM-Kapazität: 256 MB, 512 MB, 1 GB und 2 GB
•
Serielles PD: JEDEC Rev. 2.0
•
Serielles PD: JEDEC Rev. 2.0
•
Schnittstelle: SSTL2
Für den Dual-Channel Dynamic Paging-Modus müssen folgende Anforderungen erfüllt sein:
•
Zwei identische DIMMs in DIMM_1A und DIMM_1B
•
Vier identische DIMMs (je ein DIMM pro Sockel)
Die Installation von lediglich drei DIMMs wird nicht unterstützt. Verwenden Sie nur DIMMs derselben
Art und Geschwindigkeit. Die Verwendung identischer Speichermodule wird empfohlen.
14
Merkmale des Mainboards
3 Hardwareinstallationen und Upgrades
Bevor Sie beginnen
Beachten Sie vor Inbetriebnahme des Servers die Sicherheitshinweise am Anfang dieses
Handbuchs.
Benötigte Materialien und Werkzeuge
•
Kreuzschlitz-Schraubendreher (Größen 1 und 2)
•
Spitzzange
•
Antistatik-Manschette und leitende Schaumstoffunterlage (empfohlen)
Ein- und Ausbauen von Speichermodulen
Die DIMMs sind auf der Platine ausgehend vom Platinenrand als DIMM_2B, DIMM_1B, DIMM_2A
und DIMM_1A gekennzeichnet. Sockel DIM_1A liegt dabei am nächsten zum Prozessor. Angaben
zu den Speicheranforderungen und –optionen finden Sie unter „Arbeitsspeicher“.
Installieren von DIMMs
So installieren Sie DIMMs:
1. Beachten Sie die unter „Sicherheitshinweise“ beschriebenen Sicherheits- und ESD-Hinweise.
2. Schalten Sie alle mit dem Server verbundenen Peripheriegeräte aus. Schalten Sie den Server
aus.
3. Ziehen Sie das Netzkabel vom Server ab.
4. Öffnen Sie das Gehäuse.
Bank 2
Bank 1
5. Stellen Sie die Lage der DIMM-Sockel fest (siehe Abbildung 5).
C
D
A
B
DIMM 1A1A
DIMM
Socket
Sockel
DIMM
DIMM 2B2B
Socket
Sockel
DIMM
DIMM2A2A
Sockel
Socket
DIMM
DIMM1B1B
Sockel
Socket
Abbildung 5. Installieren von DIMMs
MAXDATA PLATINUM 400 IR M6
15
6. Drücken Sie die Halteklammern an den Enden der DIMM-Sockel nach außen (siehe Buchstabe
„A“ in Abbildung 5).
7. Nehmen Sie das DIMM aus der antistatischen Verpackung. Berühren Sie das DIMM dabei nur
an den Kanten.
8. Richten Sie das DIMM über dem Sockel aus. Bringen Sie die Einkerbung an der unteren
Seite des Moduls mit der entsprechenden Markierung am DIMM-Sockel zur Deckung (siehe
Buchestabe „B“ in Abbildung 5).
9. Führen Sie die Unterkante des DIMM in den Sockel ein (siehe Buchstabe „C“ in Abbildung 5).
10. Drücken Sie das DIMM senkrecht von oben in den Sockel, bis die Halteklammern einrasten.
Achten Sie darauf, dass die Klammern korrekt eingerastet sind (siehe Buchstabe „D“ in
Abbildung 5).
11. Schließen Sie das Servergehäuse, und verbinden Sie den Netzstecker wieder mit dem Server.
16
Hardwareinstallationen und Upgrades
Austauschen der Sicherungsbatterie
Eine Lithium-Batterie versorgt die Systemuhr auf der Serverplatine bis zu zehn Jahre lang mit Strom. Bei
Nachlassen der Batteriespannung sind die im CMOS-RAM der Systemuhr gespeicherten Einstellungen
(z. B. Datum und Uhrzeit) möglicherweise falsch. Wenden Sie sich an den Kundendienst oder Ihren
Händler, um eine Liste zugelassener Ersatzbatterien zu erhalten.
! WARNUNG
Wenn eine ungeeignete Batterie eingesetzt wird oder die Batterie falsch eingesetzt wird,
besteht Explosionsgefahr. Ersetzen Sie verbrauchte Batterien nur durch Batterien gleichen
oder äquivalenten Typs, der vom Hersteller empfohlen wurde. Entsorgen Sie die verbrauchte
Batterie entsprechend den Anweisungen des Herstellers.
! WARNING
Danger of explosion if battery is incorrectly replaced. Replace only with the same or equivalent
type recommended by the equipment manufacturer. Discard used batteries according to
manufacturer’s instructions.
! AVERTISSEMENT
Danger d’explosion en cas de remplacement incorrect de la pile. Remplacez-la uniquement
par une pile du même type ou d’un type équivalent recommandé par le fabricant. Mettez au
rebut les piles usagées en vous conformant aux instructions du fabricant.
! OSTRZEŻENIE
Nieprawidłowa wymiana baterii grozi eksplozją. Wymieniać tylko na taki sam lub
równoważny typ, zalecany przez producenta. Zużyte baterie utylizować zgodnie z instrukcjami
producenta.
! ADVARSEL
Lithiumbatteri - Eksplosionsfare ved fejlagtig håndtering. Udskiftning må kun ske med batteri
af samme fabrikat og type. Levér det brugte batteri tilbage til leverandøren.
! ADVARSEL
Lithiumbatteri - Eksplosjonsfare. Ved utskifting benyttes kun batteri som anbefalt av
apparatfabrikanten. Brukt batteri returneres apparatleverandøren.
! VARNING
Explosionsfara vid felaktigt batteribyte. Använd samma batterityp eller en ekvivalent typ
som rekommenderas av apparattillverkaren. Kassera använt batteri enligt fabrikantens
instruktion.
! VAROITUS
Paristo voi räjähtää, jos se on virheellisesti asennettu. Vaihda paristo ainoastaan laitevalmistajan
suosittelemaan tyyppiin. Hävitä käytetty paristo valmistajan ohjeiden mukaisesti.
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17
So tauschen Sie die Batterie aus:
1. Beachten Sie die unter „Sicherheitshinweise“ beschriebenen Sicherheits- und ESD-Hinweise.
2. Schalten Sie alle mit dem Server verbundenen Peripheriegeräte aus. Schalten Sie den Server
aus.
3. Ziehen Sie das Netzkabel vom Server ab.
4. Entfernen Sie die Serverabdeckung, und stellen Sie die Lage der Batterie fest.
5. Lösen Sie die Halterung der Batterie (siehe Abbildung 6).
6. Entnehmen Sie die Batterie aus der Halterung.
Abbildung 6. Entfernen der Batterie
7. Entsorgen Sie die Batterie gemäß den gesetzlichen Bestimmungen Ihres Landes.
8. Nehmen Sie die neue Lithium-Batterie aus der Verpackung, und setzen Sie sie unter
Beachtung der korrekten Polarität in die Batteriehalterung ein.
9. Schließen Sie das Gehäuse.
10. Führen Sie das Setup aus, und stellen Sie die Systemuhr neu ein.
18
Hardwareinstallationen und Upgrades
4 Server-Dienstprogramme
Verwenden des BIOS Setup-Dienstprogramms
In diesem Abschnitt werden die Optionen des BIOS Setup-Dienstprogramms beschrieben, mit dessen
Hilfe Sie verschiedene Servereinstellungen ändern können. Sie können das BIOS-Setup mit oder
ohne Betriebssystem ausführen.
Starten des Setup
Sie können das BIOS-Setup zu verschiedenen Zeitpunkten aufrufen und starten:
•
Beim Starten des Servers, nach dem Speichertest des POST.
•
Wenn Sie den CMOS-Jumper auf der Serverplatine auf die Position „Clear CMOS“ (CMOS
löschen) gesetzt haben (aktiviert).
In den zwei oben genannten Fällen wird während des POST (Power On Self Test) folgende
Aufforderung angezeigt:
Press <F2> to enter SETUP (Drücken Sie F2, um das SETUP
aufzurufen)
In einem dritten Fall, wenn CMOS bzw. NVRAM beschädigt wurden, werden stattdessen die folgenden
Hinweise angezeigt:
Warning: CMOS checksum invalid (Warnung: CMOS-Prüfsumme
ungültig)
Warning: CMOS time and date not set (Warnung: CMOS-Zeit und
-Datum nicht eingestellt)
In diesem Fall werden die Standardwerte für das CMOS geladen, und ein Serverneustart wird
versucht.
Wenn Sie nicht auf das Setup zugreifen können
Wenn Sie nicht auf das BIOS-Setup zugreifen können, muss möglicherweise der CMOS-Speicher
gelöscht werden. Das Zurücksetzen des CMOS wird im Abschnitt „Löschen des CMOS“
beschrieben.
Setup-Menüs
Auf den Seiten des BIOS Setup-Menüs finden Sie verschiedene Optionen. Mit Ausnahme der
Optionen, bei denen lediglich automatisch konfigurierte Werte angezeigt werden, ist jeder Option ein
Auswahlfeld zugeordnet. Mit Hilfe der Auswahlfelder können Sie eigene Einstellungswerte festlegen,
falls Sie über die notwendigen Berechtigungen verfügen. Wenn ein Wert aus irgendeinem Grund
nicht geändert werden kann, ist das zugehörige Auswahlfeld gesperrt.
MAXDATA PLATINUM 400 IR M6
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Die in den BIOS Setup-Menüs verfügbaren Tastaturbefehle sind in Tabelle 6 dargestellt.
Tabelle 6. Tastaturbefehle
Taste
Beschreibung
F1
Hilfe: Durch Drücken von F1 wird in jedem beliebigen Menü das Hilfe-Fenster angezeigt.
←→
Mit der linken oder rechten Pfeiltaste kann zwischen den Seiten des Hauptmenüs
gewechselt werden. Die Tasten haben keine Wirkung, wenn ein Untermenü oder eine
Auswahlliste angezeigt wird.
↑
Vorheriges Element auswählen: Mit der Nach-oben-Taste kann in Auswahllisten das
vorhergehende Element gewählt werden. Durch Drücken der Eingabetaste wird das
ausgewählte Element aktiviert.
↓
Nächstes Element auswählen: Mit der Nach-unten-Taste kann in Auswahllisten das
nächste Element gewählt werden. Durch Drücken der Eingabetaste wird das ausgewählte Element aktiviert.
F5/-
Wert ändern: Mit der Minustaste (-) oder der Taste F5 kann der Wert eines ausgewählten
Elements auf den vorhergehenden Wert geändert werden. Auf diese Weise können alle
Werte von Auswahllisten nacheinander durchlaufen werden, ohne dass die gesamte
Liste angezeigt wird.
F6/+
Wert ändern: Mit der Plustaste (+) oder der Taste F6 kann der Wert eines ausgewählten
Elements auf den nächstmöglichen Wert geändert werden. Auf diese Weise können alle
Werte von Auswahllisten nacheinander durchlaufen werden, ohne dass die gesamte
Liste angezeigt wird. Auf japanischen Tastaturen mit 106 Tasten hat die Plustaste zwar
einen anderen Scancode als auf anderen Tastaturen, aber dennoch die gleiche Wirkung.
Eingabetaste
Befehl ausführen: Wenn das ausgewählte Element ein Untermenü ist, wird dieses mit
der Eingabetaste aktiviert. Wenn das ausgewählte Element ein Wertefeld hat, wird eine
Auswahlliste angezeigt. Bei mehrwertigen Elementen (wie Datum und Uhrzeit) wird
ein Teilfeld ausgewählt. Wenn eine Auswahlliste angezeigt wird, kann diese mit der
Eingabetaste wieder ausgeblendet und ein anderes Element im übergeordneten Menü
ausgewählt werden.
Esc
Beenden: Mit der Esc-Taste kann jedes beliebige Feld verlassen werden. Diese Taste
macht das Drücken der Eingabetaste rückgängig. Wenn die Esc-Taste gedrückt wird,
während Felder bearbeitet werden oder Elemente aus einem Menü ausgewählt sind,
wird das jeweils übergeordnete Menü aufgerufen. Bei Drücken der Esc-Taste in einem
Untermenü wird das zugehörige übergeordnete Menü aufgerufen. Bei Drücken der
Esc-Taste in einem Hauptmenü wird das Bestätigungsdialogfeld zum Beenden angezeigt. Sie werden aufgefordert, die vorgenommenen Änderungen zu bestätigen oder zu
verwerfen.
F9
Setup-Standardwerte: Wenn Sie die Taste F9 drücken, wird Folgendes angezeigt:
Setup Confirmation (Setup-Bestätigung)
Load default configuration now?
(Standardkonfiguration laden?)
[Yes] [No] (Ja/Nein)
Wenn Sie „Yes“ (Ja) auswählen und die Eingabetaste drücken, werden alle Einstellungen wieder auf die Standardwerte gesetzt. Wenn Sie „No“ (Nein) auswählen und die
Eingabetaste oder die Esc-Taste drücken, gelangen Sie zurück zu dem Element, an dem
Sie sich vor Drücken der Taste F9 befanden. Es werden keine Feldwerte geändert.
F10
Speichern und Beenden: Wenn Sie die Taste F10 drücken, wird Folgendes angezeigt:
Setup Confirmation (Setup-Bestätigung)
Save Configuration changes and exit now? (Geänderte
Konfiguration speichern und beenden?)
[Yes] [No] (Ja/Nein)
Wenn Sie „Yes“ (Ja) auswählen und die Eingabetaste drücken, werden alle Änderungen
gespeichert und das Setup wird beendet. Wenn Sie „No“ (Nein) auswählen und die
Eingabetaste oder die Esc-Taste drücken, gelangen Sie zurück zu dem Element, an dem
Sie sich vor Drücken der Taste F10 befanden. Es werden keine Feldwerte geändert.
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Server-Dienstprogramme
Aufrufen des Menüs für die Startoptionen
Drücken Sie beim Starten des Servers die Taste F10, um nach dem Speichertest des POST das Menü
für die Startoptionen aufzurufen.
In diesem Menü können Sie ein Startgerät unabhängig von der im BIOS festgelegten Startreihenfolge
auswählen.
Diese Auswahl betrifft nur den aktuellen Startvorgang.
Löschen des CMOS
Wenn Sie nicht auf das BIOS-Setup zugreifen können, muss das CMOS-RAM per Jumper zurückgesetzt
werden.
1. Schalten Sie das System aus, und ziehen Sie das Netzkabel ab.
2. Öffnen Sie das Servergehäuse.
3. Setzten Sie den Jumper wie im folgenden Diagramm gezeigt von der normalen
Betriebsposition (Pins 1 und 2) auf die Position zum Löschen des CMOS (Pins 2 und 3).
Jumper zum Löschen
des CMOS (J9G3)
3
2
Löschen
Normal
Abbildung 7. Löschen des CMOS
4. Schließen Sie das Netzkabel wieder an, und schalten Sie das System ein.
5. Schalten Sie das System aus, sobald Sie die Signaltöne hören. Ziehen Sie das Netzkabel ab.
6. Setzen Sie den Jumper zum Löschen des CMOS auf die ursprüngliche Position zurück (Pins 1
und 2).
7. Schließen Sie das Servergehäuse.
8. Schließen Sie das Netzkabel wieder an, und schalten Sie das System ein.
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Systemkonfiguration für integriertes Serial ATA RAID
Konfiguration des BIOS
1. Beachten Sie, dass Sie für diese Konfiguration mindestens zwei SATA-Festplatten benötigen.
2. Starten Sie das BIOS Setup, indem Sie während des POST (Power On Self Test) die Taste F2
drücken.
3. Wechseln Sie zu „Advanced“ – „Drive Configuration“, und aktivieren Sie „Configure SATA as
RAID“.
4. Speichern Sie Ihre Einstellungen mit F10.
Erstellen eines RAID-Sets
1. Nach dem Neustart wird die Statusmeldung des Embedded RAID Option ROM angezeigt:
Press <CTRL-E> to enter RAID Configuration Utility
Drücken Sie nun Strg-E, um das Konfigurationsprogramm der RAID Option ROM zu öffnen.
2. Wählen Sie im Managementmenü die Option 1 aus: „Configure“ (Konfigurieren). Wählen Sie
dann „Easy Configuration“ (Einfache Konfiguration).
3. Markieren Sie mit der Leertaste die Laufwerke, die im RAID-Array verwendet werden sollen,
und bestätigen Sie die Auswahl mit der Taste F10.
4. Drücken Sie im Fenster „Select Configurable Arrays“ (Konfigurierbare Arrays auswählen) die
Leertaste und F10.
5. Geben Sie die Eigenschaften des neuen RAID ein: RAID-Level, -Größe und -Stripe-Größe.
Bestätigen Sie die Einstellungen.
6. Drücken Sie Esc, um den Konfigurationsbildschirm zu verlassen, und speichern Sie die
Konfiguration.
7. Kehren Sie zum Managementmenü zurück, und initialisieren Sie das neue RAID.
Laden des RAID-Treibers
1. Starten Sie Microsoft® Windows®-Setup, indem Sie den Computer von der Microsoft®
Windows® Installations-CD starten.
2. Drücken Sie beim Start des Microsoft® Windows®-Setups die Taste F6, um SCSI- oder RAIDTreiber von Drittherstellern zu installieren. Legen Sie nach Aufforderung die Diskette mit dem
RAID-Treiber ein. Installieren Sie den Treiber des SATA RAID-Controller.
3. Installieren Sie Microsoft® Windows® vollständig, einschließlich aller notwendigen Treiber.
4. Installieren Sie die MegaIDESpy-Software mit Hilfe der Express Installer-CD / Deployment
Toolkit-CD, die mit dem Mainboard geliefert wurde. Sie können die Software auch aus dem
Internet herunterladen. Dies ermöglicht eine lokale Überwachung der RAID-Konfiguration.
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Server-Dienstprogramme
5 Richtlinien und Konformitätshinweise
Richtlinienkonformität des Produkts
Konformität des Produkts mit Sicherheitsrichtlinien
Der Server entspricht folgenden Sicherheitsrichtlinien:
•
EN 60950 (Europäische Union)
•
CE – Niederspannungsrichtlinie (73/23/EWG) (Europäische Union)
EMV-Konformität des Produkts
Der Server wurde getestet und erfüllt folgende Richtlinien zur elektromagnetischen Verträglichkeit
(EMV):
•
EN 55022 (Klasse A): Störstrahlungen und -spannungen (Europäische Union)
•
EN 55024 (Verträglichkeit) (Europäische Union)
•
CE – EMV-Richtlinie (89/336/EWG) (Europäische Union)
Sicherheitsprüfzeichen des Produkts
Dieses Produkt ist mit folgenden Produktprüfzeichen gekennzeichnet:
Tabelle 7. Produktprüfzeichen
CE-Prüfzeichen
Hinweise zur elektromagnetischen Verträglichkeit
Europa (CE-Konformitätserklärung)
Dieses Produkt wurde gemäß der Niederspannungsrichtlinie (73/23/EWG) und der EMV-Richtlinie
(89/336/EWG) überprüft und entspricht diesen Richtlinien. Dieses Produkt wurde mit dem CEPrüfzeichen versehen, um seine Konformität zu dokumentieren.
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