LS700
Benutzerhandbuch
NATIONAL
ACCREDITATION
OF CERTIFICATION
BODIES
BENUTZERHANDBUCH
APRICOT LS700
Adaptec ist ein eingetragenes Warenzeichen von Adaptec Inc.
Intel und Pentium ® II sind eingetragene Warenzeichen der Intel Corporation.
Microsoft, MS-DOS, Windows® und Windows® NT sind eingetragene Warenzeichen der
Microsoft Corporation in den USA und anderen Ländern.
Andere Warenzeichen, die in diesem Dokument erwähnt werden und nicht vorstehend
genannt wurden, sind Besitz der jeweiligen Eigentümer.
Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen können ohne vorherige
Ankündigung geändert werden und stellen keine Verpflichtung von seiten Apricot
Computers Limited dar. Die in diesem Handbuch beschriebene Software
unterliegt einem Lizenzabkommen. Die Software darf nur in Übereinstimmung mit
diesem Lizenzabkommen verwendet oder kopiert werden. Es ist verboten, die
mitgelieferten Disketten zu einem anderen Zweck als dem persönlichen
Gebrauch des Käufers zu kopieren.
Kein Teil dieses Handbuchs darf ungeachtet des Zweckes in irgendeiner Form oder
auf elektronische oder mechanische Weise ohne ausdrückliche schriftliche
Genehmigung der Herausgeber reproduziert bzw. übertragen werden (einschl.
Fotokopieren und Aufzeichnen).
Copyright © Apricot Computers Limited 1997. Alle Rechte vorbehalten.
Herausgegeben von:
Apricot Computers Limited
3500 Parkside
Birmingham Business Park
Birmingham, England
B37 7YS
http://www.apricot.co.uk
Gedruckt im Vereinigten Königreich
INHALT
Sicherheitshinweise und Vorschriften
1
Allgemein
Standards
Rechtsmäßigkeit
i
ii
ii
Angaben zum Stromanschluß
iii
Bezeichnungssystem
iv
Beschreibung und Installation des Systems
Zusammenfassung der Hauptmerkmale
Abmessungen
Tasten und Anzeiger an der Vorderseite
Anschlüsse und Funktionen an der Rückwand
Einen Arbeitsplatz aussuchen
Stromversorgung
Bevor Optionen installiert werden
Spezifikation des zweiten Lüfters
Spezifikation des zusätzlichen Lautsprechers
2
3
1/1
1/1
1/2
1/3
1/4
1/4
1/6
1/7
1/7
Gehäuse und Komponenten
Bevor Sie beginnen
2/1
Gehäuseabdeckungen
Erweiterungskarten
Peripheriehaltrahmen und Bauteile
Einbau von Festplattenlaufwerken
Einbau von Bauteilen voller Breite
Andere Gehäusekomponenten
2/2
2/7
2/11
2/15
2/20
2/22
System-Hauptplatine
Innenansicht
Anschlüsse
Steckbrücken
Steckbrücken für BIOS Setup-Funktionen
LS700 HANDBUCH
3/2
3/3
3/3
3/5
INHALT/1
Inhalt
PCI/IDE-Schnittstelle
E/A-Funktionen
CMOS-Batterie
Lüfteranschlüsse
USB-Schnittstelle
Lautsprecher
Audio-Subsystem und Anschlüsse
Hardwaremonitor-Option
Anschlüsse des Bedienfeldes
Ressourcen der Hauptplatine
4
Aufrüstung
Prozessor
Wie man Speichermodule installiert
Speichertabelle
5
6
3/8
3/9
3/10
3/11
3/12
3/13
3/14
3/16
3/17
3/18
4/1
4/5
4/9
BIOS und Setup
Überblick
Hauptmenü
Erweitertes Menü
Sicherheits-Menü
Ausstiegs-Menü
5/1
5/3
5/13
5/29
5/32
Notieren Sie sich Ihre BIOSEinstellungen
5/34
Fehlerbehebung
Probleme beim Start
Prüfliste
Systemlaufwerke
Fehlermeldungen
6/1
6/4
6/6
6/7
Antistatische Vorsichtsmaßnahmen
Reinigung und Transport
2 Seiten
4 Seiten
Anhang
2/INHALT
LS700 HANDBUCH
Inhalt
Abbildungen
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
21.
22.
23.
24.
25.
26.
27.
28.
29.
30.
Kapitel/Seite
Tasten und Anzeiger an der Vorderseite
Anschlüsse und Funktionen an der Rückwand
Einstellung der Eingangsspannung prüfen
Abnahme des Deckels
Abnahme der rechten Seitenwand
Abnahme der linken Seitenwand
Abnahme des Frontrahmens
Die Klammer für die Blende des Erweiterungssteckplatzes entfernen
Die Abdeckblende eines Erweiterungssteckplatzes
entfernen
Einbau einer Erweiterungskarte
Entfernen des Diskettenlaufwerk/PeripherieHalterahmens
Entfernen des Hauptrahmens für Peripheriegeräte
Ausbau des Diskettenlaufwerks
Einbau eines Festplattenlaufwerks in den Halterahmen
Einbau eines Festplattenlaufwerks hinter dem Netzteil
Einbau eines Festplattenlaufwerks in den
Hauptrahmen für Peripheriegeräte
Einbau/Ausbau eines Peripheriegerätes voller Breite
Entfernen des Lüfter/Kartenführungsmoduls
Die Kunststoff-Abdeckblende herausnehmen
Einbau eines optionalen Lüfters
Einbau eines optionalen Lautsprechers
Ausbau des Netzteils
Ausbau der Hauptplatine
Komponenten der Hauptplatine
E/A-Anschlüsse an der Rückwand
Steckbrückenblock der Hauptplatine
Austausch der Batterie
Stecker für Lüfter 1
Stecker für Lüfter 3
CD-ROM-Audiostecker
LS700 HANDBUCH
1/2
1/3
1/5
2/2
2/4
2/5
2/7
2/8
2/8
2/10
2/11
2/13
2/14
2/16
2/17
2/19
2/21
2/22
2/23
2/24
2/25
2/26
2/28
3/2
3/3
3/4
3/11
3/12
3/12
3/14
INHALT/3
Inhalt
Abbildungen
31.
32.
33.
34.
35.
36.
37.
38.
39.
40.
41.
4/INHALT
Telefonstecker A
Wavetable-Anschluß
Telefonstecker B
Audio Leitung Ein-Stecker
Gehäuseschutzstecker
Anschlüsse an der Frontblende
Abnahme der Kühlkörperstütze
und des Prozessors
Installation des Prozessors
Installation des Bügels der Kühlkörperstütze
Position der SIMM-Sockel
Installation eines SIM-Moduls
LS700 HANDBUCH
Kapitel/Seite
3/15
3/15
3/15
3/16
3/16
3/17
4/2
4/3
4/4
4/6
4/8
SICHERHEITSHINWEISE UND
VORSCHRIFTEN
Elektrik
Der Rechner benutzt eine Sicherheitsmasse und muß geerdet sein.
Das Netzkabel der Systemeinheit ist sozusagen ihre “Trennstelle”. Sorgen
Sie dafür, daß die Systemeinheit nahe einer Steckdose aufgestellt wird, die
an den Wechselstrom angeschlossen ist, und der Stecker leicht erreicht
werden kann. Das mit dem Rechner gelieferte Netzkabel erfüllt die
Sicherheitsnormen des Landes, in dem der Rechner zum ersten Mal
verkauft wird. Nur dieses Netzkabel sollte verwendet werden, tauschen Sie
es nicht gegen das Netzkabel eines anderen Geräts aus.
Um Brandgefahr und die Gefahr eines elektrischen Schlags zu verhindern,
sollte kein Teil des Geräts Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt werden.
Schalten Sie den Rechner aus und nehmen Sie alle Netzkabel ab, bevor Sie
die Systemeinheit woanders hinstellen, bevor Sie sie reinigen und bevor Sie
die Systemabdeckung abnehmen.
Batterie
Dieses Produkt enthält eine Lithium-Batterie:
Benutzen Sie kein Gerät aus Metall oder einem anderen leitfähigen
Material, um die Batterie herauszunehmen. Wenn es zwischen dem
positiven und dem negativen Pol zu einem Kurzschluß kommt, könnte die
Batterie explodieren.
Tauschen Sie eine entladene Konfigurationsbatterie (CMOS) gegen eine
Batterie desselben Typs aus. Entsorgen Sie die Batterie gemäß den
Anleitungen des Batterie Herstellers und versuchen Sie nicht, die entladene
Batterie wieder zu laden, sie auseinanderzubauen oder zu verbrennen.
Halten Sie sie von Kindern fern.
Laserprodukte
Jedes in dieses System eingebaute CD-ROM-Laufwerk ist nach IEC825
Strahlungssicherheit von Laserprodukten (Geräteklassifizierung: Anforderungen
und Benutzeranleitungen) als LASERKLASSE 1 Produkt klassifiziert. Das
Schild “LASERPRODUKT DER KLASSE 1” befindet sich auf der
Unterseite der Systemeinheit.
Dieses Schild ist farbig hervorgehoben und enthält die oben genannten
Angaben.
Benutzen Sie das CD-ROM-Laufwerk nur so, wie in diesem Handbuch
beschrieben, andernfalls könnten Sie sich gefährlicher Strahlung
aussetzen.
i
Sicherheitshinweise und Vorschriften
Ergonomie
Beim Aufstellen von Systemeinheit, Monitor und Tastatur sind lokale bzw.
landesweite Vorschriften bzgl. ergonomischer Anforderungen zu
berücksichtigen.
Standards
Sicherheit
Geprüft nach IEC950 (2. Ausgabe 1991) sowie Änderungen 1 (1992) und
2 (1993).
Normale Modifikationen und nationale Anforderungen
EN 60 950 (1992) sowie Änderungen 1 (1993) und 2 (1993). Normale
Modifikationen, besondere nationale Bedingungen und Abweichungen.
Nordische Länder : EMKO-TSE (74-SEC) 207/94 nicht abgedeckt durch
Anhang EN 60 950 (1992) sowie Änderungen 1 (1993) und 2 (1993).
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
Dieses Produkt erfüllt die folgenden Europäischen EMV-Standards:
Emissionen
Störunanfälligkeit
EN55022 Klasse B
EN50082 Level 2
Deutsche Vorschriften zum Lärmpegel
Gemäß DIN 45635 Teil 19 (ISO 7779) ist ein akzeptabler Lärmpegel < 70 dB(A).
Hinweis
Alle Verbindungskabel (z.B. Mikrofon, Kopfhörer und Lautsprecher) und
Kommunikationskabel sollten nicht länger als 2 Meter sein. Werden
Verlängerungskabel verwendet, müssen adäquate Erdableitungen
vorhanden sein und abgeschirmte Kabel verwendet werden.
Rechtsgültigkeit
Dieses Gerät erfüllt die relevanten Klauseln der folgenden Europäischen
Direktiven:
Niedrigstrom-Direktive
73/23/EEC
EMV-Direktive
89/336/EEC
CE-Kennzeichnungs-Direktive
93/68/EEC
und wo zutreffend:
Telekommunikations-Direktive
91/263/EEC
VORSICHT
Dieses System erfüllt die CE-Kennzeichnungs-Direktive und deren strenge
gesetzliche Vorschriften. Verwenden Sie nur Teile, die von Apricot getestet und
zugelassen wurden, andernfalls werden die Anforderungen der Direktive unter
Umständen nicht mehr erfüllt und Ihre Garantie könnte dann ungültig sein. Alle
Erweiterungskarten bzw. Aufrüstungsteile müssen die CE-Kennzeichnung tragen.
ii
Sicherheitshinweise und Vorschriften
Informationen zum Stromanschluß
Typische Netzkabelstecker
N
N
250V
250V
L
N
E
E
L
125V
250V
250V
E
L
N
L
E
BS1363A
SCHUKO
NEMA 5-15P
SRAF 1962/DB16/87
ASE 1011
Vereinigtes
Königreich
Österreich Belgien
Taiwan
Dänemark
Schweiz
Finnland Frankreich
Thailand
Italien Deutschland
Japan
Schweden Norwegen
USA
Holland
Kanada
Vorgehen
VORSICHT
Alle Zusatzgeräte mit einem Netzkabel müssen geerdet sein.
Die Stromversorgung im Rechner und Monitor entsprechen dem Land, in
dem das System das erste Mal verkauft wird. Schaltereinstellungen an der
Rückseite des Systems sollten nicht verändert werden. Wenn Sie den
Rechner in einem anderen Land benutzen wollen, ist er unter Umständen
nicht einsatzfähig. Kontaktieren Sie Ihren Lieferanten oder autorisierten
Apricot-Fachhändler.
♦
Bevor irgendein Teil des Systems angeschlossen wird, muß die
Netzversorgung abgeschaltet oder unterbrochen sein.
♦
Zuerst Tastatur-, Maus-, Monitorsignalkabel und ggf. Audiokabel
anschließen.
♦
Alle Netzkabel anschließen. (System an Netz, Monitor an Netz, alle
Peripheriegeräte.) Dann Netzversorgung einschalten bzw.
anschließen.
♦
Zuerst den Monitor einschalten, dann den Rechner und schließlich
die Peripheriegeräte, beispielsweise Drucker oder Lautsprecher.
WARNUNG
Die Ein/Aus-Taste an der Vorderseite des Rechners trennt den Rechner nicht
vom Netz. Bevor Sie versuchen, eine Abdeckung abzunehmen, müssen Sie das
Netzkabel aus dem Rechner oder der Wandsteckdose herausziehen.
iii
Sicherheitshinweise und Vorschriften
Bezeichnungssystem
Die im folgenden aufgeführten Bezeichnungen werden im
Handbuch verwendet.
<F1>
Buchstabe, Zahl, Symbol oder Wort, in < > , steht für eine Taste
auf Ihrer Tastatur. Zum Beispiel bedeutet die Anweisung ‘<F1>
drücken’, daß Sie die Taste ‘F1’ auf Ihrer Tastatur drücken sollen.
<Enter>
Andere Handbücher verwenden anstelle von <Enter> RETURN,
CARRIAGE RETURN, <CR> oder einfach einen Pfeil. All diese
Begriffe haben dieselbe Bedeutung.
<x + y>
Zwei oder drei Tasten-Bezeichnungen, durch Pluszeichen
voneinander getrennt, weisen auf Mehrfachtasteneingaben hin.
Zum Beispiel bedeutet <Ctrl + Alt + Del>, daß Sie <Ctrl> und
<Alt> gedrückt halten und dann <Del> drücken.
Die im folgenden angegebenen Hinweise sind überall im Handbuch
zu finden und dienen dazu, bestimmte Informationen besonders
hervorzuheben:
WARNUNG
WARNUNG weist auf eine Gefahr hin, die zu Körperverletzung oder
Maschinenschaden führen kann, wenn sie nicht vermieden wird.
VORSICHT
VORSICHT weist auf eine Gefahr hin, die zu Körperverletzung und
Beschädigung von Hard- und Software führen könnte, wenn sie nicht
vermieden wird.
HINWEIS
Hinweise geben Informationen und dienen zum Beispiel dazu, eine
bestimmte Reihenfolge besonders zu empfehlen.
iv
1
BESCHREIBUNG UND
INSTALLATION DES
SYSTEMS
In diesem Kapitel wird der LS700 beschrieben, und es
werden einige einfache Angaben zu seiner Installation
gegeben.
Zusammenfassung der Hauptmerkmale
♦
Ein herausnehmbarer Rahmen mit Schächten, in denen
eine der folgenden Variationen untergebracht werden
kann:
◊ Drei Peripheriegeräte halber Höhe und voller Breite
◊ Ein Peripheriegerät voller Höhe und Breite sowie
ein Peripheriegerät halber Höhe und voller Breite
◊ Zwei Peripheriegeräte halber Höhe und voller
Breite sowie ein schmales Peripheriegerät
♦
Ein herausnehmbarer Rahmen mit Schächten, in denen
ein
Diskettenlaufwerk
sowie
ein
schmales
Festplattenlaufwerk untergebracht werden können.
♦
Ein nicht herausnehmbarer Schacht für ein schmales
Festplattenlaufwerk.
♦
200 Watt (Spitzenleistung) ATX-Netzteil, schaltbar auf
115 bis 230 Volt Netzstrom.
♦
Sieben Steckplätze für Erweiterungskarten.
♦
Loch für Vorhängeschloß.
Abmessungen
Die Gewichtsangabe bezieht sich auf die komplette
Gehäuseeinheit mit Netzteil und optionalem Lüfter.
Breite
22,7 cm
Höhe (Füße installiert)
37,5 cm
Tiefe
43,2 cm
Gewicht (nur Gehäuse)
7,97 kg
LS700 HANDBUCH
1/1
Beschreibung und Installation des Systems
Tasten und Anzeiger an der Vorderseite
Abbildung 1 Tasten und Anzeiger an der
Vorderseite
A
B
E
C
D
F
A.
Strom Ein/Aus-Lampe. Leuchtet auf, wenn der Strom
eingeschaltet ist.
B.
Lampe für Festplatte. Leuchtet auf, wenn der Rechner
Daten auf eine IDE-Festplatte schreibt oder Daten
einliest.
C.
Diskettenlaufwerk.
D. Schacht für Geräte voller Breite. In diesem Fall wurde
ein optionales CD-ROM-Laufwerk eingebaut.
1/2
E.
Strom Ein/Aus-Taste. Diese Taste wird gedrückt, um
den Rechner einzuschalten.
F.
Schächte für andere Geräte voller Breite. In dieser
Abbildung sind statt der Geräte nur zwei
Kunststoffblenden zu sehen.
LS700 HANDBUCH
Beschreibung und Installation des Systems
Anschlüsse und Funktionen an der Rückwand
Abbildung 2 zeigt eine typische Konfiguration mit einem
Netzteil und äußeren E/A-Anschlüssen der Hauptplatine.
Abbildung 2 Anschlüsse und Funktionen an der
Rückwand
C
D
A
B
E
A.
Belüftungsschlitze des Netzteillüfters.
B.
Steckbuchse für Netzkabel.
C.
Steckplätze für Erweiterungskarten.
D. Typische E/A-Anschlüsse der Hauptplatine. Im
Abschnitt “Hauptplatine” sind weitere Informationen
nachzulesen.
E.
Spannungswahlschalter.
LS700 HANDBUCH
1/3
Beschreibung und Installation des Systems
Einen Arbeitsplatz aussuchen
Stellen Sie den LS700 an einer Stelle auf,
♦
die so sauber und staubfrei wie möglich ist.
♦
an der die Belüftung gut ist und nicht direkt in der
Nähe
von
Wärmequellen
(einschl.
direktes
Sonnenlicht).
♦
an der er nicht Wasser oder Feuchtigkeit ausgesetzt ist.
♦
die stabil und gegen Erschütterungen
physikalischen Schock geschützt ist.
♦
die von starken elektromagnetischen Feldern, welche
von elektrischen Geräten, bspw. großen Klimaanlagen
erzeugt werden, isoliert ist.
♦
in deren Reichweite eine ordnungsgemäß geerdete
Steckdose ist.
♦
In Gebieten, in denen es viele elektrische Stürme gibt,
empfiehlt es sich, das System an einen
Überspannungsschutz anzuschließen.
bzw.
◊ Trennen Sie während eines elektrischen Sturmes
Telekommunikationsleitungen zu einem Modem ab.
Stromversorgung
Die Einstellung der Eingangsspannung überprüfen
Ein 200 Watt (Spitzenleistung) Netzteil ist im Gehäuse
integriert, um Hauptplatine, Erweiterungskarten und
Peripheriegeräte mit Strom zu versorgen. Ein Schalter an der
Rückwand kann verwendet werden, um das Netzteil
einzustellen auf
♦
115 V Netzstrom (im Spannungsbereich 90 - 127 V
Netzstrom) oder
♦
230 V Netzstrom (im Spannungsbereich 180 - 255 V
Netzstrom)
Um zu überprüfen, daß Ihr System für Ihre Umgebung
richtig eingestellt ist, prüfen Sie den Wahlschalter für die
1/4
LS700 HANDBUCH
Beschreibung und Installation des Systems
Eingangsspannung, der bereits auf die für das Verkaufsland
richtige Spannung eingestellt sein sollte.
Abbildung 3. Einstellung der Eingangsspannung
230
115
WARNUNG
Das mit dem System gelieferte Netzkabel ist für das Land
geeignet, in dem der Rechner verkauft wurde. Wenn Sie Ihren
Rechner in einem anderen Land benutzen wollen, benötigen Sie
unter Umständen ein anderes Kabel. Ihr Apricot-Fachhändler
wird Ihnen Informationen dazu geben können.
Netzstromeingang
Spannung (50/60 Hz)
Strom
115 V (90-127 V)
3,5 A
230 V (180-255 V)
2,0 A
WARNUNG
Um zu vermeiden, daß die Hauptplatine oder das Netzteil
beschädigt wird, sollten insgesamt nicht mehr als 160 Watt
Strom kontinuierlich oder 200 Watt in einem Stoß für eine
Dauer von maximal 12 Sekunden entnommen werden.
LS700 HANDBUCH
1/5
Beschreibung und Installation des Systems
Ausgabe des Netzteils
Gleichstrom
Spannung
Strom (maximal, kontinuierlich)
+12 V
6,0 A
+5 V
18,0 A
+5V Standby
0,01 A
+3.3 V
14,0 A
-5 V
0,3 A
-12 V
0,8 A
HINWEIS
Aufgrund der Lastenverteilung zwischen den Netzteil-Ausgaben
können die maximalen kontinuierlichen Spannungsausgaben
nicht alle gleichzeitig erreicht werden.
Bevor Optionen installiert werden
Bevor andere Elemente installiert werden, z.B. Laufwerke,
Erweiterungskarten, usw. sollten Sie eine Tastatur und einen
Monitor an das System anschließen, einschalten und dann
den “Selbsttest beim Einschalten” (SBE) laufen lassen. Dann
folgt die Initialisierung der vorinstallierten BetriebssystemSoftware und Sie werden aufgefordert, persönliche Angaben
zur Anmeldung einzugeben.
Wenn dieser Vorgang ganz abgeschlossen ist, können Sie
die Betriebssoftware herunterfahren, den Strom ausschalten
und dann Laufwerke, Erweiterungskarten oder Aufrüstungen
installieren. Die Anleitungen dazu finden Sie in den
folgenden Kapiteln.
Dies wird gemacht, um sicherzustellen, daß ‘Plug and Play’Erweiterungskarten und deren spezielle Funktionen korrekt
erfaßt und konfiguriert werden.
1/6
LS700 HANDBUCH
Beschreibung und Installation des Systems
Spezifikation des zweiten Lüfters
Das Gehäuse des LS700 wurde getestet, um sicherzustellen,
daß es den thermischen Spezifikationen entspricht. Dabei
wurde ein System mit einem einzigen Lüfter verwendet und
ein voller Satz an typischen Erweiterungskarten und
Peripheriegeräten. Da Strom- und Kühlungsanforderungen
von Erweiterungskarten sehr unterschiedlich sind, kann
durch diesen Test nicht garantiert werden, daß die
besonderen thermischen Anforderungen für jede
Erweiterungskarte
in
allen
möglichen
Systemkonfigurationen erfüllt werden.
Wenn Sie Erweiterungskarten installieren, die sehr viel
Strom beanspruchen, wird empfohlen, vorne einen Lüfter
einzubauen. Wenn Sie einen zweiten Lüfter hinzufügen,
muß dieser den folgenden Spezifikationen entsprechen.
Ausführliche Installationsangaben sind in Kapitel 2
nachzulesen. Geeignete Lüfter sind von Ihrem ApricotFachhändler erhältlich.
Parameter
Spezifikation
Größe
80 mm
Spannung
12 V DC
Luftdurchfluß
26 CFM
Spezifikation des zusätzlichen Lautsprechers
Einige Systeme werden mit einem einfachen “Beep”Lautsprecher geliefert, der an der Hauptplatine angebracht
ist. Wenn Sie einen weiteren Lautsprecher hinzufügen, muß
er diesen Spezifikationen entsprechen. Ausführliche
Installationsangaben werden in Kapitel 2 gegeben.
Parameter
Spezifikation
Größe
57 mm (ungefähr)
Impedanz
8 Ohm
LS700 HANDBUCH
1/7
2
GEHÄUSE UND
KOMPONENTEN
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie man das Gehäuse und seine
Hauptbestandteile auseinander- bzw. wieder zusammenbaut.
Bevor Sie beginnen
♦
Achten Sie darauf, daß Sie immer in der richtigen Reihenfolge
vorgehen.
♦
Legen Sie ein Gerätelogbuch an, in dem Sie die Modell- und
Seriennummern des Rechners, alle installierte Optionen sowie
andere Informationen über den Rechner schriftlich festhalten.
Wenn Sie diese Angaben benötigen, ist es einfacher, sie dem
Logbuch zu entnehmen, anstatt den Rechner öffnen und
daraufhin untersuchen zu müssen.
♦
Befolgen Sie die antistatischen Vorsichtsmaßnahmen, wenn
Sie Abdeckungen abnehmen und mit Komponenten arbeiten.
◊ Informationen und Anleitungen zu den antistatischen
Vorsichtsmaßnahmen sind im Anhang am Ende dieses
Handbuchs nachzulesen.
♦
Sie werden einen Kreuzschlitzschraubendreher (#2) sowie
einen normalen Schraubendreher benötigen.
♦
Schalten Sie den Strom für den Rechner ab, indem Sie die
Strom Ein/Aus-Taste drücken.
♦
Ziehen Sie das Netzkabel von der Gehäuserückwand ab.
♦
Schalten Sie alle an den Rechner angeschlossenen
Peripheriegeräte aus, und trennen Sie sie ab (z.B. Drucker oder
Modem).
WARNUNG
Das Netzteil in diesem Rechner enthält keine Teile, die vom Anwender
gewartet werden müssen. Um die Gefahr von Verletzungen bzw.
Sachschaden zu vermeiden, sollten Sie Reparaturen und den Austausch des
Netzteils nur von qualifiziertem technischen Personal ausführen lassen.
LS700 HANDBUCH
2/1
Gehäuse und Komponenten
Abdeckungen des Gehäuses
Abnahme des Deckels
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Wenn Sie den Deckel zum ersten Mal abnehmen, müssen Sie
unter Umständen den Kunststoffstecker im Loch des
Vorhängeschlosses entfernen (siehe Abb. 4). Bewahren Sie ihn
gut auf.
◊ Wenn Sie am Gehäuse ein Vorhängeschloß angebracht
haben, schließen Sie das Schloß auf und nehmen es ab.
3.
Fassen Sie den Deckel von der Rückseite des Gehäuses aus an.
4.
Schieben Sie den Deckel soweit es geht nach hinten (um etwas
mehr als 1 cm).
5.
Heben Sie den Deckel vom Gehäuse ab.
Abbildung 4. Abnahme des Deckels
2/2
LS700 HANDBUCH
Gehäuse und Komponenten
Aufsetzen des Deckels
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen antistatischen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Vergewissern Sie sich, daß Sie kein Werkzeug oder lose Teile
im Gehäuse zurückgelassen haben. Überprüfen Sie, daß alles
ordnungsgemäß installiert und festgezogen wurde.
3.
Legen Sie den Deckel oben auf das Gehäuse, so daß die
Kunststoffklappen an der Innenseite des Deckels mit den
Löchern oben am Gehäuse zusammenkommen.
4.
Schieben Sie den Deckel soweit es geht nach vorne.
5.
Aus Sicherheitsgründen können Sie ein Vorhängeschloß
anbringen, um eine nicht-autorisierte Abnahme des Deckels
zu verhindern. Wenn Sie kein Vorhängeschloß installieren,
bringen Sie den Kunststoffstecker wieder an.
6.
Bringen Sie alle Kabel wieder am Rechner an.
Abnahme der rechten Seitenwand
Von der rechten Seitenwand aus (von vorne gesehen) bekommt
man Zugriff zum Rechner.
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Nehmen Sie den Deckel ab.
3.
Schieben Sie die zwei Sperren an der Rückseite des Gehäuses
soweit es geht nach oben.
4.
Halten Sie die rückwärtige Kante der Seitenwand fest und
schwenken Sie die Seitenwand vom Gehäuse weg. Ziehen Sie
sie ab.
WARNUNG
Befolgen Sie die antistatischen Vorsichtsmaßnahmen, wenn Sie die
Abdeckungen abnehmen.
LS700 HANDBUCH
2/3
Gehäuse und Komponenten
Abbildung 5. Abnahme der rechten Seitenwand
Anbringen der rechten Seitenwand
2/4
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Vergewissern Sie sich, daß Sie kein Werkzeug oder lose Teile
im Gehäuse zurückgelassen haben. Überprüfen Sie, daß alles
ordnungsgemäß installiert und festgezogen wurde.
3.
Halten Sie die Seitenwand in einem kleinen Winkel, bringen
Sie die Verschlußklappen vorne an der Seitenwand in ihre
Steckplätze ein. Drücken Sie die Seitenwand gegen das
Gehäuse.
4.
Schieben Sie die Verschlußklappen an der Rückseite der
Seitenwand soweit es geht nach unten. Dazu müssen Sie unter
Umständen etwas gegen die Seitenwand drücken, damit die
Verschlußklappen richtig sitzen.
LS700 HANDBUCH
Gehäuse und Komponenten
Abnahme der linken Seitenwand
Die linke Seitenwand (von vorne gesehen) ist die Seite, von der aus
man keinen Zugriff zum Rechner bekommt.
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Nehmen Sie den Deckel ab.
3.
Legen Sie das Gehäuse einen Moment auf die rechte
Seitenwand.
4.
Lösen Sie den Kunststoffverschluß, der sich oben auf der
Abdeckung befindet (siehe Abb.6).
5.
Lösen Sie die zwei Verschlußklappen unten an der Seitenwand,
und ziehen Sie die rückwärtige Seite der Seitenwand vom
Gehäuse weg. Lösen Sie sie vom Frontrahmen.
◊ Sie müssen unter Umständen etwas Druck ausüben, um
die Einrasthalterungen unter der Seitenwand zu lösen.
Abbildung 6. Abnahme der linken Seitenwand
LS700 HANDBUCH
2/5
Gehäuse und Komponenten
Einsetzen der linken Seitenwand
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Halten Sie die Seitenwand in einem kleinen Winkel, bringen
Sie die Verschlußklappen an der Vorderseite der Seitenwand in
ihre Steckplätze ein. Drücken Sie die Seitenwand mit einer
Schwenkbewegung dicht gegen das Gehäuse.
3.
Drücken Sie die obere Verschlußklappe in ihren Steckplatz.
4.
Drücken Sie in der Mitte und unten gegen die Seitenwand,
damit die restlichen Verschlußklappen richtig festsitzen.
Abnahme des Frontrahmens
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Nehmen Sie den Deckel ab.
3.
Nehmen Sie die rechte Seitenwand ab.
4.
Lösen Sie das Lüfter/Kartenführungsmodul (siehe Abb.7) ,
indem Sie auf die zwei Verschlußklappen an der langen Kante
des Moduls drücken und ziehen, bis Sie das Modul von der
Vorderseite des Gehäuses wegschwenken können.
◊ Unter Umständen müssen Sie einige Erweiterungskarten
herausnehmen, bevor Sie das Modul bewegen können.
5.
Lösen Sie die zwei Verschlußklappen, die den Rahmen am
Gehäuse festhalten, indem Sie sie nach außen drücken.
6.
Heben Sie die Vorderseite des Gehäuses etwas an, und ziehen
Sie den Rahmen dann weg.
7.
Drücken Sie das Lüfter/Kartenführungsmodul wieder in
seinen Platz.
VORSICHT
Setzen Sie nicht zuviel Kraft ein, wenn Sie Kunststoffteile entfernen
wollen, weil die Verschlußklappen usw. dadurch beschädigt werden
können.
2/6
LS700 HANDBUCH
Gehäuse und Komponenten
Abbildung 7. Abname des Frontrahmens
Anbringen des Frontrahmens
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Heben Sie die Vorderseite des Gehäuses etwas an, und richten
Sie den Frontrahmen auf das Gehäuse aus. Es ist
wahrscheinlich einfacher, wenn Sie dazu das Gehäuse auf seine
Rückseite legen.
3.
Drücken Sie den oberen Teil des Frontrahmens gegen das
Gehäuse, bis die Klappen einrasten.
Erweiterungskarten
Im folgenden wird beschrieben,
Erweiterungskarten installiert werden.
wie
Steckplatzblenden
entfernt
und
Entfernen einer Steckplatzblende
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Nehmen Sie den Deckel ab.
LS700 HANDBUCH
2/7
Gehäuse und Komponenten
3.
Nehmen Sie die rechte Seitenwand ab.
4.
Lösen Sie die zwei Schrauben, die die Klammer der
Steckplatzblende am Gehäuse festhalten (Abb. 8, A).
5.
Drehen Sie die Klammer vom Gehäuse weg, und nehmen Sie
sie ab (Abb. 8, B).
Abbildung 8. Die Klammer für die Blende des
Erweiterungssteckplatzes entfernen
B
A
6.
Gehen Sie mit einem Schraubendreher in ein Loch der Blende,
die sie abnehmen wollen.
7.
Hebeln Sie mit dem Schraubendreher, bis die
Steckplatzblende vom Gehäuse wegbricht. Heben Sie die
Blende aus dem Gehäuse heraus.
Abbildung 9. Die Abdeckblende eines
Erweiterungssteckplatzes entfernen
2/8
LS700 HANDBUCH
Gehäuse und Komponenten
Anbringen der Abdeckblende eines Erweiterungssteckplatzes
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Nehmen Sie eine standardmäßige Steckplatzblende aus Metall,
und geben Sie die Blende in den Steckplatz ein.
3.
Halten Sie die Klammer der Steckplatzblende in einem
Winkel zum Gehäuse, und richten Sie die Löcher in der
Klammer auf die Gehäuseklappen aus.
4.
Schwenken Sie die Klammer so, daß die Schraubenlöcher in
der Klammer und das Gehäuse zusammenkommen (siehe
Abb.8, A).
5.
Bringen Sie die Klammer mit den zwei Schrauben am
Gehäuse an.
HINWEIS
Alle freien Steckplätze müssen mit Blenden abgedeckt sein, um die
elektromagnetischen Emissionsmerkmale des Gehäuses beizubehalten
und eine angemessene Kühlung zu gewährleisten.
Einsetzen einer Erweiterungskarte
HINWEIS
Im unteren Steckplatz ist nicht genügend Raum für eine
Erweiterungskarte voller Länge.
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Entfernen Sie die Blende von dem Steckplatz, den Sie
benutzen wollen.
3.
Nehmen Sie die Karte aus ihrer Verpackung heraus, und legen
Sie sie auf einer geerdeten, antistatischen Oberfläche ab.
4.
Stellen Sie Steckbrücken oder Schalter auf der Karte gemäß
den Anleitungen des Herstellers ein.
5.
Halten Sie die Karte nur an ihren Kanten fest, und drücken Sie
sie fest in den Stecker auf der Hauptplatine (siehe Abb. 10).
LS700 HANDBUCH
2/9
Gehäuse und Komponenten
6.
Schließen Sie nun die Kabel an die eingesetzte Karte an (falls
erforderlich).
7.
Bringen Sie die Klammer der Steckplatzblende wieder an
(siehe Abb. 8).
Abbildung 10. Einbau einer Erweiterungskarte
Entfernen einer Erweiterungskarte
2/10
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Trennen Sie alle Kabel ab, die an der Erweiterungskarte, die
Sie herausnehmen wollen, angeschlossen sind.
3.
Lösen Sie die zwei Schrauben, die die Klammer der
Steckplatzblende am Gehäuse festhalten.
4.
Drehen Sie die Klammer vom Gehäuse weg, und nehmen Sie
sie ab.
5.
Halten Sie die Karte an jeder Seite fest, und bewegen Sie sie
vorsichtig nach vorne und nach hinten, bis die Kantenstecker
frei werden.
6.
Bewahren Sie die Karte in einer antistatischen Verpackung auf.
7.
Wenn Sie zuvor Kabel von der Karte abgetrennt haben und
Sie diese Karte oder eine ähnliche Karte nicht wieder
einsetzen, ziehen Sie die Kabel vom Rechner ab.
LS700 HANDBUCH
Gehäuse und Komponenten
8.
Bringen Sie über dem unbesetzten Erweiterungssteckplatz eine
Abdeckblende an.
Peripheriehalterahmen und Bauteile
Entfernen des Halterahmens für das Diskettenlaufwerk
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Nehmen Sie den Deckel ab.
3.
Nehmen Sie die rechte Seitenwand ab.
4.
Trennen Sie die Strom- und Datenkabel von allen
Peripheriegeräten im Halterahmen ab.
5.
Lösen Sie die Schrauben (siehe Abb. 11), die den Halterahmen
am Hauptperipheriehalterahmen befestigen.
6.
Schieben Sie den Halterahmen zurück, bis die Klappen ihre
Stoppstellung erreichen.
7.
Heben Sie den Halterahmen hoch, und nehmen Sie ihn aus
dem Gehäuse heraus.
Abbildung 11. Entfernen des Halterahmens
A
LS700 HANDBUCH
2/11
Gehäuse und Komponenten
Einbau des Halterahmens für das Diskettenlaufwerk
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Bringen Sie die Klappen auf dem Halterahmen in ihre
Steckplätze auf dem Hauptperipherierhalterahmen ein.
3.
Schieben Sie den Halterahmen ganz nach vorne, bis die Löcher
für die Schrauben in beiden Halterahmen zusammenkommen.
4.
Setzen Sie die Schrauben, die die zwei Halterahmen
zusammenhalten, wieder ein, und ziehen Sie sie an.
5.
Wenn sich in dem Halterahmen ein Laufwerk befindet, schließen
Sie das Strom- und das Datenkabel an das Laufwerk an.
Entfernen des Hauptrahmens für Peripheriegeräte
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Nehmen Sie den Deckel ab.
3.
Nehmen Sie die rechte Seitenwand ab.
4.
Nehmen Sie den Frontrahmen ab.
5.
Entfernen Sie den Halterahmen für das Diskettenlaufwerk.
6.
Entfernen Sie ggf. die EMI-Abschirmung, die für den unteren
Schacht installiert ist.
7.
Trennen Sie die Strom- und die Datenkabel von Laufwerken
ab, die sich im Haltrahmen befinden.
8.
Lösen Sie die zwei Schrauben, die den Halterahmen an der
Vorderseite des Gehäuses befestigen, und entfernen Sie sie.
9.
Legen Sie das Gehäuse auf seine Rückseite, und lösen Sie die
zwei Schrauben, die den Halterahmen unten am Gehäuse
befestigen.
10. Heben Sie den Halterahmen hoch, und nehmen Sie ihn aus
dem Gehäuse heraus.
2/12
LS700 HANDBUCH
Gehäuse und Komponenten
Abbildung 12. Entfernen des Hauptrahmens für
Peripheriegeräte
A
Einbau des Hauptrahmens für Peripheriegeräte
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Legen Sie das Gehäuse auf seine Rückseite.
3.
Schieben Sie den Halterahmen für die Peripheriegeräte in das
Gehäuse hinein.
4.
Setzen Sie die zwei Schrauben, die den Halterahmen unten am
Gehäuse befestigen, wieder ein, und ziehen Sie sie an.
5.
Heben Sie das Gehäuse wieder hoch.
6.
Setzen Sie die zwei Schrauben, die den Halterahmen an der
Vorderseite des Gehäuses befestigen, wieder ein, und ziehen
Sie sie an.
7.
Installieren Sie, wenn nötig, am unteren Halterahmen eine
EMI-Abschirmung.
LS700 HANDBUCH
2/13
Gehäuse und Komponenten
Ausbau des Diskettenlaufwerks
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Entfernen Sie den Halterahmen des Laufwerks.
3.
Nehmen Sie die drei Schrauben heraus, die das
Diskettenlaufwerk am Halterahmen befestigen (siehe Abb. 13).
4.
Schieben Sie das Laufwerk aus dem Halterahmen heraus.
5.
Wenn Sie das Laufwerk, das Sie gerade herausgenommen
haben, nicht wieder einsetzen und keine anderen
Diskettenlaufwerke an demselben Datenkabel angeschlossen
sind, ziehen Sie das Kabel von der Hauptplatine ab.
HINWEIS
In diesem Schacht muß ein Diskettenlaufwerk oder ein geeignetes
Abdeckblech installiert sein, um die elektromagentischen
Emissionsmerkmale des Gehäuses beizubehalten und eine angemessene
Kühlung der Bestandteile des Rechners zu gewährleisten.
6.
Bauen Sie den Halterahmen für das Laufwerk wieder in das
Gehäuse ein.
Abbildung 13. Ausbau des Diskettenlaufwerks
A
2/14
LS700 HANDBUCH
Gehäuse und Komponenten
Einbau eines Diskettenlaufwerks
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Entfernen Sie den Halterahmen für das Diskettenlaufwerk.
3.
Nehmen
Sie
das
Diskettenlaufwerk
aus
seiner
Schutzverpackung heraus, und legen Sie es auf einer
antistatischen Fläche ab.
4.
Stellen Sie Steckbrücken oder Schalter auf dem Laufwerk
gemäß den Anleitungen des Hersteller sein.
5.
Schieben Sie das Diskettenlaufwerk in den Halterahmen für
das Laufwerk. Richten Sie die Löcher auf dem Halterahmen
auf die Schraublöcher des Laufwerks aus.
6.
Setzen Sie drei Schrauben geeigneten Typs und Länge (nicht
im Lieferumfang) ein, und ziehen Sie sie an.
7.
Bauen Sie den Halterahmen für das Laufwerk wieder in das
Gehäuse ein.
8.
Schließen Sie das Strom- und das Datenkabel wieder an das
Laufwerk an.
Einbau von Festplattenlaufwerken
Einbau eines Festplattenlaufwerks in den Halterahmen für
das Diskettenlaufwerk
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Entfernen Sie den Halterahmen für das Diskettenlaufwerk.
3.
Nehmen Sie das Laufwerk aus seiner Schutzverpackung
heraus, und legen Sie es auf einer antistatischen Fläche ab.
4.
Stellen Sie Steckbrücken, Schalter oder Terminatoren auf dem
Laufwerk den Anleitungen des Herstellers entsprechend ein.
5.
Schieben Sie das Laufwerk in den Halterahmen. Richten Sie
die Löcher des Halterahmens auf die Schraublöcher des
Laufwerks aus.
LS700 HANDBUCH
2/15
Gehäuse und Komponenten
6.
Setzen Sie drei Schrauben geeigneten Typs und Länge (nicht
im Lieferumfang) ein, und ziehen Sie sie an.
7.
Bauen Sie den Halterahmen des Laufwerks wieder in das
Gehäuse ein.
8.
Schließen Sie das Strom- und das Datenkabel an das Laufwerk an.
Abbildung 14. Einbau eines Festplattenlaufwerks in
den Halterahmen
A
Ausbau eines Festplattenlaufwerks aus dem Halterahmen für
das Diskettenlaufwerk
2/16
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Entfernen Sie den Halterahmen für das Diskettenlaufwerk.
3.
Entfernen Sie die drei Schrauben, die das Laufwerk am
Halterahmen befestigen.
4.
Schieben Sie das Laufwerk aus dem Halterahmen heraus, und
legen Sie es auf eine antistatische Fläche.
5.
Bauen Sie den Halterahmen für das Laufwerk wieder in das
Gehäuse ein.
LS700 HANDBUCH
Gehäuse und Komponenten
Einbau eines Festplattenlaufwerks hinter dem Netzteil
WARNUNG
Dieser Einbau sollte nur von qualifiziertem technischen Personal
ausgeführt werden. Ziehen Sie die Stecker vom Rechner ab, bevor Sie
mit den folgenden Arbeiten beginnen.
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Nehmen Sie die linke Seitenwand ab.
3.
Nehmen Sie das Netzteil heraus (wird etwas später in diesem
Kapitel beschrieben).
4.
Nehmen Sie das Laufwerk aus seiner Schutzverpackung
heraus, und legen Sie es auf eine antistatische Fläche.
5.
Stellen Sie Steckbrücken, Schalter oder Terminatoren auf dem
Laufwerk den Anleitungen des Herstellers entsprechend ein.
6.
Schieben Sie das Laufwerk in Position. Richten Sie die
Schraublöcher auf dem Laufwerk auf die Löcher im Gehäuse aus.
7.
Setzen Sie die drei Schrauben geeigneten Typs und Länge
(nicht im Lieferumfang) ein, und ziehen Sie sie an.
8.
Schließen Sie das Strom- und das Datenkabel an das Laufwerk an.
9.
Setzen Sie das Netzteil wieder ein.
Abbildung 15. Einbau eines Festplattenlaufwerks
hinter dem Netzteil
A
LS700 HANDBUCH
2/17
Gehäuse und Komponenten
Ausbau eines Festplattenlaufwerks hinter dem Netzteil
WARNUNG
Der Ausbau sollte nur von qualifiziertem technischen Personal
ausgeführt werden. Ziehen Sie die Stecker vom Rechner ab, bevor Sie
mit den folgenden Arbeiten beginnen.
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Nehmen Sie die linke Seitenwand ab.
3.
Nehmen Sie das Netzteil heraus (wird etwas später in diesem
Kapitel beschrieben).
4.
Trennen Sie die Strom- und die Datenkabel vom Laufwerk ab.
5.
Entfernen Sie die drei Schrauben, die das Laufwerk am
Gehäuse befestigen.
6.
Schieben Sie das Laufwerk aus dem Gehäuse heraus, und legen
Sie es auf eine antistatische Fläche.
7.
Setzen Sie das Netzteil wieder ein.
Einbau eines schmalen Bauteils in den Hauptrahmen für
Peripheriegeräte
2/18
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Entfernen Sie den Haupthalterahmen für Peripheriegeräte, wie
zuvor beschrieben.
3.
Nehmen Sie das Laufwerk aus seiner Schutzverpackung
heraus, und legen Sie es auf eine antistatische Fläche.
4.
Stellen Sie Steckbrücken, Schalter oder Terminatoren auf dem
Laufwerk den Anleitungen des Herstellers entsprechend ein.
5.
Schieben Sie das Laufwerk in Position. Richten Sie die
Schraublöcher auf dem Laufwerk auf die Löcher des Gehäuses
aus.
LS700 HANDBUCH
Gehäuse und Komponenten
6.
Setzen Sie vier Schrauben geeigneten Typs und Länge (nicht
im Lieferumfang) ein, und ziehen Sie sie an.
7.
Setzen Sie den Halterahmen für die Peripheriegeräte wieder in
das Gehäuse ein.
8.
Schließen Sie Strom- und Datenkabel wieder an das Bauteil
an.
Abbildung 16. Einbau eines Festplattenlaufwerks in
den Hauptrahmen für Peripheriegeräte
Ausbau eines schmalen Bauteils aus dem Hauptrahmen für
Peripheriegeräte
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Nehmen Sie den Deckel ab.
3.
Nehmen Sie die rechte Seitenwand ab.
4.
Nehmen Sie den Frontrahmen ab.
5.
Nehmen Sie den Hauptrahmen für Peripheriegeräte heraus.
LS700 HANDBUCH
2/19
Gehäuse und Komponenten
6.
Entfernen Sie die vier Schrauben, die das Bauteil am
Halterahmen befestigen.
7.
Setzen Sie den Hauptrahmen für Peripheriegeräte wieder in
das Gehäuse ein.
Einbau von Bauteilen voller Breite
Installation eines Bauteils voller Breite
HINWEIS
Für die folgenden Arbeiten wäre eine magnetischer Schraubendreher
nützlich. Halten Sie ihn aber von normalen Disketten und
Magnetbandkassetten fern.
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Schalten Sie den Rechner aus, und ziehen Sie das Stromkabel
ab.
3.
Nehmen Sie den Deckel ab.
4.
Nehmen Sie die rechte Seitenwand ab.
5.
Nehmen Sie die linke Seitenwand ab.
6.
Nehmen Sie die Abdeckblende aus Kunststoff von dem
entsprechenden Schacht ab.
7.
Entfernen Sie die EMI-Abschirmung von dem entsprechenden
Schacht.
8.
Nehmen Sie das Bauteil aus seiner Schutzverpackung heraus,
und legen Sie es auf eine antistatische Fläche.
9.
Stellen Sie Steckbrücken oder Schalter auf dem Bauteil den
Anleitungen des Herstellers entsprechend ein.
10. Schließen Sie das Datenkabel an die Hauptplatine an (falls
erforderlich), sofern es nicht bereits montiert ist.
11. Schieben Sie das Bauteil in den Schacht, und befestigen Sie es
mit vier Schrauben (nicht im Lieferumfang).
2/20
LS700 HANDBUCH
Gehäuse und Komponenten
12. Schließen Sie Strom- und Datenkabel an das Bauteil an.
13. Wenn zur Vorderseite des Bauteils kein Zugriff erforderlich
ist, setzen Sie die EMI-Abschirmung und die Abdeckblende
aus Kunststoff wieder ein.
Abbildung 17. Einbau/Ausbau eines Peripheriegerätes
voller Breite
A
Ausbau eines Bauteils voller Breite
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Schalten Sie den Rechner aus, und ziehen Sie das Stromkabel
ab.
3.
Nehmen Sie den Deckel und beide Seitenwände ab.
4.
Wenn das Bauteil nicht von der Vorderseite aus zugänglich ist,
entfernen Sie die Abdeckblende aus Kunststoff und die EMIAbschirmung.
5.
Trennen Sie die Daten- und Stromkabel vom Bauteil ab.
◊ Wird das Datenkabel nicht mehr benötigt, trennen Sie das
andere Ende ab und nehmen das Kabel ganz aus dem
System heraus.
LS700 HANDBUCH
2/21
Gehäuse und Komponenten
6.
Entfernen Sie die vier Schrauben, die das Bauteil am Schacht
befestigen.
7.
Schieben Sie das Bauteil aus dem Schacht heraus.
8.
Setzen Sie die EMI-Abschirmung und die Abdeckblende
wieder ein.
Andere Komponenten des Gehäuses
Ausbau des Lüfter/Kartenführungsmoduls
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Nehmen Sie Erweiterungskarten, die den Zugriff zum Modul
versperren, heraus.
3.
Ist in dem Modul ein Lüfter installiert, ziehen Sie das
Stromkabel des Lüfters von der Hauptplatine ab.
4.
Drehen Sie das Modul von der linken Seitenwand des
Gehäuses weg, indem Sie die lange Kante zusammendrücken,
damit sich die Klappen lösen und ziehen Sie.
5.
Drehen Sie das Modul heraus, bis es aus dem Gehäuse
herauskommt.
◊ Setzen Sie nicht zu viel Kraft ein, da
Befestigungsklappen beschädigt werden könnten.
Abbildung 18. Entfernen des
Lüfter/Kartenführungsmoduls
2/22
LS700 HANDBUCH
die
Gehäuse und Komponenten
Einbau des Lüfter/Kartenführungsmoduls
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Haken Sie die gebogenen Kunststoffklappen auf dem Modul
in die Löcher an der Vorderseite des Gehäuses ein.
3.
Drehen Sie das Modul in Richtung Gehäuse, und befestigen
Sie es, indem Sie die auf dem Modul befindlichen
Kunststoffklemmen in ihre Steckplätze im Gehäuse drücken.
Einbau eines optionalen Lüfters
In Kapitel 1 ist die Spezifikation für den Lüfter angegeben.
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Nehmen Sie das Lüfter/Kartenführungsmodul heraus.
3.
Nehmen Sie die Abdeckblende aus Kunststoff aus dem Modul
heraus (siehe Abbildung 19).
Abbildung 19. Die Kunststoff-Abdeckblende
herausnehmen
4.
Setzen Sie den Lüfter so in das Modul ein (siehe Abbildung
20), daß er Luft in das Gehäuse hineinbläst. Der Lüfter wird
von zwei Kunststoffklemmen an den Seiten des Moduls im
Modul festgehalten.
LS700 HANDBUCH
2/23
Gehäuse und Komponenten
5.
Verlegen Sie die Drähte im Innern des Moduls so, daß die
Kabel nicht geklemmt werden, wenn Sie das Modul in das
Gehäuse einbauen.
6.
Bauen Sie das Modul in das Gehäuse ein.
7.
Schließen Sie das Stromkabel des Lüfters je nach den
Anleitungen des Herstellers
an das Netzteil oder die
Hauptplatine an.
◊ Im Kapitel über die Hauptplatine ist angegeben, wo sich
der Stecker für den Lüfter befindet.
Abbildung 20. Einbau eines optionalen Lüfters
Ausbau eines optionalen Lüfters
2/24
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Ziehen Sie das Stromkabel des Lüfters von der Hauptplatine
ab.
3.
Nehmen Sie das Lüfter/Kartenführungsmodul heraus.
4.
Nehmen Sie den Lüfter aus dem Modul heraus, indem Sie die
zwei Kunststoffklemmen heraus- und den Lüfter freidrücken.
5.
Installieren Sie die Kunststoffabdeckblende in das Modul.
6.
Bauen Sie das Lüfter/Kartenführungsmodul ein.
LS700 HANDBUCH
Gehäuse und Komponenten
Einbau eines optionalen Lautsprechers
In Kapitel 1 sind die Spezifikationen für einen Lautsprecher
angegeben.
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Nehmen Sie den Deckel ab.
3.
Nehmen Sie die rechte Seitenwand ab.
4.
Setzen Sie den Lautsprecher an der in der Abbildung
gekennzeichneten Stelle ein.
5.
Schließen Sie die Lautsprecherdrähte an die Hauptplatine an.
◊ Im Kapitel über die Hauptplatine ist angegeben, wo sich
der Stecker für den Lautsprecher befindet.
6.
Bringen Sie die rechte Seitenwand wieder an.
7.
Setzen Sie den Deckel auf.
Abbildung 21. Einbau eines optionalen Lautsprechers
Ausbau eines optionalen Lautsprechers
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Nehmen Sie den Deckel ab.
3.
Nehmen Sie die rechte Seitenwand ab.
4.
Ziehen Sie die Lautsprecherdrähte von der Hauptplatine ab.
5.
Nehmen Sie den Lautsprecher heraus
6.
Bringen Sie die rechte Seitenwand und den Deckel wieder an.
LS700 HANDBUCH
2/25
Gehäuse und Komponenten
Ausbau des Netzteils
WARNUNG
Diese Arbeiten sollten nur von qualifiziertem technischen Personal
ausgeführt werden. Das in diesem Produkt eingebaute Netzteil enthält
keine Teile, die vom Benutzer zu warten sind. Wartungsarbeiten sollten
nur von qualifizierten Technikern ausgeführt werden.
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Markieren Sie das Stromkabel, und ziehen Sie es vom Rechner
und allen Peripheriegeräten ab.
3.
Markieren Sie das Stromkabel, und ziehen Sie es von der
Hauptplatine ab.
4.
Entfernen Sie die vier Schrauben, die das Netzteil am Gehäuse
befestigen.
5.
Heben Sie das Netzteil aus dem Gehäuse heraus.
Abbildung 22. Ausbau des Netzteils
A
2/26
LS700 HANDBUCH
Gehäuse und Komponenten
Einbau des Netzteils
WARNUNG
Diese Arbeiten sollten nur von qualifiziertem technischen Personal
ausgeführt werden. Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
1.
Bringen Sie das Netzteil in das Gehäuse ein.
2.
Setzen Sie die vier Schrauben, die das Netzteil am Gehäuse
befestigen, ein, und ziehen Sie sie an.
3.
Schließen Sie das Stromkabel an die Hauptplatine an.
4.
Schließen Sie die Stromkabel an die Peripheriegeräte an.
Ausbau der Hauptplatine
WARNUNG
Diese Arbeiten sollten nur von qualifiziertem technischen Personal
ausgeführt werden. Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
1.
Schalten Sie den Rechner aus, und ziehen Sie das Stromkabel ab.
2.
Nehmen Sie den Deckel und die rechte Seitenwand ab.
3.
Markieren Sie alle inneren Kabel, die an Erweiterungskarten
angeschlossen sind, und ziehen Sie sie ab.
4.
Nehmen Sie alle Erweiterungskarten heraus.
5.
Markieren Sie alle inneren Kabel, die an die Hauptplatine
angeschlossen sind, und ziehen Sie sie ab. Notieren Sie sich die
Farben der Drähte und ihre Position für den späteren
Wiedereinbau.
6.
Nehmen Sie das Netzteil heraus.
7.
Entfernen Sie die Schrauben, die die Hauptplatine am
Gehäuse befestigen. Bewahren Sie sie für den Wiedereinbau
auf.
8.
Heben Sie die Hauptplatine aus dem Gehäuse heraus. Achten
Sie dabei darauf, die Platine nicht zu verbiegen.
LS700 HANDBUCH
2/27
Gehäuse und Komponenten
Abbildung 23. Löcher für die Befestigungsschrauben
(schwarz hervorgehoben)
VORSICHT
Legen Sie die Hauptplatine sofort auf eine geerdete, antistatische Fläche
oder in eine antistatische Verpackung.
Einbau der Hauptplatine
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt “Bevor Sie beginnen”
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Bringen Sie die Hauptplatine vorsichtig in Position. Richten
Sie die E/A-Stecker auf die rückwärtige EMI-Abschirmung
aus.
3.
Befestigen Sie die Hauptplatine am Gehäuse.
4.
Bauen Sie das Netzteil ein.
5.
Schließen Sie alle inneren Kabel an die Hauptplatine an.
VORSICHT
Beim Einbau der Hauptplatine müssen Sie darauf achten, daß zur
Befestigung alle Schrauben benutzt werden, so daß die Platine ganz
und gleichmäßig auf dem Metallgerüst des Gehäuses sitzt.
2/28
LS700 HANDBUCH
3
SYSTEM-HAUPTPLATINE
In diesem Kapitel werden die Merkmale der Hauptplatine des
Systems und das Einstellen der Steckbrücken beschrieben, und
es werden andere relevante Informationen gegeben.
Mikroprozessor
Diese Hauptplatine unterstützt 233 MHz und 266 MHz
Intel Pentium II Prozessoren mit MMX -Technologie
und 256 KB oder 512 KB (L2)-Cache-Speicher.
Der Pentium II-Prozessor ist in einer S.E.C. (“Single Edge
Contact”) Patrone verpackt, die in den Steckplatz 1
Prozessoranschluß auf der Hauptplatine hineinpaßt.
Hauptspeicher (DRAM)
Die Hauptplatine unterstützt bis zu 256 MB DRAM. Der
DRAM-Speicher wird durch vier 72-polige SIMM-Sockel
implementiert. Die Hauptplatine verfügt über vier SIMMSockel. Wie man der Hauptplatine Speichermodule
hinzufügt, ist in Kapitel 3 nachzulesen. Das
Hauptspeicherabbild ist in Kapitel 5 zu finden.
Fehlerprüfung und -korrektur des Speichers wird mit
Paritäts- oder ECC-SIM-Modulen unterstützt. Paritäts- und
ECC SIM-Module werden automatisch erfaßt.
Der Benutzer muß jedoch in das Setup-Programm
einsteigen, um SIM-Module für Paritäts- oder ECC-Betrieb
zu konfigurieren. Ein Paritätsspeicher wird Einzelbit-Fehler
erfassen. Ein ECC-Speicher wird Mehrbit-Fehler erfassen
und Einzelbit-Fehler korrigieren.
Fehler können durch ein defektes Speichermodul verursacht
werden, durch das Mischen von Speichermodulen
unterschiedlicher Geschwindigkeiten oder durch DMA oder
Speicher-Konflikte.
LS700 HANDBOOK
3/1
System-Hauptplatine
Innenansicht der Hauptplatine
Abbildung 24. Bestandteile der Hauptplatine
A
B C
DE F
G
H
V
I
U
J
T
K
L
S
R
Q
PO
N
M
ISA-Anschlüsse
L.
B.
CD-ROM Audio-Anschluß
M. SIMM-Sockel
C.
Telefonstecker
N. Diskettenlaufwerksanschluß
A.
Batterie
D. Wavetable-Stecker
O. Primärer IDE-Anschluß
E.
Telefonstecker
P.
F.
Audio-Leitung-Ein-Stecker
Q. Stecker am Bedienfeld
G.
E/A-Anschlüsse an der Rückwand
R.
Sekundärer IDE-Anschluß
Steckbrückenblock
H. Anschluß für Steckplatz 1 Prozessor
S.
Stecker für Lüfter 1
I.
Befestigungslöcher für den
Kühlkörperträger
T.
Stecker für Gehäuseschutz
U.
Stecker für Lüfter 3
J.
Stromanschluß
V.
PCI-Stecker
K.
Lautsprecher (optional)
3/2
LS700 HANDBUCH
System-Hauptplatine
Anschlüsse
Abbildung 25. E/A-Anschlüsse an der Rückwand
A
D
A.
B
E
F
PS/2-Stecker (Maus oder
Tastatur)
B.
Stecker für Parallelanschluß
C.
Stecker für MIDI/GameAnschluß
D. PS/2-Stecker (Maus oder
Tastatur)
E.
C
G
H
I
J
F.
Stecker für seriellen Anschluß 1
G.
Stecker für seriellen Port 2
Anschluß
H. Audioleitung Aus-Buchse
I.
Audioleitung Ein-Buchse
J.
Audiomikrofon Ein-Buchse
USB-Stecker
Steckbrücken
VORSICHT
Beim Aus- bzw. Einbau einer Steckbrücke muß vorsichtig
vorgegangen werden, damit keine Stifte verbiegen oder brechen.
Die Abbildung zeigt, wo sich der Steckbrückenblock auf der
Hauptplatine befindet. Die Steckbrücken wurden im Werk
korrekt eingestellt. Gewöhnlich muß eine Steckbrücke nur
in den folgenden Fällen verändert werden:
♦
Löschen des Benutzer- oder Verwalterpaßworts
♦
Rücksetzung des CMOS RAM auf die StandardVoreinstellung
LS700 HANDBUCH
3/3
System-Hauptplatine
♦
Deaktivierung bzw. Aktivierung des Zugriffs auf das
Setup-Programm
♦
Konfiguration der Hauptplatine für eine andere
Prozessorgeschwindigkeit
Abbildung 26. Steckbrückenblock der
Hauptplatine
A
B
C
D
4 5 6
4 5 6
4 5 6
4 5 6
J9C1
1 2 3
1 2 3
1 2 3
1 2 3
Funktion
Zugriff auf das SetupProgramm
Block
J9C1-D
Stifte
5-6
BIOS Recovery
J9C1-A
5-6
CMOS löschen
J9C1-C
4-5
4-5
5-6
4-5
Paßwort löschen
J9C1-D
2-3
1-2
3/4
LS700 HANDBUCH
Beschreibung
aktiviert
(Voreinstellung)
deaktiviert
normal
(Voreinstellung)
wiederherstellen
behalten
(Voreinstellung)
löschen
behalten
(Voreinstellung)
löschen
System-Hauptplatine
Steckbrücken für die BIOS Setup-Funktionen
Die obenstehende Tabelle zeigt Steckbrückeneinstellungen
für Setup-Programm-Funktionen, und Abbildung 27 zeigt,
wo sich der Steckbrückenblock befindet. Lesen Sie sich für
jede Funktion die folgenden Anleitungen durch, die Schritt
für Schritt angeben, wie vorgegangen werden sollte.
Wie man den Zugriff zum Setup-Programm deaktiviert
1.
Befolgen Sie die Vorsichtsmaßnahmen, die im
Abschnitt “Bevor Sie beginnen” (siehe Seite 1 von
Kapitel 2) beschrieben wurden.
2.
Schalten Sie alle Peripheriegeräte ab, die an den
Rechner angeschlossen sind.
3.
Schalten Sie den Rechner aus, und ziehen Sie das
Netzkabel ab.
4.
Entfernen Sie den Deckel des Rechners sowie ggf.
andere Abdeckungen, um Zugriff zu bekommen.
5.
Bringen
Sie
die
Steckbrücke
auf
dem
Steckbrückenblock J9C1-D von den Stiften 5-6 auf die
Stifte 4-5, wie im folgenden veranschaulicht.
A
B
C
D
4 5 6
4 5 6
4 5 6
4 5 6
1 2 3
1 2 3
1 2 3
1 2 3
J9C1
6.
Bringen Sie die Abdeckungen wieder an, und schalten
Sie den Rechner wieder ein.
Wie man den Zugriff zum Setup-Programm aktiviert
1.
Befolgen Sie die Vorsichtsmaßnahmen, die im
Abschnitt “Bevor Sie beginnen” (siehe Seite 1 von
Kapitel 2) beschrieben wurden.
LS700 HANDBUCH
3/5
System-Hauptplatine
2.
Schalten Sie alle Peripheriegeräte ab, die an den
Rechner angeschlossen sind.
3.
Schalten Sie den Rechner aus, und ziehen Sie das
Netzkabel ab.
4.
Entfernen Sie den Deckel des Rechners sowie ggf.
andere Abdeckungen, um Zugriff zu bekommen.
5.
Setzen Sie die Steckbrücke auf dem Steckbrückenblock
J9C1-D von den Stiften 4-5 auf die Stifte 5-6, wie im
folgenden veranschaulicht.
A
B
C
D
4 5 6
4 5 6
4 5 6
4 5 6
J9C1
1 2 3
6.
1 2 3
1 2 3
1 2 3
Bringen Sie die Abdeckungen wieder an, und schalten
Sie den Rechner ein.
Wie man CMOS RAM löscht
Normalerweise sollte dies nur nach einer Erweiterung des
BIOS erforderlich sein.
3/6
1.
Befolgen Sie die Vorsichtsmaßnahmen, die im
Abschnitt “Bevor Sie beginnen” (siehe Seite 1 von
Kapitel 2) beschrieben wurden.
2.
Schalten Sie alle Peripheriegeräte ab, die an den
Rechner angeschlossen sind.
3.
Schalten Sie den Rechner aus, und ziehen Sie das
Netzkabel ab.
4.
Entfernen Sie den Deckel des Rechners sowie ggf.
andere Abdeckungen, um Zugriff zu bekommen.
5.
Setzen Sie die Steckbrücke auf dem Steckbrückenblock
J9C1-C von den Stiften 5-6 auf die Stifte 4-5, wie im
folgenden veranschaulicht.
LS700 HANDBUCH
System-Hauptplatine
A
B
C
D
4 5 6
4 5 6
4 5 6
4 5 6
1 2 3
1 2 3
1 2 3
1 2 3
J9C1
6.
Schalten Sie den Rechner ein, und lassen Sie ihn
booten.
7.
Wiederholen Sie Schritt 3 und 4.
8.
Setzen Sie die Steckbrücke wieder auf die Stifte 5-6, wie
im folgenden veranschaulicht, um den Normalbetrieb
wiederherzustellen.
A
B
C
D
4 5 6
4 5 6
4 5 6
4 5 6
1 2 3
1 2 3
1 2 3
1 2 3
J9C1
9.
Bringen Sie die Abdeckungen wieder an, und schalten
Sie den Rechner ein.
Wie man das Benutzer- und Verwalterpaßwort löscht
1.
Befolgen Sie die Vorsichtsmaßnahmen, die im
Abschnitt “Bevor Sie beginnen” (siehe Seite 1 von
Kapitel 2) beschrieben wurden.
2.
Schalten Sie alle Peripheriegeräte ab, die an den
Rechner angeschlossen sind.
3.
Schalten Sie den Rechner aus, und ziehen Sie das
Netzkabel ab.
4.
Entfernen Sie den Deckel des Rechners sowie ggf.
andere Abdeckungen, um Zugriff zu bekommen.
5.
Setzen Sie die Steckbrücke auf dem Steckbrückenblock
J9C1-D von den Stiften 2-3 auf die Stifte 1-2, wie im
folgenden veranschaulicht.
LS700 HANDBUCH
3/7
System-Hauptplatine
A
B
C
D
4 5 6
4 5 6
4 5 6
4 5 6
1 2 3
1 2 3
1 2 3
1 2 3
J9C1
6.
Schalten Sie den Rechner ein, und lassen Sie ihn
booten.
7.
Wiederholen Sie Schritt 3 und 4.
8.
Setzen Sie die Steckbrücke wieder auf die Stifte 2-3, wie
im folgenden veranschaulicht.
A
B
C
D
4 5 6
4 5 6
4 5 6
4 5 6
1 2 3
1 2 3
1 2 3
1 2 3
J9C1
9.
Bringen Sie die Abdeckungen wieder an, und schalten
Sie den Strom ein.
PCI/IDE-Schnittstelle für Peripheriegeräte
Die Hauptplatine hat eine sehr schnelle 32-Bit PCI/IDESchnittstelle, die folgendes unterstützt:
3/8
♦
Bis zu vier PCI/IDE-Festplattenlaufwerke auf dem
PCI-Bus
♦
PIO Modus 3 und Modus 4 Festplattenlaufwerke
♦
LBA
(Logical
block
addressing)
von
Festplattenlaufwerken mit einer Kapazität von mehr als
528 MB
♦
ECHS
(Extended
Übersetzungsmodi
♦
ATAPI-Geräte (beispielsweise CD-ROMs)
LS700 HANDBUCH
Cylinder
Head
Sector)
System-Hauptplatine
E/A-Funktionen
Der E/A-Kontroller integriert die Funktionen für die
seriellen Anschlüsse, den parallelen Anschluß, das
Diskettenlaufwerk und die Tastatur. Diese Komponente
bietet folgendes:
♦
Multimodus bi-direktionaler Parallelanschluß:
◊ Standardmodus: Centronics-kompatibler Betrieb
◊ Hochgeschwindigkeitsmodus: Unterstützung für
ECP (enhanced capabilities port) und EPP
(enhanced parallel port)
♦
Zwei RS-232C (16550-kompatible) 9-polige serielle
Anschlüsse
♦
Integrierte Echtzeituhr mit einer Genauigkeit von ±13
Minuten/Jahr bei 25 °C und 5 V
♦
Integrierter 8042-kompatibler Tastaturkontroller
♦
Flexible IRQ und DMA-Abbildung für Windows 95
♦
Unterstützung einer IrDA oder Consumer IR
kompatiblen Infrarot-Schnittstelle. Die InfrarotSchnittstelle unterstützt Datentransferraten von bis zu
115 K Baud mit entweder Halb- oder Vollduplexbetrieb
♦
Diskettenlaufwerkskontroller (Industriestandard), der 720
KB, 1,44 MB und 2,88 MB Diskettenlaufwerke (mit 135
Spuren pro Zoll) sowie die älteren 360 KB und 1,2 MB
Laufwerke unterstützt.
BIOS-Merkmale
Das BIOS von American Megatrends Inc. (AMI) bietet ISA
und PCI-Kompatibilität. Das BIOS ist in einem FlashSpeichergerät an die Hauptplatine gelötet Das BIOS liefert
den SBE, das Setup-Programm, ein PCI und IDE
Autokonfigurations-Dienstprogramm und den BIOSWiederherstell-Code. Ausführliche Informationen sind im
Kapitel ‘BIOS und Setup’ nachzulesen.
LS700 HANDBUCH
3/9
System-Hauptplatine
PCI Autokonfiguration
Das PCI Autokonfigurationsdienstprogramm arbeitet mit
dem Setup-Programm zusammen, um die Verwendung von
PCI-Erweiterungskarten im Rechner zu unterstützen. Wenn
Sie nach der Installation einer PCI-Karte den Strom wieder
einschalten,
konfiguriert
das
BIOS
automatisch
Unterbrechungen, DMA-Kanäle und E/A-Raum.
Da PCI-Erweiterungskarten dieselben Interrupt-Ressourcen
benutzen wie ISA-Erweiterungskarten, müssen Sie die von ISAKarten benutzten Interrupts im Setup-Programm angeben.
Erweiterungssteckplätze
Die Hauptplatine verfügt über zwei dedizierte 16-Bit
ISA/AT-kompatible und und drei dedizierte PCI-kompatible
Erweiterungssteckplätze. Ein anderer Erweiterungssteckplatz
ist ein “Kombinationssteckplatz”, der für entweder eine PCI
oder eine ISA-Karte verwendet werden kann. Das heißt also,
daß Sie maximal sechs Erweiterungskarten installieren können.
Echtzeituhr und CMOS RAM
Der E/A-Kontroller stellt eine Echtzeituhr und CMOS RAM zur
Verfügung. Sie können die Zeit für die Uhr und die CMOSWerte mit dem Setup-Programm einstellen (siehe BIOSKapitel). Dies muß gemacht werden, wenn ein Austausch der
CMOS-Batterie erforderlich ist (siehe gegenüberliegende Seite).
CMOS-Batterie
Eine Batterie auf der Hauptplatine hält die Uhr und Werte in
CMOS RAM-Strom, wenn Ihr Rechner abgeschaltet ist. Die
durchschnittliche Lebensdauer der Batterie liegt bei 3 bis 5 Jahren.
WARNUNG
Die CMOS-Batterie ist eine Lithiumbatterie. Benutzen Sie auf
keinen Fall einen Gegenstand aus Metall, um die Batterie zu
entfernen. Ein versehentlicher Kurzschluß kann dazu führen, daß
die Batterie explodiert. Entsorgen Sie die Batterie gemäß den
Empfehlungen des Herstellers.
3/10
LS700 HANDBUCH
System-Hauptplatine
Um die Batterie auszutauschen:
1.
Befolgen Sie die Vorsichtsmaßnahmen, die im
Abschnitt “Bevor Sie beginnen” (siehe Seite 1 von
Kapitel 2) beschrieben wurden.
2.
Schalten Sie alle Peripheriegeräte ab, die an den
Rechner angeschlossen sind.
3.
Schalten Sie den Rechner aus, und ziehen Sie das
Netzkabel ab.
4.
Entfernen Sie den Deckel des Rechners sowie ggf.
andere Abdeckungen, um Zugriff zu bekommen.
5.
Holen Sie die Batterie vorsichtig mit Ihren Fingern aus
dem Sockel heraus. Merken Sie sich, wo “+” und “-” ist.
Abbildung 27. Austausch der Batterie
6.
Legen Sie die neue Batterie in den Sockel.
7.
Bringen Sie die Abdeckungen des Rechners wieder an.
Anschlüsse für den Lüfter
Die Hauptplatine hat Stecker für zwei Lüfter. Beide Stecker
haben dieselben Außenanschlüsse. Umseitig finden Sie
genaue Einzelheiten.
LS700 HANDBUCH
3/11
System-Hauptplatine
Stift
1
2
3
Signalname
Ground
+12 V
FAN_SEN
Abbildung 28. Stecker für Lüfter 1
J9A1
1
3
Abbildung 29. Stecker für Lüfter 3
J4F1
1
3
Unterstützung für USB-Schnittstelle
Die USB-Anschlüsse lassen den direkten Anschluß zweier
USB-Peripheriegeräte ohne einen äußeren Netzknoten zu.
Werden mehr Geräte benötigt, kann ein äußerer Netzknoten
an einen der eingebauten Anschlüsse angeschlossen werden.
Die Hauptplatine unterstützt UHCI (standard universal host
controller interface) und verwendet standardmäßige
Softwaretreiber, die UHCI-kompatibel sind.
3/12
LS700 HANDBUCH
System-Hauptplatine
Funktionen von USB:
♦
Unterstützung von selbst-identifizierenden,
pluggable” Peripheriegeräten
♦
Automatische Gerätekonfiguration
♦
Unterstützung für isochrone und asynchrone Transfers
über dieselben Drähte
♦
Unterstützung für bis zu 127 physikalische Geräte
♦
Bandbreite und niedrige Latenzen für Telefon, Audio
und andere Anwendungen
♦
Fehlerhandhabung
miteingebaut
und
Recovery
ins
“hot-
Protokoll
HINWEIS
Bei Rechnern, bei denen ein nicht-abgeschirmtes Kabel an den
USB-Anschluß angeschlossen ist, besteht die Gefahr, daß sie
Funkstörungen verursachen. Für alle an einen USB-Anschluß
angeschlossene Geräte sollten geschirmte Kabel verwendet werden.
Lautsprecher
Ein optionaler Lautsprecher ist auf der Hauptplatine
angebracht. Der Lautsprecher gibt akustische FehlercodeInformationen während des SBE, wenn das BIOS die BildSchnittstelle nicht benutzen kann. Im Kapitel
“Fehlerbehebung” finden Sie eine Beschreibung der
akustischen Codes.
HINWEIS
Die Platine hat einen Anschluß für einen optionalen
Lautsprecher außerhalb der Hauptplatine. Wenn Sie einen
externen Lautsprecher (siehe Kapitel 2) installieren wollen,
müssen Sie die Steckbrücke, die den integrierten Lautsprecher
aktiviert, entfernen.
LS700 HANDBUCH
3/13
System-Hauptplatine
Audio-Subsystem
Das integrierte Audio-Subsystem basiert auf den Einzelchip
Audio-Kontrollern (YM715) der Yamaha OPL Familie. Das
Audio-Subsystem liefert die digitalen Audio und
Analogmischfunktionen, die für das Aufzeichnen und
Ausspielen von Sound auf Personalcomputern benötigt wird.
Funktionen des Subsystems:
♦
Leitung- und Mikrofon-Eingaben
♦
MIDI/Game-Anschluß
♦
3-D erweitertes Stereo
♦
Volle digitale Steuerung
Lautstärkekontrollfunktionen
♦
Voller Duplexbetrieb
♦
Sound Blaster Pro, Windows Sound System, Roland
MPU-401, AdLib und Multimedia PC Level 2
(MPCII)-Kompatibilität
♦
Integrierter Yamaha YM 704 Wavetable-Synthesizer
(optional)
♦
Wavetable-Aufrüstungsstecker
♦
CD-ROM-Audiostecker
♦
Telefonstecker
aller
Mischer-
Abbildung 30. CD-ROM-Audiostecker
J2F6
1
4
OM05695
3/14
LS700 HANDBUCH
Stift
Signalname
1
Ground
2
CD-left
3
Ground
4
CD-right
und
System-Hauptplatine
Abbildung 31. Telefonstecker A
2
J2F1
Stift
1 3
Signalname
1
Masse
2
Figure
32.
Mono-Ein
Wavetable
Connector
Mono-Aus
3
4
Key
OM05696
Abbildung 32. Wavetablestecker
8
7
2
1
J2F2
OM05697
Stift
Signalname
1
2
3
4
5
6
7
8
Waveright
Masse
Waveleft
Masse
Key
Masse
Kein Anschluß
MIDI_OUT
Abbildung 33. Telefonstecker B
J2F3
1
4
Stift
Signalname
1
Left Line-in
2
Masse
3
Masse
4
Right line-in (mono)
LS700 HANDBUCH
3/15
System-Hauptplatine
Abbildung 34. Line-In Audiostecker
J3F1
1
4
Stift
Signalname
1
Mono-Ein
2
Masse
3
Masse
4
Mono-Aus
OM05699
Hardware Monitor Option
♦
An integrierter Temperatur-sensor
♦
Sensoren für die Geschwindigkeit des Lüfters
♦
Spannungsmonitor für das Netzteil
♦
SBE-Testergebnis und Fehlercodeaufbewahrung
♦
Unterstützung für Intel LANDesk Client Manager
♦
Stecker für äußere Gehäuseschutzfunktion
Diese Funktionen werden durch
Hardwaremonitorgerät implementiert.
ein
integriertes
Abbildung 35. Gehäuseschutzstecker
J6C1
1 2
3/16
LS700 HANDBUCH
Pin
Signalname
1
Masse
2
CHS_SEC
System-Hauptplatine
Anschlüsse am Bedienfeld
The Hauptplatine hat Stecker für Tasten und Anzeiger, die
normalerweise auf dem Bedienfeld des Rechners sind. Eine
Steckbrücke auf den Stiften 26-27 aktiviert den integrierten
Lautsprecher.
Abbildung 36. Anschlüsse am Bedienfeld
A
B
C
D
E
F
G
1
27
24
22
20
Stecker
A. Lautsprecher*
B. Reset-Schalter
16
J9D1
Stift
11
6
4
2
Signalname
27
SPKR_HDR
26
PIEZO_IN
25
Key
24
Ground
23
SW_RST
22
Ground
Key
C. Strom-LED
20
+5 V
19
Key
18
Ground
Key
D. Festplattenlaufwerk- LED
16
+5 V
15
HD Active#
14
Key
LS700 HANDBUCH
3/17
System-Hauptplatine
Stecker
Stift
13
Signalname
+5 V
Key
E. Infrarot
11
CONIR (consumer IR)
10
IrTX (transmit)
9
Ground
8
IrRX (receive)
7
Key
6
+5 V
Key
F. Sleep-Schalter
G. Ein/Aus-Schalter
*
4
+5 V
3
SLEEP
2
Ground
1
SW_ON#
Eine Steckbrücke auf den Stiften 26-27 aktiviert den
integrierten Lautsprecher.
Ressourcen der Hauptplatine
Speicherabbild
Adressenbereich
(dezimal)
Adressenbereich
(hex)
Größe
Beschreibung
1024K-262144K
100000-10000000
255M
Erweiterungsspeicher
960K-1024K
F0000-FFFFF
64K
System BIOS
944K-960K
EC000-EFFFF
16K
Boot Block
936K-944K
EA000-EBFFF
8K
ESCD (“Plug and Play”Konfigurationsbreich)
932K-936K
E9000-E9FFF
4K
reserviert für BIOS
928K-932K
E8000-E8FFF
4K
Logo-Bereich
896K-928K
E0000-E7FFF
32K
BIOS-reserviert
800K-896K
C8000-DFFFF
96K
verfügbarer oberer DOSSpeicher (für ISA und PCI
bus)
640K-800K
A0000-C7FFF
160K
Videospeicher und BIOS
3/18
LS700 HANDBUCH
System-Hauptplatine
Adressenbereich
(dezimal)
Adressenbereich
(hex)
Größe
Beschreibung
639K-640K
9FC00-9FFFF
1K
512K-639K
80000-9FBFF
127K
Erweiterter konventioneller
Speicher
0K-512K
00000-7FFFF
512K
konventioneller Speicher
Erweiterte BIOS-Daten
(von der
SpeichermanagementSoftware bewegbar)
E/A-Abbild
Adresse (hex)
Größe
Beschreibung
0000 - 000F
0020 - 0021
002E - 002F
0040 - 0043
0048 - 004B
0060
0061
0064
0070, bit 7
0070, bits 6:0
0071
0078
0079
0080 - 008F
00A0 - 00A1
16 bytes
2 bytes
2 bytes
4 bytes
4 bytes
1 byte
1 byte
1 byte
1 bit
7 bits
1 byte
1 byte
1 byte
16 bytes
2 bytes
PIIX3 - DMA 1
PIIX3 - Interrupt-Kontroller 1
E/A Kontroller- Konfig. Reg.
PIIX3 - Timer 1
PIIX3 - Timer 2
Tastaturkontroller Byte - Reset IRQ
PIIX3 - NMI, Lautsprechersteuerung
Tastaturkontroller, CMD/STAT Byte
PIIX3 - NMI aktivieren
PIIX3 - Echtzeituhr, Adresse
PIIX3 - Echtzeituhr, Daten
reserviert - Brd. Konfig.
reserviert - Brd. Konfig.
PIIX3 - DMA Page Registers
PIIX3 - Interrupt-Kontroller 2
00B2 - 00B3
2 bytes
APM Control
00C0 - 00DE
31 bytes
PIIX3 - DMA 2
00F0
1 byte
Reset numerischer Fehler
0170 - 0177
8 bytes
sekundärer IDE-Kanal
01F0 - 01F7
8 bytes
primärer IDE-Kanal
0200 - 0207
8 bytes
Anschluß für Spiele
0220 - 022F
16 bytes
Audio
0240 - 024F
16 bytes
Audio
LS700 HANDBUCH
3/19
System-Hauptplatine
Adresse (hex)
Größe
Beschreibung
0278 - 027F
8 bytes
paralleler Anschluß 2
0295
1 byte
Hardware-Monitor
0296
1 byte
Hardware-Monitor
02E8 - 02EF
8 bytes
serieller Anschluß 4/Video (8514A)
02F8 - 02FF
8 bytes
serieller Anschluß 2
0300 - 0301
2 bytes
MPU-401 (MIDI)
0330 - 0331
2 bytes
MPU-401 (MIDI)
0332 - 0333
2 bytes
MPU-401 (MIDI)
0334 - 0335
2 bytes
MPU-401 (MIDI)
0376
1 byte
sek. IDE-Kanal Cmd.-Anschluß
0377
1 byte
Diskettenkanal 2 Befehl
0377, bit 7
1 bit
Disketten Chg. Kanal 2
0377, bits 6:0
7 bits
Sek. IDE Chan. Statusanschluß
0378 - 037F
8 bytes
paralleler Anschluß 1
0388 - 038D
6 bytes
FM Synthesizer
03B4 - 03B5
2 bytes
VGA
03BA
1 byte
VGA
03BC - 03BF
4 bytes
paralleler Anschluß 3
03C0 - 03CA
2 bytes
VGA
03CC
1 byte
VGA
03CE - 03CF
2 bytes
VGA
03D4 - 03D5
2 bytes
VGA
03DA
1 byte
VGA
03E8 - 03EF
8 bytes
serieller Anschluß 3
03F0 - 03F5
6 bytes
Diskettenkanal 1
03F6
1 byte
Pri. IDE Kanal Befehl-Anschluß
03F7 (Write)
1 byte
Diskettenkanal 1 Befehl
03F7, bit 7
1 bit
Disketten Chg. Kanal 1
03F7, bits 6:0
7 bits
Pri. IDE Kanal-Statusanschluß
03F8 - 03FF
8 bytes
serieller Anschluß 1
04D0 - 04D1
2 bytes
Edge/level triggered PIC
0530 - 0537
8 bytes
Windows Soundsystem
3/20
LS700 HANDBUCH
System-Hauptplatine
Adresse (hex)
Größe
Beschreibung
0604 - 060B
8 bytes
Windows Soundsystem
LPT + 400h
8 bytes
ECP-Anschluß, LPT + 400h
0CF8 - 0CFB *
4 bytes
PCI Konfig. Adressenregister
0CF9 **
1 byte
Turbo & Reset Kontrollregister
0CFC - 0CFF
4 bytes
PCI Konfig. Datenregister
0E80 - 0E87
8 bytes
Windows Soundsystem
0F40 - 0F47
8 bytes
Windows Soundsystem
0F86 - 0F87
2 bytes
Yamaha OPL3-SA Konfig.
FF00 - FF07
8 bytes
IDE Bus Master Reg.
FFA0 - FFA7
8 bytes
Pri. Bus Master IDE Reg.
FFA8 - FFAF
8 bytes
Sec. Bus Master IDE Reg.
* nur durch DWORD-Zugriffe
** nur durch Byte-Zugriffe
Abbild der PCI-Konfiguration
Bus Nummer
(hex)
GeräteNumber
(hex)
Funktion
Nummer
(hex)
Beschreibung
00
00
00
Intel 82441FX (PMC)
00
07
00
Intel 82371SB (PIIX3) PCI/ISA-Brücke
00
07
01
Intel 82371SB (PIIX3) IDE Bus Master
00
07
02
Intel 82371SB (PIIX3) USB
00
0B
00
PCI Erweiterungssteckplatz 1 (J4E2)
00
0F
00
PCI Erweiterungssteckplatz 2 (J4E1)
00
01
00
PCI Erweiterungssteckplatz 3 (J4D1)
00
13
00
PCI Erweiterungssteckplatz 4 (J4C1)
LS700 HANDBUCH
3/21
System-Hauptplatine
DMA-Kanäle
DMA
Datenbreite
Systembetriebsmittel
0
8- or 16-bits
Audio, wenn vorhanden, andernfalls paralleler
Anschluß
1
8- or 16-bits
Audio, wenn vorhanden,andernfalls etwas anderes
2
8- or 16-bits
Diskettenlaufwerk
3
8- or 16-bits
Audio, wenn vorhanden, andernfalls paralleler
Anschluß (für ECP/EPP-Konfiguration)
4
16-bits
reserviert - Kaskadenkanal
5
16-bits
verfügbar
6
16-bits
verfügbar
7
16-bits
verfügbar
Unterbrechungen
IRQ
Systembetriebsmittel
NMI
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
E/A-Kanal prüfen
reserviert, Interval-Timer
reserviert, Tastaturpufferspeicher voll
reserviert, Kaskaden-Interrupt von Slave PIC
serieller Anschluß 2
serieller Anschluß 1
paralleler Anschluß 2
Diskettenlaufwerk
paralleler Anschluß 1
Echtzeituhr
für den Benutzer
für den Benutzer
Audio, wenn vorhanden, andernfalls für den Benutzer
integrierter Mausanschluß, wenn vorhanden, andernfalls für den
Benutzer
reserviert, math Koprozessor
primäres IDE, wenn vorhanden, andernfalls für den Benutzer
sekundäres IDE, wenn vorhanden, andernfalls für den Benutzer
13
14
15
3/22
LS700 HANDBUCH
4
AUFRÜSTUNG
Prozessor
Dieser Rechner verwendet einen Intel Pentium®II Prozessor,
der als Modul komplett mit Kühlkörper geliefert wird.
Momentan sind Prozessoren mit 233Mhz und 266Mhz
erhältlich.
Den installierten Prozessor herausnehmen
Um den installierten Prozessor zu entfernen, verfahren Sie
wie folgt:
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt ‘Bevor Sie beginnen’
(siehe Seite 1 von Kapitel 2) beschriebenen
Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Schalten Sie alle an den Rechner angeschlossenen
Peripheriegeräte ab.
3.
Schalten Sie den Rechner aus, und ziehen Sie das
Netzkabel ab.
4.
Nehmen Sie den Deckel des Rechners sowie ggf.
weitere Abdeckungen des Rechners ab, um Zugriff zu
bekommen.
5.
Nehmen Sie die Hauptplatine aus dem Gehäuse des
Rechners heraus. Siehe Abschnitt ‘Wie man die
Hauptplatine entfernt’ in Kapitel 2.
◊ Das bedeutet, daß Erweiterungskarten, die in den
Steckplätzen der Hauptplatine installiert sind,
herausgenommen werden müssen.
6.
Legen Sie die Hauptplatine auf eine ebene
Arbeitsfläche, und nehmen Sie die Komponenten ab,
die den Zugriff zum installierten Prozessor blockieren.
7.
Entfernen Sie den oberen Bügel des Kühlkörpers von
der Basis, wie in Abbildung 37 dargestellt.
LS700 HANDBOOK
4/1
Aufrüstung
8.
Drücken Sie auf die Sperren (A), um den oberen Bügel
freizubekommen.
Abbildung 37. Abnahme des oberen Bügels des
Kühlkörpers und des Prozessors
B
B
A
VORSICHT
Beim Drücken auf die Hauptplatine oder ihre Komponenten
während des Ausbaus des Prozessors kann Schaden verursacht
werden. Wenn nötig, können Sie während des Ausbaus des
Prozessors auf die Kunststoffstecker der Hauptplatine drücken,
um eine Hebelwirkung zu erzielen.
9.
Entfernen Sie den Prozessor, indem Sie auf die
Sperrbügel (B) drücken, und ziehen Sie den Prozessor
dann gerade nach oben heraus, wie in Abbildung 37
dargestellt.
◊ Legen Sie das Prozessormodul vorsichtig in einen
antistatischen Behälter.
4/2
LS700 HANDBUCH
Aufrüstung
Installation des Prozessors
Um den Prozessor zu installieren, verfahren Sie wie folgt:
1.
Führen Sie den Prozessor in die Arretierung (B) ein,
wie in Abbildung 38 dargestellt.
2.
Drücken Sie von oben auf den Prozessor, bis er fest im
Steckplatz 1 Stecker sitzt, und bringen Sie die
Sperrbügel (A) auf dem Prozessor in Position.
Abbildung 38. Installation des Prozessors
A
A
B
3.
Schieben Sie den Bügel des Kühlkörpers (A) auf die
Vorstecker (B) des Abstützsockels, wie in Abbildung 39
dargestellt.
LS700 HANDBUCH
4/3
Aufrüstung
Abbildung 39. Installation des oberen Bügels
des Kühlkörpers
A
B
Einstellen der Steckbrücken auf die Geschwindigkeit
des Prozessors
Achten Sie darauf, daß die Hauptplatinen-Steckbrücken
J9C1-A, J9C1-B und J9C1-C auf den korrekten Wert für
die Geschwindigkeit des Prozessors eingestellt sind. In der
untenstehenden Tabelle sind die Einstellungen der
Steckbrücken für 233 MHz und 266 MHz Prozessoren
angegeben. Der Abbildung 26 im Kapitel “Hauptplatine” ist
zu entnehmen, wo sich der Steckbrückenblock befindet.
Prozessor-
Host Bus-
Geschwindigkeit *
Geschwindigkeit
Block J9C1
A
B
C
233 MHz
66
2-3
2-3, 5-6
2-3
266 MHz
66
1-2
1-2, 4-5
2-3
*Die korrekte Geschwindigkeit (MHz) ist in den Unterlagen des
Prozessors angegeben.
4/4
LS700 HANDBUCH
Aufrüstung
Auf Steckbrückenblock J9C1 setzen Sie die Steckbrücken
folgendermaßen auf die Stifte:
Für einen 233 MHz Prozessor:
A
B
C
D
4 5 6
4 5 6
4 5 6
4 5 6
1 2 3
1 2 3
1 2 3
1 2 3
J9C1
Für einen 266 MHz Prozessor:
A
B
C
D
4 5 6
4 5 6
4 5 6
4 5 6
1 2 3
1 2 3
1 2 3
1 2 3
J9C1
Wie man Speichermodule installiert
Die Hauptplatine hat vier 72-polige, Zinn/Blei-SIMM-Sockel,
die Speicher von 8 MB bis 256 MB unterstützen. Die Sockel
sind als Bank 0 und 1 angeordnet (siehe Abbildung 40).
Wenn Sie Speicher hinzufügen, sollten Sie die folgenden
Anleitungen befolgen:
♦
Wenn Sie SIM-Module hinzufügen, sollten Sie nur
72-poliges, 50 oder 60 ns EDO DRAM aus Zinn/Blei
verwenden.
◊ Schnellere Bausteine werden die Leistung des
Systems nicht verbessern.
♦
Wenn Sie SIM-Module installieren, müssen Sie beide
Sockel der Bank füllen.
♦
Der Rechner erfaßt den installierten Speicher automatisch,
so daß es nichts ausmacht, welche Bank benutzt wird,
solange beide Sockel in der Bank gefüllt sind.
◊ Aufgrund des begrenzten Raumes auf der
Hauptplatine ist es unter Umständen einfacher,
zuerst SIM-Module in Bank 0 zu installieren.
LS700 HANDBUCH
4/5
Aufrüstung
♦
Beide SIM-Module in einer Bank müssen identisch
sein.
◊ Beispielsweise sollte man nicht ein 4 MB SIMModul in einen Sockel von Bank 0 und dann ein 8
MB SIM-Modul in den zweiten Sockel von Bank 0
einsetzen.
♦
Sie können in Bank 1 ein SIM-Modulpaar benutzen,
das einen anderen Wert hat als jenes in Bank 0.
HINWEIS
Die Hauptplatine unterstützt SIM-Module mit Parität (x36)- oder
ohne Parität (x32). Fehlerprüfung und -korrektur wird bei
Paritäts- und ECC-SIM-Modulen unterstützt. Bei SIM-Modulen
ohne Parität gibt es keine Fehlerprüfung und -korrektur.
Abbildung 40. Position der SIMM-Sockel
0
1
4/6
LS700 HANDBUCH
Aufrüstung
Speichertabelle
Für eine
Gesamtspeicherkapazität von:
8 MB
Bauen Sie SIM-Module der
folgenden Kapazität in beide
Sockel von Bank 0 ein
Bauen Sie SIM-Module der
folgenden Kapazität in beide
Sockel von Bank 1 ein
4 MB
leer
(8 MB insges. in Sockel Bank 0)
16 MB
4 MB
4 MB
(8 MB insges. in Sockel Bank 0)
(8 MB insges. in Sockel Bank 1)
16 MB
8 MB
leer
(16 MB insges. in Sockel Bank 0)
32 MB
32 MB
8 MB
8 MB
(16 MB insges. in Sockel Bank 0)
(16 MB insges. in Sockel Bank 1)
16 MB
leer
(32 MB insges. in Sockel Bank 0)
64 MB
16 MB
16 MB
(32 MB insges. in Sockel Bank 0)
(32 MB insges. in Sockel Bank 1)
64 MB
32 MB
leer
(64 MB insges. in Sockel Bank 0)
128 MB
128 MB
32 MB
32 MB
(64 MB insges. in Sockel Bank 0)
(64 MB insges. in Sockel Bank 1)
64 MB
leer
(128 MB insges. in Sockel Bank 0)
256 MB
64 MB
64 MB
(128 MB insges. in Sockel Bank 0)
(128 MB insges. in Sockel Bank 1)
Um SIM-Module zu installieren, verfahren Sie
wie folgt:
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt ‘Bevor Sie beginnen’
(siehe Seite 1 von Kapitel 2) beschriebenen
Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Schalten Sie den Rechner aus, und ziehen Sie das
Netzkabel ab.
LS700 HANDBUCH
4/7
Aufrüstung
3.
Nehmen Sie den Deckel des Rechners sowie ggf. andere
Abdeckungen ab, um Zugriff zu bekommen.
VORSICHT
Elektrostatische Entladung kann Komponenten zerstören bzw.
ihre Lebensdauer erheblich verkürzen. Befolgen Sie die
empfohlenen antistatischen Vorsichtsmaßnahmen, die im
Anhang nachzulesen sind.
4.
Halten Sie das SIMM nur an seinen Kanten fest, und
nehmen Sie es aus seiner antistatischen Verpackung
heraus.
Abbildung 41. Installation eines SIM-Moduls
5.
Halten Sie das SIMM in einem Winkel von etwa 45°
zur Hauptplatine.
◊ Achten Sie darauf, daß die kleine Einkerbung in der
Mitte der unteren Kante des SIMM mit der
Einkerbung im SIMM-Sockel zusammenkommt.
4/8
LS700 HANDBUCH
Aufrüstung
6.
Setzen Sie die untere Kante des SIMM in den SIMMSockel ein, und sorgen Sie dafür, daß es fest sitzt.
◊ Das SIMM ist nicht symmetrisch, d.h. es wird nur
in einer Richtung in den Sockel hineingehen.
7.
Wenn das SIMM korrekt sitzt, halten Sie es an jedem
Ende fest und drücken die obere Kante vorsichtig in
Richtung der Rückhalteklemmen des Steckers, bis das
SIMM einrastet.
◊ Wenn das SIMM sich nicht korrekt installieren
läßt, lösen Sie die Rückhalteklemmen vorsichtig so
weit, daß Sie die obere Kante des SIMM wegziehen
können und versuchen es dann noch einmal.
8.
Setzen Sie Bausteine, die Sie zuvor entfernt oder
abgetrennt haben, um an die SIMM-Sockel
heranzukommen, wieder ein, und schließen Sie sie
wieder an.
9.
Bringen Sie die Abdeckung des Rechners wieder an.
Die Speichererfassung erfolgt zumeist automatisch, aber
wenn eine Fehlermeldung erscheint, sollten Sie überprüfen,
daß
♦
Sie einen unterstützten SIMM-Wert benutzt haben.
♦
beide SIM-Module in der Bank gleich sind.
Wie man Speichermodule herausnimmt
Um ein SIMM zu entfernen, verfahren Sie wie folgt:
1.
Befolgen Sie die im Abschnitt ‘Bevor Sie beginnen’
(siehe Seite 1 von Kapitel 2) beschriebenen
Vorsichtsmaßnahmen.
2.
Schalten Sie den Rechner aus, und ziehen Sie das
Netzkabel ab.
3.
Nehmen Sie den Deckel des Rechners sowie gg. andere
Abdeckungen ab, um Zugriff zu bekommen.
LS700 HANDBUCH
4/9
Aufrüstung
4/10
4.
Lösen Sie die Rückhalteklemme an jedem Ende
vorsichtig so weit, daß Sie die obere Kante des SIMM
auf einen Winkel von etwa 45° bringen können.
5.
Halten Sie das Modul nur an seinen Kanten fest, und
heben Sie es aus dem Sockel heraus. Bewahren Sie es in
einer antistatischen Verpackung auf.
6.
Setzen Sie wieder alle Teile, die Sie entfernt oder
abgetrennt haben, um an die SIMM-Sockel
heranzukommen, wieder ein, und schließen Sie sie
wieder an.
7.
Bringen Sie die Abdeckungen wieder an.
LS700 HANDBUCH
5
BIOS UND SETUP
In diesem Kapitel wird die Benutzung des BIOS Setup-Programms
erklärt. Sie können das Setup-Programm benutzen, um die
Konfigurationsangaben und die Boot-Sequenz zu ändern.
Setup-Informationen sind im CMOS RAM-Speicher gespeichert
und werden von einer Batterie auf der Hauptplatine abgesichert,
wenn der Rechner abgeschaltet wird.
Überblick über das BIOS Setup-Programm
Um in das Setup-Programm einzusteigen, schalten Sie den Rechner
ein und drücken <F1> , wenn die folgende Mitteilung erscheint:
Press <F1> Key if you want to run SETUP
Sie haben etwa 5 Sekunden Zeit, <F1> zu drücken, bevor der BootVorgang fortgesetzt wird.
HINWEIS
Für Referenzzwecke sollten Sie sich die aktuellen Setup-Einstellungen
auf der dafür vorgesehenen Seite am Ende dieses Kapitels notieren.
Wenn Sie die Einstellungen ändern, sollten Sie diese Notizen auf den
neuesten Stand bringen.
Wenn Sie in das Setup-Programm einsteigen, werden Sie das
Hauptmenü sehen. Oben aufgelistet sind drei andere Menüs:
“Advanced”, Sicherheit und Ausstieg.
Wählen Sie ein Menü aus, indem Sie die linke <⇐> oder rechte
<⇒> Pfeiltaste drücken. Verwenden Sie die nach oben <⇑> oder
nach unten <⇓> weisende Pfeiltaste, um bestimmte Menüpunkte
auszuwählen. Mit der <Enter> -Taste können Sie einen Punkt
auswählen, den Sie ändern wollen. Bei einigen Menüpunkten
erscheint nach dem Drücken von <Enter> ein weiteres Menü. Nach
Auswahl eines Menüpunktes können Sie mit den Pfeiltasten die
Einstellung ändern.
LS700 HANDBUCH
5/1
BIOS und Setup
In der folgenden Tabelle wird ein Überblick gegeben über die
Funktionstasten im Setup-Programm. Dann folgt ein Überblick
über die Menüs und Submenüs im Setup-Programm.
Setup-Taste
Beschreibung
<F1>
Ruft einen Hilfe-Bildschirm für den aktuellen
Menüpunkt auf
<Esc>
Back-up zum vorherigen Bildschirm
Sie können aus dem Haupt-, Advanced, Sicherheitsoder Ausstieg-Menü aussteigen, ohne daß Änderungen
bestehenbleiben.
<Enter>
Menüpunkt
(oder
Option)
<⇑>
Der vorherige Menüpunkt (oder Option) wird
ausgewählt
<⇓>
Der nächste Menüpunkt (oder Option) wird
ausgewählt
<⇐> <⇒>
Die Setup-Standardeinstellungen werden geladen
<F6>
Aktuelle Änderungen werden fallengelassen
Setup-Menü
Main
Advanced
Security
Exit
Floppy Options
Primary/Secondary IDE
Master/Slave
Configuration
LS700 HANDBUCH
wird
Der Menübildschirm wird in den folgenden Menüs
geändert: Hauptmenü, “advanced” Menü, Sicherheit
und Ausstieg-Menü.
<F5>
<F10>
5/2
Der aktuelle
ausgewählt
Ausstieg unter Abspeicherung von Änderungen
Dieses Menü wird verwendet, um
grundlegende Merkmale zu konfigurieren, bspw.
Uhrzeit, Datum, Diskettenlaufwerke und
Festplattenlaufwerke
“advanced” Funktionen zu konfigurieren, bspw.
Konfiguration der Peripheriegeräte, AudioKonfiguration und “advanced” Chipset-Konfiguration
Paßworte festzulegen
Änderungen abzuspeichern oder fallenzulassen
ein Diskettenlaufwerk zu konfigurieren
IDE-Geräte zu konfigurieren
BIOS und Setup
Boot Options
Peripheral Configuration
Advanced Chipset
Configuration
zu konfigurieren, wie der Rechner bootet
die seriellen Anschlüsse, den parallelen Anschluß sowie
die Schnittstellen des Festplattenlaufwerks zu
konfigurieren
Speicher und Datenbusse zu konfigurieren
Setup-Submenü
Dieses Submenü wird verwendet, um
Power Management
Configuration
die Strommanagement-Optionen des Rechners zu
konfigurieren
Plug and Play
Configuration
die “Plug and Play”-Fähigkeiten des Rechners zu
konfigurieren
Event Logging
Configuration
die Ereignisprotokoll-Funktionen des Rechners zu
konfigurieren
Single Bit ECC Events
über protokollierte Ereignisse zu berichten
Multiple Bit ECC Events
über protokollierte Ereignisse zu berichten
Parity Error Events
über protokollierte Ereignisse zu berichten
Pre-Boot Events
über protokollierte Ereignisse zu berichten
Main Screen (Hauptmenü)
In diesem Abschnitt werden die Optionen des Hauptmenüs
beschrieben. Wenn Sie einige Optionen des Hauptmenüs
auswählen (z.B. primärer IDE-Master), zeigt das Setup-Programm
ein Submenü für die ausgewählte Option an. Bei vielen werden
einfach nur Informationen gegeben, und es stehen keine Optionen
zur Verfügung.
System Date (Systemdatum)
Gibt das aktuelle Datum an. Wählen Sie den Monat aus einem
Popup-Menü aus, und geben Sie Datum und Jahr ein.
System Time (System-Uhrzeit)
Gibt die aktuelle Uhrzeit an.
LS700 HANDBUCH
5/3
BIOS und Setup
Floppy Options (Diskettenoptionen)
Wenn ausgewählt, wird das Diskettenoptionen-Submenü angezeigt.
Primary IDE Master (primärer IDE-Master)
Berichtet, wenn ein IDE-Baustein an die Schnittstelle des primären
IDE-Master angeschlossen ist. Wenn ausgewählt, erscheint das
Submenü für die Konfiguration des primären IDE- Master.
Primary IDE Slave (primärer IDE-Slave)
Berichtet, wenn ein IDE-Gerät an die Schnittstelle des primären
IDE-Slave angeschlossen ist. Wenn ausgewählt, erscheint das
Submenü für die Konfiguration des primären IDE-Slave.
Secondary IDE Master (sekundärer IDE-Master)
Berichtet, wenn ein IDE-Gerät an die Schnittstelle des sekundären
IDE-Master angeschlossen ist. Wenn ausgewählt, erscheint das
Submenü für die Konfiguration des sekundären IDE-Master.
Secondary IDE Slave (sekundärer IDE-Slave)
Berichtet, wenn ein IDE-Gerät an die Schnittstelle des sekundären
IDE-Slave angeschlossen ist. Wenn ausgewählt, erscheint das
Submenü des sekundären IDE-Slave.
Language (Sprache)
Gibt die Sprache der im Setup-Programm und im BIOS
verwendeten Sprache an. Die Optionen: alle installierten Sprachen.
Boot Options (Boot-Optionen)
Wenn ausgewählt, erscheint das Submenü mit den Boot-Optionen.
Video Mode (Videomodus)
Gibt den Videomodus an.
Mouse (Maus)
Gibt an, ob eine PS/2-Maus installiert ist.
Base Memory (Hauptspeicher)
Gibt die Größe des Hauptspeichers an.
5/4
LS700 HANDBUCH
BIOS und Setup
Extended Memory (Erweiterungsspeicher)
Gibt die Größe des Erweiterungsspeichers an.
BIOS Version (BIOS-Version)
Gibt an, welche BIOS-Version vorliegt.
Floppy Options Subscreen (Submenü für Diskettenoptionen)
Floppy A: (Diskettenlaufwerk A:)
Gibt an, ob ein Diskettenlaufwerk an das System angeschlossen ist.
Floppy B: (Diskettenlaufwerk B:)
Gibt an, ob ein zweites Diskettenlaufwerk an das System
angeschlossen ist.
Floppy A: Type (Diskettenlaufwerk A: Typ)
Gibt die physikalische Größe und Kapazität des Diskettenlaufwerks
an. Die Optionen sind:
♦
Disabled
♦
360 KB, 5.25-inch
♦
1.2 MB, 5.25-inch
♦
720 KB, 3.5-inch
♦
1.44/1.25 MB, 3.5-inch (default)
♦
2.88 MB, 3.5-inch
Floppy B: Type (Diskettenlaufwerk B: Typ)
Gibt die physikalische Größe und Kapazität des Diskettenlaufwerks
an. Die Optionen sind:
♦
Disabled (default)
♦
360 KB, 5.25-inch
♦
1.2 MB, 5.25-inch
♦
720 KB, 3.5-inch
♦
1.44/1.25 MB, 3.5-inch
♦
2.88 MB, 3.5-inch
LS700 HANDBUCH
5/5
BIOS und Setup
Floppy Access (Diskettenlaufwerkzugriff)
Das BIOS zeigt diesen Menüpunkt nur an, wenn die Hauptplatine
die Änderung des Lese/Schreib- oder Nurlesezugriffs für
Diskettenlaufwerke unterstützt. Die folgenden Optionen ändern
den Zugriff für alle angeschlossenen Diskettenlaufwerke:
♦
Read/Write (default)
♦
Read Only
Primary/Secondary IDE Master/Slave Configuration
Subscreens (Submenüs für die Konfiguration des
primären/sekundären IDE- Master/Slave)
Es gibt vier Submenüs, die benutzt werden, um IDE-Geräte (z.B.
Festplatten) zu aktivieren:
♦
Primary IDE Master
♦
Primary IDE Slave
♦
Secondary IDE Master
♦
Secondary IDE Slave
Jedes dieser Submenüs enthält die folgenden acht Felder.
IDE Device Configuration (Konfiguration des IDEGerätes)
Wird benutzt, um das angeschlossene IDE-Gerät manuell oder
automatisch zu konfigurieren. Die Optionen sind:
♦
Auto Configured (default)
♦
User Definable
♦
Disabled
Wenn Sie “User Definable” (vom Anwender definierbar)
auswählen, können die Zylinder, Köpfe, Sektoren angegeben
werden. Wählen Sie “Disabled” (deaktiviert) aus, wird das BIOS
nicht an jener Schnittstelle nach einem Laufwerk suchen.
5/6
LS700 HANDBUCH
BIOS und Setup
Cylinders (Zylinder)
Wenn die Konfiguration für das IDE-Gerät auf “User Definable”
(vom Anwender definierbar) eingestellt ist, geben Sie die korrekte
Anzahl der Zylinder für die installierte Festplatte an. Wenn die
Konfiguration für das IDE-Gerät auf “Auto Configured”
(automatische Konfiguration) eingestellt ist, gibt dieses Feld die
Zahl der Zylinder für die Festplatte an.
Heads (Köpfe)
Wenn die Konfiguration für das IDE-Gerät auf “User Definable”
(vom Anwender definierbar) eingestellt ist, geben Sie die korrekte
Zahl der Köpfe für die installierte Festplatte an. Wenn die
Konfiguration für das IDE-Gerät auf “Auto Configured”
(automatische Konfiguration) eingestellt ist, gibt dieses Feld die
Zahl der Köpfe für die Festplatte an.
Sectors (Sektoren)
Wenn die Konfiguration für das IDE-Gerät auf “User Definable”
(vom Anwender definierbar) eingestellt ist, geben Sie die korrekte
Zahl der Sektoren für die installierte Festplatte an. Wenn die
Konfiguration für das IDE-Gerät auf “Auto Configured”
(automatische Konfiguration) eingestellt ist, gibt dieses Feld die
Zahl der Sektoren für die Festplatte an.
Maximum Capacity (maximale Kapazität)
Gibt die maximale Kapazität der Festplatte an. Die Kapazität ergibt
sich aus der Zahl der Zylinder, Köpfe und Sektoren. Es gibt keine
Optionen.
IDE Translation Mode (IDE-Umsetzungsmodus)
VORSICHT
Nach der Formatierung des IDE-Gerätes sollte der IDEUmsetzungsmodus nicht geändert werden. Wird die Option geändert,
könnten Daten beschädigt werden.
Gibt den IDE-Umsetzungsmodus an. Die Optionen sind:
LS700 HANDBUCH
5/7
BIOS und Setup
♦
Standard CHS (standard cylinder head sector:
1024 cylinders)
♦
Logical Block
♦
Extended CHS (extended cylinder head sector: more than
1024 cylinders)
♦
Auto Detected (default) (BIOS detects IDE translation mode)
fewer than
Multiple Sector Setting (Vielfach-SektorenEinstellung)
Legt die Zahl der Sektoren fest, die pro Interrupt von einem IDELaufwerk transferiert werden. Die Optionen sind:
♦
Disabled
♦
4 Sectors/Block
♦
8 Sectors/Block
♦
Auto Detected (default)
Prüfen Sie die Spezifikationen der Festplatte, um festzustellen, bei
welcher Einstellung eine optimale Leistung erzielt wird.
Fast Programmed I/O Modes (schnell programmierte
E/A-Modi)
Legt fest, wie schnell Transfers an der IDE-Schnittstelle erfolgen.
Die Optionen:
♦
Disabled
♦
Auto Detected (default)
Ist diese Option auf “Disabled” (deaktiviert) eingestellt, erfolgen
Übertragungen mit einer Geschwindigkeit, die unter der optimalen
Geschwindigkeit liegt. Ist sie auf “Auto Detected” (automatisch
erfaßt) eingestellt, erfolgen die Übertragungen mit der maximalen
Geschwindigkeit.
Boot Options Subscreen (Bootoptionen-Submenü)
Dieser Abschnitt beschreibt die Optionen im BootoptionenSubmenü.
5/8
LS700 HANDBUCH
BIOS und Setup
First Boot Device (Erstes Boot-Gerät)
Legt fest, welches Laufwerk der Rechner zuerst auf ein bootfähiges
Betriebssystem prüft. Die Optionen sind:
♦
Disabled
♦
Floppy (default)
♦
Hard Disk
♦
CD-ROM
♦
Network
Second Boot Device (zweites Boot-Gerät)
Legt fest, welches Laufwerk als zweites vom Rechner auf ein
bootfähiges Betriebssystem geprüft wird. Die Optionen sind:
♦
Disabled
♦
Floppy
♦
Hard Disk (default)
♦
Network
Third Boot Device (drittes Boot-Gerät)
Legt fest, welches Laufwerk als drittes vom Rechner auf ein
bootfähiges Betriebssystem geprüft wird. Die Optionen sind:
♦
Disabled (default)
♦
Floppy
♦
Hard Disk
♦
Network
Fourth Boot Device (viertes Boot-Gerät)
Legt fest, welches Laufwerk als viertes vom Rechner auf ein
bootfähiges Betriebssystem geprüft wird. Die Optionen sind:
♦
Disabled (default)
♦
Floppy
♦
Hard Disk
♦
Network
LS700 HANDBUCH
5/9
BIOS und Setup
System Cache (System-Cachespeicher)
Aktiviert bzw. deaktiviert sowohl den primären wie auch den
sekundären Cachespeicher. Die Optionen sind:
♦
Disabled
♦
Enabled (default)
Boot Speed (Boot-Geschwindigkeit)
Legt die Geschwindigkeit fest, mit der die Hauptplatine beim BootVorgang arbeitet. Die Optionen sind:
♦
Deturbo
♦
Turbo (default)
Ist “Turbo” aktiviert, arbeitet die Hauptplatine mit maximaler
Geschwindigkeit. Ist “Deturbo” aktiviert, arbeitet die Hauptplatine
mit einer niedrigeren Geschwindigkeit, die zur Unterstützung
einiger Legacy-Erweiterungskarten notwendig ist.
Num Lock (Num Lock)
Stellt die Num Lock-Funktion auf Ihrer Tastatur beim BootVorgang ein. Die Optionen sind:
♦
Off (default)
♦
On
Setup Prompt (Setup-Aufforderung)
HINWEIS
Diese Option beeinträchtigt Ihren Einstieg in das Setup-Programm
nicht. Nur die Aufforderung wird hin- und hergeschaltet.
Schaltet die Aufforderung “Press <F1> Key if you want to run
Setup” während der Einschaltsequenz ein (bzw. ab). Die Optionen
sind:
5/10
♦
Enabled (default)
♦
Disabled
LS700 HANDBUCH
BIOS und Setup
Hard Disk Pre-Delay (Vorverzögerung der Festplatte)
Stellt die Vorverzögerung des Festplattenlaufwerks ein.
Optionen sind:
♦
Disabled (default)
♦
3 Seconds
♦
6 Seconds
♦
9 Seconds
♦
12 Seconds
♦
15 Seconds
♦
21 Seconds
Die
♦ 30 Seconds
Wenn diese Option aktiviert ist, wartet das BIOS die angegebene
Zeit, bevor es auf das erste Festplattenlaufwerk zugreift. Wenn Ihr
Rechner ein Festplattenlaufwerk enthält und Sie den Laufwerkstyp
während des Boot-Vorgangs nicht sehen, liegt es vielleicht daran,
daß das Festplattenlaufwerk mehr Zeit braucht, bevor es mit dem
Kontroller kommunizieren kann. Die Einstellung einer
Vorverzögerung liefert die zusätzliche Zeit für die Initialisierung des
Festplattenlaufwerks.
Typematic Rate Programming (Programmierung der
Wiederholrate)
Stellt die Wiederholrate ein. Die Optionen sind:
♦
Default (default)
♦
Override
Auswahl von “Override” aktiviert die Felder “Verzögerung der
Wiederholrate” und “Wiederholrate”. Wenn “default” eingestellt
wird, erscheint keines der folgenden zwei Felder.
Typematic Rate Delay (Verzögerung der
Wiederholrate)
Stellt
die
Länge
der
Startverzögerung
für
die
Tastenwiederholfunktion ein (in Millisekunden), wenn Sie eine
Taste auf der Tastatur gedrückt halten. Die Optionen sind:
LS700 HANDBUCH
5/11
BIOS und Setup
♦
250 msec (default)
♦
500 msec
♦
750 msec
♦
1000 msec
Typematic Rate (Wiederholrate)
Stellt die Geschwindigkeit (in Zeichen pro Sekunde) ein, mit der
die Zeichen wiederholt werden, wenn Sie eine Taste auf der
Tastatur gedrückt halten. Je höher die Zahl, desto schneller werden
die Zeichen wiederholt. Die Optionen sind:
♦
6 char/sec (default)
♦
8 char/sec
♦
10 char/sec
♦
12 char/sec
♦
15 char/sec
♦
20 char/sec
♦
24 char/sec
♦
30 char/sec
Scan User Flash Area (Anwender-Flashbereich
abtasten)
HINWEIS
Wenn in den Anwender-Flashbereich ein OEM-Logo einprogrammiert
ist, erscheint das Logo beim Boot-Vorgang, ungeachtet der Einstellung
dieser Option.
Aktiviert bzw. deaktiviert das Abtasten
Flashbereichen für ROMs. Die Optionen sind:
5/12
♦
Disabled (default)
♦
Enabled (scan occurs during POST)
LS700 HANDBUCH
von
Anwender-
BIOS und Setup
Power-On COM1 Ring (Einschalt-COM 1-Anruf)
Aktiviert den Rechner, so daß er einschaltet, wenn eine an COM1
angeschlossene Telefoneinrichtung einen Anruf erhält.
Die
Optionen sind:
♦
Disabled (default)
♦
Enabled
Advanced Screen (Erweitertes Menü)
In diesem Abschnitt werden die Setup-Optionen in dem erweiterten
Menü beschrieben. Wenn Sie einige Optionen aus dem erweiterten
Menü auswählen (bspw. Konfiguration der Peripheriegeräte), ruft
Setup ein Submenü für die ausgewählte Option auf. Submenüs
werden in den Abschnitten beschrieben, die der Beschreibung der
Optionen des erweiterten Menüs folgen. Einige dienen nur der
Information, es stehen keine Optionen zur Verfügung.
Processor Type (Prozessortyp)
Gibt den Prozessortyp an.
Processor Speed (Geschwindigkeit des Prozessors)
Gibt die Taktgeschwindigkeit des Prozessors an.
Cache Size (Größe des Cachespeichers)
Gibt die Größe des L2 Cache-Speichers an.
Peripheral Configuration (Konfiguration der
Peripheriegeräte)
Wenn ausgewählt, erscheint das Submenü für die Konfiguration der
Peripheriegeräte.
Advanced Chipset Configuration (erweiterte ChipsetKonfiguration)
Wenn ausgewählt, erscheint das Submenü für die erweiterte
Chipset-Konfiguration.
LS700 HANDBUCH
5/13
BIOS und Setup
Power Management Configuration (Konfiguration des
Strommanagement)
Wenn ausgewählt, erscheint das Submenü für die Konfiguration des
Strommanagement.
Plug and Play Configuration (“Plug and Play”-Konfiguration)
Wenn ausgewählt, erscheint das Submenü für die “Plug and Play”Konfiguration.
Event Logging Configuration (EreignisprotokollKonfiguration)
Wenn ausgewählt, erscheint das Submenü für das Ereignisprotokoll.
Peripheral Configuration Subscreen (Submenü für die
Konfiguration von Peripheriegeräten)
In diesem Abschnitt werden die Setup-Optionen im Submenü für
die Konfiguration von Peripheriegeräten beschrieben.
Wenn “Auto configured” (automatische Konfiguration) für die
Schnittstelle des primären PCI IDE-Laufwerks, des sekundären PCI
IDE, des Diskettenlaufwerks, des seriellen Ports 1, des seriellen
Ports 2, des IR-Modus des seriellen Ports 2 oder des parallelen Ports
ausgewählt ist, konfiguriert der Rechner dieses Peripheriegerät
autmomatisch während des Hochfahrens.
Die angegebenen
Einstellungen für diese Optionen reflektieren den aktuellen Status
des Rechners.
Primary PCI IDE Interface (Schnittstelle des
primären PCI IDE)
Wird benutzt, um die Schnittstelle des primären PCI IDELaufwerks zu deaktivieren bzw. automatisch zu konfigurieren. Die
Optionen sind:
♦
Disabled
♦
Auto Configured (default)
Wird “Auto Configured” ausgewählt, wird die Schnittstelle des
primären PCI IDE automatisch während des Hochfahrens
konfiguriert.
5/14
LS700 HANDBUCH
BIOS und Setup
Secondary PCI IDE Interface (Schnittstelle des
sekundären PCI IDE)
Wird benutzt, um die Schnittstelle des sekundären PCI IDE zu
deaktivieren bzw. automatisch zu konfigurieren. Die Optionen
sind:
♦
Disabled
♦
Auto Configured (default)
Wird “Auto Configured” (automatische Konfiguration) ausgewählt,
wird die Schnittstelle des sekundären PCI IDE automatisch
während des Hochfahrens konfiguriert.
Floppy Interface (Schnittstelle des
Diskettenlaufwerks)
Aktiviert bzw. deaktiviert die Schnittstelle des Diskettenlaufwerks.
Die Optionen sind:
♦
Disabled
♦
Enabled
♦
Auto Configured (default)
Wird “Auto Configured” (automatische Konfiguration ausgewählt,
wird die Schnittstelle des Diskettenlaufwerks automatisch während
des Hochfahrens konfiguriert.
Serial Port 1 Interface (Schnittstelle serieller Port 1)
Selektiert den COM-Port, die E/A-Adresse und den IRQ des
seriellen Port 1. Die Optionen sind:
♦
Disabled
♦
COM1
3F8
IRQ4
♦
COM2
2F8
IRQ3
♦
COM3
3E8
IRQ4
♦
COM4
2E8
IRQ3
♦
COM1
3F8
IRQ3
LS700 HANDBUCH
5/15
BIOS und Setup
♦
COM2
2F8
IRQ4
♦
COM3
3E8
IRQ3
♦
COM4
2E8
IRQ4
♦
Auto Configured (default)
Wird “Auto Configured” (automatische Konfiguration) ausgewählt,
ordnet das Setup-Programm den ersten freien COM Port
(gewöhnlich COM1, 3F8, IRQ4) als Adresse und IRQ des seriellen
Port 1 zu.
Serial Port 2 Interface (Schnittstelle serieller Port 2)
HINWEIS
Wenn eine der beiden seriellen Port-Adressen festgelegt ist, wird die
Adresse, auf die sie eingestellt wurde, nicht in der Optionen-Dialogbox
des anderen seriellen Ports erscheinen. Wenn ein ATI mach32 oder ein
ATI mach64 Video-Kontroller aktiv ist, wird die COM4, 2E8, IRQ3Adresse nicht in der Optionen-Dialogbox weder des einen noch des
anderen seriellen Ports erscheinen.
Selektiert COM Port, E/A-Adresse und IRQ des seriellen Port 2.
Die Optionen sind:
5/16
♦
Disabled
♦
COM1
3F8
IRQ4
♦
COM2
2F8
IRQ3
♦
COM3
3E8
IRQ4
♦
COM4
2E8
IRQ3
♦
COM1
3F8
IRQ3
♦
COM2
2F8
IRQ4
♦
COM3
3E8
IRQ3
♦
COM4
2E8
IRQ4
♦
Auto Configured (default)
LS700 HANDBUCH
BIOS und Setup
Wird “Auto Configured” ausgewählt, ordnet das Setup-Programm
den ersten freien COM-Port (gewöhnlich COM2, 2F8, IRQ3) als
Adresse und IRQ des seriellen Port 2 zu.
Serial Port 2 IR Mode (IR-Modus des seriellen Port 2)
Sorgt dafür, daß der serielle Port 2 Infrarot-Applikationen verfügbar
ist. Die Optionen sind:
♦
Disabled (default)
♦
Enabled
Parallel Port Interface (Schnittstelle Parallelport)
Selektiert Druckerport, E/A-Adresse und IRQ des parallelen Ports.
Die DMA-Zuordnung für den Port wird angezeigt, wenn der Typ
des parallelen Ports auf ECP eingestellt ist. Die Optionen sind:
♦
Disabled
♦
LPT3
3BC
IRQ7
♦
LPT1
378
IRQ7
♦
LPT2
278
IRQ7
♦
LPT3
3BC
IRQ5
♦
LPT1
378
IRQ5
♦
LPT2
278
IRQ5
♦
Auto Configured (default)
Wird “Auto Configured” (automatische Konfiguration) ausgewählt,
ordnet das Setup-Programm LPT1, 378, IRQ7 als Adresse und IRQ
des parallelen Ports zu.
Parallel Port Type (Typ des parallelen Ports)
Selektiert den Modus für den parallelen Port. Die Optionen sind:
♦
Compatible (default)
♦
Bi-directional
♦
ECP
♦
EPP
LS700 HANDBUCH
5/17
BIOS und Setup
“Compatible” (kompatibel) bedeutet, daß der Parallelport im ATkompatiblen Modus arbeitet. Bidirektional bedeutet, daß der
Parallelport im bidirektionalen PS/2-kompatiblen Modus arbeitet.
EPP und ECP bedeutet, daß der Parallelport sehr schnell und
bidirektional arbeitet.
USB Interface (USB-Schnittstelle)
Aktiviert bzw. deaktiviert die USB-Schnittstelle. Die Optionen sind:
♦
Disabled
♦
Enabled (default)
Audio Interface (Audio-Schnittstelle)
Aktiviert bzw. deaktiviert das integrierte Audio-Subsystem. Die
Optionen sind:
♦
Disabled
♦
Enabled (default)
Hardware Monitor Interface (Hardware MonitorSchnittstelle)
Aktiviert bzw. deaktiviert den Hardware-Monitor. Die Optionen
sind:
♦
Disabled
♦
Enabled (default)
Diese Option wird nur angezeigt, wenn die Hardware-MonitorKomponente auf der Hauptplatine installiert ist.
Primary PCI IDE Status (Status des primären PCI IDELaufwerks)
Gibt an, ob die primäre IDE-Schnittstelle aktiviert bzw. deaktiviert
ist.
Secondary PCI IDE Status (Status des sekundären
PCI IDE-Laufwerks)
Gibt an, ob die sekundäre IDE-Schnittstelle aktiviert bzw.
deaktiviert ist.
5/18
LS700 HANDBUCH
BIOS und Setup
Floppy Status (Status des Diskettenlaufwerks)
Gibt an, ob die Schnittstelle für das Diskettenlaufwerk aktiviert
bzw. deaktiviert ist.
Serial Port 1 Status (Status des seriellen Port 1)
Gibt COM-Port, E/A-Adresse und IRQ für den seriellen Port 1
(COM1) an.
Serial Port 2 Status (Status des seriellen Port 2 )
Gibt COM-Port, E/A-Adresse und IRQ für den seriellen Port 2
(COM2) an.
Parallel Port Status (Status des parallelen Ports)
Gibt den Druckerport, E/A-Adresse und IRQ für den parallelen
Port an.
Advanced Chipset Configuration Subscreen (Submenü für die
erweiterte Chipset-Konfiguration)
In diesem Abschnitt werden die Optionen im Submenü für die
erweiterte Konfiguration des Chipset beschrieben.
Base Memory Size (Größe des Hauptspeichers)
Stellt die Größe des Hauptspeichers ein. Die Optionen sind:
♦
512 KB
♦
640 KB (default)
ISA LFB Size (Größe von ISA LFB)
Stellt die Größe des LFB-Pufferspeichers ein. Die Optionen sind:
♦
Disabled (default)
♦
1 MB
♦
2 MB
♦
4 MB
Wird diese Option auf 1 MB, 2MB, oder 4MB eingestellt, erscheint
das ISA LFB Basisadressen-Feld.
LS700 HANDBUCH
5/19
BIOS und Setup
ISA LFB Base Address (ISA LFB Basisadresse)
Gibt die Basisadresse des LFB an.
Video Palette Snoop (Videopaletten-Snoop)
Kontrolliert die Fähigkeit eines primären PCI Grafik-Kontrollers,
mit einer ISA Erweiterungsgrafikkarte gemeinsam eine Palette zu
teilen. Die Optionen sind:
♦
Disabled (default)
♦
Enabled
ISA VGA Write Combining
Stellt die VGA Einzelbild-Pufferadresse (B000h - BFFFh) auf den
“Write Combined”-Speichertyp des Prozessors ein. Die Optionen
sind:
♦
Disabled (default)
♦
Enabled
Latency Timer (PCI Clocks) - Wartezeit-Timer
Stellt ein (in PCI-Takten), wie lange ein Agent den Bus auf dem
PCI-Bus halten kann, wenn ein anderer Agent den Bus angefordert
hat. Die Optionen sind:
♦
Auto Configured (default)
♦
Valid numbers between 16 and 128 (in multiples of 8).
Memory Error Detection (Speicherfehler-Erfassung)
Stellt den Typ der Speicherfehler-Erfassung bzw. Korrektur ein. Die
Optionen sind:
♦
Disabled (default)
♦
ECC
♦
Parity
Diese Option erscheint nur, wenn der auf der Hauptplatine
installierte Speicher die Fehlererfassung unterstützt.
5/20
LS700 HANDBUCH
BIOS und Setup
Bank 0
Gibt die Größe und den Typ des in Bank 0 installierten Speichers an.
Bank 1
Gibt die Größe und den Typ des in Bank 1 installierten Speichers an.
Power Management Configuration Subscreen (Submenü für
die Konfiguration des Strommanagement)
In diesem Abschnitt werden die Optionen im Submenü für die
Konfiguration des Strommanagement beschrieben.
Advanced Power Management (erweitertes
Strommanagement)
Aktiviert bzw. deaktiviert die Unterstützung für das “advanced
Power Management” (APM) im BIOS des Rechners. Die Optionen
sind:
♦
Disabled
♦
Enabled (default)
Für APM-Funktionen ist ein APM-fähiges Betriebssystem
erforderlich. Ist diese Option auf “Disabled” (deaktiviert)
eingestellt, erscheint nur die Option “Auto Start On AC Loss”
(automatischer Start bei Netzverlust). Ist diese Option auf
“Enabled” (aktiviert) eingestellt, werden alle der nun folgenden
Optionen erscheinen.
IDE Drive Power Down (IDE-Laufwerk herunterfahren)
Stellt alle IDE-Laufwerke so ein, daß sie immer langsamer drehen,
wenn der Rechner in den “power-managed” Modus übergeht. Die
Optionen sind:
♦
Disabled
♦
Enabled (default)
LS700 HANDBUCH
5/21
BIOS und Setup
VESA Video Power Down (VESA Video
herunterfahren)
Stellt den Befehl ein, der an Ihre VESA-Grafikerweiterungskarte
ausgegeben wird, wenn der Rechner in den “power-managed”Status übergeht. Die Optionen sind:
♦
Disabled (the monitor is not under power management)
♦
Standby (minimal power reduction)
♦
Suspend (significant power reduction)
♦
Sleep (default) (maximum power reduction)
Inactivity Timer 8 (Untätigkeits-Timer 8)
Stellt ein, wie lange (in Minuten) der Rechner untätig sein muß,
bevor er in den “power-managed”-Modus einsteigt. Der Zeitraum
ist 0-255 Minuten. Die Standard-Voreinstellung beträgt 10
Minuten.
Hot Key (Hotkey)
Stellt den Hotkey für den “power-managed”-Modus ein. Drücken
Sie den Hotkey, während Sie die <Ctrl> und <Alt>-Tasten gedrückt
halten, um in den “power-managed”-Modus einzusteigen. Alle
alphabetischen Tasten sind für dieses Feld gültige Eingaben.
Auto Start On AC Loss (automatischer Start bei
Netzstromverlust)
Gibt
an,
ob
die
Stromversorgung
nach
einer
Netzstromunterbrechung wieder aufgenommen werden soll. Die
Optionen sind:
♦
Disabled
♦
Enabled (default)
Plug and Play Configuration Subscreen (Submenü für die
Konfiguration von “Plug and Play”)
In disem Abschnitt werden die Optionen im Submenü für die
Konfiguration von “Plug and Play” beschrieben.
5/22
LS700 HANDBUCH
BIOS und Setup
Configuration Mode (Konfigurationsmodus)
Stellt ein, wie das BIOS Informationen über ISAErweiterungskarten, bei denen es sich nicht um “Plug and Play”Karten handelt, erhält. Die Optionen sind:
♦
Use PnP OS (default)
♦
Use BIOS Setup
Wenn “Use BIOS Setup” (BIOS Setup benutzen) ausgewählt ist,
geben Sie das IRQ für jede von Ihnen auf der Hauptplatine
installierte ISA-Erweiterungskarte, die keine “Plug and Play”-Karte
ist, an. Wenn “Use PnP OS” (“Plug and Play”- Betriebssystem
benutzen) ausgewählt ist, läßt das BIOS “Run time”-Software
laufen, um Konflikte zwischen “Plug and Play”-Karten und
Erweiterungskarten, die keine “Plug and Play”-Karten sind, zu
verhindern. Wenn “Use PnP OS” ausgewählt ist, ist“PnP OS” die
einzige in diesem Submenü erscheinende Option.
PnP OS (“Plug and Play”-Betriebssystem)
Ermöglicht dem Rechner mit einem Betriebssystem zu booten, das
“Plug and Play”-Erweiterungskarten managen kann. Die Optionen
sind:
♦
Disabled
♦
Other PnP OS
♦
Windows 95 (default)
Dieses Feld wird nur erscheinen, wenn das KonfigurationsmodusFeld auf “Use PnP OS” eingestellt ist.
ISA Shared Memory Size (Größe des mit ISA geteilten
Speichers)
Ermöglicht Ihnen, einen Bereich von Speicheradressen anzugeben,
die zum ISA-Bus anstelle zum integrierten Speicher geleitet werden.
Die Optionen sind:
♦
Disabled (default)
♦
16 KB
♦
32 KB
LS700 HANDBUCH
5/23
BIOS und Setup
♦
48 KB
♦
64 KB
♦
80 KB
♦
96 KB
Wenn dieses Feld auf “Disabled” (deaktiviert) eingestellt ist, wird
das “ISA Shared Memory Base Address”-Feld (wird weiter unten
beschrieben) nicht erscheinen.
Dieses Feld sollte nur aktiviert werden, wenn Sie eine
Erweiterungskarte verwenden, die keine “Plug and Play”-Karte ist
(eine Legacy-Karte), die keinen ROM-Speicherplatz benötigt.
Beispielsweise Bildeinfangkarten, die einen Bildpufferspeicher
besitzen.
Der Standard-Voreinstellung entsprechend ist die Zuordnung im
hohen Speicherbereich wie folgt: Speicher von C0000h-C7FFFh
wird automatisch abgebildet (“shadowed”). (Dieser Speicherbereich
wird typischerweise für das Video-BIOS reserviert). Speicher von
C8000h-DFFFFh ist anfänglich nicht abgebildet (“unshadowed”).
Das BIOS tastet diesen Bereich auf ISA-Erweiterungskarten ab, die
vielleicht installiert sind und notiert, wo und wie groß sie sind.
Das BIOS wird dann die PCI und “Plug and Play”-Bausteine
automatisch konfigurieren und die ROM-Anforderungen (anders
als Video) in den Bereich über E0000h abbilden, bis jener Bereich
voll ist. Es wird dann zusätzliche PCI und “Plug and Play”Erweiterungskarten dem Bereich zwischen C8000h und DFFFFh
zuordnen.
Wenn eine ISA-Legacy-Karte keine ROMSpeicheranforderungen
hat,
kann
die
automatische
Konfigurationsroutine in einen Bereich schreiben, der von einer
ISA-Erweiterungskarte benötigt wird.
Der Parameter “ISA Shared Memory Size” gibt der automatischen
Konfigurationsroutine an, daß dieser Speicherblock reserviert ist
und nicht abgebildet werden sollte.
Beim Abbilden wird ein Speicherblock vom ROM einer
Erweiterungskarte zu derselben Adresse im DRAM-Speicher des
Rechners kopiert. Auf diese Weise wird die Leistung des Rechners
verbessert.
5/24
LS700 HANDBUCH
BIOS und Setup
ISA Shared Memory Base Address (Basisadresse des
mit ISA geteilten Speichers)
Stellt die Basisadresse für den mit ISA geteilten Speicher ein. Die
Optionen sind:
♦
C8000h (default)
♦
CC000h
♦
D0000h
♦
D4000h
♦
D8000h
♦
DC000h
Diese Einstellung könnte sich auf das Feld “ISA Shared Memory
Size” auswirken. Der im Feld “ISA Shared Memory Size”
eingetragene Wert kann sich nicht auf die E0000h-Adresse
erstrecken. Wenn bspw. eine Größe von 64 KB ausgewählt wäre,
würden die Optionen D4000h, D8000h und DC000h nicht
erscheinen.
Ist das Feld “ISA Shared Memory Size” deaktiviert, wird dieses Feld
nicht erscheinen.
IRQ 3, 4, 5, 7, 9, 10, 11, 14, 15
Stellt den Status des IRQ ein. Die Optionen sind:
♦
Available (default)
♦
Used By ISA Card
Der PCI-Autokonfigurationcode sieht hier nach, um festzustellen, ob
diese IRQs für PCI-Erweiterungskarten verfügbar sind. Wenn ein IRQ
verfügbar ist, kann der PCI-Autokonfigurationscode den vom Rechner
zu benutzenden IRQ zuordnen. Wenn in Ihrem Rechner eine ISAErweiterungskarte installiert ist, wählen Sie für einen dieser IRQs “Used
By ISA Card” aus.
HINWEIS
IRQs 5, 9, 10 und 11 stehen der Standard-Voreinstellung entsprechend dem
Anwender zur Verfügung. Je nach Konfiguration Ihres Rechners könnten
andere IRQs aufgeführt sein. Wenn Sie den Parallelport oder einen der
seriellen Ports deaktiviert haben, werden mehr IRQs verfügbar sein.
LS700 HANDBUCH
5/25
BIOS und Setup
Event Logging Configuration Subscreen (Submenü für die
Konfiguration des Ereignis-Logbuchs)
In diesem Abschnitt werden die Optionen in dem Submenü für die
Konfiguration des Ereignis-Logbuchs beschrieben.
Event Log Capacity (Kapazität des EreignisLogbuchs)
Gibt an, ob das Logbuch voll ist oder nicht.
Event Log Count Granularity (Granularität der
Ereignislogbuchzählung)
Gibt an, wieviele Logbuch-Ereignisse eintreten müssen, bis das
Logbuch aktualisiert wird.
Event Time Granularity (Granularität der Ereigniszeit)
Gibt an, wieviel Zeit (in Minuten) vergehen muß, bis das
Ereignisprotokoll aktualisiert wird.
Event Log Control (Steuerung des Ereignis-Logbuchs)
Aktiviert bzw.
Optionen sind:
deaktiviert
die
♦
All Events Enabled (default)
♦
ECC Events Disabled
♦
All Events Disabled
Ereignisprotokollierung.
Die
Clear Event Log (Ereignis-Logbuch löschen)
Löscht das Logbuch beim nächsten SBE. Die Optionen sind:
♦
Keep (default)
♦
On Next Boot
HINWEIS
Wenn auf “On Next Boot” (beim nächsten Boot-Vorgang) eingestellt,
kehrt diese Option beim nächsten Durchgang durch den SBE auf die
Standard-Voreinstellung zurück.
5/26
LS700 HANDBUCH
BIOS und Setup
Mark Existing Events as Read (existierende
Ereignisse als gelesen markieren)
Markiert alle Ereignisse, die bereits im Logbuch sind, als “nicht
gelesen” (nicht markieren) oder “gelesen” (markieren).
Die
Optionen sind:
♦
Do Not Mark (default)
♦
Mark
Single Bit ECC Events (Einzelbit-ECC-Ereignisse)
Wenn ausgewählt, erscheint das Submenü für Einzelbit ECCEreignisse.
Multiple Bit ECC Events (Mehrfachbit-ECCEreignisse)
Wenn ausgewählt, erscheint das Submenü für Mehrfachbit ECCEreignisse.
Parity Error Events (Paritätsfehler-Ereignisse)
Wenn ausgewählt, erscheint das Submenü für ParitätsfehlerEreignisse.
Pre-Boot Events (Vorboot-Ereignisse)
Wenn ausgewählt, erscheint das Submenü für Vorboot-Ereignisse.
Single Bit ECC Events Subscreen (Submenü für
Einzelbit-ECC-Ereignisse)
Wenn “Clear Event Log” auf “On Next Boot” (see page 5/pageref
clear_event \* Mergeformat 25) eingestellt ist, geben die folgenden
Felder Informationen über den letzten Einzelbit-ECC-Fehler, der
seit dem letzten Durchgang durch den SBE eingetreten ist.
Date of Last Occurrence (Datum des letzten Fehlers)
Gibt das Datum des letzten Einzelbit-ECC-Fehlers an.
LS700 HANDBUCH
5/27
BIOS und Setup
Time of Last Occurrence (Zeit des letzten Fehlers)
Gibt die Zeit des letzten Einzelbit-ECC-Fehlers an.
Total Count of Events/Errors (Zählung der
Ereignisse/Fehler)
Gibt an, wieviele Einzelbit ECC-Fehler im Logbuch auftraten.
Memory Bank with Errors (Speicherbank mit Fehlern)
Gibt die Speicherbank an, die den letzten Einzelbit-ECC-Fehler
enthielt.
Multiple Bit ECC Events Subscreen (Submenü für
Mehrfachbit- ECC-Ereignisse)
Wenn “Clear Event Log” auf “On Next Boot” (see page 5/pageref
clear_event \* Mergeformat 25) eingestellt ist, geben die folgenden
Felder Informationen über den letzten Mehrfachbit-ECC-Fehler,
der seit dem letzten Durchgang durch den SBE eingetreten ist.
Date of Last Occurrence (Datum des letzten Fehlers)
Gibt das Datum an, wann der letzte Mehrfachbit-ECC-Fehler
eintrat.
Time of Last Occurrence (Uhrzeit des letzten
Fehlers)
Gibt die Uhrzeit an, zu der der letzte Mehrfachbit-ECC-Fehler
eintrat.
Total Count of Events/Errors (Gesamtzahl der
Ereignisse/Fehler)
Gibt die Gesamtzahl der Mehrfachbit-ECC-Fehler im Logbuch an.
Memory Bank with Errors (Speicherbank mit Fehlern)
Gibt die Speicherbank an, die den letzten Mehrfachbit-Fehler
enthielt.
Parity Error Events Subscreen /Submenü für
Paritätsfehler-Ereignisse)
Wenn “Clear Event Log” auf “On Next Boot” (see page 5/pageref
clear_event \* Mergeformat 25) eingestellt ist, geben die folgenden
5/28
LS700 HANDBUCH
BIOS und Setup
Felder Informationen über den letzten Paritätsfehler an, der seit
dem letzten Durchgang durch den SBE eingetreten ist.
Date of Last Occurrence (Datum des letzten Fehlers)j
Gibt das Datum an, wann der letzte Paritätsfehler auftrat.
Time of Last Occurrence (Uhrzeit des letzten
Fehlers)
Gibt die Uhrzeit an, zu der der letzte Paritätsfehler auftrat.
Total Count of Events/Errors (Gesamtzahl der
Ereignisse/Fehler)
Gibt die Gesamtzahl der Paritätsfehler im Logbuch an.
Memory Bank with Errors (Speicherbank mit Fehlern)
Gibt die Speicherbank an, in der der letzte Paritätsfehler auftrat.
Pre-Boot Events Subscreen (Submenü für VorbootEreignisse)
Wenn “Clear Event Log” auf “On Next Boot” (see page 5/pageref
clear_event \* Mergeformat 25) eingestellt ist, geben die folgenden
Felder Informationen über das letzte Vorboot-Ereignis, das seit dem
letzten Durchgang durch den SBE eingetreten ist.
Date of Last Occurrence (Datum des letzten
Ereignisses)
Gibt das Datum an, wann das letzte Vorboot-Ereignis eintrat.
Time of Last Occurrence (Uhrzeit des letzten
Ereignisses)
Gibt die Uhrzeit an, zu der das letzte Vorboot-Ereignis eintrat.
Total Count of Events/Errors (Gesamtzahl der
Ereignisse/Fehler)
Gibt die Gesamtzahl der Vorboot-Ereignisse im Logbuch an.
Security Screen (Sicherheits-Menü)
Das Sicherheits-Menü ermöglicht Ihnen, Paßworte für zwei
Zugriffsmodi festzulegen: administrativ und Benutzer.
LS700 HANDBUCH
5/29
BIOS und Setup
Der administrative Modus erlaubt dem administrativen Benutzer,
sich alle Optionen des Setup-Programms anzuschauen und zu
ändern, während der Benutzer-Modus den Zugriff zu den Optionen
des Setup-Programms einschränkt. Der Benutzermodus-Zugriff
zum Setup-Programm wird im administrativen Modus durch die
Optionen “Paßwort
eingeben” und “Benutzerprivilegniveau”
festgelegt. Durch das Festlegen des Benutzerprivilegniveaus können
Systemverwalter einschränken, wer sich Optionen im SetupProgramm anschauen und sie ändern kann. Wenn Sie nur das
administrative Paßwort festlegen, können Sie BenutzermodusZugriff zum Setup-Programm bekommen, indem Sie beim
Paßwort-Aufforderungszeichen die <Enter>-Taste drücken.
Um einzuschränken, wer den Rechner booten kann, legen Sie das
Benutzer-Paßwort fest. Der Rechner wird den Benutzer auffordern,
dieses Paßwort vor dem Boot-Vorgang einzugeben. Wenn Sie nur
das administrative Paßwort festlegen, wird der Rechner booten,
ohne den Benutzer aufzufordern, ein Paßwort einzugeben. Wenn
beide Paßworte festgelegt sind, kann ein Benutzer entweder das
administrative oder das Benutzer-Paßwort eingeben, um den
Rechner zu booten.
Der folgenden Tabelle ist zu entnehmen, wie die Paßworte
zusammenarbeiten.
festgelegtes
Paßwort
Administrativer
Modus
Benutzermodus
Paßwort erforderlich,
um zu booten
keines
kann alle Optionen
ändern
kann alle Optionen
ändern
kein
nur
administratives
Paßwort
kann alle Optionen
ändern
Zugriff kontrolliert
durch Einstellung
des
Benutzerprivilegniveaus
kein
nur
Benutzerpaßwort
nicht zutreffend
kann alle Optionen
ändern
Benutzer
5/30
LS700 HANDBUCH
BIOS und Setup
beide Paßworte
kann alle Optionen
ändern
Zugriff kontrolliert
durch Einstellung
des
Benutzerprivilegniveaus
administrativ oder Benutzer
Es folgt eine Beschreibung der Optionen im Sicherheits-Menü.
User Password (Benutzer-Paßwort)
Gibt an, ob ein Benutzer-Paßwort festgelegt wurde.
Administrative Password (administratives Paßwort)
Gibt an, ob ein administratives Paßwort festgelegt wurde.
Enter Password (Paßwort eingeben)
Legt das Benutzer-Paßwort fest. Das Paßwort kann bis zu sieben
alphanumerische Zeichen enthalten.
Set Administrative Password (administratives Paßwort festlegen)
Legt das administrative Paßwort fest. Das Paßwort kann bis zu
sieben alphanumerische Zeichen enthalten.
User Privilege Level (Niveau des Benutzerprivileg)
Diese Option erscheint, wenn ein administratives Paßwort festgelegt
wurde. Durch das Niveau des Benutzerprivilegs wird das Niveau
des Zugriffs auf das Setup-Programm im Benutzermodus festgelegt.
Diese Option kann nur im administrativen Modus eingestellt
werden. Die Optionen sind:
♦
Limited Access (default)
♦
No Access
♦
View Only
♦
Full Access
Privileg-Niveau
Zugriff auf das Setup-Programm im Benutzermodus
begrenzter Zugriff
kann auf das Setup-Programm zugreifen und folgendes ändern:
System-Datum, System-Uhrzeit, Benutzer-Paßwort,
unbeaufsichtigter Start und Sicherheits-Hotkey
LS700 HANDBUCH
5/31
BIOS und Setup
kein Zugriff
kann auf das Setup-Programm nicht zugreifen
nur Ansicht
kann auf das Setup-Programm zugreifen und sich Optionen
anschauen, jedoch ohne sie ändern zu können
uneingeschränkter
Zugriff
Kann auf das Setup-Programm zugreifen und alle Optionen ändern,
abgesehen vom Niveau des Benutzerprivilegs und Einstellen des
administrativen Paßwortes
Clear User Password (Benutzerpaßwort löschen)
Diese Option erscheint, wenn sowohl das administrative als auch
das Benutzer-Paßwort festgelegt ist. Drücken Sie die <Enter>-Taste,
um das Benutzer-Paßwort zu löschen.
Unattended Start (unbeaufsichtigter Start)
Kontrolliert, wann das Benutzer-Paßwort angefordert wird. Die
Optionen sind:
♦
Enabled
♦
Disabled (default)
Das Benutzer-Paßwort muß festgelegt sein, bevor Sie diese Option
aktivieren können. Wenn “Enabled” (aktiviert) ausgewählt wird,
bootet der Rechner, aber die Tastatur wird gesperrt sein, bis ein
Benutzer-Paßwort eingegeben wurde.
Security Hot Key (CTRL-ALT-)
Legt einen Hotkey fest, der, wenn gedrückt, die Tastatur sperrt, bis
das Benutzer-Paßwort eingegeben wurde. Die Tastatur- LEDs
leuchten auf, um die Sperrung der Tastatur anzuzeigen. Wenn Sie
das Benutzer-Paßwort eingeben, müssen Sie nicht die <Enter>Taste drücken.
Exit Screen (Ausstiegs-Menü)
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie man aussteigt bzw. wie
man Änderungen am Setup-Programm abspeichert (oder fallenläßt).
5/32
LS700 HANDBUCH
BIOS und Setup
Exit Saving Changes (Ausstieg unter Abspeicherung
von Änderungen)
Ausstieg unter Abspeicherung von Änderungen, die am SetupProgramm vorgenommen wurden. Sie können auch irgendwo im
Setup-Programm die <F10>-Taste drücken, um auszusteigen und
dabei Änderungen abzuspeichern.
Exit Discarding Changes (Ausstieg - Änderungen
werden fallengelassen)
Ausstieg ohne Abspeicherung der am Setup-Programm
vorgenommenen Änderungen. Das heißt, daß etwaige Änderungen,
die Sie am Setup-Programm vorgenommen haben, fallengelassen
und nicht abgespeichert werden. Sie können auch in den vier
Hauptmenüs die <Esc>-Taste drücken, um aus dem SetupProgramm auszusteigen, ohne Änderungen abzuspeichern.
Load Setup Defaults (Setup-Standardeinstellungen
laden)
VORSICHT
Die Standard-Voreinstellungen entsprechen unter Umständen nicht den
Einstellungen, die im Werk während des Baus des Systems und der Tests
eingegeben wurden.
Setzt alle Optionen des Setup-Programm auf ihre
Standardeinstellungen zurück. Sie können auch irgendwo im SetupProgramm die <F5>-Taste drücken, um die SetupStandardeinstellungen zu laden.
Discard Changes (Änderungen fallenlassen)
Ignoriert alle Änderungen, die Sie in der aktuellen Setup-Sitzung
vorgenommen haben, ohne daß Sie aus dem Programm aussteigen
müssen. Sie können auch irgendwo im Setup-Programm die <F6>Taste drücken, um Änderungen am Setup fallenzulassen, ohne aus
dem Setup-Programm auszusteigen.
Dies Option lädt die CMOS RAM-Werte, die vorhanden waren, als
der Rechner eingeschaltet war.
LS700 HANDBUCH
5/33
BIOS und Setup
Notieren Sie sich Ihre Einstellungen, damit Sie sich
später daran orientieren können
Benutzen Sie diese Seite, um sich die BIOS-Einstellungen zu
notieren, die vorlagen, als Sie das System das erste Mal benutzten.
5/34
LS700 HANDBUCH
6
FEHLERBEHEBUNG
In diesem Kapitel werden Ratschläge gegeben für den Fall, daß
Sie in Ihrem Rechner einen Fehler vermuten. Dabei geht es im
wesentlichen um Probleme, die vom Rechner selbst verursacht
werden. Wenn sich bei der Software Probleme ergeben, sollten
Sie noch einmal in den Software-Anleitungen nachlesen bzw.
mit Ihrem Software-Händler Kontakt aufnehmen.
Bitte notieren Sie sich die Symptome, Fehlercodes bzw.
Mitteilungen, bevor Sie Ihren Händler oder Wartungsdienst
kontaktieren.
Probleme beim Start
Wenn Sie vermuten, daß eine Sicherung durchgebrannt ist
Im Vereinigten Königreich und einigen anderen Ländern
sind Netzkabel mit Sicherungen ausgerüstet. Brennt die
Sicherung im Netzstecker beim Einschalten des Rechners
durch, kann dies an einem Kurzschluß liegen. Es könnte
jedoch auch ein Symptom dafür sein, daß beim Rechner
oder seinen Peripheriegeräten ein Problem vorliegt.
Verfahren Sie wie folgt:
1.
Schalten Sie den Rechner aus und ziehen Sie alle
Netzkabel ab. Ziehen Sie die Netzkabel aller
Peripheriegeräte ab und trennen Sie sie vom System.
2.
Wenn die Ursache nicht offensichtlich ist, tauschen Sie
die durchgebrannte Sicherung gegen eine Sicherung
desselben Typs aus, schließen das Netzkabel der
Systemeinheit wieder an und versuchen, sie wieder
einzuschalten.
3.
Brennt die neue Sicherung ebenfalls durch, setzen Sie
sich am besten mit Ihrem Händler oder
Wartungsdienst in Verbindung.
4.
Brennt die neue Sicherung nicht durch, schließen Sie
jeweils ein Peripheriegerät an und schalten es ein.
Wiederholen Sie diesen Schritt der Reihe nach für jedes
Peripheriegerät.
LS700 HANDBUCH
6/1
Fehlerbehebung
Selbsttest beim Einschalten (SBE)
Jedesmal wenn der Rechner eingeschaltet wird, testet die SBERoutine Hardwarekomponenten, einschließlich Speicher, und
vergleicht die tatsächliche Konfiguration des Rechners mit der
Konfiguration, die im Konfigurationsspeicher (CMOS)
aufgezeichnet ist. Während dessen erscheinen auf dem
Bildschirm BIOS Sign-on- und SBE-Meldungen.
Wenn der SBE einen Hardware-Fehler erfaßt, werden ein
oder mehrere SBE-Fehlercodes und -mitteilungen angezeigt.
Als erstes sollten Sie den Rechner abschalten, mindestens 30
Sekunden warten und ihn dann wieder einschalten, um
festzustellen, ob es sich um einen vorübergehenden oder
andauernden Fehler handelt. Ist der Fehler immer noch
vorhanden, deutet dies auf einen Fehler im System hin.
♦
Überprüfen Sie, daß alle äußeren Kabel fest sitzen.
♦
Versuchen Sie, das BIOS Setup-Dienstprogramm
laufen zu lassen, um das System neu zu konfigurieren.
♦
Öffnen Sie die Systemeinheit und überprüfen Sie, daß
alle Signal- und Netzkabel im Innern fest sitzen.
Ist das Problem nicht behoben, wenden Sie sich am besten an
Ihren Händler oder an Ihren autorisierten Wartungsdienst.
Boot-Vorgang gelingt nicht
Nach Abschluß des SBE versucht der Rechner, von einer
Systemdiskette oder einer bootfähigen Festplatte zu booten.
In der folgenden Tabelle sind einige der Meldungen
zusammengestellt, die während der Bootsequenz erscheinen
könnten:
Meldung, wenn der
Bootvorgang nicht
gelingt
Erklärung
Non-system disk or disk error
Das Diskettenlaufwerk enthält keine Systemdiskette.
Systemdiskette einlegen und F1 drücken.
Diskette read failure
Die Diskette ist entweder nicht formatiert oder defekt.
Gegen eine Systemdiskette austauschen und F1 drücken.
6/2
LS700 HANDBUCH
Fehlerbehebung
Meldung, wenn der
Bootvorgang nicht
gelingt
Erklärung
No boot sector on fixed disk
Die Festplatte besitzt keine aktive bootfähige Partition
oder ist nicht formatiert. Eine Systemdiskette einlegen, F1
drücken und die Festplatte, wie in den Handbüchern zum
Betriebssystem angegeben, formatieren.
Fixed disk read failure
Es ist möglich, daß die Festplatte defekt ist. F1 drücken,
um es noch einmal zu versuchen. Achten Sie darauf, daß
das Laufwerk im BIOS Setup-Dienstprogramm korrekt
spezifiziert ist. Wenn das Problem weiterhin besteht, eine
Systemdiskette eingeben, F1 drücken, die auf der
Festplatte gehaltenen Daten absichern und versuchen, sie
neu zu formatieren.
No boot device available
Dies kann auf einen Fehler im Disketten- oder
Festplattenlaufwerk hinweisen oder vielleicht auf eine
beschädigte Systemdiskette. Achten Sie darauf, daß die
Startup Device-Optionen im BIOS SetupDienstprogramm korrekt spezifizert sind. Wenn das
Problem weiterhin besteht, mit einem Händler oder
autorisierten Wartungsdienst Kontakt aufnehmen.
Akustische Signale
Der Rechner verwendet spezielle akustische Signale,
sogenannte “Beep”-Codes, um gewisse Hardwarefehler zu
signalisieren.
Ein langes Signal, gefolgt von mehreren kurzen Signalen,
zeigt ein Bildproblem an. Unter Umständen wird am
Bildschirm nichts angezeigt.
Anzahl der
Sig-nale
Fehlermeldung
Beschreibung
1
Refresh Failure
Die Speicher-Refresh-Schaltung auf
der Hauptplatine ist defekt.
2
Parity Error
Im Systemspeicher trat ein
Paritätsfehler auf.
3
First Bank Memory Failure
Speicherfehler in der ersten
Speicherbank.
LS700 HANDBUCH
6/3
Fehlerbehebung
4
Timer Not Operational
Speicherfehler in der ersten
Speicherbank oder Timer 1 auf der
Hauptplatine arbeitet nicht richtig.
5
Processor Error
Der Prozessor verursachte einen
Fehler.
6
Keyboard Controller Failure
Der Tastatur-Kontroller ist unter
Umständen defekt. Das BIOS kann
nicht auf “protected mode”
umschalten.
7
Processor Exception
Interrupt Error
Der Prozessor verursachte einen
“Ausnahme-Interrupt”.
8
Display Memory
Read/Write Error
Entweder fehlt der Videoadapter
des Systems oder sein Speicher ist
defekt. Keine Katastrophe.
9
ROM Checksum Error
ROM Prüfsummenwert stimmt
nicht mit dem im BIOS kodierten
Wert überein.
10
CMOS Shutdown Register
Read/Write Error
Das Abschaltregister für CMOS
RAM hat versagt.
Prüfliste für die Fehlerbehebung
Tritt im Rechner ein Fehler auf, sollten Sie die in den
folgenden Abschnitten beschriebenen Tests durchführen,
bevor Sie sich mit Ihrem Händler, autorisierten
Wartungsdienst oder Ihrer Support-Organisation in
Verbindung setzen. Mit den angegebenen Tests werden die
Ursachen gewöhnlicher Probleme überprüft.
Anschlüsse
Überprüfen Sie, daß alle Strom- und Signalkabel fest am
richtigen Anschluß des Rechners sitzen.
Die zwei seriellen Anschlüsse sehen identisch aus; wenn Sie
ein Problem haben, sollten Sie sich vergewissern, daß das
Kabel auch wirklich an den Anschluß angeschlossen ist, den
Sie verwenden wollten.
6/4
LS700 HANDBUCH
Fehlerbehebung
Spannung
Überprüfen Sie, daß die Netzversorgung eingeschaltet ist
und die Sicherung im Netzstecker (soweit vorhanden) nicht
durchgebrannt ist. Scheint das System immer noch keinen
Strom zu bekommen, besorgen Sie sich von Ihrem Händler
ein anderes Netzkabel.
Monitor
Wird am Bildschirm nichts angezeigt, überprüfen Sie, daß
der Monitor eingeschaltet ist und Helligkeits- und
Kontrastregler nicht zu niedrig eingestellt sind.
Erweiterungskarten
Wenn eine Erweiterungskarte nicht funktioniert, überprüfen
Sie, daß alle Kabeln im Innern fest sitzen, daß die Karte
korrekt konfiguriert ist, daß ihre Verwendung von SystemRessourcen keine Konflikte mit anderen Karten oder einer
Hauptplatinen-Komponente verursacht und daß LegacyRessourcen (wenn es sich um eine ISA-Karte handelt) im
BIOS Setup-Dienstprogramm angemessen angemeldet sind.
Überprüfen Sie auch, ob die Software, die die Karte treibt
oder benutzt, korrekt konfiguriert ist.
System-BIOS
Überprüfen Sie zum Schluß noch das System-BIOS, um
sicherzustellen, daß die ursprünglichen Einstellungen nicht
geändert wurden. Im Kapitel ‘System-BIOS und Setup’ ist
eine Seite speziell dafür vorgesehen, daß Sie sich die
aktuellen bzw. ursprünglichen BIOS-Einstellungen notieren.
Wenn es so aussieht, als ob sich die Einstellungen geändert
haben, könnte bei der CMOS-Batterie ein Fehler vorliegen.
Siehe ‘System-Hauptplatine’ und ‘BIOS und Setup’.
LS700 HANDBUCH
6/5
Fehlerbehebung
Die Systemlaufwerke
Diskettenlaufwerk
Wenn Sie beim Zugriff auf eine Diskette Probleme haben,
überprüfen Sie, daß sie korrekt eingelegt, korrekt formatiert
und nicht schreibgeschützt ist, und daß die vom BIOS
zugewiesenen Erlaubnisse den beabsichtigten Zugriff
erlauben.
Einige Anwendungsprogramme lassen unter Umständen
nicht zu, daß Sie Disketten einlesen oder beschreiben,
während gewisse andere Operationen durchgeführt werden,
oder bis Sie dabei sind, aus dem Programm auszusteigen.
Optionales CD-ROM-Laufwerk
Wenn Sie beim Zugriff auf eine CD Probleme haben, sollten
Sie überlegen, ob Sie tatsächlich einige Sekunden gewartet
haben, so daß die CD ihre volle Geschwindigkeit erreichen
konnte, daß die CD richtig herum im Laufwerk liegt, d.h.
das Etikett weist nach oben, und daß es eine Daten-CD ist.
Denken Sie daran, daß Sie bei einem konventionellen CDROM eine CD nicht beschreiben können.
Festplattenlaufwerk
Wenn Sie beim Zugriff auf ein IDE-Festplattenlaufwerk
Probleme haben, benutzen Sie das BIOS-SetupDienstprogramm, um zu überprüfen, daß das Laufwerk
korrekt spezifiziert und der Kontroller für das Laufwerk
aktiviert ist. Überprüfen Sie auch, daß die Platte korrekt
formatiert wurde und die vom Betriebssystem zugeteilte
Erlaubnis den beabsichtigten Zugriff auch tatsächlich
erlaubt.
SCSI-Laufwerke
Wenn Sie gerade ein neues SCSI-Laufwerk oder -Gerät
installiert haben, müssen Sie überprüfen, daß Sie eine gültige
‘ID’ benutzt haben, die nicht mit anderen SCSI-Laufwerken
6/6
LS700 HANDBUCH
Fehlerbehebung
oder -Geräten im System in Konflikt gerät. Informationen
dazu sind in den entsprechenden Unterlagen nachzulesen.
Beim Boot-Vorgang erscheint nach dem Selbsttest eine Liste
der Geräte, die an die SCSI-Schnittstelle angeschlossen sind.
Dort werden die jeweiligen Geräte, ihre Parameter und die
festgesetzte ‘ID’ angegeben.
Fehlermeldungen
Einige Meldungen können auf einen schwerwiegenden
Fehler im System hinweisen und dazu führen, daß der
Selbsttest stoppt. Wenn die Meldung bestehenbleibt, sollten
Sie sich den Inhalt der Meldung notieren und Ihren Händler
bzw. autorisierten Wartungsdienst kontaktieren.
Fehlermeldungen der PCI Konfiguration
Die folgenden PCI-Meldungen erscheinen in einer Gruppe
mit Angaben zu Bus, Gerät und Funktion.
Meldung
Erklärung
Bad PnP Serial ID Checksum
Die serielle ID-Prüfsumme einer “Plug and
Play”-Karte war ungültig.
Floppy Disk Controller Resource
Conflict
Der Diskettenkontroller hat ein Betriebsmittel
angefordert, das bereits benutzt wird.
NVRAM Checksum Error,
NVRAM Cleared
Die ESCD-Daten wurden wegen eines
NVRAM-Prüfsummenfehlers neu initialisiert.
Versuchen Sie, das ICU noch einmal laufen zu
lassen.
NVRAM Cleared By Jumper
Die Steckbrücke “CMOS löschen” wurde in
die Position “Löschen” gebracht und CMOS
RAM ist gelöscht worden.
NVRAM Data Invalid, NVRAM
Cleared
Ungültiger Eintrag in ESCD.
Parallel Port Resource Conflict
Der parallele Port hat ein Betriebsmittel
angefordert, das bereits benutzt wird.
LS700 HANDBUCH
6/7
Fehlerbehebung
Meldung
Erklärung
PCI Error Log is Full
Diese Meldung erscheint, wenn mehr als 15
PCI Konflikt-Fehler erfaßt wurden. Es können
dann keine weiteren PCI-Fehler mehr
protokolliert werden.
PCI I/O Port Conflict
Zwei Geräte forderten dasselbe Betriebsmittel
an, was zu einem Konflikt führte.
PCI IRQ Conflict
Zwei Geräte forderten dasselbe Betriebsmittel
an, was zu einem Konflikt führte.
PCI Memory Conflict
Zwei Geräte forderten dasselbe Betriebsmittel
an, was zu einem Konflikt führte.
Primary Boot Device Not Found
Das designierte primäre Bootgerät
(Festplattenlaufwerk, Diskettenlaufwerk, CDROM-Laufwerk oder Netzwerk) konnte nicht
gefunden werden.
Primary IDE Controller Resource
Conflict
Der primäre IDE-Kontroller hat ein
Betriebsmittel angefordert, das bereits benutzt
wird.
Primary Input Device Not Found
Das designierte primäre Eingabegerät
(Tastatur, Maus oder anderes Gerät, wenn die
Eingabe umgeleitet wird), konnte nicht
gefunden werden.
Secondary IDE Controller Resource
Conflict
Der sekundäre IDE-Port hat ein Betriebsmittel
angefordert, das bereits benutzt wird.
Serial Port 1 Resource Conflict
Der serielle Port 1 hat ein Betriebsmittel
angefordert, das bereits benutzt wird.
Serial Port 2 Resource Conflict
Der serielle Anschluß 2 hat ein Betriebsmittel
angefordert, das bereits benutzt wird.
Static Device Resource Conflict
Eine ISA-Karte, und zwar keine “Plug and
Play”-Karte, hat ein Betriebsmittel angefordert,
das bereits benutzt wird.
System Device Resource Conflict
Eine ISA-Karte, und zwar keine “Plug and
Play”-Karte, hat ein Betriebsmittel angefordert,
das bereits benutzt wird.
6/8
LS700 HANDBUCH
Fehlerbehebung
Fehlermeldung des BIOS
Fehlermeldung
A20 Error
Address Line Short!
CH-2 Timer Error
CMOS Battery State Low
CMOS Checksum Failure
CMOS Display Type Mismatch
CMOS Memory Size Mismatch
CMOS System Options Not
Set
CMOS Time and Date Not Set
Diskette Boot Failure
DMA Error
DMA #1 Error
DMA #2 Error
FDD Controller Failure
HDD Controller Failure
INTR #1 Error
Erklärung
Gate A20 am Tastaturkontroller arbeitet nicht.
Fehler in der Adressen-Dekodierschaltung auf der
Grundplatine.
Die meisten Systeme besitzen zwei Timer. Bei Timer 2
liegt ein Fehler vor.
Die Batterie ist schwach. Batterie austauschen.
Nach der Abspeicherung von CMOS RAM-Werten
wird für die Fehlerprüfung ein Prüfsummenwert
ermittelt. Der vorherige Wert war anders als der
aktuelle Wert. Setup aufrufen.
Der Grafiktyp in CMOS RAM entspricht nicht dem
vom BIOS erfaßten Typ. Setup aufrufen.
Die Speicherkapazität auf der Hauptplatine entspricht
nicht dem in CMOS RAM angezeigten Wert. Setup
aufrufen.
Die in CMOS RAM gespeicherten Werte sind
entweder beschädigt oder existieren nicht. Setup
aufrufen.
Setup laufen lassen, um Datum und Zeit in CMOS
RAM festzulegen.
Die Boot-Diskette in Laufwerk A ist beschädigt. Sie
kann nicht für den Boot-Vorgang verwendet werden.
Andere Diskette benutzen und den Anleitungen am
Bildschirm folgen.
Fehler im DMA-Kontroller.
Fehler im ersten DMA-Kanal.
Fehler im zweiten DMA-Kanal.
Das BIOS kann mit dem Diskettenlaufwerkskontroller
nicht kommunizieren. Nach Herunterfahren des
Systems alle entsprechenden Anschlüsse überprüfen.
Das BIOS kann mit dem
Festplattenlaufwerkskontroller nicht kommunizieren.
Nach Herunterfahren des Systems alle entsprechenden
Anschlüsse überprüfen.
Interrupt-Kanal 1 bestand den SBE nicht.
LS700 HANDBUCH
6/9
Fehlerbehebung
Fehlermeldung
INTR #2 Error
Invalid Boot Diskette
Erklärung
Interrupt-Kanal 2 bestand den SBE nicht.
Keyboard Is Locked...Unlock It
Die Tastatursperre des Rechners ist aktiv. Rechner
entriegeln, um fortzufahren.
Keyboard Error
Bei der Tastatur liegt ein Timing-Problem vor.
KB/Interface Error
Im Tastatur-Kontroller liegt ein Fehler vor.
Off Board Parity Error
Paritätsfehler im Speicher, der in einem
Erweiterungssteckplatz installiert ist. Das Format ist:
OFF BOARD PARITY
ERROR ADDR (HEX) = xxxx)
wobei xxxx die Adresse ist, an der der Fehler auftrat.
On Board Parity Error
Paritätsfehler im Systemspeicher erfaßt.
Parity Error
Paritätsfehler im Systemspeicher an einer unbekannten
Adresse.
Das BIOS kann die Diskette in Diskettenlaufwerk A
einlesen, aber nicht das System booten. Andere BootDiskette benutzen.
ISA NMI-Meldungen
ISA NMI-Meldung
Erklärung
Memory Parity Error at xxxxx
Speicher ausgefallen. Wenn der Speicherort ermittelt
werden kann, wird er angezeigt als xxxx. Kann der
Speicherort nicht ermittelt werden, ist die Meldung:
Speicher-Paritätsfehler ????.
I/O Card Parity Error at xxxxx
Eine Erweiterungskarte ist ausgefallen. Wenn die
Adresse ermittelt werden kann, wird sie angezeigt als
xxxxx. Kann die Adresse nicht ermittelt werden, ist die
Meldung: E/A-Karte Paritätsfehler ????.
DMA Bus Time-out
Ein Gerät hat das Bussignal mehr als 7,8
Mikrosekunden lang getrieben.
6/10
LS700 HANDBUCH
A
VORSICHTSMAßNAHMEN
GEGEN STATISCHE
AUFLADUNG
Statische Aufladung kann an elektronischen Komponenten
dauerhaften Schaden verursachen. Sie sollten sich dieser Gefahr
bewußt sein und dementsprechend Vorsichtsmaßnahmen gegen die
Entladung statischer Elektrizität in den Rechner treffen.
Statische Elektrizität kann entstehen, wenn man einen Stuhl
verrückt, Tische oder Wände berührt oder einfach über einen ganz
gewöhnlichen Teppich geht. Gegenstände, die von einer Person an
eine andere weitergereicht oder die ein- bzw. ausgepackt werden,
können statisch aufgeladen werden. Auch Klimaanlagen können ein
sehr hohes Niveau an statischer Elektrizität verursachen.
Kleidung aus Kunstfasern erzeugt oft statische Elektrizität; diese
statische Aufladung wird von der Person, die das Kleidungsstück
trägt, meistens nicht bemerkt. Sie kann aber trotzdem ausreichen,
um empfindliche elektronische Komponenten in Rechnern zu
beschädigen oder ganz zu zerstören.
Der Rechner ist besonders dann der Gefahr statischer Entladung
ausgesetzt, wenn die Abdeckungen abgenommen sind, da dann
nicht nur die elektronischen Komponenten der Hauptplatine,
sondern auch alle anderen Platinen freigelegt sind. Speichermodule
sind spezielle Beispiele für elektrostatisch empfindliche Bausteine
(“electrostatic sensitive devices - ESSDs”).
Alle Arbeiten, bei denen die Abdeckungen abgenommen werden,
müssen in einer Fläche ausgeführt werden, die vollständig frei von
statischer Elektrizität ist. Wir empfehlen einen “speziellen
Handhabungsbereich” gemäß EN 100015-1: 1992. Das bedeutet,
daß Arbeitsoberflächen, Bodenbeläge und Stühle an einen
Erdbezugspunkt angeschlossen sein müssen, und Sie sollten ein
geerdetes Armgelenkband und antistatische Kleidung tragen. Es
wird auch empfohlen, ein Ionisierungsmittel oder einen Befeuchter
zu verwenden, um die statische Aufladung aus der Luft zu
entfernen.
1
2
♦
Wenn Sie eine Erweiterung installieren, sollten Sie sich
darüber im klaren sein, was der Einbau umfaßt, bevor Sie
damit beginnen, denn dann können Sie den Ablauf so planen,
daß empfindliche Komponenten nur kurzzeitig freigelegt sind.
♦
Entfernen Sie die Abdeckungen der Systemeinheit, den
antistatischen Beutel bzw. die Verpackung einer Aufrüstung
erst dann, wenn dies wirklich notwendig ist.
♦
Gehen Sie mit Gegenständen, die statischer Elektrizität
gegenüber empfindlich sind, sehr vorsichtig um. Halten Sie
Erweiterungskarten und Einbauoptionen nur an ihren Kanten
fest. Vermeiden Sie jegliche Berührung ihrer elektrischen
Kontakte. Berühren Sie unter keinen Umständen die
Komponenten oder elektrischen Kontakte auf der
Hauptplatine oder auf Erweiterungskarten. Ganz allgemein
gilt, daß Gegenstände, die statischer Elektrizität gegenüber
empfindlich sind, so wenig wie möglich gehandhabt werden
sollten.
♦
Halten Sie leitendes Material, Lebensmittel und insbesondere
Flüssigkeiten von Ihrem Arbeitsbereich und dem offenen
Rechner fern.
B
REINIGEN UND
TRANSPORTIEREN
Ihr Apricot-Computer bedarf abgesehen von gelegentlichem
Reinigen nur minimaler äußerlicher Wartung, aber Sie müssen
vorsichtig sein, wenn Sie ihn transportieren, um zu vermeiden, daß
empfindliche Komponenten beschädigt werden. Dies gilt
insbesondere für die Festplatte.
Warnung
Schalten Sie die Systemeinheit aus und ziehen Sie alle Netzkabel ab,
bevor Sie den Computer reinigen bzw. transportieren.
Reinigen des Computers
Benutzen Sie keine Löse- oder Scheuermittel, da sie die Oberflächen
der Systemeinheit beschädigen könnten.
Benutzen Sie kein Aerosol und keinen Spray in der Nähe des
Systems, insbesondere nicht in der Nähe der Belüftungsschlitze oder
-gitter, der Ports oder der Laufwerke für austauschbare
Speichermedien, da mikroskopisch kleine Tröpfchen einige Zeit in
der Luft verweilen, dann eindringen und nicht-reparierbare Schäden
verursachen können.
Die Systemeinheit
♦
Wischen Sie die Systemeinheit gelegentlich mit einem
weichen, leicht angefeuchteten, Flusenfreien Tuch ab.
♦
Überprüfen Sie gelegentlich die Belüftungsschlitze auf der
Rückseite und an den Seiten der Systemeinheit. Staub und
Flusen können die Belüftungsschlitze blockieren und den
Luftdurchfluß einschränken. Ein kleiner, sauberer, weicher
Pinsel könnte nützlich sein.
♦
Reinigen Sie gelegentlich die Laufwerke für austauschbare
Speichermedien mit einem speziellen Plattenreinigungssatz.
Diese sind von vielen Quellen, u.a. Ihrem Apricot-Händler
erhältlich.
B/1
Der Monitor
Wischen Sie den Monitor gelegentlich mit einem weichen, leicht
angefeuchteten Tuch ab. Für den Bildschirm des Monitors
benutzen Sie am besten ein antistatisches Glasreinigungsmittel.
Sprayen Sie das Glasreinigungsmittel nicht direkt auf den
Bildschirm, es könnte im Gehäuse hinunterlaufen und die
Schaltkreise beschädigen.
Die Tastatur
Reinigen Sie, wenn es notwendig ist, die Tastenkappen mit einem
leicht angefeuchteten Tuch und nur wenig, nicht-scheuerndem
Reinigungsmittel.
Prüfen Sie das Tastaturkabel regelmäßig auf Abnutzung hin, und
zwar besonders dort, wo es mit Tisch- oder Regalkanten in
Berührung kommt.
Achten Sie darauf, keine Flüssigkeit auf der Tastatur zu verschütten
oder kleine Gegenstände auf sie fallen zu lassen, wie z.B. Büro- oder
Heftklammern. Verfahren Sie wie folgt, wenn dies tatsächlich
passieren sollte und die Tastatur danach nicht mehr funktioniert:
B/2
1.
Schalten Sie aus und nehmen Sie den Stecker der Tastatur
heraus.
2.
Wenn die Flüssigkeit klebrig oder zähflüssig ist, nehmen Sie
den Stecker der Tastatur heraus und rufen Ihren Lieferanten
oder einen autorisierten Wartungsdienst an.
3.
Wenn die Flüssigkeit dünnflüssig und klar ist, sollten Sie
versuchen, den Stecker der Tastatur herauszuziehen, sie
umdrehen, um die Flüssigkeit herausfließen zu lassen und sie
mindestens 24 Stunden bei Raumtemperatur trocknen lassen.
Wenn die Tastatur nicht benutzt werden kann, sollten Sie
Ihren Lieferanten oder einen autorisierten Wartungsdienst
anrufen.
4.
Wenn ein fester Gegenstand zwischen die Tasten fällt, drehen
Sie die Tastatur auf ihre Unterseite und schütteln sie leicht.
Versuchen Sie nicht, zwischen den Tasten weitereinzudringen,
da dadurch ernste Schäden verursacht werden könnten.
Die Maus
Die Maus wird normalerweise sehr oft benutzt und ist deshalb
Beschädigungen ausgesetzt. Mit etwas Pflege läßt sich diese Gefahr
jedoch auf ein Minimum reduzieren.
Im Ballführungsmechanismus der Maus sammeln sich oft Staub
und Flusen an. Die Maus sollte regelmäßig daraufhin untersucht
werden. Sie wird folgendermaßen gereinigt:
1.
Ziehen Sie den Stecker der Maus heraus, drehen Sie sie auf
ihre Unterseite und finden Sie die Kunststoffabdeckung, die
den Ball an seinem Platz festhält. Je nach Modell kann die
Kunststoffabdeckung abgenommen werden, indem Sie sie
entweder gegen den Uhrzeigersinn drehen oder etwas nach
vorne schieben.
2.
Nehmen Sie die Abdeckung ab und legen Sie sie zur Seite.
3.
Halten Sie eine Hand wie einen Becher über die Unterseite,
drehen Sie die Maus wieder um. Der Ball sollte jetzt in Ihre
Hand fallen.
4.
Blasen Sie leicht in die Maus hinein, um den Staub zu
entfernen, der sich dort vielleicht angesammelt hat.
5.
In der Maus befinden sich drei kleine Rollen. Wischen Sie mit
einem mit Lösemittel angefeuchteten Wattebausch Öl oder
Staub ab, die sich auf den Rollen angesammelt haben, und
drehen Sie die Rollen, um ihre gesamte Oberfläche zu
erreichen.
6.
Benutzen Sie klares Wasser oder Wasser, das mit einem milden
Waschmittel versetzt ist, um den Ball zu reinigen. Trocknen
Sie ihn dann mit einem sauberen, Flusenfreien Tuch.
7.
Bringen Sie den Ball wieder in seine Position und setzen Sie
die Kunststoffabdeckung wieder ein. Sie sollte richtig
einklicken.
Das Mauskabel sollte ebenfalls regelmäßig auf Abnutzung hin
überprüft werden, und zwar besonders dort, wo es mit Tisch- oder
Regalkanten in Berührung kommt.
B/3
Transportieren des Computers
Bei der Handhabung des Computers geht es einfach darum,
gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Insbesondere
Festplatten können beschädigt werden, wenn der Computer
fallengelassen oder grob gehandhabt wird. Als Vorsichtsmaßnahme
sollten Sie eine Sicherungskopie Ihrer Daten von der Festplatte auf
Band oder Disketten erstellen, bevor Sie den Computer
transportieren. (Siehe Abschnitt über Festplatten im Kapitel
“Systemlaufwerke”).
Versuchen Sie nicht, den Computer zu bewegen, während er noch
an die Wechselstromversorgung angeschlossen bzw. mit anderen
Kabeln, einem Netzwerk, Drucker usw. verbunden ist.
Greifen Sie die Metallunterseite der Systemeinheit, wenn Sie den
Computer heben und tragen. Heben Sie die Einheit nicht am
Frontrahmen. Versuchen Sie unter keinen Umständen, eine
Laufwerkstür als Tragegriff zu benutzen. Versuchen Sie unter
keinen Umständen, die Systemeinheit zu heben, während sich der
Monitor noch auf ihr befindet.
Lassen Sie keine Disketten oder CDs in den Laufwerken, während
Sie das System bewegen, weil den Laufwerken oder Disketten
dadurch nicht-reparierbare Schäden zugefügt werden könnten.
Wenn Sie den Computer über eine längere Strecke transportieren
müssen, sollten Sie die Originalverpackung benutzen.
WARNUNG
Wenn Sie beabsichtigen, den Computer in einem anderen Land zu
benutzen, sollten Sie zuerst die Informationen in den Anleitungen zum
Stromanschluß lesen, bevor Sie den Computer an ein anderes Netz
oder elektrisches System anschließen.
B/4
MITSUBISHI ELECTRIC PC DIVISION
APRICOT COMPUTERS LIMITED
NIEDERLASSUNG DEUTSCHLAND
GOTHAER STRASSE 27
40880 RATINGEN
DEUTSCHLAND
Tel: +49 (0) 2102 4556 Fax: +49 (0) 2102 455700
http://www.apricot.co.uk