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SAI-Aktiv Universal
für Bluetooth
Handbuch
Weidmüller t
Handbuch Bluetooth SAI
Inhalt
1.
1.1
1.2
1.3
Die SAIs
SAI
PROFIBUS-DP
Bluetooth
3
4
5
6
2.
2.1
2.2
Projektierung der SAIs
Projektierung
Spannungsversorgung
7
8
9
3.
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
Montieren der SAIs
Einbaulage und Einbaumaße
SAI-Verteiler montieren
Beschriften
PROFIBUS-Adresse einstellen
Bluetooth-Adresse einstellen
SAI demontieren
10
11
12
13
14
16
17
4.
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
SAI-Verteiler anschließen
PROFIBUS / RS-485
SAI-AU M12 GW PB/BT 12I
SAI-AU M12 BT 16DI
SAI-AU M12 BT 16DI/8DO
SAI-AU M12 BT 4AI2AO2DIO
18
19
21
27
33
41
5.
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
5.7
Inbetriebnahme
GSD-Dateien und Bitmap-Dateien
Kopieren der GSD-Dateien auf das lokale Verzeichnis
GSD-Dateien in Step7 installieren
Einfügen eines BT-GW im Hardware-Konfigurator
Zuordnung der Ein- und Ausgangsadressen
Konfiguration und Parametrierung
Parameterdaten der SAIs
49
50
51
52
54
56
57
58
6.
6.1
6.2
6.3
Diagnose
LED-Anzeigen
Diagnose-Telegramme
Diagnose-Daten auswerten in Step7
62
63
66
75
Anhang A: Artikelübersicht
77
Anhang B: Bohrschablone
80
Anhang C: Umrechnung von Hexadezimal in Dezimal
81
Anhang D: Konfiguration der DESINA-Eingänge
82
Anhang E: Konfiguration der digitalen Anschlusspunkte
83
Anhang F: Konfiguration der analogen Ausgänge
84
Quellen
85
Index
86
Glossar
89
2
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Handbuch Bluetooth SAI
1. Die SAIs
Die SAIs
1.1 SAI
4
1.2 PROFIBUS-DP
5
1.3. Bluetooth
6
Dieses Kapitel erläutert
• das Wesen und die
Funktionsweise von SAIs
• den PROFIBUS-DP und dessen
Master / Slave-Struktur
• das Bluetooth-Subsystem
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Handbuch Bluetooth SAI
1.1 SAI
Das Kürzel SAI steht für Sensor-Aktor-Interface (engl.:
sensor-actuator-interface). Es ist ein Verteiler bzw.
Sammler von Signalleitungen in kompakter Bauform.
Beim Aufbau einer Anlage im Feld werden die Signale
vom bzw. zum Prozess häufig zentral gesteuert, zum
Beispiel von einer SPS oder einem Industrie-PC. Üblicherweise ist die Entfernung zwischen der Anlage und
der zentralen Steuerung nicht unerheblich. Dies bringt
einen hohen Aufwand an Installation und Material bei
den Leitungen mit sich. Zudem erhöht sich die Störund Fehleranfälligkeit des Systems.
In solchen Fällen bewährt sich der Einsatz von SAIs:
•
die Signalleitungen der Peripheriegeräte werden
vor Ort an der Anlage gebündelt und auf einen Bus
aufgeschaltet
•
der Anschluss der Signalleitungen erfolgt einfach
mittels plug & play
•
die Steuerung befindet sich an zentraler Stelle
•
ein Bussystem gewährleistet die Sicherheit der
Datenübertragung
Er besteht aus folgenden Komponenten:
•
E-/A-Bereich: zum Anschluss der Signalleitungen
•
Einstellbereich:
hier stellen Sie die Netzwerk-Adresse ein und setzen die Steckbrücken für die verschiedenen Spannungspotenziale
•
Bus-/Power-Bereich: für den Anschluss der Versorgungsspannung, deren Durchschleifen und die
Busanschaltung
Weidmüller bietet folgende E/A Varianten:
•
M12 16DI mit 16 digitalen Eingängen
•
M12 16DI / 8DO mit 8 festen digitalen Eingängen
und 8 einzeln wählbaren Ein- oder Ausgängen
Ergänzend bietet Weidmüller dazu auch:
•
Netzwerk-Komponenten für die genannten Feldbussysteme
•
Sensor- / Ventilstecker-Leitungen
•
Steckverbinder und Y-Stecker (Zwillingsstecker)
•
Werkzeuge
E-/A-Bereich
Einstellbereich
Bus-/Power-Bereich
Abbildung 1: Prinzipieller Aufbau eines SAI-Verteilers
4
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Handbuch Bluetooth SAI
1.2 PROFIBUS-DP
PROFIBUS
PROFIBUS (PROcess Field BUS) ist Teil der internationalen Standards IEC 61158 und IEC 61784. Physikalisch ist der PROFIBUS ein elektrisches Netz auf Basis
einer geschirmten Zweidrahtleitung oder ein optisches
Netz auf Basis eines Lichtwellenleiters (LWL). PROFIBUS-DP (DP= Dezentrale Peripherie) ist eine spezielle
Anwendung für die Fabrikautomatisierung.
System
Ein typisches PROFIBUS-DP-System besteht aus
•
mindestens einer SPS oder einem Industrie-PC als
Leitsystem (Master)
•
verschiedenen Feldgeräten, wie digitale oder analoge E-/A-Geräte, AC- oder DC-Antriebe, magnetische oder pneumatische Ventile, FrequenzUmrichter, Starter, Bedien- und Anzeigegeräte, …
(Slaves)
GSD-Dateien
Die GSD ist der obligatorische „Personalausweis“ eines
jeden PROFIBUS-Gerätes. Sie enthält die Kenndaten
des Gerätes, Angaben zu seinen Kommunikationsfähigkeiten, sowie weitere Informationen, z.B. Diagnosewerte.
Weidmüller stellt sämtliche GSD-Dateien der SAIVerteiler der Reihe SAI Aktiv Universal auf
www.weidmueller.com zum Download bereit. Sehen
Sie dazu auch Kapitel 5. Inbetriebnahme.
Datentransfer
Der Datenaustausch im System erfolgt durch zyklisches
Polling. Dabei stellt der Master die Verbindung zu jeweils einem Slave her, stellt Daten zur Verfügung
und/oder fordert Daten an. Der angesprochene Slave
beantwortet die Datenanforderung unmittelbar. Im Anschluss daran erfolgt diese Vorgehensweise bei den
anderen Slaves. Dieser Vorgang setzt sich zyklisch fort.
Abbildung 2 : Prinzipieller Aufbau eines PROFIBUS-Systems
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Handbuch Bluetooth SAI
1.3 Bluetooth
Bluetooth
Bluetooth definiert eine universelle Funkschnittstelle im
2,4 GHz ISM Band. Das 2,4 GHz ISM-Band ist lizenzfrei. Anwender müssen sich weder registrieren, noch
Betriebsgebühren zahlen.
Das Kürzel ISM steht für Industrial Scientific Medical,
was das potenzielle Einsatzgebiet beschreibt. Aufgrund
der kleinen Sendeleistung von nur einigen Milliwatt sind
Reichweiten von typischerweise 10 m bzw. 100 m spezifiziert.
System
Ein Bluetoth-System besteht aus maximal 255 Teilnehmern, von denen jedoch nur 8 gleichzeitig miteinander in Verbindung stehen können.
Die Weidmüller Bluetooth SAIs bilden Pico-Netze aus
einem Master und max. 6 Slaves. 32 dieser Pico-Netze
können nebeneinander betrieben werden.
Der Bluetooth-Master, der als Gateway zum PROFIBUS arbeitet, ist gleichzeitig ein Slave im PROFIBUSSystem.
Vom PROFIBUS-Master wird er wie ein StandardPROFIBUS-Slave mit modularer I/O-Konfiguration
gesehen. Über eine GSD-Datei kann das BluetoothGateway konfiguriert werden.
Protokoll
Verwendet wird das standardisierte Bluetooth-Profil.
Darauf setzt das Kommunikationsprotokoll auf. Dieses
ist auf Basis des CANopen Standards, als WIRELESSopen, implementiert.
SPS
PROFIBUS
Gateway
Bluetooth SAIs
Slave (1)
Slave (6)
Abbildung 3: Prinzipieller Aufbau eines PROFIBUS-Systems mit unterlagertem Bluetooth
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Handbuch Bluetooth SAI
2. Projektierung der SAIs
Projektierung der SAIs
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2.1 Projektierung
8
2.2 Spannungsversorgung
9
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Handbuch Bluetooth SAI
2.1 Projektierung
Planung der Bus-Anlage
Folgende Schritte sind bei der Auslegung einer Anlage mit einzubeziehen:
•
•
•
•
•
Standort der Maschine / Anlage
Zuordnung der Signale zur Anlage zu logischen Gruppen
Auswahl der Feldgeräte
Zuordnung der Signale zu den Feldgeräten
Bestimmung der Einbauorte der Feldgeräte
Kriterien für die Bestimmung des richtigen SAI-Verteilers:
Steckergröße
Bestimmen Sie die Steckergröße je nach Ihrem Applikationsbedarf, der Ausführung der Sensoren oder nach persönlicher Präferenz; Weidmüller bietet M12-Varianten und M8-Varianten
für rein digitale Signale
Polzahl der E/AAnschlüsse
Beachten Sie hierbei das anzuschließende Sensor-/Aktor-Kabel; mögliche Ausführungen sind
3-, oder 5-polig
Y-Stück
Speziell bei 5-poligen M12-Sensoranschlüssen können Sie 2 Kabel mittels Y-Stück auf einen
Verteiler-Eingang führen
Eingänge/Ausgänge
Die SAI-Verteiler von Weidmüller bieten verschiedene Ausführungen als Variante mit 16
digitalen Eingängen, mit gemischten digitalen Ein-/Ausgängen oder als Analog-/DigitalVersion (sehen Sie auch Kapitel 4: Anschließen der SAIs)
Schirmung
Bei Busanschlüssen ist eine Schirmung mittels Metallsteckern erforderlich; bei analogen
Signalen empfehlen wir, ebenso vorzugehen, um die Störanfälligkeit einzuschränken
Signale
Beachten Sie, ob Sie analoge oder digitale Signale übermitteln
Tabelle 1: Bestimmung des SAI-Verteilers
Bitte sehen Sie auch Anhang A: Artikelübersicht zur Bestimmung der richtigen Produkte.
8
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Handbuch Bluetooth SAI
2.2 Spannungsversorgung
Die Einspeisung der Versorgungsspannung ist als
Sternverdrahtung oder in einer Linienverdrahtung möglich. Für eine Linienverdrahtung sind nur Module ohne
digitale Ausgänge geeignet.
Rechenbeispiel Spannungsabfall auf den Leitungen:
Die Einspeisung erfolgt über den AUX IN Steckverbinder, die Weiterleitung zum nächsten Modul erfolgt vom
Modulanschluss AUX OUT.
Achtung
Der maximale Einspeisestrom darf für das
erste Modul pro Einspeisepin 2,5 A nicht
überschreiten. Die Versorgungsspannung
am letzen Modul darf nicht unter 18 V DC
sinken.
Berücksichtigen Sie bei der Bestimmung der
max. Anzahl von Modulen in Reihe den Gesamtstrom aller Module und den Spannungsabfall auf der Leitung.
Spannungsabfall auf den Leitungen:
Leitungswiderstand x Gesamtleitungslänge x 2
Gesamtstrom der Module:
Eigenverbrauch Module + Summenstrom der Verbraucher
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Abbildung 4: Spannungsabfall
Spannungsabfall bis Modul 1:
(Leitungswiderstand x Leitungslänge L1 x 2) x Stromaufnahme
(Modul 1 + Modul 2+ Modul 3)
Spannungsabfall von Modul 1 bis Modul 2
(Leitungswiderstand x Leitungslänge L2 x 2) x Stromaufnahme
(Modul 2 + Modul 3)
Spannungsabfall von Modul 2 bis Modul 3
(Leitungswiderstand x Leitungslänge L3 x 2) x Stromaufnahme
(Modul 3)
Versorgungsspannung an Modul 3
Einspeisespannung – Spannungsabfall 1 – Spannungsabfall 2 –
Spannungsabfall 3
Wichtig:
Die Einspeisung an Modul 3 muss größer oder gleich
18 V DC
sein.
Rechnung:
Max. Strombelastung pro Pin –> max. Anzahl von Eingangsmodulen
L1 L2 L3
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Handbuch Bluetooth SAI
3. Montieren der SAIs
Montieren der SAIs
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3.1 Einbaulage und Einbaumaße
11
3.2 SAI-Verteiler montieren
12
3.3 Beschriften
13
3.4 PROFIBUS-Adresse einstellen
14
3.5 Bluetooth-Adresse einstellen
16
3.6 SAI demontieren
17
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Handbuch Bluetooth SAI
3.1 Einbaulage und Einbaumaße
Hinweis
Bitte beachten Sie, dass bei frei konfektionierten und abgewinkelten Steckern ein
Abstand zum benachbarten Modul notwendig sein kann.
Ein SAI-Verteiler ist frei positionierbar. Es gibt keine
Einschränkungen hinsichtlich der Einbaulage: vertikal,
horizontal, zur Seite, über Kopf …
Allerdings empfehlen wir zur besseren Sichtbarkeit der
LEDs keinen Einbau zur Seite oder über Kopf, sofern
das möglich ist. Unsere SAI können aneinander gereiht
werden.
Die Einbaumaße unseres SAI-Verteilers betragen 210 x
54 mm.
Informationen zu den Befestigungsmaßen
finden Sie im Anhang B: Bohrschablone.
Abbildung 5: Einbaumaße SAI-Aktiv Universal
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Handbuch Bluetooth SAI
3.2 SAI-Verteiler montieren
Montage
Wählen Sie für die Montage des SAI-Verteilers einen
festen und ebenen Untergrund. Bereiten Sie die Bohrlöcher vor (sehen Sie auch Anhang B: Bohrschablone).
Halten Sie den Verteiler über die Bohrlöcher, und fixieren Sie ihn mittels Schrauben. Für den Fall, dass Sie
den SAI-Verteiler in einem Bereich mit erhöhten
Schock- und Vibrationsbelastungen einsetzen, verwenden Sie zusätzlich einen Federring. Sehen Sie auch die
Abbildung 5: Einbaumaße SAI-Aktiv Universal.
PROFIBUS-Richtlinie
Beachten Sie die PROFIBUS-Richtlinie: Aufbaurichtlinien PROFIBUS-DP/FMS.
Funktionserde (FE)
Funktionserde (FE) steht für die Erdung eines Betriebsmittels an der Umgebung. Anders als bei Schutzerde
(PE) dient die FE nicht primär dem Schutz von Betriebsmitteln und Menschen, sondern der Ableitung von
elektrostatischen Ladungen, Schirmanschlüssen etc.
Vorsicht
Während des Betriebs wirken elektromagnetische Impulse auf die Leitungen und
den Verteiler. Dies kann zu fehlerhaften
Signalen und falschen Daten führen.
Verwenden Sie für den Anschluss der FE
keinen PE-Schutzleiter
Die SAI-Verteiler der Reihe SAI Aktiv Universal haben
einen FE-Anschluss am Befestigungsloch des Bus/Power-Bereich integriert. Nutzen Sie diesen Anschluss,
und befestigen Sie den Verteiler direkt auf einem leitenden Untergrund, oder befestigen Sie einen niederohmigen und kurzen FE-Leiter mittels Kabelschuh an
der Befestigungsschraube. Sehen Sie dazu Abbildung
6: Montage eines SAI-Verteilers.
Abbildung 6: Montage eines SAI-Verteilers
Gefahr
Schalten Sie die Anlage stromlos bevor Sie
Steckverbinder für Spannungsversorgung
anschließen, oder Steckbrücken ziehen bzw.
stecken.
Drehmomente
Beachten Sie die folgenden Drehmomente:
M8 Steckverbinder
0,6 Nm
M8 Schutzkappe
0,4 Nm
M12 Steckverbinder
0,8 Nm
M12 Schutzkappe
0,8 Nm
Fensterschraube
0,5 Nm
12
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Abbildung 7: Anschluss Funktionserde FE
Erforderliches Zubehör/DIN-Teile
2 Zylinderschrauben M4 x 30
Wir empfehlen Ihnen Zylinderkopfschrauben mit Innensechskant oder Torx.
Werkzeug
Inbusschlüssel oder Torx-Schraubendreher, entsprechend der von Ihnen gewählten Schraube.
Sehen Sie auch Anhang A: Artikelübersicht für Werkzeug-Empfehlungen.
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Handbuch Bluetooth SAI
3.3 Beschriften
Im Lieferumfang der SAI-Verteiler sind 20 transparente Markierer in einem MultiCard-Rahmen beiliegend enthalten.
Diese dienen zur separaten Beschriftung der E-/A-Anschlüsse und der Beschriftung des Verteilers. Speziell für das Markieren des Verteilers können entweder 2 normale oder ein längerer Markierer eingesetzt werden. Sehen Sie dazu die
folgende Abbildung 8: Aufbringen der Markierer.
Für die professionelle Bedruckung bietet Ihnen Weidmüller verschiedene Drucker und Plotter. Bitte wenden Sie sich an
Ihren Weidmüller-Kontakt für eine Beratung und Demonstration.
Zum schnellen händischen Markieren vor Ort
empfehlen wir Ihnen unseren Faserstift STI-S
(sehen Sie dazu auch Anhang A: Artikelübersicht).
Hinweis
Bitte beachten Sie, dass Sie die Markierer
nicht überkleben, und dass Sie keine farbigen Markierer verwenden, damit Sie darunter liegende LEDs nicht überdecken.
Abbildung 8: Aufbringen der Markierer
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Handbuch Bluetooth SAI
3.4 PROFIBUS-Adresse einstellen
PROFIBUS-Adresse
Mit der PROFIBUS-Adresse legen Sie fest, unter welcher Adresse Ihr SAI-Verteiler am PROFIBUS-DP angesprochen wird.
Einstellen
Stellen Sie die PROFIBUS-DP Adresse für den SAIVerteiler im Einstellbereich am SAI-Verteiler ein. Verwenden Sie für die Drehschalter einen SchlitzSchraubendreher.
Werkzeug
Schlitz-Schraubendreher 2,5 mm (sehen Sie dazu auch
Anhang A: Artikelübersicht)
Adresse / Hexadezimal-Code
Bitte beachten Sie, dass PROFIBUS-DP maximal 126
mögliche Adressen vorsieht. Definiert sind dabei die
Adressen 1 bis 125. Beachten Sie: Die Adresse 126
wird für Konfigurationseinstellungen verwendet, und die
Adressen 01 und 02 sind für den PROFIBUS-Master
frei gehalten. Die Adresse für den Verteiler wird mittels
2 Drehcodierschaltern in Hexadezimal-Code eingestellt.
Dazu müssen Sie die dezimale Adresse hexadezimal
umrechnen, oder Sie nutzen der Einfachheit halber die
folgende Tabelle.
Beispiel:
Um die PROFIBUS-DP-Adresse 93 einzustellen, drehen Sie den linken Drehcodierschalter auf die Position
5 und den rechten Drehcodierschalter auf die Position
D.
Hinweis
Jede Adresse darf nur einmal am PROFIBUSDP vergeben werden. Die eingestellte
PROFIBUS-Adresse muss mit der in der
Projektiersoftware (für diesen Verteiler) festgelegten PROFIBUS-Adresse übereinstimmen.
Wenn Sie die PROFIBUS-Adresse während
des Betriebs ändern, müssen Sie anschließend die Anlage stromlos schalten und dann
wieder starten, damit der Master die Änderung erkennt.
Tabelle 2: Umschlüsselung dezimal <-> hexadezimal
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Handbuch Bluetooth SAI
- Master:
Werkzeug
Schlitz-Schraubendreher 2,5 mm (sehen Sie dazu auch
Anhang A: Artikelübersicht)
Adresse / Hexadezimal-Code
Die Adresse für den Verteiler wird mittels 2 (bzw. 3)
Drehcodierschaltern in Hexadezimal-Code eingestellt.
Dazu müssen Sie die dezimale Adresse hexadezimal
umrechnen, oder Sie nutzen der Einfachheit halber
Tabelle 2.
Die Drehschalter, dienen zum Einstellen der Profibus
Adresse.
Der Drehschalter, dient zum Einstellen des Bluetooth
Netzes. Stellen Sie den Drehschalter auf Position 1.
Der Schiebe Schalter dient zum Einstellen der möglichen Netze.
Schieben Sie den Schalter auf Position 1, um die ersten
16 Netze einzustellen. Schieben Sie den Schalter auf
Position ON, um die nächsten 16 Netze (17 – 31) einzustellen.
- Slave:
Der erste Drehschalter dient zum Einstellen der SlaveAdresse des Slaves.
Der zweite Drehschalter dient zum Einstellen des Bluetooth Netzes. Stellen Sie den Drehschalter auf Position
1. Die Verbindung baut sich innerhalb von ca. 40 Sekunden auf.
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Handbuch Bluetooth SAI
3.5 Bluetooth-Adresse einstellen
Hinweis
Jede Bluetooth-Adresse darf nur einmal
innerhalb eines Pico-Netzes verwendet werden. Die eingestellte Netz-Adresse muss
innerhalb eines Netzes identisch sein.
Wenn Sie die Bluetooth-Adressen während
des Betriebs ändern, müssen Sie anschließend die Anlage stromlos schalten und dann
wieder starten, damit der Master die Änderung erkennt.
Bluetooth-Adresse
Mit der Bluetooth-Adresse legen Sie fest, unter welcher
Adresse Ihr SAI-Verteiler vom Bluetooth-Master angesprochen wird. Die Bluetooth-Adresse besteht aus einer
Slave-Adresse und einer Netz-Adresse.
Slave-Adresse
Mit der Slave-Adresse wird die Teilnehmeradresse
innerhalb eines Pico-Netzes eingestellt. Jede SlaveAdresse kommt nur einmal innerhalb eines Pico-Netzes
vor. Das Bluetooth Gateway arbeitet immer mit der
Slave-Adresse 0, diese kann nicht eingestellt werden.
Netz-Adresse
Mit der Netz-Adresse wird festgelegt, in welchem PicoNetz der SAI verbunden werden soll. Diese Einstellung
muss bei den SAIs und dem Gateway eines PicoNetzes identisch sein.
Einstellen
Stellen Sie die Adressen für den SAI-Verteiler im Einstellbereich am SAI-Verteiler ein. Verwenden Sie für die
Drehschalter einen Schlitz-Schraubendreher.
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Handbuch Bluetooth SAI
3.6 SAI demontieren
Gefahr
Ziehen Sie oder stecken Sie niemals
Steckverbinder für Spannungsversorgung
und Steckbrücken unter Spannung. Schalten
Sie die Anlage stromlos.
Vorsicht
Durch die Demontage eines SAI-Verteilers
im laufenden Betrieb der Anlage wird kein
unmittelbarer Schaden am Gerät auftreten.
Durch die Unterbrechung des PROFIBUS
kann der Rest der Anlage in einen unkontrollierten Zustand versetzt werden. Dies kann
zu Sachschäden führen. Schalten Sie die
Anlage stromlos, bevor Sie einen Verteiler
der Anlage de- und montieren.
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Demontage
•
Schalten Sie die Anlage stromlos.
•
Lösen Sie die Anschlüsse der Spannungsversorgung am SAI-Verteiler
•
Lösen Sie die Anschlüsse des PROFIBUS am
Verteiler
•
Lösen Sie die E-/A-Anschlüsse
•
Demontieren Sie den Verteiler, indem Sie die Befestigungsschrauben lösen
Werkzeug
Inbusschlüssel oder Torx-Schraubendreher, entsprechend der von Ihnen gewählten Schraube. Sehen Sie
auch Anhang A: Artikelübersicht für WerkzeugEmpfehlungen.
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Handbuch Bluetooth SAI
4. SAI-Verteiler anschließen
SAI-Verteiler anschließen
18
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4.1 PROFIBUS / RS-485
19
4.2 SAI SAI-AU M12 GW PB/BT 12I
21
4.3 SAI SAI-AU M12 BT 16DI
27
4.4 SAI SAI-AU M12 BT 16 DI/8DO
33
4.4 SAI SAI-AU M12 BT 4AI2AO2DIO
41
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Handbuch Bluetooth SAI
4.1 PROFIBUS / RS-485
PROFIBUS ist ein durchgängiges, offenes, digitales
Kommunikationssystem mit breitem Anwendungsbereich – vor allem in der Fertigungs- und Prozessautomatisierung. PROFIBUS ist sowohl für schnelle, zeitkritische Anwendungen als auch für komplexe Kommunikationsaufgaben geeignet. Die Kommunikation von
PROFIBUS ist in den internationalen Normen IEC
61158 und IEC 61784 verankert.
Die Kriterien zur Nutzung und Planung sind in den
allgemein verfügbaren Richtlinien der PROFIBUSNutzerorganisation (PNO) festgeschrieben.
Mit diesen Richtlinien werden die Forderungen der
Anwender nach Herstellerunabhängigkeit und Offenheit
erfüllt. Das garantiert die Kommunikation von Geräten
verschiedener Hersteller untereinander – ohne Anpassungen an den Geräten.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.profibus.com.
Anschluss
Der folgende Abschnitt bezieht sich nur auf das Bluetooth-Gateway SAI-AU M12 GW PB/BT 12I.
Wählen Sie die Busleitung als Leitungstyp A gemäß
IEC 61158. Der PROFIBUS-Anschluss erfolgt über
einen 5-poligen M12-Stecker (Bus-IN) und eine 5-polige
M12-Buchse (Bus-OUT). Beide Anschlüsse sind Bkodiert. Nutzen Sie den Anschluss Bus IN zur Einspeisung, und den Anschluss Bus OUT zum Weiterleiten.
Stecker und Buchse sind im SAI galvanisch miteinander verbunden. Damit ist es möglich, den PROFIBUS
von SAI zu SAI zu übertragen, und es kann auf Stichleitungen verzichtet werden.
Hinweis
Bei niedrigen Übertragungsraten bis zu 1500
kBit/s ist es möglich, den SAI-Verteiler mit
einer Stichleitung zu verbinden. Die gesamte
Stichleitungslänge darf dabei 6,6 Meter nicht
überschreiten.
Halten Sie die Stichleitungen so kurz wie
möglich. Vermeiden Sie Stichleitungen bei
Baudraten > 1500 kBit/s.
Modulanschluss von BUS-IN
Kontaktsystem
M12-Stecker, 5-polig
Kodierung
B
Pinbelegung
Pin 1:
+5 V DC
Pin 2:
Data A (grüne Ader)
verbunden mit
BUS-OUT Pin 2
Pin 3:
GND
Pin 4:
Data B (rote Ader)
verbunden mit
BUS-OUT Pin 4
Pin 5:
Schirm
Modulanschluss von BUS-OUT
Kontaktsystem
M12-Buchse, 5-polig
Kodierung
B
Pinbelegung
Pin 1:
+5 V DC
Pin 2:
Data A (grüne Ader)
verbunden mit
BUS-IN Pin 2
Pin 3:
GND
Pin 4:
Data B (rote Ader)
verbunden mit
BUS-IN Pin 4
Pin 5:
Schirm
Tabelle 3: Kontaktbelegung des PROFIBUS-Steckers
Tabelle 4: Kontaktbelegung der PROFIBUS-Buchse
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Handbuch Bluetooth SAI
Busabschluss
An beiden Bus-Anschlüssen wird eine Referenzspannung von 5 V DC bereitgestellt. Diese Spannung ist
galvanisch von der internen Systemspannung entkoppelt, und ist ausschließlich zur Versorgung eines externen Busabschlusses bestimmt. Installieren Sie die
Abschlüsse am physikalischen Anfang und am physikalischen Ende, entsprechend der PROFIBUS-Norm EN
50170, mit folgenden Werten:
Abbildung 9: Bus-Abschluss Beschaltung
Zubehör:
Abschlussstecker PROFIBUS-DP im M12 Stecker
Typ: SAIEND PM M12 5P B-COD
VPE: 1
Best.-Nr.: 1784770000
Übertragungsrate einstellen
Die Übertragungsgeschwindigkeit auf dem Bus wird
vom SAI erkannt und übernommen. Ebenso wird bei
laufendem Betrieb eine Veränderung der Übertragungsgeschwindigkeit auf dem Bus erkannt und übernommen.
Die SAI-Verteiler unterstützen alle gängigen Baudraten.
20
Weidmüller t
Technische Daten
Feldbusschnittstelle
PROFIBUS-DP V0 gemäß DIN
EN 61158, zertifiziert durch die
PNO
Protokoll
PROFIBUS IEC 61158
GSD-Datei
Gerätespezifisch für jedes
Modul
Übertragung
RS485
Übertragungsmedium
Twisted Pair
Potenzialtrennung
ja, zur Modulelektronik
Spannungsfestigkeit
500 V DC
Baudraten
9.6, 19.2, 45.45, 93.75, 187.5,
500, 1500, 3000, 6000, 12000
kBit/s wird automatisch eingestellt
Anzahl der Knoten
Max. 32 in einem Segment;
max. 127 mit Repeater
Bereich der Busadresse
0 bis 126, empfohlen 2 bis 125
Einstellung der Busadresse
durch 2 Dreh-Kodierschalter;
Kodierung: hexadezimal
Tabelle 5: Technische Daten PROFIBUS
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Handbuch Bluetooth SAI
4.2 SAI-AU M12 GW PB/BT 12I
Der SAI-Verteiler Aktiv Universal besitzt die Funktionen
eines dezentralen I/O-Systems. Jeder Verteiler besitzt
modulspezifische Aktor-/Sensorfunktionen und eine
Feldbus-Schnittstelle.
Ein Modul vereint die gesamte Elektronik in einem
wasser- und staubgeschützten Gehäuse. Dies lässt
Einsatzmöglichkeiten in schwierigen Umgebungen zu.
Der SAI-AU M12 GW PB/BT 12I ist ein Modul für den
Anschluss von 12 digitalen Sensoren über 6 M12Steckverbinder.
LEDs:
BF
PROFIBUS Statusanzeige
BT
Bluetooth Kommunikation
LQ
Link Quality (Feldstärkeanzeige)
UI1
Versorgungsspannung UI1
Versorgung des Moduls und der
Steckplätze DI1, DI3 und DI5
UI2
Versorgungsspannung UI2
Versorgung der Steckplätze DI2,
DI4 und DI6
LED DI13 (PIN 2)
LED DI13 (PIN 2)
LED DI5 (PIN 4)
LED DI5 (PIN 4)
UL
Modulversorgung Adressraumbeleuchtung
DI1 bis DI12
Digitale Eingänge
Anschlüsse:
LED DI11 (PIN 2)
LED DI11 (PIN 2)
LED DI3 (PIN 4)
LED DI3 (PIN 4)
LED DI9 (PIN 2)
LED DI9 (PIN 2)
LED DI1 (PIN 4)
LED DI1 (PIN 4)
BF
BT
LQ
UI1 UI2
-
Einspeisung Spannung UI1 und
UI2
AUX OUT
Weiterleitung Spannung UI1 und
UI2
BUS IN
PROFIBUS Eingang
BUS OUT
PROFIBUS Ausgang
1 bis 6
Jeweils 2 digitale Eingänge
Drehschalter:
-
LED BF
LED BT
LED LQ
LED UI1
LED UI2
Nicht bestückt
Nicht bestückt
AUX IN
LED UL
(AdressraumBeleuchtung)
X1
PROFIBUS Adresse low Byte
X10
PROFIBUS Adresse high Byte
NA
Bluetooth Netz-Adresse
Steckbrückenfeld:
J1
Schalter/Jumper für Netzadressen
Tabelle 6: SAI-AU M12 GW PB/BT 12I
Abbildung 10: SAI-AU M12 GW PB/BT 12I
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
21
Handbuch Bluetooth SAI
PROFIBUS-Adressierung
Die Einstellung der zugehörigen Busadresse erfolgt
über zwei Drehschalter im Adressbereich des SAI. Die
Einstellung erfolgt im hexadezimalen Code von 00H bis
7EH, entsprechend den dezimalen Werten von 0 bis
126 (siehe auch Anhang C: Umrechnung dezimal <->
hexadezimal auf Seite 81).
Hinweis
Eine Einstellung der Busadresse ist nur über den Adressbereich des SAI möglich. Eine Veränderung der
Busadresse im laufenden Betrieb wird erst mit dem
nächsten Reset (Ausschalten der Versorgungsspannung) übernommen.
Die werksseitig voreingestellte Busadresse auf dem
SAI ist die Adresse 03.
Für die Umrechnung von dezimalen Adressen
in Hexadezimal- Adressen finden Sie eine
Tabelle im Anhang C: Umrechnung von Hexadezimal in Dezimal.
Abbildung 11: PROFIBUS-Adressschalter
22
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Bluetooth Gateway Adresseinstellung
Das Gateway benötigt Bluetooth-seitig lediglich die
Einstellung der Netzadresse. Die Knotenadresse ist
beim Gateway immer 0 und kann nicht verändert werden. Die Adressierung erfolgt über den Drehschalter
NA und den Jumper J1 im Adressbereich des SAI.
Die genaue Funktion des Netz-Auswahlschalter (Schalter NA) geht aus nebenstehender Tabelle hervor. Es
können Netzadressen von 1..31 gebildet werden.
Abbildung 12: Bluetooth-Adressschalter
Pico Netz
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Netzauswahlschalter (NA)
1
2
3
4
5
6
7
8
9
A
B
C
D
E
F
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
A
B
C
D
E
F
Jumper (J1)
1 (OFF)
1 (OFF)
1 (OFF)
1 (OFF)
1 (OFF)
1 (OFF)
1 (OFF)
1 (OFF)
1 (OFF)
1 (OFF)
1 (OFF)
1 (OFF)
1 (OFF)
1 (OFF)
1 (OFF)
ON
ON
ON
ON
ON
ON
ON
ON
ON
ON
ON
ON
ON
ON
ON
ON
Tabelle 7: Bluetooth GW Adressierung
Alle hier nicht aufgeführten Konstellationen führen zu
einem Adressierungsfehler, der durch rotes Dauerlicht
der Zustands-LED gekennzeichnet ist. Nicht erlaubt ist
grundsätzlich die Stellung 0 des Netz-Auswahlschalters,
wenn im niedrigen Adressbereich gearbeitet wird.
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
23
Handbuch Bluetooth SAI
Anschluss Versorgungsspannung
Die Spannungsversorgung nach EN 61131–2 beträgt
24 V DC mit einem zulässigen Bereich von 18 bis 30 V
DC. Der Verteiler bietet einen Verpolungsschutz.
Hinweis
Der Anschluss der Versorgungsspannung
erfolgt über einen 5-poligen A-kodierten
M12-Stecker und eine 5-polige A-kodierte
M12-Buchse. Beide Spannungsversorgungen benutzen eine gemeinsame Masse und
sind nicht galvanisch getrennt.
Nutzen Sie den Anschluss AUX-IN zur Einspeisung und den Anschluss AUX-OUT zum
Weiterleiten.
Modulanschluss von AUX-IN
Kontaktsystem
M12-Stecker, 5-polig
Kodierung
A
Pinbelegung
Pin 1:
+24 V DC UI1
verbunden mit
AUX-OUT Pin 1
Pin 2:
+24 V DC UI2
verbunden mit
AUX-OUT Pin 2
Pin 3:
GND
Pin 4:
GND
Pin 5:
PE
Modulanschluss von AUX-OUT
Kontaktsystem
M12-Buchse, 5-polig
Kodierung
A
Pinbelegung
Pin 1:
+24 V DC UI1
verbunden mit
AUX-IN Pin 1
Pin 2:
+24 V DC UI2
verbunden mit
AUX-IN Pin 2
Pin 3:
GND
Pin 4:
GND
Pin 5:
PE
Tabelle 8: Kontaktbelegung des Spannungsversorgungs-Steckers
Tabelle 9: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Buchse
Die Strombelastung pro Pin beträgt maximal 2,5 A. Beide Stromkreise versorgen die Steckplätze DI1 bis DI6 und die
Modulelektronik wie folgt:
•
UI1: Versorgungsspannung für 1 Sensor an Pin 1 von den Steckplätzen 1, 3 und 5 und der Modulelektronik
•
UI2: Versorgungsspannung für 1 Sensor an Pin 1 von den Steckplätzen 2, 4 und 6
24
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Anschluss digitaler Eingang
Anschluss für zwei digitale Eingänge
Kontaktsystem
M12-Buchse, 5-polig
Kodierung
A
Pinbelegung
Pin 1: +24 V DC Sensorspannung
Pin 2: Eingang 2 oder
Diagnoseeingang
Pin 3: GND
Pin 4: Eingang 1
Pin 5: PE
Tabelle 10: Kontaktbelegung digitaler Eingang
Prinzipschaltung digitaler Eingang
Eingangsbeschaltung Pin 2 und Pin 4 von jeder M12Buchse:
Optische Anzeigen
Der Status eines digitalen Einganges wird mit einer
gelb/roten LED angezeigt.
LED IN: 0.0, 0.1, 0.2, 0.3, 0.4, 0.5, 1.1, 1.2, 1.3, 1.4,
1.5:
•
gelb: Status Digitaleingang von Pin 4
•
rot: Kurzschluss an 24 V DC Sensorspannung Pin
1
LED UI1:
•
grün:
Spannung 1 > 18 V DC
•
rot: Spannung 1 < 18 V DC
LED UI2:
•
grün:
Spannung 2 > 18 V DC
•
rot: Spannung 2 < 18 V DC
LED BT: Bluetooth Kommunikation
•
grün blinkend: Suche nach SAIs
•
grün: alle konfigurierten SAIs gefunden, Kommunikation besteht
•
rot: keine SAIs gefunden, es besteht keine Kommunikation
LED LQ:
•
grün: guten Empfang
•
rot: schlechter Empfang
•
aus: keine Verbindung
Abbildung 13: Prinzipschaltung des digitalen Eingangs
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
25
Handbuch Bluetooth SAI
Technische Daten
Versorgungsspannung
24 V DC
Grenzwerte
18 V DC bis 30 V DC
Kontaktbelastung
pro Pin 2,5 A
Verpolungsschutz
Ja
Stromaufnahme
Modul ca. 70 mA
digitale Eingänge
16 Kanäle
Steckplätze
DI1, DI2, DI3, DI4, DI5 und DI6
Gruppierung
2 Gruppen für je 6 Kanäle mit gemeinsamer Masse
zulässige Eingangsspannung
–30 V DC bis +30 V DC (verpolungssicher)
Eingangspegel Low
< 5 V DC nach EN 61131-2 Typ 1
Eingangspegel High
> 15 V DC nach EN 61131-2 Typ 1
Eingangsstrom Low
< 15 mA nach EN 61131-2 Typ 1
Eingangsstrom High
2 mA bis 15 mA nach EN 61131-2 Typ 1
Eingangsfilter
3 ms
Potenzialtrennung zur Modulelektronik
Keine
Anzeigeelemente
eine gelb/rote Error/Status-LED pro Kanal
allgemeine technische Daten
Umgebungstemperatur Betrieb
0 bis +60 °C nach EN 61131-2
Umgebungstemperatur Lager
–25 bis +85 °C nach EN 61131-2
Schutzart
IP65 / IP67
GSD-Datei
WIAU0A75.GSD
Abmessungen
L x B x H, 210 x 54 x 52 mm
Gewicht
340 g
Artikelnummer
1006980000
Artikelbezeichnung
SAI-AU M12 GW PB/BT 12I
Tabelle 11: Technische Daten SAI-AU M12 GW PB/BT 12I
26
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
4.3 SAI-AU M12 BT 16DI
Der SAI-Verteiler Aktiv Universal besitzt die Funktionen
eines dezentralen I/O-Systems. Jeder Verteiler besitzt
modulspezifische Aktor-/Sensorfunktionen und eine
Funk-Schnittstelle.
Ein Modul vereint die gesamte Elektronik in einem
wasser- und staubgeschützten Gehäuse. Dies lässt
Einsatzmöglichkeiten in schwierigen Umgebungen zu.
Der SAI-AU M12 BT 16DI ist ein Modul für den Anschluss von 16 digitalen Sensoren über 8 M12Steckverbinder.
LEDs:
BT
Bluetooth Kommunikation
LQ
Link Quality (Feldstärkeanzeige)
UI1
Versorgungsspannung UI1
Versorgung des Moduls und der
Steckplätze DI1, DI3, DI5 und DI7
UI2
Versorgungsspannung UI2
Versorgung der Steckplätze DI2,
DI4, DI6 und DI8
LED DI15 (PIN 2)
LED DI15 (PIN 2)
UL
Modulversorgung Adressraumbeleuchtung
LED DI7 (PIN 4)
LED DI7 (PIN 4)
DI1 bis DI16
Digitale Eingänge
LED DI13 (PIN 2)
LED DI13 (PIN 2)
LED DI5 (PIN 4)
LED DI5 (PIN 4)
LED DI11 (PIN 2)
LED DI11 (PIN 2)
LED DI3 (PIN 4)
LED DI3 (PIN 4)
LED DI9 (PIN 2)
LED DI9 (PIN 2)
Anschlüsse:
AUX IN
Einspeisung Spannung UI1 und
UI2
AUX OUT
Weiterleitung Spannung UI1 und
UI2
1 bis 8
Jeweils 2 digitale Eingänge
Drehschalter:
LED DI1 (PIN 4)
LED DI1 (PIN 4)
-
BT LQ
UI1 UI2
-
-
Nicht bestückt
LED BT
LED LQ
LED UI1
LED UI2
Nicht bestückt
Nicht bestückt
KA
Bluetooth Slave-Adresse
NA
Bluetooth Netz-Adresse
Steckbrücken-feld:
J1
LED UL
(AdressraumBeleuchtung)
Steckbrücke für die Spannungen
UI1 und UI2
Tabelle 12: SAI-AU M12 BT 16DI
Abbildung 14: SAI-AU M12 BT 16DI
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
27
Handbuch Bluetooth SAI
Bluetooth Adresseinstellung
Die Einstellung der Slave-Adresse und der Netzadresse
erfolgt über zwei Drehschalter im Adressbereich des
SAI.
Die genaue Funktion der Slave-Auswahlschalter
(Schalter SA) und der Netz-Auswahlschalter (Schalter
NA) geht aus nebenstehender Tabelle hervor. Es können Slave-Adressen von 1..6 und Netzadressen von
1..31 gebildet werden.
BT LQ UI1 UI2
SA
NA
UL
Abbildung 15: Adress-Schalter
J1
Netz
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
SlaveAuswahlschalter
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
NetzAuswahlschalter
1
2
3
4
5
6
7
8
9
A (10)
B (11)
C (12)
D (13)
E (14)
F (15)
0 +16
1 +16
2 +16
3 +16
4 +16
5 +16
6 +16
7 +16
8 +16
9 +16
A (10) +16
B (11) +16
C( 12) +16
D (13) +16
E (14) +16
F (15) +16
Tabelle 13: Bluetooth Adresseinstellung SAI
Alle hier nicht aufgeführten Konstellationen führen zu
einem Adressierungsfehler, der durch rotes Dauerlicht
der Zustands-LED gekennzeichnet ist. Nicht erlaubt
sind grundsätzlich: Knotennummern 0,7,8,9 und die
Stellung 0 des Netz-Auswahlschalters, wenn im niedrigen Adressbereich gearbeitet wird.
28
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Anschluss Versorgungsspannung
Die Spannungsversorgung nach EN 61131–2 beträgt
24 V DC mit einem zulässigen Bereich von 18 bis 30 V
DC. Der Verteiler bietet einen Verpolungsschutz.
Modulanschluss von AUX-IN
Kontaktsystem
M12-Stecker, 5-polig
Kodierung
A
Pinbelegung
Pin 1:
+24 V DC UI1
verbunden mit
AUX-OUT Pin 1
Pin 2:
+24 V DC UI2
verbunden mit
AUX-OUT Pin 2
Pin 3:
GND
Pin 4:
GND
Pin 5:
PE
Tabelle 14: Kontaktbelegung des Spannungsversorgungs-Steckers
Hinweis
Der Anschluss der Versorgungsspannung
erfolgt über einen 5-poligen A-kodierten
M12-Stecker und eine 5-polige A-kodierte
M12-Buchse. Beide Spannungsversorgungen benutzen eine gemeinsame Masse und
sind nicht galvanisch getrennt.
Nutzen Sie den Anschluss AUX-IN zur Einspeisung und den Anschluss AUX-OUT zum
Weiterleiten.
Modulanschluss von AUX-OUT
Kontaktsystem
M12-Buchse, 5-polig
Kodierung
A
Pinbelegung
Pin 1:
+24 V DC UI1
verbunden mit
AUX-IN Pin 1
Pin 2:
+24 V DC UI2
verbunden mit
AUX-IN Pin 2
Pin 3:
GND
Pin 4:
GND
Pin 5:
PE
Tabelle 15: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Buchse
Die Strombelastung pro Pin beträgt maximal 2,5 A.
Beide Stromkreise versorgen die Steckplätze DI1 bis
DI8 und die Modulelektronik wie folgt:
•
•
UI1: Versorgungsspannung für 1 Sensor an Pin 1 von den Steckplätzen 1, 3, 5 und 7 und der Modulelektronik
UI2: Versorgungsspannung für 1 Sensor an Pin 1 von den Steckplätzen 2, 4, 6 und 8
Auf dem Steckbrückenfeld können die beiden Spannungen mit einer Steckbrücke verbunden werden. Dann wird das
Modul nur mit einer Spannung versorgt.
Steckbrückenfeld J1 Steckmöglichkeiten
2 – 1* Verbindung Spannung
UI2 und UI1
1 – 1 Steckbrücke Parkposition
* Werkseinstellung
alle anderen Kombinationen
sind nicht möglich, da Stift 3
bei diesem Modul keine Funktion hat
Tabelle 16: Steckbrückenfeld des SAI-AU M12 BT 16DI
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
29
Handbuch Bluetooth SAI
Anschluss digitaler Eingang
Anschluss für zwei digitale Eingänge
Kontaktsystem
M12-Buchse, 5-polig
Kodierung
A
Pinbelegung
Pin 1: +24 V DC Sensorspannung
Pin 2: Eingang 2 oder
Diagnoseeingang
Pin 3: GND
Pin 4: Eingang 1
Optische Anzeigen
Der Status eines digitalen Einganges wird mit einer
gelb/roten LED angezeigt.
Pin 5: PE
Tabelle 17: Kontaktbelegung digitaler Eingang
Abbildung 17: /A Ansicht M12 16DI
Prinzipschaltung digitaler Eingang
Eingangsbeschaltung Pin 4 und 2 von jeder M12 Buchse:
LED IN1: 0.0, 0.1, 0.2, 0.3, 0.4, 0.5, 0.6, 0.7:
• gelb: Status Digitaleingang von Pin 4
• rot: Kurzschluss an 24 V DC Sensorspannung Pin 1
LED IN2: 1.0, 1.1, 1.2, 1.3, 1.4, 1.5, 1.6, 1.7:
• gelb: Status Digitaleingang oder DESINA-Eingang von
Pin 2
• rot: Kurzschluss an 24 V DC der Sensorspannung
Pin 1
bzw. Fehlermeldung bei DESINA-Eingang
Abbildung 16: Prinzipschaltung des digitalen Eingangs
DESINA
DESINA steht für DEzentralisierte und Standardisierte
INstAllationstechnik für Werkzeugmaschinen und Produktionssysteme. DESINA beschreibt die Standardisierung der elektrischen, hydraulischen und pneumatischen Installation von automatisierten Werkzeugmaschinen und Produktionssystemen.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.desina.de
Hinweis
Mit einer Brücke zwischen der Versorgungsspannung 24 V DC und dem Diagnoseeingang DESINA in einem Zwischenstecker ist
eine Überwachung der Sensorleitung auf
Kabelbruch möglich.
30
Weidmüller t
LED UI1:
• grün: Spannung 1 > 18 V DC
• rot: Spannung 1 < 18 V DC
LED UI2:
• grün: Spannung 2 > 18 V DC
• rot: Spannung 2 < 18 V DC
LED BT: Bluetooth Kommunikation
•
blau: nicht auffindbar, Verbindung besteht schon
•
blau blinkend: auffindbar für alle Master
•
grün: Operation, BT-Verbindung aufgebaut
•
grün blinkend: Kommunikation gestoppt, antwortet
nicht auf Polling
LED LQ:
•
grün: guter Empfang
•
rot: schlechter Empfang
•
aus: keine Verbindung
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Anschluss von Sensoren mit Diagnoseausgang nach DESINA
Abbildung 18: Sensoren mit DESINA
Je nach Sensortyp erkennt und meldet die DESINA-Diagnosefunktionalität Leitungsbruch, Kurzschluss, Stirnflächenbeschädigung und Defekte in der Elektronik.
Anschluss von Sensoren mit Überwachung der Leitung auf Kabelbruch
Abbildung 19: Sensoren ohne DESINA
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
31
Handbuch Bluetooth SAI
Technische Daten
Versorgungsspannung
24 V DC
Grenzwerte
18 V DC bis 30 V DC
Kontaktbelastung
pro Pin 2,5 A
Verpolungsschutz
Ja
Stromaufnahme
Modul ca. 70 mA
digitale Eingänge
16 Kanäle
Steckplätze
DI1, DI2, DI3, DI4, DI5, DI6, DI7 und DI8
Gruppierung
2 Gruppen für je 8 Kanäle mit gemeinsamer Masse
zulässige Eingangsspannung
–30 V DC bis +30 V DC (verpolungssicher)
Eingangspegel Low
< 5 V DC nach EN 61131-2 Typ 1
Eingangspegel High
> 15 V DC nach EN 61131-2 Typ 1
Eingangsstrom Low
< 15 mA nach EN 61131-2 Typ 1
Eingangsstrom High
2 mA bis 15 mA nach EN 61131-2 Typ 1
Eingangsfilter
3 ms
Potenzialtrennung zur Modulelektronik
Keine
Anzeigeelemente
eine gelb/rote Error/Status-LED pro Kanal
allgemeine technische Daten
Umgebungstemperatur Betrieb
0 bis +60 °C nach EN 61131-2
Umgebungstemperatur Lager
–25 bis +85 °C nach EN 61131-2
Schutzart
IP65 / IP67
Abmessungen
L x B x H, 210 x 54 x 52 mm
Gewicht
340 g
Artikelnummer
1006940000
Artikelbezeichnung
SAI-AU M12 BT 16DI
Tabelle 18: Technische Daten SAI-AU M12 BT 16DI
32
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
4.4 SAI-AU M12 BT 16DI/8DO
Der SAI-Verteiler Aktiv Universal besitzt die Funktionen eines
dezentralen I/O-Systems. Jeder Verteiler besitzt modulspezifische Aktor-/Sensorfunktionen und eine Funk-Schnittstelle.
Ein Modul vereint die gesamte Elektronik in einem wasserund staubgeschützten Gehäuse. Dies lässt Einsatzmöglichkeiten in schwierigen Umgebungen zu.
Der SAI-AU M12 BT 16DI/8DO ist ein Modul für den Anschluss
von 16 digitalen Sensoren. Alternativ können bis zu 8 Kanäle
als Ausgänge genutzt werden. Von diesen sind 6 Ausgänge
für einen Laststrom von 0,5A und 2 Ausgänge für einen Laststrom von 2A ausgelegt.
Die Verbindung der Signale erfolgt über 8 M12-Steckverbinder.
LED DI15 (PIN 2)
LED DI15 (PIN 2)
LED DI7 (PIN 4)
LED DI7 (PIN 4)
LED DI13 (PIN 2)
LED DI13 (PIN 2)
LED DI5 (PIN 4)
LED DI5 (PIN 4)
LED DI11 (PIN 2)
LED DI11 (PIN 2)
LEDs:
BT
Bluetooth Kommunikation
LQ
Link Quality (Feldstärkeanzeige)
UI
Versorgungsspannung UI, Versorgung des Moduls und der Eingänge
UQ1
Versorgungsspannung UQ1, Versorgung der Ausgänge 0.0 und
0.1
UQ2
Versorgungsspannung UQ2, Versorgung der Ausgänge 0.2 und
0.3
UQ3
Versorgungsspannung UQ3, Versorgung der Ausgänge 0.4 bis 0.7
UL
Modulversorgung Adressraumbeleuchtung
IO1 bis IO16
Digitale Eingänge
Anschlüsse:
LED DI3 (PIN 4)
LED DI3 (PIN 4)
LED DI9 (PIN 2)
LED DI9 (PIN 2)
LED DI1 (PIN 4)
LED DI1 (PIN 4)
-
BT LQ UI UQ1 UQ2 UQ3
Nicht bestückt
LED BT
LED LQ
LED UI
LED UQ1
LED UQ2
LED UQ3
AUX IN1
Einspeisung Spannung UI und
UQ1
AUX IN2
Einspeisung Spannung UQ2 und
UQ3
1 bis 8
Jeweils 2 digitale Eingänge, oder
1 digitaler Eingang und 1 DESINA-Diagnose Eingang, oder 1
digitaler Ausgang und 1 digitaler
Eingang
LED UL
(AdressraumBeleuchtung)
Drehschalter:
KA
Bluetooth Slave-Adresse
NA
Bluetooth Netz-Adresse
Steckbrückenfeld:
J1
Steckbrücke für die Spannungen
UQ1, UQ2, und UQ3
Tabelle 19: SAI-AU M12 BT 16DI/8DO
Abbildung 20: SAI-AU M12 BT 16DI/8DO
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
33
Handbuch Bluetooth SAI
Bluetooth Slave Adresseinstellung
Die Einstellung der Slave-Adresse und der Netzadresse
erfolgt über zwei Drehschalter im Adressbereich des
SAI.
Achtung
Alle hier nicht aufgeführten Konstellationen
führen zu einem Adressierungsfehler, der
durch rotes Dauerlicht der Zustands-LED
gekennzeichnet ist.
Die genaue Funktion der Slave-Auswahlschalter
(Schalter SA) und der Netz-Auswahlschalter (Schalter
NA) geht aus nebenstehender Tabelle hervor. Es können Slave-Adressen von 1..6 und Netzadressen von
1..31 gebildet werden.
Nicht erlaubt sind grundsätzlich: Knotennummern 0,7,8,9 und die Stellung 0 des
Netz-Auswahlschalters, wenn im niedrigen
Adressbereich gearbeitet wird.
Pico
Netz
BT LQ UI UQ1 UQ2 UQ3
SA
NA
UL
J1
Abbildung 21: Adressschalter
Hinweis
Der eingestellte Knoten entspricht dem zugewiesenen Steckplatz des Slaves.
Beispiel:
Zugewiesener Steckplatz 2
Einzustellende Adresse 27
Einstellung Gateway:
J1 = ON
NA = B
Einstellung Slave:
SA = B
NA = B
34
Weidmüller t
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
SlaveAuswahlschalter (SA)
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
A..F
A..F
A..F
A..F
A..F
A..F
A..F
A..F
A..F
A..F
A..F
A..F
A..F
A..F
A..F
A..F
NetzAuswahlschalter (NA)
1
2
3
4
5
6
7
8
9
A
B
C
D
E
F
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
A
B
C
D
E
F
Tabelle 20: Bluetooth SAI Adresseinstellung
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Anschluss Versorgungsspannung
Die Spannungsversorgung nach EN 61131–2 beträgt
24 V DC mit einem zulässigen Bereich von 18 bis 30 V
DC. Der Verteiler bietet einen Verpolungsschutz.
Modulanschluss von AUX-IN1
Kontaktsystem
M12-Stecker, 5-polig
Kodierung
A
Pinbelegung
Pin 1:
+24 V DC UI
Pin 2:
+24 V DC UQ1
Pin 3:
GND
Pin 4:
GND
Pin 5:
PE
Tabelle 21: Kontaktbelegung des Spannungsversorgungs-Steckers
Hinweis
Der Anschluss der Versorgungsspannung
erfolgt über einen 5-poligen A-kodierten
M12-Stecker und eine 5-polige A-kodierte
M12-Buchse.
Nutzen Sie den Anschluss AUX-IN zur Einspeisung und den Anschluss AUX-OUT zum
Weiterleiten. Beide Spannungsversorgungen
benutzen eine gemeinsame Masse und sind
nicht galvanisch getrennt.
Modulanschluss von AUX-IN2
Kontaktsystem
M12-Stecker, 5-polig
Kodierung
A
Pinbelegung
Pin 1:
+24 V DC UQ2
Pin 2:
+24 V DC UQ3
Pin 3:
GND
Pin 4:
GND
Pin 5:
PE
Tabelle 22: Kontaktbelegung des Spannungsversorgungs-Steckers
Die Strombelastung pro Pin beträgt maximal 2,5 A. – Der Summenstrom pro Modul 8A. Die 4 Stromkreise versorgen die
3 Ausgangskreise, die Sensorversorgungen und die Modulelektronik wie folgt:
•
Spannung UI: 16 Sensoren an Pin 1 von Steckplatz 1 bis 8 und Modulversorgung
•
Spannung UQ1: 1 Ausgangstreiber mit 0,5 A an 0.0 und 1 Ausgangstreiber mit 2,0 A an 0.1
•
Spannung UQ2: 1 Ausgangstreiber mit 0,5 A an 0.2 und 1 Ausgangstreiber mit 2,0 A an 0.3
•
Spannung UQ3: 4 Ausgangstreiber mit 0,5 A an 0.4, 0.5, 0.6 und 0.7
Über ein Steckbrückenfeld können die 3 Spannungen für die Ausgangstreiber über Steckbrücken miteinander verbunden
werden.
Steckbrückenfeld J1 Steckmöglichkeiten
2–1
Verbindung Spannung
UQ1 und UQ2
3–1
Verbindung Spannung
UQ1 und UQ3
2 – 1 und Verbindung Spannung
3 – 1*
UQ1, UQ2 und UQ3
2–3
Verbindung Spannung
UQ2 und UQ3
* Werkseinstellung
Tabelle 23: Steckbrückenfeld des SAI-AU M12 BT 16DI/8DO
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
35
Handbuch Bluetooth SAI
Anschluss digitaler Eingang
Anschluss für einen digitalen Eingang
Kontaktsystem
M12-Buchse, 5-polig
Kodierung
A
Pinbelegung
Pin 1: +24 V DC Sensorspannung
Pin 2: Eingang 2 oder
Diagnoseeingang
Pin 3: GND
Pin 4: Eingang 1
Pin 5: PE
Tabelle 24: Kontaktbelegung digitaler Eingang
Prinzipschaltung digitaler Eingang
Optische Anzeigen
Der Status eines digitalen Einganges wird mit einer
gelb/roten LED angezeigt.
LED IN1: 0.0, 0.1, 0.2, 0.3, 0.4, 0.5, 0.6, 0.7:
•
gelb: Status Digitaleingang von Pin 4
•
rot: Kurzschluss an 24 V DC Sensorspannung Pin
1
LED IN2: 1.0, 1.1, 1.2, 1.3, 1.4, 1.5, 1.6, 1.7:
•
gelb: Status Digitaleingang oder DESINA-Eingang
von
Pin 2
•
rot: Kurzschluss an 24 V DC der Sensorspannung
Pin 1
bzw. Fehlermeldung bei DESINA-Eingang
LED UI1:
•
grün: Spannung 1 > 18 V DC
•
rot: Spannung 1 < 18 V DC
Eingangsbeschaltung Pin 4 und 2 von jeder M12 Buchse:
LED UI2:
•
grün: Spannung 2 > 18 V DC
•
rot: Spannung 2 < 18 V DC
Abbildung 22: Prinzipschaltung des digitalen Eingangs
DESINA
DESINA steht für DEzentralisierte und Standardisierte
INstAllationstechnik für Werkzeugmaschinen und Produktionssysteme. DESINA beschreibt die Standardisierung der elektrischen, hydraulischen und pneumatischen Installation von automatisierten Werkzeugmaschinen und Produktionssystemen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.desina.de.
LED BT: Bluetooth Kommunikation
•
blau: nicht auffindbar, Verbindung besteht schon
•
blau blinkend: auffindbar für alle Master
•
grün: Operation, BT-Verbindung aufgebaut
•
grün blinkend: Kommunikation gestoppt, antwortet
nicht auf Polling
LED LQ:
•
grün: guter Empfang
•
rot: schlechter Empfang
•
aus: keine Verbindung
Hinweis
Mit einer Brücke zwischen der Versorgungsspannung 24 V DC und dem Diagnoseeingang DESINA in einem Zwischenstecker ist
eine Überwachung der Sensorleitung auf
Kabelbruch möglich.
36
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Anschluss von Sensoren mit Diagnoseausgang nach DESINA
Abbildung 23: Sensoren mit DESINA
Je nach Sensortyp erkennt und meldet die DESINA-Diagnosefunktionalität Leitungsbruch, Kurzschluss, Stirnflächenbeschädigung und Defekte in der Elektronik
Anschluss von Sensoren mit Überwachung der Leitung auf Kabelbruch
Abbildung 24: Sensoren ohne DESINA
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
37
Handbuch Bluetooth SAI
Prinzipschaltung digitaler Ausgang
Abbildung 25: Prinzipschaltung der digitalen Ausgänge
Abbildung 26: Zuordnung 0,5A und 2A Ausgänge
Optische Anzeigen
Der Status jeder Anschlussgruppe mit zwei digitalen
Eingängen bzw. mit einem digitalen Eingang und einem
Diagnoseeingang DESINA wird mit zwei 2-farbigen
gelb/roten LEDs angezeigt.
LED UI:
•
grün: Spannung 1 > 18 V DC
•
rot: Spannung 1 < 18 V DC
LED I/O1: 0.0, 0.1, 0.2, 0.3, 0.4, 0.5, 0.6, 0.7:
•
gelb: Status Digitaleingang oder Digitalausgang
von Pin 4
•
rot: Kurzschluss an 24 V DC Sensorspannung
Pin 1 oder Kurzschluss am Ausgang an Pin 4
LEDs UQ1, UQ2, UQ3:
•
grün: Spannung > 18 V DC, oder
• rot: Spannung < 18 V DC
LED DI2: 1.0, 1.1, 1.2, 1.3, 1.4, 1.5, 1.6, 1.7:
•
gelb: Status Digitaleingang oder DESINA-Eingang
von Pin 2
• rot: Kurzschluss an 24 V DC Sensorspannung Pin1
oder Fehlermeldung bei DESINA-Eingang
Abbildung 27: E/A Ansicht M12 16DI/8DO
38
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Technische Daten
Versorgungsspannung
24 V DC
Grenzwerte
18 V DC bis 30 V DC
Kontaktbelastung
pro Pin 2,5 A
Verpolungsschutz
Ja
Stromaufnahme
Modul ca. 70 mA
digitale Eingänge
16 Kanäle
Steckplätze
DI1, DI2, DI3, DI4, DI5, DI6, DI7 und DI8
Gruppierung
2 Gruppen für je 8 Kanäle mit gemeinsamer Masse
zulässige Eingangsspannung
–30 V DC bis +30 V DC (verpolungssicher)
Eingangspegel Low
< 5 V DC nach EN 61131-2 Typ 1
Eingangspegel High
> 15 V DC nach EN 61131-2 Typ 1
Eingangsstrom Low
< 15 mA nach EN 61131-2 Typ 1
Eingangsstrom High
2 mA bis 15 mA nach EN 61131-2 Typ 1
Eingangsfilter
3 ms
Potenzialtrennung zur Modulelektronik
Keine
Anzeigeelemente
eine gelb/rote Error/Status-LED pro Kanal
digitale Ausgänge
8 Kanäle, 2Kanäle 2A, 6 Kanäle 0,5A
Steckplätze mit 0,5 A
I/O1, I/O3, I/O5, I/O6, I/O7, I/O8
Steckplätze mit 2 A
I/O2, I/O4
Gruppierung
1 Gruppe für 8 Kanäle mit gemeinsamer Masse
Treibertyp
Highside
Summenstrom UQ1, I/O1 und I/O2
2,5 A
Summenstrom UQ2, I/O3 und I/O4
2,5 A
Summenstrom UQ3, I/O5, I/O6, I/O7 und I/O8
2,5 A
Summenstrom Modul
8A
Ausgangsspannung Low
0V
Ausgangsspannung
High UQ abzüglich der Durchlassspannung der Schutzdiode
Schaltfrequenz ohmsche Last
max. 100 Hz
Schaltfrequenz induktive Last
max. 1 Hz
Schaltfrequenz Lampenlast
max. 8 Hz
Kurzschlussfest
ja, Abschaltung bei Kurzschluss und Fehlermeldung
Kurzschlussstrom bei 25 °C
1,4 A bei 0,5 A Ausgänge
Kurzschlussstrom bei 25 °C
5,6 A bei 2,0 A Ausgänge
Potenzialtrennung zur Modulelektronik
Keine
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
39
Handbuch Bluetooth SAI
Anzeigeelemente
eine gelb/rote Error/Status-LED pro Kanal
allgemeine technische Daten
Umgebungstemperatur Betrieb
0 bis +60 °C nach EN 61131-2
Umgebungstemperatur Lager
–25 bis +85 °C nach EN 61131-2
Schutzart
IP65 / IP67
Abmessungen
L x B x H, 210 x 54 x 52 mm
Gewicht
340 g
Artikelnummer
1006930000
Artikelbezeichnung
SAI-AU M12 BT 16DI/8DO
Tabelle 25: Technische Daten SAI-AU M12 BT 16DI/8DO
40
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
4.5 SAI-AU M12 BT 4AI2AO2DIO
Der SAI-Verteiler Aktiv Universal besitzt die Funktionen
eines dezentralen I/O-Systems. Jeder Verteiler besitzt
modulspezifische Aktor-/Sensorfunktionen und eine
Funk-Schnittstelle.
Ein Modul vereint die gesamte Elektronik in einem
wasser- und staubgeschützten Gehäuse. Dies lässt
Einsatzmöglichkeiten in schwierigen Umgebungen zu.
Der SAI-AU M12 BT 4AI2AO2DIO ist ein Modul für den
Anschluss von 4 Eingängen über 4 M12-Steckverbinder,
wobei jeweils 2 als Ausgänge genutzt werden können.
LEDs:
BT
Bluetooth Kommunikation
LQ
Link Quality (Feldstärkeanzeige)
UI1
Versorgungsspannung
UI1Versorgung des Moduls und
der Steckplätze DI1, DI3, DI5 und
DI7
UI2
Versorgungsspannung UI2 Versorgung der Steckplätze DI2, DI4,
DI6 und DI8
UL
Modulversorgung Adressraumbeleuchtung
DIO0 bis DIO1
Digitale Eingänge / Ausgänge
DI2 bis DI3
Digitale Eingänge
AI0 bis AI3
Fehler-LED für analoge Eingänge
AO0 bis AO1
Fehler-LED für analoge Ausgänge
Anschlüsse:
AUX IN
Einspeisung Spannung UI1 und
UI2
AUX OUT
Weiterleitung Spannung UI1 und
UI2
1 bis 8
Jeweils 2 digitale Eingänge
Drehschalter:
KA
Bluetooth Slave-Adresse
NA
Bluetooth Netz-Adresse
Steckbrücken-feld:
J1
Steckbrücke für die Spannungen
UI1 und UI2
Tabelle 26: SAI-AU M12 BT 4AI2AO2DIO
Abbildung 28: SAI-AU M12 BT 4AI2AO2DIO
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
41
Handbuch Bluetooth SAI
Bluetooth Adresseinstellung
Die Einstellung der Slave-Adresse und der Netzadresse
erfolgt über zwei Drehschalter im Adressbereich des
SAI.
Achtung
Alle hier nicht aufgeführten Konstellationen
führen zu einem Adressierungsfehler, der
durch rotes Dauerlicht der Zustands-LED
gekennzeichnet ist.
Nicht erlaubt sind grundsätzlich: Knotennummern 0,7,8,9 und die Stellung 0 des
Netz-Auswahlschalters, wenn im niedrigen
Adressbereich gearbeitet wird.
Die genaue Funktion der Slave-Auswahlschalter
(Schalter SA) und der Netz-Auswahlschalter (Schalter
NA) geht aus nebenstehender Tabelle hervor. Es können Slave-Adressen von 1..6 und Netzadressen von
1..31 gebildet werden.
Netz
BT LQ UI1 UI2
SA
NA
UL
Abbildung 29: Adressschalter
J1
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
SlaveAuswahlschalter
(SA)
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
1..6
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
A..F (10..15)
NetzAuswahlschalter
(NA)
1
2
3
4
5
6
7
8
9
A (10)
B (11)
C (12)
D (13)
E (14)
F (15)
0 +16
1 +16
2 +16
3 +16
4 +16
5 +16
6 +16
7 +16
8 +16
9 +16
A (10) +16
B (11) +16
C( 12) +16
D (13) +16
E (14) +16
F (15) +16
Tabelle 27: Bluetooth Adresseinstellung SAI
42
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Anschluss Versorgungsspannung
Die Spannungsversorgung nach EN 61131–2 beträgt
24 V DC mit einem zulässigen Bereich von 18 bis 30 V
DC. Der Verteiler bietet einen Verpolungsschutz.
Hinweis
Der Anschluss der Versorgungsspannung
erfolgt über einen 5-poligen A-kodierten
M12-Stecker und eine 5-polige A-kodierte
M12-Buchse.
Nutzen Sie den Anschluss AUX-IN zur Einspeisung und den Anschluss AUX-OUT zum
Weiterleiten. Beide Spannungsversorgungen
benutzen eine gemeinsame Masse und sind
nicht galvanisch getrennt.
Modulanschluss von AUX-IN1
Kontaktsystem
M12-Stecker, 5-polig
Kodierung
A
Pinbelegung
Pin 1:
+24 V DC UI1, verbunden mit AUX-OUT
PIN 1
Pin 2:
+24 V DC UI2, verbunden mit AUX-OUT
PIN 2
Pin 3:
GND
Pin 4:
GND
Pin 5:
PE
Modulanschluss von AUX-OUT
Kontaktsystem
M12-Buchse, 5-polig
Kodierung
A
Pinbelegung
Pin 1:
+24 V DC UI
Pin 2:
+24 V DC UQ1
Pin 3:
GND
Pin 4:
GND
Pin 5:
PE
Tabelle 29: Kontaktbelegung des Spannungsversorgungs-Buchse
Tabelle 28: Kontaktbelegung des Spannungsversorgungs-Steckers
Versorgungsspannung:
Die Strombelastung pro Pin beträgt maximal 2,5 A. Beide Stromkreise versorgen die Steckplätze DI1 bis DI16 und die
Modulelektronik wie folgt:
•
UI1: Versorgungsspannung für 1 Sensor an Pin 1 von den Steckplätzen 1, 3, 5, 7, 9, 11, 13, und 15 und der Modulelektronik
•
UI2: Versorgungsspannung für 1 Sensor an Pin 1 von den Steckplätzen 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14 und 16
Auf dem Steckbrückenfeld können die beiden Spannungen mit einer Steckbrücke verbunden werden. Dann wird das
Modul nur mit einer Spannung versorgt.
Steckbrückenfeld J1 Steckmöglichkeiten
2 – 1* Verbindung Spannung
UI2 und UI1
1 – 1 Steckbrücke Parkposition
* Werkseinstellung
alle anderen Kombinationen
sind nicht möglich, da Stift 3
bei diesem Modul keine Funktion hat
Tabelle 30: Steckbrückenfeld des SAI-AU M12 BT 4AI2AO2DIO
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
43
Handbuch Bluetooth SAI
Anschluss für einen analogen Eingang
Kontaktsystem
M12 Stecker, 5-polig
Kodierung
A
Pinbelegung
Pin 1: + 24 V DC
Anschluss für einen analogen Ausgang
Kontaktsystem
M12 Buchse, 5-polig
Kodierung
A
Pinbelegung
Pin 1: + 24 V DC Ak-
Sensorspannung
Pin 2: Analoger Eingang
+
Pin 3: GND
Pin 4: Analoger Ausgangsstrom
Pin 5: PE
Gehäuse
Schirm
torspannung
Pin 2: Analoge Ausgangsspannung
Pin 3: GND
Pin 4: Analoger Ausgangsstrom
Pin 5: PE
Gehäuse
Schirm
Tabelle 31: Kontaktbelegung des analogen Ein-
Tabelle 32: Kontaktbelegung des analogen Aus-
gangs
gangs
Prinzipschaltung analoger Eingang
Prinzipschaltung analogen Ausgangs
Abbildung 30: Prinzipschaltung analoger Eingang
Abbildung 31: Prinzipschaltung analoger Ausgange
Anschluss für zwei digitale Eingänge bzw. für einen
digitalen Eingang mit Diagnoseeingang nach DESINA
Kontaktsystem
M12-Buchse, 5-polig
Kodierung
A
Pinbelegung
PIN 1: +24 V DC Sensorspannung
Prinzipschaltung digitaler Eingang
Eingangsbeschaltung Pin 4 und 2 von jeder M12 Buchse:
PIN 2:Eingang 2 oder Sensorspannung
PIN 3: GND
Abbildung 32: Prinzipschaltung des digitalen Eingangs
PIN 4: Eingang 1/ Ausgang
PIN 5: ÜE
Tabelle 33: Kontaktbelegung digitale Eingänge
DESINA (www.desina.de)
DESINA steht für DEzentralisierte und Standardisierte
INstAllationstechnik für Werkzeugmaschinen und Produktionssysteme. DESINA beschreibt die Standardisierung der elektrischen, hydraulischen und pneumatischen Installation von automatisierten Werkzeugmaschinen und Produktionssystemen.
44
Weidmüller t
Hinweis
Mit einer Brücke zwischen der Versorgungsspannung 24 V DC und dem Diagnoseeingang DESINA in einem Zwischenstecker ist
eine Überwachung der Sensorleitung auf
Kabelbruch möglich.
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Optische Anzeigen
Der Status eines digitalen Einganges wird mit einer
gelb/roten LED angezeigt.
LED IN: DIO0 / DIO1
•
gelb: Status Digitaleingang von Pin 4
•
rot: Kurzschluss an 24 V DC Sensorspannung Pin
1
LED IN: DI2 / DI3
•
gelb: Status Digitaleingang oder DESINA-Eingang
von Pin 2
•
rot: Kurzschluss an 24 V DC der Sensorspannung
Pin 1 bzw. Fehlermeldung bei DESINA-Eingang
LED AI0, AI1, AI2, AI3:
•
rot: Bereichsfehler
LED AO0, AO1:
•
rot: Bereichsfehler
Abbildung 33: E/A Ansicht M12 4AI2AO2DIO
LED UI1:
•
grün: Spannung 1 > 18 V DC
•
rot: Spannung 1 < 18 V DC
LED UI2:
•
grün: Spannung 2 > 18 V DC
•
rot: Spannung 2 < 18 V DC
LED BT: Bluetooth Kommunikation
•
blau: nicht auffindbar, Verbindung besteht schon
•
blau blinkend: auffindbar für alle Master
•
grün: Operation, BT-Verbindung aufgebaut
•
grün blinkend: Kommunikation gestoppt, antwortet
nicht auf Polling
LED LQ: Feldstärkeanzeige
•
grün: guter Empfang
•
rot: schlechter Empfang
•
aus: keine Verbindung
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
45
Handbuch Bluetooth SAI
Anschluss von Sensoren mit Diagnoseausgang
nach DESINA
Abbildung 34: Sensoren mit DESINA
Je nach Sensortyp erkennt und meldet die DESINADiagnosefunktionalität Leitungsbruch, Kurzschluss,
Stirnflächenbeschädigung und Defekte in der Elektronik.
Anschluss von Sensoren mit Überwachung der
Leitung auf Kabelbruch
Abbildung 35: Sensoren ohne DESINA
46
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Technische Daten
Versorgungsspannung
24 V DC
Grenzwerte
18 V DC bis 30 V DC
Kontaktbelastung
pro Pin 2,5 A
Verpolungsschutz
Ja
Stromaufnahme
Modul ca. 70 mA
Digitale Eingänge
Steckplätze
DI0, DI1, DI2, DI3
Gruppierung
1 Gruppen für je 2 Kanäle mit gemeinsamer Masse
zulässige Eingangsspannung
–30 V DC bis +30 V DC (verpolungssicher)
Eingangspegel Low
< 5 V DC nach EN 61131-2 Typ 1
Eingangspegel High
> 15 V DC nach EN 61131-2 Typ 1
Eingangsstrom Low
< 15 mA nach EN 61131-2 Typ 1
Eingangsstrom High
2 mA bis 15 mA nach EN 61131-2 Typ 1
Eingangsfilter
3 ms
Potenzialtrennung zur Modulelektronik
Keine
Anzeigeelemente
eine gelb/rote Error/Status-LED pro Kanal
Digitale Ausgänge
Steckplätze
DO0, DO1
Gruppierung
1 Gruppe für 2 Kanäle mit gemeinsamer Masse
Treibertyp
Highside
Summenstrom UI1
1A
Summenstrom Modul
1A
Ausgangsspannung Low
0V
Ausgangsspannung High
UQ abzüglich der Durchlassspannung der Schutzdiode
Schaltfrequenz ohmsche Last
max. 100 Hz
Schaltfrequenz induktive Last
max. 1 Hz
Schaltfrequenz Lampenlast
max. 8 Hz
Kurzschlussfest
ja, Abschaltung bei Kurzschluss und Fehlermeldung
Kurzschlussstrom bei 25 °C
1,4 A bei 0,5 A Ausgängen
Potenzialtrennung zur Modulelektronik
keine
Anzeigeelemente
eine gelb/rote Error/Status-LED pro Kanal
Analoge Eingänge
Steckplätze
AI0, AI1, AI2, AI3
Messbereich
-10 V …+10 V
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
47
Handbuch Bluetooth SAI
0 V …+10 V
4 … 20 mA
0 … 20 mA
Gruppierung
1 Gruppe 4 Kanäle mit gemeinsamer Masse
Eingangstyp
Differenzielle Messung zwischen Pin2 und Pin4
Abtastintervall
10 – 250 ms einstellbar pro Analogeingang
Genauigkeit
< 0,2 % vom Messbereichs-Endwert
Offsetfehler
< 0,1 % vom Messbereichs-Endwert
Linearität
< 0,05 %
Temperaturkoeffizient
< 300 ppm/K vom Messbereichs-Endwert
Analoge Ausgänge
Steckplätze
AO0, AO1
Messbereich
-10 V …+10 V (PIN 2/3)
0 V …+10 V (PIN 2/3)
4 … 20 mA (PIN 4/3)
0 … 20 mA (PIN 4/3)
Ausgabenintervall
5 – 250 ms, einstellbar pro Analog-Ausgang
Genauigkeit
< 0,2 % vom Messbereichs-Endwert
Offsetfehler
< 0,1 % vom Messbereichs-Endwert
Linearität
< 0,05 % vom Messbereichs-Endwert
Temperaturkoeffizient
< 300 ppm/K vom Messbereichs-Endwert
allgemeine technische Daten
Umgebungstemperatur Betrieb
0 bis +60 °C nach EN 61131-2
Umgebungstemperatur Lager
–25 bis +85 °C nach EN 61131-2
Schutzart
IP65 / IP67
Abmessungen L x B x H
210 x 54 x 52 mm
Gewicht
340 g
Artikelnummer
1006920000
Artikelbezeichnung
SAI-AU M12 BT 4AI2AO2DIO
Tabelle 34: Technische Daten SAI-AU M12 BT 4AI2AO2DIO
48
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
5. Inbetriebnahme
Inbetriebnahme
1071640000/1.3/08.09
5.1 GSD-Dateien und Bitmap-Dateien
50
5.2 Kopieren der GSD-Dateien auf das lokale Verzeichnis
51
5.3 GSD-Dateien in Step7 installieren
52
5.4 Einfügen eines SAI im Hardware-Konfigurator
54
5.5 Zuordnung der Ein- und Ausgangsadressen
56
5.6 Konfiguration und Parametrierung
57
5.7 Parameterdaten der SAIs
58
Weidmüller t
49
Handbuch Bluetooth SAI
5.1 GSD-Dateien und Bitmap-Dateien
GSD-Dateien
Mit GSD-Dateien, den elektronischen Datenblättern
eines Gerätes, werden einem PROFIBUS-Master auf
einfache Art die Eigenschaften des PROFIBUS-DPFeldgerätes mitgeteilt.
Diese Dateien beschreiben u.a.
•
die unterstützenden Übertragungsraten
•
die Länge der auszutauschenden Ein- und Ausgangsdaten
•
die Bedeutung der Diagnoseparameter und der
Anwenderparameter
•
die Art des Feldgerätes
•
die unterstützenden Dienste
Die Dateien werden mit der Dateierweiterung gsd zur
Verfügung gestellt.
Für das Bluetooth-PROFIBUS Gateway SAI-AU BT GW
12DI gilt:
Identnummer:
GSD Datei:
Version:
0A75
WIAU0A75.GSD
14
Bitmap-Dateien
Zur Darstellung im Hardware-Konfigurator werden Symbole zur Verfügung gestellt. Der Name der Bitmap-Datei für den
Normalbetrieb lautet WIAU_BTN.DIB, und der Name der Bitmap-Datei für den Diagnosefall lautet WIAU_BTS.DIB.
WIAU_BTN.DIB
WIAU_BTS.DIB
Abbildung 36: Bitmaps für Hardwarekonfigurator
Die Verwendung und der Speicherort der GSD-Dateien und der Bitmap-Dateien hängen
vom verwendeten Projektierungswerkzeug ab. Im Folgenden wird die HardwareKonfiguration anhand eines Beispiels unter Verwendung der Programmier-Software Si®
matic Step7 erläutert.
®
50
eingetragenes Warenzeichen der Firma Siemens
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
5.2 Kopieren der GSD-Dateien auf das lokale Verzeichnis
Die GSD-Dateien werden auf der Homepage der Firma
Weidmüller,
http://www.weidmueller.com/54265/Downloads/Softwar
e/SAI-Aktiv-Geraetedateien/cw_index.aspx
kostenfrei zum Download bereitgestellt.
Der Speicherort für die GSD-Dateien hängt von der
Installation des Step7-Programmes ab. Er ist üblicherweise unterhalb des verwendeten Installationsverzeichnisses \Step7\S7DATA\GSD.
Die verwendeten Bitmap-Dateien werden in das Verzeichnis \Step7\S7DATA\NSBMP kopiert.
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Weidmüller t
51
Handbuch Bluetooth SAI
5.3 GSD-Dateien in Step7 installieren
Öffnen Sie im Step7-Programm das jeweilige Projekt, und wählen Sie die Hardware-Konfiguration.
Abbildung 37: GSD-Datei installieren Schritt 1
Hinweis
Schließen Sie alle Step7-Anwendungen,
bevor Sie mit den folgenden Befehlen fortfahren.
Aktualisieren Sie den Katalog-Inhalt im Hardware-Konfigurator im Menü Extras mit dem Befehl Katalog aktualisieren.
Abbildung 38: GSD-Datei installieren Schritt 2
52
Weidmüller t
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Handbuch Bluetooth SAI
In der Auswahl der PROFIBUS-DP Geräte erscheinen unter
PROFIBUS-DP => Weitere Feldgeräte => Gateway => Bluetooth-Gateway die Weidmüller Bluetooth SAI-Module.
Abbildung 39: GSD-Datei Katalog
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
53
Handbuch Bluetooth SAI
5.4 Einfügen eines BT-GW im Hardware-Konfigurator
Der Hardware-Konfigurator mit einer PROFIBUS-DP
fähigen Zentraleinheit (CPU 315-2 DP) ist geöffnet, und
ein PROFIBUS-DP Mastersystem ist für diese Zentraleinheit definiert.
Jetzt können Sie die einzelnen Geräte in das PROFIBUS-DP Mastersystem einfügen. Hierbei öffnet sich ein
Pop-Up-Fenster, in dem die PROFIBUS-Adresse vergeben wird. In dem Reiter „Parameter“ können Sie je
nach Modul die Parameter einstellen
Hinweis
Vergeben Sie jede PROFIBUS-Adresse nur
einmal.
Abbildung 40: Hardwarekonfigurator
54
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Das eingefügte Gateway stellt nun Slots für Module
bereit. In diese Slots können maximal bis zu sieben
Module eingefügt werden. Über Bluetooth sind maximal
sechs Geräte anschließbar. Das siebte Gerät, bzw. das
erste Geräte stellt 12 digitale Eingänge (digitale Input,
DI) des Gateways dar.
Am PROFIBUS werden diese 12 DIs über die Kennung
eines 16 DI angeschlossen, da nur eine byteweise
Zuordnung durchgeführt werden kann.
Hinweis
Laut Definition müssen die Gateway IOs den
ersten Slot belegen. Es dürfen keine „Lücken“ in der Slotliste erstellt werden und die
SAIs müssen ihren Kennungen (KnotenNummer) entsprechend in richtiger Reihenfolge in der Liste aufgeführt sein.
In der Abbildung unten wird ein Auszug aus einem
Gateway dargestellt. Dort sind exemplarisch alle verfügbaren Modultypen einmal aufgelistet.
Abbildung 41: Slotliste des Gateways
Diese Module sind in der GSD-Datei abgelegt und dort
mit Anwenderparametern versehen worden. Es gibt
insgesamt vier Module in der Auswahlliste, die Gateway-IOs 12DI, ein SAI 16DI, ein SAI 16DI/8DO und ein
SAI 4AI/2AO/4DI.
Hinweis
Das Universalmodul ist ein Anhang der Step
7 Software und kann nicht entfernt werden.
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Abbildung 42: Modultypen
Weidmüller t
55
Handbuch Bluetooth SAI
5.5 Zuordnung der Ein- und Ausgangsadressen
Für jedes PROFIBUS-DP Gerät sind bereits automatisch Adressen vergeben, über die der Datenaustausch
mit dem SPS-Programm erfolgt.
Übernehmen bzw. verändern Sie diese. Am schnellsten
geschieht dies mit einem Doppelklick auf die Adressleiste des gewählten Gerätes. Jetzt können Sie die
Anfangsadresse wählen.
Abbildung 43: Zuordnung Ein-/Ausgangsadresse
56
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
5.6 Konfiguration und Parametrierung
Im Konfigurationsmenü wird die Funktionalität für alle Module über ein oder mehrere Konfigurations-Bytes definiert. Sie
gelangen in dieses Menü über die Auswahl Bearbeiten => Objekteigenschaften und dann die Eigenschaften Parametrieren.
Abbildung 44: Parameter
Sehen Sie das folgende Unterkapitel für die Parametrierungsmöglichkeiten
eines jeden Moduls.
Eine Übersicht über die Diagnose der SAIs
und die Bedeutung der Diagnose-Bytes folgt
im Kapitel 6.
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
57
Handbuch Bluetooth SAI
5.7 Parameterdaten der SAIs
Jedes SAI-Modul wurde in der GSD-Datei mit spezifischen Parametern versehen. Der Anwender erhält die Möglichkeit,
diese Parameter einzustellen.
SAI-AU M12 GW PB/BT 12I
Bei diesem Modultypen erhält der Anwender die Möglichkeit für jeden digitalen Eingang die DESINAKonfiguration zu aktivieren. Näheres zur DESINAKonfiguration unter [2].
SAI:
Anzahl Parameter Byte:
1. Byte:
2. Byte:
3. Byte:
4. Byte:
5. Byte:
6 – 15 Byte:
SAI-AU M12 GW PB/BT
12I
5
0xAA (Rahmentrennung)
0x0D (Anzahl folgender
Parameter-Bytes)
0x00 Aktivierung der DESINA-Funktion
0x14 Parametrierung der
maximalen Sendeleistung
0x00 Aktivierung der kanalspezifischen Diagnose,
Parametrierung des Verhaltens der Eingangsdaten bei
Modulverlust
0xFF Parametrierung der
Verwendung der Bluetooth
Kanäle
SAI-AU M12 BT 16DI/8DO
Bei diesem Modultyp erhält der Anwender ebenfalls die
Möglichkeit zur DESINA-Konfiguration. Zusätzlich kann
der Anwender noch die Art (Ausgang oder Eingang)
einstellen und einen sicheren Zustand für jeden Ausgang angeben.
SAI:
Anzahl Parameter Byte:
1. Byte:
2. Byte:
3. Byte:
4. Byte:
5. Byte:
6. Byte:
7. Byte:
8. Byte:
SAI-AU M12 BT 16DI/8DO
8
0xAA (Rahmentrennung)
0x06 (Anzahl folgender
Parameter-Bytes)
0x00 Aktivierung der DESINA-Funktion
0x00 Festlegung Funktion
der Anschlusspunkte als
Eingang oder Ausgang
0x00 Definition des Verhaltens der Ausgänge bei Bus
Störung
0x00 Definition des sicheren Zustandes von Ausgängen
0x14 Parametrierung der
maximalen Sendeleistung
reserviert
Tabelle 35: Übersicht SAI-Parameter GW 12I
Tabelle 37: Übersicht SAI-Parameter 16DI/8DO
SAI-AU M12 BT 16DI
Dieses Modul bietet ebenfalls die Möglichkeit der DESINA-Konfiguration.
SAI:
Anzahl Parameter Byte:
1. Byte:
2. Byte:
3. Byte:
4. Byte:
5. Byte:
SAI-AU M12 BT 16DI
5
0xAA (Rahmentrennung)
0x03 (Anzahl folgender
Parameter-Bytes)
Aktivierung der DESINAFunktion
0x14 Parametrierung der
maximalen Sendeleistung
0x00 reserviert
Tabelle 36: Übersicht SAI-Parameter 16DI
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Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
SAI-AU M12 BT 4AI2AO2DIO
Bei diesem Modultyp erhält der Anwender ebenfalls die
Möglichkeit zur DESINA-Konfiguration. Zusätzlich kann
der Anwender noch die Art (Ausgang oder Eingang) für
jeden digitalen Eingang einstellen und einen sicheren
Zustand für jeden Ausgang angeben.
SAI:
Anzahl Parameter Byte:
1. Byte:
2. Byte:
3. Byte:
4. Byte:
5. Byte:
6. Byte:
7. Byte:
8. Byte:
9. Byte:
10. Byte:
11. Byte:
12 + 13. Byte:
14 + 15. Byte:
16. Byte:
17. Byte:
18. Byte:
19. Byte:
20. Byte:
21. Byte:
SAI-AU M12 BT
4AI2AO2DIO
10
0xAA (Rahmentrennung)
0x13 (Anzahl folgender
Parameter-Bytes)
0x00 Definition des Messbereichs der analogen
Eingänge
0x00 Definition des Ausgabebereichs der analogen
Ausgänge
0xFA Definition der Wandlungszeit analoger Eingangskanal 1
0xFA Definition der Wandlungszeit analoger Eingangskanal 2
0xFA Definition der Wandlungszeit analoger Eingangskanal 3
0xFA Definition der Wandlungszeit analoger Eingangskanal 4
0x00 reserviert
0x00 reserviert
0x00 Definition des Verhaltens der analogen Ausgänge bei Bus-Störung
0x00 Definition des sicheren Zustands analoger
Ausgang 1
0x00 Definition des sicheren Zustands analoger
Ausgang 2
0x00 Aktivierung der DESINA Funktion
0x00 Festlegung der Funktion des Anschlusspunktes
als Eingang oder Ausgang
0x00 Defintion des Verhaltens der digitalen Ausgänge bei Bus-Störung
0x00 Definition des sicheren Zustands für digitale
Ausgänge
0x14 Parametrierung der
maximalen Sendeleistung
0x00 reserviert
Tabelle 38: Übersicht SAI-Parameter 4AI2AO2DIO
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Weidmüller t
59
Handbuch Bluetooth SAI
Aktivierung der DESINA-Funktion
Mit Bit 0 bis Bit 7 wird die DESINA-Diagnose der Anschlüsse 1 bis 8 beschrieben. Ist das entsprechende Bit
auf 1 gesetzt, ist die DESINA-Diagnose-Funktionalität
aktiviert. Ist die DESINA-Diagnose-Funktionalität aktiviert, so wirkt der Anschluss an Pin 4 als DESINADiagnose-Eingang, der Anschluss an Pin 2 ist der zu
überwachende Schalteingang.
Definition des Verhaltens der Ausgänge bei Bus
Störung
Mit dem Eintrag Bit 0 bis Bit 7 wird pro Ausgang festgelegt ob er in den Sicheren Zustand geht oder ob er den
alten Zustand behält. Mit dem Eintrag dieses Bits auf 1
behält der Ausgang den letzten Zustand vor dem Bus
Fehler. Der Sichere Zustand wird im Byte 5 definiert
Bit 0 bis Bit 7
Bit 0 bis Bit 7
Bit 0 bis Bit 7
1 = DESINA-Funktionalität EIN
0 = DESINA-Funktionalität AUS
Bit 0 bis Bit 7
1 = AUSGANG geht in den Sicheren
Zustand
0 = AUSGANG behält letzten
Zustand
Tabelle 39: Parameter DESINA
Tabelle 41: Verhalten bei Bus Störung
Festlegung der Funktion von Anschlusspunkten als
Eingang oder Ausgang
Mit dem Eintrag Bit 0 bis Bit 7 wird die Funktionalität
des Pin 2 der Anschlüsse 1 bis 8, bzw. 1 bis 16 des M8Anschlusses, beschrieben. Mit dem Eintrag dieses Bits
auf 1 ist der Ausgang aktiviert.
In diesem Zustand werden der Kurzschluss nach Masse und nach +24 V DC erkannt und in der Diagnose
gemeldet.
Bit 0 bis Bit 7
Bit 0 bis Bit 7
Definition des Sicheren Zustands der Ausgänge
Mit dem Eintrag Bit 0 bis Bit 7 wird pro Ausgang festgelegt ob er der Sichere Zustand ON oder OFF ist.
Bit 0 bis Bit 7
Bit 0 bis Bit 7
1 = AUSGANG schaltet ON
0 = AUSGANG schaltet OFF
Tabelle 42: Verhalten bei Bus Störung
1 = Anschluss Pin 2 ist EINGANG
0 = Anschluss Pin 2 ist AUSGANG
Tabelle 40: Umschaltung von Ein- und Ausgang
60
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1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Konfiguration der analogen Eingänge
Konfiguration der analogen Ausgänge
Die 4 analogen Eingänge werden mit jeweils 2 Bit beschrieben.
Das erste Bit legt die Art der Messung als Spannungoder Strommessung fest, das zweite Bit beschreibt den
Messbereich in Abhängigkeit der gewählten Messung.
Die Art der Signale der 2 Analog-Ausgänge als Stromoder Spannungsausgang wird durch die Wahl des Anschlusspins und die Konfiguration bestimmt. Konfiguriert wird der Messbereich je nach gewähltem Ausgangstyp.
Bit 0
Bit 1
Bit 2
Bit 3
Bit 4
Bit 5
Bit 6
Bit 7
0 = Analog-Eingang 0 Messung SPANNUNG
1 = Analog-Eingang 0 Messung STROM
0 = Analog-Eingang 0 Messbereich 0 bis 10 V
oder 0 bis 20 mA
1 = Analog-Eingang 0 Messbereich –10 V bis
+10 V oder 4 bis 20 mA
0 = Analog-Eingang 1 Messung SPANNUNG
1 = Analog-Eingang 1 Messung STROM
0 = Analog-Eingang 1 Messbereich 0 bis 10 V
oder 0 bis 20 mA
1 = Analog-Eingang 1 Messbereich –10 V bis
+10 V oder 4 bis 20 mA
0 = Analog-Eingang 2 Messung SPANNUNG
1 = Analog-Eingang 2 Messung STROM
0 = Analog-Eingang 2 Messbereich 0 bis 10 V
oder 0 bis 20 mA
1 = Analog-Eingang 2 Messbereich –10 V bis
+10 V oder 4 bis 20 mA
0 = Analog-Eingang 3 Messung SPANNUNG
1 = Analog-Eingang 3 Messung STROM
0 = Analog-Eingang 3 Messbereich 0 bis 10 V
oder 0 bis 20 mA
1 = Analog-Eingang 3 Messbereich –10 V bis
+10 V oder 4 bis 20 mA
Bit 0
Bit 1
Bit 2
Bit 3
Bit 4
Bit 5
Bit 6
Bit 7
0 = Analog-Ausgang 0 Messung SPANNUNG
1 = Analog-Ausgang 0 Messung STROM
0 = Analog-Ausgang 0 Messbereich 0 bis 10 V
oder 0 bis 20 mA
1 = Analog-Ausgang 0 Messbereich –10 V bis
+10 V oder 4 bis 20 mA
0 = Analog-Ausgang 1 Messung SPANNUNG
1 = Analog-Ausgang 1 Messung STROM
0 = Analog-Ausgang 1 Messbereich 0 bis 10 V
oder 0 bis 20 mA
1 = Analog-Ausgang 1 Messbereich –10 V bis
+10 V oder 4 bis 20 mA
nicht benutzt
nicht benutzt
nicht benutzt
nicht benutzt
Tabelle 44: Konfiguration der analogen Ausgänge
Tabelle 43: Konfiguration der analogen Eingänge
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
61
Handbuch Bluetooth SAI
6. Diagnose
Diagnose
62
Weidmüller t
6.1 LED-Anzeigen
63
6.2 Diagnose-Telegramme
66
6.3 Diagnose-Daten auswerten in Step7
75
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
6.1 LED-Anzeigen
Zuordnung der LEDs von PROFIBUS, Bluetooth und den Versorgungsspannungen
SAI-AU M12 GW PB/BT 12I
SAI-AU M12 BT 16DI
SAI-AU M12 BT AI/AO/DI
BF
BT
LQ
UI1
UI2
-
-
-
BT
LQ
UI1
UI2
-
-
-
BT
LQ
UI
UQ1
UQ2
UQ3
SAI-AU M12 BT 16DI/8DO
Abbildung 45: Status LEDs
LED-Anzeigen von PROFIBUS, Bluetooth und den Versorgungsspannungen
LED BF
grün
PROFIBUS
LED BT
ON = Slave im Datenaustausch
Blinkend = Übergang nach dem Einschalten des SAI
rot
ON = Fehler, Datenaustausch findet nicht statt
blau
blinkend: - auffindbar für alle Master
leuchtend: - nicht auffindbar, Verbindung besteht schon
grün
blinkend: - Kommunikation. gestoppt, antwortet nicht auf Polling
leuchtend: - Operation, BT Verbindung aufgebaut
LED LQ
grün
- guter Empfang
rot
- schlechter Empfang
aus
- keine Verbindung
LED UI1
grün
ON = UI1
> 18 V DC
OFF = UI1
< 18 V DC
Versorgungsspannung
rot
ON = UI1
< 18 V DC
OFF = UI1
> 18 V DC
LED UI2
grün
ON = UI2
> 18 V DC
OFF = UI2
< 18 V DC
Versorgungsspannung
rot
ON = UI2
< 18 V DC
OFF = UI2
> 18 V DC
LED UI
grün
ON = UI
> 18 V DC
OFF = UI
< 18 V DC
Versorgungsspannung
rot
ON = UI
< 18 V DC
OFF = UI
> 18 V DC
LED UQ1
grün
ON = UQ1
> 18 V DC
OFF = UQ1
< 18 V DC
Versorgungsspannung
rot
ON = UQ1
< 18 V DC
OFF = UQ1
> 18 V DC
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Weidmüller t
63
Handbuch Bluetooth SAI
LED UQ2
grün
ON = UQ2
> 18 V DC
OFF = UQ2
< 18 V DC
Versorgungsspannung
rot
ON = UQ2
< 18 V DC
OFF = UQ2
> 18 V DC
LED UQ3
grün
ON = UQ3
> 18 V DC
OFF = UQ3
< 18 V DC
Versorgungsspannung
rot
ON = UQ3
< 18 V DC
OFF = UQ3
> 18 V DC
Tabelle 45: LED-Anzeigen von PROFIBUS und Versorgungsspannungen
64
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Der Zustand und die Diagnose der digitalen Eingänge und der
digitalen Ausgänge und die DESINA-Informationen können mit
den zugeordneten LEDs erkannt werden.
Zuordnung der LEDs am Beispiel des SAI-AU M12 BT 16DI
-
BT LQ UI1 UI2 -
-
Nicht bestückt
LED BT
LED LQ
LED UI1
LED UI2
Nicht bestückt
Nicht bestückt
Abbildung 46: Zuordnung der LEDs SAI-AU M12 BT 16DI
LED-Anzeige des digitalen Einganges
Pin 4
Pin 2
digitaler Eingang
gelb
Status des digitalen Einganges ON OFF
rot
Kurzschluss an Pin 1 Sensorspannung
Digitaler Eingang 2
gelb
Status des digitalen Einganges oder DESINA-Diagnose Eingang ON OFF
DESINA-Diagnose
rot
Kurzschluss an Pin 2 Sensorspannung (zusammen mit LED Pin 4)
Tabelle 46: LED-Anzeige der digitalen Eingänge
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Weidmüller t
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Handbuch Bluetooth SAI
6.2 Diagnose-Telegramme
Das Diagnose-Telegramm besteht aus 6 Bytes Standard-DiagnoseInformationen und Hersteller-Diagnose-Informationen.
Die Anzahl der Bytes der Hersteller-Diagnose ist Modulabhängig.
Standard-Diagnose-Informationen
Byte 0, Station Status 1
Bit 0
station_non_exist
1 = Station nicht erreichbar; immer „0“
Bit 1
station_not_ready
1 = Station für Datenaustausch nicht bereit
Bit 2
cfg_fault
1 = Konfigurationsfehler durch den Master
Bit 3
ext_diag
1 = Erweiterte Diagnosedaten sind verfügbar
Bit 4
not_supported
1 = eine angeforderte Funktion wird nicht unterstützt
Bit 5
invalid_slave_response
1 = Ungültige Slave Antwort
Bit 6
prm_fault
1 = Falsche oder unvollständige Parameterdaten
Bit 7
master_lock
1 = Parameter sind von einem anderen Master eingestellt, Zugriff gesperrt
Byte 1, Station Status 2
Bit 0
Prm_req
1 = Parameter müssen neu übergeben werden
Bit 1
Stat_diag
1 = Diagnose-Daten liegen an
Bit 2
„1“
Slave setzt immer „1“
Bit 3
WD_ON
1 = Slave hat Watchdog aktiviert
Bit 4
freeze_mode
1 = Slave hat „Freeze“ Steuerbefehl erhalten
Bit 5
sync_mode
1 = Slave hat „Sync“ Steuerbefehl erhalten
Bit 6
reserved
Slave setzt immer „0“
Bit 7
deactivated
1 = Wird vom Master gesetzt, Slave ist inaktiv, Slave setzt immer „0“
Byte 2, Station Status 3
Bit 0
reserved
Slave setzt immer „0“
Bit 1
reserved
Slave setzt immer „0“
Bit 2
reserved
Slave setzt immer „0“
Bit 3
reserved
Slave setzt immer „0“
Bit 4
reserved
Slave setzt immer „0“
Bit 5
reserved
Slave setzt immer „0“
Bit 6
reserved
Slave setzt immer „0“
66
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Bit 7
ext_overflow
1 = Überlauf der Diagnosedaten
Byte 3, Diag. Master Adress
FFH
PB address of master
02H
FF = Noch keine Parameter durch Master übergeben
oder die Adresse des Masters, der die Parameter eingestellt hat
Byte 4, Ident Number (high byte)
08H
High Byte of the Ident Number
Die ID-Nummer des PROFIBUS-Gerätes High Byte
Byte 5, Ident Number (low byte)
15H
Low Byte of the Ident Number
Die ID-Nummer des PROFIBUS-Gerätes Low Byte
Tabelle 47: Standard-Diagnose-Informationen
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
67
Handbuch Bluetooth SAI
Hersteller-Diagnose-Informationen
Die Hersteller-Diagnose-Informationen bestehen aus
einem oder mehreren Bytes. Deren Anzahl und Inhalte
sind durch den Hersteller bestimmt.
Für die SAI ergeben sich je nach Typ unterschiedliche
Diagnose-Informationen, ein Teil dieser Informationen
müssen durch die Parametrierung aktiviert werden.
Das Gateway besitzt einen modularen Aufbau mit bis
zu sieben Modulen. Damit an jeder Position des Gate-
Byte 6
Es folgt eine Übersicht der Diagnose-Bytes, das Zählen
dieser Bytes beginnt nach den Standard-DiagnoseInformationen mit Byte 6.
ways auch jedes Modul eingefügt werden kann, werden
in den Diagnosedaten sieben universale Module erstellt.
Erweiterte Diagnosedaten: Header
Anzahl der Bytes der Hersteller-Diagnose inklusive diesen Bytes
Bit 6+7
Byte 7
0=
Software-Version High Byte
High Byte SW-Version
Byte 8
SW-Version des PB-Gerätes High Byte
Software-Version Low Byte
Low Byte SW-Version
Byte 9
gerätespezifische Diagnose
SW-Verison des PB-Gerätes Low Byte
Doppelte Adresse am Sub-Bus-Modul
Bit 0
1=
doppelte Adresse Modul 1
Bit 1
1=
doppelte Adresse Modul 2
Bit 2
1=
doppelte Adresse Modul 3
Bit 3
1=
doppelte Adresse Modul 4
Bit 4
1=
doppelte Adresse Modul 5
Bit 5
1=
doppelte Adresse Modul 6
Bit 6
1=
Sub-Bus-Modul zu viel erkannt
Bit 0
1=
fehlendes Modul 1
Bit 1
1=
fehlendes Modul 2
Bit 2
1=
fehlendes Modul 3
Bit 3
1=
fehlendes Modul 4
Bit 4
1=
fehlendes Modul 5
Bit 5
1=
fehlendes Modul 6
1=
Konfigurationsfehler Modul 1
Bit 7
reserved
Byte 10
Fehlendes Sub-Bus-Modul
Bit 6
reserved
Bit 7
reserved
Byte 11
Konfigurationsfehler QoS
Bit 0
68
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Bit 1
1=
Konfigurationsfehler Modul 2
Bit 2
1=
Konfigurationsfehler Modul 3
Bit 3
1=
Konfigurationsfehler Modul 4
Bit 4
1=
Konfigurationsfehler Modul 5
Bit 5
1=
Konfigurationsfehler Modul 6
Bit 6
reserved
Bit 7
reserved
Tabelle 48: Hersteller-Diagnose-Informationen Byte 6 - 11
Byte 12
Falsches Sub-Bus-Modul erkannt
Bit 0
1=
falsch erkannt Modul 1
Bit 1
1=
falsch erkannt Modul 2
Bit 2
1=
falsch erkannt Modul 3
Bit 3
1=
falsch erkannt Modul 4
Bit 4
1=
falsch erkannt Modul 5
Bit 5
1=
falsch erkannt Modul 6
Bit 6
1=
Falsch erkannt GW-Modul
Bit 7
reserved
Byte 13
Schlechte Funkverbindung zum Sub-Bus-System
Bit 0
1=
schlechte Verbindung Modul 1
Bit 1
1=
schlechte Verbindung Modul 2
Bit 2
1=
schlechte Verbindung Modul 3
Bit 3
1=
schlechte Verbindung Modul 4
Bit 4
1=
schlechte Verbindung Modul 5
Bit 5
1=
schlechte Verbindung Modul 6
Bit 6
1=
Kommunikationsfehler Gateway
Bit 7
reserved
Byte 14
LQI Sub-Bus-Modul 1
LQI Byte
Byte 15
LQI Sub-Bus-Modul 2
LQI Byte
Byte 16
Qualität der Funkverbindung Modul 2
LQI Sub-Bus-Modul 3
LQI Byte
Byte 17
Qualität der Funkverbindung Modul 1
Qualität der Funkverbindung Modul 3
LQI Sub-Bus-Modul 4
LQI Byte
1071640000/1.3/08.09
Qualität der Funkverbindung Modul 4
Weidmüller t
69
Handbuch Bluetooth SAI
Byte 18
LQI Sub-Bus-Modul 5
LQI Byte
Byte 19
Qualität der Funkverbindung Modul 5
LQI Sub-Bus-Modul 6
LQI Byte
Byte 20
Qualität der Funkverbindung Modul 6
Spannungsüberwachung Teil 1
Bit 0
1=
keine Spannung UI Modul 1
Bit 1
1=
keine Spannung UQ1 Modul 1
Bit 2
1=
keine Spannung UQ2 Modul 1
Bit 3
1=
keine Spannung UQ3 Modul 1
Bit 4
1=
keine Spannung UI Modul 2
Bit 5
1=
keine Spannung UQ1 Modul 2
Bit 6
1=
keine Spannung UQ2 Modul 2
Bit 7
1=
keine Spannung UQ3 Modul 2
Bit 0
1=
keine Spannung UI Modul 3
Bit 1
1=
keine Spannung UQ1 Modul 3
Bit 2
1=
keine Spannung UQ2 Modul 3
Bit 3
1=
keine Spannung UQ3 Modul 3
Bit 4
1=
keine Spannung UI Modul 4
Bit 5
1=
keine Spannung UQ1 Modul 4
Bit 6
1=
keine Spannung UQ2 Modul 4
Bit 7
1=
keine Spannung UQ3 Modul 4
Byte 21
Spannungsüberwachung Teil 2
Tabelle 49: Hersteller-Diagnose-Informationen Byte 12 – 21
Byte 22
Spannungsüberwachung Teil 3
Bit 0
1=
keine Spannung UI Modul 5
Bit 1
1=
keine Spannung UQ1 Modul 5
Bit 2
1=
keine Spannung UQ2 Modul 5
Bit 3
1=
keine Spannung UQ3 Modul 5
Bit 4
1=
keine Spannung UI Modul 6
Bit 5
1=
keine Spannung UQ1 Modul 6
Bit 6
1=
keine Spannung UQ2 Modul 6
Bit 7
1=
keine Spannung UQ3 Modul 6
1=
keine Spannung UI Gateway
Byte 23
Spannungsüberwachung Teil 4
Bit 0
70
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Bit 1
1=
keine Spannung UQ1 Gateway
Bit 2
1=
keine Spannung UQ2 Gateway
Bit 3
1=
keine Spannung UQ3 Gateway
Bit 4
reserviert
Bit 5
reserviert
Bit 6
reserviert
Bit 7
reserviert
Tabelle 50: Hersteller-Diagnose-Informationen Byte 22 – 23
Byte 24
Kurzschluss an der Sensorspannung
Bit 0
1=
Kurzschluss Sensor Steckplatz 1
Bit 1
1=
Kurzschluss Sensor Steckplatz 2
Bit 2
1=
Kurzschluss Sensor Steckplatz 3
Bit 3
1=
Kurzschluss Sensor Steckplatz 4
Bit 4
1=
Kurzschluss Sensor Steckplatz 5
Bit 5
1=
Kurzschluss Sensor Steckplatz 6
Bit 6
1=
Kurzschluss Sensor Steckplatz 7
Bit 7
1=
Kurzschluss Sensor Steckplatz 8
Byte 25
Fehlermeldung der DESINA-Eigenschaft
Bit 0
1=
Desina Diagnose an Steckplatz 1
Bit 1
1=
Desina Diagnose an Steckplatz 2
Bit 2
1=
Desina Diagnose an Steckplatz 3
Bit 3
1=
Desina Diagnose an Steckplatz 4
Bit 4
1=
Desina Diagnose an Steckplatz 5
Bit 5
1=
Desina Diagnose an Steckplatz 6
Bit 6
1=
Desina Diagnose an Steckplatz 7
Bit 7
1=
Desina Diagnose an Steckplatz 8
Byte 26
Kurzschluss an digitalen Ausgang nach Masse GND
Bit 0
1=
Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 1
Bit 1
1=
Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 2
Bit 2
1=
Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 3
Bit 3
1=
Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 4
Bit 4
1=
Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 5
Bit 5
1=
Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 6
Bit 6
1=
Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 7
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
71
Handbuch Bluetooth SAI
Bit 7
Byte 27
1=
Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 8
Kurzschluss an digitalen Ausgang nach +24 V DC
Bit 0
1=
Kurzschluss nach +24V DC an Steckplatz 1
Bit 1
1=
Kurzschluss nach +24V DC an Steckplatz 2
Bit 2
1=
Kurzschluss nach +24V DC an Steckplatz 3
Bit 3
1=
Kurzschluss nach +24V DC an Steckplatz 4
Bit 4
1=
Kurzschluss nach +24V DC an Steckplatz 5
Bit 5
1=
Kurzschluss nach +24V DC an Steckplatz 6
Bit 6
1=
Kurzschluss nach +24V DC an Steckplatz 7
Bit 7
1=
Kurzschluss nach +24V DC an Steckplatz 8
Byte 28
reserved
Byte 29
reserved
Tabelle 51: Hersteller-Diagnose-Informationen Byte 24 - 29
72
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Nach den gerätespezifischen Diagnose-Bytes für das Gateway werden nun noch die modulspezifischen Diagnose-Bytes
angefügt. Aus Platzgründen ist exemplarisch nur ein Modul aufgeführt, für ein Diagnosetelegramm wird dieses Modul
maximal sieben Mal aufgeführt.
Byte x
Kurzschluss an der Sensorspannung
Bit 0
1=
Kurzschluss Sensor Steckplatz 1
Bit 1
1=
Kurzschluss Sensor Steckplatz 2
Bit 2
1=
Kurzschluss Sensor Steckplatz 3
Bit 3
1=
Kurzschluss Sensor Steckplatz 4
Bit 4
1=
Kurzschluss Sensor Steckplatz 5
Bit 5
1=
Kurzschluss Sensor Steckplatz 6
Bit 6
1=
Kurzschluss Sensor Steckplatz 7
Bit 7
1=
Kurzschluss Sensor Steckplatz 8
Byte x+1
Fehlermeldung der DESINA-Eigenschaft
Bit 0
1=
Desina Diagnose an Steckplatz 1
Bit 1
1=
Desina Diagnose an Steckplatz 2
Bit 2
1=
Desina Diagnose an Steckplatz 3
Bit 3
1=
Desina Diagnose an Steckplatz 4
Bit 4
1=
Desina Diagnose an Steckplatz 5
Bit 5
1=
Desina Diagnose an Steckplatz 6
Bit 6
1=
Desina Diagnose an Steckplatz 7
Bit 7
1=
Desina Diagnose an Steckplatz 8
Byte x+2
Kurzschluss an digitalen Ausgang nach Masse GND
Bit 0
1=
Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 1
Bit 1
1=
Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 2
Bit 2
1=
Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 3
Bit 3
1=
Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 4
Bit 4
1=
Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 5
Bit 5
1=
Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 6
Bit 6
1=
Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 7
Bit 7
1=
Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 8
Byte x+3
Kurzschluss an digitalen Ausgang nach +24 V DC
Bit 0
1=
Kurzschluss nach +24V DC an Steckplatz 1
Bit 1
1=
Kurzschluss nach +24V DC an Steckplatz 2
Bit 2
1=
Kurzschluss nach +24V DC an Steckplatz 3
Bit 3
1=
Kurzschluss nach +24V DC an Steckplatz 4
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
73
Handbuch Bluetooth SAI
Bit 4
1=
Kurzschluss nach +24V DC an Steckplatz 5
Bit 5
1=
Kurzschluss nach +24V DC an Steckplatz 6
Bit 6
1=
Kurzschluss nach +24V DC an Steckplatz 7
Bit 7
1=
Kurzschluss nach +24V DC an Steckplatz 8
Byte x+4
Analogeingang Bereich 4-20 mA, 4 mA unterschritten
Bit 0
1=
Bereichsunterschreitung 4 mA an Analogeingang 0
Bit 1
1=
Bereichsunterschreitung 4 mA an Analogeingang 1
Bit 2
1=
Bereichsunterschreitung 4 mA an Analogeingang 2
Bit 3
1=
Bereichsunterschreitung 4 mA an Analogeingang 3
Bit 4 … 7
reserved
Byte x+5
Reserviert für Erweiterungen
reserved
Tabelle 52: Modulspezifische Diagnose-Bytes
74
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
6.3 Diagnose-Daten auswerten in Step7
Während die Daten für die Eingänge und die Ausgänge
mit dem PROFIBUS in Step7 über das Eingangs- und
Ausgangsabbild ausgetauscht werden und direkt im
Programm verarbeitet werden können, müssen die
Diagnosedaten in das Anwenderprogramm mit einem
SFC gelesen werden.
Das Lesen der Diagnosedaten (Slave-Diagnose) eines
DP-Slaves erfolgt mit dem SFC 13 „DPNRM_DG“.
Abbildung 47: Diagnose-Funktionsblock
Eingangsvariablen:
REQ = 1:
Anforderung zum Lesen
LADDR:
Projektierte Diagnoseadresse des DP-Slaves, diese kann im Hardware-Konfigurator
gelesen werden.
Hinweis: Adresse muss hexadezimal angegeben werden. z.B. Diagnoseadresse
1022 (3FEH) bedeutet: LADDR: = W#16#3FE
Ausgangsvariablen:
RET_VAL
In RET_VAL steht die Länge der tatsächlich übertragenen Daten.
Tritt während der Bearbeitung der Funktion ein Fehler auf, enthält der Rückgabewert
einen Fehlercode
RECORD
Zielbereich für die gelesenen Diagnosedaten.
Die Mindestlänge des zu lesenden Datensatzes bzw. des Zielbereichs beträgt 6
BUSY = 1
Der Lesevorgang ist noch nicht beendet
Tabelle 53: Diagnose-Funktionsblock
Im obigen Beispiel sind als Zielbereich der Diagnosedaten für einen SAI-AU M12 PB 16DI 10 Byte ab dem Merkerbyte M
120.0 reserviert. Diese teilen sich dann wie folgt auf:
Standard-Diagnose-Informationen
MB 120
Byte 0
Station Status 1
MB 121
Byte 1
Station Status 2
MB 122
Byte 2
Station Status 3
MB 123
Byte 3
Diag. Master Adress
MB 124
Byte 4
Ident Number (high byte)
MB 125
Byte 5
Ident Number (low byte)
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
75
Handbuch Bluetooth SAI
Hersteller-Diagnose-Informationen
MB 126
Byte 6
Anzahl der Bytes der Hersteller-Diagnose inkl. diesen Bytes
MB 127
Byte 7
Software-Version MSB (high byte)
MB 128
Byte 8
Software-Version LSB (low byte)
MB 129
Byte 9
Kurzschluss an +24 V DC Sensorspannung
MB 130
Byte 10
Fehlermeldung DESINA-Diagnose
Tabelle 54: Diagnose-Information
Weitere Informationen entnehmen Sie dem Siemens Step7 Programmierhandbuch und der OnlineHilfe-Datei.
76
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Anhang A: Artikelübersicht
Module
Module
SAI-AU M12 GW PB/BT 12I
in M12 mit 12 digitalen Eingängen
1006980000
SAI-AU M12 BT 16DI
in M12 mit 16 digitalen Eingängen
1006940000
SAI-AU M12 BT 16DI/8DO
in M12 mit 16 digitalen Eingängen /8 digitalen Ausgängen
1006930000
SAI-AU M12 BT 4AI2AO2DIO
in M12 mit analogen Ein-/Ausgängen und digitalen Ein/Ausgängen
1006920000
SAIS-4/7
M12-Stecker, 4-polig, gerade
9457550000
SAISW-4/7
M12-Stecker, 4-polig, gewinkelt
9457290000
SAIB-4/7
M12-Buchse, 4-polig, gerade
9457240000
SAIBW-4/7
M12-Buchse, 4-polig, gewinkelt
9457700000
SAISM 5/8S M12 5P B-COD
PROFIBUS Stecker, gerade, B codiert
1784790000
SAIBM 5/8S M12 5P B-COD
PROFIBUS Buchse, gerade, B codiert
1784780000
M12, 5-polig, B codiert
1784770000
SAI-Y-5S- M12/M12
M12 auf 2 x M12, Anschluss für 2 Sensoren
1826880000
SAI-Y-4-4/2-4 M12/8
M12 auf 2 x M8, Anschluss für 2 Sensoren
1783420000
Steckverbinder
E/A- und AUX-Steckverbinder
PROFIBUS-Steckverbinder
Abschlusswiderstand PROFIBUS
SAIEND PB M12 5P B-COD
Zwillingsstecker
Zwillingsstecker
Tabelle 55: Artikelübersicht Steckverbinder
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
77
Handbuch Bluetooth SAI
Leitungen
Leitungen, allgemein
Beispiel: Leitungslänge 3 m
SAIL-M12G-4-3.0U
Stecker, M12, gerade, 4-polig, PUR, 3 m Leitung
9456100300
SAIL-M12BG-4-3.0U
Buchse, M12, gerade, 4-polig, PUR, 3 m Leitung
9457730300
SAIL-M12GM12G-4-1.5U
Stecker, M12, gerade auf Buchse, M12, gerade,
4-polig, PUR, 1,5 m Leitung
9457190000
SAIL-M12W-4-3.0U
Stecker, M12, gewinkelt, 4-polig, PUR, 3 m Leitung
1906260300
SAIL-M12BW-4-3.0U
Buchse, M12, gewinkelt, 4-polig, PUR, 3 m Leitung
9457740300
SAIL-M12GM12G-4-3.0U
Stecker, M12, gerade auf Buchse, M12, gerade,
4-polig, PUR, 3 m Leitung
1906300300
SAIL-M8GS-3-3.0U
Stecker, M8, gerade, 3-polig, geschirmt, PUR,
3 m Leitung
1824590300
SAIL-M8WS-3-3.0U
Stecker, M8, gewinkelt, 3-polig, geschirmt, PUR,
3 m Leitung
1857550300
SAIL-M8GBS-3-3.0U
Buchse, M8, gerade, 3-polig, geschirmt, PUR,
3 m Leitung
9457450300
SAIL-M8WBS-3-3.0U
Buchse, M8, gewinkelt, 3-polig, geschirmt, PUR, ‚
3 m Leitung
9457380300
SAIL-M8GSM8GS-3-3.0U
Stecker, M8, gerade, auf Buchse, M8, gerade, 3-polig,
geschirmt, PUR, 3 m Leitung
1824570300
PROFIBUS-Leitungen
Beispiel: Leitungslänge 3 m
SAIL-M12G-PB-3.0U
Stecker, M12, gerade, PUR, 3 m Leitung
1873300300
SAIL-M12GM12G-PB-3.0U
Stecker, M12, gerade auf Buchse, M12, gerade, PUR, 3
m Leitung
1873310300
SAIL-M12BG-PB-3.0U
Buchse, M12, gerade, PUR, 3 m Leitung
1873320300
Tabelle 56: Artikelübersicht Leitungen
Bitte beachten Sie, dass wir nur eine repräsentative und unvollständige Auswahl aller unserer Leitungen wiedergeben können.
Zur Auswahl stehen Ihnen verschiedene Varianten:
• verschiedene Längen: 1,5 m; 3,0 m; 5,0 m; 10,0 m; Sonderlängen auf Anfrage
• geschirmt oder ungeschirmt
• mit /ohne LED
• gerade/gewinkelt
• verschiedene Polzahlen
• verschiedene Kabelmaterialien
78
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
• mit /ohne Ventilstecker
Sehen Sie dazu auch unseren Teilkatalog SAI für umfassendere Informationen.
Werkzeuge
Trennen
KT 8
Kabelschneider
9002650000
CST VARIO
Abmantel-Werkzeug
9005700000
STRIPAX
zum Abisolieren von Leitern
9005000000
MULTI-STRIPAX 6-16
zum Abisolieren von Leitern und Crimpen von
Aderendhülsen
9202210000
PZ 6 Roto
zum positionsunabhängigen Crimpen
9014350000
H-BOX 0,14-0,75QMM
Box mit Aderendhülsen 0,14 – 0,75 mm2
9025410000
zum Einstellen des Adressbereichs
9008330000
Screwty Set
zum Anziehen/Lösen von Rändelmuttern an
Steckern
1910000000
Screwty Set – DM
wie oben, aber mit Drehmoment
1920000000
SAI-SK-M12-UNI
M12, in schwarzem Kunststoff
2330260000
SAI-SK M8
M12, in schwarzem Kunststoff
1802760000
MultiCard-Schildersatz
1912130000
SAIS-T-2/1-K
Brücke zwischen Pin 1 und Pin 2
8569100000
SAIS-T-4/1-K
Brücke zwischen Pin 1 und Pin 4
8726310000
Abmanteln/Abisolieren
Crimpen
Schraubendreher, Schlitz
SD 0,6 x 3,5 x 100
Verschrauben
Zubehör
Schutzkappen
Bezeichnungsschilder
ESG 8/13,5/43,3 SAI AU
Testen
Simulationsstecker
Tabelle 57: Artikelübersicht Werkzeuge und Zubehör
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
79
Handbuch Bluetooth SAI
Anhang B: Bohrschablone
Abbildung 48: Bohrschablone
80
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Anhang C: Umrechnung von Hexadezimal in Dezimal
Dez
Hex
Dez
Hex
Dez
Hex
Dez
Hex
0
00
32
20
64
40
96
60
1
01
33
21
65
41
97
61
2
02
34
22
66
42
98
62
3
03
35
23
67
43
99
63
4
04
36
24
68
44
100
64
5
05
37
25
69
45
101
65
6
06
38
26
70
46
102
66
7
07
39
27
71
47
103
67
8
08
40
28
72
48
104
68
9
09
41
29
73
49
105
69
10
0A
42
2A
74
4A
106
6A
11
0B
43
2B
75
4B
107
6B
12
0C
44
2C
76
4C
108
6C
13
0D
45
2D
77
4D
109
6D
14
0E
46
2E
78
4E
110
6E
15
0F
47
2F
79
4F
111
6F
16
10
48
30
80
50
112
70
17
11
49
31
81
51
113
71
18
12
50
32
82
52
114
72
19
13
51
33
83
53
115
73
20
14
52
34
84
54
116
74
21
15
53
35
85
55
117
75
22
16
54
36
86
56
118
76
23
17
55
37
87
57
119
77
24
18
56
38
88
58
120
78
25
19
57
39
89
59
121
79
26
1A
58
3A
90
5A
122
7A
27
1B
59
3B
91
5B
123
7B
28
1C
60
3C
92
5C
124
7C
29
1D
61
3D
93
5D
125
7D
30
1E
62
3E
94
5E
126
7E
31
1F
63
3F
95
5F
127
7F
Tabelle 58: Umrechnung von Hexadezimal in Dezimal
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
81
Handbuch Bluetooth SAI
Anhang D: Konfiguration der DESINA-Eingänge
Module SAI-AU M12 GW PB/BT 12I, SAI-AU M12 BT 16 DI, SAI-AU M12 BT 16DI/8DO
1. Byte in der Konfiguration: Aktivieren der DESINA-Funktion
Bit 0 mit Bit 7
Eingang
DESINA
OFF = DESINA-Funktion deaktiviert
ON = DESINA-Funktion aktiviert
OFF
OFF
OFF
OFF
OFF
OFF
OFF
OFF
ON
ON
ON
ON
ON
ON
ON
ON
OFF
OFF
OFF
OFF
ON
ON
ON
ON
OFF
OFF
OFF
OFF
ON
ON
ON
ON
OFF
OFF
ON
ON
OFF
OFF
ON
ON
OFF
OFF
ON
ON
OFF
OFF
ON
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
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..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
0.7
1.7
0.6
1.6
0.5
1.5
0.4
1.4
0.3
1.3
0.2
1.2
0.1
1.1
0.0
1.0
ON
OFF OFF OFF
..
..
..
..
0..
1..
2..
3..
4..
5..
6..
7..
8..
9..
A..
B..
C..
D..
E..
F..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
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..
..
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..
..
..
..
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..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
OFF
OFF
OFF
OFF
OFF
OFF
OFF
OFF
ON
ON
ON
ON
ON
ON
ON
ON
OFF
OFF
OFF
OFF
ON
ON
ON
ON
OFF
OFF
OFF
OFF
ON
ON
ON
ON
OFF
OFF
ON
ON
OFF
OFF
ON
ON
OFF
OFF
ON
ON
OFF
OFF
ON
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
OFF
ON
0.7
1.7
0.6
1.6
0.5
1.5
0.4
1.4
0.3
1.3
0.2
1.2
0.1
1.1
0.0
1.0
..
..
..
..
ON
ON
OFF OFF
..0
..1
..2
..3
..4
..5
..6
..7
..8
..9
..A
..B
..C
..D
..E
..F
Beispiel:
8..
..C
Tabelle 59: Konfiguration DESINA Funktion : 0x8C
82
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Anhang E: Konfiguration der digitalen Anschlusspunkte
Module SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
2. Byte in der Konfiguration: Festlegung Funktion der Anschlusspunkte als Eingang oder Ausgang
Bit 0 mit Bit 7
Anschluß
OUT = Anschluss an Pin 2 ist Ausgang
IN = Anschluss an Pin 2 ist Eingang
OUT
OUT
OUT
OUT
OUT
OUT
OUT
OUT
IN
IN
IN
IN
IN
IN
IN
IN
OUT
OUT
OUT
OUT
IN
IN
IN
IN
OUT
OUT
OUT
OUT
IN
IN
IN
IN
OUT
OUT
IN
IN
OUT
OUT
IN
IN
OUT
OUT
IN
IN
OUT
OUT
IN
IN
OUT
IN
OUT
IN
OUT
IN
OUT
IN
OUT
IN
OUT
IN
OUT
IN
OUT
IN
..
..
..
..
..
..
..
..
..
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..
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..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
0.7
0.6
0.5
0.4
0.3
0.2
0.1
0.0
IN
IN
IN
OUT
..
..
..
..
0..
1..
2..
3..
4..
5..
6..
7..
8..
9..
A..
B..
C..
D..
E..
F..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
OUT
OUT
OUT
OUT
OUT
OUT
OUT
OUT
IN
IN
IN
IN
IN
IN
IN
IN
OUT
OUT
OUT
OUT
IN
IN
IN
IN
OUT
OUT
OUT
OUT
IN
IN
IN
IN
OUT
OUT
IN
IN
OUT
OUT
IN
IN
OUT
OUT
IN
IN
OUT
OUT
IN
IN
OUT
IN
OUT
IN
OUT
IN
OUT
IN
OUT
IN
OUT
IN
OUT
IN
OUT
IN
0.7
0.6
0.5
0.4
0.3
0.2
0.1
0.0
..
..
..
..
..0
..1
..2
..3
..4
..5
..6
..7
..8
..9
..A
..B
..C
..D
..E
..F
Beispiel:
E..
OUT OUT OUT OUT
..0
Tabelle 60: Konfiguration Festlegung der digitalen Anschlußpunkte : 0xE0
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
83
Handbuch Bluetooth SAI
Anhang F: Konfiguration der analogen Ausgänge
7
6
5
4
3
2
1
0
Messbereich
Wertebereich
..
..
..
..
..
..
0
0
Analogausgang 0: 0 bis 10 V
0 bis 2047
..
..
..
..
..
..
0
1
Analogausgang 0: 0 bis 20 mA
0 bis 4095
..
..
..
..
..
..
1
0
Analogausgang 0: -10 V bis +10 V
0 bis 4095
..
..
..
..
..
..
1
..
..
..
..
0
..
..
..
..
0
..
..
..
..
..
..
..
..
Tabelle 61:
84
Analogausgang 0: 4 bis 20 mA
819 bis 4095
0
..
1
..
Analogausgang 1: 0 bis 10 V
0 bis 2047
1
..
..
Analogausgang 1: 0 bis 20 mA
0 bis 4095
1
0
..
..
Analogausgang 1: -10 V bis +10 V
0 bis 4095
1
1
..
..
Analogausgang 1: 4 bis 20 mA
819 bis 4095
Konfiguration der analogen Ausgänge
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Quellen
Web-Adressen
www.weidmueller.com
www.profibus.com
Normen
IEC 61158-x:
Digital Data Communications for Measurement and Control – Fieldbus for Use in Industrial Control
Systems
IEC 61784-1:
Digital Data Communications for Measurement and Control – Part1: Profile Sets for continuous and
discrete Manufacturing relative to Fieldbus Use in Industrial Control Systems
EN 50170:
Universelles Feldkommunikationssystem, Änderung A2
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
85
Index
Abbildung 1: Prinzipieller Aufbau eines SAI-Verteilers
Abbildung 2 : Prinzipieller Aufbau eines PROFIBUS-Systems
Abbildung 3: Prinzipieller Aufbau eines PROFIBUS-Systems mit unterlagertem Bluetooth
Abbildung 4: Spannungsabfall
Abbildung 5: Einbaumaße SAI-Aktiv Universal
Abbildung 6: Montage eines SAI-Verteilers
Abbildung 7: Anschluss Funktionserde FE
Abbildung 8: Aufbringen der Markierer
Abbildung 9: Bus-Abschluss Beschaltung
Abbildung 10: SAI-AU M12 GW PB/BT 12I
Abbildung 11: PROFIBUS-Adressschalter
Abbildung 12: Bluetooth-Adressschalter
Abbildung 13: Prinzipschaltung des digitalen Eingangs
Abbildung 14: SAI-AU M12 BT 16DI
Abbildung 15: Adress-Schalter
Abbildung 16: Prinzipschaltung des digitalen Eingangs
Abbildung 17: /A Ansicht M12 16DI
Abbildung 18: Sensoren mit DESINA
Abbildung 19: Sensoren ohne DESINA
Abbildung 20: SAI-AU M12 BT 16DI/8DO
Abbildung 21: Adressschalter
Abbildung 22: Prinzipschaltung des digitalen Eingangs
Abbildung 23: Sensoren mit DESINA
Abbildung 24: Sensoren ohne DESINA
Abbildung 25: Prinzipschaltung der digitalen Ausgänge
Abbildung 26: Zuordnung 0,5A und 2A Ausgänge
Abbildung 27: E/A Ansicht M12 16DI/8DO
Abbildung 28: SAI-AU M12 BT 4AI2AO2DIO
Abbildung 29: Adressschalter
Abbildung 30: Prinzipschaltung analoger Eingang
Abbildung 31: Prinzipschaltung analoger Ausgange
Abbildung 32: Prinzipschaltung des digitalen Eingangs
Abbildung 33: E/A Ansicht M12 4AI2AO2DIO
Abbildung 34: Sensoren mit DESINA
Abbildung 35: Sensoren ohne DESINA
Abbildung 36: Bitmaps für Hardwarekonfigurator
Abbildung 37: GSD-Datei installieren Schritt 1
Abbildung 38: GSD-Datei installieren Schritt 2
Abbildung 39: GSD-Datei Katalog
Abbildung 40: Hardwarekonfigurator
Abbildung 41: Slotliste des Gateways
Abbildung 42: Modultypen
Abbildung 43: Zuordnung Ein-/Ausgangsadresse
Abbildung 44: Parameter
Abbildung 45: Status LEDs
Abbildung 46: Zuordnung der LEDs SAI-AU M12 BT 16DI
Abbildung 47: Diagnose-Funktionsblock
Abbildung 48: Bohrschablone
86
Weidmüller t
4
5
6
9
11
12
12
13
20
21
22
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28
30
30
31
31
33
34
36
37
37
38
38
38
41
42
44
44
44
45
46
46
50
52
52
53
54
55
55
56
57
63
65
75
80
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Tabelle 1: Bestimmung des SAI-Verteilers
Tabelle 2: Umschlüsselung dezimal <-> hexadezimal
Tabelle 3: Kontaktbelegung des PROFIBUS-Steckers
Tabelle 4: Kontaktbelegung der PROFIBUS-Buchse
Tabelle 5: Technische Daten PROFIBUS
Tabelle 6: SAI-AU M12 GW PB/BT 12I
Tabelle 7: Bluetooth GW Adressierung
Tabelle 8: Kontaktbelegung des Spannungsversorgungs-Steckers
Tabelle 9: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Buchse
Tabelle 10: Kontaktbelegung digitaler Eingang
Tabelle 11: Technische Daten SAI-AU M12 GW PB/BT 12I
Tabelle 12: SAI-AU M12 BT 16DI
Tabelle 13: Bluetooth Adresseinstellung SAI
Tabelle 14: Kontaktbelegung des Spannungsversorgungs-Steckers
Tabelle 15: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Buchse
Tabelle 16: Steckbrückenfeld des SAI-AU M12 BT 16DI
Tabelle 17: Kontaktbelegung digitaler Eingang
Tabelle 18: Technische Daten SAI-AU M12 BT 16DI
Tabelle 19: SAI-AU M12 BT 16DI/8DO
Tabelle 20: Bluetooth SAI Adresseinstellung
Tabelle 21: Kontaktbelegung des Spannungsversorgungs-Steckers
Tabelle 22: Kontaktbelegung des Spannungsversorgungs-Steckers
Tabelle 23: Steckbrückenfeld des SAI-AU M12 BT 16DI/8DO
Tabelle 24: Kontaktbelegung digitaler Eingang
Tabelle 25: Technische Daten SAI-AU M12 BT 16DI/8DO
Tabelle 26: SAI-AU M12 BT 4AI2AO2DIO
Tabelle 27: Bluetooth Adresseinstellung SAI
Tabelle 28: Kontaktbelegung des Spannungsversorgungs-Steckers
Tabelle 29: Kontaktbelegung des Spannungsversorgungs-Buchse
Tabelle 30: Steckbrückenfeld des SAI-AU M12 BT 4AI2AO2DIO
Tabelle 31: Kontaktbelegung des analogen Eingangs
Tabelle 32: Kontaktbelegung des analogen Ausgangs
Tabelle 33: Kontaktbelegung digitale Eingänge
Tabelle 34: Technische Daten SAI-AU M12 BT 4AI2AO2DIO
Tabelle 35: Übersicht SAI-Parameter GW 12I
Tabelle 36: Übersicht SAI-Parameter 16DI
Tabelle 37: Übersicht SAI-Parameter 16DI/8DO
Tabelle 38: Übersicht SAI-Parameter 4AI2AO2DIO
Tabelle 39: Parameter DESINA
Tabelle 40: Umschaltung von Ein- und Ausgang
Tabelle 41: Verhalten bei Bus Störung
Tabelle 42: Verhalten bei Bus Störung
Tabelle 43: Konfiguration der analogen Eingänge
Tabelle 44: Konfiguration der analogen Ausgänge
Tabelle 45: LED-Anzeigen von PROFIBUS und Versorgungsspannungen
Tabelle 46: LED-Anzeige der digitalen Eingänge
Tabelle 47: Standard-Diagnose-Informationen
Tabelle 48: Hersteller-Diagnose-Informationen Byte 6 - 11
Tabelle 49: Hersteller-Diagnose-Informationen Byte 12 – 21
Tabelle 50: Hersteller-Diagnose-Informationen Byte 22 – 23
Tabelle 51: Hersteller-Diagnose-Informationen Byte 24 - 29
Tabelle 52: Modulspezifische Diagnose-Bytes
Tabelle 53: Diagnose-Funktionsblock
Tabelle 54: Diagnose-Information
Tabelle 55: Artikelübersicht Steckverbinder
Tabelle 56: Artikelübersicht Leitungen
Tabelle 57: Artikelübersicht Werkzeuge und Zubehör
Tabelle 58: Umrechnung von Hexadezimal in Dezimal
Tabelle 59: Konfiguration DESINA Funktion : 0x8C
Tabelle 60: Konfiguration Festlegung der digitalen Anschlußpunkte : 0xE0
1071640000/1.3/08.09
8
14
19
19
20
21
23
24
24
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29
29
29
30
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34
35
35
35
36
40
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42
43
43
43
44
44
44
48
58
58
58
59
60
60
60
60
61
61
64
65
67
69
70
71
72
74
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76
77
78
79
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82
83
Weidmüller t
87
Index
Tabelle 61:
88
Konfiguration der analogen Ausgänge
Weidmüller t
84
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Glossar
Abtastintervall
Das Abtastintervall legt fest, in welchem Zeitabstand ein
Analogeingang gewandelt wird. Das Abtastintervall für
den SAI-AU AI/AO/DI kann von 5 ms bis 250 ms eingestellt werden.
AC- oder DC-Antriebe
In einer SPS werden die externen Signale über digitale
oder analoge Eingänge oder Ausgänge ausgetauscht.
Diese werden über Adressen vom SPS-Programm aus
angesprochen. Die Adressen können kombiniert sein aus
Stationsadresse, Moduladresse und Anschlussadresse.
Es kommt auch vor, dass nur ein byte-weiser oder wordweiser Zugriff auf die Adressen erfolgt.
Wechsel- oder Gleichstrom-Motoren
AI
Siehe Analog Input
Analog Input
Analoger Eingang, Erfassen eines analogen Signals, als
Spannungssignal von 0 bis 10 V oder als Stromsignal von
0 bis 20 mA oder 4 bis 20 mA, Auflösung meistens 10
oder 12 Bit, Darstellung 16 Bit.
Analog Output
Analoger Ausgang, Stellgröße als analoges Signal,
Spannungssignal von 0 bis 10 V oder -10 V bis +10 V
oder als Stromsignal von 0 bis 20 mA oder 4 bis 20 mA,
Auflösung meistens 10 oder 12 Bit, Darstellung 16 Bit.
AO
Siehe Analog Output
Auflösung
Bit-Genauigkeit ist ein Maß für die Genauigkeit von digitalen Mess- oder Rechenoperationen. Eine Genauigkeit
von 8 Bit, also 1 Byte entspricht beispielsweise einer Genauigkeit von 1/(2^8) = 1/256 oder 0,390625%-Schritten.
Das ist insbesondere beim Wandeln von Analog-Signal
zum Digital-Wert wichtig, wenn ein Messwert eines Sensors (Temperatur, Druck oder ähnliches) digital weiterverarbeitet werden soll.
AUX IN
Spannungsversorgung 24 VDC Einspeisung
AUX OUT
Spannungsversorgung 24 VDC Weiterleitung
Baudrate
Die Baudrate beschreibt die Anzahl der Signalcodes
(Symbol), die pro Sekunde übertragen werden können.
Bus-/Power-Bereich
Der Bereich auf dem SAI, in dem der Feldbus und die
Versorgungsspannung angeschlossen werden.
Busabschluss
Installieren Sie am physikalischen Anfang und am physikalischen Ende, entsprechend der PROFIBUS-Norm jeweils einen Bus-Abschluss.
Bitmap-Datei
Aus Pixel aufgebaute Bilddatei oder Grafik, bei Schwarzweiß-Informationen entspricht jedes Bit einer Informationseinheit und kann somit einen Pixel codieren. Zur Darstellung im Hardwarekonfigurator werden Bitmap-Dateien
im DIB-Format mit 70 x 40 Pixel empfohlen.
Bus-/Power-Bereich
Ausgabenintervall
Der Bereich auf dem SAI, in dem der Feldbus und die
Versorgungsspannung angeschlossen werden.
Siehe Abtastintervall
Busabschluss
Ausgangsadressen
Jedes PROFIBUS-Segment muss am Anfang und am
Ende mit einem aktiven Busabschluss versehen werden.
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
89
Der Abschluss besteht aus einer Widerstandskombination. Er benötigt für die korrekte Funktion eine 5 Volt Versorgungsspannung, die jedes PROFIBUS Gerät üblicherweise bereitstellt.
liefert zusätzlich zum digitalen Eingangssignal DiagnoseInformationen.
Siehe auch http://www.desina.de
Diagnose-Telegramm
Bus-IN
PROFIBUS-Anschluss Modul-Einspeisung. Ist komplett
mit Bus-OUT verbunden.
Bus-OUT
PROFIBUS-Anschluss Bus-Weiterleitung. Ist komplett mit
Bus-IN verbunden.
Mit dem Diagnose-Telegramm wird der Zustand eines
PROFIBUS-DP Slaves angezeigt. Das DiagnoseTelegramm besteht aus Standard-DiagnoseInformationen (6 Bytes) und Hersteller-DiagnoseInformationen. Die Anzahl der Bytes der HerstellerDiagnose ist modulabhängig.
DO
DATA A
siehe Digital Output
Die Daten vom PROFIBUS werden über ein 2-adriges
geschirmtes twisted pair Kabel mit RS485-Physik (DifferenzsignalÜbertragung) übertragen. Die beiden Adern
werden als DATA A (grüne Ader) und DATA B (rote Ader)
bezeichnet.
DATA B
Die Daten vom PROFIBUS werden über ein 2-adriges
geschirmtes twisted pair Kabel mit RS485-Physik (DifferenzsignalÜbertragung) übertragen. Die beiden Adern
werden als DATA A (grüne Ader) und DATA B (rote Ader)
bezeichnet.
DP
siehe PROFIBUS-DP
Drehcodierschalter
Drehcodierschalter erlauben Einstellungen auf minimalem
Platz. Die Einstellungen sind üblicherweise dezimal oder
hexadezimal codiert.
E-/A-Bereich
Der Bereich auf dem SAI in dem die digitalen oder analogen Sensoren und Aktoren angeschlossen werden.
DESINA
Eingangsadressen
siehe Diagnoseeingang DESINA
Deutsches Institut für Normung
In einer SPS werden die externen Signale über digitale
oder analoge Eingänge oder Ausgänge ausgetauscht.
Diese werden über Adressen vom SPS-Programm aus
angesprochen. Die Adressen können kombiniert sein aus
Stationsadresse, Moduladresse und Anschlussadresse.
Es kommt auch vor, dass nur ein byte-weiser oder wordweiser Zugriff auf die Adressen erfolgt.
Diagnose-Daten
Einstellbereich
Die Diagnose-Daten werden in einem DiagnoseTelegramm übertragen. Sie werden unterschieden in
Standard-Diagnose-Informationen (6 Byte) und Hersteller-Diagnose-Informationen, die Länge ist herstellerabhängig.
Bereich auf dem SAI, in dem die Parametrierung auf der
Hardware durchgeführt wird, z.B. Moduladresse.
DI
siehe Digital Input
DIN
Diagnoseeingang DESINA
DESINA steht für DEzentralisierte und Standardisierte
INstAllationstechnik für Werkzeugmaschinen und Produktionssysteme. DESINA beschreibt die Standardisierung
der elektrischen, hydraulischen und pneumatischen Installation von automatisierten Werkzeugmaschinen und
Produktionssystemen. Der Diagnoseeingang DESINA
EMV
ElektroMagnetische Verträglichkeit bezeichnet die Störungsfreiheit elektrischer Geräte bezüglich ihrer Umgebung.
FE
siehe Funktionserde
FMS
Siehe PROFIBUS FMS
Feldgeräte
90
Weidmüller t
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
Als Feldgeräte wird die Gesamtheit der Geräte bezeichnet, die an einem Feldbus betrieben werden. Feldgeräte
können neben Ein- und Ausgangsmodulen (SAI’s) auch
Antriebe, Steuerungen, Mensch-Maschine-Interfaces und
andere sein.
Digital Data Communications for measurement and control –
Frequenzumrichter
Part 3: Data link service definition
Ein Frequenzumrichter generiert aus einem Wechselstrom mit bestimmter Frequenz eine veränderte Spannung in Höhe und Frequenz, er ermöglicht eine elektronische Drehzahlverstellung. Insbesondere für Drehstrommotoren sind Frequenzumrichter eine preisgünstige Art
der Ansteuerung.
Part 4: Data link protocol specification
Field bus for use in industrial control systems.
Part 1: Overview and guidance for the IEC 61158 series
Part 2: Physical layer specification and service definition
Funktionserde
Part 5: Application layer service definition
Part 6: Application layer protocol specification
Industrie-PC
Ein speziell an eine raue Fertigungsumgebung angepasster Standard-PC.
Die Funktionserde dient zur Ableitung von Ausgleichsund Störströmen, um EMV-Eigenschaften sicherzustellen.
Die Funktionserde ist nach VDE 0100 nicht gleich der
Schutzerde und darf auch nicht als Schutzerde verwendet
werden.
J1
GSD-Datei
Spezielle Kodierung für M12 Stecker oder Buchsen zur
Unterscheidung und Unverwechselbarkeit. Die Kodierung
A wird für die Spannungsversorgung und die Ein- und
Ausgänge eines SAI’s verwendet. Der Feldbus PROFIBUS hat die B-kodierte Version spezifiziert.
In einer GSD-Datei (Geräte-Stammdaten-Datei) werden
alle DPslavespezifischen
Eigenschaften beschrieben. Das Format der
GSD-Datei ist in der Norm IEC 61784-1:2002 Ed1 CP 3/1
definiert.
Hardware-Konfiguration
In einer Hardware-Konfiguration werden alle Geräte und
Parameter eines Steuerungssystems definiert.
Bezeichnung für Steckbrückenfeld zur Verbindung der
Versorgungsspannungen.
Kodierung A
Kodierung B
Spezielle Kodierung für M12 Stecker oder Buchsen zur
Unterscheidung und Unverwechselbarkeit. Die Kodierung
B wird für den Feldbus PROFIBUS-DP verwendet.
Konfiguration
Hardware-Konfigurator
Spezielle, meist herstellerspezifische Software zur Erstellung und dem Download einer Hardware-Konfiguration.
Hexadezimal-Code
Zahlencode, der die Informationen von 1 Digit, 4 Bit, entsprechend von 0 bis 15 mit den Zahlen von 0 bis 9 und
zusätzlich mit den Ziffern A bis F darstellt.
Siehe Hardware-Konfiguration
Konfigurationsmenü
Werden zur Eingabe und Konfiguration der Hardware
eines Steuerungssystems benutzt.
Siehe auch Hardware-Konfiguration
IEC
high byte
International Electrotechnical Commission
Höherwertiges Byte eines aus 2 oder mehreren Bytes
bestehenden Ausdrucks, z.B. Software-Version.
ISO
International Standard Organization
Siehe low byte
LED
Ident Nummer
Identifikation eines PROFIBUS-DP Gerätes. Wird von der
PROFIBUS-Nutzer-Organisation (PNO) vergeben.
IEC 61158
1071640000/1.3/08.09
Lichtemittierende Diode - wird zur Anzeige von Signalzuständen der digitalen Ein- und Ausgänge sowie der Zustände der Spannungsversorgung und des Feldbusses
verwendet.
Weidmüller t
91
LED BF
M12
rot/grüne LED zur PROFIBUS Statusanzeige
grün ON = Slave im Datenaustausch
Metrisches Gewinde mit einem Gewindenenndurchmesser von 12 mm
grün blinkend = Übergang nach dem Einschalten des SAI
M12-Buchse
rot = Fehler, Datenaustausch findet nicht statt
Eine Buchse ist eine mit Kontakten versehene Vertiefung
zur Herstellung einer elektrischen Steckverbindung.
Buchsen gelten als weiblich. Das männliche Gegenstück
zur Buchse ist der Stecker. Als eine Spezialform der elektrischen Buchse kann man auch die Steckdose bezeichnen.
LED UI1
rot/grüne LED zur Statusanzeige Versorgungsspannung
U1
grün ON = UI1 > 18 V DC
grün OFF = UI1 < 18 V DC
rot ON = UI1 < 18 V DC
rot OFF = UI1 > 18 V DC
LED UI2
M8
Metrisches Gewinde mit einem Gewindenenndurchmesser von 8 mm.
Parameter
rot/grüne LED zur Statusanzeige Versorgungsspannung
U2
Funktion wie LED U1
LED UI
rot/grüne LED zur Statusanzeige Versorgungsspannung
UQ1
Funktion wie LED U1
Parameter beschreiben technische Eigenschaften technischer Geräte. Parameter sind bei den Weidmüller SAIs
unter anderem die Aktivierung des Diagnose-Einganges
DESINA, die Auswahl der Anschlusspunkte als Eingang
oder Ausgang und die Festlegung der analogen Messbereiche als Strom oder Spannungs- Eingang.
Parametrierung
LED UL
Ist die Übergabe der Parameter mit einem Parametrierwerkzeug oder einem Programmierwerkzeug.
Zwei blaue zur Anzeige der Modulversorgung, sie dienen
gleichzeitig der Adressraumbeleuchtung
PE
siehe Schutzerde
LED UQ1
rot/grüne LED zur Statusanzeige Versorgungsspannung
UQ1
Funktion wie LED U1
LED UQ2
rot/grüne LED zur Statusanzeige Versorgungsspannung
UQ2
Funktion wie LED U1
LED UQ3
rot/grüne LED zur Statusanzeige Versorgungsspannung
UQ3
Funktion wie LED U1
low byte
Niederwertiges Byte eines aus 2 oder mehreren Bytes
bestehenden Ausdrucks, z.B. Software-Version.
Siehe high byte
92
Weidmüller t
Peripheriegeräte
Sind Geräte, die sich außerhalb einer Zentraleinheit befinden, bei Feldbussen sind dieses auch alle Geräte im
Feldbus.
Plug and play
Auch Plug 'n' Play oder Plug & Play beschreibt die Eigenschaft von neuen Geräten, meist Peripheriegeräten, anzuschließen ohne Programme zu installieren und sofort
lauffähig zu sein.
Polling
Kommt aus dem englischen „to poll“ abfragen. Es ist der
Sendeaufruf, eine Betriebsart von Feldgeräten in Feldbussystemen.
PROFIBUS
(PROcess FIeld BUS) ist Teil der internationalen Standards IEC 61158 und IEC 61784. Physikalisch ist der
PROFIBUS ein elektrisches Netz auf Basis einer ge-
1071640000/1.3/08.09
Handbuch Bluetooth SAI
schirmten Zweidrahtleitung oder ein optisches Netz auf
Basis eines Lichtwellenleiters (LWL).
PROFIBUS-DP
ist eine spezielle Anwendung für die Fabrikautomatisierung. DP = Dezentrale Peripherie
PROFIBUS-DP-Adresse
Mit der PROFIBUS-Adresse legen Sie fest, unter welcher
Adresse Ihr SAI-Verteiler am PROFIBUS-DP angesprochen wird.
PROFIBUS-FMS
ist für den universellen, objektorientierten, zyklischen und
azyklischen Datenaustausch mit mittlerer Geschwindigkeit definiert. FMS ist besonders geeignet für den Datenaustausch zwischen intelligenten Teilnehmern wie PC
und SPS. Als Spezialvariante existieren PROFIBUS-DP
und PROFIBUSPA.
FMS = Fieldbus Message Specification
PROFIBUS-Master
PROFIBUS-DP unterscheidet zwischen Klasse 1 und
Klasse 2 Master. Der Klasse 2 Master wird für die Parametrierung des PROFIBUS-Slave per Software, hauptsächlich für die Einstellung der PROFIBUS-Adresse verwendet. Der Klasse 1 Master versorgt den PROFIBUSSlave mit den Konfigurationsdaten und Parameterdaten,
und tauscht mit ihm die Daten aus.
PROFIBUS-Nutzerorganisation
In der PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. (PNO) haben
sich mehr als 260 Hersteller und Anwender des standardisierten Kommunikationssystems PROFIBUS zusammengefunden, um gemeinsam die technische Weiterentwicklung sowie die internationale Durchsetzung der
Technologie zu fördern. Die PROFIBUSNutzerorganisation ist ein eingetragener Verein. Eine
Mitgliedschaft ist für alle Unternehmen und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland möglich.
PROFIBUS-PA
wird zur Steuerung von Feldgeräten durch ein Prozessleitsystem in der Prozess- und Verfahrenstechnik eingesetzt. Diese Variante des PROFIBUS wird im explosionsgefährdeten Bereich eingesetzt (Ex-Zone 0 & 1). Es fließt
nur ein schwacher Strom, so dass auch im Störfall keine
Funken überschlagen, es wird eine langsame Datenübertragungsrate benutzt.
PA= Prozess-Automation
PROFIBUS-Richtlinie
Technische Richtlinien sichern die herstellerübergreifende Kompatibilität für die Realisierung der PROFIBUSTechnik. Um die Bedeutung als faktischen Standard zu
unterstreichen, wird die Technische Richtlinie von der
PROFIBUS-Nutzerorganisation (PNO) zentral herausgegeben und verteilt. Es existieren diverse PROFIBUSRichtlinien z.B.: “Optische Übertragungstechnik für PROFIBUS“.
PROFIBUS-Slave
PROFIBUS-Slaves tauschen mit einem PROFIBUSMaster zyklisch Daten aus. Darüber hinaus werden azyklisch die Parametrierung, die Konfiguration sowie im Fehlerfall Diagnosedaten übertragen. Typische PROFIBUSSlaves sind Anschlussklemmen, Repeater, Gateways,
Kommunikationsklemmen, Ventilblöcke und anderes.
Repeater
Um ein PROFIBUS-Netzwerk mit mehr als 32 Teilnehmern oder einer größeren Netzausdehnung zu verwirklichen, werden Repeater verwendet. Der Repeater beschreibt den Beginn eines neuen Segmentes, in dem die
maximale Anzahl der Teilnehmer oder die maximale Ausdehnung verwendet werden darf.
RS-485
Die RS-485-Schnittstelle arbeitet mit +5V (High) und 0V
(Low) als eine so genannte differenzielle Spannungsschnittstelle, bei der auf einer Ader das echte Signal und
auf der anderen Ader das invertierte (oder negative) Signal übertragen wird. Da Störungen sich auf beide Signale
gleich auswirken, bleibt die Differenz beider Signale (nahezu) gleich und kann zur Auswertung genutzt werden.
Eine RS-485 Verbindung stellt eine serielle Datenübertragung dar, d.h. die Bits werden nacheinander auf einer
Leitung übertragen.
SAI
Das Kürzel SAI steht für Sensor-Aktor-Interface (engl.:
sensor-actuator-interface). Es ist ein Verteiler bzw.
Sammler von Signalleitungen in kompakter Bauform.
SAI-Verteiler
siehe SAI
Schirmung
Die Schirmung ist notwendig, um Leitungen vor Störeinstrahlungen zu schützen.
Schutzerde
1071640000/1.3/08.09
Weidmüller t
93
In elektrischen Anlagen und Kabelleitungen wird häufig
ein Schutzleiter verwendet. Dieser wird auch Schutzleitung, Schutzerde, Erde, Erdung oder PE (von englisch
protection earth) genannt.
Der Spannungsbereich der Versorgungsspannung 24
VDC geht von 18 VDC bis 30 VDC.
Aufgabe des Schutzleiters in elektrischen Systemen ist
der Schutz von Menschen und Tieren vor gefährlicher
Berührungsspannung und der Schutz des Systems vor
Schäden. Der Schutzleiter wird so angebracht, dass eine
elektrische Verbindung zwischen den äußeren metallischen Gehäusen von elektrischen Betriebsmitteln (z.B.
Lampen, Kühlschränken, Motoren) und dem Erdreich
besteht.
Zur Versorgung mit Energie benötigt ein elektrischer
Verbraucher eine Spannungsversorgung. In der Steuerungstechnik wird eine Spannungsversorgung von 24
VDC verwendet.
Wenn in einem Fehlerfall die elektrische Versorgungsspannung an die außen liegenden Teile eines elektrischen Betriebsmittels gerät, soll durch den über den
Schutzleiter geführten Kurzschluss dafür gesorgt sein,
dass die Spannung zwischen dem Gehäuse des jeweiligen elektrischen Betriebsmittels und dem Erdreich, zu
dem Menschen und Tiere in der Regel unmittelbaren
Kontakt haben, auf einen ungefährlichen Wert reduziert
wird.
Gleichzeitig wird durch den entstehenden hohen Kurzschlussstrom die elektrische Sicherung zur Auslösung
gebracht. Damit wird das elektrische Betriebsmittel, an
dem der Fehlerfall vorliegt, sehr schnell von der elektrischen Versorgungsspannung abgetrennt.
Nach deutschen Vorschriften muss der Schutzleiter mit
der Farbkombination grün/gelb gekennzeichnet sein.
Segment
Das PROFIBUS Netzwerk besteht aus einem oder mehreren Segmenten. Die maximale Ausdehnung eines
Segmentes ist abhängig von der verwendeten Baudrate.
In jedem Segment können bis zu 32 PROFIBUS Teilnehmer angeschlossen werden.
Simatic® Step7
STEP 7 ist die aktuelle Programmiersoftware der Simatic
S7 SPS-Familie der Firma Siemens eine Familie von
Steuerungen für SPS-basierte Automatisierungssysteme.
STEP 7 beherrscht in der Basisversion die nach IEC
61131-3 genormten Programmiersprachen:
• FUP - Funktionsplan
• KOP - Kontaktplan
• AWL - Anweisungsliste
Slave
Siehe PROFIBUS Slave
Spannungsbereich
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Spannungsversorgung
siehe Spannungsbereich
SPS
SPS steht für Speicher Programmierbare Steuerung.
Steckbrücke
Steckbrücken oder Jumper dienen zur Konfiguration einer
elektronischen Baugruppe oder zur Einstellung von Betriebsparametern, die selten oder nur einmalig bei der
Inbetriebnahme vorgenommen werden.
Ein Jumper besteht normalerweise aus einer kleinen Metallplatte und einem Gehäuse aus Plastik. Er wird auf 2 so
genannte Pins gesteckt, wodurch über die Metallplatte ein
elektrischer Kontakt hergestellt wird. Dadurch wird in der
Regel eine Funktion des Hardware-Teils aktiviert, deaktiviert oder konfiguriert.
Steckverbinder
Mit einem Steckverbinder werden elektrische Leistungsoder elektrische Signal-Übertrager verbunden. In den
Normen werden einerseits die Form und die Kontaktbelegung der Stecker und der Gegenstecker sowie andererseits die elektrischen Signale, die übertragen werden,
beschrieben.
Temperaturkoeffizient
Der Temperaturkoeffizient ist die relative Änderung einer
physikalischen Größe bei einer Temperaturänderung von
1 K (Kelvin).
Torx-Schraubendreher
Torx ist eine Weiterentwicklung von Kreuzschlitzschraube
und Innensechskant (Inbus) als Werkzeugaufnahme, z.B.
in Senkkopfschrauben.
Das Profil ähnelt einem sechszackigen Stern mit abgerundeten Spitzen und Ecken, also einer Wellenform. Erfinder und Patentinhaber war die Firma Camcar, die zum
Textron Konzern gehört. Das Torx-Patent ist in der Zwischenzeit ausgelaufen, der Schlüsselangriff hat als
Sechsrund Eingang in die internationale Normung gefunden.
T-Stück
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Handbuch Bluetooth SAI
Ein T-Stück wird für die unterbrechungsfreie Weiterleitung
der Versorgungsspannung und des Feldbusses angeboten.
T-Stücke werden direkt an den Nutzer angeschlossen,
und über Stecker und Buchse in die Versorgungsspannung oder den Feldbus eingebunden.
Übertragungsrate
siehe Baudrate
Versorgungsspannung
Spannung mit der ein Gerät versorgt wird. In der Automatisierungstechnik wird üblicherweise mit einer Gleichspannung im Bereich von 18 bis 24 VDC versorgt.
X1
Drehschalter für die Einstellung der CAN-Adresse, hexadezimales Format low byte von 01H bis 0FH.
X10
Drehschalter für die Einstellung der CAN Adresse, hexadezimales Format high byte von 10H bis F0H.
Y-Steckverbinder
Y-Steckverbinder teilen 2 auf einem M12-Steckverbinder
befindlichen digitale Signale, Eingänge oder Ausgänge,
auf 2 digitale Signale auf.
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Weidmüller ist der führende Hersteller von Komponenten
der elektrischen Verbindungstechnik für die Daten- und
Energieübertragung.
Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt
kundenorientierte Lösungen, die das gesamte WeidmüllerProduktportfolio umfassen. Als OEM-Anbieter setzt das
Unternehmen dabei weltweit Standards in der elektrischen
Anschluss- und Verbindungstechnik.
Zum Weidmüller-Produktportfolio zählen Reihenklemmen,
Steck- und Leiterplattenverbinder, geschützte Baugruppen, Industrial Ethernet Komponenten sowie Relaiskoppler bis hin zu Stromversorgungs- und Überspannungsschutz-Modulen in allen Anschlussarten. Material zur
Elektroinstallation und Betriebsmittelkennzeichnung, E/ABasiskomponenten und Werkzeuge runden das Programm ab. Ihren Haupteinsatz finden WeidmüllerProdukte im Schaltschrank und in der Feldverdrahtung.
Darüber hinaus erhöhen umfassende Serviceleistungen
den Kundennutzen.
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