manuals 548284-a-ausgabedatum
INDUSTRIEWASCHMASCHINEN
HOCHTOURIGE PROFI-WASCHMASCHINEN MIT SCHLEUDERVORGANG
7 kg
8 kg
11 kg
14 kg
18 kg
24 kg
PROGRAMMIER-URHANDBUCH XCONTROL
548284 A
Ausgabedatum: 1.2.2012
AUSWAHL DES MASCHINENTYPS:
Kapazität der
Trockenwäsche
füllung
Industriehochtourige
Waschmaschinen
mit
Schleudervorgang
Auswahl
„Maschinentyp“
7 kg / 15 lb
=>
FX65
8 kg / 18 lb
=>
FX80
11 kg / 25 lb
=>
FX105
14 kg / 30 lb
=>
FX135
18 kg / 40 lb
=>
FX180
24 kg / 55 lb
=>
FX240
INHALT
1. INHALT
1.
2.
INHALT ...................................................................................................................... 3
WARNUNGEN UND SYMBOLE ................................................................................ 5
2.1.
2.2.
WARNUNGEN........................................................................................................................................5
VERWENDETE SYMBOLE.....................................................................................................................6
3.
GRUNDBESCHREIBUNG DES STEUERSYSTEMS................................................. 8
3.1.
3.2.
3.3.
3.3.1.
3.3.2.
3.4.
3.5.
3.6.
ALLGEMEIN ............................................................................................................................................8
SPEZIFIKATION......................................................................................................................................9
EINGABE UND ÄNDERUNG DER WERTE MITTELS XCONTROL-TASTATUR...............................10
EINGABE ZAHLENWERT .................................................................................................................10
EINGABE LOGISCHER WERT UND AUSWAHL AUS DER LISTE .................................................10
ÜBERGANG IN DEN MODUS EINSTELLUNG ....................................................................................11
ERSTELLUNG EINES WASCHPROGRAMMES..................................................................................13
PROGRAMMIEREN VON FUNKTIONEN.............................................................................................15
4.
INITIALISIERUNG DER WM.................................................................................... 20
4.1.
4.2.
4.3.
4.4.
4.4.1.
4.4.2.
INITIALISIERUNGSMENÜ ....................................................................................................................20
KONFIGURATIONSMENÜ....................................................................................................................26
MENÜ ERWEITERUNG ........................................................................................................................31
MENÜ PREISE ......................................................................................................................................35
AUSWAHL ZAHLUNGSMODUS .......................................................................................................37
AUSWAHL DER ZUSATZFUNKTIONEN ..........................................................................................37
5.
PROGRAMMIEREN ................................................................................................. 39
5.1.
5.2.
5.3.
5.4.
5.5.
5.6.
ALLGEMEIN ..........................................................................................................................................39
SCHRITT : PROGRAMM-MENÜ........................................................................................................39
SCHRITT : PROGRAMMFUNKTIONEN............................................................................................40
SCHRITT : FUNKTION DER SCHRITTE IM PROGRAMM ...............................................................42
SCHRITT : PROGRAMMIEREN WASCHZYKLUS ............................................................................43
SCHRITT : EINSTELLUNG ABLAßZYKLUS......................................................................................52
6.
BETRIEBSMENÜ ..................................................................................................... 55
6.1.
6.2.
6.3.
6.4.
6.5.
6.6.
6.7.
6.8.
6.9.
6.10.
6.11.
6.12.
6.13.
6.14.
6.15.
6.16.
6.17.
6.18.
6.19.
START ...................................................................................................................................................55
EINSCHALTEN DER EINSPEISUNG ...................................................................................................55
HINEINLEGEN DER WÄSCHE IN DIE WASCHMASCHINE................................................................55
WASCHMITTELAUFFÜLLEN IN DEN FÜLLBEHÄLTER .....................................................................55
START WASCHPROGRAMM...............................................................................................................55
AUSWAHL NEUES PROGRAMM NACH START DES URPROGRAMMES .......................................56
AKTIVES PROGRAMM .........................................................................................................................56
PROGRAMMBESCHLEUNIGUNG .......................................................................................................56
WASCHZEIT..........................................................................................................................................57
PROGRAMMENDE............................................................................................................................57
PROZESS WASSEREINLASS ..........................................................................................................57
AUFWÄRMUNG.................................................................................................................................58
ABKÜHLEN........................................................................................................................................58
DUSCHE ............................................................................................................................................58
UNGLEICHMÄßIGE AUSWUCHTUNG.............................................................................................58
PAUSE ...............................................................................................................................................58
WARTEN............................................................................................................................................58
WIE MAN BEI FEHLERMELDUNGEN VORGEHT ...........................................................................59
WIE MAN BEI AUSFALL DER SPEISUNG VORGEHT ....................................................................60
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
3
6.20.
TASTE INFO UND SERVICEINFO ................................................................................................... 60
6.20.1.
INFO-TASTE .................................................................................................................................. 60
6.20.2.
SERVICE INFO .............................................................................................................................. 60
6.20.3.
PROGRAMM- ODER MÜNZGERÄTZÄHLER ............................................................................... 60
6.21.
DOSIEREINRICHTUNGEN DER FLÜSSIGEN WASCHMITTEL ..................................................... 60
7.
VORPROGRAMMIERTE PROGRAMME .................................................................61
7.1. LEGENDE ............................................................................................................................................. 61
7.2. WASCHPROGRAMME ......................................................................................................................... 62
 WASCHPROGRAMM 1: HEIßWÄSCHE INTENSIV 90°C......................................................................... 62
 WASCHPROGRAMM 2: WARMWÄSCHE INTENSIV 60°C ...................................................................... 62
 WASCHPROGRAMM 3: FARBWÄSCHE INTENSIV 40°C ....................................................................... 63
 WASCHPROGRAMM 4: HELLWÄSCHE INTENSIV - 30°C...................................................................... 63
 WASCHPROGRAMM 5: WOLLE - 15°C..................................................................................................... 64
 WASCHPROGRAMM 6: HEIßE WÄSCHE - 90°C...................................................................................... 64
 WASCHPROGRAMM 7: WARME WÄSCHE - 60°C................................................................................... 65
 WASCHPROGRAMM 8: BUNTE WÄSCHE - 40°C .................................................................................... 65
 WASCHPROGRAMM 9: HELLWÄSCHE - 30°C ....................................................................................... 66
 WASCHPROGRAMM 10: ECO HEISSWASCHVORGANG - 90°C............................................................ 66
 WASCHPROGRAMM 11: ECO WARMWASCHVORGANG - 60°C ........................................................... 67
 WASCHPROGRAMM 12: ECO BUNTE WÄSCHE - 40°C ......................................................................... 67
 WASCHPROGRAMM 13: ECO HELLE WÄSCHE - 30°C .......................................................................... 68
 WASCHPROGRAMM 14: SCHLEUDERN – NIEDRIGE DREHZAHL........................................................ 68
 WASCHPROGRAMM 15: SCHLEUDERN – HOHE DREHZAHL.............................................................. 68
8.
FEHLERBESEITIGUNG ...........................................................................................69
8.1.
8.2.
8.3.
8.4.
8.5.
8.6.
8.7.
8.8.
8.9.
ANZEIGE DER MELDUNGEN .............................................................................................................. 69
FEHLERMELDUNGEN ......................................................................................................................... 69
WIE MAN IM FALL VON FEHLERMELDUNGEN VORGEHT .............................................................. 70
ÜBERBLICK .......................................................................................................................................... 72
SERVICEMENÜ .................................................................................................................................... 74
DIAGNOSTIKPROGRAMM................................................................................................................... 78
PROBLEM-KONTROLLISTE ................................................................................................................ 81
FEHLER DER EXTERNEN KOMMUNIKATION ................................................................................... 82
ERLÄUTERUNGEN ZU FEHLERMELDUNGEN .................................................................................. 82
9.
INFORMATION ZU SERVICE ..................................................................................96
9.1.
9.2.
9.3.
9.4.
9.5.
WARTUNG ............................................................................................................................................ 96
INFORMATION ZU SERVICE............................................................................................................... 96
PROGRAMMATORPLATINEN ............................................................................................................. 97
ANWEISUNGEN ZUM AUSTAUSCH VON PROGRAMMATORPLATINEN....................................... 97
HINWEISE FÜR DIE INSTALLATION EINER NEUEN SOFTWARE ................................................... 98
10.
11.
SPEZIFIKATION IHRER WASCHMASCHINE .........................................................99
MÜNZGERÄT .........................................................................................................100
4
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
2. WARNUNGEN UND SYMBOLE
2.1. WARNUNGEN
VOR DEM START DER WASCHMASCHINE, DURCH EINEN ELEKTRONISCHEN PROGRAM-MATOR
GESTEUERT, BITTE, AUFMERKSAM DIESES HANDBUCH DURCHZULESEN. FALLS DIE WM NICHT
ORDNUNGSGEMÄß VERWENDET WIRD, KANN ES ZUR ERNSTHAFTEN VERLETZUNG,ODER
BESCHÄDIGUNG DES WM-STEUERSYSTEMS KOMMEN. FALLS SIE HINWEISE, IN DIESEM
HANDBUCH BEINHALTET, NICHT EINHALTEN, WIRD DIE WM NICHT RICHTIG FUNKTIONIEREN, UND
ES KANN ZU EINER VERLETZUNG,ODER BESCHÄDIGUNG DER WM UND/ODER WÄSCHE KOMMEN.
–Diese Handbuchversion ist eine Übersetzung der englischen Originalversion. Ohne Originalversion sind
diese Anweisungen unvollständig. Vor der Maschinenaufstellung, -inbetriebnahme und –wartung
sorgfältig komplette Anweisungen lesen, d.h. dieses „Programmier-Urhandbuch“ und „Urhandbuch für
Aufstellung, Wartung und Bedienung der Maschine“. Diese Anweisungen, bitte, einhalten und für weitere
zukünftige Anwendung immer griffbereit halten.
–Die Maschine muss im Einklang mit dem „Urhandbuch für Aufstellung, Wartung und Bedienung der
Maschine“ aufgestellt und verwendet werden. Vor dem ersten Maschinenstart muss die Maschine durch
einen qualifizierten Fachmann überprüft und eingestellt werden.
–Auf die Stromzuleitung dürfen keine Industrieeinflüsse wirken. Die Nennspannung mit, sowie ohne
Belastung muß in einem Bereich von +/-10%, mit einer Dauerabweichung der Frequenz von 1%, oder mit
einer kurzzeitigen Abweichung von 2% der gegebenen Frequenz arbeiten. Wird die Maschine an falsche
Spannung angeschlossen oder falls sie bei falscher Spannung gestartet wird, kann das eine
Programmatorbeschädigung zur Folge haben.
–Die WM einer hohen Feuchtigkeit, sowie extrem hohen oder niedrigen Temperaturen nicht aussetzen.
–Niemals in das WM-Steuersystem eingreifen.
HINWEISE IN DIESEM HANDBUCH BESCHREIBEN NICHT ALLE GEFÄHRLICHEN SITUATIONEN.
ES LIEGT AN DEM ANWENDER. DAS ER DIE WM AUF ENTSPRECHENDE ART BETREIBT.
Der Hersteller behält sich das Recht auf Änderung der Spezifikation, in diesem Handbuch angeführt, ohne
vorherigen Hinweis vor. Alle hier angeführten Angaben sind lediglich informativ, und müssen als allgemein
gültige Angaben betrachtet werden. Es können nicht alle konkreten Angaben über diese Anlage gemacht
werden.
HINWEIS!!!
JEDE LEITERPLATTE HAT IHRE SERIEN-NR UND PLATTEN-CODE (SIEHE ABB. 9.3.).
DIESE ANGABEN UND SERIEN-NR, SOWIE WM-MODELL-NR. MÜSSEN IMMER IN DER
KORRESPON-DENZ UND BEI RÜCKFRAGEN, AN DEN FACHHÄNDLER ODER HERSTELLER
ANGEGEBEN WERDEN.
ANMERKUNG!!!
DER PROGRAMMATOR VERWENDET DIE CODES “MASCHINENTYP” FÜR DIE AUSWAHL
VERSCHIEDENER PROGRAMMIERBARER MASCHINENAUSFÜHRUNGEN.
MODELLNUMMER AN DER MASCHINE GIBT NICHT DEN “MASCHINENTYP” AN, SONDERN SIE
MUß EINE VERKNÜPFUNG MIT DER BESCHREIBUNG DES “MASCHINENTYPS” VORSTELLEN.
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
5
2.2. VERWENDETE SYMBOLE
 DRUCKTASTEN
verborgene Navigationstaste RECHTS
verborgene Navigationstaste LINKS
START
(Programmbeschleunigung für OPL)
AUSWAHLBESTÄTIGUNG (ENTER)
AUSWAHL AUFHEBEN
NAVIGATION NACH OBEN
NAVIGATION NACH UNTEN
AUSWAHL ZUSATZFUNKTIONEN
INFO
OPL: Programminfo für Maschine mit
Münzgerät: Bedienanleitung für die
Waschmaschine
6
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
7
3. GRUNDBESCHREIBUNG DES STEUERSYSTEMS
3.1. ALLGEMEIN
 DAS STEUERSYSTEM BIETET AN:






99 im Detail programmierbare Programme (incl. 20 vorprogrammierte Programme)
Regulierung der Außenpumpen oder flüssiger Waschmittel
Zerlegung der Wäsche so, damit ein gleichmäßiges Auswuchten gewährleistet ist
Automatischer Ausgleich der Temperatur während des Einlaßvorganges
Einstellung von Möglichkeiten und Konfigurationen
Einstellung von zahlreichen Sprachen
 BEIM BETRIEB WERDEN FOLGENDE ANGABEN DARGESTELLT:






ausgewähltes Programm
aktiver Waschschritt
Restzeit im Rahmen des Programms
Anzeiger Waschzyklusverlauf
Anzeige Wartung auf Erwärmung (falls ausgewählt)
Diagnostikmeldungen
 BETRIEBSANGEBOT





das Programm kann manuell verkürzt, verlängert, gestoppt werden
es kann Pause programmiert werden
Direktsteuerung der ausgewählten Bauteile (Wasserventils usw.)
Programmübersicht
Service-Infos
 HARDWARE UND SOFTWARE DES WASCHMASCHINENPROGRAMMATORS
leichte Steuerung mit Hilfe einer verständlicher Tastatur
Hardware beinhaltet 2 Elektronikplatten
Programmator mit grafischem LCD-Display
Die Steuersoftware der Waschmaschine ist in einem internen Programmatorspeicher gespeichert
und kann einfach korrigiert werden (USB Flash Disk).
 Waschprogramme sind im EEPROM-Speicher hinterlegt (der von der Einspeisung unabhängiger
Speicher)
 Direktsteuerung der Waschmittelpumpen




8
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
3.2. SPEZIFIKATION
 DAS PROGRAMM-MENÜ IST BESTIMMT FÜR:







Erstellung eines konkreten Namens des Waschprogramms
Schrittweise Erstellung und Implementierung eines neuen Waschprogrammes
Korrigierung der Waschprogramme schrittweise
Eingabe und Löschen von Schritten in Waschprogrammen
Kopieren eines Waschprogramms
Löschen eines Waschprogramms
Prüfung von Waschprogrammen mittels Funktion „Blättern"
 DAS KONFIGURATIONSMENÜ IST BESTIMMT FÜR:
 die Auswahl des WM-Typs
 Einführung von Standardwerten, durch den Hersteller für Konfigurations- und Initialisierungsmenü
eingestellt
 der Display-Helligkeit
 Auswahl der WM-Speisespannung
 Eingabe von Parameter des Frequenzwandlers
 Löschen aller programmierter Waschprogramme aus dem EEPROM-Speicher
 Eingabe standardisierter Waschprogramme
 Auswahl der Eingangsanzahl für Wasserzuleitung in die WM
 Auswahl eines zweiten Ablaßventils – System für Wasserrecycling
 Auswahl, ob an die Waschmaschine Fremdpumpen der flüssigen Waschmittel angeschlossen
werden
 Auswahl, ob die Temperatur in Celsius- oder Fahrenheitgraden angezeigt wird
 Volle Anwärmung
 Nasse Reinigung (sehr niedriges programmierbares Wasserniveau)
 Auswahl Mindestniveau der Anfangszufuhr von flüssigen Waschmitteln
 DAS INITIALISIERUNGSMENÜ IST BESTIMMT FÜR:














die Auswahl der angezeigten Sprache
Auswahl des Wertes einer erforderlichen Instandhaltung
Auswahl eines Zeitintervalls für den Summer
Auswahl der Funktion Beschleunigung
Auswahl der Funktion Warten auf Aufwärmung
Auswahl Funktion Manuelle Bedienung
Auswahl Funktion Temperaturausgleich
das Programmieren von Standardzeiten der Motorein- und abschaltung beim Reversieren
Auswahl der Funktion Automatisches Abkühlen
das Programmieren der Aufwärmungstemperatur (Zuleitung Warmwasser)
das Programmieren des Schutzwertes für Temperaturüberschreitung
Programmierung des Wertes Maximale Erwärmungszeit
Programmierung der maximalen Einlasszeit
Prüfung des Registers Fehlermeldungen und Statistik-Liste
 DAS SERVICEMENÜ IST BESTIMMT FÜR:





Prüfung des Registers Fehlermeldungen und Statistik-Liste
die Aktivierung der Frequenzwandlerspeisung
die Funktionskontrolle der elektrischen Eingangssignale
Reset des Zykluszählers
den Start des Diagnostik-Programmes
 MENÜ ERWEITERUNG IST BESTIMMT FÜR:
 die Auswahl spezieller Funktionen
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
9

Zahlungsmenü bestimmt für:






Auswahl Zahlungsmodus
Einstellung Münzenwert und Währung
Einstellung Programmpreise (incl. Sonderpreise)
Programm sperren
Wählbare Funktionen
Anzeigetyp der Programminfos
3.3. EINGABE UND ÄNDERUNG DER WERTE MITTELS XCONTROLTASTATUR
3.3.1. EINGABE ZAHLENWERT
Mittels Navigationstasten LINKS, RECHTS die zu eingebende (ändernde) Position auswählen und mittels
Taste AUSWAHL FUNKTION den gewünschten Wert eingeben. Bestätigung des Eingabewertes durch
Drücken der Taste AUSWAHLBESTÄTIGUNG vornehmen.
BEISPIEL: Eingabe der Ziffer 321:
1. mit Taste LINKS den Kursor auf die Position der Einheit schieben
2. mit Taste AUSWAHL FUNKTION auf der Position Einheit die Ziffer 1 einstellen
3. mit Taste RECHTS den Kursor auf Position Zehner schieben
4. mit Taste AUSWAHL FUNKTION auf der Position Zehner die Ziffer 2 einstellen
5. mit Taste RECHTS den Kursor auf Position Hundert schieben
6. mit Taste AUSWAHL FUNKTION auf der Position Hundert die Ziffer 3 einstellen
7. mit Taste AUSWAHLBESTÄTIGUNG die Werteeingabe beenden
3.3.2. EINGABE LOGISCHER WERT UND AUSWAHL AUS DER LISTE
Für die Eingabe (Änderung) des logischen Wertes oder für Auswahl einer Position aus der Liste werden
verborgene Navigationstasten LINKS, RECHTS verwendet. Bestätigung des Eingabewertes durch Drücken
der Taste AUSWAHLBESTÄTIGUNG vornehmen.
10
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
3.4. ÜBERGANG IN DEN MODUS EINSTELLUNG
1. Auf der Tastatur gleichzeitig die Tasten LINKS und AUSWAHL FUNKTION drücken.
2. Taste LINKS freigeben und nach 1 sec. die Taste AUSWAHL FUNKTION freigeben.
3. In der Anzeige erscheinen Serviceinfos.
SERVICE INFO
4. Gleichzeitig die Tasten LINKS und RECHTS drücken.
5. In der Anzeige erscheint das Hauptmenü.
Wurde ein Kennwort aktiviert, müssen Sie zuerst das richtige Kennwort eingeben.
Programmiermodus
Kennwort
....
Wie man den Modus Einstellen verlassen kann
In der Anzeige wird das „Hauptmenü“ angezeigt:
Auf der Tastatur die Taste INFO drücken. Sie kehren in den Betriebsmodus zurück. In der Anzeige erscheint
die Programmübersicht.
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
11
15 Waschprogramme – 99 Schritte
Programm 1
Programm 2
Programm 3
Progr.-Name
Progr.-Name
Progr.-Name
Schritt 1
Schritt 1
Schritt 1
...
Programm 15
Progr.-Name
...
Schritt 1
Waschsequenz
Waschsequenz
Waschsequenz
Waschsequenz
Sequenz
Ablaß /
Schleudern
Sequenz
Ablaß /
Schleudern
Sequenz
Ablaß /
Schleudern
Sequenz
Ablaß /
Schleudern
Schritt 2
Schritt 2
...
Schritt 2
Waschsequenz
Waschsequenz
Waschsequenz
Sequenz
Ablaß /
Schleudern
Sequenz
Ablaß /
Schleudern
Sequenz
Ablaß /
Schleudern
Schritt 3
...
Schritt 3
Waschsequenz
Waschsequenz
Sequenz
Ablaß /
Schleudern
Sequenz
Ablaß /
Schleudern
...
Schritt 99
...
Schritt 99
Schritt 99
Schritt 99
Waschsequenz
Waschsequenz
Waschsequenz
Waschsequenz
Sequenz
Ablaß /
Schleudern
Sequenz
Ablaß /
Schleudern
Sequenz
Ablaß /
Schleudern
Sequenz
Ablaß /
Schleudern
Sequenz
Sequenz
Sequenz
Auflocker.
Auflocker.
Auflocker.
...
Sequenz
Auflocker.
Sequenz Waschen: Vorwäsche, Waschen, Abkühlen, Schweifen, Letztes Schweifen, Einweichen, Duschen,
Ohne Waschen
Sequenz Ablaß/Schleudern: Ablaß, Schleudern, Ohne Schleudern, Statischer Ablaß, Reversierablaß
12
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
3.5. ERSTELLUNG EINES WASCHPROGRAMMES
 das Waschprogramm wird nach einzelnen Schritten erstellt
 jeden Schritt bilden immer die Sequenz Waschen und Sequenz Ablaß/Schleudern
 PROGRAMIEREN DER SEQUENZ WASCHEN:
 zuerst den Typ der Waschsequenz auswählen.








VORWÄSCHE
WASCHEN
ABKÜHLEN
SCHWEIFEN
LETZTES SCHWEIFEN
EINWEICHEN
DUSCHEN
OHNE WASCHVORGANG
 Danach müssen sämtliche Funktionen im Rahmen der Waschsequenz programmiert werden.
Zur Verfügung stehen folgende Funktionen:
 Temperatur
 Wasserniveau
 Eingangsventils für Wasser
 Waschgeschwindigkeit
 Reversierungsintervalls
 Zuleitungen
 Sequenzdauer (Schrittlänge)
 Ablaßventil 1 - 2
 Signal für Pause
 Sie sehen, daß jeder dieser Schritte seine Standardeinstellung vom Hersteller hat.
Es ist sehr nützlich, da bei den meisten neu erstellten Programmen fast keine Änderungen
erforderlich sind.
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
13
 PROGRAMMIEREN DER ABLAß-SEQUENZ (Drain)
 Nach dem Programmieren der Waschsequenz muß die Sequenz Ablaß/Schleudern programmiert
werden.





Ablaß
Schleudern
ohne Ablaß
Statischer Ablaß
Reversierablaß
 Danach müssen sämtliche zusammenhängende Funktionen der Sequenz Ablaß/Schleudern
programmiert werden.
Zur Verfügung stehen diese Funktionen:
 Sequenzdauer (Schrittlänge)
 Geschwindigkeitt
 Ablaßventil 1 - 2
 Wie Sie sehen, man kann auch die Sequenz zwischen zwei weiteren Sequenzen weglassen, u.z. so,
daß man OHNE WASCHEN oder OHNE ABLAß programmiert.
Beispiel: Die Sequenz OHNE ABLAß kann zwischen der Wasch- und Abkühlsequenz programmiert werden.
!
WARNUNG!
EINZELNE SEQUENZEN SIND AUSFÜHRLICH IM KAPITEL 5 ERLÄUTERT.
 SEQUENZ AUFLOCKERN:
 der Waschzyklus endet immer mit der Sequenz Auflockern
 die Sequenz Auflockern dauert 30 s an. Danach endet das Programm, und die WM-Tür kann
geöffnet werden.
 Die Sequenz Auflockerung kann nicht übersprungen werden.
14
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
3.6. PROGRAMMIEREN VON FUNKTIONEN
 GRENZEN
Damit Sie absichern, daß die WM richtig funktionieren wird, müssen Werte im Rahmen bestimmter
Regeln programmiert werden.

Falls Sie einen Wert unter der minimalen oder über der maximalen Grenze programmieren, wird
dieser neuer Wert nicht akzeptiert, und der vorherige Wert bleibt gültig.

 PROGRAMMIEREN DER WASSERTEMPERATUR
Grenzen




Mindestwert: 1 °C
Maximalwert: 45°C für Vorwäsche und Einweichen, und 92°C für Waschsequenz
für das Schweifen, letztes Schweifen, und Dusche kann die Temperatur nicht programmiert werden.
 PROGRAMMIERUNG WASSEREINLASSVENTILS






die Eingangsventils werden in Abhängigkeit von der programmierten Temperatur verwendet
solange die Trommel mit Waser gefüllt wird, reguliert der Programmator die Wassertemperatur; Die
richtige Wassertemperatur wird durch Ein- und Abschalten der Eingangsventils mit Kalt- und
Warmwasser eingestellt
bei WM mit Oberfüllbehälter müssen Sie beachten, daß durch das Programmieren von Eingangsventils zugleich auch der Füllbehälter, der mit Waschmittel ergänzt werden muß, programmiert wird
falls Sie die Waschsequenz programmieren wünschen:
- mit Kaltwasser:
müssen lediglich Eingangsventils für Kaltwasser
- mit Warm oder Heißwasser:
müssen lediglich Eingangsventils für Kalt- und Heißwasser
programmiert werden
 WASCHMASCHINEN MIT OBEREM FÜLLBEHÄLTER MFR
Eingangsventils für Kaltwasser
Eingangsventil 1 entspricht
dem Vorwäsche-Vorratsbehälter
Eingangsventil 2 entspricht
dem Wäsche-Vorratsbehälter - Waschpulver
Eingangsventil 3 entspricht
dem Wäsche-Vorratsbehälter - flüssige Waschmittel
Eingangsventil 4 entspricht
dem Vorratsbehälter letztes Schweifen
Eingangsventil 7 ist ein direktes Eingangsventil und beschleunigt den Wasserfüllprozeß
Eingangsventils für Heißwasser
Eingangsventil 5 entspricht
Eingangsventil 6 entspricht
Eingangsventil 8 entspricht
dem Vorwäsche-Vorratsbehälter
dem Wäsche-Vorratsbehälter - Waschpulver
dem Wäsche-Vorratsbehälter - flüssige Waschmittel
Wie man Eingangsventils einstellt: BEISPIEL
 für Vorwäsche:
programierbare Temperatur:
Einlassventil 1 (kalt) und/oder 5 (warm)
und/oder 7 (kalt)
 für das Waschen:
programierbare Temperatur:
Einlassventil 2 (kalt) und/oer 6 (warm)
und/oder 7 (kalt)
 für Schweifen:
Eingangsventils 1+2+7 (Kaltwasser)
 für das letzte
Schweifen:
Einlassventil 4
und/oder 7 (kalt)
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
1 - 45°C
Vorwäsche-Vorratsbehälter
Direkteingänge
1 - 92°C
Wäsche-Vorratsbehälter Waschpulver
Direkteingänge
Waschmittel wird nicht
zugegeben.
Vorratsbehälter letztes
Schweifen
Direkteingänge
15
! WARNUNG!!!
BEI MASCHINEN MIT PUMPEN FÜR ZUFUHR VON FLÜSSIGEN WASCHMITTELN MÜSSEN DIE
DIREKTVENTILE 7 PROGRAMMIERT WERDEN, DA DAS FLÜSSIGE WASCHMITTEL IN DEN
DIREKTEN WASSEREINLASSKANAL NACHGEFÜLLT WIRD. IN ABHÄNGIGKEIT VON DER
WASCHMASCHINENAUSFÜHRUNG IST DAS EINLASSVENTIL FÜR WASSER 1 FÜR KALTWASSER
BESTIMMT.
BEI WASCHMASCHINEN MIT WASSERRECYCLING MUß DIE ZULEITUNG DES
RECYCLINGWASSERS AN DAS EINLASSVENTIL 5 ODER 7 ANGESCHLOSSEN WERDEN.
 PROGRAMMIEREN DES WASSERNIVEAUS
– Grenzen für das Wasserniveau
 siehe Tab. 3.6.A – diese Werte sind für einzelnen WM-Typen unterschiedlich
 Mindestniveau: über den Heizkörpern und über dem Temperaturfühler
 Maximales Niveau: Hälfte der Waschtrommel
– Normales niedriges Niveau und normales hohes Niveau
 das normale niedrige Niveau wird empfohlen für Vorwäsche-, Wasch- und Einweichsequenz
 das normale hohe Niveau wird empfohlen für die Sequenz Schweifen und letztes Schweifen
 bei der Sequenz Schwemmen kann das Wasserniveau nicht programmiert werden, da es durch
die Überlauföffnung entweichen wird
 bei der Sequenz Abkühlen arbeitet der Programmator mit niedrigem Wasserniveau, und lässt das
Wasser automatisch ab
 bei der Sequenz Duschen bleibt das Ablaßventil offen
– Wirtschaftliches Wasserniveau
 Falls der Waschzyklus mit wirtschaftlichem Wasserniveau verwendet werden soll:
– in Initialisierungsmenü kann die „Auswahl Wassersparniveau“ getroffen werden und die
Standardfunktion Wirtschaftlicher Betrieb verwendet. Danach erscheint am Anfang jedes
Waschzykles die Frage „Wirtschaftlicher Betrieb?“
Wird diese Auswahl bestätigt, nutzt das Programm um 20% Wassereinheiten weniger
– oder es kann ein Wasserniveau um 20% Wassereinheiten niedriger als das übliche
Wasserniveau programmiert werden.
– Auswahl Nasse Reinigung im Konfigurationsmenü
 Es ist möglich, das Wasserniveau niedriger als das eingestellte minimale programmierbare
Niveau zu programmieren (siehe Tabelle 3.6.A.)
 Liegt das Wasserniveau niedriger als das minimale programmierte Wasserniveau, funktioniert die
Erwärmung nicht.
! ACHTUNG!!!
FÜR WOLLE UND SONSTIGES FEINGEWEBE WIRD EMPFOHLEN, EIN NORMALES HOHES
WASSERNIVEAU ZU VERWENDEN.
ÖKONOMISCHE PROGRAMME SOLLTEN LEDIGLICH FÜR MÄSSIG VERUNREINIGTE WÄSCHE
BENUTZT WERDEN, BZW. FÜR KLEINEREN WÄSCHEVOLUMEN VERWENDET WERDEN. SONST
WIRD DIE WÄSCHE NICHT QUALITÄTSMÄßIG GUT GEWASCHEN.
16
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
Programmierbare Wasserniveaueinheiten,
zusammenhängend mit Wassermenge in der Trommel
Programmierbares Wasser-NIVEAU
(Wasserniveauhöhe in Einheiten)
Maschinentyp
FX65
FX80
FX105
FX135
FX180
FX240
9
9,5
10,5
10,5
11,5
18,8
10
11
12
12,5
14
21,3
24
11
 13
 13,5
14
16,5
24,3
28
12
14,5
15,5
 16
 18,5
27,2
31,5
13
16
17
18
21,5
 30
 33,5
14
 18
 19
 20
24
33
37
15
 19,5
 21
22,5
27
35,8
41
16
21,5
23
 25
29,5
38,9
45
17
23,5
25,5
27,5
 32,5
 41,5
 48,5
18
25,5
27,5
30
35,5
45,1
52
19
27,5
29,5
32
39
49,1
54,5
20
29
31,5
34,5
 42
 52,2
 59,5
21
31
33,5
37
45,5
56,2
64
22
39,5
48,5
59
68,5
23
42
52
63,1
73
55
66,4
77,5
25
68,3
83
26
73,2
88
27
76,4
93
28
80,5
98,5
29
30
83,5
104,5
87,2
110,5
24
Maschinentyp
21
 wirtschaftliches niedriges W.-Niveau
 wirtschaftliches hohes W.-Niveau
 normales niedriges W.-Niveau
 normales hohes W.-Niveau
Minimales
programmierbares
Wasserniveau
FX 65
FX 80
FX 105
FX 135
FX 180
FX 240
Normales
niedriges
Wasserniveau
Normales hohes
Wasserniveau
Standardeinstellung
9
9
9
9
9
9
Standardeinstellung
Maximales
programmierbares
Wasserniveau
15
15
16
20
20
20
21
21
23
24
30
30
14
14
14
17
17
17
Tab. 3.6.A Programmierbares Wasserniveau
Waschgeschwindigkeit
Maschinen
typ
FX65
FX80
FX105
FX135
FX180
FX240
Geschw. bei
langsamen
Schleudern
Schleudergeschwindigkeit
Stand.
U/min
Min
U/min
Max
U/min
Stand.
U/min
Min
U/min
Verriegelung
sfrequenz
U/min
Max
U/min
Stand.
U/min
050
050
046
046
042
042
10
10
10
10
10
10
60
60
60
60
60
60
1120
1120
1035
1035
940
940
150
150
150
150
150
150
91-149
91-149
91-149
91-149
91-149
91-149
1165
1165
1075
1075
980
980
400
400
400
400
370
370
Tab. 3.6.B Geschwindigkeit der Maschinen, mit durch Frequenzwandler gesteuerten Motor
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
17
 PROGRAMMIEREN DER WASCHGESCHWINDIGKEIT
 Standard-Reversierungsgeschwindigkeit liegt zwischen  40 und 50 U/min ( den genauen Wert in
der Tabelle 3.6.B überprüfen).
 bei manchen Spezialapplikationen sollte sich die Trommel nur sehr langsam drehen.
– Grenzen für die Geschwindigkeit
 Minimal einstellbare Waschgeschwindigkeit liegt bei 10 U/min.
 Maximal einstellbare Waschgeschwindigkeit liegt bei 50 U/min.
 PROGRAMMIEREN DER SCHLEUDERGESCHWINDIGKEIT
Schleudern  [150 - 1165] U/min
 die Geschwindigkeit des mitttleren Schleuderns zwischen zwei Sequenzen sollte cca. 1/2 der
maximalen Geschwindigkeit betragen
 Zwischen 90 U/min und 150 U/min ( genauen Wert in der Tab. 3.6.B. überprüfen),darf keine stabile
Geschwindigkeit programmiert werden. ZU HOHE VIBRATIONEN der Waschmaschine.
– Grenzen für Geschwindigkeit
 Werte für maximale und minimale Geschwindigkeiten entnehmen Sie bitte der Tabelle 3.6.B. Diese
Werte sind von der maximal bewilligten Schleuderkraft beim hohen Schleudern für jeden
Waschmaschinentyp abhängig.
 PROGRAMMIEREN VON ZULEITUNGEN
 Zugleich können in die Sequenz bis 4 Zuleitungen programmiert werden.
 falls in der WM Pumpen flüssiger Waschmittel installiert sind, werden diese Pumpen so aktiviert, daß
eine Zeitangabe für das Signal des betreffenden Schaltkreises programmiert wird 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8.
– Zeitgrenzen
 Maximal programmierbare Zeit beträgt 99 s.
 Wird die Zeit auf 0s eingestellt, ist die Zufuhr während des Waschprozesses nicht aktiviert.
WARNUNG!!!
!
MÜSSEN FÜR MANCHE SONDERANWENDUNGEN MEHR ALS 4 ZULEITUNGEN IN GLEICHER
SEQUENZ PROGRAMMIERT WERDEN, KANN DIESES DURCH ZWEIMALIGES PROGRAMMIEREN
EINER SEQUENZ GELÖST WERDEN. DANACH MUSS IN DEN ZWEI HINTEREINANDER FOLGENDEN
SEQUENZEN DAS WASSERNIVEAU AUFGETEILT WERDEN (DAMIT AUCH IM 2.SCHRITT DER
EINLASS ERFOLGT, Z.B. 60%, 100%), SOWIE DIE SCHRITTDAUER UND ANZAHL VON
ZULEITUNGEN. DAMIT KEIN WASSER ABGELASSEN WIRD, MUSS ZWISCHEN DIE ZWEI SEQUENZEN
„OHNE ABLASS“ PROGRAMMIERT WERDEN. FÜR BEIDE TEILE DIE GLEICHE TEMPERATUR
EINSTELLEN.
18
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
 PROGRAMMIEREN DER EIN- UND ABSCHALTZEIT DES REVERSIERUNGS-
MOTORS
 beim Reversierungsmotor werden für die Waschgeschwindigkeit standardmäßig eine Einschaltzeit
von 12 s und eine Abschaltzeit von 3 s eingestellt
 bei Feingewebe und Wolle wird empfohlen, einen feineren Waschvorgang mit Einschaltzeit der
Reversierung von 3 s und der Reversierungs-Abschaltzeit von 12 s zu programmieren
 PROGRAMMIEREN DER SEQUENZZEIT
 Zeit der Sequenz beginnt nach dem Erreichen des Wasserniveaus mit dem Abzählen an
 falls Sie das Warten auf Aufwärmung ausgewählt haben, beginnt die Sequenzzeit erst dann zu
laufen, wenn bei der Aufwärmung die programmierte Temperatur erreicht wurde
 bei der Abkühl-Sequenz entspricht die programmierte Zeit der, für das Herabsetzen der
Wassertemperatur verwendeten Zeit
Empfehlung:
Es müssen mindestens 3 Abkühlminuten programmiert werden. Damit ein Wäscheschrumpfen verhindert wird,
ist es empfohlen, die Zeit so zu programmieren, damit die Temperatur mit jeder Minute um ca. 3°C sinkt.
! ACHTUNG!!!
FALLS SIE BEI DER DUSCH-SEQUENZ EINE ZULEITUNG PROGRAMMIERT HABEN, WIRD DIE
SEQUENZZEIT DER PROGRAMMIERTEN ZULEITUNGSZEIT ENTSPRECHEN.
 SIGNAL
 Muss der Zyklus unterbrochen werden, sollte ein Signal programmiert werden.
 Betreffs Warnung des Bedieners wird ein Summer aktiviert.
 Für die meisten Fälle, wenn der Bediener das Programm unterbricht, damit er noch einmal die
Waschmittel-Füllbehälter einfüllt.
 am Ende der Sequenz kommt es immer zur Programmunterbrechung.
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
19
4. INITIALISIERUNG DER WM
Initialisierung der WM läuft in vier Schritten ab:
1. Die Maschine mechanisch aufstellen (siehe Installations-Handbuch)
2. Spezifische Maschineneinstellungen im Konfigurationsmenü auswählen.
3. Spezifische Bedieneinstellungen im Initialisierungsmenü auswählen.
4. Standardprogramme einstellen oder im Programmmenü neue Programm erstellen.
! WARNUNG!!!
DIE INITIALISIERUNG DARF LEDIGLICH VON QUALIFIZIERTEN PERSONEN VORGENOMMEN WERDEN. FALLS DIE INITIALISIERUNG NICHT ORDNUNGSMÄßIG DURCHGEFÜHRT IST, KANN ES ZUR
ERNSTHAFTEN VERLETZUNG ODER ERNSTHAFTEN BESCHÄDIGUNG DER WM KOMMEN!
! ACHTUNG!!!
VOR DURCHFÜHRUNG VON ÄNDERUNGEN IM KONFIGURATIONS- UND INITIALISIERUNGSMENÜ
AUFMERKSAM DIESES HANDBUCH DURCHLESEN.
DIE DURCHGEFÜHRTEN ÄNDERUNGEN BEEINFLUSSEN DEN ABLAUF VON WASCHPROGRAMMEN.
ES WIRD EMPFOHLEN, VOR DURCHFÜHRUNG VON ÄNDERUNGEN DIE VORHERIGEN EINSTELLWERTE ZU NOTIEREN.
DA DER PROGRAMMATOR FÜR DIE KOMPLETTE WM-STEUERUNG FÜR EINE GANZE REIHE VON
WM VERWENDET WIRD, MÜSSEN SIE NACH DER INSTALLATION EINES NEUEN PROGRAMMATORS IN DAS KONFIGURATIONSANGEBOT SPEZIFISCHE WERTE, CHARAKTERISTISCH FÜR DIE
BESTIMMTE WM, PROGRAMMIEREN, SIEHE KAP. 4.2.
BEI DER INITIALISIERUNG EINER NEUEN SOFTWARE NACH EINGABE VON WERTEN, DURCH DEN
HERSTELLER EINGESTELLT (SIEHE KAPIEL 4.2), MÜSSEN SIE SCHRITTWEISE DIE
STANDARDEINSTELLUNG PRÜFEN UND ERMITTELN, OB DIESE DEN DURCH SIE GEFORDERTEN
WERTEN ENTSPRECHEN.
DIE WM WURDE BEIM HERSTELLER KONFIGURIERT UND INITIALISIERT. FALLS SIE NEUE
PROGRAMME ERSTELLEN WÜNSCHEN, DÜRFEN IM INITIALISIERUNGS- UND KONFIGURATIONSMENÜ KEINE ÄNDERUNGEN VORGENOMMEN WERDEN.
4.1. INITIALISIERUNGSMENÜ
 WIE STEIGT MAN IN DAS INITIALISIERUNGSANGEBOT EIN
In das Initialisierungsangebot kann man lediglich in dem Fall einsteigen, wenn sich die WM im Stillstand
befindet (an das Netz angeschlossen, aber das Programm läuft nicht).

Es wird die Programmübersicht angezeigt.
1
2
3
4
20
HEISSWÄSCHE INTENSIV
WARMWÄSCHE INTENSIV
BUNTE WÄSCHE INTENSIV
HELLWÄSCHE INTENSIV
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
 Maschine in den Modus Einstellung umschalten (siehe 3.4).
 jetzt steht das Hauptmenü zur Verfügung
 das Initialisierungsmenü ist das erste Menü, und wird sofort angezeigt
Hauptmenü
Initialisierung …
Programm …
Service …
Konfiguration …
Erweiterung …
Menü Preise…
 durch Drücken der ENTER-Taste die Auswahl bestätigen
 jetzt sehen Sie den ersten Posten im Angebot
 durch Drücken der Tasten mit Pfeil nach unten und mit Pfeil nach oben kann in den Posten
schrittweise geblättert werden
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
21
Menüposten
Standard-
Info
Grenzen
Sprachauswahl: Englisch, Französisch, Spanisch,…
Liste
mässig
Sprache
Englisch
Serviceintervall
3000
Signal Zeit
5s
Schnellgang
Ja
Automatischen Abkülung
Ja
Auswahl Automatische Abkühlung.
(siehe Info (*)).
Nein / Ja
Warten auf Temp
Ja
Ist keine Temperatur gefordert, wird das Abzählen der
Nein / Ja
Zyklusanzahl, nach der eine Instandhaltung nötig ist,
auswählen.
9999: Service-Intervall wird ignoriert
Zeit, in welcher der Summer am Waschzyklusende
piepsen wird. In der Anzeige erscheint “Entladen”
Mit Hilfe der Funktion Verschiebung gestattet kann ein
Schritt übersprungen oder die Zeit des
Programmierungsschrittes erhöht oder verringert
werden.
1 - 9999
0 – 99
Nein / Ja
Waschschrittdauer gestoppt. Nach Erreichen der
Temperatur wird das Abzählen gestartet.
Temperaturausgleich
Nein
Durch Einschalten der Kalt- und Heißwasserventile im
Nein / Ja
Einlaßprozeß wird die richtige Wassertemperatur
erreicht. Für hohe Temperaturen ist nach Abschluß
des Einlassprozesses eine ergänzende Erwärmung
erforderlich. Bei manchen Anwendungen ist es bewilligt, die Steuerung des automatischen
Temperaturausgleiches abzuschalten.
Motor eingeschaltet Zeit
12 s
Während des normalen Waschprozesses dreht sich
die Trommel 12s. Für Feinwäsche wird empfohlen,
dass sich die Trommel 3s dreht (= Wertevorwahl für
das Programmiermenü).
1 – 99 s
Motor abgeschaltet Zeit
3s
Während des normalen Waschprozesses bleibt die
1 – 99 s
Trommel für 3s stehen. Für Feinwäsche wird
empfohlen, damit die Trommel für 12s stehen bleibt (=
Wertevorwahl für das Programmiermenü).
Effektives Einweichen
Ja
Durch diese Auswahl verringert sich die
Nein / Ja
Trommeldrehgeschwindigkeit während des
Wassereinlassens, wobei eine schnellere
Wasserabsorption in die Wäsche, sowie eine
Erhöhung der Waschwirksamkeit erfolgen.
22
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
Heißwassereinlass
60 °C
Der vorgegebene “Heißwassereinlass” sollte der ISTTemperatur des in die Waschmaschine zugeführten
Wassers entsprechen. Temperaturwert der Heißwasserzufuhr ist betreffs des Erreichens der richtigen
Badtemperatur während des Einlassvorganges
erforderlich.
50 - 80 °C
Schutz gegen
00 %
Zur Verhinderung einer Temperaturüberschreitung bei
0 - 30 %
der Dampfheizung kann ein prozentueller Wert (%)
eingegeben werden, beim dem die Erwärmung noch
vor dem Erreichen der programmierten Temperatur
abschaltet.
Temperaturüberschreitung
In der Trommel werden das Heiß- und Kaltwasser
vermischt, und falls die programmierte Temperatur bis
30s nicht erreicht wird, startet die Erwärmung erneut.
Max. Erwärmungszeit
60 min
Erreicht das Wasser die programmierte
Temperatur bis 60 Minuten nicht, zeigt der
Programmator eine Diagnosemeldug an (Err 14).
!
10 - 90 min
Warnung!!!
Wird der wert von 99 minuten gewählt, erscheint die
fehlermeldung gar nicht, und zwar auch dann nicht, falls
die erwärmungszeit von 99 minuten überschritten wird.
Nach erreichen der programmierten temperatur schaltet die
maschine lediglich die erwärmung ab.
Max. Einlasszeit
10 min
Erreicht das Wasser das programmierte Niveau bis 10
Minuten nicht, zeigt der Programmator eine
Diagnosemeldung an (Err 11).
!
5 - 99 min
Warnung!!!
Wird der Wert von 99 Minuten gewählt, erscheint
die Fehlermeldung gar nicht, und zwar auch dann nicht,
falls die Einlasszeit von 99 Minuten überschritten wird.
Nach Erreichen des programmierten Niveaus schaltet
die Maschine lediglich der Einlaß ab.
Max. Überfüllungsniveau
10 Einheiten
Einheiten
Falls das Wasser das programmierte Niveau + 10
erreicht, wird eine Diagnosemeldung angezeigt (Err 12).
10 - 25 Einheiten
!
Warnung!!!
Es wird empfohlen, dass der Heizwert der
Dampfinstallation betreffs schneller Erwärmung des
Wasserbades ausreichend stark ausgelegt ist. Sonst wird
die Trommel mit weiterem Wasser aufgefüllt und es
erscheint eine Fehlermeldung, dass die Maschine mehr als
10 Wassereinheiten zuviel enthält. Dies führt auch zur
Erhöhung von Wasser-, Strom- und Waschmitelverbrauch.
Dieses Problem kann auch auf andere Weise gelöst
werden: durch Verminderung des programmierten
Wasserzielniveaus, so daß für die Wasserbaderwärmung weniger Energie benötigt wird, und mit der
Wasserzugabe des Kondensdampfes erfolgt der
Waschvorgang mit normaler Wassermenge.
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
23
Externe Funktion Warten
Aus
Dosierung:
Auswahl für Maschinen, an die zentrale Dosiereinrichtung flüssiger Waschmittel angeschlossen. An die
zentrale Dosiereinrichtung, die gleichzeitig nur eine
Maschine versorgen kann, sind mehrere Waschmaschinen angeschlossen. Die zentrale Dosiereinrichtung kann an die, auf flüssige Waschmittel
wartende Waschmaschine, ein Signal betreffs
Übergang in Wartezustand senden, und der
Wasschprozeß setzt so lange fort, bis die zentrale
Dosiereinrichtung für Lieferung flüssiger Waschmittel
in die entsprechende Waschmaschine frei ist.
Erwärmung, (für Installationen mit kleiner
Stromleistungsaufnahme):
Mittels eines externes Signales kann das Schalten der
Maschinenerwärmung blockiert werden. Nach
Externsignalfreigabe wird die Erwärmung wieder
geschaltet und der Waschprozess setzt fort.
Aus /
Dosierung /
Erwärmung /
Warten
Warten:
Das externe Signal stoppt den ganzen Waschprozess
bis zu dem Zeitpunkt, wo das externe Signal
abgeschaltet wird.
Vorwäsche anzeigen
Ja
Auswahl, ob die Info über die Waschpulverdosierung
für Vorwäsche angezeigt werden soll.
Flüssige Waschmittel
Ja
Auswahl, ob die Info über die Dosierung der flüssigen
Waschmittel für Hauptwäsche angezeigt werden soll.
Nein / Ja
Eingabe der Nummer des voreingestellten
0..15
anzeigen
Voreingestelltes Progr.
0
Nein / Ja
Programms.
Nach Beendung des Waschprogramms und dem
Öffnen der Tür wird die Auswahl der Programme auf das
voreingestellte Programm eingestellt.
Der Wert 0 bedeutet ohne voreingestelltes Programm.
Ende
24
Zurück ins Hauptmenü
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
(*) Automatische Abkühlung
 Damit es zu keiner heftigen Temperaturänderung kommen kann, und damit sich die Standzeit der
Waschmaschine verlängert, wird nach dem heißen Waschvorgang in kleinen Dosiermengen Kaltwasser
eingespritzt. D.h. am Ende des heißen Waschvorganges wird die Temperatur auf ca. 65°C verringert.
 Funktion der automatischen Abkühlung wird nur dann funktionieren, falls der heiße Waschvorgang mit
einer Temperatur über 65°C programmiert wurde und falls im nachfolgenden Schritt das Einlassventil
mit Kaltwasser eingestellt wird. Wurde eine Abkühlsequenz programmiert, funktioniert die automatische
Abkühlung nicht.
 Die automatische Abkühlung unterscheidet sich von der üblichen Abkühlsequenz. Zweck der
Abkühlsequenz beruht darin, Wäscheschrumpfung zu verhindern (dieses wird durch die
Abkühlsequenz, die eine längere Bauer verläuft, sichergestellt).
Siehe Kapitel 5.
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
25
4.2. KONFIGURATIONSMENÜ
Dieses elektronisches Steuersystem wurde speziell für eine Reihe von WM entwickelt. Aus diesem Grunde
ist es erforderlich, für einzelne WM-Typen wichtige Parameter einzustellen. Die Grundwerte werden beim
Hersteller eingestellt.
WARNUNG!
!
DIE KONFIGURATION DARF LEDIGLICH VON QUALIFIZIERTEN PERSONEN VORGENOMEN WERDEN. WIRD DIE KONFIGURATION NICHT RICHTIG EINGESTELLT, KANN ES ZU EINER ERNSTHAFTEN VERLETZUNG ODER BESCHÄDIGUNG DER WM KOMMEN.
 WIE STEIGT MAN IN DAS ANGEBOT KONFIGURATION EIN
In das Konfigurationsmenü gelangt man nur in dem Fall, wenn sich die WM im Stillstand befindet (an das
Netz angeschlossen, aber das Programm läuft nicht).
Es wird die Programmübersicht angezeigt.
Maschine in den Modus Einstellung umschalten (siehe 3.4).
Jetzt steht das Hauptmenü zur Verfügung (Main Menu).
Falls Sie das Angebot für Konfiguration auswählen wünschen (Configuration), Taste mit Pfeil nach unten
drücken.
Hauptmenü
Initialisierung …
Programm …
Service …
Konfiguration …
Erweiterung …
Menü Preise…
Durch Drücken der ENTER-Taste Ihre Wahl bestätigen.
Damit Sie in das Angebot für Konfiguration gelangen, müssen Sie das Kennwort kennen.
Konfigurationsm
Kode
___
Geben Sie 3 2 1 ein, und drücken die ENTER-Taste. (Zifferneingabe siehe Kapitel 3.3.)
Jetzt sehen Sie den ersten Posten im Angebot.
Durch Drücken der Tasten Pfeil nach unten und Pfeil nach oben können Sie schrittweise einzelne
Posten in Angeboten durchblättern.
26
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
Menüposten
Standard-
Info
Grenzen
Richtigen Maschinentyp auswählen.
Liste
mässig
Maschinentyp
Auswahl bestätigen ?
FX65
Nein
 das Werkschild überprüfen, daß im Hinterteil der
Maschine angebracht ist
Nein / Ja
 bestätigen, wenn der Maschinentyp geändern
werden soll.
Warnung!!!
!
Laden der Werkswerte muss nur (dann)
durchgeführt werden, falls ein neuer Programmator
installiert wird, sowie nach Auswahl eines neuen
Waschmaschinentyps. Dadurch wird die richtige
Konfiguration des EEPROM-Speichers sichergestellt!
(nur durch Änderung auf einen anderen Maschinentyp
erfolgt die Einstellung auf Urwerte nicht).
Warnung!!!
!
Falls der Waschmaschinentyp geändert wird, bleiben die
Waschprogramme im EEPROM-Speicher hinterlegt und
werden nicht geändert. Nach Änderung des Waschmaschinentyps wird empfohlen, die Waschprogramm zu löschen
und erneut die Standard-Waschprogramme zu laden, da die
Einstellung eines Waschprogramms für jeden
Maschinentyp unterschiedlich ist.
Warnung!!!
!
Vergewissern sie sich, bitte, ob sie den richtigen
waschmaschinentyp ausgewählt haben, sonst funktioniert
die maschine nicht richtig.
Werkswerte laden
Auswahl bestätigen?
Nein
Nein
Sämtliche Einstellungen im Initialisierungs- und
Konfigurationsmenü werden gelöscht und es werden
die Standard-Werkswerte vom Hersteller eingestellt.
Einstellung der Werkswerte des Herstellers sollte
lediglich im Fall der Einstellung eines neuen
Programmator verwendet werden.
Nein / Ja
Nein / Ja
 Bestätigen, ob die Werkswerte vom Hersteller
eingestelt werden sollen.
!
Warnung!!!
Laden der Werkswerte muss nur (dann) durchgeführt
werden, falls ein neuer Programmator installiert wird, sowie
nach Auswahl eines neuen Waschmaschinentyps. Dadurch
wird die richtige Konfiguration des EEPROM-Speichers
sichergestellt!
!
Warnung!!!
Vergewissern sie sich, bitte, ob sie die alten einstellungen
löschen wünschen, da diese einstellungen nicht erneuert
werden können.
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
27
Menüposten
Standard-
Info
Grenzen
Es können die Displayhelligkeit oder der Winkel, unter
1 - 20
mässig
Displayhelligkeit
12
dem der optimale Kontrast erreicht wird, geregelt
werden.
Wandlermenü…
!
Warnung!!!
Die Waschmaschine wird nicht richtig funktionieren, falls im
Konfigurationsmenü der richtige Wandlertyp nicht eingestellt
wird (gleicher Typ wie in der Waschmaschine).
Richtigen Wandler auswählen.
 das Werkschild überprüfen, daß im Hinterteil der
Speisespannung XXXXXXX
Liste
Maschine angebracht ist
 Auswahl der Zuleitungsspannung laut Werksschild.
(Wandlertyp)
Der Wandler wird automatisch gewählt.
 Wandlertyp prüfen
!
Warnung!!!
Die Waschmaschine wird nicht richtig funktionieren, falls
richtige Wandlerwerte aus der Wandler-Parameterliste nicht
eingestellt werden. Der Programmator ermöglicht es auch, die
Parameterliste in den Wandler einzugeben. Zuerst
vergewissern Sie sich, bitte, ob richtige Zuleitungsspannung
gewählt wurde.
!
Warnung!!!
Die Parametereingabe wird lediglich nach Installation eines
neuen Wandlers gefordert.
Parameter laden…
Auswahl bestätigen?
Nein
Nein / Ja
Eingabe Wandlerparameter.
 Tür muss geschlossen sein.
 Prüfen, ob die Einstellung i.O. ist.
- Version Wandlerparameter
- Maschinentyp, Wandlertyp, SW-Version
 Bestätigen, ob die Wandlerparameter eingegeben
werden sollen.
 Ladezustand der Parameter prüfen.
- Parameter absenden: 0 - 100 %
- Parameter überprüfen: 0 - 100 %
28
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
Menüposten
Standard-
Info
Grenzen
Die Waschmaschine kann mit 2 oder 3 Wasserzuleitungen geliefert werden.
2/3
mässig
Gesamtanzahl Ventile
2
Maschine mit 2 Wasserzuleitungen ist vorbereitet für:
- weiches Warmwasser
- weiches Kaltwasser
Maschine mit 3 Wasserzuleitungen ist vorbereitet für:
- weiches Warmwasser
- weiches Kaltwasser
- hartes oder Recycling-Kaltwasser
In Abhängigkeit von dieser Auswahl werden
die weiteren Einlassventils bei der Sequenz Letztes
Schweifen vorge-schlagen.
In Abhängigkeit von dieser Auswahl werden weitere
Einlassventils sofort nach dem Laden von Standardprogrammen programmiert.
Ablassventil 1 Invert
Nein
Wird an der Maschine das Ablassventil 1 benutzt mit
entgegengesetzter Funktion (normal geschlossen)
oder eine Pumpe, muss dieser Posten auf Ja
eingestellt werden.
Nein / Ja
Ablassventil 2
Nein
Manche Maschinen nutzen Wasserrecycling und sind
mit einem zweiten Ablassventil ausgestattet.
Falls dieses zweite Ablassventil installiert ist (das
normalerweise geschlossen ist), muß beim Ablassventil 2
Ja ge-wählt werden.
Nein / Ja
Signal für ext. Waschmittel
Nein
Manche Waschmaschinen verwenden externe Zuleitungen flüssiger Waschmittel. Damit es möglich ist,
externe Zuleitungen flüssiger Waschmittel zu
program-mieren, muß im Programmiermenü Ja
gewählt werden.
Nein / Ja
Externes programmiertes
0 Einheiten
Signale der Zuleitung von flüssigen Waschmitteln wer-
0 / Programmierbares Mindestniveau
den lediglich nach dem Erreichen des voreingestellten
"Minimalen Wasserniveau für ext. Waschmitteln” ausgelöst. Das programmierbare Wassermindestniveau –
siehe Tabelle 3.6.A Wasserverbrauch.
Mindestniveau
Celsius / Fahrenheit
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
Celcius
Je nachdem, ob Sie wünschen, die Temperatur in
Celsius oder Fahrenheit-Graden darzustellen.
PROGRAMMIERHANDBUCH
Celcius /
Fahrenheit
29
Menüposten
Standard-
Info
Grenzen
Diese Funktion ermöglicht es, den Energieverbrauch
1 - 100 %
mässig
Dauererhitzung
1%
bei “langem heißen Waschen” (Auskochen) zu
verringern.
Wurde bei der Erhitzung die programmierte
Zieltemperatur erreicht, kommt es dann zum Restart
der Erhitzung, falls die Badtemperatur unter die
Temperatur- Hysterese sinkt.
– Dauererhitzung 100%, Restart der Erhitzung bis
zum Ende der Sequenz “heißes Waschen”
– Dauererhitzung 1%, sobald die Zieltemperatur
erreicht wird, kein Restart der Erhitzung
– Dauererhitzung 67%, die Erhitzung wird 1/3 Zeit
vor Ende der Sequenz “heißes Waschen”
abgeschaltet
Warnung!!!
Im Fall des hygienischen Programms muß 100% ausgewählt
werden.
!
Nasse Reinigung
Nein
Durch die Auswahl Nasse Reinigung können kleinere
Nein / Ja
Werte des Wasserniveaus als standardmäßig
programmierbare Mindestniveaus programmiert
werden.
Die Software die Anwärmung dann abschaltet, sobald
die Nasse Reinigung Ja ausgewählt wurde.
Waschprogrammsatz
EU
Der Hersteller bietet einen Programm-Standardsatz
Sprache
Englisch
Programme laden
EU
Liste der zur Ver-
(EU) und einige Kundensätze. Falls Sie eine
fügung stehenden
Änderung des Programmsatzes wünschen, dann den
Waschsätze
gewünschten Satz aus der Liste der zur Verfügung
stehenden Sätze wählen und die Auswahl bestätigen.
Warnung!
Nach Auswahl eines anderen Waschmaschinentyps
wird empfohlen, die Standard-Waschprogramme
erneut in den Speicher zu laden.
Dadurch wird sichergestellt, dass die Waschmaschine
nicht mit falschen Wasserniveaus und falscher
Trommeldrehzahl betrieben wird.
!
Kommunikations-
Adr:
255
Jede Waschmaschine im RS485-Netz der
Waschmaschine muss eine spezifische
Kommunikationsadresse besitzen (Master - Slave).
1 - 255
! Warnung!!!
Wenn 2 oder mehrere Waschmaschinen die gleiche
Kommunikationsadresse besitzen,
wird das Netz nicht einwandfrei funktionieren.
Ende
30
Zurück ins Hauptmenü.
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
4.3. MENÜ ERWEITERUNG
Manche Programmator-Sonderanwendungen stehen im Menü Erweiterung zur Verfügung.
Im Menü Erweiterung finden Sie wählbare sowie Sonderanwendungen und Anwendungen, die nicht oft
verwendet werden.
 ZUTRITT IN DAS MENÜ ERWEITERUNG
Der Zutritt in das Menü Erweiterung ist nur beim Stillstand der Maschine möglich (Stromanschluß, aber kein
Programm gestartet)
Es wird die Programmübersicht angezeigt.
Maschine in den Modus Einstellung umschalten (siehe 3.4).
Jetzt steht das Hauptmenü zur Verfügung.
Im Konfigurationsmenü das Menü Erweiterung wählen.
Hauptmenü
Initialisierung …
Programm …
Service …
Konfiguration …
Erweiterung …
Menü Preise…
Das Menü Erweiterung beinhaltet eine Liste von Zusatzmenüs mit Sonderfunktionen.
Menü Erweiterung
1
2
3
4
Hygiene-Modus …
Absperren Program.-Modus …
Programm absperren …
Ende
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
31
 MENÜ HYGIENISCHER MODUS
A. Genaue Temperaturkontrolle
Bei normalen Betrieb steuert das Heizsystem der Waschmaschine die Temperatur unter den programmierten
Temperaturzielwert. Dieser beschriebenen Steuerung entspricht die Kurve 1 in der Abb 4.3.
Im Fall der Anwendung von hygienischen Waschzyklen fordern manche Waschmaschinenbetreiber eine
genaue Temperatursteuerung.
Beispiel: Ist eine Temperatur von 70°C programmiert, muss die Wäsche bei einer Temperatur gewaschen
werden, welche den Wert 70°C nicht unterschreitet. Diese Lösung findet Anwendung mittels Funktion “Genaue
Temperatursteuerung”. In diesem Fall steuert der Programmator die Temperatur über dem programmierten
Temperaturwert. Siehe Kurve 2 in der Abb 4.3.
Die genaue Temperaturkontrolle wird nicht bei Feinwäsche sowie Wolle verwendet. Die genaue
Temperaturkontrolle ist außer Funktion bei Temperaturen, die niedriger als 30°C programmiert sind.
Wassertemp
e-ratur
Wassertemperatur
2 : Genaue Temperaturkontrolle
+5
Zieltemperatur
Zieltemperatur
-5
1 : Temperaturkontrolle
bei normalem Betrieb
OffsetEinstellung
Zeit
A. Genaue
B. Offset Temperaturfühler
Zeit
 Diagramme Wassererwärmung
Abb 4.3
B. Offset Temperaturfühler
Die Kalibrierung kann als Überprüfung, ob die Kalibrierung des Temperaturfühlers ordnungsgemäß
durchgeführt wurde, mittels eines externen Messgerätes erfolgen. Wert des Temperaturfühlers kann in einem
Bereich von +/- 5°C eingestellt werden.
Falls eine übliche Waschmaschine verwendet wird, muss die Kalibrierung nicht vorgenommen werden.
Menüposten
Standard
Genaue Temperatur-
Nein
Info
Grenzen
Die durch den Programmator durchgeführte genaue
Nein / Ja
Temperaturkontrolle ermöglicht ein Waschen der
kontrolle
Wäsche bei so einem Temperaturwert, der gleich dem
programmierten Temperaturzielwert ist.
Offset Temperaturfühler
0
Durch Änderung des Offset-Wertes des Temperatur-
-5 / 0 / 5
fühlers wird der Wert des Wassertemperaturfühlers
eingestellt, dass es die Temperatur erzielt, die gleich
dem Referenzwert des externen Temperaturfühlers ist.
Ende
32
Zurück ins Menü Erweiterung.
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
 MENÜ PROGRAMMIERMODUS SPERREN
Der Zutritt zum Programmiermodus kann durch ein Kennwort gesperrt werden.
D.h., falls Sie das Kennwort nicht kennen, wird Ihnen der Zutritt zum Hauptmenü verweigert.
Menüposten
Standard
Info
Kennwort . . . .
kein
Für die Kennworteingabe 4 Ziffern benutzen und
ENTER drücken.
!
Limits
0000 - 99999
Warnung !!!
Ist das Kennwort nicht eingerichtet, wird es auch nicht
gefordert.
Kennwortänderung ...
Neues Kennwort ...
Altes Kennwort ...
Ohne Kennwort ...
Ende
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
Für die Eingabe eines neuen Kennwortes 4 Ziffern
verwenden.
Soll das Kennwort aufgehoben werden, wählen Sie
den Menüposten
„Ohne Kennwort“.
Für eine Kennwortänderung muss zuerst das alte
Kennwort eingegeben werden, danach das neue
K
t i
b
Zurück in das Menü Erweiterung.
PROGRAMMIERHANDBUCH
33
 MENÜ PROGRAMM ABSPERREN
Jedes Waschprogramm kann individuell abgesperrt werden.
Ist das Programm abgesperrt, bedeutet dies, dass es nicht mehr möglich ist, die Einstellung zu ändern.
Dadurch kann verhindert werden, dass das erstellte Programm durch niemanden geändert werden kann.
Wurde ein Stichwort eingestellt, wird dieses gefordert zwecks Zugangsrechtes in dieses Menü.
Menüposten
Standard
Info
Grenzen
Passwort . . . .
Keine
Für Paßworteingabe 4 Ziffern
verwenden und ENTER drücken
Warnung!
.lll
0000000
0
000 - 99999
Wurde kein Passwort eingestellt, ist dies
nicht erforderlich.
Programme …
1 HEIß INTENS entriegelt
2 WARM INTENS verriegelt
…
15 HOHES SCHLEUD entriegelt
ENDE
Passwort editieren …
Neues Passwort ….
Ohne Passwort ….
Altes Passwort ….
Ende
34
Aufgesperrt
Jedes Waschprogramm kann individuell
Aufgesperrt /
verriegelt- entriegelt werden. Ist ein
Programm verriegelt, bedeutet das,
dass es nicht mehr möglich ist, die
Einstellung zu ändern.
Dadurch kann verhindert werden, dass
das Programm durch eine andere
Person geändert wird.
zugesperrt
Falls kein Passwort eingegeben werden
soll, dann den Menüposten „Ohne
Passwort“ wählen.
Für Eingabe eines neuen Passwortes 4
Ziffern verwenden.
Für Passwortänderung muß zuerst das
alte Passwort , danach das neue Passwort
eingeben werden.
Zurück ins Menü Erweiterung
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
4.4. MENÜ PREISE
Das Menü Preise dient zur Einstellung des Maschinenzahlungsmodes, der Münzenwerte, Programmpreise
und wählbarer Sonderfunktionen.
 WIE KOMMT MAN IN DAS MENÜ PREISE
Das Menü Preise ist zugänglich lediglich dann, falls sich die Maschine im Ruhezustand befindet (Anschluss
an das Netz, aber kein Programmstart).
Es wird die Programmübersicht angezeigt.
Die Maschine in den Modus Einstellung umschalten (siehe 3.4).
Jetzt steht das Hauptmenü zur Verfügung.
Im Konfigurationsmenü das Menü Preise auswählen.
Hauptmenü
Initialisierung …
Programm …
Service …
Konfiguration …
Erweiterung …
Menü Preise…
Položka menu
Standardně
Info
Limity
Zahlungsmodus
Nein
Auswahl Zahlungsmodustyp (siehe Kapitel 4.4.1)
Nein / Münzen /
Exter / Comm1
Comm2 / Card
ECB
Dezimalpunkt
0
Auswahl Positionen hinter dem Dezimalpunkt.
0/1/2
Nur für Zahlungsmodus = Münzen
Münzgeräteanzahl
Wert Münze 1
1
100
Auswahl Münzengeräteanzahl an der Maschine.
Nur für Zahlungsmodus = Münzen
Münzenwert im ersten Münzgerät.
1/2
0..999
Nur für Zahlungsmodus = Münzen
Währung 1
Wert Münze 2
€
100
Auswahl Währung des ersten Münzgerätes
Nur für Zahlungsmodus = Münzen
Münzenwert im zweiten Münzgerät.
Liste der Währungen
0..999
Nur für Zahlungsmodus = Münzen
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
35
Položka menu
Standardně
Info
Limity
Währung 2
€
Auswahl Währung des zweiten Münzgerätes
Nur für Zahlungsmodus = Münzen
Währungsliste
Einstellung Waschprogrammpreise und Vorwäsche
0..9999
Programmpreise
Preis Programm 1
100
…
Preis Programm 15
100
Preis Vorwäsche
0
Nur für Zahlungsmodus = Münzen
Preise Sonderprogramme
Einstellung Waschprogramm-Sonderpreise und
Sonderpreise
Nein
Vorwäsche.
freigeben
100
Sonderpreise werden verwendet, falls sie freigegeben
Preis Programm 1
sind und der entsprechende Eingang der Steuerplatine
…
100
Preis Programm 15
0
aktiviert (z.B. mittels Zeituhr).
Sonderpreis Vorwäsche
Nur für Zahlungsmodus = Münzen
Programme sperren
Freigabe Prog. 1
0..9999
Sperren der Waschprogramme.
Ja/Nein
Auswahl von Zusatzfunktionen (siehe Kapitel 4.4.2)
Nein
Ja
…
Freigabe Prog.15
Wählbare Funktionen
Ja
Nein
Vorwäsche
Feinwäsche
ohne Schleudern
Start verzögert
Einweichen
Anzeige Start Info
Nein
Wahl, ob nach der Bezahlung automatisch der Aufruf
zum Start des Programms abgebildet werden soll.
Nur für Zahlungsmodus = Münzen und Extern
Ja/Nein
Anzeige Progr.-Info
Nr. + Temp.
Auswahl Anzeigetyp der Programminfos im
Nein
Hauptprogrammangebot.
Nummer
Temperatur
Nr. + Temperatur
Ende
36
Zurück ins Hauptmenü.
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
4.4.1. AUSWAHL ZAHLUNGSMODUS
Nein
: Maschine ohne Zahlungssystem (OPL).
Münzen : Maschine mit Münzgerät ausgestattet (incl. elektronisches Gerät – siehe Kapitel 11).
Extern : Externe Zahlungseinheit, arbeitend mit freiem Kontakten (Relais).
Comm1 : Externe Zahlungseinheit funktionierend direkt über Network Communication.
Comm2 : Externe Zahlungseinheit, funktionierend direkt über Network Communication.
CRD
: Zentrales Kartenzahlungssystem, angeschlossen an den Programmator mittels freier Kontakte.
ECB
: Elektronisches Münzgerät, mit der Funktion Sperren ausgestattet.
Die CRD-Auswahl ermöglicht den Anschluss eines zentralen Kartenzahlungssystems an den Programmator.
Dies ist eine Sonderanwendung, und deshalb ist hier eine Rücksprache mit dem Hersteller erforderlich.
Die ECB-Auswahl ist für den Anschluss einer Verriegelung der Spule des elektronischen Münzgerätes an dem
Programmator der Waschmaschine bestimmt. Falls ein Waschprogramm läuft oder sich die Maschine in
Störung befindet, nimmt das Münzgerät „keine Münzen an“.
Siehe Schaltplan für den Spulenanschluss an den Programmator.
4.4.2. AUSWAHL DER ZUSATZFUNKTIONEN
Im Posten Auswählbare Funktionen kann eine der Zusatzfunktionen gewählt werden. Diese Zusatzfunktion
kann durch den Anwender (Kunden) der Waschmaschine während der Waschprogrammauswahl aktiviert
(einstellt) werden.
Zur Verfügung stehende Zusatzfunktionen:
 Vorwäsche:
- Schaltet die Vorwäsche-Standardsequenz ein und aus.
 Funktion Feinwaschen
- Durch die Funktion Feinwaschen wird der Waschzyklus mit einer Motormindestleistung ermöglicht
(3“ eingeschaltet-12“ abgeschaltet).
 Funktion Ohne Schleudern
- Die sparsame Funktion ermöglicht die Durchführung eines Waschzykles ohne Schleudersequenz.
 Funktion Start verzögert
- Die Funktion Start verzögert ermöglicht die Durchführung eines verzögerten Startes des
ausgewählten Waschzykles.
Maximale Zeitverzögerung beträgt 24 Stunden.
 Einweichen
- Die Sequenz Einweichen wird bei Programmen mit Vorwäsche durchgeführt.
- Einweichtemperatur entspricht der Vorwaschtemperatur, es wird ein hohes Niveau verwendet.
- Maximale Einweichzeitdauer beträgt 24 Stunden.
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
37
38
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
5. PROGRAMMIEREN
5.1. ALLGEMEIN
Damit auch Details programmiert werden können, beinhaltet der Programmator Spezialfunktionen.
 Funktion für das komplette Programm:
 Programm-Nummer: das Waschprogramm wird ausgewählt
 Name:
vorgegeben oder korrigiert
 Blättern:
eingestellte Werte im Programm werden kontrolliert, ohne Änderungsmöglichkeit
 Korrigieren:
Programm wird korrigiert
 Neues:
ein neues Programm wird erstellt
 Kopieren:
ein vorhandenes Programm wird kopiert
 Löschen:
ein Programm wird gelöscht
 Ende:
das Programmiermenü wird verlassen
 Funktion für Programmschritte:







Schritt-Nr.:
Einfügen :
Korrigieren:
Eingeben:
Blättern:
Löschen:
Verlassen:
der Schritt wird ausgewählt
am Programmende wird ein Schritt eingefügt
ein Schritt wird korrigiert
zwischen zwei andere Schritte wird ein Schritt eingegeben
es werden eingestellte Werte im Schritt kontrolliert, ohne Änderungsmöglichkeit
ein Schritt wird gelöscht
das Menü für Schrittprogrammierung wird verlassen
Flußdiagramm Schritt für Schritt einhalten.
5.2. SCHRITT : PROGRAMM-MENÜ
 WIE STEIGT MAN IN EIN PROGRAMM-MENÜ EIN
In ein Initialisierungsmenü gelangt man lediglich in dem Fall, wenn sich die WM im Stillstand befindet (an
das Netz angeschlossen, aber das Program läuft nicht).
Es wird die Programmübersicht angezeigt.
Maschine in den Modus Einstellung umschalten (siehe 3.4).
Das Hauptmenü wird angezeigt.
Die Taste Pfeil nach unten drücken, damit das Menü Programm ausgewählt wird.
Hauptmenü
Initialisierung …
Programm …
Service …
Konfiguration …
Erweiterung …
Menü Preise…
Durch Drücken der ENTER-Taste Ihre Wahl bestätigen.
Zum Punkt   weitergehen.
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
39
5.3. SCHRITT : PROGRAMMFUNKTIONEN
Programm-Menü
Programm Nr.: 1
Progr.-Name: HEIß INTENS
Darstellung …
Änderung …
Neu …
Kopie …
Löschen …
Ende
Menüposten
Info
Programm Nummer: 1
Mittels Navigationstasten LINKS, RECHTS die Programmnummer auswählen.
Es kann eine Ziffer von 1 bis 15 gewählt werden.
Name: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Der Programmname bietet eine Information über den
Waschprogrammtyp an.
Mit PFEIL LINKS und RECHTS kann die Merkmal-position
ausgewählt werden.
Mit PFEIL NACH OBEN und NACH UNTEN kann das
gewünschte Merkmal ausgewählt werden.
Durch Drücken der ENTER-Taste wird der Strich beseitigt.
Anzeigen
Im Menüposten Anzeigen kann durch die Einstell-parameter
im Programm geblättert werden. Die Parametereinstellung
kann aber nicht geändert werden.
Ändern
Neu
Eine Programmkorrigierung stellt die Durchführung von
Änderungen im Programm aufgrund neu gewählter
Listenposten oder aufgrund geänderter Werte im
vorhandenen Programm dar. Im vorhandenen Programm
können ebenfalls Schritte zugefügt, eingegeben oder
gelöscht werden.
Wird ein neues Programm erstellt, müssen schrittweise
Schritte zugegeben werden. Auf diese Weise wird das
Programm in Einzelschritten erstellt.
Für das Löschen eines alten Programms wird eine
Bestätigung gefordert.
40
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
Kopie
Kopie aus Programm: XXX
In manchen Fällen kann das vorhandene Programm kopiert
werden und darin kleinere Änderungen vor-genommen
werden.
Die Numer des gewünschten Programms eingeben, aus dem
Sie eine Kopie erstellen möchten.
Für das Löschen eines alten Programms wird eine
Bestätigung gefordert.
Programm löschen
Soll ein vorhandenes Programm gelöschen werden,
verwenden Sie dazu die Funktion Programm löschen. Das
ganze Programm wird gelöscht.
Für das Löschen eines alten Programms wird eine
Bestätigung gefordert.
Ende
Zurück ins Hauptmenü.
Im Menü Erweiterung kann jedes Waschprogramm individuell verriegelt – entriegelt werden.
Ist das Programm abgesperrt, wird neben der Programmnummer in Klammern die Anschrift “Abgesperrt”
angezeigt und es ist nicht möglich, Waschprogramme zu ändern. Zur Verfügung steht lediglich die Funktion
Blättern. Weitere Funktionen für eine Programmeinstellung stehen nicht zur Verfügung.
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
41
5.4. SCHRITT : FUNKTION DER SCHRITTE IM PROGRAMM
Menü Schrittänderung
Programm 1: HEIß INTENS
Schritt Nr.: 1
Beifügen …
Ändern ...
Eingeben …
Anzeigen …
Löschen …
Ende
Menüposten
Info
Schritt Nr.: 1
Mittels Navigationstasten LINKS, RECHTS die
Programmnummer auswählen.
Beifügen
Falls neue Programme erstellt werden, sollte am Programmende ein neuer Schritt beigefügt werden.
Ändern
Änderung von Werten und Posten in der Liste im
vorhandenen Schritt.
Eingeben
Es wurde ein neuer Schritt zwischen zwei vorhandene
Schritte beigefügt.
Wird die Nummer nicht akzeptiert, bedeutet das, dass
die Schrittnummer nicht zur Verfügung steht (Eingabezahl - 1). Der neue Schritt kann lediglich zwischen
zwei zur Verfügung stehende Schritte eingegeben
werden.
Anzeigen
Vor Durchführung von Änderungen im Waschprogramm wird ein Blättern durch die aktuelle Einstellung
mittels Funktion Anzeigen empfohlen. Während der
Verwendung der Funktion Anzeigen kann die Parametereinstellung nicht geändert werden.
Löschen
Wenn sie einen vorhandenen schritt löschen, wird
dieser schritt im programm gelöscht. Für das löschen
eines alten schrittes wird bestätigung gefordert.
Ende
42
Zurück ind programmiermenü
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
5.5. SCHRITT : PROGRAMMIEREN WASCHZYKLUS
Schrittnummer
Programm-nummer
+ Name
SCHRITT Waschen 
Schleudern
Prog 1 : HEIß INTENS
SCHRITT 2
Schleudern
Waschen
Zeit:
8.0
min
8.0
Menüposten
Wert
Menüposten
Urwert
5
[4.0-20.0]
Grenze
Menüposten
Position
Menüposten
Dieser Abschnitt beschreibt im Detail das Programmieren von Waschsequenzen.
 Jeder Programmschritt beinhaltet die Sequenz Waschen und Sequenz Ablaß/ Schleudern.
 Zuerst muß die Sequenz Waschen gewählt werden und schrittweise sämtliche Posten
programmiert.
 Danach muß die Sequenz Ablaß/ Schleudern gewählt werden und schrittweise sämtliche
Posten programmiert.
siehe Schritt  .
 Durch Drücken der Taste PFEIL NACH UNTEN oder PFEIL NACH OBEN kann durch die
Einzelposten ohne Durchführung von Änderungen geblättert werden.
 Sollen Änderungen vorgenommen werden:
- neuen Wert eingeben.
- Einstellung durch Drücken der Taste JA oder NEIN ermöglichen oder verhindern.
- Durch Drücken der Taste PFEIL LINKS oder PFEIL RECHTS kann der gewünschte
Posten aus der Liste gewählt werden.
 Der ausgewählte Posten muß immer durch Drücken der ENTER-Taste bestätigt werden.
 Wird ein neuer Schritt beigefügt oder eingegeben, werden die Standardwerte immer
vorprogrammiert.
Auf diese Weise können komplette Waschprogramme einfach programmiert werden.
Generelle Erläuterung betreffs Erstellung von Waschprogrammen us dem Kapitel 3 entnehmen.
 Mittels Pfeile LINKS und RECHTS kann durch einzelne Teile der Liste geblättert werden.
 Pfeil nach unten in der Anzeige zeigt auf den letzten Menüposten: ENDE.
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
43
 SEQUENZ WASCHEN
Vorwäsche
 Falls Sie ausgewählt haben Schritt einfügen, Schritt korrigieren oder Schritt eingeben, müssen Sie jetzt die gewünschte Waschsequenz auswählen.
Schleudern
Typ: Vorwäsche
 In Abhängigkeit von dem WM-Typ mit Ober- oder Vorderfüllbehälter stehen zur Verfügung mehrere oder wenigere
Schritte.
z
Vorwäsche | Waschen | Abkühl. | Schweif. | Letz.Schweif.| Einweich.| Dusche | Ohne Ablaß
 Im neuen Schritt wird standardmäßig als erste Funktion die Sequenz Waschen angezeigt.
 Jetzt können Sie mittels der Tasten mit Pfeil nach links und rechts die gewünschte Sequenz
eingeben.
 als Bestätigung die ENTER-Taste drücken.
 Wenn der im voraus eingestellte Standardwert akzeptiert wird, kann auch die Taste mit Pfeil nach
unten verwendet werden.
 SEQUENZ VORWÄSCHE
Vorwäsche | Waschen | Abkühl. | Schweif. | Letz.Schweif.| Einweich.| Dusche | Ohne Ablaß
Menüposten
standard-
Info
Grenzen
mäßig
Temperatur
Ventil
40 °C
1 - 45 °C
Wassertemperatur
I1 – I5
(40°C)
Vorgeschlagene Einlassventile entsprechen der
Tempera-tur sowie dem Füllbehälter.
I1… I8
Warnung!!!
Wenn andere als für die vorgegebene Temperatur
vorge-schlagene Einlassventile eingegeben werden,
können wäh-rend des Wassereinlasses Probleme
erscheinen.
!
Wasserniveau
normal
niedrig
Drehzahl
-
Menü Dosieren…
Dosiermenge 1, …, 8
0s
Das vorgeschlagene Wasserniveau ist vom Maschinentyp abhängig.
Die vorgeschlagene Drehzahl ist vom Maschinentyp
abhängig.
Die Zeitauswahl für externe Zufuhr der flüssigen
Waschmittel. Gleichzeitig können bis 4 Zuleitungen
programmiert werden. Falls mehr als 4 Zuleitungen
programmiert wurden, erscheint eine Fehlermeldung.
Die Zeit für die Zuleitungen zurück auf Null so lange
ver-mindern, bis die 4 Nicht-Null-Zeiten übrig bleiben.
siehe Tab.
§3.6.A
siehe Tab.
§3.6.B
0 - 99 s
(Zufuhr der flüssigen Waschmittel muß im
Konfigurationsmenü eingestellt werden.)
44
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
Menüposten
standard-
Info
Grenzen
mäßig
Zeit Ein
12 s
1 - 99 s
Zeit für Waschmotoreinschaltung.
Zeit für Feinwaschmotoreinschaltung: 3 s.
(Vorgeschlagene Standardwerte können im
Initialisierungsmenü eingestellt werden)
Zeit Aus
3s
1 - 99 s
Zeit für Waschmotorabschaltung.
Zeit für Feinwaschmotorabschaltung: 12 s.
(Vorgeschlagene Standardwerte können im
Initialisierungsmenü eingestellt werden)
Zeit
4.0 min
0 - 99,5 min
Zeit für Sequenz Vorwäsche.
(Wird die Zeit auf 0 min eingestellt, wird die Sequenz
Vorwäsche übersprungen)
(das Programmieren ist in 0,5 min-Schritten möglich)
Signal
Nein
Nein / Ja
Ist ein Signal programmiert, wird am Waschschrittende eine Pause eingegeben. Dies ermöglicht dem
Bediener, Waschmittel für den folgenden Schritt nachzufüllen. Es wird ein Summer aktiviert, als Hinweis für
den Bediener, dass das Programm unterbrochen
wurde.
 SEQUENZ WASCHEN
Vorwäsche | Waschen | Abkühl. | Schweif. | Letz.Schweif.| Einweich.| Dusche | Ohne Ablaß
Menüposten
standard-
Info
Grenzen
mäßig
Temperatur
60 °C
Wassertemperatur.
1 - 92 °C
Ventil
I2-I3-I6-I8
Vorgeschlagene EInlassventile entsprechen der
Temperatur sowie dem Füllbehälter.
I1… I8
!
Warnung!!!
Werden andere als die vorgeschlagenen
Einlassventile eingegeben, können während des
Wassereinlasses Probleme erscheinen.
Wasserniveau
normal
niedrig
Das vorgeschlagene Wasserniveau ist von dem
Maschinentyp abhängig.
siehe Tab. §3.6.A
Drehzahl
-
Die vorgeschlagene Drehzahl ist vom Maschinentyp
abhängig.
siehe Tab. §3.6.B
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
45
Menü Dosieren …
Dosiermenge 1, …, 8
Zeitauswahl für die externe Zufuhr der flüssigen
Waschmittel.
0s
0 - 99 s
Gleichzeitig können bis 4 Zuleitungen programmiert
werden. Falls mehr als 4 Zuleitungen programmiert
wurden, erscheint eine Fehlermeldung. Die Zeit für die
Zuleitungen zurück auf Null so lange vermindern, bis
die 4 Nicht-Null-Zeiten übrig bleiben.
(Zufuhr der flüssigen Waschmittel muß im Konfigurationsmenü
freigegeben werden)
Zeit Ein
12 s
Zeit für Waschmotoreinschaltung.
1 - 99 s
Zeit für Feinwaschmotoreinschaltung: 3 s.
(Vorgeschlagene Standardwerte können im
Initialisierungsmenü eingestellt werden)
Zeit Aus
3s
Zeit für Waschmotorabschaltung.
1 - 99 s
Zeit für Feinwaschmotorabschaltung: 12 s.
(Vorgeschlagene Standardwerte können im
Initialisierungsmenü eingestellt werden)
Zeit
7.0 min
0 - 99,5 min
Zeit für Sequenz Vorwäsche.
(Wird die Zeit auf 0 min eingestellt, wird die Sequenz
Vorwäsche übersprungen)
(das Programmieren ist in 0,5 min-Schritten möglich)
Signal
Nein
Ist ein Signal programmiert, wird am Waschschritt-
Nein / Ja
ende eine Pause eingegeben. Dies ermöglicht dem
Bediener, Waschmittel für den folgenden Schritt nachzufüllen. Es wird ein Summer aktiviert, als Hinweis für
den Bediener, dass das Programm unterbrochen
wurde.
 SEQUENZ ABKÜHLEN
Vorwäsche | Waschen | Abkühl. | Schweif. | Letz.Schweif.| Einweich.| Dusche | Ohne Ablaß
 Die Sequenz Abkühlen kann nach heißem Waschvorgang programmiert werden. Zweck der
Abkühlsequenz ist das Verhindern einer Wäscheschrumpfung.
 Der Ablaßschritt der Sequenz nach heißem Waschvorgang muß auf: Ohne Ablass eingestellt werden.
 Zuleitungen werden nicht eingestellt:
- für Maschine mit drei Wasserzuleitungen: standardmäßig wird die Zuleitung 6 verwendet,
- für Maschine mit zwei Wasserzuleitungen: standardmäßig wird die Zuleitung 2 verwendet.
 Das Wasserniveau kann nicht eingestellt werden. Es wird dasselbe Niveau wie im vorherigem
Waschschritt verwendet.
46
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
WARNUNG!
DIE SEQUENZ ABLAß NICHT VOR DER SEQUENZ ABKÜHLEN PROGRAMMIEREN.
!
Menüposten
standard-
Info
Grenzen
mäßig
Temperatur
60 °C
Wassertemperatur.
1 - 92 °C
Drehzahl
-
Die vorgeschlagene Drehzahl ist vom Maschinentyp abhängig.
siehe Tab. §3.6.B
Ablassventil
1
Zur Verfügung lediglich bei Waschmaschinen mit
1-2
normal geöffnetem sowie normal geschlossenem
Ablassventil.
Zeit Ein
12 s
Zeit für Waschmotoreinschaltung.
1 - 99 s
Zeit für Feinwaschmotoreinschaltung: 3 s.
(Vorgeschlagene Standardwerte können im
Initialisierungsmenü eingestellt werden)
Zeit Aus
3s
Zeit für Waschmotorabschaltung.
1 - 99 s
Zeit für Feinwaschmotorabschaltung: 12 s.
(Vorgeschlagene Standardwerte können im
Initialisierungsmenü eingestellt werden)
Zeit
7.0 min
Die programmierte Zeit ist die, für die Verminderung
der Wassertemperatur erforderliche Zeit.
Nach Erreichen der programmierten Temperatur
startet der weitere Programmschritt.
0 - 99,5 min
(Wird die Zeit auf 0 min eingestellt, wird die Sequenz Abkühlen
übersprungen) (das Programmieren ist in 0,5 min-Schritten
möglich)
!
Warnung!!!
Wird eine kurze Zeit programmiert, sinkt die
Wassertempera-tur schnell.
Empfehlung!!!
Für jede 3°C Temperaturverminderung 1 Minute
programmie-ren.
Beispiel:
Für den heissen Waschvorgang 90°C und die
Abkühlsequenz 60°C, sollte für die Abkühlsequenz eine
Zeit zwischen 30°C/3°C = 10 min programmiert werden.
Signal
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
Nein
Ist ein Signal programmiert, wird am Waschschritt-ende Nein / Ja
eine Pause eingegeben. Dies ermöglicht dem Bediener,
Waschmittel für den folgenden Schritt nach-zufüllen. Es
wird ein Summer aktiviert, als Hinweis für den Bediener,
dass das Programm unterbrochen wurde.
PROGRAMMIERHANDBUCH
47
 SEQUENZ SCHWEIFEN
Vorwäsche | Waschen | Abkühl. | Schweif. | Letz.Schweif.| Einweich.| Schwem. | Dusche | Ohne Ablaß
 Die Funktion Schweifen wird lediglich für Kaltwasser verwendet, so daß keine Temperatur eingestellt wird.
Menüposten
standard-
Info
Grenzen
mäßig
Ventil (oberer Füllbehälter)
I1-I2-I7
Es können 3 Einlassventile programmiert werden.
I1,2,3,4,7
Die vorgeschlagenen EInlassventile entsprechen der
Temperatur sowie dem Füllbehälter.
(Frontfüllbehälter)
Warnung!!!
Werden andere als die vorgeschlagenen
Einlassventile ein-gegeben, können während des
Wassereinlasses Probleme erscheinen.
!
Wasserniveau
normal
hoch
Das vorgeschlagene Wasserniveau ist von dem
Maschinentyp abhängig.
siehe Tab. §35.A
Drehzahl
-
Die vorgeschlagene Drehzahl ist vom Maschinentyp
siehe Tab. §3.6.B
abhängig.
Menü Dosieren …
Dosiermenge 1, …, 8
Zeitauswahl für die externe Zufuhr der flüssigen
0 - 99 s
Waschmittel.
0s
Gleichzeitig können bis 4 Zuleitungen programmiert
werden. Falls mehr als 4 Zuleitungen programmiert
wurden, erscheint eine Fehlermeldung. Die Zeit für die
Zuleitungen zurück auf Null so lange vermindern, bis
die 4 Nicht-Null-Zeiten übrig bleiben.
(Zufuhr der flüssigen Waschmittel muß im Konfigurationsmenü
freigegeben werden)
Zeit Ein
12 s
Zeit für Waschmotoreinschaltung.
1 - 99 s
Zeit für Feinwaschmotoreinschaltung: 3 s.
(Vorgeschlagene Standardwerte können im
Initialisierungsmenü eingestellt werden)
Zeit Aus
3s
Zeit für Waschmotorabschaltung.
Zeit für Feinwaschmotorabschaltung: 12 s.
1 - 99 s
(Vorgeschlagene Standardwerte können im
Initialisierungsmenü eingestellt werden)
Zeit
2.0 min
0 - 99,5 min
Zeit für Sequenz Schweifen.
(Wird die Zeit auf 0 min eingestellt, wird die Sequenz Schweifen
übersprungen)
(das Programmieren ist in 0,5 min-Schritten möglich)
Signal
Nein
Ist ein Signal programmiert, wird am Waschschritt-ende Nein / Ja
eine Pause eingegeben. Dies ermöglicht dem Bediener,
Waschmittel für den folgenden Schritt nach-zufüllen. Es
wird ein Summer aktiviert, als Hinweis für den Bediener,
dass das Programm unterbrochen wurde.
48
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
 LETZTES SCHWEIFEN
Vorwäsche | Waschen | Abkühl. | Schweif. | Letz.Schweif.| Einweich.| Dusche | Ohne Ablaß
 Die Temperatur wird nicht eingestellt, da das letzte Schweifen nur für hartes (Kalt-)wasser verwendet wird.
Menüposten
standard-
Info
Grenzen
Es können 3 Einlassventile programmiert werden.
I1,2,3,4,7
mäßig
Ventil
I4-I7
(3 Eingänge)
I4
(2 Eingänge)
Vorgeschlagene EInlassventile entsprechen der
Tempe-ratur sowie dem Füllbehälter.
!
Warnung!!!
Werden andere als die vorgeschlagenen Einlassventile
eingegeben, können während des Wassereinlasses Probleme
erscheinen.
Wasserniveau
normal
hoch
Das vorgeschlagene Wasserniveau ist vom Maschinentyp abhängig.
siehe Tab. §3.6.A
Drehzahl
-
Die vorgeschlagene Drehzahl ist vom Maschinentyp
abhängig.
siehe Tab. §3.6.B
Zeitauswahl für die externe Zufuhr der flüssigen
0 - 99 s
Menü Dosieren …
Dosiermenge 1, …, 8
Waschmittel.
0s
Gleichzeitig können bis 4 Zuleitungen programmiert
werden. Wurden mehr als 4 Zuleitungen
programmiert, erscheint eine Fehlermeldung. Die Zeit
für Zuleitungen zurück auf Null so lange vermindern,
bis die 4 Nicht-Null-Zeiten übrig bleiben.
(Zufuhr der flüssigen Waschmittel muß im Konfigurationsmenü
freigegeben werden)
Zeit Ein
12 s
Zeit für Waschmotoreinschaltung.
1 - 99 s
Zeit für Feinwaschmotoreinschaltung: 3 s.
(Vorgeschlagene Standardwerte können im
Initialisierungsmenü eingestellt werden)
Zeit Aus
3s
Zeit für Waschmotorabschaltung.
Zeit für Feinwaschmotorabschaltung: 12 s.
1 - 99 s
(Vorgeschlagene Standardwerte können im
Initialisierungsmenü eingestellt werden)
Zeit
2.0 min
Zeit für Sequenz Letztes Schweifen.
0 - 99,5 min
(Wird die Zeit auf 0 min eingestellt, wird die Sequenz Schweifen
übersprungen)
(das Programmieren ist in 0,5 min-Schritten möglich)
Signal
Nein
Ist ein Signal programmiert, wird am Waschschritten-de Nein / Ja
eine Pause eingegeben. Dies ermöglicht dem Bediener, Waschmittel für den folgenden Schritt nachzufüllen. Es wird ein Summer aktiviert, als Hinweis für
den Bediener, dass das Programm unterbrochen wurde.
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
49
 SEQUENZ EINWEICHEN
Vorwäsche | Waschen | Abkühl. | Schweif. | Letz.Schweif.| Einweich.| Dusche | Ohne Ablaß
Menüposten
standard-
Info
Grenzen
40 °C
Wassertemperatur.
1 - 45 °C
I1-I7
Vorgeschlagene EInlassventile entsprechen der
Tempera-tur sowie dem Füllbehälter.
I1… I8
mäßig
Temperatur
Ventil
! Warnung!!!
Werden andere als die vorgeschlagenen Einlassventile
eingegeben, können während des Wassereinlasses
Probleme erscheinen.
Wasserniveau
normal
niedrig
Das vorgeschlagene Wasserniveau ist vom Maschinentyp abhängig.
siehe Tab. §3.6.A
Drehzahl
-
Die vorgeschlagene Drehzahl ist vom Maschinentyp
abhängig.
siehe Tab. §3.6.B
Zeitauswahl für die externe Zufuhr der flüssigen
0 - 99 s
Menü Dosieren …
Dosiermenge 1, …, 8
Waschmittel.
0s
Gleichzeitig können bis 4 Zuleitungen programmiert
werden. Falls mehr als 4 Zuleitungen programmiert
wurden, erscheint eine Fehlermeldung. Die Zeit für
Zuleitungen zurück auf Null so lange vermindern, bis
die 4 Nicht-Null-Zeiten übrig bleiben.
(Zufuhr der flüssigen Waschmittel muß im Konfigurationsmenü
freigegeben werden)
Zeit Ein
12 s
Zeit für Waschmotoreinschaltung.
1 - 99 s
(Vorgeschlagene Standardwerte können im
Initialisierungsmenü eingestellt werden)
Zeit Aus
10 min
Zeit für Waschmotorabschaltung.
1 - 99 min
(Vorgeschlagene Standardwerte können im
Initialisierungsmenü eingestellt werden)
Zeit
1.0 hod
0 - 25,5 Stunden
Zeit für Sequenz Einweichen.
(Wird die Zeit auf 0 min eingestellt, wird die Sequenz Schweifen
übersprungen)
(das Programmieren ist in 0,1 Stunde-Schritten möglich)
Signal
50
Nein
Ist ein Signal programmiert, wird am Waschschrittende eine Pause eingegeben. Dies ermöglicht dem Bediener, Waschmittel für den folgenden Schritt nachzufüllen. Es wird ein Summer aktiviert, als Hinweis für
den Bediener, dass das Programm unterbrochen wurde.
PROGRAMMIERHANDBUCH
Nein / Ja
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
 SEQUENZ DUSCHE
Vorwäsche | Waschen | Abkühl. | Schweif. | Letz.Schweif.| Einweich.| Dusche | Ohne Ablaß
 Während der Verteilung und niedrigem Schleudern wird das Wasser oder das flüssige
Waschmittel versprüht.
 Während dieser Sequenz können keine Standardventile programmiert werden.
 Laut Programmierung der Dosierung wird das flüssige Waschmittel versprüht.
Menüposten
standard-
Info
Grenzen
mäßig
Drehzahl
-
Die vorgeschlagene Drehzahl ist vom Maschinentyp
abhängig.
siehe Tab. §3.6.B
Ablassventil
1
Zur Verfügung lediglich bei Waschmaschinen mit
normal geöffnetem sowie normal geschlossenem
Ablassventil.
1-2
Zeitauswahl für die externe Zufuhr der flüssigen
0 - 99 s
Menü Dosieren …
Dosiermenge 1, …, 8
0s
Waschmittel.
Die Sequenz Dusche verwendet nur 1 Zuleitung. Falls
mehr als 1 Zuleitung programmiert wurde, erscheint
eine Fehlermeldung. Die Zeit für Zuleitungen zurück
auf Null so lange vermindern, bis eine 1 Nicht-NullZeit übrig bleibt.
Ist die Dosierung nicht programmiert, wird die
Sequenz Dusche weggelassen.
(Zufuhr der flüssigen Waschmittel muß im Konfigurationsmenü
freigegeben werden)
Signal
Nein
Ist ein Signal programmiert, wird am Waschschrittende eine Pause eingegeben. Dies ermöglicht dem Bediener, Waschmittel für den folgenden Schritt nachzufüllen. Es wird ein Summer aktiviert, als Hinweis für
den Bediener, dass das Programm unterbrochen wurde.
Nein / Ja
 SEQUENZ OHNE WASCHEN
Vorwäsche | Waschen | Abkühl. | Schweif. | Letz.Schweif.| Einweich.| Schwem. | Dusche | Ohne Ablaß
 Bei Sequenz ohne Waschen wird der programmierte Schritt der Waschsequenz übersprungen.
Weiter zum Punkt  
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
51
5.6. SCHRITT : EINSTELLUNG ABLAßZYKLUS
Dieser Absatz beschreibt im Detail das Programmieren von Ablaß und Schleudern.
Nach der Waschzyklus-Programmierung muß der Zyklus Ablaß/ Schleudern programmiert werden.
! WARNUNG!
VOR DER SEQUENZ SCHLEUDERN MUß DIE SEQUENZ ABLAß NICHT PROGRAMMIERT WERDEN,
DA DAS WASSER IN DER SEQUENZ SCHLEUDERN AUTOMATISCH ABGELASSEN WIRD.
 AUSWAHL ZYKLUS ABLAß/ SCHLEUDERN
Laut Waschmaschinentyp stehen mehrere oder wenigere Funktionen zur Verfügung.
Waschen
 Im weiteren Schritt wird als erste Sequenz die Sequenz
Ablaß angezeigt.
Ablaß
Type: Ablaß
 Mittels Tasten PFEIL LINKS oder PFEIL RECHTS aus der
Liste den gewünschten Zyklus Sequenz Ablaß auswählen.
z
 Die Wahl durch Drücken der ENTER-Taste bestätigen.
 Soll ein voreingestellter Standardwert gewählt werden,
dann die Taste PFEIL NACH UNTEN verwenden.
SEQUENZ ABLAß
Ablaß | Schleudern | Ohne Ablaß | Statischer Ablaß | Reversierablaß
Menüposten
standard-
Info
Grenzen
mäßig
Ablaßventil
1
Zur Verfügung lediglich bei Waschmaschinen mit
normal geöffnetem sowie normal geschlossenem
Ablassventil.
1-2
Zeit
0.5 min
Zeit für Sequenz Ablaß.
0 – 15,0 min
(Wird die Zeit auf 0 min eingestellt, wird die Sequenz Durchspülen übersprungen)
(das Programmieren ist in 0,5 min-Schritten möglich)
Ende
52
Zurück zu: “Schritt ändern”.
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERUNG
 SEQUENZ SCHLEUDERN
Ablaß | Schleudern | Ohne Ablaß | Statischer Ablaß | Reversierablaß
Menüposten
standard-
Info
Grenzen
mäßig
Ablaßventil
1
Zur Verfügung lediglich bei Waschmaschinen mit
normal geöffnetem sowie normal geschlossenem
Ablassventil.
1-2
Drehzahl
-
Die vorgeschlagene Drehzahl ist vom Maschinentyp
abhängig.
siehe Tab. §3.6.B
Zeit
4.5 min
Zeit für Sequenz Schleudern.
0 – 15,0 min
(Wird die Zeit auf 0 min eingestellt, wird die Sequenz Durchspülen übersprungen)
(das Programmieren ist in 0,5 min-Schritten möglich)
Ende
Zurück zu: “Schritt ändern”.
 SEQUENZ OHNE ABLAß
Ablaß | Schleudern | Ohne Ablaß | Statischer Ablaß | Reversierablaß
 Der Zyklus Ablaß/Schleudern wird im programmierten Schritt übersprungen.
! ACHTUNG!
Bei manchen spezifischen Funktionen muß die Funktion Ohne Ablaß programmiert werden.
Beispiel:
Wünschen Sie die Sequenz Akühlen zu programmieren, muss die Sequenz Ohne Ablass zwischen der
Sequenz Heißwäsche und Abkühlsequenz programmiert werden.
Menüposten
standard-
Info
Grenzen
mäßig
Ende
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
Zurück zu: “Schritt ändern”.
PROGRAMMIERHANDBUCH
53
 SEQUENZ STATISCHER ABLAß
Ablaß | Schleudern | Ohne Ablaß | Statischer Ablaß | Reversierablaß
Während der Wasserablasszeit bleibt die Trommel stehen.
Menüposten
standard-
Info
Grenzen
mäßig
Ablaßventil
1
Zur Verfügung lediglich bei Waschmaschinen mit
normal geöffnetem sowie normal geschlossenem
Ablassventil.
1-2
Drehzahl
-
Die vorgeschlagene Drehzahl ist vom Maschinentyp
abhängig.
siehe Tab. §3.6.B
Zeit
0.5 min
Zeit für Sequenz Statischer Ablaß.
0 – 15,0 min
(Wird die Zeit auf 0 min eingestellt, wird die Sequenz Durchspülen übersprungen)
(das Programmieren ist in 0,5 min-Schritten möglich)
Zurück zu: “Schritt ändern”.
Ende
Achtung!!!
Es wird nicht empfohlen, die Schleudersequenz sofort nach der Sequenz Statischer Ablaß zu programmieren.
Nach der Sequenz Statischer Ablaß ist die Wäsche nicht in der gesamten Trommel während des Ablasses
zerlegt. Sobald die Schleudersequenz beginnt, ist die Wäsche unwuchtig, und das verursacht die Aktivierung
der Funktion Unwucht.
!
 SEQUENZ REVERSIERABLAß
Ablaß | Schleudern | Ohne Ablaß | Statischer Ablaß | Reversierablaß
Trommel dreht sich während des Wasserablasses.
Menüposten
standard-
Info
Grenzen
1-2
mäßig
Ablaßventil
1
Zur Verfügung lediglich bei Waschmaschinen mit normal
Drehzahl
-
Die vorgeschlagene Drehzahl ist vom Maschinentyp abhängig.
siehe Tab. §3.6.B
Zeit Ein
12 s
Zeit für Motoreinschaltung.
1 - 99 s
Zeit Aus
3s
Zeit für Motorabschaltung.
Zeit
0.5 min
Zeit für Sequenz Reversierablaß.
geöffnetem sowie normal geschlossenem Ablassventil.
(Vorgeschlagene Standardwerte können im
Initialisierungsmenü eingestellt werden)
(Vorgeschlagene Standardwerte können im
Initialisierungsmenü eingestellt werden)
1 - 99 s
0 – 15,0 min
(Wird die Zeit auf 0 min eingestellt, wird die Sequenz Durchspülen übersprungen)
(das Programmieren ist in 0,5 min-Schritten möglich)
Ende
54
Zurück zu: “Schritt ändern”.
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
Waschprogramme
6. BETRIEBSMENÜ
6.1. START
! WARNUNG!!!
BEVOR DIE WASCHMASCHINE ZUM ERSTEN MAL IN BETRIEB GENOMMEN WIRD, PRÜFEN, OB SIE
ORDNUNGSMÄSSIG INSTALLIERT IST, SIEHE HANDBUCH FÜR INSTALLATION UND WARTUNG.
PRÜFEN, OB DAS KONFIGURATIONS- UND INITIALISIERUNGMENÜ RICHTIG EINGESTELLT IST –
SIEHE KAPITEL 4.
6.2. EINSCHALTEN DER EINSPEISUNG

Wird die Einspeisung eingeschaltet, leuchtet die Anzeige auf.
 Ist die Maschine betriebsbereit, wird die Programmübersicht angezeigt.
6.3. HINEINLEGEN DER WÄSCHE IN DIE WASCHMASCHINE

Tür öffnen und die Wäsche in die Trommel legen. Nach dem Auffüllen der Trommel Tür schließen.
FS120-Maschine:
Die Tür kann mittels Taste des Türbetätigungselementes geöffnet und geschlossen werden.
6.4. WASCHMITTELAUFFÜLLEN IN DEN FÜLLBEHÄLTER

In den Füllbehälter entsprechende Waschmittelmenge füllen.


Waschmittelergänzung in die Füllbehälter ist bei der Waschsequenz
von den vorprogrammierten Wassereinlässen abhängig.
mehr Informationen siehe Kapitel 3.5.
6.5. START WASCHPROGRAMM





Mittels Navigationstasten NACH OBEN, NACH UNTEN das gewünschte Programm wählen.
Taste AUSWAHL BESTÄTIGEN drücken.
Wird eine Sonderfunktion aktiviert, erscheint der Bildschirm für Aktivierung der gewünschten
Funktion. Mittels Taste AUSWAHL ZUSATZFUNKTION die Einstellung vornehmen und
Funktionsauswahl mittels Taste AUSWAHL BESTÄTIGEN beenden.
In der Anzeige erscheint eine Programminfo, Waschmitteldosierung und Preis (für
Maschinen mit Münzgerät).
Das Programm durch Drücken der Taste START starten. Für Maschinen mit Münzgerät
zuerst die Zahlung vornehmen.
HINWEIS:
FÜR MASCHINEN MIT MÜNZGERÄT: WAHL EINER ANDEREN PROGRAMM-NR. IN DEM
ZEITPUNKT, WANN DIE MASCHINE STARTBEREIT IST
Hat das neu gewählte Programm einen höheren Preis:
- wird der Preisunterschied angezeigt
- es müssen weitere Münzen eingeworfen werden, damit der Preisunterschied zwischen
dem Ur- und Neuprogramm ausgeglichen wird.
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
55
6.6. AUSWAHL NEUES PROGRAMM NACH START DES
URPROGRAMMES

Manchmal passiert es, dass die „START“-Taste noch früher als die Auswahl der richtigen
Programmnummer erfolgte, gedrückt wurde. Dies ist kein Problem, immer noch kann eine
andere Programmnummer ausgewählt werden.

Für die Auswahl des richtigen Waschprogrammes die Navigationstasten NACH OBEN,
NACH UNTEN drücken.

HINWEIS:
DIE ZEIT FÜR AUSWAHL EINES NEUEN PROGRAMMES IST BEGRENZT.
- OPL-Version: Umschalten in ein anderes Programm kann nur während des ersten
Schrittes erfolgen.
- Maschinen mit Münzgerät: eine Programmänderung kann bis 150sec erfolgen.
Es ist möglich, dass das Programm ein Einwerfen weiterer Münzen fordert. Falls diese
Münzen nicht eingeworfen werden, kehrt das Programm in die Programmnummer zurück,
bei welcher die „START“-Taste gedrückt wurde.
6.7. AKTIVES PROGRAMM
 Die Zykluszeit wird schrittweise nach Minuten abgezählt, so daß Sie wissen, wieviel Zeit
bis zum Zyklusabschluß noch fehlt.
 Der Ablaufzeiger zeigt den Waschzyklusablauf und den Ablauf des aktiven Waschschrittes an.
Ablaufanzeiger
35 Min.
Prog 2: WARMWÄSCHE
Progr.Nummer
Name
Waschprogram
m
Restzeit
Waschprogramm
Einheiten
Zeit
6.8. PROGRAMMBESCHLEUNIGUNG

Ist eine Programmbeschleunigung gestattet (Posten Verschiebung gestattet im Menü
Initialisierung):
Wünschen Sie diesen Schritt zu überspringen, dann die START-Taste drücken.

56
Ist keine Programmbeschleunigung gestattet:
Ein Überspringen des Waschschrittes ist nach Übergang ins SERVICE INFO möglich (siehe
Kap.3.4.)
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
Waschprogramme
6.9. WASCHZEIT
 Nach Programmstart wird die restliche Zykluszeit angezeigt.
 Das Uhr-Symbol zeigt an, ob die Zeit des laufenden Zykles abgezählt wird. Falls die Uhr nicht blinkt,
bedeutet das, daß die Zeit nicht abgezählt wird.
 Zeit, in der das Uhr-Symbol nicht blinkt, ist die Zusatzzeit.
 Gesamte Waschzeit = programmierte Zeit (1) + zusätzliche Zeit (2+3+4+5).
1. Programmierte Zeit
2. Zusätzliche Zeit für Wassereinlass
3. Darüberhinaus zusätzliche Zeit für Ablaß (falls das Wasser nicht bis 30s abgelassen wird und es
startet die verlängerte Zeit für den Ablaß)
4. Zusätzliche Zeit für Erwärmung (falls die Funktion Warten auf Erwärmung ausgewählt wurde)
5. Zusätzliche Zeit für freien Nachlauf am Ende der Sequenz Schleudern
6.10. PROGRAMMENDE
 Zeit in der Anzeige wird bis 0 zurückgezählt.
 Ist der Programmzyklus abgeschlossen, wird das Türschloss freigegeben, am Display
erscheint die Anzeige ENTLADEN und die Tür kann geöffnet werden (Wäsche
herausnehmen).

Tür öffnen und die Wäsche aus der Waschmaschine entnehmen.
 Die Meldung LEEREN verschwindet, und die WM ist bereit, ein weiteres Programm zu
starten.
Es wird die Programmübersicht angezeigt.
6.11. PROZESS WASSEREINLASS
 In Abhängigkeit von der Wassertemperatur werden Eingangsventils mit Kalt- und
Heißwasser öffnen
 Das Wasserniveau wird von einem elektronischen Niveaufühler gemessen.
 Steht die Funktion Temperaturausgleich zur Verfügung, wird der Programmator die
Temperatur so lange steuern, bis die Zieltemperatur erreicht wird. Bei Waschprogrammen
bei hohen Temperaturen ist es nach Wasserauffüllen erforderlich, eine zusätzliche
Erwärmung starten, soda damit die programmierte Heißwassertemperatur erreicht wird.
 Aus den Tabellen der Standardwaschprogramme Werte für normales niedriges und
normales hohes Wasserniveau entnehmen.
 Diese Standard-Wasserniveaus werden in folgenden Fällen verwendet:
- Normales niedriges Wasserniveau wird für die Sequenz Vorwäsche, Waschen und
Einweichen verwendet.
- Normales hohes Wasserniveau wird für die Sequenz Schweifen und Letztes Schweifen
verwendet.
 Das Wasserniveau kann zwischen zwei Grenzwerten programmiert werden:
- untere Wasserniveaugrenze befindet sich über den Heizkörpern und dem
Temperaturfühler
- Die Obergrenze befindet sich in der Hälfte der Waschtrommel.
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
57
6.12. AUFWÄRMUNG
 Falls kein Warten auf Erwärmung gewählt ist:
- wird die Maschine das Wasser so lange erwärmen, bis die für die bestimmte Sequenz
eingestellte Zeit abläuft oder die Einstelltemperatur erreicht wird.
- Auch wenn die programmierte Temperatur nicht erreicht ist und die Zeit für die
 Falls Warten auf Erwärmung gewählt wird:
- vorgegebene Sequenz abgelaufen ist, startet das Programm die weitere Sequenzi.- wird
die Maschine so lange das Wasser erwärmen, bis die Einstelltemperatur erreicht wird.
Die Einstellzeit der Waschsequenz beginnt ab dem Zeitpunkt abzurechnen an, wann die
gewünschte Temperatur erreicht wurde.
ACHTUNG!
!
FALLS WM MIT EINER ELEKTRISCHEN ODER DAMPFAUFWÄRMUNG NICHT AUSGESTATTET SIND,
SOLLTE IM INITIALISIERUNGSMENÜ DIE FUNKTION “WARTEN AUF AUFWÄRMUNG” NICHT AUSGEWÄHLT WERDEN.
6.13. ABKÜHLEN
 AUTOMATISCHES ABKÜHLEN: Diese Funktion verhindert eine starke
Temperaturänderung in der Waschmaschine.
 Beim heißen Waschvorgang über 65C wird am Schrittende
Kaltwasser zugegeben.
 PROGRAMMIERTES ABKÜHLEN: Diese Funktion wird empfohlen, damit die Wäsche
nicht einschrumpft

Das Wasser wird abgelassen, und schrittweise Kaltwasser zugelassen. So
sinkt die Wassertemperatur im Waschbecken langsam, in Abhängigkeit von der Zeit
und programmierten Temperatur der Abkühlsequenz.
6.14. DUSCHE
 Das Duschen erfolgt bei offenem Ablassventil und in Abhängigkeit von der programmierten
Geschwindigkeit, wann sich die Trommel mit der, für die Wäscheverteilung nötigen
Geschwindigkeit dreht, oder sie dreht sich mit niedriger Drehzahl.
6.15. UNGLEICHMÄßIGE AUSWUCHTUNG
 Ist die Maschine während des Schleudervorganges ungleichmäßich ausgewuchtet, wird
der Vibrationsschalter aktiviert.
 Die Sequenz Schleudern wird unterbrochen und die Wäsche in der Trommel verteilt
sich erneut.
 Die Waschmaschine bemüht sich, die Wäsche bis 5x zu verteilen.
6.16. PAUSE
 Falls ein Signal programmiert wurde, wird am Ende der Waschsequenz das WMProgramm gestoppt, und es erscheint die Meldung “DURCH GEHEN?”
 der Summer macht die Bedienung aufmerksam.
 jetzt kann die Bedienung Waschmittel ergänzen.
 Druch Drücken der START-Taste setzt das Programm mit dem weiteren
Waschprogrammschritt fort.
6.17. WARTEN
 Warten, bis es der Programmator erlaubt, den Betrieb fortzusetzen.
 Den Wartezustand erkennen Sie danach, daß in der Anzeige WARTEN steht, und die Zeit
wird abgezählt.
 Zu so einer Situation kommt es beim Ausfall und Erneuerung der Speisung während des
ablau-fenden Waschzykles.
 Da die Software nicht weiß, mit welcher Geschwindigkeit sich der Motor dreht, wird vor
dem Restart der Waschmaschine eine Verweilzeit eingegeben.
58
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
Waschprogramme
6.18. WIE MAN BEI FEHLERMELDUNGEN VORGEHT
 Wenn der Programmator einen Fehler erkennt, erscheint eine Fehlermeldung, welche die
Bedienung über das entstandene Problem informiert.
Störung (Pr: XX Kr: YY)
Reparatur erforderlich
(Fehler ZZZ: Fehlermeldung)
XX
YY
Fehler ZZZ
Fehlermeldung
: Programm-Nummer
: Schritt-Nummer
: Fehler-Nummer
: Bezeichnung der Fehlermeldung
 In der oberen Zeile werden die Programmnummer und Schrittnummer des unterbrochenen
Programmes angezeigt.
 Meldung “LEEREN” informiert Sie, ob es erlaubt ist, die Tür zu öffnen.
 Sicherheitsbedingungen
 Befindet sich in der Trommel immer noch Wasser oder ist die Temperatur immer zu hoch,
kann die Tür nicht geöffnet werden.
 Zusammen mit dem Niveau und Temperatur wird die Meldung “WASSER IN TROM” oder
“ZU HEISS” angezeigt
! WARNUNG!!!
FUNKTIONIERT DAS ABLASSVENTIL NICHT ORDNUNGSMÄßIG UND BEFINDET SICH AM
WASCHZYKLUSENDE IMMER NOCH WASSER IN DER TROMMEL, MUß DER BEDIENER
UNENTBEHRLICHE MAßNAHMEN ERGREIFEN. AM DISPLAY ERSCHEINEN DIE AKTUELLE
TEMPERATUR UND DAS WASSERNIVEAU. ABWARTEN, BIS DAS WASSER ABGELASSEN UND
ABKÜHLT IST, UND ERST DANN DEN VORGANG FORTSETZEN. DAS HEIßE WASSER KÖNNTE
INFOLGE VON VERBRÜHUNGEN SCHWERE VERLETZUNGEN VERURSACHEN
 Erscheint ein Problem mit dem Türschloß, wird das Programm sofort beendet.
 Aus Sicherheitsgründen bleibt die Tür geschlossen.
! ACHTUNG!
AUSFÜHRLICHERE INFORMATIONEN DARÜBER, WIE IM FALL EINER FEHLERBESEITIGUNG
VORGEHEN, FINDEN SIE IM KAPITEL 8 - FEHLERBESEITIGUNG
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
59
6.19. WIE MAN BEI AUSFALL DER SPEISUNG VORGEHT
Siehe Handbuch für Installation, Wartung undBedienung der Maschine.
6.20. TASTE INFO UND SERVICEINFO
6.20.1. INFO-TASTE
OPL-Maschinen:

Die Taste INFO drücken, falls Infos über Programme dargestellt werden sollen.
 Es wird eine ausführliche Übersicht der Programmschritte angezeigt.
 Bei jedem Schritt werden sämtliche Schrittdetails angezeigt.
 Durch erneutes Drücken der INFO-Taste kann das Menü Info verlassen werden.
Maschinen mit Münzgerät:

Durch Drücken der INFO-Taste erscheinen Navigationsinfos für die Maschinenanwendung.
6.20.2. SERVICE INFO

Falls Sie die aktuelle Wassertemperatur, das Wasserniveau und weitere Serviceinfos ermitteln
wünschen, können Sie ins SERVICE INFO springen (siehe Kapitel 3.4.).
 Im Menü Service info kann folgendes überprüft werden:
- Wassertemperatur und -niveau
- Zykluszähler (Wartung erforderlich)
- aktuelle Zustände der Waschmaschine im durchlaufenden Waschzyklus
 Wird der Schlüsselschalter in den Programmiermodus umgeschaltet, verschwindet das
Menü Servicezustand nach 1 Minute nicht.
 Wird die Taste PFEIL NACH UNTEN gedrückt, kann durch sämtliche Menüposten
geblättert werden.
6.20.3. PROGRAMM- ODER MÜNZGERÄTZÄHLER
 In SERVICE INFO springen (siehe Kapitel 3.4.).
 Durch Drücken des NACH UNTEN-Pfeiles in die Anzeige mit Zähler springen.
- OPL-Version: Programmzähler wird angezeigt.
- Maschinen mit Münzgerät: Münzgerätzähler wird angezeigt.
 Rücksetzen der Zähler:
- Der Servicezyklus-Zähler kann im Menü Service / Instrumente / Löschen Zykluszähler
zurückgesetzt werden.
- für das Rücksetzen des Münzenzählers dreimal die verborgene Navigationstaste RECHTS
drücken.
6.21. DOSIEREINRICHTUNGEN DER FLÜSSIGEN WASCHMITTEL
 Ist die Waschmaschine an externe Dosiereinrichtungen der flüssigen Waschmittel angeschlossen,
kann das Signal aus der Dosiereinrichtung mit Waschmitteln an den Programmator angeschlossen
werden.
 Ist der Behälter fast leer, erscheint am Display des Programmators die Diagnosemeldung „Err 39
out of soap“.
 Der Bediener muß nicht kontinuierlich die Dosiereinrichtungen zwecks Verhinderung eines
Waschvorganges ohne flüssiges Waschmittel prüfen.
60
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
Waschprogramme
7. VORPROGRAMMIERTE PROGRAMME
Der Programmator beinhaltet 15 vorprogrammierte Standard-Waschprogramme.
! WARNUNG !!!
DIE ANGEFÜHRTEN VORPROGRAMMIERTEN VORGÄNGE SIND LEDIGLICH INFORMATIV.
BEI DER ERSTELLUNG EIGENER WASCHPROGRAMME DEN KONTAKT ZU IHREM
WASCHMITTELLIEFERANTEN AUFNEHMEN.
7.1. LEGENDE
 EINGÄNGE FÜR WASSERZUFUHR (VENTILS)
- ventil 1
- ventil 2
- ventil 3
Weiches Kaltwasser
Weiches Kaltwasser
Weiches Kaltwasser
- ventil 4
Hartes Kaltwasser
- ventil 5
- ventil 6
Weiches Heisswasser
Weiches Heisswasser
Füllbehälter „I“
Füllbehälter „II“
Füllbehälter „III“
Füllbehälter
„Weichmacher“
Füllbehälter „I“
Füllbehälter „II“
- ventil 7
Hartes Kaltwasser
Einlassdirektventil
- ventil 8
WEICHES HEISSWASSER
FÜLLBEHÄLTER „III“
Vorwäsche
Waschen – Pulver
Waschen – flüssig
Letztes Schweifen
Vorwäsche
Waschen – Pulver
(EXTERNES FLÜSSIGES
WASCHMITTEL)
WASCHEN – FLÜSSIG
 WASSERNIVEAU
- NL: Normales niedriges Niveau
- HL: Normales hohes Niveau
- EL: Ökonomische niedriges Niveau
- EH: Ökonomisches hohes Niveau
 WASCHEN
 normaler Waschprozeß
- A = 12“ wäscht 12 s
- R = 3“
steht 3 s
 feiner Waschprozeß ní
- A = 3“
wäscht 3 s
- R = 12“ steht 12 s
 U/MIN (UMDREHUNGEN PRO MINUTE)
- W: Waschgeschwindigkeit ( 32 - 50 U/min)
- D: Drehzahl bei Auflockerung der Wäsche (nicht zu ändern) ( 100 U/min)
- L: Schleudern bei niedriger Drehzahl, Standard ( 400 U/min)
- H: Schleudern mit hoher Drehzahl ( 625 - 1165 U/min (abhängig von der WM-Größe)
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
61
7.2. WASCHPROGRAMME
 WASCHPROGRAMM 1: HEIßWÄSCHE INTENSIV 90°C
Schritt 1
Waschmittelz
ufuhr
30°C
NL
5 min
Schleudern
-
-
-
1 min
90°C
NL
10 min
-
-
30 s
-
NH
2 min
-
-
1 min
-
NH
2 min
-
-
-
1 min
4-7
-
NL
3 min
Letztes
Schweifen /
Schleudern
-
-
-
12 min
H
-
Verzögerung
-
-
-
x
-
-
Auflockern
-
-
-
30 s
Ablaß
Schleudern
Schleudern
Schweif. 3
Schritt 5
U/min
1-5
Schweif. 2
Schritt 4
Zeit
Vorwäsche /
Waschen
Schweif. 1
Schritt 3
Niveau
Zufuhr
Hauptwäsche
Schritt 2
Temp.
Sequenz
2-3-6-8
1-2-7
1-2-7
W (normal)
L
1=30”
-
W (normal)
2=30”
D
W (normal)
L
-
W (normal)
L
-
W (normal)
W (5s / 5s)
3=30”
-
 WASCHPROGRAMM 2: WARMWÄSCHE INTENSIV 60°C
Schritt 1
62
Waschmittelz
ufuhr
30°C
NL
5 min
Schleudern
-
-
-
1 min
60°C
NL
10 min
-
-
30 s
-
NH
2 min
-
-
1 min
-
NH
2 min
-
-
-
1 min
4-7
-
NL
3 min
Letztes
Schweifen /
Schleudern
-
-
-
12 min
H
-
Verzögerung
-
-
-
X
-
-
Auflockern
-
-
-
30 s
Ablaß
Schleudern
Schleudern
Schweif. 3
Schritt 5
U/min
1-5
Schweif. 2
Schritt 4
Zeit
Vorwäsche /
Waschen
Schweif. 1
Schritt 3
Niveau
Zufuhr
Hauptwäsche
Schritt 2
Temp.
Sequenz
2-3-6-8
1-2-7
1-2-7
PROGRAMMIERHANDBUCH
W (normal)
L
W (normal)
1=30”
2=30”
D
W (normal)
L
W (normal)
L
W (normal)
W (5s / 5s)
3=30”
-
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
Waschprogramme
 WASCHPROGRAMM 3: FARBWÄSCHE INTENSIV 40°C
Schritt 1
Waschmittelz
ufuhr
30°C
NL
5 min
Schleudern
-
-
-
1 min
40°C
NL
10 min
-
-
30 s
-
NH
2 min
-
-
1 min
-
NH
2 min
-
-
-
1 min
4-7
-
NL
3 min
Letztes
Schweifen /
Schleudern
-
-
-
12 min
H
-
Verzögerung
-
-
-
x
-
-
Auflockern
-
-
-
30 s
2-3-6-8
Ablaß
1-2-7
Schleudern
1-2-7
Schleudern
Schweif. 3
Schritt 5
U/min
1-5
Schweif. 2
Schritt 4
Zeit
Vorwäsche /
Waschen
Schweif. 1
Schritt 3
Niveau
Zufuhr
Hauptwäsche
Schritt 2
Temp.
Sequenz
W (normal)
L
1=30”
-
W (normal)
2=30”
D
W (normal)
L
-
W (normal)
L
-
W (normal)
W (5s / 5s)
3=30”
-
 WASCHPROGRAMM 4: HELLWÄSCHE INTENSIV - 30°C
OHNE VORWÄSCHE
Schritt 1
Zufuhr
Temp.
Hauptwäsche
2-3-6-8
30°C
NL
8 min
-
-
30 sec
-
NH
2 min
-
-
30 sec
-
NH
2 min
-
-
-
30 sec
4-7
-
NL
3 min
Letztes
Schweifen /
Schleudern
-
-
-
9 min
H
-
Verzögerung
-
-
-
x
-
-
Auflockern
-
-
-
30 sec
Schleudern
Schweif. 1
Schritt 2
1-2-7
Schleudern
Schweif. 3
Schritt 4
1-2-7
Schleudern
Schweif. 2
Schritt 3
-
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
Niveau
PROGRAMMIERHANDBUCH
Zeit
U/min
Waschmittelz
ufuhr
Sequenz
W (normal)
2=30”
D
W (normal)
D
W (normal)
D
W (normal)
W (5s / 5s)
3=30”
-
63
 WASCHPROGRAMM 5: WOLLE - 15°C
OHNE VORWÄSCHE
Sequenz
Hauptwäsche
Schritt 1
U/min
-
30 s
-
NH
2 min
-
-
30 sec
-
NH
2 min
-
-
-
30 s
4-7
-
NH
3 min
Letztes
Schweifen /
Schleudern
-
-
-
2,5 min
L
-
Verzögerung
-
-
-
X
-
-
Auflockern
-
-
-
30 s
Schleudern
Schleudern
1-2-7
1-2-7
W (Fein)
Waschmittelz
ufuhr
-
Schweif. 3
Schritt 4
Zeit
6 min
Schweif. 2
Schritt 3
Niveau
NH
Schleudern
2-3
Temp.
15°C
Schweif. 1
Schritt 2
Zufuhr
2=30”
D
W (Fein)
D
-
W (Fein)
D
-
W (Fein)
W (Fein)
3=30”
-
 WASCHPROGRAMM 6: HEIßE WÄSCHE - 90°C
OHNE VORWÄSCHE
Schritt 1
Zufuhr
Temp.
Hauptwäsche
2-3-6-8
90°C
EH
-
-
30 s
-
EH
4 min
-
-
1 min
-
NL
4 min
-
-
-
1 min
4-7
-
EH
6 min
Letztes
Schweifen /
Schleudern
-
-
-
12 min
H
-
Verzögerung
-
-
-
X
-
-
Auflockern
-
-
-
30 s
Ablaß
Schweif. 1
Schritt 2
Schleudern
Schweif. 2
Schritt 3
Schleudern
Schweif. 3
Schritt 4
64
1-2-7
1-2-7
Niveau
PROGRAMMIERHANDBUCH
Zeit
25 min
U/min
Waschmittelz
ufuhr
Sequenz
W (normal)
2=30”
D
W (normal)
L
W (normal)
L
W (normal)
W (5s / 5s)
3=30”
-
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
Waschprogramme
 WASCHPROGRAMM 7: WARME WÄSCHE - 60°C
OHNE VORWÄSCHE
Schritt 1
Sequenz
Zufuhr
Temp.
Hauptwäsche
2-3-6-8
60°C
Ablaß
-
EH
4 min
-
-
1 min
-
NL
4 min
-
-
-
1 min
4-7
-
EH
6 min
Letztes
Schweifen /
Schleudern
-
-
-
Verzögerung
-
-
Auflockern
-
-
1-2-7
Schleudern
1-2-7
Schleudern
Schweif. 3
Schritt 4
20 min
-
Schweif. 2
Schritt 3
EH
Zeit
-
Schweif. 1
Schritt 2
-
Niveau
30 s
U/min
W (normal)
Waschmittelz
ufuhr
2=30”
D
W (normal)
L
-
W (normal)
L
-
W (normal)
3=30”
12 min
H
-
-
x
-
-
-
30 s
W (5s / 5s)
-
 WASCHPROGRAMM 8: BUNTE WÄSCHE - 40°C
OHNE VORWÄSCHE
Schritt 1
Sequenz
Zufuhr
Temp.
Hauptwäsche
2-3-6-8
40°C
Ablaß
2=30”
EH
4 min
-
-
1 min
-
NL
4 min
-
-
-
1 min
4-7
-
EH
6 min
Letztes
Schweifen /
Schleudern
-
-
-
12 min
H
-
Verzögerung
-
-
-
x
-
-
Auflockern
-
-
-
30 s
1-2-7
Schleudern
1-2-7
Schleudern
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
30 s
W (normal)
Waschmittelz
ufuhr
-
Schweif. 3
Schritt 4
20 min
U/min
-
Schweif. 2
Schritt 3
EH
Zeit
-
Schweif. 1
Schritt 2
-
Niveau
D
W (normal)
L
W (normal)
L
W (normal)
W (5s / 5s)
3=30”
-
65
 WASCHPROGRAMM 9: HELLWÄSCHE - 30°C
OHNE VORWÄSCHE
Schritt 1
Zufuhr
Temp.
Hauptwäsche
2-3-6-8
30°C
EH
-
-
30 s
-
EH
4 min
-
-
1 min
-
NL
4 min
-
-
-
1 min
4-7
-
EH
6 min
Letztes
Schweifen /
Schleudern
-
-
-
9 min
H
-
Verzögerung
-
-
-
x
-
-
Auflockern
-
-
-
30 s
Schleudern
Schweif. 1
Schritt 2
Schleudern
Schweif. 2
Schritt 3
Schleudern
Schweif. 3
Schritt 4
1-2-7
1-2-7
Niveau
Zeit
20 min
U/min
Waschmittelz
ufuhr
Sequenz
W (normal)
2=30”
D
W (normal)
D
-
W (normal)
D
-
W (normal)
W (5s / 5s)
3=30”
-
 WASCHPROGRAMM 10: ECO HEISSWASCHVORGANG - 90°C
OHNE VORWÄSCHE
Temp.
2-3-6-8
85°C
EL
-
-
1 min
-
EH
2 min
-
-
-
1 min
4-7
-
EH
3 min
Letztes
Schweifen /
Schleudern
-
-
-
12 min
H
-
Verzögerung
-
-
-
x
-
-
Auflockern
-
-
-
30 s
Hauptwäsche
Schritt 1
Schleudern
Schweif. 1
Schritt 2
Schleudern
Schweif. 3
Schritt 3
66
1-2-7
Niveau
PROGRAMMIERHANDBUCH
Zeit
10 min
U/min
Waschmittelz
ufuhr
Zufuhr
Sequenz
W (normal)
2=30”
L
W (normal)
L
W (normal)
W (5s/5s)
3=30”
-
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
Waschprogramme
 WASCHPROGRAMM 11: ECO WARMWASCHVORGANG - 60°C
OHNE VORWÄSCHE
Temp.
2-3-6-8
55°C
EL
-
-
1 min
-
EH
2 min
-
-
-
1 min
4-7
-
EH
3 min
Letztes
Schweifen /
Schleudern
-
-
-
12 min
H
-
Verzögerung
-
-
-
X
-
-
Auflockern
-
-
-
30 s
Hauptwäsche
Schritt 1
Schweif. 1
Schritt 2
1-2-7
Schleudern
Schweif. 3
Schritt 3
-
Schleudern
Niveau
Zeit
10 min
U/min
Waschmittelz
ufuhr
Zufuhr
Sequenz
W (normal)
2=30”
L
W (normal)
L
-
W (normal)
W (5s/5s)
3=30”
-
 WASCHPROGRAMM 12: ECO BUNTE WÄSCHE - 40°C
OHNE VORWÄSCHE
Temp.
2-3-6-8
40°C
EL
-
-
1 min
L
-
EH
2 min
W (normal)
-
-
-
1 min
4-7
-
EH
3 min
Letztes
Schweifen /
Schleudern
-
-
-
12 min
H
-
Verzögerung
-
-
-
X
-
-
Auflockern
-
-
-
30 s
Hauptwäsche
Schritt 1
Schweif. 1
Schritt 2
1-2-7
Schleudern
Schweif. 3
Schritt 3
-
Schleudern
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
Niveau
PROGRAMMIERHANDBUCH
Zeit
10 min
U/min
Waschmittelz
ufuhr
Zufuhr
Sequenz
W (normal)
L
W (normal)
W (5s/5s)
2=30”
3=30”
-
67
 WASCHPROGRAMM 13: ECO HELLE WÄSCHE - 30°C
OHNE VORWÄSCHE
Temp.
2-3-6-8
30°C
EL
8 min
-
-
1 min
-
EH
2 min
-
-
-
1 min
4-7
-
EH
3 min
Letztes
Schweifen /
Schleudern
-
-
-
9 min
H
-
Verzögerung
-
-
-
x
-
-
Auflockern
-
-
-
30 s
Hauptwäsche
Schritt 1
Schleudern
Schweif. 1
Schritt 2
Schleudern
Schweif. 3
Schritt 3
1-2-7
Niveau
Zeit
U/min
Waschmittelz
ufuhr
Zufuhr
Sequenz
W (normal)
2=30”
D
W (normal)
D
-
W (normal)
W (5s/5s)
3=30”
-
 WASCHPROGRAMM 14: SCHLEUDERN – NIEDRIGE DREHZAHL
Schritt 1
Temp.
Niveau
Zeit
U/min
Waschmittelz
ufuhr
Sequenz
Zufuhr
Schleudern
4-7
-
NH
Letztes
Schweifen /
Schleudern
-
-
-
5,5 min
L
-
Verzögerung
-
-
-
x
-
-
Auflockern
-
-
-
30 s
3 min
W (normal)
W (normal)
3=30”
-
 WASCHPROGRAMM 15: SCHLEUDERN – HOHE DREHZAHL
Schritt 1
68
Temp.
Niveau
Zeit
U/min
Waschmittelz
ufuhr
Sequenz
Zufuhr
Schleudern
4-7
-
NH
3 min
Letztes
Schweifen /
Schleudern
-
-
-
15 min
H
-
Verzögerung
-
-
-
X
-
-
Auflockern
-
-
-
30 s
PROGRAMMIERHANDBUCH
W (normal)
W (normal)
3=30”
-
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
FEHLERBEHEBUNG
8. FEHLERBESEITIGUNG
8.1. ANZEIGE DER MELDUNGEN
 Am Anfang, am Ende und während des Waschzykles können in der Anzeige verschiedene
Meldungen erscheinen.
 In manchen Spezialfällen macht auch ein akustischesSignal die Bedienung darauf aufmerksam.
 Erscheint ein Fehler, geht die Maschine automatisch in den Sicherheitszustand über. Die
Fehlerursache kann mittels Diagnoseprogramm ermittelt werden, dass sämtliche
Waschzyklusfunktionen überprüft.
8.2. FEHLERMELDUNGEN
 Kommt es zu einer Störung, zeigt der Programmator die Diagnosemeldung der Störung an.
 Die Stelle, an der es zur Störung kam, wird nach Programmnummer und Schrittnummer erkannt.
 Die Fehlermeldung selbst beinhaltet die Nummer und entsprechendenTeil der Meldung, so daß Sie
dann einfach in diesem Handbuch entsprechende Themen finden.
 Erscheint die Meldung LEEREN!, kann die Tür geöffnet werden.
Störung (Pr: XX Kr: YY)
Reparatur erforderlich
(Fehler ZZZ: Fehlermeldung)
XX
: Programmnummer
YY
: Programm-Schrittnummer
Fehler ZZZ
: Nummer der gegebenen Fehlermeldung
Fehlermeldung
: Textteil der Fehlermeldung
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
69
8.3. WIE MAN IM FALL VON FEHLERMELDUNGEN VORGEHT
! ACHTUNG!
LESEN SIE IN DEM HANDBUCH, WELCHEN STÖRUNGSZUSTAND DIE GEGEBENE FEHLERMELDUNG BESCHREIBT.
FORDERN SIE ABHILFE BEI EINEM FACHTECHNIKER, DAMIT ER DAS PROBLEM LÖST. VOR JEDEM EINGRIFF IST ES ERFODERLICH, SÄMTLICHE SICHERHEITSMAßNAHMEN EINZUHALTEN.
 Eine Fehlermeldung kann folgend abgelehnt und gelöscht werden:




Taste INFO drücken
Tasten STOP oder ENTER drücken
durch Ab- und Einschalten der Speisung
durch Öffnen der Tür (Störung 4 und 41)
 Aus Sicherheitsgründen wird die Tür nicht entriegelt, falls:
- in der Trommel immer noch Wasser steht
- die Wassertemperatur höher als 55°C ist
- Trommel dreht sich noch immer (falls die Trommel nicht stehen bleibt, dauert das
Sicherheitsintervall an)
- Problem mit dem Türschloßsystem
 Immer am Zyklusende führt der Programmator einen Sicherheitstest der Sequenz durch.
 Falls am Zyklusende die Sicherheitsbedingungen nicht erfüllt wurden, wird die Meldung ZU HEISS
oder WASSER IN TROM angezeigt.
ZU HEISS
XX°C
WASSER IN TROMM
XX°C Niveau YY
 Wurde das Problem gelöst (das Wasser ist unter das Sicherheitsniveau für Schleudern gesunken,
oder die Wassertemperatur unter 55°C gesunken), verschwindet die Meldung ZU HEISS oder
WASSER IN TROM automatisch.
! WARNUNG!!!
FUNKTIONIERT DAS ABLASSVENTIL NICHT ORDNUNGSMÄßIG UND BEFINDET SICH AM
WASCHZYKLUSENDE IMMER NOCH WASSER IN DER TROMMEL, MUß DER BEDIENER
UNENTBEHRLICHE MAßNAHMEN ERGREIFEN. AM DISPLAY ERSCHEINEN DIE AKTUELLE
TEMPERATUR UND DAS WASSERNIVEAU. ABWARTEN, BIS DAS WASSER ABGELASSEN UND
ABKÜHLT IST, UND ERST DANN DEN VORGANG FORTSETZEN. DAS HEIßE WASSER KÖNNTE
INFOLGE VON VERBRÜHUNGEN SCHWERE VERLETZUNGEN VERURSACHEN.
BEACHTEN, DAMIT NIEMAND INFOLGE HEIßWASSERVERBRÜHUNG VERLETZT WIRD.
70
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
FEHLERBEHEBUNG
! WARNUNG!!!
DIE FEHLERMELDUNG „ZU HEIß“ KANN AM ZYKLUSENDE AUCH DANN ANGEZEIGT WERDEN,
WENN DIE STÖRUNG GAR NICHT ERSCHIENEN IST, UND ZWAR UNTER DER VORAUSSETZUNG,
DAß ES SICH UM DAS WASCHPROGRAMM HEIßER WASCHVORGANG HANDELT, UND AM ENDE
DER SEQUENZ HEIßER WASCHVORGANG KEINE SEQUENZ WASCHEN BEI NIEDRIGER
WASSERTEMPERATUR PROGRAMMIERT WURDE. AM ENDE SO EINES WASCHZYKLES BLEIBT DIE
TEMPERATUR IN DER TROMMEL AUCH DANN HOCH, FALLS IN DER TROMMEL BEREITS KEIN
WASSER IST. IN SOLCHEM FALL WERTET DER PROGRAMMATOR DIE SITUATION AUS UND
ENTSCHEIDET, DAß ES NICHT SICHER IST, DIE TÜR ZU ÖFFNEN, DA DIE IN DER TROMMEL
GEMESSENE TEMPERATUR ZU HOCH IST. FALLS IN DIE TROMMEL KEIN KALTWASSER ERGÄNZT
WIRD, KANN ES LANGE DAUERN, BIS DIE TEMPERATUR AUF EINEN ANNEHMBAREN
SICHRHEITSWERT ABSINKT. SINKT DIE TEMPERATUR IN DER TROMMEL AUSREICHEND GENUG,
VERSCHWINDET DIE STÖRUNGSMELDUNG UND DIE TÜR WIRD AUTOMATISCH ENTRIEGELT.
LAUT STÖRUNGSTYP STARTET DER PROGRAMMATOR EINE KONKRETE PROZEDUR:
 Falls es sich um die Sicherheit handelt
 vollständ.Stopp + Auflockerung
: Programm wird gestoppt, aber es erfolgt die Sequenz Auflockerung
 vollständ.Stopp + Sicherheitszeit
: Programm wird gestoppt, und die Sicherheitszeit beginnt zu laufen
 startet nicht
: Das Programm startet nicht, falls Sicherheitsbedinungen nicht erfüllt
werden
 Falls es sich um die Sicherheit nicht handelt
 Weglassen + Fortsetzung
: der gegebene Zyklusschritt wird weggelassen, und das
Programm
 setzt mit weiterem Schritt fort Fortsetzung : Programm setzt fort
SONDERFÄLLE:
 Die Fehlermeldung E24: Fehler Niveaufühler, E25: Fehler Temperaturfühler und E35: Falsche
SW-Version kann lediglich durch Ab- und Einschalten der Versorgung gelöscht werden.
 Die Fehlermeldung 31: Eingabe Wandlerparameter und 32: Prüfung Wandlerparameter kann durch
Abschalten der Versorgung gelöscht werden. Der Fehler 31 und 32 zeigt an, dass die Parameter des
Frequenzwandlers falsch eingestellt sind. Es kann zu einer Beschädigung der Waschmaschine
kommen, falls der Frequenzwandler mit falscher Parametereinstellung in Betrieb ist. Niemals die
Waschmaschine verwenden, falls die Situation durch einen Techniker nicht überprüft wird.
 Der Fehler 41: Zeit für Service wird immer so lange angezeigt, falls kein Zykluszähler-Reset erfolgt.
Zykluszähler-Reset – siehe Kapitel 8.5.
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
71
8.4. ÜBERBLICK
Nr.
Fehlermeldung
Ursache
Vorgang
E2
Ablaß Ende
Störung beim Ablaß
Endsequenz
E3
Fehler Vibr
Unwucht.
E4
Unwucht
E5
Vibr. Schleud
E6
Tür Aus
E7
Tür Spule
vollständ.Stopp +
Auflockerung
vollständ.Stopp +
Auflockerung
Überspringen +
fortsetzen
vollständ.Stopp +
Sicherheitszeit
vollständ.Stopp +
Sicherheitszeit
vollständ.Stopp +
Sicherheitszeit
E8
Tür Start
E9
Tür Ende
Störung Türschalter
Störung Türschloßschalter
Störung Türverriegelung am Zyklusanfang
Störung Türverriegelung am Zyklusende
E11
lässt nicht ein
Störung beim Füllen
E12
Überlauf
Störung infolge Wasserüberfüllung um 10 cm
E13
wärmt nicht auf
Störung Aufwärmung
E14
Aufwärmzeit
Störung Aufwärmzeit
E15
heiß
zu hohe Temperatur
E16
Verriegel. Münze
1
Verriegel. Münze
2
E17
E21
überschwemmt
E24
Niveaufühler
E25
Temperaturfühler
E26
Mitsub. Code
E27
Fehler Mom
E28
THT Zeit / E.OL
E29
OV3 Zeit / E.OP
E31
Par.Eing.
E32
Par.Kontr.
E35
Falsche SW
E37
kein Abl.Dusch
E39
ohne Chem
E41
Servicezeit
E42
Connection
E43
Voltage Par
E80
Waschpulver
TimeOut
Mits-Fehler
E300E353
72
Unwucht. Schleudern
bei normaler Drehzahl
Unwucht. Schleudern
bei hoher Drehzahl
Vorkommen
Sequenz Ablaß
Gesamtzyklus
Nach 5 Neigungen
>500 oder 750 U/min
gesamter Zyklus
gesamter Zyklus
nicht starten
am Anfang
nicht starten
Zyklusende
vollständ.Stopp + Frage
nach Fortsetzung
vollständ.Stopp +
Auflockerung
vollständ.Stopp +
Auflockerung
vollständ.Stopp + Frage
nach Fortsetzung
vollständ.Stopp +
Auflockerung
während der Abfüllung
Während der Abfüllung
Während der Aufwärmung
Während der Aufwärmung
Während der Aufwärmung
Münzgerätstörung
/
Vor Start
Münzgerätstörung
/
Vor Start
vollständ.Stopp +
Auflockerung
DURCH GEHEN+ nicht
starten
DURCH GEHEN+ nicht
starten
vollständ.Stopp +
Auflockerung
vollständ.Stopp +
Sicherheitszeit
vollständ.Stopp +
Sicherheitszeit
vollständ.Stopp +
Sicherheitszeit
Schritt während des
Waschvorganges
nicht starten
bei Initialisierung
nicht starten
bei Parametereingabe
nicht starten
vollständ.Stopp +
Auflockerung
neue SW-Version
Störung beim Überlauf
fehlerhafter Niveaufühler
fehlerhafter Temperaturfühler
undefinierter Code
Frequenzwandler
Kommunikationsfeh-ler
Wandler
THT –Zeit abgelaufen /
E.OL
OV3 –Zeit abgelaufen /
E.OP
Fehler bei Initialisie-rung –
Frequenzwandler
Fehler bei Wandlerkontrolle
Falsche SW-Version
Ablaßfehler beim
Duschen
Waschmittelzuleitun-gen
arbeiten ohne
Waschmitteln
Warnung – Service
erforderlich
Kein Anschluß an das
Netz
Spannungsbereich
falsch gewählt
Während des Startes
Während des Startes
gesamter Zyklus
gesamter Zyklus
während der Sequenz Schleudern
während der Sequenz Schleudern
Duschen
Lediglich als Information Waschschritt
Lediglich als Information
Zyklusende
Türöffnen = Reset
Nur als Info
Datenübertragung per Netz
Richtige Wahl
vornehmen
Konfigurationsmenü
fehlerhaftes Signal für
das Dosieren von
flüssigen Waschmitteln
kompletter Stopp +
Auflockerung
Gesamtzyklus
spezifische Warnung
für den MitsubishiWandler
vollständiger Stopp +
Sicherheitszeit
Gesamtzyklus
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
FEHLERBEHEBUNG
E500E525
Speicherfehler
Speicherfehler
vollständiger Stopp +
Sicherheitszeit
jederzeit
E600E628
SW-Fehler
SW-Fehler
vollständiger Stopp +
Sicherheitszeit
jederzeit
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
73
8.5. SERVICEMENÜ
Im Service-Angebot stehen weitere Informationen zur Verfügung:







Softwareversion-Nummer
Übersicht der letzten 20 Fehlermeldungen
Statistik der 10 allgemeinen Fehlermeldungen
Riemenscheibenübersetzung
Übersicht Einganszustände
Einschalten Wandler für Serviceeingriff
Reset des Zykluszählers und Statistik der Fehlermeldungen
 WIE MAN IN DAS ANGEBOT SERVICE GELANGT
Hauptmenü
Initialisierung …
Programm …
Service …
Konfiguration …
Erweiterung …
Menü Preise…
In das Servicemenü gelangt man nur dann, falls sich die Maschine im Stillstand befindet (an Strom
angeschlossen, aber kein Programm gestartet).
 Es wird die Programmübersicht angezeigt.
 Maschine in den Modus Einstellung umschalten (siehe 3.4).
 jetzt steht das Hauptmenü zur Verfügung
 nach Auswahl Servicemenü die Taste PFEIL NACH UNTEN drücken
 durch Drücken der ENTER-Taste die Auswahl bestätigen
 jetzt erscheint der Bildschirm mit Servicemenü.
Servicemenü
SW-Version: 772.100.0
Diagnoseprog...
Fehler …
nstrumente …
Ende ...
74
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
FEHLERBEHEBUNG
Menüposten
Info
SW-Version: 772.100.0
Nummer der SW- Version
 MENÜ FEHLERMELDUNGEN
Menüposten
Info
Liste Fehlermeldungen …
- Kontrolle der letzten 20 Fehlermeldungen aus der
1 Störung: E XXX: YYYYYYYYYYYY
…
20 Störung : E XXX: YYYYYYYYYYYY
Liste der Fehlermeldungen
Störung Nr. 1: letzte Fehlermeldung
…
Störung Nr. 20: 20 Fehlermeldung ab Anfang
E XXX: Nummer der Fehlermeldung
YYYYYYYYYYYY: Name der Fehlermeldung
(Wird keine Meldung angezeigt, heisst es, dass
kein Fehler vorliegt)
Fehlermeldungen löschen
Fehlerstatistik anzeigen …
1 Ohne Ablaß
…
0x
Nein
- Liste Fehlermeldungen löschen
Meldung der Fehlerstatistik ist die Summe aller
Fehlermeldungen, die über einen längeren Zeitraum
angezeigt wurden.
Diese Information deutet dem Techniker an, in welchem Teil ein Engriff erforderlich sein wird.
(Die Statistiken können durch “Reset
Zykluszähler” im Menü toolbox gelöscht werden).
Liste Statistik:
 Ohne Ablaß
 Türschalter
+ E9
: E2 + E37
: E6 + E7 + E8
 Ohne Einlaß
: E11 + E40
 Ohne Erwärmung
: E13 + E14
 Temperaturfühler
: E25
 Niveaufühler
: E24
 Vibrationsschalter
: E3
 Kommunikationsfehler mit Wandler : E27
 Fehler Wandler
E72
: E26 + E28 + E29 +
+ E73 + E74 + E75
 Fehler OV-Wandler
+ E305
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
: E303 + E304
75
 INSTRUMENTE
Das Menü Instrumente ist für die Unterstützung beim technischen Eingriff bestimmt.
Menüposten
Info
Zustand der Eingänge anzeigen ...
1 Eingang 1
…
20 Eingang 20
Ein
Aus
Unwucht Statistik …
Zustand Eingänge 1 .. 20.
Die genaue Funktion der Eingänge ist im elektrischem
Schema des Programmators der Waschmaschine angeführt.
- ist der Zustand des Einganges Aus, niedriges Signal
- ist der Zustand des Einganges Ein, hohes Signal
Diagnoseinformationen über die Unwucht der Maschine.
Unwucht …
1 ...0,5
...
31 > 15
0
0
Strom …
1 I0
...
4 I3
0
0
Versorgung Wandler
AUS
Übersetzungsverhältnis
X.XX
Ist ein Serviceeingriff erforderlich, kann mittels dieser
Funktion die Wandlerversorgung eingeschaltet werden.
Warnung!!!
!
Bei initialisierung von Parametern des frequenzwandlers muss ausserordentlich vorsichtig vor- gegangen
werden.
Der herstellr trägt keine verantwortung für eine fehlerhafte
Funktion der Waschmaschine im fall, dass der eigentümer
solche wandlerparame-ter eingestellt hat, die den
Urparametern des herstellrs nicht entsprechen.
Das Übersetzungsverhältnis der Riemenscheiben ermöglicht
eine Prüfung, ob die Motor- und Trommel-riemenscheiben die
richtigen Maße besitzen.
RTC Zeit
XX:YY:ZZ
RTC-Zeit (real time clock).
XX: Stunden, YY: Minuten, ZZ: Sekunden
RTC Datum
AA:BB:CC
Datum RTC-Schaltung.
AA: Tag, BB: Monat, CC: Jahr
Wird nur dann angezeigt, falls die Funktion traceability im
Menü Erweiterung eingeschaltet ist.
Uhreneinstellung …
Stunden
Minuten
Tag
Monat
Jahr
XX
YY
AA
BB
CC
Richtiges Datum und Zeit für RTC (real time clock) einstellen.
Zykluszähler löschen Nein
Erreicht die Waschmaschine eine Zyklusanzahl, die als
“Service-Intervall” eingestellt ist, wird am Ende jedes Zykles
eine Warnung angezeigt. Diese Warnung wird so lange
angezeigt, bis ein Zykluszähler-Reset durchgeführt wird.
Kalibrierung Abwägesystem …
Wird nur dann angezeigt, falls die Abwägefunktion im Menü
Erweiterung eingeschaltet ist.
76
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
FEHLERBEHEBUNG
Nur für MB-Maschinen mit kleiner Kapazität (MB16 - MB66).
Wiegeeinheit 1: XX
Wiegeeinheit 2: YY
[A-B]
[A-B]
Kommunikation mit dem
Abwägesystem
Ende
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
Beim Durchführen der Kalibrierprozedur darf sich in der
Waschmaschine keine Wäsche befinden.
Kalibrierwerte XX und YY müssen im Bereich der Grenzen
liegen [A-B].
zurück ins Servicemenü
PROGRAMMIERHANDBUCH
77
8.6. DIAGNOSTIKPROGRAMM
Zweck des Diagnose-Menüs liegt im schrittweisen Testen der Waschmaschinenfunktion.
 WIE GELANGT MAN IN DAS DIAGNOSTIKMENÜ
In das Diagnose-Menü gelangt man nur dann, falls sich die Maschine im Stillstand befindet (an Strom
angeschlossen, aber kein Programm gestarter).
Es wird Programmauswahl angezeigt.
Maschine in den Modus Einstellung umschalten (siehe 3.4).
Jetzt steht das Hauptmenü zur Verfügung.
Für die Auswahl Service-Menü die Taste PFEIL NACH UNTEN drücken.
Im Service-Menü das Menü Diagnoseprogramm wählen.
Servicemenü
Diagnoseprog …
 Diagnoseprogramm auswählen.
Diagnosezyklus
Programm
Ende
78
Nein
 Soll das Diagnoseprogramm gestartet werden, die Taste
START drücken.
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
FEHLERBEHEBUNG
 TESTSEQUENZ





Test
1
***
3
Test Display und Türschloß
Test Fühler
Test Motor
Test Wassereinlaß, Erwärmung und Ablaß
Diagnostik-Grundwaschprogramm
Information
Erläuterung
Schwarze Anzeige und
danach Anzeige mit Text
Motorrücklauf
 Prüfung Türverriegelung (Tür wird 5x ver- und
entriegelt
 Prüfung Anzeige
 Prüfung Fühler (alle Fühler in der WM werden getestet)
Drehzahl für Waschen, Schleudern bei hoher Drehzahl in
entgegegesetzter Richtung
 Motor-Stop
 Drehzahl für Waschen, Schleudern bei hoher Drehzahl in
gleicher Richtung
 Drehzahl für Wäscheauflockerung, Schleudern bei hoher
Drehzahl in gleicher Richtung
 Schleudern bei niedriger Drehzahl, Schleudern
bei hoher
Drehzahl in gleicher Richtung
 Schleuern bei hoher Drehzahl (Trommel dreht sich in Richtung
weg vom Füllbehälter)
 freier Auslauf oder gesteuerte Verzögerung
 In die WM wird Wasser durch das Eingangsventil
zugeführt
 Das Wasser wird durch das Ablaßventil 1abge- lassen
 In die WM wird Wasser durch das Eingangsventil 2 solange
zugeführt, bis das Niveau auf ein Sicherheitsniveau für
Aufwärmung angestiegen ist.
 Aufwärmung wird aktiviert (lediglich dann, wenn WARTEN
temp = on)
 Wasser wird durch Ablaßventil 1 abgelassen
 in die WM wird Wasser durch das Eingangs- ventil 3
zugeführt
 Wasser wird durch Ablaßventil 1 abgelassen
 in die WM wird Wasser durch das Eingangs-ventil 4 zugeführt
 Wasser wird durch Ablaßventil 1 abgelassen
 in die WM wird Wasser durch das Eingangsven- til 5
zugeführt
 Wasser wird durch Ablaßventil 1 abgelassen
 in die WM wird Wasser durch das Eingangsven- til 6
zugeführt
 Wasser wird durch Ablaßventil 1 abgelassen
 in die Maschine wird Wasser mittels Einlassventil 7 zugeführt
 Wasser wird mittels Ablassventil 1 abgelassen
 in die Maschine wird Wasser mittels Einlassventil 8 zugeführt
 Wasser wird mittels Ablassventil 1 abgelassen
4
5
Motor-Stop
Motorvorlauf
6
9
20
Wäscheauflockerung –
Motor-distribution
Schleudern bei niedriger
Motor-drehzahl
Schleudern bei hoher Motordrehzahl
Motor-Stop
Eingang I1
21
22
Ablaß 1
Eingang I2
23
24
Ablaß 1 (2) *
Eingang I3
25
26
27
28
Ablaßventil 1
Eingang I4
Ablaßventil 1
Eingang I5
29
30
Ablaßventil 1
Eingang I6
7
8
31
32
33
34
35
50
Ablaßventil 1
Eingang I7
Ablassventil 1
Eingang I8
Ablassventil 1
Auflockerung – Tumble
 Sequenz Wäscheauflockerung
Wäsche herausziehen –
 Ende Diagnostikzyklus
Ausladen
Hinweis: * Das zweite Ablaßventil öffnet, falls Sie im Konfigurationsangebot ein zweites Ablaßventil gewählt
haben.
** In der Anzeige wird während der Fühlerteste die Zahl 2 nicht angezeigt, da dieser Test lediglich
ein Bruchteil der Sekunde dauert.
Hinweis!
Wird während der Sequenz Motortest ++ ++ angezeigt, kann während dieser Sequenz der weitere
Arbeitsgang fortgesetzt werden (START drücken).
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
79
 Diagnostik-Grundwaschprogramm
Niveau
Zeit
U/min
2=30”
2-3-6-8
40°C
NL
A=12“ R=3“
6 min
W
-
-
-
-
-
30 s
D
-
1-2-7
-
NH
A=12“ R=3“
1,5 min
W
-
-
-
-
-
1 min
L
3=30”
4-7
-
NL
A=12“ R=3“
2 min
W
Schleudern
-
-
-
-
-
4,5 min
H
Verzögerung
-
-
-
-
-
1 min
-
Auflockerung
-
-
-
-
A=12“ R=3“
30 s
W
Zufuhr
Schritt Waschen
1
Ablaß
Schritt Schweifen1
2
Schleudern
Letztes
Schritt
3
Waschmitt
elzufuhr
Temp.
Sequenz
Sequenz
Schweifen
Fehlermeldungen:
 Falls der Programmator während des Diagnostik-Hilfsprogrammes ein Problem ermittelt, erscheint eine
diagnostische Fehlermeldung.
 Fehlerliste im Servicemenü prüfen.
 Fehlerlösungen und Erläuterung der Fehlermeldungen prüfen
80
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
FEHLERBEHEBUNG
8.7. PROBLEM-KONTROLLISTE
Problem
Ursache
Problembeseitigung
 Ausfall Fremdversorgung
 Fremdversorgung einschalten
 Zuleitung der Fremdspannung in die
Maschine prüfen
 NOTAUS-Taste aktiviert
 Einspeisesteckverbindung nicht an die
Programmatorplatine angeschlossen
 Einspeisesteckverbindung verkehrt
angeschlossen
 Sicherung am Programmator durchgebrannt
 NOTAUS-Taste deaktivieren
 Einspeisesteckverbindung anschließen
Display leuchtet, aber der Text in der
Anzeige ist schwer lesbar
 Helligkeit n.i.O.
Am Display nur “Bootloader” angezeigt,
aber Applikation springt nicht an
 im Programmator keine Applikations-SW
geladen
 durch Änderung des Display- Helligkeitswertes des Betrachtungswinkels im
Konfigurationsmenü wird der optimale
Kontrast erreicht
 Anwendungs-SW vom USB Flash Disc
laden
Maschine reagiert auf das Drücken von
Tasten an der Tastatur nicht
 Keine Taste funktioniert
Nach Einschalten der Versorgung:
Display leuchtet nicht auf
 Verdrahtung prüfen und Steckverbindung
richtig anschließen
 ist das Trafo beschädigt, dann den Programmator austauschen
Verdrahtung und Spannung an der Einspei Eingangssteckverbindung A & B trennen sesteckverbindung prüfen
Ist das Trafo i.O., Sicherung auswechseln
 Falls Display leuchtet:
 Verbindung zwischen CPU und I/Oprüfen, ob an den Klemmen Eingangssignale
Programmatorplatine fehlt oder ist
oder ein Speisesignal +16Vdc ansteht
falsch eingesteckt
Münzen wurden eingeworfen,, aber der
Preis in der Anzeige wird nicht
abgerechnet.
 Beim Drücken der Tasten kein Piepsignal zu hören
 der an der Buchse montierte Kontakt
funktionslos
 prüfen, ob an der Tastatur die Steckverbindung „K“ richtig angeschlossen ist
 ordnungsmäßige Funktion des Buchsenkontaktes überprüfen, ob positive Impulse
 der an der Buchse montierte
optischer Fühler funktionslos
generiert werden
 elektrische Schaltung der Buchse
prüfen
 Funktion des optischen Fühlers überprüfen,
 ermitteln, ob der Münzenwert im
Menü Preise eingegeben wurde
ob positive Impulse generiert werden
 ist die elektrische Schaltung fehlerhaft, dann
instandsetzen
 im Menü Preise den richtigen Münzenwert
eingeben
Maschine benimmt sich anders, als sie
sollte
Programm startet, aber Ausgänge
werden nicht aktiviert
Modus Warten wird angezeigt und der
Zähler beginnt mit dem Abzählen an
Auf dem Display wird „Entladen“
angezeigt und die Tür ist Orfej
Falsches Wasserniveau
(Wasserniveaufühler darf nicht
kalibriert sein)
Trommel dreht sich nicht
(es wird keine Fehlermeldung
angezeigt)
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
 falls Sie nicht den richtigen Maschinentyp gewählt haben, werden falsche
Ausgänge aktiviert
 prüfen, ob die Steckverbindungen „R“
angeschlossen sind
 es handelt sich um Wartezustand,
verursacht durch die Unterbrechung
der Einspeisung oder durch die
Sicherheits-sequenz am Prozessende
 prüfen, ob der Türschalter immer noch
geschaltet ist
 prüfen, ob richtige Wasserniveaus
programmiert sind
 prüfen, ob im Konfigurationsmenü der
richtige Maschinentyp gewählt wurde
 es wurde der Maschinentyp geändert,
aber die Standardwasserniveaus
wurden nicht geändert
 prüfen, ob im Konfigurationsmenü der richtige
Maschinentyp gewählt wurde
 Steckverbindung an richtige Stelle
anschließen
 abwarten, ob der Zähler nicht bis 0 zurückgeht
 die Einspeisung nicht ab- und wieder einschalten, sonst erfolgt eine Zähler-Reset
 ist der Türschalter beschädigt, dann austauschen
 richtige Wasserniveaus einstellen
 im Konfigurationsmenü den richtigen
Maschinentyp wählen
 eine Initialisierung der Standard-Wasserniveaus kann erneut so durchgeführt werden,
wenn neue Werte programmiert oder erneut
Standardwaschprogramme geladen werden
 prüfen, ob der Riemen nicht beschädigt  Riemenspannung prüfen oder Riemen
ist
austauschen
 Motorspeisungskreis nachbessern
 Motorspannung prüfen
 im Bedarfsfall Motor austauschen
 prüfen, ob der Motor funktioniert
 beim Hersteller weitere Informationen fordern
 Wandler prüfen
PROGRAMMIERHANDBUCH
81
8.8. FEHLER DER EXTERNEN KOMMUNIKATION
Maschine kommuniziert mit PC (TraceTech SW) über die Leitung RS485. Funktioniert die externe
Kommunikation nicht, dann, bitte, die Verbindung zwischen PC und Maschine prüfen. Ebenfalls prüfen, ob
die richtige Maschinenkommunikationsadresse gewählt wurde.
8.9. ERLÄUTERUNGEN ZU FEHLERMELDUNGEN
STÖRUNG 2: STÖRUNG BEIM ABLAß
Zur Störung 2 kommt es, wenn der elektronische Zeitgeber ermittelt, daß in der Ablaß- oder Schleudersequenz das Wasser nach 3 min nicht abgelassen wird. Die Fehlermeldung wird am Zyklusende dargestellt.
VORGANG:
1. Ablaßschlauch aus der WM prüfen
2. Ablaßschlauch prüfen.
3. Verdrahtung prüfen:
Ist das Ablaßventil abgeschaltet, sollte es offen
sein (das Ventil ist normalerweise geöffnet)
Ist dieser Schlauch blockiert, korrigieren.
Ist das Ablaßventil fehlerhaft, austauschen.
Ist die Verknüpfung beschädigt, korrigieren.
STÖRUNG 3: WÄSCHE NICHT AUSGEWUCHTET
Diese Störung erscheint, wenn sich vor dem Beginn der Sequenz Schleudern der Fühler ungleichmäßiger
Auswuchtung aktiviert (Vibrationsschalter) oder falls der Fühler während des Wasch-, Schweifvorganges aktiviert
wird.
VORGANG:
1. Prüfen, ob der Vibrationsschalter nicht
beschädigt ist (prüfen, ob
Transportstreben beseitigt wurden)
2. Position des Vibrationsschalters prüfen
3. Verdrahtung prüfen. Kontakt des
Vibrationsschalters ist normalerweise
geschlossen.
Kontakt der Steckverbindugspins prüfen.
Ist der Vibrationsschalter beschädigt, dann austauschen.
Ist der Vibrationsschalter nicht richtig montiert, dann
ordnungsgemäß einbauen.
Ist die Verdrahtung unterbrochen, dann korrigieren.
STÖRUNG 4: WÄSCHE BEI ÜBLICHEM SCHLEUDERN NICHT AUSGEWUCHTET
Die Störung der Unwucht erscheint dann, wenn die Wäsche in der Trommel schlecht verteilt ist. Die Maschine
probiert zuerst 5 x, die Wäsche in der Trommel neu aufzuteilen und danach wird der Schritt Schleudern
übersprungen. Diese Funktion verhindert eine Maschinenüberlastung und stellt die Waschmaschinenstandzeit
sicher.
VORGANG:
1. Lage des Schalters unregelmäßiger
Auswuchtung prüfen
2. Wenn es zu dieser Störung oft kommt
3. Prüfen, ob der Anschluß in Ordnung ist.
Fühler der unregelmäßigen Auswuchtung
ist ein normalerweise geschalteter
Kontakt
Ist der Schalter nicht gut montiert, muß die Montage
richtig durchgeführt werden.
Mit völlig aufgefülter Trommel waschen. Ist die
Trommel nur teilweise befüllt, ist die Unwucht kleiner
als in dem Fall, wenn die Trommel nur von einem
Drittel gefüllt ist.
Ist der Anschluß nicht Ordnung, korrigieren.
STÖRUNG 5: WÄSCHE BEI HOHEM SCHLEUDERN NICHT AUSGEWUCHTET
Diese Störung erscheint dann, wenn bei hoher Drehzahl der Fühler der ungleichmäßigen Auswuchtung
(Vibrationsschalter) aktiviert wird. Das bedeutet, daß wahrscheinlich ein mechanischer Fehler aufgetreten ist.
82
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
FEHLERBEHEBUNG
VORGANG:
1. Lage des Schalters unregelmäßiger
Auswuchtung prüfen
2. Federn und sonstige mechanische
Bauteile, mittels welcher die Trommel
befestigt ist, prüfen
3. Prüfen, ob die Verknüpfung in Ordnung ist
4. Prüfen, ob die Waschmaschine richtig und
stabil installiert ist.
Ist der Schalter nicht gut montiert, muß die Montage
richtig durchgeführt werden.
Falls ein beschädigtes mechanisches Bauteil entdeckt
wird, dann austauschen.
Ist die Verknüpfung nicht in Ordnung, korrigieren.
Stützen im WM-Unterteil einstellen.
STÖRUNG 6: STÖRUNG TÜRSCHALTER
Ist die Waschmaschine im Betrieb, wird aus Sicherheitsgründen das Türschloßsystem kontinuierlich
überprüft. Ermittelt der Programmator während des Waschzykles, dass der Türschalter nicht geschaltet ist,
stoppt sie sofort sämtliche Funktionen. Die Tür blebt verriegelt.
VORGANG:
1. Türschalterfunktion prüfen. Dieser
Schalter ist normalerweise ein
abgeschalteter Kontakt.
2. Prüfen, ob die Leitung nicht unterbrochen
ist.
3. Im Menü Zustand Eingänge (Service /
Instrumente)Türschalterfunktion prüfen.
Ist der „Türschalter“ beschädigt oder ausser Funktion,
dann Türschloss auswechseln.
Ist die Leitung unterbrochen, Verknüpfung korrigieren.
Liegt der Eingang außer Funktion, dann den Programmator austauschen.
STÖRUNG 7: STÖRUNG TÜRSCHLOßSCHALTER
Ist die Waschmaschine im Betrieb, wird aus Sicherheitsgründen kontinuierlich das Türschloßsystem
überprüft. Ermittelt der Programmator während des Waschzykles, dass das Solenoidventil nicht geschaltet ist,
stoppt sie sofort sämtliche Funktionen. Die Tür bleibt verriegelt.
VORGANG:
1. Funktion des Türschloßschalters prüfen.
Dieser Schalter ist ein normalerweise geöffneter Kontakt.
2. Türschloßspule prüfen.
3. Mechanische Funktion des Türschlosses
prüfen.
4. Prüfen, ob die Leitung nicht unterbrochen ist.
5. Funktion des Türschloßschalters prüfen im
Menü Status Eingänge (Service /
Instrumente)
Ist der Türschloßschalter beschädigt oder ausser
Funktion, dann Türschloss auswechseln.
Funktioniert diese Spule nicht, dann Türschloss
auswechseln.
Falls das Türschloßsystem mechanisch nicht
funktioniert, dann Türschloss auswechseln.
Ist die Leitung unterbrochen, austauschen.
Ist der Eingang nicht funktionell, dann den
Program-mator austauschen.
STÖRUNG 8: STÖRUNG TÜRSCHLOSS BEIM START
Die Waschmaschine startet keinen neuen Zyklus, falls die Tür nach Drücken der START-Taste nicht
abgeschlossen wird.
Fehlermeldung 8 erscheint immer dann, falls die Türschloss-Sequenz nicht beendet ist.
VORGANG:
1. Prüfen, ob die Handgrifftürklinke nicht
beschädigt ist. Zentrierung gegen das
Türschloss prüfen.
2. Prüfen, ob die Eingangssteckverbindung
(DL) (Türschloß) geschaltet ist.
3. Prüfen, ob der Türschloßschalter ordnungsmäßig funktioniert.
4. Türschloßspule prüfen.
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Ist die Handgrifftürklinke beschädigt, dann ersetzen.
Ist die Handgrifftürklinke nicht richtig zentriert, eine
richtige Zentrierung gegen das Türschloss vornehmen.
Ist die Eingangssteckverbindung DL (Türschloß) nicht
geschaltet, dann schalten.
Ist der Türschloßschalter beschädigt oder ausser
Funktion, dann Türschloss auswechseln.
Funktioniert diese Spule nicht, dann Türschloss auswechseln.
PROGRAMMIERHANDBUCH
83
5. Mechanische Funktion des Türschlosses
prüfen.
Falls das Türschloßsystem mechanisch nicht
funktioniert und nicht instandgesetzt werden kann,
dann Türschloss auswechseln.
6. Prüfen, ob die Leitung nicht unterbrochen ist. Ist die Leitung unterbrochen, nachbessern.
7. Ausgangsrelais, welches die
Ist das Relais beschädigt, dann den Programmator
Türschloßspule versorgt, prüfen.
austauschen.
8. Funktion des Türschloßschalters prüfen im
Ist der Eingang nicht funktionell, dann den Programim Menü Status Eingänge (Service /
mator austauschen.
Instrumente).
STÖRUNG 9: STÖRUNG BEIM TRENNEN DES TÜRSCHLOSS-SCHALTERS AM
ZYKLUSENDE
Am Zyklusende schaltet die Türschloss-Spule ab und der Türschloss-Schalter muss seinen Kontakt öffnen.
Ändert am Zyklusende der Türschlossschalter seinen Zustand bis 30 sec nicht, erscheint die Fehlermeldung
9. Die Fehlermeldung 9 bleibt in der Anzeige über den ganzen Zeitraum des geschalteten Kontaktes
sichtbar. Ändert der Kontakt seinen Zustand, verschwindet die Fehlermeldung aus der Anzeige und die
Maschine ist für weitere Verwendung vorbereitet.
VORGANG:
1. Funktion des Türschloßschalters prüfen.
2.
3.
4.
5.
Ist der Türschloßschalter beschädigt oder funktioniert
nicht ordnungmäßig, dann Türschloss auswechseln.
Türschloßspule prüfen.
Funktioniert diese Spule nicht, dann Türschloss
auswechseln.
Mechanische Funktion des Türschlosses
Falls das Türschloßsystem mechanisch nicht
prüfen.
funktioniert und nicht instandgesetzt werden kann,
dann Türschloss auswechseln.
Prüfen, ob die Leitung nicht unterbrochen ist. Ist die Leitung unterbrochen, dann nachbessern.
Ausgangsrelais, welches die
Bleibt das Relais geschaltet und ist es beschädigt,
Türschloßspule versorgt, prüfen.
dann den Programmator austauschen.
STÖRUNG 11: STÖRUNG BEIM WASSEREINLAß
Zu dieser Störung kommt es dann,wenn das Wasserniveau das gewünschte Niveau bis x min erreicht.
x = Maximale Füllzeit. Dieser Wert kann im Angebot für Initialisierung eingestellt werden.
! WARNUNG !!!
Schläuche müssen mittels einer Federschelle am elektronischen Wasserniveaufühler befestigt werden.
VORGANG:
1. Prüfen, ob die im Initialisierungsmenü einIst der Wasserdurchfluss sehr klein, dann die
gestellte maximale Füllzeit entsprechend
maximale Füllzeit erhöhen. Standardmäßig sind 10
ist.
min einge-stellt.
2. Prüfen, ob die Wasseraußenventile offen sind.
Sind die Wasserventile geschlossen, dann öffnen.
3. Prüfen, ob die Wassereinlassventile nicht
Sind die Wassereinlassventile mit Verunreinigungen
mit Verunreinigungen verstopft sind.
verstopft, dann reinigen oder die Wassereinlassventile
austauschen.
4. Spule der Wassereinlassventile prüfen.
Ist die Spule der Wassereinlassventile nicht
funktionell, dann austauschen oder das gesamte
Wassereinlass-ventil austauschen.
5. Ablassventil prüfen.
Ist das Ablassventil mangelhaft, dann austauschen.
6. Prüfen, ob an dem elektronischen NiveauIst dieser Schlauch nicht ordnungsmäßig befestigt,
fühler und dem Ablassventil der Schlauch
dann erneut befestigen.
für das Wasserniveaumessen richtig
befestigt wurde
7. Prüfen, ob der Schlauch am
Ist der Luftschlauch nicht luftdicht, dann austauschen.
elektronischen Fühler luftdicht anliegt.
8. Prüfen, ob im Schlauch kein Wasser ist
Befindet sich im Schlauch Wasser, dieses beseitigen
(Siphon).
und den Schlauch so befestigen, damit er nicht als
Siphon funktioniert.
84
PROGRAMMIERHANDBUCH
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FEHLERBEHEBUNG
9. Prüfen, ob die Leitung nicht unterbrochen ist. Ist die Leitung unterbrochen, dann nachbessern.
10.Ausgangsrelais, welches die
Empfängt das Relais ein Signal, aber schaltet nicht,
Einlassventile und das Ablassventil
dann den Programmator austauschen.
versorgt, prüfen.
STÖRUNG 12: ÜBERFÜLLUNG
Liegt das Niveau X Einheiten über dem Zielniveau, erscheint die Fehlermeldung 12.
Diese Meldung erscheint nicht dann, wenn der Anwender von der Sequenz mit hohem Wasserniveau auf
Sequenz mit niedrigem Wasserniveau umschaltet. X = “Maximales Niveau der Überfüllung”. Dieser Wert
kann im Initialisierungsmenü programmiert werden.
VORGANG:
1. Prüfen, ob die Wassereinlasventile nicht
beschädigt sind.
Sind die Wassereinlassventile beschädigt, diese
reinigen oder die Membranen der
Wassereinlassventile austauschen.
2. Prüfen, ob der Wasserdruck nicht zu hoch ist. Waserdruck verringern.
3. Ausgangsrelais, welches das Einlassventil
Bleibt das Relais geschaltet und ist es beschädigt,
versorgt, prüfen.
dann den Programmator austauschen.
Falls eine Dampfheizung zur Verfügung steht:
Hat der Dampf keinen ausreichenden Heizwert (zu niedrige Temperatur), wird die Maschine während der
Erwärmung mit zu grosser Wassermenge gefüllt. Das wird eine Erhöhung des Wasser- und
Stromverbrauches zur Folge haben. Es wird sehr empfohlen, dass die Heizungsinstallation ausreichend
leistungsstark ist. Eine einfache Lösung kann z.B. die Verringerung des programmierten geforderten
Wasserniveaus sein. Da ein kleinerer Wasserverbrauch gefordert wird, wird das normale Wasserniveau
erreicht. Es ist auch möglich, im Initialisierungsmenü ein Signalisierungsniveau für Verhinderung einer
Fehlermeldung einzustellen (= wird nicht empfohlen).
STÖRUNG 13: STÖRUNG AUFWÄRMUNG
Wenn Resistoren nicht funktionieren, erscheint die Meldung 13.
Meldung erscheint, wenn sich die Temperatur während 10 min nicht um 3°C erhöht.
VORGANG:
1. Prüfen, ob das Schütz für Aufwärmung
aktiviert wurde.
2. Prüfen, ob Heizresistoren heizen.
3. Prüfen, ob der Temperaturfühler
funktioniert.
4. Ausgangsrelais, welches das Heizschütz
versorgt, prüfen.
Wurde das Schütz nicht aktiviert, Leitung korrigieren
oder Schütz austauschen.
Heizen die Resistoren nicht, Leitung korrigieren oder
austauschen.
Funktioniert der Temperaturfühler nicht, austauschen.
Ist das Relais beschädigt, dann den Programmator
austauschen.
STÖRUNG 14: STÖRUNG – AUFWÄRMUNGSZEIT
Falls bis x min die Temperatur den gewünschten Wert nicht erreicht (für WM, wo Warten auf Aufwärmung
eingestellt wurde), erscheint die Meldung 14.
X = maximale Aufwärmungszeit, im Initialisierungsangebot eingestellt
VORGANG:
1. Prüfen, ob die maximale Aufwärmungszeit, im Initialisierungsangebot eingestellt,
geeignet ist.
2. Prüfen, ob die Heizresistoren heizen.
3. Wassertemperatur prüfen.
4. Prüfen, ob der Temperaturfühler funktionsfähig ist.
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Besitzt die WM eine kleine Wärmekapazität, die maximale Aufwärmungszeit erhöhen.
Standardmäßig werden 60 min eingestellt (für WM mit
großer Wärmekapazität).
Heizen die Resistoren nicht, Leitung korrigieren oder
austauschen.
Ist die Heißwassertemperatur zu niedrig, dann die
Heißwassertemperatur erhöhen.
Funktioniert der Temperaturfühler nicht, dann austauschen.
PROGRAMMIERHANDBUCH
85
STÖRUNG 15: ZU HOHE TEMPERATUR
Die Meldung 15 erscheint, falls die Wassertemperatur um 15°C höher als die Zieltemperatur liegt.
Für die Problembewertung kann die Taste Service an der Tastatur gedrückt werden, und so die
Waschbadtemperatur auf dem Display der Waschmaschine überwachen.
VORGANG:
1. Prüfen, ob die Wasserzuflussventile richtig
programmiert wurden. Wurden die
Zuflussventile lediglich für Heißwasser
programmiert, und hat das zugeführte
Heißwasser eine höhere Temperatur als
der programmierte Wert der
Waschsequenz, dann wird die
Waschbadtemperatur zu hoch sein.
2. Prüfen, ob die Wasserzuflussventile
funktionsfähig sind. Sind die Ventile der
Kaltwasserzufuhr außer Funktion oder
steht die Kaltwasserzufuhr nicht zur
Verfügung und es sind lediglich Ventile für
Heißwasserzufuhr geöffnet, wobei das
zugeführte Heißwasser eine höhere
Temperatur als der programmierte Wert
für die Waschsequenz besitzt, dann ist
die Waschbadtemperatur zu hoch.
3. Wassertemperatur prüfen.
4. Prüfen, ob der Temperaturfühler
funktionsfähig ist.
5. Prüfen, ob das Schütz der Aufwärmung
geschaltet blieb.
6. Ausgangsrelais, welches das Heizschütz
versorgt, prüfen.
7. Ausgangsrelais, welches das Heizschütz
versorgt, prüfen.
Bei Erstellung und Korrigierung der
Waschprogrammparameter richtige
Wasserzuflussventile für die Waschsequenz wählen.
Niemals nur Ventile für Heißwasserzufuhr, sondern
auch Ventile für Kaltwasserzufuhr programmieren!
Siehe Vorgang für Fehler 11: Störung beim Einlassen.
ist die Temperatur des Zuleitungsheisswassers zu
hoch, dann diese verringern.
ist der Temperaturfühler fehlerhaft, dann austauschen.
falls das Schütz geschaltet blieb, dann austauschen.
Ist das Relais geschaltet und beschädigt, dann die
Programmatorplatine austauschen.
Falls das Relais nicht beschädigt ist, aber empfängt
von der Programmatorplatine ein fehlerhaftes Signal,
dann die Programmatorplatine austauschen.
STÖRUNG 16: VERRIEGELUNG MÜNZEN 1
Ist der Eingang für Buchse der Münzen 1 für länger als 5sec verriegelt, erscheint die Fehlermeldung 16.
FALLS Zahlungsmodus = Extern
Die Fehlermeldung 16 erscheint, falls der externe Start-Signal für länger als 10sec bei geöffneter Tür am
Programmende aktiv ist.
VORGANG:
1. Funktion der Buchse Münzen 1 überprüfen
2. Schaltung überprüfen
Falls der Mikroschalter oder der optische Fühler
nicht 100%-ig funktionsfähig sind: Buchse auswechseln
Ist die Schaltung unterbrochen, dann instandsetzen
STÖRUNG 17: VERRIEGELUNG MÜNZEN 2
Ist der Eingang für Buchse der Münzen 2 für länger als 5sec verriegelt, erscheint die Fehlermeldung 17.
VORGANG:
1. Funktion der Buchse Münzen 2 überprüfen
2. Schaltung überprüfen
86
Falls der Mikroschalter oder der optische Fühler
nicht 100%-ig funktionsfähig sind: Buchse auswechseln
Ist die Schaltung unterbrochen, dann instandsetzen
PROGRAMMIERHANDBUCH
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FEHLERBEHEBUNG
STÖRUNG 21: ÜBERLAUFEN
Falls das Niveau über die Überlauföffnung ansteigt, wird die Meldung 21 angezeigt.
VORGANG:
1. Prüfen, ob die Überlauföffnung und der
Schlauch nicht verstopft sind.
2. Prüfen, ob das Ablaufrohr nicht verstopft ist.
3. Wassereinlassventile prüfen.
4. Ausgangsrelais, welches das Wassereinlassventil versorgt, prüfen.
Ist der Überlaufschlauch verstopft, dann
nachbessern.
Ist der Überlaufschlauch verstopft, dann nachbessern.
Sind diese Ventile beschädigt, dann austauschen.
Ist das Relais geschaltet und beschädigt, dann den
Programmator austauschen.
STÖRUNG 24: FEHLERHAFTER NIVEAUFÜHLER
Ist der Niveaufühlerr beschädigt, wird die Meldung 24 angezeigt. Diese Fehlermeldung wird nur dann
angezeigt, wenn sich die Maschine im Stillstand befindet und kein Waschzyklus läuft. Die Störungsmeldung
kann lediglich durch Ab- und Einschalten der Versorgung gelöscht werden.
VORGANG:
1. Sichtprüfung des Niveaufühlers.
Wird irgendwelche Beschädigung entdeckt, dann den
Programmator austauschen.
Programmator austauschen (überzeugen Sie sich,
daß es kein Problem mit dem Ablaß gibt).
2. Falls die Störung andauert.
STÖRUNG 25: FEHLERHAFTER TEMPERATURFÜHLER
Ist der Temperaturfühler beschädigt, wird die Störungsmeldung 25 angezeigt. Diese Fehlermeldung
erscheint nur dann, wenn sich die Maschine im Stillstand befindet und kein Waschzyklus läuft. Die
Störungsmeldung kann lediglich durch Ab- und Einschalten der Versorgung gelöscht werden. Falls die
Störung auch nach erneutem Einschalten der Versorgung andauert, erscheint wieder die Meldung 25.
VORGANG:
1. Prüfen, ob der Temperaturfühler an die
PCB-Platine angeschlossen ist.
2. Den Temperaturfühler prüfen.
3. Fühlerwiderstand messen.
4. Prüfen, ob sich der Erdungsleiter in der
Mitte des Steckverbinders befindet.
5. Sichtprüfung der PCB-Platine.
6. Falls die Störung andauert.
Der Außensteckverbinder muß in den Innensteckverbinderu T an der PCB-Platine angeschlossen sein.
Ist der Temperaturfühler beschädigt, austauaschen.
Ist der Widerstand nicht OK, Fühler austauschen.
Ist der Erdungsleiter nicht in der Mitte des
Steckverbinders angebracht, seine Position ändern,
damit er sich in der Mitte befindet.
Wenn Sie irgendeine Beschädigung sehen, Platine
ersetzen.
Die PCB-Platine auswechseln (vergewissern Sie sich,
ob die Störung mit der PCB-Platine, und nicht mit dem
Temperaturfühler zusammenhängt).
STÖRUNG 26: UNDEFINIERTER FEHLERCODE DES MITSUBISHI FREQUENZWANDLERS
Fehlermeldung 26 erscheint, falls der Programmator nicht die Fehlermeldung, die den Wandler generiert,
erkennt.
STÖRUNG 27: KOMMUNIKATIONSFEHLER WANDLER
Diese Störung tritt lediglich im Fall einer Kommunikationsunterbrechung zwischen Programmator und
Wandler auf.
Der Programmator sendet Anforderungen in den Wandler und dieser sendet in den Programmator
Antworten. Falls der Programmator Antworten nicht bis 5s erhält, wird die Störungsmeldung 27 angezeigt.
VORGANG:
1. Bei einem neuen Wandler oder
Programmator:
prüfen, ob der richtige Maschinentyp und
die richtige Versorgung ausgewählt
wurden.
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Sind die Wandlerparameter im Konfigurationsmenü
geladen, überzeugen Sie sich, ob der richtige Maschinentyp und die richtige Versorgung ausgewählt
wurden.
PROGRAMMIERHANDBUCH
87
2. Prüfen, ob die Tür zu und verriegelt ist.
3. Prüfen, ob der Wandler mit Spannung
versorgt wird.
4. Prüfen, ob die Sicherungen immer noch
funktionsfähig sind.
5. Prüfen, ob das Wandlersicherheitsschütz
aktiv ist.
6. Prüfen, ob an beiden Seiten des
Kommuni-kationskabels
Steckverbindungen ange-schlossen sind.
7. Prüfen, ob die Leitung nicht unterbrochen ist.
8. Funktionsfähigkeit des Ausgangsrelais,
welches das Wandlersicherheitsschütz
versorgt, prüfen.
Ist die Tür nicht zu, kann der Wandler nicht mit Spannung versorgt werden. Tür schließen.
Ist das Türschloß beschädigt, dann das Türschloßsystem nachbessern.
Stromzuleitung nachbessern.
Sind die Sicherungen verbrannt, dann diese austauschen.
Ist das Sicherheitsschütz beschädigt, dann austauschen.
Steckverbindungen an den Programmator und
Wandler anschließen.
Ist die Leitung unterbrochen, nachbessern.
Ist das Relais beschädigt, dann den Programmator
austauschen.
STÖRUNG 28: ZEITVERZÖGERUNG THT (Mitsubishi)
Die Störung 28 erscheint, falls der Programmator nicht in der Lage ist, den Fehler THT (Mitsubishi)
Bei dieser Störung handelt es sich um eine spezifische Störung am Frequenzwandler, durch Überschreitung
der bewilligten Spannung verursacht.
VORGANG:
1. Prüfen, ob im Konfigurationsmenü der
richtige Waschmaschinentyp ausgewählt
wurde.
2. Prüfen, ob aus dem Programmator die
richtigen Parameter in den Wandler
geladen wurden.
3. Prüfen, ob die Zuleitungsspannung
während des Wäscheschleudern
ausreichend und stabil ist.
4. Manuell prüfen, ob sich die Trommel
regel-mäßig dreht.
5. Prüfen, ob die Störung andauert.
Wurde ein falscher Waschmaschinentyp ausgewählt,
den richtigen Typ eingeben.
Richtige Wandlerparameter laden.
Zuleitungsspannung korrigieren.
Im Bedarfsfall korrigieren / reninigen.
Dauert die Störung an, Kontakt zum Hersteller
aufnehmen.
STÖRUNG 29: ZEIT OV3 (Mitsubishi)
Die Störung 29 erscheint, falls der Programmator nicht in der Lage ist, den Fehler OV3 (Mitsubishi)
Bei dieser Störung handelt es sich um eine spezifische Störung am Frequenzwandler, durch Überschreitung
der bewilligten Spannung verursacht.
VORGANG:
1. Prüfen, ob im Konfigurationsmenü der
richtige Waschmaschinentyp ausgewählt
wurde.
2. Prüfen, ob aus dem Programmator die
richtigen Parameter in den Wandler
geladen wurden.
3. Prüfen, ob die Wäsche während des
Schleu-dervorganges nicht ungleichmäßig
ausge-wuchtet war. Ein ungleichmäßige
Auswuch-tung kann durch das Einlegen
nur einer Wäschefüllung in die Maschine
verursacht sein.
4. Prüfen, ob die Störung andauert.
88
Wurde ein falscher Waschmaschinentyp auasgewählt,
den richtigen Typ eingeben.
Richtige Wandlerparameter laden.
In die Waschmaschinentrommel immer die volle
Wäschefüllung einlegen.
In die Maschine niemals andere Materialien als Textil
(Gewebe) einlegen.
Dauert die Störung an, Kontakt zum Hersteller aufnehmen.
PROGRAMMIERHANDBUCH
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FEHLERBEHEBUNG
STÖRUNG 31: STÖRUNG BEI DER WANDLERINITIALISIERUNG
Die Störung 31 wird angezeigt, falls während des Ladevorganges der ausgewählten Parameter aus dem
Programmator in den EEPROM-Speicher des Wandlers irgendein Fehler erscheint. Diese Fehlermeldung
bedeutet, daß nicht alle ausgewählten Paramater in den Wandler geladen wurden. In diesem Fall wird der
Wandler nicht richtig funktionieren.
ES WIRD NICHT EMPFOHLEN, DIE WASCHMASCHINE ZU VERWENDEN, FALLS DER WANDLER MIT
FEHLERHAFT EINGESTELLTEN PARAMETERN ARBEITET.
VORGANG:
1. Prüfen, ob die Tür zu und verriegelt ist.
2. Prüfen, ob der Wandler eingespeist wird.
3. Die Wandlerparameter nochmals festhalten.
Ist die Tür nicht zu, dann diese schließen. Ist die Tür
nicht verriegelt, dann das Türschloßsystem austauschen.
Erfolgt keine Einspeisung, dann die Wandlerspeisung
prüfen (siehe Störung 27).
Dauert die Störung an, Kontakt zum Hersteller aufnehmen.
STÖRUNG 32: STÖRUNG WÄHREND DER WANDLERPRÜFUNG
Wird während der Prüfung der Wandlerparameter ein falscher Wandlerparameter festgestellt, handelt es sich
um die Störung 32. Nach dem Laden der Parameter in den Wandler werden die Parameter schrittweise
überprüft, damit sichergestellt wird, daß sie richtig geladen wurden. Diese Fehlermeldung bedeutet, daß
wenigstens einer der ausgewählten Wandlerparameter falsch ist. In diesem Fall wird der Wandler nicht
richtig funktionieren.
VORGANG:
1. Prüfen, ob im Konfigurationsmenü der richtige Waschmaschinentyp ausgewählt wurde.
2. Prüfen, ob die Tür zu und verriegelt ist.
3. Prüfen, ob der Wandler eingespeist wird.
4. Die Wandlerparameter nochmals festhal-ten.
Wurde ein falscher Waschmaschinentyp ausgewählt,
den richtigen Typ eingeben.
Ist die Tür nicht zu, dann diese schließen. Ist die Tür nicht
verriegelt, dann das Türschloßsystem austau-schen.
Erfolgt keine Einspeisung, dann die Wandlerspeisung
prüfen (siehe Störung 27).
Dauert die Störung an, Kontakt zum Hersteller aufneh-men.
STÖRUNG 35: FALSCHE SOFTWARE-VERSION
Wird eine neue Software verwendet, die mit der alten SW-Version nicht kompatibel ist, wird der Fehler 35
angezeigt. Es muss erneut die Programmatorkonfiguration erfolgen. Siehe Kapitel 4.
! WARNUNG!!!
WERDEN IN DEN PROGRAMMATOR WERKSEINSTELLUNGEN VOM HERSTELLER GELADEN,
WERDEN SÄMTLICHE ANWENDEREINSTELLUNGEN GELÖSCHT.
Nach Änderung der Programmatorkonfiguration kann die Störungsmeldung 35 lediglich durch Ab- und
Einschalten der Versorgung gelöscht werden.
STÖRUNG 37: STÖRUNG BEIM ABLASS IN DER SEQUENZ DUSCHEN
Die Störung 37 erscheint, falls der Programmator feststellt, daß das Wasser nach 3 Minuten in der Sequenz
Duschen nicht abgelassen wurde.
VORGANG:
1. Ablaßschlauch der Waschmaschine prüfen.
2. Ablaßventil prüfen.
3. Verdrahtung prüfen:
ist das Ablaßventil abgeschaltet, sollte es offen
sein (das Ablaßventil ist normalerweise offen).
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Ist der Ablaßschlauch verstopft, nachbessern.
Ist das Ablaßventil mangelhaft, austauschen.
Ist die Verdrahtung nicht i.O., korrigierren.
PROGRAMMIERHANDBUCH
89
STÖRUNG 39: LEERE DOSIEREINRICHTUNG DER FLÜSSIGEN WASCHMITTEL
Die Störung 39 erscheint, falls der Programmator feststellt, daß in der Dosiereinrichtung das flüssige
Waschmittel erschöpft ist. Damit während des Waschprozesses kein flüssiges Waschmittel nachgefüllt
werden muss, wird der Bediener durch diese Meldung aufmerksam gemacht, dass die Dosiereinrichtungen
der flüssigen Waschmittel fast leer sind.
VORGANG:
1. Prüfen, ob in der Dosiereinrichtung das flüssige
Waschmittel nicht erschöpft ist.
In das Dosiersystem der Zuleitung von flüssigen
Waschmitteln neues flüssiges Waschmittel
nachfüllen.
STÖRUNG 41: WARNUNG – WARTUNG ERFORDERLICH
Die Störung 41 erscheint, wenn der Programmator-Zykluszähler den für die nötige Wartung eingestellten
Wert erreicht. Die Fehlermeldung wird durch Öffnen der Tür gelöscht. Erfolgt kein Zykluszähler-Reset, wird
diese Meldung wieder am Ende des weiteren Waschzykles angezeigt.
VORGANG:
1. Im Menü SERVICE INFO den Zykluszähler
überprüfen.
Ein Zykluszähler-Reset kann im Servicemenü
durchgeführt werden.
STÖRUNG 42: NETZ NICHT ZUR VERFÜGUNG
Die Störung 42 erscheint, wenn kein Netz zur Verfügung steht.
Mehr Informationen betreffs Netz entnehmen Sie dem Programmierhandbuch „TRACE-TECH“.
VORGANG:
1. Netzkabel prüfen.
Ist das Netzkabel beschädigt, dann dieses austauschen.
Ist der Umformer nicht funktionell, dann diesen
austauschen.
2. Umformer USB–RS485 prüfen.
STÖRUNG 43: FALSCHE AUSWAHL DER VERSORGUNGSSPANNUNG
Die Störung 43 erscheint, falls im Konfigurationsmenü eine falsche Versorgungsspannung ausgewählt
wurde.
In Abhängigkeit von dem Maschinen- und Wandlertyp werden keine bestimmten Spannungsbereiche
bewilligt.
VORGANG:
1. Maschinenwerksschild an der hinteren Maschinenseite prüfen.
Im Konfigurationsmenü die gleiche
Versorgungs-spannung wie am Werksschild
Ihrer Waschma-schine auswählen.
Menüposten C: Zuleitungsspannung
STÖRUNG 80: DOSIERZEIT DER FLÜSSIGEN WASCHMITTEL „ABGELAUFEN“
Die Störung 80 wird angezeigt, falls das Steuersignal der Dosiereinrichtung flüssiger Waschmittel über einen
Zeitraum von mehr als 1 Stunde aktiv bleibt. Die Dosiereinrichtung der flüssigen Waschmittel aktiviert das
Signal am Eingang 16 der Steuerplatine, welches zur Folge hat, daß die Waschmaschine in der Sequenz
Waschen solange abwartet, bis die Dosiereinrichtung der flüssigen Waschmittel die flüssige
Waschmittelmenge in die Waschmaschine umpumpt.
Wird das Signal Warten nicht aktiviert, dann wird das Waschprogramm NICHT in das Signal Warten
gebracht.
Wird das Signal Warten aktiviert, WIRD das Waschprogramm in das Signal Warten gebracht.
Bei üblichem Betrieb darf das Signal Warten der Dosiereinrichtung flüssiger Waschmittel nicht länger als 1
Stunde aktiv bleiben, sonst beendat die Maschine den Waschzyklusverlauf nicht.
VORGANG:
1. Prüfen, ob die Dosiereinrichtung der flüssigen
Waschmittel richtig funktioniert.
90
Im Störfall die Dosiereinrichtung der flüssigen
Waschmittel nachbessern.
PROGRAMMIERHANDBUCH
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FEHLERBEHEBUNG
2. Prüfen, ob die Eingangssignalschaltung
„Warten“ nicht unterbrochen ist.
3. Im Menü Zustand Eingänge (Service /
Instrumente) die Funktion
Programmatoreingang prüfen (Eingang Warten
auf Waschpulver).
Ist die Schaltung unterbrochen: einen
Austausch durchführen.
Ist der Eingang nicht funktionell, den
Programma-tor austauschen.
STÖRUNG 85: "LEERE" RTC-BATTERIE
Der Fehler 85 wird angezeigt, falls die Echtzeituhr keine Batterie zur Verfügung hat oder falls die Batterie für
den ordnungsmäßigen Betrieb der Echtzeituhr zu schwach ist.
VORGANG:
CPU-Steuerplatine wechseln.
STÖRUNG 95: ÜBERWACHUNGSSYSTEM
Wird das Überwachungssystem aktiviert, erscheint in den Aufzeichnungen von Fehlermeldungen der Fehler
95. Falls dies geschieht, fordern Sie Hilfe des Service-Technikers.
STÖRUNG 300 - 353: WARNSIGNALISIERUNG MITSUBISHI-WANDLER
Vergewissern Sie sich bitte immer, ob im Wandler die richtigen Parameter eingestellt sind, vor allem dann, wenn
ein Wandleraustausch erfolgte. Falls Sie sich nicht sicher sind, ob der Wandler richtige Parameter besitzt,
dann ins Konfigurationsmenü weitergehen und „Menü Wandler…“ auswählen. Den richtigen Maschinentyp
und die Zuleitungsversorgung einstellen und aus dem Programmator in den Wandler neue Parameter laden.
Mehr Informationen sind dem Handbuch für den Frequenzwandler zu entnehmen (auf Anfrage zur
Verfügung).
Fehlernummer
300
301
302
303
304
305
Err OC1
Err OC2
Err OC3
Err OV1
Err OV2
Err OV3
306
Err THT
307
308
309
Err THM
Err FAN
Err OLT
310
Err BE
Bremstransistor
311
Err GF
Erdverbindung
312
Err
OHT*
Wärmerelais extern
313
Err OPT
314
Err PE
315
Err PUE
Fehler
Fehlername
Beschreibung
Überstrom
Überstrom
Überstrom
Überspannung
Überspannung
Überspannung
Überlastung
Wandler
Überlastung Motor
stillgesetzter Lüfter
Strombegrenzung
ausführliche Erläuterung – siehe folgend
ausführliche Erläuterung – siehe folgend
ausführliche Erläuterung – siehe folgend
ausführliche Erläuterung – siehe folgend
ausführliche Erläuterung – siehe folgend
ausführliche Erläuterung – siehe folgend
Zubehör
Speicherfehler
Trennung der
Parameterisierungseinheit
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ausführliche Erläuterung – siehe folgend
ausführliche Erläuterung – siehe folgend
Lüfter reparieren (reinigen oder im Bedarfsfall austauschen)
ausführliche Erläuterung – siehe folgend
Kurzschluss im Bremstransistorkreis. Sofort die
Wandlerspeisung abschalten! Wandler austauschen.
Erdverbindung am Wandleraustritt.
1) Motorkabel und Motorerdung prüfen
2) Motorkabel trennen und wieder verknüpfen. dauert die
Störung
an, dann den Wandler ersetzen.
Wärmerelais extern (TRM- Modul, siehe Schaltplan) hat
sich für den Wärmeschutz der Motorwicklung getrennt.
TRM- Modul wurde lediglich in den Maschinen mit MCBProgram- mator und A500-Wandler verwendet
ausführliche Erläuterung – siehe folgend
Speicher wurde wiederholt überschrieben. Speicher
austauschen.
ausführliche Erläuterung – siehe folgend
PROGRAMMIERHANDBUCH
91
92
316
Err Ret*
Restart-Anzahl
überschritten
317
Err CPU
CPU-Fehler
318
Err E.6
CPU-Fehler 6
319
Err E.7
CPU-Fehler 7
320
Err IPF
Speisungsstörung
321
Err UVT
Unterspannung
322
Err LF
323
324
325
Err OP1*
Err OP2*
Err OP3*
wählbare Karte 1
wählbare Karte 2
wählbare Karte 3
326
Err CTE
PU-Kurzschluss
327
Err P24
24VDC-Kurzschluss
328
329
330
331
332
333
334
Err MB1*
Err MB2*
Err MB3*
Err MB4*
Err MB5*
Err MB6*
Err MB7*
335
Err FIN
336
Err
OSD*
337
Err ECT*
338
Err E.1*
339
Err E.2*
340
Err E.3*
Bremsfehler 1
Bremsfehler 2
Bremsfehler 3
Bremsfehler 4
Bremsfehler 5
Bremsfehler 6
Bremsfehler 7
Überhitzung
Wandlerkühler
Überschreitung der
Geschwindigkeitsabweichungen
Verlust
Decodiersignal
Auswahl Alarm
(Steckverbindung 1)
Auswahl Alarm
(Steckverbindung 2)
Auswahl Alarm
(Steckverbindung 3)
341
Err ILF*
Fehler
Eintrittsphase
342
Err PTC
Fehler
PTC- Thermistor
343
Err PE2
Fehler
Parameterspeicherung
Fehler
Austrittsphase
Nach dem Fehler wurde die max. Restart-Anzahl erreicht.
Aktueller Wandlerfehler, der diesen Fehler verursacht und
sollte beseitigt werden, ist unter dem Fehler Err 316 in der
Liste der Fehlermeldungen gespeichert.
Kommunikationsfehler CPU. Wandler austauschen.
Interner Fehler. Dauert der Fehler an, dann Wandler
austauschen.
Interner Fehler. Dauert der Fehler an, dann Wandler
austauschen.
Speisungsfehler im Bereich zwischen 15 und 100 ms.
Kontakte des Speisekreises prüfen. Speisung korrigieren.
Zu niedrige Speisespannung. Die P/+-P1-Verknüpfung prüfen.
Unterbrochene Phase an der Wandlerausgangsseite.
Verknüpfung prüfen – Unterbrechung im
Motorwicklungskreis.
Fehler wählbarer Block 1 oder fehlerhafte Funktion
Fehler wählbarer Block 2 oder fehlerhafte Funktion
Fehler wählbarer Block 3 oder fehlerhafte Funktion
Kurzschluss an der Kommunikationssteckverbindung
RS485. Kommunikationskabel prüfen.
Kurzschluss am Stromquellenausgang 24VDC (PCKlemme). Kurzschluss an den Steuerklemmen des
Frequenzwandlers prüfen.
Fehler / Störungen bei Verwendung der Bremsfunktion
ausführliche Erläuterung – siehe folgend
zu große Geschwindigkeitsabweichungen bei
Vektorsteuerung
Problem mit Decodiersignal
Kommunikationsfehler – fehlerhafter Kontakt.
Unterbrechung einer Einspeisungsphase bei der 3Phasenspeisung über einen Zeitraum länger als 1sec. 3Phasenspeisung korrigieren.
Überhitzung PTC in der Motorwicklung
AU/PTC- Umschalter muss in die PTC- Position eingestellt
werden
1) Funktionsfähigkeit des Motorlüfters prüfen (falls
verwendet)
2) Verknüpfung prüfen (siehe elektrischer Schaltplan)
Fehler bei Parameterspeicherung (EEPROM- Fehler)
Falls der Fehler andauert, dann den Wandler austauschen.
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
FEHLERBEHEBUNG
344
Err
CDO*
345
Err IOH
346
Err
SER*
347
Err AIE*
348
Err
USB*
349
Err OS*
350
Err OD*
351
Err EP*
352
353
Err
E.11*
Err E.13
Stromdetektion am
Wandlerausgang
Strom hat das eingestellte Niveau überschritten
Inrush overheat
Resistor inrush current limit circuit overheated.
1) Wandler nicht oft ein- und abschalten
2) eine bestimmte Zeit abwarten (15 min) und erneut
versuchen
3) dauert die Störung an, dann den Wandler austauschen
Kommunikationsfeh
ler
Störung
Analogeingang
Fehler
USB
Kommunikation
Geschwindigkeitsüberschreitung
Fehler Position
Fehler
Decodierphase
Änderung der
Drehrichtung
Störung Innenkreise
Kommunikationsfehler RS485.
Überstrom oder Überspannung am Eingangsterminal 2/4.
Intervallüberschreitung Kontrolle der USBKommunikation
Geschwindigkeit im Modus der Rückkopplungssteuerung
überschritten
Positionsabweichung im Modus der
Rückkopplungssteuerung
Motordrehrichtung umgekehrt als gewünscht
Überlastung, durch Änderung der Drehrichtung verursacht
Fehler an Innenkreisen, Wandler austauschen
* : Diese Wahl oder Funktion sind nicht verwendet. Erscheint diese Fehlermeldung, dann folgend vorgehen:
1) Erneut die Wandlerparameter laden.
2) Dauert die Störung an, Kontakt zum Hersteller aufnehmen.
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
93
VORGANG BEI STÖRUNGEN 300-301-302: OC – FEHLER (ÜBERSTROM)
1. Prüfen, ob am Wandlerausgang kein
Kurzschluß beseitigen.
Kurzschluß vorliegt (gelöste Leitungen des
Motorkabels, der Motorwicklung, Schrauben
oder sonstige gelöste Bauteile, die sich im
Motorverteiler befinden,...)
2. Motorkabel vom Wandler trennen und erneut
Ist das Motorkabel vom Wandler getrennt und die
anschließen.
Störung dauert an, dann den Wandler austauschen.
VORGANG BEI STÖRUNGEN 303-304-305: OV – FEHLER (ÜBERSPANNUNG)
Ist die DC- Spannung an den Kondensatoren zu hoch, generiert der Wandler die Störung OV.
1. Prüfen, ob im Konfigurationsmenü der
Wurde ein falscher Waschmaschinentyp ausgewählt,
richtige Waschmaschinentyp ausgewählt
den richtigen Typ eingeben.
wurde.
2. Prüfen, ob die Zuleitungsspannung nicht
Zuleitungsspannung verringern.
zu hoch liegt
3. Prüfen, ob die Störung andauert.
Dauert die Störung an, den Kontakt zum Hersteller
aufnehmen.
VORGANG BEI DER STÖRUNG 306: THT-FEHLER (WANDLERÜBERLASTUNG)
Ist die Ausgangsspannung über einen bestimmten Zeitraum ungewöhnlich hoch, schaltet der Wandler in
den Zustand THT- Warnungssignalisierung – um.
1. Prüfen, ob die Zuleitungsspannung während
Richtige Zuleitungsspannung einstellen.
des Wäscheschleuderns ausreichend und
stabil ist.
2. Manuell prüfen, ob sich die Trommel regelmä- Im Bedarfsfall nachbessern / reinigen.
ßig dreht (ohne erhöhtes Reiben).
3. Motorwicklung prüfen.
Motor austauschen.
VORGANG BEI DER STÖRUNG 307: THM-FEHLER (MOTORÜBERLASTUNG)
Liegt der Motorstrom langzeitig höher als bewilligt, aktiviert der Wandler den elektronischen
Motorüberstromschutz und schaltet in den Zustand THM – Warnungsignalisierung – um.
1. Manuell prüfen, ob sich die Trommel
Im Bedarfsfall korrigieren / reinigen
regelmäßig dreht.
2. Motorwicklung prüfen.
Motor austauschen
3. Prüfen, ob die Störung andauert.
Dauert die Störung an, Kontakt zum Hersteller
aufnehmen
VORGANG BEI DER STÖRUNG 309: OLT-FEHLER (STROMBEGRENZUNG)
Die Ausgangsfrequenz verringerte sich aufgrund eines Spannungsabfalles auf das Minimum.
1. Prüfen, ob die Zuleitungsspannung bei
Richtige Zuleitungsspannung einstellen
Wäscheschleudern ausreichend und stabil ist.
2. Manuell prüfen, ob sich die Trommel
Im Bedarfsfall korrigieren / reinigen
regelmäßig dreht (ohne erhöhten Abrieb).
3. Motorwicklung prüfen.
Motor austauschen
VORGANG BEI DER STÖRUNG 313/315: OPT/PUE-FEHLER
Erhält der Wandler vom Programmator über einen bestimmten Zeitraum (10-30s) keine Anweisung (= keine
Serienkommunikation), schaltet der Wandler in den Zustand OPT/PUE – Warnungsignalisierung - um.
1. Am Waschzyklusende prüfen, ob das Schütz
Dauert die Störung an, dann das Schütz austauder Wandlerzuleitungsspannung sämtliche
schen.
Phasen abschaltet.
94
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
FEHLERBEHEBUNG
Diese OPT/PUE – Störung kann manchmal durch eine sehr kurze Unterbrechung der
Zuleitungshauptversorgung verursacht sein.
(Infolge der Versorgungsunterbrechung wird der Wandler nicht in der Lage sein, Reset richtig selbst
durchzuführen.
 In diesem Fall darf der Wandler nicht ausgetauscht werden. Wandler-Reset muß durch eine längere
Versorgungsunterbrechung erfolgen.
VORGANG BEI DER STÖRUNG 335: FIN-FEHLER (ÜBERHITZUNG WANDLERKÜHLER)Überschreitet
die Wandlertemperatur ihre festgelegte Betriebstemperatur, schaltet der Wandler in den FIN-Status Warnsignalisierung um.
Prüfen, ob sich der Wandlerlüfter (falls
6. Wandlerlüfter ersetzen.
verwendet) regelmäßig dreht.
Prüfen, ob sich der Lüfter in der Waschmaschine
Waschmaschinenlüfter ersetzen.
(falls verwendet), der Frischluft in die
Wandlerumgebung zuführt, regelmäßig dreht.
Prüfen, ob der Lüfter nicht mit Staub/
Im Bedarfsfall reinigen.
Verunreinigungen zugesetzt ist, damit die
Frischluft frei zirkulieren kann.
Prüfen, ob die Umgebungstemperatur der
Sicherstellen, damit die Umgebungstemperatur in
Waschmaschine in festgelegten Grenzen liegt
vorgegebenen Grenzen liegt.
(siehe Handbuch für Aufstellung und Wartung).
STÖRUNG 500-525: SPEICHERFEHLER
Wird ein Speicherfehler angezeigt, bedeutet das, daß der Fehler im EEPROM-Speicher vorliegt.
Versuchen Sie, das Waschprogramm neu zu laden. Quelle der elektrischen „Störung“ prüfen.
STÖRUNG 600-628: SOFTWAREFEHLER
Die Softwarefehler dürfen niemals angezeigt werden. Falls eine SW-Fehlermeldung angezeigt wird, den
Hersteller informieren.
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
95
9. INFORMATION ZU SERVICE
! WARNUNG!
FACHREPARATUREN DER ELEKTROINSTALLATION DÜRFEN LEDIGLICH DURCH EINE SERVICEFIRMA MIT BESCHEINIGUNG DURCH DEN HERSTELLER / LIEFERANTEN VORGENOMMEN
WERDEN.
IM FALL IRGENDEINER INSTANDHALTUNG ODER REPARATUR DIE WASCHMASCHINE VOM NETZ
TRENNEN, UND ABWARTEN, BIS DIESE ABGEKÜHLT UND DAS WASSER ABGELASSEN IST
SÄMTLICHE ANWEISUNGEN, IN DIESEM HANDBUCH UND AUF SCHILDERN ANGEFÜHRT, UND
ALLE SICHERHEITSGRUNDVORSCHRIFTEN SO EINHALTEN, DAMIT ES ZU KEINEN VERBRENNUNGEN, VERBRÜHUNGEN UND ZU UNFÄLLEN DURCH STROM KOMMT.
9.1. WARTUNG
Zuleitungsspannung trennen und mit einem feuchten Lapen die Verunreinigungen von der Tastatur
abwischen.
WARNUNG!!!
KEINE AGGRESIVEN WASCHMITTEL, ÄTZMITTEL, BENSIN SOWIE KEINE ANDEREN PETROLCHEMISCHEN STOFFE VERWENDEN, DIE DIE TASTATUR BESCHÄDIGEN KÖNNTEN.
!
9.2. INFORMATION ZU SERVICE
! WARNUNG!!!
AN DEM EPROM-SPEICHER BEFINDET SICH AN JEDER PLATINE EIN SCHILD, AN DEM DIE VERSION UND DATUM DER SOFTWAREAUSGABE ANGEFÜHRT SIND. DIESE ANGABEN, DIE WMSERIENNUMMER UND BESTELL-CODE IMMER IN KORRESPONDENZ MIT DEM HERSTELLER UND
BEI RÜCKFRAGEN, AN DEN HERSTELLER GERICHTET, ANGEBEN.
Ermittlung der SW-Version:
- INFO-Taste und danach die Taste AUSWAHL ZUSATZFUNKTIONEN drücken.
- In der Anzeige erscheint die SW-Version im Format 772.XXX.X
Bei der Korrespondenz mit dem Hersteller und bei den, an den Hersteller gerichteten Fragen immer die SWVersion gemeinsam mit der Maschinen-Werk-Nr. und Bestell-Code angeben.
96
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
FEHLERBEHEBUNG
9.3. PROGRAMMATORPLATINEN
CPU-Platine
I/O-Platine
Abb. 9.3.
! WARNUNG!
WIRD DER PROGRAMMATOR AN EINE FALSCHE VERSORGUNGSSPANNUNG ANGESCHLOSSEN,
KANN DAS ERNSTHAFTE UNFÄLLE, BESCHÄDIGUNG VON ELEKTRONIKTEILEN SOWIE DER
WASCHMASCHINE SELBST ZUR FOLGE HABEN.
– Spannung:
– Leistung:
– Ausgänge:
– Serienschnittstelle:
– Anzeige:
200-240 Vac, 50/60 Hz
max 20 VA
24 Relais
RS485 (2 Leiter) im Netz zwischen dem Programmator und der externen
Einrichtung (PC Computer)
LCD-Display
9.4. ANWEISUNGEN ZUM AUSTAUSCH VON
PROGRAMMATORPLATINEN
 Zuleitungsspannung trennen.
 Waschmaschinengehäuse öffnen.
 Verbindungsstecker von den Programmatorplatinen trennen (incl. Verbindung zwischen den CPU- und I/OPlatinen) und den kleinen Schlauch aus dem Wasserniveau-Messfühler entfernen.
 Die Platine des CPU-Programmators kann nach dem Lösen der Halteschrauben entnommen werden.
 Die Platine des I/O-Programmators incl. Tragblech nach Lösen von zwei Halteschrauben entnehmen.
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
97
 Einen neuen elektronischen Programmator in die Maschine einsetzen und wieder mittels Schrauben
sichern.
 Erneut alle Steckverbindungen anschließen und den kleinen Schlauch wieder auf dem Niveaufühler
befestigen.
 Waschmaschinengehäuse schließen.
 Zuleitungsspannung wieder anschließen.
 Display muss leuchten.
! WARNUNG!!!
VERGEWISSERN SIE SICH, BITTE, OB SIE DEN KLEINEN SCHLAUCH AM NIVEAUFÜHLER
ORDNUNGSGEMÄß MITTELS FEDERSCHELLE GESICHERT HABEN.
IST DIESER SCHLAUCH NICHT LUFTDICHT, WIRD DER FÜHLER KEINE PRÄZISEN WERTE MESSEN.
BEI DEM RÜCKEINBAU DES PROGRAMMATORS IN DIE MASCHINE VORSICHTIG VORGEHEN,
DAMIT DAS FLEXIBLE KABEL ZUR TASTATUR NICHT BESCHÄDIGT WIRD.
9.5. HINWEISE FÜR DIE INSTALLATION EINER NEUEN SOFTWARE












98
Maschineneinspeisung abschalten.
Waschmaschinengehäuse öffnen.
In den USB-Verbindungsstecker E (an der CPU-Platine) den Flash Disc mit SW einstecken.
Maschineneinspeisung einschalten.
Auf dem Display werden Infos über das ablaufende SW-Kopieren von Flash Disc auf die
Programmatorplatine angezeigt.
Nach Abschluss des Kopiervorganges wird eine Aufforderung zum Herausschieben des Flash Disc aus der
CPU-Platine angezeigt
Maschineneinspeisung abschalten und Flash Disc herausziehen.
Waschmaschinengehäuse schließen.
Maschineneinspeisung einschalten.
Ist die Software mit der vorherigen Software kompatibel, kann sie ohne neue Initialisierung verwendet
werden.
Soll eine Funktionsprüfung der neue installierten Software erfolgen, müssen im Service- Menü sämtliche
Fehlermeldungen gelöscht werden.
Ist die Software nicht 100%-ig mit der vorherigen SW-Version kompatibel:
 Die neue Software zeigt die Fehlermeldung 35 an. Wenn die Fehlermeldung 35 erscheint, muß im
Konfigurations- und Initialisierungsmenü Reset der Einstellung vorgenommen werden.
 Das können sie einfach so ermitteln, daß Sie im Konfigurationsmenü das Laden der Werkswerte
vom Hersteller auswählen.
 Entsprechende Informationen entnehmen Sie aus dem Kapitel 3: SteuersystemGrundbeschreibung.
 Schrittweise durch einzelne Posten im Konfigurations- und Initialisierungsmenü blättern und die
gewünschten Parameter einstellen.
 Sämtliche Kundeneinstellungen werden gelöscht.
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
10. SPEZIFIKATION IHRER WASCHMASCHINE
 WM-PARAMETER
 typ
 Serien-Nr.
 Spannung
 Wasserzufuhr
 Aufwärmung
:…………………….
 Phase
:
…………………….
:…………………….
 Frequenz
:
…………………….
:…………………….
 Leistung
:
…………………….
:
 weich.Kaltwasser
 hart.Kaltwasser
 weich.Heißwasser
:
 elektrisch…… kW
 Heißwasser
 Dampf
 INFORMATION ZUR ELEKTRONIK
Programmator-Typ :
 Werknummer der CPU-Platine
 Werknummer der I/O-Platine
 Software-Version
:
 Datum Softwareausgabe :
 Tastatur
:
:
……………………………
:
……………………………
……………………………
……………………………
……………………………
 INFORMATION ZUR WM-KONFIGURATION
FUNKTION
INFORMATIONSEINGABE
 MASCHINENTYP
:
……………………………………
 DISPLAY-HELLIGKEIT
:
……………………………………
 VERSORGUNGSSPANNUNG
:
……………………………………
 ANZAHL EINGANGSVENTILS
:
2
3
 ABLAßVENTIL 2
:
 Ja
 Nein
 EINGÄNGE WASSERRECYCLING
:
 Ja
 Nein
 SIGNAL EXTERNE LIEFERNGEN
:
 Ja
 Nein
 MINDESTNIVEAU DER WASSER-ANFANGSZUFUHR: …………………………………. Einheiten
 TEMPERATUR
:
 Celsius
 Fahrenheit
 DAUERERHITZUNG
:
……………………………………. %
 NASSE REINIGUNG
:
 Ja  Nein
 INFORMATION ZUR INITIALISIERUNG
FUNKTION
INFORMATIONSEINGABE
 SPRACHE
 SERVICE-INTERVALL
 ZEIT FÜR SUMMER
:
:
:
…………………………………….
…………………………………….
……………………………………. Sec (s)
 BESCHLEUN.ERLAUBEN
 AUTOMAT.ABKÜHLEN
 WARTEN AUF AUFWÄRM.
 HANDSTEUERUNG
 TEMPERATURAUSGLEICH
 EINSCHALTEN WASCHMOTOR
 ABSCHALTEN WASCHMOTOR
 EFFEKTIVES EINWEICHEN
 HEIßWASSEREINLASS
 SCHUTZ VOR TEMPERATURÜBERSCHREIT.
:
:
:
:
:
:
:
:
:
 Ja  Nein
 Ja  Nein
 Ja  Nein
 Ja  Nein
 Ja  Nein
……………………………………. Sec
……………………………………. Sec
 Ja  Nein
 50
 60
 70
 80 °C
%
 MAX.AUFWÄRMUNGSZEIT
:
.…………………………………… Min
 MAXIMALE ZEIT WASSERAUFFÜLLEN
 MAXIMALES ÜBERLAUFNIVEAU
 EXTERNE FUNKTION WARTEN
 VORWÄSCHE ANZEIGEN
 FLÜSSIGE WASCHMITTEL ANZEIGEN
:
:
:
:
:
……………………………………. Min
……………………………………. Einheiten
 Nein
 Dosieren
 Ja
 Nein
 Ja
 Nein
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
PROGRAMMIERHANDBUCH
 Heizung
99
11. MÜNZGERÄT
Münzgerät, Typ EMP 500.12 v4.
 In der Waschmaschine kann lediglich ein Münzgerät laut Spezifikation des Waschmaschinenherstellers verwendet werden.
Grund: Das Münzgerät ist im voraus auf Münzenwerte und Längen der Ausgangsimpulse eingestellt,
die für den Betrieb mit Programmator spezifisch sind.
 Das Münzgerät besitzt 2 Ausgangssignale.
Signal 1 (oberer Leiter) entspricht der ersten Münzengruppe.
Signal 2 (unterer Leiter) entspricht der zweiten Münzengruppe.
 Das Münzgerät nimmt Münzen lediglich dann an, wenn das Gerät mit richtiger Stromzuleitung arbeitet.
 Das Münzgerät kann mittels 16 Umschalter korrigiert werden.
 Sämtliche Umschalter sind voreingestellt in die Position Off (AUS). (untere)
 Es kann eine Münzengruppe gesperrt werden.
 Umschalter 14 = On (EIN), Münzengruppe 1 ist gesperrt.
 Umschalter 13 = On (EIN), Münzengruppe 2 ist gesperrt.
 Das Münzgerät ist in der Lage, Münzen anzunehmen oder zu sperren. Nimmt das Münzgerät
ungültige Münzen (Auslandsmünzen) an, kann die Toleranz verengt werden. Gültige Münzen können
ab und zu abgelehnt werden, aber kehren zum Kunden zurück.
 Beispiel
Umschalter für breite Toleranz = On: ausgewählt ist die mittlere "Medium"-Toleranz.
Vollständige Verriegelung der Münzen: Umschalter "Wide" (breit)-, "Medium" (mittel)- und "Narrow" (eng)Toleranz = On.
 Das Münzgerät ermöglicht es, mit verschiedenen Münzen zu arbeiten.
 Es ermöglicht, Münzen mit Wert von 0,10 - 0,20 - 0,50 - 1,00 - 2,00 EUR zu unterscheiden.
 Das Münzgerät sendet eine Impulreihe, entsprechend der Impulsanzahl gleich eingeworfene Münzen,
geteilt durch den kleinst zulässigen Münzenwert (der kleinst zulässiger Münzenwert = 0,10 EUR).
- Münzen 0,10 EUR => 1 Impuls
- Münzen 0,20 EUR => 2 Impulse
- Münzen 0,50 EUR => 5 Impulse
- Münzen 1,00 EUR => 10 Impulse
- Münzen 2,00 EUR => 20 Impulse
 Da jeder Impuls einem Wert von 0,10 EUR entspricht, muss der Wert der Münze 1 auf 0,10 EUR
eingestellt werden.
100
PROGRAMMIERHANDBUCH
548284_A_AUSGABEDATUM_1.2.2012
WICHTIG !
MASCHINENTYP :
PROGRAMMATOR:
- Xcontrol
AUFSTELLDATUM :
AUFSTELLUNG
DURCHGEFÜHRT :
SERIEN-NUMMER :
ELEKTRISCHE SPEZIFIKATION :
SPANNUNG .........V....... PHASE ........ Hz
HINWEIS:
BEI JEDEM KONTAKT ZU IHREM FACHHÄNDLER
BETREFFS MASCHINENSICHERHEIT ODER ERSATZTEILE MUß DIESES BLATT RICHTIG AUSGEFÜLLT WERDEN.
ANLEITUNG FÜR WEITERE REFERENZEN AUFBEWAHREN.
FACHHÄNDLER :
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

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